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SOCIETY 374 / 2018

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WIRTSCHAFT n POLITIK n PUBLIC DIPLOMACY n WISSENSCHAFT n KULTUR<br />

Nr. <strong>374</strong> | Dezember <strong>2018</strong> - Juni 2019| www.society.at | Preis € 10,-<br />

P.B.B. GZ 03Z034905M, Erscheinungsort, Verlagspostamt 1140, 2120<br />

COVERSTORY<br />

JUNGE KUNST AUS<br />

WIEN<br />

Kolja Kramer Fine Arts<br />

Gallery<br />

FOKUS<br />

WOMEN AMBASSADORS<br />

Chile, Jordanien,<br />

Liechtenstein, San Marino<br />

Tschechische Republik<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

ARMENIEN<br />

2800 Jahre<br />

Jerewan


SHOPPING DELUXE<br />

TUCHLAUBEN | SEITZERGASSE | BOGNERGASSE<br />

goldenesquartier.com


<strong>SOCIETY</strong><br />

EDITORIAL<br />

Reise-Reigen<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Chefredakteurin<br />

Tanja Tauchhammer<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Herausgeberin<br />

Gerti Tauchhammer<br />

Fotos: andreas hofmann<br />

Unser Länderfokus gilt in dieser Ausgabe dem<br />

vielschichtigen Staat Armenien. Wir konnten<br />

auf Einladung des armenischen Präsidenten Armen<br />

Sarkissian und des frischgebackenen Bürgermeisters<br />

von Jerewan, Hayk Marutyan, an den Feierlichkeiten<br />

anlässlich 2800 Jahre Jerewan teilnehmen und dabei<br />

Land und Leute aus nächster Nähe erleben, wobei auch die<br />

köstliche einheimische Küche ein interessanter kulinarischer<br />

Ausflug war. Die Interviews des Präsidenten und des<br />

Bürgermeisters sowie viele Hintergrundartikel über Armenien<br />

können Sie dem Fokus dieser Ausgabe entnehmen.<br />

•<br />

Österreichische Traditionsunternehmen<br />

Die neue Serie über österreichische Unternehmen starten<br />

wir hier mit Portraits über die Firmen Riess Emaille,<br />

Mühlbauer und die k.u.k. Hofzuckerbäckerei Gerstner. Damit<br />

wollen wir ein Zeichen zur Unterstützung heimischer<br />

Unternehmen setzen, um dem Trend der leider aussterbenden<br />

Spezies entgegenzuwirken.<br />

•<br />

Eigenevents<br />

Fulminant begann der Eventreigen mit unserem traditionellen<br />

Gartenfest in unserer Villa Flora, bei dem der<br />

Nuntius Stephan Zurbriggen und der usbekische Minister<br />

für Seidenindustrie in unserem Garten jeweils einen<br />

Apfelbaum bzw. einen Maulbeerbaum pflanzten. Diese<br />

Baumpflanzungen sollen für die Verwurzelung mit unserem<br />

Land nachhaltig als lebendiges Zeichen unseren<br />

Garten schmücken. Das extra für unsere Gäste aus Usbekistan<br />

eingeflogene Nationalgericht Plaw, genauso wie die<br />

Kärntner Kasnudeln, die uns von Schlossherrn Constantin<br />

Staus-Rausch mitgebracht wurden, unterstrichen den internationalen<br />

Charakter unserer Aktivitäten.<br />

•<br />

Intensive Reisetätigkeit<br />

Neben Armenien waren auch Usbekistan, Kirgisistan und<br />

die DVR Korea auf der Liste unserer Reiseziele. Die World<br />

Nomad Games in Kirgisistan führten uns in eine Welt der<br />

untergegangen geglaubten Sportdisziplinen. Besonders beeindruckend<br />

das „Ziegenpolo mit den Pferden“, worauf das<br />

heutige Polospiel zurückführt. Beim 100-jährigen Geburtstagsjubiläum<br />

des Gründers der Kampfkunstsportdisziplin<br />

Taekwon-Do, General Hi, in der DVR Korea, feierten wir<br />

gemeinsam mit 50 aus aller Welt angereisten Taekwon-Do<br />

Vereinen in Pjöngjang und konnten so seinem Gedanken der<br />

Wiedervereinigung Koreas folgen. Ein wahres Erlebnis.<br />

Viele andere interessante Themen sollen Sie hier begeistern,<br />

so wie wir mit viel Enthusiasmus daran arbeiten<br />

um ihnen und uns Freude zu bereiten und unserem Geist<br />

des friedlichen Miteinanders Inhalt zu geben. In Zeiten,<br />

wo das Gutmenschentum beinahe zum Unwort wird,<br />

schenken wir hier ein wohlwollendes Zeichen dafür, dass<br />

das Verständnis anderer Kulturen vor allem durch Reisen<br />

entsteht: „Elend, wer immer zu Hause lebt, in seiner<br />

Heimat zufrieden, keine Träume träumt, keine Schwinge<br />

hebt, das Feuer zu fachen, bei dem er strebt fort aus des<br />

Herdfeuers Frieden“ Fernando Pessoa<br />

Herzlich<br />

Ihre Gerti Tauchhammer, Herausgeberin<br />

und Tanja Tauchhammer, Chefredakteurin<br />

Cover: naomi devil, summer in the snow, 2017, öl auf leinwand<br />

kolja kramer fine arts<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 3


Inhalt<br />

Heft<br />

Nr. <strong>374</strong><br />

83 Armenische Persönlichkeiten in<br />

aller Welt<br />

84 Homenetmen: Armenische Pfadfinder<br />

Fokus EU<br />

102 Rückblick: EU-Ratspräsidentschaft<br />

Österreich<br />

104 Brexit: Blick in die Zukunft<br />

<strong>SOCIETY</strong> Eigenevents<br />

08 Präsentation der neuen Ausgabe<br />

12 Serata Italiana<br />

14 Gartenparty im Vienna Medical<br />

Center<br />

16 Kamerun Nationalfeiertag<br />

18 Beautiful Landscapes of China<br />

20 Wirtschaftswanderung<br />

Diplomatie<br />

22 Ambassadors A-Z<br />

28 Akkreditierungen Bilateral<br />

34 Rangfolge der Botschafter<br />

38 Nationalfeiertage<br />

40 Österreichische Diensstellenleiter<br />

BMEIA<br />

47 Heimweh: Kommentar von Désirée<br />

Prosquill<br />

48 Interview: S.E. Trevor Traina<br />

(USA)<br />

86 Events Diplomatie<br />

93 Kulturdiplomatie als „soft skill“<br />

94 Welcome to Austria<br />

96 PaN-Events<br />

98 Begegnungen in der Stallburg<br />

ÖGAVN<br />

100 Paneuropa Weinpicknick<br />

101 Zagreb im Zeichen Habsburgs<br />

Fokus: Women Ambassadors<br />

50 I.E. Gloria Navarrete Pinto (Chile)<br />

52 I.E. Leena Al-Hadid (Jordanien)<br />

54 I.D. Maria-Pia Kothbauer<br />

(Liechtenstein)<br />

56 I.E. Elena Molaroni (San Marino)<br />

58 I.E. Ivana Cervenková<br />

(Tschechien)<br />

Fokus: Armenien<br />

60 Interview: Präsident Armen<br />

Sarkissian<br />

62 Interview: Bürgermeister von<br />

Jerewan, Hayk Marutyan<br />

64 Interview: S.E. Arman<br />

Kirakossian<br />

68 Länderporträt Armenien<br />

71 Armenien-Österreich: Vielfältige<br />

Bande<br />

72 Reisebericht: Jerewan<br />

76 Interview Mechitaristenkloster:<br />

Abt Pater Paulus Kodjanian<br />

80 Interview Apostolische Kirche in<br />

Wien: Pater Tiran Petrosyan<br />

110<br />

S.E. Li Xiaosi mit Ministerin Margarete Schramböck und<br />

Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Ankunft<br />

des Zuges aus China in Wien.<br />

101<br />

Die Ordensregierung des St.Georgs-Ordens bei der Ordensfeier<br />

in Zagreb.<br />

106<br />

Interview mit dem neuen WKO Präsidenten Harald Mahrer<br />

Wirtschaft<br />

106 Interview: Harald Mahrer, WKO<br />

107 Interview: Margarete Schramböck<br />

108 Die neue Seidenstraße<br />

109 Austria goes Silkroad<br />

110 Interview: S.E. Li Xiaosi (China)<br />

112 Zweites Hyatt für Wien<br />

114 Geschirr mit Tradition<br />

115 Wo Kaiserzeit auf Moderne trifft<br />

116 Interview: Fritz Kaltenegger<br />

café+co<br />

117 Wirtschaftsstandort Österreich<br />

Diversität / Green Society<br />

118 Lange Nacht des interkulturellen<br />

Dialogs/Mit Comics gegen illegale<br />

Migration<br />

119 E-Mobility: Roland Ziegler<br />

121 Testfahrt Mini Cooper S E Countryman<br />

ALI4<br />

122 Green Beautynews<br />

Life & Style<br />

124 Augenzentrum Sehkraft<br />

126 Vienna Medical Center<br />

128 Detox nach den Feiertagen<br />

129 Fitnesstrends<br />

130 Fitness für Geist und Körper<br />

133 Zeitreise nach Opatija<br />

134 Lombardeis großer Schatz<br />

135 Fuschlsee im Schnee<br />

136 Kirgisistan: World Nomad Games<br />

138 Pjöngjang: Taekwon-Do Treffen<br />

142 Interview: Klaus Mühlbauer<br />

143 New Look for Loosbar Staff<br />

144 Beautynews<br />

147 Seafood verbindet Kulturen<br />

152 Porträt: Lora Grigorieva<br />

153 Ristorante Sole: Treffpunkt der<br />

Stars<br />

154 Interview: SO/Vienna Peter<br />

Katusak-Huzsvar<br />

155 Parkapartments am Belvedere<br />

156 Imperiales Wohnen am<br />

Börseplatz<br />

Standards<br />

3 Editorial<br />

6 Gastautoren<br />

148 Coverstory: Junge Kunst in Wien<br />

158 Ex Libris<br />

160 Veranstaltungstipps<br />

161 Impressum<br />

162 Karikatur<br />

Fotos:Carina Karlovits/HBF, rudolf j. strutz, fotospeed ulrich schnarr<br />

4 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


Die Zeiten<br />

ändern sich.<br />

Die Banken<br />

auch.<br />

Bank • Börse • Immobilienmakler • Immobilienverwaltung<br />

www.wienerprivatbank.com


GASTAUTOREN<br />

<strong>SOCIETY</strong><br />

Partner von <strong>SOCIETY</strong><br />

<strong>SOCIETY</strong> präsentiert in jeder Ausgabe zahlreiche Gastautoren,<br />

die sich mit aktuellen Themen aus Politik, Lifestyle, Wirtschaft<br />

und Kultur befassen.<br />

CHRISTIAN BERLAKOVITS KARL KALTENEGGER EMIL BRIX<br />

OSAI AMIRI<br />

HERMINE SCHREIBERHUBER<br />

SIMON INOU<br />

PIROSKA VARGHA<br />

Hermine Schreiberhuber war stellvertretende<br />

Ressortleiterin der Außenpolitik<br />

bei der APA. Für die <strong>SOCIETY</strong>-Länderschwerpunkte<br />

verfasst sie regelmäßig<br />

politische Analysen und Hintergrundberichte.<br />

Im Armenien-Fokus berichtet sie<br />

über die interessante, gemeinsame Geschichte<br />

von Österreich und Armenien<br />

und über berühmte Armenier in Österreich.<br />

Eine informative Analyse zur EU-<br />

Ratspräsidentschaft können Sie ebenfalls<br />

in dieser Ausgabe von ihr nachlesen.<br />

Christian Berlakovits war fast vierzig<br />

Jahre als Diplomat und Botschafter im österreichischen<br />

Außenministerium tätig.<br />

Er war u. a. in Belgrad, in Madrid und als<br />

Botschafter in Algier und Rom tätig, außerdem<br />

war er Leiter der Rechts- und Konsularsektion<br />

im Außenministerium in Wien.<br />

Er hat die Position als Senior Advisor Diplomacy<br />

übernommen und stellt mit seiner<br />

Kenntnis des diplomatischen Lebens eine<br />

wertvolle Bereicherung für das Magazin<br />

<strong>SOCIETY</strong> dar.<br />

Simon Inou ist Soziologe und Journalist.<br />

Er engagiert sich außerdem beim Verein<br />

M-Media, der journalistische Talente mit<br />

Migrationshintergrund sucht und fördert.<br />

Für seine Arbeit hat er zahlreiche<br />

Auszeichnungen bekommen, u. a. von<br />

der EU. Gemeinsam mit anderen gibt er<br />

das neue Magazin „fresh“ der schwarzen<br />

Bevölkerung Österreichs heraus. Diesmal<br />

berichtet er über die Gründung des gratis<br />

Comic-Magazins "Molaa", das Jugendliche<br />

von der illegalen Migration abhalten soll.<br />

Karl Kaltenegger war langjähriger<br />

ORF-Journalist, Manager und Moderator<br />

für Radio Salzburg, Ö3 (u. a. Ö3-Wecker)<br />

und Radio Wien. Mittlerweile ist er als<br />

Reisejournalist aktiv und schreibt für<br />

verschiedene Publikationen. In diesem<br />

Heft stellt er den <strong>SOCIETY</strong>-Lesern einen<br />

Geheimtipp in Italien, den Lago d'Isea,<br />

vor.<br />

Emil Brix ist Diplomat und Historiker<br />

und als Direktor der Diplomatischen<br />

Akademie Wien – Vienna School of International<br />

Studies tätig. Er trat 1982 in den<br />

Diplomatischen Dienst ein, seine letzten<br />

Posten waren als Botschafter Österreichs<br />

in Großbritannien (2010-2015) und in der<br />

Russischen Föderation (2015-2017). Er ist<br />

Vorsitzender des Instituts für den Donauraum<br />

und Mitteleuropa und Mitglied des<br />

Verwaltungsrates der Austrian Research<br />

Association. In dieser Ausgabe widmet er<br />

sich dem Gebiet der Kulturdiplomatie, einem<br />

"soft skill", der nicht zu unterschätzen<br />

ist.<br />

Mag. Piroska Vargha ist seit 2014<br />

Rechtsanwältin und Head of Labour Law<br />

bei LANSKY, GANZGER + partner. 2003<br />

schloss sie das Studium der Rechtswissenschaften<br />

an der Universität Wien ab,<br />

bevor sie vier Jahre an der Folkuniversitetet<br />

Stockholm im Rahmen einer diplomatischen<br />

Mission verbrachte. 2011 legte sie<br />

die Rechtsanwaltsprüfung ab, von 2008<br />

bis 2014 war sie Rechtsanwaltsanwärterin<br />

bei LANSKY, GANZGER + partner.<br />

Sie analysiert in ihrem Beitrag die möglichen<br />

Ergebnisse der Brexit-Verhandlungen<br />

und deren konkrete Auswirkungen.<br />

Mag. Osai Amiri, MSc studierte an der<br />

rechtswissenschaftlichen Fakultät der<br />

Universität Wien und legte im Februar<br />

2017 ihre Rechtsanwaltsprüfung ab. Seit<br />

2013 ist sie Rechtsanwaltsanwärterin<br />

bei LANSKY, GANZGER + partner, 2014<br />

absolvierte sie das Gerichtsjahr bei der<br />

Staatsanwaltschaft Wien. <strong>2018</strong> schloss sie<br />

das MSc-Programm „Immobilienmanagement<br />

& Bewertung“ an der Technischen<br />

Universität Wien ab. Sie ist, gemeinsam<br />

mit Mag. Piroska Vargha, Autorin des Artikels<br />

über den Brexit.<br />

•<br />

6 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

GARTENPARTY<br />

Gerti Tauchhammer mit Bakrhom Sharipov<br />

(Minister für Seidenindustrie) und S.E.<br />

Sherzod Asadov (Usbekistan)<br />

Gartenparty in<br />

der Villa Flora<br />

Oben: Gerti und Tanja Tauchhammer bei der Ansprache<br />

Unten: Enthüllung der neuen Ausgabe von <strong>SOCIETY</strong><br />

Anlässlich der Präsentation der Sommerausgabe<br />

lud Mag. Gerti Tauchhammer,<br />

Herausgeberin des <strong>SOCIETY</strong> Magazins, zur<br />

traditionellen Gartenparty in die Villa Flora.<br />

Strahlender Sonnenschein begleitete<br />

den feierlichen Moment, als<br />

Gerti und Tanja Tauchhammer<br />

den geflochtenen Korb mit den<br />

Sommerausgaben enthüllten. Anschließend<br />

gehörten die Pflanzung eines Maulbeerbaumes<br />

durch den Minister für Seidenindustrie<br />

der Republik Usbekistan,<br />

Bakhrom Sharipov und die Pflanzung<br />

eines Apfelbaumes durch den Apostolischen<br />

Nuntius, S. E. Erzbischof Stephan<br />

Zurbriggen zu den Highlights der Veranstaltung.<br />

Neben kulinarischen Spezialitäten<br />

aus aller Welt begeisterte Sängerin<br />

Lora Grigorieva die nationalen und internationalen<br />

Gäste.<br />

•<br />

8 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

GARTENPARTY<br />

Walter Götz,S.E.<br />

Shin dong-ik<br />

(Korea), S.E.<br />

Kairat Sarybay<br />

(Kasachstan)<br />

Markus Pohanka mit Begleitung<br />

und Silvia Liebisch<br />

Nuntius Stephan<br />

Zurbriggen bei der<br />

Pflanzung eines<br />

Apfelbaumes<br />

S.E. Prakash Kumar Suvedi<br />

(Nepal), I.E. Battungalag<br />

Gankhuurai (Mongolei)<br />

und S.E. Mohammed Abu<br />

Zafar (Bangladesch)<br />

Eve Külli-Kalla<br />

(Estland) mit<br />

Luca Berndl<br />

Tanja Tauchhammer, Minister Bakhrom<br />

Sharipov, S.E. Sherzod Asadov (Usbekistan),<br />

Gerti Tauchhammer und<br />

S.E. Kairat Sarybay (Kasachstan)<br />

Fotos: society/pobaschnig, society/salas-torrero<br />

Sängerin Lora<br />

Grigorieva mit Irina<br />

Gulyaeva<br />

S.E. Roland Bimo<br />

(Albanien) mit Philip<br />

Griffiths<br />

Dina Larot mit Tochter<br />

Judith Schimani<br />

Friedrich Gartner<br />

und Gattin<br />

Nele Schütze<br />

mit Oberst Ernst<br />

Bachner<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 9


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

GARTENPARTY<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Botschaft von Albanien: S.E.<br />

Roland BIMO, Botschaft von<br />

Bangladesch: S.E. Mohammed<br />

ABU ZAFAR, Botschaft der<br />

Mongolei: I.E. Battungalag<br />

GANKHUURAI, Botschaft von<br />

Nigeria: I.E. Vivian Nwunaku<br />

Rose OKEKE, Botschaft des<br />

Heiligen Stuhls: S.E. Peter Stefan<br />

ZURBRIGGEN, Botschaft<br />

der Republik Usbekistan: S.E.<br />

Sherzod ASADOV<br />

Zahlreiche Gäste im<br />

Garten der Villa Flora<br />

Tanja und Gerti<br />

Tauchhammer<br />

mit La Hong<br />

Peter und Michi Frigo<br />

und Begleitung<br />

Claudia Mark, Michael Habel<br />

mit Freundin und<br />

La Hong Management<br />

Osi Kuci mit<br />

La Hong Managerin<br />

Konstantin Habsburg-<br />

Lothringen, Camilla<br />

Habsburg, Ron Willis<br />

und S.E. Sherzod Asadov<br />

Stephanie Humm,<br />

Laura Thaler-Martens,<br />

Birgit Griensteidl und<br />

Annie Humm<br />

Sponsor Maria Kitsati<br />

von Vienna Diplomatic<br />

mit Tequila<br />

Sponsoren<br />

Kamill Spirit<br />

Sponsorentisch<br />

von Florian<br />

Schneeweis<br />

Models mit Abendkreationen<br />

von<br />

Larissa Radchenko<br />

mit Natalia Schweder<br />

und Anna Stermann<br />

Gurmet-Catering<br />

lieferte Kasnudeln<br />

café+co-Mobil<br />

Fotos:society/pobaschnig, society/salas-torrero<br />

10 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

SERATA ITALIANA<br />

Gerti Tauchhammer mit Luca<br />

Berndl, S.E. Sergio Barbanti<br />

(Italien) und Manuela Peressutti<br />

Serata Italiana<br />

Luca Berndl begeisterte durch<br />

seine Klavierkünste<br />

Mode aus „bella Italia“ konnte bei einer Soirée<br />

im Showroom des Modelabels „nuéla“ von<br />

Manuela Peressutti bewundert werden.<br />

Kein Land ist so bekannt für zeitlos<br />

elegante Mode für Damen<br />

und Herren wie Italien. Die italienische<br />

Modeschöpferin Manuela<br />

Peressutti kreiert mit ihrem Label<br />

„nuéla“ außergewöhnliche Stücke für<br />

alle Anlässe, die sie bei einer exklusiven<br />

„Serata italiana“ ihren Gästen aus der<br />

internationalen Diplomatie präsentierte.<br />

Nach den Eröffnungsworten des italienischen<br />

Botschafters S.E. Sergio Barbanti<br />

unterhielten das junge Klavierwunder<br />

Luca Berndl und der italienische Klavierspieler<br />

Mario Eritreo das Publikum. Für<br />

das leibliche Wohl wurde, ganz im Sinne<br />

des „dolce vita“ ebenfalls gesorgt: Weine<br />

des friulanischen Weingutes I Magredi<br />

sowie Köstlichkeiten des Restaurants Il<br />

Melograno versetzten auch kulinarisch<br />

nach Italien.<br />

•<br />

12 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

SERATA ITALIANA<br />

Welcome-Toast<br />

Anadel Venecia Matos<br />

Tejeda (Dominikanische<br />

Republik) mit<br />

Reinhart Waneck<br />

Franz Witt-<br />

Döring mit Gattin<br />

Botschaftsgästen gefiel<br />

die Veranstaltung<br />

Richard Schenz mit<br />

Martina Fasslabend und<br />

Cornelia Pichler<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Botschaft von Afghanistan:<br />

I.E. Khojesta Fana EBRAHIM-<br />

KHEL, Botschaft von Italien:<br />

S.E. Sergio BARBANTI,<br />

Botschaft von Kuwait: S.E.<br />

Sadiq MARAFI, Botschaft<br />

von Mazedonien: I.E. Vasilka<br />

POPOSKA TRENEVSKA<br />

Botschaft der Türkei: S.E.<br />

Mehmet Ferden CARIKCI,<br />

Amadeus International<br />

School: Herr Nelson Scott,<br />

Intertransit: Frau Margit<br />

WALCHHOFER, Strabag Real<br />

Estate GmbH: Frau Christine<br />

GUMPOLDSBERGER, UN-<br />

Ständige Vertretung der USA:<br />

Frau Gabriele HURT<br />

Entspannte Ladies<br />

Mario Eritreo und<br />

Cornelia Pichler<br />

Cristiano Amoroso (Il<br />

Melograno Koch) mit<br />

S.E. Sergio Barbanti und<br />

Manuela Peressutti<br />

Patrizia Fusco mit<br />

Gabriele Hurt<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 13


EIGENEVENT<br />

GARTENPARTY VIENNA MEDICAL CENTER<br />

Sir Alexander und Lady Alexandra<br />

Lockwood Smith, Michael<br />

Zimpfer, Gerti Tauchhammer<br />

und Robyn Allardice-Bourne<br />

Gartenparty im Vienna<br />

Medical Center<br />

Mag. Gertrud Tauchhammer und o.Univ.-Prof. Dr. Michael Zimpfer,<br />

M.B.A., luden zu einer Gartenparty in das Zentrum für Medizin und<br />

Gesundheit, Vienna Medical Center.<br />

Das Medizinzentrum ist neben<br />

seinen modernsten Technologien<br />

zur Behandlung von chronischen<br />

Schmerzen vor allem<br />

für die Vernetzung führender Ärzte und<br />

Institute aus allen medizinischen Fachbereichen<br />

bekannt. Als Klinikchef betreute<br />

Professor Michael Zimpfer, M.B.A.,<br />

über 55.000 Intensivpatienten und verfügt<br />

deshalb über eine fundierte medizinische<br />

Erfahrung.<br />

Im Rahmen der Feierlichkeiten konnten<br />

die zahlreichen Gäste ausgestellte Bilder<br />

der Künstler Bettina Brückler und Ulrich<br />

Bosch bestaunen, während die Band<br />

Sossa Bar zeitgleich für die musikalische<br />

Unterhaltung sorgte. Das Quartett, bestehend<br />

aus Ulrich Bosch, Irene Wolfram,<br />

Manuel Reichert und Alexander Kern<br />

zeigte sich dabei in Bestform.<br />

Der Caterer Gerhard Podbrany (anyact)<br />

verköstigte indes die Gäste mit raffinierten<br />

Vorspeisen- und Dessertkreationen,<br />

darunter Beef Tartar an Avocadocreme<br />

und Erdbeertiramisu und Schokoladensoufflé,<br />

portioniert in Gläsern und servierte<br />

als Hauptgang, passend zum<br />

Event, Pulled Pork Burger.<br />

•<br />

Frau Zimpfer im<br />

Gespräch mit Gerti<br />

Tauchhammer<br />

14 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


EIGENEVENT<br />

GARTENPARTY VIENNA MEDICAL CENTER<br />

Manuel Alexandre<br />

mit Harald Wögerbauer<br />

Gerti Tauchhammer, Christoph<br />

Reisser mit Gattin, Michael<br />

Zimpfer, Nancy und Ernst<br />

Weinmann<br />

Marco Mercuri<br />

Alexander Grimburg<br />

und Sabine Hainke<br />

Michael Zimpfer mit I.E. Loreta<br />

Zakareviciene (Litauen)<br />

Lorentz Gudenus<br />

Lady Alexandra Lockwood<br />

Smith, Gabriele Wagner und<br />

Michaela Hohenlohe<br />

Rudolf und<br />

Margarete Nekvasil<br />

Gerhard Egermann<br />

mit Gattin<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Igor Belov mit Tochter<br />

Anastassia Belov<br />

Hans und Jeanette<br />

Nissel mit dem<br />

Gastgeber<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Schiffl<br />

ARTgaard: Kunst & Kommunikation,<br />

Frau Nancy Lee<br />

SEYMANN, BMeiA: Frau Ingrid<br />

KOEHN-DURSY, Bundesministerium<br />

für Gesundheit: Frau<br />

Renate SCHYTIL, Botschaft<br />

von Lybien S.E. Jalal E. A.<br />

ALASHI in Begleitung Ms. Laila<br />

ELGHIRANI, Botschaft der<br />

Türkei: S.E. Mehmet Ferden<br />

CARIKCI, United Nations Correspondents:<br />

Herr Hermann<br />

KROIHER<br />

Sarah Yusuf (Nigeria),<br />

Michael Zimpfer, I.E. Loreta<br />

Zakareviciene, Hermann<br />

Kroiher und Robyn<br />

Allardice-Bourne<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 15


EIGENEVENT<br />

KAMERUNFEST<br />

Gerti Tauchhammer schneidet die Jubiläumstorte<br />

gemeinsam mit Pater Theodor<br />

Mbarga, umringt von Kamerunern, an.<br />

Kamerun – Jubiläum<br />

Anlässlich des Nationalfeiertags von Kamerun und dem 25-jährigen<br />

Jubiläum von Mag. Gertrud Tauchhammer als Honorarkonsulin,<br />

wurde im Hotel Park Hyatt gemeinsam gefeiert.<br />

Kamerun, in Zentralafrika an<br />

der westafrikanischen Küste<br />

gelegen, ist seit 1960 unabhängig.<br />

Seit 1984 spricht man<br />

von der Republik Kamerun.<br />

Die bilateralen Beziehungen mit Österreich<br />

sind gut. Eine besondere Leistung<br />

der österreichischen Wirtschaft war bisher<br />

die Errichtung der Landebahn des<br />

internationalen Flughafens in Yaoundé.<br />

Im Rahmen der Feierlichkeiten gehörte<br />

neben der kamerunischen Gemeinschaft<br />

auch Mr. Mbarga zu den zahlreichen Gästen,<br />

der gemeinsam mit Mag. Gertrud<br />

Tauchhammer die Torte anschnitt. •<br />

Talieh Wögerbauer<br />

und S.E. Roger<br />

Alberic Kacou (Cote<br />

d‘Ivoire)<br />

Theordor Mbarga in der Mitte,<br />

links Gerti Tauchhammer und<br />

Kamerunfreunde und I.E.<br />

Jolanta Kozlowska (Polen)<br />

AUSZUG AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Wolfgang STROHMAYER, Dachverband PaN:<br />

Walter Gerbautz, Botschaft von Côte d´Ivoire,<br />

Botschaft von Nigeria: Vivian Nwunaku Rose<br />

OKEKE, Botschaft von Uzbekistan, Ungarn<br />

und Slowakei: Sherzod ASADOV, Honorarkonsulat<br />

für Südafrika: Lydia DYK, Österreichischer<br />

Rundfunk: Dagmar Eva Maria AIGNER,<br />

OSZE: Paul BEKKERS<br />

Elena und Alexandr<br />

Zelyanin (Belarus)<br />

Amr Elatraby<br />

(Ägypten)<br />

Andrea<br />

Veronese mit<br />

Geschäftspartnerin<br />

Michael Habel,<br />

Wolfgang Meixner<br />

und Wolfgang<br />

Weninger<br />

Edith<br />

Leyrer<br />

mit Heinz<br />

Busch<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

16 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


AMADEUS International<br />

AMADEUS<br />

School Vienna<br />

International<br />

is a unique<br />

School<br />

day and<br />

Vienna<br />

boarding<br />

is IB<br />

unique<br />

World<br />

day<br />

school<br />

and<br />

with<br />

boarding<br />

an integrated<br />

IB World<br />

school<br />

Music and<br />

with<br />

Arts<br />

an integrated<br />

Academy.<br />

Music and Arts Academy.<br />

We are dedicated to creating<br />

We<br />

an internationally<br />

are dedicated to<br />

minded<br />

creating<br />

an<br />

community<br />

internationally<br />

of happy,<br />

minded<br />

community<br />

passionate, and<br />

of happy,<br />

aspirational<br />

passionate,<br />

learners.<br />

and aspirational<br />

learners.<br />

Through a caring,<br />

Through<br />

individualized caring,<br />

approach, we<br />

individualized<br />

develop curiosity,<br />

approach,<br />

creativity,<br />

we<br />

develop<br />

and excellence.<br />

curiosity, creativity,<br />

and excellence.<br />

SAVE THE DATE:<br />

SAVE THE DATE:<br />

Open House<br />

Open<br />

14 March<br />

House<br />

2019<br />

14 March 2019<br />

Come spend a day exploring<br />

Come<br />

the AMADEUS<br />

spend day<br />

campus<br />

exploring<br />

and<br />

the<br />

see<br />

AMADEUS<br />

what a typical<br />

campus<br />

day is<br />

and<br />

like<br />

see<br />

for our<br />

what<br />

students. typical<br />

Parents<br />

day is like<br />

and<br />

for<br />

students<br />

our students.<br />

alike are<br />

Parents<br />

welcome.<br />

and<br />

students alike are welcome.<br />

Ignaz Semmelweis: The<br />

Ignaz<br />

Muse<br />

Semmelweis:<br />

in the AV Hallways<br />

The<br />

Muse<br />

23 March<br />

in the<br />

2019<br />

AV Hallways<br />

23 March 2019<br />

A musical parody featuring<br />

the<br />

musical<br />

talent of<br />

parody<br />

the AMADEUS<br />

featuring<br />

the<br />

community.<br />

talent of the AMADEUS<br />

community.<br />

AMADEUS International<br />

AMADEUS<br />

School Vienna<br />

International<br />

School<br />

Bastiengasse<br />

Vienna<br />

36-38<br />

Bastiengasse<br />

1180 Vienna<br />

36-38<br />

1180<br />

+43 1<br />

Vienna<br />

470 3037<br />

+43<br />

www.amadeus-vienna.com<br />

470 3037<br />

www.amadeus-vienna.com


EIGENEVENT<br />

BEAUTIFUL LANDSCAPES OF CHINA<br />

S.E. Kwang Sop Kim (DVR-Korea), S.E. Li Xiaosi<br />

(China), Gerti Tauchhammer und S.E. Shin<br />

Dong-ik (Korea) bei der Ausstellungseröffnung<br />

Chinesische Schönheit<br />

Der Botschafter der Volksrepublik China, H.E. Li Xiaosi und Gertrud<br />

Tauchhammer, Herausgeberin von <strong>SOCIETY</strong> luden zu einer<br />

Fotoaustellung unter dem Motto „Beautiful Landscapes of China“.<br />

Die vielfältigen Naturlandschaften<br />

Chinas waren die<br />

Inspiration für die Fotoausstellung<br />

„Beautiful Landscapes<br />

of China“, die in den<br />

Räumlichkeiten der Nationalbibliothek<br />

präsentiert wurde. Die zahlreichen Gäste<br />

erlebten ein visuelles Abenteuer mit spektakulären<br />

Landschaftsfotografien und<br />

Naturaufnahmen und konnten sich ein<br />

eigenes Bild von der einzigartigen Schönheit<br />

Chinas machen.<br />

•<br />

Igor NIkitin (Russ.<br />

Föderation) mit<br />

Masha Derler-<br />

Vedernikova<br />

Hao Ning (China) mit<br />

Andrea Longo und Gattin<br />

AUSZUG AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Botschaft der Mongolei: I.E. Battungalag<br />

GANKHUURAI, Botschaft von Libyen: S.E.<br />

Jalal ALASHI, Botschaft von Uzbekistan:<br />

S.E. Sherzod ASADOV, Honorarkonsulat<br />

von Samoa: Herr Torben Mikael RO-<br />

EPSTORFF, Atelier Proksch: Frau Heide<br />

PROKSCH, Mondi Group: Frau Viktoria<br />

JOLDIC, Rechtsanwaltskanzlei Longo:<br />

Herr Andrea Francesco A. LONGO, Verband<br />

der Leitenden Krankenhausärzte<br />

Österreich: Herr Reinhart WANECK<br />

Blick auf die<br />

Ausstellung<br />

Helene van Damm<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

18 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


Feste feiern wie sie fallen<br />

Ein Fest zu feiern bedeutet einen besonderen Tag feiern. Jemand der ein Fest plant, möchte natürlich, dass<br />

dieses einmalig ist und sich seine Gäste noch lange daran erinnern. Dafür sind professionelle Beratung,<br />

Planung, Organisation sehr wichtig. Auch die Wahl des richtigen Veranstaltungsortes ist von Bedeutung,<br />

denn dieser sollte zum Gastgeber und den Menschen, die dort feiern, passen.<br />

Verlassen Sie sich auf jahrelange Erfahrung, Kompetenz und Kreativität der Festwirte.<br />

Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie Ihr Fest.<br />

Fuith & Mark – Die Festwirte GmbH<br />

Gutheil-Schoder-Gasse 8-12 . A-1100 Wien<br />

+43 664 913 79 78 . andreas.fuith@festwirte.at<br />

www.festwirte.at


EIGENEVENT<br />

WIRTSCHAFTSWANDERUNG<br />

Gruppenfoto der Diplomaten<br />

mit Signe Reisch und café+co<br />

CEO Fritz Kaltenegger vor dem<br />

Hotel Rasmushof<br />

Spass in den Bergen<br />

Bereits zum neunten Mal fand vom 28. bis 30. September die Wirtschaftswanderung<br />

auf Initiative von café+co sowie der Industriellenvereinigung<br />

Tirol, der Wirtschaftskammer Kitzbühel, der Bergbahn<br />

AG Kitzbühel und dem Tourismusverband Kitzbühel in Tirol statt.<br />

Auch <strong>SOCIETY</strong> Herausgeberin<br />

Mag. Gertrud Tauchhammer<br />

lud wie jedes Jahr zahlreiche<br />

Diplomaten aus aller Welt, unter<br />

anderen die Botschafterin der Dominikanischen<br />

Republik, I.E. Lourdes Gisela<br />

Victoria-Kruse, den albanischen Botschafter,<br />

S.E. Roland Bimo, den mexikanischen<br />

Botschafter, S.E. Hermann Aschentrupp<br />

Toledo und den Botschafter Tadschikistans,<br />

S.E. Idibek Kalandarov zur Wanderung<br />

ein.<br />

Die schöne Tiroler Berglandschaft bot<br />

die perfekte Kulisse, sowohl für die sportliche<br />

Wanderung, als auch für zahlreiche<br />

gute Gespräche in gemütlicher Runde.<br />

„Die Wirtschaftswanderung bringt<br />

spannende Persönlichkeiten aus unterschiedlichen<br />

Bereichen zusammen und<br />

inspiriert für neue Ideen“, so Wirtschaftsministerin<br />

Margarete Schramböck zur<br />

alljährlichen Veranstaltung.<br />

Beim diesjährigen Vernetzungstreffen<br />

mit 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnen<br />

aus Wirtschaft, Politik, Sport und Medien,<br />

stand vor allem der soziale Aspekt im Vordergrund<br />

– so wurden auch heuer wieder<br />

Spenden für die Initiative „Netzwerk Tirol<br />

hilft“ des Tiroler Landeshauptmanns Günther<br />

Platter gesammelt.<br />

20 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


EIGENEVENT<br />

WIRTSCHAFTSWANDERUNG<br />

Wanderung in den Kitzbüheler<br />

Bergen bei Kaiserwetter<br />

Die Damen in zünftiger Tracht<br />

Ministerin Margarete<br />

Schramböck, Signe<br />

Reisch und Fritz<br />

Kaltenegger<br />

Fotos: Andreas Nothelle, café+co<br />

Am Samstag führte die neun Kilometer<br />

lange Wanderstrecke die Teilnehmer<br />

und Teilnehmerinnen vom Kitzbüheler<br />

Rasmushof über die Brunnalmen hinauf<br />

auf den Brunnsee und wieder zurück und<br />

fand schließlich mit der Einkehr in den<br />

Rasmushof ein gemütliches Ende.<br />

„Wir haben hier ein Forum für Manager<br />

und Entscheidungsträger geschaffen,<br />

das es in dieser Form kein zweites Mal<br />

gibt. Abseits des Alltagsstresses in der<br />

freien Natur wandern, bergauf gehen,<br />

unterwegs mit köstlichem Kaffee neue<br />

Energie tanken und auf dem Weg zum<br />

Gipfel neben ausgetretenen auch neue<br />

Wege beschreiten“, fasst Fritz Kaltenegger,<br />

Sprecher der Geschäftsführung von<br />

café + co International, die Veranstaltung<br />

treffend zusammen.<br />

Zum Abschluss gab es am Sonntag für<br />

die mitgereisten Diplomaten eine Führung<br />

von Tiroler Milch Obmann Stefan Lindner<br />

durch den hauseigenen Felsenkeller. •<br />

Herbert Rieser mit<br />

Begleitung<br />

Blasmusikkapelle<br />

Gerti Tauchhammer,<br />

umringt von den internationalen<br />

Gästen<br />

Ministerin Schramböck<br />

besucht den Ehrentisch<br />

der Diplomaten<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 21


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

119 bilateral<br />

Ambassadors<br />

are representing their<br />

countries in Austria.<br />

<strong>SOCIETY</strong> presents<br />

them with their<br />

name, picture and day<br />

of accreditation in<br />

alphabetical order<br />

of the countries.<br />

Ambassadors'<br />

Caleidoscope<br />

Ambassadors resident in Vienna<br />

Last update: December 3, <strong>2018</strong><br />

ARGENTINA<br />

H.E. Rafael Mariano<br />

Grossi<br />

since 17.09.2013<br />

Goldschmiedgasse 2/1<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 84 63<br />

embargviena@embargviena.at<br />

BELGIUM<br />

H.E. Ghislain Jean M.<br />

D'Hoop<br />

since 23.08.<strong>2018</strong><br />

Schönburgstraße 10, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 502 07 0<br />

vienna@diplobel.fed.be<br />

www.diplomatie.be/vienna<br />

AFGHANISTAN<br />

H.E. Khojesta Fana<br />

Ebrahimkhel,<br />

since 5.12.2017<br />

Mahlerstraße 14/1, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 402 10 06<br />

embassy@afghanistan-vienna.org<br />

www.afghanistan-vienna.org<br />

ARMENIA<br />

H.E. Arman<br />

Kirakossian<br />

since 09.11.2011<br />

Hadikgasse 28<br />

1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 522 74 79<br />

armenia@armembassy.at<br />

BOLIVIA<br />

H.E. Victor Alfredo<br />

Veltze Michel<br />

since 04.07.2017<br />

Waaggasse 10/8, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 587 46 75<br />

embolaustria@of-viena.at<br />

ALBANIA<br />

H.E. Roland Bimo<br />

since 14.03.2014<br />

Prinz-Eugen-Straße 18/1/5<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 328 86 56<br />

embassy.vienna@mfa.gov.al<br />

AUSTRALIA<br />

H.E. Brendon Charles<br />

Hammer<br />

31.01.2017<br />

Mattiellistraße 2, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 506 74 0<br />

austemb@aon.at<br />

www.austria.embassy.gov.au<br />

BOSNIA AND HERZEGOVINA<br />

H.E. Kemal Kozaric´<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Tivoligasse 54, 1120 Vienna<br />

Tel. +43 1 811 85 55<br />

bhbotschaft@bhbotschaft.at<br />

www.bhbotschaft.at<br />

ALGERIA<br />

H.E. Faouzia Mebarki<br />

since 24.05.2016<br />

Rudolfinergasse 18, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 369 88 53<br />

office@algerische-botschaft.at<br />

www.algerische-botschaft.at<br />

AZERBAIJAN<br />

H.E. Galib Israfilov<br />

since 28.09.2011<br />

Hügelgasse 2<br />

1130 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 13 22<br />

vienna@mission.mfa.gov.az<br />

www.azembassy.at<br />

BRAZIL<br />

H.E. Ricardo Neiva<br />

Tavares<br />

since 31.01.2017<br />

Pestalozzigasse 4/2<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 06 31<br />

brasemb.viena@itamaraty.gov.br<br />

ANDORRA<br />

Chargé d'Affaires<br />

Marta Salvat Batista<br />

since 11.01.2008<br />

Kärntner Ring 2A/13<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 961 09 09<br />

office@ambaixada-andorra.at<br />

BANGLADESH<br />

H.E. Mohammed Abu<br />

Zafar<br />

since 10.12.2014<br />

Hofzeile 4<br />

1190 Vienna<br />

mission.vienna@mofa.gov.bd<br />

BULGARIA<br />

H.E. Ivan Sirakov<br />

since 02.03.2017<br />

Schwindgasse 8<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 31 13<br />

amboffice@embassybulgaria.at<br />

ANGOLA<br />

H.E. Teodolinda Rosa<br />

Rodrigues Coelho<br />

since 24.05.<strong>2018</strong><br />

Seilerstätte 15/10, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 718 74 88<br />

embangola-viena@embangola.at<br />

www.embangola.at<br />

BELARUS<br />

H.E. Alena Kupchyna<br />

since 02.03.2017<br />

Hüttelbergstraße 6, 1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 419 96 30<br />

austria@mfa.gov.by<br />

www.austria.belembassy.org<br />

BURKINA FASO<br />

H.E. Dieudonné Kere<br />

since 31.01.2017<br />

Strohgasse 14c/5, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 82 64<br />

s.r@abfvienne.at<br />

www.abfvienne.at<br />

Fotos: © YuI - Fotolia.com, HBF<br />

22 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

CANADA<br />

H.E. Heidi Hulan<br />

since 09.10.2017<br />

Laurenzerberg 2/III<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 531 38 30<br />

vienn@international.gc.ca<br />

www.kanada.at<br />

CUBA<br />

H.E. Juan Antonio<br />

Fernandez Palacios<br />

since 13.11.2015<br />

Kaiserstraße 84, 1070 Vienna<br />

Tel. +43 1 877 81 98<br />

secembajador@ecuaustria.at<br />

www.cubadiplomatica.cu/austria<br />

EL SALVADOR<br />

Chargé d'Affaires<br />

Ramiro Recinos Trejo<br />

since 04.05.2010<br />

Prinz-Eugen-Straße 72/2/1<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 38 74<br />

elsalvador@embasal.at<br />

www.rree.gob.sv<br />

CHILE<br />

H.E. Gloria Patricia de<br />

Jesus Navarrete Pinto<br />

since 03.08.<strong>2018</strong><br />

Lugeck 1/III/10<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 92 08<br />

echile.austria@minrel.gov.cl<br />

CYPRUS<br />

H.E.<br />

Elena Rafti<br />

since 10.07.<strong>2018</strong><br />

Neulinggasse 37/4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 513 06 30<br />

office@cyprusembassy.at<br />

ESTONIA<br />

H.E. Toomas Kukk<br />

since 19.09.<strong>2018</strong><br />

Wohllebengasse 9/12<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 77 61 11<br />

embassy@estwien.at<br />

www.estemb.at<br />

CHINA<br />

H.E. Li Xiaosi<br />

since 05.10.2016<br />

Metternichgasse 4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 714 31 49<br />

chinaemb_at@mfa.gov.cn<br />

www.chinaembassy.at<br />

CZECH REPUBLIC<br />

H.E. Ivana Cervenkova<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Penzinger Straße 11-13<br />

1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 899 580 111<br />

vienna@embassy.mzv.cz<br />

www.mzv.cz/vienna<br />

FINLAND<br />

H.E. Hannu Veikko<br />

Kyröläinen<br />

since 05.10.2016<br />

Gonzagagasse 16, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 03 65<br />

sanomat.wie@formin.fi<br />

www.finnland.at<br />

COLOMBIA<br />

H.E. Miguel Camilo<br />

Ruiz Blanco<br />

since 01.08.<strong>2018</strong><br />

Stadiongasse 6-8/15<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 405 42 49<br />

eaustria@cancilleria.gov.co<br />

DENMARK<br />

H.E. René Rosager<br />

Dinesen<br />

since 17.08.<strong>2018</strong><br />

Führichgasse 6, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 79 04<br />

vieamb@um.dk<br />

www.oestrig.um.dk<br />

FRANCE<br />

H.E. François<br />

Saint-Paul<br />

since 04.07.2017<br />

Technikerstraße 2, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 502 75 0<br />

secretariat.vienne-amba@diplomatie.gouv.fr,<br />

www.ambafrance-at.org<br />

COSTA RICA<br />

H.E. Alejandro Solano<br />

Ortiz<br />

since 6.11.<strong>2018</strong><br />

Floßgasse 7/1/3-4 1020 Vienna<br />

Tel. +43 1 263 38 24<br />

embajadaaustria_costa.rica@chello.at<br />

DOMINICAN REPUBLIC<br />

H.E. Lourdes Gisela Antonia<br />

Victoria-Kruse<br />

since 04.07.2017<br />

Prinz-Eugen-Straße 18, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 85 55<br />

embajada@embrepdom.at<br />

GEORGIA<br />

Chargé d'Affaires<br />

Maka Botchorishvili<br />

since 25.08.2015<br />

Doblhoffgasse 5/5<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 98 48<br />

vienna.emb@mfa.gov.ge<br />

CÔTE D’IVOIRE<br />

H.E. Roger Alberic<br />

Kacou<br />

since 08.01.<strong>2018</strong><br />

Neulinggasse 29/6/20<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 581 00 76<br />

office@ambaciaut.org<br />

ECUADOR<br />

H.E. Carlos Alberto<br />

Patricio Jativa Naranjo<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Goldschmiedgasse 10/2/205, 1010 Wien<br />

(+43 / 1) 535 32 08, 535 32 18<br />

mission@ecuadorvienna.at<br />

GERMANY<br />

H.E. Johannes Haindl<br />

since 14.09.2014<br />

Gauermanngasse 2-4<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 711 54 0<br />

info@wien.diplo.de<br />

www.wien.diplo.de<br />

CROATIA<br />

H.E. Vesna Cvjetkovic<br />

since 07.10.2015<br />

Rennweg 3<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 485 95 24<br />

croemb.bec@mvep.hr<br />

http://at.mfa.hr<br />

EGYPT<br />

H.E. Omar Amer<br />

Youssef<br />

since 05.10.2016<br />

Hohe Warte 50-54, 1190 Vienna, Tel.<br />

+43 1 370 81 04<br />

www.egyptembassyvienna.at<br />

GREECE<br />

Chargé d'Affaires<br />

Nicolaos Sapountzis<br />

since 14.09.2015<br />

Argentinierstraße 14, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 506 15<br />

gremb@griechischebotschaft.at<br />

www.mfa.gr/missionsabroad/austria<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 23


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

GUATEMALA<br />

Chargé d'Affaires<br />

Carlos Garcia Reyes<br />

since 01.03.<strong>2018</strong><br />

Prinz-Eugen-Straße 18/Top7<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 714 35 70<br />

embajada@embaguate.co.at<br />

www.embaguate.co.at<br />

IRELAND<br />

H.E. Thomas Hanney<br />

since 02.03.2017<br />

Rotenturmstraße 16-18<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 715 42 46<br />

vienna@dfa.ie<br />

www.dfa.ie<br />

*)<br />

KOSOVO<br />

H.E. Sami Ukelli<br />

since 17.03.2015<br />

Goldeggasse 2/15<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 11 77<br />

embassy.austria@rks-gov.net<br />

www.ambasada-ks.net/at/<br />

HOLY SEE<br />

Chargé d'Affaires<br />

George George<br />

Panamthundil<br />

since 20.09.2016<br />

Theresianumgasse 31, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 13 27<br />

nuntius@nuntiatur.at | www.nuntiatur.at<br />

ISRAEL<br />

H.E. Talya Lador-<br />

Fresher<br />

since 13.11.2015<br />

Anton-Frank-Gasse 20, 1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 476 46 0<br />

ambassador-assist@vienna.gov.il<br />

www.vienna.mfa.gov.il<br />

KUWAIT<br />

H.E. Sadiq Marafi<br />

since 17.10.2013<br />

Strassergasse 32<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 405 56 46<br />

kuwait.embassy.vienna@speed.at<br />

HUNGARY<br />

H.E. Andor Nagy<br />

since 19.09.<strong>2018</strong><br />

Bankgasse 4-6<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 537 80 300<br />

mission.vie@mfa.gov.hu<br />

ITALY<br />

H.E. Sergio Barbanti<br />

since 5.12.2017<br />

Rennweg 27<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 51 21<br />

ambasciata.vienna@esteri.it<br />

www.ambvienna.esteri.it<br />

KYRGYZSTAN<br />

H.E. Bakyt Dzhusupov<br />

since 17.03.2017<br />

Invalidenstraße 3/8<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 03 79<br />

kyremb@inode.at<br />

www.kyremb.at<br />

INDIA<br />

H.E. Renu Pall<br />

since 02.03.2017<br />

Kärntner Ring 2<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 86 66<br />

indemb@eoivien.vienna.at<br />

www.indianembassy.at<br />

JAPAN<br />

H.E. Kiyoshi Koinuma<br />

since 05.10.2016<br />

Heßgasse 6<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 531 92 0<br />

info@wi.mofa.go.jp<br />

www.at.emb-japan.go.jp<br />

LAOS<br />

H.E. Phoukhao<br />

Phommavongsa<br />

since 16.09.2014<br />

Sommerhaidenweg 43<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 890 2319 11<br />

laoembassyvienna@hotmail.com<br />

INDONESIA<br />

H.E.<br />

Darmansjah Djumala<br />

since 04.07.2017<br />

Gustav-Tschermak-Gasse 5-7<br />

1180 Vienna, Tel. +43 1 476 23 0<br />

unitkom@kbriwina.at<br />

www.kbriwina.at<br />

JORDAN<br />

H.E. Leena Al-Hadid<br />

since 19.09.<strong>2018</strong><br />

Rennweg 17/4, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 405 10 25/26<br />

info@jordanembassy.at<br />

www.jordanembassy.at<br />

LATVIA<br />

H.E. Veronika Erte<br />

since 09.10.2017<br />

Stefan-Esders-Platz 4<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 31 12<br />

embassy.austria@mfa.gov.lv<br />

www.mk.gov.lv/en<br />

IRAN<br />

H.E. Ebadollah Molaei<br />

since 07.10.2015<br />

Jauresgasse 9<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 26 50<br />

public@iranembassy-wien.at<br />

www.vienna.mfa.ir<br />

KAZAKHSTAN<br />

H.E. Kairat Sarybay<br />

since 14.03.2014<br />

Prinz Eugenstr. 32<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 890 800 810<br />

embassy@kazakhstan.at<br />

www.kazakhstan.at<br />

LEBANON<br />

H.E.<br />

Ibrahim Assaf<br />

since 5.12.2017<br />

Oppolzergasse 6/3<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 88 21/22<br />

embassy.lebanon@inode.at<br />

IRAQ<br />

H.E. Jabir Habeb Jabir<br />

Hemaidawi<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Johannesgasse 26<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 713 81 95<br />

office@iraqembassy.at<br />

KENYA<br />

Chargé d'Affaires<br />

Humphrey Kanana<br />

since 11.11.2015<br />

Andromeda Tower, Donau-City-Straße 6<br />

1220 Vienna, Tel. +43 1 712 39 19<br />

office@kenyaembassyvienna.at<br />

www.kenyaembassyvienna.at/de/<br />

LIBYA<br />

Chargé d'Affaires<br />

Jalal E A Alashi<br />

since 12.13.<strong>2018</strong><br />

Blaasstraße 33<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 367 76 39<br />

ambassadorsoffice@libyanembassyvienna.at<br />

Fotos: HBF<br />

24 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

LIECHTENSTEIN<br />

H.H. Maria-Pia<br />

Kothbauer Prinzessin<br />

v.u.z. Liechtenstein,<br />

since 11.12.1997<br />

Löwelstraße 8/7, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 92 11<br />

info@vie.llv.li, www.wien.liechtenstein.li<br />

MEXICO<br />

H.E. Alicia<br />

Buenrostro Massieu<br />

since 24.05.2016<br />

Renngasse 5, 1. OG, Tür 5 + 6<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 310 73 83<br />

www.embamex.sre.gob.mx/austria/<br />

NEPAL<br />

H.E. Prakash Kumar<br />

Suvedi<br />

since 08.01.<strong>2018</strong><br />

Schwindgasse 5/1/6,<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 235 02 75 01<br />

mission@nepalmission.at<br />

LITHUANIA<br />

H.E. Donatas Kuslys<br />

(designated)<br />

Löwengasse 47/4, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 718 54 67<br />

amb.at@urm.lt<br />

www.urm.lt/at<br />

MOLDOVA<br />

H.E. Victor Osipov<br />

since 04.07.2017<br />

Löwengasse 47/10, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 961 10 30<br />

vienna@moldmission.at<br />

www.austria.mfa.md<br />

NEW ZEALAND<br />

H.E. Nicole Jocelyn<br />

Roberton<br />

since 20.02.2017<br />

Mattiellistraße 2-4/3, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 3021<br />

nzemb@aon.at<br />

www.nzembassy.com/austria<br />

LUXEMBOURG<br />

H.E. Marc Albert<br />

Ungeheuer<br />

since 09.10.2017<br />

Sternwartestraße 81, 1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 478 21 42<br />

vienne.amb@mae.etat.lu<br />

www.vienne.mae.lu/ge<br />

MONGOLIA<br />

H.E. Battungalag<br />

Gankhuurai<br />

since 13.03.2017<br />

Fasangartengasse 45, 1130 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 28 07/12<br />

vienna@mfa.gov.mn<br />

www.embassymon.at<br />

NICARAGUA<br />

H.E. Alvaro José<br />

Robelo Gonzáles<br />

since 11.01.2013<br />

Ebendorferstraße 10/3/12<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 18 38<br />

embanicviena@chello.at<br />

MACEDONIA<br />

Chargé d‘Affaires<br />

Osvit Rosoklija<br />

since 01.07.2015<br />

Kinderspitalgasse 5/2<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 524 87 56<br />

botschaft@makedonien.co.at<br />

MONTENEGRO<br />

H.E. Zeljko Perovic<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Mahlerstrasse 12/5<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 08 99<br />

austria@mfa.gov.me<br />

www.gov.me/naslovna<br />

NIGERIA<br />

H.E. Vivian Nwunaku<br />

Rose Okeke<br />

since 09.10.2017<br />

Senior Counsel and Acting Head of Mission<br />

(29.02.2016), Rennweg 25, 1030<br />

Vienna, Tel. +43 1 712 66 86<br />

info@nigeriaembassyvienna.com, www.nigeriaembassyvienna.com<br />

MALAYSIA<br />

H.E. Ganeson<br />

Sivaguranthan<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Floridsdorfer Hauptstraße 1-7,<br />

Florido Tower, 1210 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 10 42<br />

embassy@embassymalaysia.at<br />

MYANMAR<br />

H.E. San Lwin<br />

since 14.09.2015<br />

Donau-City-Straße 6, Andromeda Tower<br />

Top 9.OG/1<br />

1220 Vienna<br />

Tel. +43 1 26 69 105<br />

myanmarembassy.vienna@gmail.com<br />

NORTH KOREA<br />

H.E. Kwang Sop Kim<br />

since 18.03.1993<br />

Beckmanngasse 10-12<br />

1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 894 23 13<br />

d.v.r.korea.botschaft@chello.at<br />

MALTA<br />

H.E. Natasha Meli<br />

Daudey<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Opernring 5/1, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 586 50 10<br />

maltaembassy.vienna@gov.mt<br />

NAMIBIA<br />

H.E. Simon Madjuma<br />

Maruta<br />

since 11.11.2013<br />

Zuckerkandlgasse 2, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 402 93 71<br />

nam.emb.vienna@speed.at<br />

www.embnamibia.at<br />

NORWAY<br />

H.E. Kjersti Ertresvaag<br />

Andersen<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Reisnerstraße 55-57, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 71 660<br />

emb.vienna@mfa.no<br />

www.norwegen.or.at<br />

MOROCCO<br />

H.E. Lofti Bouchaara<br />

since 31.01.2017<br />

Hasenauerstraße 57<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 586 66 51<br />

emb-pmissionvienna@morocco.at<br />

NETHERLANDS<br />

H.E. Marco Hennis<br />

since 07.10.2015<br />

Opernring 5, 1010 ViennaTel. +43 1<br />

589 39<br />

wen@minbuza.nl<br />

www.nederlandwereldwijd.nl/landen/oostenrijk<br />

OMAN<br />

H.E. Badr Mohamed Zaher Al Hinai<br />

since 11.12.2007<br />

Währinger Straße 2/24-25<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 310 86 43<br />

vienna@omanembassy.at<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 25


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

ORDER OF MALTA<br />

H.E. Sebastian von<br />

Schoenaich-Carolath<br />

since 16.04.<strong>2018</strong><br />

Streichergasse 8/4, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 35 35<br />

austriaembassy@orderofmalta.int<br />

www.orderofmalta.int<br />

POLAND<br />

H.E. Jolanta Roza<br />

Kozlowska<br />

since 5.12.2017<br />

Hietzinger Hauptstraße 42c<br />

1130 Vienna, Tel. +43 1 870 15 100<br />

wieden.amb.sekretariat@msz.gov.pl<br />

www.wieden.msz.gov.pl<br />

SERBIA<br />

H.E. Nebojsa Rodic<br />

since 03.08.<strong>2018</strong><br />

Ölzeltgasse 3/7<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 713 25 95<br />

embassy.vienna@mfa.rs<br />

www.vienna.mfa.rs<br />

PAKISTAN<br />

H.E. Mansoor Ahmad<br />

Khan<br />

since 10.07.<strong>2018</strong><br />

Hofzeile 13, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 368 73 81<br />

parepvienna@mofa.gov.pk<br />

www.mofa.gov.pk/austria<br />

PORTUGAL<br />

H.E. Antonio Almeida<br />

Ribeiro<br />

since 5.12.2017<br />

Opernring 3, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 586 75 36<br />

viena@mne.pt<br />

SLOVAKIA<br />

H.E. Peter Misik<br />

since 09.10.2017<br />

Armbrustergasse 24<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 318 90 55/200<br />

emb.vieden@mzv.sk<br />

www.mzv.sk/web/vieden<br />

PALESTINIAN TERRITORIES<br />

H.E. Salahaldin<br />

Abdalshafi<br />

since 22.10.2013<br />

Josefsgasse 5<br />

1080 Vienna<br />

Tel. +43 1 408 82 02<br />

office@palestinemission.at<br />

QATAR<br />

Chargé d'Affaires<br />

Abdulla Al-Hajri<br />

since 01.07.<strong>2018</strong><br />

Schottenring 10<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 310 49 50<br />

katar.botschaft@mofa.gov.qa<br />

SLOVENIA<br />

H.E. Ksenija Skrilec<br />

since 15.09.2017<br />

Kolingasse 12<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 319 11 60<br />

vdu@gov.si<br />

sloembassy.vienna@gov.si<br />

PANAMA<br />

H.E. Anabella Guardia<br />

de Rubinoff<br />

since 24.05.<strong>2018</strong><br />

Goldschmiedgasse 10/403<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 587 23 47<br />

mail@empanvienna.co.at<br />

ROMANIA<br />

H.E. Bogdan Mazuru<br />

since 14.09.2015<br />

Prinz-Eugen-Straße 60<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 32 27<br />

viena@mae.ro<br />

www.viena.mae.ro<br />

SOUTH AFRICA<br />

H.E. Tebogo Joseph<br />

Seokolo<br />

since 16.01.2014<br />

Sandgasse 33, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 320 64 93<br />

vienna.bilateral@dirco.gov.za<br />

http://www.suedafrika-botschaft.at<br />

PARAGUAY<br />

H.E. Dr. Horacio<br />

Nogues Zubizarreta<br />

since 15.02.2008<br />

Prinz-Eugen-Straße 18/1/3A<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 46 74<br />

embaparviena@chello.at<br />

RUSSIAN FEDERATION<br />

H.E. Dmitrij Ljubinskij<br />

since 07.10.2015<br />

Reisnerstraße 45-47<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 12 29<br />

info@rusemb.at<br />

www.rusemb.at<br />

SOUTH KOREA<br />

H.E. Shin Dong-ik<br />

since 02.03.2017<br />

Gregor-Mendel-Straße 25<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 478 19 91<br />

austria@mofa.go.kr<br />

http://aut.mofat.go.kr<br />

PERU<br />

H.E. Eric Edgardo<br />

Guillermo Anderson<br />

Machado<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Mahlerstraße 7/22, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 713 43 77<br />

embajada@embaperu.at<br />

PHILIPPINES<br />

H.E. Maria Cleofe Natividad<br />

since 08.01.<strong>2018</strong><br />

Donau-City-Straße 11, , 1220<br />

1010 Vienna, Tel. +43 1 533 24 01<br />

office@philippine-embassy.at<br />

www.philippine-embassy.at<br />

SAN MARINO<br />

H.E. Elena<br />

Molaroni Berguido<br />

since 17.09.2008<br />

Prinz Eugen Strasse 16/2/31,<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 941 59 69<br />

rsmvienna@gmail.com<br />

SAUDI ARABIA<br />

H.E. Dr. Khalid Ibrahim<br />

Mohammed<br />

Jindan<br />

since 09.10.2017<br />

Formanekgasse 38, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 367 25 31<br />

saudiembassy@saudiembassy.at<br />

SPAIN<br />

H.E. Juan Bautista<br />

Sunye Mendía<br />

since 09.10.2017<br />

Argentinierstraße 34<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 57 88<br />

emb.viena@maec.es<br />

SRI LANKA<br />

Chargé d‘Affaires<br />

Withanage Irosha Prabhani Cooray<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Weyringergasse 33-35<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 79 88<br />

embassy@srilankaembassy.at<br />

www.srilankaembassy.at<br />

Fotos: HBF, polnische botschaft wien<br />

26 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

SUDAN<br />

H.E. Mirghani Abbaker<br />

Altayeb Bakhit<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Reisnerstraße 29/5, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 710 23 43<br />

sudanivienna@prioritytelecom.biz<br />

www.sudanivienna.at<br />

TURKEY<br />

H.E. Mehmet Ferden<br />

Carikci<br />

since 04.07.2017<br />

Prinz-Eugen-Straße 40<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 73 38/0<br />

botschaft.wien@mfa.gov.tr<br />

www.vienna.emb.mfa.gov.tr<br />

UZBEKISTAN<br />

H.E. Sherzod Asadov<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Pötzleinsdorferstraße 49<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 315 39 94<br />

embassy@usbekistan.at<br />

www.usbekistan.at<br />

SWEDEN<br />

H.E. Mikaela Kumlin<br />

Granit<br />

since 06.11.<strong>2018</strong><br />

Liechtensteinstraße 51, 1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 217 53 0<br />

ambassaden.wien@gov.se<br />

www.swedenabroad.com/wien<br />

TURKMENISTAN<br />

H.E. Silapberdi<br />

Nurberdiev<br />

since 28.09.2011<br />

Argentinierstraße 22/II/EG<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 64 70/72<br />

info@botschaft-turkmenistan.at<br />

www.botschaft-turkmenistan.at<br />

VENEZUELA<br />

H.E. Jesse Alonso<br />

Chacón Escamillo<br />

since 23.02.2016<br />

Prinz-Eugen-Straße 72/1/1<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 712 26 38<br />

embajada@austria.gob.ve<br />

www.austria.gob.ve<br />

SWITZERLAND<br />

H.E. Walter Haffner<br />

since 5.12.2017<br />

Prinz Eugen-Strasse 9a, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 795 05 0<br />

vie.vertretung@eda.admin.ch<br />

www.schweizerbotschaft.at<br />

UKRAINE<br />

H.E. Olexander<br />

Scherba<br />

since 10.12.2014<br />

Naaffgasse 23, 1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 479 71 72 11<br />

emb_at@mfa.gov.ua<br />

www.ukremb.at<br />

VIETNAM<br />

H.E. Le Dung<br />

since 08.01.<strong>2018</strong><br />

Felix-Mottl-Straße 20<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 368 07 55<br />

mission@vietnamembassy.at<br />

www.vietnamembassy-austria.org/vi<br />

SYRIA<br />

H.E. Bassam Sabbagh<br />

since 29.04.2010<br />

Daffingerstraße 4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 46 33<br />

syrianembassyvienna@utanet.at<br />

UNITED ARAB EMIRATES<br />

H.E. Hamad Ali Subaih<br />

Al Kaabi<br />

since 31.01.2017<br />

Chimanistraße 36<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 368 14 55<br />

ViennaEMB@mofaic.gov.ae<br />

YEMEN<br />

H.E. Haytham<br />

Abdulmomen Hassan<br />

Shoja'aadin<br />

since 31.01.2017<br />

Reisnerstraße 18-20/3-4, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 29 30<br />

embassy@yemenembassy.at<br />

TAJIKISTAN<br />

THAILAND<br />

Chargé d'Affaires<br />

Thitiporn Chirasawadi<br />

since 24.09.<strong>2018</strong><br />

Cottagegasse 48, 1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 478 33 35<br />

embassy@thaivienna.at<br />

www.thaiembassy.at<br />

H.E. Idibek Kalandar<br />

since 5.12.2017<br />

Hutweidengasse 47, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 409 82 66<br />

info@tajikembassy.at<br />

www.tajikembassy.at<br />

UNITED KINGDOM<br />

H.E. Leigh Turner<br />

since 05.10.2016<br />

Jauresgasse 12, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 716 13 0<br />

press@britishembassy.at<br />

www.ukinaustria.fco.gov.uk<br />

UNITED STATES<br />

H.E.<br />

Trevor D. Traina<br />

since 24.05.<strong>2018</strong><br />

Boltzmanngasse 16, 1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 313 39<br />

ViennaUSEmbassy@state.gov<br />

https://at.usembassy.gov/de/<br />

TUNISIA<br />

H.E. Mohamed<br />

Mezghani<br />

since 24.05.<strong>2018</strong><br />

Sieveringerstraße 187, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 44 02 144/148<br />

at.vienne@aon.at<br />

www.atunisie-at.org<br />

URUGUAY<br />

H.E. Bruno Javier<br />

Faraone Machado<br />

since 13.05.2014<br />

Mahlerstrasse 11/2/2<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 66 36<br />

uruaustria@mrree.gub.uy<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 27


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

Ambassadors Caleidoscope | Last Update: December <strong>2018</strong><br />

The newly accredited Ambassadors to Austria.<br />

BELGIUM<br />

BOSNIA AND<br />

HERZEGOVINA<br />

CHILE<br />

H.E.<br />

Ghislain Jean<br />

Maurice D’Hoop<br />

H.E. Kemal<br />

Kozaric<br />

H.E. Gloria<br />

Navarrete Pinto<br />

Born on 2. October<br />

1958<br />

Born on October 13,<br />

1956<br />

Born on 6. September<br />

1959<br />

EDUCATION<br />

• International Affairs, Economics<br />

and European Affairs at Leuven and<br />

Louvain-la-Neuve Universities<br />

• 1976: Language training at the Oxford<br />

Intensive School of English<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1992-95: Chief Spokesman and Head<br />

of the Press Division at the Belgian<br />

Foreign Ministry, Spokesman of the<br />

Belgian EU Presidency in 1993.<br />

• 1995-1997: Minister-Counsellor of<br />

the Belgian Embassy in Rome<br />

• 1997-2013: Diplomatic Advisor to<br />

His Majesty King Albert II, as well<br />

as Deputy Chief of Staff until 2006<br />

and from 2006 until 2013 he was<br />

Member of the Board of the Royal<br />

Household with the rank of Ambassador,<br />

simultaneously he worked as<br />

a Diplomatic Advisor to His Royal<br />

Highness Crown Prince Philippe<br />

from 1997 until 2010.<br />

• 2013-2014: Secretariat-General at<br />

the Belgian Foreign Ministry (global<br />

affairs, EU, strategic planning)<br />

• 2014-<strong>2018</strong>: Ambassador of Belgium<br />

to Germany<br />

• Since August <strong>2018</strong>: Ambassador<br />

of Belgium to Austria, Slovakia,<br />

Slovenia, Bosnia and Herzegovina<br />

and Permanent Representative of<br />

Belgium to International Organizations<br />

based in Vienna.<br />

EDUCATION<br />

• 1981: Graduation from the Faculty<br />

of Economics, Marketing Department<br />

Sarajevo<br />

• 2009: Ph.D. degree in Economics<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1996-2000: Minister of Finance in<br />

the Sarajevo Canton Government,<br />

later Vice Governor of the Central<br />

Bank of Bosnia and Herzegovina.<br />

• 2003: appointed member of the<br />

Governing Board of the CBBH<br />

• 2005, he assumed the duties of the<br />

Governor of the Central Bank of<br />

Bosnia and Herzegovina and Chairman<br />

of the CBBH Governing Board.<br />

He was re-appointed in 2009 for six<br />

more years.<br />

• 2016-<strong>2018</strong>: Dean of Faculty of Economics<br />

in Sarajevo<br />

• Since 2005: publication of a number<br />

of papers and texts and numerous<br />

awards<br />

• <strong>2018</strong>: Ambassador Extraordinary<br />

and Plenipotentiary of Bosnia and<br />

Herzegovina to the Republic of Austria<br />

AUSBILDUNG<br />

• 1977-1981: Diplom der Rechtswissenschaften<br />

an der Pontificia Universidad<br />

Católica de Chile<br />

• 1984-1988: Chilenische Diplomatische<br />

Akademie „Andrés Bello“;<br />

Jahrgangserste<br />

• 2010: Diplom in Verwaltungsrecht<br />

an der Pontificia Universidad<br />

Católica de Chile<br />

KARRIERE<br />

• 2002-2004: Außenministerin,<br />

Santiago und Chefin des Kabinetts<br />

des Vizeministers für Auswärtige<br />

Beziehungen<br />

• 2004-2009: Botschaftsrätin und<br />

Erstzugeteilte in der Chilenischen<br />

Botschaft in Irland<br />

• 2009-2011: Völkerrechtsbüro im<br />

Außenministerium Santiago,<br />

Abteilung für den Internationalen<br />

Gerichtshof<br />

• 2011-2014: Gesandte-Botschaftsrätin<br />

und Erstzugeteilte der chilenischen<br />

Botschaft in Belgien/Vertretung bei<br />

der Europäischen Gemeinschaft<br />

• Jänner-März 2014: Koordinatorin<br />

der Transition der Staatspräsidentschaft<br />

• 2014-<strong>2018</strong>: Botschafterin und Direktorin<br />

des Staatsprotokolls<br />

• Ab August <strong>2018</strong>: Designierte<br />

Botschafterin von Chile in Österreich<br />

FOTOS: CARINA KARLOVITS, GUNTER PUSCH,DANIEL TRIPPOLT/HBF<br />

28 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

COLOMBIA<br />

COSTA RICA<br />

CYPRUS<br />

H.E. Miguel<br />

Camilo Ruiz<br />

Blanco<br />

H.E. Alejandro<br />

Solano Ortiz<br />

H.E. Elena Rafti<br />

Born on June 10. 1969<br />

Born on January 18,<br />

1969<br />

EDUCATION<br />

• Graduate of the Public Administration<br />

School, ESAP and Specialist<br />

in Public Finances from the same<br />

institution<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• In 1988 he entered the service of<br />

the Ministry of Foreign Affairs<br />

• 2002: Disarmament Coordinator of<br />

the Direction for Multilateral Political<br />

Affairs<br />

• 2002-2005: Director for Multilateral<br />

Political Affairs, Ministry of Foreign<br />

Affairs<br />

• 2005-2009: Ambassador of Colombia<br />

to Honduras<br />

• Feb. 2009-Aug. 2009: Secretary Pro<br />

Tempore of the Association of Caribbean<br />

States<br />

• Jan. 2010-March 2010 and Oct. 2010-<br />

Jan. 2011: Acting Deputy Minister of<br />

Foreign Affairs<br />

• 2011-2017: Ambassador and Deputy<br />

Permanent Representative of Colombia<br />

to the United Nations<br />

• Sept. 2017-July <strong>2018</strong>: Director for<br />

Multilateral Political Affairs<br />

• Feb. 2017-August 2017: Advisor to<br />

the Minister of Foreign Affairs<br />

• Since 1 st of August <strong>2018</strong>: Ambassador<br />

of Colombia to Austria and<br />

Permanent Representative of the<br />

United Nations and the International<br />

Organizations in Vienna<br />

EDUCATION<br />

• 1991: Attorney at law. University of<br />

Costa Rica<br />

• 1996: Msc. International Affairs<br />

FLACSO<br />

• 1996: Msc. Aeronautical and Space<br />

Law, INDAE, curses of integration<br />

law (Buenos Aires University) and<br />

International Organization (Geneva<br />

2003)<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2001-2006: Minister Counsellor of<br />

the Mission of Costa Rica to the UN<br />

in Geneva.<br />

• 2003-2004: Chargé d’Affaires at the<br />

Embassy of Costa Rica in Bern<br />

• 2008-2010: Director General of<br />

Foreign Policy at the Ministry of<br />

Foreign Affairs, San Jose.<br />

• 2010-2014: Minister Counsellor and<br />

Consul General at the Embassy of<br />

Costa Rica in Belgium<br />

• 2014-<strong>2018</strong>: Deputy Minister of Foreign<br />

Affairs<br />

• Since Sept. <strong>2018</strong>: Ambassador-<br />

Designate of Costa Rica to Austria<br />

and Permanent Representative to<br />

the United Nations Office in Vienna,<br />

International Atomic Energy<br />

Agency, Preparatory Commission of<br />

the Comprehensive Nuclear-Test-Ban<br />

Treaty Organization, United Nations<br />

Industrial Development Organization<br />

EDUCATION<br />

• Master of Philosophy in Sociology<br />

and Politics, University Cambridge<br />

• Bachelor of Arts (First Class Honours)<br />

in International Relations,<br />

University of Kent<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2006-2007: Chargée d‘Affaires a.i and<br />

Deputy Head of Mission, Embassy of<br />

the Republic of Cyprus to Belgium<br />

• 2007-2010: Counsellor for External<br />

Relations, Permanent Representation<br />

of Cyprus to the EU and from<br />

Sept. 2007 to Feb. 2008, Acting<br />

Representative of Cyprus to the<br />

Political and Security Committee,<br />

Permanent Representation of Cyprus<br />

to the EU, Brussels<br />

• 2010-2014: Deputy Head of Mission,<br />

Embassy of the Republic of Cyprus<br />

to Germany<br />

• 2014-<strong>2018</strong>: Head of the Task Force on<br />

the National Security Strategy, an<br />

inter-agency Task Force mandated<br />

in 2016 by the Council of Ministers<br />

to draft the first National Security<br />

Strategy of the Republic of Cyprus<br />

• Head of Security Policy Department,<br />

Political Affairs Division,<br />

Ministry of Foreign Affairs, Nicosia.<br />

• Since <strong>2018</strong>: Ambassador to the<br />

Republic of Austria and Permanent<br />

Representative to the International<br />

Organizations in Vienna<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 29


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

Ambassadors Caleidoscope | Last Update: December <strong>2018</strong><br />

The newly accredited Ambassadors to Austria.<br />

DENMARK<br />

ESTONIA<br />

HUNGARY<br />

H.E. René<br />

Rosager<br />

Dinesen<br />

H.E. Toomas<br />

Kukk<br />

H.E. Andor Nagy<br />

Born on April 13. 1971<br />

Born on 10. August<br />

1971<br />

EDUCATION<br />

• Bachelor’s and Master’s degree in<br />

Political Science and International<br />

Relations, University of Copenhagen<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2004-2005: Private Secretary to<br />

the Permanent Secretary of State,<br />

Copenhagen<br />

• 2005-2007: Private Secretary to the<br />

Foreign Minister<br />

• 2007-2009: Deputy Permanent Representative/Counsellor,<br />

Permanent<br />

Mission of Denmark to the United<br />

Nations, New York<br />

• 2009-2010: Director, Strategy and<br />

Policy Planning, Ministry of Foreign<br />

Affairs<br />

• 2011-2012: Ambassador of Denmark<br />

to Afghanistan<br />

• 2012-2015: Ambassador of Denmark<br />

to South Africa<br />

• 2015-2016: CEO / Executive Director,<br />

KR Foundation, Copenhagen<br />

• 2016-<strong>2018</strong>: Under-Secretary of State,<br />

Ambassador, Ministry of Foreign<br />

Affairs<br />

• Since <strong>2018</strong>: Ambassador of Denmark<br />

to Austria, Slovenia, Slovakia,<br />

Albania, Kosovo and Permanent<br />

Representative of Denmark to OSCE<br />

and the International Organisations<br />

in Vienna<br />

EDUCATION<br />

• 1994: Graduated from Tallinn<br />

Technical University, Department of<br />

Information Technology<br />

• 1995: Graduated from Estonian<br />

School of Diplomacy<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2003-2008: Deputy Permanent Representative,<br />

Delegation of Estonia to<br />

NATO, Brussels<br />

• 2008-2009: Director, Coreper II Coordination<br />

Division, European Union<br />

Department, Ministry of Foreign<br />

Affairs of Estonia<br />

• 2009-2011: Foreign Policy Adviser to<br />

the Prime Minister of Estonia<br />

• 2011-2017: Ambassador of the Republic<br />

of Estonia to the Republic of<br />

Bulgaria<br />

• 2012-2016: Ambassador of the Republic<br />

of Estonia to the Republic of<br />

Lithuania<br />

• 2016-<strong>2018</strong>: Head of Division,<br />

Northern and Central Europe and<br />

Regional Cooperation, Department<br />

for European Affairs, Ministry of<br />

Foreign Affairs of Estonia<br />

• Since Aug. <strong>2018</strong>: Ambassador of the<br />

Republic of Estonia to the Republic<br />

of Austria, Permanent Representative<br />

to the International Organisations<br />

in Vienna<br />

EDUCATION<br />

• Master’s degree in Legal and Political<br />

Studies at the Eötvös Loránd University,<br />

Budapest, Faculty of Law<br />

• Advanced Management Program,<br />

Harvard Business School, Berlin,<br />

Freie Universität, Law and Social<br />

Studies<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1998-2002: Former Head of Staff of<br />

the Prime Minister, Viktor Orbán<br />

• 2000-2002: Joint Venture Association<br />

of Hungary Co-president<br />

• 2001-2002: Hungarian-Baden<br />

Württemberg Joint Commission,<br />

Co-Chairman<br />

• 2004-2010: Member of the Hungarian<br />

Parliament, Vice-President,<br />

Parliamentary committee for Sustainable<br />

Development, Member of<br />

Foreign Affairs Committee, Head of<br />

the Hungarian Delegation to OSCE<br />

PA<br />

• 2013-<strong>2018</strong>: Ambassador of Hungary<br />

in Tel-Aviv<br />

• Since <strong>2018</strong>: Ambassador to Austria<br />

FOTOS: CARINA KARLOVITS, GUNTER PUSCH,DANIEL TRIPPOLT/HBF, ARKADIUSZ ZBIŻEK<br />

30 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

JORDAN<br />

MALTA<br />

PAKISTAN<br />

H.E. Leena<br />

Al-Hadid<br />

H.E. Natasha<br />

Meli Daudey<br />

H.E. Mansoor<br />

Ahmad Khan<br />

Born on January 30.<br />

1971<br />

Born on July 30. 1977<br />

EDUCATION<br />

• Bachelor´s Degree in General Law,<br />

University of Jordan, Amman<br />

• Member of the Mediterranean<br />

Women Mediators Network and the<br />

National Focal Point of the Responsibility<br />

to Protect<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2002-2004: Political Officer in charge<br />

of European Parliament, Human<br />

Rights & Humanitarian Affairs,<br />

Mission of Jordan to the European<br />

Union, Brussels<br />

• 2004-2006: Chief Diplomatic Human<br />

Rights Officer, Permanent Mission<br />

of Jordan to the UN & Other International<br />

Organizations, Geneva<br />

• 2006-2009: Deputy Director of Human<br />

Rights and Humanitarian Security<br />

Department, Ministry of Foreign<br />

Affairs & Expatriates of Jordan<br />

• 2009-2014: Deputy Consul General,<br />

General Consulate of Jordan-Dubai<br />

• 2014-<strong>2018</strong>: Director of International<br />

Relations & Organizations Department,<br />

Ministry of Foreign Affairs &<br />

Expatriates of Jordan<br />

• Since <strong>2018</strong>: Ambassador of Jordan to<br />

Austria and Permanent Representative<br />

to the International Organizations<br />

in Vienna<br />

EDUCATION<br />

• 1996-1997: Diplôme d’Hautes Etudes<br />

Françaises, Alliance Française, Malta<br />

• 1995-1999: Bachelor’s Degree in<br />

International Relations at the University<br />

of Malta<br />

• 1999-2000: Master’s degree in European<br />

Politics and Administration at<br />

the College of Europe, Bruges<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2001-2003: Desk Officer Ministry of<br />

Foreign Affairs, Malta<br />

• 2003-2006: First Secretary Permanent<br />

Representation of Malta to the<br />

European Union, Brussels<br />

• 2008-2014: Counsellor and Deputy<br />

Head of Mission Embassy of Malta to<br />

France<br />

• 2014-2016: Counsellor and Deputy<br />

Permanent Representative of the<br />

Permanent Mission of Malta to the<br />

United Nations, New York<br />

• 2016-<strong>2018</strong>: Resident Ambassador to<br />

the Republic of Poland and non-resident<br />

Ambassador to the Republics<br />

of Georgia, Moldova, Belarus and<br />

Armenia<br />

• Since September <strong>2018</strong>: Ambassador<br />

to the Republic of Austria<br />

and Permanent Representative to<br />

the Organisation for Security and<br />

Cooperation in Europe, the United<br />

Nations and to the International<br />

Organizations based in Vienna<br />

EDUCATION<br />

• Master’s degree from the University<br />

of Westminster (London)<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• His diplomatic career encompasses<br />

a wide-ranging experience, both in<br />

Islamabad and abroad. Ambassador<br />

Khan has served at the Embassies of<br />

Pakistan in Harare, Kabul and New<br />

Delhi, the last two in the capacity of<br />

Deputy Head of Mission. He has also<br />

served at the Permanent Mission of<br />

Pakistan to UN, Geneva.<br />

• At the Ministry of Foreign Affairs,<br />

Mr Khan has been in charge<br />

of administrative, bilateral and<br />

multilateral assignments. Before his<br />

appointment as the Ambassador of<br />

Pakistan to Austria and Slovakia, Mr.<br />

Mansoor Ahmad Khan was heading<br />

Afghanistan, Iran and Turkey Division<br />

at the Headquarters.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 31


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

Ambassadors Caleidoscope Last Update: December <strong>2018</strong><br />

The newly accredited Ambassadors to Austria.<br />

PERU<br />

SERBIA<br />

SUDAN<br />

H.E. Eric Edgardo<br />

Guillermo Anderson<br />

Machado<br />

H.E. Nebojsa<br />

Rodic<br />

H.E. Mirghani<br />

Abbaker<br />

Altayeb Bakhit<br />

Born on July 27. 1957<br />

EDUCATION<br />

• Graduation from the Faculty of<br />

Administrative Sciences of the Universidad<br />

de Lima<br />

• Postgraduate Degree in International<br />

Trade from École Solvay, Free<br />

University of Brussels<br />

• Bachelor’s Degree in International<br />

Relations, Master’s Degree in International<br />

Law<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• various positions abroad in Peruvian<br />

Embassies in Australia, Federal<br />

Republic of Germany, Belgium, the<br />

EU and Uruguay, Alternate Representative<br />

of Peru to ALADI und<br />

MERCOSUR<br />

• Ambassador to Venezuela, El Salvador<br />

and concurrent to Belize<br />

• Secretary General, Director General<br />

of the World Trade Organization<br />

and International Economic Negotiations,<br />

Director General of the<br />

South American Community and<br />

the Andean Community, Director of<br />

Free Trade Agreement Negotiations<br />

and Director of Trade Promotion,<br />

Ministry of Foreign Affairs<br />

• Representation of Peru in different<br />

international events and negotiations,<br />

especially related to trade<br />

commercial affairs.<br />

• Since <strong>2018</strong>: Ambassador to Austria<br />

AUSBILDUNG<br />

• Studium am Juridicum in Belgrad,<br />

Internationale Beziehungen und<br />

Außenpolitik<br />

KARRIERE<br />

• Fast seine gesamte berufliche Laufbahn<br />

verbrachte er in der Staatsverwaltung<br />

der Republik Serbien.<br />

Er war tätig als stellvertretender<br />

Vizeminister im Ministerium für<br />

Informationen, danach als stellv.<br />

Staatssekretär. Er war als stellvertretender<br />

Parlamentssekretär und<br />

Kabinettschef des Präsidenten des<br />

serbischen Parlaments und des<br />

Präsidenten der Republik Serbien<br />

tätig.<br />

• Ebenso hatte er die Funktion als<br />

Generalsekretär des Präsidenten<br />

der Republik inne. Bis zum Jahr<br />

2013 fungierte er als Direktor des<br />

Sicherheitsinformationsdienstes der<br />

Republik Serbien und bis April 2014<br />

war er Verteidigungsminister.<br />

• Von 2014 bis <strong>2018</strong> war er außerordentlicher<br />

und bevollmächtigter<br />

Botschafter der Republik Serbien in<br />

der Republik Aserbaidschan.<br />

• Ständig angestellt im Außenministerium<br />

der Republik Serbien,<br />

Botschafter seit dem Jahr 2000.<br />

• Seit <strong>2018</strong>: Botschafter der Republik<br />

Serbien in Österreich<br />

EDUCATION<br />

• 1985: Bachelor’s Degree at the<br />

Faculty of Engineering and Architecture,<br />

University of Khartoum<br />

• 2004: Certificate in International<br />

Relations from the Cligendale Institute,<br />

The Hague<br />

• 2008: Master’s Degree in Political<br />

Science at the Middle East University<br />

in Amman<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2000: Minister Plenipotentiary, Embassy<br />

of the Republic of the Sudan,<br />

Kuala Lumpur, Malaysia<br />

• 2003-2004: Deputy Director of<br />

European Department, Ministry of<br />

Foreign Affairs<br />

• 2004-2006: Minister Plenipotentiary,<br />

Charge D’ Affaires at the Sudan<br />

Embassy in Baghdad<br />

• 2006-2008: Promoted to Ambassador<br />

in 2007, Deputy Head of Mission,<br />

Baghdad, Republic of Iraq resident<br />

in Amman –Jordon<br />

• 2008-2011: Ambassador, Director of<br />

Real Estate Department Ministry of<br />

Foreign Affairs<br />

• 2011-2015: Ambassador Extraordinary<br />

and Plenipotentiary to the<br />

Islamic Republic of Iran<br />

• 2011-2016: Ambassador, Director of<br />

the Subregional Department Ministry<br />

of Foreign Affairs, Republic of<br />

the Sudan<br />

FOTOS: HBF, IDIBEK KALANDAR<br />

32 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

SWEDEN<br />

H.E. Mikaela<br />

Kumlin Granit<br />

Born on November 1.<br />

1967<br />

UZBEKISTAN<br />

H.E. Sherzod<br />

Asadov<br />

Born on May 4. 1981<br />

BOTSUANA<br />

H.E. Athaliah<br />

Lesiba<br />

Molokomme<br />

Resident in Geneva<br />

EDUCATION<br />

• 1992: Bachelor of Sciences in Economics,<br />

Stockholm University<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1994: Joined the Swedish Ministry<br />

for Foreign Affairs<br />

• • 1997-1999: Second Secretary,<br />

Swedish Embassy in Harare, Zimbabwe<br />

• 1999-2004: First Secretary, Swedish<br />

Embassy in Washington, USA<br />

• 2004: Deputy Director for US-Affairs,<br />

Swedish Ministry for Foreign Affairs<br />

• 2005: European Correspondent,<br />

Head of Unit, Ministry for Foreign<br />

Affairs<br />

• 2005-2007: Head of Unit, Institutional<br />

Issues, Department for European<br />

Affairs, Ministry for Foreign Affairs<br />

• 2007-2010: Director, Foreign Policy<br />

Adviser, Office of the Prime Minister<br />

of Sweden<br />

• 2010-2012: Foreign Policy Adviser,<br />

Cabinet of the President of the European<br />

Council<br />

• 2012-<strong>2018</strong>: Deputy Director General,<br />

Head of Department for European<br />

Affairs, Ministry for Foreign Affairs<br />

• Since <strong>2018</strong>: Swedish Ambassador to<br />

the Republic of Austria<br />

• Permanent Representative of Sweden<br />

to the International Organizations<br />

in Vienna<br />

EDUCATION<br />

• Master’s Degree in Geopolitics from<br />

the University of World Economy<br />

and Diplomacy, Tashkent<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2008-2012: Attaché, Third Secretary,<br />

Embassy of the Republic of Uzbekistan<br />

in Singapore<br />

• 2012-2014: Second Secretary, First<br />

Secretary, Department for Cooperation<br />

with the Structures of the Commonwealth<br />

of Independent States,<br />

Collective Security Treaty Organization<br />

and Shanghai Cooperation<br />

Organization, Ministry of Foreign<br />

Affairs<br />

• 2014-2015: Head of the Division<br />

for Cooperation with the Shanghai<br />

Cooperation Organization, Ministry<br />

of Foreign Affairs<br />

• 2015-2017: Assistant to the Minister<br />

of Foreign Affairs of the Republic of<br />

Uzbekistan<br />

• 2017-<strong>2018</strong>: Counsellor, Chargé<br />

d´Affaires a.i., Embassy of the Republic<br />

of Uzbekistan in the Republic<br />

of Austria<br />

• Since November <strong>2018</strong>: Ambassador<br />

Extraordinary and Plenipotentiary<br />

of the Republic of Uzbekistan to<br />

the Republic of Austria, Permanent<br />

Representative to the United Nations,<br />

OSCE and other International<br />

Organizations in Vienna<br />

GUYANA<br />

H.E. David T. A.<br />

Hales<br />

Resident in Brussels<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 33


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

Embassies not<br />

resident in Austria<br />

in alphabetical<br />

order<br />

n Antigua and Barbuda<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Bahamas<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Bahrain<br />

H.E. Mr. Yusuf Abdulkarim BUCHEERI, (17.03.2015), (Geneva)<br />

n Barbados<br />

Ms. Yvette GODDARD, Counsellor, (17.07.2002), Chargé<br />

d’Affaires (Brussels)<br />

n Belize<br />

not occupied since 18.02.2017<br />

n Benin<br />

Mr. Eloi LAOUROU, (22.11.2004), Chargé d‘Affaires<br />

(Geneva)<br />

n Bhutan<br />

H.E. Mr. Kinga SINGHYE, (24.05.2016)<br />

(Geneva)<br />

n Botswana<br />

H.E. Ms. Athaliah Lesiba MOLOKOMME, (10.07.<strong>2018</strong>)<br />

(Geneva)<br />

n Brunei Darussalam<br />

H.E. Ms. Rakiah Hj ABD LAMIT, (23.02.2016),<br />

(Berlin)<br />

n Burundi<br />

H.E. Ms. Else NIZIGAMA NTAMAGIRO, (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

(Berlin)<br />

n Cambodia<br />

Mr. Sovannarith CHUN, Counsellor, (01.01.2014)<br />

(Brussels)<br />

n Cameroon<br />

H.E. Mr. Jean-Marc MPAY<br />

(Berlin)<br />

n Cape Verde<br />

H.E. José Luis Barbosa LEAO MONTEIRO (15.06.2015)<br />

(Geneva)<br />

n Central African Republic<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Chad<br />

N.N. (Berlin)<br />

n Comoros<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Congo (Republic)<br />

H.E. Mr. Jacques Yvon NDOLOU, (16.09.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Congo (Democratic Republic)<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Dominica<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Djibouti<br />

H.E. Mohamed Dileita ADEN, (15.06.2015)<br />

(Berlin)<br />

n Equatorial Guinea<br />

N.N. (Berlin)<br />

n Eritrea<br />

Mr. Osman SALEH, (18.04.2007), Chargé d‘Affaires<br />

(Berlin)<br />

n Ethiopia<br />

H.E. Mr. Negash Kebret BOTORA, (14.09.2015)<br />

(Geneva)<br />

n Eswatini<br />

Counsellor Chargé d‘Affaires Mr. Almon Mahlaba MAMBA<br />

(Geneva)<br />

n Fiji<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Gabun<br />

Ms. Nanice TSIGUI, (07.04.2015), Chargé d‘Affaires<br />

(Berlin)<br />

n Gambia<br />

Mr. Alieu NJIE, Chargé d‘Affaires<br />

(London)<br />

n Ghana<br />

Mr. Humphrey Chatio AJONGBAH, Chargè d´Affaires a.i.<br />

(14.02.2017), (Bern, CH)<br />

n Grenada<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Guinea<br />

H.E. Ms. Fatoumata BALDE, (24.05.2016)<br />

(Berlin)<br />

n Guinea-Bissau<br />

N.N.<br />

(Berlin)<br />

n Guyana<br />

H.E. Mr. David T. A. HALES, (10.07.<strong>2018</strong>)<br />

(Brussels)<br />

n Haiti<br />

N.N.<br />

(Geneva)<br />

n Honduras<br />

Mr. Carlos Alberto ROJAS SANTOS, Chargè d´Affaires a.i.<br />

(15.07.<strong>2018</strong>)<br />

(Berlin)<br />

n Jamaica<br />

N.N.<br />

(Geneva)<br />

n Kiribati<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Lesotho<br />

Ms. Matseliso Patricia MOTSAMAI , Chargé d‘Affaires<br />

(21.04.2016), (Berlin)<br />

n Liberia<br />

Ms. Comfort O. SWENGBE, Chargé d‘Affaires, (07.04.2015)<br />

(Berlin)<br />

n Madagascar<br />

N.N. (Falkensee, DE)<br />

n Malawi<br />

H.E. Mr. Michael Barth KAMPHABE NKOHMA (24.05.2016)<br />

(Berlin)<br />

n Maldives<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Mali<br />

N.N.<br />

(Berlin)<br />

n Marshall Islands<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Mauretania<br />

H.E. Mr. Mohamed Mahmoud OULD BRAHIM KHLIL,<br />

(17.03.2015)<br />

(Berlin)<br />

n Mauritius<br />

H.E. Dr. Kheswar JANKEE, (10.05.2017)<br />

(Berlin)<br />

n Micronesia<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Monaco<br />

H.E. Ms. Isabelle BERRO AMADEI, (13.11.2015)<br />

(Berlin)<br />

n Mozambique<br />

Mr. Domingos Marques FERNANDO, (01.01.2012)<br />

(Berlin)<br />

n Nauru<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Niger<br />

H.E. Ms. Fatima SIDIKOU, (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

(Geneva)<br />

n Palau<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Papua New Guinea<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Ruanda<br />

H.E. Mr. Antonio ALMEIDA RIBEIRO, (05.12.2017)<br />

(Berlin)<br />

n Samoa<br />

N.N. (Brussels)<br />

n São Tomé and Príncipe<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Senegal<br />

H.E. Mr. Momar GUEYE<br />

(Berlin)<br />

n Seychelles<br />

H.E. Mr. Bernard Francis SHAMLAYE, (16.12.2013)<br />

(Paris)<br />

n Sierra Leone<br />

Mr. David Madar GBENJEN, Chargé d‘Affaires, (01.06.2015)<br />

(Berlin)<br />

n Singapore<br />

H.E. Mr. Heng Wing CHAN, (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

(Singapore)<br />

n Solomon Islands<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Somalia<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n St. Kitts and Nevis<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n St. Lucia<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n St. Vincent and the Grenadines<br />

Minister Counsellor Ms. Anne MORRIS, (27.12.2005)<br />

(London)<br />

n South Sudan<br />

Mr. John Opiti APIET, (01.09.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Suriname<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Tanzania<br />

H.E. Mr.Abdallah Saleh POSSI, (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

(Berlin)<br />

n Timor-Leste<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Togo<br />

Mr. Tchaa Batchassi GNAMA, First Secretary, (11.11.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Tonga<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Trinidad and Tobago<br />

Ms. Anesa ALI-RODRIGUEZ, Minister Counsellor<br />

(Geneva)<br />

n Tuvalu<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Uganda<br />

H.E. Mr. Marcel Robert TIBALEKA, (17.03.2015)<br />

(Berlin)<br />

n Vanuatu<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Zambia<br />

Ms. Mwitwa Irene MULONDA, Counsellor<br />

(Berlin)<br />

n Zimbabwe<br />

Mr. Taonga MUSHAYAVANHU, Ambassador<br />

(13.09.2017), (Geneva)<br />

34 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

(Oben) Karin Kneissl<br />

bei der NATO (links)<br />

Karin Kneissl mit<br />

dem Außenminister<br />

von Ungarn, Péter<br />

Szijjártózu (rechts) Die<br />

Außenministerin bei<br />

einem Treffen mit Jens<br />

Stoltenberg in Brüssel<br />

Fotos: mahmoud ashraf, bmeia<br />

Order of precedence<br />

of the Chiefs<br />

of the diplomatic<br />

missions resident<br />

in Vienna<br />

n Korea – Democratic Peoples’ Republic<br />

H.E. Mr. Kwang Sop KIM, (18.03.1993)<br />

n Liechtenstein<br />

H.H. Ms. Maria-Pia KOTHBAUER, (Prinzessin<br />

v.u.z.Liechtenstein) (11.12.1997)<br />

n Oman<br />

H.E. Mr. Dr. Badr Mohamed Zaher AL HINAI, (11.12.2007)<br />

n San Marino<br />

H.E. Ms. Dr. Elena MOLARONI BERGUIDO, (17.09.2008)<br />

n Syria<br />

H.E. Mr. Bassam SABBAGH, (29.04.2010)<br />

n Turkmenistan<br />

H.E. Mr. Silapberdi NURBERDIEV, (28.09.2011)<br />

n Azerbaijan<br />

H.E. Mr. Galib ISRAFILOV, (28.09.2011)<br />

n Armenia<br />

H.E. Mr. Arman KIRAKOSSIAN, (09.11.2011)<br />

n Nicaragua<br />

H.E. Mr. Alvaro Jose ROBELO GONZALES, (11.01.2013)<br />

n Argentina<br />

H.E. Mr. Rafael Mariano GROSSI, (17.09.2013)<br />

n Kuwait<br />

H.E. Mr. Sadiq MARAFI, (17.10.2013)<br />

n South Africa<br />

H.E. Mr. Tebogo Joseph SEOKOLO, (16.01.2014)<br />

n Albania<br />

H.E. Mr. Roland BIMO, (14.03.2014)<br />

n Kazakhstan<br />

H.E. Mr. Kairat SARYBAY, (14.03.2014)<br />

n Uruguay<br />

H.E. Mr. Bruno Javier FARAONE MACHADO, (13.05.2014)<br />

n Bangladesh<br />

H.E. Mr. Mohammed Abu ZAFAR, (10.12.2014)<br />

n Ukraine<br />

H.E. Mr. Olexander SCHERBA, (10.12.2014)<br />

n Kosovo<br />

H.E. Mr. Mag. Sami UKELLI, (17.03.2015)<br />

n Germany<br />

H.E. Mr. Johannes Konrad HAINDL, (14.09.2015)<br />

n Myanmar<br />

H.E. Mr. San LWIN, (14.09.2015)<br />

n Romania<br />

H.E. Mr. Bogdan MAZURU, (14.09.2015)<br />

n Netherlands<br />

H.E. Mr. Marco HENNIS, (07.10.2015)<br />

n Croatia<br />

H.E. Ms. Vesna CVJETKOVIC, (07.10.2015)<br />

n Russian Federation<br />

H.E. Mr. Dmitry LYUBINSKIY, (07.10.2015)<br />

n Iran<br />

H.E. Mr. Ebadollah MOLAEI, (07.10.2015)<br />

n Israel<br />

H.E. Ms. Talya LADOR-FRESHER, (13.11.2015)<br />

n Cuba<br />

H.E. Mr. Juan Antonio FERNANDEZ PALACIOS, (13.11.2015)<br />

n Venezuela<br />

H.E. Ms. Jesse Alonso CHACÓN ESCAMILLO (23.02.2016)<br />

n Algeria<br />

H.E. Ms Faouzia BOUMAIZA MEBARKI, (24.05.2016)<br />

n Mexico<br />

H.E. Ms. Alicia BUENROSTRO MASSIEU, (24.05.2016)<br />

n Egypt<br />

H.E. Mr. Omar Amer YOUSSEF, (05.10.2016)<br />

n United Kingdom<br />

H.E. Mr. Robert Leigh TURNER, (05.10.2016)<br />

n Finland<br />

H.E. Mr. Hannu Veikko KYRÖLÄINEN, (05.10.2016)<br />

n China<br />

H.E. Mr. Xiaosi LI, (05.10.2016)<br />

n Japan<br />

H.E. Mr. Kiyoshi KOINUMA, (05.10.2016)<br />

n United Arab Emirates<br />

H.E. Mr. Hamad Ali Ali Subaih ALKAABI (03.10.2016)<br />

n Australia<br />

H.E. Mr. Brendon Charles HAMMER, (13.10.2016)<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 35


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

n Morocco<br />

H.E. Mr. Lofti BOUCHAARA, (04.11.2016)<br />

n Brazil<br />

H.E. Mr. Ricardo NEIVA TAVARES (31.01.2017)<br />

n Burkina Faso<br />

H.E. Mr. Dieudonné KERE, (31.01.2017)<br />

n Yemen<br />

H.E. Mr. Haytham Abdulmomen Hassan SHOJA‘AADIN<br />

(31.01.2017)<br />

n Bulgaria<br />

H.E. Mr. Ivan Stoyanov SIRAKOV (02.03.2017)<br />

n Belarus<br />

H.E. Ms. AlenaAlena KUPCHYNA (02.03.2017)<br />

n Korea - Republic<br />

H.E. Mr. Dong-Ik SHIN (02.03.2017)<br />

n Ireland<br />

H.E. Mr. Thomas HANNEY, (202.03.2017)<br />

n India<br />

H.E. Mrs. Renu PALL (02.03.2017)<br />

n Mongolia<br />

H.E. Mrs.. Battungalag GANKHUURAI (13.03.2017)<br />

n New Zealand<br />

H.E. Ms. Nicole Jocelyn ROBERTON (20.02.2017)<br />

n Kyrgisztan<br />

H.E. Mr. Bakyt DZHUSUPOV (10.05.2017)<br />

n Bolivia<br />

H.E. Mr. Victor VELTZE MICHEL (04.07.2017)<br />

n Indonesia<br />

H.E. Mr. Darmansjah DJUMALA (04.07.2017)<br />

n Moldova<br />

H.E. Mr. Victor OSIPOV, (04.07.2017)<br />

n Turkey<br />

H.E. Mr. Mehmet Ferden CARIKCI, (04.07.2017)<br />

n France<br />

H.E. Mr. François SAINT-PAUL, (04.07.2017)<br />

n Dominican Republic<br />

H.E. Ms. Lourdes VICTORIA-KRUSE, (04.07.2017)<br />

n Nigeria<br />

H.E. Ms. Vivian Nwunaku OKEKE, (10.09.2017)<br />

n Saudi Arabia<br />

H.E. Mr. Khalid JINDAN, (10.09.2017)<br />

n Luxembourg<br />

H.E. Mr. Marc Albert Philippe UNGEHEUER, (09.10.2017)<br />

n Spain<br />

H.E. Mr. Juan SUNYE MENDÍA, (09.10.2017)<br />

n Slovakia<br />

H.E. Mr. Peter MISIK, 09.10.2017)<br />

n Canada<br />

H.E. Ms. Heidi HULAN, 09.10.2017)<br />

n Latvia<br />

H.E. Ms. Veronka ERTE, (09.10.2017)<br />

n Slovenia<br />

H.E. Ms. Ksenija SKRILEC, (15.09.2017)<br />

n Portugal<br />

H.E. Mr. Antonio ALMEIDA RIBEIRO, (12.09.2017)<br />

n Afghanistan<br />

H.E.. Khojesta Fana EBRAHIMKHEL (18.09.2017)<br />

n Tajikistan<br />

H.E. Mr. Idibek KALANDAR, (25.09.2017)<br />

n Switzerland<br />

H.E. Mr. Walter HAFFNER, (03.10.2017)<br />

n Poland<br />

H.E. MS. Jolanta KOZLOWSKA, (02.04.2017)<br />

n Italy<br />

H.E. Mr. Sergio BARBANTI, (08.11.2017)<br />

n Lebanon<br />

H.E. Mr. Ibrahim ASSAF, (10.11.2017)<br />

n Nepal<br />

H.E. Mr. Prakash Kumar SUVEDI<br />

n Cote d‘Ivoire<br />

H.E. Mr. Roger Alberic KACOU (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

n Philippines<br />

H.E. Ms. Maria Cleofe NATIVIDAD, (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

n Vietnam<br />

H.E. Mr. Dung LE, (08.01.<strong>2018</strong>)<br />

n Jordan<br />

H.E. Ms. Leena Nayef Shaher AL HADID, (17.02.<strong>2018</strong>)<br />

n Montenegro<br />

H.E. Mr. Zeljko PEROVIC (16.04.<strong>2018</strong>)<br />

n Czech Republic<br />

H.E. Ms. Ivana CERVENKOVA (16.04.<strong>2018</strong>)<br />

n Order of Malta<br />

H.E. Mr. Sebastian SCHOENAICH-CAROLATH (16.04.<strong>2018</strong>)<br />

n Malaysia<br />

H.E. Mr. GANESON SIVAGURUNATHAN , (16.04.<strong>2018</strong>)<br />

n Norway<br />

H.E. Ms. Kjersti Ertresvaag ANDERSEN, (16.04.<strong>2018</strong>)<br />

n Tunisia<br />

H.E. Mr. Mohamed MEZGHANI, (24.05.<strong>2018</strong>)<br />

n Angola<br />

H.E. Ms. Teodolinda Rosa Rodrigues COELHO, (24.05.<strong>2018</strong>)<br />

n Panama<br />

H.E. Ms. Anabella Maria GUARDIA ESCOFERRY DE R.,<br />

(24.05.<strong>2018</strong>)<br />

n United States<br />

H.E. Mr. Trevor Dow TRAINA, (24.05.<strong>2018</strong>)<br />

n Cyprus<br />

H.E. Ms. Elena RAFTI, (10.07.<strong>2018</strong>)<br />

n Pakistan<br />

H.E. Mr. Mansoor Ahmad KHAN, (10.07.<strong>2018</strong>)<br />

n Serbia<br />

H.E. Mr. Nebojsa RODIC, (01.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Colombia<br />

H.E. Mr. Miguel Camilo RUIZ BLANCO, (01.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Chile<br />

H.E. Ms. Gloria Patricia de Jesus NAVARRETE PINTO,<br />

(03.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Estonia<br />

H.E. Mr. Toomas KUKK, (03.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Denmark<br />

H.E. Mr. René Rosager DINESEN, (17.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Belgium<br />

H.E. Mr.Ghislain Jean M. D‘HOOP, (23.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Hungary<br />

H.E. Mr. Andor NAGY, (23.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Peru<br />

H.E. Mr.JEric Edgardo Guillermo ANDERSON MACHADO,<br />

(06.11.<strong>2018</strong>)<br />

n Costa Rica<br />

H.E. Mr. Alejandro SOLANO ORTIZ, (06.11.<strong>2018</strong>)<br />

n Bosnia and Herzegovina<br />

H.E. Mr. Kemal KOZARIC, (06.11.<strong>2018</strong>)<br />

n Malta<br />

H.E. Ms. Natasha MELI DAUDEY, (06.11.<strong>2018</strong>)<br />

n Uzbekistan<br />

H.E. Mr. Sherzod ASADOV, (07.10.2017)<br />

n Sweden<br />

H.E. Ms. Mikaela Ruth Gunilla KUMLIN GRANIT, (06.11.<strong>2018</strong>)<br />

n Sudan<br />

H.E. Mr. Mirghani Abbaker Altayeb BAKHET, (06.11.<strong>2018</strong>)<br />

n Georgia<br />

Mr. David DONDUA, designated<br />

n Andorra<br />

Ms. Marta SALVAT BATISTA, (11.01.2008) Attaché and Chargé<br />

d‘Affaires a.i.<br />

n Macedonia<br />

Mr. Osvit ROSOKLIJA, (01.07.2015) Chargé d‘Affaires a.i.<br />

n Lithuania<br />

Mr. Mindaugas RUKSTELE, (09.07.2015) Chargé d‘Affaires a.i.<br />

n Namibia<br />

Mr. Paul Elia SHIHENGO, Chargé d‘Affaires a.i. (01.08.2015<br />

n Greece<br />

Mr. Nikolaos SAPOUNTZIS, Chargé d‘Affaires a.i. (14.09.2015)<br />

n Kenya<br />

Mr. Humphrey Nilly KANANA, Chargé d‘Affaires a.i.<br />

(11.11.2015)<br />

n Guatemala<br />

H.E. Mr. Carlos Alberto GARCIA REYES, Chargé d‘Affaires a.i.<br />

(01.03.<strong>2018</strong>)<br />

n Libya<br />

Mr. Jalal E A ALASHI, Chargé d‘Affaires a.i. (12.03.<strong>2018</strong>)<br />

n Ecuador<br />

Ms. Veronica Alexandra GOMEZ RICAURTE, Chargé d‘Affaires<br />

a.i. (16.05.<strong>2018</strong>)<br />

n Qatar<br />

Mr. Abdulla Nasser M.F. AL-HAJRI, Chargé d‘Affaires a.i.<br />

(01.07.<strong>2018</strong>)<br />

n Iraq<br />

Mr. JUsama Abdelsaheb Mohsen AL-NASHY, Chargé<br />

d‘Affaires a.i. (16.08.<strong>2018</strong>)<br />

n Thailand<br />

Ms. Thitiporn CHIRASAWADI, Chargé d‘Affaires a.i.<br />

(24.09.<strong>2018</strong>)<br />

n Laos<br />

Mr. Vandy BOUTSADY, First Secretary (30.08.2017)<br />

n Sri Lanka<br />

Ms. Withanage Irosha Prabhani COORAY, First Secretary<br />

(05.09.<strong>2018</strong>)<br />

n El Salvador<br />

Mr. Ramiro Aquiles RECINOS TREJO, Chargé d‘Affaires a.i. a.i.<br />

(04.05.2010)<br />

36 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


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DIPLOMATIE<br />

NATIONALFEIERTAGE<br />

Nationalfeiertage | Von Dezember <strong>2018</strong> bis August 2019<br />

der Botschaften mit Amtssitz in Wien<br />

Dezember<br />

1. Rumänien (Rumänien)<br />

Jahrestag der Vollziehung des<br />

einheitlichen Nationalstaates<br />

(1918)<br />

2. Laos - Demokratische Volksrepublik<br />

(Demokratische Volksrepublik<br />

Laos)<br />

Jahrestag der Ausrufung der<br />

Volksrepublik (1975)<br />

2. Vereinigte Arabische Emirate<br />

(Vereinigte Arabische Emirate)<br />

Nationalfeiertag<br />

5. Thailand (Königreich Thailand)<br />

Geburtstag S.M. König Bhumibol<br />

Adulyadej<br />

6. Finnland (Republik Finnland)<br />

Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung<br />

(1917)<br />

10. Irak (Republik Irak)<br />

Nationalfeiertag / National Day<br />

11. Burkina Faso (Burkina Faso)<br />

Tag der Unabhängigkeit<br />

12. Kenia (Republik Kenia)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

16. Kasachstan (Republik Kasachstan)<br />

Tag der Republik<br />

17. Bangladesch (Volksrepublik Bangladesch)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

Jänner<br />

1. Sudan (Republik Sudan)<br />

Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung<br />

(1956)<br />

4. Myanmar (Republik der Union<br />

Myamar)<br />

Unabhängigkeitstag (1948)<br />

26. Australien (Australien)<br />

Australia Day<br />

S.E. Sergio Barbanti begrüßt<br />

S.E. Trevor Traina beim<br />

Nationalfeiertag von Italien<br />

11. Iran (Islamische Republik Iran)<br />

Tag des Sieges der Islamischen<br />

Revolution<br />

17. Kosovo (Republik Kosovo)<br />

(Republik Kosovo)<br />

Tag der Unabhängigkeit<br />

24. Estland (Republik Estland)<br />

Jahrestag der Staatsgründung<br />

(1918)<br />

25. Kuwait (Staat Kuwait)<br />

Jahrestag des Amtsantrittes des<br />

Emirs Abdullah Salem Al-Sabah<br />

24. Ukraine (Ukraine)<br />

Nationalfeiertag<br />

27. Dominikanische Republik<br />

(Dominikanische Republik)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

März<br />

3. Bulgarien (Republik Bulgarien)<br />

Friede von St. Stefano<br />

6. Ghana (Republik Ghana)<br />

Nationalfeiertag<br />

13. Heiliger Stuhl (Heiliger Stuhl)<br />

Nationalfeiertag<br />

17. Irland (Irland)<br />

St. Patrick‘s Day<br />

20. Tunesien (Tunesische Republik)<br />

Fest der Unabhängigkeit (1956)<br />

25. Griechenland (Hellenische Republik)<br />

Jahrestag der Unabhängkeitserklärung<br />

(1821)<br />

April<br />

8. Angola (Republik Angola)<br />

Peace Day<br />

17. Syrien<br />

(Arabische Republik Syrien)<br />

Nationalfeiertag<br />

20. Israel (Staat Israel)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

27. Niederlande<br />

(Königreich Niederlande)<br />

Februar<br />

4. Angola (Republik Angola)<br />

Day of the Beginning of Armed<br />

Struggle<br />

6. Neuseeland (Neuseeland)<br />

Jahrestag der Unterzeichnung<br />

des Vertrags von Waitangi<br />

zwischen Maoris und britischer<br />

Regierung im Jahre 1840<br />

Die Prunkräume der italienischen<br />

Botschaft in Wien<br />

38 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

NATIONALFEIERTAGE<br />

Mai<br />

Offizielle Feier des Geburtstages<br />

S.M. dem König Willem Alexander<br />

3. Polen (Republik Polen)<br />

Feiertag der Verfassung des 3.<br />

Mai (1791)<br />

15. Paraguay (Republik Paraguay)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

15. Guatemala (Republik Guatemala)<br />

Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung<br />

(1821)<br />

17. Norwegen<br />

(Königreich Norwegen)<br />

Jahrestag der Verfassung (1814)<br />

22. Jemen (Republik Jemen)<br />

Nationalfeiertag<br />

25. Argentinien<br />

(Argentinische Republik)<br />

Nationalfeiertag<br />

25. Jordanien (Haschemitisches<br />

Königreich Jordanien)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

26. Georgien (Georgien)<br />

Tag der Unabhängigkeit (1918)<br />

28. Aserbaidschan<br />

(Republik Aserbaidschan)<br />

Tag der Unabhängigkeit (1918)<br />

Juni<br />

2. Italien (Italienische Republik)<br />

Gründung der Republik<br />

5. Dänemark<br />

(Königreich Dänemark)<br />

Nationalfeiertag: Grundlovsdag -<br />

Tag des Grundgesetzes)<br />

6. Schweden (Königreich<br />

Schweden)<br />

Nationalfeiertag<br />

10. Portugal (Portugiesische Republik)<br />

Jahrestag des Todes von Luis<br />

Vaz de Camoes (1580)<br />

12. Philippinen<br />

(Republik der Philippinen)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

12. Russische Föderation<br />

(Russische Föderation)<br />

Tag der Annahme der Erklärung<br />

über die staatliche Souveränität<br />

der Russischen Föderation<br />

18. Vereinigtes Königreich Großbritannien<br />

und Nordirland<br />

Offizielle Feier d. Geburtstages<br />

I.M. Königin Elisabeth II<br />

23. Luxemburg (Großherzogtum<br />

Luxemburg)<br />

Nationalfeiertag<br />

24. Malteser Ritterorden<br />

(Souveräner Malteser Ritterorden)<br />

Festtag des Hl. Johannes des<br />

Täufers, Patron des Ordens<br />

25. Kroatien (Republik Kroatien)<br />

Nationalfeiertag (Tag der Kroatischen<br />

Eigenstaatlichkeit)<br />

25. Slowenien (Republik Slowenien)<br />

Unabhängigkeitstag (1991)<br />

Juli<br />

1. Kanada (Kanada)<br />

Canada Day<br />

3. Belarus (Republik Belarus)<br />

Unabhängigkeitstag<br />

4. Vereinigte Staaten (Vereinigte<br />

Staaten von Amerika)<br />

Unabhängikeitstag (1776)<br />

7. Nepal (Demokratische Bundesrepublik<br />

Nepal)<br />

Nationalfeiertag<br />

11. Mongolei (Mongolei)<br />

Nationalfeiertag<br />

13. Montenegro<br />

(Montenegro)<br />

Nationalfeiertag<br />

14. Frankreich<br />

(Französische Republik)<br />

Jahrestag der Erstürmung der<br />

Bastille (1789)<br />

20. Kolumbien<br />

(Republik Kolumbien)<br />

Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung<br />

(1810)<br />

21. Belgien (Königreich Belgien)<br />

Nationalfeiertag<br />

23. Ägypten<br />

(Arabische Republik Ägypten)<br />

Jahrestag der Revolution im Jahre<br />

1952<br />

28. Peru (Republik Peru)<br />

Jahrestag der Erklärung der Unabhängigkeit<br />

im Jahre 1821<br />

30. Marokko (Königreich Marokko)<br />

Jahrestag der Thronbesteigung<br />

S.M. König Mohammed VI.<br />

August<br />

1. Schweiz<br />

(Schweizerische Eidgenossenschaft)<br />

Bundesfeier (1291)<br />

2. Mazedonien (die ehemalige jugoslawische<br />

Republik Mazedonien<br />

[der Staat bezeichnet sich selbst<br />

als „Republik Makedonien“])<br />

Nationalfeiertag<br />

6. Bolivien (Plurinationaler Staat<br />

Bolivien)<br />

Jahrestag der Erlangung der<br />

Unabhängigkeit<br />

7. Côte d‘Ivoire (Republik Côte<br />

d‘Ivoire)<br />

Jahrestag der Erlangung der Unabhängigkeit<br />

10. Ecuador (Republik Ecuador)<br />

Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung<br />

im Jahre 1809<br />

15. Indien (Republik Indien)<br />

Tag der Unabhängigkeit<br />

15. Liechtenstein<br />

(Fürstentum Liechtenstein)<br />

Nationalfeiertag<br />

17. Indonesien (Republik Indonesien)<br />

Jahrestag der Erklärung der<br />

Unabhängigkeit<br />

19. Afghanistan<br />

(Islamische Republik<br />

Afghanistan)<br />

Tag der Unabhängigkeit<br />

20. Ungarn (Ungarn)<br />

Jahrestag der Staatsgründung<br />

24. Ukraine (Ukraine)<br />

Nationalfeiertag<br />

27. Moldau - Republik<br />

(Republik Moldau)<br />

Jahrestag der Erklärung der<br />

Unabhängigkeit (1991)<br />

31. Kirgisistan<br />

(Kirgisische Republik)<br />

Jahrestag der Erklärung der Unabhängigkeit<br />

(1991)<br />

31. Malaysia (Malaysia)<br />

Jahrestag der Erlangung der<br />

Unabhängigkeit im Jahre 1957<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 39


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

Rot-Weiß-Rot in aller Welt<br />

Österreichische bilaterale diplomatische Vertretungen im Ausland<br />

Österreich pflegt diplomatische Beziehungen mit 194 Staaten<br />

und hat Botschaften, Generalkonsulate und Kulturforen in<br />

80 Ländern der Welt. <strong>SOCIETY</strong> präsentiert exklusiv alle<br />

Leiterinnen und Leiter der im Ausland befindlichen bilateralen<br />

österreichischen Vertretungen.<br />

Redaktion: <strong>SOCIETY</strong><br />

ÄGYPTEN • BOTSCHAFT<br />

Georg Stillfried<br />

Ägypten, Sudan, Eritrea<br />

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef<br />

Street, 5th Floor, Riyadth-Tower, Giza,<br />

11111 Kairo<br />

Tel. (+20/2) 3570 29 75<br />

kairo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kairo<br />

ÄGYPTEN • KULTURFORUM<br />

Ulrike Nguyen<br />

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef<br />

Street, 5th Floor, Riyadth-Tower, Giza,<br />

11111 Kairo<br />

Tel. (+20/2) 3570 29 75<br />

kairo-ob@bmeia.gv.at<br />

ALBANIEN • BOTSCHAFT<br />

Johann Sattler<br />

Albanien<br />

Rruga Xibrakeve 4, Tirana, Albanien<br />

Tel. (+355/4) 22 74 855<br />

tirana-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tirana<br />

ALGERIEN • BOTSCHAFT<br />

Peter Elsner-Mackay<br />

Algerien, Niger<br />

17, Chemin Abdel kader Gadouche, 16035<br />

Hydra<br />

(+213 / 23) 47 28 15<br />

algier-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/algier<br />

ARGENTINIEN • BOTSCHAFT<br />

Christoph Meran<br />

Argentinien, Paraguay, Uruguay<br />

Calle French 3671, 1425 Buenos Aires<br />

Tel. (+54/11) 4809 5800<br />

buenos-aires-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/buenosaires<br />

ARMENIEN • BMEIA<br />

Alois Kraut<br />

Armenien (mit Sitz in Wien)<br />

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

Tel. (+43/5) 01150-3263<br />

suedkaukasien@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/armenien<br />

ASERBAIDSCHAN • BOTSCHAFT<br />

Bernd Alexander Bayerl<br />

Aserbaidschan, Georgien<br />

Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A,<br />

AZ-1010 Baku<br />

Tel. (+994) 12 465 99 33<br />

baku-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/baku<br />

ÄTHIOPIEN • BOTSCHAFT<br />

Roland Hauser<br />

Äthiopien, Dschibuti, Kongo, Uganda,<br />

Südsudan<br />

N. Silk Lafto Kifle Ketema Kebele 04<br />

H.No. 535, Addis Abeba<br />

Tel. (+251/11) 371 25 80<br />

addis-abeba-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/addisabeba<br />

AUSTRALIEN • BOTSCHAFT<br />

Bernhard Zimburg<br />

Australien, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln,<br />

Mikronesien - Föderierte Staaten<br />

von, Nauru, Neuseeland, Papua-Neuguinea,<br />

Salomonen, Samoa, Tuvalu, Tonga,<br />

Vanuatu<br />

12 Talbot Street, Forrest, ACT 2603<br />

Tel. (+61/2) 6295 1533<br />

canberra-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/canberra<br />

BELARUS • BOTSCHAFT<br />

Aloisia Wörgetter<br />

Belarus<br />

Delegation of the European Union to<br />

Belarus<br />

V. Khoruzhey Str. 31-A, Minsk,<br />

220002 Belarus<br />

Tel. (+375 / 17) 289 94 24<br />

minsk-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/oeb-minsk<br />

BELGIEN • BOTSCHAFT<br />

Elisabeth Kornfeind<br />

Belgien<br />

Avenue de Cortenbergh 52,<br />

B-1000 Brüssel<br />

Tel. (+32/2) 2890-700<br />

bruessel-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bruessel<br />

BELGIEN • KULTURFORUM<br />

Marina Chrystoph<br />

Avenue de Cortenbergh 52,<br />

B-1000 Brüssel<br />

Tel. (+32/2) 2890-700<br />

bruessel-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austrocult.be<br />

Fotos: Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin), ÖB Teheran, Bmeia/mahmoud, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs,, Fotostudio Floyd, 1040 Wien, Bmeia/mahmoud,<br />

Bmeia/mahmoud<br />

40 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

BOSNIEN UND HERZEGOWINA •<br />

BOTSCHAFT<br />

Ulrike <strong>SOCIETY</strong> Hartmann 2_2015 | 41<br />

Bosnien und Herzegowina<br />

CHINA • GENERALKONSULAT<br />

Brigitte Robinson-Seyrlehner<br />

(GK)<br />

DEUTSCHLAND • KULTURFORUM<br />

Viktoria Wagner<br />

Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo<br />

Tel. (+387/33) 279 400<br />

sarajewo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/sarajewo<br />

BRASILIEN • BOTSCHAFT<br />

Irene Giner-Reichl<br />

Brasilien, Suriname<br />

brasilia-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/brasilia<br />

SES (Setor de Embaixadas Sul), Av. das<br />

Nacoes, Quadra 811 - Lote 40, 70426-<br />

900 Brasilia DF<br />

Tel. (+55/61) 3443 3421<br />

Qi Hua Tower, 3rd floor No. 3A, 1375<br />

Huai Hai Road, Shanghai 200031<br />

Tel. (+86/21) 647 40 268<br />

shanghai-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/shanghaigk<br />

CHINA • GENERALKONSULAT<br />

Fabian Gems (GK)<br />

QUnit 1202, Teem Tower, Teemall, 208<br />

Tianhe Road, Guangzhou, 510620<br />

Guangdong<br />

Tel. (+86 / 20) 8516 0047<br />

guangzhou@wko.at<br />

wko.at/awo/cn<br />

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin<br />

Tel. (+49/30) 202 87-0<br />

berlin-kf@bmeia.gv.at<br />

www.kulturforumberlin.at<br />

ESTLAND • BOTSCHAFT<br />

Doris Danler<br />

Estland<br />

Vambola 6, 5. Stock, EE-10114 Tallinn<br />

Tel. (+372) 627 87 40<br />

tallinn-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tallinn<br />

BULGARIEN • BOTSCHAFT<br />

Andrea Wicke<br />

Bulgarien<br />

CHINA • GENERALKONSULAT<br />

Martin Allgäuer<br />

FINNLAND • BOTSCHAFT<br />

Maximilian Hennig<br />

Finnland<br />

Boulevard Zar Oswoboditel 13/Ulica<br />

Schipka 4, BG-1000 Sofia<br />

Tel. (+359/2) 932 90 32<br />

sofia-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/sofia<br />

Unit 3603, 36/F, Yanlord Landmark Tower No.1 Renmin South<br />

Road Section 2, Chengdu 610016<br />

(+86 / 28) 651 10 621<br />

(+86 / 28) 651 10 620<br />

chengdu-gk(at)bmeia.gv.at<br />

Unioninkatu 22, 00130 Helsinki<br />

Tel. (+358/9) 68 18 60-0<br />

helsinki-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/helsinki<br />

CHILE • BOTSCHAFT<br />

Joachim Öppinger<br />

Chile<br />

DÄNEMARK • BOTSCHAFT<br />

Maria Rotheiser-Scotti<br />

Dänemark, Island<br />

FRANKREICH • BOTSCHAFT<br />

Michael Linhart<br />

Frankreich, Monaco<br />

Barros Errazuriz 1968, 3 piso, Santiago<br />

de Chile<br />

Tel. (+56/2) 2223 47 74<br />

santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/santiagodechile<br />

CHINA • BOTSCHAFT<br />

Friedrich Stift<br />

China, Mongolei<br />

Sölundsvej 1, DK-2100 Kopenhagen<br />

Tel. (+45) 39 29 41 41<br />

kopenhagen-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kopenhagen<br />

DEUTSCHLAND • BOTSCHAFT<br />

Peter Huber<br />

Deutschland<br />

6, Rue Fabert, F-75007 Paris<br />

Tel. (+33/1) 40 63 30-63<br />

paris-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/paris<br />

FRANKREICH •<br />

GENERALKONSULAT<br />

Alexander Wojda<br />

Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5,<br />

100600 Peking<br />

Tel. (+86/10) 653 29 869<br />

peking-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/peking<br />

CHINA • GENERALKONSULAT<br />

Monika Müller-Fembeck<br />

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin<br />

Tel. (+49/30) 202 87-0<br />

berlin-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/berlin<br />

DEUTSCHLAND •<br />

GENERALKONSULAT<br />

Josef Saiger<br />

29, Avenue de la Paix, F-67000<br />

Strassburg<br />

Tel. (+33) 388 35 13 94<br />

strassburg-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/strassburggk<br />

FRANKREICH • KULTURFORUM<br />

Mario Vielgrader<br />

2201 Chinachem Tower, 34-37 Connaught<br />

Road, Central Hongkong<br />

Tel. (+852) 2522 80 86<br />

hongkong-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/hongkong<br />

Ismaninger Straße 136, D-81675 München<br />

Tel. (+49/89) 99 815-0<br />

muenchen-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/muenchen<br />

17, avenue de Villars, F-75007 Paris<br />

Tel. (+33/1) 47 05 27 10<br />

paris-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austrocult.fr<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 41


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

GEORGIEN • BOTSCHAFT<br />

IRAN • KULTURFORUM<br />

ITALIEN • GENERALKONSULAT<br />

Arad Benkö<br />

Georgien<br />

Alexander Rieger<br />

Afghanistan, Iran - Islamische Republik<br />

Wolfgang Spadinger<br />

Griboedov Str. 31 / Rustaveli Ave. 42, 5.<br />

Stock, 0108 Tiflis<br />

Tel.(+995 / 32) 243 44 02<br />

tiflis-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/oeb-tiflis<br />

Khorramshahr Ave., Arabali Street, 6th<br />

Alley, Nr. 1, 15548-17413 Teheran<br />

Tel. (+98/21) 88 76 48 23<br />

teheran-kf@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/teherankf<br />

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand<br />

Tel. (+39) 02 77 80 78 0<br />

mailand-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/mailandgk<br />

GRIECHENLAND • BOTSCHAFT<br />

IRLAND • BOTSCHAFT<br />

ITALIEN • KULTURFORUM<br />

Andrea Ikic-Böhm<br />

Griechenland<br />

Helmut Freudenschuss<br />

Irland<br />

Herbert Jäger<br />

4, Vass. Sofias, GR-10674 Athen<br />

Tel. (+30/210) 725 72-70<br />

athen-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/athen<br />

6 Ailesbury Road, Dublin 4<br />

Tel. (+353/1) 269 45 77<br />

dublin-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/dublin<br />

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand<br />

Tel.(+39) 02 77 80 78 03<br />

mailand-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austriacult.milano.it<br />

HEILIGER STUHL • BOTSCHAFT<br />

ISRAEL • BOTSCHAFT<br />

JAPAN • BOTSCHAFT<br />

Franziska Honsowitz-Friessnig<br />

Heiliger Stuhl, Malteser Ritterorden,<br />

San Marino<br />

Martin Weiss<br />

Israel<br />

Hubert Heiss<br />

Japan<br />

Via Reno 9, I-00198 Rom<br />

Tel. (+39) 06 853 725<br />

heiliger-stuhl-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/heiligerstuhl<br />

Sason Hogi Tower, Abba Hillel Silver<br />

Street 12, 4. Stock, Ramat Gan 5250606<br />

Tel. (+972) 3 612 0924<br />

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/telaviv<br />

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo<br />

106-0046<br />

Tel. (+81/3) 34 51 82 81<br />

tokio-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tokio<br />

INDIEN • BOTSCHAFT<br />

ISRAEL • KULTURFORUM<br />

JORDANIEN • BOTSCHAFT<br />

Brigitte Öppinger-Walchshofer<br />

Indien, Bangladesch, Bhutan,<br />

Malediven, Nepal, Sri Lanka<br />

Johannes Strasser<br />

Oskar Wüstinger<br />

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,<br />

New Delhi 110 021<br />

Tel. (+91/11) 24 19 27-00<br />

new-delhi-kf@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/newdelhi<br />

INDONESIEN • BOTSCHAFT<br />

Helene Steinhäusl<br />

Indonesien, Timor-Leste<br />

Jalan Diponegoro 44, Menteng Jakarta<br />

Pusat<br />

Tel. (+62/21) 23 55 40 05<br />

jakarta-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/jakarta<br />

IRAN • BOTSCHAFT<br />

Stefan Scholz<br />

Iran<br />

Bahonarstr., Moghaddasi Str., Zamani<br />

Str., Mirvali, Nr. 6 und 8, Teheran,<br />

Niavaran, 19796-33755<br />

Tel. (+98/21) 22 75 00 40<br />

teheran-ob@bmeia.gv.at<br />

www.bmeia.gv.at/teheran<br />

Sason Hogi Tower, Abba Hillel Silver<br />

Street 12, 4. Stock, Ramat Gan 5250606<br />

Tel. (+972/3) 612 0924<br />

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/telavivkf<br />

ITALIEN • BOTSCHAFT<br />

René Pollitzer<br />

Italien<br />

Via Pergolesi 3, I-00198 Rom<br />

Tel. (+39) 06 844 014-1<br />

rom-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/rom<br />

ITALIEN • KULTURFORUM<br />

Elke Atzler<br />

Viale Bruno Buozzi 113, I-00197 Rom<br />

Tel. (+39) 06 360837-1<br />

rom-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austriacult.roma.it<br />

Mithqal Al-Fayez Street 36, Jabal<br />

Amman<br />

Tel. (+962/6) 460 11 01<br />

amman-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/amman<br />

KANADA • BOTSCHAFT<br />

Stefan Pehringer<br />

Kanada, Jamaika<br />

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario<br />

K1N 6M7<br />

Tel. (+1/613) 789 14 44<br />

ottawa-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/ottawa<br />

KANADA • KULTURFORUM<br />

Bernhard Faustenhammer<br />

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario<br />

K1N 6M7<br />

Tel. (+1/613) 789 14 44<br />

ottawa-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austrocult.org<br />

Fotos: Privat, BMEIA, Dolomiten (Italien Mailand), Katsuhiro Ichikawa (Japan), Bmeia/mahmoudI,<br />

42 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

KASACHSTAN • BOTSCHAFT<br />

KROATIEN • BOTSCHAFT<br />

LIECHTENSTEIN • BMEIA<br />

Gerhard Sailler<br />

Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan,<br />

Turkmenistan<br />

Andreas Wiedenhoff<br />

Kroatien<br />

Elisabeth Bertagnoli<br />

Kosmonavtov Strasse 62, 9. Stock, Mikrodistrikt<br />

Chubary, 010000 Astana<br />

Tel. (+7/7172) 97 78 69<br />

astana-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/astana<br />

Radnicka cesta 80, 9. Stock, (Zagreb-<br />

Tower), HR-10000 Zagreb<br />

Tel. (+385/1) 488 10 50<br />

agram-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/agram<br />

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

Tel.: (+430) 501150-0<br />

vaduz-ob(at)bmeia.gv.at<br />

KATAR • BOTSCHAFT<br />

KUBA • BOTSCHAFT<br />

LITAUEN • (MIT SITZ IN WIEN)<br />

Willy Kempel<br />

Katar<br />

Klaus Kögeler<br />

Kuba, Antigua und Barbuda, Dominica,<br />

Grenada, St. Kitts und Nevis, St. Lucia,<br />

St. Vincent und die Grenadinen, Venezuela,<br />

Dominikanische Republik, Haiti<br />

Yvonne Toncic-Sorinj<br />

Palm Tower B, level 33, West Bay, Doha<br />

Tel. (+974) 403 373/00/01/02<br />

doha-ob@bmeia.gv.at<br />

Avenida 5ta A No. 6617, esq. a calle 70,<br />

Miramar, Havanna<br />

Tel. (+53/7) 204 28 25<br />

havanna-ob@bmeia.gv.at<br />

c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

KENIA • BOTSCHAFT<br />

KUWAIT • BOTSCHAFT<br />

LUXEMBURG • BOTSCHAFT<br />

Fotos: Privat, BMEIA, robbie mc kane, mahmoud ashraf, weinwurm, picturepeople, hopi-media, ingrid sontacchi, bmeia/mahmoud,<br />

Christian Fellner<br />

Kenia, Burundi, Komoren, Kongo - Demokratische Republik,<br />

Ruanda, Seychellen, Tansania - Vereinigte Republik, Somalia,<br />

Sambia, Malawi<br />

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber Muthaiga Mini<br />

Market), Nairobi<br />

Tel. (+254/20) 406 00 22<br />

nairobi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/nairobi<br />

KOLUMBIEN • BOTSCHAFT<br />

KOREA - REPUBLIK • BOTSCHAFT<br />

Michael Schwarzinger<br />

Korea - Republik, Korea - Demokratische<br />

Volksrepublik<br />

Kyobo Bldg., 21 Floor, Sejongdearo 166<br />

Jongno-gu, Seoul 110-714 Republic of<br />

Korea<br />

Tel. (+82/2) 73 29 071<br />

seoul-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/seoul<br />

KOSOVO • BOTSCHAFT<br />

Marianne Feldmann<br />

Kolumbien, Barbados, Ecuador, Guayana,<br />

Panama, Trinidad und Tobago<br />

Cra. 9 No. 73-44, Of. 402, Bogotá D.C.<br />

CO-110221<br />

Tel.(+57 / 1) 7452086<br />

bogota-ob@bmeia.gv.at<br />

Gernot Pfandler<br />

Kosovo<br />

Ahmet Krasniqi 22, Arberia (Dragodan)<br />

I, 10000 Pristina<br />

Tel. (+381/38) 24 92 84<br />

pristina-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/pristina<br />

Sigurd Pacher<br />

Kuwait, Bahrain<br />

Daiyah, Area Ahmed Shawki Street,<br />

house Nr. 10, Kuwait<br />

Tel. (+965) 225 52 532<br />

kuwait-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kuwait<br />

LETTLAND • BOTSCHAFT<br />

Stella Avallone<br />

Alberta iela 13, 7th floor, LV-1010 Riga<br />

Tel. (+37/1) 672 161 25<br />

riga@advantageaustria.org<br />

www.aussenministerium.at/riga<br />

LIBANON • BOTSCHAFT<br />

Marian Wrba<br />

Libanon<br />

Tabaris 812 Bldg., 8 th floor, Avenue<br />

Charles Malek, Tabaris - Achrafieh, Beirut<br />

2071-1606<br />

Tel. (+961/1) 213017<br />

beirut-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/beirut<br />

LIBYEN • BOTSCHAFT<br />

Ronald Sturm<br />

Libyen<br />

Shara Khalid Ben Walid/Shara Arismondi,<br />

Dahra Area, Garden City, Tripolis<br />

Tel. (+218/21) 44 43 379<br />

tripolis-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tripolis<br />

Gregor Schusterschitz<br />

Luxemburg<br />

3, rue des bains, 1212 Luxemburg<br />

Tel. (+352) 47 11 88<br />

luxemburg-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/luxemburg<br />

MALAYSIA • BOTSCHAFT<br />

Michael Postl<br />

Malaysia, Brunei Darussalam<br />

Suite 10.1-2, Level 10, Wisma Goldhill, 67,<br />

Jalan Raja Chulan, 50200 Kuala Lumpur<br />

Tel. (+60/3) 205 700 20<br />

kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kualalumpur<br />

MALTA • BOTSCHAFT<br />

Andreas Stadler<br />

c/o BMEIA, Minoritenplatz 8,<br />

A-1010 Wien<br />

Tel (+43) 50 11 5<br />

valletta-ob@bmeia.gv.at<br />

www.bmeia.gv.at/oeb-malta<br />

MAROKKO • BOTSCHAFT<br />

Johannes Wimmer<br />

Marokko, Mauretanien<br />

2 rue Tiddas, BP 135, MA-10010 Rabat<br />

Tel. (+212/537) 76 40 03<br />

rabat-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/rabat<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 43


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

MAZEDONIEN • BOTSCHAFT<br />

Renate Kobler<br />

Mazedonien<br />

Mile Popjordanov 8, MK-1000 Skopje<br />

Tel. (+389/2) 3083 400<br />

skopje-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/skopje<br />

NIGERIA • BOTSCHAFT<br />

Werner Senfter<br />

Nigeria, Äquatorialguinea, Kamerun,<br />

Gabun, Tschad, Zentralafrikanische<br />

Republik, São Tomé und Príncipe, Benin,<br />

Togo, Ghana<br />

Plot 9, Usuma Street, Maitama - Abuja<br />

Tel: (+234) 929 15 465<br />

abuja-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/abuja<br />

POLEN • KULTURFORUM<br />

Rupert Weinmann<br />

Polen<br />

Ul. Prozna 7-9, 00-107 Warschau<br />

Tel. (+48/22) 526 88-00<br />

warschau-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austria.org.pl<br />

MEXIKO • BOTSCHAFT<br />

Franz Josef Kuglitsch<br />

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,<br />

Guatemala, Honduras, Nicaragua,<br />

Panama<br />

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas<br />

de Chapultepec, 11000 Mexico, D.F.<br />

Tel. (+52/55) 52 51 08 06<br />

mexiko-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/mexiko<br />

NORWEGEN • BOTSCHAFT<br />

Wilhelm Donko<br />

Norwegen<br />

Thomas Heftyes Gate 19 - 21, N-0244<br />

Oslo<br />

Tel. (+47) 22 54 02-00<br />

oslo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/oslo<br />

PORTUGAL • BOTSCHAFT<br />

Robert Zischg<br />

Portugal, Kap Verde<br />

Avenida Infante Santo, Nr. 43/4.Stock,<br />

1399-046 Lissabon<br />

Tel. (+351/21) 394 39-00<br />

lissabon-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/lissabon<br />

MEXIKO • KULTURFORUM<br />

Illona Hoyos<br />

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,<br />

Guatemala, Honduras, Nicaragua<br />

PAKISTAN • BOTSCHAFT<br />

Nicolaus Keller<br />

Pakistan, Afghanistan<br />

RUMÄNIEN • BOTSCHAFT<br />

Isabel Rauscher<br />

Rumänien<br />

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas<br />

de Chapultepec, 11000 Mexico D.F.<br />

Tel. (+52/55) 52 51 08 06<br />

mexiko-kf@bmeia.gv.at<br />

www.foroculturaldeaustria.com.mx<br />

Haus 7A, Straße 21, F 8/2 Islamabad<br />

Tel. (+92 / 51) 877 07 00<br />

islamabad-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/islamabad<br />

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest<br />

Tel. (+40/21) 201 56 12<br />

bukarest-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bukarest<br />

MOLDAVIEN • BOTSCHAFT<br />

Christine Freilinger<br />

Moldau - Republik<br />

Mateevici 23A, 2009 Chisinau<br />

Tel. (+373 / 22) 79 69 33<br />

chisinau-ob@bmeia.gv.at<br />

MONTENEGRO • BOTSCHAFT<br />

Anna Jankovic<br />

Montenegro<br />

Ulica Svetlane Kane Radevic br 3, MNE-<br />

81000 Podgorica<br />

Tel. (+382/20) 201135<br />

podgorica-ob@bmeia.gv.at<br />

NIEDERLANDE • BOTSCHAFT<br />

Heidemaria Gürer<br />

Niederlande<br />

van Alkemadelaan 342, 2597 AS Den<br />

Haag<br />

Tel. (+31/70) 324 54 70<br />

den-haag-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/denhaag<br />

PERU • BOTSCHAFT<br />

Gerhard Zettl<br />

Peru, Bolivien<br />

Edificio "De las Naciones", Avenida Republica<br />

de Colombia/ex Avenida Central<br />

643, piso 5, San Isidro, Lima 27<br />

Tel. (+51/1) 442 05 03<br />

lima-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/lima<br />

PHILIPPINEN • BOTSCHAFT<br />

Bita Rasoulian<br />

Philippinen, Palau<br />

8th floor, One Orion building, 11th<br />

Avenue corner 38th Street, Bonifacio<br />

Global City, Taguig<br />

Tel. (+63/2) 817 91 91<br />

manila-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/manila<br />

POLEN • BOTSCHAFT<br />

Werner Almhofer<br />

Polen<br />

ul Gagarina 34, 00-748 Warschau<br />

Tel. (+48/22) 841 00 81<br />

warschau-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/warschau<br />

RUSSISCHE FÖDERATION •<br />

BOTSCHAFT<br />

Johannes Eigner<br />

Starokonjuschennyi Per 1, 115127 Moskau<br />

Tel. (+7/495) 780 60 66<br />

moskau-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/moskau<br />

RUSSISCHE FÖDERATION •<br />

KULTURFORUM<br />

Simon Mraz<br />

Starokonjuschennyi Per 1, 115127 Moskau<br />

Tel. (+7/495) 780 60 66<br />

moskau-kf@bmeia.gv.at<br />

www.akfmo.org<br />

SAUDI ARABIEN • BOTSCHAFT<br />

Georg Pöstinger<br />

Saudi Arabien, Oman, Jemen<br />

Diplomatic Quarter Riyadh<br />

Tel. (+966/1 1 ) 480 12 17<br />

riyadh-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/riyadh<br />

Fotos: Privat, BMEIA, Daniel Bachler und Teresa Marenzi (KF Moskau), Hopi-Media, Dragan Tatic, Hopi-Media,<br />

44 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

SCHWEDEN • BOTSCHAFT<br />

SINGAPUR • BOTSCHAFT<br />

SYRIEN • BOTSCHAFT<br />

Gudrun Graf<br />

Schweden<br />

Karin Fichtinger-Grohe<br />

Singapur<br />

Hans-Peter Glanzer<br />

Syrien<br />

Kommendörsgatan 35/V, S-114 58 Stockholm<br />

Tel. (+46/8) 665 17 70<br />

stockholm-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/stockholm<br />

600 North Bridge Road, #24-04/05<br />

Parkview Square, Singapore 188788<br />

Tel. (+65) 63 96 63 50 (Amt)<br />

singapur-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/oeb-singapur<br />

Farabi Street 1, Bld. Mohamed Naim Al-<br />

Deker, Mezzeh, East Villas, Damascus<br />

Tel. (+961/1) 213 011, (+961/1) 213 058<br />

damaskus-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/damaskus<br />

SCHWEIZ • BOTSCHAFT<br />

SLOWAKEI • BOTSCHAFT<br />

THAILAND • BOTSCHAFT<br />

Ursula Plassnik<br />

Schweiz<br />

Margit Bruck-Friedrich<br />

Slowakei<br />

Eva Hager<br />

Thailand, Kambodscha, Laos, Myanmar<br />

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern<br />

Tel. (+41/31) 3565-252<br />

bern-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bern<br />

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava<br />

Tel. (+421/2) 59 30 15-00<br />

pressburg-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/pressburg<br />

14, Soi Nantha-Mozart, Soi 1, Sathorn<br />

Tai Road, Thungmahamek, Sathorn,<br />

Bangkok 10120<br />

Tel. (+66/2) 105 67 00<br />

bangkok-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bangkok<br />

SCHWEIZ • KULTURFORUM<br />

N.N.<br />

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern<br />

Tel. (+41/31) 3565-252<br />

bern-ob@bmeia.gv.at<br />

SLOWAKEI • KULTURFORUM<br />

Wilhelm Pfeistlinger<br />

TSCHECHISCHE REPUBLIK •<br />

BOTSCHAFT<br />

Alexander Grubmayr<br />

Tschechische Republik<br />

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava<br />

Tel. (+421/2) 59 30 15-00<br />

pressburg-kf@bmeia.gv.at<br />

www.rakuskekulturneforum.sk<br />

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5<br />

Tel. (+420) 257 09 05-11<br />

prag-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/prag<br />

SENEGAL • BOTSCHAFT<br />

Caroline Gudenus<br />

Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-<br />

Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte d'Ivoire,<br />

Liberia, Sierra Leone<br />

SLOWENIEN • BOTSCHAFT<br />

Sigrid Berka<br />

Slowenien<br />

TSCHECHISCHE REPUBLIK •<br />

KULTURFORUM<br />

Andreas Schmidinger<br />

18, rue Emile Zola, Dakar<br />

Tel. (+221) 33 849 40 00<br />

dakar-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/dakar<br />

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana<br />

Tel. (+386/1) 479 07 00<br />

laibach-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/laibach<br />

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5<br />

Tel. (+420) 257 090 589<br />

prag-kf@bmeia.gv.at<br />

www.rkfpraha.cz<br />

SERBIEN • BOTSCHAFT<br />

SPANIEN • BOTSCHAFT<br />

TUNESIEN • BOTSCHAFT<br />

Nikolaus Lutterotti<br />

Serbien<br />

(designiert)<br />

Christian Ebner<br />

Andorra, Spanien<br />

Herbert Krauss<br />

Tunesien<br />

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000<br />

Belgrad<br />

Tel. (+381 / 11) 333 65<br />

belgrad-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/belgrad<br />

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid<br />

Tel. (+34) 91 55 65 315<br />

madrid-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/madrid<br />

16, Rue Ibn Hamdiss El Menzah I, 1004<br />

Tunis<br />

Tel. (+216/71) 23 90 38<br />

tunis-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tunis<br />

SERBIEN • KULTURFORUM<br />

SPANIEN • KULTURFORUM<br />

TÜRKEI • BOTSCHAFT<br />

Fotos: Privat, BMEIA<br />

belgrad-kf@bmeia.gv.at<br />

Johannes Irschik<br />

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000<br />

Belgrad<br />

Tel. (+381/11) 333 65-00<br />

N.N.<br />

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid<br />

Tel. (+34) 91 55 65 315<br />

madrid-kf@bmeia.gv.at<br />

www.foroculturaldeaustria.org<br />

Ulrike Tilly<br />

Türkei<br />

Atatürk Bulvari 189, 06680 Ankara<br />

Tel. (+90/312) 405 51 90<br />

ankara-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/ankara<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 45


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

TÜRKEI •<br />

GENERALKONSULAT<br />

Gerhard Lutz<br />

USBEKISTAN • BMEIA<br />

Alois Kraut<br />

Usbekistan<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • KULTURFORUM<br />

Michael Haider<br />

Köybasi cad. No. 46, 34464 Yeniköy,<br />

Istanbul<br />

Tel. (+90/212) 363 84 10<br />

istanbul-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/istanbulgk<br />

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

Tel. (+43/0)501150-3263<br />

zentralasien-suedkaukasien@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/usbekistan<br />

11 East 52nd Street, New York, N.Y. 10022<br />

Tel. (+1/212) 319 5300<br />

new-york-kf@bmeia.gv.at<br />

www.acfny.org<br />

TÜRKEI • KULTURFORUM<br />

Romana Königsbrun<br />

VENEZUELA • BOTSCHAFT<br />

Amtsbereich in Kuba<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • GENERALKONSULAT<br />

Andreas Launer<br />

Köybasi cad. No. 44, 34464 Yeniköy,<br />

Istanbul<br />

Tel. (+90/212) 363 84 15<br />

istanbul-kf@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/istanbulkf<br />

Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá), Las Mercedes,<br />

Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N, 1060 Caracas<br />

Tel. (+58/212) 999 12 11<br />

caracas-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/caracas<br />

11859 Wilshire Boulevard, Suite 501, Los<br />

Angeles, California 90025<br />

Tel. (+1/310) 44 49 310<br />

los-angeles-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/losangeles<br />

UKRAINE • BOTSCHAFT<br />

Hermine Poppeller<br />

Ukraine<br />

VEREINIGTE ARABISCHE<br />

EMIRATE • BOTSCHAFT<br />

Andreas Liebmann-Holzmann<br />

Vereinigte Arabische Emirate<br />

VEREINIGTES KÖNIGREICH •<br />

BOTSCHAFT<br />

Michael Zimmermann<br />

Vereinigtes Königreich<br />

Ivana Franka 33, 01030 Kiew<br />

Tel. (+380/44) 277 27 90<br />

kiew-ob@bmeia.gv.at<br />

www.bmeia.gv.at/kiew<br />

Sky Tower, 5. Stock, Büro Nr. 504, Reem<br />

Island, Abu Dhabi<br />

Tel. (+971/2) 69 44 999<br />

abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/abudhabi<br />

18, Belgrave Mews West, London SW1X<br />

8HU<br />

Tel. (+44/20) 7344 3250<br />

london-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/london<br />

UKRAINE • KULTURFORUM<br />

N.N.<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • BOTSCHAFT<br />

Wolfgang Waldner<br />

Vereinigte Staaten, Bahamas<br />

VEREINIGTES KÖNIGREICH •<br />

KULTURFORUM<br />

Katalin Tünde Huber<br />

Ivana Franka 33, 01030 Kiew<br />

Tel. (+380/44) 277 27 90<br />

kiew-ob@bmeia.gv.at<br />

3524 International Court N.W., Washington<br />

D.C. 20008<br />

Tel. (+1/202) 895 67 00<br />

washington-ob@bmeia.gv.at<br />

www.austria.org<br />

28, Rutland Gate, London SW7 1PQ<br />

Tel. (+44/20) 7225 73-00<br />

london-kf@bmeia.gv.at<br />

www.acflondon.org<br />

UNGARN • BOTSCHAFT<br />

Elisabeth Ellison-Kramer<br />

Ungarn<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • KULTURFORUM<br />

Eva Schöfer<br />

VIETNAM • BOTSCHAFT<br />

Thomas Schuller-Götzburg<br />

Vietnam<br />

Benczúr utca 16, 1068 Budapest<br />

Tel. (+36/1) 479 70-10<br />

budapest-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/budapest<br />

3524 International Court N.W., Washington<br />

D.C. 20008<br />

Tel. (+1/202) 895 67 00<br />

washington-kf@bmeia.gv.at<br />

www.acfdc.org<br />

c/o "Prime Center", 53, Quang Trung, 8.<br />

Stock, Hai Ba Trung District, Hanoi, VN<br />

Tel. (+84 / 24) 3943 3050-3<br />

hanoi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/hanoi<br />

UNGARN • KULTURFORUM<br />

Regina Rusz<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • GENERALKONSULAT<br />

Helmut Böck<br />

ZYPERN • BOTSCHAFT<br />

Eva Maria Ziegler<br />

Zypern<br />

Benczúr utca 16, 1068 Budapest<br />

Tel. (+36/1) 413 35-90<br />

budapest-kf@bmeia.gv.at<br />

www.okfbudapest.hu<br />

31 East 69th Street, New York, N.Y. 10021<br />

Tel. (+1/212) 737 6400<br />

new-york-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/newyorkgk<br />

34, Dimosthenous Severi Avenue, 1st<br />

Floor, Office 101, 1687 Nikosia<br />

Tel. (+357) 22 41 01 51<br />

nicosia-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/nikosia<br />

Fotos: Privat, BMEIA<br />

46 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

KOMMENTAR<br />

Heimweh<br />

Auslandsaufenthalte können die innere Stabilität<br />

stark beeinflussen. Hier kann Psychotherapie helfen.<br />

Fotos: foto nelson, pixabay<br />

Schon vor 100 Jahren befasste sich der<br />

Psychiater Karl Jaspers mit dem Thema<br />

Heimweh und Jugendkriminalität. Natürlich<br />

führt nicht jede Übersiedlung zur<br />

Delinquenz. Trotzdem erzeugt Heimweh<br />

- wie die psychiatrische und psychoanalytische Literatur<br />

verdeutlicht - einen hohen Leidensdruck.<br />

Aber ab wann spricht man von krankhaftem<br />

Heimweh und wie kann man es erkennen und behandeln?<br />

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was<br />

erzählen“, heißt es; oft bringt ein Ortswechsel<br />

aber mehr Qual als Freude. Wollte man zunächst<br />

Altes zurücklassen, neue Abenteuer erleben, die<br />

eigene Persönlichkeit ergründen, so kommt es<br />

oft ganz anders. Etwas bremst einen in seinem<br />

Vorhaben - das Unbewusste. Plötzlich ist man in<br />

der Fremde überfordert. Das hat zahlreiche Gründe.<br />

Oft hat der Reisewunsch seinen Ursprung in<br />

der Kindheit. Wer ist nicht mit dem Finger über<br />

den Globus gefahren und sich Abenteuer ausgemalt?<br />

Dieser Wunsch bleibt jedoch infantil, und<br />

der Reisende sieht sich plötzlich im Widerspruch<br />

zwischen Traum und Wirklichkeit.<br />

Wie drückt sich nun Heimweh aus? Bindungslosigkeit<br />

und die daraus resultierende Überforderung<br />

können zu Gefühlen der Angst und<br />

Schutzlosigkeit führen. Auch Sprachlosigkeit<br />

kann auftreten - wegen fehlender Sprachkenntnisse<br />

- oder weil es einem sprichwörtlich die Sprache<br />

verschlägt. So wird die Kontaktaufnahme zu<br />

anderen erschwert - Verschlossenheit und Isolation<br />

folgen, Gedankenkreisen raubt einem den<br />

Schlaf. Aufgrund von Schlaflosigkeit kann man<br />

das ursprüngliche Arbeitsvorhaben nicht mehr<br />

umsetzen. Man beginnt nun, die Heimat paradiesisch<br />

zu verklären - Trostlosigkeit nimmt zu, der<br />

Appetit lässt nach und die Stimmung verdunkelt<br />

sich. Auch kulturelle Unterschiede, Autonomieverlust<br />

und unbearbeitete innerpsychische Konflikte<br />

aus der Heimat, spielen eine Rolle.<br />

Die Psychiatrie würde heute von depressiver<br />

Symptomatik sprechen – Melancholie, die später<br />

zu einer Depression führen kann. Besonders<br />

schlimm trifft es Jugendliche, die noch kein stabiles<br />

Ich entwickeln konnten, und deren psychische<br />

und physische Entwicklungen eine Herausforderung<br />

darstellen. In so einer Lebensphase<br />

kann Heimweh das Fass zum Überlaufen bringen.<br />

Es kann zu schweren Essstörungen kommen - die<br />

Lücke möchte gefüllt werden. Oft betäuben sich<br />

Jugendliche mit Alkohol, Drogen, etc., um eine<br />

kurzzeitige Linderung herbeizuführen. Heute<br />

wird auch der virtuelle Rückzug immer interessanter,<br />

denn online kann man überall sein.<br />

Eine Psychotherapie - bevorzugt muttersprachlich<br />

- ist oft die effektivste und nachhaltigste Methode,<br />

um sein Heimweh zu verstehen und richtig<br />

damit umzugehen. Bei starkem Leidensdruck ist<br />

es indiziert, einen Facharzt für Psychiatrie für<br />

INFO<br />

eine evtl. medikamentöse Einstellung aufzusuchen.<br />

TEXT: Désirée Prosquill<br />

•<br />

DDr. Désirée Prosquill,<br />

Fachärztin für Psychiatrie<br />

u. Psychotherapeutische<br />

Medizin, Psychoanalytikerin<br />

(Kinder/Jugendliche/<br />

Erwachsene) in eigener<br />

Ordination, Ausbildungen in<br />

Wien an der Univ.-Klinik für<br />

Psychiatrie u. Psychotherapie,<br />

im Maßnahmenvollzug,<br />

sowie an der Univ.-Klinik für<br />

Kinder- u. Jugendpsychiatrie<br />

absolviert, Herausgeberin<br />

des Magazins THE<br />

VIENNA PSYCHOANALYST<br />

Kontakt<br />

Laudongasse 31/5/15<br />

1080 Wien<br />

Tel: +43-1-9446343<br />

office@theviennapsychoanalyst.at<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 47


DIPLOMATIE<br />

INTERVIEW USA<br />

This is your first posting<br />

as Ambassador of the<br />

United States to Austria.<br />

What does it mean to you<br />

to officially represent the<br />

United States in a foreign<br />

country and what are your main goals<br />

for your term?<br />

I am thrilled to be the American Ambassador<br />

to the Republic of Austria. As<br />

some of your readers might know, my<br />

grandfather, Wiley T. Buchanan, held this<br />

very same position in the mid 1970s. I visited<br />

him in Vienna when I was a boy, and<br />

it left a lasting impression. I not only have<br />

wonderful memories of Austria from that<br />

first trip abroad but that visit also began<br />

my education in diplomacy and what it<br />

means to represent the United States of<br />

America in a foreign land.<br />

I love being an Ambassador. Being<br />

nominated by President Trump to serve<br />

here is like a dream come true. For me and<br />

my family, this is a terrific opportunity to<br />

live in Austria, get to know its regions, culture,<br />

and people. But more than that I am<br />

humbled at the chance to bring our two<br />

countries closer together, to highlight our<br />

common values, and to build bridges between<br />

our two peoples while working to<br />

solve some of today’s challenges.<br />

As Ambassador, I am working hard to<br />

further deepen the U.S.-Austrian partnership<br />

above all. It is my job to ensure that relations<br />

between our two countries continue<br />

to be friendly and productive as well as<br />

to contribute to the stability and prosperity<br />

of Europe, the United States, and beyond.<br />

Our bilateral trade is growing, and I<br />

want it to grow even more as one of my key<br />

goals. In 2017, the United States bought<br />

more Austrian goods than any other country,<br />

aside from Austria’s close neighbor<br />

Germany. At the core of our economic relationship<br />

is mutually beneficial trade. I am<br />

working hard to make sure that today’s<br />

efforts to expand our bilateral trade and<br />

investment yield tomorrow’s successes.<br />

Our relationship is built on strong<br />

people-to-people ties. In addition to our<br />

academic and professional exchanges, it<br />

is my goal to connect Austrian entrepreneurs<br />

with the entrepreneurial ecosystem<br />

in the United States. Already in the short<br />

time I have been in Austria I have met<br />

with scores of creative and energetic business<br />

people, young entrepreneurs, and<br />

students to reinforce the message that not<br />

only is the United States open for business<br />

but also that the USA has a lot to offer.<br />

Last but not least, it is my hope to increase<br />

cooperation in cultural affairs so<br />

that we may learn from each other and<br />

„I love being an<br />

Ambassador“<br />

H.E. Trevor Traina, restaging<br />

the historic picture of his<br />

grandfather in front of the<br />

US-Embassy in Vienna<br />

<strong>SOCIETY</strong> spoke with the new diplomatic<br />

representative of the USA to Austria<br />

about his main goals and his childhood<br />

memories of Austria.<br />

Fotos: A. Slabihoud, US-Botschaft<br />

48 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


»The United States and<br />

Austria have a lot in<br />

common and we do, and<br />

can continue to, share<br />

through culture and arts.<br />

«<br />

forge new artistic paths. As an art collector and having<br />

served on the board of several art museums, I<br />

know not just Austria’s historic role in the arts, but<br />

also recognize the outsized role of Austrian artists<br />

and designers in defining global trends. But in this,<br />

as in the aforementioned areas, the United States<br />

and Austria have a lot in common and we do, and<br />

can continue to, share through culture and the arts.<br />

There have been diplomatic relations between<br />

the United States and Austria for 180 years and<br />

the two countries define themselves as “partners<br />

in promoting global security and prosperity.”<br />

What is your definition of prosperity? Do you see<br />

it as something merely economic?<br />

Prosperity is certainly economic but has also<br />

cultural meaning. It is my hope to increase cooperation<br />

so that we may learn from each other and<br />

forge new artistic paths. Since arriving in Vienna<br />

I have met with the leaders of several major Austrian<br />

institutions and, together, we have begun<br />

to make plans for collaborations down the road.<br />

I wish to remind Austrians that Americans are<br />

their friends and that I am their friend. In my<br />

experience, there is no limit to what friends can<br />

achieve when working together.<br />

At your Senate hearing you said that you<br />

would like to campaign for closer relations within<br />

the IT sector and for cultural exchange. How<br />

will you do that and in what way can Austria<br />

benefit from this and vice versa?<br />

Austrian tech entrepreneurs are just like their<br />

counterparts in Silicon Valley but the ecosystem<br />

is unlike the one in Silicon Valley. There are still<br />

significant hurdles in Austria that we don’t have<br />

in the United States, e.g. with licensing or repercussions<br />

in the case of failure. I discuss these issues<br />

with government officials and with entrepreneurs.<br />

More U.S. investors should invest in Austria;<br />

and Austrian start-ups should look globally sooner.<br />

I want to connect with Austrian entrepreneurs<br />

and the entrepreneurial ecosystem. I recently<br />

hosted a selection of Austrian entrepreneurs and<br />

investors at my residence for an exclusive event<br />

with former CEO of Yahoo!, Marissa Mayer. In addition,<br />

the American Embassy funds an exchange<br />

program for your entrepreneurs – we call it “Austria<br />

to Austin” – that is already in its fourth year.<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Ambassador Traina has a<br />

long history building innovative<br />

companies from<br />

the ground up. Prior to his<br />

appointment as America’s<br />

representative to Austria,<br />

Ambassador Traina was a<br />

technology entrepreneur<br />

and philanthropist based<br />

in San Francisco. His first<br />

foray into tech entrepreneurship<br />

was as the<br />

founder of CompareNet,<br />

Inc., the original online<br />

product comparison platform,<br />

which was sold to<br />

Microsoft in 1999. He was<br />

chairman of StepUp Commerce,<br />

which was sold to<br />

Intuit in 2006. He founded<br />

Schema Logic, which was<br />

sold to SmartLogic in 2011.<br />

He co-founded DriverSide,<br />

a venture-funded startup<br />

in the online automotive<br />

space, which was sold to<br />

Advance Auto Parts in<br />

August 2011. In 2011 he<br />

founded Traina Interactive,<br />

which operates the unique<br />

life experiences provider,<br />

IfOnly.com.<br />

H.E. Traina earned a<br />

bachelor’s degree from<br />

Princeton University and<br />

a special diploma in social<br />

studies from Saint Catherine’s<br />

College at Oxford<br />

in the United Kingdom. He<br />

received a master’s degree<br />

in business administration<br />

from the Haas School of<br />

Business at the University<br />

of California, Berkeley.<br />

The grandfather of H.E. Traina, Wiley<br />

T. Buchanan, during his period as US-<br />

Ambassador to Austria in the 1970s<br />

DIPLOMATIE<br />

INTERVIEW USA<br />

This program sends 20-30 young Austrians to<br />

Texas to learn about starting or growing their own<br />

business, and introduces them to the dynamic environment<br />

of American high tech business.<br />

Coming from the IT sector, how do you evaluate<br />

the dangers and chances of the extensive<br />

digitalization of almost every area of life? Which<br />

chances and challenges are in there for a country?<br />

As a tech entrepreneur and a Californian who<br />

grew up right next to Silicon Valley, the tech revolution<br />

is very real for me. The tech economy benefits<br />

all of us, in most aspects of our daily lives.<br />

The European Union and Austria have the resources,<br />

the talent, and the institutions to drive<br />

digital innovation. From world-class universities<br />

focusing on tech, engineering, and innovation to<br />

companies that are global leaders in manufacturing,<br />

e-technology, and mobility, Austria is already<br />

a hub of innovation.<br />

I am having regular talks with the Austrian<br />

government and officials about efforts to promote<br />

digitalization. Working to increase digitalization<br />

can reduce bureaucracy, make a government<br />

more responsive to the needs of its citizens,<br />

and promote innovation.<br />

Austria has the capabilities to become a leader in<br />

new technologies such as AI and blockchain. No location<br />

has yet cornered the market on AI and blockchain<br />

talent. The various uses of these technologies<br />

are still being explored, and by focusing on these<br />

technologies Austria can become a world leader.<br />

In today’s globalized world, good diplomatic<br />

connections to other countries are important –<br />

especially in times of disputes. What can “diplomacy”<br />

be or do in such conflict situations? How<br />

would you define the “power of diplomacy”?<br />

Diplomatic initiatives focus on reducing tensions<br />

and fostering better understanding. The<br />

power of diplomacy is to strengthen international<br />

stability through dialogue. As I learned this from<br />

my grandfather, I know how hard our diplomats<br />

work to make the world safer and more secure. I<br />

heard him talk about the Soviet Union and the<br />

Cold War and the threat of nuclear weapons and<br />

how the entire Foreign Service labored night and<br />

day to keep us all safe, advancing our interests as<br />

we slept soundly back at home.<br />

It is no different today. My job is to talk to officials,<br />

to opinion leaders, to the media, and to<br />

the general public in order to advance U.S. foreign<br />

policy interests. But it is also about looking for areas<br />

of common interest and ways we can overcome<br />

areas of disagreement. It is hard work and requires<br />

nonstop engagement in 100 different ways. This is<br />

made easier when two countries share essential<br />

values, as is the case with the United States and<br />

Austria. As a birthplace of modern diplomacy, Vienna<br />

remains an ideal location for future international<br />

talks and diplomatic initiatives. I look forward<br />

to continuing the dialogue.<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 49


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW CHILE<br />

You are Ambassador of<br />

Chile to Austria since August<br />

<strong>2018</strong> – what are your<br />

main plans and goals for<br />

your term here?<br />

The diplomatic relations<br />

between Austria and Chile date back<br />

to 1870 and are excellent and very close<br />

but it is always possible to do something<br />

more to develop them further. I had the<br />

honour of accompanying then President<br />

Michelle Bachelet in her Official Visit in<br />

2015 invited by former President Heinz<br />

Fischer. On that occasion, she visited a<br />

technical school because it is very important<br />

for Chile to improve its educational<br />

system and in this respect the Austrian<br />

dual system is very relevant and an example<br />

that Chile could follow. Also, I would<br />

like to augment Austrian direct investments<br />

in Chile in sectors such as innovation,<br />

research and development, green<br />

economy and digital economy. In this way,<br />

we would take advantage of the bilateral<br />

agreements on the protection and promotion<br />

of investments and to avoid double<br />

taxation. In addition, I would like to promote<br />

the imports of Chilean products. In<br />

the year 2017 Chile exported to Austria<br />

only 71 million US Dollars, so we have<br />

plenty of room to grow. To promote tourism<br />

is also one of my goals and we have<br />

a tourism agreement with Austria that<br />

dates back to 1954. As a whole, I would<br />

like to make Chile relevant to Austria. We<br />

share values and we work very close in the<br />

international sphere and it would be great<br />

to transfer that closeness to the people.<br />

I am happy to say that Austria and<br />

Chile have signed a Memorandum of Understanding<br />

on a programme for Holidays<br />

and Work, which allows young people between<br />

18 - 30 years from both of our countries<br />

to go and study and work for a year.<br />

That is a great way to make our nations<br />

more relevant to each other. Also, there<br />

are Chileans that came as refugees to Austria<br />

during the dictatorship and are fully<br />

integrated in this country and have made<br />

important contribution to it. They are a<br />

great help for me as Ambassador!<br />

Austria is a great example in areas<br />

such as public transport and its infrastructure,<br />

renewable energy, services,<br />

waste disposal. My goal is for Chile to<br />

work with Austria in all those areas.<br />

Last but not least, the role of Austria as<br />

rotating Presidency of the European Union<br />

during this semester is very timely for Chile<br />

since we are at the present negotiating to<br />

modernise the Association Agreement between<br />

Chile and the European Union.<br />

The first international relations be-<br />

Austria and Chile<br />

can learn a lot<br />

from each other<br />

<strong>SOCIETY</strong> met with H.E. Gloria Navarrete<br />

Pinto, Ambassador of Chile to speak to<br />

her about the cordial relations of the two<br />

countries and the challenges and advantages<br />

of being a female Ambassador.<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/salas-torrero<br />

50 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


tween Chile and Austria date back to the first<br />

half of the 19th century and in 1903, the first<br />

Austrian embassy was established in Chile. As of<br />

today, what could Austria and Chile learn from<br />

each other and how important are good diplomatic<br />

relations between the two countries?<br />

I already mentioned the areas where Chile<br />

could learn from Austria. Those where Austria<br />

could learn from Chile - although I prefer to say<br />

cooperate - are solar energy, ocean sciences, Antarctic<br />

issues and astronomy. Chile is blessed with<br />

a splendid and clean sky and many international<br />

observatories are based in my country.<br />

Austria and Chile share many common values<br />

(like respect for human rights, democracy, rule of<br />

law, international law, separation of power, transparency,<br />

open markets); we value multilateralism<br />

and can work together especially in uncertain or<br />

difficult global scenarios.<br />

Chile will host the APEC Summit next year and<br />

Austria is invited to participate as an observer. It<br />

is an opportunity for Austria to come close to Asia<br />

since it is looking to diversify its export markets.<br />

Chile could be an excellent platform for that aim.<br />

Since 2015, there is a Ministry of Women and<br />

Gender Equality in Chile that was coined by the<br />

former president Michelle Bachelet - what is it<br />

doing to improve the situation of women?<br />

The National Secretary for Women, the predecessor<br />

to the Ministry of Women and Gender<br />

Equality, was created in 1991. In 2015, it was established<br />

as a Ministry and changed its name to<br />

include gender equality. Its purposes are: promoting<br />

the culture of equality, autonomy, nondiscrimination<br />

and non-violence against women<br />

in our society. Its purpose is not women against<br />

men but the respect of diversity.<br />

This Ministry promotes and secures the rights<br />

of women and foments gender equality. It works<br />

to ensure that all women are treated with respect<br />

and without discrimination and supports women<br />

to enter employment and enterprises. It combats<br />

violence against women in all its forms; foments<br />

co-responsibility between man and woman in the<br />

field of taking care for children, family and working<br />

tasks. The Ministry also analyses how to better<br />

understand women’s needs and gender equality.<br />

This institution takes care of the respect of human<br />

rights of women in accordance to international<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Gloria Navarrete Pinto<br />

was born in Santiago de<br />

Chile on September 6,<br />

1959. She studied law at<br />

the Pontificia Universidad<br />

Catolica de Chile and finished<br />

her Diploma in Law<br />

in 1981. From 1984-1988<br />

she studied at the Chilean<br />

Diplomatic Academy “Andrés<br />

Bello’. From 1993 to<br />

1995, she attended London<br />

School of Economics and<br />

Political Science, where<br />

she completed as Magister<br />

in Law (LLM). She entered<br />

the foreign service in<br />

1986 in the Department of<br />

Protocol. From 1997-1999<br />

she was Second Secretary,<br />

at the Embassy of Chile to<br />

Austria/ Permanent Mission<br />

to the United Nations<br />

in Vienna (UNOV). From<br />

1999-2001 she was First<br />

Secretary at the Embassy<br />

of Chile to the United<br />

Kingdom and from 2002<br />

– 2004 Head of Cabinet<br />

of the Deputy Minister<br />

of Foreign Affairs. From<br />

2004-2009 she was Counsellor<br />

at the Embassy of<br />

Chile to Ireland. From 2011<br />

to 2014 she was Minister-<br />

Counsellor, Deputy Head<br />

of the Embassy of Chile to<br />

Belgium / Alternate Permanent<br />

Representative of<br />

the Mission of Chile to the<br />

European Union. January<br />

to March 2014 she was Coordinator<br />

for the transition<br />

of the presidential power<br />

to the elected President<br />

of Chile, Mrs. Michelle<br />

Bachelet. From March 2014<br />

to March <strong>2018</strong> she served<br />

as Ambassador, Director-<br />

General of the Chile State<br />

protocol. Since August<br />

<strong>2018</strong> she is Ambassadordesignate<br />

at the Embassy<br />

of Chile to Austria and the<br />

international Organizations<br />

to Vienna. She is married<br />

and has three children.<br />

»Sometimes I<br />

think that us<br />

female Ambassadors,<br />

we<br />

don’t need a<br />

husband but a<br />

wife.<br />

«<br />

H.E. Gloria Navarrete<br />

Pinto speaking with<br />

Tanja Tauchhammer<br />

WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW CHILE<br />

agreements that Chile has ratified. Furthermore, it<br />

elaborates public policies to encompass the different<br />

realities of women in Chile. In order to ensure<br />

that it fulfils its purposes, there is an inter-ministerial<br />

committee to oversee gender equality. The<br />

idea is to incorporate the gender equality framework<br />

in the whole State performance, i.e., it cuts<br />

across all the State policies and acts.<br />

You were the first woman in Chile to be “Directora<br />

de Protocolo” under Michelle Bachelet’s<br />

government. Why is it, that there are still less<br />

women in leading positions than men and what<br />

could be done to change this?<br />

There are less women in leading positions, and<br />

this is very much my personal opinion, because<br />

women are more selfless that men. They were educated<br />

to care for others and put their own needs and<br />

wishes behind. It was seen as natural. The world has<br />

changed. The new generations have had access to<br />

education and of course we want to have the same<br />

opportunities as our male counterparts.<br />

The Chilean Governments have passed a legislation<br />

that actively promotes gender equality,<br />

like education, facilitate re-entry in the labour<br />

market, flexible hours of work, nurseries and afterschool<br />

care centres. The State bodies and public<br />

enterprises preach with their example and appoint<br />

women as CEOs or members of their boards<br />

so the private sector could see the benefits of having<br />

women in higher positions. Women in powerful<br />

positions should help and motivate other<br />

women to follow their example. President Bachelet<br />

always said that no trainer would play a match<br />

with only half of his/her team. Diversity enriches.<br />

Is there a difference between male and female<br />

Ambassadors?<br />

I would not like to say that gender is the only<br />

reason for our differences in approaching the<br />

job, although I think that in general, women are<br />

judged harsher than men. Once I read an article<br />

on the perception of female and male attitudes.<br />

For instance, what it is seen as aggressiveness in a<br />

woman, in a man, it is considered character.<br />

As mother of three children and working as a<br />

diplomat, I always had to be very organized. For<br />

male Ambassadors, their wives are in charge of<br />

taking care of the children, decorating the house,<br />

host parties etc. In my case, I had to do that all<br />

myself. Sometimes, I would think that us female<br />

Ambassadors, we don’t need a husband, but a<br />

wife.<br />

I would prefer to say that personality is the<br />

main difference in how Ambassadors approach<br />

their tasks, and experience as well. In general,<br />

and at risk of upsetting my very distinguished<br />

male counterparts, I would say they tend to speak<br />

more and be more aggressive and like to be seen.<br />

Women in general, we tend to listen more, do not<br />

mind to appear timid and to wait until we are certain<br />

about what we want. Then we are fearless to<br />

defend it!<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 51


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW JORDAN<br />

H.E. Ambassador<br />

Leena Al-Hadid with<br />

her number two, Dana<br />

Yahia Khris<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/salas-torrero<br />

52 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW JORDAN<br />

“Women’s representation in<br />

the workforce should be a<br />

reflection of society”<br />

<strong>SOCIETY</strong> met with H.E. Leena Al-Hadid, Ambassador of Jordan<br />

to Austria, and spoke with her about her expectations, plans<br />

and goals for her first term as an Ambassador.<br />

You are Ambassador of Jordan to<br />

Austria since the 17 th of August<br />

<strong>2018</strong>. What are your impressions<br />

of Austria so far?<br />

This is actually my second time<br />

in Vienna, from 1996-2000, I was<br />

posted as Diplomatic Attaché in charge of the UN<br />

and Alternate Permanent Representative of the<br />

UN Vienna based Organizations. Even back then,<br />

Vienna was a magnificent city that charmed me<br />

with its rich culture. Compared to those days,<br />

the city has grown considerably and I have the<br />

feeling, that it has opened itself to the rest of the<br />

world and has become much more international.<br />

I really enjoy living here again.<br />

It is your first term as an Ambassador. What<br />

are your expectations? What are your plans and<br />

main goals?<br />

I’m proud to say that Austria and Jordan have<br />

had excellent diplomatic relations that go back to<br />

1965. There have been several official visits and<br />

meetings, His Majesty King Abdullah II made an<br />

official visit to Austria in 2015 and Austrian president<br />

Alexander Van der Bellen made an official<br />

state visit to Jordan in <strong>2018</strong>, also both leaders met<br />

in New York in September <strong>2018</strong>.<br />

On the bilateral side: Jordan and Austria enjoy<br />

excellent relations and strong ties within the<br />

business sector. Many Austrian companies are<br />

already active in Jordan and together with their<br />

reliable Jordanian partners continue to explore<br />

market opportunities, also beyond its borders.<br />

Jordan is a great location for setting up a trade<br />

business expanding into the Arab world. I would<br />

like to increase the trade balance, which is also a<br />

main focus of my job as Ambassador here. Especially<br />

in the field of tourism, my country has a lot<br />

to offer. I would also like to state, that Jordan is<br />

safe for visitors, despite the current crisis in the<br />

Middle East. Ryan Air now offers direct flights to<br />

Amman and Aqaba, allowing for more people to<br />

visit our wonderful country.<br />

On the multilateral side: I have just been elected<br />

as Chair of the Board Governors of the IAEA,<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Leena Al-Hadid was<br />

born on January 30th,<br />

1971 in London. Ambassador<br />

Al-Hadid is Jordan’s<br />

Permanent Representative<br />

to the United Nations and<br />

other international organizations<br />

in Vienna since<br />

August <strong>2018</strong>.<br />

She joined the Jordanian<br />

Foreign Service in 1995<br />

and during her career has<br />

served as Political Officer<br />

at the Private Office of<br />

Jordan’s Foreign Minister,<br />

Diplomatic Attaché<br />

and Alternate Permanent<br />

Representative to the<br />

United Nations in Vienna<br />

from 1996 to 2000, and<br />

Political Officer at Jordan’s<br />

Mission to the European<br />

Union in Brussels from<br />

2002 to 2004. She was the<br />

Chief Diplomatic Human<br />

Rights Officer at Jordan’s<br />

Permanent Mission to the<br />

United Nations and other<br />

international organizations<br />

in Geneva from 2004 to<br />

2006 and was Jordan’s<br />

Deputy Consul General in<br />

Dubai from 2009 to 2014.<br />

»As a mother of<br />

two children,<br />

I see it as my<br />

duty to serve as<br />

a role model,<br />

not only to my<br />

daughter but<br />

also to my son.<br />

which will be another focus of my work in Vienna<br />

for <strong>2018</strong> – 2019.<br />

Even though there has been some improvement<br />

in the last years, the gender gap in female<br />

representation in diplomacy remains. In 2015<br />

there were only 18.7 % female in top ranks of<br />

diplomacy. What more could be done to change<br />

this and how many female Ambassadors does<br />

Jordan have?<br />

Out of all the representations of Jordan in<br />

other countries, six Ambassadors are female, a<br />

number that should be increased. On a global<br />

scale, considering out of 65 previous chairs of the<br />

Board of Governors I am only the seventh female.<br />

As you can see, my number two in the embassy,<br />

Dana Yahia Khris is also female. I think that women<br />

are good at multitasking and their representation<br />

in the workforce should be a reflection of<br />

society – no office should be without female employees.<br />

Women bring an extra edge as they tend<br />

to be more assertive.<br />

For me as a mother of two children, I see it as<br />

my duty to serve as a role model, not only to my<br />

daughter but also to my son.<br />

With the war in Syria, the quite unstable situation<br />

in Iraq and the unrests in Israel/Palestine,<br />

Jordan finds itself in a quite difficult geopolitical<br />

situation. What role can diplomacy play in<br />

such situations?<br />

Jordan continues to be an oasis of stability in<br />

the heart of the Middle East, in spite of all the challenges<br />

facing the region. As you mentioned, there<br />

is the conflict in Syria and the refugee crisis, the<br />

prolonged conflicts in Iraq, Libya and Yemen, and<br />

the protracted Palestinian-Israeli conflict. Also,<br />

not to forget, the terrorism that threatens all of us<br />

without discrimination across the globe.<br />

What we need in our region is a return to intensive<br />

and creative diplomacy. Jordan has spared<br />

no efforts to live up to its commitments and responsibilities,<br />

and it will continue to do so in facing<br />

these challenges with resolve and determination.<br />

Only political and peaceful solutions to the<br />

conflicts will lead to stability in the region.<br />

«<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 53


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW LIECHTENSTEIN<br />

Sie sind seit Ende 1997 die Botschafterin<br />

Liechtensteins in<br />

Österreich. Wie erleben Sie<br />

die aktuellen Beziehungen<br />

des Fürstentums mit dem<br />

Nachbarland?<br />

Die Beziehungen zwischen Liechtenstein<br />

und Österreich sind vielseitig und<br />

ganz ausgezeichnet. Da hilft natürlich,<br />

dass die Verbindungen mit Österreich auf<br />

der menschlichen Ebene traditionell sehr<br />

eng sind. Wir teilen ja nicht nur die gleiche<br />

Sprache, sondern auch den gleichen<br />

Kulturraum und gleiche Werte.<br />

Mit dem Beitritt Liechtensteins zum<br />

Europäischen Wirtschaftsraum vor 23<br />

Jahren und dem Beitritt zum „Schengener-Vertrag“<br />

sind beide Länder noch<br />

enger zusammengerückt. Diese Entwicklung<br />

war für die Wirtschaft, vor allem in<br />

der Region Liechtenstein und Vorarlberg,<br />

ein sehr wichtiger Impuls. Täglich pendeln<br />

8600 Österreicher, vorwiegend in<br />

den Bereichen Industrie und Finanzen,<br />

zur Arbeit nach Liechtenstein. Das ist für<br />

beide Länder von erheblicher Bedeutung.<br />

Das Jubiläum des 300jährigen Bestands<br />

des Fürstentums Liechtenstein hat ja<br />

selbst eine enge Beziehung zu Österreich<br />

und dem damaligen Kaiser. Es war der in<br />

Wien regierende Karl VI, der am 23. Januar<br />

1719 die Grafschaft Vaduz und die Herrschaft<br />

Schellenberg vereinigte und sie zum<br />

Reichsfürstentum Liechtenstein erhob.<br />

Übrigens wurde Liechtenstein in seinen<br />

Anfängen aus Feldkirch heraus verwaltet.<br />

Ihr Amtsbereich umfasst seit 2011<br />

auch Tschechien – Wie kann man die<br />

Aufgabengebiete dort mit jenen in Österreich<br />

vergleichen?<br />

Der größte Unterschied liegt darin,<br />

dass Liechtenstein in seinen beiden Nachbarländern<br />

Österreich und Schweiz mit<br />

einer residierenden Botschaft vertreten<br />

ist.<br />

Aus der engen Zusammenarbeit mit<br />

diesen Ländern in vielen Gebieten der<br />

Verwaltung und der Justiz braucht es<br />

auch diese unmittelbare Kontaktnahme<br />

vor Ort. Unsere diplomatische Vertretung<br />

in Prag ist dagegen noch relativ jung,<br />

wenn auch unsere gemeinsame Geschichte<br />

eine ebenso lange Tradition hat wie die<br />

zu Österreich.<br />

Wir betreuen die tschechischen Agenden<br />

von Österreich aus. Ich bin aber regelmäßig<br />

in der Tschechischen Republik;<br />

nicht nur in Prag, auch in anderen Teilen<br />

des Landes, etwa in Südmähren, eine Region<br />

zu der es besonders enge Verbindungen<br />

gibt. .<br />

Langjährige<br />

Verbindungen<br />

Botschafterin Maria-Pia Kothbauer,<br />

Prinzessin von und zu Liechtenstein,<br />

sprach mit <strong>SOCIETY</strong> über die engen<br />

Beziehungen zwischen Österreich und<br />

Liechtenstein und über Veränderungen<br />

im diplomatischen Umfeld.<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

54 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


Als Ehefrau und Mutter eines Sohnes haben<br />

Sie auch eine eigene Familie gegründet – Wie<br />

schaffen Sie es, Ihr Privat- und Berufsleben in<br />

Einklang zu bringen?<br />

Ich habe einen 21-jährigen Sohn, der in Wien<br />

zur Welt gekommen ist, als ich bereits Botschafterin<br />

war. Das ist sicher etwas Besonderes. Ich hatte<br />

das Glück, sehr viel Unterstützung erhalten zu<br />

haben. Ich glaube grundsätzlich, dass jede Familie<br />

ihr eigenes Modell für die Vereinbarkeit von<br />

Familie und Beruf finden muss. Es gibt da keine<br />

allgemein gültige Anleitung.<br />

Ich habe mein Abendprogramm sehr bewusst<br />

geplant und so weit es ging versucht, die Wochenenden<br />

mit der Familie zu verbringen. In Wien ist<br />

man mit einer Familie sehr gut aufgehoben. Die<br />

Stadt ist sicher, verfügt über viele Grünflächen,<br />

der öffentliche Verkehr ist fantastisch organisiert<br />

und die Distanzen für eine Großstadt relativ kurz.<br />

Nächstes Jahr werde ich 30 Jahre im diplomatischen<br />

Dienst meines Landes sein. Seither sind<br />

sehr viel mehr Frauen in sämtlichen Bereichen<br />

der Diplomatie tätig.<br />

Wie sehen Sie die Entwicklungen der letzten<br />

20 Jahre im Hinblick auf die Diplomatie am<br />

Standort Wien?<br />

Da hat sich schon einiges verändert, auch<br />

wenn die Aufgabe, Führung und Gestaltung der<br />

bi- und multilateralen Beziehungen zwischen den<br />

Staaten an sich die gleiche ist.<br />

Vor allem ist spürbar, dass sich das politische<br />

Klima durch die zahlreichen politischen Spannungen<br />

und internationalen Konflikte geändert<br />

hat, womit im multilateralen Bereich Einigungen<br />

sehr viel schwieriger erreicht werden.<br />

In den 90er Jahren, nach dem Fall des Eisernen<br />

Vorhangs, herrschte Aufbruchsstimmung. Die<br />

internationalen Beziehungen waren von einer<br />

starken Kooperation und einem Bekenntnis zum<br />

Multilateralismus geprägt. Heute herrscht weitgehender<br />

Stillstand und in manchen Bereichen gibt<br />

es Rückschritte. Der politische Wille, Probleme im<br />

multilateralen Kontext zu lösen, ist vielfach nicht<br />

vorhanden. Das ist sehr bedauerlich und sicherlich<br />

der markanteste Unterschied zu den 90er Jahren.<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

I.D. Maria-Pia Kothbauer,<br />

Prinzessin von und zu<br />

Liechtenstein, wurde 1960<br />

in Wien geboren. Sie studierte<br />

Politikwissenschaft<br />

an der Columbia University<br />

in New York City. 1993<br />

wurde sie zur Botschafterin<br />

bei der Europäischen<br />

Union und beim Königreich<br />

Belgien bestellt, ehe sie<br />

1996 zunächst Leiterin der<br />

Delegation des Fürstentums<br />

Liechtenstein bei der<br />

OSZE und ein Jahr später<br />

Botschafterin Liechtensteins<br />

bei der Republik Österreich<br />

wurde. Seit 2000<br />

ist sie Ständige Vertreterin<br />

bei den in Wien ansässigen<br />

Einrichtungen der UN und<br />

seit 2011 außerdem nichtresidierende<br />

Botschafterin<br />

der Tschechischen Republik.<br />

WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW LIECHTENSTEIN<br />

»Wien ist ein guter Ort<br />

für eine Diplomatin,<br />

die Beziehungen zu<br />

Österreich sind ungemein<br />

vielseitig und multilateral<br />

jedenfalls eine<br />

Herausforderung.<br />

«<br />

Andererseits hat Wien seine Bedeutung als internationaler<br />

Standort über die letzten Jahre ausgebaut.<br />

Wichtige Abkommen, wie jene mit dem<br />

Iran, konnten hier verhandelt werden.<br />

Was glauben Sie, macht einen guten Diplomaten,<br />

eine gute Diplomatin aus?<br />

Zunächst einmal braucht es eine gute Ausbildung<br />

in Politik, Wirtschaft, Geschichte und nicht<br />

zuletzt in Sprachen, und natürlich ein gediegenes<br />

Wissen über sein eigenes Land. Dann sollte man<br />

sich gründlich mit dem Gastland oder im multinationalen<br />

Bereich mit den Interessen der Partnerländer<br />

auseinander setzen.<br />

Für Diplomaten ist es besonders wichtig, sich<br />

in den Kopf seines Gegenübers versetzen zu können<br />

und zu verstehen, wo die Interessen des Anderen<br />

liegen. Wenn man zu einem Ergebnis kommen<br />

möchte, muss man das Umfeld gut kennen<br />

und wissen, was man dem Gegenüber zumuten<br />

kann.<br />

Frauen können das nicht zwangsweise besser<br />

als Männer, das ist eher eine Frage der Persönlichkeit,<br />

aber letztlich Ausdruck von Professionalität.<br />

Was ich schon hinzufügen möchte, ist der<br />

enorme Wert der Begegnungen mit vielen klugen<br />

und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen hier in<br />

Wien. Diese oft sehr intensiven Gespräche sind<br />

nicht nur eine persönliche Bereicherung, sondern<br />

helfen oft, Neues zu erkennen und Zusammenhänge<br />

sehr viel besser zu verstehen. •<br />

I.D. Maria-Pia Kothbauer<br />

im Gespräch mit<br />

Tanja Tauchhammer<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 55


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW SAN MARINO<br />

“More women in power<br />

would bring more<br />

peace to the world”<br />

H.E. Elena Molaroni is Ambassador of San Marino to Austria<br />

since 2008. With <strong>SOCIETY</strong>, she talked about the peculiarities<br />

of her home country and the challenges of working in the<br />

diplomatic field.<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

56 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW SAN MARINO<br />

San Marino is one of the world´s<br />

smallest and oldest constitutional<br />

republics – do these facts have any<br />

influence on today’s position of the<br />

country in an international environment,<br />

especially regarding diplomatic<br />

power?<br />

Our tradition and our experience as a country<br />

is always influencing us – in any position we take<br />

in the international arena. We highly value democracy,<br />

as we have always been a republic. Human<br />

rights are also one of our main priorities –<br />

equality for all, women’s rights, rights for people<br />

with disability – we are not a major power, but we<br />

always try to support human rights in our own<br />

“small way”.<br />

San Marino has one of the lowest unemployment<br />

rates and it is considered to be one of the<br />

richest countries in the world. Does the small<br />

size of the country help with that?<br />

Till the 1970s, San Marino used to be a rural<br />

and rather poor country. Then it experienced<br />

the economic boom with prosperity and development<br />

until about ten years ago, when we were<br />

affected by the financial crisis, like many others.<br />

Now we are trying to rebuild our economy, we<br />

want to attract new investments and develop the<br />

country. Being such a small state, it is certainly<br />

easier to take care of our own population. Several<br />

sectors are managed by the state, our citizens do<br />

not have a wide variety of benefits but they get a<br />

good quality of state provided services.<br />

How would you describe the relations between<br />

Austria and San Marino?<br />

Our bilateral diplomatic relations were established<br />

in 1987. I opened up our Embassy in Vienna<br />

in 2008, and I have been here since then. It is a<br />

very pleasant place to live and I am enjoying it a<br />

lot. We do not have a rotation system in our diplomatic<br />

corps in San Marino, so it is very easy to stay<br />

for a longer period of time. In general, I have been<br />

trying to develop knowledge of San Marino in Austria<br />

and to stimulate the exchange in between the<br />

countries.<br />

How many Sammarinese citizens live in Austria?<br />

There might be six – and three of them are my<br />

two daughters and me. For now, we do not have a<br />

very big community here and I think we also have<br />

around the same number of Austrians living in<br />

San Marino.<br />

For those who aren´t that familiar with the<br />

country – could you describe San Marino in a<br />

few sentences?<br />

Our foundations lie on a long-standing tradition<br />

and profound democratic principles. It is a<br />

very picturesque and romantic place, especially<br />

due to our location. We are situated between the<br />

Adriatic Sea on one side and the Apennines on<br />

»It would certainly<br />

improve<br />

the world situation<br />

if more<br />

women were<br />

present in the<br />

political and<br />

diplomatic life.<br />

«<br />

Elena<br />

Molaroni<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Elena Molaroni (University<br />

Degree in Translation,<br />

Université de Genève) was<br />

Minister Plenipotentiary<br />

and Deputy Permanent<br />

Representative of the<br />

Republic of San Marino to<br />

the United Nations in New<br />

York from 1997 until 2008<br />

and Rapporteur of Third<br />

Committee of the General<br />

Assembly (Human Rights)<br />

of the United Nations in<br />

New York. Since 2008,<br />

she is Ambassador of the<br />

Republic of San Marino<br />

to Austria and since then,<br />

she has been Head of the<br />

San Marino Delegation to<br />

numerous councils and<br />

conferences. Ms. Molaroni<br />

has two daughters.<br />

the other side. It is a peaceful place, and people<br />

are very welcoming and open. We have good food,<br />

magnificent wine and excellent hospitality and<br />

you can enjoy both: the beach and the mountains.<br />

You are a mother of two daughters - how do<br />

you successfully combine your career with your<br />

family?<br />

It is difficult, especially when you belong to<br />

the diplomatic field and when you have to move<br />

from one country to the other. In our case, we are<br />

lucky because we stay for a longer period of time<br />

but normally it is very hard to find a spouse who is<br />

willing to leave everything behind and come with<br />

you. Although you know that you live in a very protected<br />

environment and associate with the highest<br />

circles of society, there is a down side to it. The<br />

personal life of a diplomat is a little bit less glamourous<br />

than is generally perceived from society.<br />

What do you think are possible advantages<br />

of sending female Ambassadors?<br />

I have to tell you a little story. When my daughters<br />

were little, they once asked me: “Mum can<br />

a man be an Ambassador?” I said: “Yes, men and<br />

women, they can do whatever they want, they are<br />

free to choose whatever they want. The most important<br />

thing is to be professional and prepared.”<br />

This is my message to my daughters.<br />

I think women are certainly very good at multitasking,<br />

we are more conciliatory. I believe that<br />

more women in politics and in the diplomatic field<br />

would certainly bring more peace to the world. We<br />

can always find a compromise and we are always<br />

looking for solutions. It would certainly improve<br />

the world situation if more women were present in<br />

the political and diplomatic life.<br />

You are Ambassador of San Marino to Austria<br />

since 2008. What has changed the most since then,<br />

especially regarding female representation?<br />

We are quite a few women – both at the UN<br />

and at the OSCE but it is not a 50/50 yet. Since<br />

2008, more attention has been given to the issue<br />

of women and to gender balance and equality. I<br />

think there is a more sensitive approach to the<br />

issue of women’s rights but there have also been<br />

steps backwards – not necessarily in the international<br />

community but at national level. Many<br />

countries have seen an increasing femicide rate<br />

and, therefore, I think that we need to invest in<br />

education. San Marino, together with Iceland,<br />

co-organized “The Barber Shop Event” here in Vienna.<br />

This name has been chosen because a barbershop<br />

is a place where men gather and where<br />

they could talk privately. The event was meant to<br />

sensitize men and boys to the issue of women’s<br />

rights and to emphasize that it should be a topic<br />

that men can talk among themselves too. I do not<br />

agree that women should take care of women’s<br />

rights – I think men should also bring forward<br />

this issue, take action and be more involved in<br />

this topic.<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 57


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW TSCHECHIEN<br />

Renaissance der<br />

Beziehungen<br />

Selten waren die Beziehungen zwischen Österreich und<br />

seinem Nachbarn Tschechien so gut wie heute. <strong>SOCIETY</strong><br />

sprach mit I.E. Botschafterin Ivana Cervenková über<br />

ihre Pläne, diese weiter auszubauen.<br />

Sie sind seit Anfang <strong>2018</strong> diplomatische<br />

Vertreterin Tschechiens<br />

in Österreich. Wie<br />

sehen Ihre konkreten Pläne<br />

und Ziele für diese Amtsperiode<br />

aus?<br />

Ich bin zu einer Zeit nach Österreich<br />

gekommen, wo die Beziehungen zwischen<br />

Tschechien und Österreich auf<br />

einem historischen Hoch sind. Dies war<br />

nicht immer so, und ich freue mich daher,<br />

dass der Austausch und die Zusam-<br />

menarbeit unserer beiden Länder wieder<br />

sehr gut funktioniert. Mein großes Vorhaben<br />

als Botschafterin ist zu noch mehr<br />

gemeinsamen Verständnis und dem<br />

gelebten Austausch beizutragen. Nicht<br />

nur auf der politischen Ebene, wo viel bereits<br />

ausgezeichnet läuft, sondern auch<br />

in den Regionen und bei den Menschen.<br />

Ich werde mich daher in den nächsten<br />

Jahren sehr intensiv dem Austausch in<br />

den tschechischen und österreichischen<br />

Grenzregionen widmen. Ein weiteres<br />

wichtiges Thema und mein persönliches<br />

Anliegen ist der Ausbau von grenzüberschreitenden<br />

Verkehrsverbindungen. Es<br />

gibt ja bereits eine recht gut ausgebaute<br />

Eisenbahninfrastruktur, aber vor allem<br />

beim Bau der Autobahnen Brünn-Wien<br />

und Linz-Budweis geht es mir noch ein<br />

wenig zu langsam voran.<br />

In den vergangenen Jahren wurde immer<br />

wieder von einer „Intensivierung“<br />

der Beziehungen zwischen Tschechien<br />

Fotos: society/pobaschnig<br />

58 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


WOMEN AMBASSADORS<br />

INTERVIEW TSCHECHIEN<br />

und Österreich gesprochen. Sie waren ja bereits<br />

zwischen 2010 und 2014 an der tschechischen<br />

Botschaft in Österreich tätig –inwiefern haben<br />

sich die Beziehungen seither tatsächlich verändert?<br />

Sie haben sich verändert, das stimmt. Seit einigen<br />

Jahren sprechen wir ja von einer „Renaissance<br />

der tschechisch-österreichischen Beziehungen“.<br />

Österreich ist einer der wichtigsten Partner<br />

Tschechiens, nicht nur im Bereich der wirtschaftlichen<br />

Beziehungen, sondern auch politisch. Ich<br />

bin da sehr froh, dass der Austausch auf allen<br />

Ebenen – von der Regierungsebene abwärts –<br />

wirklich hochintensiv ist. Ich merke auch, dass<br />

sich die österreichische Sicht auf Tschechien<br />

etwas verändert hat. Ich höre oft, wir seien ein<br />

europäischer Musterschüler in vielen Bereichen:<br />

Tatsächlich hat unser Land die niedrigste Arbeitslosenquote<br />

in der gesamten Europäischen Union,<br />

unsere Wirtschaft boomt. Hierzu kommt, dass<br />

wir laut Statistiken das sechstsicherste Land dieser<br />

Erde sind. Ich bin sehr froh, dass diese Tatsachen<br />

im Vergleich zu früher auch in Österreich<br />

verstärkt wahrgenommen werden.<br />

Tschechien und Österreich haben ja eine sehr<br />

enge gemeinsame Geschichte, die auf die Habsburger<br />

Monarchie zurückgeht. Inwiefern spielt<br />

diese „Gemeinsamkeit“ heute noch eine Rolle –<br />

auch für Ihr Wirken als Botschafterin?<br />

Die Gemeinsamkeit, unsere gemeinsame Mentalität,<br />

öffnet natürlich in Österreich einige Türen.<br />

Unsere miteinander verflochtene Geschichte<br />

hat uns stark geprägt und hilft uns heutzutage,<br />

uns nicht nur gegenseitig besser zu verstehen,<br />

sondern auch – auch und vor allem in Europa –<br />

viele gemeinsame Standpunkte zu finden und sie<br />

zu vertreten.<br />

Die Republik Tschechien hat seit Jahren eine<br />

der niedrigsten Arbeitslosenraten im gesamten<br />

EU-Raum, <strong>2018</strong> überhaupt die niedrigste. Was<br />

macht Tschechien richtig?<br />

Lassen Sie mich eines sagen und das bezieht<br />

sich nicht nur auf die Wirtschaft: Wir geben einfach<br />

unser Bestes. Unser Premierminister sagt<br />

immer, dass wir uns an dem Modell der Masarykschen<br />

Tschechoslowakischen ersten Republik orientieren<br />

müssen. Nach so vielen Jahren unter der<br />

kommunistischen Unterdrückung sind wir ein<br />

funktionierender demokratischer Rechtsstaat<br />

westlicher Prägung und ein aktives Mitglied in<br />

der Europäischen Union. Nur, wenn wir uns dieses<br />

Ziel als Grundlage vor Augen halten, können<br />

wir erfolgreich bleiben.<br />

Bei diplomatische Posten gibt es immer noch<br />

ein relativ großes Ungleichgewicht in der Geschlechterverteilung,<br />

2015 waren nur etwa 19<br />

Prozent Frauen in führenden Positionen in der<br />

Diplomatie. Warum ist das so und was könnte<br />

getan werden, um Frauen in diesem Bereich besser<br />

zu fördern?<br />

»Mein Beruf<br />

hat auch der<br />

Familie etwas<br />

gebracht und<br />

welche Herausforderungen<br />

auch immer<br />

zu meistern<br />

waren, es ist<br />

ein wunderschöner<br />

Beruf<br />

und ich würde<br />

ihn niemals<br />

eintauschen.<br />

«<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

I.E. Ivana Cervenková,<br />

wurde am 12. Februar 1962<br />

geboren. Sie studierte von<br />

1980-1984 Rechtswissenschaften<br />

an der Karlsuniversität<br />

zu Prag. 1992 trat<br />

sie in den Auswärtigen Dienst<br />

ein. Von 1995-1999 war<br />

sie Botschaftsrätin an der<br />

tschechischen Botschaft in<br />

Bonn. Von 2000 bis 2001<br />

war sie persönliche Referentin<br />

des Vizeministers für<br />

Multilaterale<br />

Angelegenheiten. Von<br />

2010 bis 2012 und von<br />

2013 bis 2014 war I.E. Ivana<br />

Červenková Gesandte<br />

/ Ständige Vertreterin<br />

des Botschafters an der<br />

Botschaft in Wien. 2014 bis<br />

2015 war sie Sektionsleiterin<br />

und Kabinettsdirektorin<br />

im Außenministerium.<br />

Seit Jänner ist sie die<br />

designierte außerordentliche<br />

und bevollmächtigte<br />

Botschafterin der Tschechischen<br />

Republik in der<br />

Republik Österreich.<br />

Tanja Tauchhammer<br />

im Gespräch mit I.E.<br />

Ivana Cervenková<br />

In unserem Außenministerium würde ich den<br />

Anteil als im Großen und Ganzen ausgeglichen<br />

beurteilen. Im Außendienst ist das tatsächlich so,<br />

dass der Anteil der Diplomatinnen wirklich noch<br />

geringer ist als jener der Diplomaten. Das hat oft<br />

mit eingelebten Rollen zu tun, aber auch damit,<br />

dass es sich um einen sehr fordernden Beruf handelt,<br />

der es nicht immer einfach macht, ein vollwertiges<br />

Familienleben zu führen. Ich glaube,<br />

da müssen wir Möglichkeiten schaffen, dass sich<br />

Mütter nicht zwingend zwischen Familie und Beruf<br />

entscheiden müssen.<br />

Was machen Frauen in der Diplomatie anders<br />

als Ihre männlichen Kollegen?<br />

Ich möchte hier nicht generalisieren. Vielleicht<br />

sind doch einige Klischees aber wahr. Ich glaube,<br />

dass die meisten Frauen emotionaler sind, was sie<br />

auch empathischer macht. In der Diplomatie ist<br />

es oft wichtig, die Leute auch zwischenmenschlich<br />

für sich zu gewinnen und da sind Frauen ab<br />

und zu vielleicht auch ein bisschen geschickter<br />

als ihre männlichen Kollegen. Es ist sicher auch<br />

dadurch verursacht, dass ihnen nicht so oft ihr<br />

eigenes Ego im Wege steht.<br />

Wie schaffen Sie persönlich es, Ihre Familie<br />

mit Ihrem Beruf zu vereinen?<br />

Es war nicht immer einfach. Als meine Kinder<br />

klein waren, war vor allem die stetige Rotation<br />

auf Posten in verschiedenen Ländern eine Herausforderung.<br />

Mir war damals wichtig, dass sie<br />

zumindest immer im selben Kulturkreis bleiben<br />

und die Sprache, die sie neben dem Tschechischen<br />

als Erstsprache gelernt haben, auch weiterhin<br />

entwickeln können. Daher habe ich immer<br />

Posten in deutschsprachigen Ländern gewählt:<br />

Zuerst Deutschland, später Schweiz, und nun<br />

bereits zum zweiten Mal Wien. Wobei jetzt sind<br />

sie schon groß, leben in Tschechien und Deutschland<br />

und sind sehr erfolgreich in ihren Berufen.<br />

Am Ende kann ich daher sagen, mein Beruf hat<br />

auch der Familie etwas gebracht und welche Herausforderungen<br />

auch immer zu meistern waren,<br />

es ist ein wunderschöner Beruf und ich würde<br />

ihn niemals eintauschen.<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 59


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

You are President of the<br />

Republic of Armenia<br />

since April <strong>2018</strong>, could<br />

you tell me a bit about<br />

your country?<br />

Armenia has always<br />

had a dynamic, turbulent and historycharged<br />

past, especially concerning culture,<br />

art and music but unfortunately<br />

also in respect to tragedies. More than<br />

1700 years ago, the Armenians were the<br />

first worldwide to become Christians. In<br />

11 th century Armenian Bagratid lost their<br />

Kingdom in Armenia. Later, the country<br />

lost the Armenian Kingdom of Cilicia, the<br />

main bastion of the crusaders. Despite<br />

this loss, Armenians were always well-organized<br />

and a very active nation and the<br />

strength and emotions were led by the<br />

church and communities surrounding it.<br />

At the beginning of the 20 th century, Armenia<br />

faced the tragedy of the holocaust<br />

that was due to the genocide of Armenians<br />

by the Ottoman Empire, where millions<br />

of compatriots lost their lives. Every<br />

family has a story relating to that tragic<br />

event. The family of my grandmother lost<br />

her first child because of the genocide.<br />

This tragic occurrence created a big wave<br />

of Armenian diaspora in the world, from<br />

the United States to Australia or France.<br />

Since then, we gained our independence<br />

100 years ago, but only briefly after the<br />

first Republic of Armenia was proclaimed<br />

in 1918 it became a part of the Soviet Union.<br />

Following the end of the affiliation,<br />

problems blew up especially in Nagorno-<br />

Karabakh and elsewhere. We hope to resolve<br />

that in the 21 st Century.<br />

Before being President of the Republic<br />

of Armenia you already served as a<br />

diplomat to Great Britain, so you know<br />

diplomacy in all its glory?<br />

Diplomacy is a craft and I was lucky<br />

enough to meet those who are the great<br />

artsmen of it. You could say that I had several<br />

lives so far. The first one was marked<br />

by my passion for theoretical physics and<br />

relativistic astrophysics. Later I became<br />

a diplomat, serving in many countries,<br />

even in seven countries simultaneously,<br />

and then as a senior Ambassador to Europe<br />

in London. My third career was my<br />

advisory activity for big companies like<br />

British Petroleum, helping them to make<br />

business in Eurasia. I also had offices in<br />

Vienna, as a non-executive advisor for a<br />

high-tech company. We created games,<br />

mostly presented in China and Korea. Being<br />

President is a job and a mission at the<br />

same time because it is on the one hand<br />

my duty as the President of Armenia, but<br />

„Being<br />

President is a Job<br />

and a Mission at<br />

the same Time“<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Publisher Gertrud Tauchhammer<br />

met Armen Sarkissian, the President<br />

of Armenia, during her trip to<br />

Yerevan and talked with him about the<br />

future of his country.<br />

Fotos: tanja tauchhammer, Davit Hakobyan<br />

60 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


on the other hand I also really enjoy doing it.<br />

What are your main goals as President of the<br />

Republic of Armenia?<br />

The most important points are to resolve the<br />

conflicts and to develop Armenia in general. Our<br />

nation has a big chance in the 21 st century. Our<br />

strength is not natural resources but human resources.<br />

We are a small state but a global nation,<br />

there are as many Armenians living in Russia as<br />

there are living in Armenia itself, for example. In<br />

the 21 st century, this is an advantage because the<br />

globe is getting smaller and life is getting faster.<br />

The biggest companies in the world are not the<br />

oil or gas companies but rather IT companies like<br />

Apple and Google. Armenia has a chance of being<br />

part of a so-called virtual silk road – a trade<br />

route of technologies and communication. This<br />

silk road already exists as the global network of<br />

people connected to each other virtually and this<br />

is the field where you can expand your influence<br />

today. It can become the century of Armenia, if<br />

we are using our advantage of being a global and<br />

highly educated nation, that is very well integrated<br />

in many societies. In addition, we are the only<br />

country of our region that has strong relations<br />

both with the European Union and the Eurasian<br />

Economic Union.<br />

In a Parliamentary Republic, the President is<br />

not the executive leader of the country but he<br />

functions as the head of the country, showing<br />

the way, the vision or the strategy for the nation.<br />

Only a concept with a specific plan can work in<br />

harmony with the tendencies of this world. A<br />

President has to recognize what the strengths<br />

and weaknesses are and find the country’s place<br />

in the world. The world is getting smaller and<br />

more interconnected and therefore, the national<br />

interest of Armenia lies beyond its borders.<br />

Who are your main partners worldwide?<br />

Historically we have a good relationship with<br />

Russia. Formerly, a part of Armenia was part of<br />

the Russian Empire and we were supported by<br />

Russia in difficult times. We have also very good<br />

connections to our neighbors Iran and Georgia.<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Armen Sarkissian is<br />

President of the Republic<br />

of Armenia since April 9th<br />

<strong>2018</strong>. Before that, he was<br />

appointed as Ambassador<br />

of the Republic of Armenia<br />

to the United Kingdom in<br />

1992 and simultaneously<br />

served as Armenia’s Senior<br />

Ambassador in Europe,<br />

Ambassador to the European<br />

Union, Belgium, the<br />

Netherlands, Luxembourg,<br />

Vatican and the Head of<br />

Mission of the Republic of<br />

Armenia to the European<br />

Union. From 1996 until 1997,<br />

he served as Prime Minister.<br />

Before his political career,<br />

he was a professor of Physics<br />

and he also chaired a<br />

group of global investment<br />

companies. Furthermore,<br />

he is the founder of the<br />

Eurasia House International<br />

and the Founding Director<br />

of the Eurasia Centre in<br />

Cambridge University’s<br />

Judge Business School.<br />

»Somehow, I<br />

am an “Ambassador<br />

of Austrian<br />

culture”<br />

as I have been<br />

visiting the<br />

lake Fuschl and<br />

Salzburg for 18<br />

years now, has<br />

any other President<br />

ever done<br />

that?<br />

«<br />

Gerti Tauchhammer<br />

speaking with President<br />

Sarkissian<br />

LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

»Armenia has a chance to<br />

become part of a so-called<br />

virtual silk road – a trade<br />

route of technologies<br />

«<br />

and<br />

communication.<br />

We share close relations with Europe. Historically<br />

Armenia was a crossroad between East and West.<br />

In general, Armenia should continue having<br />

deep and good relations with Russia, deepen the<br />

ones with the European Union and with China<br />

and it should definitely have very good relations<br />

with the United States and other nations.<br />

Your country recently had a very big growthrate<br />

– What is the reason for it?<br />

There could have been several reasons: Either<br />

the government was doing well, the people were<br />

working hard, the international conditions were<br />

favorable or it was a combination of all of these<br />

factors, but I think we could have an even higher<br />

growth-rate. Armenia has one of the best banking<br />

sections in the whole region and also the best IT<br />

section.<br />

What do you have in mind for the relations<br />

between Austria and Armenia?<br />

I am ready to get engaged deeper in our relations.<br />

We highly appreciate your stand in the recognition<br />

of the Armenian genocide and also the<br />

support of the idea that there is no other solution<br />

in the Nagorno-Karabakh conflict as a political<br />

one. I am looking forward to my future discussions<br />

with the Austrian President Alexander Van<br />

der Bellen, the Government and the Prime Minister<br />

in order to promote and develop our relations,<br />

not only politically but culturally as well. Somehow,<br />

I am an Ambassador of Austrian culture as<br />

I have been visiting the lake Fuschl and Salzburg<br />

for 18 years now, has any other President ever<br />

done that?<br />

Which was the last book that made a deep impression<br />

on you?<br />

I read a lot in general, but the book I currently<br />

engage with the most is the one I am writing on.<br />

It is about how politics work in the 21st century<br />

and I name it “Quantum Politics”.<br />

In your opinion, what matters most in life?<br />

There are some things that are important in<br />

life – time, for example, is one of those. We all<br />

only have a certain amount of time on this planet<br />

and there are only a few things that are more precious<br />

than this time – like love for the people that<br />

are close to you or love for your country. You can<br />

sacrifice your time for love. So if you don’t love<br />

your job, why would you care for doing it? •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 61


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Yerevan for everyone<br />

On her trip to Armenia, <strong>SOCIETY</strong>-Publisher Gerti Tauchhammer<br />

spoke with Hayk Marutyan, the newly elected Mayor of Yerevan.<br />

You are the Mayor of Yerevan<br />

since September<br />

23rd <strong>2018</strong>. What are your<br />

objectives for your term<br />

and where do you see the<br />

biggest challenges for<br />

the city in the future?<br />

One of the fundamental issues our<br />

political team faced before the elections<br />

was to conduct a completely transparent<br />

and fair election for the first time, in<br />

which we succeeded brilliantly. The main<br />

objective is to meet the expectations not<br />

only of those who gave our team quite a<br />

high credit of trust, but also of those who<br />

voted for other political forces, by means<br />

of serving citizens. We have inherited a<br />

bunch of unresolved issues connected to<br />

public transport, traffic management,<br />

waste management, landfill operation,<br />

management of multi-apartment buildings<br />

and green areas.<br />

In <strong>2018</strong>, Yerevan celebrates its 2800 th<br />

Anniversary. What does it mean to you<br />

to be Mayor of such a historic place?<br />

They often ask me how we managed to<br />

determine the date so precisely from the<br />

depths of 28 centuries. We owe for this<br />

King Argishti the First, who used to his<br />

main feats and deeds on the stones in the<br />

form of cuneiform scripts in great detail.<br />

And due to that, Yerevan is one of the few<br />

cities, which has its special “birth certificate”<br />

of its foundation.<br />

Being the Mayor of my beloved city of<br />

Yerevan, and moreover, being a Mayor of<br />

a historical city, is a great pride and honour<br />

for me. At the same time, it is definite-<br />

Fotos: tanja tauchhammer, embassy of armenia<br />

62 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

ly a big responsibility, because you are the successor<br />

of dozens of generations, who built from<br />

scratch and handed us today’s city in all its glory.<br />

It’s a jubilee year, and a series of festive events<br />

are being held in the course of <strong>2018</strong>. I hope that<br />

our citizens and guests fully enjoy this festive atmosphere<br />

in Yerevan. I invite everybody to visit<br />

our captial. With its ancient roots, Yerevan is also<br />

still a relatively young city, the majority of buildings<br />

of which were built during the last 150-200<br />

years. It’s a huge responsibility to preserve this<br />

heritage, historical and cultural layers, to ensure<br />

their conservation for the future centuries. And<br />

I think, the Mayor of a 2800-year-old city, even<br />

though it might sound immodest, should think at<br />

least 2800 years ahead, and at the same time, try<br />

to ensure the fast and harmonious development<br />

of modern infrastructures related to urban vitality.<br />

In my opinion, this is the most difficult issue.<br />

The whole city was celebrating the<br />

2800 year anniversary and their<br />

newly elected Mayor<br />

Gerti Tauchhammer with Hayk<br />

Marutyan at the Gala Concert celebrating<br />

2800 years of Yerevan<br />

»<br />

Being the<br />

Mayor of my<br />

beloved city of<br />

Yerevan, and<br />

moreover, being<br />

a Mayor of<br />

a historical city,<br />

is a great pride<br />

and honour for<br />

me.<br />

In comparison to other politicians that work<br />

on a national level, a Mayor might be closer to<br />

the people or the place he represents. How would<br />

you – as a former producer and comedian actor–<br />

want your relationship with people to look like?<br />

I believe the urge of our times is the following:<br />

the political figures of all levels should really be<br />

close to the people. Pretty soon, we will observe a<br />

rebound of a phenomenon of politicians and parties<br />

who “stew in their own juices”. In many countries<br />

we witness completely unexpected, “protesting”<br />

election processes, when the traditional<br />

parties, somewhat “stagnant” and not justifying<br />

the real public demand, usually suffer a complete<br />

defeat, yielding to the new ones, and sometimes,<br />

to the ones whose ideas give cause for concern.<br />

In this regard, one of the most important issues<br />

for our team, a team that represents new Armenia,<br />

in both elected and executive bodies, is not<br />

to talk about democracy but to carry full democratic<br />

values, and to build these values, acting as<br />

a special conductor for each vote given to us.<br />

It’s important for me, as Mayor of Yerevan, to ensure<br />

the direct participation of each and every resident<br />

in municipal management, prioritizations, solution<br />

of subject matters and the issues that require<br />

not definite, complex solutions, because, indeed, as<br />

I mentioned in the beginning of the interview, the<br />

communities stand the closest to the problems the<br />

citizen and the guests of the city face in everyday<br />

life. By community, I don’t mean exclusively the<br />

municipality, but each and every inhabitant. We<br />

have a long way to go to have a participatory management,<br />

to introduce tools which would enable<br />

identifying problems, to ensure large-scale public<br />

discussions, and to give life to management cycles<br />

through decisions and program solutions.<br />

Capital cities often function as magnets for<br />

tourism. How distinct is the tourism sector in Yerevan?<br />

What is it that makes Yerevan an attractive<br />

capital city to visit?<br />

Tourism is one of the most important sectors<br />

in our country, and for the last several years we<br />

have registered an annual growth of nearly 20<br />

percent. Yerevan is a so-called “base” city for tourists<br />

visiting both Armenia and Artsakh. This is of<br />

course due to the fact that all major hotels, cultural<br />

and recreation centres, even the big international<br />

airport are centralized in the capital. Not<br />

touching thousands of historical and picturesque<br />

sites, various museums and cultural monuments<br />

in Yerevan and Armenia, in detail, as well as our<br />

diverse national kitchen, our renowned wines<br />

and brandy, I want to highlight two important<br />

factors that make Yerevan a favourite tourist destination.<br />

The first is our inhabitants, the Yerevanians,<br />

who receive visitors with a special warm<br />

and hospitable attitude. They are full of life and<br />

humour. The second is that our city is secure and<br />

safe for everybody. Enough to mention that in a<br />

city with a population of more than a million,<br />

anyone can walk through the city late at night,<br />

from a suburb to the city center and back. And<br />

it’s not by chance, that one can see people, having<br />

a rest in the city center, in cafes and streets in<br />

the night and even until early morning – friendly<br />

and active groups, romantic couples, old and<br />

young, tourists and locals. I think this is exactly<br />

what gives our city its specific charm.<br />

« •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 63


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Strong Ties<br />

Gerti Tauchhammer met with H.E. Dr. Arman Kirakossian,<br />

Ambassador of the Republic of Armenia to Austria and spoke<br />

with him about the close relations between our two<br />

countries and the velvet revolution in Armenia.<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

64 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

You have been posted as Ambassador<br />

to Austria since 2011 – How<br />

would you say are the relations<br />

between Austria and Armenia in<br />

general?<br />

Yes, it’s been already 7 years<br />

of my mission as Armenian Ambassador to Austria<br />

that I combine with my duties of Permanent<br />

Representative of my Government to the OSCE,<br />

UN office in Vienna and to other international<br />

organizations.<br />

Armenia regained its independence in 1991<br />

and Austria was among the first countries that<br />

established diplomatic relations with us. It was in<br />

1992, when I was First Deputy Foreign Minister of<br />

Armenia, working closely with all friendly countries,<br />

such as Austria.<br />

In early 90s I traveled to Vienna many times.<br />

Since that time, and later on, when I assumed my<br />

duties as Armenian Ambassador to Austria, I felt<br />

and keep feeling a warm attitude from Austrian<br />

authorities and Austrian citizens. I feel myself<br />

home, and I’m confident, every Armenian shares<br />

this feeling.<br />

Austria was among the nations that reacted<br />

immediately to the devastating Spitak Earthquake<br />

in 1988. The Austrian government provided<br />

the rescue service, humanitarian aid and<br />

engaged in aftershock rehabilitation. In Gyumri,<br />

the second city of Armenia, that was seriously<br />

affected by the earthquake, Austrians rebuilt a<br />

children’s hospital, that was later, as a sign of appreciation,<br />

renamed to “Austrian Children’s hospital<br />

of Gyumri”.<br />

Since the very beginning of independence,<br />

Austria has been an important contributor to<br />

the development of the Republic of Armenia. It’s<br />

been already a quarter of a century as Austrian<br />

government persistently implements various projects<br />

aimed with the development of a strong Armenian<br />

state economy. I would especially like to<br />

emphasize the recent projects of the Austrian Development<br />

Agency in the Armenian agriculture<br />

sector, focusing mainly on helping Armenian<br />

farmers produce organic food.<br />

Politically, our relations are on the highest level:<br />

our supreme authorities regularly exchange visits,<br />

meet on various occasions in different international<br />

fora, hold political dialogue, consultations. Each<br />

second year, we pursue the sessions of the Armenian-Austrian<br />

joint commission of Science and Economy.<br />

The next is scheduled to take place in Yerevan,<br />

in the first part of the year 2019. We are bound by a<br />

series of important interstate agreements in almost<br />

all fields. There is the Austria-Armenia parliamentary<br />

group, headed by Mrs. Gudrun Kugler, that<br />

functions successfully in the Austrian Federal Parliament,<br />

and another parliamentary group – in the<br />

Armenian Parliament respectively. Our deputies,<br />

governmental agents and representatives of nongovernmental<br />

organizations cooperate successfully<br />

in pursuing common goals, often share visions and<br />

approaches on various issues.<br />

»One of the<br />

foreign policy<br />

priorities of<br />

Armenia is to<br />

form closer<br />

relations with<br />

the European<br />

Union (…)<br />

«<br />

Arman<br />

Kirakossian<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Arman J. Kirakossian<br />

was born on September 10,<br />

1956 in Yerevan, Armenia.<br />

He received a Bachelor’s<br />

Degree in History and<br />

Geography in 1977 and a<br />

Master’s degree in History<br />

of the Armenian Question<br />

and International Diplomacy<br />

in 1980. In 1999, he earned<br />

the degree of Doctor of Sciences<br />

in History (Dr. Habil.)<br />

from the Institute of History<br />

of the National Academy of<br />

Sciences of the Republic of<br />

Armenia. From 1991 to 1994,<br />

he held the post of First<br />

Deputy Foreign Minister,<br />

and, from 1992 to 1993,<br />

served as Acting Minister<br />

of Foreign Affairs of the<br />

Republic of Armenia. From<br />

1994 to 1999 Arman J. Kirakossian<br />

was Armenia’s Ambassador<br />

to Greece, Cyprus,<br />

Slovenia, Croatia, Albania<br />

and the Federal Republic of<br />

Yugoslavia. He was Ambassador<br />

to the United States<br />

from 1999 to 2005. He was<br />

also Permanent Observer of<br />

the Republic of Armenia to<br />

the Organization of American<br />

States from 2001. In<br />

2005, he was appointed as<br />

Deputy Minister of Foreign<br />

Affairs of the Republic of<br />

Armenia. Since 2011, Arman<br />

J. Kirakossian serves as Ambassador<br />

of the Republic of<br />

Armenia to Austria, Permanent<br />

Representative to the<br />

Organization for Security<br />

and Cooperation in Europe<br />

(OSCE) and International<br />

Organizations in Vienna.<br />

How many Armenian citizens live in Austria?<br />

Does the Embassy collaborate with them? Do<br />

you organize special events with participation<br />

of the Austrian Armenians?<br />

Armenians have been living in Austria since<br />

the middle ages, but history preserves first records<br />

of the Armenian presence in relation with<br />

the renowned Viennese coffee tradition, first introduced<br />

in the Habsburg Empire by Johannes<br />

Diodato (Hovhannes Astvatsaturian, 1640-1725),<br />

as well as with activities of the Armenian Mechitarists<br />

Congregation, that was allowed to move<br />

and to settle in Vienna in 1810, upon the decree<br />

of Empress Maria Theresia, who permitted them<br />

to establish their monastery and church as well<br />

as to run their own printing house.<br />

I have come to say that Armenians have always<br />

been warmly accepted by Austrians, regardless the<br />

reason that brought them to your beautiful country:<br />

those who survived the 1915 Genocide in Ottoman<br />

Turkey, who migrated here from Iran, Turkey<br />

or Syria, or those who were forced to move because<br />

of the Nagorno Karabakh conflict in 1990s or later,<br />

have received equal generous reception and feasible<br />

aid from the people of Austria.<br />

They integrated easily into the Austrian society<br />

without giving up their Armenian language,<br />

culture, religious traditions etc. The Armenian<br />

Apostolic St. Hripsime Church, located in the Vienna<br />

3rd district, has been operating since 1964.<br />

Austrian-Armenians have their own Saturday<br />

school, sports club, various cultural and educational<br />

organizations. The community of the Armenian<br />

Apostolic Church is officially recognized<br />

by the Austrian government as a religious community.<br />

Nowadays, the number of Armenians in<br />

Austria counts around 6000 people, while the majority<br />

lives in Vienna. They run their businesses,<br />

work in hospitals, universities, governmental and<br />

non-governmental institutions and centers and<br />

are involved in Austrian social and cultural life.<br />

A significant number of Armenians work in international<br />

organizations of Vienna.<br />

Since the opening of the Armenian Embassy<br />

in Vienna in 1993, the Armenian community has<br />

cooperated closely with our diplomatic mission.<br />

We work together in many cultural, scientific<br />

and educational initiatives, aiming at showing<br />

the Armenian cultural heritage to the Austrian<br />

auditory and vice versa. The Embassy does its utmost<br />

to bring together Armenian and Austrian<br />

communities and to strengthen the economic<br />

and trade ties. This, we owe to the knowledge<br />

and expertise of the Austrian-Armenians who<br />

facilitate contacts, initiate joint projects etc. The<br />

Embassy and the Armenian community regularly<br />

hold consultative meetings, the Armenian<br />

organizations of Austria have always been using<br />

the Embassy’s facilities for cultural and educational<br />

gatherings. The Embassy always invites<br />

Austrian-Armenians, their spiritual and secular<br />

leaders, representatives of various Armenian organizations<br />

at all special occasions related to<br />

➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 65


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

talking with H.E. Arman<br />

Kirakossian<br />

»Since the very<br />

beginning of<br />

independence,<br />

Austria has<br />

been an important<br />

contributor<br />

to the<br />

development of<br />

the Republic of<br />

Armenia.<br />

«<br />

Arman<br />

Kirakossian<br />

the Armenian statehood, national and religious<br />

festivities. Just a couple of months ago, on May 28<br />

of <strong>2018</strong> in the Armenian Mechitarists Monastery<br />

we marked the 100 Anniversary of the establishment<br />

of the Armenian Republic, and this event<br />

with wide presence of the Austrian and international<br />

officials and individuals, was the best opportunity<br />

to bring Austrian-Armenians together<br />

to celebrate that prominent occasion.<br />

How are the relationships between Armenia<br />

and the EU?<br />

One of the foreign policy priorities of Armenia<br />

is to form closer relations with the European<br />

Union, with the European family, based on our<br />

common values, human rights commitments, undertaken<br />

within the framework of cooperation<br />

with the European structures and organizations.<br />

On November 24, 2017 in the margins of the 5th<br />

Eastern Partnership Summit in Brussels, Armenia<br />

and the European Union signed the Comprehensive<br />

and Enhanced Partnership Agreement<br />

– CEPA, which currently passes the period of ratification<br />

by the respective states – EU members, including<br />

Austria. Both Armenia and the EU had already<br />

agreed upon not to wait for the ratification,<br />

which is a rather lengthy process, but to start<br />

with its provisional application starting from<br />

June 1 of <strong>2018</strong>. We are very excited about this<br />

Agreement not only because it will open a new<br />

page of cooperation between my country and the<br />

world’s most sustainable and steadily-growing<br />

unions, but also because we wish to serve a nice<br />

example of cooperation and co-work between<br />

the European Union and the Eurasian Economic<br />

Union, where Armenia has become a member in<br />

2014. We have always been in favor of building<br />

bridges not walls, dialogue and not bravado.<br />

Nikol Pashinyan – your new head of government<br />

- had a meeting with Federal Chancellor<br />

of Germany, Angela Merkel when she visited the<br />

genocide memorial and confirmed an economic<br />

cooperation with Armenia – could you tell us<br />

more about this cooperation?<br />

Yes, since the velvet, non-violent revolution<br />

took place in Armenia, a number of world leaders<br />

and/or their representatives visited my country in<br />

order to express their support to the will of the<br />

Armenian people to live in dignity and in peace<br />

with their neighbors. Austrian Prime minister Sebastian<br />

Kurz, while attending the UNGA in New<br />

York at the end of September, congratulated Mr.<br />

Pashinyan in person on that occasion.<br />

Mrs. Angela Merkel was among the first world<br />

leaders coming to Yerevan, who held important<br />

negotiations with President Sarkissian and Prime<br />

Minister Pashinyan. Chancellor Merkel was really<br />

surprised and inspired by the warm reception<br />

and respect shown to her by the Armenian population.<br />

Then, at the Francophonie summit that<br />

took place in Yerevan from October 10-11, the<br />

French President Emmanuel Macron, Prime Minister<br />

of Canada Justin Trudeau and many other<br />

world leaders followed her example. We are still<br />

waiting for the others, and will be very happy to<br />

receive Austrian, Russian, Italian, American, Iranian<br />

and many other leaders.<br />

Regarding the Armenian-German cooperation,<br />

I would point out that Germany is one of the<br />

main economic partners of Armenia and the second<br />

export destination among the EU countries<br />

for Armenian goods. Germany is also one of the<br />

big donors for Armenian economy, including direct<br />

investments and joint projects. We closely cooperate<br />

with German partners especially in the<br />

field of renewable energy.<br />

But as Ambassador of Armenia to Austria I<br />

wish I could do more for bringing Armenian and<br />

Austrian businesses together. Nevertheless, I wish<br />

to state that Austrian companies work successfully<br />

in Armenia. They make profit and contribute<br />

to the development of my country. In this regard,<br />

I have to pay tribute to the Austrian Chamber of<br />

Economy, to the Austrian Development Agency,<br />

to all Austrian governmental institutions, Austrian<br />

Airlines and other business communites, individuals,<br />

who made a tremendous job extending<br />

their hands to the inexperienced Armenian state<br />

and business. Regardless of all hardships and<br />

relative remote location, Austria built a bridge of<br />

cooperation, connectivity and cohesion with my<br />

country. I’m happy to announce, that just a couple<br />

of days ago we, alongside with the Austrian<br />

Chamber of Economy, obtained a very important<br />

agreement - to dispatch to Armenia a group of<br />

Austrian businesspersons in the beginning of<br />

next year with a certain mission - to familiarize<br />

themselves to the Armenian economic prospects,<br />

to meet Armenian partners and to elaborate new<br />

plans for a beneficial cooperation. We hope their<br />

mission will be successful and soon we will hear<br />

about boost in Armenian-Austrian economic ties.<br />

This year the ancient Armenian capital – Yerevan<br />

marked its 2800th Anniversary. This date<br />

unified not only all Armenians around the world,<br />

but also other nations, sharing with us common<br />

history and culture.<br />

•<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

66 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

Eine Reise in unge<br />

Mit seiner über zweitausendjährigen Geschichte ist Armenien<br />

ein Land voller Überraschungen.<br />

Der Staat in Vorderasien<br />

ist von einer bewegten<br />

Historie geprägt, die sich<br />

auch unter dem Einfluss<br />

antiker Kunst in kreuzförmigen<br />

Klöstern und<br />

zahlreichen apostolischen Kirchen zeigt.<br />

Neben traditionellen Symbolen an alten<br />

Mauern und Steinkreuzen bilden das beeindruckende<br />

Hochland und die kulinarische<br />

Vielfalt der heimischen Küche die<br />

Seele des Landes.<br />

•<br />

Natur<br />

Der Binnenstaat am südlichen Rand<br />

des Kleinen Kaukasus bietet variantenreiche<br />

Naturschauspiele aus kargen<br />

Landschaften und ausgeprägten<br />

Gebirgszügen. Die höchste Erhebung<br />

ist der Nordgipfel des erloschenen Vulkans<br />

Aragaz auf 4090 Meter. Mit seinen<br />

vier Gipfeln ist der Berg ein beliebtes<br />

Ziel für Wanderer. Der tiefste Punkt des<br />

Landes liegt rund 380 Meter hoch am<br />

Fluss Aras, an der Grenze zwischen dem<br />

Iran und Aserbaidschan. Naturfreunden<br />

liefert die Artenvielfalt in Armenien exotische<br />

Sinneseindrücke. Angesiedelt haben<br />

sich vor allem Wald- und Bergtiere.<br />

Aber auch Reptilien sind hier beheimatet,<br />

weil sie die trockenen Verhältnisse<br />

lieben. Zu ihnen gehört die Armenische<br />

Feldeidechse. Zudem gibt es 350 verschiedene<br />

Vogelarten und unzählige endemische<br />

Tierarten. Im Naturschutzgebiet<br />

Chosrow trifft man auf den mächtigen<br />

Kaukasischen Leopard. Aufgrund der gebirgigen<br />

Lage und der warmen Gefilde<br />

sind nur rund acht Prozent der Landesfläche<br />

von Bäumen oder Sträuchern bedeckt.<br />

Die Pflanzen, die hier gedeihen,<br />

haben sich der Trockenheit angepasst.<br />

Bis zu einer Höhe von 1400 Metern wachsen<br />

auch Artemisia-Pflanzen, wie das im<br />

gemäßigten Eurasien bekannte Wermutkraut.<br />

In niedrigeren Lagen und in den<br />

Flusstälern findet man Buchen, Birken<br />

und die typisch armenischen Eichen. Auf<br />

den fruchtbaren Ackerböden dominieren<br />

Getreide und Kartoffeln.<br />

•<br />

Gesellschaft<br />

Armenien lebt vom respektvollen Miteinander<br />

und dem Zusammenhalt innerhalb<br />

der Familien. Das Rollenbild ist<br />

traditionell: Der Mann kümmert sich um<br />

Finanzielles, die Frau betreut den Nachwuchs.<br />

Das Gemeinsame steht im Vordergrund<br />

und findet in traditionellen Festen<br />

mit Volkstänzen und altertümlicher Musik<br />

seinen Ausdruck. Auch deshalb ist das<br />

armenische Volk durch seine Gastfreundschaft<br />

und Herzlichkeit in aller Welt bekannt.<br />

In der armenischen Kultur haben<br />

zudem religiöse Ideale einen hohen Stellenwert.<br />

Als erstes Land weltweit hat man<br />

das Christentum als Staatsreligion verankert.<br />

Hohes Ansehen genießt der armenische<br />

Karneval, Barekendan, der sieben<br />

Wochen vor Ostern gefeiert wird. Neben<br />

68 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

ahnte Höhen<br />

Fotos: State Tourism Committee of Armenia<br />

der sozialen Harmonie erlebt seit der Jahrtausendwende<br />

das wirtschaftliche Gefüge einen glücklichen<br />

Aufschwung. Alawerdi, im Norden des<br />

Landes, gilt als bedeutender Standort für die Industrie.<br />

Hier wird vorwiegend Kupfer verarbeitet.<br />

Für den Export spielen mineralische Erzeugnisse<br />

sowie die Produktion von Nahrungsmitteln und<br />

die Herstellung von Edelsteinen eine zentrale Rolle.<br />

So stammt der Fisch- und Krebsfang aus dem<br />

heimischen Sewansee, einem der größten Hochgebirgsseen<br />

der Welt. Er gilt als die „Blaue Perle<br />

Armeniens“ und ist ein bedeutender heimischer<br />

Wirtschaftsfaktor. Neben dem Luftweg stehen die<br />

Handelsrouten nach Norden über Georgien und<br />

nach Süden über den Iran offen. Ein Teil der Wirtschaftsleistung<br />

stammt von im Ausland lebenden<br />

Armeniern, die Geld nach Hause schicken.<br />

•<br />

Sport<br />

Neben dem Schach genießt vor allem das Ringen<br />

als Volkssport in Armenien eine lange Tradition.<br />

Aber auch in anderen Sportarten erlangten<br />

armenische Vorzeigeathleten große Berühmtheit.<br />

Bereits als Armenien noch ein Teil der Sowjetunion<br />

war, konnte sich Schawarsch Karapetjan in die<br />

Geschichtsbücher eintragen und zu einem Helden<br />

seines Landes aufsteigen. Doch mehr noch als<br />

seine 17. Weltmeistertitel im Flossenschwimmen<br />

Die atemberaubende<br />

Landschaft Armeniens<br />

blieben seine Taten als Lebensretter in Erinnerung.<br />

Als 1976 ein Bus in den Jerewansee stürzte,<br />

sprang Karapetjan selbstlos hinterher und zog in<br />

kürzester Zeit dreißig Menschen an das rettende<br />

Ufer. Später sollten zwanzig von ihnen den Überlebenskampf<br />

gewinnen. Karapetjan erlitt dabei<br />

schwere Verletzungen und musste daraufhin seine<br />

sportliche Karriere frühzeitig beenden. Kurios:<br />

Einige Jahre später spazierte er an einem brennenden<br />

Gebäude vorbei, stürmte furchtlos in das lodernde<br />

Feuer und rettete zahlreichen Eingeschlossenen<br />

das Leben. Nach ihm wurde später auch ein<br />

Asteriod benannt. Ebenfalls als Nationalheld verehrt<br />

wird der Schach-Großmeister Tigran Petrosjan,<br />

auch „Tigran der Eiserne“ genannt. Der armenisch-sowjetische<br />

Ausnahmekönner gilt als einer<br />

der besten Defensivspieler der Geschichte. Er war<br />

von 1963 bis 1969 Schachweltmeister und erlangte<br />

dadurch weitreichende Bekanntheit. Sowohl in<br />

Aparan als auch in der Hauptstadt Jerewan wurde<br />

ein Ehrenmal für ihn errichtet. Aus einer Diaspora-Familie<br />

stammt Andre Agassi, einer der besten<br />

Tennisspieler aller Zeiten. Zum Leistungssport<br />

fand der talentierte Heißsporn durch seinen Vater<br />

Emmanuel Agassi, einem Iraner mit armenischen<br />

Wurzeln. Ursprünglich lautete der Nachname der<br />

Familie „Agassian“, doch ein Vorfahre kürzte ihn<br />

zu „Agassi“, um der Verfolgung zu entgehen. Als<br />

Andre Agassi gewann der gebürtige US-Ame-<br />

➢<br />

FACTS IN<br />

BRIEF<br />

Ländername: Republik<br />

Armenien<br />

Hauptstadt: Jerewan<br />

Fläche: 29 743qkm<br />

Lage: Vorderasien<br />

Geografie: Armenien ist ein<br />

Binnenstaat und befindet<br />

sich am südlichen Rand des<br />

Kleinen Kaukasus am Übergang<br />

zwischen Kleinasien<br />

und Transkaukasien. Der<br />

größte Teil des Landes bildet<br />

ein 1000 Meter über dem<br />

Meeresspiegel hoch gelegenes<br />

Plateau. Die Hauptstadt<br />

Jerewan liegt 950 bis 1300<br />

hoch an den Ufern des Hrasdan,<br />

eines Zuflusses des Arax,<br />

in einem hufeisenförmigen<br />

Talkessel, der von drei Seiten<br />

von Bergen umgeben ist. Die<br />

Nachbarländer sind Georgien<br />

im Norden, Iran im Südosten,<br />

die Aserbaidschanische<br />

Exklave Nachitschewan im<br />

Südwesten, Türkei im Westen<br />

sowie Aserbaidschan im<br />

Osten.<br />

Klima: Armenien liegt in der<br />

subtropischen Zone, aufgrund<br />

der Höhenlage besitzt<br />

der Großteil des Landes dennoch<br />

kontinentales Klima.<br />

Bevölkerung: Zählung<br />

2011: 3 018 854, davon 95%<br />

Armenier<br />

Sprachen: Die Amtssprache<br />

ist Armenisch. Als Zweitsprache<br />

gilt Russisch. Neben<br />

dem Armenischen sind<br />

sieben Minderheitensprachen<br />

anerkannt<br />

Religion: 92% Orthodoxe<br />

sowie diverse ethnische<br />

Minderheiten<br />

Währung: 1 Dram = 100<br />

Luma<br />

Nationalfeiertag: 21. September<br />

- Unabhängigkeitstag<br />

Staatsform: parlamentarische<br />

Demokratie<br />

Staatsoberhaupt: Armen<br />

Sarkissjan<br />

Mitglieder in internationalen<br />

Organisation:<br />

UNO, WTO, OVKS, GUS,<br />

OSZE, CoE, EBRD, SMWK,<br />

AsEB<br />

BUCHTIPP<br />

Torsten Flaig<br />

Armenien<br />

Dumont<br />

Verlag<br />

Dieser<br />

Reiseführer<br />

bietet Hintergrundinformationen<br />

und<br />

hilfreiche Tipps für die Bereisung<br />

des zentralasiatischen<br />

Staates. Citypläne helfen<br />

bei der Orientierung und<br />

konkrete Routenvorschläge<br />

erleichtern die Planung. Der<br />

witzige Schreibstil des Autors<br />

informiert nicht nur, sondern<br />

unterhält auch gleichzeitig.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 69


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

AUS DER<br />

GESCHICHTE<br />

9.-6. Jh. v. Chr.: Blütezeit des<br />

Königreichs Urartu. 782. Ch.<br />

errichtet Argischti I. die Festung<br />

Erebuni und legt damit<br />

den Grundstein Jerewans<br />

301 n. Chr.: Taufe König Tiridates<br />

III. durch Gregor den<br />

Erleuchter. Armenien erhebt<br />

als erster Staat der Welt das<br />

Christentum zur Staatsreligion.<br />

Ab 640: Armenien gelangt<br />

unter arabische Oberhoheit<br />

1235: Einfall der Mongolen,<br />

für mehr als ein Jahrhundert<br />

kommt das geistig-kulturelle<br />

Leben in Teilen des Landes<br />

zum Erliegen<br />

1639: Persisch-türkische Teilung<br />

Armeniens: Das Gebiet<br />

des heutigen Armenien fällt<br />

an Persien, der größere Teil<br />

des armenischen Siedlungsgebiets<br />

an das Osmanische<br />

Reich.<br />

1894-1897: Massaker an der<br />

armenischen Bevölkerung im<br />

Osmanischen Reich<br />

24. April 1915: Beginn des<br />

Völkermords an den Armeniern<br />

im Osmanischen Reich.<br />

Dem Genozid fallen an die<br />

1,5 Millionen Menschen zum<br />

Opfer<br />

1918/1919: Am 28. Mai erfolgt<br />

die Ausrufung der Ersten<br />

Republik Armenien. In der<br />

Folge entfacht ein Bürgerkrieg<br />

zwischen Armenien<br />

und Aserbaidschan um die<br />

Region Bergkarabach.<br />

1922: Vereinigung Armeniens<br />

mit Georgien und Aserbaidschan<br />

zur TSFSR<br />

1936: Auflösung der Föderation<br />

und Bildung dreier<br />

eigenständiger Sowjetrepubliken<br />

1991: Die Armenier stimmen<br />

mit 94% für die Unabhängigkeit<br />

Armeniens, das Land<br />

tritt der GUS bei<br />

1992-2001: Armenien wird<br />

Mitglied der Vereinten Nationen<br />

und der OSZE 2001<br />

folgt die Aufnahme in den<br />

Europarat.<br />

WUSSTEN SIE,<br />

DASS...?<br />

... Armenien das erste<br />

christliche Land der Welt ist<br />

...der Staat eine eigene<br />

Sprache, namens Hajeren,<br />

und eine eigene Schrift<br />

besitzt<br />

... die weltberühmte Sängerin<br />

und Schauspielerin Cher<br />

als Cherilyn Sarkisian geboren<br />

wurde und ihr Vater<br />

Amerikaner mit armenischer<br />

Abstammung war.<br />

... der berühmte französische<br />

Chansonnier Charles<br />

Aznavour armenischer Botschafter<br />

in der Schweiz war?<br />

Das Kloster Geghard<br />

wurde in den Fels<br />

gehauen<br />

rikaner alle vier Grand-Slam Titel, die ATP World<br />

Tour und olympisches Gold im Einzel. Heute lässt<br />

vor allem Fußballstar Henrikh Mkhitaryan, vom<br />

englischen Topklub Arsenal London, das Herz der<br />

Armenier vor Stolz schneller schlagen. Er besitzt<br />

einen Marktwert von 35 Millionen Euro und gehört<br />

damit zu den zehn wertvollsten Spielern auf<br />

seiner Position. Er wurde bereits acht Mal zu Armeniens<br />

Fußballer des Jahres gekürt.<br />

•<br />

Geschichte<br />

Armenien ist ein altes Kulturland mit wechselvoller<br />

Geschichte, die sich auch in den Farben<br />

der Nationalflagge widerspiegelt. Das Rot symbolisiert<br />

Armeniens Unabhängigkeit und Freiheit,<br />

während das Blau den Willen nach friedlichem<br />

Leben und das Orange die hart arbeitende Natur<br />

der armenischen Bevölkerung charakterisiert.<br />

Stets gelang es dem indoeuropäischen Volk, das<br />

zu den ältesten der Welt zählt, seine Werte zu erhalten.<br />

Trotz zahlreicher Versuche erlangte keine<br />

fremde Nation die direkte Herrschaft, obgleich<br />

das Land selbst nur selten staatliche Eigenständigkeit<br />

erreichte. Die ersten Besiedlungen fanden 800<br />

v. Chr., während der Blütezeit des Reiches Urartu,<br />

statt. Danach erlebte das Land unter Tigran<br />

dem Großen die größte territoriale Ausdehnung.<br />

Als bedeutende Maßnahmen zu einer nationalen<br />

Selbstfindung gelten bis heute die Erhebung<br />

des Christentums zur Staatsreligion im Jahr 301<br />

und später die Schaffung des eigenen Alphabets.<br />

Im Laufe der Zeit kämpften in wechselseitigen<br />

Schlachten Seldschuken, Mongolen, Perser und<br />

Osmanen um die Gunst des Landes. Später fiel<br />

das Siedlungsgebiet der heutigen Republik an das<br />

Russische Zarenreich. Nach einem Massaker im<br />

osmanischen Reich an der armenischen Bevölkerung<br />

begann 1915 der Völkermord an den Arme-<br />

niern. Die Erinnerung an den Genozid stellt eine<br />

der stärksten gefühlsmäßigen Narben dar. Der 24.<br />

April, der Jahrestag der ersten Verhaftungen armenischer<br />

Intellektueller in Konstantinopel, gilt als<br />

nationaler Trauertag. 1918 entstand die erste Republik<br />

Armenien, die vier Jahre darauf Teil der neu<br />

gegründeten Sowjetunion wurde. Erst nach deren<br />

Zerfall erlangte die heutige Republik ihre Unabhängigkeit,<br />

am 21. September 1991.<br />

•<br />

Kunst und Kultur<br />

Mehr als vier Jahrhunderte entwickelten die Bewohner<br />

des armenischen Berglandes ihren Architekturstil.<br />

Die Traditionen im Städtebau zeigten<br />

sich bereits im vorchristlichen Armenien. Der Tempel<br />

von Garni, nahe der Hauptstadt Jerewan, ist der<br />

einzig Verbliebene aus antiker Zeit. Hier treffen<br />

sich Bergwanderer, um die nahegelegene Schlucht<br />

Azat mit ihren einzigartigen Basaltsäulen zu erkunden.<br />

Für Naturliebhaber empfiehlt sich die<br />

längere Route zu den Ruinen des Klosters Hawuz<br />

Tar. Nach der Anerkennung des Christentums ersetzte<br />

Gregor „der Erleuchter“, Nationalheiliger<br />

Armeniens, im ganzen Land die heidnischen Tempel<br />

durch erste Kirchenbauten. Zwischen dem 4.-7.<br />

Jahrhundert prangten hierzu an den Heiligtümern<br />

Holzkreuze als symbolische Leitmotive. Später in<br />

Form von Steingebilden, genannt Chatschkaren,<br />

die vor allem als Sinnbilder für Erlösung und Kreuzigung<br />

erschaffen wurden, aber auch zur Errettung<br />

der Seele. Diese alte Tradition findet man bis<br />

heute auf Friedhöfen und Gedenkstätten. Vom 5.<br />

bis ins 7. Jahrhundert baute man Tempel in Form<br />

von Basiliken die mit Kuppeln bekleidet ein majestätisches<br />

Aussehen annahmen.<br />

Trotz seiner langen Geschichte ist Armenien ein<br />

Land, das in die Zukunft blickt und mit seiner reichen<br />

Kultur viel zu bieten hat.<br />

•<br />

Fotos:State Tourism Committee of Armenia<br />

70 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

KOMMENTAR<br />

Armenien-Österreich:<br />

Vielfältige Bande<br />

Österreich und Armenien erfreuen sich enger bilateraler<br />

Beziehungen. Es geht nicht nur um wirtschaftliche<br />

und politische Kooperation, sondern auch um Verbindungen<br />

in Bildung, Religion, Kunst und Kultur.<br />

Hakob Najaryan, ADA-Förderung<br />

über ein Projekt des Österreichischen<br />

Roten Kreuzes, „Syrische<br />

Flüchtlinge in Armenien stärken“<br />

Fotos: Schreiber/ADA<br />

Das Leben in der Diaspora hat die Armenier<br />

zu Kosmopoliten gemacht.<br />

Ein großer Teil des Volkes lebt auf<br />

der ganzen Welt verstreut. Die Armenier<br />

leiten daraus eine Mission<br />

für Sprachpflege und Schulbildung ab, wie es ein<br />

Vertreter der Community in Wien ausdrückt.<br />

Tradition, Bildung und Religion sind Eckpunkte<br />

nationaler Identität.<br />

2017, als Österreich und Armenien das 25-jährige<br />

Bestehen diplomatischer Beziehungen<br />

feierten, bot einen Anlass, Zwischenbilanz zu<br />

ziehen. Anfang 1992 hatte Österreich die Unabhängigkeit<br />

Armeniens von der UdSSR anerkannt,<br />

knapp zwei Jahre später eröffnete Armenien in<br />

Wien eine Botschaft.<br />

•<br />

Engagement im Agrar- und<br />

gesundheitssektor<br />

Bald folgten weitere Schritte. In Jerewan wurde<br />

2010 die Österreich-Bibliothek Franz Werfel<br />

eröffnet, 2014 ein Büro der Österreichischen Entwicklungsagentur<br />

ADA mit dem Fokus auf ökologischer<br />

Landwirtschaft. Besuche auf höchster Ebene<br />

fanden statt, als 2012 Präsident Heinz Fischer<br />

nach Jerewan reiste und 2014 Präsident Serzh<br />

Sargsyan nach Wien kam.<br />

Humanitär engagierte sich Österreich, als Armenien<br />

von schweren Erdbeben heimgesucht wurde.<br />

1988 wurde in Gyumri ein Kinderspital errichtet,<br />

das sich zu einem vorbildlichen Mutter-Kind-Zentrum<br />

entwickelte. 2015 wurde auch ein Diabetes-<br />

Zentrum gegründet. Die in Gyumri ansässige<br />

Caritas Armenien hat heute 150 Mitarbeiter und<br />

betreut mit fast 50 Projekten tausende Menschen.<br />

ADA, Rotes Kreuz und Caritas erstellten Hilfsprogramme<br />

für armenische Syrien-Flüchtlinge.<br />

•<br />

Armenien in der wissenschaft<br />

An der Universität Salzburg wurde 2013 eine<br />

Abteilung für Armenologie als Forschungszentrum<br />

eingerichtet. Jasmine Du-Tragut, die in Salzburg<br />

lehrt, definiert das Fach als über die Linguistik<br />

hinausgehende interdisziplinäre Wissenschaft.<br />

Die armenologische Forschung erstreckt sich auf<br />

Diaspora-Forschung, armenisch-christliche Lehre<br />

und Kunst, Archäologie und Zeitgeschichte. Die<br />

Universitäten in Salzburg und Jerewan wurden in<br />

das Erasmus-Programm der EU eingebunden.<br />

Die armenische Community in Österreich ist<br />

kontinuierlich gewachsen. Nach dem 1. Weltkrieg<br />

siedelten sich Familien aus dem Osmanischen<br />

Reich in Österreich an, unter ihnen Teppichhändler.<br />

In den 1950er Jahren kamen junge Armenier<br />

aus dem Iran und arabischen Ländern zum Studium.<br />

In den 60er Jahren zogen türkisch-armenische<br />

Familien als Gastarbeiter hierher. In den 70er<br />

Jahren waren es Armenier vom Libanon und dem<br />

Iran, in den 90er Jahre Armenier aus Ex-Sowjet-Republiken.<br />

In den letzten Jahren kamen Armenier<br />

mit Flüchtlingsströmen aus Nahost. •<br />

TEXT: Hermine Schreiberhuber<br />

George Tabakyan, Produktion und<br />

Vermarktung von Bio-Honig, ADA-<br />

Förderung über die Organic Agriculture<br />

Support Initiative<br />

Lusine Nalbandyan, Produktion<br />

und Verkauf von Bio-Dünger, ADA-<br />

Förderung über die Organic Agriculture<br />

Support Initiative<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 71


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

REISE<br />

Jerewan – Wo Alt<br />

auf Neu trifft<br />

Obenansicht auf die Stadt Jerewan<br />

72 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

REISE<br />

Die Hauptstadt Armeniens ist eine der<br />

ältesten Städte der Welt. <strong>2018</strong> wurden 2.800<br />

Jahre Jerewan (Erebuni) mit zahlreichen<br />

Kulturveranstaltungen gefeiert. Gleichzeitig<br />

ist die Metropole so lebendig wie nie.<br />

Bewacht von der schwertbewehrten<br />

Statue „Mutter<br />

Armenien“ liegt Jerewan<br />

auf 950 bis 1300 Metern<br />

Höhe in einem Talkessel,<br />

der von drei malerischen<br />

Bergen umgeben ist. Von ihrer bewegten<br />

Geschichte zeugen nur noch wenige<br />

historische Relikte wie die Überreste<br />

der Siedlung „Erebuni“ aus der Zeit des<br />

urartäischen Königs Argišti I. Während<br />

der Zeit der Sowjetunion wurde der<br />

Hauptstadt Armeniens durch Alexander<br />

Tamanjan eine neue Gestalt gegeben:<br />

großzügige Boulevards und malerische<br />

Parkanlagen laden zum Flanieren ein<br />

und verleihen ihr einen Pariser Flair. Dieser<br />

Eindruck wird noch durch die zahlreichen<br />

zauberhaft kleinen Geschäfte,<br />

Buchhandlungen und gutbesuchten Cafés<br />

in der Innenstadt verstärkt.<br />

Überall in der Stadt kann man köstliche<br />

armenische Gerichte mit dem<br />

allgegenwärtigen „Lawasch“ – einem<br />

Fladenbrot aus dem Tonofen oder frischgepressten<br />

Granatapfelsaft in hippen<br />

Saftbars genießen. Auch die Kaffeekultur<br />

wird hier zelebriert: in einem Mokkakännchen<br />

– Cezve genannt –wird starker,<br />

schwarzer Kaffee traditionell zubereitet.<br />

Unbedingt besuchen sollte man auch den<br />

Indoor-Markt „Gumi Shuka“, bei dem<br />

Bauern aus den umgebenden Bergen ihre<br />

Waren anbieten. Hier bleibt kein kulinarischer<br />

Wunsch unerfüllt: es türmen<br />

sich handgesammelte Bergkräuter, Käse,<br />

in Salz eingelegtes Kraut und Knoblauch<br />

neben frischen und getrockneten Früchten<br />

und hausgemachten Würsten. Ein<br />

wahres Schlaraffenland.<br />

Nach dem Besuch des Marktes empfiehlt<br />

sich eine Führung durch des Ararat-<br />

Museum. Hier erfährt man über die Herstellung<br />

des berühmten Ararat Brandys,<br />

der nur aus armenischen Weintrauben<br />

destilliert wird und schon von Winston<br />

Churchill geschätzt wurde. Nicht nur der<br />

berühmte britische Politiker, auch andere<br />

Staatsoberhäupter wie der frühere<br />

österreichische Präsident Heinz Fischer<br />

oder Boris Jelzin und Prominente wie<br />

John Malkovich und George Clooney sind<br />

Fans des Brandys und waren bereits im<br />

Ararat-Museum zu Besuch. Bei einer Tour<br />

durch das Museum lernt man wie aus<br />

den Trauben der goldgelbe Brandy wird.<br />

Der Alkohol wird nach der Destillation<br />

in per Hand hergestellten Fässern aus<br />

armenischer Eiche so lange gelagert, bis<br />

er seine unterschiedlichen Aromen – von<br />

Schokolade über Haselnuss bis Pflaume –<br />

entwickelt hat. Bei einem Tasting kann<br />

man die unterschiedlichen Ararat-<br />

➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 73


Die Kirche der<br />

Heiligen Muttergottes<br />

Katoghike aus dem<br />

Jahr 1264<br />

Der Platz der Republik ist ein<br />

beliebter Treffpunkt<br />

Brandysorten degustieren und seinen Gaumen in<br />

der Erkennung der feinen Geschmacksnuancen<br />

schulen.<br />

Das Herz der Stadt schlägt am lautesten am Platz<br />

der Republik, der mit seinen weitläufigen Repräsentationsbauten<br />

aus rosa Tuffstein und seinem malerischen<br />

Springbrunnen auf jeden Fall einen Besuch<br />

wert ist. Hier befinden sich auch das Regierungsgebäude<br />

mit einem markanten Uhrturm, das ehemalige<br />

Außenministerium und das Nationalmuseum.<br />

Der Platz der Republik ist ein beliebter Treffpunkt<br />

der Einwohner Jerewans, die sich gerne an dem<br />

Rand des großen Springbrunnens erfrischen. Der<br />

Platz diente auch als Veranstaltungsort der Galafeier<br />

anlässlich des 2800-Jahr-Jubiläums. Auf einer<br />

großen Showbühne wurden Szenen aus der Geschichte<br />

Jerewans nachgestellt und berühmte armenische<br />

Musiker verzauberten die Einwohner der<br />

Stadt mit ihren Darbietungen. Besonders gefeiert<br />

wurde auch der neu gewählte Bürgermeister der<br />

Stadt, Hayk Marutyan, der zu diesem Anlass eine<br />

enthusiastische Rede hielt.<br />

Einblick in die Zeit als Jerewan Teil der Sowjetunion<br />

war bekommt man bei einem Besuch des<br />

Tamanjan-Parks, der seinen Skulpturgarten mit<br />

Werken von so berühmten Künstlern wie Fernando<br />

Botero und einem Denkmal zu Ehren von<br />

Alexander Tamanjan geschmückt hat. Er ist der<br />

offene Ausstellungsraum der angrenzenden Cafesjian<br />

Kunststiftung. Der Park liegt zu Füßen eines<br />

der spektakulärsten modernen Bauwerke der<br />

Stadt, der Jerewan-Kaskade. Großzügige Stiegen


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

REISE<br />

Fotos: tanja tauchhammer, State Tourism Committee of Armenia<br />

führen zu einer Aussichtsplattform, wo sich ein<br />

Obelisk aus grauem Tuff erhebt, der an den 50.<br />

Jahrestag der Oktoberrevolution erinnern soll.<br />

Rund um den Skulpturengarten haben sich kleine<br />

Restaurants und Cafés angesiedelt, die zum<br />

Verweilen einladen.<br />

Auch wenn die Geschichte Jerewans 2800<br />

Jahre zurückreicht so blickt Armenien in die Zukunft<br />

und steckt vermehrt seine Bemühungen<br />

in die Entwicklung Jerewans zum IT-Standort.<br />

Die kalifornische IT-Firma „Synopsys“ war eine<br />

der Ersten, die das Potential Armeniens erkannte<br />

und 2004 eine Zweigstelle in Jerewan eröffnete.<br />

„Synopsys“ hat sich auf die Entwicklung von Software<br />

für die Herstellung von Silikon-Chips spezialisiert,<br />

die heutzutage in fast jedem technischen<br />

Gerät – von der Waschmaschine bis zum Handy<br />

– zu finden sind. Die Firma hilft auch bei der<br />

Förderung von jungen Talenten mit. Das „Synopsys<br />

Armenia Educational Department“ z.B. stellt<br />

die Technologie, Werkzeuge und Ressourcen für<br />

die Weiterbildung und Forschung des akademischen<br />

Nachwuchses zur Verfügung. So wurde<br />

ein eigenes Universitätsprogramm an der (NPUA<br />

National Polytechnic University of Armenia) gegründet<br />

und eine Kooperation mit der Yerevan<br />

State University eingegangen. Dies soll junge<br />

Menschen für den High-Tech-Bereich sensibilisieren,<br />

um eine Generation von armenischen Spezialisten<br />

zu erzeugen. In dieselbe Kerbe schlägt<br />

das „Tumo Center for Creative Technologies“, ein<br />

kostenloses Lernzentrum für digitale Medien.<br />

Das non-profit Unternehmen wurde von Sam und<br />

Sylva Simonian im Jahr 2003 gegründet. Gelegen<br />

im „Tumanyan-Park“, bietet das Tumo-Center auf<br />

6000 m2² Studierenden die Möglichkeit, Kenntnisse<br />

in Animation, Spiel- und Webentwicklung<br />

und digitalen Medien zu erlernen. Ein weiteres<br />

Zeichen dafür, dass sich Jerewan für die weiteren<br />

2800 Jahre bereit macht.<br />

Im Keller des Ararat<br />

Museums lagern die<br />

Fässer mit edlem<br />

Brandy<br />

•<br />

REISETIPPS<br />

Man erreicht Jerewan im<br />

Direktflug von Wien mit<br />

Austrian Airlines. Ebenfalls<br />

möglich ist ein Flug über<br />

Moskau mit Aeroflot. In der<br />

Innenstadt befinden sich<br />

zahlreiche internationale<br />

Hotels, die einem europäischen<br />

Standard entsprechen.<br />

Ararat Museum<br />

2 Admiral Isakov Ave,<br />

Yerevan 0082<br />

www.araratbrandy.com<br />

Gum Markt<br />

35 Movses Khorenatsi<br />

Street, Jerewan 0018<br />

Sherep Restaurant<br />

Amiryan str. 1, Jerewan 0010<br />

www.yeremyanproject.com/<br />

en/sherep.php<br />

Synopsys Armenia<br />

41 Arshakunyats Ave,<br />

Jerewan<br />

www.synopsys.com<br />

Tumo Technology Center<br />

16 Halabyan St, Yerevan<br />

0038, Jerewan<br />

www.tumo.org<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 75


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Die Wiener Mechitaristen<br />

Mit dem Mechitaristenkloster in Wien Neubau hat die zweite<br />

armenische Kirche, die in Österreich vertreten ist, ein ganz<br />

besonders bedeutendes Zentrum des Glaubens mitten in Wien.<br />

<strong>SOCIETY</strong> sprach mit Abt Pater Paulus Kodjanian.<br />

76 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

Innenansicht des<br />

Mechitaristenklosters,<br />

Maria Schutz<br />

Das Mechitaristenkloster<br />

von<br />

Außen<br />

Der Name der Kongregation geht auf<br />

den Armenier Mechitar von Sebaste<br />

zurück, der sich im Jahr 1701 dazu<br />

entschlossen hatte, im früheren<br />

Konstantinopel einen Orden zu<br />

gründen. „Mechitar wollte damals ein Kloster zur<br />

geistlichen Förderung und zur Erleuchtung des armenischen<br />

Volkes ins Leben rufen“, erklärt Pater<br />

Paulus Kodjanian die Entstehungsgeschichte.<br />

Die Reise Mechitars und seiner Mitbrüder<br />

führte sie später nach Venedig, wo sie auf der Laguneninsel<br />

San Lazzaro ein Kloster erbauten, das<br />

noch heute im Besitz der Kongregation ist. „Ich<br />

weiß von vielen Österreichern, die diesen Ort öfter<br />

besuchen, die aber das Mechitaristen-Kloster<br />

hier in Wien nicht kennen – und das obwohl es<br />

als Kulturzentrum sogar größer ist als Venedig“,<br />

weist Pater Paulus auf die relative Unbekanntheit<br />

des Ordens in Wien hin.<br />

Von Venedig brachen einige Ordensbrüder<br />

1772 nach Triest auf, das damals Teil des Habsburgerreichs<br />

war. Dort wurden mit Genehmigung<br />

Maria Theresias ein Kloster, eine Kirche und eine<br />

Druckerei errichtet. Mit der Besetzung Triests<br />

durch französische Truppen kam eine schwere<br />

finanzielle Krise über die Mechitaristen, die sie<br />

schließlich dazu veranlasste, im Jahr 1810 im<br />

kaiserlichen Wien um Asyl anzusuchen. Kaiser<br />

Franz I. nahm sie auf und quartierte sie ab 1811<br />

in das verlassene Kapuzinerkloster „Am Platzl“<br />

in der Vorstadt St. Ulrich ein. „Ich sage immer,<br />

jede Schwierigkeit hat uns etwas Gutes gebracht<br />

– von Istanbul nach Griechenland über Venedig<br />

und Triest und von da aus ins Herz Europas“, fasst<br />

der Abt den Weg der Mechitaristen nach Wien zusammen.<br />

Heute erinnert nur noch ein Stück Mauer des<br />

ehemaligen Refektoriums im Innenhof an das<br />

frühere Kapuzinerkloster. Das Kloster der Mechitaristen<br />

wurde nämlich zwischen 1835 und 1837<br />

nach Plänen des bekannten österreichischen Architekten<br />

Joseph Kornhäusl umgebaut, im Jahr<br />

1874 kamen zwei Quertrakte hinzu. Zwischen<br />

1871 und 1874 stellte man außerdem die Kirche<br />

Maria Schutz fertig, die nun das geistliche Zentrum<br />

des Klosters und der katholischen Armenier<br />

bildet. Im italienischen Frührenaissance-Stil erbaut<br />

und ursprünglich ebenfalls von Kornhäusl<br />

geplant, schmückt sie heute die Neustiftgasse im<br />

siebenter Bezirk. Die äußerliche Unscheinbarkeit<br />

der aus weißen Backsteinen gebauten Kirche<br />

täuscht über den fast prunkhaft anmutenden Innenraum<br />

hinweg. Dieses Interieur hat das Gotteshaus<br />

dem damals mit dem Bau beauftragten Architekten<br />

Camillo Sitte zu verdanken, der in die<br />

Gestaltung einige bedeutende Künstler wie etwa<br />

Heinrich Ferstel oder Theophil Hansen miteinbezogen<br />

hatte. Heute wird dort jeden Sonntag eine<br />

Heilige Messe nach armenischem Ritus gefeiert.<br />

Bis 1998 gab es auch noch eine hauseigene<br />

Druckerei, in der zum Beispiel 1818 das erste<br />

serbisch-deutsche Wörterbuch gedruckt wurde.<br />

Gedruckt wurde in 40 Sprachen. Eine Verbin-<br />

➢<br />

»Ich sage immer,<br />

jede Schwierigkeit<br />

hat uns<br />

etwas Gutes<br />

gebracht.<br />

«<br />

Paulus<br />

Kodjanian<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 77


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

»Wir sind an unser<br />

Volk gebunden<br />

und wenn<br />

dieses irgendwo<br />

einzieht, ziehen<br />

wir mit ein – verlässt<br />

es einen Ort,<br />

müssen wir das<br />

ebenfalls tun.<br />

«<br />

Paulus<br />

Kodjanian<br />

INFOS<br />

Das Mechitaristenkloster mit<br />

Museum hat seinen Standort<br />

in der Mechitaristengasse 4,<br />

mitten im siebenten Bezirk.<br />

Dort befindet sich eine der<br />

bedeutendsten Sammlungen<br />

armenischer Kulturgüter,<br />

die von Zeitschriften<br />

über Münzen bis hin<br />

zu Gemälden armenischer<br />

Künstler reicht.<br />

dung mit dem <strong>SOCIETY</strong> Magazin besteht ebenfalls.<br />

Wurden doch die Ausgaben aus den Jahren<br />

1996, 1997 und die erste des Jahres 1998 in der<br />

Druckerei der Mechitaristen vervielfältigt.<br />

In der ordenseigenen Bibliothek finden sich<br />

außerdem die weltweit größte und älteste Sammlung<br />

armenischer Zeitschriften, eine umfangreiche<br />

Münzsammlung und zahlreiche kostbare<br />

Handschriften. Als eines der wichtigsten Zentren<br />

der armenischen Kultur in ganz Mitteleuropa,<br />

bieten die Wiener Mechitaristen nicht nur für die<br />

etwa 30 bis 40 in Österreich lebenden armenischkatholischen<br />

Familien eine bedeutende Begegnungs-<br />

und Lernstätte: „Unser Kloster ist nach<br />

wie vor ein religiöses und kulturelles Zentrum<br />

für Armenier, die von überall herkommen, um<br />

unsere Zeitschriften zu studieren“, erklärt Pater<br />

Kodjanian stolz.<br />

Der Fokus des Ordens liegt seit jeher auf der<br />

Bewahrung und Entwicklung der armenischen<br />

Kultur. Dieses Leitmotiv war es auch, welches damals<br />

Mechitar inspirierte, den Orden überhaupt<br />

zu gründen. „Ab dem 14. Jahrhundert kam eine<br />

schwierige Zeit für die armenische Kultur – ein<br />

Niedergang bahnte sich an“, so Pater Paulus. Der<br />

neue Orden sollte vor allem gut ausgebildete Priester<br />

hervorbringen, die Menschen etwas beibringen<br />

konnten. „Denn Religion ohne Bildung kann auch<br />

Blick auf den Altar<br />

von Maria Schutz<br />

Probleme machen – beide Dinge sind wichtig für<br />

den Menschen“, stellt der Abt fest. Gute interreligiöse<br />

Beziehungen und ein gemeinsamer Diskurs<br />

sind für Pater Paulus wesentlich. „Es ist wichtig,<br />

das alle Gläubigen, ob sie nun Christen, Moslems<br />

oder Juden sind, in einer guten Beziehung zueinander<br />

leben. Mit gegenseitiger Achtung und in<br />

freundlicher Beziehung sollte man gemeinsam<br />

für den Frieden in der Welt arbeiten“, so der Pater.<br />

Im Jahr 2000 vereinten sich auch die Venediger<br />

und die Wiener Mechitaristen nach 227<br />

Jahren Trennung wieder zu einer Kongregation.<br />

„Das Hauptzentrum ist nun Venedig, Wien fungiert<br />

als eine Art Unterzentrum und daneben<br />

gibt es noch Niederlassungen in verschiedensten<br />

Städten wie Istanbul, Aleppo, Beirut, Paris, Los<br />

Angeles oder Buenos Aires“, erklärt Pater Paulus.<br />

Früher habe es aber noch viel mehr Nebensitze<br />

gegeben. „Wir sind an unser Volk gebunden und<br />

wenn dieses irgendwo einzieht, ziehen wir mit<br />

ein – verlässt es einen Ort, müssen wir das ebenfalls<br />

tun“, so der Abt.<br />

In die Zukunft des Ordens blickt Pater Paulus<br />

mit Besorgnis. „Wir haben Probleme mit dem<br />

Nachwuchs“, erzählt er. In der Zeit des Kommunismus<br />

war es für die Kongregation schwer möglich,<br />

aktiv Nachwuchs zu generieren. Die Suche<br />

konzentrierte sich damals auf Syrien, Istanbul<br />

oder den Libanon, wo bis zu 300.000 Armenier<br />

lebten. „Wir hatten dort einmal 17 Schulen, aber<br />

während des langen Krieges verließen viele Armenier<br />

das Land gen Europa oder Amerika“, erinnert<br />

sich Pater Paulus. Erschwert wird die Nachbesetzung<br />

noch dadurch, dass nur Armenier als<br />

Mönche zugelassen sind. „Das ist kein Nationalismus,<br />

aber unser Orden ist der einzige armenischkatholische<br />

und der Gründer wollte, dass das so<br />

bleibt“, erklärt der Abt. Die Zahl der Mönche ist<br />

momentan die niedrigste der Geschichte – in<br />

Wien und Venedig zusammen gibt es nur noch 20<br />

Priester, von denen mindestens sechs nicht mehr<br />

aktiv sein können. In Wien sind es noch vier Mechitaristen,<br />

die nach benediktinischer Regel im<br />

Kloster in Wien Neubau leben und arbeiten.<br />

Zumindest der Fortbestand des altbekannten<br />

Klosterlikörs, der sogenannten „Mechitharine“<br />

ist aber vorläufig gesichert. Seit dem 17. Jahrhundert<br />

wird dieser nach stets streng gehütetem Geheimrezept<br />

aus 43 verschiedenen Kräutern und<br />

12 Früchten zubereitet. Der Pater, der mit dem<br />

Rezept betraut war, befindet sich aber im Altersheim.<br />

Dennoch gelang es den Patres, das Rezept<br />

so weit zu rekonstruieren, dass es nun wieder<br />

möglich ist, Likör für den Privatgebrauch herzustellen.<br />

„Er ist jetzt viel besser als der, den der Pater<br />

zuvor in letzter Zeit gemacht hat“, versichert<br />

Pater Paulus.<br />

Dem Staat Österreich ist der Abt der Wiener<br />

Mechitaristen in Dankbarkeit verbunden. „Sowohl<br />

zur Kaiserzeit als auch zur Zeit der Republik sind<br />

wir immer unterstützt worden“, resümiert er. •<br />

TEXT: Hermine Schreiberhuber/<br />

Sarah Heftberger<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

78 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


Die Druckerei Berger ist ein Privatunternehmen, das vor<br />

150 Jahren von Ferdinand Berger I. gegründet wurde, sich<br />

seither in ununterbrochener Folge im Familienbesitz befindet<br />

und heute von der fünften Generation geführt wird.<br />

Strikte Kundenorientierung, kompetente MitarbeiterInnen<br />

und höchste Qualitätsstandards reihen das Unternehmen<br />

seit Jahrzehnten österreichweit zu den<br />

Großen der Branche.<br />

Ferdinand Berger & Söhne GmbH<br />

Horn | +43 (0) 2982 4161 - 0<br />

Wien | +43 (0) 1 313 35 - 0<br />

Vertretungen in allen Bundesländern<br />

www.berger.at


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Patriarchaldelegat<br />

Pater Tiran Petrosyan<br />

Die armenischapostolische<br />

Kirche<br />

in Wien<br />

Die armenisch-apostolische Kirche ist mit ihrem lebendigen<br />

Gemeindeleben religiöses Zentrum für etwa 3000 in Wien<br />

lebende Armenier. <strong>SOCIETY</strong> sprach mit Patriarchaldelegat<br />

Pater Tiran Petrosyan.<br />

Fotos: society/salas-torrero<br />

80 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

»Die armenischapostolische<br />

Kirche versucht,<br />

die Verbindung<br />

der Diaspora-<br />

Armenier mit<br />

ihrem Heimatland<br />

nicht nur<br />

zu unterstützen,<br />

sondern weiterzuentwickeln.<br />

«<br />

Tiran<br />

Petrosyan<br />

Die <strong>SOCIETY</strong>-Redakteurinnen<br />

Sarah Hefberger und Hermine<br />

Schreiberhuber mit Pater Tiran<br />

Petrosyan<br />

Ein buntes Mauermosaik links neben<br />

dem Eingang der armenisch-apostolischen<br />

Sankt-Hripsime- Kirche im<br />

dritten Wiener Gemeindebezirk erzählt<br />

ein Stück von der Geschichte<br />

des Christentums in Armenien. Der<br />

Legende zufolge war es die schöne Hripsime, die<br />

durch ihren Märtyrertod das armenische Volk<br />

zum christlichen Glauben führte.<br />

Im Zentrum des farbenreichen Mosaiks sieht<br />

man die Märtyrerin, ihr zu Füßen liegt der heidnische<br />

König Trdates III, der die schöne Nonne<br />

um 300 nach Christus enthaupten ließ, weil sie<br />

seine Verehrung nicht erwiderte. Der König bereute<br />

seine Entscheidung später zutiefst und<br />

bat aus Verzweiflung einen christlichen Mönch<br />

namens Gregor, der seit Jahren wegen seines<br />

Glaubens eingekerkert war, um Hilfe. Der Mönch<br />

bekehrte den König zum Christentum, das danach<br />

sogar zur Staatsreligion Armeniens erklärt<br />

wurde. Das Land wurde damit im Jahr 301 nach<br />

Christus zum ersten christlichen Staat der Weltgeschichte.<br />

„Wir haben 2001 das 1700-jährige Jubiläum<br />

in Armenien gefeiert und sogar der Papst<br />

der römisch-katholischen Kirche, Johannes Paul<br />

II, hat uns besucht“, erzählt Patriarchaldelegat<br />

Pater Tiran Petrosyan im Interview. Die Bezeichnung<br />

„apostolisch“ geht auf die zwei Apostel Judas<br />

Thaddäus und Bartholomäus zurück, die der<br />

Überlieferung nach das Christentum nach Armenien<br />

brachten. „Sie waren die ersten Erleuchter<br />

der Armenier“, so Pater Tiran.<br />

Heute gehören 94% der weltweit etwa zehn<br />

Millionen Armenier der armenisch-apostolischen<br />

Kirche an. „Etwa 70% der Armenier leben<br />

im Ausland und nur 30% im Land selbst – wir sind<br />

somit eines der wenigen Völker, das mehrheitlich<br />

als Auslandsgemeinschaft lebt“, betont der Geistliche.<br />

In Wien gibt es ungefähr 3000 Armenier, davon<br />

besuchen 180 Kinder die Samstags-und Sonntagsschule<br />

der Kirche. „Diese Zahl ist ein sehr<br />

gutes Zeichen und sie spricht auch dafür, dass<br />

die Gemeinde sehr lebendig ist“, stellt Pater Tiran<br />

stolz fest. Der Patriarchaldelegat ist für insgesamt<br />

acht mittel- und nordeuropäische Staaten<br />

zuständig, deren gemeinsames geistliches Zentrum<br />

aber in Wien liegt. „Wien ist ein interreligiöses<br />

und ökumenisches Zentrum von großer<br />

Bedeutung“, erklärt er, warum gerade die österreichische<br />

Hauptstadt den Mittelpunkt bildet.<br />

Die ersten wenigen Armenier kamen im 16.<br />

Jahrhundert, meist als Kaffeehändler nach Österreich.<br />

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg vergrößerte<br />

sich ihre Zahl im Zuge der Gastarbeiterzuwanderung.<br />

„Die armenisch-apostolische Kirche<br />

versucht, die Verbindung der Diaspora-Armenier<br />

mit ihrem Heimatland nicht nur zu unterstützen,<br />

sondern weiterzuentwickeln“, so Pater Tiran.<br />

Für die in der Diaspora in Österreich lebenden<br />

Armenier wurde 1964 der Bau einer Kirche als<br />

Zentrum des Glaubens beschlossen. Mit Hilfe der<br />

in London lebenden armenischen Stifterin Rose<br />

Tricky, deren Mädchennamen zufällig ebenfalls<br />

Hripsime war, konnte die Kirche finanziert und<br />

im Jahr 1968 schließlich eingeweiht werden. „Die<br />

Einweihung nahm Katholikos Vasken I, Katholikos<br />

aller Armenier, vor – und <strong>2018</strong> feiern wir nun<br />

das 50-jährige Jubiläum“, erzählt der Pater.<br />

Eher versteckt liegt die Kirche in der Kolonitzgasse<br />

11. Betritt man den Hof des Hauses,<br />

grüßt ein Portal mit Steinrelief und armenischer<br />

Schrift. Links vom Eingang findet sich das auffällige<br />

Mosaikbild. In altarmenischer Bauform<br />

gehalten, erinnert ihr architektonischer Stil an<br />

die gleichnamige Kirche in Etschmiadzin, die ➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 81


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

INTERVIEW<br />

Die St. Hripsime-Kirche von innen<br />

INFO<br />

Die armenisch-apostolische<br />

St. Hripsime-Kirche so wie<br />

auch das Gemeindezentrum<br />

befinden sich in der<br />

Kolonitzgasse 11 im dritten<br />

Wiener Gemeindebezirk.<br />

Jeden Sonntag um 11 Uhr<br />

findet ein alt-armenischer<br />

Gottesdienst statt.<br />

über dem Mausoleum der heiligen Hripsime errichtet<br />

wurde und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe<br />

zählt. Die zwei bunten Rundbogenfenster<br />

rechts neben dem Eingangsportal sind der<br />

Blickfang des religiösen Baus in Wien.<br />

Bevor die St. Hripsime-Kirche erbaut wurde,<br />

diente eine im Dezember 1912 in der Dominikanerbastei<br />

10 errichtete Hauskapelle als Ort der<br />

Zusammenkunft für die Gläubigen.<br />

Heute bietet ein zusätzliches Gemeindezentrum<br />

einen weiteren Anlaufpunkt für die in Wien<br />

lebenden Armenier. Neben der Wochenendschule<br />

gibt es unter anderem einen Sportverein, einen<br />

Chor und sogar einen Pfadfinderverein. „Unser<br />

Ziel ist es, dass Gottes Wort für jeden Armenier<br />

zugänglich ist – aber nicht nur als Wissenschaft,<br />

sondern auch als Emotion oder als gelebtes oder<br />

praktisches Leben“, führt der Patriarchaldelegat<br />

dazu aus.<br />

Seit 12. Dezember 1972 ist die armenisch-apostolische<br />

Kirche, die zur Familie der altorientalischen<br />

Kirchen gehört, als Religionsgemeinschaft<br />

durch die Republik Österreich amtlich anerkannt.<br />

Mit dem armenisch-katholischen Mechitaristen-Orden<br />

Wiens steht sie in brüderlicher<br />

Beziehung. „Was die Mechitaristen in den letzten<br />

300 Jahren für die armenische Kultur geleistet<br />

haben, war hervorragend“, so Petrosyan.<br />

Generell sei der Dialog zwischen verschiedenen<br />

Religionen für die Armenier etwas, das<br />

über die Theorie hinausgeht. „Wir haben immer<br />

versucht, den Dialog zu fördern. Am Beispiel der<br />

Armenier kann auch gezeigt werden, wie Menschen<br />

mit verschiedensten Religionszugehörigkeiten<br />

friedlich und mit gegenseitigem Respekt<br />

zusammenleben können“, betont der Pater. Wie<br />

verankert die Religion im Leben der Armenier<br />

ist, unterstreicht eine Studie des Pew Research<br />

Centre, die <strong>2018</strong> veröffentlicht wurde. 82 Prozent<br />

der befragten Armenier gaben dabei an, dass sie<br />

Religion als sehr wichtige oder wichtige Schlüsselkomponente<br />

ihrer nationalen Identität sehen<br />

– im Vergleich dazu waren es etwa in Schweden<br />

oder Estland nur 15 Prozent, der Durchschnittswert<br />

lag bei rund 40 Prozent. „Die armenische<br />

Kirche und die Religion haben seit jeher eine große<br />

Rolle für die Bildung der nationalen Identität<br />

der Armenier gespielt“, sagt Pater Tiran dazu.<br />

Dennoch sieht er die Laisierung zahlreicher Gesellschaften<br />

als eine der größten Herausforderungen.<br />

„Religion verliert generell immer mehr<br />

an Bedeutung und gerät allmählich ins Abseits<br />

des persönlichen Lebens. Wir müssen neue Wege<br />

finden, die Religion in der Gesellschaft lebendig<br />

zu halten“, so der Pater. Vor allem sei dabei die<br />

Jugendarbeit wichtig – man müsse den Jugendlichen<br />

vermitteln, dass sie als aktive Mitglieder für<br />

die Gemeinde wichtig sind.<br />

Seit 2013 hat die armenisch-apostolische Kirche<br />

den Vorsitz des Ökumenischen Rates der<br />

Kirchen in Genf inne. Zudem kooperiert sie mit<br />

der Stiftung Pro-Oriente, der Konferenz Europäischer<br />

Kirchen (KEK) und diversen lokalen<br />

Kirchenräten. „Die armenische Kirche will, dass<br />

alle Kirchen eine gemeinsame Stimme finden,<br />

damit sie als Einheit in der Welt auftreten können.<br />

Sie versucht stets, dazu einen Beitrag zu<br />

leisten“, schließt der Patriarchaldelegat. Die Menschenrechte<br />

seien seiner Kirche ein besonderes<br />

A n l ie g e n .<br />

•<br />

Fotos:society/salas-torrero<br />

82 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


Armenische<br />

Persönlichkeiten<br />

in aller Welt<br />

Berühmte Armenier sind auf der ganzen Welt zu<br />

finden. In diesem Jahr starb der weltberühmte<br />

Chansonnier und Komponist Charles Aznavour.<br />

Er war Repräsentant eines Volkes, das zu<br />

70 Prozent in der Diaspora lebt.<br />

LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

KOMMENTAR<br />

Fotos: austria forum.org/foto: p.diem, Burgtheater wien<br />

In diesem Jahr starb der beliebte französiche<br />

Chansonnier Charles Aznavour. Er war<br />

ein Repräsentant eines Volkes, das zu 70<br />

Prozent in der Diaspora lebt.<br />

•<br />

Der „Ehren-Armenier“<br />

Franz Werfel<br />

Aber es gibt auch Menschen ohne armenische<br />

Wurzeln, deren Schicksal eng mit diesem Volk<br />

verknüpft ist. In Österreich ist es Franz Werfel,<br />

der aus der Geschichte Armeniens nicht wegzudenken<br />

ist. Im Roman „Die vierzig Tage des Musa<br />

Dagh“ beschreibt er Widerstand und Flucht von<br />

Armeniern vor den osmanischen Truppen. Zuvor<br />

hatte sich Werfel in der Wiener Mechitaristen-Bibliothek<br />

in diese Materie vertieft, wie Abt P. Paulus<br />

weiß; er wurde selbst in Musa Dagh geboren.<br />

Heute ist Werfels historischer Roman Pflichtlektüre<br />

für alle Schüler in der Republik Armenien.<br />

Im Genozid-Museum von Jerewan schildert<br />

eine Abteilung mit Fotos und Schriften anschaulich<br />

Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers.<br />

2010 wurde in der armenischen Hauptstadt<br />

eine Österreich-Bibliothek eingerichtet.<br />

Auch ein Austro-Armenier sei hier genannt.<br />

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Raoul Aslan<br />

Direktor des Wiener Burgtheaters. Er hatte großen<br />

Anteil an der Neubelebung der „Burg“. Eine<br />

Büste Aslans findet sich in der Eingangshalle.<br />

•<br />

Armenische Spuren in Österreichs<br />

Geschichte<br />

Seit dem 17. Jahrhundert hinterließen Armenier<br />

Spuren in Österreich. Vardapet Nerses war Hofkaplan,<br />

Agustionis Aghamaljan Dolmetscher am<br />

Habsburger-Hof. Johannes Diodato (Hovhannes<br />

Astouatzaturian) eröffnete 1685 in Wien das<br />

erste Kaffeehaus. An der Kaiserlichen Universität<br />

Wien unterrichtete Ende des 19. Jh. Karapet<br />

Kuyumdjian Altarmenisch und Arabisch, wie aus<br />

einer Festschrift anlässlich des 25-jährigen Jubiläums<br />

diplomatischer Beziehungen hervorgeht.<br />

Armenier kamen im 20. Jahrhundert in mehreren<br />

Wellen nach Österreich. Ihre Gesamtzahl<br />

wird heute auf gut 7.000 geschätzt. Davon lebt ein<br />

großer Teil in Wien.<br />

•<br />

Grosse Armenier von Hollywood bis<br />

zur Formel 1<br />

Kirk Kerkorian und Vartan Gregorian, zwei US-<br />

Millionäre armenischen Ursprungs, erwarben<br />

sich als Mäzene für Kulturschätze und humanitäre<br />

Hilfe in Armenien Verdienste. Kerkorian, einst<br />

Besitzer der MGM-Filmstudios in Hollywood,<br />

spendete großzügig nach dem großen Erdbeben<br />

von Spitak 1988. Gregorian, Geschäftsmann aus<br />

Boston, trat gemeinsam mit einem armenischrussischen<br />

Geschäftsmann als Sponsor des Aurora-Menschenrechtspreises<br />

in Erscheinung, der im<br />

Matenadaran in Jerewan verliehen wird.<br />

Nicht alle Größen aus Film und Sport kennt<br />

man als gebürtige (Halb-)Armenier. Die US-Sängerin<br />

und Schauspielerin Cher wurde als Cherilyn<br />

Sarkisian geboren. US-TV-Star Kim Kardashian<br />

stellte ihre Familiengeschichte in Filmen spektakulär<br />

zur Schau. Tennis-Champion Andre Agassi<br />

wurde in den USA geboren; sein Vater entstammt<br />

der iranisch-armenischen Familie Agassian. Der<br />

erfolgreiche Formel-1-Pilot Alain Prost hat mütterlicherseits<br />

armenische Großeltern.<br />

Der Franko-Armenier Aznavour war Armeniens<br />

Ehrenbotschafter in der Schweiz, Sitz wichtiger<br />

UNO-Organisationen im Menschenrechtsbereich.<br />

Bei einer Gedenkfeier anlässlich seines Ablebens<br />

in Paris waren der Präsident Frankreichs, Emmanuel<br />

Macron, sowie Staatschef und Premierminister<br />

Armeniens zugegen. Noch im Vorjahr hatte Aznavour<br />

in Wien ein grandioses Konzert gegeben.<br />

Es war ihm nicht mehr vergönnt, Macron wie geplant<br />

in diesem Herbst nach Jerewan zu begleiten.<br />

TEXT: Hermine Schreiberhuber<br />

•<br />

Statue von Franz Werfel am<br />

Schillerplatz in Wien<br />

Der Direktor des Wiener Burgtheaters<br />

von 1945-1948, Raoul Aslan,<br />

hatte armenische Wurzeln<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 83


LÄNDERFOKUS ARMENIEN<br />

GESELLSCHAFT<br />

Vortrag über Pfadfinder in<br />

Europa im Februar <strong>2018</strong><br />

Pfadfinder verbinden<br />

Aufgrund ihrer Geschichte sind die Armenier über<br />

die ganze Welt verstreut. Vereine wie der Armenische<br />

Allgemeine Sport und Pfadfinderverein<br />

“Homenetmen” verbindet die Mitglieder der<br />

Diaspora länderübergreifend.<br />

Die Pfadfinder beim Treffen in<br />

Byürakan<br />

Aufführung der Pfadfinder<br />

Homenetmen Tanzgruppe Yerasank<br />

(Träumerei) <strong>2018</strong><br />

INFO<br />

Die Homenetmen-Zweigstelle<br />

in Wien, die 1990<br />

gegründet wurde, betreut<br />

etwa 100 Kinder und schafft<br />

damit eine länderübergreifende<br />

Verbindung zwischen<br />

den Mitgliedern. Den Armenischen<br />

Allgemeinen Sport<br />

und Pfadfinderverein (AAS-<br />

PV) gibt es insgesamt in 23<br />

verschiedenen Ländern.<br />

Der Armenische Allgemeine Sport<br />

und Pfadfinderverein (AASPV) ist<br />

eine weltweite armenische Organisation.<br />

Sie ist in 23 Staaten mit 108<br />

Zweigstellen vertreten, welche der<br />

Pfadfinderbewegung und dem Sport gewidmet<br />

ist. Das Motto von Homenetmen ist «Bartsratsir,<br />

Bartsratsur», was so viel wie “bilde dich weiter<br />

und setze dich für andere ein” bedeutet.<br />

Ins Leben gerufen wurde Homenetmen 1918,<br />

nach dem Völkermord an den Armeniern, die<br />

Gründer waren Shawarsh Krisyan, Hovhannes<br />

Hintliyan und Krikor Hagopian.<br />

Am 20. Juli 1920 wurden die Gründungsmitglieder<br />

von Homenetmen offiziell in die unabhängige<br />

Demokratische Republik Armenien<br />

eingeladen, um mit der Regierung des Staates<br />

Fachwissen in Bezug auf Sportlichkeit und Pfadfindertum<br />

auszutauschen. Obwohl Homenetmen<br />

urspünglich erfolgreich in dem Bestreben<br />

war, ihre Sport- und Pfadfinderbewegung in<br />

Armenien auszubreiten, wurden sie später mit<br />

dem Regimewechsel und der Errichtung der Armenischen<br />

SSR innerhalb der Sowjetunion 1921<br />

aus Armenien verbannt. Im Jahre 1922 wurden<br />

die Abteilungen von Homenetmen in Istanbul<br />

gezwungen, ihre Türen zu schließen, wobei die<br />

Führer der Organisation sich auf der ganzen Welt<br />

niederließen. Heute ist die armenische Pfadfind-<br />

erbewegung sowohl in Armenien unter dem Namen<br />

HASK, als auch in der Diaspora unter dem<br />

Namen Homenetmen aktiv und stark miteinander<br />

verbunden.<br />

Die Homenetmen Zweigstelle Wien wurde<br />

1990 gegründet und nimmt bis heute aktiv am<br />

Leben der armenischen Gemeinde teil. Circa 100<br />

Kindern und Jugendlichen wird es dort ermöglicht,<br />

ihre armenische Sprache zu pflegen und ihre<br />

Stärken und ihre soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln.<br />

Im Juli <strong>2018</strong> fand zudem ein Pfadfinderlager<br />

in Armenien (Byürakan) statt, das ganz<br />

dem 100-jährigen Jubiläum von Homenetmen<br />

gewidmet war.<br />

1200 armenische Pfadfinder aus aller Welt<br />

nahmen daran teil. Zwei Mädchen aus Wien,<br />

Satenik Muradyan und Liona Galustian zeigten<br />

sich von diesem Treffen begeistert: „Wir haben<br />

dort gelernt, wie wichtig Teamwork ist, denn im<br />

Endeffekt sind wir eine große Familie, die zusammenhalten<br />

muss.“ Alle vier Jahre treffen sich die<br />

über 14-jährigen armenischen Pfadfinder aus 23<br />

verschiedenen Ländern in Byürakan, wo ihnen<br />

Vorträge, Besichtigungen von Kulturstätten sowie<br />

die Teilnahme an diversen Feierlichkeiten geboten<br />

werden. Für den internen Zusammenhalt<br />

ist das Camp ebenso von großer Bedeutung, denn<br />

so werden Freundschaften vertieft. •<br />

TEXT: Krikor Hallacyan<br />

Fotos: homenetmen, krikor hallacyan<br />

84 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

EVENT-HIGHLIGHTS DER DIPLOMATIE<br />

Alphorn-<br />

Demonstration<br />

Schweiz:<br />

Soirée Suisse<br />

Der schweizerische Botschafter<br />

in Wien, S.E. Walter<br />

Haffner und Frau Tamar<br />

Haffner luden zu einer<br />

klangvollen Soirée Suisse.<br />

Der Abend begann mit<br />

einem SPRACH-GEDICHT<br />

des Schweizer Künstlers<br />

Erich Furrer und virtuosen<br />

Rhythmen aus einer Fusion<br />

von Alphorn und orientalischer<br />

Perkussion von den<br />

beiden Musikern Bruno Bieri<br />

und Omri Hason.<br />

Danach konnten die<br />

Gäste mit einer musikalischen<br />

Begleitung der<br />

Blues&Boogie Band „Easy<br />

Riders“ einen Empfang mit<br />

schweizerischen Spezialitäten<br />

genießen.<br />

Botschafter S.E.<br />

Walter Haffner<br />

mit Gattin<br />

Reinhold Lopatka<br />

mit Ernst Huber<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Karakan, <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig, <strong>SOCIETY</strong>/ Salas-Torrero, <strong>SOCIETY</strong>/Mikkelsen, <strong>SOCIETY</strong>/Schiffl<br />

Jordanien: Verabschiedung des<br />

Botschafters<br />

Zu seiner Verabschiedung lud Botschafter S.E. Hussam Al<br />

Husseini gemeinsam mit seiner Gattin zu einer Farewell Reception<br />

in die Residenz der Jordanischen Botschaft. Zahlreiche<br />

Gäste aus der internationalen Diplomatie waren gekommen,<br />

um sich von S.E. Al Husseini zu verabschieden.<br />

S.E. Trevor Traina<br />

mit Familie<br />

S.E. Hussam Al<br />

Husseini mit<br />

Freunden<br />

Die Damen aus der<br />

Botschaft<br />

86 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong><br />

S.E. Ibrahim Assaf<br />

mit Gattin<br />

Klapa „ADRIATICUM<br />

USA: Jahrestag der „Declaration<br />

of Independence“<br />

Zur Feier des 242. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung<br />

der Vereinigten Staaten Amerikas, luden die Repräsentanten<br />

der USA, Chargé d’Affaires der Internationalen Organisationen<br />

in Wien, Nicole Shampaine und Martin Shampaine,<br />

Botschafter S.E. Trevor D.<br />

Traina und Alexis Traina<br />

sowie Chargé d’Affaires<br />

der OSZE, Harry R. Kamian<br />

und Robin Dunnigan zu<br />

einem Tri-Missions Gartenempfang<br />

in Wien.<br />

I.E. Lourdes Victoria<br />

Kruse (Dom.Rep.) mit<br />

Werner und Martina<br />

Fasslabend


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Marokko: Féte du<br />

Trone<br />

Zur Feier des Jahrestages der Thronbesteigung<br />

von König Mohammed VI.<br />

luden Botschafter S.E. Lofti Bouchaara<br />

und Gattin zu einem Empfang in<br />

die Räumlichkeiten des Grand Hotel<br />

in Wien.<br />

S.E. Lofti Bouchaara mit Gattin und<br />

Botschaftsmitarbeitern<br />

S.E. Willem Van de Voorde<br />

(Belgien), Ibrahim Assaf<br />

(Libanon) mit Gattin und Frau<br />

Van de Voorde<br />

Die Gäste gratulierten<br />

Ägypten: Nationalfeiertag<br />

Um den Nationalfeiertag<br />

der Arabischen Republik<br />

Ägypten zu feiern, luden<br />

der Botschafter S.E. Omer<br />

Amer Youssef und seine<br />

Frau zu einem Empfang in<br />

die ägyptische Botschaft.<br />

S.E. Ganeson Sivagranthan (Malaysia)<br />

mit S.E. Omer Youssef und Gattin<br />

Frankreich: Féte Nationale<br />

Michaela Späth (Deutschland),<br />

S.E. Leigh Turner (GB), I.E.<br />

Vesna Cvjekovic (Kroatien)<br />

mit weiteren Gästen<br />

Das Botschafterpaar von Ägypten mit<br />

den hochkarätigen Kirchenvertretern<br />

Die drei französischen<br />

Botschafter(innen) stoßen<br />

gemeinsam mit Karoline Edtstadler<br />

und Hubert Fuchs an<br />

Anlässlich des französischen Nationalfeiertages luden der Botschafter<br />

von Frankreich in Österreich, S.E. Francois Saint-Paul,<br />

die OSZE Botschafterin und Ständige Vertretung Frankreichs,<br />

S.E. Véronique<br />

Roger-Lacan sowie<br />

der Botschafter<br />

und Ständige Vertretung<br />

bei den<br />

Vereinten Nationen<br />

in Wien, S.E.<br />

Jean-Louis Falconi<br />

zu einem Empfang<br />

in die französische<br />

Botschaft.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 87


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

S.E. Salahaldin Abdalshafi<br />

(Palästina), Gerti<br />

Tauchhammer und S.E.<br />

Haytam Abdulmomen Hassan<br />

Shoja‘aadin (Jemen)<br />

Türkei: Victory Day and Farewell<br />

Im Rahmen des Victory<br />

Days luden der türkische<br />

Botschafter S.E.<br />

Mehmet Ferden Carikci<br />

und Militärattaché<br />

Abdülkadir Akturan zu<br />

einem Empfang in die<br />

türkische Botschaft.<br />

Camilla Habsburg mit S.E.<br />

Botschafter Galib Israfilov<br />

(Asebaidschan)<br />

Botschafter S.E. Mehmet<br />

Ferden Carikci mit Gattin<br />

und Botschaftsmitarbeitern<br />

Vereinigtes Königreich: Empfang<br />

anlässlich des Geburtstages<br />

Ihrer Majestät<br />

Anlässlich des Geburtstages Ihrer Majestät<br />

Queen Elizabeth II, luden der Botschafter<br />

und Permanente Vertreter des Vereinigten<br />

Königreiches, S.E. Leigh<br />

Turner, die Leiterin der britischen<br />

Delegation bei der OSZE in Wien,<br />

Sian MacLeod, sowie der Ständige<br />

Vertreter bei der IAEI, David<br />

Hall, zu einem Empfang in die<br />

Residenz des britischen Botschafters<br />

in Wien.<br />

Botschafter Leigh Turner<br />

bei der Ansprache<br />

Der indonesische Botschafter<br />

begrüsst S.E. Ebadollah<br />

Molaei (Iran)<br />

Indonesische Damen<br />

Indonesien:<br />

Unabhängigkeitstag<br />

Aus Anlass des 73. Tages<br />

der Unabhängigkeit der<br />

Republik Indonesiens richteten<br />

der indonesische Botschafter<br />

S.E. Dr. Darmansjah<br />

Djumala und Frau<br />

Dewiyanti Djumala einen<br />

Empfang aus.<br />

Indonesische Tänzerin<br />

Botschafter S.E. Darmansanjah<br />

Djumala bei der Ansprache<br />

88 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Botschafter S.E. Le<br />

Dung mit S.E. Sam Lwin<br />

(Myanmar)<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/ Salas-Torrero, <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig, <strong>SOCIETY</strong>/Salas-Torrero,<br />

Monsignore George Panamthundil (Vatikan),<br />

Botschafter S.E. Le Dung mit Gattin und<br />

Kollegen sowie Nuntius Stephan Zurbriggen<br />

Vietnam: Nationalfeiertag<br />

Zur Feier des diesjährigen Nationalfeiertages luden H.E. Le<br />

Dung, Botschafter der Sozialistischen Republik Vietnam in<br />

Österreich, gemeinsam mit Gattin Nguyen Thi Kim Thuy zu<br />

einem Empfang ein.<br />

Mexiko: Nationalfeiertag<br />

Anlässlich des 208. Nationalfeiertages<br />

lud die mexikanische<br />

Botschaft zu einem Fest im<br />

„Der Garten“ in der Spenadlwiese.<br />

Im Rahmen der traditionellen<br />

„El Grito“ Zeremonie<br />

traten mexikanische Künstler<br />

auf, die das bunte Fest perfekt<br />

abrundeten.<br />

Hermann Aschentrupp und I.E.<br />

Alicia Buenrostro Massieu<br />

Mexikanische Tänzerin<br />

Spanien: Nationalfeiertag<br />

Zur Feier des spanischen Nationalfeiertages luden der Ständige<br />

Vertreter Spaniens bei den internationalen Organisationen mit<br />

Sitz in Wien, Botschafter Senén Florensa Palau, die Ständige<br />

Vertreterin Spaniens bei der OSZE, Botschafterin María Victoria<br />

González Román und der Botschafter des Königreiches Spanien<br />

in der Republik Österreich, S.E. Juan Sunye Mendía zu einem<br />

Empfang in die spanische Botschaft.<br />

Enno Drofenik<br />

(Bmeia), S.E. Rafael<br />

Grossi (Argentinien),<br />

Hermann<br />

Aschentrupp<br />

S.E. Juan Bautista Sunye<br />

Mendía mit Gattin beim<br />

Anschneiden der Torte<br />

Die spanischen Botschafter begrüssen<br />

S.E. Trevor Traina (USA)<br />

Paellakoch<br />

Botschafterin Buenrostro<br />

Massieu mit Folkloretruppe<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 89


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Korea: Nationalfeiertag<br />

Talieh und Harald Wögerbauer<br />

Um den Nationalfeiertag<br />

der Republik Korea zu feiern,<br />

luden der Botschafter<br />

der Republik Korea, S.E.<br />

Dong-ik Shin und Gattin<br />

Jung-wha Kim zu einem<br />

Empfang in die Wiener Börsensäle.<br />

S.E. Tebogo Sokolo<br />

(Südafrika) mit Botschafter<br />

Mitsuru Kitano (Japan)<br />

und Damen<br />

Koreanischer Kinderchor<br />

S.E. Botschafter Shin<br />

Dong-ik (Korea) in der<br />

Receivingline<br />

Receivingline<br />

Saudi Arabien: Nationalfeiertag<br />

Zum 88. Nationalfeiertag des Königreichs Saudi Arabien luden S.E.<br />

Botschafter S.E. Khalid bin Ibrahim Al-Jindan und seine Frau zu<br />

einem Empfang in das Hilton Hotel am Stadtpark.<br />

I.E. Alena Kupchyna (Belarus),<br />

S.E. Miguel Camilo Ruiz Blanco<br />

(Kolumbien) und dessen Tochter<br />

Kolumbien: Neuer Botschafter<br />

Botschafter S.E. Khalid bin Ibrahim<br />

Al-Jindan mit Kollegen und S.E.<br />

Sadiq Marafi (Kuwait)<br />

Anlässlich der Akkreditierung<br />

beim Bundespräsidenten<br />

Dr. Alexander<br />

Van der Bellen lud<br />

der neue Botschafter<br />

und Ständige Vertreter<br />

der Republik Kolumbien,<br />

S.E. Miguel Camilo<br />

Ruiz Blanco zu einem<br />

Empfang in die Residenz<br />

der kolumbianischen<br />

Botschaft.<br />

I.E. Anabella Guardia de Rubinoff (Panama),<br />

Ricardo Neiva Tavares (Brasilien) und I.E. Victoria<br />

Lourdes Kruse (Dom. Rep.)<br />

90 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Slowakei: Nationalfeiertag<br />

Anlässlich des Nationalfeiertages der Slowakei luden S.E.<br />

Peter Misik, ständiger Vertreter der Slowakischen Republik<br />

in Österreich sowie bei den Internationalen Organisationen<br />

und der UNO in Wien gemeinsam mit Gattin Libusa Misiková<br />

und Botschafter Radomir Bohác, ständiger Vertreter der Slowakischen<br />

Republik bei der OSZE mit Gattin Zora Bohácová,<br />

zu einem Empfang ein. Für die musikalische Unterhaltung<br />

sorgte die Musikgruppe BANDA, die die Gäste mit ihren Arrangements<br />

aus Folklore, Jazz und Blues unterhielt.<br />

Musikgruppe Banda<br />

S.E. Botschafter Peter Misik<br />

mit Gattin und Kollegen<br />

I.E. Elena Molaroni (San Marino) mit I.E.<br />

Talya Lador-Fresher (Israel)<br />

Internationale Gäste<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Salas-Torrero, <strong>SOCIETY</strong>/Mikkelsen, <strong>SOCIETY</strong>/Prokofieff, <strong>SOCIETY</strong>/Mikkelsen, <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

Katar: Verabschiedung des<br />

Botschafters<br />

Zu seiner Verabschiedung<br />

lud der Botschafter und<br />

Ständige Vertreter der Vereinten<br />

Nationen in Wien,<br />

S.E. Scheich Ali Bin Jassim<br />

Al-Thani und Frau Inam<br />

Hamad Al-Kawari zu einem<br />

letzten Empfang in die Bel<br />

Etage des Park Hyatt Wien.<br />

Monsignore George Panamthundil und Nuntius<br />

Stephan Zurbriggen mit S.E. Ali Bin Jassim<br />

Al-Thani<br />

S.E. Ali Bin Jassim Al-Thani empfängt mit<br />

Gattin Inam Hamad Al-Kawari die Gäste<br />

Deutschland: Tag der<br />

Deutschen Einheit<br />

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit luden der Botschafter<br />

der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Johannes Haindl, der<br />

Ständige Vertreter bei den Internationalen Organisationen, Herr<br />

Gerhard Küntzle und der Ständige Vertreter bei der Organisation<br />

für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Herr Eberhard<br />

Pohl zu einem Empfang in das Gartenpalais Liechtenstein.<br />

S.E. Haindl begrüßt I.E.<br />

Vivian Rose Okeke (Nigeria)<br />

Die drei deutschen<br />

Botschafter mit<br />

Wolfgang Sobotka<br />

I.D. Maria-Pia Kothbauer<br />

gratuliert Botschafter Haindl<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 91


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Nigeria: Tag der Unabhängigkeit<br />

Anlässlich des 58. Jahrestages<br />

der Unabhängigkeit<br />

der Bundesrepublik Nigeria<br />

luden die Botschafterin,<br />

I.E. Vivian N.R. Okeke und<br />

ihr Ehemann, Dr. Simon N.<br />

Okeke zu einem Empfang in<br />

die Botschafterresidenz.<br />

I.E. Vivian Rose Okeke mit I.E.<br />

Lourdes Victoria Kruse (Dom.Rep.)<br />

Klerikales<br />

Shake-Hands<br />

San Marino: Ausstellungseröffnung<br />

und Empfang<br />

Die Botschafterin der Republik von<br />

San Marino in Österreich, I.E. Elena<br />

Molaroni Berguido lud zur Eröffnung<br />

der Ausstellung „Die Ritterorden<br />

und die Staatlichkeit<br />

der Republik San Marino“<br />

und zu einem anschließenden<br />

Empfang in die Schatzkammer<br />

des Deutschen Ordens.<br />

Eröffnungsrede der Ausstellung<br />

I.E. Elena Molaroni<br />

mit Gast bei der<br />

Ausstellungseröffnung<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Karakan, <strong>SOCIETY</strong>/Karakan<br />

RESTAURANT-CAFÉ-BAR<br />

LAV | RESTAURANT - CAFÉ - BAR<br />

Die neue erste Adresse direkt am Graben.<br />

Genießen Sie unsere gesunde, besonders bekömmliche<br />

mediteran.asiatische Küche mit sensationellem Blick<br />

auf Wiens imposantester Flaniermeile.<br />

Für den kleinen Hunger laden unser Café<br />

und unsere Bar zum Verweilen ein.<br />

Das LAV ist DER Platz zum Sehen und<br />

Gesehen werden -<br />

mitten in der Stadt.<br />

92 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong><br />

TÄGLICH GEÖFFNET VON 09.00 BIS 24.00 UHR<br />

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DIPLOMATIE<br />

KOMMENTAR<br />

Kulturdiplomatie als<br />

„soft power“<br />

Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben<br />

Kultureinrichtungen auch auf die internationale Diplomatie.<br />

29 Österreichische Kulturforen in insgesamt 27<br />

Ländern bemühen sich um den Aufbau und den Erhalt<br />

von bedeutungsvollen kulturellen Brücken in die Welt.<br />

»Die Kulturforen<br />

sollen nicht einfach<br />

ein fertiges<br />

„Österreich-<br />

Bild“ exportieren,<br />

sondern<br />

Marktplätze für<br />

Ideen und Dialog<br />

sein.<br />

«<br />

Emil Brix<br />

Fotos: „DA/Archive“, die beiden mit IMG voran haben das Copyright „DA/Jan Claudius Bujak<br />

Die österreichische Kulturdiplomatie<br />

ist ein hybrides Wesen mit zwei sehr<br />

unterschiedlichen, aber unverzichtbaren<br />

Aufgaben: Einerseits hilft sie<br />

als „Serviceeinrichtung“ Kulturschaffenden<br />

beim Aufbau internationaler Kontakte und<br />

Kooperationen. Insbesondere junge Künstlerinnen<br />

und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler<br />

sollen gefördert und mit Kolleginnen<br />

und Kollegen in aller Welt vernetzt werden. Andererseits<br />

bietet sie Österreich Chancen, international<br />

unverwechselbar aufzutreten und damit Aufmerksamkeit<br />

zu erhalten, was in den anderen Bereichen<br />

der Außenpolitik nur Großmächten gelingt.<br />

Das österreichische Außenministerium betreibt<br />

daher in ausgesuchten Städten auf der ganzen<br />

Welt wie etwa New York, Paris und Peking<br />

Kulturforen. Sie sind ein wichtiges Instrument<br />

der „soft power“. Es ist erstaunlich, welche Leistungen<br />

die chronisch unterfinanzierte Auslandskultur<br />

zustande bringt.<br />

Gute Kulturdiplomaten machen das, was Diplomaten<br />

völkerrechtlich untersagt ist: sich in<br />

innere Angelegenheiten ihres jeweiligen Gastlandes<br />

einzumischen. Sie mischen sich in das<br />

kulturelle Leben anderer Staaten ein und fordern<br />

zum Dialog auf. Obwohl die Kulturforen dem<br />

Außenministerium zugeordnet sind, genießen<br />

sie viel Freiraum – der ihre Stärke ist und erhalten<br />

bleiben muss –, dürfen auch „widerspenstig“<br />

agieren. Auch die „Kultur des Scheiterns“ sollte<br />

ernst genommen werden – eine Auslandskulturarbeit,<br />

die nichts riskiert, könnte jederzeit auch<br />

durch private Agenturen ersetzt werden.<br />

Die Kulturforen sollen nicht einfach ein fertiges<br />

„Österreich-Bild“ exportieren, sondern Marktplätze<br />

für Ideen und für den Dialog sein. Es ist Zeit, um<br />

mehr Fokus auf die mitteleuropäische Nachbarschaft,<br />

etwa in Krakau und Lemberg, und den Balkan<br />

zu legen. Die Arbeit an einem gemeinsamen<br />

Kulturraum Mitteleuropa ist für die friedliche und<br />

positive Weiterentwicklung Europas entscheidend.<br />

Darüber hinaus sollte China bei der Auslandskulturarbeit<br />

nicht vernachlässigt werden.<br />

Die Zukunft soll nicht dem Kampf der Kulturen,<br />

sondern dem internationalen kulturellen<br />

Dialog gehören. Ansonsten gehören die erfolgreichen<br />

Reaktionen auf die Herausforderungen der<br />

Globalisierung den radikalen Nationalisten und<br />

nicht jenen, die möglichst vielen eine bessere<br />

und gerechtere Welt wünschen. Zumindest Einrichtungen<br />

wie die Österreichischen Kulturforen<br />

sollen daher sehr offene Türen haben und möglichst<br />

autonom und risikobereit arbeiten. In Zeiten,<br />

in denen wieder primär über Grenzen und<br />

exklusive Identitäten geredet wird, ist dies ein<br />

immer unverzichtbarerer Beitrag für liberales<br />

weltoffenes Denken und Handeln. •<br />

Leiter der Diplomatischen Akademie<br />

in Wien, Emil Brix<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 93


DIPLOMATIE<br />

WELCOME TO AUSTRIA<br />

EVENT-HIGHLIGHTS<br />

Exhibition “WOW”<br />

at Leopold Museum<br />

f. l. t. r Markus Huebl, Dr. Agnes Husslein, Anne<br />

Thun-Hohenstein A „Winnig Team for WA“ Tour to<br />

the exhibition „WOW!“<br />

The exhibition “WOW” of the<br />

Heidi Horten Collection recently<br />

in the Leopold Museum was the<br />

first public unveiling of one of<br />

Europe’s most sensational private<br />

art collections, assembled<br />

since the 1990s in Austria, mostly<br />

in Carinthia. Assisted for over<br />

nearly 30 years and now curated<br />

by Dr. Agnes Husslein-Arco it was<br />

presented to a broader public.<br />

However, WA had a very special,<br />

nearly private tour guided by<br />

Markus Huebl. The morning was<br />

appreciated unanimously by all<br />

present – foreigners and locals<br />

alike – as a very special treat.<br />

WA members fascinated by Heidi Horten‘s<br />

exhibition in the Leopold Museum<br />

Visit to Stairway to Klimt at KHM<br />

Martha Hanreich coordinated this visit to the staircase of the<br />

Kunsthistorisches Museum in Vienna, not for its usual collections<br />

but for the sake of a very famous Viennese painter, Gustav<br />

Klimt, whose works and pictures are not “at home” at the KHM,<br />

but rather at the Österreichische Galerie Belvedere. An exceptional<br />

huge bridge, erected over the staircase allowed visitors<br />

a closer look at the artist’s magnificent fresco and stucco cycle<br />

displayed twelve meters over the ground. This oeuvre had been<br />

commissioned by Emperor Franz Joseph himself and was then<br />

executed by two Klimt family members, Gustav and Ernst together<br />

with their friend Franz Matsch.<br />

Curator Dr. Rainald Franz introduces WA members to the outstanding<br />

exhibition on 300 years of Wien Augarten Porzellan<br />

300 Years of Wiener Porzellanmanufaktur<br />

Stefanie Winkelbauer took WA-art fans to “300 Years of the<br />

Wiener Porzellanmanufaktur” – pieces of Europe’s second<br />

oldest porcelain production on display at the MAK. The curator<br />

Dr. Rainald Franz explained exclusively to WA members<br />

the results of recent research into the white gold’s history<br />

and into its collections.<br />

Klimt‘s paintings in<br />

the Kunsthoistorische<br />

Museum<br />

„Stairway to Klimt“<br />

an exceptional place<br />

of exhibition was<br />

experienced by WA<br />

members in the<br />

Kunsthistorische<br />

Museum Wien<br />

Fotos: welcome to austria<br />

94 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

WELCOME TO AUSTRIA<br />

WA General Assembly<br />

The General Assembly of the Association<br />

Welcome to Austria has voted in the famous<br />

Marmorsaal (Alois Mock Saal) of the<br />

Ministry of Foreign Affairs. Unanimously<br />

all the coordinators & advisors were confirmed<br />

to the board including small and<br />

self-chosen changes in their responsibilities.<br />

Welcome to Austria always evolves<br />

with the needs of its times.<br />

The board of WA at the General Assembly<br />

Warm summer evening tour<br />

to Vienna‘s historic city‘s<br />

hidden architecture, exclusively<br />

for WA members<br />

Private Salon where<br />

Clarissa Mayer Heinischsreceives<br />

WA members<br />

Architecture in Vienna<br />

A new coordinator, Clarissa Mayer-Heinisch, generously<br />

invited members to her own private home<br />

as well as taking them to the streets for her programmes<br />

of “Architecture in Vienna”: At Clarissa’s<br />

house, the Austrian book author and historian<br />

Georg Gaugusch gave an evening lecture on<br />

“Vienna’s glorious days, 1800 -1938 – How famous<br />

Jewish families shaped Vienna’s architectural and<br />

cultural identity”. The deep insights into the interconnected<br />

history of Vienna’s Jewish population<br />

and wider Europe were very much appreciated<br />

by WA members – as well as a glass of wine<br />

and snacks afterwards. Given its evening character,<br />

spouses were welcome to join too. At the beginning<br />

of June, an early summer evening’s sun<br />

welcomed WA members to a “Walk to some interesting<br />

and hidden places in the historic centre of<br />

Vienna”. Tour guide Rasha Corti fascinated with<br />

her knowledgeable and colourful explanations of<br />

the streets and corners in the Innenstadt and of<br />

their architecture in past and present times.<br />

WELCOME<br />

TO AUSTRIA<br />

THE BOARD OF<br />

“WELCOME TO AUSTRIA”<br />

• Dr. Benita Ferrero-Waldner<br />

– Founding President<br />

• Foreign Minister<br />

Karin Kneissl – President,<br />

Austrian Federal Minister<br />

for European and<br />

International Affairs<br />

• Gabrielle Schallenberg –<br />

Honorary President<br />

• Ambassador (ret.)<br />

Dr. Angelika Saupe-Berchtold<br />

– 1 st Vice President<br />

• Aglaë Hagg-Thun – 2 nd Vice<br />

President<br />

• Robert Thum – Treasurer,<br />

“Kassier”<br />

• Mag. Gertrud<br />

Tauchhammer – Public<br />

Affairs, “Schriftführerin”<br />

• Dr. Elisabeth Wolff – Music<br />

• Mag. Adelaida Calligaris -<br />

Liaison Offier<br />

• Anne Thun-Hohenstein -<br />

History & Art<br />

• Stefanie Winkelbauer -<br />

Applied Arts<br />

• Martha Hanreich -<br />

Exhibitions<br />

• Veronique Dorda - Cuisine<br />

• Clarissa Mayer-Heinisch -<br />

Associated<br />

•<br />

OFFICE HOURS<br />

Mon - Wed.: 2 - 5 p.m.<br />

Thu - Fri.: 9 - 12 a.m.<br />

Elisabeth Dóczy:<br />

office@welcome-to-austria.org<br />

Hofburg, Stallburg,<br />

Reitschulgasse 2,<br />

1010 Vienna<br />

Phone: +43-(0)1-535 88 36<br />

Fax: +43-(0)1-535 88 37<br />

www.welcome-to-austria.org<br />

Night Falling<br />

Night falling, at St. Stephen’s Cathedral, a fascinating<br />

program was organized by Clarissa as well.<br />

Konstantin Reymair, a Catholic priest, composer,<br />

and professional organist at St. Stephen’s, gave<br />

WA members an exclusive guided tour through<br />

the cathedral long past its closing time and concluded<br />

with a magnificent and resounding performance<br />

on the organ.<br />

“Kaiserschmarrn”<br />

Competition<br />

A Saturday’s program, mainly organized<br />

by Aglaë Hagg for diplomat’s<br />

families, parents and children of all<br />

ages, was a long desired competition<br />

of baking Kaiserschmarrn, a traditional<br />

Austrian sweet dish, today<br />

often served in Alpine “Hütten” and<br />

“Gasthäuser” (traditional inns). A<br />

German male and a Latvian female<br />

competitor gathered in Aglaë’s private<br />

home together with the jury:<br />

the Mikute children and Joana Gudenus<br />

tasted under a diplomats objective<br />

eyes (Uldis Mikuts) and carefully<br />

voted for the traditional Austrian<br />

“Kaiserschmarrn” and not for the definitively<br />

lighter German version. Was<br />

it the caramelized bits that made the<br />

difference?<br />

From left: Joana Gudenus and Horst<br />

Kötting Uldis & Gudega Mikuts with their<br />

three children, competitors and jury<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 95


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

HIGHLIGHTS DER VERANSTALTUNGEN DES DACHVERBANDES ALLER ÖSTERREICHISCH-<br />

AUSLÄNDISCHEN GESELLSCHAFTEN PaN – PARTNER ALLER NATIONEN<br />

Vlnr:Landtagspräsident Christian Illedits,<br />

PAN-GS. Walter J. Gerbautz, REWE-Chef<br />

Frank Hensel(Ehrenzeichen), Jutta Unkart-<br />

Seifert (Pan-Award und Ehrenzeichen ), Frau<br />

Haubemwallner, dazwischen Anton Stifter<br />

(PaN-Argentinien), Landeshauptmann Hans<br />

Niessl, PaN-Vizepräsident Oskar Wawra und<br />

PaN-Präsident Hermann Mückler.<br />

PaN-Gesellschaften vor den Vorhang im Wiener Rathaus<br />

ereits zum sechsten Mal fand diese „best practice“ Veranstaltung von PaN im Wappensaal des Wiener Rathauses statt. Seit<br />

B Einführung dieser bilateralen Unterstützungsaktion des Dachverbandes-PaN für Sozialprojekte vor Ort, dort wo die Not am<br />

größten ist, konnten die PaN-Gesellschaften mit 34.000 Euro unterstützt werden. Alleine <strong>2018</strong> wurden dreizehn Projekte eingereicht.<br />

Die drei siegreichen Projekte aus Argentinien, Guatemala und Namibia wurden im Rahmen des Festabends im Wappensaal<br />

präsentiert.<br />

Die Veranstalter und<br />

Künstler nach dem<br />

Konzerterlebnis<br />

(v.l.) die Vorstände<br />

der Österreichisch-<br />

Argentinischen<br />

Gesellschaft-PaN: Mag.<br />

Josef Hofer, Prof. Theo<br />

Kanitzer, Senator h.c.<br />

Walter J. Gerbautz,<br />

Gastgeberin und<br />

ÖAG-Vizepräsidentin Dr.<br />

Jutta Unkart-Seifert,<br />

ÖAG-Generalsekretär<br />

Mag. Felix Ratcliffe,<br />

die Nachwuchstalente<br />

Daniel Lesko, Dominik<br />

Zhang und Benedikt<br />

Holter sowie Maga.<br />

Angelika Persterer-<br />

Ornig.<br />

Vienna meets Buenos Aires<br />

Nach ihrer Tournee von drei Preisträgern des<br />

Nachwuchswettbewerbes „Prima la Musica<br />

<strong>2018</strong>“ in Argentinien im Juli und ihren erfolgreichen<br />

Auftritten als Musikbotschafter der Österreichisch-<br />

Argentinischen Gesellschaft-PaN beim dortigen<br />

Chopin Festival, verzauberten die drei talentierten<br />

Nachwuchspianisten die zahlreich erschienenen<br />

Musikliebhaber und Freunde der ÖAG mit den<br />

gleichen Musikdarbietungen Ende September <strong>2018</strong><br />

im Kultursalon der europäischen Kulturinitiative.<br />

Die Leiterin der Landesgeschäftsstelle von „prima la<br />

musica“, Mag. Angelica Persterer-Ornig organisierte<br />

nicht nur die Tournee der jungen Künstler, sondern<br />

auch dieses Konzert und führte in ihrer charmanten<br />

Art durch das hochkarätige Programm mit<br />

Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van<br />

Beethoven, Frederic Chopin, Franz Liszt und Sergei<br />

S. Prokofieff.<br />

96 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Die Preisträger des PaN-<br />

Persönlichkeits-Awards und<br />

der PaN-Preise des Landes<br />

Burgenland (v.l.) PaN-<br />

Vizepräsident Oskar Wawra,<br />

PaN-Generalsekretär Senator<br />

h.c. Walter J. Gerbautz, Vila<br />

Vita Geschäftsführer Bert<br />

Jandl, Landeshauptmann<br />

Hans Niessl, ÖAG- Vorstand<br />

Laura Suarez und ÖAG-Generalsekretär<br />

Felix Ratcliffe von<br />

der Österreichisch-Argentinischen<br />

Gesellschaft, Präsident<br />

Emmerich Bachmayer von der<br />

Österreichisch-Guatemaltekischen<br />

Gesellschaft, Präsident<br />

Peter Hemmelmaier von<br />

der Österreichisch-Namibia<br />

Gesellschaft sowie PaN-<br />

Präsident Univ.Prof. Hermann<br />

Mückler.<br />

PaN-Preise BURGENLAND <strong>2018</strong> und PaN-AWARDS <strong>2018</strong> in<br />

der VILA VITA PANNONIA<br />

Die Auszeichnungen für außergewöhnliche Initiativen im Bereich der Entwicklungshilfe und Völkerverständigung wurden im Rahmen<br />

eines Festaktes mit Landeshauptmann Hans Niessl an der Spitze und fast 100 Repräsentanten von mehr als 50 PaN-Freundschaftsgesellschaften<br />

im „Erlebnisobstgarten“ der Vila Vita verliehen. Die PaN-Persönlichkeits-AWARDS <strong>2018</strong> erhielten für ihr Lebenswerk<br />

Landeshauptmann Hans Niessl und Geschäftsführer der Vila Vita, Bert Jandl. Die PaN-Preise BURGENLAND <strong>2018</strong> gingen für soziale<br />

Projekte nach Argentinien, Guatemala und Namibia.<br />

Fotos: Claudio Farkas, Florian Wieser<br />

Partnerschaftliches<br />

Kooperationsabkommen<br />

zwischen<br />

PaN und dem Senat<br />

der Wirtschaft<br />

Im Rahmen des Symposiums „Danube<br />

macro region business week“ des Senats<br />

der Wirtschaft in den OSZE-Räumlichkeiten<br />

der Wiener Hofburg Anfang<br />

Oktober besiegelten der Dachverband<br />

der österreichisch-ausländischen Gesellschaften-PaN<br />

und der Senat der<br />

Wirtschaft ein Kooperationsabkommen<br />

zum Ziele der Völkerverständigung<br />

und dem friedvollen Miteinander<br />

und gegenseitigen Förderung und Unterstützung.<br />

Im Vordergrund die Unterzeichner des Kooperationsabkommens:<br />

Präsident des Senats der Wirtschaft, Senator Erhard Busek, vl. PaN-Generalsekretär Senator Walter J. Gerbautz,<br />

Vorstand-Internationale Beziehungen Senat der Wirtschaft, Gabriele Stowasser und PaN-Präsident Hermann Mückler.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 97


DIPLOMATIE<br />

ÖGAVN<br />

Lothar de Maizière bei seinem<br />

Vortrag „Vom Mauerfall zur<br />

deutschen Einheit“<br />

Hans Dieter Pötsch mit<br />

Bundeskanzler a.D. Dr. Wolfgang<br />

Schüssel<br />

INFO<br />

Fast jeden Mittwoch<br />

gibt die Österreichische<br />

Gesellschaft für Außenpolitik<br />

und die Vereinten<br />

Nationen (ÖGAVN) – als<br />

Schnittstelle zwischen UNund<br />

EU-Institutionen, dem<br />

Österreichischen Außenministerium<br />

und der Zivilgesellschaft<br />

– Expertinnen<br />

und Experten das Wort. Die<br />

ÖGAVN eröffnet im Rahmen<br />

des „Internationalen<br />

Clubs“ in der Stallburg der<br />

Wiener Hofburg durch ihre<br />

Vortragsveranstaltungen<br />

wertvolle Einsichten, die<br />

in dieser kompakten Form<br />

sonst nicht so ohne weiteres<br />

verfügbar sind.<br />

Zeitreisen in Vergangenheit<br />

und Zukunft<br />

Im Herbst <strong>2018</strong> startete die ÖGAVN wieder in ihre neue<br />

Veranstaltungssaison und lud zum wöchentlichen „Internationalen<br />

Club“ eine ganze Reihe von Expertinnen<br />

und Experten zu Vorträgen in die Stallburg der Wiener<br />

Hofburg ein.<br />

•<br />

Gründungsgeschichte der ÖGAVN<br />

Die ÖGAVN in ihrer heutigen Form blickt auf eine<br />

lange historische Tradition zurück, beginnend<br />

mit der Völkerbundliga in der ersten Häfte des<br />

20. Jahrhunderts und der Gründung der Österreichischen<br />

Liga für die Vereinten Nationen im Jahr<br />

1945. 2008 erfolgte letztendlich der Zusammenschluss<br />

der Liga in Wien mit der 1958 gegründeten<br />

Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik<br />

und Internationale Beziehungen (ÖGA) zur<br />

nunmehrigen ÖGAVN. Grund genug für den ersten<br />

Generalsekretär (1958 - 1962) der ehemaligen<br />

ÖGA, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Gerald Stourzh mit<br />

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Internationalen<br />

Clubs im September eine fazinierende<br />

Zeitreise zu den Themen und Fragestellungen<br />

der Außenpolitik der späten 1950er und frühen<br />

1960er Jahre zu unternehmen.<br />

Gerald Stourzh mit<br />

den Teilnehmern des<br />

Internationalen Clubs<br />

•<br />

Das Ende der DDR<br />

Eine weitere Zeitreise ermöglichte im Oktober der<br />

erste frei gewählte und gleichzeitig letzte Ministerpräsident<br />

der Deutschen Demokratischen Republik<br />

(DDR), Dr. h.c. Lothar de Maizière in seinem<br />

Vortrag „Vom Mauerfall zur deutschen Einheit“. Er<br />

beschrieb das „komische Gefühl“, eine Regierung<br />

zu führen, mit dem obersten Ziel „sich überflüssig<br />

zu machen“. Ein wichtiger Schritt waren die Kommunalwahlen,<br />

gefolgt von der Wiedereinführung<br />

der Länder. Dann war vom riesigen Wechsel, der<br />

Plan- zur Marktwirtschaft die Rede mit der Umwandlung<br />

aller volkseigenen Betriebe zu Kapitalgesellschaften,<br />

der Einführung der D-Mark und den<br />

Verhandlungen über den Zwei-Plus-Vier-Vertrag.<br />

•<br />

Zukunft der Mobilität<br />

Von der Vergangenheit in die Zukunft, genau genommen<br />

in das Jahr 2035 reisten wir, ebenfalls<br />

im Oktober, mit Bildern von futuristischen Elektroautos<br />

und selbstfahrenden Fahrzeugen mit dem<br />

Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Volkswagen<br />

Aktiengesellschaft, Hans Dieter Pötsch. Es wurden<br />

von ihm zwei detaillierte Szenarien vorgeführt für<br />

zwei Städte, die unterschiedlicher nicht sein könnten,<br />

nämlich einerseits das sehr auf Individualität<br />

und Diversität bedachte San Francisco und anderseits<br />

die sehr strukturierte und in Folge dessen vor<br />

allem am Kollektiv orientierte chinesische Hauptstadt<br />

Peking. Anhand dieser Szenarien beschrieb<br />

Hans Dieter Pötsch den Wandel von VW vom einfachen<br />

Automobilhersteller zu einem allumfassenden<br />

Mobilitätsdienstleister. Hierbei wurden einige<br />

Varianten erwähnt, sei es ein VIP-Drohnen Service<br />

über den Dächern Pekings aufgrund des enormen<br />

Verkehrs oder eben auch der bereits jetzt in seiner<br />

Testvariante existierende Ride-Hailing-Dienst namens<br />

„Maio“.<br />

•<br />

Fotos: ögavn<br />

98 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


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DIPLOMATIE<br />

WEINRITTER<br />

Paneuropa-Weinpicknick<br />

Am 19. August, dem 29. Jahrestag zum Fall des<br />

Eisernen Vorhangs, feierte der Ordo Equestris Vini<br />

Europae das Paneuropa-Weinpicknick am<br />

historischen Platz an der Grenze zwischen Sopron<br />

und St. Margarethen.<br />

Eques Franz Scharaditsch, Iudex Ing.<br />

Rudolf Strommer, Mag. Generalis, Honorarkonsul<br />

Markus Paar (Vizekanzler<br />

St. Georgs-Orden), Generalkapitän<br />

DDr. Andreas Stupka, Proconsul<br />

Ungarn István Tagai, Ambassadeur<br />

Prof. Josef Jenei, Viceconsul Ing.<br />

Josef Derhaschnig, Senator tit. Peter<br />

Hochwald (Direktor Gymnasion),<br />

Proconsul SK DI Stansilav Kamenár<br />

mit Eidgenossen.<br />

Der Eiserne Vorhang war sozusagen<br />

eine Bruchlinie der Menschlichkeit<br />

zwischen Ost und West. Mit seinem<br />

Fall im Jahre 1989 war der Weg für<br />

die Demokratisierung der osteuropäischen<br />

Staaten frei und eine friedliche Vereinigung<br />

möglich.<br />

Die Festredner Iudex Ing. Rudolf Strommer, 2.<br />

Präs. des Bgld. Landtages und Obmann Europaforum<br />

Burgenland, OKT Rainhard Kloucek, Generalsekretär<br />

der Paneuropabewegung Österreich,<br />

beide auch Eidgenossen des Ordo Equestris Vini<br />

Europae, Honorarkonsul Markus Paar, Vizekanzler<br />

des St. Georgs – Orden und Proconsul Ungarn<br />

István Tagai beehrten als Festredner die Veranstaltung<br />

und würdigten das alljährliche Engagement<br />

des Weinritterordens zu diesem Anlass. Weinritter<br />

sind auch Friedensritter. Dem Ordo Equestris<br />

Vini Europae ist es ein Herzensanliegen, diesem<br />

historischem Ereignis besondere Aufmerksamkeit<br />

zu schenken. Der Wein als verbindendes Element<br />

wird beim Paneuropa-Weinpicknick nach dem Ritterlichen<br />

Festakt zur Agape gereicht, - zum Ausdruck<br />

gebracht in der Festrede des Magister Generalis,<br />

die hier auszugsweise dargestellt sei:<br />

(…) „Am 19. August 1989 wurde hier an diesem<br />

historischen Platz in St. Margarethen der eiserne<br />

Vorhang durchschnitten und somit Osteuropa<br />

mit der Freiheit verbunden. Die paneuropäischen<br />

Tugenden - Freiheit, Freundschaft, Friede, Freude<br />

- sind auch im Wertesystem des Weinritterordens<br />

fest verankert. Der Schlüssel zur Freundschaft und<br />

damit auch zum Frieden ist die Verbrüderung in<br />

der Agape. Bei der Agape, dem urchristlichen Mahl,<br />

nimmt der edle Wein die zentrale Rolle ein. Der<br />

Wein ist Inspirator für viele unserer schönen Werte,<br />

insbesondere in der Kunst, in der Architektur aber<br />

auch in der Lebensform. In der Bibel wurde der edle<br />

Wein viele Male erwähnt, beispielsweise „Zum Wasser<br />

des Lebens wird der Wein dem Menschen, wenn<br />

er ihn trinkt im rechten Maß. Der edle Wein hat<br />

im heilsgeschichtlichen Geschehen eine zentrale,<br />

unersetzbare Bedeutung. Die dabei verwendete<br />

Schale, die als Gral bezeichnet wird, ist auch Mittelpunkt<br />

jedes wahren Ritterordens, wo es um Suche<br />

und Streben zum Wahren, Guten und Schönen<br />

geht. Dazu eine Textpassage aus unserem Ritual<br />

zum 5. Ordensgrad: „Die Equites Ornatus haben die<br />

Aufgabe, Menschen innerhalb und außerhalb des<br />

Ordens zu rufen, die mit Eifer und Entschiedenheit<br />

an der Verbreitung des edlen Weines, der Wahrheit<br />

sowie des Einsatzes für den Frieden und der uns leitenden<br />

Prinzipien arbeiten wollen. In dieser Geisteshaltung<br />

ist die Ritterliche Elite verpflichtet die vier<br />

paneuropäischen Tugenden zu leben und in ihrem<br />

Handeln zu vertiefen.“<br />

•<br />

(Foto rechts) Proconsul Ungarn István<br />

Tagai, Viceconsul Ing. Josef Derhaschnig,<br />

Magister Generalis, Generalkapitän<br />

DDr. Andreas Stupka.<br />

(Foto links) PanEUPicknick: Festredner<br />

Iudex Ing. Rudolf Strommer, 2.<br />

Präs. des Bgld. Landtages und OKT<br />

Rainhard Kloucek, Generalsekretär<br />

der Paneuropabewegung Österreich.<br />

Fotos: Friederike Schmitl<br />

100 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENT<br />

2<br />

Zagreb im Zeichen<br />

Habsburgs<br />

Der St. Georgs-Orden feierte seinen Ordenstag in<br />

Zagreb, wo sich 300 Ordensdamen und Ordensritter<br />

zur Aufstellung auf dem Markusplatz einfanden.<br />

1<br />

3<br />

Fotos: Foto Rudolf J. Strutz<br />

Dass der St. Georgs-Orden – ein<br />

europäischer Orden des Hauses<br />

Habsburg-Lothringen – fast auf<br />

den Tag genau hundert Jahre nach<br />

Beendigung der staatsrechtlichen<br />

Beziehungen zwischen Kroatien und der österreichisch-ungarischen<br />

Monarchie nun seinen<br />

Ordenstag in Zagreb abhielt, verstärkte die Symbolkraft<br />

des Ereignisses enorm. Ganz anders, als<br />

man es im Jahr 1918 hätte erwarten können, fühlt<br />

sich das heutige Kroatien der Monarchie und<br />

dem Haus Habsburg tiefer verbunden denn je.<br />

Das war auch an jenem Ordenstag Ende Oktober<br />

spürbar. Habsburg ist nicht gestern. In Kroatien<br />

ist Habsburg Gegenwart und Zukunft.<br />

Wie eng man sich der einstigen Herrscherfamilie<br />

verbunden fühlt, trat bereits am Vortag<br />

des Ordenstags (26. Oktober) zutage. Nicht ohne<br />

Grund fand die Sitzung des Ordensrats ausgerechnet<br />

im Museum Mimara statt. Genau an<br />

diesem Ort hatte nämlich SKKH Erzherzog Karl<br />

von Habsburg-Lothringen, der Großmeister des<br />

Ordens, sein Büro zur Zeit der Jugoslawienkriege<br />

eingerichtet. Seine Verdienste um die Anerkennung<br />

des Staates Kroatien damals sind nicht in<br />

Vergessenheit geraten.<br />

In den Morgenstunden des folgenden Tages<br />

(27. Oktober) war es dann soweit: 300 Ordensdamen<br />

und Ordensritter fanden sich zur Aufstellung<br />

auf dem Markusplatz ein. Nach dem Erklingen<br />

der Kaiser-Hymne und der Meldung an den<br />

Großmeister bewegten sich die Ordensmitglieder<br />

in Richtung der Universitätskirche der Hl. Katharina,<br />

wo die Festmesse und anschließende Investitur<br />

stattfand. Als Zelebrant fungierte der Rektor<br />

der Zagreber Kathedrale Msgr. Josip Kuhtić.<br />

Die Universitätskirche wurde auf Vorschlag von<br />

Kardinal Josip Bozani, Erzbischof von Zagreb, für<br />

die Festmesse ausgewählt. Sie verkörpert die Tradition<br />

des Adels in Kroatien: Während der türkischen<br />

Belagerungen wurde die Kirche zwei Mal<br />

zerstört und mit den Spenden des kroatischen<br />

Adels im Jahre 1632 als schönster sakraler Barockbau<br />

der Stadt wiedererrichtet. Bei der Investitute<br />

wurden dann rund 60 Postulanten und 5<br />

Postulantinnen in den Orden aufgenommen. Der<br />

Orden umfasst nun fast 800 Mitglieder.<br />

Nach einem Mittagessen im Restaurant Johann<br />

Franck, zu dem sich auch die kroatische Präsidentin<br />

Kolinda Grabar-Kitarović einfand, mündete<br />

der Ordenstag in ein Gala Dinner am Abend, das<br />

im Hotel Westin stattfand. Neben der Ordensregierung<br />

– allen voran dem Großmeister SKKH<br />

Karl von Habsburg, Prokurator Baron Vinzenz<br />

von Stimpfl-Abele und Kanzler Stefan Schermaier<br />

– waren hier auch ein Gesandter der kroatischen<br />

Präsidentin, Mate Granić, sowie der stv. Verteidigungsministers,<br />

Petar Mihatov, anwesend.<br />

Die Ritter der kroatischen Komtureien überreichten<br />

ihrem Großmeister bei dieser Gelegenheit<br />

ein ganz besonderes Geschenk: Im Wissen um die<br />

Vorliebe des Erzherzogs für Dokumente aus der<br />

Monarchiezeit hatten sie im Kroatischen Staatsarchiv<br />

einen Nachdruck des Krönungsdiploms<br />

des Seligen Kaiser Karls von Österreich anfertigen<br />

lassen, das sie Erzherzog Karl nun übergaben.<br />

Doch auch der Großmeister war nicht mit leeren<br />

Händen angereist – er übergab er den beiden kroatischen<br />

Komture das Wappen der Dynastie und<br />

das persönliche Wappen Kaiser Franz Josephs I.<br />

sowie Kaiser Karls IV. Gefeiert wurde bis tief in<br />

die Nacht. TEXT: Mag. Stefan Beig<br />

•<br />

4<br />

5<br />

1 Die Ordensregierung hat sich auf<br />

ihre Plätze in der Kirche begeben.<br />

V.l.n.r. Ehren-Prokurator Baron Dr.<br />

Norbert van Handel, Stellvertretender<br />

Großmeister S.k.k.H. Georg von<br />

Habsburg, Großmeister S.k.k.H.<br />

Karl von Habsburg, Justitiar Graf<br />

Mag. Patrick von Thun-Hohenstein,<br />

Prokurator Baron Vinzenz von Stimpfl-<br />

Abele, Kanzler Senator h.c. Dr. Stefan<br />

Schermaier, Ordensmarschall Senator<br />

h.c. Thomas Bernhard v. Schrempf.<br />

2 Feierlicher Einzug der Ordensregierung<br />

in die Kirche der Hl. Katharina.<br />

3 60 Postulanten werden von<br />

S.k.k.H. Karl von Habsburg zum Ritter<br />

geschlagen.<br />

4 Die Kirche der Hl. Katharina ist bis<br />

auf den letzten Platz gefüllt.<br />

5 Rund 300 Ordensdamen und Ordensritter<br />

finden sich nach Beendigung<br />

der Investitur zum Fotoshooting ein.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 101


FOKUS EU<br />

ANALYSE<br />

Sebastian Kurz und Jean<br />

Claude Juncker in Brüssel<br />

Österreich bewältigte<br />

aufregenden EU-Vorsitz<br />

Für Europa geht ein turbulentes Jahr zu Ende. Für<br />

Österreich im Besonderen bedeutet das Jahresende<br />

den Abschluss eines ereignisreichen Halbjahres an<br />

der Spitze der Europäischen Union.<br />

Am 1. Juli <strong>2018</strong> begann die dritte österreichische<br />

EU-Präsidentschaft<br />

seit dem Beitritt zur Union. Die<br />

Bundesregierung war mit wichtigen<br />

Vorgaben angetreten. Budget,<br />

Brexit, Sicherheit, Migration lauteten die<br />

Schlagworte – schwergewichtige Themen, die<br />

sich nicht in einigen Monaten abhandeln lassen.<br />

Zeitlich „umrahmt“ wurde Österreich in dieser<br />

verantwortungsvollen Aufgabe von zwei osteuropäischen<br />

Nachbarn. Bulgarien war im ersten<br />

Halbjahr <strong>2018</strong> im Ratsvorsitz unmittelbarer Vorgänger<br />

Österreichs, Rumänien wird ab 1. Jänner<br />

2019 die Nachfolge antreten.<br />

•<br />

Stolpersteine Gibraltar und Irland-<br />

Grenze aus dem Weg geräumt<br />

Das geplante Ausscheiden Großbritanniens<br />

aus der EU beherrschte gegen Ende der Österreich-Präsidentschaft<br />

das Geschehen. In einem<br />

Wettlauf gegen die Zeit wurde in der schwierigen<br />

Brexit-Materie noch ein Kompromiss erzielt,<br />

der auf eine für beide Seiten akzeptable Lösung<br />

bis zum vereinbarten Vollzug der „Scheidung“<br />

Ende März hoffen lässt. Gibraltar war der letzte<br />

Stolperstein; die Regierungen in Madrid und London<br />

einigten sich im letzten Moment, dass künftige<br />

Vereinbarungen betreffend Gibraltar vorher<br />

Fotos: dragan tatic, Regina Aigner<br />

102 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


FOKUS EU<br />

ANALYSE<br />

zwischen beiden Staaten zu akkordieren<br />

sind. Zuvor war in der Grenzfrage zwischen<br />

Nordirland und der Republik Irland<br />

eine große Hürde genommen worden.<br />

Die britische Premierministerin Theresa<br />

May einigte sich mit Brüssel auf einen<br />

Backstop, um sicherzustellen, dass an der<br />

irisch-nordirischen Grenze nicht wieder<br />

Kontrollen eingeführt werden. Der 1998<br />

beigelegte Nordirland-Konflikt weckt auf<br />

beiden Seiten böse Erinnerungen. Ganz<br />

Großbritannien, nicht nur Nordirland<br />

soll demnach für eine Übergangszeit in<br />

einem gemeinsamen Zollraum mit der<br />

EU verbleiben.<br />

Die reguläre britische Mitgliedschaft<br />

bei der EU soll am 29. März enden. Dann<br />

tritt eine Übergangsregelung bis 2020 in<br />

Kraft, die eventuell bis 2022 verlängert<br />

werden könnte. In dieser Übergangsphase<br />

verbleibt London im Binnenmarkt und<br />

in der Zollunion und muss weiter Zahlungen<br />

an die Union leisten, ohne aber selbst<br />

in den EU-Gremien vertreten zu sein und<br />

ein Mitspracherecht in EU-Institutionen<br />

zu haben. Für die künftige Partnerschaft<br />

zwischen EU und London wird ein „Freihandelsgebiet“<br />

angepeilt.<br />

•<br />

Nach dem Brexit-Gipfel entscheiden<br />

die Parlamente<br />

Auf dem Brexit-Sondergipfel wurden<br />

unterdessen der Austrittsvertrag und<br />

eine politische Erklärung zu den künftigen<br />

Beziehungen Großbritanniens zur<br />

Union unterzeichnet. Die österreichische<br />

EU-Ratspräsidentschaft und die EU-Spitzen<br />

zeigten sich erleichtert. EU-Ratspräsident<br />

Donald Tusk unterstrich ebenso<br />

wie Chefverhandler Michel Barnier die<br />

Einheit und Solidarität unter den EU-27.<br />

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker<br />

und Parlamentschef Antonio Tajani<br />

rechnen mit einer Mehrheit für den Brexit-Deal<br />

im Europäischen Parlament. Als<br />

Ratsvorsitzender schloss Bundeskanzler<br />

Sebastian Kurz Nachverhandlungen aus:<br />

„Take it or leave it.“ Lange war befürchtet<br />

worden, dass es zu einem harten Brexit<br />

ohne Deal kommen könnte.<br />

Doch auf britischer Seite ist das Brexit-<br />

Rennen keinesfalls gelaufen. Das Parlament<br />

in London muss den Austrittsvertrag<br />

demnächst ratifizieren. Ob May<br />

hierfür eine Mehrheit erhält, ist fraglich.<br />

Groß ist der Widerstand gegen ihren mit<br />

Brüssel ausgehandelten Vertrag nicht nur<br />

in der Labour-Opposition, sondern auch<br />

in den eigenen Reihen der Konservativen.<br />

In einem offenen Brief an das Volk warb<br />

die Regierungschefin für den Deal; denn<br />

die Alternative wäre wohl „no deal“.<br />

•<br />

EU-Budget nicht unter Dach<br />

und Fach<br />

Auf das nächste EU-Budget konnten<br />

sich das Europa-Parlament und die EU-<br />

Staaten in diesem Jahr nicht mehr einigen.<br />

Dem Mehrjahresbudget 2021-27<br />

kommt große Bedeutung zu, zumal der<br />

Brexit-Vollzug in diese Periode fällt. Die<br />

Zahlungsausfälle müssen kompensiert<br />

werden. Puncto Finanzierung von Ausgabensteigerungen<br />

herrscht Uneinigkeit.<br />

EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger<br />

hofft auf eine Einigung vor den<br />

Europa-Wahlen im nächsten Jahr. In Sachen<br />

Budgetdefizit hofft das verschuldete<br />

Italien, dass die EU kein Strafverfahren<br />

gegen Rom einleiten werde.<br />

•<br />

Frontex-Aufstockung lässt auf<br />

sich warten<br />

Ein sicheres Europa war im Lichte des<br />

großen Flüchtlingsansturms von 2015<br />

ein großes Anliegen der österreichischen<br />

EU-Ratspräsidentschaft. Doch gelang es<br />

nicht, die Grenzschutzagentur Frontex<br />

von derzeit 1.600 auf 10.000 Mann bis 2020<br />

aufzustocken. Mehrere EU-Mitglieder, die<br />

Mittelmeerstaaten Spanien, Italien und<br />

Griechenland sowie Ungarn hatten Bedenken<br />

wegen ihrer Souveränität. Kommissar<br />

Oettinger äußerte sich in der Presse<br />

dennoch optimistisch; ungeachtet des<br />

noch offenen Budgets erwartet er die Erhöhung<br />

der Frontex-Stärke 2019 und 2020.<br />

Die Bereiche Migrations- und Asylpolitik<br />

bleiben Knackpunkte der Europa-<br />

Politik. Pläne zur Einrichtung von Asyl-<br />

Anlandeplattformen ließen sich nicht<br />

umsetzen. Es mangelte an Bereitschaft<br />

in den entsprechenden Staaten. Kanzler<br />

Kurz sprach beim EU-Gipfel im Oktober<br />

von verhärteten Fronten. Der Fokus sei<br />

daher auf den Schutz der EU-Außengrenzen<br />

zu legen. Auf Grund der Uneinigkeit<br />

über Flüchtlingsquoten in der Union<br />

stockt auch die EU-Asylreform. Ein Reihe<br />

von EU-Staaten, unter ihnen Österreich,<br />

steht überdies dem UNO-Migrationspakt<br />

ablehnend gegenüber.<br />

Neu ist, im Februar 2019 erstmals ei-<br />

EU-Parlamentspräsident<br />

Antonio Tajani mit Sebastian<br />

Kurz<br />

nen Migrationsgipfel zwischen EU und<br />

Arabischer Liga abzuhalten. Sonderaufgaben<br />

hatte zuletzt auch der österreichische<br />

Ratsvorsitz bewerkstelligt: Bundeskanzler<br />

Kurz verwies im Parlament auf das Afrika-<br />

Forum und die Antisemitismus-Konferenz<br />

in Wien. Die Kooperation mit Afrika soll<br />

durch eine europäische Investitionsoffensive<br />

und einen EU-Treuhandfonds gefördert<br />

werden. In dem hochkarätig besetzten<br />

Antisemitismus-Symposium wurden<br />

die Anstrengungen Österreichs gewürdigt.<br />

Große Aufmerksamkeit widmete Österreich<br />

auch der weiteren Heranführung<br />

der Balkan-Staaten an die EU. Hingegen<br />

hat sich die Beitrittsperspektive der Türkei<br />

nicht gebessert.<br />

•<br />

2019 wird ein wichtiges<br />

Europa-Jahr<br />

EU-Haushaltskommissar Oettinger hat<br />

eine positive Zwischenbilanz über den österreichischen<br />

Ratsvorsitz gezogen. Im Besonderen<br />

zollte er in einem Zeitungsinterview<br />

der Kompetenz der österreichischen<br />

Beamten und der EU-Botschaft Österreichs<br />

in Brüssel Anerkennung. Auf dem EU-Gipfel<br />

im Dezember schließt Österreich offiziell<br />

die Ratspräsidentschaft ab.<br />

Die großen Themen, deren sich Österreich<br />

im EU-Vorsitz annahm, müssen<br />

dann von Rumänien weiterentwickelt<br />

werden. Eine Mega-Aufgabe für ein Land,<br />

das erstmals den Vorsitz übernimmt.<br />

Trotz Bedenken im eigenen Land hat die<br />

Regierung Rumäniens versichert, mit voller<br />

Kraft an die Sache herangehen zu wollen.<br />

EU-Migrationskommissar Dimitris<br />

Avramopoulos stimmte bei Gesprächen<br />

in Bukarest mit der rumänischen Seite<br />

überein, dass die Stärkung des EU-Außengrenzschutzes<br />

und die Arbeit an einem<br />

gemeinsamen EU-Asylsystem prioritäre<br />

Anliegen sein werden.<br />

Als erster Vertreter der österreichischen<br />

Regierung reiste Verteidigungsminister<br />

Mario Kunasek nach Bukarest,<br />

um eine geordnete Übergabe der EU-<br />

Vorsitzthemen vorzubereiten. Nach der<br />

EU-Vorsitzpremiere Rumäniens wird<br />

Finnland in der zweiten Hälfte 2019 die<br />

Geschicke der Union lenken.<br />

Der dichte Europa-Zeitplan lässt den verantwortlichen<br />

Kräften keine Atempause.<br />

Spätestens im März muss das Europa-Parlament<br />

mit einfacher Mehrheit den Brexit-<br />

Vertrag beschließen, auch die nationalen<br />

Parlamente müssen zustimmen. Ende Mai<br />

wird zudem das neue Europa-Parlament gewählt.<br />

Dann werden die Rollen in der EU-<br />

Kommission unter den 27 neu verteilt. •<br />

TEXT: Hermine Schreiberhuber<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 103


FOKUS EU<br />

RECHT<br />

KONTAKT<br />

Lansky, Ganzger + partner<br />

Rechtsanwälte GmbH<br />

Biberstraße 5<br />

1010 Wien<br />

Tel.: +43-(0)1-533 3330<br />

E-mail: office@lansky.at<br />

www.lansky.at<br />

Der Brexit – ein Blick in<br />

die Zukunft<br />

Seit Monaten beherrscht dieser Begriff als melting pot<br />

diffuser Erwartungen oder Ängste die Wirtschaftsnachrichten.<br />

Wir beleuchten die möglichen Ergebnisse der<br />

Verhandlungen und ihre konkreten Auswirkungen.<br />

INFO<br />

LANSKY,<br />

GANZGER +<br />

PARTNER<br />

Mit 140 Rechtsanwälten und<br />

Mitarbeitern aus mehr als<br />

zwanzig Ländern hat sich<br />

die in Wien ansässige Kanzlei<br />

Lansky, Ganzger + partner<br />

als eine der führenden<br />

Anwaltsfirmen in Österreich<br />

und der Slowakei etabliert.<br />

Die Firma mit Büros in Wien<br />

(Österreich), Bratislava<br />

(Slowakei), Baku (Aserbaidschan)<br />

und Astana (Kasachstan)<br />

hat eine langjährige<br />

und profunde Erfahrung<br />

und bietet ein allumfassendes,<br />

fachübergreifendes<br />

und überregionales Service<br />

auf höchstem Niveau.<br />

Die Personenverkehrsfreiheit als eine<br />

der vier Grundfreiheiten der EU<br />

erlaubt es UnionsbürgerInnen, in<br />

anderen Mitgliedstaaten der EU zu<br />

wohnen und/oder einer Erwerbstätigkeit<br />

nachzugehen. Ihre beiden Bausteine sind<br />

die Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Niederlassungsfreiheit.<br />

Als Folge des für Ende März 2019<br />

zu erwartenden Austrittes des UK aus der EU ist<br />

die Betroffenheit britischer Staatsangehöriger von<br />

Einschränkungen auf diesem Gebiet als besonders<br />

praxisrelevant hervorzuheben.<br />

Wie wir den Medien täglich entnehmen, sind<br />

die laufenden Verhandlungen der Konditionen<br />

des Austritts des UK intensiv und für alle Seiten<br />

fordernd. Da dieser Vorgang in der Geschichte der<br />

Union ein Präzedenzfall ist, haben wir uns einige<br />

potentielle Szenarien nach dem Brexit angesehen:<br />

•<br />

UK und EU in einer Zollunion<br />

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels<br />

wird als aktuelles Anbot der EU berichtet, dass das<br />

UK auch nach dem EU-Austritt in der Zollunion<br />

bleiben könne, um eine "harte Grenze" zwischen<br />

der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Mitgliedsstaat<br />

Irland zu vermeiden. Allerdings gewährt<br />

die Zollunion (die auf gemeinsame Außenzölle zielt)<br />

keinen uneingeschränkten Grenzverkehr, sodass<br />

neue Abkommen für den Dienstleistungshandel unvermeidlich<br />

würden. Diese Variante würde das Ende<br />

der Personenfreizügigkeit bedeuten.<br />

•<br />

Der so genannte „harte Brexit“<br />

Das UK könnte vollständig mit der EU brechen.<br />

Dann würde zum Verhältnis zur EU all das gelten,<br />

Fotos: lansky, ganzger + partner, pixabay<br />

104 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


FOKUS EU<br />

RECHT<br />

was im Verhältnis der Drittstaaten mit der EU<br />

bereits heute gilt – denken wir an alle anzuwendenden<br />

Regeln im Verhältnis EU zu Kanada. Auch<br />

hier kämen die Grundfreiheiten und die Bestimmungen<br />

der Personenfreizügigkeit nicht mehr<br />

zur Anwendung. EU-Bürger müssten also eine Arbeitserlaubnis<br />

nach britischem Recht beantragen,<br />

um im Vereinigten Königreich leben und arbeiten<br />

zu dürfen – und vice versa.<br />

•<br />

„Besonderes Verhältnis“ von<br />

EU und UK<br />

UK kokettiert mit einem maßgeschneiderten<br />

Modell. Dieser „weiche Brexit“ soll es dem Land<br />

ermöglichen, die EU-Institutionen zu verlassen,<br />

aber gleichzeitig in den Genuss gewisser Vorteile<br />

zu kommen. UK möchte aber nur in ausgewählten<br />

Bereichen Unionsrecht beibehalten. Die Briten<br />

stellen sich unter anderem zwar einen gesonderten<br />

Zugang zum Finanzmarkt vor, gleichzeitig<br />

aber den Stopp für den Zuzug von EU-ArbeitnehmerInnen.<br />

Dies bedeutet, dass gerade die Grundfreiheit<br />

der Personenfreizügigkeit nicht mehr<br />

gelten soll. Aus derzeitiger Sicht lehnt die EU ein<br />

solches „cherry-picking“ ab.<br />

Mag. Osai Amiri, MSc<br />

studierte an der rechtswissenschaftlichen<br />

Fakultät<br />

der Universität Wien und<br />

legte im Februar 2017<br />

ihre Rechtsanwaltsprüfung<br />

ab. Seit 2013 ist sie<br />

Rechtsanwaltsanwärterin<br />

bei LANSKY, GANZGER +<br />

partner, 2014 absolvierte<br />

sie das Gerichtsjahr bei der<br />

Staatsanwaltschaft Wien.<br />

<strong>2018</strong> schloss sie das MSc-<br />

Programm „Immobilienmanagement<br />

& Bewertung“ an<br />

der Technischen Universität<br />

Wien ab.<br />

Mag. Piroska Vargha ist seit<br />

2014 Rechtsanwältin und<br />

Head of Labour Law bei<br />

LANSKY, GANZGER + partner.<br />

2003 schloss sie das<br />

Studium der Rechtswissenschaften<br />

an der Universität<br />

Wien ab, bevor sie vier Jahre<br />

an der Folkuniversitetet<br />

Stockholm im Rahmen einer<br />

diplomatischen Mission<br />

verbrachte. 2011 legte sie<br />

die Rechtsanwaltsprüfung<br />

mit sehr gutem Erfolg ab,<br />

von 2008 bis 2014 war sie<br />

Rechtsanwaltsanwärterin<br />

bei LANSKY, GANZGER +<br />

partner.<br />

•<br />

UK und EU als Binnenmarkt<br />

Nach dem Vorbild Norwegens könnte das Vereinigte<br />

Königreich eine enge Anbindung an die EU<br />

ohne EU-Mitgliedschaft, aber mit vollem Zugang<br />

zum europäischen Binnenmarkt eingehen. Der<br />

Verbleib im Binnenmarkt würde bedeuten, dass<br />

das UK weiter die vier Grundfreiheiten, und somit<br />

auch die Personenfreizügigkeit, achten muss.<br />

Selbstverständlich wäre EU-Bürgern zu erlauben,<br />

im UK zu leben und zu arbeiten. Neben der<br />

Pflicht, einen großen Teil der EU-Gesetzgebung zu<br />

übernehmen bringt dieses Modell allerdings auch<br />

die Verpflichtung eines finanziellen Beitrags für<br />

den Binnenmarkt mit sich, welcher fast so teuer<br />

ist, wie die EU-Mitgliedschaft.<br />

•<br />

Fazit<br />

Bis auf das Modell des Verbleibs im Binnenmarkt,<br />

dessen Wahrscheinlichkeit derzeit nicht<br />

absehbar ist, würde die Grundfreiheit der Personenfreizügigkeit<br />

also nach einem Brexit nicht<br />

mehr gelten. Bis zum 31.12.2020 soll – zumindest<br />

in Österreich – nach derzeitigem Stand eine Übergangsfrist<br />

gelten, sodass hier niedergelassene BritInnen<br />

bis zu diesem Datum weiter ohne einen Aufenthaltstitel<br />

oder eine Beschäftigungsbewilligung<br />

Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt haben<br />

sollen.<br />

Noch unklar ist, was ab 1.1.2021 gelten soll.<br />

StaatsbürgerInnen des UK, die nach Österreich<br />

einwandern und hier arbeiten möchten, müssten<br />

mangels anderer Vereinbarung grundsätzlich die<br />

Voraussetzungen des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes<br />

sowie des Ausländerbeschäftigungsgesetzes<br />

erfüllen. BritInnen, die nach dem<br />

Brexit in Österreich arbeiten möchten, benötigen<br />

in dieser Konstellation als Drittstaatsangehörige<br />

einen Aufenthaltstitel. Dafür ist insbesondere die<br />

sogenannte „Rot-Weiß-Rot-Karte“ relevant, welche<br />

die Zuwanderung qualifizierter Drittstaatsangehöriger<br />

nach Österreich nach einem kriteriengeleiteten<br />

Modell regelt. Der Umstand, dass es sich<br />

um „qualifizierte“ Drittstaatenangehörige handeln<br />

soll (besonders Hochqualifizierte, Fachkräfte<br />

in Mangelberufen, sonstige Schlüsselkräfte oder<br />

Start-Up-UnternehmerInnen), zeigt bereits die<br />

Absicht zur Auswahl und Begrenzung. Die allgemeinen<br />

Erteilungsvoraussetzungen eines Aufenthaltstitels,<br />

wie zum Beispiel ein gesicherter Lebensunterhalt,<br />

Krankenversicherung, Unterkunft<br />

oder ein Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse<br />

sind natürlich zu erfüllen. Zusätzlich kommt<br />

ein Punktesystem, welches sich nach der Erfüllung<br />

von verschiedenen Qualifikations-Kriterien<br />

(z.B. für den Grad Ausbildung, Dauer der Berufserfahrung,<br />

Alter etc.) richtet, zur Anwendung.<br />

Es dürfte für viele britische Staatsbürger<br />

schwer vorstellbar sein, sich solchen Einstufungstests<br />

stellen zu müssen. Die Personenfreizügigkeit<br />

gehört ja zu den am raschesten liebgewonnenen<br />

Errungenschaften der EU-Mitgliedschaft. Nun<br />

steht das Vereinte Königreich vor der Herausforderung,<br />

Kompromisse einzugehen und bestmöglich<br />

zu verhandeln, um ihren – anlässlich der Brexit-<br />

Abstimmung teilweise wohl unbedacht handelnden<br />

– Staatsbürgern ein Maximum an Zugangsmöglichkeiten<br />

zum gemeinsamen Arbeitsmarkt<br />

zu erhalten.<br />

•<br />

TEXT: Mag. Piroska Vargha, Mag. Osai Amiri<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 105


WIRTSCHAFT<br />

INTERVIEW<br />

WKO-Präsident aus<br />

Leidenschaft<br />

Seit Mai <strong>2018</strong> ist Harald Mahrer Präsident der<br />

Wirtschaftskammer. Im Interview mit <strong>SOCIETY</strong> gibt er<br />

einen Überblick über zukünftige Projekte und Ziele.<br />

Die Freiräume beginnen bei der Arbeitszeit, wo<br />

wir eine Flexibilisierung erreicht haben, durch<br />

die Betriebe auf Auftragsschwankungen reagieren<br />

können. Zusätzlich brauchen wir eine Entlastung<br />

bei der Bürokratie. Es kann nicht sein, dass man hierzulande<br />

viel Energie darauf verwenden muss, ob<br />

die Steckdose genau in der vorgeschriebenen Höhe<br />

sitzt, anstatt kreativ zu sein und Innovationen zu<br />

entwickeln. Und natürlich muss die Steuer- und<br />

Abgabenlast gesenkt werden.<br />

Der neue WKO-Präsident,<br />

Harald Mahrer<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Von 2000 bis 2005 war Dr.<br />

Harald Mahrer (Doktoratsstudium<br />

der Sozial-und<br />

Wirtschaftswissenschaften<br />

an der Wirtschaftsuniversität<br />

Wien) Geschäftsführender<br />

Gesellschafter der<br />

Legend Consulting GmbH,<br />

von 2006 bis 2010 der Pleon<br />

Publico Public Relations<br />

GmbH, von 2010 bis 2012<br />

der cumclave Unternehmensberatung<br />

GmbH und<br />

seit 2. Jänner <strong>2018</strong>, wie auch<br />

schon zwischen 2010 und<br />

2014, der HM Tauern Holding<br />

Beteiligungsgesellschaft<br />

m.b.H.. Von 2014 bis 2017<br />

war er Staatssekretär im<br />

Bundesministerium für Wissenschaft,<br />

Forschung und<br />

Wirtschaft und von 17. Mai<br />

2017 bis 18. Dezember 2017<br />

Bundesminister desselben<br />

Ressorts.<br />

Seit 18. Mai diesen Jahres sind Sie<br />

Wirtschaftskammer-Präsident. Wo sehen<br />

Sie die größten Herausforderungen<br />

für das kommende Jahr und was<br />

sind Ihre konkreten Ziele?<br />

Was für mich zählt ist eine Aufgabe, die mich<br />

erfüllt und mit der ich mit einem Team etwas im<br />

Sinne der österreichischen Unternehmen, ihrer Mitarbeiter<br />

und Familien bewegen kann. Das ist als<br />

Wirtschaftskammer-Präsident der Fall. Natürlich<br />

ist die Aufgabe mit Herausforderungen verbunden,<br />

das ist auch gut so, denn das spornt an. Wichtige<br />

Projekte für 2019 und auch 2020 sind unsere Bildungsoffensive,<br />

in die wir einen 3-stelligen Millionenbetrag<br />

investieren werden, weiterer Bürokratieabbau<br />

und das Thema Fachkräftemangel.<br />

Die WKO fungiert als Interessenvertretung für<br />

österreichische Unternehmen. Bei einer Umfrage<br />

gaben 79% der befragten Unternehmen an, dass die<br />

Senkung der Lohnnebenkosten „sehr wichtig“ für<br />

sie sei. Wie werden Sie eine Senkung erreichen?<br />

Einen ersten Schritt setzen wir als Wirtschaftskammer<br />

selbst: Ab 1.1.2019 werden die Kammerumlagen<br />

gesenkt. Das entlastet unsere Mitgliedsbetriebe<br />

um rund 100 Millionen Euro. Darüber<br />

hinaus bringt die Sozialversicherungsreform<br />

eine Lohnnebenkostensenkung, da die Beiträge<br />

zur AUVA von 1,3% auf 1,2% reduziert werden.<br />

In Ihrer Antrittsrede haben Sie mehr Freiräume<br />

für Unternehmen gefordert. Wie sollen diese<br />

„Freiräume“ aussehen?<br />

Stichwort Digitalisierung: Ein Thema von<br />

großer Aktualität, das vor allem auch für die<br />

Wirtschaft eine große Rolle spielt. Wie kann<br />

man einen positiven Nutzen aus dieser Entwicklung<br />

ziehen?<br />

Indem man sich nicht fürchtet, sondern die<br />

Chancen sieht, die die Digitalisierung bietet.<br />

Wir brauchen nur den Mut, die nötige Aus- und<br />

Weiterbildung sowie eine bedingungslose Innovationsorientierung,<br />

um die Chancen auch zu<br />

ergreifen.<br />

Seit 1. September <strong>2018</strong> sind Sie auch Nationalbank-Präsident,<br />

zudem noch Präsident des Österreichischen<br />

Wirtschaftsbundes, Obmann der<br />

Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen<br />

Wirtschaft (SVA) und Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts.<br />

Damit bekleiden Sie nun<br />

fünf sehr wichtige wirtschaftspolitische Ämter.<br />

Wie vereinen Sie diese Tätigkeiten?<br />

Ich habe eine Hauptaufgabe, die ich mit Leidenschaft<br />

ausübe, das ist Wirtschaftskammer-Präsident.<br />

Die meisten meiner anderen Funktionen<br />

sind ehrenamtliche und keine Fulltime-Jobs. In<br />

der Nationalbank bin ich nicht operativ tätig, ich<br />

bekleide dort eine Aufsichtsratsfunktion.<br />

Das chinesische Großprojekt „Neue Seidenstraße“<br />

wird von der WKO unterstützt. Inwiefern<br />

kann Österreich von einem Ausbau dieses<br />

Handelsnetzwerkes profitieren? Gibt es auch<br />

Risiken?<br />

Alles, was Handelshemmnisse abbaut und den<br />

Export fördert, hilft unseren Unternehmen, dazu<br />

zählt der Ausbau der Verkehrsverbindungen. Sicher<br />

gibt es auch Risiken, die keineswegs übersehen<br />

werden dürfen. Aber ich bevorzuge den Blick<br />

auf die Chancen. Denn: Österreich ist ein Exportland<br />

und die Zukunft liegt in Süd-Ost-Asien. •<br />

Fotos: fotospeed ulrich schnarr<br />

106 | <strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong>


WIRTSCHAFT<br />

INTERVIEW<br />

„Mir ist wichtig, eine<br />

sichere digitale Welt<br />

zu schaffen“<br />

Die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort,<br />

Margarete Schramböck sprach mit<br />

<strong>SOCIETY</strong> über Chancen und Entwicklungen, die die<br />

Digitalisierung für Österreich mit sich bringt.<br />

Fotos: xBMDW/Hartberger<br />

Sie sind seit 8. Jänner <strong>2018</strong> Bundesministerin<br />

für Digitalisierung und<br />

Wirtschaftsstandort. Was sind Ihre<br />

konkreten Ziele?<br />

Ich möchte erreichen, dass unser Land<br />

bei der Gestaltung der Digitalisierung eine führende<br />

Rolle spielt. Mein Ziel ist es, dass sich neue digitale<br />

Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten<br />

entwickeln und die Unternehmen ihre Produkte<br />

und Dienstleistungen erfolgreich am internationalen<br />

Markt positionieren können. Das bringt uns<br />

hohe Beschäftigungszahlen mit hochwertigen Arbeitsplätzen,<br />

die die Kaufkraft garantieren.<br />

Zusätzlich möchten wir die Menschen in Österreich<br />

fit für die digitale Welt machen. Ein moderner<br />

Fächerkanon, innovative Vermittlungsformen<br />

und digitale Lernplattformen sorgen dafür,<br />

dass Bildungseinrichtungen Werte, Wissen und<br />

Fähigkeiten vermitteln.<br />

Als übergreifendes Handlungsfeld ist die digitale<br />

Verwaltung ein besonderes Anliegen von mir. .<br />

Es ist das erste Mal in Österreich, dass es ein<br />

eigenes Ministerium für Digitalisierung gibt.<br />

Wie wichtig ist es, die digitalen Entwicklungen<br />

in einem politischen Kontext zu behandeln? ?<br />

Die Politik hat die Aufgabe, Weichen in der<br />

Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Wirtschaftspolitik<br />

richtig zu stellen, um die digitale Transformation<br />

aktiv zu gestalten. Mir ist wichtig, eine sichere digitale<br />

Welt zu schaffen. Daher arbeiten wir gerade<br />

daran, Computer-Notfallteams sowie Meldesammelstellen<br />

für die rasche Bewältigung von Risiken<br />

und Sicherheitsvorfällen einzurichten.<br />

Wie wichtig ist eine gute „digitale Infrastruktur“<br />

für den Wirtschaftsstandort Österreich?<br />

Digitale Infrastruktur ist einer der maßgeblichen<br />

Eckpfeiler für die Zukunft Österreichs. Daher bauen<br />

wir in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium<br />

für Verkehr, Innovation und Technologie<br />

das 5G-Netzwerk aus. Zusätzlich haben wir<br />

diesen Herbst mit der Gründung der Digitalisierungsagentur<br />

(DiA) eine zentrale Plattform als<br />

Impulsgeber für die digitale Transformation der<br />

Wirtschaft geschaffen.<br />

Eine relativ weit verbreitete Angst ist es, dass<br />

die Digitalisierung zahlreiche menschliche Arbeitskräfte<br />

ersetzen könnte. Wie kann man dieser<br />

Sorge entgegnen?<br />

Wie jeder technologische Wandel wird auch die<br />

Digitalisierung zu Veränderungen in der Arbeitswelt<br />

führen. Jobs werden sich verändern, neue<br />

werden entstehen und andere werden wegfallen.<br />

Wir haben es aber in der Hand, durch Aus- und<br />

Weiterbildungsprogramme die Chancen der Digitalisierung<br />

optimal zu nutzen. Mit meinen Programmen<br />

fit4internet und KMU Digital bieten wir<br />

dazu maßgeschneiderte Unterstützung.<br />

Sie haben dieses Jahr an der Wirtschaftswanderung<br />

in Tirol teilgenommen – welchen Stellenwert<br />

hat (internationale) Vernetzung in einem<br />

wirtschaftlichen Kontext?<br />

Ein positives Image des Wirtschafts- und Forschungsstandort<br />

Österreichs stärkt unsere exportierenden<br />

Unternehmen und deren Produkte. Gut<br />

vernetzt zu sein ist dabei unerlässlich. Wir haben<br />

daher im Sommer auch eine einzigartige Initiative<br />

#InvestInAustria gestartet. Über 100 Top-Konzerne<br />

sind gekommen, um sich über Österreich zu<br />

informieren, im bilateralen Gespräch mit den Vertreterinnen<br />

und Vertretern der Bundesregierung<br />

auszutauschen und Investitionen in Österreich zu<br />

planen. Eine Wiederholung davon wird es im Februar<br />

geben.<br />

•<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Dr. Margarete Schramböck<br />

wurde 1970 in Tirol<br />

geboren. 1997 schloss sie<br />

das Studium der Betriebswirtschaftslehre<br />

an der<br />

Wirtschaftsuniversität Wien<br />

als Doktorin der Sozial- und<br />

Wirtschaftswissenschaften<br />

ab. 2002 war sie CEO<br />

von NextiraOne, einem<br />

IT-Kommunikationsunternehmen<br />

mit Sitz in Paris.<br />

Von 2008 bis 2011 übernahm<br />

sie die Leitung von<br />

NextiraOne Deutschland.<br />

2014 fungierte sie als CEO<br />

von Dimension Data Austria,<br />

ehe sie in den letzten<br />

zwei Jahren CEO von A1<br />

Telekom Austria war. 2017<br />

wurde sie sowohl zur Tirolerin<br />

des Jahres als auch zur<br />

WU-Managerin des Jahres<br />

gewählt. Von 18. Dezember<br />

2017 bis 7. Jänner <strong>2018</strong> war<br />

sie Bundesministerin für<br />

Wissenschaft, Forschung<br />

und Wirtschaft, seit 8. Jänner<br />

<strong>2018</strong> ist sie Bundesministerin<br />

für Digitalisierung<br />

und Wirtschaftsstandort.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 2_<strong>2018</strong> | 107


WIRTSCHAFT<br />

ANALYSE<br />

Die neue Seidenstraße<br />

Das gigantische Vorhaben, die antike Seidenstraße wieder zum Leben<br />