DER BIEBRICHER, Nr. 311, Oktober 2017

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Nr. 311 / Oktober 2017 / kostenlos

Schon gewusst?

Die Mainzelmännchen

sind Biebricher!

Tischtennisclub Rot-Weiß

Biebrich feiert Nachwuchspreis

NFP

Gewinnerin des BIEBRICHER-

Sommerrätsels steht fest


Thomas Barth

Leiter

ESWE Energie CENTER

Beraten

statt nur verkaufen.

Verkaufen können viele. Beraten nicht! Wenn es um Strom und Gas geht, haben

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2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


Liebe Leserinnen und Leser,

ARCHIV FRANK HENNIG

erstmals haben wir einen Comic

als Titelbild auf dem BIEB-

RICHER – und das völlig zu

recht! Zum Biebricher Lokalpatriotismus

und zur Identifikation

mit Wiesbadens einwohnerstärkstem

Stadtteil gehört

schon immer der Stolz auf seine

Berühmtheiten: Dazu gehören

neben geschichtlich bedeutsamen

Persönlichkeiten wie unter

anderem dem Widerstandskämpfer

Ludwig Beck, dem

Philosophen und Pädagogen

Wilhelm Dilthey auch Sportler

wie der Fußballweltmeister Jürgen

Grabowski sowie Größen

der Unterhaltungsbranche, wie

Bandleader Paul Kuhn, der Oscar-Preisträger

Volker Schlöndorff

und Schauspieler Michael

Kessler. Und seit einem guten

Jahr können wir gleich sechs

weitere „Größen“ der Showbranche

dazu rechnen: Anton,

Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen

– besser bekannt als die

„Mainzelmännchen“. In der

Straße Am Schlosspark entstehen

alljährlich weit über 1.000

neue Mainzelmännchen-Spots.

Auf den nächsten beiden Seiten

stellen wir Ihnen exklusiv

das Team der NFP (Neue-Film-

Produktion) vor, dass bereits

seit 54 Jahren alle Filmclips von

„Deutschlands dienstältester

Boygroup“ verantwortet.

Auch sonst werden Sie auf den

nachfolgenden Seiten sicherlich

wieder zahlreiche Informationen

aus und über Biebrich

finden. Gute Unterhaltung mit

dieser neuen BIEBRICHER-Ausgabe

und – um in der Sprache

der Mainzelmännchen zu bleiben

– „Guud’n Aamd“,

Ihr

Frank Hennig

Benefizkonzert zugunsten Zwerg-Nase

Seine Besuche im Zwerg-Nase-

Haus haben Biebrichs stellvertretenden

Ortvorsteher Wolfgang

Gores so beeindruckt, dass er

der Leiterin Sabine Schenk

spontan versprach, sich für die

In-stitution und die dort lebenden

schwerstkranken Kinder

und Jugendlichen einzusetzen.

Schnell war die Idee geboren, in

der Oranier-Gedächtnis-Kirche

ein Benefizkonzert zugunsten

der Einrichtung Zwerg-Nase mit

dem Chor Chorage zu veranstalten.

Gores konnte nicht nur

den Chor zu einem honorarfreien

Auftritt begeistern, auch die

Kirchengemeinde signalisierte

sofort ihre Bereitschaft, den

Veranstaltungsort unentgeltlich

zur Verfügung zu stellen.

Das mit Sicherheit musikalisch

lebhafte und spannende Konzert

findet am 5. November um

16.30 Uhr statt. Es wird kein

Eintrittspreis erhoben, stattdessen

werden die Konzertgäste

gebeten, vor Ort eine Spende

zugunsten Zwerg Nase zu entrichten.

Zur besseren Planung

wird um eine Anmeldung gebeten:

per E-Mail an w.gores@

gmx.de oder drehwinkel@

onlinehome.de, telefonisch in

der Zeit von 17 bis 20 Uhr an

(0176) 29933343 (Wolfgang

Gores) oder (0172) 6441780

(Daniela Rehwinkel).

„Ich freue mich auf eine prall

gefüllte Oranier-Gedächtnis-

Kirche“, so Wolfgang Gores.

(red/fhg)

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Inhaber: Gustav Gerich

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65203 Wiesbaden

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und wird in Biebricher Geschäften,

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Redaktionsschluss d. Ausgabe 14.10.2017

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 3


Die „Mainzelmännchen“ waren schon immer Wiesbadener

und jetzt sind sie auch noch Biebricher!

FRANK HENNIG

Schon immer sind sie Wiesbadener

und seit einem guten Jahr sind

sie sogar Biebricher: Anton, Berti,

Conni, Det, Edi und Fritzchen –

auch bekannt als die „Mainzelmännchen“.

Sie sind ein klein wenig

verrückt, manchmal ironisch,

aber immer guter Laune und

voller Optimismus. Im April 1963

erblickten sie – zusammen mit

dem offiziellen Sendebeginn des

ZDF – das Licht der Welt. Ihr Vater

war der 2012 verstorbene Grafiker

und Filmarchitekt Wolf Gerlach.

Ihr Geburtsort war das Wiesbadener

Filmgelände „Unter den

Eichen“, wo einst auch das ZDF

seine ersten Schritte unternahm.

Produziert wurden die Mainzelmännchen

ursprünglich von Franz

Thies, dessen damaliges Unternehmen

heute unter dem Namen

NFP (Neue-Film-Produktion) animation

film GmbH fortbesteht

und von seinem Sohn Stefan Thies

geleitet wird. Er war es auch, der

das Unternehmen im vergangenen

Jahr nach Biebrich in die Straße

Am Schlosspark 123 verlegte.

„Wir fühlen uns hier unheimlich

wohl und das alte Fachwerkhaus

bietet unserem kreativen Team

ideale Arbeitsbedingungen“, so

Thies.

Die Mainzelmännchen wurden

zunächst zur Erfüllung einer Vorgabe

des Rundfunk-Staatsvertrags

eingesetzt. Ihre Aufgabe:

Sie trennen die Werbung

vom Programm. Im Laufe

der Jahre wurden sie

immer beliebter und

trennen bis heute die

einzelnen Werbespots

voneinander. Ähnliches gab

es früher auch bei den Regional-

Fernsehprogrammen, beispielsweise

mit „Onkel Otto“ beim

Hessischen Rundfunk oder „Äffle

und Pferdle“ beim Süddeutschen

Rundfunk, die heute allerdings

TV-Markenzeichen

entsteht

am Schlosspark

kaum noch zu sehen und der

jüngeren Generation meist gar

nicht mehr bekannt sind. Anders

die Mainzelmännchen: Sie

„leben“ noch heute und

sind mittlerweile zu

Kultfiguren des ZDF geworden.

Untersuchungen

haben ergeben,

dass die lustigen Zeichentrickfiguren

„das“ Markenzeichen

und „die“ Sympathieträger

für das ZDF sind – nichts wird

so sehr mit „dem Zweiten“ identifiziert,

wie das Zeichentrick-Sextett.

Kaum bekannt ist übrigens,

dass die Mainzelmännchen auch

Alfred Biolek ihre Existenz verdanken:

Der spätere Talkmaster

war Anfang der 1960er-Jahre Assessor

in der Justizabteilung des

jungen TV-Senders und für den

ersten Mainzelmännchen-Vertrag

verantwortlich. Mit 54 Dienstjahren

sind die Mainzelmännchen

heute die dienstältesten „Mitarbeiter“

des ZDF.

NFP-Produzent und Geschäftsführer

Stefan Thies

mit „seiner Boygroup“.

Rentner sind sie dennoch nicht,

was sie im Wesentlichen den kreativen

und talentierten Köpfen bei

der NFP in Biebrich zu verdanken

haben, die die Figuren immer wieder

der Ästhetik und den Sehgewohnheiten

der jeweils aktuellen

Zeit anpassen. „In den meist nur

wenige Sekunden langen Spots

spiegelt sich der jeweilige ‚Mainstream‘

wider“, betont NFP-Geschäftsführer

Stefan Thies. Die

Ideen zu den Spots ergeben sich

aus der Beobachtung des Alltags.

Die Kurzfilme sollen die aktuelle

Lebenswelt zeigen und diese

4 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


FRANK HENNIG

ERLEBE,

WAS WIR

LIEBEN!

VCW-HEIMSPIELE

28. Oktober 2017, 19 Uhr

Die beiden Operator Jan (vorne) und Klaus Grütz (hinten) bei der

Arbeit.

in der eigenen Art der Mainzelmännchen

auf witzige Weise wiedergeben.

Rund 120 neue Mainzelmännchen-Spots

werden monatlich

nahe des Biebricher Schlossparks

von den acht festangestellten und

rund 25 weiteren freien NFP-Mitarbeitern

produziert. In monatlichen

Treffen mit dem Auftraggeber,

dem ZDF Werbefernsehen,

präsentieren NFP-Mitarbeiter in

handgezeichneten Storyboards

ihre neuen Ideen. Nach deren

Freigabe werden die Storys von

Animatoren und Zeichnern in

Biebrich nach verbindlichen Modellzeichnungen

– die ein immer

gleiches Aussehen der Akteure

gewährleisten – in die beliebten

Zeichentrickkurzfilme umgesetzt.

Übrigens: Auch der bekannte

und langgezogene Begrüßungsausruf

„Guud’n Aamd“ stammt

seit vielen Jahren aus Biebrich. Im

Tonstudio Kristen & Schmidt in

der Stettiner Straße werden die

Mainzelmännchen-Filme mit den

bekannten Stimmen, nötigen Geräuschen

und Atmosphären sowie

einer passenden Musik vertont.

Und so werden uns die Biebricher

Mainzelmännchen als „dienstälteste

Boygroup Deutschlands“

sicherlich noch viele Jahre im

ZDF-Werbefernsehen unterhalten

und mit ihren Kurzfilmen aus einer

weitgehend heilen Welt zum

Schmunzeln bringen.

(fhg)

vs.

2. Dezember 2017, 19 Uhr

vs.

Sporthalle am

Platz der Deutschen Einheit

Eintrittskarten unter

www.vc-wiesbaden.de/tickets

Foto: Detlef Gottwald

FRANK HENNIG









Studioleiterin Martina Sasse an einem handgezeichneten Storyboard

für einen neuen Mainzelmännchen-Clip.








Zu der 1956 als Familienunternehmen von Franz Thies gegründeten

NFP gehört nicht nur die Animations-, sondern auch eine

vorwiegend von Berlin aus betreute Realfilm-Sparte mit TV-,

Dokumentar- und Kinoproduktionen. Zu den bekanntesten Produktionen

gehören unter anderem der Kinofilm „Luther“ mit

Joseph Fiennes in der Hauptrolle, Dokumentarbeiträge für „Terra

X“ sowie die unvergessenen TV-Klassiker „Drei Damen vom

Grill“ und „Praxis Bülowbogen“.









DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 5


SUSANNE STAUß

Feuchtfröhlicher Ausklang

beim „Austrinken“

Der Himmel weinte beim diesjährigen

Austrinken am Biebricher

Weinprobierstand – ebenso

wie mancher Stammgast.

Doch Biebrichs Ortsvorsteher

Kuno Hahn fand die passenden

Trostworte: „Es könnte der

Abend tiefster Depression sein“,

„Austrinken 2017“ – im Regeneinsatz:

InfraServ-Geschäftsführer Peter Bartholomäus

(links) und Stadtverordnetenvorsteherin

Christa Gabriel.

brachte aber nicht nur der Rebensaft,

den die acht Winzer

des Standes für den karitativen

Abend gespendet hatten, sondern

auch die Musik von Louisa

Wenderoth und „Two and A

Box“. Und hungrig musste auch

niemand nach Hause gehen,

darum kümmerten sich

die „Biebricher Weinstubb“

und die „Biebricher

Bratworschtbube“.

Markus Michel, Vorsitzender

des Biebricher

Gewerbevereins (BIG),

der zugleich Betreiber

des Weinstandes ist,

bedankte sich bei allen

Helfern des Abends

sowie den Winzern für

ihren Einsatz am Stand.

Alle Winzer beteuerten,

auch im kommenden

Jahr wieder mit von der

Partie zu sein. Gleichzeitig

bedankte sich

Michel bei Frank Hennig

vom BIEBRICHER,

der das „Austrinken mit

Promi-Ausschank“ vor

acht Jahren ins Leben

Die aus Biebrich stammende Singer- und Songwriterin Louisa

Wenderoth unterhielt die Gäste am letzten Ausschanktag.

gerufen und die Organisation

in diesem Jahr erstmals an die

BIG abgegeben hatte. Dank der

erfolgreichen Vorarbeit sei es

sehr einfach gewesen, das achte

Austrinken zu organisieren. Er

sei überall sofort auf offenen

Ohren gestoßen, so

Michel.

BIG-

Weinprobierstand

Den Erlös des Prominentenausschanks

spendet

die BIG in diesem Jahr

an die Lebenshilfe Wiesbaden

(siehe Porträt auf Seite 8). „Wir

sind seit 55 Jahren in Wiesbaden

aktiv und seit 40 Jahren in Biebrich

am Parkfeld vertreten“, unterstrich

Lebenshilfe Geschäftsführer

Hans Grzegorzewski.

„Trinken Sie reichlich!“ Über den

Verkauf der gesponserten Weine

kamen in diesem Jahr 1.250

Euro zusammen, für die nun

therapeutisches Spielmaterial

für geistig behinderte

Kinder gekauft werden

soll. „Auch wenn wir

zu Beginn Pech mit

dem Wetter hatten, ist

diese vierstellige Summe,

die vielleicht noch etwas aufgerundet

wird, ein schöner Betrag.

Ich finde es toll, dass alle wieder

mitgemacht haben“, so Michel.

(sst)

FRANK HENNIG

sagt er. Aber er könne Mut und

Hoffnung verbreiten. Der Stand

würde im nächsten Jahr am 19.

April wieder öffnen.

SUSANNE STAUß

Der Abend, der mit strömendem

Regen begonnen hatte,

entwickelte sich schließlich

doch noch zu einem Erfolg.

Immer mehr Gäste strömten

nach 19 Uhr bei dann weitgehend

trockenem Wetter an das

Rheinufer, wo rund 30 Vertreter

aus Wirtschaft, Verwaltung

und Stadtpolitik, darunter auch

Stadtverordnetenvorsteherin

Christa Gabriel und Oberbürgermeister

Sven Gerich, vor

dem Weinstand für stets gefüllte

Gläser sorgten. Innerhalb

des Weinstandes kümmerten

sich in diesem Jahr die Weingüter

Frosch aus Mainz-Kostheim

und Kaspar Herke aus

Oestrich-Winkel um das Wohl

der Weinfreunde. Stimmung

Dank an die BIG, die Winzer, die prominenten Ausschenker und das treue Weinstand-Publikum (v.l.):

BIG-Vorsitzender Markus Michel, Oberbürgermeister Sven Gerich, Ortsvorsteher Kuno Hahn und Lebenshilfe

Geschäftsführer Hans Grzegorzewski.

6 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


FRANK HENNIG

Dacho startet in die neue

Fastnachtskampagne

Lange dauert es nicht mehr und

Wiesbadens Fastnachter starten

wieder in eine neue Fastnachtskampagne.

Das Motto diesmal:

„Auf den Straßen geht es rund,

Wiesbaden feiert vierfarbbunt“.

Am 11.11. um 11.11 Uhr findet

vor dem Alten Rathaus in der

Wiesbadener Innenstadt die

traditionelle Fahnenhissung der

Dachorganisation Wiesbadener

Karneval (Dacho) statt. Bei dieser

Gelegenheit werden auch

die neuen Mercedes-Kampagnenfahrzeuge

von Taunus-Auto

übergeben. Es folgt ein stimmungsvoller

Fastnachtsauftakt

rund um den Marktbrunnen mit

Abordnungen der Wiesbadener

Fastnachtsvereine, Musikgruppen

und Stimmungssänger Stefan

Persch. Um 14 Uhr beginnt

im Untergeschoss des Luisenforums

ein nachmittägliches

Fastnachtsprogramm für die

jüngsten Fastnachter, das um

16.11 Uhr in der Inthronisation

des Wiesbadener Kinderprinzenpaars

gipfelt.

Am darauffolgenden Freitag,

am 17. November, findet um

20 Uhr in der Christian-Bücher-

Halle bei ESWE an der Mainzer

Straße die große Dacho-Eröffnungssitzung

statt. Nach der

Proklamation der Wiesbadener

Fastnacht wird bis nach Mitternacht

ein unterhaltsames und

buntes Narrenprogramm mit

lokalen Größen der Fastnachtsszene

und weiteren Gästen folgen.

Karten für die Eröffnungssitzung

zum Preis von 15 Euro

gibt es im Internet unter www.

dacho.de und unter der Telefonnummer

(0611) 4695373.

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Dacho-Vorsitzender Simon Rottloff präsentiert den neuen Dacho-

Kampagnenorden (links) und den neuen Orden des Kinderprinzenpaars.

Service

Nutzfahrzeuge

Service

Verlosung

In Zusammenarbeit mit der Dacho verlost DER BIEBRICHER

2 x 2 Eintrittskarten für die Dacho-Eröffnungssitzung am 17.

November. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, muss

bis zum 11. November eine E-Mail an der-biebricher@gmx.de

senden oder eine Postkarte (in beiden Fällen mit dem Stichwort

„Dacho“) an folgende Anschrift schicken: Redaktion

DER BIEBRICHER, Breslauer Str. 14 b, 65203 Wiesbaden. Die

Gewinner werden telefonisch benachrichtigt, daher unbedingt

die eigene Telefonnummer vermerken. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 7


LEBENSHILFE WIESBADEN

Immer ein optimales Betreuungsspektrum anbieten –

die Lebenshilfe Wiesbaden

Förderung von Kindern mit Beeinträchtigungen,

Wohnraum

für behinderte Erwachsene, eine

Kita, mobile Betreuung, eine erfolgreiche

Theatergruppe: Das

alles ist die „Lebenshilfe Wiesbaden“,

die ihre Zentrale seit 1999

in der Albert-Schweitzer-Allee in

Biebrich hat. Seit über 50 Jahren

setzt sich der gemeinnützige

Verein, Teil einer bundesweiten

Gemeinschaft, für behinderte

Kinder und Erwachsene ein,

bietet ihnen Möglichkeiten zum

Lernen, zum Wohnen, zur Freizeitgestaltung

– kurz: zur Teilhabe

an.

Das war in Deutschland nicht

immer so. Ein Blick in die Geschichte

zeigt: In den 1950er

Jahren hatten Behinderte in

Deutschland keine Lobby. Die

Gesellschaft war nach den Euthanasie-Verbrechen

im Nationalsozialismus

auf den Umgang

mit Behinderten nicht eingerichtet,

es gab keine Möglichkeit,

ein behindertes Kind in einem

Kindergarten unterzubringen.

Im Jahre 1961 schlossen sich

daher einige Eltern zusammen,

die durch die gemeinsame Sorge

um ihr behindertes Kind

miteinander verbunden waren.

Sie gründeten den Verein „Lebenshilfe

für geistig Behinderte

Wiesbaden e.V.“. Das erste Projekt

war ein Hort für behinderte

Kinder, aus dem sich später

die Kindertagesstätte Tandem

entwickelte. Darüber hinaus hat

der Verein im Lauf der Jahre ein

differenziertes und vielfältiges

Angebot auf die Beine gestellt,

das den individuellen Bedürfnissen

und Möglichkeiten der

behinderten Menschen gerecht

wird. Das ist immer der Leitgedanke:

Ein optimales Betreuungsspektrum

anzubieten, um

auch Menschen, die ohne Hilfe

anderer nicht alleine leben können,

individuelle Förderungen

anzubieten.

Szene aus „Franz – das Theater“, mit Darstellern der Theatergruppe der Lebenshilfe

Wiesbaden.

Bewohner und Betreuer im Wohnhaus Gräselberg der Lebenshilfe

Wiesbaden.

In der Albert-Schweitzer-Allee

konzentrieren sich viele Aktivitäten

des Vereins: Eine Kita namens

„Tandem“ gibt es schon

lange dort. Die Verwaltung und

die Frühförderstelle sowie der

Mobile Dienst, der die Einsätze

von Inklusionshelfern in den

Wiesbadener Kitas koordiniert,

sind ebenfalls hier angesiedelt.

Und gerade hat man noch das

ehemalige Pfarrhaus der benachbarten

Gemeinde, von der

man auch das Grundstück angemietet

hat, dazubekommen:

Hier wohnen jetzt vier Menschen

mit Beeinträchtigung in

einer Wohngemeinschaft, „mit

Garten und Hund“, so Hans

Grzegorzewski, Geschäftsführer

des Vereins. „Wohnmöglichkeiten

haben wir in ganz Wiesbaden,

in Biebrich gibt es noch auf

dem Gräselberg und in Schierstein

ein Haus mit Tagesstrukturangeboten.“

Das Landgut

Ehrenbach bei Idstein, in dem

sich eine Bäckerei befand, wo

die Bewohner arbeiten konnten,

musste leider aufgegeben werden.

Aber es gibt noch diverse

Häuser in Erbenheim, in der

Innenstadt oder in Schierstein,

wo behinderte Menschen ihren

B e d ü r f n i s s e n

gemäß wohnen

können und betreut

werden.

„Wege bereiten

– Wege

begleiten“ hat

sich die Organisation

zum

Motto gemacht.

Meist leben die

Menschen in

K l eingruppen

zusammen, haben

einen Heimbeirat,

können

durch die günstige

Lage auch

gut ihre Werkstätten,

Ärzte

oder Einkaufsmöglichkeiten

erreichen. Auch

schwerstbehinderte Menschen

finden hier ihr Zuhause. In Biebrich

gibt es darüber hinaus auch

noch weitere Aktivitäten – gerade

im Bereich der kulturellen

Teilhabe, die der Lebenshilfe besonders

wichtig ist. „Franz – das

Theater“ ist in ganz Wiesbaden

und darüber hinaus bekannt,

die Theatergruppe, die sich am

Leitbild der Inklusion orientiert,

spielt seit 2002 zusammen und

erarbeitet eigene Stücke unter

professioneller Leitung. Traditionell

eröffnet man jedes Jahr

im Januar die neue Spielzeit im

„thalhaus“ im Nerotal. Geprobt

wird im Toni-Sender-Haus in der

Cafeteria: „Ein tolles Miteinander

in diesem Haus“, freut sich

Grzegorzewski.

Ein neues Angebot ist die

„Schreibwerkstatt“, die für alle

Menschen offen ist, die Spaß

am Schreiben haben – ob mit

Beeinträchtigungen oder ohne.

Angeleitet durch die Schauspielerin

Claudia Stump und

unterstützt durch Christiane

Jungkenn von der Lebenshilfe,

treffen sich einmal pro Monat

schreibfreudige Menschen, um

gemeinsam kreativ zu werden.

Der Workshop ist für ein Jahr

ausgelegt mit dem Ziel der Veröffentlichung

der Texte in Form

eines Kalenders für 2019. Die

Treffen finden in den Räumen

der Lebenshilfe, Albert-Schweitzer

Allee 48a, statt. Weitere

Informationen dazu gibt Christiane

Jungkenn unter der Telefonnummer

(0163) 2132476. (art)

LEBENSHILFE WIESBADEN

8 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


8. Biebricher Gesundheitstag

Samstag

11. November 2017

11.00 bis 14.30 Uhr

im Schloss Biebrich

Informationen rund um Ihre Gesundheit

Talkrunden: Ärzte stehen Ihnen Rede und Antwort

Preisverleihung: „Gesunde Schule Biebrich“ – gefördert durch die

Dr. Broermann Stiftung

Kostenlose Beratungen und Tests:

PSA-Analyse (Praxis Professor Bermes Männergesundheit)

Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse (APK)

Gleichgewicht- und Koordinationstest (auromed)

Fitness-Tests (David Fitness)

Qualifizierte Hörüberprüfung (Schöner Hören)

und vieles mehr

David Fitness

Mitgliedschaften

Liveauslosung

um 14.00 h

Mitmach-Aktionen für Groß und Klein

Weitere Informationen unter www.asklepios.com/biebricher-gesundheitstag

Mit freundlicher Unterstützung von:

Prof.h.c.mult. Dr. med. U. Bermes

Facharzt für Urologie

Männerarzt (Institut cmi)

DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2017 9


– Die Gesundheitsseiten –

Menschen mit Alzheimer sind mehr als nur Patient

Einen doppelten Grund zu feiern

hatte die Alzheimer Gesellschaft

Wiesbaden. Neben dem

eigenen 20-jährigen Bestehen

in der Landeshauptstadt konnten

auch zehn Jahre „Forum

Demenz“ bejubelt werden. Zu

diesem Anlass hatte die Interessensgemeinschaft

kürzlich

in die Rotunde des Biebricher

Schlosses eingeladen. „Ein

würdiger Veranstaltungsort für

dieses besondere Jubiläum“,

wie die Vorsitzende der Gesellschaft,

Daniela Nels, befand.

Oberbürgermeister Sven Gerich, Schirmherr der Alzheimer Gesellschaft

Wiesbaden, lobte: „Sie sind Beratungsstelle und Helfer für

Betroffene, aber auch für deren Angehörige.“

Zur Feier erschienen neben vielen

Mitbegründern und Weggefährten

der Alzheimer Gesellschaft

auch Vertreter aus

der Wiesbadener Politik. Sozialdezernent

Christoph Manjura

nutzte die Zeit, sich bei den Beteiligten

zu bedanken, die unter

dem Dach seines Dezernats das

Projekt Tag für Tag begleiten.

Demenz und Alzheimer seien

wichtige Themen, „die uns besonders

durch den demografischen

Wandel auch in Zukunft

immer weiter beschäftigen werden“,

so Manjura. Auch Oberbürgermeister

Sven Gerich, der

als Schirmherr der Alzheimer

Gesellschaft Wiesbaden die

Laudatio hielt, freute sich über

die positive Entwicklung des

Projektes in den letzten 20 Jahren.

„Sie sind Beratungsstelle

und Helfer für Betroffene, aber

auch für deren Angehörige.

Durch ihr Herzblut verbessern

Sie die Lebenssituationen vieler

Mitbürger“, erklärte Gerich, der

die unterschiedlichen Angebote

der Gesellschaft ansprach. Darunter

auch das Memory-Mobil,

bei dem Menschen ungezwungen

Gedächtnistests ausprobieren

können, oder die aktive

Selbsthilfegruppe KESS (Krea-

tiv-Engagiert-Selbstbewusst-

Selbstständig), die sich gerade

an Demenzkranke vor dem Rentenalter

richtet. Schließlich, gab

Gerich zu, sei auch er gespannt,

wie sich die Gesellschaft auf die

zukünftige Entwicklung einrichten

werde: „Lassen Sie uns offen

für neue Wege sein“.

Nach einem Kurzkonzert der

„Young Voices“, dem Popchor

der Wiesbadener Musik- und

Kunstschule, hatten die Gäste

dann noch die Chance Vorträge

von zwei renommierten Ärzten

auf dem Gebiet der Demenzforschung

zu erleben. Wie die

aktuelle Medikamententherapie

von Demenzpatienten funktioniert,

welche Fortschritte es

gibt und woran in Zukunft gearbeitet

werde, erklärte den Interessierten

Prof. Dr. Alexander

Kurz. Für ihn stehe außer Frage,

dass die medikamentöse Therapie

bei Betroffenen zwar helfe,

indem sie die Krankheit bremse,

eine Heilung könne auf diesem

Wege allerdings nicht erreicht

werden, da die Therapie zu spät

anfange: „Medizin wird zumeist

erst eingesetzt, wenn das Kind

bereits in den Brunnen gefallen

ist.“ Des Weiteren seien alterna-

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10 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


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Jung und schwungvoll: Die „Young Voices“ der Wiesbadener Musik-

und Kunstschule begeisterten die Gäste bei der Jubiläumsveranstaltung

der Alzheimer Gesellschaft.

tive Behandlungen viel zu sehr

in den Hintergrund getreten.

So könne körperliche Aktivität

und kognitives Training den Betroffenen

ebenfalls helfen und

Selbstständigkeit erhalten.

Auf die Kernaussage, dass Menschen

mit Demenz mehr als nur

Patienten sind, konzentrierte

sich Prof. Dr. Giovanni Maio,

der neben seinem Doktor in

Medizin auch einen Abschluss

in Philosophie erworben hat. Er

präsentierte anschaulich, warum

der Betroffene in die Mitte

der Gesellschaft gehöre und

nicht an den Rand getrieben

werden darf. Demenz stamme

aus dem Griechischen und bedeutet

übersetzt „ohne Geist“,

allerdings verliere die Person ja

nicht seine Persönlichkeit, sondern

könne nur immer schwieriger

darauf zurückgreifen. Gerüche,

Töne oder Bilder könnten

die Erinnerungen aber leicht

wieder aus der Vergessenheit

zurückholen. „Wir können nicht

nur ihm helfen, sondern er hilft

auch uns, indem wir lernen und

verstehen“, schloss Maio ab.

Zum Abschluss der Veranstaltung

konnte sich die Gesellschaft

noch an einer Überraschung

des „Lions Club

Wiesbaden Kurpark“ erfreuen.

Der Verein und ihr Präsident

Hans Christian Kluttig übergaben

einen Scheck über 2.500

Euro, der Erlös, den die „Lions“

bei ihrem Handtaschenverkauf

auf dem Taunusstraßenfest erwirtschafteten.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 11


Kolpings Närrische Gesellen:

erstmals Mosel-Weine zum

Kampagnenstart

Kolpings Närrische Gesellen starten

pünktlich am 11.11. um 19.11

Uhr im Kettelerhaus, Breslauer

Straße 1, mit ihrer traditionellen,

festlichen Weinprobe in die neue

Fastnachtskampagne. Unter dem

Motto: „Kolpingfassenacht voller

Schwung, weckt Frohsinn und Begeisterung!“

steht die neue Kampagne

bei der Fastnachtsabteilung

der Kolpingfamilie Biebrich.

Das Anbaugebiet Mosel feiert

dabei Premiere bei der Kolping-

Weinprobe: 15 Proben vom Ökologischen

Weingut Kuhnen aus

Bekond werden ausgeschenkt.

Winzermeister Herbert Kuhnen

wird die edlen und leckeren Tropfen

aus dem heimischen Betrieb

fachkundig präsentieren. Es werden

sich Weine verschiedenster

Rebsorten und Qualitätsstufen

von trocken bis edelsüß auf der

Probenliste befinden. Unterstützt

wird der Winzer an diesem Abend

wieder vom Biebricher Heimatforscher

Peter-Michael Glöckler, der

Wissenswertes und Lustiges rund

um Biebrich und den Rebensaft

zum Besten geben wird.

Auch die Narretei wird an diesem

Abend wieder ihren festen Platz

haben: Sitzungspräsident Peter

Vorndran und sein „Vize“ Clemens

Hoffmann freuen sich über

den Besuch einiger fastnachtlicher

Leckerbissen von befreundeten

Vereinen: Vertreten sind auf der

buntgeschmückten Bühne unter

anderem Kolpings Haus- und

Hofballett die „Tanzbärchen“ der

Jocus-Garde Mainz-Kastel in ihrer

25-jährigen Jubiläumskampagne,

die „Ladies“ vom Carnevalsverein

Bierstadt, das Biebricher Tanzsolo

Luzie Mae Schwartz und das Tanzduo

der Narrenlust Waldstraße

mit Luisa Mazzotta und Sabrina

Stritter. Musikalisch heizt die Gesangsgruppe

„NoName Bischem“

den Saal an und auch Biebrichs

schönste Waden werden in ihrem

„Wohnzimmer“ erste Einblicke in

ihr neues Programm geben. Außerdem

wird eine Tombola mit

zahlreichen attraktiven Preisen

geboten.

Der Eintrittspreis beträgt 14 Euro.

Darin ist neben den Proben auch

ein kleiner Imbiss enthalten. Verbindlich

anmelden kann man sich

für die Weinprobe unter folgenden

Rufnummern: (0611) 608858

(Andrea Salwender), (0611)

8460436 (Lienhard Schreiber) und

(0611) 9600231 (Peter Vorndran)

oder unter der E-Mail-Adresse

info@kolpingfastnacht.com. (red)

Kraftpaket im Maßanzug.

Die neue X-Klasse. First of a new kind.

Einladung zur Premiere

am 4. November, 9-16 Uhr

Premiere der neuen

X-Klasse

Sie ist funktionaler und zuverlässiger

Partner im Arbeitsalltag und überzeugt

in gleicher Weise als Weggefährte

für spontane Freizeitabenteuer:

Die neue X-Klasse, der Mercedes-

Benz unter den Pickups.

Am 4. November feiert sie

von 9-16 Uhr ihre Premiere bei

Taunus-Auto in der Mainzer

Straße 82-92.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen

und können sich auf eine

abwechslungsreiche Premierenfeier

für die ganze Familie freuen. Der

Grill-Experte Andreas März hält kulinarische

Köstlichkeiten von seinem

Keramik-Grill „Big Green Egg“ bereit

und macht auch den kleinsten

Gästen Lust auf den Megatrend des

Wintergrillens. Die gesamten Einnahmen

des Tages aus dem Verkauf

von Speisen und Getränken werden

dabei dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes

gestiftet.

12 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


BUNDESWEHR/FRITZ KOPETZKY

In Anwesenheit von Hessens Innenminister Peter Beuth (Mitte)

verabschiedete Oberst Olaf von Roeder (links), Kommandeur

des Landeskommandos Hessen, am 18. September bei

einem feierlichen Appell vor dem Biebricher Schloss seinen

Stellvertreter und Chef des Stabes, Oberst Helmut Scharfenberg

(rechts), in den Ruhestand. Zugleich wurde Oberst

Siegfried Zeyer als sein Nachfolger in die neue Funktion

eingeführt.

(fhg)

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Zehn verschiedene Biere aus ganz Deutschland wurden

bei der diesjährigen Bierprobe des Kolping-Männerballetts

„Die Biebricher Waden“ (Foto) verkostet. Und

getrunken wurde auch noch für einen guten Zweck: Da

alle Biere von Sponsoren gestiftet waren, „flossen“ die

Einnahmen des Abends in den Erhalt des Kettelerhauses

neben der St. Marien-Kirche. Durch die zunehmend

stimmungsvoller gewordene Veranstaltung führten

Peter Vorndran, Sitzungspräsident von Kolpings Närrischen

Gesellen, sowie „Bierkönigin“ Melanie Brandenburg,

die schlagfertige und kesse Sitzungspräsidentin

des Carnevalvereins Bierstadt. Im Durchschnitt dürfte

jeder der Besucherinnen und Besucher bei dieser Veranstaltung

rund zwei Liter Bier konsumiert haben.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 13


ROBIN EISENMANN

Mehr als nur ein Einkaufsbummel am Sonntag

Eine Kundenberatung bei Optik

Kaiser, ein verlängerter Einkaufsbummel

im „zierpalast“

oder der „Gebrauchtwarenbörse“

– und das an einem Sonntag.

Dank dem Biebricher Gewerbeverein

(BIG) und seinen

Mitgliedern war das Anfang

Oktober wieder problemlos

möglich. Der verkaufsoffene

Sonntag, seit Jahren Tradition

in Wiesbadens größtem Vorort,

lockte wieder viele Menschen

– nicht nur aus Biebrich –

in die Geschäfte. Und die Einkaufsbegeisterten

fanden ein

Rahmenprogramm vor, das

einem kleinen Volksfest

glich. Neben den

knapp 50 geöffneten

Geschäften im Kern

von Biebrich bot der

Gewerbeverein in der

Robert-Krekel-Anlage

Unterhaltungsangebote

für alle Altersklassen. Auf der

Bühne spielten neben „Slowrida“

auch die Schulband „The

Birdy‘s“ der Biebricher Riehl-

Schule. In den Zelten rund um

Verkaufsoffener

Sonntag

die Bühne hatten Firmen und

Einrichtungen des Ortes die

Chance, sich auf der „Biebricher

Gewerbeausstellung“

(BIGA) zu präsentieren.

Die Eröffnung der Veranstaltung

durch Schirmherr und

Oberbürgermeister Sven Gerich,

Ortsvorsteher Kuno Hahn

und dem stellvertretenden

Stadtverordnetenvorsteher

Eberhard Seidensticker nutzte

BIG-Chef Markus Michel für

eine kleine Überraschung: Der

Gewerbeverein überreichte

dem in Biebrich beheimateten

Hilfeverein „Weißer

Ring“, der sich der Unterstützung

von Verbrechensopfern

verschrieben

hat, eine

Spende über 1.000

Euro. Man sei froh, dass

mit dem Geld die herausragende

Leistung des „Weißen

Rings“ und seines Außenstellenleiters

Rudi Glas weiter unterstützt

werde, erklärte Michel

vor dem Publikum.

BIG-Spendenübergabe an den „Weißen Ring“ (v.l.): Der stellvertretende

Stadtverordnetenvorsteher Eberhard Seidensticker, Oberbürgermeister

Sven Gerich , Ortsvorsteher Kuno Hahn, „Weißer

Ring“-Außenstellenleiter Rudi Glas und BIG-Chef Markus Michel.

Publikumsandrang zum Biebricher verkaufsoffenen Sonntag in

der Robert-Krekel-Anlage.

Etwas weiter entfernt, Richtung

Rheinpromenade, feierte

das Wiesbaden-Nassau-Chapter

das alljährliche „Biketoberfest“.

Der anschließende Motorradkorso

der Harley-Piloten

durch Biebrichs Straßen war

dann kaum zu überhören.

Wer den Tag etwas gemütlicher

verbringen wollte und sich

dabei auf zwei Pferdestärken

beschränkte, konnte an einer

kostenlosen Kutschfahrt durch

den Ort teilnehmen. Auch der

Weinprobierstand am Rheinufer

öffnete mittags seine Fenster

für Spaziergänger und Einkaufsgäste.

Am Abend gab es

auch hier stimmungsvolle Musik

der in Biebrich längst bekannten

„Mixed Generation“.

Die üblichen Diskussionen um

einen verkaufsoffenen Sonntag

schien es nicht zu geben, was

den BIG-Vorsitzenden Michel

sehr erleichterte: „Wir alle wissen

um das Thema, dass gerade

zu den Verkaufssonntagen

in der Wiesbadener Innenstadt

immer wieder in den Vordergrund

rückt. Dank der guten

Zusammenarbeit mit der Stadt

haben wir aber seit vielen Jahren

keine Probleme damit“. Der

Anlassbezug, den das hessische

Gesetz zur Durchführung

eines Sonntagsshoppingtages

vorsieht, habe man durch die

in der Robert-Krekel-Anlage

stattgefundene Gewerbeausstellung

ja vorgewiesen. Der

Umsatz habe an diesem Tag

nicht die oberste Priorität, viel

wichtiger sei es, den Biebricher

Einzelhändlern die Chance zu

geben, sich einmal hervorheben

zu können. „Mit unserem

Programm wollen wir die inhabergeführten

Läden bei uns

stärken und die Biebricher Einkaufswelt

als attraktiv und vielseitig

präsentieren. Dafür nehmen

wir gerne einiges an Zeit

und Mühe in die Hand“, fasst

Michel zusammen und verspricht,

dass sich der Gewerbeverein

neue Highlights für

den nächsten verkaufsoffenen

Sonntag überlegen wird.

(rei)

FRANK HENNIG

„Hilfe, ich schaff das nicht mehr alleine“ –

haushaltsnahe Hilfen für ältere Menschen

Am 5. November stellt sich um 15 Uhr der

„Arbeitskreis Soziale Dienste“ (AKSD) des

Nachbarschaftshauses im Saal des Nachbarschaftshauses

vor. Agnes Fischer und Udo

Willfahrt informieren über den Einsatz von

14 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017

haushaltsnahen Hilfen (Reinigungsarbeiten

im Haushalt, kleine Dienste wie Einkaufen,

Apothekengänge etc.) und darüber, wie Interessenten

an so ein Hilfsangebot kommen

sowie über finanzielle Zuschüsse. Die Veranstaltung

ist kostenfrei; Getränke und Kaffee

werden angeboten. Nähere Informationen

gibt es auch telefonisch bei Gabriele Wegerich

unter (0611) 9672120.

(red)


Wenn Klassik auf Popmusik trifft

Für die Arbeitsgemeinschaft

Biebricher Vereine und Verbände

(AG) ist es schon eine lange

und wichtige Tradition zum

Herbstanfang: Das Herbstkonzert

mit Biebricher

Chören. Zur diesjährigen

Veranstaltung lud

die AG die Musikbegeisterten

wieder in

die Oranier-Gedächtnis-Kirche

und versprach

schon im Vorfeld musikalische

Highlights der mitwirkenden

Ensembles.

Bereits zum 34. Mal, so unterstrich

der AG-Vorsitzende

Günter Noerpel, habe man es

geschafft, dass mehrere Chöre

mitwirken. Darauf könne man

jedes Jahr erneut stolz sein, so

Noerpel, denn vielen Chorvereinen

falle es immer schwerer,

ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.

Ein Blick in die Auftrittsliste

war da der beste Beweis.

Die meisten Chöre, die vor das

Herbstkonzert

der AG

Publikum traten, sind bereits

als Gemeinschaften mehrerer

Vereine organisiert, um auf der

Bühne zu singen. „Wir werden

immer weniger. Und wenn

nur eine Stimme ausfällt,

können einige Lieder

gar nicht mehr gesungen

werden“, erklärte

ein Sänger im Vorfeld

des Konzerts. Ein Weiterer

fügte lachend hinzu:

„Wir sind eben eine aussterbende

Art.“

Den Gegenbeweis lieferte allerdings

kurz darauf unter anderem

der personell stark mit Frauen

ausgestattete Junge Chor

Chorage. Lebendig und mit

Leidenschaft zeigten alle Gesangsformationen

des Abends,

darunter auch die Singgemeinschaft

Biebrich, bestehend aus

Männergesangverein 1841

Biebrich und Kalle’schem Gesangverein,

wie viel ihnen das

Singen bedeutet. Während sich

Nur eines von vielen Ensembles beim diesjährigen Chorkonzert der

Arbeitsgemeinschaft Biebricher Vereine und Verbände: Die Herren

der MGV 1891 Fidelio Biebrich und der TG Schierstein 1848 unter

der Leitung von Thomas Wagner.

unter anderem der Männergesangverein

Fidelio Biebrich zusammen

mit der TG Schierstein

auf klassische Chorlieder konzentrierte,

sangen die Herren

vom Männerquarett Nordend

moderne Songs von Vangelis

und den Toten Hosen. Auch Istwan

Balota und Marika Dzhaiani,

die als Solisten ihre Lieder

präsentierten, überzeugten das

Publikum, dass sich mit großem

Applaus bedankte. Musikalisch

unterstützt wurden die Sänger

von Thomas Schermuly an der

Orgel sowie der Solistin Daniela

Sarra, die alleine mit ihrer Querflöte

das Publikum in der Kirche

in ihren Bann zog.

Zum Abschluss des Abends gaben

die Chöre und Gäste dann

noch gemeinsam das ökumenische

Kirchenlied „Großer Gott

wir loben Dich“ zum Besten. Ein

feierlicher Ausklang.

(rei)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 15


Tischtennisclub Rot-Weiß Biebrich feiert Nachwuchspreis

Ende September hat der Wiesbadener

Tischtennisclub (TTC)

Rot-Weiß Biebrich „das Grüne

Band für vorbildliche Talentförderung

im Verein“ überreicht

bekommen. Der Preis wird alljährlich

vom Deutschen Olympischen

Sportbund (DOSB) und der

Commerzbank vergeben und ist

die bedeutendste Auszeichnung

im Nachwuchsleistungssport in

Deutschland. Dotiert ist der Preis

mit 5.000 Euro.

In feierlicher Atmosphäre im VIP-

Bereich der Commerzbank-Arena

wurden die Preise überreicht. Aus

der Rhein-Main-Region bekamen

sieben Vereine aus verschiedenen

Sportarten das begehrte Grüne

Band.

Der TTC Rot-Weiß Biebrich kam

zum Schluss der rund zweistündigen

Veranstaltung an die Reihe

– aus gutem Grund: Das Nachwuchsteam

durfte sein Können

bei einem sogenannten „Balleimertraining“

und einem Schaukampf

unter Beweis stellen. Dabei

bat Vereinspräsident Marc Köhler

auch DOSB-Chef Michael Vesper

an die Platte. „Ich konnte ihn dazu

motivieren, ein paar Aufschläge

von unseren Jugendlichen zu returnieren,

was ihm sogar recht

ordentlich gelungen ist“, bemerkt

Köhler mit einem Augenzwinkern.

Gemeinsame Freude über die Auszeichnung mit dem „Grünen

Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“: der Tischtennisclub

Rot-Weiß Biebrich.

DOSB/PICTURE ALLIANCE/CHRISTIAN CHRISTES

Der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, Michael Vesper,

bei einer Trainingseinheit mit dem TTC Rot-Weiß Biebrich, am

Mikrofon: TTC-Präsident Marc Köhler (links).

Die Spielerinnen und Spieler des

TTC Rot-Weiß Biebrich haben

ein besonders erfolgreiches Jahr

2016 hinter sich: So gewannen

unter anderem Franziska Bohn,

Marlene Zettl und Floriane Eichner

die Tischtennis-Hessenmeisterschaft

und wurden Vierte bei

den Deutschen Meisterschaften

der Schülerinnen. Auch Niels

Felder und Maximilian Schlicke

erreichten Top-Platzierungen bei

Landes- und Bundesturnieren im

Einzel und Doppel.

Die Laudatio für die Biebricher

Tischtennis-Asse, die mit einer

20-köpfigen Delegation zur

Preisverleihung angereist waren,

hielt Sabine Spitz, Mountainbike-

Olympiasiegerin von 2008. Zu

den Gratulanten gehörten Michael

Vatheuer, Generalsekretär

des Deutschen Tischtennis Bunds

(DTTB) Andreas Hain, Präsident

des Hessischen Tischtennis Verbands

(HTTV).

Das Preisgeld will Köhler vor allem

in die Materialausstattung

investieren. Das ist dringend erforderlich,

da der Verein Anfang

2018 den Spiel- und Trainingsbetrieb

auf eine zweite Halle in

Biebrich erweitern wird. Weitere

Informationen zum TTC Rot-

Weiß Biebrich im Internet: www.

ttc-biebrich.de.

(red/fhg)

DOSB/PICTURE ALLIANCE/CHRISTIAN CHRISTES

Über das Grüne Band: Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne

Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche. „Das Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im

Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für „das Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne

Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Jury prämiert jährlich 50 Vereine oder Vereinsabteilungen

aus den förderungswürdigen olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

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16 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


Stadt fördert Fitness der

Atemschutzgeräteträger

der Freiwilligen Feuerwehr

WIESBADEN 112

Oberbürgermeister Sven Gerich

hat kürzlich an ehrenamtliche

Einsatzkräfte der Freiwilligen

Feuerwehren, die regelmäßig

mit Atemschutzgeräten in den

Einsatz gehen, Berechtigungskarten

zum regelmäßigen und

vor allem kostenfreien Besuch

in verschiedenen Fitnessstudios

in Wiesbaden übergeben.

Feuerwehrleute sind bei ihren

Einsätzen neben der hohen

psychischen Belastung meist

auch erheblichen körperlichen

Belastungen ausgesetzt – insbesondere

die Atemschutzgeräteträger.

Wenn es brennt entwickelt sich

in geschlossen Räumen innerhalb

wenigen Minuten eine

giftige Atmosphäre, welche

bereits nach wenigen Atemzügen

tödlich sein kann. Die

Feuerwehr ist darauf trainiert,

in diesen Situationen Leben zu

retten. Mit einem Atemschutzgerät

bleibt die Einsatzkraft vor

den tödlichen Gasen geschützt.

Die Brandschutzkleidung und

die Atemschutzgeräte der Einsatzkräfte

in Wiesbaden entsprechen

dem modernsten

Stand der Technik. Dennoch –

diese Schutzausrüstung hat ein

hohes Gewicht: Locker 18 Kilogramm

an Schutzausrüstung

trägt ein Atemschutzgeräteträger

im Einsatz zusätzlich. Hinzu

kommen Löschgeräte oder

auch Personen, welche aus dem

Feuer gerettet werden.

Höchste Pflicht also, den Frauen

und Männern der Feuerwehr

auch ein Training zu ermöglichen,

welches die beste persönliche

Fitness gewährleistet.

Im Zuge dessen öffnete Oberbürgermeister

Sven Gerich am

31. August allen Atemschutzgeräteträgern

der 20 Freiwilligen

Feuerwehren Wiesbadens –

auch denen aus Biebrich – den

Zugang zum städtischen Fitnessprogramm.

Gerich betonte

die Bedeutung des ehrenamtlichen

Dienstes mit hoheitlichen

Aufgaben als wichtiger Teil der

Stadtgesellschaft. Diese Einsatzkräfte

können nun in ausgewählten

Wiesbadener Fitnessstudios

kostenfrei trainieren

und erhalten gratis Eintritt in die

Wiesbadener Schwimmbäder.

„Fitness zur Rettung“ lautet das

Credo zu dieser Aktion. Rund

300 Atemschutzgeräteträgerinnen

und Atemschutzgeräteträger

sind bei den Freiwilligen

Feuerwehren in Wiesbaden jederzeit

einsatzbereit, um im Fall

der Fälle unter hoher Belastung

Leben retten zu können.

(red/fhg)

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aber die Ausrüstung ist schwer und das Tragen der Ausrüstung

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 17


ESWE Versorgung spendet 14.983 Euro aus Wasserglas-

Aktion an Verbrechensopferhilfe „Weißer Ring“

Seit 26 Jahren schenkt das

Team von ESWE Versorgung am

beliebten Wasserstand auf der

Rheingauer Weinwoche kostenlose

Erfrischungen aus – und

sammelt gleichzeitig für einen

guten Zweck. Diesmal konnten

sich die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Wiesbadener

Energiedienstleisters über

das zweitbeste Ergebnis aller

Zeiten freuen: 14.983,11 Euro

kamen zusammen. Überreicht

wurde der Spendenscheck im

September an den diesjährigen

Empfänger: den „Weißen

Ring“, die Hilfsorganisation für

Kriminalitätsopfer und ihre Familien.

Erzielt wurde der Betrag

durch den Verkauf des ESWE-

Wasserglases 2017 sowie durch

weitere Spenden während der

Wir suchen zur Verstärkung des Teams

42. Rheingauer Weinwoche im

August.

„Wir sind ein kommunal getragenes

Unternehmen und

verstehen uns als Partner der

Bürgerinnen und Bürger“, sagte

Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender

der ESWE Versorgungs

AG, anlässlich der Spendenübergabe.

„Diese Verbundenheit

kommt an. Nicht nur,

dass sich unser Wasserstand

als beliebter Treffpunkt auf der

Weinwoche etabliert hat. Die

Besucher können im Vorfeld

selbst Motiv-Vorschläge für das

in jedem Jahr neue, streng limitierte

Sammelglas einreichen.

Und durch den Kauf unterstützen

sie mit uns auch immer einen

Wiesbadener Hilfsverein.

Steuerfachangestellte/n (Vollzeit/Teilzeit)

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Lohnbuchhaltung (Datev), Jahresabschluss, Steuererklärung.

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Knapp 15.000 Euro für den guten Zweck (v.l.): ESWE-Versorgung-

Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok mit Rudolf-Lothar Glas vom

Weißen Ring und Robert Hammann von ESWE Versorgung.

Dass wir für den Weißen Ring

einen so hohen Betrag erzielen

konnten, freut mich besonders.

Opfer einer Straftat zu werden,

ist schlimm genug. Oft bleiben

diese Menschen im Anschluss

aber auch noch mit ihren Ängsten,

Nöten, äußerlichen und inneren

Verletzungen allein. Hier

hilf der Weiße Ring schnell, unkompliziert

und einfühlsam.“

Das diesjährige Spendenergebnis

von 14.983,11 Euro hatte

bei ESWE Versorgung selbst für

Begeisterung gesorgt. Robert

Hammann, Sachgebietsleiter

Technischer Kundenservice,

kümmert sich seit Jahren um

den reibungslosen Ablauf am

Wasserstand. Er erklärte: „Das

Wetter war in diesem Jahr nicht

optimal, an einigen Tagen hat

es sehr lange geregnet. Trotzdem

konnten wir diesen tollen

Betrag erzielen. Das liegt sicherlich

an dem schönen Motiv des

2017er Glases, aber auch daran,

dass die Wiesbadenerinnen

und Wiesbadener einfach Spaß

daran haben, Wasser aus allen

drei Versorgungsquellen der

Landeshauptstadt probieren zu

können.“

„Kriminalitätsopfer brauchen

Beistand – und den leisten wir

in erster Linie durch persönliche

Unterstützung“, berichtet

Rudolf-Lothar Glas, Leiter der in

der Biebricher Didierstraße beheimaten

Außenstelle des Weißen

Rings, die für Wiesbaden

und Rheingau-Taunus-Kreis zuständig

ist. „Unsere Arbeit wird

zum großen Teil von Ehrenamtlichen

geleistet und durch

Spenden finanziert. Die großartige

Zuwendung von ESWE

Versorgung unterstützt also ein

humanitäres und gesellschaftspolitisch

bedeutsames Engagement.“

(red)

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Orgelkonzert mit Thomas

Schermuly

Am 31. Oktober findet um 17 Uhr in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

am Biebricher Rheinufer ein Orgelkonzert anlässlich des 500.

Reformationsjubiläums statt. Kirchenmusiker Thomas Schermuly

lässt dabei Werke aus verschiedenen Jahrhunderten erklingen.

Der Eintritt zu dem Orgelkonzert ist frei, es wird jedoch um Spenden

zur Deckung der Kosten gebeten.

(red/fhg)

18 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


Einladung zum Hausfest im

Nachbarschaftshaus

Das Hausfest im Nachbarschaftshaus

hat Tradition in

Biebrich! Auch in diesem Jahr

wird es am 4. November so

bunt sein, wie es die unterschiedlichen

Menschen in

Biebrich sind. Die Besucher erwartet

ein Fest für Groß und

Klein, für Alt und Jung, für

Menschen unterschiedlichster

Herkunft mit den unterschiedlichsten

Erwartungen. Es soll

wieder ein Fest zum Mitmachen

sein, welches zu vielerlei

Aktivitäten anregen soll. Viele

Angebote sind vorgesehen –

das Mehrgenerationenhaus

präsentiert sich gewohnt vielseitig.

Neben den Programmpunkten

und Kinderaktivitäten

gibt es Selbstgemachtes zum

Essen und viele Möglichkeiten

zum Kontakte knüpfen.

ZUVERLÄSSIG,

TRANSPARENT UND FAIR

Gegenseitiges Vertrauen

ist die Grundlage

unserer Arbeit.

Importoptionen: Bounding Box

Transparenter Hintergrund

Auch der Zauberer Zinnobro

wird wieder mit seiner Show

besonders die kleinen Besucherinnen

und Besucher verzaubern.

Mit ihren Angeboten

wollen die vielen ehrenamtlichen

und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

Neugierde wecken und dazu

auffordern, die vielen Seiten

des Hauses kennenzulernen.

Das Nachbarschaftshaus öffnet

seine Türen ab 14.30 Uhr.

Um 15 Uhr beginnen die Darbietungen

und die Begrüßung

der Gäste auf der Bühne des

Saales. Um 18 Uhr klingt das

große Fest mit dem schon traditionellen

Singen rund um

das Feuer auf dem Jägerhofplatz

aus.

(red)

Rathausstraße 69-71

65203 Wiesbaden-Biebrich

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Wir freuen uns auf Sie.

„It must swing“ – Jazzkonzert

in der Schlossrotunde

Das Landesamt für Denkmalpflege

Hessen lädt am 26. November

um 17 Uhr unter dem

Motto „It must swing“ und zusammen

mit dem Wiesbadener

Jazz-Pianisten Andreas Hertel

zu einem weiteren Jazzkonzert

in die Rotunde des Biebricher

Schlosses ein. Die zeitlos swingenden,

melodischen Stücke

des Bandleaders und das fantastische

Spiel der weiterhin an

dem Konzert beteiligten Jazzgrößen

werden dabei gekonnt

den Geist der legendären „Blue

Note“-Ära in die Gegenwart

führen.

Nach dem erfolgreichen Konzert

2016 hat Hertel nun ein

ganz neues Programm mit niveauvollen

Stücken zusammengestellt.

Ein Konzert, das sich

Jazzfans keinesfalls entgehen

lassen sollten.

Das Landesamt für Denkmalpflege

Hessen öffnet seine Türen

mehrmals im Jahr, um den

Bürgerinnen und Bürgern die

historischen Räumlichkeiten des

Biebricher Schlosses kostenfrei

zugänglich zu machen. Am

Ende des Konzerts wird um eine

Spende für die Musiker gebeten

(red)

www.bvdm-online.de

Druckerei Zeidler

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D-55252 Mainz-Kastel

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 19


Oktoberfeste sind seit einigen

Jahren und vielerorts in Mode –

nicht nur südlich des sogenannten

„Weißwurst-Äquators“.

Teils sind es eintägige oder

Wochenend-Feste in eher

kleineren Dimensionen,

FRANK HENNIG

Weißblaue Partystimmung in Lederhosen und Dirndls

teils sind es mehrtägige

oder sogar mehrwöchige

Veranstaltungen

in großen Festzelten.

So ein richtig großes Oktoberfest

hat Wiesbaden seit

der letztjährigen Premiere auch

auf dem Gibber Kerbeplatz in

Biebrich. In diesem Jahr fand

das Wiesbadener Oktoberfest

vom 28. September bis zum 15.

Oktober statt - jedoch wurde

nicht durchgehend gefeiert, es

gab auch Pausentage, vorwiegend

innerhalb der Wochen.

Wiesbadener

Oktoberfest

Frank Ackermann verantwortete

als Frontmann der neugegründeten

und in der Biebricher

Gibb beheimateten Festwerk

Event GmbH die bierselige

und weißblaue Partystimmung

in Lederhosen

und Dirndls. Während

der zehn Veranstaltungstage

gab es unter

anderem Motto-

Veranstaltungen wie

die Mallorca-Party mit Peter

Wackel, Markus Becker, Marry,

Fabio Gandolfo und den Remmi

Demmi Boys sowie die Aprés-

Ski-Party mit Ikke Hüftgold, Ric

Arena, Lorenz Büffel und Ina

Colada. Die anderen Festtage

wurden auf der Bühne von Vertretern

der Unterhaltungsmusik

wie beispielsweise „Die Trenkwalder“,

„Die Isartaler Hexen“

Oktoberfesteröffnung mit Festwirt Frank Ackermann (Mitte) und

Biebrichs Ortsvorsteher Kuno Hahn (2.v.r.) sowie weiteren Gästen.

oder „Wildbach“. Höhepunkt

war ohne Zweifel der Auftritt

von „Voxxclub“, die das Festzelt

beinahe zum Bersten brachten.

Weitere Programmpunkte waren

ein „Talentstadl“,

eine „Wahl zur Miss

Dirndl“ und eine Kinderparty

mit Markus

Becker.

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Insbesondere bei den Wochenendveranstaltungen – wie hier beim Auftritt

von Peter Wackel bei der Mallorca-Party – platze das Festzelt des 2. Wiesbadener

Oktoberfestes auf dem Gibber Kerbeplatz förmlich aus allen Nähten.

Nachdem sich in

Mainz mittlerweile

ein wahrer Oktoberfestmagnet

mit immer

neuen Besucherrekorden

entwickelt

hat, schickt sich nun

also auch Wiesbaden

an, es dem linksrheinischen

Nachbarn

gleich zu tun. Bei den

diesjährigen Wiesbadener

Wiesn-Wochen

war in jedem Fall eine

Publikumssteigerung

gegenüber dem Pre-

Die Wiesbadnerin Jennifer

Dillitz erreichte beim „Talentstadl“

den 2. Platz und sicherte

sich damit einen Auftritt

bei der Aprés-Ski-Party.

mierenjahr 2016 festzustellen.

Somit dürfte eine dritte Auflage

des Wiesbadener Oktoberfests

in 2018 außer Frage stehen.

(fhg)

Biebrich 2018

Kalender erhältlich bei

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20 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


FRANK HENNIG

Die Auflösung des diesjährigen

Sommerrätsels

In unserem diesjährigen Sommerrätsel

ging es um Prominente

der „A-Klasse“, die in

der Rheinstadt Biebrich wiederholt

zu Gast waren. Das

„Bauern- und Fischerdorf“

Biebrich kann demnach so

„arm und klein“ nicht gewesen

sein, sonst hätten solche

Persönlichkeiten der Geschichte

unsere Stadt nicht besucht.

Dabei trafen wir nur eine kleine

Auswahl von vier Persönlichkeiten.

Hier ist die Auflösung:

Frage 1: Der Begründer der

deutschen Novelle war gefragt.

Heinrich von Kleist beschrieb

in einem seiner ersten

Briefe 1793 Biebrich als einen

„Lustgarten der Natur“. Daher

kam er 1801 mit seiner Halbschwester

Ulrike noch einmal

nach Biebrich, um diesen „heiligen

Ort“ zu besuchen.

Frage 2: Elisabeth Amalie Eugenie,

Kaiserin von Österreich-

Ungarn, war unsere Rätselfrau.

Sie wurde durch die Filme

von Ernst Marischka postum

auch als „Sissi“ bekannt. Eine

Zeichnung zeigt die Monarchin

durch den Schlosspark

Biebrich reitend.

Frage 3: Friedrich Wilhelm

Viktor Albert von Preußen

war 1888 bis 1918 letzter

deutscher Kaiser und König

von Preußen. Fast wäre er als

„Friedenskaiser“ in die Annalen

eingegangen. Doch es

kam anders. „Wilhelm Zwo“

war oft beim „Geigerkönig“ in

dessen Villa an der Biebricher

Allee zu Gast.

Frage 4: Gefragt war Hans

Philipp August Albers als einer

der ganz großen deutschen

Schauspieler. Der „blonde

Hans“ wurde in seiner Jugendzeit

wiederholt in Biebricher

Lokalen am Rhein bei

einem Glas Wein gesehen,

wo er schon damals von den

weiblichen Gästen angehimmelt

wurde.

„Glücksfee“ Daphne Meckel

zog die Gewinnerinnen

des Sommerrätsels: Dagmar

Schöpp erhält als ersten Preis

einen großen Präsentstrauß

mit Glasvase. Karin Kohlenberg

freut sich über eine dekorative

Zimmerpflanze mit Übertopf

als zweiten Preis. Einen Weidenkorb

mit Stauden als dritten

Preis geht an Manuela Schulz.

Ein Kästchen mit Herbstblumen

als vierten Preis erhält Roswitha

Nauheimer. DER BIEBRICHER

und Blumen Peter Glöckler gratulieren

den Gewinnerinnen

ganz herzlich zu ihren blumigen

Gewinnen.

(red)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 21


Einladung zum Jahreskonzert

der Akkordeonfreunde

PRIVAT

Der Club der Akkordeonfreunde

Wiesbaden lädt am 5. November

um 15 Uhr zu seinem Jahreskonzert

in den Bürgersaal der

Galatea-Anlage in Wiesbaden-

Biebrich ein. Geboten wird ein

abwechslungsreiches Programm

quer durch fast alle Musikrichtungen

von Tango und Samba

über Gospel bis hin zu Schlager

und Oldies. Ein besonders exotischer

Höhepunkt wird für alle

Konzertbesucher der Auftritt

der Bauchtanzgruppe „Jazira

Malu“. Der Eintritt kostet zehn

Euro. Karten können an der

Abendkasse und bei den Proben

zwischen 18 und 21 Uhr im

Festsaal des Katharinenstift, Am

Schlosspark 75, erworben werden.

Wer Interesse am Akkordeonspiel

hat oder auch selbst

spielen möchte, kann gern zu

den Proben kommen. (red)

PRIVAT

Mitglieder des Clubs der Akkordeonfreunde Wiesbaden bei ihrem

letztjährigen Konzert im Kettelerhaus.

Anfang Oktober übergab die Klasse 4b (Foto) der Freiherrvom-Stein-Schule

an die Aktion Bärenherz in Erbenheim

eine Geschenkkarte. Die Geschenkkarte ist der Gewinn aus

einem Malwettbewerb, der von einem Einkaufscenter in

Biebrich veranstaltet wurde. Die Klasse 4b der Stein-Schule

hatte dabei den 1. Platz erreicht. Nach der Übergabe erfolgte

noch eine für alle Schulkinder höchst beeindruckende

und informative Führung durch das Kinderhospiz.

(red/fhg)

Senioren-Tanz-Café „Beschwingt raus aus dem Alltag“

Am 10. November wird im Senioren-Tanz-Café „Beschwingt raus aus

dem Alltag“ unter dem Motto „Gegen den Novemberblues“ getanzt.

Wer gesellige Stunden bei Kaffee, Kuchen und Livemusik von Hedi Oster

verbringen möchte, ist herzlich willkommen. Das Tanz-Café wird vom

Diakonischen Werk in Kooperation mit dem Tanz-Club Blau-Orange veranstaltet

und richtet sich an alle älteren Menschen, auch mit Gedächtnisproblemen

und Demenz. Getanzt wird von 15 bis 17 Uhr im Tanzsportzentrum,

Erich-Ollenhauer-Straße 6-8 in der Gibb. Dort steht allen

Tänzerinnen und Tänzern ein geräumiges Tanzparkett zur Verfügung.

Tanzpaare des Clubs bieten zudem eine Showtanz-Einlage. Der Eintritt

ist frei, um eine Spende wird gebeten. Nähere Informationen gibt es

beim Diakonischen Werk unter der Telefonnummer (0611) 3609147. (red)

Stummfilm mit Orgelmusik verschoben

Wie das Gemeindebüro der Oranier-Gedächtnis-Kirchengemeinde

mitteilt, musste

die ursprünglich für den 4. November

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche geplante

Vorführung des Stummfilms „Die

Büchse der Pandora“ auf den 11. November

verschoben werden. Ab 19 Uhr wird

der Stummfilm mit Orgelmusik von den

Organisten Bernhard Brand-Hofmeister,

Evert Groen und Thomas Schermuly begleitet.

Der Eintritt kostet zwölf Euro.

(red)





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22 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


ANDREW MAHER

Dringend Fahrer für Kolpings

Speisekammer gesucht

Die Kolpingfamilie Wiesbaden-Biebrich

benötigt dringend

Fahrer für ihre Lebensmittelausgabe

„Kolpings

Speisekammer“. Der oder

die Gesuchte sollte Montag-

bis Mittwochvormittags

für etwa zwei Stunden oder

auch an einzelnen Tagen

Lebensmittel von zwei Geschäften

abholen können.

Von Montag bis Mittwoch

werden Obst und Gemüse

sowie Molkereiprodukte

abgeholt, donnerstags und

freitags werden nur Molkereiprodukte

von einem Geschäft

abgeholt. Gefahren

wird mit dem jeweils eigenen

Auto – dafür gibt eine

Aufwandsentschädigung.

Wer sich vorstellen kann,

in Kolpings Speisekammer-

Team mitzuhelfen, meldet

sich bei der Vorsitzenden

Anne-Katrin Schulz unter

der Telefonnummer (0611)

810838 oder über E-Mail an

anne-katrin.schulz@kolpingbiebrich.de.

(red/fhg)

Glücksrad-Gewinnspiel verlängert!

Wir bedanken uns bei allen Besuchern des

verkaufsoffenen Sonntags in Biebrich!

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir unser

Glücksrad-Gewinnspiel bis zum 17.11.2017 verlängert.

Kommen Sie uns besuchen und drehen Sie für einen guten

Zweck. Jeder Dreh gewinnt!

Die Verlosung der Hauptgewinne findet am

17.11.2017 statt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

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Anfang Oktober wurde auf dem Rhein vor Biebrich wieder der

traditionelle Kanu-Biathlon des Wiesbadener Kanu-Vereins veranstaltet.

PRIVAT

Viele Sportlerinnen und Sportler

beim Kanu-Biathlon

Am 7. Oktober war es wieder

soweit: Auf und vor allem

rund um das Vereinsgelände

des Wiesbadener Kanu-Vereins

(WKV) stand wieder der traditionelle

Kanu-Biathlon an. Schon

im Vorfeld hatten die Sportler

fleißig trainiert und gingen

dementsprechend motiviert an

den Start. Zunächst musste,

wie bereits seit einigen Jahren,

eine Strecke flussaufwärts gepaddelt

werden, bis die Wendemarke

erreicht war. Wieder

an der Pritsche angekommen,

sprangen die Sportler aus dem

Boot, um die abschließende

Laufrunde um die Rheinwiese

zu absolvieren.

Gestartet wurde in verschiedenen

Altersklassen und Bootsformen,

allein und im Team.

Zum ersten Mal gab es in diesem

Jahr auch eine Wertung

über die halben Distanzen, um

die jüngsten Teilnehmer nicht

gleich zu verschrecken. Um

kurz vor drei war das Rennen

dann gelaufen, der im Vorfeld

befürchtete Regen blieb zunächst

aus. Im Anschluss fand

die Siegerehrung statt, bei der

alle Sportler gebührend gefeiert

und dank großzügiger Sponsoren

tolle Preise überreicht bekamen.

Zum Ausklang des Tages

wurde gemeinsam gegrillt.

(red)

Am 28. August begann für die langjährige und beliebte Leiterin

der Biebricher Stadtteilbibliothek Carla Hofmann (rechts)

im Rahmen einer kleinen Feier der wohlverdiente Ruhestand.

Kulturdezernent und Stadtkämmerer Axel Imholz (links) verabschiedete

sie im Beisein zahlreicher Gäste aus den städtischen

Diensten und überreichte eine Urkunde. Ab 1. November übernimmt

der Bibliothekar Maik Habicht die Leitung der Stadtteilbibliothek

und der beiden Bücherbusse.

(red)

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 23


Kultusminister Lorz ehrt pensionierten Lehrer Martin Dürr

als „Mensch des Respekts“

Diesen Tag wird Martin Dürr so

schnell wohl nicht vergessen:

Hessens Kultusminister Prof. Dr.

R. Alexander Lorz überraschte

kürzlich den pensionierten Lehrer

in seiner ehemaligen Schule,

dem Gymnasium am Mosbacher

Berg, mit der Auszeichnung als

„Mensch des Respekts“. Der

68-Jährige ging davon aus,

dass ihm beim Besuch des

Ministers in der Schule

lediglich Zuwendungen

durch sogenannte

Lottomittel für die von

ihm initiierte „Bewegte

Pause“ übergeben werden.

Doch es kam anders: Nach einem

kurzen Rundgang in der Schule

überraschte Lorz Martin Dürr

vor der Schulgemeinde mit der

Auszeichnung „Mensch des Respekts“

und dankte ihm für sein

herausragendes Engagement

zum Wohl der Schule. „Sie sind

ein Pädagoge, wie er im Buche

steht. So viel Leidenschaft, Engagement

und Freude an der Arbeit

für und mit den Schülerinnen und

Schülern ist bemerkenswert. Sie

sind für die Schule eine wahre Bereicherung

und helfen selbstlos

dort, wo Hilfe benötigt wird. Das

macht Sie zu einem ‚Menschen

des Respekts‘“, sagte Lorz.

Obwohl Dürr seit zwei Jahren

in Pension ist, kennen ihn nicht

Gymnasium

am

Mosbacher

Berg

nur die alten, sondern auch die

neuen Schülerinnen und Schüler.

Egal ob Reparaturen, Klassenfahrten,

Spendenläufe oder Gartenarbeit:

Er ist auch als Pensionär

fast täglich für die Schule im

Einsatz. Bereits während seiner

aktiven Zeit als Lehrer hatte Martin

Dürr viele Projekte initiiert.

Vor über 15 Jahren führte er

die „Bewegte Pause“ am

Gymnasium am Mosbacher

Berg ein, die mittlerweile

fester Bestandteil

des Schulalltags ist.

Dürr begann mit einem

Einkaufswagen voll Sportgeräte

auf dem Schulhof, heute

können Schülerinnen und Schüler

über 300 Sportgeräte in der

Pause nutzen oder sie nach der

Schule ausleihen. Zu seinem Engagement

zählt außerdem auch

das Organisieren von Spendenläufen,

durch deren Einnahmen

bereits die gesamte Schule mit

ergonomischen Stühlen ausgestattet

werden konnte. In seiner

Werkstatt repariert der ehemalige

Sport- und Physiklehrer

alles, was in der Schule nicht

mehr funktioniert, von Sportgeräten

über Tischtennisplatten

bis zu Sitzbänken. Noch immer

leitet Martin Dürr außerdem die

„Schulhof-AG“, die in verschiedenen

Abschnitten Bewegungsund

Rückzugsmöglichkeiten für

Der „gute Geist der Schule“: Hessens Kultusminister Alexander Lorz

(rechts) überraschte Martin Dürr mit einer Ehrung.

Schülerinnen und Schüler auf

dem Schulgelände schafft.

Um diese Gestaltung des Schulhofs

weiter ausbauen und auch

das Angebot an Sportgeräten

aufrecht erhalten zu können,

überreichte Kultusminister Lorz

bei seinem Besuch außerdem

4.400 Euro Landeszuwendungen

aus Lottomitteln an das Gymnasium

am Mosbacher Berg. „Ich

freue mich, Ihre Arbeit mit dieser

besonderen Auszeichnung würdigen

zu können. Die Erfolge, die

hier am Gymnasium ganz eindeutig

sichtbar sind, zeigen, was ehrenamtliches

Engagement bewirken

kann. Sie sind ein Vorbild für

viele Bürgerinnen und Bürger. Ich

wünsche Ihnen und der Schulgemeinde

auch weiterhin viel Freude

an den gemeinsamen Projekten“,

sagte Lorz.

Die Hessische Landesregierung

hat das Jahr 2017 zum „Jahr des

Respekts“ ausgerufen. Damit

wird für Toleranz und Hilfsbereitschaft

im Alltag, Rücksichtnahme

im Verkehr, Fairness im Sport,

Respekt in den sozialen Medien,

vor Polizei, Rettungskräften und

Ehrenamtlichen und bei der Integration

von Flüchtlingen geworben.

Im Laufe des Jahres werden

regelmäßig „Orte des Respekts“

gefördert und „Menschen des

Respekts“ ausgezeichnet, um

eine Kultur der Achtsamkeit und

des Miteinanders in Hessen zu

fördern.

(red)

LANDESREGIERUNG

60 Jahre Musik und kein

bisschen müde – die Roten

Herolde Wiesbaden

Seit über 60 Jahren gibt es die

Roten Herolde Wiesbaden. Das

Aushängeschild des Vereins ist

vor allem die Musikgruppe. Viele

Ehrungen und Preise hat diese

Gruppe bereits erhalten.

In vielen Nachbarländern konnte

der Verein seine Musikgruppe

präsentieren. Besonders oft

war der Verein in Wiesbadens

englischer Partnerstadt Tunbridge

Wells. Schon vor 50 Jahren

existierte eine Freundschaft

zwischen Tunbridge Wells und

Wiesbaden. Der letzte Besuch

fand im Jahr 2014 statt. Bei

diesem Besuch war die Musikgruppe

im Rahmen des Gedenkens

an die Travalgar-Schlacht

und des Ersten Weltkrieges als

einzige deutsche Musikgruppe

eingeladen. An dieser Veranstaltung

wurden die Roten Herolde

sogar von Prinzessin Anne

empfangen und sie begrüßte

auch die Freundschaft zwischen

den Roten Herolden aus Wiesbaden

und den Sea Cadets aus

Tunbridge Wells.

In Wiesbaden und Umgebung

ist der Verein sehr aktiv. Seit

dem Jahr 2016 gibt es eine

Kooperation mit einer Wiesbadener

Schule und es wird

Musikunterricht als Musik-AG

angeboten. Da Musik die Entwicklung

junger Menschen positiv

beeinflusst, wurden bereits

mit weiteren Schulen Gespräche

geführt und dabei beiderseitiges,

weiteres Interesse festgestellt.

Für die eher sportlicheren Typen

hat der Verein eine Show-Playback-Gruppe.

Eine Kombination

aus Show, Tanz und Musik machen

die Darbietungen zu einem

Erlebnis für das Publikum.

Die Playback-Gruppe ist daher

auch das ganze Jahr unterwegs.

Wer mehr über die Roten Herolde

Wiesbaden erfahren möchte

und vielleicht sogar an einer

Mitwirkung interessiert sein

sollte, kann sich mit dem Vorsitzenden

Peter Krahn unter der

Telefonnummer (0611) 48891 in

Verbindung setzen. Falls noch

kein Instrument gespielt wurde,

kann man dies sehr kostengünstig

erlernen. Einfach anrufen

und informieren!

(red)

24 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


Karten für VVB-Weihnachtskonzert

im Schloss erhältlich

Der Verschönerungs- und Verkehrsverein

Biebrich (VVB) veranstaltet

am 17. Dezember (3.

Advent) um 16 Uhr im Biebricher

Schloss wieder sein traditionelles

Weihnachtskonzert. In

diesem Jahr steht es unter dem

Motto „Deutsche Romantik –

Weihnachten“. Die Gesamtleitung

des Weihnachtskonzerts

mit dem Chor von St. Elisabeth

und dem Wiesbadener Kammerorchester

liegt erneut in

den bewährten Händen von

Franz-Josef Oestemer. Weitere

Mitwirkende sind Felicia

Brunner, Judith Christ, Thomas

McAlister und Felix Boege.

Eintrittskarten zum Preis von

20 Euro im Westflügel und 25

Euro in der Schlossrotunde sind

ab sofort bei der Wiesbadener

Tourist-Info am Marktplatz 1 in

Wiesbaden erhältlich. Restkarten

gibt es an der Tageskasse

im Schloss.

(fhg)

ARCHIV FRAK HENNIG

Franz-Josef Oestemer wird in diesem Jahr wieder das VVB-Weihnachtskonzert

im Biebricher Schloss dirigieren.

Swing, Blues und Balladen

mit „Straightenup“ im

Nachbarschaftshaus

Im Rahmen des städtischen Freizeit-

und Kulturprogramms für

ältere Menschen tritt am 21.

November um 15 Uhr im Nachbarschaftshaus

Wiesbaden die

sechsköpfige Wiesbadener Band

„Straightenup“ mit flotten

Swingklassikern der 30er- und

40er-Jahre auf. Fetzige Bluesnummern,

aber auch einfühlsame

Balladen sowie Latin-, Soulund

Pop-Songs werden von den

Musikern Peter Kahlenberg, Ingo

Planitz, Günter Meder, Volker

Zeisberger, Dieter Hülpüsch und

Christian Becker unter Beweis

gestellt.

Im Kostenbeitrag von sechs Euro

ist auch eine Tasse Kaffee und

Gebäck enthalten.

Karten für Wiesbadener ab 60

Jahren sind ab sofort im Zimmer

2.169 im Amt für Soziale Arbeit,

Konradinerallee 11, während

den Sprechzeiten montags und

mittwochs von 8 bis 12 Uhr erhältlich.

Es gibt aber auch eine

Tageskasse. Eine Ermäßigung

(drei Euro pro Karte) erhalten

Grundsicherungsempfänger

beim Kartenkauf nur im Vorverkauf.

Weitere Informationen gibt

es vormittags unter der Telefonnummer

(0611) 312615. (red)

Vertrauensvoll steht Ihnen dauerhaft

derselbe Lebenshelfer zur Seite

und entlastet Sie im Alltag.

Ihr Lebenshelfer ist Ihr

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 25


ANETA STELMACHOWSKA

Bilder einer Lebensreise – Ausstellung im „Blauen Salon“

Die in Peking geborene Malerin Ying Lin-

Sill ist eine Wanderin zwischen den Welten.

Dies drückt sich sehr anschaulich in den

unterschiedlichen Bildmotiven aus, die sie

bis einschließlich 29. November im „Blauen

Salon“ in „Achims Rat-Haus“ in der Diltheystraße

3 präsentiert. Der Spannungsbogen

reicht von der realistischen Darstellung tibetischen

Landlebens bis zur Lichtmalerei,

zu Formauflösungen und reiner Farbatmosphäre.

Dazwischen liegen unterschiedlichste

Impressionen aus Mainz, wo Ying

Lin-Sill seit 2009 lebt und arbeitet.

Vernissage im „Blauen Salon“ (v.l.): Die Malerin Ying Lin-Sill, der Kulturclub-Vorsitzender

Achim Exner und die Pianistin Yin Wu.

„Ortswechsel“ ist die Ausstellung überschrieben,

die dieser Tage mit einer außerordentlich

gut besuchten Vernissage eröffnet

wurde. Der Titel trägt dem bewegten Leben

der Künstlerin Rechnung, die sich lange

Zeit in Belgien aufhielt, dort die königliche

Kunstakademie in Antwerpen besuchte

und an der Universität Gent in Orientalistik

promovierte. Wissenschaftliche Studien

betrieb sie zudem in den USA, bevor sie

ihren Lebensmittelpunkt in der rheinlandpfälzischen

Landeshauptstadt fand, von wo

aus sie auch immer wieder in ihre Heimat

China reist.

Der in Wiesbaden lebende Kommunikationsdesigner

Professor Franz Kluge führte

in das Werk Ying Lin-Sills ein; betreut wird

die Ausstellung von Christa Bisenius. Einen

weiteren künstlerischen Akzent setzte bei

der Vernissage die junge chinesische Pianistin

Yin Wu, die den Abend musikalisch

begleitete. Erst kürzlich schloss sie ihr Klavierstudium

an der Hochschule für Musik

in Mainz bei Professorin Makiko Takeda-

Herms mit dem Master ab. Geöffnet ist die

Ausstellung „Ortswechsel“ montags von 15

bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

unter (0611) 9744331) oder E-Mail an:

info@der-blaue-salon.de.

(ls)

Riehl-Schule erhält erneut das „Gütesiegel Berufs-und

Studienorientierung Hessen“

Das „Gütesiegel Berufs-und

Studienorientierung Hessen“

ist ein unterstützender Baustein

in der landesweiten Strategie

zur „Optimierung der lokalen

Vermittlungsarbeit im Übergang

Schule-Beruf“ (OloV).

Mit diesem Siegel werden seit

dem Schuljahr 2010/11 Schulen

ausgezeichnet, die ihren

Schülerinnen und Schülern eine

vorbildliche Berufs- und Studienorientierung

anbieten. Der

Biebricher Wilhelm-Heinrichvon-Riehl-Schule

wurde bereits

in den Jahren 2011 und 2014

das Siegel verliehen. Im letzten

Schuljahr bewarb sich die

Schule erneut für das Rezertifizierungsverfahren.

Im Rahmen

dieses Verfahrens war ein Auditteam

einen Tag lang zu Gast

in der Schule, um das Konzept

zur Berufs- und Studienorientierung

ausführlich zu überprüfen.

Nach erfolgreicher Prüfung der

Auditprotokolle entschied eine

Jury über die Vergabe des Siegels.

In einem feierlichen Festakt

wurde am 14. September den

Vertretern der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule

in den

Räumen der Industrie- und

Handelskammer in Frankfurt

das Gütesiegel erneut überreicht.

Die Riehlschule ist damit

die einzige Wiesbadener Schule

und die erste Integrierte Gesamtschule

in ganz Hessen, die

bisher die zweite Rezertifizierung

erfolgreich durchgeführt

hat. Das Gütesiegel hat nun für

die kommenden fünf Jahre Gültigkeit.

Dies stellt eine besondere

Würdigung und Auszeichnung

der schulischen Arbeit dar

und zeugt vom hohen Stellenwert

der Berufsorientierung im

Arbeitsalltag an der Riehlschule.

(red)

Erneute Gütesiegel-Verleihung an die Riehl-Schule (v.l.): Kultusminister

Alexander Lorz, Schulleiter Thomas Schwarze, die OloV-

Schulkoordinatoren Stephanie Storz-Leopold und Andre Ucman,

der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrieund

Handelskammern Eberhard Flammer und Wirtschaftsstaatssekretär

Mathias Samson.

STEFAN KRUTSCH

26 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


Bürgerbeteiligungs-Versammlung

zur Sporthalle

Biebrich

Viele Bürger waren es nicht

mehr, die der Vorstellung der

Entscheidung des Arbeitskreises

beiwohnten, die sich um

das Thema „Neubau oder Sanierung

der Biebricher Sporthalle“

am Dyckerhoff-

Sportplatz drehte. In

zwei Sitzungen im August

und September

war vorher die Bürgerbeteiligung

durchgeführt

worden. Nun

sollten die endgültigen

Ergebnisse vorgestellt werden,

doch diese interessierten nur

noch ungefähr zwei Dutzend

Biebricher – die in der abschließenden

Runde dann eigentlich

auch nur noch danach fragten,

wie sich denn wohl während

der Baustellenzeit die Parksituation

gestalte und dass es generell

im Umkreis der Sporthalle

zu Lärmbelästigungen durch

Jugendliche komme, was sich

durch eine neue Sporthalle sicher

noch potenzieren werde.

Empfehlung

für Sanierung

statt Neubau

Die anwesenden Vertreter der

Fachämter zeigten zwar Verständnis

dafür – Sportamtsleiter

Karsten Schütze bot sogar

an, seine Handynummer „auch

nachts anzurufen“ – doch das

hatte ja eigentlich kaum etwas

mit dem eigentlichen Thema

der Versammlung zu tun: Dieses

war nämlich die nach der

Bürgerbeteiligung getroffene

Entscheidung des Arbeitskreises,

der Stadtverordnetenversammlung

die Empfehlung

auszusprechen, die Sporthalle

nicht abzureißen, sondern

umfassend zu sanieren.

„Der Arbeitskreis fordert,

für die Sanierung

zusätzliche Finanzmittel

für einen Umbau

mit weitest möglicher

Barrierefreiheit und für

die Ergänzung der Funktionsräume,

insbesondere Lehrerumkleiden

und Materialräume,

zur Verfügung zu stellen“, hieß

es. Saniert werden müssten auf

jeden Fall das absolut marode

Dach, die Lüftungstechnik, die

Heizung sowie die Beleuchtung.

Wünschenswert wären

auch noch die Erneuerung des

Bodens, der Tribüne, der Sportlerumkleiden

und die energetische

Sanierung der Glasfassade.

Zusammen beliefe sich das

auf eine Summe von 4,5 Millionen

Euro. Das sei aber immer

noch erheblich günstiger als ein

Neubau, der zwischen sechs

und elf Millionen Euro kosten

würde, wie es die Vertreter der

Ämter errechnet hatten. Zudem

habe man bereits 600.000

Euro in die Sanierung der Halle

gesteckt (Sanitäranlagen,

Die Empfehlung an die städtischen Gremien lautet: Sanierung der

Sporthalle Biebrich am Dyckerhoff-Sportplatz.

ARCHIV FRANK HENNIG

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Hausmeisterwohnung, Lagerflächen).

Diese wären bei einem

Abriss „verbrannt“. Weiteres

Geld für die Sanierung könnte

unkomplizierter in den neuen

Doppelhaushalt eingebracht

werden als die Finanzierung

eines Neubaus, der einen komplett

neuen Beschluss erfordere.

Das verzögere das ganze

Vorhaben erheblich. Alle diese

Argumente sprächen eindeutig

für die Option „Sanierung“ und

nicht „Neubau“. Erhalten bleibt

dabei auch auf jeden Fall die

Ruderanlage im Untergeschoss,

die die Wassersportvereine

dringend für ihr Wintertraining

benötigen. Auch Barrierefreiheit,

die momentan zu wünschen

übrig lässt, soll bei der

Sanierung weitestgehend hergestellt

werden.

Kundendienstbüro

Sabine Laux

Versicherungsfachfrau

Tel. 0611 1688104

sabine.laux@HUKvm.de

Straße der Republik 26

65203 Wiesbaden-Biebrich

Mo. – Fr. 09.00 – 14.00 Uhr

Mo., Di. u. Do. 15.00 – 18.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Als Zwischenlösung für die Nutzung

während der Bauarbeiten

kann auch die Sporthalle der

Stein-Schule genutzt werden.

Die Sitzungsvorlage soll möglichst

bis zur Novembersitzung

der Stadtverordnetenversammlung

vorliegen, der Beschluss –

den das gewählte Gremium zu

fassen hat, die Bürgerbeteiligung

diente tatsächlich nur der

Erstellung einer Empfehlung –

soll noch 2017 getätigt werden.

15 Mitglieder des Arbeitskreises

votierten für die Option,

nur drei waren für einen Neubau.

Zusätzlich heißt es in der

Empfehlung: „Die Maßnahme

ist unabhängig von der laut

Sportentwicklungsplan vorgesehenen

Dreifeldhalle an der

Rheinschiene zu betrachten,

deren Bedarf weiterhin gesehen

wird.“

(art)

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 27


Seit 40 Jahren Treffpunkt für alle Generationen

ROBIN EISENMANN

Als 1977 der Betrieb in der Galatea-Anlage

startete, bekannte

sich Kuno Hahn noch als einer

der größten Kämpfer gegen

den Bau inmitten von Biebrich.

„Ein Betonklotz im Zentrum

des Vorortes. Und als ob das

optisch nicht schon schlimm genug

wäre, baute man noch ein

Hochhaus dazu“, erklärte Hahn

zum Jubiläumsfest und sah damals

bereits die Verödung der

Anlage voraus. 40 Jahre später,

jetzt Ortsvorsteher, gibt er offen

zu, dass er sich von Grund

auf geirrt habe. Durch die gelungene

Zusammenarbeit der

ansässigen Bewohner und der

Gewerbetreibenden entwickelte

sich die Galatea-Anlage im

Laufe der Zeit zu einem echten

Treffpunkt für Biebrich, so

Hahn.

Parallel feierte nun auch das

Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich seinen 40. Geburtstag.

Die offizielle Feier im prall

gefüllten Saal des Jugendzentrums

bezeichnete Leiterin

Gabi Reiter weniger als Empfang,

sondern mehr als eine

Art „Ehemaligentreffen“. Als

kleines Willkommensgeschenk

gab es für die Gäste die ersten

Kostproben der hauseigenen

Imkerei: „das neueste Highlight

des Zentrums“, so Reiter. Viele

Mitbegründer der sozialen Einrichtung,

aber auch Wegbegleiter

und Förderer kamen vorbei,

das überraschte auch Sozialdezernent

Christoph Manjura. „So

viele bekannte Gesichter, da hat

man das Gefühl bei einem Familientreffen

zu sein“, stellte der

gebürtige Biebricher fest, der

die Grußworte zum Jubiläum

an das Publikum richtete. Das

Stadtteilzentrum mit seinem

Angebot an alle Generationen

sei ein unschätzbares Statement

Beim Empfang im Saal des Jugendzentrums konnten viele ehemalige

Helfer und aktuelle Unterstützer begrüßt werden – am

Rednerpult: Ortsvorsteher Kuno Hahn.

des Vorortes für gelebte Demokratie.

Es leiste seit 40 Jahren

einen wichtigen Beitrag zum

Zusammenleben in Biebrich.

„Möglich ist all das nur durch

eine sehr engagierte Arbeit der

Mitarbeiter vor Ort“, bedankte

sich Manjura abschließend bei

allen Unterstützern.

Bereits eine Woche

zuvor feierten die sozialen

Einrichtungen

und die Gewerbetreibenden

der Galatea-Anlage

auf dem

zentralen Platz ein

Kinderfest unter freiem

Himmel. Neben

Spiel- und Spaßangeboten

für Kinder

gab es als Highlight

für die Kleinen auch die Chance

mit einem Schmied Kunstwerke

aus Eisen zu schaffen. Auch

der „Treffpunkt Aktiv/Martin-

Hörner-Zentrum“ beteiligte sich

mit Verkaufsständen auf dem

Platz. „Herr von Bauch“, seines

Zeichens Clown mit Diplom, unterhielt

mit seinen artistischen

Darbietungen nicht nur die

kleinsten Besucher, er zauberte

auch den älteren Gästen ein Lächeln

ins Gesicht. Abgerundet

wurde das Galatea-Jubiläum

mit musikalischen Darbietungen

von den „Pullis“, die mit

Songs von Sting und „The Police“

unterhielten. „Eine tolle

Veranstaltung, die erst durch

die wunderbare Zusammenarbeit

aller Teilnehmer möglich

wurde“, so Reiter.

(rei)

ROBIN EISENMANN

Mächtig was los in der Galatea-Anlage: Zum Jubiläum des

Kinder- und Jugendzentrums gab es Angebote für Groß

und Klein.

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28 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


Beein„druck“ende Kunst an der Diesterwegschule

Unter dem Motto „Es war einmal…“

präsentierten sich im

September Schülerinnen und

Schüler der Diesterwegschule

mit ihren einzigartigen Kunstwerken

ihren Familien und Gästen.

Innerhalb eines halben Jahres

entwickelten 20 Schüler in

Kooperation mit der „Stiftung

Deutsches Design Museum“

ihre eigenen Exponate. Hilfe

bekamen sie dazu einmal wöchentlich

durch den Grafikdesigner

Lars Cellini, der die kleinen

Künstler in die bunte Welt

verschiedener Drucktechniken

einführte. „Egal ob Materialdruck

oder Polystyroldruck: Die

Schüler entfalteten sich großartig.

Vielleicht haben wir das

ein oder andere Talent in dieser

Zeit geweckt“, berichtete Cellini.

Eine Zusammenarbeit der

Schule mit der Stiftung gab es

bereits in der Vergangenheit.

„Wir haben der Stiftung dann

unsere Grundidee einer ‚mobilen

Druckwerkstatt‘ vorgestellt.

Damit auch jede andere Klasse

ganz einfach und schnell auf die

Techniken zurückgreifen kann.

Farbenfrohe Kunst an der Diesterwegschule: Die Viertklässler

ließen während des letzten halben Jahres ihrer Kreativität freien

Lauf. Das Ergebnis konnten ihre Eltern bei einer Ausstellung bestaunen.

Die Stiftung war begeistert und

so konnten wir alles ganz schnell

umsetzen“, erklärte Klassenlehrerin

Nicole Schweitzer, die

besonders stolz auf ihre Schützlinge

war. Doch es entwickelte

sich noch viel mehr daraus, so

Schweitzer weiter: „Wir haben

uns gleichzeitig im Deutschunterricht

um das Thema Märchen

gekümmert. Daraufhin kam die

tolle Idee, dass die Schüler ihre

eigenen Geschichten schreiben

und sie mit den Drucktechniken

illustrieren könnten.“

Und so traten die Schaulustigen

im Feierraum der Schule in die

unterschiedlichsten Welten von

ROBIN EISENMANN

Königen, Zwergen, Magiern

und Hexen ein, während auf

der kleinen Bühne die Schriftsteller

und Künstler nacheinander

ihre Märchen vortrugen.

Besonders beeindruckend:

Auch blinde und geistig behinderten

Schüler, die zur inklusiven

Klasse gehören, haben

ihre Werke ausgestellt. Dabei

wurde das Märchen um einen

Ritter, einen Drachen und ihr

gemeinsamer Kampf gegen ein

riesiges Ungeheuer nicht nur in

Blindenschrift präsentiert, die

Illustration der Geschichte wurde

mithilfe von Sand und Kleber

auf Papier zur „gefühlten

Kunst“ für jedermann. Auch

Silke Meister, Projektmanagerin

der Stiftung war überwältigt

von den Ausstellungsstücken

der Viertklässler: „In einer Welt

in der alles auf Produktivität

reduziert wird, bleibt der Mut

für Gestaltung viel zu oft im

Hintergrund. Uns ist es wichtig

die Kinder zu sensibilisieren

und ihnen eine Möglichkeit der

Entfaltung zu geben. Sie sollen

sich nicht Gedanken darüber

machen, was sie nicht können,

sondern Möglichkeiten entwickeln,

wie sie es schaffen.“ Dass

den Kindern auf den Leinwänden

das ein oder andere Missgeschick

unterlaufe, sei alles

andere als schlimm, denn aus

den kuriosesten Zufällen könnten

manchmal die schönsten

Ergebnisse entstehen, erklärte

Meister als sie auf einen dunklen

Farbklecks deutete, der sich

beim zweiten Blick zu einem

Gesicht zu formen schien.

Kunst zum Anfassen gab es auch: Eduards Geschichte um einen

Drachen und einen Ritter hat der blinde Schüler in Braille-Schrift

verfasst und mithilfe von Sandkörnern illustriert.

„Was wir hier geschaffen haben

sind wahre Schätze für

die Schüler. Ein echter Erfolg

des Projekts an dem wir festhalten

sollten“, schlussfolgerte

Schweitzer zum Ende der Ausstellung.

(rei)

ROBIN EISENMANN

Waldstraße 74

65187 Wiesbaden

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Fax 0611-844 673

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wenn ich nicht mehr da bin?

Wir beraten sie gerne zu dieser nicht unwichtigen Frage.

Welche Grabarten gibt es, welche Pflege benötigen diese,

wer kann dies tun und was kostet die Pflege.

Machen sie gerne einen Termin mit uns.

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017 29


Terminübersicht

28. Oktober 2017

19 Uhr, Konzert der MGV Fidelio

„Melodien aus Europa“, Biebricher

Bürgersaal, Galatea-Anlage

28. und 29. Oktober 2017

19.30 Uhr (Samstag) und 18 Uhr

(Sonntag), Kolping-Theater im

Kettelerhaus, Breslauer Straße 1

(weitere Termine am 3., 4. und 5.

November)

28. Oktober 2017

20 Uhr, Discoparty „Musik für

Erwachsene“, Gemeindesaal der

Heilig-Geist Kirchengemeinde,

Am Kupferberg/Drususstraße

29. Oktober 2017

10 Uhr, Bach-Kantate mit Projektchor

und Instrumental-Ensemble

im Rahmen des 10-Uhr-

Gottesdienstes, Hauptkirche, Am

Schlosspark 96

4. November 2017

14.30 – 18 Uhr, Hausfest im

Nachbarschaftshaus, Rathausstraße

10

5. November 2017

15 Uhr, Jahreskonzert des Clubs

der Akkordeonfreunde, Biebricher

Bürgersaal, Galatea-Anlage

5. November 2017

16.30 Uhr, Benefizkonzert mit

dem Chor Chorage zugunsten

des Zwerg-Nase-Hauses, Oranier-Gedächtnis-Kirche,

Rheinufer

Biebrich

7. November 2017

16 – 17 Uhr, Sprechstunde des

Ortsvorstehers im Biebricher Rathaus,

Rathausstraße 63, 1. OG,

Zimmer 23

7. November 2017

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich im Biebricher

Rathaus, Rathausstraße 63

(Bürgerfragestunde zu Beginn)

9. November 2017

14.30 Uhr, Tanztee mit Georg

Ganswindt im Saal des Toni-Sender-Hauses,

Rudolf-Dyckerhoff-

Str. 30

9. November 2017

16.30 Uhr, Laternenumzug der

Kindertagesstätte mit anschließendem

Umtrunk mit Kakao und

Glühwein sowie Weckmänner,

Brezeln und Schmalzbroten im

Garten des Toni-Sender-Hauses,

Rudolf-Dyckerhoff-Str. 30

11. November 2017

11 – 14 Uhr, 8. Biebricher Gesundheitstag,

Schloss Biebrich

11. November 2017

19 Uhr, Stummfilm mit Orgelmusik

„Die Büchse der Pandora“,

Oranier-Gedächtnis-Kirche,

Rheinufer Biebrich

12. November 2017

14.30 – 17.30 Uhr, Tanznachmittag

mit Lutz Riebensahm bei

Kaffee und Kuchen, Treffpunkt

Aktiv (Martin-Hörner-Zentrum),

Galatea-Anlage

19. November 2017

11.15 Uhr, Volkstrauertag auf

dem Biebricher Friedhof, Trauerhalle

22. November 2017

15 Uhr, Führung des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins Biebrich

durch das Schloss Biebrich,

Treffpunkt Rotunde, Parkseite

24. November 2017

20 Uhr, Daniel-Honsack-Gedächtniskonzert

mit dem Duo

ChordAer (Gitarre und Saxophon)

im Biebricher Rathaus, Rathausstraße

63, Eintritt frei, um Spenden

wird gebeten

25. November 2017

12 – 17 Uhr, Herbstmarkt der

Freien Waldorfschule Wiesbaden

mit selbst gefertigten Dingen

für die Adventszeit, Gartenprodukten,

Holzofenpizza, Albert-

Schweitzer-Alle 40

26. November 2017

17 Uhr, Jazzkonzert mit dem

Wiesbadener Jazz-Pianisten Andreas

Hertel in der Rotunde des

Biebricher Schlosses

29. November 2017

20 Uhr, Übergabe des Weihnachtsbaums

am Biebricher

Schloss (Rheinseite) mit kleinem

Programm

Närrischer Fahrplan für den Kampagnenstart

11. November 2017

11.11 Uhr, Start in die neue

Fastnachtskampagne am Alten

Rathaus in der Wiesbadener

Innenstadt (ab 14 Uhr

Kinderprogramm im Luisenforum)

11. November 2017

18.11 Uhr, Kampagnenstart

bei der Wiesbadener Närrischen

Garde, Bürgersaal,

Galatea-Anlage

11. November 2017

19.11 Uhr, Närrische Weinprobe

der Närrischen Gesellen

der Kolpingfamilie Biebrich,

Kettelerhaus, Breslauer

Straße 1

18. November 2017

19.11 Uhr, Eröffnungssitzung

der Carnevalsgemeinschaft

Fidele Elf, Turnerheim Dotzheim,

Stegerwaldstraße

18. November 2017

19.11 Uhr, Kampagnenstart

des Carnevalvereins Narrenlust

Waldstraße, Gemeindesaal

St. Kilian, Waldstraße/

Holsteinstraße

18. November 2017

19.11 Uhr, Kampagnenstart

bei den Fidelen Narren von

ESWE, Christian-Bücher-Halle,

Weidenbornstraße 1

25. November 2017

19.11 Uhr, Kampagnenstart

bei den Lustigen Löffeln von

ESWE, Christian-Bücher-Halle,

Weidenbornstraße

Diltheystraße 3 · 65203 Wiesbaden

Sporttermine in Biebrich

Verbandsliga Hessen Mitte / Heimspiele der 1. Mannschaft

des Fußballvereins Biebrich 1902 auf dem Dyckerhoff-Sportplatz:

4. November 2017, 15 Uhr,

gegen TSV Bicken

26. November 2017, 15 Uhr,

gegen FSV Fernwald

Alle Angaben ohne Gewähr!

Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl – weitere Termine sind

den Artikeln in dieser BIEBRICHER-Ausgabe zu entnehmen.

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns

den Termin vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise

senden Sie bitte, ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

E-Mail: der-biebricher@gmx.de

DER

BIEBRICHER – Termine 2017

Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

November 11. 11. 2017 16. 11. 2017 24. 11. 2017

Dezember 09. 12. 2017 08. 12. 2017 18. 12. 2017

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!

30 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2017


PRIVAT

DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2017 31


32 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2017

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