Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1934_Zeitung_Nr.040

E_1934_Zeitung_Nr.040

10 AUTOMOBIL-REVUB

10 AUTOMOBIL-REVUB 1934 - 40 Stivamsen Baldige Verwirklichung der Bernhardin- Autostrasse ? Wie die bündnerische Presse zu berichten weiss, ist dem Aktionskomitee für den Durchbruch der Autostrassen durch den St. Bernhardin ein Anleihen von 10 Millionen Fr. angeboten worden. Die Finanzleute verlangen eine Zinsgarantie von 4 % pro Jahr. Aus der Offerte ist im weiteren folgendes bekannt geworden : Im Interesse der Kostenersparnis müsste das Projekt allerdings noch abgeändert werden. Das Profil ist zu gross für die Fahrbahn von nur 63^ Meter Wasserablauf und Luftschacht müssen unter die Fahrbahn verlegt werden, letzterer vielleicht auch zum Teil in die Decke. Fussgängersteige sind überflüssig, da Fussgänger beidseits des Tunnels Fahrgelegenheit finden, Gegendbewohner vielleicht gratis. So sollte der Tunnel nicht breiter als 6,5 bis 7 Meter werden. Es wäre vonnöten, dass ein Ingenieur eine solche Abänderung auf Kosten berechnet, sie werden dann unter 10 Millionen Franken bleiben. Das erfordert eine Zinsengarantie von 400.000 Franken. Davon kommen auf die Gemeinden von Ghur (inkl.) bis und mit Bellinzona zirka 50.000 Einwohner 1 Prozent d. h. 100.000 Franken, d. h. pro Kopf etwa nur 2 Fr., auf die Kantone Graubünden und Tessin zirka 285.000 Einwohner 1 Prozent, d. h. 100.000 Fr., d. h. pro Kopf 35 Rp. — Das ist für Kantone wie Gemeinden wohl erträglich angesichts der enormen Vorteile des Projektes, hauptsächlich aber deshalb, weil diese Garantie niemals bezahlt werden muss; 400.000 Fr. Zinsen auf die 10 Millionen (365 Tage) erfordern täglich zirka 1100 Fr. Nun lässt sich pro Wagen Stanz gut eine Tunnelgebühr erheben von durchschnittlich 6 Fr. (im Winter etwa das Doppelte, im Sommer die Hälfte) eo dass täglich im Durchschnitt nur 183 Wagen in einer Richtung notwendig sind, um die Verzinsung des Baukapitals herauszubringen, eine Menge, die natürlich spielend leicht erreicht werden wird. Nun dürfte es sich in erster Linie um die Finanzbeschaffung handeln: 1. Vielleicht werden für die Vollendung der Projektierung noch gegen 20.000 Fr. gebraucht. Diese könnten schon verschafft werden. Ferner hätte die Gründung einer Studien A.-G. «Bernhardin-TunneU zu erfolgen. Der Zins zu 4 Prozent der 20.000 Fr. Projektierungekosten müsste von einer oder mehreren Gemeinden garantiert werden. 2. Später würden dann für die Ausweitung in die Bau- und Betriebs A.-G. gesorgt werden mit über 10 Mill. Fr. Kapital. Man sollte dann noch Angaben haben über das Betriebskapital usw. Die meisten der wichtigsten Projekte für den Bau neuer Alpenstrassen konnten bisher deshalb nicht verwirklicht werden, weil es an den hiezu nötigen Mitteln fehlte. Dieser Hauptsorge wird das Bernhardinkomitee nun mit einem Schlage zum srrössten Teil enthoben. Es dürfte auf alle Fälle wesentlich leichter sein, den Betrag von 400,000 Fr. pro Jahr für den Zinsendienst sicherzustellen, als die notwendigen Baumillionen aufzutreiben. Es wäre überaus erfreulich, wenn es dem Aktionskomitee gelingen würde, die verlangte Zinsgarantie leisten zu können, damit endlich einmal wenigstens eines der vielen aktuellen Projekte zur Ausführung gelangen würde. Gleichzeitig könnte auf diese Weise das Programm für den Ausbau der Alpenstrassen entsprechend entlastet, das heisst vermehrte Mittel für andere internationale Durchgangsrouten freigemacht werden. Der Tödl-Strassentunnel. Für weite Kreise sicherlich überraschend, ist plötzlich ein neues, äusserst grosszügiges Alpenstrassen-Projekt aufgetaucht. Es handelt sich dabei um nichts geringeres als die Durchtunnelung des Tödimassivs. Aus dem Glarnerland soll damit eine Verbindung nach dem Bündner Oberland und in Fortsetzung über den Lukmanier nach dem Tessin geschaffen werden. Der Projekt-Vorschlag für einen Tödistrassen-Tunnel stammt aus dem Tessin und als Urheber zeichnen alt Staatsrat Martinoli in Dongio und Kantonsingenieur Gianella. Die beiden Herren haben denn auch letzter Woche im glarnerischen Regierungsgebäude vorgesprochen und Landammann Hefti und Kantonsingenieur Blumer ihre Pläne unterbreitet. Es liegen, wie die « Glarner Nachrichten » melden, im ganzen 4 Projekte vor. Das erste Projekt sieht eine Strasse von Truns nach Brigels und ins Val Frisal vor, von wo in 1860 m Höhe ein 2,5 km langer Tunnel in's Limmerngebiet führen soll. Die Strasse würde dann weiter durchs Limmerntobel zur Gut Bächi-Alp verlaufen und von dort in 8 Kehren in die Auengüter bei Linthal hinunter führen. Die Kosten dieses Projektes würden sich auf 13,7 Millionen Fr. belaufen. Nicht zu unterschätzen sind bei diesem Projekt besonders die Schwierigkeiten, die sich an der Nord-Rampe ergeben würden, wobei auch zu bedenken ist, dass im Winter dieser Strassenverlauf kaum genügende Garantien für die Verkehrssicherheit gewähren würde. Eine Variante dieses Projektes sieht einen 4 km langen Tunnel bis zur Ueli-Alp vor, wobei sich die Kosten auf 14,7 Millionen erhöhen würden. Beim zweiten Projekt soll von Luvrena oberhalb Brigels der Tunnel angesetzt werden, der auf zirka 1640 m Höhe bis in die Gegend der Ueli-Alp verlaufen soll. Die Talsohle soll hinter den Auen-Gütern bei Gnüss (Linthal) erreicht werden. Die Tunnellänge bei diesem Projekt beträgt 11,35 km, und die Kosten werden 34,4 Millionen veranschlagt. Ein drittes Projekt sieht vor, dass die Strasse von der Uelialp am Nordwestfuss des Selbsanft vorbei nach Hintersand geführt werde, von wo ein 9,5 km langer Tunnel ins Val Puntaiglas durchgebrochen werden soll. Das vierte Projekt endlich, das in bezug auf Verkehrssicherheit weitaus die grössten Garantien bietet, dabei aber auch die Kostensumme von rund 45 Millionen Franken verlangt, ist dasjenige eines Tödi-Basis-Tunnels der vom Thierfehd bei Linthal nach Truns führt. Wir sehen also, dass die Frage des Tödi- Strassentunnels schon recht eingehend geprüft worden ist, und wir gehen mit den «Glarner Nachrichten», der wir diese Angaben entnehmen einig, wenn sie schreiben «zweifellos wird die glarnerische und schweizerische Oeffentlichkeit mit Interesse von diesen grosszügigen Vorschlägen Kenntnis nehmen».. Irgendwelche definitive Beschlüsse sind bei der Besprechung im glarnerischen Ratshause allerdings noch nicht gefasst worden. Die Regierung wird erst in nächster Zeit offiziell dazu Stellung nehmen. Sicher ist aber, dass das Projekt im Glarnerland sehr begrüsst worden ist, und wir gehen kaum fehl, wenn wir annehmen, dass auch weiteste schweizerische Kreise sich lebhaft dafür interessieren werden. Ob die Verkehrskreise des Kantons Graubünden für dieses Projekt besonders grosse Begeisterung aufbringen, ist allerdings fraglich. Das Walensee-Projekt und dann die Durchtunnelung des Bernhardin stehen heute für Graubünden an erster Stelle. Das Strassenbauprogramm dieses Kantons ist auch auf Jahre hinaus schon festgelegt. Trotz allen Einwänden, die sicherlich gegen die Ausführung eines Tödi-Strassentunnels auftauchen werden, möchten wir doch zu einer reiflichen Prüfung dieses Projektes raten. Wer eine Strassenkarte der Schweiz vor sich hat, dem leuchtet die Verbindung zwischen Linthal und Disentis ohne weiteres ein. Wir würden dadurch einen fast direkt Nord- Süd verlaufenden zusammenhängenden Strassenzug von Konstanz über Wil, Ricken, Glarus, Linthal, Disentis, Lukmanier, Biasca, Lugano, Chiasso erhalten. Dass besonders der Kanton Tessin, von dem der ganze Projekt- Vorschlag ausgeht, regstes Interesse an diesem neuen Alpenstrassenbau hat, ist einleuchtend. Zudem dürfte dieses Projekt auch in keiner Beziehung irgendwelche Bahninteressen verletzen, so dass damit schon ein recht grosser Gegnerkreis von allem Anfang an ausgeschaltet ist. Die nächste Zeit wird ja wohl eine recht lebhafte Diskussion über das Tödistrassen-Projekt entbrennen lassen, und wir wollen nur hoffen, dass diese Diskussion auch rein sachlich geführt werde, allein vom Standpunkt der gesamtschweizerischen Verkehrsinteressen aus. Lr. Klausen- und Gotthardpass. Wir haben bereits in der letzten Nummer der «A.-R.» darauf hingewiesen, dass der Klausen seit Mittwochabend den 8. Mai durchgehend befahrbar sei. Diese frühzeitige Oeffnung stellt in der Geschichte dieses viel befahrenen Passes einen Rekord dar. Während im Vorjahre der Gotthard um die nämliche Zeit geöffnet werden konnte, liegen heute in der Tremola noch grosse Schneemassen, so dass seine Oeffnung erst auf Pfingsten erwartet werden kann und heute auf der Nordseite erst die Strecke bis zum Hospiz freigeschaufelt ist. Im Gegensatz zum Gotthardmassiv waren auf der Klausenpassroute dieses Jahr nur kleinere Schneemassen wegzuräumen, so dass es nicht einmal eigentlicher Schneebrucharbeiten, sondern nur Schneeräumungsarbeiten zur Oeffnung des Passes bedurfte. Während am Gotthard seit Wochen 80 Mann mit der Freilegung der Strasse beschäftigt sind konnten am Klausen 5—8 Mann in wenigen Tagen die Oeffnung bewerkstelligen. Aargauisches Strassenbauprogramm. Der Grosse Rat hat in seiner Sitzung vom 9. Mai das von der kantonalen Baudirektion für 1934 ausgearbeitete Strassenbauprogramm im Kostenbetrage von 8 Millionen Fr. gutgeheissen. Anlässlich der von verschiedenen Rednern benützten Diskussion kamen die verschiedensten Auffassungen über die Opportunität vermehrter Strassenbauausgaben zur Sprache. Vor allem wurde verlangt, dass der im Kantonsgebiet ansässigen Zementindustrie in vermehrtem Masse die Möglichkeit eingeräumt werde, für geeignete Strassen, Beton verwenden zu können. Diesem Problem, das in der aargauischen Strassei*. bauptflitik seit längerer Zeit die Diskussion beherrscht, wurde weiterhin zurückgestellt, da namentlich die Rentabilitätsfrage der Betonstrassen noch nicht gänzlich abgeklärt zu sein scheint. Einige Redner votierten für straffere Verkehrsdisziplin, sowie für einen sparsamem Ausbau der Strassen 2. und 3. Klasse. Auch die Frage über den Bau einer f Ist In seiner Wirkung einfach grossartig Stock-Lager: Basel: C.Weckerle&Cie.A.-G.,Holbeinstr.S«. St.Gallon; A.Winterhalter, Schmledgasse26. Bern: H.Fleury.Bogenschützenstr. 6. Genf: E.Rochat, Auto-Pteces, rae de la Boanderle 6. Zürich: Autoparts A.-G., Talstrasse 83. Generalvertretung für die Schweiz: Paul Landis, Ingenieur, Zürich 4 Stauffacherstr.5 4 AUtO-EXpertl! Tel. 36.530 Garaqen und~^ Reparaturwerkstätten tn der Zenhralschweiz ^An der matt PANNE IM G0TTHARDGE3IET wenden Sie sich an GARAGE REGLI, Tel. 50 Abschleppdienst, Reparaturen, trustfreies Benzin Bern, Länggassstr. 95, Tel. GARAGE APOLLO Revisionen — Elektroreparaturen Besteingerichtete mech. u. Eiektro-Werkstätte Vertretung u. Service: Mathis u, B. M. W. Ausstellungslokal: Monbijoustr. 10, Tel. 29.443 Einsiedeln Best eingerichtete Reparaturwerkstätte (Moderne Wagenwaschanlage Reparaturen — Revis AUTO-SERVICE 35.716 Telephon 283 Garage Thorner Telephon S0O Garage Geiser Vertretungen Reparaturen MUR I - B e r n Telephon 42.422 AUTO-REPARATUR-WERKE i o ne n LANCIA-ASTORA, aus Priv., zu verkaufen. Preis Fr. 9800.—, in prima Zustand, wenig gefahren, 4- Plätzer, mit Koffer, per sofort abzugeb. Zahlungserleichterungen. Ev. würde ARDENA oder LAMB0A, wenn in gutem Zustand, an Zahlung genommen. — Offerten unter Chiffre O. F. 7679 A. an Orell Füssli-Annoncen, Basel 1. 67plätzige Limousine Chrysler Modell 70, 6 Zyl., 21 PS. 67plätzige Limousine Hupmobile Mod. 6 Zyl., 18 PS, neuere Typen. Preis günstig. 7056 Marti, Garage Eigerplatz, Bern. Telephon 23.941. Zu verkaufen PEUGEOT 2-PL, Torpedo, 1926, 3,66 PS. Den neuen Verkehrsvorschrift, noch nicht angepasst, Getriebe neu, 90 Fr. Ev. Einzelteile abzugeben. Offerten Gunter Chiffre 63299 an die Automobil-Revue, Bern. 4,60 m Radstand, 22 St.-PS, vorzüglich als Gesellschaftswagen geeignet, ab Fabrikvertretung günstig abzugeben. 10778 Offerten an Hauptpostfach 568, Zürich. ESSEX, 6 Zyl., 13 PS, Innenlenker, 2 Türen, Innenausstattung mit Plüsch, äusserst moderner Wagen, hatte bis anhin nur einen einzig. Besitzer, wird zum Preise von Fr. 950.— abgegeben. Sich gefl. wenden an Auto-Occasions, Rue du Chäteau, La Tour-de-Peilz. Tel. 16.88. 11418 6/7-Plätzer, Modell 18, 8 Zylinder, Fabrik. 1933, mit 2 Reserverädern und Koffer, Super- Konfort-Pneus und allen Schikanen. Netto- Preis Fr. 6500.—. Auch auf Teilzahlung. 4/5-P1., Jahrgang 1929, 8 Zylinder, 16-PS- Motor, ganz revidiert, 2 Reserveräder, Kofferträger. Alles in Ia. Zustand. Umständehalber zu verkaufen zum Nettopreis von Fr. 1300.—. 4/5-Plätzer, 6 Zylinder, 9 PS, Modell 1931, mit Schiebedach, nur 30000 km gefahren, Fr. 2200.— 4/5-P1., 6 Zylinder, 13 PS, Jahrg. 31, Bosch- Beleuchtung, alles in Ia. Zustand, Fr. 1400.— Offerten unter Chiffre 14350 an die Automobil-Revue, Bern. uu ° „MOSER"-Anhänger mit Erstklassiges amerikanisches Lastwagen-SpezialChassis Modell 1934, 3 Tonnen Einzigartige AUTO-OCCASION! 1 fabrikneue nur 1 To bei FORD-Limousine MARMON-Limousine OPEL-Limousine BRENNABOR-Limousine nne Eigengewicht 4 Tonnen Nutzlast Kippvorrichtungen E. MOSER, Anhängerfabrik, BERN Schwarztorstrasse 101 — Telephon 22.381 Zu verkaufen 3-Seiten-Kipper 5-Tonnen- Lastwagen Torpedo, 4/5 PL, 8,29 PS, neue Kolben, Vierradbr., 5 PL, 4türig, mit allem Zubehör, in sehr gutem Zustande, Fr. 6500.—. entspricht den neuen Vorschriften, Steuer u. Versicherung bezahlt phon 58.633. 9617 Titan A.-G., Stauffacherstrasse 45, Zürich. Tele- Nähere Auskunft durch: Fritz Zimmerli, ü'dorf, Lotzwil (Bern). 63276 Isotta - Fraschini zu verkaufen, günstige Gelegenheit, passend f. HoteL Luxuswagen, wie neu, mit Trennung, 6/7-Plätzer. Lächerlicher Preis. Offerten unter Chiffre M 6572 L an Publicitas, Lausanne. 63324 Umständehalber ist ein fabrikneuer 11271 Chevrolet (4/5pl. Limousine), mit aller Garantie, sofort spottbillig abzugeben. Offerten unter Chiffre Z 2936 an die Automobil- Rtvut, Bureau Zürich. Grosses Lager in Bestandteilen Reparaturen von Magneten, Delcos. Dynamos, Anlassern, Batterien etc. durch d. Spezialisten Rue Voltaire 16 Telephon 2C.571 DODGE Luxus, 7,4 PS, Jahrgang Friedhofstrasse 4. Zustand wie neu, umständehalber sehr billig. Offerten unter Chiffre 63271 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Citroen C4 OCCASION ! Master-Six, Modell 33 JOZ-ROLAND Zu verkaufen FIAT 514 Eisen, Eisenwaren, Werkzeuge BERN. Schauplatzgasse 23 GENF äusserst günstig aus Privathaus 633311 1931/32, ständig von Chauffeur gepflegt, alle Steuern und Abgaben für 1934 gelöst. — Offerten erbeten unter C. V., Thalwil, STAHLRÖHREN nahtlos, blank gezogen, rund und sechskant J.G. Kiener & Wittlin A.G. Hochherrschaftliches ua " 8 Zyl.-Horch-Gläser-Cabriolet Billige Auto-Garagen In Eisenbeton, zerlegbar, ab Fabrik von Fr. 775.— an. In MIETE und ABZAHLUQN für 1 und mehrere Boxen v. Fr. 7.50 an monatlich per Boxe. Prospekte und Preise fertig montiert. Garage-Bau Q. HUNZIKER & Co., INS

N« 40 - 1934 AUTOMOBIL-REVUE 11 neuen Brücke zwischen Koblenz und FeHsenau wurde wieder einmal angeschnitten. In der Beantwortung gab der Baudirektor die Erklärung ab, dass diese vom Rheintal schon längst gewünschte Brücke im Rahmen des Bauprogramms erstellt werden soll. Nach dem neuen Bauprogramm sollen in vermehrtem Masse Geh- und Fahrradwege in den Strassen mit lebhaftem Verkehr eingebaut werden. Bis zum Jahr 1933 sind vom Kanton Aargau für den Ausbau und für die Instandstellungen 30 Millionen Fr. verausgabt worden, so dass sich der heutige Passivsaldo auf 11,7 Millionen Fr. stellt. Das vor kurzem aufgenommene 10 Millionen Anleihen ist bereits aufgebraucht, weshalb die Aufnahme eines neuen Anleihens in gleicher Höhe notwendig sein wird. Allmählich scheint auch das bald wieder in Vergessenheit geratene Surbtalstrassenproblem ins Rollen zu kommen. Nachdem sich seinerzeit die S.B.B. verpflichtet haben, die Talschaft mit einer Bahnverbindung zu beglücken, ein Projekt, das neulich S.B.B.- Autobussen Platz machen sollte, steht heute eine andere Variante zur Diskussion, indem letztere Lösung in dem Sinne in Frage gestellt zu sein scheint, als der Vorsteher des Eisenbahndepartementes vor kurzem erklärte, die für den Strassenbau notwendige Million Fr. unter den heutigen Umständen nicht flüssig machen zu können. Im aargauischen Surbtal glaubt man sich mit der Umstellung auf Autobusbetrieb allmählich abfinden zu können, da auch die Surbtaler einzusehen beginnen, dass das Beharren auf dem seinerzeit abgegebenen Versprechen unter den heutigen Verhältnissen doch zu keinem Erfolg führen könne. Wenn man sich in der Frage der zukünftigen Verkehrserschliessujrg etwas wendefähiger zeigt, dürfte es nicht ausgeschlossen sein, dass die geplante Fernverkehrsstrasse durch das Rheintal, zwecks Umgehung der Aare-Reuss-Senkung, durch das Surbtal geführt werde. Oppositioneller stehen hingegen die Zürcher diesem Projekt gegenüber, die scheinbar immer noch ihr Heil von einer Bahnverbindung glauben erwarten zu müssen. Wie jedoch die Verhältnisse gegenwärtig liegen, dürfte demnächst diese die Gemüter erheblich aufwühlende Frage dennoch einer Lösung in diesem oder jenem Sinne näher gebracht werden. Flüelapass: Diese wichtige, das Prättigau mit dem Unterengadin verbindende Querroute ist für den durchgehenden Automobilverkehr geöffnet worden, womit die vielbefahrene Strecke Davos-Zernetz-Öfenpass- Santa Maria dem Automobilisten offen steht. Für die nächsten Tage dürfte es noch empfehlenswert sein, Schneeketten mitzuführen, da die Flüelastrasse stellenweise noch nicht vollständig vom Schnee befreit ist. Gefährliche japanische Automobilexporte. Nicht nur auf dem Gebiete der Textilien oder andereT industrieller Produkte macht sich in der übrigen Welt eine scharfe japanische Konkurrenz bemerkbar, sondern es hat auch den Anschein, als ob die japanischen Autoprodukte im Begriffe ständen, ebenfalls als billiges Exportprodukt, speziell auf die europäischen Absatzmärkte geworfen zu werden. Nach jüngsten Berichten soll sich die japanische Automobilproduktion während den letzten 12 Monaten verdoppelt haben, wobei damit zu rechnen sei, dass sich die Produktionskapazität dieses Industriezweiges im Verlaufe der nächsten vier Jahre sogar um das Vierfache erhöhen werde. Aus diesem Grunde ist es auch verständlich, wenn namentlich die britische Automobilindustrie für ihre fernöstlichen Absatzmärkte deswegen eine starke Konkurrenz befürchtet. Indien und der Ferne Osten haben neuerdings als Käufer britischer Motorfahrzeuge an Bedeutung merklich zugenommen. Während Indien und Ceylon 1931 nur 2700 Motorfahrzeuge britischer Herkunft aufnahmen, stieg diese Ziffer im Jahre 1933 auf 6200 Einheiten an. In der gleichen Periode verzeichnen die britischen Exporte nach Malaia 670 (1300) Einheiten, während diejenigen nach China von 300 auf 1100 Wagen und diejenigen nach Niederländisch-Ostindien von 100 auf 950 Einheiten zugenommen haben. Selbst auf den Philippinen vermochte das britische Produkt erfolgreich gegen die amerikanische Konkurrenz aufzutreten. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Japan für die Belieferung von Australien und Neuseeland eine ausserordentlich günstige verkehrspolitische Lage besitzt, zwei Absatzgebiete, die im Verlaufe des vergangenen Jahres 11,500 britische Fahrzeuge aufnahmen. Speziell befürchtet man in Grossbritannien gewisse Kompensationsbegehren Japans als Bezüger grosser Woll-, Weizen- und Milchwirtschaftsprodukte aus Australien. Unternimmt Japan einen gross angelegten Angriff auf den Motorfahrzeug-Export, so wird, wie auf den übrigen Exportgebieten, fesin Erfolg von sehr niedrigen Verkaufspreisen abhängen. Die Stärke des Reiches des Mikados liegt nicht in der Qualität seiner Produkte, sondern in deren Preishöhe. Während man vielfach die tiefen japanischen Preise mit niedrigen Lohnansätzen und damit verbundenen geringen Produktionskosten glaubt erklären zu können, ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Kurs des Yens auf dem Silber beruht, wodurch der gegenwärtig niedriges Silberpreis, der japanischen Währung, verglichen mit Pfund- oder Geldkursen^ einen künstlich niedrigen Wechselkurs verleiht. •Sir Henry Deterding, der Vorsitzende des Royal Dutch-Konzerns, ist bekanntlich ein eifriger Vertreter - einer rationellen Silber- Politik. Von dieser Seite wird nun angeregt, für Silber grössere Verwendungsmöglichkeiten zu schaffen, damit dessen Preis im Verhältnis zue Gold und Sterling anziehe, wodurch eine künstliche 'Entwertung des Yen verhindert werden könnte. Dieses Mittel würde es Japan nicht mehr ermöglichen, mit seinen billigen Waren fremde Märkte zu überschwemrnea Gleichzeitig würde auch die Kaufkraft derjenigen Länder, welche ebenfalls einen auf Silber basierenden Kurs haben, wie z. B. China, gehoben. Auf diese Weise glaubt man, die. drohende Gefahr einer japanischen Konkurrenzierung mildern zu können, um den dicht bevölkerten Ländern des Fernen Ostens eine grössere Kaufkraft zu verleihen, wodurch sie sich zu wertvollen Absatzmärkten für britische Motorfahrzeuge entwickeln dürften. -my- Entwicklung des deutschen Motorfahrzeug- Absatzes. Im Monat Februar 1934 wurden total 4371 (2196) Personenwagen zugelassen gegenüber 5158 im Januar. An der Februarzulassungsziffer sind 4049 (1929) deutsche Marken und 322 (267) ausländische beteiligt gegenüber 4795 deutsche und 363 ausländische im Januar 1934. Die Zulassungen der Lastwagen stellen sich auf 1034 (443), wovon 946 Einheiten deutsche und "88 ausländische Fabrikate darstellen, gegenüber total 1067 im,Januar (949 deutsche. 113 ausländische Marken). An Motorrädern wurden 2647 Einheiten als neu zugelassen registriert (1217 im Januar). Insgesamt ergibt sich für den Monat Februar an Neuzulassungen von Motorfahrzeugen 8052 (3856) Einheiten gegenüber 7937 im Januar. Daraus geht hervor, dass die Gesamtzulassungen neuer Motorfahrzeuge trotz des kurzen Monats und trotz der im Hinblick auf die Berliner Ausstellung geübten Rückhaltung noch grösser als im.Jattüä;?'dieses Jahres ist, wobei allerdings-das- Motorrad wesentlich zu diesem Resultat beigetragen hat. Im Personenwagengeschäft tritt der Zug zum billigen Wagen, immer mehr hervor, wobei speziell der Absatz der Opelwagen charakteristisch ist. -my- T. C. S. Autosektion Aargau Auszug aus dem Protokoll der letzten Vorstandssitzung: 1. Das Protokoll der letzten Sitzung und der Versicherungsvertrag mit den Vertragegesellschaften über die Grätisunfallverßicherung werden verlesen und stillschweigend .genehmigt. 2. Die neue Campagne des T. C. S. zur Hebung der Verkehrssicherheit wird allgemein als sehr gut empfunden. Den Mitgliedern der Sektion wird empfohlen, das vom T. C.S. gratis abgegebene Transparent unverzüglich nach Vorschrift am Fahrzeug anzubringen. Alle Garagen, die Mitglieder unserer Sektion sind, werden die Affiche gratis an jedem Wagen aufkleben. 3. In nächster Zeit werden von der Sportkommission, ähnlich wie letztes Jahr, Kpntrollen über die Fahrdisziplin durchgeführt. 4. Die nächste Ausfahrt der Sektion wird auf Samstag und Sonntag, den 2 6. und 2 7. Mai festgesetzt. Sie führt unsere Mitglieder auf den Bachtel, dem schönen Aussichtspunkt des Zürcher Oberlandes. Die Hinfahrt äst mit eineT Sternfahrt verbunden. Gestartet wird-in.Aarau und Brugg. Das detaillierte Programm wird den Mitgliedern in den nächsten Tagen zugehen. 5. Mit Bedauern wird festgestellt, dass der Besuch- der letzten Clubanlässe zu wünschen übrig lässt. Der Vorstand erwartet bestimmt, dass die nächsten Cluhanlässe besser besucht werden! Autosektion St. Gallen-Appenzell Unsere Sektion betrachtet es seit jeher als eine besondere Aufgabe, ihre Mitglieder in Fragen des Strassenverkehrs aufzuklären. Während in der letzten Fahrsaison durch mehrere tausend Flugblätter, welche an alle Automobilisten verteilt wurden, durch kurze Hin-weise auf das Verhalten gegenüber die Strassenbahn (gemäss dem neuen Motorfahrzeug-Gesetz) hingewiesen wurde, -werden wir diese aufklärende Merkblatt-Serie in dieser 'Saison fortsetzen. Das demnächst an alle Automobilisten zur Verteilung gelangende Merkblatt wird über die neue Regelung des Vprtrittsreohts, welche mit 1. Juli 1934 in Kraft tritt, Aufschluss geben. Wir werden in einer nächsten Nummer die Verhaltunesmassregeln gegenüber der Strassenbahn nochmals veröffentlichen und in einer spätem Ausgabe sodann auch den Text des neuen Merkblattes hier einrücken. Fz. ORTSGRUPPE WIL UND UMGEBUNG. Die Einladungen zu unseren nächsten Veranstaltungen sind, den Mitgliedern und einem weiteren Kreise von Automobilisten zugestellt worden. Die erste Licht- und Fah rz eu glon trolle in Wil, die am 14. Mai stattgefunden hat, wird den Organisatoren für die Uzwilei Kontrolle vom 16. Mai die nötige Routine für eine reibungslose Durchführung gegeben haben. , Auf Dienstag abend, den 15. Mai, ha* ben wir jsu dem interessanten Lichtbildervortrag .«Die Schwägalpstrasse und ihre Anwohner* ins Hotel Landhaus nach. Wil eingeladen und es versprechen die prächtigen Lichtbilderaufnahmen unseres Sektionskassiers eine genussreiche Veranschaulichung des appenzellischen Teils der im Bau begriffenen Verbindungsstrasse von Urnäsch über das Säntisgebiet und Bietbad, nach Neu-St. Johann-Nesslau. Mit der Einladung zur Pfingstfahrt haben wir ebenfalls das Programm beifügen können, woraus ersichtlich ist, dass die Fahrt ins Bündnerland bei einigermassen anständiger Witterung sich zu einer sehr schönen Tour gestalten wird, da nirgends ein zu grosses Pensum an Fahrleistung vorgesehen ist, sondern gerade an den schönsten Punkten der Durchfahrtsroute ausreichende Ruhemöglichkeit geschaffen wurde, zum beschaulichen Genüsse aller der sich bietenden Naturschönheiten. Möge schönster Sonnenschein und prächtiger Humor allen Teilnehmern eine recht genussreiche Fahrt bereiten. Pü. Autosektion Waldstatte Das Programm für die Pfingstfahrt nach Schaffhausen sieht vor: Y\l Uhr: Sammlung beim Clublokal, Hotel Monopol, Luzern. 7 Uhr: Abfahrt. 10 Uhr ca.: Halt in Wil, Hotel-Restaurant Schwanen, Znüni. 12 Uhr: Ankunft in Schaffhausen. Uhr: Mittagessen im Hotel Rüden. — Nachmittags Besichtigung der Stadt und des Rheinfalles. 17 Uhr: Abfahrt. 18 Uta: Ankunft in Zürich mit Halt im Rest. Grüth, Adliswil. Rückfahrt nach Belieben oder nach Uebereinkunft. Diese Clubausfahrt wird von der Sektionskasse mit Fr. 5.— subventioniert (Benzinvergütung). Die Anmeldungen sind bis spätestens 18. Mai an das Sekretariat einzureichen. Die Mitglieder sind gebeten, ihre Auslandsdokumente für Pfingstfahrten rechtzeitig auf dem Sekretariate zu bestellen. *. c. s. SEKTION BERN. Ausfahrt nach Kembs. Die geplante Sektionsausfahrt zu den Kembser Grossschiffahrtsschleusen im Oberelsass ist von der Touristikkommission endgültig auf Samstag, den 15. Juni 1934, bei schlechter Witterung auf Samstag, den 29. Juni 1934 angesetzt worden. Wenngleich die Fahrt aus technischen Gründen an einem Werktage stattfinden muss, so dürfte dem Vorhaben der Touristikkommission trotzdem grosses Interesse entgegengebracht werden. Die Kembser Fahrt ist selbst für den verwöhnten Berner etwas Besonders, macht sie ihn doch mit dem eigenartigen Reiz zweier grundverschiedener Rheinlandschaften bekannt, die an schönen Sonntagen das allgemeine Ziel der Basler bilden. Nach einer zwangsfreien Hinfahrt besammeln sich die Teilnehmer nachmittags ca. 2 Uhr in Rheinfelden, wo die Wageninsassen, nicht aber der Wagenlenker, das Automobil mit dem komfortablen Vpgel Gryf oder Rhyblitz der 'Basier Rheinschifffährt-Aktiengesellsch^ft vertauschen. Dann, wählend die Herrenfahrer und Chauffeure ihre Wagen vgach Basel zur Schifflände fahren, gleitet die übrige JKeisägesellschaft- rheinabwärts, passiert den Eng- :JSls?!und die Schiffahrtsschleuse von Äugst,, wobei sie im Vorbeifahren dem schönen Strandbad Hheinfelden und den Schwimmbassins im offenen Rhein gerne einen Blick der Beachtung schenken. In Basel ist Aufnahme der vorausgefahrenen Wagenlenker, Rundfahrt im Basler Hafen und Austritt auf die breite Rheinebene. Nach knapp zweistündiger genussreicher. Flussfahrt ist das Ziel, die imposanten Kemhsfr Grosssehiffahrtsschleusen, erreicht und Gelegenheit zur Besichtigung der Sohleusenanlagen \äie$es,'..grössten . aller europäischen Niederdruf*- ,'Kraftwerke (22O0O6.PS) gegeben. Rückkehr nach Basel auf dem gleichen angenehmen Wasserwege, wo ein gemeinsames-Nachtessen im «Schützenhaus» die Teilnehmer noch einmal beisammenhalten wird, bevor sie mit ihren Wagen über den oberen Hauenstein ins Bernbiet zurückkehren. Wie auf der Hinfahrt ist auch die Heimreise freigegeben. Wen es reizt, kann auch über Nacht in Basel bleiben, der schöne Basler Zoo ist Grund genug. h. SEKTION GRAUBÜNDEN. Ortsgruppe Chur und Umgebung. Trotz einem langen Winterschlaf vermochte die warme Frühlingssonne doch' die Gemüter unserer Mitglieder aufzutauen und so fanden sich denn am Auffahrtstag eine stattliche Anzahl Wagen zu einer Frühj ahrsfahrt ein. Das Wetter war prima. Wir starteten am frühen Morgen in Chur. Die Fahrt führte uns über die Luziensteig, dann durch's schmucke Liechtenstein ins Vorarlberg nach Feldkirch und nach zirka zwei Stunden kamen wir in Bregenz an. Die erste •Tankstelle war somit erreicht. Nach einem kurzen Frühschoppen gings weiter, über Lindau, am schönen, Bodensee entlang, inmitten der prachtvollen Wiesen und Obstgärten, nach Friedrichshafon. Die -Zeppelinwerft war unser Ziel. Nachdem der Kassier jedem Teilnehmer das Eintrittsbillet besorgt hatte, konnten wir nun den «Graf Zeppelin» und auch das im Bau begriffene Riesenluftschiff L. Z. 129 besichtigen. Das Zeppelin-Museum bildete den Abschluss des sehr interessanten Besuches der Werft. Für das Mittagessen war auch schon gesorgt. Auf der Terrasse des Kurgarten-Hotels erwartete uns ein flottes Menü, bei welchem Anlasse der Präsident, Herr A. Schwyter, einige Worte zu uns richtete. Nach dem schwarzen Kaffee waren alle Teilnehmer frei. Die einen bummelten in Friedrichshafen herum, andere fuhren nach Lindau, um dort die paar freien Stunden zu verbleiben. Um 16 Uhr 30 war wieder Treffpunkt in Lindau. Nun hiess es an die Heimfahrt denken; zurück nach Bregenz, über St. Margrethen und das Rheintal hinauf zum letzten offiziellen Halt ins Bahnhofbuffet Buchs. Nach freier Fahrt via Sargans erreichten wir wieder wohlbehalten unsern Ausgangsort. Der schöne Auffahrtstag, die ohne jegliche Störung flott verlaufene Bodenseefahrt werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. lli. SEKTION ZÜRICH. Für die Radiofuchsjagd vom 26. Mai, die gemeinsam mit der Vereinigung Schweizer Sende-Amateure durchgeführt wird, ist das Programm wie folgt festgelegt: 13.00 Uhr Besämmlünjr der Konkurrenten am Neumühlequai in Zürich, woselbst Bekanntgabe der Equipen, deren Zusammensetzung durch Auslosung erfolgt. 13.15 Uhr Abfahrt zum Startplatz. 14 Uhr Start. 17 Uhr Schluss der Konkurrenz. Um 18 Uhr besammeln sich die Teilnehmer im Flugplatz-Restaurant in Dübendorf zur Bekanntgabe der Resultate und Preisverteilung. Die stets sehr gut besuchten Damenveranstaltungen erhalten ihre Fortsetzung am 17. Mai mit einer Fahrt nach Pfäffikon, wo die Fabrikanlagen der Draht-, Kabel- und Gummifabrik R. und E. Huber A.-G. besichtigt werden. Nachher Fortsetzung der Fahrt über Wetzikon, Grüningen, Hombrechtikon nach Uerikon, wo man sich zu einem Fischessen nochmals finden wird. den Gründung eines schweizerischen Autofahrlehrerverbandts. Am 13. Mai tagte in Zürich eine gutbesuchte Versammlung der Autofahrlehrer. Es wurde beschlossen, den an dieser Tagung gegründeten Verband sofort in Zürich ins Handelsregister einzutragen. Der Verband bezweckt die Wahrnehmung und Förderung der wirtschaftlichen, technischen, berufständischen und juristischen Interessen der amtlich zugelassenen Fahrlehrer in der ganzen Schweiz unter besonderer Berücksichtigung der neuen eidgenössischen und kantonalen Gesetzgebung. In Zürich wird ein Zentralsekretariat und ein Stellenvermittlungsbureau geschaffen. Es wurde ein Aktionskomitee gewählt, das die Auswüchse und Missstände in diesem Berufe untersuchen und sanieren soll und. unter Mithilfe der zuständigen Behörden in geordnete Bahnen lenkt. — Als Vorstand des Verbandes wurde gewählt: Albert Lüthy, Präsident; Dr. jur. Hans Wymann und Fritz Kaiser als Vizepräsidenten; Josef Schaller als Sekretär; August Christen als Delegierter. E. H. Touristik-Bulletin des A. C. S. Heute Freitag, den 11. Mai, sind folgende wichtigere Alpenstrassen dem Autpmobüverkehr o. K. geöffnet: Brünig, Etroits, Forclaz, Jaun, Ibergeregg, Julier, Klausen, Lenzerheide, Maloja, Mokmdruz, Montets, Morgins, Mosses, Ofen, Pillon, Saanenmöser, Gurnigel, Weiesenstein, Wolfgang und Marchai ruz. Stand der übrigen noch gesperrten Paßstrassen. Albula, Nordseite schneefrei bis Preda; Südseite bis kurz oberhalb Ponte befahrbar. Bernina, Engadinerseite nur bis zur Abzweigung des Morteratschweges befahrbar; Puschlav aper bis Pözzolascio. Furka, von Andermatt her offen bis 2 km ob Realp; Walliserseite ab' Oberwald gesperrt. Grimsel, Haslital offen bis ca. 3 km ob Zentrale Handeck; Walliserseite gesperrt. Grosser St. Bernhard, Schweizerseite schneefrei bis Bourg St. Pierre. Lukmanier, Nordseite (Medels) befahrbar bis kurz unterhalb Sta. Maria; Tessinerseite aper bis Acquacalda. Oeffnung auf Pfingsten erwartet. Marchairuz, durchgehend passierbar seit 8. Mai. Oberalp, Bündnerseite bis zum Wegerhaus unterhalb Passhöhe befahrbar; Urnerseite offen bis 2 km unterhalb Hotel Oberalpsee. Sit. Berhardin, Nordseite offen bis 4 km. ob Hinterrhein; Südseite schneefrei bis San Bernardino-Dorf. Oeffnung auf Pfingsten vorgesehen. St. Gotthard, Nordseite bis zum Gotthard-Hospiz freigeschaufelt; Südseite schneefrei bis Motto Bartola. Oeffnung auf 11.118. Mai erwartet. 'Simplon, Nordseite aper bis Refuge 4 ca. 18 km. ob Brig; Südseite schneefrei bis 2 km ob Sitnplon- Dorf.. Splügen, Nordseite bis 4 km ob Splügen-Dörf offen; Südseite ab Teggiate gesperrt. Umbrail, Schweizerseite offen bis Punt Teal. Italien: Unpassierbar sind; Campo di Carlomagno-Campiglio, Campolungo, Falzarego, Gavia, Passo FerräTa, Jaufen, Monte Croce di Comelico. Pordoi, Sella, Stilfserjoch, Tre Croci. Frankreich: Route d'ete des Alpes gänzlich gesperrt, Mont Cenis unpassierbar. Oeffnung ca. 20. Mai. Kleiner St. Bernard gesperrt. Route des Cretes schneefrei. Transport von Automobilen durch den St. Gotthardtunnel. Mit Gültigkeit ab 15. Mai 1934 verkehren zwischen den Stationen Göschenen und Airolo folgende Autotransportzüge: a) Frachtgut (nur Werktags): Göschenen ab: 6.20 13.31; Airolo ab: 7.50, 15.21. b) Gepäck- und Eilgut: Göschenen ab: 6.20*, 7.07**, 8.24*, 9.14, 10.57, 11.22*, 13.31*§, 14.26, 15.13t, 16.42*, 17.35, 19.04, 20,17, 22.12 Uhr. Airolo ab: 6.18, 7.50*, 8.31, 9.42*§, 11.40**, 13.15f§, 13.55*, 14.58, 15.21*. 16.59*§, 17.30*, 19.03, 19.38*, 20.55 Uhr. * nur Werktags. Tramzüge, t Werktags, wenn mindestens die Voraussetzungen für einen leichten Extrazug erfüllt sind. § An Sonn- und allg. Feiertagen, wenn mindestens die Voraussetzungen für einen leichten Extrazug erfüllt sind. Transportkosten bis zu 2000 kg Gewicht per Frachtgut .Fr. 18.— und per Eilgut Fr. 25.—. Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 19a Zwischenmeldung. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Kanton Thurgau; Sperrungen: Staatsstrasse über Kreuzlingen-Schwaderloh nach Neuwilen und Enzwilen für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Verkehr Kreuzlingen-Märstetten und umgekehrt geht über Tägerwilen-Engwilen. Briefkasten der Redaktion Die «A.-R.» in ausländischem Urfeil. Herr K. M. in L, Automobilfachexperte, schreibt • «Ich lese Ihr wirklich vielseitiges und trotz der Vielseitigkeit erstaunlich einheitliches Blatt stets sehr sorgfältig. Es ist wirklich ein hervorragendes Organ.» Die « A.-R.» als Ratgeber. A. Z. in G., ein Mechaniker, schreibt anlässUch der Abonnementserneuerung: « Gleichzeitig benütze ich die Gelegenheit, Ihnen meinen besten Dank auszusprechen für die vielen Anregungen und Winke, die ich immer der « Automobil-Revue > entnehmen kann. » Die Flugseite muss wegen starken Stoffandranges auf den andern redaktionellen Gebieten In dieser Nummer ausnahmsweise ausfallen.