DorfStadt 06-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Ausgabe 06/17 · vom 27. April 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Theaters an der Max-Brauer-

Allee übertragen. Neben seinem

Engagement als Bariton plant

er kurzfristig nun auch noch

die neue Saison des Theaters.

Das Programm will er Ende

Mai/Anfang Juni vorstellen.

Die Dorfstadt-Zeitung hat mit

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Bericht Seite 9

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2 • DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

neulich habe ich sie wieder gesehen.

Die Osterglocken und die

Tulpen. Nein, nicht im Garten

oder im Park, sondern am

Fahrbahnrand. Ob Ausfahrten

an der A7, Grünstreifen entlang

der Hauptverkehrsstraßen oder

Verkehrsinseln – an vielen Stellen

blühte es zu Frühlingsbeginn

bunt. Das freut einen.

Mich jedenfalls. Sie auch? Ist

Ihnen das überhaupt aufgefallen?

Irgendjemand in der Behörde

muss diesen genialen

Pflanzeinfall vor Jahren gehabt

haben. Abertausende Zwiebeln

kamen damals in den Boden.

Jetzt, Jahre später, freue ich

mich jedes Jahr wieder auf die

leider viel zu früh vergehende

Pracht. Schon jetzt kann ich es

kaum bis zur nächsten Blütezeit

erwarten. Und Sie? E-Mail an

redaktion@dorfstadt.de

Und damit zu den Meldungen:

Wohnen für

Demonstranten

Bezirk Altona – Gehört Weltpolitik

in die Kommunalpolitik?

Ja, meint DIE LINKE, und

fordert das Bezirksamt Altona

auf, zur Unterbringung von

Kritikern des G20-Gipfeltreffens

genügend „Räume und

Flächen“ im Bezirk Altona bereitzuhalten.

Denn bei Gegenprotesten

wird am 7. und 8. Juli

2017 mit mehreren zehntausend

Teilnehmern gerechnet. In

ihrem Antrag schiebt die

LINKE-Fraktion noch nach, die

Konferenz der wichtigsten Industrie-

und Schwellenländer

mit Trump, Merkel, Erdogan &

Co. zeichne sich „nicht durch

konstruktive Konzepte zur globalen

Friedenssicherung aus“.

Chancen hat der Antrag allerdings

nicht. Auch ist nicht

bekannt, ob andere Parteien für

die Unterbringung von G20-

Befürwortern eintreten. Vorboten

des Kommenden gab es

kürzlich in Blankenese, wo

bekennende 20-Gegner zwei

Autos abfackelten.

Wohnen für Begüterte

Elbvororte – Zwischen Othmarschen

und Rissen stehen einige

der teuersten Immobilien von

Deutschland. Diese Vermutung

wird zu Gewissheit, wenn man

eine Studie des Maklerkonzerns

Engel & Völkers anschaut.

Darin wurden die teuersten 5%

der Wohnungsverkäufe in deutschen

Metropolen untersucht.

So wurden im vergangenen

Jahr für das teuerste Villenobjekt

in Hamburg immerhin

8,3 Mio. Euro hinterlegt, und es

steht in den Hamburger Elbvororten.

Bei den Wohnungen dagegen

hat die HafenCity die

Nase vorn: in dem neuen Quartier

zwischen Kreuzfahrtterminal

und Elbphilharmonie

ging eine Eigentumswohnung

für 23.400 Euro/qm weg. So

gesehen lebt’s sich in den

Elbvororten billiger…

Wohnen für Flüchtlinge

Othmarschen – Während die

Stadt von einem neuen Weg

geht, fühlen sich Anwohner

verschaukelt. An der Baurstraße

beim UCI-Kino errichtet ein

Investor jetzt ein Haus, dessen

160 Wohneinheiten drei Zwecke

zugleich erfüllen: sie sind Eigentumsappartements,

Sozialwohnungen

und Unterkünfte

für maximal 300 Flüchtlinge.

Letzteres stößt auf Protest. „Das

ist ein Verstoß gegen die hamburgischen

Bürgerverträge, in

denen die Zahl der Flüchtlinge

pro Gegend auf 300 Personen

gedeckelt ist,“ schimpft die

Initiative Mitgestaltung Othmarschen.

Zwar soll diese Zahl

in dem Haus ja nicht überschritten

werden, aber nahebei

sind bereits 200 weitere Frauen,

Männer und Kinder untergebracht.

Ein Behördentrick? Der

Streit schwelt weiter. Die Dorf

Stadt-Zeitung bleibt dran.

Wohnen mit Gewerbe

Ottensen – In alten Zeiten war

es normal, dass man in dem

Stadtteil wohnte, in dem man

auch arbeitete. Das schuf eine

ganz besondere Verwobenheit

der Menschen mit ihrem Kiez.

Ein Bauprojekt in Ottensen

nahe S-Bahnhof Bahrenfeld

greift die Idee wieder auf.

„Quartier an der Friedensallee“

soll das Vorhaben heißen, das

bis 1.200 neue Wohnungen

plus Flächen für Kleingewerbe

vorsieht. Altonas Bezirksamtsleiterin

Dr. Liane Melzer (SPD)

gibt dem Plan ihren Segen:

„Das hat bei gutem Lärmschutz

Zukunft, um lange Arbeitswege

zu vermeiden.“ Die historische

„Kolbenschmidt-Halle“ und die

bereits ansässigen 26 Betriebe

dürfen bleiben, die Mieten für

sie werden subventioniert. Jede

dritte neue Behausung soll Sozialwohnung

werden. Widerstand

ist nicht bekannt.

Wohnen auf

Pferdeparcours

Bahrenfeld – Im Galopp voran

gehen Vorbereitungen für eines

der ehrgeizigsten Neubauvorhaben

Hamburgs. Denn dort,

wo heute noch Pferde die

Runde ziehen, sollen schon in

fünf bis sechs Jahren die ersten

von bis zu 2.200 Wohnungen

die Türe aufschließen: auf der

heutigen Bahrenfelder Trabrennbahn,

die aufgegeben wird.

Heute hört man auf dem Areal

nicht nur Pferdegewieher, sondern

auch brausendem Autolärm

geprägt – und da sollen

Wohnungen hin? Möglich machen

diese Vision der künftige

Deckel auf der Autobahn 7 und

weitere Lärmschutzmaßnahmen

der Stadt. Sollte es so kommen,

werden Trabrennbahn und das

angrenzende Volksparkgelände

kaum wiederzuerkennen sein.

E l b v o r o r t e

Viel Blech, aber auch Holz macht Musik

Ein Besuch bei der »Fanfare Iserbrook« auf der Empore der Martin-Luther-Kirche | Konrad Matzen

ISERBROOK

Musik ist ein wesentlicher

Bestandteil der feierlichen

Liturgie. Sie bloß auf die

Funktion einer schönen

„Umrahmung“, auf ein

Beiwerk in loser Aneinanderreihung

gefälliger Weisen

zu reduzieren, würde den tieferen

liturgischen Auftrag verfehlen.

Musik ist Merkmal und

gestalterisches Element. Alle im

Gottesdienst sind Mitwirkende

- die Kantoren, Organisten,

Chorsänger, die Gottesdienstbesucher

und auch Blasmusiker.

Sie alle stehen dann im

Dienst der Verkündigung der

Heilsbotschaft. Häufig landläufig

als „Posaunenchor“ bezeichnet,

sind es im Hamburger

Westen meistens jedoch Blasensembles,

die aus Holz- und

Blechbläsern zusammengesetzt

musizieren. Auch in der Kirchengemeinde

Sülldorf-Iserbrook.

Einmal in der Woche treffen

sich 15 Musikerinnen und Musiker

auf der Empore der Martin-Luther-Kirche

in Iserbrook,

um ihr Holz und Blech zusammen

zu schmeißen und daraus

einen Brass-Sound zu kreieren,

der die Kirche rockt. Saxophone,

Klarinetten, eine Tuba, einige

Trompeten, Querflöten und

Posaunen sind dabei, ja sogar

ein Tenorhorn spielt jeden

Dienstagabend auf, wenn die

Leiterin des Ensembles, Constanze

Thee, zur Probe ruft.

Beim Ensemble „Fanfare Iserbrook“

sind vor allem Amateure

versammelt, manche spielen

ihr Instrument sogar erst

ein paar Monate, sind aber mit

Begeisterung dabei. „Es können

gern weitere Musikerinnen und

Musiker dazu kommen“, sagt

Thee, auch diejenigen, die erst

noch ein Instrument lernen

möchten, seien herzlich willkommen,

denn die Mitglieder

organisieren auch den Unterricht

auf den Instrumenten, es

gibt sogar Leihinstrumente im

Fundus der Kirchengemeinde,

zum Beispiel Posaunen, Trompeten

oder Hörner. Das Repertoire

reicht von Klassik bis zur

Tonbandgerät live

Angesagte Band am 1. Mai in Rissen | K. Matzen

RISSEN

Moderne, auch rockige oder

jazzige Stücke sind zu hören.

Gerade als der DorfStadt-Redakteur

die Treppe zur Empore

erklimmt, ist Swing zu hören...

Die Teilnahme am Bleckblas-

Die Musiker der Fanfare Iserbrook vor dem Kirchenportal der Martin-Luther-Kirche

Zum Tag der offenen Tür

im Kinder-Hospiz Sternenbrücke

in Rissen hat sich

die Indiepopband „Tonbandgerät“

angesagt. Die Hamburger

Band hat im Februar in

der Elbphilharmonie das Publikum

begeistert und wird am 1.

Mai im Garten des Kinder-Hospizes

am Rande des Klövensteen

für die Besucher der

Sternenbrücke aufspielen.

Am freien Montag, dem 1. Mai

2017 lädt die Sternenbrücke ein

zum Tag der offenen Tür. Zwischen

12 und 18 Uhr können

interessierte Besucher das Haus

besichtigen, mit Mitarbeitern

ins Gespräch kommen und

auch die besonderen Räume der

Sternenbrücke kennen lernen.

NDR-Moderator Carlo von

Tiedemann führt am Nachmittag

durch ein umfangreiches

Bühnenprogramm mit tollen

musikalischen Einlagen und

witzigen Überraschungen – im

Garten der Sternenbrücke wartet

auf die Gäste wieder ein

fantasievolles Familienprogramm

mit Möglichkeiten zum

Einkaufen, Schminken, Basteln,

Hüpfen und natürlich auch

kulinarischen Köstlichkeiten.

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke

begleitet betroffene Familien

von unheilbar kranken

Kindern im Rahmen der Ent-

Blick in den Garten des Kinder-Hospizes in Rissen

Foto: PR

lastungspflege auf dem langen

Krankheitsweg ihrer Kinder, um

ihnen eine kraftschenkende Erholungsphase

zu ermöglichen.

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Tag der offenen Tür

1. Mai 12–18 Uhr

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Ensemble ist kostenlos. Wer

sich für das Ensemble interessiert

ist herzlich eingeladen, bei

einer Probe am Dienstag zwischen

19:45 und 21:15 Uhr einfach

mitzuspielen oder sich eine

Probe erstmal anzuhören.

Natürlich spielen die Musiker

nicht nur für sich. Die Stücke

werden eingeübt und dann in

den Morgen- oder Abendgottesdiensten

in der Martin-

Dieser Leserbrief wird

sicher vielen unserer Leser

aus der Seele sprechen:

Vielleicht ist dieser Leserbrief

ja auch eine Möglichkeit,

einem absolut unschönen

Trend der letzten Monate entgegenzuwirken.

Die Fußwege in Sülldorf haben

sich in letzter Zeit in eine unfassbare

Hundetoilette entwickelt.

Würde man, allein im Wittland,

alle Haufen zusammenzählen,

die die vierbeinigen Freunde

hier hinterlassen, würde man

gewiss auf 40-50 Tretminen

kommen.

Holt man sein Kind mit dem

Auto vom Kindergarten am

Sorgfeld ab, muss man jederzeit

seine Blicke auf den Boden

richten, damit man nicht aus

Versehen doch den Grünstreifen

(eigentlich ja ein Grünstreifen

und kein Hundeklo) betritt. Die

Luther-Kirche in Iserbrook oder

der St. Michaelskirche in Sülldorf

aufgeführt. Auch bei

Gemeindefesten oder Feiern

von Bekannten der Musiker

werden die Stücke aufgeführt.

Foto: Krohn

Feste Termine für das Ensemble

sind Ostern, das Sommerfest

und der Volkstrauertag oder an

den Weihnachtsfeiertagen.

Manchmal stehen auch Auftritte

in Seniorenheimen an.

Fanfare Iserbrook

Dienstags, 19:45–21:15 Uhr

Martin-Luther-Kirche

Schenefelder Landstraße 200

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Ein echtes Ärgernis!

Hundehaufen gehen Leserin auf die Nerven

SÜLLDORF

Chance, dann nämlich zum

wiederholten Male Kinderschuhe

von Hundekacke befreien zu

müssen, ist riesengroß. Und das

ist ein echt bescheuerter Zustand.

Die Ignoranz mancher Hundebesitzer

ist schon ziemlich

bemerkenswert - genau vor

einem Schild, das ein Anwohner

am Sorgfeld positioniert hat

„Hier ist kein Hundeklo!" findet

Tretminen unerwünscht! So wie unserer Leserin ergeht es vielen

Hamburgern. Bitte, liebe Hundefreunde, nehmt Rücksicht! Foto: Tanzen

man fast täglich frische

Haufen. Besonders bitter, da

der Hausbesitzer sogar Gassitütchen

neben sein Schild gehängt

hat...

Ich spreche sicher im Namen

vieler Sülldorfer, wenn ich an

alle Hundebesitzer appelliere,

mal wieder ein wenig Rücksicht

zu nehmen auf Große und

Kleine, die gerne ohne Hundekacke

an den Füßen im Dorf

spazieren gehen möchten.

Verena Reinke


Feuerwehr modernisiert Einsatzfahrzeuge

Neues Löschgruppenfahrzeug in Dienst gestellt | Markus Krohn

Nach rund 21 Jahren bekommt

die Freiwillige Feuerwehr

Blankenese als eine

der ersten Wachen in Hamburg

das neue und hochmoderne

„Hamburger

Löschgruppenfahrzeug“.

Modernere Ausstattung und

zusätzliches Equipment wie ein

Türöffnungsgeschirr und ein

„Schlauchpaket“, mit dem die

Feuerwehrleute in engen Wohnungen

im Treppenviertel bes-

BLANKENESE

ser hantieren können, sind

dabei. In dem neuen Fahrzeug

sind die Geräte vor allem

wesentlich besser untergebracht

als in dem alten Fahrzeug.

Damit verbessern sich die

Arbeitsbedingungen für die

ehrenamtlichen Helfer enorm.

Das ist auch notwendig, denn

die Bedingungen für die Freiwilligen

Feuerwehren, neue

Feuerwehrleute zu gewinnen,

sind nicht einfach. Im Gegenteil:

Neben der Karriere und

eigenen Familie noch zusätzlich

für Einsätze oder Übungen

zur Verfügung zu stehen, passt

bei vielen Hamburgern einfach

nicht mehr zusammen. Umso

stolzer kann die Führung der

Freiwilligen Feuerwehr Blankenese

sein, hier gegen den Trend

zu wachsen. Vor allem in der

Jugendfeuerwehr, die erst vor

kurzem neu gegründet wurde,

konnte innnerhalb weniger

Monate ein Stamm von 14

Mitgliedern aufgebaut werden,

davon drei Mädchen. Die Feuerwehrführung

macht dafür

auch die erfolgreiche Zusammenarbeit

mit dem Quartiersmanagement

Blankenese verantwortlich.

„Seit wir zusammenarbeiten

und viele

Gelegenheiten haben, uns im

Dorf zu präsentieren, haben wir

viel Zulauf erfahren“, weiß

Wehrführer Yves Filges und Pressesprecher Jan-Philipp Dombrowski vor dem neuen Fahrzeug Foto: Krohn

Wehrführer Yves Filges. Die

Freiwillige Feuerwehr Blankenese

ist ohnehin schon immer

hoch angesehen. Das Klischee:

„Freiwillige Feuerwehrleute

löschen zuerst ihren Durst“ gilt

E l b v o r o r t e

hier schon lange nicht mehr.

Filges: „Wir betreiben in der

Wehr in Blankenese eine sehr

ernsthaftes Ehrenamt mit einer

großen Verantwortung, nicht

nur ein Hobby“. Manchmal zum

Leid der Angehörigen, die aber

gern über die Art und Weise

witzeln, wie die Feuerwehrleute

ihre Einsatzkleidung bereit

legen. „Wer bei uns in der

Einsatzbereitschaft ist, muss

innerhalb von höchstens 5

Minuten an der Wache sein!“

erklärt der Familienvater, denn

einige Minuten später soll die

Wehr bereits in Einsatzstärke

beim Einsatzort sein. Da muss

jeder Handgriff sitzen. Auch

nachts, wenn die Helfer Pyjama

mit der Einsatzuniform tauschen,

aus der Wohnung ins

Auto und über die Straßen zur

Wache fahren – natürlich noch

ohne Sonderrechte!

Einen besonderen Vorteil hat

die Freiwillige Feuerwehr Blankenese

durch die von einem

ihrer Mitglieder zur Verfügung

gestellten Wohnungen für junge

Feuerwehrangehörige direkt

an der Wache in Blankenese. Die

sind natürlich sofort vor Ort.

Jedes Jahr helfen die Blankeneser

bei 60 Einsätzen in ihrem

und den benachbarten Stadtteilen.

Meist gemeinsam mit den

Kollegen der Berufsfeuerwehr.

Mit dem neuen Einsatzfahrzeug

jetzt sogar noch besser!

Beim diesjährigen Frühlingsmarkt

im ELBE Einkaufszentrum

konnten die Besucher

wieder schlemmen,

spielen und sich informieren.

Es kam ein stattlicher

Erlös zusammen, der noch

einmal vom Lions Club

Hamburg-Klövensteen auf insgesamt

5.000 Euro aufgestockt.

Der Frühlingsmarkt war im

hundertsten Jahr des LIONS

International wieder von den

Lions Clubs Hamburg Klövensteen,

Hamburg-Altona, Airport,

Elbufer, Hansa, St. Pauli

und Ellerbek-Rellingen und mit

der großzügigen sowie tatkräftigen

Unterstützung des ELBE

Center Managements veranstaltet

worden.

„Wir spenden den Erlös an das

Jugend Mentoring Programm

DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017 • 3

Geld für Begleitung

Lions übergeben Spendenscheck im ELBE | K. Matzen

GROß FLOTTBEK

Centermanager Christian Andresen, Jana Retta und Thilo Wurst

(RockYourLife) mit Bettina Riemer bei der Scheckübergabe Foto: PR

„Rock Your Life!“, sagte die

Präsidentin Bettina Riemer

und überreichte an Thilo Wurst

und Jana Retta von „Rock Your

Life!“ (RYL) einen Scheck.

RYL ist eine gemeinnützige Bildungsinitiative

in Trägerschaft

der Rock Your Life! GmbH. Schüler

aus sozial, familiär oder

wirtschaftlich benachteiligten

Familien werden von einem Studierenden

als Mentor über ihre

letzten Schuljahre begleitet.

Die Lions unterstützen darüber

hinaus das Projekt „Handwerk

macht Schule“, mit dem vor

allem Grundschüler beim Lernen

handwerklicher Fähigkeiten

unterstützt werden.

hamburg.rockyourlife.de

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Wir feiern am So., 30. April ‘17 · 10–16 Uhr

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4 • DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017

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„Den Osdorfer“ zu beschreiben

fällt schwer, zumal der

mit Osdorf bezeichnete

Stadtteil eigentlich aus vier

teilweise sehr unterschiedlichen

Vierteln besteht: Im

Süden gibt es das Villenviertel

Hochkamp, deren Bewohner

sich häufig zu Nienstedten

gehörig fühlen – auf großen

parkähnlichen, häufig uneinsehbaren

Grundstücken gelegen

befinden sich riesige Anwesen,

die so gar nicht zu der

Großsiedlung im Nordwesten

Osdorfs am Osdorfer Born passen.

Auch im Nordosten befinden

sich eher beschauliche

Siedlungen mit kleinen Einzel-,

Reihen oder Mehrfamilienhäusern.

Viele zählen zu Osdorf vor

allem den Ortskern von Alt-

Osdorf, der sich von der St.

Simeonkirche, zum Polizeikommissariat

am Blomkamp und

bis hin zur Osdorfer Mühle (Restaurant

»Don Quichotte«) zieht.

Vor 50 oder 60 Jahren sah es

hier noch ganz anders aus. Damals

bestand Osdorf wie viele

andere Stadtteile in Hamburgs

Westen auch aus 32 Hofstellen,

die von Weiden und Äckern

umgeben waren. Dementsprechend

konservativ waren die

Bewohner Osdorfs der 1950er

Jahre. Hier wurden im großen

Stil Kartoffeln angebaut, es gab

eine Reihe von Baumschulen.

Und überall musste man damit

rechnen auf Rehe und Rebhühner

zu treffen.

In der zweiten Hälfte des 19.

Jahrhunderts begann der Verkauf

von landwirtschaftlichen

Flächen und im Süden der Bau

des vornehmen Villenviertels

„Hochkamp“. 1932 wurde nach

dem „Reichsheimstätten-Gesetz

von 1920“ die Siedlung Osdorf-

Mitte gebaut. Sinn und Zweck

des Gesetzes war es, der Bevölkerung

zu günstigen Preisen

Wohneigentum zu überlassen

OSDORF

O s d o r f

Die »vier Osdorfs«

Wer kennt die vielen Gesichter Osdorfs? | Markus Krohn

Vier Gesichter eines Stadtteils: Alt-Osdorf (Rugenbarg), Siedlung Hochkamp, Reihenhäuser am

Blomkamp und eines der Hochhäuser am Osdorfer Born

Fotos: Krohn

und auch die Möglichkeit zum

Anbau von Gemüse und Obst

und einer eingeschränkten

Tierhaltung zu ermöglichen. So

wandelte sich der Stadtteil in

der Mitte des vorigen Jahrhunderts

von einem Dorf mit

2.500 Einwohnern zu einem

Stadtteil, in dem heute 26.000

Hamburger leben.

Wer also heraus finden will,

wer ein typischer Osdorfer ist,

sollte sich fragen, wie die

Bevölkerung in diesen vier

unterschiedlichen Stadtteilbereichen

sind. Schon allein die

Frage nach der Gesinnung der

über 30 Nationen, die in der

Siedlung am Osdorfer Born

leben, würde den Rahmen dieser

Ausgabe der DorfStadt-

Zeitung sprengen... ein wenig

kann man sich aber über die

Aktivitäten des Bürger- und

Heimatvereins Osdorf nähern,

der seine Mitglieder hauptsächlich

aus Alt-Osdorf und Osdorf-

Mitte (Einkaufszentrum Rugenbarg/Diekweg)

rekrutiert. In

diesem Bereich Osdorfs stehen

auch noch etliche Reetdachhäuser,

die von ehemals landwirtschaftlich-orientierter

Wirtschaft im Ortskern zeugen.

In einem der ehemaligen Hofstellen

befindet sich die heutige

Kulturstätte „Heidbarghof“ mit

einem reichhaltigen Kulturund

Stadtteilprogramm, das

sogar weit über die Stadtteilgrenzen

hinweg Gäste anzieht.

Im nächsten Jahr finden hier

und auf dem Gelände der

Osdorfer Mühle die 750-Jubiläumsfeier

des Stadtteiles

statt. Auch eine neue Chronik

wird dann erscheinen.

Die Osdorfer feiern dann ihren

Stadtteil, um dessen Erhalt sie

immer wieder kämpfen mussten.

So wurde unter anderem

verhindert, dass die Osdorfer

Mühle abgerissen wurde.

„Schön ist es auch, dass man

beim Einkaufen immer noch

Nachbarn zu einem kleinen

Schnack treffen kann“,

schwärmt Dr. Gerhard Jarms,

Vorsitzender des Bürgervereins,

der hofft, dass die Feldmark

dem Stadtteil als Naherholungsgebiet

noch möglichst

lange erhalten bleibt.

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Mitglieder „ihren“ Verein liebevoll

nennen, lernen die Paare

nicht nur Standard- und Lateinamerikanische

Tänze wie

Walzer, Tango, Slow Foxtrott,

Paso Doble oder Wiener Walzer

sowie Rumba, Cha Cha Cha,

Jive oder Samba, sondern auch

Discofox, Salsa oder Hip Hop…

das volle Programm also.

Viele erfolgreiche Paare haben

den Verein in der Vergangenheit

deutschlandweit vertreten,

aber auch in den Tanzkreisen

gibt es zahlreiche Mitglieder,

die beim Tanzen einfach nur

Spaß haben, ohne Ambitionen,

bei Turnieren Pokale gewinnen

zu wollen. Sogar für Hochzeitspaare

besteht die Möglichkeit,

Walzer, Rumba oder Disco-Fox

für die Feier zu lernen – auch

Gäste des Hochzeitspaares sind

herzlich eingeladen, ihre ersten

Schritte auf dem Parkett des

„Impi“ in Osdorf zu lernen oder

Figuren aufzufrischen.

Wer sich einfach mal informieren

möchte, sollte einfach mal

vorbei kommen und mittanzen

– zweimal darf jeder kostenlos

OSDORF

ALT-OSDORF

Chef Hans Peter Radbruch

Jürgen und Birte Kuberczyk

probetanzen, bevor man sich

für eine Mitgliedschaft entscheidet.

Der Vorteil einer

Mitgliedschaft: Günstige monatliche

Beiträge in einem Club

mit eigenen Räumen, kompetente

Trainer und Übungsleiter

sowie hunderte nette Tänzer,

die sich über neue Gesichter im

eigenen Clubhaus in der Osdorfer

Landstraße sehr freuen!

Imperial Club Hamburg

Osdorfer Landstraße 225

Tel.: 80 53 35

www.imperialclub.de

Peter und Claudia Radbruch mit Firmeninhaber Hans Peter

Foto: PR

O s d o r f DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017 • 5

Foto: Bayer

Foto: PR

Keine Viehtransporte mehr.

Stressfreie Tiere. Hans-Peter

Radbruch schlachtet

nur noch gemeinsam mit

einem Berufskollegen in

Hartenholm. Das wurde

notwendig, weil die Tiertransporte

oft auf der A7 im Stau

stecken blieben. Die Schlachtung

vor Ort ist deshalb schonender

für die Tiere. Außerdem

wird es auch in den nächsten

Jahren keine Besserung der

Verkehrslage geben. So handelte

Fleischermeister Hans-Peter

Radbruch mit seiner Entscheidung

weitsichtig.

Die Fleischerei Radbruch in

Alt-Osdorf vertritt die Devise

„Vom lebenden Tier bis zur fertigen

Wurst alles aus einer

Hand“ – und das schon seit

mehr als 50 Jahren. Der famili-

Radbruch (von rechts)

engeführte Betrieb ist einer der

letzten Betriebe in Hamburg

mit eigener Schlachtung und

wurde im Rahmen einer Leserbefragung

der B&L Medien-

Gesellschaft zu einem der beliebtesten

Metzger Deutschlands

gewählt. Die Fleischerei Radbruch

ging als einziger Sieger

aus Hamburg daraus hervor.

„Wir sind eine der letzten

Fleischereien in Hamburg, die

noch selbst schlachtet und die

Wurst selbst macht“, erklärt

Inhaber Hans-Peter Radbruch.

Neben zahlreichen privaten

Haushalten der Umgebung

zählen zu den Stammkunden

der Fleischerei Radbruch auch

Großküchen von Kliniken,

Altenpflegeheimen, Restaurants

und Kantinen von Unternehmen

wie Unilever oder dem

Spiegel-Verlag. Fast alle

Fleisch- und Wurstwaren werden

selbst nach eigenen Rezepten

hergestellt – ohne Geschmacksverstärker,

Farb- und

Konservierungsstoffe sowie

künstliche Aromen. Ein Pluspunkt,

den die Kunden in nah

und fern zu schätzen wissen.

Der familiengeführte Betrieb

bietet ein großes Sortiment an

Fleisch- und Wurstwaren an.

Raumlösungen mit Stil

Individuelle Lösungen für mehr Stauraum auch in letzten Winkeln | K. Matzen

Wie lassen sich Dachschrägen

optimal ausnutzen?

Was tun, wenn der Kleiderschrank

zu unpraktisch für

das Schlafzimmer ist? Wie

kann man einen eigenen Arbeitsbereich

schaffen? Bärbel

Schilling, Inhaberin im Schrankstudio

Schilling, weiß Rat.

„Wir entwickeln mit unseren

Kunden einzigartige Lösungen,

um in ihren Räumen Nischen

und Zimmerecken optimal zu

nutzen. Sie sind abgestimmt auf

den individuellen Charakter der

Wohnräume und setzen neue

Impulse, die Funktionalität mit

Design vereinen“. sagt Bärbel

Schilling. Im Schrankstudio

sehen die Kunden, was mit

Einbauschränken und Raumteilern

heute alles möglich ist.

Einbauschränke sind wahre

Raumwunder, die nicht nur ein

Optimum an Staufläche bieten,

sondern dem Raum eine neue

Dimension verleihen. Mit intelligenten

Raumlösungen und

platzsparenden Schiebetüren

wird jeder noch so kleine verwinkelte

oder durch Dachschrägen

beeinträchtigte Wohnbereich

nutzbar gemacht. Doch

mit Stauraum und Ordnungsmöglichkeiten

sind die cleveren

Ideen der Expertin noch längst

nicht erschöpft. Nischen werden

nicht nur ausgefüllt, um

zusätzlichen Stauraum zu erhalten,

Sondern es werden auch

zusätzliche Räume durch raumhohe

Schiebetüren gewonnen.

Dadurch kann eine neues Ankleidezimmer

entstehen oder

OSDORF

und Verkauf der Ware zuständig

Berühmt ist er unter anderem

auch für seine verschiedenen

Currywurst-Sorten, mit denen

Maßgeschneidertes Ankleidezimmer mit Schiebetüren

Das fleißige Team hinter der Ladentheke ist für die Produktion

Foto: PR

Foto: PR

eine separate Essecke. Im Kinderzimmer

lassen sich auf diese

Art Bereiche wie Spielecken

oder Ruhezonen gut voneinander

trennen. „Die Türfronten

sind mit unterschiedlichen Materialien

erhältlich, wie z.B.

Spiegel, Lack oder Dekorfüllung,

mit Alu- oder Holzprofilen,

aber auch profillos. Die

Gleittüren werden mit Bodenschienen

oder hängend eingesetzt“,

erklärt Schilling. Sie

berät ihre Kunden fachkundig

und plant mit harmonischem

Raumgefühl. Alle Möbelstücke

werden millimetergenau beim

Kunden eingebaut.

Schrankstudio Schilling

Osdorfer Landstraße 251b

Tel.: 35 71 91 01

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Keine Viehtransporte mehr... Die Lösung bei Radbruch

Um die Tiere zu schonen, schlachtet Hans Peter Radbruch jetzt in Hartenholm | PM

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auch Restaurants beliefert werden.

Gefragt bei den Kunden

sind auch die täglich wechselnden

Mittagsgerichte zum Mitnehmen,

zum Beispiel die

Rinderrouladen. Ein Partyservice

ergänzt das Angebot der

beliebten Fleischerei. Ob für

private Feiern oder bei geschäftlichen

Anlässen: Geliefert

wird im gesamten Hamburger

Raum.

Weitere Informationen finden

Sie auch im Internet auf der

Internet-Seite der Fleischerei.

Hans P. Radbruch GmbH

Diekweg 14 – Alt Osdorf

22549 Hamburg

Tel.: 80 12 09

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Telefon: 80 12 09 · Fax 80 13 19 · Diekweg 14 in Alt-Osdorf

Montag geschlossen! Dienstag bis Freitag von 7. 00 – 13. 00 und 14. 30 – 18. 00 Uhr · Samstag 7. 00 – 13. 00


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Fast ein Drittel aller Mitglieder

von Komet Blankenese

gehören zur Fußball-

Abteilung. Die Begeisterung

für Fußball gab es

aber schon vor 110 Jahren:

Am 7. Mai 1907 wurde daher

dieser Blankeneser Sport-

Verein gegründet – um Fußball

zu spielen. Das Jubiläum

nimmt die Fußball-Abteilung

zum Anlass, am Sonntag, dem

7. Mai 2017 ein Fußball-Benefizspiel

zu veranstalten.

Angeführt von Sven Wiechmann

spielen die Komet-

Legenden – die Aufstiegshelden

in Hamburgs oberster Spielklasse

– mit den beiden Ex-

HSVern Bernd Bressem und

Bastian Reinhardt gegen eine

Asklepios-Auswahl um den

HNO-Arzt Prof. Dr. Jens E.

Meyer zugunsten der gemeinnützigen

NCL-Stiftung, die sich

aktiv für die nationale und

internationale Forschungsförderung

einsetzt, um den von

der sogenannten Kinderdemenz

NCL (Neuronale Ceroid Lipofuszinose)

betroffenen Kindern

(ca. 700 in Deutschland und

70.000 weltweit) eine Aussicht

auf bislang fehlende Therapieund

Heilungsansätze zu geben.

Sven Wiechmann ist KOMET

noch immer als Trainer und

Kassenwart eng verbunden.

Bernd Bressem, der mit KOMET

seine größten Jugenderinnerungen

verbindet, fühlte sich

bei der Vorstellung des Jubiläumsprogramms

im Klubheim

Der Sport im Bezirk Altona

rüstet weiter auf. Überall

entstehen neue Sportflächen

und auch am Marschweg

75 entwickelt sich neben

dem RSV die Tennis-, Hockeyund

Krocketabteilung im RSV

von 1949 e.V. (THK Rissen)

weiter: Nachdem 2013 die neu

erbaute Vierfeld-Tennishalle

eingeweiht werden konnte,

freut sich der THK Rissen, nach

zweijähriger Vorbereitungsphase

nun endlich den Startschuss

für den Bau eines zweiten

Hockey-Kunstrasenplatzes geben

zu können. Die Hockeyabteilung

wächst kontinuierlich,

vor allem im Jugendbereich,

so dass dringend weitere

Trainingskapazitäten geschaffen

werden mussten. Zeitgleich

begannen im April die Sanierung

und der Neubau des Clubhauses

mit dem Teilabbruch.

Die Fertigstellung beider Großprojekte

wird Ende Juni erwartet.

Während der Bauphase

geht der gastronomische Betrieb

des „Le Club“ im Zelt

neben der Terrasse weiter.

Für die Finanzierung beider

Bauprojekte war eine Eigenleistung

des Vereins in Höhe von

250.000 € erforderlich. Die

grandiose Spendenbereitschaft

der Mitglieder und Freunde des

THK Rissen hat dafür gesorgt,

dass bereits rund 220.000 €

eingegangen sind! Es gab

neben vielen Einzelspenden

auch äußerst einfallsreiche

S p o r t

KOMET Blankenese feiert 110 Jahre

Fußball-Benefizspiel zugunsten der NCL-Stiftung | Markus Krohn

BLANKENESE

wahnsinnig wohl: „Ich erinnere

mich an tolle Spiele gegen den

HSV oder St. Pauli im Komet-

Trikot“, sagte der sichtlich

berührte Bressem. Als „kleine

Bubis“ hätten er und seine

Mannschaftskameraden regelmäßig

nach den Spielen für

Getränke im Klubheim gesorgt.

„Eine tolle Zeit…“. Auch Christoph

Albrecht, 1. Vorsitzender

der Freien Turn- und Sportvereinigung

Komet Blankenese

von 1907 e.V., erinnert sich an

die glorreichen Zeiten, in denen

seine Mannschaft in den

1980er Jahren zu den erfolgreichsten

A-Jugendmannschaften

zählte: Ein großartiges 2:2-

Unentschieden erreichte die

Mannschaft unter Klaus Ettel

und Andreas Kleinhans damals

gegen überraschte Grashoppers

Zürich. Damals war es auch

ganz normal, wenn 500 Zuschauer

oder mehr die Mannschaften

anfeuerten. Davon

können die Jungs (und Mädchen)

heute höchstens träumen.

Anstoß des Jubiläums-Benefizspieles

ist um 15 Uhr auf dem

Sportplatz Dockenhuden (2x 35

Minuten). Tatkräftige und sehenswerte

Unterstützung erfährt

das Match von den

Cheerleaders von Komet, die in

der Halbzeitpause eine großartige

Choreographie präsentieren.

Und auch die Zumba-

Gruppe wird mit einem Auftritt

Neues Clubhaus für den THK Rissen

Reaktion auf Zulauf vor allem bei den Jugendlichen | Konrad Matzen

RISSEN

Komet-Legenden Sven Wiechmann und Bernd „Fiete“ Bressem (links) treffen auf die Asklepios-

Betriebsport-Mannschaft mit Prof. Dr. Jens Meyer und Rico Priewe (rechts) auf dem Sportplatz

Dockenhuden. Christoph Albrecht (Mitte) pfeift das Spiel.

Foto: Krohn

Aktionen der Spieler: der Verkauf

von Fanartikeln (T-Shirts,

Tassen, Trinkflaschen), Spendenläufe

oder eine Benefizaktion

wie das Kokosnuss-

Boßeln. Dennoch ist der Verein

weiter auf Spenden angewiesen.

„Wie bereits auf der

Mitgliederversammlung berichtet,

haben wir uns zu Beginn

der Baumaßnahmen entschlossen,

obwohl noch ca. 30.000 €

an Spenden zur vollständigen

Finanzierung fehlen. Bitte helfen

Sie uns, auch diese Lücke

noch zu schließen, damit wir

beide Bauvorhaben im Sommer

erfolgreich abschließen können“,

wirbt der 1. Vorsitzende,

Ulf Holländer.

Wer sich beteiligen möchte,

kann gerne auf das Spendenkonto

des THK Rissen bei der

Haspa, IBAN DE03 2005 0550

1252 1327 23 überweisen.

Wer die Hockey-Abteilung in

Aktion erleben möchte, hat

dazu am kommenden Sonnabend

Gelegenheit: Um 17 Uhr

spielen die 2. Hockeyherren in

der 2. Verbandsliga gegen die

Mannschaft des HSV, am 6. Mai

treten die beiden ersten Mannschaften

des THK Rissen an. Die

für ordentlich Stimmung und

sicherlich große Begeisterung

unter den Zuschauern und

Spielern sorgen. Den Abschluss

gestaltet der Kometer Spielmannszug

mit mitreißender

Musik.

Wer einen Blick auf das aktuelle

Kreisliga-Geschehen werfen

möchte, ist eingeladen, sich ab

13 Uhr auf dem Fußballplatz

von Komet das Spiel der 1.

Herren gegen SC Pinneberg

anzuschauen (2x 45 Minuten).

7. Mai 2017, 15 Uhr

Jubiläums-Fußball-Benefizspiel

Sportplatz Dockenhuden

(Schenefelder Landstraße 85)

www.komet-blankenese.de

So wird das neue Klubhaus aussehen, das voraussichtlich im Juni dieses Jahres eingeweiht werden

kann. Auch das neue Kunstrasenfeld soll dann zur Verfügung stehen.

Visualisierung: THK Rissen

1. Hockeydamen empfangen

um 14 Uhr die TG Heimfeld, die

1. Hockeyherren um 16 Uhr den

Club zur Vahr. Am 7. Mai sind

dann die 2. Hockeydamen um

17 Uhr an der Reihe, die gegen

Holstein Hockey (Flensburg)

antreten.

Alle Spiele finden auf dem

Hockeyplatz, Marschweg 75,

statt.

THK Rissen/Le Club

Marschweg 75

81 70 10 (Verein)

(01 75) 2 80 25 91 (Le Club)

www.thk-rissen.de


Rissen schreit auf! Warum?

Weil professionelle Manager

ihre Chance beim Schopfe

packen und Fakten schaffen:

ALDI am Rand einer

Schlafstadt..? – „Aufwachen!“

fordert Michael Kuhlmann von

der Handelskammer Hamburg.

Er muss es wissen, denn Kuhlmann

begleitet seit Jahrzehnten

große und kleine Quartiere,

Einkaufsstraßen und Stadtteilzentren

bei der Bewältigung

der Herausforderungen des Einzelhandels

im Wandel am

Anfang des 21. Jahrhunderts.

Was ist passiert? Vor ein paar

Wochen wurde in Rissen bekannt,

dass ALDI an der Rissener

Landstraße neben der

Feuerwehrwache der Freiwilligen

Feuerwehr Rissen einen

neuen Markt bauen will.

Außerhalb der Einkaufsstraße

zwischen mehreren Wohnhäusern.

Rechtlich offenbar kein

Problem, weil es sich laut Bebauungsplan

um ein Wohn-/

Mischgebiet handelt, sodass die

Ansiedlung eines Supermarktes

genehmigungsfähig ist. Abgesehen

davon wäre der Neubau

lediglich ein Ersatz für das ehemalige

Verwaltungsgebäude

der Behrendsohn AG. Eine ähnliche

Nutzung also.

Das sehen die direkten Nachbarn

naturgemäß anders: Sie

befürchten einen regen Pkwund

Lkw-Anlieferverkehr durch

die Rissener Landstraße und

den damit einhergehenden

zusätzlichen Lärm. Außerdem

haben sie Angst, dass ihre

Grundstücke dadurch im Wert

sinken. Auch einige Rissener

Kaufleute aus der Einkaufsstraße

rund um die Wedeler Landstraße

sehen die Ansiedlung

des Marktes außerhalb des

Zentrums kritisch: Es könnte zu

Kundenabwanderungen kommen.

Ohnehin leidet das „Dorf“

in Rissen zunehmend unter

Abwanderung von Kunden

nach Wedel, Blankenese oder

zum ELBE Einkaufszentrum.

Der 56-jährige Michael Kuhlmann

von der Handelskammer

Hamburg kümmert sich um die

Unternehmensförderung der

mittelständischen Unternehmen

„vor Ort“ und hat die

Rissener Kaufleute schon seit

über 10 Jahren begleitet. Auch

die Rückschläge, zum Beispiel

2009, als die BID-Initiative Rissen

zerbrach oder zuletzt Mitte

2016, als das ökonomische

Quartiersmanagement mit Til

Bernstein scheiterte. Viele Rissener

Kaufleute, Dienstleister

und Eigentümer hat er kennen

gelernt. Bei einer Veranstaltung

des Bürgervereins Rissen Mitte

April sprach Kuhlmann den

Rissenern jetzt noch einmal ins

Gewissen: „redet miteinander

und nicht übereinander!“ Seine

Erfahrung: Es gibt immer wieder

Menschen, die sich für die

Gemeinschaft engagieren –

aber auch regelmäßig andere,

die dieses Engagement hinterrücks

torpedieren. Das gelte

sowohl für das ehemalige Quartiersmanagement

als auch für

die jeweiligen Vorsitzenden der

Gemeinschaft Rissener Kaufleute

(GRK), die in der Vergangenheit

häufig auf große

Widerstände stießen und allein

gelassen wurden.

Die Probleme, die sich im Rissener

Zentrum für die Geschäftsleute

jetzt häufen, sind

also hausgemacht. Nicht nur,

dass sich viele kleine Mittelständler

zu wenig an Gemeinschaftsaktionen

beteiligen,

auch uninteressierte Grundeigentümer

machen dem Standort

zu schaffen. Nicht zuletzt

scheitert die Weiterentwicklung

der Einkaufsstraße zu einem für

Verbraucher attraktiven Zentrum

an gesetzlichen Bestimmungen

und Hamburger Behörden,

die viele Bemühungen

zunichte machen: Sondernutzungsgebühren

für Weihnachtsbeleuchtung,

fehlende Genehmigungen

für Aktionen oder

Denkmalschutz für die in die

Jahre gekommenen Pavillons

am Eingang zur Wedeler Landstraße.

Die vielen Leerstände

oder fehlende einheitliche Öffnungszeiten

in den Geschäften

tun ein übriges, um Kunden

regelrecht fernzuhalten.

Die Bewertung des Experten

fällt dementsprechend fatal

aus: Das Stadtteilzentrum büßt

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017 • 7

Tacheles aus der Handelskammer: »Rissen ist kein Dorf!«

Michael Kuhlmann sagt, wie Rissen wieder Sehnsüchte befriedigen kann | Markus Krohn

RISSEN

immer mehr an Attraktivität

ein, weil die Koppelungsmöglichkeiten

für Kunden fehlen:

Wenn ich nicht mehrere Dinge

auf einem Weg erledigen kann,

gehe ich lieber dorthin, wo das

geht. Vor diesem Hintergrund

konzentriert sich das Einzelhandelsangebot

immer mehr

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn im Gespräch mit Michael

Kuhlmann von der Handelskammer Hamburg

Foto: Schote

auf Bezirkszentren (u.a. Elbe-

Einkaufszentrum) und die

Hamburger Innenstadt. Die

Folge: Die Mieten in den betroffenen

B-Lagen sinken weiter.

Daraus ergeben sich dann

unschöne Leerstände von Einzelhandelsflächen,

die mangels

Interesse des Einzelhandels

häufig an Gastronomen oder

später dann nur noch an

Dienstleister oder Ärzte vermietet

werden. Allein in Rissen hat

die Handelskammer 8 Friseure

und 9 „Backshops“ gezählt.

Das nächste Problem ist die

zunehmende Digitalisierung

des Einzelhandels. „Alles, was

digitalisiert werden kann, wird

digitalisiert werden“, sagt Kuhlmann.

Jeder, der eine größere

Investition plant, kann das an

sich selbst testen: Jeder Einkauf

wird virtuell vorbereitet. Wer

dann im Netz nicht vertreten

ist, wird leicht übersehen oder

nicht gefunden. Der Treiber für

diese Entwicklung ist die fortschreitende

Technik und die

Bequemlichkeit der Kunden, die

beim virtuellen Einkaufen die

geringsten Hürden sehen. So

wird der Standortvorteil „Lage,

Lage, Lage“ zunehmend kompensiert

durch „Daten, Daten,

Daten“. Hinzu kommt die notwendige

Preispolitik des stationären

Einzelhandels, der mit

den Angeboten im Netz kaum

mithalten kann.

Auch das Argument: „Wir sind

doch ein Dorf“, lässt der

Stadtentwickler nicht gelten:

„Rissen ist KEIN Dorf“, betont

Kuhlmann, der selbst in einem

kleinen Dorf im Weserbergland

aufgewachsen ist. „Ein Dorf hat

eine Dorfgemeinschaft, die

zusammensteht und in der sich

die Einwohner gegenseitig

unterstützen. Das kann ich in

Rissen nicht erkennen!“

Kuhlmann sieht nur noch eine

Möglichkeit für Rissen, sich aus

der Spirale des Jammers zu

befreien: „Tut Euch zusammen

und fangt an dafür zu sorgen,

dass sich die Rissener in ihrem

Zentrum wohl fühlen und merken,

dass es sich lohnt, in Rissen

einzukaufen!“ Er stehe jederzeit

bereit, den Gewerbetreibenden

dabei zu helfen, „aber

erst dann, wenn die Grundeigentümer

mit ziehen“, legte sich

Kuhlmann fest. Die fehlende

Gemeinschaft der Grundeigentümer

und deren mögliche

Einsicht, einem großen Player

wie ALDI eine adäquate Ansiedlung

im Rissener Zentrum

zu ermöglichen, hat wohl auch

dazu geführt, dass sich ALDI

jetzt außerhalb der Einkaufsstraße

niederlässt.

„Erfolg hat drei Buchstaben: t-

u-n“, sagt eine Unternehmerweisheit.

Je mehr Menschen

sich gemeinsam engagieren,

desto erfolgreicher sind sie,

könnte man ergänzen. Das gilt

ganz besonders für das Zentrum

Rissens. Wenn die Gemeinschaft

erkennt, wie die

Sehnsüchte ihrer Kunden befriedigt

werden könnten und

die richtigen Folgerungen daraus

umsetzt, wäre Rissen geholfen.

Das ist Kuhlmanns

Überzeugung, die aus seiner

langjährigen Erfahrung als

BID-Entwickler rühren, denn:

In BID-Gebieten gibt es eine

positive Entwicklung gegen

den allgemeinen Trend im Einzelhandel.

Business-Improvement-Districts

(BIDs) sind Gemeinschaftsprojekte

von Eigentümern

und der Stadt Hamburg,

die gemeinsam mit örtlichen

Einzelhandels- und Wirtschaftsverbänden

die Standorte

weiterentwickeln. Das müssen

nicht immer Baumaßnahmen

sein, es können auch Marketing-

oder Eventaktionen sein,

die Kundschaft anlocken. Vor

diesem zweiten, in der Regel

mit Geld verbundenen Schritt,

sollte der erste kommen: Ein

vertrauensvoller Austausch unter

den Grundeigentümern im

Hinblick auf die Identifikation

„ihres“ gemeinsamen Zielbildes

für das Rissener Zentrum.

Lebensfreude im Akkord.

Mit der Senioren-Karte des

HVV die Stadt rocken.

Christine aus Iserbrook und Heike aus

Sülldorf haben keine Lust auf Langeweile,

sondern wollen was erleben – beim Sport

oder im Kino, beim Lieblings-Italiener oder

beim Shoppen in der City. Ihre Ausstrahlung:

Lebensfreude pur. Ihre Verkehrs mittel:

Bus und Bahn.

Christine aus Iserbrook und Heike

aus Sülldorf

„Zu Hause rumsitzen? Das sieht uns gar nicht

ähnlich“, lachen Christine und Heike im Chor.

Die beiden Freundinnen sprühen vor positiver

Energie, stecken voller Tatendrang und

teilen viele Interessen – vom regelmäßigen

gemeinsamen Rückentraining über Konzertund

Theater-Besuche und bis zur spontanen

Verabredung zum Essen oder einfach auf einen

Stadtbummel. Unterwegs sind sie dann mit

dem HVV. „Der Bus hält quasi direkt vor meiner

Haustür“, sagt Christine. „Bequemer geht’s nun

wirklich nicht.“ Auch Heike hat es nicht weit:

„Die nächste S-Bahn-Station ist nur ein paar

Schritte entfernt“, sagt sie. „So kann ich unsere

Enkelkinder in St. Georg ganz bequem mehrmals

in der Woche besuchen oder spontan mit

Christine in die Stadt losziehen.“

Auch die Leidenschaft für Musik teilen die Freundinnen.

„Ich habe früher lange Zeit klassische

Gitarre gespielt“, erzählt Christine. Heute hat

sie es lieber moderner und sucht mit Heikes

Unterstützung nach einer neuen E-Gitarre. Bis

die Entscheidung gefallen ist, wird ein bisschen

rumgealbert und der eine oder andere Akkord

Gute Laune auch bei Schmuddelwetter

Angesteckt von Hamburgs Rhythmus

angeschlagen. „Wollten wir nicht auch noch in

diese neue Boutique im Hanseviertel?“, fällt

Heike plötzlich ein und die Damen ziehen weiter.

„Vorher noch schnell einen Milchkaffee“, lacht

Christine. „Das geht immer.“ Da der Lieblings-

Barista der beiden in einem anderen Stadtteil

liegt, nehmen sie lieber den Bus. Münzen für

den Fahrkartenautomaten oder Kleingeld für

den Busfahrer mussten die beiden schon ewig

nicht mehr suchen. „Mit unseren Senioren-

Karten im Abo können wir einfach einsteigen

und los geht’s“, sagt Heike. „Und wenn man so

viel unterwegs ist wie wir, hat sich so ein Abo

auch schnell gerechnet.“

Für alle ab 63 Jahre. Mit der Senioren-

Karte im Abo (Hamburg AB) fahren Sie im

gesamten Hamburger Stadtgebiet so oft

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Probezeit erhalten Sie vor Ort in Ihrer

HVV-Servicestelle Blankenese und am

Bahnhof Altona. Für weitere Auskünfte

wenden Sie sich gern an unsere Abo-

Hotline. Sie erreichen uns mo –fr von

8 bis 18 Uhr unter 040/32 88 29 24.

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8 • DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017

Jetzt mal persönlich

Prof. Dr. Thomas Carus wurde

auf dem 134. Jahreskongress

der Deutschen Gesellschaft für

Chirurgie (DGCH) die Werner-

Körte-Medaille in Gold verliehen.

Damit würdigte die DGCH

die Verdienste von Prof. Carus

um die erfolgreiche Entwicklung

des Trainingszentrums der

Fachgesellschaft. Prof. Carus,

Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-

und Gefäßchirurgie des

Asklepios Westklinikum Hamburg,

bietet im Rahmen des

Kongresses seit 13 Jahren

„Nahtkurse“ an, in denen jeweils

etwa 40 Teilnehmer am

Modell verschiedene Techniken

der minimalinvasiven Chirurgie

üben – von der Blinddarmoperation

bis zum Aneinanderfügen

von Darmabschnitten. Die

Teilnehmer sind Assistenzärzte,

Oberärzte und teilweise Chefärzte

aus ganz Deutschland, die

diese für den Patienten besonders

schonenden Techniken

erlernen und trainieren möchten.

Hannah Karg hat mit überragendem

Abstand die Scottish

Girls Open in Monrose gewonnen.

Mit insgesamt 12 unter

Par und 10 Schlägen Vorsprung

zum 2. Platz sicherte sie sich

ihren ersten internationalen

Erfolg. Neben Hannah gingen

noch sechs weitere Mädchen

des Hamburger Golf-Club e.V.

(HGC) an den Start, so erreichte

Anna Ruttert einen ebenfalls

großartigen 5. Platz in einem

starken Feld. Der Hamburger

Golf-Club e.V. am Falkenstein

und die DorfStadt-Redakton

gratulieren zu diesem tollen

Erfolg!

Die beiden Autorinnen Katharina

Henne und Lore Otto von

„HAMBURGS WILDE KÜCHE“

(KJM Buchverlag, ISBN 978-3-

945465-01-1) zeigen am 5. Mai

bei einem Kräuterrundgang im

Jenischpark zwischen 16 und

17:30 Uhr bekannte und unbekanntere

wilde Kräuter. Treffpunkt:

Am Jenisch-Haus. Die

Teilnahme kostet 10 Euro, darin

sind Kostproben enthalten.

Nina Häder und Vivienne

Kalka, die beiden Quartiersmanagerinnen

von Blankenese,

rufen schon jetzt zum Mitmachen

für das Straßenfest

Blankenese am Sonnabend, den

23. September, auf. Wie schon

im vergangenen Jahr soll es ein

Fest von Blankenesern für Blankeneser

werden. Bis zum ersten

Mai wünschen sich die beiden

eine Rückmeldung dazu… (E-

Mail: quartiersmanagement@

blankenese-ig.de)

Der Imperial Club, der Tanzclub

in Hamburgs Westen, hat eine

neue Sportwartin: Claudia Köster.

Die Betriebswirtin stammt

aus Ostwestfalen-Lippe. Seit

Mitte 1998 ist sie an der Elbe

fest verwurzelt. Sie sagt über

sich selbst: „Tanzen tue ich für

mein Leben gern. Gestartet bin

ich wie so viele in den typischen

Jugendkursen während

der Schulzeit. Danach gab es

eine längere Tanzpause, die in

Hamburg in der Tanzschule

Walter Bartel endlich ein Ende

fand. Dort war ich über acht

Jahre in diversen Kursen unterwegs,

bevor es mich in die

Vorturniergruppe im HT16 und

später in der HTBU gezogen

hat.“

Der Startschuss im „Impi“ fiel

2010, als sie ihren heutigen

Tanzpartner Boris kennen lernte

und sie sich für das gemeinsame

Training in Osdorf entschieden

haben. Erst vor ein

paar Wochen sind die beiden in

die Senioren I C aufgestiegen.

Albrecht Kasper ist neuer Leiter

des Fischerhauses in Blankenese.

„Aus Lateinamerika

habe ich auch die Erfahrung

mitgebracht, dass christliche

Gemeinden Lernorte für gesellschaftliche

Entwicklungen sein

können, die Impulse für lebendige

Gemeinschaften und Freiräume

für persönliche Entwicklung

anbieten. Dieses Selbstverständnis

erkenne ich in der

Kirchengemeinde Blankenese –

und das wünsche ich mir auch

für die Seniorenarbeit“, so der

53-jährige. Vorerst muss der

neue Leiter allerdings im Pastorat

von Pastor Poehls am

Mühlenberger Weg unterkommen,

denn das Fischerhaus am

Süllberg wird in den nächsten

zwei Jahren aufwändig saniert.

Innerhalb von knapp vier

Wochen haben sich weit

mehr als 10.000 Altonaer

Bürger mit ihrer Unterschrift

gegen den Bau eines

Radwegs auf dem Hamburger

Elbstrand ausgesprochen.

Die Vertrauensleute des

Bürgerbegehrens „Elbstrand

retten!“ reichten die Unterschriftenlisten

am 18. April im

Bezirksamt ein. Das Amt hat

nun vier Wochen Zeit, die Listen

zu prüfen. Währenddessen

sammelt die Initiative weiter,

da sich herausgestellt hat, dass

viele Unterschriften ungültig

sind, weil viele enthusiastische

Unterstützer unterschrieben

haben, die ihren Wohnsitz nicht

im Bezirk Altona haben.

Deutliches Signal in Rekordzeit:

Bereits vier Wochen nach

Anzeige des Bürgerbegehrens

„ELBSTRAND RETTEN“ liegen

den Initiatoren über 10.000

Stimmen gegen die Planung

eines Radwegs auf dem Hamburger

Elbstrand vor Oevelgönne

vor. „Wir sind glücklich,

dass sich so viele Menschen bei

Wind und Wetter und in kürzester

Zeit dafür eingesetzt haben,

den Elbstrand als eines der

schönsten Hamburger Naherholungsgebiete

ohne Durchgangsverkehr

zu erhalten. Es zeigt,

wie wichtig uns allen dieser Ort

in seiner jetzigen Form ist. Nun

hoffen wir, dass die Bezirksversammlung

Altona das klare

Signal erkennt und jegliche

Planungen für einen Radweg

über den Strand final einstellt“,

so Christiane Petersen, neben

Marianne Nissen-Grube und

Thorsten Groeger Initatorin

und Vertrauensperson des Bürgerbegehrens.

Gleichzeitig betonen

die Initiatoren, dass es

E l b v o r o r t e

10.000 Unterschriften gegen Radweg

FDP, CDU und Linke im Bezirk gegen Radweg, Grüne unentschlossen, SPD wartet ab | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Der internationale Röntgenlaser

European XFEL

hat einen der letzten großen

Meilensteine auf dem

Weg zum Beginn der wissenschaftlichen

Experimente

erreicht: DESY hat den

Teilchenbeschleuniger, der den

Röntgenlaser antreibt, erfolgreich

auf voller Länge in Betrieb

genommen.

Die schnellen Teilchen durchfliegen

nun den kompletten 2,1

Kilometer langen Beschleunigertunnel.

Im nächsten Schritt

wird die Energie der Elektronen

weiter erhöht, bevor sie in die

magnetische Slalomstrecke geschickt

werden, in der sie das

helle Röntgenlaserlicht erzeugen.

„Der Teilchenbeschleuniger des

European XFEL ist der erste

supraleitende Linearbeschleuniger

dieser Größe, der auf der

Welt in Betrieb genommen

wird. Mit der Inbetriebnahme

dieser komplexen Anlage krönen

DESY- und European

XFEL-Wissenschaftler ihr 20-

jähriges Engagement in Entwicklung

und Bau dieses internationalen

Großprojekts. Die

ersten Experimente sind nun in

greifbarer Nähe“, sagt der

Vorsitzende des DESY-Direktoriums,

Prof. Helmut Dosch.

Der European XFEL ist ein

Röntgenlaser der Superlative:

Die Forschungsanlage wird in

Zukunft bis zu 27 000 Röntgenlaserblitze

pro Sekunde

produzieren, jeder so kurz und

intensiv, dass die Forscher

damit Strukturen und Bewegungen

auf atomarer Ebene

abbilden können.

Der supraleitende Teilchenbeschleuniger

der Anlage, der

jetzt auf seiner vollen Länge in

Betrieb ist, ist die Schlüsselkomponente

für die Funktion

des insgesamt 3,4 Kilometer

jetzt dringend erforderlich sei,

überzeugende Lösungen für

eine Verbesserung der Infrastruktur

für Radfahrer und

Radpendler im Hamburger Westen

umzusetzen.

Das Bezirksamt Altona hat nun

vier Wochen Zeit, die abgegebenen

Stimmen auf ihre Gültigkeit

zu prüfen. Knapp 6.000

gültige Stimmen braucht das

Bürgerbegehren „ELBSTRAND

RETTEN“, um erfolgreich zustande

zu kommen.

Bei Vorliegen der erforderlichen

Stimmzahl hat die Bezirksversammlung

die Wahl: Entweder

sie leistet dem Votum der

Bürger Folge oder es kommt

zum Bürgerentscheid – dann

können alle Wahlberechtigten

im Bezirk Altona ihr Votum

abgeben. „Wir sind nach den

Rückmeldungen der letzten

Wochen davon überzeugt, dass

wir auch einen möglichen Bürgerentscheid

gewinnen. Aber

vielleicht reicht ja schon der

schnelle und eindeutige Erfolg

des Bürgerbegehrens aus, um

die Bezirksversammlung davon

zu überzeugen, dass die Mehrheit

der Altonaer Bürger einen

Radweg über den Elbstrand entschieden

ablehnt“, so Petersen.

Inzwischen hat sich in Blankenese

eine weitere Initiative

gebildet, die sich dafür einsetzt,

erst einmal alle Optionen für

einen Weg an der Elbe entlang

zu prüfen, bevor ein Bürgerentscheid

weitere Planungen

untersagt. Die Initiative um die

Studentin Samina Mir unterstützt

damit den politischen

Weg der SPD Bezirksfraktion,

die sich ebenfalls dafür einsetzt,

Ideen der Bürger für eine

Lösung in Oevelgönne abzuwarten,

bevor endgültige Entscheidungen

gefällt werden.

SPD-Bezirksfraktionschef

Thomas Adrian sagte der

DorfStadt-Redaktion: „Es gibt

ja tatsächlich ein Problem für

Radfahrer, das wir gerne lösen

würden. Alle denkbaren Varianten

sollen in einer ersten Bewertungsmatrix

dargestellt,

nach Möglichkeit visualisiert

und dem Verkehrsausschuss

vorgestellt werden“, fordert der

Bezirkspolitiker. Das Bezirksamt

hatte die Bevölkerung aufgerufen,

Ideen per E-Mail zu

senden, die Initiative „Elbstrandweg

für alle“ hatte ebenfalls

zu einem Ideenwettbewerb

aufgerufen. Zudem ist zu diesem

Thema weiterhin eine öffentliche

Anhörung für den 15.

Mai im Altonaer Rathaus

geplant.

Einen Tag später läuft die Frist

für die Prüfung der eingereichten

Unterschriftslisten des laufenden

Bürgerbegehrens „Elbstrand

retten!“ ab. Dann müssen

sich auch die Bezirkspolitiker

bekennen, ob sie dem

Bürgerbegehren beitreten wollen

oder einen Bürgerentscheid

riskieren möchten.

Die Grünen Altona wollten sich

auf Anfrage der DorfStadt-

Redaktion noch nicht festlegen,

welche Position sie als Fraktion

vertreten wollen. Abwarten ist

auch hier die Devise.

FDP, CDU und Linksfraktion in

der Bezirksversammlung stehen

klar hinter der Initiative, die

den Strand so erhalten will, wie

er ist. Der verkehrspolitische

langen Röntgenlasers. Die

supraleitende TESLA-Technologie

des Beschleunigers, die in

internationaler Zusammenarbeit

unter DESY-Federführung

entwickelt wurde, ist Basis für

die einzigartig hohe Rate von

Röntgenlaserblitzen. Supraleitend

bedeutet, dass die Beschleunigerkomponenten

keinerlei

elektrischen Widerstand

besitzen. Dazu müssen sie auf

extrem tiefe Temperaturen gekühlt

werden.

Von Dezember bis Januar war

der Beschleuniger zunächst auf

seine Betriebstemperatur von

Sprecher der CDU-Fraktion,

Tim Schmuckall, sagte:

„Glückwunsch an die Initiative,

so geht Elbstrand-Rettung!

Mehr als 10.000 Unterschriften

in knapp 4 Wochen ist eine

deutliche Ansage der Altonaer:

Ein Radweg am Elbstrand in

Oevelgönne kommt nicht in

Frage. Es ist schade, dass SPD

und Grüne das nicht von

Anfang an erkannt haben, sondern

lieber mit dem Kopf durch

die Wand wollten. Dort sind sie

jetzt angekommen und nun ist

es endlich an der Zeit wieder

zur Besinnung zu kommen. Wir

werden dem Bürgerbegehren

zustimmen, da es unserem Anliegen

entspricht. Ein kostenintensiver

Bürgerentscheid sollte

vermieden werden, denn eines ist

doch deutlich: Auch ein Bürgerentscheid

würde der unsinnigen

Radwegeplanung am Elbstrand

eine klare Absage erteilen.“

Kampflos aufgeben werden

aber auch die Befürworter einer

Lösung am Elbstrand nicht. Es

könnte also noch einmal spannend

werden, wenn zum Beispiel

die Mir-Initiative auch

noch ein Bürgerbegehren auf

den Weg bringt. Dann könnte

im Herbst eine echte Abstimmung

auf die Altonaer Bürger

zukommen. Vielleicht gibt es

aber doch noch eine Lösung,

mit der alle leben können.

Darauf setzt auch SPD-Chef

Thomas Adrian. Denn es wird

mit Sicherheit Radfahrer geben,

denen ein Radweg am Elbstrand

egal ist und die lieber

über die Elbchaussee oder alternativ

die Route über die parallel

verlaufende verkehrsruhigere

Bernadottestraße wählen – je

nachdem welches Ziel der Radfahrer

verfolgt.

Teilchenbeschleuniger XFEL funktioniert!

Weltweit größter supraleitender Linearbeschleuniger erfolgreich in Betrieb genommen | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Blick in den Teilchenbeschleuniger unter Osdorf

Auf die Altoner könnte

eine echte Abstimmung

zukommen

Foto: DESY

minus 271 Grad Celsius

abgekühlt worden. Dann gingen

der sogenannte Injektor

und der vordere Abschnitt des

Hauptbeschleunigers in Betrieb,

die zusammen 18 von 98 Beschleunigermodulen

umfassen.

Hier werden die Elektronenpakete

sowohl beschleunigt als

auch in drei Stufen auf eine

Länge von bis zu zehn Mikrometer

(tausendstel Millimeter)

verkürzt. Zuletzt wurde der

dritte Abschnitt des Beschleunigers

in Betrieb genommen.

Das Zusammenspiel der einzelnen

Komponenten des Beschleunigers

und der Strahlführung

wird jetzt intensiv geprüft,

bevor die beschleunigten

Elektronen in die nachfolgenden,

bis zu 210 Meter langen

speziellen Magnetanordnungen,

die sogenannten Undulatoren,

geführt werden. Dort

werden sie das helle Röntgenlaserlicht

erzeugen. Der wissenschaftliche

Experimentierbetrieb

soll im Herbst dieses Jahres

beginnen.

Der Teilchenbeschleuniger wurde

in den vergangenen sieben

Jahren durch ein internationales

Konsortium führender Forschungsinstitute

unter der

Leitung von DESY gebaut.


Vor fast einem Jahr verabschiedete

sich Inhaber Uwe

Deeken von der aktiven

Theaterarbeit am Allee Theater

in der Max-Brauer-

Allee in Altona. Nach fast

fünf Dekaden Pionierarbeit

für’s Kindertheater im deutschsprachigen

Raum und rund

zwei Jahrzehnten Hamburger

Kammeroper übergab Deeken

offiziell die Leitung an eine

neue Generation. Übrig geblieben

sind davon nach nur wenigen

Monaten Marius Adam

und Ralph Ertel – Prof. Birgit

Scherzer musste hingegen vorzeitig

ihren Posten räumen. „So

etwas kann durchaus passieren“,

versucht Marius Adam die

Wogen zu glätten. „Unser Ziel

ist es, die altbewährten Kräfte

in allen Bereichen für die

Zukunft ans Haus zu binden“

erklärt der neue Intendant, der

das Haus seit 1998 kennt und

der beim Publikum großes

Ansehen genießt. Auch Ralph

Ertel leistet bereits seit einigen

Jahren unschätzbare Dienste

für die Kammeroper – so wurde

u.a. unter seiner Federführung

der Webshop ins Leben gerufen.

Gemeinsam bereiten sie nun die

neue Theatersaison 2017/18 vor

und setzen auf unterschiedliche

Gast-Regisseure für die unterschiedlichen

Produktionen im

kommenden Jahr. Der Spielplan

wird Ende Mai/Anfang Juni

vorgestellt. „Es wird das Jahr

der Jubiläen“, entlocken wir

dem neuen Intendanten – mehr

will er noch nicht verraten.

Viele Komponisten werden im

kommenden Jahr gefeiert.

Überhaupt ist die Hamburger

Kammeroper mit ihrem en

suite-Programm und talentierten

Sängern und dem ambitionierten

Kammerorchester

künstlerisch gut aufgestellt.

Und auch kulinarisch hat das

Allee Theater mit der Speisenwerft

bei Tim Mälzer seit

ELBVORORTE

kurzem einen Gastronomie-

Partner an Bord, der die Gäste

vor, während und nach der

Vorstellung mit ihrer Kochkunst

auf gleich hohem Niveau

verwöhnt.

Aber es fehlt immer noch an

der Bekanntheit innerhalb

Hamburgs, und auch bei den

Touristen hat es die Kammeroper

oft schwer zu kommunizieren,

dass man sich in dieser

sympathisch intimen Atmosphäre

der Kammeroper mit gut

200 Plätzen dicht am Geschehen

sehr gut unterhalten lassen

kann. Viele der Stammgäste des

Allee Theaters schätzen das

Ambiente seit Jahren. „Wir

wünschen uns aber mehr neugierige

Besucher bei uns im

Theater!“ gibt Adam zu. Die

Hoffnung, viele Gäste des

Theater für Kinder im Erwachsenenalter

wieder zu sehen,

ging nur zu einem geringen

Teil auf. Daher wirbt das

Gespann aus künstlerischer und

kaufmännischer Leitung, die

beide Sänger sind, verstärkt mit

ihrem einmaligen Konzept für

das familiär geführte Theater in

Altona und demnächst mit

einem neuen einheitlichen Marken-Auftritt.

Ralph Ertel, der

für die Organisation und den

wirtschaftlichen Erfolg des

Theaters verantwortlich zeichnet,

startete beispielsweise

seine Sängerkarriere auf den

Brettern des Allee Theaters, um

von dort aus auf große Bühnen

zu wechseln. Doch irgendwann

besann er sich auf die Familie,

in der er groß geworden ist und

freut sich, diesen verantwortungsvollen

Posten ausfüllen

zu dürfen, um seinerseits neue

Talente entdecken und fördern

zu können.

Das Allee Theater beherbergt

das Theater für Kinder und die

Hamburger Kammeroper. Mit

seinem alle Altersstufen übergreifenden

Angebot ist es ein

singuläres Modell im Bundesland

Hamburg.

Das Theater für Kinder, 1968

von Uwe Deeken gegründet,

war das erste private Kindertheater

Deutschlands. Es führt

junge und jüngste Menschen

ans Medium Musiktheater

heran. So zeigt es Adaptionen

bekannter Schauspiel- und

Opernklassiker für Besucher ab

5 Jahren, zusätzlich Kindermusicals

für Besucher ab 3

Jahren. Besondere Bedeutung

für die Kommune gewinnt es

nicht zuletzt durch die große

Zahl an Schulvorstellungen, die

regelmäßig durch vorbereitendes

Unterrichtsmaterial sowie

Bühnenführungen begleitet

werden. So wird das Erlebnis

der Klasse im Vorhinein und

durch einen Blick hinter die

Kulissen abgerundet.

Im Jahre 1996 wurde das Angebot

des Allee Theaters durch

die Gründung der Hamburger

Kammeroper ergänzt. Unter

gleicher Leitung und im

Stagionesystem zeigt es derzeit

im Regelfall drei Neuinszenierungen

sowie eine Wiederaufnahme

pro Spielzeit und

spricht damit ein eher erwachsenes

Publikum an. Alleinstellungsmerkmal

dieser Bühne

sind, neben den eigens angefertigten

Textfassungen in deutscher

Sprache von Barbara

Hass, unter anderem Wiederentdeckungen

bzw. Rekonstruktionen

von Opernstoffen

vorrangig des 18./19. Jahrhunderts.

Die nächste Premiere in der

Hamburger Kammeroper bietet

gleich zwei Opern-Premieren

an einem Abend: „Das Medium“,

eine Oper mit Solo-

Gesang ohne Begleitung von

Peter Maxwell Davies und „Der

Mann, der seine Frau mit einem

Hut verwechselte“ mit bekannten

Schumann-Motiven, verwoben

mit Michael Nymans

Lesart der Minimal Music.

Intendant Adam betont, dass

die Musik zwar für die Sänger

anspruchsvoll, für den Zuschauer

und -hörer aber angenehm

und unterhaltend seien.

Premiere ist am 12. Mai 2017,

bis zum 2. Juli laufen die

Vorstellungen:

Als „Monodrama für eine Solo-

Mezzosopranistin“ bezeichnet

Davies sein Stück, als „Tour de

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017 • 9

Das Theater mit den goldenen Stühlen

Hamburger Kammeroper startet nochmal mit neuem Intendanten und Gastronomiepartner | Markus Krohn

Blick in den leeren Opernsaal an der Max-Brauer-Allee

Zu Silvester erlebten die Zuschauer der Hamburger Kammeroper

Marius Adam gemeinsam mit Luminita Andrei

Foto: Flügel

Musikalisches und

kulinarisches Erlebnis

Zwei Opern-Premieren

an einem Abend!

FIT. FITTER.

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Kurse, Schwimmen, Powern und Sauna –

in Blankenese und in der Alster-Schwimmhalle.

Im Mai erhalten Neumitglieder in

Blankenese einen 100 € Gutschein!

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BLANKENESE

Foto: Vlad

Force einer Opernbühne“. Er

schreibt überdeutlich vor, worauf

jede Inszenierung verzichten

soll: ein Übermaß an

Fremdeffekten. Eine opulente

Ausstattung. Ausgefallene Beleuchtung.

Störende Hilfsmittel.

Und: ein Ensemble.

Die Darstellerin bleibt auf sich

selbst zurückgeworfen, allein

mit den Gedanken und Dämonen,

ist ihre eigene musikalische

Leitung, entwickelt Dramaturgie

und Timing des

Abends gleichsam „in Echtzeit“.

Virtuose Kontrolle bei gleichzeitiger

leidenschaftlicher Hingabe,

das Handwerk des Schauspielers,

treibt Davies damit auf

die Spitze. Nicht umsonst räumt

er ein, diese Oper sei die anspruchsvollste

und extremste

Partie, die er geschrieben habe.

Und erläutert, den größtmöglichen

Effekt erziele sie vor einem

überschaubaren Publikum in

nahezu klaustrophobischer Situation.

Die Hamburger Kammeroper

freut sich, diesen einzigartigen

Stoff ganz ohne (Berührungs-)

Ängste einer großen Gästezahl

präsentieren zu dürfen. Seien

Sie gespannt, wie eindringlich

sich „Das Medium“ in der

Lesart der Kammeroper zeigt!

Nymans Werk basiert auf dem

gleichnamigen Buch Oliver

Sacks’. Eine neurologische

Fallstudie. Was heißt es, wenn

ein promovierter Mensch zwar

keine Alltagsgegenstände mehr

erkennt, aber weiterhin begnadet

singt und hochkomplexe

Tätigkeiten ausüben kann wie

etwa Schachspielen? Wie um

alles in der Welt kommt es

überhaupt zu diesem Befund

und seinen Auswirkungen?

Kann die „Berufung Musik“

mehr werden als einzig verbliebene,

sinnstiftende Beschäftigung

– eine nachhaltige Therapie?

Holt die „Dichterliebe“

den Dr. P. zurück ins Leben?

Bekannte Schumann-Motive,

verwoben mit Nymans Lesart

der Minimal Music: Das Unerklärliche

wird hörbar – das,

wofür es in Sacks’ Vorlage

keine Worte mehr gibt.

Hamburger Kammeroper

im Allee Theater

Max-Brauer-Allee 76

Tickets: 38 29 59

www.alleetheater.de

Normalpreis: 27–39,50 EUR

Opernmenü: 32,50 EUR

BLANKENESE > SIMROCKSTRASSE 45 040 /18 88 90

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10 • DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017

W i r t s c h a f t

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»Bist Du das nicht in dem Werbeflyer?«

Agentur boy castete Amateur-Modelle in den Elbvororten | Markus Krohn

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Fast 30 Elbvorortler hatte

die Agentur boy aus Kiel für

die HVV-Seniorenkarten-

Kampagne gecastet – und

vier haben es vor die Kamera

geschafft: „Ganz

schön aufregend, sich plötzlich

in Überlebensgröße auf den

Plakaten zu sehen“, sagt Heike

Bohlmann aus Sülldorf, die mit

ihrer Gitarre spielenden Freundin

aus Iserbrook zum Fotoshooting

in die „Schanze“ fuhr.

Inzwischen versorgt sie als

überzeugte Bahnfahrerin auch

andere Freundinnen mit HVV-

Senioren-Abonnements... die

beiden kennen sich vom Fitness-Sport,

gehen aber auch

gerne ins Blankeneser- oder

Elbe-Kino. Ihr letzter gemeinsamer

Streifen: „Willkommen bei

den Hartmanns“...

Die beiden männlichen Models

kommen aus Blankenese: Jürgen

Philipp und Wolfgang

Blaffert kamen letzte Woche auf

Einladung der Agentur ins Elbe

Einkaufszentrum, wo der HVV

mit einem Promotionteam vor

Ort Informationen zur HVV-

Seniorenkarte bot. Dort konnten

ELBVORORTE

SÜLLDORF

Wolfgang Blaffert und Jürgen Philipp aus Blankenese letzte Woche vor dem HVV-Promotionstand

im Elbe Einkaufszentrum

Foto: Krohn

sie sich selbst in Originalgröße

auf der Plakatwand bewundern:

„Der Fotograf hat uns prima

motiviert“, staunte Blaffert.

Nachdem der Informationsflyer

Hansen – Ihre Bäckerei.

Eine Bäckerei zum „Anfassen“,

jedenfalls am kommenden

Sonntag, dem 30.

April. Dann öffnen sich die

Türen des Handwerksbetriebes

in Sülldorf aus Anlass

des 90. Jubiläums für die Öffentlichkeit.

In der Backstube

der Familie Hansen entstehen

aus ausgesuchten Rohstoffen

wie eigenem Sauerteig, Mehl,

Butter, Marzipan, Mandeln,

Rosinen und mehr hochwertige

Backwaren aus Meisterhand.

Wo gibt es das noch? Am Tag

der offenen Tür können Sie sich

nun selbst ein Bild davon machen.

Von 10 bis 16 Uhr lädt

Familie Hansen Kunden, Nachbarn

und Interessierte ein, sich

anzuschauen, wie und wo Brot

und Brötchen oder leckere Kuchen

jeden Tag frisch von Hand

gebacken werden.

Zusätzlich zum Tag der offenen

Tür bietet Familie Hansen ihren

Kunden in der „Jubiläumswoche“

vom 30. April bis zum 6.

Mai 2017 attraktive Sonderangebote

mit den beliebtesten

Produkten zum Sonderpreis an.

Ziel des Bäckereibetriebes ist es,

in den Elbvororten die Qualitäts-

und Geschmacksführerschaft

zu übernehmen bzw. zu

in den Elbvororten verteilt war

wurde er von vielen Bekannten

angerufen, die ihn darin erkannt

hatten, oder fragten: Bist Du das

nicht? Die Kampagne läuft noch

bis Mitte Mai. Wer noch immer

kein Senioren-Abo des HVV hat,

bekommt es jetzt mit drei

Probemonaten im Internet unter

www.hvv.de/abo

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Tag der offenen Tür in Hansen’s Backstube

Blick in Hansen’s Backstube in Sülldorf, wo noch heute Brot

und Bröchen in täglicher Handarbeit entstehen

Foto: PR

halten. Qualitätsmaßstäbe sind

frische Herstellung der Backwaren,

kurze Lieferwege, Verwendung

eigener Rezepte und

eigener Sauerteige sowie

unverwechselbare Produkte. So

will „Hansen – Ihre Bäckerei“

nicht nur mit ihrem Slogan

begeistern, sondern tatsächlich

dafür sorgen, dass möglichst

viele Elbvorortler sagen: „Das

ist die beste Bäckerei – meine

Bäckerei!“

Tag der offenen Tür

am 30.04. 10–16 Uhr

Hansen – Ihre Bäckerei

Sülldorfer Landstraße 143

Tel.: 87 46 17

www.hansen-baeckerei.de

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Sabine Juchheim und Petra Rabe

Warum ist Oma

so verändert?

BLANKENESE

Foto: PR

Manche Menschen reagieren

im Alter zunehmend

ungehalten und streitbar.

Die Angehörigen, die sie

betreuen, können sich das

veränderte Verhalten nicht

recht erklären. Hadern die

Senioren mit den zunehmenden

Schwächen ihres Körpers? Sind

dauernde Schmerzen die Ursache?

Oder wehren sie sich

dagegen, nicht mehr als Familienoberhaupt

respektiert, sondern

wie ein Kind bemuttert zu

werden?

Das alles kann eine Rolle spielen.

Es sollte aber auch abgeklärt

werden, ob hinter dem

veränderten Verhalten eine

Erkrankung steckt.

„Seit meine Mutter neunzig ist,

vermutet sie überall Diebe. Und

wenn ich etwas dagegen sage,

kanzelt sie mich ab“, klagt eine

Betroffene. Und gesteht, dass

sie manchmal den Hörer nicht

abhebe, wenn die Nummer der

Mutter im Display auftauche:

„Diese ständige Streiterei belastet

mich sehr“.

Mit zunehmendem Alter steigt

die Gefahr, an einer Demenz zu

erkranken. Die Betroffenen

werden vergesslich und verlieren

die Orientierung. Wenn sie

das Portemonnaie oder andere

Dinge vermissen, gibt es für sie

nur zwei mögliche Erklärungen:

Diebe müssen die Sachen

entwendet oder Besucher müssen

sie versteckt haben.

Wie zum Ausgleich für das

nachlassende Gedächtnis reagieren

die Gefühle von Demenzkranken

besonders sensibel,

sie nehmen Kritik und

unterschwellige Stimmungen

sehr stark wahr. Angehörige

sollten deshalb vermeiden, den

Kranken Vorwürfe zu machen.

Keine einfache Aufgabe – wenn

die eigenen Kräfte dazu gerade

nicht ausreichen, ist es auf jeden

Fall besser, den nächsten

Kontakt erst einmal zu verschieben.

Mehr Informationen zu Demenzerkrankungen

bietet zum

Beispiel die Alzheimer Gesellschaft

( www.deutschealzheimer.de).

Ein Tipp: In der

Reihe Hirschpark Akademie

gibt es zum Thema „Persönlichkeitsveränderungen

durch

Demenz und Parkinson“ im

Mai einen kostenfreien Vortrag

zum Thema von Dr. Schmitz-

Rode, Chefarzt der Geriatrie

Asklepios Westklinikum.

10. Mai, 16.30–18 Uhr:

Vortrag im

Domizil am Hirschpark

Manteuffelstraße 33

Anmeldung: 28 66 89 73

www.hirschpark-akademie.de

Es gibt ein paar Leser, die wissen

immer schon am Donnerstag,

was die Woche über in

ihrer Nachbarschaft geschah,

denn sie haben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Donnerstag/Freitag informiere

ich kurz und knapp

über aktuelle Themen aus dem

Hamburger Westen und den Elbvororten per E-Mail.

Außerdem gibt’s am Ende des Newsletters regelmäßig Tipps

für’s Wochenende – Veranstaltungshighlights in den Elbvororten

oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für großartige

Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine.

Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern am

Freitag zählen zu dürfen. Melden Sie sich einfach auf der

Internetseite www.dorfstadt.de an (am unteren Bildschirmrand

im Kästchen). Ich freue mich auf Sie!

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Info: media@dorfstadt.de

oder Tel.: 87 08 01 60

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T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

Beatrice Asare-Lartey

Trio: Vocal Jazz

Mit ihrem Trio präsentiert

Beatrice Asare-Lartey Eigenkompositionen,

sowie einfühlsame

und kammermusikalisch

liebevoll arrangierte Latin– und

Jazztitel aus dem Great

American Songbook.

[…] Ihre charaktervolle, mit

einer an Folk erinnernden

Leichtigkeit gesegnete Stimme

setzt sie mit einer geradezu

instrumentalen Beweglichkeit und Sensibilität ein; sie pflegt als Partnerin ihrer Mitspieler ein

sparsames Vibrato und kommuniziert so ganz unmittelbar und unprätentiös ihre bewegenden

Songs. Beatrice Asare-Lartey besitzt mit ihrer Stimme die Fähigkeit, sich sowohl in die Tiefen des

Blues, die Höhen des Souls als auch die Fröhlichkeit von Swing und die Expressivität des modernen

Jazz einzufühlen. […] (Matthias Entreß über Beatrice Asare-Lartey)

Beatrice Asare-Lartey (voc), Sandra Hempel (git), Stefan Maus (sax)

Termin: Donnerstag, 18. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona, Max-Brauer-Allee 199

Eintritt: VVK 10 € (zzgl. Geb.), AK 15 € (erm. 10 €)

www.kulturkirche.de

Foto: PR

Der nackte Wahnsinn

Chaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters

steht mit der Komödie »Nackte Tatsachen« unmittelbar

vor der Premiere und nichts klappt.

Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven

des Regisseurs blank liegen, wenn Dotty zum x-

ten Mal ihr Requisit vergisst, Selsdon vom Al ko -

holkonsum abgehalten werden muss und Brooke

schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren hat.

Und dabei hätten alle mit dem turbulenten

Bühnenspaß, den sie proben, mehr als genug zu

tun: Haushälterin Mrs. Clackett will es sich im

Haus ihres Arbeitgebers vor dem Fernseher gemütlich machen, als Makler Roger Tramplemain

auftaucht, der es sich mit seiner Geliebten Vicki im Bett gemütlich machen will. Kaum hat Mrs.

Clackett dieses Problem gelöst, kreuzen die Hausbesitzer Mr. und Mrs. Brent auf, die eigentlich,

auf der Flucht vor der Steuerfahndung, in Spanien sein sollten....

Der besondere Clou: Im zweiten Akt ist die Bühne um 180° gedreht und was dem Zuschauer

sonst verborgen bleibt ist sichtbar. Dieser Theaterabend ist eine grandiose Liebeserklärung an

das Theater und eine herrliche Herausforderung für das Ensemble.

Termine: 19. und 20. Mai um 19.30 Uhr, 21.05.17 um 18 Uhr, 26. und 27. Mai um 19.30 Uhr, 28.

Mai um 18 Uhr

Ort: FORUM Schenefeld (Schulzentrum), Achter de Weiden 30

Eintritt: € 10,–, Schüler + Studenten € 5,–

www.theater-schenefeld.de

Foto: PR

Kabarett mit Waldhorn im Goßlerhaus

»Lippenbekenntnis eines reisenden Waldhornisten«

Klaus Wallen -

dorf, jahrzehntelanger

Hornist

der Berliner Phil -

harmoniker und

deren halboffizieller

Entertainer,

kommt am Mitt -

woch, den 10.

Mai, um 20 Uhr

in das Goßler -

haus. Er liest aus

seinem Buch

„Immer Ärger mit

dem Cello“. Es sind heitere Texte, die dem

Musiker über die gelegentlichen seelischen

Durststrecken des Konzert- und Opernalltags

hinweghalfen. Wenn ihm die Worte versiegen,

bläst er heldische Hornsignale.

Foto: PR

Termin: 10. Mai um 20 Uhr

Ort: Goßlerhaus, Goßlers Park 1,

Blankenese

Eintritt: 15 €, für Mitglieder des

Fördervereins Goßlerhaus 10 €.

www.foerderverein-gosslerhaus.de

Oldtimertreffen

am Kiekeberg

Chromblitzende Oldtimer rollen

auf den Wegen zwischen

unseren historischen Ge bäu -

den: Bei unserem Oldtimer -

treffen erwecken wir die 50er

bis 70er Jahre wieder zum

Leben. Hier stehen die

Fahrzeug-Klassiker bis Bau -

jahr 1979 im Mittelpunkt. Auf

dem gesamten Gelände des

Freilichtmuseums können Sie

die rollenden Zeitzeugen der

W i r t s c h a f t s w u n d e r j a h r e

bestaunen.

Aber nicht nur mit Motorengeräusch werden die 50er Jahre wieder lebendig: Bei Tanztee und

Modenschau mit Live-Musik kommt Stimmung auf. Das Bremer Rundfunkmuseum bringt den

Radiodoktor mit: Bringen Sie Ihr beschädigtes, historisches Radio mit und lassen Sie sich von

Experten bei der Fehlersuche helfen!

Auf dem Sammlermarkt des Museumsvereins "Die Goldenen Fünfziger Jahre e. V." werden

Liebhaber fündig. Modellautofreunde kommen beim Modellauto-Markt von "CAM e.V." im

Agrarium auf ihre Kosten.

Ein spannendes Kinderprogramm rundet das Oldtimertreffen ab.

Termin: Sonntag, 14. Mai 2017 von 10–18 Uhr

Ort: Freilichtmusem am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf

Eintritt:, 9,–€

Foto: FLMK

Foto: PR

»Stella’s Morgenstern«

„Stella’s Morgenstern“ spielt neue Beautiful

Songs mit poetischen Texten auf Jiddisch,

Hebräisch, Englisch und Deutsch. Die Lieder

erzählen von der Liebe, von Sehnsüchten,

Sinnlichkeit und Träumen. Dabei setzen

Sängerin Stella, Gitarrist Andreas Hecht und

der israelische Komponist prof*merose auf

ihre bewährte Mischung, wofür „Stella’s

Morgenstern“ steht: Sie verbinden unterschiedlichste

musikalische Stile und Klänge

für ihre neuen und traditionellen Lieder. Sie

finden besondere Arrangements auf unterschiedlichsten

Instrumenten wie Gitarren,

Lautengitarre, Ukulele, Indisches Har mo ni -

um, Autoharp, Banjo, Shruti-Box oder Cello.

Termin: Samstag, 13.5.2017 um 20.30Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm

Eintrii: 15,– €

www.batavia-wedel.de

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Sophia, der Tod und ich«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 5.5.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Foto: G2 Baraniak

Sophia, der Tod und ich

Im Debütroman des Musikers

Thees Uhlmann geht es um alles:

Leben, Tod und die wahnsinnig

kurzen Momente der Erkenntnis.

Als es an seiner Tür klingelt,

ahnt der Mann nicht, dass sich

sein Leben nun urplötzlich

ändern wird: Er steht dem Tod

3x2 Karten

am 11. Mai

um 20 Uhr

gegenüber, der ihm sachlich

mitteilt, dass er ihn jetzt mitnehmen

werde. Er habe noch ungefähr

drei Minuten zu leben. Als

jedoch Sophia, die Exfreundin

des Mannes, unerwartet zu den

beiden stößt, beschließt der Tod,

es mit dem kurzen Prozess nicht

so genau zu nehmen. Zwischen

den dreien entspinnen sich

aberwitzige Diskussionen, in

denen es um Himmel und Hölle,

die besten Trinksprüche und das

depressive Jobprofil des Todes

geht. Das skurrile schicksalsverbundene

Trio begibt sich auf

eine spektakuläre Reise – denn

eine Sache möchte der Mann

vor seinem Tod unbedingt noch

erledigen: Abschied nehmen

von seinem achtjährigen Sohn,

den er seit Ewigkeiten nicht

gesehen hat, dem er aber Tag für

Tag eine Postkarte schreibt.

Regie: Hans Schernthaner

Bühnenbild: Sonja Zander

Kostüm: Ricarda Lutz

Mit: Hannelore Droege, Detlef

Heydorn, Manuel Klein, Stephan

Möller-Titel, Joseph Reichelt,

Anjorka Strechel

Altonaer Theater

Premiere: 30.4.2017

Vorstellungen: bis 10.6.2017

Preise: € 17,– bis € 38,–

Vorverkauf: (040) 39 90 58 70

www.altonaer-theater.de

Die Tüdelboys – eine musikalische Lesung

Erfolgs-Buch trifft Kult-Buch

trifft launige Live-Musik.

Sie sind mit Elbwasser ge -

taufte – und mit Alsterwasser

nachgespülte Hamburger: 3

tüdelige Herren gesetzteren

Charakters, 2 Erfolgsbücher,

1 Haufen heißer Hamburg-

Hits! Hits, die jeder kennt

und noch angeschickert im

Schlaf rückwärts mitsingt,

li(e)derliche Anekdoten nach

Noten und spannende

Hintergrundstorys: das sind

die Tüdelboys! – Die erwiesenermaßen

älteste Boygroup Norddeutschlands feiert eine MUSIKALISCHE LESUNG der

etwas anderen Art!

Foto: Thomas Meyer

Termin: Freitag, 12. Mai 2017 um 20.30 UHr

Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm, Wedel

Eintritt: 14,–€

www.batavia-wedel.de

IMPRESSUM Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags.

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf Achim Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de);

Herausgeber/Chefredakteur/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen. Ein

Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Bitte beachten Sie die Beilagen unserer Kunden Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook und Autohaus Thode.

Verlag: MK Medien PR- & Eventagentur, Bramweg 31, 22589 Hamburg. Tel.: 87 08 016-0, Redaktion ·

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de Anzeigen E-Mail: media@dorfstadt.de; Druck: WE-Druck, Oldenburg;

Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs © MK Medien PR- & Eventagentur.

Die nächste Ausgabe erscheint am 18. Mai 2017, Redaktionsschluss: 10. Mai 2017.


12 • DorfStadt-Zeitung 06/2017 • 27.04.2017

I m G e s p r ä c h

Wundern Sie sich nicht,

falls Sie künftig im Wild ge -

hege oder im Klövensteen

Mitmenschen treffen, die

mit rauchenden Köpfen vor den

Hinweistafeln stehen und mit

Smartphone oder GPS-Em pfän -

ger „bewaffnet“ sind: Es sind

nur Geocacher, die auf der Su -

che nach ihrem „Schatz“ sind.

Geocaching ist die moderne

Version der Schnitzeljagd. Häu -

fig sind es Jugendliche oder

junge Erwachsene, die diesem

besonderen Hobby frönen. Das

Besondere am Geocaching ist,

dass man seine Umgebung auf

eine sehr spezielle Art kennen

lernt. „Zuerst erkundet man

seine direkte Umgebung nach

Caches“, erklärt Leonie Hit zig -

rat, Umweltpädagogin in der

Waldschule im Klövensteen.

Interessant sei das Geocaching

auch an Urlaubsorten, weil

man so seine Umgebung be -

sonders intensiv erkunde, so

die Spezialistin im Team des

Forst Klövensteen. Die Verant -

wortlichen der Waldschule Klö -

vensteen am Wildgehege in

Rissen erhoffen sich durch die

neue Route zusätzliche vor

allem jugendliche Besucher im

Wald, die sich innerhalb von

eineinhalb Stunden mit dem

heimischen Wald und den Pfla -

nzen und Tieren auseinandersetzen

wollen. Und das klappt

tatsächlich hervorragend!

Das Wort Geocaching setzt sich

aus dem griechischen Begriff

„geo“ (Erde) und dem englischen

Wort „Cache“ (geheimes Lager/

Versteck) zusammen. Beim Geo -

caching wird ein GPS-Gerät

mit Koordinaten, die im In -

ternet von den Initiatoren eines

Geocaches preisgegeben werden,

gefüttert. In Deutschland

bestehen die Koordinaten aus

Nord- und Ostkoordinaten. Die -

se definieren einen Schnitt punkt

von Längen- und Brei tengrad.

Mit den zur Verfügung gestellten

Koordinaten gelangt man

Dank des GPS oder einem GPSfähigen

Mobiltelefone entweder

direkt zum „Schatz“ oder zum

Startpunkt eines Geocaches mit

mehreren Stationen.

Beendet ist die Schatzsuche

beim Auffinden des so genannten

„Finales“. Das ist ein

manch mal mehr manchmal

weniger gut versteckter Be häl -

RISSEN

Dr. Michel Delling, Leiter des Wilgeheges und der

Waldschule im Klövensteen mit Umweltpädagogin

Leonie Hitzigrat und Frettchen „Friedolin“

Starte hier: N 53° 35.785, E 009° 44.813

Der besondere Schatz im Klövensteen | Markus Krohn

ter. Der enthält auf jeden Fall

ein Logbuch, in das sich der

Finder mit Namen und Datum

als Beweis für seinen Besuch

einträgt. Danach wird der

Behälter für den nächsten

Schatzsucher zurückgelegt.

In größeren Cachebehältern

fin den Geocacher oft Tausch ge -

genstände wie Spielsachen, Ü-

Eier-Figuren, manchmal sogar

Bücher oder CDs. Diese dürfen

im Tausch gerne mitgenommen

werden. Wichtig dabei ist nur,

dass der selbst mitgebrachte

Tauschgegenstand mindestens

gleichwertig ist. Müll oder al -

ko holische Getränke und Le -

bensmittel sowie Streich hölzer

und andere gefährliche oder

verderbliche Dinge sind verpönt,

da nicht selten auch

junge Schatzsucher in Feld und

Wald unterwegs sind. Manch -

mal gibt es auch Überraschungen

wie die Aufgabe, mit einer

im Cachebehälter befindlichen

Mülltüte in der Umgebung Müll

zu sammeln. Social Media mal

ganz anders…

Es gibt verschiedene Geocache -

arten. Die „normale“ Cacheart

ist ein „Traditional Cache“.

Hier bei liegt die finale Dose an

den vorgegebenen Koordi na -

ten. Es gibt aber auch so ge -

nannte „Multi-Caches“. Bei diesen

Caches kommt man erst an

die finalen Koordinaten (dort

wo der Cache/Schatz versteckt

liegt), indem man vorher einige

Fragen an angegebenen Koor -

dinaten beantworten muss und

sich aus den Antworten die fi -

nalen Koordinaten mit dem

Cache errechnen muss. Diesem

Cache-Typ kann man seit

Dezember letzten Jahres im

Klövensteen nachjagen.

Geocaching-Start

Geocaching ist eine moderne Schnitzeljagd

mit GPS-Navigation. Mit Hilfe von Websites,

auf der millionen von Startpunkten auf der

ganzen Welt verzeichnet sind, kann man sich

informieren und austauschen. Zu Beginn

reicht die offizielle Geocaching-App, die man

sich kostenlos herunter laden kann.

Fortgeschrittene Geocacher setzen auf professionelle

Technik, die allerdings auch ihren

Preis hat: 200–500 Euro kann ein GPS-Gerät

kosten. Dafür ist der Empfang überall auf der

Welt möglich – auch bei schlechteren

Witterungsbedingungen oder im Wald!

www.geocaching.de, www.geocaching.com

Die Idee für den Geocache

durch das Wildgehege entstand

aus bekannten GPS-geführten

Bildungsrouten. Somit war das

Ziel der Forst-Verant wort li -

chen, ein Geocache zu erzeugen,

das als kleine Bildungs -

route durch das Wildgehege

verläuft und hierbei den Men -

schen einiges über die dort

lebenden Tiere vermittelt.

Insgesamt sind es 11 Fragen,

meist zu den Tieren im Wild -

gehege, welche zu beantworten

sind. Dies sind zum Beispiel

Fragen wie: „Wie viele Stunden

schläft ein Frettchen ca. am

Tag?“ oder „Wie viele Haare hat

ein europäischer Nerz auf ei -

nem Quadratzentimeter Haut?“.

Hierbei müssen die Cacher häufig

rechnen und vor allem müssen

auch die Informa tions -

schilder gelesen werden. Wich -

tig war den Initiatoren, dass die

Sucher sich mit den Infor ma -

tionstafeln ausgiebig befassen

müssen. Manchmal sind die

Fragen so tricky, dass man sich

Foto: Krohn

wirklich intensiv mit den The -

ma beschäftigen muss, um zum

finalen Cache zu kommen.

„Wer uns anspricht, wird nicht

abgewiesen“, macht Dr. Delling

Mut. „Wir geben natürlich nicht

die Antworten, aber wir geben

gerne Hinweise, wenn man uns

freundlich fragt!“

Das finale Versteck ist gar nicht

so einfach zu finden, allerdings

für einen Wald naheliegend –

mehr wird aber nicht verraten,

sonst wird die Suche möglicherweise

zu langweilig…

Der Multi-Cache „Wildtieren

auf der Spur“ soll noch mehr

Menschen mit der Umwelt bil -

dungsarbeit des Forstes erreichen

und somit deren Natur -

verbundenheit stärken. Durch

die Nutzung der Inter net platt -

form www.geocaching.com

ver sprechen sich Dr. Delling

und Hitzigrat auch, „dass wir

durch die Route Menschen

erreichen, die das Wildgehege

Klövensteen sonst vielleicht gar

nicht selbstständig besucht hätten.“

Und tatsächlich: Bis Mitte

März wurden 53 Ein träge von

Geocachern online geloggt. Für

Dr. Delling und Hitzig rat ein

großer Erfolg, denn die ersten

drei Monate galten für sie als

„Testphase“, um mögliche Feh -

ler ausmerzen zu können. Die

Geocacher überschlagen sich

mit Lob für das Projekt: 23 Fa -

vo riten punkte (-schleifen) ha -

ben sie den Mitarbeitern des

Bezirks amts Altona verliehen.

Jeder Geocacher hat die Mög -

lichkeit Favoritenpunkte, bzw. -

schleifen zu vergeben. Je mehr

Favoritenpunkte ein Cache hat,

desto beliebter ist er. Dabei hat

jeder Geocacher nur eine

bestimmte Anzahl an solchen

Punkten zu vergeben. In diesem

Fall hat der Cache beinahe von

jedem zweiten Finder einen

Favoritenpunkt erhalten. Das

ist eine erstaunlich hohe Quote.

Ein anderer Multicache der Elb -

vororte hat nach 297 Funden

erst 33 Favoritenpunkte. Wer

jetzt starten möchte, sollte sich

die Koordinaten der Überschrift

merken, denn dort startet die

Schatzsuche im Klövensteen...

Wildgehege Klövensteen

Sandmoorweg 150

www.hamburg.de/altona/

forst-kloevensteen/

Mit Fotograf Thomas Kunadt den Schiffen auf der Spur

Fotograf und Schiffskenner nimmt Gäste mit zu den schönsten Motiven im Hamburger Hafen | Konrad Matzen

Seit 1996 fotografiert Tho -

mas Kunadt Schiffe – vor

allem in Hamburg. In diesen

20 Jahren hat er zu -

gleich eine Schiffsdaten -

bank aufgebaut: Sie liefert

heute Informationen zu

über 600.000 Schiffen! „Manch-

mal reichen drei Schiffe am Tag,

um glücklich zu sein“, so Ku -

nadts Credo.

Die Zeitschrift Deutsche See -

schifffahrt findet: „Er zieht

Gleichgesinnte in seinen Bann.“

In Bann gezogen hat Kunadt

schon im vergangenen Jahr

zahlreiche begeisterte Sehleute:

Auf einer Barkasse im Ham -

burger Hafen. Hafenexpe ditio -

nen der besonderen Art.

Kunadt fährt zum richtigen

Zeitpunkt an die richtigen Orte

im Hamburger Hafen – mit ihm

kommt man wirklich zu den

ELBVORORTE

Fotograf Thomas Kunadt zeigt seinen Gästen Schiffe mit besonderen Ansichten

400-Meter-Schiffen und fährt

so dicht an sie heran wie niemand

sonst. Und wer den Kopf

in den Nacken legt, sieht fast

direkt über sich in zehn Meter

Höhe einen schweren Anker

schweben... Auch in diesem

Jahr hat Tho mas Kunadt wieder

Foto: Kunadt

elf Touren zusammengestellt,

die Sie zu außergewöhnlichen

Schiffen führen und in ganz

besondere Hafengebiete.

Die nächsten Fahrten:

Alle Fahrten beginnen an der

Überseebrücke (Fahrt am 5. Mai

beginnt Sandtorhöft). Die Tou -

ren dauern zweieinhalb Stun -

den (Fahrt am 8. September

drei Stunden). Für die genannten

Schiffe kann keine „Ga ran -

tie“ übernommen werden. Soll -

ten Fahrten abgesagt werden

müssen, be mühen sich die Ver -

anstalter um rechtzeitige Info.

Freitag, 5. Mai, 19 Uhr

Hafengeburtstagstour

(Beginn/Ende): Sandtorhöft!

Erwartete Schiffe: Hafenge -

burstag nach Einlaufparade,

AIDAVITA, CSCL PACIFIC

OCEAN. Auslauf parade Frachter

Freitag, 19. Mai, 15.30 Uhr

Kreuzfahrtklassiker-Tour

Erwartete Schiffe: NORDST-

JERNEN (Hurtigruten-Artkis -

reise von Hamburg), AIDAVITA

(Nr.1 der AIDA-Flotte)

Donnerstag, 1. Juni, 16 Uhr

Kreuzfahrer neu & alt

Erwartete Schiffe: ASTORIA

(Premiere), MEIN SCHIFF 6

(Premiere) – ältestes und neuestes

Kreuzfahrtschiff der Welt

in Hamburg, COSTA PACIFICA,

CSCL ATLANTIC OCEAN

Montag, 12. Juni, 18 Uhr

Queen-Elizabeth-Tour

Erwartete Schiffe: QUEEN ELI -

ZABETH, COSTA PACIFICA,

CSCL INDIAN OCEAN

www.hamburgparadies.de

(alles von Thomas Kunadt)

www.barkassen-meyer.de

(Shipspotting)

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