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PC & Industrie 5-2018

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Software/Tools/Kits

Software/Tools/Kits Ausblick auf die neue Version 2.8 Eplan Plattform: Neuerungen für mehr Ergononomie und schnellere Projektierung Die Eplan Plattform, Version 2.8 erhält eine neue grafische Bedienoberfläche. Flyouts geben mehr Platz für die Arbeit in den Schaltplänen, Übersichten und Auswertungen Eplan Software & Service GmbH & Co. KG www.eplan.de Zur Hannover Messe 2018 präsentiert Eplan erste Einblicke in die kommende Version 2.8. Diese überrascht mit entscheidenden Neuerungen in der Ergonomie, die nicht nur das Engineering weiter beschleunigen, sondern auch die Automatisierung und Standardisierung durch Erweiterungen der Makrotechnologie vorantreiben. An erster Stelle ist hier die neue grafische Bedienoberfläche zu nennen, die mit Flyouts besticht. Das gibt mehr Platz für die Arbeit in den Schaltplänen, Übersichten und Auswertungen, die im Projekt letztendlich im Fokus stehen. Die Bedienoberfläche der Eplan Plattform 2.8 bietet bereits viel Komfort durch umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten und individuelle Sichten auf die Projektdaten. Jetzt kommt hinzu, dass ganze Fenster von beispielsweise Navigatoren oder Datendialogen am Rand des Hauptfensters als Flyouts versteckt werden können. Damit ist jede Menge Platz für Editoren verfügbar, was die Arbeit im Projekt wesentlich übersichtlicher gestaltet. Anwender haben immer nur das Wichtige im Blick. Wie eine Registerkarte lassen sich die Flyouts über der geöffneten Projekt seiten kurz auf- und wieder zuklappen – ganz nach Bedarf. Ein umständliches Verschieben oder temporäre Größenveränderung von Fenstern ist Vergangenheit. Auch die Quickinfos wurden jetzt erweitert. Unterhalb der Schaltflächen in den Symbolleisten werden zusätzliche wichtige Informationen aus der Statusleiste angezeigt. So ist der Anwender auf einen Blick über alles Wichtige informiert. Übersichtlichkeit im Fokus Anwender können parallel geöffnete Projekte durch unterschiedliche Hintergrundfarben kennzeichnen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Nie mehr aus Versehen das falsche Projekt editieren. Zudem lassen sich zusätzliche Navigatoren, beispielsweise ein zweiter Seitennavigator, einblenden – so haben User unterschiedliche Projektabschnitte parallel im Blick. Die zusätzlichen Navigatoren können Anwender auch nutzen, um sich für bestimmte Projektdaten eines Projekts wie Seiten oder Betriebsmittel mehrere, unterschiedlich gefilterte Ansichten gleichzeitig anzeigen zu lassen. Erweiterte Pfadvariablen machen die Projektierung erneut komfortabler. Ab der Version 2.8 lassen sich Projektdaten automatisch in unterschiedlichen Verzeichnissen ausgeben – ganz ohne jede manuellen Aufwand. Makrotechnologie Im Bereich Makros dürfen sich User gleich auf mehrere schlagkräftige Erweiterungen freuen. An erster Stelle steht die Anzeige von Makros in Schaltplanprojekten. Damit können Konstrukteure einfach und schnell Fenster- und Symbol makros in einem Projekt erkennen. Zudem lassen sich Makros mit erweiterten Einstellungen leichter aktualisieren. Auch die jetzt mögliche Integration von Platzhalterobjekten im Makro-Navigator sichert eine schnelle Identifizierung und Bearbeitung. So sind kurzfristige Änderungen wie beispielsweise eine geänderte Motorleistung tatsächlich mit dem berühmten Mausklick im Projekt umgesetzt. Eplan Electric P8 Aber auch in den Einzelsystemen der Eplan Plattform gibt es einiges zu entdecken. Den Start macht Eplan Electric P8 mit Erweiterungen für Bus-Daten. Diese lassen sich jetzt im Eigenschaften-Dialog für alle Darstellungsarten nutzen – egal ob die Projektierung ein- oder allpolig ausgeführt wird. Das Projekt lässt sich so um wichtige Informationen anreichern. Das steigert den Wert der Eplan-Dokumention für alle dem Engineering nachgelagerten Arbeitsschritte – beispielsweise durch den Datenaustausch mit der SPS-Software-Entwicklung. Auch in Eplan Preplanning gibt es interessante Erweiterungen wie die vereinfachte Darstellung von übergeordneten PLT-Stellen, eine bessere Nummerierung von Strukturkennzeichen oder mehr Optionen zur Konfiguration von Segmentdefinionen, um nur einige Beispiele zu nennen. Allesamt sind wichtige Funktionen, 88 PC & Industrie 5/2018

Software/Tools/Kits Durch Makros in Schaltplanprojekten können Konstrukteure einfach und schnell Fenster- und Symbolmakros in einem Projekt erkennen. Zudem lassen sich Makros mit erweiterten Einstellungen leichter aktualisieren. Quelle: Eplan Software & Service GmbH & Co. KG die Anwendern im Basic Engineering der Prozess automation und MSR- Technik die Erstellung einer hochwertigen Anlagen dokumentation erleichtern. In Eplan Fluid dürfen Anwender bessere Übersichten erwarten: Steuerungsrelevante Bauteile lassen sich durch spezielle Übersichts-seiten leichter identifizieren. Das erleichtert die kombinierte Bearbeitung von elektro- und fluidtechnischen Aspekten. Einfacher Austausch von Schränken Geht es um das Thema Schaltschrankbau, so wird der Austausch eines Schaltschranks beispielsweise aufgrund von gesteigertem Platzbedarf jetzt spielend leicht – und zwar in einem bestehenden 3D-Montageaufbau. Einfach Artikel ersetzen und weiter geht’s in der Ausgestaltung des Schrankes. Das gilt im Übrigen auch für Seitenteile wie Sockel, Schienen, Chassis und andere. Diese Einfachheit ist auch für Schaltschränke mit 3D-Makrovarianten gegeben. Im Bauraum- Navigator lassen sich Artikel tauschen, ohne dass die im Original- Schaltschrank vorhandenen Artikelplatzierungen gelöscht werden. Der Praxisvorteil: Anwender können unterschiedliche Bauformen eines Schaltschranks direkt als Varianten eines 3D-Makros in den Stammdaten abspeichern und am platzierten Schaltschrank über einen Artikeltausch gegebenenfalls austauschen. Nachträgliche komplexe Veränderungen eines platzierten Schaltschrankartikels entfallen. ◄ FMEA wird immer wichtiger PLATO e1ns - weit mehr als FMEA Die VDA & AIAG FMEA Harmonisierung läutet das neue Zeit alter der FMEA ein. Die Integration von FMEAs in verwandte Entwicklungsmethoden wird unerlässlich und hebt die FMEA auf eine neue Ebene. Es reicht nicht mehr aus, FMEAs getrennt vom Produktentstehungsprozess zu erstellen: Die FMEA wird integraler Bestandteil der Produktentwicklung. Insbesondere bei der Entwicklung komplexer Produkte wird der Einsatz spezieller FMEA-Software ausdrücklich empfohlen (vgl. Gelbband: AIAG und VDA FMEA Handbuch, 1. Ausg. ‘17, S. 24). Herkömmliche FMEA-Tools bieten nicht den nötigen Leistungsumfang, um die geforderte Integration in den Entwicklungsprozess zu gewährleisten. Dokumentenbasiertes, lokales Arbeiten, doppelte Datenführung, Datensilobildung und eine Mischung aus Softwaretools, die nur über Schnittstellen zusammenarbeiten, sind hierbei nur einige der möglichen Fehlerquellen. Diese kosten Zeit und Geld. Um ein effizientes Arbeiten zu gewährleisten, braucht man ein Web-Tool, das mehr kann als die reine FMEA. FMEA connected - Testsieger Mit der PLATO e1ns Web-Technologie ist FMEA mehr als nur eine Methode. Der offene, integrierte Systemansatz ermöglicht allen Ingenieur-Teams Zugriff auf alle aktuellen Engineering-Informationen. Teams können, neben dem eigenen Arbeitsstand, auch alle Einflüsse Ihrer Entscheidungen auf andere Disziplinen über blicken. Alle Team-Mitglieder arbeiten jederzeit ortsunabhängig an der FMEA und haben stets den Überblick über das Große Ganze. Die standortübergreifende Zusammenarbeit wird zum Kinderspiel. Alle Stakeholder behalten mit ihrer Sicht auf das System den Überblick - von Anfang an. Führende Unternehmen, wie Delphi, Adient, General Motors, sehen in e1ns eine skalierbare, webbasierte Software, die System- Modellierung, Projekt- und Dokumentenmanagement, die automatisierte Ausgabe von Nachweis- und Ergebnisdokumenten sowie einen Methodenbaukasten für die freie Konfiguration aller Entwicklungsmethoden in einem System vereint. Control, Halle 5, Stand 5538 • PLATO AG www.plato.de PC & Industrie 5/2018 89