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E_1931_Zeitung_Nr.102

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N° 102 auch näher nebeneinander zu liegen kamen, und dass der äussere Laufring durch das Ausschleifen geschwächt wurde. Zudem war man nie sicher, dass die zweimal wärmebehandelten Oberflächen die gewünschten Härteeigenschaften aufwiesen, at. wird durch die Teilung der Hauptwelle eine leichte und geräuschlose Gangschaltung erreicht, die beim LJeberzeugen Sie sich selbst Sie werden erstaunt sein, dass ein solcher Wagen zu einem solchen Preise geliefert werden kann S ETZEN Sie sich selbst ans Steuer und fahren Sie ihn ! Nur sp können Sie feststellen, dass diese Behauptung auch der Wirklichkeit entspricht. Alles Denkbare ist berücksichtigt, alle Erfahrungen sind ausgenützt, alle Kräfte und Mittel eingesetzt um solch' vollkommenes Verhältnis von Kraft und Gewicht, Gewicht und Form, Form und Linie in einem Wagen au erreichen ! Motor, Getriebe, Federung, Bremsen, Steuerung vereinigt bieten ein Höchstmass von Annehmlichkeit und Fahreigenschaften ! 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Es -wird immer wieder in Prospekten und gesprächsweisebehauptet, der Hauptvorteil der Schwingachs-Abfcderung sei der, dass der Wagen seine horizonta-le Lage beibehalte, wenn eines der Räder eine Fahrbahnunebenheit überfährt. In Zeichnungen werden die Räder solcher Wagen oft beim Ueberklettern der phantastischsten Hindernisse dargestellt, während trotzdem das Chassis mustergültig waagrecht bleibt. Meiner Ansicht nach kann es sich da nur um krasse Uebertreibungen handeln, oder nicht? H. O. in Z. Antwort : Sie haben bis zu einem gewissen Grade zweifellos recht. Selbst die beste Schwingachs-Abfederung oder unabhängige RadaMederung ganz allgemein kann nicht verhindern, dass der Wagen.auf.bau eine Schräglage annimmt, wenn mm beispielsweise eines dor Räder oder gar die beiden auf der glichen Wagenseite befindlichen Räder hochwindet oder in Gruben hinabsinken lässt. Eine grössere Unabhängigkeit von den Bewegungen der Achsen zeigt der Aufbau des Schwingachswagens nicht bei stillstehendem Fahrzeug, sondern mir auf der Fahrt. Und hier ist es dann weniger die «Unabhängizkeit» der Radbefestigun^. sondern die geringere Masse der unabhängig abgefederten Rädor und der unmittelbar mit ihnen verbundenen Teile, die sieh eiinstig auswirkt. Je eeringer dio unabgefederten Massen sind, um so weniepr übertragen sich ihre Bewegungen auf den ibgefederfen Teil des Wagens. Gänzlich lässt sich nber die UoJiertrneung der BewcaiiTig der Schwingachsen auf den Wagenaufbau natürlich a.uch nicht ausschliessen. —s. Frage 8159. Freilauf. Was versteht man unter dem bei verschiedenen neuen AutomoMlmodellen eingebauton Freilauf? Wie ist die Wirkungsweise eines solchen Froilaufes und wolch© Vorteile bietet er? H. L. in S. Antwort Auf der Hauptwelle des Getriebes befindet sich ein Organ, das automatisch die Verbindung zwischen dem Motor und der Hinterachse eint'S in Fahrt befindlichen Wagens löst, wenn die Kardanwelle durch die Eigengescbwindigke.it des Wagens eine grÖKsere Tourenzahl er- Teicht. alR die Tourenzahl des Motors ausmacht. Im Prinzip ist dio Konstruktion des Freilaufs am \uio die gleiche wie beim Fahrrad. Die Getriebe- 'vel!e ist durch die FrPilaufi'orriehtung creteilt. so dass nach Wesrnahme des Gpses der Motor auf r 'ie Leerlatiftourenzah] zurückgeht, während dor Wagen durch seine Eisengesrhwinrlipkeit -weiterrolU. Durch die Ausnutzung des Boharrungsver- •nöcrpns soll eine Betripbsptnffersnarnis von 12 bis °0 Prozent zu erreichen sein. Als weiterer Vorteil $»B» Anfrage 1105. Böswillige Eigentumsbeschädiguna. Wie kann der Tätnr, welcher die Pneus eines vor einem Gasthof stehenden Autos mit einem Messer versticht, ausser dor strafrechtlichen Verfolgung nach Art. 187 des zürchorischen Strafgesetzes, zivilrechtlich belangt werden? Kann der Täter zum Ersätze der Pneus unter Berücksichtigung des Abnutzungsgrades verpflichtet werden, oder ist anzunehmen, dass er nur zu den Kosten verurteilt wird, die eine Vulkanisierung der verschnittenen Stellen ermöglichen? Meines Ermessens würden die Pneus dadurch nicht mehr in glechwertigen Zustand versetzt. F in Z. (A.). Antwort: Der Täter ist Urnen für den Ersatz des Ihnen angerichteten Schadens haftbar. Sie haben Anspruch auf Wiederherstellung des früheren Zustandes, d. h. Ihre Schadenersatzansprüche berechnen sich nach dem Worte, den die beschädigte Sache im Zeitpunkte der Beschädigung hatte. Sie haben also, wenn die Pneus bereite abgenutzt -waren, nicht Anspruch auf neue Pneus. Dagegen haben Sie Anspruch darauf, dass die Pneus mindestens in den gleichen Zustand versetzt werden, wie sie vorher waren, oder wenn dies nicht möglich ist, Ihnen der entsprechende Ausgleich in Geld ausbezahlt wird. Wenn vor der Beschädigung die Pneus in einem besseren Zustande waren, als sie durch Vulkanisierung eebracht werden können, so sind Sie unserer Auffassung nach nicht verpflichtet, die Vulkanisierun

102 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE x. c. s. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Clubball. Der diesjährige Clubball der Sektion hat wiederum meisterhaft gehalten, was er versprochen. Das Organisations-Komitee mit Herrn Boppart an der Spitze hat es verstanden, durch Zusammenstellung eines attraktiven Programms, die jjrosse A. C. S.- Familie aus der Ostsehweiz sehr zahlreich zu vereinen. Es waren weit über 800 Personen, die von nah und fern herbeigeeilt waren, um an diesem Feste teilzunehmen, was trefflich zeigt, welch grossen Anklang die A. G. S.-Anlässe jeweilen finden. Es voreinigte sich im Schützengarten eine frohe Festgemeinde, wobei der Damenflor in der Variation von glänzenden Toiletten gegenseitig rivalisierte, so dass dies den Abend zu einem wahren Rendez-vous der eleganten Welt gestaltete. Es sollen in St. Gallen die Damenschneider-AtelierR den Tag dieser Veranstaltung beinahe vor den Sektionsmitgliedern kennen! Rasch füllte sich der weite Saal und schon die Ouvertüre der Tanzkapelle lockte unzählige Tanzlustige auf die glatte Fläche. Um aber den so zahlreichen Tanzpaaren Gelegenheit zu geben, sich restlos dem Zauber der Rhythmen hinzugeben, sorgte im Frohsinn-Saal eine weitere Kapelle für Synkopen und Melodien. Die Festlichkeit eröffnet traditionsgemäss der beliebte Präsident, Herr T. Walser, indem er die grosse Schar willkommen hiess und den diesjährigen Anlass der zeitgemäss gewählten Devise, die Sorgen des Alltags zu vergessen, unterstellte. Der Vorsitzende fand wie immer treffliche Worte des [Willkommens für die Gäste, Vertreter der Regierung, den Präsidenten der Sektion Lichtenstein des A. C. und das Pressevolk. Den zündenden Kontakt zwischen Bühne und Publikum besorgte Herr Bois vom Stadttheater, dem es als Conferencier auch wohl gelungen ist, die Stimmung nicht nur zu halten, sondern immer mehr zu steigern. Als erste Darbietung gefiel ein Stepptanz ä la Jonny Walker (still goin streng!). Auch ein Bai- Jett war vertreten, diesmal freilich in erster Ausgabe: Jugendbändchen! Die reizenden Reigen des Kinderballettes der Bentele-Schule entzückten denn auch restlos. Der folgende Tanz nach russischer Art verriet hohes Verständnis und erntete verdienten Beifall. Zur besondern Abwechslung folgten sodann akrobatische Hundedressuren, eine beachtenswerte Leistung, die jedem Gross-Zirkus Ehre gemacht hätte. Beckerelli, der Meister der magischen Fingerfertigkeit, versetzte das Publikum durch seine Schwarzkünste in helles Erstaunen. Besonders gespannt war man indessen auf den Sketch von Herrn Bois, der unter dem Titel «Wie Hyronimus Bölsterli A. C. S.-Mitglied wurde», sich schon vielversprechend anliess. Man erlebte auf köstlich unterhaltende Weise, wie Herr Bölsterli — stark beeinflusst durch die Macht des schwachen Geschlechtes und glücklich, den Hausfrieden wieder ganz hergestellt zu haben — Automobilbesitzer geworden ist. Hoffentlich wird er sich als treues A. C. S.-Mitglied auch Techt gut bewähren! Der anhaltende Applaus verriet deutlich, dass Herr Bois es verstanden hatte, die A. C. S.-Familie gut eu amüsieren. Den Künsten der Bühne folgten nun die Melodien der beiden Kapellen, die die Menge durch Foxtrott-, Walzer- und Tangoklang zu entflammen verstunden. Aber auch für das Gastronomische war gesorgt; das glänzend zusammengestellte Büffet bot nicht nur in leiblicher, sondern auch ästhetischer Hinsieht erlesene Genüsse. Zusammen mit den ausfi'lesenen Sorten aus Meister Hohls Keller war so für alles gesorgt, was das Herz begehrte. Das fröhliche Treiben der Festgemeinde dauerte noch lange fort, Scherzen und Lachen bewiesen, dass der Devise des Herrn Präsidenten treu nachgefolgt wurde. Der Clubball hat -wiederum glänzend gehalten, •was seine Vorgänger und sein wohlgewähltes Programm erwarten Hessen. Von überall her, dem Oberland, Appenzell und Rapperswil waren die Mitglieder herbeigeströmt, um im Lichte dieses Anlasses erneut Clubfreundschaft aufleben zu lassen und zu festigen. Dem Wohlgelingen dieses Anlasses unsere herzlichsten Gratulationen und besonders dem Verdienste des Organisationskomitees, das wiederum bewiesen hat, wie gross sein Können für Festanlässe ist. o. e. SEKTION BERN. Schlusssitzung der Organisatoren des Gurnigel-Rennens. Der freundlichen und originellen Einladung, welche wir in letzter Nummer publiziert haben, war das Organisationskomitee des diesjährigen Gurnigelrennens fast vollzählig gefolgt. Auch der Sektionsvorstand war gut vortreten, um damit das Interesse zu dokumentieren, welches er nicht nur der Veranstaltung, sondern auch der damit verbundenen gewaltigen Arbeit entgegenbrachte. Der Rennleiter und Organisationspräsident, Herr Huber, orientierte in einem zwanglosen und doch sorgfältig dokumentierten Referat über die vielseitigen und umfangreichen Vorarbeiten, die Durchführung und das Ergebnis der Veranstaltung, welche ohne Unbescheidenheit nicht nur als der wichtigste Sektionsanlass, sondern auch als das bedeutendste Bergronnen der Saison bezeichnet werden darf. Einen trefflichen Einblick in den ordentlich komplizierten Organisationsapparat boten auch die zur Kenntnis gebrachten Schlussberichte der Kommissionspräsidenten, aus denen die leitenden Chargen späterer Veranstaltungen manche wertvolle Anregung entnehmen können. Die Sektion hatte sich mit der Uebernahme des Rennens eine grosse Verantwortung, verbunden mit einem sehr beträchtlichen finanziellen Risiko, aufgebürdet, das freilich, dank der ungewöhnlich erfolgreichen Tätigkeit des Finanz- und Gabenkomitees, stark entlastet werden konnte. Es war gelungen, eine Reihe sportlicher Grossen des Auslandes neben der bekannten Elite schweizerischer Fahrer für den Gurnigel zu interessieren und die Vorprobe der Trainingsta'ge Hess einen vollen Erfolg ahnen. Allein das Wetter hat einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Es vermochte zwar keineswegs die sportlichen Leistungen zu beeinträchtigen, noch die Organisation aus den Fugen zu heben, aber der Besuch blieb hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem konnten gegen 6000 Karten abgesetzt werden. Dank einer fürsorglichen Finanzregie, welche sogar den Regen in Rechnung gestellt hatte, ergab sich doch bei einer Belastung von über 30.000 Fr. eia — wenn auch bescheidener — Einnahmenüberschuss. Die mit grossem Interesse und lebhaftem Beifall aufgenommenen Berichte leiteten über zu enem währschaften Berner Imbiss im «Löwen> zu Worb. Der Sektionspräsident, Herr Oberst Marbach, verdankte bei dieser Gelegenheit die geleistete Arbeit und wusste die Verdienste der «gros- Ren und kleinen Chartren» ins richtige Licht zu rükkon. Ein recht gemütlicher Hook, zu dem eine bodenständige Bauernkapelle das ihrige beitrug, bildete den trefflichen Abschluss dieser Sitzung, welche den letzten Strich unter die srrosse Veranstaltung zog. Gewiss ist dabei der Wunsch des Sportpräsidenten, die im Organisationskomitee geknüpften Bande der Kameradschaft enger zu gestalten, in Erfüllung gegangen und nicht nur die grossen Chargen, welche noch mit einem wertvollen Angebinde bedacht wurden, sondern alle anwesenden Mitarbeiter, werden gerne bei späteren Gelegenheiten wiederum dem Ruf der Sektion Folge leisten. \ SEKTION LUZERN. In der ersten Dezember- Woche sind unsere Clubmitglieder gleich für 2 Tage mit Beschlag belegt worden, was nach den Erfahrungen der letzten Ja-hre eine etwas riskante Angelegenheit war, die aber diesmal glänzend gelungen ist infolge der guten und umsichtigen Vorbereitung durch unsern rührigen Präsidenten. Herrn Dr. O. Herrn Dr. Riedweg, welcher seinerseits nun das für den Abend vorgesehene Programm vom Stape. Hess. Des Sängers Höflichkeit schweigt von den Genüssen, die an diesem Abend geboten worden sind, er kann nur verraten, dass es wirklich hoch hergegangen ist und dass die Letzten erst morgens 4 Uhr die gastliche Stätte verlassen haben, nicht ohne vorher den festen Vorsatz zu fassen, dass beim nächstjährigen Herren-Abend sie auch wieder dabei sein werden. Am 5. Dezember fand im Clubheim eine S t. Nikiausfeier mit Dancing statt. Bis auf den letzten Platz waren die behaglichen Clubräume angefüllt und männiglich huldigte einem Tänzchen, hie und da einmal unterbrochen von einem kleinen Cotillon oder sonst einem Gesellschaftsspiel-Tanz. Die grösste Ueberraschung abeT war das Erscheinen des « Samichlaus » und des « Schmutzli» (dargestellt durch dio HH. Bachmann und Brügger), die allen Versammelten aus ihren Säcken und Körben ein kleines Present überreichten. Nicht bei allen Anwesenden blieb es bei Aepfel. Nüssen. Bananen und Mandarinen, sondern viele erhielten auch noch sonst etwa ein Andenken zugestellt, an das sich ein ulkiges Sprüchlein knüpfte und sich auf im vergangenen Jahre passierte Begebenheiten bezog. Die ganze Glubfamilie nahm teil an diesen Spezialbescherungen. -th- T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appenzell Bericht über die Gesamtvorstands-Sitzung vom 9. Dezember in Rorschach. Nach Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung vom 9. Oktober und Genehmigung desselben wurde festgestellt, dass sich der Mitgliederbestand neuerdings erhöht hat und heute 1279 Mitglieder beträgt. Als Delogierte für die Jahresfeier des A. C. S. werden die Herren: Gross, Burk und Pribil abgeordnet. Der Berufkollegen delegiert, sondern auch eine ganze Vorsitzende, Herr Lutz, orientiert über die Beschlüsse der deutschschweizerischen Präsidenlich oder auch sonst mit reichen Gaben eingestellt. Reihe aus der • alten Garde > hatten sich persöntenkonferenz. Die Abrechnung über die Auch der Vorstand der Sektion Zürich des T. C- S. Ballonfuchsjagd, welche bei Fr. 3731.75 Einnahmen entbot durch seinen Präsidenten, W. Baumgartner, und Fr. 4178.45 Ausgaben mit einem Defizit von Glückwunsch und eine Ehrenkanne. Fr. 446.70 abschliesst, wird genehmigt Mit Rücksicht auf den grossen Umfang der Veranstaltung In dieser Feier^agsstimmung hatte der Conferencier Kühle, der überdies noch seinen gepfleg- kann das Defizit als bescheiden betrachtet werden. Im Anschluss hieran findet auch die Abrechnung ten, warmen Bariton mit grossem Erfolg in die über die Jahresfeier die Genehmigung. Die Einnahmen betrugen Fr. 1479.50 und die Ausgaben in dem übervollen Saal die nötige Resonanz um Programmfolge einflocht, leichtes Spiel. Er fand so leichter, da sämtliche Darbietungen das übliche Fr. 2307.75, so dass ein von der Sektionskassa zu deckender Saldo von ca. Fr. 1000.— verbleibt. Mit Rücksicht auf den Erfolg an der diesjährigen Jahresfeier wurde beschlossen, auch nächstes Jahr eine solche Jahresfeier im Uhler, St. Gallen. Samstag, den 19. November 1932, wiederum durchzuführen. Als Ort der nächsten Generalversammlung wurde schon letztes Jahr Rorschach bestimmt. Dieselbe findet nun definitiv Sonntag, den 24. Januar 1932, nachmittags 2 Uhr, im Saale zum Hotel Schiff in Rorschach. statt. Der Sekretär macht Mitteilung von der Gründung einer Vereinigung der Motorfahrzeugverbände des Bodensee-Gebietes, orientiert über dessen Zweck und Ziele, und da hofft man, durch diesen Interessenverband verschiedene Unzukömmlichkeiten im Grenzverkehr beseitigen zu können, boschliesst man, dieser Vereinigung beizutreten, sofern die finanziellen Verpflichtungen nicht zu hoch sind und unter der Voraussetzung, dass auch andere schweizerische Sektionen der Vereinigung beitreten. Als Delegierte für die am 17 Januar in Bregenz stattfindende Versammlung werden Präsident und Sekretär bestimmt. Hübscher. — Am 3. Dezember versammelte man Die KampagnefürdieFuhrleute dürfte sich im heimeligen Clublokal zu einem Herren- demnächst einsetzen. Die Stumpen-Päckli werden Abend, dessen Auftakt eine währschafte, urchige durch die Sektions- und Gruppen-Vorstandsmitglieder auf der Strasse bei Gelegenheit an die Fuhr- Bernerplatte bildete. Dies war ein glücklicher Griff, unsere Clubküche unter dem Kochlöffel — pardon leute abgegeben. Szepter — von Herrn Pfenniger jun. hat sich ganz Da in diesem Jahre eine neue Signalordnung in Kraft getreten ist. soll versucht werden, vorzüglich eingeführt. Diese Speziarlplatte war so der gegebene Ausgangspunkt, um eine richtige Herrenabend-Stimmung zu schaffen. Beim Dessert trug der Erneuerung der Fahrbewilligung ein Exemplar die Kantonsregierungen zu veranlassen, anlässlich dann noch die würzige Ansprache von unserm der neuen Signalordnung an die Automobilisten abzugeben. Der probeweise beim Speisertor in St. Präsidenten, Herrn Dr. O. Hübscher, das weitere dazu bei. Er übergab am Schluss seiner Begrössune die Macht an den Vergnügungspräsidenten, allgemein Beachtung, und da wir die Gallen aufgestellte Labiko-Leuchtwegweiser findet Einführung dieser zweckmässigen Leuchtwegweiser sehr begrüssen würden, beschliesst man, bei den Behörden das Gesuch der Labiko-Leuchtwegweiser A.-G. zu unterstützen. Die Ortsgruppe Appenzell-Hinterland hat den Antrag auf Statutenrevision z. Zt. fallen gelassen in der Meinung jedoch, dass bei der nächsten Drucklegung von Statuten auf den Antrag zurückgekommen werde. Nachdem noch verschiedene administrative Punkte zur Erledigung gelangt sind, wird die Sitzung vom Vorsitzenden um 9% Uhr geschlossen. Fz. 4us den Vevbänden CHAUFFEUR-CLUB ZÜRICH. Zehnjährige Gründungsfeier. Mit einer würdevollen Feier, einem allzureichen Vergnügungsprogramm, viel Humor und guter Stimmung feierte Samstag, den 12. Dezember, der C. C. Z. in der « Kaufleuten » das erste Dezennium seines Bestandes. Fast genau auf den Tag, vor zehn Jahren (11. Dezember 1921), verwarfen die Zürcher das kantonale Automobilgesetz mit einem Mehr von 10 000 Stimmen, wozu eine Anzahl heute noch im C. C. Z. tätiger Mitglieder mit einer regen Propaganda ihr Scherflein beigetragen hatten. Die Arbeit, die damals geleistet wurde, sollte nicht verloren gehen und so entstand der heute aus 140 Mitgliedern bestehende Verband, dessen Gründer, August Walter, an der Feier auch entsprechend geehrt wurde. Diese Vorgeschichte der Vereinsgründung, die Präsident W. R ö s s 1 i n g in seiner Begrüssungsansprache darlegte, zeigte so recht die soliden Grundlagen, die trotz mancher Stürme im letzten Jahrzehnt das feste Fundament nicht zu erschüttern vermochten. Im Vorjahr wurde der materielle Grundstein für eine Hilfs- und Sterbekasse gelegt, ein vorbildliches soziales Werk des Vereines, der sich an seinem 10. Geburtstag vieler Zeichen ehrlicher Sympathien erfreuen durfte. Es waren nicht nur zahlreiche Mitglieder und Freunde erschienen, bis aus Luzern und Bern waren Niveau beträchtlich überstiegen. Vor allem wäre da die Dramatische Gesellschaft Neumünster lobend anzuführen, die mit zwei köstlichen Dialekt- Einaktern in Maske und Spiel künstlerische Leistungen boten, die allgemeinen Beifall fanden. Auch die Gesangssektion des C. C. Z. leistete im Chor und Singspiel Erfreuliches, desgleichen der Handharmonika-Spielring c Edelweiss», sowie alle anderen Mitwirkenden, die bis weit nach Mitternacht für Unterhaltung treu besorgt waren. Aber abschliessend soll doch darauf verwiesen werden, dass der Chauffeur-Club Zürich in seinem Vorstand und der Vergnügungskommission versierte Persönlichkeiten besitzt, die nicht nur das Lenkrad verlässlich drehen, sondern auch einen Verein nach aussen würdig repräsentieren und seine Anlässe in jeder Weise vorbildlich zu steuern wissen. Diese sich aufdrängende Erkenntnis, die alle Besucher der schönen Gründungsfeier 1 empfinden mussten, sei der ersten und ältesten J Chauffeur-Organisation in Zürich als bewährte Richtlinie für das zweite Dezennium ihres Bestandes auf den Weg gegeben. Mag er auch nicht immer über spiegelglatten Asphalt gehen, auch oft über Löcher und Steine führen: nur immer das Steuer fest in den Händen ! T« CHAUFFEURCLUB LUZERN UND UMGEI. Versammlung, Samstag, den 19. Dezember 1931, abends 8.15 Uhr, im Clublokal Rest. «Weisses Schi088 » Herr Dr. Lienert. Adjunkt der StrftpoKzei, wird uns in bereitwilliger Weise einen Vortrag mit Lichtbildern über « Verkehrs-Fragen» halten. Werte Kollegen, reserviert euch diesen Abend, der sehr lehrreich sein wird. Erscheint zahlreich und bekundet euer Interesse der heutigen Verkehrsreselung Der Vorstand. Für „Kleine Anzeigen" nachstehenden Coupon ausfüllen! Der neue konvexe LUCAS Belpstrasse 24 Tel. 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