Bahnsport 09/2018

mce71

Liebe BSA-Leser, spannend und mit vielen Aufs und Abs verlief der Sommer. Einige Entscheidungen sind schon gefallen und andere stehen noch aus. Wir dürfen also gespannt in diesen Monat starten. Rückblickend müssen wir zusammenfassen, dass leider keiner „unserer“ Fahrer bei der tollen GP-Challenge-Veranstaltung in Landshut ein Ticket in Richtung Speedway-GP 2019 lösen konnte. Und auch wenn’s unterm Strich zum Teil sehr knapp zuging, ist knapp daneben halt auch vorbei und der Zug für diesmal abgefahren – leider. Die Routiniers haben für sich, als es galt, den Sack zugemacht und weiterkommen konnten halt nun mal nur die ersten drei. Und wo wir gerade beim Speedway-GP sind, so macht dieser ja in diesem Monat auch Halt in Deutschland. Und nachdem zuletzt im Sommer immer wieder die leidige Wildcard-Diskussion Thema war, so stellte sich lange Zeit natürlich diese Frage auch in Hinblick für den Germany- GP und sie geht in dem Fall an Kai Huckenbeck und Martin Smolinski und Kevin Wölbert sind als Reservisten dabei...

48. Jahrgang • D: 4,50 A: 5,00 LUX: 5,00 B: 5,00 NL: 5,00 I: 5,00 (Alle Angaben in Euro) 8,50 CHF • D 3392 E • 2198–2902

NR. 9/18

SPEEDWAY • SANDBAHN • GRASBAHN • EISSPEEDWAY

Dimitri Bergé zieht mit knappem

Vorsprung ins letzte Finale

in Mühldorf ein

SPEEDWAY-WM:

Zmarzlik in Cardiff,

Pedersen in Malilla

SPEEDWAY-DM:

6. Titel für

Martin Smolinski

GRASBAHN:

Klassiker

Melsungen

Angenrod

Rastede

Willing

POSTER:

Venus/Heiß


30.9. Mühldorf: Geht Smolinskis

Langbahn-Traum in Erfüllung?

In Roden bei GP3 startete Smoli seine Aufholjagd und wurde zum Favoriten.

Sieben Siege waren die tolle Ausbeute! • Fotos: Ubbo Bandy

Der WM-Titel wird in diesem Jahr auf einer echten

Langbahn vergeben: 1000 Meter ist das Oval in

Mühldorf lang. Eine der schnellsten Pisten wartet

auf die besten Sandbahnfahrer der Welt. Es wird

spannend am 30. September. Martin Smolinski

möchte seine erste komplette Langbahn-WM-Saison

beim letzten Rennen mit dem WM-Titel krönen.

Nach seinem bösen Sturz beim zweiten GP in La

Réole gelang ihm in Roden eine grandiose Vorstellung

mit einem Maximumsieg und er konnte sich

immer mehr an seine ärgsten Konkurrenten annähern.

Smoli ist zum WM-Favoriten geworden! Der

amtierende Weltmeister Mathieu Trésarrieu, sein

französischer Landsmann Dimitri Bergé und natürlich

der schnelle Tscheche Josef Franc sowie James

Shanes aus England werden ihm den Titel nicht so

leicht überlassen. Es wird eng hergehen beim Finale

in Mühldorf, aber mit großer Unterstützung

durch die Fans sollte es für Martin doch klappen.

Das Rennen im Rennen: Neben dem WM-Titel steht

noch eine weitere begehrte Trophäe für den Punktbesten

bereit: Im Rahmen des WM-Rennens wird

auch der ADAC-Goldhelm ausgefahren. Für einen

gesunden Michi Härtel immerhin die Chance, diesen

Preis neben den „Schwammerling“ ins Regal

zu stellen.

Weitere Informationen, auch zum Kartenvorverkauf,

finden Sie auf www.msc-muehldorf.de

Ein komplettes Rennwochenende erwartet die Besucher,

im Hauptprogramm natürlich auch mit der

internationalen Seitenwagen-Elite.

Samstag ab 13:30 Uhr Training; Sonntag ab 9:20

Uhr Rennen der nationalen Klassen; 10:00 Uhr

Warm-up; 12:00 Uhr Autogrammstunde; 13:00 Uhr

Fahrervorstellung; 13:30 Uhr Start zum ersten WM-

Rennen.

Termin: 30. September 2018

Int. ADAC-Sandbahnrennen Mühldorf

FIM Langbahn

WM-FINALE

ADAC Goldhelm

Start: 13.30 Uhr

30.09. - Sandbahn Mühldorf www.msc-muehldorf.de


INHALT & EDITORIAL

Sekt oder Selters

- von Nadine Pfeiffer -

Martin Smolinski holte sich seinen sechsten Deutschen Meistertitel in Güstrow 20

vor Kai Huckenbeck (links) und Erik Riss • Foto: Daniel Sievers

SPEEDWAY

WM: GP 5 - Cardiff/GB 6

WM: GP 6 - Malilla/S 9

WM: Challenge Landshut/D 12

WM: Goldtrophäe 85 ccm

Rybnik/PL 14

WM: Junioren Leszno/PL 15

EM: Paar + Junioren + U19-Cup +

85-ccm- + 125-ccm-Cup Lonigo/I,

Oslo/N, Varkaus/FIN, Skaerbaek/DK,

Divisov/PL 16

DM: Güstrow 20

DM: Team Cup Dohren 21

DM: Bundesliga Landshut 22

Mowidamm, Parchim, Wittstock

+ Stralsund 26

24

LANGBAHN

WM: Finale 4 - Eenrum/NL 18

GRASBAHN

Alsfeld-Angenrod 28

Melsungen 30

Rastede 32

Willing, Heringen 34

SONSTIGES

Vorschau Mühldorf 2

People & Facts/Letzte Meldungen 4

Poster Markus Venus/Markus Heiß 24

International 36

Vorschauen 42

Notizen, Bazar 44

Termine/Impressum 46

Vorschau Pardubice/CZ 47

Deutsche Meister bei den Gespannen

wurden Markus Venus/Markus Heiß

vor Markus Brandhofer/

Tim Scheunemann und Manuel Meier/Melanie Schrempp • Foto: Ubbo Bandy

Zum Titelbild: Dimitri Bergé siegt beim Langbahn-WM-Finale 4 in Eenrum/NL • Foto: Rudi Hagen

Poster Markus Venus/Markus Heiß, Seite 24/25: Action-Foto: Ubbo Bandy; Porträt: Susi Weber

Liebe BSA-Leser,

spannend und mit vielen Aufs und Abs verlief

der Sommer. Einige Entscheidungen sind

schon gefallen und andere stehen noch aus. Wir

dürfen also gespannt in diesen Monat starten.

Rückblickend müssen wir zusammenfassen,

dass leider keiner „unserer“ Fahrer bei der tollen

GP-Challenge-Veranstaltung in Landshut

ein Ticket in Richtung Speedway-GP 2019 lösen

konnte. Und auch wenn’s unterm Strich zum

Teil sehr knapp zuging, ist knapp daneben halt

auch vorbei und der Zug für diesmal abgefahren

– leider. Die Routiniers haben für sich, als es

galt, den Sack zugemacht und weiterkommen

konnten halt nun mal nur die ersten drei. Und

wo wir gerade beim Speedway-GP sind, so

macht dieser ja in diesem Monat auch Halt in

Deutschland. Und nachdem zuletzt im Sommer

immer wieder die leidige Wildcard-Diskussion

Thema war, so stellte sich lange Zeit natürlich

diese Frage auch in Hinblick für den Germany-

GP und sie geht in dem Fall an Kai Huckenbeck

und Martin Smolinski und Kevin Wölbert sind

als Reservisten dabei.

Was die Bundesliga angeht, sind inzwischen

die Final-Würfel auch gefallen. Im diesjährigen

BL-Finale werden den DM-Titel die Wittstocker

Wölfe und die Landshuter Devils unter sich ausmachen.

Spannend wird es auf jeden Fall wieder,

so viel ist schon mal sicher.

Spannend wird es aber vor allem auch auf der

Langbahn. Beim großen WM-Finale „dahoam“

in Mühldorf. Ganz aktuell konnte Martin Smolinski

im niederländischen Eenrum zwar weitere

wertvolle WM-Punkte gutmachen, aber noch

nicht am momentanen Spitzenreiter Dimitri

Bergé vorbeiziehen. Es wird in Mühldorf also,

und zwar ganz egal wie das Wetter wird, so was

von heiß hergehen, dass wir uns darauf nerventechnisch

auf jeden Fall schon mal einstellen

müssen, um dann als Fan natürlich auch alles

zu geben, ist ja klar.

Aber nicht nur die Einzel-WM, sondern auch die

Team-WM im französischen Morizes steht

gleich zu Monatsbeginn an. Und wo hier die Reise

dieses Jahr für unser Team hingeht, das werden

wir auch schon sehr bald erfahren. Wir drücken

allen unseren Fahrern auf alle Fälle die

Daumen und hoffen mal ganz optimistisch auf

mehr Sekt als Selters unterm Strich!

Es ist aber jüngst nicht nur Sport passiert, über

den es zu berichten gilt. Zutiefst schockiert und

traurig gemacht hat uns der viel zu frühe Tod

des polnischen Speedway-Topfahrers Tomasz

Jedrzejak. Wir wünschen ihm seinen Frieden

und seiner Familie unendlich viel Kraft in diesen

schweren Stunden und für die Zukunft. Nach

unseren Informationen hinterlässt er Frau und

zwei Töchter.

Unverhofft kommt oft, leider, und so manches

Mal wissen wir nicht, wo die Reise hingeht. Machen

wir also in jedem Fall immer das Beste aus

allem bzw. versuchen es zumindest und das

auch immer besser jetzt als irgendwann! In diesem

Sinne, bleiben Sie gesund, wir hören und

sehen uns auf der Rennbahn …

Bis bald

MfG

Nadine P.

Besuchen Sie uns auf

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 3


PEOPLE & FACTS

Wildcard für Kai Huckenbeck

Kai Huckenbeck wird am 22. September bei

der deutschen GP-Runde erneut als Wildcard-

Fahrer an den Start gehen. Der 25-Jährige gab

im Vorjahr in Teterow sein GP-Debüt und belegte

damals mit 4 Zählern Rang 14. Nachdem

der DMSB-Vertreter keine Nominierung für den

Challenge in Landshut bekommen hatte, wird

er im September eine Chance haben, sich mit

den besten Speedwayfahrern der Welt zu messen.

Der in Werlte geborene Pilot ist in den

Speedway-Ligen sehr aktiv. Er hat Verträge mit

dem MSC Brokstedt, dem polnischen Ekstraligisten

GKM Grudziadz, dem schwedischen

Allsvenskan-Club Piraterna Motala und mit

Esbjerg in der Danish Speedway League.

Martin Smolinski und Kevin Wölbert werden in

Teterow als Reservisten fungieren, während

Craig Ackroyd das Rennen als Schiedsrichter

leiten wird. Der englische Polizist war unter anderem auch beim GP von

Skandinavien in Malilla dabei. • Text: Georg Dobes; Foto: Daniel Sievers

1. Titel für Zach Wajtknecht

Am 2. August-Wochenende fand beim Cheshire

Grasstrack Club das Finale zur Britischen

Meisterschaft Solo statt. Insgesamt 24 Piloten

gingen an den Start. In den vier Vorläufen sowie

den Halbfinalläufen mussten ordentlich

Punkte gesammelt werden, um ins entscheidende

Tagesfinale zu kommen. Ins Finale

schafften es dann auch Titelverteidiger James

Shanes mit fünf Laufsiegen und maximaler

Punkteausbeute. Genauso wie Andrew Appleton,

der am Vorabend noch in Hertingen fuhr,

sowie Zach Wajtknecht, Tim Nobes, Tom Perry,

Paul Hurry, Andrew Whitaker und James

Wright. Im Finale dann die große Überraschung.

Nicht James Shanes gewann das entscheidende

Rennen, sondern der EM-Dritte

Zach Wajtknecht. Er verwies Shanes auf Rang 2

und Appleton auf Rang 3. Chris Harris trat nach

seinem Sturz im Bahnrekordversuch nicht

mehr an. • Text: Daniel Becker; Foto: J.Hukelmann

Ergebnis - Finale: 1. Zach Wajtknecht; 2. James Shanes; 3. Andrew Appleton; 4. Paul Hurry;

5. James Wright; 6. Andrew Whitaker; 7. Tom Perry; 8. Tim Nobes.

Vorrunde + Semifinale: 1. Shanes, 45 Punkte; 2. Appleton, 41; 3. Wajtknecht, 37; 4. Nobes, 35;

5. Perry, 35; 6. Hurry, 32; 7. Whitaker, 27; 8. Wright, 27; 9. Stephan Green, 23; 10. David Howe, 22;

11. Jason Handley, 21; 12. Charley Powell, 18; 13. Henry Atkins, 18; 14. Andy Mellish, 18; 15. Mark

Baseby, 17; 16. Jamie Fenn-Smith, 16; 17. Ryan Ashcroft, 12; 18. Daniel Winterton, 10; 19. Richard

Hall, 10; 20. Martyn Sturgeon, 10; 21. Chris Malone, 10; 22. Adam Filmer, 7; 23. Wayne Broadhurst,

6; 24. Luke Tuck, 3.

Kein Speedway Camp im Norden

Es ist dem MSC Nordhastedt Nordseeküste aus organisatorischen Gründen

leider nicht möglich gewesen, das geplante Speedway Camp 2018

auszurichten. Es macht die Verantwortlichen sehr traurig, dass das Camp

in diesem Jahr leider ausfallen musste. Man hat einiges durchgespielt

und alle Möglichkeiten in Betracht gezogen, doch am Ende kam dabei heraus,

dass man das gewohnt hohe Niveau nicht anbieten kann, da es einige

Faktoren gab, die nicht zu lösen waren. Aufgrund dieser Tatsache blieb

leider nur die Absage. Auf Einzelheiten möchte der Vorstand dabei nicht

eingehen, da ihm diese Entscheidung an sich schon mehr als schwer gefallen

ist. Der Club wird alles daran setzen, dass das Camp im Jahr 2019

auf dem bekannt hohen Niveau mit viel Spaß und Spannung wieder ausgerichtet

werden kann.

Olching – Bahn abgesoffen

Für die Doppelveranstaltung am 21. und 22. Juli

hatte sich der Motorsportclub Olching ausgerechnet

das Wochenende ausgesucht, an

dem der diesjährige „Jahrhundertsommer“ eine

Pause einlegte. Sowohl am Samstag als

auch am Sonntag goss es in Strömen, die Bahn

war schlichtweg völlig unbefahrbar. Nun plant

Olching die Veranstaltungen neu: Das Finale

zur Deutschen Jugend-Meisterschaft wird am

15. September nachgeholt. Der Speedway-Team-Cup-Vorlauf erhält dann

am 6. Oktober eine Neuauflage. Infos gibt es wie gewohnt auf der Homepage:

www.msco.de

• Text u. Foto: Tanja Schön

Romano Hummel

will die Dutch Open

Romano Hummel will noch in dieser Saison wieder fahren. Im September,

beim letzten Lauf zur Dutch Open, der niederländischen Meisterschaft,

will der Groninger wieder auf dem Motorrad sitzen. „Ich versuche, dabei

zu sein, denn ich will Meister werden“, sagte der Groninger, der beim

Langbahn-GP im benachbarten Eenrum schon wieder als interessierter

Zuschauer dabei war.

Zur Erinnerung: Der 19-jährige

Niederländer war beim Finale

zur Grasbahn-Europameisterschaft

in Südfrankreich am 7. Juli

ohne eigenes Verschulden

schwer gestürzt und hatte sich

dabei den linken Oberschenkel

gebrochen. Im Krankenhaus von

Bordeaux wurde dem Grand-

Prix-Fahrer zur Stabilisierung

ein Titannagel in den Knochen

eingeführt.

In Eenrum war Hummel schon

wieder zu Fuß an der Bahn unterwegs,

nachdem er in der Zwischenzeit

auf einen Elektro-Rollstuhl

zur Schonung des verletzten

Beines angewiesen war. Mittels

Physiotherapie hat er sich

körperlich in Schwung gehalten.

Ob Hummel aber tatsächlich in

Roden schon wieder fahren wird, bleibt letztlich offen. Die Ärzte sollen zur

weiteren Schonung geraten haben. In der laufenden Langbahn-WM belegt

Romano Hummel mit 26 Punkten Platz 11. • Text u. Foto: Rudi Hagen

Mario Niedermeier:

Erster Sieg auf der Langbahn

Seinen ersten Sieg auf der Langbahn bei seinem ersten Langbahnrennen

auf der Grasbahn in Willing feierte Speedway-Pilot Mario Niedermeier.

Sein größter Fan an diesem Tag war seine zehnjährige Schwester Hanna,

die ganz fest die Daumen drückte und uns über dieses Ereignis informierte.

Genauso freute sich auch Marios guter Freund und Teamkollege bei

den Young Devils Landshut, Maxi Troidl. • Foto: Niklas Breu

4 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Tomasz

Jedrzejak

verstorben

Eine tragische Nachricht erreichte

uns am 14. August. Tomasz

Jedrzejak wurde tot in seiner

Werkstatt aufgefunden. Er

beging Selbstmord. Die Hintergründe

der schrecklichen Tat

sind unbekannt. Es gibt keine

Anhaltspunkte, die darauf hinweisen,

dass der Speedwayfahrer

sich das Leben nehmen

wollte. Zwei Tage zuvor erzielte

Jedrzejak noch 11 Punkte im

Match der 2. Liga in Rzeszow und am 13. August veröffentlichte der

Sportler auf Instagram seine Familienfotos. Er sah darauf aus wie ein

glücklicher Mensch. Jedrzejak ist bereits der vierte polnische Speedwayfahrer,

der Suizid beging. Vorher schieden Rafal Kurmanski, Robert

Dados und Lukasz Romanek auf diese Weise aus dem Leben.

Tomasz Jedrzejak wurde am 14. Juli 1979 in Ostrow geboren. In seiner

Heimatstadt startete er seine sportliche Laufbahn. Für den heimischen

Club fuhr er von 1995 bis 1999. Danach vertrat der Pole die Farben

der Vereine aus Wroclaw, Czestochowa und Tarnow. In dieser Saison

fuhr Jedrzejak für den Zweitligisten aus Rzeszow. Seine größten

Erfolge feierte der Speedwayfahrer, als er in Wroclaw unter Vertrag

stand. 2012 wurde Jedrzejak polnischer Einzelmeister und holte neun

Jahre zuvor die Bronzemedaille. Zweimal (2011, 2017) wurde er Paarmeister.

Das Begräbnis fand am 18. August statt. Um 11:00 Uhr wurde

eine Trauermesse zelebriert und danach ging der Trauerzug auf den

Friedhof an der Limanowski-Straße in Ostrow. R.I.P. Tomek.

• Text: Georg Dobes; Foto: Jarek Pabijan

Erinnerungen an den Größten

Auch ich sehe Ivan Mauger als den „Größten“ Driftsportler an. Aber ich

möchte Thomas Schiffner berichtigen, das Speedway-Weltfinale 1977 war

nicht im Wembleystadion, sondern in Göteborg. Ich war damals mit zwei

Kollegen selbst in Göteborg beim Finale. Dies aber nur zur Richtigstellung.

Ich bin schon über 50 Jahre Bahnsportfan und auch Bezieher von

Bahnsport aktuell, seit es diese gibt.

Alfons Gerbl, MSC Gangkofen, Bruckthaler Str. 21, 84177 Gottfrieding

(Anm. der Red.: Stimmt ... gut aufgepasst, Herr Gerbl. Wir bitten, den Fehler

zu entschuldigen.)

LETZTE MELDUNGEN

Speedway-Junioren-WM - Finale

Outrup/DK 18.8.2018

Polen zum fünften

Die polnische Mannschaft wurde zum

fünften Mal in Folge Weltmeister, aber

die Gastgeber waren für die „Weiß-

Roten“ ebenbürtige Gegner. Die

Schweden traten in Outrup stark geschwächt

an und griffen nicht ins Geschehen

ein. • Georg Dobes

Ergebnis: 1. Polen, 46 Punkte (Rafal Karczmarz 0,

Daniel Kaczmarek 11, Maksym Drabik 11, Bartosz

Smektala, 13, Wiktor Lampart 11); 2. Dänemark,

42 (Christian Thaysen 6, Patrick Hansen 9, Andreas

Lyager 12, Frederik Jakobsen 13, Jonas Seifert-

Salk 2); 3. Großbritannien, 29 (Daniel Bewley 13,

Ellis Perks 4, Zach Wajtknecht 7, Nathan Greaves 4,

Connor Mountain 1); 4. Schweden, 4 (Anton Karlsson

1, Henrik Bergström 0, Emil Millberg 2, Robin

Norman 1, William Björling 0).

Speedway-EM - Finale 3

Daugavpils/LV - 18.8.2018

Leon Madsen führt

Leon Madsen triumphierte in Daugavpils

und übernahm die EM-Führung.

Robert Lambert kam erneut aufs Podest

und hat gute Chancen auf eine

Medaille. Kai Huckenbeck belegte in

Lettland Rang 11. • Georg Dobes

Ergebnis: 1. Leon Madsen, DK, 16 Punkte (13+3);

2. Emil Saifutdinow, RUS, 13 (11+2); 3. Robert Lambert,

GB, 13 (12+1); 4. Vaclav Milik, CZ, 10 (10+0);

5. Antonio Lindbäck, S, 11; 6. Jaroslaw Hampel, PL,

9; 7. Andrej Kudrjaschow, RUS, 8; 8. Mikkel Michelsen,

DK, 8; 9. Peter Kildemand, DK, 7; 10. Andzejs

Lebedevs, LV, 7; 11. Kai Huckenbeck, D, 6;

12. Andreas Jonsson, S, 6; 13. Aleksandr Loktaev,

UKR, 4; 14. Olegs Mihailovs, LV, 4; 15. Krzysztof

Kasprzak, PL, 3; 16. Josef Franc, CZ, 1.

Stand: 1. Madsen, 38 Punkte; 2. Hampel, 34;

3. Lambert, 33; 4. Saifutdinow, 30; 5. Mikkelsen,

28; 6. Lindbäck, 28; 7. Milik, 26; 8. Huckenbeck,

26; 9. Kildemand, 25; 10. Kudrjaschow, 21.

13. DMV-Flutlicht-Grasbahnrennen

Bad Hersfeld - 18.8.2018

Fünfter Titel

für Venus/Heiß

Markus Venus/Markus Heiß verteidigten

beim Flutlicht-Grasbahnrennen

ihren Titel und sind damit zum

fünften Mal Meister. Auf den Plätzen

2 und 3 landeten Markus Brandhofer/

Tim Scheunemann und Manuel Meier/

Melanie Schrempp. • Susi Weber

Ergebnisse - DMSB-Meisterschaft Seitenwagen:

1. Markus Venus/ Markus Heiß, 20 Punkte; 2. Markus

Brandhofer/Tim Scheunemann, 16; 3. Manuel

Meier/Melanie Schrempp, 11; 4. Raphael San Millan/Benedikt

Zapf, 10; 5. Roman Löffler/Markus

Tork, 8; 6. Achim San Millan/Viktor Caric, 8; 7. Oliver

Möller/Dana Frohbös, 4; 8. Maximilian Klaas/

Myron McNeil, 1; 9. Andreas Horn/Sonja End, 1;

10. Florian Kreuzmayr/ Roman Grammelsberger,

0. Außer Wertung: Mike Frederiksen/ Steven

Grandt, DK, 10 Punkte.

I-Solo: 1. Andrew Appleton, GB, 20 Punkte; 2. Stephan

Katt, 14; 3. Marcel Dachs, 14; 4. Jörg Tebbe,

13; 5. Christian Hülshorst, 11; 6. David Pfeffer, 10;

7. Jens Benneker, 7; 8. Dave Mears, GB, 6; 9. Lars

Zandvliet, NL, 5; 10. Marcel Sebastian, 4.

B-Solo: 1. Mario Niedermeier, 18 Punkte; 2. Dennis

Helfer, 16, 3. Julian Bielmeier, 13; 4. Sebastian

Trapp, 9; 5. Robert Grichtmaier, 4.

B-Seitenwagen: 1. Nicole Standke/Kim Kempa,

12 Punkte; 2. Jan Kempa/Dennis Pollrich, 8; 3. André

Schönig/Linda Frohbös, 3; 4. Jens Voss/Günther

Schaper, 1.

Int. ADAC-Speedwayrennen

15. Schildbürgerpokal - 18.8.2018

Teterow

Ergebnis (nach Finale): 1. Brady Kurtz, AUS; 2. Jacob

Thorssell, S; 3. Patrik Hougaard, DK; 4. Andzejs

Lebedevs, LV; 5. Miroslav Jablonski, PL;

6. Zbigniew Suchecki, PL.

Weitere Platzierungen (nach Semifinals): 7. Kacper

Gomolski, PL; 8. Wadim Tarasenko, RUS;

9. Mikkel Bech, DK; 10. Norbert Magosi, H; 11. Matej

Kus, CZ; 12. Jaimon Lidsey, AUS; 13. Adrian Gala,

PL; 14. Max Dilger, D; 15. Stanislav Melnychuk,

UKR; 16. Martin Smolinski, D; 17. Tero Aarnio, FIN;

18. Zdenek Holub, CZ; 19. Glen Moi, N;

20. Mathias Bartz, D; 22. Danny Maaßen (Res.), D.

ADMV-Speedway-Flutlichtrennen

18.8.2018

Ludwigslust

Ergebnis: 1. Thomas Jörgensen, DK, 13 Punkte;

2. Jaimon Lidsey, AUS, 13; 3. Kamil Brosowski, PL,

13; 4. Tero Aarnio, FIN, 11; 5. Kasper Lykke Nielsen,

DK, 10; 6. Zdenek Holub, CZ, 9; 7. Matej Kus, CZ, 8;

8. Glenn Moi, N, 7; 9. Lukas Baumann, 7; 10. Norbert

Magosi, H, 6; 11. Marcel Kajzer, PL, 6; 12. Stanislav

Melnychuk, UKR, 6; 13. Emil Engström, DK,

6; 14. Lasse Fredriksen, DK, 5; 15. Mathias Bartz,

4; 16. Leon Arnheim, 1; 17. Maximilian Pott, 0.

Karl-Heinz-Podeyn-Gedächtnislauf: 1. Jörgensen;

2. Lidsey; 3. Brzozowski; 4. Nielsen.


SPEEDWAY-WM

Grand Prix 5 - Cardiff/GB

Sieger Bartosz Zmarzlik .... oben vor Artem Laguta und Martin Vaculik

6 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Dieser 18. Grand Prix in Cardiff war wieder

einmal beste Speedwayunterhaltung.

Er bot viel Spannung, harte Kämpfe,

spektakuläre Stürze und Kontroversen.

Der Cardiff-GP ist nach wie vor der

Höhepunkt einer jeden GP-Saison.

Die Erwartungen – zumindest der britischen

Fans – waren natürlich sehr hoch gesteckt: Tai

Woffinden führte das GP-Gesamtklassement

mit 11 Punkten an und Publikumsliebling Robert

Lambert fährt zurzeit in der Form seines

Lebens. Aufgrund seiner bisherigen Leistungen

stand Craig Cook daher weniger im Fokus.

Das änderte sich aber mit Lauf 6 total. Nach

seinem ersten schwachen Lauf schien erst alles

wie erwartet abzulaufen. Aber dann überzeugte

Cook mit einer seiner besten Vorstellungen

überhaupt. Besonders glänzte er in

Heat 13 mit einem Sieg über Greg Hancock, Tai

Woffinden und Maciej Janowski. Nun hat diese

Weltmeisterschaft endlich auch für Cook begonnen.

Mit 9 Punkten – trotz einer Disqualifikation

und des Ausfalls im Halbfinale – fuhr er

ebenso viele Punkte wie in seinen vier GP zuvor

ein! Cook liegt aber immer noch mit 18 Punkten

28 Zähler hinter dem rettenden 8. Platz und

damit sicheren Verbleib im GP.

Für Wildcard-Fahrer Robert Lambert entwickelte

sich dieses Rennen zu einem Desaster. Nur

einen Punkt konnte der King’s-Lynn-Star verbuchen.

Das hatte er sich – wie er vorab sagte

– ganz anders vorgestellt. Gleich in seinem

ersten Lauf riss am Start die Kette. So was darf

eigentlich nicht vorkommen. Für Robert lief

dann die Zwei-Minuten-Frist des Referees. In

dieser Zeit konnte eine Ersatzmaschine nicht

zum Einsatz gebracht werden. In Lauf 5 zog

Woffinden (in Blau) nach dem Start etwas nach

außen. Lambert (in Weiß) konnte nicht ausweichen

und stürzte. Er wurde dann von Schiedsrichter

Christian Froschauer disqualifiziert. Alle

vier wieder an den Start, das wäre die bessere

Option gewesen. Das sagte auch Tai Woffin-

den nach dem Rennen. Lauf 20 entwickelte

sich dramatisch. Craig Cook bekam anfangs

der zweiten Runde zu viel Grip. Er musste absteigen

und seine Maschine wurde etliche Meter

über den Airfence bis vor den nichtbesetzten

Unterrang katapultiert! Im Re-run (ohne

ihn) zog Lambert anfangs der letzten Runde innen

an Jason Doyle vorbei. Trotzdem zog der

Weltmeister noch etwas nach innen und berührte

Lamberts Hinterrad. Dabei wurde Doyle

über seine Maschine katapultiert, landete hart

auf seiner linken Schulter und schleuderte in

den Luftzaun. Sein Motorrad folgte ihm und

schlug unsanft auf ihn auf. Doyle wurde nach

minutenlanger Behandlung dann ins Krankenhaus

gebracht. Nicht nur an diesem Abend fuhr

Jason Doyle fernab seiner ehemals weltmeisterlichen

Form. Auch nach diesem Sturz entschied

Christian Froschauer gegen Robert

Lambert.

Der ansonsten routinierte deutsche Referee

sorgte mit mehreren seiner Entscheidungen

für teils heftige Diskussionen. Schon in Lauf 7

entschied er gegen Maciej Janowski, der mit einem

großartigen Überholmanöver außen an

Doyle vorbeizog. Dabei wurde er vom innen

fahrenden Doyle hart bedrängt. Maciej stürzte

und wurde zur Überraschung der meisten Zuseher

disqualifiziert. Auch in Heat 19 entschied

Froschauer zuerst unglücklich. Er brach einen

Traumstart von Greg Hancock ab und disqualifizierte

den Amerikaner. Diese Entscheidung

nahm der Referee dann aber fairerweise zurück.

Greg Hancock (der schon mit einer Verwarnung

aus Lauf 10 belastet war) durfte erneut

starten, wurde dann aber nur Zweiter hinter

Chris Holder.

Cardiff

Time

Stark: Craig Cook scheint angekommen,

hier gegen Greg Hancock und Maciej Janowski

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 7


SPEEDWAY-WM

Die Topdrei von Cardiff (v.l.): Tai Woffinden,

Bartosz Zmarzlik und Maciej Janowski

Im ersten Halbfinale kam es erstmals zu einem

rein polnischen Duell. Bartosz Zmarzlik war

nach 13 Punkten aus den Vorläufen auch diesmal

– nach sehr gutem Start – nicht zu stoppen.

Unterstützend half natürlich auch die rote

Innenbahn, auf der es sich vorzüglich fuhr. Das

musste im Finale schmerzlich Tai Woffinden erfahren,

der zuvor auf Rot das zweite Halbfinale

gewann. Natürlich wählte Zmarzlik als Punktbester

im Finale wieder die Innenbahn. Und

wie schon in seinem Halbfinale gegen den neben

ihm startenden Patryk Dudek gewann Bartosz

auch den Finalstart gegen den auf Blau

fahrenden Woffinden. Schnell war der Pole auf

der absoluten Ideallinie, sodass Woffy nie richtig

eine echte Chance hatte, Zmarzlik zu passieren;

ausgenommen zu Beginn der letzten

Runde, als der Brite innen fahrend einmal fast

gleichauf mit Zmarzlik war. Erinnerungen an

den bislang einzigen britischen Sieg in Cardiff

wurden wach, als vor jetzt schon elf Jahren

Chris Harris nach unglaublichem Kampf auf

den letzten Metern gegen Greg Hancock gewann.

Zweifellos war dieser dritte GP-Sieg des

Polen mehr als verdient. Bei seinem dritten Anlauf

in Cardiff hat es nach einem 2. und einem

3. Platz endlich geklappt. 32 Punkte aus den

letzten beiden GP sind mehr als eine Kampfansage!

Der Gorzow-Liebling liegt jetzt nur noch

6 Punkte hinter Fast Freddie Lindgren.

Nur zu gern hätten die meisten der etwa 38.000

Zuschauer einen zweiten britischen Gewinner

im Principality Stadion feiern wollen. Tai Woffinden

nahm seine Niederlage – zumindest äußerlich

– gelassen hin. „Ich hätte gern für meine

Fans hier in Cardiff gewonnen. Die Unterstützung

war einfach unglaublich, richtig überwältigend.

Cardiff war ein Erfolg“, so der klar

Führende im Gesamtklassement, der seinen

Vorsprung auf 20 Punkte vergrößern konnte.

• Texte: Andreas Fahldiek u. Klaus Majitzki

• Fotos: Jarek Pabijan

AM RANDE

Die 272 Meter lange Bahn war relativ gut präpariert

und ließ immer schnellere Zeiten zu.

ACU-Zeitnehmer Terry Hooke stoppte in Heat 9

eine neue Bestzeit. Tai Woffinden schraubte

mit 52,9 Sekunden den Bahnrekord erstmals

unter die 53-Sekunden-Marke. Artem Laguta

konnte diese dann nochmal in Heat 14 um 1/10

Sekunden verbessern, ehe Woffinden die Bestzeit

in Lauf 17 auf 52,5 Sekunden drückte!

Greg Hancock, dreimaliger Sieger in Cardiff:

„Ich spüre es, ich mache Fortschritte. Es kann

noch viel passieren in den noch anstehenden

fünf Grand Prix.“

Im Vergleich zum Vorjahr war das Vorprogramm

recht müde, die Fahrervorstellung aber

neu und originell: Die Fahrer im dunklen Stadion

mit Lichtspots fokussiert und vorgestellt.

Freddie Lindgren: „Es war nicht mein Abend.

Ich gab alles, was ich geben konnte, und ich

fuhr eigentlich gut. Aber die ideale Abstimmung

konnten wir nicht finden. Das alles war

doch sehr enttäuschend.“

Die Fanzone befand sich eine Viertelstunde

Fußweg nördlich entfernt vom Stadion am City

Hall Lawn und bot den Fans und Experten von

11:30 bis 15:30 Uhr einiges an Unterhaltung.

Przemyslaw Pawlicki: „Ich habe mich verbessert.

Nicht so wie gewünscht, aber es geht weiter

voran. Cardiff ist sehr speziell, aber meine

Erfahrungen aus den Jahren zuvor hier in Großbritannien

haben mir sehr geholfen.“

Wurden im letzten Jahr noch zirka 35.000 Eintrittskarten

im Vorverkauf verkauft, sollen es in

diesem Jahr nur noch 31.000 gewesen sein.

Craig Cook: „Der nächste Schritt ist das Finale

oder zumindest mehr als 9 Punkte zu fahren.“

Der Termin für den Cardiff-GP 2019 steht fest.

Er findet am 21. September statt.

Der Song für alle Airhorn-Fans ist beim Cardiff-

GP natürlich Amarillo von Tony Christie. In den

letzten Jahren begleiteten die Fans die Melodie

rhythmisch mit teils ohrenbetäubendem Airhornlärm.

Das war dieses Jahr ganz anders und

sehr enttäuschend!

Maciej Janowski: „Die Bahn ist so eng und der

Sturz in meinem zweiten Lauf war nicht meine

Schuld. Ich habe einige wichtige Punkte in den

Läufen verloren und verpasste dadurch die

Wahl einer guten Startbahn im Halbfinale und

Finale. Irgendetwas passte auch nicht mit der

Abstimmung. Ich weiß nicht genau, was es

war“, so der Vorjahresgewinner.

Jason Doyle konnte in den frühen Morgenstunden

aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Es wurden nur „kleine Verletzungen und Brüche“

(vermutlich Haarrisse) festgestellt. Mehr

wurde leider nicht bekanntgegeben. Der Weltmeister

wird wohl eineinhalb Wochen pausieren.

Wird Tai Woffinden der erste britische Dreifach-Champion?

Zusammenfassend gab er bekannt:

„Cardiff ist nicht wie andere Rennen. Die

Atmosphäre ist fantastisch. Es ist ein starkes

Gefühl, wenn der Ansager in jedem Jahr meinen

Namen nennt. Ich bemerke die Erwartungshaltung

meiner Fans. Es ist aber erst

Halbzeit“. Woffy hat seinen Fans nie den Sieg

in Cardiff versprochen. Sein Ziel war es, seinen

Punktevorsprung zu vergrößern und vor allem

unverletzt zu bleiben. Aber selbst ein 20-Punkte-Vorsprung

kann nicht so richtig beruhigen.

Denken wir zurück, als Jason Doyle vor zwei

Jahren beim vorletzten GP in Torun schwer

stürzte und dann doch nicht Weltmeister werden

konnte. Als Grund für seinen derzeitigen

Erfolg gibt er seine Familie an. Er sagte einmal:

„Meine Frau und ich funktionieren wie eine gut

geölte Maschine. Sie nimmt mir sehr viel ab

und entlastet mich sehr.“ Besonders sein acht

Monate altes Töchterchen Rylee Cru ist seiner

Meinung nach wohl der Grund, dass er derzeit

so in sich selbst ruht.

8 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Grand Prix 6 - Malilla/S

Endlich ein Sieg für Nicki

Laut der Wettervorhersagen sollte es am Sonnabend

in Malilla und Umgebung regnen. Und

tatsächlich gab es am Renntag immer wieder

Niederschläge. Die Organisatoren der skandinavischen

GP-Runde waren darauf vorbereitet

und deckten die Bahn mit Planen zu. Doch an

einer Stelle war der Schutz undicht und das

Wasser drang ein. Um die Veranstaltung zu retten,

gab es einen intensiven Bahndienst. Auf

die Strecke kamen mehrere Laster, die losen

Belag darauf ausschütteten. Man beschloss,

den Rennanfang um eine Stunde zu verschieben.

Leider fing es kurz nach 20:00 Uhr wieder

an zu regnen. Im Fahrerlager fand eine Besprechung

statt, an der die GP-Teilnehmer und

Renndirektor Phil Morris teilnahmen. Einige

Fahrer wollten kein Risiko eingehen und neigten

dazu, das Rennen auf Sonntag zu verschieben.

„Was den Bahnzustand betrifft, haben wir

einige Vorbehalte. Solange es regnet, brauchen

wir keine Diskussion über den Rennstart

Nicki Pedersen gewann den

verregneten, skandinavischen GP.

Fredrik Lindgren kam aufs Podium,

während Tai Woffinden das Finale

verpasste und dadurch sein

WM-Vorsprung etwas schrumpfte.

Malilla-Sieger Nicki Pedersen

vor Przemyslaw Pawlicki

zu führen. Am schlimmsten sieht es eingangs

der Startkurve aus. Dort könnte es zu gefährlichen

Situationen kommen“, sagte Nicki Pedersen.

Tai Woffinden war ganz anderer Meinung.

„Das ist die WM. Unter Umständen müssen wir

auch bei solchen Bahnverhältnissen fahren.

Meiner Meinung nach sieht die Bahn ganz gut

aus. Man sagte, solange es regnet, werden wir

nicht fahren. Aber es regnet nicht mehr. Ich sage

nochmal, das ist die WM. Wollt ihr nicht fahren,

dann packt eure Sachen und fahrt nach

Hause“, sagte der Engländer. Gegen 20:45 Uhr

konnte endlich die GP-Runde in Malilla beginnen

und schon nach einigen Läufen wurden die

Bahnverhältnisse deutlich besser.

Vor dem Turnier in der G&B Arena gab es einige

Favoriten, aber Nicki Pedersen gehörte bestimmt

nicht dazu. Es hört sich schon etwas

seltsam an, dass die gute Performance eines

dreifachen Weltmeisters als eine große Überraschung

betrachtet wird. Und auf Pedersen

trifft diese Bemerkung genau zu. In den bisherigen

GP-Runden zeigte der Däne keine herausragende

Leistung. Meistens belegte er hintere

Plätze und konnte nur in Horsens einigermaßen

überzeugen. Doch auf dem 305 Meter

langen Oval fuhr der 41-Jährige wie ausgewechselt,

obwohl er vor den Rennen zu der

Fraktion gehörte, die erst am nächsten Tag fahren

wollte. In den Vorläufen holte der Skandinavier

einen Sieg und qualifizierte sich mit

10 Punkten für die nächste Runde. Der erste

Semifinallauf musste wiederholt werden. Zuerst

stürzte Bartosz Zmarzlik in der Startkurve

und Referee Craig Ackroyd schickte den Polen

ins Fahrerlager zurück. Im Re-run kam der Däne

am besten aus den Bändern, aber Fredrik

Lindgren griff ausgangs der Startkurve außen

an. Pedersen ließ ihm keinen Platz an der Bande,

doch der Schwede reagierte blitzschnell,

zog nach ihnen und überholte den dreifachen

Weltmeister innen. Pedersen lag an 2. Stelle,

doch in der letzten Runde kam Woffinden näher

heran und versuchte, am Dänen vorbeizukommen.

Ausgangs der Zielkurve ließ sich Pedersen

nach außen treiben und bremste den

Engländer aus. „Woffy“ nahm dem Dänen die

Aktion sehr übel und vor dem Fahrerlager kam

es zu einem Gerangel zwischen den beiden

Fahrern und ihren Teams. Zum Glück konnte

Phil Morris die Streithähne beruhigen. Im Finale

fuhr „Power“ von der Außenbahn. Er startete

gut und lag zunächst an 2. Stelle. In der zweiten

Kurve erwischte er eine griffige Stelle und

ließ sich wieder weit nach außen treiben. In

der zweiten Runde ging der Skandinavier in

Führung und siegte schließlich unangefochten.

„Ich habe mit diesem Erfolg gar nicht gerechnet.

Die Freude und die Genugtuung sind riesig.

Ich dachte nicht mehr, dass mir so etwas

noch passieren wird. Ich habe sogar schon vergessen,

wie das ist, ein GP-Rennen zu gewinnen.

Zuletzt habe ich wohl vor drei Jahren gewonnen

(am 3. Oktober 2015 in Torun, Anm.

der Red.). Das Rennen war großartig. Die Bahn

war perfekt für Zweikämpfe präpariert und

man konnte mal die Gegner überraschen. Am

wichtigsten ist, dass kein Fahrer sich auf der

schwierigen Strecke verletzt hat“, erzählte der

Däne sichtlich gerührt. Pedersen stand zum

17. Mal in seiner sportlichen Laufbahn auf der

obersten Podiumsstufe. Dank seiner stattlichen

Punkteausbeute überholte der 41-Jährige

in der Gesamtwertung Chris Holder und Jason

Doyle. Er ist zurzeit WM-Zehnter und hat nur

noch 7 Zähler Rückstand auf den achtplatzierten

Laguta.

Matej Zagar konnte in dieser Saison auch noch

nicht richtig überzeugen. Nur in Warschau war

es ihm gelungen, das Semifinale zu erreichen.

In der G&B Arena lief es für den Slowenen

deutlich besser. Er erkämpfte in der Qualifikation

drei Siege und schloss die Rennphase mit

11 Zählern als Drittbester ab. In Heat 22 wurde

der 35-Jährige wegen unkorrekten Starts verwarnt.

In der Wiederholung legte Zagar einen

guten Start hin, fand außen eine schnelle Fahrlinie,

ging ausgangs der Startkurve in Führung

und gewann ungefährdet. Im Endlauf lag er am

Anfang an der Spitze, konnte jedoch Pedersen

nicht halten und wurde Zweiter. „Ich habe heute

Blut geleckt und will unter die Topacht kommen,

um im GP zu bleiben. Das war ein gutes

Rennen. Schade, dass ich mich im Finale auf

Lindgren konzentriert habe, statt auf Pedersen

zu achten. Ich habe heute viele Punkte erzielt

und das zählt am meisten“, sagte der Südeuropäer.

Er schrieb in Schweden 16 Punkte und

liegt in der WM vorerst auf Rang 9.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 9


SPEEDWAY-WM

Fredrik Lindgren vor Nicki Pedersen und Tai Woffinden

Fredrik Lindgren kam als WM-Zweiter nach Malilla

und wollte nicht nur diese Position halten,

sondern auch seinen Rückstand auf Woffinden

(20 Zähler) verkürzen. Zunächst sah es nicht

danach aus, als ob der Schwede seine Pläne

verwirklichen könnte. In der Qualifikation erkämpfte

der 32-Jährige keinen einzigen Dreier,

zog jedoch mit 9 Punkten ins Semifinale ein.

Im Semifinale meldete sich der Skandinavier

vor über 7000 Zuschauern als Erster im Ziel, im

Endlauf jedoch musste er sich Pedersen und

Zagar beugen. Lindgren brachte es auf insgesamt

13 Punkte und konnte auf „Woffy“ etwas

Boden gutmachen. Er liegt in der WM-Wertung

weiterhin an 2. Position. Außer Pedersen gab

es in der G&B Arena noch einen Fahrer, der für

eine Überraschung sorgte. Martin Vaculik

musste am Saisonanfang wegen einer Beinverletzung

pausieren und bestritt in Schweden

erst sein viertes GP-Rennen. Der Slowake

brachte in Malilla eine starke Leistung. In den

Vorläufen schrieb der 28-Jährige 8 Punkte und

überstand gerade noch als Achter diese Rennphase.

In Lauf 22 kreuzte er hinter Zagar als

Zweiter den Zielstrich und stand zum ersten

Mal in diesem Jahr im Finale, wo er jedoch

nicht über den letzten Platz hinauskam. „Ich

freue mich, dass ich ins Finale gekommen bin,

weil ich mit dem Resultat gar nicht gerechnet

hatte. Andererseits ist es schade, dass ich

nicht auf dem Podium gestanden habe. Ich war

ja im Finale und ein Podestplatz war zum Greifen

nah. Die Verletzung ist schon verheilt und

ich konnte mich danach bereits wieder aufbauen,

aber mein Rückstand auf die Konkurrenz

beträgt im Bezug auf Fahrpraxis noch mindestens

einen Monat“, gab Vaculik zu Protokoll.

In der Anfangsphase des Turniers schien es in

der G&B Arena, als ob die polnischen Piloten

wieder dominieren würden. Bartosz Zmarzlik

war nach vier Durchgängen noch ungeschlagen

und beugte sich erst in Rennen 19 Wildcard-

Fahrer Ljung. In Lauf 21 in der Startkurve beging

der 23-Jährige einen Fehler und stürzte.

Es sah danach aus, als ob Lindgren den Polen

touchiert hätte, aber mehrere Videoaufzeichnungen

widerlegten diese Behauptung. Der

Unparteiische schloss Zmarzlik vom Re-run

aus, womit der Pole alles andere als einverstanden

war. „Gewöhnlich stürze ich nicht von

allein und das habe ich im Semifinale auch

nicht getan. Jeder konnte wohl sehen, dass ich

das Gleichgewicht nicht halten konnte. Aber

das ist schon Geschichte. Ich will positiv denken

und freue mich über 14 erkämpfte Punkte“,

so der Fahrer. Zmarzlik zog im WM-Klassement

an Emil Saifutdinow vorbei und ist momentan

Vierter. Maciej Janowski hatte nach drei Durchgängen

bereits 8 Punkte, riss aber in Heat 16

das Startband und wurde disqualifiziert. Im

fünften Durchgang erkämpfte „Magic“ seinen

dritten Sieg und war nach der Qualifikation

zweitbester Fahrer. Im Semifinale kam Janowski

gut aus den Bändern, aber ausgangs

der Startkurve griff Patryk Dudek ihn rücksichtslos

innen an. Die Fahrer kollidierten, was

Vaculik sofort ausnutzte und vorbeizog. Janowski

hatte nach dem Zusammenstoß Probleme

mit seiner Maschine und wurde Letzter.

Kein Wunder, dass er danach sehr wütend war.

Der Pole ist weiterhin WM-Dritter und hat

4 Punkte weniger als Lindgren. Dudek erkämpfte

in den Vorläufen zwei Siege und qualifizierte

sich mit 9 Zählern fürs Semifinale, wo

er jedoch Dritter wurde und ausschied. „Ich

möchte mich bei Maciej für den Zusammenstoß

in der Startkurve entschuldigen. Das war

meinerseits keine Absicht. Das ganze Rennen

über hoffte ich, dass der Durchbruch heute

endlich kommt, aber es sollte nicht sein. Von

Anfang an suchten wir die optimalen Abstimmungen“,

sagte der 26-Jährige.

Tai Woffinden fuhr in Malilla unter den Erwartungen.

Nach drei Durchgängen hatte der WM-

Führende schon 7 Punkte vorzuweisen, aber

danach ging er einmal leer aus und wurde in

Heat 20 Zweiter. Nach dem bereits erwähnten

Duell mit Pedersen schied der Engländer aus

und landete auf Tagesrang 8. Artem Laguta

und Emil Saifutdinow erzielten in Schweden jeweils

6 Punkte und verpassten deutlich den

Einzug ins Semifinale. Der zweifache Juniorenweltmeister

rutschte in der Gesamtwertung um

eine Position ab und liegt zurzeit an 5. Stelle.

Nicht Antonio Lindbäck, der sich in Landshut

für die GP-Serie qualifizieren konnte, sondern

Peter Ljung fuhr in der G&B Arena mit der Wildcard.

Nach drei Durchgängen hatte der 35-Jährige

noch keine Zähler geschrieben, aber in

den restlichen zwei Läufen holte er überraschend

5 Punkte. Der Schwede konnte unter

anderem Dudek, Zmarzlik und Zagar hinter

sich lassen. Chris Holder und Jason Doyle

konnten in Malilla keinen einzigen Sieg erkämpfen

und schlossen die Quali mit 5 bzw.

4 Zählern ab. Der Titelverteidiger hatte seine

Nerven nicht unter Kontrolle und wurde wegen

Startbandberührung ausgeschlossen. Die Australier

liegen in der WM-Wertung an 11. und 12.

Stelle und ihre Chancen, sich aus eigener Kraft

im GP halten zu können, werden immer kleiner.

Vor allem die Leistung des amtierenden

Weltmeisters ist sehr enttäuschend.

Craig Cook konnte in Schweden nicht mal annähernd

an seine Performance von Cardiff anknüpfen.

Zu allem Übel riss der Engländer in

Rennen 5 das Startband und wurde disqualifiziert.

Der 31-Jährige kam insgesamt auf 3 Punk-

10 BAHNSPORT AKTUELL September '18


te, was lediglich für Rang 15 reichte. „Ich habe mit schwedischen

Bahnen gar keine Erfahrung. Die Disqualifikation brachte mich

etwas aus dem Rhythmus. Ich hätte hier 2, 3 Punkte mehr holen

können und das wäre kein schlechtes Ergebnis gewesen. Das ist

mir jedoch nicht gelungen“, sagte Cook. Erwartungsgemäß war

Przemyslaw Pawlicki für die Konkurrenten kein ebenbürtiger

Gegner. Der Pole verzeichnete nur drei 3. Plätze, konnte aber immerhin

Greg Hancock bezwingen und wurde vor dem vierfachen

Weltmeister Sechzehnter. Der 48-Jährige kam mit den Bahnverhältnissen

überhaupt nicht zurecht und liegt in der Gesamtwertung

an 7. Position.

Da es insgesamt drei Disqualifikationen wegen Startbandberührung

gab, kamen auch die Reservisten zum Einsatz. Für Furore

sorgte Oliver Berntzon, der in Heat 18 für Doyle an den Start rollte.

Der Schwede gewann den Start, ging in Führung und siegte

verdient, während Lindgren, Pedersen und Laguta seinen Rücken

bewundern durften. Joel Kling ersetzte Janowski und meldete

sich vor Pawlicki als Dritter im Ziel.

Craig Ackroyd hat sich in Malilla nicht mit Ruhm bekleckert. Mindestens

dreimal wurde in der Startkurve die Innenlinie überfahren

und der Unparteiische ahndete das Vergehen kein einziges

Mal. Zugegeben, die Innenlinie wurde in der Kurve nicht dort gezogen,

wo man sie haben wollte, sondern wegen Wasser auf der

Bahn dort, wo man sie haben konnte. Wenn man jedoch die Linie

schon gezogen hatte, wäre der Referee verpflichtet gewesen,

das Überfahren nicht zuzulassen. Zuerst passierte Greg Hancock

in Lauf 4 das Malheur, aber der 48-Jährige „bestrafte“ sich

selbst, indem er Letzter wurde. In Heat 7 fuhr Woffinden über die

Bahnbegrenzung und holte später 3 Punkte. Obwohl seine Aktion

nach dem Zieleinlauf mehrmals an der Stadionbildwand gezeigt

wurde, korrigierte Ackroyd die Reihenfolge nicht. Hätte er

seinen Landsmann disqualifiziert, hätte „Woffy“ das Semifinale

bestimmt nicht erreicht. Auch Dudek war bei seiner gedankenlosen

Attacke gegen Janowski außerhalb der Bahn, hatte jedoch

ebenfalls keine Konsequenzen zu tragen.

• Text: Georg Dobes; Fotos: Jarek Pabijan

Platz 2

für Matej Zagar

SPEEDWAY-WM

Große Freude bei Nicki P. und Freundin Anna

(nach 6 von 10 Grand Prix)

Pl./Name

Nat. GP1 GP2 GP3 GP4 GP5 GP6 Ges.

1. Tai Woffinden GB 15 16 18 16 16 10 91

2. Fredrik Lindgren S 16 16 7 15 7 13 74

3. Maciej Janowski PL 13 11 5 18 12 11 70

4. Bartosz Zmarzlik PL 9 4 10 13 19 14 69

5. Emil Saifutdinow RUS 8 15 11 14 8 6 62

6. Patryk Dudek PL 10 14 6 6 10 10 56

7. Greg Hancock USA 8 7 16 10 12 3 56

8. Artem Laguta RUS 13 8 12 8 6 6 53

9. Matej Zagar SLO 9 7 5 7 6 16 50

10. Nicki Pedersen DK 2 8 12 3 6 15 46

11. Jason Doyle AUS 5 9 12 9 5 4 44

12. Chris Holder AUS 10 5 9 7 7 5 43

13. Przemyslaw Pawlicki PL 3 5 5 1 10 3 27

14. Craig Cook GB 2 2 2 3 9 3 21

15. Martin Vaculik** SK 3 1 3 10 17

16. Niels-Kristian Iversen DK 4 5 9

17. Krzysztof Kasprzak* PL 7 7

18. Andreas Jonsson* S 7 7

19. Vaclav Milik* CZ 6 6

20. Peter Ljung* S 5 5

21. Michael Jepsen Jensen* DK 4 4

22. Oliver Berntzon** S 3 3

23. Maksym Drabik** PL 2 2

24. Bartosz Smektala** PL 2 2

25. Robert Lambert* GB 1 1

26. Mikkel Michelsen** DK 1 1

27. Joel Kling** S 1 1

GP5 - Cardiff/GB - SF1: Zmarzlik, Janowski, Pr.Pawlicki, Dudek;

SF2: Woffinden, Hancock, Saifutdinow, Cook N; Finale: Zmarzlik,

Woffinden, Janowski, Hancock. GP6 - Malilla/S - SF1: Lindgren,

Pedersen, Woffinden, Zmarzlik; SF2: Zagar, Vaculik, Dudek, Janowski;

Finale: Pedersen, Zagar, Lindgren, Vaculik.

*) Wildcard; **) Reserve

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 11


SPEEDWAY-WM

Challenge Landshut/D

Sieger Janusz Kolodziej

• Foto: Niklas Breu

Kolodziej, Iversen und Lindbäck

fahren WM 2019

Es war ein hochkarätiges Starterfeld, das sich am Abend des 28. Juli vor 4100 Zuschauern bei bestem Speedwaywetter im Landshuter

Stadion an der Ellermühle versammelte, um unter sich die drei festen Startplätze für die Grand-Prix-Saison im kommenden Jahr

auszufahren. Während viele auf die jungen Nachwuchstalente wie Piotr Pawlicki, Robert Lambert, Max Fricke oder Jack Holder gesetzt

hatten, waren es am Ende jedoch die Fahrer mit Erfahrung in der höchsten Speedwayklasse, die auf dem Siegerpodest standen.

Siege und Niederlagen gab’s für

Martin Smolinski und Robert Lambert

• Foto: Jarek Pabijan

12 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Der Pole Janusz Kolodziej legte mit drei Siegen

in seinen ersten drei Läufen vor und war bis zum

zweiten Bahndienst der einzige ungeschlagene

Fahrer. Auch Niels-Kristian Iversen erwischte

einen guten Start mit 8 Punkten, verbuchte vor

allem gleich im ersten Heat einen fulminanten

Start-Ziel-Sieg vom gelben Startplatz. Langsamer

in Fahrt hingegen kam der Drittplatzierte

Antonio Lindbäck, der sich erst mit seinen beiden

Siegen in den zwei letzten Durchgängen in

den Favoritenkreis vorschob. Auch Craig Cook

zeigte, dass eine etwas durchwachsene Bilanz

durchaus noch alle Möglichkeiten offen lassen

kann, landete er doch nach den „offiziellen“

20 Durchgängen punktgleich mit Lindbäck auf

Platz 3. Im Stechen sah er lange als der sichere

Sieger aus, doch Lindbäck ließ, wie auch schon

in den Läufen zuvor, nicht locker und überholte

ihn schließlich in der dritten Runde von außen.

Aus deutscher Sicht erfüllte der Abend nicht

ganz die im Vorfeld gehegten Hoffnungen. Lokalmatador

Martin Smolinski ließ die Menge in

seinem ersten Lauf jubeln, kämpfte er sich doch

nach mauem Start vom roten Startplatz in der

ersten Kurve durch die Konkurrenten und gab

die Führung danach nicht mehr ab. Die drei folgenden

Heats brachten dann jedoch wider Erwarten,

aufgrund von technischen Problemen,

lediglich 2 Punkte, bevor er in seinem letzten

Durchgang den ursprünglich in Führung liegenden

Niels-Kristian Iversen niederrang und sich

nochmals einen Sieg holte. Mit 2 Punkten mehr

wäre er im Stechen gewesen, so hieß es am Ende

8 Punkte. Dasselbe Ergebnis erzielte auch

sein sichtlich enttäuschter Devils-Kollege Max

Fricke, den in seinem letzen Lauf ein technischer

Defekt am Punktesammeln hinderte, sowie

Jack Holder. Kevin Wölbert konnte sich nach

misslungenem Auftakt zweimal als Zweitplatzierter

etablieren, in Summe war aber auch bei

ihm die Punktebilanz mit 5 Zählern zu gering,

um bei der Platzvergabe ein Wörtchen mitreden

zu können. Für die beiden deutschen Ersatzfahrer

Valentin Grobauer und Max Dilger ergab sich

aufgrund des Sturzes und nachfolgenden Startverzichts

von Matej Zagar sowie des Verzichts

von Krzysztof Kasprzak, der von Anfang an mit

technischen Problemen kämpfte, ebenfalls die

Möglichkeit, in diesem internationalen Starterfeld

aktiv dabei zu sein.

Auf Veranstalterseite zeigten sich die Vertreter

der FIM um Rennleiter Phil Morris sehr angetan

vom Standort Landshut und der dortigen Organisation

durch den ACL. Dieses Kompliment

gibt der Club auch gerne weiter: „Diese Veranstaltung

war doch noch einmal eine ganz andere

Nummer als unsere üblichen Bundesligarennen

oder auch die Best-Pairs-Rennen“, meinte

ACL-Vize Gerald Simbeck. „Dass alles so reibungslos

geklappt hat, verdanken wir in erster

Linie unseren Funktionären, die in den Wochen

vor dem Rennen bereits unzählige Arbeitsstunden

im Stadion verbracht haben. Am heutigen

Abend waren wir letztlich mit über 100 Leuten

im Einsatz und sie alle haben sich ein großes

Dankeschön redlich verdient.“

Neben der gelungenen Veranstaltung gab es für

den AC Landshut noch anderweitig Grund zur

Freude, wurde doch im Vorfeld des Rennens seitens

des ADAC Südbayerns ein Förderscheck

über knapp 30.000 Euro überreicht. Damit würdigte

der Automobilclub das Engagement des –

so Dr. Gerd Ennser, Vorsitzender des ADAC Südbayerns

– Vorzeigeclubs sowohl im Bereich des

Spitzensports als auch der Nachwuchs- und Jugendarbeit

und unterstützte gleichzeitig die im

Vorfeld der GP-Challenge nötig gewordenen Investitionen

in die Sicherheit der Bahn.

• Text: Claudia Patzak

Niels-Kristian Iversen vor Antonio Lindbäck

• Foto: Klaus Goffelmeyer

Iversen, Kolodziej, Lindbäck (v.l.) • Foto: Daniel Sievers

Speedway-WM - Challenge - Landshut/D - 28.7.2018 - Ergebnis:

Craig Cook schied knapp aus,

hier gegen Janusz Kolodziej

• Foto: Daniel Sievers

Qualifiziert für Speedway-WM 2019: 1. Janusz Kolodziej, PL, 12 Punkte; 2. Niels-Kristian Iversen, DK, 11; 3. Antonio Lindbäck, S, 10+3.

Ausgeschieden: 4. Craig Cook, GB, 10+2; 5. Robert Lambert, GB, 9; 6. Piotr Pawlicki, PL, 8; 7. Max Fricke, AUS, 8; 8. Martin Smolinski,

D, 8; 9. Jack Holder, AUS, 8; 10. Kenneth Bjerre, DK, 7; 11. Vaclav Milik, CZ, 7; 12. David Bellego, F, 7; 13. Hans Andersen, DK, 6;

14. Kevin Wölbert, D, 5; 15. Matej Zagar, SLO, 2; 16. Max Dilger, D, 1; 17. Valentin Grobauer, D, 0; 18. Krzysztof Kasprzak, PL, 0.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 13


SPEEDWAY-WM

Jugend-Gold-Trophäe 85 ccm

Rybnik/PL

Norick Blödorn

holt den Titel

Seit Jahren geben die jungen Dänen in der 85-ccm-Klasse den

Ton an und beherrschen die Konkurrenz nach Belieben. Doch in

Rybnik-Chwalowice erlitten sie überraschend eine Niederlage. In

Oberschlesien konnten sich zwar sechs Fahrer aus Hamlets Heimat

für das Finale qualifizieren, aber nur einer von ihnen bestieg

nach dem Rennen das Siegerpodest, und zwar nicht die oberste,

sondern nur die mittlere Stufe. Der Bezwinger der Dänen war kein

Geringerer als Norick Blödorn und der kommt aus Mecklenburg.

Der Nachwuchspilot des MC Güstrow ließ schon beim Semifinale, das am

28. Juli ausgetragen wurde, Gegner und Zuschauer aufhorchen. Er hatte

Bombenstarts und kreuzte – meistens mit großem Vorsprung – fünfmal

als Sieger die Ziellinie. In Heat 12 kam Blödorn am besten aus den Bändern,

machte jedoch in der Startkurve einen kleinen Fehler, den Jakub

Stojanowski sofort ausnutzte und in Führung ging. Der Deutsche gab

nicht auf, zog Ende der zweiten Runde innen am Dänen vorbei und meldete

sich doch als Erster im Ziel. Im vierten Durchgang traf Norick auf den Titelverteidiger.

Aber nicht Stian Vithen Nielsen, sondern Maurice Brown

aus Australien versuchte vergebens, den Mecklenburger unter Druck zu

setzen.

Das Finale am folgenden Tag begann für Blödorn nach Maß. Der Fahrer

legte in Rennen 2 einen guten Start hin und siegte ungefährdet. Niklas Aagaard

aus Dänemark konnte nur in der Anfangsphase einigermaßen mithalten.

Lauf 8 war eine Machtdemonstration des jungen Deutschen. Norick

holte einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg und meldete spätestens

danach seine Anwartschaft auf den Gesamtsieg an. Der dritte Durchgang

brachte die Vorentscheidung. Blödorn trat gegen Stian V. Nielsen an, der

nach zwei Durchgängen ebenfalls noch ungeschlagen war. Der Däne startete

von der Außenbahn fahrend schlecht und lag zunächst an letzter Stelle.

In der zweiten Kurve versuchte der Titelverteidiger innen an Mathias

Pollestad vorbeizugehen, brachte aber den Norweger zu Fall und wurde

von Schiedsrichter Pavel Kubes aus Tschechien korrekterweise disqualifiziert.

Im Re-run holte Blödorn einen weiteren Dreier. Da der Güstrower

auch in seinem nächsten Lauf keinen Bezwinger fand, hatte er vor dem

letzten Durchgang 12 Zähler auf dem Konto und brauchte nur noch einen

Punkt, um sich als Triumphator feiern zu lassen. Aber auch in Rennen 17

ließ Norick seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance und schloss das

Finale mit einem fabelhaften Punktemaximum ab. Auf der schwierigen

129 Meter langen Speedway-Minibahn war er der Konkurrenz deutlich

überlegen und gewann die Goldtrophäe hochverdient.

Nach seiner Disqualifikation holte Stian Vithen Nielsen zwei weitere Siege

und wurde am Ende Gesamtzweiter. Der Norweger Pollestad hatte nach

14 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Trophysieger Norick Blödorn vor Mathias Pollestad

(blau), Jakub Stojanowski (weiß) und Stian Vithen

Nielsen (gelb)

drei Durchgängen nur 5 Zähler, konnte aber danach

auch zwei Siege erzielen und kam als Dritter

aufs Podest. Hätte Silas Hoegh in seinem

letzten Lauf mehr als einen Zähler erkämpft,

hätte er ein Stechen um die Silber- bzw. Bronzemedaille

erzwingen können. Das gelang ihm jedoch

nicht und der junge Däne musste sich

letztendlich mit dem unbeliebten 4. Platz begnügen.

• Text u. Fotos: Georg Dobes

Junioren - Finale 2 - Leszno/PL

Drabik Maximum

Maksym Drabik gab im Alfred-Smoczyk-Stadion

eine Galavorstellung. Der 20-Jährige erzielte

vor rund 4000 Zuschauern ein fabelhaftes

Punktemaximum, hatte jedoch dabei etwas

Glück.

Im Finale lag er an 2. Stelle und hatte eigentlich

keine Chance mehr, Bartosz Smektala einzuholen.

In der dritten Runde jedoch griff Dominik

Kubera den amtierenden Juniorenweltmeister

innen an, touchierte in der Kurve mit dem Hinterrad

das Vorderrad von Drabik und beide Polen

stürzten. Mika Laukkanen aus Finnland disqualifizierte

Kubera, der sich am Ende mit dem

unbeliebten 4. Rang begnügen musste. Es war

eine vertretbare Entscheidung des Unparteiischen.

In der Wiederholung fand Drabik in

der zweiten Kurve innen eine Lücke, zog am

führenden Smektala vorbei und kreuzte zum

siebten Mal als Erster die Ziellinie. „Ich freue

mich über den Sieg, aber es war nicht leicht.

Während des Rennens haben wir mehrere Änderungen

vorgenommen und mussten für den

Erfolg hart arbeiten. Mein Team und ich haben

einige Fehler gemacht. Wir werden sie später

analysieren und daraus entsprechende Schlüsse

ziehen“, sagte der Triumphator nach dem

Rennen. Vor dem abschließenden Finalrennen

in Pardubice hat Drabik in der Gesamtwertung

6 Zähler mehr als der zweitplatzierte Smektala

und steht kurz vor seiner erfolgreichen Titelverteidigung.

Sollte es ihm tatsächlich gelingen,

wird er nach Emil Saifutdinow und Darcy Ward

der dritte Fahrer sein, der zwei Goldmedaillen

im Juniorenwettbewerb gewonnen hat.

Bartosz Smektala wurde auf dem 346 Meter

langen Oval Tageszweiter. In den Vorläufen

musste sich der 19-Jährige nicht nur Drabik beugen.

Er unterlag auch Daniel Bewley und

schloss die Rennphase mit 13 Punkten ab. Im

Semifinale landete der Silbermedaillengewinner

vom Vorjahr einen Start-Ziel-Sieg, obwohl

Kubera in der Anfangsphase seinen Landsmann

unter Druck setzte. „Der Sieg war heute

zum Greifen nah, aber das Finale wurde abgebrochen.

Nach dem Rennen in Lettland hatte ich

nur 3 Punkte Rückstand, aber heute baute Maks

seinen Vorsprung aus. Wir haben noch ein Rennen

zu absolvieren. Es findet allerdings erst in

zwei Monaten statt und es kann bis dahin noch

viel passieren, darum gebe ich noch nicht vorzeitig

auf“, sagte der junge Pilot.

Für eine große Überraschung sorgte Daniel

Bewley. Der 19-Jährige erkämpfte in der Qualifikation

drei Siege und kam auf 11 Punkte. Im ersten

Semifinallauf kam der Engländer zwar hinter

Drabik ins Ziel, zog aber als Zweiter in den

Endlauf ein, wo er letztendlich Dritter wurde.

Robert Lambert, der noch am Vortag beim britischen

GP in Cardiff mit dabei war, konnte in

Leszno nicht an seinen Erfolg von Daugavpils

anknüpfen und verpasste das Finale. Der

20-Jährige hatte in den Vorläufen zwei Siege

vorzuweisen und erkämpfte 12 Punkte. Im Semifinale

lieferte sich der Engländer mit Kubera

einen spannenden Kampf um Rang 2, zog jedoch

am Ende den Kürzeren. Vor dem WM-Abschluss

in Tschechien hat Lambert 5 Zähler weniger

als Smektala und liegt im Klassement an

3. Position.

Patrick Hansen bestritt nach einer dreiwöchigen

Pause sein erstes Rennen. Der Däne verletzte

sich vorher am Schlüsselbein. „Die Ärzte

sprachen zuerst von sechs Wochen Rennpause,

aber ich konnte sie um drei Wochen verkürzen.

Das Schlüsselbein tat heute zwar noch etwas

weh, aber ich konnte immerhin fahren. Mein

Problem war, dass ich nach der Verletzung keine

Fahrpraxis hatte. Ich versuchte meine Kupplung

optimal abzustimmen, aber meine Starts

waren heute sehr schwach“, erzählte der Skandinavier.

Er hatte einen Sieg auf dem Konto,

schied jedoch nach der Qualifikation mit 8 Zählern

denkbar knapp aus und wurde Neunter.

Gleb Tschugunow und Filip Hajek aus Tschechien

konnten verletzungsbedingt im Alfred-

Smoczyk-Stadion nicht an den Start gehen. Wie

schon in Lettland, ersetzte Joel Kling aus

Schweden den Russen, während Daniel Spiller

für Hajek ins Starterfeld nachrückte. Der Vilsheimer

hatte keine guten Starts und war seinen

Gegnern unterlegen. Nur in Heat 17 setzte der

20-Jährige in der Endphase den Letten Davis

Kurmis unter Druck, kam jedoch nicht vorbei

und schrieb keine Punkte. Der Deutsche belegte

in Polen Tagesrang 16.

• Text: Georg Dobes; Foto: Jarek Pabijan

Speedway-Junioren-WM - Finale 2 - Leszno/PL - 22.7.2018

Ergebnis:

1. Maksym Drabik, PL, 21 Punkte; 2. Bartosz Smektala, PL, 18;

3. Daniel Bewley, GB, 14; 4. Dominik Kubera, PL, 13; 5. Robert

Lambert, GB, 13; 6. Andreas Lyager, DK, 10; 7. Wiktor Lampart,

PL, 9; 8. Joel Kling, S, 8; 9. Patrick Hansen, DK, 8; 10. Filip

Hjelmland, S, 5; 11. Daniel Kaczmarek, PL, 5; 12. Frederik Jakobsen,

DK, 5; 13. Nick Skorja, SLO, 5; 14. Robert Chmiel, PL, 3;

15. Davis Kurmis, LV, 1; 16. Daniel Spiller, D, 0.

Stand (nach 2 von 3 Rennen): 1. Drabik, 41 Punkte; 2. Smektala,

35; 3. Lambert, 30; 4. Kubera, 25; 5. Bewley, 21; 6. Lyager, 17;

7. Jakobsen, 16; 8. Hansen, 15; 9. Kling, 14; 10. Kaczmarek, 13.

Speedway-Jugend-Gold-Trophäe 85 ccm - Finale - Rybnik/PL

28./29.7.2018

Ergebnisse:

Finale: 1. Norick Blödorn, D, 15 Punkte; 2. Stian Vithen Nielsen,

DK, 12; 3. Mathias Pollestad, N, 11; 4. Silas Hoegh, DK, 10;

5. Rune Thorst, DK, 10; 6. Niklas Aagaard, DK, 10; 7. Gustav

Grahn, S, 8; 8. Lukas Woentin, S, 8; 9. Maurice Brown, AUS, 6;

10. James Pearson, AUS, 6; 11. Jacek Fajfer, PL, 5; 12. Jesper

Knudsen, DK, 5; 13. Casper Henriksson, S, 4; 14. Ludvig Selvin,

S, 4; 15. Jakub Stojanowski, DK, 3; 16. Theo Johansson, S, 3.

Semifinale 1 - qualifiziert für Finale: 1. Blödorn, 15 Punkte;

2. Knudsen, 13; 3. S.Nielsen, 12; 4. Henriksson, 11; 5. Woentin,

10; 6. J.Fajfer, 9; 7. Brown, 9; 8. Stojanowski, 9; Reserve

9. Wojciech Fajfer, PL, 7.

Ausgeschieden: 10. Noah Nielsen, DK, 7; 11. Aleks Lundqvist,

S, 6; 12. Thomas R. Bienso, N, 5; 13. William Bäckström, S, 3;

14. Wiktor Przyjemski, PL, 2; 15. Oliver Hartzberg, DK, 0.

Semifinale 2 - qualifiziert für Finale: 1. Thorst, 13 Punkte;

2. Pollestad, 12; 3. Aagaard, 11; 4. Selvin, 10; 5. Hoegh, 9;

6. Grahn, 9; 7. Pearson, 9; 8. Johansson, 8; Reserve 9. Noel

Wahlqvist, S, 7+3.

Ausgeschieden: 10. Roni Niemelä, FIN, 7+2; 11. Patrick Jörgensen,

DK, 6; 12. Sebastian Borszcz, PL, 5; 13. Krzysztof Lewandowski,

PL, 5; 14. Björn-Olav Omdal, N, 4; 15. Karl Johannes

Lattik, EST, 3; 16. Kacper Lobodzinski, PL, 0.

Sieger Maksym Drabik vor Bartosz

Smektala und Patrick Hansen

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 15


SPEEDWAY-EM

Paar - Semifinale 2 - Lonigo/I

Schweden und

Italien weiter

Die Teams aus Schweden und Italien qualifizierten

sich fürs Finale des Paarwettbewerbs in

Brovst. Die Skandinavier Oliver Berntzon und

Linus Sundström verzeichneten auf der 330 Meter

langen Bahn drei Doppelsiege und holten

zwei Unentschieden gegen Großbritannien und

Italien. Die Performance der Gastgeber war eine

große Überraschung. Michele Paco Castagna

erzielte vor zirka 1300 Zuschauern vier Siege

und kam auf 13 Zähler. Wichtige Punkte steuerte

Nicolas Covatti bei, obwohl der gebürtige Argentinier

im Duell mit den Schweden stürzte

und disqualifiziert wurde.

Für die Tschechen sollte das Semifinale eigentlich

nur Formalität sein. Teammanager Milan

Spinka kam mit seinen besten Fahrern nach Italien,

aber die Mannschaft landete hinter den

Italienern und schied völlig überraschend aus.

Sie erzielte im Kampf gegen die Gastgeber ein

3:3-Unentschieden, aber ließ – im Gegensatz

zu Italien – gegen Großbritannien und Slowenien

Punkte liegen. Hätten die Tschechen im

letzten Lauf die Schweden bezwungen, wären

sie für das Finale in Dänemark qualifiziert gewesen.

Stattdessen jedoch unterlagen Eduard

Krcmar und Josef Franc mit einem 1:5. Vaclav Milik

fuhr unter den Erwartungen und kam deswegen

nur dreimal zum Einsatz. Das englische Duo

gehörte vor dem Rennen auch zu den Favoriten,

aber Richard Lawson hatte angeblich Probleme

am Flughafen und traf nicht in Lonigo ein. Adam

Ellis hatte keine Chance, im Alleingang den

Endlauf in Brovst zu erreichen, obwohl der

22-Jährige punktbester Fahrer des Rennens

war. Er beugte sich nur Castagna. Die Slowenen

gingen in Lonigo ohne Matej Zagar und Nick

Skorja an den Start und standen schon vor

Rennbeginn auf verlorenem Posten, wobei vor

allem Matic Ivacic eine gute Leistung brachte.

Der 24-Jährige schrieb 9 Punkte und konnte unter

anderem Milik hinter sich lassen. Erwartungsgemäß

griffen die Rumänen nicht ins Geschehen

ein und wurden Letzte. • Georg Dobes

Speedway-EM - Semifinale 2 - Lonigo/I - 21.7.2018

Ergebnis:

Qualifiziert für Finale in Brovst/DK am 1.9.: 1. Schweden,

21 Punkte (Oliver Berntzon 11, Linus Sundström 10); 2. Italien,

20 (Nicolas Covatti 7, Michele Paco Castagna 13, Nicolas Vicentin

N).

Ausgeschieden: 3. Tschechien, 16 (Vaclav Milik 5, Josef Franc 2,

Eduard Krcmar 9); 4. Großbritannien, 14 (Adam Ellis 14, Richard

Lawson N); 5. Slowenien, 12 (Nick Skorja N, Matic Ivacic 9, Denis

Stojs 3); 6. Rumänien, 7 (Marian Gheorghe 2, Adrian-Sorin Gheorghe

5).

U21 - Semifinale 3 - Oslo/N

Joel Kling top

Joel Kling triumphierte im Junioren-EM-Semifinale

in der norwegischen Hauptstadt mit insgesamt

14 Zählern. Der Schwede musste sich nur

in seinem ersten Lauf Andreas Lyager beugen.

Der Däne erzielte auf der 275 Meter langen

Speedwaybahn zusammen 13 Punkte und kam

ebenfalls aufs Podest. Da Lyager nach 20 Heats

mit Frederik Jakobsen punktgleich war und in

einem Stechen um Rang 2 seinem Landsmann

unterlag, wurde er letztendlich Tagesdritter.

Einen Grund zur Freude hatten auch die wenigen

Fans (zirka 250 an der Zahl), die sich ins

Lunner-Stadion verirrt hatten. Der 21-jährige

Norweger Lasse Fredriksen verzeichnete drei

Siege und belegte mit 12 Zählern Tagesplatz 4.

Die restlichen Qualifikationsränge sicherten

sich zwei weitere Fahrer aus Dänemark. Patrick

Hansen und Christian Thaysen schlossen das

Semifinale mit jeweils 11 Punkten ab.

Vor dem Rennen gehörten auch Alexander Woentin

und Filip Hjelmland zum Favoritenkreis. Beide

Schweden schieden jedoch aus. Woentin

stürzte in seinem ersten Rennen und wurde disqualifiziert.

Der 18-Jährige meldete sich zwar

danach zweimal als Sieger im Ziel, wurde aber

mit 8 Zählern nur Achter. Hjelmland hatte in

Norwegen auch einen Sturz zu beklagen. Es

passierte im Auftaktheat und danach bestritt

der 19-Jährige keine Läufe mehr. • Georg Dobes

Speedway-U21-EM - Semifinale 3 - Oslo/N - 28.7.2018

Ergebnis:

Qualifiziert fürs Finale in Stralsund/D am 15.9.: 1. Joel Kling, S,

14 Punkte; 2. Frederik Jakobsen, DK, 13+3; 3. Andreas Lyager,

DK, 13+2; 4. Lasse Fredriksen, N, 12; 5. Patrick Hansen, DK, 11;

6. Christian Thaysen, DK, 11.

Ausgeschieden: 7. Martin Steen Hansen, DK, 9; 8. Alexander

Woentin, S, 8; 9. William Björling, S, 7; 10. Kasper Andersen,

DK, 6; 11. Emil Millberg, S, 5; 12. Truls Kamhaug, N, 4; 13. Timo

Salonen, FIN, 4; 14. Niklas Säyriö, FIN, 2; 15. Emil Rindal, N, 1;

16. Filip Hjelmland, S, 0; 17. Anton Karlsson, S, N.

U19-Cup - Finale - Varkaus/FIN

Mads Hansen

triumphiert

Das Finale der zweiten Ausgabe des U19-Europa-Cups

fand in Varkaus, einer Stadt in Finnlands

Osten, zirka 370 Kilometer von Helsinki

entfernt, statt. Sieger des Turniers wurde Mads

Hansen. Der Däne erzielte vor zirka 600 Zuschauern

insgesamt 14 Punkte und beugte sich

nur im vierten Durchgang seinem Landsmann

Jonas Seifert-Salk. Szymon Szlauderbach gehörte

vor dem Turnier zum Favoritenkreis, aber

er begrub schon im zweiten Durchgang seine

Chance auf den Gesamtsieg. In Lauf 5 sollte der

Pole gegen Hansen antreten, fuhr jedoch ins

Band und wurde folgerichtig von Marek Wojaczek

disqualifiziert. Da der 18-Jährige insgesamt

vier Siege verzeichnete, belegte er am Ende

Gesamtrang 2. Auch die Aktien von Olegs Mihailovs

standen vor der Veranstaltung hoch im

Kurs. Der 18-Jährige kämpfte in Heat 12 mit Hansen

um den Sieg, brachte jedoch in der dritten

Runde den Skandinavier zu Fall und wurde vom

Re-run ausgeschlossen. Der Lette schloss das Finale

mit 11 Zählern ab und durfte bei der Siegerehrung

die niedrigste Podiumsstufe besteigen.

Jonas Seifert-Salk, der einzige Bezwinger des

späteren Triumphators, kam auf insgesamt

10 Punkte und wurde nur Vierter. Ausschlaggebend

dass der junge Däne das Podium verpasst

hatte, war Lauf 6, als er im Kampf gegen vermeintlich

schwächere Gegner (Kamil Nowacki

und Niklas Säyriö) nur einen Zähler erkämpfen

konnte. Im Duell mit Hansen erzielte Seifert-

Salk mit 61,8 Sekunden die Tagesbestzeit. Etwas

mehr hätte man von Jan Kvech erwarten

können. Der talentierte Tscheche wurde einige

Tage zuvor Junioren-Vizemeister seines Landes,

aber auf der 312 Meter langen Bahn

schrieb er nur 9 Punkte und wurde letztendlich

Siebter. Für die schwedischen Fahrer war das

Rennen zu Ende, bevor es richtig losging. Alexander

Woentin führte im Auftaktlauf, stürzte

aber in der dritten Runde und wurde disqualifiziert.

Der 18-Jährige bestritt danach keine

Heats mehr. Ähnlich erging es William Björling

in Rennen 3. Der Skandinavier stürzte in der

Zielkurve an 2. Stelle liegend und konnte danach

nicht mehr am Turnier teilnehmen.

• Text: Georg Dobes; Fotos: FIM Europe

Speedway-U19-Cup - Finale - Varkaus/FIN - 11.8.2018

Ergebnis:

1. Mads Hansen, DK, 14 Punkte; 2. Szymon Szlauderbach, PL,

12; 3. Olegs Mihailovs, LV, 11; 4. Jonas Seifert-Salk, DK, 10;

5. Alan Szczotka, PL, 10; 6. Niklas Säyriö, FIN, 9; 7. Jan Kvech,

CZ, 9; 8. Kamil Nowacki, PL, 8; 9. Tom Brennan, GB, 7; 10. Artjoms

Trofimovs, LV, 7; 11. David Pacalaj, SK, 6; 12. Marko Levishyn,

UKR, 5; 13. Timo Salonen, FIN, 5; 14. Mattia Lenarduzzi, I,

4; 15. Petr Chlupac, CZ, 2; 16. Alexander Woentin, S, 0; 17. William

Björling, S, 0.

Mads Hansen (auch oben

und links) siegt vor Szymon

Szlauderbach (links) und

Olegs Mihailovs (rechts)

16 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Jugend-Europacupsieger (v.l.): Norick Blödorn, Mathias Pollestad und Jesper Knudsen

Jugend-Cup 85 ccm - Skaerbaek/DK

Pollestad siegt

Blödorn Zweiter

Zwei Wochen nach seinem großen Erfolg in Rybnik,

wo er die Goldtrophäe gewann, bewies Norick

Blödorn einmal mehr, dass er zu den weltbesten

Fahrern in der 85-ccm-Klasse gehört. In

Dänemark, in der „Höhle des Löwen“, wo die Arbeit

mit dem Speedwaynachwuchs vorbildlich

ist, belegte der Pilot des MC Güstrow beim Europacup

den 2. Gesamtrang. Der Mecklenburger

erzielte im Finale insgesamt 13 Punkte. Er

erkämpfte drei Siege und musste sich nur Mathias

Pollestad und Jesper Knudsen beugen.

Obwohl die Dominanz der Dänen seit Jahren unbestritten

ist, bestieg kein Vertreter der Gastgeber

die oberste Podiumsstufe. Sieger des Pokalrennens

wurde nämlich Mathias Pollestad

aus Norwegen, der auf der 210 Meter langen Minibahn

insgesamt 14 Zähler schrieb. Nur in Heat

– nomen est omen – 13 unterlag er Stian Vithen

Nielsen. Der junge Däne gehörte vor dem Finale

zum engsten Favoritenkreis, aber in Lauf 11, als

er gegen drei seiner Landsleute angetreten

war, ging er völlig überraschend leer aus und

begrub damit seine Chance, den Pokal zu holen.

Nielsen musste sich mit dem unbeliebten

4. Gesamtplatz zufriedengeben. Den niedrigsten

Podestrang sicherte sich sein Landsmann

Jesper Knudsen. Der Skandinavier war nach vier

Durchgängen mit Pollestad punktgleich (beide

11) und traf in Heat 18 auf den Norweger. Hätte

Knudsen das Rennen gewonnen, hätte er nach

dem Pokal greifen können. Doch er kam hinter

Pollestad und Eddie Bock aus Schweden nur als

Dritter ins Ziel.

Beide Semifinalrennen, die am 11. August ausgetragen

wurden, mussten wegen widriger Wetterbedingungen

schon nach zwölf Läufen abgebrochen

und gewertet werden. Norick Blödorn

blieb im ersten Semifinale ungeschlagen und

meldete damit seine Anwartschaft auf den Gesamtsieg

an. Außer ihm ging noch ein anderer

Deutscher an den Start. Fynn Ole Schmietendorf

erkämpfte 4 Zähler und zog ins Finale ein.

Am Sonntag holte der junge Rügener ebenfalls

4 Zähler und belegte letztendlich Gesamtrang

13. Im zweiten Semifinale triumphierte Stian Vithen

Nielsen vor Mathias Pollestad. • Text: Georg

Dobes; Foto: Pentti Kiiski speedway photography

Jugend-Cup 85 ccm - Semifinale 1/2 + Finale - Skaerbaek/DK

11./12.8.2018

Ergebnisse:

Finale - 12.8.: 1. Mathias Pollestad, N, 14 Punkte; 2. Norick Blödorn,

D, 13; 3. Jesper Knudsen, DK, 12; 4. Stian Vithen Nielsen,

DK, 11; 5. Nicklas Aagaard, DK, 11; 6. Rune Thorst, DK, 9; 7. Noah

Nielsen, DK, 9; 8. Silas Hoegh, DK, 9; 9. Lucas Woentin, S,

6; 10. Oliver Hartzberg, DK, 5; 11. Ludvig Selvin, S, 5; 12. Jakub

Stojanowski, DK, 4; 13. Fynn Ole Schmietendorf, D, 4; 14. Eddie

Bock, S, 3; 15. Edwin Pohjantähti, S, 2; 16. Aleks Lundqvist,

S, 2.

Semifinale 1 - 11.8.: Qualifiziert für Finale: 1. Blödorn, 9 Punkte;

2. Aagaard, 8; 3. Thorst, 7+3; 4. Knudsen, 7+2; 5. Hoegh,

7+1; 6. Bastian Pedersen, DK, 6 (Streichresultat); 7. Sebastian

Thomsen, DK, 6 (Streichresultat); 8. Selvin, 5; 9. Pohjantähti,

4; 10. Schmietendorf, 4; Reserve 11. Theo Johansson, S, 2+3.

Ausgeschieden: 12. Gustav Grahn, S, 2+2; 13. Roni Niemelä,

FIN, 2+1; 14. Isak Lundqvist, S, 2+0; 15. Casper Nielsen, DK, 1;

16. Björn-Olav Omdal, N, 0; 17. Wojciech Fajfer, PL, 0.

Semifinale 2 - 11.8.: Qualifiziert für Finale: 1. S.V.Nielsen,

9 Punkte; 2. Pollestad, 8; 3. Stojanowski, 7+3; 4. Bock, 7+2;

5. Woentin, 6; 6. Hartzberg, 6; 7. N.Nielsen, 5+3; 8.Benjamin

Kostow, DK, 5+2 (Streichresultat); 9. A.Lundqvist, 4; Reserve

10. Ricky Woss, S, 3+3.

Ausgeschieden: 11. Casper Henriksson, S, 3; 12. Jacob Johansen,

DK, 3; 13. Thomas Biensö, N, 2; 14. Karl Johannes Lattik,

EST, 2; 15. Jacek Fajfer, PL, 1; 16. Wiktor Przyjemski, PL, 0.

Jugend-Europacup 125 ccm - Divisov/CZ

Tschechischer

Triumph

2. Bruno

Belan

Mit einem hervorragenden Erfolg der Gastgeber

endete das Pokalrennen in der 125-ccm-

Klasse, das in Divisov durchgeführt wurde. Die

jungen tschechischen Fahrer belegten alle Plätze

auf dem Siegerpodest. Hochverdient sicherte

sich Jaroslav Vanicek den Europacup. Der

Nachwuchspilot verzeichnete in den Vorläufen

drei Siege und ließ auch im Finallauf seinen

Gegnern keine Chance. Ebenfalls ungeschlagen

in der Qualifikation blieb Vojtech Sachl, aber im

Endlauf kam der Tscheche nur als Dritter ins

Ziel. Außer Vanicek musste er sich auch Bruno

Belan beugen, der die Vorläufe mit 12 Zählern

abgeschlossen hatte. Bester Nicht-Tscheche

auf dem 350 Meter langen Oval war Sam

McGurk. Der junge Engländer erkämpfte in der

Qualifikation 11 Punkte und war fünftbester Pilot

dieser Rennphase. Sam erreichte damit das

B-Finale, wo er dann Zweiter wurde und doch

ins A-Finale einziehen konnte. Im Endlauf

musste sich McGurk mit dem unbeliebten

4. Rang begnügen. Er konnte den Polen Pawel

Trzesniewski hinter sich lassen.

Insgesamt gingen auch fünf DMSB-Vertreter in

der Tschechischen Republik an den Start. Die

beste Platzierung erzielte Marlon Hegener. Der

13-Jährige schloss die Vorläufe mit 9 Punkten

ab. Im B-Finale kreuzte der Fahrer des MSC

Cloppenburg als Erster die Ziellinie und qualifizierte

sich für den Endlauf, wo er letztendlich

Sechster wurde. Die restlichen Teilnehmer aus

Deutschland erreichten das C-Finale. Bester

von ihnen war Luca Kastner. Der junge Augsburger

gewann den Lauf, was Gesamtplatz 11 bedeutete.

Alexandra Schauer erreichte als Dritte

das Ziel. Bruno Thomas landete auf Tagesrang

15, gefolgt von Nick Colin Haltermann.

Eine Überraschung war die Performance von Frido

Ving Viidas. Der Este stürzte in seinem ersten

Lauf und wurde disqualifiziert, aber danach

wurde er Dritter und in Heat 9 kam er als Sieger

ins Ziel. Dabei konnte der Osteuropäer unter

anderem Belan und Hegener schlagen. Im B-Finale

wurde Viidas Dritter und verpasste damit

den Einzug in den Endlauf knapp. • Georg Dobes

Bahnsport-Jugend-Cup 125 ccm - Finale Divisov/CZ - 11.8.2018

Ergebnis:

1. Jaroslav Vanicek, CZ, 15 Vorlaufpunkte; 2. Bruno Belan, CZ,

12; 3. Vojtech Sachl, CZ, 15; 4. Sam McGurk, GB, 11; 5. Pawel

Trzesniewski, PL, 11; 6. Marlon Hegener, D, 9; 7. Frido Ving Viidas,

EST, 8; 8. Luke Harrison, GB, 11; 9. Kacper Makowski, PL,

8; 10. Harry McGurk, GB, 7; 11. Luca Kastner, D, 6; 12. Mateusz

Lopuski, PL, 6; 13. Alexandra Schauer, D, 3; 14. Nynke Sijbesma,

NL, 3; 15. Bruno Thomas, D, 5; 16. Nick Colin Haltermann,

D, 2; 17. Matej Fryza, CZ, 2; 18. Nigel Hummel, NL, 1.

1. Jaroslav Vanicek 3. Vojtech Sachl

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 17

• Foto: FIM Europe


LANGBAHN-WM

Finale 4 - Eenrum/NL

Vorteil Dimitri Bergé

Französischer Doppelsieg in Eenrum:

Dimitri Bergé und sein Landsmann Mathieu Trésarrieu

triumphierten beim GP Nummer 4 der diesjährigen

Langbahn-WM im Groninger Norden. Die beiden

Südfranzosen fuhren im Finale am Ende einen

Zweikampf aus, den der amtierende

Europameister Bergé für sich

entscheiden konnte.

Als Dritter raste der

Brite James Shanes

über die Ziellinie.

Dimitri Bergé gegen Martin Smolinski und James Shanes

Wo war Martin Smolinski?

Der Olchinger war die überragende Figur in

Eenrum. „Smoli“ gewann seine fünf Vorläufe in

ebenso glänzender Manier wie auch das Semifinale

1, wo er Dimitri Bergé in einem mitreißenden

Heat besiegte und auch James Shanes

hinter sich ließ.

Im alles entscheidenden Finale hatte der Bayer

jedoch Pech. Bergé startete von innen, daneben

Smolinski. Als das Startband hochschnellte,

kam der Deutsche nicht korrekt aus dem

Loch heraus, das Fahrgestell schlenkerte für

einen Moment und genau das führte dazu,

dass er sich in Kurve 1 als Staubschlucker betätigen

musste.

Der Kampf nach vorne gestaltete sich in der

Folge schwierig, obwohl die bestens präparierte

650-Meter-Grasbahn in Eenrum genug Platz

zum Überholen bot. Aber hier im Finale waren

fünf Top-Piloten am Start, die alle das Messer

zwischen den Zähnen hatten. Am Ende der vier

Runden kassierte Dimitri Bergé erst in der letzten

Runde den noch amtierenden Weltmeister

Mathieu Trésarrieu ein und rettete den GP-Sieg

mit einem Vorsprung von einer knappen Motorradlänge.

James Shanes wurde Dritter, obwohl

Martin Smolinski alles versuchte, um auch

noch den Briten zu überholen. Immerhin hielt

„Smoli“ den an diesem Nachmittag erstaunlich

stark fahrenden Chris Harris in Schach, der insgesamt

vier Laufsiege einfuhr.

Von den weiteren deutschen Fahrern mischte

Max Dilger recht ordentlich mit. Der Lahrer fuhr

bis ins Semifinale vor und kassierte insgesamt

9 WM-Punkte. In der WM-Tabelle rangiert er auf

Platz 10. Stephan Katt blieb mit 3 Punkten wieder

unter seinen Möglichkeiten und belegte

am Ende Platz 12. Der Neuwittenbeker bleibt in

dieser Saison nach wir vor ein Rätsel. Meist ist

schon nach der ersten Kurve abzusehen, dass

es nichts wird mit einem der vorderen Plätze.

In Eenrum schrieb der „Catman“ ganze 3 Punkte.

Schade eigentlich. Bernd Diener hatte einen

Ausfall und kassierte nur 2 WM-Punkte,

die aber mit einem 3. Platz hinter Smolinski

und Trésarrieu, wobei er Katt und Jerôme Lespinasse

hinter sich lassen konnte. Von dem Oldie

konnte man auf dieser Bahn auch wohl

nicht viel mehr erwarten, denn sie gehört nicht

zu seinen Lieblingsbahnen.

Die Fans können sich auf jeden Fall auf den finalen

GP in Mühldorf freuen, denn dort entscheidet

sich die Langbahn-WM. Das Dreierteam

Dimitri Bergé (85 Punkte), Martin Smolinksi

(82) und Mathieu Trésarrieu (82) wird

den Titel unter sich ausmachen. Smolinski hat

hier alle Karten in der Hand, er hat in Eenrum

viele Punkte gesammelt und zu Bergé aufgeschlossen.

Im Rahmenprogramm in Eenrum fuhren auch

acht internationale Gespanne. William Matthijssen/Sandra

Mollema (NL) siegten mit

19 Punkten vor Wilfred Detz/Wendy Arling (NL,

17), und Sven Holstein/Bonita van Dijk (NL, 12.)

Auf den weiteren Plätzen: Mitch Godden/Paul

Smith (GB, 12), Shaun Harvey/Danny Hogg

(GB, 7), Josh und Scott Goodwin (GB, 3), Mike

Frederiksen/Steven Grandt (DK, 3) und Daniel

Berwick/Mark Hopkins (GB, 2). • Text u. Action-

Foto: Rudi Hagen; Siegerehrung: Daniel Sievers

18 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Mathieu Trésarrieu, Dimitri Bergé und James Shanes (v.l.)

LANGBAHN-WM

(nach 4 von 5 Finals)

Pl./Name Nat. F1 F2 F3 F4 (VP) Ges.

1. Dimitri Bergé F 25 23 15 22 (15) 85

2. Mathieu Trésarrieu F 13 25 21 23 (17) 82

3. Martin Smolinski D 20 9 28 25 (20) 82

4. Josef Franc CZ 14 16 22 15 (11) 67

5. James Shanes GB 17 12 16 19 (15) 64

6. Theo Pijper NL 7 9 18 14 (14) 48

7. Chris Harris GB 7 10 7 20 (18) 44

8. Richard Hall GB 9 7 15 10 (10) 41

9. Bernd Diener D 19 10 6 2 (2) 37

10. Max Dilger D 10 12 9 (8) 31

11. Romano Hummel NL 7 19 26

12. Michael Härtel D 9 15 24

13. Jesse Mustonen FIN 16 2 18

14. Hynek Stichauer CZ 4 10 (9) 14

15. Stéphane Trésarrieu F 14 14

16. Jérôme Lespinasse F 1 4 6 2 (2) 13

17. Stephan Katt D 3 2 3 3 (3) 11

18. Dave Meijerink NL 5 4 (4) 9

19. Anders Mellgren S 2 2 (2) 4

20. Anthony Chauffour F 2 2

21. Lukas Fienhage D 2 2

22. Gabriel Dubernard F 1 1

Eenrum/NL - SF1: Smolinski, Bergé, Shanes, Stichauer, Hall

SF2: Franc, Trésarrieu, Harris, Dilger, Pijper

Finale: Bergé, Trésarrieu, Shanes, Smolinski, Harris.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 19


SPEEDWAY-DM

Güstrow

Kai Huckenbeck, Martin Smolinski und Erik Riss (v.l.) • Foto: Frank Hedrich

6. Titel für Smolinski

Bestes Rennwetter bei Temperaturen, die in Relation zur Hitze dieses Sommers als moderat gelten können, boten zusammen mit

den 3000 Besuchern und einer trotz der äußeren Bedingungen gut vorbereiteten Bahn, die während des Rennens tollen Sport zuließ,

den würdigen Rahmen für den diesjährigen nationalen Titelkampf. Am Ende stand Martin Smolinski ganz oben auf dem Podest

und führt mit seinem sechsten deutschen Meistertitel nun allein die ewige Rangliste an.

Entsprechend freute sich der Bayer nach dem

Rennen: „Meine Erfahrung hat mir heute sicher

geholfen. Ich habe mich sehr auf den Wettkampf

konzentriert und wenn sich zwei streiten,

dann freut sich halt der Dritte.“ Damit

sprach er den wichtigen neunten Lauf an, in

dem er eine Vorentscheidung zur Titelvergabe

erzielen konnte.

Der spätere Sieger gab nur einen Punkt ab und

das konnte er sich zu dem Zeitpunkt erlauben,

da er nach der Hälfte des Rennens schon mit

2 Zählern Vorsprung führte. So feierte er seine

Meisterschaft bereits nach dem 19. Lauf, den er

auch siegreich beendete, und drehte anschließend

Ehrenrunden mit einer Fahne, die ihm aus

Bayern mitgereiste Fans zureichten.

Kai Huckenbeck wurde wie schon im letzten

Jahr Vizemeister. „Natürlich wollte ich heute

Meister werden, aber ich gratuliere natürlich

dem Sieger und bei so einem Finale ist man natürlich

auch auf Glück bei der Auslosung angewiesen.“

Er musste mit der Startnummer 1 immer

gleich nach dem Bahndienst ans Band und

konnte so erst im Laufe des Matches seinen vol-

Der Deutsche Meister

Martin Smolinski vor

Vizemeister Kai Huckenbeck

• Foto: Daniel Sievers

20 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Team Cup Dohren

len Speed umsetzen. Insgesamt gab er 2 Punkte

ab, den ersten gleich im Auftaktheat, als er

nach verlorenem Start keinen Weg mehr an Erik

Riss vorbeifand und den zweiten im wichtigen

neunten Lauf. Am Ende musste er in ein Stechen

um den 2. Platz, das er deutlich gewann.

Erik Riss verlor genau dieses Stechen und landete

so auf der untersten Podeststufe. „Ob nun

Zweiter oder Dritter ist eigentlich egal. Ich bin

nach Güstrow gekommen, um Meister zu werden.

Nach meinem ersten Lauf haben wir etwas

an der Maschine verändert, sodass ich 2 Punkte

verloren habe, die mir am Ende fehlten.“ Erik

Riss hatte das Glück, nie in einem Lauf gemeinsam

mit Kai Huckenbeck, Martin Smolinski und

Kevin Wölbert fahren zu müssen und konnte sie

so jeweils einzeln im direkten Vergleich schlagen.

Nur in seinem zweiten Lauf kam er nicht

hinter dem besser gestarteten Lukas Baumann

hinterher und musste sich noch kurz vor der

Ziellinie von seinem Bruder Mark überholen

lassen. Dieser Punkt fehlte ihm dann schließlich

für ein mögliches Stechen um den Meistertitel.

Kevin Wölbert startete als Titelverteidiger mit

sichtbar viel Ehrgeiz in das Rennen, holte zwei

Laufsiege und traf dann im angesprochenen

neunten Lauf auf Martin Smolinski und Kai Huckenbeck.

Gleich nach dem Start gab es eine intensive

Auseinandersetzung zwischen Huckenbeck

und Wölbert, die sich aufeinander konzentrierten.

Sehenswert war das Duell der beiden

und die beste Position hatte dabei Martin Smolinski,

der die Chance nutzte und sich nach dem

erwähnten Motto „Wenn zwei sich streiten,

freut sich der Dritte“ an beiden vorbeischob.

Zwar versuchte Kai Huckenbeck noch alles, um

ihn zu überholen, aber das gelang innerhalb

der vier Runden nicht mehr.

Dieser Lauf war damit vorentscheidend für das

Endergebnis und Kevin Wölbert musste in seinem

letzten Lauf alles versuchen, um noch an

Erik Riss vorbeizukommen. Dabei fuhr er auf

den Führenden auf, stürzte und brachte sich so

um die Chance auf einen Podestplatz.

Max Dilger wurde mit fünf soliden Zwei-Punkte-

Fahrten Fünfter in der Gesamtwertung und dahinter

landete der einheimische Wildcardfahrer

Lukas Baumann. In seine erste Deutsche Meisterschaft

startete Baumann mit zwei Siegen,

bezwang dabei zunächst in der letzten Kurve

Max Dilger und gewann anschließend vor Mark

und Erik Riss. Für diese Leistung wurde der Aktive

des MC Güstrow natürlich vom heimischen

Publikum entsprechend gefeiert, das aber auch

zahlreich zur Siegerehrung auf der Tribüne

blieb und so die ersten drei der Meisterschaft

gebührend ehrte.

Speedway-DM - Güstrow - 4.8.2018

Ergebnis:

1. Martin Smolinski, 14 Punkte; 2. Kai Huckenbeck, 13 + 3;

3. Erik Riss, 13+2; 4. Kevin Wölbert, 10; 5. Max Dilger, 10; 6. Lukas

Baumann, 9; 7. Tobias Busch, 9; 8. Valentin Grobauer, 9;

9. Mark Riss, 7; 10. Mathias Schultz, 7; 11. René Deddens, 6;

12. Danny Maaßen, 5; 13. Steven Mauer, 4; 14. Ronny Weis, 3;

15. Mathias Bartz, 1; 16. Richard Geyer, 0.

Das Emsland Speedway Team Dohren hatte sich auf dem

heimischen Eichenring viel vorgenommen, stand doch

der „Derby-Rückkampf“ gegen die Fighters aus

Cloppenburg an. Der Sieg beim Auswärtsrennen

in Cloppenburg im April sollte

vor eigenem Publikum natürlich

unbedingt wiederholt werden.

Es kam jedoch am Ende alles anders.

Cloppenburgs Topscorer Lukas Fienhage

vor Fabian Wachs und Leon Maier

• Foto: Daniel Sievers

MSC Cloppenburg Fighters

feiern Auswärtserfolg in Dohren

Zunächst startete der Renntag unter schwierigen

Bedingungen. Der MSC Dohren hatte einige Wochen

zuvor einen neuen Bahnbelag aufgebracht,

der den Erwartungen nicht standhielt. Nach dem

ersten Training wurde in Kooperation mit den

Teamleitern und den Kapitänen beschlossen, einen

intensiven Bahndienst durchzuführen und

das zweite Training nach hinten zu verschieben.

Das zahlte sich aus. Zwar verzögerte sich der

Rennstart um etwa 40 Minuten und der regelmäßige

Bahndienst musste intensiviert werden,

doch waren die Rennen umso spannender und

spektakulärer. Die Fahrer lobten hierbei ausdrücklich

die gute Arbeit der Verantwortlichen

des Vereins, die alle Hebel in Bewegung setzten,

um möglichst sichere und faire Bedingungen zu

schaffen.

Profit schlug hieraus vor allem das Team aus

Cloppenburg. Zwar herrschte mit Laufsiegen von

Kai Huckenbeck und Timo Wachs sowie René Deddens

und Lukas Fienhage nach dem ersten Durchgang

noch Gleichstand zwischen dem Emsland

Speedway Team und den Cloppenburg Fighters.

Letztere zeigten jedoch bereits im zweiten Durchgang,

dass sie unbedingt den Sieg wollten und

hierfür vollen Einsatz zeigen würden. Drei Laufsiege

bedeuteten bereits einen 3-Punkte-Vorsprung

vor den Dohrener Hausherren. Nach einem

weiteren Gleichstand in Durchgang 3 zwischen

den beiden Mannschaften, konnten die

Cloppenburger sich in Durchgang 4 endgültig absetzen

und ihren Vorsprung auf 6 Punkte ausbauen.

Die Laufsiege von Kai Huckenbeck und Kevin

Wölbert in ihren Finalläufen konnten das Ergebnis

nicht mehr umdrehen, da der ansonsten gut aufgelegte

Fabian Wachs nicht über den letzten Platz

hinauskam und die Cloppenburger im Gegenzug

konstant punkteten. Am Ende lautete der Punktestand

zwischen dem Emsland Speedway Team

Dohren und den Cloppenburg Fighters 49 zu 42.

Die Diedenbergen Rockets folgten mit 15 Punkten

auf Platz 3 und die Landshut Young Devils mit

8 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Vor allem Lukas Fienhage und René Deddens sowie

Johnny Wynant wussten die vielen mitgereisten

Cloppenburger Fans mit ihren starken Leistungen

zu begeistern, aber auch Gastfahrer Valentin

Grobauer konnte in seinen Läufen überzeugen.

Der überragende Fahrer des Abends war jedoch

Kai Huckenbeck, der nur aufgrund eines Fehlers

in der ersten Kurve seinen einzigen Punkt an Lukas

Fienhage abgeben musste. Kevin Wölbert

zeigte ebenfalls seine gewohnte Stärke und

auch die beiden Wachs-Brüder konnten mit guten

Leistungen überzeugen. Der verdiente Sieger

kam jedoch am Ende aus Cloppenburg. Die

etwa 1000 Zuschauer sahen einen guten Renntag

mit vielen spannenden Positionskämpfen.

Auch im NBM-Lauf der Junior-Klasse A gab es

ein spannendes Rennen und die Jungs zeigten

den Fans, dass die nächste Bahnsport-Generation

schon bereitsteht. Vor allem die Zweikämpfe

zwischen Carl Wynant und Thies Schweer sorgten

für Begeisterung. Am Ende lautete der Sieger

an diesem Tag Carl Wynant, er rundete damit

den Cloppenburger Erfolg ab. • MSC Dohren

ADAC-Speedwayrennen Dohren - 11.8.2018

Ergebnisse:

Speedway Team Cup: 1. MSC Cloppenburg Fighters, 49 Punkte

(René Deddens 12, Valentin Grobauer 12, Lukas Fienhage 14,

Jonny Wynant 11); 2. Emsland Speedway Team Dohren, 42 Punkte

(Kevin Wölbert 13, Kai Huckenbeck 14, Fabian Wachs 6, Timo

Wachs 9); 3. Diedenbergen Rockets, 15 (Mathias Bartz 5, Marius

Hillebrand 3, Julian Bielmeier 0, Celina Liebmann 3, Leon Maier

4); 4. AC Landshut Young Devils, 8 (Stephan Katt 3, Jordan Dubernard

1, Jonas Wilke 3, Maximilian Troidl 1).

Stand: 1. MSC Cloppenburg Fighters, 3 Rennen/125 Laufpunkte/

8 Matchpunkte; 2. Emsland Speedway Team Dohren, 2/83/5;

3. Meißen Hornets, 2/76/5; 4. Black Forest Eagles Berghaupten,

2/72/5; 5. MSC Olching, 2/61/3; 6. Neuenknick Hexen,

2/44/2; 7. Güstrow Torros, 2/46/1; 8. Diedenbergen Rockets,

2/29/1; 9. Landshut Young Devils, 3/30/0.

NBM - Junior A: 1. Carl Wynant, 15 Punkte; 2. Thies Schweer, 12;

3. Magnus Rau, 11; 4. Paul Weisheit, 7; 5. Tajo-Nicolas Groh, 6;

6. Michelle Rau, 6; 7. Felix Klütemeyer, 4; 8. Maik Jarczewski, 3;

9. Lara Nitzsche, 2; 10. Len-Joris Rixen, 0.

ADAC Weser Ems Cup - 12.8. - B-Lizenz (U18 - 500 ccm): 1. Fabian

Wachs, 20 Punkte; 2. Marc Leon Tebbe, 14; 3. Birger Jähn, 13;

4. Timo Wachs, 12; 5. Domenik Otto, 7.

Junior A (50 ccm): 1. Thies Schweer, 16 Punkte; 2. Carl Wynant,

13; 3. Felix Klütemeyer, 10; 4. Lara Nitzsche, 6; 5. Mike Jarozewski,

5.

Junior B (125 ccm): 1. Jonas Landwehr, 14 Punkte*; 2. Ben Iken,

14*; 3. Tom Meyer, 6; 4. Heidi Stolzenberg, 5.

Junior C (250 ccm): 1. Jonny Wynant, 20 Punkte; 2. Jan Meyer, 16;

3. Jason Sobolewitsch, 15; 4. Jelto Schäfer, 12; 5. Kevin Lück, 9;

6. Marlon Hegener, 8; 7. Tom Finger, 6.

*) per Losentscheid

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 21


SPEEDWAY-DM

Landshut - DMV White Tigers

Landshut im

Foto oben: Erik Riss vor Robert Lambert, Ronny Weiß und Ethan Spiller (außen)

• Foto: Niklas Breu

Links: Siegerteam mit (v.l.) Leon Madsen, Valentin Grobauer, Martin Smolinski,

Stephan Katt, Ronny Weis, Sandro Wassermann, (vorne) Erik Riss und Klaus Zwerschina

Martin Smolinski und Leo Madsen (innen) gegen Jakub Jamrog (außen)

und Robert Lambert • Fotos: Michael Eder

22 BAHNSPORT AKTUELL September '18


inale

Die AC Landshut Devils sichern sich zum neunten Mal in Folge Finaleinzug in der Deutschen

Speedway-Bundesliga. Rivale um den Titel in dieser Saison sind die Wittstock Wölfe.

Vor knapp 3000 Zuschauern erzielten die Gastgeber ein 47:39 gegen die DMV White Tigers

mit Topscorer Robert Lambert.

Das Rennen in der Ellermühle begann nach

Wunsch für die Devils, als Leon Madsen und Valentin

Grobauer das erste 5:1 vorlegten. Spannend

für die Zuschauer vor allem das Duell um

Platz 2 zwischen Valentin Grobauer und Daniel

Spiller, das der Fahrer der Gastgeber nach mehreren

Anläufen schließlich mit einem erfolgreichen

Überholmanöver auf der Innenseite für

sich entschied. Im nächsten Lauf dann musste

sich Martin Smolinski in einem engen Fight Robert

Lambert beugen, der momentan in bestechender

Form fährt. Und gut ging es weiter für

die Devils mit einem 4:2 für Erik Riss und Ronny

Weiß gegen René Deddens und Marius Hillebrand.

Zwar endeten einige Läufe auch unentschieden,

an die Gäste abgeben mussten die

Gastgeber jedoch nur zwei Heats. Auf ihrer Seite

waren das Trio Leon Madsen, Martin Smolinski

und Erik Riss an diesem Abend die Erfolgsgaranten

mit jeweils 12 Punkten für die beiden

Letztgenannten und 11 Punkten für den Dänen.

Damit bedeuteten glücklicherweise auch der

Punktverlust durch die Disqualifikation von

Grobauer in Heat 11 wegen zweimaliger Bandenberührung

sowie die technischen Probleme

von Leon Madsen im nächsten Lauf keinen größeren

Rückschlag.

Spannendster Lauf des Abends war sicherlich

Heat 12, als sich „Smoli“ und Jakub Jamrog

nichts schenkten und der Devils-Kapitän letztlich

nur knapp das Nachsehen hatte. Erfreuliches

Ergebnis an diesem Abend auch für Stephan

Katt auf der C-Position, der im bisherigen

Verlauf der Saison eher mit seinen Ergebnissen

haderte. Diesmal trug er zu einem 5:1 in Heat 4

bei und sicherte sich insgesamt 5 Punkte. „Das

war die beste Bundesligaleistung, die wir von

ihm in diesem Jahr gesehen haben – fast wie im

zweiten Speedway-Frühling“, kommentierte

Teamchef Klaus Zwerschina schmunzelnd.

„Ronny Weis hat die in ihn gesetzten Erwartungen

erfüllt. Tragischer Held des Abends war sicherlich

Valle Grobauer mit dem Ausschluss; er

hat definitiv mehr Potenzial zum Punktesammeln“,

ergänzt Sportleiter Stefan Hofmeister.

Von dem jungen Bayern erwarten die Devils nun

einiges in den beiden Finalläufen – frei nach der

Devise „Weck den Devil in Dir“.

Zum Abschluss der Vorrunde belegt der Titelverteidiger

nun Platz 2 in der Tabelle. Gegner in

den beiden Finalläufen, die voraussichtlich Ende

September in Landshut und am 3. Oktober

auswärts stattfinden werden, sind in diesem

Jahr die Wittstock Wölfe. „Das wird noch mal ein

Tanz auf dem Vulkan“, meint ACL-Vize Gerald

Simbeck, der gerne den 19. Titel einfahren würde.

„Natürlich haben wir mit Leon und Martin

ein Pfund, das man gegen Wittstock in die

Waagschale werfen kann. Aber man darf nicht

vergessen, die Wölfe haben uns mit einer bärenstarken

Leistung die einzige Niederlage in

der Vorrunde beigebracht. Wir müssen also von

Anfang an auf der Hut sein.“

Der AC Landshut plant wiederum den Einsatz eines

Fanbusses nach Wittstock. Weitere Details

folgen, sobald der Renntermin feststeht.

• Claudia Patzak

Speedway-Bundesliga - Landshut - 15.8.2018

Ergebnis:

1. AC Landshut „Devils“, 47 Punkte (Leon Madsen 11, Martin

Smolinski 12, Valentin Grobauer 4, Erik Riss 12, Stephan Katt 5,

Ronny Weis 3); 2. DMV White Tigers, 39 (Jakub Jamrog 9, Robert

Lambert 18, Daniel Spiller 3, René Deddens 7, Ethan Spiller

1, Marius Hillebrand 1).

Stand (nach 4 Vorrunden): 1. MSC Wölfe Wittstock, 8 Matchpunkte/204

Laufpunkte; 2. AC Landshut Devils, 6/179; 3. MSC

Brokstedt Wikinger, 4/175; 4. DMV White Tigers, 2/158; 5. MC

Nordstern Stralsund, 0/131.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 23


Markus Venus/Markus Heiß

Deutsche Seitenwagenmeister


SPEEDWAY

Parchim

Hannes Gast vor Jannik B. Sörensen

und Kenneth Jürgensen

Wittstock siegt vor Brokstedt (links) und Moorwinkelsdamm

Speedway Liga Nord - Moorwinkelsdamm

Wölfe siegen

Vor 350 Zuschauern gewannen die Wölfe des

MSC Wittstock das Ligarennen beim MSC Moorwinkelsdamm.

Die Wittstocker waren auf der

Position der Junioren C sehr stark besetzt. Der

frischgekürte 250-ccm-Speedwayweltmeister

Ben Ernst fuhr alleine 11 Punkte ein. Die ausgeglichene

Mannschaft aus Wittstock kam insgesamt

auf 42 Punkte.

Mit einer guten Mannschaftsleistung kam der

MSC Brokstedt mit 34 Punkten auf den 2. Platz.

Fabian Wachs und Jonas Wilke mit je 9 Punkten

waren hier die stärksten Fahrer.

Der MSC Moorwinkelsdamm musste bis zum Finale

um den 3. Platz kämpfen. Auf Kapitän Geert

Bruinsma war aber Verlass und er wurde mit

12 Punkten auch zweitbester Fahrer des Tages.

Der MC Ludwigslust musste sich mit dem

4. Platz geschlagen geben. Die Mannschaft hatte

mit Niels Oliver Wessel zwar den besten

Punktesammler in ihren Reihen, aber die eingefahrenen

13 Punkte reichten nicht aus, um das

Team besser zu positionieren.

Am Vormittag wurde der fünfte Lauf zum ADAC-

Weser-Ems-Bahnsport-Nachwuchscup ausge-

tragen. Selbst ein Sturz im dritten Lauf konnte

Thies Schweer nicht aufhalten und er fuhr bei

den Junioren A auf den 1. Platz. Auf dem 2. Rang

folgte Carl Wynant (MSC Cloppenburg) vor Felix

Klütemeyer (MSC Schwarme).

Bei den Junioren B konnte Jonas Landwehr vom

MSC Dohren den 1. Platz belegen. Auf den

2. Rang fuhr Ben Iken (MC Norden) vor Mika

Fynn Janßen (MSC Moorwinkelsdamm).

Die Klasse der Junioren C konnte Sem Ensing

(AC Vechta) für sich entscheiden. Auf den

2. Platz fuhr Jelto Schäfer (MC Norden) vor Jan

Meyer (MSC Cloppenburg).

Der 1. Rang der B-Lizenzklasse ging an Domenik

Otto (MSC Schwarme) vor Lando Michaelis und

Angie Dammeier (beide SC Neuenknick).

• Text u. Fotos: Holger Bornschein

ADAC-Speedwayrennen Moorwinkelsdamm - 4.8.2018

Ergebnisse:

Liga Nord: 1. Wittstock, 42 Punkte (Celina Liebmann 4, Leon

Maier 10, Maximilian Pott 9, Lukas Wegner 8, Ben Ernst 11);

2. Brokstedt, 34 (Fabian Wachs 9, Birger Jähn 4, Jonas Wilke 9,

Timo Wachs 7, Tomek Dau 5); 3. Moorwinkelsdamm, 26 (Geert

Bruinsma 12, Mark Leon Tebbe 2, Darrel de Vries 6, Kevin Lück 2,

Jonny Wynant 4); 4. Ludwigslust, 25 (Stefan Repschläger 2,

Niels Oliver Wessel 13, Maximilian Firniß 0, Erik Bachhuber 7, Jason

Sobolewitsch 3).

Stand (nach 2 Veranstaltungen): 1. MSC Wölfe Wittstock,

6 Matchpunkte/105 Laufpunkte; 2. MSC Moorwinkelsdamm,

3/61; 3. Young Vikings Brokstedt, 2/49; 4. Ludwigslust, 1/44.

Hannes Gast zeigt D

Vor zirka 300 Zuschauern siegte Hannes Gast

beim 7. Parchimer Speedwayrennen in der Klasse

500 ccm und konnte die Dänen Kenneth Jürgensen

und Kevin J. Pedersen hinter sich lassen.

Maximilian Pott sicherte sich den Sieg in der

Klasse U21 500 ccm vor Leon Meier und Leon

Arnheim. Bei den 125ern wurde Marlon Hegener

Gesamtsieger vor Bruno Thomas und Nick-Colin

Haltermann. Die 20 Läufe im Nachmittagsprogramm

wurden in zwei Stunden abgespult und

es gab erfreulicherweise keine Stürze.

Bereits am Vormittag fuhren die Jüngsten auf

der 155-Meter-Bahn ihre Rennen. Bei den PW

50ern stand Janek Konzack ganz oben auf dem

Siegerpodest. Er konnte ein lupenreines Maximum

einfahren. Die Plätze 2 und 3 gingen an Tyler

Haupt und Carlos Gennerich. In der Klasse

Junior A KTM fuhr Frieda Thomas mit ebenfalls

maximaler Punktzahl auf den 1. Platz, gefolgt

von Thies Schweer und Magnus Rau.

Hannah Grunwald konnte die Klasse 85 ccm für

sich entscheiden. Kurios war der dritte Lauf in

dieser Klasse. Hannah und Fynn-Ole Schmietendorf,

der Gesamtdritter wurde, stürzten unabhängig

voneinander ausgangs der Startkurve.

Beide wurden disqualifiziert. Somit blieb in

diesem Lauf nur Noel-Maximilan Koch übrig,

der somit vier Runden alleine um das Oval drif-

Moorwinkelsdamms Topscorer

Geert Bruinsma vor Leon Maier,

dem punktstärksten Mann der

siegreichen Wölfe aus Wittstock

85 ccm: Fynn-Ole Schmietendorf vor

Gesamtsiegerin Hannah Grunwald

26 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Ostseepokal

Wittstock +

Stralsund

nen das Hinterrad

Australier gewinnt

Ostseepokal

Der junge Jaimon Lidsey

kam, sah und siegte

ten musste. Er wurde Gesamtzweiter. Die

24 Läufe im Vormittagsprogramm wurden in einer

Stunde, 45 Minuten absolviert.

Fazit: Ein toller Renntag mit spannenden Rennen

vor allem am Nachmittag auf einer griffigen

Bahn, die viele Überholmanöver zuließ.

• Text: Christian Seliger

• Fotos: Christian Kalmbach; Mathias Lehmann (u.li.)

7. Parchimer Speedwayrennen - 5.8.2018

Ergebnisse:

500 ccm: 1. Hannes Gast, 9 Punkte; 2. Kenneth Jürgensen, DK,

8; 3. Kevin J. Pedersen, DK, 7; 4. Nick Agertoft, DK, 6; 5. Jannik

B. Sörensen, DK, 5; 6. Harald Strecker, 1.

500 ccm - U21: 1. Maximilian Pott, 11 Punkte; 2. Leon Maier, 10;

3. Leon Arnheim, 8; 4. Birger Jähn, 5; 5. Lando Michaelis, 1;

6. Kai Gehl, 1.

Junior B - 125 ccm: 1. Marlon Hegener, 11 Punkte; 2. Bruno Thomas,

10; 3. Nick-Colin Haltermann, 9; 4. Ben Iken, 8; 5. Manuel

Rau, 3; 6. Mascha Schwend, 3; 7. Marvin Kleinert, 3; 8. Julian

Ploog, 1.

Junior B2 - 85 ccm: 1. Hannah Grunwald, 8 Punkte; 2. Noel-

Maximilian Koch, 7; 3. Fynn-Ole Schmietendorf, 5.

Junior A - KTM: 1. Frieda Thomas, 12 Punkte; 2. Thies Schweer,

10; 3. Magnus Rau, 8; 4. Michelle Rau, 8; 5. Paul Weisheit, 7;

6. Carl Wynant, 6; 7. Levi Böhme, 6; 8. Felix Klütemeyer, 4;

9. Len-Joris Rixxen, 4; 10. Niko Baumann, 4; 11. Tajo-Nicolas

Groh, 1.

Junior A - PW 50: 1. Janek Konzack, 12 Punkte; 2. Tyler Haupt, 9;

3. Carlos Gennerich, 9; 4. Aiden Schomacher, 8; 5. Maylin Jurisch,

6; 6. Joel Schuck, 3; 7. Fynn Koch, 1; 8. Lennard Lüth, 0.

Sieger und

Platzierte des

Nachmittagsprogramms

Sieger und Platzierte

des Vormittagsprogramms

Der Ostseepokal, der als Rennserie mit zwei

Veranstaltern ausgetragen wird, gehört in Wittstock

seit 2015 fest zum Terminkalender, früher

in den 1980er-Jahren wurden bis zu vier Rennen

bei vier verschiedenen Veranstaltern gefahren.

In der nun 51. Auflage, an der Fahrer aus zehn

Nationen an den Start gingen, richtete der MSC

„Wölfe“ Wittstock auf dem Heidering den ersten

Renntag am Freitag aus, dabei zeigte zum

Ende der Veranstaltung das Punkteergebnis die

Ausgeglichenheit des Fahrerfeldes. So gab es

mit Wadim Tarasenko (RUS) und Jaimon Lidsey

(AUS) zwei Fahrer mit 14 Punkten und mit dem

Dänen Claus Vissing sowie dem Polen Adrian

Cyfer und dem Italiener Paco Castagna gleich

drei Fahrer mit 11 Punkten. Leider kam es aufgrund

technischer Probleme nicht zum Stechen

der punktgleichen Fahrer. Am Ende entschied

die Majorität der Plätze über die Tageswertung.

So sicherte sich Wadim Tarasenko den 1. Platz

auf dem Podest, da er den vierten Lauf im direkten

Vergleich mit Jaimon Lidsey für sich entscheiden

konnte. Tarasenko gab einen einzigen

Punkt an den Dänen Claus Vissing ab, der den

3. Platz auf dem Podest für sich sichern konnte.

Bester Deutscher mit Platz 6 und tollen 9 Punkten

wurde Lokalmatador Steven Mauer, der mit

drei Laufsiegen überzeugen konnte.

Die Wittstocker, unter Führung von Clubchef

Frank Mauer, glänzten einmal mehr durch perfekte

Vorbereitung und Organisation sowie einen

zügigen und reibungslosen Ablauf. Die gut

präparierte Bahn sorgte erneut für spannende

Läufe, die ohne Stürze abgeschlossen werden

konnten, vor einer Kulisse von leider nur zirka

1000 Zuschauern.

Der zweite und gleichzeitig finale Renntag fand

im Paul-Greifzu-Stadion beim MC „Nordstern“

Stralsund statt. Auch hier trafen die Fahrer auf

eine trotz diverser Regenschauer bestens präparierte

Bahn und eine perfekt organisierte Veranstaltung.

Den Tagessieg konnte der Pole Adrian Cyfer mit

maximaler Punkteausbeute für sich verbuchen,

gefolgt von Claus Vissing aus Dänemark und

dem Australier Jaimon Lidsey. Der Gesamtsieg

wurde in einem Stechen der drei punktbesten

Fahrer (jeweils 26 Punkte) entschieden. Und

hier hatte der Australier Jaimon Lidsey die Nase

vorn und ließ sich den obersten Platz auf dem

Podest nicht mehr nehmen. Zweiter wurde der

Pole Arian Cyfer, gefolgt von Wadim Tarasenko

aus Russland. Anzumerken sei noch, dass der

junge Australier amtierender U21-Meister seines

Landes ist.

Die einzige Dame im Feld, Maja Amand aus Dänemark,

hielt gut mit. Sie sicherte sich in Wittstock

den 14., in Stralsund den 11. Rang und

landete in der Gesamtwertung auf Platz 12.

• Text: Thomas Klemm; Fotos: Bernd Quaschning

ADMV-Speedwayrennen „Ostseepokal“ Heidering Wittstock

+ Int. ADMV-Speedwayrennen „Ostseepokal“ Stralsund

10./11.8.2018

Gesamtergebnis (nach 2 Veranstaltungen):

1. Jaimon Lidsey, AUS, 14+12=26+3 Punkte; 2. Adrian Cyfer, PL,

11+15=26+2; 3. Wadim Tarasenko, RUS, 14+12=26+1; 4. Claus

Vissing, DK, 11+13=24; 5. Paco Castagna, I, 11+10=21; 6. Dominik

Möser, 8+8=16; 7. Steven Mauer, 9+7=16; 8. Tobias Busch,

8+8=16; 9. Norbert Magosi, H, 6+8=14; 10. Stanislav Melnychuk,

UKR, 7+7=14; 11. Zdenek Holub, CZ, 8+5=13; 12. Maja Aamand,

DK, 3+6=9; 13. Gert Bruinsma, NL, 3+4=7; 14. Mike

Trzensiok, 4+2=6; 15. Roland Benkö, H, 3+1=4; 16. Thomas

Sörensen, DK, 0+1=1.

Der

Ostseepokal

2018 geht

an Jaimon

Lidsey

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 27


GRASBAHN

Sjoerd Rozenberg (3), Jens Benneker (34) und Jarno de Vries (66)

Imanuel Schramm/

Hermann Bacher (55),

Karl Keil/David Kersten (4)

und Sven Holstein/

Bonita van Dijk (5)

50 Jahre MSC Angenrod

Am 28. und 29. Juli 2018 fand in Angenrod am Rußbergring das 47. Grasbahnrennen statt. In diesem Jahr stand es ganz unter

dem Zeichen des 50-jährigen Vereinsjubiläums des ausrichtenden Vereins – des MSC Angenrod e.V.

Wie in den Jahren zuvor wurde das volle Bahnsportprogramm

einschließlich der Quads und

Speedkarts der Deutschen DMV Quadmeisterschaft

aufgeboten. Im Rahmenprogramm starteten

zusätzlich sechs Oldies aus der European

Veteran Longtrack Series. Und am Sonntag

kam Mike Auffenberg mit seiner Stunt-Show

als weiteres Highlight in der Mittagspause hinzu.

Aufgrund des großen Programms begann die

Veranstaltung bereits am Samstagmittag um

12:00 Uhr mit den Trainingsläufen der Quads,

Speedkarts sowie den nationalen Seitenwagen

im Rahmen der B-Gespann-Masters. Der MSC

Angenrod gehört zu den ersten Unterstützern

der Gespann-Masters-Initiative und so wurde

auch 2018 wieder ein Wertungslauf am Rußbergring

ausgetragen. Die Bahn befand sich

dank hervorragender Vorbereitung trotz der

Trockenheit in einem Topzustand. Nach den

freien und Pflichttrainingsläufen wurden im

Rahmen der Fahrervorstellung alle Aktiven einzeln

vorgestellt. Anschließend ging es zügig

mit den Punktläufen der Quads und Speedkarts

los. Auch zwei Wertungsläufe der in zwei

Gruppen startenden B-Gespanne wurde bereits

am Samstag durchgeführt.

Die Zuschauer sahen am Samstag tollen Rennsport,

von den Kids-Klassen der Quads, über

die rasanten Speedkarts, bis zur offenen

Quadklasse und den acht Gespannen der Gespann-Masters.

Nach Abschluss der Finalläufe

gab es die Siegerehrung im Festzelt für die

Rennfahrer der Deutschen DMV Quadmeisterschaft.

Zum 50-jährigen Jubiläum hatte sich

der MSC Angenrod auch bei den Pokalen etwas

Besonderes einfallen lassen. Die Sieger aller

Klassen bekamen einen lasergefrästen Feuerkorb

als Andenken an dieses besondere Rennen.

Für Sonntag, 29. Juli, waren 43 Rennläufe vorgesehen,

das hieß, ein straffes Programm bei

den heißen Temperaturen. Und so wurden bereits

um 9:00 Uhr die ersten Trainingsläufe der

Internationalen Solo- und Seitenwagen-Klassen,

der B-Solisten und der Oldies der Veteranen-Solo-Klasse

gestartet. Ebenso für den

Sonntag vorgesehen war die teilnehmerstärkste

Klasse der Deutschen DMV Quadmeisterschaft

und somit fuhr auch die Quadklasse 3

ihr Training im Vormittagsprogramm. Kurz

nach 11:00 Uhr wurden die ersten Wertungsläufe

der B-Solo-Piloten und zwei weitere

Durchgänge der B-Gespann-Masters gefahren.

In der sich anschließenden Mittagspause unterhielt

Mike Auffenberg das staunende Publikum

mit atemberaubenden Stunts. Den Abschluss

bildete der große Sprung mit der Rampe

über vier Fahrzeuge hinweg.

Danach folgte die große Fahrervorstellung für

das hochkarätige, internationale Fahrerfeld.

Auch hier wurden von den Startgirls des MSC

Angenrod jedem Fahrer Präsente überreicht.

Gegen 13:00 Uhr begann dann das Rennen mit

den ersten Punktläufen der internationalen

Gespanne und der internationalen Solisten.

Die internationale Gespann-Klasse war mit

zehn Teams am Start. Jedes Team hatte vier

Vorläufe zu bestreiten. Routinier Karl Keil mit

Beifahrer David Kersten siegte im ersten Lauf

vor Stinus Lund/Kevin Raebild, Mike Frederiksen/Steven

Grandt und Sven Holstein/Bonita

van Dijk, die leider mit einem technischen Problem

ausfielen. Aber auch der zweite Lauf hatte

es in sich, traten doch die Vize-Europameister

Mitch Godden/Paul Smith ans Startband. In

diesem Lauf mit dabei das Oldie-Clubgespann

des MSC Angenrod Oswald Bischoff/Mario Siebert.

Beide fuhren in Angenrod ihr Abschiedsrennen

und traten noch mal in der Internationalen

Klasse an, in der sie zuletzt 2003 den Vize-Europameistertitel

erringen konnten. Das

Team Godden/Smith sicherte sich vor Carvill/

Smit, Bischoff/Siebert und Kregel/Kempa den

Laufsieg. Auch im dritten Lauf fuhren Keil/

Kersten vor Meier/Schrempp, Schramm/Bacher

und Frederiksen/Grandt über die Ziellinie.

Godden/Smith konnten auch den vierten Lauf

vor Holstein/van Dijk, Lund/Raebild und Bischoff/Siebert

gewinnen. Rennen 5 ging an

Schramm/Bacher vor Carvill/Smit, Meier/

Schrempp und Kregel/Kempa. Den ersten Laufsieg

im sechsten Heat holten sich Frederiksen/

Grandt vor Bischoff/Siebert, Holstein/van Dijk

und Kregel/Kempa. Nach etlichen Positionskämpfen

konnten Carvill/Smit vor Godden/

Smith, Keil/Kersten und Lund/Raebild den

siebten Lauf für sich entscheiden. Weitere

4 Punkte holten sich Frederiksen/Grandt vor

Kregel/Kempa, Schramm/Bacher und Lund/

Raebild im achten Rennen. Als Sieger im neunten

Lauf fuhren Keil/Kersten vor Carvill/Smit,

Bischoff/Siebert und Meier/Schrempp über

die Ziellinie. Auch der zehnte Heat war Spannung

pur. Hier sicherten sich Godden/Smith

vor Holstein/van Dijk, Meier/Schrempp und

Schramm/Bacher den Laufsieg.

Die internationale Soloklasse war eine

deutsch/niederländische Angelegenheit. Im

ersten Punktlauf siegte jedoch ein junger Deutscher,

der auf dem Rußbergring bereits ein „al-

28 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Oben: I-Solo-Sieger (v.l.) - Marcel Dachs, Dave Meijerink und Max Dilger

Unten links: I-Gespann-Sieger (v.l.) - David Kersten, Karl Keil, Paul Smith, Mitch Godden, David Carvill und Dennis Smit

Unten rechts: Die Gespannfahrer Oswald Bischoff (rechts) und Mario Siebert (links) verabschiedeten sich von ihrem

Heimpublikum; ganz links Günther Siebert, ganz rechts Uli Dietz, die treuen Schmiermaxen der beiden (23 Jahre)

unterbrochen werden. Danach fand das A-Finale

statt. Im Anschluss folgte ein Bahndienst mit

Wasserwagen und dann das Finale der B-Solo-

Klasse. Hier kam es nach dem Start zu einem

Ausrutscher von zwei Fahrern. Aus Sicherheitsgründen

entschied der Veranstalter gemeinsam

mit der Jury, das Rennen abzubrechen. Da

in allen Klassen alle Vorläufe gefahren worden

waren, konnte man auch ohne die Finalläufe

eine ordnungsgemäße Wertung vornehmen.

Nach dem Rennabbruch fuhren Oswald Bischoff

und Mario Siebert noch einmal ohne

Helm auf die Bahn. Mit einer emotionalen Abschiedsrunde,

ganz nah an den Zuschauern

vorbei, sagten sie dem aktiven Rennzirkus

endgültig Adieu. Die Fans kamen direkt an den

Zaun und bejubelten das Heimteam ein letztes

Mal. Oswald Bischoff setzte dann noch zu einer

weiteren Ehrenrunde an. Diesmal saß sein

erster Beifahrer Bodo Grunwald für eine letzte

Runde mit im Beiboot. Eine schöne Geste.

Ein heißes, spannendes Rennwochenende war

somit leider ohne Finalläufe zu Ende gegangen.

Trotzdem wurde den Zuschauern bis dahin

das volle Bahnsportprogramm mit reichlich

Action und Positionskämpfen in verschiedenen

Fahrzeugklassen geboten. Der MSC Angenrod

sorgte für ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm

und versorgte die Zuschauer aus

Nah und Fern, auch außerhalb des Renngeschehens

ausreichend. Leider war auch das

trockene Sommerwetter nicht ideal für die

Grasbahn, aber der Verein hatte das Bestmögliche

aus den Bedingungen herausgeholt.

• Text: Petra Bischoff/Daniel Enders

• Fotos: Hans-Walter Tschirley

ter Hase“ ist. Marcel Dachs sicherte sich den

ersten Sieg vor Speedway-Pilot Max Dilger,

Jens Benecker, Sjoerd Rozenberg und Marcel

Sebastian. Den zweiten Lauf gewann Dave Meijerink

vor Dachs, Dilger, Rozenberg und Jarno

de Vries. Weitere 5 Punkte gingen im dritten

Lauf an Meijerink vor Rozenberg, de Vries und

Sebastian. Den ersten Sieg holte sich Dilger im

vierten Lauf vor Hülshorst, Dachs, Meijerink

und Bennecker.

In der Quadklasse 3 bis 500 ccm waren gleich

zwei Piloten vom MSC Angenrod am Start. Aufgrund

der zehn Teilnehmer wurde in zwei Gruppen

gestartet und beide MSC-Piloten, Stephan

Bischoff und Matthias Hahnke, fuhren ein super

Rennen. Mit drei Laufsiegen bei Hahnke

und zwei Laufsiegen und einem 2. Platz bei Bischoff

war im Finale alles offen. Dazu gesellte

sich Reiko Menning mit zwei 2. Plätzen und einem

Laufsieg. Stephan Bischoff gewann das Finale

und sicherte sich damit auch den Tagessieg.

Auf den starken 2. Platz kam sein Vereinskollege

Matthias Hahnke. Leider kam er nach

einem schlechtem Start nur an 4. Stelle im letzten

Durchgang ins Ziel. Dritter der Tageswertung

wurde Reiko Menning.

Auch die Veteranen der Oldie-Solo-Klasse traten

beim Jubiläumsrennen an. Mit ihren historischen

Maschinen mit stehendem Zylinder boten

sie den Zuschauern einen tollen und zum

Jubiläum passenden Einblick in frühere Tage

des Bahnsports. Nach drei Läufen wurde Franz

Greisel vor Wolfgang Barth und Thomas Flemming

Tagessieger. Die Speedkarts, die ja bereits

am Samstag ihr offizielles Rennen im

Rahmen der Deutschen DMV Quadmeisterschaft

absolviert hatten, kamen in kleiner Aus-

wahl für einen Sonderlauf nochmals ans Startband.

Auch in dieser Klasse sahen die Zuschauer

spektakuläre Überholmanöver.

Die Teams der Gespann-Masters-Serie waren

mit acht Teams sehr gut besetzt und zeigten

hervorragenden Motorsport mit sehr vielen Positionskämpfen.

Nach vier Vorläufen für jedes

Team hießen die Maximumsieger Roman Löffler/Tobias

Tesch. Sie sowie Oliver Möller/Dana

Frohbös, Mike Kolb/Resi Hölper, Sebastian

Rösler/Martin Weick, Erik van Dijk/Bart van

Wesel, André Schönig/Linda Frohbös, David

Kolb/Ralf Bittner und Bernd und Uwe Schreiner

zeigten am Rußbergring, dass der Zusammenhalt

und das Miteinander der B-Gespannfahrer

einfach top ist.

Die B-Solisten-Klasse war mit elf Fahrern sehr

gut besetzt. Auch in dieser Klasse wurde perfekter

Bahnsport gezeigt. Fabien Neid ließ in

seinen zwei Vorläufen nichts anbrennen. In

Finn Loheider, Sascha Stumpe, Jörg Schneider,

Andreas Kielkämper, Graeme Brown, Thomas

Flemming, Rainer Arndt, Dennis Möhlenpage,

Sebastian Trapp und Maik Brinkkötter hatte er

sehr starke Gegner.

Die Bahn musste aufgrund der Hitze regelmäßig

gewässert werden. Die Firma Stehr Spezialmaschinen

aus Storndorf stellte die Fahrzeuge

samt Personal und so konnte wieder ein guter

Bahndienst gewährleistet werden. Das war

aufgrund der wochenlangen Trockenheit auch

sehr schwer. Doch leider kam es im B-Finale

der Quads zu einem Unfall. Durch ein technisches

Problem fiel ein Quad aus und ein nachfolgender

Fahrer konnte nicht mehr ausweichen.

Der Einsatz der Rettungskräfte war nötig

und das Rennen musste für zirka eine Stunde

DMV-Quad- und Grasbahnrennen Alsfeld-Angenrod

29.7.2018

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Dave Meijerink, NL, 12 Punkte; 2. Marcel Dachs, 12;

3. Max Dilger, 12; 4. Sjoerd Rozenberg, NL, 8; 5. Jens Bennecker,

5; 6. Christian Hülshorst, 4; 7. Jarno de Vries, NL, 4;

8. Marcel Sebastian, 3.

B-Solo: 1. Fabien Neid, 10 Punkte; 2. Finn Loheider, 9; 3. Sascha

Stumpe, 9; 4. Jörg Schneider, 6; 5. Andreas Kielkämper,

6; 6. Graeme Brown, GB, 6; 7. Thomas Flemming, 5;

8. Rainer Arndt, 3; 9. Dennis Möhlenpage, 3; 10. Sebastian

Trapp, 2; 11. Maik Brinkkötter, 1.

I-Seitenwagen: 1. Mitch Godden/Paul Smith, GB, 15 Punkte;

2. Karl Keil/David Kersten, 14; 3. David Carvill/Dennis Smit,

GB/NL, 13; 4. Mike Frederiksen/Steven Grandt, DK, 11;

5. Imanuel Schramm/Hermann Bacher, 9; 6. Manuel Meier/

Melanie Schrempp, 9; 7. Sven Holstein/Bonita van Dijk, NL,

8; 8. Stinus Lund/Kevin Raebild, DK, 7; 9. Oswald Bischoff/

Mario Siebert, 6; 10. Klaas Kregel/Kim Kempa, NL, 6.

B-Seitenwagen - Gespann Masters: 1. Roman Löffler/Tobias

Tesch, 12 Punkte; 2. Oliver Möller/Dana Frohbös, 9; 3. Mike

Kolb/Resi Hölper, 7; 4. Sebastian Rösler/Martin Weick, 6;

5. Bernd Schreiner/Uwe Schreiner, 6; 6. Erik van Dijk/Bart

van Wesel, NL, 5; 7. André Schönig/Linda Frohbös, 3; 8. David

Kolb/Ralf Bittner, 0.

EVLS 500 ccm: 1. Franz Greisel, 13 Punkte; 2. Wolfgang

Barth, 10; 3. Thomas Flemming, 10; 4. Pierre Schröder, 6;

5. Andreas Blache, 4; 6. Rainer Borchers, 2.

Deutsche DMV Shorttrack Quad Meisterschaft - Klasse 1 -

bis 300 ccm 4T Automatik zul.-fähig: 1. Susana Lopes, P,

22 Punkte; 2. Conny Kraft, 21; 3. Vivian Obermüller, 17.

Klasse 2 - Rookies bis 350 ccm 2T/700 ccm 4T 1-Zyl. zul.-fähig:

1. Simon Bonkowski, 23 Punkte; 2. André Böhm, 21;

3. André Harder, 16.

Klasse 3 - bis 500 ccm 4T 1-Zyl. + bis 350 ccm 2T 2-Zyl.:

1. Stephan Bischoff, 23 Punkte; 2. Matthias Hahnke, 21;

3. Reiko Menning, 20; 4. Norbert Varga, H, 18; 5. Christian

Bonkowski, 15; 6. Dietmar Ziegler, 11; 7. André Böhm, 10;

8. Ray Gärtner, 8; 9. André Harder, 7; 10. Norman Gätcke, 3.

Klasse 4 - Mefo Sportklasse bis 600 ccm 2T/1000 ccm 4T

(nach B/A-Finale): 1. Istvan Regi, H, 22 Punkte; 2. Stephan

Bischoff, 22; 3. Niklas Staufenberg, 19; 4. Matthias Hahnke,

18; 5. Christian Bonkowski, 21; 6. Norman Gätcke, 16; 7. Patrick

Thorne, GB, 14.

Klasse 5 - Schüler bis 100 ccm 2T/125 ccm 4T: 1. Chantal

Wagner, 24 Punkte; 2. Leon Joel Ziegler, 18; 3. Felix Schulze,

18; 4. Tom Leon Kötz, 12.

Klasse 6 - Jugendklasse bis 125 ccm 2T/250 ccm 4T: 1. Marvin

Schulze, 24 Punkte; 2. Marlon Dreier, 15.

Speedkarts: 1. Markus Tork, 21 Punkte; 2. Peter Heußner, 19;

3. Axel Pörschke, 20; 4. Mario Schuchardt, 14; 5. Horst Bund,

12; 6. Karsten Herwig, 5; 7. Maurice Meyer, 4.

Sonderlauf: 1. Heußner, 16 Punkte; 2. Tork, 15; 3. Pörschke,

12; 4. Schuchardt, 11; 5. Bund, 2.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 29


GRASBAHN

Melsungen

Spektakulär:

Sieger James Shanes kommt

mit Wheelie aus der Kurve,

Martin Smolinski verschwindet

in der Staubwolke und Jens Benneker

verfolgt das Geschehen

Perfekte Mischung

MSC Melsungen servierte eine perfekte Mischung: spannende Läufe und ein spektakuläres Rahmenprogramm.

Markus Venus/Markus Heiß (1) siegen vor William Matthijssen/Sandra Mollema (2), Sven Holstein/Bonita van Dijk (5),

Markus Brandhofer/Tim Scheunemann (44) und Mike Frederiksen/Steven Grandt (grün) in der I-Seitenwagenklasse

30 BAHNSPORT AKTUELL September '18

B-Seitenwagen: In Front Marcel Raatjes/Marco Sterenborg (16) und Udo Poppe/Martin Weick (34),

dahinter fällt Patrick Kehrer mit Patrick Lepnik im Boot vom Motorrad, außen James Hogg/Scott Goodwin


Siegerehrung I-Solo für (v.l.) Martin Smolinski, Maximumfahrer James Shanes und Landsmann Andrew Appleton

iegerehrung B-Seitenwagen für (v.l.) Martin Weick, Udo Poppe, Oliver Möller, Dana Frohbös, Scott Goodwin, James Hogg

B-Solo (v.l.): Fabian Wachs, Manfred Knappe und Mario Niedermeier

58. Int. ADAC-Grasbahnrennen Melsungen

- 4./5.8.2018

Ergebnisse:

I-Solo: 1. James Shanes, GB, 24 Punkte;

2. Martin Smolinski, 19; 3. Andrew Appleton,

GB, 19; 4. Stephan Katt, 13; 5. Christian

Hülshorst, 10; 6. Henry van der Steen, NL, 8;

7. Martin Malek, CZ, 5; 8. Jens Benneker, 5.

B-Solo: 1. Manfred Knappe, 17 Punkte; 2. Fabian

Wachs, 13; 3. Mario Niedermeier, 13;

4. Gareth Hickmott, GB, 10; 5. Dennis Helfer,

6; 6. Stuart Mears, GB, 6; 7. Fabien Neid, 5;

8. Jörg Schneider (Res.), 2; 9. Robert Grichtmaier

(Res.), 1; 10. Finn Loheider, 1.

I-Seitenwagen: 1. Markus Venus/Markus

Heiß, 23 Punkte; 2. William Matthijssen/

Sandra Mollema, NL, 21; 3. Sven Holstein/

Bonita van Dijk, NL, 13; 4. Markus Brandhofer/Tim

Scheunemann, 12; 5. Mike Frederiksen/Steven

Grandt, DK, 8; 6. Karl Keil/David

Kersten, 3.

B-Seitenwagen: 1. Oliver Möller/Dana Frohbös,

17 Punkte; 2. Udo Poppe/Martin Weick,

14; 3. James Hogg/Scott Goodwin, GB, 11;

4. Sebastian Kehrer/Patrick Lepnik, 7; 5. Jan

Kempa/Dennis Pollrich, 7; 6. Maximilian

Klaas/Sonja Dreyer, 6; 7. Michael Kolb/Theresa

Hölper, 5; 8. Marcel Raatjes/Marco

Sterenborg, NL, 4.

Angekündigt als „EM-Revanche der Gespanne“

blieb das diesjährige Grasbahnrennen beim

MSC Melsungen diesem (inoffiziellen) Titel

nichts schuldig. Wieder einmal erlebten die

Fans in Nordhessen ein abwechslungsreiches

und spektakuläres Rennwochenende. „Leider

mussten wir bei den Besucherzahlen wohl dem

hochsommerlichen Wetter Tribut zollen“, so

MSC-Rennleiter Harald Pickenhahn, der sich zusammen

mit seinem Team allerdings auch in

diesem Jahr auf eine treue Fanschar verlassen

konnte. Diese erlebten eine perfekte Mischung

der startenden Klassen, ohne die Übersicht zu

verlieren oder mit langweiligen Phasen oder

endlosen Bahndienstpausen überfrachtet zu

werden. Bereits am Sonnabend vor dem Hauptrennen

herrschte auf der, trotz der trockenen

Jahreszeit, erstaunlich grünen Rennstrecke emsiges

Treiben. In die ausgiebigen Trainingseinheiten

aller Klassen war ein komplettes Rennen

der Endurostarter eingebettet. Überragender

Pilot war einmal mehr Manfred Knappe. Mit einem

lupenreinen Maximum ließ der 44-jährige

Traunsteiner, der zudem in Melsungen bei den

B-Solisten startete, die Konkurrenz überlegen

hinter sich.

Neben den B-Solisten und der nationalen Gespannklasse

standen die internationalen Solisten

und Gespanne im Mittelpunkt des Geschehens.

Pickenhahn: „Glücklicherweise ist es

auch diesmal wieder gelungen, starke, aber

trotzdem recht ausgeglichene Fahrerfelder ans

Startband zu bringen.“ So lieferte unter anderem

Martin Smolinski eine starke Vorstellung

ab. Der frischgebackene deutsche Speedway-

Einzelmeister zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen

nach seinem Triumph am Vorabend

in Güstrow und landete zusammen mit

den beiden Briten James Shanes und Andrew

Appleton auf dem Siegerpodest.

Spektakulär ging es bei der internationalen Gespannklasse

zu. Der amtierende Europameister

William Matthijssen musste sich zusammen mit

seiner Beifahrerin Sandra Mollema als großer

Favorit dem deutschen Spitzenteam Markus Venus

und Markus Heiß beugen, die eine glänzende

Leistung an den Tag legten.

Überschattet wurde das Rennen in Melsungen

leider von einem dramatischen Unfall bei den

B-Solisten. Nachdem Finn Loheider gestürzt

war, kollidierte der in Führung liegende Fabien

Neid mit dem sich noch auf der Bahn befindenden

Motorrad Loheiders und stürzte ebenfalls.

Beide Piloten kamen glücklicherweise mit

leichten Verletzungen davon, konnten allerdings

nicht mehr starten. Trotzdem sorgte dieser

Unfall für reichlich Diskussion und erhitzte

die Gemüter, welche sich angesichts des weiteren

unfallfreien Verlaufs des Renntages wieder

abkühlten.

Einen mehr als gelungenen Auftritt in den Bahndienstpausen

hatten die eigens für das Rennen

engagierten Freestyler, die mit atemberaubenden

Sprüngen für Begeisterung bei den Fans

sorgten.

Wieder einmal schien das Konzept des MSC

Melsungen aufgegangen zu sein. Zwanzig

spannende Punktläufe kombiniert mit gezielten

Showeinlagen und ein strammer und zügiger

Ablauf ließen das Rennwochenende in Melsungen,

bei dem natürlich auch das mittlerweile

legendäre Zeltfest mit handgemachter Musik

am Vorabend des Hauptrennens nicht fehlen

durfte, einmal mehr wieder zu echter Werbung

für den Bahnsport avancieren. Der Erfolg sollte

den Veranstaltern Mut machen, diese traditionelle

Grasbahnveranstaltung mit ähnlichem

Konzept auch im kommenden Jahr durchzuführen.

• Text: Sam Schneider; Fotos: Ubbo Bandy

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 31


GRASBAHN

Rastede

Sieger Martin Smolinski

gegen Stephan Katt, dahinter

Jörg Tebbe

Smoli!

Zur 54. Auflage des internationalen Grasbahnrennens konnte Sportleiter Ingo Lange erneut viele Top-Spitzenfahrer verpflichten.

Auch die Gespannfans sollten nicht zu kurz kommen.

Bereits am Montag ging es für die vielen ehrenamtlichen

Helfer des Rasteder AC mit dem

Bahnaufbau los, so mussten unter anderem

1200 Meter Sicherheitsplanke aufgebaut werden.

Es ist bemerkenswert, wie viele Clubfreunde

hinter diesem Event stehen und sich

Jahr für Jahr immer wieder Urlaub nehmen.

Hierfür an dieser Stelle vielen Dank.

Aber auch der Bauhof der Gemeinde Rastede

hatte alle Hände voll zu tun. Nach dem nur drei

Wochen zuvor stattgefundenen Landesturnier

(eine der größten Reitsportveranstaltungen

Deutschlands) musste der Rennplatz wieder in

einen befahrbaren Zustand gebracht werden.

Aufgrund der hohen Temperatur mit verbundener

Trockenheit wurde auch schon frühzeitig

angefangen, die Bahn zu bewässern.

Der Samstag sollte ganz im Zeichen der EVLS-

Serie und der Enduro-Klasse stehen. Leider

sollte der Wetterbericht recht haben und das

Ende der Hitzewelle mit heftigen Regenschauern

wurde am Samstag erreicht. Nach mehreren

Unterbrechungen durch Starkregen und

immer schwerere Bahnverhältnisse entschied

sich die Rennleitung, die Veranstaltung abzubrechen.

Aufgrund der guten Wetterprognosen

für Sonntag wurde entschieden, die nicht gefahrenen

Läufe des Samstags am Sonntag

nachzuholen. Den Zuschauern wurde für Sonntag

eine Ermäßigung des Eintrittspreises von

8,- Euro zugesagt. Am Samstagabend kamen

die Speedwayfans noch auf ihre Kosten, der

Speedway GP aus Malilla wurde live übertragen.

Der Sonntag bot zunächst allen Fans und Fahrern

beste Rennbedingungen. Pünktlich um

9:00 Uhr konnte Fahrerlagerchef Heiko Bümmerstede

die ersten Fahrer zum freien Training

auf die Bahn schicken. Nach dem freien und

Startbandtraining aller Klassen folgten noch

vor der Mittagspause die ersten Rennläufe der

Klassen EVLS und Enduro.

Die Enduro-Klasse war erstmals in Rastede am

Start. Seit Beginn des Jahres hat der Rasteder

AC eine eigene aktive Enduro-Gruppe. Da aktuell

in der Region Rastede keine Trainingsmöglichkeiten

angeboten werden können, wurde

entschieden, den Fahrern einen Start beim internationalen

Grasbahnrennen zu ermöglichen.

Die Zuschauer waren sehr begeistert,

1. Martin

Smolinski

2. Bernd

Diener (li.)

3. Jörg Tebbe

insbesondere der Start mit 16 Fahrern war toll

anzusehen.

Um 13:00 Uhr folgte die Fahrervorstellung, insgesamt

96 Fahrer stellte Sprecher Lars Klimek

gemeinsam mit seinem Co-Kommentator Egon

Müller vor. Ein Großteil der Fahrer kam noch in

der Nacht aus Hertingen nach Rastede (750

km) angereist. Ab 13:30 Uhr ging es dann mit

den Rennläufen weiter. Den zahlreichen Zuschauern

(3500) wurde wieder Bahnsport vom

Feinsten geboten. Ganz ohne Training trat Martin

Smolinski zu seinem ersten Rennlauf an,

dennoch konnte er all seine Vorläufe gewinnen.

Pech hingegen hatte Bernd Diener, der in

seinem dritten Vorlauf durch technische Probleme

ausfiel, jedoch nicht aufgab und sein

Motorrad unter Anfeuerungsrufen der Fans ins

Ziel schob und so noch einen Punkt bekam.

Nach der Vorrunde lag Martin Smolinski auf

Platz 1, gefolgt von Bernd Diener (16 Punkte)

und Jörg Tebbe (14).

Bei den Gespannen waren William Matthijssen

und Sandra Mollema das dominierende Gespann.

Nach drei Vorlaufsiegen lagen sie mit

12 Punkten vor den Teams Mitch Godden/Paul

Smith (10) und Wilfred Detz/Wendy Arling (9).

In der B-Lizenz war es Jens Buchberger, der alle

seine Vorläufe gewinnen konnte und mit

15 Punkten abschloss, gefolgt von Finn Loheider

(13 Punkte) und Arne Andersen (12 Punkte).

Ein Höhepunkt ist in Rastede alljährlich der Angriff

auf den Grasbahn-Weltrekord. Dieser wird

seit mittlerweile 14 Jahren vom Engländer Kelvin

Tatum mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit

von 143,255 Stundenkilometern gehalten.

Drei Fahrer (Hülshorst, Pfeffer, Diener) versuchten,

diesen Rekord zu knacken. Schlussendlich

war es Bernd Diener, der nach einer

perfekt aussehenden Runde, eine Geschwindigkeit

von 140,68 km/h erreichte und somit

auf Platz 1 kam. Die Besucher dürfen also weiterhin

gespannt sein, ob dieser Rekord irgendwann

noch einmal gebrochen wird.

Leider sollte die Bahn an diesem Tag den Belastungen

der Motorräder nicht gewachsen

sein. Zum Ende der Veranstaltung kam es zu

Stürzen und einigen Beinahe-Unfällen. Im Kur-

32 BAHNSPORT AKTUELL September '18


William Matthijssen/Sandra Mollema

vor Shaun Harvey/Danny Hogg,

Markus Brandhofer/Tim Scheunemann

und Aaron Vale/Stephan Vale (außen)

venbereich bildeten sich tiefe Löcher und Rillen.

Fahrer und Rennleitung beschlossen gemeinsam,

das Rennen abzubrechen und nach

den Vorläufen zu werten. Die Sicherheit der

Fahrer, Sportwarte und Zuschauer steht an erster

Stelle, diese war nicht mehr gegeben. Obwohl

die große Mehrheit der Fans die Entscheidung

befürwortete, kam es zu einer lauten Diskussion

zwischen Tagessieger Martin Smolinski

und einem verärgerten Fan. Smolinski wollte

ihm daraufhin sein Eintrittsgeld erstatten,

was der Fan aber nicht annehmen wollte. Man

verständigte sich darauf, eine Spendenaktion

für einen guten Zweck von Martin Smolinski

folgen zu lassen. Wir werden berichten.

Der Rasteder AC freut sich bereits jetzt schon

auf das 55. Int. ADAC-Grasbahnrennen am

10. und 11. August 2019. • Text: Kay Kudinow;

Fotos: Ubbo Bandy (Action Solo); Daniel Sievers

Int. 54. ADAC-Grasbahnrennen Rastede - 11./12.8.2018

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Martin Smolinski, 20 Punkte; 2. Bernd Diener, 16;

3. Jörg Tebbe, 14; 4. Hynek Stichauer, CZ, 13; 5. Stephan Katt,

12; 6. Mark Beishuizen, NL, 12; 7. David Pfeffer, 9; 8. Jens Benneker,

8; 9. Christian Hülshorst, 7; 10. Dave Mears, GB, 5;

11. Marcel Sebastian, 3; 12. Sören Vedsted, 1.

B-Solo: 1. Jens Buchberger, 15 Punkte; 2. Finn Loheider 13;

3. Arne Andersen, DK, 12; 4. Lando Michaelis, 7; 5. John Hartley,

GB, 7; 6. Stefan Repschläger, 7; 7. Uwe Wick, 5; 8. Till

Schlimm, 5; 9. Dave Hammond, 4; 10. Fabien Neid, 4; 11. Rainer

Arndt, 3 12. Graeme Brown, GB, 2.

I-Seitenwagen: 1. William Matthijssen/Sandra Mollema, NL,

15 Punkte; 2. Mitch Godden/Paul Smith, GB, 13; 3. Wilfred

Detz/Wendy Arling, NL, 12; 4. Sven Holstein/Bonita van Dijk,

NL, 12; 5. Ole Möller/Dana Frohbös, 8; 6. Mike Frederiksen/

Steven Grandt, DK, 8; 7. Shaun Harvey/Danny Hogg, GB, 7;

8. Markus Brandhofer/Tim Scheunemann, 7; 9. Aaron Vale/

Stephan Vale, GB, 4.

EVLS 4-Ventiler: 1. Henk Snijder, NL, 19 Punkte; 2. Martin Cazemier,

NL, 19; 3. Arne Andersen, DK, 17; 4. Dave Hammond, GB,

12; 5. Bart Uil, 13; 6. John Hartley, GB, 10; 7. Graeme Brown,

GB, 13; 8. Uwe Wick, 12; 9. Rainer Arndt, 7; 10. Jimmy Sörensen,

DK, 7; 11. Steen Larsen, DK, 6; 12. Sören Vedsted, DK, 9;

13. Mick Norton, GB, 3; 14. David Hollingsbee, GB, 4; 15. Peter

Baker, GB, 3; 16. Paul Morfey, GB, 2.

EVLS 2-Ventiler: 1. Wolfgang Barth, 19 Punkte; 2. Franz Greisel,

16; 3. Peter Reitzel, 15; 4. Johan Last, NL, 15; 5. Bernd Köster, 14;

6. Gerd Maurer, 13; 7. Manfred Giertz, 16; 8. Geoff Urban, GB,

12; 9. Andreas Blache, 8; 10. Thomas Flemming, 8; 11. Brad Davis,

GB, 10; 12. Bill Haynes, GB, 6; 13. John Wheatley, GB, 10;

14. Alfred Pflügl, 7; 15. Pierre Schröder, 6; 16. Rainer Borchers, 3.

Enduro: 1. Jonas Kreke, 19 Punkte; 2. Heiko Wulf, 17; 3. Ole Wittig,

11; 4. Hergen Böneker, 6; 5. Hendrik Schuhmacher, 4;

6. Stefan Bredehorn, 2; 7. Detlef Bremer, 1.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 33


GRASBAHN

Willing

James Shanes dominierte

in Willing ... auch Martin Smolinski

hatte das Nachsehen

Am letzten Juli-Wochenende

führte der Jawa Club Willing

sein 32. ADAC-Grasbahnrennen

auf dem 400-Meter-Oval

an der Vils durch. Sieger in

der A-Lizenz-Soloklasse wurde

der erstmals in Willing startende

James Shanes aus England.

5x 5 Punkte für James Shanes

Den ganzen Renntag herrschten Temperaturen

jenseits der 30-Grad-Marke und es fanden sich

an diesen Sonntagnachmittag trotzdem über

800 rennsportinteressierte Zuschauer ein. Aufgrund

der großartigen Disziplin der Fahrer

konnten alle 25 Rennen, trotz mehrerer Fehlstarts

und Ausrutscher, die alle glimpflich verliefen,

innerhalb von drei Stunden abgewickelt

werden.

Schiedsrichter Günter Scheunemann, Sportkommissar

Sascha Dörner und Rennleiter Gerald

Schmidbauer, der sein Debüt als Rennleiter

gab, haben die Veranstaltung mit Bravour

abgewickelt. Stadionsprecher Erich Scheunemann

führte die Zuschauer in gekonnter Weise

durchs Programm.

Grasbahnrennen sind bei diesen Temperaturen

ohne Staub nicht möglich, trotzdem waren

Überholmanöver an der Tagesordnung und wurden

Geschwindigkeiten über 80 km/h erreicht.

Interessant waren die Duelle zwischen Shanes

und Martin Smolinski, bei denen Smolinski im

direkten Vergleich nicht gewinnen konnte. Im

letzten Vorlauf wollte Smolinski Shanes bezwingen,

stürzte aber dann in der zweiten Runde.

Um den gestürzten Smolinski nicht zu gefährden,

legte Richard Hall sein Motorrad um.

Zum Re-start kam Hall mit seiner Ersatzmaschine,

stürzte aber dann in der Fahrerlagerkurve.

Zum Finale wurde er dann vom Rennarzt nicht

mehr zugelassen. Mit vier Vorlaufsiegen, dem

Sieg im Finallauf und der maximalen Punktzahl

25 gewann das erste Mal ein Engländer den

Kristallhelm der Stadt Osterhofen. Bester Deutscher

war Stephan Katt mit einem Laufsieg, er

holte sich mit 19 Punkten Platz 2. Für Smolinski

reichten ein Laufsieg und zwei 2.Plätze für den

3. Gesamtrang.

In der B-Lizenz-Soloklasse gingen Mario Niedermeier

und Dennis Helfer mit drei Vorlaufsiegen

und einem 2. Platz mit jeweils 19 Punkten

ins Finale. Im Endlauf siegte Niedermeier vor

Helfer, als Dritter fuhr Julian Bielmeier über die

Ziellinie.

In der A-Lizenz-Seitenwagenklasse siegte das

Gespann Markus Venus/Markus Heiß, das

ebenfalls erstmals in Willing antrat, mit vier

Laufsiegen. Markus Brandhofer/Benjamin Maier

fuhren mit drei 2. Plätzen und einem 3. Platz

auf den 2. Gesamtrang. Dritter wurde das Gespann

Achim San Millan mit Beifahrerin Lydia

Neuendorf.

In diesem Jahr hat der Jawa Club wieder die Junior-B-Klasse

ins Programm genommen. Hier

gaben die Amazonen die Richtung vor. Es siegte

Alexandra Schauer mit zwei Siegen und einem

2. Platz vor Sarah Fischer mit einem 2. Rang und

zwei 3. Plätzen. Die weiteren Plätze belegten

Luca Kastner, Cyrill Hofmann, Maximilian Gammel

und Eric Puffer vom Jawa Club Willing.

In der Zweiventiler-Oldieklasse wurden drei

Rennen bestritten. Sieger mit zwei Siegen und

einem 2. Platz wurde Karl-Heinz Koitka aus Niederbergkirchen.

Zweiter wurde Peter Hartmann

und den 3. Platz belegte Jürgen Jucknies, der

aus Mecklenburg-Vorpommern anreiste.

Auch der frühere Sandbahnweltmeister Karl

Maier war Gast an der Rennstrecke und gab Stadionsprecher

Erich Scheunemann ein Interview

für die Zuschauer. Auch der Schirmherr der Veranstaltung,

der bayerische Staatsminister für

Unterricht und Kultus, ließ es sich nicht nehmen,

an der Rennstrecke anwesend zu sein.

• Text: Helmut Schneiderbauer; Foto: Niklas Breu

32. Willinger Grasbahnrennen - 29.7.2018

Ergebnisse:

A-Solo: 1. James Shanes, GB, 25 Punkte; 2. Stephan Katt, D, 19;

3. Martin Smolinski, D, 13; 4. Bernd Diener, D, 12; 5. Richard

Hall, GB, 11; 6. David Pfeffer, D, 9; 7. Michal Dudek, CZ, 7; 8. Martin

Malek, CZ, 4.

B-Solo: 1. Mario Niedermeier, 24 Punkte; 2. Dennis Helfer, 23;

3. Julian Bielmeier, 18; 4. Uwe Wick, 12; 5. Ernst Frank, 10; 6. Robert

Grichtmeier, 7; 7. Peter Reitzel, 5.

Junior B: 1. Alexandra Schauer, 14 Punkte; 2. Sarah Fischer, 10;

3. Luca Kastner, 9; 4. Cyrill Hofmann, 5; 5. Maximilian Gammel,

3; 5. Eric Puffer, 3.

Oldies: 1. Karl-Heinz Koitka, 14 Punkte; 2. Peter Hartmann, 10;

3. Jürgen Jucknies, 9; 4. Georg Hilger, 6; 5. Alfred Pflügl, 4;

6. Christoph Eichhorn, 2.

A-Seitenwagen: 1. Markus Venus/Markus Heiß, 12 Punkte;

2. Markus Brandhofer/Benjamin Maier, 7; 3. Achim San Millan/

Lydia Neuendorf, 6; 4. Raphael San Millan/Benedikt Zapf, 3;

5. Sebastian Kehrer/Patrick Lepnik, 2.

34 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Quad- und Grasbahnrennen Heringen

Duelle zwischen

Staub und Wasser

Acht Rennen am Samstag und 34 am Sonntag konnten ausnahmslos

trotz der schwierigen Bedingungen durchgeführt werden; am Sonntag

fiel bereits um 17:10 Uhr, trotz ständiger Unterbrechungen wegen der

Bewässerung, die letzte Zielflagge. Zehn Bahnsportrennen und vier mit

Enduros wurden gefahren, aber den breitesten Raum an beiden Renntagen

nahmen die Quadklassen ein, die den vierten Meisterschaftslauf bestritten.

In der Königsklasse MEFO Sport gab es, nachdem Niklas Staufenberg

fehlte, nur drei Konkurrenten. Stephan Bischoff, der als Doppelstarter

fungierte, musste sich im dritten Durchgang Christian Bonkowski geschlagen

geben, gewann aber die anderen Läufe und holte zum dritten

Mal in dieser Saison den Tagessieg. Hinter Bonkowski hatte der „junge

Achtziger“ Paddy Thorne Lunte gerochen; der Brite fuhr viermal brav ins

Ziel und stand danach auf dem 3. Treppchenplatz! In der Schülerklasse

kam es im zweiten Lauf zu einem Unfall, nachdem der Start abgebrochen

wurde, Leon Joel Ziegler abrupt bremste und sich mit seinem Quad überschlug.

Er musste mit einem Schlüsselbeinbruch ins Hersfelder Krankenhaus

eingeliefert werden, durfte aber bereits am Dienstag die Klinik wieder

verlassen.

Neben den Quads und Karts starteten sechs Gespannteams zum ersten

Lauf des neu geschaffenen Seitenwagen-Hessencups. Am Schluss stand

das Team Imanuel Schramm/Hermann Bacher oben auf dem Siegertreppchen.

Die Tettnanger hatten nur einen ihrer vier Läufe nicht gewonnen.

Auf dem 2. Rang landete ein reines Damenteam: Nicole Standke

und Kim Kempa aus dem holsteinischen Stade. Die rothaarige Fahrerin

war vor allem durch ihre ehrgeizige, aggressive Fahrweise aufgefallen

und bezeichnete nach dem Rennen die Bahn als „gut, aber sehr anspruchsvoll“.

Mit Moritz Straub/Patrick Löffler (Tettnang) landete ein

Newcomer-Team auf Platz 3.

• Text: Thomas Schiffner/www.shorttrack-online.de

• Foto: Jürgen Schmitt/www.dmvhessen.de

DMV-Quad- und Grasbahnrennen Heringen/Werra - 11./12.8.2018

Ergebnis:

Seitenwagen-Hessencup: 1. Imanuel Schramm/Hermann Bacher; 2. Nicole Standke/Kim Kempa;

3. Moritz Straub/Patrick Löffler.

Weitere Ergebnisse auf www.shorttrack-online.de

Gespann-Hessencup:

Imanuel Schramm/Hermann Bacher vor Patrick Zwetsch/

Victor Caric (38) und Sebastian Kehrer/Patrick Lepnik (35)

46. Int. DMV-Flutlicht-Grasbahnrennen - 10./11.8.2018

HERTINGEN

Ergebnisse:

I-Solo: 1. Martin Smolinski, 19 Punkte; 2. Mathieu Trésarrieu, F, 18; 3. Max Dilger, 15; 4. Andrew

Appleton, GB, 12; 5. Martin Malek, CZ, 11; 6. Hynek Stichauer, CZ, 8; 7. Henry van der Steen, NL, 5;

8. Julien Cayre, F, 5; 9. Bernd Diener, 4; 10. David Pfeffer, 4; 11. Marcel Dachs, 3; 12. Christian Hülshorst,

1.

B-Solo: 1. Dennis Helfer, 14 Punkte; 2. Fabien Neid, 11; 3. Sebastian Trapp, 10; 4. Dennis Mohlenpage,

3.

I-Seitenwagen: 1. William Matthijssen/Sandra Mollema, NL, 12 Punkte; 2. Josh Goodwin/Scott

Goodwin, GB, 8; 3. Raphael San Millan/Benedikt Zapf, 7; 4. Markus Venus/Markus Heiß, 7; 5. Manuel

Meier/Melanie Schrempp, 4; 6. Markus Brandhofer/Tim Scheunemann, 3; 7. Achim San Millan/Michael

Zapf, 1; 8. Klaas Kregel/Kim Kempa, NL, 0.

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 35


INTERNATIONAL

ENGLAND

Championship Pairs - Highbridge (Somerset)

Titel verteidigt

Traditionell findet dieses Major Event einen Tag vor dem Cardiff-Grand-

Prix statt. Diesmal wieder in der Oak Tree Arena. Im letzten Jahr musste

das Rennen wegen Regen verlegt werden und fand bei den Sheffield Tigers

statt. Und die ließen sich – beflügelt vom Heimvorteil – die Chance

nicht nehmen. Aber diesmal hat es auch in Highbridge geklappt. Sheffield

räumte im zweiten Halbfinale Vorausfavorit Lakeside klar aus dem

Weg. Im Endlauf reichte den Tigers dann ein 2. und ein 3. Platz dank der

4-3-2-0-Zählweise zum Sieg und der Titelverteidigung! Edinburgh schaffte

es nicht in die Halbfinals. Leider begann Monarchs Mannschaftskapitän

Erik Riss mit einem Nuller in Heat 3.

Ergebnisse - A-Gruppe: 1. Peterborough, 21 Punkte (Michael Palm Toft 15, Scott Nicholls 6);

2. Lakeside, 21 (Richard Lawson 13, Nick Morris 8); 3. Edinburgh, 20 (Ricky Wells 12, Erik Riss

0-2-2-4=8); 4. Berwick, 14 (Aaron Summers 9, Kevin Doolan 5); 5. Scunthorpe, 14 (Jake Allen 9,

Josh Auty 5).

B-Gruppe: 1. Sheffield, 22 Punkte (Charles Wright 12, Kyle Howarth 10); 2. Workington, 20 (Nicolai

Klindt 12, Tyron Proctor 8); 3. Redcar, 20 (Thomas Jörgensen 10, Ben Barker 10); 4. Ipswich, 19 (Rory

Schlein 15, Nico Covatti 4); 5. Glasgow, 9 (Chris Harris 5, Paul Starke 4).

1. Halbfinale: 1. Klindt; 2. Proctor; 3. Palm Toft; 4. Nicholls. Peterborough-Workington 2:7.

2. Halbfinale: 1. Wright; 2. Howarth; 3. Lawson; 4. Morris. Sheffield-Lakeside 7:2.

Finale: 1. Proctor; 2. Wright; 3. Howarth; 4. Klindt. Workington-Sheffield 4:5.

Test Match GB - AUS - Glasgow

Einseitig

In der guten alten Speedwayzeit zählten die britischen Testmatchserien

(die sogenannten Ashes) gegen die Aussies zu den saisonalen Höhepunkten.

Heute sieht das ganz anders aus. Dennoch wollten weit über 2000

Fans dieses Rennen sehen. Für Glasgower Verhältnisse eine gute Kulisse.

Unglücklicherweise sagten Weltmeister Jason Doyle und Rohan Tungate

den Vergleich kurzfristig ab. Aber auch ohne diese Stars hatte Australien

keinerlei Probleme, war auf fast allen Positionen besser besetzt und ließ

SGB Championship Berwick - Edinburgh (v.l.): Aaron Summer, Erik Riss,

Nikolaj Busk Jakobsen und Joel Andersson

den Gastgebern keine Chance. Routinier Chris Harris hatte den ganzen

Nachmittag über Probleme mit seiner Maschine. Auch eine Ersatzmaschine

lief nicht so richtig. Auch Craig Cook beklagte Probleme an seiner Maschine.

Er konnte aber immerhin noch 9 Punkte verbuchen.

Ergebnis: Großbritannien, 33 Punkte (Tai Woffinden 12, Craig Cook 9, Adam Ellis 4, Chris Harris 3,

Steve Worrall 3, Dan Bewley 2); Australien, 57 (Chris Holder 11, Brady Kurtz 11, Max Fricke 11, Sam

Masters 9, Jack Holder 8, Tyron Proctor 7).

Ben Fund Bonanza

Der traditionelle Saisonauftakt fiel in diesem Jahr dem Wetter zum Opfer.

Dieser populäre Charity-Klassiker wird nun endgültig am 7. Oktober in

Redcar nachgeholt.

SGB Premiership

Beide Riss’ jetzt erstklassig

Nach dem Visadebakel von Exweltmeister Chris Holder und den bis dato

gezeigten Leistungen bangten die Fans schon um den Einzug der Piraten

in die Play-offs. Dann nahm Promoter Matt Ford Linus Sundström aus dem

Kader und verpflichtete Ex-Rye-House Star Chris Harris. Der 35-Jährige

brachte durch seine Erfahrung Ruhe in das Team, was sich auch in den

Punkten widerspiegelt. Nach sehr unbefriedigenden Leistungen in den

letzten Wochen nahm das Leicester-Management mit Kenneth Bjerre,

Krystian Pieszczek, Todd Kurtz und James Sarjeant gleich vier Fahrer aus

der Mannschaft. Ersetzt wurden diese durch Scott Nicholls, Stuart Robson,

Josh Auty und Connor Mountain. Erstmals trafen die Riss-Brüder in

der SGB Premiership aufeinander! Mark kam ins Team der Asse für Jye

Etheridge. Erik ersetzt bei den Stars Jason Garrity. In Heat 11 wurde Erik

Dritter hinter Fricke und Robert Lambert und verwies Mark auf den letzten

Platz. Beim Rückkampf an der Saddlebow Road mussten beide gleich

zweimal (wieder als Gastfahrer) gegeneinander fahren. Lauf 6 gewann Fricke

vor Erik Riss, Robert Lambert und Mark. Heat 8 wurde dann von beiden

Riss’ dominiert: Erik gewann vor Mark, Palm Toft und Worrall!

36 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Ergebnisse: Leicester - King’s Lynn 38:52 Punkte; Wolverhampton - Swindon 52:38; Swindon - Somerset

41:49; King’s Lynn - Poole 46:44; Swindon - Leicester 51:39; Wolverhampton - Belle Vue

49:41; Belle Vue - Wolverhampton 56:34; King’s Lynn - Swindon 49:41; Poole - Leicester 58:32;

King’s Lynn - Somerset 49:41; Leicester - Poole 37:53; Swindon - Wolverhampton 50:40; Poole -

King’s Lynn 61:29; Somerset - Swindon 54:36; Belle Vue (Mark Riss 1-2-0-0=3) - King’s Lynn (Erik

Riss 1-1-3-1=6) 44:46; Wolverhampton - Leicester 56:34; King’s Lynn (Erik Riss 2-2-3-1=8) - Belle

Vue (Mark Riss 2-0-2-0-2=6) 49:41; Swindon - Leicester 55:35; Poole - Leicester 43:23 (Abbruch

nach Lauf 11).

SGB Championship

Umbruchstimmung

Das Team von Edinburgh ist nach den mäßigen Leistungen in der Vergangenheit

nun im Umbruch. Richie Worrall wurde verpflichtet. Und auch der

ehemalige U18-Meister, William Lawson, wird ins Team kommen. Er soll

Max Clegg ersetzen. Mark Riss, der seit Juni 2016 für die Monarchs fuhr,

verlässt den schottischen Club. Aber Mark fand schnell einen neuen Verein.

Seit er für die Ipswich Witches fährt, zeigt seine Leistungskurve beharrlich

nach oben. Weitere Neuverpflichtungen sind Coty Garcia und David

Wallinger. Die drei ersetzen Jonas Jeppesen, Connor Mountain und

den verletzten Danyon Hume.

Ergebnisse: Ipswich (Mark Riss 3-2-3-2-2=12) - Redcar 48:42 Punkte; Scunthorpe - Glasgow

46:44; Redcar (Tobias Busch 3-1-3-0=7) - Ipswich (M.Riss 3-1-2-3=9) 41:49; Sheffield - Lakeside

38:52; Edinburgh (Erik Riss 3-3-3-3-3=15) - Redcar (Busch A-0-A=0) 69:21; Glasgow - Berwick

49:41; Berwick - Glasgow 58:32; Ipswich (M.Riss 3-1-1-3=8) - Lakeside 51:39; Sheffield - Scunthorpe

37:53; Edinburgh (E.Riss 3-3-3-3=12) - Scunthorpe 65:25; Lakeside - Ipswich 52:37;

Newcastle - Glasgow 35:54; Peterborough - Ipswich (M.Riss 1-0-3-2=6) 45:45; Workington -

Scunthorpe 52:38; Sheffield - Redcar 38:52; Berwick - Edinburgh (E.Riss 1-0-3-3=7) 51:39; Workington

- Sheffield 47:43.

Championship Shield

Die Halbfinals im Championship-Shield-Wettbewerb stehen fest. Scunthorpe

trifft auf Workington und Peterborough fährt gegen Lakeside. Die

Panthers konnten sich nun doch als beste Zweitplatzierte qualifizieren.

Die Termine werden noch bekanntgegeben.

Top Gun Individual Sheffield

Ergebnis - Vorläufe: 1. Simon Lambert, 14 Punkte; 2. Nathan Greaves, 13; 3. Connor Mountain, 12;

4. Josh McDonald, 10; 5. Kye Thomsen, 10; 6. Zaine Kennedy, 11; 7. James Shanes, 8; 8. Cooper Riordan,

8; 9. Daniel Ayres, 7; 10. Kyle Bickley, 6; 11. Max Ruml, 6; 12. Joe Lawlor, 6; 13. Daniel Phillips,

5; 14. Josh Coyne, 3; 15. Tom Woolley, 2; 16. Jamie Halder, 1.

Halbfinale: 1. Mountain; 2. Kennedy; 3. Thomsen; 4. McDonald.

Finale: 1. Mountain; 2. Kennedy; 3. Lambert; 4. Greaves.

National League

Jetzt Ethan Spiller

Eastbourne ist wieder im Aufwind und hält Anschluss an die Spitze. Verstärkt

haben sich die Eagles mit Ethan Spiller, dem Bruder von Daniel

Spiller, der bereits für Eastbourne in der National League gefahren ist.

Beide haben auch einen britischen Pass. Und das ermöglicht einen Start

in der National League. Mildenhall setzte sich mit elf Siegen brillant an

die Spitze dieser beliebten Liga. • Texte: Andreas Fahldiek; Fotos: Ron MacNeill

Ergebnisse: Kent - Stoke 64:26 Punkte; Birmingham - Mildenhall 44:46; Birmingham - Plymouth

40:50; Isle of Wight - Buxton 58:32; Plymouth - Buxton 57:32; Mildenhall - Coventry 51:39; Kent -

Eastbourne 32:27 (Abbruch nach Lauf 10); Belle Vue - Mildenhall 43:47; Isle of Wight - Stoke

60:30; Mildenhall - Belle Vue 50:38 (Abbruch nach Lauf 13); Buxton - Mildenhall 32:58; Birmingham

- Kent 45:45; Plymouth - Eastbourne 35:55; Eastbourne - Plymouth 54:36; Stoke - Coventry

29:29 (Abbruch nach Lauf 10); Mildenhall - Stoke 60:29.

Weitere Rennen

NATIONAL LEAGUE KNOCKOUT CUP - Viertelfinale: Kent - Plymouth 51:39 Punkte; Plymouth - Kent

34:38 (Abbruch nach Lauf 12). Kent gewinnt 89:73.

NATIONAL TROPHY: Birmingham - Cradley 45:45 Punkte.

COBRA GARAGE MAHAL BEST PAIRS - ISLE OF WIGHT - Vorläufe: 1. The Full Monty, 30 Punkte (Alfie

Bowtell 20, Alex Spooner 10); 2. Steve’s Scorchers, 25 (Taylor Hampshire 15, Danno Verge 10);

3. London Loonies, 24 (Scott Campos 16, Richard Andrews 8); 4. Speedway Widows, 21 (Ryan Terry-Daley

13, Jason Edwards 8); 5. Retail Renegades, 19 (Leon Flint 16, Shaun Tedham 3); 6. Stamford

Bridge, 14 (Tom Brennan 12, Jamie Bursill 2).

1. Halbfinale: 1. Bowtell; 2. Edwards; 3. Terry-Daley; 4. Spooner.

2. Halbfinale: 1. Campos; 2. Hampshire; 3. Andrews; 4. Verge.

Finale: 1. Campos; 2. Andrews; 3. Terry-Daley; 4. Edwards.

EASTER CUP: Birmingham - Kent 51:38 Punkte; Kent - Birmingham 40:32 (Abbruch nach Lauf 12).

Birmingham gewinnt 83:78.

VMA HANDICAP CHALLENGE - 2. RENNEN - ISLE OF WIGHT - Vorläufe: 1. Taylor Hampshire, 11 Punkte;

2. Alfie Bowtell, 10; 3. Ellis Perks, 9; 4. Scott Campos, 9; 5. Ben Morley, 8; 6. Alex Spooner, 7;

7. Jamie Bursill, 5; 8. Tom Woolley, 5; 9. Danno Verge, 4; 10. Luke Ruddick, 2; 11. Jamie Sealey, 1;

12. Shaun Tedham, 1.

1. Halbfinale: 1. Hampshire; 2. Morley; 3. Campos; 4. Woolley.

2. Halbfinale: 1. Bowtell; 2. Perks; 3. Spooner; 4. Bursill.

Finale: 1. Bowtell; 2. Perks; 3. Morley; 4. Hampshire.

SGB PREMIERSHIP TOP-10

Pl./Name Nat. Club R Ave.

1. Robert Lambert (1) GB King’s Lynn 14 10,03

2. Troy Batchelor (2) AUS Swindon 19 9,22

3. Jason Doyle (3) AUS Somerset 15 9,18

4. Max Fricke (6) AUS Belle Vue 17 8,80

5. Hans Andersen (5) DK Leicester 14 8,56

6. Sam Masters (7) AUS Wolverhampton 17 8,48

7. Rory Schlein (4) AUS Wolverhampton 17 8,33

8. Craig Cook (9) GB Belle Vue 15 8,30

9. Jack Holder (10) AUS Somerset 16 8,20

10. Brady Kurtz (-) AUS Swindon 17 8,10

SGB CHAMPIONSHIP TOP-10

Pl./Name Nat. Club R Ave.

1. Ricky Wells (3) USA Edinburgh 19 9,90

2. Richard Lawson (2) GB Lakeside 17 9,67

3. Nick Morris (4) AUS Lakeside 18 9,55

4. Rory Schlein (1) AUS Ipswich 16 9,38

5. Erik Riss (9) D Edinburgh 18 9,27

6. Adam Ellis (5) GB Lakeside 17 9,25

7. Daniel King (8) GB Ipswich 8 9,25

8. Josh Auty (7) GB Scunthorpe 20 9,20

9. Charles Wright (6) GB Sheffield 21 8,96

10. Michael Palm Toft (10) DK Peterborough 16 8,92

Ferner:

Mark Riss D Edinburgh 17 5,77

Tobias Busch D Redcar 13 5,42

Michael Härtel D Ipswich 6 4,77

NATIONAL LEAGUE TOP-10

Pl./Name Club R Ave.

1. Tom Bacon (-) Birmingham 16 10,81

2. James Shanes (-) Birmingham 7 10,47

3. Ben Morley (1) Isle of Wight 15 10,06

4. Connor Mountain (3) Coventry 15 9,92

5. Drew Kemp (2) Mildenhall 16 9,81

6. Danyon Hume (-) Birmingham 12 9,73

7. Luke Bowen (4) Kent 19 9,61

8. Adam Roynon (10) Plymouth 11 9,50

9. Kyle Bickley (8) Belle Vue 11 9,49

10. Leon Flint (-) Birmingham 17 9,35

SGB PREMIERSHIP

Pl./Club

R S U N Ges.

1. Swindon (2) 19 10 0 9 32

2. Poole (5) 17 8 1 8 31

3. Somerset (1) 15 9 1 5 31

4. King’s Lynn (7) 16 9 1 6 31

5. Wolverh’ton (4) 16 8 1 7 28

6. Belle Vue (3) 16 7 0 9 23

7. Leicester (6) 17 5 0 12 17

NATIONAL LEAGUE

Pl./Club

R S U N Ges.

1. Mildenhall (3) 11 11 0 0 35

2. Kent (5) 10 6 1 3 21

3. Belle Vue (1) 14 6 0 8 21

4. Plymouth (6) 11 6 0 5 20

5. Eastbourne (7) 9 5 0 4 18

6. Birmingham (2) 9 5 1 3 18

7. Coventry (4) 10 4 1 5 16

8. Isle of Wight (8) 13 5 0 8 16

9. Stoke (9) 8 1 1 6 4

10. Buxton (10) 7 0 0 7 0

SGB CHAMPIONSHIP

Pl./Club

R S U N Ges.

1. Peterb’ough (1) 14 9 2 3 33

2. Lakeside (2) 14 10 0 4 32

3. Glasgow (3) 14 8 0 6 27

4. Berwick (4) 15 8 0 7 25

5. Ipswich (10) 13 6 2 5 23

6. Workington (5) 11 7 0 4 23

7. Edinburgh (7) 12 6 0 6 20

8. Scunthorpe (8) 15 6 0 9 20

9. Newcastle (6) 11 4 1 6 14

10. Sheffield (9) 15 5 1 9 14

11. Redcar (11) 16 4 0 12 14

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 37


INTERNATIONAL

POLEN

Einzelmeisterschaft - Finale

Leszno - 4.8.2018

Piotr Pawlicki

Meister

Für Piotr Pawlicki läuft es in dieser

Saison nicht besonders gut. Der

23-Jährige konnte sich unter anderem

weder für die GP-Serie qualifizieren

noch war er beim SoN-Finale

in Wroclaw dabei. Aber im polnischen

Einzelfinale, das in seiner

Heimatstadt ausgetragen wurde,

bewies er, dass immer noch mit

ihm zu rechnen ist. Im Alfred-

Smoczyk-Stadion holte Piotr zum

ersten Mal in seiner sportlichen

Laufbahn den Meistertitel. Der

Rennanfang verlief für Pawlicki

verheißungsvoll. Er holte zwei Siege,

konnte jedoch danach keine

Dreier mehr schreiben und schloss

die Vorläufe mit 11 Punkten ab. Das

war allerdings zu wenig, um direkt in den Endlauf einzuziehen. Pawlicki

musste im Semifinale an den Start und holte einen Start-Ziel-Sieg. Der Finallauf

musste wiederholt werden, weil „Peter Pan“ in der Startkurve gestürzt

war. Der Schiedsrichter brach das Rennen ab und disqualifizierte

Bartosz Zmarzlik, der mit seinem Hinterrad Pawlicki touchiert hatte. Im

Re-run legte der Fahrer von Unia Leszno einen Bombenstart hin und siegte

vor rund 6000 Zuschauern ungefährdet. „Ich bin unheimlich zufrieden,

dass ich heute zu meinen zwei Silbermedaillen (2014 und 2016, Anm. der

Red.) endlich Gold hinzugefügt habe. Ich freue mich auch, dass ich meine

Kritiker eines Besseren belehren konnte. Sie haben mich wohl schon abgeschrieben.

Wir haben heute an der Technik einige Änderungen vorgenommen

und damit etwas riskiert, aber es hat am Ende wunderbar funktioniert“,

sagte der Triumphator nach dem Rennen.

Maciej Janowski hatte nach zwei Läufen noch keine Punkte vorzuweisen,

konnte sich aber danach enorm steigern. „Magic“ holte drei Siege und erreichte

das Semifinale, wo er schließlich Zweiter wurde und sich fürs Finale

qualifizierte. Er suchte außen eine schnelle Fahrlinie, wurde jedoch

durchgereicht. In der Endphase nutzte er dann eiskalt aus, dass sich Bartosz

Smektala und Piotr Protasiewicz aufs Schärfste bekriegten und war

am Ende der lachende Dritte. Im Endlauf kämpfte Janowski mit Janusz Kolodziej

verbissen um Platz 2 und konnte sich letztendlich durchsetzen.

„Ich hatte am Anfang Probleme mit der Elektrik, aber danach ist es uns gelungen,

den Fehler zu finden und zu beheben. Ich bin sehr froh, dass das

Finale im Modus mit einem Semifinallauf und dem Finale durchgeführt

wird. Im alten Modus hätte ich mich über die Silbermedaille bestimmt

nicht freuen können“, sagte der 26-Jährige. Janusz Kolodziej war nach der

Qualifikation zweitbester Pilot, aber am Ende durfte er nur die niedrigste

Podiumsstufe besteigen. Noch schlechter erging es Bartosz Zmarzlik. Der

23-Jährige holte in den Vorläufen drei Siege und war mit 13 Punkten bester

Pilot dieser Rennphase, jedoch nach der bereits erwähnten Disqualifikation

im Finale musste er sich mit dem unbeliebten 4. Rang begnügen.

Patryk Dudek verzeichnete zwei Siege, kam jedoch lediglich auf 8 Zähler

und verpasste als Siebter knapp das Semifinale. Przemyslaw Pawlicki

hatte einen Sturz zu beklagen und belegte am Ende Platz 11. Szymon

Wozniak konnte seinen Titel nicht verteidigen. Der 25-Jährige siegte zwar

in Heat 11, aber mit 4 Zählern reichte es nur für Rang 12. • Foto: Niklas Breu

Ergebnis: 1. Piotr Pawlicki, 11 Vorlaufpunkte; 2. Maciej Janowski, 9; 3. Janusz Kolodziej, 12; 4. Bartosz

Zmarzlik, 13; 5. Bartosz Smektala, 10; 6. Piotr Protasiewicz, 12; 7. Patryk Dudek, 8; 8. Mateusz

Szczepaniak, 8; 9. Norbert Kosciuch, 7; 10. Adrian Miedzinski, 7; 11. Przemyslaw Pawlicki, 6;

12. Szymon Wozniak, 4; 13. Zbigniew Suchecki, 4; 14. Kacper Woryna, 4; 15. Daniel Kaczmarek, 2;

16. Marcin Nowak, 2; 17. Tomasz Jedrzejak, 1.

Int. Einzelmeisterschaft der Exkstraliga - Gdansk - 5.8.2018

Patryk Dudek triumphiert

Nach drei Durchgängen schien es, als ob Tai Woffinden, Nicki Pedersen

und Piotr Pawlicki den Gesamtsieg unter sich ausmachen würden. Dieses

Trio hinterließ in der Rennanfangsphase den besten Eindruck. Der Däne

holte insgesamt vier Siege und schloss die Vorläufe mit 13 Punkten ab.

Pawlicki, der am Vortag polnischer Meister geworden war, erzielte zwar

nur zwei Siege, aber 11 Punkte reichten gerade noch, um neben Pedersen

ins Finale zu kommen. Woffinden stürzte in Heat 18 und war nach 20 Läufen

nur fünftbester Pilot. Der WM-Führende musste den Weg in den Endlauf

über das Semifinale versuchen, fiel aber in Lauf 22 am Start aus.

Patryk Dudek zog mit 9 Punkten als Sechster in die nächste Runde ein,

zeigte aber in der Endphase des Rennens große Klasse. Der 26-Jährige

legte im Semifinale und im Endlauf sehr gute Starts hin. In Heat 21 holte er

einen Start-Ziel-Sieg. Im Finale kam Pawlicki zwar am besten aus den Bändern,

aber Dudek zog auf der Gerade an ihm vorbei und siegte vor zirka

4000 Zuschauern unangefochten. „Im Vergleich zum gestrigen Renntag

(beim Einzelmeisterschaftsfinale wurde Dudek Siebter, Anm. der Red.)

lief es heute gar nicht so schlecht. Nach einigen Läufen bildete sich auf

der Bahn eine schnelle Fahrlinie, darum waren gute Starts heute das

A und O. Ich freue mich über den Sieg. In letzter Zeit hatte ich große Probleme.

Meine Motorräder waren nicht schnell genug. Heute kam endlich

der Durchbruch“, sagte der Triumphator, der für den Sieg 25.000 Zloties

(umgerechnet 5800 Euro) bekam. Zweiter im Finale wurde Piotr Pawlicki.

„Das war ein sehr gelungenes Wochenende.

Vor Kurzem hatte ich

noch große technische Probleme,

aber Gott sei Dank konnten wir sie

lösen. Ich freue mich über den

2. Platz. Auf dieser Bahn waren gute

Starts am wichtigsten“, sagte

der 23-Jährige. Nicki Pedersen belegte

den niedrigsten Podiumsrang,

gefolgt im Endlauf von Emil

Saifutdinow. Der Russe siegte im

zweiten Semifinallauf und gesellte

sich zu den Finalteilnehmern.

Ganz nah dran, den Endlauf zu erreichen,

war Jason Doyle, aber der

Weltmeister zog im Duell mit Saifutdinow

den Kürzeren und wurde

schließlich Gesamtfünfter.

Ergebnis: 1. Patryk Dudek, 9 Vorlaufpunkte;

2. Piotr Pawlicki, 11; 3. Nicki Pedersen, DK, 13;

4. Emil Saifutdinow, RUS, 8; 5. Jason Doyle,

AUS, 10; 6. Bartosz Zmarzlik, 11; 7. Leon Madsen,

DK, 8; 8. Tai Woffinden, GB, 9; 9. Artem

Laguta, RUS, 8; 10. Janusz Kolodziej, 8;

11. Bartosz Smektala, 7; 12. Maciej Janowski,

6; 13. Krzysztof Kasprzak, 5; 14. Fredrik Lindgren,

S, 3; 15. Rafal Karczmarz, 2; 16. Michael

Jepsen Jensen, DK, 1; 17. Daniel Kaczmarek, 0.

Junioren-Einzelmeisterschaft - Finale - Czestochowa - 3.8.2018

Die Daniel-Kaczmarek-Gala

2016 fand das Junioren-Einzelfinale ebenfalls in Czestochowa statt und

damals gewann Daniel Kaczmarek völlig überraschend den Titel. In dieser

Saison erreichte der Fahrer vom KS Torun wieder das Finale und holte erneut

die Goldmedaille. Mehr noch, er gab auf der 359 Meter langen Bahn

eine Galavorstellung. Der 21-Jährige fand keinen Bezwinger und erzielte

vor lediglich 300 Fans ein lupenreines Punktemaximum. „Das Starterfeld

war stark. Der Weltmeister, der Vizeweltmeister und andere starke Fahrer

unserer Altersklasse waren heute dabei. Ich freue mich riesig, dass ich

meinen Erfolg von 2016 wiederholen

konnte“, sagte der Sieger. Bartosz

Smektala und Maksym Drabik

waren die großen Favoriten, aber

gegen Kaczmarek konnten sie

nichts ausrichten. Beide Piloten

erzielten jeweils 12 Zähler und absolvierten

ein Stechen um die Silbermedaille.

Aus dem Duell ging

Smektala als Sieger hervor. „Ich

wollte heute Gold holen, darum ist

für mich jede andere Medaille eine

Niederlage. Nichtsdestotrotz

freue ich mich über den 2. Rang,

weil das ein gutes Ergebnis ist“,

gab Smektala zu Protokoll.

Ergebnis: 1. Daniel Kaczmarek, 15 Punkte;

2. Bartosz Smektala, 12+3; 3. Maksym Drabik,

12+2; 4. Wiktor Lampart, 10; 5. Michal Gruchalski,

10; 6. Sebastian Niedzwiedz, 10;

7. Wiktor Trofimow, 9; 8. Jakub Miskowiak, 8;

9. Robert Chmiel, 8; 10. Igor Kopec-Sobczynski,

6; 11. Hubert Czerniawski, 6; 12. Oskar Bober,

4; 13. Kamil Wieczorek, 4; 14. Mateusz

Bartkowiak, 4; 15. Alan Szczotka, 1; 16. Patryk

Wojdylo, 1.

• Fotos (2): Jarek Pabijan

38 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Junioren-Paarmeisterschaft - Finale - Gorzow - 20.7.2018

Maximum für Smektala/Kubera

Das Duo von Unia Leszno fuhr im Finale seine Konkurrenz in Grund und

Boden. Bartosz Smektala und Dominik Kubera erkämpften in Gorzow

sechs Doppelsiege und holten vor nur 800 Zuschauern ein fabelhaftes

Maximum. Es ist der achte Meistertitel des Clubs aus Großpolen in diesem

Wettbewerb und Smektala wurde zum vierten Mal Paarmeister. Die

Gastgeber belegten auf dem 329 Meter langen Oval den 2. Platz und das

Team von Sparta Wroclaw gewann die Bronzemedaille. Die Niederschlesier

traten in Gorzow ohne Weltmeister Maksym Drabik an. • Georg Dobes

Ergebnis: 1. Unia Leszno, 30 Punkte (Bartosz Smektala 16, Dominik Kubera 14, Szymon Szlauderbach

N); 2. Stal Gorzow, 21 (Rafal Karczmarz 9, Hubert Czerniawski 12, Mateusz Bartkowiak N);

3. Sparta Wroclaw, 19 (Patryk Wojdylo 5, Przemyslaw Liszka 14); 4. Falubaz Zielona Gora, 17 (Sebastian

Niedzwiedz 15, Mateusz Tonder 2); 5. Wlokniarz Czestochowa, 13 (Michal Gruchalski 13,

Bartosz Swiacik 0, Mateusz Swidnicki 0); 6. ROW Rybnik, 13 (Lars Skupien 5, Robert Chmiel 8,

Przemyslaw Giera 0); 7. Unia Tarnow, 12 (Patryk Rolnicki 9, Mateusz Cierniak 2, Dawid Knapik 1).

Ekstraliga

13. Runde (vorverlegt) - 27.7.: Stal Gorzow, 45 Punkte (Kasprzak 11, Walasek 7, Vaculik 10, S.Wozniak

2, Zmarzlik 12, Czerniawski 0, Karczmarz 3); Unia Leszno, 45 (Saifutdinow 13, Hampel 4, Kurtz

4, Kolodziej 9, Piotr Pawlicki 8, Smektala 4, Kubera 3). Bonuspunkt für Leszno.

11. Runde - 29.7.: Unia Tarnow, 38 Punkte (N.Pedersen 9, Mroczka 4, Jamrog 5, Kildemand 8,

K.Bjerre 6, Knapik 1, Rolnicki 5); Stal Gorzow, 52 (Vaculik 9, S.Wozniak 7, Kasprzak 14, Walasek 5,

Zmarzlik 14, Karczmarz 3, Czerniawski 0). Bonuspunkt für Gorzow.

G.K.M. Grudziadz, 49 Punkte (Pr.Pawlicki 11, Huckenbeck 0, Lindbäck 12, Buczkowski 7, A.Laguta

16, Wawrzyniak 0, Wieczorek 2, Pieszczek 1); K.S. Torun, 41 (Przedpelski 7, Holta 0, C.Holder 9, Iversen

10, Kaczmarek 5, Kopec-Sobczynski 2, J.Holder 8). Bonuspunkt für Torun.

Sparta Wroclaw, 48 Punkte (Woffinden 14, Drozdz 0, Janowski 10, Milik 7, Fricke 5, Liszka 1, Drabik

11); Wlokniarz Czestochowa, 42 (Madsen 16, Musielak 2, Miedzinski 7, Zagar 6, F.Lindgren 7, Gruchalski

4, Swiacik 0). Bonuspunkt für Czestochowa.

Falubaz Zielona Gora, 38 Punkte (Jepsen Jensen 4, Thorssell 9, Protasiewicz 7, Zengota 9, Dudek 6,

Tonder 1, Niedzwiedz 2); Unia Leszno, 52 (Saifutdinow 10, Hampel 12, Kurtz 2, Kolodziej 11, Piotr

Pawlicki 1, Smektala 7, Kubera 9). Bonuspunkt für Leszno.

12. Runde - 12.8.: Wlokniarz Czestochowa, 52 Punkte (Madsen 15, Musielak 2, Miedzinski 9, Zagar

9, F.Lindgren 14, Swiacik 0, Gruchalski 3); Falubaz Zielona Gora, 38 (Jepsen Jensen 8, Thorssell 6,

Zengota 1, Protasiewicz 7, Dudek 9, Pawliczak 1, Tonder 6). Bonuspunkt für Czestochowa.

K.S. Torun, 51 Punkte (Doyle 10, Przedpelski 6, C.Holder 7, Iversen 12, Kopec-Sobczynski 2, Kaczmarek

4, J.Holder 10); Unia Tarnow, 39 (K.Bjerre 14, Mroczka 0, Jamrog 9, Kildemand 5, N.Pedersen

9, Rolnicki 2, Konieczny 0, Kulakow 0). Kein Bonuspunkt (90:90).

Stal Gorzow, 46 Punkte (Kasprzak 11, Walasek 1, Vaculik 10, Wozniak 6, Zmarzlik 12, Czerniawski 0,

Karczmarz 6); Sparta Wroclaw, 44 (Woffinden 10, Drozdz 0, Janowski 13, Milik 7, Fricke 7, Drabik 6,

Liszka 1). Bonuspunkt für Wroclaw.

Unia Leszno, 50 Punkte (Saifutdinow 8, Hampel 10, Kurtz 7, Kolodziej 6, Piotr Pawlicki 5, Smektala

10, S.Lauderbach 4); G.K.M. Grudziadz, 40 (Pr.Pawlicki 9, Pieszczek 1, Lindbäck 9, Buczkowski 3,

A.Laguta 15, Wieczorek 3, Lotarski 0). Bonuspunkt für Leszno.

1. Liga

4. Runde - Nachholrennen - 22.7.: Polonia Pila, 42 Punkte (Okoniewski 16, Jonasson 9, Gapinski 7,

P.Fajfer 7, ... E.Riss 0-0-0=0); Lokomotiv Daugavpils, 48 (Ljung 11, Lahti 9, Tarasenko 8, Puodzuks

7, Mihailovs 5).

11. Runde - 29.7.: Start Gniezno, 56 Punkte (Pavlic 12, Gala 11, Berntzon 11, Nowak 6, Nilsson 6,

Bogdanowicz 6); Wanda Krakow, 34 (Koza 10, Logatschew 9, Lisiecki 8). Bonuspunkt für Gniezno.

Lokomotiv Daugavpils, 58 Punkte (Ljung 12, Lahti 12, Trofimovs 11, Mihailovs 8, Puodzuks 8);

Polonia Pila, 32 (Gapinski 12, Okoniewski 8, Cyfer 6). Bonuspunkt für Daugavpils.

8. Runde - Nachholrennen - 30.7.: Orzel Lodz, 50 Punkte (Tungate 14, Kosciuch 12, Kudrjaschow 10,

J.Miskowiak 8, Loktaev 6); Lokomotiv Daugavpils, 40 (Lahti 11, Ljung 8, Mihailovs 7, Puodzuks 5,

Tarasenko 5). Bonuspunkt für Daugavpils.

10. Runde – Nachholrennen - 10.8.: Orzel Lodz, 45 Punkte (Kosciuch 13, Tungate 9, H.Andersen 8,

Kudrjaschow 7, Grajczonek 5); Start Gniezno, 45 (Gala 9, Berntzon 9, Nilsson 9, Pavlic 7). Bonuspunkt

für Gniezno.

12. Runde - 11.8.: Orzel Lodz, 41 Punkte (Kosciuch 10, Kudrjaschow 10, Tungate 9, H.Andersen 7);

R.O.W. Rybnik, 49 (Batchelor 12, Bewley 10, Woryna 9, Lebedevs 7). Bonuspunkt für Rybnik.

Wanda Krakow, 45 Punkte (Koza 10, Jedrzejewski 8, B.Kowalski 8, Logatschew 7, Summers 5);

Lokomotiv Daugavpils, 45 (Tarasenko 13, Lahti 11, Ljung 10, Puodzuks 9). Bonuspunkt für Daugavpils.

Motor Lublin, 42 Punkte (Jonsson 15, Masters 9, R.Lambert 5, W.Lampart 5); Wybrzeze Gdansk,

48 (Michelsen 15, Thomsen 11, O.Fajfer 8, Bech 8). Bonuspunkt für Gdansk.

Polonia Pila, 40 Punkte (Okoniewski 13, Jonasson 13); Start Gniezno, 50 (Pavlic 13, Nilsson 11, Gala

9, Berntzon 7, M.Jablonski 5). Bonuspunkt für Gniezno.

Bartosz Smektala wurde zum vierten Mal polnischer Junioren-Paarmeister • Foto: J.Pabijan

EKSTRALIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Leszno 13 26 +148

2. Gorzow 13 21 +63

3. Wroclaw 13 18 +74

4. Czestochowa 12 17 +14

5. Torun 12 13 –39

6. Tarnow 12 8 –98

7. Grudziadz 12 8 –106

8. Zielona Gora 12 7 –56

2. Liga

11. Runde - 28.7.: Kolejarz Rawicz, 42 Punkte (Lidsey 11, Balinski 10, Pawlak 8); Stal Rzeszow,

47 (Jedrzejak 13, N.Morris 10, Baran 10, Porsing 9). Bonuspunkt für Rzeszow.

Ostrovia Ostrow, 51 Punkte (Suchecki 11, B.Pedersen 10, Brzozowski 9, Dolny 8); Kolejarz Opole,

39 (Wölbert 3-1-2-1-3-2=12, Polis 11). Bonuspunkt für Ostrow.

P.S.Z. Poznan, 54 Punkte (Bellego 13, F.Jakobsen 10, Borodulin 9, Kajzer 9); Polonia Bydgoszcz,

36 (Bergé 10, Ajtner-Gollob 10, Grobauer 1-0-3-0-3=7). Bonuspunkt für Poznan.

14. Runde (vorverlegt): Stal Rzeszow, 58 Punkte (Jedrzejak 14, N.Morris 11, Baran 10, Porsing 10);

Polonia Bydgoszcz, 32 (Ajtner-Gollob 14, Ivacic 7, Grobauer 1-2-1-1-A-1=6). Bonuspunkt für Rzeszow.

12. Runde - 12.8.: K.S.M. Krosno, 39 Punkte (Tschalow 15, P.Hansen 9, Franc 8); Ostrovia Ostrow,

51 (Klindt 13, Suchecki 10, Gafurow 9, B.Pedersen 8). Bonuspunkt für Ostrow.

Polonia Bydgoszcz, 40 Punkte; Unia Kolejarz Rawicz, 0 – technische Niederlage. Die Gäste kamen

nicht komplett (ein polnischer Fahrer zu wenig) nach Bydgoszcz. Bonuspunkt für Bydgoszcz.

Stal Rzeszow, 59 Punkte (Jedrzejak 11, N.Morris 11, Mazur 11, Baran 10, Porsing 8); P.S.Z. Poznan,

31 (F.Jakobsen 11). Bonuspunkt für Rzeszow.

1. LIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Lublin 12 25 +197

2. Gniezno 12 20 +73

3. Daugavpils 12 19 +7

4. Rybnik 12 17 +150

5. Gdansk 11 11 +36

6. Lodz 10 6 –31

7. Pila 10 4 –128

8. Krakow 11 3 –304

2. LIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Rzeszow 11 26 +165

2. Ostrow 11 24 +153

3. Rawicz 11 13 +15

4. Opole 10 9 –37

5. Poznan 10 8 –60

6. Bydgoszcz 11 8 –132

7. Krosno 10 2 –104

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 39


INTERNATIONAL

Teammeisterschaft (Speedwayliga)

Entscheidende Phase

Die Hauptrunde der russischen Speedwayliga kommt in die entscheidende

Phase. Die noch ungeschlagene Mannschaft von Turbina Balakowo

fuhr am 25. Juli in Wladiwostok gegen das Team von Wostok und erlitt ihre

erste Niederlage. Die Gastgeber kontrollierten von Anfang an den Rennverlauf.

Nach vier Läufen führten sie mit 17:7. In Heat 9 setzte Teammanager

Waleri Gordejew Wiktor Kulakow als Joker ein. Der 23-Jährige kam als

Erster ins Ziel und Balakowo holte einen 7:2-Sieg. Die Riposte der Gastgeber

kam prompt und Wostok erzielte zweimal ein 4:2. In Heat 12 erkämpften

die Gäste zwar einen Doppelsieg, aber am Ende unterlagen sie mit

39:54 deutlich.

Am gleichen Tag duellierten sich in Togliatti die Teams von Mega-Lada und

Oktjabrskij. Die Mannschaft aus Togliatti galt als haushoher Favorit, aber

sie unterschätzte die Gäste. Der Rennanfang verlief für die Gastgeber

planmäßig. Nach fünf Rennen lag Mega-Lada mit 19:11 in Führung, doch

dann schickte Manager Flur Kalimullin Denis Gizatullin als Joker ans Startband.

Der 35-Jährige gewann den Lauf vor seinem Teamkameraden Arslan

Fajzulin. STK Oktjabrskij erzielte einen 8:1-Sieg und Mega-Lada hatte nur

noch einen Zähler Vorsprung. Im darauffolgenden Rennen konnten sich

die Gastgeber revanchieren, denn Jewgeni Saidullin und Renat Gafurow

siegten doppelt. Doch die Mannschaft aus Baschkirien gab nicht auf. In

Heat 10 fiel Andrej Kudrjaschow mit technischen Problemen aus, was Marat

Gatijatow und Nikita Zubarew ausnutzten und ein 5:1 erkämpften.

Nach 13 Läufen führte Mega-Lada mit 41:40 knapp und im nächsten Heat

sorgte Oktjabrskij für eine Überraschung. Gatijatow und Fajzulin kamen

gut aus den Bändern und lagen zunächst in Führung. Gafurow wollte in

der zweiten Kurve an Gatijatow vorbeiziehen, verlor jedoch dabei die Kontrolle

über seine Maschine und stürzte. Der Lauf wurde abgebrochen und

der Fahrer von Mega-Lada disqualifiziert. Im Re-run holten die Gäste ein

4:2 und Oktjabrskij übernahm sensationell die Führung. In Rennen 15 legte

Kudrjaschow den besten Start hin und holte 3 Punkte. Gizatullin griff

den Fahrer von Mega-Lada immer wieder an, kam aber nicht vorbei. Da Roman

Lachbaum den jungen Zubarew in Schach halten konnte, erzielte

Togliatti ein 4:2 und holte letztendlich mit 47:46 einen knappen Gesamtsieg.

Am 3. August trafen beide Mannschaften in Oktjabrskij wieder aufeinander.

Die Gastgeber hofften, dass sie sich beim Team aus Togliatti für ihre

Niederlage revanchieren können. Nach sechs Läufen sah es sogar danach

aus, denn STK führte mit 20:16. Doch im darauffolgenden Lauf kam es zwischen

Gafurow und Gizatullin zu einer Kollision und der Leistungsträger

der Gastgeber erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Da Gafurow ausgeschlossen

wurde, erzielte Oktjabrskij ein 4:2, aber das war ein Pyrrhussieg. In

den Reihen des Gastgeberteams machte sich Verunsicherung breit und

die Stimmung kippte. Mega-Lada erzielte gleich danach zwei Doppelsiege,

ging in Führung und triumphierte schließlich mit 52:38 deutlich.

Ergebnisse - 25.7.: Wostok Wladiwostok, 54 Punkte (Logatschew 12, Karion 5, Tarasenko 15, Hvan

1, P.Laguta 12, Kotlar 9); SK Turbina Balakowo, 39 (Tschalow 7, Kusnetzow 0, Borodulin 10, Morozow

0, Bogma 8, Kulakow 14).

Mega-Lada Togliatti, 47 Punkte (Darkin 1, Monachow 1, Kudrjaschow 14, Bolschakow 2, Gafurow

10, J.Saidullin 12, Lachbaum 7); STK Oktjabrskij, 46 (Kononow 6, Zubarew 5, Gatijatow 11, Sujew 1,

Fajzulin 4, Gizatullin 19).

3.8.: STK Oktjabrskij, 38 Punkte (Kononow 12, Zubarew 5, Gatijatow 8, Nagibin 0, Wlasow 3, Fajzulin

9, Gizatullin 1); Mega-Lada Togliatti, 52 (Darkin 0, Bolschakow 2, Gafurow 10, Monachow 7,

Kudrjaschow 14, J.Saidullin 6, Lachbaum 13).

SPEEDWAYLIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Balakowo 5 8 +41

2. Wladiwostok 5 6 +15

3. Togliatti 5 6 +12

4. Oktjabrskij 5 0 –68

RUSSLAND

1. Liga - Salawat

Titel für Togliatti

Am 18. und 19. Juli kämpften in Salawat zehn Mannschaften um den Meistertitel

der 1. Liga. Die meisten Teilnehmer am Prädikat waren entweder

ehemalige Aktive oder Nachwuchspiloten oder Fahrer, die sich in ihrer

Freizeit mit Speedway beschäftigen. Am ersten Renntag fand ein Semifinale

statt. An den Start der einzigen Qualifikationsrunde gingen sechs

Teams, wobei drei von ihnen ins Finale

einziehen konnten. Das Rennen

musste nach zwölf Läufen wegen

Regen abgebrochen werden.

Sieger wurde die Mannschaft aus

Luchowitsy, die sich aus Eisspeedwayfahrern

aus Podmoskowje zusammensetzte.

Mit dabei war unter

anderem Sergej Makarow, der

zwei Läufe absolvierte und 3 Punk-

te erzielte. Die Teams aus Ljubertsy und Togliatti belegten Rang 2 bzw.

3 und gesellten sich zu den Finalteilnehmern.

Auch am nächsten Tag war es den Organisatoren nicht gelungen, das Finale

bis zum Ende auszutragen. Wegen einbrechender Dunkelheit musste es

nach 14 Heats abgebrochen werden. Sieger des Finals wurde das Team

aus Togliatti, das insgesamt 16 Punkte erzielte. Leistungsträger der

Mannschaft war Ilja Bondarenko. Der mittlerweile 36-Jährige war vor Jahren

einer der besten Speedwayfahrer von Mega-Lada. Platz 2 sicherte sich

das Duo von Sankt Petersburg, während Sibir Nowosibirsk sich mit der

Bronzemedaille begnügen musste. Der Titelverteidiger Start Krasnokamsk

belegte am Ende Gesamtplatz 4.

Ergebnisse - Finale - Salawat - 19.7.: 1. GBU STSch Togliatti, 16 Punkte (Denis Belaew 7, Ilja Bondarenko

9); 2. Newa-Speedway Sankt Petersburg, 14 (Ruslan Biktimirow 11, Daniil Zelenskij 3); 3. Sibir

Nowosibirsk, 13 (Iwan Lwow 9, Igor Artemenko 4); 4. Start Krasnokamsk, 12 (Alexej Simikow 3,

Iwan Simikow 9, Konstantin Kulagin 0); 5. Speedway Salawat, 10 (Pawel Nagibin 8, Kyrill Kazakow

0, Nikita Pawlow 2); 6. Zibrow-STK Luchowitsy, 8 (Wjatscheslaw Rogoschin 7, Dmitri Senin 0, Sergej

Makarow 1); 7. Zvezda Ljubertsy, 7 (Jegor Jegorow 2, Artjom Kutuzow 2, Rusan Achtjamow 3).

Semifinale - Salawat - 18.7.: Qualifiziert für Finale: 1. Zibrow-STK Luchowitsy, 17 Punkte (Rogoschin

7, Senin 7, S.Makarow 3); 2. Zvezda Ljubertsy, 15 (Jegorow 5, Kutuzow 2, Achtjamow 8);

3. GBU STSch Togliatti, 13 (Belaew 7, Upolownikow 0, Bondarenko 8).

Ausgeschieden: 4. Irtysch Omsk, 13 (Wassili Krasnokutskij 10, Andrej Tscherepanow 3); 5. Fortuna

Weliki Nowgorod, 8 (Mikhail Below 5, Nikolaj Makarow 3); 6. Speedway Salawat, 5 (Kyrill Kazakow

4, Nikita Pawlow 1).

Laguta für Mega Lada

Artem Laguta teilte Ende des vergangenen Jahres mit, dass er nicht an der

russischen Teammeisterschaft teilnehmen wird, doch vor kurzem änderte

der Pilot seine Meinung. Am 10. Juli gab der Verein aus Togliatti nämlich

bekannt, dass der GP-Teilnehmer mit Mega-Lada einen Vertrag unterschrieben

hatte und in der entscheidenden Phase der Meisterschaft die

Mannschaft unterstützen wird. • Georg Dobes

Extraliga - 6. Lauf - Zarnovica - 5.8.2018

Abstecher

Das sechste Rennen der tschechischen Extraliga fand in der Slowakei

statt, aber die Veranstaltung musste schon nach zwölf Läufen wegen Regen

abgebrochen werden. Vor dem dritten Durchgang fing es an, leicht zu

regnen, nach Heat 12 kam noch ein Hitzegewitter hinzu. Man plante, das

Rennen später fortzusetzen, aber der Regen hörte nicht auf.

Zum ersten Mal in dieser Saison konnte das Team von Zarnovica Martin

Vaculik einsetzen und es wurde gleich konkurrenzfähig. Der GP-Teilnehmer

siegte im Auftaktlauf und David Pacalaj meldete sich in Heat 3 als Erster

im Ziel. Nach dem ersten Durchgang lag allerdings die Mannschaft von

Zlata Prilba mit 8 Zählern in Führung. Die Gastgeber setzten im zweiten

Durchgang Reservist Adrian Gala gleich zweimal ein und der Pole holte

4 Punkte, während Vaculik seinen zweiten Dreier erzielte. Nach acht Rennen

führte Pardubice mit 16 Punkten, gefolgt von Zarnovica (13), Prag (10)

und Slany (9). In Lauf 9 bezwang Vaculik Vaclav Milik und kam wieder mit

großem Abstand als Sieger ins Ziel. Im darauffolgenden Heat holte Gala

seinen ersten Sieg. Da Patrik Mikel ohne Punkte ausging, übernahmen

die Gastgeber die Führung (19:18). Danach gingen jedoch Pacalaj und

Tomka leer aus und das Team von Zlata Prilba setzte sich wieder an die

Spitze. Grzegorz Zengota gewann Heat 11 und Hynek Stichauer kam im

nächsten Rennen hinter Jakub Jamrog als Zweiter ins Ziel. Da Eduard

Krcmar in Lauf 10 für Slany als Joker fuhr und Zweiter wurde, überholte

seine Mannschaft die Prager und nach zwölf Heats lag sie nur einen Punkt

hinter den Gastgebern (18:19). Pardubice brachte es auf 23 Zähler und

konnte sich später feiern lassen. Das Team von Marketa erkämpfte auf der

400 Meter langen Bahn nur 14 Punkte und seine Chance, den Titel erfolgreich

zu verteidigen, ist deutlich kleiner geworden. • Georg Dobes

Ergebnis: 1. Zlata Prilba Pardubice, 23 Punkte (Mikel 1, Milik 7, Zengota 9, Stichauer 6, Novak N);

2. SC Zarnovica, 19 (Tomka 0, Pacalaj 3, Valkovic 0, Vaculik 9, Gala 7); 3. AK 3ton Slany, 18 (Simota

3, Jamrog 7, Krcmar 8, Chlupac 0); 4. Marketa Prag, 14 (Kus 2, Holub 2, Kvech 3, Smetana 2, Franc 5).

EXTRALIGA

Pl./Club R P Ges.

1. Pardubice 6 20 202

2. Prag 6 16 178

3. Slany 6 16 177

4. Zarnovica 6 8 82

SLOWAKEI

40 BAHNSPORT AKTUELL September '18


TSCHECHIEN

Offene Junioren-Einzelmeisterschaft - Finale 3 - Divisov - 29.7.2018

Filip Hajek Meister

Das dritte Finalrennen des Juniorenwettbewerbes

fand am 29. Juli in Divisov

statt. Filip Hajek galt vor dem Turnier

logischerweise als Favorit, weil er

in Prag und Pilsen ohne Punktverlust

gewonnen hatte. In der Gesamtwertung

hatte der 21-Jährige 5 Zähler Vorsprung

auf Jan Kvech und Petr Chlupac,

aber schon im Auftaktlauf musste sich

der Prager dem Slowaken Jakub Valkovic

beugen. Danach holte er zwei Siege

und konnte bereits nach Heat 15 den Titelgewinn

feiern. Hajek unterlag zwar

Patrik Mikel, konnte aber im Klassement

nicht mehr eingeholt werden,

denn auch Kvech kam vorher hinter

Mikel ins Ziel und hatte nach vier Durchgängen

11 Punkte. Chlupac hatte zu

diesem Zeitpunkt 10 Zähler auf dem

Konto. Nachdem Hajek sich die Goldmedaille

gesichert hatte, war er wohl

dermaßen unkonzentriert, dass er in

Lauf 19 leer ausging. Im Endeffekt belegte

der neue Juniorenmeister in Divisov

Tagesrang 5.

Eine starke Leistung zeigte Patrik

Mikel. Der 19-Jährige erzielte auf der

350 Meter langen Bahn ein makelloses

Punktemaximum. Da der Fahrer von

Zlata Prilba beim Finalrennen in Pilsen

stürzte, hatte er keine Chance mehr,

den Titel zu holen. Am Ende wurde

Mikel Gesamtvierter. Jan Kvech kam in

Divisov auf 14 Punkte. Das 16-jährige

Supertalent erkämpfte in der Gesamtwertung

insgesamt 39 Punkte und holte

die Silbermedaille. Der junge Prager

triumphierte gleichzeitig in der U19-

Meisterschaft.

Petr Chlupac wurde in Divisov Tagesdritter, aber vorher musste der

16-Jährige ein Stechen gegen den punktgleichen David Pacalaj bestreiten.

Da der Slowake stürzte, wurde der Zusatzlauf abgebrochen. Chlupac

wurde Gesamtdritter und holte im U19-Prädikat den Vizemeistertitel,

während Pacalaj Bronzesieger wurde. • Foto: Niklas Breu

Ergebnis: 1. Patrik Mikel, 15 Punkte; 2. Jan Kvech, 14; 3. Petr Chlupac, 12+3; 4. David Pacalaj, SK,

12+D; 5. Filip Hajek, 10; 6. Daniel Klima, 9; 7. Jan Mihalik, SK, 8; 8. Jakub Valkovic, SK, 6; 9. Josef

Novak, 6; 10. Daniel Silhan, 6; 11. Jan Macek, 6; 12. Pavel Kuchar, 5; 13. Pavel Cermak, 4; 14. Frantisek

Klier, 2; 15. Roman Marek, 1; 16. Michal Bastecky, 0; 17. Michal Tomka, SK, 0.

Endstand nach 3 Rennen: 1. Hajek, 40 Punkte; 2. Kvech, 39; 3. Chlupac, 37; 4. Mikel, 35; 5. Pacalaj,

35; 6. Mihalik, 27; 7. Valkovic, 23; 8. Klima, 20; 9. Kuchar, 15; 10. Jarno de Vries, NL, 14.

Ferner: 14. Richard Geyer, D, 9; 23. Sindy Weber, D, 0.

U19-Meisterschaft-Endstand: 1. Kvech, 39 Punkte; 2. Chlupac, 37; 3. Pacalaj, 35; 4. Mihalik, 27;

5. Valkovic, 23; 6. Klima, 20; 7. Kuchar, 15; 8. de Vries, 14; 9. Silhan, 13; 10. Klier, 8. Ferner: 17. Sindy

Weber, D, 0.

Paarmeisterschaft - Liberec - 4.8.2018

Milik/Stichauer Meister

Vaclav Milik und Hynek Stichauer sind neue tschechische Paarmeister.

Das Duo von Zlata Prilba hatte in Liberec nach fünf Starts 23 Punkte, aber

in Heat 20 trennte Ondrej Smetana die Fahrer aus Pardubice und erzwang

damit ein Stechen gegen Olymp Prag. Das Team vertrat im Finale das

Sportzentrum des Innenministeriums und setzte sich aus Josef Franc und

Matej Kus von AK Marketa zusammen. Letzterer kam allerdings nicht zum

Einsatz, weil Eduard Krcmar von AK Slany die Mannschaft verstärkte. Im

Zusatzlauf konnte sich dann Milik gegen Krcmar durchsetzen. Die Bronzemedaille

sicherten sich die Prager Zdenek Holub und Michal Skurla, die

allerdings in Liberec unter dem Namen Trebusice fuhren.

Nach dem Finale wurde noch der Emil-Sova-Memoriallauf ausgetragen.

Sieger wurde Vaclav Milik, der Ondrej Smetana, Matej Kus und Zdenek Simota

auf die Plätze verwies. • Texte: Georg Dobes

Ergebnis: 1. AMK Zlata Prilba Pardubice, 27+3 Punkte (Vaclav Milik 17+3, Hynek Stichauer 10);

2. Olymp Prag, 27+2 (Eduard Krcmar 17+2, Josef Franc 10, Matej Kus N); 3. KFPD Trebusice, 20 (Zdenek

Holub 8, Michal Skurla 12); 4. PK Pilsen, 17 (Zdenek Simota 5, Ondrej Smetana 12); 5. AK Marketa

Prag, 15 (Jan Kvech 10, Petr Chlupac 5); 6. AK Brezolupy, 13 (Martin Gavenda 3, Patrik Mikel

10); 7. AK Slany, 7 (Roman Cejka 4, Michal Dudek 3).

Landespokal

Ergebnisse - Runde 5 - Pilsen - 21.7.: 1. Zdenek Simota, 15 Punkte; 2. Michal Skurla, 14; 3. Jan

Kvech, 13; 4. Ondrej Smetana, 11; 5. Michael Hadek, 11; 6. Patrik Mikel, 10; 7. David Pacalaj, SK, 10;

8. Zdenek Holub, 10; 9. Hynek Stichauer, 9; 10. Jaroslav Petrak, 8; 11. Petr Chlupac, 7; 12. Roman

Cejka, 6; 13. Sjoerd Rozenberg, NL, 5; 14. Daniel Silhan, 5; 15. Jakub Valkovic, SK, 5; 16. Daniel Klima,

3; 17. Jarno de Vries, NL, 3; 18. Frantisek Klier, 0; 19. Lukas Vinter, 0.

Runde 6 - Koprivnice - 11.8.: 1. Simota, 15 Punkte; 2. Skurla, 13+3; 3. Michal Tomka, SK, 13+2;

4. Martin Gavenda, 12; 5. Petrak, 10; 6. Mikel, 10; 7. Klima, 9; 8. Valkovic, 9; 9. Martin Mejtsky, 6;

10. Sindy Weber, D, 6; 11. Filip Hajek, 5; 12. Jan Macek, 4; 13. Roman Marek, 4; 14. Silhan, 3; 15. Michal

Bastecky, 1.

Stand nach 6 Rennen: 1. Simota, 125 Punkte; 2. Skurla, 91; 3. Z.Holub, 89; 4. Kvech, 82; 5. Smetana,

77; 6. Stichauer, 75; 7. Petrak, 67; 8. Gavenda, 64.

Nationale Meisterschaft - 2. Lauf - Tayac

Wieder Mathieu

Trésarrieu

Am 28. Juli fand der zweite Lauf zur französischen

Meisterschaft in Tayac statt.

Genauso wie bereits beim ersten Lauf in

Morizes konnte sich Weltmeister Mathieu

Trésarrieu in der Klasse Elite durchsetzen.

• Daniel Becker; Foto: Ubbo Bandy

Ergebnisse - Elite: 1. Mathieu Trésarrieu; 2. Jerôme Lespinasse;

3. Stéphane Trésarrieu; 4.Gabriel Dubernard;

5. Gaetan Stella; 6. Anthony Chauffour; 7. Maeron Hermès;

8. Julien Cayre; 9. John Bernard; 10. Richard de

Biasi.

National: 1. Jordan Dubernard; 2. Alexandre Dubrana;

3. Enzo Dubernard; 4. Baptiste Comblon; 5. Steven Labouyrie;

6. Thomas Valladon; 7. Steven Goret; 8. Benjamin

Cambe; 9. Kevin Elliau.

Sidecar: 1. Grenier/Bertonèche; 2. Comblon/Agez;

3. Betous/Betous.

FRANKREICH

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Bahnsport-aktuell-Unfallkonto“ Raiffeisenbank Rodenbach IBAN DE28 5066 3699 0000 0495 57

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 41


VORSCHAUEN

8.9. HERXHEIM

ADAC-BUNDESENDLAUF

Der ADAC Bahnsport Bundesendlauf gastiert dank der Unterstützung des

ADAC Pfalz am 8. September im Waldstadion in Herxheim. Die besten

deutschen Nachwuchspiloten kämpfen am Samstag, 8. September, beim

ADAC Bundesendlauf in Herxheim um den Titel des ADAC.

Sämtliche Juniorenklassen von 80 bis 250 ccm sowie die Fahrer der

U21-Klassen auf den 500-ccm-Maschinen werden an diesem Tag zu Gast

sein, um ihren Saisonhöhepunkt auszutragen. Bei hoffentlich besten

Rennbedingungen sind spannende Rennläufe Rad an Rad garantiert.

Denn im Starterfeld befinden sich Weltmeister und deutsche Meister. Mit

angemeldet ist der frisch gekürte Weltmeister der 250-ccm-Klasse Ben

Ernst, der im polnischen Torun in einem dramatischen Finale den Weltmeistertitel

seiner Klasse erringen konnte. Er wird in der Junior-Klasse C

(250 ccm) unter anderem auf eine alte Herxheimer Bekannte treffen. Celina

Liebmann, die für die Herxheim Drifters in der Vergangenheit auf Punktejagd

ging, wird den Champ herausfordern.

Bei freiem Eintritt will die Motorsportvereinigung Herxheim viele Fans

und interessierte Zuschauer dafür begeistern, das Rennen zu verfolgen.

Gerade die Nachwuchsfahrer bieten bereits packenden Motorsport und

genau das soll dieses Event noch mal extra beweisen. Besondere Unterstützung

erhoffen sich natürlich die Herxheimer Eigengewächse Dustin

Schulz und Tajo-Nicolas Groh, wenn sie in ihren Läufen am Startband stehen.

Bereits ab 10:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Training. Die ersten

Rennläufe starten um 13:00 Uhr.

Termin: 8. September 2018

ADAC-Speedwayrennen Herxheim

Martin Smolinski wird auch in Vechta für Furore sorgen • Foto: Ubbo Bandy

15.9. VECHTA

CHAMPS ALLER KLASSEN

Beim AC Vechta laufen die Vorbereitungen für das Int. ADAC-Sandbahn-

Flutlichtrennen 2018 auf Hochtouren. Am Samstag, 15.9.2018, ist es wieder

soweit. Nachdem der neu aufgestellte Club im vergangenen Jahr gezeigt

hat, was er kann, wird es auch 2018 nicht an Spannung und

Unterhaltung fehlen.

Die Gespanne dürfen in Vechta natürlich nicht fehlen. Mit von der Partie sind

u.a. William Matthijssen/Sandra Mollema (9), Mitch Godden/Paul Smith (5)

und Markus Venus/Markus Heiß (3) • Foto: Ubbo Bandy

Champs aller Klassen – I-Solo, Gespanne, eine Auswahl der B-Lizenz-Solisten

und die Junioren A, B, C – gestalten das Programm. Hier einige Fahrer

als Vorgeschmack: Andrew Appleton, James Shanes, Martin Malek,

Martin Smolinski, Max Dilger, Michael Härtel, Stephan Katt, Zach

Wajtknecht und viele andere. Bei den Gespannen mit dabei: die frischgebackenen

Europameister und seit vielen Jahren Clubfahrer des AC Vechta

William Matthijssen/Sandra Mollema, Mitch Godden, Markus Brandhofer/Markus

Venus, Sven Holstein/Bonita van Dijk, Shane Harvey, Wilfred

Detz und viele andere. Erstmals fahren die vier trainingsschnellsten Gespanne

einen Bahnrekord aus. Der Renntag beginnt um 13:00 Uhr mit

dem Training für alle Klassen. Ab 15:00 Uhr starten die ersten Vorläufe der

Junioren und B-Lizenz. Der Startschuss zu den Hauptrennen erfolgt um

19:00 Uhr

Zum 50. Jubiläum hat sich der AC ein besonderes Highlight einfallen lassen.

Altmeister der 1970er- und 1980er-Jahre auf Nostalgie-Gespannen

mit ihrem brachialen tollen Sound werden bei mehreren Demorunden die

Zuschauer begeistern. Unter anderem sind das: Haudegen Edgar Starke

auf Suzuki, einer der erfolgreichsten früheren Seitenwagenfahrer Egon

Walla auf Yamaha, aus dem Westerwald Kurt Groß auf Honda, der Hamburger

Harald Landmann auf Ex-Werner-Eggert-OL-Weslake und andere.

Der AC Vechta sorgt mal wieder für ein Sandbahnrennen der ganz besonderen

Klasse. Und am Abend wird im großen Festzelt ordentlich gefeiert.

Der Festwirt weist daraufhin, dass nur noch Handgepäck und kleine Rucksäcke

genehmigt sind. Kisten, Fässer, Grills und Co. müssen draußen

bleiben.

Für die Camper stehen die beiden Parkplätze wie immer gegen eine kleine

Nutzungsgebühr von einmalig 15,- Euro zur Verfügung. Ein Stadtbus für

etwaige Shoppingtouren hält ganz in der Nähe des Stadions.

Termin: 15. September 2018

Int. ADAC-Flutlichtrennen Vechta

16.9. SCHEESSEL

SOLO-DM

Am 16. September geht es auf dem Eichenring Scheeßel im wahrsten Sinne

des Wortes wieder rund. Der MSC trägt auf der 1000-Meter-Bahn das Finale

um die Deutsche Meisterschaft der Solofahrer aus. Nach der Rennpause

im Vorjahr, bedingt durch umfangreiche Baumaßnahmen auf dem

Ring, können sich alle Bahnsportfans wieder auf einen spannenden Nachmittag

freuen.

Mit Titelverteidiger Stephan Katt kommt ein alter Bekannter nach Scheeßel.

Er holte hier bereits 2010 den Titel. Aber auch Martin Smolinski, Jörg

Tebbe, Bernd Diener und Co. werden ein Wörtchen mitreden wollen. Mit

Lokalmatador Fabien Neid erhält ein Nachwuchsfahrer die Chance, sich

bei den Großen zu beweisen. Seine Leistungen in dieser Saison lassen

durchaus aufhorchen. Am Ende von zwölf Läufen wird sich zeigen, wer

den Siegerpokal hochstemmen kann.

In Scheeßel wird um die Deutsche Langbahnmeisterschaft gefightet • Foto: Hornig

42 BAHNSPORT AKTUELL September '18


Im Rahmenprogramm hat der MSC Eichenring in Kooperation mit dem AC

Vechta ein sehr starkes internationales Seitenwagen-Feld verpflichtet.

Gibt es mit den drei Erstplatzierten der Europameisterschaft Matthijssen/

Mollema (NL), Godden/Smith (GB) und Venus/Heiß (D) erneut einen Dreikampf

oder können die übrigen Konkurrenten auf der Hochgeschwindigkeitsbahn

ihren Speed ausspielen? Das Ergebnis des Rennens in Vechta

fließt in einer Sonderwertung in Scheeßel mit ein. Ein Superfinale entscheidet

dann über die Top-fünf aus beiden Veranstaltungen. Als kleines

Bonbon für Vechta-Besucher gewährt der Eichenring bei Vorlage der Eintrittskarte

einen Preisnachlass für seine Veranstaltung. Offizieller Beginn

des Renntags ist um 13:00 Uhr, geplante Siegerehrung gegen 16:30 Uhr,

Trainingsbeginn für Frühaufsteher ab 9:00 Uhr.

Termin: 16. September 2018

70. ADAC-Sandbahnrennen Eichenring Scheeßel

16.9. NEUENHASSLAU

GRASBAHN-REVIVAL

Ein (fast) vergessener Club und eine schon vergessene Bahn sind wieder

zurück: Der MSC Neuenhasslau veranstaltet nach elf (!) Jahren Bahnsportpause

endlich wieder ein Grasbahnrennen auf dem neu aufgebauten

Kinzigtalring im Hasselrother Ortsteil Neuenhasslau – DIE HINTER-

HOFWERKSTATT DMV Grasbahnrennen Neuenhasslau am Sonntag,

16. September.

Das Vereinsteam Imanuel Schramm/Herrmann Bacher und sechs weitere

B-Lizenz-Gespanne kommen mindestens sechsmal an den Start

Der Verein bietet dabei eine bunte Mischung mit vier- und dreirädrigen

Fahrzeugen in nicht weniger als acht verschiedenen Klassen. Im Mittelpunkt

stehen – wie früher in Neuenhasslau – die Gespanne, die den dritten

und letzten Lauf des neu geschaffenen Seitenwagen-Hessencups bestreiten.

Sechs B-Lizenz-Gespanne und das Vereinsteam Imanuel

Schramm/Herrmann Bacher kommen mindestens sechsmal an den

Start.

Dazu bestreiten die Quads ihren siebten Meisterschaftslauf der MAXXIS

REIFEN Deutschen DMV Shorttrack Quad Meisterschaft mit Rennen in

sechs Klassen. Dazu kommen die spektakulären Speedkarts, die Zentimeter

über der Bahn durch die Kurven driften. Bahnsportfans treffen in

diesen Klassen „alte Bekannte“ wie Stephan Bischoff, Achim Köhler, Ingo

Duttine oder Horst „Johnny“ Bund wieder.

Das Training beginnt am 16. September um 9:00 Uhr, danach wird schon

der erste Wertungsdurchgang gefahren. Nach der Fahrervorstellung um

13:00 Uhr geht’s weiter.

Bereits am Samstagabend (15. September) findet eine große Speedparty

im Festzelt direkt im Fahrerlager statt – der Eintritt dazu ist frei!

Der MSC Neuenhasslau, der in den letzten drei Jahren große Erfolge mit

der Ausrichtung von Mofarennen hatte, freut sich auf die Rückkehr der

Bahnsportfans!

Termin: 16. September 2018

DMV-Grasbahnrennen + DMV-Shorttrack-Quadmeisterschaft

Kinzigtalring Neuenhasslau

Spannende Zweikämpfe erwarten die Besucher im Marketa-Stadion in Prag

• Foto: Pavel Lebeda

1.10. PRAG/CZ

50. LUBOS-TOMICEK-MEMORIAL

Das traditionelle Lubos-Tomicek-Memorial in Prag findet erneut einen Tag

nach dem Goldhelmrennen in Pardubice statt. Der Prager Markéta-Stadion-Club

lädt somit am Montag, 1. Oktober, ab 18:45 Uhr zum 50. Jubiläum

des Lubos-Tomicek-Memorials ein. Lubos Tomicek galt als der beste

tschechoslowakische Fahrer seiner Zeit. Er war Kapitän der Nationalmannschaft,

die in Göteborg im Jahr 1960 den 3. Platz in der Speedway-

WM erkämpfte und 1963 in Wien bei der WM sogar den 2. Platz errang. Außerdem

war er sechsmaliger Champion seines Landes. Tomiceks

herausragende Karriere endete am 20. Oktober 1968 auf tragische Weise

im Finale des „Goldenen Helmes“ in Pardubice. Nach einer Kollision mit

einem anderen Fahrer verletzte er sich so schwer, dass er noch am selben

Tag im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

Seit 1969 wird ihm zu Ehren, immer am Tag nach dem „Goldenen Helm“,

das Lubos-Tomicek-Memorial im Prager Marketa-Stadion ausgetragen.

Das erste Rennen gewann Barry Briggs. Ivan Mauger siegte viermal. Unter

den weiteren Gewinnern finden sich Namen wie Ole Olsen, Hans Nielsen,

Erik Gundersen, Tomasz Gollob, Tony Rickardsson, Jason Crump, Greg

Hancock und Nicki Pedersen. Die letzten tschechischen Sieger waren Matej

Kus und Josef Franc. In der Vergangenheit nahmen auch deutsche Fahrer

am Rennen teil. Dieses Jahr sind dies Christian Hefenbrock, Martin

Smolinski und Kai Huckenbeck.

Besuchen Sie das Lubos-Tomicek-Memorial und genießen Sie den Aufenthalt

in der historischen Hauptstadt Prag.

Termin: 1. Oktober 2018

Lubos-Tomicek-Memorial Prag/CZ

Verbinden Sie doch einfach mal Speedwayrennen mit Städtereise: Prag hat so viel

zu bieten, dass Sie sich mal Zeit nehmen sollten ... denken Sie daran, dass wir am

3. Oktober einen Feiertag haben • Foto: www.prague.eu

September '18 BAHNSPORT AKTUELL 43


NOTIZEN

Speedway Kidscamp Parchim

Action und Fun für jedermann

Vom 30. Juli bis 3. August fand das traditionelle Speedway-Kidscamp auf dem „Mecklenburgring“

in Parchim statt. In diesem Jahr nahmen 30 Fahrer aus dem In- und Ausland teil. Täglich wurde am

Vor- und Nachmittag insgesamt vier Stunden trainiert. Davor gab es jeweils ein Theorie- und Aufwärmprogramm.

Nicht nur die Kids konnten in der Woche sehr viel dazulernen und viel verbessern,

auch den Eltern und Mechanikern tat die Woche sehr gut. Das Abendprogramm bestand aus

kostenlosem Kinobesuch für alle Fahrer, einer gemütlichen Kanufahrt, Fahrradspeedway und bei

dem sehr heißen Wetter Baden in der Elde. Die familiäre Atmosphäre im Camp ist einzigartig. Es

wurde viel zusammengesessen und viel gelacht. • Text: Christian Seliger; Fotos: Mathias Lehmann

Theorie vor dem Training

Rolf Moster 85 Jahre

Rolf Moster feierte 85. Geburtstag und blickt zurück auf ein ereignisreiches Leben

Der Senior blickt zurück: „Schon früher als Schüler war ich vom Sandbahnsport in Herxheim sehr, sehr begeistert

und fasziniert. Als ich 1959/1960 meine Liebe in Herxheim traf, wurde ich bald von der MSVH „entdeckt“

und engagiert. Zuerst als Rundenzähler mit großen Tafeln und Hinweisschildern (im flotten Anzug).

Das war schon eine Wucht und sehr ungewöhnlich für mich Neuen und Fremden! Karriere machte ich dann als

sehr erfolgreicher Geschäftsführer der MSVH von 1970 bis 1975. Goldpokale, Silbertrophäen und Prominentenanschriften

und Maßnahmen gingen prompt und gut über meinen „Schreibtisch“! Bahnsport aktuell war

natürlich sehr, sehr lange meine Pflichtlektüre und ist sie als 85-Jähriger mit zwei Kindern (Tochter und Sohn)

noch immer. Meines Wissens bin ich schon fast 50 Jahre fleißiger Abonnent. Was wir in den zurückliegenden

Jahrzehnten in Europa alles erlebt haben, ist sehr ungewöhnlich und interessant. Moskau, Polen, England,

Skandinavien, anno 1983 Halbemond mit Speedwayweltmeister Egon Müller und andere unvergessliche Fahrer

und Veranstaltungen. Dass ich als 85-Jähriger gesund und ohne Medikamente leben und fröhlich sein darf,

ist vielleicht auch dem Schicksal, dem normalen Leben und der höheren Macht (Gott) zu verdanken! Die sehr

gelungene Geburtstagszeremonie mit über 20 Gästen fand am 9. Juli im Restaurant Athos in Bad Bergzabern

statt. Ungewöhnliche und prominente Gäste durfte ich gerne und lobenswert hierbei begrüßen.“

Rolf K. Moster, alias Carl Maria von Speyer/Rhein aus dem Kurort Bad Bergzabern

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TERMINE SEPTEMBER + OKTOBER/IMPRESSUM

SEPTEMBER

- alle Termine ohne Gewähr -

1.9. Int. ADAC-Speedwayrennen Cloppenburg „Night of the Fights“

Speedway - offene Veranstaltung

MSC Cloppenburg e.V. im ADAC, Postfach 1430

49644 Cloppenburg, E-Mail: info@msc-cloppenburg.de

www.msc-cloppenburg.de

1./2.9. Deutsche DMV-Shorttrack-Quadmeisterschaft Bad Hersfeld

MSC Bad Hersfeld e.V. im DMV, Vorm Laufholz 1

36251 Bad Hersfeld, Tel. 06621 66102

E-Mail: Elona.Schaefer-Hablesreiter@msc-bad-hersfeld.de

www.msc-bad-hersfeld.de

2.9. 68. ADAC-Grasbahnrennen Schwarme

Langbahn - offene Veranstaltung

MSC Schwarme e.V. im ADAC, Kirchweg 3

27327 Schwarme, Tel. 04258 1576, Fax 04258 983138

E-Mail: marc.wessel@msc-schwarme.de

www.msc-schwarme.de

2.9. 57. Int. ADAC-Grasbahnrennen Zweibrücken

Offene Veranstaltung

MSC Zweibrücken e.V. im ADAC, Kirrberger Str. 6

66482 Zweibrücken, Tel. 06346 2790669

E-Mail: H.Zeiter@gmx.de, www.msc-zweibruecken.de

8.9. ADAC-Speedwayrennen Herxheim

Speedway - offene Veranstaltung

MSV Herxheim e.V. im ADAC, Karl-Neuberger-Straße 2

76863 Herxheim, Tel. 07276 6633

E-Mail: joachimohmer@t-online.de, www.speedway.de

9.9. Int. ADAC-Speedwayrennen Wolfslake „Oberkrämerpokal“

Speedway - EU offen

Speedway Team Wolfslake e.V. im ADAC

Am Krämerwald 6 a, 16727 Wolfslake, Tel. 01520 5357164

E-Mail: info@speedwayteam-wolfslake.de

www.speedwayteam-wolfslake.de

9.9. DMV-Sandbahnrennen Pfarrkirchen

Langbahn - EU offen

RSC Pfarrkirchen e.V. im DMV, Rennbahnstr. 30

84347 Pfarrkirchen, Tel. 08561 4660, Fax 08561 5269

E-Mail: rsc@rsc-pfarrkirchen.de, www.rsc-pfarrkirchen.de

15.9. ADMV-Speedwayrennen Stralsund

Speedway-Junioren-EM - Finale

MC Nordstern Stralsund e.V., Bartherstr. 58

18437 Stralsund, Tel. 03831 292777

Fax 03831 207263, E-Mail: torstenberger@mcn-stralsund.de

www.mcn-stralsund.de

15.9. Int. ADAC-Flutlichtrennen Vechta

Langbahn - offene Veranstaltung

AC Kreis Vechta e.V. im ADAC, c/o Sylvia Wollering

Vossbergstr. 20, 49393 Lohne, Tel. 04442 6539

sylvia@ac-vechta.de, www.ac-vechta.de

16.9. ADAC-Speedwayrennen Brokstedt

Talents Team Trophy 125 ccm + Speedwayliga Nord

MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Postfach 1236

25543 Kellinghusen, E-Mail: speedway@mscbrokstedt.de

www.mscbrokstedt.de

16.9. 70. ADAC-Sandbahnrennen Eichenring Scheeßel

Langbahn - DM Solo

MSC Eichenring e.V. im ADAC, Postfach 1248

27383 Scheeßel, Tel. 04263 3989, Fax 04263 982856

E-Mail: eckhardkoslowski@gmx.de, www.msc-eichenring.de

16.9. DMV-Grasbahnrennen + DMV-Shorttrack-Quadmeisterschaft

Kinzigtalring Neuenhasslau

Grasbahn - offene Veranstaltung

Kontakt: MSC Neuenhasslau 1953 e.V. im DMV

Thomas Schiffner, E-Mail: ts@msc-neuenhasslau.de,

www.msc-neuenhasslau.de

Rennstrecke: Kirchgasse 27, 63594 Hasselroth

22.9. Int. ADAC-Speedwayrennen - Speedway-GP, Teterow

Speedway-WM - Grand Prix 9

ADAC Hansa e.V., Sportabteilung/Veranstalter

Amsinckstr. 39 - 41, 20097 Hamburg

Fax: 040 23919290, E-Mail: adi.schlaak@hsa.adac.de

23.9. ADAC-Speedwayrennen Güstrow

Speedway - Team Cup

MC Güstrow e.V. im ADAC, Plauer Chaussee 4, 18273 Güstrow

Tel./Fax 03843 684685, E-Mail: info@mcguestrow.de

www.mcguestrow.de

28.-30.9. 70. Goldhelm Pardubice

28.9.: U21-WM - Finale 3 • 29.9.: Goldenes Band • 30.9.: Goldhelm

www.zlataprilba.cz

29.9. Deutsche DMV-Shorttrack-Quadmeisterschaft Diedenbergen

MSC Diedenbergen e.V. im DMV

Weilbacher Straße 25, 65719 Hofheim

Tel. 06192 37884 (Clubhaus), 0177 2337561, Fax 06192 38757

E-Mail: vorstand@msc-diedenbergen.de

www.msc-diedenbergen.de

30.9. ADAC-Speedwayrennen Neuenknick

Speedway Team Cup

SC Neuenknick e.V. im ADAC, Am Brokenkamp 9

32469 Petershagen, E-Mail: MarioHauke77@web.de

www.sc-neuenknick.com

30.9. Int. ADAC-Sandbahnrennen Mühldorf

Langbahn-WM - Finale 5

MSC Mühldorf e.V. im ADAC, Postfach 1009

84453 Mühldorf a. Inn, Tel. 08636 5670

Fax 08636 6970807, E-Mail: info@msc-muehldorf.de

www.msc-muehldorf.de

OKTOBER

1.10. 50. Lubos-Tomic-Memorial Prag/CZ, Marketa-Stadion

www.speedway-prague.cz

3.10. Bundesliga-Finale 2 - Heidering Wittstock

1. Speedway-Bundesliga

MSC „Wölfe“ Wittstock e.V. im ADMV

Finkenkruger Str. 49 a, 14612 Falkensee

E-Mail: MSC-Woelfe@speedwayteam-wittstock.de

www.speedwayteam-wittstock.de

3.10. Int. ADMV-Speedwayrennen Meißen „Silberner Stahlschuh“

Speedway - offene Veranstaltung

MC Meißen e.V. im ADMV, Speedwaystadion

Zaschendorfer Straße 77 a, 01662 Meißen

Tel. 03521 7286569, E-Mail: info@mc-meissen-speedway.de

www.mc-meissen-speedway.de

Bahnsport aktuell 10/2018 erscheint am 24. September 2018

IMPRESSUM

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46 BAHNSPORT AKTUELL September '18


28.-30.9. Pardubice/CZ: Speedway-Spektakel x 3

Das Pardubicer „Speedway Weekend“

zieht jährlich tausende Besucher in

seinen Bann, so sicherlich auch in

diesem Jahr. Von Freitag, 28. September,

bis Sonntag, 30. September, finden

wieder die drei traditionellen

Rennen statt.

Am Freitagabend ab 19:00 Uhr kämpfen

die Junioren im dritten und letzten

Finale der diesjährigen WM um den Titel.

Am Samstagnachmittag werden

ab 14:00 Uhr 24 Juniorenfahrer bei

der 44. Ausgabe des Goldenen-Band-

Wettbewerbes miteinander wetteifern.

Weiterer Bestandteil des Rennprogramms

ist der Wettbewerb weiterer

Nachwuchsfahrer in der Klasse

250 ccm um den Jawa Cup.

Der Höhepunkt des Wochenendes

aber wird die 70. Ausgabe des Wettbewerbs

um den Goldenen Helm, der

am Sonntag um 12:00 Uhr startet,

sein.

Der AMK ZP Pardubice wird wieder

versuchen, das Who’s who der Speedwayelite

für dieses Rennen zu verpflichten.

Die Verhandlungen laufen

noch. Natürlich gehören dazu auch einige

deutsche Toppiloten, um die

deutschen Fans nicht zu enttäuschen.

Zahlreiche frühere, vom Club eingeladene

Gewinner des Goldhelms werden

sicherlich ebenfalls vor Ort sein.

Termin: 28. bis 30. September 2018

Int. Goldhelmrennen „Zlata Prilba“

Pardubice

• Fotos: P.Makusev

70. GOLDEN HELMET

CZECH REPUBLIC / SPEEDWAY STADIUM PARDUBICE - SVITKOV

30.9. 12:00

FIM SPEEDWAY U-21 WORLD CHAMPIONSHIP - FINAL 28. 9. 19:00

44. GOLDEN RIBBON / 5. JAWA CUP 250CC 29. 9. 14:00

INFORMATION WWW.ZLATAPRILBA.CZ

TICKETS WWW.TICKETPORTAL.CZ


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