DorfStadt 17-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

Rissen · Sülldorf · Iserbrook · Blankenese · Othmarschen

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 17/17 · vom 14. Dezember 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Der Weg

zum Glück




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Der Traum von

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Grenzen überwinden

Jugendliche und junge Erwachsene,

die an Muskelerkrankungen

leiden, stehen frühzeitig

in ihrer Entwicklung vor

dem Dilemma, Vieles nicht

mehr selbständig bewerkstelligen

zu können. Im Kinderhospiz

Sternenbrücke in Rissen

konnte jetzt mit Hilfe von

Spenden ein besonderer Raum

eingerichtet werden, in dem die

Kinder dank ausgeklügelter

Vorrichtungen wieder selbständiger

spielen können. Die Einweihung

ist am 19.12.2017.

Foto: Krohn

Handwerksbäcker in den Elbvororten:

Wer hat die

besten Stollen?

Bäckermeister Dirk Hansen mit einer Stollenauswahl in der Backstube in Sülldorf

ELBVORORTE

ISERBROOK

Das Friedenslicht ist kein

magisches Zeichen, das den

Frieden herbeizaubern kann.

Es erinnert vielmehr an

unsere Pflicht, uns für den

Frieden einzusetzen.

Seit 1986 wird das Friedenslicht

überall auf der Welt von

Pfadfindern verteilt. Das Licht

ist das weihnachtliche Symbol

schlechthin. Seit 1986 wird das

Friedenslicht in jedem Jahr in

den Wochen vor Weihnachten

auf Initiative des ORF von

einem Kind in der Geburtsgrotte

Jesu entzündet. Von

Bethlehem aus reist das Licht

mit dem Flugzeug in einer

brandgesicherten Lampe nach

Wien. Dort wird es am dritten

Adventswochenende in alle

Orte Österreichs und in die meisten

europäischen Länder gesandt.

Züge mit dem Licht fahren

über den ganzen Kontinent

– auch in die Ev.-Luth.

Gemeinde Sülldorf-Iserbrook.

Nehmen Sie sich am 23. Dezember

einen Moment der

Stille. Von 18 bis 21 Uhr ist die

Foto: Krohn

Zur Advents- und Weihnachtszeit

gehören neben

Lichtern, Tannenzweigen,

Kerzen- und Glühweinduft

auch Leckereien aus Schokolade

und Teig. Die Bäcker

der Elbvororte geben sich die

größte Mühe, ihre Kunden mit

Stollen, Pfefferkuchen, Zimtsternen

und allerlei Keksen zu

verführen. Was viele nicht wissen:

In Sülldorf und Blankenese

wird auch 2018 noch handwerklich

nach traditionellen

Rezepten jeden Tag frisch gebacken!

Das merkt man nicht

nur am Geschmack, sondern

auch an den individuellen Rezepten.

Auch in diesem Jahr

wurden die beiden in den Elbvororten

verbliebenen Handwerksbäckereien

Hansen – Ihre

Bäckerei (Sülldorf) und die

Bäckerei Körner (Blankenese)

für ihre Backkunst ausgezeichnet:

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(Markus Krohn)

Das Licht der Hoffnung

Friedenslicht aus Bethlehem am 23. Dezember in Martin-Luther-Kirche | PM

Martin Luther-Kirche (Schenefelder

Landstr. 202) geöffnet.

Stimmen Sie sich, für eine

kurze Zeit, auf den Heiligen

Abend ein und nehmen Sie das

Friedenslicht aus Bethlehem

mit nach Hause.

Bringen Sie sich bitte eine

Kerze und ein Gefäß mit, damit

das Symbol des Friedens sicher

bei Ihnen zu Hause ankommt

und während der Weihnachtszeit

bei Ihnen leuchten kann.

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Moin, liebe Leser,

im Advent wünschen wir uns

gegenseitig regelmäßig Besinnlichkeit.

Aber wann kommen wir

denn wirklich dazu? Zum

Innehalten? Ich zum Beispiel

neulich am Postschalter. 25

Minuten in der Schlange… da

wartet auf einen eine ganz andere

Welt: Man beschäftigt sich

plötzlich mit den Sorgen von

anderen Menschen, die in der

Schlange stehen. Der eine vor

mir hat gerade einen Wasserrohrbruch

in seiner Wohnung

überstanden. Hinter mir kämpft

eine Mutter mit ihren verschnupften

Kindern, die nun

wahrlich keine Geduld haben –

auch wenn in dem Paket, das sie

abholen, wahrscheinlich ihr

Weihnachtsgeschenk verpackt

ist. Was alle eint, ist der

Wunsch nach einer zusätzlichen

Kraft am Post-Tresen. Andererseits:

So lange wir alle auf E-

Mail und WhatsApp setzen,

wird die gute alte Post wohl am

Personal sparen müssen. Ein

Teufelskreis. Und das zu Weihnachten

– Besinnliche Zeit!

Barrierefrei

In der Vergangenheit mussten

schon öfter Gerichtstermine

verschoben werden, weil Rollstuhlfahrer

oder ältere Menschen

mit Gehbehinderungen

nicht über die Treppen in den

Gerichtssaal gelangten. Weil

„Barrierefreiheit“ aber ein hohes

Gut ist in unserer Gesellschaft,

war schon über die

Schließung des Amtsgerichts

Blankenese spekuliert worden,

was für manche Blankeneser

eine Katastrophe gewesen wäre.

Nun hat sich der Eigentümer

bereit erklärt, die Immobilie

barrierefrei zu machen, wenn

die Hansestadt das Gebäude

langfristig weiter mietet. Die

beiden scheinen sich einig

geworden zu sein. So wird

demnächst ein Fahrstuhl eingebaut

und die Bestandsgarantie

gleich mit…

Bezirk elektrisiert:

Am Nikolaustag nahmen drei

E-Autos ihre Arbeit im Bezirksamt

Altona auf. Sie ersetzen

zwei Fahrzeuge mit herkömmlichem

Verbrennungsmotor.

Kriterium für die Entscheidung

zugunsten dreier Renault Zoe

waren zum einen eine hohe

Reichweite sowie die Möglichkeit,

die Fahrzeuge schnell laden

zu können, um eine jederzeitige

Einsatzbereitschaft sicherstellen.

Foto: privat

In der Tiefgarage des Technischen

Rathauses an der Jessenstraße

wurden Ladestationen,

sogenannte „Wallboxen“, installiert.

Diese zeichnen sich

durch ihre hohe Ladeleistung

(22 kW) und damit kurze

Ladezeiten aus. Wenn es erforderlich

sein sollte, ist es auch

möglich, die Fahrzeuge an

öffentlichen Ladestationen von

„Hamburg Energie“ zu laden.

Die drei Fahrzeuge kommen für

den Außendienst von Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des

Baudezernats (wie beispielsweise

aus der Lebensmittel- oder

der Baumkontrolle sowie aus

den Abteilungen Tiefbau und

Stadtgrün) zum Einsatz.

Gutes Essen:

Am Osdorfer Born gibt es wieder

einen gastronomischen

Nachbarschaftstreff. Die offizielle

Caféeröffnung und Vordacheinweihung

findet am

Freitag im Bürgerhaus Bornheide

statt. Das Café OsBorn,

im Bürgerhaus Bornheide ist

verschönert und ein ausladendes

Terrassenvordach fertiggestellt

worden.

Im OsBorn erwartet die Gäste

von Montag bis Freitag von

11:30 bis 14 Uhr ein gutes,

bodenständiges vergünstigtes

Speisenangebot – wahlweise

mit Fleisch oder vegetarisch für

Menschen mit geringem Einkommen.

Betrieben wird das

Café OsBorn von KoALA e.V.

Die Maßnahmen wurden durch

eine Förderung mit Mitteln aus

dem Hamburger Rahmenprogramms

Integrierte Stadtteilentwicklung

(RISE) ermöglicht.

Senioren im Rathaus

Zweimal im Jahr findet die

Seniorendelegiertenversammlu

ng statt. Auf der Tagesordnung

der Sitzung Ende November

stand ein Vortrag von Dr. Christoph

Schmitz-Rode, Chefarzt

für Geriatrie am Westklinikum

Rissen, der über die geriatrische

Versorgung älterer Menschen

berichtete. Elke Huster-Nowack,

Referentin in der Behörde

für Gesundheit und Verbraucherschutz,

informierte die

Teilnehmer über das neue obligatorische

Entlassmanagement,

welches Erfordernisses nach

einem Krankenhausaufenthalt

festlegen soll.

Die Altonaer Seniorendelegierten

vertreten die Interessen

der Generation 60+ gegenüber

dem Bezirksamt. Die Vertreter

haben in der Bezirksamt Altona

ein Rederecht.

redaktion@dorfstadt.de

Der Bürgerverein Rissen

e.V. engagiert sich für eine

Bürgerbeteiligung an der

Planung zur Ansiedlung

eines ALDI-Marktes mit Wohnungen

über dem Markt an der

Rissener Landstraße. Daher veranstaltete

der Verein Anfang

Dezember ein zweites Dorfgespräch

zur aktuellen Lage. Das

Ergebnis: Nicht viel Neues!

E l b v o r o r t e

Gibt es eine Alternative für ALDI?

Rissener uneins über Ansiedlung des Discounters auf ehemaligem Berendsohn-Gelände | Markus Krohn

RISSEN

ALDI plant einen neuen Markt auf dem ehemaligen Berendsohn-Gelände

Aktuell beabsichtigt das Bezirksamt

Altona, einen sogenannten

„vorhabensbezogenen

Bebauungsplan“ aufzustellen,

um eine offizielle Beteiligung

der Rissener Bürgerinnen und

Bürger zu ermöglichen.

Seit dem ersten Dorfgespräch

zum Thema ALDI im April sind

zwei sogenannte Verträglichkeitsanalysen

eingeholt worden,

um die Auswirkungen der

ALDI-Ansiedlung auf den Ortskern

zu prüfen. Die beiden

nunmehr vorliegenden Gutachten

kommen zu unterschiedlichen

Ergebnissen, stellt die

Bezirksverwaltung fest:

Das erste Gutachten (Dr. Lademann

& Partner) wurde von

ALDI Nord selbst in Auftrag

gegeben. Es schließt eine Störung

vorhandener Strukturen

der Nahversorgung und städtebauliche

Auswirkungen – also

eine möglicherweise existenzgefährdende

Auswirkung auf

den Rissener Einzelhandel –

aus. Im Gegensatz dazu erwartet

der zweite Gutachter (Stadt

+ Handel), der von der Penny

Markt GmbH beauftragt wurde,

negative Auswirkungen auf die

Versorgung der Rissener mit

Discount-Angeboten – also

letztlich eine Existenzbedrohung

des Wettbewerbers Penny.

Ziel des Dorfgespräches war es,

über diesen Sachstand zu informieren

und darüber hinaus ein

Meinungsbild bei den Rissenerinnen

und Rissenern einzuholen.

„Dabei interessiert besonders

auch die Sichtweise derjenigen,

die weder als Nachbarn

eines Discount-Marktes noch

als Einzelhändler persönlich

betroffen sind“, betont Claus W.

Foto: Krohn

Scheide. „Auch in Rissen leben

viele Menschen, die preisgünstig

einkaufen müssen oder

möchten. Insofern sehe ich in

dieser Angelegenheit durchaus

eine sozialpolitische Aufgabe.“

So regt Scheide an, dass ALDI

Nord sich verbindlich über ein

Engagement des Unternehmens

für den Stadtteil und die Rissener

Gemeinschaft erklären solle.

Jetzt will das Bezirksamt ein

drittes Gutachten einholen. Ob

Geringe Aussicht auf B431-Brücke

Brücke und Schulausbau in Rissen interessiert Behörden nicht | Konrad Matzen

Bürgerbeteiligung am

Wohnungsbauvorhaben in

Rissen: am 25. November

fand in der Aula der Schule

am Iserbarg ein Planungsworkshop

des Bezirksamts statt.

Über hundert Rissenerinnen

und Rissener haben dieses

Angebot angenommen und

sich engagiert und konstruktiv

mit den derzeitigen Plänen des

Investors SAGA zur Bebauung

Suurheids auseinandergesetzt

und dazu Vorschläge gemacht.

Anhand von Modellen wurden

der städtebauliche Entwurf der

SAGA und der Entwurf von

VIN Rissen vorgestellt.

Neben dem Thema Städtebau

(„was soll dort wie gebaut werden“)

wurden die Themen Freiraum,

Soziale Infrastruktur und

Verkehr diskutiert. Insbesondere

beim Thema Verkehr konnte

das Bezirksamt die vorgebrachten

Bedenken der Anwesenden

nicht entkräften. Vielmehr relativierten

die Behördenvertreter

die Realisierungschance der vertraglich

zugesicherten Brücke

über die S-Bahn. Es sei ungewiss,

ob überhaupt ein Planfeststellungsverfahren

eingeleitet

würde! Sollte dies so kommen,

wäre es ein eklatanter

RISSEN

Demnächst bezugsfertig: Die ersten Wohnungen im Wohngebiet Suurheid

Vertragsverstoß, der das gerade

geschaffene Vertrauen in die

Politik massiv beschädigen

würde. „Es zeigt sich, dass die

Rissener sehr wach sein müssen

beim Thema „Brücke – verkehrliche

Erschließung“, sonst

wird auch in 20 Jahren noch

über dieses Thema nur diskutiert

und nichts realisiert!“,

schrieb VIN Rissen in einer

Nachbarschaftsinfo.

Es sollte in diesem Workshop

auch diskutiert werden, wie die

Schulinfrastruktur in Rissen

auf den Zuzug von ca. 1.500

bis 2.000 Personen in den

nächsten fünf Jahren angepasst

werden kann. Die Schulbehörde

folgte der Einladung des Bezirks

jedoch nicht. Der Standpunkt

der Schulbehörde dazu

wurde in der Vergangenheit

immer wieder deutlich gemacht:

Weil Rissen an der

Hamburger Peripherie liegt,

werden die vorhandenden

Schulkapazitäten nicht erweitert!

„Hiermit werden wir uns

nicht zufrieden geben, denn der

Bedarf für neue Räumlichkeiten

und Sporthallenkapazitäten

liegt auf der Hand!“, sagte VIN-

Sprecher Klaus Schomacker.

das Klarheit bringen wird, ist

allerdings völlig offen.

Das Problem: Die ALDI-Ansiedlung

spaltet die Rissener.

Einerseits kaufen sie gerne zu

günstigen Preisen ein und setzen

daher auf einen ALDI-

Markt in der Nähe, andere

befürchten ein Aussterben der

Geschäftsmeile an der Wedeler

Landstraße. Die direkten Anwohner

fürchten den zusätzlichen

Verkehr durch Lieferanten

und Kunden.

Hinter den Kulissen wird eifrig

an einer zusätzlichen Option

für ALDI gesucht. Gibt es alternative

Standorte in Rissen für

einen Discounter, der immer

größere Flächen für seine

Warenpräsentation braucht?

Im Gespräch waren bereits Flächen

an der Wedeler Landstraße,

die der Eigentümer aber

nicht verkaufen wollte. Jetzt

wird weiter gesucht und verhandelt.

Anlass zu Spekulationen

gibt die brach liegende

Fläche mit dem ehemaligen

ASB-Haus ebenso wie ein

Grundstück neben dem Penny-

Markt, der jetzt als Spielplatz

genutzt wird. Genauso könnte

noch einmal über den Erhalt

der Glaspavillons am Eingang

zum Dorf nachgedacht werden.

Vielleicht könnte der Denkmalschutz

zumindest für einige

Pavillons aufgehoben werden.

Dann wäre eine zentrale Fläche

für den Discounter frei, zudem

könnten darüber immer noch

Wohnungen realisiert werden.

Andererseits ist der Standort an

der Rissener Landstraße auch

für die Neu-Rissener, die demnächst

in die Wohnungen am

Suurheid einziehen, zentral

gelegen. Wer löst diesen „gordischen

Knoten“?

Foto: VIN Rissen

Wie es mit dem zweiten Bauabschnitt

„Suurheid“ auf dem

ehemaligen Maschinenfabrikgelände

weiter geht, wurde bei

der Veranstaltung vom 25.

November nicht klar.

Klar ist, dass es einen transparenten

Prozess geben muss, wie

die Vorschläge aus dem Planungsworkshop

in die Bauplanung

und -genehmigung

einfließen, forderte VIN Rissen.

„Hier erwarten wir eine öffentliche

Vorstellung der überarbeiteten

und konkretisierten Pläne

vor Finalisierung der Planung“,

erklärte Schomacker.


E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017 • 3

Bau und Stau im Hamburger Westen

Die großen Baustellen der Elbvororte | Konrad Matzen

So viele Baustellen auf

öffentlichen Straßen wie in

diesem Herbst gab es im

Hamburger Westen lange

nicht. Überall müssen sich

Autofahrer auf Behinderungen

einstellen.

An der Sülldorfer Landstraße

zwischen Sülldorfer Brooksweg

und Wittland entsteht derzeit

der 2. Bauabschnitt für die vom

Senat geplante Veloroute 1, die

ELBVORORTE

verbessern. Der Verkehr wird in

Richtung Blankenese als Einbahnstraße

durch die Schenefelder

Landstraße geführt, um

Autofahrer an der Osdorfer

Landstraße auf Höhe des Groß

Flottbeker Marktes haben:

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Hier müssen Sie mit Behinderungen rechnen: Die Baustellen-Strecken sind rot markiert.

den Hamburger Westen mit der

Innenstadt für Fahrradfahrer

erschließen soll. Ziel ist, die

bislang wenig genutzte Route

für Radfahrer durch Verbreiterung

des Radweges und Befestigung

von gemeinsam mit

Fußgängern genutzten Grandwegen

attraktiver zu gestalten.

Derzeit wird auf einer Länge

von 750 Metern ein neuer, 3

Meter breiter Radweg gepflastert,

der von den Radfahrern

in beiden Richtungen genutzt

werden darf. Der Fußweg wird

entsprechend schmaler ausfallen.

Fußgänger können aber

auch den Waldweg benutzen.

Im Frühjahr 2018 soll mit dem

weiteren Ausbau in Richtung

Westen begonnen werden. Der

kombinierte Fuß-/Radweg zwischen

der Einfahrt zum Rissener

Canyon und dem Jugendzentrum

Rissen soll verbreitert

werden, die Alte Sülldorfer

Landstraße wird verschmälert,

sodass der Verkehr hier noch

ruhiger fließen kann. Gut für

Radfahrer und Anwohner!

An der Schenefelder Landstraße

in Iserbrook werden derzeit

dringende Instandsetzungsarbeiten

der oberen Asphaltschicht

durchgeführt. Gleichzeitig

werden die Bushaltestellen

zwischen Isfeldstraße

und Osdorfer Landstraße umgebaut.

Auch die Nebenflächen

werden instandgesetzt, um die

Entwässerung der Flächen zu

die Arbeiten zu beschleunigen.

Allerdings gab es bereits witterungsbedingte

Verzögerungen,

sodass die Baumaßnahme nicht

wie ursprünglich vorgesehen

bis Weihnachten abgeschlossen

werden kann. Sobald die

Asphaltierungsarbeiten anstehen,

wird die Schenefelder

Landstraße voll gesperrt. Eine

Umleitung ist über die Isfeldstraße

möglich. Die Sanierung

der Straßendecke war notwendig

geworden, nachdem durch

Schlaglochbildung der Lkw-

Verkehr die Anwohner jahrelang

mit Lärm belästigte.

Noch viel mehr Geduld müssen

Abb: Openstreetmap/Fotos: Matzen

Hünengrab wird dieses Teilstück

der B341 wieder fit gemacht.

Wegen der sehr hohen

täglichen Verkehrsbelastung

wird die Deck- und Binderschicht

der Fahrbahn neu hergestellt.

Auch die Bushaltestellen

und Trummen (Regenwasserabläufe)

werden erneuert.

Bisher war vor allem Hamburg

Wasser damit beschäftigt,

neue Abwasserrohre unter der

Straße zu verlegen. Zwischen

Januar und März ruhen die

Bauarbeiten wegen der niedrigen

Temperaturen. Anschließend

wird weitergebaut. Die

Fertigstellung ist für den Sommer

2018 vorgesehen.

redaktion@dorfstadt.de

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Himmlische Weihnachten

Für die Bäcker der Elbvororte

ist die Advents- und

Weihnachtszeit Hochsaison.

In den beiden noch

verbliebenen handwerklichen

Produktionsstätten in

Blankenese und Sülldorf

wird mit Hochdruck und rund

um die Uhr an weihnachtlichem

Gebäck gearbeitet. Parallel

zu der üblichen Herstellung

von Brot, Brötchen und Kuchen

aller Art natürlich! Der Lohn

für so viel Arbeit ist der frische

Genuss von Backwaren und ein

gutes Gewissen für die Kunden,

die den Bäckermeistern und ihren

Mitarbeitern in der Nachbarschaft

ihr Vertrauen schenken.

Und das wird belohnt.

Beispielsweise in der Bäckerei

Hansen, die ihre Backwaren seit

über 90 Jahren in den westlichen

Elbvororten herstellt und

noch heute nach traditionellen

Rezepten backt! Sogar Heiligabend

und Silvester profitieren

die Kunden davon, denn die

Geschäfte sind jeweils von 7 bis

ELBVORORTE

11:30 Uhr (Silvester sogar bis

12 Uhr) geöffnet, in Sülldorf

schon ab 6 Uhr. Nur die Filiale

in Blankenese bleibt Heiligabend

geschlossen.

Ihnen stehen die leckere Brötchenauswahl,

auch Roggenbaguette-Brötchen,

Baguettestangen

und Ciabatta Brot in verschiedenen

Ausführungen, Zwiebelbrote,

Kümmelbrote, Gewürzpressen,

Pfefferbrote und

Bauernmeter zur Verfügung.

Schwarzbrote und Toastbrote

bitte bis Freitag bzw. Sonnabend

kaufen, beide gehören

nicht zum Sonntagssortiment!

Daneben stehen die mit Gold

ausgezeichneten Christstollen,

Zimtsterne, Quarkbällchen und

Lebkuchen sowie verschiedene

Kekssorten zum Vernaschen

bereit.

Wer sichergehen möchte, dass

die Lieblingsbrötchen und das

Brot für die Feiertage verfügbar

sind, sollte rechtzeitig in den

Filialen in Sülldorf, Iserbrook,

Blankenese, Rissen oder in der

Waitzstraße bestellen. Die letzten

Bestellungen nimmt Hansen

– Ihre Bäckerei am Freitag,

dem 22. Dezember um 17 Uhr

entgegen. Ansonsten bietet

Hansen an den Feiertagen das

gesamte Sonntagsangebot an

(nach Verfügbarkeit). Wer nicht

bestellt hat, sollte früh aufstehen,

um die volle Auswahl zu

haben…

Übrigens sucht Hansen – Ihre

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die das eingespielte

Team in den Filialen in

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4 • DorfStadt-Zeitung 157/2017 • 14.12.2017

E l b v o r o r t e

Der Weg zum Glück: Ein Bus, zwei Menschen, ein Schrank

Flüchtling Mahmoud Barakat und die pensionierte Lehrerin Renate Veelken leben eine besondere Partnerschaft | Markus Krohn

Mahmoud Barakat mit seinem gespendeten Fahrrad

RISSEN

Foto: Krohn

Auch wenn Flüchtlinge aus

aller Welt bei uns in

Deutschland in Sicherheit

sind: Wohl fühlen sie sich

hier erst, wenn sie einen sicheren

Aufenthaltsstatus und Anschluss

in unserer Gesellschaft

haben. Für Mahmoud Barakat

hat sich sein Traum (fast) erfüllt:

Inzwischen hat er sein

eigenes Zimmer in Rissen und

seine Aufenthaltspapiere sollen

demnächst eintreffen – Deutsche

Behördenmühlen mahlen

langsam...

Sein Glück hat er sich selbst zu

verdanken – und Renate Veelken,

die er eines Tages in einem

leeren Bus in der Linie 1 traf.

Die beiden saßen sich direkt

gegenüber und schauten sich in

die Augen. Keiner sprach ein

Wort. Bis der 36-jährige Barakat

auf die Idee kam, die 76-

jährige Veelken anzusprechen

und nach einem Schrank zu

fragen. „Hast Du einen

Schrank?“ fragte der Palästinenser

die Deutsche Rentnerin.

Hatte sie nicht. Aber sie ließ

diese Situation im Bus nicht los

und ging daher auf die Suche

nach einem Schrank für den

jungen Flüchtling, der in der

Folgeunterkunft Sieversstücken

wohnte und auf seine Aufenthaltsgenehmigung

wartete.

Ohne Aufenthaltsgenehmigung

gibt es hierzulande weder Wohnung

noch Arbeit – und keine

Zukunft.

Glück hatte der junge Mann

auch deshalb, weil er kontaktfreudig,

neugierig, freundlich

und hilfsbereit ist. Und so ergab

es sich, dass er nicht nur einen

Schrank bekam, sondern gleich

eine eigene Wohnung im Haus

von Renate Veelken bekam, die

ihm ihr Souterrain seit dem als

Wohnung überlässt – mit einem

Schrank, der aus der Nachbarschaft

gespendet wurde.

„Ich bin überglücklich“, sagt

Mahmoud Barakat. „Jetzt habe

ich alles, was ich brauche!“

Sogar eine „Deutsche Familie“.

Mit Renate Veelken verbindet

ihn ein enges freundschaftliches

Verhältnis. „Wir leben hier

nicht in einer WG, aber in einer

inklusiven Nachbarschaft“, betont

Veelken. Das beinhaltet

häufige gemeinsame Abende

oder gemeinsames Essen und

ein intensiver Austausch. „Wir

haben uns noch nie erzürnt,

auch wenn wir sehr unterschiedlich

sind!“ resümmiert

Veelken, die sich wie eine

Großmutter fühlt, die gern

etwas geben darf. Sie fühlt sich

selbst glücklich, wenn sie an

die Zeit mit Mahmoud denkt,

denn sie fühlt sich von seiner

Gesellschaft beschenkt. „Mahmoud

ist ein sehr toleranter

und offener Mensch!“ ist ihre

Erfahrung. Neben seinem ehrenamtlichen

Engagement als

Übersetzer und Behördenbegleiter

für andere Flüchtlinge

hilft er seiner Gönnerin bei

ihrem Schulgarten-Projekt. Das

ist sogar zu einer Passion der

beiden geworden.

Dass sich hier eine segensreiche

Verbindung ergeben hat, hat

sich auch in der Nachbarschaft

herumgesprochen. „Wir erleben

eine ungeheure Hilfsbereitschaft

in Rissen. Überhaupt

sind Rissener äußerst interessiert“,

erzählt Veelken. So war

es einer Familie ein Bedürfnis,

Mahmoud ein Fahrrad zu

schenken, das er für seine täglichen

Erledigungen gut gebrauchen

kann.

Für Mahmoud Barakat ist die

Integration in die Deutsche

Gesellschaft selbstverständlich.

Sein äußerst gutes Deutsch hat

er sich durch Offenheit und

Austausch mit Menschen erarbeitet.

Nach außen wirkt er

ausgeglichen. Angesprochen

auf seine Flüchtlingsgeschichte

wird er allerdings zurückhaltend.

Darüber möchte er lieber

nicht sprechen. Über die Zustände

in den Flüchtlingsunterkünften

in Hamburg kann man

dagegen gut mit ihm sprechen.

Unhaltbar sind die Zustände in

den Erstaufnahmen, in denen

die Flüchtlinge in großen Hallen

mit vielen anderen schlafen

müssen. Zeit für sich selbst und

die Verarbeitung der Flucht

haben die meisten Flüchtlinge

dort gar nicht. Erst in der Folgeunterkunft

in Sieversstücken

mit Zweibettzimmern war so

etwas wie Privatspäre möglich.

Angst oder Unsicherheit vor

der Gesellschaft in Deutschland

habe er nicht verspürt, dafür

sorgten andere Araber, die sich

bereits länger in Deutschland

aufhielten und ihm von den

Mahmoud Barakat und Renate Veelken beim typisch deutschen „Kaffetrinken“

Umständen hier berichteten.

Außerdem: „Wer sich auf der

Flucht vor Krieg und Vertreibung

befindet, kennt Angst

nicht mehr oder lässt das

Gefühl nicht mehr zu“. Manchmal

kommen trotzdem Bilder

des Krieges und der Verfolgung

in ihm hoch. Besonders zu

Silvester begibt sich Mahmoud

lieber in sein Zimmer. „ich

weiss ja, dass dabei nichts passiert“,

sagt er, trotzdem sei er

sehr angespannt in dieser Situation,

gibt Mahmoud zu.

Auch Renate Veelken kennt

dieses Gefühl aus den Wirren

am Ende des zweiten Weltkrieges:

„Ich war zwar noch

klein, aber man bekommt

natürlich die Angst der Eltern

mit“. Ihre Familie wurde damals

in die Altmark evakuiert.

Doch sobald die Aufenthaltspapiere

für Mahmoud vorliegen,

soll für beide ein neues

Leben beginnen. „Dann lassen

wir eine Rakete steigen“, gibt

Veelken vor. Zur Freude! Und

Foto: Krohn

beim Abschied sagt sie leise:

„He’s a miracle“. Jetzt warten

die beiden auf das Wunder der

Anerkennung durch die

Deutschen Behörden. Wir

drücken die

Daumen!

Hier feiern Christen Weihnachtsgottesdienste in den Elbvororten 2017:

BLANKENESE

Ev. Blankeneser Kirche am Markt,

Mühlenberger Weg 66

24.12.: 14 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel,

Pastorin Melchiors; 15.30 Uhr Gottesdienst,

Pastor Poehls; 17 Uhr Gottesdienst, Pastor

Warnke; 18.30 Uhr Gottesdienst, Pastor

Warnke; 23 Uhr Mitternachtsmette, Propst

Frie Bräsen.

25.12.: 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Poehls.

26.12.: 10 Uhr Gottesdienst, Pastorin Melchiors.

Kath. Maria Grün, Schenefelder Landstr. 3

24.12.: 14.30 Uhr Krippenspiel; 17 Uhr

Festliches Amt; 22.30 Uhr Christmette

25.12.: 11 Uhr Hochamt mit Kantorei, 18 Uhr

Abendmesse

26.12.: 11 Uhr Heilige Messe

GROSS FLOTTBEK

Kath. St. Paulus Augustinus, Ebertallee 11

24.12.: 9.30 Uhr Choralamt;

17.30 Uhr Festliches Amt

25.12.: 9.30 Uhr Hochamt

26.12.: 9.30 Uhr Heilige Messe

Ev. Groß Flottbeker Kirche,

Bei der Flottbeker Kirche

24.12.: 11 Uhr Familiengottesdienst, Pastorin

Lohse; 14 Uhr Christvesper mit Krippenspiel,

Diakonin Katja Lützenkirchen, Nicole

Brunzel und Birte Brunhöber; 15.30 Uhr

Christvesper mit Krippenspiel, Pastorin Lohse

und Astrid Grille; 17.30 Uhr Christvesper mit

Weihnachts-chor, Pastor Lobe;

23 Uhr Christmette, Pastor Lobe, Astrid Grille.

25.12.: 10 Uhr Weihnachtsgottesdienst,

Pastorin Angela Heine.

26.12.: 10 Uhr Plattdütsche Wienachtskark,

Pastorin Lohse, und Team.

Ev. Melanchthonkirche Groß Flottbek,

Ebertallee 30

24.12.: 13.30 Uhr Heilig Abend, Pastor Heiko

Jahn und Nele Gyllensvärd;

15 Uhr Heilig Abend, Pastor Heiko Jahn;

17 Uhr Heilig Abend, Pastor Heiko Jahn;

23 Uhr Heilig Abend, Pastor Thomas Kärst.

25.12.: 10 Uhr 1. Weihnachtstag, Vikarin

Swantje Luthe.

26.12.: 11 Uhr 2. Weihnachtstag.

ISERBROOK

Ev. Martin-Luther-Kirche,

Schenefelder Landstraße 202

24.12.: 15.30 Uhr Familiengottesdienst mit

Krippenspiel, Pastorin Peters und Antonia

Karnatz, Familie Hagemeister;

17 Uhr Christvesper, Pastor Carstens,

Kontorei unter der Leitung von Maria

Jürgensen;

23 Uhr Christmette, Pastor Carstens.

25.12.: 10.30 Uhr Gottesdienst am

1. Weihnachtstag, Pastor Fehrs.

NIENSTEDTEN

Ev. Nienstedtener Kirche,

Elbchaussee 410

24.12.: 11 Uhr Krippenspiel, Pastorin Fiehland

van der Vegt; 14.30 Uhr Weihnachtssingspiel,

Pastorin Fiehland van der Vegt;

16 Uhr Christvesper, Pastor Präckel;

17.30 Uhr Christvesper, Pastorin Fiehland van

der Vegt;

23 Uhr Christmette, Pastorin Lindemann.

25.12.: 10 Uhr Festgottesdienst,

Pastor Präckel.

26.12.: 10 Uhr Weihnachtssingen,

Pastorin Fiehland van der Vegt.

OSDORF

Ev. Maria Magdalena Kirche,

Achtern Born 127

24.12.: 15 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel,

Pastor Jörg Fenske; 17 Uhr Musikalischer

Gottesdienst, Pastor Jörg Fenske; 23 Uhr

Gottesdienst in der Heiligen Nacht, Pastor

Mathias Dahnke.

25.12.: 9.30 Uhr Weihnachts-Gottesdienst mit

Wunschliedern, Pastor Jörg Fenske.

26.12.: 9.30 Uhr Weihnachts-Gottesdienst,

Pastor Mathias Dahnke.

Ev. St. Simeonkirche Alt Osdorf,

Dörpfeldstr. 58

24.12.: 11 Uhr Heiligabend für die Kleinsten,

mit Diakon Uwe Loose; 14 Uhr Krippenspiel

mit Pastor Martin Ahlers und dem Kinderchor

St. Simeon; 15.30 Uhr Krippenspiel, mit

Pastor Martin Ahlers; 17.30 Uhr Christvesper,

mit Pastorin Beatrix Zoske; 23 Uhr

Christmette, mit Pastor Martin Ahlers und

Vokalensemble.

25.12.: 11 Uhr Weihnachtsgottesdienst, mit

Prädikant Detlev Siebold.

26.12.: 18 Uhr Abendgottesdienst am 2.

Weihnachtstag.

Kath. St. Bruder Konrad,

Am Barls 238

24.12.: 9:30 Heilige Messe; 16.30 Uhr

Krippenspiel u. Familienmesse; 20 Uhr

Christmette

25.12.: 9.30 Uhr Hochamt

26.12.: 9.30 Uhr Heilige Messe

OTHMARSCHEN

Ev. Christuskirche Othmarschen,

Roosens Weg 28

24.12.: 13:30 Uhr Krippenspiel zum

Mitmachen mit Pastorin Davis; 15 Uhr

Krippenspiel mit Kinderkantorei und Pastor

Hofmann;

23 Uhr Christmette/Abendmahl, Pastorin Davis

25.12.: 18 Uhr Gottesdienst mit Gospelchor

Open Hands und Pastorin Davis

26.12.: 10:30 Uhr Singegottesdienst mit

Pastor Münscher.

RISSEN

Ev. Johanneskirche Rissen,

Raalandsweg 5

24.12.: 11 Uhr Krippenspiel, Pastorin

Harbordt, Frauke Grunwaldt; 14 Uhr

Krippenspiel, Pastorin Harbordt, Ltg. Kantorin

Petra Müller, D. Früauff; 15.30 Uhr

Christvesper I, Pastor Kühnelt, Ltg. Petra

Müller; 17 Uhr Christvesper II, Pastor Kühnelt,

Ltg. Petra Müller;

18.30 Uhr Christvesper III, Pastorin Harbordt,

Ltg. Johannes Baldenius; 23 Uhr Christmette,

Pastor Knuth, Ltg. Petra Müller.

25.12.: 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pastor Knuth.

26.12.: 10 Uhr Geschichten-Gottesdienst,

Pastorin Harbordt.

SÜLLDORF

Ev. St. Michaelskirche,

Sülldorfer Kirchenweg 191

24.12.: 10.30 Uhr Familiengottesdienst mit

Krippenspiel, Pastorin Peters und Team;

14 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel,

Pastorin Peters und Diakonin Frauke

Grunwald, Krippenspiel; 16 Uhr Christvesper,

Pastor Fehrs; 18 Uhr Christvesper, Pastor

Fehrs; 23 Uhr Gottesdienst mit Jugendband,

Diakon Thomas Jeschonowski mit

Jugendlichen, Jugendband.

26.12.: 10.30 Uhr Gottesdienst am

2. Weihnachtstag, Pastor Carstens.


E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017 • 5

Neues Holz für die »Maltzahn HF.294«

Spanten-Spendenaktion im Oevelgönner Museumshafen gestartet | Konrad Matzen

Bei einem 30 Meter langem

Schiff ist so ein Spantengerippe

schon beeindruckend.

Die Spanten sind mächtige,

aus Eiche gewachsene Holzteile.

20 cm dick und 14 cm

breit, darauf dicke Planken

als Bordwand, Eiche auf Eiche,

so wie viele Jahrhunderte lang

Schiffe gebaut wurden. Irgendwann

hilft alles Konservieren

und Pflegen nichts mehr, dann

müssen die angerotteten Teile

ersetzt werden. Weiches Holz

ist mehr als ärgerlich und auf

Dauer tödlich. Die Mitglieder

des Museumshafens Oevelgönne

e.V. wollen ihren Lieblingskutter

noch viele Jahrzehnte in

Fahrt halten, damit Besucher

des Museumshafens Schifffahrts-Geschichte

in authentischer

Umgebung erleben können.

Bei einer Fahrt mit dem

Schiff kann man sich in die

Zeit von „damals“ zurück versetzen

lassen. Ein sicherer und

fester Rumpf bringt den ehrenamtlichen

Seeleuten – wie die

Fischer früher – auch wieder

hinaus auf die Nordsee, wofür

das Schiff gebaut ist. Dafür

müssen im Vorschiff, Bad und

Pantry ein Großteil der Spanten

ausgewechselt werden. Die

gesamte Inneneinrichtung und

mehrere Schotten müssen dafür

entfernt werden. Das geschieht

professionell in diesem Winter

auf der Bültjer Werft in Ditzum

ELBVORORTE

Die »Maltzahn« vor der Fischauktionshalle

an der Ems. Die Crew wird – wo

sie kann und hilfreich ist – Arbeiten

übernehmen, die die immensen

Reparaturkosten etwas

schmälern.

Als der Fischkutter HF. 294.

mit dem vornehmen Namen

„Präsident Freiherr von Maltzahn“

1928 für die Finkenwerder

Fischer Fock und Holst

gebaut wurde, kannten diese

wohl nur Heringsschwärme.

Knapp 90 Jahre später versuchen

nun die Mitglieder des

Museumshafen Oevelgönne e.V.

mit einer „Schwarmfinanzierung“

diesen Kutter noch lange

der Nachwelt zu erhalten. Sie

starten erstmals eine so genannte

„Crowdfunding-Aktion“ (von

englisch crowd für „(Menschen-)

Foto: Museumshafen Oevelgönne

Menge“ und funding für

„Finanzierung").

Der Museumshafen Oevelgönne

e.V. beschreitet damit bei seiner

Spendensammlung erstmals

einen ganz neuen Kurs. Die

Besatzung des Schiffes musste

dafür eigens ein kleines Video

drehen, um ihr Projekt vorzustellen

und möchte bis 31.

Januar 2018 eine Summe für

die Restfinanzierung ihres

Werftaufenthalts von 10.000

Euro sammeln. Im Gegenzug

erhalten die Unterstützer entweder

eine steuerabzugsfähige

Spendenbestätigung oder eines

der von der Crew liebevoll

erdachten „Dankeschöns“. Jedoch

aufgepasst: Beim Crowdfunding

gilt das „Alles oder

Nichts-Prinzip“! Wurde das

Sammelziel von mindestens

10.000 Euro bis zum 31.01.18

nicht erreicht, bekommen die

Vereinsmitglieder überhaupt

kein Geld für ihr Schiff und die

Unterstützer erhalten ihr Geld

zurück bzw. werden mit ihrer

Geldzusage gar nicht belastet.

Kurz nach Beginn der Aktion

waren schon 50 Prozent der

Spendensumme zusammen gekommen.

Jetzt kommt es darauf

an, dass die restlichen

5.000 Euro auch noch bis Ende

Januar zusammen kommen.

Auf die Spender wartet zum

Beispiel ein kultiger Maltzahn-

Becher, ein exklusiver Segeltörn

entlang des Elbstrandes

mit dem Beiboot Milchzahn

oder sogar ein Törn auf der

Maltzahn nach Glückstadt und

zurück (nach der Sanierung).

Der erste Bauabschnitt auf der

Bültjer Werft ist geschafft, aber

es wird noch eine weitere große

Menge neues Eichenholz gebraucht,

um auch die Spanten

des nächsten Bauabschnitts

ersetzen zu können.

Unterstützen sollte man dieses

Projekt, wenn einem schon

beim Gedanken an solch schöne

alte Schiffe das Herz höher

schlägt; alle, die bei ihrem

Spaziergang an der Elbe den

vorbeisegelnden Fischkutter

nicht missen wollen; alle Hamburgerinnen

und Hamburger,

denen der Erhalt eines solchen

Traditionsschiffes als Teil des

Kulturgutes der Stadt ein großer

Wert ist; alle, die den Museumshafen

Oevelgönne unterstützen

möchten; alle, die

schon einmal und immer wieder

oder auch zum ersten Mal

erleben wollen, wie „zu Opas

Zeiten“ gesegelt wurde; alle, die

den Wind um die Nase und das

Knarren der Gaffeln im Ohr –

vom Alltag eine Auszeit nehmen

wollen und – das leuchtende

Weiß der Segel über den

Köpfen – entschleunigen wollen;

alle, die die Elbe erleben

wollen, wie man sie sonst nicht

erlebt.

Zielgruppe sind alle Menschen,

denen am Erhalt des maritimen

Erbes gelegen ist und die gern

Projekte unterstützen, bei denen

der Erfolg unmittelbar

sichtbar und erlebbar ist.

www.startnext.com/maltzahn

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Behandlung mit Individualität

und persönlicher Betreuung

Das Medizinische Versorgungszentrum Elbe-West ist ein fachübergreifendes Kompetenzzentrum medizinischer Fachgebiete | PR

ELBVORORTE

Am 1. November 2017 hat

Frau Dr. Monika Montag-

Schillings als Fachärztin

für Allgemeinmedizin in

unserem MVZ Elbe-West

ihre Tätigkeit aufgenommen.

Nachdem Frau Dr. Montag-

Schillings bereits von 2012 –

2014 im MVZ am Standort

Rugenbarg als Fachärztin für

Chirurgie tätig war, werden

einige Patienten sie sicherlich

noch kennen. Insgesamt verfügt

sie über 14 Jahre Tätigkeit

im chirurgisch-orthopädischen

Praxisbereich, hat nun die 3-

jährige Weiterbildung zur

Fachärztin Allgemeinmedizin

beendet und steht dem MVZ

Elbe-West wieder zur Verfügung.

Die individuelle hausärztliche

Behandlung wird im MVZ

Elbe-West großgeschrieben. Im

Vordergrund stehen die Gesundheitsvorsorge-Beratung,

die psychosomatische Betreuung,

die Impf-Beratung und

Durchführung anstehender

Impfungen. Auch verschiedene

akute Erkrankungen und fieberhafte

Infekte werden im

MVZ Elbe-West behandelt,

sowie langjährige chronische

Erkrankungen fachlich qualifiziert

versorgt. Ein weiterer

wichtiger Schwerpunkt ist die

Überprüfung bestehender Medikamentenpläne

– mit Blick

Dr. Monika Montag-Schillings

auf unerwünschte Interaktionen

sowie die individuelle Koordination

verschiedener Facharztkonsultationen

bei komplexeren

Erkrankungen.

Aufgrund ihrer langjährigen

Tätigkeit im Bereich des Sozialmedizin-

und des Versicherungswesens

(Schwerbehindertenrecht

kann Frau Dr. Montag-Schillings

auch hier Beratung

sowie Unterstützung leisten:

Notwendigkeiten und

Foto: MVZ Elbe-West

Möglichkeiten unterstützender

Maßnahmen bezüglich Rehabilitation,

Hilfsmittelversorgung,

Teilhabe, Schwerbehinderung,

Gleichstellung und

dergleichen werden gemeinsam

definiert.

Diagnostisch erfolgen Sonographie-,

EKG- und Spirometrie-

Untersuchungen (kleine Lungenfunktion)

sowie Langzeit-

EKG und Langzeit-Blutdruckmessung.

Alle von den Krankenkassen

angebotenen Vorsorgeuntersuchungen,

so genannte

„Check up‘s“, werden

von Frau Dr. Montag-Schillings

durchgeführt und dokumentiert.

Der Schwerpunkt dieser

Untersuchungen liegt in der

individuellen Beratung des

Patienten, z. B. bezüglich der

Gesundheitsrisiken durch familiäre

Belastung und individuellen

kardiovaskulären Risiken

durch verschiedene Faktoren

und bereits eingetretene Erkrankungen.

Hausbesuche können ebenfalls

individuell vereinbart werden,

zum einen im akuten Bedarfsfall,

auch jedoch zur Kontrolle

und Planung der weiteren

Versorgung älterer und kranker

Angehöriger mit Prüfung der

individuellen Umstände und

Unterstützungsmöglichkeiten.

www.mvz-elbe-west.de

Das MVZ Elbe-West:

Praxis Rugenbarg:

Allgemeinmedizin | Ambulante u. stationäre

Operationen | D-Arzt-Verfahren

(Arbeits-, Wege-, Schul- u. Kindergartenunfälle)

| Chirotherapie | Endoprothetik

Fuß-, Hand u. Unfallchirurgie | Kinder- u. Orthopädie |

Sportmedizin u.v.m.

Rugenbarg 20, 22549 Hamburg

Tel.: (0 40) 8 66 21 55 80

E-Mail: rugenbarg@mvz-elbe-west.de

Internet: www.mvz-elbe-west.de

Dr. Monika Montag-Schillings:

Fachärztin für Allgemeinmedizin/Fachärztin für Chirurgie

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Arbeitsschwerpunkte:

• Vollständige hausärztliche Versorgung / Haus- und

Heimbesuche

• Gesundheits-Check (Kassenleistung ab dem 35. Lebensjahr)

• Impfberatung und Impfungen

• DMP-Programm für Diabetes, Asthma und COPD

• Demenz-Testung

• Lungenfunktionstestung (Spirometrie)

• Untersuchung der Beingefäße (Dopplerdruckmessung)

Weiblicherer Vorstand

Der Vorstand der Jürgen-

Echternach-Stiftung wird weiblicher:

Mit Antonia Niecke,

Vorsitzende der Jungen Union

Hamburg und Franziska Hoppermann,

Vorsitzende der Frauen

Union Hamburg wurden

zwei junge Frauen neu in den

Vorstand gewählt, die die

Arbeit der Stiftung für Bildung

und Demokratie zukünftig

aktiv mitgestalten werden. Vorsitzender

der Stiftung wurde

erneut Marcus Weinberg, Vorsitzender

des CDU-Kreisverbandes

Altona-Elbvororte.

Fluglärm

Der Helmut-Schmidt-Flughafen

ist ein wichtiges Verkehrs-Nadelöhr

– aber zum Leidwesen

vieler Hamburger auch Ursache

von Lärmbelastungen. Nun hat

der BUND mit einer Volkspetition

erreicht, dass sich die

Bürgerschaft mit seiner Forderung

nach einem vollständigen

Verbot von Starts und Landungen

nach 23 Uhr befassen muss.

Die Altonaer SPD-Abgeordnete

Anne Krischok zeigt Verständnis

für das Anliegen; denn die

Umweltpolitikerin kennt die

Situation aus ihrem Wahlkreis

nur zu gut. Obwohl in den direkten

Gesprächen immer signalisiert

wurde, wie wichtig es

allen Beteiligten sei, den Fluglärm

in den Nachtstunden zu

reduzieren, ist sie mit dem

Ergebnis nicht voll zufrieden:

„Vielleicht müssen wir mit

einer weiteren Verschärfung der

Verspätungsregelungen die Verantwortlichen

deutlich machen,

dass wir ernsthaft daran interessiert

sind, gute Lösung zu finden

und den Menschen zu helfen.“


6 • DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017

Mehr Hamburger?

Gymnasiasten diskutieren mit Politikern | PM

Der bekannteste Politiker

war sicherlich André Trepoll,

Vorsitzender der CDU-

Bürgerschaftsfraktion, als

prominentester Gast einer

Veranstaltung des Jenisch-

Gymnasiums, zu der zudem

Norbert Hackbusch, Linkspartei,

Anne Krischok, SPD,

Christiane Blömecke, Die Grünen

und Daniel Oetzel, FDP,

erschienen waren.

GROß FLOTTBEK

André Trepoll im Gespräch mit Schülern

Diskutiert wurde mit den

Schülern der 12. Klassen über

interessante, von den Schülern

selbst ausgewählte Themen:

Sollte Hamburgs Bevölkerungswachstum

weiter gefördert

werden? Sollten Grundeinkommen

eingeführt werden? Und

drei weitere Themen. Es entwickelte

sich eine lebhafte,

spannende und niveauvolle

Auseinandersetzung über diese

zumeist Hamburger Themen.

Ein sehr interessantes Format

ermöglichte einen flexiblen

Wechsel zwischen Arbeitsgruppen

und Plenum.

Mit großem Interesse wurden

die Äußerungen der Politiker zu

dem am Abend vorher bekannt

gewordenen Scheitern der

Sondierungsverhandlungen

über die mögliche Jamaika-

Koalition aufgenommen. Angesichts

der Aktualität des Themas

war ein Austausch über

dieses Berliner Thema der eigentlichen

inhaltlichen Diskussion

vorangestellt worden.

Besondere Beachtung fand die

Bewertung des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten,

indem er

einerseits sein Bedauern über

Foto: PR

www.jenisch-gymnasium.de

Eine neue Analysemethode

ermöglicht die automatisierte

Reihenuntersuchung

vielversprechender Wirkstoffkandidaten

für die

Arzneiforschung. Die von

Wissenschaftlern bei DESY

entwickelte Technik kann die

Wechselwirkung von Enzymen

und anderen Proteinen mit

Wirkstoffkandidaten oder anderen

Molekülen rasch und in

atomarem Detail zeigen. Das

Konzept der „seriellen Mix-undmisch-Synchrotronkristallographie“

hat das Potenzial, das gezielte

Design medizinischer

Wirkstoffe auf eine neue Ebene

zu heben, wie die Autoren im

Fachblatt „Journal of the International

Union of Crystallography“

(IUCrJ) erläutern.

Zahlreiche Proteine im Körper

sind lohnende Ansatzpunkte

für Medikamente. Arzneimoleküle

mit der passenden Form

können an diese Proteine andocken

und ihre Funktion

gezielt abschalten oder aktivieren

– je nach Zweck des Medikaments.

So deaktiviert das

Krebsmittel Imatinib beispielsweise

gezielt eine bei bestimmten

Leukämie-Formen überaktive

Variante des Enzyms Tyrosinkinase,

das seinerseits für

die Aktivierung vieler anderer

Proteine zuständig ist. Um dies

zu erreichen, muss das Wirkstoffmolekül

exakt in das aktive

Zentrum des Enzyms passen,

wie ein Schlüssel in ein Schloss.

Imatinib wurde auf Grundlage

der genauen räumlichen Struktur

des Enzyms für diese

Aufgabe maßgeschneidert.

„Diese Strategie nennt sich rationales

Wirkstoffdesign und ist

heute eine Standardmethode in

der pharmazeutischen Wirkstoffentwicklung“,

erläutert der

Erstautor der neuen Veröffentlichung,

Kenneth Beyerlein

vom Hamburger Center for

Free-Electron Laser Science

E l b v o r o r t e

»Mixtape« für die Arzneientwicklung

Neue Methode ermöglicht automatisierte Reihenuntersuchung von Enzymprozessen | PM

BAHRENFELD

Illustration der seriellen Mix-und-misch-Synchrotonkrisallographie:

Wirkstoff und Proteinkristalle werden gemischt und auf

ein Laufband aufgebracht, wo die einzelnen Mikrokristalle mit

Röntgenlicht durchleuchtet werden.

Illustration: Beyerlein, IUCRJ

CFEL, einer Kooperation von

DESY, Universität Hamburg

und der Max-Planck-Gesellschaft.

„In der Realität ist es

allerdings viel komplizierter,

das passende Molekül für ein

Protein zu finden, als den richtigen

Schlüssel für ein Schloss.

Daher müssen zahlreiche potenzielle

pharmazeutische Moleküle

oder Teile von diesen

getestet werden, was für gewöhnlich

eine langwierige und

komplizierte Prozedur ist.“

Um generell die Maschinerie

des Lebens besser zu verstehen,

interessieren sich Biologen und

Pharmakologen gleichermaßen

für die genauen Funktionsweisen

natürlicher Botenstoffe.

Das von dem Team um Beyerlein

und seinen DESY-Kollegen

Dominik Oberthür entwickelte

System bietet nun einen neuen

Weg zu diesem Ziel: Es mischt

Proteine in Form winziger Kristalle

mit den gewünschten Molekülen,

beispielsweise Wirkstoffkandidaten

oder natürlichen

Substraten, und macht

unmittelbar darauf eine Art

Röntgenbild von der räumlichen

Struktur dieser Verbindung

des Proteins mit dem

sogenannten Liganden.

Die räumliche Struktur von

Proteinen erkunden Forscher

meist mit der Methode der

Röntgenkristallographie. Dafür

muss aus dem zu untersuchenden

Protein zunächst ein

Kristall gezüchtet werden, der

dann von allen Seiten mit

Röntgenstrahlung durchleuchtet

wird. Damit der empfindliche

Kristall durch die intensive

Bestrahlung nicht zu schnell

Schaden nimmt, muss er tiefgekühlt

werden. Das Röntgenlicht

erzeugt charakteristische Muster,

sogenannte Diffraktionsbilder,

aus denen sich die innere

Struktur des Kristalls und

damit der räumliche Aufbau

der Proteine errechnen lässt.

Um ein Protein mit einem

gebundenen Liganden zu analysieren,

muss jeweils entweder

ein neuer Kristall aus dem

Komplex gezüchtet werden,

was oft ganz andere Bedingungen

erfordert, oder der

Kristall wird mir einer Lösung

des Liganden getränkt, was

nicht in jedem Fall effizient

funktioniert. Selbst wenn alle

Schritte in diesem Prozess mit

Roboterhilfe automatisiert werden,

muss für jeden Datensatz

ein neuer Kristall an der

Messstation montiert werden,

was ein limitierender Faktor bei

der Reihenuntersuchung von

Protein-Ligand-Verbindungen

etwa zum Aufbau umfassender

Datenbanken ist.

Die neue Technik folgt einem

anderen Ansatz: „Wir nutzen

Mikrokristalle“, berichtet Oberthür,

der ebenfalls am CFEL

arbeitet. „Das hat zwei Vorteile:

Sie lassen sich normalerweise

erheblich einfacher züchten als

große Kristalle, und sie sind

klein genug, damit sich ein

potenzieller Wirkstoff in einer

Lösung innerhalb weniger Millisekunden

im ganzen Kristall

verteilt und an alle darin enthaltenen

Proteinmoleküle bindet...“

„Wir entwickeln Methoden, um

die Struktur gebundener Proteine

für die Medikamentenforschung

mit hohem Durchsatz

zu erkunden“, fasst Beyerlein

zusammen. Da Messzeit an den

vergleichsweise zahlreichen

Synchrotron-Strahlungsquellen

in deutlich größerem Umfang

verfügbar ist als an den wenigen,

relativ neuen Röntgenlasern

auf der Welt, sehen die

Wissenschaftler in ihrem Verfahren

das Potenzial, für die

Medikamentenentwicklung

routinemäßig große Bibliotheken

potenzieller Inhibitoren

und Wirkstofffragmente zu

durchsuchen. „Dies automatisiert

und damit deutlich schneller

als mit konventionellen Methoden

zu tun, wäre ein großer

Schritt vorwärts für das strukturbasierte

Wirkstoffdesign“,

betont Beyerlein.

An der Arbeit waren Wissenschaftler

der California State

University, der Norwegischen

Hochschule für Wissenschaft

und Technologie, der Universität

Uppsala, von Europas neuem

Röntgenlaser European XFEL,

vom Hamburger Exzellenzcluster

Centre for Ultrafast Imaging

CUI, der Universität Oxford,

vom US-Beschleunigerzentrum

SLAC, der Fachhochschule Lübeck,

der Universität Hamburg

und von DESY beteiligt.

Nächstes Wochenende geht’s um den Weihnachtsbaum!

Neunter Christmas Run To Tree am dritten Adventswochenende im Klövensteen | Konrad Matzen

das Scheitern zum Ausdruck

brachte, aber anderseits natürlich

Verständnis für den

Rückzug der FDP äußerte. Die

Schüler spürten, dass an dieser

Stelle ein Hauch von großer

Politik im Spiele war.

Nach fast zwei Stunden wurde

von allen Beteiligten ein sehr

positives Resümee gezogen.

Eine tolle Veranstaltung mit

viel Respekt auf Seiten der

Politiker über das gute Diskussionsniveau

der Schüler und

auf Seiten der Schüler über das

Engagement der Politiker, die

sich sehr interessiert, sympathisch

und sachkundig einbrachten.

Sonnabend und Sonntag

finden wieder Hamburgs

einzige Waldweihnachtsläufe

statt. Bei diesem

ungewöhnlichen Lauferlebnis

für Jederfrauen und Jedermänner

im Naherholungsgebiet

Schnaakenmoor und Klövensteen

in Rissen verbindet

sich in der kalorienreichen

Adventszeit gesundes Sporttreiben

mit entspanntem Christbaumkauf.

Dieser Weihnachtslauf zum

Saisonausklang - mit Distanzen

über 6 und 12 Kilometer – lebt

zum einen von seiner Naturnähe

und den landschaftlichen

Besonderheiten eines Forstgebietes

inklusive des 10.000

Jahre alten Naturschutzgebietes

Schnaakenmoor und des größten

Hamburger Wildgeheges.

Zum anderen zeichnet diesen

Lauf eine außergewöhnliche

Symbiose aus: Mit der Anmeldung

können Christbäume aus

ökologischer Waldwirtschaft

vorbestellt, beim Förstereiver-

RISSEN

kauf im Wildgehege selbst ausgesucht

und gleich mitgenommen

werden. Ausgefallen ist

zudem auch die Ehrung im

Ziel: Alle Finisher erhalten ein

eigens kreiertes Lebkuchenherz

mit dem berühmten grünen

‚Waldgeist’.

Auch in diesem Jahr findet am

Sonnabendvormittag um 11

Uhr der CHRISTMAS WUFF.

Run with your dog statt. Dieser

im norddeutschen Raum wohl

einzigartige Sonderlauf mit

Halter und Hund bildet den

Auftakt im Rahmen des Laufwochenendes.

Konzipiert als

eigenständiger 6km-Waldlauf

wird zeitversetzt in Gruppen

gestartet, alle Hunde sind an

einem Brustgeschirr angeleint.

Das Teilnehmerkontingent dieses

auf das gemeinsame Erlebnis

angelegten Laufes ist allerdings

bereits erschöpft.

Auch ohne Lauf bekommen Sie

in diesem Jahr wieder Weihnachtsbäume

und Wildfleisch

im Klövensteen.

Nach dem Lauf durch den Forst Klövensteen wird’s in der Waldschule gemütlich...

Das Wildfleisch ist fertig portioniert,

frisch und/ oder tiefgefroren.

Zudem werden auch

wieder Wildbratwürste und

Wildsalamis angeboten. Da das

Wildfleischangebot vom aktuellen

Jagderfolg abhängt, gilt

das Angebot so lange der

Vorrat reicht. Neben Nordmanntannen

erhalten Sie im

Foto: PR

Forst Klövensteen Edeltannen,

Küstentannen, Rot- und Blaufichten

sowie Kiefern. Der

Verkauf findet täglich bis zum

23.12. von 10 bis 17 Uhr statt.

Freitags und an den Wochenenden

können Sie sich zusätzlich

auf dem kleinen forstlichen

Weihnachtsmarkt mit einer

leckeren Wildbratwurst, mit

Eintopf oder einem köstlichem

Wildburger stärken, aber auch

frischen hausgemachten Kuchen

und Kaffee oder einen

heißen Punsch genießen.

Alle weiteren Informationen zu

diesem Weihnachtslauf mit,

aber natürlich auch ohne

Christbaumkauf finden Sie im

Internet.

Der Neunte Christmas Run To

Tree wird veranstaltet von der

Agentur Heldenzentrale Hamburg,

die in Sülldorf ansässig

ist und unter anderem auch den

Blankeneser Heldenlauf veranstaltet,

der Weihnachtbaumverkauf

wird unter der Regie

der Revierförsterei Klövensteen

durchgeführt.

www.run-to-tree.de

www.heldenlauf.de

www.forst-kloevensteen.de


Brücke soll bleiben

Bezirksversammlung fordert Behelf | Markus Krohn

Damit gewachsene Verbindungen

nicht über lange

Zeit zerschnitten werden,

soll während der Bauarbeiten

an der A 7 eine Behelfsbrücke

am Kielkamp errichtet

werden. Das forderte

von der Stadtentwicklungsbehörde

auf der Bezirksversammlung

am 30. November die

GRÜNE Fraktion Altona in

einem gemeinsamen Antrag

mit CDU, FDP und SPD.

Holger Sülberg, GRÜNEN-Mitglied

der Altonaer Bezirksversammlung

und des Verkehrsausschusses:

„Der Deckel über

der A 7 soll Menschen in Altona

zusammen bringen und

nicht trennen. Die Behelfsbrücke

am Kielkamp ist notwendig,

damit die Baustelle zu

keiner Barriere zwischen den

Stadtteilen wird.“

BAHRENFELD

Hagen Okun, Fachsprecher für

regionale Stadtteilentwicklung

der CDU-Fraktion und Wahlkreisabgeordneter

für Bahrenfeld:

„Die Überdeckelung der

A7 ist ein städtebauliches

Großprojekt, welches über

Jahrzehnte getrennte Stadtteile

wieder zusammenfügt. Es ist

jedoch wichtig, dass während

der Bauphase der Verkehr weiterhin

reibungslos fließen kann,

die Behelfsbrücke am Kielkamp

ist daher unerlässlich.“

Lorenz Flemming, verkehrspolitischer

Sprecher der FDP-

Fraktion in der Bezirksversammlung

Altona: „Für uns als

FDP Fraktion ist es unbegreiflich,

dass die LSBG die Belange

der Anwohner in der Planung

nicht berücksichtigt hat. Ohne

eine Behelfsbrücke würde die

Mobilität vieler Bürger in den

angrenzenden Stadtteilen aufgrund

einer Planungslücke eingeschränkt.

Schul- und Arbeitswege

könnten über einen

Zeitraum von über 5 Jahren

nicht zu Fuß oder mit dem

Fahrrad zurückgelegt werden.

Deshalb unterstützen wir diesen

Antrag und erwarten die Umsetzung!“

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017 • 7

Die DorfStadt-Zeitung wünscht allen Lesern,

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Eine bewegte Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr

Das Team der Asklepios Klinik Altona wünscht Ihnen

eine fröhliche Adventszeit, besinnliche Weihnachten,

einen guten Start in das kommende Jahr

und viel Gesundheit.

Blick über die A7-Brücke auf die Lutherkirche

Hendrik Sternberg, SPD-Mitglied

der Altonaer Bezirksversammlung

und des Verkehrsausschusses:

„Der Deckel über

die A7 wird den Stadtteil Bahrenfeld

wieder zusammenführen.

Die Bauzeit dauert aber

Jahre und wir wollen keine

weitere Trennung der Wegebeziehung

innerhalb des Stadtteils

Bahrenfeld, weshalb wir uns

für eine Behelfsbrücke für Fußgänger

und Radfahrer an diesem

Standort aussprechen“.

Flyer

Beilagen

Hintergrund sind zahlreiche

Bürgeranfragen und die Eingabe

der Bürgerinitiative Volkspark:

Sie machten darauf aufmerksam,

dass die bestehende

Brücke auf Höhe Kielkamp/

Lutherhöhe während der Bauarbeiten

zur Überdeckelung der

A7 nicht ersetzt werden soll.

Dort verkehren nach aktuellen

Zählungen täglich über 400

Autos, Fußgänger und nahezu

1.000 Radfahrer. Auch der direkte

Weg zur Lutherkirche wäre

versperrt. Der Umweg beträgt

einen halben Kilometer.

Das bedeutet für Fußgänger

und Radfahrende während der

5 bis 7 Jahre währenden Bautätigkeit,

die Straße erst wieder

auf Höhe Bahrenfelder Chaussee

überqueren zu können – für

viele ein erheblicher Umweg.

www.buergerinitiativevolkspark.de

Prospektverteilung?

DorfStadt-Zeitung!

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8 • DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017

K u l t u r

Der Traum von der ganz großen Bühne

Ballettnachwuchs präsentiert sich in der „Kuppel“ Bahrenfeld | Markus Krohn

Nächstes Jahr feiert John

Neumeiers Ballettschule

40-jähriges Jubiläum. Aber

schon Ende November feierte

die Ballett-Jugend in

der Kuppel Bahrenfeld gemeinsam

mit Spendern und

Förderern ihre Ausbildung, die

als die beste weltweit gilt. Auch

eine 12-jährige Nienstedtenerin

ist dabei.

Ann Kathrin tanzte ihre ersten

Schritte bei den „Tanzmäusen“

in der Ballettschule von Jan

Michael Vehstedt im Blankeneser

Treppenviertel, wechselte

aber bald zur Lola Rogge Schule

in den Hirschpark. Dort erkannten

ihre Lehrer ihr Talent

und empfahlen ihr, sich im

Ballettzentrum bei John Neumeier

vorzustellen. „Ich war in

der Ballettschule unterfordert“,

erzählt die heute 13-Jährige im

Anschluss an die Generalprobe

in der Kuppel. Sie geht in die 4.

Klasse der Ballettschule in

Hamm.

ELBVORORTE

Zweimal die Woche

Balletttraining

Tagsüber geht sie zur Schule,

der Rudolf-Steiner-Schule in

Nienstedten. Direkt nach dem

Unterricht fährt sie mindestens

zweimal pro Woche ins Ballettzentrum

zum Training. Ihr

sehnlichster Wunsch: Als Tänzerin

einmal in einer der berühmten

Choreographien des

Ballettschuldirektors mittanzen

zu dürfen.

„Ziel unserer Ausbildung und

aller Schülerinnen und Schüler

der Ballettschule ist es, in eine

der Theaterklassen zu kommen“,

erklärt Leslie Hughes,

eine von Ann Kathrins Lehrerinnen,

„achtzig, neunzig Prozent

der Mitglieder des Hamburg

Balletts sind ehemalige

Schüler der Ballettschule in

Hamburg“. Eine stolze Leistung.

Allerdings schaffen es längst

nicht alle Ballettschüler, ihre

Träume auch zu erleben. Aber

auch diejenigen Absolventen,

die es nicht auf die Bühne der

Hamburgischen Staatsoper

schaffen, haben glänzende

Aussichten, auf einer der anderen

Bühnen weltweit zu stehen

oder zu unterrichten. Für die

Qualität der Ausbildung stehen

die hochqualifizierten und in

der Branche hochangesehenen

Lehrkräfte des Ballettzentrums,

wie zum Beispiel Leslie Hughes:

Die aus Atlanta, USA stammende

Leslie Hughes erhielt ihre

Ausbildung beim American

Ballet Center (Schule des Joffrey

Ballets) in New York sowie

an der School of American

Ballet Theater. Ihr erstes Engagement

erhielt sie beim

Hamburg Ballett, wo sie zur

Halbsolistin avancierte. Sie

tanzte auch in Tours (Frankreich),

beim Atlanta Ballet

(USA) und beim Stadttheater

Bern (Schweiz). 2002 absolvierte

sie ihre Pädagogische Ausbildung

nach der Waganova-

Methode an der Hungarian

Dance Academy. Sie unterrichtete

zunächst an der École de

Info

Die Kuppel Hamburg

ist kein gewöhnliches

Circuszelt, sondern eines,

das ganz ohne Säulen

auskommt. Mit seiner

Stahlkonstruktion überspannt

das Zelt die gesamte

Fläche und bietet so

bis zu 4.000 Gästen oder

Messeständen Platz. Das

Zelt gehört zum Circus

Mignon, der seinen

Hauptsitz in Iserbrook hat.

www.migus.de

Danse de Genéve und wechselte

dann als Ballettmeisterin zu

Martin Schläpfer, als er das

ballettmainz am Staatstheater

Mainz übernahm. Dort assistierte

sie bei zahlreichen seiner

Kreationen sowie bei Stücken

von Hans van Manen, George

Balanchine, Kurt Jooss u.a.

Von 2005 bis 2013 unterrichtete

sie am Konservatorium Wien

und kehrte anschließend wieder

nach Hamburg zurück. Derzeit

lebt die Ballettlehrerin in Blankenese.

Ann Kathrin weiss um die Konkurrenz

in der Ballettschule,

konzentriert sich aber auf ihre

Ballettausbildung, die auch von

ihren Klassenkameraden mit

Bewunderung unterstützt wird.

Um an der Ballettschule aufgenommen

zu werden, prüfen die

Lehrer ausgiebig die Eignung

der jungen Talente. Die Aufnahmeprüfungen

für die Ballettschule

finden alljährlich im

Frühjahr (nächstes Jahr wieder

am Sonntag, 25. Februar 2018)

statt. Das Aufnahmealter für

Ausschnitt aus der Benefiz-Ballettgala unter dem Motto: „Ein Winterzirkus“

Ballettlehrerin Leslie Hughes und -Schülerin Ann Kathrin in der Kuppel Hamburg

die Vorschule beträgt 7 bis 9

Jahre, für die Ausbildungsklassen

10 bis 16 Jahre und für

die Theaterklassen 16 bis 18

Jahre. Derzeit stehen allerdings

keine freien Plätze für die

Vorschule zur Verfügung. Vorausgesetzt

werden körperliche

Eignung, rhythmische Begabung,

tänzerische Veranlagung,

Improvisationstalent und eine

dem Alter entsprechende Ballett-Technik.

In der 1978 gegründeten Ballettschule

des Hamburg Ballet

werden Jugendliche aus aller

Welt im Alter von 10 bis 18

Foto: Krohn

Jahren für den Bühnentanz

ausgebildet. Schwerpunkt der

Ausbildung ist der klassischakademische

Tanz; dazu gehören

neben Unterricht im

Spitzentanz und Pas de deux

auch klassische und zeitgenössische

Variationen sowie Neumeier-Repertoire.

Außerdem

wird großer Wert gelegt auf

eine gute Ausbildung in moderner

Tanztechnik, Tanz-Komposition

und Charaktertanz. Die

theoretischen Fächer umfassen

Anatomie, Musiktheorie und

Tanzgeschichte. Das Angebot

wird durch Pilates und Krafttraining

abgerundet.

Der Unterricht findet statt im

Ballettzentrum Hamburg –

John Neumeier. In der ehemaligen

„Oberrealschule für Mädchen

an der Caspar-Voght-

Straße“ in Hamm, eines der

letzten Gebäude des großen

Hamburger Architekten und

Stadtbaumeisters Fritz Schumacher,

arbeiten in insgesamt

neun Ballettsälen sowohl die

Compagnien des Hamburg

Ballett und des Bundesjugendballetts

als auch die Schule.

Auch das Internat mit Platz für

34 Schüler ist in diesem

Gebäude untergebracht.

Ann Kathrin darf noch bei

ihren Eltern in Nienstedten

wohnen. Doch spätestens in

zwei Jahren erfordert die weitere

Ballettausbildung mehr Trai-

Foto: Krohn

ningsstunden und musiktheoretischen

Unterricht, der übrigens

mit Live-Klaviermusik

statt findet: „Echt cool“, findet

Ann Kathrin. Dann entscheidet

sich auch, ob Ann Kathrin in

die nächst höhere Ballettklasse

wechselt und dann ggf. auch

die Schule wechseln müsste.

Das Ballettzentrum kooperiert

zu diesem Zweck mit der

Stadtteilschule Hamburg-Mitte

in der Griesstraße und dem

Gymnasium Hamm. Hier kann

mit einem Ballettprofil das

Abitur parallel zur Ballettausbildung

absolviert werden und

– als neue Alternative – das

Fach-Abitur in Verbindung mit

dem Theaterklassen-Abschluss

abgelegt werden.

Spender und Förderer

sichern Stipendien

Erstmal jedoch geht’s zurück

auf die Bühne in der „Kuppel“.

Heute Abend sind Sponsoren

und Spender der „Freunde des

Ballettzentrums“ zu Gast. Ziel

ist es, Stipendien für die Ballettschüler

einzuwerben, denn

der Schulbesuch schlägt mit

fast zweitausend Euro pro Jahr

+ Internatskosten von über 500

Euro monatlich zu buche – das

können sich nicht alle Ballettschüler

bzw. deren Eltern leisten.

300.000 Euro kommen so

jährlich zusammen, um damit

den Ballettnachwuchs in Hamburg

zu fördern. Die Jugendlichen

zeigen am heutigen

Abend Ausschnitte aus ihrer

Ausbildung, die Choreographie

kommt von John Neumeier

selbst. Einstudiert haben die

Ballettschülerinnen und Schüler

die einzelnen Teile schon

vor Monaten, teilweise aber

auch erst seit ein paar Wochen.

In der Generalprobe werden

noch einmal letzte Feinheiten

besprochen, die Bühne tänzerisch

„ausgemessen“. Die Anspannung

steigt, die Lichter

gehen an. „Ein großartiger Moment“,

schwärmt Ann Kathrin

mit einem Lächeln auf den

Lippen, das Selbstbewusstsein

ausstrahlt. Die Aufregung hat

sie heute Morgen beim Frühstück

schon abgelegt...

Wer die jungen Tänzerinnen

und Tänzer einmal live erleben

möchte, hat im kommenden

Jahr mehrere Gelegenheiten:

Vom 26. Februar bis zum 4.

März 2018 sind die Absolventen

der Ballettschule des Hamburg

Ballett wieder zu Gast im

Ernst Deutsch Theater, um an

sechs Abenden ihre getanzten

Abschlussarbeiten zu präsentieren.

Die kreative Herausforderung

für die jungen Tänzerinnen und

Tänzer ist dabei besonders vielschichtig,

denn sie entwickeln

nicht nur die Bewegungssprache,

sondern wählen auch die

Musik aus, entwerfen die Kostüme

und gestalten Licht

sowie Bühnenbild. Sie sind

somit in einem umfassenden

mehrmonatigen Kreationsprozess

involviert, der ihnen wichtige

Erfahrungen für ihre Zukunft

mit auf den Weg gibt. Für

die tänzerische Interpretation

der thematisch, musikalisch

und stilistisch breit gefächerten

Werke sorgen die Schülerinnen

und Schüler aus den abschließenden

Ausbildungsklassen

(Theaterklassen) VII und VIII.

Werkstatt der Kreativität IX

Im Ernst Deutsch Theater

PROGRAMM I:

26.–28.2.2018 | 19.30 Uhr

öffentliches Warm-Up ab 19 Uhr

PROGRAMM II:

2.–4.3.2018 | 19.30 Uhr

öffentliches Warm-Up ab 19 Uhr

Karten auf der Website des

Hamburg Balletts für 29 €.

Erste Schritte

Alle zwei Jahre zeigt die

Ballettschule des Hamburg

Ballett auf der großen Bühne

der Staatsoper ihre Kreativität.

Von der Vorschule über die

Ausbildungsklassen I - VI bis

hin zu den Theaterklassen VII

und VIII sind alle Schülerinnen

und Schüler vertreten und geben

bei den „Ersten Schritten“

ihr Bestes.

Erste Schritte

Hamburgische Staatsoper –

Grosses Haus

26.4. und 25.6.2018 | 19 Uhr

Karten auf der Website des

Hamburg Balletts: 5–98 €.

www.hamburgballett.de


Seit dem Wochenende des

25. November 2017 gastiert

das Marionettentheater

Thomas Zürn wieder mit

seinen für Jung und Alt

gleichermaßen faszinierenden

Produktionen von

Märchen- und Kinderbuchklassikern

im Jenisch Haus. Die

Inszenierungen des von der

Welt am Sonntag einst als

„Gepetto des Nordens“ geadelten

Marionettenkünstlers Thomas

Zürn, begeistern nicht nur

Kinder, sondern sorgen auch

bei Erwachsenen aufgrund

ihrer natürlichen Grazie für

Staunen und Faszination. Das

Repertoire der kunstvoll gestalteten

Stücke, die zum Teil von

Live-Musik begleitet werden,

reicht in dieser Spielzeit von

„Der gestiefelte Kater“ über

„Der Kaiser und die Nachtigall“

bis zu „Die kleine Hexe“ und

„Krabat“.

Den Beginn macht in dieser

Spielzeit „Der gestiefelte Kater“,

eines der beliebtesten Märchen

aus der Sammlung der Gebrüder

Grimm. Thomas Zürn hat

den Märchenstoff für das klassische

Marionettentheater bereits

vor sechs Jahren inszeniert

und gemeinsam mit Diana

Skoda in Szene gesetzt. Sie

präsentieren mit ihren beeindruckenden

Marionetten das

bekannte Volksmärchen in

einer ursprünglichen aber auch

komödiantischen Form.

Vor 30 Jahren feierten Ralf

Königs Comics große Erfolge,

Mitte der 90er Jahre

landete Sönke Wortmanns

gleichnamiger Film mit Til

Schweiger und Katja Riemann

in den Hauptrollen

einen Hit. Und seit dem Sommer

erobert die Komödie um

Axel, Doro und Norbert die

Theaterbühne – mit spritzigen

Texten, ohrwurmverdächtigen

Melodien und viel Witz garantiert

die Produktion ein frisches

und unterhaltsames Musicalerlebnis

der Extraklasse!

Axel und Doro könnten so

glücklich sein – sie sind jung,

sexy und verliebt. Doch während

Doro für eine Beziehung

bereit ist, kann Axel sich nicht

vorstellen, seine unwiderstehliche

Männlichkeit nur einer

ELBVORORTE

Allein der Besuch des Theatersaals

im Jenisch Haus ist

einen Besuch wert. Durch das

großzügige Foyer des einstigen

Landsitzes Baron Voghts mit

seinen großzügig-klasizistischen

Stuckverzierungen gelangen

die Besucher über das

großzügige Treppenhaus im

Zentrum des Jenisch Hauses in

die erste Etage und dann weiter

über eine kleinere Treppe in die

Dachetage der Villa, in der sich

auch der Marionettentheatersaal

befindet. 40 bis 50 Zuschauer

finden hier Platz vor

der kleinen Marionettenbühne,

auf der Thomas Zürn und seine

Kollegen Magisches vollbringen:

Die Zuschauer werden

auf’s Angenehmste in eine

phantastische Märchenwelt

entführt. Die Marionettenspieler

lassen ihre Puppen lebendig

werden. Dass die Figuren an

Fäden hängen, kann der aufmerksame

Besucher lediglich

an der Art der Bewegung erkennen,

die für das Marionettentheater

so prägend ist.

Viel mehr müssen sich die

Marionettenspieler hinter der

Bühne mit den Fäden ihrer

Puppen auseinandersetzen,

denn wenn sich mal zwei

Puppen ineinander verheddern

oder gar purzelbaumschlagend

herunter fallen, dauert es eine

Weile, bis die Fäden entknotet

wurden… – während einer Vorstellung

sollte das möglichst

nicht passieren, denn Handlung,

Musik, Lichtstimmung,

Kulissen und Dialoge sind so

aufeinander abgestimmt, dass

Pannen dieser Art sofort auffallen

würden. Daher ist ein eingespieltes

Team hinter der

Bühne für das Gelingen einer

K u l t u r DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017 • 9

Wer hier die Fäden zieht, hat die Geschichte in der Hand

Magisches Marionettentheater im Jenisch Haus | Markus Krohn

GROß FLOTTBEK

Marionettenspieler Diana Skoda, Peter Ross und Thomas Zürn mit Marionetten aus „Der gestiefelte Kater“

Blick hinter die Kulissen

Frau zu widmen. Und so kommt

es wie es kommen muss: Doro

erwischt ihren Axel in flagranti

mit einer anderen und wirft

ihn kurzerhand aus ihrer Wohnung

und aus ihrem Leben.

Aber so einfach ist das nicht –

denn Doro ist schwanger.

Axel ahnt nichts von seinem

Vaterglück. Stattdessen trifft er

Norbert, der ihn sehr bereitwillig

bei sich aufnimmt, denn

Axel ist nicht nur für die Frauenwelt

eine interessante Herausforderung…

Und während

Norbert ihn in eine Szene einführt,

die für Axel in jeglicher

Hinsicht vollkommen neu ist,

begibt sich Doro auf verzweifelte

Suche nach dem Vater

ihres ungeborenen Kindes…

und findet ihn im Bett mit

Norbert. Eine Reihe von

Marionettentheater-Aufführung

unerlässlich. Die Mitspieler

verlassen sich hundertprozentig

aufeinander, jeder

Handgriff muss sitzen. Hochkonzentration

hinter der Bühne.

Neben Thomas Zürn sind das

bei der Inszenierung von „Der

gestiefelte Kater“ Diana Skoda

und Peter Ross.

Der Groß-Flottbeker und Marionettentheatergründer

Thomas

Zürn ist ursprünglich ausgebildeter

Holzbildhauer. Von

1993 bis 2000 lernte er das Marionettenspiel

beim Schwäbisch

Haller Marionettentheater

„Gerhards Marionetten“ kennen.

Für ihn eine „geniale Erweiterung

für einen Holzschnitzer“.

Vor 17 Jahren gründete

er seine eigene Bühne und

entwickelte eigene Inszenierungen

im Tourneebetrieb. Aber

nicht nur: Auch die Kulissen,

Kostüme, Puppen...

Unterstützt wird er von Diana

Skoda, studierte Illustratorin

und Grafikerin, die sich vor

allem um die Gestaltung der

Jung, sexy, verliebt – aber auch glücklich?

Ralf Königs Comic »Der bewegte Mann« auf der Theaterbühne im Altonaer Theater. Vorstellungen bis zum 13. Januar | Konrad Matzen

Es geht heiß her auf der Bühne des Altonaer Theaters

Foto: Baraniak

Foto: Krohn

Foto: Krohn

Missverständnissen und emotionales

Chaos sind definitiv

vorprogrammiert.

Zwischen Potenzmitteln und

bauchfreien Sporttops, Diskussionen

zu Tofuwurst und

Monogamie ist „Der bewegte

Mann“ eine musikalische Komödie,

die voller Witz und

Ironie mit nahezu allen Klischees

hetero- und homosexueller

Beziehungen spielt. Dabei

treibt jede der Figuren das

Gleiche an: die Sehnsucht nach

der großen Liebe.

Der Bewegte Mann

Vorstellungen bis 13. Januar im

Altonaer Theater

Museumstraße 17

Tel.: 39 90 58 70

www.altonaer-theater.de

Karten: 36–56 €

Kulissen kümmert. Das Marionettenspielen

lernte sie bei

Thomas Zürn im laufenden

Betrieb.

Ebenfalls seit Jahren dabei ist

Peter Ross, der erfahrenste Marionettenspieler

und Schauspieler

im Team. Früher war

Ross Sprecher bei der Augsburger

Puppenkiste, die die

meisten Kinder und Erwachsenen

heute noch mit Inszenierungen

wie „Urmel aus dem

Eis“ oder „Jim Knopf und Lukas

der Lokomotivführer“ aus dem

Fernsehen kennen.

Unterstützt werden die drei bei

einigen Vorstellungen mit Live-

Musik von den Musikerinnen

Christine Brückner (Akkordeon,

Komposition), Dorothea

Geiger (Violine), und Mareike

Reinert (Querflöte).

Der Spielplan liest sich wie ein

Programm für Kinder. Dementsprechend

sind im Jenisch-

Haus viele Familien anzutreffen.

Auch Sonderaufführungen

für Kindergärten bietet das

Theater an. Allerdings schätzen

zunehmend auch Erwachsene

die Kunstform des Marionettentheaters.

Die Inszenierungen

von beliebter Kinder- und Jugendliteratur

wie „Der gestiefelte

Kater“, „Der Kaiser und die

Nachtigall“ oder „Die Kleine

Hexe“, „Der kleine Prinz“ und

„Krabat“ sind künstlerisch

liebe- und hochanspruchsvoll

inszeniert. Besonders beeindruckend

sind die vielen kleinen

kreativen Ideen, die die

Stücke liebenswert machen und

den Theaterbesucher manchmal

auch schmunzeln lassen. Ein

Genuss für jeden Erwachsenen,

aber auch für Kinder.

Marionettentheater

im Jenisch Haus

Baron-Voght-Straße 50

www.marionetten-spieler.de

Vorstellungen Sbd. und So. 15

Uhr, ggf. Sondervorstellungen

Dezember: Der Kaiser und die

Nachtigall;

Januar: Die kleine Hexe;

Februar: Kalif Storch

März: Krabat und Eine Reise

in die Kleine Welt

April: Der Kleine Prinz

Draussen vor der Tür

In Hamburg kann ja alles zum

Musical werden. Schwarzhumorig

und hintergründig widmen

sich die Musiker „Engelbach&Weinand“

erneut der

Musicaliserung ungeeigneter

Stoffe.

Dabei gerät Kriegsheimkehrer

Beckmann ins taumelnde Gedränge

einer amüsierwütigen

Nachkriegs-Reeperbahn. Ein

zweifelhafter Theaterdirektor

haut in die verstimmten Saiten

des Klaviers und der einbeinige

Chor der Kriegsversehrten schlägt

mit seinen Krücken den Takt

dazu. Hervor blitzt der Kern der

Fabel: die schlichte Erzählung

vom Außenseiter, dem die

Gesellschaft keinen Raum lässt.

Vorstellungen bis zum 31.12.

(8–18 €). VVK: comfortticket.de

Lichthof-Theater

Bahrenfelder Chaussee 14

Tel.: 85 50 08 40

www.lichthof-theater.de


10 • DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017

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Foto: Berg

Yared Dibaba

und die Schlickrutscher

Die Weihnachtstour

»Wiehnachten op Platt«

Kurz vor dem 24. Dezember

werden die Schenefelder

nochmal richtig auf das

Weihnachtsfest eingestimmt,

und zwar auf Plattdeutsch!

Der bekannte Moderator,

Sänger, Schauspieler und

Entertainer Yared Dibaba

kommt mit seinen Schlickrutschern

in das FORUM

SCHENEFELD.

Mit „Wiehnachten op Platt“ möchte Yared Dibaba seine Gäste auf besondere Art auf das bevorstehende

Fest vorbereiten, ganz bestimmt wird das ein besonderer Abend in der Adventszeit!

Yared Dibaba bereitet Sie auf die Weihnachtsfeiertage vor. Mit Musik, Anekdoten und Spielchen

lässt er Sie den Vorbereitungsstress in den Weihnachtstagen zumindest für einen Moment vergessen

und zeigt Ihnen, wie dieses fröhliche Fest in aller Welt gefeiert wird. Freuen Sie sich auf

einen Abend, der lustig, manchmal ernsthaft und vor allem weihnachtlich wird!

Termin: 21. Dezember 2017 | Ort: Forum Schenefeld, Achter de Weiden

Eintritt: 22,– bis 30,– € zzgl. Vorverkausfgebühr

Karten: (040) 830 70 73 oder E-Mail: info@juks-schenefeld.de

www.forumschenefeld.de

La Rondine – Die Schwalbe

Die lyrische Komödie von Giacomo Puccini spielt im Paris von

damals und heute. Im Modesalon „Rambaldo“ wird die neueste

Kollektion des Meisters einem letzten Testlauf unterzogen.

Magda, seine Geliebte und sein Topmodel ist von einer unstillbaren

Sehnsucht getrieben. Sie will, gleich einer Schwalbe sich aufschwingen

in weite Fernen, auf der Suche nach dem alles erfüllenden

Glück. Als Roger, ein braver junger Mann aus der Provinz

plötzlich im Salon auftaucht, glaubt Magda in ihm das Ziel ihrer

Sehnsucht zu erkennen, so wie Roger in ihr das Idealbild seiner

Traumfrau zu finden meint. Im tanzenden Trubel des Pariser

Nachtlebens versprechen sie sich gegenseitig Liebe und häusliches

Glück. Magda beendet ihre Beziehung zu Rambaldo und

verabschiedet sich von Paris. Doch ihre Sehnsucht stillt sich

nicht. Sie fühlt sich eingeengt und abgeschnitten von allem. Diese

Welt ist ihr zu klein. Wieder will die Schwalbe ihre Flügel ausbreiten und sich davon machen ins

unbestimmte „Irgendwohin“. Ahnungsvoll vernimmt sie die lockenden Stimmen aus Paris und

sie weiß, dass sie ihr Leben wieder einmal verändern muss. Schweren Herzens bittet sie Roger

um Verzeihung, ohne genau zu wissen, wohin ihre Flügel sie tragen werden.

»La Rondine – Die Schwalbe« gehört zu Puccinis erheiternsten Opern. Luftig und leicht!

Buchbar auch mit 4-Gänge Menü (bitte mindestens drei Tage im Voraus buchen)

Termine: 15. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018

Ort: Allee Theater, Max-Brauer-Allee 76 | Eintritt: 29,50 – 39,50 €

www.alleetheater.de

Foto: Dr. Joachim Fflügel

Foto:SHMH

Weihnachtsmesse 2017

Am 3. Adventswochenende zeigt sich das Altonaer Museum

wieder ganz im weihnachtlichen Glanz: die diesjährige

Weihnachtsmesse lädt die Besucher zum Shoppen, Entdecken,

Mitmachen und Genießen ein. Mehr als 70 Kunsthandwerker

und Designer aus Norddeutschland bieten eine

große Auswahl an abwechslungsreichen Dekorations- und

Geschenkideen zum Kauf an. Neben Weihnachtsartikel aller

Art gibt es Schmuckunikate – u.a. aus Bernstein – norddeutsche

Köstlichkeiten, handgemachte Papiere, Filztaschen,

Treibholzlampen, Stickwaren und eine breite Vielfalt modischer

Accessoires.

Die Besucher im Altonaer Museum erleben einen Weihnachtsbummel

der besonderen Art, der von einem musealen und

weihnachtlichen Programm für die ganze Familie begleitet wird. Eröffnet wird die diesjährige

Weihnachtsmesse mit dem ChorAltona und dem Kleinen Kantatenorchester, die Advents- und

Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen darbieten.

Termine: 15.–17.12., Fr 15–18 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr | Eintritt: 5,– € incl. Museumseintritt,

Ort: Altonaer Museum, Museumstraße 23 | www.altonaermuseum.de

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Silvester im Casino«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 21.12.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Am 31.12.2017 lädt das Casino

Schenefeld ab 20 Uhr im spielerisch-festlichen

Rahmen zur

Nacht der Nächte. Ein Dance

Floor im Event-Bereich, kulinarische

Leckerbissen, Fun-Spiele

und vieles mehr versprechen

eine aufregende Silvesternacht.

3x2

Karten für

Silvester

ab 18 Jahre!

Spielend ins neue Jahr tanzen

Nach einem Begrüßungsdrink

starten kostenlose Fun- und

Geschicklichkeitsspiele, bei

denen es ums Vergnügen und

um Sachpreise geht. Alle

Spieltische, also Roulette, Black

Jack und Poker, sind selbstverständlich

regulär geöffnet. Im

Eventbereich sorgt ein DJ mit

aktuellen Hits und Partymusik

für ausgelassene Stimmung

und fordert zum Tanzen bis

spät in die Nacht auf.

Kulinarisch werden die Gäste

mit kleinen Leckereien eines

Snack Buffets verwöhnt, das im

Spielsaal gereicht wird. Um

Mitternacht wird stilvoll auf

das neue Jahr angestoßen und

anschließend silvester-typisch

Berliner gereicht.

CASINO Schenefeld

Termin: 31. Dezember ab 20 Uhr

(Einlass nur mit Personalausweis

und ab 18!)

Preise: 35,– € pro Person incl.

Begrüßungsdrink, Fun-Spiele,

Berliner, Snack Buffet und der

obligatorische Mitternachtssekt.

Vorverkauf: Tel. (040) 839 00 20

oder www.shop.casino-sh.de

www.casino-sh.de

ONAIR – A Winter Concert

Leuchtende Stimmen in der dunklen

Jahreszeit.

Schon früh kommt die Dunkelheit,

die Temperaturen sinken, der erste

Schnee ist gefallen, die Welt wird

etwas stiller – der Winter hält

Einzug. Die Klangzauberer von

ONAIR fragen: Wie klingt der

Winter? Kann man klirrende Kälte

nicht nur sehen und fühlen, sondern

auch hören?

Sechs Stimmen, ein Klangkörper:

Die vielfach preisgekrönte Berliner

Vokalformation ONAIR singt „A Winter Concert“. Eine musikalische Reise durch die kalte, dunkle

und stille Jahreszeit... Mit einer emotionalen Mischung aus poppigen und klassischen

Musikstücken, die unser Herz erwärmen, weil sie voller Kraft und Schönheit sind. Darunter

ONAIR-typische Vocal-Pop-Arrangements u.a. von Silje Neergard („Be still my heart“), Sting

(„The Haunds Of Winter“), Tori Amos („Winter“), Cold Play („Fix you“), sowie Bearbeitungen von

Kirchenliedern („Es ist ein Ros entsprungen“) und klassischem Liedgut (Franz Schuberts

„Winterreise“). Natürlich auch ein paar der schönsten sphärischen Songs aus den ersten beiden

ONAIR-Programmen und, wie immer bei ONAIR, die eine oder andere spannende

Neuentdeckung.

Ein emotional dichter Abend, der den Winter in all seiner Schönheit zelebriert. Kraftvoll, energetisch,

berührend und glitzernd wie frisch gefallener Schnee in der Wintersonne...

Termin: 28.12. 20 Uhr | Ort: Kulturkirche Altona, Bei der Johanniskirche 22

Eintritt: 26,50 € | Vorverkauf: www.eventim.de | www.kulturkirche.de

Kantorei Rissen singt Bachs

Weihnachtsoratorium I–III

Am 3. Advent, den 17. Dezember singt die

Kantorei Rissen das Weihnachtsoratorium

von Johann Sebastian Bach. Um 18.30 Uhr

sind in der Johanneskirche die Kantaten

I bis III zu hören. Ideal als Geschenk oder

um sich selbst etwas Gutes zu tun und die

Adventszeit mit einem Konzert zu genießen.

Das Orchester Rissen, unterstützt von

Musikern der Hamburger Philharmoniker,

begleitet den Chor und die Solisten

Antje Bornemeier (Sopran), Christa Bonhoff

(Alt), Dantes Diwiak (Tenor) und Hao Wang

(Bass). Die Leitung hat Kantorin Petra Müller.

Termin: 17.12. 18.30 Uhr

Eintritt: 7,– bis 25,– €

Vorverkauf: Buchhandlung Kötz & Buchenau

Ort: Johanneskirche Rissen, Raalandsweg 5

www.johannesgemeinde.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 18. Januar 2018

Redaktionsschluss: 10. Januar 2018

Foto: Michael Petersohn


12 • DorfStadt-Zeitung 17/2017 • 14.12.2017

Am 28. März 2018 ist

Schluss: Dann schließt die

Esso-Tankstelle an der Elb -

chaussee ihre Pforten zu -

gunsten von Wohnungsbau

in Blankenese.

Gerade erst berichteten verschiedene

Medien über den

Verkauf der Esso-Tankstellen

an die britische EG-Group.

Rund 1.000 Esso-Tankstellen

sollen nach Zustimmung des

Kartellamtes bis Ende kommenden

Jahrs an die Briten gehen.

Die Tankstellen sollen nach

Presseberichten weiter unter

dem Namen Esso firmieren. Die

Belieferung der Kraftstoffe und

Motoröle übernimmt nach wie

vor ExxonMobil. Das operative

Geschäft übernimmt demnach

die EG Group, die in die Mo -

dernisierung und den Ausbau

des Tankstellennetzes investieren

wolle, hieß es übereinstimmend.

ExxonMobile und EG

Group arbeiten bereits in

Großbrittannien und Frank -

BLANKENESE

I m G e s p r ä c h

Elbchaussee: Esso-Tankstelle schließt

ExxonMobil verkauft Grundstück zugunsten Wohnungsbau | Markus Krohn

Die ESSO-Tankstelle an der Elbchaussee schließt zum 28. März 2018. Die ESSO-Tankstelle in Rissen soll dagegen bleiben.

Monika Jäger mit Felix Baumann und Carola Webers

Fotos: Krohn

reich zusammen, auch für

Italien wurde eine ähnliche

Ver einbarung getroffen. Auch

ExxonMobil will in die Pro -

dukte und das Marketing investieren.

Neben den Verkaufserlösen der

Marke Esso will Exxon offensichtlich

weitere finanzielle

Ressourcen gewinnen und verkauft

daher an unterschiedlichen

Standorten in Deutsch -

land wertvolle Grundstücke, so

auch in Blankenese. „An unserem

Umsatz liegt es definitiv

nicht“ stellt Monika Jäger klar.

Sie ist seit 34 Jahren Betrei be -

rin der Tankstelle.

Sie ist nach eigenen Worten

Monika Jäger an der Kasse

über die erste Enttäuschung

bereits hinweg und schaut nach

vorn, auch wenn sie die Schlie -

ßung ihrer Tankstelle bedauert.

Die heute 53-jährige Friseurin

war die erste Frau, die überhaupt

eine Tank stelle übernahm.

„Das war da mals in vielen Me -

dien Thema“, erinnert sie sich.

„Aber ich habe keine Lust zu

jammern“, meint die Unterneh -

me rin, die sicher schon eine

Idee für die Zeit nach dem 1.

April hat, aber noch nichts

dazu sagen möchte. Trotzdem:

Ein bisschen Wehmut ist schon

dabei, wenn sie mit ihren

Mitarbeitern auf die lange Zeit

der Zusam menarbeit zurück

blickt. „Wir waren ja nicht nur

Tankstelle, wir waren Nach -

barschafts-Treff punkt“. Und

eine von zwei Tankstellen an

der Elbchaus see...

Das ist demnächst Geschichte.

Auf dem 4.800 Quadratmeter

großen Grundstück sollen

angeblich Wohnungen gebaut

werden, vermutlich sehr teure

Eigentumswohnungen. Mit

dem Hirschpark in der Nähe

und in direkter Nachbarschaft

zur Elbe dürften dort etliche

exklusive Eigentums woh nun -

gen entstehen, aber nach den

aktuellen Bedingungen im

Wohnungsbau genauso auch

Sozialwohnungen. Mitten in

Blankenese!

»Just Married«

Unter dem Motto „JustMarried“

wurde im November das Do -

mizil am Hirschpark in Katha -

rinenhof am Hirschpark umbenannt.

Interessenten, Bewoh -

nerinnen und Bewohner sowie

deren Angehörige feierten die

Übernahme der Pflege wohn -

anlage durch die Katharinenhof

GmbH (Berlin). Die feierliche

Namensgebung wurde mit Live-

Musik und Buffet begangen.

„Der Katharinenhof versteht

sich als Begegnungsstätte mit

vielfältigen Veranstaltungen,

Konzerten und Lesungen, zu

denen auch Angehörige und

Gäste immer herzlich eingeladen

sind. Mit der Festreihe zur

offiziellen Namensgebung ist

uns ein guter Start gelungen“,

sagte Jörn Somogyvar, Ge -

schäftsführer der Katharinen -

hof Seniorenwohn- und Pfle -

ge anlage Betriebs-GmbH.

Die Katharinenhof GmbH hat

dieses Jahr die drei Pflege -

wohn anlagen der Hamburger

Senioren Domizile GmbH (HSD)

sowie die Ham burger Ambu -

lante Pflege und Physiotherapie

„HAPP“ GmbH in Hamburg

übernommen. Es handelt sich

um insgesamt 335 Plätze in der

vollstationären Pflege und 160

Plätze im Servicewohnen.

Die Katharinenhof Senioren -

wohn- und Pflegeanlage Be -

triebs-GmbH ist seit 1990 im

Bereich Wohnen und Pflege für

ältere Menschen aktiv. Mit dieser

Erfahrung und innovativen

Konzepten betreibt das Unter -

nehmen Pflegewohnanlagen

und Seniorenresidenzen in fünf

Bundesländern. Derzeit verfügt

der Katharinenhof insgesamt

über 2.500 Plätze.

www.katharinenhof.net

Sie erhalten die DorfStadt-Zeitung kostenlos in Ihren Briefkasten | über Auslagen in allen Haspa-Filialen und vielen

weiteren Geschäften sowie online: www.dorfstadt.de – oder jetzt auch ganz bequem im bezahlten Abonnement:

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