DorfStadt 02-2019

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 2/19 · vom 31. Januar 2019 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

BLANKENESE: S.2

Jetzt gehts

endlich lohos...

RISSEN: S.2

Diskussion mit

Bezirkspolitikern

ELBVORORTE: S.4

Ein Hauch von

Venedig weht

über die Elbe...

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

NABU-Einladung zum

Rundgang durchs Moor

Das Flaßbargmoor ist ein Zeug -

nis der Vergangenheit für das

sich Naturschützer seit Jahr -

zehnten einsetzen. Das Flaß -

barg moor ist ein letzter Rest

der ausgedehnten Osdorfer und

Luruper Moore. Es befindet sich

zwischen den Straßen Bött -

cher kamp und Flaßbarg in

Lurup. Das Osdorfer Torfmoor

umfasste einst 400 Hektar, von

denen heute das ungefähr 4,8

Hektar umfassende Flaßbarg -

moor erhalten geblieben sind.

Eine Kombination aus Dok -

umentation und Führung zeigt

die Besonderheit des Gebietes.

Um dieses Kleinod kennen zu

lernen, öffnet die NABU Gruppe

West für Sie die Tür. Los geht es

am Sonnabend, den 2. Februar

um 11 Uhr. Für eine bessere

Pla nung bitten die Verant -

wortlichen um Anmeldung an

flassbargmoor@gmail.com.

Den Treffpunkt erfahren Sie bei

der Anmeldung.

www.dorfstadt.de

Foto: Krohn

Blick vom Balkon des Gästenauses auf das Haus Rissen mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel,

Bezirksamtsleiterin Dr. Liane Melzer und Geschäftsführer Haus Rissen, Dr. Philipp Wachs Foto: Krohn

Letzte Woche feierte das

Haus Rissen „Softopening“

des neuen Gästehauses

„Hotel Villa Rissen“ am

Storchenheimweg.

Als Dr. Philipp-Christian Wachs

vor gut 10 Jahren die Ge -

schäftsführung am Haus Rissen

übernahm, war es um die Zu -

kunft des politischen Bildungs -

institutes schlecht bestellt.

Unter seiner Leitung entwickelte

sich das Haus Rissen jedoch

zu einem Institut mit regionalem

und nationalem Ruf. Allein

im Bereich Erwachsenen bil -

dung kommen pro Jahr rund

4000 auswärtige Seminargäste

nach Rissen, die in der Regel

zwei bis drei Tage bleiben. Mit

RISSEN

Bezirkssenator begeistert

vom Gästehaus Villa Rissen

Gästezimmer im Hotel Villa Rissen

der Fertigstellung des Gäste -

hauses Mitte Januar ist nicht

nur der Sanierungsprozess der

Gebäude abgeschlossen, sondern

auch die Wirtschaft lich -

keit des Instituts für internationale

Politik und Wirtschaft

endgültig wiederhergestellt. Die

Stadt Hamburg unterstützte das

letzte Bauvorhaben der Risse -

ner aus Mitteln des investiven

Quartierfonds mit 250.000

Euro, die in Zusammenarbeit

mit dem Bezirk Altona beantragt

wurden. Die Gesamtko -

sten belaufen sich auf rund

580.000 Euro. Der Bau des

Gästehauses ist nach dem neu -

en Winterquartier für die Al -

ster schwäne das zweite Projekt,

das aus dem Quartiersfonds ge -

fördert wurde, mit dem nachhaltige

stadtteilorientierte Pro -

jekte gefördert werden sollen.

Finanz- und Bezirkssenator Dr.

Andreas Dressel schaute sich

das Haus gemeinsam mit Be -

Foto: Aurelio Schrey

zirksamtsleiterin Dr. Liane Mel -

zer vergangene Woche persönlich

an: „Auch über die Gren -

zen des Bezirks und Hamburgs

hinaus ist diese Institution seit

vielen Jahrzehnten eine feste

Größe im Bereich der Jugendund

Erwachsenenbildung. Wir

freuen uns, dass wir damit

auch einem Anliegen aus dem

Bezirksamt Rechnung tragen

können.“ Auf seinem Rundgang

durch die Villa Rissen und das

neue Gästehaus begeisterte sich

der Bezirkssenator vor allem

wegen der Lage, eingebettet in

den Waldpark Marienhöhe und

mit der günstigen Lage zur Elbe.

Die Bezirksamtsleiterin betonte:

„Das Haus Rissen ist für Altona

eine sehr wichtige Einrichtung

der politischen Erwachsenen -

bil dung. Mit seinem Fortbil -

dungs angebot für Schülerinnen

und Schüer, mit dem diese zu

Wahlhelfern ausgebildet werden,

geht es einen neuen, praxis

orientierten Weg in der De mo -

kratieerziehung…“ An der an -

stehenden Bezirkswahl Ende

Mai dürfen Jugendliche ab 16

Jahren teilnehmen.

Dem Haus Rissen stehen im

Gästehaus „Hotel Villa Rissen“

künftig 84 Betten in 46 Zim -

mern zur Verfügung. Das Insti -

tut rechnet mit einer Aus la -

stung von über 40 Prozent für

Gäste, die an eigenen Semina -

ren teilnehmen, darüber hinaus

bietet das Gästehaus die Zim -

mer auf dem freien Markt an.

Die hochwertig eingerichteten

Zimmer sind ab 79,– € je Nacht

zu haben. Auch die Gäste der

durchschnittlich 20 Hochzeiten

pro Jahr kommen hier unter

oder Gäste, die ihre Verwandten

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2 • DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019

Politik in Kürze

Markus Krohn

Elbvororte

Markt Blankenese: Es geht weiter!

Bezirk schreibt Bauarbeiten zügig aus. Weiter Diskussionen um den Marktbelag | Markus Krohn

Oxford in Bahrenfeld?

Der Senat hat angekündigt, auf

dem Gelände der Trabrennbahn

eine „Science City“ errichten zu

wollen. Neben dem For -

schungs zentrum von DESY sollen

weitere Forschungs einrich -

tungen entstehen sowie Woh -

nungen für Wissenschaftler

und Studierende. Der Pla -

nungs politische Sprecher der

FDP-Bezirksfraktion, Lorenz

Flemming, mahnt in diesem

Zusammenhang die verkehrliche

Anbindung der westlichen

Stadtteile bis Lurup an: „Die

FDP fordert seit langem, dass

die Anbindeng der wachsenden

Stadtteile im Nordwesten Alto -

nas mit einer S-Bahn erfolgen

soll. Nur so bindet man die

Wohnbevölkerung an die Stadt

in zeitgemäßer Form an. Eine

Aufwertung des neuen Fern -

bahnhof Diebsteich würde auch

nicht schaden. Die Zeit drängt

und eine nachvollziehbare Pla -

nung des westlichen Schnell -

bahnnetzes wird jeden Tag

drin gender. Die mögliche Kom -

bi nation mit der U 5 würde am

Ende riesige Umwege notwendig

machen und den in großer

Not befindlichen Hamburger

Hauptbahnhof noch zusätzlich

belasten.“

Gewählt:

Im Rahmen einer Mitglieder -

ver sammlung hat die SPD

Flottbek-Othmarschen am 9.

Januar den 54jährigen Ange -

stellten und stellvertretenden

Vorsitzenden im Personalrat

der Stadtreinigung Hamburg,

Andreas Bernau, erneut als

Spit zenkandidaten für den

Wahl kreis 4 (Bahrenfeld-West/

Groß Flottbek/ Othmarschen)

für die SPD-Bezirksfraktion zur

Bezirkswahl am 26. Mai nominiert.

Er erhielt 95,24 Prozent

der Stimmen.

Seit Februar 2011 ist Bernau

Abgeordneter der Bezirksver -

sammlung Altona (Fachspre-

cher für Grün, Naturschutz und

Sport sowie Mitglied im Aus -

schuss für Umwelt, Verbrau -

cher schutz und Gesundheit)

und hat im Wahlkreis neue

Maßstäbe zur bürgernahen

Bezirkspolitik gesetzt. Seit 3

Jahren bietet er jeden 1. Sonn -

abend im Monat zwischen 10

und 12 Uhr einen verlässlichen

Infostand am Flottbeker Wo -

chen markt an. Am 5. Februar

um 19 Uhr besucht ihn Innenund

Sportsenator Andy Grote

im Heidbarghof (Langeloh stra -

ße 141). Bei diesem öffentlichen

Gespräch geht es um Sport und

Inlusion, Sportpolitische Pro -

jekte, G20 in Hamburg und

Großveranstaltungen wie

Cruise Days oder Schlagermove

in der Hansestadt. Interessenten

sind herzlich eingeladen, mit

dem Innen- und Sportsenator

im Heidbarghof zu diskutieren.

Weitere SPD-Kandidaten werden

erst Ende Februar gekürt.

Schneller vorankommen:

Der Bezirk Altona plant eine

Reihe von Straßenbau maßnah -

men, die das Ziel haben, die

Verkehrssituation insbesondere

für den Radverkehr zu verbessern.

Im Rahmen dieses Pro -

gramms sollen an der Jung -

mann straße, der Emken dorf -

straße sowie auf dem Agathe-

Lasch-Weg bis zum Othmar -

scher Kirchenweg Umbauten

vorgenommen werden.

In einer öffentlichen Veranstal -

tung am 31. Januar um 19 Uhr

in der Volkshochschule Waitz -

straße 31 informiert das Be -

zirksamt Altona über die ge -

planten Umbaumaßnahmen

und den voraussichtlichen

Zeitplan zu ihrer Umsetzung.

14 Millionen für

Spielplätze und

Grünanlagen

Die SPD-Wahlkreisab geord ne -

ten Anne Krischok und Frank

Schmitt fordern nach Einrich -

tung eines Erhaltungsmanage -

mentsystems (EMS) für Spiel -

plät ze auch eines für Grünan -

lagen. „Einer unserer Anträge

zielt darauf ab, dass die Fi -

nanzbedarfe für das Erhal -

tungs management Parks und

Grünanlagen inklusive Spiel -

plätze je nach Planungs fort -

schritt angemessen berücksichtigt

werden“, sagt die Umwelt -

politikerin Anne Krischok.

„Und das Erhaltungsmana ge -

ment soll mit einem transparenten,

nach Stadtteilen und

Bezirken sowie der Gesamtstadt

sortierten Monitoring begleite

werden und ist der Bürgerschaft

regelmäßig vorzulegen“, erläutert

Frank Schmitt, der unter

anderem auch Sprecher für

Bezirke in der Fraktion ist, den

zweiten Teil des Antrags. In der

ersten Phase soll der Schwer -

punkt auf den Spielplätzen liegen.

„Als Anschubfinanzierung

für den Aufbau des Erhaltungs -

managementsystems sind zu -

nächst Mittel in Höhe von insgesamt

14 Millionen Euro für

drei Jahre eingestellt: Im Jahr

2019 vier Millionen Euro, im

Folgejahr sechs Millionen Euro

und für 2021 nochmal 4 Mil -

lionen Euro.“

Stärkung für Familien

„Hamburger Familien werden

von Verbesserungen aus dem

Familienstärkungsgesetz profitieren,

denn Kinderarmut ist in

Hamburg in großes Problem“,

sagt Marcus Weinberg, Fa mi -

lienpolitischer Sprecher der

CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Im Jahr 2017 waren 44,1 Pro -

zent der alleinerziehenden Fa -

mi lien und 33,4% der Familien

mit drei oder mehr Kindern in

Hamburg von Armut bedroht.

„Mit dem Gesetz wollen wir

unter anderem das Bildungsund

Teilhabepaket kräftig aufstocken.

Es soll deutlich mehr

Geld für die Ausstattung mit

persönlichem Schulbedarf ge -

ben, Eigenanteile bei Mittags -

ver pflegung und Schülerbe för -

derung fallen weg und auch ein

Anspruch auf Lernförderung,

unabhängig von einer möglichen

Versetzungsgefährdung,

entsteht. Genau hierfür ist das

Geld der Familien oft zu knapp.

Doch auch Kultur und Sport

dürfen nicht zu kurz kommen!

Deshalb werde ich mich für ein

kräftiges Plus beim soziokulturellen

Teilhabebeitrag einsetzen!“

Nach sechs Jahren Dis -

kussionen haben die meisten

Blankeneser jetzt die

Nase voll und fordern: Der

Markt muss jetzt endlich

fertig werden! Die Weichen

sind gestellt: Die Bezirks -

ver sammlung entschied bereits

in der November-Sitzung, wie

es im Ortskern Blankenese weiter

gehen soll, unter Protest der

IG Blankeneser Marktplatz. In

Kürze sollen die Ausschrei -

bungs unterlagen verschickt

werden, damit sofort nach der

Frostperiode mit den Bauar -

beiten begonnen werden kann.

Die Diskussionen um die Ge -

staltung des Ortskerns sind

damit nicht beendet. Denn

noch immer gibt es Blanke -

neser, die mit den im Arbeits -

kreis Ortskern Blankenese (Ver-

treter aller in Blankenese aktiven

Vereine und Gruppen sowie

Bezirkspolitiker aller relevanten

Parteien) besprochenen Details

nicht einverstanden sind. Dabei

gab es gemeinsam mit den

Vertretern der IG Blankeneser

Markt platz und Fachleuten

des Bezirksamts allein im

vergangenen Jahr 17

mehrstündige Dis kus -

sions runden, in denen

sich die Kontrahenten

nicht einig werden

konnten. Vor allem

bei der Wahl eines

geeigneten Belages

für den Markt -

platz und der

behindertengerechten

Que -

rung desselben

gab es

keine Be -

we gung.

Unge -

achtet

der Entscheidung der Bezirks -

versammlung zur Gestaltung

des Marktplatzes werden die

Gespräche zwischen den Kon -

tra henten fortgesetzt.

Bei einer aktuellen Informa -

tions-Veranstaltung des Blan -

keneser Bürgervereins (BBV)

wollte der Vorsitzende Benja -

min Harders „Kontinuität zu

den bisherigen Beschlüssen für

die behutsame Ortskernumge -

BLANKENESE

»Klartext«: Bezirkspolitiker diskutieren

VIN Rissen und der Bürgerverein Rissen laden zur Diskussion vor der Bezirkswahl 2019 | Konrad Matzen

Die Entscheidung, Bezirks -

wahlen in Hamburg mit der

Wahl zum Europa-Parla -

ment auf einen Termin zu

legen, kann man einfach

praktisch finden: Einmal hingehen

und zweimal wählen -

das spart Zeit und Kosten. Man

kann diese Entscheidung aber

auch als klugen Beitrag zur

politischen Bildung werten:

Zum einen wächst die Chance,

die Wahlbeteiligung insgesamt

zu verbessern. Zum anderen

macht die Doppelwahl den

Hamburgern deutlich, wie stark

und wie dicht das Lokale und

Regionale heutzutage mit dem

Internationalen und Globalen

in vielfältigen Beziehungen zu

sehen und zu denken ist.

Wie die Altonaer Bezirkspo -

litiker die Situation im Stadtteil

Rissen sehen und bedenken,

RISSEN

staltung werben und die Unter -

stützung der Bevölkerung einholen“.

Gleichzeitig veröffentlichte

der Vorsitzende ein

Positionspapier des Vereins, in

dem er zum Beispiel einen eingeschränkten

Verkauf von

Alko hol aus dem neuen Kiosk

und ein Tempolimit in

der Bahn hofstraße von

20 km/h (Verkehrs be -

ruhigter Geschäfts -

bereich) fordert.

Der Einladung

des BBV im

Gymnasium

Blan kenese

folgten

gut 80

Personen, größere Proteste blieben

aus, sodass die Verant wort -

lichen im Altonaer Rathaus

davon ausgehen werden, dass

die Bauarbei ten im Ortskern

wie geplant im Frühjahr beginnen

können:

Als übergeordnetes Gestal tungs -

merkmal wird es nun in der

gesamten Blankeneser Bahn -

hofstraße nun eine durchgehende

Baumreihe auf der West -

können die Bürgerinnen und

Bürger persönlich von diesen

selbst erfragen: Am 19. Februar

laden die Bürgerinitiative VIN

Rissen und der Bürgerverein

Rissen zur Diskussions veran -

stal tung „Klartext Rissen“ in

der Aula des Schulcampus

Rissen ein. Auf dem Podium

stellen sich die Fraktions vorsit -

zenden aller in der Bezirks ver -

sammlung Altona vertretenen

Parteien den Rissener Fragen.

Thomas Adrian (SPD), Sven

Hielscher (CDU), Gesche Boeh -

lich (GRÜNE), Katarina Blume

(FDP), Robert Jarowoy (DIE

LINKE) und Dr. Claus Schülke

(AfD) stehen den Bürgern an

diesem Abend Rede und Ant -

wort.

Die Leitung der Veranstaltung

und die Moderation der Dis -

kussion übernehmen VIN Ris -

seite geben. Auf den Fußwegen

wird ein durchlaufendes Band

aus Vorsatzgranit die ge stalterische

Verbindung zum Erik-

Blumenfeld-Platz herstellen.

Die Seiten der Fußwege werden

mit dem bereits aus der Propst-

Paulsen-Straße bekannten

Klinker

ge pflastert. Es

wird fest angelegte Park -

plätze geben und die Ein mün -

dungen der Nebenstraßen werden

zur Ver kehrsberuhigung als

Übergang aufgepflastert.

Der zukünftig autofreie Markt -

platz wird östlich und westlich

durch Grünflächen mit erhöhten

Einfassungen begrenzt, auf

denen man auch sitzen kann.

Nördlich des Markthauses gibt

es einen barrierefreien Über -

gang zum Kirchenvorplatz, die

Müllcontainer werden als Un -

sen und der Bürgerverein Ris -

sen gemeinsam. Wesentlich

sollen drei Themenkomplexe

angesprochen und diskutiert

werden: Wohnen und Bau pro -

jekte, Verkehr und Infrastruktur

sowie Natur und Landschaft.

Sinn und Ziel der Veranstal -

tung ist, dass die Wähler in

Rissen sich ein aktuelles, authentisches

Bild von den Po -

sitionen und Vorstellungen der

verschiedenen Parteien machen

können. In konkreten Sach -

fragen und im direkten persönlichen

Gespräch mit den Kandi -

datinnen und Kandidaten kann

jeder seine eigene, kritisch re -

flektierte Entscheidungs grund -

lage für die Wahl finden.

Einige „Wahlprüfsteine“ und

erste Anfragen Rissener Bürger

haben die Veranstalter den

Politikern bereits zur Vorbe -

ter flurconainer zur Südostecke

verlegt. Etwas dunklerer Klin -

ker hebt den Marktplatz künftig

von den anderen Flächen ab.

Auf der Ostseite wird eine kleine

feste Bühne Vor führungen

auch ohne weitere

Vorbereitungen er möglichen.

Gleichzeitig wird damit

das Wurzel reich der

dortigen Bäu me

geschont. Neue

Fahrrad stän der sollen

die vorhandene

Anzahl deutlich

erhöhen.

Das neue Markt häus chen wird

bis Ende 2020 an gleicher Stelle

errichtet und zusätzliche Mög -

lichkeiten er öff nen. Neben den

vorhandenen Funktionen für

Markt mei ster und Bürgerverein

wird es durchgehend geöffnete

und behindertengerechte Toi -

letten geben.

Dazu soll es einen Kiosk oder

kleines Café geben, deren Be -

trei ber auch für die Be wirt -

schaftung der öffentlichen Toi -

letten und die Ver mietung des

künftigen Gemein schafts rau -

mes zu ständig wäre.

reitung zukommen lassen. Alle

Jugendlichen und Erwachsenen

sind herzlich dazu eingeladen,

ihre Fragen, Wünsche und

Anregungen zu formulieren:

Was ist gut in Rissen – und was

nicht? Wie kann der Stadtteil

Rissen sich weiter entwickeln?

Die Bürgerinitiative VIN Rissen

und der Bürgerverein nehmen

die Fragen gern vorab an E-

Mail an kontakt@vin-rissen.de

oder info@buergervereinrissen.de

entgegen, damit sie

bei der Ver an staltung berücksichtigt

werden. Außerdem

können sie selbstverständlich

bei der offenen Diskussion

direkt gestellt werden.

„Klartext Rissen“

19. Februar 2019, 19 Uhr

Aula Schulcampus Rissen,

Voßhagen 15


Auch in dieser Ausgabe

stellt die DorfStadt-Redak -

tion wieder einen Kandi da -

ten zur Bezirksversamm -

lungs wahl am 26. Mai 2019

vor. Diesmal die 55-jährige

Spitzenkandidatin der FDP,

Katarina Blume. Sie ist schon

in einem liberalen Elternhaus

in Lübeck aufgewachsen.

Mit 17 Jahren ging sie, Abitur

in der Tasche und einem Koffer

in der Hand, in die USA. Dort

nahm sie ihr Schauspiel- bzw.

Regiestudium auf. Während -

dessen hatte sie bereits erste

Engagements in Film und

Fernsehen. Anschließend schlug

sie sich drei Jahre lang als

junge Schauspielerin in New

York durch. 1988 kehrte sie

nach Deutschland zurück und

ist seitdem als freie Film schaf -

fende tätig. Nebenbei unterstützt

sie die Bundestags ab -

geordnete Katja Suding als

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

in ihrem Wahlkreis.

Seit sieben Jahren engagiert

sich die Flottbekerin kommunalpolitisch.

Seit 2014 ist sie

Abgeordnete der Bezirksver -

sammlung Altona, aktuell FDP-

Fraktions- und Kreis vorsit zen -

de der FDP Altona.

DorfStadt: Was sind die drei

dringendsten Pro bleme in

Altona und wie wollen Sie sie

lösen?

Katarina Blume: 1. Ich setze

mich dafür ein, dass wir den

dringend benötigten Wohnraum

in Altona schaffen, die soziale

Infrastruktur in den Stadtteilen

entwickeln und die Identität der

Quartiere erhalten.

Altona plant zahlreiche neue

Quartiere, um Wohnraum zu

schaffen. Wir befürchten, dass

der Bezirk bei dem eingeschlagenen

Tempo nicht in der Lage

sein wird, die soziale Infra -

struk tur zeitnah mitzuentwickeln.

Ein Beispiel hierfür ist die

Entwicklung in Rissen im Ge -

biet Suurheid. Obwohl die Pla -

nung der sozialen Infrastruktur

dort explizit Teil der Bürger ver -

träge ist, sperrt sich die Stadt

bei der Umsetzung und gefährdet

so die Versorgung mit Schu -

len und sozialen Einrichtungen

und riskiert dadurch Engpässe

für die Bürger.

Altona erteilt Baugenehmi gun -

gen vielfach auf der Grundlage

von Befreiungen oder erstellt

„Briefmarkenbaupläne“, um in

gewachsenen Stadtteilen Nach -

ver dichtung zu ermöglichen.

So wird bestehendes Planrecht

umgangen und es werden z.B.

in den Villengebieten im Ham -

burger Westen Neubauten er -

rich tet, die den gewachsenen

Cha rakter stetig verändern.

Wir fordern, dass geltende Be -

bauungspläne eingehalten und

nur in Ausnahmefällen Befrei -

ungen erteilt werden. Wir werden

uns dafür einsetzen, dass

der Bauausschuss, wie alle

anderen Ausschüsse grundsätzlich

öffentlich tagt, um Trans -

parenz bezüglich Entschei -

dungen herzustellen, die zu diesen

Befreiungen führen.

2. Wir Freie Demokraten setzen

auf eine Verkehrspolitik, die

persönliche Mobilitäts inter es -

sen aller Verkehrsteilnehmer

berücksichtigt und vielfältige

Angebote schafft. Für einen

vermehrten Umstieg auf den

Öffentlichen Nahverkehr und

eine wirksame Entlastung des

Straßenverkehrs ist eine verbesserte

Anbindung des Bezirks an

das Schnellbahnsystem unabdingbar.

Was wir Altonaer nicht brauchen

ist eine Fortsetzung des

Straßentheaters vom letzten

Sommer, Titel: „Im Westen geht

nichts mehr“, als die westlichen

Stadtteile gefühlt wochenlang

vom Rest Hamburgs abgeschnitten

waren.

In Altona werden in den kommenden

Jahren zwei große Stra -

ßenbaumaßnahmen realisiert:

a. die Grundinstand setzung der

Elbchaussee

b. die Baumaßnahmen rund um

den A7-Deckel im Bereich

Bahrenfeld/Othmarschen.

Diese Projekte werden mit

erheblichen Beeinträchtigungen

für Verkehrsteilnehmer und

auch den örtlichen Handel verbunden

sein. Wir setzen uns

dafür ein, dass die Maßnahmen

zügig, möglichst störungsfrei

und bestmöglich koordiniert

durchgeführt werden.

Wir werden uns dafür einsetzen,

dass der neu zu besetzende

Altonaer Baustellenkoordinator

die notwendigen Kompetenzen

erhält für ein wirksames Bau -

stellenmanagement erhält und

dafür sorgt, dass:

- die Verträge für die Durch -

führung der Baustellen so ge -

schlossen werden, dass sie An -

reize für Beschleunigungen und

Sanktionsmöglichkeiten für Ver -

zögerungen ermöglichen. Hierbei

ist regelmäßig auf Mehr- und

Wochenend schich ten bei den

Baumaßnahmen zu setzen,

- zeitgleich auf den Umge -

hungs straßen für die Baustellen

möglichst keine Versorgungs -

leitungen (Gas/Wasser/Strom)

erneuert werden sollten,

- Informationen über Umlei tun -

gen zeitnah angekündigt werden,

- Ampelschaltungen auf Um -

leit strecken an veränderte Ver -

kehrsströme angepasst werden,

- Baustellen erst unmittelbar vor

Baubeginn eingerichtet werden,

- Großveranstaltungen bei Bau -

stelleneinrichtungen berücksichtigt

werden,

- die störungsfreie Erreich bar -

keit der umliegenden Schulen

während der Baumaßnahmen

sichergestellt ist.

3. Die liberalen Grundfor de run -

gen an die Gesellschaft, das

eigene Vorankommen selbst in

die Hand zu nehmen und zu

gestalten gelingt nur unter der

Voraussetzung, dass wir Chan -

cengerechtigkeit im Bildungs -

system schaffen. Das ist ein

wich tiges Anliegen der Freien

Demokraten.

Spielhäuser, multikulturelle Ju -

gendclubs, Mädchentreffs und

Angebote der Straßenso zialar -

Elbvororte

FDP-Bezirks-Spitzenkandidatin Katarina Blume

beit bieten wichtige Unterstüt -

zung für Kinder und Jugend -

liche. Hier können sie sich

selbstbestimmt und selbstorganisiert

in geschützten Räumen

treffen. Die Einrichtungen un -

terstützen den sozialen Frieden

im Bezirk und leisten einen

wich tigen Beitrag zur Integra -

tion. Als Bezirksabgeordnete ist

mir die wichtige Rolle dieser

Einrichtungen bewusst geworden

und ich werde mich für ih ren

Fortbestand, sowie eine auskömmliche

personelle und finanzielle

Ausstattung einsetzen.

Wir Freie Demokraten wertschätzen

die offene Kinder- und

Jugendarbeit im Bezirk Altona.

Deshalb fordern wir, dass

- die wertvollen Ange bo te der

Foto: PR

offenen Kinder- und Jugend -

arbeit ausgebaut und nicht

zugunsten von verpflichtenden

Ganztagsschulen abgebaut werden.

Weitere Kürzun gen in diesem

Bereich lehnen wir daher

ebenso ab wie auf die Schule

verlagerte Maßnahmen, die den

Freiraum für die Kinder und

ihre Entfaltung einschränken.

- von den Bezirken verwaltete

Raumangebote für die Jugend -

verbandsarbeit auszuweiten und

den Jugendverbänden ko stenlos

zur Verfügung zu stellen sind.

- die gesetzlich festgeschriebene

Beteiligung von Kindern und

Jugendlichen in Entschei dungs -

prozessen der Bezirksver wal -

tung gewährleistet wird.

Wie kann die Bezirksver -

samm lung bzw. -Verwaltung

bürgernäher werden?

Bei dieser Frage möchte ich

durchaus die ersten Erfolge der

Bezirksverwaltung nennen: Sie

ist in den vergangenen Jahren

spürbar bürgernäher geworden.

Beispiele: Einrichtung einer

Ser vicenummer, veränderte Öff -

nungszeiten der Kundenzentren

und die Möglichlichkeit, Bau -

anträge digital zu stellen.

Wir werden uns dafür einsetzen,

dass dieser Prozess fortgesetzt

wird und insbesondere die

Digitalisierung der Dienstlei -

stungen der Kundenzentren be -

schleunigt werden. Die Bezirks -

versammlung selbst allerdings

muss bürgernäher werden.

Dies betrifft vor allem die neu

zu wählende Bezirksamts lei -

tung als Vertretung des Bezirks

nach außen. Unsere Erwartung

ist hier eine gestaltende, der

Ver waltungsarbeit Struktur ge -

bende Persönlich keit. Wir wünschen

uns eine Persönlichkeit,

die ohne Be rüh rungsängste für

Altonas Bürger erreichbar ist.

Wir fordern mehr Öffentlich -

keits arbeit, um Altonas Bürger

für die Arbeit der Bezirksver -

sammlung zu interessieren. Wir

wollen, dass die Türen der Be -

zirksversammlungen für Ju -

gendliche geöffnet sind und

ihnen Gelegenheit gegeben

wird, möglichst früh Einblicke

in kommunalpolitische Arbeit

zu gewinnen. Deshalb setzen

wir uns für eine Neuauflage des

Projekts „Jugend in der Be -

zirksversammlung“ ein, um es

als Format für Schüler, Stu -

denten und Auszubildende in

den Bezirken zu etablieren.

Wir werden uns für Live-

Übertragungen der Sitzungen

der Bezirksversammlung einsetzen,

um mehr Interesse an der

Arbeit der Bezirksversammlung

zu schaffen.

Warum sollten die Wähler innen

und Wähler Ihnen bzw. Ihrer

Partei ihre Stimme geben?

Wir Freien Demokraten stehen

DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019 • 3

»Die Bezirksversammlung muss bürgernäher werden«

FDP-Bezirks-Spitzenkandidaten Katarina Blume wünscht sich eine gestaltende Bezirksamtsleitung als Vertretung nach außen | Markus Krohn

ELBVORORTE

Gunda Brunnstein verstorben

Vorsitzende von »Erhaltet Sülldorf« starb mit 77 Jahren | Markus Krohn

Eine, die sich vehement für

den Erhalt des Dorfkerns

von Sülldorf eingesetzt hat,

ist am 15. Januar 2019 im

Alter von 77 Jahren nach

längerer Krankheit verstorben:

Gunda Brunnstein sah

man nie ohne ihre Hündin

„Lotta“ im Dorf, das sie so sehr

liebte, dass sie im Mai 1985 die

Bürgerinitiative „Erhaltet Süll -

dorf, das letzte Geestdorf in

Hamburg“ gründete. Als 1.

Vorsitzende des Vereins kämpfte

sie mit Bezirks- und Landes -

politikern um den Erhalt des

Dorfes in Sülldorf und verhinderte

damit eine massive Be -

bau ung „hinter den Bahn glei -

sen“. Heute ist das Bestreben

der Bezirkspolitiker, die Feld -

mark und das Süll-Dorf mit der

Bebauung an den Magistralen

SÜLLDORF

zu schützen. Auch, dass die

Festwiese am Bahnhof für die

Sülldorfer erhalten wird, ist

ausgemachte Sache auf politischer

Bühne. Nur die Bebauung

des Osterfeldes konnte Gunda

Brunnstein nicht verhindern.

Dafür gelang ihr, gemeinsam

mit ihren Vereinsmitgliedern,

die Ausgrabung des alten Dorf -

brunnens von 1650 am Heerhof

und die Herstellung eines Brun -

nenaufbaus, der immer noch

als Treffpunkt dient. Dafür sind

ihr viele Sülldorfer ewig dankbar.

Leinen los, volle Fahrt...!

Klaus Nielsen

BESSER-SCHLAFEN-COACH

Spezialist für Schlaf-Systeme

Inhaber

WSV

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für bürgernahe, lösungsorientierte

Kommunalpolitik.

In der Bezirksversammlung

Altona bilden wir ein liberales,

rechtsstaatliches Korrektiv. Wir

wollen die Altonaer nicht erziehen

oder bevormunden, für uns

steht immer die Entscheidungs -

freiheit des Einzelnen, aber

auch die Verantwortung für die

Gemeinschaft im Vordergrund.

Als Bezirksversammlung kontrollieren

wir die Verwaltung

und die Verwaltung dient dem

Bürger!

Ich trete mit einem liberalen

Team an, das sich aus kompetenten

Persönlichkeiten mit

sehr unterschiedlichen Lebens -

wegen zusammensetzt, wofür

ich sehr dankbar bin. Als berufstätige

dreifache Mut ter und

langjährige Kommunal politi ke -

rin stehe ich „Mitten im Leben“!

Mit unerschütterlichem Opti -

mis mus glaube ich an Altona,

als einen der lebenswertesten

Orte überhaupt. Ich interessiere

mich für die Menschen in

Altona und ihre Geschichten.

Ich habe einen ausgeprägten

Gestaltungswillen und bin

überzeugt, dass man vieles in

unserem Bezirk noch besser

machen kann. Für mich gilt:

Ich werde mich weiterhin mit

Überzeugung, Energie und Freu -

de für ein liberales, offenes und

tolerantes Altona einsetzen.

Wo treffen Wählerinnen und

Wähler Sie bzw. Ihre Partei

während des Wahlkampfes?

Mein Team und ich treten als

#FDPteamALTONA an. Unter -

stützung bekommen wir auch

von den Jungen Liberalen, un -

serer Jugendorganisation.

Wir werden in den sozialen

Medien stark vertreten sein und

man wird uns natürlich auch

überall dort in Altona antreffen,

wo Altonaer und Alto na er -

innen vor Ort sind und wir mit

ihnen persönlich ins Gespräch

kommen können. Außerdem

erreichen Sie mich persönlich

per E-Mail an: katarina.blume

@fdp-altona.de

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4 • DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019 Elbvororte

Jenisch-Gymnasium

hilft Kindern in Rissen

Das Jenisch-Gymnasium

hilft Kindern im Kinder ho -

spiz Sternenbrücke.

Vier Schülerinnen machten

sich mit dem Koordinator

für Öffentlichkeitsarbeit, Gun -

ther Barth, auf den Weg nach

Rissen zu einem besonderen

Termin: Die kleine Delegation

wurde von Christiane Schüd -

dekopf, der Referentin für

OSDORF

Öffentlichkeitsarbeit im Hospiz,

zu einer symbolischen Spen -

denübergabe von diesmal 2000

Euro empfangen.

Es ist am Jenisch-Gymnasium

Tradition, dass Überschüsse aus

diversen Veranstaltungen der

Schule für soziale Einrich tun -

gen gespendet werden. Die

„Sternenbrücke“ gehört zu

einer bevorzugten Spenden -

adresse, die allen Schülern und

Eltern von vielen Veranstal -

tungen der Schule bekannt ist

und von allen wegen ihrer herausragenden

sozialen Arbeit

geschätzt wird.

Die Schülerinnen wurden von

Wallende Gewänder und

auf wendig dekorierte Mas -

ken am Anleger Teufels -

brück… Karneval im Januar

in Hamburg? Nicht ganz –

als Vorbereitung für Fa -

schingsbälle und den Kar -

ne valsumzug in den Alster -

arkaden und über die Colon -

naden in Hamburg trafen sich

Karnevalsfreunde aus Rissen,

Blankenese, Sülldorf und Ot ten -

sen letzte Woche bei klirrender

Kälte am Hafen Teufelsbrück

zum Fototermin für die Dorf

Stadt. Die aufwendig gestalteten

Kostüme, unter denen wärmende

Röcke und Hosen getragen

werden, stammen ur -

sprüng lich aus Venedig und

finden in der Hansestadt würdige

Trägerinnen und Träger, die

die Tradition des venezianischen

Karnevals in der Han -

sestadt hochhalten.

Der Begriff „Carnevale di Vene -

zia“ (carne vale = „lebe wohl,

Fleisch“ in der Fastenzeit) wur -

de erstmals 1094 in einem

Schriftstück des Dogen Vitale

Falier verwendet. Seit dem 13.

Jahrhundert ermöglichte die

große Verkleidung den Vene zi -

anern, sich wenigstens für eine

kurze Zeit der strengen Kon -

trolle des Staates zu entziehen.

Seit dem Spätmittelalter entwickelten

sich immer prunkvollere

und aufwändigere Formen

des Karnevals. Zu Lebzeiten

Giacomo Casanovas im 18.

Dänische Standpunkte

8 Schüler des Christianeums vertreten Hamburg im EU-Schülerparlament in Berlin | Markus Krohn

Zwei Monate vor dem Bre -

xit und vier vor den Wahlen

zum Europaparlament wollen

sich 2 Schülerinnen und

6 Schüler des Christianeums

zum Thema „Europa“ zu

Wort melden. Dazu machen

sie sich auf nach Berlin, wo

sie gemeinsam mit 150 Gleich -

gesinnten aus ganz Deutschland

Antworten aus jugendlicher

Sicht auf die aktuellen europäischen

Probleme geben wollen.

Auf Einladung des „Modell Eu -

ropa Parlament Deutschland

e.V.“ (MEP) werden sie als Ver -

treter Hamburgs für ein paar

Tage zu „Mitgliedern des Euro -

päischen Parlaments“. Gemein -

sam werden sie in ihren Aus -

schüssen Lösungen für wichtige

Herausforderungen des Konti -

nents erarbeiten und mit echten

Politikern diskutieren, darunter

der Ministerpräsident von Schles -

wig-Holstein Daniel Günther,

der derzeitig auch Präsident des

Bundesrates ist.

„Europa braucht ein Jugend-

Upgrade, um sich aus dem

Krisenmodus zu befreien“ analysiert

Konrad Wefing (15). Dazu

wolle er beitragen. „Denn es geht

ja schließlich um unsere

Zukunft in Europa.“ Dafür wolle

er gemeinsam mit den anderen

Jugendlichen eine ganze Palette

aktueller Fragen ins Visier nehmen:

Die Bekämpfung von Fake

News im Rahmen der Euro pa -

wahlen, Bildungsgerechtigkeit,

den Klimawandel und der

Handelsstreit mit den USA:

Alles hochaktuelle Themen, mit

denen sich auch echte Politiker

OTHMARSCHEN

Jahrhundert erreichte der Kar -

neval seine größte Pracht und

zugleich wurden die Sitten

immer lockerer. Die Blütezeit

des Karnevals in Venedig endete,

als die Markus Republik

durch Napoleon Bonaparte ihre

Selbständigkeit verlor und

Österreich angegliedert wurde.

Aus Argwohn, hinter den

Masken würde Konspiration

gedeihen, verbot er 1897 den

Carnevale di Venezia.

Frederico Fellinis Film „Casa -

nova“ im Jahr 1976 löste die

Wiederbelebung des venezianischen

Karnevals aus. Zur Bien -

nale 1979 haben sich der Thea -

terregisseur Maurizio Scaparro,

der Maskenmacher Guervino

Lorato und zahlreiche weitere

Künstler zur Wiedererweckung

des Karnevals erfolgreich eingesetzt.

Auch in Hamburg haben mehrere

Künstlerinnen und Künstler

vor 18 Jahren zusammen ge -

funden, um zwischen Alsterar -

kaden und Colonnaden venezianisches

Flair an zwei Tagen

im Februar zu erzeugen: Der

Maskenzauber hat sich mit den

Jahren zu einem festen und in

seiner Form einmaligem Event

im Hamburger Straßenkul tur -

leben entwickelt. Wenn in

Hamburg maskierte Damen und

Kavaliere durch die Straßen flanieren,

dann findet der alljährliche

Maskenzauber an der

Alster statt. Schaulustige können

zwischen Alsterarkaden

und Colonnaden fantasievolle

Kostüme und Tänze bei diesem

Straßenkarneval im venezianischen

Stil bewundern.

Es ist der Traum vom Karneval

in Venedig, einzigartig und

nicht kopierbar. Es ist aber auch

der Traum, in der Hansestadt

einen Karneval voller poetischer

Noblesse und stilvoller

Eleganz entstehen zu lassen.

tagtäglich auseinandersetzen.

„Wir wollen uns dabei aber keinen

Sachzwängen und Koali -

tions absprachen unterwerfen,

sondern visionärer sein und die

besten Lösungen für Europa finden“,

rechtfertigt der Gymna siast

das Schüler-Europa parla ment.

Für Politiklehrer Julius Jung ist

es vor allem wichtig, dass seine

Schüler lernen, sich auch in Eu -

ropa einzumischen. „Beim MEP

geht es um „Learning by doing“.

Dies sei oftmals viel wirksamer

als das Studium dicker Bücher,

findet der Pädagoge. „In der

Simulation lernen die Schüler

spielerisch, wie die EU funktioniert

und sie trainieren, ihre

Meinung öffentlich zu äußern“.

Aber die Simulation ist mehr als

nur ein Spiel: Die von den Ju -

gendlichen erarbeiteten Resolu -

tionen werden in den europäischen

Politikprozess eingespeist.

Es gibt ihn: Karneval im hohen Norden

Auch in Rissen, Blankenese, Sülldorf und Ottensen begeistern sich Menschen für Karneval | Markus Krohn

OTHMARSCHEN

dieser Arbeit des Hospizes vor

Ort ausführlich mit viel Einfüh -

lungsvermögen informiert, um

sich so ein Bild von der wertvollen

Arbeit machen zu können.

Diesmal waren Emma, Ella,

Josie und Elisa aus den 9.

Klassen diejenigen, die mit

Interesse, Betroffenheit sowie

sachkundigen Fragen die Aus -

Fototermin mit Scheck vor dem Eingang zum Hospiz.

Foto: PR

führungen von Frau Schüd -

dekopf verfolgten. Ein Besuch

im „Garten der Erinnerung“ an

die verstorbenen Kinder bildete

wie immer den bewegenden

Schlusspunkt dieses Besuches.

Die Schülerinnen werden ihren

Mitschülern von den wertvollen

Erfahrungen berichten und

auch mit Artikeln im Jenisch-

Jahrbuch die gesamte Schul -

öffentlichkeit informieren.

Eine Einladung für das 60-

jährige Jubiläum des Jenisch-

Gymnasiums am 20. September

2019 zu einem nächsten größeren

Spendentermin wurde zum

Schluss übergeben.

Die Architektur der Alsterar ka -

den und Colonnaden, die vielen

Brücken und Kanäle, den gediegenen

Charme der altehrwürdigen

Handelsstadt und nicht

zuletzt den gelegentlichen Ne -

bel, der diese Szenerie verhüllt,

lässt die Seelenverwandtschaft

der beiden Städte erahnen.

Dabei sind alle eingeladen,

aktiv teilzunehmen. Besonders

beliebt und häufig anzutreffen

Denn das durch das EU-Pro -

gramm „Erasmus plus“ geförderte

Projekt ist Teil eines europaweiten

Dialogs der Politik mit

der Jugend. So erhalten die

Jugendlichen auch wirklich die

Chance, sich politisch mit ihren

Anliegen in Brüssel Gehör zu

verschaffen.

Oscar Engels (16) freut sich vor

allem auf die Atmosphäre im

Bun desrat, wo die politischen

De batten stattfinden werden. „Es

Die „Dänische“ Delegation bereitet sich in der Bibliothek des Christianeums vor

ist ja etwas Besonderes, an dem

Rednerpult zu stehen, an dem

sich sonst unser Erster Bür ger -

meister und Senatoren mit ih ren

Kollegen aus den anderen Bun -

desländern Wortgefechte liefern.“

Moritz Lübbe ist besonders auf

die Diskussion mit dem Schirm -

herren Daniel Günther ge -

spannt: „Ich will mich für ein

gerechtes und demokratisches

Europa einsetzen, in dem auch

Buntes Karnevalstreiben am Anleger Teufelsbrück mit original venezianischen Kostümen bei klirrender Kälte

sind venezianisch anmutende

Kostüme mit halben oder gan -

zen Gesichtsmasken sowie Re -

naissance- oder Barockko stü me.

Wer sich verkleiden möchte,

wird gebeten den Ver an stalter zu

kontaktieren und zum Vor be -

reitungstreffen zu kommen.

Der Straßenkarneval im barokken

venezianischen Stil findet

2019 am 16. und 17. Februar

statt. Die genauen Zeiten der

die Meinung von Jugendlichen

ernst genommen wird.“ Außer -

dem wolle er natürlich wissen ,

was die echten Politiker von

ihren politischen Ideen halten.

Als zusätzliche Motivation für

die Jugendlichen winkt das

internationale Politikparkett:

Denn nach der Plenarsitzung

werden aus der Mitte der

Teilnehmenden 20 überzeugende

Redner nominiert, die an

einer internationalen EU-Par la -

mentssimulation in einer euro -

päischen Hauptstadt teilnehmen

dürfen. Es könnte also für den

einen oder anderen Hamburger

im Laufe des Jahres nach Malta

oder Stockholm gehen. Neben

der EU wird das Projekt finanziell

auch vom Bundesrat und der

Bundesregierung unterstützt.

www.mepgermany.de

www.christianeum.de

flanierenden Kostümierten finden

Sie auf der Veranstalterseite

oder auf dorfstadt.de

Bis zum 17. März sind Foto gra -

fien des Sülldorfer Foto grafen

Hans-Jürgen Odrowski vom

Venezianischen Kostüm zauber

im Seniorenwohnheim „Husa -

rendenkmal“ in Wands bek (täglich

von 9–19 Uhr) zu sehen.

www.maskenzauber.de

Foto: Krohn

Foto: Krohn


Nordische Landschaften -

Dänemarks Küsten, Inseln

und Flüsse und die Schä -

renwelt vor der Westküste

Schwedens sind die künstlerische

Heimat des Ham -

burger Fotografen Manfred

Schulze-Alex.

Hier findet er seine Motive und

sein Material: Treibholz für die

Schnitzarbeiten, Plastik -

schwemm gut für den kritischen

Blick auf die Wegwerf ge sell -

schaft in den jüngsten Foto -

grafien und Installationen. Der

weite Horizont, die Farben und

das spezifische Licht Skan -

dinaviens, die Schönheit und

die Fragilität scheinbar nur den

Naturgewalten unterworfener

Landschaften durchziehen das

künstlerische Schaffen.

Manfred Schulze-Alex ist Jahr -

gang 1950. Schon früh galt

dem Hamburger sein besonderes

Interesse der Fotografie.

ELBVORORTE

Von Piraten geraubt! Das

klingt wie ein Märchen. Die

schöne Konstanze und ihre

Freunde, die freche Blonde

und der ängstliche Pedrillo,

sind Gefangene des Piraten

Kapitän Selim fern von

ihrer Heimat.

Belmonte, der Verlobte von

Konstanze, eilt herbei um die

Gefangenen zu befreien. Er gibt

sich als Schiffsbaumeister aus,

denn er weiß, dass Käpt’n Selim

diese Kunst sehr liebt. So

erschleicht sich Belmonte das

Vertrauen des Käpt’n und kann

sich ungehindert auf seiner

Insel bewegen.

Währenddessen stirbt Pedrillo

fast vor Eifersucht, seine Ge -

lieb te Blonde ist dem Steuer -

mann Osmin „geschenkt“ worden.

Konstanze hingegen ist

zur „Lieblingssklavin“ des

Käpt’n erkoren. Die Situation

spitzt sich zu, als dieser ihr

Gewalt androht, wenn sie ihm

Kultur

nicht ihr „Ja-Wort“ gibt.

Nun ist Eile geboten, noch in

dieser Nacht wollen Belmonte

und Pedrillo mit den Frauen

fliehen. Ein Schiff liegt bereit.

Doch im letzten Moment werden

sie von Osmin gefasst und

sollen bestraft sollen. Doch

anstatt Rache zu üben, lässt

Selim Gnade walten.

Mit „Die Entführung aus dem

Serail“ gelang Mozarts Durch -

bruch als Komponist und es ist

bis heute eine seiner erfolgreichsten

Opern. Das THEATER

FÜR KINDER setzt mit diesem

musikalischen Märchen sein

Bestreben fort, Kinder phantasievoll

an das Genre heranzuführen

und für das Musik the -

ater zu begeistern (Empfohlen

für Kinder ab 5 Jahren).

Theater für Kinder

Max-Brauer-Allee 76

Ticket-Tel.: (0 40) 38 25 38

www.alleetheater.de

Seine ersten Fotos machte er

mit einer Kamera, die ihm sein

Großvater geschenkt hatte.

1968 begann er die Berufs -

ausbildung zum Industrie- und

Werbefotografen.

Als angestellter Fotograf sammelte

er ab 1971 über mehrere

Jahre reichlich Berufs erfah -

rung. 1976 gründete er sein

erstes eigenes Studio.

Als Ausgleich zur technischen

Auftragsfotografie ist Schulze-

Alex auch künstlerisch tätig:

Malereien, Schnitzereien – und

natürlich auch Fotografien

zäh len zu meinem Spektrum.

Die Ausstellung zeigt in der

2012 entstandenen Serie „Schä -

renschnitte“ künstlerische Klein -

ode dieser Landschaft. Sie widmet

sich Details, spielt mit der

Grafik dieser Landschaft, er -

zählt kleine Episoden. Doch

auch diese Landschaft wird

inzwischen bedroht vom Pla -

DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019 • 5

Plastik-Müll am Strand: Ist das Kunst, oder kann das weg?

Schwedens Westküste – Schönheit und Bedrohung. Manfred Schulze-Alex zeigt Fotografien im Altonaer Rathaus | Konrad Matzen

Kinder lieben Abenteuer

Theater für Kinder zeigt »Die Entführung aus dem Serail im Allee Theater | Konrad Matzen

ELBVORORTE

BLANKENESE

Foto: Joachim Flügel

»Her mit dem schönen Leben«

Eine Ausstellung, die froh macht. In der Blankeneser Haspa | Markus Krohn

Wie funktioniert

eigentlich ein

Gottesdienst?

„Her mit dem schönen

Leben!“ – so lautet der Titel

einer Ausstellung, zu der

die Blankeneserin Miriam

Diezmann alle DorfStadt-

Leser herzlich einlädt.

Zu sehen sind Acryl- und

Ölbilder, die die pure Le bens -

freude eingefangen haben, so -

wie Bilder aus den Elbvororten

und dem Norddeutschen Raum.

Die Ausstellung ist während der

regulären Öffnungszeiten zu

sehen, vom 14. Februar bis 29.

März 2019 in den Räumen der

HASPA Blankenese (1. Stock),

Erik-Blumenfeld-Platz 25, in

Blankenese.

Die Künstlerin ist selbst jeden

Freitag von 10 bis 12 Uhr in

ihrer Ausstellung anzutreffen

(außer in den Hamburger Früh -

jahrsferien) und führt Inter -

essenten gerne herum.

Für weitere Terminabsprachen

oder Fragen kann man die

Künstlerin per E-Mail unter:

DiezmannsBildkunst@

hotmail.com erreichen.

Wann wird im Gottesdienst das

Glaubensbekenntnis gesprochen?

Und warum steht die Ge -

meinde mal auf und mal nicht?

Ein evangelischer Gottesdienst

ist eine außergewöhnliche Fei -

er. Vieles von dem, was die

Gläubigen dort tun, hat uralte

Wurzeln. Und gleichzeitig verändern

sich die Traditionen mit

den Menschen, die in ihnen

leben. Ein Gottesdienst ist

immer noch die meistbesuchte

regelmäßige Veranstaltung in

unserer Gesellschaft. Aber viele

Menschen kennen sich nicht

aus im Gottesdienst und fühlen

sich fremd. Wer etwas besser

Bescheid wissen möchte im

Gottesdienst oder selbst mal

etwas ausprobieren möchte, ist

herzlich zur Gottesdienst werk -

statt am 2. Februar von 11–17

Uhr in St. Simeon eingeladen.

Anmeldung im Kirchenbüro der

Gemeinde St. Simeon:

Tel: 80 12 05 oder per

E-Mail: kirchenbüro@

st-simeon-osdorf.de

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Kardiologe aus Hamburg sucht

stikmüll, den Wind und Strö -

mungen herantreiben. Mit den

Folgen der zunehmenden Ver -

müllung der Meere befasst sich

die 2015 begonnene Serie

„Schrecken der Küste - Plastik -

müll aus dem Meer“. Indem er

gestrandete PET-Flaschen in

ungewohnten Sichtweisen fo -

tografiert, versucht Schulze-

Alex diesen Bruch in der Land -

schaftsfotografie abzubilden.

Bewusst wird auf Verfremdung

und Nachbearbeitung verzichtet.

Die Ausstellung im Rathaus

Altona läuft noch bis zum 20.

Februar 2019 und kann wäh -

rend der Öffnungszeiten des

Bezirksamtes besucht werden:

Montags bis Donnerstags 7 bis

19 und Freitags 7 bis 17 Uhr.

Studio Galerie Othmarschen

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6 • DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019 Wirtschaft

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On-Demand-Shuttle

im Westen etabliert

Die Ioki-Taxis bringen HVV-Kunden zum nächstgelegenen

S-Bahnhof

Bereits nach den ersten drei

Monaten der Pilotphase

zogen die Projektpartner

von ioki Hamburg eine

positive Bilanz: Der neue,

individuelle Shuttle-Service

in den Stadtteilen Lurup

und Osdorf kommt gut an. Mit

Elektroautos bringt ioki Ham -

burg Fahrgäste seit Mitte Juli

2018 täglich rund um die Uhr

auf flexiblen Routen ans Ziel.

Aufgrund des bisherigen Er -

folgs wird das Angebot nun um

zwei Jahre verlängert. „Wir

freuen uns sehr, dass wir so

ELBVORORTE

5 Fakten

ioki Hamburg wurde

seit Mitte Juli von rund

91.000 Fahrgästen genutzt.

Im Durchschnitt saßen

1,74 Personen pro Fahrt in

einem ioki Shuttle. Zum

Vergleich: In einem privat

genutzten Pkw fahren nur

ø 1,47 Personen.

50,2 Prozent der Fahr -

gäste lassen sich mit ioki

Hamburg zu einer größeren

ÖPNV-Haltestelle bringen.

Mittlerweile sind 20

Fahrzeuge in Osdorf und

Lurup im Einsatz.

Bereits über 32 % aller

Luruper und Osdorfer haben

sich die ioki Hamburg App

heruntergeladen.

Gelegenheit haben, die zielgerichtete

technische Erprobung

und Entwicklung des Verkehrs -

angebotes sowie die Er schlie -

ßung weiterer Kundengruppen

voranzutreiben“, sagt Toralf

Müller, Geschäftsführer der

Verkehrsbetriebe Hamburg-

Holstein GmbH (VHH).

„Der Plan, den Nahverkehr zu

stärken, geht also auf. Wir

haben somit eine echte Chance,

die Mobilitäts gewohnheiten in

Zukunft zu verändern. Mit vernetzten

An ge boten für die erste

und letzte Meile machen wir

den Nah verkehr deutlich at -

trak tiver und das Leben ohne

eigenes Auto wird gerade für

junge Men schen langfristig

denk bar“, sagt Michael Baril -

lère-Scholz, Ge schäftsführer

von ioki.

„Nach einer ersten Startphase

kann der ioki Hamburg Shuttle

jetzt 24 Stunden am Tag, an

sieben Tagen die Woche genutzt

werden. Gestartet sind wir mit

zehn Autos, mittlerweile sind

20 Fahrzeuge im Einsatz“,

ergänzt Toralf Müller. Außer -

dem habe die VHH für das neue

Angebot mehr als 50 Fahrer -

innen und Fahrer eingestellt

und intern ausgebildet.

Das On-Demand-Angebot von

ioki Hamburg wurde in den

ersten drei Monaten vom In -

stitut für Verkehrsplanung und

Logistik der Technischen Uni -

versität Hamburg (TUHH) wissenschaftlich

begleitet. Die

Ergebnisse zeigen, dass mehr

als 15 Prozent der Kunden

ohne den Service mit einem

privaten Pkw gefahren wären.

Immerhin 22 Prozent der Nut -

zer hätten jederzeit und 39

Prozent gelegentlich Zugriff

auf einen eigenen Pkw. Die

Ergebnisse der TUHH zeigen

außerdem, dass viele Kunden

von ioki Hamburg das Angebot

bereits mehrfach genutzt haben

und im Besitz einer Zeitkarte

für den ÖPNV sind.

Mit der Weiterführung des An -

gebots wollen die VHH und ioki

ihren Service weiter etablieren

und zur Mobilitäts alternative

ausbauen.

www.ioki.com

So funktioniert ioki

Foto: PR

Das ioki Hamburg Shuttle ist ein neues öffentliches Verkehr -

smittel ohne festen Fahrplan oder Linien, das vollständig in

den Tarif des Hamburger Verkehrsverbund (HVV) integriert ist.

Die VHH bringt das neue Angebot zusammen mit ioki, dem

Tochterunternehmen der Deutschen Bahn für intelligente

On-Demand-Mobilität, auf die Straße. Fahrgäste mit ähnlichen

Routen werden mit Hilfe eines Algorithmus automatisch

zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam befördert.

Im Bediengebiet wurden in Abständen von nicht mehr als

200 Metern zusätzliche Haltepunkte eingerichtet. So wird die

Fläche optimal abgedeckt und der bestehende ÖPNV sinnvoll

ergänzt.

Für eine verbesserte Ladeinfrastruktur wurden auf dem

Gelände des Forschungszentrums DESY Hamburg

Stellflächen mit Ladepunkten errichtet, die es ermöglichen,

die Fahrzeuge innerhalb von circa zwei Stunden aufzuladen.

HAMBURG ENERGIE ist Betreiber der Anlage und beliefert

BVE will nachhaltig handeln

Wohnungsbaugenossenschaft führt ÖKOPROFIT ein | Konrad Matzen

Klimaerwärmung, Mee res -

verschmutzung durch Pla -

stikmüll – überall lauern

Umweltgefahren, die das

Leben auf unserem Plane -

ten nachhaltig stören können.

Dass aktiver Umwelt -

schutz nicht nur Ressourcen

schont, sondern auch hilft,

Kosten einzusparen, entdecken

immer mehr Unternehmen. Mit

dem ÖKOPROFIT-System können

auch kleine und mittelständische

Unternehmen strukturiert

ihre Umwelt- und Kli -

maschutzleistung erhöhen, in -

dem sie das Umweltma nage -

ment einführen. Auch der Bau -

verein der Elbgemeinden (BVE)

eG hat sich in einem einjährigen

Auditverfahren ein Um -

welt management erarbeitet und

ist seit letzter Woche offiziell Teil

der ÖKOPROFIT-Commu nity.

Bislang sind 326 Betriebe in

Hamburg zertifiziert, insgesamt

wurde ÖKOPROFIT in 2.300

Unternehmen durchgeführt.

„Wir wollten Umweltziele und

Kennzahlen entwickeln, um den

kontinuierlichen Verbesse rungs -

prozess in unserer Genossen -

schaft messen zu können. Wir

möchten unsere Geschäftspro -

zesse so gestalten, dass sie

einen möglichst geringen negativen

Einfluss auf unsere Um -

welt haben. Zudem möchten

wir unsere Mitarbeitenden mo -

ti vieren, sich selbst für umweltentlastende

Arbeitsprozesse

ein zusetzen.“ erklärt Klara

Marquardt, Projektleiterin das

Ziel des Wohnungsbau unter -

SÜLLDORF

Alle, die glauben, dass

die Erde eine Scheibe

ist, werden im Internet

gut beraten.

Wir beraten

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• Fassadenreinigung (Malerarbeiten)

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MEDIA

nehmens. Eines der ersten übrigens,

die sich aktiv für erneuerbare

Energiegewinnung in

Norddeutschland einsetzten.

ÖKOPROFIT bietet einen detaillierten

und erprobten Leitfaden

für den Aufbau eines Umwelt -

managementsystems in den

Unternehmen. Das Programm

bietet einen Rahmen, in dem

die individuellen Prozesse eines

jeden Unternehmens auf Um -

weltschutz ausgerichtet werden

kann und nach den individuellen

Möglichkeiten ein Umwelt -

management etabliert werden

kann, das auf einem soliden

Fundament basiert. Wichtig

hierfür ist der gebotene Erfah -

rungsaustausch mit anderen

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Unternehmen und die Expertise

der Ökopol GmbH.

Neben dem Nutzen für Umwelt

und Kasse des Unternehmens

bietet die ÖKOPROFIT-Zertifi -

zierung auch eine Chance zur

Mitarbeiterentwicklung: Alle

Mitarbeitende konnte ihre eigenen

Ideen einbringen und aufzeigen,

wo Potenziale liegen.

Jeder handelt in dem Prozess

eigenverantwortlich und agiert

dabei umweltbewusst. Außer -

dem haben alle Mitarbeitenden

die Möglichkeit sich bei der

konkreten Umsetzung der Um -

weltmaßnahmen einzubringen

und zu engagieren. Dabei entstand

auch beim BVE ein reger

Austausch zwischen den Mit -

E-Mail-Info:

media@dorfstadt.de

oder Tel.: 87 08 01 60

AUTO

GASTRONOMIE

arbeitenden. Eine großartige

Chance, die Mitarbeitenden zu

motivieren.

Am Donnerstag fand die festliche

Übergabe der Zertifizie -

rungs-Urkunde in der Handels -

kammer mit Umweltsenator

Jens Kerstan statt. Damit ist

die BVE-Initiative aber noch

lange nicht abgeschlossen.

Geplant ist, regelmäßig weitere

umweltgerechte Optimierungen

umzusetzen und zu dokumentieren.

Der Weg in eine bessere

Zukunft.

Bauverein der Elbgemeinden

Heidrehmen 1

Tel.: 2 44 22-0

www.bve.de

ÖFFNUNGSZEITEN:

Dienstag–Samstag

ab 17.00–24.00 Uhr

Sonn- & Feiertage

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Termine DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019 • 7

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Foto: Picture People

Queenz of Piano

Musik-Entertainment an zwei Flügeln

Voller Leidenschaft, erfrischend Kreativ, sehr

humorvoll, mitreißend und ganz neu interpretiert

bringen die Königinnen des Klavierspiels Ever -

greens und Tophits aus der Rock-Pop Welt auf

die Bühnen dieser Welt. Das buntgemischte

Publikum darf sich auf eine amüsante Show vom

allerfeinsten freuen, in der das Piano ganz neu

erfunden wird, denn die „Queenz of Piano“

machen aus einem Instrument gleich mehrere

und bescheren damit eine imposante Darbietung.

Oder haben Sie schon einmal den Klang vom

Klavier als groovende Bassdrum oder als melodisches

Saiteninstrument, welches mit Plektren

angespielt wird, gehört? Nein? Sollten Sie aber!

Erleben Sie Interpretationen von Ed Sheeran,

über Nirvana, bis hin zum ersten Gründungsvater

jeglichen Rockstarkults Johann Sebastian Bach.

Das Duo besteht aus Ming, einer aus Korea stammenden

Hamburgerin, die Dozentin an der

Universität der Künste Berlin ist. Das zweite

Bandmitglied ist Jennifer Rüth. Als Pianistin spielte sie mit Chris de Burgh und Ronan Keating und

sang in diversen Musicals die Hauptrolle.

Termin: 8. Februar 2018 um 20 Uhr | Ort: FORUM Schenefeld

Eintritt: VVK ab 16,– €, AK ab 20,– € | www.queenz-of-piano.de & www.forumschenefeld.de

World Accordion meets Fingerstyle

Guitar

Manfred Leuchter, der Ethno-Jazz Akkordeon-

Virtuose mit dem arabischen Einschlag, und

Ian Melrose, einer der versiertesten

Akustikgitarristen im Folk- und Fingerstyle-

Bereich, kreierten eine neue musikalische

Fusion: World Accordion meets Fingerstyle

Guitar. Die geballte musikalische Erfahrung

der beiden schmilzt zusammen zu einer

intensiven Mélange: emotional, virtuos und

faszinierend. In ihrem neuen Programm präsentieren

die beiden Virtuosen eine faszinierende Palette beeindruckender Stücke..

Termin: 23. Februar 2019 um 19.30 Uhr | Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt: VVK 13 € (zzgl. Geb.), AK 18 € (erm. 10 €) | www.kulturkirche.de

Foto: Andreas Denzer

GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Engelsaal«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 7. Februar 2019. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Heinz Erhardt im Engelsaal

Erleben Sie das Musical über

den unvergessenen Schelm.

Nach der Deutschland-Tour im

Februar wieder in Hamburg.

Er habe „den Schalk im Nak -

ken“, sagte der Humorist,

Schau spieler, Komponist, Kaba -

rettist und Dichter Erhardt einst

über sich selbst. Er war und ist

es wohl immer noch, der ungekrönte

König des deutschen

Humors, der Großmeister der

Blödeleien und vergnüglicher

Wortspiele. Unvergessen und

unerreicht!

Im gut zweistündigen Pro -

gramm liefern sich die Darsteller

Stefan Linker (Heinz Erhardt-

Imitator) und Karin Westfal

einen regelrechten Schlag -

2 x 2 Tickets

zu gewinnen!

abtausch

und rezitieren

ein Heinz

Erhardt-Gedicht

nach dem anderen. Begleitet

werden sie vom Pianisten Ralf

Steltner. Mitreißende Melodien

zu humorvollen Texten, verbunden

mit der Lebensgeschichte

des größten deutschen Komi -

kers, versprechen eine gute Mi -

schung aus gesprochenen und

gesungenen Texten. Diese werden

teils einzeln, teils im Duett

oder zu dritt vorgetragen. Den

Zuschauern wird ein Feuerwerk

des Wortwitzes geboten.

»Heinz Erhardt Musical«

Hamburger Engelsaal

Termine: Ab 30. Januar

Eintritt: 32,– bis 45,– €

Tickets: (0 40) 3 19 74 76 99,

www.engelsaal.de

Foto: PR

RIKUS-Neujahrsmatinée

Junges Trio mit buntem Klassik-Programm zum Neuen Jahr

Kammermusik-Kabinettstücke von Händel, Beethoven,

Chopin, Debussy

Musikalische Leckerbissen, frisch aufgespielt von jugendlichen

Profi-Musikern – so erklären sich die beliebten Rissener

RIKUS-Matinéen. Iris von Hänisch organisiert die Reihe der

RIKUS-Konzerte liebevoll und individuell, um dem Rissener

Publikum besonders begabte Nachwuchsmusiker zu präsentieren.

Die Konzerte finden in Zusammenarbeit mit dem

Bürgerverein Rissen im Festsaal der Hanna-Reemtsma-

Stiftung statt.

Bei der diesjährigen RIKUS-Neujahrsmatinée am Sonntag, 3.

Fabruar 2019, um 11.30 Uhr spielt ein Trio mit drei jungen Hamburger Frauen, die noch am

Anfang einer möglicherweise großen Karriere stehen: Daphne Meinhold (Flöte), Antonia

Grohmann (Violoncello), Marta Narodytska (Klavier)

Die Musikerinnen haben ein buntes Programm mit teilweise populären und teilweise weniger

bekannten Kabinettstücken europäischer Kammermusik zusammengestellt. Es verspricht einen

frischen und abwechslungsreichen Musikgenuss am Sonntagvormittag:

Termin: 3. Februar 2019 um 11.30 Uhr | Ort: Festsaal des Hanna-Reemtsma-Haus

Eintritt: 15,– € an der Tageskasse Hanna Reemtsma Haus.

Foto: PR

Jazzfrühschoppen »Benefiz für Kids« Der

Lions Clubs Hamburg-Elbufer veranstaltet zum

23. Mal seinen traditionellen Jazz frühschoppen.

Es gibt wieder mitreißende Musik. Und natürlich

alles für einen guten Zweck: Der Reinerlös des

Konzerts wird für die aktive Förderung von

Jugendlichen und Kindern am Osdorfer Born eingesetzt.

Jeder Euro an Eintritt kommt ungeschmälert

den Projekten zugute. Dafür werfen

sich die rund 40 Mitglieder des Lions Clubs tüchtig

ins Zeug.

In diesem Jahr sind dabei: 8 to the Bar, die fröhliche Live-Band aus Hamburg für Boogie

Woogie, Blues und Oldies. Die Klezmer-Band Mischpoke mit ihrer weit über Hamburg hinaus

bekannten Spielfreude, Tempo, Witz und Charme, aber auch Melancholie und Tiefe.

Der Orange Blue Sänger Volkan Baydar mit dem Focus auf Pop, Jazz und Soul.

Und als Special Guest der Münsteraner Tatortkommissar Axel Prahl, der nicht nur als

Schauspieler ein Star sondern auch ein virtuoser Gitarrist und ausgezeichneter Sänger ist.

Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Außerdem ist in der Spielecke der FABRIK für eine

professionelle Kinderbetreuung gesorgt. Die Kleinen können dort nach Herzenslust malen

während die Eltern den Musikern lauschen.

Termin: 17. Februar 2019 von 11 bis 14 Uhr | Ort: FABRIK

Eintritt: 21,– € an der Tageskasse, VVK 18,– €, Schüler und Studenten 12,– €, Kinder bis 12

Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Karten gibt es bei allen bekannten

Vorverkaufsstellen.

Foto: PR

Konzert im Goßlerhaus

»Deutsche Romantik und skandinavische Fantasie«

Roman Gerber (Klarinette) und Oliver

Bunnenberg (Klavier) spielen Werke von

deutschen romantischen Komponisten und

der folgenden skandinavischen Komponisten-Generation.

Werke von Clara Schumann,

Johannes Brahms, Edvard Grieg,

Alban Berg.

Termin: 13. Februar 2019 um 20 Uhr

Ort: Goßlerhaus

Eintritt: 15,– €, Mitglieder 10,– €

Anmeldung: Tel.: 0157/588 22587

Weitere Termine auf:

www.dorfstadt.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 21. Februar 2019

Redaktionsschluss: 13. Februar 2019

Foto: PR


8 • DorfStadt-Zeitung 2/2019 • 31.1.2019

Wie weit sind sie gekommen?

Vier Geflüchtete jun -

ge Menschen setzen sich in

einem Gespräch mit der

Blankeneser Journalistin

und Flücht lingshelferin Su -

sanne Petzold mit Fragen

zur Integration, Unterschieden

der Kulturen und ihrer Zukunft

in Deutschland betreffendauseinander.

Es geht um die

Sprache, Schule, Sex vor der

Ehe, Krach mit den Eltern,

Kopftuch oder Minirock, Rei -

bereien mit den Deutschen

Behörden... entstanden ist eine

Broschüre mit teils überraschenden

Antworten. Für je -

den, der sich intensiv mit der

Gefühlswelt der Geflüchteten

auseinandersetzen möchte, ein

großer Schatz.

Alles fing im September 2015

an: Die Blankeneserin fuhr in

den ehemaligen Baumarkt am

Rugenbarg, auf dessen Gelände

damals 1.400 Menschen untergebracht

waren. Mit Deutsch -

unterricht, Mal- und Bastel -

stunden für Mütter und Kinder

sowie Ausflügen ins Umland

unterstützte sie die Flüchtlinge.

Sie war willkommen, weil die

Zustände in dem ehemaligen

Baumarkt teilweise katastrophal

waren. Der 35-jährige

Iraner Victor ist gelernter Koch.

Er erinnert sich: „Das Essen

war schlechter als bei der iranischen

Armee. Das ganze Camp

war grauenhaft. Und die

Schlan gen vor der Essens -

ausgabe! Eine bis eineinhalb

Stunden hat es immer gedauert,

bis man etwas bekam.“ Die 18-

jährige Raziye litt oft unter

Magen-Darm-Erkrankungen

von dem Essen. Raziye kam mit

ihren Eltern und fünf Ge -

schwistern nach Hamburg. Seit

2016 besucht sie ein neusprachliches

Gymnasium.

Der 21-jährige Afghane Belal,

der inzwischen eine Kfz-Me -

chanikerlehre macht, sieht das

eher gelassen: „Im Camp hatte

ich eine gute Zeit. Das war wie

eine große Familie! Aber

Schlafen und Essen waren eine

echte Katastrophe…. Es hat

überall unglaublich gestunken.“.

Für Susanne Petzold war da -

mals klar, dass sie Verant -

wortung übernehmen wollte,

um bei der Bewältigung der

ELBVORORTE

Die Autorin (Mitte) im

Kreise ihrer Protagonisten

(von rechts: Belal, Victor,

Raziye und Kobra. Foto: PR

Integration von Flüchtlingen

zu helfen. „Integration kann

nur funktionieren, wenn wir

Geflüchteten zur Seite stehen.

Nur dann haben sie eine reelle

Chance auf eine Zukunft bei

uns: Sprach- und Integrations -

kurse reichen in den meisten

Fällen nicht aus.“ Das sagt

eine, die es wissen muss, die

seit 2015 25 Flücht linge begleitet

hat, auch wenn sie nach der

Auflösung des Flüchtlingscamp

am Ru genbarg über ganz

Hamburg verstreut wurden.

„Viele von Ihnen, wahrscheinlich

sehr viele, werden in

Deutschland bleiben, also auch

zukünftige Wähler sein“, gibt

die 56-Jährige zu bedenken.

Und sie weiß, wovon sie redet,

auch in den Inter views wird

deutlich, wie viel die Geflüch -

teten noch über Demokratie,

Kultur und Grund rechte und

Pflichten lernen müssen.

Für Victor ist „Deutsch lernen“

das Wichtigste, um in der

neuen Kultur zurechtzukommen.

Wenn er heute noch einmal

nach Deutschland kommen

würde, „dann hätte ich das

sofort richtig intensiv machen

müssen. Und meinen Führer -

schein hätte ich auch gleich

umschreiben lassen sollen.“

Überhaupt: Die Behörden in

Deutschland werden für die

Im Gespräch

Ihre Zukunft liegt hier

Broschüre »Manchmal vergesse ich, dass ich ein Flüchtling bin« ist ein Protokoll

mit teils überraschenden Gedanken junger Flüchtlinge | Konrad Matzen

jungen Flüchtlinge zum regelmäßigen

Begleiter, der überhaupt

keinen Spaß bereitet und

mit denen man unglaublich

viel Geduld haben müsse, so

berichten die jungen Flücht -

linge. Was sie eint, ist außerdem

die Erfahrung, dass ihre

Eltern mit der hiesigen Sprache

und Kultur nur schwer zurecht

kommen. Oft müssen sie den All -

tag für ihre Eltern organisieren.

Dennoch wissen sie auch die

Freiheit der Bundesrepublik zu

schätzen. Manchmal sei es für

Flüchtlinge gar nicht so einfach,

die neuen Grenzen zu

erkennen, die es ja im Mit ein -

ander auch in unserer Gesell -

schaft gebe, versuchen sie im

Interview zu erklären. „Oft wissen

sie bei den vielen Möglich -

keiten gar nicht, für was sie

sich entscheiden sollen. Die

Jugendlichen, die heir geboren

sind, haben das alles gelernt.

Wir nicht, wir mussten zuhause

immer nur tun, was uns

gesagt wurde. Das lernen sie

auch nicht in zwei Jahren über

den Kontakt mit Deutschen

oder in der Schule. Zuerst

haben sie Probleme mit der

Sprache, dann mit ihrer Um -

gebung. Auf jeden Fall wollen

sie wie gleichaltrige Deutsche

alles haben, aber auf einmal

geht das nicht.“ Versucht Kobra

zu erklären. Die 19-jährige Af -

gha nin besucht neben ihrer

Ausbildung zur Kranken schwe -

ster ein Wirtschaftsgymnasium.

Ziel: Abitur!

Ihre Zukunft sehen die jungen

Leute in ihrer neuen Heimat.

Raziye: „Meine Zukunft ist

hier, nicht in Afghanistan und

auch nicht im Iran. Ich möchte

Medizin studieren, dann würde

ich überlegen, ob ich in Afgha -

nistan oder im Iran arbeite,

wenn es dort wieder sicher

wäre. Ich könnte dort so vielen

Menschen helfen. Ich würde

immer wieder hierherkommen,

aber nur mit meiner Familie.“

Aber Raziye hat Angst vor der

Abschiebung: „Und dass ich

meine Ziele nicht erreiche, was

soll dann aus mir werden? Ich

habe alle Chancen: Tolle Eltern,

Freunde, ein tolles Land, ich

muss etwas daraus machen.

Das macht mir Stress.“ Auch

Belal hat Angst davor, zurück

nach Afghanistan zu müssen.

„Oder, was passiert, wenn ich

meine Ausbildung nicht schaffe?

Ich möchte meine Familie

und Freunde nicht enttäuschen.“

Ganz normale Gefühle

eines Jugendlichen.

Das Buch mit 92 Seiten ist über -

all im Buchhandel zum Preis

von 9,80 € erhältlich (ISBN:

978-3981957129).

Menschlich

Wie sich Kulturen in der Trauer vermischen | Krohn

Es gibt auch die andere

Seite: Menschen, die auf

Ihrer Flucht vor Krieg und

Vernichtung in Deutsch -

land eine neue Heimat

gefunden haben, aber dennoch

die Traditionen ihrer

Herkunftsländer nicht ganz

aufgeben wollen und können.

Menschen, die sich vorbildlich

integrieren und ein neues Le -

ben in Frieden in einer völlig

fremden Gesellschaft beginnen.

Selbst wenn sie schon älter

sind. Wie intensiv sich eine Fa -

milie unseren westlich-christlich

geprägten Gepflogenheiten

annimmt, konnte man vor einigen

Tagen auf dem Blankeneser

Friedhof beobachten. In einer

der intimsten Familienan gele -

genheiten verabschiedeten sich

Angehörige und Freunde von

einem Syrischen Tischler, der

2011 zu einem Besuch nach

Deutschland aufbrach – und

nicht mehr zurückkonnte, weil

die kriegerischen Auseinan der -

setzungen in seinem Heimat -

land eine Rückkehr unmöglich

machte. Nadim Abualfadel

wur de auf dem Blankeneser

Friedhof in einer beispiellosen

christlich-muslimischen Trau -

er feier verabschiedet:

Zunächst erzählte Pastorin

Kat ja Richter aus der Ev.-Luth.

Kirchengemeinde Groß Flottbek

aus dem Leben des Tischlers

aus Sweida, der mit sieben

Geschwistern aufwuchs und in

seinem Heimatland Tischler

wurde. Doch schon 1970 musste

Nadim in die Fremde aufbrechen,

um Arbeit zu finden

damit er seine Familie ernähren

konnte. Später zog es ihn sogar

in die arabischen Emirate, seine

Familie folgte ihm. Als 1990

der Golfkrieg ausbrach, kehrte

er in sein Heimatdorf im Süden

Syriens zurück. Während er im

Laufe seines Lebens für die

Herrscher der Länder an den

Palästen mitbaute, führte er

selbst ein sehr bescheidenes

Leben, um seiner Familie ein

möglichst angenehmes Leben

zu ermöglichen, wenn es denn

während der Unruhen und

Kriege, die er und seine Familie

BLANKENESE

erleiden mussten, überhaupt

möglich war.

Nadim war ein sehr freundlicher

und beliebter Mensch, der

die Musik über alles liebte und

in seiner Freizeit gern selbst

Musikinstrumente baute. Auch

in Deutschland ging er diesem

Hobby bis zuletzt nach. Seine

Familie und seine Leidenschaft

für Musik konnte er in der

Nadim Abualfadel mit

seiner Ehefrau unterm

Weihnachtsbaum Foto: privat

Fremde inzwischen genießen

und zur Ruhe kommen. Dann

raffte ihn der Lungenkrebs hin.

Gern wäre er mit seiner Familie

in seine Heimat im Frieden

zurückgekehrt. Nun findet er

seine letzte Ruhestätte in

Blankenese auf dem Friedhof.

Gesegnet von der christlichen

Pastorin und dem Imam, der die

Trauergesellschaft mit muslimischen

Gesängen aus der Fried -

hofskapelle hinaus über den

Friedhof zum Grab begleitete.

Nach einigen Gebeten auf arabisch

Zeit für individuelle

Gebete und Stille. Erst nach

zehn Minuten betet der Imam

singend am Grab, während die

Trauergäste den Weg nach

Hause antreten.

Ein Weltenbürger im Himmel –

wider Willen. Und doch hat

diese letzte Reise etwas Fried -

liches, verbindendes – bringt sie

doch Christentum und Is lam,

Syrer und Deutsche als Men -

schen zusammen.

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