25.10.2017 Aufrufe

{have speed in f[ ]cus!} DTM Race 17 und 18 - Hockenheim Finale 2017

Nach 9 Wochenenden und 18 Rennen ist die DTM Saison 2017 wieder ein Fall für die automobilen Geschichtsbücher. Wie immer spricht man im Nachgang und im Resumee über „großen Erfolg“ und spektakuläre Renngeschehen. `Laut-Nah-Dran‘ war 2017 der Slogan für den Fan. Tatsächlich war die DTM in diesem Jahr „lauter“, „näher“ und noch mehr „dran“ als in den Vorjahren. Die Motoren waren lauter mit mehr PS, es gab Pitview-Boxen, um direkt den Teams bei der Arbeit über die Schulter zu sehen. Und mit etwas Glück war im Fahrerlager Tuchfühlung mit Fahrern und Prominenten vom Autogramm bis zum Selfie möglich. All dies macht aus Fansicht den großen Unterschied zur F1-Weltmeisterschaft aus. Hochklassigen Motorsport hautnah erleben und dies für sehr moderate Eintrittspreise. Besonders reflektierten das, die gut gefüllten Tribünen beim Finale in Hockenheim. Über 150.000 Zuschauer feierten hier auf dem Hockenheimring am 15. Oktober gegen 16.08 Uhr den 2017er DTM Champion. Da die Markenwertung für das „beste Auto“ bereits in Spielberg von Audi gewonnen wurde kämpften die Teams von H.-J. Abt (Abt) und Arno Zensen (Rosberg) um den Teamtitel. Rookie René Rast entschied im letzten Rennen die Fahrermeisterschaft für sich vor Althase Mattias Ekström mit nur 3 Punkten Vorsprung. Dritter wurde hier Mehrheitspechvogel Green. Damit gehen alle Titel an Audi Sport und beim Rosbergteam am Abend erschienen kurzerhand Keke und Nico Rosberg zur Gratulationsrunde für den nunmehr grössten Erfolg dieses Rennstalls aus Neustadt an der Weinstraße. Im Rahmen des letzten Wochenendes waren 2 Fahrzeuge aus der Japanischen „Super GT“ der Serie zu Demonstrations- und Testfahrten auf der badischen Rennstrecke unterweg. Herr Bandoh, Chef der Japanischen Rennserie, signalisierte in Gesprächen mit Gerhard Berger die Bereitschaft zum gemeinsamen Reglement und zu einer möglichen Zukunft der nach 2019 verbleibenden deutschen Marken zusammen mit den japanischen Herstellern in einer gemeinsamen Class one Serie für Tourenwagen in Deutschland und Japan. Uns allen bleibt jetzt die Vorfreude auf die Saison 2018! Mit ein wenig Glück geht’s dann neben laut - noch näher dran.

Nach 9 Wochenenden und 18 Rennen ist die DTM Saison 2017 wieder ein Fall für die automobilen Geschichtsbücher. Wie immer spricht man im Nachgang und im Resumee über „großen Erfolg“ und spektakuläre Renngeschehen.
`Laut-Nah-Dran‘ war 2017 der Slogan für den Fan. Tatsächlich war die DTM in diesem Jahr „lauter“, „näher“ und noch mehr „dran“ als in den Vorjahren. Die Motoren waren lauter mit mehr PS, es gab Pitview-Boxen, um direkt den Teams bei der Arbeit über die Schulter zu sehen. Und mit etwas Glück war im Fahrerlager Tuchfühlung mit Fahrern und Prominenten vom Autogramm bis zum Selfie möglich. All dies macht aus Fansicht den großen Unterschied
zur F1-Weltmeisterschaft aus. Hochklassigen Motorsport hautnah erleben und dies für sehr moderate Eintrittspreise. Besonders reflektierten das, die gut gefüllten Tribünen beim Finale in Hockenheim. Über 150.000 Zuschauer feierten hier auf dem Hockenheimring am 15. Oktober gegen 16.08 Uhr den 2017er DTM Champion. Da die Markenwertung für das „beste Auto“ bereits in Spielberg von Audi gewonnen wurde kämpften die Teams von H.-J. Abt (Abt) und Arno Zensen (Rosberg) um den Teamtitel. Rookie René Rast entschied im letzten Rennen die Fahrermeisterschaft für sich vor Althase Mattias Ekström mit nur 3 Punkten Vorsprung. Dritter wurde hier Mehrheitspechvogel Green.
Damit gehen alle Titel an Audi Sport und beim Rosbergteam am Abend erschienen kurzerhand Keke und Nico Rosberg zur Gratulationsrunde für den nunmehr grössten Erfolg dieses Rennstalls aus Neustadt an der Weinstraße.
Im Rahmen des letzten Wochenendes waren 2 Fahrzeuge aus der Japanischen „Super GT“ der Serie zu Demonstrations- und Testfahrten auf der badischen Rennstrecke unterweg. Herr Bandoh, Chef der Japanischen Rennserie, signalisierte in Gesprächen mit Gerhard Berger die Bereitschaft zum gemeinsamen Reglement und zu einer möglichen Zukunft der nach
2019 verbleibenden deutschen Marken zusammen mit den japanischen Herstellern in einer gemeinsamen Class one Serie für Tourenwagen in Deutschland und Japan. Uns allen bleibt jetzt die Vorfreude auf die Saison 2018! Mit ein wenig Glück geht’s dann neben laut - noch näher dran.

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Race 17 & 18 Hockenheim

bye, bye Rob...

Robert Wickens wechselt

2018 zur IndyCar-Serie

Saison Kehraus

Audi räumt ab...

Meistertitel !

Teamtitel !

Markentitel !


Nach 9 Wochenenden und 18 Rennen ist die DTM Saison 2017 wieder ein Fall für die automobilen

Geschichtsbücher. Wie immer spricht man im Nachgang und im Resumee über

„großen Erfolg“ und spektakuläre Renngeschehen.

`Laut-Nah-Dran‘ war 2017 der Slogan für den Fan. Tatsächlich war die DTM in diesem Jahr

„lauter“, „näher“ und noch mehr „dran“ als in den Vorjahren. Die Motoren waren lauter mit

mehr PS, es gab Pitview-Boxen, um direkt den Teams bei der Arbeit über die Schulter zu sehen.

Und mit etwas Glück war im Fahrerlager Tuchfühlung mit Fahrern und Prominenten

vom Autogramm bis zum Selfie möglich. All dies macht aus Fansicht den großen Unterschied

zur F1-Weltmeisterschaft aus. Hochklassigen Motorsport hautnah erleben und dies für sehr

moderate Eintrittspreise. Besonders reflektierten das, die gut gefüllten Tribünen beim Finale

in Hockenheim. Über 150.000 Zuschauer feierten hier auf dem Hockenheimring am 15. Oktober

gegen 16.08 Uhr den 2017er DTM Champion.

Da die Markenwertung für das „beste Auto“ bereits in Spielberg von Audi gewonnen wurde

kämpften die Teams von H.-J. Abt (Abt) und Arno Zensen (Rosberg) um den Teamtitel. Rookie

René Rast entschied im letzten Rennen die Fahrermeisterschaft für sich vor Althase Mattias

Ekström mit nur 3 Punkten Vorsprung. Dritter wurde hier Mehrheitspechvogel Green.

Damit gehen alle Titel an Audi Sport und beim Rosbergteam am Abend erschienen kurzerhand

Keke und Nico Rosberg zur Gratulationsrunde für den nunmehr grössten Erfolg dieses

Rennstalls aus Neustadt an der Weinstraße.

Im Rahmen des letzten Wochenendes waren 2 Fahrzeuge aus der Japanischen „Super GT“

der Serie zu Demonstrations- und Testfahrten auf der badischen Rennstrecke unterweg. Herr

Bandoh, Chef der Japanischen Rennserie, signalisierte in Gesprächen mit Gerhard Berger

die Bereitschaft zum gemeinsamen Reglement und zu einer möglichen Zukunft der nach

2019 verbleibenden deutschen Marken zusammen mit den japanischen Herstellern in einer

gemeinsamen Class one Serie für Tourenwagen in Deutschland und Japan.

Uns allen bleibt jetzt die Vorfreude auf die Saison 2018!

Mit ein wenig Glück geht’s dann neben laut - noch näher dran.

{have speed in f[ ]cus!} - DAS TEAM !

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Impressum

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Inhalt

Hockenheimring

Das Saison-Finale der

DTM

Race 17 & 18

Bilder &

Berichterstattung

Statistik

Wer?

Was?

Wo?

Saisonrückblick

Super GT Serie

zu Gast bei der DTM

04

20

68

106

Siegermomente

alle Sieger der Saison

08

Tabelle

Fahrerwertung

Teamwertung

Herstellerwertung

Audi RS5 DTM-Teams

54

84

„Sünderkartei“

Strafen &

Verwarnungen

Übersicht der einzelnen

Rennveranstaltungen

AUDI Sport TT Cup

Saisonfinale 2017

Berichterstattung zum

Meister Philip Ellis

114

Hankook

Streckenbetrachtung

Reifen & Co.

Best Pit Stop Awars

10

bye, bye Rob...

Robert Wickens wechselt

zur IndyCar Serie

2018

58

104

art

of the dtm colors

#11 Marco Wittmann

TUNING

Von der Piste auf die

Straße...

Audi SQ7 á la

Speed Buster

126

002 | 003


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152.0


00 Fans

Tradition & Feuerwerk

Spannung, Unterhaltung und die

Krönung des Champion 2017

Der Hockenheimring ist neben dem Nürburgring die große Traditionsstrecke

Deutschlands. Seit der ersten DTM-Saison im Jahr

1984 ist Hockenheim – mit Ausnahme des Jahres 1985 – eine

feste Größe im DTM-Kalender.

Hier findet traditionell der letzte Akt einer DTM-Saison statt. Wenn

beim Zieleinlauf am Sonntag das Feuerwerk gezündet wird, sind

die letzten Punkte des Jahres in den DTM-Wertungen verteilt. Seit

der Widerbelebung der Serie im Jahr 2000 hinterließen Mercedes-Benz-Piloten

am häufigsten den stärksten Eindruck. Zehn

von insgesamt 19 Finalrennen entschieden Fahrer in Stuttgarter

Fabrikaten für sich. Der letzte Sieg gelang jedoch im Jahr 2011.

BMW oder Audi hatten in den vergangenen Saisons das bessere

Ende für sich.

Eröffnet 29. Mai 1932

DTM-Streckenlänge 4,574 km

DTM-Rundenrekord 1.32,532 Min. - Martin Tomczyk

[BMW] am 4. Mai 2014

004 | 005


18 Rennen: 9 Wochenenden

18 Poleposition: 10 von 18 Piloten standen ganz vorn

18 Sieger: 12 unterschiedliche Piloten

5 Start-Ziel-Siege: Lucas Auer [3]

René Rast [1]

Timo Glock [1]

Vom Rookie zum Champion: René Rast 2017

Nicola Larini 1993

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Hockenheim Finale

Race 17 Jamie Green | Race 18 Marco Wittmann

Hockenheim Finale

DTM Champion 2017

René Rast

006 | 007


Hockenheim 1

Race 1 Lucas Auer | Race 2 Jamie Green

Lausitzring

Race 3 Lucas Auer | Race 4 Mattias Ekström

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Moscow Raceway

Race 9 René Rast | Race 10 Maro Engel

Zandvoort

Race 11 Timo Glock | Race 12 Mike Rockenfeller


Nürburgring

Race 13 Lucas Auer | Race 14 Robert Wickens

Budapest

Race 5 Paul Di Resta | Race 6 René Rast

Norisring

Race 7 Bruno Spengler | Race 8 Maxime Martin

Spielberg

Race 15 Mattias Ekström | Race 16 René Rast

008 | 009


Der Hochgeschwindigkeitskurs in Hockenheim stellt beim Saisonfinale noch einmal

hohe Ansprüche an den Rennreifen von Hankook. Schnelle Kurven wie zum

Beispiel die Parabolika sorgen für eine enorme Belastung der Reifen-Konstruktion,

die in der Vergangenheit vom Ventus Race jedoch stets souverän bewältigt wurde.

„Etwas höhere Luftdrücke, wenig Sturz und ein speziell an die

Gegebenheiten angepasstes Fahrzeug-Setup vermindern die

Beanspruchung des Rennreifens am Hockenheimring, der zusammen

mit dem Dünenkurs in Zandvoort die reifenseitig anspruchsvollste

Strecke im DTM-Kalender ist“,

so Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Der unebene Fahrbahnbelag in Hockenheim verursacht das sogenannte Bouncing

der Fahrzeuge, so dass es für die Piloten schwer wird, vor allem in den Schlüsselstellen

vor Turn zwei und der Haarnadelkurve den richtigen Bremspunkt zu

erwischen. Hier würde prinzipiell ein geringerer Reifendruck dabei helfen, die Aufund

Abwärtsbewegungen der Boliden abzuschwächen. Zu extreme Werte sollten

jedoch vermieden werden, denn die könnten sich nachteilig auf die Konstruktion

und damit die Haltbarkeit des Rennreifens auswirken, wenn die hohen und scharfkantigen

Randsteine mit Top-Speed überfahren werden.

{have speed in f[ ]cus!}


010 | 011


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Eine wichtige Rolle könnten die zu diesem späten Zeitpunkt niedrigen Temperaturen am Hockenheimring spielen,

da die Rennreifen seit Saisonbeginn nicht mehr vorgeheizt werden dürfen. Thomas Baltes:

„Es ist entscheidend, dass die Fahrer die Reifen schon bei der Anfahrprozedur vor dem

Rennen auf Temperatur bringen umso möglichst schnell den notwendigen Zielluftdruck

zu erreichen, die ersten Kurven und Richtungsänderungen sollten darüber hinaus vorsichtig

angegangen werden. Sonst kann für einige Piloten der Kampf um die DTM-Krone

vorzeitig zu Ende sein, denn Reifen haben ein Gedächtnis.“

Neben der Meisterschaft in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie geht es am kommenden

Wochenende in Hockenheim auch um den Gesamtsieg bei der FIA Formel-3-Europameitschaft. Die wohl stärkste

Nachwuchs-Formelserie der Welt wird seit 2012 von Hankook mit dem Rennreifen Ventus Race unterstützt.

Klarer Titelfavorit ist Lando Norris aus Großbritannien. Auch der Audi Sport TT Cup, der ebenfalls von Hankook

seit der Premiere im Jahr 2015 mit Rennreifen beliefert wird, feiert sein Saisonfinale auf dem Hockenheimring.

Beste Chancen hat der Brite Philip Ellis.

Während der Kampf um die Meisterschaft spannend bis zum Schluss bleibt, ist der Best Pit Stop Award von Premium-Reifenhersteller

Hankook bereits vor dem Finale in Hockenheim entschieden. Das Audi Sport Team Phoenix

liegt mit Teamfahrer Mike Rockenfeller nach dem vierten Platz in Spielberg mit 138 Punkten uneinholbar in

Führung. Die schnellen Jungs vom Team Phoenix haben bisher drei Mal gewonnen und haben in jedem Rennen

gepunktet. Auf dem zweiten Platz liegen Markenkollegen vom Audi Sport Team Abt Sportsline mit dem Piloten

Mattias Ekström, Dritter ist das BMW Team RBM mit Maxime Martin.

Mit dem Best Pit Stop Award belohnt Hankook die Arbeit der Menschen, die selten im Rampenlicht stehen, aber

dennoch einen wichtigen Beitrag für das Team leisten. Das Gesamtsiegerteam erhält am Ende der Saison die

begehrte Kristalltrophäe, die als Wanderpokal ausgeschrieben ist. Zusätzlich richtet Hankook für die schnellste

Crew ein exklusives Team-Event aus.

012 | 013


{have speed in f[ ]cus!}


Verweildauer an der Box

Hockenheim 2:

Mike Rockenfeller

(31,276 Sec.)

014 | 015


Gesamtsieger Best Pitstop Award 2017

Audi Sport Team Phoenix.

Die Crew mit Mike Rockenfeller am Steuer

legte über die gesamte DTM-Saison gesehen

durchschnittlich die schnellsten Reifenwechsel

hin und wird dafür mit dem

Best Pit Stop Award 2017 von Hankook

ausgezeichnet. Damit sicherte sich die

Audi-Mannschaft bereits zum zweiten

Mal den begehrten Preis des exklusiven

DTM-Partners.

P1 Audi Sport Team Phoenix

Fahrer: Mike Rockenfeller

P2 BMW Team RBM

Fahrer: Maxime Martin

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P3 Audi Sport Team Abt Sportsline

Fahrer: Mattias Ekström


016 | 017


#63 Maro Engel

Mercedes-AMG DTM Team HWA

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018 | 019


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Race 17

Punkte im Qualifying

Zusätzlich gibt es für die drei schnellsten

Piloten des Qualifyings Punkte für die

Wertung.

Poleposition: 3 Punkte

Timo Glock

Startplatz 2: 2 Punkte

Maxime Martin

Startplatz 3: 1 Punkte

Jamie Green

020 | 021


Race Seventeen

14.10.2017

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022 | 023


{have speed in f[ ]cus!}


Start

Runde 1

Runde 2

Runde 4

Runde 5

Runde 6

Runde 7

Runde 9

Glock legt einen sauberen Start hin und kann seine Spitzenposition

halten. Martin muss auf den ersten Metern Green passieren

lassen und rutscht auf P3.

Glock setzt sich ab, Engel kommt am Ende der Runde zum Stopp

DRS ist freigegeben.

Rast auf P5, Rockenfeller auf P7, Ekström auf P11 - Rennleitung

meldet: kein Frühstart

Auer überholt Spengler für P12

Paffett kassiert Wittmann für P9, Kopf an Kopf Kampf um P1

Green vs. Glock - heißer Zweikampf mit weitem Ausritt Glocks

Ausgangs Kurve zur Zielgeraden, kann aber seine Süpitzenposi

tion halten. Rennleitung prüft Greens Verhalten.

erneuter Überholversuch Greens - er berührt Glock in der Anfahrt

auf die Spitzkehre, Fahrzeugteile wirbeln durch die Luft.

Green jetzt Spitzenreiter!

Ekström und Farfus absolvieren Boxenstopp und kommen auf

P16 und 18 zurück ins Rennen

Runde 10 Green setzt sich ab - 3 Sec. vor Glock

Runde 11 Rast und Auer kommen zum Service. Rast steht 9 sec., Auer hin

gegen nur 7 sec. Rast sortiert sich auf P14 und Auer auf P 15 ein

Runde 12 Boxenstopps von Glock, Martin und Wickens - sortieren sich

auf P11, P12 und P14 ein

024 | 025


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026 | 027


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Runde 15 Green an der Box - sortiert sich auf P8 ins Feld zurück, neue

Führung von Rockenfeller, Paffett, Wittmann, Spengler, Di

Resta, Blomqvist und Duval, alle noch ohne Pitstop - heißer

Zweikampf zwischen Mortara und Martin, Martin gewinnt

und rutscht auf P10 - in die Punkteränge

Runde 16 Boxenstopp von Wittmann und Di Resta - auf P13 und P16

zurück im Fahrerfeld

Runde 20 Spengler an der Box - zurück im Feld auf P13

Runde 24 Duval muss Mortara und Rast passieren lassen und fällt auf

P 7 zurück - die alten Reifen machen sich bemerkbar

Runde 26 Green arbeitet sich vor und ist jetzt auf P2 hinter Blomqvist,

der noch seinen Boxenstopp absolvieren muss. Duval

kommt zum Boxenstopp und sortiert sich auf P18 wieder

zurück

Runde 28 Green schnappt sich die Führung von Blomqvist, der immer

noch mit alten Reifen unterwegs ist

Runde 30 Blomqvist kommt als Letzter zum Boxenstopp und kommt

auf P15 zurück ins Fahrerfeld. Rockenfeller schnappt

sich Rast für P5

Runde 31 Green, Glock, Martin, Mortara, Rockenfeller, Rast, Wickens,

Auer, Paffett, Ekström

Runde 34 Ekström muss Spengler passieren lassen und fällt auf P11

zurück

Runde 36 Glock kämpft um seinen zweiten Platz und muss in den

letzten Sekunden Rockenfeller passieren lassen

Ziel

P1 Green | P2 Rockenfeller | P3 Glock

028 | 029


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030 | 031


Rennen 17

FAZIT

Strahlender Sonnenschein, volle Tribünen, packende Zweikämpfe und glückliche

Sieger: Das DTM-Rennen am Samstag auf dem Hockenheimring war Rennsport pur.

Jubeln durfte nach 36 Runden Audi-Pilot Jamie Green, der damit zum dritten Mal in

dieser Saison ganz oben auf dem Siegerehrungspodest stand. Hinter ihm überquerte

sein Markenkollege Mike Rockenfeller als Zweiter die Ziellinie und machte den

Doppelerfolg für Audi perfekt. Platz drei ging an BMW-Pilot Timo Glock, der von der

Pole-Position ins Rennen gestartet war.

„Ich bin wirklich glücklich, das Rennen gewonnen zu haben“, sagte Green, der das

Rennen von Platz zwei aufgenommen hatte. „Vor allem der Zweikampf mit Timo hat

mir sehr viel Spaß gemacht. Das war gutes Racing und immer fair.“ Polesitter Glock,

der sich nach wenigen Runden zunächst Green, in der letzten Runde dann Rockenfeller

geschlagen geben musste, war am Ende mit Platz drei dennoch zufrieden.

„Wir wussten, dass Audi über die Distanz sehr stark sein würde“, so Glock. „Ich habe

mich dann darauf konzentriert, nach der Pole-Position einen guten Start hinzulegen

und mich etwas abzusetzen. Als Jamie dann aufkam konnte ich nicht gegenhalten.“

Rockenfeller profitierte von einem späten Boxenstopp in Runde 23. Nach seinem

Stopp überholte Rockenfeller einen Konkurrenten nach dem anderen und arbeitete

sich bis auf Platz drei vor. In der letzten Rennrunde kassierte ‚Rocky’ dann auch noch

Glock und kam auf Platz zwei ins Ziel. „Das war ein Rennen, das mir sehr viel Spaß

gemacht hat. Ich habe mich von Platz sieben aus nach vorne gekämpft und habe

die Positionen auf der Strecke gutgemacht. Mit den frischen Reifen war es kein Problem“,

so der DTM-Champion von 2013.

Maxime Martin, aus der ersten Reihe von Platz zwei gestartet, verpasste als Vierter

das Podium. Fünfter wurde Mercedes-AMG-Pilot Edoardo Mortara vor Titelaspirant

René Rast. Die Punkteränge komplettierten Robert Wickens, Lucas Auer, Gary Paffett

und Bruno Spengler.

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032 | 033


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Eins steht vor dem letzten Saisonrennen am Sonntag bereits fest:

Der DTM-Champion 2017 fährt einen Audi RS 5 DTM. Als Elfter des heutigen

Rennens blieb Mattias Ekström ohne Punkte, und sein Vorsprung auf die Verfolger

schrumpfte von 21 auf neun Punkte.

Nach dem 17. Rennen der diesjährigen Saison haben folgende Piloten Chancen

auf den begehrten Titel DTM-Champion.

Mattias Ekström [172 Punkte]

Jamie Green [163]

Jamie Rast [159]

Mike Rockenfeller [152]

Ekström und Green starten allerdings mit Handicaps in das Finale:

Nach seiner dritten Verwarnung wird Ekström in der Startaufstellung um fünf

Plätze zurückversetzt, während Green bereits die fünfte Verwarnung erhielt

und deswegen um zehn Plätze nach hinten versetzt wird.

Entscheidungen fielen bereits in der Hersteller- und Teamwertung:

Der Vorsprung von Audi beträgt vor dem letzten Saisonrennen beinahe 200

Punkte. Die Ingolstädter können von Mercedes-AMG und BMW nicht mehr

eingeholt werden.

In der Teamwertung liegt das Audi Sport Team Rosberg mit Jamie Green und

René Rast uneinholbar in Führung.

034 | 035


Race 18

Punkte im Qualifying

Zusätzlich gibt es für die drei schnellsten

Piloten des Qualifyings Punkte für die

Wertung.

Poleposition: 3 Punkte

Tom Blomqvist

Startplatz 2: 2 Punkte

René Rast

Startplatz 3: 1 Punkte

Marco Wittmann

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036 | 037


Race Eighteen

15.10.2017

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038 | 039


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15:10 Uhr Das Saisonfinale der DTM auf dem Hockenheimring.

Die Fahrzeuge setzen sich in Bewegung.

Die Einführungsrunde beginnt. SHOWDOWN!

Start

Runde 1

Runde 2

Runde 4

Rast überholt Wickens für P5 - Verwarnung für Wickens we-

Abdrängens.

Runde 5

gen

Runde 6

Runde 7

Runde 9

P5

Blomqvist gewinnt den Start, Rast ist hinter Wittmann und

Auer auf vier zurückgefallen.

Rast ist auf zurückgefallen.

DRS ist freigegeben.

Di Resta an die Box und die Rennleitung meldet:

keine Frühstarts

Rast legt schnellste Runde hin

Müller und Engel absolvieren ihre Stopps

Rast kassiert Auer für P3, Rockenfeller überholt Wickens für

Boxenstopp von Martin

Runde 10 Mortara überholt Spengler für P11, Farfus und Duval zum

Stopp

Runde 11 Wickens kommt zum Service.

Runde 12 Boxenstopps von Wittmann und Auer

Runde 15 Rast greift nach der Führung, muss Blomqvist aber noch

den

Vortritt lassen. Blomqvist kommt an die Box

Runde 17 Boxenstopp von Glock

Runde 19 Paffett an der Box.

Runde 22 Mortara steuert die Box an.

Runde 23 Rast und Rockenfeller an die Box

040 | 041


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042 | 043


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Runde 25 Kollision zwischen Wickens und Blomqvist in der Spitzkehre.

Ekström und Green an die Box

Runde 26 Durchfahrtsstrafe für Wickens - er tritt seine Strafe an.

Blomqvist stellt sein Fahrzeug ab

Runde 28 Rockenfeller überholt Martin für P4

Runde 30 Rast überholt Spengler für P2

Runde 31 Green passiert Auer für P9

Runde 32 Rockenfeller geht an Spengler vorbei für P3, Spengler absolviert

als Letzter seinen Stopp

Runde 33 Zwischenstand: Wittmann, Rast, Rockenfeller, Martin, Paffett

Farfus, Green, Mortara, Ekström, Auer

Runde 34 Di Resta kommt an die Box

Runde 35 Ekström an Mortara vorbei für P8

Ziel

P1 Wittmann

P2 Rast

P3 Rockenfeller

René Rast ist neuer Champion!

044 | 045


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046 | 047


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Rennen 18

René Rast ist der Mann der Stunde und neuer DTM-Champion. Der Audi-Pilot fuhr beim DTM-Saisonfinale auf dem

Hockenheimring Baden-Württemberg als Zweiter über die Ziellinie und sicherte sich in seiner ersten vollen Saison

in der DTM auf Anhieb den 15 Kilogramm schweren Meisterpokal. Bis zur letzten Runde wusste der 30-Jährige

nicht, ob er es geschafft hatte – erst in der Auslaufrunde kam der erlösende Funkspruch von Teamchef Arno Zensen,

der ihn über den seinen Erfolg informierte. Danach ließ Rast seinen Gefühlen freien Lauf und streckte seine

geballten Fäuste immer wieder vor Freude in die Luft. „Ich kann das noch gar nicht in Worte fassen“, sagte Rast im

Ziel. „Das ist alles noch so weit weg. Ein unglaublich emotionaler Moment und der beste Tag in meinem Leben.“

Mit einem Sieg beendete der enttrohnte Champion Marco Wittmann die DTM-Saison. Der BMW-Pilot sicherte bei

Finale seinen ersten Saisonsieg, den neunten seiner DTM-Karriere. „Jeder Fahrer wünscht sich einen Sieg für das

letzte Rennen“, sagte der Fürther. Das Podium komplettierte als Dritter Mike Rockenfeller, der ebenfalls noch rechnerische

Titelchancen hatte. Gary Paffett im Mercedes-AMG C 63 DTM belegte Rang vier.

FAZIT

Der Weg zum Titel war für Rast steinig und schwer: Er verpatzte den Start, verlor in der ersten Runde drei Positionen

und fiel auf Platz fünf zurück. Das erste Mal Champions-Luft schnuppern durfte Rast dann in Runde fünf, als er

Robert Wickens für Platz fünf überholte – seine direkten Konkurrenten im Titelkampf, Mattias Ekström und Jamie

Green – lagen zu dem Zeitpunkt außerhalb der Punkteränge. Beide waren aufgrund von Strafen aus dem Samstagrennen

mit einem Nachteil ins Finale gegangen: Green war um zehn, Ekström um fünf Starplätze zurückversetzt

worden. Zwar konnten sich Green und Ekström bis zum Rennende auf die Positionen fünf und acht vorarbeiten,

um Rast den Titel streitig zu machen reichte das aber nicht. Auch Mike Rockenfeller tat alles um im Titelrennen zu

bleiben, aber der 33-Jährige hätte siegen müssen. Mit den 18 Punkten für Platz zwei summierte sich das Konto von

Rast auf 179 Punkte. Dahinter folgen Ekström (176 Punkte), Green (173 Punkte) und Rockenfeller (167 Punkte).

Nicht nur aus sportlicher Sicht bot das DTM-Finale alles, was das Herz der Motorsportfans höherschlagen lässt.

Der Auftritt der SUPER GT-Fahrzeuge aus Japan, die gemeinsam mit den DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG

am Samstag und am Sonntag Demonstrationsrunden fuhren, hinterließ einen bleibenden Eindruck

von der Zukunft. Der Lexus LC500 und der Nissan Nismo GT-R boten den Fans am Hockenheimring zusammen

DTM-Rennfahrzeugen spektakuläre Bilder und einen tollen Sound. „Damit haben wir die Kooperation erlebbar gemacht.

Es sind faszinierende Rennwagen. Der Sound der Vierzylinder-Motoren ist klasse. Ich war anfangs skeptisch,

aber jetzt wissen wir: Die DTM-Autos der Zukunft werden einen tollen Racing-Sound haben“, sagte Gerhard Berger.

048 | 049


#16 Timo Glock

BMW Team RMG

{have speed in f[ ]cus!}


050 | 051


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052 | 053


{have speed in f[ ]cus!}


2

Championship 2017

Stand nach 18 Rennen

Pos Fahrer Team Pkt

1 René Rast Audi Sport Team Rosberg 151

2 Mattias Ekström Audi Sport Team Abt Sportsline 176

3 Jamie Green Audi Sport Team Rosberg 173

4 Mike Rockenfeller Audi Sport Team Phoenix 167

5 Marco Wittmann BMW Team RMG 160

6 Lucas Auer BWT Mercedes-AMG C63 DTM 136

7 Timo Glock BMW Team RMG 133

8 Maxime Martin BMW Team RBM 132

9 Robert Wickens HWA Mercedes-AMG C63 DTM 119

10 Gary Paffett Mercedes-AMG C63 DTM me 102

11 Paul Di Resta HWA Mercedes-AMG C63 DTM 99

12 Nico Müller Audi Sport Team Abt Sportsline 81

13 Bruno Spengler BMW Team RBM 75

14 Edoardo Mortara BWT Mercedes-AMG C63 DTM 61

15 Maro Engel HWA Mercedes-AMG C63 DTM 51

16 Augusto Farfus BMW Team RMG 35

17 Tom Blomqvist BMW Team RBM 25

18 Loïc Duval Audi Sport Team Phoenix 22

Team Championship 2017

DTM

STA

TIS

TIK

Team

Pkt.

Audi Sport Team Rosberg 352

Audi Team Abt Sportsline 257

Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me 221

Punkte im Qualifying Race 17 & 18

Race 17

Pkt

Poleposition Timo Glock 3

Startplatz 2 Maxime Martin 2

Startplatz 3 Jamie Green 1

Race 18

Pkt

Poleposition Tom Blomqvist 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Marco Wittmann 1

Constructors Championship 2017

Hersteller

Pkt.

Audi 798

Mercedes-Benz 568

BMW 560

054 | 055


{have speed in f[ ]cus!}


„Im Rennen ging es dann eher zurück als nach

vorn. Alles in allem ein enttäuschendes Rennen,

aber ich hoffe, dass es morgen wieder besser für

uns aussieht...“

#11 Marco Wittmann - Fazit Race 17

„Die DTM-Saison 2017 ist mit einem aufregenden

Finalwochenende zu Ende

gegangen. 152.000 Zuschauer haben

für eine fantastische Kulisse gesorgt –

und zwei gute, faire Rennen gesehen.“

Jens Marquardt, BMW Motorsport Direktor

„Was für ein Finale! Die vielen

Zuschauer, die bei diesem fantastischen

Herbstwetter nach

Hockenheim gekommen sind,

dürften das nicht bereut haben.

Beide Rennen waren spektakulär,

und die Titelentscheidung

hätte knapper nicht sein können.“

Dieter Gass,

Audi-Motorsportchef

„Als Rookie im ersten Jahr die eng umkämpfte

DTM zu gewinnen ist eine Spitzenleistung.

Audi hatte in diesem Jahr das beste Paket und

hat auch heute im letzten Rennen einen spannenden

Wettkampf gezeigt.“

Toto Wolff,

Mercedes-Benz Motorsportchef

starke Stimmen

„Grandioses Jahr, grandioser

letzter Tag. Ich hatte die

ganze Saison einen riesigen

Spaß. Danke an Audi, danke

an Rosberg und danke

an alle, die mir auf dem Weg

zum Titel geholfen haben.“

#33 René Rast, Fazit Saison 2017

„Herzlichen Glückwunsch an Rene Rast und Audi. Sie hatten in diesem

Jahr einfach das beste Paket und sind verdienter Meister. Wir hätten

die Saison natürlich gerne mit einem Podium beendet. Aber der starke

vierte Platz von Gary hat gereicht, um in der Markenwertung Zweiter

zu werden. Vielen Dank an unser gesamtes Team, das über die gesamte

Saison einen super Job gemacht hat.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef

056 | 057


Abschied nach 5 Jahren

Goodbye, Rob!

Robert Wickens

wechselt in die

IndyCar Serie

Geburtsdatum 13.03.1989

Geburtsort Guelph [CDN]

Wohnort Monaco [MC]

Familienstand Ledig

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Team

Hersteller

Fahrzeug

Mercedes-AMG DTM Team HWA

Mercedes-AMG

Mercedes-AMG C 63 DTM

Karriere vor der DTM

1999–2005 Kart

2005 3. Platz Amerikanische Formel BMW,

6. Platz Formel BMW Weltfinale

2006 1. Platz Amerikanische Formel BMW,

8. Platz Formel BMW Weltfinale,

28. Platz Deutsche Formel BMW,

36. Platz Formel-Renault-Eurocup

2007 3. Platz Atlantic Championship,

25. Platz Formel Renault 3.5, A1GP-Serie

2008 12. Platz Formel Renault 3.5,

15. Platz Formel 3 Euro Serie,

A1GP-Serie

2009 2. Platz Formel 2,

14. Platz Atlantic Championship,

16. Platz Britische Formel 3,

22. Platz Formel 3 Euro Serie

2010 2. Platz GP3-Serie

2011 1. Platz Formel Renault 3.5,

Formel-1-Testfahrer

058 | 059


84 DTM-Rennen

5 Poleposition

15x Podium

6 Siege

Quoten aus 5 DTM-Jahren

Im Ziel 67 von 84

Siege 6 von 84

TOP 3 15 von 84

TOP 10 37 von 84

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2012

Pos. 16 | 14 Pkt.

2013

Pos. 5 | 70 Pkt.

Pos. 12 | 41 Pkt.

2015

Pos. 13 | 61 Pkt.

2014

060 | 061


Aus Kanada in die weite Motorsportwelt:

Robert Wickens hat einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich. 4 Fragen an Robert:

Rob, du hast 2011 zum ersten Mal eine Meisterschaft in Europa gewonnen. Hast du

dich danach erneut am Scheideweg befunden?

Ganz genau. Mein Herz schlug für die Formel 1. Ich war damals Reservepilot bei Marussia Virgin

Racing und durfte in Abu Dhabi ein Freitagstraining bestreiten. Ich stellte mich gut an und war nur

ein Zehntel hinter Timo Glock, der damals dort Stammfahrer war. Ich fuhr den Young Driver Test

und alles lief gut, viele andere Teams äußerten Interesse an mir. Alles lief toll, aber dann brauchte

jeder Geld. Also alles wieder auf Anfang: Wie sollte ich dieses Geld auftreiben? Wir verhandelten

{have speed in f[ ]cus!}


für die Saison 2012 mit Marussia Virgin Racing. Sie sagten mir, dass ich eine bestimmte Summe Geld

auftreiben musste. Das schafften wir und damit war meine Seite erfüllt. Dann kam aber ein Fahrer

mit viel mehr Geld und sie sagten: „Sorry, wir nehmen ihn, außer du treibst in den nächsten zwei

Wochen so und so viel Geld auf.“ Das war unmöglich für mich.

Was hast du stattdessen gemacht?

Nach dem Young Driver Test war auch Toto Wolff, der damals Teilhaber von Williams und HWA

war, auf mich zugekommen und hatte mich gefragt, ob ich Interesse an einem DTM-Test hätte. Ich

sagte natürlich ja. Er arrangierte für mich Ende 2011 einen Test und ich liebte das Auto auf Anhieb.

Es hat richtig Spaß gemacht, mit dem Team zu arbeiten. Aber ich war mir noch nicht sicher, ob ich

2016

Pos. 4 | 124 Pkt.

062 | 063


die Formel 1 wirklich schon aufgeben wollte.

Ich verhandelte die ganze Zeit weiter mit Marussia

und als sich das zerschlagen hat, sagte

ich mir: „Okay, die Formel 1 kann mir gestohlen

bleiben.“ Und ganz ehrlich, ich glaube, das war

die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen

habe.

Du trauerst der Formel 1 also nicht hinterher?

Im Nachhinein lässt sich sagen, dass ich großes

Glück hatte. Ich bereue nichts in meinem Leben

... noch nicht. Das ist das Wichtigste.

Ich war immer wieder in diesen Scheideweg-Situationen,

diesen Momenten, in denen ich

entscheiden musste, welchen Weg ich gehen

würde. Ich habe mich dabei immer auf mein

Bauchgefühl verlassen und meine Eltern unterstützten

mich dabei. Auch bei meinem Wechsel

in die DTM vertraute ich auf dieses Bauchgefühl.

Das war wahrscheinlich das Schwierigste,

was ich jemals machen musste. Denn solange

ich mich zurückerinnern kann, war es mein

Traum, in der Formel 1 zu fahren.

2017

Pos. 9 | 119 Pkt.

{have speed in f[ ]cus!}


Ich hatte gerade meinen Fuß in der Tür und war

so nah dran. Ich glaubte immer noch daran, dass

ich es schaffen konnte. Aber ich wusste auch,

dass die DTM ein einmaliges Angebot war.

Wie sah dein Entscheidungsfindungsprozess

damals aus?

Ich musste die Vor- und Nachteile abwägen, es

war eine schwierige Entscheidung. Mercedes

erwartete eine Antwort von mir. Also entschied

ich einfach: Okay, ich bin fertig mit der Formel

1 und damit, mich mit Geld herumzuschlagen

und allem, was dazu gehört.

Denn Fakt war, dass Mercedes mich haben wollte,

die anderen wollten nur mein Geld haben.

Deshalb entschied ich mich für die DTM und

bereue es nicht im Geringsten. Denn wo wäre

ich jetzt in der Formel 1? Ich würde jedes Jahr

ums Überleben kämpfen, um aus einem kleinen

Team in ein besseres aufzusteigen. Klar, du weißt

nie was passiert wäre. Aber die Tatsache, dass

ich hierhergekommen bin und mich in der DTM

behaupten kann, spricht für sich selbst. Es war

eine schwierige Entscheidung, aber ich bin sehr

glücklich damit, wie es ausgegangen ist.

064 | 065


{have speed in f[ ]cus!}


ye, bye Rob...

we thank you for your

active time in the dtm

and wish you a successful

entry into the indycar

series!

066 | 067


Immer wieder sonntags...

Mattias Ekström -

der Sonntagspunkter

An den Sonntagen war Mattias Ekström

mit 106 Punkten der erfolgreichste Pilot

vor Jamie Green (97) und René Rast

(96). Die Punkteausbeute des Champions

ist relativ ausgeglichen: An den

Samstagen sammelte Rast 83 Punkte.

Loïc Duval ist der einzige Pilot, der seine

Punkte (22) ausschließlich sonntags

gesammelt hat.

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der Saison 2017

068 | 069


der Saison 2017

{have speed in f[ ]cus!}


Der wichtigste Baustein

auf dem Weg zum Titel

René Rast

Die in diesem Jahr neu eingeführten Punkte

(3, 2, 1) für die besten drei Fahrer im Qualifying

waren für René Rast ein wichtiger Baustein auf

dem Weg zum Titel.

Der Mindener sammelte 17 Punkte allein im

Qualifying und führt damit knapp vor Marco

Wittmann (15 Punkte) und Jamie Green (11

Punkte). Mattias Ekström, der erst beim Finale

von Platz eins in der Fahrerwertung verdrängt

worden war, sammelte im Gegensatz dazu nur

fünf Punkte im Qualifying.

070 | 071


eene meene muh und

raus bist DU - 7facher

Führungswechsel

Nur drei Piloten wechselten sich

an der Spitze der Fahrerwertung

ab: Lucas Auer, Mattias Ekström

und Champion René Rast. Es gab

sieben Führungswechsel. Der

Schwede Ekström lag insgesamt

neun Rennen auf Platz eins, Auer

die ersten fünf Rennen und Rast

– der sich auch Halbzeit-Champion

nennen durfte – vier Rennen.

Der Drei-Punkte-Vorsprung von

Rast gehört zu den knappsten der

DTM-Geschichte.

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der Saison 2017

072 | 073


der Saison 2017

{have speed in f[ ]cus!}


Der Sieger unter den

Samstag-Punktesammlern

Timo Glock

Einen interessanten Vergleich bietet

die Statistik der gesammelten Punkte

am Samstag und am Sonntag. 103 seiner

133 gesammelten Punkte eroberte

Timo Glock am ersten Renntag. Damit

führt der BMW-Pilot die Samstagstabelle

vor Lucas Auer (100) und Mike Rockenfeller

(92) an.

074 | 075


Polesetter...

Die Nase vorn!

Die meisten Pole-Positions sicherten

sich René Rast, Lucas Auer und Timo

Glock. Alle drei Piloten standen in

drei Rennen auf Startplatz eins. Jamie

Green und Tom Blomqvist starteten

zwei Mal von Platz eins in die Rennen.

Je eine Qualifying-Bestzeit sicherten

sich Augusto Farfus, Maxime Martin,

Bruno Spengler, Robert Wickens und

Marco Wittmann.

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der Saison 2017

076 | 077


der Saison 2017

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Jede Menge Führungskräfte

Namen, Zahlen & Co.

Alle Fahrer haben 2017 Führungsrunden

gesammelt. Die meisten Runden

an der Spitze fuhr Jamie Green [111]

vor René Rast [101] und Bruno Spengler

[82]. Dabei sammelte Audi-Pilot

Green 492 Führungskilometer, während

Rast es auf 408 Kilometer brachte.

71 Führungsrunden summierten sich

bei Lucas Auer auf 302 Kilometer an

der Spitze. Die meisten Führungswechsel

[9] gab es beim zweiten Rennen in

Spielberg. Und Rast gelang beim ersten

Rennen in Moskau der einzige Start-

Ziel-Sieg.

078| 079


Eine enge Kiste...

Glock & Wittmann

0,178 sec

Den knappsten Zieleinlauf erlebten die

DTM-Zuschauer im niederländischen

Zandvoort. Im Samstagsrennen überquerte

Timo Glock bei seinem einzigen

DTM-Sieg in diesem Jahr 0,178 Sekunden

vor Marco Wittmann die Ziellinie.

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der Saison 2017

080 | 081


der Saison 2017

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Punktesammler

Punktejäger

Jeder der 18 Fahrer von Audi, BMW

und Mercedes-AMG schaffte es bei

den Rennen des Jahres 2017 in die

Punkte.

Die meisten Podiumsplätze sicherten

sich die beiden Audi-Piloten

Ekström und Rockenfeller (beide 6).

082 | 083


„Sünderkartei“

der DTM Saison 2017!

Wir werten aus...

Alle 18 Piloten haben sich einen Platz in dieser Statistik erarbeitet:

„Pistenrüpel“ Nr. 1 Loic Duval 11 Dicision

P2 teilen sich... Jamie Green 5 Dicision

Timo Glock

5 Dicision

Marco Wittmann 5 Dicision

Paul Di Resta

5 Dicision

P3 teilen sich... René Rast 4 Dicision

Gary Paffett

4 Dicision

P4 teilen sich... Tom Blomqvist 3 Dicision

Maro Engel

3 Dicision

Mattias Ekström 3 Dicision

P5 teilen sich... Nico Müller 2 Dicision

Mike Rockenfeller 2 Dicision

Augusto Farfus

2 Dicision

Maxime Martin

2 Dicision

Bruno Spengler 2 Dicision

Edoardo Mortara 2 Dicision

P6 teilen sich... Lucas Auer 1 Dicision

Robert Wickens 1 Dicision

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084 | 085


2. Quali

Paul Di Resta

Team arbeitete im parc fermé am Boliden

Zurückversetzung im Race 18 ans Starterfeldende

Hockenheim Finale - Race 17 & 18

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Rennen Mattias Ekström Mißachtung schwarz-weiße-Flagge 3. Verwarnung - 5 Plätze zurück

im Race 18

1. Rennen Jamie Green Mißachtung schwarz-weiße-Flagge 5. Verwarnung - 10 Plätze zurück

im Race 18

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086 | 087


2. Rennen

Augusto Farfus

Abdrängen von Mortara

Zurückversetzung ans Ende des Starterfeldes im nächsten Rennen

Spielberg - Race 15 & 16

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Qualifying Loic Duval Mißachtung parc fermé-Regeln Zurückversetzung ans Ende

des Starterfeldes im nächsten

Rennen

2. Rennen Augusto Farfus Abdrängen von Mortara 2. Verwarnung

Mattias Ekström Abdrängen eines anderen Fahrers 2. Verwarnung

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088 | 089


Nürburgring - Race 13 & 14

1. fr. Training

Bruno Spengler

rollendes Rad in der fast lane

2.000 € Geldstrafe

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Rennen Timo Glock Kollission mit Müller [#51, Aidi] 2. Verwarnung

1. Rennen René Rast Blockieren auf der Strecke 3. Verwarnung - 5 Plätze zurück

2. Rennen Maxime Martin Kollission mit Paffett 1. Verwarnung

1. Qualifying Loic Duval Art. 18.2 5. Verwarnung - 10 Plätze zurück

2. Rennen Timo Glock Kollission mit Müller 2. Verwarnung

Spezialfall Duval:

Art. 18.2 DTM Sportliches Reglement:

Wird gegen einen Fahrer im Verlauf der gleichen DTM-Saison die fünfte (5.) Verwarnung ausgesprochen,

wird dieser Fahrer beim nächsten Wertungslauf um zehn (10) Positionen in der Startaufstellung zurückversetzt.

Falls die fünfte (5.) Verwarnung aufgrund eines Zwischenfalls während eines Wertungslaufes ausgesprochen

wird, so wird diese Rückversetzung in der Startaufstellung beim nächsten Wertungslauf angewendet,

an welcher der Fahrer teilnimmt. Nach erfolgter Rückversetzung um zehn Startplätze werden alle

Verwarnungen im Sinne dieses Artikels gelöscht.

Da Loic Duval im 1. Quali weitere Verwarnungen ausgesprochen bekommen hat, stehen dieser erneut

zu Buche...

1. Qualifying Loic Duval nach abwinken durch Zielflagge 1. Verwarnung

erneutes Überfahren der Ziellinie

Behinderung bzw. Blockieren

2. Verwarnung

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090 | 091


2. Quali Timo Glock Mittelfinger gezeigt 3.00

Zandvoort - Race 11 & 12

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Qualifying Edoardo Mortara Glock blockiert 5 sec. Pitstop-Penalty

Green blockiert

+ 5 Startplätze nächstes Rennen

2. Qualifying Timo Glock Blockieren auf der Strecke Disqualifikation vom Quali

2. Rennen Bruno Spengler Frühstart 5-Sec-Pitstop-Penalty

2. Qualifying Gary Paffett Falsche Reifen Disqualifikation vom Quali,

Start von hinten statt P8

1. Rennen Loic Duval Frühstart 5-Sekunden-Pitstop-Penalty

1. Rennen Augusto Farfus Mehrfacher Spurwechsel 1. Verwarnung

2. Rennen Marco Wittmann Zu wenig Sprit für Benzinprobe Disqualifikation

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0 € Geldstrafe

092 | 093


2. Rennen Gary Paffett Kollission mit Duval 30-Sekun

Moscow Raceway - Race 09 & 10

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Rennen Mike Rockenfeller DRS zu oft benutzt 5-Sekunden-Strafe,

von P7 auf P15

2. Rennen Paul Di Resta nicht beim Wiegen Wertungsausschluss

1. Rennen Nico Müller Frühstart 5-Sec.-Pistop-Penalty

2. Rennen Paul Di Resta Kollision mit Duval 1. Verwarnung

2. Rennen Loic Duval Martin abgedrängt 4. Verwarnung

2. Qualifying Tom Blomqvist Zu wenig Sprit für Benzinprobe Disqualifikation (Pole weg)

2. Rennen Tom Blomqvist Lenkrad nicht aufgesteckt 1.000 Euro Geldstrafe

2. Qualifying Paul Di Resta mit 75 km/h in der Boxengasse 750 Euro Geldstrafe

1. Rennen Mike Rockenfeller Farfus abgedrängt 1. Verwarnung

1. Rennen Timo Glock Ekström abgedrängt 1. Verwarnung

Qualifying Loic Duval 3. Verwarnung

3. Training Jamie Green Weiße Linie Boxeneinfahrt 3. Verwarnung

überfahren

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den-Strafe von P11 auf P16

094 | 095


2. Rennen Marco Wittmann Ekström abgedrängt

Norisring - Race 07 & 08

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Rennen Loic Duval Blaue Flaggen missachtet 2. Verwarnung

1. Rennen Rene Rast Gelbe Linie Boxenausfahrt überfahren Durchfahrtsstrafe

1. Rennen Maro Engel Kollission mit Di Resta 30-Sec.-Zeitstrafe

2. Fr. Training Lucas Auer Bremsen vorm Wiegen mit Wasser gekühlt 500 Euro Geldstrafe

2. Fr. Training Maro Engel Reifen in die Fastlane gerollt 1000 Euro Geldstrafe

2. Fr. Training Gary Paffett Bremsen vorm Wiegen mit Wasser gekühlt 500 EURO Geldstrafe

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3. Verwarnung

096 | 097


1. Rennen Maxime Martin Verursacher Kollision [Blom

Hungaroring - Race 05 & 06

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Rennen Jamie Green Auto nicht regelkonform Disqualifikation

1. Rennen Marco Wittmann Abdrängen von Mortara 2. Verwarnung

2. Rennen Maro Engel nicht korrekt in der Startbox 5-sec-Pitstop-Penalty

1. Rennen Loic Duval Verursacher Kollision (MUE) 30-Sekunden-Ersatzstrafe

(statt einer Drivethrough)

1. Rennen Edoardo Mortara Green abgedrängt 1. Verwarnung

1. Rennen Loic Duval Fahren auf der Working Lane 1. Verwarnung

1. Qualifikation Jamie Green Zweimaliges Überfahren der 2. Verwarnung

Ziellinie nach Qualifikationsende

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qvist] 3 Strafplätze im Race 06

098 | 099


1. Rennen Nico Müller Nicht zum Wiegen erschiene

Lausitzring - Race 03 & 04

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Qualifying Jamie Green falscher Reifen montiert Disqualifikation

(Reifen von Rast)

(letzter Startplatz)

2. Rennen Marco Wittmann Mehr als einmal Linie gewechselt 1. Verwarnung

2. Rennen Tom Blomqvist Frühstart 5-Sekunden-Zeitstrafe

1. Rennen Paul Di Resta Verursacher einer Kollission Durchfahrtsstrafe

1. Rennen Loic Duval Frühstart 5-Sekunden-Zeitstrafe

2. Rennen Mattias Ekström Nichtbeenden der Auslaufrunde 1. Verwarnung

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n

Wertungsausschluss

100 | 101


3. Training Marco Wittmann mit 74 km/h durch d

Hockenheim I - Race 01 & 02

Session Fahrer Vergehen Strafe

3. Training René Rast mit: 66 km/h durch die Box 300 Euro Geldstrafe

Rennen 1 Robert Wickens Kollission mit Blomqvist Durchfahrtsstrafe

Rennen 1 René Rast Zu lange in der Working-Lane gefahren 1. Verwarnung

Rennen 1 Jamie Green Kollision mit Engel Durchfahrtsstrafe

Rennen 2 Jamie Green Halten auf der Start/ziel-Geraden 1. Verwarnung

Rennen 2 Jamie Green Zu früh beim Re-Start überholt 5-Sekunden-Pitstop-Penalty

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ie Box 700 Euro Geldstrafe

102 | 103


Nikon D500

1/5 sec.

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colours

104 | 105


Die japanische

SUPER GT-Serie

entsendet zwei Fahrzeuge!

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Der Lexus LC500 und der Nissan GT-R boten zusammen mit

den DTM-Boliden der drei deutschen Hersteller Audi, BMW und

Mercedes-AMG den Fans am Hockenheimring spektakuläre Bilder

während der Demonstrationsfahrten. Die Kooperation mit

der japanischen GTA-Organisation sowie den drei Herstellern

der Serie, neben Lexus und Nismo, der Rennsportmarke von

Nissan, ist auch noch Honda dort vertreten, wurde in Hockenheim

bei konstruktiven Gesprächen weiter ausgebaut.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Super GT und der

DTM hatte ihren Ursprung 2009 beim Finale der Super

GT. Heute erreicht sie einen historischen Meilenstein.

Nach den Demonstrationsläufen an diesem Wochenende

werden wir die Entwicklung des Class One-Reglement

weiter intensivieren. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse“,

betonte Bandoh.

„2019, spätestens 2020 werden wir die selben Autos

auf der Rennstrecke haben. Hoffentlich können wir uns

dann auf den Rennstrecken dieser Welt miteinander

messen, vor allem in Europa und in Japan“, unterstrich

Berger. Das Ziel sind spektakuläre Rennwagen zu vertretbaren

Kosten.

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Der Lexus LC500 und der Nissan GT-R boten zusammen mit

den DTM-Boliden der drei deutschen Hersteller Audi, BMW und

Mercedes-AMG den Fans am Hockenheimring spektakuläre Bilder

während der Demonstrationsfahrten. Die Kooperation mit

der japanischen GTA-Organisation sowie den drei Herstellern

der Serie, neben Lexus und Nismo, der Rennsportmarke von

Nissan, ist auch noch Honda dort vertreten, wurde in Hockenheim

bei konstruktiven Gesprächen weiter ausgebaut.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Super GT und der

DTM hatte ihren Ursprung 2009 beim Finale der Super

GT. Heute erreicht sie einen historischen Meilenstein.

Nach den Demonstrationsläufen an diesem Wochenende

werden wir die Entwicklung des Class One-Reglement

weiter intensivieren. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse“,

betonte Bandoh.

„2019, spätestens 2020 werden wir die selben Autos

auf der Rennstrecke haben. Hoffentlich können wir uns

dann auf den Rennstrecken dieser Welt miteinander

messen, vor allem in Europa und in Japan“, unterstrich

Berger. Das Ziel sind spektakuläre Rennwagen zu vertretbaren

Kosten.

Basis des 2019 in Kraft tretenden Reglements ist das DTM-Regelwerk

von ITR und dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB).

Das Class One-Reglement wird gemeinsam mit den japanischen

Partnern erarbeitet. und hat vier Fokusfelder:

108 | 109


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Kosteneffizienz.

Spektakulärer Motorsport.

Sicherheit.

moderne Motoren.

Kosteneffizienz

Die notwendigen Kosten für einen wettbewerbsfähigen Einsatz der Fahrzeuge

sollen sich auf einem Niveau bewegen, das es ermöglicht, die Einsatzkosten

über Sponsoring zu refinanzieren. So sollen beide Serien ab 2019

nicht nur für Hersteller, sondern auch werksunterstützte Privatteams interessant

sein. Berger: „Wir wollen die Balance finden zwischen technisch anspruchsvollen

Autos, mit denen Hersteller ihre Kompetenz beweisen, und

Rennfahrzeugen, die ohne Heerscharen von Ingenieuren eingesetzt werden

können.“

Spektakulärer Motorsport

DTM und SGT bieten schon heute Profirennsport auf höchstem Niveau. Dies

soll auch in Zukunft die oberste Maxime sein. Die Autos der nächsten Generation

werden dabei mindestens so spektakulär aussehen wie die aktuellen

Fahrzeuge. Das Serienpendant des Rennautos gibt weiterhin klar erkennbar

die Karosserielinie vor, während speziell die Anzahl der crashgefährdeten

oder für den Fan nicht sichtbaren Aerodynamik-Anbauteile reduziert wird.

Berger: „Wir wollen leistungsstarke Rennwagen, die den Fahrer fordern.“

Sicherheit

Bereits die heutigen DTM- und SGT Autos zählen zu den sichersten Renntourenwagen

im Motorsport. Das hat der schwere Unfall von Gary Paffett und

Mike Rockenfeller beim Rennen am Norisring gezeigt, der glimpflich ausging.

Die von ITR und DMSB und GTA selbst auferlegten Sicherheitsanforderungen

sollen dennoch weiter erhöht werden. Das Kohlefaser-Monocoque, das

den Fahrer umschließt, bleibt bestehen, die Crash-Strukturen an Front, Heck

und Seiten werden noch höheren Anforderungen unterzogen.

110 | 111


Moderne Motoren

High Performance trotz Downsizing: Herzstück der

DTM und SGT Autos des Jahrgangs 2019 wird ein

Vierzylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum

sein. Für einige Bauteile des modernen Aggregats, das

jeder Hersteller selbst entwickelt, werden Abmessungen

und Materialien vorgeschrieben, um die Entwicklungskosten

zu reduzieren und für ausgewogenen

Leistung im Bereich von mehr als 600 PS zu sorgen.

Die SUPER GT-Fahrzeuge verfügen bereits über Vierzylinder-Turbomotoren,

während in der DTM derzeit

noch V8-Motoren zum Einsatz kommen, die konzeptionell

auf das Jahr 2000 zurückgehen. Die japanischen

Autos beweisen bereits: Auch Vierzylinder-Motoren

haben einen spektakulären Sound.

Ein Augenmerk wird bei den modernen Motoren

auch auf den Umgang mit Emissionen gerichtet. Bei

Rennmotoren, die ausschließlich auf Hochleistung

ausgelegt sind, gilt die Abgasreinigung heute noch als

Herausforderung. Während bei internationalen Rennserien

keine Katalysatoren zum Einsatz kommen gehören

diese bereits seit dem Jahr 2000 zur DTM. Müssen

die Katalysatoren heute noch aus Sicherheitsgründen

an die Belastungen der V8-Hochleistungsmotoren

angepasst werden, so soll mit den Katalysatoren der

Abgassysteme der modernen Motoren eine deutliche

Verbesserung in der Abgasreinigung erreicht werden

Mit der neuen Motorengeneration ab 2019 soll ein

neues Kapitel aufgeschlagen werden. So werden

Fahrzeugkonzept und Motoren für 2019 auch für die

Adaption eines Hybridsystem ausgelegt. Es gilt glaubhafte

Lösungen zu finden, so dass weder teure und

technisch hochkomplexe Systeme zum Einsatz kommen,

noch Systeme, die aufgrund ihres hohen Batteriegewichts

keinen Mehrwert bringen und die Rennfahrzeuge

langsamer machen.

{have speed in f[ ]cus!}


112 | 113


Audi TT Cup -

Rahmenprogramm

DTM Hockenheim

{have speed in f[ ]cus!}


Nachdem sich die regulären Teilnehmer am Samstagabend ein letztes Mal beim Finallauf messen,

beschließt das Audi TT cup Race of Legends am Sonntag die dreijährige Markenpokal-Geschichte.


„Philip ist ein würdiger Champion und hat sich heute vorzeitig zum Meister

gekrönt. Er hat in seiner zweiten Saison im Audi Sport TT Cup eine gesunde

Mischung aus Renntempo, Intelligenz und Angriffslust gezeigt. Fünf Siege

und insgesamt zehn Podestplätze unterstreichen seine Qualitäten. Er darf

sich in der nächsten Saison auf ein Förderpaket von 150.000 Euro im Programm

von Audi Sport customer racing freuen.“ Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing

114 | 115


Philip Ellis gewann mit einer souveränen Leistung auf dem Hockenheimring

vorzeitig den Audi Sport TT Cup 2017. Dem 25 Jahre alte

Rennfahrer gelang beim vorletzten Rennen der Saison sein fünfter

Sieg. Damit hat er 28 Punkte Vorsprung auf den Spanier Mikel Azcona,

der ihn beim noch ausstehenden Finallauf nicht mehr einholen kann.

Philip Ellis hat sich den entscheidenden Vorteil bereits im Qualifying

verschafft: Er sicherte sich die Pole-Position. Titelkontrahent Mikel Azcona

dagegen startete als Vierter in das Rennen. In einer kampfstarken

Anfangsphase verbesserte sich der Spanier bis auf die zweite Position.

Er konnte den Führenden allerdings nicht mehr angreifen, fiel kurzzeitig

sogar auf Platz drei zurück, kämpfte sich schließlich aber wieder

auf Platz zwei vor. Nach dem Polen Jan Kisiel (2015) und dem Finnen

Joonas Lappalainen (2016) ist Philip Ellis der dritte Champion in dem

Markenpokal von Audi.

„Philip ist ein würdiger Champion und hat sich heute vorzeitig zum

Meister gekrönt“, sagte Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing.

„Er hat in seiner zweiten Saison im Audi Sport TT Cup eine gesunde Mischung

aus Renntempo, Intelligenz und Angriffslust gezeigt. Fünf Siege

und insgesamt zehn Podestplätze unterstreichen seine Qualitäten.

Er darf sich in der nächsten Saison auf ein Förderpaket von 150.000

Euro im Programm von Audi Sport customer racing freuen.“

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Audi Sport TT Cup -

Abschied nach 3 Jahren -

Sieger im 3. Jahr des Markenpokals

Philip Ellis:


116 | 117


{have speed in f[ ]cus!}


Hinter Philip Ellis dominierte ein spannender Kampf. Keagan

Masters aus Südafrika, der Niederländer Milan Dontje und

Mikel Azcona kämpften um die besten Verfolgerpositionen.

Nach seinen beiden Siegen zuvor am Red Bull Ring war Keagan

Masters erneut der beste Rookie im Feld und musste

sich im Rennen lediglich den beiden Titelkontrahenten beugen.

Der 17 Jahre alte Neueinsteiger errang in Hockenheim

seinen vierten Pokal in diesem Jahr, Dontje belegte hinter

ihm Platz vier.

Erneut erlebte das Publikum zwei Gaststarter. Bester Einladungsfahrer

war mr.goodlife, der als anonymer Charakter

für ein Lifestyle-Portal am Start war und Platz zwölf belegte.

Direkt dahinter folgte Daniel Grunenberg, ein Mitgründer

der Elektropop-Band Glasperlenspiel. Nachdem sich die regulären

Teilnehmer am Samstagabend ein letztes Mal beim

Finallauf messen, beschließt das Audi TT cup Race of Legends

am Sonntag die dreijährige Markenpokal-Geschichte. Viele

der größten Rennfahrer aus der Motorsport-Geschichte von

Audi übernehmen dann die Rennwagen der Junioren und

kämpfen um die Ehre der besten Legende.

Championship 2017

nach 14 von 14 Rennen

1 Philip Ellis | GBR 259

2 Mikel Azcona | ESP 235

3 Tommaso Mosca | ITA 196

4 Milan Dontje | NLD 193

5 Drew Ridge | AUS 153

6 Gosia Rdest | POL 149

7 Keagan Masters | ZAF 148

8 Yannik Brandt | CHE 141

9 Fabian Vettel | DEU 122

10 Simon Wirth | DEU 105

11 Fabienne Wohlwend | LIE 97

12 Kevin Arnold | DEU 71

13 Vivien Keszthelyi | HUN 65

14 Mike Beckhusen | DEU 51

15 Josh Caygill | GBR 40

16 Finlay Hutchison | GBR 37

17 Jack Manchester | GBR 30

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#23

Audi Sport TT Cup -

Wegbereiter für zukunftsorientierte

Motorsportkarrieren:

Philip Ellis hat den Audi Sport TT Cup 2017 gewonnen und

damit einen entscheidenden Schritt in seinem Leben gemacht.

Nach Anfängen im Rennsport hat er seine schnelle Laufbahn unterbrochen

und sich auf sein Studium konzentriert. Erst mit Audi

ist er wieder auf die Strecke zurückgekehrt und hat dank einer

Siegprämie für den Gewinn des Audi Sport TT Cup nun beste Voraussetzungen,

seine Karriere fortzusetzen.

Untern Helm geschaut...

Symphatisch, schnell, sprachgewandt und taktisch klug: Philip Ellis

bringt viele Eigenschaften mit, die ihn für den Rennsport und

sein mediales Umfeld prädestinieren. Er startete als einer von nur

zwei Piloten, die bereits ein Jahr Erfahrung im Audi Sport TT Cup

mitbrachten, in die Saison 2017. Schon früh fuhr er sich einen

Vorsprung heraus. Mit Mikel Azcona hatte er allerdings bald einen

starken Gegner. Beide kämpften bis zum Finale in Hockenheim

um den Titel. Nach fünf Saisonsiegen kürte er sich vorzeitig

zum Meister – genau fünf Tage nach seinem 25. Geburtstag.

„Das war der bislang größte Erfolg meiner Karriere“, freute er sich.

Geboren in München, ist er dort bis zu seinem sechsten Lebensjahr

aufgewachsen, bevor er in die Schweiz übersiedelte.

5 Siege

10 Podestplätze

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#23

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Heute lebt er in Baar im Schweizer Kanton Zug. Sein Vater stammt aus Wales, und so hat sich Philip Ellis auf seinem

340 PS starken Rennwagen und seinem Rennoverall für die britische Flagge entschieden. Fragt man ihn, ob er sich

eher als Schweizer, Brite oder Deutscher fühlt, antwortet er am liebsten: „Ich bin ein Europäer.“

Viele Wege führen nach „Rom“...

Bevor Ellis zum Motorsport kam, hat er in seiner Jugend zehn Jahre lang Eishockey gespielt. „Ich war Stürmer im

Nachwuchsteam des EV Zug, denn für die Positionen Center und Verteidiger war ich zu klein“, sagt der 1,74 Meter

große Sportler mit der Rennfahrer-Idealfigur. Nach privaten Trainingstagen in einem Formel-Rennwagen stieg der

Nachwuchspilot ohne jegliche Rennerfahrung 2011 in den Motorsport ein und gewann die Schweizer LO Formel

Lista. Ein Jahr darauf führte ihn sein Weg in die Formel 3 Euro Serie. „Leider war das nicht optimal“, gesteht er sich

im Rückblick ein. Danach wurde es ruhig um das Talent. „Ich entstamme keiner Rennsport-Familie und hatte keine

Kontakte, um weiterzumachen.“ Stattdessen konzentrierte er sich auf sein Studium des Internationalen Managements.

Aktuell absolviert er an der Hochschule Luzern das fünfte Semester.

Als Ellis den Rennfahrer Levin Amweg kennenlernte, der die erste Saison im Audi Sport TT Cup bestritt, empfahl ihm

der Schweizer den Markenpokal zum Wiedereinstieg in den Rennsport. „Ich habe in meiner ersten Saison im Jahr

2016 viel gelernt“, sagt der neue Champion rückblickend. „Jedes Wochenende habe ich im Detail analysiert, mir

Onboard-Aufnahmen und Daten angesehen und bin die Rennen Runde für Runde durchgegangen.“ Ein Schlüssel

zum Erfolg: Die Reifen von Partner Hankook. „Man muss sie richtig aufwärmen. Der Druck ist entscheidend, denn

er verändert sich im Rennverlauf, wenn sich die Pneus aufheizen.“ Ergänzend nutzt der Nachwuchspilot die Möglichkeiten

der virtuellen Welt. „Aus Spaß habe ich oft mehrere Stunden täglich verschiedene Strecken-Ideallinien

im Simulator ausprobiert. Parallel dazu liefen Onboard-Aufnahmen aus den Qualifyings der Saison 2016, um einen

möglichst realistischen Eindruck zu haben.“ Doch nicht nur das Auto galt es zu beherrschen. „Philip ist clever genug,

Rennsituationen lesen und auch einmal zurückstecken zu können“, sagt der dreimalige Le-Mans-Sieger Marco Werner,

der alle Junioren als Instruktor begleitet. Nur selten unterliefen ihm Fehler, lediglich einen selbstverschuldeten

Ausfall hatte er zu verbuchen. In elf von 13 Läufen stand er auf dem Podium, 24 Zähler Vorsprung waren deutlich.

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Wenn man weiß, was man will, sind Ziele auch

erreichbar!

„Natürlich würde ich längerfristig gerne Profi

werden. Mit Audi habe ich meine Karriere

wiederbelebt. Dank des Förderpakets habe

ich jetzt eine Chance, mit dieser Marke in den

GT-Sport aufzusteigen. Ich bin schon sehr gespannt,

was mich in der Saison 2018 erwartet.“

Philip Ellis

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#23

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von der Piste

Leistungsplus für Audi Q7

auf die Straße

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SQ7 à la

Leistungsplus für den Audi SQ7

Audis Power-SUV mit bis zu 519 PS / 382 kW und 1.038 Nm

Seit mittlerweile 15-20 Jahren reiten SUV auf einer ungebrochenen Erfolgswelle. Die

Archetypen dieser Klasse präsentieren sich als vielseitige Lifestyle-Objekte mit zahlreichen

Vorzügen wie einem großen Platzangebot oder einer hohen Sitzposition.

Mit einer Länge von mehr als fünf Metern ist der Audi Q7 hierzulande eines der größten

SUV-Modelle. Das Topmodell der seit Mitte 2015 angebotenen zweiten Generation

des Top-SUVs aus Ingolstadt ist der im vergangenen Jahr eingeführte SQ7 mit

Biturboaufgeladenem, vier Liter großem Dieseltriebwerk. Obwohl dieser bereits ab

Werk stattliche 435 PS / 320 kW leistet und bis zu 900 Nm generiert, erkannten die

Chiptuning-Spezialisten von SPEED-BUSTER aus Sinzig weiteres Optimierungspotenzial

und nutzten dies konsequent aus.

Durch den Einsatz ihrer bewährten Multikanal-Chiptuning-Box Plus inklusive fahrzeugspezifischer

Parametrie erreichten sie eine Anhebung der Leistung auf beeindruckende

519 PS / 382 kW. Das maximale Drehmoment beträgt fortan gar bullige 1.038

Nm – ein Zuwachs von nicht weniger als 84 PS sowie 138 Nm. Dank Mikroprozessor-Technologie

werden die von den Audi-Sensoren gelieferten Daten bei aktiviertem

Tuning in Echtzeit verarbeitet. Danach werden sie in modifizierter Form an das

Motor-Steuergerät weitergeleitet. Trotz der verbesserten Performance ermöglicht die

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Box ferner eine Verbesserung der Motor-Effizienz,

sodass der DieselVerbrauch um bis zu 15 Prozent

sinkt.

Im Lieferumfang der für 999,- Euro erhältlichen

SPEED-BUSTER Plus-Box ist zudem eine zweijährige

Motorgarantie enthalten. Smartphone-Freunde

können sie zu einem Aufpreis von 50,- Euro um die

Möglichkeit der Steuerung über eine App erweitern.

Der speziell auf das Fahrzeug ausgerichtete,

mitgelieferte Kabelbaum samt originaler Steckverbindungen

ermöglicht zu guter Letzt eine vollkommen

problemlose Installation.

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Alle weiteren Fakten sowie Preis- und

Lieferinformationen erhalten Sie bei:

SPEED-BUSTER GmbH & Co. KG

Mosaikweg 18

53489 Sinzig

Tel.: +49 (0) 26 42 / 999 111

Fax: +49 (0) 26 42 / 999 555

E-Mail: info@speed-buster.de

Web: www.speed-buster.de

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Herausgeber:

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