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E_1933_Zeitung_Nr.020

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N* 20 K.:£ÄV;Ä . ei!' :/;.• R O U E S AVANT INDEPE N D A NTES (lieber Fr, 10000.- Naturalpreise) 1. Panatrop mit Lautsprecheranlage 6000 Fr. 2. Radio * 700 '» 3. Bolez, Kinoaufnahme-Apparat mit Stativ und 450 m Film 16 mm 700 » 4. Schreibmaschine Royal-Portable 400 » 5. Goldene Uhr 400 » 6. Dante (Büste auf Buch, Divina Commedia, Marmor) 350 » 7. Feldstecher (Zelss) mit Etui 100 » 8. Laute 9. V. 10. G. 11. J. 12. J. 13. R. 14. R. 15. P. 16. P. 9—16. Oclgemllde, In prachtvollem Goldrahmen, Utbhaberprelse. Delmar: Oelgemälde: In der Nordsee Arnegger: Oelgemälde: Lago Maggiore Holmstedt: Hardangerfjord Holmstedt: Sognefjord Ducat: Landschaft Ducat: Landschaft Voigt: Landschaft Voigt: Landschaft Spezlalpreis für Arzt oder Spttafc «Wiska» Heisslufttrocken-Sterilisator, 220 Volt. Wechselstrom (Spitalgrösse) 500 » Frage: Wieviel Liter OPRO E werden während den Monaten März und April In der Schweiz verkauft? Teilnahmebedingungen: Wert 1. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb ist jedermann bei Bezug von mindestens einer 1-Liter-Kanne OPRO E berechtigt 2. Für jeden Liter OPRO E wird ein Gutschein verabfolgt, bei einer Bestellung von. 5 Litern 0PR0 C werden 5 Gutscheine zur Teilnahme an diesem Wettbewerb abgegeben usw. 3. Jeder Bewerber kann. so viele Lösungen einsenden, als er dafür Gutscheine besitzt; es wird jedoch der gleichen Person nur ein Preis zugesprochen, selbst wenn sie mehrere richtige Lösungen einreicht. (| 4. Bei gleichen Lösungen wird der Preis in der Reihenfolge des Auftrags-Eingangee zuerkannt; zur Entscheidung wird der Poststempel der Bestellung nachgeprüft Bei mehreren Bezügen wird der erste Auftrag berücksichtigt 6. Sollt« keine richtige Lösung eingehen, sind die nächststellenden Resultat« prei#- beiechtigt 8. Die Zuteilung der Preise wird im Monat Mai unter notarieller Aufsicht vorgenommen. Die Preisgewinner werden in der «Automobil-Revue» veröffentlicht. 7. Sämtliche Antworten müssen bis «pätestens den 30. April, um 6 Uhr abendi, dar Pott übergeben sein. 8. Das von der Firma beschäftigte Personal i«t von diesem Wettbewerb ausgeschlossen. 9. Jeder Teilnehmer unterzieht «loh der notariell erfolgten Preisverteilung. Und nun beeilen Sie sich, Je schneller Sie OPRO E bestellen, und Ihre Lösung einsenden, um so grösser Ist die Möglichkeit eines Gewinnes. OPRO OPRO OPRO OPRO OPRO OPRO OPRO OPRO E E E E OPRO E OPRO E OPRO E veredelt #1« schlechtesten Benzine zu Treibstoffen btfter Quellt«. flkt den heutigen Mators« nfitlge Klopffestigkeit J* bewirkt die vollttindtge Awnutzung im sonst zum Teil nnverwertet ah» gehenden Gasgemisches. E E ergibt ««mit Leistungssteigerung und Benzin-Ersparnis. wirkt eben- und Innenschmlerand. JJ macht darum dl« Verwenduno eine« besonderen OoenschmlerSles, auch beim Einfahren neuer Motoren absolut überflüssig. konswvleri üi« VfskosHM du Motorenöles. erleichtert 4M Anspringe* ist ein organisches Produkt und hfnterlässt kein« metallischen Rückstand«. IM ftm RiKMnsafa. barst nteht «nd Ist garantiert tlurefral, greift also Metalle nicht ML 1 Liter OPRO genügt zur Mischung mit 500 Liter Benzin. Preis pro 1-Uter-Kanna Fr. Ein glänzendes Zeugnis für OPRO E: Die Herchwerke, Aktiengesellschaft, Filiale Berlin, erklären In ihrem an den Er- flnder gerichteten Schreiben vom 1Z Februar 1032: Wir haben in unserem hiesigen Reparaturwerk eingehende Versuche mit dem OPRO-Oel gemacht und können Ihnen mitteilen, dass dasselbe als ausserordentllch geeignet bezeichnet werden muss. Besonders dort, wo schon geringe Kolben- Abnutzung aufgetreten und ein leichtes Klappern vorhanden war, hat das Oel durch die Kolben gegen die Kolbcnwand gut abgedichtet, so dass kein Oelverlust eingetreten ist Dadurch Ist et möglich, Motoren, die schon überholungsbedürftig sind und neue Kolben haben mOssfen, noc 1 - mindestens 10000 km länger zu fahren und die Generalüberholung hinauszuschieben. Wir können daher dieses Oel mit bestem Gewissen empfehlen; Hochachtungsvoll Horchwerke Aktiengesellschaft, Filiale Berlin, gez. Singer. Versand gegen Vorausbezahlung oder Nachnahme ausschflessflch durch: Löwenstrasse 17. ZÜRICH Postscheck VII110372 Telephon 53.519

N° 20 - 1933 AUTOMOBIL-REVUE Internationale Erdölwirtschaft. Der vor kurzem die politischen Wogen zwischen Grossbritannien und Persien noch aufpeitschende englisch-persische Oelkonflikt scheint vorläufig in Minne beigelegt worden zu sein. Die beiden Interessenten sind übereingekommen, das Verfahren vor dem Völkerbundsrat bis zur Mai-Tagung und, sofern inzwischen die beidseitigen Verhandlungen noch nicht weiter gediehen wären, noch darüber hinaus anzusetzen. Inzwischen sind zwischen Grossbritannien und Persien .Besprechungen über eine neue Konzession aufgenommen worden, deren Ziel bekanntlich auf grössere finanzielle Entschädigungen zugunsten Persiens seitens der Anglo-Persian-Oil Comp. hinauslaufen. Formell halten sowohl die Briten wie auch die Perser ihre Rechtsstandpunkte aufrecht, denn es wäre sehr gewagt, öffentlich eine andere Ansicht vertreten zu wollen, nachdem man während Wochen in der internationalen Presse glaubhaft zu machen versuchte, dass sich jeder der Beteiligten nur auf wohlerworbene Rechte stütze und unter allen Umständen auf diesen beharren werde. Wie aus den hinter den Kulissen geführten Verhandlungen hervorgeht, ist anzunehmen, dass der ganze Konflikt recht bald vergessen sein wird, so dass sich mancher Leser wundern muss, warum seinerzeit so grosser Lärm geschlagen wurde. Nachdem das abgelaufene Jahr eine Reihe wichtiger internationaler Petroleum-Konferenzen gebracht hat, gehen die diesbezüglichen Besprechungen auch im laufenden Jahre weiter. Ing. Kessler (Royal Dutch) ist unlängst in New York eingetroffen, um mit dem Vizepräsidenten des Hauptkonkurrenten des britisch-niederländischen Oelkonzerns, von der Standard Oil Comp. of New Jersey, zu ver- . suchen, die noch zu lösenden Probleme einen Schritt weiter zu bringen. Anlässlich dieser Reise hat Kessler erklärt, dass mit den Russen keine weiteren Verhandlungen in Aussicht genommen seien (solche wurden bekanntlich letztes Jahr erstmals in New York und an der zweiten Pariser Oelkonferenz geführt). Im Zusammenhang damit teilte der Vertreter des Royal Dutch-Konzerns mit, dass Sowjetrussland im abgelaufenen Jahre die im Fünfjahresplan vorgesehene Quote nicht erreicht habe und dass aller Wahrscheinlichkeit nach .auch im laufenden Jahre die russische Erdölproduktion sich unter der Vorjahreshöhe bewegen werde. Es ist zum Teil in der Schweiz noch wenig bekannt, dass unweit unseres rohstoffarmen Landes ausgiebige Erdöllager ausgebeutet werden. Im Elsass, wo Kali und. Erdöl zu den ersten Naturschätzen dieses in der internationalen Politik so heiss umkämpften Landes gehören, förderten die Pechelbronner Oelbergwerke im abgelaufenen Jahre nicht weniger als 74 221 Tonnen Rohöl zutage gegen 73 266 Tonnen im Vorjahre (1913: 39328 Tonnen). In Berücksichtigung des französischen Rohölverbrauches von jährlich 4 MilL Tonnen, ergibt sich wohl ein bescheidener Anteil der elsässischen Förderquantitäten, wobei jedoch darauf zu verweisen ist, dass Frankreich vor dem Kriege überhaupt keine Erdölvorkommen im eigenen Lande zur. Verfügung hatte. Zwecks wissenschaftlicher Ausbeute der Erdöllager im Elsass hat aber Frankreich an der Universität von Strassburg eine Petroleumabteilung errichtet, die der Ausbildung inund ausländischer Petroleum-Ingenieure dient. Die in Strassburg theoretisch wie praktisch erworbenen Kenntnisse werden speziell im Mossulgebiet verwendet Der Schrumpfungsprozess der Minerälölwirtschaft zeigt deutlich die tiefen Krisenwirkungen in allen Ländern der Welt. Trotz zunehmender Verwendung des Oels in der Verkehrswirtschaft und in der Heizungsindustrie geht der Bedarf stetig zurück. Daneben üben aber auch verbrauchshemmende Abgaben wie Zölle, etc. eine nicht zu unterschätzende Bremswirkung auf den Absatz; aus. Die Heranziehung der Brennstoffe als direkte oder Indirekte Steuerquelle hat auch im abgelaufenen Jahre nicht unbedeutende Fortschritte zu verzeichnen. Beim Petroleum erkennt man den strukturell bedingten Verbrauchsrückgang, während bei den Schmierölen die verringerte industrielle Tätigkeit in Verbindung mit den-im Automobilverkehr zu beobachtenden Einschränkungen sich auswirken. Dank der besondern Wirtschaftlichkeit des Dieselmotorantriebes, vermochte sich lediglich der Gasölverbrauch verhältnismässig zu halten. Nach mazedonischen Pressemeldungen sollen unlängst in der Gegend von Korina (Griechenland) umfangreiche Petroleumauellen entdeckt worden sein. Man hört vielfach die Ansicht vertreten, dass diese griechischen Quellen zu den ergiebigsten des ganzen Balkangebietes zu zählen seien. Bereits im Monat März soll mit der Grossausbeutung begonnen werden, wobei allerdings die Frage der Produktionskosten und die noch bedeutendere der gegenwärtigen Rohölüberproduktion ebenfalls ein Wort mitzusprechen haben dürfte. Untersucht man die Rangordnung der von den einzelnen Staaten als Treibstoffe verwendeten Ersatzmitteln von Motorbenzin (Benzol und Alkohol), so steht Deutschland, bei einem Benzolkonsum von 2,3 Mill. Barrels (1 Barrel = 226,79 kg), für 1931 an der Spitze. Es folgen Grossbritannien mit 0,91, Frankreich mit 0,39, Belgien mit 0,14 und die Tschechoslowakei mit 0,05 Mill. Barrels. Auch hinsichtlich der Spritverwendung als Motortreibstoff steht Deutschland (aus agrarpolitischen Gründen) mit 425 000 Barrels vor Frankreich (168 00), Ungarn (75 000), Schweden (48 000) und Tschechoslowakei (34 000). Auf Qrund sowjetrussischer Angaben wurden im Jahre 1933 6,01 Mill. Tonnen Naphthaprodukte Im Werte von 105,3 Mill. Rubel gegenüber 5,22 Mill. resp. 115,8 Mill. Rubel exportiert. Während der Export mengenmässig urr rund 15 Prozent zunahm, verzeichnet er wertmässig eine Abnahme um 9 Prozent oder um 10,4 Mill. Rubel, was im Zusammenhang mit der allgemeinen Preisbaisse auf den Welterdölmärkten steht. Als Hauptabnehmer russischer Erdölprodukte kamen in Frage: 1032 (in Tonnen) Itatien 1 039 519 Frankreich 967 224 Grossbritannien 597 682 Deutschland 532 039 Japan 368 024 Für das Jahr 1933 ist in Sowjetrussland eine Rohölproduktion von 24,4 Mill. Tonnen festgesetzt worden; gegenüber der ersten Fassung des zweiten Fünfjahresplanes bedeutet dies ein scharfes Zurückdrosseln der ursprünglichen Produktionsziffern, denen eine Förderquantität von 36 Mill. Tonnen zugrunde gelegt wurde. In Verbindung mit der rückläufigen Bewegung der russischen Rohölprodaktion seit dem ersten Quartal 1932, speziell im Hauptölgebiet Baku, musste die Sowjetregierung ihre Erdölpolitik einer grundlegenden Revision unterziehen. Diese Umstellung wird nicht ohne Rückwirkung auf die russischen Expansionspläne gegenüber dem Weltuerdölmarkt bleiben. Im abgelaufenen Jahre stellte sich die russische Erdölproduktion auf ,22,2 gegenüber 22,3 Mill. Tonnen im Vorjahre, gegenüber der im Wirtschaftsplan vorgesehenen Förderquantität von 27,4 Millionen Tonnen. , Wy. Die amerikanische Automobilproduktion bezifferte sich im Monat Dezember 1932 auf 109,542 Fahrzeuge. Sie ist damit gegenüber dem Monat November, in welchem 61,760 Automobile fertiggestellt wurden, um 78,3 % im Vorsprung. Verglichen mit dem letzten Monat des Jahres 1931 ist allerdings immer noch ein Manko zu verzeichnen, da damals rund 124,000 Automobile hergestellt wurden. Von der eingangs erwähnten Monatsproduktion entfallen 107,403 Einheiten auf die amerikanischen und 2139 Fahrzeuge auf die kanadischen Werke. Von der gesamten amerikanischen Produktion waren 87.760 Personenwagen und 61,782 Lastwagen. Ueber die Gesamtergebnisse der amerikanischen Automobilindustrie im abgelaufenen Jahre wurde bereits in Nr. 7 der «,A.-R.» berichtet.. Wie sich aus den endgültigen Zahlen des amerikanischen Handelsdepartements ergibt, erfahren die damals genannten Zahlen noch eine kleine Korrektur, indem 1,186,259 Personenwagen und 247.247 Lastwagen, total 1,43 Mül. Fahrzeuge hergestellt wurden. Das Ergebnis steht um 42 % hinter den Zahlen für 1931. Beachtenswert sind noch die Angaben über die Verteilung der Produktion auf die einzelnen Preisklassen, welche folgendes Bild ergeben: Bis 500 Dollar 501 bis 750 Dollar 751 bis 1000 Dollar 1001 bis 1500 Dollar 1501 bis 2000 Dollar 2000 und mehr Dollar 794 238 W'ajsn 260 968 74 542 86 601 8 699 11211 Total 1186 259 Wagen. Der Produktionsrückgang ging mehrheitlich auf Kosten der Wagen von über 750 Dollar. Hier blieben die Fabrikationsergebnisse in den einzelnen Gruppen zwischen 53 und 74 % hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurück, während die beiden untersten Preisklassen nur um 37 resp. 40 % geringere Resultate zeitigten. Die Bevorzugung von billigeren Wagen ist demnach keine auf Europa beschränkte Erscheinung und ist vor allem in der fiskalischen Belastung des Motorfahrzeugwesens begründet. z. SICHERHEIT VOR ALLEMI In der Dunkelheit hingt Ihre Sicherheit auf der Landstrasse von Ihnen selbst ab ..... von den Lampen, die Sie benutzen. 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