Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.079

E_1928_Zeitung_Nr.079

AUTOMOBIL-REVUE 192S

AUTOMOBIL-REVUE 192S N°79 Folgende Firmen verwenden Nelson-Bohnalite-Kolben: Adler* Auburn 6 unnd 8 Austro-Fiat* Bianchi * Chrysler 62 Chrysler 72 Chrysler 80 Chevrolet Davis 6 Dodge 4 Dodge 6 Durant 4 und 6 Elcar 6 Falcon Knight Fiat* Flint Gardner 8 Graf & Stift* Hudson Su^er 6 Jordan 6 Jordan 8 Locomobile Martini six * Mc Farlan 8 Mercedes-Benz : ' : Nash Packard 6 rackard 8 Paige 6—75 Paige 8—85 Peerless 6—60 Peerless 6—72 Peerless 6—80 Peerless 6—90 Prae-a * Reo „ Wolverine " Koamer Saf-T-Cab Star 4 Star 6 Stearns Kn. 80 Steyr* Studebaker 8 Studebaker 6 Stutz „Black Hawk" Velie Victory Wanderer * Whippet 98 Willys Knight 56 Willys Knight 70 Willys Knight 66 Acme Brockway Büssing* B) Corbitt Intern ational- Harvester Klieber Magifus* Moreland iNelson & Le Moon Railway Motors Saurer * !>| Seagrave Seiden Six Wheel Co. Stewart Studebaker Bus White Bus Continental Motors * werden von uns beliefert. Lycoming Motors verhindern die. Ausdehnung des Kolbens, daher Einbauspiel noch geringer als bei Grauguss Der einzige wirklich gute Leichtmetallkolben, der heute von allen grossen Automobilfabriken der Welt eingebaut wird. KOLBEN .ALLEINIGE LIZENZINHABER'UND FABRIKANTEN: JUNKER & FERBER VORMALS -WERKE A. ZÜRICH Bei fflnischafff&ifiig eies Nelson sieues^ a&hie man, class Bohnalife-Kolfoen ausgerüstet ist» (UifiSrD iffiotoi* Bei Ersatz: des* ICoSben Blires a&essclil essl separaturbediirffigen Wagens fordere nraan eh üe son Bohna te IC^iisen. Das sehr kleine Binbauspiel, welches der NelsoTi-'BohTialite-Kolben benötigt, bewirkt eine viel grössere Lebensdauer, einen absolut sanften Gang des Motors und einen wesentlich höheren Wirkungsgrad.

79 - 1938 AUTOMOBiL-KfciVUe Arlberg—Eibensee. Clubfahrt des A. C. S. Sektion St. Gaiien-Appenzell. Wer am 9./10. September an der Clubfahrt teilgenommen hat, wird sich noch lange der schönen Erlebnisse, vor allem der zahlreichen, klassischschönen und idyllisch lieblichen Landschaftsbilder erinnern, durch welche die Reise ging. Wie der Wanderer leichten Sinnes und mit leichtem Gepä.ck beweglich in so mancher Beziehung Berge und Täler überwindet, so die kleine, geschlossene Autlergesellschaft von 14 Wagen mit insgesamt 50 Personen, die leicht versammelt und leicht wieder völlig zerstreut, bald da, bald dort auftaucht, um besonders schöne Momente gemeinsam zu erleben. In Feldkirch, das ein recht bewegtes Leben zeigte, trafen wir die ersten Wagen mit A. G. S.-Fähnchen an. Unter einem wolkenlosen Himmel ging 83 dem Arlberg entgegen, durch reizvolle kleine Dörfer, die schon mit Bludenz beginnend, einen gewissen Einschlag von Tirolerart verraten. Bald grüssen von rechts und links herab mächtige Bergriesen, die unsern Säntis um etliche hundert Meter überragen. An der Wasserscheide Nordsee-Schwarzes Meer, umgeben von mächtigen Berggestalten, lagern sich die Gruppen bei angenehmster Temperatur, «wischen verblühten Alpenrosen. In St. Christoph, wo das Tirol und das Linksfahren beginnt, wird schon wieder Halt gemacht; einmal gibt es hier einen guten «Schwarzen» und dann soll auch der Automobilist den mehr als 400 Jahre alten, in Holz geschnitzten, riesigen Schutzpatron St. Christoph respektieren. In St. Anton, der 6 Kilometer entfernten, ersten Tiroler Bahnstation ist Kontrolle für die Einreise ins Tirol, v/as mit zeitraubenden Schreibereien verbunden ist. Der Halt gibt Gelegenheit zu einer kurzen Besichtigimg des schmucken Dörfchens und der Begegnung mit Tirolern in farbigen, kleidsamen Trachten mit breitkrempigen Hüten. Rasch geht es nachher talwärts. Neue Berglandschaften, wildromantische Schluchten, bieten den erstaunten Augen reiche Abwechslung. ,Rosanna heisst der Fluss, der da oben seine Jugend verträllert, um dann später mit der Trisanna bei Landeck vom Inn zur weiteren Reise aufgenommen zu werden. Wie liegt doch dieses' Städtchen Land'jck schön! Der Wiener Fiaker, den wir in den Strassen von Landeck auf seiner Rückreise »Genf-Wien» in bedächtigem Schritt angetroffen haben, hat durchaus in den Rahmen dieses Städtebildes gepaust. Wir steuern nun gegen Imst und weiter dem Fernpass zu. Landschaftlich wohl die schönste Partie der Fahrt ist dieser Pass mit den Berg-, Wald- und Seeherrlichkeiten. Hier glaubt das Augo Ideallandschaften zu erschauen. Smaragdfarbeno Borgscelein umgeben von raschansteigonden Wäldern, Matten und zackigen Berggräten. Der Blick schweift schon zur Zugspitze und zu ,den bayrischen Alpen. An der Zugspitzstation Ehrwald vorbei, erreicht man bald die bayrische Grenze .und weiter gehts nach Garmisch. Es ist abends 6 Uhr. In diesem Zentrum der Fremdenindustrie herrschte reger Sonntagabend-Verkehr. Ausflügler mit und ohne Gamsbart, Kniehosen oder Cher ami schlenderten durch die Strassen und Gassen. Fremdlinge sitzen vor eleganten Restaurants, und schlürfen Eis und Abendkühle und wir gondeln uns so durch bis in die alten malerischen Strassen des angrenzenden Partenkirchen, während oben am Eibsee, im mächtigen Luxushotel der Brüder Terne, schon das Abendessen bereitgestellt wird. Ein nächtliches Gewitter entladet sich auf und unter der Zugspitze und mancher verspätete Tourist kriegt was ab. Die Frage, ob die Prophezeiung des Einheimischen iür gutes Wetter auf den kommenden. Tag zutreffen werde, lässt manchen Blick nach d.er nahen Zugspitze schweifen. Mit dem frühen Erwachen kommt der Drang nach einem Blick in die uns gestern in der Dunkelheit unkenntlich gebliebene Landschaft vor uns. Die Ueberraschung ist gross ob der unbeschreiblichen Schönheit des vor uns liegenden, ungemein malerischen Eibsees, mit dem gewaltigen, felsennackten Zugspitzmassiv. Bas Wetter ist hell, doch hangen Nebelschwaden an der Zugspitze, die bald gehen und leider auch bald wieder kommen. Die Fahrt in der ganzjährig betriebenen Seilbahn dauert 20 Minuten. Auf der deutschen Seite wird gegenwärtig unter Leitung von Herrn Ingenieur Weber, eines Schweizers, dem ein weiterer Landsmann, Herr Grimm, zur Seite steht, eine Zahnradbahn mit elektrischem Antrieb gebaut. Diese Zugspitzenbahn muss bis Ende 1929 betriebsbereit sein. In Anbetracht der unsicheren Wetterlage ontschloss man sich von einer Fahrt auf die Zugspitze abzusehen und den vielgenannten rtnd vielgerühmten bayrischen Königsschlössern einen Besuch abzustatten. Die Wagen waren flott gemacht und dann ging es nach Garmisch-Partenkirchen, das ein werktägliches Aussehen bot. Ein Bild der Nüchternheit, ganz anders als am Abend vorher. Dafür hatte man mehr Zeit, landschaftlich und architektonisch Interessantes zu gemessen. Ueber Lermoos-Reutte-Füssen erreichten wir Hohenschwangau. Die vorgerückte Zeit und der Appetit lud unsere Clubfamilie zum Mittagsmahl im Garten des Hotel Alpenrose am See ein. Nach dem gut servierten Diner zog man in halbstündigem Spaziergang (denn seit Königszeiten dürfen nur Fiaker auf der breiten, schön^i Strasse fahren), nach Schloss Neuschwanstein, dem Lieb- Iingsschloss von Ludwig II., weiland König der Bayer. Umsonst suchst, lieber Wanderer, du nach Erklärung des Baustils. Alle bedeutenderen Stilarten der alten und der neueren Zeit sind in huntein Durcheinander vertreten! Es war nachmittags 3 Uhr, als unsere Wagen zur Rückreise bereit gestellt wurden. Der Weg führte nun zurück nach Reute, dann am malerischen Haldensee vorbei über den Jochpass nach Bad Hindelang-Immenstadt-Weiler-Langen-Bregonz. Das mehrmalige hin- und herpendeln von oesterreichischem auf deutsches Gebiet und umgekehrt, erforderte gute Bereitschaft der Zollpapiere. Pässe würden während der ganzen Fahrt nicht verlangt. Seit dem Haldensee zeigten sich die Landschaften in ausgesprochener Landregenstimmung, bis Immenstadt, wo man über trockene Strassen fuhr. In Bregenz trafen sich eine Reihe von Wagen zu gemeinsamem Halt und wohlverdienter Erfrischung. Reich, ja fast überladen an unvergesslichen Eindrücken, ging es den heimatlichen Penaten entgegen. E. B. A.C.S. SEKTION HAUENSTEIN. Unsere Sektion unternahm mit ihrer Sommerfahrt die erste Auslandtour, für welche die Generalversammlung den schönen Schwarzwald mit dem Feldberg als Ziel bestimmt und der Präsident der Sportskommission, Herr A. Rothenbach, unter Verwendung der sehr verdankenswerten Ratschläge des Herrn Imhof, Präsidenten der Sektion Barsei, ein wohldurchdarchtes Programm aufgestellt hatte. Samstag den 1. September, nachmittags fuhr das G-ros der Wagen und Teilnehmer bei Otterbach-Kleinhüningen über die Grenze und von da teils aruf etlichen gewollten Umwegen, grösstenteils aber auf der streckenweise zwar überaus schlechten « grossen » Strasse nach Freiburg i. B. Ein anderthalbstündiger Halt reichte gerade hin, um nach einer guten Erfrischung im « Dom »-Restaurant das imposante Münster zu besichtigen und im weitern einen kleinen Begriff von der Sehenswürdigkeit dieser schönen, alten Stadt zu bekommen. Im Abendsonnenscheine gings dann in überaus genussreicher Fa-hrt durch das mit Recht berühmte romantische Höllental hinauf, den Titiseo von Ferne grüssend, dem stattlichen Kurort Neustadt zu. Im Hotel Adler- Post, das uns zu Ehren die Schweizerflagge gehisst hatte, wurde die Kolonne "von dem. schon vormittags auf die Reise gegangenen Vortrupp freudig empfangen und von der bestbekannten Hoteliersfamilie Ketterer alsbald einlogiort. Der Sonntag spendete noch schöneres Wetter als der Samstag, und so fuhr man frohgemut durch die liebliche Gegend auf vortrefflichen Strassen in den herrlichen Morgen hinein, über Kappe]—Lenzkirch, wiederum am Titisee vorbei, dorn Feldberg entgegen, wo beim Hotel « Feldbergerhof » parkiert und gerastet und vom Gipfel aus Umschau über die Berge und Täler des Schwarzwildes gehalten wurde. In interessantem Abstieg gela-ngte man durchs hintere Wiesental nach Todtnau und Geschwend, wo links nach Präg abgezweigt und in rassigem Anstieg durch prächtige Wälder das Hochplateau von Bernau und nach kurzer Fahrt St. Blasien, das Arosa des Schwarzwaldes, erreicht wurde. Dem Mittagessen im Kurhaus folgte die Besichtigung des prächtig-renovierten alten Kirchen- Rundbaues und des hübschen Kurgartens. Die Fortsetzung der Fahrt führte hinauf auf die Höhe von Häusern und über die Hügel hinweg südwärts dem Rheine zu. Von Waldshut über Klein-Laufenburg gings ihm entlang bis Säckingen, dem malerischen Trompeterstädtchen. Einer kurzen Rast und Besichtigung folgte der Grenzübertritt und im Abendsonnenschein die Fahrt durchs Frickta'l, über die Staffelegg nach Aa-rau und durchs GÖsgeramt nach Ölten zurück. Mit Fug und Recht durfte der Präsident, Herr Direktor E. Marti, in seinem Abschieds- und Dankesworte der Freude über das restlos gute Gelingen der Fahrt, über die flotte Kameradschaft und über all das Geschaute und Genossene Ausdruck geben, denn die Schwarzwald- Sommertour 1928 wird allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen in lieber, bester Erinnerung bleiben ! Eine Fahrt anderer Art führte die Sektion Samstag den 8. September, um die Mittagszeit aus : Sie hatte es auf Anfrage der Oltner Stadtbehörde übernommen, die Teilnehmer am Schweiz. Sfädtetag durch Gau und die CIus nach BaQsthal und von da über den obern Hauenstein nach Langenbruck, über Bärenwil—Teufelsschlucht—Hägendorf—Ölten auf den untern Hauenstein und über Wisen auf die prächtige Höhe der Frohburg zum Mittagessen im Kurhause zu führen. Gegen 11 Uhr standen über 50 Sektionsmitglieder mit ihren blitzblanken Wagen am neuen Quai bereit. Nachdem die 180 Gäste Platz genommen hatten, ging die lange Kolonne, unter Führung der Herren Direktor Fortsetzung Seite 6. iiHiiifiiinnHiiHiniiiifiss^ HHBHHnHaHnnmSUHBHBHMHHBBHHHgi le URATEUß 1 tes voitures de 6 cylindres sont en vogue Pour alimenter un moteur de 6 cylindres il esf simple de faire un carburateur double öl esf titfficile de faire un carburateur simple OSRAM NITQA GESCHLOSSEN Allwetle*- Seiienteile an jedem offenen Wagen anzubringen. In einigen Minuten aufgesteckt oder weggenommen. affirme une fois de plus sa superiorite avec son carburateur simple pour 6 cylindres, Type MO Vous le voyez ici monte sur moteur Renault Type Vivasix Bei schönem We9fei< durch nichts die Aussicht behindert, bei schlechtem Wetter geschützt wie im geschlossenen Wagen EIGERPLATZ 13 Tel. Bw. 21.06 EIGERPLATZ 13 Agence generale suisse: enr ac mann Bienne Tel. 8.42-8.82 Genaue 9, Flaca des Gan-Hns Tel.Mt..Bl. 56.41 EHHBBBBBBBflflBBBBBB