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E_1930_Zeitung_Nr.034

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28 AUTUMÜblL-KHVUb Diätkuren Heilbäder Hvnro-nhvfiilfali«/4iA Tharania narh V\r Pirrhap-Ranna» I .ttt .,*.A WAftHAnkfulAa AM HALLWILERSEE ^ SCHWEIZ "Eleg t\i II _* Bilanzsummen: 1905 Fr. 786 369.— 11111929 910 Fr. 9132 439.— 916 Fr. 13 602 659.— 920 Fr. 41252 365.— 925 Fr. 68 616 849.— Fr. 103 944 949.— Wir sind Abgeber von 5°/ 0 Obligationen unseres Institutes, 3—6 Jahre fest, die wir als Kapital-Anlage bestens empfehlen. Wir Obernehmen solide Wertpapiere, die Innert Jahresfrist rückzahlbar sind, gerne an Zahlungsstatt. St. Gallen, Zürich, Basel, Genf, Appenzell, Au, Brig, Fribourg, Martigny, Ölten, Rorschach, Schwyz, Sierre, Widnau. Winterthur Hotel zum gold. Löwen Tel.97. Zenlr.Lage. 1029-30 gina.renoT. Besteingerichtetes, gntgefiihrtes Hotel am Platze Alle Zimmer mit fliess. kalten u. warmen Wasser, Zimmer mit Bad, Zentralheizung. Selbstgeführte, soignierte Küche. Qualitätsweine u. Haldengut-Biere. Garage nächst dem Hotel, Platz zum Parkieren. Neuer Besitzer: Hch. Maurer. Pnonhnnnn Bahnhof boscnenBn B U?FtT Umladestelle für die Autos nach und von Airolo. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Auskunft über Fahr- und Transportverhältnisse. TeL 11. (Nicht zu verwechseln mit Hotel Bahnhof.) Höfliche Empfehlung Stelqer • Gurtner. Richterswil : U;' Spezialität: Fischküche und Qualitätsweine. RFlöhr-Frigerio, Küchenchef. Tel. 8. UnfaU-, Versicherungen aller Art schliessen Sie vorteilhaft ab bei ^Wiii Haftpflicht- und Lebens- Schweizerische Leben s- Unfall - Versicherung*- Versicherungs- Gesellschaft in Gesellschaft Winterthur BASEL Pension i* JJi &Lvm ütti Uut « i. d. Harüt. — Schönster Ausflugspunkt mit prächtiger Rhein - Terrasse. — Gut geführte Küche n. Keller. — Schöne Fremdenzimmer. Tel. S. 52.46. Garage. Frau O. HABLÜ1ZBL. Alte Bayerische Blerlialle Steinenberg if^Pi sieinenuorstadt Prima Küche und Keller Mitglied des A. C. S. A/Tl MoU// NEBIoLo LACRIMAE-CHRI/TI BARoLo BARBARESCo FALERNo CAPR1 GÜGGELI-W1RTSCHAFT im Restaurant „Oertli" Meisen Zwischen Meilen und Obermeilen, an der Seestrasse gelegen. Fortwährend warme und kalte Güggeli in feinster Zubereitung. Butterküche. Extra Speisesäli. Bequeme Zufahrt, grosser Autopark.—Der neue Besitzer: Heinr. Oertli-Bärtschi, ' Telephon Meilen 328. keidz. noch ein Auto ohne Stossfänger oder gar ohne Luftreifen? Nein, nicht wahrl Warum sollten Sie aber nicht auch eine Armuhr verlangen, die mit einer ähnlichen Vervollkommnung ausgerüstet Ist* die stossichere Helvetia. Nachforschungen haben gezeigt, dass tn 75V. der Falle die Uhr. wenn si"e taut oder sonst einen Stoss erleidetan dertJnruhachse geschädigt wird. ,: Die Unruhachse der Helvetia stosssicrier aber ist in ein dehnbares Lager gebettet, das den Stoss auffängt Die Skizze hier unten zeigt ihnen diese praktische Neuerung, die Ihnen viel Aerger und Kosten sparen wird. Am Arm des Ar- beiters, der Hausfrau und desSportiers sollte die stossichere Helvetia nicht fehlen, denn sie alle wollen sich frei-bewegen. Das Werk ist ein Helvetia-Werk. Und das sagt alles) Diese mit Leuchtblatt versehene Armuhr kostet nicht mehr als iede andere — gleicher Gute. In Ntake»-chrom6. Silber 8OO. Gold dou< ble. Gold 14 und 18 K. # fP bei Ihrem Uhrmacher erhaltlich. SICHER ? //ICHERC ARMUHR il Hssfsuranl REESTOCK Spezialität: Hors d'ceuvres, ff. Bachforellen u. Qualitäts- Weine. Zirile Preise. Tel. 1.01. K. SCHNEEBELI. esta Rheinfelden Telephon 47 HOTEL BAHNHOF empfiehlt seinen neu eingerichteten GrX%XXiHi sowie seine vorzügliche Küche. HQioi 3 Könige Restauration — Qaragai ACS. A. SPIEQELHALDER. T.CS. ECOLE MOUfELLE JA CBUTÄIBHEBAIE c© Land-Erziehungsheim für Knaben von 8-19 Jahren GYMNASIUM, INDUSTRIE- und HANDELSSCHULE Laboratorien. — Handfertigkeit. — Sport. VERTIEFTES STUDnjM DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE. - Direktor: E. Sohwartz-Buys. Automobilisten bevorzugen für die Reinigung ihrer Garderobe Autopolster, -Decken etc., die für gewissenhafte und rasche Bedienung bekannte Firma ••»••••••••»»•»»••• :HF2£i eiiefiralscJss USeiftigimg Hauptgeschäft: Waldmannstr. 10. Tel. L. 30.88 Kataloge gratis! Ansichtsendungen I Optiker Zu preiswerte Photoapparate Kasten-Kameras: Brownie, 6x9 cm . . .Fr. 16.— Box Tenger, 6x9 cm . . Fr. 2150 Klapp-Kameras r Kodak Junior, 6x9 cm . Fr. 43.— Agfa Büly, 6x9 cm . .Fr. 48.— Voigtländer Bessa, 6x9 cm Fr. 48.— Zeiss lkonta, 6x9 cm . . Fr. 64.— Knrh Zürich # % V

Bern, Montag 14. April 1930 III. Blatt der „Automobil-Revue" Nr. 34 Frühlingsahnen Die Sonnenuhr besinnt sich wieder auf die Zeit. Der Wind spricht mit der Birke von einem Hochzeitskleid. Die Wiese sehnt sich bunt das Herz. Die Lerchen fahren himmelwärts. Es tropft ein Ton aus Blau und Gold von Jedem Dach. Im Wald ist schon ein Kuckuck wach. In deine Augen gehen Lichter aus und ein. Da blähst, du blühst! — Es wird wohl Frühling sein. *) Sorgenvolle Früh lingsgedanken «... das, meine Herrschaften, ist die Zeit der Wiedergeburt, der seelischen Erneuerung, des innern Aufschwungs. Schon die alten Germanen...» Für Aegypten ist es natürlich wieder zu spät geworden und Lugano kenne ich schon auswendig. Ich dachte, das dunkelblaue Komplett geht noch, aber es geht wirklich nicht mehr. Ueberhaupt werde ich der Köchin kündigen, immer die gleichen langweiligen Vorspeisen... ImmeT, wenn die Sonne 'rauskommt, sieht der Teint so scheusslich aus. Fragt sich bloss: Schälkur oder kosmetische Operation? Ob es eigentlich hübsch wäre, auch ein Baby zu haben? Zumindest muss das Auto überholt werden. Schuhe, Gürtel und Handtasche aus Haifischleder, Gottseidank, endlich mal was andres! Und mit den Haaren muss was geschehen: entweder lang wachsen lassen oder rot färben. Ja, wenn man sich noch einmal $6 richtig blödsinnig verlieben könnte-* — r — oder lieber gleich das neue KabrioL. und ein ganz anderes Parfüm. Und dann ein veilchenblaues Pyjama mit bisschen echter Spitze... Macht der Frühling Sie auch immer so nervös? So wird in 'der « B. Z.» gefragt »„.und so ist uns, meine Herrschaften, der Lenz zu einem Symbol der Wandlung und Auferstehung im ethischen Sinne geworden.» •) Max Jngnickel im „N. W. J.". F E U I L L E T O N Die Begegnung Der Student Sebastian Stäublein sass am offenen Fenster und fror. Die Frühlingsnacht brachte Kühlung und frische Winde. Er hatte die Fäuste an die Wangen gestützt und sah ins Dunkel. Es war gut, über die Dächer hinweg sehen zu können. Der Mond war von einem dunstigen Kreis umgeben, er warf silberne Streifen über die Strassen und Häuser. Unten war Lärm und Vergnügen, Lachen und Rufen gischtete zu dem Studenten empor. Leute gingen vorbei, das nahe Osterfest schien sie lustig zu stimmen. Sie hielten sich an den Armen, plauderten laut. Tramwagen kreischten, warfen grellen Lärm an den Häusern empor. Autos rauschten vorüber, Lichtbänder zuckten an den Fronten der Gebäude entlang und huschten durch die halbhellen Strassen. Es wird schöne Ostern geben, dachte Stäublein. Es war ihm gleichgültig. Ostern — er pfiff durch die Zähne — Sentimentalität der Beschränkten. Und er schob die Hände tief in die Taschen und schauerte zusammen. Sebastian stand im dunkeln Zimmer, inmitten der Unordnung von Büchern, Zeitschriften Zu Ostern kehren die Schwalben heim, um das Fest in der Heimat zu feiern. Du fremdes Land, was sagen mir deine Glocken? Sie singen Erinnern und bittere Sehnsucht ins Herz... Ein anderes Geläute klingt von fernher zu mir, von fernher über den Berg, über das Wasser kommt ein leises Lied... Und mit leichtem Flügelschlagen zieh'n die Gedanken fort... Mathes war schon bald drei Jahre beim Militär; jetzt, für die Feiertage, sollte er Urlaub bekommen. Kraftvoll, wie eine Eiche, sah der Bursche aus, aber seine Augen blickten sanft und schüchtern, wie die eines Kindes. Gab man ihm die Hand, dann wagte er nicht, sie zu drücken, aus Angst, sie zu zerbrechen. Weil er gar so schüchtern und ungeschickt war, kam er auch nicht vorwärts. Der Korporal versuchte ihn abzurichten, oder verspottete ihn, wie es ihm gerade einfiel. Mathes aber dachte: Spotte nur Freund, soviel du magst, bald hob ich meine Zeit abgedient, und dass ich ein Dummkopf bin, weiss ich selber... Wir sassen im Wirtshaus. Sein Gesicht strahlte wie der Palmsonntag. .«Du gehst jetzt nach Hause, Mathes?» « Freilich. Uebermorgen.» Er zog ein zerknülltes Papier aus dem Rock. und gebrauchter Wäsche. Zigarettendunst hing in den Ecken. Er fluchte leise. Irgend etwas sass in seinem Nacken, das ihn erdrücken wollte. Er gab sich nicht die geringste Mühe, sich aus der gefährlichen Atmosphäre seines Zimmers zu lösen, alles war ihm so gleichgültig. Er suchte das Leben in nächtlichen Stunden in seinen Büchern, nichts blieb als ein ekler Geschmack auf der Zunge, eine grosse Müdigkeit und das Gefühl der Verlorenheit. Was sollte man sich Mühe geben? Er durchquerte mit grossen Schritten den Raum, stiess in Tisch und Stühle. Und weil es ihn stärker fror, schloss er das Fenster und machte Licht, das unbarmherzig hell war. Dann legte er sich schlafen. Der neue Tag ist angebrochen. Er erwacht spät am Morgen. Die Sonne spielt durch die Fensterladen und wirft weisse Streifen Lichtes in die weiche Dämmerung. Sebastian kleidet sich langsam an. Seine Augen sind rotgerändert. Er spült den Mund. Zigarettengeschmack fault darin. Und während er in einem Restaurant das Morgenessen hinunterwürgt, entschliesst er sich, einen Bekannten zu besuchen, einen Kameraden, der seit langer Zeit im Spital liegt, wo er langsam dem Tode zutreibt Was kann man besseres tun? Und so verlässt er eilig die Urlaub ) * Eine Oster-Novelle von' Ivan Cankar. Die Fahrt in den Frühling Auf diesem Papier waren geheimnisvolle Zeichen zu sehn, dicke Striche in unübersehbaren Reihen. « Das sind die Tage, die ich gezählt hob... jetzt zähl' ich die Stunden — von gestern abend an. Wenn sie vergangen sind...» Er drehte sich um und warf einen Blick auf die Wanduhr. «Wieder eine vorüber,-» rief er und verlängerte mit schwerfälliger Hand den dicken Strich, der auf dem Papier langsam von einem Strichlein zum andern, von einer Stunde zur andern gewandert war. «Aber warum eilt es dir so, Mathes? Du hast es doch weit in die Heimat — einen Tag hin, einen zurück. Ein einziger kurzer Tag bleibt dir, um die Mutter wiederzusehn.» Mathes lachte übers ganze Gesicht. « Ein einziger Tag? Dieser Tag wird lang sein, — länger als das ganze Leben — » « Länger als das ganze Leben? » « Länger, freilich... Sieh, wenn du mir jetzt ein Säckchen Dukaten bringst und mir sagst: Mathes, geh nicht nach Hause, — ich würde auf die Dukaten spucken. Auch wenn du sprächst: Gib mir doch eine einzige Stunde dieses Tages, eine einzige Minute, — ich würde auf die Dukaten spucken... Siehst du, so steht es.» stickige Luft des Lokals und betritt die Strasse. Sie ist weiss und sauber, und die Morgensonne spielt darauf. Sonntäglich gekleidete Menschen kommen, sie sehen sehr komisch aus mit ihren Mienen, die einen gesammelten Ausdruck haben und gedankenvolle Furchen aufweisen. Alles hat Feiertagsgesichter aufgesetzt. In den Gärten stehen gelbe und rote Blumen, Kinder bewundern diese Blüten mit lauten Rufen. Ein Milchmann kommt vorüber und trägt schwer einen Kessel voll weisser kalter Milch. Die Sonne ist hell und klar, sie wärmt Sebastian. Glocken beginnen zu läuten. Vögel pfeifen und flattern aufgeregt. Alles ist hart und grell, die Augen empfinden es schmerzhaft. Sebastian erreicht das Krankenhaus. Es liegt behaglich an der Sonne. Man sieht von weitem die weissen Kissen der Kranken, die sich an die Sonne wagen. Von allen Seiten kommen Leute mit weissen Päckchen unter dem Arm, mit Blumen. Viele sind schwarz gekleidet und haben ernste Gesichter. Die helle Sonne blendet sie, so dass sie komisch zwinkern. Sebastian tritt an einen Früchtestand und kauft Orangen. Die runden, vollen Früchte locken. Es ist Gedränge um die dicke alte Frau, die schnaufend abwägt. Man spricht nur halblaut, Sebastian sieht sich verwundert um. Die Nähe des Krankenhauses wirkt sich auf die Leute aus. — «Gott befohlen, Mathes. Aber was wirst du zu Hause machen? Reichtümer warten nicht auf dich, du armer Kerl, niemand wird für dich Kolatschen backen, ja nicht einmal Weizenbrot.» «Ei,» rief Mathes, «und wenn ich auch Steine beissen muss... Wenn ich nur die Glocken von St. Jurje hören darf — alles andre ist einerlei...» Er stand auf. Der lange dicke Strich auf dem Papier wuchs, riss mit festem Griff Stunde um Stunde an sich. Und jetzt liebte Mathes seine Mutter wohl kaum so innig, wie diesen dicken Strich, der Weg und Fahrt in die HeU mat bedeutete. Am Abend, wenn die Kameraden im Dan-* kein flüsterten, verschränkte er die Hände unter dem Kopf und starrte zur schwarzen Zimmerdecke. Und die Decke wich, — WäU der rauschten, die Sonne grüsste, das grüne Tal dort schaukelte wie eine Wiege zwischen den Bergen... Die Hütte auf dem Hügel dort und die Mutter auf der Schwelle, — sie be* schattet die Augen mit der Hand: « Du bist es, Mathes?» Und kaum erblicken ihn die Glocken von St. Jurje, so fangen sie auch schon zu schwingen an und singen ihr süsses altes Lied. ' « Du bist es, Mathes? Willkommen.» Die Träume sanken ins Dunkel zurück, der, Morgen rief. « Auf.» Mathes sprang aus dem Bett. Noch während des Ankleidens träumte er mit offenen Augen weiter, sah nur Sonne, Wälder, die grüne Wiege zwischen den Bergen..., hörte von fernher das süsse alte Lied. So trat er auf den Hof hinaus, der arme Tölpel. Er stand und starrte den Himmel an, der ganz licht und weise auf die Stadt hinab* sah. Von fernher rauschten die Wälder... « Du Schwein! » Wie eine Faust schlug die Stimme in sein Gesicht. « Mit offenem Roch kommt er daher, schmierig wie ein Ferkel.-* Marsch. Zum Rapport!» Mathes begriff nicht, was mit ihm geschah; er ging zum Rapport. « Drei Tage Kasernenarrest.» Verwundert blickte er auf. « Was hat et. gesagt? Was hat er befohlen?» « Drei Tage Haft... Marsch.» Mathes hob beschwichtigend die Hand und lächelte wie ein Kind. «Da hat er sich wohl geirrt. Zu Ostern muss ich nach Hause —« heut' abend geh' ich, hob' ja Urlaub bekommen!» « Marsch.» « Wohin? Nicht nach Hause? » « Abführen.» Die Spitaltreppe ist voller Menschen, die gebückt sie ersteigen, in langen Reihen. Kinder halten sich angstvoll an den Grossen, sie fürchten ein Unsichtbares. Sebastian betritt den Vorraum des Spitals. Er ist gedrängt voller Menschen. Zu beiden Seiten des Einganges sind lange Aufschriften angeklebt, die Verhaltungsmassregeln enthalten. Halblautes Geflüster ist in dem Raum. Es riecht stark nach Desinfektionsmitteln. Es riecht nach Leid, denkt Sebastian. Die Luft ist müde und drückend. Man muss sich zusammennehmen, um nicht davonzulaufen. Keine Sonne ist mehr da, elektrische Lichter brennen. Krankenschwestern gehen edlig! vorüber. Sie sehen sehr gleichgültig aus. Sebastian steigt mehrere Treppen empor. Dann durchschreitet er einen Gang. Männer mit verbundenen Gliedern sitzen müde auf Bänken, sie sagen manchmal ein Wort und sehen auf den Boden, betrachten die Fussspitzen. Sebastian öffnet eine Türe, er betritt einen Saal, in dem viele Betten stehen. Er geht zu seinem Freund, der ihn bemerkt hat. « Guten Tag,» sagt er leise. Der Kranke errötet und richtet sich auf. Es sind noch viele Leute im Saale, die trau-* rig mit den Kranken reden. Auf den weissen; Decken liegen Geschenke, weil es Ostern ist, rote, gelbe, blaue Ostereier. Ein Hase, wohl