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E_1929_Zeitung_Nr.056

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sehen. Hoffentlich

sehen. Hoffentlich benfitzen sie ieweilen die Gelegenheit, den praktischen Anschauungsunterricht auch zu beherzigen. Mit diesem Versuch ist die zürcherische Verkehrspolizei einen wesentlichen Schritt in der Modernisierung der Verkehrsregelung weitergegangen und es ist nur zu erwarten, dass die Ergebnisse des Experimentes sie veranlassen werden, auf dem eingeschlagenen Wege vorwärtszustreben und weitere Plätze in den Go and Stop-Betrieb einzubeziehen. Auf diese Weise werden sich auch die .Strassenbenützer viel rascher daran gewöhnen, als wenn sie vielleicht nur alle paar Tage einmal Gelegenheit haben,, die Neuerung selbst praktisch zu studieren und auszuproben. z. Ziinhei N«»#BZ Von dieser Gesetzgebungskompetenz habe der Grosse Rat in verschiedenen Dekreten Gebrauch gemacht,, namentlich auch im Dekret betr. das Automobilkonkordert von 1924. das in Art. 42 Abs. 5 vorschreibe: «Beim Vorbeifahren oder bei Kreuzungen mit Strassenbahnen ist die von der Bahn nicht beanspruchte freie Strassenseite zu benutzen » Damit werde nicht bloss gefordert, dass die von der Strassenbahn beanspruchte Strassenseite beim Vorbeifahren oder bei Kreuzungen mit Strassenbahnen zu räumen sei, sondern es werde auch die positive Erlaubnis gegeben, die freie Strassenseite zu benützen. Anders lautende Gemeindevorschriften würden mit dieser kantonalen Vorschrift in Konflikt geraten, doch brauche die Zweckmäßigkeit der Vorschriften des Gemeinderates nicht erörtert zu werden, weil die Kompetenz der Gemeinde zum Erlass von Vorschriften fehle in einem Gebiete, das von der kantona'lon Gesftzgebung geordnet werde. .Die Gemeinden seien nicht zusfändiq- Verkehrsregeln ober den Motor- und Fahrzeuiverkehr aufzustellen, sie Ttönnten nur die bestehenden Vorschriften anwenden und Anordnungen über die »usserordentliche Inanspruchnahme des öffentlichen Grundes und Bodins durch statianiererrlp Fahrzeuge erlassen. Gegen diesen Regierungsbeschluss wandte sich gung des Regierungsra-t&s vorbehalten und bestimmt, dass die Verordnung nur bis zum Inkraft- dieser Frage zegen die Forderung der Rechtsgleichheit verstösst treten der neuen Verkehrsordnung für die. Stadt Bern gelte. Das Strassenpolizeigesetz sagt nicht, ob auch Dieser Verordnung vorsagte der Regierungsrat hier die Gemeinde zu ergänzenden Vorschriften befugt ist, nachdem der Grosse Rat den Motor- und Fährradverkehr durch Dekrete geordnet hat; es lassen sich Gründe für und gegen eine solche ergänzende Verordnungskompetenz der Gemeinden anführen. Gewiss ist eine möglichst einheitliche Regelung des Motor- und Fahrradverkehrs im Interesse der Sicherheit wünschbar; aoeh mögen besondere örtliche Verhältnisse ein Bedürfnis für die ergänzende Verordnungskompetenz der Gemeinden schaffen, wobei die ergänzenden Gemeindeverordnungen immer noch von der Aufsichtsbehörde, dem Regierungsrat, auf ihre Notwendigkeit und Zweckmässigkeit überprüft werden. Dass die Regelung dieses Verkehrs zu den Aufgaben der Strassenpolizei gehört, wo die Gemeinden zu ergänzenden Vorschriften allgemein ermächtigt sind, spricht für diese Kompetenz; dagegen lässt s'ch aber geltend machen, dass es sich um ein Spezialgebiet handelt, in welchem die Kompetenz der Gemeinden nicht ausdrücklich festgestellt worden ist. Nun hat aber der Regierungsrat wiederholt Gemeindereglemente genehmigt, welche ergänzende Vorschriften über den Motor- und Fahrradverkehr enthalten, so die Polizeiverördnungen der Gemeinde Bern von 1918 und 1924 über den Verkehr auf der Körnhausbrücke, ferner andere Verordnungen der Gemeinden Bern. Thun. Biel und Langnau, in denen sich vereinzelte Vorschriften über den Verkehr mit Motorfahrzeugen Und Fahrrädern finden; hervorzuheben sind, namentlich die Bestimmungen über den Verkehr auf der Berner Kornhausbrücke, wonach den Motorfahrzeugen, und Fahrrädern das Ueberhoien von andern Motorfahrzeugen oder von die Einwohnergemeinde Bern in einem an dasStrassenbahnwagen untersagt wird. Die Genehmigung dieser früheren Verordnungen durch den Regierungsrat steht in unlösbarem Widerspruch mit dem hier eingenommenen Standpunkt, Art. 14 des Bundesgericht gerichteten staatsrechtlichen Rekurs, der in der Verweigerung der Genehmigung eine Willkür (Verletzung von Art, 4 der Bundesverfassung) und einen Verstoss gegen die Gemeindeautonomie erblickte. Durch das Strassenpolizeigesetz und das Gemeindesgesetz seien die Gemeinden {des • Kantons Bern zum Erlass qrtspolizeilicher ^tm

N« 56 - 1929 14 ausländische Fahrer haiben sich bisher In die Meldeliste eingetragen, und da auch ein Grossteil an ausländischen Wagen ge- 3 fahren werden wird, ist die Internationalität dieses Preises der Nationen zum Ausdruck gebracht. Auch zwei Damen, beide aus Paris (das übrigens ^ Dutzend Sportsleute als Fahrer entsendet), nehmen am Rennen teil. Mrae. Lucie Schell, auf B.N.C., hat in der letzten Monte Carlo-Fahrt wieder die Aufmerksamkeit auf sich gelekt, Mme. M. Leopori wird einen 8 Zylinder Bugatti mit Kompressor und 2,3 Liter Zylinderinhält steuern. Die bestlbekannten deutschen Meister des Lenkrades, Caracciola, Kimpel, Graf Kainein, Burggaller, Macher, Simons, Kerstins, Butenuth usw., sowie die den Grossen Preisen des A.v.D. treuen ausländischen Fahrer wie Urban-Emmerich, Prag, Dr. 0. Bittmann, Brunn, M. Dore, Paris, fehlen diesmal nicht. Man wird ausserdem, was eine Neuheit in den Grossen Preisen ist, einem ungemein interessanten Wettbewerb zwischen den Wagen mit Zweitaktmotoren beiwohnen. Nennungen. Ueber 3000 ccm: R. Caracciola, Berlin, auf Mercedes Kompr. : G. Kimpel, Ludwigsliafen, auf Mercedes Kompr. Ed. Klimberg, Roval, auf Renault. 0. Spandel, Mrnberg, auf Mercedes Kompr. Ueber 1500—3000 ccm: Dr. O. Bittmann, Brunn, auf Bugatti Kompr. Graf Eckart v. Kainein, Schloss Domnau, auf Bugatti Kompr. Georges Philippe, Paris, auf Bugatti Kompr. Guy Bouriat, Paris, auf Bugatti Kompr. Mme. Marta Leopori, Paris,, auf Bugatti Kompr. Ueber 750—1500 ccm: E. G. Burggaller, Berlin, auf Bugatti Kompr. Zschopauer Motorenwerke A.-G., drei Wagen. Ing. H. Butonuth, Hannover, auf Hanomag Kompr. J. H. Kersting, Bremen, auf Bugatti Kompr. Hanomag. Fahrer: Karl Haeberle, auf Hanomag Kompr. Tschechoslowakische Waffenwerke A.-G., Briinn, vier Wagen. H. Urban-Emmerich, Prag, auf Talbot Kompr. W. Richtberg, Paris, auf Tracta Vorderradantrieb. «Inqua», Ges. f. Automobilvertrieb m. b. H.. Fahrer: P. H. Schulze, auf Bugatti Kompr. W. Setbel, Diez a. Lahn, auf Bugatti Kompr. Mine. L. Schell, Paris, auf B.N.G. ohne Kompr. M. Dore, Paris, auf La Licorne Kompr. A. E. Broschek, Köln, auf Amilcar Kompr. Ernest Andre, Namur. auf Bugatti Kompr, Baden-Badener Turnier. Dieser Tage fand das Baden-Badener Automobilturnier, eine der grössten und vielseitigsten Veranstaltungen des deutschen Automobilsportes, in dem bekannten Weltbad seinen Abschluss. Den Auftakt des Meetings bildete eine Sternfahrt, bei der Dr. Fricke auf Horch, in Leningrad startend, mit 2423 km die weiteste Strecke zurücklegte. An zweiter Stelle folgt im Klassement, Madelaine von der Heydt mit 2328 Kilometern, ebenfalls auf Horch (Start; in Joseon, Island). Im Flachrennen kam es zu einem lächerlichen Zwischenfall. Durch ein Versehen des Chronometreurs war Willi Rosenstein auf Mercedes mit einem Stundenmittel von 193,5 km zum Sieger proklamiert worden, ein Durchschnitt, der weder dem Fahrer, noch den Sachverständigen möglich schien. In der Tat ergab eine Kontrolle, dass es sich um 173,5 km handelt* wo- -?tnit also Caracciola mit 174,1 Stundenkilometern das Rennen gewonnen hatte. 'Nun 1 aber kamen die Sportbehörden und beharrten-darauf, dass an einem offiziell bekantgegebenen Resultat nichts mehr geändert werden dürfe. Offiziell besteht also, dank der Paragraphen- Reiterei der Sportbehörden, ein Rekord, der überhaupt nicht aufgestellt worden ist. Vielleicht erleben wir die Groteske, dass dieser Pseudo-Rekord nie gebrochen werden wird, handelt es sich doch unrein Kilometerrennen mit stehendem Start! Während sowohl die Sternfahrt wie auch das Kilometerrennen unerfreuliche Streitigkeiten brachten, erzielte das Bergrennen einen vollen und verdienten Erfolg. Die kühle Witterung begünstigte die Motoren, auf der zehn Kilometer langen, sehr kurvenreichen Strasse ausserordentlich. Schon Simon auf D. K. W. sorgte bei den kleinen Klassen für rassiges Tempo. Burgaller auf Bugatti legte sich dann mächtig ins Zeug und schlug selbst die Bestzeiten der drei folgenden Klassen. Mit Spannung wurde nach der prächtigen Fahrt Rosensteins auf Mercedes das Rennen zwischen Caracciola und Stuck erwartet. Stuck auf Austro Daimler, der als Erster und sehr siegessicher vom Start ging, schaffte es in 7'11,2", was einem Stundenmittel von 83,4 km entspricht. Er musste sich aber, wenn auch nur knapp, vor Caracciola auf Mercedes beugen, der die Strecke in 7'09,6" (Stundenmittel 83,8 km) hinter sich brachte und damit einen neuen absoluten Strecken-, rekord aufstellte. Eine Schönheitskonkurrenz, eine Geschicklichkeitsprüfung und ein sehr origineller Blumenkorso beschlossen das diesjährige Baden-Badener-Automobilturnier. Den Veranstaltungen wohnte eine Delegation der. Sektion Zürich des A. C S. als Gast bei. Während die Druckmaschinen donnern und die Blätter aus den Walzen fliegen, liegen die ersten Wagen am Qurnigel schon im Trainingsrennen. Endlich sind wir so weit. Wochen harter Arbeit liegen hinter dem Organisationskomitee, die Regelung hunderter von Einzelheiten, die zusammengefügt den lautlos arbeitenden Apparat ausmachen, der die Grundlage für den Erfolg eines Rennens ist. Nunmehr sind die Organisatoren gerüstet, von der Leitung bis hinunter zu den Mannschaften, die die Strecke bewachen und, als Neuerung in diesem Jahre, den Funkerdienst, versehen. Petrus, bist auch du gerüstet, launischer -Gott? Schlecht, nein gerade schlecht lässt sich das Wetter gegenwärtig nicht an, die abendliche Kühle ist sommers kein schlimmes Wetterzeichen. Also keinen Ueberraschungsstreich, alter , Freund"!. Es wäre doch jammerschade um den prächtigen Grosssporttag vom nächsten Sonntag ! ;• Die Strecke lockt in ihrem idealen Zustande geradezu zu einer reissenden Fahrt am steilen Berg. Wie herrlich streicht uns die frische Tannenluft entgegen. Die Kurven sind bei der vorzüglichen Erweiterung und Erhöhung fast wie ein Spiel. Was, für Zeiten werden, die Konkurrenten am Sonntag auf dieser rassigen Piste fahren ? Wird Delmars, Rekord von 1927 gedrückt werden und von wem ? Bleibt der Rekord in der Sportwagenkategorie oder holen ihn die flinken Rennwagen wieder zurück ? Man darf wohl mit besonderer Spannung auf den Start des Gurnigels 1929 warten ! Wieder werden, wie vor zwei Jahren, in der Morgenfrühe des Sonntags die Strassen eine wahre Völkerwanderung nach dem Gurnigelgebiet leiten, Fussgänger, Radfahrer, Motorräder, Autos sonder Zahl ! Das Gurnigelrennen ist ja Berns einziges Automobilrennen, begreiflich, dass jeder dabei gewesen sein will. Die Namen der Fahrer und Wagen, die kniffigen Kurven und der Ruf, 'den der Gurnigel sowohl als sportliche Band d'Essai, als auch als touristisches Ziel geniesst, werden das Rennen als grossen bernischen Automobilsporttag schweizerischer Geltung (wird doch auch die schweizerische »Meisterschaft ausgefahren !) erstehen lassen. Auf nach dem Gurnigel! Die Geschichte des Gurnigels beginnt im Jahre 1910, in dem die Gurnigelhotel-Gesellschaft das alte Strässchen ausbaute. Die nachstehende Tabelle gibt einen Begriff der, Entwicklung des Rennens und der Automobiltechnik in den Jahren 1910—1923: Alte Strecke: 4,4 km. 1910 Ed. von Ernst, Bern (Martini), 7:27,0. 1911 M. von Ernst, Bern (Pic-Pic), 5:53,0 1920 W Ramseyer, Genf (Pic-Pic), 5:21,2 1922 J. Nieth, Basel (Hispano-Suiza), 4:46,2 1923 Lampiano (Italien), auf Fiat, 4:02,8. Neue Strecke: 9 km. 1925 J Merz, Zürich (Bugatti), 9:25,4 1027 W. Delmar. Budapest (Steyr), 9:15,6. Das Rennen von 1927 war ein sportlicher Grosstag. Nach einem regnerischen Samstag klärt© sich die Witterung, zusehends auf bis eine warme Julisonne vom wolkenlosen Himmel schien. Nach vorsichtiger Schätzung wohnten mindestens 5000 Personen der spannenden Veranstaltung bei, die von der Sektion Bern des A.C.S. mustergültig organisiert war und wirklich vollwertigen Sport bot Alle bisherigen Rekorde fielen — so bot sich das glänzende äussere Ergebnis dieses Rennens, das mit seinen rassigen Leistungen manches unvergessliche Bild hinterliess. Der von Merz auf Bugatti gehaltene Gurnigel-Rekord wurde von Delmar auf Steyr mit 9'15',6'' geschlagen. Das grosse Ereignis war, dass ein Sportwagen den Rennwagen den Sieg nahm. Vicomte de Moraes, der sich auf seinem Bugatti bei den Rennwagen als Erster placierte, benötigte 9'31,8". Der gegenwärtige Gurnigel-Rekordhalter sitzt also in der Sportwagenklasse! Sämtliche Klassenrekorde bis auf den Rennwagenrekord fielen wie Kartenhäuser. Bei den Tourenwagen schwang Waeny auf Chrysler mit IV13" obenaus. Seine Zeit ist um 1'8,6" besser als der alte Rekord. Die nachstehende Tabelle orientiert über den Stand der gegenwärtigen Kategorie- und Klassen rekor de. V. ' Klasse Fahrer Tonrenwagen: 1100 eme Meyer 1500 emo Scheibler 2000 eme Botta 3000 eme Ernst (Max 6000 eme Wäny Kenault 16.3K4 Fiat 11.22,4 Diatto 12.29;S von) Lancia 11.53,6 Chrysler 11.13,0 Was die Schmierung für den Motor, ist das 6unuDipping für den Reifen AUTOMOBIL-REVUE Auf nach dem Gurnigel! Die gegenwärtigen Gurnigel-Rekorde. So wie die Oelschicht die Reibung der Metallteile verhindert, schützt die - sämtliche Fasern eines jeden Fadens des Firestone- Cord-Gewebes umgebende Gummischicht vor innerer Reibung und Erhitzung, welche durch das fortwährende Biegen der Gewebelagen hervorgerufen wird. Das patentierte Gum-Dipping-Verfahren Fifestones ist die grösste Errungenschaft auf dem Gebiete des Reifenbaus. Jegliche Faser des Firestone-Cord-Gewebes wird mit Gummilösung durchtränkt und gesättigt, wodurch Tausende von Kilometern über die normalen Leistungen hinaus erzielt werden. Dadurch wird der Firestone-Reifen der billigste im Gebrauch und liefert die meisten Kilometer zum niedrigsten Preis. Er bietet Ihnen ausserdem grösste Sicherheit u. wird Sie immer befriedigen. Der nächste Reifen wird deshalb ein Firestone sein. Marke Zeit; Sportwagen: 1100 emo Kirchhofer Salmson 10.21,4 1500 emo Schneider Bugatti 10.13,4 2000 emo Thoms Bugatti 9.56,4 3000 eme Grosson Turcat-Mery 11.00,4 5000 eme Delmar Steyr 9.15,6 Rennwagen: 1100 eme Kothenbach Amilcar 11.08,8 1500 eme Soldati Bugatti 11.08,4 2000 eme Merz Bugatti 9.25,4 3000 emo Merz Bugattä 9.46,0 Die besten Amateurzeiten. Tonren wagen: 1500 eme Galley Ceirano 12.21,6 2000 emo MieviHe Anealdo 12.53,6 3000 emo Nyffeler Lancia 12.34,4 5000 emo Dr. Moeri Benz 13.38,4 Sportwagen: 1100 omo Buttiiofer Amilcar 11.40,8 1500 eme Meile. Elsaesser Bugatti 11.333 2000 emo Dr. Reichen Peugeot 16.o5,0 Die Nennungen Touren wagen. J. Widlcr Amilcar E. Meyer Renault F. Zemp Bianchi E. Lanz Renault J. Galley Ceirano A. Keller Alfa Romeo E. Hirt Mathis A. Marti Talbot Frl. Haussener Mathis H. Marti Whippet H. Moser Bugatti O. Giger Martini L. Monard Martini G. Moser Martini T. Willy Ford E. Probst Mathis F. Waeny Chrysler P. Wegelin Chrysler E. A. H. Schölten Studebakcr Sport wagen. Frau B. Fankhauser Amilcar G. Georg Rally A. Kirchhofer Salmson Lepicard Donnet A. Scheibler Fiat E. Nyffeler Amilcar-Komprcssor A.J. Bildstein Bugatti E. Lohner Bugatti J. Strittmattcr Bugatti M. Favre Alfa Romeo J. Kessler Alfa Romeo-Kompressor Dr.J Karrer- Bugatti-Kompressor W. Billwiller Mercedes-Kompressor Rennwagen. A. Schneider Bugatti E. Rampinelli Amilcar-Kompressor - E> Probst Bugatti H. Stuber Bugatti-Kompressor VII. Internationales Klausenrennen 1929. Das grösste Bergrennen des Jahres. Die regelmässig eingehenden definitiven Anmeldungen für das Rennen, sowie die zahlreichen Anfragen von Interessenten aus den verschiedensten Ländern lassen bereits heute eine ebenso interessante wie internationale Besetzung der Veranstaltung erkennen. Zu den bereits früher erwähnten Nennungen sind in der Zwischenzeit diejenige des englischem Herrenfahrers Evans auf Amilcar, sowie die bestimmte Zusage der Marke Bugatti hinzugekommen. Die Molsheimer-Fabrik wird einen ihrer besten Fahrer, entweder Divo oder Williams abordnen. Die Bayerischen Motorenwerke sind mit drei Anmeldungen vertreten, worunter die Fahrer Stegmann, Neuölsnitz und Stelzer, München. Ferner hat die belgische Motorradfabrik F. N. die Beteiligung eines Fabrikfahrers zugesichert. Aus schweizerischen Motorradkreisen liegen die Zusagen des bestbekannten Experten Ceresole auf Harley-Davidson, von Carmine auf Universal und Kaufmann auf B. S. A. vor. Das VII. Internationale Klausenrennen •wird dergestalt gleich wie seine Vorgänger zum schwersten, aber auch zum schönsten internationalen Bergrennen der Welt werden. Preis von Monza verschoben. Da der Grosse Preis von Monza am 8. September mit dem Austrag des Schneiderpokals 211- sammengetroffen wäre, ist er auf den 15. gleichen Monats verschoben worden. Deutschlands erste Meldungen für Alpenfahrt. Obwohl der erste Nennungsschluss erst am. 1. Juli abläuft, haben bisher schon gemeldet: Hanomag 3 Wagen, Brennabor 4 Wagen, Waffenfabrik Brunn 5 Wagen (alles Teams). Einzelfahrer: Deilmann (Austro- Daimler), Hirte (Mercedes), Schwabe (La Salle). Stark interessiert haben sich Dixi und Hansa, ebenso die Varelerwerke. Mercedes- Benz hegt die Absicht, für jede Type eine Mannschaft zu stellen. Amerikanischer Weltrekordangriff. Rekorde lassen keine Ruhe... Aus Amerika kommt die Kunde, dass Konstrukteure mit der Herstellung eines Rennwagens beauftragt worden sind, mit dem Segraves Weltrekordleistung vom 11. März in Daytona Beach der Garaus gemacht werden soll. Amerika will sich den Rekord zurückholen. Der neue Rennwagen soll « Husch Husch II» heissen. Di© technischen Einzelheiten werden natürlich streng geheim gehalten.