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E_1938_Zeitung_Nr.042

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 24. MAI 1938 — N° 42 F E U I L L E T O N Blatt Im Wind. Von Joe Lederer. 38 Fortsetzung. Die chinesischen Boys standen stumm und grinsend hinter seinem Stuhl. Der Curryreis kam, scharf wie die HöHe, Huhn- und Hammelbrocken schwammen in der gelben Brühe. In kleinen Schüsseln wurden Zutaten gereicht, getrockneter chinesischer Fisch, Bananen, getrocknete Krabben und Mangos in klebriger Sauce. Die Hitze glühte auf dem Wasser. Die Hügelzüge am Horizont schimmerten zartblau, verschleiert von der feuchten kochenden Luft. Am Ufer zogen die Reisfelder mit, flach und gelblich-grün neben dem stumpfen Gelb des Flusses. Nachmittags kamen die Libellen aufs Schiff, zuerst nur ein paar Dutzend, dann ein Schwärm, immer mehr, das Deck und die Kabinen waren von ihnen erfüllt. Handsjross, mit surrenden Flügelschlägen flogen sie durch die Luft, wurden vom Ventilator erfasst und zerfetzt, schwirrten durch den Korridor und sassen in Wolken auf den Relingbarren. Das Schiff gehörte ihnen. Glitzernd von Libellenflügeln fuhr die « Whangpoo» trag flussaufwärts. Ohne Ende die Reisfelder. Hin und wieder schob sich ein einzelner Hügel näher, grün und verloren aus der Ebene aufragend. Eine Pagode stand auf dem Gipfel, schmal gegen den leuchtenden Azur gestellt, mehr im Himmel als auf dieser Erde. Es dämmerte rasch. Die Landschaft war voll Frieden und ungeheuer still. Nichts regte sich. Sogar das Flügelschlagen der Libellen war verstummt. In verblassendem Qeib wölbte sich der Abendhimmel über dem gelbflutenden Wasser. Um acht Uhr war es schon völlig dunkel. Cary sass in ihrem Strecksessel. Sie hörte die Jetons klappern und den Fluss rauschen. Manchmal wehte aus dem 'Zwischendeck der schwache süssliche Opiumgeruch empor. Sie war müde und ging bald zu Bett. Aus dem offenen Fenster der Nachbarkabine her tönte die laute schnarrende Stimme der Australierin, die zu ihrer Tochter nach Nanchang fuhr. « Sie hat ihn aus Liebe genommen •», sagte sie. « Ja, Madame, es war eine Liebesheirat. » «Auch ich...*, sagte die Französin. Ein Seufzer. Stille. Am nächsten Morgen waren die Libellen alle verschwunden, spurlos, wie weggefegt. Eine weissflammende Sonne stieg unerbittlich hoch. Es wurde noch heisser als am vergangenen Tag. Braune Raubvögel kreisten über dem Wasser. Die Luft glühte. Der Missionar'lag in seiner Kabine, schlafend, von Schweiss übergössen. Die Fliegen sassen auf seinem aufgeworfenen Mund. Er träumte, dass er wieder daheim in Schottland war. Es war das letztemal, dass er den Abglanz von Schottland sah, denn ein halbes Jahr später wurde er und seine Frau von chinesischen Banditen gefangen genommen und auf offenem Marktplatz enthauptet. Nichts rührte sich in dem brütenden funkelnden Glast. Die Französin gab sich in einem Anfall von Trägheit und Verzweiflung dem stiernackigen Kaufmann hin. Sie hielt die kleine Hand über ihr Gesicht gepresst, hilflos, in einer armseligen Geste. Aber dem Kaufmann war ihr Gesicht und ihre kleine Hand egal. An dem dicht geschlossenen Kabinenfenster vorüber klang das flüsternde Geschwätz der beiden Europäer, die nach Hankow fuhren. Sie gingen langsam übers Deck. Eine Tür klappte. Mit verwischter Schminke und zerknittertem, durchschwitzten! Kleid schlich sich die Französin zurück. Schon auf dem Korridor begann sie zu weinen. In der Kabine rechts von ihr stöhnte der Missionar im Schlaf. Links war es still. Die alte Frau aus Australien sass auf der Bettkante und sah stumm das Photo ihrer Tochter an. In der lähmenden Hitze trug die « Whangraoo» ihre Kulifracht und das verlorene Häuflein Europäer flussaufwärts. Am Nachmittag tauchte in der Ferne das Lushan-Gebirge auf, zackige, eingekerbte Gipfel, die steil zur Ebene abfielen. Sie traten allmählich deutlicher hervor, mit Felsen und Bewaldung, schienen bei einer Flusskrümmung wieder schattenhaft zurückzuweichen und waren plötzlich ganz nah. Cheng, der sich drei Tage nicht hatte blicken lassen, erschien, um nach den Koffern zu sehen. Aber erst um sechs Uhr tauchte der Bund von Kiukiang auf. Ein paar Ghjnesenhütten, ein Rasthaus, eine Autogarage, und wieder Lehmhütten. Das war Lien Hwa Tung. Hier warteten die Tragstühle. IV. Buch. 1. Kapitel. Florence kam schon am ersten Vormittag zu Besuch, sie sass eine Weile bei Cary im Garten herum, ungeduldig und verlegen. Die Sonne glitzerte auf dem frischen Gras. Ein paar kleine Wolken segelten durchs Blau, weiss und leicht, sie schwammen hoch dro'ben im Sommerhimmel, Cary sah ihnen nach, bis sie hinter dem Bambuswald verschwanden. Ueberall von den Hügellehnen schimmerten aus dem Grün der Wipfel die Hausdächer hervor. «Wie schön es hier ist! > sagte Cary. In dem Liegestuhl ausgestreckt und eine Luft atmend, die fr 1 ""'-' und rein war, erinnerte sie sich an die Hitze in Shanghai wie an einen Schmerz, der sie unerträglich und dumpf gepeinigt hatte. Aber wie jeder grosse Schmerz im gleichen Moment, in dem er schweigt, bereits weit zurückzuliegen scheint und vergessen ist von allen Nerven, so kam ihr jetzt vor, dass Shanghai und die Hitze schon sehr lange vorbei waren. «Diese Berge und der Wald, das ist schön !» Florence blickte sich um. Bäume, Gras und das Bungalow. Sie hatte sich neben Carys Sessel auf den niedrigen Gartentisch gesetz. Die Hände gegen die rauhe Steinplatte gestemmt, sah sie ungeduldig hinüber zu den Hügelzacken, die das westliche Tal begrenzten. « O ja », sagte sie. Sie stiess mit der Fußspitze nach einem Stein, der halb aus dem Rasen hervorkam, rund wie ein Katzenkopf und von Ameisen überlaufen. « Wird Hubert Sie besuchen ? » fragte sie. « Kommt er mal herauf ? » «Ich weiss nicht», sagte Cary. « Die Strecksessel sind früher immer unter den Pfirsichbäumen gestanden », sagte Florence. «Hier ist kein guter Platz. Dort drülben ist mehr Schatten, sehen Sie ?» Die Handflächen auf die steinerne Tischplatte gestemmt, den Oberkörper weit zurückgebogen, deutete sie flüchtig mit dem Kinn in die Gartenecke, wo Koniferen und zwei wilde Pfirsichbäume standen. Sie sah sehr jung aus in ihrem dünnen Sporthemd und den kurzen Khakihosen, sie hatte feste Arme und gewölbte braune Schenkel. Wahrscheinlich würde sie später einmal dick werden. Aber jetzt hatte sie noch die Haltung einer Jägerin aus dem Gefolge der Diana, jung und unberührt. Cary verstand nicht, dass Hubert sie so wenig anziehend gefunden hatte. Vielleicht weil sie ihm zu ähnlich war. Mit ihren kräftigen Schultern und dem kleinen spähenden Haupt schien sie aus der gleichen Familie zu stammen wie er. « Sie sind in Shanghai aufgewachsen, nicht wahr ? » fragte Cary. « Ja », sagte Florence. « Und in Friedrichroda bin ich zwei Jahre lang in einem Pensionat gesessen. Dann noch ein halbes Jahr lang in England. Um Europa in mir aufzunehmen. Kennen Sie Friedrichroda ? » Cary schüttelte den Kopf. « Niemand kennt es », sagte Florence. « Es war eine Idee von Daddy. Ein Romantiker. Aber wenn er selbst nach Europa fährt, dann hält er es keine acht Tage in seinem Dorf aus. In Naumburg hat er mit der Faust nach einem Kellner gestossen. Hat ihn viel Geld gekostet. Es war ein weisser Kellner.» Sie wippte mit dem Fuss. « Wie hat es Hubert eigentlich drüben gefallen ? » « Ich glaube, gut. » Halb verdeckt von der Gartenmauer zogen auf der Strasse ununterbrochen Leute vorbei, die Wasserträger, Gemüseverkäufer, die Holzhändler. Man sah nur ihre Köpfe mit den riesigen Strohhüten, gross wie Wagenräder. Manchmal eine Sänfte, in der sich ein reicher Chinese spazieren tragen liess. « Er passt nicht nach Europa. Sicher ist er ganz klein und schäbig und allein drüben herumgelaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, was ein Mensch wie Hubert ein ganzes langes Jahr drüben anfängt. •» « Er hat eine Reise durch Deutschland gemacht, er ist nach Italien gefahren, und er war in Schweden und hat Aale gefangen.» « Ja », sagte Florence. « Das weiss ich. Manchmal hat er nämlich Ansichtskarten geschrieben. Um uns zu zeigen, dass er das Leben geniesst. Wie wenn wir den Schwindel nicht selber kennen würden. Die vielen Hotelzimmer. Hier ist er ein grosser Master. Aber drüben ist er nur ein fremder Niemand in einem Hotelzimmer, und die Kulis aus dem Reisebüro schicken ihn von einer Stadt in die andere.» « Sie haben viel über Hubert nachgedacht », sagte Cary. (Fortsetzung folgt.) BOSCH Zündkerzen verbürgen Höchstleistung und kleinsten Benzinverbrauch Zündung die Sie brauchen Leistung Sicherheit Lebensdauer Anzugsvermögen Benzin-Ersparnis In allen guten Fachgeschäften erhältlich BOSCH Hochleistungszündspule Zweimal stärkere Funken ohne grösseren Stromverbrauch, also leichteres Anlassen Zu verkaufen 2 1 /2-Tonnen- Lastwagen mit grosser Ladebrücke u. Verdeck, wenig gefahren, ganz prima Zustand. Offerten unter Chiffre 6045 an die (40-42 Automobil-Revue, Bern. Personenwagen Limousine 5 PL, 1932, 18 PS, 6 ZYL, schöner Wagen ist billig zu verkaufen. Postfach 16543, Speicher (App.). (41-43) 6095 Zu verkaufen CAR ALPIN MARTINI 22 PS, 25-Plätzer, Jahrgang 1931, mit Rollverdeck, in gutem Zustande. Offerten unter Chiffre 6090 an die (41,42 Automobil-Revue, Bern. OCCASION! CHRYSLER Lancia Dilambda Aeussersl vorteilhaft abzugeben von Privat FORD 4 ZyL, 10 PS, neu bereift (inkl. Steuer pro 1938), graue Limous., Aussehen und Zustand gut. 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N° 42 — DIENSTAG, 24. MAI 1938 AUTOMOBIL-REVUE Tlasexe Jtaaneakunde: In letzter Zeit habe ich Pech — Pech — Pech mit meinem Wagen, und viel Aerger. Wenn ich ein Rennfahrer wäre, so würde man vermutlich von einer Pechsträhne sprechen. Aber Gott sei Dank bin ich das nicht und somit nicht gar so sehr von den Launen meines Wagens abhängig. Trotzdem haben mir die Störungen auch schon materiellen Schaden zugefügt, ganz abgesehen von den Kosten für Reparaturen, die erst noch kommen werden. Zweimal gesprungene Isolation als Grund für Fehlzündungen. Links: Wenn der Kerzenisolator gesprungen ist, so setzt die Kerze ganz oder doch teilweise aus, da sich der hochgespannte Strom nun durch den Isolator hindurch ausgleicht. Rechts: Auch ein Sprung im Verteilerdeckel kann sich ähnlich auswirken. 1 = Sprung in der Isolation; 2 = abgebrannte Verteiler-Elektroden; 3 = Verteilerarm. Vor zwei Monaten, d. h. ungefähr 6 Wochen nach dem Kauf des neuen Fasses Oel, begann mein Motor öfter aus dem Vergaser zu « speuzen » und durch den Auspuff zu knallen, dass es eine Art hatte. Erst selten, und darauf mit zunehmender Häufigkeit. In einer Garage riet man mir, den Vergaser fetter einzustellen. Er sei zu mager einreguliert, weshalb das Gemisch schleichend verbrenne und die Flamme manchmal in den Vergaser zurückschlage. Daneben wurde die Zündung nachgesehen, weil man vermutete, dass Zündaussetzer vorkommen. Hiebei drängt der Kolben beim Auspuffhub unverbranntes Gemisch zum Auspuff hinaus, das sich im Auspuffsystem mit einem starken Knall entzündet. Ma'n prüfte Punkt um Punkt den Primärstromkreis, jeden Kontakt, die Zündspule und den Unterbrecher. Dann wurde der Hochspannungsstromkreis kontrolliert, bei Dunkelheit nachgesehen, ob irgendwo falsche Funken überspringen, ferner bei Tageslicht die Isolation aller Kerzen, das Zündkabel des Verteiler- und des Zündspulendeckels genau inspiziert. Nirgends wurde ein Sprung oder eine Verletzung vorgefunden; auch der Einbau neuer Kerzen nützte nichts. nicht mehr «chlöpfte». Aber bald setzte das Uebel erneut ein, am meisten beim Auspuff, schliesslich des öftern auch beim Vergaser. Es kam dazu, dass meine Frau nicht mehr mitfahren wollte wegen der Knallerei, die sie erschreckte. Gestern hatte ich auch wieder damit zu tun. Ich wollte deshalb am Abend in die Garage zur Reparatur. Kurz vor Zürich knallte es ein paarmal, als ich zum Ueberholen eines Lastwagens ansetzte. Da begannen die Leute auf der Lastwagenbrücke zu winken und deuteten eifrig auf die rechte Seite der Motorhaube, die ich vom Sitz aus nicht sehen kann. Also nichts wie gebremst und ausgestiegen. Flammen züngeln zu den Haubenschlitzen heraus. Vergaserbrand! Rasch die Türen aufgerissen, die Zündung abgestellt (mein Wagen besitzt keinen Benzinhahn, und ich kann also den Vergaserinhalt nicht einfach durch Laufenlassen des Motors nach dem Abstellen der Benzinzufuhr aufbrauchen und dadurch die Flammen er- Mögliche Störquellen beim Knallen des Motors. 1 = zu knappe Vergasereinstellung; 2 = defekte Zündkerze; 3 = defekter Verteiler; 4 = hängenbleibende Ventile; 5 = Brennstofförderung arbeitet nicht ordnungsgemäss. Eine Kontrolle der Ventile zeigte, dass alle sticken), die Haube geöffnet und frischfröhlich damals noch richtig schlössen. Als ich den in die Flammen gespritzt. Schliesslich erlischt Wagen zurückerhielt, glaubte ich, er wäre in das Feuer. Ein Glück, denn der Inhalt des Ordnung, weil es zufällig die ersten Tage Löschgerätes ist aufgebraucht. Plötzlich zuckt erneut ein Flämmchen auf. Schöner, neuer Mantel — soll ich dich opfern? Wenig Zeit zum Ueberlegen, darum frisch hineingestopft, um das Feuer endgültig zu ersticken. Dann in Dieser Ventilschaft ist von einer harzigen Oelkruste bedeckt, welche das Schlicssen des Ventils hemmt. Daher wird, falls es sich um ein Auspuffventil handelt, unverbranntes Gemisch in die Auspuffleitung weggedrängt, was zu Auspuffknallern führt, oder — im Falle eines Einlassventils — die Gefahr eines Vergaserbrandes heraufbeschworen. A = Ventilteller; B = verharzter Ventilschaft; C = Uebermässiges Spiel zwischen Ventilschaft und Stössel deutet auf hängenbleibendes Ventil hin. die nächste Wirtschaft und den Abschleppwagen herbestellt. — In der Garage aber wurde der Motor nun demontiert und dabei folgendes konstatiert: Der freie Teil der Auspuffventilschafte war vollkommen von einer harzigen Pechkruste bedeckt, die bis zur Ventilführung hinunterreichte und das freie Arbeiten der Ventile behinderte. Sie blieben also von Zeit zu Zeit hängen so dass beim Kompressionshub Gemisch durch den Auspuff weggedrängt wurde. Daher das Auspuffknallen. In ähnlicher Weise verharzten mit der Zeit auch die Einlassventile, obwohl dort die klebrigen Ausscheidungen des Oels nicht noch durch teilweise Verbrennung verschlimmert wurden. Schuld an der ganzen Sache war nach Ansicht der mit der Reparatur betrauten Fachleute das verwendete Oel, das den Anforderungen an ein erstklassiges Autoöl nicht entspreche. Bei guten Markenölen würden solche zur Verharzung neigende Anteile durch spezielle Raffinationsveriahren ausgeschieden. Ja, Pech muss der Mensch haben. Jetzt « darf» ich den ganzen Motor überholen, die Motorhaube wegen der « Brandblasen » in der Lackhaut neu spritzen lassen, und das Oel kann ich auch nicht mehr verwenden, ganz zu schweigen vom Mantel, der dabei draufgegangen ist. -b- t. ilcuntoiHdU, ScUaftUauMH Taxi, TeUfott 1&& OPEL CHEVROLET PEUGEOT die an der Wirksamkeit der Bremsen hängen - in unzähligen Wagen - zu jeder Tageszeit • jahraus, jahrein! Bereits laufen Dutzende von städtischen Omnibussen in Zürich, Basel, Bern und Biel mit «Schmutz»-Bremsen zur vollen Zufriedenheit und Beruhigung der dafür verantwortlichen Organe« Können wir Ihnen einen besseren Beweis dafür geben, dass sie sich auch für Ihre Wagen eignen und Sie zufriedenstellen und beruhigen? SCHMUTZ-BREMSENA.GvST-AUBIN,!^^^ Soeben eingetroffen: NEUESTE WAGENHEBER Mechanisch Fr. 128.-, hydraulisch I 1 /,-3 T. 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