WIAKT-Okt2017-VBG

rfwdaten

FW-Team für die Nationalratswahl:

Unternehmerpower ins Parlament Seite 3

Ideen für Österreich:

Das Wirtschaftsprogramm der FPÖ Seite 6-7

Nr. 4a/2017

Wirtschaft aktiv

Freiheitliche Wirtschaft Vorarlberg

Österreichische Post AG, MZ 02Z031033 M, Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

Freiheitliche Wirtschaft (FW) Oberösterreich, 4020 Linz, Pochestraße 3

„Wirtschaft braucht

bürgerliche Wende!“


Wirtschaft

Kommentar WKV Vizepräsident Ing. Edi Fischer:

Kein Spielraum für

Wahlgeschenke!

Traurig aber wahr, trotz Rekordeinnahmen

gelingt es der Regierung nicht, das

Budgetdefizit in den Griff zu bekommen.

Angesichts der Neuwahlen sollten

bei den Parteien die Alarmglocken klingeln

und Mäßigung einkehren. Nichts

desto trotz scheint der Wettkampf der

Wahlversprechen eröffnet worden zu

sein, denn die Wahlwerber überschlagen

sich mit Lockangeboten an die

Wahlberechtigten. Eine äußerst gefährliche

Situation für unser Land, denn für

die Wahlzuckerln müssen die Leistungsträger

gerade stehen. Daher sehe

ich die großmundigen Versprechen der

Parteien sehr kritisch.

Wir haben in Österreich kein Erkenntnis-,

sondern ein Umsetzungsdefizit.

Die Wirtschaft ist nicht länger bereit,

die Zeche der Politikversprechen zu

zahlen. Wenn trotz Rekordeinahmen

der Schuldenberg weiter wächst, dann

haben wir ein veritables Zukunftsproblem.

Statt Industrie 4.0 sind wir nun

bei Kreisky 4.0 angekommen. Die staatliche

Bevormundungspolitik verhindert

zudem unternehmerische Kreativität.

Weiter behindert ein zu enges Korsett

unsere Gesellschaft für zukünftige und

dringend notwendige Entwicklungsschritte.

Wir benötigen keine Geschenke,

wir benötigen einen schlanken Staat,

der sich auf die wesentlichen Verwaltungsaufgaben

konzentriert.

Wenn 20 Prozent der Leistungsträger

für 80 Prozent des Budgets aufkommen,

dann hat der Belastungsexzess die

Schmerzgrenze bei weitem überschritten.

Weitere Schröpfaktionen auch der

Mitarbeiter können wir nicht zulassen.

Die Unternehmer sind Garant für eine

faire Bruttoentlohnung. Das Netto immer

weniger ankommt, liegt nicht an

der Entlohnung, sondern an der Gier

der Politik, die immer mehr Mittel zur

Klientelberuhigung braucht.

Wer aufwendig plakatiert und dabei

maßlos Wahlzuckerln verteilt, der gefährdet

die finanzielle Stabilität unseres

Landes. Eine Steigerung der Abgaben

ruiniert die internationale Wettbewerbsfähigkeit

unserer Wirtschaft und

damit den Standort. Die noch vorhandenen

Leistungsträger können den Beitrag

zum Budget nicht erhöhen. Daher

muss man das Problem an der Wurzel

packen und endlich Reformen mit riesigem

Sparpotential umsetzen, statt weiter

Wahlgeschenke zu versprechen.

Hier sehe ich mit dem FPÖ Wirtschaftsprogramm

und der Umsetzung in einer

bürgerlichen Regierung einen Lichtschimmer

am Horizont.

Krenn: Persönliche Haftung soll Flut der „Wahlzuckerln“ einschränken!

Freiheitliche Wirtschaft verlangt

Gewährleistungspflicht bei

Wahlversprechen!

Es vergeht kein Tag ohne neue Wahlversprechen

und Ankündigungen. Die Parteien

sind im Wahlkampfmodus und

überschlagen sich mit „Wahlzuckerln“.

Diesen „großmundigen“ Ankündigungen

folgt dann aber nach der Wahl

meist die ernüchternde Nullumsetzung.

Genau diesem unwürdigen Treiben

muss endlich ein Ende gesetzt werden

und daher verlangt die Freiheitliche

Wirtschaft eine persönliche Haftung

für Wahlversprechen!

Was in der Wirtschaft zum Tagesgeschäft

gehört, nämlich eine Gewährleistungspflicht,

soll auch in der Politik gelten.

Die Unternehmer in der Privatwirtschaft

haften persönlich für alle Fehlentscheidungen

und müssen für ihre

Fehlleistungen geradestehen. Die Politiker

verabschieden sich nach der Wahl

von ihrer Verantwortung und von tatsächlichen

Umsetzungen und Reformen

fehlt jede Spur, im Gegenteil man

wurstelt weiter und das zum Nachteil

der Leistungsträger in diesem Land.

Die Wirtschaft hat das Vertrauen in die

Politik längst verloren. Sie ist es leid,

den „Ankündigungskaisern und Umsetzungszwergen“

noch länger zuzuhören.

Die Unternehmer wollen Entscheidungen

und eine rasche Umsetzung

von Reformen. Dazu braucht es auch

das Instrument der persönlichen Haftung

bzw. eines Gewährleistungsanspruches,

um zu garantieren, dass auch

in der Politik Untätigkeit und Hinauszögerungen

nicht straffrei sind. Damit

muss endlich Schluss sein. Wer Regierungsverantwortung

übernimmt, muss

– so wie die Unternehmer - für seine

Wahlversprechen persönlich und mit

seinem Privatvermögen haften. Das ist

der einzige Weg zu mehr Ehrlichkeit in

der Politik!

2

Oktober / 17


Wirtschaft

Bernhard Themessl, Dr. Reinhard

Bösch und WK-Vizepräsident Edi Fischer

halten das FPÖ Wirtschaftsprogramm

für ein äußerst wichtiges

Maßnahmenpaket für eine gute Zukunft

des Wirtschaftsstandortes

Österreich. Neuen Steuern wird eine

klare Absage erteilt.

FPÖ Wirtschaftsprogramm ist ein

Segen für die Wirtschaft

Mit Steuersenkungen, Bürokratieabbau,

Arbeitszeitflexibilisierung

und Unternehmerentlastungen

gehen die Kandidaten der Freiheitlichen

Wirtschaft in die anstehende

Nationalratswahl.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die

Rücknahme der Steuererhöhung im Tourismus

von 13 auf 10 Prozent. Erfreulich

in diesem Zusammenhang ist auch die

große Zustimmung aus der Industriellenvereinigung

Vorarlberg und die Tatsache,

dass nun kurz vor der Wahl ÖVP-

Obmann Kurz praktisch alle diese freiheitlichen

Vorschläge aufgreift und umsetzen

will. Wer also eine Beendigung

der SPÖVP-Regierung und eine echte

Veränderung will, muss am 15. Oktober

FPÖ wählen. Nur mit einer starken FPÖ

Starkes personelles Angebot der Freiheitlichen Wirtschaft für die Nationalratswahl!

in Regierungsverantwortung werden die

Dinge auch umgesetzt!

NAbg Bernhard Themessl warf der rotschwarzen

Regierungsarbeit eine erschreckende

Bilanz vor. „Österreich ist

unter den SPÖ/ÖVP-Regierungen wirtschaftlich

von der Überholspur auf den

Pannenstreifen geraten. Das würden alle

relevanten Rankings eindeutig zeigen. Er

fordert einen Schuldenabbau, der zum

einen durch Einsparungen, zum anderen

aber auch durch die Ankurbelung der

Wirtschaft und daraus folgenden Mehreinnahmen,

resultieren soll. Ein besonderes

Anliegen für die heimische Wirtschaft

ist zudem die Bekämpfung des Facharbeitermangels.

„Um die Lehre entsprechend

zu fördern, verlangt die FW Vorarlberg

die Einführung des ‘Blum-Bonus

neu’.“

Die Freiheitliche Wirtschaft als die Wirtschaftskompetenz

in der FPÖ hat gute

Chancen auch im künftigen Nationalrat

vertreten zu sein und somit der Wirtschaft

eine starke Stimme zu geben. Anlässlich

der Kandidatenerstellung für die

Wahl 2017 wurde die gute Arbeit des FW

in der letzten Periode gewürdigt und

Von der Freiheitlichen Wirtschaft kommt

auch eine klare Absage an neuen Steuern

und Abgaben. Wirtschaftskammer-Vizepräsident

Edi Fischer stellt dazu fest:

„Das Problem der österreichischen Wirtschaftspolitik

ist nicht ein Erkenntnisdefizit,

sondern ein Umsetzungsdefizit.“ Er

fordert eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten,

die Halbierung des KÖSt-

Satzes für nicht entnommene Gewinne

und die Streichung der Mindest-KÖSt.

Dem Ruf nach neuen Steuern, etwa einer

Vermögenssteuer oder einer Erbschaftssteuer,

wie von SPÖ und Grünen lautstark

gefordert, erteilen die freiheitlichen

Nationalratskandidaten jedenfalls eine

klare Absage. Österreich braucht Entlastungen,

keine weiteren Belastungen, betonte

der Wirtschaftskammer-Vizepräsident

abschließend.

FW-Mitglieder haben eine gute Chance

dem neuen Nationalrat anzugehören.

Wir wollen Ihnen nun die aussichtsreichsten

Kandidaten vorstellen:

Landesliste Platz 2

Wahlkreis Nord Platz 2

NAbg. Bernhard Themessl

Geburtsdatum: 15.10.1951

Wohnort: Hohenems

Familienstand: verheiratet, 2 Kinder

Funktion: Abgeordneter zum Nationalrat

LAbg. Dr. Hubert Kinz

Geburtsdatum: 06.10.1960

Wohnort: Bregenz

Familienstand: verheiratet, 3 Kinder

Funktion: Landtagsabgeordneter, Wirtschafts- und

Tourismussprecher, Mitglied der Bundessparte Tourismus

„Wirtschaftspolitik braucht

Mut und Gestaltungskraft,

damit faire Wettbewerbsbedingungen

geschaffen werden.

Zuhören und dann anpacken –

dafür stehe ich!”

„Jede Investition in den Tourismus

bringt ein Vielfaches an

Rendite, denn die Arbeitsplätze,

die der Fremdenverkehr

schafft, können nicht ausgelagert

werden.”

Oktober / 17 3


Bilanz

Die Bilanz der SPÖÖVP Koalition

Steuererhöhungen

Ausbau der Bürokratie

Generalverdacht für Unternehmer

Seit 2013 ist die Koalitionsregierung der

SPÖ und ÖVP nun im Amt. In diesen 4

Jahren ist viel, was im Koalitionspapier

angekündigt wurde, nicht geschehen.

Erfolgreich-Österreich war die Überschrift

und versprochen wurde eine

sparsame Verwaltung, ein Abbau der

Bürokratie, Beratung statt Strafe der Behörden

für Unternehmen und eine

Steuerentlastung und eine Steuervereinfachung.

Nun der Faktencheck.

Steuererhöhungen

Es gab eine Steuerreform, deren Gegenfinanzierung

die Unternehmer massiv

belastet hat. Der Steuersatz für Kapitalerträge

aus Gewinnen einer GmbH. ist

auf 27,5% angehoben worden. Das bedeutet

eine Steuererhöhung um 10%.

Der besondere Steuersatz bei der Immobilienertragssteuer

ist von 25% auf 30%

angehoben worden. Das ist eine Steigerung

von 20%.

Der Sachbezug für Firmenfahrzeuge ist

von 1,5% auf 2% erhöht worden, eine

Erhöhung um 33%. Die Umsatzsteuer

für die Beherbung ist von 10% auf 13%

erhöht worden. Eine Steigerung um

30%. Für Eintrittskarten ist diese Erhöhung

ebenfalls eingeführt worden. Die

Besteuerung des Ab-Hof Verkaufes für

Wein ist von 12% auf 13% erhöht worden.

Bankgeheimnis abgeschafft

Das Bankgeheimnis ist de facto abgeschafft

worden. Es wurde ein zentrales

Kontenregister geschaffen auf das die

Behörden Zugriff haben.

Registrierkassa

Die Unternehmer sind mit einer Registrierkassenpflicht

belegt worden, die ihnen

bei der Anschaffung sehr viel Geld

gekostet hat und auch gesetzlich sehr

schlecht vorbereitet worden ist. Die Regierung

hat mit dieser Regelung die Unternehmer

in der Öffentlichkeit unter den

Generalverdacht der Steuerhinterziehung

gestellt.

Gastronomiebelastungen

Für die Gastronomie war die Regierung

alles andere als ein Segen. Angefangen

hat es mit der Umsetzung der sinnlosen

Allergenverordnung. Sie mussten ihre

Speisekarten umgestalten, ihr Personal

schulen und haben bei Tageskarten einen

höheren Aufwand. Ganz abgesehen davon,

dass ihnen bei Kontrollen hohe

Geldstrafen drohen. Auf Wunsch des Finanzministers

müssen nun auch kleine

Wirte Registrierkassen anschaffen.

Sie haben damit nicht nur hohe Anschaffungskosten

und mehr Arbeit, sondern

werden auch als mögliche Steuerbetrüger

unter Generalverdacht gestellt. Dann

kommt noch der Nichtraucherschutz.

Zuerst haben die Wirte ihre Lokale um

teures Geld umgebaut, um getrennte

Raucher- und Nichtraucherbereiche zu

schaffen. Sie haben damit genau das gemacht,

was die Regierung von ihnen

wollte und gefordert hat. Die Adaptierungsmaßnahmen

haben die österreichische

Gastronomie in Folge an die

100.000.000 Euro gekostet. Diese enorme

Summe wurde völlig sinnlos ausgegeben,

da die Regierung jetzt ein totales

Rauchverbot beschlossen hat.

Das Vertrauen der Wirte auf eine verlässliche

Gesetzgebung ist zu Recht verspielt.

Bürokratie

Die Regierung hat auch bewiesen, dass

sie praxisfremd agiert. Ein Beispiel ist die

Erhöhung der Umsatzsteuer bei Übernachtungen

auf 13%.

In Österreich ist es oft üblich, dass in dem

Preis für die Übernachtung auch ein

Frühstück enthalten ist. Bei einem Frühstück

im Einzelverkauf ohne Beherbergung

gilt jedoch der Umsatzsteuersatz

von 10%. Dies führte nun zu einer aufwendigen

Aufteilung der Zimmerpreise

in Einzelleistungen und unterschiedlichen

Steuersätzen. Bürokratie pur made

by Bundesregierung.

Unser Tipp:

Nutzen Sie Ihre Stimme für eine echte

Veränderung und wählen Sie FPÖ.

4

Oktober / 17


Landestag

100% Zustimmung.

Ing. Edi Fischer, Vizepräsident der

Vorarlberger Wirtschaftskammer

und Geschäftsführer der Offset

Druckerei Schwarzach wurde am

Landestag einstimmig zum FW-

Landesobmann wiedergewählt.

KO Daniel Allgäuer gratuliert FW-

Landesobmann Stv. Komm Rat

Roman Zech und WKV Vizepräsident

Ing. Edi Fischer zur Wahl.

Freiheitliche Wirtschaft stellt sich neu auf und stellt Weichen für die Zukunft!

WKV Vizepräsident Ing. Edi Fischer

wurde einstimmig zum Landesobmann wiedergewählt!

Der Landestag des RfW Vorarlberg in

Bregenz stand ganz im Zeichen der

Erneuerung, sowie der Weichenstellung

für die Zukunft. Der Höhepunkt

war der Wechsel vom RfW zur

Freiheitlichen Wirtschaft.

Ing. Edi Fischer, der sich in den 3 Jahren

der Obmannschaft intensiv der organisatorischen

und inhaltlichen Neuausrichtung

gewidmet hat, wurde von

den Delegierten einstimmig als Landesobmann

wiedergewählt. Seine

Stellvertreter sind Komm Rat Ing.

Fritz Amann und Komm Rat Roman

Zech.

Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist

und bleibt die Stimme der kleinen und

mittleren Unternehmen Österreichs innerhalb,

aber auch außerhalb der Wirtschaftskammer",

so Fischer. Die kleinen

und mittleren Unternehmen sind

das Fundament und die Basis für die

Wertschöpfung in Österreich. Sie

schaffen rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze

und stemmen 80 Prozent der

Wirtschaftsleistung. Ihren Anliegen

Gehör zu verschaffen, das ist die Aufgabe

der FW. Dafür setzen wir uns ein

und darum müssen wir „Wirtschaft

neu Denken!“

Die Freiheitliche Wirtschaft hat die

Ideen und Perspektiven um Wachstum,

Beschäftigung und Wohlstand zu

sichern. Es liegt an der Politik, diese

Wegweiser aufzunehmen und die klugen

strukturellen Veränderungen umzusetzen.

Durch Verwaltungsvereinfachungen kann die Wettbewerbsfähigkeit enorm gesteigert

werden. Das Bürokratiemonster muss beseitig, werden so das klare Signal

von Landesobmann Fischer an die Delegierten.

Ein wichtiges Anliegen ist für die Freiheitliche

Wirtschaft die Senkung der

Lohnnebenkosten, sowie der Bürokratieabbau.

Durch Verwaltungsvereinfachungen

kann die Wettbewerbsfähigkeit

enorm gesteigert werden. Das Bürokratiemonster

muss beseitig werden,

so das klare Signal von Landesobmann

Fischer an die Delegierten.

Oktober / 17 5


Wirtschaft

Ideen für Österreich

Zusammenfassung

Wirtschaftsprogramm

der Freiheitlichen

Die Freiheitliche Partei hat ein umfangreiches Programm für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in

Österreich vorgelegt. Auf 56 Seiten werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen. Die Freiheitliche Wirtschaft hat an diesem

Programm entscheidend mitgearbeitet. Das Ziel der FPÖ ist es, Maßnahmen zu setzen, dass Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit

in unserem Land gefördert werden. Wir haben einige Punkte herausgenommen und stellen sie hier vor.

Schikanen abbauen, Lohnnebenkosten

und Steuern senken

Schikanen wie die Anhebung des ermäßigten

Mehrwertsteuersatzes von

10 auf 13 Prozent sowie die Verlängerung

der Abschreibungsdauer auf 40

Jahre sind rückgängig zu machen. Sie

schädigen insbesondere den Tourismus,

der eine Wertschöpfung von

mehr als 16 Prozent des Bruttoinlandsproduktes

erzielt. Zur generellen

Entlastung von Unternehmen und zur

Ankurbelung der Wirtschaft bedarf es

einer deutlichen Senkung der Lohnnebenkosten

sowie der Reduktion

des Körperschaftssteuersatzes für nicht

entnommene Gewinne von 25 Prozent auf

die Hälfte. Herzstück einer unternehmerfreundlichen

Politik ist eine dringend erforderliche

neue, freie Gewerbeordnung für

freie Unternehmer. Das bestehende, trotz

jüngster Novelle massiv überbürokratisierte

Regelwerk, bedarf einer umfassenden

Modernisierung. Die Zahl der

reglementierten Gewerbe muss zumindest

halbiert werden, sämtliche freie Gewerbe

müssen über einen einzigen

Gewerbeschein zugänglich sein

Kammern: Service statt Zwang

Dringender Reformbedarf herrscht

auch in den Kammern – sowohl für

Wirtschaftstreibende als auch für Arbeitnehmer.

Die Abschaffung der

Pflichtmitgliedschaft bleibt dabei eine

freiheitliche Kernforderung. Die Kammern

müssen sich mit attraktiven Serviceangeboten

am Markt positionieren

und nachhaltig zum Wohl ihrer Mitglieder

verschlankt werden.

6

Oktober / 17


Wirtschaft

Reformen bei Bildung, Gesundheit und am Arbeitsmarkt

Wirtschaftspolitik kann ihre volle Wirkung

nur entfalten, wenn alle wesentlichen

gesellschaftlichen Parameter mit

dem Willen zu nötigen Reformen angegangen

werden.

Auch dem trägt das freiheitliche Wirtschaftsprogramm

Rechnung und bezieht

folgende Bereiche mit ein:

Bildung und Forschung: Kernforderungen

sind Deutsch vor Schuleintritt,

Erhalt des Gymnasiums, Herkunftslandprinzip

für ausländische Studierende,

Anhebung und Entbürokratisierung der

Forschungsfinanzierung sowie eine Digitalisierungsoffensive.

Gesundheit: Ein enormes Sparpotential

liegt in der sinnvollen Verlagerung

medizinischer Leistungen vom stationären

in den ambulanten, niedergelassenen

Bereich. Gleichzeitig bedarf es einer

Bekämpfung des Ärztemangels und

einer Förderung der gesundheitlichen

Prävention.

Das Ziel lautet Vollbeschäftigung

Arbeitsmarkt: Trotz aktuell extrem hoher

Arbeitslosigkeit muss Vollbeschäftigung

das Ziel sein und bleiben. Wertschöpfung

im Land zu halten, das

Bestbieterprinzip zugunsten heimischer

Unternehmer anzuwenden, sektorale

Zugangsbeschränkungen am

Arbeitsmarkt sowie eine Arbeitsmarktpolitik

vorrangig zugunsten arbeitsloser

Staatsbürger sind dazu wichtige

Mittel. Ein wesentlicher Fokus liegt auf

der Förderung der betrieblichen Lehrlingsausbildung,

begleitet durch ein

neues „BlumBonus“-System.

Rechtsstaat: Dringend geboten ist eine

Vereinfachung in vielen wirtschaftsrelevanten

Bereichen, etwa im Steuerund

Abgabenrecht sowie in der Auslegung

des Arbeitsrechts. Die Gesetzgebung

muss sich am Nutzen und an den

Kosten einzelner Maßnahmen orientieren

und diese Grundsätze auch für eine

überfällige Entrümpelung heranziehen.

All diese Schritte tragen bereits

wesentlich zu einer Entlastung unseres

Sozialsystems bei und werden durch

weitere Maßnahmen ergänzt, etwa um

die Pensionen nachhaltig abzusichern.

Eine Zusammenlegung der mehr als

30 Sozialversicherungsträger und die

Streichung von Luxuspensionen und

Privilegien in staatsnahen Bereichen

(z. B. Nationalbank) sind unerlässlich.

Fairness gegenüber Leistungsträgern

Eine Reform der Mindestsicherung ist

ein Gebot der Fairness gegenüber denen,

die das Sozialsystem mit ihren Beiträgen

am Leben erhalten.

Die österreichische Staatsbürgerschaft

soll Anspruchsvoraussetzung dafür sein.

Leistungen unseres Sozialsystems dürfen

keinen Zuwanderungsanreiz darstellen.

Wir plädieren dafür, dass auch Wehrund

Zivildiener Anspruch auf Mindestsicherung

haben.

Oktober / 17 7


Ihre Vorzugsstimme für die Wirtschaft!

Die Vorarlberger Wirtschaft

braucht eine starke Stimme!

Bernhard Themessl

Freiheitliche Wirtschaft Vorarlberg, Belruptstraße 27, 6900 Bregenz

Tel.: 05574/44037, Fax: 05574/48400-7

www.fw.at/vbg, vorarlberg@fw.at

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Freiheitliche Wirtschaft (FW) / Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), Oberösterreich, ZVR-Nr.: 284146541; DVR.-Nr.:0379875; 4020 Linz, Pochestraße 3 zugl. Anschrift; Redaktion, Verwaltung, Anzeigen, Satz. Verlags-

und Herstellungsort: Pochestraße 3, 4020 Linz. Druck: Der Druckpartner e.U., Wels. Redaktion Vorarlberg Mag. Michael Brduscha.

Offenlegung (gemäß § 25 Mediengesetz): Medieninhaber zu 100% ist die Freiheitliche Wirtschaft (FW) / Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), Oberösterreich (100 %), 4020 Linz, Pochestraße 3. Vereinszweck (gem. § 2 der Statuten): Die FW vereinigt Selbständige

oder in leitender Stellung Erwerbstätige in der gewerblichen Wirtschaft und in den freien Berufen zum Zwecke der Durchführung wirtschaftspolitischer Aufgaben und zur gegenseitigen Unterstützung und Förderung. Richtung: Information über Politik und Wirtschaft

aus freiheitlicher Sicht im Sinne der Statuten der FW. Präsidium: Landesobmann: KommR Ing. Wolfgang Klinger, Stellvertreter: KommR Alfred Fenzl, KommR Franz Mairinger, KommR Karl Strauß, Präsidiumsmitglieder: Michael Fürtbauer, Dipl.-Ing. Wolfgang Gaßner,

Christa Raggl-Mühlberger. Weitere Vorstandsmitglieder: NAbg. Mag. Roman Haider, KommR Dkfm. Klaus Kaindl, Franz Krautgartner, KommR Herwig Mayer MBA, Martin Plasser, Gerhard Reinthaler, Franz Rosenauer, KommR Ing. Walter Schragner, Manfred Wiesinger.

Geschäftsführung: Mag. Peter Iwanoff. Alle Informationen auch unter www.freiheitliche-wirtschaft.at/ooe abrufbar. FW-Landesvorstand Vorarlberg siehe www.fwt.at/vbg.

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Wirtschaft Aktiv Sept. / 15

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