RegioBusiness 12/2018

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RegioBusiness

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INDUSTRIE

Bürger nimmt neue

Linie in Betrieb. SEITE 5

swp.de/regiobusiness

UNTERNEHMEN

LHM feiert 20-jähriges

Bestehen. SEITE 8

DEZEMBER 2018

WELTMARKTFÜHRER

Peter Altmaier kommt zum

Gipfeltreffen. SEITE 15

Nr. 198 / Jg. 17 [1,75 3]

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

FINANZEN

Strategischer

Umbau

Wer fährt?

Und womit?

Die Volksbank Hohenlohe hat

hat ein ganzes Paket von Maßnahmen

auf den Weg gebracht,

um ihre Wettbewerbsfähigkeit

am Markt zu sichern. SEITE 10

Der Wandel in der Mobilität macht auch

vor der Region nicht halt. Was folgt auf Dieselund

Benzinmotoren? Einige Unternehmen und

Institutionen in Heilbronn-Franken entwickeln

kräftig an Alternativen. SEITE 6

SUPER

DIESEL

Illustration: Jörk Meider

BAUSPARKASSE

Angebot für

junge Leute

Schwäbisch Hall führt einen

neuen Tarif für Menschen unter

22 Jahren ein und will damit

Bausparen auch für diese Generation

attraktiv machen. SEITE 23

RÜCKBLICK

Das Jahr hatte

Höhen und Tiefen

Das Wirtschaftsjahr 2018 war

von vielen positiven, aber auch

einigen negativen Momenten geprägt.

Was hat die Unternehmen

in der Region bewegt? SEITE 29

Künftig miteinander

Die Raiffeisenbanken Kocher-Jagst und Bretzfeld-Neuenstein wollen fusionieren.

Es entsteht die drittgrößte Genossenschaftsbank in Hohenlohe-Franken.

Noch im November 2017

wollten die beiden Bankvorstände

Andreas Siebert

und Stefan Häring von einem

Zusammenschluss nichts

wissen. Jetzt sehen die Dinge anders

aus.

Die Raiffeisenbanken Kocher-

Jagst und Bretzfeld-Neuenstein,

werden künftig gemeinsame Sache

machen. Der Zusammenschluss

ist nachvollziehbar, da

die beiden Bankhäuser eine

identische Geschäftskultur pflegen.

Genossenschaftstypisch dezentral

aufgestellt, in der Fläche

verankert und nah an den

Firmen- und Privatkunden in ihren

Geschäftsgebieten.

Der Zusammenschluss nimmt

Formen an. Die Aufsichtsräte

und Vorstände haben die Absichtserklärungen

verfasst, die

Mitglieder sind informiert. Was

noch formell fehlt, ist die Zustimmung

der Generalversammlung

beziehungsweise der Vertreterversammlung.

„Bis zum

Ende des ersten Halbjahrs

2019 wollen wir die Fusion

Abschied: Die Fahnen mit den

bisherigen Namen werden wohl

nicht mehr lange vor den Hauptstellen

wehen.

Foto: Reichert

zum Abschluss bringen“, erklärt

Andreas Siebert, Vorstandschef

der Raiffeiseinbank

Kocher-Jagst. „Sie würde dann

rückwirkend zum 31. Dezember

2018 in Kraft treten.“ Die

konkreten „Verschmelzungsgespräche“

laufen seit September,

erste Umrisse sind benannt.

Die Bank wird unter dem Namen

„Raiffeisenbank Hohenloher

Land“ firmieren. Die wohl

wichtigste Botschaft für die Belegschaften:

Kein Arbeitsplatz

soll abgebaut werden. Die neue

Bank hätte derzeit in 28 Geschäftsstellen

167 Beschäftigte.

„Diese Zahl würden wir sicher

nicht unterschreiten“, sagte Andreas

Siebert gegenüber der

Hohenloher Zeitung.

Wie in anderen Banken auch,

würde die Beratung weiter ausgebaut

und Servicekräfte gekappt,

weil viele Routinegeschäfte

inzwischen online liefen

und die Digitalisierung viel

Geld koste. Stefan Häring, Vorstandsvorsitzender

der Raiffeisenbank

Bretzfeld-Neuenstein:

„Durch den Zusammenschluss

können wir hier deutlich effizienter

werden und Ressourcen

für andere Bereiche freisetzen“.

Die neue Bank hätte nach

derzeitigem Stand eine Bilanzsumme

von 1,03 Milliarden

Euro, vergibt 603 Millionen

Euro an Krediten, bei Einlagen

von 774 Millionen Euro. Die

RB Hohenloher Land hätte etwas

mehr als 25 048 Mitglieder

und betreut dann fast 40 000

Kunden. Andreas Siebert und

Stefan Häring werden wohl das

neue Vorstands-Duo bilden.

Ihre Stellvertreter Martin Krenkler

und Dieter Frölich wollen in

den Jahren 2021 und 2020 in

Ruhestand gehen. „Auch das,

so heißt es aus beiden Häusern,

„sei mit ein Faktor gewesen,

die Fusion jetzt anzupacken.“

Für die beiden künftigen Vorstände

gibt es aber vor allem einen

wesentlichen Grund für die

geplante Fusion: „Wir müssen

mit dem Wachstum der hiesigen

Firmen und den gestiegenen

Anforderungen im Privatkundengeschäft

Schritt halten.“

„Spezialisierung“, erklärt Stefan

Häring, sei deshalb das Gebot

der Stunde und dazu ist

eine bestimmte Mindestgröße

erforderlich.“

ibe/hst

Neue starke

Stimme in Berlin

Professor Harald Unkelbach, der Präsident der Industrie- und

Handelskammer Heilbronn- Franken, wird die südwestdeutsche

Wirtschaft auf Bundesebene vertreten.

Der baden-württembergische

Industrie- und Handelskammertag

hat seine Entscheidung

einstimmig getroffen: Er

schickt Harald Unkelbach, den Präsidenten

der IHK Heilbronn-Franken,

nach Berlin, um die Interessen

der südwestdeutschen Industrie

auf Bundesebene zu vertreten.

Unkelbach freut sich über das Votum:

„Unser starker Standort

braucht eine ebenso starke Vertretung

im Konzert der Länder auf

Bundesebene in Berlin. Vor diesem

Hintergrund freue ich mich

sehr über das Vertrauen der Mitgliederversammlung,

mir diese Aufgabe

einstimmig zu übertragen. Als

Mitglied der Geschäftsführung der

Adolf Würth GmbH & Co. KG und

Vorsitzender der Stiftung Würth begleite

ich den wirtschaftlichen Wandel

schon seit vielen Jahren und

habe auch die Transformation der

Firma Würth quasi von der ,Schraubenhandlung’

bis hin zur heute

weltweit agierenden Würth-Gruppe

mitgestalten dürfen. Gerade am Beispiel

Würth kann man sehen, welches

Potenzial in unseren inhabergeführten

Unternehmen steckt.

Diese Expertise möchte ich nutzen,

um den digitalen Wandel sowie die

Zukunft der Arbeit an der Schnittstelle

zur Bundespolitik in Berlin

proaktiv im Sinne unserer Wirtschaft

an der Basis der Produktivität

anzuschieben.“

pm

Wechsel: Unkelbach geht zum

DIHK nach Berlin. Foto: NPG-Archiv

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02 Politik & Wirtschaft

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Handwerk fit für die Zukunft machen

Vollversammlung der Handwerkskammer tagte in Heilbronn – Themen waren unter anderem Meisterpflicht, Ausbildung und Imagekampagne.

Nach vorne richtete sich der

Blick in der Herbstsitzung

der Handwerkskammer-

Vollversammlung Mitte November

in Heilbronn. So diskutierten die

Mitglieder über die Wiedereinführung

der Meisterpflicht in

Deutschland. Bei der Novelle der

Handwerksordnung 2004 schaffte

die rot-grüne Bundesregierung

die Meisterpflicht in 53 Gewerken

ab. Seitdem benötigen etwa Raumausstatter

oder Fliesenleger keinen

Meistertitel mehr, um sich

selbstständig zu machen. Dadurch

gebe es „qualitativ wie auch

quantitativ weniger Fachkräfte, weniger

Ausbildung und nicht selten

Klagen über Qualitätseinbußen

bei den Handwerksleistungen“,

kritisierte Kammerpräsident Ulrich

Bopp. Er freue sich deshalb,

dass nun eine Arbeitsgruppe der

Koalition im Bundestag prüft, wie

die Meisterpflicht zumindest in einigen

Gewerken wieder eingeführt

werden kann.

Wie das Handwerk aus Arbeitnehmersicht

fit für die Zukunft wird,

führte Vizepräsident Markus May

aus. Als Stellschrauben nannte er

eine hohe Qualität in der Aus- und

Weiterbildung, faire Löhne und

gute Arbeitsbedingungen. Die öffentliche

Wahrnehmung sei angesichts

des drohenden Fachkräftemangels

wichtig. Auch die Eltern

der potenziellen Nachwuchskräfte

müssten noch besser erreicht werden,

fügte Präsident Bopp hinzu:

Oft würden sie ihren Kindern von

einer Zukunft im Handwerk abraten.

„Die handwerkliche Ausbildung

muss sich stetig verbessern

und in der öffentlichen Wahrnehmung

Boden gut machen“, resümierte

May.

Das Image in der Öffentlichkeit

stetig verbessern soll auch die

Imagekampagne des Deutschen

Handwerks. Seit acht Jahren rückt

die Kampagne das Handwerk ins

Licht der Öffentlichkeit, hat zahlreiche

nationale und internationale

Fachpreise gewonnen und

die Wahrnehmung des Handwerks

laut Umfragen deutlich verbessert.

Deshalb stimmten die Mitglieder

der Vollversammlung für

eine Fortsetzung der Kampagne

über das Jahr 2019 hinaus.

FUTURISTISCH Ein Imagebringer

soll auch die Bundesgartenschau

(BUGA) im nächsten Jahr

in Heilbronn werden, auf der sich

das Handwerk mit einem futuristischen

Pavillon in Holzbauweise

präsentieren will. Der Pavillon,

der von der Abstatter Firma Thiele

Holzbau aufgebaut wird, soll die

Ausstellung „Vielfalt des Handwerks“

beherbergen. Dort werden

die 130 Ausbildungsberufe

Engagiert: Ludwig Panter (Mi.) erhielt von Präsident Ulrich Bopp (re.) und Hauptgeschäftsführer Ralf

Schnörr die silberne Ehrennadel der Handwerkskammer für mehr als 35 Jahre Einsatz im Ehrenamt. Foto: Lutz

mit einer Dauerausstellung, Videopräsentationen

und Nachwuchsprojekten

für Schüler vorgestellt.

Auch das Bildungs- und Technologiezentrum

(BTZ) der Handwerkskammer

rüstet sich für die Zukunft.

BTZ-Leiter Johannes Richter

stellte drei neue Maschinen

vor, die für „einen technologischen

Sprung“ sorgen. Noch Ende

dieses Jahres erhält die Holzwerkstatt

eines der derzeit modernsten

Fünf-Achs-CNC-Bearbeitungszentren.

In der Metallwerkstatt werden

eine neue CNC-Drehmaschine

und eine CNC-Fräsmaschine installiert.

Beide verfügen über ein

App-basiertes Steuerungssystem.

FÖRDERN Neu im BTZ ist außerdem

ein spezielles Förderprogramm

im Projekt „Pro Beruf für

Geflüchtete“. Mit „Fit für die Ausbildung“

sollen Flüchtlinge, die

bereits in einer Ausbildung oder

einem Praktikum sind, gezielt unterstützt

werden. In Kleingruppen

von fünf bis acht Teilnehmern lernen

sie etwa in einem Intensivlehrgang

Deutsch und erhalten Grundlagenunterricht

in Mathematik,

Physik oder EDV. Die Kursgebühren

werden zu 80 Prozent vom Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit

und Wohnungsbau bezuschusst.

Bereits in diesem Jahr wurden bisher

neun Prozent der neuen Ausbildungsverträge

– knapp 180 –

von Flüchtlingen unterzeichnet.

„Ein klares Indiz dafür, dass

Flüchtlinge dem Arbeitsmarkt in

Deutschland, insbesondere dem

Handwerk, zugutekommen“,

meinte Ulrich Bopp, der die erfolgreiche

Arbeit der Ausbildungsvermittler

für Flüchtlinge, Figen Sülün

und Peter Bauer, lobte.

Fit für die Zukunft bleibt das Handwerk

auch dank des Einsatzes der

zahlreichen Ehrenamtlichen. Einer

von ihnen bekam für sein langjähriges

Engagement in der Sitzung

die silberne Ehrennadel der

Handwerkskammer von Präsident

Ulrich Bopp verliehen. Mehr als

35 Jahre setzte sich Ludwig Panter

für das Handwerk ein. Bereits ein

Jahr nach seiner Meisterprüfung

zum Zimmerer wurde Panter

1983 Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss

der Zimmerer-Innung

Main-Tauber-Künzelsau.

Von 1995 bis 2008 war er in diesem

Gremium als stellvertretender

Meisterbeisitzer der Arbeitgeberseite

aktiv. Seit 1992 ist der

60-Jährige stellvertretender Obermeister

der Innung. Fast drei Jahrzehnte,

von 1990 bis 2009, war

Panter zudem als öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger

im Zimmerer-Handwerk tätig.

Seit 2006 vertrat der Zimmerermeister

aus Grünsfeld als ordentliches

Mitglied sein Handwerk und

den Main-Tauber-Kreis in der Vollversammlung.

pm/flu

www.hwk-heilbronn.de

STANDPUNKT

Heribert Lohr

verantwortlicher Redakteur

Genossen unter Druck

Der Wettbewerb wird immer härter und

macht dabei auch vor Traditionen nicht

halt. Lange Zeit versuchten die genossenschaftlichen

Banken in der Region den vielfachen

Herausforderungen durch die Digitalisierung

einerseits und der politisch gewollten

Niedrigzinsphase andererseits dadurch

zu begegnen, dass sie mit einer Mischung

aus einem Mehr an Beratung und Marktnähe

ihr historisch gewachsenes und sehr

erfolgreiches Geschäftsmodell „über die

Zeit“ retten wollten.

Am Ende war die Durststrecke dann doch zu

lange, um das Großreinemachen noch länger

hinauszuzögern. Die Volks- und Raiffeisenbanken

straffen ihre Organisationen, stärken

den Vertrieb und den digitalen Zugang.

Mehr als 450 Millionen Euro investiert der

Verband in den Aus- und Umbau einer digitalen

Infrastruktur, auf der die einzelnen Institute

nun ihren hochmodernen Marktauftritt

aufbauen. Gleichzeitig bereinigen die

Geno-Banken ihr angestammtes Terrain. Je

nach Ausgangslage sieht das dann ein

wenig anders aus. Die einen legen an

Größe nach und versuchen Synergien

zu nutzen. So verschmelzen im kommenden

Jahr die Raiffeisenbanken

Kocher-Jagst und die Bretzfeld-Neuenstein

zum drittgrößten genossenschaftlichen

Bankhaus im Hohenlohisch-Fränkischen.

Die VR Bank

Schwäbisch Hall-Crailsheim

Foto: Marc Weigert

macht aus drei Regionalmärkten zwei und

setzt mit dem Ausbau ihrer Kundencenter

zielstrebig auf eine neue Digitalstrategie.

Die Volksbank Hohenlohe hat sich mehr Ertragskraft

auf ihre Fahnen geschrieben.

Dazu hat die älteste Genossenschaftsbank

der Welt (175 Jahre) Kundencenter geschaffen,

ihr Immobiliengeschäft gänzlich neu

ausgerichtet und sich mitten im Jubiläum

von fast zehn Landfilialen verabschiedet.

Auch in Öhringen setzt die Bankspitze gezielt

auf eine „Omnikanalstrategie“.

Das nun so richtig Bewegung aufkommt,

verwundert kaum. Denn aufgrund ihrer

kleinteiligen Struktur bekommen gerade die

Genossenschaftsbanken den Wandel in der

Finanzwelt besonders zu spüren. Denn einerseits

gehört die starke Vor-Ort-Präsenz und

damit die Nähe zu Kunden und Mitgliedern

quasi zur ihrer DNA, andererseits sorgen

eine immer umfangreichere Regulatorik, Ertragsprobleme

aufgrund der niedrigen Zinsen

und das allgemein veränderte Kundenverhalten

letztlich dafür, dass die Schere

von Aufwand und Ertrag immer weiter auseinander

geht. Und so steigt der Druck. „Derzeit

besteht bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken

im Land eine erhöhte Fusionsbereitschaft",

bestätigte jüngst auch Roman

Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen

Genossenschaftsverbandes. Aktuell

gibt es noch 183 eigenständige Genossenschaftsbanken.

Zum Vergleich: Vor zehn Jahren

waren es noch 251. In absehbarer Zeit

werden es wohl nur noch 150 sein. In der

Region Heilbronn-Franken gibt es derzeit 22

Volks- und Raiffeisenbanken, in Bälde sind

es nur noch 20 (Auch Möckmühl und Neudenau

gehen zusammen).

Dabei stehen die Genossen durchaus „sehr

erfolgreich am Markt“. Fast überall sind Zuwächse

bei Einlagen und Kredite zu verzeichnen,

auch die Zahl der Mitglieder

steigt. Nur das Geldverdienen fällt schwer.

Trotzdem sehen Vorstände wie Dieter Karle

(Volksbank Hohenlohe) die Genossenschaftsbanken

in Hohenlohe-Franken „sehr gut

aufgestellt“ und sind sich sicher, der aktuell

schwierigen Phase „erfolgreich begegnen zu

können“. Fusionen sieht auch Eberhard

Spies von der VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim nicht als „das Allheilmittel für

die Zukunft“. Er setzt ganz auf „den engen

und unkomplizierten Kontakt“ zu den Mitgliedern

und Kunden. Eberhard Spies: „Zusammenschlüsse

sind sinnvoll, wenn sie perspektivisch

und dauerhaft Synergien und

Mehrwert bringen. Aber das muss jede Bank

für sich entscheiden.“

Trotzdem dürfte die nächste „Fusionswelle“

nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mehr Beratung, eine strikte Kostendisziplin

und eine angemessene Bepreisung der erbrachten

Service- und Dienstleistungen, reiche

wohl nicht mehr aus, um auf Dauer

wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Impressum

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

E-Mail: h.lohr@swp.de

Telefon: 07951/409-350

Telefax: 07951/409-359

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

Telefon: 07951/409-351

Adina Möller (ina)

E-Mail: a.moeller@swp.de

Telefon: 07951/409-354

Anzeigen

Jörg Heiland (verantw.)

Telefon: 0791/404-260

Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

Telefon: 07951/409-242

Sven Lesch

E-Mail: s.lesch@swp.de

Telefon: 07951/409-241

Telefax: 07951/409-249

Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

Telefon: 07951/409-423

Telefax: 07951/409-429

Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Politik & Wirtschaft 03

IHK erhöht Beiträge

Vollversammung beschließt neuen Umlagesatz in Höhe von 0,19 Prozent.

Ehrung: Till Friedrich (2.v.li.) und Jonas Klöckner (2.v.re.) sind die Besten.

Glückwünsche kamen von IHK-Vizepräsidentin Kirsten Hirschmann und

Dietmar Niedziella, Leiter der Berufsausbildung bei der IHK.

Foto: IHK

Zwei Azubis aus der

Region sind Spitze

IHK ehrte die besten 213 Auszubildenden.

Ende November ehrten die baden-württembergischen

Industrie-

und Handelskammern

ihre 107 erfolgreichsten Azubis.

14 der Besten kommen aus dem

Kammerbezirk Heilbronn-Franken.

Sie alle haben mit der Note

„sehr gut“ und der Höchstpunktzahl

aller Auszubildenden des jeweiligen

Berufs in ganz Baden-

Württemberg abgeschlossen.

„Diese ganz großartige Leistung

unserer Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe

ist die beste Werbung

für die duale Berufsbildung

und für unsere Region“, freut sich

Harald Unkelbach, Präsident der

IHK Heilbronn-Franken. Zwei der

14 Landessieger haben es sogar

noch eine Runde weiter geschafft:

Till Friedrich aus Oberstenfeld,

der bei der Hohenloher Asphalt-

Mischwerke GmbH & Co. KG. in

Bretzfeld zum Verfahrensmechaniker

in der Steine- und Erdenindustrie,

Fachrichtung Asphalttechnik

ausgebildet wurde, und Jonas

Klöckner aus Nistertal, der bei der

Joh. Vögele KG in Lauffen am Neckar

den Beruf des Destillateurs

gelernt hat, durften Anfang Dezember

nach Berlin reisen, um dort

aus den Händen von Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier die

Urkunde als bundesweit Beste ihres

Faches in Empfang zu nehmen.

Friedrich und Glöckner gehören

damit zu den 213 bundesbesten

Azubis, von denen 24 aus

Baden-Württemberg kommen.

Die Ehrung kann im Internet verfolgt

werden.

do/pm

www.dihk.de/bestenehrung

Anfang Dezember tagte die

Vollversammlung der IHK

Heilbronn-Franken im

Heilbronner Haus der Wirtschaft.

Und obwohl die zukunftsträchtige

„Strategie

2020“ mit dem Schwerpunktthema

Digitalisierung auf der

Agenda stand und Nachtrags-

Wirtschaftsplan 2018 sowie

Wirtschaftsplan 2019 verabschiedet

wurden, stand vor allem

ein Thema im Fokus: die Erhöhung

des Beitragsumlagesatzes

ab 1. Januar 2019 auf 0,19

Prozent.

Diesen hatte die Kammer von

0,22 Prozent im Jahr 2011 bis

auf zuletzt 0,16 Prozent abgesenkt.

Im laufenden Wirtschaftsjahr

und in den Prognosen für

die kommenden Jahre muss

die IHK allerdings sinkende Beitragseinnahmen

verkraften.

Trotz Sparmaßnahmen führt

dies zu höheren Jahresfehlbeträgen,

die nicht mehr durch

Entnahmen aus Rücklagen ausgeglichen

werden können,

ohne die Vorgaben des Finanzstatus

zu verletzen.

DISKUSSION Zur Debatte

standen neben der Erhöhung

des Umlagesatzes auf 0,19 Prozent

zwei weitere Vorschläge:

eine Steigerung auf 0,2 Prozent

oder vorerst keine Erhöhung.

In ihren Redebeiträgen zeigten

Digitalisierung: „Wir vernetzen Zukunft“ versprach die IHK an ihrem Gemeinschaftsstand auf

der diesjährigen Hannover Messe. Die weitere Vernetzung der Region war auch im Heilbronner

Haus der Wirtschaft ein zentrales Thema.

Foto: Jürgen Stegmaier

die meisten Vollversammlungsmitglieder

Verständnis für eine

Erhöhung, vor allem um die gemeinsamen

Digitalisierungsmaßnahmen

der IHK in

Deutschland zu finanzieren. Einige

sprachen sich sogar für

die 0,2-Prozent-Variante aus:

In Anbetracht eines erwarteten

Konjunkturabschwungs sei

diese den Mitgliedsbetrieben

leichter zu vermitteln als eine

erneute Beitragsanpassung in

naher Zukunft. Letztlich setzten

sich aber die Befürworter der

leichteren Erhöhung durch: 14

Anwesende stimmten für einen

neuen Umlagesatz von 0,2 Prozent,

34 aber für 0,19 Prozent.

Für 2018 wird ein Jahresfehlbetrag

von 3,1 Millionen Euro

prognostiziert. Zurückzuführen

ist dies vor allem auf Rückzahlungen

von Beiträgen aus den

Abrechnungsjahren 2015 und

2016 und einem gestiegenen

negativen Finanzergebnis. Der

Ausgleich erfolgt durch Entnahmen

aus den Rücklagen, sodass

sich ein planmäßiges Bilanzergebnis

von Null ergibt.

FEHLBETRAG Für das Wirtschaftsjahr

2019 wird ein Jahresfehlbetrag

von 1,65 Millionen

Euro erwartet. Dieser resultiert

im Wesentlichen aus gestiegenen

Aufwendungen im Zusammenhang

mit der Umsetzung

von Digitalisierungsmaßnahmen

der IHK-Organisation,

zusätzlichen hoheitlichen Aufgaben

sowie aus dem durch die

aktuelle Zinssituation geprägten

negativen Finanzergebnis.

Bezüglich der „IHK-Strategie

2020“ wurde beschlossen: Die

bisherige IHK-Position „Wirtschaft

digital“ soll fortgeschrieben,

ein strategiebegleitender

IHK-Beirat eingesetzt, eine „Gigabit-Allianz

Heilbronn-Franken“

initiiert sowie die IT-Strategie

zur Digitalisierung umgesetzt

werden.

pm/flu

www.heilbronn.ihk.de

Digitalisierung wandelt Jobs

NEWSLINE

Rund 65 000 Arbeitsplätze stehen in der Region auf dem digitalen Prüfstand.

VON MARIUS STEPHAN

Besonders in Fertigungsberufen

macht die Technik dem

Menschen Konkurrenz. Die Region

Heilbronn-Franken ist deshalb

besonders vom Wandel in

der Arbeitswelt betroffen.

Genau 17 Prozent Automationspotenzial

bescheinigt der „Job-Futuromat“

der Tätigkeit des Redakteurs.

Diesen Wert verbucht das

Programm des Instituts für Arbeitsmarkt-

und Berufsforschung

(IAB) der Bundesagentur für Arbeit

unter „niedriges Substituierbarkeitspotenzial“.

Der Job des

Journalisten scheint also mehr

oder weniger sicher. In anderen

Branchen sieht es nicht ganz so rosig

aus.

Die Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim stellte

vor Kurzem die prognostizierten

Daten für die Region vor. Überdurchschnittlich

hoch sei der Anteil

an Jobs mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial,

berichtet

Karin Käppel, Vorsitzende der

Geschäftsführung der Agentur für

Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.

Im Landkreis Schwäbisch

Hall fallen 33,4 Prozent der

sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

(26 624 von 79 714

insgesamt, Stand Dezember

2016) in die höchste Kategorie

mit einem Substituierbarkeitspotenzial

von über 70 Prozent. Hinter

dem Begriff versteckt sich die

Quote der berufsspezifischen Tätigkeiten,

die bereits heute von Maschinen

oder Software übernommen

werden können. Noch höher

ist die Quote im Hohenlohekreis:

35,5 Prozent der Beschäftigten

(19 710) liegen hier im hohen Risikobereich.

Der Main-Tauber-

Kreis schneidet mit 31,8 Prozent

(17 097) geringfügig besser ab.

„Substituierbarkeit ist jedoch

nicht gleichbedeutend mit Arbeitsplatzabbau“,

stellt Käppel klar.

Die Potenziale zeigen die technischen

Möglichkeiten auf. „Ob

diese auch realisiert werden,

hängt von vielen Faktoren ab“,

sagt Käppel. Der Durchschnitt der

Berufe mit hohem Substituierungspotenzial

im Land Baden-Württemberg

liegt aktuell bei 27,9 Prozent,

im Jahr 2013 waren es noch

17,4 Prozent.

Generell steigt das Risiko, je einfacher

die Tätigkeit, und je mehr sie

Produktionsprozessen zugeordnet

ist. Im Landkreis Schwäbisch

Hall haben 60 Prozent der „Helferberufe“

ein hohes Risiko, ersetzbar

zu sein, bei „Fachkraftberufen

sind es nur noch 33 Prozent, bei

„Spezialistenberufen“ 18 Prozent

und bei „Expertenberufen“ nur

noch 1 Prozent.

So kann ein Kaufmann für Versicherungen

sein Risiko durch eine

Weiterbildung zum Finanzwirt

und danach zum Betriebswirt von

Zuversichtlich: Elabo-Geschäftsführer Thomas Hösle, Agenturchefin

Karin Käppel, Dietmar Striffler (Elabo) und Petra Fischer (Agentur

für Arbeit, v. li.) sehen in der Digitalisierung Chancen. Foto: Stephan

57 auf 33 Prozent reduzieren. Die

Maxime der Agentur für Arbeit ist

damit klar: „Der Strukturwandel

am Arbeitsmarkt muss durch Weiterbildungsmaßnahmen

aufgefangen

werden. Dafür investieren wir

2019 rund 10 Millionen Euro“, erklärt

Käppel.

Die Agentur präsentierte ihre Daten

im Crailsheimer Unternehmen

Elabo. Geschäftsführer Thomas

Hösle sieht durch die Digitalisierung

neue Möglichkeiten: „Wenn

ich fünf Bürokaufleute habe, in Zukunft

aber nur noch drei brauche,

gewinne ich womöglich zwei Vertriebsmitarbeiter.“

Es komme

ganz darauf an, die Chancen zu ergreifen,

als Unternehmen wie als

Mitarbeiter.

www.arbeitsagentur.de

www.job-futuromat.iab.de

www.elabo.de

Verdienter Ruhestand

TAUBERBISCHOFSHEIM. Wilfried Quenzer war 22

Jahre für saubere Kamine im Kehrbezirk Tauberbischofsheim

zuständig. Jetzt geht der Schornsteinfegermeister

in den Ruhestand. Dank und Würdigung gab’s vom Ersten

Landesbeamten Dr. Ulrich Derpa: Die Schlote der

Stadt kenne der scheidende

Kehrbezirksinhaber

aus dem Effeff,

schließlich blicke er

auf insgesamt 51

Dienstjahre zurück.

Das Foto zeigt (v. li.)

Amtsleiterin Karin

Schulze, Ulrich Derpa,

Harald Englert sowie

Wilfried Quenzer. pm

Immer mehr Gründer

REGION. Während sich die Gewerbeanmeldungen in

Baden-Württemberg in der ersten Jahreshälfte stabilisiert

haben, zeigt die Region Heilbronn-Franken weiterhin

ein positives Bild. Nach Zahlen des Statistischen

Landesamtes Baden-Württemberg wurde in der Region

im ersten Halbjahr gut 3650 Gewerbe angemeldet, was

einem Anstieg von 5,4 Prozent gegenüber dem ersten

Halbjahr 2017 entspricht. Bei den reinen Neugründungen

liegt der Anstieg sogar bei 8,7 Prozent: Fast 2700

Betriebe wurden im ersten Halbjahr in der Region neu

gegründet. Hinsichtlich der Branchenverteilung gab es

keine Veränderungen zum ersten Quartal: Nach wie vor

wird mehr als jedes dritte Gewerbe im Dienstleistungssektor

angemeldet. Jede fünfte Anmeldung kommt aus

dem Einzelhandel, der damit den zweiten Platz knapp

vor dem produzierenden Gewerbe mit knapp 17 Prozent

einnimmt.

pm


04 Industrie

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Die Fünf-Jahres-Strategie geht auf

Recaro Aircraft Seating ist im Aufwind – die Vorbereitungen für den Ausbau des Standortes in Schwäbisch Hall nehmen Form an.

Die Zahlen zeigen es deutlich:

2018 wird ein Rekordjahr

für Recaro Aircraft Seating.

Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte

des Flugzeugsitzherstellers

übersteigt der Umsatz

die Marke von 500 Millionen

Euro – eine Zahl, die nicht nur

den geschäftsführenden Gesellschafter

Dr. Mark Hiller stolz

macht: „Einen so sensationellen

Erfolg erreichen Sie nur mit ebensolchen

Menschen.“

Investitionen in Forschung

führen zu Rekordgewinn

Das kräftige Wachstum ist eine Bestätigung

der Fünf-Jahres-Strategie

des Unternehmens. Zu deren

Beginn 2013 lag der Umsatz noch

bei gut 330 Millionen Euro und

die Zahl verkaufter Sitze betrug

knapp 80 000 Stück. Die aktuellen

Zahlen stehen für ein seitdem

konstantes Wachstum. Als einen

Grund für den Erfolg sieht der geschäftsführende

Gesellschafter

Dr. Mark Hiller hohe Investitionen

unter anderem in die Forschung

und Entwicklung: „500

Entwicklung: Innovationen wie der Flugzeugsitz BL3710 für Kurz- und Mittelstreckenflüge tragen zum

höchsten Umsatz in der Firmengeschichte bei.

Foto: Recaro Aircraft Seating

hochqualifizierte und motivierte

Menschen umfasst unser globales

R&D-Team, das in den vergangenen

fünf Jahren zum Beispiel den

„hygienic seat“, der den German

Innovation Award 2018 gewonnen

hat, neben 14 weiteren Innovationen

auf den Weg gebracht hat.“

Für diese Innovationskraft, aber

auch für herausragende Qualität,

hohe Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit

landet Recaro regelmäßig

in den Top-Bewertungen von Airbus

und Boeing.

„Dass wir bereits im noch laufenden

Geschäftsjahr erstmals die

Umsatzmarke von 500 Millionen

Euro mit aktuell über 110 000 Sitzen

überschreiten, hat mehrere

strategische Gründe“, erklärt Peter

Müller, Executive Vice President

Finance & Administration.

„Es war richtig, dass wir uns nicht

auf der Marktführerschaft im Bereich

Economy Class Sitze ausgeruht

haben, sondern verstärkt wieder

in das Business Class Geschäft

eingestiegen sind.“

Auch dass Recaro heute kundenund

serviceorientierter ist als je

zuvor, ist eine Folge positiver Veränderungen

im Unternehmen weltweit.

Während der vor fünf Jahren

gestartete Aufbau der Präsenz in

China bereits große Erfolge für

den asiatischen Markt verbuchen

kann, wird das Geschäft in Lateinamerika

derzeit noch ausgebaut.

Und auch am Unternehmenssitz in

Schwäbisch Hall werden die Weichen

für weiteres Wachstum gestellt.

Die Planungen und Vorbereitungen

für den Standortausbau

in der Daimlerstraße nehmen

deutlich Form an: Für das Großprojekt

„space2grow“ hat Recaro

vor Kurzem die 3000 Quadratmeter

große Fläche der Möbel AS

Handels GmbH erworben. Die

Übergabe der Fläche ist für Ende

2020 geplant, bis dahin läuft der

Möbelverkauf weiter.

Das Gelände des Möbelhauses befindet

sich in Laufnähe des Hauptgebäudes

von Recaro Aircraft Seating.

Bei den 3000 Quadratmetern

handelt es sich daher um eine

Schlüsselfläche für den Ausbau

des Firmensitzes.

Zweistelliger Millionenbetrag

für Schlüsselfläche

Mark Hiller sieht im Grundstückserwerb

einen Meilenstein. „Nach

mehreren Jahren mit konstantem

Wachstum bei Umsatz, Produktionsmenge

und Mitarbeiterzahl

brauchen wir jetzt einfach mehr

Platz“, erklärt er. „Deshalb haben

wir umliegende Grundstücke und

Gebäude für einen zweistelligen

Millionenbetrag erworben. Eine

ähnlich hohe Summe investieren

wir in den nächsten Jahren in Neubauten

und Sanierungen.“ Anfang

2019 soll mit dem ersten Bauabschnitt

begonnen werden, die Erweiterung

ist auch ein Bekenntnis

zum Standort Schwäbisch Hall

und der Region.

pm

www.recaro-as.de

Fabrik des Jahres

Die Gerhard Schubert GmbH in Crailsheim überzeugt mit Innovationsfähigkeit, Qualität und dem

Umgang mit den Mitarbeitern. Auch Ausbildung wird im Unternehmen groß geschrieben.

Minus: Die Mitarbeiterzahl beim Experten für Explosionsschutz war in

den letzten neun Monaten rückläufig.

Foto: NPG-Archiv

Insgesamt ein

leichtes Plus

R. Stahl: Zwischenmeldung zum dritten Quartal.

Das bisherige Jahr verläuft moderat

für den Explosionsschutz-Experten

R. Stahl aus Waldenburg.

Im dritten Quartal hat

das Unternehmen den Umsatz im

Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent

auf 69,8 Millionen Euro gesteigert.

Sehr gut entwickelten

sich dabei die Regionen Deutschland

und Amerika. In Deutschland

wurde etwa mit einem Plus

von 27,6 Prozent ein Umsatz von

19,5 Millionen Euro erzielt. Die

Zentralregion – bestehend aus

Afrika und Europa ohne Deutschland

– verzeichnete einen Umsatzrückgang

um 6,1 Prozent auf 28,9

Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten des

Berichtsjahres steigerte R. Stahl

den Umsatz insgesamt um 3,9 Prozent

auf 206 Millionen Euro. Der

Auftragseingang lag mit 205,6 Millionen

Euro um 7,5 Prozent hinter

dem des Vorjahreszeitraums. Im

Vorjahr hatte allerdings das hohe

Niveau der Bestellungen aufgrund

kundenseitiger Verzögerungen

bei der technischen Auftragsklärung

vor allem einen Anstieg des

Auftragsbestands zur Folge.

Die Gesamtleistung hat der Explosionsschützer

in den ersten neun

Monaten des Jahres um 1,7 Prozent

auf 206,1 Millionen Euro gesteigert.

Der Personalbestand ist

rückläufig, zum Ende des Berichtszeitraumes

zählte das Unternehmen

1708 Mitarbeiter, im Vorjahr

waren es noch 1763. pm

www.r-stahl.com

Zum ersten Mal nahm die

Gerhard Schubert GmbH

am Wettbewerb „Fabrik

des Jahres“ teil und überzeugte

direkt: Die Jury zeichnete den

Standort Crailsheim mit dem

Gesamtpreis aus. Damit würdigte

sie unter anderem die Innovationsfähigkeit,

die Qualität

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

und den wertschätzenden

Umgang mit den

Mitarbeitern.

„Wir freuen uns sehr über

diese renommierte Auszeichnung.

Besonders stolz macht es

uns, dass uns die Jury gleich

bei der ersten Teilnahme zum

Gesamtsieger kürte“, so Jörg

Brenner, kaufmännischer Leiter

der Gerhard Schubert

GmbH. Eigentlich wollte der

Crailsheimer Verpackungsmaschinenhersteller

eine Benchmark

haben, um damit seine

Prozesse weiter zu verbessern.

Denn es gehört schon immer

zur Philosophie des Unternehmens,

sich ehrgeizige Ziele zu

setzen und Dinge auf den Prüfstand

zu stellen.

In ihrer Begründung hoben die

Juroren aus Wirtschaft und Wissenschaft

hervor, dass Schubert

innovativ vorausdenkt, hohe

Fertigung: Aus Überzeugung produziert das Unternehmen schon immer ausschließlich in Deutschland.

Langjährige Partnerschaften mit den Lieferanten sorgen für Flexibilität. Foto: Gerhard Schubert GmbH

Leistungskennzahlen aufweist

und die Digitalisierung vorantreibt.

Als weitere Stärke bezeichnete

die Jury das enge Zusammenspiel

mit den Lieferanten.

„Wir produzieren aus Überzeugung

ausschließlich am

Standort Deutschland und setzen

auf langjährige Partnerschaften“,

unterstreicht Ralf

Schubert, geschäftsführender

Gesellschafter. „Das schafft Vertrauen

und eine Basis für Flexibilität.“

Wesentlich zum Erfolg des Unternehmens

tragen auch die

Mitarbeiter bei. Alleine am

Standort in Crailsheim sind es

mittlerweile rund 850, darunter

auch 29 Nachwuchskräfte,

die im September ihre Ausbildung

begonnen haben. Nach

den ersten 100 Tagen bei Schubert

ziehen die Azubis eine positive

Bilanz: Arlind Dashi macht

die Ausbildung zur Fachkraft

für Lagerlogistik: „Es hat für

mich von Anfang an gepasst.

Mir gefällt es, dass alles so gut

strukturiert ist.“ Zur Philosophie

von Schubert gehört, dass

jeder Mitarbeiter gefördert

wird. „Ich finde es toll, dass

man später weltweit auf Montage

gehen kann“, sagt Maike

Hofelich. Sie macht die Ausbildung

zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik

und bezeichnet

die innerbetrieblichen

Kurse als großes Plus. pm

www.schubert.group

„Gesellschaft im Auslandsmarkt

Nr.1

gekauft“

www.drstiller.com

DR. STILLER


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Industrie 05

Frische Früchte

Ishida zeigt auf der „Fruit-Logistica“-Messe

unter anderem sein Portfolio im Wiegen von Obst.

Produktion: Zum Ende des Prozesses durchlaufen die verpackten Nudeln den Metalldetektor, bevor sie pasteurisiert werden. Produktionsmitarbeiterin

Saime Kelemer (li.) und Ulrike Bebermeier, Projektmanagerin Marketing und PR, präsentieren die Endprodukte. Foto: Frank Lutz

Spätzle und Knöpfle

Nudelspezialist Bürger nimmt 21. Produktionslinie im Werk Crailsheim in Betrieb, freut

sich über die Jahresbilanz und feiert 2019 das 85-jährige Bestehen. VON FRANK LUTZ

Stolze zweieinhalb Tonnen

Lebensmittel – das Gewicht

eines ausgewachsenen

Nashorns – so viel schafft

die neue Produktionslinie des

Teigwarenspezialisten Bürger

pro Stunde. Die 21. Linie am

Crailsheimer Werk hat Ende November

ihren Betrieb aufgenommen

und produziert seitdem

fleißig Spätzle und Knöpfle.

Sie ist eine von sieben Linien

am Standort, an der Beilagen

hergestellt werden. Wie

hoch die Investitionssumme für

die Anlage liegt, möchte das Unternehmen

nicht verraten, insgesamt

seien dieses Jahr aber

15 Millionen Euro in die Produktion

investiert worden.

PROZESS Der Produktionsprozess

läuft folgendermaßen

ab: Die Zutaten – Mehl, Eier,

Wasser und Gewürze – werden

zunächst in einer Mischanlage

zu Teig verarbeitet. Der geknetete

Teig wird dann ausgeformt

und gekocht. Anschließend werden

Stärkereste abgespült und

das Produkt heruntergekühlt.

Als nächstes werden die Nudeln

gewogen und abgepackt. Sie

durchlaufen einen Metalldetektor,

der mögliche Metallpartikel

aufspürt und die betroffenen

Packungen sofort aussortiert.

Als nächstes werden die

Nudeln pasteurisiert, wodurch

komplett auf Konservierungsstoffe

verzichtet werden kann.

Bevor das Produkt für den Endverbraucher

verpackt wird,

wird es noch auf unter sieben

Grad Celsius heruntergekühlt.

In puncto Umweltverträglichkeit

setzt die Linie Maßstäbe:

„Die Anlage entspricht den neuesten

Energiestandards. Wenn

wir uns eine neue Anlage zulegen,

wählen wir immer die

energiesparende Variante aus“,

berichtet Elke Rauscher, Leiterin

Qualitätsmanagement. Zudem

werden im Produktionsprozess

wertvolle Ressourcen

eingespart: „Wir versuchen im

Kochprozess, Wasser zumindest

teilweise in einem zweiten

Prozessschritt zu verwenden“,

erklärt Rauscher. So werde das

Wasser, mit dem der Teig gereinigt

wird, teilweise zum Kochen

des Teigs wiederverwendet.

Die neue Produktionslinie ist

die Dritte in der Erweiterung

von Werk 2. Der Anbau mit

zwei jeweils 3000 Quadratmeter

großen Ebenen wurde 2016

in Betrieb genommen. Während

die obere Ebene komplett

als Lagerfläche genutzt wird, ist

in der Unteren noch knapp ein

Viertel der Fläche frei. „Eine Anlage

würde hier noch reinpassen“,

sagt Rauscher. Konkrete

Planungen gebe es aber noch

nicht, möglicherweise werde

die restliche Fläche künftig

auch als Lager genutzt. Im

nächsten Jahr kommt eine

neue Linie für Maultaschen

Firmenhistorie und aktuelle Zahlen

Bürger wurde 1934 von Richard Bürger in Stuttgart-Feuerbach

gegründet. 1960 übernahm Erwin Bihlmaier, Großvater

des heutigen Firmenchefs Martin Bihlmaier, das Unternehmen.

1964 kam die erste Maultaschenmaschine zum

Einsatz, 1976 übernahm Richard Bihlmaier den Betrieb.

Zwei Jahre später zog Bürger nach Ditzingen und baute

1983 den zweiten Standort in Crailsheim. Im letzten Jahr

lag der Umsatz mit 202,3 Millionen Euro erstmals über

200 Millionen. Die bisherige Bilanz für 2018 ist nach Unternehmensangaben

„sehr positiv“. So werde die Gesamtmenge

der produzierten Lebensmittel (2017: 71 000 Tonnen)

voraussichtlich um 8,5 Prozent zunehmen. Über 900

Mitarbeiter beschäftigt Bürger derzeit, davon rund 700 in

Crailsheim. 60 Prozent aller Mitarbeiter sind Frauen.

hinzu – allerdings in Werk 1.

Auch sonst hat Bürger große

Pläne: „Auch 2019 werden wir

unsere ,Attacke Deutschland’

fortführen, mit dem Ziel unsere

Produkte, speziell die Maultasche,

national weiter voranzubringen“,

kündigt Ulrike Bebermeier,

Projektmanagerin Marketing

und PR, an. Neben Vertriebsanstrengungen

werde es

nationale Maßnahmen im Bereich

Rezept-PR und Online-

Marketing geben. Außerdem

werde Bürger künftig auch auf

Instagram vertreten sein.

ERFOLG Die vor rund drei Jahren

ins Leben gerufene Kampagne

zeigt Erfolg: „Unser Standardprodukt,

die traditionell

schwäbische Maultasche, kann

man mittlerweile in ganz

Deutschland kaufen“, berichtet

Bebermeier. 44 Prozent der

Maultaschen aller Hersteller

würden mittlerweile außerhalb

von Baden-Württemberg verkauft

– neun Prozent mehr als

noch vor fünf Jahren.

Und noch ein großes Ereignis

steht nächstes Jahr ins Haus:

Bürger feiert sein 85-Jahr-Jubiläum.

„Zu diesem Anlass wird

es das ganze Jahr unsere Jubiläums-Maultasche

im Handel geben“,

kündigt Ulrike Bebermeier

an.

www.buerger.de

Frisches Obst und Früchte sind

eine besondere Herausforderung

für die automatische Verpackung.

Wie sie gemeistert werden

kann, zeigt Ishida auf der internationalen

Leitmesse des Fruchthandels

„Fruit Logistica“ von Mittwoch,

6., bis Freitag, 8. Februar

2019 in Berlin. Der Haller Verpackungsspezialist

für den Lebensmittel-

und Non-Food-Bereich

stellt Systeme aus, die beim Verwiegen

und Abfüllen sowie bei der-

Qualitätskontrolle eingesetzt werden

können.

Große Früchte mit

Hochleistung verwiegen

Die Mehrkopfwaage „CCW-

RV-214W“ verarbeitet Früchte bis

zu 120 Millimetern Länge. Mit 14

Wiegeköpfen bewältige die Maschine

bis zu 70 Elemente pro Minute

bei einer Genauigkeit von 0,5

Gramm.Stark haftende und sehr

empfindliche Produkte meistere

die lineare Mehrkopfwaage

„CCW-R2-106“. Die sechsköpfige

Maschine verwiege etwa frisches

Schnittobst mit einer Geschwindigkeit

von bis zu 30 Wiegungen pro

Minute und Produktverlust unter

einem Prozent.

Das Röntgenprüfsystem „IX-

EN-2493“ eigne sich für die Qualitätskontrolle

von Trockenfrüchten.

Die Software „Genetischer Algorithmus“

optimiere die Fremdkörperkontrolle

fortwährend und

sensibilisiere das System für bestimmte,

wiederholt auftretende

Verunreinigungen. Die Maschine

entdecke auch sehr kleine Fremdkörper

aus Metall, Glas, Stein,

Gummi und Kunststoff. „Die Integration

in vorhandene Produktionslinien

ist schnell erledigt und der

Produktfluss wird nicht beeinträchtigt“,

heißt es in einer Pressemitteilung

von Ishida.

Die Kontrollwaage DACS-G gewährleistet

die Einhaltung der gesetzlichen

Bestimmungen und

wahrt zugleich die Profitabilität“,

schreibt Ishida weiter. Eine Hochleistungs-Wiegezelle

ermögliche

es, bis zu 330 Verpackungen pro

Minute bei größter Genauigkeit zu

kontrollieren. Für ein breites Anwendungsspektrum

können zwei

Wiegebereiche per Knopfdruck

angewählt werden. „Mit voreinstellbaren

Programmen spart die

Maschine Zeit und sie überzeugt

mit ihrer einfachen Bedienbarkeit.

Dank der robusten Konstruktion

trotzt die Waage härtesten Einsatzbedingungen“,

schreibt der

Haller Verpacker.

Zuverlässiger Wächter

über die Produktion

Für mehr Effizienz in der Lebensmittelindustrie

stehe die Software

„Sentinel“. Das webbasierte Programm

erfasst die Produktionsdaten

von Verpackungsmaschinen in

Echtzeit. Hersteller können die Abläufe

live verfolgen und mit präventiven

Maßnahmen Störungen

verhindern. Trendwerte, Losangaben

und Statistiken lassen sich individuell

aufbereiten in Grafiken

und Tabellen. Auch könnten verschiedene

Verpackungslinien miteinander

verglichen werden. pm

www.ishida.de

Übersichtlich: Die Software Sentinel überwacht die Leistung von

Verpackungsmaschinen.

Foto: Ishida

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06 Blickpunkt

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Von Elektro bis Erdgas

Der klassische Verbrennungsmotor steht in der Kritik. Alternative Antriebe gibt es viele – wirklich ausgereift ist noch keiner.

VON FRANK LUTZ

Seit dem Abgasskandal ist

Stickstoffdioxid jedem ein

Begriff. Die Verbindung aus

Stickstoff und Sauerstoff kann unter

anderem zu Herz-Kreislaufund

Lungenerkrankungen führen.

Eine unrühmliche Rolle spielten

einige Autohersteller, die mit Manipulationen

die gesetzlich vorgegebenen

Grenzwerte für Autoabgase

zu umgehen versuchten.

Zwar ist die Lage im Land nicht so

dramatisch, wie es den Anschein

haben könnte: An derzeit 42 Plätzen

– darunter Heilbronn, Schwäbisch

Hall und Tauberbischofsheim

– misst die Landesanstalt für

Umwelt Baden-Württemberg

(LUBW) die Stickoxid-Konzentration

in der Luft, nur an einer Messstelle

in Stuttgart lag in diesem

Jahr der Ein-Stunden-Mittelwert

über der gesetzlich vorgeschriebenen

Grenze von 200 Mikrogramm

pro Kubikmeter – an 22 Tagen.

Doch Stickoxide sind nicht das

einzige Problem: Verbrennungsmotoren

stoßen auch CO 2

aus, das

den Klimawandel vorantreibt. Die

Suche nach alternativen Antrieben

ist also notwendig, auch wenn bis

auf weiteres nicht auf Benzin und

Diesel verzichtet werden kann:

Prognosen zufolge sollen 2020 in

Deutschland zwar rund eine Million

Elektroautos unterwegs sein,

97 Prozent aller Fahrzeuge hätten

aber immer noch einen Verbrennungsmotor.

Trotzdem: Es mangelt

nicht an Alternativen. Einige

sollen hier vorgestellt werden.

E-MOBIL Da wäre zuerst das

Elektroauto. Dank Tesla ist es in

der öffentlichen Wahrnehmung

höchst präsent, und auch deutsche

Autobauer wie BMW, Porsche

und VW haben Modelle auf

den Markt gebracht oder entwickeln.

E-Autos sind leise, stoßen

kein CO 2

aus und schonen – zumindest

beim Betanken – den

Geldbeutel: Strom ist billiger als

Benzin oder Diesel. Andererseits

sind viele Probleme nicht gelöst:

die langen Ladezeiten, die unterentwickelte

Lade-Infrastruktur,

die hohen Preise, die kurzen

Reichweiten zwischen 200 und

400 Kilometern. Und natürlich

der höhere Energiebedarf bei der

Produktion eines E-Mobils sowie

das noch nicht sehr weit entwickelte

Recycling verschlissener Lithium-Ionen-Akkus

als derzeit einzig

tauglichem Energiespeicher.

HYBRIDE Wie wäre es mit einem

Hybrid-Fahrzeug, das die Vorzüge

von Verbrennungs- und Elektromotor

kombiniert? Ein Vollhybrid

verfügt über beide Antriebssysteme,

aus denen der Fahrer für

jede Strecke das jeweils Passende

auswählen kann – ist der E-Motor

im Einsatz, stößt das Fahrzeug

Hybrid: Der grüne Landesvater geht mit gutem Beispiel voran – bisher benutzte Winfried Kretschman

einen „S-Klasse-300-BlueTec-Hybrid“ von Mercedes-Benz als Dienstwagen. Inzwischen soll er auf ein

E-Mobil umgestiegen sein.

Foto: DPA

überhaupt kein CO 2

aus. Ein Vollhybrid

spart rund 15 Prozent Kraftstoff

ein und ist schneller unterwegs

als andere Hybridarten. Die

Nachteile: Akku und Verbrennungsmotor

gleichzeitig bewirken

ein sehr hohes Gewicht. Das erhöht

den Kraftstoffverbrauch sogar,

wenn gerade der Verbrennungsmotor

im Einsatz ist. Auch

ist ein Vollhybrid recht teuer – es

dauert Jahre, bis der sparsame

Verbrauch die hohen Anschaffungskosten

ausgleicht.

POWER-TO-GAS Liegt die Zukunft

der Mobilität doch eher im

Gasantrieb? Audi zumindest setzt

auf „Power-to-Gas“, einen chemischen

Prozess, bei dem aus Wasser

und CO 2

unter Einsatz von

Strom ein Brenngas entsteht. Da

das CO 2

direkt aus der Atmosphäre

gewonnen wird, ist die

Technologie völlig klimaneutral.

Außerdem entfällt die aufwendige

und kostspielige Umrüstung von

Tankstellen und Werkstätten. Allerdings

gibt es auch einen Nachteil:

Der Energieverbrauch ist fünfmal

höher als beim Elektroauto.

BRENNSTOFFZELLE Gas

kommt auch bei der Brennstoffzelle

zum Einsatz. Ein bestimmtes

Gas – Wasserstoff nämlich. Dieses

erzeugt bei der Verbrennung elektrische

Energie, die wiederum einen

Elektromotor antreibt. Als einzige

Emission wird reiner Wasserdampf

ausgestoßen. Der Technologie

könnte die Zukunft gehören:

Brennstoffzellenautos können in

drei Minuten betankt werden und

fahren dann 500 Kilometer weit –

erhebliche Vorteile gegenüber einem

konventionellen E-Mobil.

Toyota hat mit dem Mirai ein Serienmodell

auf den Markt gebracht

und baut Lkw, die mit Wasserstoff

fahren.

Die saubere und effiziente Antriebstechnik

kostet aber viel und

krankt noch an der unzureichenden

Zahl von Wasserstoff-Tankstellen.

Zudem muss das Gas unter extrem

hohen Druck gespeichert

werden – dadurch besteht die Gefahr

von Explosionen.

FAZIT Welcher Antrieb wird sich

durchsetzen? Hier sind sich die Experten

uneinig, zwar hat das

E-Auto etwa bei Reichweite, Amortisierung

der Anschaffungskosten

und Höchstgeschwindigkeit Boden

gut gemacht, aber vor allem

die unzureichende Infrastruktur

schreckt noch viele potenzielle

Kunden ab. Gasantriebe könnten

auf bestehenden Strukturen und

Fahrzeugen aufbauen, sind aber

noch sehr teuer. Und auch Brennstoffzellen

können vor allem wegen

der hohen Kosten und der unzureichenden

Verfügbarkeit von

Wasserstoff derzeit noch nicht flächendeckend

eingesetzt werden.

Doch langsam verbessern sich die

Bedingungen für Fahrzeuge mit alternativen

Antrieben: Ab nächstem

Jahr sollen in Deutschland

100 weitere Wasserstoff-Tankstellen

einsatzbereit sein. Gleichzeitig

wird ab 1. Januar die Dienstwagensteuer

für den privaten Gebrauch

von Elektro-Dienstwagen auf 0,5

Prozent halbiert – zunächst bis

2021. Und ebenfalls zum 1. Januar

werden mit Erdgas betriebene

Lkw in Deutschland von der

Maut befreit. Beeinflussen diese

Maßnahmen die Zukunft der Mobilität?

Es bleibt spannend, die weitere

Entwicklung mitzuverfolgen.

Wann nimmt Deutschland elektrisch Fahrt auf?

Professor Andreas Daberkow ist Experte für Elektromobilität und sieht die Bundesrepublik auf einem guten Weg.

INTERVIEW VON KERSTIN DORN

REGIOBUSINESS Seit zehn Jahren

forschen Sie zur Elektromobilität.

Was hat sich getan?

ANDREAS DABERKOW Wir haben

2010 zusammen mit einem

Unternehmen aus Dresden ein

Forschungs- und Erprobungsfahrzeug

mit Messtechnik aufgebaut.

Mittlerweile hat dieses Fahrzeug

über 60 000 Kilometer absolviert.

Wir können zeigen, dass selbst

mit einer Reichweite von 80 Kilometern

ein städtisch-urbanes Fahren

möglich ist. Das birgt Potential,

wenn man davon ausgeht,

dass zwanzig Prozent der in

Deutschland zugelassenen Fahrzeuge

von Berufspendlern innerhalb

dieses Radius genutzt werden.

Die Elektromobilität hat Zukunft,

auch in der Ausbildung:

Mittlerweile kann man bei uns

den Studiengang berufsbegleitend

belegen und mit dem Master abschließen.

REGIOBUSINESS Der Verbraucher

aber hat den Eindruck, dass

alles schleppend vorwärts geht:

Selbst die Bundesregierung hat

ihr Ziel, eine Million elektrisch betriebene

Fahrzeuge auf die Straße

zu bringen, von 2020 auf 2022

korrigiert. Und Wirtschaftsminister

Peter Altmaier hat die Vorstandschefs

von Volkswagen und

Daimler gefragt, wann sie endlich

ein Elektroauto bauen, das nur

halb so sexy ist wie ein Tesla.

E-Nachwuchs: Die Tüftler der Fakultät Mechanik und Elektronik

werden ihr neues Forschungsmobil „Volkswagen e-load up!“ im

Projekt „Elektrischer Mini Van“ einsetzten.

Foto: Hochschule Heilbronn

ANDREAS DABERKOW Es tut

sich einiges: In Stuttgart-Zuffenhausen

entsteht gerade ein neues

Werk, wo Porsche seine „Mission

E“ verwirklicht. Der Taycan soll

dem Tesla mit einer Leistung von

440 kW und einer Reichweite von

500 Kilometern in nichts nachstehen.

Die Prototypen sind bereits

auf der Straße, die Serienreife ist

für 2019 geplant. Aber es laufen

auch andere interessante Projekte:

Denken Sie an die EQ-Reihe

von Daimler Benz oder den modularen

Elektrobaukasten von VW.

Auch BMW ist mit seinem i30 ein

futuristisches, oft verkauftes Serienfahrzeug

gelungen mit akzeptabler

Reichweite. Die RWTH Aachen

entwickelt gerade mit einem

Start-up ein neues preiswertes

Fahrzeug, das den Markt von unten

aufrollen soll. Der e.GO Life

ist für den Stadtverkehr konzipiert

worden – mit allen Vorteilen des

E-Antriebs: tiefer Schwerpunkt,

neues Raumkonzept und kleiner

Wendekreis.

REGIOBUSINESS Wann wird

das E-Auto eine echte wirtschaftliche

Alternative für den Verbrennungsmotor

sein?

ANDREAS DABERKOW Das wissen

wir noch nicht. Das Teuerste

am Elektrofahrzeug sind heute die

Batterien und die werden in Asien

hergestellt. Aber die Frage ist

nicht vorrangig. Autos sind ein Statussymbol,

nicht nur in Deutschland.

Nicht nur der Preis entscheidet

darüber, welches Fahrzeug gekauft

wird, sondern welche Emotionen

es auslöst. Auf dem Jahrestreffen

unseres Vereins Elektromobilität

Heilbronn-Franken letztes

Wochenende konnte ich einen

rein elektrischen SUV mit 400 PS

fahren – wirklich begeisternd. Auf

der anderen Seite kann man auch

mit 26 kW auf der A81 problemlos

und bequem im täglichen

Berufsverkehr mitschwimmen,

dazu braucht man keinen SUV.

REGIOBUSINESS Wann werden

E-Autos bei Reichweite und Ladezeiten

das Niveau erreichen, das

wir von Verbrennern her gewohnt

sind?

ANDREAS DABERKOW Es wird

mit Hochdruck an der Ausweitung

der Reichweite und an der Energieeffizienz

gearbeitet. Ein Weg dahin

ist es, Gewicht einzusparen. Je

leichter ein Fahrzeug ist, desto weniger

Leistung muss installiert werden.

Daneben geht es um neue

Batterietechnologien und die Effizienz

ihrer Produktion. Elton

Musk hat in Nevada gerade eine

riesige Fabrik errichtet, in der Batterien

neuester Technologie nachhaltig

hergestellt werden sollen.

REGIOBUSINESS Sind die Lithium-Batterien

im Hinblick auf

die Brennbarkeit ein Risikofaktor

auf unseren Straßen?

ANDREAS DABERKOW Weder

in Norwegen, wo mittlerweile 35

Prozent des Verkehrs elektrifiziert

ist, noch bei Tesla sind Unfälle mit

schweren Verbrennungen aufgetreten.

Auch bei unseren eigenen

Forschungen mit Lithium-Eisenphosphat-Akkus

ist der Brandschutz

gut zu beherrschen.

REGIOBUSINESS Wie ist es um

die Nachhaltigkeit bestellt? Man

sagt, ein E-Auto müsse mindestens

200 000 Kilometer laufen,

um den CO 2

- Ausstoß zu kompensieren,

den ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor

verursacht?

Prof. Dr.-Ing. Andreas Daberkow ist für die

Aufgabengebiete Mechanik und Simulation

im Studiengang Automotive Systems

Engineering an der Hochschule Heilbronn

verantwortlich. Zuvor war er im Bereich Informationstechnologie

Daimler Trucks der

Daimler AG in verschiedenen internationalen

Projekten leitend tätig.

ANDREAS DABERKOW Hier

muss man die Quellen sehr genau

analysieren. Es ist heute bereits

möglich, Batterien mit Solarstrom

aufzuladen. Außerdem können

Batterien, wenn sie nicht mehr die

volle Kapazität bringen, ein „Second

Life“ im Haushalt haben.

Man kann damit Solarstrom speichern,

Wärmepumpen antreiben,

Brauchwasser aufbereiten oder

Überkapazitäten ausgleichen.

REGIOBUSINESS Wie wird die

Mobilität der Zukunft aussehen?

ANDREAS DABERKOW Die Kultur

unserer Mobilität muss sich

insgesamt ändern – das ist die

größte Herausforderung für uns

alle. Für Pendler werden kleine

leichte Fahrzeuge mit einer Reichweite

von 100 Kilometern ausreichen.

Das Familienfahrzeug wird

man sich womöglich zukünftig

ausleihen. Wir werden einen Mix

an verschiedenen Antriebskonzepten

brauchen. Neben der reinen

Elektromobilität wird dabei Wasserstoff

eine Rolle spielen, genauso

wie E-Fuels oder auch ein

modernes Dieselfahrzeug.

Experte für Mechanik und Simulation


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Blickpunkt 07

Langstrecke noch

in weiter Ferne

Die Elektromobilität macht auch vor Nutzfahrzeugen nicht halt: Lkw

oder Busse fahren in einem eng gesteckten Rahmen bereits mit Energie

aus der Steckdose. Trotzdem wird der Dieselmotor noch jahrelang das

Arbeitstier von Speditionen bleiben – die Batterietechnik ist für eine

komplette Umrüstung noch nicht weit genug. VON MARIUS STEPHAN

Der Straßengüterverkehr

stieß im Jahr 2017 nach Berechnungen

des Umweltbundesamts

41 Millionen Tonnen

CO 2

aus. Damit betrug der Anteil

der Lkw auf den Autobahnen und

des Lieferverkehrs in den Städten

5,1 Prozent am Gesamtausstoß

der Bundesrepublik Deutschland

von rund 0,8 Gigatonnen CO 2

.

Im Gegensatz zu Pkw, welche – zumindest

bei vorwiegend privater

Nutzung – mehrheitlich ohne Einschränkungen

gegen elektrische

Fahrzeuge ausgetauscht werden

könnten, gestaltet sich Elektromobilität

bei Nutzfahrzeugen deutlich

komplexer.

»Wir werden in

den nächsten

Jahren noch den

herkömmlichen

Diesel-Lkw

benötigen.«

REGIONAL Auch in Hohenlohe-

Franken entwickeln verschiedene

Firmen an elektrischen Antrieben

für Nutzfahrzeuge. Der Motorenbauer

Ziehl-Abegg aus Künzelsau

hat in seiner Automotive-Sparte

bereits seit geraumer Zeit ein elektrisches

Radnabenantriebskonzept

für Busse im Programm.

„Elektromobilität ist für einen Teil

von Nutzfahrzeugen besser als für

Pkw geeignet. Denn bei einigen

Nutzfahrzeugsparten – beispielsweise

Stadtbusse, Paketdienstfahrzeuge,

Flugfeld-Fahrzeuge – sind

die Fahrstrecken im Voraus klar“,

erläutert Ralf Arnold, Geschäftsführer

von Ziehl-Abegg Automotive.

Jan Plieninger, Geschäftsführer

des Truckvermieters BFS aus

Kirchberg, pflichtet ihm bei: „Es

gibt Anwendungen, wie zum Beispiel

im Werksverkehr oder bei

der Innenstadtbelieferung im Verteilerverkehr,

bei denen ein Elektroantrieb

Sinn macht.“ Arnold

sieht bei E-Fahrzeugen zudem

eine bessere Energiebilanz: „Dieselfahrzeuge

vernichten beim

Bremsen die Energie; Elektrofahrzeuge

wandeln die Bremsenergie

wieder in elektrische Energie um

und speisen diese in die Batterien

Lastverkehr: Das Einsparpotenzial für die Umwelt ist groß, die Technik aktuell jedoch nur für

besondere Anwendungen ausreichend.

Foto: NPG-Archiv

zurück.“ BFS ist ein Tochterunternehmen

der Stegmaier-Gruppe,

die zusammen mit dem Partner

Framo eigene E-Lkw entwickelt.

Kernpunkt bei Langstreckenfahrten

ist die Batteriekapazität. So

könnte man zwar eine große

Reichweite durch viele Batterien

erzeugen, allerdings würde dann

die Zuladungsfähigkeit abnehmen.

„Es ist auch heute schon

möglich, dass die Nutzlast gegenüber

einem Lkw mit Verbrennungsmotor

gesteigert werden

kann. Hierfür muss die Batterie so

klein wie möglich gehalten werden.

Für den Werksverkehr eines

Automobilherstellers haben wir

solch ein Fahrzeug über unsere

BFS im Einsatz. Auf Langstrecken

macht diese Technologie im Moment

noch wenig Sinn.“ Dies

gelte, solange die Batterietechnik

auf dem heutigen Stand bleibe.

FORTSCHRITT „In Zukunft werden

immer leichtere und kleinere

Batterien gefertigt. Daher ist es

wahrscheinlich, dass wir auch den

einen oder anderen Langstrecken-

Lkw – rein elektrisch betrieben –

sehen werden. Dennoch werden

wir auch in den nächsten Jahren

noch den herkömmlichen Diesel-

Lkw benötigen“, erklärt Plieninger.

Auch Arnold sieht die aktuelle

Anwendung eher auf der Kurzstrecke:

„Die Frage nach Elektromobilität

im Langstreckenbereich wird

durch die Entwicklung der Batterien

beziehungsweise von Range-

Extendern wie Brennstoffzellen dominiert.

Wir konzentrieren uns angesichts

der aktuellen Batterietechnik

auf Kurzstrecken- und Linienfahrzeuge

mit täglichen Fahrstrecken

von mehreren hundert Kilometern.

Die in Hohenlohe seit

2016 im ständigen Linieneinsatz

fahrenden Busse legen täglich bis

zu 300 Kilometer zurück.“

Wirtschaftlich durchaus interessant

Mobilität der Zukunft: Die Stadtwerke Crailsheim halten Erdgas für eine konkurrenzfähige Antriebsform.

VON HERIBERT LOHR

Die alternative Mobilität ist seit

dem Bekanntwerden des Dieselskandals

in aller Munde. Doch

mit der Umsetzung der Energiewende

ist es im Straßenverkehr

noch immer nicht so weit her.

Zwar scheint es, als käme in die

E-Mobilität nun Bewegung, doch

von dem Ziel, dass im Jahr 2020

eine Million elektrisch angetriebene

Fahrzeuge auf deutschen

Straßen unterwegs sind, musste

sich die Politik bereits vor geraumer

Zeit verabschieden.

Bei anderen Antriebsformen sieht

es gar noch düsterer aus. Wasserstoff

als Energieträger steckt immer

noch in der Versuchsphase

fest, die Brennstoffzelle ist derzeit

allenfalls ein Spielfeld findiger Ingenieure.

Nicht viel besser sieht es

bei Flüssiggas aus. Derzeit ist Flüssiggas

an rund 6900 Tankstellen

in Deutschland für die rund

500 000 Fahrzeuge erhältlich. Die

Zahl der Erdgasfahrzeuge liegt

noch einmal deutlich darunter.

Knapp 100 000 Fahrzeuge sind

derzeit bundesweit gemeldet.

Während Diesel als Stinker gelten

und auch viele Benziner seit September

2017 einen Rußpartikelfilter

brauchen, gelten Erdgasfahrzeuge

als saubere Alternative. Das

liegt am Rohstoff CNG (Compressed

Natural Gas), bei dessen Verbrennung

weniger Stickoxid, Kohlenmonoxid

sowie CO 2

entstehen

als bei Benzinern und Dieseln.

Auch Rußpartikel fallen kaum an.

Die Tankstellendichte ist zwar kleiner

als bei normalem Kraftstoff,

die Reichweite dafür aber deutlich

höher. Zudem haben Erdgasautos

immer mindestens einen

kleinen Benzin-Nottank an Bord.

Manche sind sogar komplett bivalent

nutzbar.

VW weitet zurzeit sein Angebot an

CNG-Autos massiv aus, denn der

Hersteller will die Technologie

aus der Nische holen. Gemeinsam

mit Gasnetzanbietern und Betreibern

von CNG-Tankstellen hat VW

das Ziel formuliert, bis 2025 die

Zahl der Erdgas-Fahrzeuge auf

eine Million zu verzehnfachen sowie

das Tankstellennetz auf 2000

Standorte auszubauen. Die CNG-

Mobilität gilt bei vielen Fachleuten

als „die optimale Ergänzung zur

Elektromobilität“. Audi, Fiat,

Opel, Seat und Skoda setzen verstärkt

auf Erdgasantrieb. Die Zahl

der Fahrzeugmodelle ist zuletzt

deutlich gestiegen. Die Mehrkosten

für die Gasversorgung liegen

dem Fachverband zufolge zwischen

1800 und 3700 Euro. Die

Stadtwerke Crailsheim bauen derzeit

eine neue Erdgastankstelle

die Anfang 2019 eröffnet wird.

Erdgasfahrer können künftig direkt

am Firmenstandort des Energieversorgers

tanken. An der

Investition: Die Arbeiten an der neuen Erdgastankstelle in Crailsheim liegen im Zeitplan. Im Januar des

kommenden Jahres können die Fahrzeuge hier betankt werden.

Foto: Heribert Lohr

neuen Tankstelle können zwei

Fahrzeuge gleichzeitig rund um

die Uhr befüllt werden. Marcus

Braun, Leiter Marketing/PR erläutert

die Vorteile für die Nutzer:

„Durch den umweltfreundlichen

Kraftstoff Erdgas gibt es steuerliche

Vergünstigungen. Zudem ist

Erdgas als Treibstoff kosteneffizienter:

gegenüber Diesel um

rund 30 Prozent, gegenüber Benzin

sogar um rund 50 Prozent,

auch wenn der Energiegehalt von

Gas geringer ist.“ Zwar liegen die

Neuanschaffungskosten von Erdgasfahrzeugen

über den Preisen

für herkömmliche Fahrzeuge mit

Verbrennungsmotoren. Je nach

Fahrleistung ist dies aber über die

Spritkosten auch schnell amortisiert.

Auch hat sich mittlerweile ein guter

Gebrauchtwagenmarkt etabliert.

Dabei räumt Braun auch mit

alten Vorurteilen auf: „Mit Erdgasfahrzeugen

sind Reichweiten von

800 bis sogar 1000 Kilometern

möglich (insbesondere bei bivalenten

Fahrzeugen – also mit Benzin

ergänzend). Trotzdem ist es

nicht unbedingt selbstverständlich,

dass sich ein kleiner, regionaler

Energieversorger als Vorreiter

in Szene setzt. Marcus Braun:

„Wir haben hier in Crailsheim ein

intaktes und vorhandenes Erdgasnetz,

sodass es uns möglich ist,

diese etablierte Form des umweltfreundlichen

Antriebs zu unterstützen,

zu fördern und das Tanken

anzubieten.“ Dabei streicht der

Marketingfachmann auch ökonomische

Vorzüge für das Unternehmen

heraus: „Die wirtschaftlichen

Vorteile sind erheblich. Nicht umsonst

sind rund 60 Prozent unseres

eigenen Flottenbesitzes Erdgasfahrzeuge.“

Auch wenn Erdgas als

Treibstoff aktuell nicht die Lobby

hat, ist es aus Sicht der Stadtwerke

Crailsheim „eine etablierte

Antriebsform, die funktioniert,

über attraktive Fahrzeugmodelle

verfügt und hohe Geschwindigkeiten

(von bis zu 200 km/h) erlaubt

und zudem einen Beitrag zum Umweltschutz

leistet.“ Aktuell sind

bei den Stadtwerken Crailsheim

über 120 Erdgasfahrzeughalter registriert.

Über drei Jahre hinweg

erhalten sie eine Förderung in

Höhe von 300 Euro in Form von

Tankgutscheinen.

Bundesweit gab es im Jahr 2018

insgesamt 861 Erdgastankstellen.

In der Region Heilbronn-Franken

und in der direkten Umgebung waren

es 18.

Die Stationen in der Übersicht:

Crailsheim: Stadtwerke, Friedrich-Bergius-Straße

(ab Januar

2019); Gaildorf: Shell Station,

Bahnhofstraße 88, Heilbronn:

Shell Station, Allee 80; Mosbach:

Neckarelzer Straße 43,

Shell Station; Murrhardt: Fornsbacher

Straße 60, Esso Station;

Öhringen: Rudolf-Diesel-Str. 4,

Freie Tankstelle; Satteldorf:

Marco Polo-Straße 1, Esso Autohof;

Schönau: Schönenbuchen

6, bft Tankstelle; Schwäbisch

Hall: Alfred-Leikam-Str. 16, Freie

Tankstelle und Stuttgarter

Straße 155, Shell Station; Bad

Mergentheim: Wachbacher

Straße 100, Esso; Wertheim-

Bestenheid: Hafenstraße. 12

Esso; Rothenburg: Energieversorgung,

Ansbacher Straße 74;

Ellwangen: In der Au 4, BAG

und May-Eyth-Straße 1, Esso Autohof;

Tauberbischofsheim:

Mergentheimer Straße 3, Aral

Tankstelle; Ellhofen/Weinsberg:

EDi Tankstelle, Am Autobahnkreuz

6; Ansbach: BayWA,

Bahnhofstraße 14.


08 Firmen & Märkte

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Kompetenznetzwerk feiert Jubiläum

Die Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei LHM ist seit zwei Jahrzehnten erfolgreich am Markt tätig.

VON MARIUS STEPHAN

Zwanzig Jahre sind vergangen,

seit der Steuerberater

Jürgen Hußenöder und sein

damaliger Partner Karl Walter

Lang im Bauhausweg in Crailsheim

begannen, Mandanten in

Steuer- und Finanzfragen zu beraten.

Vieles hat sich seit dieser Zeit

verändert, einige Dinge sind jedoch

auch gleich geblieben. „Der

Anfang war überschaubar, drei

Teilzeitkräfte haben wir damals beschäftigt“,

erinnert sich Hußenöder.

Zwei dieser ersten Mitarbeiter

begleiteten die Kanzlei bis zu

ihrer Rente, einer ist immer noch

dort beschäftigt. 2002 konnte

eine weitere Kanzlei hinzuerworben

werden, die vom neu hinzugekommenen

Steuerberater Hartmut

Maurer als Partner verantwortet

wurde. Die durch Zukauf gewachsene

Kanzlei firmierte in

LHM um, diesen Namen trägt sie

trotz der einen oder anderen personellen

Veränderung an der

Spitze noch heute. Für die Partner,

zu denen heute neben Hußenöder

und Maurer noch Rechtsanwalt

Markus Kalis und Wirtschaftsprüfer

David Fantini gehören, ein

Zeichen dafür, dass sie auch in ihrem

Bestreben, ein attraktiver Arbeitgeber

zu sein, vieles richtig

machen. „Wir hatten im Prinzip

keine Fluktuationen und das ist

uns auch sehr wichtig“, sind sich

die Partner einig. In den letzten

Jahren verdoppelten die vier Partner

das Budget, das für Mitarbeiterfortbildungen

zur Verfügung

steht. 2013 konnte eine weitere

Kanzlei akquiriert werden. Mittlerweile

beschäftigt die Kanzlei 42

Mitarbeiter, damit wurden auch

die Wachstumsziele der Partner

Sitz: Seit 2014 befinden sich die Räume von LHM auf dem Gelände

der ehemaligen US-Kaserne in der Haller Straße. Fotos: Marius Stephan

erreicht, wenngleich LHM weiter

auf der Suche nach qualifizierten

Mitarbeitern ist, ergänzt Maurer.

Team: Hartmut Maurer (Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht), David Fantini (Wirtschaftsprüfer,

Steuerberater), Markus Kalis (Rechtsanwalt, Schwerpunkte: Erbrecht, Vertrags- und Gesellschaftsrecht)

und Jürgen Hußenöder (Steuerberater, Fachberater für Unternehmensnachfolge, v. li.).

WACHSTUM 2014 folgte der

Umzug in das repräsentative Gebäude

in der Haller Straße. Das

Wachstum der Kanzlei machte die

neuen Räume notwendig. Auf

über 1100 Quadratmetern empfängt

LHM heute seine Mandanten.

Und die werden immer internationaler:

„Wir können über das

Beraternetzwerk Prime Global innerhalb

von 24 Stunden weltweit

Kontakte knüpfen und unseren

Mandanten so auch bei Fällen im

Ausland mit Expertise beiseite stehen“,

erklärt Fantini.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet

der Bereich Unternehmensnachfolge.

Mehrere namhafte Unternehmerfamilien

aus der Region

lassen sich bei diesem komplexen

Thema von LHM erfolgreich

beraten. Auch bei der Energiesteuer

und im Bereich Digitalisierung

setzt die Kanzlei

Maßstäbe: So können Mandanten

sich im Bereich der Energiesteuer

online bis zum unterschriftsreifen

Vertrag klicken, „ein bundesweites

Alleinstellungsmerkmal“,

meint Hußenöder. Die Kanzlei entwickelt

beständig Geschäftsmodelle,

die ihren Mandanten auch

die administrativen Tätigkeiten innerhalb

des Unternehmens erleichtern.

„Wir haben uns die Digitalisierung

auf die Flagge geschrieben“,

sagt Kalis. LHM ist längst

auch ein Synonym für umfassende

Kompetenz auf den Themenfeldern

Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung

und Rechtsberatung. Dabei

sind die interdisziplinäre Zusammenarbeit

der Partner und

das Engagement der Mitarbeiter

der Schlüssel zum Erfolg.

KUNST Die Gesellschafter legen

nicht nur Wert auf eine perfekte

Beratungsleistung, sie können

auch einen Mehrwert bieten. Fünf

Kunstausstellungen mit Vernissage

fanden in den Firmenräumen

bereits statt, die sechste Ausstellung

ist in Planung. „Das Netzwerken

auf den Ausstellungen hat uns

weitergebracht, wir sehen uns als

Plattform für Kommunikation.

Das Interesse der Mandanten, Mitarbeiter

und Besucher nimmt stetig

zu“, freut sich Maurer, der

LHM mit Leidenschaft als Ausstellungslokalität

etabliert hat.

www.lhm-beratung.de

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ADVERTORIAL

Arbeitgeber mit Top-Karrierechancen

Vielfältige Karrierechancen bei Würth Elektronik eiSos

Würth Elektronik eiSos bietet seinen

Mitarbeitern ein attraktives und

familienfreundliches Arbeitsumfeld

sowie beste Karrierechancen – zu

diesem Ergebnis kommen gleich vier

unabhängige Studien.

FOCUS-MONEY und DEUTSCHLAND

TEST untersuchten die „Top-

Karrierechancen für Ingenieure“, die

„Top-Karrierechancen für Hochschulabsolventen“

sowie insgesamt

die „Top-Karrierechancen“ bei

Unternehmen und konnten in jeder

Kategorie Spitzenplätze im Ranking

an Würth Elektronik eiSos vergeben.

Von der Zeitschrift „Eltern“ erhielt

Würth Elektronik eiSos die Note

„sehr gut“ als eines der „Besten

Unternehmen für Familien“.

Die Auszeichnungen bestätigen

nicht nur eindrücklich die vielfältigen

Chancen und Möglichkeiten, die das

Unternehmen seinen Mitarbeitern

für jede Phase ihrer beruflichen Entwicklung

bietet. Sie zeigen auch, wie

nachhaltig Arbeitsbedingungen geschaffen

wurden, die eine ausgewogene

Balance zwischen Arbeit und

Freizeit möglich machen. Denn: Gute

berufliche und persönliche Entwicklungsperspektiven

sowie durchdachte

Familien- und Gesundheitsförderprogramme

bilden den Kern der

ganzheitlichen Personalentwicklung,

die der Hersteller elektronischer und

elektromechanischer Bauelemente

für die Elektronikindustrie seit vielen

Jahren erfolgreich betreibt.

Bestens bewertet von

FOCUS-MONEY

DEUTSCHLAND TEST analysierte für

FOCUS-MONEY die Karrierechancen

bei den nach der Mitarbeiterzahl

Arnt Stumpf, Personalleiter der Würth

Elektronik eiSos GmbH & Co. KG .

Foto: Würth Elektronik eiSos

17 500 größten deutschen Unternehmen

aus über 100 Branchen.

Im Gesamtwettbewerb „Top-

Karrierechancen“ erfüllten in der

Kategorie „Fertigung elektronischer

Bauteile“ lediglich zwei aus 66

Unternehmen die hohen Anforderungen

des Rankings – darunter Würth

Elektronik eiSos. Neben klassischen

Themen wie mögliche Aufstiegschancen

neuer und bestehender

Mitarbeiter wurden auch der Anteil

weiblicher Führungskräfte, die Anzahl

von Mitarbeitern über 55 Jahre

oder die Mitarbeitertreue untersucht.

Ebenfalls einen hervorragenden

zweiten Platz belegte das Unternehmen

in der Kategorie „Fertigung

elektronischer Bauteile“ bei den

„Top-Karrierechancen für Ingenieure“.

Hier zählten neben dem Anteil

an Führungspositionen insbesondere

kontinuierliche und vielfältige

Qualifizierungsmaßnahmen für diese

Berufsgruppe.

Den fünften Platz belegte der

Bauelementehersteller noch vor

Wettbewerbern wie AEG Power

Solutions, Toshiba Europe oder WEID-

MÜLLER in der Untersuchung zu den

„Top-Karrierechancen für Hochschulabsolventen“.

„Sehr gut“ von der Zeitschrift Eltern

Auszeichnung „sehr gut“ von der

Zeitschrift „Eltern“ für das familienfreundliche

Arbeitsumfeld bei Würth

Elektronik eiSos. Bewertet wurden

neben den Karrieremöglichkeiten

mit Kind vor allem bestehende Einrichtungen

für die Kinderbetreuung

sowie die Gelegenheit zur flexiblen

Ausgestaltung der Arbeitszeit. Für

die Erhebung wurden 15 000 Firmen

aus allen Branchen angeschrieben,

von kleinen und mittelständischen

Betrieben bis hin zu DAX-Unternehmen.

„Die Auszeichnungen sind eine

schöne Bestätigung dafür, dass wir

die passenden Rahmenbedingungen

geschaffen haben, um hoch qualifizierte

Bewerber auf uns aufmerksam

zu machen und langfristig binden

zu können“, zeigt sich Arnt Stumpf,

Personalleiter bei Würth Elektronik

eiSos, zufrieden. „Das spiegelt sich

auch in der steigenden Mitarbeiterzahl.

2018 konnten wir allein in

Deutschland insgesamt 210 neue

Kollegen und Kolleginnen bei uns

begrüßen.“

Würth Elektronik eiSos

GmbH & Co. KG

Max-Eyth-Straße 1

74638 Waldenburg

Telefon +49 7942 945-0

www.we-online.de

Von Waldenburg in die

weite Welt!

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

www.we-online.de


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Politik & Wirtschaft 09

Jung und talentiert

Die HWK Heilbronn-Franken verzeichnet vier Bundessieger beim Leistungswettbewerb.

Der 23-jährige Jahn Stirn

aus Fichtenau ist der

beste Kraftfahrzeugmechatroniker

Deutschlands. Der

Bundeswettbewerb fand Mitte

November in Koblenz statt.

Stirn konnte sich gegen zwölf

Konkurrenten behaupten. 16

Stationen mussten am Wettbewerbstag

von den Gesellen bearbeitet

werden. „Jede Station verlangte

unterschiedliches Fachwissen.

Eine davon musste komplett

auf Englisch erledigt werden.

An dieser Station wurde

verlangt, ein Elektrofahrzeug

,spannungsfrei’ zu schalten“, erklärt

der Sieger. Gelernt hat

Jahn Stirn seinen Beruf im Autohaus

Linke in Crailsheim.

Bester Schornsteinfegergeselle

Deutschlands darf sich Dominik

von Kopp-Ostrowski aus

Schwäbisch Hall nennen. Der

21-Jährige trat Ende Oktober in

Sankt Augustin gegen neun weitere

Mitstreiter an. In insgesamt

acht Prüfungen musste er

sein Können unter Beweis stellen.

Seine Ausbildung machte

der 21-jährige Geselle bei seinem

Vater, Bezirksschornsteinfegermeister

Aron von Kopp-

Ostrowski-Laidig, in Schwäbisch

Hall. „Es ist ein schönes

Gefühl, im Leistungswettbewerb

gewonnen zu haben. Ich

bin auch ein bisschen stolz“, erklärt

der Schornsteinfeger.

SONDERPREIS Die dritte

Goldmedaille holte Steinmetz

und Steinbildhauer Julian

Wally, der bei SDC – Steinsanierung

Denkmalpflege in Satteldorf

gelernt hat. Der 21-Jährige

trat gegen zehn andere Teilnehmer

Anfang November in

Mainz- Hechtsheim zum Wettbewerb

an. Die Prüfung fand in

Form einer Arbeitsprobe statt.

„In näherer Zukunft möchte

ich erst einmal Erfahrungen auf

Baustellen sammeln, da dies

sehr wichtig für den Beruf ist.

Ansonsten strebe ich natürlich

eine Weiterbildung in meinem

Berufsfeld an“, sagt der Steinmetz.

Auch im Sonderwettbewerb

„Die gute Form im Handwerk

– Handwerker gestalten“

setzte er sich durch. Bei diesem

Wettbewerb reichen die Handwerker

ihr Gesellenstück ein.

Sattlerin Sonja Keller ging aus

ihrem Wettbewerb in Bremen

ebenfalls siegreich hervor. Im

Berufsbildungswerk konnte

sich die 20-Jährige gegen sechs

weitere Teilnehmer im Fachbereich

Reitsportsattlerei durchsetzen.

Ihr Ausbildungsbetrieb

war die Sattlerei von Steffen

Würtz in Brackenheim.

Einen zweiten Platz erkämpfte

sich Parkettleger Nikita Ligastaev

aus Alfter. Der 24-Jährige

trat in Stade vor 400 Besuchern

gegen seine Mitstreiter an. Sein

Handwerk lernte er bei Bembé

Parkett in Bad Mergentheim.

TEILNEHMERZAHL Bedauerlicherweise

nimmt die Zahl

der Teilnehmer am Leistungswettbewerb

immer weiter ab.

Während im Jahr 2016 noch

282 Gesellen aus der Region

teilnahmen, ging die Zahl im

Folgejahr auf 122 zurück. Dieses

Jahr gab es 102 Teilnehmer

– die immer weiter abnehmende

Zahl an Auszubildenden

im Handwerk macht sich bemerkbar.

Trotzdem verbucht

die Kammer den diesjährigen

Wettbewerb als Erfolg: „Im Vorjahr

hatten wir nur einen Bundessieger,

dieses Jahr gleich

vier. Demnach können wir von

einem erfolgreichen Jahr sprechen“,

resümiert Fuchs. pm/es

www.hwk-heilbronn.de

Gewinner: Jahn Stirn, Dominik von Kopp-Ostrowski und Julian Wally (v. li.) konnten sich in ihren Gewerken beim Leistungswettbewerb des

deutschen Handwerks auf Bundesebene durchsetzen.

Fotos: Autohaus Linke/Ufuk Arslan/privat

Andrang: Schnuppervorlesungen, Infostände und Experimente gab es am

Aktionstag in der dualen Hochschule Heilbronn zu sehen.

Foto: DHBW

Einblicke erhalten

DHBW Heilbronn informierte über Studienangebot.

Knapp 200 interessierte junge

Menschen haben sich am Studieninfotag

Mitte November über

die Angebote der Dualen Hochschule

Baden-Württemberg

(DHBW) Heilbronn informiert.

Neben Schnuppervorlesungen sowie

Vorträgen zum dualen Studium

und der richtigen Bewerbung

fanden viele persönliche Beratungsgespräche

mit Studierenden

und Professoren statt.

NEUHEIT Zum ersten Mal stellte

sich dieses Jahr der neue Studiengang

Wein – Technologie – Management

vor, der im Herbst 2019

an der Hochschule Heilbronn in

Kooperation mit der Staatlichen

Lehr- und Versuchsanstalt für

Wein- und Obstbau Weinsberg

startet. „Der Studiengang ist in

mehrfacher Hinsicht eine vielversprechende

Kombination aus

Technologie und Management“,

weiß Projektmanagerin Maren

Sauter.

Neben Infos zum Studium gab es

für die Besucher auch Einblicke

in den Studienalltag. So durften

die Interessenten selbst ausprobieren,

wie eine Eye-Tracking-Brille

funktioniert, die auch von den Studierenden

verwendet wird. Diese

zeichnet auf, wie Menschen mit ihren

Augen eine Werbeanzeige betrachten.

Im Foyer konnten sich

die Besucher auch die selbst entwickelte

Modekollektion des Studiengangs

BWL-Handel Fashion

Management anschauen oder einen

Sinnes-Parcours des Studiengangs

BWL-Food Management

durchlaufen.

pm

www.heilbronn.dhbw.de

Gastkommentar

Eine Blüte deutscher Erinnerungskultur?

Über die Legende von der Ausrufung der Republik am 9. November 1918.

Fraglich: Hat Philipp Scheidemann

wirklich die „Deutsche Republik“

ausgerufen? Foto: Bundesarchiv

Keine Überraschung, dass

am 9. November 2018

große Feierlichkeiten und

Erinnerungsveranstaltungen anlässlich

„100 Jahre Deutsche Republik“

stattgefunden haben. Der

reichlich sture Kaiser Wilhelm II.

war nach dem Übertritt der bis dahin

besonders kaisertreuen

„Naumburger Jäger“ zu den Revolutionären

von Reichskanzler

Prinz Max von Baden am 9. November

1918 zum Thronverzicht

„bewegt“ worden, Friedrich Ebert

von eben diesem Prinzen in einer

„verfassungsrechtlich etwas kuriosen

Weise“, so Ulrich Herbert,

zum Reichskanzler bestimmt, und

damit Heinrich August Winkler zufolge

„der revolutionäre Regierungswechsel“

vollzogen worden.

Bisher galt unverrückbar, dass am

selben Tag gegen 14 Uhr der

zweite Vorsitzende der MSPD, Philipp

Scheidemann, ohne von

Ebert dazu autorisiert worden zu

sein, von einem Balkon des

Reichstags die „Deutsche Republik“

ausrief. Zwei Stunden später

wurde das Ende der Monarchie

nochmals durch einen sehr viel

weiter linksstehenden Politiker

verkündet: von Karl Liebknecht,

der vom Portal des Berliner Stadtschlosses

aus die „freie sozialistische

Republik Deutschland“ proklamierte.

„Rief Scheidemann tatsächlich die

Republik aus?“, fragte Lothar

Machtan in der ZEIT. „Es ist eine

schöne Geschichte. Aber sie hat einen

Haken: Sie ist zu nicht unerheblichen

Teilen eine nachträgliche

Erfindung. Eine Blüte deutscher

Erinnerungskultur, politisch

erwünscht, wissenschaftlich

aber unhaltbar.“ Machtan stellte

das berühmte Bild mit Scheidemann

auf der Balkonbrüstung des

Reichstags in diesem Aufsatz

rundum infrage – „die Männer

auf dem Balkon kann man nicht

identifizieren, schon gar nicht ist

zu erkennen, ob es sich um den

53-jährigen Scheidemann handelt,

der sich da akrobatisch und

schwindelfrei auf äußerst schmaler

Balkonbrüstung bewegt“ –

und fügte hinzu: „Fotoexperten

halten das Bild für eine Montage“.

Lothar Machtan zweifelte jedoch

nicht nur die Echtheit dieses berühmten,

aber wohl falschen Bildes

von der Ausrufung der Republik

1918, sondern auch den 100

Jahre lang überlieferten Text der

„Ausrufung“ an: „Sowenig es

echte Fotos oder Filmaufnahmen

der Ausrufung gibt, so wenig verlässlich

ist überliefert, welche

Sätze Philipp Scheidemann an jenem

9. November denn überhaupt

gesprochen hat. Vieles deutet

darauf hin, dass es sich bei seiner

Rede nicht um das handelte,

was später daraus gemacht

wurde: eine feierliche Verkündung

der Republik, ein gleichsam

offizieller Gründungsakt des demokratischen

Deutschland.“

Zum Beleg seiner These führte

Machtan einen Bericht aus dem

„Neuen Wiener Journal“ an, in

welchem ein Redakteur, der „dabei

war“, eine knappe Nachricht

geschrieben hatte: „Scheidemann

hielt eine Ansprache, worin er

sagte: Der Kaiser und der Kronprinz

haben abgedankt. Die Dynastie

ist gestürzt. Ein herrlicher Sieg

des deutschen Volkes.“ Machtan:

„Mehr war da wohl nicht.“

Scheidemann selbst erwähnte im

ersten Band seiner 1921 erschienenen

Erinnerungen „keinen einzigen

Satz zu seiner Rede“. Das änderte

sich 1928. Zum zehnten Jahrestag

der Novemberrevolution erschienen

seine zweibändigen „Memoiren

eines Sozialdemokraten“.

Machtan: „Jetzt wollte er sich endlich

als Gründervater der Republik

etablieren – und Friedrich

Ebert, seinen ewigen innerparteilichen

Konkurrenten, auf die hinteren

Plätze verweisen. ,Als ich die

Republik ausrief’, schreibt er nun

unverhohlen. Was er nur deshalb

wagen konnte, weil die beiden

prominentesten Zeitzeugen inzwischen

tot waren, die ihm sicher

heftig widersprochen hätten: Karl

Liebknecht und Friedrich Ebert

selbst.“

Scheidemann, so Machtans Urteil,

„wollte die Welt glauben machen,

dass er, nicht Ebert, am 9. November

der wirklich führende Sozialdemokrat

gewesen sei“. Diese

Selbsterhöhung fiel jedoch keineswegs

auf den erhofften fruchtbaren

Boden: Weder die Parteipresse

würdigte seine Memoiren,

noch fand Scheidemann in einer

Rundfunkrede Erwähnung, die

der sozialdemokratische Reichsinnenminister

Carl Severing 1928

zum Jahrestag der Revolution gehalten

hatte. Die KPD polemisierte

gegen Scheidemann, was so wenig

überrascht wie später die „erbarmungslose

Hetze“ der Nationalsozialisten

gegen den „Novemberverbrecher"“Scheidemann,

der 1933

ins Exil floh, wo er 1939 in Kopenhagen

starb. Machtan zufolge erreichte

Scheidemann „postum,

was er gewollt hatte. Seine Legende

entfaltete sich zu voller

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Galionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 64-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

Blüte“, die anhielt und 1965 von

Willy Brandt weiter am Leben gehalten

wurde, als er die Straße an

der Südseite des Reichstagsgebäudes

nach Scheidemann benannte.

Im Reichstagsgebäude befindet

sich heute eine Gedenktafel mit

den Worten: „Von diesem Balkon

rief der Sozialdemokrat Philipp

Scheidemann am 9. November

1918 die Deutsche Republik aus.“

Machtan: „Die Mühe einer quellenkritischen

Untersuchung hat

sich bis heute keiner gemacht. Dafür

ist die Geschichte von der Ausrufung

der Republik wohl einfach

zu schön.“


10 Kapital & Finanzen

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Mit Wucht in den Markt

Die Volksbank Hohenlohe hat den Vertrieb der Baufinanzierung strategisch und personell neu ausgerichtet.

VON HERIBERT LOHR

Die genossenschaftlichen

Banken arbeiten derzeit

mit Hochdruck an ihren

Vorstellungen „von der Bank der

Zukunft“. Das gilt auch für die

Volksbank Hohenlohe. Die älteste

genossenschaftliche Bank der

Welt feiert in diesem Jahr ihr

175-jähriges Bestehen und treibt

ihren strategischen Umbau kräftig

voran. Es ist ein ganzes Paket von

Maßnahmen, mit dem die Bank

mit ihren 86 000 Mitgliedern ihre

Wettbewerbsfähigkeit absichern

will. Das reicht von geänderten Beratungszeiten

in den aktuell 46 Filialen

bis zur umfassenden Digitalisierung

des Bankgeschäfts.

Ansprechpartner: Jörg Thollembeek (li.) und sein Team verstehen sich als Full-Service Manager.

ANGEBOTE Die Palette spreizt

sich von verbesserten Online-

Tools über mobile Banking Apps

bis hin zur Erweiterung des Telefon-Services.

Erst Anfang Oktober

hat das neue Kunden-Service-Center

(KSC) seinen Betrieb aufgenommen.

Das große Stichwort:

Omnikanal-Bank. Der Vorstandsvorsitzender

Dieter Karle: „Jeder

Kunde sucht sich seinen eigenen

Zugang zur Bank heraus. Wir sind

an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbar.“

Auch in der Marktbearbeitung

hat sich die Bank neu aufgestellt

und dazu den Bereich Immobilien/Baufinanzierung

neu

ausgerichtet. Mit den neuen Strukturen

will die Bank ihre Ertragskraft

steigern. Diesem Marktsegment

kommt bei diesem Vorhaben

große Bedeutung zu. Die

Marschroute: Über intensiv ausund

weitergebildete Mitarbeiter

und beste Finanzierungsgrundlagen

sollen der Immobilienertrag

und das Cross-Selling (Vermittlung

von Baufinanzprodukten wie

Bausparverträgen, Krediten oder

Versicherungen) gesteigert werden.

Dazu hat der neue Bereichsleiter

und Prokurist Jörg Thollem-

Foto: Volksbank Hohenlohe

beek ein Team von 13 Mitarbeitern

als direkte Ansprechpartner

zusammengestellt. Der Immobilien-Frontmann

kennt das Geschäft

und setzt vor allem auf fachliche

Kompetenz.

„Mit guter Beratung kann man

sich vom Wettbewerb absetzen“,

ist er überzeugt. Dabei spielt die

Nähe zum Markt eine große Rolle

und die ist bei Thollembeek gegeben.

Denn der Bankfachmann

kennt die Region und auch das

Selbstverständnis der Menschen

vor Ort. Thollembeek ist in der

Marktgemeinde Blaufelden geboren

und aufgewachsen, bei der

Volksbank Gerabronn durchlief

er seine Ausbildung zum Bankkaufmann

und war danach mehr

als zwei Jahrzehnte für die VR

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

tätig. Mehrere Jahre als Mitglied

der Geschäftsführung der Wüstenrot

Immobilien GmbH waren ein

weiteres Teilstück seiner Karriere,

bevor der begeisterte Tennisspieler

nun seinen neuen Posten übernahm.

„Die Volksbank Hohenlohe

vermittelt in einem großen regionalen

Markt und da wollen wir

uns erfolgreich etablieren“, formuliert

er ehrgeizig den eigenen

Anspruch. Vor etwas mehr als

zwei Monaten hat er seine Arbeit

aufgenommen. Das neue Konzept

der Volksbank, das vor allem auf

dem konsequenten Ausbau der

Baufinanz-Beratung und der Immobilienmakler

setzt, beschert

dem Bankhaus erste Erfolge. „Wir

haben uns zuletzt im Monat ein

Marktvolumen von 20 Millionen

Euro erarbeitet“, sagt Jörg Thollembeek

nicht ohne Stolz. Mit seinem

Team, das seine Büros in den

Hauptstellen in Öhringen, Künzelsau

und Gerabronn hat, will

der Vertriebsspezialist rund 220

Millionen Euro erwirtschaften.

Bei einer Bilanzsumme von 1,7

Milliarden, Einlagen von etwa

1,14 Milliarden und Krediten von

rund 590 Millionen Euro wird

deutlich, welche Bedeutung das

Immobiliengeschäft für die Bank

mit ihren 44 000 Mitgliedern hat.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll

laut Thollembeek „der Vorsorgegedanke

verstärkt in den Fokus

Betreuung gerückt werden“.

PERSPEKTIVE Dabei macht

Vorstandsvorsitzende Dieter Karle

auch deutlich: „Wir können in diesem

Marktsegment, durch gute

Leistung ordentliche Erträge erwirtschaften.

Und die benötigen

wir.“ Ob kaufen, verkaufen, mieten

oder vermieten – die Volksbank

bietet das gesamte Dienstleistungsspektrum

rund um die Immobilie.

Dazu gehören unter anderem

die Immobilienbewertung für

Verkäufer, Beratung bei Erbschafts-

und Schenkungsfragen

oder Vertragsverhandlungen. Jörg

Thollembeek: „Wir verstehen uns

als Full-Service-Makler mit sehr

viel Erfahrung und Einblick in die

Bedürfnisse der Kunden.“

www.volksbank-hohenlohe.de

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BANKEN-TIPP

ADVERTORIAL

Zum elften Mal ausgezeichnet

Südwestbank gehört auch 2019 zur Elite der Vermögensverwalter

Banking jederzeit und überall

Sparkassen-App zum Testsieger gekürt

Das Smartphone über die Rechnung halten,

ein Foto auslösen und schon erfasst eine App

Empfänger, IBAN, Verwendungszweck und

Betrag automatisch. Die Fotoüberweisung ist

nur eine von mehreren Hilfsmitteln, mit der

die Sparkassen-App Geldgeschäfte leichter

macht.

Wofür man früher noch zwingend in die nächste

Filiale der Sparkasse gehen musste, kann

man heute von überall und jederzeit über das

Smartphone erledigen. Mit unserer Mobile-

Banking-App haben Sie Ihre Konten auch

unterwegs stets im Griff. Über Ihr Mobiltelefon

fragen Sie bequem und sicher Ihre Kontoumsätze

ab, überweisen Geld oder bezahlen Rechnungen.

Alles, was Sie benötigen ist ein Smartphone

und die Sparkassen-App.

Für die Stiftung Warentest ein guter Anlass, das

Angebot einmal etwas genauer unter die Lupe

zu nehmen. 38 Banking-Apps stellten die Tester

auf den Prüfstand. Das Ergebnis wurde in der

Ausgabe 10.2018 der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht.

Bei ihrer Auswertung hob die Stiftung

Warentest vor allem Nutzerfreundlichkeit,

Funktionsumfang und Multibankenfähigkeit

der Apps hervor. Testsieger in beiden Betriebssystemen

(Android und iOS) wurde die Sparkassen-App.

Der aktuelle Test bestätigt, dass wir als Sparkasse

eine große Kompetenz in Sachen digitaler

Service bieten. Die kostenlose Sparkassen-

App ist nicht nur vielseitig – auch die Sicherheit

wird ganz groß geschrieben: Die Nutzer haben

die Wahl zwischen verschiedenen zuverlässigen

Methoden, um Transaktionen (zum Beispiel

Überweisung) freizugeben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten

auch Sie Ihre Bankgeschäfte übers Smartphone

Tilman Naundorf,

Gruppenleiter

Neue Medien

erledigen? Dann lassen Sie Ihr Konto fürs

Online-Banking freischalten. Die kostenlose

Sparkassen-App ist für alle gängigen Smartphone-Modelle

verfügbar und schnell eingerichtet.

Sprechen Sie uns gerne an.

Die Sparkassen-App

ist Testsieger im

Betriebssystem iOS!

Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de

Die Sparkassen-App

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Betriebssystem

Android!

Gerade in der gegenwärtigen

Niedrigzinsphase setzen viele

Menschen auf eine professionell

agierende Vermögensverwaltung,

die mit ihrer Expertise

dazu beiträgt, Vermögen zu

erhalten und zu vermehren.

Doch wie lässt sich die Spreu

vom Weizen trennen? Wie kann

ein Kunde die für sich passende

Vermögensverwaltung finden?

Eine Orientierungshilfe sind

Rankings wie das von Elite

Report und Handelsblatt.

Jedes Jahr veröffentlichen Elite

Report und Handelsblatt eine

Rangliste der besten Vermögensverwalter

im deutschsprachigen

Raum. Die Südwestbank gehört

auch 2019 zur sogenannten „Elite

der Vermögensverwalter“. Die

mittelständische Regionalbank

Erneut überzeugt die Südwestbank Elite

Report und Handelsblatt von ihrer Leistung.

erhält die Auszeichnung bereits

im elften Jahr in Folge.

„Wir betrachten die Vermögensbetreuung

als einen kontinuierlichen

Prozess, in dem wir die

internationalen Finanzmärkte

ständig analysieren und bewerten“,

erklärt Thomas Scheunert,

Regionalleiter bei der Südwestbank

und verantwortlich für die

Filialen in Schwäbisch Hall und

Heilbronn. „So können wir die

Chancen nutzen, die Risiken

in den Depots unserer Kunden

kontrollieren und mit Blick auf

deren Ziele gegebenenfalls

optimieren.“

Jeder Empfehlung geht stets ein

ausführliches Gespräch voraus,

um die Ziele und Wünsche eines

Kunden besser kennenzulernen.

Dann analysieren die Experten

der Südwestbank

seine aktuelle Finanzsituation,

aus der

sich unterschiedliche

Planungsmodelle ergeben,

die sie mit der

Anlagementalität, den

Präferenzen und der

persönlichen Risikoneigung

des Kunden

abgleichen. Auf dieser

Basis entwickelt die

Vermögensverwaltung

der Südwestbank eine

individuelle Strategie,

die genau den

Anforderungen des

Kunden entspricht und

langfristige Planungssicherheit

schafft.

„Dabei stehen natürlich

unterschiedliche

Strategiekonzepte zur

Verfügung – von der

Regionalleiter Thomas Scheunert.

risikoarmen, auf stetige Wertsteigerung

ausgerichteten Anlage,

bis zur langfristigen Nutzung von

Chancen am Kapitalmarkt mit

einer breiten Risikostreuung“,

so Scheunert. Außerdem nimmt

die Südwestbank die Vermögenswerte

eines Kunden immer in

ihrer Gesamtheit unter die Lupe.

Je größer ein Vermögen, desto

komplexer wird es: Geldanlagen,

Immobilien, unternehmerische

Beteiligungen, kapitalbildende

Versicherungen und Finanzierungen,

aber auch Werte wie

eine Kunstsammlung oder

Oldtimer können dazugehören.

„Veränderungen in einem dieser

Bereiche beeinflussen fast immer

die anderen. Diese Wechselbeziehungen

aufzudecken, gelingt

uns nur, wenn wir einen Blick auf

das große Ganze werfen“, meint

der Regionalleiter. Und natürlich

muss am Ende auch die Chemie

zwischen Kunde und Berater

stimmen, damit eine Vermögensverwaltung

erfolgreich ist. „Wir

sind uns sehr wohl bewusst: Nur

wenn wir dauerhaft Vertrauen

aufbauen können, haben wir

zusammen mit unseren Kunden

auch Erfolg“, sagt Scheunert. [pm]


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Kapital & Finanzen 11

Elektronische Nähe

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim baut interne Strukturen konsequent um. Nur noch zwei Regionalmärkte.

VON HERIBERT LOHR

Die größte genossenschaftliche

Bank in der Bezirksvereinigung

Hohenlohe-Franken

hat bereits vor fünf Jahren damit

begonnen, das klassische Geschäftsmodell

zu digitalisieren.

„Das an sich ist keine Besonderheit

mehr, sondern eher eine fortschreitende

Entwicklung“, sagt

der Vorstandsvorsitzende Eberhard

Spies. Neu dagegen ist, dass

die Bank den elektronischen Zugang

zum Haus in den Mittelpunkt

rückt und ihren sonstigen Service

entsprechend anpasst.

Digital ist normal: Ob mobile Endgeräte,

der heimische Computer,

die Bank-App oder fast schon klassisch

der Bankautomat: Die Technisierung

ist für die mehr als

100 000 Kunden und die rund

65 500 Mitglieder der traditionsreichen

Genossenschaftsbank

längst Gewohnheit. Das Angebot,

Bankgeschäfte über verschiedene

Kanäle (Multi-Channel-Vertrieb)

zu tätigen, wird nun strategisch

als „Omni-Channel-Vertrieb“ fortgeschrieben.

Um perspektivisch

wirtschaftlicher, effizienter, aber

auch noch kundenorientierter

ausgerichtet zu sein, wird die Elektronik

dazu genutzt, sich beim persönlichen

Kontakt auf das Wesentliche,

Komplexe, im Detail auch

Schwierige zu konzentrieren.

Neue IT-Strukturen, in die der genossenschaftliche

Verbund in den

nächsten fünf Jahren mehr als

450 Millionen Euro investiert, machen

dies möglich.

Die ohnehin sehr vertriebsorientierte

VR Bank nutzt diese Möglichkeiten,

um den Begriff Marktnähe

nun neu zu interpretieren und

richtet dazu unter anderem das

neue Geschäftsfeld „Digitales Banking“

ein.

Zentrum: Die Hauptstelle in Schwäbisch Hall prägt das Stadtbild im Kocherquartier. Hier sitzen auch das

Kundenservicecenter und das neue Geschäftsfeld „Digitales Banking“.

Foto: VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

GEZIELT „Die Technik versetzt

uns in die Lage, uns noch spezieller

und gezielter an den aktuellen

Bedürfnissen des jeweiligen Kunden

zu orientieren“, erklärt Eberhard

Spies. Die Basis für diese

grundlegende Neuausrichtung ist

dabei das Nutzungsverhalten verschiedener

Kundengruppen. Grob

gerastert unterteilen die Genossen

ihre Kunden und Mitglieder in

drei Gruppen. Besonders im Fokus:

die „Digital Natives“. Dieses

Klientel ist meist jünger, ihre Bankgeschäfte

wickeln sie fast ausschließlich

über mobile Endgeräte

ab. Sie beschränken den persönlichen

Kontakt zur Filiale auf

das Notwendigste und bestimmen

mit ihrer Herangehensweise die

Beziehung Bank – Kunde der näheren

Zukunft. Gruppe zwei bilden

die sogenannten „Hybridkunden“.

Diese nutzen den elektronischen

Zugang vor allem, um sich

zu informieren; suchen aber die

klassische Beratung und fordern

diese auch ein.

Der dritte Bereich umfasst alle

Kunden mit Vorgängen, bei denen

eine detaillierte Begleitung, wie

etwa bei größeren Krediten, Finanzierungen

oder komplexen Kapitalanlagen

schon durch den Sachverhalt

unabdingbar ist. Das Alltägliche,

eher gewöhnliche wird künftig

via Datenautobahn erledigt.

„Die Digitalisierung erlaubt es

uns, einfache Vorgänge schnell, direkt

und in enger Absprache mit

dem Kunden abzuwickeln“, erklärt

Vorstand Tobias Belesnai.

Knapp die Hälfte aller Kontakte

„laufen“ bereits online. In allen

Fragen, wo die Kunden neben automatisierter

Elektronik den direkten

Kontakt suchen, wird „das

Standardgeschäft“ künftig vor allem

von den Mitarbeitern im Kundenservicecenter

(KSC) begleitet.

Damit sind die Kundenservicecenter

für die Beziehung Bank und

Kunde künftig von zentraler Bedeutung,

sind sie doch der erste

Ansprechpartner, deren Aufgabe

es ist, eingehende Fragen direkt

zu beantworten oder sie den Fachleuten

in den Regionalcentern weiterzugeben.

Die Mitarbeiter des KSC sind eine

der wesentlichen Antworten auf

die Frage, wie die VR Bank die Forderung

nach „Nähe zum Markt

und Mitgliedern“ im digitalen Zeitalter

beantwortet. 18 Mitarbeiter

bilden in der Startphase dieses

übergreifende Eingangsportal.

„Wie viel Mitarbeiter hier letztlich

eingesetzt werden, lässt sich derzeit

nicht sagen“, so Eberhard

Spies. Seiner Einschätzung nach

werden es „in absehbarer Zeit sicher

doppelt so viele sein.“

Ein Beispiel, wie die Technik den

Auftritt der Bank verändert. Denn

das KSC sind keine Telefonisten,

sondern gut ausgebildete Fachkräfte,

von deren Kompetenz es

abhängt, wie der Marktauftritt

letztlich bewertet wird.

Damit im Nachgang eine umfassende

Beratungsqualität gegeben

ist, werden die Felder Geschäftsund

Privatkunden in einer organisatorischen

Einheit gebündelt. So

wird jeder Kunde künftig von „einem

Beratungspaar“ betreut, das

sich je nach Fragestellung Kredit

oder Anlage mit seinen Anliegen

beschäftigt.

Um den strategischen Umbau

auch organisatorisch umzusetzen,

wird das Geschäftsgebiet ab 2019

in zwei Regionalmärkte unterteilt,

die dann über die Spezialisten in

den Servicecentern betreut werden.

Eberhard Spies: „Wir orientieren

uns in unseren Leistungen

mehr an den Bedürfnissen und weniger

an der Raumschaft, da Entfernung

durch die Digitalisierung

einfach an Bedeutung verliert.“

www.vrbank-sha.de

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IT-TIPP

RECHTS-TIPP

Agile Projekte (1)

essendi it erklärt den Trend im modernen Projektmanagement

Abmahnwelle nach DSGVO?

Kosten pro Abmahnung in der Regel zwischen 500 und 2000 Euro

Nicht nur in IT-Projekten verbreitet sich

agiles Projektmanagement zusehends. Ein

Anlass, das Thema einmal genauer zu

beleuchten und zu reflektieren, welche Erfahrungen

wir bei essendi damit gemacht und

was wir gelernt haben.

❚ Hier im ersten Teil, eine allgemeine Betrachtung

der Thematik. In den später folgenden Teilen

2 und 3 wir näher auf IT-Projekte und agile

Projektmethoden eingegangen und wir berichten

über unsere Erfahrungen.

Was ist überhaupt ein Projekt? In Unterscheidung

zu laufenden Regelprozessen (wie z.B. die

Abwicklung von Bestellungen in einem Shop)

ist ein Projekt meist umfangreicher und hat ein

definiertes Ziel und Projektende. Viele von uns

haben selbst schon Projekte durchgeführt, z.B.

der Bau oder die Renovierung eines Hauses.

Große Bauprojekte gibt es seit der Antike, Materialien,

Werkzeuge und Vorgehensweisen haben

sich stetig verbessert. Eines ist geblieben, beim

Bau muss vor Beginn sehr viel vorgedacht und

in Pläne gegossen werden. Das Aussehen des

Gebäudes, Statik, Haustechnik, Fenster, Türen,

ferngesteuerte Rollläden bis hin zu den Außenanlagen.

Die Ausführung orientiert sich dann

möglichst präzise an der Planung. Vorschriften

und Regularien erfordern ein Übriges.

Ähnlich verhält es sich bei Industrieanlagen wie

beispielsweise Abfüllmaschinen, Montagebändern,

Fertigungsstraßen oder Raffinerien.

Dies sind alles Projektarten bei denen Ergebnis,

Ausgestaltung und Ausführung in hohem Maße

klar sein sollten und weitgehend bis ins Detail

vorgeplant werden. Klassische Projekte haben

einen aufwändigen Konstruktions- und Planungsprozess.

Änderungen der Planung im Verlauf

sind oft teuer. Dennoch kommt es vor, dass

ein fertiger Plan in Teilen schon wieder überholt

ist oder den Ingenieuren später, Änderungs- und

Ergänzungswünsche in den Sinn kommen, oder

Dinge vergessen wurden.

• Die Kunst ist damit flexibel umgehen zu können.

Deshalb gibt es inzwischen auch hier Bestrebungen,

zumindest die Konstruktionsphase in

Richtung „agil“ weiterzuentwickeln, Stichwort

„agile Construction oder Design Management“.

IT und Software entsteht auch in Projekten. Sie

unterscheiden sich aber deutlich von den klassischen

Projektarten. IT-Lösungen gibt es inzwischen

für nahezu alle Geschäftsprozesse in Banken,

Handel und Industrie. Ziel dieser IT-Projekte

war und ist es zumeist Abläufe und Verfahren zu

vereinfachen und zu automatisieren. Es ist kein

Geheimnis:

• Immer mehr hängen Erfolg und Wettbewerbsvorteile

von der IT ab.

Im nächsten Teil dann mehr Ausführungen über

IT-Projekte.

essendi it ist ein inhabergeführtes Softwarehaus

mit Geschäftsstellen in Schwäbisch Hall und

München und entwickelt IT-Lösungen für IT-Security,

Finanzdienstleister, Handel und Industrie.

essendi it GmbH

Dolanallee 19

74523 Schwäbisch Hall

Tel.: 07 91-94 30 70-12

Internet: www.essendi.de

Das Wettbewerbsrecht ist, gefolgt vom Markenrecht

und Urheberrecht, der häufigste

Grund, warum Unternehmen, die auch im

Onlinehandel ihre Geschäfte betreiben,

abgemahnt werden.

❚ Mit die häufigsten Gründe für eine Abmahnung

sind:

• Der markenrechtliche Schutz einer Domain

oder AdWords Anzeige

• Die unerlaubte Benutzung von Markennamen

in Metadaten

• Verwendung fremder Webseiteninhalte wie

Bilder, Logos, Grafiken

• Die Verwendung einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung

• Ein fehlerhaftes Impressum

• Verstöße gegen die Preisangaben-Verordnung,

Jugendschutzgesetz, Textil- oder Elektronikkennzeichnung

• Irreführung über geographische Herkunft

(Handel mit „Geneva-Uhren“)

• Fehlen gesetzlich vorgeschriebener Warnhinweise

• Werbung mit Garantien oder Selbstverständlichkeiten

Aktuell wird der Datenschutz im Rahmen von

Abmahnungen an Bedeutung gewinnen.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat

insbesondere die Internetbranche 2018 in

Atem gehalten.

Mittlerweile ist durch die Gerichte – auch im

Hinblick auf Abmahnungen, die sich auf Datenschutzverletzungen

berufen – einige Rechtsprechung

ergangen. So hatte das Landgericht

Würzburg zunächst geurteilt, dass Verstöße

gegen die DSGVO abgemahnt werden können.

Das Landgericht Bochum hat dann aber festgestellt,

dass Abmahnungen durch Wettbewerber

nicht möglich seien. Jetzt hat das Oberlandesgericht

Hamburg als erstes Oberlandesgericht

RA Dr. jur.

Sebastian Braun LL.M.

Fachanwalt für Gewerblichen

Rechtsschutz

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Insolvenzverwalter

entschieden, dass Datenschutzverstöße gegen

die DSGVO doch abgemahnt werden können.

Demzufolge ist die oft als lästig empfundene

Beschäftigung mit der DSGVO nicht mit den

Arbeiten erledigt, die 2018 erforderlich waren.

Die DSGVO wird nach diesem Urteil Gegenstand

von zahlreichen Abmahnungen werden.

Die Kanzlei Reinhart Kober Großkinsky mit

Dr. jur. Sebastian Braun, einem von lediglich

108 in ganz Baden-Württemberg zugelassenen

Fachanwälten für Gewerblichen Rechtsschutz,

vertritt zahlreiche Online Händler im Wettbewerbs-,

Marken- und Urheberrecht sowohl bei

der Verfolgung von Verstößen durch Wettbewerber

als auch bei der Abwehr von Ansprüchen.

Kanzlei Wertheim

RA Dr. jur. Sebastian Braun LL.M.

Rathausgasse 3 · 97877 Wertheim

Telefon 0 93 42 / 92 55-0 · Fax 0 93 42 / 92 55-80

info.wth@reinhart-kober.de

www.reinhart-kober.de


12 Firmen & Märkte

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Maschine im Street-Art-Design

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FEIERABEND SPA

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DAY SPA DREAM

Graffiti-Künstler gestaltet eine Spritzgießmaschine für Wirthwein.

KraussMaffei wird in diesem

Jahr 180 Jahre alt

und Wirthwein setzt die

180. Spritzgießmaschine ein:

Beide Unternehmen nahmen

das zum Anlass, der Jubiläumsmaschine

eine ganz spezielle Optik

zu verleihen. Der europaweit

in der Szene bekannte Street-

Art-Künstler Ralf Spitzer alias

Shamey ABC gestaltete die GX

900-4300 BluePower mit einer

besonderen Airbrush-Technik.

Illustriert wurden unter anderem

die Gesichter der Gründerväter

Georg von Krauss und Joseph

Anton von Maffei sowie von

Walter Wirthwein.

Bereits 1967 lieferte KraussMaffei

die erste Spritzgießmaschine

an die Firma Wirthwein. „Das

war ein Modell des Spritzgießmaschinenherstellers

Eckert &

Ziegler, die 1964 von KraussMaffei

übernommen worden ist“, erinnert

sich der heutige Aufsichtsratsvorsitzende

Udo Wirthwein.

Dr. Hans Ulrich Golz, Präsident

des Segments Spritzgießtechnik

der KraussMaffei Gruppe, ergänzt:

„Dieses Jubiläum der

180. Spritzgießmaschine im

180. Gründungsjahr von Krauss-

Maffei ist für beide Firmen etwas

ganz Besonderes. Wir sind stolz

auf eine lange, vertrauensvolle

Partnerschaft und freuen uns

auf viele weitere Projekte.“ Die

GX 900-4300 geht an den Wirthwein

Stammsitz in Creglingen

und wird dort anspruchsvolle

Fensterrahmenverkleidungen

für Fahrzeugtüren eines süddeutschen

Automobilherstellers im

Premiumsegment produzieren.

„Die innovativen Produkte und

das maßgeschneiderte Serviceangebot

von KraussMaffei begleiten

uns seit Jahrzehnten. Jetzt

freuen wir uns sehr darüber,

dass die 180. Spritzgießmaschine

unseres langjährigen

Partners bei uns in Creglingen

steht“, sagt Marcus Wirthwein,

Vorstand Technik der Wirthwein

AG. „Das ist ein starkes Symbol

Creglingen: Qualitätsvorausplaner Bastian Haaf (Mi.) und die beiden Anwendungstechniker Florian

Brück (li.) und Christian Dörschner produzieren mit der Jubiläumsspritzgießmaschine Fensterrahmenverkleidungen

für Automobilhersteller.

Foto: Wirthwein

sowohl für unsere gute Zusammenarbeit

mit KraussMaffei als

auch für das Wachstum und die

stetige Weiterentwicklung unseres

Standortes“.

Bei der Gestaltung der Jubiläumsmaschine

ging KraussMaffei

bewusst neue Wege und engagierte

erstmals einen renommierten

Street-Art-Künstler. Für

Shamey ABC selbst war die Gestaltung

einer Spritzgießmaschine

ein Novum mit einem persönlichen

Highlight: „Super interessant

fand ich, eine komplette

Maschine zu besprühen mit all

ihren dreidimensionalen Flächen

und Formen.“ Die moderne,

individuelle Umsetzung

kam bei den Beteiligten sehr gut

an. „Das farbenfrohe Graffiti ist

ein Hingucker. Wir haben viele

junge Mitarbeiter, die sich sicher

dafür begeistern werden“,

so Marcus Wirthwein. pm

www.wirthwein.de

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ZWEISAMKEIT

Messe: Auf der internationalen BIM World Munich war Sebastian Kaluzza (Mi.) als einer von fünf Finalisten um den „BIM Smart Construction Award“ im Rennen.

Junge Leute mit Erfindergeist

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finden Sie im Deko-Märktle.

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Das

Mawell-Team

wünscht

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74595 Langenburg

Ein Start-up aus Schwäbisch Hall und München sammelt Daten und will damit den Bau revolutionieren.

Sebastian Kaluza ist viel unterwegs.

Seitdem der 32-jährige

Schwäbisch Haller das

Start-up „Abaut“ gegründet hat,

pendelt er zwischen Berlin,

Hamburg, Frankfurt und München

hin und her: In Berlin ist

er in Gesprächen mit der Deutsche

Bahn AG, die seine Idee unter

90 Bewerbungen ausgewählt

hat und sie auf ihren Baustellen

einsetzen will.

In Hamburg hat der Landesbetrieb

Straßen, Brücken und Gewässer

Interesse bekundet, genauso

wie einige andere Unternehmen

im In- und Ausland. Darunter

sind ein Bergbauunternehmen

aus der Schweiz, Baufirmen

und Verkehrsbetriebe in

Dänemark, Österreich, Kalifornien

und sogar in Kuala Lumpur

hat man davon Wind bekommen.

Der Bau ist im Umbruch. Nicht

nur die schwere Technik wird

zukünftig maßgebend für effektives

Arbeiten sein, sondern auch

Sensoren, die Millionen von Daten

sammeln und mittels intelligenter

Analysen zu nützlichen Informationen

verarbeiten. Daten,

so erklärt Sebastian Kaluza, sind

das Gold unseres Jahrtausends

und können den Wert eines Unternehmens

bestimmen, wenn

sie zeitnah zu Informationen verarbeitet

und an die entsprechenden

Stellen geleitet werden.

Digitalisierung schreitet

auch auf dem Bau voran

An dieser Stelle setzt die Idee seines

Start-ups, der Abaut GmbH,

an. Ihr Ziel: Baustellen sollen

durch den Einsatz künstlicher

Intelligenz (KI), des Internet of

Things (IoT) und Embedded Systems

effektiver und effizienter organisiert

werden können. Gerade

auf dem Bau gebe es in Bezug

auf die Digitalisierung Nachholbedarf.

Das sei „ausbaufähig“,

sagt der Start-up-Gründer

und weiß, wovon er spricht.

Schließlich hat er Bauingenieurwesen

studiert und einige Zeit

als Bauleiter gearbeitet, bevor

er seine berufliche Reputation

mit einem Master in Wirtschaftsingenieurwesen

und einem Master

in Wirtschaftsinformatik erweiterte.

Jetzt hat er zusammen mit vier

anderen findigen Köpfen von

der Technischen Universität in

München Sensoren entwickelt,

die relevante Daten auf der Baustelle

erzeugen. Sie werden in

Baustellenfahrzeugen eingesetzt

und arbeiten autonom und unermüdlich.

Sie erfassen die Leistung

einzelner Maschinen und

den Materialfluss auf den Baustellen

und Minen in Echtzeit

und werden mit weiteren Daten,

wie Planungs- und Wetterdaten

ergänzt. Kleine Kameras liefern

dazu weitere Details, wie zum

Beispiel über die Beschaffenheit

des Materials, das gerade abgetragen

wird. „Durch diese Echtzeitinformationen

lassen sich

Unregelmäßigkeiten früher erkennen.

Dadurch können Entscheidungen

früher gefällt und

damit Zeit und Kosten gespart

werden“, sagt Kaluza. Doch bevor

das soweit ist, muss die Datenflut

durch Algorithmen der

künstlichen Intelligenz verarbeitet

und für die Anwender oder

Entscheider, beispielsweise die

Bauleiter vor Ort, verdichtet und

aufbereitet werden.

Darüber hinaus werden die Sensoren

in Verkehrsleiteinrichtungen

von Straßenbaustellen angebracht,

um Baustellen in Echtzeit

„sichtbar“ zu machen.

Diese Informationen sollen helfen,

Fragen wie „Wo überlagern

sich Baustellen, weil es bei anderen

zu Verzögerungen gekommen

ist?“ oder „Wie können Umleitungen

besser organisiert werden?“

zu beantworten. Für derartige

Informationen interessieren

sich vor allem die Landesbetriebe

und Städte.

In Verhandlungen über die

weitere Finanzierung

Schließlich gibt es rund 25 000

Baustellen im Jahr, die organisiert

werden wollen. Betreffen

mehrere davon beispielsweise

ein Stadtgebiet oder einen Ballungsraum,

ist es wichtig zu wissen,

zu welchem Zeitpunkt welche

Fahrspur geöffnet oder länger

gesperrt bleiben muss. Gerade

im Hinblick auf die Verkehrsverdichtung

und das autonome

Fahren gewinnen sie zunehmend

an Gewicht. Deshalb

VON KERSTIN DORN

sind beim Schlagwort „autonomes

Fahren“ auch die großen

Autohersteller hellhörig geworden

und haben das kleine

Start-up zu sondierenden Gesprächen

eingeladen.

Noch befindet sich die Abaut

GmbH mit ihren Produkten und

Services in der Entwicklungsphase.

Sebastian Kaluza und die

Mitgründer haben ihr Erspartes

in die Firma gesteckt. Eine Finanzspritze

gab es von der Unternehmertum

GmbH sowie vom

European Investment Fonds.

Die 15 Mitarbeiter, meist sind es

Studenten der Technischen Universität

München, kann Sebastian

Kaluza bereits bezahlen –

soviel geben die gewonnenen

Preisgelder und die Nutzungsgebühren

für die Prototypen her.

Doch um richtig Fahrt aufnehmen

zu können, braucht das

junge Unternehmen noch Investoren.

Momentan befindet sich

der Gründer in Verhandlungen

mit einem Investor. Es geht dabei

um einen hohen sechsstelligen

Betrag.

www.abaut.de


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Firmen & Märkte 13

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FIRMENPORTRÄT

Weiterer Meilenstein bei Farmbau

Mit neuen Wohnmodulen erweitert die Unternehmensgruppe ihre Produktpalette

Zeit seines Bestehens punktet das Langenburger

Unternehmen mit neuen Entwicklungen

und Ideen. Zuletzt sorgte die

Firmengruppe mit dem Hotelprojekt

Mawell für Furore. Jetzt sollen Wohnmodule

in Hybridbauweise die Baulandschaft

der Region bereichern. Dafür baut

Farmbau kräftig aus.

❚ „Immer eine Idee voraus“ lautet das Firmenmotto

das Farmbau seit 21 Jahren

erfolgreich unter Beweis stellt. Das Unternehmen

aus Langenburg ist auf den Systembau

in massiver Fertigteilbauweise für

die Landwirtschaft, Bürogebäude und Hallen

spezialisiert und macht mit außergewöhnlichen

Innovationen wie dem „Sun-

Haus“, einem drehbaren Haus mit Fotovoltaik,

und dem „Vario Sun-Haus“, mit variablem

Solardach, immer wieder auf sich

aufmerksam. Weitere Standbeine sind

Stahlbeton-Rundbehälter beispielsweise

für Biogasanlagen und wärmegedämmte

Stallgebäude in Beton-Sandwichbauweise,

womit Farmbau bereits zu den Marktführern

in Süddeutschland zählt. Unter der Leitung

von Wolfgang Maier entwickelte sich

die Fertigsysteme GmbH seit der Gründung

im Jahr 1997 zur heutigen Unternehmensgruppe

– zu der unter anderem das Mawell

Resort und „KommInvest“ gehören.

Gemeinsam mit einem starken Team, der

„zweiten Führungsebene“, wie er selbst

sagt, prescht Wolfgang Maier jetzt mit

einem weiteren Meilenstein vor: den Wohnmodulen

in Hybridbauweise mit Stahlbeton-Bodenplatte

als Fertigteil und Vollholz-

Gebäudehülle.

„Es ist immer unser Anspruch gewesen das

zu bieten, was der Markt erfordert“, erklärt

Harald Maier, verantwortlich für den Farmbau-Vertrieb

und Geschäftsführer des Fertigteilwerks

in Insingen. Die steigenden

Mietpreise und die Wohnungsnot, die selbst

in den ländlichen Gegenden den Immobilienmarkt

prägen, waren der Anlass für den

neuen Ansatz: „Wir wollten bezahlbaren

Wohnraum schaffen.“ Dafür habe man

kosteneffiziente und hochfertige Wohneinheiten

entwickelt: Module zum Festpreis,

die flexible Lösungen bieten und sich individuell

erweitern und gestalten lassen. Sie

dienen als vollwertiges Minihaus – singleoder

seniorengerecht, Einzelraum-Anbau

oder funktionieren in der Gruppenanordnung

– ein- sowie mehrgeschossig; bis zu

vier Stockwerke sind möglich. Da sie sich

beliebig versetzen lassen, eignen sich die

Module auch für Pflegeeinrichtungen, Studenten-

oder Mitarbeiterunterkünfte und

sogar als Hotel. „Die geniale Antwort auf

den Wandel der Lebens- und Arbeitsbedingungen“,

meint Tobias Knülle, verantwortlich

für den Bereich Finanzen und Projekte

bei Farmbau. Da der Name Farmbau in

erster Linie mit der Landwirtschaft in Verbindung

gebracht wird, übernimmt die

hauseigene Firma „KommInvest“ den Vertrieb

der Wohnmodule. Mit dem Fertigteilwerk

im mittelfränkischen Insingen, nahe

des Autobahnkreuzes A6/A7, ist Farmbau

Neben dem Fertigteilwerk in Insingen entsteht gerade eine neue Halle mit über 2000 Quadratmeter

speziell für die Vormontage der Wohnmodule samt Innenausbau.

Wolfgang Maier, Farmbau-Geschäftsführer, Tobias Knülle, Leiter Finanzen und Projekte bei Farmbau, sowie Harald Maier, Geschäftsführer des Fertigteilwerks (v. li.), haben mit Modulen in

Hybridbauweise eine neue Lösung entwickelt. Der Kindergarten in Langenburg ist das erste fertiggestellte Projekt und seit November in Betrieb.

seit 2003 in der Lage, Fertigteile im großen

Stil herzustellen. Hier werden die neuen

Wohnmodule samt Betonplatten nach den

Farmbau-Qualitätskriterien gefertigt und in

kompletten Einheiten ausgeliefert. Das

Standard-Modul sei zwar durch die Vorfertigung

konsequent auf günstigen Wohnraum

getrimmt, meint Harald Maier, könne aber

auf Wunsch auch mit gehobener Ausstattung

individuell gestaltet werden. „Alle

Module beinhalten Fußbodenheizung und

auch bereits die Installationskomponenten“,

versichert der Fachmann, „Wände

und Decke sind aus sichtbarem Massivholz

– ganz nach unserem praktischen Grundgedanken

schnörkellos, optisch ansprechend

und solide.“ Komplettiert wird das System

mit dem Vollwärmeschutz. Eine Transporteinheit

bilden 3,5 Meter Breite und bis zu

20 Meter Länge – am Stück angeliefert und

per Autokran versetzt, erhält der Kunde

innerhalb eines Arbeitstages einen schlüsselfertigen

Bau, der nach kürzester Zeit

bezugsfertig ist. Der erste fertige Wohnmodul-Bau

ist der Kindergarten in der Farmbau-Heimat

Langenburg. „Von den ersten

Gesprächen an über die Planungsphase und

allem drum und dran, war der Kindergarten

innerhalb von sechs Monaten fertig

gestellt“, freut sich Tobias Knülle über den

Erfolg. „Es stehen bereits viele weitere

Kommunen in der Schlange.“ Bereits in der

Vergangenheit hat die Farmbau-Gruppe mit

unterschiedlichen Kommunen zusammen

gearbeitet und mit dem Bau von rund 25

Gewerbehöfen viele Jungunternehmen in

der Region unterstützt. 120 Mitarbeiter sind

bei Farmbau derzeit tätig. Für die Neuentwicklung

wurde Farmbau mit dem Zentralen

Innovationsprogramm für den Mittelstand

(ZIM) vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie gefördert. Weiterentwicklungen

der Wohnmodule in Form

von technologischen Ausbaustufen bis hin

zum energieautarken System mit Fotovoltaik

auf dem Dach, Strombeheizung und

Stromspeicher sind für die Zukunft geplant.

Unternehmerischer Ausflug

in die Touristik

Mit der Eröffnung des Mawell Resort im

Jahr 2013 hat sich Wolfgang Maier seinen

persönlichen Traum verwirklicht. Das imposante

Wellness-Hotel an der Hangkante des

Jagsttals mit Blick aufs Langenburger

Schloss, wurde in konventioneller Fertigbauweise

erstellt, da die neuen Farmbau-Wohnmodule

zum Zeitpunkt des Baubeginns im

Das Mawell Resort in Langenburg ist bundesweit einzigartig und das nicht nur baulich. Das

Wellness-Spa mit Angeboten wie Event-Sauna und Infinity-Pool bietet naturnahe Erholung.

Foto: Firma

Jahr 2010 noch nicht entwickelt waren.

„Mit unserer Mannschaft haben wir den

kompletten Erholungspark – denn das trifft

es eigentlich besser – selbst geplant und

umgesetzt“, erinnert sich der Multi-Unternehmer

stolz. Obwohl sich die rund 5500

Quadratmeter große Wohlfühloase vor

allem durch Baustoffe wie Muschelkalk,

Eichenholz und Glas auszeichnet, gehe das

Mawell laut Wolfgang Maier – ganz Farmbau

typisch – auf die Idee zurück, alles Komplizierte

einfacher zu machen und das nach

hohem Standard und naturnah. Der 38

Meter hohe Aussichtsturm des Hotels, auf

dem sich eine Bar und darüber eine Sauna

samt Freiluft-Pool befinden, gilt bereits als

weiteres Wahrzeichen des touristischen Kurorts,

der sich im Umkreis von 100 Kilometern

zwischen Stuttgart, Heilbronn, Würzburg,

Nürnberg und Ulm befindet.

Mit 76 Zimmern in den Kategorien „Comfort“,

„Deluxe“, „Superior“ und „Suite“,

Innen- und Außenpoolbereichen, Ruhezonen,

Felsenlounge, Fitnessraum, einem Jogging-Parcour

auf dem Dach, Massage- und

Beauty-Bereich und exquisiter Gastronomie,

bietet sich den Gästen gehobenes Ambiente.

„Wir rauschen auf eine Auslastung von

90 Prozent zu“, verrät der 59-Jährige

Geschäftsführer. Damit liegt er weit über

dem Landesdurchschnitt. Auch das Energiekonzept

ist außergewöhnlich: Das Resort

kommt ohne Öl aus, setzt auf regenerative

Energie aus lokalen Quellen, die Wärme liefert

ein biogasbetriebenes Blockheizkraftwerk.

Für seine Pufferwärmespeicher-

Lösung wurde Wolfgang Maier mit dem

Energiepreis Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Derzeit sorgt ein 140-köpfiger

Mitarbeiterstab für die Leistungen im

Mawell Resort, das kürzlich vom Reisemagazin

Geo Saison zu den 100 schönsten

Wellness-Hotels in Europa gezählt wurde.

Einkaufen rund um die Uhr

Eine völlig anders geartete Neuheit präsentiert

Farmbau mit dem 24 Stunden-Shop auf

dem Firmengelände im „InnoPark“ in Langenburg.

Vor vier Jahren hatte die Firmengruppe

aufgrund der stetig steigenden Auftragslage

und des damit verbundenen

Wachstums, das ehemalige Terex-Gelände

übernommen. Auf dem rund 26 000 Quadratmeter

großen Gelände verfügt die

Gruppe über etwa 11 000 Quadratmeter

Produktions- und Büroflächen – neben den

eigenen Geschäfts- und Produktionsräumen

Fotos: Farmbau

verpachtet Farmbau Räumlichkeiten an junge

Unternehmer. „Derzeit sind fünf Fremdfirmen

eingemietet“, weiß Tobias Knülle. Im

Erdgeschoss hat Farmbau in Kooperation

mit der Theo Förch GmbH & Co. KG vor drei

Jahren den ersten Selbstabholer Markt für

Landwirte, Handwerker und andere Gewerbetreibende

eröffnet.

Der Farmbau-Shop wird ohne Personal

betrieben und ist jederzeit mit einer Chipkarte

begehbar. Fachleute können ihren

Sofortbedarf hier decken und via Barcodesystem

die Produkte selbst einscannen. „So

kann jeder Handwerker seine Mitarbeiter

mit Material und Werkzeug auch auf die

Schnelle für die nächste Baustelle ausstatten

und verlässt mit einem Lieferschein

und der Ware den Farmbau-Shop“, erklärt

Tobias Knülle.

Sicher wird Farmbau auch weiterhin mit

Entwicklungen überraschen. Wolfgang Maier

ist ein Erfindergeist – einige seiner

Zukunftsvisionen nahmen bereits Form an,

andere sind in der Schublade oder entstehen

irgendwo in der Ferne. So wie damals

die Idee, mit dem Mawell Resort – die

Gemütlichkeit der Berge ins Hohenlohische

zu übertragen. Mal sehen, was Hohenlohe

künftig noch alles erwartet.

FARMBAU Fertigsysteme GmbH

InnoPark am See 2 | 74595 Langenburg

Fon: 0 79 05 / 9 21 00-0

E-Mail: info@farmbau.eu

Web: www.farmbau.eu

GmbH & Co.KG

KommInvest GmbH & Co. KG

InnoPark am See 2 | 74595 Langenburg

Fon: 0 79 05 / 9 21 00-0

E-Mail: info@komm-invest.de

Web: www.komm-invest.de

Mawell Resort GmbH

Roseneck 5 | 74595 Langenburg

Fon: 0 79 05 / 94 14-0

E-Mail: info@mawell-resort.de

Web: www.mawell-resort.de


14 Sport & Wirtschaft

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Und die Begeisterung wächst weiter

Basketball-Bundesliga: Immer mehr Fans aus der gesamten Region verfolgen die Spiele der Hakro Merlins.

VON HERIBERT LOHR

Ob „die Zauberer“ am Ende

die Klasse halten können,

darf unweit der Jahreswende

bezweifelt werden. Wirtschaftlich

ist der Auftritt der Hakro

Merlins in der ersten Basketball-Bundesliga

ein absoluter Erfolg.

Der Zuspruch, den das Team

um Trainer Tuomas Iisalo erfährt

ist beeindruckend.

Bisher wurden allein 1400 Dauerkarten

verkauft. Damit haben die

Crailsheimer Korbjäger in ihrer

noch jungen Historie erneut einen

Rekord gebrochen. Auch wenn

die Mannschaft in den jüngsten

Heimspielen den Gegnern den

Sieg überlassen musste, belohnt

das heimische Publikum die engagierten

Auftritte. Allein die ersten

vier Heimspiele verfolgten mehr

als 10 000 Besucher.

Auch deutlich spürbar: Die dynamische

Sportart zieht in der Region

immer mehr Menschen in ihren

Bann. Die Verbundenheit zwischen

Team und Publikum – die

sich nicht selten in einer kaum beschreibbaren

Hexenkesselatmosphäre

während des Spieles Bahn

bricht – wächst in die Fläche. Das

Einzugsgebiet der Hakro Merlins

vergrößert sich gleichmäßig und

stetig. Mittlerweile kommt bereits

rund ein Drittel der Zuschauer

Einsatz: Die Fans machen die Heimspiele zum stimmungsvollen Erlebnis.

aus dem Raum Schwäbisch Hall

und Künzelsau. „Neben unserem

angestammten Einzugsgebiet im

Raum Crailsheim kommen zudem

auch immer mehr Zuschauer aus

dem Ostalbkreis, vor allem aus

Jagstzell, Ellwangen und Aalen“,

erläutert Marketingmitarbeiter Lukas

Lienert. Der wachsende Zuspruch

zeigt sich auch auf anderen

Gebieten. So konnte mit der

Firma Kratky aus Aalen erstmals

ein Sponsor aus der Ostalbmetropole

gewonnen werden.

Für Lukas Lienert und Geschäftsführer

Martin Romig ein weiterer

Beleg dafür, dass die Wahrnehmung

des Basketballs in Hohenlohe-Franken

kontinuierlich zunimmt.

Diese These wird auch

durch die jüngste Entwicklung entlang

der Landesgrenze bestätigt.

Auch aus Westmittelfranken, vor

allem aus Feuchtwangen, Schnelldorf

und Ansbach finden seit drei

Jahren zunehmend mehr Besucher

den Weg in die Arena Hohenlohe.

Lukas Lienert sieht darin auch die

generelle strategische Ausrichtung

bestätigt: „Wir arbeiten immer

weiter daran, dass die Hakro

Merlins zunehmend als regionales

Projekt wahrgenommen und

genutzt werden.“ Für den erfolgreichen

Oberligafußballer des

TSV Ilshofen ist der Weg noch

lange nicht zu Ende: „Wir haben

noch ein enormes Potenzial, Unternehmen

und Fans aus der Region

noch näher an uns zu binden.“

In der vergangenen Spielzeit

verfolgten knapp 42 000 Zuschauer

die 20 Heimspiele. In diesem

Jahr werden 17 Partien ausreichen,

um diese Marke deutlich

zu überbieten. Das ist auch unter

ökonomischen Gesichtspunkten

wichtig, denn die Zuschauereinnahmen

machen etwa ein Fünftel

des gesamten Etats aus. Und sind

auch deshalb so wichtig, weil sich

nur so die intensive Jugend- und

Nachwuchsarbeit bis hin zur zweiten

Mannschaft in der ersten Regionalliga

entsprechend gestalten

lässt.

Dabei sagen die Zuschauerzahlen

nur noch bedingt etwas über den

wahren Publikumszuspruch aus.

Denn mittlerweile werden die

Spiele nicht mehr nur direkt in

der Halle verfolgt. Viele Fans informieren

sich zudem über den Live-

Ticker oder sehen sich das Spiel

Foto: Philipp Reinhard

in „Telekom Sport“ an. Laut einer

Auswertung über Nielsen Sport

(Forschungs- und Beratungsunternehmen

in der Sportbranche) verfolgen

im Schnitt mehr als 20 000

Zuschauer (!) die Auftritte der

Basketballer live vor dem Fernseher.

Ticker sowie Social-Media-

Kontaktzahlen sind da noch nicht

einmal berücksichtigt. Um diese

Datenbasis gerade auch für Sponsoren

gezielt aufzubereiten, wurden

zusammen mit dem Namenssponsor

Hakro weitere Analysen

beim Forschungsunternehmen

„Valuemedia“ in Auftrag gegeben.

Dazu gehört auch eine Werbemittelanalyse.

„Insgesamt“, so

„Präse“ Martin Romig „sind wir

mit den bisherigen Zahlen sehr zufrieden.

Städte wie Schwäbisch

Hall, Künzelsau, Öhringen, Gaildorf,

Feuchtwangen, Dinkelsbühl,

Ansbach, Ellwangen und Aalen bilden

einen Umkreis in dem innerhalb

von rund 30 Autominuten

Spitzensport auf Bundesligaebene

genossen werden kann.“

Etwas Wasser im Wein ist der Umstand,

dass der Saisonplan der ersten

Liga keinen Platz für das klassische

Weihnachtsspiel lässt. Doch

auch das ist für „die Merlins“ wirtschaftlich

nicht unbedingt ein

Nachteil.

Geschäftsführer Martin Romig:

„In der beschaulichen Zeit zwischen

den Jahren kommt Sport

als kleine Abwechslung gut an.

Auch das belegen die Verkaufszahlen

eindeutig.“ Marketingmitarbeiter

Lukas Lienert blickt den Spieltagen

voller Optimismus entgegen:

„Machen wir das Beste daraus.

Ein Sieg gegen den Mitteldeutscher

BC am zweiten Weihnachtsfeiertag

wäre doch ein tolles

Geschenk für die Fans“.

www.hakro-merlins.de

PARTNER DER MERLINS

Mit Teamgeist und Herzblut zum Erfolg

Die HAKRO Merlins Crailsheim sind eines der

sportlichen Aushängeschilder unserer Region.

Ehrgeiz, Teamgeist, Leidenschaft und Fairness sind

Werte, die die Merlins auszeichnen.

Wir unterstützen deshalb nicht nur als Sponsor,

sondern auch als großer Fan und freuen uns

weiterhin auf eine spannende Saison!

Eberhard Spies

Vorstandsvorsitzender der VR Bank

Schwäbisch Hall-Crailsheim

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

www.

.cr


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Politik & Wirtschaft 15

Peter Altmaier kommt

„Gipfel der Weltmarktführer“ einmal mehr mit prominenter Besetzung.

Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer

ist die Top-

Veranstaltung in der

„Heimat der Weltmarktführer“

und mit rund 500 Teilnehmern

das bundesweit größte Treffen

von weltweit führenden Unternehmen,

Beratern und politischen

Entscheidern. Das

nächste und mittlerweile

neunte Event findet vom 5. bis

7. Februar 2019 statt und Organisator

Dr. Walter Döring freut

sich, den Bundesminister für

Wirtschaft und Energie, Peter

Altmaier, als Referenten ankündigen

zu können. „Ich hatte ihn

schon mehrfach als Kanzleramtsminister

eingeladen, aber

er musste immer mit guten

Gründen absagen. Dass er jetzt

kommt, ist natürlich noch besser,

denn der Bundeswirtschaftsminister

wird von den

Topunternehmern mit großem

Interesse auf dem Gipfeltreffen

in Schwäbisch Hall erwartet

werden“, berichtete Döring. Altmaier

habe Wort gehalten: Bereits

im Frühsommer habe der

Minister sein Kommen „mit positiver

Tendenz“ in Aussicht gestellt.

Vor wenigen Tagen

konnte er definitiv seine Teilnahme

zusagen.

Prominente Namen bestimmen

auch die weitere Referentenliste

mit 30 Gästen: Den CEO-

Abend in der Kunsthalle Würth

werden Gastgeber Döring

selbst sowie die Herausgeberin

der WirtschaftsWoche, Professorin

Miriam Meckel und Robert

Friedmann, Sprecher der

Konzernführung der Würth-

Gruppe bestreiten. Mit Spannung

wird auch das Kamingespräch

zwischen Meckel und

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller,

der geschäftsführenden Gesellschafterin

und Geschäftsführerin

des Ditzinger Laserspezialisten

Trumpf, erwartet, der im

Moment die globale Hitliste in

der Laser-Technologie anführt.

Dem Opening schließt sich am

6. Februar der erste Kongresstag

in der Bausparkasse an. Wegen

des herausragenden Erfolgs

und der enormen Zustimmung

der Teilnehmer wird der

Galaabend wiederum im Carmen-Würth-Forum

in Gaisbach

stattfinden und von den Würth-

Philharmonikern begleitet, bevor

es am 7. Februar in der Bausparkasse

weitergeht. ibe/do

www.weltmarktfuehrergipfel.de

Zusage: Peter Altmaier hat sein Kommen bestätigt.

Foto: NPG-Archiv

Familienunternehmen: Dr. Vera-Carina Elter, Vorstand der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

KPMG, spricht am 5. Februar. Foto: KPMG

Weltmarktführer

geben gutes Beispiel

Karin und Walter Döring lassen 2200 Bäume pflanzen.

Aktuell findet in Kattowitz die internationale

Klimakonferenz

statt. Zu deren Vorbereitung hatte

das Bundesministerium für wirtschaftliche

Zusammenarbeit am

20. November nach Bonn ins Ministerium

eingeladen. Dort fand

auf Initiative von Bundesminister

Gerd Müller die Gründung der „Allianz

für Entwicklung und Klima“

statt, die Klimaschutz und nachhaltige

Entwicklung miteinander verbindet.

An dieser Gründungsveranstaltung

hat auch Walter Döring für

die Akademie Deutscher Weltmarktführer

teilgenommen und

als einer der ersten die Partnerschaftsurkunde

unterschrieben.

Wenige Tage danach haben die Inhaber

und Geschäftsführer der

Akademie Deutscher Weltmarktführer,

Karin und Walter Döring,

die Mittel für die Pflanzung von

2200 Bäumen auf zwei Hektar zur

Verfügung gestellt.

Bundesminister Gerd Müller: „Klimaschutz

ist die Überlebensfrage

der Menschheit. Die Weltgemeinschaft

muss die Vorgaben von Paris

verbindlich einhalten. Wenn

wir den globalen Temperaturanstieg

auf unter zwei Grad, möglichst

unter 1,5 Grad begrenzen

wollen, müssen wir entschieden

handeln.“ Hauptleidtragende des

Klimawandels sind die Menschen

in Entwicklungsländern. Deshalb,

so Dörings Überzeugung, stehen

die Industrieländer in der Pflicht,

hier tätig zu werden.

Gerd Müller: „Wir tun dies mit

der „Allianz für Entwicklung und

Klima“. Bereits 70 Partner machen

mit. Sie wollen klimaneutral

werden, indem sie CO 2

-Ausstoß

vermeiden und reduzieren. Was

übrig bleibt, wird mit Projekten in

Entwicklungs- und Schwellenländern

kompensiert, vor allem

durch den Ausbau erneuerbarer

Energie und den Schutz und die

Aufforstung von Wäldern.“

Zu den Erstunterzeichnern als

Partner dieser Allianz gehören

auch der Club of Rome, die Alfred

Ritter GmbH, die Hochschule

Ulm, die Pax-Bank, die Robert

Bosch GmbH, SAP SE, die TSG

1899 Fußball Spielbetriebs GmbH

sowie der Senat Europa, dessen

Vorsitzender Walter Döring ist.

Ziel ist es, möglichst viele Unternehmen

zur Teilnahme zu bewegen,

weshalb die Akademie Deutscher

Weltmarktführer, ADWM,

hierfür auch in ihrem Magazin

wirbt, das an mehr als 1500 Top-

Unternehmen in der Bundesrepublik

versendet wird.

pm

Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken


16 Firmen & Märkte

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Rasante Bits und Bytes

Ingenia Digitale Netze will durch Richtfunk die Glasfaserinfrastruktur „verlängern“ und so

schnelles Internet in die Firmen und Haushalte der Region bringen.

Ein leistungsfähiger Internetanschluss

ist heute

Grundvoraussetzung für

praktisch jedes Unternehmen.

Bandbreiten für die Datenübertragung

mit mindestens 50 Megabit

pro Sekunde sind die untere

Grenze, um eine reibungslose

Datenübertragung gewährleisten

zu können. Diesem

Grundsatz folgend stand Ingenia

mit Sitz im Wasserschloss in

Erkenbrechtshausen vor einem

Problem: Das schnelle Netz war

dort nicht verfügbar.

Keiner der großen Netzbetreiber

war gewillt, schnelles Internet

ins Wasserschloss zu bringen.

Also suchten die Geschäftsführer

der Ingenia nach alternativen

Lösungen und fanden in

dem Unternehmen Profineon

GmbH und deren Geschäftsführer

Karl-Heinz Schäfer einen

ausgesprochenen Internetexperten,

der seit mehr als zehn

Jahren in der Südpfalz die weißen

Flecken mit schnellem Internet

erschlossen hat.

Hybride Netze füllen

„weiße Flecken“

Mit einer Kombination aus Glasfasernetzen

und Richtfunklösungen

können sehr schnell

Orte erreicht werden, an denen

aktuell Bedarf für schnelles Internet

herrscht.

Bei der Richtfunktechnik nutzt

Ingenia Frequenzen im Gigaherz-Bereich,

bei der mit einer

sehr niedrigen Sendeleistung

gearbeitet wird. Damit ist ge-

Bandbreite: Ingenia bietet alternative Technologien für den

Ausbau der deutschen Datennetze.

Foto: NPG-Archiv

währleistet, dass es zu keiner

Gesundheitsgefährdung kommen

kann. Im Vergleich zum

Richtfunk liegt die Sendeleistung

einer Mobilfunkantenne

beim 150 bis 300-fachen Wert.

Sogar die Strahlung eines

Handys, das fast jeder in der Tasche

oder am Ohr hat, ist mindestens

fünf Mal so hoch, wie

die Strahlung einer Richtfunkantenne,

die sich außerhalb

von Gebäuden, in der Regel auf

dem Dach, befindet.

„Die Besonderheit bei Ingenia

ist, dass vorhandene Glasfasernetze,

wie zum Beispiel in

Crailsheim oder Schwäbisch

Hall, einfach per Richtfunk verlängert

werden und damit auch

Kunden in kurzer Zeit versorgt

werden können, die aktuell

keine Möglichkeit haben, einen

Glasfaseranschluss zu bekommen“,

teilt Ralf Stier, Geschäftsführer

von Ingenia, mit. Überall

dort wo bereits Glasfasernetze

vorhanden sind, nutzt Ingenia

diese und liefert schnelles Internet

über das vorhandene Kabel.

Zusammen mit der Firma Profineon

hat die Ingenia projects

im Februar 2017 ein neues Unternehmen

gegründet, die Ingenia

digitale Netze GmbH.

Die erste Herausforderung war,

einen Knotenpunkt für schnelles

Internet in die Region zu

bringen, einen sogenannten

Backbone. Dieser Internet-

Backbone ist mittlerweile am

Solarpark der Ingenia an der

Kirchberger Autobahnausfahrt

installiert. Um das schnelle Internet

von dort aus verteilen zu

können, wurde ein 35 Meter hoher

Funkmast errichtet. Erste

Kunden in Kirchberg und Ilshofen

sowie einigen Teilorten werden

bereits mit schnellem Internet

versorgt. Neben Kirchberg

und Ilshofen ist Ingenia aktuell

schwerpunktmäßig in Crailsheim

unterwegs, denn dort

wurde in unmittelbarer Nähe

der Saunalandschaft parc vital

ebenfalls ein Internet-Backbone

errichtet. Von dem aus erhielt

auch das Crailsheimer

Freibad bereits einen Internetanschluss.

In Kürze wird der

Backbone von Ingenia mit dem

bestehenden Glasfasernetz der

Stadtwerke Crailsheim verbunden.

Hierzu muss noch ein kleiner

Lückenschluss mit circa

300 Meter Länge erfolgen.

Dann ist Ingenia in der Lage,

Unternehmen und Privathaushalte

über Glasfaserleitungen

der Stadtwerke Crailsheim mit

schnellem Internet zu versorgen.

Dort wo keine Glasfaserleitungen

liegen, ist ein kabelloser

Anschluss über Richtfunk

möglich.

Auch mit den Stadtwerken

Schwäbisch Hall besteht bereits

eine Zusammenarbeit. Denn

auch um Schwäbisch Hall herum

gibt es viele weiße Flecken,

in denen die Bürger auf

schnelles Internet warten.

Durch die Versorgung von Unternehmen

und Privathaushalten

mit schnellem Internet baut

sich Ingenia ein weiteres Standbein

zu den bisherigen Aktivitäten

im Bereich Fotovoltaik und

Windkraft auf und möchte so

die ländlich geprägte Region

weiter stärken.

pm

www.ingenia-digital.de

Jubiläum: Der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Gunther Wobser

(Mi.) ist extra nach Schanghai geflogen, um gemeinsam mit der Belegschaft

der Vertriebstochter zu feiern.

Foto: Lauda Dr. Wobser

Wichtiger Markt

Lauda: Weltmarktführer für exakte Temperierung ist bereits

seit zehn Jahren in China aktiv.

Nach Feierlichkeiten in Spanien

(50 Jahre Lauda Ultracool)

und in den USA (zehn Jahre

Lauda-Brinkmann) gibt es beim

Temperierspezialisten ein weiteres

Jubiläum zu feiern. Vor über zehn

Jahren, am 8. April 2008, wurde in

Schanghai die Vertriebsgesellschaft

„Lauda China Co., Ltd.“ gegründet.

Vorausgegangen war ein

Strategieprojekt des Herstellers

von hochwertigen Temperiergeräten,

um die in Asien ansässigen

Kunden und Vertretungen optimal

unterstützen zu können.

„In den vergangenen zehn Jahren

hat Lauda China ein Netzwerk von

starken Referenzkunden in Bereichen

wie der Pharmazie, Automotive

oder Biotechnologie aufgebaut

und sich in diesen Branchen

einen exzellenten Ruf erarbeitet“,

erklärt Geschäftsleiter Michael

Lin, der von Anfang an dabei ist

und seit Dezember 2009 an der

Spitze von Lauda China steht. Zu

den wichtigsten Kunden der Vertriebsgesellschaft

zählen unter anderem

das global agierende

Pharma-, Biopharma- und Medizingeräteunternehmen

Wuxi Apptec,

der Elektromobilitätspionier

Siemens Valeo und Merck Millipore

aus dem Bereich Life Sciences.

„Die letzten zehn Jahre waren

für Lauda China ein großer Erfolg.

Dank unserer Präsenz vor

Ort konnten wir unsere Kunden in

China mit Service- und Vertriebsleistungen

direkt unterstützen“,

so Michael Lin weiter.

Zu den Feierlichkeiten des zehnjährigen

Jubiläums war auch der Geschäftsführende

Gesellschafter, Dr.

Gunther Wobser, angereist. Er betonte

die Bedeutung des Auslandsstandortes

in Schanghai und den

Erfolg der dezentralen Steuerung

der globalen Vertriebsaktivitäten

von Lauda. „China ist ein Schwerpunkt

unserer Aktivitäten. Mit der

Doppel-Präsenz sowohl einer Vertriebs-

und einer Entwicklungsund

Produktionstochter zeigen wir

sehr deutlich unser Engagement

als Weltmarktführer.“ pm

www.lauda.de

Bechtle hält hohes Wachstumstempo

Umsatz und Ergebnis haben sich stark gesteigert – das Unternehmen bestätigt den positiven Ausblick auf das Gesamtjahr.

Der Küchentreff GmbH

Crailsheim-Roßfeld

Haller Straße 197

Telefon 0 79 51 / 27 99-2 70

Schwäbisch Hall-Michelfeld

Im Buchhorn 2

Telefon 07 91 / 94 30 89 30

www.derkuechentreff.de

Die Bechtle AG ist auch im dritten

Quartal sehr dynamisch

gewachsen. Von Juli bis September

dieses Jahres ist der Umsatz

um 20,1 Prozent auf 1050 Millionen

Euro gestiegen. Hierin enthalten

sind erstmals auch Umsätze

der Inmac Wstore, der größten

Akquisition in der Bechtle Geschichte.

Organisch lag das

Wachstum bei 15,1 Prozent. Zum

ersten Mal überhaupt erreichte

Bechtle damit in einem dritten

Quartal die Umsatzmilliarde. Das

Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte

sich um 9,3 Prozent auf

46,1 Millionen, die EBT-Marge

liegt bei 4,4 Prozent.

„Nach dem sehr erfolgreichen

Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr

haben wir auch im dritten

Quartal die Wachstumsdynamik

hoch gehalten. Bechtle ist damit

weiterhin auf Kurs. Auch die Integration

der Inmac verläuft

planmäßig und die erwarteten

ersten positiven Effekte haben

sich bereits eingestellt“, erklärt

Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender

der Bechtle AG.

Das Segment „IT-Systemhaus &

Managed Services“ steigerte im

Vergleich zum bereits sehr starken

Vorjahr den Umsatz um 15,7

Prozent auf 713,6 Millionen

Euro. Das Wachstum war auf

breiter Front getragen vom kompletten

Spektrum des Bechtle IT-

Lösungs- und Serviceportfolios

und der Anwendungslösungen.

Insbesondere aufgrund einer herausragenden

Entwicklung in

Österreich konnten die ausländischen

Gesellschaften um 28,4

Prozent zulegen. Aber auch in

Deutschland lag das Wachstum

mit 14,1 Prozent auf einem sehr

hohen Niveau. Das Betriebsergebnis

stieg im dritten Quartal

2018 um 5,1 Prozent auf 30,9

Millionen Euro. Die EBIT-Marge

lag bei 4,3 Prozent.

Im Segment IT-E-Commerce

wirkte sich im dritten Quartal die

Akquisition der Inmac Wstore

spürbar aus. Der Umsatz erhöhte

sich um 30,6 Prozent auf 336 Millionen

Euro. Aber auch organisch

lag die Wachstumsrate bei

sehr guten 15,2 Prozent. Wachstumsimpulse

kamen aus fast allen

Ländern. Das EBIT im Segment

stieg um 18,9 Prozent auf

15,5 Millionen Euro, die Marge

Dynamisch: Der IT-Experte beschäftigte Ende September dieses Jahres insgesamt 9651

Mitarbeiter, das sind 1452, beziehungsweise 17,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

betrug 4,6 Prozent. Hier machen

sich zum einen einmalige Akquisitionsnebenkosten

belastend bemerkbar,

zum anderen im Zuge

der Kaufpreisallokation gestiegenen

Abschreibungen.

Der operative Cashflow hat sich

in den ersten neun Monaten im

Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt

und liegt nun bei 42,4

Millionen Euro. Diese Entwicklung

ist umso bemerkenswerter,

da Bechtle angesichts des starken

Wachstumstempos einen unverändert

hohen Finanzierungsbedarf

hat. Der Vorstand hat

sich daher entschlossen, den im

März 2017 getroffenen Grundsatzbeschluss

zum Start eines Aktienrückkaufprogramms

wieder

aufzuheben.

Der Vorstand bestätigt die im

August angehobene Prognose,

Umsatz und Ergebnis sehr deutlich

zu steigern und die EBT-

Marge leicht zu erhöhen. „Nach

den ersten neun Monaten des

Geschäftsjahres sind unsere anspruchsvollen

Wachstumsziele

unverändert realistisch. Die angestrebte

EBT-Marge ist ambitioniert,

aber nach wie vor erreichbar“,

sagt Dr. Thomas Olemotz.

pm

www.bechtle.com

Foto: Bechtle


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Büro & Arbeitsplatz 17

Wohlfühlfaktoren am Arbeitsplatz

Forsa-Studie im Auftrag des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt: Gerade Rückzugsbereiche fehlen den Mitarbeitern.

Flexibel: Moderne Büros sollten über eine passende Einrichtung für

Beschäftigte aller Altersklassen verfügen.

Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia

Die Arbeitswelt befindet sich

in einem radikalen Wandel.

Ob die deutschen Büros diesen

Anforderungen gerecht werden,

hat jetzt das Meinungsforschungsinstitut

Forsa im Auftrag

des Industrieverband Büro und Arbeitswelt

(IBA) in einer repräsentativen

Umfrage zum Thema „Wohlbefinden

am Arbeitsplatz“ untersucht.

„Experten“ sind hier die deutschen

Büroarbeitnehmer selbst.

Über 1000 Bürobeschäftigte wurden

danach befragt, wie stark sich

ihre Arbeitsumgebung in den letzten

Jahren verändert hat, auf welche

„Wohlfühlfaktoren“ es ihnen

ankommt und wie ihr Arbeitsplatz

tatsächlich ausgestattet ist.

AUSSTATTUNG Das Ergebnis

ist zunächst einmal positiv: 78 Prozent

der Befragten sind mit der Ausstattung

ihres Arbeitsplatzes zufrieden.

Besonders zufrieden sind die

Altersgruppe der 35- bis 49-Jährigen

sowie Mitarbeiter in Einzelbüros.

Dennoch zeigen die Befragungsergebnisse

sowohl grundsätzlichen

Nachholbedarf als auch neue Anforderungen

hinsichtlich der durch

„New Work“ geprägten Büroarbeitsplätze.

So gibt nach wie vor fast jeder

fünfte Arbeitnehmer an, keinen

bequemen Bürostuhl zu haben, obwohl

dieser für nahezu alle Befragten

zu den wichtigen Wohlfühlfaktoren

zählt. Ähnlich hoch ist die Bedeutung

angenehmer Temperaturen.

Hier sehen sogar knapp 40 Prozent

noch Verbesserungsbedarf.

RUHEZONE Doch auch in den

Bereichen, die Kennzeichen der

New Work sind, gibt es große Diskrepanzen

zwischen Wunsch und

Wirklichkeit. So fehlen bei fast 60

Prozent der Büroarbeitnehmer

Rückzugsbereiche für konzentriertes

Arbeiten, obwohl diese für

vier von fünf Befragten wichtig

sind. Ein niedriger Geräuschpegel

lässt sich immerhin bei rund 60

Prozent der Büroarbeitsplätze einhalten.

Die Zahl kommt allerdings

nur zustande, weil viele Arbeitnehmer

in Ein- und Zweipersonenbüros

arbeiten.

ENGAGEMENT Ein weiteres

Thema der Studie war, welcher

Einrichtungsstil den größten

Wohlfühleffekt bietet. Die aktuelle

IBA-Studie zeigt, dass fast drei

Viertel der Bürobeschäftigten in

Deutschland ein eher praktisch

und funktional eingerichtetes Arbeitsumfeld

bevorzugen. Ein modernes

oder eher gemütliches Ambiente

wünschen sich dagegen in

erster Linie die unter 35-jährigen

Befragten. „In Zeiten der Digitalisierung

ist es für Unternehmen

wichtig, ihren Beschäftigten ein Arbeitsumfeld

zu bieten, das den veränderten

Herausforderungen entspricht.

Es gibt einen klaren Zusammenhang

zwischen der Zufriedenheit

der Mitarbeiter mit der

Büroumgebung und deren Produktivität“,

sagt der Vorsitzende

des IBA, Hendrik Hund. „Viele Arbeitgeber

haben das erkannt und

investieren in entsprechenden Lösungen.“

Dass sich dieses Engagement

lohnt, zeigen die Antworten

auf ein weiteres Fragenfeld im

Rahmen der aktuellen IBA-Studie.

Drei von vier Beschäftigten, deren

Arbeitsumfeld in den letzten Jahren

umgestaltet wurde, empfinden

die Veränderung als Bereicherung.

Offensichtlich setzt die

Über den IBA

Mehrzahl der Investitionen aus

Sicht der Beschäftigten an der

richtigen Stelle an.

BEFRAGUNG Noch höhere Zufriedenheitswerte

wären laut IBA

vermutlich zu erzielen, wenn

mehr Beschäftigte ein Mitspracherecht

bei der Gestaltung ihrer

Büros hätten. An der Auswahl

von Schreibtischen, Bürostühlen

oder der technischen

Ausstattung werde nur eine Minderheit

beteiligt. Insgesamt ziehen

die IBA-Experten jedoch ein

positives Fazit. Ein bisschen mehr

Mut zu neuen Wegen bei der Arbeitsplatzgestaltung

und mehr Dynamik

bei der Umsetzung wäre

aus Sicht der Studienmacher aber

durchaus angebracht. pm/cis

www.iba.online

Bis Oktober 2016 hieß der Verband noch „bso Verband Büro-,

Sitz- und Objektmöbel e. V.“. Der Name war historisch gewachsen,

bildete aber schon seit längerer Zeit nur noch Teile des Themen-

und Leistungsspektrums ab. Vorstand und Mitglieder des

„bdo“ haben sich daher für eine Umbenennung in „Industrieverband

Büro und Arbeitswelt e. V.“ (IBA) entschieden.

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ADVERTORIAL

„Aufstand“ im Büro

Ganzheitliche Lösungen für den modernen Arbeitsplatz

Unternehmerischer Erfolg basiert

auch auf qualifizierten und

motivierten Arbeitskräften. Wer

deren Leistungsfähigkeit – auch

angesichts des demographischen

Wandels – langfristig erhalten will,

wird allerdings noch einen weiteren

Faktor ins betriebswirtschaftliche

Kalkül einbeziehen: die Gesundheit.

Sie zu fördern wirkt sich im

Idealfall nicht nur unmittelbar auf

den Krankenstand aus, sondern im

Endeffekt auch auf die Produktivität

und Wettbewerbsfähigkeit

eines Unternehmens. Für den

einzelnen Mitarbeiter kann dies ein

hohes Maß an Arbeitszufriedenheit

bedeuten.

Ganzheitliche Lösungen für den

modernen Arbeitsplatz sind gefordert.

Das Team von büro niederle ist

» DIE BALANCE

ZWISCHEN SPANNUNG

UND ENTSPANNUNG

IST AUCH IM

ARBEITSALLTAG

ENTSCHEIDEND.

als zertifizierter Arbeitsplatzgestalter

nicht nur für die Umsetzung von

ergonomischen Büroumgebungen

zuständig, sondern berät mit ihrem

Partnernetzwerk auch bei gesundheitsfördernden

Maßnahmen und

beim Aufbau von Gesundheitsmanagementsystemen.

Ruhezonen für

konzentriertes Arbeiten, Kreativbereiche

zur Ideenfindungen,

„Stehungen“ statt Sitzungen und

vieles mehr bilden inzwischen die

Arbeit trägt Früchte: Höhere Arbeitszufriedenheit und gesteigerte

Leistungsbereitschaft.

Foto: Haag

moderne Büroraumlandschaft ab.

Auch Bewegungsangebote direkt

am Arbeitsplatz, um Muskeln und

verklebte Faszien zu lockern sind

notwendige Bestandteile der Gesunderhaltung.

Eine sehr wichtige

und präventive Maßnahme bei der

Büroausstattung ist der höhenverstellbare

Tisch.

Damit Tischnutzer von den Vorzügen

eines Steh-Sitzarbeitsplatzes

wirklich profitieren können, müssen

sie gezielt zur häufigen Höhenverstellung

motiviert werden.

Hier hat der Büromöbelhersteller

WINI auf der Fachmesse ORGATEC

im Oktober 2018 erstmals eine

besonders gelungene Lösung

präsentiert: WINEA FLOW – der

schnellste Motortisch der Welt. Das

Tischsystem überzeugt durch neuartige

und smarte Funktionen wie

zum Beispiel dem Kippschalter, der

intuitiv zum mehrmaligen Bedienen

motiviert und das mit doppelter

Geschwindigkeit als bei vergleichbaren

Motortischen.

Andrea Rudolf, Geschäftsführerin

von büro niederle ist stolz auf die

langjährige Partnerschaft. „WINI

überzeugt immer wieder durch innovatives

und überragendes Design

und das bei gutem Preis-Leistungsverhältnis,

was unsere Kunden

sehr schätzen.“ Der „Aufstand“

im Büro ist ihrer Meinung nach

nur der Anfang einer sich gänzlich

verändernden Entwicklung des

Arbeitsumfeldes und hierzu sind

gute und verlässliche Lieferanten

wie WINI notwendig. [pm]

In der über 40-jährigen

Firmengeschichte hat sich

büro niederle aus Assamstadt

vom lokalen Meisterbetrieb

für Bürotechnik zum

überregionalen Beratungsunternehmen

ganzheitlicher

Lösungen für die moderne

Büroraumlandschaft

entwickelt: bürotechnik –

büromöbel – bürogesundheit.

www.niederle.de

büro niederle


18 Büro & Arbeitsplatz

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Professionelle Ausstattung lohnt sich

Produktivität: Ein reibungsloser Ablauf im Büroalltag wird durch hochwertige und moderne Technik gewährleistet.

Die Tätigkeit als Bürokraft

fordert Selbständigkeit und

eine gute Konzentrationsfähigkeit,

denn gerade in einem

Großraumbüro kann es auch mal

etwas lauter hergehen, dabei darf

man die eigenen Aufgaben nicht

aus dem Blick verlieren.

Multitasking ist eine Art Kernkompetenz

geworden: gleichzeitig Anrufe

entgegennehmen, Mails

durchgehen und Smalltalk mit

dem Vorgesetzten sind für die

Meisten von uns kein Problem.

Die motivierenden Teamkollegen

helfen dabei sich nicht im Stress

zu verlieren, aber auch ein effizientes

Equipment an Bürotechnik

spart Zeit und Nerven.

Die Grundausstattung für

ein professionelles Office

Egal, ob man im Home Office tätig

ist oder sich jeden Morgen auf

dem Weg ins Büro macht: Eine

professionelle Ausstattung im

Büro gewährleistet einen reibungslosen

Arbeitsablauf und

sorgt damit auch für die Motivation

der Mitarbeiter.

Sich mit den vielzähligen Möglichkeiten

auseinanderzusetzen, die

uns die Welt der Bürotechnik bietet,

zahlt sich also schnell aus.

Nachfolgend deshalb eine grobe

Übersicht der wichtigsten Geräte,

zusammen mit ein paar Anmerkungen,

worauf man achten

sollte.

Mittelpunkt sollte der

Computer sein

Gängige Anwendungen sollten parallel

zueinander problemlos laufen.

Eine große Festplatte und

ausreichend Arbeitsspeicher

sind weitere, wichtige Faktoren.

Bei der Wahl des zugehörigen

Bildschirms ist es ratsam auf größere

Größen zurückzugreifen,

um einer schlechten Körperhaltung

vorzubeugen. Eine gute Auflösung

ist ebenfalls wichtig für

ein entspanntes Arbeiten am

Computer.

Den passenden

Drucker finden

Zur Grundausstattung zählt

ebenso ein leistungsstarker Drucker.

Trotz zunehmender Digitalisierung

ist der Papierverkehr

noch immer grundlegender Bestandteil

im Büroalltag: Angebote,

Rechnungen und Bestellungen

werden häufig noch in Papierform

verschickt oder in den Akten hinterlegt.

Multifunktionsgeräte bilden

den Standard in der Büroausstattung:

diese bieten neben der

Druck- auch eine Scan- und Kopierfunktion.

Viele Office-Multifunktionsgeräte

gibt es als erweiterungsfähiges

Grundgerät. Je größer

die Ansprüche werden, desto

mehr kann man solche Geräte erweitern,

die Druckzentrale wächst

so mit dem Unternehmen mit.

Eine professionelle

Telefonanlage auswählen

Neben dem persönlichen Gespräch

ist der telefonische Kontakt

immer noch die wichtigste

Verbindung zwischen Unternehmen

und ihren Kunden. Für ein

professionelles und unkompliziertes

Gespräch ist es wichtig,

die passende Telefonanlage auszuwählen.

Im gewerblichen Bereich

greift man dabei auf Systemtelefone

zurück, diese bieten

mehr Funktionen als die herkömmlichen

Standardgeräte in

privaten Haushalten. Systemtelefone

ermöglichen das sogenannte

„Makeln“, das Wechseln

zwischen zwei bestehenden Leitungen.

Auch Konferenzschaltungen,

Rufumleitungen und

kostenlose interne Gespräche,

sollte das moderne Gerät selbstverständlich

leisten. Gerade

Effektiv: Ein Mitarbeiter kann nur so gut sein, wie sein „Arbeitswerkzeug“ es zulässt – das gilt auch im Büro.

junge, global agierende Unternehmen

greifen auf die Funktion

der Videotelefonie zurück,

welche daher ein weiteres Kriterium

sein kann.

Aktenvernichter für die

Datensicherheit

Foto: Fotolia

Ein Aktenvernichter ist unbedingt

notwendig, wenn man mit

vertraulichen Daten, wie zum

Beispiel mit Angaben zu Kunden

oder Geschäftsvorgängen, arbeitet.

Im Sinne des Datenschutzes

dienen Aktenvernichter also der

Datensicherheit. Diese Geräte

unterscheiden sich maßgeblich

in der Konstruktion und Qualität

ihres elektromechanischen

Schredders. Dabei ist darauf zu

achten, dass das Gerät das Papier

nicht nur zur besseren Entsorgung

zerkleinert, sondern

Schriftstücke tatsächlich unleserlich

macht. Hier wird in verschiedene

Sicherheitsstufen unterteilt.

Die Maximale Schneidleistung

sollte bei mindestens

zehn Blatt pro Vorgang liegen,

je nachdem wie viele vertrauliche

Dokumente vorliegen.

Das Volumen des Auffangbehälters

sollte nicht zu klein sein, damit

der Behälter nicht ständig

geleert werden muss. Sehr praktisch

ist es auch, wenn das Gerät

büro- und heftklammernfest ist.

Laminiergerät schützt

wichtige Dokumente

Manche Tätigkeit im Büro erfordert

zudem das Laminieren einzelner

Dokumente, denn diese lassen

sich so dauerhaft vor Feuchtigkeit,

Verschmutzung oder sonstiger

Abnutzung schützen. Visitenkarten,

Checklisten und Werbemittel

werden deswegen häufig laminiert.

Es gibt sowohl Heiß- und

Kaltlaminiergeräte, als auch den

sogenannten Rollenlaminator.

Ein Heißlaminator erhitzt die Laminierfolie

auf 80 bis 120 Grad.

Dadurch kann eine besonders

feste Verbindung zwischen dem

Dokument und der Folie entstehen.

Bei hitzeempfindlichen Dokumenten,

wie zum Beipiel Fotos,

bietet es sich an einen Kaltlaminator

zu nutzen.

Ein Rollenlaminator verfügt über

innenbeheizte Laminierwalzen,

die es ermöglichen formatunabhängig

zu laminieren. Zusätzlich

verfügt ein Rollenlaminator über

eine Schneidevorrichtung, die es

ermöglicht die Unterlagen in die

richtige Form zu bringen.

Wer sicher gehen möchte, kann

dabei auch auf ein Kombigerät zurückgreifen.

Bei der Auswahl

sollte deshalb die Häufigkeit und

Intensität der Nutzung berücksichtigt

werden.

Letztendlich muss jeder sein Büro

nach seinen Bedürfnissen einrichten

und Ausstatten. Nur so ist ein

Produktives Arbeiten letztendlich

auch gewährleistet. pm/cis

Ihr kompetenter

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Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Büro & Arbeitsplatz 19

Modernes Büro fördert Gesundheit

AOK: Fehlende Bewegung am Bildschirmarbeitsplatz und schlechte Ausstattung machen Arbeitnehmer krank.

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten

in Deutschland

arbeitet im Büro. Das

lange Sitzen, die hohe Anforderung

an Konzentration und Sehleistung

und die fehlende Bewegung

gefährden die Gesundheit erheblich:

Langes Sitzen belastet den Rücken,

Computerarbeit vor allem

auch den Schulter- und Nackenbereich.

Krankheitsbedingte Fehlzeiten

durch Muskel- und Skeletterkrankungen

belasten nicht nur Mitarbeiter,

sondern verringern auch

den Unternehmenserfolg. Daher

profitieren Unternehmen und Beschäftigte

davon, dass Büroarbeitsplätze

ergonomisch gestaltet sind

und die Arbeit durch Erholungsund

Bewegungspausen regelmäßig

unterbrochen wird.

Büroarbeitsplätze sind heute fast

immer Bildschirmarbeitsplätze.

Bildschirmarbeit erfordert viel

Konzentration bei der Informationsverarbeitung.

Das bedeutet

für die Augen eine starke Beanspruchung.

Bildschirmarbeit ist

häufig mit langem Sitzen ohne Bewegung

verbunden. Aus diesen

Gründen enthält die Bildschirmarbeitsverordnung

(BildscharbV)

Regelungen für die Gestaltung optimaler

Sehbedingungen sowie

zur Vermeidung von Zwangshal-

Beschwerden: Nacken- und Rückenschmerzen sind oft auf veraltetes Mobiliar zurückzuführen. Durch anpassungsfähige Möbel, wie zum

Beispiel höhenverstellbare Schreibtische, kann das vermieden werden.

tungen und erhöhtem Stress. Ziel

ist eine ergonomische Gestaltung

von Büroarbeitsplätzen und von

Software.

Zu einem gesundheitsgerechten

Bildschirmarbeitsplatz gehören –

neben der ergonomischen Gestaltung

des PC-Arbeitsplatzes, des

Schreibtischs und des Bürostuhls

– auch eine ausreichende Beleuchtung

ohne Reflexion, das

richtige Raumklima, ein möglichst

geringes Maß an Lärm sowie

eine gute Führung bei der Arbeitsorganisation.

Die Praxishilfe

Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

und der Flyer Computerarbeitsplatz

helfen dabei.

Zudem hat der Arbeitgeber die Tätigkeit

so zu organisieren, dass

die tägliche Arbeit an Bildschirmgeräten

regelmäßig durch andere

Tätigkeiten, möglichst aber durch

Pausen, unterbrochen wird. Dies

Foto: RB

zielt darauf ab, die gesundheitsschädlichen

Belastungen durch

Bildschirmarbeit zu verringern.

Die Bildschirmpause sollte nach

längeren Arbeitsphasen am Computer

gemacht werden. Etwa fünf

bis zehn Minuten Pause pro

Stunde Bildschirmarbeit sind

ideal. Häufigkeit und Dauer der

Pausen orientieren sich am

Schwierigkeitsgrad der Arbeit.

Für Jobs mit starker Bindung an

den Bildschirm, wie beispielsweise

im Callcenter oder bei der

Dateneingabe, werden sogar bis

zu 15 Minuten pro Stunde empfohlen.

Wer selbstbestimmt arbeitet,

sollte auf Pausen achten und sich

dabei durch Apps oder einen Wecker

erinnern lassen.

Generell haben mehrere kurze

Pausen einen größeren Erholungswert

als eine lange und sollten in

geeigneten Pausenräumen oder –

wenn möglich – an der frischen

Luft verbracht werden. Die Kurzpausen

zum Surfen im Internet

oder am Handy zu nutzen, ist zur

Erholung wenig geeignet. Wichtig

ist eine Entlastung der Augen, des

Rückens und eine Erholungspause

zur Verbesserung der Konzentration.

Ausgleichsübungen

für den Rücken, Entspannungsübungen

für die Augen (zum Beispiel

mit einem Augenschoner für

zwischendurch) oder ein nettes

Gespräch mit Kollegen fördern

die Erholung des Geistes, eine Entspannung

des Körpers und helfen

Stress abzubauen.

pm

www.aok.de

Frei atmen – Klar denken

Man kann es nicht immer sehen oder riechen, doch unsere Innenraumluft ist

voll von feinen Partikeln und Schadstoffen. SCHULZ BüroTechnikVertrieb aus

Frankenhardt bietet hierfür Lösungen direkt bei Ihnen vor Ort.

Dicke Luft im Büro?

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Seit mehr als 23 Jahren bieten Ralf

Schulz und sein 14-köpfiges Team von

„Schulz BüroTechnikVertrieb“ Hardware,

Service sowie Lösungen rund um

die Bürotechnik. Seit April bietet der

Spezialist für Papierausgabe- und Multifunktionssysteme

eine ganz besondere

Innovation: einen Mobilen Showroom

in einem Anhänger. „Mit dem mobilen

Showroom werden Interessenten

kostenfrei und unverbindlich besucht“,

berichtet Geschäftsführer Ralf Schulz.

Die Themen „Umwelt“ und „saubere

Luft“ stehen dabei im Mittelpunkt.

Und das aus guten Gründen:

Man kann es nicht sehen oder

riechen, doch die Luft in Räumen

ist voll von feinen Partikeln und Schadstoffen.

Ausdünstungen von Möbeln, Teppichen

und Einrichtungsgegenständen

wirken sich negativ auf die Innenraumluft

aus, so dass diese phasenweise

stärker verunreinigt sein kann als die

Außenluft. Luftverschmutzung aber

schadet der Gesundheit: Feinstaub tötet

pro Jahr circa sieben Millionen Menschen,

kann neuen Studien zufolge das

Risiko für Herzinfarkt und Lungenkrebs

erhöhen und sogar Krankheiten wie

Alzheimer und Demenz auslösen.

Lars (Bankkaufmann): „Ich fühlte mich im

Büro oft abgeschlagen und müde und

konnte mich nur schwer konzentrieren.

Meist wusste ich gar nicht genau

warum. Seit dem ich einen Luftreiniger

in meinem Büro habe, bin ich deutlich

leistungsfähiger und fühle mich besser“.

„Welche Lösungen wir hier bieten

zeigen wir direkt vor Ort. Wir messen

die Feinstaubbelastung der Luft und

beraten ausführlich und kostenfrei.“

Besteht Bedarf, wird auf Basis der

sichtbaren Ergebnisse eine Lösung erarbeitet,

die Luftqualität zu verbessern.

Im Portfolio des Unternehmens findet

sich hierzu ein großes Spektrum an

Nachrüst- und Ergänzungsprodukten,

welche die Emissionen nachhaltig verringern

können, sagt Ralf Schulz.

Anhand einiger Zahlen verdeutlicht

Schulz, wie Mensch und Umwelt davon

profitieren können.

Rechenbeispiel Großraumbüro mit

150 m² und 10 Angestellten:

• Durchschnittlich fallen pro Jahr bei 10

Angestellten ca. 23,4 Krankheitstage

aufgrund von Erkältungskrankheiten

an (2,34 Tage x 10 Personen).

• Dies verursacht Ausfallkosten von ca.

Euro 9.400 (Euro 400 x 2,34 Tage x

10 Personen).

• Bei einer Reduktion der Krankheitstage

aufgrund von Erkältungskrankheiten

um nur 20% spart dies dem Arbeitgeber

jährliche Kosten von rund

Euro 1.880 (20% aus Euro 9.400).

Ralf Schulz

Unsere Lösungen ...

... gegen dicke Luft sparen gleichzeitig eine Menge Kosten und schließen

heikle Sicherheitslücken in Ihrem Unternehmen. Wie genau, zeigen wir in unserem

mobilen Showroom direkt bei Ihnen – kostenfrei.

• Ein 150 m² Büro kann beispielsweise

mit 1 x AP60 Pro und 1 x AP80 Pro

gereinigt werden.

Deren Anschaffung kostet (zur UVP)

Euro 1.790.

• Somit hat sich die Anschaffung bereits

im Jahr 1 amortisiert und ab

dem zweiten Jahr erwirtschaften die

Geräte in diesem Beispiel jährlich

über Euro 1.500 Einsparung (Euro

1.880 abzgl. 2 Ersatzfilter à Euro

150). Berücksichtigt man den Abschreibungsbetrag

der Geräte, liegt

die Einsparung sogar noch höher.

Alle Interessierten können uns unverbindlich und kostenfrei buchen unter:

www.schulz-buerotechnik.de/showroom

Präzise: Das Messgerät von Schulz

BüroTechnikVertrieb findet Feinstaub,

der dünner ist als das menschliche Haar.

Fotos: Schulz BüroTechnikVertrieb

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH

Mühlstraße 14

74586 Frankenhardt-Honhardt

Telefon 0 79 59 / 92 69 40

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20 Firmen & Märkte

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

„Spitze auf dem Land!“

NEWSLINE

Fräsenhersteller Rokla aus Langenburg überzeugt Jury und wird in Förderprogramm aufgenommen.

Die Rokla GmbH ist in das

Förderprogramm „Spitze

auf dem Land! Technologieführer

für Baden-Württemberg“

des Entwicklungsprogramms

Ländlicher Raum (ELR) und des

Europäischen Fonds für Regionale

Entwicklung (EFRE) aufgenommen

worden. Seit fünf Jahren

ist Rokla mit Rockwheel Fräsen

auf dem weltweiten Markt aktiv.

Mit innovativer Technik und herausragenden

Serviceleistungen

konnte Rokla sich den Platz als

technischer Marktführer sichern

und damit die Jury überzeugen.

Das Land spricht mit dieser Förderlinie

kleine und mittlere Unternehmen

mit weniger als 100 Beschäftigten

im ländlichen Raum

an, die das Potenzial zur Technologieführerschaft

besitzen. „Bis

jetzt haben wir erfolgreich Kunden

von unserem Produkt und unserer

Leistung überzeugt. Ein Expertenteam

für Technologieführerschaft

zu überzeugen, ist definitiv

ein weiterer Meilenstein“, erklärt

Robert Piasecki, Geschäftsführer

von Rokla.

Eingereicht wurde der Antrag

über die Stadt Langenburg, die

auch ein Statement zu Projekt und

Firma abgeben konnte. Nachdem

in die diesjährige Aufnahmerunde

landesweit nur acht Projekte aufgenommen

worden sind, freut

sich Bürgermeister Wolfgang

Class ganz besonders, dass Rokla

berücksichtigt worden ist und

eine Förderung erhält. Die Investi-

Ansporn: Geschäftsführer Klaus Volkert, Bürgermeister Wolfgang Class und Geschäftsführer Robert

Piasecki (v. li.) freuen sich über den Zuschuss.

Foto: Rokla

tion in den Gewerbestandort Langenburg

und die damit verbundene

Schaffung von Arbeits- und

Ausbildungsplätzen tragen zur

Stärkung der gewerblichen Entwicklung

in Langenburg bei.

Und nun steht ein neues Projekt

von Rokla in den Startlöchern, für

das eine neue Halle benötigt wird.

Durch „Spitze auf dem Land“

kann Rokla jetzt mit einem Zuschuss

für den Bau dieser neuen

Produktionshalle rechnen. In dieser

neuen Halle wird zukünftig ein

Hydraulik-Anbauhammer gebaut,

der durch seine neuartige Technik

die Baumaschinenwelt revolutionieren

wird. „Die Aufnahme in

das Förderprogramm bestärkt

uns natürlich, dass wir den richtigen

Weg gehen“, sagt Klaus Volkert,

ebenfalls Geschäftsführer

der Rokla GmbH.

Mitte nächsten Jahres wird es losgehen

mit dem neuen Projekt. Bis

dahin ist noch viel zu tun. Unter

anderem laufen auch die Vorbereitungen

für die weltweit wichtigste

Baumaschinenmesse BAUMA im

April 2019. Hier hat sich Rokla

Trotz Dämpfer sehr erfolgreich

Jacobsen Brandschutz aus Crailsheim kann sich in der Branche gut behaupten.

mit einem neuen Produkt für den

BAUMA Innovationspreis beworben

und gehört jetzt schon zu den

Finalisten.

Zum Erfolgskurs von Rokla passt

auch die Auszeichnung im zweiten

Jahr in Folge als Wachstumschampions.

Der von Statista und

dem Magazin Focus durchgeführte

Wettbewerb sucht jährlich

die 500 deutschen Unternehmen

mit dem stärksten Umsatzwachstum.

pm/cis

www.rockwheel.com

VON CORINNA HEIDEN

Bechtle gewinnt erneut

Los bei Ausschreibung

NECKARSULM. Die Generaldirektion Informatik (DI-

GIT) der EU-Kommission erteilt Bechtle den Zuschlag

für den Rahmenvertrag zur Deckung des Bedarfs an

Speicherlösungen. Bechtle ist einer von fünf Auftragnehmern,

die ab sofort mehr als 50 EU-Institutionen

und 30 EU-Dienststellen in 28 Ländern der Europäischen

Union mit Infrastrukturlösungen für Rechenzentren

versorgen. Das Gesamtvolumen der Ausschreibung

beläuft sich auf rund 622 Millionen Euro. Die Vertragslaufzeit

beträgt sieben Jahre. Um die Anforderungen

der bestellberechtigten Institutionen zu erfüllen, definierte

die EU-Kommission vier Schwerpunkthersteller.

Gemeinsam mit dem langjährigen Partner Dell EMC liefert

Bechtle hochwertige Lösungen.

pm

Bass und E.ON gemeinsam

für eine saubere Umwelt

NIEDERSTETTEN. Mit einem Vertrag über Strom aus

100 Prozent erneuerbaren Energien trägt Bass zum Klimaschutz

und der Reduzierung von CO 2

bei. Der kürzlich

veröffentlichte Klima-Report der Vereinten Nationen

zeichnet ein dunkles Bild der Zukunft. Die weltweiten

Emissionen des Treibhausgases sind auf einem Rekordhoch,

ein weiterer Anstieg wird erwartet. In

Deutschland sind es insbesondere die Energiewirtschaft

und Industrie, welche für den Löwenanteil der

Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Dass es

auch anders geht beweist Bass aus Niederstetten. Gemeinsam

mit E.ON setzt Bass nun vollständig auf einen

Strommix, der in der Herstellung CO 2

-frei ist. pm

Sprechtag für Freiberufler

HEILBRONN. Die IHK Heilbronn-Franken bietet in Kooperation

mit dem Institut für Freie Berufe Nürnberg

am Dienstag, 11. Dezember, einen Beratungstag für

Freiberufler im Heilbronner Haus der Wirtschaft an. Zusammen

mit den Unternehmensgründern erörtert ein

Berater die Besonderheiten der Niederlassung in einem

Freien Beruf, hilft die Freiberuflichkeit zu bestimmen, unterstützt

bei der Erstellung von Businessplänen und beantwortet

allgemeine Fragen zur Gründung einer freiberuflichen

Tätigkeit. Anmeldung zu einem kostenfreien

Beratungsgesprächs unter 09 11 / 2 35 65 22. pm

Wenn man sieht, welche Höhen

und Tiefen ein Unternehmen

hier im ländlichen

Raum im schlimmsten Fall

durchlaufen muss, dann ist die

Firmengeschichte von Jacobsen

Brandschutz wirklich bemerkenswert.

Wie der Phönix aus

der Asche hat sich der Brandschutzexperte

nach einer Insolvenz

wieder aufgerichtet. Clemens

Jacobsen: „Eine Insolvenz

bedeutet ja nicht, dass alles tot

ist – im Grunde wird der Betrieb

heruntergefahren.“ Und das Update

hat der Geschäftsführer

2006 geliefert. „Ich habe quasi

unsere Firma selbst wieder freigekauft.“

Seitdem geht es bei den Crailsheimern

stetig bergauf. „Wir wachsen

beständig, deswegen haben

wir auch den Schritt getan und haben

uns nach neuen Flächen umgesehen.

An unserem alten Standort

wurde es einfach zu eng. Der

Platz ging uns aus.“ Vorher war

die Firma Jacobsen in der Hardtstraße

beheimatet. Ende 2016

sind die Brandschutzexperten

dann in ihr neues Zuhause im Löwengang

13 gezogen.

Und Clemens Jacobsen hat nun

vorsorglich gleich noch eine Fläche

neben dem Firmenareal erworben.

Da soll dann ab 2019

ein neues Gebäude für das Unternehmen

entstehen. „Wir wollen

expandieren. Es läuft einfach

richtig gut im Moment. Wir sind

eine der größten Brandschutzfirmen

im süddeutschen Raum. Unsere

Kunden sind uns trotz der

Insolvenz und der damit verbundenen

Probleme treu geblieben.

Und es sind auch viele dazugekommen“,

freut sich der Geschäftsführer.

Er ist froh über

Etabliert: Das Unternehmen wächst – das neue Firmenareal im Löwengang hat Clemens Jacobsen mit

Blick auf folgende Investitionen und Wachstum ausgesucht.

Foto: Corinna Heiden

die positive Entwicklung seines

Unternehmens. Der Schritt, sich

den Betrieb zurückzuholen, hat

sich für ihn definitiv gelohnt.

Mittlerweile ist Brandschutz Jacobsen

einer der größten Spezialbetriebe

seines Faches im süddeutschen

Raum.

Jacobsen Brandschutz wurde

von Clemens Jacobsen im Jahre

1998 gegründet. Gestartet als Einzelunternehmen

sind die Crailsheimer

heute Experten in sämtlichen

Belangen des vorbeugenden

baulichen Brandschutzes. Jacobsen

beschäftigt sich vorwiegend

mit Brandschutz, ist aber

auch bei der Erstellung notwendiger

Nebengewerke wie Isolierung,

Trockenbau, Maurerarbeiten

und Absperrvorrichtungen

wie Türen, Verteilereinhausungen

und Wartung ein gefragter

Ansprechpartner.

Momentan sind über 50 Mitarbeiter

in Verwaltung und Montage für

Clemens Jacobsen tätig. Das Einzugsgebiet

der Crailsheimer ist vorwiegend

der süddeutsche Raum:

komplett Baden-Württemberg,

Franken, West-Bayern und Hessen.

Für Stammkunden bereisen

die Spezialisten aber bei Bedarf

auch das gesamte Bundesgebiet.

www.jacobsen-brandschutz.de

Anerkennung ausländischer

Berufsabschlüsse

SCHWÄBISCH HALL. Das baden-württembergische

Landesnetzwerk „Integration durch Qualifizierung

(IQ)“ bietet im Berufsinformationszentrum (BiZ) der

Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall eine Beratung zur

Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen an.

Der nächste Termin ist am Mittwoch, 19. Dezember.

Das Beratungsangebot richtet sich an alle Personen, die

außerhalb von Deutschland eine Berufsausbildung oder

ein Studium abgeschlossen haben und diese Qualifikation

anerkennen lassen wollen. Zur Beratung sollen

übersetzte Zeugnisse und ein Lebenslauf mitgebracht

werden. Eine Anmeldung unter 07 11 / 2 10 61 80 ist

erforderlich.

pm

Berner startet innovatives

Trainingsprogramm

KÜNZELSAU. Berner Deutschland geht neue Wege in

der Mitarbeiterqualifikation. Das Großhandelsunternehmen

hat jetzt ein innovatives Schulungsprogramm zum

Thema „Resilienz“ gestartet. Ziel ist es, den Fach- und

Führungskräften gezielt spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten

für ein effektives Selbstmanagement zu vermitteln.

Das Konzept verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz:

Trainiert wird, wie sich Körper, Geist und Emotionen

in Gleichklang bringen lassen. Berner hat das innovative

Schulungsprogramm zusammen mit den Experten

der HeartMath Deutschland GmbH (Saarbrücken) eingeführt.

Eine Gruppe von Berner Mitarbeitern wurde durch

das Institut über mehrere Monate intensiv gecoacht. Die

zertifizierten Ausbilder geben das erworbene Knowhow

jetzt an interessierte Kollegen weiter. pm


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Firmen & Märkte 21

Neues Tiefladerzentrum

Erweiterung: Fertighaus Weiss baut am Stammsitz in Oberrot eine Lagerhalle.

Die Geschäftsführung des

Familienunternehmens

Fertighaus Weiss, Hans

Volker, Michaela, Christel und

Michael Noller gaben zusammen

mit Bürgermeister Daniel

Bullinger Mitte November das

Startsignal zum Bau des neuen

Tiefladerzentrums mit Lagerhalle

in Oberrot. An dem Akt

nahmen außerdem Vertreter

Baubeginn: Bürgermeister Daniel Bullinger, Hans Volker, Michaela, Christel und Michael Noller

(v. li.) geben das Startsignal zum Bau des Tiefladerzentrums mit Lagerhalle.

Foto: Fertighaus Weiss

der Leonhard Weiss GmbH &

Co. KG teil.

Mit dem Bauvorhaben werden

Parkflächen für Tieflader geschaffen,

wodurch die Logistik

des Fertighausherstellers effizienter

und unabhängiger von

den Witterungsverhältnissen

wird. Künftig wird die Möglichkeit

bestehen, die Tieflader

samt ihrer Fracht – das sind individuell

geplante Architektenhäuser

in Fertigbauweise – an

einem zentralen Ort zu parken.

„Der Bau des Tiefladerzentrums

und der Lagerhalle erlaubt

es uns, die Organisation

bei Weiss zu optimieren“, erklärte

Hans Volker Noller, Geschäftsführender

Gesellschafter

der Fertighaus Weiss GmbH. Geplant

ist außerdem die Errichtung

einer E-Tankstelle, die

Strom von einer Fotovoltaik-Anlage

beziehen soll und die auf

dem Dach der Lagerhalle installiert

wird. Diese Tankstelle soll

künftig auch von der allgemeinen

Öffentlichkeit genutzt werden

können. „Wir freuen uns

über die Investition von Fertighaus

Weiss am Stammsitz und

das damit verbundene Bekenntnis

zum Standort. Mit dem Bau

einer weiteren E-Tankstelle soll

die nachhaltige Mobilität in der

Gemeinde gestärkt werden“, so

Bürgermeister Daniel Bullinger.

Der Einsatz von zukunftsweisenden

Technologien hat bei Fertighaus

Weiss einen hohen Stellenwert.

Auch das Werk des Unternehmens

in Oberrot-Scheuerhalden

ist – dank des Einsatzes

von Fotovoltaik-Anlagen, der

Weiterverwendung von Produktionsabfällen

und weiterer Maßnahmen

– ein Plusenergiewerk,

in dem mehr Energie erzeugt

wird, als es verbraucht. pm

www.fertighaus-weiss.de

Führungsteam: Erhard Ikas (li.) und der Aufsichtsratsvorsitzende

Edmund Brenner (re.) mit dem bisherigen technischen Vorstand Hilmar

Rudloff (2. v. li.) und Torsten Hehner (2. v. re.).

Foto: PALUX AG

Wechsel bei Palux

Hehner neu im Vorstand, Ikas legt Amt nieder.

Der Vorstandsvorsitzende und

Gesellschafter der Palux-Aktiengesellschaft

Erhard Ikas hat

sein Amt als Vorstandsvorsitzender

zum 30. November niedergelegt.

Der Aufsichtsrat des Bad Mergentheimer

Experten für Küchentechnik

hat nun Torsten Hehner

mit Wirkung zum 1. November in

den Vorstand berufen.

Hehner übernimmt dort die Verantwortung

für die Bereiche Vertrieb,

Marketing und Personal.

Torsten Hehner ist seit 2015 als

Vertriebsleiter International bei

Palux tätig. Mit dem Ausscheiden

von Erhard Ikas wird Dr. Hilmar

Rudloff neben seiner Hauptverantwortung

für Entwicklung, Produktion

und Auftragsabwicklung auch

zum Vorstandssprecher.

AUSBLICK Ikas wird weiter als

geschäftsführender Gesellschafter

von Gustatus Holding sowie als Geschäftsführer

der Tochtergesellschaften

Servator ServiceLine und

CSS Catering System Services tätig

sein und soll ab 1. Januar 2019

zum Aufsichtsratsvorsitzenden, Edmund

Brenner zu seinem Stellvertreter

werden.

pm

www.palux.de

Bewerben per App

Neues Modul verändert den Recruitingprozess.

KW erweitert Produktlinie

Das Fichtenberger Unternehmen entwickelt einstellbare Dämpfer für den Porsche 356.

Eine neue App soll das Recruiting

auf den Kopf stellen. Sie

ermöglicht eine Direktbewerbung

ohne Lebenslauf und Anschreiben.

Die omnium-App, entwickelt

in Crailsheim, bietet wechselwilligen

Fachkräften einen extrem

niedrigschwelligen Einstieg für

die Jobsuche: ohne Registrierungsprozess,

ohne Lebenslauf-

Upload, ohne Anschreiben – komplett

digital und damit rasend

schnell. Fünf Angaben, einschließlich

Gehaltsvorstellung und Berufsausbildung,

genügen für das

Matching. Der Kandidat bekommt

in Sekunden passende Jobangebote

unterbreitet. Mit nur zwei

Klicks kann er einen Interviewtermin

vereinbaren. Auch Arbeitgeber

müssen umdenken: Maximal

500 Zeichen stehen ihm für die

Stellenbeschreibung zur Verfügung.

Das reicht aus, um die wichtigsten

Fakten zur Stelle zu vermitteln.

Die Stellensuche ist bewusst

nur auf dem Smartphone möglich.

Auch die Ausgabe ist auf dieses

Medium optimiert.

Das Unternehmen gibt mit der Stellenbeschreibung

auch Interviewtermine

frei. Hat sich ein Kandidat

für einen Termin eingebucht,

kann er vorab kontaktiert

werden. Die App ist ab sofort im

App-Store verfügbar. Aktuell starten

die ersten Unternehmen, ihre

Stellen zu offerieren. pm

www.omnium-app.de

Ersatz: KW macht den 356 rennstreckenstauglich.

Der Fahrwerkhersteller

KW Automotive baut sein

Programm weiter aus

und liefert ab sofort für das

erste Porsche-Serienmodell,

den Porsche 356 inklusive verschiedener

Sondermodelle, einstellbare

Klassik-Dämpfer. Die

mit 16 Klicks in der Zugstufe einstellbaren

Dämpfer sind eintragungsfrei

und eignen sich perfekt

für die Restauration der von

1948 bis 1965 gefertigten Modelle.

In den vergangenen Jahren hat

der Fahrwerkhersteller KW Automotive

speziell für Porsche-

Fahrzeuge ein umfangreiches

Lieferprogramm an verschiedenen

Fahrwerklösungen entwickelt

und erfolgreich im Markt

positioniert. Neben Anwendungen

für Porsche-Rennwagen

und zahlreichen Gewindefahrwerken

für aktuelle Porsche-

Modelle, bietet das Unternehmen

für immer mehr klassische

Modelle des Automobilherstellers

aus Stuttgart-Zuffenhausen

Dämpfer und Gewinde- sowie

Motorsportfahrwerke. Auch für

den Porsche 356, das erste Serienmodell

des Sportwagenherstellers,

ist nun ein KW-Klassik-

Fahrwerk erhältlich. Dabei handelt

es sich um einen einstellbaren

Dämpfersatz, der die weitere

Nutzung der Drehstabfedern

ermöglicht. Der Grund dafür

war, dass „ältere Fahrwerkund

Dämpferentwicklungen,

die bei der Markteinführung

dem damaligen Stand der Technik

entsprachen, oftmals in Verbindung

mit modernen Reifen

im Grenzbereich ein unharmonisches

bis sogar schwer zu beherrschendes

Fahrverhalten an

den Tag legen“, sagt KW Produktmanager

Johannes Wacker.

„Bei unseren Klassik-Dämpfern

ist dies nicht der Fall.“ pm

www.kwsuspenisons.de

Foto: KW

Objekt- und Gewerbebau

Bauer baut

moderne

Büro- und

Produktionsgebäude

Besser Bauen. Besser Bauer.

Da stimmt das

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für Kunden und

Mitarbeiter.

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Geräten gehört die i.safe MOBILE GmbH zu den innovativen und etablierten

Spezialisten am Weltmarkt. i.safe MOBILE bezieht in seine Produktentwicklung

sämtliche internationalen Standards ein und ist selbst Mitglied in

entsprechenden Normungsgremien. Somit wird hochwertige Kommunikationstechnologie

auf aktuellem technischem Stand garantiert.

Mit der Marke RugGear stellt die i.safe MOBILE GmbH äußerst robuste

Industrie- und Outdoor-Mobiltelefone und Tablets für private und berufliche

Anwender zur Verfügung. Die Produkte werden speziell für Nutzer entwickelt,

die in der Industrie, der Landwirtschaft, in Dienstleistungsbranchen und im

Handwerk tätig sind. Gleichzeitig sind sie auf die Anforderungen all derjenigen

abgestimmt, die sich in ihrer Freizeit gerne draußen aktiv betätigen.

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22 Firmen & Märkte

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Neubau: Die Arbeiten sind in vollem Gang, im Januar startet der Verkauf in Crailsheim. Die Kunden können dann von besonderen Aktionen des Verkaufsteams Gebrauch machen.

Fotos: Autohaus Koch

1

Autohaus Koch erweitert

Ab Januar bietet das Unternehmen in Crailsheim Wagen von Seat an.

seat.de/business

Ab Januar ist die Marke

Seat in Crailsheim vertreten.

Die Zulassungszahlen

bei Seat wachsen, der Hersteller

will neue Standorte eröffnen.

Der Neubau entsteht direkt

neben dem Audi-Autohaus

Crailsheim, das seit 2015 zur

Koch Autogruppe gehört. Das

neue Gebäude bietet rund 700

Quadratmeter Fläche über zwei

Stockwerke. Die Investitionssumme

beläuft sich auf

500 000 Euro.

Die Leitung des neuen Betriebes

übernimmt Stefan Härterich,

der in der Koch Autogruppe

neben Seat die Marken

Audi und Skoda verantwortet.

Pascal Schweizer wird künftig

in Crailsheim für den Fahrzeugverkauf

zuständig sein. Für den

Service der Seat-Fahrzeuge

wird die Werkstatt des Autohaus

Crailsheim direkt nebenan

genutzt. Verantwortlich

hierfür ist Bereichsleiter Gerhard

Blay, der sich bereits um

den gesamten Audi-Service innerhalb

der Koch Autogruppe

kümmert. Rund 100 Neufahrzeuge

will Stefan Härterich pro

Jahr in Crailsheim verkaufen.

Der Crailsheimer Markt sei

„groß genug, dass sich ein eigener

Standort rechnet“. Um

„leere Flecken“ auf der Karte

der Seat-Standorte zu schließen,

setzt der Konzern „auf erfolgreiche

Partner, weswegen

die Koch-Gruppe die erste Wahl

für uns war“, sagt Seat-Bereichsleiter

Christian Kilzer.

„Seat verbindet leidenschaftliches

spanisches Design mit der

handwerklichen Qualität deutscher

Ingenieurskunst“, erklärt

Verkäufer Pascal Schweizer von

Koch Mobile. „Vom kleinen

Stadtflitzer Mii über den temperamentvollen

Seat Leon bis hin

zur Großraumlimousine Alhambra

ist für jeden Geschmack etwas

dabei.“

Besondere Angebote

zum Start

Als besonderes Highlight wird

der Seat-Betrieb als einer von

nur rund 120 Händlern, Stützpunkt

für die neue Marke

„Cupra“. Unter diesem Markennamen

werden zukünftig alle

sportlichen Seat-Modelle vermarktet.

„Am Crailsheimer

Standort sind wir bereits erfolgreich

mit der Marke Audi Sport

vertreten. Da war es nur logisch,

dass wir die neue sportliche

Marke Cupra hier in Crailsheim

etablieren werden“, sagt

Stefan Härterich. Der Standort

soll so das markenübergreifende

Sportwagenkompetenzzentrum

der Gruppe werden.

„Durch die aktuell angebotene

Umwelt- und Umtauschprämie

haben die Verbraucher derzeit

die Chance, vergleichsweise

günstig an ein Fahrzeug mit einer

aktuellen Abgasnorm zu

kommen“, teilt die Koch-Autogruppe

mit. So erhält der

Kunde bei der Umweltprämie

für die Verschrottung seines alten

Diesel-Pkw der Abgasnormen

Euro 1 bis 4 bis zu 8000

Euro Prämie beim Kauf eines

Seat Neu- oder Vorführwagens.

Der Hersteller des zu verschrottenden

Fahrzeuges spielt dabei

keine Rolle. Bei der Umtauschprämie

wird ein alter Diesel-

Pkw der Abgasnorm Euro 4

oder Euro 5 in Zahlung genommen.

Dadurch kann der Kunde

beim Kauf eines Seat Neu- oder

Vorführwagen den Wert seines

Altfahrzeuges und bis zu 7000

Euro Prämie obendrauf bekommen.

Die Höhe der beiden Prämien

ist modellabhängig und

bis auf weiteres gültig. Da der

Landkreis Schwäbisch Hall zu

den sogenannten Schwerpunktregionen

gehört, muss das

neue Fahrzeug nicht unbedingt

wieder eine Diesel-Motorisierung

haben. Die Prämien gibt

es auch für die anderen Marken

der Koch Autogruppe. So

gibt es bei Volkswagen und

Audi bis zu 10 000 Euro Prämie,

bei Škoda bis zu 9880

Euro und bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

bis zu 8000 Euro

Tauschprämie. mst/pm

www.koch-autogruppe.de

Spatenstich: Im Oktober begann das Autohaus mit der Erweiterung.

Foto: Marius Stephan


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Firmen & Märkte 23

Angebot für junge Leute

Mit 43 Euro monatlicher Eigenleistung in sechseinhalb Jahren bis zu 7000 Euro ansparen.

Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall führt einen

neuen Tarif ein und hat

damit junge Leute unter 22 Jahren

sowie Baufinanzierungskunden

im Blick.

90 Prozent der 13- bis 29-Jährigen

wollen laut Umfragen später

im eigenen Haus oder in der

eigenen Wohnung leben. Um

das dafür nötige Startkapital

aufzubauen, setzen mehr als

drei Viertel von ihnen auf Bausparen,

so die Marktforscher

von Kantar TNS. Schwäbisch

Hall hat in seinem neuen Tarif

daher ein spezielles Angebot

für sie: Sie erhalten einmalig

den Junge-Leute-Bonus von

Tarif: Besonders junge Leute sollen die Vorteile des Bausparens

kennenlernen und nutzen können.

Foto: Bausparkasse

100 Euro, außerdem entfällt in

einer Tarifvariante das sonst fällige

Jahresentgelt in Höhe von

zwölf Euro. Nach der Zuteilung

des Vertrags gibt es ein Zinsplus

von 0,15 Prozentpunkten,

was die Verzinsung des Guthabens

auf 0,25 Prozent erhöht.

Darüber hinaus können Bausparer

von staatlichen Förderungen

profitieren. Viele Arbeitgeber

zahlen vermögenswirksame

Leistungen von bis zu 40

Euro im Monat. Diese fördert

der Staat mit der Arbeitnehmersparzulage

von rund 43 Euro.

Hinzukommen kommen rund

45 Euro an Wohnungsbau-Prämie.

Sowohl für die Arbeitnehmer-Sparzulage

als auch für die

Wohnungsbauprämie gelten

Einkommensgrenzen. Für einen

Auszubildenden unter 22

Jahren kommen bei einer Bausparsumme

von 12 000 Euro

durch eigene Einzahlungen von

43 Euro monatlich, Geld vom

Arbeitgeber, staatlichen Förderungen

und dem Junge-Leute-

Bonus von Schwäbisch Hall

nach etwa sechseinhalb Jahren

ein Bausparguthaben von rund

7000 Euro zusammen. Außerdem

hat der Bausparer noch einen

Anspruch auf ein zinssicheres

Bauspardarlehen von circa

5000 Euro.

Die Kunden profitieren auch im

neuen Tarif von den Bausparvorteilen:

So sind beispielsweise

jederzeit Sondertilgungen

möglich; das Bauspardarlehen

ist vielseitig wohnwirtschaftlich

verwendbar; außerdem

kann der Darlehensanspruch

auf Familienangehörige übertragen

werden.

Auch für Baufinanzierungskunden

bietet der Tarif einige Verbesserungen.

Neu ist, dass Kunden

ein Forward-Darlehen bis

zu fünf Jahre im Voraus abschließen

können. Bislang betrug

die Forward-Laufzeit nur

maximal drei Jahre. Damit können

sie sich nach Ablauf der

Zinsbindung die derzeit niedrigen

Zinsen auch weiterhin sichern.

Eine weitere Verbesserung

ist, dass der Regeltilgungssatz

bei den Annuitätendarlehen

von bisher jährlich fünf

Prozent der Darlehenssumme

auf bis zu zehn Prozent erhöht

werden kann. Das ermöglicht

den Kunden, den Kredit schneller

zu tilgen. Bei den Baufinanzierungstarifen

sind zudem weiterhin

konstante Raten und

Zinssicherheit bis zu 30 Jahren

möglich. Bis zu einem Betrag

von 30 000 Euro ist ein Darlehen

ohne Grundbucheintrag

möglich. Auch Finanzierungskunden

kommen in den Genuss

staatlicher Zulagen: Die

Riester-Förderung ist in fast allen

Tarifvarianten möglich. Zusätzlich

erhalten Riester-Sparer

und alle, die die Voraussetzungen

des Baukindergeldes erfüllen,

einen Zinsabschlag. Dies

gilt ebenso für Kunden, die ihr

Wohneigentum energetisch modernisieren

und Mitglieder einer

genossenschaftlichen

Bank.

pm

Kooperation: Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse,

Franz Untersteller MdL, und Dr. Roman Glaser, Präsident des Genossenschaftsverbands

(v. li.) unterzeichneten den Fördervertrag.

Foto: BWGV

Energetisch Sanieren

Bausparkasse kooperiert dazu mit dem Umweltministerium

und dem Genossenschaftsverband.

Im Jahre 2050 sollen alle Häuser

in Baden-Württemberg klimaneutral

sein. Ein ambitioniertes

Ziel, zumal es sich bei 99 Prozent

der derzeit 2,4 Millionen Häuser

im Ländle um Bestandsimmobilien

handelt. Um Hausbesitzer

besser über die energetische Sanierung

ihrer eigenen vier Wände

und die Finanzierung solcher

Maßnahmen zu informieren, haben

Umwelt- und Energieminister

Franz Untersteller, Dr. Roman Glaser,

Präsident des Baden-Württembergischen

Genossenschaftsverbands

(BWGV) und Reinhard

Klein, Vorstandsvorsitzender der

Bausparkasse Schwäbisch Hall einen

Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Damit setzen sie ihre

enge Zusammenarbeit zur Förderung

der energetischen Gebäudesanierung

fort. „Wer modernisiert,

leistet nicht nur einen wichtigen

Beitrag zum Klimaschutz und

spart Energiekosten“, betont Reinhard

Klein, „er erhöht den Wert

der eigenen Immobilie und

schafft sich mehr Komfort.“ Für

die Finanzierung hält die Bausparkasse

Schwäbisch Hall spezielle

Angebote bereit, beispielsweise einen

Zinsabschlag von 0,25 Prozentpunkten

auf die Darlehenszinsen

für eine energetische Sanierung.

pm

www.schwaebisch-hall.de

TERMINKALENDER

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL

13.12.2018 Talentgewinner:

Cook, Recruit & Taste

Showküche Möbelhaus Schott

15.12.2018 Schautag – PORTAS Huber

Mulfingen-Jagstberg

15.12.2018 Bewerbertag Lidl

Tauberbischofsheim

Wir veröffentlichen

Ihre Veranstaltungstermine

kostenlos.

Senden Sie Ihre

Termine an:

Anita Neuberger

Tel. 0 79 51 / 4 09-2 44

a.neuberger@swp.de

12.+13.01.2019 Vitawell Gesundheitsmesse

Hangar Crailsheim

26.01.2019 Berufsinfotag

Berufsschulzentrum Künzelsau

26.+27.01.2019 Landmesse

Arena Hohenlohe Ilshofen

01.– 03.02.2019 HVM Hohenloher Verbrauchermesse

Arena Hohenlohe Ilshofen

02.+03.02.2019 Bildungsmesse

Kfm. Schule Schwäbisch Hall

02.+03.02.2019 Bauen, Wohnen & Renovieren

Messezentrum Heilbronn

05.– 07.02.2019 Gipfeltreffen der Weltmarktführer

Bausparkasse Schwäbisch Hall

08.+09.02.2019 Landwirtschaftliche Markttage +

Gebrauchtmaschinenmarkt

Blaufelden

09.+10.02.2019 MotoTechnica

Arena Hohenlohe Ilshofen

16.02.2019 Ausbildungs- und Studienmesse

Berufliches Schulzentrum Aalen

10.03.2019 Immobilien-Forum

Sparkasse Bad Mergentheim

10.– 13.12.2018 Berufsbildungsmesse

Nürnberg

12.– 20.01.2019 CMT

Stuttgart

09.– 10.01.2019 HORIZON

Stuttgart

09.– 11.01.2019 eltec

Nürnberg

13.–15.01.2019 HOGA

Nürnberg

14.–19.01.2019 BAU

München

18.–27.01.2019 Grüne Woche

Berlin

30.01.– Spielwarenmesse

03.02.2018 Nürnberg

09.– 10.02.2019 HORIZON

Stuttgart

12.+13.02.2019 Jobmesse

Nürnberg

16.+17.02.2019 Wohnen-Bau-Ambiente

Würzburg

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24 Journal

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

NEWSLINE

Lohn-Plus für die Arbeit

mit Pinsel und Tapezierrolle

SCHWÄBISCH HALL. Die rund 370 Maler und Lackierer

im Landkreis Schwäbisch Hall streichen jetzt mehr

Geld ein. Rückwirkend zum Oktober steigen die Löhne

in zwei Stufen um insgesamt 5,9 Prozent. Ein Malergeselle

kommt damit auf

einen Stundenlohn

von 16,60 Euro – ein

Plus von 73 Euro pro

Monat. Wie die IG

Bauen-Agrar-Umwelt

(BAU) mitteilt, kommen

im nächsten Jahr

noch einmal 95 Euro

dazu. Die IG BAU Stuttgart

rät den Handwerkern

in der Region,

ihre aktuelle Lohnabrechnung zu prüfen. Mehrfach standen

die Tarifverhandlungen zwischen IG BAU und Arbeitgebern

vor dem Scheitern. Am Ende entschied eine

Schlichtung.

pm

Digitalstift gewinnt Award

ELLWANGEN. Der digitale Lesestift „Tellimero“, eine

Eigenentwicklung des Ellwanger Familienunternehmens

Betzold, wurde von der internationalen Worlddidac

Stiftung ausgezeichnet. Der sprechende Stift überzeugte

gleich zwei unabhängige Gremien: eine Experten-

und eine Lehrerjury. Der „Tellimero“ kombiniert

die beiden Möglichkeiten, bereits vorhandene Lehrmaterialien

auditiv wiederzugeben und eigene Textpassagen

aufzunehmen. Durch das Antippen der bespielten

Sticker mit dem digitalen Lernstift werden die Sprachaufnahmen

abgerufen. „Die Auszeichnung ist für uns

die Krönung, insbesondere da es sich bei diesem Produkt

um eine der aufwändigsten Entwicklungen in der

Unternehmensgeschichte handelt“, betonte Geschäftsführer

Ulrich Betzold.

pm

Distelhäuser Hefeweizen

ist „weltklasse“

Foto: Fotolia

TAUBERBISCHOFSHEIM. Beim Bierwettbewerb European

Beer Star 2018 wurde die Brauerei Distelhäuser

gleich zwei Mal ausgezeichnet: Gold gab es für das Hefeweizen,

und Silber für das Kristallweizen. Die Biere gehören

somit zu

den besten Bieren

der Welt. Dabei

war es in diesem

Jahr so

schwierig wie

nie zuvor, eine

Medaille zu erringen.

Mit 2344

angemeldeten

Bieren (plus

neun Prozent gegenüber

2017)

aus 51 Ländern,

verzeichnet der Verkostungswettbewerb, den der Verband

der Privaten Brauereien seit 2004 ausrichtet, eine

neuerliche Rekordbeteiligung.

pm

Foto: Distelhäuser

Erwischt: Wenn Zollbeamte auf die Baustelle kommen, werden sie oft fündig. Die IG Bau fordert deshalb intensivere Kontrollen.

Der Zoll deckt auf

IG Bau legt Bilanz für erstes Halbjahr 2018 vor: Baufirmen brachten den Staat um 2,3 Millionen Euro.

Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei

auf der Spur: Kontrolleure

deckten bei Firmen im Bereich

des Hauptzollamts Heilbronn in

den ersten sechs Monaten dieses

Jahres einen Schaden von 3,2 Millionen

Euro wegen nicht gezahlter

Steuern und Sozialabgaben auf.

Der Restaurantführer Gault-Millau

benotete die Küche des

Wertheimer Restaurants „Dinges“

mit 13 von 20 Punkten und zeichnet

sie mit einer Kochmütze aus,

was der eigenen Benotung zufolge

„sehr gut“ bedeutet.

LOB Bürgermeister Wolfgang

Stein und Helmut Wießner als Leiter

des Eigenbetriebs Gebäudemanagements,

gratulierten den Brüdern

zu dem Erfolg.

Der Gault-Millau-Kritiker hebt in

seinem Artikel die „gemütliche

Wohlfühlatmosphäre“, eine Kombination

von warmen Farbtönen,

Holztischen und Ledermöbeln,

hervor. Kulinarisch wird der „Mix

internationaler Gerichte, die recht

klassisch daher-, aber ohne

Ein Großteil des Betrugs betraf

das Baugewerbe – Baufirmen

brachten den Staat um 2,3 Millionen

Euro. In deren Branche verhängten

die Zöllner Bußgelder in

Höhe von 70 000 Euro und leiteten

zwölf Ermittlungsverfahren

ein. Insbesondere Beschäftigte

Schnickschnack auskommen“ gelobt.

Alles sei sorgfältig zubereitet

und die Produktqualität stimme.

Das Fazit: „Das Essen macht einfach

Spaß.“ Im September 2017

„Dinges“ erhält Kochmütze

hatten die Brüder Dinges das ehemalige

„Stadtpalais“ übernommen.

Bis dato kannte man die beiden

aus dem Weinhaus Anker in

Marktheidenfeld. Ihr Ziel, durch

aus Osteuropa würden häufig um

den Lohn gebracht, der ihnen zustehe.

Am Ende komme das den

Steuerzahler teuer zu stehen. Jetzt

sollen Beamte des Zolls die Kontrollen

der 188 Bauunternehmen

im Landkreis Schwäbisch Hall

noch häufiger auf illegale Machenschaften

überprüfen. Die IG Bau

fordert bundesweit mindestens

10 000 Beamte für die Finanzkontrolle

Schwarzarbeit beim Zoll. Zuletzt

hatte die Einheit lediglich

rund 7200 Mitarbeiter. pm

www.igbau.de

Vor einem knappen Jahr eröffneten die Brüder Heinz und Uwe Dinges ihr Restaurant im Rathaushof

in Wertheim – jetzt haben sie es in die Deutschlandausgabe des Gault-Millau geschafft.

Glücklich: Über die Auszeichnung freuen sich (v. li.): Bürgermeister Wolfgang Stein, Uwe und Heinz

Dinges sowie Helmut Wießner, Leiter des Eigenbetriebs Gebäudemanagement.

Foto: Wertheim

Gastgeberqualitäten und erstklassige

Küche zu überzeugen, haben

die Brüder bereits erreicht. pm

www.dinges-wertheim.fr22.de

Infotag bei Lidl

Foto: IG BAU

Verstärkung bei Ortlieb

HEILSBRONN. Der fränkische Taschenspezialist Ortlieb

aus Heilsbronn hat sich personell verstärkt und Expertise

aus dem Bereich Automotiv und Kosmetik ins Haus

geholt. Dr. Ingrid Fonteiner hat die neu geschaffene

Stelle der Entwicklungsleiterin Anfang September übernommen.

Die studierte Physikerin soll mit ihrer Erfahrung

das Team sukzessive aufbauen und das für seine

Innovationen bekannte Unternehmen in diesem Bereich

noch weiter nach vorne bringen. Außerdem

wurde die Position im Vertriebsmarketing neu besetzt.

Volker Haug ergänzt jetzt die Mannschaft rund um Vertriebsleiter

Martin Esslinger, dieser dazu: „Die Position

hat eine wichtige Schnittstellenfunktion.“ Der begeisterte

Outdoorsportler Haug studierte in Wien Internationale

Entwicklung und könne den vielfältigen Ansprüchen

sicher gerecht werden, meint Esslinger. pm

Informativ: Karrieretage helfen bei der Orientierung. Lidl bietet

derzeit neun Positionen im Logistikzentrum in Waldenburg. Foto: Lidl

Mitarbeiter erhalten Einblick und Antworten.

Kürzlich lud Lidl zum „Karrieretag

Logistik“ in das Logistikzentrum

in Waldenburg ein. Der

Discounter bietet dort, in der

Max-Eyth-Straße 13, neun Einstiegsmöglichkeiten

für den Bereich

Logistik an: Ausbildung

Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik,

Ausbildung zum Kaufmann

für Büromanagement, Sachbearbeitung,

Abiturientenprogramm

Logistik, Werkstudent,

Duales Studium Logistik, Staplerfahrer,

Kommissionierer und

Gruppenleiter Logistik. „Wir haben

gute Erfahrungen mit den Karrieretagen

gemacht. Die Interessierten

können sich direkt einen

Eindruck verschaffen. Außerdem

stehen Mitarbeiter für alle Fragen

zur Verfügung“, sagt Sebastian

Böhler, Personalleiter der Lidl-Regionalgesellschaft

Waldenburg.

Regelmäßig organisiert die Regionalgesellschaft

Info- und Karrieretage

sowohl in den Filialen als

auch am Logistik- und Verwaltungsstandort

in Waldenburg. pm

www.lidl.de


:

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Journal 25

Gleich doppelter Erfolg

NEWSLINE

Hainbuch: „Beste Ausbilder Deutschlands“ und „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“.

Mit dem Regionalen Holzbautag

liefert die Initiative „Holzkompetenz

hoch drei“, zu der

sich die Landkreise Heidenheim,

Ostalb und Schwäbisch Hall sowie

die Wirtschaftsförderung Ostwürttemberg

WiRO zusammengeschlossen

haben, Ideen und Informationen

rund um den Holzbau.

Beim Zukunftspreis „Wissenstransfer“

konnte der Werkzeughersteller

Bass aus Niederstetten

mit einem stimmigen Gesamtkonzept

überzeugen und wurde

erster in der Kategorie „Unternehmen

über 50 Mitarbeiter“. Im

zweijährigen Turnus vergibt die

Wirtschaftsförderung des Main-

Tauber-Kreises den Preis, bei dem

in 2018 der „Wissenstransfer“

der regionalen Wirtschaft im Vordergrund

stand.

KOMMUNIKATION Die Jury

lobte das Unternehmen, das bestehende

Wissen transparent festzuhalten

und auch weiterzugeben –

Ausbildung: Am Hauptstandort in Marbach, aber auch an den Unternehmenssitzen in Satteldorf und

Niederstetten, starten viele Nachwuchskräfte ihre Karriere mit tollen Zukunftsaussichten.

Foto: Hainbuch

Das Wirtschaftsmagazin Capital

sowie die Personalmarketing-Experten

von „Ausbildung.de“

und Territory Embrace

kürten zum zweiten Mal die

„Besten Ausbilder Deutschlands“.

Mit dem Ergebnis vier von fünf

möglichen Sternen, zählt Hainbuch

zu den 500 besten Ausbildungsbetrieben

deutschlandweit.

Hainbuch ist stolz auf diese Leistung

und Sandra Schüle, Leiterin

des Bereichs Personal bei Hainbuch

ist sich sicher: „Beim nächsten

Mal erhalten wir fünf Sterne,

denn wir arbeiten kontinuierlich

daran, unsere Ausbildung zu optimieren

und den Nachwuchs bestmöglich

auf zukünftige Berufsfelder

vorzubereiten.“

Über 700 Unternehmen haben an

der umfangreichen Studie teilgenommen

und einen Katalog mit

über 60 Fragen beantwortet. „Die

Ausbildungsqualität der Unternehmen

ist auf einem sehr hohen Niveau

– und hat sich noch gesteigert“,

resümiert Studienleiterin

Ana Fernandez-Mühl von Territory

Embrace.

500 Unternehmen wurden aufgrund

guter Bewertungen in den

Die Veranstaltungsreihe ging nun

in ihre siebte Runde und lockte

80 Teilnehmer nach Oberrot.

Neben einer Betriebsbesichtigung

der zur österreichischen Binderholz

Gruppe gehörenden Klenk

Holz GmbH erhielten die Teilnehmer

Fachvorträge, die unter dem

Motto „Digitale Planungsprozesse

fünf untersuchten Kriterien Betreuung,

Lernen im Betrieb, Engagement

des Unternehmens, Erfolgschancen

und innovative Lehrmethoden

ausgezeichnet. Vom

DAX-Konzern bis zum örtlichen

– BIM im Holzbau“ standen.

„BIM“ bezeichnet das sogenannte

Building Information Modeling,

zu deutsch: Bauwerksdatenmodellierung,

und ist in der Branche

derzeit in aller Munde. Hierbei

geht es in erster Linie um den Austausch

von Daten zwischen allen

Baubeteiligten, die gemeinsam

Handwerksbetrieb – die Teilnehmer

der Studie setzen sich aus allen

Regionen und Branchen des

Landes zusammen.

pm

www.hainbuch.com

Informativ: Bei der Betriebsbesichtigung der Firma Klenk Holz in Oberrot erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Holzverarbeitung.

Virtualisierung im Holzbau

Siebter Regionaler Holzbautag nimmt digitale Planungsprozesse in den Fokus.

Bass auf dem ersten Platz

am Entwurf eines Gebäudes arbeiten.

Klenk Holz in Oberrot ist einer

von drei Standorten in

Deutschland. Hier werden jährlich

über 800 000 Festmeter Nadelholz

zu unterschiedlichen Fertigwaren

verarbeitet. pm

www.klenk-holz.de

Zukunftspreis: Das Unternehmen gewinnt in der Kategorie „Unternehmen über 50 Mitarbeiter“.

täglich herrsche zwischen den Abteilungen

ein reger Austausch.

Hierbei wird Bass von einer eigens

entwickelten Software unterstützt,

greift aber auch auf digitale

Standardprodukte zurück. Dass

Wissenstransfer auch Freiräume

für Kernaufgaben schafft, zeigt der

Produkt-Konfigurator, den Mitarbeiter

aus der Konstruktion entwickelten.

Bereits in der Vergangenheit

konnte Bass einen Podiumsplatz

bei den Themen „Familienfreundlicher

Betrieb“, „Willkommenskultur“

und „Ausbildung –

Karriere daheim“ belegen. pm

www.bass-tools.com

Foto: WiRÔ

Verleihung: Reinhard Frank (Landrat Main-Tauber-Kreis), Martin

Zeller (Bass-Geschäftsführer), Anna Mühleck (Leitung Organisationsentwicklung)

und Dr. Stefanie Leenen (Geschäftsführende Gesellschafterin

von Bass) freuen sich gemeinsam mit Wolfgang Reiner,

Laudator und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse

Tauberfranken (v.li.), über den Preis.

Foto: Bass

BFS mit neuer Niederlassung

KIRCHBERG. Der Truckvermieter BFS Business Fleet

Services GmbH hat jetzt seine Niederlassung in Garmisch-Partenkirchen

eröffnet. Von der Amselstraße 1a

in Garmisch-Partenkirchen aus betreut Niederlassungsleiter

Andreas Boos die Kunden im Vertriebsgebiet Südost-Deutschland.

Der gelernte Bankkaufmann und studierte

Diplom-Kaufmann ist seit vielen Jahren dem

Thema Lkw eng verbunden. Er berät in allen Fragen der

Vermietung und sonstigen Geschäftsflottenlösungen.

Zu seinen Kunden gehören auch Unternehmen aus dem

nahen Österreich. Die neue BFS-Niederlassung arbeitet

eng mit der MAN-Werkstatt vor Ort zusammen, die sich

direkt neben der BFS-Niederlassung befindet. pm

EnBW stellt personelle

Weichen für die Zukunft

ELLWANGEN. Um den starken Veränderungen in der

Energiewirtschaft und den damit verbundenen Herausforderungen

entgegen zu wirken, trifft die EnBW ODR

AG ODR personelle Veränderungen: Frank Reitmajer

wird ab Januar 2019 zum kaufmännischen Vorstand bestellt.

Die Stelle des seitherigen kaufmännischen Prokuristen

entfällt.

Die Funktion

des technischen

Prokuristen wird

weiter von Hartmut

Reck verantwortet.

Bis zum

31. Dezember

2019 wird Frank

Hose, der bisherige

Alleinvorstand, die Funktion des technischen Vorstands

ausfüllen. Sebastian Maier folgt Frank Hose ab

1. Januar 2020 als technischer Vorstand. Seit Anfang

Dezember leitet Sebastian Maier übergangsweise den

Bereich Personal & Support bei der EnBW ODR AG. pm

Beruflicher Wiedereinstieg

SCHWÄBISCH HALL. Wer nach der Familienzeit wieder

beruflich einsteigen möchte, kann sich bei der Infoveranstaltung

am Freitag, 14. Dezember, von 9.30 bis

11.30 Uhr im Sitzungssaal der Agentur für Arbeit in

Schwäbisch Hall, Bahnhofstr. 18, von Susanne Ehrmann

rund um die Rückkehr in die alte oder neue Arbeitsstelle

beraten lassen. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung und

kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter Tel.:

07 91 / 9 75 83 21 oder per E-Mail an Schwaebisch-

Hall.BCA@arbeitsagentur.de.

pm

Digitale Ideen können ab

sofort eingereicht werden

REGION/BERLIN. Die Einreichungsphase des Deutschen

Digital Award hat begonnen. Auf www.deutscherdigitalaward.de

können sich ab sofort Werbe-, Design-,

Internet- und Kommunikationsagenturen wie

auch Werbungtreibende, Freiberufler und Unternehmen

mit ihren besten Digital-Kreationen für Edelmetall

empfehlen. Der Deutsche Digital Award des Bundesverbandes

Digitale Wirtschaft (BVDW) wird am Abend des

11. April 2019 in Berlin verliehen und erstmals von einem

neuen Pre-Event eingeleitet. Der Deutsche Digital

Award des BVDW ist der Wichtigste für kreative digitale

Spitzenleistungen in Deutschland, Österreich und der

Schweiz. Er steht Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern

des BVDW offen. Die Einreichungsphase endet am

22. Februar 2019. pm

Beratung für Unternehmer

HEILBRONN. Für Existenzgründer und selbstständige

Unternehmer führt die Handwerkskammer Heilbronn-

Franken Beratungssprechtage mit Experten der L-Bank

Baden-Württemberg durch. Der nächste Sprechtag findet

am Dienstag, 18. Dezember, bei der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken in Heilbronn statt. Anmeldung

bei Beate Hönnige, Handwerkskammer Heilbronn-Franken,

Telefon: 0 71 31 / 79 11 71, E-Mail: Beate.Hoennige@hwk-heilbronn.de.

pm


26 Handelsregister

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Neueintragung

HRB 766845 - 23. Oktober 2018

H3 Dienstleistungs UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Altstadt 17,

74613 Öhringen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.09.2018. Geschäftsanschrift: Altstadt

17, 74613 Öhringen. Gegenstand:

Haushaltsauflösungen, Hausmeisterservice,

Hausverwaltungs-Service rund ums Haus

sowie die Vermietung von Investitionsgütern.

Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Gassenmaier, Natalie Sandra, Öhringen,

*18.09.1976, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

VR 723777 - 26. Oktober 2018

Sicher im Hohenlohekreis – Verein

zur Förderung der Kriminalprävention

und Verkehrsprävention

im Hohenlohekreis e.V., Künzelsau

(Schillerstraße 11, 74653 Künzelsau).

HRB 766909 - 29. Oktober 2018

Autozentrum Knauß GmbH, Bretzfeld,

Maybachstraße 17, 74626 Bretzfeld.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 22.10.2018. Geschäftsanschrift:

Maybachstraße 17, 74626

Bretzfeld. Gegenstand: Der An- und Verkauf

von Gebraucht- und Neuwagen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Knauß,

Reinhold, Bretzfeld, *27.11.1957, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 766952 - 31. Oktober 2018

Schema 23 GmbH, Schwäbisch Hall,

Obere Herrngasse 7, 74523 Schwäbisch

Hall. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 25.10.2018.

Geschäftsanschrift: Obere Herrngasse

7, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Die Beratung, Erstellung und Gestaltung

von Werbung und Kampagnen und

Konzepten im Internet wie beispielsweise

Hompageerstellung/-gestaltung, Contenterstellung,

Suchmaschinenoptimierung,

technische Erstellung von Prozessen oder

Anzeigenentwicklung und auch auf anderen

Werbemedien wie Printprodukten oder

weiteren Werbeartikeln sowie Beratungsdienstleistungen

aller Art, auch betriebswirtschaftlicher.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Schönrock, Steffen,

Schwäbisch Hall, *15.10.1975, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 734988 - 2. November 2018

Im Brunnental Immobilien KG,

Ingelfingen, Diebacher Weg 12, 74653

Ingelfingen. (Die Bewirtschaftung, die

Verwaltung und die Verwertung des eigenen

Vermögens.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Diebacher Weg 12,

74653 Ingelfingen. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Bürkert, Rainer,

Ingelfingen, *18.04.1966.

HRB 766979 - 5. November 2018

hundehübsch UG (haftungsbeschränkt),

Künzelsau, Amselweg 2,

74653 Künzelsau. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.09.2018. Geschäftsanschrift:

Amselweg 2, 74653 Künzelsau. Gegenstand:

Vertrieb von Design-Hundehäusern.

Stammkapital: 5.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Blumhagen,

Peter, Künzelsau, *06.05.1957, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

VR 723787 - 5. November 2018

Bongai Shamwari e.V., Ingelfingen (c/o

Christa Zeller, Auweg 29, 74653 Ingelfingen).

VR 723788 - 5. November 2018

Hôômelich e.V., Ingelfingen (c/o Steffen

Frank, Emetsweg 10, 74653 Ingelfingen).

HRA 726194 - 5. November 2018

why not online UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Crailsheim, Ellwanger

Straße 31, 74564 Crailsheim. (Der

Handel mit Waren aller Art, insbesondere

erotische Artikel aller sowie damit zusammenhängende

Tätigkeiten). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Ellwanger

Straße 31, 74564 Crailsheim. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter: why

not online verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Crailsheim (Amtsgericht Ulm

HRB 737403), mit der Befugnis - auch für

die jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

VR 723793 - 6. November 2018

Flow e.V., Krautheim (Bahnhofstraße

1-7, 74238 Krautheim).

HRB 737452 - 6. November 2018

Pervit UG (haftungsbeschränkt),

Fichtenau, Talstraße 13, 74579 Fichtenau.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 09.10.2018. Geschäftsanschrift:

Talstraße 13, 74579 Fichtenau.

Gegenstand: Der Vertrieb und das Affiliatemarketing

von Lebensmitteln wie z.B.

Honig und Bienenprodukten, der Vertrieb

und die Herstellung von Haustierartikeln

wie z.B. Hundehalsbänder und Hundesnacks,

die Unternehmensberatung wie z.B.

Managementunterstützung bei der Einführung

neuer Entwicklungs- und Produktionsprozesse,

Messtechnik Dienstleistungen

wie z.B. Betriebsfestigkeitsmessungen,

Entwicklungstätigkeit in den Bereichen

Haustier, Elektronik, Messtechnik, Elektrotechnik.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Veit,

Thomas, Fichtenau, *20.01.1970, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 737455 - 6. November 2018

Roto Frank DST Marken Verwaltungs-GmbH,

Bad Mergentheim,

Wilhelm-Frank-Straße 38-40, 97980 Bad

Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

29.08.2018. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.10.2018 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der

Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart

HRB 766390) nach Bad Mergentheim

verlegt. Bisher: „ESP 2650 GmbH“; nun:

Neue Geschäftsanschrift: Wilhelm-Frank-

Straße 38-40, 97980 Bad Mergentheim. Gegenstand

geändert; nun: Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens auf eigene

Rechnung, das Verwalten von Beteiligungen

und die Übernahme der persönlichen

Haftung an der Kommanditgesellschaft

unter der Firma Roto Frank DST Marken

GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Bestellt als Geschäftsführer: Hugenberg,

Christoph, Bad Mergentheim, *26.11.1965.

Nicht mehr Geschäftsführer: Gaida, Rafael,

Schönaich, *17.10.1976. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Hettwer,

Stephan, Wardenburg, *04.03.1975;

Stempfhuber, Dirk, Bad Mergentheim,

*01.03.1966.

HRB 766994 - 6. November 2018

Energie + Bau Consulting UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall,

Turmstraße 12, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag (Musterprotokoll) vom

30.10.2018. Geschäftsanschrift: Turmstraße

12, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Beratung und Vermarktung von Energieund

Bautechnik. Stammkapital: 500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Bauer, Roland, Schwäbisch Hall,

*25.07.1948, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 767016 - 7. November 2018

Schuh & Rondé GmbH, Bretzfeld,

Merowingerstraße 21, 74626 Bretzfeld.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 19.09.2018. Geschäftsanschrift:

Merowingerstraße 21,

74626 Bretzfeld. Gegenstand: Der Vertrieb

von Waren, die Entwicklung von Lösungen

und Softwareanwendungen, Erbringung

von Dienstleistungen und die Beratung

von Unternehmen in der Informationstechnologie

sowie den damit verbundenen

Themenfeldern. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Personalüberlassung

Personalvermittlung

Personalberatung

Master Vendor

Outsourcing

Geschäftsführer: Rondé, Marcel, Burscheid,

*08.06.1988; Schuh, Odette, Bretzfeld,

*18.05.1992, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRA 734999 - 7. November 2018

Momentum Capital GmbH & Co. KG,

Schwäbisch Hall, Hartäcker 1, 74523 Schwäbisch

Hall.(Vermittlung des Abschlusses von

Verträgen gemäß § 34 c GewO, § 34 f GewO

und jeglicher Art von Investments sowie die

Erbringung aller damit in Zusammenhang

stehender Dienstleistungen). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hartäcker

1, 74523 Schwäbisch Hall. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter sowie dessen

jeweilige Geschäftsführer sind befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: VG Verwaltungs

GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht

Stuttgart HRB 766462).

HRA 735002 - 7. November 2018

JUNALI GmbH & Co. KG, Rosengarten,

Kornweg 12, 74538 Rosengarten.

(Herstellung und Vertrieb von chemischen

Erzeugnissen und Kosmetika sowie Dienstleistungen

für den Großhandel). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Kornweg

12, 74538 Rosengarten. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: JUNALI Verwaltungs

GmbH, Rosengarten (Amtsgericht

Stuttgart HRB 767010), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis - auch für die

jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 767010 - 7. November 2018

JUNALI Verwaltungs GmbH, Rosengarten,

Kornweg 12, 74538 Rosengarten.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 29.10.2018. Geschäftsanschrift:

Kornweg 12, 74538 Rosengarten.

Gegenstand: Die Verwaltung

eigenen Vermögens und die Beteiligung

an anderen Unternehmen sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen,

insbesondere bei Kommanditgesellschaften.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.

Die Geschäftsführer können von den

Beschränkungen des § 181 BGB allgemein

befreit werden. Geschäftsführer: Lipinski,

Benjamin, Rosengarten, *20.12.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 737467 - 8. November 2018

Roto Frank DST Immobilien Verwaltungs-GmbH,

Bad Mergentheim,

Wilhelm-Frank-Straße 38-40, 97980 Bad

Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

29.08.2018. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.10.2018 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der

Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart

HRB 766428) nach Bad Mergentheim

verlegt. Bisher: „ESP 2640 GmbH“; nun:

Neue Geschäftsanschrift: Wilhelm-Frank-

Straße 38-40, 97980 Bad Mergentheim.

Gegenstand geändert; nun: Gegenstand:

Verwaltung eigenen Vermögens auf eigene

Rechnung, das Verwalten von Beteiligungen

und die Übernahme der persönlichen

Haftung an der Kommanditgesellschaft unter

der Firma Roto Frank DST Immobilien

GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Bestellt als Geschäftsführer: Hugenberg,

Christoph, Bad Mergentheim, *26.11.1965.

Nicht mehr Geschäftsführer: Gaida, Rafael,

Schönaich, *17.10.2018. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Katzschner,

Hannes, Creglingen, *30.11.1969;

Schneider, Karin, Stuttgart, *20.01.1981.

VR 721430 - 12. November 2018

Bund der Selbständigen Ortsverband

Schrozberg e.V., Schrozberg

(74575 Schrozberg).

HRA 726200 - 13. November 2018

Roto Frank DST Marken GmbH &

Co. KG, Bad Mergentheim, Wilhelm-

Frank-Straße 38-40, 97980 Bad Mergentheim.

(Das Halten und Verwalten von Markenrechten

und sonstigen geistigen und

gewerblichen Schutzrechten sowie sonstiger

Schutzrechte jedweder Art im In- und Ausland).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Wilhelm-Frank-Straße 38-40,

97980 Bad Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter sowie dessen

jeweilige Geschäftsführer sind befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Roto Frank DST

Marken Verwaltungs-GmbH, Bad Mergentheim

(Amtsgericht Ulm HRB 737455).

HRA 726201 - 13. November 2018

Roto Frank DST Immobilien

GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim,

Wilhelm-Frank-Straße 38-40, 97980 Bad

Mergentheim. (Das Halten und Verwalten

eigenen Immobilienvermögens). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Wilhelm-Frank-Straße 38-40, 97980 Bad

Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter sowie dessen jeweilige

Geschäftsführer sind befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Roto Frank DST

Immobilien Verwaltungs-GmbH, Bad Mergentheim

(Amtsgericht Ulm HRB 737467).

HRB 767067 - 14. November 2018

Candido UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Im Mozartwinkel 24,

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.11.2018. Geschäftsanschrift:

Im Mozartwinkel 24, 74523 Schwäbisch

Hall. Gegenstand: Unternehmensberatung,

Coaching, Training von Management,

Vermarktung, Entwicklung und Betreiben

von Internetradiosendern, Vermittlung

von Geschäftskontakten. Stammkapital:

300,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Candido, Marco Antonio,

Schwäbisch Hall, *18.10.1972, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Veränderung

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

www.temperso.de

HRB 724229 - 22. Oktober 2018

HUBER Packaging Group GmbH,

Öhringen, Otto-Meister-Str. 2, 74613 Öhringen.

Mit der Gesellschaft (übernehmender

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 30.08.2018 und der

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten

Rechtsträger vom 30.08.2018 die Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „ME-

PRIMA Verwaltungs GmbH“, Öhringen

(Amtsgericht Stuttgart HRB Verwaltungs

581187) verschmolzen (Verschmelzung zur

Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten

Urkunden wird Bezug genommen. Den

Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 580155 - 24. Oktober 2018

Schaffitzel Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Öhringen, Brechdarrweg

22, 74613 Öhringen. Prokura erloschen:

Eineder, Christian, Lindenberg, *01.06.1971.

HRB 590238 - 24. Oktober 2018

Glenk Baustoff GmbH, Ingelfingen,

Gartenstr. 13, 74653 Ingelfingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.09.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 3 (Stammkapital) beschlossen. Das

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag

um 487.500,00 EUR auf 25.000,00 EUR herabgesetzt.

Stammkapital nun: 25.000,00

EUR.

HRA 730379 - 25. Oktober 2018

Bürgerwindpark Weißbach GmbH

& Co.KG, Weißbach, Halberger Straße

39, 74679 Weißbach. Änderung der Geschäftsanschrift:

Flur Straßenäcker, 74679

Weißbach.

HRB 746745 - 29. Oktober 2018

Andreas Hofer GmbH, Bühlerzell,

Sommerhalde 21, 74426 Bühlerzell. Die Gesellschafterversammlung

vom 26.10.2018

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen.

Sitz verlegt; nun: Obersontheim. Neue

Geschäftsanschrift: Hengelgasse 20, 74423

Obersontheim.

HRA 590424 - 30. Oktober 2018

Waltraud Löhlein Transporte e.

Kfr., Künzelsau, Neue Str. 13, 74653 Künzelsau.

Ausgeschieden als Inhaber: Löhlein,

Waltraud, geb. Maaß, Fuhrunternehmerin,

Künzelsau. Neue Inhaberin: Löhlein, Katja,

geb. Nieto, Künzelsau, *28.12.1975.

HRB 580855 - 30. Oktober 2018

Peha Papierverarbeitung GmbH,

Neuenstein, Sophienbergstr. 8, 74632 Neuenstein.

Die Gesellschafterversammlung

vom 26.10.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz)

und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

beschlossen. Firma geändert; nun: PEHA

GmbH. Gegenstand geändert; nun: Import

von Kraftfahrzeugen aller Art, zuzüglich der

Vertrieb sowie Dienstleistungen im Vertrieb

und im kaufmännischen Bereich, soweit

eine öffentlichrechtliche Genehmigung

nicht erforderlich ist.

HRB 735610 - 30. Oktober 2018

Berner SE, Künzelsau, Bernerstr. 6, 74653

Künzelsau. Ausgeschieden als Vorstand:

Brauckmann, Ingo, Neuss, *26.07.1970.

HRB 670979 - 30. Oktober 2018

Friedrich Wolz GmbH, Kreßberg,

Scheräcker 17, 74594 Kreßberg. Änderung

der Geschäftsanschrift: Scheräcker

19, 74594 Kreßberg. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer: Wolz,

Friedrich Klaus, Kreßberg, *25.02.1958,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Wolz, Stefan, Crailsheim,

*28.08.1990.

HRB 680238 - 31. Oktober 2018

Jürgen Schulz GmbH, Bad Mergentheim,

Edelfingerstr. 13, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschafterversammlung

vom 28.08.2018 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen. Durch

Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 28.08.2018 ist das Stammkapital

auf Euro umgestellt. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um 435,41

EUR auf 26.000,00 EUR erhöht. Firma

geändert; nun: Hotel Schulz GmbH. Gegenstand

geändert; nun: Der Betrieb von

Hotel- und Gastronomiebetrieben sowie

die Verabreichung medizinischer Bäder.

Stammkapital nun: 26.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.

Die Geschäftsführer können von den

Beschränkungen des § 181 BGB allgemein

befreit werden.

HRB 680586 - 31. Oktober 2018

HEBRU THERAPIEGERÄTE GmbH,

Igersheim, Neuseser-Tal-Str. 7, 97999 Igersheim.

Die Gesellschafterversammlung vom

01.06.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 4 (Stammkapital und

Stammeinlagen), § 6 (Gesellschafterversammlung

und Gesellschafterbeschlüsse)

und § 12 (Einziehung von Geschäftsanteilen)

beschlossen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 01.06.2018

ist das Stammkapital auf Euro umgestellt.

Das Stammkapital ist durch Beschluss der

Gesellschafterversammlung vom gleichen

Tag um 924,12 EUR auf 27.000,00 EUR

erhöht. Stammkapital nun: 27.000,00 EUR.

Personenbezogene Daten (Wohnort) geändert

bei Geschäftsführer: Müller, Edgar,

Ahorn, *30.08.1959, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Henneberg, Fred, Igersheim, *31.10.1952.

Personenbezogene Daten von Amts wegen

berichtigt bei Geschäftsführer: Brunner,

Elmar, Igersheim, *28.12.1956, einzelvertretungsberechtigt.

HRA 734930 - 31. Oktober 2018

Serafi ma GmbH & Co. KG, Untermünkheim,

Robert-Bosch-Straße 10, 74547

Untermünkheim. Neue Geschäftsanschrift:

Robert-Bosch-Straße 5, 74547 Untermünkheim.

HRA 590529 - 2. November 2018

Bürgerwindpark Hohenlohe Nesselbach

III GmbH & Co. KG, Niedernhall,

Salzstr. 5, 74676 Niedernhall. Neue Geschäftsanschrift:

Braunsbergweg 5, 74676 Niedernhall.

HRB 730266 - 2. November 2018

Inter Techno Commerce Verwaltungs

GmbH, Rot am See, Landstraße

53, 74585 Rot am See. Die Gesellschaft ist

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,

6 2 IN 38/18) aufgelöst. Gemäß § 60

Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 732464 - 2. November 2018

RR Immobilien GmbH, Crailsheim,

Werner-von-Siemens-Str. 6, 74564 Crailsheim.

Änderung der Geschäftsanschrift:

Karlstraße 1, 74564 Crailsheim.

HRB 570327 - 2. November 2018

Schaupp GmbH, Schwäbisch Hall, Daimlerstr.

45, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 24.08.2018

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 24.08.2018

ist das Stammkapital auf Euro umgestellt.

Das Stammkapital ist durch Beschluss der

Gesellschafterversammlung vom gleichen

Tag um insgesamt 394.435,41 EUR erhöht.

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden

wird Bezug genommen. Firma geändert;

nun: Wurzel Mediengruppe GmbH. Sitz

verlegt; nun: Esslingen am Neckar. Gegenstand

geändert; nun: Herstellung von

Druckerzeugnissen jeglicher Art und die

Erbringung aller hiermit zusammenhängender

Dienstleistungen im Rahmen der

Be- und Verarbeitung von Druckerzeugnissen

sowie die Beteiligung an in- und ausländischen

Unternehmen. Stammkapital

nun: 420.000,00 EUR.

HRA 590509 - 5. November 2018

Bürgerwindpark Hohenlohe Nesselbach

I GmbH & Co. KG, Niedernhall,

Salzstr. 1, 74676 Niedernhall. Änderung

der Geschäftsanschrift: Braunsbergweg 5,

74676 Niedernhall.

HRA 590547 - 6. November 2018

Bürgerwindpark Hohenlohe-Lindlein

I-GmbH & Co. KG, Niedernhall,

Salzstr. 5, 74676 Niedernhall. Änderung

der Geschäftsanschrift: Braunsbergweg 5,

74676 Niedernhall.

HRB 721855 - 6. November 2018

Sikorski & Friends GmbH, Crailsheim,

Spitalstraße 19, 74564 Crailsheim.

Änderung der Geschäftsanschrift: Wilhelmstraße

23, 74564 Crailsheim.

HRB 735235 - 6. November 2018

Tennishalle VAE Weikersheim UG

(haftungsbeschränkt), Weikersheim,

Uferweg 14, 97990 Weikersheim. Durch

Beschluss des Amtsgerichts Crailsheim vom

30.10.2018 (5 1 IN 39/18) wurde über das

Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst. Gemäß § 60

Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 725511 - 6. November 2018

rofotec GmbH, Ilshofen, Friedrich-

List-Straße 25, 74532 Ilshofen. Durch

rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 27.09.2018 (30 IN 445/18)

wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels einer den Kosten des Verfahrens

entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft

ist hierdurch aufgelöst. Gemäß §

60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG

von Amts wegen eingetragen.

HRB 737196 - 6. November 2018

DCS GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft,

Schwäbisch Hall, Hagenbacher

Ring 127, 74523 Schwäbisch Hall. Nicht

mehr Geschäftsführer: Durst, Matthias,

Schwäbisch Hall, *29.07.1961; Erz, Ulrich,

Rechtsanwalt, Schwäbisch Hall,

*12.06.1973.

HRB 742323 - 6. November 2018

Dr. Rupp GmbH, Vellberg, Haller Straße

5, 74541 Vellberg. Bestellt als Geschäftsführer:

Dr. Rupp, Klaus, Vellberg, *07.11.1953,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 590253 - 7. November 2018

Rosenberg Ventilatoren GmbH,

Künzelsau, Maybachstr. 1, 5 und 9, 74653

Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 23.10.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 4 (Geschäftsjahr)

beschlossen.

HRA 590560 - 8. November 2018

Bürgerwindpark Hohenlohe - Lindlein

II - GmbH & Co. KG, Niedernhall,

Salzstraße 5, 74676 Niedernhall. Änderung

der Geschäftsanschrift: Braunsbergweg 5,

74676 Niedernhall.

HRB 580588 - 8. November 2018

Greiner GmbH, Neuenstein, Felix-Wankel-

Str. 5, 74632 Neuenstein. Prokura erloschen:

Greiner, Corinna, Bretzfeld, *08.08.1974.


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Handelsregister 27

HRB 590188 - 8. November 2018

mf microfi lter gmbh, Neuenstein,

Robert-Bosch- Straße 9, 74632 Neuenstein.

Allgemeine Vertretungsregelung von Amts

wegen berichtigt in: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Jeder Geschäftsführer

ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Vertretungsbefugnis geändert (Befreiung

von den Beschränkungen des §

181 BGB aufgehoben) bei Geschäftsführer:

Salm, Michael, Forchtenberg, *02.06.1968,

Der Geschäftsführer ist N I C H T befugt im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 680423 - 8. November 2018

Unabhängige Erzeugergemeinschaft

für Qualitätsferkel Hohenlohe-Franken

GmbH, Niederstetten,

Adolzhausen 152, 97996 Niederstetten.

Änderung der Geschäftsanschrift: Kraußenklinge

1, 97996 Niederstetten. Bestellt

als Geschäftsführer: Rüttiger, Uwe, Wildflecken,

*27.01.1970, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Grün,

Willy, Weikersheim, *27.05.1951.

HRB 680423 - 8. November 2018

Unabhängige Erzeugergemeinschaft

für Qualitätsferkel Hohenlohe-Franken

GmbH, Niederstetten,

Kraußenklinge 1, 97996

Niederstetten. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.07.2018 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma),

§ 3 (Stammkapital und Stammeinlage)

beschlossen. Firma geändert; nun: Unabhängige

Erzeugergemeinschaft Hohenlohe-

Franken GmbH.

HRB 570266 - 8. November 2018

Wenger Verwaltungs-GmbH, Schwäbisch

Hall, Gmelinweg 20, 74523 Schwäbisch

Hall. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Bestellt als Liquidator: Wenger, Peter,

Schwäbisch Hall, *05.07.1936, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Wenger, Peter,

Vulkanisiermeister, Schwäbisch Hall; Wenger,

Ulrich, Kaufmann, Schwäbisch Hall.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 571333 - 9. November 2018

INTECMA Maschinen GmbH, Michelfeld,

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld. Die

Gesellschaft (übertragender Rechtsträger)

ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 09.10.2018 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten Rechtsträger

vom 09.10.2018 mit der Gesellschaft mit

beschränkter Haftung „Allpersona GmbH“,

Traunstein (Amtsgericht Traunstein HRB

25723) verschmolzen (Verschmelzung zur

Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst

mit der Eintragung der Verschmelzung

im Register des Sitzes des übernehmenden

Rechtsträgers wirksam. Auf die bei Gericht

eingereichten Urkunden wird Bezug

genommen. Den Gläubigern der an der

Verschmelzung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung

in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach

Grund und Höhe schriftlich anmelden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht

steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn

sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung

die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 725528 - 12. November 2018

Invest & Asset GmbH, Crailsheim,

Haller Straße 189, 74564 Crailsheim. Einzelprokura

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Böhle, Stefanie,

Hanau, *22.09.1978.

HRA 734481 - 12. November 2018

BoldiTrans GmbH & Co. KG, Öhringen,

Ziegeleistraße 16, 74613 Öhringen.

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 08.10.2018 (20 IN

457/18) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels einer den Kosten des Verfahrens

entsprechenden Masse abgewiesen. Die

Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. Gemäß

§ 131 Abs. 2 HGB i.V. § 143 Abs. 1 HGB von

Amts wegen eingetragen.

HRB 749952 – 12. November 2018

pSp, personalleistungen, Schenk

Produktionsleistungen, projektleistungen

GmbH, Öhringen, Siemensstraße 7, 74613

Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.10.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz)

beschlossen. Firma geändert; nun: PSP

PROJEKT PLUS GmbH.

HRB 763143 - 12. November 2018

Unavio GmbH, Neuenstein, Am Mühlberg

14, 74632 Neuenstein. Die Gesellschafterversammlung

vom 07.11.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma und Sitz), § 6 (Einziehung, Amortisation),

§ 10 (Gesellschafterversammlungen),

§ 12 (Jahresabschluss, Lagebericht,

Ergebnisverwendung) und § 13 (Wettbewerbsverbot)

beschlossen.

HRB 727419 - 12. November 2018

Michael Riedel, Transformatorenbau

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Ilshofen, Max-Eyth-Straße 10,

74532 Ilshofen. Prokura erloschen: Fehsecke,

Dieter, Elbingerode, *13.05.1953.

HRB 724029 - 13. November 2018

STABILO Fachmarkt GmbH, Schrozberg,

Eichholz 2, 74575 Schrozberg. Änderung

der Geschäftsanschrift: Sigisweiler

Straße 11, 74575 Schrozberg.

HRB 735649 - 13. November 2018

Team Smolik GmbH, Crailsheim, Hallerstraße

189, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.11.2018

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 1 (Firma) beschlossen. Firma

geändert; nun: Smolik GmbH.

HRA 590561 - 13. November 2018

Bürgerwindpark Hohenlohe-Wegses

I- GmbH & Co. KG, Niedernhall,

Salzstraße 5, 74676 Niedernhall. Änderung

der Geschäftsanschrift: Braunsbergweg 5,

74676 Niedernhall.

HRB 581031 - 13. November 2018

V025 Beteiligungs-GmbH, Waldenburg,

Max-Eyth-Str. 13, 74638 Waldenburg.

Die Gesellschafterversammlung vom

31.07.2018 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an einer oder

mehreren Kommanditgesellschaften.

HRB 740336 - 13. November 2018

MVM GmbH, Neuenstein, Robert- Bosch-

Straße 1/1, 74632 Neuenstein. Änderung

der Geschäftsanschrift: Maybachstraße 5,

74632 Neuenstein.

HRB 764881 - 13. November 2018

BoldiTrans Vermögensverwaltung HRB 570893 - 19. November 2018 handel GmbH, Schwäbisch Hall, In der

GmbH, Öhringen, RTS Ziegeleistraße RTS GmbH GmbH 16, – Feiler – Anzeige GmbH, RegioBusiness Gaildorf, Steinbeis-Str. Quartal Eich 4, 74523 2018

Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.10.2018 hat

74613 Öhringen. Durch Beschluss des 8, 74405 Gaildorf. Die Gesellschafterversammlung

Version Version für für

Amtsgerichts Heilbronn vom 26.10.2018 (1 Eine Eine

vom alle alle

19.10.2018 Standorte

hat künftig

die die Änderung des Gesellschaftsvertrages

IN 530/18) wurde über das Vermögen Format

Format der 45 Neufassung 45

mm

mm

x 58

x 58

mm des mm

– Gesellschaftsvertrages

– Reinzeichnng – 17.4.2018

in § 3 (Stammkapital) beschlossen. Das

Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet.

beschlossen. Das Stammkapital ist durch Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermö-

Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf Euro umgestellt und vom gleichen Tag

um 250.000,00 EUR auf 450.000,00 EUR

gen (Amtsgericht Heilbronn, 1 IN 530/18)

aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V.

§ 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 753117 - 13. November 2018

San Shuang GmbH, Michelbach an der

Bilz, Am Höhweg 16, 74544 Michelbach an

der Bilz. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam.

Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als

Liquidator: Wang, Ping, Michelbach an der

Bilz, *31.07.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 680149 - 14. November 2018

Erholungs- und Freizeitpark Bad

Mergentheim, GmbH, Bad Mergentheim

Bahnhofplatz 1, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschafterversammlungen

vom 25.09.2018 und vom 30.10.2018 haben

die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Gegenstand geändert;

nun: Die Errichtung und der Betrieb von

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen in

Bad Mergentheim in eigener Regie oder

durch Verpachtung. Allgemeine Vertretungsregelung

von Amts wegen berichtigt

in: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Jeder Geschäftsführer ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Bestellt als Geschäftsführer: Straub, Bernd,

Lauda-Königshofen, *23.03.1963. Nicht

mehr Geschäftsführer: Brümmer, Dieter,

Bad Mergentheim, *26.12.1947.

HRB 752004 - 15. November 2018

ametes WAZ Öhringen GmbH, Öhringen,

Hindenburgstr. 6, 74613 Öhringen.

Daten der Zweigniederlassung Bühl geändert;

nun: Zweigniederlassung unter gleicher

Firma mit Zusatz: Zweigniederlassung

Bühl, 77815 Bühl, Geschäftsanschrift: Bühlertalstraße

42, 77815 Bühl.

HRB 581002 - 16. November 2018

WAL Beteiligungs-GmbH, Waldenburg,

Max-Eyth-Str. 13, 74638 Waldenburg.

Die Gesellschafterversammlung vom

31.07.2018 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an einer oder

mehreren Kommanditgesellschaften.

HRB 736520 - 16. November 2018

Filtration Group GmbH, Öhringen,

Schleifbachweg 45, 74613 Öhringen. Prokura

erloschen: Rauch, Hans-Joachim,

Mainhardt, *01.04.1967.

HRB 570576 - 19. November 2018

KSW GmbH Garten- und Landschaftsbau,

Mainhardt, Mainhardter

Straße 55, 74535 Mainhardt. Nicht mehr

Geschäftsführer: Kircher, Bernhard, Mainhardt,

*13.02.1955.

um 435,50 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht.

Gegenstand geändert; nun: Führung einer

Zimmerei, eines Dachdeckerbetriebes

mit anhängendem Flaschnerbereich einschließlich

Fassadenbau und aller damit

zusammenhängenden Arbeiten. Stammkapital

nun: 26.000,00 EUR.

HRB 571049 - 19. November 2018

WEIHBRECHT Lasertechnik GmbH,

Wolpertshausen, Frankenstr. 1, 74549 Wolpertshausen.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Weihbrecht, Gerhard, Industriemeister,

Wolpertshausen, *08.06.1952. Prokura erloschen:

Weihbrecht, Monika, geb. Slansky,

Wolpertshausen.

HRB 766740 - 19. November 2018

greenparc AG, Pfedelbach, Panoramaweg

7, 74629 Pfedelbach. Einzelprokura:

Ellinger, Fabian, Langenbrettach,

*31.01.1994; Lumpp, Tanja, Bretzfeld,

*19.05.1973; Mugele, Thomas, Öhringen,

*15.12.1965.

HRA 580851 - 20. November 2018

SQUIDMEDIA Systemhaus e.K.,

Öhringen, Am Sonnenhang 35, 74613

Öhringen. Neue Geschäftsanschrift: Goppeltstraße

4, 74613 Öhringen.

HRB 766194 - 20. November 2018

tga-interplan engineering AG,

Bretzfeld, Hockenbühl 14, 74626 Bretzfeld.

Einzelprokura: Lumpp, Tanja, Bretzfeld,

*19.05.1973; Öhrström, Alexander, Ilsfeld,

*21.08.1989.

HRB 581087 - 21. November 2018

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.

Die Gesellschaft hat am 17.09.2018 und am

14.11.2018 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

HRB 581087 - 21. November 2018

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.

Die Hauptversammlung vom 30.08.2018

hat die Änderung der Satzung § 4 Abs. 2

(Grundkapital) beschlossen. Die Ermächtigung

des Vorstands, durch Beschluss der

Hauptversammlung vom 18.06.2010, das

Grundkapital der Gesellschaft um bis zu

3.300.000,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes

Kapital), ist durch Zeitablauf erloschen.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung

vom 30.08.2018 ermächtigt,

mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum

29.08.2021 das Grundkapital der Gesellschaft

einmal oder mehrmals um bis zu

3.300.000,00 EUR gegen Bar- und/oder

Sacheinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht

der Aktionäre kann ausgeschlossen werden

(Genehmigtes Kapital I/2018).

HRB 766563 - 21. November 2018

greenmotors AG, Pfedelbach, Panoramaweg

7, 74629 Pfedelbach. Einzelprokura:

Ellinger, Fabian, Langenbrettach,

*31.01.1994; Lumpp, Tanja, Bretzfeld,

*19.05.1973; Mugele, Thomas, Öhringen,

*15.12.1965.

HRB 590757 - 22. November 2018

Fujimi Europe GmbH, Ingelfingen,

Schloßstr. 5, 74653 Ingelfingen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

Scherz, Damaris, geb. Schierle, Schwäbisch

Hall, *08.06.1982.

HRB 571832 - 22. November 2018

WEIHBRECHT Vertriebs-GmbH,

Wolpertshausen, Frankenstr. 1, 74549 Wolpertshausen.

Bestellt als Geschäftsführer:

Weihbrecht, Franziska, Wolpertshausen,

*04.07.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Weihbrecht, Gerhard, Wolpertshausen,

*08.06.1952. Prokura erloschen: Weihbrecht,

Monika, geb. Slansky, Wolpertshausen,

*15.07.1954.

HRB 571113 - 23. November 2018

MIKU Fliesen- und Naturstein-

erhöht. Änderung der Geschäftsanschrift:

Eugen-Bolz-Straße 10, 74523 Schwäbisch

Hall. Stammkapital nun: 450.000,00 EUR.

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HRB 581187 – 22. Oktober 2018

MEPRIMA Verwaltungs GmbH,

Ohringen, Otto-Meister-Str. 2, 74613

Ohringen. Die Gesellschaft (übertragender

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 30.08.2018 und der

Versammlungsbeschlüsse der beteiligten

Rechtsträger vom 30.08.2018 mit der Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „HU-

Leonhard-Kern-Weg 6

D-74523 Schwäbisch Hall

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BER Packaging Group GmbH“, Öhringen

(Amtsgericht Stuttgart HRB Packaging

724229) verschmolzen (Verschmelzung

zur Aufnahme). Das Registerblatt ist geschlossen.

Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern der an der

Verschmelzung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung

in das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Abs. 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach

Grund und Höhe schriftlich anmelden,

Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können. Dieses Recht

steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn

sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung

die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRA 590580 - 29. Oktober 2018

Walter Münch Vermögensverwaltungs

GmbH & Co. KG, Künzelsau,

Holderrainweg 61, 74653 Künzelsau. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.

Eine Liquidation findet nicht statt.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 722503 - 29. Oktober 2018

„Der Sölchebäck“ Hotel - Steinofenbäckerei

e.K., Schwäbisch Hall,

Hauffstrasse 14, 74523 Schwäbisch Hall.

Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 726223 - 29. Oktober 2018

Bezirkshandlung Leyrer e.K., Ilshofen,

Almarstraße 12, 74532 Ilshofen. Die

Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRA 732564 – 2. November 2018

MEPRIMA GmbH + Co. KG, Öhringen,

Otto-Meister-Straße 2, 74613 Öhringen.

Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter:

MEPRIMA Verwaltungs GmbH,

Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB

581187). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die

Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet

nicht statt. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 580671 - 6. November 2018

Heinrich GmbH, Waldenburg, Panoramastr.

13, 74638 Waldenburg. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 749652 - 13. November 2018

Oberndörfer Manager GmbH, Gaildorf,

Daimlerstraße 16, 74405 Gaildorf. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 581194 - 16. November 2018

HRZ Vertriebs GmbH, Öhringen, Stettiner

Str. 27, 74613 Öhringen. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 571333 - 16. November 2018

INTECMA Maschinen GmbH, Michelfeld,

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld. Die

Eintragung der Verschmelzung im Register

des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers

ist am 13.11.2018 erfolgt. Gemäß §

19 Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.

Das Registerblatt ist geschlossen. Den

Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten

Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der Verschmelzung in das Register

des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs.

3 UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren

Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur

zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

HRB 590779 - 19. November 2018

Stahl GmbH Fliesenfachgeschäft,

Schöntal, Gewerbestraße 6, 74214 Schöntal.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB 571800 - 20. November 2018

Günther Noller Bauunternehmung

GmbH, Gaildorf, Waldheckenstr. 27, 74405

Gaildorf. Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

Von Amts wegen

HRB 671360 - 31. Oktober 2018

IDO GmbH, Kreßberg, Zehntscheuer 12,

74594 Kreßberg. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

von Amts wegen gelöscht.

HRB 730655 - 23. November 2018

acwinda energiesparmanagement

UG (haftungsbeschränkt), Schwäbisch

Hall, Michaelstraße 138, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

Ohne Eintrag

HRB 753523 - 20. November 2018

Schwäbisch Hall Kreditservice

GmbH, Schwäbisch Hall, Crailsheimer

Straße 52, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft

hat am 16.11.2018 die Liste über

die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

HRB 581087 - 21. November 2018

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.

Die Gesellschaft hat am 17.09.2018 und

14.11.2018 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

HRB 590472 - 22. November 2018

STAHL CraneSystems GmbH, Künzelsau,

Daimlerstr. 6, 74653 Künzelsau. Die Gesellschaft

hat am 21.11.2018 die Liste über

die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

Berichtigung

HRB 581031 - 31. Oktober 2018

V025 Beteiligungs-GmbH, Waldenburg,

Max-Eyth-Str. 13, 74638 Waldenburg.

Personenbezogene Daten berichtigt

bei Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen: Ehm,

Annabel, Weinsberg, *02.11.1993.

HRB 580936 - 6. November 2018

Senioren- und Pfl egehaus „Drendel“

Betriebs GmbH, Zweiflingen, Vogelsangstraße

23-27, 74639 Zweiflingen.

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28 Politik & Wirtschaft

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Bunter Branchenmix

Auf den Wertwiesen am Kocher treffen Weltmarktführer auf Start-ups.

Bis zur siebten Wirtschaftsmesse

des Hohenlohekreises

vom 20. bis 22.

September 2019 sind es noch

gut neun Monate Zeit. Indes laufen

die Vorbereitungen bereits

auf Hochtouren. Die Stadtverwaltung

Künzelsau und der

Kaufmännische Verein haben

dazu mit der Mattfeldt & Sänger

Marketing und Messe AG und

dem Büro Dörr & Koltes zwei

professionelle Messeveranstalter

ins Boot geholt.

Der Startschuss für die erste regionale

Wirtschaftsmesse des

Hohenlohekreises fiel kurz vor

der Jahrtausendwende. Seither

wird die Veranstaltung, auf der

sich Unternehmen, Dienstleister

und Handwerksbetriebe aus

der Region präsentieren, im

Drei-Jahres-Rhythmus wiederholt.

Ein Fokus liegt auf den

Themen Berufsausbildung und

Karriere: Einem bereits bei vergangenen

Veranstaltungen etablierten

Berufsinfotag am Freitag

wird im nächsten Jahr ein Karrieretag

am Samstag folgen, der

das Thema der Fachkräftegewinnung

in den Mittelpunkt

rückt. Wie wichtig das sei, erkläre

allein die Tatsache, dass

Künzelsau bei knapp 15 000

Einwohnern nahezu 13 000 Arbeitsplätze

biete, betont Bürgermeister

Stefan Neumann.

Auch im kommenden Jahr rechnen

die Veranstalter mit prominenter

Beteiligung. Der größte

Arbeitgeber der Region, die

Firma Würth, hat seine Teilnahme

bereits zugesagt. Mit

der Firma Ziehl-Abegg sei man

noch im Gespräch, so der Bürgermeister,

der darauf hofft, die

Unstimmigkeiten, die auf der

Vermarktung von Grundstücken

basieren, beseitigen zu

können.

Das Konzept der Veranstaltung

– einen bunten Branchenmix

aus Industrie und Handwerk,

Dienstleistungen und öffentlichen

Einrichtungen zu zeigen

und sowohl Weltmarktführer

wie kleine Firmen unter einem

Dach zu vereinen – habe sich

bewährt und werde auch im

kommenden Jahr so umgesetzt.

Am Veranstaltungsgelände, den

Wertwiesen, sowie an der

Größe wird sich ebenfalls wenig

ändern. „Es gibt keinen weiteren

Platz, wir müssten sonst

über den Kocher bauen“, argumentiert

der Bürgermeister.

Mit rund 150 Ausstellern rechnen

die Messeveranstalter auch

im kommenden Jahr. Dabei

gehe es nicht um ein „höher,

schneller und weiter“ oder um

einen Wettkampf um die meisten

Beteiligungen. „Wir veranstalten

eine Wirtschafts- und

keine Verbrauchermesse und

setzen dabei auf Qualität“, betont

Messeprofi Willi Dörr, der

„niemals einen Weltmarktführer

neben einen Vertreter von

Gurkenhobeln platzieren

würde“. Das schade dem

Image der Veranstaltung, sagt

Dörr, der die Veranstaltung von

Anfang an betreut und das Management

nun altershalber peu

à peu an seinen Nachfolger Gunnar

von Grawert-May von der

Mattfeldt & Sänger Marketing

und Messe AG abgeben wird.

Dörr ist stolz darauf, dass rund

80 Prozent der Aussteller immer

wieder kommen. Gleichzeitig

will man kleineren und

neuen Firmen eine Bühne bieten,

sich zu präsentieren. Auch

die habe man im Blick, sagt der

Bürgermeister: „Schließlich

sind alle Großbetriebe einmal

aus kleinen Einheiten entstanden.“

Nicht umsonst sei die

Stadt vom Land als „gründungsfreundliche

Kommune“ ausgezeichnet

worden. Aus diesem

Grund belohnen die Veranstalter

die Teilnahme junger Unternehmen

in den ersten drei Jahren

ihrer Gründung mit einem

Nachlass auf die Standgebühren.

do

www.kuenzelsau.de

Planung: Bürgermeister Stefan Neumann, Yvonne Walz vom Kaufmännischen Verein und die

Messeveranstalter Willi Dörr und Gunnar von Grawert-May (v. li.) bei den Vorbereitungen. Foto: Dorn

Denkanstöße

Sinn und Unsinn von Kundenbewertungen

Eine Hotelbuchung, ein Buchkauf

oder eine Onlinebestellung – jeder

kennt sie, die Aufforderungen, doch

bitte noch schnell das Kauferlebnis

zu bewerten. Für diese Bewertungen

gibt es verschiedene Systeme, von

fünf möglichen Sternen bis zur Zehn-

Punkte-Skala. Letztere, bekannt

unter dem Namen Net Promoter

Score (NPS), möchte ich heute für

Sie etwas genauer beleuchten.

Warum? In einem meiner letzten

Workshops war ebendieser NPS Thema.

Für mich als Service-Excellence-

Trainerin ein sinnvolles Werkzeug

zur kritischen Reflexion der eigenen

Leistung, für die Teilnehmer ein rotes

Gastautorin

Tanja Herzig

ist Diplom-Kauffrau,

geprüfte Business-Trainerin

(BDVT)

Tuch. Deshalb teile ich heute mit

Ihnen, was der Net Promoter Score

in meinen Augen ist – und was er

definitiv nicht ist.

Beginnen wir mit einer Kurzzusammenfassung

des Net Promoter

Scores. Der NPS wendet sich mit der

Frage an den Kunden, wie sehr sie

auf einer Skala von null bis zehn das

Unternehmen weiterempfehlen

(0: auf keinen Fall, 10: ganz sicher).

Die Antworten werden in drei

Gruppen unterteilt: Kritiker (0–6),

Neutrale (7 und 8) und Fürsprecher

(9 und 10). Schließlich errechnet

sich der NPS durch den Prozentsatz

der Fürsprecher abzüglich dem der

Kritiker. Das hat zur Folge, dass sich

auch neutrale Bewerter negativ auf

den NPS auswirken:

Sie befragen zehn Kunden: fünf

Fürsprecher, drei Neutrale und zwei

Kritiker. Der NPS liegt bei 30 Prozent.

Durch zehn zusätzliche neutrale

Kunden halbiert sich der NPS auf 15

Prozent.

Für mehr Klarheit:

• (Aktive) Weiterempfehlungen

kommen durch ein herausragendes

Kauferlebnis zustande

• Beim Kauf müssen die Erwartungen

des Kunden übererfüllt werden

• Erwartungen sind bei jedem

Kunden individuell

• Auch im Beschwerde- oder Reklamationsfall

können die Erwartungen

übererfüllt werden

Das bedeutet für Unternehmen und

Unternehmer:

• Es geht um freiwillige und aktive

Weiterempfehlungen der Kunden,

die nicht nur auf dem Papier

stehen

• Alle Mitarbeiter im Kundenkontakt

brauchen ein besonderes Gespür

für die Wünsche der Kunden,

um diese überhaupt erfüllen

beziehungsweise übererfüllen zu

können

• Die Neun- und Zehn-Punkte-

Bewertungen geben an, wie sehr

ein Unternehmen bereit ist, eine

Extrameile zu gehen, also das

Sahnehäubchen für den Kunden

zu leisten

• Neutrale Kundenbewertungen

zeigen Potentiale, besser auf

Kunden einzugehen

• Dementsprechend sind erzwungene

und manipulierte Bewertungen

absolut nicht zielführend und

demotivieren Ihre Mitarbeiter

• Informieren Sie stattdessen Ihre

Mitarbeiter über den Sinn des Net

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Wandel nimmt immer mehr Fahrt auf

Die Digitalisierung prägt die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken und hat eigentlich gerade erst begonnen.

VON HERIBERT LOHR

Das Wirtschaftsjahr 2018

neigt sich seinem Ende zu

und so kurz vor Weihnachten

steht fest: Es ist ordentlich gelaufen.

Über 400 000 Menschen

stehen in Heilbronn-Franken in

Lohn und Brot. Niemals zuvor gab

es zwischen Taubertal und Neckar

so viele sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte. Schulabgänger

und Hochschulabsolventen haben

berufliche Perspektive wie seit

den „Wirtschaftswunderjahren“

der 50er und 60er nicht mehr.

Der Arbeitsmarkt ist mit einer Arbeitslosenquote

von unter drei

Prozent so gut wie leer gefegt. Die

neue Leiterin der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

Karin Käppel beschreibt deshalb

eine der Kernaufgaben in einem

Satz: „Es gilt, langfristig die

Fachkräfte zu sichern und dazu

müssen alle noch ungenutzte Potentiale

genutzt werden.“

Denn obwohl der Altersdurchschnitt

der Beschäftigten in der Region

von 43 auf fast 50 Jahre angestiegen

ist, finden sich unter den

Arbeitslosen noch immer überproportional

viele Ältere und damit

verschenkte Erfahrung. Auch

Frauen mit Kindern haben noch

so ihre liebe Not an entsprechende

Teilzeitstellen zu kommen

und Geringqualifizierte haben

trotz des Booms nicht die besten

Chancen. „Qualifizierung und Ausbildung“

sind für Karin Käppel,

deshalb auch die wichtigsten Bausteine,

um unter personellen

Aspekten auch künftig die Wettbewerbsfähigkeit

der heimischen Firmen

zu gewährleisten.

Es ist fast ein wenig bedauerlich,

dass die meisten, der aktuell ernsthaften

Probleme der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken nicht

„hausgemacht“ sind. Die zurückliegenden

zwölf Monate sind dafür

ein beredtes Beispiel. Weil

sich die Mächtigen dieser Erde

nur mühsam einigen, hängt die Gefahr

eines Abschwunges wie Nebeltau

über dem Wirtschaftsleben

der Region. Die zähe Verhandlerei

um den Brexit verunsichert

auch die Exporteure von Tauberbischofsheim

bis Rosenberg, von

Feuchtwangen bis Bad Rappenau.

Das Muskelspiel von US-Präsident

Donald Trump frisst sich über die

höheren Zölle für Waren aus

Europa und China auch vor Ort in

die Bilanzen. Zwar sind die meisten

Firmen im Raum nicht direkt

betroffen, da sie die Märkte häufig

von ihren Niederlassungen in

Nordamerika bedienen und so die

von Trump geforderten Arbeitsplätze

in Übersee schaffen, doch

in Summe drücken die Streitigkeiten

auf das Klima.

Die fortschreitende Digitalisierung

sorgt zusätzlich für Verunsicherung.

Immer mehr Menschen

wird gewahr, dass ganze Geschäftsmodelle

perspektivisch obsolet

sind. Fast ein Drittel aller gängi-

Lob: Auch in diesem Jahr gab es für die Firmen in der Region wieder

zahlreiche Auszeichnungen und Awards. So ist Dr. Manfred Wittenstein

Preisträger des German Leadership Award 2018. Der Aufsichtsratsvorsitzende

der Wittenstein SE überzeugte die Jury durch die Kombination

aus unternehmerischer Vision und neuen Managementansätzen. Wittenstein

beschäftigt weltweit rund 2400 Mitarbeiter und machte zuletzt

einen Umsatz von 339 Millionen Euro. Foto: German Leadership Award

Symbolisch: Leonhard Weiss investiert nicht nur selbst 20 Millionen

Euro in ein neues Verwaltungsgebäude. Die gute Entwicklung des größten

Bauunternehmens der Region mit seinen Standorten in Satteldorf

und Bad Mergentheim wird auch von der regen Bautätigkeit der heimischen

Firmen getragen.

Perspektiven: Nach Voith und Procter & Gamble wurde der Spezialmaschinenbauer

Schubert als drittes Unternehmen in Crailsheim mit

dem Titel als „Fabrik des Jahres“ ausgezeichnet. Der Umbau ganzer

Prozessketten oder der Einsatz kooperativer Roboter sind Beispiele dafür,

dass die Chancen der Digitalisierung von den heimischen Unternehmen

gezielt genutzt werden.

Foto: Schubert

Logistik: Merck ist nur ein Beispiel von vielen, die modernste Technik

für den Vertrieb nutzen. In Schnelldorf baut der Pharmakonzern sein

Distributionszentrum aus. Rund 100 Millionen Euro will das Darmstädter

Stammhaus hier investieren. 200 zusätzliche Arbeitsplätze sollen so

geschaffen werden.

Fotos: Heribert Lohr

Hochkonjunktur: Veranstaltungen wie etwa die „Fachkräftetage“ von REGIOBUSINESS finden beim Publikum großen Anklang. Junge, gut ausgebildete

Menschen haben bei Bewerbungen hervorragende Chancen. Aus der Sicht der Unternehmen ist ein gutes Image als Arbeitgeber unerlässlich.

Daran wird sich auch in den nächsten Jahren wenig ändern. Nach vorsichtigen Schätzungen fehlen in der Region jährlich rund 15 000

Fachkräfte. In Teilen des Handwerks, aber auch im verarbeitenden Gewerbe ist der ausbleibende Nachwuchs mittlerweile wachstumshemmend, ja

sogar existenzbedrohend. Eines der besonders drängenden Probleme: Ohne qualifizierte IT-Experten in ausreichender Zahl lassen sich viele Projekte

im Rahmen der Digitalisierung nicht schnell genug umsetzen.

Foto: HT-Archiv

gen Industriearbeitsplätze in der

Region, so befürchten die Gewerkschafter,

könnten in näherer Zukunft

verschwinden. Doch auch

durch Verwaltung und Vertrieb rasen

die Schockwellen des elektronischen

Umbruchs. So kommen

etwa die heimischen Banken mit

dem Umbau ihres Filialnetzes

kaum noch hinterher. Beratung

und individualisierter Zugang

über mobile Endgeräte tritt an die

Stelle der klassischen Zweigstelle.

Trotzdem gibt es keinen Grund für

ausgeprägten Pessimismus. Allein

dass die jüngsten drei Auszeichnungen

für die „Fabrik des Jahres“

in die Region gingen, zeigt,

dass die hiesigen Firmenchefs

klare Vorstellungen davon haben,

wie sich digitale Vernetzungen in

wirtschaftliche Erfolge umsetzen

lassen.

Die vorwiegend mittelständische

Wirtschaft hat alle Möglichkeiten,

auf solche Veränderungen zu reagieren.

Und so ist auch die Zuversicht

ungebrochen. Denn sonst

ließe sich kaum erklären, dass gerade

das Gewerbe, das Handwerk

und Bauwirtschaft gleichsam von

einem Umsatzrekord zum nächsten

jagt.

Das wirkliche Problem: Ein struktureller

Umbau benötigt eine gewisse

Zeit. Digitale Ökonomie ist

nicht von heute auf morgen geschaffen.

Vor allem die fehlende

Infrastruktur – hier entsprechend

schnelle Datennetze, dort leistungsstarke

Versorgungsstellen

für die E-Mobilität – verhindern

derzeit, dass sich die Firmen wesentlich

schneller den großen Herausforderungen

annehmen können.

Die nicht enden wollende „Dieselkrise“

macht dies deutlich. Das

Gezackere und Geschachere

bringt nicht nur den Produktionsstandort

Heilbronn und das hiesige

Kfz-Gewerbe in Schwierigkeiten,

sondern nimmt den Zulieferern

auch die Möglichkeit, sich perspektivisch

auszurichten.

Keine Frage, dem hohenlohischfränkischen

Raum steht eine

stramme Aufholjagd bevor. Alternative

Mobilitätskonzept sind gefragt.

Umso mehr, weil Dienstleistung

und Logistik die Treiber für

Entwicklung in zahlreichen Wirtschaftszweigen

sind. Nicht umsonst

bringen große Handelskonzerne

wie etwa die Schwarz-

Gruppe, Würth oder Berner mit

Millionen-Investitionen ihre Logistik

auf Vordermann. Der Endkunde

fordert heute ein umfassendes

Produkt- und Leistungsportfolio,

dass der stationäre Einzelhandel

nur im Verbund bedienen

kann. Intersport macht es vor.

Doch gerade die Digitalisierung

eröffnet auch vielen kleineren Unternehmen

ungemein viele Chancen,

sich mit neuen Technologien

und Services Nischen und zusätzliche

Märkte zu erschließen.


II Momente 2018

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Bagger folgt auf Bagger

Die Region baut an: Produktionshallen, Lagerfläche, Logistikzentren.

Ziehl-Abegg weihte im Juli seinen Neubau im Gewerbepark

Hohenlohe ein. Mit dem neuen Werk steigt das Unternehmen in

die Kunststoffspritzgußtechnik ein. Kostenpunkt: rund 28 Millionen

Euro.

Fotos: NPG-Archiv

Wohin der Blick auch

schweift, zwischen Kocher,

Jagst und Tauber

wachsen die Industriegebäude in

die Höhe. Die gute Konjunktur

macht es möglich, die Firmen in

der Region brauchen mehr Platz.

Ob Lagerflächen, Produktionshallen

oder Büros, für viele Firmen

standen die Zeichen klar auf

Wachstum – Brexit und Handelsstreitigkeiten

mit den USA zum

Trotz.

Und obwohl der geneigte Beobachter

natürlich jedes erweiternde

Unternehmen zu „den Gewinnern“

zählen könnte, gab es in

der Kategorie Investitionen in Gebäude

doch einen inoffiziellen

„Sieger“: Einmal mehr steht

„Schraubenkönig“ Reinhold

Würth, nach dem Carmen-Würth-

Forum im vergangenen Jahr (60

Millionen Euro Investitionssumme),

mit dem Baubeginn seines

Umschlaglagers an der Autobahn

A6 im Juli an der Spitze der

Liste. Mit rund 73 Millionen Euro

in der Summe ist der Gebäudekomplex

die größte Einzelinvestition

in der Geschichte des Handelskonzerns.

mst

Rüdinger errichtete innerhalb von knapp drei Jahren am Standort

in Osterburken sechs Hallen mit einer Gesamtlagerfläche von 20

000 Quadratmetern entstehen. Mit der Einweihung der sechsten

Halle Ende Juli wurde die Bebauung abgeschlossen. Die Investition

beträgt rund zehn Millionen Euro.

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Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Momente 2018

III

Teknor Apex liefert hochwertige thermoplastische Rohstoffe, zum Beispiel für die Automobilindustrie. Das neue Werk

bei Rothenburg wird seit November gebaut. Es soll als europäisches Technologiezentrum fungieren.

Arnold baut seit dem Herbst in Dörzbach an der siebten Produktionshalle

sowie einer Sortier- und Versandhalle. Bereits zuvor hat das Unternehmen

mit dem Bau einer Härterrei begonnen. Die Gebäude sollen bis Mitte

2019 in Betrieb genommen werden.

Optima bezog im Juli

ein neues Logistikzentrum

in Schwäbisch Hall.

Weitere Gebäude sind

geplant. Insgesamt will

das Unternehmen in den

nächsten Jahren rund 50

Millionen Euro für Gebäude

in die Hand nehmen.

Meiser baut in der Dinkelsbühler

Altstadt seit Mai ein

Vier-Sterne-Hotel mit 150

Zimmern und Suiten sowie

elf Veranstaltungsräumen.

Die Investition beläuft sich

auf rund 50 Millionen Euro.

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Gemü weihte im Juni das neue Oberflächentechnologiezentrum in Kupferzell ein. Durch den Neubau will

das Unternehmen die Durchlaufzeiten verkürzen und die Qualität erhöhen.

Foto: NPG-Archiv

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IV Momente 2018

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Jubiläen und Abschiede

Auch 2018 wurden in den Chefetagen Stühle gerückt und Funktionen neu

besetzt. Es gab Grund zum Feiern und zum Trauern.

Führungswechsel, Auszeichnungen,

Gründe zum Feiern

oder zum Trauern: Innerhalb

der letzten Monate gab es einige

personelle Veränderungen in

den Chefetagen der Unternehmen

unserer Region. Geschäftsführer

wurden neu bestellt, andere gaben

ihre Aufgaben auf, Persönlichkeiten

aus dem Wirtschaftsleben

feierten runde Geburtstage oder

Jubiläen, gewannen Preise, übertrugen

Funktionen oder erweiterten

ihre Kompetenzen. Die meisten

Ereignisse fanden sich auch

bei uns im REGIO BUSINESS wieder.

Wir haben in den Archiven gekramt

und erinnern noch einmal

an einige Veränderungen der letzten

zwölf Monate, die alle eines

zeigen: Die Region hat zahlreich

erfolgreiche Unternehmen, die

von engagierten Menschen geleitet

werden.

Handwerk: Fast drei Jahrzehnte

hat er das Handwerk in der Region

repräsentiert: Am 10. Februar feierte

Klaus Hackert seinen 80. Geburtstag

in seiner Heimatstadt Heilbronn.

Der Gas- und Wasserinstallateurmeister

war 27 Jahre lang Präsident

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Foto: NPG-Archiv

Bausch+ Ströbel: Bernhard Frisch

gehört seit März zur Spitze des

Ilshofener Unternehmens. Der

49-jährige gebürtige Saarländer leitet

den kaufmännischen Bereich.

Das Unternehmen ist rasant gewachsen:

von 800 Mitarbeitern im

Jahre 2007 auf heute 1400 allein

am Standort Ilshofen. Foto: NPG-Archiv

Jubiläum: Rudolf Walter feierte im

Juli sein 25 jähriges Vorstands-Jubiläum

in der Raiffeisenbank Frankenhardt-Stimpfach.

1993 übernahm

er den Vorstand und leitete 2000,

zusammen mit seinem Vorstandskollegen

Martin Lober, die Fusion zur

Raiffeisenbank Frankenhardt-Stimpfach

eG ein.

Foto: Raiffeisenbank

Ausgezeichnet: Jedes Jahr vergibt das Wirtschaftsministerium Wirtschaftsmedaillen an Persönlichkeiten

und Unternehmen, die sich um die baden-württembergiche Wirtschaft verdient gemacht haben. Am 4. Dezember

konnten Christel und Hans Volker Noller die Auszeichnung für ihre Firma, die Fertighaus Weiss

GmbH aus Oberrot, entgegennehmen. „Mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Sie ein Aushängeschild

für unseren starken ländlichen Raum und für Unternehmertum, das soziale Verantwortung

übernimmt", betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut in ihrer Laudatio.

Foto: Uli Regenscheit

Verpackungskünstler: Er hat die

Maultaschenproduktion revolutioniert

und die schwäbische Spezialität

übers Ländle hinaus bekannt gemacht.

Am 12. Februar feierte

Richard Bihlmaier, der ehemalige Geschäftsführer

von Bürger, seinen 80.

Geburtstag. Fast 40 Jahre lang lenkte

er die Geschicke des Ditzinger Teigwarenherstellers,

der seit 1983 auch in

Crailsheim ein Werk betreibt. IM RE-

GIO BUSINESS-Interview nannte Bihlmeier

auch den Grund für den neuen

Standort: „Frauen stellen sich in der

Produktion oft geschickter an. Die

meisten arbeitslosen Frauen gab es

in Mosbach und Crailsheim. Da uns

die Stadt Crailsheim schnell ein

Grundstück anbieten konnte, sind wir

dort gelandet.“

Foto: Frank Lutz

Weihnachtsland: Ganz gleich, ob draußen die Hitze flirrt oder der Regen

prasselt: In der Rothenburger Weihnachtswerkstatt funkelt und glitzert

es das ganze Jahr über anheimelnd weihnachtlich. Das mögen die

Touristen und strömen in Scharen in die Herrngasse1. Besonders die Asiaten

und Amerikaner können nicht genug bekommen und verschleppen

die Nussknacker und Räuchermännchen zuhauf in ihre Heimat. Käthe

Wohlfahrt, die Gründerin dieser glitzernden Weihnachtswelt, ist im August

dieses Jahres im Alter von 85 Jahren gestorben. Doch ihr Vermächtnis

lebt weiter: Ihr Sohn Harald Wohlfahrt führt das mütterliche Erbe

weltweit weiter. Die Firma sieht sich heute als „Botschafter traditioneller

deutscher Weihnachtstradition“.

Foto: Wohlfahrt


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Momente 2018

V

Wechsel: Mitte des Jahres kam

Heiko Fricke neu an Bord von

Recaro Aircraft Seating und übernahm

als neues Mitglied der Geschäftsleitung

den Bereich Forschung

und Entwicklung. Der

Elektroingenieur war zuvor bei

Daimler und Airbus in leitenden

Positionen tätig. Er folgte auf

René Dankwerth, der als Geschäftsführer

von Recaro Aircraft

Seating nach Fort Worth, Texas,

ging.

Foto: Recaro

Führungswechsel: Seit dem 1. August ist Dieter Straub (rechts im Bild) der neue Vorsitzende der Geschäftsführung

des renommierten Baunternehmens Leonhard Weiss. Sein Vorgänger Volker Krauß (li.) begleitet

ihn noch bis zum Ende dieses Jahres und verabschiedet sich dann, nach fast 30 Jahren im Betrieb, in

den Ruhestand. Gemeinsam haben die beiden Manager die jüngste Entwicklung des traditionsreichen Familienunternehmens

persönlich entscheidend mitgeprägt. Unter dem Motto „Freude am Bauen“ stieg „LW“

dabei zu einem der erfolgreichsten

Unternehmen seiner Branche

auf. Dieter Straub kommt aus Balingen.

Der Bauingenieur (61) begann

1989 als Oberbauleiter im

Ingenieurbau seine Laufbahn bei

Leonhard Weiss. 1992 übernahm

er die Leitung des Bereiches

Stuttgart, 1996 dann die

Technische Leitung der Niederlassung

Stuttgart und 1998 die Geschäftsführung

des Geschäftsbereiches

Ingenieur- und Schlüsselfertigbau.

Am 1. August übernahm

er die Funktion des Vorsitzenden

der Geschäftsführung

(CEO) und leitet neben dem Geschäftsbereich

Ingenieur- und

Schlüsselfertigbau das Ressort

Unternehmenssteuerung. Foto: Lohr

ROMMELAG

SAGT DANKE

Wir wünschen allen Kunden, Partnern und Mitarbeitern der

Rommelag-Unternehmensgruppe frohe Festtage sowie

viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr 2019. Danke für

Ihr Vertrauen in uns und die stets gute Zusammen ar beit

mit uns. Wir freuen uns auf viele neue Heraus for der ungen,

die wir gemeinsam mit Ihnen meistern werden.

Ihre Rommelag

Top50 Hotelier: Jürgen Wegmann

(li.) gehört zu den 50

besten Hotelliers Deutschlands.

Zu diesem Ergebnis kam das Verlagshaus

Busche im April dieses

Jahres. Der Hoteldirektor des

„Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe“

wurde erneut in den Kreis

der „Schlummer Atlas Top 50

Hoteliers 2018” aufgenommen.

Das 5-Sterne Superior Resort

wurde darüber hinaus in den

letzten Monaten mit zwei der begehrten

„World Luxury Spa

Awards“ ausgezeichnet.

Foto: NPG-Archiv

Übergabe: 50 Jahre lang prägte Manfred Grieser

die Geschicke bei der Schubert Fertigungstechnik

GmbH. Als Geschäftsführer hat er das Unternehmen

für Präzisionsteile und Maschinenkomponenten zusammen

mit der Gerhard Schubert GmbH kontinuierlich

ausgebaut. Zu seinem Dienstjubiläum haben

seine beiden Söhne Jens und Marc Grieser zusammen

mit dem Technischen Leiter Bernd Fuchs die

Führung übernommen.

Foto: Schubert

Die Neue: Ilkay Ormandy ist neue Chefin des

Procter & Gamble-Werks Crailsheim. Sie begann

hier als Praktikantin und arbeitete dann fast neun

Jahre in der Forschung und Entwicklung. Nach

Auslandsstationen kehrte die studierte Ingenieurin

im Oktober 2017 nach Crailsheim zurück. Im

Februar dieses Jahres übernahm die gebürtige

Türkin die Standortleitung von Christoph Hausser,

der das Unternehmen verließ.

Foto: Frank Lutz

www.rommelag.com


VI Momente 2018

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Verkauf: Unruhige Zeiten stehen am Crailsheimer Standort von

Bosch Packaging Technology bevor.

Fotos: NPG-Archiv

Dunkle Wolken

Krisen, Verluste, Rückzüge – nicht für jeden war

2018 ein erfolgreiches Jahr.

Kompromiss: Der Bereich Automotive

schrieb beim Mulfinger

Ventilatoren- und Motorenhersteller

EBM-Papst schon seit längerem

rote Zahlen. Im September

führten Verhandlungen zu

einem Maßnahmenpaket für die

Standorte St. Georgen und Herbolzhausen:

Seit Oktober arbeiten

die Beschäftigten dort täglich

eine halbe Stunde länger,

ohne dafür extra bezahlt zu werden.

Weitere Vereinbarungen:

eine zwölfmonatige Transfergesellschaft

sowie ein Interessensausgleich

und Sozialplan. Ersterer

soll rund 100 Mitarbeiter, die

ihren Job verlieren könnten,

möglichst rasch in neue Beschäftigungsverhältnisse

bringen.

Hoffnungsschimmer: Das laufende Geschäftsjahr bei R. Stahl

lässt sich besser an als erwartet. Im dritten Jahresquartal

konnte der Waldenburger Explosionsschutzexperte seinen Gewinn

vor Sondereinflüssen auf 6,3 Millionen Euro nahezu verdoppeln.

Damit werden für das Gesamtjahr Ergebnisse deutlich

oberhalb der bisherigen Prognose erwartet. Trotzdem wird es

wohl dauern, bis die Krise endgültig überwunden ist. 2017 gingen

die Umsätze um 6,3 Prozent zurück, der Verlust betrug

10,5 Millionen Euro und das Eigenkapital sank um fast 30 Prozent.

Kein Wunder, dass die ehemaligen Stahl-Vorstände Martin

Schomaker und Bernd Marx auf der Hauptversammlung massiv

in der Kritik standen. Ihre Nachfolger Mathias Hallmann und

Volker Walprecht stehen nun vor der großen Aufgabe, den Explosionsschutzexperten

zu alter Stärke zurückzuführen.

Sie kämpften mit widrigen

Bedingungen, schrieben

rote Zahlen oder machten

sich gleich ganz vom Acker:

Nicht für alle Unternehmen und

sonstige Akteure der regionalen

Wirtschaft war 2018 ein Erfolgsjahr

– auch einige handfeste

Krisen machten Schlagzeilen.

Manches ging still und

heimlich über die Bühne –

etwa in der Modebranche: Mister

Lady machte in Crailsheim

zu und hüllt sich über die Hintergründe

in Schweigen.

Charles Vögele will sich möglichst

geräuschlos nach und

nach ganz aus Deutschland zurückziehen

– in der Region verschwanden

die ersten Filialen.

Manches blieb bisher sogar

ganz im Dunkeln, etwa die Ankündigung

von Backkonzern

Lieken, in großem Umfang Stellen

zu streichen – ob, wann

und wo, ist noch völlig unklar.

Für mehr Aufsehen sorgten da

schon der plötzliche Rückzug

von Intersport-Deutschland-

Vorstand Kim Roether und die

Ankündigung der IHK Heilbronn-Franken,

der Hannover

Messe erstmals seit fast vier

Jahrzehnten fernzubleiben – zu

wenige Unternehmen wollten

sich am traditionellen Gemeinschaftsstand

beteiligen.

Doch eine Meldung dürfte alle

anderen in den Schatten stellen:

Im Sommer hat Bosch verkündet,

seine Verpackungssparte

zu verkaufen. Es gebe

keine „unternehmerisch und

technologisch ausreichend relevanten

Synergien“ und damit

keine Perspektiven für die Zukunft

des Bereichs, begründet

der Konzern den Schritt. Die Reaktion

der Betroffenen folgte

prompt: Bei einer Betriebsversammlung

am Standort Crailsheim

machte die Belegschaft ihrem

Ärger Luft. Ihr sei immer

wieder zugesichert worden,

dass kein Verkauf der Verpackungs-Sparte

geplant sei. flu

Abschied: Still und heimlich will sich die Modekette Charles Vögele

aus Deutschland zurückziehen. In der Region machten die Schweizer

im Januar bereits ernst und ihre Filialen in Crailsheim und Künzelsau

dicht. Die Feuchtwanger Filiale wurde bereits 2017 von Woolworth

übernommen. Ungewiss bleibt die Zukunft für die verbleibenden

199 Filialen mit 1900 Beschäftigten. In Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim

und Ansbach läuft der Betrieb zunächst regulär weiter –

über die Zukunft schwieg sich der Modekonzern aus. Foto: Frank Lutz

Rettung: Für die insolvente

Bemo Systems Engineering

GmbH aus Ilshofen wurde

eine Nachfolgelösung erzielt:

Die Investorengruppe unter

Leitung des bisherigen

Geschäftsführers Hans Wiedemann

übernahm zum

1. Januar den Geschäftsbetrieb

und sagte zu den Standort

Ilshofen mit allen

31 Arbeitsplätzen zu erhalten.


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Momente 2018

VII

Umbruch: Frost und Hagel lassen die Ernten zum Teil drastisch zurückgehen

– es sind keine einfachen Zeiten für die BAG Hohenlohe. Die fortschreitende

Digitalisierung mit ihren dramatischen Veränderungen macht

der Genossenschaft zusätzlich zu schaffen. Da ist es fast schon als Erfolg

zu werten, dass der Umsatz 2017 stabil bei 73,5 Millionen Euro blieb.

Hohe Investitionen zahlen sich aus und lassen die Eigenkapitalquote wieder

auf über 30 Prozent steigen – das Ziel von 40 Prozent wird aber verfehlt.

Fotos: NPG-Archiv

Rückzug: Warum sich Mister

Lady nach 30 Jahren aus

Crailsheim zurückgezogen

hat? Darüber bewahrt der

Großtextilhändler mit Sitz in

Schwabach Stillschweigen.

Zwar seien alle Mitarbeiter

woanders untergekommen,

doch das Schweigen lässt

Raum für Spekulationen.

Sicher ist nur der Nachmieter:

Das niederländische Wäschelabel

Hunkemöller hat

die rund 240 Quadratmeter

große Ladenfläche übernommen.

Zeitenwende: Die Getreideernte wurde noch abgewickelt, das Mostobst

noch erfasst, doch dann war es endgültig vorbei: Die Getreide-Erfassungsstelle

der Zentralgenossenschaft (ZG) Raiffeisen in Lauda-Königshofen hat

geschlossen. Die ZG Raiffeisen hat an diesem Standort seit 1967 ein Lagerhaus

betrieben. Nun entsteht an der Bundesstraße B27 in Dittwar ein

neuer Erfassungs-, Lager- und Umschlagstandort für Getreide, der zur

Ernte 2019 in Betrieb gehen und auch die teilweise veralteten Erfassungsstellen

in Külsheim und Tauberbischofsheim ablösen soll.

Beunruhigend: Der enorme Konkurrenzdruck im Bäckereigewerbe

stellt auch große Unternehmen vor Herausforderungen.

Medienberichten zufolge will der Dortmunder Backkonzern

Lieken 1665 Stellen abbauen – ob, wann und an

welchen Standorten, ließ das Unternehmen offen. In der Region

ist Lieken mit einem Toastwerk in Crailsheim vertreten.

Dort sind bisher rund 300 Mitarbeiter tätig.

Wechsel: Mit innovativen Konzepten will sich Intersport besser für die Zukunft

aufstellen. Umso mehr bedauerte der Sportfachhändler mit Hauptsitz

in Heilbronn im Juni den überraschenden Rückzug von Kim Roether

als Vorstandsvorsitzender von Intersport Deutschland. Im November

rückte dann Alexander von Preen für Roether nach.

Paukenschlag: Bisher 38 Mal repräsentierte die IHK Heilbronn-Franken

die Region mit ihrem Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe. Damit

ist nun Schluss: An der nächsten Auflage im April 2019 nimmt die Kammer

nicht teil, da sich nicht genügend Mitaussteller finden ließen. Vielleicht

gehe es den Unternehmen derzeit so gut, dass sie auf die Messe verzichten

könnten, meint die IHK.

Frohe Festtage und ein

gesundes neues Jahr!

Zu keiner Zeit im Jahr wird so viel verpackt wie an Weihnachten.

Diese besondere Zeit nehmen wir zum Anlass, uns zu bedanken –

bei unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern. Einfach bei allen,

die dazu beitragen, dass die auf unseren Maschinen abgefüllten

und verpackten Pharmazeutika Menschen helfen können.

Besinnliche Weihnachten und ein gemeinsames erfolgreiches Jahr

2019 wünscht Robert Bosch Packaging Technology Crailsheim.

>

Robert Bosch Packaging Technology GmbH

Blaufelder Str. 45 | 74564 Crailsheim


VIII Momente 2018

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Vorbildlich: Aalen hat die

beste Tankstelle Deutschlands:

Ludwig Dalacker &

Sohn mit Sitz in Gaildorf eröffnete

dort einen innovativen

und modern gestalteten

Shop mit kompletter Bäckerei.

Eine Jury kürte den Laden,

der zu einer inhabergeführten

Aral-Tankstelle gehört,

in der Kategorie Tankstelle/Raststätte

zum „Shop

des Jahres 2018“.

Foto: Ludwig Dalacker & Sohn

Es regnet Preise

Die Ehrungen der vergangenen zwölf Monate beweisen es:

Zahlreiche Unternehmen der Region sind ausgezeichnet.

Deutschlands beste Tankstelle,

ein preisgekrönter Baumwipfelpfad

sowie prämierter Fruchtsaft

– diese Ergebnisse konnten

Betriebe aus der Region Heilbronn-Franken

in diesem Jahr einfahren.

Doch damit nicht genug: Zahlreiche

weitere Unternehmen rühmten

sich mit Auszeichnungen. Egal

ob Verpackungsmaschinen, Saunen,

Hotels, Banken, Leiterplatten

oder Arbeitskleidung – aus nahezu

jeder Branche zeigte ein Betrieb

sowohl national, als auch international,

dass hier vor Ort so einiges

geht. Die vorgestellten Produkte

und Konzepte überzeugten

dabei nicht nur fachkundige Juroren,

sondern auch so genannte

Mystery-Shopper oder Verbraucher.

2018 zeigt also: Die regionalen

Unternehmen spielen auf vielen

Ebenen ganz vorne mit. gra

Bestnoten: Die Volksbank Hohenlohe

wurde vom Internationalen

Institut für Bankentests

bewertet. Das Ergebnis: Ihre Beratungsqualität

ist in Künzelsau

sowohl bei Firmenkunden (Gesamtnote

1,38), als auch bei

Baufinanzierungen (1,47) an

der Spitze. Foto: Volksbank Hohenlohe

Fruchtsaft: Für nachhaltige Produktqualität

überreichte die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft

(DLG) der Wilhelm Erhardt GmbH

den „Preis für langjährige Produktqualität“.

Die Jury überzeugte die regelmäßige Qualitätsleistung

der Frankenhardter bei den Internationalen

DLG-Qualitätsprüfungen für

Frucht- und Erfrischungsgetränke. Foto: NPG-Archiv

Kunstwerk: Das Design

von Eberhard Waldenmaier,

Inhaber von Fechner Klima-

Sauna in Hessental, wurde

erneut prämiert. Seine

Sauna „Natural Touch“ erhielt

den „German Design

Award 2018“. Laut Jury

avanciere die Sauna „zu einem

Kunstobjekt“. Foto: Fechner

Arbeitskleidung: Würth Modyf überzeugte 2018 gleich

doppelt. In der Kategorie „Industry Excellence in Branding –

Gardening & Tools“ bekam das Unternehmen einen „German

Brand Award“ in Gold. Preisgekrönt wurde auch ein Sicherheitsslipper:

Er ist Sieger beim „German Design Award

2018“ in der Kategorie „Workshop and tools“. Foto: Würth Modyf

International erfolgreich.

Vor Ort ein starker Partner.

Die Berner Group ist ein familiengeführtes europäisches Handelsunternehmen. Unsere Vision

lautet: „We keep the world together and moving“. Das heißt, wir sind der zentrale B2B-Handelspartner

für alle Materialien im Bereich Wartung, Reparatur und Produktion für unsere Kunden im Bau-,

Mobilitäts und Industriesektor. Die Berner Group. Dynamisch wachsend und europaweit erfolgreich.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit!

www.berner-group.com


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Momente 2018

IX

Zugabe: Nach rund zweijähriger Bauzeit fand im

September die offizielle Eröffnung des Panoramahotels

Waldenburg statt. Das als Drei-Sterne-Businesshotel

geplante Bauwerk, erhielt – erfreulicherweise

– wie Investor Reinhold Würth bei der Eröffnungsfeier

konstatierte, von der Dehoga die Eingruppierung

als Vier-Sterne-Objekt. Foto: Kerstin Dorn

Doppelt: Gleich zwei Prämierungen erhielt das Unternehmen Bosch Packaging

Technologie in diesem Sommer. Die am Crailsheimer Standort entwickelte Füll- und

Verschließmaschine „ALF 5000“ konnte beim Deutschen Verpackungspreis 2018

in der Kategorie „Verpackungsmaschinen“ überzeugen. Kurz zuvor hatte das Unternehmen

den „Red Dot Award“ des Designzentrums NRW ergattert. Foto: Bosch

Innovativ: Drei regionale Kooperationsprojekte

zwischen Wirtschaft

und Wissenschaft wurden mit dem

IHK-Forschungstransferpreis ausgezeichnet.

Der Preis in Gold ging an

Dr. Alina Schreivogel von Würth

Elektronik und Dr. Thomas Löher

vom Fraunhofer Institut. Ihre elastische

elektronische Leiterplatte soll

die Diagnostik bei Säuglingen erleichtern.

Foto: Thomas Frank, Fotostudio M 42

Bauwerk: Der von dem Schwäbisch

Haller Holzbauunternehmen

Schaffitzel realisierte Baumwipfelpfad

im Naturerlebnispark Panarbora,

konnte im Oktober bei der

Verleihung des Holzbaupreises

NRW 2018 auf dem Europäischen

Holzbau-Kongress EBH triumphieren.

Foto: Schaffitzel

Zufriedenheit: Bei der Online-Umfrage

zum „Händler des Jahres“

konnte die Neckarsulmer Supermarkt-Kette

Kaufland den ersten

Platz erlangen. Insbesondere deren

neues Konzept, das einen neuen Filialauftritt

sowie ein erweitertes Sortiment

vorsieht, kam bei den

110 000 befragten Verbrauchern

gut an.

Foto: Kaufland

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Zeitgemäße Geldanlage –

immer und von überall

Digitaler Anlage-Assistent MeinInvest ergänzt klassische Beratung

Die VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim eG verschafft

Kunden mit MeinInvest jetzt

auch online einen bequemen

und modernen Zugang zu einer

zeitgemäßen Geldanlage.

Die Digitalisierung hat längst viele

Bereiche der Wirtschaft erfasst und

ist aus unserem Privatleben kaum

mehr wegzudenken. Und sie macht

auch vor der Bankberatung nicht

halt. Nach wie vor schätzen zwar

die meisten Menschen das persönliche

Gespräch vor Ort mit ihrem

Berater. Doch immer mehr erledigen

ihre Bankgeschäfte zusätzlich oder

hauptsächlich online. Dennoch:

„Die klassische Beratung wird ihre

hohe Bedeutung in unserer Bank

weiterhin beibehalten“, sagt Eberhard

Spies, Vorstandsvorsitzender

bei der VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim eG. „Daneben bieten

wir nun jedoch auch über unseren

digitalen Anlage-Assistenten

MeinInvest, einem sogenannten

Robo-Advisor, Zugang zu einer zeitgemäßen

Geldanlage, die sich aus

einem fondsbasierten Portfolio zusammensetzt

und im Rahmen einer

Vermögensverwaltung professionell

betreut wird. Unser neuer digitaler

Anlage-Assistent ist immer und von

überall über das Internet erreichbar.

Damit sind wir auf der Höhe der

Zeit und erfüllen vertrauensvoll

die Bedürfnisse unserer Kunden“,

kommentiert Eberhard Spies.

Digitaler Anlage-Assistent

MeinInvest der VR Bank

Schwäbisch Hall-Crailsheim eG

Der digitale Anlage-Assistent

erfragt zum Beispiel Personendaten,

den angestrebten Anlagezeitraum

sowie die Risikoneigung eines

Kunden und schlägt ihm dann auf

Basis seiner individuellen Angaben

eine passende Geldanlage vor, die

in Form eines Portfolios im Rahmen

Mit MeinInvest gibt es jetzt auch online einen bequemen und

modernen Zugang zu einer zeitgemäßen Geldanlage. Foto: VR Bank

einer Vermögensverwaltung

professionell betreut wird. Dieses

Portfolio wurde von Finanzexperten

auf Basis von wissenschaftlich fundierten

Methoden entwickelt und

besteht aus aktiv verwalteten Fonds

unterschiedlicher Anlageklassen

wie zum Beispiel Aktien, Anleihen,

Geldmarkt und Rohstoffe. Man

habe so die Möglichkeit, bereits mit

geringen Geldbeträgen ab 25 Euro

monatlich oder 500 Euro einmalig

weit gestreut zu investieren, und

das in nur wenigen Schritten online.

Mit diesem Service macht die VR

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

eG nun auch online den Weg frei

für eine zeitgemäße Geldanlage,

und das weiterhin nach genossenschaftlichen

Werten: „Der Kunde

mit seinen Bedürfnissen steht bei

uns jederzeit zuverlässig im Mittelpunkt

und er kann sich nun auch

digital gut beraten fühlen“, zieht

Eberhard Spies ein Fazit. [pm]

Sichern Sie sich Ihre Online-

Anlage und gewinnen Sie

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die Teilnahmebedingungen

finden Sie unter

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Alle Kunden, die vom 04.10. bis 31.10.2018 einen Union Sparplan über MeinInvest online abschließen, nehmen automatisch am

Gewinnspiel teil. Mitarbeiter/-innen der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG und deren Angehörige sind ausgeschlossen. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Abbildung ähnlich. Mehr Informationen unter meininvest-gewinn.de.

Einfach QR­Code scannen und auf

unserer Internet­Seite informieren.

Allein maßgebliche Rechtsgrundlage für die Vermögensverwaltung in MeinInvest ist die Rahmenvereinbarung MeinInvest unserer Bank,

welche Sie jederzeit kostenlos in deutscher Sprache auf der Webseite unserer Bank einsehen können. Dieser können Sie auch dienstleistungsspezifische

Informationen entnehmen. Die Eröffnung eines UnionDepots ist erforderlich. Allein maßgebliche Rechtsgrundlage

hierfür sind die jeweils aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Zusatzvereinbarungen und Sonder bedingungen der Union Investment

Service Bank AG, die Sie kostenlos in deutscher Sprache über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG erhalten. Diese

Information stellt weder eine Handlungsempfehlung noch eine Anlageberatung durch die VR Bank Schwäbisch Hall­Crailsheim eG dar.

Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 30. Mai 2018, soweit nicht anders angegeben.

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X Momente 2018

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Auch in diesem Wirtschaftsjahr

hatten wieder zahlreiche

Unternehmen Anlass zur

Freude, bei vielen knallten im

Laufe des Jahres berechtigterweise

die Sektkorken, denn so ein

Unternehmens-Jubiläum ist durchaus

ein Grund zum Feiern. Wenn

man bedenkt, dass ein Unternehmen

durchschnittlich eine Lebensdauer

von gerade einmal zwölf

Jahren hat, dann sind die Jubiläen,

die die Firmen in der Region

in diesem Jahr gefeiert haben,

wirklich bemerkenswert. Vom

Zeit zu

feiern!

Foto: NPG-Archiv

20-jährigen Bestehen bei Jacobsen

Brandschutz aus Crailsheim

bis hin zum 175. Jubiläum bei der

Volksbank Hohenlohe war 2018

alles dabei.

cis

Goldschmiede

Thamm: Vor 25 Jahren

wagte das Ehepaar

Thamm in Langenburg

den Schritt in die Selbstständigkeit

– Uwe

Thamm als Industriedesigner,

seine Frau

Petra als Goldschmiedin

und Schmuckgestalterin.

Die Goldschmiede

Thamm beschäftigt mittlerweile

fünf Mitarbeiter

– davon zwei in ihrer

Filiale in Bad Mergentheim,

die sie vor

15 Jahren zusätzlich

aufbauten. Foto: Thamm

VORSPRUNG

Mit unseren Innovationen setzen wir Maßstäbe im Verpackungsmaschinenbau.

Unsere Kunden profitieren von unserem Vorsprung.

Was könnte mehr Spaß machen, als die Zukunft zu gestalten?

FEGA & Schmitt: Der Elektrogroßhändler feierte in diesem Jahr

sein 75-jähriges Bestehen. Der Unternehmer und Diplom-Ingenieur

Karl Schmitt war es, der in Fulda am 1. April 1943 die Elektrogroßhandlung

Schmitt gründete. Seit dem Zusammenschluss mit dem

Fränkischen Elektro-Großhandel Ansbach (FEGA) firmiert sie unter

dem Namen „FEGA & Schmitt“. Von heute neun Niederlassungen in

Baden-Württemberg war der 1997 gegründete Crailsheimer Standort

der Erste.

Foto: FEGA & Schmitt

Arnold Umformtechnik: Genau 120 Jahre alt wurde das Unternehmen

in diesem Jahr. Zur Arnold-Gruppe gehören die Unternehmen

Arnold Umformtechnik mit Standorten in Forchtenberg-Ernsbach

und Dörzbach, Arnold Technique France (Frankreich), Arnold

Fastening Systems (USA) und Arnold Fasteners Shenyang (China).

Als ältestes Unternehmen der Gruppe wurde Arnold Umformtechnik

1898 von Louis und Carl Arnold in Ernsbach gegründet und produzierte

ursprünglich Holzschrauben. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen

Blech- und Schneideschrauben hinzu, 1970 die ersten Schraubsysteme.

Seit 1994 gehört Arnold zur Würth-Gruppe. Foto: Arnold

Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen

Industriegebiet Südost Hofäckerstraße 7

74564 Crailsheim

www.schubert.group


Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Momente 2018

XI

Volksbank Hohenlohe: Einen

stimmungsvollen Jubiläumsabend

verbrachten am 27. August über

600 Gäste der Volksbank Hohenlohe

anlässlich ihres 175-Jahre-Jubiläums

im Carmen Würth Forum in

Künzelsau. Auf den Tag genau im

Jahr 1843 gründeten 50 Einwohner

mit der „Öhringer Privatsparund

Leihkasse“ den Vorläufer der

heutigen Volksbank. „Unser oberstes

Ziel ist es, die Tradition der

Bank erfolgreich fortzuschreiben.

Wir sind mit unserem dichten Filialnetz,

mobilen Bankstellen und unseren

digitalen Angeboten im Wettbewerb

gut aufgestellt“, erklärt

der Vorstandsvorsitzende Dieter

Karle.

Foto: genobw

Reiseservice Vogt: Seit der Gründung vor 30 Jahren hat sich

der Reiseveranstalter im Schrozberger Ortsteil Windisch-Bockenfeld

auf Gruppenreisen spezialisiert. Die ersten zehn Jahre führten

Dieter und Tina Vogt den Betrieb zu zweit, dann stellten

sie 1998 die ersten Mitarbeiter ein – heute sind es fast 25.

Und auch die beiden Töchter sind mittlerweile in das Familienunternehmen

eingebunden.

Foto: Reiseservice Vogt

Sparkasse Hohenlohekreis: Bereits seit 125 Jahren

besteht das Hohenloher Bankinstitut nun. Für

das Jubiläumsjahr haben sie sich viel vorgenommen.

„Unser Ziel ist es, jeden Hohenloher zu erreichen“,

sagt Marco Wolpert, Leiter der Unternehmenskommunikation

bei der Sparkasse Hohenlohekreis. Die langjährige

Geschichte der jetzigen Sparkasse

Hohenlohekreis beginnt im Jahr

1893 mit der Gründung der

Oberamtssparkasse Öhringen.

Sieben Jahre später wird auch

in Künzelsau eine Oberamtssparkasse

eröffnet. Die Fusion der

Sparkassen Künzelsau und Öhringen

zur Sparkasse Hohenlohekreis

mit zwei Hauptstellen im Jahr 1974

unterstrich „die konsequente, marktorientierte

Ausrichtung auf die Bedürfnisse

der Kunden“.

Foto: NPG-Archiv

Kärcher: Vor 25 Jahren hat

Kärcher sein Logistikzentrum

in Obersontheim eröffnet. Der

Standort spielt in der globalen

Logistikstruktur des Weltmarktführers

für Reinigungstechnik

eine entscheidende Rolle. Aus

dem zentralen Lager werden

jährlich 78 000 verschiedene

Teile und Zubehör an die Kärcher-Händler

und Kunden der

Landesgesellschaften, an Handelspartner

sowie an Distributionszentren

in der ganzen Welt

verschickt.

Foto: Kärcher

Elektro Erkert: Neuinstallationen oder Sanierungsarbeiten,

kleine Arbeiten wie Steckdosen- oder Klingelreparaturen,

aber auch Planung und Ausführung aller Elektroarbeiten einer

Wohn- oder Industrieanlage – dieses breite Leistungsspektrum

bietet Elektro Erkert in Schwäbisch Hall. Der Elektroinstallationsbetrieb

wurde 1988 von Thomas Erkert gegründet

und feierte also in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

Thomas Erkerts Sohn, Elektrotechnikmeister Felix Erkert,

führt den Familienbetrieb in zweiter Generation.

Foto: Frank Lutz

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Gesundheit, Glück und Frieden für 2019

„Die Welt ist ein Buch.

Wer nie reist,

sieht nur eine Seite davon.”

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Von Hohenlohe auch nach ZENTRALASIEN

und in den IRAN!

Gewinnermotive des Fotowettbewerbs für den OPTIMA Jahreskalender 2019:

Sarah-Maria von Berg, Marcos Rian Cavicchia, Gunar Dame, Alexander Fritz, Donghui He, Christoph Kamm,

Patrick Östreicher, Reinhold Suckfüll, Nico Wieland und Anton Wilhelm.

Aurelius Augustinus

Allen Partnern und

Mitarbeitern

danken wir für die gute

Zusammenarbeit und

wünschen Ihnen ein

gesundes, glückliches

Neues Jahr 2019.

Ihre OPTIMA


XII Momente 2018

Dezember 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 198

Merry Christmas

& a happy New Year

Frohe Weihnachten und einen guten, vor allem aber

gesunden Start ins neue Jahr – das wünschen wir allen

groninger-Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Lesern.

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