FW-Ktn-Dezember2017

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Ausgabe 4/Dezember 2017

Informationszeitung

Freiheitliche Wirtschaft Kärnten

P.b.b. Verlagspostamt - 9020

GZ 02z032674M

Fröhliche Weihnachten und ein erfolgreiches Neues Jahr wünscht

Ihnen die Freiheitliche Wirtschaft Kärnten

Wirtschaft hofft auf Entlastung

durch die neue Bundesregierung

Der frühe Wintereinbruch lässt die Kärntner Tourismusbetriebe auf eine gute

Saison hoffen. Noch fehlen aber viele Fachkräfte. (siehe Bericht auf Seite 3)

Kärnten: Den Stillstand beenden

und die Ärmel aufkrempeln!

Vizepräsident Günter Burger fordert

ein kreatives Wirtschaftsoprogramm

für Kärnten.

Seiten 4/5

Wirtschaftspolitik: „Open mind“

für neue Lösungsansätze nötig

FW-Bundesobamnn Matthias Krenn

setzt große Hoffnungen in eine

neue, bürgerliche Bundesregierung.

Seite 6

Projektentwicklungs Gesmbh

soll Investoren anlocken

Landesrat Gernot Darmann gibt

die Devise „Fairness, Freiheit,

Fortschritt“ aus.

Seite 11


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Ausgabe 4/2017

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Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

3

Stärkung von Tourismus und

Gastronomie ist oberstes Gebot

Der Tourismus braucht dringend Entlastungen und eine Fachkräfteoffensive für den Erhalt

der heimischen Wirtshauskultur.

Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft

ist mit einem BIP-Anteil von mehr als 16

Prozent (2016: 56,5 Milliarden Euro)

ein wesentlicher Pfeiler der österreichischen

Wirtschaft. Der Tourismus ist

einer der wichtigsten Wirtschaftszweige

unseres Landes und sichert

Beschäftigung für die Gesamtbevölkerung,

auch in traditionell benachteiligten

und wirtschaftlich schwächeren

Regionen.

„Die Verlagerungen von Arbeitsplätzen

und Abwanderungen sind, im Gegensatz

zu anderen Wirtschaftszweigen,

hier nicht möglich. Die Wertschöpfung

aus dem Tourismus schafft

neue und sichert bestehende Arbeitsplätze

und soll daher mit verschiedenen

Maßnahmen erhöht werden. Das

Ziel muss eine kontinuierliche Stärkung

der Wirtschaftskraft unserer heimischen

Tourismusbetriebe sein!“, so

der Landesobmann der Freiheitlichen

Wirtschaft Kärnten und Vizepräsident

der Kärntner Wirtschaftskammer Günter

Burger: „Es ist Zeit, sich für erkennbare

Entlastungsmaßnahmen der

heimischen Tourismusbetriebe einzusetzen.

Einige der dringendsten Reformen

wären u.a. die Rücknahme der

Mehrwertsteuererhöhung (von 13 auf

10%), realitätsnahe und praxistaugliche

Abschreibungszeiten, die Streichung

von Bagatellsteuern (z.B. Vergnügungssteuer,

Werbeabgab), der massive

Abbau der nahezu 200

gastronomischen und beherbergungsrelevanten

Auflagen und Vorschriften,

klare gesetzliche und

unbürokratische Regelungen bei kurzfristiger

Mitarbeit von Familienangehörigen,

eine Imageverbesserung von

Gastgewerbeberufen (Verbesserung

der Lehrlingsförderung), Förderung

von Schulschikursen sowie Sommerund

Wintersportwochen, ein Tourismus-Staatsekretariat

sowie die Erhöhung

der Finanzmittel für die

Österreich-Werbung!“

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Sehr geehrte

Damen und Herren, liebe

Wirtschaftstreibende!

Mit Riesenschritten geht ein ereignisreiches

Jahr 2017 seinem Ende

zu. Zunächst darf ich mich bei allen

Mitgliedern, Freunden und Unterstützern

für die gute Zusammenarbeit

und die erwiesene Treue

bedanken. Unser konsequenter Einsatz

für die Belange der einheimischen

Wirtschaft und der Unternehmer

lohnt sich. Die Nationalratswahlen

vom 15. Oktober 2017

bringen endlich die aus unserer

Sicht so notwendige politische

Wende. HC Strache, unser Bundesobmann

Matthais Krenn und unser

Freund Axel Kassegger nehmen direkt

an den Regierungsverhandlungen

mit der ÖVP teil und werden

alles geben, damit ein Gutteil

des Freiheitlichen Wirtschaftsprogramms

in die künftige Regierungsarbeit

einfließen wird. Unsere

Standpunkte sind klar: die Unternehmer

und die Klein- und Mittelbetriebe

müssen steuerlich entlastet

werden, damit wieder investiert

werden kann und neue

Arbeitsplätze entstehen. Auch bei

unserem Bundestag, bei dem

Matthias Krenn mit großartigen 100

Prozent als Bundesobmann bestätigt

wurde, haben wir die Position der

Freiheitlichen Wirtschaft mit großer

Harmonie und geballter Kompetenz

untermauert. Darauf werden wir weiter

aufbauen! Ich wünsche allen ein

frohes Weihnachtsfest und schon

heute viel Glück und Erfolg im

Neuen Jahr!

Mitz herzlichen Grüßen!

Herwig Druml

Landesgeschäftsführer der

Freiheitlichen Wirtschaft Kärnten


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Ausgabe 4/2017

FW-Obmann Günter Burger im Interview zum Jahreswechsel:

FW-Programm als Leitfaden für

die neue Bundesregierung

FW: Herr Vizepräsident, ein für die

FPÖ aber auch die Freiheitliche Wirtschaft

sehr erfolgreiches Jahr geht

dem Ende zu. Was waren die politischen

Highlights aus Ihrer Sicht?

Burger: Man kann ein hartes Arbeitsjahr

nicht unbedingt auf die Highlights

reduzieren. Es geht vielmehr um die

Gesamtheit unserer Tätigkeit, um die

Kontinuität unseres Einsatzes für die

Wirtschaftstreibenden. Aber ich gebe

schon zu, dass das Ergebnis der Nationalratswahlen

und die nunmehr bevorstehende

Regierungsbeteiligung der

Freiheitlichen echte Höhepunkte

waren, auf die wir gemeinsam sehr

lange hingearbeitet haben.

FW: Viel Beachtung und Anerkennung

hat das freiheitliche Wirtschaftsprogramm

gefunden.

Burger: Das ist das Ergebnis vieler Beratungen

auch in den Gremien der

Freiheitlichen Wirtschaft und ich bedanke

mich nochmals bei allen unseren

Mitgliedern und Freunden, die sich

in den Dienst der Sache gestellt und

dieses Programm ausgearbeitet

haben. Jetzt wird unser Wirtschaftsprogramm

u.a. der wirtschaftspolitische

Leitfaden der neuen Koalitionsregierung

sein.

FW: Das heißt, Sie haben gegenüber

der neuen Bundesregierung eine

starke Erwartungshaltung?

Burger: Nicht nur wir, sondern vor

allem die Wirtschaftstreibenden aus

ganz Österreich hoffen, dass der

neuen Bundesregierung ein wirtschaftspolitischer

Wechsel gelingt. In

allen unseren Programm steht: Leistung

muss sich wieder lohnen. Das gilt

für die Arbeitnehmer, für die man eine

Senkung der Lohnnebenkosten zugunsten

höherer Nettolöhne umsetzen

muss, gleichermaßen wie für die Unternehmer,

die am Ende des Tages wieder

Gewinne machen sollen, statt alles

dem Finanzminister abliefern zu müssen.

Das wird die Kaufkraft einerseits

und die Investitionen andererseits ankurbeln.

FW: Bei den laufenden Regierungsverhandlungen

geht es um Positionen

aber auch um Posten. Haben Sie Wünsche?

Burger: Natürlich habe ich als Kärntner

Obmann der Freiheitlichen Wirtschaft

auch Wünsche. Aber jetzt ist nicht die

Zeit dafür, Personalwünsche zu äußern.

Jetzt geht es um ein modernes Wirtschaftsprogramm

für Österreich, das

auch maßgeblich unsere Handschrift

tragen wird. Da bin ich mir schon

deshalb sicher, weil unser Bundesobmann

Matthias Krenn selbst und

einige sehr vertraute Unternehmer an

den Verhandlungen beteiligt sind.

FW: Wir kommen zu Kärnten, wo bereits

am 4. März nächsten Jahres Landtagswahlen

stattfinden. Was sind Ihre

Erwartungen?

Burger: Wir waren als Wirtschaftspolitiker

und Standesvertreter in den letzten

Jahren sehr gut beraten, uns nicht

in die Tagespolitik einzumischen, aber

ich darf schon festhalten, dass sich

meine Zufriedenheit mit der rotschwarz-grünen

Koalition in

Kärnten sehr in Grenzen hält.

Diese Koalition ist mit großem

Theaterdonner angetreten,

um große

Lösungen anzubieten.

Herausgekommen sind

allerdings deutlich mehr

Schulden für das Land,

deutlich mehr Arbeitslose

und vor allem keine Vision, wie es

mit Kärnten wirtschaftlich weitergehen

soll. Wer die Entwicklungsagentur zusperrt,

den Flughafen Klagenfurt ins

Abseits führt und sich noch immer weigert,

die Kärnten-Werbung zu privatisieren,

braucht sich nicht zu wundern,

wenn in unserem Bundesland nichts

weitergeht.

FW: Was sollte sich ändern?

Burger: So wie auf Bundesebene ist es

auch in Kärnten. Statt Stillstand und

achselzuckendem Nichtstun müssen

die Politiker die Ärmel hinaufkrempeln

und wieder aktiv für Kärnten arbeiten.


Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Und zwar auf nationaler wie auch auf

internationaler Ebene. Ich glaube nicht,

dass die derzeitige Koalition die Kraft

aufbringt, den verfahrenen Karren wieder

flott zu machen.

FW: Wem trauen Sie das zu?

Burger: Das traue ich meinem Freund

Gernot Darmann sicher zu, der die nötige

Jugend, das erforderliche Selbstbewusstsein

und übrigens auch ein

sehr gutes Team aufbringt, um in Kärnten

wieder vieles zum Positiven zu

wandeln. So wie auf Bundesebene

wird es auch auf Landesebene ein

kreatives Programm für die Zukunft

geben müssen. Wie ich höre, wird die

FPÖ ein solches in Kürze vorlegen.

FW: Wie verbringen Sie die Festtage?

Burger: Als Unternehmer nutzt man

natürlich die Tage zwischen den Feiertagen

um sich Gedanken zu machen,

welche Ziele fürs neue Jahr angestrebt

werden. Familiär werden es ganz besondere

Weihnachten, da wir erstmals

Weihnachten mit unserer sechs Monate

alten Enkeltochter feiern dürfen.

Allen Unternehmerinnen und allen Unternehmern,

allen Freunden und Unterstützern

wünsche ich ein frohes

Weihnachtsfest und ein erfolgreiches

Neues Jahr!

FW: Wir schließen uns den Wünschen

an und danken für das Gespräch.

Der starke Besuch beim traditionellen Maronifest war ein Beweis, dass

das Vertrauen in die Freiheitlichen wieder wächst. Vizepräsident KommR

Günter Burger und Landesrat Gernot Darmann bedankten sich bei den

Wirtsleuten Michi und Peter vom Fischerwirt sowie den Sponsoren.


Am Landesfeiertag hatte Vizepräsident KommR Günter

Georg Burger gemeinsam mit dem GF der Freiheitlichen

Wirtschaft Herwig Druml und Stadtrat

Wolfgang Germ die große Ehre einen von Klagenfurts

Paradewirten, Claus Spitzbart, im Namen des Präsidiums

der WKK eine Auszeichnung in Form einer Ehrenurkunde

zu überreichen.

150 Jahre Donauversicherung, die Vizepräsidenten

der WKK KommR Günter G. Burger und Alfred Trey

überreichten im Namen des Präsidiums eine Ehrenurkunde.

KommR Günter G. Burger überbrachte in

einer kurzen Ansprache auch die Glückwünsche von

Landesrat Mag. Gernot Darmann und WKK Präsidenten

Jürgen Mandl.

Freiheitliche Wirtschaft setzt große

Hoffnung in bürgerliche Regierung!

Die Freiheitliche Wirtschaft bekennt sich klar zu einer bürgerlichen Regierung. Die Wirtschaftsprogramme von ÖVP und FPÖ weisen

viele Gemeinsamkeiten auf und geben entsprechend Hoffnung. „Wenn die Umsetzung gelingt, blicken wir in eine positive Zukunft für

unseren Wirtschaftsstandort!“, so der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft und WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn.

Dass die bürgerliche Achse funktioniert,

zeigt die Zustimmung der Industrie

und des österreichischen

Wirtschaftsbundes zu den Anträgen

der Freiheitlichen Wirtschaft. Ein wichtiges

Anliegen für Krenn ist die Durchforstung

im Bereich der Förderungen.

Gerade Mehrfachförderungen und

Doppelgleisigkeiten sind zu hinterfragen.

Ein „One-Stop-Shop“ für Unternehmensförderungen

und Finanzierungen

würde vieles vereinfachen und

darüber hinaus würde eine deutliche

Ausweitung von Bundeshaftungen für

betriebliche Investitionen wesentlich

mehr Sinn machen als so manche Direktförderung.

Grundsätzlich gilt jedoch:

Die beste Unternehmensförderung

überhaupt ist eine spürbare

Entlastung im Bereich der Unternehmensbesteuerung

sowie bei den

Lohnnebenkosten und ein Ende der

„Kalten Progression“.

„Eine grundlegende Voraussetzung für

einen funktionierenden Wirtschaftsstandort

ist auch die Bewältigung des

Facharbeitermangels. Hier muss sichergestellt

werden, dass junge Menschen

in jenen Bereichen qualifiziert

ausgebildet werden, wo auch tatsächlich

Nachfrage besteht. Dazu gehören

besonders die Aufwertung

der Lehrberufe sowie

neue zukunftsorientierte

Berufsbilder!“ so

Krenn weiter.

Die Freiheitliche Wirtschaft

steht für die

Stärkung der Betriebsebene,

wobei

eine Flexibilisierung

der Arbeitszeitgesetze

nicht zu Einkommenseinbußen

führen darf.

Der Begriff der

Arbeit muss

neu gedacht

werden. Für

die Freiheitliche

Wirtschaft

ist klar:

„Wenn wir

den Standort Österreich wieder auf

nachhaltige, zukunftsorientierte Beine

stellen wollen, dann braucht es die Bereitschaft

aller, alte eingefahrene und

aufgeblähte Strukturen in allen Bereichen

kritisch zu hinterfragen.

Fernab von parteipolitischen

Überlegungen Winkelzügen

ist der Begriff „open mind“

gefragt - vor allem auch in

Richtung einer Standortpartnerschaft

als Zukunftsmodell

für einen

starken Wirtschaftsstandort!“,

so FW-Bundesobmann

Matthias

Krenn.


Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Ausgabe 4/2017

Der Präsident der Kärntner

Wirtschaftskammer Jürgen

Mandl appeliert an die

Kärntnerinnen und Kärntner,

ihre Weihnachtseinkäufe im

eigenen Land und bei den

zahlreichen qualifizierten

Fachhändlern zu tätigen.

Foto: WKK/Fritz-Press

„Lassen Sie Ihr Geld im Land!“

Die ersten Briefe ans Christkind sind geschrieben, Dekoartikel und Weihnachtsköstlichkeiten halten nach und nach Einzug. Wie wichtig

es ist, diese Einkäufe regional zu tätigen, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Die Wirtschaftskammer Kärnten nutzt

die Adventzeit, um auf eine wichtige

Thematik aufmerksam zu machen:

nämlich das Einkaufen im eigenen

Land.

Herr Präsident, warum ist es so

wichtig, in Kärnten einzukaufen?

Jürgen Mandl: Der E-Commerce-

Markt wächst und das Überangebot

an Onlinehändlern, die meistens nicht

in Österreich, ja oft sogar nicht einmal

in der EU ihren Sitz haben, steigt.

Dabei liegt das Gute so nah. Durch

unsere Weihnachtskampagne „Heimkaufen“

möchten wir die Konsumentinnen

und Konsumenten darauf

aufmerksam machen, wie wichtig ihre

Kaufentscheidung für unser Bundesland

ist. Bleibt unser Geld in Kärnten

und schafft hier Arbeit und Einkommen?

Oder fließt es an irgendwelche

anonymen Anbieter irgendwo auf der

Welt?

Ist das Internet der „Feind“?

Nein, das möchte ich damit nicht

sagen. Ganz im Gegenteil! Wir haben

eine breite und hervorragende Auswahl

an Kärntner Onlineshops. Ich

spreche einfach davon, dass man

sein hart verdientes Geld bewusster

ausgeben soll. Wer im stationären

Handel nicht fündig wird, hat die Möglichkeit,

online bei Kärntner Unternehmern

spezielle Dinge zu finden. Click

& Collect wird ebenfalls immer beliebter.

Man reserviert oder kauft online

und holt es dann direkt im Laden ab.

So kann man sich gleich das Produkt

ansehen, erhält bei Bedarf persönliche

Beratung und findet eventuell auch

andere tolle Dinge.

Das Problem sind also die großen

Plattformen?

Richtig! Der Kaufkraftabfluss ins Internet

kostet uns in Kärnten bereits jetzt

3.000 Arbeitsplätze und somit auch

3.000 Einkommen, die im regionalen

Wirtschaftskreislauf fehlen. Und die

Internetriesen stellen keine Kärntner

an, bilden keine Lehrlinge für unser

Bundesland aus und sponsern beispielsweise

auch keinen örtlichen

Sportverein. Das machen nur Kärntner

Betriebe.

Was kann die Kärntnerin, der Kärntner

beim Einkaufen dagegen tun?

Sie können stolz auf Kärnten sein und

das beim Weihnachtseinkauf auch

zeigen. Meine Bitte: Lassen Sie Ihr

Weihnachtsgeld im Land, gehen Sie

heuer für Ihre Lieben „Heimkaufen“.

Es gibt so viele schöne Geschenke,

die in Kärnten hergestellt werden

oder die zumindest Kärntner Händler

online oder offline anbieten. Wir sollten

global denken, aber regional einkaufen!

Wo gehen Sie denn heuer für Ihr

Christkind „heimkaufen“?

Mit dem „Kärntner Buchhandelsgutschein“

habe ich persönlich schon

viele gute Erfahrungen gemacht – der

sorgt immer für Freude unter unserem

Weihnachtsbaum. Prinzipiell erledige

ich meine Einkäufe bei einem

Stadtbummel inklusive Weihnachtsmarktbesuch.

Aber ich schau mich

bestimmt auch bei den Kärntner Webshops

um, die besondere und zum

Teil ausgefallene Geschenkideen

parat haben.


Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Unternehmer müssen von Bürokratielawinen und Schikanen befreit werden!

Betriebe brauchen mehr Freiraum und Entlastung!

Österreich ist bei der Gesamtsteuerlast der Unternehmen auf Platz fünf in der Europäischen Union. Diesen Umstand gilt es zu beseitigen!

Deutschland erreicht Budgetüberschüsse, obwohl es seinen Bürgern und Unternehmen deutlich weniger Steuern und Abgaben zumutet.

Damit die heimischen Betriebe die

bestmöglichen Rahmenbedingungen

für die freie Entfaltung ihrer Tätigkeit

erhalten, muss die Steuerlast gesenkt

und die Bürokratie bzw. überbordende

Regulierung abgebaut werden.

Folgende Punkte waren Themen der

Regierungsverhandlungen:

• Generelle Vereinfachung des Steuerund

Abgabenrechts

• Systematischer, strukturierter und

nachhaltiger Abbau von überbordenden

Regulierungen inkl. Erweiterung

von Ermessensspielräume

• Mehrfachbestrafungen abschaffen –

Nein zum Kumulationsprinzip

• Qualitativ orientierte Ausschreibungen

forcieren – Umsetzung Bestbieterprinzip

• Vereinfachung des Anlagenrechts –

Eigene gesetzliche Regelung

• Abschaffung der Veröffentlichungspflicht

in der Wiener Zeitung

• Senkung der Lohnzusatzkosten

• Reduktion des KöST-Satzes für nicht

entnommene und reinvestierte Gewinne

von 25 Prozent auf 12,5 Prozent

bei gleichzeitiger Anpassung an

die ESt-Tarifstufen

• Abschaffung der „kalten Progression“

• Erleichterungen (z.B. Erhöhung des

Freibetrages) bei Betriebsübergaben

• Abschaffung von Bagatellsteuern

(z.B. Schaumweinsteuer, Werbesteuer,

Flugabgabe, Rechtsgeschäftsgebühren,

usw.)

• Anhebung der Grenze für geringwertige

Wirtschaftsgüter auf 2.000 Euro

• Vorsteuerabzug für alle betrieblich

genutzten Fahrzeuge

„Unsere Unternehmer brauchen Fairness

und Wettbewerbsstärke, um auf

dem Markt bestehen zu können.

Daher ist es wichtig, Steuern zu senken,

Wachstumsimpulse zu setzen und

Finanzierungen sicherzustellen, um

die Infrastruktur auszubauen!“ so der

Obmann der Freiheitlichen Wirtschaft

Kärnten, WKK-Vizepräsident Günter

Burger.

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Ausgabe 4/2017

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Freiheitliche erwirken

Entlastungsmaßnahmen

Erhöhung des Zuschusses zur Entgeltfortzahlung, Ausbau SVA-

Unterstützung, Abschaffung Auflösungsabgabe

Ab 1. Juli 2018 gibt es für alle Unternehmen mit bis zu zehn

Mitarbeitern eine spürbare Entlastung: Der Zuschuss für

Betriebe bei der Entgeltfortzahlung wird von 50 auf 75

Prozent erhöht und die Unterstützungsleistungen für Betriebe

bis fünfzig Mitarbeitern bleiben aufrecht. Durch die

Ausweitung des Zuschusses profitieren Betriebe und Mitarbeiter,

da ihre Arbeitsplätze abgesichert werden.

Die SVA-Unterstützungsleistung bei lang andauernder Erkrankung

wird ab 1. Juli 2018 – für Betriebe mit weniger

als 25 Beschäftigte – rückwirkend ab dem 4. Tag der

Krankheit ausbezahlt, wenn der Krankenstand mindestens

43 Tage anhält. Gerade EPU profitieren von dieser Maßnahme,

da lange Erkrankungen existenzbedrohend sein

können.

„Eine Entlastung für alle heimischen Unternehmen bringt

die gänzliche Abschaffung der Auflösungsabgabe. Diese

ärgerliche Strafsteuer gehört nun endlich der Geschichte

an“, teilt FW-Bundesobmann WKÖ-Vizepräsident Bgm.

Matthias Krenn mit.


Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Fairness, Freiheit, Fortschritt für die Kärntner Wirtschaft!

Projektentwicklungs-Gesellschaft als Motor für

die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Unter dem Motto „Fairness, Freiheit, Fortschritt auch für die Kärntner Wirtschaft“ präsentierte der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat

Mag. Gernot Darmann kürzlich die Eckpunkte des FPÖ-Wirtschaftsprogramms und die Idee einer eigenen Projektentwicklungs-Gesellschaft

für Kärnten.

Darmann erklärte, dass vom FPÖ-Wirtschaftsprogramm

Unternehmer wie

Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren.

„Leistung muss wieder belohnt

werden, das betrifft Unternehmer genauso

wie Arbeitnehmer oder Menschen

im Ehrenamt“, fordert Darmann

eine dringend notwendige steuerliche

Entlastung ein. Ein großes Problem sei

auch der Umstand, dass Unternehmen

kaum mehr Lehrlinge aufnehmen

könnten. Eine entsprechende Unterstützung

der Lehrlingsausbildung

und der Lehre mit Matura seien daher

entscheidende FPÖ-Forderungen.

Schließlich brauche es auch mehr Investitionen

im Bereich der Infrastruktur,

um als Standort attraktiv für die Ansiedelung

neuer Unternehmern und

damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze

zu werden.

Darmann betonte, dass Kärnten

eine fortschrittliche Standortpolitik

brauche. Hier sei man

auf die Idee einer Kärntner Projektentwicklungs-Gesellschaft

gekommen. „Diese Lösung

zur Belebung der Kärntner

Wirtschaft sieht fertige

Projekte vor, die

von der Industrie

bis hin zum Tourismus

reichen“,

so Darmann.

Derzeit würden

Unternehmer neben der enormen

Steuerlast und den Auflagen auch

wegen langer Behördenverfahren vor

Investitionen im Land zurückschrecken,

betont der FPÖ-

Obmann. Alle bestehenden

Gesellschaften und Abteilungen

des Landes müssten

der Projektentwicklungs-

Gesellschaft zuarbeiten.

„Projekte werden fertig

geplant und genehmigt

und dann in einer Projektliste

Unternehmern

und Investoren national

und international

angeboten“, fasst Darmann

zusammen.

Die Kärntner Raiffeisenbanken wünschen eine

schöne Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr.

www.raiffeisen.at/ktn


Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Freiheitliche Wirtschaft Kärnten, Lastenstraße 26, 9020 Klagenfurt

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