SOCIETY 370 / 2016

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WIRTSCHAFT - POLITIK - DIPLOMATIE - WISSENSCHAFT - KULTUR - LEUTE

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Nr. 370 | Dezember 2016 – Juni 2017 | www.society.at | Preis € 10,-

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Thailand

FOKUS

BANGLADESCH

Wienbesuch des

Außenministers

COVERSTORY

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Amerikanische Ikone im

Bank Austria Kunstforum


DIPLOMATIE

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2 | SOCIETY 1_2012


SOCIETY

EDITORIAL

Zwischen Erneuerung und Reaktion –

die Zeitenwende – raus aus der Komfortzone

Es ist müßig, als Medienmacherin laut in die ein oder

andere Bresche zu springen, die sich in einer ständig

polarisierenden Weltordnung anbietet.

Raus aus der Komfortzone, Rückbesinnung auf unsere

naturgegebenen Werte, das fordert unser Zeitgeist. In

diesem Kontext zitiere ich das Gedicht von Gottfried Benn „Ach das

Erhab‘ne“, zwischen Grenzerfahrung und Größenwahn:

„Ach das Erhab‘ne“

Nur der Gezeichnete wird reden – und das Vermischte

bleibe stumm.

Es ist die Lehre nicht für jeden, doch keiner sei

verworfen drum.

Ach – das Erhab‘ne – ohne Strenge! So viel umschleiernd,

tief versöhnt, ganz unerfahrbar für

die Menge, da es aus einer Wolke tönt.

Nur wer ihm dient ist auch verpflichtet – er selbst

verpflichtet nicht zum Sein.

Nur wer sich führt, nur wer sich schichtet, tritt in

das Joch der Höhe ein.

Nur wer es trägt, ist auch berufen, nur wer es

fühlt, ist auch bestimmt.

Das ist der Traum, da sind die Stufen, und da die

Gottheit, die alles nimmt.

Grundbefindlichkeit als Ratlosigkeit zurück. Unsere Identitätsfindungen

bedienen sich relativ „sorgloser Strohhalme“. Die alten

Werte der 1980er Jahre reichen nicht mehr. Wir müssen aus

dem behaglichen Schein der Sorglosigkeit hervortreten.

Dazu sind WIR aufgerufen!

Im Inhaltsverzeichnis sehen Sie die vielfältigen Aktivitäten

rund um Diplomatie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die

wir in den letzten Monaten durch Reisen, Interviews und bei

Eigenevents setzten. Mehr darüber im Blattinneren. Auch Innovationen

haben wir für 2017 in Planung und werden Sie mit

Freude bald damit überraschen.

Bei unserer Reise nach Thailand, wo wir in Begleitung des

Botschafters S.E. Arthayudh Srisamoot das Land näher kennenlernen

durften, haben meine Tochter Mag. Tanja Tauchhammer,

die nunmehr die stellvertretende Chefredakteurin und

Mitherausgeberin des Magazins ist, und ich wertvolle Inhalte

für diese Ausgabe finden dürfen. Ein Dankeschön an die großzügige

Gastfreundschaft in Thailand.

Herzlich

Ihre Gerti Tauchhammer

Und ich denke: Die friedliche Implosion des Sozialismus, der

Wertezerfall der Moderne ohne Anziehungskraft, lässt unsere

Fotos: andreas hofmann

SOCIETY-Chefredakteurin stv.

Tanja Tauchhammer

SOCIETY-Herausgeberin

Gerti Tauchhammer

Cover: georgia o‘keeffe, jimson weed/white flower no. 1, 1932

© 2016 Georgia O‘Keeffe Museum/Bildrecht Wien: Edward C. Robinson III

SOCIETY 2_2016 | 3


Inhalt

Heft

Nr. 370

SOCIETY Eigenevents

8 Bristol‘s Ambassadors Breakfast

11 Nationalfeiertag von Kamerun

12 OSCE meets SOCIETY

14 UNO meets SOCIETY

16 Vernissage Privatklinik Döbling

18 SOCIETY Garden Party

22 Wirtschaftswanderung 2016

24 Ambassadors Welcome

27 Friends of SOCIETY

28 Arts of Diplomacy

Diplomatie

31 Diplomatische Akademie

32 Interview mit dem ungarischen

Botschafter S.E. János Perényi

34 Homestory Ungarn

36 Honorarkonsultreffen Tunesien

69 ÖGAVN: Begegnungen in der

Stallburg

70 Welcome to Austria

72 Ambassadors Caleidoscope

78 Akkreditierungen beim Bundespräsidenten

82 Rangfolgelisten

84 Österreichische Dienststellenleiter

BMEIA

91 Nationalfeiertage

92 Kommentar: Aserbaidschan

96 Events Diplomatie

101 PaN Events

Fokus: Thailand

38 Reisebericht Thailand

44 Interview mit dem thailändischen

Botschafter S.E. Arthayudh

Srisamoot

48 Länderporträt Thailand

52 Die thailändischen Königsinsignien

im Weltmuseum Wien

54 Kommentar: König Bhumibol

56 Thailändischer Wein

Fokus: Bangladesch

58 Interview mit Außenminister

Abul Hassan Mahmood Ali

62 Interview mit dem Botschafter

von Bangladesch, S.E. Mohammed

Abu Zhafar

65 Homestory Bangladesch

66 Länderporträt Bangladesch

69

Wolfgang Schüssel mit Karlheinz Kopf, Heinz Fischer und

Horst Köhler im Parlament

09

Minister Hans Peter Doskozil mit Gerti Tauchhammer und

Simone Dulies beim Bristol‘s Ambassadors Breakfast

54

Der verstorbene König Thailands, Bhumibol Adulyadej

Wirtschaft

23 Interview mit Christoph Leitl

102 Kommentar: Cyberattacken im

Internet

103 Danube International School

104 Interview mit Jasmin Soravia von

SoReal Immobilien

106 Interview mit Gerald Steger von

café + co

108 Interview mit Gabriele Faber-

Wiener vom Center for Responsible

Management

Diversität & Green Society

111 Kommentar: Bundespräsidentschaftswahl

112 Vollpension

114 Grüne Beautynews

116 Nachhaltige Handtaschen

118 Interview mit Michaela Trenz

von Vegalinda

Life & Style

30 Restaurant Aurelius

122 Juvenis

123 Djerba: Insel mit fünf Saisonen

124 Reise ins Allgäu

126 Bad Héviz

127 Mit dem E-Bike durchs Piemont

128 Villa Giustinian

129 Detox im Parkhotel Igls

131 Gustl kocht

132 Detox Delight

134 Events Gesellschaft

135 Shoppingevent Schustermann &

Borenstein

136 Design Beauty in Wien

138 Corsagen von Michelle Bächtold

140 The Nùela Project

141 Hüte als Accessoire

144 Beautynews

153 Juwelier Halder

157 Apartments Rooseveltplatz

Kultur

130 Interview: Aki Nuredini vom

Ristorante Sole

152 Gesang als Therapie

154 Chaine des Rotisseurs

156 Grand Prix de la Culture

Standards

3 Editorial

6 Gastautoren

148 Coverstory: Georgia O‘Keeffe

158 Ex Libris

160 Veranstaltungstipps

161 Impressum

162 Karikatur

Fotos: ögavn, society/prokofieff, The Government Public Relations Department, Government of Thailand

4 | SOCIETY 2_2016


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GASTAUTOREN

SOCIETY

Partner von SOCIETY

SOCIETY präsentiert in jeder Ausgabe zahlreiche Gastautoren,

die sich mit aktuellen Themen aus Politik, Lifestyle, Wirtschaft

und Kultur befassen.

HERMINE SCHREIBERHUBER CHRISTIAN BERLAKOVITS

DOMINIC HEINZL

VALENTIN NEUSER RONALD EPPEL

SIMON INOU

Hermine Schreiberhuber war stellvertretende

Ressortleiterin der Außenpolitik

bei der APA. Für die SOCIETY-Länderschwerpunkte

verfasst sie regelmäßig

politische Analysen und Hintergrundberichte.

Dieses Mal führte sie ein Interview

mit dem neuen Außenminister von

Bangladesch und erinnert sich in einem

Kommentar an den verstorbenen thailändischen

König Bhumibol Adulyadej.

Christian Berlakovits war fast vierzig

Jahre als Diplomat und Botschafter im

österreichischen Außenministerium tätig.

Er war u. a. in Belgrad, in Madrid und

als Botschafter in Algier und Rom tätig,

außerdem war er Leiter der Rechts- und

Konsularabteilung im Außenministerium

in Wien. Er hat die Position als Senior Advisor

Diplomacy übernommen und stellt

mit seiner Kenntnis des diplomatischen

Lebens eine wertvolle Bereicherung für

das Magazin SOCIETY dar.

Dominic Heinzl moderierte von 1985 –

1997 bei Ö3 Jugendsendungen wie „Treffpunkt

Ö3“, „Kuschelecke“ und das von

ihm produzierte Society-Magazin „Small

Talk“ sowie die ORF-Jugendsendung „X

Large“. Er übernahm außerdem von Udo

Huber die ORF-Chartshow „Die großen

10“. 1998 wechselte er zum Stadtsender

W1, der in ATV aufging. Dort

produzierte er mit großem Erfolg

die tägliche Society-Show

„Hi Society“, von 2002 bis 2010.

Nach seinem Wechsel zum ORF

präsentierte er das tägliche Gesellschaftsmagazin

„Chili“. Seit

2013 produziert er mit seiner

TV-Firma „Chili TV GmbH“ Reise-

und Leute-Dokus. Für SOCIE-

TY verfasste er einen Artikel über das thailändische

Weingut Granmonte.

Valentin Neuser ist Rechtsanwalt und

Head of German Desk bei der Anwaltskanzlei

Lansky, Ganzger + partner. Davor

arbeitete er bei Schubert Rechtsanwälte

und Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH in

Wien. Außerdem war bei den Anwaltskanzleien

CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld

Hlawati in Wien, Franke & Kleinkamp

und Prochnow Dreher Kuletzki Picaper

in Berlin sowie Reiter und Collegen in

Düsseldorf tätig. Gemeinsam mit Ronald

Eppel hat er für SOCIETY den Kommentar

über Cyberattacken im Internet verfasst.

Ronald Eppel ist Rechtsanwalt bei der

Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger + partner

und dort Leiter der Fremdenrechtsabteilung.

Der Experte für Asyl-, Aufenthaltsund

Staatsbürgerschaftsrecht war davor

u. a. für den Asylgerichtshof und das Bundesministerium

für Inneres tätig. In seinem

SOCIETY-Kommentar geht er den Gefahren

von Cyberattacken auf den Grund.

Simon Inou ist Soziologe und Journalist.

Er engagiert sich außerdem beim Verein

M-Media, der journalistische Talente mit

Migrationshintergrund sucht und fördert.

Für seine Arbeit hat er zahlreiche

Auszeichnungen bekommen, u. a. vom

Land Steiermark und der EU. Gemeinsam

mit anderen gibt er das neue Magazin

„fresh“ der schwarzen Bevölkerung Österreichs

heraus, das einen frischen Wind in

die heimische Medienlandschaft bringt.

Diesmal entwirft er mögliche Fragen und

Aufgabenstellungen an den neuen, gewählten

Bundespräsidenten.

Karl Kaltenegger war langjähriger

ORF-Journalist, Manager und Moderator

für Radio Salzburg, Ö3 (u. a. Ö3-Wecker)

und Radio Wien. Mittlerweile ist er als

Reisejournalist aktiv und schreibt für verschiedene

Publikationen. In diesem Heft

stellt er den SOCIETY-Lesern die Region

Piemont im Rahmen einer E-Bike-Tour vor.

Rolf Thaler ist Experte für das Gesundheitswesen

und zertifizierter Gesundheitsökonom.

Mehr als zehn Jahre war er

als Key Account Manager für das Gesundheitswesen

beim IT-Unternehmen Computer

Sciences Corporation beschäftigt. Zuvor

war er über zwanzig Jahre bei Siemens

Österreich in unterschiedlichen Funktionen

tätig, u.a. Direktor für die Betreuung

von Großkunden und Marketingleiter des

IT-Bereiches. In dieser Ausgabe berichtet

er von seinem Aufenthalt im Veneto.

Ingrid Chladek ist Gesellschafterin

der Dresscode Company

und Head von „Dressforsuccess“.

Sie berät in Fragen

Business-Outfits, Image und

Styling. In dieser SOCIETY-

Ausgabe schreibt sie über die

Geschichte des Hutes und die

richtige Wahl der passenden

Kopfbedeckung.

KARL KALTENEGGER ROLF THALER INGRID CHLADEK •

6 | SOCIETY 2_2016


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SOCIETY EIGENEVENT

BRISTOL‘S AMBASSADORS BREAKFAST

Gruppenbild der anwesenden Botschafter

mit Minister Hans Peter Doskozil,

Botschafter Peter Brezovszky und dem

Nuntius Stephan Zurbriggen

Bristol‘s Ambassadors

Breakfast 2016

Das Bristol‘s Ambassadors Breakfast, zu dem SOCIETY-Herausgeberin

Mag. Gertrud Tauchhammer einlud, war erneut ein Riesenerfolg.

Als Ehrengast und Hauptredner

wurde Verteidigungsminister

Mag. Hans Peter Doskozil

geladen, der sich im Rahmen

einer angeregten Diskussion zum Thema

„Flüchtlingspolitik Österreichs“ äußerte.

Moderiert wurde die Veranstaltung von

Botschafter Dr. Ernst-Peter Brezovszky, der

seit der ersten Stunde des Bristol‘s Ambassadors

Breakfast Teil dieses Zusammenkommens

ist. Die Veranstaltung fand in

erneuter Kooperation mit Oskar Wawra,

dem Direktor der Magistratsdirektion

„Europa und Internationales“ der Stadt

Wien und gleichzeitig Präsident des Dachverbands

aller Österreichisch-Ausländischen

Gesellschaften PaN, statt. Mehr als

15 Botschafter nahmen an der Diskussion

teil. Ausschlaggebend für den erneuten

Erfolg war abermals die großzügige Unterstützung

von Hoteldirektorin Simone

Dulies vom Hotel Bristol.


Gerti Tauchhammer mit

Reinhard Waneck

8 | SOCIETY 2_2016


SOCIETY EIGENEVENT

BRISTOL‘S AMBASSADORS BREAKFAST

Gerti Tauchhammer

mit Gabriel Lansky

und Minister Hans

Peter Doskozil

Minister Hans Peter Doskozil, Gerti

Tauchhammer, Simone Dulies

Das Management vom Hotel

Bristol und Vorstandsmitglieder

von PaN

Minister Doskozil mit HK

Alfred Tombor-Tintera

und Oskar Wawra

Rolf Thaler

mit Günther

Pichler

Fotos: SOCIETY/prokoffief

I.E. Liselotte

Plesner

S.E. Salahadin

Abdelshafi

Gesandte Michaela Spaeth

Botschafter

S.E. Ernst-Peter

Brezovszky

Omar Al-Rawi

SOCIETY 2_2016 | 9


SOCIETY EIGENEVENT

BRISTOL‘S AMBASSADORS BREAKFAST

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Botschaft von Armenien: S.E.

Arman Kirakossian • Botschaft

von Australien: Lisa KIRCHEB-

NER • Botschaft von Bulgarien:

I.E. Elena SHEKERLETOVA

• Botschaft von Dänemark:

I.E. Liselotte K. PLESNER•

Botschaft von Deutschland:

Gesandte Michaela SPAETH•

Botschaft von Griechenland:

Nikolaos SAPOUNIZ •

Botschaft von Großbritannien:

Jennifer TOWNSON •

Botschaft Libanon: S.E. Salim

BADDOURA • Botschaft von

Litauen: I.E. Loreta ZAKA-

REVICICIENE • Botschaft

von Malaysia: S.E. Adnan BIN

OTHMAN • Botschaft der

Palästinensischen Gebiete:

Salahaldin ABDELSHAFI•

Botschaft von Schweden: I.E.

Helen EDUARD • Botschaft

von Serbien: S.E. Pero

JANKOVIC • Botschaft von

Tunesien: S.E. Ghazi JOMAA,

S. E. Peter Stephan ZURBRIG-

GEN • Botschaft des Heiligen

Stuhls • Botschafter i.R. Dr.

Karl DIEHM• Hans BURKARD

•Gunnar HEINRICH • APC

David BACHMANN • Aussenwirtschaft

Austria

Rudolf DOPPELBAUER •

Austro Ducks Doris REINER •

Bank Austria •

John GRANOS • Botschaft

der Vereinigten Staaten von

Amerika David KNYCH •

Oberst, Verteidigungsattaché

Botschaft der Vereinigten

Staaten von Amerika • Zabihullah

ZAFAR Botschaftsrat

Botschaft von Afghanistan

• Davit KNYAZYAN Zweiter

Botschaftssekretär • Botschaft

von Armenien Matthias

GRUBER • Stv. Leiter der Ständigen

Vertretung Botschaft

von Deutschland Marco

SONNENWALD • Verteidigungsattaché

Botschaft von

Deutschland Calin Mihnea

TANTAREANU • Stv. Des

Botschafters Botschaft von

Rumänien Dana BASCHOVÀ

• Gesandte, Botschaftsrätin

Botschaft von Tschechien

Gábor HAJAS • Gesandter

Botschaft von Ungarn

Denis DOVGALEV • Erster

Sekretär Botschaft Weißrussland

Robert SCHARINGER

• Bundesministerium für

Gesundheit Renate SCHY-

TIL • Bundesministerium für

Gesundheit Marco MERCURI

• Büro ABG. Z. NR BGDR. Dr.

Peter Fichtenberger Alfred R.

TOMBOR-TINTERA • Europäische

Weinritterschaft Stefan

JIRECEK • Fertilitätszentrum

Döbling • Friedhelm BO-

SCHERT

Bristol Manager, Rosi Blecha,

Gerti Tauchhammer, Karl

Blecha und Rolf Thaler

Die prominente Runde

beim Frühstück

Großer Andrang wegen des

interessanten Vortrags

Gerti Tauchhammer

mit Marina Sagl

Militärs unter sich: Marco

Sonnenwald, Minister

Hans Peter Doskozil

und David Knych

Hochkarätige Diskussion beim

Bristol‘s Ambassadors Breakfast

10 | SOCIETY 2_2016


SOCIETY EIGENEVENT

KAMERUNFEST

Gerti Tauchhammer und Bristol

Hoteldirektorin Simone

Dulies beim Anschneiden der

Kameruntorte

Gerti Tauchhammer begrüßt

S.E. Ali Khalfan Al-Mansouri

Nationalfeiertag von Kamerun

Wie jedes Jahr lud Gerti Tauchhammer auch dieses Mal zu

einem Event ins Hotel Bristol.

Den Nationalfeiertag von Kamerun

feierte Honorarkonsulin

Gerti Tauchhammer

mit einem fulminanten

Fest im traditionsreichen

Wiener Hotel Bristol. Nach einer Ansprache

der Honorarkonsulin von Kamerun

wurde – als Highlight des Abends – den

aus Kamerun und der Welt der internationalen

Diplomatie stammenden Gästen

eine köstliche, mit der Kamerunflagge

verzierte Bristoltorte serviert. •

Elisabeth Thun-Hohenstein,

Renate Danler,

Herbert Braunöck und

Marco Mercuri

Peter und Irene Staudinger-Carreira,

Maria Lahr mit Begleitung

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

Fotos: SOCIETY/Prochnow

Botschafter Hussam AL HUSSEINI Botschaft

von Jordanien • Gustave Jimi BILEK Kamerun

• Irene CARREIRA-STAUDINGER • Heide

CUMES • Mag. Luisa DIETRICH-ORTEGA

• Rudolf DOPPELBAUER Austroducks •

Honorarkonsulin Lydia • DYK Honorarkonsulat

von Südafrika • Fabrychnik Alexander

Botschaft der Russischen Föderationa • Prof.

MMag. Gerhard GUTRUF • Franz HABERHAU-

ER Österreichisch-Dänischen Gesellschaft •

Mag. Gunnar Björn HEINRICH APC Business

Services GmbH • Dr. Elisabeth HERESCH

Dolmetsch für Russisch • Amtsdirektor Gerald

HODECEK TU Wien • Dr. Adrian HOLLAEN-

DER • Peter Horak Felber • Andreas Karlsböck

• Redakteur Gerhard KRAUSE Kurier

• Ing. Robert KREMPEL Wiesenthal Handel

und Service GmbH • Hermann KROIHER

Österreichisch-Schwedischen Gesellschaft •

Honorargeneralkonsul Univ.-Pro Kurt MACH

• Botschafter Ferdinand MAULTASCHL •

Theodor MBARGA Pater Baden • DI Wolfgang

MEIXNER • Ayesha RIYAZ Botschaft von

Pakistan

Kamerun freut sich

Adrian Hollaender mit

Freundin, Peter Horak

und wohlgelauntes

Bristol-Management

S.E. Ramon

Quinones Rodriguez

mit Gattin

Gute Stimmung

SOCIETY 2_2016 | 11


SOCIETY EIGENEVENT

OSCE MEETS SOCIETY

Jasmin Soravia mit S.E.

Dmitry Lyubinskiy

Gerti Tauchhammer

mit S.E Dmitry

Lyubinskiy

Dagmar Ludwig-

Penall, Gerti

Tauchhammer

und Elke Ramlow

OSCE-Diplomacy

meets SOCIETY

Mit köstlichen Drinks, einer Varietät an geschmackvollem Fingerfood

und einer Tombola mit tollen Preisen wurde der Auftakt

der neuen Eventreihe „Diplomacy meets SOCIETY“ gefeiert.

Am 14. Juli lud Mag. Tauchhammer,

Honorarkonsulin

von Tunesien und Kamerun,

zu einem bisher

völlig neuen Event in die

Residenz Josefstadt ein. Zu diesem informellen

Get-together erschienen viele in

Österreich ansässige Botschafter, diplomatische

Mitglieder der OSZE wie auch

hochrangige Vertreter der Wirtschaft.

Alle fieberten eifrig einer Tombolaziehung

entgegen, bei der tolle Preise wie

ein Brunch zu gewinnen waren. •

Entspannt in der Lounge

12 | SOCIETY 2_2016


Dagmar Ludwig-Penall umringt von

den beeindruckten Gästen

Hans Löschner, Diplomaten und

Hermine Schreiberhuber

I.E. Maria Angara

Collinson

Monika Türk

S.E. Ramon

Quinones Rodriguez

mit Robert Steven

Francis

S.E. Salahadin

Adbelshafi mit Gattin

und S.E. Sami Ukelli

mit Gattin

HK Marcus Paar mit

Begleitung

OSZE-Diplomaten

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

S.E. Jaime

Sanclemente

mit Gattin und

Ramon Quinones

Rodriguez und

Begleitung

Frauenpower

Fotos: SOCIETY/pobaschnig

Montenegro Stanica ANDIJIC • Spanien

Maria ANTUNEZ SAEZ • Russland Dmitry

BALAKIN • Botschafter Guatemala Antonio

CASTELLANOS • Moldawien Chargé

d‘Affaires a.i. Vladimir CHIRINCIUC •

Manuel DA SILVA ALEXANDRE • Park Hyatt

Vienna Monique DEKKER • Deutsche Botschaft

Ulrich FISCHER • Ecuador Consul

Fernando FLORES • Senator Walter J.

Gerbautz/PAN • Estland Botschafterin Eve

KÜLLI KALA • Kamill Spirits Rauf KAMILL •

Armenien S.E. Arman KIRAKOSSIAN • USA

Jonathan LALLEY • Konsul Imer LLADRO-

VIC • Grand Hotel General Manager Horst

MAYER • Botschafter Montenegro S.E. Branko

MILIC • Fame Investments AG Robert

MOYSE • Karen MURADYAN • Tadschikistan

Botschafter Ismatulo NASREDINOV • Europäische

Weinritterschaft-Senat Tschechien

Rudolf Frhr. NEKVASIL • Welldone GmbH D

ietmar PICHLER • Botschaft der Bundesrepublik

Deutschland Elke RAMLOW • Botschafter

Palästina Salahadin ABDELSHAFI

• Ägypten Botschafter Khaled SHAMAA •

Mazedonien I.E. Vasilka Poposka TRE-

NEVSKA • Publicitas GmbH Julieta TZOU-

RIDIS • Usbekistan Rustem UMIRZAKOV

• Belarus S.E. Valery VORONETSKY • Philippinen

Botschafterin I.E. Maria Zeneider

ANGARA COLLINSON • Kasachstan Daulet

ZHUSASSOV • USA Robert Steven FRANCIS

Gerti

Tauchhammer

überreicht den

Tombolagewinn

an Diplomaten

aus den USA

Peter Horak und

Hermann Kroiher mit

Tombolagewinn

Gewinner der Manschettenknöpfe

von

Austro Ducks: Diplomat

aus DVR-Korea

Tanja Tauchhammer

liest die

Gewinner vor

SOCIETY 2_2016 | 13


SOCIETY EIGENEVENT

UNO MEETS SOCIETY

Tanja und Gerti

Tauchhammer sowie

die Direktorinnen der

Residenz Josefstadt,

Dagmar Ludwig-

Penall und Brigitta

Hartl-Wagner bei

der Eröffnung der

Tombola.

UN-Diplomacy meets Society

Unter dem Motto „UNO meets Society“ wurde ein Event in der

Residenz Josefstadt veranstaltet.

Martina und Werner

Fasslabend, Claudia

Bandion-Ortner,

Christine Lugner

UNO-Mitarbeiter

im Gespräch

Z

ur Gartenparty lud Society-

Herausgeberin Mag. Gertrud

Tauchhammer u.a. die ständige

Vertretung Österreichs bei

den Vereinten Nationen IAEO,

UNIDO, CTBTO und UNOV ein. Zudem

nahmen weitere Ehrengäste an der Veranstaltung

teil. Das Event-Highlight war

eine Tombola mit den Hausherrinen Dagmar

Ludwig-Penall und Brigit Hartl, bei

der es tolle Preise zu gewinnen gab wie

etwa zwei prall gefüllte Geschenkkörbe

des Online-Supermarktes Zuper. •

Tanja und Gerti Tauchhammer

mit der Gewinnerin des

Geschenkkorbes des Online-

Zustellservice Zuper

Der glückliche Gewinner des

zweiten Geschenkkorbes

Fotos: SOCIETY/prochnow

14 | SOCIETY 2_2016


Ernst Wunderbaldinger,

Josef Höchtl, Walter Koren

und Walter Gerbautz

Internationale Botschaftsmitarbeiterinnen

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

Gut gelaunt

UNO Mitarbeiter

im Garten der

Residenz

Ernst Huber mit

Mitarbeiterin von

Real Consult

Zaid Ayad Abdulhameed AAL- Yaseen •

Anmar A.A. Al -Emin • Ziyad T. Ashour AL-

Hiyali • Muhannad Al- Shahman • Ahmed

Al Shuk • Hazim Zaki Gorgees AlQuasshana

• Belal Ateya • Rosa María Castro Valle

• Alisva Coronel • ehem. Botschafter Karl

Diem • CTBTO Chief LEG/ERIC Jean Philip

Du Preez • CTBTO Chief IDC/APS Tryggvi

Edwald • Botschafterin von Panama I.E.

Paulina Maria Franceschi Navarro • IAEA

Head Christopher Edward Gazze • IAEA

Head Jane Gerardo-Abaya • IAEA Head

Fuming Jiang • Amadeus International

School Vienna Nicole Jokic • IAEA Head

Beatrix Lahoupe • Christina Lugner •

Botschafter S.E. Auday AL- Khairalla, M.A.

• IAEA Head Stefan Jörg Mayer • IAEA

Head Zef Mazi • IAEA Director Carsten

Meyer • Fame Investments AG Robert

Moyse • Gesandte Botschaftsrätin der

Dominikanischen Republik Wendy Olivero

• IAEA Director General Miroslav Pinak •

The Ambassy Parkside Living Elisabeth

Rohr • Botschafter der Arab. Republik S.E.

Khaled Shamaa • IAEA Head Vitaly Shchukin

• IAEA Head Cornelia Maria Spitzer •

Eva Stefaner • Vinzenz von Holle • IAEA

Head Expert Timothy Andrew White •

IAEA Director Christophe Xerri

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SOCIETY 2_2016 | 17


SOCIETY EIGENEVENT

VERNISSAGE

Der jordanische Botschafter,

S.E. Hussam Al Husseini, bei der

Eröffnungsansprache

Ausstellung in der

Privatklinik Döbling

In der Privatklinik Döbling wurde gemeinsam mit dem

Botschafter des Königreichs von Jordanien und Mag. Gertrud

Tauchhammer die Eröffnung einer Fotoausstellung gefeiert.

Anlässlich des 70. Jahrestags

der Unabhängigkeit

des Königreichs Jordanien

und dem Länderschwerpunkt

auf das Königreich

in der Sommerausgabe von SOCIETY, lud

Mag. Gertrud Tauchhammer, Herausgeberin

von SOCIETY, in Kooperation mit

S.E. Hussam Al Husseini, Botschafter des

Königreichs Jordanien in Wien, und der

Privatklinik Döbling zur Eröffnung einer

Fotoausstellung in die Räumlichkeiten

der Klinik in den 19. Bezirk. Zusätzlich

wurden der hundertste Jahrestag der arabischen

Revolution sowie das 60. Jubiläum

diplomatischer Beziehungen zwischen

Österreich und Jordanien zelebriert. Die

Ausstellungsreihe zeigt die Bilder des bekannten

jordanischen Fotografen Zohrab

Markarian, der in seinen Bildern einen

bunten Querschnitt durch das jordanische

Leben präsentiert. Ein anschließendes Buffet

rundete die Veranstaltung ab. Dank an

die großzügige Unterstützung von Prim.

Univ.-Prof. Dr. Christian Kainz, ärztlicher

Direktor der Privatklinik Döbling. •

Gerti Tauchhammer

bei der Ansprache

16 | SOCIETY 2_2016


S. E. Hussam Al Husseini, Dr. Christian

Kainz mit Gästen der Ausstellung

Dalenda Jomaa, S.E. Ghazi Jomaa,

S.E. Auday El-Khairallah

S.E. Ali El

Mhamdi

I.E. Paulina Franceschi

mit I.E. Farouzia Mebarki

Christine Windsperger

(Verwaltungsdirektorin

PK Döbling),

Dr. Susanne Bach,

Mag. Werner Fischl

(CEO der PremiQaMed

Privatkliniken GmbH)

Dr. Christian

Kainz, Gabriele

Koschatzki

S.E. Hussam Al

Husseini mit

Claudia Bandion-

Ortner

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Fotos: SOCIETY/proochnow

BURKARD Hans Allgemeine Unfallversicherungsanstalt

• HEINRICH Gunnar Björn APC

Business Services GmbH • VUZEM-DE LA

ROSA Angelica Bank Austria • QUINONES

RODRIGUEZ Ramon Andres Botschaft der

Dominikanischen Republik • ABDALSHAFI

Salahaldin Botschaft der Palästinensischen

Gebiete • MEBARKI Faouzia Botschaft von

Algerien • AL-KHAIRALLAH Auday Mousa

Abdulhadi Botschaft von Irak • WURTH Hubert

Botschaft von Luxemburg • EL MHAMDI

Ali Botschaft von Marokko • FRANCESCHI

NAVARRO Paulina Maria Botschaft von Panama

• Ghazi JOMAA Botschaft von Tunesien •

SCHARINGER Robert Bundesministerium für

Gesundheit, Familie und Jugend • SCHOLZ

Stefan Bundesministerium für Integration

und Äußeres • BREZOVSKY Reinald Gesundheitszentrum

Döbling • WUNDERBALDINGER

Ernst Honorarkonsulat von Portugal • PEDAK

Heinz Werner Honorarkonsulat von Spanien

• AUER Gregor Hotel Bristol • HAMMER-

SCHMIDT Ulrich i2i associates

KAMIL Rauf Kamill Spirits • MONAJEMI Ramin

Monajemi Financial Services • POMMERENING

Doris Österreichische Nationalbibliothek • JA-

VADOV Gulmirza SOCAR - State Oil Company

of Azerbaijan • NEUHOLD Carola Stilcenter •

HODECEK Gerald TU Wien • BLAUENSTEINER

Albert Zentraler Informatikdienst der TU Wien

• CARREIRA-STAUDINGER Irene • GETZINGER

Gerda Immobilenfachberaterin • KOCIU Arben

Leiter der Fachabteilung Ingenieurgeologie •

STAUS-RAUSCH Constantin M. • SCHNEIDER

Gabriele Allgemeines Krankenhaus • BANDI-

ON ORTNER Claudia Bundesministerin a. D.

• Mag. JOMAA Ghazi Botschafter von Tunesien

S.E. Ramon Quinones

Rodriguez mit Gattin

Gerti Tauchhammer,

Heidi Spaceck und

Begleitung

Die Gäste bestaunten die

Fotoausstellung

Sonja Fürnsinn mit Dr. Evgeniy

Kira aus Moskau und Begleitung

Karl Kaltenegger,

Isolde Engeljehringer

und Gatte

S.E. Ali El Mhamdi und

S.E. Ghazi Jomaa bei

der Ansprache

SOCIETY 2_2016 | 17


SOCIETY EIGENEVENT

GARDEN PARTY

Garden Party mit

Präsentation der

neuen Ausgabe

Anlässlich der Präsentation der neuen Sommerausgabe

des SOCIETY Magazins lud Gerti

Tauchhammer in den Garten der Villa Flora.

Fotos: society/pobaschnig, society/mikes

Gleichzeitig wurde der 45. Jahrestag

der diplomatischen

Beziehungen zwischen China

und Österreich, wie auch

die Präsentation der neuen

Sommerausgabe mit dem Themenschwerpunkt

China gefeiert. Der chinesische Botschafter

S.E. Zhao Bin und Mag. Gertrud

Tauchhammer luden aus diesem Grund

zu einer chinesischen Gartenparty in die

Villa Flora ein. Zu den Highlights zählte

das Einsetzen eines vier Meter hohen

Magnolienbaums durch S.E. Zhao Bin,

chinesische, jordanische und italienische

Höhepunkte der Kulinarik und Unterhaltung.

Mehr als 30 Botschafter und über

400 prominente Gäste wohnten den Feierlichkeiten

bei und genossen die festliche

Atmosphäre im internationalen Garten

der Villa Flora. Dies war bereits die vierte

Baumpflanzung eines Botschafters (davor:

Deutschland, Großbritannien, USA). •

Blick in den Garten

der Villa Flora

18 | SOCIETY 2_2016


SOCIETY EIGENEVENT

GARDEN PARTY

Gerti Tauchhammer, S.E.

Zhao Bin beim Anschnitt

der China-Torte

Xie Quian mit

Hao Ning

kolumbianische Diplomaten

Spezialitäten aus der Toskana

S.E. Zhao Bin vor dem Einpflanzen

des Magnonlienbaums,

daneben Gerti Tauchhammer,

Frau Starkl, Werner und

Martina Fasslabend

Chinesisches Philharmonisches

Orchester

Mungunchimeg

Batmunkh mit

Freundin

S.E. Ramon Quinones

mit Gattin

und S.E. Antonio

Castellanos Lopez

Chinesisches Orchester und

Chor mit dem Botschafter

SOCIETY 2_2016 | 19


SOCIETY EIGENEVENT

GARDEN PARTY

S.E. Marco

Hennis, S.E.

Ramon Quinones

mit Gattin, S.E.

Mark Bailey,

S.E. Hussam Al

Husseini

S.E. Zhao

Bin mit Gerti

Tauchhammer

und Frau Starkl

beim Pflanzen

der Magnolie

Michael Habel mit Gattin

Heide Proksch

Diplomat der

iranischen Mission

Der strahlende

Botschafter und Gerti

Tauchhammer bei der

Eröffnungsansprache

Mitarbeiterinnen der Schlumberger-Bar

Degustation von italienischen Spezialitäten

Emanuel Fuchs

Ali Meyer, Walter

Götz, Andrea

Meyer Griebsch,

S.E. Tomislav Leko

Ein Blick in

den Garten

der Villa

Flora

Christine Konhefer

Susanne

Neumann mit

Freundin

Alfred Hackl

mit Sohn

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

Diplomatie: Narmin AHANGARI (Aserbaidschan)

• S.E. Mark BAILEY (Kanada) •

Christian BERLAKOVITS (Botschafter i.R.)

• Lydia DYK (HK Südafrika) • Gerhard

EGERMANN (HK Rumänien) • Robert

FRANCIS (USA) • S.E. Marco HENNIS

(Niederlande) • Maria De Los Angeles

BUSTOS-HIEDLER (HK Paraguay) • Marie

Yolande DREIHANN-HOLENIA (HK Haiti)

Marios IERONYMIDES (Zypern) • S.E. Tomislav

LEKO (Bosnien und Herzegowina)

• Leyla MAHAT (Kasachstan) • Kurt

MACH (HK Barbados) • S.E. Ali Khalfan

A.K AL-MANSOURI (Katar) • Ismatullo

NASREDINOV (Tadschikistan) • Marcus

PAAR (HK Tunesien) • Gottfried Johann

PARIZEK (HK Laos) • S.E. Ramon Andres

QUINONES RODRIGUEZ (Dominik. Rep.)

• S.E. Sami UKELLI (Kosovo) • Wolfgang

WENINGER (HK Bangladesch) • Ernst

WUNDERBALDINGER (HK Portugal)

Leute: Ernst BACHNER (Oberst) • Alexis

FERNÁNDEZ GONZÁLES • Edith GRÜN-

WALD (APA) • Peter HORAK • Josef

HÖCHTL • Elisabeth JUNGREITHMAIR

(WA) • Karl KALTENEGGER (Traveller)

• Hermine SCHREIBERHUBER • Paul

VÉCSEI (Wiener Zeitung) • Robert SCHA-

RINGER (BMFJ) • Christian STRASSER

(Museumsquartier Wien)

Wirtschaft: Herbert BACKHAUSEN

(Vienna Fabrics & Design) • Reinald

BREZOVSKY (GZ Döbling) • Monique

DEKKER (Park Hyatt Vienna) • Rudolf

DOPPELBAUER (Austroducks) • Eva

GEIBLINGER (Transparency International)

• Walter J.GERBAUTZ, (PaN Gesellschaften)

• Gregor GRESSL (Hotel Bristol) •

Michael HABEL (Volvo Denzel) • Josef

HOFER (WKO) • Walter KOREN (WKO) •

Robert KREMPEL (Wiesenthal) • Rudolf

NEKVASIL (EU Weinritterschaft-Senat) •

Dieter PIETSCHMANN (Wiener Hafen) •

Gerald STEGER (café+co) • Franz TRINKL

(EU Weinritterschaft) • Thomas WAN-

KER (Lansky& Ganzger+partner) • Hans

WINKLER (Dipl.Akademie)

Fotos: society/pobaschnig, society/mikes

20 | SOCIETY 2_2016


SOCIETY EIGENEVENT

GARDEN PARTY

Valentin Bicu

und Begleitung

Johannes

Pinczolits,

Begleitung,

Konsul Heinz

Schinner

Frau Bailey mit

Gerti Tauchhammer

Manfred

Hasenöhrl mit

Begleitung

Konsul Marcus

Paar mit Freunden

S.E. Zhao Bin, Gerti Tauchhammer,

S.E. Ramon Quinones

mit Gattin, S.E. Antonio

Castellanos Lopez

Beauties unter sich

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Einladungsmanagement, Gästelistenver-

waltung, Akkreditierung & vieles mehr.

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SOCIETY 1_2016 | 21


SOCIETY EIGENEVENT

WIRTSCHAFTSWANDERUNG

Landeshauptmann von Tirol, Günther Platter und CEO von

café+co, Gerald Steger, umringt von den Exzellenzen

Der Mythos Streif in Kitzbühel

Bereits zum siebten Mal erlebten hochrangige Manager und Diplomaten

die Wirtschaftswanderung in den Kitzbüheler Alpen.

Über 200 Top-

M a n a g e r

und internationale

Diplomaten

trotzten, mit Landeshauptmann

Günther Platter an

der Spitze, am 17. September

dem einbrechenden

Herbstwetter und folgten

dem Ruf der bereits siebten

Wirtschaftswanderung,

die sich diesmal dem

„Mythos Streif“ widmete.

Nach sechs erfolgreichen

Jahren in Fieberbrunn war

heuer erstmals Kitzbühel

der Schauplatz der Veranstaltung,

die ganz im

Zeichen des Optimismus stand und sich

bewusst den Synergien zwischen Sport

und Wirtschaft widmete. Dafür findet

sich wohl kaum ein besseres Beispiel als

die legendäre Streif: Das einzigartige Abfahrtsrennen

wird seit 1959 übertragen

Herbert Rieser in den Startlöchern

und mittlerweile verfolgen

rund 550 Millionen

Seher auf sechs

Kontinenten die spannenden

Momente der

ORF-Liveübertragung,

die einen wichtigen

Werbeeffekt für die

Destination Österreich

bewirkt. Jährlich werden

rund 7,5 Millionen

Euro in das Rennen investiert,

um den Athleten

beste Bedingungen

und rund 85.000 Besuchern

einzigartige

Erlebnisse zu bieten,

berichteten Kitzbüheler

Ski Club-Präsident

Michael Huber und Kitzbühel Tourismus-

Präsidentin Signe Reisch. „Die Streif ist

eine Visitenkarte für Österreich wie auch

die Kaffeekultur. Beides trifft bei der

Wirtschaftswanderung aufeinander“, so

café+co CEO Gerald Steger.


AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Botschafter:

Salahaldin ABDALSHAFI, Botschaft der

Palästinensischen Gebiete, Roland BIMO,

Botschaft von Albanien, Valery VORONETS-

KY, Botschaft von Belarus, Kairat SARYBAY,

Botschaft von Kasachstan, Ismatullo NAS-

REDINOV, Botschaft von Tadschikistan, Eve

KÜLLI-KALA, OSZE-Ständige Vertretung von

Estland

Wirtschaft:

Sberbank Deutschland Wladimir P. MATWE-

JEW, Tiroler Tageszeitung-Marketingleiter

Norbert ADLASSNIGG, Unternehmer Johannes

AUSSERLANDSCHEIDTER, Wirtschaftskammer

Tirol-Präsident Jürgen BODENSEER,

Mediaprint-Geschäftsführer Axel BOGOSZ,

GEBRO Holding-CEO Pascal BROSCHEK,

Bergbahn AG Kitzbühel-Chef Josef E.

BURGER, Wirtschaftskammer Kitzbühel-

Bezirksstellenleiter Balthasar EXENBERGER,

RISE-CEO und Universitätsprofessor Thomas

GRECHENIG, Casino Kitzbühel-Direktor Gerhard

HEIGENHAUSER, BFI Wien-Geschäftsführerin

Valerie HÖLLINGER, Kitzbüheler

Ski Club-Präsident Michael HUBER, Bundesweinkönigin

Christina HUGL, Salesianer

Miettex-Marketingleiter Reinhard IDL, Rauch

Fruchtsäfte-Manger Marcel KILGA

Fotos: café+co

22 | SOCIETY 2_2016


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Außenminister

Sebastian Kurz mit

UNO-Generalsekretär

Ban ki Moon

und Christoph Leitl

70 Jahre WKÖ

SOCIETY sprach mit WKÖ-Präsident Dr. Christoph

Leitl über das Jubiläumsjahr 2016 und die Zukunft

der österreichischen Exportmärkte.

Fotos: photonews.at/Georges Schneider, doris kucera

In diesem Jahr feiert die Wirtschaftskammer

Österreich gleich zwei Jubiläen – können

Sie uns mehr darüber erzählen?

Ja, wir dürfen 2016 den 70. Geburtstag

der Wirtschaftskammer feiern. Aber

1946 war nicht nur die Geburtsstunde der WKÖ,

es war auch der Beginn der Sozialpartnerschaft,

die einen maßgeblichen Anteil am wirtschaftlichen

Erfolg und am sozialen Frieden unseres

Landes hat. Anlässlich des Jubiläums unterstützt

die WKÖ mehrere Sozialprojekte mit insgesamt

70.000 Euro. Eines dieser Projekte ist „Hope For

Future“ in Kenia, wo in einer Lehrwerkstätte kenianische

Lehrlinge durch österreichische Meister

ausgebildet werden. In Österreich wird das Caritasprojekt

„Am Himmel“ unterstützt, das sich

der beruflichen Integration von Menschen mit

Lernschwierigkeiten widmet. Dass das 70-Jahr-Jubiläum

der WKÖ mit einem „runden“ Gedenktag

ihres Gründervaters zusammenfällt, ist natürlich

eine schöne Symbolik. Raab verband die Stärkung

der Wirtschaft mit Wertorientierung. Mit dieser

politischen Einstellung hat er auch die Sozialpartnerschaft

vor 70 Jahren mitbegründet. Damals

war sie das Überlebensmodell für das zerstörte

Österreich, heute ist sie der Garant für eine erfolgreiche

Bewährung unseres Landes in einer herausfordernden

globalen Welt.

Wie steht es gegenwärtig um den Export als

eine der bedeutendsten Triebfedern der österreichischen

Wirtschaft?

Der Export ist nach wie vor eine der wichtigsten

tragenden Säulen unseres Wohlstandes – diese

Bedeutung wurde auch schon von Julius Raab erkannt

und er setzte die ersten Schritte, um Exportmärkte

für österreichische Firmen zu erschließen.

Raab hatte vor 70 Jahren die Außenwirtschaftsorganisation

der WKÖ gegründet, die heute als

Außenwirtschaft Austria mit über 100 Stützpunkten

weltweit vertreten ist. Dass der Exportmotor

zurzeit ein bisschen langsamer läuft, ist der allgemein

schwierigeren weltwirtschaftlichen Lage

geschuldet. Dennoch werden wir auch 2016 und

2017 wieder „Alltime highs“ bei den Exporten

schaffen. Das zeigt, dass die 55.000 österreichischen

Exportunternehmen mit ihren innovativen

und qualitativen Produkten sowie Dienstleistungen

quer über den Globus auch unter erschwerten

Bedingungen Erfolge feiern können.

Wo liegen die Zukunftsmärkte für die österreichische

Wirtschaft?

Österreichs Wirtschaft ist sehr eng mit den

Märkten der EU-Mitgliedsstaaten verflochten.

Rund 80 Prozent der heimischen Ausfuhren gehen

in diese Region. In Zukunft müssen unsere Unternehmen

aber verstärkt in Überseedestinationen

gehen, denn in Amerika, Asien und auch in Afrika

liegt das größte Potenzial für unsere Exportwirtschaft.

So legten die österreichischen Ausfuhren

seit dem Jahr 2000 innerhalb Europas um rund

75 Prozent zu. Nach Afrika machte das Exportplus

in den letzten 15 Jahren jedoch 112 Prozent aus,

nach Amerika 160 Prozent und nach Asien sogar

198 Prozent. Dort spielt also die Musik, dort müssen

unsere Firmen hin – und wir unterstützen sie

dabei.


ZUR PERSON

Dr. Christoph Leitl, Präsident

des Österreichischen

Wirtschaftsbundes und

seit 2000 Präsident der

Wirtschaftskammer Österreich

wurde am 29. März

1949 in Linz geboren. Er ist

verheiratet und hat zwei

Kinder. Leitl absolvierte

das Doktoratsstudium in

Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

INFO

Wirtschaftskammer

Österreich

Wiedner Hauptstraße 63,

1045 Wien

Tel. +43 5 90 900

office@wko.at

www.wko.at

SOCIETY 2_2016 | 23


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS WELCOME

New Ambassadors

to Austria

Die neuen Botschafter in Österreich wurden

wieder herzlich im Hotel Imperial

in Wien willkommen geheißen.

VIP-Gäste im eleganten

Festsaal des Hotel Imperial

Fotos: SOCIETY/prokofieff

Zu Ehren der neu akkreditierten

Botschafter wurde wieder ein

traditioneller Willkommensempfang

und eine informelle

Zusammenkunft von Society-

Herausgeberin Gertrud Tauchhammer sowie

von Generaldirektor Mario Habicher

im prunkvollen Hotel Imperial veranstaltet.

In einer kurzen Ansprache begrüßten

die Veranstalter die anwesenden Botschafter

und Botschafterinnen aus Ägypten:

S.E. Omar Amer Youssef; aus El Salvador:

I.E. Lucia Rosella Badìa; aus Island: I.E. Gréta

Gunnarsdóttir; aus Japan: S.E. Kiyoshi

Koinuma; aus Mexico: I.E. Alicia Buenrostro

Massieu sowie aus England: S.E. Robert

Leigh Turner. Als besonderes Begrüßungsgeschenk

erhielten die neuen Botschafter

eine traditionelle Imperialtorte. Im Anschluss

daran folgte in den Räumlichkeiten

des Marmorsaals eine Darbietung der

armenischen Opernsängerin Astghik Khanamiryan.

Das großzügige und delikate

Buffet sowie die ausgewählten Getränke

begeisterten die frischgebackenen Botschafter

und auch die Gäste. •

24 | SOCIETY 2_2016


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS WELCOME

Die neuen Botschafter von links

nach rechts: Ägypten, El Salvador,

Mexiko, Japan, Gastgeber

Mario Habicher, Großbritannien

Franz Biber mit Michelle

Purghart

Hassan Soroosh Y.

Edith Leyrer

Opernsängerin

Astghik Khanamyrian

S.E. Antonio Castellanos

Lopez, Vedad Bakovic und

China-Experte

Mustafa Ramazan

S.E. Roland Bimo

S.E. Kiyoshi

Koinuma (Japan)

Wolfgang

Strohmayer

S.E. Ghazi Jomaa

Ernst Bachner

Die neuen Botschafter mit

den Imperial-Törtchen,

links davon Aglae Hagg

SOCIETY 2_2016 | 25


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS WELCOME

Die versammelten neuen Botschafter mit

Imperial Direktor Mario Habicher

I.E. Paulina Francheschi,

S.E. Jaime

Cabal Sanclemente,

S.E. Antonio

Roberto Casellanos

Michael Habel,

Osi Kuci

Wolfgang

Strohmayer, I.E.

Deborah Geels

S.E. Omar Amer

Youssef mit

Gattin

Stefan Scholz

und Gattin

Marco Mercuri, Osi Kuci, Ernst

Bachner, S.E. Roland Bimo

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

I.E. Helen Eduards, I.E. Vasilka Popovska Trenevska

Imperiale Törtchen

Jeanette Nissl,

S.E. Kairat

Sarybay

Mascha Derler mit

russischem Model und

Gerti Tauchhammer

Vienna Society Raimond Andersen •

Botschafterin der Philippinen I.E. Maria

Zeneida ANGARA COLLINSON • Botschafter

i. R. Dr. Christian BERLAKOVITS •

Botschafter von Albanien S.E. Roland

BIMO • Botschafter von Malaysia S.E. Adnan

BIN OTHMAN • Allgemeine Unfallversicherungsanstalt

Mag. Dr. Hans BURKARD

• Honorarkonsul von Rumänien Dipl. Ing.

Gerhard EGERMANN • Botschafterin von

Neuseeland I.E. Deborah Mary GEELS •

Wolfgang Denzel Auto AG Michael HABEL

• Botschafter Dr. Kurt HENGL • Botschafter

von Tunesien S.E. Ghazi JOMAA •

Wiesenthal Handel und Service GmbH Ing.

Robert KREMPEL • Verband Österreich-

Nordische Länder Hermann KROIHER •

Botschafter von Montenegro S.E. Ivan

MILIC • Regierung Katalonien Mag. Florian

MUSIL • Europäische Weinritterschaft-

Senat Mag. Prof. Rudolf Frhr. NEKVASIL •

Botschafterin von Mazedonien I.E. Vasilka

POPOSKA TRENEVSKA • Arlys Isabelle

RACAMIER • Kurdistan Regional Regierung

Dr. Mustafa RAMAZAN • EYBL GmbH

& Co KG Mag. Dagmar REICHEL-FELBER-

MAYR • Bank Austria Branch Manager

Doris REINER • Roth‘s Aumann Catering

Michael ROTH • Prof. Meinhard RÜDENAU-

ER • Invest Komerc Doo Werner SALZ-

MANN • Iro & Partners Dr. Anton SCHMÖL-

ZER • Bundesministerium für Integration

und Äußeres Mag. Dr. Stefan SCHOLZ •

Music Ambassadors Isolde SCHREINER

• Bundesrechenzentrum GmbH DI Ernst

STEINER • BMEIA Mag. Wolfgang-Lukas

STROHMAYER • Mag. Dr. Rolf THALER

Fotos: SOCIETY/prokofieff

26 | SOCIETY 2_2016


SOCIETY EIGENEVENT

FRIENDS OF SOCIETY

Diplomatische Vertreter von links:

Afghanistan, Syrien, Usbekistan, GD

von Aeroflot, Bulgarien, Mercedes

Wiesenthal, USA, Kasachstan

„Friends of SOCIETY

im Restaurant Aurelius

Bei einem Buffet-Dinner im Restaurant Aurelius wurden die

freundschaftlichen Beziehungen zwischen SOCIETY und

den Botschaftsvertretern vertieft.

Fotos: SOCIETY/pobaschnig

In freundschaftlicher Atmosphäre

und unter dem Motto „Friends of

SOCIETY“ fanden sich Freunde und

Kooperationspartner von SOCIETY

bei einem abendlichen Buffet-Dinner, zu

dem Gerti Tauchhammer geladen hatte,

ein. Die Gäste wurden mit typischen

Fisch- und Gemüsespezialitäten verwöhnt.

Die Diplomaten aus den Ländern

Afghanistan, Aserbaidschan, Kasachstan,

Syrien, Tadschikistan, Usbekistan sowie

anwesende Gäste aus Bulgarien, den USA

und von Aeroflot wurden von Restaurantbetreiber

Mahmoud Monemian verköstigt.


Mahmoud Monemian und Gerti Tauchhammer

zeigen das Gastgeschenk des Konsuls von

Usbekistan: Elyor Nishonov

SOCIETY 2_2016 | 27


SOCIETY EIGENEVENT

ARTS OF DIPLOMACY

S.E. Hubert Wurth, Gerti

Tauchhammer, Dalenda

Jomaa, Björn Lundell und

Kamran Israfilov

„Arts of Diplomacy“

Nicht die Kunst der Diplomatie, sondern die Diplomaten und

ihre Kunst standen diesmal in Vordergrund einer von Gerti

Tauchhammer initiierten Vernissage im Tresor des Bank Austria

Kunstforums.

Unter dem Motto „Arts of

Diplomacy“ veranstaltete

die SOCIETY-Herausgeberin

erstmals eine Vernissage

mit künstlerischen

Werken hochkarätiger Diplomaten und

Botschafter in Wien. Mehr als 20 Botschafter

sowie 250 Gäste aus Diplomatie,

Wirtschaft und Politik bestaunten die

ausgestellten Werke im Bank Austria

Kunstforum. Die Eröffnungsrede hielt

Botschafter Dr. Stefan Scholz vom BMEIA.

Folgende Künstler zeigten ihre Werke in

einer Brandbreite unterschiedlicher Stile:

Kamran Israfilov, Sohn des Botschafters

von Aserbaidschan, Leyla Mahat, Galeristin

aus Astana und Gattin des Botschafters

von Kasachstan, S.E. Hubert Wurth,

Botschafter von Luxemburg, S.E. Marco

Hennis, Botschafter der Niederlande,

Björn Lundell, Lebensgefährte der ersten

Botschaftssekretärin von Schweden, und

Dalenda Jomaa, Gattin des Botschafters

von Tunesien. Ein kultureller Brückenschlag

im Namen der Kunst und Diplomatie

machte diesen Abend für alle Anwesenden

zu einem inspirierenden und

unvergesslichen Event.


Die tunesische

Künstlerin Dalenda

Jomaa vor ihren

Werken

28 | SOCIETY 2_2016


Dr. Stefan Scholz hielt

die Eröffnungsrede und

stellte die diplomatischen

Künstler vor

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Botschaften:

Hussam AL HUSSEINI Botschaft

von Jordanien • Narmin AHANGARI

Botschaft von Aserbaidschan • Wael

AL-ASSAD Botschaft der Liga der

Arabischen Staaten • Auday Mousa Abdulhadi

AL-KHAIRALLAH Botschaft von

Irak • Maria Zeneida ANGARA COLLIN-

SON Botschaft der Philippinen • Leyla

BAYSAL KUS Botschaft der Türkei

Alicia BUENROSTRO MASSIEU Botschaft

von Mexiko • Hamid R. GHASEMI

Botschaft der Islamischen Republik Iran

Mohamed HASSAN Botschaft von Tunesien

• Nargiza ABDULLAEVA Ministry of

Foreign Affairs of Uzbekistan • Galib IS-

RAFILOV Botschaft von Aserbaidschan

Ghazi JOMAA Botschaft von Tunesien

Branimir LONCAR Botschaft von Kroatien

• Robert Steven FRANCIS Botschaft

der USA • Irada MALIKOVA Botschaft

von Aserbaidschan • Casandra-Maria

MARINESCU Botschaft von Rumänien

Wissem MOATEMRI Botschaft von Tunesien

• Ismatullo NASREDINOV Botschaft

von Tadschikistan • Pedro Luis Baptista

MOITINHO DE ALMEIDA Botschaft von

Portugal • Merey MUKAZHAN Botschaft

von Kasachstan • Michael Adipo OYUGI

Botschaft von Kenia • Cigdem PAT-

TABAN Botschaft der Türkei • Janos PE-

RENYI Botschaft von Ungarn • Valentin

SAMSAROV Botschaft von Bulgarien

Elena SHEKERLETOVA Botschaft von

Bulgarien • Hassan Soroosh Y. Botschaft

von Afghanistan • Friedrich TRONDL

Botschaft von Belgien • Valery VORO-

NETSKY Botschaft von Belarus • Roxana

VATASELU Botschaft von Rumänien

Igor VOBLIKOV Botschaft der Russischen

Föderation • Hubert WURTH

Botschaft von Luxemburg

Cristian Istrate, Kamran

Israfilov, S.E. Galib

Israfilov mit Gästen

der Ausstellung

Gerti Tauchhammer

begrüßt S.E.

Michael Adipo

Okoth Oyugi

und Gattin

Der schwedische Künstler Björn

Lundell bei seiner Ansprache

Fotos: SOCIETY/karagiannis

Weitere Gäste:

Florian CZEITSCHNER • Adrian HOLLA-

ENDER • Thomas HOLZAPFEL C6P Immobilien

AG • Kire ILIOSKI UN-Ständige

Vertretung von Mazedonien • Cristian

ISTRATE UN-Ständige Vertretung von

Rumänien • Rauf KAMIL Kamill Spirits

Mitsuru KITANO UN-Ständige Vertretung

von Japan • Alf-Peter LENZ

Österreichisch-Brasilianische Gesellschaft

• Andreas KARLSBÖCK

Parlament • Marco MERCURI Büro ABG.

Z. NR BGDR. DR. Peter Fichtenbauer •

Georg MÜNDL Post AG • Erika PLUHAR

René PRINZ Wiener Privatbank • Heide

Proksch Atelier Proksch • Maria RAUCH-

KALLAT mrk diversity management

gmbh • Claudia RICHTER • Olena

RIEDEL Mystetska Zbirka Art Gallery •

Robert SCHARINGER Bundesministerium

für Gesundheit und Frauen • Stefan

SCHERMAIER Tonninger Schermaier

Maierhofer & Partner • Stefan SCHOLZ

Bundesministerium für Integration und

Äußeres • Kurt SEINITZ Kronen Zeitung

• Norbert SIMON BMEIA • Elisabeth

STAUS-RAUSCH • Helene VON DAMM

• Joseph WIRNSPERGER Parlamentsdirektion

Gerti Tauchhammer

mit Vertretern der

niederländischen

Botschaft

Dr. Stefan Scholz mit

S.E. Hubert Wurth

Gerti Tauchhammer,

Cristian Istrate, Galib

Israfilov und Gäste

Björn Lundell mit

seiner Lebensgefährtin

Asa Winberg und

Tochter

SOCIETY 2_2016 | 29


LIFE & STYLE

RESTAURANT

Die lichtdurchfluteten Räume

eignen sich besonders gut für

Firmen- oder Familienfeiern

Mediterranes Flair in der

Wiener Innenstadt

Das Aurelius steht für mediterrane Küche mit Schwerpunkt

Fisch und Meeresfrüchte sowie für eine bestens

sortierte Weinkarte.

Der Fang des Tages frisch

zubereitet

KONTAKT

Restaurant Aurelius

Marc-Aurel-Straße 8

1010 Wien

T: +43 1 5355524

F: +43 1 5330078

www.aurelius-wien.at

Rot- und Weißweine aus Italien, Kroatien,

Spanien und Österreich ergänzen

das Menü des Lokals ganz vortrefflich.

Zentral gelegen zwischen

Hohem Markt und Schwedenplatz

in der Wiener Innenstadt empfängt das Aurelius

seine Gäste in zeitlos maritimer Atmosphäre zum

ruhigen Lunch oder zum gemütlichen Dinner –

während der warmen Monate auch gern auf der

Terrasse des Schanigartens.

Für private Feste und Firmenfeiern gibt es die

Möglichkeit die Aurelius GrundFeste zu buchen –

ein stimmungsvolles Gewölbe im Untergeschoß.

Eine herzlich mediterrane Atmosphäre mit zuvorkommendem

Service, kompetenter Beratung

und am Tisch tranchierte Fische vom Grill lassen

den Gast zum König werden. Weitere Highlights

sind Pasta und Klassiker aus dem Mittelmeerraum,

die von saisonalen Schwerpunkten und

einer laufend wechselnden Weinkarte begleitet

werden. Die räumliche Situation erlaubt es, einen

Nichtraucher- und einen Raucherbereich bei der

Bar anzubieten, sodass sich alle Gäste wohlfühlen.

Je nach Wetterlage kann man zwischen März

und Oktober auch auf der Terrasse des Schanigartens

Platz nehmen. Ob auf ein Glas Prosecco, einen

perfekten Espresso, zum Business-Lunch oder

zum Dinner – auch vor der Tür erwarten den Gast

mediterran gedeckte Tische und das urbane Ambiente

der Marc-Aurel-Straße.


Fotos: restaurant aurelius

30 | SOCIETY 2_2016


Die Antwort auf globale

Herausforderungen

Die Diplomatische Akademie in Wien ist seit ihrer

Gründung im Jahre 1754 durch Kaiserin Maria Theresia

ein Zentrum für Höhere Studien.

DIPLOMATIE

DIPLOMATISCHE AKADEMIE

Die Studierenden der

Diplomatischen Akademie

leisten einen aktiven

Beitrag

Text: Dr. Hans Winkler, Direktor

Fotos: diplomaitsche akademie wien

Derzeit absolvieren 170 Studentinnen

bzw. Studenten aus 55 Ländern

an der Diplomatischen Akademie

(DA) höhere Postgraduate-Studien

im Rahmen von drei verschiedenen

akademischen Programmen (MAIS- Master of Advanced

International Studies, ETIA- Master of Environmental

Technology and International Affairs,

und einem Diplomprogramm).

Viele von ihnen haben erst kürzlich ihr Studium

an den großen Universitäten abgeschlossen.

Der Wechsel in ein intimeres Umfeld in der DA ist

für die Studierenden eine einzigartige Erfahrung

für ihren akademischen Fortschritt und sozialen

Kompetenzen.

Die Studierenden – die aus einer großen Anzahl

von Bewerbern aus der ganzen Welt ausgewählt

werden – finden ein breites Spektrum

interdisziplinärer Fächer vor, welches von Politikwissenschaften,

Internationalem Recht bis hin zu

Wirtschaftswissenschaften und Sprachen reicht.

Jedes Fach hat einen sehr hohen Standard und ermöglicht

den Studierenden ihr bisheriges akademisches

Wissen weiter auszubauen.

Obwohl die Studierenden mit einem enormen

Arbeitspensum konfrontiert sind, haben sie außerhalb

des eigentlichen Vorlesungsprogramms die

Möglichkeit ihre Freizeit gemeinsam mit anderen

Studienkolleginnen und -kollegen im Rahmen sozialer,

kultureller und politischer Aktivitäten zu verbringen.

Es ist daher kein Wunder, dass sich an der

DA schnell eine akademische Familie formt.

Die DA ist neben ihrer Funktion als akademische

Institution, auch Ort zahlreicher Konferenzen

und Veranstaltungen, an denen führende Persönlichkeiten

aus den verschiedensten Bereichen teilnehmen.

Diese interdisziplinären Vortragsreihen

sind eine optimale Ergänzung zu den Lehrveranstaltungen

und bringen Studenten, Diplomaten,

Universitätsprofessoren, Politiker und hohe Beamte

bei Panel-Diskussionen zu vielen Themenbereichen

zusammen. Von den Studierenden werden im

Rahmen der „Diplomatic Academy Student Initiative“

(DASI) ebenfalls Konferenzen zu zahlreichen

aktuellen Themen mit Wirtschafts- und Rechtsexperten

sowie Wissenschaftern veranstaltet.

Ein weiterer integraler Bestandteil des sozialen

Lebens der Studierenden an der DA sind die sechs

“committees“ und sieben “societies“ in deren Rahmen

die Mehrzahl der Studierenden einen aktiven

Beitrag leisten. Dazu zählen u.a. die “conference“

und “sports committees“ als auch verschiedene

“cultural“ und “musical committees“ u.a. auch

ein Studentenchor. „Polemics“, das Magazin der

DA, wird ausschließlich von den Studierenden

betreut, die als Herausgeber, Gestalter und Redakteure

fungieren.

Von den drei Studienprogrammen der DA ist

das „ETIA-Master of Environmental Technology

and International Affairs“ besonders erwähnenswert.

Dieses relativ kleine Programm für jährlich

etwa 25 Studenten ist weltweit eines der ersten

Programme um Studierende zu Entscheidungsträgern

in Umweltfragen sowie Fragen betreffend des

Klimawandels heranzubilden und will ein vertiefendes

Verständnis für rechtliche, wirtschaftliche

und technische Themen in diesem komplexen Bereich

schwieriger aber lebenswichtiger Fragen für

unseren Planeten vermitteln.

Im Jahre 2007 richteten die Diplomatische Akademie

und die Technische Universität Wien als

eine der ersten Institutionen für Höhere Studien

ein Studienprogramm ein, das die einzigartige

Möglichkeit eröffnet, das „decision making“ in

Umweltfragen von politischer und technischer

Seite her zu erforschen. Das ETIA verbindet zwei

grundverschiedene akademische Disziplinen und

Herangehensweisen. Es konzipiert damit ein einzigartiges

interdisziplinäres Studienprogramm

und entspricht damit dem Bedürfnis nach einer

neuen Art von Entscheidungsträgern.

Wenn wir unsere komplexe Welt betrachten, so

ist eine interdisziplinäre Herangehensweise unentbehrlich,

um die gesamtpolitischen Phänomene

wie z.B. solche im Umweltbereich zu erfassen und

dafür Lösungen zu finden. Dies stellt immer höhere

Anforderungen an die Entscheidungsträger, die eine

umfassende Kenntnis und ein tiefes Verständnis der

damit verbundenen politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen

und technischen Fragestellungen benötigen.

Die Diplomatische Akademie in Wien wird

dieser Herausforderung sicherlich gerecht. •

Studierende in einer Vorlesung

der Diplomatischen

Akademie

INFO

Diplomatische

Akademie Wien

Favoritenstraße 15A

1040 Wien

www.da-vienna.ac.at

SOCIETY 2_2016 | 31


DIPLOMATIE

UNGARN

Österreich und Ungarn – eine

langjährige Freundschaft

Society traf S.E. János Perényi, den Botschafter von Ungarn,

und sprach mit ihm über die diplomatischen Beziehungen der

beiden Länder sowie die Rolle der Visegrád-Staaten.

Fotos:society/pobaschnig

32 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

UNGARN

Herr Botschafter, Sie leisten derzeit

schon Ihren zweiten Außendienst

in Wien. Wie könnten

Sie diese beiden Dienstzeiten

vergleichen?

Ich denke, es ist immer eine

besondere Ehre und Herausforderung für einen

ungarischen Diplomaten, in Österreich tätig zu

sein. Unsere Länder verbindet eine gemeinsame

Geschichte von einigen Jahrhunderten, und die

bilaterale Kooperation ist nach wie vor äußerst

vielfältig und intensiv. Selbst mein Büro und

das Botschaftsgebäude erinnern stets an diese

geschichtliche Erbschaft und mahnen an unsere

Verantwortung, diese einzigartige Verbindung

weiter zu vertiefen.

Das vorige Jahr könnte man trotzdem als

Tiefpunkt in dieser Beziehung bezeichnen. Was

können Sie persönlich zu einer Verbesserung

beitragen?

Die extreme Belastung durch die Migrationswelle,

die dadurch aufgeheizten Emotionen und

gewisse unglückliche verbale Äußerungen haben

vor einem guten Jahr die Zusammenarbeit

tatsächlich beeinträchtigt. Trotzdem haben wir,

von ungarischer Seite aus, in dieser heiklen Phase

alles getan, den ständigen Dialog aufrechtzuerhalten

– nicht zuletzt mit dem Ziel, unseren

Standpunkt zu erklären. Budapest hat nämlich

von Anfang an eine konsequente Linie verfolgt:

Wir sollen unsere eigenen europäischen Regelungen

einhalten, wir sollen unsere Grenzen schützen

können, um dadurch diese beispiellos große

Völkerwanderung in den Griff zu bekommen.

Mittlerweile betont auch Herr Bundeskanzler

Kern selbst die Übereinstimmungen zwischen

den ungarischen und österreichischen Positionen.

Die zuständigen Minister und ihr jeweiliger

Stab führen beinahe wöchentlich konstruktive

Gespräche über die möglichen gemeinsamen Lösungen.

Auch die österreichische Polizei und das

Bundesheer leisten an der ungarisch-serbischen

Grenze einen wichtigen Beitrag zum Schutz der

Schengen-Zone.

»Unsere Länder

verbindet eine

Geschichte von

einigen Jahrhunderten.

«

János

Perényi

CURRICULUM

VITAE

Dr. János Perényi wurde

1949 in Budapest geboren.

Er studierte von 1969 bis

1972 Geschichte, Englisch

und Französisch an der

Universität Uppsala. Von

1973 bis 1978 absolvierte er

an der Universität Uppsala

ein postgraduales Studium.

1979 erlangte er den

Doktortitel. In den Jahren

1990 bis 1992 war er bereits

Botschaftsrat an der

Botschaft von Ungarn in

Wien. 1992 bis 1996 sowie

1998 bis 2002 war er als

Botschafter der ständigen

Vertretung Ungarns beim

Europarat in Straßburg

tätig. Von 2008 bis 2009

war er nationaler Koordinator

für die Allianz der Zivilisationen

im ungarischen

Außenministerium, und von

2009 bis 2011 hatte er die

Position des Botschaftsrats

an der Botschaft von

Ungarn in Paris inne. In den

Jahren 2011 bis 2014 war

er Botschafter von Ungarn

in Marokko. Seit Dezember

2014 ist er außerordentlicher

und bevollmächtigter

Botschafter von Ungarn

in Wien. und Ständiger

Vertreter bei den Vereinten

Nationen in Wien.

S.E. Botschafter János Perényi mit Gattin und

Gerti Tauchhammer

Haben Sie nicht die Befürchtung, dass die

vorhergegangenen Debatten die Beziehung der

beiden Länder längerfristig überschatten könnten?

Nein, diesbezüglich hatte ich nicht einmal

im September 2015 Angst. Schon damals haben

wir etwa 1000 E-Mails und Briefe von Ihren Mitbürgern

mit spontanen Sympathiebekundungen

erhalten, in denen sie sich für die Aufrechterhaltung

der guten Zusammenarbeit unserer Länder

ausgesprochen haben. Für mich gelten diese langjährige

Freundschaft und der Zusammenhalt von

Ungarn und Österreichern als die sicherste und

wichtigste Stütze für unsere Beziehungen. Und

trotz der massiven Anwesenheit der Migrationsproblematik

darf man nicht vergessen, dass die

bilaterale Kooperation in vielen anderen Bereichen

nach wie vor mit großer Intensität läuft: Österreich

ist der zweitgrößte Handelspartner und

der viertgrößte Investor für uns, und wir arbeiten

stets daran, diese Aktivitäten weiter auszubauen.

Die Bereitschaft hierfür sehe ich auf beiden

Seiten – neulich berichteten schon die hiesigen

Banken positiv über die dementsprechenden Ergebnisse

in Ungarn.

Jüngst konnte man sehr kontroverse Meinungen

über die Visegrád-Staaten hören. Wie sehen

Sie die aktuelle und künftige Rolle dieser Gruppe

– z.B. innerhalb der EU?

In der Tat habe auch ich zu diesem Thema

leider ganz falsche Interpretationen gefunden –

etwa über einen „neuen Ostblock“. Wobei man

sehen sollte, dass diese vier Staaten schon seit

mehreren Jahren über eine konstruktive und

durchaus erfolgreiche Zusammenarbeit in mehreren

Bereichen – Energie, Infrastruktur oder

Kultur – verfügen. Und diese Einstellung prägt

auch unser gemeinsames Auftreten auf europäischer

Ebene: koordiniert und einheitlich, aber

keinesfalls blockierend. Dementsprechend bringen

wir unsere Ideen für die ganze EU ein – sei

es das immer stärker begrüßte Konzept der „flexiblen

Solidarität“ in der Migrationsfrage oder

der Vorschlag für eine neue, verstärkte Sicherheitspolitik.

Nicht zuletzt möchte ich auf die

Wirtschaftsdynamik unserer Region (weit über

dem EU-Durchschnitt) hinweisen – womit wir

ebenfalls zur Stärkung der Union beitragen. Und

ich finde es äußerst erfreulich, dass sich jüngst

auch die Koalitionsparteien klar für eine engere

Kooperation mit Visegrad-4 aussprechen – unsererseits

sind wir hierfür jederzeit bereit. •

SOCIETY 2_2016 | 33


DIPLOMATIE

UNGARN

Vorderansicht der ungarischen Botschaft

Ein Stück gemeinsamer

(Kultur-)Geschichte

Kein anderes Gebäude zeugt so von der gemeinsamen

Geschichte Österreichs und Ungarns wie das

„ungarische Palais“ in der Bankgasse.

Das Gebäude wurde schon

Mitte des 18. Jahrhunderts

von den ungarischen Ständen

erworben, um hier das

Amt der ungarischen Hofkanzlei

unterzubringen. Das ursprüngliche

Windisch-Grätz-Palais wurde im Laufe

der Zeit durch neue Gebäudeteile ergänzt

und nahm auch das Amt der Siebenbürgischen

Hofkanzlei auf. Das reiche Innendekor

des Hofkanzleigebäudes sollte eindeutig

die Macht des Hofes widerspiegeln

und verleiht bis heute den hier stattfindenden

Veranstaltungen, Bällen oder der

alltäglichen Arbeit der Diplomaten eine

besondere, barocke Stimmung. Die innere

Formgebung des prunkvollen Barockpalais'

gilt als Ergebnis der großzügigen

Mäzenatur der Königin Maria Theresia,

die ihre Dankbarkeit für die militärische

Hilfe der Ungarn im österreichischen Erbfolgekrieg

ausdrücken wollte. Kein Zufall,

dass der Besucher im Palais immer wieder

der dem Nachbarland äußerst geneigten

„Sponsorin“ begegnet. So verewigen die

Gemälde von Franz Messmer und Wenzel

Pohl im Preßburger Saal die Krönungsszenen

vom Jahre 1741. Das Fresko von Franz

Anton Maulbertsch im Kanzlerzimmer

stellt die Szene dar, wie die Regentin dem

Palatin Ludwig Graf Batthyány die Insignien

des St. Stephans-Ordens verleiht.

Ebenfalls findet man im Innenhof den

„Brunnen von Maria Theresia“. Sie kam

vermutlich durch unterirdische Gänge

von der Burg regelmäßig in die Kanzlei,

um vom hiesigen Wasser – dem damals

eine wundersame, heilende Kraft zugeschrieben

wurde – zu trinken.

Im Wandel der Zeit diente das Palais

im Frühling 1848 mit der Ernennung der

ersten ungarischen verantwortlichen Regierung

als Residenz des königlichen ungarischen

Ministers am Allerhöchsten Hoflager.

Nach der Niederschlagung der zweiten

Fotos: society/Pobaschnig, ungarische botschaft

34 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

UNGARN

Sitzungsraum mit barockem Flair

Ansicht auf den begrünten Hof des Palais

Wiener Revolution im Oktober 1848 wurden

hier ab November verschiedene österreichische

Ämter untergebracht, auch ein

Großteil der Einrichtung kam abhanden.

Ab 1860 beherbergte das Palais erneut die

Kanzleien, dann ab dem Ausgleich wieder

das Ministerium am Allerhöchsten Hoflager.

Dieses Regierungsorgan vermittelte

zwischen den ungarisch-königlichen und

österreichisch-kaiserlichen Behörden, befasste

sich mit Pass- und Rechtsangelegenheiten

zwischen den zwei Ländern und

nahm Aufgaben bezüglich des Königreichs

Ungarn im Zusammenhang mit den Hoheitsrechten

des Herrschers (Ernennungen,

Rangverleihungen, Begnadigungen)

wahr. Ab November 1918 befand sich auch

der Sitz der ersten Gesandtschaft des unabhängigen

Ungarns in diesem Gebäude.

Nach der Besetzung Österreichs durch

Deutschland im März 1938 waren hier

das Generalkonsulat, ab 1945 ungarische

Außenvertretungen mit verschiedener Benennung,

dann ab 1955, seit Österreichs

Unabhängigkeit, wieder die ungarische

Gesandtschaft. 1964, nach dem Budapester

Besuch von Bundeskanzler Bruno Kreisky,

der die politische Annäherung zwischen

den Ländern gebracht hatte, wurde die

Vertretung wieder in den Rang einer Botschaft

erhoben.

Das Palais, das im österreichischen Regierungsviertel

mit seinen Veranstaltungen

auch heute als beliebter Ort des diplomatischen

und gesellschaftlichen Lebens gilt,

öffnet seine Türe nicht nur für Diplomaten

und Politiker oder für Kunden der Konsularabteilung.

Nach Absprache können auch

Anhänger der Kulturgeschichte das ungarische

Botschaftsgebäude besichtigen. •

Fresko von Franz Anton Maulbertsch im

Kanzlerzimmer des Palais

SOCIETY 2_2016 35


DIPLOMATIE

TUNESIEN

The Honorary Consuls of

Tunisia at the reception of the

Head of Government

Gerti Tauchhammer with the

Tunisian Head of Government,

Youssef Chahed

First General Conference

of Honorary Consuls

Under the high patronage of the President of the

Republic of Tunisia, the “First General Conference

of Honorary Consuls” was held in Hammamet on

3 – 4 October 2016.

The Tunisian Minister of Foreign

Affairs, Khemaies Jhinaoui

In the opening speech, H.E Minister of Foreign

Affairs emphasized the crucial role of the Honorary

Consuls in reinforcing investment, economic

partnership and cooperation between

Tunisia and its member countries.

He insisted that the Tunisian Government relies

on the contribution of its Honorary Consuls Members

for a successful International Conference on

Investment and Economy that had taken place on

29-30th November 2016 encouraging a high-level

participation during the Conference. In the same

context, he reiterated the President’s invitation of

the International Community, announced during

the 71st ordinary Session of the United Nations General

Assembly, to actively participate in the Conference

in a way to prove its solidarity with Tunisia and

to support its economy. He also urged them to advertise

Tunisia as a safe destination and try to convince

the governments of the International Community to

lift the travel advice, highlighting the Tunisian commitment

to ensure the safety of its visitors.

He also recalled that, despite the success of the

democratic transition, the adoption of a new progressive

Constitution and the organization of free

and fair elections, Tunisia is still undergoing seri-

ous economic challenges that threaten its nascent

democracy in a complex global context.

He expressed his hope that the support of all the

partnership countries and their efforts to fight terrorism

would result in economic support in order to

strengthen its stability and sustain democracy.

His Excellency’s speech was followed by interactive

debate where the Honorary Consuls expressed

their comments and inquiries about the future plan

of the Tunisian government to provide an attractive

environment for foreign investment and the privileges

and reforms recently introduced. •

The Honorary

Consuls at the

conference

Fotos: christian rössler, government of tunisia

36 | SOCIETY 2_2016


Folgen Sie uns auf Facebook

facebook.com/TYROLIT

TYROLIT – Produkte

höchster Qualität

TYROLIT ist weltweit einer der führenden Hersteller gebundener Schleif-,

Trenn-, Bohr- und Abrichtwerkzeuge sowie Produzent von Maschinen

für die Bauindustrie. Das Familienunternehmen der Swarovski Gruppe

mit Stammsitz in Schwaz in Tirol besteht seit 1919 und stellt in den vier

Geschäftsfeldern Metall und Präzision, Industriefachhandel, Bau sowie

Stein – Keramik – Glas rund 80.000 verschiedene Produkte her. Diese

werden über 35 Vertriebsgesellschaften und Distributoren in 65 Ländern

an Kunden auf der ganzen Welt geliefert.

Mehr als 4.400 Mitarbeiter an 29 Produktionsstandorten in 12 Ländern

und auf fünf Kontinenten erwirtschafteten 2015 einen Jahresumsatz von

643 Millionen Euro.

Mehr Information unter www.tyrolit.com

Ein Unternehmen der SWAROVSKI Gruppe

www.tyrolit.com


THAILAND

REISE

Pulsierendes

Fotos: the banyan tree hotel

Die „Vertigo and Moon Bar “ des

Banyan Tree Hotels in Bangkok

38 | SOCIETY 2_2016


Leben

Das

Land im Südosten Asiens

ist nicht nur für Strandurlauber

interessant, sondern bietet

spannende Highlights abseits

des Mainstreams.

SOCIETY 2_2016 | 39


THAILAND

REISE

Glückliche Elefanten im

Elephant Nature Park von

Chiang Mai

Pulsierend und kosmopolitisch,

so präsentiert sich

die Hauptstadt Thailands

dem Besucher. Die Stadt,

die niemals schläft, bietet

mit ihrer atemberaubenden

Skykline, kulturellen

Highlights, Rooftop-Bars und Muay Thai

Shows Unterhaltung rund um die Uhr.

Kulturell interessierte Bangkokbesucher

sollten unbedingt eine Tour durch

die Kanäle des Chao Praya Flusses machen,

der Bangkok den Namen „Venedig

des Ostens“ eingebracht hat. Auf einem

traditionellen „long tail boat“ kann

man die idyllischen Häuser am Rande

des Kanals bewundern und den Thai

beim Füttern der Fische zusehen. Den

bekannten Tempel „Wat Arun“ (Morgenröte)

kann man ebenfalls mit dem Boot

besichtigen. „Wat Arun“ wurde während

der Ayutthaya-Periode errichtet. Seine

frisch vergoldete Pagode ragt glänzend

in den Himmel. Ein weiteres kulturelles

Highlight Bangkoks ist der Grand Palace,

der 1782 von König Rama I. erbaut wurde.

Im Tempel befindet sich die berühmteste

Buddha-Statue Thailands, der Smaragdbuddha.

Was wäre ein Thailandbesuch ohne

die ausgezeichnete Thaiküche? Wer den

Geschmack Thailands, wie etwa den

der scharfen Garnelensuppe „Tom Yum

Goong“, mit nachhause nehmen möchte,

der besucht am besten den Kochkurs des

renommierten „Blue Elephant“. Das im

Kolonialstil erbaute Thai Chine House beherbergt,

neben einem gehobenen Restaurant,

die Blue Elephant Cooking School.

Nach den Instruktionen des Küchenchefs

können die Schüler selbst an die Töpfe

und ein thailändisches Vier-Gänge-Menü

zaubern. Im Anschluss werden die

Kreationen bei einem gemeinsamen Essen

verkostet. Es ist also von Vorteil, den

Anweisungen des Kochs aufmerksam zu

lauschen. Als nettes Mitbringsel bieten

sich die fertigen Currypasten im Souvenirshop

des Blue Elephant an.

Die Thai lieben ihr Street Food, in Bangkok

kann man rund um die Uhr Gerichte

wie „Pad Thai“ bei einer der unzähligen

Garküchen der Stadt bestellen. Selbst kochen

ist aus der Mode gekommen, denn

die Preise der Street Food-Stände sind so

niedrig, dass es sich nicht lohnt zu Hause

vor dem Herd zu stehen.

Entertainment steht natürlich auch

auf dem Programm eines Bangkokaufenthalts.

Bei der Muay Thai Show des Muay

Thai Live Bangkok wird die Geschichte

der traditionellen thailändischen

Kampfkunst mit einem Augenzwinkern

von den durchtrainierten Darstellern

in Szene gesetzt. Beim anschließenden

Muay Thai Showkampf kann man seinen

Favoriten anfeuern, richtig brutal geht

es aber nicht zu, sodass auch Kinder die

Show besuchen können.

Nomen est omen in der Rooftop-Bar

„Vertigo and Moon Bar“ im 61. Stock des

Banyan Tree Hotels. Hier bekommt man,

neben der einzigartigen Aussicht auf die

Lichter Bangkoks und den aufgehenden

Mond, ausgezeichnete internationale Küche

und Cocktails serviert. Ebenfalls sehenswert

ist die Roof-Top Bar des Centara

Grand Hotels, „Red Sky“, in der sich reiche

Thai und internationales Publikum

auf Champagner und Austern treffen.

Auch hier vortrefflich seine Höhenangst

40 | SOCIETY 2_2016


THAILAND

REISE

Fotos: elephant nature park, tat-frankfurt, sampran riverside

überwinden. So lässt sich man einen ereignisreicher

Tag am besten ausklingen. Das Leben der

thailändischen Dorfbevölkerung kann man bei

einem Ausflug zu dem „Damnern Saduak Floating

Market“ beobachten. In dieser Gegend werden

vor allem Kokosnüsse angebaut, deren Saft zu

karamellig-süßem Palmzucker verarbeitet wird.

Mit dem „longtail boat“ geht es durch eine idyllische

Tropenlandschaft zu einem Markt, bei dem

die Ware von einheimischen Produzenten auf

ihren Booten präsentiert wird. Es werden Obst

und Gemüse, Kokosnüsse, getrockneter Fisch und

allerlei Köstlichkeiten von den „schwimmenden

Händlern“ dargeboten.

Unweit des „Floating Market“ befindet sich

der Familienbetrieb „Sampran Riverside“ – ursprünglich

eine Rosenzucht. Das 1962 gegründete

Sampran Riverside bietet seinen Besuchern

einen Einblick in die traditionelle Lebensweise

der thailändischen Dorfbewohner. Die Betreiber

des Sampran Riverside setzten seit ihren Anfängen

auf die Kooperation mit der Einheimischen.

Obst, Gemüse und Reis für die Verköstigung seiner

Gäste wird mittels biologischer Landwirtschaft

nach dem „Sampran-Modell“ produziert.

In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung

wurde der „Talad Sookjai“-Wochenmarkt ins Leben

gerufen, bei dem Biobauern der Umgebung

ihre Waren anbieten können. Ebenfalls Teil der

Initiative ist die Unterrichtung von Schülern im

Umgang mit der Bio-Landwirtschaft. In einem

nachgebauten Thai-Dorf werden den Besuchern

die unterschiedlichen traditionellen Handwerkskünste

wie Seidenspinnen oder Töpfern gezeigt.

Bei einer Tour durch den Garten kann man die

Biolandwirtschaft mit eigenen Augen sehen.


Chiang Mai

Im Norden, inmitten des Regenwaldes, liegt die

zweitgrößte Stadt Thailands, Chiang Mai. Unweit

der Metropole befindet sich der 600 Jahre alte Tempel

„Wat Pra Doi Suthep“, der über eine kunstvoll

mit Drachenfiguren verzierte Stiege mit schweißßtreibenden

306 Stufen erreichbar ist. Der anstrengende

Aufstieg wird durch eine prachtvolle

Tempelanlage und den Ausblick über Chiang Mai

belohnt. Die Gegend ist das bedeutendste Zentrum

für traditionelle Handwerkskunst – hier werden

handgefertigte Sonnen- und Regenschirme, Porzellan

und kunstvoller Silberschmuck hergestellt.

Im Zentrum Chiang Mais liegt die fast 700 Jahre

alte Tempelanlage „Wat Chedi Luang“. Besonders

beeindruckend ist die nur teilweise er-


(links oben) Blick auf

den Tempel „Wat

Arun“ in Bangkok

(links unten) Händlerin

bietet ihre Ware am

Floating Market feil

(rechts) Im „Sampran

Riverside“ kann

man das Pflanzen

von Reisschößlingen

versuchen

SOCIETY 2_2016 | 41


THAILAND

REISE

Relaxen im neu renovierten

Hua Hin Marriott

Resort and Spa

INFOS

ANREISE

Eva Air

Direktflug Wien-Bangkok:

Dienstag 18:35 mit 10:00

Lokalzeit am nächsten Tag

in Bangkok.

Mittwoch, Freitag, Sonntag

19:25 ab Wien mit Ankunft

10:50 Lokalzeit am nächsten

Tag in Bangkok.

www.evaair.com

ÜBERNACHTEN

Centara Grand Hotel

Bangkok

1695 Phaholyothin Road,

Chatuchak,

Bangkok 10900, Thailand

www.centarahotelsresorts.

com

Sampran Riverside

Km 32 Pet Kasem Road,

Sampran,

Nakorn Pathom, 73110

Thailand

www.sampranriverside.com

Hua Hin Marriott Resort

and Spa

1, 107 Phetkasem Rd, Hua

Hin, Prachuap Khiri Khan

77110, Thailand

www.marriott.de

ENTERTAINMENT

Muay Thai Live

Muay Thai Live at Asiatique

The Riverfront, Warehouse 4

2194 Charoenkrung Road,

Wat Prayakrai District Bangkor

Laem Bangkok 10120,

Thailand

www.muaythailive.bkk

Elephant Nature Park

1 Ratmakka Road, Phra Sing,

Chiang Mai 50200, Thailand

www.elephantnaturepark.

org

Blue Elephant Cooking

School

233 South Sathorn Road,

Kwaeng Yannawa,

Khet Sathorn, Bangkok

10120, Thailand

www.blueelephantcookingschool.com

Vertigo and Moon Bar

21/100 Banyan Tree Hotel,

South Sathon Road, Sathon

Sathon, Bangkok 10120,

Thailand

www.banyantree.com

haltene Stupa aus Ziegelsteinen, die von den dort

ansässigen Mönchen gerne portraitiert wird. Unbedingt

besichtigen sollte man auch den Nachtmarkt

der Stadt, der sich auf beiden Seiten einer

Straße erstreckt und mit vielen Schnäppchen

und natürlich sämtlicher thailändischer Kulinarik

aufwarten kann. Eine Spezialität der Region

sind übrigens die Würstchen, die man unbedingt

probieren sollte.

Der Regenwald Chiang Mais bietet noch eine

andere Attraktion – den Elephant Nature Park,

ein Refugium für gerettete Elefanten, Hunde,

Katzen und andere Tiere. Auf dem Areal finden

von der Arbeit in der Holzindustrie oder von Tretminen

verletzte Elefanten einen Rückzugsort

und können sich in Herdenverbänden frei bewegen.

Die Besucher können die Tiere bei der Fütterung

aus nächster Nähe beobachten, im Sommer

gibt es sogar die Möglichkeit, die Tiere im Fluss

zu baden. So hautnah bekommt man die sanften

Riesen sonst kaum zu Gesicht. Ein wichtiger

Punkt ist, dass die Tiere nicht geritten werden,

was großen Stress für die sensiblen Wesen bedeutet.

Auch wenn es nach Spaß aussieht, sollte man

es bei seinem Thailandbesuch vermeiden, da die

Elefanten sehr darunter leiden und durch die

Blitzlichter der Kameras sogar erblinden können.


Hua Hin

Das beliebteste Ausflugsziel der Einwohner

Bangkoks ist der Seeort Hua Hin, ca. drei Autostunden

von der Hauptstadt entfernt. Den Besucher erwarten

traumhafte Sandstrände und die entspannte

Atmosphäre eines Urlaubsortes am Meer.

Stilvoll residieren lässt es sich im neu renovier-

ten Hua Hin Marriott Resort und Spa. Das im März

2016 neueröffnete Hotel bietet mit seinem Spezialitätenrestaurant

„Big Fish“ eine kulinarische Reise

durch die asiatische und europäische Küche.

Wer Lust auf kulturelles Programm hat, kann

den Sommerpalast Ramas IV. „Khao Wang“, besuchen,

der in unterschiedlichen Stilen erbaut wurde.

So finden sich darin Elemente des Neoklassizismus,

traditionell-thailändischer und chinesischer Bauweise.

„Khao Takiab“, auch „Chopstick Mountain“

(Essstäbchenberg) genannt, ist ebenfalls ein beliebtes

Ausflugsziel für Hua Hin-Besucher. An seinem

Fuße befindet sich die 20 Meter hohe, goldene Buddhastatue.

Das besondere Wahrzeichen Hua Hins

ist der Bahnhof, der von König Rama VI. im traditionellen

Thai-Stil erbaut wurde und über einen beeindruckenden

Warteraum verfügt.

Luxuriöse Entspannung findet man in den

acht exklusiven Suiten des „The Barai Spa“, neben

dem Hyatt Residence. Schon alleine das Betreten

des von Stararchitekten Khun Lek Bunnag konzipierten

Gebäudes lässt den Besucher in eine

andere Welt eintauchen. Inspiriert wurde Lek

Bunnang von der Tempelarchitektur des kambodschanischen

Wahrzeichens „Angkor Wat“. Das

mehrfach ausgezeichnete Spa bietet individuelle

Anwendungen wie Thai-Massage, beeinflusst von

westlichen Beautytechniken. Schönheit kommt

von innen, deshalb bietet das Restaurant „McFarland

House” ein ausgezeichnetes gluten- und allergenfreies

Menü an. Nicht verpassen sollte man

den Nachtmarkt auf dem Parkplatz vor dem „The

Barai” der immer samstags stattfindet. Jenseits

der Massenware bieten hier lokale Designer ihre

handgemachten Einzelstücke an. Perfekt als Souvenir

für die Lieben zuhause.


Fotos: hua hin marriott resort and spa

42 | SOCIETY 2_2016


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THAILAND

INTERVIEW

Fotos: Society/pobaschnig

H.E. Arthayudh Srisamoot in the

garden of the Thai residence in Vienna

44 | SOCIETY 2_2016


THAILAND

INTERVIEW

“King

Bhumibol

has done

so much

good

for the

country”

SOCIETY spoke with the Thai

ambassador, H.E. Arthayudh

Srisamoot on the death of

King Bhumibol Adulyadej, the

main projects in the economical

bilateral relations and the

Thai community in Austria.

After the death of His Majesty

the King Bhumibol Adulyadej

on 13 October 2016, one year

of national mourning (starting

with 14 October 2016) was

proclaimed. Following the information

of the Austrian Embassy in Bangkok,

there can be restrictions in the infrastructure

and services. What does that actually mean?

That is the first time in one generation event,

because His Majesty the King has been on the

throne for the last 70 years. He has done so much

good for the country, is much revered and is very

well respected in the international arena. So for

us it is a sense of great national loss. That’s why

we have declared one year of national mourning.

The flags of the government buildings will fly at

half-mast for 30 days. During this period, at least

the first 30 days, we don´t want to have any celebrations

and festivities. It would be insensitive to

have parties, celebrations or concerts during this

period of national mourning. But of course, regular

events like weddings and any functions that

have been organised can proceed on relatively

low-key manner. Some owners of nightclubs tune

down their activities, or close their business earlier,

as a sign of respect and mourning. But there

are no restrictions in the infrastructure, travelling,

transport, functions or services. Everything

can still proceed, as long as you are sensitive to

the feelings of the nation.

There are different traditions of mourning

in Austria and Thailand. During the year of

mourning there are special customs and rules

to be observed. What must be kept in mind in

terms of respectful behaviour?

We have one year of national mourning, with

most of the important religious and royal ceremonies

taking place in the first 100 days. At this

moment, people from all walks of life, Thais and

foreigners, are converging on the Grand Palace

to pay homage and respect for His Majesty King

Bhumibol. In the days and months ahead, there

will be Royal Rites, funeral processions, and religious

ceremonies, before the Royal Cremation

which would probably happen after a year has

passed. The Royal Family attends the religious

ceremonies at the Grand Palace every day. In the

first few weeks of the passing away of His Majesty,

many foreign leaders, and dignatories have visited

Thailand, starting with King Jigme Khesar

Namgyel Wangchuck of Bhutan and Sultan Hassanal

Bolkiah of Brunei, as well as the Prime Ministers

of Singapore, Malaysia, Laos, Presidents of

Indonesia and Sri Lanka, Vice President of China

and the King of Lesotho. There has been no official

ceremony, so everybody is coming to pay

their respects on a personal basis. Letters of condolences

have poured in from all over the world.

News media and social media are in black and

white, and there are numerous documentaries

on the accomplishment of King Bhumibol in


SOCIETY 2_2016 | 45


THAILAND

INTERVIEW

» Life goes on

as normal, but

the nation is

in deep

mourning.

«

Ambassador

Srisamoot

the international media. Thailand truly appreciates

these gestures of sorrow and solidarity with

the Thai people in this time of national mourning.

We have not yet set a particular date for the

Royal Cremation, but it would probably be held

after the first year of national mourning. Even

the international press still talks about King Bhumibol,

months after his death – this is a big event

for everybody. So, life goes on as normal, but you

have to keep in mind that the nation is in deep

mourning and be sensitive to the feelings of the

Thai people and nation.

The National Day is celebrated on 5 December,

His Majesty the King’s birthday – will the

date of the National Day now be rescheduled to

the 28 July, the birthday of His Royal Highness

Crown Prince Maha Vajiralongkorn?

This question hasn´t come up in the last 70

years. We respected the King so much, that we celebrated

his birthday as the National Day of Thailand.

The government will make this decision

after the first 100 days, because right now everybody

is very occupied with preparing for the royal

funeral and religious ceremonies, which will

have to take place. Since King Bhumibol was one

of the greatest kings for the Thai people, I think

that 5 December will nevertheless stay a national

holiday.

The long tradition of bilateral relationship

between Austria and Thailand rests on four

pillars: politics, economy, sciences and culture.

What are the main projects in the economical

bilateral relations between Thailand and Austria?

At the beginning of this year, the Permanent

Secretary of the Ministry of Foreign Affairs of

Thailand met Mr. Michael Linhart, Secretary

General in the Federal Ministry of Europe, Integration

and Foreign Affairs, to promote trade between

our two countries. Thailand is important,

if you want to trade with other countries in Asia.

It is in the middle of Southeast Asia and member

of ASEAN, which has a population of over 600

million people. For Thailand, if you want to increase

trade with Eastern or Central Europe, Austria

is the best gateway, because it has very strong

traditional linkages with all these countries. And

many multinational companies are based in Vienna,

you have a good infrastructure and the

banking system is good.

From 2012 until 2014 you have been Director-

Fotos: SOCIETY/pobaschnig

46 | SOCIETY 2_2016


THAILAND

INTERVIEW

General at the Department of ASEAN Affairs.

2017 will be the 40th anniversary between EU

and ASEAN. In October there was the 21st EU-

ASEAN Ministerial Meeting in Bangkok, where

the participants discussed on further intensification

of their cooperation. How do you see the

future of this cooperation?

I think that the EU and ASEAN are the top

most important regional groupings in the world.

The EU has 28 countries, it is an example of regional

cooperation and integration. ASEAN has

ten countries and 600 million people. For both regions,

it is important to have increased contacts,

increased partnership among each other. Our

relations should be elevated to become a strategic

partnership. Many Asian students come to Europe

now. We have to promote greater people to

people contact, cooperation in the technical area,

in disaster management, in climate change, in

environment preservation, and also in economic

areas. There are plenty of European investors in

Thailand, Singapore, Indonesia and Vietnam.

Currently a lot of Thai investors are investing

in Europe. Therefore you will see Thai-owned

European football clubs, energy drinks, supermarkets,

as well as businesses in manufacturing

and electronics. The Central Group in Thailand

just last year purchased a majority stake in three

KaDeWe department stores in Germany from

Austrian property company Signa Group. “La

Rinascente” is a Thai owned Italian retailer operating

upscale department stores in Rome and

Milan. This year, one of our major Thai electronic

firms bought Seidel Electronics Group of Austria

with headquarters in Graz and production or design

facilities in Slovakia, Hungary and Slovenia.

It is very important to elevate these cooperations

to a strategic level.

A further important part of the bilateral

relations between Austria and Thailand is the

academic cooperation. What are the concerning

focus areas?

Our two countries already have very strong

ties, but we would like to focus even more on vocational

training. Austria has a very good education

system and a highly skilled work force. Austria is

very good in areas like medical profession, engineering

and high-end manufacturing, including

smart cities and alternative energy. Thailand is a

world leader in agriculture and food processing,

automobiles, electronics and things like fashion

and accessories.

How many Thai people are living in Austria?

How would you describe the community network

in Austria?

We have around 5.000 Thais living in Austria,

and more than 80 percent are women. Most

of them are married to Austrian citizens and

sometimes they own restaurants, spas and massage

centres. Many Thai people are working in

the service industry, day care centers, hospital,

» Vienna is a

very challenging

and fulfilling

post.

«

Ambassador

Srisamoot

CURRICULUM

VITAE

H.E. Ambassador Arthayudh

Srisamoot was born

on December 29, 1962. He

studied government and

economics at Monmoth

College and completed his

studies with a Master of

Arts in economic policy at

the University of Chicago

in 1984. He started his diplomatic

career


THAILAND

LÄNDERPORTRÄT

Sawadee in Thailand

Thailand gilt als Schmelztiegel

Südostasiens – hier treffen

unterschiedliche Kulturen und

Lebensweisen aufeinander.

Bunt und exotisch wie Land

und Leute selbst ist auch

die Thai-Küche.

Auf einer der vielen

Inseln Thailands kann

man wunderbar die

Seele baumeln lassen.

Fotos: tat frankfurt

48 | SOCIETY 2_2016


THAILAND

LÄNDERPORTRÄT

Das Land des Lächelns ist mehr als

nur eine beliebte Urlaubsdestination:

Neben den paradiesischen

Stränden und eindrucksvollen

Naturlandschaften ziehen auch

die Freundlichkeit der Thailänder

und die traditionsreiche Kultur die Besucher

in ihren Bann.


Facettenreiche Kultur

Thailands Kultur ist stark von der indischen,

kambodschanischen und chinesischen Kultur

geprägt, ebenso wie von religiösen Vorstellungen

aus dem Buddhismus, Hinduismus, Ahnenkult

und chinesischen Volksglauben. Der Kopf ist den

Thailändern heilig – niemals darf er von anderen

berührt werden. Die Füße hingegen gelten als

schmutzig und über jemanden hinüberzusteigen

oder mit dem Fuß zu berühren wird als Beleidigung

angesehen.

Ein zentraler Bestandteil der Kultur ist die Stellung

der Älteren: Während Jüngere gegenüber

Älteren gehorsam sein müssen, sind die Älteren

den Jungen gegenüber verpflichtet. Der traditionelle

Gruß wird Wai genannt und Höhergestellten

entgegengebracht. Auch der König (*) spielt in

Thailand eine große Rolle: Er ist die am höchsten

gestellte Person des Landes und wird wie ein Gott

verehrt, auf Kritik an ihm oder dem Königshaus

stehen harte Strafen.


Küche der tausend Aromen

So vielseitig wie das Land selbst ist auch die Thai-

Küche. Zu Mittag gibt es Currys in allen Variationen

und am Abend Gerichte, die alle Geschmacksnuancen

von scharf über süß bis sauer, salzig und bitter

zusammenbringen sollen. Thailands berühmtestes

Gericht mit gebratenen Reisbandnudeln heißt „Pad

Thai“ – mit Huhn, Ei oder Tofu und viel frischer Limette,

Sojabohnensprossen und Erdnüssen. Zum

Nachtisch empfiehlt sich Roti: in reichlich Butter

gebratene Crepe-artige Fladen mit Banane und Ei,

Schokolade oder Obst.


Bangkok – Die Stadt der Engel

Die Hauptstadt Bangkok ist mit etwa sechs

Millionen Einwohnern eine der wichtigsten Metropolen

Südostasiens. Auch wenn nicht mehr alle

der traditionellen Wasserwege (Khlongs) durch

die Stadt benutzt werden, ist zum Beispiel eine

Fahrt mit dem Klong Bangkok Noi Taxi – bemalte,

schnittige Longtailboote mit starkem Motor – in

ein Wasserviertel mit teakhölzernen Häusern und

goldverzierten Tempeln etwas ganz Besonderes.

Der Grand Palace, erbaut zu Ehren des Königshauses

und Buddhismus, ist überbordend mit

Mosaiken, Blattgold und glänzenden Statuen dekoriert.

In der großen Halle „Chakri Mahaprasat“

sind hingegen eher Stileinflüsse aus der italienischen

Renaissance und der traditionellen thailändischen

Architektur zu finden. Der Nachbar-Tempel

„Wat Phra Kaew“ ist vor allem für das grüne,

75 Zentimeter hohe Buddha-Bildnis Emerald Buddha

berühmt. Das Bildnis aus Jade ist mit echten

Roben geschmückt – diese wechseln je nach Jahreszeit.


Geheimtipps

Die Provinz Kanchanaburi im Nordwesten gilt

mit den Nationalparks Sai Yok und Erawan

Die Tempelanlage „Wat

Benchamabophit“

in Bangkok


FACTS IN

BRIEF

Ländername: Königreich

Thailand, Prathet Thai

Einwohner: 67,2 Mio.

Fläche: 513.115 km 2

Klima: Tropisches Klima,

von Regenzeit in den

Monaten Mai bis Oktober

und dazwischen liegenden

niederschlagsarmen Zeiten

geprägt, Temperaturen

zwischen 30 und 35 Grad

Celsius.

Lage: Südostasien, erstreckt

sich südöstlich der letzten

Ausläufer des Himalayas bis

auf die Malaiische Halbinsel

und umschließt dabei den

Golf von Thailand, grenzt an

Kambodscha, Myanmar, Laos

und Malaysia.

Geografie: Berglandschaften,

Hochebenen, Strände, Regenwald,

vorgelagerte Inseln

Hauptstadt: Krung Thep

(Bangkok)

Bevölkerung: ca. 80 %

Thaivölker, 12 % Chinesischstämmige,

4 % Malaien, 3 %

Khmer u.v.a. Minderheiten

Sprachen: Thailändisch

(Siamesisch), Chinesisch,

Malaiisch, Englisch

Währung: 1 Baht = 100

Satang

Religion: 94% Buddhisten,

5 % Muslime (Malaien), 1 %

Christen

Nationalfeiertag: 5. Dezember

(Geburtstag des Königs)

Staatsform: Konstitutionelle

Monarchie – Übergangsverfassung

von 2014

Staatsoberhaupt und

Regierung: Regierungschef

General Prayuth Chan-ocha

(2014)

Mitglied in Internationalen

Organisationen: UNO,

ASEAN, AFTA, APEC, ASEM-

Prozess

AUS DER

GESCHICHTE

Vor 12. Jhdt.: Verschiedene

buddhistische (Dwarawati)

und hinduistische (Khmer)

Reiche

12. Jhdt.: Das Volk der Thai

wandert aus China ein

ca. 1238: Gründung des

Königreiches Siam

1782: Rama I. Thibodi

begründete die bis heute

regierende Chakri-Dynastie

Mitte 19. Jhdt.: Öffnung für

europäische Einflüsse

1932: Umwandlung von

absoluter in konstitutionelle

Monarchie

1939: Umbenennung von

Siam in Thailand (Land der

Freien)

1973: Studentenproteste

und schwere Unruhen

26. Dezember 2004: Tsunami

im Indischen Ozean

SOCIETY 2_2016 | 49


THAILAND

LÄNDERPORTRÄT

BUCHTIPP

Die historische Tempelanlage

„Ayutthaya-

Wat-Chaiwatt“

RAINER KRACK

Thailand Handbuch

Reise Know-How Verlag

In diesem etwas anderen

Reiseführer erfahren Leser

alles Wissenswerte über

Hintergründe und Entwicklungen,

Geschichte und

Politik, Alltag und Religion

in Thailand. Eine praktische

Orientierungshilfe im fremden

Alltag.

BETTINA MATTHAEI

Thailand: Rezepte

gegen das Fernweh

Gräfe und Unzer Verlag

Ob zur Einstimmung auf

oder in Erinnerung an den

Thailand-Trip oder bei Fernweh,

dieses Kochbuch bringt

den Geschmack der Thaiküche

nach Hause. Neben den

obligatorischen Rezepten

für alle Gelegenheiten führt

Bettina Matthaei den Leser

auch in das Geheimnis der

wichtigsten Zutaten ein,

stellt Kurzrezepte für Saucen

und Pasten vor und gibt

Tipps für den Einkauf von

Asia-Zutaten.

THAILAND

IM INTERNET

Das Portal für Thailand-Fans

www.thaizeit.de

Botschaft von Thailand

in Wien

www.thaiembassy.at

und ihren beeindruckenden Wasserfällen und

Höhlen als eine der schönsten Regionen Thailands.

Einen besonderen Anblick bei Morgennebel

oder Sonnenuntergang bietet der Stausee mit einem

halbversunkenen Tempel darin im Provinzstädtchen

Sangkhlaburi an der Grenze zu Myanmar.

Ein perfekter Platz für Sonnenanbeter ist der

Tonsai Beach, ca. zehn Minuten zu Fuß durch den

Regenwald vom beliebten Railay Beach entfernt.

Highlights neben der paradiesischen Natur sind

die netten Barkeeper in den zwei Strandbars und

die Feuershows am Abend.

Kulturell Interessierte finden in den beeindruckenden

Tempelanlagen, von denen es in Thailand

mehr als 35.000 gibt, Einblick in die buddhistische

Tradition der Thai. Die buddhistischen Tempel

(Wat) Thailands weisen als Merkmale hohe,

manchmal goldene Chedis auf, die buddhistische

Architektur Thailands ähnelt der anderer südostasiatischer

Länder, besonders Kambodschas und

Laos‘, die mit Thailand ein gemeinsames kulturelles

und historisches Erbe verbindet.

Zu den schönsten Tempeln des Landes gehört

Wat Phra Sri Sanphet in der alten Hauptstadt

Siams, Ayutthaya – er stammt noch aus der Blütezeit

des siamesischen Reiches. Ebenfalls beeindruckend

ist der burmesische Tempel Wat Buppharam

in Chiang Mai. Dieser ist im burmesischen

Stil gehalten und wurde 1497 von Mönchen aus

Burma (heutiges Myanmar) gegründet.

WUSSTEN SIE, DASS...?

… Thailand seinen eigenen Kalender hat, der dem gregorianischen

um 543 Jahre voraus ist?

… nach einer vor-buddhistischen Tradition an der Grenze

eines neu zu bebauenden Grundstücks Geisterhäuschen

aufgestellt werden, um den vorher dort lebenden

Geistern eine Ersatzheimat zu geben?

… Thailands Nationalblume die Orchidee ist, die hier

über 27.000 Sorten hat?

… trotz des großen Hollywood-Ruhms des alten Filmes

„Der König und Ich”, dieser nie in den thailändischen

Kinos gezeigt wurde, da der Film in den Augen der

Thailänder dem König gegenüber abschätzig ist?

… in Thailand nur die chinesische Suppe mit Stäbchen

gegessen wird, sonst immer Löffel und Gabel verwendet

werden?

… es rund 35.000 Tempel in Thailand gibt?

… es 44 Konsonanten, 18 Vokale und 4 Klanglaute im

thailändischen Alphabet gibt? Dies stammt aus der Zeit

der Herrschaft der Roten Khmer aus Kambodscha?

Thai-Tänzerinnen


Fotos: tat frankfurt

50 | SOCIETY 2_2016


XXXX

XXXX

Die thailändischen

Königsinsignien

Der königliche Dreizack und das Schwert von König Rama V.

sind zwei außergewöhnliche Objekte der thailändischen

Sammlung und des kulturellen Erbes in Österreich.

Da im Jahre 1873 bei

der Weltausstellung in

Wien das Königreich

von Siam nicht repräsentiert

war, schickte

Kaiser Franz Joseph I.

eine Kassette mit Fotografien der ausgestellten

Kunst- und Handwerksobjekte an

den siamesischen König Rama V. Chulalongkorn.

Daraufhin ließ König Rama V.

einen königlichen Dreizack als Beispiel

siamesischer Kunst -und Handwerkstätigkeit

in Auftrag geben und schickte diesen

dem österreichischen Kaiser. In einem

Begleitschreiben beschrieb Rama V. den

Dreizack als eines der ältesten Insignien

und heiligsten Waffen der Könige von

Siam.

Der Dreizack (im Sanskrit: Trishula,

als Merkmal des Gottes Shiva) formt

gemeinsam mit der scheibenförmigen

Waffe (Sudarshana Charka) des Gottes

Vishnu das Wappen des Königshauses der

Chakri, der herrschenden Dynastie von

Thailand (früher Siam), welche im Jahre

1782 gegründet wurde. Die Bedeutung

von Chakri setzt sich wiederum aus den

Wörten „Chak“ und „Tri“ zusammen, als

Hinweis auf die zwei Waffen.

Der Gründer des Königshauses, König

Rama I., hat den Namen und das Wappen

für seine Dynastie ausgewählt. Die Bezeichnung

Chakri bezieht sich außerdem

Fotos: thailändische botschaft wien, khm - Museumsverband, weltmuseum Wien

52 | SOCIETY 2_2016


THAILAND

KULTUR

auf seinen Titel vor der Krönung. „Chao Phraya

Chakri“ waren die Titel der größten Krieger aus

Ayuthaya und standen für ihren Heldenmut und

Tapferkeit auf dem Schlachtfeld.

Im Zentrum des königlichen Dreizacks befindet

sich die Darstellung eines dreiköpfigen weißen

Elefanten – ein Bildnis von Airavata – dem

mythischen weißen Elefant, auf dem Gott Indra

reitet. Airavata (auf Thailändisch: Erawan)

repräsentiert außerdem das Landesinnere von

Thailand, und die drei Köpfe stehen jeweils für

die nördliche, zentrale und südliche Region des

Landes.

Der dreiköpfige Elefant wird in den Mythen

auch mit Wolken und Regen in Verbindung gebracht

und steht für Fruchtbarkeit und Wohlstand

des Landes. Somit gilt auch der König von

Thailand als Garant für Fruchtbarkeit und Wohlstand,

und weiße Elefanten, allen voran der dreiköpfige

Erawan, werden als königliches Machtsymbol

erkannt.

Der königliche Dreizack war von 1873 bis 1910

als siamesisches Wappen in Verwendung und

wurde in einer hölzernen Kiste, gemeinsam mit

der Schwertscheide und dem königlichen Begleitschreiben

mit dem roten Staatssiegel von König

Rama V., aufbewahrt.

19 Jahre nachdem der Dreizack dem österreichischen

Kaiser geschickt wurde, kam es im Zuge

FACTS

WELTMUSEUM WIEN

Das Weltmuseum Wien ist

wegen Umbaus bis Herbst

2017 geschlossen.

www.weltmuseumwien.at

Der Botschafter von

Thailand, S.E. Arthayudh

Srisamoot, mit dem Chefkurator

des Weltmuseums,

Christian Schicklgruber

Detailansichten

des Dreizacks

und Degens

der ersten Europareise von König Rama V. zum

ersten persönlichen Treffen der beiden Herrscher.

Während seines Besuchs in Wien und anlässlich

eines Staatsbankettes im Schloss Schönbrunn

überreichte König Chulalongkorn dem österreichischen

Kaiser ein wertvolles Schwert als königliches

Präsent. Als Gegengeschenk erhielt König

Rama V. ein Foto von Kaiser Franz Joseph I. in einem

goldenen Bilderrahmen, der mit Diamanten

besetzt war, sowie ein Lipizzanerpferd (namens

Siglavy Batavia als Geschenk für den Prinzen Chira

Pravati Woradej), welches mit dem Schiff nach

Siam gebracht und dort dem König am 4. Februar

1898 in Bangkok präsentiert wurde.

Während seines Aufenthaltes in Wien besichtigte

König Chulalongkorn das kaiserliche Hofmuseum.

Als er die Waffensammlung im Kunsthistorischen

Museum besuchte, entdeckte er mit

Freuden den ausgestellten Dreizack, den er dem

Kaiser vor zwei Jahrzehnten geschickt hatte. 19

Jahre später kam der Dreizack ins Ethnologische

Institut des naturhistorischen Museums, von wo

aus es letztendlich seinen finalen Platz im Haus

des ethnologischen Museums nach dessen Gründung

im Jahr 1928 einnahm.

Nicht ohne Stolz werden das Schwert und der

Dreizack von König Rama V. im Weltmuseum

(ehemaliges ethnologisches Museum) ausgestellt.

Beide Objekte sind auch auf den Gedenkmarken

verewigt und repräsentieren als frühe und

außergewöhnliche Beispiele der Sammlung aus

Thailand nicht nur die Beziehungen zwischen Österreich

und Thailand, sondern zählen auch zum

thailändischen Erbe in Österreich. •

Touhami Abdouli mit

Staatssekretär Wolfgang

Waldner

SOCIETY 2_2016 | 53


THAILAND

KOMMENTAR

Trauer um einen

legendären Monarchen

Das thailändische Volk trauert um seinen zutiefst verehrten

König Bhumibol. Die Welt gedenkt eines Staatenlenkers

durch sieben Jahrzehnte. Österreich erinnert sich an die

engen Bande mit der Königsfamilie.

Text: Hermine Schreiberhuber

Fotos: wilfried steinacker, The Government Public Relations Department, Government of Thailand

54 | SOCIETY 2_2016


THAILAND

KOMMENTAR

70 Jahre hat König Bhumibol Adulyadej

die Geschicke des südostasiatischen

Landes gelenkt. In dieser langen Periode

durchlebte das ASEAN-Mitgliedsland

bewegte Zeiten, politische und

wirtschaftliche Krisen. Rama IX., der

neunte Monarch aus der Chakri-Dynastie, führte

in seiner Amtszeit das ehemalige Siam in die

Moderne. „Mein Platz ist mitten unter meinem

Volk“, lautete sein Credo. Ein großes Anliegen

waren ihm Entwicklungsprojekte im ländlichen

Raum, auf dem Agrar- und Wassersektor, im Gesundheits-

und Bildungswesen.

Der Tod des 88-jährigen Monarchen, der Mitte

Oktober nach langer, schwerer Krankheit verstarb,

hat das thailändische Volk in tiefe Trauer

gestürzt. König Bhumibol galt als Integrationsfigur

und als Garant für Kontinuität und Zusammenhalt

des asiatischen Landes, das sich vom

traditionellen Agrarstaat zum wirtschaftlichen

Tigerstaat gewandelt hat. Für die 70 Millionen

Thailänder war Bhumibol, der in den USA geboren

wurde und in Europa aufwuchs, eine moralische

Instanz, die „Seele der Nation“.


Einjährige Staatstrauer angeordnet

Thailand wird ein Jahr lang Trauer tragen.

Die Militärregierung rief die Bürger zu Verzicht

auf Festivitäten und zu Trauerkleidung auf. Während

des offiziellen Trauerjahres sind aber auch

ausländische Besucher angehalten, sich respektvoll

zu verhalten. Dies hat das österreichische

Außenamt unterstrichen. Die sterbliche Hülle

des Monarchen wurde vom Krankenhaus in den

Königspalast von Bangkok überführt. Tausende

Menschen fanden sich zu Trauerbekundungen

ein und defilierten am Sarg vorbei. Im Palast werden

mehrere Monate lang traditionelle buddhistische

Trauerrituale zelebriert.

Interimistisch führt der Präsident des Kronrates,

der frühere Ministerpräsident Prem Tinsulanonda,

die königlichen Amtsgeschäfte. In Sachen

Nachfolgeregelung herrscht nach thailändischen

Gepflogenheiten strengste Diskretion. Wann Kronprinz

Maha Vajiralongkorn (64) den Thron besteigen

sollte, war zunächst offen. Thailand hält sich

offiziell bedeckt. Nach westlichen Medienberichten

habe der künftige Monarch einen Aufschub

und Trauerzeit erbeten. Am 1. Dezember wurde er

zum König proklamiert. Die Krönung soll aber erst

nach Ende der Staatstrauer stattfinden.


Mit 19 Jahren auf den Thron

Bhumibol hatte 1946 als 19-Jähriger den Thron

bestiegen. Geboren wurde er 1927 in Cambridge

in den USA, teilweise wuchs er in Lausanne in der

Schweiz auf, wo er auch Studien absolvierte. 1950

heiratete er Sirikit und wurde zum König gekrönt.

Der Monarch startete zahlreiche Initiativen zum

Wohle der armen Landbevölkerung. Stets stand

ihm dabei seine Gemahlin, Königin Sirikit, zur

Seite, die durch ihr humanitäres Engagement

ebenfalls hohes Ansehen genießt. 2006 beging

König Bhumibol im Beisein von Herrschern aus

aller Welt sein 60-jähriges Thronjubiläum.


Freundschaft mit Wien seit

der Kaiserzeit

Die amikalen österreichisch-thailändischen

Bande reichen bis in die Donaumonarchie zurück.

1897 stattete der Großvater Bhumibols,

König Chulalongkorn (Rama V.), dem Habsburger-

Kaiser Franz Joseph in Wien einen Besuch ab.

Die beiden Monarchen unterzeichneten damals

einen Freundschafts- und Handelsvertrag. Fast

70 Jahre später, 1964, absolvierte das Königspaar

Bhumibol und Sirikit in Österreich einen Staatsbesuch,

den Bundespräsident Franz Jonas 1967

erwiderte. 1995 reiste Bundespräsident Thomas

Klestil zu einer Staatsvisite nach Bangkok.

Die Verfasserin dieser Zeilen erinnert sich

an das glanzvolle Staatsbankett im Government

House im Bangkok, wo die österreichischen Gäste

mit rot-weiß-roten Orchideen-Gestecken und

Walzerklängen empfangen wurden. Sie erinnert

sich aber auch an den Wiener Festakt anlässlich

des 50-jährigen Thronjubiläums des Königs – eine

Huldigung an den musizierenden Monarchen.

Jazzige Kompositionen des begeisterten Saxophonisten

Bhumibol wurden im Palais Schwarzenberg

dargeboten. Bhumibol war auch Ehrenmitglied

der Wiener Akademie für Musik und

Darstellende Kunst.

Die freundschaftlichen Beziehungen fanden

auch in wiederholten Österreich-Besuchen von

Mitgliedern des Könighauses ihren Niederschlag.

Königin Sirikit weilte zuletzt 2002 privat in

Wien. 1993 war sie, begleitet von ihrer ältesten

Tochter und Ex-Premier Prem, in offizieller Mission

gekommen. Im Völkerkundemuseum eröffnete

sie die Ausstellung „700 Jahre Thailand“, in

der kostbare Objekte aus der königlichen Schatzkammer

Bangkok gezeigt wurden. Prem Tinsulanonda

erzählte der Autorin von seinem ersten

Wien-Besuch – beim damaligen Bundeskanzler

Bruno Kreisky.


Büste des Königs Bhumibol Adulyadej

»Mein Platz ist

mitten unter

meinem Volk.

«

Das Credo von König

Bhumibol von Thailand

FACTS

Kurzbiografie zu König

Bhumibol

Bhumibol Adulyadej wurde

am 5. Dezember 1927 in

Cambridge, USA, geboren.

Er wuchs teilweise in Lausanne

in der Schweiz auf.

Nach der Abdankung seines

Onkels und dem Tod seines

älteren Bruders bestieg er

am 9. Juni 1946 als Rama

IX. aus der Chakri-Dynastie

den Thron. 1950 vermählte

sich Bhumibol mit der

17-jährigen Sirikit. Im selben

Jahr erfolgte die Krönung.

Das Königspaar hat drei

Töchter und den Sohn Maha

Vajiralongkorn, der ihm

auf den Thron folgen soll.

2006 feierte Bhumibol das

60-jährige Thronjubiläum.

Am 13. Oktober 2016 starb

der Monarch nach langer

schwerer Krankheit. Die Regierung

rief eine einjährige

Staatstrauer aus.

SOCIETY 2_2016 | 55


THAILAND

KULTUR

Im Weingarten von

Granmonte reifen die

Trauben für prämierten

thailändischen Wein

Tropischer Wein

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.

Wovon erzählt ein alleinreisender 50 - Jähriger

nach seiner Reise nach Thailand?

Dominic Heinzl beim Besuch eines

thailändischen Tempels

Der aus Wien stammende Mario Schiansky,

der auf Koh Samui ein Wirtshaus

für urlaubende Österreicher die

auch fern der Heimat auf Schweinsbraten

und Schnitzel nicht verzichten

können betreibt, zweifelt daran, mich in eine

gewisse Schublade stecken zu können. Und tut

gut daran. „Die meisten Singlemänner kommen ja

nach Thailand wegen der zwei Bs“, grinst er vielsagend.

„Beach & Bitches“. „Bikes“, antworte ich.

Am liebsten erkunde ich Land und Leute im Sattel

einer Harley Davidson. Ich tuckerte quer durch

die USA, cruiste durch das Land der tausend Seen

und bummelte durch die Provence. Diesmal wollte

ich Thailand pur erleben, abseits der Touristentrampelpfade.

Im motorradbegeisterten Aussteiger

Sam Gruber fand ich einen begnadeten Guide. Der

Münchner Journalist klappte nach einem Burn out

beim BURDA Verlag vor 18 Jahren seinen Laptop

zu und auf Samui wieder auf. Hier ist er seither

als Inselreporter für die deutschsprachige Ausländerzeitung

„Der Farang“ tätig, führt sein eigenes

Resort „Berghof“ am Insel-Hotspot Lamai. Weil er

die vermeintlich unlernbare Sprache der Thailänder

erlernt hat und mittlerweile fließend spricht,

genießt in der Bevölkerung hohes Ansehen und

verfügt über beste Kontakte.

Von einem solchen Mann lasse ich mich gerne

durchs Land führen. 4000 km, von Samui bis zum

Makeng – vom Grenzland zu Laos bis zur alten

Kaiserstadt Siams Ayutthaya, sollten es dann werden.

Schon der 2. Ausflugstag brachte die erhoffte

Überraschung. Südlich am Moloch Bangkok vorbei,

um dem Verkehrschaos zu entgehen steuerte Sam

den Nordosten an und lotste mich gekonnt in die

– Toskana. Jedenfalls fühlte ich mich mit einem

Male dorthin versetzt. Weinstöcke so weit das Auge

reicht – eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft

umfasst das 17 Hektar große Anwesen ein herrschaftliches

Weingut, wie ich es zuletzt im südafrikanischen

Franschhoek besuchen durfte. Was ist

das denn? Wein? In Thailand? In einem Land, das

unter Alkoholgenuss vor allem den Konsum von

Reisschnaps und einem großen Sortiment an Blind-

Fotos: sam gruber, tat frankfurt

56 | SOCIETY 2_2016


machern versteht? Thailand-Auskenner Sam Gruber

klärt mich auf. Dank Entwicklungshelfern aus

Europa hat eine Handvoll vermögender Thailänder

ein Hobby zum Geschäft gemacht. Der Euro-Milliardär

Visooth Lohitnavy ist nicht nur Eigentümer des

größten thailändischen Weingutes, GranMonte, er

ist auch ehemaliger Präsident des thailändischen

Weinverbandes. Das Landgut GranMonte besticht

einfach jeden durch seine einzigartige Lage – eingebettet

im Asoke Valley, direkt neben dem Khao

Yai-Nationalpark, etwa 160 Kilometer von Bangkok

entfernt. Die prachtvollen Khao Yai-Bergketten haben

den Besitzer bei der Namensgebung inspiriert.

Zwischen 500.000 und 700.000 Liter Wein werden

im Land des Lächelns mittlerweile produziert, sagt

er. Und sein Lächeln wird breiter, als er erfährt,

dass ich aus Wien komme. „In Wien wurden wir

im Vorjahr sogar ausgezeichnet. Bei der Gala des

AWC Vienna“. Bei der Verkostung seines Sortiments,

nach professionell geführter Weingarten-

Tour und Besuch der Kellerei samt Labor, kann ich

das nicht recht glauben. Mein Bruder Joe, vielfach

prämierter Winzer, bestätigt mir aber telefonisch.

Ja, das Weingut GranMonte aus Thailand hätte im

Wiener Rathaus im Vorjahr tatsächlich eine Auszeichnung

erhalten. Als bestes Weingut Thailands.

Aha. Dennoch Gratulation an Herrn Lohitnavy, der

noch Großes vor hat. Seine Tochter Nikki ließ er

im kalifornischen Napa Valley Önologie studieren.

Mittlerweile hat sie die Leitung des familieneigenen

Weinbau-Unternehmens übernommen. Ein

steiniger Weg liegt noch vor der Millionärstochter.

Unerfahrenes Personal, schwieriges Klima und ein

Staat, der Wein härter besteuert als hochprozentige

Getränke. Dazu kommen noch die Vorurteile,

unter denen die Weine aus tropischen Regionen

leiden. Wein aus Thailand? Klingt so seltsam wie

Curry aus Italien. Aber einem erfolgreichen, milliardenschweren

Visionär wie Visooth Lohitnavy,

der obendrein über beste Kontakte zum Königshaus

verfügt – diesem Mann ist vieles zuzutrauen.

Ich nehme ein paar Flaschen von dem prämierten

Tropfen mit. So ganz falsch wird diese Investition

in die Zukunft schon nicht sein.


INFO

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SOCIETY 2_2016 | 57


BANGLADESCH

INTERVIEW

Bangladesch will

Brücken bauen

Außenminister unterstreicht Bemühungen um säkulare

Demokratie und ökonomische Entwicklung.

Interview: Hermine Schreiberhuber

58 | SOCIETY 2_2016


BANGLADESCH

INTERVIEW

Fotos: SOCIETY/pobaschnig

Bangladesch verfolgt eine Politik

der Freundschaft mit

allen.“ Außenminister Abul

Hassan Mahmood Ali sieht

sein Land als eine Brücke in

Südostasien. „Wir wollen die

Lebensqualität unseres Volkes verbessern

und in der internationalen Gemeinschaft

die Rolle eines verantwortungsbewussten

Landes spielen, mit dem Bekenntnis zu einem

Staat mit einem säkularen demokratischen

System“, formulierte der Minister

anlässlich seines Österreich-Besuchs das

Ziel seines Landes.

Bangladesch habe in den letzten Jahren

große Fortschritte gemacht und die

Entwicklungsziele der UNO erreicht, insbesondere

für die Frauen. „Auf einigen

Gebieten sind wir ein Vorbild geworden“,

sagt Minister Ali nicht ohne Stolz. 2015/16

sei beim Bruttonationalprodukt eine positive

Entwicklung konstatiert worden.

„Bangladesch schreitet voran, es wurde

von der Weltbank höher eingestuft.“

Innenpolitisch stehe die Koexistenz der

Volksgruppen auf der Agenda ganz oben.

90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime,

ein Prozent Buddhisten, noch weniger

Christen. „Doch wir leben alle friedlich

zusammen. Jeder in Bangladesch,

egal welcher Religion er angehört, nimmt

an Festen der anderen Religionen teil. Da

gibt es eine wirkliche Harmonie.“ Bangladesch

sei ein Staat mit muslimischer

Mehrheit, setze sein Vertrauen aber in ein

System der säkularen Demokratie.

Ist Ihr Wien-Besuch in erster Linie

eine bilaterale Visite?

Es handelt sich um eine bilaterale Visite

im Auftrag der Regierung. Ich komme

erstmals als Außenminister. Doch habe

ich ein besonderes Verhältnis zu Österreich,

denn als ich Botschafter in Deutschland

war, war ich für Österreich mitakkreditiert.

Daher lag mir sehr viel daran, hier

einen bilateralen Besuch zu absolvieren.

Als Botschafter war ich bereits früher in

Österreich gewesen.

Sie trafen Außenminister Sebastian

Kurz. Welche Themen besprachen Sie?

Es gibt viele Chancen der wirtschaftlichen

Kooperation. Der Handel zwischen

beiden Ländern hat sich in den letzten

Jahren ausgeweitet. Die EU ist unser

größter Exportpartner. Wir sind stark

im Schiffsbau, in der Pharmaindustrie,

sind ein großer Exporteur von Fahrrädern

nach Europa – auch Österreich. In

der Kommunikations- und IT-Branche

sind wir gut im Geschäft. An der nächsten

CEBIT-Messe in Hannover werden wir

teilnehmen. Mit Österreich möchten wir

die Zusammenarbeit ausbauen, auch auf

dem High-Tech-Sektor.

Welche politischen Themen wurden

im Außenamt erörtert?

Es ging etwa darum, wie Bangladesch

den Terrorismus bekämpft, welche Position

wir vertreten. Wir haben null Toleranz

gegenüber dem Terrorismus und gewalttätigen

extremistischen Gruppen. Weiters,

wie es um den Informationsaustausch

mit verschiedenen Partnern steht. Wie wir

anderen Staaten helfen, mit dieser Bedrohung,

diesem Problem fertig zu werden.

Führten Sie in Wien auch Gespräche

über multilaterale Themen?

Im Dezember richten wir in Dhaka ein

globales Forum über Migration und Entwicklung

aus. Wir haben Österreich dazu

eingeladen. Die Migrations- und Flüchtlingsproblematik

war in der UNO-Generalversammlung

im Herbst ein Top-Thema.

Eine Vielzahl an Gipfelgesprächen fand

statt. Ministerpräsidentin Sheika Hasina

nahm auch an dem Flüchtlingsgipfel teil,

den US-Präsident Barack Obama einberief.

Weltweit stehen diese Themen im Fokus

multilateraler Treffen. Auch Bangladesch

muss Engagement und Verantwortung

zeigen.

Bangladesch ist auch Mitglied eines

hochrangigen internationalen Gremiums

zu Wasserfragen unter Ägide des

US-Außenministers. Sheika Hasina nahm

an dem Treffen des Panels teil und legte

am UNO-Sitz in New York auch den Standpunkt

Bangladeschs vor der Presse dar.

Wir leisten als Truppen stellendes Land

einen großen Beitrag für Friedensmissionen

der Vereinten Nationen. Bangladesch

ist ein engagiertes Mitglied dieser Peacekeeping

Operations und nimmt seinen

Anteil an der internationalen Verantwortung

wahr.

Bangladesch hat zwei Atommächte,

Indien und Pakistan, als Nachbarn. Welche

Haltung nimmt es ein?

Bangladesch hat keine Nuklear-Ambitionen

und unterzeichnete den Atomwaffensperrvertrag.

Wir hoffen, dass alle auf

dem südasiatischen Subkontinent den

Frieden bewahren werden. Sheika Hasina

hat an Indien und Pakistan appelliert,

sich Zurückhaltung aufzuerlegen.

Wie beurteilen Sie die Wahl von UNO-

Flüchtlingshochkommissar Antonio Guterres

zum nächsten UNO-Generalsekretär?

Wir begrüßen seine Wahl. Er verfügt

über große Erfahrung und er bewältigte

das Amt des Flüchtlingshochkommissars

ausgezeichnet. Er übte diese Funktion

zwei Perioden hindurch, zehn Jahre lang

aus, und er machte seine Sache sehr gut.

Bangladesch ist ein mehrheitlich

muslimisches Land, der Islam ist Staatsreligion.

Das ist der Fall, doch wurde dies von

den religiösen Diktatoren so beschlossen.

Etwas aufzuheben, was in der Verfassung

verankert ist, ist schwierig. Aber das Volk

von Bangladesch strebt einen säkularen

demokratischen Staat an. Alle vier wichtigen

Religionen sind auf unserer Linie.

Papst Franziskus plant eine Reise

nach Indien und auch nach Bangladesch.

Wurde das schon bestätigt?

Ja. Der Erzbischof von Dhaka wurde

kürzlich vom Papst zum Kardinal ernannt.

Die Christen in Bangladesch sind

großteils römisch-katholisch. Von 160

Millionen Menschen ist selbst ein Prozent

ziemlich viel. Der Papst-Besuch in Bangladesch

im nächsten Jahr ist ein Akt der

internationalen Anerkennung, auch für

das Festhalten an den Prinzipien der säkularen

Demokratie, und eine große Ehre

für das Volk von Bangladesch.

A propos Islamismus. Bangladesch

hatte einen heißen Sommer, mit blutigen

Terrorangriffen.

Es gab einen Angriff, bei dem etwa 20

Menschen getötet wurden. Viele von ihnen

waren Ausländer, Italiener und Japaner.

Danach gab es keine Angriffe mehr.

Bangladesch betont, bei den Tätern

handle es sich um einheimische Gruppierungen,

nicht um internationale Terroristen.

Einige gewalttätige Gruppen wurden

unter Kontrolle gebracht. Bei Terroristen

haben wir null Toleranz. (Der Minister

zitiert aus einem Dokument:) Bei den Angreifern

handelte es sich um junge Männer

aus der Mittelschicht in Bangladesch.

Sie mögen vor der schwarzen IS-Flagge

posieren, sie mögen sich auf die Ziele ausländischer

Extremisten berufen, wie Zerstörung

der Demokratie, die Rechte von

Frauen und Kindern unterstützt, doch

diese Terroristen sind hausgemacht. Dies

ergaben Verhöre von festgenommenen Attentätern

und Informationen der Sicherheitsdienste.

In europäischen Medien gab es Berichte

über Unfälle in der Textilindustrie

wegen unzureichender Sicherheit.

Einen Unfall gab es 2012, jetzt sch-


SOCIETY 2_2016 | 59


BANGLADESCH

INTERVIEW

»

Mit Österreich

möchten wir

die Zusammenarbeit

ausbauen,

auch

auf dem High-

Tech-Sektor.

«

Abul

Hassan

Mahmood

Ali

Minister Abul Hassan Mahmood Ali im

Gespräch mit Hermine Schreiberhuber

CURRICULUM

VITAE

Abul Hassan Mahmood Ali,

geboren 1943, absolvierte

ein Wirtschaftsstudium

an der Universität Dhaka.

In seiner diplomatischen

Karriere war er zuerst in

New York, New Delhi und

Peking tätig. Als Botschafter

wurde er nach Bhutan,

Nepal, Deutschland –

mitakkreditiert für Österreich

– und Großbritannien

entsandt. Im Außenamt

in Dhaka leitete er u.a. die

Abteilungen für Internationale

Organisationen

und Südasien. 1971 schloss

sich Ali der Befreiungsbewegung

Bangladeschs

an. 2001 quittierte er den

diplomatischen Dienst und

wurde Abgeordneter der

Awami-Liga. 2012 wurde er

zum Minister für Katastrophenschutz

ernannt, seit

2013 ist er Außenminister.


reiben wir 2016. In den letzten Jahren arbeiteten

wir eng mit der ILO sowie mit Behörden und Fabrikbesitzern

im Inland zusammen. Wir haben unsere

Gesetze verschärft, die Vorschriften werden

eingehalten. Sie können sich bei einem Besuch davon

überzeugen. Diese Vorfälle liegen weit zurück.

Ich füge hinzu: In vielen Staaten gibt es Unfälle

mit Toten und Verletzten, und niemand berichtet

darüber. In unserem Fall wurde alles weltweit live

im TV verbreitet. Doch das half uns, die Lage zu

verbessern. Das sollte in Betracht gezogen werden.

Es gibt Konflikte im regionalen Kooperationsbündnis

SAARC. Bangladesch sagte, wie andere

Staaten, seine Teilnahme am Gipfel in Islamabad

ab.

Pakistan mischt sich in unsere Angelegenheiten

ein. So heißt es, dass 1971, als Krieg mit Bangladesch

herrschte, nichts geschehen sei. Ungeachtet

aller Proteste mischte sich Pakistan weiter

ein. Das ist der Grund, warum wir nicht teilnehmen.

Das ergibt keinen Sinn. Andererseits war der

SAARC-Prozess hilfreich. Wir haben die Charta unterzeichnet.

Es gibt eine subregionale Kooperation

zwischen Bangladesch, Indien, Nepal und Bhutan.

Wir vier schreiten dabei mit voller Kraft voran.

Bangladesch hat ein Zwei-Parteien-System.

Die Awami-Liga ist an der Regierung.

Welche sind die Prioritäten der Regierung

von Sheika Hasina?

Das Leben der Menschen zu verbessern, ist

das Hauptziel. Die Gründungsväter träumten von

einem „goldenen Bangladesch“, wo die Grundbedürfnisse

der Menschen erfüllt werden und allen

die gleichen Chancen offen stehen, ihr Leben zu

gestalten und ohne Armut zu leben. Sheika Hasina

verfolgt diese Idee. Sie ist ein Vorbild für viele

Staaten geworden, vor allem Entwicklungsländer.

Ihr Traum besteht darin, Bangladesch bis 2041 zu

einem entwickelten Land zu machen. Also 20 Jahre

nach dem Jubiläum der Unabhängigkeit, das

2021 begangen werden soll.

In bedeutenden Familien der Region gibt es

eine ausgeprägte politische Tradition. Es gibt

führende weibliche Politiker. Ist das ein Spezifikum

in Südostasien?

Ein Beispiel ist Indien, mit Indira Gandhi und

ihrem Sohn, und auch dessen Frau sowie deren

Sohn. In Bangladesch ist die Regierungschefin die

Tochter des Gründers der Awami-Liga. Ähnliche

Beispiele gibt es in Sri Lanka, Pakistan, Malaysia,

Indonesien, Singapur. Aber auch anderswo – siehe

in den USA die Präsidenten Bush Vater und Sohn,

in Kanada regiert jetzt der Sohn des früheren Premierministers

Trudeau. Die beiden sind große

Freunde von Bangladesch.

In Asien sind es oft Witwen und Töchter, die

das politische Familienerbe antreten.

Offenbar entspricht dies dem Wunsch ihrer

Völker. Diese Frauen übernehmen auf Grund von

großer Zustimmung im Volk politische Führungsaufgaben.

Die Menschen wollen sie wählen. Sie

müssen dann in demokratischen Wahlen bestätigt

werden. Übrigens: Ministerpräsidentin Sheika

Hasina wurde eingeladen, auf dem Weltwirtschaftsforum

in Davos 2017 zu sprechen. Das wird

eine Premiere.


Fotos: SOCIETY/pobaschnig

60 | SOCIETY 2_2016


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BANGLADESCH

INTERVIEW

Bangladesh: A Country

of hidden Riches

Gerti Tauchhammer met with H.E. Mohammed Abu Zafar

to speak about the growing tourism sector, work conditions in

the garment industry and the relations between Austria

and Bangladesh.

62 | SOCIETY 2_2016


BANGLADESCH

INTERVIEW

Fotos: society/pobaschnig

Since 2014, your country is

represented in Austria by an

embassy – how is the development

of the diplomatic relations

to Austria?

Bangladesh has very friendly

relations with Austria and the foundation

of our ties date back to 1971, when

the Austrian Government led by former

Chancellor Bruno Kreisky stood by the

people of Bangladesh in their Liberation

War and supported the cause of Bangladesh’s

independence from Pakistan. With

the opening up of our resident mission in

Vienna in November 2014, the relationship

gained new momentum. It’s growing

at a rapid pace.

How is the trade balance between

Bangladesh and Austria?

The trade is over half a billion Euros

as per Austrian statistics, but for Bangladeshi

statistics it’s over 100 million Euros,

meaning that it is in favour of Bangladesh

by more than 400 million Euros. For Austria,

it is not only the increasing trade

that will help narrowing the trade gap,

but also the complete technology package

which will play an important role in that

regard. Good news for Austria is recently

that Primetal, the Austrian steel technology

company, initiated a 200 million Euro

project of erecting a steel plant in Bangladesh.

So it is not the trade alone that

is very important, rather the extending

line of credit as investments for providing

technological solutions to certain industries

in Bangladesh. That is going to be

boosted in the coming days as our newly

established embassy is working on such

projects.

What are the main projects in the

bilateral relations between Bangladesh

and Austria?

The relations between our two countries

are growing steadily. The Bangladesh

Foreign Minister made the first ever official

bilateral visit to Austria in October

2016. He had meetings with Austrian Foreign

Minister Sebastian Kurz, held talks

with the Austrian Chamber of Commerce

led by President Mr. Leitl and also had an

interesting meeting with the Parliamentary

Foreign Affairs Committee of the National

Council of Austria. So that’s a good

start towards strengthening bilateral relations

between Austria and Bangladesh.

The main focus is to increase regular interactions

and visits on the political and

official level between our two countries as

well as on business level. Another project

that we are working on is the cooperation

on the tourism sector. We think that

Austria can help us develop a good training

curriculum for the tourism training

institutions in Bangladesh, as well as to

develop certain tourism facilities, and upgrading

certain tourism infrastructures

of our country. Our mission is also to establish

cooperations in the fields of agriculture

and livestock, cultural exchange

programmes, science and technology

education. We are also working on the exchange

of trade delegations between our

two countries.

A further important part of the bilateral

relations between Austria and Bangladesh

is the cooperation in tourism.

What are the focus areas of this cooperation?

Austria has important tourism facilities,

attractions and educational institutions.

This sector accounts for around

13 percent of your GDP with a revenue

of over 35 billion Euro. Our mission is to

work on the development of a good cooperation

in this sector. Austria can assist

us in creating practice-oriented curricula

and modernise not only the training institutions

but also the tourism facilities

across the country. There are more than

10 million domestic tourists visiting the

tourist attractions of Bangladesh like the

world’s longest, unbroken sea beach, the

ecotourism mangrove forest, a place of

ecotourism, and our spectacular beaches.

However, we failed to attract a large number

of foreign tourists although there are

foreign tourists coming to our country

from Japan, China, South Korea and other

ASEAN countries as well as European

countries. We need to promote this area

with the support of Austria.

What are your plans in increasing

tourist numbers to your country?

Our country focuses on the tourism

sector. 2016 is the year of tourism in the

country to spread information on our

tourist attractions at home and abroad.

All our diplomatic and consular posts

across the world do whatever is necessary

to attract foreign tourists into Bangladesh.

Our Vienna mission organises various

events like Bangla New Year, National

Days’ celebrations, numerous presentations,

where among other things we show

videos on our tourist attractions and picturesque

parts of the country. Our mission

is also to work as guide for the visitors

on information like the best time to

go to Bangladesh and best activities and

festivals to attend. Winter is the best season

to visit Bangladesh. If somebody loves

rain, the months of July and August (rainy

season) are the best time. Those interested

in ecotourism, can visit the world’s largest

mangrove forests, that are the home of

the royal Bengal tiger, deer, cheetahs and

all kinds of birds. Private tour operators

who have their partners in Vienna may

help you organise your trip to Bangladesh.

In terms of numbers, who are the

main tourist countries which come to

Bangladesh?

Most of the tourists come from South

East Asia and Far East countries like Japan,

Korea, China, Thailand, Malaysia and

Indonesia. European tourists coming to

Bangladesh are mostly British, German,

French, Dutch, Danish, Italian Swedish,

Norwegian and Finnish, because they established

diplomatic missions in Bangladesh

right after our independence. Our

country is looking forward to welcoming

Austrian tourists in large numbers, as we

are working on a direct air connection between

Dhaka and Vienna.

What are the three things you are personally

most proud of in Bangladesh?

In the first place, I am proud of being

a Bangali, the heroic people who love

freedom and independence. Bangladeshis

are hardworking and happy people. Their

simplicity attracts everybody. They are

very warm at heart and the most hospitable

people in the subcontinent. One can

feel it by visiting any families in the city

or in the rural areas. Most importantly,

I am proud of our huge talented young

people who are the drivers of the current

economic prosperity of our country under

the visionary leadership of Hon’ble Prime

Minister Sheikh Hasina, illustrious daughter

of Father of the Nation Bangabandhu

Sheikh Mujibur Rahman.

Are there any attempts by the government

of Bangladesh to improve the working

conditions in the clothing industry?

We had a few incidents in the past, the

last was in 2013 in April including the collapse

of a garments factory building. More

than a thousand people perished because

of this. After that sad incident, our government

has strengthened the inspection

capacity of the concerned inspection directorate,

trying to ensure regular monitoring

of the safety of factory buildings

and security and welfare of the workers.

In addition, European brands and

buyers formed the Bangladesh Accord

on Fire and Building Safety while North

American brands and buyers initiated

a platform called the Alliance for


SOCIETY 2_2016 | 63


BANGLADESCH

INTERVIEW

» Our government

is trying

its best to

increase workplace

securityand

to ensure

the welfare of

our workers.

«

Mohammed

Abu Zafar

CURRICULUM

VITAE

H.E. Ambassador Mohammed

Abu Zafar was

born on March 1, 1963. He

received a Bachelor of Science

(Hons) in Agriculture,

from Sher-e-Bangla Agriculture

University, Dhaka,

and has a Post Graduate

Diploma in International

Relations from International

Institute of Public Administration

(IIAP) in Paris,

France, and the Master of

Business Administration

from Preston University,

USA (Karachi campus).

From 1999 to 2004 he

was Counsellor and Acting

Deputy High Commissioner

at the Bangladesh

Deputy High Commission

in Karachi. From 2005 to

2006 he served as Director

(Personnel, Policy and Coordination)

at the Ministry

of Foreign Affairs. From

2007 to 2009 he was Consul

General for Bangladesh

in the Pacific Coast of the

USA. From 2009 to 2013

he was Consul General

for Bangladesh in Dubai,

UAE. 2013 to 2014 he was

Director General of the

East Asia and Pacific Wing

and Director General of the

South East Asia Wing, Ministry

of Foreign Affairs of

Bangladesh. Since December

2014 he is Ambassador

of the People’s Republic

of Bangladesh to Austria,

Hungary and Slovenia.


Bangladesh Worker Safety. The National Tripartite

Action Plan for Building and Fire Safety

was adopted by the government of Bangladesh to

ensure workplace safety in RMG industry. Accord,

Alliance and NAP completed inspection of around

3600 factories; only one percent of them were

found vulnerable and shut down immediately.

Moreover, remediation in the factories which fall

under the Corrective Action Plan (CAP) from the

safety platforms is continuing.

The government of Bangladesh and the International

Labour Organization (ILO) have launched

the ‘Better Work’ program for the readymade garment

industry in Bangladesh. The initiative focuses

on ensuring fire and structural safety in readymade

garment factories and on the protection of

the rights of workers.

There are more than 4000 garments factories in

the country and most of them have been inspected

by Accord and Alliance and submitted sets of recommendations

and suggestions. The industries’

owners are complying with those recommendations,

failing which calling for the closure of that

factory. As a result, safety of the industry buildings

and welfare of the garments workers have

improved phenomenally. I wish to underline here,

that accidents are accidents and there are many

incidents in the mining sector around the world

causing lots of deaths and injuries. Unfortunately

these accidents in the Bangladeshi garment factories

are making huge headlines over here. That is

a negative way of portraying our efforts, because it

is a sector that employs around five million workers,

around 8 percent of them are female.

Our government is trying its best to increase

workplace safety and to ensure the welfare of our

workers, seen in the light that this textile sector

is our daily bread. We are getting more than 80

percent of our export from this sector. So there

should be no doubt about the sincerity of our

efforts to improve the overall conditions of the

factories. That, however, takes time. It is a serious

challenge for the government of a country of

160 million people. Imagine, more than 4 million

women are working in the garment sector, which

is half of the Austrian population. You will see after

visiting Bangladesh, that there are lot of the

state-of-the-art facilities there. The ‘Government

Inspection Directorate’ in the garment sector is

more vigilant than ever. If they find any factory

not in compliance with their guidelines, they take

action. The buyers’ associations (Accord and Alliance)

are also putting their money to improve the

situation as they, as beneficiaries, have been sourcing

garments from them. The garment you and

me are wearing have been made in Bangladesh at

a very competitive price and as a consumer, we get

satisfaction from that purchase, meaning we all

share responsibility in supporting the garments

industries and workers of Bangladesh.

How would you describe the community network?

There is a strong Bangladeshi community

network linked with other Austrian cities where

non-resident Bangladeshi are living. Our Embassy

maintains regular contacts with them. We have a

First Secretary in the Mission who is, in addition,

working as an interface between the community

and the Mission as Community Welfare Officer.

She deals with Welfare matters of NRBs living here.

Our mission also conducts outreach programmes

on different current issues that need attention to

our NRBs. Few months back, we organised a community

event in Graz to make them aware of how

to deal with terrorism and violent extremism in

the community. Our mission also explained how

such extreme ideas are gaining ground in their

families and how they can counter these menaces

before they can take hold of their youths. •

Fotos: societty/pobaschnig

64 | SOCIETY 2_2016


Bangladesh in Austria

Bangladesh established its new embassy in one of

Vienna‘s most beautiful districts.

BANGLADESCH

HOMESTORY

Employees of the Bangladeshi

embassy at work

Since February 2015, the embassy

of Bangladesh is located in a villa

in one of Vienna‘s most elegant

districts – Döbling. The magnificent

historic building in Hofzeile

4 was erected 100 years ago and is owned

by a Viennese family. The spacious rooms

of the new embassy are the location of various

events, such as the Bangla New Year,

National Day celebrations and presentations

to promote Bangladesh as a tourist

destination.


H.E. Mohammed

Abu Zafar

Fotos: Society/pobaschnig

View on the embassy of Bangladesh

SOCIETY 2_2016 | 65


BANGLADESCH

LÄNDERPORTRÄT

Das Land der

Flüsse und sechs

Jahreszeiten

Die Volksrepublik Bangladesch in der historischen

Region Bengalen behauptet mittlerweileile

ihren eigenständigen Platz in der

Geschichte des asiatischen Kontinents.

Fotos: arlo magicman/fotolia

66 | SOCIETY 2_2016


BANGLADESCH

LÄNDERPORTRÄT

Bangladesch genießt erst seit 45 Jahren

seine Unabhängigkeit und war

bis 1971 unter der Bezeichnung Ostpakistan

bekannt. Nach der Teilung

Britisch-Indiens im Jahr 1947 wurde

die historische Region Bengalen aufgrund

der muslimischen Bevölkerungsmehrheit

vorübergehend dem östlichen Landesteil Pakistans

zugeordnet. Die Hauptstadt Dhaka zählt mit

über 6,7 Millionen Einwohnern (17 Millionen Einwohner

im Ballungsraum) zu den größten Metropolen

des Landes und ihre Geschichte reicht bis

ins Jahr 1000 zurück. Wer Bangladesch einen Besuch

abstattet, der muss sich im Sommer auf hohe

Luftfeuchtigkeit (bis zu 99 Prozent) und Temperaturen

bis zu 40 Grad Celsius gefasst machen.


Bevölkerung

Die Bevölkerung von Bangladesch ist relativ

homogen. Bis zu 90 Prozent bekennen sich als

sunnitische Muslime zum Islam. Die restlichen

9 Prozent der Gläubigen fallen auf den Hinduismus

und weniger als 1 Prozent sind Anhänger

des Buddhismus. Lange Zeit hatte das Land eine

der höchsten Geburtenraten der Welt und zählt

daher zu den am dichtesten besiedelten Flächenstaaten

der Erde. In den letzten 35 Jahren ist die

Geburtenrate jedoch von 7,0 auf 2,2 Kinder pro

Frau gesunken.


Kunst und Kultur

Als Bewohner eines Landes mit starken Regenfällen,

mächtigen Flüssen und üppigem Grün haben

die Menschen in Bangladesch eine starke Verbindung

zur Natur, die in ihrer Musik, Literatur

und Tanzkunst zum Ausdruck kommt. Für jede

Gelegenheit, Stimmung und Jahreszeit gibt es die

passende Musik, ob emotional, ekstatisch oder romantisch.

Die Bandbreite unterschiedlicher Stile

reicht von antiker und moderner bis hin zu lokaler

und westlicher Musik. Weiters prägen bunte

Feste, die das ganze Jahr über gefeiert werden, die

Kultur Bangladeschs. Viele haben ihren Ursprung

in antiken Riten und werden von Mondzyklen

bestimmt. Sie stehen in Beziehung zur Landwirtschaft

und Religion. Zwei wichtige religiöse Festivals

für die Muslime sind das Eid-ul-Fitr am Ende

des Ramadan und das Eid-ul-Azha Festival. Das

größte Festival für die Hindus ist das Durga Buja.

Die zwei religiösen Minderheiten im Lande, Christen

und Buddhisten, haben ebenfalls ihre eigenen

Feste. Zu den wichtigsten gehört das Buddha Purnima,

welches die Geburt Buddhas feiert, sowie

das christliche Pendant zu Weihnachten.

In Bangladesch leben 35 kleinere Gruppen

ethnischer Minderheiten, die etwa 2 Prozent der

Gesamtbevölkerung ausmachen. Die bekanntesten

unter ihnen sind die Mandi und Hajong im

Norden, Monipuri und Khasia im Nord-lsten, die

Chakma, Marma, Murong im Osten und Südosten

des Landes.


Historische und archäologische

Denkmäler und Stätten

Das kulturelle Erbe von Bangladesch reicht

mehr als ein Jahrtausend zurück und diente als

Geburtsstätte großer Dynastien, einige davon sind

als UNESCO-Weltkulturdenkmäler noch erhalten.

Zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert erblühte

vor allem die buddhistische Zivilisation im Norden

und Osten von Bangladesch. Die buddhistischen

Klöster in Paharpur, Mahasthangarh und Mainamati

waren die ältesten Lehrstätten der buddhistischen

Philosophie in Asien. Zu den islamischen

Kulturdenkmälern zählen die mit 77 kleinen Kuppeln

überdachte Shait Gombuj-Moschee aus Backstein,

die Sieben-Kuppel Moschee Shat Gombuj

Mosjid in der Hauptstadt Dhaka sowie die kleine

goldene Moschee Chhoto Sona und die Sternen-

Moschee Tara Mosjid, welche im 19. Jahrhundert

errichtet wurde. Außerdem prägen noch zahlreiche

bunt verzierte Tempel, Kirchen und Pagoden

das Landschaftsbild von Bangladesch.

Die geschichtliche Bedeutung von Sonargoan

ergibt sich aus seinem antiken Namen Subarnagram

(„Das goldene Dorf“) und stammt aus der

vorislamischen Zeit. Sonargoan war nicht nur

Hauptsitz des unabhängigen Herrschers Ghiyasuddin

Bahadur Shah bis zu seinem Niedergang,

sondern auch von der östlichen Provinz in Bengalen

unter der Herrschaft der Tughlags bis 1338.

Von 1338-1349 war Sonargon die Hauptstadt des

unabhängigen Sultans unter Fakhruddin Mubarak

Shah. Im 14. Jahrhundert erlangte die Stadt

als Handelsmetropole große Bedeutung. Als Hafenstadt

unterhielt sie wirtschaftliche Beziehungen

mit China, Indonesien und den Malediven.

Der in Sonargoan hergestellte Musselin war weltweit

gefragt. Im 17. Jahrhundert verlor die Stadt

allmählich an wirtschaftlicher Bedeutung und

erlangte diese erst wieder unter der englischen

Kolonialherrschaft als Handelszentrum für Baumwollprodukte.

Als Handelsmetropole mit dem größten internationalen

Seehafen von Bangladesch wurde

Chittagong von der UNESCO zur gesündesten

Stadt erklärt, es liegt inmitten bewaldeter Hügel

und Teiche. Der Ort lockt die Besucher von den

verschmutzten Städten zu den zahlreichen Naturschauplätzen

mit mildem und trockenem Klima.

Unter die Stadtverwaltung gehören noch drei

weitere Distrikte: Rangamati, Khagrachhari und

Bandarban.


300 Flüsse und Sechs Jahreszeiten

Die Schönheit von Bangladesch zeigt sich

durch den stetigen Wechsel der Jahreszeiten auf

ganz unterschiedliche Art und Weise: Frühling

(Boshonto), Sommer (Grishma), Regenzeit (Borsha),

Herbst (Shorot), Spätherbst (Hemento) und

Winter (Sheit) wechseln sich stetig ab. Verschiedene

Blumen und Früchte sind zu den jeweiligen

Jahreszeiten verfügbar und bringen zahlrei-


FACTS IN

BRIEF

Ländername: Volksrepublik

Bangladesch

Einwohner: 160.000.000

Fläche: 147.570 km 2

Klima: Subtropisch

Geografie: Bangladesch

grenzt an die indischen

Bundesstaaten, Westbengalen,

Assam, Meghalaya,

Tripura und Mizoram sowie

an Myanmar und den Golf

von Bengalen

Hauptstadt: Dhaka

Sprachen: 99 % Bengali, 1 %

andere Dialekte

Währung: Thaka (Tk)

Religion: 90% sunnitische-

Muslime, 9% Hindus und

weniger als 1 % Buddhisten

Nationalfeiertag: 26 März

(Unabhängigkeit)

Staatsform: parlamentarische

Republik

Staatsoberhaupt: Staatspräsident

Abdul Hamid

BUCHTIPP

Bangladesh

Lonely Planet

Die englischsprachige

Neuauflage des Lonely

Planet Bangladesh ist voll

von aktuellen Insidertipps:

Von Tigersafari im Dschungel

Sundabarns bis urbaner

Trubel in Dhaka werden die

Hot-Spots Bangladeschs

genauer vorgestellt.

AUS DER

GESCHICHTE

700 - 1200: Buddhistische

und Hinduistische Königreiche

im Norden und Osten

1300 – 1757: Muslimische

Herrschaft

1757 - 1947: Britische Herrschaft

1947 - 1971: als Ostpakistan

dem östlichen Landesteil

Pakistans zugehörig

1971: Bangladesch-Krieg

und Erlangung der Unabhängigkeit

1975: Ermordung des Präsidenten

Mujibur Rahman

1975 - 1977: Militärregime

1988: Islam wird zur Staatsreligion

erklärt

SOCIETY 2_2016 | 67


BANGLADESCH

LÄNDERPORTRÄT

WUSSTEN SIE,

DASS...?

Lalbag-Fort im

Südwesten Dhakas

n Der Bengalische Königstiger

ist Bangladeschs Nationaltier.

Das Gebrüll dieser

majestätischen Kreatur kann

in bis zu 3 Kilometern Umkreis

gehört werden. Bedauerlicherweise

gehört er zu

den stark gefährdeten und

vom Aussterben bedrohten

Tierarten.

n Cricket ist die populärste

Sportart im Land. Im

Jahr 1999 konnte sich das

nationale Cricket-Team

erstmals für den World Cup

qualifizieren. Seit dem Jahr

2000 hat es Teststatus,

ist also für Länderspiele

zugelassen – eine Ehre und

ein Zeichen dafür, daß das

Team die nötige Qualität

und Ausdauer hat, um auch

im internationalen Vergleich

zu bestehen.

n Mehr als die Hälfte von

Bangladeschs Bevölkerung

sind Bauern.

n Trotz des hohen Landwirtschaftsanteils

werden die

Exporterlöse hauptsächlich

von der Bekleidungsindustrie

generiert.

n In Bangladesch werden

mehr als 2000 Zeitschriften

und Tageszeitungen

veröffentlicht. Allerdings hat

das Land nur eine konstante

Leserschaft von durchschnittlich

15%.

n Die bekannte britische

Journalistin Tasmin Lucia-

Khan ist bengalischer

Herkunft. Früher war sie

Moderatorin bei den BBC-

Nachrichten, nun ist sie Teil

der ITV Frühstückfernseh-

Show „Daybreak“.

n Bangladesh wird manchmal

als „Spielplatz der Jahreszeiten”

bezeichnet, weil

es sechs davon – und nicht

nur die üblichen vier – hat:

Grismo (Sommer), Barsha

(Regen), Sharat (Herbst),

Hemanto (Kühle), Blatt

(Winter), und Bashonto

(Frühjahr).

n Mit einer Länge von 2.090

Kilometern ist die Bucht von

Bengalen die längste der

Welt.

n In Bangladesch wird

die linke Hand als unrein

angesehen. Man sollte also

immer die rechte Hand benutzen,

beim Essen, bei der

Weitergabe von Lebensmitteln

und Getränken – oder

von Visitenkarten!

BANGLADESCH

IM INTERNET

Tourismusamt Bangladesch

www.visitbangladesh.gov.

bd

Honorarkonsulat

www.bangladeshconsulate.at

che Düfte und Geschmäcker hervor.

Bangladesch wird unter anderem auch das

„Land der Flüsse“ genannt und von fast 300 Flüssen

durchzogen. Der Wasserausstoß von Bangladesch

ist weltweit der dritthöchste, neben

den Flüssen des Amazonas und Kongos. Zu den

Hauptströmen zählen Padma, Meghna, Jamuna,

Brahmaputra und Karnaphuli. Sie alle sind untrennbar

mit den Leben der Menschen verbunden

und sorgen bei Überschwemmungen für die

Fruchtbarkeit im Lande. Viele Gedichte, Lieder

und Geschichten handeln von den Flüssen und ihrer

Rolle im Leben der bengalischen Bevölkerung

sowie ihrem Einfluss auf die umliegende Landschaft.

Der mächtige Ganges (in Bengali: Padma)

entspringt am Gangotri Gletscher und fließt nach

Bangladesch vom Nordwesten durch die Rajshahi

Teilung, welche im Zentrum des Landes in den

Brahmapurtra (Bengali: Jamuna) mündet.

Die Sundarbans – ein UNESCO-Weltkulturerbe

– ist ein aus drei Wildreservaten bestehendes Areal,

das 1.400 Quadratkilometer umfasst, wovon

alleine 490 Quadratkilometer aus einem komplexen

Netzwerk verschlungener Wasserwege, kleiner

Inseln und Mangrovenwäldern bestehen. Der

Sundari Baum, der ursprünglich aus den Mangrovenwäldern

stammt, war der Namensgeber für

das gesamte Areal. Es beherbergt außerdem 80

Prozent aller Reptilien, 40 Prozent aller Säugetie-

re und 50 Prozent aller in Bangladesch vorkommenden

Vogelarten.


Der Längste Sandstrand der Welt

Cox’s Bazar ist nach einem britischen Kolonialbeamten

benannt und mit 120 Kilometern der

längste Sandstrand der Welt. Die silbernen Sandhänge

müden sanft in das bengalische Meer. Die

Bucht wird außerdem von einer Reihe von bewaldeten

grünen Hügeln überblickt. Weitere Attraktionen

in der Umgebung sind Tempel und Pagoden,

ein burmesischer Markt und die lebendige Kultur

der ethnischen Minderheiten. Neben Cox’s Bazar

sind noch die Strände in Kuakata, Teknaf und

Himchhari sowie die Inseln auf St. Martin, Moheshkhali

und Sonadia erwähnenswert.


Wirtschaft und Moderne

Architektur

Neben vielen historischen Denkmälern in Bangladesch

gibt es auch Beispiele moderner Architektur:

Dazu zählen das weltweit größte Nationalparlament

Jatiyo Sangsad, vom amerikanischen Architekten

Louis Kahn, das Nationaldenkmal Jatiyo Smritishoudha,

die Moschee Baitul Mukarram, der Kamalapur

Hauptbahnhof, sowie das Bangabandhu Internationale

Konferenz-Zentrum in Dhaka. •

Fotos: tutul_1410/fotolia

68 | SOCIETY 2_2016


Österreich, Europa und

die Vereinten Nationen

Mittels Veranstaltungen sorgt die ÖGAVN dafür,

internationale Themen für die Öffentlichkeit einfacher

zugänglich zu machen.

DIPLOMATIE

ÖGAVN

Günther Oettinger im

ÖGAVN Club

Fotos: ögavn


Staatsbesuche als Türöffner

Im Zeremoniensaal der Wiener Hofburg hielt

der scheidende Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

im Juni seinen Abschlussvortrag für die ÖGAVN.

Neben den verfassungsrechtlichen und innenpolitischen

Aufgaben, betonte er vor allem die

internationale Rolle des Österreichischen Bundespräsidenten.

So können Staatsbesuche – wenn die

persönliche Chemie stimmt – als Türöffner dienen

oder sogar Wunder wirken. Überzeugend hierfür

sind Zahlen aus dem Mikrokosmos der Präsidentschaftskanzlei.

So unternahmen Karl Renner (1945-

1950) und Theodor Körner noch gar keine Auslandsbesuche,

Adolf Schärf war im Mai 1958 bereits bei

der Weltausstellung in Brüssel und in der Schweiz,

während es Klestil immerhin bereits auf 125 Auslandsreisen

und Fischer auf 191 brachte. Diesen

191 Auslandsreisen stehen 192 Staatsbesuche von

ausländischen Repräsentanten in Österreich gegenüber.

Für Krieg und Frieden sensibilisiert, forderte

er ein klares Bekenntnis zum Völkerrecht und dem

internationalen Rechtsstaat, wenngleich dieses

junge Konzept noch in den Kinderschuhen stecke.

Es benötige Glaubwürdigkeit im Eintreten für Menschenrechte,

das Auftreten gegen einen Nationalismus,

der andere Religionen und Kulturen als zweitrangig

herabsetzt, sowie gegen Chauvinismus, der

als Hindernis für ein friedliches Zusammenleben

steht. Das Bekenntnis zu Europa sowie Heimatbewusstsein

sind seiner Meinung nach hierbei keine

Gegensätze.

ÖGAVN-Team Michael F.

Pfeifer und Bernd Hermann

mit Heinz Fischer


Nachhaltigkeit und Wohlstand

Der ehemalige deutsche Bundespräsident Prof.

Horst Köhler hielt auf Einladung von Altbundeskanzler

Dr. Wolfgang Schüssel im Juni im Österreichischen

Parlament für die ÖGAVN eine beeindruckende

Grundsatzrede zur Lage der Welt und den

Vereinten Nationen. Unter dem Titel „Transforming

our World“ gibt die „2030 Agenda for Sustainable

Developement“ Ziele vor, an deren Erreichung in

den nächsten Jahren gemeinsam gearbeitet werden

soll. Da wir überall Veränderung brauchen, geht es

darum, mit dieser – als universelle Transformationsagenda

konzipierten – strategischen Agenda

aller Mitgliedstaaten ein neues Narrativ zum wechselseitigen

Nutzen zu erzeugen. Dies soll dazu beitragen,

die Vereinten Nationen zu einer wirklich

universellen Organisation werden zu lassen, die

für Nachhaltigkeit und Wohlstand eintritt, anstatt

rein mit der Bekämpfung von Krisen beschäftigt

zu sein. Wenn wir die Welt wirklich zu verändern

versuchen, müssen wir ihr so begegnen, wie sie ist.

Wir müssen uns der Verantwortung stellen, dafür

Sorge zu tragen, dass gegenwärtige Probleme nicht

als Bumerang für unsere Enkelkinder zurückkommen.


Digitales Europa

Als Auftakt des Herbstprogramms der ÖGAVN

berichtete Dr. Günther Oettinger, EU-Kommissar

für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, dass alle

Bereiche der Wirtschaft allmählich digitalisiert

werden und damit auch das alltägliche Leben. Europa

kann nur dann weiterhin wettbewerbsfähig

bleiben, wenn sich die Unternehmen der Digitalisierung

öffnen. Dafür müsse es einen gemeinsamen

digitalen Binnenmarkt geben, Bestimmte

technologische Standards wie der Breitbandausbau

müssen in der ganzen EU gleich sein, sonst überholen

uns andere Länder, so Oettinger. •

Wolfgang Schüssel mit Karlheinz

Kopf, Heinz Fischer und

Horst Köhler im Parlament

MITGLIED-

SCHAFT

Alle Personen, die am

internationalen Geschehen

interessiert sind und zur

Stärkung der Vereinten

Nationen beitragen wollen,

können ordentliche Mitglieder

der Österreichischen

Gesellschaft für Außenpolitik

und die Vereinten

Nationen (ÖGAVN) werden.

Daneben sind Unternehmen

und andere Institutionen

eingeladen, als unterstützende

Mitglieder beizutreten.

Wenn Sie Interesse an

einer Mitgliedschaft haben,

wenden Sie sich bitte an:

Österreichische

Gesellschaft für Außenpolitik

und die Vereinten

Nationen (ÖGAVN)

Hofburg/Stallburg

Reitschulgasse 2/2. OG

A-1010 Wien

Tel. +43-(0)1-535 46 27

E-Mail: office@oegavn.org

www.oegavn.org

MAGAZIN SOCIETY

Mag. Gertrud Tauchhammer

hat mit dem Magazin

SOCIETY als offizielles

Organ schon seit 1995

fungiert und übt seitdem

mit verschiedensten Aktivitäten

den Brückenschlag

zwischen Österreich und

den Vereinten Nationen aus.

Auf Vorschlag von Altbundeskanzler

Dr. Wolfgang

Schüssel wird die Kooperation

zwischen dem Magazin

SOCIETY und der ÖGAVN

fortgesetzt. SOCIETY ist zu

hundert Prozent im Eigentum

der Tauchhammer KG/

Mag. Gertrud Tauchhammer.

SOCIETY 1_2012 | 69


DIPLOMATIE

WELCOME TO AUSTRIA

WELCOME

TO AUSTRIA

AND ITS

HISTORY

The first “Bienvenue Club”

was created in Brussels in 1957

for the benefit of foreign diplomatic

spouses who came to

the new “capital of Europe”.

The aim was to make them

feel welcome and to introduce

them to the history and culture

of their host country.

The idea caught on: Further

“Bienvenue” or “Welcome”

associations were founded

in Luxembourg, Paris, Rome,

Berne, Vienna, Berlin, Madrid,

Oslo, Geneva etc. All these

associations are sponsored

by their respective Foreign

Ministries.

“Welcome to Austria” was

founded in 1997 by the

then Secretary of State Dr.

Benita Ferrero-Waldner.

Both Benita Ferrero-Waldner

and co-founder Gabrielle

Schallenberg had admired

and enjoyed the institution

“Bienvenue en France” during

their stay in Paris. “Welcome

to Austria”, however, was

created in harmony with the

possibilities and conditions

found in our country and is

therefore a very individual and

unique institution.

The Association has proven

to be a good platform for

informal meetings and crosscultural

exchange between

our diplomatic guests and

Austrians, who have been

acting as coordinators, guides

and hostesses. Promoting

Austria’s rich heritage of culture

and history both past and

present. We have managed

to keep a high profile without

neglecting the fun element.

In 2007 “Welcome to Austria”

celebrated its 10th anniversary

with the then WA-President,

Minister for Foreign Affairs Dr.

Ursula Plassnik. This coincided

with the 50th anniversary of

the foundation of the European

Union in Brussels in 1957.

In September 2017 “Welcome

to Austria” will be happy to

celebrate the 20th anniversary

of its existence. We are grateful

to all our charming and

enthusiastic members, who

have encouraged and inspired

us over the past 20 years.

Gabrielle Schallenberg

Honorary President

www.welcome-to-austria.org

WA review of 2016

Welcome to Austria has kept its member families busy

with exciting events – music, art and history.

Text: Welcome to Austria

Office and Board of Welcome to Austria, from left to right: Gerti Tauchhammer,

Elisabeth Wolff, E. Jungreithmaier, Anne Thun-Hohenstein, Gabrielle Schallenberg,

Angelika Saupe-Berchtold, Aglaë Hagg, Stefanie Winkelbauer, Ellen Spallinger

Member families Fragart and

Hamilton on an Austrian

model vintage steam train

Anne Skippers recording

her personal poem ready

for transmission

at ORF Funkhaus

Jeunes Familles: Vintage Steam Train ride

History and Civilization:

ORF-Funkhaus

nvited to the live show of ‘Good Morning’

at FM4, WA members visited the

I

ORF Funkhaus and registered their own

prepared poems and texts in the ‘Erlebnisstudio’.

WA-members of Jeunes familles are mounting

a famous 310.23 Steam lokomotive from 1934

Aglaë Hagg-Thun, 2nd Vice President of Welcome to Austria, started last year with programs for

families of diplomats especially. Feedback to date has been very positive after a ride on vintage

steam trains and a private family Heurigen invitation at the Danube after a visit to Carnuntum. Participants

enjoy the activities, meeting other families and gaining insights into what Austria has to offer

both children and parents.

Fotos: WA

70 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

WELCOME TO AUSTRIA

Welcome to Austria

members at the entrance

of the Belvedere

Garden Greenhouses

Applied Arts: Exploring Vienna

Head Gardener M. Knaack,

W.v. Bismarck, A. Kupsky, C.

Beasley, E. El-Shanawany

and R. Christiani

Stefanie Winkelbauer is coordinator of “Applied Arts“ at Welcome to Austria and likes to explore a

wide range of unusual topics with WA-members: “I use the term Applied Arts in the widest sense

- it can simply mean exploring Vienna’s fascinating neighbourhoods and their gastronomic offerings,

as well as discovering park architecture, furniture or ceramics. We also visit buildings of architectural

merit and enjoy art and craft studios, especially off the beaten track.”

Gmünd City visited at

the annual excursion

organized by

Anne Thun

WELCOME

TO AUSTRIA

THE BOARD OF

“WELCOME TO AUSTRIA”

• Dr. Benita Ferrero-Waldner

– Founding President

• Foreign Minister

Sebastian Kurz – President

– Austrian Federal Minister

for European and International

Affairs

• Gabrielle Schallenberg –

Honorary President

• Ambassador (ret.)

Dr. Angelika Saupe – 1 st

Vice President

• Aglaë Hagg-Thun – 2 nd Vice

President

• Robert Thum – Treasurer

• Mag. Gertrud

Tauchhammer – Public

Affairs, “Schriftführerin”

• Dr. Elisabeth Wolff – Music

• Mag. Martha Hanreich –

Exhibitons

• Anne Thun-Hohenstein –

History, Art

• Dr. Stefanie Winkelbauer –

Applied Arts

• Veronique Dorda – Cuisine

• Mag. Adelaida Calligaris &

Ellen Spallinger – Liaison

Officers


OFFICE HOURS

Mon-Wed.: 1 – 4 p.m.

Thu-Fri: 10 a.m.- 1 p.m.

Elisabeth Jungreithmair:

office@welcome-to-austria.org

Erwin Wurm welcoming

WA members to his studio

Cultural Tours: Discover the

Beauty of Austria

WA coordinator, Anne Thun-Hohenstein, wants to

offer insights into Austrian history, culture and

architecture through organized tours to see the landscape

and cultural treasures it has to offer.

Hofburg, Stallburg,

Reitschulgasse 2,

1010 Vienna

Phone: +43-(0)1-535 88 36

Fax: +43-(0)1-535 88 37

www.welcome-to-austria.org

Lecture on „Italianità“ in

Austrian classical music

by Mag. Doris Flekatsch

(front right) organized

by Elisabeth Wolff

Music: “Italianitá“

in Austria

lisabeth Wolff has been WA‘s

E coordinator of music for the

past 15 years. In that time, she has

arranged 153 programs. Her music

programs focus on the direct relationship

between musicians and

their music and the most important

orchestras and music halls.

Like a lecuture on “Italianitá“ in

Austrian classical music, held by

Mag. Doris Flekatsch on the premises

of the WA club rooms.

SOCIETY 2_2016 | 71


AMBASSADORS

A TO Z

119 bilateral

Ambassadors

are representing their

countries in Austria.

SOCIETY presents

them with their

name, picture and day

of accreditation in

alphabetical order

of the countries.

Ambassadors'

Caleidoscope

Ambassadors resident in Vienna

Last update: October 2016

ARGENTINA

H.E. Rafael Mariano

Grossi

since 17.09.2013

Goldschmiedgasse 2/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 84 63

embargviena@embargviena.at

BELGIUM

H.E. Willem Van de

Voorde since 02.10.2014

Prinz-Eugen-Straße 8-10

1040 Vienna

Tel. +43 1 502 07 0

vienna@diplobel.fed.be

www.diplomatie.be/vienna

AFGHANISTAN

Chargé d'Affaires

Hassan Soroosh Y., since 02.12.2013

Mahlerstraße 14/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 402 10 06

embassy@afghanistan-vienna.org

www.afghanistan-vienna.org

ARMENIA

H.E. Arman

Kirakossian

since 09.11.2011

Hadikgasse 28

1140 Vienna

Tel. +43 1 522 74 79

armenia@armembassy.at

BELIZE

H.E. Joel Matthew

Nagel

since 14.09.2015

Franz-Josefs-Kai 13/5/16

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 76 63

belizeembassy@utanet.at

ALBANIA

H.E. Roland Bimo

since 14.03.2014

Prinz-Eugen-Straße 18/1/5

1040 Vienna

Tel. +43 1 328 86 56

embassy.vienna@mfa.gov.al

AUSTRALIA

H.E. David Gordon

Stuart

since 12.09.2012

Mattiellistraße 2, 1040 Vienna

Tel. +43 1 506 74 0

austemb@aon.at

www.austria.embassy.gov.au

BOLIVIA

Chargé d’Affaires a.i.

Ricardo Javier

Martinez Covarrubias

Waaggasse 10/8, 1040 Vienna

Tel. +43 1 587 46 75

embolaustria@of-viena.at

ALGERIA

H.E. Faouzia Mebarki

since 24.05.2016

Rudolfinergasse 18, 1190 Vienna

Tel. +43 1 369 88 53

office@algerische-botschaft.at

www.algerische-botschaft.at

AZERBAIJAN

H.E. Galib Israfilov

since 28.09.2011

Hügelgasse 2

1130 Vienna

Tel. +43 1 403 13 22

vienna@mission.mfa.gov.az

www.azembassy.at

BOSNIA AND HERZEGOVINA

H.E. Tomislav Leko

since 14.09.2015

Tivoligasse 54, 1120 Vienna

Tel. +43 1 811 85 55

bhbotschaft@bhbotschaft.at

www.bhbotschaft.at

ANDORRA

Chargé d’Affaires a.i.

Gemma Cano Berne

Kärntner Ring 2A/13

1010 Vienna

Tel. +43 1 961 09 09

office@ambaixada-andorra.at

BANGLADESH

H.E. Mohammed Abu

Zafar

since 10.12.2014

Hofzeile 4

1190 Vienna

mission.vienna@mofa.gov.bd

BRAZIL

H.E. Evandro Didonet

since 17.10.2012

Pestalozzigasse 4/2

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 06 31

brasemb.viena@itamaraty.gov.br

ANGOLA

H.E. Maria De Jesus

Dos Reis Ferreira

since 09.11.2011

Seilerstätte 15/10, 1010 Vienna

Tel. +43 1 718 74 88

embangola-viena@embangola.at

www.embangola.at

BELARUS

H.E. Valery

Voronetsky

since 09.11.2011

Hüttelbergstraße 6, 1140 Vienna

Tel. +43 1 419 96 30

austria@mfa.gov.by

www.austria.belembassy.org

BULGARIA

H.E. Elena Radkova

Shekerletova

since 28.03.2012

Schwindgasse 8

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 31 13

amboffice@embassybulgaria.at

Fotos: © YuI - Fotolia.com, HBF

72 | SOCIETY 2_2016


AMBASSADORS

A TO Z

BURKINA FASO

H.E. Solange Eveline

Agneketom Bogore

since 17.03.2015

Strohgasse 14c, 1030 Vienna

Tel. +43 1 503 82 64

s.r@abfvienne.at

www.abfvienne.at

CROATIA

H.E. Vesna Cvjetkovic

since 07.10.2015

Rennweg 3

1030 Vienna

Tel. +43 1 485 95 24

croemb.bec@mvep.hr

http://at.mfa.hr

EL SALVADOR

H.E. Lucía Rosella

Badía

since 05.10.2016

Prinz-Eugen-Straße 72/2/1

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 38 74

elsalvador@embasal.at

www.rree.gob.sv

CANADA

H.E. Mark Bailey

since 11.11.2013

Laurenzerberg 2/III

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 38 30

vienn@international.gc.ca

www.kanada.at

CUBA

H.E. Juan Antonio

Fernandez Palacios

since 13.11.2015

Kaiserstraße 84, 1070 Vienna

Tel. +43 1 877 81 98

secembajador@ecuaustria.at

www.cubadiplomatica.cu/austria

ESTONIA

H.E. Rein Oidekivi

since 07.10.2015

Wohllebengasse 9/12

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 77 61

embassy@estwien.at

www.estemb.at

CHILE

H.E. Armin Andereya

Latorre

since 13.11.2015

Lugeck 1/III/10

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 92 08

echile.austria@minrel.gov.cl

CYPRUS

H.E. Marios

Ieronymides

since 13.05.2014

Neulinggasse 37/4

1030 Vienna

Tel. +43 1 513 06 30

office@cyprusembassy.at

FINLAND

H.E. Hannu Veikko

Kyröläinen

since 05.10.2016

Gonzagagasse 16, 1010 Vienna

Tel. +43 1 535 03 65

sanomat.wie@formin.fi

www.finnland.at

CHINA

H.E. Li Xiaosi

since 05.10.2016

Metternichgasse 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 714 31 49

chinaemb_at@mfa.gov.cn

www.chinaembassy.at

CZECH REPUBLIC

H.E. Jan Sechter

since 11.11.2013

Penzinger Straße 11-13

1140 Vienna

Tel. +43 1 899 580

vienna@embassy.mzv.cz

www.mzv.cz/vienna

FRANCE

H.E. Pascal Teixeira da

Silva since 16.09.2014

Technikerstraße 2, 1040 Vienna

Tel. +43 1 502 75 0

secretariat.vienne-amba@

diplomatie.gouv.fr

www.ambafrance-at.org

COLOMBIA

H.E. Jaime Alberto

Cabal Sanclemente

since 13.05.2014

Stadiongasse 6-8/15

1010 Vienna

Tel. +43 1 405 42 49

eaustria@cancilleria.gov.co

DENMARK

H.E. Liselotte K.

Plesner

since 17.09.2013

Führichgasse 6, 1010 Vienna

Tel. +43 1 512 79 04

vieamb@um.dk

www.oestrig.um.dk

GEORGIA

H.E. Konstantine

Zaldastanishvili

since 18.06.2013

Doblhoffgasse 5/5

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 98 48

vienna@geomission.at

COSTA RICA

H.E. Pilar Saborió de

Rocafort

since 17.03.2015

Wagramer Straße 23/1/1/2-3

1220 Vienna

Tel. +43 1 263 38 24

embajadaaustria_costa.rica@chello.at

DOMINICAN REPUBLIC

H.E. Ramon Andres

Quinones Rodriguez

since 04.06.2007

Prinz-Eugen-Straße 18

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 85 55

embajada@embrepdom.at

GERMANY

H.E. Johannes Haindl

since 14.09.2014

Gauermanngasse 2-4

1010 Vienna

Tel. +43 1 711 54 0

info@wien.diplo.de

www.wien.diplo.de

CÔTE D’IVOIRE

H.E. Largaton

Gilbert Ouattara

since 09.11.2011

Neulinggasse 29/6/20

1030 Vienna

Tel. +43 1 581 00 76

office@ambaciaut.org

EGYPT

H.E. Omar Amer

Youssef

since 05.10.2016

Hohe Warte 50-54

1190 Vienna, Tel. +43 1 370 81 04

egyptembassyvienna@

egyptembassyvienna.at | www.egyptembassyvienna.at

GREECE

Chargè d´Affaires a.i.

Mr. Nikolaos Sapountzis

since 14.09.2015

Argentinierstraße 14, 1040 Vienna

Tel. +43 1 506 15

gremb@griechischebotschaft.at

www.griechische-botschaft.at

SOCIETY 2_2016 | 73


AMBASSADORS

A TO Z

GUATEMALA

H.E. Antonio Roberto

Castellanos Lopez

since 12.09.2012

Prinz-Eugen-Straße 18/Top7

1040 Vienna, Tel. +43 1 714 35 70

embajada@embaguate.co.at

www.embaguate.co.at

IRAQ

H.E. Dr. Auday M. A.

Al-Khairalla

since 11.01.2016

Johannesgasse 26

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 81 95

office@iraqembassy.at

KENYA

H.E. Michael Adipo

Okoth Oyugi

since 05.04.2013

Andromeda Tower, Donau-City-Straße 6

1220 Vienna, Tel. +43 1 712 39 19

kenyarep-vienna@aon.at

www.kenyaembassyvienna.at/de/

HOLY SEE

H.E. Archbishop Dr.

Peter Stephan

Zurbriggen

since 17.04.2009

Theresianumgasse 31, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 13 27

nuntius@nuntiatur.at | www.nuntiatur.at

IRELAND

H.E. Mary Whelan

since 02.10.2014

Rotenturmstraße 16-18

1010 Vienna

Tel. +43 1 715 42 46

vienna@dfa.ie

www.dfa.ie

*)

KOSOVO

H.E. Mag. Sami Ukelli

since 17.03.2015

Goldeggasse 2/14

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 11 77

embassy.austria@ks-gov.net

www.ambasada-ks.net/at/

HUNGARY

H.E. Dr. Janos Perenyi

since 10.12.2014

Bankgasse 4-6

1010 Vienna

Tel. +43 1 537 80 300

mission.vie@mfa.gov.hu

ISRAEL

H.E. Talya Lador-

Fresher

since 13.11.2015

Anton-Frank-Gasse 20, 1180 Vienna

Tel. +43 1 476 46 0

info-sec@vienna.mfa.gov.il

www.vienna.mfa.gov.il

KUWAIT

H.E. Sadiq M. Marafi

since 17.10.2013

Strassergasse 32

1190 Vienna

Tel. +43 1 405 56 46

kuwait.embassy.vienna@speed.at

ICELAND

H.E. Gréta

Gunnarsdóttir

since 05.10.2016

Naglergasse 2/8, 1010 Vienna

Tel. +43 1 533 27 71

emb.vienna@mfa.is

www.iceland.is/at

ITALY

H.E. Giorgio Marrapodi

since 17.09.2013

Rennweg 27

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 51 21

ambasciata.vienna@esteri.it

www.ambvienna.esteri.it

KYRGYZSTAN

H.E. Ermek Ibraimov

since 13.05.2014

Invalidenstraße 3/8

1030 Vienna

Tel. +43 1 535 03 79

kyremb@inode.at

www.kyremb.at

INDIA

H.E. Rajiva Misra

since 14.03.2014

Kärntner Ring 2

1015 Vienna

Tel. +43 1 505 86 66

indemb@eoivien.vienna.at

www.indianembassy.at

JAPAN

H.E. Kiyoshi Koinuma

since 05.10.2016

Heßgasse 6

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 92 0

info@wi.mofa.go.jp

www.at.emb-japan.go.jp

LAOS

H.E. Phoukhao

Phommavongsa

since 16.09.2014

Sommerhaidenweg 43

1180 Vienna

Tel. +43 1 890 2319 11

laoembassyvienna@hotmail.com

INDONESIA

H.E. Rachmat Budiman

since 17.10.2012

Gustav-Tschermak-Gasse 5-7

1180 Vienna

Tel. +43 1 476 23 0

unitkom@kbriwina.at

www.kbriwina.at

JORDAN

H.E. Hussam

Al Husseini

since 22.10.2013

Rennweg 17/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 405 10 25

info@jordanembassy.at

www.jordanembassy.at

LATVIA

H.E. Edgars Skuja

since 17.10.2013

Stefan-Esders-Platz 4

1190 Vienna

Tel. +43 1 403 31 12

embassy.austria@mfa.gov.lv

IRAN

H.E. Ebadollah Molaei

since 07.10.2015

Jauresgasse 9

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 26 50

public@iranembassy-wien.at

www.iran.embassy.at

KAZAKHSTAN

H.E. Kairat Sarybay

since 14.03.2014

Wipplingerstraße 35

1010 Vienna

Tel. +43 1 890 800 810

embassy@kazakhstan.at

www.kazakhstan.at

LEBANON

Chargé d'Affaires a.i.

Salim Baddoura

Oppolzergasse 6/3

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 88 21

embassy.lebanon@inode.at

Fotos: HBF

74 | SOCIETY 2_2016


AMBASSADORS

A TO Z

LIBYA

H.E. Dr. Ibrahim Ali

Albesbas

since 11.11.2013

Blaasstraße 33

1190 Vienna

Tel. +43 1 367 76 39

office@libyanembassyvienna.at

MOROCCO

H.E. Dr. Ali El Mhamdi

since 12.01.2012

Hasenauerstraße 57

1180 Vienna

Tel. +43 1 586 66 51

emb-pmissionvienna@morocco.at

NETHERLANDS

H.E. Marco Hennis

since 07.10.2015

Opernring 5, 1010 Vienna

Tel. +43 1 589 39

wen@minbuza.nl

www.mfa.nl/wen

LIECHTENSTEIN

H.H. Maria-Pia

Kothbauer Prinzessin

v.u.z. Liechtenstein,

since 11.12.1997

Löwelstraße 8/7, 1010 Vienna

Tel. +43 1 535 92 11

info@vie.llv.li, www.wien.liechtenstein.li

MEXICO

H.E. Alicia

Buenrostro Massieu

since 24.05.2016

Operngasse 21

1040 Vienna

Tel. +43 1 310 73 83

embaustria@sre.gob.mx

NEW ZEALAND

H.E.

Deborah Geels

since 05.04.2013

Mattiellistraße 2-4/3, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 3021

nzemb@aon.at

www.nzembassy.com/austria

LITHUANIA

H.E. Loreta

Zakareviciene

since 16.09.2014

Löwengasse 47/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 718 54 67

amb.at@urm.lt

http://at.mfa.lt/

MOLDOVA

Chargé d’Affaires

Vladimir Chirinciuc

since 22.10.2013

Löwengasse 47/10, 1030 Vienna

Tel. +43 1 961 10 30

vienna@moldmission.at

www.austria.mfa.md

NICARAGUA

H.E. Alvaro José

Robelo Gonzáles

since 11.01.2013

Ebendorferstraße 10/3/12

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 18 38

embanicviena@chello.at

LUXEMBOURG

H.E. Hubert Wurth

since 09.11.2011

Sternwartestraße 81

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 21 42

vienne.amb@mae.etat.lu

www.vienne.mae.lu/ge

MONGOLIA

H.E. Gunaajav

Batjargal

since 05.04.2013

Fasangartengasse 45, 1130 Vienna

Tel. +43 1 535 28 07

vienna@mfa.gov.mn

www.embassymon.at

NIGERIA

H.E. Abel Adelakun

Ayoko

since 16.12.2013

Rennweg 25, 1030 Vienna

Tel. +43 1 712 66 86

info@nigeriaembassyvienna.com

www.nigeriaembassyvienna.com

MACEDONIA

H.E. Vasilka Poposka-

Trenevska

since 03.12.2014

Kinderspitalgasse 5/2

1090 Vienna

Tel. +43 1 524 87 56

botschaft@makedonien.co.at

MONTENEGRO

H.E. Ivan Milic

since 15.06.2015

Nibelungengasse 13

1010 Vienna

Tel. +43 1 715 31 02

austria@mfa.gov.me

NORTH KOREA

H.E. Kwang Sop Kim

since 18.03.1993

Beckmanngasse 10-12

1140 Vienna

Tel. +43 1 894 23 13

d.v.r.korea.botschaft@chello.at

MALAYSIA

H.E. Adnan Bin

Othman

since 15.06.2015

Floridsdorfer Hauptstraße 1-7,

Florido Tower, 1210 Vienna

Tel. +43 1 505 10 42

embassy@embassymalaysia.at

MYANMAR

H.E. San Lwin

since 14.09.2015

Mooslackengasse 17

1190 Vienna

Tel. +43 1 26 69 105

myanmarembassy.vienna@gmail.com

NORWAY

H.E. Bente Angell-

Hansen

since 03.12.2014

Reisnerstraße 55-57, 1030 Vienna

Tel. +43 1 71 660

emb.vienna@mfa.no

www.norwegen.or.at

MALTA

H.E. Keith Azzopardi

since 17.10.2013

Opernring 5/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 586 50 10

maltaembassy.vienna@gov.mt

NAMIBIA

H.E. Simon Madjuma

Maruta

since 11.11.2013

Zuckerkandlgasse 2, 1190 Vienna

Tel. +43 1 402 93 71

nam.emb.vienna@speed.at

www.embnamibia.at

OMAN

H.E. Dr. Badr Mohamed

Zaher Al Hinai

since 11.12.2007

Währinger Straße 2/24-25

1090 Vienna

Tel. +43 1 310 86 43

vienna@omanembassy.at

SOCIETY 2_2016 | 75


AMBASSADORS

A TO Z

ORDER OF MALTA

H.E. Christof Maria

Fritzen

since 11.01.2013

Kärntner Ring 14, 1010 Vienna

Tel. +43 1 505 35 35

botschaft@malteser.at

www.orderofmalta.int

POLAND

H.E. Artur Lorkowski

since 18.06.2013

Hietzinger Hauptstraße 42c

1130 Vienna

Tel. +43 1 870 15 100

wieden.amb.sekretariat@msz.gov.pl

www.wieden.msz.gov.pl

SERBIA

H.E. Pero Jankovic

since 22.10.2013

Ölzeltgasse 3/7

1030 Vienna

Tel. +43 1 713 25 95

embassy.vienna@mfa.rs

www.vienna.mfa.rs

PAKISTAN

H.E. Ayesha Riyaz

since 16.12.2013

Hofzeile 13

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 73 81

parepvienna@gmail.com

www.mofa.gov.pk/austria

PORTUGAL

H.E. Pedro Luís

Baptista Moitinho

de Almeida

since 05.04.2013

Opernring 3, 1010 Vienna

Tel. +43 1 586 75 36

viena@mne.pt

SLOVAKIA

H.E. Juraj Machac

since 28.03.2012

Armbrustergasse 24

1190 Vienna

Tel. +43 1 318 90 55

emb.vieden@mzv.sk

www.vienna.mfa.sk

PALESTINIAN TERRITORIES

H.E. Salahaldin

Abdalshafi

since 22.10.2013

Josefsgasse 5

1080 Vienna

Tel. +43 1 408 82 02

palestine.mission@chello.at

QATAR

H.E. Ali Khalfan

Al-Mansouri

since 11.11.2013

Schottenring 10

1010 Vienna

Tel. +43 1 310 49 50

botschaft@katarbotschaft.at

SLOVENIA

H.E. Dr. Andrej Rahten

since 17.10.2013

Kolingasse 12

1090 Vienna

Tel. +43 1 319 11 60

vdu@gov.si

www.dunaj.veleposlanistvo.si

PANAMA

H.E. Paulina

Franceschi

since 13.11.2015

Goldschmiedgasse 10/403

1010 Vienna

Tel. +43 1 587 23 47

mail@empanvienna.co.at

ROMANIA

H.E. Bogdan Mazuru

since 14.09.2015

Prinz-Eugen-Straße 60

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 32 27

ambromviena@ambrom.at

www.viena.mae.ro

SOUTH AFRICA

H.E. Tebogo Joseph

Seokolo

since 16.01.2014

Sandgasse 33, 1190 Vienna

Tel. +43 1 320 64 93

vienna.bilateral@dirco.gov.za

www.southafrica-embassy.at

PARAGUAY

H.E. Dr. Horacio

Nogues Zubizarreta

since 15.02.2008

Prinz-Eugen-Straße 18/1/3A

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 46 74

embaparviena@chello.at

RUSSIAN FEDERATION

H.E. Dmitry Lyubinskiy

since 07.10.2015

Reisnerstraße 45-47

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 12 29

info@rusemb.at

www.rusemb.at

SOUTH KOREA

H.E. Young Wan Song

since 13.05.2014

Gregor-Mendel-Straße 25

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 19 91

mail@koreaemb.at

http://aut.mofat.go.kr

PERU

H.E. Alfredo Raul

Chuquihuara Chil

since 11.01.2016

Mahlerstraße 7/22

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 43 77

embajada@embaperuaustria.at

SAN MARINO

H.E. Dr. Elena

Molaroni Berguido

since 17.09.2008

Prinz-Eugen-Straße 16/1/5A

1040 Vienna

Tel. +43 1 941 59 69

rsmvienna@gmail.com

SPAIN

H.E. Alberto Carnero

Fernández

since 18.06.2013

Argentinierstraße 34

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 57 88

emb.viena@maec.es

PHILIPPINES

H.E. Maria Zeneida

Angara Collinson

since 15.06.2015

SAUDI ARABIA

Chargé d' Affaires

Abdulaziz Al Zaid

since 15.10.2015

SRI LANKA

H.E. Priyanee

Wijesekera

since 11.01.2016

Laurenzerberg 2/2/ZWG

1010 Vienna, Tel. +43 1 533 24 01

office@philippine-embassy.at

www.philippine-embassy.at

Formanekgasse 38

1190 Vienna

Tel. +43 1 367 25 31

saudiembassy@saudiembassy.at

Weyringergasse 33-35

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 79 88

embassy@srilankaembassy.at

www.srilankaembassy.at

Fotos: HBF

76 | SOCIETY 2_2016


AMBASSADORS

A TO Z

SUDAN

H.E. Mohamed Hussein

Zaroug

since 02.10.2014

Reisnerstraße 29/5, 1030 Vienna

Tel. +43 1 710 23 43

sudanivienna@prioritytelecom.biz

www.sudanivienna.at

TURKEY

H.E. Mehmet Hasan

Gögüs

since 16.12.2013

Prinz-Eugen-Straße 40

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 73 38

botschaft.wien@mfa.gov.tr

www.vienna.emb.mfa.gov.tr

UZBEKISTAN

Chargé d’Affaires a.i.

Rustamdjan Khakimov

Pötzleinsdorferstraße 49

1180 Vienna

Tel. +43 1 315 39 94

embassy@usbekistan.at

www.usbekistan.at

SWEDEN

H.E. Helen Eduards

since 07.10.2015

Obere Donaustraße 49-51

1020 Vienna

Tel. +43 1 217 53 0

ambassaden.wien@gov.se

www.swedenabroad.com/wien

TURKMENISTAN

H.E. Silapberdi

Nurberdiev

since 28.09.2011

Argentinierstraße 22/II/EG

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 64 70

info@botschaft-turkmenistan.at

www.botschaft-turkmenistan.at

VENEZUELA

H.E. Jesse Alonso

Chacón Escamillo

since 23.02.2016

Prinz-Eugen-Straße 72/1/1

1040 Vienna, Tel. +43 1 712 26 38

embajada@austria.gob.ve

www.austria.gob.ve

SWITZERLAND

H.E. Christoph

Heinrich Bubb

since 02.10.2014

Kärntner Ring 12, 1010 Vienna

Tel. +43 1 795 05 0

vie.vertretung@eda.admin.ch

www.schweizerbotschaft.at

UKRAINE

H.E. Olexander

Scherba

since 10.12.2014

Naaffgasse 23, 1180 Vienna

Tel. +43 1 479 71 72 11

info@ukremb.at

www.ukremb.at

VIETNAM

H.E. Viet Anh Vu

since 03.12.2014

Felix-Mottl-Straße 20

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 07 55

office@vietnamembassy.at

www.vietnamembassy-austria.org/vi

SYRIA

H.E. Bassam Sabbagh

since 29.04.2010

Daffingerstraße 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 533 46 33

syrianembassyvienna@utanet.at

UNITED ARAB EMIRATES

H.E. Abdelhadi A.

Alkhajah

since 14.03.2014

Chimanistraße 36

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 14 55

vienna@mofa.gov.ae

YEMEN

Chargé d'Affaires a.i.

Samy Mansour Amin Al-Basha

Reisnerstraße 18-20/3-4

1030 Vienna

Tel. +43 1 503 29 30

embassy@yemenembassy.at

TAJIKISTAN

H.E. Ismatullo

Nasredinov

since 17.09.2013

Universitätsstraße 8/1A, 1090 Vienna

Tel. +43 1 409 82 66

info@tajikembassy.at

www.tajikembassy.at

UNITED KINGDOM

H.E. Leigh Turner

since 05.10.2016

Jauresgasse 12, 1030 Vienna

Tel. +43 1 716 13 0

press@britishembassy.at

www.ukinaustria.fco.gov.uk

THAILAND

H.E. Arthayudh

Srisamoot

since 03.12.2014

Cottagegasse 48, 1180 Vienna

Tel. +43 1 478 33 35

embassy@thaivienna.at

www.thaiembassy.at

UNITED STATES

H.E. Alexa Wesner

since 22.10.2013

Boltzmanngasse 16

1090 Vienna

Tel. +43 1 313 39

embassy@usembassy.at

www.usembassy.at

TUNISIA

H.E. Ghazi Jomaa

since 02.10.2014

Sieveringerstraße 187

1190 Vienna

Tel. +43 1 44 02 144

at.vienne@aon.at

www.atunisie-at.org

URUGUAY

H.E. Bruno Javier

Faraone Machado

since 13.05.2014

Palais Esterhazy, Wallnerstraße 4/3/17

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 66 36

uruaustria@mrree.gub.uy

SOCIETY 2_2016 | 77


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Juni 2016 bis November 2016

Die neu akkreditierten Botschafter in Österreich.

ÄGYPTEN

ALGERIEN

CHINA

H.E. Omar Amer

Youssef

H.E. Faouzia

Mebarki

H.E. Li Xiaosi

Born on 11 June 1966

in Kuwait. Married,

two sons and one

daughter

Born on 7 June 1959

in Annaba, Algeria.

Married, one son

Geboren im August

1962. Verheiratet,

eine Tochter.

EDUCATION

• 1991: Political Science Diploma,

Cairo University

• 1988: B.A. Mass Communication,

Cairo University

PROFESSIONAL CAREER

• 2015 – 2016: Deputy Assistant Minister

for the Cabinet of the Minister of

Foreign Affairs

• 2014 – 2015: Deputy Chief of Cabinet

of the Minister of Foreign Affairs

• 2014 – 2016: Sherpa to the 2016

Washington Nuclear Security Summit

• 2015: Member of the Delegation of

Egypt to the NPT Review Conference

• 2013 – 2014: Director, Strategic and

Security Organizations (NATO-OSCE-

CICA)

• 2013: Presidential Spokesman

• 2012 – 2013: Deputy Head of National

Steering Bureau, Egypt – EU

Partnership Association

• 2008 – 2012: Minister Plenipotentiary,

Embassy of the Arab Republic of

Egypt in Washington

EDUCATION

• 2003: Diploma of Ceremonial from

the Pedro GUAL Institute of Diplomatie

Studies in Caracas.

• 1981: Diploma of the Algerian

National School of Administration,

Diplomatie Section

PROFESSIONAL CAREER

• 2015: Chef de Cabinet to the Minister

of Maghreb’s Affairs, African

Union and Arab States League.

• 2014: Director of Central and Eastern

European Countries

• 2010: Embassy of Algeria in Brussels,

Responsible of relations with

European parliament

• 2007: Consulate of Algeria in Bobigny,

Deputy Consul

• 2005: CES to Minister Delegated in

charge of Maghrebi and African

Affairs

• 2003: Deputy Director of Information

Analysis and Management

• 2002: Embassy of Algeria in Caracas,

Responsible of cultural and consular

Affairs

• 1985: Embassy of Algeria in Roma,

Deputy Permanent Representative

to the FAO, the IFAD and the WFP

PROFESSIONAL CAREER

• 2013 – 2016: Gesandter an der

Botschaft der VR China in der Bundesrepublik

Deutschland

• 2009 – 2013: Vizesektionsleiter der

Europa-Sektion des Außenministeriums

der VR China

• 2006 – 2009: Generalkonsul der VR

China in Zürich und Generalkonsul

in dem Fürstentum Liechtenstein

• 2001– 2006: Botschaftsrat an der

Botschaft der VR China in der Bundesrepublik

Deutschland

• 1996 – 2001: II. Sekretär, Stellvertretender

Referatsleiter, I. Sekretär

und Referatsleiter der Westeuropa-

Sektion des Außenministeriums der

VR China

• 1992 – 1996: III. Sekretär und II.

Sekretär an der Botschaft der

VR China in der Bundesrepublik

Deutschland

• 1989 – 1991: III. Sekretär in der

Westeuropa-Sektion des Außen

ministeriums der VR China

• 1986 – 1989: Attaché und III.

Sekretär an der Botschaft der

VR China in der Bundesrepublik

Deutschland

FOTOS: CARINA KARLOVITS, GUNTER PUSCH,DANIEL TRIPPOLT/HBF

78 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

EL SALVADOR

FINNLAND

ISLAND

H.E. Lucía Rosella

Magdalena

Badía de Funes

Born on 21 August

1984, El Salvador.

H.E. Hannu Veikko

Kyröläinen

Born on 9 January

1952 in Kangasniemi,

Finland. Married, one

daughter

H.E. Gréta

Gunnarsdóttir

EDUCATION

• B.A. in International Affairs from

Universidad de El Salvador

• Currently: MA in International Law,

Human Rights and Cooperation at

Instituto Europeo Campus Stellae

(Spain)

PROFESSIONAL CAREER

• 2011 – 2016: Minister Counselor for

Multilateral and Economic Affairs

and Alternate Representative to the

International Coffee Organization

(ICO) International Sugar Organization

(ISO) and International Maritime

Organization (IMO), London

• 2008 – 2011: Technical Adviser for

Bilateral Economic Affairs, Ministry

of Foreign Affairs

EDUCATION

• 1976: Master of Social Sciences

(International Affairs), University of

Tampere

PROFESSIONAL CAREER

• 2015 – 2016: Senior Expert on

Security Policy Ministry for Foreign

Affairs, Helsinki

• 2012 – 2015: Deputy to the Facilitator

for the 2012 Conference on the

Establishment of a Middle East Zone

Free of Weapons of Mass Destruction

• 2010 – 2012: Adviser on Sustainable

Development to the President of the

Republic of Finland

• 2007 – 2010: Ambassador of Finland

to the Czech Republic

• 2003 – 2007: Director General,

Department for Global Affairs, Ministry

for Foreign Affairs, Helsinki

• 1998 – 2003: Deputy Director General

for Political Affairs (Multilateral

Issues), Ministry for Foreign Affairs,

Helsinki

• 1995 – 1998: Director, Division for

Western Countries and European

Union, Department for Political

Affairs, Ministry for Foreign Affairs,

Helsinki

• 1993 – 1995: Special Assistant to the

Minister for Foreign Affairs

EDUCATION

• 1988: LLM International Legal Studies,

New York University

• 1986: Cand. Juris, University of

Iceland

PROFESSIONAL CAREER

• 2015 – 2016: Ambassador for Human

Rights, MFA, Reykjavik

• 2011– 2015: Permanent Representative,

Permanent Mission of Iceland

to the UN, NY

• 2007 – 2011: Director General for

International and Security Affairs,

MFA Reykjavik

• 2006 – 2007: Head, Advisory Commission

Secretariat, UNRWA, East

Jerusalem

• 2005 – 2006: Chief, Policy Analysis

Unit, UNRWA, East Jerusalem

• 2004 – 2005: Deputy Head of Mission,

Icelandic Mission to the EU,

Brussels

• 2000 – 2004: Deputy Permanent

Representative, Permanent Mission

of Iceland to the UN

• 1997 – 2000: Counsellor/Minister

Counsellor, Political Department,

MFA Reykjavik

SOCIETY 2_2016 | 79


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Juni 2016 bis November 2016

Die neu akkreditierten Botschafter in Österreich.

JAPAN

MEXIKO

GROSS-

BRITANNIEN

H.E. Kiyoshi

Koinuma

Geboren am

29. Juni 1955

H.E. Alicia

Buenrostro

Massieu

H.E. Robert

Leigh Turner

Born on 13 March 1958,

One son and

one daughter.

EDUCATION

• 1978: Abschlussexamen an der

Keio Universität, Fakultät für

Wirtschaftswissenschaften

PROFESSIONAL CAREER

• 2013: Außerordentlicher und bevollmächtigter

Botschafter Japans

in Sambia

• 2010: Generalkonsul von Japan in

Düsseldorf

• 2008: Gesandter an der Japanischen

Botschaft in Deutschland

• 2005: Generaldirektor der regionalen

Einwanderungsbehörde der

Stadt Sapporo, Justizministerium

• 2004: Stellvertretender Generaldirektor,

Büro für konsularische

Angelegenheiten, Department für

multilaterale Zusammenarbeit

• 2003: Stellvertretender Generaldirektor

von JACAR (Japan Center

for Asian Historical Records), Japanisches

Nationalarchiv

• 2002: Gesandter an der Japanischen

Botschaft in Myanmar

• 2001: Botschaftsrat an der Japanischen

Botschaft in Myanmar

• 1999: Botschaftsrat bei der Ständigen

Vertretung Japans bei den

internationalen Organisationen in

Wien

EDUCATION

• Magisterstudium der internationalen

Beziehungen an der Universidad

Iberoamericana in Mexiko-Stadt

• Master-Titel in Wirtschaftspolitik

der London School of Economics

and Political Science

• Abschluss der Georgetown University

Washington D.C. und des

Instituto Tecnológico Autónomo

de México im Fach Europäische

Integration

PROFESSIONAL CAREER

• 2011 – 2016: Generalkonsulin

Mexikos in Hongkong und Macau.

Auswärtiger Dienst unter anderem

an den Botschaften Mexikos in London

und Washington D.C

• 2012: Erhebung in den Stand der

Botschafterin des Auswärtigen Dienstes

Mexikos

• 2007 – 2011: Kanzleichefin in Madrid

• 2004 – 2005: Direktorin des Rats für

Tourismusförderung für Westkanada

mit Sitz in Vancouver

• 2000 – 2003: Auslandspressesprecherin

des Präsidenten Mexikos

• 1991 – 1992: Beraterin für multilaterale

Themen des Vize-Außenministers

im mexikanischen Außenministerium

und stellvertretende

Generaldirektorin.

• Seit 1990: Berufsdiplomatin

EDUCATION

• Cambridge University

PROFESSIONAL CAREER

• 2012 – 2016: Istanbul: Her Majesty’s

Consul General and Director General

UK Trade & Investment, Turkey,

South Caucasus & Central Asia

• 2008 – 2012: Kyiv, Her Majesty’s

Ambassador to Ukraine

• 2006 – 2008: FCO, Director, Overseas

Territories Department

• 1998 – 2002: Bonn (later Berlin),

Counsellor, EU/Economic

• 1995 – 1998: FCO, Deputy Head,

Hong Kong Department

• 1992 – 1995: Moscow, First Secretary,

Economic

• 1987 – 1991: FCO, Desk Officer, Europe

Directorate and other FCO jobs

• 1984 – 1987: Vienna, Second Secretary

• 1983: Joined FCO

• 1979 – 1983: HM Treasury, Departments

of the Environment &

Transport

FOTOS: CARINA KARLOVITS, GUNTER PUSCH,DANIEL TRIPPOLT/HBF

80 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

BHUTAN

H.E. Kinga

Singye

(Resident in Genf)

GUINEA

H.E. Fatoumata

Balde

(Resident in Berlin)

MALAWI

H.E. Michael

Barth

Kamphambe

Nkhoma

(Resident in Berlin)

Order of precedence

of the Chiefs

of the diplomatic

missions resident

in Vienna

n Apostolic Nuncio – Holy See

Dr. Peter Stephan ZURBRIGGEN

n Korea – Democratic Peoples’ Republic

H.E. Mr. Kwang Sop KIM, (18.03.1993)

n Liechtenstein

H.H. Ms. Maria-Pia KOTHBAUER, (Prinzessin

v.u.z.Liechtenstein) (11.12.1997)

n Dominican Republic

H.E. Mr. Ramon Andres QUINONES RODRIGUEZ, (04.06.2007)

n Oman

H.E. Mr. Dr. Badr Mohamed Zaher AL HINAI, (11.12.2007)

n Paraguay

H.E. Mr. Dr. Horacio NOGUES ZUBIZARRETA, (15.02.2008)

n San Marino

H.E. Ms. Dr. Elena MOLARONI BERGUIDO, (17.09.2008)

n Syria

H.E. Mr. Bassam SABBAGH, (29.04.2010)

n Turkmenistan

H.E. Mr. Silapberdi NURBERDIEV, (28.09.2011)

n Azerbaijan

H.E. Mr. Galib ISRAFILOV, (28.09.2011)

n Luxemburg

H.E. Mr. Hubert WURTH, (09.11.2011)

n Côte d‘Ivoire

H.E. Mr. Largaton Gilbert OUATTARA, (09.11.2011)

n Angola

H.E. Ms. Maria De Jesus Dos Reis FERREIRA,

(09.11.2011)

n Belarus

H.E. Mr. Valery VORONETSKY, (09.11.2011)

n Armenia

H.E. Mr. Arman KIRAKOSSIAN, (09.11.2011)

n Slovakia

H.E. Mr. Juraj MACHAC, (28.03.2012)

n Bulgaria

H.E. Ms. Elena Radkova SHEKERLETOVA, (28.03.2012)

n Guatemala

H.E. Mr. Antonio Roberto CASTELLANOS LOPEZ, (12.09.2012)

n Indonesia

H.E. Mr. Rachmat BUDIMAN, (17.10.2012)

n Nicaragua

H.E. Mr. Alvaro Jose ROBELO GONZALES, (11.01.2013)

n Order of Malta

H.E. Mr. Christof Maria FRITZEN, (11.01.2013)

n New Zealand

H.E. Ms. Deborah Mary GEELS, (05.04.2013)

n Kenya

H.E. Mr. Michael Adipo Okoth OYUGI, (05.04.2013)

n Mongolia

H.E. Mr. Batjargal GUNAAJAV, (05.04.2013)

n Portugal

H.E. Mr. Pedro Luis Baptista MOITINHO DE ALMEIDA,

(05.04.2013)

n Spain

H.E. Mr. Alberto CARNERO FERNANDEZ, (18.06.2013)

n Georgia

H.E. Mr. Konstantine ZALDASTANISHVILI, (18.06.2013)

n Poland

H.E. Mr. Artur LORKOWSKI, (18.06.2013)

n Argentina

H.E. Mr. Rafael Mariano GROSSI, (17.09.2013)

n Denmark

H.E. Ms. Liselotte K. PLESNER, (17.09.2013)

n Italy

H.E. Mr. Giorgio MARRAPODI, (17.09.2013)

n Tajikistan

H.E. Mr. Ismatullo NASREDINOV, (17.09.2013)

n Latvia

H.E. Mr. Edgars SKUJA, (17.10.2013)

n Malta

H.E. Mr. Keith AZZOPARDI, (17.10.2013)

n Slovenia

H.E. Mr. Andrej RAHTEN, (17.10.2013)

n Kuwait

H.E. Mr. Sadiq MARAFI, (17.10.2013)

n United States

H.E. Ms. Alexa WESNER, (22.10.2013)

n Jordan

H.E. Mr. Hussam Abdullah AL HUSSEINI, (22.10.2013)

n Serbia

H.E. Mr. Pero JANKOVIC, (22.10.2013)

n Libya

H.E. Mr. Ibrahim ALBESBAS, (11.11.2013)

n Namibia

H.E. Mr. Simon Madjumo MARUTA, (11.11.2013)

n Qatar

H.E. Mr. Ali Khalfan AL-MANSOURI (11.11.2013)

n Canada

H.E. Mr. Mark BAILEY, (11.11.2013)

n Czech Republic

H.E. Mr. Jan SECHTER, (11.11.2013)

n Pakistan

H.E. Ms. Ayesha RIYAZ, (16.12.2013)

n South Africa

H.E. Mr. Tebogo Joseph SEOKOLO, (16.01.2014)

n India

H.E. Mr. Rajiva MISRA, (14.03.2014)

n Albania

H.E. Mr. Roland BIMO, (14.03.2014)

n Kazakhstan

H.E. Mr. Kairat SARYBAY, (14.03.2014)

n Colombia

H.E. Mr. Jaime Alberto CABAL SANCLEMENTE, (13.05.2014)

n Greece

H.E. Ms. Chryssoula ALIFERI, (13.05.2014)

n Korea - Republic

H.E. Mr. Young Wan SONG, (13.05.2014)

n Cyprus

H.E. Mr. Marios IERONYMIDES, (13.05.2014)

n Uruguay

H.E. Mr. Bruno Javier FARAONE MACHADO, (13.05.2014)

n Kirgizstan

H.E. Mr. Ermek IBRAIMOV, (13.05.2014)

n France

H.E. Mr. Pascal TEIXEIRA DA SILVA, (16.09.2014)

n Laos

H.E. Mr. Phoukhao PHOMMAVONGSA, (16.09.2014)

n Lithuania

H.E. Ms. Loreta ZAKAREVICIENE, (16.09.2014)

n Sudan

H.E. Mr. Mohamed Hussein ZAROUG, (02.10.2014)

n Belgium

H.E. Mr. Baron Willem VAN DE VOORDE, (02.10.2014)

n Switzerland

H.E. Mr. Christoph Heinrich BUBB, (02.10.2014)

n Tunisia

H.E. Mr. Ghazi JOMAA, (02.10.2014)

n Norway

H.E. Ms. Bente ANGELL-HANSEN, (03.12.2014)

SOCIETY 2_2016 | 81


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

n Macedonia

H.E. Ms. Vasilka POPOSKA TRENEVSKA, (03.12.2014)

n Vietnam

H.E. Mr. Viet Anh VU, (03.12.2014)

n Thailand

H.E. Mr. Arthayudh SRISAMOOT, (03.12.2014)

n Hungary

H.E. Mr. Dr. Janos PERENYI, (10.12.2014)

n Bangladesh

H.E. Mr. Md Abu ZAFAR, (10.12.2014)

n Ukraine

H.E. Mr. Olexander SCHERBA, (10.12.2014)

n Costa Rica

H.E. Ms. Pilar SABORIO DE ROCAFORT, (17.03.2015)

n Kosovo

H.E. Mr. Mag. Sami UKELLI, (17.03.2015)

n Malaysia

H.E. Mr. Adnan BIN OTHMAN, (15.06.2015)

n Montenegro

H.E. Mr. Ivan MILIC, (15.06.2015)

n Philippines

H.E. Ms. Maria Zeneida ANGARA COLLINSON, (15.06.2015)

n Bosnia and Herzegovina

H.E. Mr. Tomislav LEKO, (14.09.2015)

n Germany

H.E. Mr. Johannes Konrad HAINDL, (14.09.2015)

n Myanmar

H.E. Mr. San LWIN, (14.09.2015)

n Romania

H.E. Mr. Bogdan MAZURU, (14.09.2015)

n Netherlands

H.E. Mr. Marco HENNIS, (07.10.2015)

n Croatia

H.E. Ms. Vesna CVJETKOVIC, (07.10.2015)

n Sweden

H.E. Ms. Helen EDUARDS, (07.10.2015)

n Russian Federation

H.E. Mr. Dmitry LYUBINSKIY, (07.10.2015)

n Estonia

H.E. Mr. Rein OIDEKIVI, (07.10.2015)

n Iran

H.E. Mr. Ebadollah MOLAEI, (07.10.2015)

n Panama

H.E. Ms. Paulina FRANCESCHI, (13.11.2015)

n Israel

H.E. Ms. Talya LADOR-FRESHER, (13.11.2015)

n Cuba

H.E. Mr. Juan Antonio FERNANDEZ PALACIOS, (13.11.2015)

n Chile

H.E. Mr. Armin ANDEREYA LATORRE, (13.11.2015)

n Irak

H.E. Mr. Auday M.A. AL-KHAIRALLA (11.01.2016)

n Sri Lanka

H.E. Ms. Priyanee WIJSEKERA (11.01.2016)

n Venezuela

H.E. Ms. Jesse Alonso CHACÓN ESCAMILLO (23.02.2016)

n Algeria

H.E. Ms Faouzia BOUMAIZA MEBARKI, (24.05.2016)

n Mexico

H.E. Ms. Alicia BUENROSTRO MASSIEU, (24.05.2016)

n Iceland

H.E. Ms. Greta GUNNARSDOTTIR, (05.10.2016)

n Egypt

H.E. Mr. Omar Amer YOUSSEF, (05.10.2016)

n United Kingdom

H.E. Mr. Robert Leigh TURNER, (05.10.2016)

n Finland

H.E. Mr. Hannu Veikko KYRÖLÄINEN, (05.10.2016)

n El Salvador

H.E. Ms. Lucia Rosella M. BADIA DE FUNES, (05.10.2016)

n China

H.E. Mr. Xiaosi LI, (05.10.2016)

n Japan

H.E. Mr. Kiyoshi KOINUMA, (05.10.2016)

n Andorra

Ms. Marta SALVAT BATISTA, (11.01.2008) Attaché and Chargé

d‘Affaires a.i.

n Lebanon

Mr. Salim BADDOURA, Counsellor (16.01.2009), Chargé

d‘Affaires a.i.

n Bolivia

Mr. Ricardo Javier MARTINEZ COVARRUBIAS, Minister

Counsellor, (11.02.2009), Chargé d’Affaires a.i.

n Brazil

Ms. Vivian LOSS SANMARTIN, (23.07.2012) Chargé d‘Affaires

a.i.

n Yemen

Mr. Samy Mansour Amin AL-BASHA, Third Secretary

(01.07.2013), Chargé d‘Affaires a.i.

n Afghanistan

Mr. Hassan SOROOCH Y., (02.12.2013), Chargé d‘Affaires a.i.

n Nigeria

Mr. Gazing Jessy Napmwang DANGTIM, (30.06.2014),

Chargé d‘Affaires a.i.

n Uzbekistan

Mr. Rustamdjan KHAKIMOV, (29.07.2014), Chargé d‘Affaires

a.i.

n Turkey

Mr. Ali Kaan ORBAY, (29.08.2014), Chargé d‘Affaires a.i.

n Moldova

Vladimir CHIRINCIUC, (01.09.2015) Chargé d‘ Affaires a.i.

n Burkina Faso

Mr. Saidou ZONGO, (17.01.2016) Chargé d‘Affaires a.i.

n Saudi Arabia

Mr. Yahya SHARAHILI, (17.08.2016), Chargé d‘Affaires a.i.

n Ireland

Mr. Kevin DOWLING, (03.09.2016), Chargé d‘Affaires a.i.

n United Arab Emirates

H.E. Mr. Hamad Ali Ali Subaih ALKAABI (03.10.2016), des.

n Australia

H.E. Mr. Brendon Charles HAMMER, (13.10.2016), des.

n Peru

H.E. Mr.Juan Fernando ROJAS SAMANEZ (20.10.2016), des.

n Morocco

H.E. Mr. Lofti BOUCHAARA, (04.11.2016), des.

Embassies not

resident in Austria

in alphabetical order

n Antigua and Barbuda

no diplomatic mission to Austria

n Bahamas

no diplomatic mission to Austria

n Bahrain

H.E. Mr. Yusuf Abdulkarim BUCHEERI, (17.03.2015), (Geneva)

n Barbados

Ms. Yvette GODDARD, Counsellor, (17.07.2002), Chargé

d’Affaires (Brussels)

n Belize

H.E. Mr. Joel NAGEL, (14.09.2015)

n Benin

Mr. Naim AKIBOU, (22.11.2004) Minister Counsellor

(Geneva)

n Bhutan

H.E. Mr. Kinga SINGHJE, (24.05.2016)

(Geneva)

n Botswana

H.E. Mr. Mothusi Bruce Rabasha PALAI, (11.01.2013)

(Geneva)

n Brunei Darussalam

H.E. Ms. Rakiah Hj ABD LAMIT, (23.02.2016),

(Berlin)

n Burundi

Mr. Barhélemy MFAYOKURERA, (16.01.2014), Minister

Counsellor (Berlin)

n Cambodia

H.E. Mr. Chea THIREAK, (13.11.2015)

(Brussels)

n Cameroon

H.E. Mr. Jean-Marc MPAY

(Berlin)

n Cape Verde

H.E. José Luis Barbosa LEAO MONTEIRO (15.06.2015)

(Geneva)

n Central African Republic

no diplomatic mission to Austria

n Chad

H.E. Abdoulaye Senoussi MAHAMAT (11.01.2016)

(Berlin)

n Comoros

no diplomatic mission to Austria

n Congo (Republic)

H.E. Mr. Jacques Yvon NDOLOU, (16.09.2014)

(Berlin)

n Congo (Democratic Republic)

no diplomatic mission to Austria

n Dominica

no diplomatic mission to Austria

n Djibouti

H.E. Aden Mohamed DILEITA, (15.06.2015)

(Berlin)

n Ecuador

H.E. Maria Del Carmen GONZÁLEZ CABAL, (23.02.2016),

(Budapest)

n Equatorial Guinea

Mr. Alberto MBA BIYOGO OKOMO, Counsellor, Chargé

d‘Affaires

n Eritrea

Mr. Yohannes WOLDU, First Secretary, Chargé d‘Affaires

(Berlin)

n Ethiopia

H.E. Mr. Negash Kebret BOTORA, (14.09.2015)

(Geneva)

n Fiji

no diplomatic mission to Austria

n Gabun

Ms. Nanice TSIGUI, (07.04.2015), Chargé d‘Affaires

(Berlin)

n Gambia

H.E. Ms. Elizabeth Ya Eli HARDING, (14.01.2008)

(London)

n Ghana

H.E. Mr. Sammie Pesky EDDICO, (16.12.2013)

(Bern, CH)

n Grenada

no diplomatic mission to Austria

n Guinea

H.E. Ms. Fatoumata BALDE, (24.05.2016)

(Berlin)

n Guinea-Bissau

N.N.

(Berlin)

n Guyana

Ms. Bevon Rodin MC DONALD, First Secretary, (27.06.2006),

82 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Außenminister Sebastian Kurz beim

Tag der Deutschen Einheit

Chargé d‘Affaires

(Brussels)

n Haiti

N.N.

(Geneva)

n Honduras

H.E. Mr. Ramon CUSTODIO ESPINOZA, (18.06.2013)

(Berlin)

n Jamaica

H.E. Mr. Wayne McCOOK, (11.01.2013)

(Geneva)

n Kiribati

no diplomatic mission to Austria

n Lesotho

H.E. Ms. Matlotliso Lineo Lydia KHECHANE-NTOANE,

(10.12.2014)

(Berlin)

n Liberia

H.E. Ms. Ethel DAVIS, (19.04.2012)

(Berlin)

n Madagascar

N.N. (Falkensee, DE)

n Malawi

H.E. Mr. Michael Barth KAMPHABE NKOHMA (24.05.2016)

(Berlin)

n Maldives

no diplomatic mission to Austria

n Mali

H.E. Mr. Toumani Djime DIALLO, (23.02.2016)

(Berlin)

n Marshall Islands

no diplomatic mission to Austria

n Mauretania

H.E. Mr. Mohamed Mahmoud OULD BRAHIM KHLIL,

(17.03.2015)

(Berlin)

n Mauritius

Ms. Gajjaluxmi MOOTOOSAMY, First Secretary, (04.11.2013),

Chargé d‘Affaires

(Berlin)

n Micronesia

no diplomatic mission to Austria

n Monaco

H.E. Ms. Isabelle BERRO AMADEI, (13.11.2015)

(Berlin)

n Mozambique

H.E. Mr. Amadeu Paulo Samuel DA CONCEICAO,

(02.07.2012)

(Berlin)

n Nauru

no diplomatic mission to Austria

n Nepal

Chargé d’Affaires Mr. Prakash Mani PAUDEL, (16.01.2012)

(Berlin)

n Niger

Mr. Issoufou GARBA, (08.11.2013), Chargé d‘Affaires

(Geneva)

n Palau

no diplomatic mission to Austria

n Papua New Guinea

no diplomatic mission to Austria

n Ruanda

Mr. Benedicto NSHIMIYIMANA, (03.06.2015), Chargé

d‘Affaires (Berlin)

n Samoa

N.N. (Brussels)

n São Tomé and Príncipe

no diplomatic mission to Austria

n Senegal

Mr. Chargé d‘Affaires Ibrahima CISSE, (04.11.2010)

(Berlin)

n Seychelles

H.E. Mr. Bernard Francis SHAMLAYE, (16.12.2013)

(Paris)

n Sierra Leone

H.E. Mr. Jongopie Siaka STEVENS, (11.01.2010)

(Berlin)

n Singapore

H.E. Mr. Kok Leng SOO, (16.04.2007)

(Singapore)

n Solomon Islands

no diplomatic mission to Austria

n Somalia

no diplomatic mission to Austria

n St. Kitts and Nevis

no diplomatic mission to Austria

n St. Lucia

no diplomatic mission to Austria

n St. Vincent and the Grenadines

Minister Counsellor Ms. Anne MORRIS, (27.12.2005)

(London)

n South Sudan

H.E. Ms. Sitona Abdalla OSMAN, (23.02.2016)

(Berlin)

n Suriname

no diplomatic mission to Austria

n Swaziland

Counsellor Chargé d‘Affaires Mr. Almon Mahlaba MAMBA

(Geneva)

n Tanzania

H.E. Mr. Philip Sang‘ka MARMO, (03.12.2014)

(Berlin)

n Timor-Leste

no diplomatic mission to Austria

n Togo

H.E. Prof. Kwami Christophe DIKENOU, (15.06 2015)

(Berlin)

n Tonga

no diplomatic mission to Austria

n Trinidad and Tobago

Ms. Anesa ALI-RODRIGUEZ, Minister Counsellor

(Geneva)

n Tuvalu

no diplomatic mission to Austria

n Uganda

H.E. Mr. Marcel Robert TIBALEKA, (17.03.2015)

(Berlin)

n Vanuatu

no diplomatic mission to Austria

n Zambia

H.E. Mr. Bwalya Stanley Kasonde CHITI, (16.01.2014)

(Berlin)

n Zimbabwe

no diplomatic mission to Austria

SOCIETY 2_2016 | 83


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

Rot-Weiß-Rot in aller Welt

Österreichische bilaterale diplomatische Vertretungen im Ausland

Österreich pflegt diplomatische Beziehungen mit 194 Staaten

und hat Botschaften, Generalkonsulate und Kulturforen in

80 Ländern der Welt. SOCIETY präsentiert exklusiv alle

Leiterinnen und Leiter der im Ausland befindlichen bilateralen

österreichischen Vertretungen.

Redaktion: SOCIETY

ÄGYPTEN • BOTSCHAFT

ARGENTINIEN • BOTSCHAFT

AUSTRALIEN • BOTSCHAFT

Georg Stillfried

Ägypten, Sudan, Eritrea

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef Street, 5th Floor,

Riyadth-Tower, Giza, 11111 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kairo

Karin Proidl

Argentinien, Paraguay, Uruguay

Calle French 3671, 1425 Buenos Aires

Tel. (+54/11) 4809 5800

buenos-aires-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/buenosaires

Bernhard Zimburg

Australien, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln,

Mikronesien - Föderierte Staaten

von, Nauru, Neuseeland, Papua-Neuguinea,

Salomonen, Samoa, Tuvalu, Tonga,

Vanuatu

12 Talbot Street, Forrest, ACT 2603

Tel. (+61/2) 6295 1533

canberra-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/canberra

ÄGYPTEN • KULTURFORUM

ARMENIEN • BMEIA

BELARUS • BOTSCHAFT

Ulrike Nguyen

Alois Kraut

Armenien (mit Sitz in Wien)

Bayerl Bernd Alexander

Belarus

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef

Street, 5th Floor, Riyadth-Tower, Giza,

11111 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

www.acfc.cc

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+43/5) 01150-3263

suedkaukasien@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/armenien

Delegation of the European Union to

Belarus 34A Engelsa Str., 7 th Floor, Minsk

220030, Belarus

Tel. (+375 / 17) 289 94 24

minsk-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oeb-minsk

ALBANIEN • BOTSCHAFT

ASERBAIDSCHAN • BOTSCHAFT

BELGIEN • BOTSCHAFT

Dr. Johann Sattler

Albanien

Axel Wech

Aserbaidschan, Georgien

Jürgen Meindl

Belgien

Rruga Xibrakeve 4, Tirana, Albanien

Tel. (+355/4) 22 74 855

tirana-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tirana

ALGERIEN • BOTSCHAFT

Franziska Honsowitz-Friessnigg

Algerien, Niger

17, Chemin Abdel kader Gadouche, 16035

Hydra

Tel. (+213/21) 69 10 86

algier-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/algier

Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A,

AZ-1010 Baku

Tel. (+994) 12 465 99 33

baku-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/baku

ÄTHIOPIEN • BOTSCHAFT

Andreas Melan

Äthiopien, Dschibuti, Kongo, Uganda,

Südsudan

N. Silk Lafto Kifle Ketema Kebele 04

H.No. 535, Addis Abeba

Tel. (+251/11) 371 25 80

addis-abeba-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/addisabeba

Place du Champ de Mars 5, bte 5,

B-1050 Brüssel

Tel. (+32/2) 2890-700

bruessel-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bruessel

BELGIEN • KULTURFORUM

Marina Chrystoph

Place du Champ de Mars 5, bte 5, B-1050 Brüssel

Tel. (+32/2) 2890-700

bruessel-kf@bmeia.gv.at

www.austrocult.be

Fotos: Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin)

84 | SOCIETY 2_2016


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

BOSNIEN UND HERZEGOWINA •

BOTSCHAFT

Martin SOCIETY Pammer 2_2015 | 85

Bosnien und Herzegowina

CHINA • GENERALKONSULAT

Silvia Neureiter

ESTLAND • BOTSCHAFT

Doris Danler

Estland

Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo

Tel. (+387/33) 279 400

sarajewo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/sarajewo

Qi Hua Tower, 3rd floor No. 3A, 1375 Huai

Hai Road, Shanghai 200031

Tel. (+86/21) 647 40 268

shanghai-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/shanghaigk

Vambola 6, 5. Stock, EE-10114 Tallinn

Tel. (+372) 627 87 40

tallinn-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tallinn

BRASILIEN • BOTSCHAFT

CHINA • GENERALKONSULAT

Dietmar Schwank

FINNLAND • BOTSCHAFT

Elisabeth Kehrer

Finnland

SES (Setor de Embaixadas Sul), Av. das Nacoes, Quadra 811 -

Lote 40, 70426-900 Brasilia DF

Tel. (+55/61) 3443 3421

brasilia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/brasilia

BULGARIEN • BOTSCHAFT

Roland Hauser

Bulgarien

QUnit 1202, Teem Tower, Teemall, 208

Tianhe Road, Guangzhou, 510620

Guangdong

Tel. (+86 / 20) 8516 0047

guangzhou@wko.at

wko.at/awo/cn

DÄNEMARK • BOTSCHAFT

Ernst-Peter Brezovszky

Dänemark, Island

Unioninkatu 22, 00130 Helsinki

Tel. (+358/9) 68 18 60-0

helsinki-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/helsinki

FRANKREICH • BOTSCHAFT

Ulrike Butschek

Frankreich, Monaco

Boulevard Zar Oswoboditel 13/Ulica

Schipka 4, BG-1000 Sofia

Tel. (+359/2) 932 90 32

sofia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/sofia

CHILE • BOTSCHAFT

Joachim Öppinger

Chile

Sölundsvej 1, DK-2100 Kopenhagen

Tel. (+45) 39 29 41 41

kopenhagen-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kopenhagen

DEUTSCHLAND • BOTSCHAFT

Nikolaus Marschik

Deutschland

6, Rue Fabert, F-75007 Paris

Tel. (+33/1) 40 63 30-63

paris-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/paris

FRANKREICH •

GENERALKONSULAT

Erika Bernhard

Barros Errazuriz 1968, 3 piso, Santiago

de Chile

Tel. (+56/2) 2223 47 74

santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/santiagodechile

CHINA • BOTSCHAFT

Irene Giner-Reichl

China, Mongolei

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin

Tel. (+49/30) 202 87-0

berlin-ob@bmeia.gv.at

www.oesterreichische-botschaft.de

DEUTSCHLAND •

GENERALKONSULAT

Helmut Koller

29, Avenue de la Paix, F-67000

Strassburg

Tel. (+33) 388 35 13 94

strassburg-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/strassburggk

FRANKREICH • KULTURFORUM

Mario Vielgrader

Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5,

100600 Peking

Tel. (+86/10) 653 29 869

peking-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/peking

CHINA • GENERALKONSULAT

Claudia Reinprecht

Ismaninger Straße 136, D-81675 München

Tel. (+49/89) 99 815-0

muenchen-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/muenchen

DEUTSCHLAND • KULTURFORUM

Viktoria Wagner

17, avenue de Villars, F-75007 Paris

Tel. (+33/1) 47 05 27 10

paris-kf@bmeia.gv.at

www.fca-fr.com

GEORGIEN • BOTSCHAFT

Arad Benkö

Georgien

2201 Chinachem Tower, 34-37 Connaught

Road, Central Hongkong

Tel. (+852) 2522 80 86

hongkong-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/hongkong

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin

Tel. (+49/30) 202 87-0

berlin-kf@bmeia.gv.at

www.kulturforumberlin.at

Griboedov Str. 31 / Rustaveli Ave. 42, 5.

Stock, 0108 Tiflis

Tel.(+995 / 32) 243 44 00

tiflis-ob@bmeia.gv.at

SOCIETY 2_2016 | 85


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

GRIECHENLAND • BOTSCHAFT

IRLAND • BOTSCHAFT

ITALIEN • KULTURFORUM

Andrea Ikic-Böhm

Griechenland

Thomas Nader

Irland

Herbert Jäger

4, Vass. Sofias, GR-10674 Athen

Tel. (+30/210) 725 72-70

athen-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/athen

15, Ailesbury Court Apartments, 93,

Ailesbury Road, Dublin 4

Tel. (+353/1) 269 45 77

dublin-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/dublin

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand

Tel. (+39) 02 78 37 41

mailand-kf@bmeia.gv.at

www.austriacult.milano.it

HEILIGER STUHL • BOTSCHAFT

ISRAEL • BOTSCHAFT

JAPAN • BOTSCHAFT

Alfons Kloss

Heiliger Stuhl, Malteser Ritterorden,

San Marino

Martin Weiss

Israel

Hubert Heiss

Japan

Via Reno 9, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 853 725

vatikan-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/heiligerstuhl

Abba Hillel Silver Street 12, Sason Hogi

Tower

Tel. (+972) 3 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/telaviv

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo

106-0046

Tel. (+81/3) 34 51 82 81

tokio-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tokio

INDIEN • KULTURFORUM

ISRAEL • KULTURFORUM

JORDANIEN • BOTSCHAFT

Michael Heinz

Johannes Strasser

Michael Desser

Jordanien, Irak

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,

New Delhi 110 021

Tel. (+91/11) 24 19 27-00

new-delhi-kf@bmeia.gv.at

www.austrianculture.in

Abba Hillel Silver Street 12,

Sason Hogi Tower

Tel. (+972/3) 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/telavivkf

Mithqal Al-Fayez Street 36, Jabal Amman

Tel. (+962/6) 460 11 01

amman-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/amman

INDONESIEN • BOTSCHAFT

ITALIEN • BOTSCHAFT

KANADA • BOTSCHAFT

Helene Steinhäusl

Indonesien, Timor-Leste

René Pollitzer

Italien

Arno Riedel

Kanada, Jamaika

Jalan Diponegoro 44, Menteng

Tel. (+62/21) 23 55 40 05

jakarta-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/jakarta

Via Pergolesi 3, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 844 014-1

rom-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/rom

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario

K1N 6M7

Tel. (+1/613) 789 14 44

ottawa-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/ottawa

IRAN • BOTSCHAFT

Friedrich Stift

Iran

Bahonarstr., Moghaddasi Str., Zamani

Str., Mirvali, Nr. 6 und 8, Teheran,

Niavaran, 19796-33755

Tel. (+98/21) 22 75 00 40

teheran-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/teheran

IRAN • KULTURFORUM

Alexander Rieger

Afghanistan, Iran - Islamische Republik

Khorramshahr Ave., Arabali Street, 6th

Alley, Nr. 1, 15548-17413 Teheran

Tel. (+98/21) 88 76 48 23

teheran-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/teherankf

ITALIEN • KULTURFORUM

Elke Atzler

Viale Bruno Buozzi 113, I-00197 Rom

Tel. (+39) 06 360837-1

rom-kf@bmeia.gv.at

www.austriacult.roma.it

ITALIEN • GENERALKONSULAT

Wolfgang Spadinger

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand

Tel. (+39) 02 78 37 43

mailand-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/mailandgk

KANADA • KULTURFORUM

Bernhard Faustenhammer

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario

K1N 6M7

Tel. (+1/613) 789 14 44

ottawa-kf@bmeia.gv.at

www.austro.org

KASACHSTAN • BOTSCHAFT

Gerhard Sailler

Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan,

Turkmenistan

Kosmonavtov Strasse 62, 9. Stock, Mikrodistrikt

Chubary, 010000 Astana

Tel. (+7/7172) 97 78 69

astana-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/astana

Fotos: Privat, BMEIA, Dolomiten (Italien Mailand), Katsuhiro Ichikawa (Japan)

86 | SOCIETY 2_2016


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

KATAR • BOTSCHAFT

Willy Kempel

Katar

KUBA • BOTSCHAFT

Gerlinde Paschinger

Kuba

LITAUEN • BOTSCHAFT

Johann Spitzer

Litauen

Palm Tower B, level 33, West Bay, Doha

Tel. (+974) 403 373/00/01/02

doha-ob@bmeia.gv.at

Avenida 5ta A No. 6617, esq. a calle 70,

Miramar, Havanna

Tel. (+53/7) 204 28 25

havanna-ob@bmeia.gv.at

Gaono 6, LT-01131 Vilnius

Tel. (+370/5) 266 05 80

wilna-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/wilna

KENIA • BOTSCHAFT

Harald Günther

Kenia, Burundi, Komoren, Kongo -

Demokratische Republik, Ruanda, Seychellen,

Tansania - Vereinigte Republik,

Somalia, Sambia, Malawi

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber

Muthaiga Mini Market), Nairobi

Tel. (+254/20) 406 00 22

nairobi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/nairobi

KUWAIT • BOTSCHAFT

Sigurd Pacher

Kuwait, Bahrain

Daiyah, Area Ahmed Shawki Street,

house Nr. 10, Kuwait

Tel. (+965) 225 52 532

kuwait-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kuwait

LUXEMBURG • BOTSCHAFT

Gregor Schusterschitz

Luxemburg

3, rue des bains, 1212 Luxemburg

Tel. (+352) 47 11 88

luxemburg-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/luxemburg

KOLUMBIEN • BOTSCHAFT

LETTLAND • BOTSCHAFT

MALAYSIA • BOTSCHAFT

Marianne Feldmann

Kolumbien, Angtigua und Barbuda,

Dominica, Ecuador, Grendada, Guayana,

Panama, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St

.Vincent und die Grenadinen, Trinidad

und Tobago

Cra. 9 No. 73-44, Of. 402, Bogotá D.C.

CO-110221

Tel.(+57 / 1) 32 15 455

bogota-ob@bmeia.gv.at

Elizabetes iela 15-4°, LV-1010 Riga

Tel. (+37/1) 672 161 25

riga-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/riga

Christophe Ceska

Malaysia, Brunei Darussalam

Suite 10.1-2, Level 10, Wisma Goldhill, 67,

Jalan Raja Chulan, 50200 Kuala Lumpur

Tel. (+60/3) 205 700 20

kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kualalumpur

KOREA - REPUBLIK • BOTSCHAFT

LIBANON • BOTSCHAFT

MALTA • BOTSCHAFT

Elisabeth Bertagnoli

Korea - Republik, Korea - Demokratische

Volksrepublik

Marian Wrba

Libanon

Michael Schwarzinger

Malta

Kyobo Bldg., 21 Floor, Sejongdearo 166

Jongno-gu, Seoul 110-714 Republic of

Korea

Tel. (+82/2) 73 29 071

seoul-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/seoul

Tabaris 812 Bldg., 8 th floor, Avenue

Charles Malek, Tabaris - Achrafieh, Beirut

2071-1606

Tel. (+961/1) 213017

beirut-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/beirut

c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+430) 501150-0

valletta-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/oeb-malta

KOSOVO • BOTSCHAFT

LIBYEN • BOTSCHAFT

MAROKKO • BOTSCHAFT

Gernot Pfandler

Kosovo

Ronald Sturm

Libyen

Anton Kozusnik

Marokko, Mauretanien

Ahmet Krasniqi 22, Arberia (Dragodan) I, 10000 Pristina

Tel. (+381/38) 24 92 84

pristina-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pristina

Shara Khalid Ben Walid/Shara Arismondi,

Dahra Area, Garden City, Tripolis

Tel. (+218/21) 44 43 379

tripolis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tripolis

2 rue Tiddas, BP 135, Rabat

Tel. (+212/537) 76 40 03

rabat-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/rabat

KROATIEN • BOTSCHAFT

LIECHTENSTEIN • BMEIA

MAZEDONIEN • BOTSCHAFT

Andreas Wiedenhoff

Kroatien

Maria Rotheiser-Scotti

Liechtenstein

Renate Kobler

Mazedonien

Fotos: Privat, BMEIA

Radnicka cesta 80, 9. Stock, (Zagreb-

Tower), HR-10000 Zagreb

Tel. (+385/1) 488 10 50

agram-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/agram

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Mile Popjordanov 8, MK-1000 Skopje

Tel. (+389/2) 3083 400

skopje-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/skopje

SOCIETY 2_2016 | 87


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

MEXIKO • BOTSCHAFT

NORWEGEN • BOTSCHAFT

PORTUGAL • BOTSCHAFT

Eva Hager

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,

Guatemala, Honduras, Nicaragua,

Panama

Thomas Wunderbaldinger

Norwegen

Thomas Stelzer

Portugal, Kap Verde

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas

de Chapultepec, 11000 Mexico, D.F.

Tel. (+52/55) 52 51 08 06

mexiko-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/mexiko

Thomas Heftyes Gate 19 - 21, N-0244

Oslo

Tel. (+47) 22 54 02-00

oslo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oslo

Avenida Infante Santo, Nr. 43/4.Stock,

1399-046 Lissabon

Tel. (+351/21) 394 39-00

lissabon-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/lissabon

MEXIKO • KULTURFORUM

PAKISTAN • BOTSCHAFT

RUMÄNIEN • BOTSCHAFT

Illona Hoyos

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,

Guatemala, Honduras, Nicaragua

Brigitta Blaha

Pakistan, Afghanistan

Gerhard Reiweger

Rumänien, Moldau

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas

de Chapultepec, 11000 Mexico D.F.

Tel. (+52/55) 52 51 08 06

mexiko-kf@bmeia.gv.at

www.foroculturaldeaustria.com.mx

Haus 7A, Straße 21, F 8/2 Islamabad

Tel. (+92/51) 2818 421

islamabad-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/islamabad

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest

Tel. (+40/21) 201 56 12

bukarest-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bukarest

MOLDAVIEN • BOTSCHAFT

Christine Freilinger

Moldau - Republik

PERU • BOTSCHAFT

Andreas Rendl

Peru, Bolivien

RUSSISCHE FÖDERATION •

BOTSCHAFT

Emil Brix

Russische Föderation

Mateevici 23A, 2009 Chisinau

Tel. (+373 / 22) 73 93 70

chisinau-ob@bmeia.gv.at

Edificio "De las Naciones", Avenida Republica

de Colombia/ex Avenida Central

643, piso 5, San Isidro, Lima 27

Tel. (+51/1) 442 05 03

lima-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/lima

Starokonjuschennyi Per 1, 119034 Moskau

Tel. (+7/495) 780 60 66

moskau-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/moskau

MONTENEGRO • BOTSCHAFT

Johann Fröhlich

Montenegro

PHILIPPINEN • BOTSCHAFT

Josef Müllner

Philippinen, Palau

RUSSISCHE FÖDERATION •

KULTURFORUM

Simon Mraz

Ulica Svetlane Kane Radevic br 3, MNE-

81000 Podgorica

Tel. (+382/20) 201135

podgorica-ob@bmeia.gv.at

4th Floor, Prince-Building, 117 Thailand

Street (former Rada St.) Legaspi Village,

Makati, Metro Manila

Tel. (+63/2) 817 91 91

manila-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/manila

Starokonjuschennyi Per 1, 119034 Moskau

Tel. (+7/495) 780 60 66

moskau-kf@bmeia.gv.at

www.akfmo.org

NIEDERLANDE • BOTSCHAFT

POLEN • BOTSCHAFT

SAUDI ARABIEN • BOTSCHAFT

Werner Druml

Niederlande

van Alkemadelaan 342, 2597 AS Den

Haag

Tel. (+31/70) 324 54 70

den-haag-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/denhaag

NIGERIA • BOTSCHAFT

Werner Senfter

Nigeria, Äquatorialguinea, Kamerun,

Gabun, Tschad, Zentralafrikanische

Republik, São Tomé und Príncipe, Benin,

Togo, Ghana

Plot 9, Usuma Street, Maitama - Abuja

Tel: (+234) 929 15 465

abuja-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/abuja

Thomas Buchsbaum

Polen

ul Gagarina 34, 00-748 Warschau

Tel. (+48/22) 841 00 81

warschau-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/warschau

POLEN • KULTURFORUM

Martin Meisel

Polen

Ul. Prozna 7-9, 00-107 Warschau

Tel. (+48/22) 526 88-21

warschau-kf@bmeia.gv.at

www.austria.org.pl

Gregor Kössler

Saudi Arabien, Oman, Jemen

Diplomatic Quarter Riyadh

Tel. (+966/1) 1 480 12 17

riyadh-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/riyadh

SCHWEDEN • BOTSCHAFT

Arthur Winkler-Hermaden

Schweden

Kommendörsgatan 35/V, S-114 58

Stockholm

Tel. (+46/8) 665 17 70

stockholm-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/stockholm

Fotos: Privat, BMEIA, Daniel Bachler und Teresa Marenzi (KF Moskau)

88 | SOCIETY 2_2016


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

SCHWEIZ • BOTSCHAFT

SLOWAKEI • BOTSCHAFT

SYRIEN • BOTSCHAFT

Ursula Plassnik

Schweiz

Helfried Carl

Slowakei

Isabel Rauscher

Syrien

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 3565-252

bern-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bern

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava

Tel. (+421/2) 59 30 15-00

pressburg-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pressburg

Farabi Street 1, Bld. Mohamed Naim Al-

Deker, Mezzeh, East Villas, Damascus

Tel. (+961/1) 213 011, (+961/1) 213 058

damaskus-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/damaskus

SCHWEIZ • KULTURFORUM

SLOWAKEI • KULTURFORUM

THAILAND • BOTSCHAFT

Martina Hermann

Wilhelm Pfeistlinger

Enno Drofenik

Thailand, Kambodscha, Laos, Myanmar

bern-ob@bmeia.gv.at

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 3565-252

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava

Tel. (+421/2) 59 30 15-00

pressburg-kf@bmeia.gv.at

www.rakuskekulturneforum.sk

Q House Lumpini Building, Unit 1801,

18th Floor No.1 South Sathorn Road,

Thungmahamek, Sathorn, Bangkok

Tel. (+66/2) 105 67 00

bangkok-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bangkok

SENEGAL • BOTSCHAFT

Caroline Gudenus

Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-

Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte d'Ivoire,

Liberia, Sierra Leone

SLOWENIEN • BOTSCHAFT

Sigrid Berka

Slowenien

TSCHECHISCHE REPUBLIK •

BOTSCHAFT

Alexander Grubmayr

Tschechische Republik

18, rue Emile Zola, Dakar

Tel. (+221) 33 849 40 00

dakar-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/dakar

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana

Tel. (+386/1) 479 07 00

laibach-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/laibach

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5

Tel. (+420) 257 09 05-11

prag-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/prag

SERBIEN • BOTSCHAFT

Johannes Eigner

Serbien

SPANIEN • BOTSCHAFT

Peter Huber

Andorra, Spanien

TSCHECHISCHE REPUBLIK •

KULTURFORUM

Natascha Grilj

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000

Belgrad

Tel. (+381/11) 333 65-00

belgrad-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/belgrad

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/madrid

Jungmannovo namesti 18, CZ-11000

Prag 1

Tel. (+420) 257 090 589

prag-kf@bmeia.gv.at

www.rkfpraha.cz

SERBIEN • KULTURFORUM

SPANIEN • KULTURFORUM

TUNESIEN • BOTSCHAFT

Johannes Irschik

Karin Kosina

Gerhard Weinberger

Tunesien

belgrad-kf@bmeia.gv.at

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000

Belgrad

Tel. (+381/11) 333 65-00

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-kf@bmeia.gv.at

www.foroculturaldeaustria.org

16, Rue Ibn Hamdiss El Menzah I, 1004

Tunis

Tel. (+216/71) 23 90 38

tunis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tunis

SINGAPUR • BOTSCHAFT

SÜDAFRIKA • BOTSCHAFT

TÜRKEI • BOTSCHAFT

Fotos: Privat, BMEIA

Karin Fichtinger-Grohe

Singapur

600 North Bridge Road, #24-04/05

Parkview Square, Singapore 188788

Tel. (+65) 63 96 63 50 (Amt)

singapur-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oeb-singapur

Brigitte Öppinger-Walchshofer

Südafrika, Angola, Botsuana, Lesotho,

Madagaskar, Mauritius, Mosambik,

Namibia, Simbabwe, Swasiland

454A Fehrsen Street, Brooklyn,

Pretoria 0181

Tel. (+27/12) 45 29 155

pretoria-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pretoria

Klaus Wölfer

Türkei

Atatürk Bulvari 189, 06680 Ankara

Tel. (+90/312) 405 51 90

ankara-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/ankara

SOCIETY 2_2016 | 89


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

TÜRKEI •

GENERALKONSULAT

Christine Wendl

USBEKISTAN • BMEIA

Alois Kraut

Usbekistan

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • KULTURFORUM

Christine Moser

Köybasi cad. No. 46, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90/212) 363 84 10

istanbul-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/istanbulgk

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+43/0)501150-3263

zentralasien-suedkaukasien@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/usbekistan

11 East 52nd Street, New York, N.Y. 10022

Tel. (+1/212) 319 5300

new-york-kf@bmeia.gv.at

www.acfny.org

TÜRKEI • KULTURFORUM

Romana Königsbrun

VENEZUELA • BOTSCHAFT

Venezuela

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • GENERALKONSULAT

Ulrike Ritzinger

Köybasi cad. No. 44, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90/212) 363 84 15

istanbul-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/istanbulkf

Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá), Las Mercedes,

Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N, 1060 Caracas

Tel. (+58/212) 999 12 11

caracas-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/caracas

11859 Wilshire Boulevard, Suite 501, Los

Angeles, California 90025

Tel. (+1/310) 44 49 310

los-angeles-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/losangeles

UKRAINE • BOTSCHAFT

Hermine Poppeller

Ukraine

VEREINIGTE ARABISCHE

EMIRATE • BOTSCHAFT

Andreas Liebmann-Holzmann

Vereinigte Arabische Emirate

VEREINIGTES KÖNIGREICH •

BOTSCHAFT

Martin Eichtinger

Vereinigtes Königreich

Ivana Franka 33, 01030 Kiew

Tel. (+380/44) 277 27 90

kiew-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/kiew

Sky Tower, 5. Stock, Büro Nr. 504, Reem

Island, Abu Dhabi

Tel. (+971/2) 69 44 999

abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/abudhabi

18, Belgrave Mews West, London SW1X

8HU

Tel. (+44/20) 7344 3250

london-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/london

UKRAINE • KULTURFORUM

Stephanie Karner

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • BOTSCHAFT

Wolfgang Waldner

Vereinigte Staaten, Bahamas

VEREINIGTES KÖNIGREICH •

KULTURFORUM

Elisabeth Kögler

Ivana Franka 33, 01030 Kiew

Tel. (+380/44) 277 27 90

kiew-ob@bmeia.gv.at

3524 International Court N.W., Washington

D.C. 20008

Tel. (+1/202) 895 67 00

washington-ob@bmeia.gv.at

www.austria.org

28, Rutland Gate, London SW7 1PQ

Tel. (+44/20) 7225 73-00

london-kf@bmeia.gv.at

www.acflondon.org

UNGARN • BOTSCHAFT

Ralph Scheide

Ungarn

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • KULTURFORUM

Andreas Pawlitschek

VIETNAM • BOTSCHAFT

Thomas Loidl

Vietnam

Benczúr utca 16, 1068 Budapest

Tel. (+36/1) 479 70-10

budapest-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/budapest

3524 International Court N.W., Washington

D.C. 20008

Tel. (+1/202) 895 67 00

washington-kf@bmeia.gv.at

www.acfdc.org

c/o "Prime Center", 53, Quang Trung, 8.

Stock, Hai Ba Trung District, Hanoi, VN

Tel. (+84/4) 3943 3050-3

hanoi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/hanoi

UNGARN • KULTURFORUM

Susanne Bachfischer

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • GENERALKONSULAT

Georg Heindl

ZYPERN • BOTSCHAFT

Karl Müller

Zypern

Benczúr utca 16, 1068 Budapest

Tel. (+36/1) 413 35-90

budapest-kf@bmeia.gv.at

www.okfbudapest.hu

31 East 69th Street, New York, N.Y. 10021

Tel. (+1/212) 737 6400

new-york-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/newyorkgk

34, Dimosthenous Severi Avenue, 1st

Floor, Office 101, 1687 Nikosia

Tel. (+357) 22 41 01 51

nicosia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/nikosia

Fotos: Privat, BMEIA

90 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

NATIONALFEIERTAGE

Nationalfeiertage | Von Jänner bis Juni 2017

der Botschaften mit Amtssitz in Wien

Jänner

1. Kuba Jahrestag der Revolution

(1959)

1. Sudan Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung

(1956)

4. Myanmar Unabhängigkeitstag

(1948)

26. Australien Australia Day

Februar

4. Angola Tag des bewaffneten

Kampfes

6. Neuseeland Nationalfeiertag

11. Iran Tag des Sieges der Islamischen

Revolution

15. Serbien Nationalfeiertag (Inkrafttreten

der ersten Verfassung

1835)

16. Litauen Jahrestag der Staatsgründung

(1918)

17. Kosovo Unabhängigkeitstag

(2008)

24. Estland Jahrestag der Staatsgründung

(1918)

25. Kuwait Befreiung von der irakischen

Besetzung (1991)

27. Dominikanische Republik Unabhängigkeitstag

(1844 Trennung

von Haiti)

März

1. Bosnien & Herzegowina Unabhängigkeitstag

(29. Februar

1992)

3. Bulgarien Friede von San Stefano

(1878)

13. Vatikan Wahl von Papst Franziskus

17. Irland St. Patrick’s Day

20. Tunesien Unabhängigkeitstag

(1956)

21. Namibia Unabhängigkeitstag

(1990)

23. Pakistan Nationalfeiertag (Verkündigung

der Verfassung 1956)

25. Griechenland Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung

(1821)

26. Bangladesch Unabhängigkeitstag

(1971)

April

4. Senegal Tag der Unabhängigkeit

(1960)

17. Syrien Ausrufung der Republik

im Jahr 1946

27. Südafrika Tag der Freiheit:

Jahrestag der ersten demokratischen

Wahlen 1994 nach dem

Ende der Apartheid

27. Niederlande Geburtstag des

Königs Willem-Alexander

28. Japan Ende der Besatzungszeit

und volle Souveränität (1952)

Mai

1. Israel Unabhängigkeitstag

3. Polen Tag der Verfassung vom 3.

Mai 1791

15. Paraguay Unabhängigkeit von

Spanien im Jahr 1811

17. Norwegen Jahrestag der Verfassung

(1814)

22. Jemen Jahrestag der Wiedervereinigung

von Nord- und Südjemen

im Jahr 1990

25. Argentinien Erklärung der Unabhängigkeit

von Spanien

25. Jordanien Unabhängigkeit von

Großbritannien im Jahr 1946

26. Georgien Tag der Unabhängigkeitserklärung

vom russischen

Zarenreich im Jahr 1918

28. Aserbaidschan Gründung der

Demokratischen Republik Aserbaidschan

im Jahr 1918

Juni

2. Italien Fest der Republik (1946)

5. Dänemark Tag der Verfassung

(1849)

6. Schweden Tag der schwedischen

Fahne

10. Portugal Todestag des portugiesischen

Nationaldichters Luís Vaz

de Camões (gest. 1580)

12. Philippinen Unabhängigkeit von

Spanien im Jahr 1898

12. Russische Föderation Tag der

Annahme der Erklärung über die

staatliche Souveränität der Russischen

Föderation (1990)

17. Island Jahrestag der Ausrufung

der Republik (1944)

18. Ägypten Nationalfeiertag, das

Königreich wurde beendet und

die Republik Ägypten proklamiert

(1953)

18. Vereinigtes Königreich Offizielle

Feier d. Geburtstages I.M. Königin

Elisabeth II

23. Luxemburg Offizielle Feier des

Geburtstages des Großherzogs

Henri

24. Malteser Ritterorden Festtag des

Hl. Johannes des Täufers, Patron

des Ordens

25. Kroatien Erklärung der Unabhängigkeit

von Jugoslawien (1991)

25. Slowenien Tag der Unabhängigkeit

von Jugoslawien (1991)

SOCIETY 2_2016 | 91


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

Azerbaijan: A new

stage of reforms

Progressive changes and additions made to the basic

law will further enhance participation opportunities

of the youth in the state administration.

Text Shahsultan Hassanov

Fotos: nikolai fokscha, jewgenia stasiok, arne müseler, shahsultan hassanov

View on Astana from the waterfront

92 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

The Azerbaijan

Republic, which

achieved its independence

at the end

of the last century,

will solemnly celebrate

the 25th anniversary

of this great

political event. Our

native people, who have been yearning

for independence, to live their lives

freely and have the full ownership of

their natural resources, bravely endured

many difficulties on this honorable road.

This became apparent after a severe trial

stage on June of 1993 – at the fateful time

where a world-renowned politician, who

returned to power on the basis of persistent

request of the people – national

leader Heydar Aliyev, who has protected

the country from the threats of collapse

and dissappearance from the map of the

world and civil strife with his emergency

rescue mission and took them to the path

of sustainable development.

At the same time, the policy of national

leader Heydar Aliyev responded to the

interests of the people and turned to the

conceptual development way promoting

a life quality of separate social groups in

society, forming economic stimuli and

respect for human rights, and generally,

establishing social welfare, political stability

and justice norms. This policy also

provided formation of a favorable social

and moral climate, solidarity conditions

and the formation of a fair legal system.

As a leader of a new era, the President

of the Azerbaijan Republic, Mr. Ilham Aliyev,

successfully implements innovative

ideas of the national leader into practical

life. Events serving the formation of a

strong independent state in the country,

empowerment of the reputation of Azerbaijan

in the world, increase of the social

welfare of every citizen in the country in

the past 13 years prove that once again.

Besides rapid economic development of

our republic, successive reforms are carried

out in the direction of strengthening

the democratic norms and the development

of civil society institutions. These

reforms, generally practice application

of modernization ideas in Azerbaijan and

serve the higher national idea of raising

our republic up to the standards of a modern

and developed country. The necessity

of preparing our republic for the period

without oil, while still providing for the

lifestyle of the citizens in accordance

with the lifestyle of the future is among

the top priorities in Azerbaijan.

Without integration to the modern

world, it is impossible to build an economic,

political and legal system in accordance

with the challenges of the modern

world. In this regard, the president,

Mr. Ilham Aliyev, is taking important

steps in the direction of integration of

Azerbaijan into the modern world. As a

student studying in Russia, I can proudly

say that, as the result of this successful

policy, the world knows Azerbaijan and

reckons with it. Contructive ideas addressed

to our Republic in the 5th International

Humanitarian Forum prove that

once again.

The leader of the country Mr. Ilham

Aliyev, who takes the challenges of the globalization

era into account, considers the

importance of the acceleration of reforms

and preparation of administrative and legal

systems for new stage. This provides

the realization of cardinal changes reflecting

social demand on the basis of public

administration. The nationwide referendum

held on September 26, 2016 in connection

with amendments and changes

proposed to the constitution, has opened

a new qualitative stage in the comprehensive

development of our country. Besides

being another triumph of the policy pursued

by the country authorities, the initial

results of the referendum allow the adaptation

of the legal norms in the country to

the current growth of the community in

order to promote state administration and

give a more reliable protection of constitutional

rights of the citizens.

Sustainable and stable development of

each country depends on the progressive

nature of its legal system. The fact that

the legal reforms remain behind the pace

of the development of society, and do not

meet modern requirements is not desirable

in terms of a stable and dynamic state

development. It should be kept in mind,

that changes made to the constitution

of the Azerbaijan Republic, which were

made in 1995 and after the nationwide

referendum in 2002 and 2009, also help

in the adaptation of the main law.

Constitutional innovations, which

were installed on September 26, as the

embodiment of the political will of the

people, gave new legal status to some

norms in connection with the state administration.

The project of the referendum

act of the Azerbaijan Republic “On

the changes in the Constitution of the Republic

of Azerbaijan” serves for more reliable

protection of human rights, freedom

and improvement of mechanisms of state

administration.

It is possible to witness this again in

the background of a brief description ➢

SOCIETY 2_2016 | 93


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

Baku Chrystal Hall

ABOUT THE

AUTHOR

SHAHSULTAN HASSANOV,

Master of the Academy of

Management and Public

Employment by the President

of Russian Federation

of some of the specific provisions. For example,

amendments and changes proposed to Article

24 of the Basic Law, have progressive nature and

aim to upgrade constitutional provision for human

rights. According to these changes, Part I

has been added to Article 24 in the following contents:

“I. Human dignity is protected and is being

respected”. In many constitutions, for example,

in the constitution of Germany, human dignity

is given as the main source of human rights. By

adding such a provision to the constitution of the

Republic of Azerbaijan, the state takes responsibility

for the protection of human dignity. Thus,

protection of human dignity is added to the list of

fundamental rights.

According to the change made to the III part of

the Basic Law, “It is not allowed to abuse the law”.

There is a wide-spread saying in the West, that

a man’s rights finish at the place where another

man’s rights start. In other words, the people

must realize their rights and freedom within the

law and do not allow for abuse in a legal state.

According to the additions offered to the Article

29 of the Constitution (Property Rights) by

the project of the Referendum Act, “V. Private

property causes social obligations; VI. The property

right over the land may be restricted for

the purpose of social justice and efficient use of

the lands”. Undoubtedly, every citizen owning a

private property must not forget about his social

obligations within society by benefiting from the

large opportunities and liberal business environments

created by the government in the condition

of market economy.

According to the additions and changes offered

to the Article 60 of the Constitution, (“Administrative

and judicial provision of the rights

and freedoms”) “I. The protection of everybody’s

rights and freedom in the administrative way

and on trial, is guaranteed. II. Everybody has a

right for his case to be taken impartially and the

same case to be reviewed in the administrative

proceeding and legal process in a reasonable period

of time. III. Everybody has the right for being

heard in the administrative proceeding and

legal process. IV. Everybody may file a complaint

on the actions and inactivity of state authorities,

political parties, legal persons, municipalities

and officials in the administrative rule and to the

Court”. As it is seen, the changes made to I and

IV parts of the same Article as well as II and III

additions consider improving of the mechanisms

of protecting of the citizens’ rights in the administrative

and judicial way as well as granting of

94 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

Fotos:nikolai fokscha, jewgenia stasiok, arne müseler, shahsultan hassanov

Bajterek Tower in

Astana

additional rights to them for the same purpose

and assume progressive essence.

The equalizing of the age censure (18 years

old) for participation and voting rights in the

elections was a logical consequence. According

to the applicable constitution, a citizen has to

be over 25 years old for participating in deputy

elections. According to the results of the referendum,

the words “not under 25 years old” will be

replaced with the words “eligible for participating

in the elections” in the Part I of the Article 85.

Every citizen of the Azerbaijan Republic, who is

eligible for participating in the elections, has the

right for being elected as a deputy of the Milli Mejlis

of the Azerbaijan Republic. That is, according

to the Article 56 of the Constitution, every citizen

of the Azerbaijan Republic who has reached the

age of 18 years, is highly educated, and without

dual citizenship may be elected as a deputy (except

those whose disability was certified).

This change is first of all important because

the Azeri population consists mostly of young

people. This generation, who was brought up

with the ideology of Azerbaijanism, the faithfulness

regarding the national and moral values

of our country, plays an important role in the

economic and cultural development of Azerbaijan

and gains more possibilities for realizing of

their full potential. These changes, made to the

constitution, will broaden the opportunities of

the young people in participating in the elective

bodies and increase their role in realizing

large-scale reforms in our republic. Nevertheless,

this change does not give every citizen who has

reached the age of 18, the opportunity for being a

deputy. Higher education and most importantly,

his gaining of the electors’ votes are also important

conditions for that to happen.

A change to be made to the Article 100 of the

Constitution is also of great importance. By that

change, the words “over thirty five years old” are

removed from Article 100, that is, the age qualification

of 35 years old considered for participating

in the presidential elections was eliminated. Imposing

an age qualification on the elective positions

may not be considered as just from the point

of political participation and interferes with the

rights of the people for making their choices. Removal

of the age qualification does not provide

any 18 year old person with an opportunity for

participating in the elections at all. Specification

of the law does not mean that every claimant will

be able to use it. A person is still required to be

highly educated and at least at the age of 18.

By the addition to be made to the Article 103

of the constitution, the establishment of the vicepresident’s

institute and defining of its legal in

Azerbaijan, may be considered as progressive

innovation from the point of conducting of the

state governance in quicker and more effective

ways. The establishment of new vice-presidents’

institute is connected with the necessity for

strengthening the verticality of executive power

and executive discipline in Azerbaijan. The establishment

of the same institute will also serve

for broadening of the sphere of the economic reforms

and their acceleration.

The replacement of the figure “5” with the

figure “7” in the Part I of the Article 101 of the

Constitution, that is, increasing of the president’s

term of office from 5 years to 7 years, provides the

head of the state with a necessary opportunity of

time for fulfilling the obligations undertaken before

the people. In some countries of the world,

the president’s term of office is also defined for

seven years.

In general, as the result of the last referendum,

23 changes and 6 additions have been made

to the Constitution, that fully meet the interests

and benefits of every citizen of Azerbaijan. These

reforms were also supported by the young people

who are considered as the leading flagmen class

of society and are appreciated with regard to the

development and progress of our country. We believe

that the reforms which are the next bright

display of the national confidence in the existing

political course, will enable Mr. Ilham Aliyev, the

President of Azerbaijan, to further accelerate the

reforms made in favor of the all-round development

and progress of our country. •

»These changes

to the constitution

will broaden

the opportunities

of the

young people

and increase

their role.

«

Shahsultan

Hassanov

SOCIETY 2_2016 | 95


DIPLOMATIE

EVENTS

EVENT-HIGHLIGHTS DER DIPLOMATIE

Deutschland: Tag der

Deutschen Einheit

Károly Dán mit Gattin

Fruzsina Kacskó und

S.E. János Perényi mit

Frau Maria Perényi

Ungarn: 60. Jahrestag der Revolution

und des Freiheitskampfes

in Ungarn

Anlässlich des 60. Jahrestages der Revolution und des Freiheitskampfes

1956 in Ungarn luden S.E. Dr. János Perényi, Botschafter

von Ungarn in der Republik Österreich, und Maria Perényi sowie

S.E. Károly Dán, Ständiger Vertreter Ungarns bei der OSZE, den

Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen

in Wien und Frau Fruzsina Kacskó zu einem Empfang in

die Botschaft.

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit luden Herr Eberhard

Pohl, Ständiger Vertreter bei der Organisation für Sicherheit

und Zusammenarbeit in Europa, S.E. Johannes Haindl,

Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, und Herr Friedrich

Däuble, Ständiger Vertreter bei den Internationalen Organisationen,

zu einem Empfang ins Gartenpalais Liechtenstein.

Sebastian Kurz, S.E.

Johannes Haindl mit

prominenten Gästen

Kroatien: Präsentation der

Gespanschaft Sibenik - Knin

Herta Margarete

Habsburg-Lothringen,

I.E. DDr.

Vesna Cvjetkovic,

Sandor Habsburg-

Lothringen

Zu einem Empfang am 28. Juni und der Präsentation der Gespanschaft

Sibenik - Knin mit musikalischer Untermalung durch die

Klapa „ADRIATICUM“ anlässlich des Nationalfeiertages und des

Tages der Streitkräfte sowie des 25. Jahrestages der Unabhängigkeit

der Republik Kroatien luden I.E. DDr. Vesna Cvjetkovic, Botschafterin

der Republik Kroatien, Verteidigungsattaché Oberst

Dr. Vilko Klasan, Dubravka Makrovic, ständige Vertreterin bei der

OSZE, den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen

in Wien und Militärberater Oberst Davor Kopanji, ein.

Konzertsänger

und Pianistin

Korea: Empfang mit koreanischem

Konzert

Am 6. Juli luden die koreanische Botschaft und das Brucknerhaus

Linz zu einem Empfang in die Residenz des Koreanischen

Botschafters, S.E. Song Young-Wan, ein. Im Zuge dieses Events

wurden die Höhepunkte des im Herbst in Linz stattfindenden Internationalen

Brucknerfestes 2016, das dieses Jahr Südkorea als

Partnerland verzeichnet, vorgestellt. Im Anschluss fand ein Konzert

mit koreanischen Klängen statt.

96 | SOCIETY 2_2016

Klapa „ADRIATICUM

Prof. Hans-Joachim Frey,

S.E. Song Young-Wan,

Mag. Thomas Ziegler


DIPLOMATIE

EVENTS

Michaela Sechterova (Gattin des

Botschafters), S.E. Pedro Luis Baptista

Moitinho de Almeida (Portugal), S.E.

Jan Sechter (Tschechien)

Tschechien: Nationalfeiertag

Anlässlich des Nationalfeiertags der Tschechischen Republik

luden der Botschafter S.E. Jan Sechter und seine Gattin Michaela

Sechterová zu einem Empfang in die Botschaft der Tschechischen

Republik in Österreich.

Frau Faouzia Boumaiza

Mebarki mit der Gesellschaft

aus Algerien

Algerien: 62. Jubiläum der

Nationalen Befreiung der

Republik Algerien

Zur Erinnerung an den 62. Jahrestag, den Beginn der Nationalen

Befreiung, luden I.E. Faouzia Boumaiza Mebarki, ständige Vertreterin

bei den internationalen Organisationen in Wien, und

Herr Ahmed Mebarki zu einer Rezeption in die Residenz.

Maria Victoria González,

Gonzalo de Salazar, S.E.

Alberto Carnero Fernández

Spanien: Nationalfeiertag

Anlässlich des Nationalfeiertages von Spanien gaben sich der

Botschafter von Spanien, S.E. Alberto Carnero, die Ständige Vertreterin

Spaniens bei der OSZE, Botschafterin María Victoria

González sowie der Botschafter Spaniens bei den Vereinten Nationen,

Herr Gonzalo de Salazar, die Ehre zu einem Empfang in

die Räumlichkeiten der spanischen Botschaft einzuladen.

Faouzia Boumaiza

Mebarki und Herr

Ahmed Mebarki

(Algerien)

USA:

Hollywood in

Vienna

Fotos: Pobaschnig, Auer

I.E. Alexa Wesner, Botschafterin

der Vereinigten

Staaten, und Herr Blaine

F. Wesner luden anlässlich

des jährlich stattfindenden

Filmmusik-Gala-Konzerts

„Hollywood in Vienna“ zu

einem Empfang in die Residenz

der Vereinigten Staaten

ein. Besonderer Stargast

war der französische Komponist

und Oscarpreisträger

Alexandre Desplat.

I.E. Alexa Wesner

bei der Ansprache

SOCIETY 1_2016 | 97


DIPLOMATIE

EVENTS

Chargé d´Affaires a.i. Mr.

Hassan Soroosh Y. und die

Vertreter der Botschaft in Wien

Afghanistan: 97. Nationalfeiertag

Der Geschäftsträger der Botschaft und der Ständigen Vertretung

der Republik Afghanistan in Wien, Herr Hassan Soroosh

Y., lud aus Anlass des 97. Jahrestages der Erneuerung der Unabhängigkeit

zu einer Rezeption in die Botschaft.

S.E. Ramon Andres Quinones Rodriguez (Dominikanische

Republik), Nuntius S.E. Stephan Zurbriggen

(Apostolischer Stuhl), S.E. Antonio Roberto Castellanos

Lopez (Guatemala), S.E. Erzbischof Dr. Gábor Pintér

Nuntiatur: Feier anlässlich der

Papstwahl

Gerti Tauchhammer, Nuntius S.E. Stephan

Zurbriggen (Apostolischer Stuhl),

S.E. Erzbischof Dr. Gábor Pintér

Anlässlich des dreijährigen

Jubiläums der Papstwahl

von Papst Franziskus

lud Nuntius S.E.

Stephan Zurbriggen zu

einem Empfang in die

Räumlichkeiten der Nuntiatur.

Zugleich wurde

der Abschied von S.E. Erzbischof

Dr. Gábor Pintér,

ernannter Apostolischer

Nuntius in Weißrussland,

gefeiert.

Zahlreiche Gäste

Großbritannien: Garden Party

Aus Anlass des 90. Geburtstages Ihrer Hoheit, Königin Elisabeth

II., luden die Botschafterin und ständige Vertreterin bei den Vereinten

Nationen in Wien, I.E. Susan Le Jeune d´Allegeershecque,

und Ehemann Stéphane zu einer Gartenparty in die britische Residenz

in Wien.

Botschafterehepaar

Stéphane und

Susan le Jeune

d´Allegeershecque

mit Offizier

98 | SOCIETY 2_2016

Slowakei: Nationalfeiertag der

Republik Slowakei

Anlässlich des Nationalfeiertages der Republik Slowakei luden

S.E. Juraj Machác, außerordentlicher und bevollmächtigter

Botschafter der Slowakischen Republik in Österreich, mit seiner

Frau und Olga Algayerová, ständige Vertreterin der Slowakischen

Republik bei den internationalen Organisationen in

Wien, zu einem festlichen Empfang in die Räumlichkeiten der

Botschaft. Die Feier wurde mit einem kulturellen Programm

umrahmt. Die elegante Modeschau wurde von der Modedesignerin

Jana Rychtarikova und anmutigen slowakischen Models

präsentiert. Für die musikalische Untermalung sorgte der Musical-Darsteller

Ján Slezák mit seiner unverwechselbaren Stimme.

Den krönenden Abschluss der Feier stellte das musikalische Duett

des Musical-Darstellers mit der ambitionierten Künstlerin

Miroslava Partlová dar.

Miriam Urbanová (Polizeiverbindungsbeamtin), Rastislav

Tomajko (Hochrangiger Militärberater), S.E.

Juraj Macháč mit seiner Frau Adriana Macháčová

Fotos: Auer, Pobaschnig, Schiffl, Prochnow, mikes


DIPLOMATIE

EVENTS

Die ecuadorianische

Gemeinde in Wien

Ecuador: Benefizkonzert

Für die Erdbebenopfer von Ecuador fand am 29. Mai in Wien

eine Benefiz-Veranstaltung statt. 800 Gäste lauschten den

Bands, Chören und Sängern aus Lateinamerika und Österreich.

Der ecuadorianische Konsul Fernando Flores, Organisator des

Events, freute sich über die „Botschaft der Solidarität“. Namhafte

Firmen traten als Sponsoren auf und spendeten attraktive

Preise.

Philip Wallace Griffiths, I.E. Frau

Alicia Buenrostro Massieu, S.E.

Young Wan Song (Südkorea),

S.E. Mohammed Abu Zafar

(Bangladesch)

Mexiko: 206. Unabhängigkeitstag

Aus Anlass des 206. Jahrestages der Unabhängigkeit der Vereinigten

Mexikanischen Staaten luden die Botschafterin I.E. Alicia

Buenrostro Massieu und Herr Javier Montalvo Wilmot zu

einem festlichen Empfang ins Palais Schönburg.

Landestypische

Kleidung von

Ecuador

Slowenien: Nationalfeiertag

Der Botschafter der Republik Slowenien in Österreich, S.E. Dr.

Andrej Rahten, und der ständige Vertreter der Republik Slowenien

bei den Internationalen Organisationen in Wien, Herr

Andrej Benedejčič, luden zum Nationalfeiertagsempfang in das

Haus der Industrie ein.

S.E. Hussam Al Husseini, S.E.

Ghazi Jomaa, I.E. Alicia Buenrostro

Massieu und Gerti Tauchhammer

Ansprache von I.E. Alicia

Buenrostro Massieu

S.E. Dr. Andrej Rahten und Andrej

Benedejč ič mit Begleitung

SOCIETY 2_2016 | 99


DIPLOMATIE

EVENTS

I.E. Paulina Franceschi

Navarro mit geschätzten

Gästen des Forums

Panama:

Nationalfeiertagsempfang

Anlässlich des Nationalfeiertags von Panama lud Botschafterin

I.E. Paulina Franceschi Navarro l zu dem Forum „Panama after

Janosch“ ein.

S.E. Alfredo Chucuihuara

Chil mit Familie

Peru: Empfang zum 195. Jahrestag

Der Botschafter von Peru, S.E. Alfredo Chucuihuara Chil, veranstaltete

am 14. Juli zu Ehren des 195. Jahrestages der Unabhängigkeit

einen festlichen Empfang in den Räumlichkeiten der

Österreichischen Nationalbibliothek.

Heinz Messinger

(Honorarkonsul

Sambia) mit

seinem Team

I.E. Dr. Elena Molaroni Berguido (San Marino), S.E. Dr. Janos

Perenyi (Ungarn), S.E. Alberto Carnero Fernández (Spanien), S.E.

Roland Bimo (Albanien), S.E. Ramon Andres Quinones Rodriguez

(Dom. Republik), S.E. Ivan Milic (Montenegro), S.E. Ricardo Javier

Sambia: Nationalfeiertag

Gäste des Forums

Honorarkonsul der Republik Sambia in Wien, Herr Heinz Messinger,

lud zu einem Empfang anlässlich des Nationalfeiertages

der Republik Sambia ein.

China: 89. Jahrestag der Volksbefreiungsarmee Chinas

Anlässlich des 89. Jahrestages der Gründung der Volksbefreiungsarmee Chinas gaben sich Herr Großoberst Zhang Bing, Verteidigungsattaché

bei der Botschaft der Volksrepublik China in der Republik Österreich, und seine Frau Hua Aichun am 26. Juli die Ehre

zu einem Empfang in die chinesische Botschaft einzuladen.

Zhao Bin (links) und Cheng

Jingye in der Receiving Line

S.E. Zhao Bin (China) mit

prominenten Gästen

Großoberst Zhang

Bing mit Militär

Fotos: auer,Prochnow, Mikes, pobaschnig, schiffl

100 | SOCIETY 2_2016


DIPLOMATIE

EVENTS

HIGHLIGHTS DER VERANSTALTUNGEN DES DACHVERBANDES ALLER ÖSTERREICHISCH-

AUSLÄNDISCHEN GESELLSCHAFTEN PaN – PARTNER ALLER NATIONEN

Eröffnung: Latein-

amerika-Karibik-

Platz im

Donaupark

Auf Initiative der Österreichisch-

Argentinischen-Freundschaftsgesellschaft

PaN fand auf Einladung der

Stadt Wien und des Dachverbandes

PaN die feierliche Platzbenennung

des „Lateinamerika-Karibik-Platz“ im

Donaupark statt. Anwesend waren das

gesamte südamerikanische und karibische

diplomatische Corps sowie hohe

Repräsentanten der Stadt Wien, des 22.

Bezirkes

Dr. Heinz

und

Fischer

des Österreichischen Bundesheeres.

mit Senator Walter

Gerbautz und

Dr. Oskar Wawra

Die Initiatoren: Argentiniens Botschafter S.E.

Rafael Grossi, der Botschafter Brasiliens, S.E.

Evandro Didonet und PaN-Präsident Oskar Wawra

Empfang: Neuer

VAE Botschafter S.E.

Hammad Alkaabi

Vlnr: Mouddar Khouija, Gabi Stowasser

, S.E. Hammad Alkaabi, GS Walter J.

Gerbautz und Martin Gross

Der neue VAE Botschafter, S.E.

Hammad Alkaabi, empfing eine Delegation

des ÖVAEG- Vorstandes zu Kooperationsgesprächen

in seiner Botschaft in

Döbling.

Kranzniederlegung: Denkmal

von Don José de

San Martin am Lateinamerika-Karibik-Platz

Fotos: Florian Wieser, schaub-walzer/md-Eui

Anlässlich des argentinischen Nationalfeiertages

wurde eine feierliche Kranzniederlegung

am Denkmal von Don José de San

Martin im Wiener Donaupark (nahe dem Donauturm)

abgehalten, zu der, als besondere

Ehrengäste, die Repräsentanten der Südamerikanischen

Botschaften mit dem Vorstand

der Österreichisch-Argentischen Gesellschaft

PaN und dem Botschafter Argentiniens, S.E.

Rafael Grossi, zugegen waren.

Die Repräsentanten der

lateinamerikanischen

Delegationen mit den Mitgliedern

des PaN-Verbandes

vor dem Denkmal von Don

José de San Martin

SOCIETY 2_2016 | 101


WIRTSCHAFT

RECHT

DIE AUTOREN

VALENTIN NEUSER

Rechtsanwalt und Head of

German Desk bei Lansky,

Ganzger + partner Rechtsanwälte

GmbH

Cyberattacken – Gefahr

für Unternehmen und

Verbraucher

Mit der fortschreitenden Entwicklung der IT-Technologien

erlangen auch die persönlichen Nutzer-Daten

eine immer größere Bedeutung.

MAG. RONALD EPPEL,

Rechtsanwalt und Head of

Migration bei Lansky, Ganzger

+ partner Rechtsanwälte

GmbH

KONTAKT

Lansky, Ganzger + partner

Rechtsanwälte GmbH

Biberstraße 5

1010 Wien

Tel.: +43-(0)1-533 3330

E-mail: office@lansky.at

www.lansky.at

INFO

LANSKY,

GANZGER +

PARTNER

Mit 140 Rechtsanwälten und

Mitarbeitern aus mehr als

zwanzig Ländern hat sich

die in Wien ansässige Kanzlei

Lansky, Ganzger + partner

als eine der führenden

Anwaltsfirmen in Österreich

und der Slowakei etabliert.

Die Firma mit Büros in Wien

(Österreich), Bratislava

(Slowakei), Baku (Aserbaidschan)

und Astana (Kasachstan)

hat eine langjährige

und profunde Erfahrung

und bietet ein allumfassendes,

fachübergreifendes

und überregionales Service

auf höchstem Niveau.

Text: Valentin Neuser, Mag. Ronald Eppel

Umso weniger überrascht es daher,

dass neben anderen Fällen von Cyberkriminalität

auch die Anzahl der

groß angelegten Cyberattacken immer

weiter zunimmt. Gezielte, von

außen kommende Angriffe auf Computernetzwerke

zum Zweck der Informationsgewinnung

oder der Sabotage sind an der Tagesordnung.

Große Unternehmen erleben mittlerweile mehrere

Tausend Cyberangriffe täglich. Die meisten

können abgewehrt werden, wie beispielsweise der

Cyberangriff auf ein mittels Mausklick kurzfristig

ausgeschaltetes ukrainisches Energie-Kraftwerk

zeigt, aber keineswegs alle. Und wenn ein Angriff

durchschlägt, ist das mediale Echo gewaltig und

der (Reputations-)Schaden meist sehr groß.

Als besonders kritisch zu erachten sind jedoch

die Angriffe, die darauf abzielen, persönliche Daten

von natürlichen Personen abzugreifen. Angriffe

auf Social Media-Plattformen, die zeitweilig

lahmgelegt werden, von denen aber auch Kundendaten

geraubt werden, sind an der Tagesordnung.

Besonders kritisch wird es, wenn sensible Daten –

wie etwa Gesundheitsdaten – betroffen sind.

Cyberattacken ziehen mittlerweile Schäden in

Milliardenhöhe nach sich; bereits deren Abwehr

verursacht einen ganz erheblichen Aufwand.

Auf europäischer Ebene soll der Schutz der

Daten natürlicher Personen ab Mai 2018 über

die neue Datenschutz-Grundverordnung (EU)

2016/679, die die bisher gültige Datenschutz-

Richtlinie ersetzt, verbessert und auf aktuelle

Gegebenheiten angepasst werden. Erstmals wird

damit das Datenschutzrecht europaweit vereinheitlicht

und eine einheitliche Basis vor allem

für die Datenverarbeitung, die Rechte der Betroffenen

und die Pflichten der Verantwortlichen geschaffen.

Ein besonderes Augenmerk verdient die

Tatsache, dass die Datenschutz-Grundverordnung

dem Marktortprinzip folgt. Somit gilt sie auch für

Unternehmen wie Google oder Facebook, die außerhalb

der EU angesiedelt sind, sofern sich deren

Angebote an Bürger der EU richten.

Da nach einem Cyberangriff äußerst rasches

Handeln geboten ist, sieht die Datenschutz-Verordnung

eine Mitteilung an die zuständige Aufsichtsbehörde

innerhalb von 72 Stunden nach

Bekanntwerden der Attacke vor, um deren Folgen

möglichst gering halten zu können. Verstöße gegen

die Verständigungspflicht können mit bis zu

zehn Millionen Euro oder zwei Prozent des weltweiten

Konzernumsatzes geahndet werden.

Ob und inwieweit die Verordnung ihr Ziel,

nämlich den Datenschutz, erreichen kann, ist

stark umstritten – ein klares Signal in die richtige

Richtung ist die Verordnung jedenfalls. Gut wäre

es, wenn auch die Konsumenten den sorglosen

Umgang mit ihren Daten an die sich ständig ändernden

Verhältnisse anpassen würden. •

Fotos: tim reckmann, lansky ganzger+partner

102 | SOCIETY 2_2016


Academic Excellency

at Danube International

School

Dr. Michelle Purghart is the new Head of Danube

International School. She spoke to SOCIETY about

her decision to bring her family to Vienna from

California and the importance of international

education in the world today.

learning with students from over 50 nationalities,

developing a second and third language, and looking

at the world through a universal lens.

What makes DISV special? Why should anyone

choose to send their children to school

there?

We deliver academic excellence using the

framework of the International Baccalaureate Organisation.

We are fully authorized in all three IB

programs (Primary Years Program, Middle Years

Program, and Diploma Program) and have the best

IB Diploma pass rates in Austria over the last three

years. Above all, our students are happy students,

who can communicate their needs effectively to

ensure they achieve their potential.

WIRTSCHAFT

INTERVIEW

CURRICULUM

VITAE

Dr. Michelle Purghart

received her Bachelor’s

in Education and Teaching

Credential from McGill

University in Canada, where

her teaching subjects were

English and Kinesiology. Dr.

Purghart then completed

her Master’s in Education in

Curriculum and Instruction

from the University of San

Diego, and then received her

Doctorate in Education from

UCLA/UCI in Educational

Leadership. Dr. Michelle

Purghart has worked as a

school administrator for 17

years in the Los Angeles

area, 11 as Principal before

her current appointment.

She began as Director of

Danube International School

in August 2016.

Fotos: danube international school, ludwig schedl

What drew you to Vienna

and Danube International

School?

Living in America, as a Canadian

with Czech parents, I

felt compelled to bring my son to an international

school and city. DISV prepares pupils for a world

we all want to live in and be a part of. Since arriving

in Vienna and taking my post as Head of

School, I know I made the right decision for my

family. DISV is a model school, where students

are taught to love to learn, take responsibility for

their actions, act with empathy, and discover the

world as global citizens.

What are the benefits of an international education

in an IB world school?

Students at International Baccalaureate (IB)

world schools are provided with an education

that develops strong academic, social and emotional

characteristics, in an environment where

students think independently and drive their own

learning. Pupils become more culturally aware by

How are you preparing your students for a future

that is hard to predict?

DISV’s method of learning is through an inquiry-based

approach beginning in the early years,

where we establish that students are responsible

for their own learning. The IB curriculum focuses

on the development of skills, and creates thinkers

and inquirers, which allows pupils to adapt in an

ever changing world with greater ease than students

who are asked to master knowledge, much

of which will change, be altered, or can be accessed

online.

What future plans do you have for Danube International

School Vienna?

We are currently creating a new strategic plan

to enhance the use of technology and create greater

opportunities for students athletically. We will

continue to invest in the Arts, plant upgrades, and

instructional technology infrastructure.

We are looking to become a household name

in International Education across the globe, and

would like to be a school of choice not only for

international families worldwide, but also for Austrian

students.


INFO

Danube International

School Vienna

Josef Gall-Gasse 2

1020 Vienna

www.danubeschool.com

SOCIETY 2_2016 | 103


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Back

to the

roots

Jasmin Soravia, Geschäftsführerin der

SoReal GmbH, über aktuelle Projekte, die

Entwicklung des Immobilienmarkts und

ihr Herzensprojekt „Das Hamerling“.

Danube Flats bei Nacht

104 | SOCIETY 2_2016


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Fotos: Zoom VP, Tina Herzl, privat

Sie sind im Herbst 2015 als kaufmännische

Geschäftsführerin ins familieneigene

Unternehmen zurückgekehrt.

Was sind Ihre aktuellen

Herausforderungen?

Die letzten zehn Jahre hatte ich

meinen Schwerpunkt auf Bestandsimmobilien

gerichtet. Mit der Immobilien-Projektentwicklung

haben sich für mich neue Herausforderungen

bei Soravia ergeben: Umsetzung spannender

und einzigartiger Projekte und die Verantwortung

eines aktuellen Projektvolumens von rund

einer dreiviertel Milliarde Euro.

Welche aktuellen Projekte hat die Soravia

Group?

Die Projekte „Danube Flats“ und „TrIIIple“

werden sicher Landmarks in Wien. Das „Danube

Flats“ wird das zweithöchste Wohngebäude im

deutschsprachigen Raum. Ein sehr schönes Projekt

ist auch die unter Denkmalschutz stehende

Post- und Telekomzentrale in der Postgasse. In

diesem besonderen Objekt werden Luxuswohnungen

und ein internationales Hotel entstehen.

Gibt es Projekte, die Ihnen besonders am Herzen

liegen?

Besonders am Herzen liegt mir das wunderschöne

Projekt „Das Hamerling“ in der Josefstadt.

Es wurde 2015 fertiggestellt und umfasst exklusive

Eigentumswohnungen, High-End Penthouses in

den Dachgeschoßen – von denen einige noch zum

Verkauf stehen – und eine luxuriöse Seniorenresidenz.

Wir haben dieses geschichtsträchtige Gebäude

historisch detailgetreu revitalisiert und hierfür

bereits einige Preise gewonnen – auch für die Fassade.

Die exklusiven hausinternen Serviceleistungen

wie Concierge-Service, Restaurant, Ärztezentrum,

medizinische Betreuung rund um die Uhr

und der Fitnessbereich stehen den Eigentümern

der Wohnungen zur Verfügung.

CURRICULUM

VITAE

Jasmin Soravia ist Geschäftsführerin

der SoReal

GmbH, einer Tochter der

Soravia Group. Sie ist für

die Immobilienprojektentwicklung

in der Soravia

Group verantwortlich.

Jasmin Soravia studierte

Betriebswirtschaft und

internationales Steuerrecht.

Sie war bei Europa

Treuhand Ernst & Young

im Bereich Steuerberatung

und Wirtschaftsprüfung

tätig und bei der STRABAG

AG als Bereichsleiterin

Immobilien. 2012 – 2015

war sie operative Leiterin

für AT und CEE bei

der conwert Immobilien

Gruppe. Sie war bereits von

2000-2006 bei der Soravia

Group im Bereich Steuern

und Recht tätig und kehrte

2015 als kaufmännische

Geschäftsführerin der

österreichischen Projektentwicklungsgesellschaft

in die

Soravia Group zurück.

Eingangsbereich

„Das Hamerling“ in

der Wiener Josefstadt

Die Immobilienwirtschaft zeichnet sich in

den letzten Jahren durch ein hohes Wachstum

aus. Wie beurteilen Sie die künftige Entwicklung

dieses Markts?

Der Markt wird in den nächsten Jahren weiter

wachsen oder zumindest stabil bleiben. Wohnen

müssen die Leute ja immer. Die Landflucht und

der Zuzug in urbane Zentren wird anhalten. Russische

Interessenten bleiben als Investoren und

Käufer im Moment aus, jedoch haben chinesische

Interessenten den österreichischen und deutschen

Markt für sich entdeckt. Dass die Preise fallen

werden, kann ich mir nicht vorstellen, denn

im Vergleich zu anderen europäischen Städten

sind wir noch relativ günstig.

Bei den Bauträgern ist im Moment der Markt des

Luxuswohnens sehr beliebt – hier wird man aber

umdenken müssen, denn die Schere zwischen Arm

und Reich wird immer größer. Wir haben bereits

damit begonnen, den Zweig des leistbaren Wohnens

stärker in den Vordergrund zu rücken. Auch

wird man, aufgrund des starken Zuzugs in die Städte

und der heutigen Flexibilität der Menschen, vermehrt

Wohnungen in kleineren Einheiten bauen

müssen. Luxuswohnungen werden natürlich weiterhin

immer nachgefragt werden. •

Ausblick auf die Donau

von den Danube Flats

Blick auf das geplante Projekt TrIIIple

SOCIETY 2_2016 | 105


XXXX

XXXX

Gerald Steger bei der

Inspektion der Kaffeekirschen

aus Uganda

Kaffeegenuss, der

mit der Zeit geht

Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung der café+co

International-Gruppe, über innovative Produkte, den Kult des

Kaffeetrinkens und Engagement im Sportsponsoring.

Können Sie mir bitte etwas

über die Erfolgsgeschichte

von café+co erzählen?

café+co ist mittlerweile

der führende Kaffeedienstleister

in Österreich

sowie Zentral- und Osteuropa. Die Unternehmensgruppe

ist derzeit mit siebzehn

Tochtergesellschaften in zwölf Ländern

tätig. Jährlich werden an 72.500 café+co

Standorten mehr als eine halbe Milliarde

Portionen konsumiert. In den letzten

siebzehn Jahren ist café+co von 180 auf

1.800 Mitarbeiter angewachsen. Dieses

Jahr liegt die Umsatzerwartung bei rund

205 Millionen Euro, das entspricht einem

Wachstum von ca. zehn Prozent. Erfreulich

ist für uns das zweistellige Wachstum

der eigens für die Gastronomie und Hotellerie

entwickelten Gastro-Profi-Lösungen.

Besonders stolz sind wir auf den weiterhin

sehr hohen Neukundenzuwachs, der auch

die konjunkturbedingten Rückgänge für

Österreich überkompensiert. Was den internationalen

Markt betrifft, profitieren

wir aktuell vom starken BIP-Wachstum

in Ost- und Südeuropa.

Aus welchen Ländern beziehen Sie

Ihre Kaffeebohnen?

Die größte Menge unseres Kaffees

stammt aus Brasilien, da wir hier auf

eine stabile Qualität der Bohnen vertrauen

können. Unser gesamtes Fairtrade-Programm

konzentrieren wir schrittweise

auf Uganda. Ebenfalls im Steigen begrif-

Fotos: café+co

106 | SOCIETY 2_2016


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

fene Mengen Kaffee kommen aus Indien sowie

Spezialitäten aus Honduras, Guatemala und Jamaika.

Auf Grund der Geschmacks-Präferenzen

in Mittel- und Osteuropa überwiegen bei uns traditionell

Arabica-Blends.

Was sind die neuesten Innovationen, die Sie

im Rahmen Ihrer Produktpalette anbieten?

Diesen Winter bringen wir Cappuccino mit

Eierlikör auf den Markt. Momentan experimentieren

wir auch verstärkt mit Superfoods – dieser

Trend ist nicht zu übersehen. Die Zielgruppe

sind junge Menschen, die sich bewusst ernähren.

Wir mischen beispielsweise Acai zu Kaffee und

Kakao und experimentieren mit Macha-Blättern.

Interessant ist auch die Maca-Knolle, die bereits

zur Zeit der Inka ihre Verwendung fand. Die Stoffe

der Maca sollen die Vitalität fördern, und mit

nur einem Becher Kakao kann man bereits 25

Prozent der Tagesdosis zu sich nehmen. Für den

Testmarkt werden wir Anfang 2017 alle drei als

Kakao oder Cappuccino einführen – ob dann alle

drei im Sortiment bleiben, wird sich zeigen.

Seit vergangenem Jahr unterstützen wir auch

die Kaffee-Manufaktur „Naber“ in Wien, die

Spezialitäten für die High-End Gastronomie herstellt.

Die Bohnen werden bei niedriger Temperatur

besonders langsam geröstet, was auch eine

einzigartige Qualität garantiert. Hier geht es um

einen der letzten Wiener Manufakturkaffees,

und ich freue mich sehr, dass dieses Herzstück

Wiener Kaffeetradition nun auch in Richtung

internationaler Gourmet-Restaurants ausgebaut

werden kann.

Das Kaffeetrinken hat sich in den letzten Jahren

zu einem neuen Kult entwickelt. Den Konsumenten

ist die richtige Zubereitung, der bessere

Geschmack und Transparenz wie Fairness beim

Kaffee-Konsum wichtig. Wird sich dieser Trend

Ihrer Meinung nach längerfristig halten?

Ja, der bewusste Umgang mit dem sehr arbeitsintensiven

Produkt Kaffee, die Beachtung

CURRICULUM

VITAE

Ing. Mag. GERALD STEGER

ist 1960 in Friesach in Kärnten

geboren. Er ist mit Frau

Mag. Maria-Theresia Steger

verheiratet und hat drei

Kinder. Nach Abschluss der

HBLA für Landwirtschaft in

Raumberg studierte er an

der Wirtschaftsuniversität

Wien und an der TU Wien.

Mag. Steger war Direktor für

Marketing/Produktion bei

Pikano, Vorstand-Stv. /Leiter

Logistik AMF/Geschäftsführer

Milchfrisch, Prokurist/

Leiter Logistik bei RWA

und ist nun Vorsitzender

der Geschäftsführung

der café+co International

Holding. Außerdem ist er

Vorstandsmitglied des Österreichischen

Kaffee- und

Teeverbandes und Beirat

des Wirtschaftsforums der

Führungskräfte. Zu seinen

Hobbies zählen Judo, wo

er den schwarzen Gürtel

besitzt, und die Jagd.

Gerald Steger mit Kitzbühel-

Tourismusverbandspräsidentin

Signe Reisch

seiner Geschichte und seiner verschiedenen Geschmacksnuancen,

die man anhand spezieller

Produktionsbedingungen und der Zubereitung

erzielen kann – dieser Umgang wird sich sicher

längerfristig halten. So geht es uns auch bei unserem

Uganda-Projekt darum, die Uganda-Bilder

und Geschichten zu den Menschen zu transportieren.

Die Bedeutung des nachhaltigen Anbaus

spielt in diesem Kontext natürlich auch eine große

Rolle – hier hat sich auf der Produktionsseite

sehr viel getan. Mehr als 20 Prozent des Kaffee-

Anbaus sind schon als nachhaltig zertifiziert. In

Wirklichkeit sind es sicher viel mehr, aber viele

Kleinbauern können sich die Zertifizierungskosten

nicht leisten.

Wie trinken Sie selbst Ihren Kaffee?

Ich trinke sehr viel Kaffee – zwischen 5 und 10

Espressi pro Tag, da ich ja auch sehr viel verkosten

darf. Ein Cappuccino zwischendurch ist dann

eine zusätzliche Belohnung.

In welchen Bereichen tritt café+co als Sponsor

auf?

Neben der jährlich stattfindenden „Wirtschaftswanderung“

engagieren wir uns im Sportbereich.

Hier haben wir unsere Aktivitäten auf ein Tennis-

Turnier, Hahnenkammrennen und Judo konzentriert.

Im Judo sind wir Namensgeber des Judoteams

der café+co Samurai, dem besten Damenteam

in Österreich und Nummer drei in Europa. Sie

haben auch ein Judoprojekt für Flüchtlingskinder

ins Leben gerufen. Diesen Sport betreibe ich selbst,

seit ich 14 Jahre alt bin. In vielen osteuropäischen

und asiatischen Ländern, aber auch in Brasilien,

hat Judo einen ähnlichen Stellenwert wie das Skifahren

bei uns. Beim Hahnenkammrennen haben

wir die Kaffeeversorgung im Pressehaus über. In

Rio durften wir gemeinsam mit Seidl-Catering

die Kaffeeversorgung des Austria Hauses bei den

Olympischen Spielen unterstützen, und das Haus

war wirklich immer voll.


SOCIETY 2_2016 | 107


»CSR ist vernünftiges

und

zukunftsgerichtetes

Wirtschaften.

«

Gabriele

Faber-

Wiener

Nachhaltiges

Wirtschaften

Die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung

von Unternehmen wird immer relevanter.

SOCIETY sprach mit Gabriele Faber-Wiener

vom Center for Responsible Management

über diese Thematik.

Was ist Ihrer Meinung

nach die treffendste

Definition für „Corporate

Social Responsibility“?

Es gibt eine Definition,

die es auf den Punkt bringt, nämlich die der

EU aus dem Jahr 2011. Danach ist Corporate Social

Responsibility (CSR) „die Verantwortung von Unternehmen

für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.“

Das Schlüsselwort dabei ist „Auswirkungen“.

Das heißt für die Praxis, dass ich als Unternehmen

erstens genau überlegen muss, wie sich meine

Tätigkeit auf die Gesellschaft auswirkt – und

genau das ist Unternehmensethik. Und zweitens

muss ich versuchen, negative Auswirkungen zu

vermeiden und positive zu verstärken. Das impliziert

etwa, dass ich meine Produkte hinterfrage,

aber auch meine Geschäftsgebarung und meine

Prozesse.

Was sind Ihrer Einschätzung nach die größten

Triebkräfte von CSR?

Oft ist die Triebkraft eine sehr persönliche.

Unternehmer und Manager sind Menschen mit

Werten und Überzeugungen und wollen oft ganz

einfach (wieder) stolz sein auf das, was sie tun. Oft

108 | SOCIETY 2_2016


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Fotos: P2015 mAJas PHotOgraPhY, stephanie hofschläger/pixelio

ist das Motiv aber auch ein extrinsisches: Unternehmen

erwarten sich indirekten Gewinn durch

CSR, indem ihre Reputation steigt oder das Unternehmen

für Nachwuchskräfte am Personalmarkt

attraktiver wird. Vor diesen extrinsischen Motiven

möchte ich warnen, denn sie sind oft sehr kurzlebig

und führen selten zu ernsthaften Verbesserungen.

Wie würden Sie die unternehmerische Relevanz

von CSR beschreiben, und was sind die Herausforderungen

von CSR für die Unternehmensführung?

CSR – richtig verstanden als Übernahme der

Verantwortung für die Gesellschaft – ist höchst

relevant für Unternehmen und wird vor allem

von Familienunternehmen seit jeher praktiziert,

wenn auch oft nicht systematisch genug, sondern

eher aus dem Bauch heraus. Man könnte auch sagen,

CSR ist vernünftiges und zukunftsgerichtetes

Wirtschaften.

Herausforderungen gibt es viele – die größte

ist meiner Erfahrung nach die Frage der Haltung.

Das heißt: Bin ich bereit, meine Grundsätze zu

überdenken? Inwieweit bin ich bereit, auch Kritiker

ins Unternehmen zu lassen? Das hat auf den

ersten Blick nichts mit CSR zu tun, ist aber meiner

Erfahrung nach die größte Hürde, denn ohne

das Zulassen von anderen Meinungen meiner

Stakeholder werde ich als Unternehmen meine

Haltung nicht ändern und schon gar nicht unbequeme

Schritte setzen, die ich aber setzen müsste.

Gelingt mir dieses „Out of the Box“-Denken,

dann ist das Potenzial enorm – nicht nur für die

Gesellschaft, sondern auch fürs Unternehmen.

Das reicht von neuen Ideen, neuen Produkten bis

hin zu gemeinsamen Projekten mit NGOs und

anderen Stakeholdern. Im Idealfall habe ich den

indirekten Profit durch höhere Reputation, durch

mehr Innovation und Dialog und vor allem auch

durch motiviertere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

die – wenn der Dialog ernst gemeint ist – ein

ganz anderes Vertrauen in die Unternehmensführung

entwickeln.

Gemeinsam mit einer Kollegin haben Sie das

Center for Responsible Management gegründet.

Wie können Sie dabei Unternehmen bei der aktiven

Betreibung von CSR unterstützen?

Unser Ansatz ist die Unternehmensethik. Wir

führen mit den Unternehmen systematische Reflexionsprozesse

aller Geschäftsbereiche und ihrer

Auswirkungen durch.

Wie schätzen Sie die bundesweite Entwicklung

von CSR ein? Finden Sie, sollte irgendeine

Art von CSR verpflichtend für sämtliche Unternehmen

sein?

Die Frage nach Verpflichtung und Freiwilligkeit

ist einer der heiklen Punkte, um nicht zu

sagen die heilige Kuh in der CSR-Debatte. Meine

Antwort darauf ist ganz einfach:

Betreibe ich CSR als systematische Reflexion

aller Projekte und Prozesse, dann ist diese Frage

müßig, denn dann finde ich ohnehin die richtigen

Antworten, ohne dass sie mir ein Gesetzgeber

aufzwingen muss.

Gleichzeitig ist hier wichtig zu betonen, dass

die Gesellschaft aus verschiedenen Kräften besteht:

Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft – sie

alle haben ihre Aufgaben und Rollen in dem Spiel

der Mächte. Und gerade bei CSR sind sowohl Zivilgesellschaft

wie auch die Politik als Korrektiv

wichtig. Unternehmen benötigen Rahmen, Druck

und Grenzen einer informierten Politik und einer

informierten Zivilgesellschaft, und da ist in Österreich

leider viel zu viel Vermischung vorhanden.

Daher haben wir auch noch keinen österreichischen

Aktionsplan für CSR, wie ihn fast alle

anderen europäischen Länder haben. Keines der

Ministerien sieht sich wirklich verantwortlich.

Dabei hätte die öffentliche Hand einen ganz

großen Hebel, und das ist jener der öffentlichen

Beschaffung und Auftragsvergabe. Würden sie

diesen Hebel nutzen und bei Ausschreibungen

die Unternehmen bevorzugen, die verantwortlich

wirtschaften, dann wäre Österreich in Sachen CSR

wieder führend – derzeit klopft man sich auf die

Schulter, mehr aber auch nicht.


CURRICULUM

VITAE

Gabriele Faber-Wiener

Gründerin und Partner,

Center for Responsible

Management, Wien,

Vorsitzende des Österreichischen

PR-Ethik-Rats,

Universitätsdozentin,

Buchautorin, Studienabschlüsse

in Business Ethik

und Responsible Management,

davor Kommunikationsmanagerin

bei Ärzte

ohne Grenzen und Grayling

Austria

Steigenberger Hotel Herrenhof

Herrengasse 10

1010 Wien, Austria

Tel.: +43 1 53404-920

Fax: + 43 1 53404-155

gastronomie@herrenhof-wien.steigenberger.at

www.herrenhof-wien.steigenberger.at

Ein Betrieb der STAG Hotelverwaltungs-GmbH, Wien

© Christian Houdek

SIE HABEN DIE GÄSTE –

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ERSPAREN SIE SICH VIEL ARBEIT IN DER KÜCHE UND GENIESSEN SIE

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SOCIETY 2_2016 | 109


DIPLOMATIE

EVENT

110 | SOCIETY 1_2012


DIVERSITÄT

KOMMENTAR

FACTS

Fotos: Peter Lechner/HBF, Carina Karlovits

Neue Aufgaben für den

Bundespräsidenten

Am 4. Dezember 2016 wurde in Österreich die

Bundespräsidentenwahl abgehalten. Diese wirft

auch Fragen zur Stellung der MigrantInnen auf.

Text: Simon Inou

Die dominante Diskussion betrifft

die sogenannten „Ausländer“. Als

ob nur die in Österreich leben würden.

Eigentlich gibt es einen Grundsatz

innerhalb unserer Gesellschaft,

wenn es um das Zusammenleben geht. Aber dieser

ist nicht genau definiert. Hier sind unsere

Vorschläge für den neuen, gewählten Bundespräsidenten,

damit ein gutes Miteinander in ganz Österreich

gelingt:

1. Bekämpfung von Rassismen und Fremdenfeindlichkeit

als oberste Priorität: Im Österreich

des 21. Jahrhunderts gibt es noch Orte, zu denen

man aufgrund der Hautfarbe keinen Zugang bekommt.

Orte, an denen bestimmte Menschen

nicht essen, nicht tanzen, nicht wohnen dürfen.

Das widerspricht der so gern proklamierten Weltoffenheit.

Antirassistische NGOs und Initiativen

zeigen es jedes Jahr in verschiedenen Berichten:

Rassismus ist Alltag.

2. MigrantInnen sollen sichtbar gemacht werden:

Sie putzen, arbeiten an unsichtbaren Stellen

vieler Firmen (Keller, Küche, Bau). Sie sorgen dafür,

dass, wenn wir morgens in unser Büro kommen,

alles glänzt. Unter ihnen sind viele höher

Gebildete. Realitäten wie diese sollten der Vergangenheit

angehören. Für Wien ist die Zeit reif, Farbe

zu bekennen. Nicht nur im öffentlichen Dienst

sollten Menschen mit Migrationshintergrund an

sichtbaren Stellen beschäftigt werden. Auch in allen

verbreiteten Werbemitteln der Stadt – in Zeitungsinseraten,

auf Plakaten, in TV-Spots – sollten

MigrantInnen verstärkt sichtbar werden.

3. Mehrsprachigkeit und Ganztagsschulen: Wir

sollten uns von der Illusion befreien, dass „Migrantenkinder”

das Schulproblem Wiens sind.

Mangelnde Chancengleichheit und mehrwertige

Förderungen für alle Kinder und Jugendlichen

nach ihren jeweiligen Bedürfnissen sind das Bildungsproblem

in Österreich. Die Ausbildung der

LehrerInnen soll mehrsprachig gestaltet werden.

4. Diskriminierungsfreie Schulbücher: Kein

Mensch ist vorurteilsfrei. Aber die Art und Weise,

wie wir damit umgehen, ist entscheidend. Diskriminierungen

fallen nicht vom Himmel, sie sind

Produkte unserer Sozialisation. Dabei spielen

Schulbücher eine wesentliche Rolle. Österreich

ist ein Einwanderungsland. Das ist Konsens. In

den Schulbüchern spiegelt sich diese Realität allerdings

kaum wider. In Unterrichtsmaterialien

kommen immer noch Klischees, Diskriminierung

und Vermischung von Begriffen wie „Ausländer“,

„Migrant“ und „Fremde“, Schwarzafrikaner, Asylant

usw vor.

MigrantInnen in Wien

Im Jahre 2016 lebten in

Wien 1.840.226 Menschen

2016 betrug der Anteil der

Wienerinnen und Wiener

mit ausländischer Herkunft

38 Prozent (704.902).

504.197 (27 Prozent) der

Wienerinnen und Wiener

haben eine ausländische

Staatsangehörigkeit, 217.903

besitzen einen Pass aus

einem /-Staat und 286.294

besitzen einen Pass aus

einem Drittstaat.

• Die meisten Wienerinnen

und Wiener mit ausländischer

Herkunft stammen aus

Serbien (99.082), gefolgt

von der Türkei (76.363) und

Deutschland (55.361).

• Insgesamt betrug der Neuzuzug

nach Wien aus dem

Ausland oder den anderen

österreichischen Bundesländern

2015 über 138.000

Menschen. Die Abwanderung

betrug im selben Jahr

knapp 76.000.

• Jede zweite Wienerin

beziehungsweise jeder

zweite Wiener hat Migrationshintergrund,

wurde also

selbst im Ausland geboren

oder hat mindestens einen

im Ausland geborenen

Elternteil.

• Der Anteil der Bezirksbewohnerinnen

und Bezirksbewohner

mit ausländischer

Herkunft liegt in zehn

Bezirken bereits bei über 40

Prozent. Am höchsten ist

der Anteil in Rudolfsheim-

Fünfhaus (15. Bezirk) mit

52,2 Prozent und damit weit

über dem Durchschnitt von

38,3 Prozent. Am niedrigsten

ist der Anteil in Hietzing

(13. Bezirk) und Liesing (23.

Bezirk) mit 27,3 und 25,3

Prozent.

Quelle: Stadt Wien/Statistik

• Austria.

SOCIETY 2_2016 | 111


XXXX

XXXX

Ein Gastronomiebetrieb

Hannah Lux, Geschäftsführerin der „Vollpension“, über

die generationenverbindende Kraft des Kuchens.

Wie seid ihr zu

eurem Projekt

„Vollpension“

gekommen?

Die „Vollpension“

hat 2012

als Pop-up-Projekt gestartet. 2014 haben

wir dann zu viert die GmbH gegründet

und im Juni 2015 das Lokal in der Schleifmühlgasse

eröffnet. Bei uns sind derzeit

fünfzehn „Backomas“ und sechs Gastgeberinnen

angestellt, auch „Omas vom

Dienst“ genannt. Die kommen, um für die

Gäste da zu sein und mit ihnen zu plaudern.

Die Opas sind bei uns rar gesät. Aber

es gibt auch immer mehr Männer, die sich

bei uns bewerben. Daneben gibt es auch

ca. zehn junge Leute, die im Service und

in der Küche arbeiten – vom Studenten

bis zum Profikoch. Unsere „Omas“ backen

nach ihren 200 Lieblingsrezepten, die einmal

im Quartal ausgetauscht werden.

Die „Vollpension“ versteht sich ja als

Social Business – was sind eure konkreten

sozialen und gesellschaftlichen Ziele?

Wir haben neben dem wirtschaftlichen

Anspruch, einen stabilen Gastronomiebetrieb

zu führen, auch die Förderung

des Generationendialogs zum

Ziel. Am Land, sei es über das bestehende

Vereinswesen, gibt es einfach viel mehr

Interaktionspunkte zwischen Jung und

Alt als in der Stadt. Es ist wichtig, dass

sich Generationen austauschen, um voneinander

zu lernen. Bei uns entstehen

zwischen den Gästen und unseren Omas

auch Freundschaften, und innerhalb des

Teams ist der Austausch zwischen Jung

und Alt ebenfalls gegeben. Unser zweites

Ziel ist es, dass wir Jobs für Seniorinnen

schaffen wollen, die von sehr wenig Pension

leben müssen. Altersarmut und Einsamkeit

sind große Themen für alte Menschen

in Österreich. Überdies ist Altsein

ja auch nicht mehr dasselbe wie vor dreißig

Jahren. Damals war man mit sechzig

Jahren schon ein alter Mensch, heute ist

Fotos: Mark Glassner

112 | SOCIETY 2_2016


DIVERSITÄT

INTERVIEW

Das Team der Vollpension

mit Hannah Lux

Man braucht einfach ganz viel Liebe, und man

muss dranbleiben, damit alles funktioniert.

mit Herz

BUCHTIPP

VOLLPENSION – KUCHEN

VON DER OMA

Backweisheiten und

Lebensrezepte

Autoren: Julia Preinerstorfer,

Martin Mühl, Vollpension

Generationencafé GmbH

Verlagsgruppe Styria

KONTAKT

VOLLPENSION

Schleifmühlgasse 16,

1040 Wien

Öffnungszeiten

Di - Do: 9:00 - 22:00

Fr & Sa: 9:00 - 0:00 Uhr

So: 9:00 - 20:00

Mo Ruhetag

Tel +43 1 5850464

info@vollpense.at

www.vollpension.wien

Welche Zielgruppe wollt ihr ansprechen?

Wir wollen einfach alle Menschen ansprechen,

und das ist uns zum Glück auch gelungen – unsere

Gäste sind bunt gemischt. Einmal in der Woche

kommt eine Runde alter Damen vom Altersheim

um die Ecke und hält hier ihr Kaffeepläuschchen.

Dann gibt es regelmäßig eine Schachrunde, die

einige ältere Herren ins Leben gerufen haben.

Auch eine Strickrunde hat sich hier zusammengefunden.

Ebenso kommen viele Studenten von

der TU zu uns, und gerade am Abend ist das Lokal

voll mit jungen Menschen.

Was sind eure Zukunftspläne?

Wir haben viele Anfragen – aus Berlin, aus

Zürich – von Menschen, die in der Stadtentwicklung

tätig sind oder von den Städten selbst. Wir

wollen in einem nächsten Schritt über ein Filialisierungskonzept

oder ein Franchisekonzept im

deutschsprachigen Raum nachdenken.

Ihr habt mit der „Vollpension“ ja bereits einige

Preise gewonnen – was war denn für dich der

schönste Preis?

Es hat zwei sehr wichtige Preise für mich gegeben.

2014 haben wir den Preis von „Ideen gegen

Armut“ gewonnen, der im Social Business-Bereich

eine große Bedeutung hat. Den zweiten sehr wichtigen

Preis haben wir 2015 von „Rolling Pin“, einem

Gastronomie-Fachmagazin, bekommen. Wir

wurden in der Kategorie „Gastronomiekonzept

des Jahres“ ausgezeichnet. Ich finde auch, dass sich

in der Wirtschaft hinsichtlich des Faktors Menschlichkeit

etwas ändern muss – Burnout ist hierbei

nur ein Stichwort, aber die „Vollpension“ setzt

diesbezüglich sicher auch an einem ganz wichtigen

Punkt an.


das nicht mehr so. Für diese neue Situation müssen

auch neue Beschäftigungsmodelle entstehen.

Die „Vollpension“ ist in diesem Kontext natürlich

ein Tropfen auf den heißen Stein, aber gibt zumindest

Ansporn darüber nachzudenken.

Was sind die größten Herausforderungen?

Es ist manchmal wirklich nicht leicht, ein Social

Business zu führen und den Spagat zwischen

den sozialen und wirtschaftlichen Zielen zu

schaffen. Die Leute fühlen sich von den sozialen

Ambitionen angesprochen und freuen sich darüber

zu uns zu kommen, aber auch die Qualität

muss durchgehend stimmen. Wir haben natürlich

auch nicht die effizientesten Arbeitskräfte,

die sich ein Unternehmer wünschen kann. Auf

der anderen Seite ist das aber genau das Thema,

um das es geht. Es ist uns sehr wichtig, viel mit

den Pensionistinnen zu kommunizieren, und oft

ist es für die Menschen eine vollkommen neue

Erfahrung, dass sich jemand für sie interessiert.

SOCIETY 2_2016 | 113


GREEN BEAUTY

PRODUKTTIPPS

Ethische Schönheit

Bei Naturkosmetik muss auf nichts verzichtet werden. Diese

Neuheiten machen trockene Haut weich, sorgen für gepflegte

Lippen und einen schönen Augenaufschlag – und das

gänzlich ohne Petrochemie und Tierversuche.

1GUT GEÖLT

Pure Skin Food Layering

Set für trockene Haut

Die Haut verliert mit der Zeit Lipide.

Das Set, bestehend aus dem rosig

duftenden Moisturiser Everlasting-Rose

und dem Beauty Öl Argan/Pomegranate/

Wild Rose, versorgt sie wieder mit Feuchtigkeit

und Pflege. Der Moisturiser füllt

die Feuchtigkeitsdepots wieder auf, das

Öl versiegelt sie in der Haut. Argan-, Hagebutten-

und Granatapfelkernöl wirken

antioxidativ und zellregenerierend.

www.pureskinfood.at

2KUSSECHT

Studio 78

Die Zeiten, in denen

man als Naturkosmetikverwenderin

auf langhaltenden

Lippenstift verzichten

musste, sind vorbei. Der von Ecocert

zertifizierte, flüssige Lippenstift

von Studio 78 ist zu 100 Prozent

natürlichen Ursprungs und

dennoch stark pigmentiert mit

hoher Deckkraft und feuchtigkeitsspendend.

Für Küssen ohne Reue.

Erhältlich bei:

www.vegalinda.com

3AFRICAN

BEAUTY

Esse Hand

Cream

Keine rauen Hände

im Winter. Die Handcreme von

Esse Organic Skincare bietet

eine reichhaltige Pflege für alle

Hautbilder. Die leichte Handlotion

mit Marulaöl nährt die

Haut intensiv ohne zu fetten,

während Rooibos die zarte Haut

der Hände zuverlässig vor Umwelteinflüssen

schützt. Erhältlich

bei:

www.najoba.de

114 | SOCIETY 2_2016


GREEN BEAUTY

PRODUKTTIPPS

SOCIETY

BEAUTY TIPP

5SMOG-

SCHUTZ

Agronauti Sedna

Body Lotion

Die vegane Körpercreme

aus Italien pflegt trockene, gestresste

Winterhaut mit einem Mix

natürlicher Öle aus Kokosnuss,

Sheabutter, Avocado und Argan.

Samenextrakte des Meerrettichbaums

bauen eine natürliche Barriere

gegen Smog auf. Erhältlich

bei:

www.vegalinda.com

4AUGENAUF-

Mascara

SCHLAG

PHB Ethical Beauty

Die Mascara von PHB ist der

Gewinner des Natural Beauty Awards 2013.

Sie verlängert die Wimpern, stärkt sie und

erzeugt Volumen. Und das alles mit einer

wasserfesten Formel, die den ganzen Tag

ohne zu verschmieren hält. Sie wird gefertigt

aus einer Mischung aus botanischen

Ölen, die Feuchtigkeit spenden und schützen.

Besonders für empfindliche Augen

geeignet, die gerne tränen. Erhältlich bei:

www.vegalinda.com

TANJA TAUCHHAMMER

Lippenbalsam mit

Pfefferminze

Die trockene Winterluft macht

den empfindlichen Lippen

ganz schön zu schaffen.

Zeit, sie mit einem pflegenden

Lippenbalsam wirksam zu

schützen. Lippenpflege ist ganz

leicht selber zu machen und wenn

man weiß, dass keine Mineralöle in

den Körper gelangen können, hat

man gleich ein besseres Gefühl.

Dieser Lippenbalsam hat durch das

enthaltene Pfefferminz- und Vanilleöl

einen erfrischenden Effekt

und hinterlässt einen dezenten Glanz

auf den Lippen. Man braucht dafür

folgende Zutaten:

Fotos: hersteller

SCHÖN

Rivelles Hagebutte Bo-

6WASCH DICH

dywash

Waschen trocknet die Haut oft

aus, das Hagebutte Bodywash spendet während

des Duschens Feuchtigkeit mit reichhaltigem

Hagebuttenöl und Vitamin C. Das

Bindegewebe wird gestärkt, selbst trockene,

schuppige Haut wird wieder glatt und geschmeidig.

Die Verpackung des Hagebutte

Bodywash wird aus Abfällen der Holzindustrie

nachhaltig in Österreich gefertigt.

www.rivelles.com

• 15g Rizinusöl

• 10g Mandelöl

• 10g Kokosöl

• 7g Bienenwachs

• 7 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

• 15 Tropfen ätherisches Vanilleöl

Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Man gibt Rizinusöl, Mandelöl und

Kokosöl gemeinsam mit dem Bienenwachs

in ein Wasserbad und lässt

das Wachs sanft schmelzen. Sobald

sich das Bienenwachs aufgelöst hat,

tröpfelt man die ätherischen Öle

hinzu und gießt die Flüssigkeit in eine

schöne Form oder Dose. Der Lippenbalsam

muss nun für ca. eine Stunde

aushärten, danach kann er verwendet

werden.

SOCIETY 2_2016 | 115


GREEN SOCIETY

PRODUKTTIPPS

2

Fruitleather

Rotterdam

Leder aus verdorbenem Obst

Designer der Willem de Kooning Academie in

Rotterdam haben das Fruitleather Rotterdam

entwickelt, um auf sinnvolle Art mit den Lebensmittelabfällen

der lokalen Bauernmärkte

umzugehen. Dabei wird das alte Obst püriert,

gekocht und anschließend auf großflächigen

Platten getrocknet. Dieses dabei entstehende

Fruchtleder kann nun geschnitten und zu

Taschen geformt werden.

www.fruitleather-rotterdam.com

Geschmackvolle

Handtaschen

Der neueste Trend sind aus Lebensmitteln gefertigte Handtaschen.

Mit dieser nachhaltigen Entwicklung gehört das schlechte

Gewissen nach dem Taschenkauf der Vergangenheit an.

Piñatex

Aus Ananasblättern hergestelltes

Leder

Auf der Suche nach einem Material, das ähnlich

stabil wie Leder, kostengünstiger und frei

von Tierleid ist, stieß die spanische Designerin

Carmen Hijosa auf die Fasern von Ananasblättern,

die sich zu Leder verarbeiten lassen. Ihr Unternehmen

Ananas Anam verkauft dieses lederähnliche

Material unter dem Namen „Piñatex“, in Anlehnung

an piña, das spanische Wort für Ananas.

Daraus entstanden dieser schöne Weekender der

Desingerin Ina Koelln und die schwarze Handtasche

von Taikka.

www.ananas-anam.com

Fotos: ina koelln, fruitleather rotterdam, taikka

116 | SOCIETY 2_2016


GREEN SOCIETY

PRODUKTTIPPS

Fungi Perfecti

Pilz-Leder als Fertigungsmaterial

Kleidung und Accessoires aus nachwachsenden Rohstoffen

zu produzieren ist nicht nur nachhaltig, sondern auch

stylish. Das vom Washington State Department of Agriculture

als organisch zertifizierte Unternehmen Fungi Perfecti

verwendet Zunderschwämme für die Herstellung seiner

Amadou Handtaschen. Die Pilze werden getrocknet, in Bleche

gepresst und anschließend händisch in Transsylvanien

vernäht. Das Material fühlt sich ähnlich wie Wildleder an

und jede Tasche ist mit einem einzigartigen Motiv versehen.

www.fungi.com

Kork

Handtaschen aus Kork

Kork ist eine nachwachsende Ressource,

die aus der Rinde portugiesischer

Korkeichen hergestellt wird. Die Bäume

sind dort fester Bestandteil einer

traditionellen Landwirtschaft. Die

Produktion erfolgt in einer Manufaktur

direkt vor Ort. Kork besitzt

ganz natürliche Qualitäten, die andere

Stoffe erst durch aufwendige Verarbeitung

erlangen: Er ist wasserabweisend,

antiallergisch, recyclebar und absolut

pflegeleicht. Schicke Modelle

gibt es etwa bei Ina Koelln.

www.inakoelln.com

SOCIETY 2_2016 | 117


XXXX

XXXX

Schönheit

ohne Tierleid

Vegane Naturkosmetik liegt im Trend, SOCIETY sprach mit

Michaela Trenz vom veganen Onlineshop Vegalinda über

transparente Inhaltsstoffe und die Zukunft der Naturkosmetik.

Wie bist du auf

die Idee eines

veganen Na-

turkosmetik-

Onlineshops

gekommen?

Es war der Eigenbedarf, der alles entfacht

hat. Ich lebe seit vier Jahren vegan,

und da man bei dieser Lebensweise nicht

nur die Ernährung, sondern auch die

Kleidung und Kosmetika umstellt, war

ich auf der Suche nach einem transparenten

Anbieter. Ich hatte damals keine

Ahnung von den Inhaltsstoffen und habe

teilweise Produkte um viel Geld gekauft

um dann herauszufinden, dass darin

Bienenwachs oder Lanolin enthalten waren.

Nach intensiver Recherche habe ich

herausgefunden, dass es viele komplett

vegane Marken gibt und mir die Frage gestellt,

warum diese nicht gesammelt auf

einer Plattform erhältlich sind. Da kam

ich auf die Idee, selbst einen Onlineshop

zu gründen. Nach gründlicher Planung

ist Vegalinda 2014 online gegangen.

Wer sind eure KundInnen?

Es sind vor allem jüngere Frauen ab

18 Jahren, was mich persönlich überrascht

hat. Bei einer Kundenbefragung

hat sich herausgestellt, dass die meisten

nicht vegan leben. Den KundInnen ist es

wichtig, keine gesundheitsschädlichen

Stoffe auf ihrer Haut zu haben und tierversuchsfreie

Produkte zu verwenden.

Nachhaltigkeit ist ebenfalls ein Thema.

Wir verwenden für die Verpackung der

Bestellungen biologisch abbaubare Maischips.

Wie sollte man vorgehen, wenn man

auf vegane Naturkosmetik umsteigen

möchte?

Im Internet kann man viel nachrecherchieren,

mir hat damals die Bloggerin

Daniela des veganen Beautyblogs

„Once upon a Cream“ sehr bei der Umstellung

geholfen. Mittlerweile gibt es für jedes

konventionelle Produkt eine vegane

Alternative.

Was ist euer Bestseller?

Die Mascara von PHB ist unser absoluter

Bestseller. Sie hat tolle Inhaltsstoffe

und die Wirkung ist ebenfalls überzeugend

– sie schmiert nicht und erzeugt

einen schönen Effekt.

Welche Inhaltsstoffe schließt du aus?

Ich vertreibe keine Produkte, die beispielsweise

Parabene, Silikone, Mineralöle

oder tierische Inhaltsstoffe enthalten.

Die Produkte und das Unternehmen

Fotos: Georg Chyba

118 | SOCIETY 2_2016


GREEN SOCIETY

INTERVIEW

INFOS

VEGALINDA

Tel.: 01 353 2299

hello@vegalinda.com

www.vegalinda.com

CURRICULUM

VITAE

MICHAELA TRENZ wurde

1986 in Wien geboren. Nach

Abschluss des Studiums des

Wirtschaftsrechts an der

WU Wien studiert sie seit

2013 Rechtswissenschaften

im Fernstudium an der

Johannes-Kepler Universität

Linz. 2014 gründete

sie gemeinsam mit dem

Grafikdesigner Georg Chyba

und dem Unternehmer

Gregor Roesler-Schmidt

den veganen Online-Shop

Vegalinda.

sind aber oftmals auch sehr ergiebig. Mein Anliegen

ist es, Hautpflege und Make-up anzubieten,

die gut für Mensch, Tier und Umwelt sind. Es tut

mir weh, wenn ich daran denke, dass junge Frauen

Geld für schädliche Produkte ausgeben und

diese vielleicht noch für ihre Kinder verwenden.

Was sind die Vorurteile gegenüber Naturkosmetik?

Ein langgehegtes Vorurteil ist, dass sie nicht

so wirksam ist. Dabei wird oft vergessen, dass

konventionelle Kosmetik genauso ineffektiv sein

kann. Ich denke, die wenigsten kennen die vielen

neuen, tollen Marken von kleinen Unternehmen

mit ansprechendem Design, die es inzwischen

gibt. Mir ist es wichtig, Hersteller aus der

EU anzubieten. Ein Großteil unseres Sortiments

stammt aus Deutschland und Österreich – wie

etwa die Marke Pure Skin Food aus Wien. Das ist

auch eine meiner Lieblingsmarken für die Hautpflege.

Glaubst du, dass der Trend zum Veganismus

anhalten wird?

Ich glaube, dass die vegane Lebensweise sehr

bald kein Trend ist, sondern in den Mainstream

übergehen wird. Ich sehe Veganismus schon als

die Zukunft. Ich möchte nicht missionieren, sondern

lediglich auf Alternativen hinweisen. •

werden genau durchleuchtet. Dafür verwende

ich unterschiedliche Nachschlagewerke, um die

sogenannten INCIs (Internationale Nomenklatur

für kosmetische Inhaltsstoffe) nachzukontrollieren.

Zusätzlich bekommt jeder potentielle Lieferant

vorab einen ausführlichen Fragenkatalog

von uns zugesandt. Eigens von uns vergebene

Symbole informieren, ob ein Produkt aus biologischer

Herstellung stammt, Palmöl enthält oder

unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Die

Inhaltsstoffe der Produkte werden durch farbliche

Einteilung als pflanzlich, synthetisch, chemisch

oder mineralisch markiert, damit man

auf einen Blick die jeweilige Zusammensetzung

erkennt. Mir war wichtig, dass wir so transparent

wie möglich sind – so kann man auf einen Blick

sehen, wie viele pflanzliche Inhaltsstoffe im jeweiligen

Produkt enthalten sind. Auch wenn ich

eine neue Marke ins Sortiment aufnehme, lasse

ich mir Samples zukommen, um die Produkte

selbst testen zu können.

Vegalinda hat eher hochpreisige Produkte

im Sortiment, wieso?

Gerade bei Make-up ist es schwierig, gute Qualität

günstig zu bekommen. Für Produkte, die

völlig ohne giftige Inhaltsstoffe auskommen und

gleichzeitig wirksam in der Anwendung sind,

muss man schon etwas investieren. Die Produkte

Das vegane Sortiment

von Vegalinda: Von

der Bürste bis zur

Monatshygiene

SOCIETY 2_2016 | 119


PARKSIDE LIVING

LIFE AT THE HIGHEST LEVEL

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Feel the pulse of the city and enjoy being close to nature! THE AMBASSY PARKSIDE LIVING was created in the

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LIFE & STYLE

BEAUTY

8 Punkte für

die Schönheit

Das Juvenis Medical Center lüftet das Geheimnis für

einen schnellen und unkomplizierten Frische-Boost.

Ästhetisches Interieur bei JUVENIS

Hyaluronsäureinjektionen

in die 8 Magic

Points sorgen für mehr

jugendliche Frische.

Dr. Sibylle Wichlas und Prof. Dr.

Tamara Kopp

KONTAKT

JUVENIS MEDICAL CENTER

Trattnerhof 2

1010 Wien

+43 1 236 30 20

empfang@juvenismed.at

www.juvenismed.at

Mit dem richtigen Code kann mit

nur acht Injektions-Punkten und

ganz ohne Messer ein optimaler

Verjüngungskick erzielt werden.“

Dr. Sibylle Wichlas und Univ.Prof.

Dr. Tamara Kopp vom ästhetisch-medizinischen

Zentrum JUVENIS arbeiten mit dem angesagten

8 Punkte-Lifting des brasilianischen Star-Schönheitschirurgen

Mauricio de Maio. Der Trick des sogenannten

8 Punkte-Liftings ist relativ einfach: injiziert

man an acht Key-Points im Gesicht gezielt

Hyaluronsäure, dann heben sich die Züge wie

von Zauberhand und das gesamte Antlitz wirkt

wieder frischer, voller, jugendlicher. Dr. Wichlas

weiter: „In der Welt der Schönheit spielen Zahlen

eine große Rolle. Sie sind die Maßeinheit, zählen

die Jahre. Uns geht es bei JUVENIS nicht um die

absolute Faltenfreiheit – wir wollen, dass sich die

Menschen in ihrer Haut wohl und schön fühlen.“


So funktioniert das 8 Punkte-Lifting

Diese Lifting-Technik ohne Messer ist ein Lunchtime-Treatment.

Das heißt, man kann im Anschluss

an die Behandlung direkt wieder zurück ins Alltagsleben.

Nachdem nur an acht Punkten injiziert

wird, ist das Risiko für blaue Flecken relativ gering.

Der Eingriff ist nahezu schmerzfrei, denn der Patient

bekommt vor der Injektion eine anästhetische

Creme aufgetragen. Zusätzlich enthält auch die

Hyaluronsäure selbst ein Betäubungsmittel, damit

die Behandlung so angenehm wie möglich ist.

Alles, was der Patient spürt, ist ein kleiner Pieks.

Dann geht es los: Der Arzt zeichnet die 8 Magic

Points im mittleren Gesicht rund um die Wangenknochen

sowie im Mundwinkel und am Kinn mit

einem Stift an, anschließend wird Hyaluronsäure

injiziert und einmassiert. Die 8 Punkte-Technik

macht also nicht nur jünger, sondern steigert auch

die Attraktivität, weil schöne Strukturen, wie zum

Beispiel die Backenknochen, gezielt in Szene gesetzt

werden können. „Auch Männer lieben dieses

Treatment. Insbesondere bei den Herren sind es ja

nicht in erster Linie die Falten, die stören, sondern

vielmehr der Verlust des Unterhautfettgewebes und

der Hautelastizität, die dem Gesicht in der Jugend

Spannkraft und strahlende Frische verleihen“, sagt

Dr. Wichlas. So wie Dr. Mauricio de Maio weiß auch

das JUVENIS Team: Ein gutes Injektions-Lifting erfordert

viel Know-how, Fingerspitzengefühl und

Sinn für Ästhetik.


Die Ärztin zeichnet die 8 Magic Points im mittleren Gesicht, rund um die

Wangenknochen und am Mundwinkel ein.


Fotos: juvenis

122 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

REISE

Djerba – eine Insel

mit fünf Saisonen

Die Insel Djerba lockt Besucher mit weißen

Sandstränden und Karibikfeeling.

Typische Architektur auf Djerba

Das Töpferhandwerk hat lange Tradition in

Guellala

Fotos: vfa tunesien

Wenn nicht jetzt Tunesien,

wann dann? Eine große Welle

der Sympathie für das

krisengeschüttelte Land am

Mittelmeer ist zumindest

ein Zeichen der geteilten Angst vor Terror und fanatischen

Glaubenskriegern. „Wir befinden uns

in einem Veränderungsprozess, der einen hohen

Preis für unsere Freiheit fordert“, bestätigt Nizar

Slimane, der neue Direktor des Tunesischen

Fremdenverkehrsamtes in Wien. Die politische

Lage in Tunesien ist stabil und die Bemühungen,

die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, zeigen

Erfolg. Viele Europäer, vor allem Stammgäste,

kommen wieder. Denn eines ist sicher, Tunesien

bietet so viele Möglichkeiten Urlaub zu machen,

dass man es zumindest jetzt einmal ausprobieren

sollte.


Wellness, Sport und Kultur

Wenige Touristen bedeuten auch mehr Ruhe

und besseres Service. Dank kurzer Flugzeit und

preislich günstigen Angeboten ist Tunesien ganzjährig

das ideale Ziel für einen Wellnessurlaub

in Kombination mit Sport und Kultur. Aber auch

Wasserratten und Sonnenanbeter kommen nicht

zu kurz, denn auf der Insel Djerba fühlt sich das

Mittelmeer bis Ende November wie die Karibik an.

Die fünfte Saison nennen die Inselbewohner die

Zeit zwischen Herbst und Winter. Endlos lange

Sandstrände bieten sich für einen Morgenspazier-

gang an. Vorbei an den Fischern mit ihren buntbemalten

Holzbooten marschiert man auf feinem

weißem Sand. Spätestens am idyllischen Fischerhafen

von Séguia angekommen, beginnt man zu

verstehen, warum Odysseus der süßen Verlockung

auf der Insel der „Lotophagen“ (Lotosfresser) zu

bleiben, kaum widerstehen konnte.


Olivenhaine und Palmenoasen

Obwohl die Insel weder mit spektakulären

kulturhistorischen oder landwirtschaftlichen

Highlights aufwartet, bietet sie doch interessante

Ausflugsmöglichkeiten. Die typischen „Menzel“

mit dem „Houch“ in der Mitte sind von Mauern

begrenzte Gemüsegärten mit Bauernhöfen, deren

schmucke weiße Kuppelbauten das architektonische

Bild der Insel prägen. Djerba ist nicht zuletzt

auch berühmt als Golfparadies. Der 27-Loch Platz

Djerba Golf Club liegt direkt am Meer.


Street-Art-Museum

Mehr als hundert Street-Art-Künstler haben

im kleinen Dorf Erriadh ihre Handschrift auf

Fassaden, Mauern und Toren hinterlassen. Erriadh

hatte bis vor kurzem wenig Bedeutung, bis

im Sommer 2014 eines der wichtigsten künstlerischen

Projekte „Djerbahood“, diese fast vergessene

Kleinstadt mitten in Djerba, in wenigen

Wochen zu einem Museum unter freiem Himmel

verwandelt hat.


INFO

TUNESISCHES FREMDEN-

VERKEHRSAMT WIEN

Opernring 1/R/508

1010 Wien

Tel.01.585.34.80

office@tunesieninfo.at

www.discovertunisia.at

Linienflug

3 x wöchentlich mit Tunisair

ab Wien

www.tunisair.com

Reservierung und Buchung:

Tel.: 01/5814206/07

Reiseveranstalter:

TUI, Jahn Reisen,

Thomas Cook

SOCIETY 2_2016 | 123


XXXX

XXXX

Urlauben für jede

Generation

Das Allgäu im Süden Deutschlands bietet für jeden Urlauber das

richtige Programm – von Schifahren bis Schrothkur ist für alle

Generationen etwas dabei.

Nahe der Schweizer Grenze

befindet sich das

romantische Örtchen

Oberstaufen. Umgeben

von den Allgäuer Alpen

warten vier Schigebiete

mit 28 Liften und Bergbahnen auf

sportliche Schifahrer und Snowboarder.

Abenteuerlustige haben die Möglichkeit,

bei geführten Touren die wilde, naturbelassene

Schneelandschaft des Allgäus abseits

der Schigebiete kennenzulernen. Die

romantisch-verträumte Innenstadt Oberstaufens

lädt mit ihren zahlreichen Cafés

und Gasthäusern zum Verweilen ein, besonders

empfohlen ist hier das ganz im

skandinavischen Stil dekorierte „Blaue

Haus“, wo man mit Kaffee und hausgemachtem

Kuchen verwöhnt wird.

Wem es mehr nach Wellness steht, der

kann mit der traditionellen Schrothkur

– benannt nach ihrem Erfinder Johann

Schroth – Körper und Geist von Schlacken

des Alltagslebens befreien. Diese Kombination

aus Reinigung von Innen mittels

einer speziellen Ernährung und Trinkkuren

sowie von Außen mit einem Bewegungsprogramm

und Körperwickeln,

führt zu einer Entlastung des übersäuerten

Organismus. Im fünf Sterne-Haus

„Concordia Wellness Hotel & Spa“ kann

man aus verschiedenen Packages wählen

und unter ärztlicher Betreuung seine individuelle

Schrothkur buchen. Ebenfalls

im Programm ist die LOGI-Diät, eine kohlehydratreduzierte

Ernährung, die den

Stoffwechsel ankurbeln und die Kilos zum

Purzeln bringen soll. Aber auch reguläre

Gäste profitieren von der ausgezeichneten

Küche des Hauses, die stark auf individuelle

Wünsche und Bedürfnisse eingeht.

Neben der Thalasso-Kur werden zusätz-

Fotos: kinderhotel oberjoch, concordia wellness hotel & spa

124 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

REISE

INFOS

ALLGÄU

CONCORDIA

WELLNESS HOTEL & SPA

In Pfalzen 8

87534 Oberstaufen / Allgäu

Tel: +49 (0) 8386/484-0

Fax: +49 (0) 8386/484-130

info@concordia-hotel.de

www.concordia-hotel.de

CAFÉ BLAUES HAUS

Freibadweg 2

D-87534 Oberstaufen

Tel.(Cafe): +49 (0) 83 86 /

44 76

Info@blaueshaus-oberstaufen.de

www.blaueshaus-oberstaufen.de

KINDERHOTEL OBERJOCH

Am Prinzenwald 3

D-87541 Bad Hindelang-

Oberjoch

Telefon +49 (0) 8324-709-0

info@kinderhoteloberjoch.de

www.kinderhoteloberjoch.de

Das Kinderhotel Oberjoch, eines der führenden

Kinderhotels Deutschlands, hat sich perfekt dem

Umsorgen und dem Betreuen der allerkleinsten,

kleinen und nur noch halbkleinen Gäste verschrieben.

Dadurch schenkt es den Eltern den Freiraum,

den es manchmal braucht. Zum Beispiel um Aktivitäten

nachzugehen, die im Alltag zu kurz kommen.

Durchgehende Kinderbetreuung ermöglicht den Eltern,

die nötige Entspannung beim Wandern oder

Schifahren zu genießen. Der hauseigene Streichelzoo

ist ebenfalls eine Attraktion für Groß und Klein,

genauso wie das Hallenbad mit Whirlpool, das Kinder

Erlebnisbad, der Infinity Outdoor Pool und die

128m Reifen-Wasserrutsche.

Einen Ausflug wert ist das Werk des Naturkosmetikherstellers

Primavera. Unweit von Oberjoch

gelegen, kann man bei Führungen durch das CO2-

neutrale Firmengebäude mehr über die Herstellung

und Wirkung ätherischer Öle lernen. Neben

Gartenführungen durch den duftenden Rosengarten

kann man bei Aromatherapie-Seminaren und

abwechslungsreichen Veranstaltungen in die Welt

der Pflanzen eintauchen und auch das ein oder andere

duftende Mitbringsel vom Werksverkauf nach

Hause mitnehmen.


Verzauberte

Winterlandschaft in

Oberstaufen

lich Ayurveda-Behandlungen angeboten, im hauseigenen

Fitnessbereich können Fitnessfreaks auf

den neuesten Geräten ihre körperliche Ausdauer

stärken oder im Indoorpool ihre Längen ziehen.


Oberjoch

Ganz auf den Urlaub mit Familie ist der Ort

Oberjoch ausgerichtet – umgeben vom herrlichen

Panorama der Allgäuer Alpen finden Groß und

Klein jede Menge Freizeitaktivitäten. Die Berge

bieten sich sowohl für ausgedehnte Wander- und

Klettertouren als auch für den Spaß in der weißen

Winterlandschaft an. Das Schigebiet Oberjoch / Bad

Hindelang ist besonders für einen Schiurlaub mit

Kindern die erste Wahl. Eines der Highlights ist das

20.000m² große Kinderland, in dem die Kleinen

spielerisch Schifahren oder Snowboarden lernen.

Die vielen hervorragend präparierten Pisten und

der Funpark an der Iselerbahn sind aber längst

nicht nur ein Vergnügen für den Nachwuchs – hier

kommen auch Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten.

Spaß auf der Bowlingbahn des

Kinderhotels Oberjoch

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LIFE & STYLE

HOTEL

Baden im Thermalwasserpool

der Lotus Therme

Blick auf den Thermalsee von Bad Hévíz

Gesundheit und

neue Kraft tanken

Wer die traditionsreichste Kurstadt Ungarns

besuchen möchte, fährt nach Bad Hévíz. Die Stadt

liegt an der westungarischen Bäderstraße, unweit des

schönen Balaton.

Individuelle Beratung bei

einer der Kurärztinnen

KONTAKT

Tourinform Hévíz

Hévízi Turisztikai Nonprofit

Kft. H-8380 Hévíz

Rákóczi Str. 2

Tel.: +36/83 540 070

heviz@tourinform.hu

www.spaheviz.de

Bereits die alten Römer wussten um die

heilende Wirkung des dortigen Sees,

eines der größten Thermalseen der

Welt. Der See führt ganzjährig warmes

Wasser, mit einer einzigartigen

Zusammensetzung heilaktiver Substanzen. Seine

Quelle ist vulkanischen Ursprungs – Mineralien

und Heilschlamm machen sein Wasser so kostbar.

Menschen mit chronisch-entzündlichen oder degenerativen

Erkrankungen der Gelenke und des

gesamten Bewegungsapparates finden hier Linderung

oder sogar Heilung.

Bad Hévíz ist bekannt für überdurchschnittlich

hohe Hotelstandards und eine Vielfalt an Wellness-

Einrichtungen und Freizeitmöglichkeiten. Wem

beispielsweise das mit Seerosen bedeckte Wasser

des Thermalsees noch zu wenig romantisch ist,

der kann eine Ballonfahrt über den Plattensee

buchen. Ein Stammgästeanteil von 80 Prozent belegt

die Qualität der klassischen Kuren, Medical-

Wellness und modernen Beauty-Treatments. Eine

Oase der Ruhe ist beispielsweise die Lotus Therme.

Im Hotel Európa fit und im Hunguest Hotel Hélios

kümmert man sich gut um seine Gäste. Wer traditionelle

Kur und moderne Wellness eng miteinander

verbunden erleben möchte, der fühlt sich im

Danubius Health Spa Resort Aqua bestimmt gut

aufgehoben.

Auch Kulturinteressierte kommen im Kurort

Hévíz auf ihre Kosten. Empfehlenswert ist ein

Besuch der Weinberge im Hévízer Stadtteil Egregy

und des römischen Ruinengartens. Das neu

eröffnete Egregyer Museum beherbergt Schätze

aus der römischen Kaiserzeit. Sehenswert ist die

Kirche aus der Zeit der Árpáden, der ersten Herrscherfamilie

Ungarns. Auch das Schloss Festetics

in Keszthely ist einen Besuch wert. Dieses Barockschloss

gehörte Graf György Festetics, dem Begründer

der Hévízer Badekultur.


Trinkkuren mit dem

Heilwasser

Fotos: tourinform bad hévíz, hotel európa Fit, lotus therme hotel & spa

126 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

REISE

Der belebte

Hauptplatz

von Turin

E-Biken im Piemont

Die Region Canavese mit ihren Schlössern, Kirchen,

naturbelassenen Seen und beschaulichen

Weingärten ist immer einen Besuch wert.

Text: Karl Kaltenegger

Fotos: karl kaltenegger

In Romano Canavese, 35 Kilometer nördlich

von Turin, liegt in einem Park die Villa Matilde,

ein großzügiges Herrenhaus aus dem

18. Jahrhundert. Von dort als Startpunkt

standen fünf Sternfahrten am Programm.

Bis dahin war ich immer mit einem normalen

Rad unterwegs, doch jetzt wollte ich erstmals ein

E-Bike ausprobieren. Am ersten Tag ging es zum

Naturpark Candia See. Was habe ich früher geschwitzt,

wenn es wie dort zum See bergauf ging.

Mit einem Elektrorad ist das alles kein Problem!

Viel später, nach 40 Kiometern, zurück am Hotel-

Pool war meine Freundin vom E-Biken begeistert.

Treten muss man natürlich schon, allerdings

kann man die eigene Kraft mit drei Stufen verstärken.

Früher zuckelte eine Radlerin oft grummelnd

ihrem Partner hinterher. Mit dem E-Bike ist

das kein Problem. Beide fahren gleich schnell, und

man überholt den „Kraftprotz“ sogar mit links,

wenn man mag. Am zweiten Tag ging es nach

Ivrea, als Eporedia 100 v.Chr erstmals erwähnt.

Malerisch ist das Zentrum der Stadt, in der 1908

Olivetti die Fabrik der Roten Backsteine gründete.

Jährlicher Höhepunkt ist der historische Karneval.

Im Mittelalter wollte die Müllerstochter Violetta

heiraten. Markgraf Ranieri forderte seine Jus Primae

Noctis, sie schnitt ihm den Kopf ab. Das Volk

verjagte daraufhin dessen Adelsfamilie. Bis heute

steht die kühne Mugnaia (Müllerin) während der

dreitägigen Orangenschlacht im Mittelpunkt. Immer

wieder passierten wir im Zuge der Tour die

Via Francigena, den Pilgerweg von Franz von Assisi,

und folgten oft dem Verlauf der Königlichen

Straße der Turiner Weine, vorbei an lauschigen

Weingärten und Winzerhöfen.

Anderntags ging es mit der Bahn nach Turin,

der Stadt des guten Geschmacks. Wir radelten vorbei

an den berühmten Arkaden, das kann schon

was! Ein Muss war für uns, das Grabtuch Jesu in

der Turiner Kathedrale zu besuchen. Herrlich

war es danach, mit Palazzo Reale und Madama

das Zentrum der 1861 ersten Hauptstadt Italiens

zu besichtigen. Vorbei am Wahrzeichen Mole Antonelliana,

heute das bedeutendste Filmmuseum

Italiens, ging es zum Po hinunter. Dem Fluss folgend

gelangten wir über grüne Wege, die an den

Wiener Prater erinnerten, aus der Stadt hinaus. 60

Kilometer auf Nebenstraßen, vorbei an Weingärten

und sogar Kiwiplantagen, ging es zurück zur

Villa Matilde. Schön war auch ein Ausflug zum

Viverone See, wo viele Zugvögel Rast machen.

Nussbäume und Edelkastanien säumten unseren

Weg. Sehenswert ist das Schloss Masino. In einem

riesigen Park gelegen prägt es die Canavese-Ebene

und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf

Gletschertal, Serra und Hochgebirge. Die steile

und lange Bergfahrt hinauf war mit dem E-Bike

leicht zu bewältigen.


REISEINFOS

Radtour

7 Tage, 220 km in 5 Etappen,

35 - 60 km pro Tag. 4*

De Luxe Relais Villa Matilde

mit Frühstück. Ausgiebige

Reiseunterlagen. Kosten ab

519 Euro, EZ Zuschlag 155

Euro, Leih-Rad 75 Euro,

E-Bike: 170 Euro.

Eurofun-Touristik

Mühlstraße 20 in Obertrum

bietet weltweite Radreisen.

Telefon: +43 6219 – 7444.

eurobike@eurobike.at,

www.eurobike.at.

SOCIETY 2_2016 | 127


LIFE & STYLE

HOTEL

Blick vom Park auf

die Hinteransicht

der Villa Giustinian

Den Gast erwarten im Restaurant

köstliche Fischgerichte

Italienische Lebensfreude bei

den Silvesterfeierlichkeiten

in der Villa Giustinian

KONTAKT

Hotel Villa Giustinian

Via Giustiniani 11

I 31040 Portobuffole´

Treviso, Italien

Tel. +39 0422 850244

info@villagiustinian.it

www.villagiustinian.it

Ein Kraftplatz im Veneto

Der Sommersitz des früheren venezianischen Dogen

Giustinian, die Villa Giustinian in Portobuffole´,

ist der Inbegriff für traumhaftes Ambiente, absolute

Ruhe und wunderbares italienisches Essen.

Text: Dr. Rolf Thaler

Diesmal sind wir bei strahlendem

Sonnenschein im offenen Cabrio,

vorbei an sanften Hügeln, über die

Prosecco-Straße, vom Norden aus

den Dolomiten kommend, in der Villa

Giustinian eingetroffen. Kaum haben wir das

riesige, schmiedeeisene Tor passiert, umfängt uns

die einzigartige Aura dieses Ortes. Frau Bertho-

Christ, die warmherzige Hausherrin, empfängt

uns mit einem freundlichen Lächeln und bewirtet

uns mit einem Glas Prosecco auf der „Terrazza

delle statue“ vor der venezianischen Villa aus dem

17. Jahrhundert, mit Blick auf eine Allee aus altertümlichen

steinernen Statuen in Lebensgröße.

Wie zu unserer Begrüßung läuten gleichzeitig die

Glocken der hauseigenen Kirche, und ihre Töne

wehen über den riesigen Park hinüber nach Portobuffole´,

der kleinsten Stadt Italiens, mit gerade

einmal 200 Einwohnern. Diese ist wegen der Vielfalt

ihrer historischen Gebäude und ihrer besonderen

Schönheit auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nach einer wunderbaren Nacht in einer traumhaften

Suite mit antikem Interieur und der Größe

einer durchschnittlichen Wohnung könnte der

erste Urlaubstag am nächsten Morgen nicht schöner

beginnen: mit einem reichhaltigen Frühstück

auf der Terrasse unter freiem Himmel. Danach

geht es hinüber zum Swimmingpool in einem

Park von Platanen, Oleandern und Rosen. Und

sofort sind wir im Erholungsmodus, der uns nun

eine Woche lang nicht mehr verlässt. Dazu trägt

natürlich auch die ausgezeichnete Gastronomie

der Villa Giustinian bei. Ein Traum ist es, an den

lauen Abenden unterm Sternenhimmel, mit Blick

auf die beleuchtete Villa und Kirche, die exzellenten

Fischspezialitäten des Haubenkoches zu genießen.

Besonders zu empfehlen ist der Branzino in

der Salzkruste. Das Restaurant der Villa Giustinian

gilt als eines der besten Fischlokale Norditaliens

mit einem sehr gut sortierten Weinkeller. Und

der Service ist perfekt wie kaum an einem anderen

Ort.

Bei der Abreise in das nur ca. 50 km entfernte Venedig

– nach sieben Tagen „Erholung pur“ – wissen

wir ganz sicher, dass wir nächstes Jahr wieder in unseren

Dogenpalazzo kommen werden. •

Fotos: villa giustinian

128 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

GESUNDHEIT

ANGEBOT

„Mayr-Klassik“

im Parkhotel Igls

Detox typgerecht

Wer aktiv für seine Gesundheit sorgen will,

gönnt sich und seinem Körper regelmäßig

eine bewusste Atempause.

Außenansicht auf das

winterliche Parkhotel Igls

EUR 1.171,- p. P. inklusive

Basisprogramm u. a. mit

medizinischer Erstuntersuchung,

ärztlicher Kontrolle

und Abschlussuntersuchung,

Kneippen, Bewegungstrainings,

Moderner

Mayr-Cuisine u.v.m.

Zusätzlich: 5 Teilmassagen,

1 Stoffwechsel-Entgiftungsbad.

Exklusive Hotelzimmer

ab EUR 148 p.P./Nacht.

Fotos: Parkhotel igls

Eine medizinisch begleitete Auszeit ist

Grundlage, um schleichenden Beschwerden

oder chronischen Erkrankungen

frühzeitig entgegenzuwirken. Das Parkhotel

Igls ist Pionier der Modernen Mayr-

Medizin und begleitet seine Gäste auf dem Weg zu

neuer Lebensqualität mit einer einzigartigen Symbiose

aus Schul- und Komplementärmedizin sowie

einer hervorragenden Diagnostik. Durch bewusste

Ernährung, individuelle Bewegung und sanfte

Regeneration werden die Lebensenergie und das

Wohlbefinden nachhaltig gesteigert.


Entgiftung und

Regeneration

Das Entschlacken der Verdauungsorgane steht

im Mittelpunkt und ist Voraussetzung, um gesund

und fit zu bleiben. „Mayr-Klassik“ ist der

ideale Einstieg in die Moderne Mayr-Medizin.

Nach einem ärztlichen Gesundheits-Check wird

gemeinsam mit dem Arzt ein individuelles Detox-

Programm für die Aufenthaltsdauer festgelegt

und in eine nachhaltige therapeutische Strategie

umgesetzt. Tägliche Massagen, Kneippen, Bewegungstrainings,

aktive und passive Anti-Stress-

Übungen, Lebensstilmanagement und mentales

Coaching unterstützen den Erfolg. Ärztliche Kontrollen

garantieren eine optimale medizinische

Betreuung. Medizinische Einzelleistungen sowie

eine Reihe von Anwendungen in den Bereichen

Bewegung und Schönheit ergänzen das individuelle

Programm. Für Entspannung sorgen ein

lichtdurchfluteter Spa-Bereich mit Hallenbad im

Park und Saunalandschaft sowie großzügige Aufenthaltsräume.

Die „Moderne Mayr-Cuisine“ bietet

diätgerechte Speisen auf einem hohen kulinarischen

Niveau. Dabei geht es nicht um Hungern

und Abnehmen, reines Verzichten und Kalorienzählen.

Moderne Mayr-Medizin ist ein umfassendes

Konzept, das einen nachhaltig gesunden und

genussvollen Lebensstil ermöglicht. •

INFO

PARKHOTEL IGLS

Als Pionier der Modernen

Mayr-Medizin kombiniert

das Parkhotel Igls eine

State-of-the-Art-Diagnostik

mit Ernährungs-, Bewegungs-

und Regenerationsmedizin

auf höchstem

Niveau. Das renommierte

Gesundheitszentrum wurde

mit dem Condé Nast Traveller

Spa Award als „Most

Effective Medi-Spa“ 2015

ausgezeichnet.

GESUNDHEIT IM ZENTRUM

Igler Straße 51, 6080

Innsbruck-Igls, Österreich

Tel. +43 (0)512 377 305

info@parkhotel-igls.at

www.parkhotel-igls.at

SOCIETY 2_2016 | 129


KULTUR

INTERVIEW

Aki Nuredini (Mitte)

bei der Übergabe des

Schecks zugunsten der

St. Anna Kinderkrebsforschung

Thomas und Eva Angyan mit

Aki Nuredini

„Ich möchte Wien etwas

zurückgeben“

SOCIETY sprach mit Aki Nuredini, dem ambitionierten

Chef des Ristorante Sole, über das Benefizkonzert

„O Sole Nostro“ und sein Lebensprojekt.

Aki Nuredini,Wolfgang

Rauball, Donka Dissanska

und Alessandro Pagliazzi

CURRICULUM

VITAE

Aki Nuredini wurde 1956 in

Mazedonien geboren und

ist in Belgrad aufgewachsen.

Bereits im Alter von 18

Jahren übernahm Nuredini

die Geschäftsführung der

väterlichen Restaurants

und Bäckereien, in denen

er zuvor als Jugendlicher

gearbeitet hatte. Mit 23

Jahren eröffnete er sein

erstes eigenes Lokal im

Zentrum von Belgrad. 1981

kam er mit dem Ziel, einen

eigenen Gastronomiebetrieb

zu eröffnen, nach

Wien. In der Annagasse

fand er ein geeignetes

Lokal, in welchem er eine

Fullateria einrichtete, die

1983 eröffnet wurde. 1991

vergrößerte er das Lokal,

und baute es zur Trattoria/

Pizzeria „Sole“ aus. Nuredinis

Restaurant wurde

zum Treffpunkt unzähliger

Prominenter, vor allem

internationaler Kunstschaffender,

Diplomaten und der

österreichischen Society.

Anlässlich Ihres 60. Geburtstags

fand im Wiener Musikverein das

Benefizkonzert „O Sole Nostro“

statt. Wie sind Sie auf die Idee gekommen,

dieses zu initiieren?

Angesichts eines so runden Geburtstags veranstalten

die meisten ein Fest oder machen Urlaub.

Vor drei Jahren habe ich bereits eine große Charity-Veranstaltung

in der Staatsoper organisiert, deren

Erlös behinderten Kinder aus benachteiligten

Verhältnissen in Mexiko zugute kam. Nun habe

ich mir gedacht, dass ich gerne eine Benefizveranstaltung

nur für Wien ausrichten möchte. Ich

habe bereits vor einem Jahr mit der Organisation

dieses Events begonnen. Von der Staatsoper, dem

Musikverein sowie der Stadt Wien habe ich sofort

Unterstützung zugesagt bekommen. Auch hinsichtlich

des Ehrenschutzes war es toll, wie viele

zugesagt haben – es war ein wirklich besonderes

Gala-Fest für den guten Zweck.

Sie haben sehr namhafte Künstler für diesen

Abend gewonnen – sind sie alle Gäste Ihres Restaurants?

Ja, und viele von ihnen sind auch zu guten

Freunden geworden. Ich habe für diese Veranstaltung

über zwanzig der besten Künstler der Welt gewonnen.

Rudolf Buchbinder, Julian Redlin, Marco

Vratogna, Ramon Vargas und Herbert Lippert sind

nur einige Namen. Sie sind alle sofort von dem Projekt

begeistert gewesen, und es ist toll, dass sie für

diesen Abend keine Gage verlangt haben.

Mit welchem Hintergrund haben Sie sich

für die St. Anna Kinderkrebsforschung und das

START-Stipendienprogramm als Empfänger des

Erlöses entschieden?

Kindern helfen ist etwas Großartiges. St. Anna

ist ein besonderes Projekt, das große Fortschritte

in der Krebsforschung gemacht hat. Ich weiß auch

von einem Jungen aus meiner Heimat, der nach

St. Anna kam und durch die Behandlung gerettet

wurde. Das START-Stipendienprogramm für Schüler

mit Migrationshintergrund habe ich gewählt,

da ich ja selbst Migrationshintergrund habe. Ich

bin damals mit meiner Familie aus Belgrad gekommen

und habe von Wien so viel bekommen

– jetzt möchte ich etwas zurückgeben.

Hatten Sie bei der Lokaleröffnung vor 33 Jahren

bereits zum Ziel, dass Ihr Gastronomiebetrieb

ein Künstlerlokal wird?

Ja, diesen Wunsch hatte ich von Anbeginn an.

Ich bin durch die Stadt spaziert – vorbei an der

Staatsoper, dem Konzerthaus und dem Musikverein

– mit dem Plan, in dieser Gegend ein Lokal zu

kaufen. Ich habe damals schon zu meinen beiden

Architekten gesagt: „Da sind so viele tolle Künstler

in der Nähe, die möchte ich gerne zu meinen

Gästen zählen können.“ Ich habe auch einmal gesagt,

dass ich, sobald ich von allen drei Tenören

besucht wurde, in Pension gehen werde. Nun wurde

ich von allen dreien besucht, arbeite aber mehr

denn je. Es ist ein großes Glück in Wien zu leben,

in der schönsten Gasse Wiens.


Foto: Franz Johann Morgenbesser

130 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

INTERVIEW

ZUR PERSON

Platz für alle

Christoph Liebscher betreibt das Café und Gasthaus

„Gustl kocht“. SOCIETY sprach mit ihm über seine

kulinarischen Wurzeln, die slawische Küche und die

Freude am Essen bei „Gustl kocht“.

Christoph Liebscher ist

in Salzburg geboren.

Nach einer Ausbildung

zum Anwalt war er in verschiedenen

Unternehmen

in Europa als Manager

tätig. Dann ist er in seinen

erlernten Beruf zurückgekehrt.

Heute arbeitet er

neben „Gustl kocht“ noch

als Schiedsrichter und

führt eine kleine Bio-Landwirtschaft

im Waldviertel.

Fotos: Christine Wurnig, Johanna Graisy

Sie haben mitten in Wien-Landstraße

ein Café und Gasthaus mit österreichischen

und – was in der Wiener Gastronomie

fast noch exotisch ist – auch mit

slawischen Gerichten eröffnet. Warum

gibt es Speisen aus der slawischen Küche?

Zunächst esse ich selber gerne Gerichte aus der

slawischen Küche, vor allem der nordslawischen.

Seit der Eröffnung hat sich gezeigt, dass ich da

nicht alleine bin. Die slawische Küche ist vielfältig,

weil sie ja von der russischen, polnischen, ukrainischen

Küche bis hin zu den verschiedensten

Kochtraditionen Südosteuropas geht.

Wien, Wien, nur Du allein – wie steht es bei

„Gustl kocht“ um typisch wienerische Gerichte?

Wir kochen bewusst nicht nur Wiener Küche,

sondern österreichische Küche, die eine große

Vielfalt bietet. Unsere Gäste schätzen es, dass sie

zwischen klassischen Gerichten aus der Wiener

und österreichischen Küche und ausgesuchten

Gerichten aus dem Osten wählen können.

Sie waren beruflich lange Zeit als Rechtsanwalt

tätig. Was hat Sie denn in die Gastronomie

verschlagen?

Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Menschen

zusammenkommen und sich wohl füh-

len. Vielleicht ist das auch ein wenig genetisch

bedingt. Meine Urgroßmutter hat eine Ausbildung

in einem berühmten Wiener Luxushotel gemacht,

von wo sie ein Rezept für eine fantastische

Sachertorte mitnehmen durfte. Dieses Rezept ist

in der Familie geblieben. Und wenn es diese Torte

hin und wieder bei „Gustl kocht“ gibt, dann habe

ich sie gebacken.

„Gustl kocht“ ist eines der wenigen voll zertifizierten

Bio-Lokale in Wien. Warum haben Sie

sich dafür entschieden?

Eines unserer Arbeitsprinzipien ist „keine

halben Sachen“. Produkte aus kontrollierter biologischer

Landwirtschaft, natürlich in der Regel

von regionalen Bauern bezogen, bieten die beste

Qualität. Außerdem fördert Bio eine nachhaltige,

umweltschonende Landwirtschaft, die auch die

Sortenvielfalt erhält.

Worüber darf sich ein Gast, der bei „Gustl

kocht“ einkehrt, besonders freuen?

Bei „Gustl kocht“ möchten wir echte Gastgeber

sein. Mit der Treue unserer Gäste und unserer

Überzeugung sind wir auf einem sehr guten Weg.

“Gustl kocht“ ist ein Ort der Begegnung und eine

Gaststätte, wo Freude am Essen gelebt wird. Das

schmeckt man in unseren Gerichten. •

KONTAKT

Gustl kocht

Erdbergstraße 21,

1030 Wien

Telefon:

+ 43 (0) 1 / 712 01 51

U3 Rochusgasse

der@gustl-kocht.at

www.gustl-kocht.at

SOCIETY 2_2016 | 131


LIFE & STYLE

WELLNESS

Hausputz für den Körper

Gerade in den Wintermonaten macht man zuwenig

Bewegung und bleibt gerne zuhause.

INFO

Detox Delight

info@detox-delight.at

www.detox-delight.at

D

as schlägt sich dann schnell auf das

körperliche Wohlbefinden nieder. Zeit,

dem Körper mit einer Detox-Kur zu

helfen. Am besten geht das mit einer

Cleanse – das bedeutet, dass man sich über mehrere

Tage ausschließlich von frischem, unbehandeltem

Obst und Gemüse ernährt. Entweder flüssig

– in Form von mehreren kaltgepressten Säften

oder Suppen täglich – oder einer Kombination aus

Säften mit Raw Food und warmen Gerichten. Diese

Kur liefert dem Körper leicht verdauliche Kost

und füllt die Nährstoffdepots wieder auf.

Da im Alltag oft die Zeit dafür fehlt, bietet die

Detox Delight Cleanse hier die ideale Unterstützung.

Sie basiert auf pflanzlichen, kaltgepressten

Säften und Gerichten aus hochwertigen Zutaten

und hilft so beim Entschlacken. Detox Delight liefert

die kaltgepressten Säfte oder frisch zubereiteten

Suppen einfach nachhause, daher muss man

sich keine Gedanken über die richtige Zusammenstellung

machen. Über den Tag verteilt werden

fünf Säfte und eine Nut Milk getrunken – so kann

sich der Körper wieder regenerieren. Für den Glow

von Innen.


Fotos: detox delight

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132 | SOCIETY 2_2016


TUNESIEN

INTERVIEW

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Durch die farbliche Abstimmung von Möbeln, Vorhängen, Teppichen und Accessoires können Sie sich

Ihre persönliche Einrichtung nach Farben und Designs zusammenstellen.

Das umfangreiche Möbelangebot - jedes Polstermöbel wird auf Wunsch auch individuell nach Maß in

Handarbeit angefertigt - und das Preis-Leistungsverhältnis sind weltweit einzigartig.

Entdecken Sie die neuen KA Stoffkollektionen, die um zahlreiche Designs erweitert wurden.

Die Dienstleistungen reichen von der Einrichtungsberatung, bis zum Ausmessen, dem Näh-, Tapezier-,

Liefer- und Montageservice, sowie der Dekoration - auch außerhalb von Österreich.

Wir freuen uns darauf, Ihre Wohn(t)räume Wirklichkeit werden zu lassen!

designflagship /

KA International

Fichtegasse 5

1010 Wien

verkauf@designflagship.com

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wien1@ka-international.at

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Kitzbühel

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6370 Kitzbühel

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Polstermöbel | Boxspringbetten | Tapeten & Wandfarben | Bett- & Tischwäsche | Vorhänge, Rollos, Vorhangstangen

Bodenbeläge & Teppiche | Wand- & Deckenverzierungen | Schreib- & Schminktische | Decken-, Steh- & Tischlampen

Accessoires | Dekoartikel | Spiegel | Stuckleisten | Decken & Fellplaids | Kissen

126 | SOCIET 1_2013


LIFE & STYLE

EVENTS

EVENT-HIGHLIGHTS DER GESELLSCHAFT

Relaunch-Event: Havana Club Añejo

7 Años Präsentation im Grand

Salon des Park Hyatt Hotels

Juan Carlos Gonzáles (Primer Maestro

Ronero), Juan Carlos Fernandez

Palacios (Kubanischer Botschafter),

Lukas Graser (Brand Manager

Havana Club), Vertreter Havana

Club International aus Kuba

In einem guten Rum

sollte kein anderes

Element, zum Beispiel

Zimt oder Vanille, die

Vorherrschaft haben:

Wenn man an Havana

Club Rum riecht,

eröffnet sich ein Wasserfall

an Aromen, die

untereinander stimmig

sind und sich unterstützen

– und nicht

übertönen.“ meint Primer Maestro Ronero Juan Carlos Gonzáles,

der die Gäste im Park Hyatt mit seiner Rum-Expertise mit auf

die Heimatinsel des Rums – Kuba – genommen hat. Der Abend

stand ganz im Zeichen Kubas: Kubanische Expertise, Musik, authentisches

Essen und natürliche köstliche Havana Club Drinks.

Vorgestellt wurde das neue Flaschendesign der Havana Club Añejo

7 Años Rum-Qualität, die durch das Necktag exklusive Einblicke

in die Welt des Rums gewährt und den verantwortlichen Menschen

im Herstellungsprozess über die Schulter schauen lässt.

Mode: MQ Vienna Fashion Week

ie Show der thailändischen Designer eroberte die Fans der

D MQ Vienna Fashion Week und sorgte für stürmischen Beifall.

Das Office of Commercial Affairs, Royal Thai Embassy (DITP)

in Wien, präsentierte in Zusammenarbeit mit der Mode- und

Kunstschule Herbststraße eine Modekollektion, produziert aus

nachhaltigen thailändischen Stoffen. Die Kooperation wurde

2014 gestartet und wurde schließlich im Jahr 2016 realisiert. Das

Ziel dieses Projekts ist die Präsentation thailändischer Stoffe gesehen

aus österreichischer Perspektive und mit dem Design von

angehenden österreichischen NachwuchsdesignerInnen. Die

finalen 15 Outfits wurden im Rahmen der Thai Fashion Night

präsentiert.

Bei der Fashion

Show der MQ

Vienna Fashion

Week wurden die

Kreationen von

sechs thailändischen

Designern

gezeigt

Haute Cuisine: Brunch à la

GRABEN30

Ganz nach dem Motto „Sundays are for brunch“ hat das Restaurant

am 20. November das neue Sunday Salute Konzept

im Herzen Wiens vorgestellt. Als modernes Restaurant der gehobenen

Kategorie konzipiert, bringt GRABEN30 die aktuellsten

internationalen Trends nach Wien und interpretiert sie

neu. Das umfassende Angebot reicht von Frühstück und Business-Lunch

bis hin zu Abendessen, Afterwork-Parties und feinstem

Clubbing. Aus

dieser Philosophie

heraus entstand

auch die Idee für

das neue Angebot:

ein Brunch à la

GRABEN30.

Glückliche Gäste beim

neuen Champagner-

Brunch im GRABEN30

Mode: Falconeri Shiny Night

Salka Weber,

Alma Hasun und

Aaron Friesz

Die Falconeri Marke der

italienischen Calzedonia

Group feierte einen italienischen

Abend unter dem

Motto „Shiny Night". Anlass

war das einjährige Jubiläum

des ersten Falconeri Stores

in Österreich. Im Shop auf

der Kärntnerstraße 39 sind

edle Strickwaren für Damen

Alexander

und Herren aus Materialien

Beza, Kathi

und Elisabeth

wie Kaschmir erhältlich. Prominente

wie Kirill Kourlaev,

Stumpf

Olga Esina, Aaron Friesz,

Salka Weber, Alma Hasun,

Kathi Stumpf, Liliana Klein und Clemens Unterreiner erlebten

mit Country Manager & CEO Austria Marcello Veronesi und 200

Gästen aus der Fashion- und Lifestyle-Szene einen exklusiven

Shopping-Abend.

Fotos: alexander thuma, philipp hutter, Philipp Lipiarski, thomas lerch

134 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

EVENT

Geschäftsführer Daniel

Schustermann mit Marina

Hoermanseder

Smart & smarter: Norbert

Oberhauser, Eric Papilaya,

Volker Piesczek

und Pepe Schütz sorgten

als „The Rats are Back“

für ausgelassene Stimmung

Exklusive Mode

Der Münchner Fashion-Store Schustermann & Borenstein

feierte sein zweijähriges Jubiläum in Wien Vösendorf mit

einem rauschenden Fest für „members only“.

Fotos: Schustermann & Borenstein

Im November 2014 hat der legendäre

Münchner Fashion-Store Schustermann

& Borenstein in Wien

Vösendorf eine neue Heimat gefunden

und für hiesige Fashionistas

ein Members-only-Modeparadies eröffnet.

Nun wurde dieses zweijährige Jubiläum

stilgerecht zelebriert. Über 800 Kunden,

Marken-Fans und Freunde des Hauses

folgten der Einladung zur Jubiläumsfeier

ins luxuriöse Textilhaus. Das Prinzip

ist ein wahres Erfolgskonzept: Auf rund

5.000 Quadratmetern werden hochwertige

Designerkollektionen von über 1.000

High-End-Brands zu außergewöhnlichen

Sonderkonditionen angeboten. Um Zutritt

zu erhalten, braucht man einen goldenen

Schlüssel: Nur wer im Besitz einer der personalisierten

Mitgliedskarten ist, hat Zugang

zum Designerparadies.

Beim Jubiläumsfest ließ ein ausgewählter

Kundenkreis gemeinsam mit den

Geschäftsführern Daniel Schustermann

und Sascha Krines die Gläser klingen.

Höhepunkt des Abends war eine Fashion

Show mit Highlights aus den Winterkollektionen,

edlen Ballroben sowie ausgewählten

Kreationen der Designerin Marina

Hoermanseder, die an diesem Abend

auch eine Pop-Up-Boutique eröffnete. Mit

Ende des Jahres werden dann die Taschenkollektion

von Marina Hoermanseder und

ab Frühjahr 2017 auch exklusive Textilentwürfe

der Austro-Designerin in das Sortiment

in Vösendorf aufgenommen. •

Geschäftsführer Daniel

Schustermann mit Models

Edle Ballroben von

Schustermann &

Borenstein

Werbestar Chiara Pisati im

Taschen-Paradies....

MQ Vienna Fashion

Week-Kreativkopf

Elvyra Geyer, Marina

Hoermanseder und

Trendikone Irmie

Schüch-Schamburek

Buchautor („Lieben lassen“)

und Regisseur Roman

Libbertz und Charity-

Lady Yvonne Rueff

SOCIETY 2_2016 | 135


LIFE & STYLE

BEAUTY

Schönheit

mit Plan

Die Beauty-Expertin

Priscilla Karla eröffnet

nach Innsbruck nun auch

in Wien einen Ort des

Wohlfühlens.

Gemeinsam mit ihrem Team bietet

sie maßgeschneiderte Gesichts- und

Körperbehandlungen auf höchstem

Niveau. Das Know-How modernster

Methoden der apparativen Kosmetik

holt sich die Beauty-Freundin auf ihren vielen Reisen

quer durch die internationalen Lifestyle-Metropolen.

„Bei meinen Reisen geht es nicht nur um die

neuesten Trends, Technologien und Treatments,

die ich nach Österreich bringe“ , so Priscilla Karla

über ihre Inspirational Tours rund um die Welt,

„es geht auch um einen ästhetischen Anspruch auf

internationalem Niveau“. „Es ist wichtig, weltweite

Beauty-Vielfalt zu entdecken und damit jede Kundin

und jeden Kunden zu verstehen.“


Das Beauty-Angebot

Das umfangreiche first class-Angebot reicht

von der schonenden „Fett-Weg-Behandlung“

mittels Zerona-Laser bis hin zur nachhaltigen

Haarentfernung mit dem Alma Laser. Eines der

Highlights ist das non-invasive Biolifting mittels

Byonic Laser, auf das Prominente wie Diana

Langes-Swarovski schwören: „Die Methode ist na-

136 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

BEAUTY

Lichtdurchfluteter

Behandlungsraum

im Design Beauty

Institut

türlich, sanft, biologisch und nicht-invasiv – das

passt perfekt zu meinem Lifestyle“.


Über Design Beauty

Design Beauty® steht für Premium Ästhetik

Institute, die modernste non-invasive Schönheitsbehandlungen

in Österreich anbieten. Das edle

Interior Design, die top-ausgebildeten Kosmetikerinnen

sowie die professionelle persönliche Beratung

machen Design Beauty® zu einem Ort des

Wohlfühlens. Die Mission von Design Beauty® ist

leicht erklärt: das Institut hat es sich zur Aufgabe

gemacht, stets die wirksamsten und modernsten

kosmetischen Behandlungen anzubieten. Durch

ein dynamisches Leistungsangebot mit up-to-date

Anwendungen können die vielfältigen Kundenwünsche

optimal erfüllt werden.


Ganzheitliche Schönheit

Wahre Schönheit kommt von Innen – dies ist das

Credo von Design Beauty®. Deshalb beinhaltet die

Vision des Instituts von Priscilla Karla ein ganzheitliches

präventives Anti-Aging-Konzept für mehr Schönheit

und jugendliche Ausstrahlung. Dabei arbeitet

das Institut mit unterschiedlichsten Spezialisten wie

etwa Hormonärzten oder Hautärzten zusammen.


State-of-the-Art Beauty

Design Beauty® setzt ganz auf individuelle, auf

den Kunden abgestimmte Konzepte. Dafür kommen

vor allem Methoden der apparativen Kosmetik

zur Bekämpfung von Alterungserscheinungen und

im präventiven Anti-Aging Bereich zum Einsatz.

Die gebotenen Behandlungen lassen keine

Wünsche offen: Das Angebot reicht von speziellen

Gesichtsbehandlungen, problemzonenorientierten

Körper-Treatments bis hin zur dauerhaften

Haarentfernung mittels der revolutionären SHR

Technologie. Dabei wird größter Wert auf die

professionelle Abwicklung jeder Behandlung,

beginnend mit einer computergesteuerten Haut-

Analyse oder Körper-Anamnese, eine problemorientierte

Beratung und Behandlung bis hin zum

eigens für die Kundinnen zusammengestellte Cremen

mit Behandlungsplan für zu Hause gelegt.

INFO

Denn dauerhafte Schönheit beginnt nicht im Studio

und hört auch nicht dort auf. •

oben: Eingangsbereich des

Instituts

unten links: Inhaberin

Priscilla Karla

unten rechts: Anwendung

mit dem Byonic Laser

DESIGN BEAUTY –

DERMA AESTHETIC

BEAUTY INSTITUTE

Wehrgasse 28

1050 Wienh

wien@design-beauty.com

www.design-beauty.com

SOCIETY 2_2016 | 137


LIFE & STYLE

MODE

Corsagen & Abendkleider

gestern und heute

Immer wieder neuen Materialien, neuen Kreationen und

neuen Herausforderungen stellt sich Michelle Ann Bächtold

mit einem alten Handwerk, der „Schneiderkunst“.

1 2

3

138 | SOCIETY 2_2016


LIFE & STYLE

MODE

4

6

1 AZALÉE, Abendkleid

aus Seidentaft

2 MONA, Drapierte

Corsage aus Seidensatin

3 LUCIA, Corsage aus

Seidenreps

4 JULIA, Corsage mit

schräg geschnittenen

Seidenbändern

5

5 MADELEINE, Corsage

aus Seidenreps

6 ELISABETH, Abendkleid

aus Seidenreps

Fotos: Stefan Liewehr, michelle ann bächtold

Als gelernte Gewandmeisterin und

seit Jahren in der Couture arbeitend,

weiß die gebürtige Schweizerin, was

die Trägerin eines Abendkleides

braucht. Das Kleid soll Blickfang

sein und einem rauschenden Ball gerecht werden,

eine Taille zaubern und ein dezentes Dekolleté.

Es soll schlicht, elegant und auffallend zugleich

sein, vor allem aber möchte sich die Frau darin

rundum wohl fühlen. Und da kommt Michelle Ann

Bächtolds jahrelange Erfahrung in der Schnitterstellung

als auch deren Umsetzung voll zu tragen.

Aus dem Theater und der Oper kommend, wo

sie unter anderem auch 4 Jahre lang das Damenatelier

an der „Opéra Royal de la Monnaie“ in Brüssel

leitete, sammelte Michelle Ann Bächtold im

Zuge der Zusammenarbeit mit Schauspieler- und

Sängerinnen die nötige Erfahrung, um Corsagen

und Kleider aus allen möglichen Epochen zu erstellen.

Dadurch werden der Trägerin während

ihrer Rolle Sicherheit und ein hohes Maß an Komfort

geboten, da auf der Bühne nicht nur gesungen

und getanzt wird, sondern in diversen dramatischen

Szenen auch mal die Verarbeitungsqualität

der Kleider schwer auf die Probe gestellt wird. Da

muss schon ein Kleid entworfen werden, das der

Protagonistin nicht nur Sicherheit, sondern auch

eine Leichtigkeit vermittelt und so, in Zuge ihres

Auftrittes, beflügelt. Ein Kleid darf somit nicht

nur schön sein, sondern muss Wohlgefühl und Bequemlichkeit

bieten – diesen Anspruch stellt Michelle

Ann Bächtold an jedes ihrer Kleider.

All diese Erfahrungen werden in der heutigen

Arbeit der Wahlwienerin ersichtlich. Sie verbindet

historische Schnitte mit traditioneller Handwerkskunst,

um sie gleich in die Moderne zu übertragen.

Die Gewandmeisterin weiß behutsam und

mit durchdachter Schneidertechnik die möglichen

„Berührungsängste“ bei dem Thema „Atemfreiheit

bei Corsagen“ zu nehmen. „Wenn das Darunter

nicht stimmig ist, hilft die beste Garderobe

drüber nichts“, meint Michelle Ann Bächtold, und

weiter: „Eine Corsage muss zwar Halt geben und

die schöne Figur unterstützen, aber sie sollte sich

ganz leicht und fein anfühlen.“ Interessant wird

es auch in dem Moment, wenn das Darunter darüber

getragen wird – ein Rollentausch. Eine Corsage

ist dann nicht nur für die Silhouette und

Halt der Drapierung mitverantwortlich, sondern

kann selbstbewusst über einer Bluse, einem Body,

zu einer Hose oder einem kurzem Rock getragen

werden. Der Hingucker ist damit garantiert. Ob

abendlich elegant oder schlicht für den Alltag, die

Materialauswahl macht alles möglich.

Bei einfühlsamer Beratung, für die man sich

auch gerne Zeit nimmt, werden Farbe, Material

als auch Design für die Kreation festgelegt und bei

den folgenden Anproben auf Maß geschneidert.

Am Ende empfindet Michelle Ann Bächtold jedes

Lächeln der Trägerin als ein Erfolgserlebnis. •

KONTAKT

MICHELLE ANN BÄCHTOLD

Gewandmeisterin

Tel: 0650 215 55 33

mbaechtold@gmx.net

www.michelle-ann.com

SOCIETY 2_2016 | 139


LIFE & STYLE

MODE

Custom made dress by Nùela,

“Made in Italy“

Elegant evening gowns in Manuela

Peressutti‘s showroom in Vienna

Italian Designer Manuela

Peressutti

CONTACT

Nùela by Manuela

Peressutti

Showroom in Udine

via Vercelli, 1

33100 Udine (UD)

Showroom in Vienna

Prinz Eugen Straße, 6/2

1040 Vienna

Tel: +39 392 0618110

info@nuela.info

www.nuelamoda.com

The Nùela project

“Wear your emotions“ is a strong and winning idea

created by the Italian designer Manuela Peressutti.

T

he full-blooded Friulian who, for a few

years now, has decided to follow the call

of the fashion world, has realized her

age-old passion of creating Nùela, her

highly polished brand that is exclusively

‚Made in Italy‘ in 2011. Not just a designer then,

but a real image consultant, whose aim is not just

showing, but rediscovering the value of people and

products by adding that touch of Italian pride that

is so special that it brings joy and security to people.


Atelier of the past

Trust is the first and most important goal to

which Manuela aims every time a new visitor crosses

the threshold of her showroom: that is the only

way she is able to dress her clients in a timeless style,

that will always be with them, from the choice of

which Nùela wardrobe to select, to the decision of

wanting to approach the uniqueness of tailor-made

garments. Nùela sustains the ‹Made in Italy› brand.

It all started in the Riviera del Brenta: precision design

and details rely on fine fabrics and sought after

leathers to create Nùela, a high-level fashion range

‹Made in Italy› and signed by Manuela Peressutti..


Unique creations

Manuela offers her discerning customers the

exclusivity of an artisan production created from

up-to-date patterns, produced in limited numbers,

making them even more precious – desirable beyond

words. In the various districts of Italian fashion,

craftsmanship has created resistant structures

which, while being alleviated by the many studies

and innovations made over the years, is then able

to show off creations of typical Italian taste that

can pass over and resist the transience of seasonal

trends.

The ‹Made in Italy› brand has become a creed,

the ultimate chic that is recognised in the world

and it is the craftsmen, who should be rewarded,

as they are the ones with their hard-earned experience

and skill who are continually able to keep the

glory alive, that comes from creations that cannot

be reproduced elsewhere.


Fotos: Laura Tessaro

140 | SOCIETY 2_2016


Gut behütet

„Zwei Dinge wird ein Mann niemals verstehen, das

Geheimnis der Schöpfung und den Hut einer Frau.“

(Coco Chanel)

LIFE & STYLE

STYLING

Text: Ingrid Chladek

Foto: melling rondell

Die Geschichte des Hutes beginnt

lange vor unserer Zeit: Griechische

Handwerker und Reisende trugen

Kopfbedeckungen, bei den Römern

galt der Hut als Symbol der Freiheit

– Sklaven erhielten bei ihrer Freilassung einen

Hut. Nach und nach wurde er dann auch für Männer

gesellschaftsfähig.

Hüte aus Stroh wurden als Schutz vor der Sonne

getragen, erst ab dem 12. bis 13. Jahrhundert

wurde der Hut zum Standeszeichen der Bürger.

Es entwickelte sich das Handwerk der Hutmacher,

die kunstvolle, mit Pfauenfedern oder Biberhaar

verzierte Filzhüte und Barrets schufen.

Ab dem 14. Jahrhundert begannen auch Frauen

Hüte zu tragen. Um 1800 kamen reich dekorierte

Schutenhüte, genähte Hauben, die mit einem zu

einer Schleife gebundenen Band unter dem Kinn

befestigt wurden, in Mode. Bei den Männern war

das Tragen bestimmter Hüte Ausdruck ihrer politischen

Gesinnung, so