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E_1928_Zeitung_Nr.079

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18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE 1928 — N°79 Geschlossene Zweiplätzer-Kabine in luxuriöser Ausstattung, 5 Zylinder, mit Doppel-Magnet „Scintilla" und doppelter Benzin- und Oelleitung. 165 km Stundengeschwindigkeit. Emil Baumberger, Zürich H. Strasser, Grossgarage, Flawil Th. Disteli & Co., Ölten Hs. Huber, Autos, Dornbirn modele 1928 roulee 4000 km, conduite interieure, 4 portes, ä vendre ä prix tout ä fait exceptionnel. S'adresser sous chiffre 37257 ä la 2 Revue Automobile, Berns. Torpedo, 6pl., neuer Zustand, Scintilla-Anlasser und -Beleuchtung, reichhalt. Ausrüst., ganz billig zu verkaufen Offerten unter Chiffre 37288 an die III Automobil-Revue, Bern. Zu Camion senz-Gaosenaii auch ältere Typen Ersatzteile ab Lager soüer fl.-0.jas8! Tel. Safran 2700 empfiehlt sich für alle im Fach vorkommenden Arbeiten. 3S£* Massige Preise. "3BL A. Rutimann Oham. Seit. Occasion! 1925, 4 Zylinder, mit Ia. 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Man kann sich zum faschistischen Regime in Italien einstellen wie man will, eines muss anerkannt werden, es wird unter Mussolini grosszügig und zielsicher gearbeitet. Die Volkswirtschaft Italiens hat keinen leichten Stand. So leidet dieses Land immer noch unter einer prozentual hohen Arbeitslosigkeit, die sich naturgemäss auf den Winter hin noch verstärken Nwird. Zur Hebung dieser Arbeitslosigkeit sieht nun die italienische Regierung weitgreifende Massnahmen vor. Die italienischen Arbeitslosen sollen mit bedeutenden Strassenbauten beschäftigt werden. Nicht weniger als 10,000 Arbeitslose werden 1600 Kilometer Reichsstrassen ausbessern, daneben sollen 50,000 Kilome.ter von Rom ausgehende und von der Grenzen kommende Strassen instand gestellt werden. Im fernem werden die Strecke Vano-Rimini- Bologna-Piacenza, die Küstenstrasse Neapel- Rom und die nördliche und östliche Küstenstrasse Siziliens einer Instandstellung unterzogen. Gleichzeitig soll zwischen Bergamo und Brescia, Venedig und Padua mit dem Bau der grossen Autostrasse Turin-Triest begonnen werden. Das von Mussolini dem grossen Fascistenrat unterbreitete Programm zeigt mit aller Deutlichkeit, wie sehr man in Italien die Bedeutung der modernen Verkehrslinie erkannt hat. Es dürfte dies ein Fingerzeig auch für die kleinere, republikanische Schweiz sein. -t. Strasse Biel-Neuenstadt. Der Kreisoberingenieur III teilt uns mit: Die Staatsstrasse Biel-Neuenstadt d. h. die Strecke Biel-Twann bleibt während den Lesesonntagen vom 23. September bis 21. Oktober für den sämtlichen Auto-, Lastautound Motorverkehr von je 14— I8V2 Uhr geschlossen. Für nach Twann-Neuenstadt können die Strassen Biel, Ilfingen, Lamlingen, Twann oder Biel, Täuffelen, Erlach benützt werden. Gefährlicher Bahnübergang. Man schreibt uns: «Am 12. dies fuhr ich abends im Automobil voir Graben bei M'b. nach Herzogenbuchsee. Um 22 05 am Bahnübergang kurz vor Herzogenbuchsee angelangt, will ich diesen ohne Bedenken kreuzen, da ia die Barriere offen war. Im letzten Moment jedoch schrie mir einer meiner Begleiter zu: «Halt! ein Zug!» Ich stoppte, sah jedoch keine Lichter, indem mir nun das rechter Hand gelegene Bahnwärterhäuschen 'die Aussicht versperrte. In der Tat brauste nun ein Güterzug Richtung Ölten daher und zu gleicher Zeit auf dem hinteren Geleise ein Personen- oder Schnellzug, Richtung Bern. Eine minime Zeitdifferenz von 15, höchstens 20 Sekunden hätte genügt, um vom einen oder andern Zug zermalmt zu werden. Nun erst sahen wir rechter Hand eine Tafel mit der lakonischen Bemerkung, dass dieser Bahnübergang nur «zeitweise bedient» werde. Jedwelcher Kommentar zu einem solch unverantwortlichen System wird wohl überflüssig sein. Darum, Automobilisten, wenn ihr zukünftig nachts eine Barriere kreuzen wollt, vergewissert euch, ob sie nur zeitweise oder permanent bedient sei. Vor Jahresfrist wurde an diesem Uebergang ein Pferdegespann überfahren und zwei Pferde getötet!» Der Alpenpostverkehr vom 10.—16. September 1928. Auch die zwölfte Fahrwoche weist gegenüber dem Vorjahr einen annähernd so grossen Zuwachs auf. Er beträgt absolut 3143 Reisende, relativ plus 35%. In der zwölften Kurswoche wurden insgesamt 12 174 Reisende transportiert gegenüber 8998 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Grasser nur 11 Steuer-PS Torpedo B (18/20 PS), elektr Licht, mit Anlasser Bosch, 6fach bereift, prima Lederpolsterung, neu lackiert, mit Garantie, 7261 Fr. 4500.— Plätzer IP* ßS 7 Eräi BIN HU MERCEDES-BENZ-AUTOMOBIL A.-G.. ZÜRICH, Badenerstrasse 119. TeL Dto 16.93. ist der oeste örernsbeiag am Höchstem Reibungskoeffizienten, 2-3fach grösserer Haltbarkeit als Nachahmungs-Fabrikate. Zu beziehen durch Auto-Reparaturwerkstätten und vom Ueneral - Vertreten PAUL Ulis, Ingenieur, ZÜRICH t STAUFFACHERSTkASSE 54 Telephon Selnau 6530 Bedeutende Minderfrequenzen haben einzig die Strecken Reichenau-Waldhaus Flims minus 95 und Lukmanier minus 26 zu verzeichnen, währenddem auf den nachgenannten Kursstrecken gute Mehrfrequenzen notiert wurden: Grimsel plus 872, Nesslau— Buchs plus 602, Maloja plus 370 und Furka plus 303. lt. Winterautopost Tiefenkastel-Bivio. Nach dem Fahrplan verkehrt die Autopost auf der Oberhalbsteiner Route bis zum 30. SeptenH ber. Nun soll eine private Gesellschaft versuchen, die Autokurse bis Bivio durchzuführen. Ein vorbildlicher Lehrer! (Eing.) In der «Volksstimme aus dem Fricktal» Nr. 108 vom 15. September 1928, schreibt Herr alt Lehrer Br. in Rheinfelden folgenden Erguss, der verdient, auch in der «Automobil-Revue» tiefer gehängt zu werden: « Rheinfelden. Am letzten Mittwoch von Mägden heimkehrend, benützten wir, um der staubigen und stark von Autos benutzten Strasse auszuweichen, den Waldfussweg auf der westlichen Seite des Tales. Plötzlich sausten auf dem kaum 1/4 m breiten! Fussweg zwei Motorräder in grösster Schnellig~ keit nacheinander vorbei, so dass wir kaum Zeit hatten, uns auf die nahe Wiese zu retten. Die Arroganz dieser Leute überschreitet bald alle Grenzen. Nun ist man nicht einmal mehr in Waldfusswegen sicher. Gebet: Lieber Herrgott, gib uns Fussgängern wieder jene Glieder unserer Vorfahren: vier Hände und einen langen Schwanz, zurück, damit wir im Wald die Bäume leichter erklettern und uns mit dem Schwanz von Ast zu Ast schwingen können, denn auf Erden sind wir im Walde selbst vor unsern Motoraffen nicht mehr sicher ! Amen ! A. Br.» Weiterer Kommentar erübrigt sich!... Seltsame Zustände. Man schreibt uns: Begebenheiten wie « Ende der Saison im Kanton Uri * (Automobil-Revue Nr. 77) ganz ähnlicher Art kann man im Kanton Bern, und zwar in Kandersteg, ia der Hochsaison erleben. Fährt man da ganz gemütlich in Kandersteg ein, befragt sich bei einem! Einheimischen, der Sicherheit halber, ob das Stationieren gestattet sei, was dann natürlich bejaht wird. Die sehr grosse Zahl von anwesenden Autos Hess keinen Zweifel aufkommen, es könnte sich hier um eine Bussenfalle handeln. Der Wagen wird in eine Lücke der bereits stationierten Autokolonne gestellt und dann der projektierte Spaziergang ausgeführt. Zurückgekehrt, stillt man Hunger und Durst im Hotolgarten, dem Standort des Autos gegenüber. Seelenruhig, ohne Belästigung von Seiten eines Verkehrspolizisten, verlässt man Kandersteg. Zirka acht Tage später erscheint ein; Landjäger des Wohnortes, um ein hochnotpeinliches Verhör über die dortige Anwesenheit abzunehmen^ Die Auskunft wird nun in Anbetracht des reinen Gewissens ohne weiteres gegeben. Wieder zirka acht Tage später nun kommt das dickere Ende, fliegt ein Strafmandat ins Haus. Fünf Franken Busse und vier Franken Staatskosten wegen Behinderung des freien Verkehrs durch Aufstellen des Autos Num ... Verletzung von Art. so und so. Wie kann nun ein Auto, das zwischen zwei andern Autos steht, den Verkehr hindern? Die in der Anzeige angegebene Zeit stimmt nun aber ganz und gar nicht. Würde aber ein Diener des Gesetzes die Anzeige erstattet haben, sollte man doch annehmen können, derselbe hätte mindestens die richtige Zeit vorgemerkt. Es drängt sich einem unwillkürlich der Gedanke auf, ob derjenige, der das Stationieren erlaubt, und der Anzeiger nicht ein und dieselbe Person waren. Wenn dem wirklich so wäre, so müsste derselbe an diesem Sonntag einen feinen. Taglohn an Verleidergeldern herausgewirtschaftet haben. Also, Autobesitzer, wenn Ihr in Kandersteg nicht geschröpft werden und euch Aerger ersparen wollt, so vergesst nicht, dass vom Oeschibrückli bi3 Hotel Müller ein Parkverbot bestehen soll. -r. •••••••«•••• Unsere Photos. Photographien von Rennfahrern und Zuschauern, die wir im Laufe dieses Jahres in unsern Spalten veröffentlicht haben, stehen allen Interessenten zur Verfügung. Sie können direkt bei der Redaktion oder gegen Nachnahme bezogen werden. Das erste Stück kostet Fr. 1.50 und jedes weitere Fr. 1.—•• PRQNTO ( /akfü' O'a/we/onslef& DER GARAGETOR-STELLER dev Ihnen Freude macht Keine eingedrückten Kotflügel mehr Sicherer Schatz cesren Windstösse T.Bender. tiütiOtJLA^t. Vert. BK .Prosp. iei.Hoct.7l.tii. Ooeiaorfstr.S ZÜRICH n r •iKzmon

28 Amerikanische Verkehrsprobleme. Einige interessante Streiflichter wirft ein Bericht von F. Arnau, der sich zurzeit im Auftrage des «Berliner Tageblattes» auf einer Amerikareise befindet, auf die bestehenden Verkehrsverhältnisse in dortigen Grossstädten. Seinen Ausführungen entnehmen Wir nachstehende Einzelheiten: Der Hollandtunnel erschliesst den Autos die Fahrt unter dem Hudson. Chicago schafft aus des Michigansees Wasserflächen Autostrassen. Meilenweit werden die Zufahrtsstrassen zu drei-, vier-, fünfreihigen Autowegen verbreitert, und sogar als Einbahnstrassen erschlossen, indem Umleitungswege derselben imposanten Fahrbreite neu erbaut werden. Citygaragen mit dutzendweisen Stockwerken, Dutzenden Aufzügen erstehen. Das vollkommenste Signalwesen wird erdacht, die besten Mannschaften zum Verkehrsdienst herangezogen. Es werden die Strassen unter den Hochbahntragpfeilern für den Automobilverkehr freigemacht. Jegliche Fürsorge erfolgt. Dennoch — und nicht nur In New-York, das ja ein Extrem darstellt — beginnen unlösbare Probleme sich zu zeigen. Sie wurzeln einfach in der Zahl der Autos und in der Tatsache, dass gleichzeitig eben an einem Orte nicht zwei Wagen stehen können. Nehmen wir Boston oder kleinere Plätze New-London, New-Haven, die ausgesprochene Kleinortschaften sind, — der Riese New-York überflutet schon auf zweihundert Meilen und mehr die Verkehrswege. Jedermann hat ein Auto; es ist einfach nicht genug Platz vorhanden. Wohl zeigen mustergültige, in der Mitte der Strassenkreuzung errichtete Blinklichter, deren Säulen die Wegweiseraufschriften tragen, oder mittlere und hohe Signallichttürme, reichliche Verkehrswachen, Warnungslichter, Beschriftungen der Strassendecke, grosse Tafeln und Pfeile und Zeichen die beste Hingabe an die Lösung der Verkehrsprobleme: aber die zwanzig Kilometer lange Strecke über Manhattan bis zur Battery fährt die Subway in 24 Minuten — und ein Auto auf direktem Weg der Hauptstrassen drei Stunden, mit Umwegen über Nebenstrassen 45 bis 60 Minuten. Und aus der Umgebung, vom Weekend, nach der Stadt hinein, nach New-York oder Boston oder Chicago oder Detroit, zu jeder Grossstadt fährt das Auto mit einem Höchstdurchschnitt von 20 bis 25 Kilometern. Das Auto hat unter diesen Umständet seinen Sinn: schnelle Beförderung zu geben, eigentlich verloren. So ist denn das Parken ein Kunststück; nicht nur in New-York, sondern fast überall im starken Verkehr. Es ist an der einen Stelle ganz verboten, an der anderen nur «von — bis» erlaubt, an der dritten für eine halbe oder eine Stunde... Und ein «Tommy» geht stundenweise um jene «Zeit-Plätze» herum und macht irgendwo am Auto — meist am Pneu — mit Farbstift ein Zeichen. Und findet er über die Parkzeit hinaus länger parkende Wagen, legt er sein «Ticket» ans Steuerrad. Da er den Farbstift stets woanders zum Anbringen des Zeichens verwendet, nützt zeitweises Nachschauen nichts. Allerdings soll es Jungens geben, die den Tommy beobachten, nach der Uhr sehen — und mit Ablauf der Zeit das Zeichen entfernen, um sich ihr gutes Trinkgeld beim Fahrer dann einzukassieren... Business ... Alles wird dem Autoverkehr, der dem Amerikaner eben Zeit, also Geschäft, Wirt- t schaftsieben, Prosperität bedeutet, geopfert.' Bürgersteige werden verengt, Häuser niedergelegt, Strassenzüge durchbrochen, umgemodelt, neu eingeteilt. Dennoch: die Verkehrsdichtigkeit scheint jeweils den Massnahmen voranzueilen. Man spricht ernstlich von Stockwerkstrassen, von nach radikalisierten Einbahnanordnungen, von noch häufigeren Unterführungen für Fussgänger — da an den Kreuzungen die Hauptgefahren, nämlich die Zeitverluste, entstehen —, und dennoch fühlt man, dass eben Grenzen da sind, die nicht zu erweitern sind. Vielleich wird mit der Zeit das Auto der Hunderttausende mehr an der Peripherie bleiben, also ein Zubringer vom Heim zur Subway oder Tram oder zum Buss sein, der abends dann die den Bahnen entsteigenden Mengen wieder aufnimmt und in die Einzelquartiere verbringt, — wobei in der «Country» noch mehr, noch breitere, noch gradere und fassungsstärkere Strassen erstehen müssen Und im Zentrum wird das Auto Glied sein zwischen ein, zwei oder mehreren «Blocks» — also Strassenkreuzungen. Für den Transitverkehr durch die Stadt wird es immer ungeeigneter, und was heute New-York ist wird in wenigen Jahren überall sein. Denn das Wachstum der amerikanischen Städte ist phantastisch. Wir müssen aus diesen Tatsachen in erster Linie die Schlussfolgerung ziehen, dass alle Mittel, die die Autosteuern aufbringen, tatsächlich auch dem Wegebau gewidmet werden; in U.S.A. gibt der Staat noch grosse Summen darüber hinaus mit dazu. Dann: das Dichtigkeitsproblem wurzelt zum Teil in der Unmasse der unbewegten, aber parkenden Wagen. Da wir über die Lage der U.S. A.-Grosstädte informiert sänd, können wir vorbeugen; wir müssen Parkplätze schaffen, grösste, ausgedehnteste Parkplätze and Garagen. Und hier sei immerhin eine Tatsache erwähnt. Selbst in den Zentrumslagen ist die New-Yorker Behörde nicht so lächerlich ängstlich, so kleinlich, so ganz am Buchstaben von Gesetzen, die lange vor dem Auto datieren, haftend, wie an vielen Orten bei uns. Es entstehen in dichtesten Wohnvierteln, mit den geringsten, beinahe ohne jegliche Formalitäten, Eisengaragen. In Kellern und in Stockwerken und zu ebener Erde: Garagen. Man fördert den Verkehr, und man hängt längst nicht an einem lächerlichen Zopf. Ein Mangel — dessen Behebung U.S.A. bei uns lernen könnten — ist die Uneinheitlichkeit der Verkehrsregeln. Was in Boston erlaubt ist, ist in Chicago streng verboten, was New-York untersagt, ist in Detroit gestattet. An der Abschaffung dieser Misere wird emsig gearbeitet, — aber zunächst noch vergeblich. Diese Uneinheitlichkeit stört und mindert den Grenzverkehr erheblich, viele Autler bleiben daheim oder im eigenen Landesumkreis, um den sehr heftigen Strafen zu entgehen. Wer allerdings vorsichtig fährt, wird überall den Weg nach den Regeln fahren können. Wundervoll ist die Ruhe des Verkehrs gerade in den Städten. Die Hupe ist zu. D. Wenn nicht gerade jemand in den Wagen hineinläuft, hupt kein Fahrer. Der Fahrer streckt die Hand hinaus; das bedeutet: Achtung. Weiter auch nichts. Er wird rechts und links abbiegen, vielleicht halten. Achtung! Was er tun wird, ist seine Sache.» Z. Wo ist das älteste Automobil? Die Nationale Automobil-Handelskammer der U. S. A. erlässt soeben eine Ausschreibung für eine Konkurrenz über das älteste noch vorhandene und in betriebsfähigem Zustande befindliche Automobil. Zugelassen sind nur Maschinen, deren «Geburtsjahr» über das Jahr 1900 zurückreicht, d. h. noch aus dem vorhergehenden Jahrhundert stammen. Für die ältesten Wagen sind Speziaipreise ausgesetzt. Das älteste Auto soll nach seiner Auffindung an der im Monat Januar 1929 in New-York stattfindenden Automobilausstellung zur Ausstellung gelangen. s. HraaraH^oy^^söHaaKißa^^aiaBBBraBiifiaBHaaiaBEs: eb tbeka ußsL xxtexxu er Kerzen-Lepelstromwandler Hahnen - Bolzen BPßDß ide standsfälxigsten Umänderung und Reparaturen Automobil-Zubehörteile 0. S. Kilometerzähler u. -Uhren LATERNEN - TRICHTER Boyce-Motometer etc. Klaxons FELIX-MOTOREN und BOOTSMOTOREN C.J. MEGEVET - GENF Constructeur ^gjS^j^j^^g|^g|||||||gg|^^yil^^ll^|^^||g^j|||j^|^m^^^^g AUTOMOBTL-REVUC Percy wiedmer, Basel. 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