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E_1948_Zeitung_Nr.054

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16 AUTOMOBIL REVUE

16 AUTOMOBIL REVUE mrrwoen. 22. DEZEMBER 1943 - Nr. 54 Überhitzte Motoren — Herr Brändli und die Motorhaube — Automode — Warum kein Freilauf? Wann ist ein Auto alt •- Ackermann und Lenkensperger Trott seines ehrwürdigen Alters erscheint das Problem der überhitzten Motoren noch »ehr jugendfrisch zu eein; und noch heute würde mancher Autofabrikant eine Uebcrrn»chung erlaben, wenn er seinen Wägen einmal daraufhin untersuchte. In einigen Fällen kann man den Sünder mit grosier Wahrscheinlichkeit in der Wagserpumpe finden, denn noch heut« werden Pumpen nach veralteten Grundsätzen gebaut, und towohl das Material wl« die Aueführung erreicht nicht immer gerade die Stufe der ichweizeritchen Wasserturbinen. Da llesne lieh noch manch kleiner PortKchritt verwirkliehen, und wie cchön wäre es, wenn eine zweite Stufe bei Bedarf die Förderleistung der Turbine, sei c« von Hand, sei es automatisch, erhöhen würdel Die Ventilatoren, die durch einen Thermostaten je nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden und von denen man neuesten« aui Amerika h&rt, lind ein Schritt in der guten Richtung. Ein moderner, niedriger Wngcn, der im Park einer grosgen 8tadt eingestellt war, erregte durch starken Rauch und Brandgeruch, der am ihm hervordrang, die Aufmerksamkeit der Passanten. Einige beherzte Leute wollten sich die Sache näher ansehen und wollten die Motorhaube öffnen, müssteh aber feststellen, dass diese verschlossen und nur vom ebenfalls abgesperrten Inneren zu lösen war. Jemand schlug ein Tür» fenster ein und versuchte den Haubenknopf zu finden, was ihm leider nicht gelang. Schon begannen Flammen aus den Ventilationgöffnungen hervorzuzüngeln, aber ein weiterer, mit einer Feuerspritze bewaffneter Passant kam 2Uf Brandquelle nicht zu. Endlich erschien der Wflgenbesitzer, kreideweiss im Gesidht und versuchte, die zugesperrte Türe zu äffnen. Leider erwischte er zuerst den Schlüssel des ßepftckraumes, dann denjenigen des Zünd*ehlos»e«, und als er nach den letzten, kritischen Sekunden den richtigen Schlüssel endlich fand, Wnr e« zu gpßt. Der Wagen brannte lichterloh und war innerhalb kurzer Zeit ßis aufs Abkühlen für den Ab* bfuchhändler vorbereitet. Die Versicherungsgesellschaft dürfte wohl öUch einige praktisch« Vorschlage über Motorhaubetiversehlüaie und die Zahl der Autegehlflssel vorzubringen haben. Glückliche Öamenmode! Mit den zwei Ausdrücken « dernier cri » und « haute couture » lassen sich so einfach und prägnant die Ziele der Gedankenwelt jeder trnu umschreiben, denen die persönliche Linienführung am Herzen liegt. Wer kreiert ein Aequivalent, um die ultrapersönlkhen Schöpfungen der Pariser, Malländer und Turiner Carrocsier« ebenso schlagend zu bezeichnen? LENKRAD-SPLITTER ES gibt keine» technischen Fortschritt, der nicht fleichteltltr als Rückschritt bezeichnet werden könnte. Von diesem Grundsatz hat man beim Freilauf reichlich Gebrauch gemacht. Ehemalige oder heutige Radfahrer-Automobilisten (1939—1645 waren sie ja «ehr zahlreich) wissen die Annehmlichkeiten des Freilaufs zu schätzen; und wer ihn nicht liebt, kann ihn ausschalten. Der Schreibende hatte in letzter Zeit wiederholt Gelegenheit, einige der seltenen Wagen zu fahren, die heute noch Freilauf besitzen. Diese verschrieene Einrichtung hat doch einige hübsche Vorteile. Dadurch, dass beim Gaswagnehmen die Verbindung zwischen Motor und Antriebsräder unterbrochen wird, braucht man beim Schalten mit Ausnahme de« Anfahren« nicht mehr zu kuppeln. Der Frellauf ist somit immer noch die billigste Schalthiife. Im Flachland kann man eine ganz nette Menge Treibstoff ersparen, und wenn man vorausschauend fährt, so braucht man auch nicht mehr Bremsbelag. Wer es eilig hat und deshalb in den Kurven die Bremsung des Motor« nicht vermissen will oder wer bergabwärts fahrt, der «ehaltet den Freilauf einfach aus. Warum findet man nicht mehr Wagen mit dieser BÖ praktischen Einrichtung? Will es der Käufer so haben? Kein Gentleman wird je nach dem Alter einer Dame fragen. Manchmal ist es auch vorsichtiger, ähnliche Fragen im Zusammenhang mit dem Geburtstag eineB Autos zu vermelden. Viele Leute glaubten Ja, dagg die Kriegsjahre ihren Wagen durch da« Aufbocken verjünge (siehe die t Gelben Listen » der • AR • vor zwei und drei Jahren). Das andere Extrem sind die Amerikaner. Ein Angehöriger der Beseteungsarmee wurde letzthin gefragt, wa« er da für einen «ehSnen neuen Wagen habe. «Diese alte Kiste? Die ist schon drei Monate alt. • Amerika — Au halt es besser!? * . Warum benennt man dal Prinzip der Aekermann-Lenkung mit dieser Bezeichnung? Weil Ackermann für englische Zungen lelehter auszusprechen ltt al« Lenkensperger. Wer'« nicht glaubt, lese weiter. Wer die englische Patentschrift Nr. 4212 au« dem Jahre 1618 (kein Druckfehler) studiert, stellt fest, das« darin der Verleger Rudolf Ackermann die Erfindung einer * Neuen Vorderachse für Stäatskarossön » eines Münchners namens Lenkensperger zum Patent anmeldet Tatsächlich war es dieser Georg Lenkensperger (welch sinniger Name!), der als Völer der heute noch immer verwendeten Lenkung für Automobile gelten sollte. Das Hauptmerkmal dieser Lenkung liegt darin, dass sich nicht mehr die ganze Vorderachse, wie bei gewöhnliehen Pferdewagen, um eine Achse dreht; sondern nur noch kurze Achsschenkel, die zudem so gestaltet sind, dass alle Bäder des Wa-,' *#M (annäherungsweise, genau geht es nioht) in Kurven um einen gemeinsamen Mittelpunkt drehen. Weiter wichtige Etappen; 1873 verwendet man die Ackermann - Lenkensperger - Lenkung erstmals an einem « »elbttf ehrenden » Wagen, dem Dampfauto von Ame'de'e Bollde; 1878 verbessert Jeanttaud diese Lenkung, und 1898 wird sie bei einem Auto angewendet. Heute stellt sie Allgemeinsfut dar, aber der Lenkungs-Lenkensperger ist vergessen, Cerberus. •) •I Meckerer den unsere User erstmals m Nr. 52 vor zwei Wochen an dar Arbeit sahen, hat «ein Pteudonym mit dfem Namen « CerberuS » vortäuscht. — Red. Ford-Lastwagen mit Marnion-AIlradantrieb Nutzfahrzeuge, die eowohl für schnelle Ueberlandtransporte als auch im schwierigen Gelände eingesetzt werden können, haben seit dem letzten Krieg für den zivilen Markt umnehmende Bedeutung erlangt, Die Konstruktion«- tendenz geht dahin, solchen Lastwagen nicht den Charakter ausgesprochener Spetialfahrzeuge zu geben, sondern die Geländegängigkeit als eine normale Eigenschaft den Fahrleistungsdaten hinzuzufügen. Immerhin bedingt der Vier* oder Sechsradantrieb . einen zusätzlichen Konstruktionsaufwand (Frontantriebsaggregat, mehrere Differentiale, vielstufige Getriebe, Verstärkung des Chassis und der Bremsen) Und damit höhere Herstellungskosten, die vom Käufer nur dann akzeptiert werden, wenn für ihn die Verwen» düng des Fahrzeuges im Gelände zum voraus feststeht. Dieser ökonomische Hintergrund verunmögllcht meistens die Auflage sehr grosser Serien solcher Fahrzeuge. Die amerikanische Lastwagenfabrik Marmon- Herrington, Indianapolis, hat in ihr kürzlich revidiertes Fabfikationsprogramm sechs Modelle geländegängiger Nutzfahrzeugo aufgenommen, nämlich 3 Chassis mit Seehsradantrieb und maximal 16,9 t Gesamtgewicht und 3 Typen mit Vierradantrieb und 9,8 t Gesamtgewicht. Die Preisspanne zwischen einem Normalfahrzeug und diesen geländegängigen Typen wird dadurch reduziert werden, dass' ein in grossen Serien hergestelltes Ford-Lastwagenchassis (Typ F) serienmössig durch die Marmon-Herrington-Werke auf Vier-, btw. Sechsradantrieb umgebaut wird. Dabei werden von der Ford-Produktion Motor, Kupplung. Chauitrahmtn und Federn «owl« DREI KÄDE* UND SIEBEN PIXTZE Davis, der kalifornische Dreiradwagen« in seiner neuesten Form als siebensitziges Coupe'. Angesichts der Adventszeit sei von einer technischkritischen Würdigung dieser Konstruktion VOrläuflfl abgesehen. Hinterachse, Differentiale und Bremsen unverändert übernommen, obwohl bei diesem Lastwagen das zulässige Gesamtgewicht mit 8,58 t verzeichnet wird. Der 5,5-Liter-Ford-V-8-Zylinder-Motor leistet bei 3600 T/min 147 PS, und sein bestes Drehmoment liegt im Bereiche von 1800 T/mln. Die bei Marmon-Herrlngton vorgenommenen Umbauarbeiten betreffen Im wesentlichen folgende Konstruktkmsteüe: Die Vorderachse wird durch ein Frontantriebsaggregat System Marmon-Herrington ersetzt, dessen Universalgelenke konstante Winkelgeschwindigkeiten erlauben. Das Vorderachsdifferential entspricht jenem der Hinterachsen und-wird von Ford geliefert. Dem Ford-5-Gang-Schubrad-Wechselgetriebe wird ein zweistufiges Reduktionsgetriebe naehgesehaltet. Die Getriebestufenzahl erhöht »ich dadurch auf 10 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge. Bei einer Trelbachsuntereetzung von normal 8,8 : 1 ergibt die kleinste Geländegatigstufo ein Gesamtübersetzungsverhältnis von 89,215 :1. Das Fahrzeug dürfte somit die gleiche Höchstgeschwindigkeit wie der normale Förd-Lastwagen mit gleicher Hinterachsuntersetzung erreichen, während für den Betrieb inVGelftnde in den untersten Gängen bei minimalen Geschwindigkeiten die Zugkraft des Motors voll ausgenützt wird. Bei der Lenkung wurde der Lenkstock unverändert übernommen und nur das Gestänges der Vorderachse angepasst. Entsprechend dem erhöhten Gesamtgewicht werden auf den Normalfelgen Pneus der Dimension 9.00X20 statt normal 8.25V20 montiert. Beim grossen Typ mit 9 t Nutzlast Und Seehsradantrieb wird der Originalrahmen verstärkt Und verlängert und eine zweite Hinterachse angebaut. Der ftadstand misst beim Zweiachser 3,48 m und beim Dreiachser insgesamt 4,07 m, Die grög»1tä Breite betrögt bei beiden Modellen nur 2,17 m und die Gesamtlänge der Chassis variiert zwischen 5,7 und 7,4 hl. Die karossable LBnEje des ChaiüSi« misst Von der Rückseite der Kabine bis zum Chassisende beim kleineren Modell 2,86 m und beim grösseren 3,47 m. Die Fahrzeuge sind äusserlich kaum von einem normalen Ford-Lastwagen zu unterscheiden. Von den hier beschriebenen Fahrzeugen kann das kleinere Modell mit 9,8 t Gesamtgewicht zufolge Einfuhrbeschränkung in der Schweiz kaum auf den Markt gebracht worden, während die grössern Typen das gexetzilch 'zulässige Gesamtgewicht von tl t überschreiten. Ersatzteile und alle Dichtungen ab Jahrgang 1929 AUTOMOBILWERKE FRAN2 AG. ZÜRICH Baden« rttrati« ata) T«i«to» (OSO ararst LINK-BELT für die meisten Wagen prompt ab Lager «fardi Generalvertretung für die deutsche Schweiz und Tstcin Zürich/ CUridenhof, Gofthardstrasse 4 Telephon (051) 273769/276791 Reinigungen Schutzanstriche Repara en Gutachten durch Zahnktttcn ERSA Ersatzteil-Service AG. Tank» jJTffcgpji P.Baumgirtner.Ing. &4fiilZ9 Thalwil lt(MU.&, TU. 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JNr. 54 - MITTWOCH, 22. DEZEMBER 1948 AUTOMOBIL REVUE 17 Der Kaiser 194», der sich von seinen Vorgängern öusserlich durch ein neues Gesichl und einen Streifen am unleren Karosserierand unterscheidet. Die Kaiser-Frazer Corp. meldet für die 1949er Kaiser-Frazer- und Manhattan-Modelle verschiedene Detailverbesserungen an Motor, Chassis und Karosserie. Diese umfassen im wesentlichen eine Steigerung der Motorleistung von 100 auf 112 PS, Aenderungen an Kupplung, Lenkung und Bremsen sowie eine Neugestaltung der Kühlerverkleidung und der Innenausstattung. Kaiser und Frazer 1949 Detailverbesserungen an Motor, Chassis und Karosserie Die Steigerung der Leistung des 3720-cm*-Motors um 12 Prozent wurde durch Einbau einer doppelten Saugleitung in Verbindung mit einem Doppelvergaser und durch Erhöhung der Verdichtung auf 7,3 :1 erreicht. Jede Vergaserhälfte versorgt durch den ihr zugeordneten Teil der Saugleitung drei Zylinder. Dadurch ist die Gemischverteilung gleichmässxger und die Strömungswiderstände in der Leitung werden reduziert. Durch geänderte elastische Aufhängung des Motors in drei Punkten, die eine Umkonstruktion des Querträgers für das hintere Gummilager notwendig machten, sollen die Motorvibrationen besser absorbiert werden. Ferner wurde das Gestänge des Gaspedals abgeändert, so dass dieses einen geringeren Pedaldruck benötigt Dieser lässt sich nun den individuellen Wünschen der Fahrer anpassen. Durch Aenderung der Kühlerbefestigung fallen die Abstrebungen über dem Motor weg, so dass dieser besser zugänglich wird. Eine verbesserte Kühlluftführung soll eine neunprozentige Erhöhung der Kühlleistung ergeben. Weitere Verbesserungen umfassen einen neuen Oelbad-Luftfilter, Ventilstössel mit leichterer Einstellmöglichkeit, wirksamere Kurbelgehäuseentlüftung, eine neue Auspuffanlage und eine Verlegung der Benzinleitung zur Vermeidung von Dampfblasenbildung. Aenderungen am Lenkgestänge erlaubten einen grösseren Radeinschlag, so dass der Wendekreisdurchmesser auf 12,2 m reduziert werden konnte. Die Federung wurde durch Verwendung von längeren Schraubenfedern vorn und abgeänderten Blattfedern hinten verbessert. Das Bremspedal besitzt nun ein über seinen Hub veränderliches Uebersetzungsverhältnis. Dieses ist am Anfang gross und nimmt beim Durchdrücken ab. Dadurch soll ein differenziertes Bremsen möglich sein. Auch der Handbremshebel wurde an eine günstigere Stelle verlegt. Eine wichtige Aenderung erfuhr das Kup- KAISER UND FRAZER 1949 T e c h n i s c h e D a t e n u n d A b m e s s u n g e n MOTOR: 18,84 Steuer-PS, 6 Zylinder in Linie 84,14X 771,)3 mm, Hubvolumen 3720 cm 1 , Bremsleistung 712 PS bei 3600 U/min., spez. Leistung 30,1 PS/Liter max. Drehmoment ca. 26 mkg bei 1400 U/min., Verdichtung 7,3:1 stehende Ventile, Fallstrom-Doppelvergaser mit automatischem Starter, nvech. AC-Benzinpumpe, Druckschmierung, Oelinhalt 5,7 Liter Batteriezündung 6 Volt, 105 Ah, Auto-Lite-Dynamo, 14-mm-Kerzen, Zündfolg« 1-5-3-6-2-4, Wasserkühlung mit Pumpe und Thermostat, Kühlwasserinhalt 17 Liter. KRAFTÜBERTRAGUNG: Einplatten-Trockenkupplung Borg & Beck, Warner-Dreiganggetriebe mit geräuscharmem und synchronisiertem 2. und 3. Gang, Schnellgang kombiniert mit Freilauf ein- und ausschaltbar für die beiden oberen Gänqe, Schnellgangübersetzung 1:1,43 Hinterachsantrieb Spicer-Hypoid. offene, zweiteilige Kordanwelle, Übersetzungsverhältnisse: 11,96:1, 6 63:1, 427:1. 2. Schnellgang 4,62:1, 3. Schnellgang 2.99:1. rückwärts 15.35:1. hydraulische Teleskopstoßdämpfer, Torsionsstabilisatoren vorn und hinten, hydraulische Bendix-Lockhesd- Fussbremse, mech. Handbremse, Gemmer-Lenkung mit Schnecke und Segment, Benzintankinhalt 80 Liter, keifen A 50—IC ABMESSUNGEN: Radstand 314 cm, Spurweite vorn 147 cm, hinten 151 cm, Wendekreisdurchmesser 12,2 m, Länge 525 cm, Breite 185 cm, Höhe 164 cm, Bodenfreiheit 26 cm, Gewicht trocken 1560 kg. aufaefüllt 1635 kg, Manhattan trocken 1580 kg aufaefüllt 1655 ka. FAHRLEISTUNGSDATEN: Kaiser Deluxe und Frazer (in Klammern: Manhattan): Leistungsgewicht trocken 13 95 (14.1) kg/PS, aufgefüllt 14,6 (14,8) kq/PS, mit 7 Personen 19,3 (19,5) kp/PS, spez. Hubvolumen trocken 2 38 Liter/Tonne, Luftdurchsatz im Schnellgang 2590 Liter/km, im 3. Gang 3700 Liter/km, spez. Luftdurchsatz trocken im Schnellqang 1660 Liter/Tonnen-km, im 3. Gang 2360 Liter/Tonnen-km. THEORETISCHE GESCHWINDIGKEITS-DREHZAHl- VERHÄLTNISSE 1600 T/min 3600 T/min 1000T/min max.Dreh- max.Motormoment leistung 1. Gang km/h 10,8 17,2 38,9 2. Gang km/h 19,5 31,1 70,2 3. Gang km/h 30,1 48,7 108,5 2. Schnellgang km/h 3. Schnellgang km/h Kolbengeschw. m/sec 25,7 432 3.7 41,1 69,1 S9 92,5 (156) 111 Drehzahl bei 100 kmfti: 3. Schnellqang 2310 T/min, 3. Gang 3300 T/min, 2. Schnellgang 3900 t/min. PREISE: Kaiser Deluxe K 4921 Fr. 18 850.—, Frazer F 4951 Fr. 19 000.—, Frazer Manhattan f 4961 Fr. 20 250.— (alle Preise inkl. Schnellgang, Heizung und Defroster, ohne WUSt.). plungsgestänge. Während früher zum Nachstellen der Kupplung an drei Stellen zeitraubende Arbeiten vorgenommen werden mussten, lässt sich diese am 1949er Modell an einem einzigen Gelenk nachstellen. Der notwendige Pedaldruck wurde von 14,5 auf 11,5 kg vertlnks: Das Gesicht des Frazer 1949, das die moderne Quodrotierung zeigt. Rechts: Teilschnitt durch den neuen, auf 112 PS gebrachte« Vierlitermotor mit dem angeflanschten Getriebe und dem Warner-Schnei.gang. ringert. Das neue Kupplungsgestänge umfasst nur noch 16 statt 68 Einzelteile und wiegt etwa 50 % weniger. Aeusserlich sind die neuen Kaiser-Modelle vor allem an der neu gestalteten Frontpartie und am Chrombeschlag der Karosserie unterhalb der Türen erkennbar. Das verchromte Kühlergitter reicht nun über die ganze Wagenbreite und enthält auch die rechteckigen Parklichter. Die vollständig um die Kotflügel herumgezogenen Stoßstangen sind ebenfalls neu entworfen. Die Gesamthöhe von 164 cm wurde beihalten, doch erfuhr die Gesamtlänge durch leichte Umgestaltung der Kotflügel «ine Vergrösserung um 10 Fortsetzung Seite 18, 4. Spalt« WICHTIGE NEUERSCHEINUNGEN HP ZWISCHEN HEER UNO MENSCHEN HI«»««« »(SS J** RUSSELL JANNEY Das Wunder der Blocken Ein geistreicher, in mitreissendem Stil geschriebener Roman mit einer Fülle spannender Einfälle, dessen gesunder Optimismus sich auf den Leser unmittelbar Oberträgt. Ein Welterfolgl € Das iurt ist geistreich geschrieben, •> strotzt von humorvolle« Einfällen und ist von einem mitreissenden OptimitmiH. > (Thurgauer Zeitung) 432 Seiten — Fr. 16.50 WINSTON S. CHURCHIU. Stvrola Ein Zeugnis für die ungewöhnliche geistige Spannweite und die weit über das Politische hinausreichende Begabung Churchills. «Das beste Zeugnis, das »an dem •uche ausstellen kann, ist das, dass et euch lesenswert wäre, wenn es nicht Ctiarchill zum Verfasser hätte. > (St. GaHer TagblaH) 304 Saiten — Fr. »3.50 CIIETTE OFAIRE Zwischen Meer und Menschen Die bewegte Geschichte einer Seefahrt rund um Spanien. Mit dem schweizerischen Schillerpreis ausgezeichnet. « Wir dürfen die Verfasserin zweifellos in die vorderste Reihe der Schweizer Schriftsteller einreihen. > (Berner Tagblatt) 384 Seiten — fr. 15.50 I N J E D E I B U C H H A N D L U N G - V E R L A G H A L L W A G B E R N ANN BRIDGE flanschende Wasser Die abenteuervolle Wandlung einer reichen jungen Amerikanerin zur ernsthaften Frau, die nach Jahren restlosen Tändeins ihr eigentliches, wahres Leben findet. < Ann -Bridge hält bis zum Schlvss den Leser in Bann, nicht allein durch den eigenartigen Rahmen der Handlung, sondern auch durch die weitsichtigen and klugen tebensansehcruungen, die sie vertritt. > (Schweiz. Bodenseezeitung) 358 Seiten — Fr. 1250 Parko-Tip Nr. 4 Auch im Winter will das Kühlsystem gepflegt sein. Nur in einem sauberen, einwandfreien Kühler kommt der eingefüllte Frosfschutz zur vollen Wirkung. PARKO-RADIATOR-CLEANER AND RUST PREVENTOR ist das idealste Mittel dazu. 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