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PC & Industrie 5-2018

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Sensoren Drucksensor bis

Sensoren Drucksensor bis 10 bar in Edelstahl gepackt Mit dem Drucksensor Typ EPT7100 hat Variohm EuroSensor jetzt eine besonders robuste Version für genaue Messungen an Gasen und Flüssigkeiten im Bereich bis zu 10 bar vorgestellt. Alle medienberührenden Teile sind aus Edelstahl (316SS) und die Spezifikationen für Belastungen durch Stöße und Vibrationen zielen auf Einsätze in Flurfahrzeugen oder Geländewagen bis hin zu Kühlaggregaten und Kompressoren. Die kompakt gebauten Drucksensoren arbeiten mit piezoresistiven Sensorelementen, kommen aber ohne Silikonöl oder interne O-Ringe aus. Vier der fünf Relativdruck-Messbereiche bis 10 bar stehen auch für Absolutdruck-Messungen zur Verfügung. Im kompensierten Temperaturbereich zwischen -20 bis +85 °C liegt das Toleranzband einschließlich thermischer Effekte innerhalb ±1% der Messspanne. Fehlerfreier Betrieb wird für Temperaturen zwischen -40 … +125 °C garantiert (Messmedien oder in der Umgebung). Das elektrische Ausgangssignal ist bei 5 V Speisung im Format 0,5 … 4,5 V gehalten. Während für den Druckanschluss vier Varianten zur Auswahl stehen, erfolgt der elektrische Anschluss standardmäßig über einen Packard-Steckverbinder. Die Beständigkeit der Drucksensoren vom Typ EPT7100 gegen Stöße und Vibrationen folgt MIL-Standards und garantiert zusammen mit der Schutzklasse IP67 den sicheren Betrieb unter harten Bedingungen im Außenbereich. • Variohm Eurosensor Ltd. (Deutschland) www.variohm.de Vollverschweißter, miniaturisierter und HARTprogrammierbarer 2-Draht- Drucksensor Dieser Drucksensor überzeugt durch seine kleine Bauform, der durch Druckmessbereiche bis zu 600 bar und Prozesstemperaturen bis zu 200 °C ein breites Einsatzspektrum vor allem bei beengten Einbausituationen sowie in explosionsgefährdeten Bereichen und bei hoher Temperaturbelastung bietet. Zudem bietet der Precont PK4 eine Genauigkeit von 0,5 %. Robustheit und eine langzeitstabile prozesssichere Messung wird durch die metallische innenliegende Membrane und die Schutzart IP69K gewährleistet. Sensor, Prozessanschluss und Anschlussgehäuse sind voll verschweißt und komplett aus CrNi-Stahl. Durch die digitale Abgleichbarkeit per HART (7.0) kann das Gerät an verschiedenste Applikationen angepasst werden. Der Precont PK4 ist auch optimal als OEM-Produkt für den Maschinen- und Anlagenbau oder für Wiederverkäufer geeignet. Durch die miniaturisierte Gerätekonstruktion mit • kleinem Durchmesser und kurzer Baulänge • Messbereichen von 10 bar bis 600 bar, relativ, abgleichbar • Prozesstemperaturen von –40 °C bis +125 °C/+200 °C • Prozessmaterial und Anschlussgehäuse CrNi- Stahl, voll verschweißt • Umgebungstemperaturen von –40 °C bis +125 °C sowie der Verfügbarkeit von industriellen Standardprozessanschlüssen wie • Gewinde ISO 228-1, DIN EN ISO 1179-2 E • Gewinde ISO 228-1, EN 837 Manometer – auf Anfrage ist das Gerät insbesondere geeignet zur Verwendung für • Maschinen- und Anlagenbau • Klima- und Kälteanlagenbau • Hydraulik- und Pneumatiksysteme • Prozessindustrie • Umwelttechnik • Gebäudeautomation Robuste Bauform Die robuste Bauform und die hochwertige Verarbeitung machen das Gerät zu einem sehr hochwertigen Produkt, dem selbst widrigste Umweltbedingungen nichts anhaben können, seien es tiefste Temperaturen im Außeneinsatz, extreme Schock- und Vibrationsbelastungen oder aggressive Medien. Eine unverlierbare Laserbeschriftung des Typenschildes sorgt für eine Identifizierbarkeit über die gesamte Lebensdauer des Gerätes. Selbstverständlich ist die optionale Anbringung einer Messstellenbezeichnung bzw. TAG, eines Kundenlabels oder eines neutralen Typenschildes, natürlich ebenfalls per Laserbeschriftung. Eine Werkskalibrierung mit Kalibrierzertifikat und eine kundenspezifische Konfiguration bzw. Voreinstellung stehen ebenfalls als Option zur Verfügung wie ein Materialprüfzeugnis EN10204 3.1 oder Werksbescheinigungen für Trinkwasser- bzw. Lebensmitteltauglichkeit. Kundenspezifische Sonderausführungen können auf Anfrage realisiert werden, z.B. • andere Prozessdichtung (EPDM, NBR, FFKM, usw.) • Sonderbauformen für den Prozessanschluss • höhere Messgenauigkeit, geringere Temperaturabweichung • anderer Messbereich • ACS-CONTROL-SYSTEM GmbH info@acs-controlsystem.de www.acs-controlsystem.de 56 PC & Industrie 5/2018

Sensoren Induktive Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik Live Zero 4…20 mA Halle 5, Stand 342 a.b.jödden gmbh info@abjoedden.de www.abjödden.de In der industriellen Automatisierungstechnik ist das Stromsignal 4 … 20 mA das am häufigsten verwendete Signal bei der analogen Messwertübertragung. Die enorme Verbreitung dieses Signales liegt in der Einfachheit der Handhabung und vor allem in der Störsicherheit. Ein Stromsignal hat eine höhere EMV- Störfestigkeit als ein Spannungssignal, da elektromagnetische Störungen als Spannungs signale in die Signalleitung eingespeist werden und nur sehr geringe Stromänderungen an der Bürde des Empfängers verursachen. Der endliche Wert (< 4 mA) ermöglicht es, den Sensor ohne zusätzliche externe Energiezufuhr permanent mit Energie zu versorgen. Auf diesem Weg kann damit auch eine interne Überwachung (Sensordefekt/Leitungsbruch) realisiert werden. Das Signal Live Zero („Lebender Nullpunkt”) ist typisch für 2-Leiter-Sensoren mit hoher Verfügbarkeitskontrolle. Für die Fehlersuche ist die Live-Zero-Beschaltung auch sehr vorteilhaft, weil der Signalverlauf mit einem Multimeter über die gesamte Übertragungsstrecke auswertbar ist. Die induktiven Wegaufnehmer SM263/283 (Gehäuse Ø 12 mm) sind für Messwege bis 360 mm ausgelegt. Die Serie SM343 (Gehäuse Ø 10 mm) kann Wege bis 20 mm messen. Ein integrierter Microcontroller wertet die axiale Verschiebung des Mu-Metallkerns aus. Die komplette Elektronik, die ein wegproportionales Ausgangssignal liefert, ist im Gehäuse eingebaut. Die geringe Stromaufnahme der neu entwickelten Elektronik ermöglicht die Ausführung der induktiven Wegaufnehmer in 2-Leitertechnik mit einem Ausgangssignal von 4 -20 mA, dass von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden kann. Als Betriebsspannung werden 9 – 32 V DC benötigt. Die minimale Betriebsspannung ist dabei abhängig vom Bürdenwiderstand RB (9 V + RB (in Ohm) x 20 mA). Viele verschiedene mechanische Anbauten, wie z. B. Kugelgelenke an Stößel und Gehäuse, sind lieferbar. Bei den Tasterversionen wird der Stößel über eine integrierte Feder in die Ruhestellung gedrückt. Der elektrische Anschluss erfolgt wahlweise über einen Stecker oder ein wasserdicht angegossenes Kabel. In dieser Ausführung wird die Schutzart IP68 (Untertauchen) erreicht. Die vergossene Bauweise (IP68) erlaubt den Einsatz der Sensoren auch bei extremen Umweltbedingungen wie Ölnebel, Schlamm, Regen, Staub sowie bei hohen Schock- und Vibrationsbelastungen (Schock 20 g rms, Vibration 250 g SRS 20 – 2000 Hz) ◄ Industrielle Beschleunigungssensoren mit M12-Stecker Drei Modelle der preiswerten und robusten Beschleunigungssensoren aus der industriellen Modellreihe von IMI Sensors sind ab sofort mit M12-Stecker lieferbar. Die Modelle 601C91 mit Kopfanschluss und 602D91 seitlichem Stecker bieten eine Empfindlichkeit von 100 mV/g. Das deutlich empfindlichere Modell 601A91 ist mit 500 mV/g auch für niederfrequente Messungen einsetzbar. Fertig konfektionierte Anschlusskabel in unterschiedlichen Längen stehen ebenfalls zur Verfügung. Vertrieben werden die Produkte von der PCB Synotech GmbH, Hückelhoven. Weitere Informationen stehen unter www.synotech.de/imi-m12 zur Verfügung. • PCB Synotech GmbH www.synotech.de PC & Industrie 5/2018 57