Aufrufe
vor 1 Jahr

05.11.16 Lindauer Bürgerzeitung

05.11.16 Lindauer

LINDAUER Bürgerzeitung mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B) 5. November 2016 · Ausgabe KW 44/16 · an alle Haushalte ANSICHTEN Hermann Kreitmeir, Anzeigenleiter der Lindauer Bürgerzeitung Alle Jahre wieder... ist es inzwischen zu einer schönen und erfolgreichen Aktion geworden, dass die BZ in Zusammenarbeit mit ihren Partnern den Jahresplaner fürs kommende Jahr auflegt. Den gibt es in einem handlichen Format und als großen Wandplaner. Die kleine BZ-Jahresübersicht 2017 haben wir für Sie in der Mitte dieser Ausgabe eingeheftet. Den Wandplaner dürfen sich alle Interessenten ab 14. November gern wieder kostenlos in der BZ-Geschäftsstelle im Herbergsweg 4 in Lindau abholen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Inserenten und bei allen, die uns behilflich waren, die wichtigsten lokalen Termine des kommenden Jahres zusammen zu stellen. So haben wir für Sie bereits viele wichtige Dinge markiert und Sie können sich ganz auf den Eintrag Ihrer persönlichen Termine in den BZ-Jahres- Info-Urlaubs- und Genuss- Planer konzentrieren. Erscheinungstermine Ihre nächste BZ erscheint Samstag, 19.11.2016 Samstag, 03.12.2016 Wissenswertes: Weihnachtspäckchen Kinder beschenken Kinder in armen Ländern S. 8-9 Vereinsleben: BZ verlost Tickets für DAV-Multivisionsvortrag „Radnomaden“ S. 20 Rückblick: EVLini-Sticker für ihr Sammelheft finden Fans der EV Lindau Islanders auch in dieser BZ S. 24 Wissenswertes: BZ-Gewinnspiel Das Theater Hohenweiler präsentiert das Stück „(Un)moralische Geschäfte“. BZ-Leser können dabei sein. S. 19 Stadt bekommt 400 000 Euro für den Lindenhofpark Gartendenkmal gehört zu den schönsten Plätzen am Bodensee Die Stadt Lindau darf sich über einen Zuschuss von 400 000 Euro für das Gartendenkmal Lindenhofpark freuen. Dies hat der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Ludwig Spaenle, jetzt Lindaus Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker in einem Brief mitgeteilt. Der Betrag stammt aus dem Entschädigungsfond des Denkmalschutzes. Die Stadt will den historischen Nutzgarten des Gartendenkmals rekonstruieren und die Parterregärten an der Lindenhofvilla sanieren. Die Gesamtkosten betragen knapp 820 000 Euro. In dieser Summe sind auch 30 000 Euro an städtischen Personalkosten enthalten. Die Stadtverwaltung verhandelt noch mit weiteren Fördergebern. So werden unter anderem aus dem europäischen Leaderprogramm 75 000 Euro nach Lindau fließen. Der rührige Förderverein Gartendenkmal Lindenhof hat 25 000 Euro zugesagt. Insgesamt soll sich der städtische Anteil auf etwas mehr als 113 000 Euro plus 30 000 Euro an Personalkosten reduzieren. Die städtische Immobilienver- Freuen sich stellvertretend für alle Mitglieder des Fördervereins Gartendenkmal Lindenhof: (v.l.) Reinhard Thorbecke, Marigret Brass-Kästl, Eugen Baumann, stehend Dieter Thomann und Meinrad Gfall. BZ Foto: Patricia Herpich/Stadt Lindau waltungsgesellschaft IML wird ungefähr 65 000 Euro beitragen. OB Dr. Ecker wertet den Zuschuss als großen Erfolg, der zeige, „was in Lindau möglich wird, wenn engagierte Bürger und Stadtverwaltung Hand in Hand arbeiten.“ Er fügt noch an: „Ich freue mich aber auch aus persönlichen Gründen über den Zuschuss, denn bereits vor Beginn meiner Amtszeit habe ich die Schönheit des Lindenhofparks schätzen gelernt. Er ist ein einmaliges Fleckchen Erde.“ Meinrad Gfall, Leiter der Stadtgärtnerei stellt die Bedeutung des Lindenhofparks heraus: „Der Lindenhofpark gehört sicherlich zu den schönsten historischen Parkanlagen. Jahrelang haben wir uns bemüht, unter Berücksichtigung aller Interessen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Parkpflege viel Arbeit bedeutet. Der Höhepunkt dieser Bemühungen ist jetzt die hohe Förderung.“ Gute Nachrichten für alle Kunden der Stadtwerke Lindau: Im neuen Jahr müssen Verbraucher weniger für das Erdgas bezahlen. Die Strompreise bleiben immerhin stabil. Die festen Bestandteile des Strompreises sind in den letzten Jahren stark angestiegen. So stark, dass sie heute zusammen für circa 75 Prozent des Strompreises verantwortlich sind. Die Stadtwerke Lindau schlucken diese Erhöhungen und halten die Stromtarife zum 1. Januar 2017 für ihre Kunden stabil. Rund 60 Euro kann ein Durchschnittshaushalt durch die Senkung des Gaspreises im Jahr sparen. Beim Strompreis ▶ Spendenaktion für die „Helfer vor Ort“ am Samstag, 5. November, im Autohaus Bernhard. Kommen Sie radeln! S. 22-23 sieht das anders aus: „Der von uns Strom-Unter nehmen selbst beeinflussbare Anteil des St rompreises, a l s o Stromeinkauf, Vertrieb und Service für die privaten Haushalte beträgt neben Netzentgelten und Umlagen gerade noch ein Viertel“ berichtet Thomas Gläßer, Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau. „Hätten wir für 2017 keine Veränder ungen bei den Netzentgelten und Umlagen, dann wäre der Fall klar, wir könnten die Strompreise für unsere Kunden sogar senken“. Gläßer verweist vor allem auf die günstigen Verträge der St adt we rke L i nd au w ie WIR!Strom 12 und 24, die sowohl für die Stadtwerke als Marigret Brass-Kästl vom Förderverein ergänzt: „Wir freuen uns ganz besonders über die Förderung, zeigt sie doch auch die hohe Wertschätzung der Fördergeber für den Lindenhof-Park. Es ist sehr ungewöhnlich, dass ein einzelnes Gartendenkmal eine solche Förderung erhält.“ JW Stadtwerke Lindau senken Gaspreis Die Preise für Strom und Wasser bleiben unverändert. auch für die Verbraucher Vorteile bringen: Die Stadtwerke haben Planungssicherheit und der Verbraucher sichert sich längerfristig einen günstigen Tarif. Vor allem Kunden die noch im Grundversorgungstarif (WIR!Strom Standard) sind, können viel Geld sparen. Aufgrund ihrer Funktion als Sicherheitsnetz sind Grundversorgungstarife automatisch teurer als alternative Stromangebote. Die Grundversorgung bietet zwar den Vorteil kurzer Vertragslaufzeiten, kostet Haushalte jedoch unnötig viel Geld. Infos rund um das Thema Energie gibt es auf der Homepage der Stadtwerke unter www.sw-lindau.de Hannes Rösch ▶ BZ-Kalender 2017 jetzt in dieser Ausgabe Den großen BZ-Wandplaner gibt‘s kostenlos ab 14. November S. 18