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E_1931_Zeitung_Nr.052

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Ri AUTOMOBIL-REVUE

Ri AUTOMOBIL-REVUE 1931 - IIierwaldstätter - See und Umgebung Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Autgabe de« T. O. S. Strandbadleben, Tennissport, Vollbetrieb. gehörnte Restaurant-Terrasse am See. Aus Küche u. Keller nur das Beste. HfliPl KrDH7 Telephon s. Gut „ ... , _ ,. UUICl IMCIlfe. bttrgerL Haas, tu er- Wlllkommen zum Weok-End! h(JhterLige.6roiwe:Besta.aratlon Im Bademantel von Ihrem Zimmer ins Strandbad! @fotl6Jlad bietet Ihnen ENGELBERG, Belvedere-Melweiss Sonnige, ruhige Lage, prachtvolle Bundsicht. Aller mod. Komfort. Terrassen - Restaurant. Pension ab Fr. 11.—. Billige Weekend-Arrangements. Bes.: A. O. PAULI. am Hauptplatz, mit Autostand. Speisewirtschaft mit Butterküche. Lebende Forellen u. prima Keller. OUenes Bier mit Gartenwirtschaft. Massige Preise. Telephon 159. Bes. A. Janser, Chef de cuisine. in schönster Lage am Sarnersee. — Grosse Terrasse. Garten. Restaurant. Kegelbahn. 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Wenn es einen netten, ieinen Herrn gibt, der gebildet, klug, geschickt, hübsch und von gutem Geschmack ist, will ich mit ihm mich für dieses Leben vereinigen and mit ihm das Vergnügen teilen, später in einem Grabe von rosenrotem Marmor beerdigt zu werden.» Wenn unsere Heiratslustigen poetisch werden, so geht das nicht ohne eine gewisse Komik für die anderen ab. Eine deutsche Zeitung brachte 1925 dieses Inserat: «Osterwunsch! Alter Wein ist stets derb und edel, so bin ich nun abgelagert, dass ich genügend berauschend und prickelnd wirken werde. Wo finde ich den guten Kenner, der meinen Duft und Gehalt entsprechend würdigen wird? Wer wird mich aus meinem dunklen Lagerraum endlich an das Tageslicht holen? Zur Verschönerung seines Daseins! Herren, nicht unter 30 Jahren, welche Wert darauf legen, eine Dame aus bester Familie zwecks Heirat kennenzulernen, werden gebeten, gefl. Zuschriften an den Verlag za richten.» Ein Heiratsgesuch aus letzter Zeit: * Sparsamkeit l e. Zier. D. i. mein Motto u. soll es auch l. d. Ehe bleiben. Ein Beamt. m. monaü. 500 Fr. Eink. sucht Fr., die, wie ich, sparsam und fleissig ist, Haushalt versteht und weiss, einem Mann d. Dasein gemütl. za mach. Habe gr. idelle Ziele. Zukftg. m. dah. unterstütz. Vermög. erw., jedoch nicht Bdgng. Hübsche Frau, evtl. Ww. nicht üb. 35, welche z. Wirtschaft, versteht u. ge- Von wilhelmine Bältinester. Jan Peters, der Automobilist, hatte Doris und Mabel in seinen neuen Wagen auf die Als auch dieses Argument nicht verfing, Probefahrt mitgenommen. Beide! Die ras-stelltsige, schwarze, draufgängerische Doris und einer Ecke unweit der Kleiderablage und er das Bild wieder an seinen Platz in die blonde, zierliche, kleine Mabel. Alle Tempos wurden durchrast. Der Motor klopfte. ner Dame zu, die, ihren Bully an der Leine, wandte sich, Liebenswürdigkeit sprühend, ei- Jetzt sollte das schnellste Tempo kommen. eintrat. Sie löste eine Eintrittskarte, deponierte den Hund an der Garderobe und Hess Jan Peters knapper Mund im dunklen Sportmannsgesicht sagte: «Todestempo, meine sich durch die Räume führen. Damen ! Haben Sie vielleicht Angst? Vorder Der Hund, an einer ziemlichen langen Leine nächsten Biegung liegt ein Waldgasthaus. angebunden, blickte seiner Herrin entrüstet Dort können Sie aussteigen und mich erwarten.» "Doris, die sich beim Einsteigen den er sich und trottete umher, soweit es seine nach, weil sie ihn allein Hess, dann streckte Platz neben dem geliebten Lenker erobert Fessel erlaubte. Vor dem Rindfleischbild blieb hatte, lachte auf: «Angst?> Er sah sie an, er plötzlich stehen : sei es, dass ihn die eine Sekunde lang stach Blick in Blick- Jan Peters lächelte. Aus dem grauen Fond, wo Mabel einsam und unglücklich sass, klang es unruhig; «Ich möchte doch lieber aussteigen!» Jan Peters hielt den Wagen an. Im Abschiednicken warf Mabel noch einen trotzig traurigen Blick auf die kühne Rivalin und einen zärtlich wehen auf ihn. «Viel Glück !>, sagte sie aus angeborener Höflichkeit. Jan Peters lachte: «Werden wir haben!» Das Auto sauste, ein feuerroter Punkt — ein Nichts — verschwunden. Die Schwarze neben dem Lenker lächelte unternehmungslustig. «Na, wirklich keine Angst?> fragte er. — «Nein!» Er schwieg; seine ganze Aufmerksamkeit galt jetzt der Führung des Wagens, Hupp, ging es über einen Eisenbahnübergang, knapp hinter ihnen, den Wagen streifend, sauste der Schlagbaum nieder, sie hätten eingekeilt werden können; der Zug donnerte heran. Jan Peters pfiff durch die Zähne: «Fein gemacht!» Doris kreischte nicht bei seinen Tollkühnheiten; sie sah die Gefahr so gut wie er, oft trennte sie nur Haaresbreite von uralten, starken Baumstämmen, an denen der Wagen zertrümmern konnte. Doris lachte dann wie immer bei wohlgelungener sportlicher Leistung. Das war keine gespielte Ruhe, das New York, inmitten von Mietskasernen, Auto- war Mannesmut bei einer Frau- Langsamer kehrten sie um. Der Wagen hielt vor dem Waldgasthause. Hinter einer hohen Hecke sahen sie die Spitze von Mabels hellgelber Autohaube. Doris blieb im Wagen, sagte, sie müsse sich restaurieren tmd fing mitten im Landstrassenstaub mit Lippenstift und Puderläppchen zu arbeiten an. (Man flirtet sicherer, wenn man sich richtig geschminkt und präpariert weiss.) Wie ein Denkmal, das als Huldigung für die Kosmetik unserer Zeit gedacht ist, stand sie und hantierte mit Schminke und Puder wie früher Tempelmädchen mit heiligen Geräten. Jan Peters ging unterdessen zu Mabels verstecktem Tische. Er riss ihre Hand an sich. «Dich, dich will ich!» Sie hielt ganz still unter diesem Ueberfall. Zu ihr niedergebeugt, Wange an Wange mit ihr, sagte er: «Ich mag keine mannhaft Mutige. Eine richtige Frau — meine Frau — soll ein bisschen ängstlich sein. Auf dieser Probefahrt hat es sich gezeigt, wer von euch beiden die weiblichere Frau ist!» Und als sie sich vor seinem ersten Kuss zurückziehen wollte, lachte er: «Aengstlich? Auch VOT diesem Tempo?. -. Na also, siehst du? Es geht! Die Probefahrt ist überstanden !> Im «Berliner Tageblatt •» liest man folgendes hübsche Histörchen : Ein Maler grellster Sachlichkeit stellte in Amsterdam aus. Nicht alle Gemälde hatten an den Wänden Platz gefunden, etliche standen auf Stühlen, Staffeleien und auf dem Boden. Ein ernsthafter Käufer war erschienen; er betrachtete hier, er prüfte dort. Der Kunsthändler redete sich den Mund fuslig, um den mütl. Heim sucht, richte Off. a. d. Verlag u. Mäzen zu einem Angebot zu bestimmen. «Sehen Sie sich dieses rohe Fleisch an>, rief er obig. Motto.» Hier ist aus Sparsamkeit schon Geiz geworden. stellte eine Metzgerkippe mit rotem Rind- und nahm ein Bild vom Boden hoch. Es fleisch vor. «Diese Realität der Expression», rief er verzückt, «diese Farbenskala der Lebendigkeit; dieses Pathos der Sachlichkeit!» Probefahrt Vom Kothurn des Kunsthändlerargots abrutschend, endete er: «Anbeissen könnt' einer, wenn er Lust hat, auf rohen Rindsbraten!» Pension „Belcsntone" offeriert Einzelzimmer a Fr. 50.- pro Monat. Vollpension a Fr. 7.— bis 9—. Bad, Elektr. etc. Nähe See, Garten, veget. und Fleischkost. Marianne Strasskraba, Aseona. RESTAURANT „Oevtli" ZUR GÜGGELISTUBE An der Seeatruse zwischen Meilen und Obermeilen, bei derLaokf abrik. Qualität* weine - Butterküche • ff. Hürlim*nn-Bier. Spezialität i Güggeli zu jeder Tageszeit (sep. Speisee&li). Autopark. Tel 328. Mit höfl. Empfehlung H. OERTLI-BÄETSCHI, MEILEN. Der Kunsthund grelle Farbe erschreckte, sei es, dass andere Gründe ihn zwangen. Zufällig bemerkte der •Kunsthändler das Verhalten des Tieres und rief, die Dame jäh verlassend, dem Mäzen zu: «Schauen Sie! Schauen Sie! Sogar der Hund erkennt, dass hier Fleisch gemalt ist! Triumph der Sachlichkeit! Schauen Sie, wie er schnuppert! Er möchte am liebsten anbeissen!» Die Herrin des Hundes wollte dies Missverständnis verhüten und das Tier rasch entfernen. Der Kunsthändler hielt sie zurück. Schon sah er Unschlüssigkeit im Gesicht des Käufers. Da hatte deT Hund sich gerade an dem Terpentinduft sattgeschnuppert, hob das Hinterpfötchen und Hess seine Kritik über das Gemälde verströmen... Der Club der Sieben. Der exklusivste Club New Yorks, der bisher nur sieben Mitglieder hat, worunter sich allerdings nur Multimillionäre mit Namen wie Field und Vanderbilt befinden, ist der « Court House Club ». Die Aufnahme in den Club kostet 250,000 Fr. Das Clubhaus, em äusserlich unscheinbares Gebäude, steht in einer keineswegs vornehmen Gegend von garagen und Wagenschuppen. 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52 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 21 Unsere humoristische Ecke Im Auto durch! die Osischweiz t* %, gf Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners CH Touring. Fahrer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Der Herr mit den Wickelgamaschen und sein gelehriger Hund (Söndagsniss.) Stimme ans dem War gen: tHeinrich, stell doch nicht wie ein Dummkopf da. Kriech endlich mal unter den Wagen und sieh nach, was ihm fehlt! > Adler als Flugzeuggefahr. Der Flieger Fürst George Bibesco, der m Indien zahlreiche Flüge ausgeführt hat, erklärte nach dem Bericht einer Bombayer Zeitung, dass man auf den indischen Luftwegen die besten Ergebnisse durch Nachtflüge erzielen würde. Ein Grund, den er dafür angab, ist recht sonderbarer Natur, denn er bezieht sich auf die Angriffe der Adler, denen der Flieger am Tag in Indien ausgesetzt ist. Der Fürst wurde selbst zweimal innerhalb von wenigen Stunden durch diese grossen Raubvögel in eine bedrohliche Lage gebracht. Der erste Vogel flog ihm, als er sich kurz vor Allahabad befand, mitten ins Gesicht und brachte ihm eine Verletzung bei, die glücklicherweise nicht schwer war; aber wenn er gezwungen gewesen wäre, mit dem riesigen Räuber zu kämpfen, hätte er wohl den kürzeren gezogen. Der zweite Adler stürzte wie ein Stein aus einer grossen Höhe, als sein Flugzeug sich 2000 Meter hoch befand, mit solcher Gewalt auf die Maschine herab, dass er die Metallschraube zerbrach. Ausser vor den Adlern ist der Nachtflieger in Indien auch vor der unerträglichen Hitze geschützt, die bei Tage das Fliegen oft so anstrengend macht. Man spielt im Auto. Eine neue Art des «Dienstes am Kunden» hat eine der kleineren amerikanischen Autofirmen eingeführt, indem sie in jedes der von ihr gelieferten Autos ein Spielbrett für das zur Zeit in Amerika mit fanatischer Leidenschaft betriebene «Back gamon»-Spiel einbaut. Bekanntlich handelt es sich bei diesem Spiel um nichts anderes als das seit etwa einem halben Jahrhundert in Frankreich unter dem Namen «tric-trao, in Deutschland unter dem Namen «Puff» modern gewesene Brettspiel, das auf dem eigentümlichen Wege über den mohammedanischen Orient, wo es unter dem Namen «tawea» alle Kaffeehäuser beherrscht, nach den U. S. A. vorgedrungen ist. ZÜRICH, Bahnhofplatz Restaurant DU NORD Diners u. Soupers ä Fr. 3.50 u. 4.50 Familie Roh. Steffen. ZÜRICH 1, Uraniastr. 6 KONDITOREI & CAFE J. MAURER, Nachf. v. A. SCHEUBLE Nächst Bahnhofstrasse. Telephon 51.452. *SSB können mir's glauben, ich habe den ganzen Goethe im Kopf I» «Donnerwetter ! Welchen denn? den zweibändi- den vierfoändigen oder die illustrierte Prachts- gen, aussäte? > Die verhängnisvolle Reliquie. Durch besonders tragische Umstände ist der begabte Pariser Maler Robert Noir zum Selbstmord getrieben worden; man fand ihn an einem Baume des Bois de Boulogne erhängt. Nachdem er sich den Strick um den Hals gelegt und den Steinhaufen, auf dem er gestanden, fortgestossen hatte, schoss er sich, um ganz sicher zu gehen, noch mit einem Revolver in den Kopf. Er war der letzte Spross einer Familie, die in der Geschichte Frankreichs eine Rolle gespielt hat. Sein Onkel Victor Noir war ein bekannter Journalist, der 1870 bei einem Duell mit dem Prinzen Pierre Bonaparte den Tod fand. Der Schädel dieses berühmten Onkels war es, der den Maler in den Tod getrieben. Als die Ueberreste Victor Noirs im Jahre 1886 auf dem Pere Lachaise-Friedhof feierlich beigesetzt wurden und damit eine Ehrung dieses Vorkämpfers des Radikalismus verknüpft war, stahl der Bruder Roberts, Louis Noir, in einer exzentrischen Anwandlung den Schädel des berühmten Onkels, und diese Reliquie wurde seitdem von der Familie in einer Glaskugel aufbewahrt. Als der Bruder gestorben war, erbte Robert dieses düstere Andenken, und er wurde seitdem von Gewissensbissen über diese Grabschändung verfolgt. Vor einigen Wochen hatte er Verhandlungen mit den Behörden aufgenommen, um zu erreichen, dass der tragische Schädel endlich zur Ruhe gebracht und in dem Sarg auf dem Pere Lachaise beigesetzt werde. Man erklärte sich auch dazu bereit, aber die Besprechungen hatten Noir so aufgeregt, dass er sich von dem Schädel verfolgt glaubte und, um diesem Familiendämon zu entgehen, sich selbst den Tod gab. Durch Selbsthypnose ins Irrenhaus. Bei hypnotischen Experimenten ist in jedem Falle grösste Vorsicht geboten. Wohin leichtsinnige Experimente führen können, lehrt ein Fall, der sich vor einiger Zeit in Paris zugetragen hat. Ein dortiger Student beschäftigte sich in seinen Mussestunden viel mit Hypnose und erreichte auch in der Selbsthypnose vor dem eigenen Spiegelbild sicheres Einschlafen. Einmal suggerierte er sich selbst, der junge Kalif von Bagdad zu sein. Er spielte den Kalifen auch verblüffend natürlich, erwachte aber nicht mehr aus dem Trancezustand. Der Student wurde schliesslich irre und musste einer Irrenanstalt zugeführt werden, wo er jeden bedroht, der nicht glauben will, dass er der «Kalif von Bagdad» sei. am i| Bahnhof STADTHOF-POSTHOTEL Haus II. Ranges, renoviert 1927. 140 Betten. Fliess. Wasser, Lifts, Zentralheizung. Amtstelephon, Lichtsignal. Qr. Cafe-Restaurant. Hotel-Telephon 39.790. Restaurant-Tel. 39.792 Bad Rasaz HOTEL L/VTTMANN In der TamlDa-Sc» Von den Automobilisten bevorzugtes Haus. Autoboxen. — Zimmer mit fliessendem Wasser. Ragaz Das heimelige, gut geführte Haus, mit bekannt bester Verpflegung. Garage. Telephon 3. Besitzer: Familie Müller. Wallenstadt KJ JE» JL-a -ÜJ JC%, reinste Spezialitäten Oedieg Erfrischungs-Raum Hole ' Bahnh( Komiortabel neu eing ericht beim et Bahnhof es Hans Zimmer mit fliessendem Wasser. Selbstgeführte Küche. Reelle Landweine, Forellen, Garage 10 Boxen Tel. I Grosse Gartenwirtschaft Bekannt vorzügliche Küche und Keller. Telephon 75. Farn. JUNGINGE R. 1120 m ü. 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