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onexmagazin

AUSGABE 6 JUNI 2019

Schulterschluss

Hotel Meilenstein: So sorgen die Köpfe hinter dem

Langenthaler Neubau für ein einzigartiges Besuchererlebnis.

GELDGESCHICHTE

3. Teil: Die Entstehung

der Schweizerischen

Nationalbank.

REBELL

Stiller-Has-Sänger

Endo Anaconda

besucht Auswil.

FRISCHER WIND

Wie Jeff Campbell

und Kevin schläpfer

den SCL leiten.


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EDITORIAL / INHALT

Liebe Leserin,

lieber Leser

Seit fast 15 Jahren produziere ich Magazine.

Seit etwas mehr als fünf Jahren ist

es s’Positive, für das ich redaktionell und

konzeptionell verantwortlich bin. Die

Freude ist riesig, dass sich sowohl die

schweizerische als auch die deutsche

Nationalbibliothek für die Magazine interessieren.

Es würde etwas bleiben von

dem, was ich in meinem Leben mache.

Die Möglichkeit, dass irgendwer in ein

paar hundert Jahren mal einen Text von

mir in einem Archiv entdecken würde,

ist zwar gering. Doch sie ist vorhanden.

Das ist ein sensationelles Gefühl.

Es gibt jedoch Menschen, die hinterlassen

künftigen Generationen mehr als

nur etwas, das zufälligerweise mal irgendwer

finden könnte. Markus Bösiger

hat in diesen Tagen sein Hotel Meilenstein

in Langenthal eröffnet. Damit realisiert

er einen wichtigen Meilenstein in

seinem Projekt, im Langetetal Wirtschaft,

Kultur & Events, Gesundheit,

Sport, Natur und aktive Freizeitgestaltung

zu kombinieren. Er schafft etwas,

das bleiben wird. Etwas, das hoffentlich

nicht nur zufällig gefunden wird.

In dieser Ausgabe berichten wir auch

über unsere Begegnung mit Endo Anaconda.

Ein ebenso ungewöhnlicher wie

charismatischer Bandleader, Kolumnenschreiber

und Schriftsteller, der dereinst

im Meilenstein auftreten könnte.

Viel Spass beim Lesen dieser Ausgabe

Ihr Bruno Wüthrich

IMPRESSUM

Herausgeber: s’positive AG,

St. Urbanstrasse 31, 4914 Roggwil

Tel. 062 929 24 25

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Redaktion: Bruno Wüthrich,

Klaus Zaugg

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Christophe Buchmann

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Auflage: 76 000 Exemplare

Erscheinung: monatlich

Druck: Merkur Druck AG,

4900 Langenthal

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16

04

4 CHARISMATIKER

Endo Anaconda ist Sänger

der Mundart-Band Stiller

Has – und besucht fürs

Interview erstmals seinen

Heimatort Auswil.

16 ERLEBNISVIELFALT

Mit dem «Meilenstein»

eröffnet Markus Bösiger

in Langenthal ein Hotel

der Extraklasse.

30 GESCHICHTE DES GELDES

Im dritten Teil unserer

Serie berichten wir über

die Entstehung der Schweizerischen

Nationalbank.

30

34

34 WUSSTEN SIE, ...

... warum die Berge auf der

Erde relativ klein sind? Und

warum Kohlensäure ein

«Schwips-Beschleuniger»

für alkoholische Getränke

ist?

38 SC LANGENTHAL

Die neuen Köpfe des SC

Langenthal stehen im Interview

Red und Antwort:

Trainer Jeff Campbell und

Sportchef Kevin Schläpfer.

46 DIE SEITE DER LESER

Leserbriefe und Veranstaltungskalender.

00 38

s’Positiv 6 / 2019 3


ENDO ANACONDA

Andreas Flückiger alias

Endo Anaconda ist Sänger

der Berner Mundart-Band

Stiller Has.

4 s’Positive 6 / 2019


Von der stillen

Nacht und vom

Osterhasen

Als Künstlernamen wählte er eine Riesenschlange,

der Name seiner Band ist eine Kombination aus stille

Nacht und Osterhase. Zufällig fanden wir heraus,

dass Auswil Endo Anacondas Heimatort ist.

Wir führten den Künstler zum ersten Mal in seinem

Leben an diesen Ort.

TEXT: KLAUS ZAUGG, BRUNO WÜTHRICH; FOTOS: MARCEL BIERI


ENDO ANACONDA

ZUR PERSON

Endo Anaconda

Ursprünglich machte

Flückiger eine Lehre

als Siebdrucker.

Endo Anaconda wurde als Sohn einer

österreichischen Mutter und

eines Schweizer Vaters geboren.

Seine Kindheit verbrachte er zunächst

in Biel. Als Fünfjähriger verlor

er seinen Vater, einen Polizisten,

als dieser tödlich verunglückte. Mit

zwölf Jahren wurde er in ein Internat

nach Klagenfurt geschickt; später

zog seine Familie dorthin nach.

In Wien absolvierte er eine Lehre

als Siebdrucker.

In den frühen 1980er-Jahren kam er

in die Schweiz zurück und spielte in

verschiedenen Berner Musikgruppen,

unter anderem bei Caduta Massi

und den Alpinisten. 1989 gründete

er mit Balts Nill die Band Stiller Has

und brachte mit ihm zusammen ihre

erste gemeinsame MC mit dem Titel

Stiller Has heraus. Seither sind acht

weitere Studioalben und zwei Live-

Alben produziert worden.

Er ist zudem regelmässiger Kolumnenschreiber

in der Berner Zeitung

unter dem Pseudonym Bärbeisser

und für die Coopzeitung. 2005 erschien

eine Auswahl seiner Bärbeisser-Kolumnen

unter dem Namen

Sofareisen im Ammann Verlag; damit

war er fast ein halbes Jahr auf

Platz 1 der Schweizer Buchbestsellerliste.

Ab 2007 schrieb er auch

für das Magazin Faces. Anaconda

hat drei Kinder von drei Frauen und

lebt seit 2018 in Erlinsbach (AG)

und in Trub.

Wo? In Auswil? Aha, das sei ja

sein Heimatort und da sei er

noch nie gewesen. Gut, also

dann treffen wir uns im

«Rössli» zu Auswil. Das passe prima. Er

wohne ja im Trub hinten in einem Stöckli

und seine Freundin lebe unten in Erlinsbach.

Da sei Auswil ja fast auf halbem

Wege. So beginnt die Geschichte mit Andreas

Flückiger. Und er besteht gleich auf

dem Du.

DER RENAISSANCE-MENSCH

Er heisst zwar tatsächlich Andreas Flückiger.

Aber die Welt kennt ihn unter dem

Namen Endo Anaconda und er ist der

«Leitwolf» der Gruppe «Stiller Has».

Wir treffen uns also im «Rössli» zu Auswil

kurz nach 13.00 Uhr. Wir haben schon

gegessen, als er eintrifft. Nein, nein, er

habe schon zMittag gehabt und er müsse

sowieso aufs Gewicht schauen. Aber Priska

Fiechter, die freundliche Wirtin, erklärt

ihm, es gebe feine «Läberli.» Flückigers

Andreas wehrt sich noch ein wenig.

Schaut auf seinen Bauch. Aber sein Widerstand

erlahmt. Schliesslich munden

ihm die Läberli.

Wer ist Andreas Flückiger beziehungsweise

Endo Anaconda? Eine ungemein

charismatische Persönlichkeit. Er ist ganz

sicher genussfreudig und verfügt über

faszinierendem Wortwitz, ist sehr belesen

und doch bescheiden. Er redet sich in

Feuer und Zorn und wenn wir schon fast

meinen, einen Ideologen vor uns zu haben,

nimmt er mit feinem Humor und

Ironie seinen Worten den Stachel. Ein

Renaissancemensch mit Witz und Verstand.

DER NAME DER RIESENSCHLANGE,

OSTERHASE UND STILLE NACHT.

Wir wollen erstmal wissen, woher um alles

in der Welt, die Bezeichnung «Stiller

Has» komme. Ob damit tatsächlich ein

Hase gemeint sei. «Ja natürlich. Es ist eine

Mischung aus Ostern und heiligem

Abend. Aus Osterhase und Stiller Nacht.

Sozusagen. Kryptokatholisch.» Das passe

doch wunderbar in die Zeit. «Begriffe ändern

ihre Wertigkeit. Ostern im Schnee,

Weihnachten im Klee.» Da blitzt der Revoluzzer

auf.

Und wie ist es mit dem Künstlernamen

Endo Anaconda? Er lacht. «Anaconda

tönt gut, nicht wahr? Mit Flückiger hätte

ich doch keine Karriere machen können.»

Aber Anaconda ist ja eigentlich der Name

einer Riesenschlange, die im Amazonas-

Urwald lebt. Die könne doch wohl

6 s’Positive 6 / 2019


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ENDO ANACONDA

WAHNSINN IST AUCH EINE KUNST

Deine Lieder sind melancholisch, wie

Blues.

Blues ist schwer zu definieren, das ist

mehr eine Frage der Haltung.

Warum spielst du kein Instrument?

Vor 35 Jahren ist eine Mineralwasserflasche

in meiner Hand explodiert und hat

zu viele Nerven durchtrennt. Aber ich war

sowieso zu faul, um ein Instrument zu

lernen.

Warum eigentlich Österreich?

Nach dem Unfalltod meines Vaters zog

meine Mutter nach Kärnten und in Wien

machte ich meine Lehre. Ach, das mornicht

gemeint sein. «Doch, doch, genau

die meine ich. Ein heiliges Tier für die Indianer

und ein Satan für die Christen.

Ach, die hat ein schönes Leben. Die frisst

alle paar Monate einen Tapir und das

reicht ihr. Sonst muss sie nichts tun. So

hätte ich es auch gerne.»

Und der Endo? Woher kommt der? Ein

echt ungewöhnlicher Künstlername. «So?

In Japan ist er sicherlich geläufig. Er

kommt aus meiner Zeit in Österreich. Eigentlich

sollte es Ändu heissen. Aber meine

Freunde in Wien konnten nicht Ä oder

U sagen, das hat sprachhistorische Ursachen.

Dass sie Ä und U nicht sagen können,

sieht man ja auch daran, dass sie die

EU nicht mögen und europakritisch sind.

So ist Endo entstanden. Zudem hiess der

Vorgänger und Nachfolger meiner damaligen

Freundin ebenfalls Ändu. Also ging

dieser Name sowieso nicht.»

ZWEI MONATE ARBEITEN, EIN JAHR

LEBEN.

Hat er gezielt seine Künstlerlaufbahn aufgebaut?

«Nein, nein, das hat sich so ergeben.

Ich konnte mir nie vorstellen, von

der Kunst zu leben. Ich arbeitete, blieb

aber immer nur so lange es mir Spass

machte. Deshalb wechselte ich oft die

Stelle.» Mit der Kunst habe er eigentlich

in der Reitschule angefangen. Reitschule?

Wir fragen nach.

«Ja, ja, in der Reitschule. Idioten sagen,

es sei ein Schandfleck und die Bürgerlichen

hassen sie.» Aber er möge die

Reitschule und bevor man ihn in eine

Schublade stecken kann, ist er schon wie-

«Die Anaconda hat ein

schönes Leben. Sie frisst

ab und zu einen Tapir,

das reicht ihr. Sonst

muss sie nichts tun. So

hätte ich es auch gerne.»

der entschlüpft: Er verteidigt auch die

Polizei, die ja auch ab und an in der Reitschule

zugange ist. «Bullen sind doch keine

Schweine. Das sagt uns schon die Zoologie.

Bullen sind Bullen. Jemand muss

den Job machen. Es tummeln sich in der

Reitschule ja nicht nur Chaoten und Dealer.

Es sind auch viele Leute dort, die eine

wertvolle Kultur- und Sozialarbeit leisten.

Viele Jugendliche können es sich auch

nicht leisten, einen Abend lang in der Beiz

zu hocken.»

Gelernt habe er das Handwerk des

Buch- und Siebdruckes. «Die Buchdruckerei

ist inzwischen fast ausgestorben.

Ich wollte sowieso nicht 40 Jahre durchgehend

fünf Tage in der Woche an der

Druckmaschine stehen und wechselte

wie erwähnt öfters die Stelle. Ich merkte

bald, dass es auch mit weniger geht. Ich

ging zwei Monate auf den Bau und konnte

dann ein ganzes Jahr leben. Ich verdiente

damals mehr als ich heute mit der

gleichen Arbeit verdienen würde. Die

Löhne waren Mitte 1980er Jahre höher

als heute. Aber es war schampar hart.»

Spielte er schon früh ein Instrument?

«Nein, ich habe in Kärnten im Kirchenchor

gesungen.» Er sei inzwischen aus der

Kirche ausgetreten. Er sei ja schon bald

AHV-positiv. «Wenn einmal der Tod

kommt, will ich Ruhe haben. Kein Paradies

und kein Fegefeuer. Sonst muss ich

dort noch helfen, die armen Büblein vor

den Priestern zu retten.»

«Aber in der Familie hatten wir die Musik

in der DNA. Mein Grossvater Fritz aus

Trachselwald war ein Handörgeler, komponierte

auch Stücke und spielte in einer

Kapelle. Ich bin manchmal zu den Klängen

eines Ländlers und den Geschichten

der Grossmutter eingeschlafen. Und ein

Schottisch ist doch wunderschön.» Aha,

also Ländler noch im Ohr, aber singen im

Kirchenchor. «…und Rock’n’Roll natürlich.

Also damals progressive Popmusik.

Beat. Bis ich erstmals richtig den Blues

hörte.»

Flückiger ist zum ersten mal in

seinem Heimatort Auswil. Hier beim

Künstler-Ehepaar Regula Farner

und Menel Rachti beim Luftschloss.


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ENDO ANACONDA

Endo Anaconda

mit «Rössli»-Wirtin

Priska Fiechter.

Flückiger wünscht

sich ein Duett mit

Francine Jordi.

bide Wien, da sparen die Leute noch heute

auf ihre erste Stereoanlage.

Kann man denn von der Kunst leben?

Ich empfehle, einen anständigen Beruf zu

erlernen. Wenn Du nicht den inneren

Drang zur Kunst hast, dann lass es sein.

Oder Du musst reiche Eltern haben. Was

ich sowieso empfehle. Dann kann man

erben. Ja, so ist das heute. Alles ist doch

akademisiert, die kommen alle von der

Pop-Akademie und singen Englisch, weil

sie meinen, sie haben so internationale

Perspektiven. Aber sie haben nicht einmal

eine nationale und enden schliesslich als

Musiklehrer. Wenn Du von der Musik leben

willst, musst Du mindestens 50 Konzerte

im Jahr spielen. Wer das durchhält

ist entweder begabt oder wahnsinnig.

Aber Wahnsinn, das ist ja auch Kunst.

Würdest du eigentlich gerne mit Francine

Jordi singen?

«Ich freue mich immer, wenn ich sie treffe,

Francine ist ein lustiges Wesen und

singen kann sie auch. Ein Duett mit ihr

wäre ein Skandal ganz nach meinem Geschmack.»

Woher hast du deinen Wortwitz?

Es gibt kein Rezept. Es gibt keinen Lehrgang

für Poesie. Aber es gibt hundert Zugänge

zur Poesie.

Und wie kommen Dir deine Texte in

den Sinn?

Das ist unterschiedlich. Manchmal entstehen

sie wie aus einer Situationskomik.

Oder aus meinen Ängsten. Ich lese viele

«Ich empfehle, einen

anständigen Beruf zu

erlernen. Wenn Du nicht

den inneren Drang zur

Kunst hast, dann lass

es lieber sein.»

verschiedene Printmedien und Dinge wie

die Anschläge in Sri Lanka und Christchurch

gehen mir unter die Haut. Mir

fehlt die Distanz. Es gibt keine Sicherheit

mehr, auch bei uns nicht. Wir wiegen uns

nach zwei Weltkriegen, in die wir nicht

hineingezogen worden sind, in einer falschen

Sicherheit. Die Klimawalze, die auf

uns zurollt, nicht zu beachten, ist die Hölle.

Man kann warten, bis alles kaputt ist.

Das ist dann Politik. Wenn doch schon

Frau Gössi grün wird vor Ärger, ist etwas

nicht mehr normal.

Aha, da spricht ein Radikaler!

Ach was. Ich habe doch auch keine Lösung,

ich sehe nur die Probleme und vertraue

einfach auf die Vernunft und das

Gute im Menschen. Ich bin dreimal geflogen.

Als Kind mit der Swissair von Klagenfurt

nach Kloten, einmal nach Nepal und

einmal nach CuraÇao in die Karibik. Ich

habe keine Flugangst. Ich finde es bloss

einen Seich. Kürzlich reiste ich mit meinen

Kindern im Nachtzug nach Wien. Es

war wunderbar. Aber die SBB wollen alle

Nachtzüge abschaffen. Nach Rom kann

man schon nicht mehr mit dem Nachtzug

reisen. Zugfahren ist wunderbar. Es ruckelt

und zuckelt und die Landschaft

zieht vorüber.

Könnten wir Dich als Anarchisten bezeichnen?

Was sind schon solche Worte. Ich bin in

keiner Partei, das ist mir zu schubladig. Es

hat in jeder Partei Knallköpfe. Sorry, Namen

sage ich jetzt keine. Einen gewissen

Prozentsatz Deppen hat der liebe Gott

halt unabhängig von Religion, Partei und

Hautfarbe erschaffen. Dazu zehn Prozent

miese Charaktere, einen gewissen Prozentsatz

Arschlöcher und Leute, die nicht

viel denken, sowie ein grosser Prozentsatz

Mitläufer, die, wie das Wort sagt,

Mitlaufen und Angst haben. Ein kleiner

Teil ist dazu verurteilt, die Wahrheit zu

sagen. Heute kann man ja nicht einmal

mehr das Wort trocken sagen ohne dass

es politisch wird. Aber man sollte doch

Tatsachen sagen dürfen!

Du bist schon fast radikaler und sozialkritischer

als unser aller Jeremias

Gotthelf.

Ich stehe auf dem Boden der Verfassung,

aber in dieser Verfassung steht nicht, dass

unsere National- und Ständeräte von Verwaltungsratsmandaten

leben sollen, deren

Interessen sie dann vertreten, statt

jene des Volkes. Und in der Verfassung

10 s’Positive 6 / 2019


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ENDO ANACONDA

steht auch nicht, dass Verantwortung tragen

bedeutet, zurückzutreten und dann

Abfindungen und Pensionen zu kassieren.

Ich stehe auf dem Boden der Verfassung

und sage: Zahlt die Politiker gut und

verbietet ihnen Verwaltungsratsmandate.

Wen wählst Du also?

Personen, die mir sympathisch sind.

Wer ist Dir sympathisch?

Vielleicht Regula Rytz. Aber gewisse Personen

mag ich nicht, obwohl sie grün

sind. Solche beispielsweise, die sagen, ich

«Es gibt drei Sen dung en,

bei denen ich sofort

umschalte: bei Tennis

mit Roger Federer, bei

Glanz und Glo ria und

bei der Arena.»

bin gegen Uferwege, weil dort mein Komposthaufen

steht. Wer Macht hat und

dumm ist, den muss man ernst nehmen.

Dummheit hat nichts mit Intelligenz zu

tun. So wie Bildung nichts mit Herzensbildung

und Charakter zu tun hat. Gewisse

Anliegen der SVP sind ja gut. Beispielsweise

der Schutz der Bauern. Aber mit

dem gewissen SVP-Granden habe ich ein

Problem. Der Luzi Stamm hat gekokst.

Dabei war er als Gerichtspräsident ein

harter Hund.

Wie wäre es denn mit der CVP?

Die sind teilweise anrüchig. Scheinheilig.

Da ist doch einer dieser CVP-Politiker, der

ausserehelich mit einer Praktikantin ein

Kind gezeugt hat. Das ist nicht schlimm.

Aber ganz schlimm ist, öffentlich zu sagen,

es sei ein Fehltritt gewesen. Was soll

das arme Kind einmal denken, wenn es

vernimmt, dass es seine Existenz einem

Fehltritt verdankt? Er soll doch sagen, es

sei schön gewesen mit der Frau und der

Rest gehe uns gar nichts an. Aber nein, da

sagt dieser Christ, es sei ein Fehltritt. Das

ist respektlos auch gegenüber der Frau

und dem Kind.

Und warum gehst Du nicht in die Politik?

Weil es nicht meine Aufgabe ist. Jetzt geht

es beispielsweise ums Rahmenabkommen.

Alle Parteien sind dafür. Dabei geht

es darum, die Löhne zu drücken. Das ist

die Geldgier des Neoliberalismus. Bei uns

sind alle Mittelschicht. Untere Mittelschicht.

Obere Mittelschicht. Aber Mittelschicht

ist ja schon jemand, der sich gerade

noch einen Leasingvertrag für einen

Schummeldiesel leisten kann und sich

damit verschuldet.

Aber halt, Du fährst doch auch einen

Diesel.

Der ist für mich ein Werkzeug.

Aber nicht gut fürs Klima!

Man hat mir aber eingeredet, er sei gut

und man habe ihn angepasst. So mit einem

Plastikröhrli. Und was passiert,

wenn ich ihn verkaufe? Dann geht er

nach Afrika und dort unten fährt er dann

ohne Abgaskontrolle 20 Jahre weiter und

verpestet die Luft. Also fahre ich ihn hier

mit Abgaskontrolle. Wir können uns gewissen

Zwängen nicht entziehen. Ich

fliege garantiert nicht mehr. Und wenn

wir auf Tournee gehen, dann nur noch

mit einem Auto. Früher fuhren wir mit

vier Kombis zu unseren Auftritten. Das

Material wird kleiner. Man kann, wenn

das Material verpackt ist, auch mit dem

Zug reisen. Jetzt fahre ich halt meinen

Diesel schonungsvoll zu Boden. Dann

wird halt mein nächstes Fortbewegungsmittel

ein Elektroauto, weil man mir einredet,

das sei gut. Ich hoffe, dass sie den

Winterkorn (den VW-Chef – die Red.)

einbuchten.

Nun ja, Anklage ist schon erhoben.

Ja, ja, aber der hat zu viele Freunde. Demokratie

ist halt ein wenig wie Religion.

Wenn man nicht dran glaubt, ist es nicht

gut, und wenn man nicht dafür kämpft,

erst recht nicht. Man muss mindestens

den Arsch heben und abstimmen gehen.

Endo Anaconda

sieht sich nicht

in der Politik.

Lass uns noch über die Medien zu sprechen...

Also bei drei Sendungen schalte ich sofort

um: bei Tennis mit Roger Federer. Warum

immer das blöde Tennis? Seine Interviews

sind so langweilig. Bei Glanz und

Gloria schalte ich auch ab, ein grausiges

Interieur und belangloses Geplauder. Die

Arena ist für mich unerträglich. Da

herrscht keine Diskussionskultur, die

könnten sich von den Klimajugendlichen

etwas abgucken. Vor allem wenn Martullo-Blocher

sich durch die Sendung

schreit. Ich mag das ARD-Morgenmagazin.

Die Deutschen schaffen es jeden Morgen

eine Liveband aufspielen zu lassen,

z. B. Faber oder Stefanie Heinzmann.

Und was ist denn mit Sternstunde Philosophie?

Eine Sendung die ich fast immer anschaue.

Du hast doch für ein «Nein» zur Abschaffung

der TV-Gebühren geweibelt,

bereust Du das?

Nein, nein, es gibt ja auch Supersendungen

wie die Rundschau, 10 vor 10 und

Dokumentarfilme. Es kann ja nicht sein,

dass nur noch die, welche das Geld haben,

über die Medien bestimmen. Ich

informiere mich sowieso in Zeitungen,

nicht übers Smartphone. Da bin ich alte

Schule. Es hat auch etwas mit Genuss zu

tun. Ich will lieber eine frische NZZ als

ein verschmiertes Tablet. Wenn ich es

mir leisten könnte, hätte ich einen

12 s’Positive 6 / 2019


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ENDO ANACONDA

ZUSATZINFOS

Wenn sich zwei Titanen der Kunst zum ersten Mal begegnen…

Endo Anaconda und

Menel Rachdi.

Wir sitzen also in Auswil im

oberen Oberaargau. Andreas

Flückiger beziehungsweise

Endo Anaconda hat sich

natürlich seine Gedanken zu

seinem Heimatort und den

Flückigers gemacht. «Die

Flückigers sind wohl eine

alemannische Sippe und

kommen aus dem Bodenseeraum.

Von dort sind sie vor

den Ostgoten geflohen und

die Ostgoten sind vor den

Hunnen geflohen. So bin ich

dank den Hunnen zum Heimatort

Auswil gekommen.»

Eine Besichtigung darf natürlich

bei seiner ersten Visite

seines Heimatortes

nicht fehlen. Sie gipfelt auf

dem Rohrbachberg im

«Luftschloss», am Sitz der

Auswiler Regierung. Gross

ist die Überraschung bei Gemeindepräsidentin

Regula

Farner und ihrem Mann

Menel Rachdi, dem Künstler.

Ja, es ist die erste Begegnung

dieser Titanen der

zeitgenössischen helvetischen

Kunst. Sozusagen

ein historischer

Augenblick.

Ein bisschen wie

wenn es die Geschichte

Albert Bitzius

ermöglicht hätte,

mit Albert Anker

zu plaudern. Endo

Anaconda ist mit

seinem rebellischen

Geist, seiner Lust an der

Zeitkritik wahrlich ein Kind

im Geiste Gotthelfs. Und wäre

Albert Anker ein wenig

ein Hippie gewesen, dann

wäre aus ihm gewiss einer

wie Menel Rachdi geworden.

Der sprachliche Furor, der

aufmüpfige Geist von Endo

Anaconda ist nicht Menel

Rachdis Art. Er ist Maler. Er

sucht seine Ausdrucksweise

in Harmonie mit der Welt. Er

provoziert nicht. Er beruhigt.

Die Begegnung von Endo

Anaconda und Menel Rachdi

und seiner Frau ist sozusagen

eine Begegnung des Yin

und Yang aus der chinesischen

Philosophie. Yin und

Yang stehen für einander

entgegengesetzte und dennoch

aufeinander bezogene

Kräfte.

Bald sitzen wir am Holztisch

unter einem prächtigen alten

Lindenbaum, trinken fabelhaften

Lindenblütentee und

feinen selbstgebackenen Kuchen.

Andreas Flückiger –

eh, Endo Anaconda – lebt

richtiggehend auf, als sein

Blick von den Bergen Auswils

(also dem Rohrbachberg)

weit übers Tal der Langeten

hinaus ins Land geht.

Da geht sein Herz auf. Das

ist halt etwas anderes als die

Enge in den «Krächen» von

Trub, tief hinten im Emmental.

Die Gespräche über Gott

und die Welt und sonst noch

vieles fliessen dahin. «On a

refait le monde» («wir haben

die Welt neu geordnet»)

pflegen die Welschen über

solch wunderbare Konversationen

zu sagen.

Zum Abschied umarmen

sich Anaconda und Rachdi.

Es wird nicht die letzte Begegnung

dieser zwei so unterschiedlichen

Künstlern

gewesen sein. Endo Anaconda

sagt, der Menel müsse

ihm das triste Stöckli im

Trub hinten durch Bemalung

auffrischen und fröhlicher

machen. Und als er noch

einmal lange übers Land

blickt, sagt er mehr zu sich

selbst, dass er sich überlegen

sollte, auch an so einem

wunderbaren Ort zu leben.

Endo Anaconda in Auswil?

Es wäre eine schöne Geschichte

über die Heimkehr

eines unruhigen Geistes.

Butler, der mir jeden Morgen die Zeitung

glättet.

Lass uns nochmals über die Musik

sprechen. Erinnerst Du dich noch an

Deinen ersten Auftritt als Musiker?

«Ja, ich sang mit der Demo-Band Caduta

Massi in der Inneren Enge in Bern. Man

musste abbrechen wegen der Begeisterungsstürme.

Meine ersten Auftritte endeten

immer mit Polizeieinsätzen.

Warum?

Weil wir so laut waren. Wenn wir nur

schon die Elektrogitarren über die Strassen

trugen, wurde damals nach der Polizei

gerufen: Zu laut! Zu laut!

War es damals lauter als heute?

Nein, so ein Krawall wie heute bei den

Festivals war das nicht.

Wie hast Du es eigentlich mit dem

Sport?

Meine Freundin läuft Marathon.

Da machst Du mit?

Ja, ich habe schon mitgemacht. Ich durfte

bei einem Victor-Röthlin-Lauf den Startschuss

abgeben. So mit einem 38er-Revolver.

Das hat ganz schön gekracht und

es hat mich fast umgehauen.

Also doch kein aktiver Sportler?

Doch, ich schiesse gern.

Aber dann über die SVP herziehen?

Das passt nicht.

Ach was, ich schiesse höchstens mit dem

Luftgewehr.

YB und SCB?

Eishockey ist mir zu schnell, ich würde gern

für die Tigers jubeln, aber auch z’Langnou

Flückigers erste

Auftritte endeten mit

Polizeieinsätzen.

ginge es mir zu schnell. Ich bin YB-Fan.

Natürlich. Ich habe huere Freud, wenn sie

gewinnen und Mbabu darf nicht gehen.

Und wenn der SCB gewinnt?

«Natürlich habe ich auch Freude, wenn

die gewinnen, aber noch mehr Freude

habe ich, wenn Langnau gewinnt. Langnau,

das Emmental braucht etwas, das

uns zusammenhält.»

14 s’Positive 6 / 2019


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HOTEL MEILENSTEIN

Neues Kapitel in der

Gastro-Geschichte

von Langenthal

Das Hotel Meilenstein eröffnet in diesen Tagen seine

Pforten. Es ist ein neues Kapitel in der Geschichte

der Gastronomie von Langenthal: Markus Bösiger gibt sein

Hotel nun in die Hände des Managements.

16 s’Positive 6 / 2019


TEXT: BRUNO WÜTHRICH FOTOS: MARCEL BIERI, DUSTIN SCHABER

Seine Vision ist die aktive Freizeitgestaltung

im Langetetal. Daran arbeitet

der Roggwiler Unternehmer

Markus Bösiger mittlerweile seit

über 30 Jahren. Dafür erwirbt er (und

rettet damit) 2006 das Sportzentrum in

Huttwil, in welchem Campus Perspektiven

heute die Sparten Sport, Bildung und

Kultur abdeckt. In Rohrbach steht das

Kiddy Dome unmittelbar vor seiner Vollendung.

In dieser fantastischen Spielewelt

geht es um Freizeit, Spiel und Spass.

In Roggwil wird ebenfalls in diesem Jahr

das Reitsportzentrum eröffnet. Hier geht

es um Sport, Freizeit und Natur. Und jetzt

also das Hotel Meilenstein in Langenthal.

Doch wieso eigentlich spricht man nur

vom Hotel? Das Meilenstein ist doch viel

mehr als das. Doch dazu später. Zuerst

blicken wir etwas in die Gastrogeschichte

von Langenthal.

BEKANNTE GÄSTE UND WIRTE

In seinem 1979 erschienenen Buch «Langenthaler

Gaststätten einst und jetzt» hat

der frühere «Neuhüsli»-Wirt Walter Pfenninger

die Geschichte der Langenthaler

Gastronomie aufgearbeitet. Daraus entnehmen

wir, dass diese Geschichte bis

mindestens ins 14. Jahrhundert zurück

reicht. Anno 1336, im sogenannten Hallwilschen

Spruchbrief, einem schiedsrichterlichen

Entscheid zwischen dem Kloster

St. Urban und den Freiherren von Grünenberg,

ist das im Jahr 1953 abgebrochene

alte Hotel Kreuz bereits erwähnt.

Die Rede ist von einer st. urbanischen

Taverne in Langaton. Vermutlich ist es die

Taverne «Zum weissen Kreuz». Wahrscheinlich

kommen damals bereits die

Leute aus der Umgebung gerne hierher

«zur Kirche und zum Wein», wie es 1444

als Brauch bezeugt wird. In dieser langen

Zeit beherbergt das Kreuz viele Gäste. Unter

ihnen vom 16. bis zum 18. Mai 1653

auch die Bauernführer Niklaus Leuenberger

und Christian Schybi. Die beiden führen

in diesem Jahr die aufständischen

Das Hotel

Meilenstein

zwischen der

Lotzwil- und

Bleienbachstrasse.

s’Positive 6 / 2019 17


HOTEL MEILENSTEIN

Hoteldirektor

Eric Ahrend

Bauern im Bauernkrieg an. Dieser endet

am 4. Juni dieses Jahres mit dem «Mellinger

Frieden». Kurz darauf werden sowohl

Schybi als auch Leuenberger verhaftet

und hingerichtet. Schybi wird am 7. Juli

in Sursee durch das Schwert enthauptet,

Leuenberger erleidet am 27. August in

Herzogenbuchsee das gleiche Schicksal.

Sein Leib wird danach gevierteilt, sein

Kopf neben dem Huttwiler Bundesbrief

an den Galgen genagelt und seine Körperteile

an den vier Landstrassen vor Bern

ausgestellt. Um sich vorzustellen, was die

beiden damals bei diesem geschichtsträchtigen

Treffen im Kreuz zu besprechen

hatten, benötigt man nicht viel Fantasie.

Nach dem Bauernkrieg verdoppelt

die Obrigkeit ihre Wachsamkeit gegen-

über den Wirtshäusern. Am besten war

es, wenn man zu Wirten Männer bekam,

die gewillt und geeignet waren, den

Landvogt und den Prädikanten beim Ordnunghalten

kräftig zu unterstützen. Das

Kreuz hatte aber nicht nur bekannte Gäste,

sondern auch bekannte Wirte. Unter

ihnen Friedrich Geiser-Rüegger, als junger

Regenerationsanhänger immer der

«Hauptmann Geiser», später als liberalkonservativer

Grossrat «Oberst Geiser»

tituliert. Durch seine geschäftliche Tätigkeit,

seinen Unternehmungsgeist – er ist

der Gründer der grossen Eisenhandlung

(Geco) – und durch seine politische gemeinnützige

Tätigkeit sicherte er dem

«Kreuz» nicht nur die Fortdauer seines

guten Rufes, sondern auch die besondere

Note in einer politisch bewegten Zeit.

GESCHICHTSTRÄCHTIGE TAVERNEN

Ebenfalls ein Stück Gastrogeschichte

schreibt das Hotel Löwen, das im 15. Jahrhundert

erstmals erwähnt wird. Hans von

Waldheim, Ratsmeister aus Halle, begibt

sich 1474 auf eine Pilgerfahrt nach Südfrankreich.

Die Reise führt ihn auf dem

Hin- und Rückweg durch die Schweiz. Am

7. April 1474 schreibt er in sein Tagebuch:

«Auf den Gründonnerstag reiten wir von

Baden nach Aarau. Die Herberge ist vor

der Stadt, da assen wir zu Mittag. Darnach

auf Langenthal, das ist ein grosses

Dorf. Die Herberge ist «czüm gulden

laüwen». Der Wirt heisst «Hencze Heyme».

Am 23. Mai 1474 notierte er: Auf

Montag nach Exaudi reiten wir von Solothurn

nach Langenthal, die Herberge ist

«zum Löwen», nachher nach Sursee, die

Herberge ist zur «Sonne».

Nicht vergessen dürfen wir in diesem

geschichtlichen Rückblick das Hotel Bären.

Der «Bären» wurde Ende des 16.,

spätestens aber zu Beginn des 17. Jahrhunderts

errichtet. Seine Besitzer oder

Die Anlage bietet

Räume für Seminare

und Tagungen, aber

auch für Emotionen

und Erlebnisse.

Pächter waren Zinsleute des Klosters St.

Urban. Laut Urbar vom Jahre 1628 hatten

sie dem Abt zu bezahlen: an Pfennigen

7 Schilling, an Tavemengeld 10

Schilling, 2 Viertel Roggen, 1 ½ Viertel

Dinkel, ein altes Huhn (das heisst ein

Suppenhuhn) und zehn Eier.

Das Meilenstein

verfügt über 85

Hotelzimmer.


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HOTEL MEILENSTEIN

Der Bären hat eine äusserst bewegte Geschichte.

Zwei Mal wurde der Betrieb sogar

behördlich geschlossen. Ein erstes Mal

im Februar 1628: Es war im Jahr der Jahrhundertfeier

der Reformation, im zehnten

Jahr des 30jährigen Krieges, die Pest war

im Anzug. Wie Dutzende von andern

Wirtschaften im Kanton Bern wurde der

Bären geschlossen. Der Beschluss traf ausserdem

noch eine zweite Taverne in Langenthal,

die «Krone». Das Verbot lautete

unter dem Titel «Zugelassene Wirtschaften»

kurz: «zu Langenthal zwey Wirtshüser,

namlich zum Löuwen und zum Wyssen

Crütz, was darüber ist, soll abgestellt

mit bis zu 2000 Besuchern stattfinden.

Trotz seiner 85 über die Stockwerke eins

bis vier verteilten Zimmer macht das Hotel

nur gerade 15 Prozent des Neubaus

aus. Das Meilenstein bietet Räumlichkeiten

für Seminare, Schulungen, Tagungen,

Bankette, Events, Kongresse, Weiterbildungen,

aber auch für Emotionen und

Erlebnisse. Auch seine Freizeit kann man

hier bei gutem Essen, Bowling, Museumbesuch

oder Fitness (das Fitnesscenter

«Max Fitness & Wellness» gleich neben

dem Meilenstein ist für Hotelgäste gratis)

geniessen.

ATTRAKTION AQUARIUM

Ein Highlight, ein Anziehungspunkt für

Gäste von nah und fern und zudem geeignet

für eine Vielzahl auch ganz spezieller

Anlässe ist das Aquarium im Unterge-

Im Businesspark mit

Hotelkomplex, Aquarium

und Fahr zeugmuseum

können

künftig Anlässe mit

bis zu 2000 Besuchern

stattfinden.

syn». Die zweite Schliessung war dann

eine Folge des Bauernkrieges. Weil sich

der Bärenwirt Josef Hochwald im Bauernkrieg

auf die Seite der Aufrührer stellt und

die damaligen Kreuzwirte, zur Junkerpartei

gehörend, gegen den Bärenwirt intrigieren,

wird diesem 1653 das Wirten erneut

verboten. Es folgt eine über vierzigjährige

«bärenlose» Zeit in Langenthal.

Doch von den drei in diesem Artikel erwähnten

«Tavernen» (eine Taverne war

ein konzessioniertes Gasthaus mit Beherbergungspflicht)

existiert heute nur noch

der Bären.

1

DAS MEILENSTEIN

«Jetzt baut Markus Bösiger seine Einstellhalle»,

titelt am 23. August 2013 die «Berner

Zeitung». Weil sich das Projekt hingezogen

hat, rechnete der verantwortliche

Redaktor wohl nicht mehr wirklich mit

dessen Realisierung. Doch nun, knapp

sechs Jahre später, ist der Bau fertig gestellt.

86 Meter lang, 40 Meter breit und

18 Meter hoch ist der Neubau mit seiner

gradlinigen Architektur zwischen der

Lotzwilstrasse und der Bleienbachstrasse,

welcher an das bestehende bisherige

Hauptgebäude an der Lotzwilstrasse 66

angebaut wurde. Entstanden sind ein

Businesspark mit Hotelkomplex und integriertem

Fahrzeugmuseum. Dank seiner

Architektur können hier künftig Anlässe

2

1 Das Aquarium ist in diverse

Themenbereiche unterteilt.

2 Im Automuseum sind auch

F-1-Boliden ausgestellt.

3 Peter und Sabine van Deuren

sind für Catering und Events

zuständig.

3

20 s’Positive 6 / 2019


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HOTEL MEILENSTEIN

1

schoss. Dank einer Raumgrösse von 863

Quadratmetern können hier Anlässe mit

bis zu 700 Personen stattfinden. 42 Meter

Aquarium unterteilt in verschiedenen

Themenbereiche bieten Einblick in eine

ganz spezielle Unterwasserwelt und sorgen

bei den Gästen für eine ganz besondere

Atmosphäre. Falls nicht gerade Anlässe

stattfinden, wird dieser Raum für

Besucher täglich von 09.00 bis 11.00 und

von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein.

Ebenfalls im Untergeschoss befindet

sich die Produktions- und Cateringküche,

mit welcher sich bis zu 2500 Mahlzeiten

pro Tag produzieren lassen. Doch von dieser

bekommen die Gäste nichts mit.

Im Erdgeschoss finden wir auf einer

Gesamtfläche von 1750 m 2 die Rezeption,

das Bistro «Piazza» sowie die Lobby mit

Das Hotel trägt seinen

Namen zurecht. Denn

es ist ein neuer Meilenstein

in der Gastronomie

von Langenthal.

2 3

der Fahrzeugausstellfläche. Hier können

Fahrzeuge jeder Preisklasse gekauft oder

gemietet werden, letzteres zum Teil auch

kurzzeitig. Obwohl es sich dabei vorwiegend

um Fahrzeuge der gehobeneren

Preisklasse handelt, findet sich hier für

jede Altersklasse und für jedes Budget etwas.

Auch hier können diverse, auch grosse

Anlässe stattfinden. Die Lobby kann

für einen Anlass innerhalb einer Stunde

vollständig geräumt werden.

DEN EIGENEN FUHRPARK AUSSTELLEN

Das Fahrzeugmuseum befindet sich im ersten

Obergeschoss und ist für Besucher täglich

geöffnet. Auf einer Fläche von 1845 m 2

bestaunen Besucher Formel 1-Fahrzeuge

(auch diverse Weltmeisterboliden sind dabei)

sowie Raritäten und Oldtimer.

Weitere Fahrzeuge gibt es im zweiten

Obergeschoss zu bestaunen. Denn hier ist

ein exklusiver Member Club von Besitzern

edler Fahrzeuge beheimatet. Die einzelnen

Fahrzeuge sind auf insgesamt 1750 m 2

so gestellt, dass ihre Besitzer wegfahren

können, ohne dass ein anderes Fahrzeug

umplatziert werden muss. Die Mitglieder

können also über ihre Fahrzeuge jederzeit

verfügen. Der dafür erforderliche Lift ist

selbstverständlich vorhanden.

1 Das Fahrzeugmuseum zeigt Rennwagen,

Raritäten und Oldtimer.

2 Das Aquarium sorgt für eine

besondere Atmosphäre.

3 Eines der vielen Highlights:

das 42 Meter lange Aquarium.

22 s’Positive 6 / 2019


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HOTEL MEILENSTEIN

Das Bistro

«Piazza» lädt

zum Verweilen

ein.

Dieses Stockwerk verbindet den Neubau

zudem mit dem bestehenden Gebäude, in

dem im selben zweiten Stockwerk die

Hauptgastronomiefläche mit den verschiedenen

Restaurants (Elemänt, The Meat,

Cigar-Lounge etc.) untergebracht ist.

Ebenfalls im bestehenden Gebäude befindet

sich im Erdgeschoss mit dem Pneuhaus

der eigentliche Ursprung der Unternehmungen

von Markus Bösiger. Im ersten

Stock sind bald weitere Seminar- und Tagungsräume

zu finden. Das Bowlingcenter

finden wir wie gewohnt im dritten Stock.

Martin Meyer und ich

haben uns zu diesem

Schritt entschieden,

weil wir auf ein starkes

und motiviertes

Team bauen können.

PATRICK PHILLOT

WEDER GASTRONOM NOCH HOTELIER

Mit der Fertigstellung hat Markus Bösiger

sein Hotel in neue Hände übergeben. «Das

Meilenstein ist jetzt fertiggestellt. Damit

habe ich die Hardware geliefert. Doch

jetzt braucht es Leute, die das Ganze mit

Leidenschaft betreiben. Ich bin ja selbst

weder Gastronom noch Hotelier, habe weder

Koch noch Kellner noch das Hotelfach

erlernt. Zudem brauche ich meine Zeit,

um neue Ideen anzupacken.» Ob damit

ein weiterer Meilenstein gemeint ist? Das

Meilenstein trägt seinen Namen ja völlig

Bistro, Lobby und Fahrzeugausstellfläche

in einem.

zurecht. Nicht nur ist es ein neuer Meilenstein

in der Gastronomie von Langenthal.

Es ist auch das bisher grösste Bauprojekt

von Markus Bösiger, und damit auch für

ihn persönlich ein Meilenstein. Auch das,

was hier stattfinden kann, hat immer wieder

Meilenstein-Charakter. Wer Hochzeit

feiert, setzt in seinem Leben einen Meilenstein.

Oder wer ein Seminar besteht, setzt

in seiner Karriere einen neuen Meilenstein.

Auch der Kauf eines Traumautos,

das perfekt betreut im Meilenstein ausgestellt

ist, kann ein ganz persönlicher Meilenstein

sein.

HOTEL IN NEUEN HÄNDEN

Übergeben hat Bösiger sein Werk an seine

beiden langjährigen Geschäftsleitungsmitglieder

Patrick Phillot (neu VR-

Präsident) und Martin Meyer, sowie an

Eric Ahrend (Hoteldirektor), das Ehepaar

Sabine und Peter van Deuren (Catering

und Events) und Dustin Schaber

(Marketing). Für Patrick Phillot und

Martin Meyer ist es eine Herzensangelegenheit,

das Projekt Meilenstein im Sinne

des Erbauers weiter zu führen.

24 s’Positive 6 / 2019


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HOTEL MEILENSTEIN

1

«Martin Meyer und ich haben uns zu

diesem Schritt entschieden, weil wir auf

ein starkes und motiviertes Team bauen

können. Jeder Einzelne ist ein Profi auf

seinem Gebiet und eine Bereicherung für

unser Projekt».

Hoteldirektor Eric Ahrend ist also einer

derjenigen, die sich nun mit der «Software»

beschäftigen. Seit mehr als einem

halben Jahr ist er nun daran, dem Neubau

Leben einzuhauchen.

Dazu gehören die Mitarbeiterrekrutierung

und -Schulung, der Auftritt des Unternehmens

gegen aussen, die Online-

Portale für Buchungen, die komplette IT

mit der Hotelsoftware, die programmiert

werden muss, der Aufbau des Lohnwesen

und der Buchhaltung, die Auswahl der

Matrazzen und der Bettwäsche, wie auch

der übrigen Ausstattung der Zimmer, die

Selektion für Artikel im Badezimmer, die

Bilder an den Wänden. Ganz wichtig ist

auch das Unternehmensleitbild, das ja

der Philosophie entsprechen muss.

MENSCHEN UNTERSTÜTZEN

Denn diese muss auch künftig passen.

Denn das Meilenstein ist ja einfach ein

weiterer, wenn auch wichtiger und grosser

Baustein in Markus Bösigers Projekt, im

Langetetal Wirtschaft, Kultur & Events,

2

Gesundheit, Sport, Natur und die aktive

Freizeitgestaltung zu kombinieren, und

dabei die Menschen bei der Schaffung einer

Lebensweise, die das Berufsleben, das

Familienleben, ihre Gesundheit und die

aktive Freizeitgestaltung koordiniert und

integriert, zu unterstützen.

1 v.l.n.r.: Eric Ahrend, Dustin Schaber,

Patrick Phillot, Peter van Deuren,

Sabine van Deuren, Martin Meyer.

2 Der Neubau misst 86 × 40 × 18 Meter.

Seit über 30 Jahren

arbeitet Markus

Bösiger an der aktiven

Freizeitgestaltung in

Langetetal. Das Meilenstein

ist Teil davon.

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Mediterranes Ambiente

in Langenthal

Tauchen Sie in eine traumhafte mediterrane Atmosphäre ein. Mitten im

pulsierenden Leben und doch ruhig gelegen, lädt die eindrucksvolle

Kulisse von faszinierenden Autos und der grossen Fensterfronten des

neuen Hotels Meilenstein zum Verweilen ein.

Was gibt es herrlicheres, als einen anstrengenden

Arbeitstag bei einem kühlen

Getränk auf einer schönen Terrasse

mit mediterranem Flair zwischen Olivenbäumen

ausklingen zu lassen? Ab sofort lädt die

Piazza im brandneuen Hotel Meilenstein in Langenthal

Besuchende dazu ein, es sich gut gehen zu lassen.

Direkt an die Rezeption angrenzend, bietet das

stilvoll eingerichtete Bistro & Bar alles, was das Herz

begehrt. So kommt jeder in den Genuss eines ausgewogenen

und vielfältigen Frühstücksbuffets und

die Handwerker stärken sich mit den beliebten Znünis

für den Tag. Aber auch ein «Füürobe-Bier» oder

Apéro in geselliger Runde lassen sich gemütlich

einnehmen.

Nicht weniger imposant ist der helle und grosszügig

gestaltete Innenbereich. Auf den rund 2000 Quadratmetern

laden neben Lounges und Tischen mit

passenden Stühlen auch Räder zum Staunen ein.

Die faszinierenden Autos, darunter auch Formel-

1-Boliden und echte Klassiker, lassen so manches

(Männer-)Herz höherschlagen.

Das aufmerksame Piazza-Team überrascht Sie

gerne täglich von Neuem und verwöhnt Sie mit seinen

Kreationen.

PIAZZA | BISTRO & BAR

Die Piazza | Bistro & Bar ist Mo–Fr von 6:30

bis 22 Uhr und Sa–So von 7:30 bis 21 Uhr

geöffnet. Die Restaurants «elemänt» sowie

«The Meat» haben vom 29. Juni bis einschliesslich

4. August 2019 Betriebsferien.

Gerne verwöhnen wir Sie in der Piazza |

Bistro & Bar! Das Piazza-Team freut sich auf

Ihren Besuch.

28 s’Positive 6 / 2019


DIE MEILENSTEIN UNTERNEHMER DANKEN DER BAUHERRSCHAFT FÜR DAS VERTRAUEN

Wir danken der Bauherrschaft für die uns

anvertrauten Erdarbeiten und Hochbauarbeiten.

Ihr Spezialist für Glasmetall-Konstruktionen

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DIE GESCHICHTE DES GELDES

TEIL 3

Von der Schnecke zum

Schweizer

Franken

Wir bezahlen heute mit dem Handy

und beziehen Geld vom Bankomaten.

Das Bezahlen war auch schon komplizierter.

Der Weg vom Tauschhandel

zur modernen Geldgesellschaft.

TEXT: BRUNO WÜTHRICH


In der Schweiz werden

die ersten Banknoten

1825 herausgegeben.

Gerade im Kanton Bern

bleibt die Nachfrage

aber gering.

Schweizer Banknoten

ernteten

früher Skepsis.

Auch in Deutschland geben Banken Noten

aus. Allerdings sind die Deutschen dem neuen

Zahlungsmittel gegenüber äusserst skeptisch.

Vor allem seit der Reichsgründung

1871 sind zwar vermehrt Banknoten im Umlauf, aber

so eine richtige Erfolgsgeschichte werden sie zunächst

nicht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzen

die Deutschen immer noch am liebsten ihre Goldmünzen.

Für die Regierung wird dies allmählich zum

Problem. Denn die Goldreserven der Reichsbank

schwinden langsam und eine neue Quelle für das

Edelmetall ist nicht in Sicht. Die Reichsbank versucht

deshalb, den Deutschen die Geldscheine schmackhaft

zu machen. Sie führt neue Banknoten im Wert

von 20 und 50 Mark ein und wirbt zusätzlich dafür,

den Arbeitslohn in kleinen Scheinen auszuzahlen.

Der Erfolg ist mässig. 1907 stellt Moritz von Stroell,

Direktor der Reichsbank, resigniert fest: «Dem goldgewöhnten

deutschen Staatsbürger wird man den

Scheck und kleinere Papiergeldzeichen mit gelinder

Gewalt aufdrängen müssen». Auch die Erklärung der

Reichsbanknote zum gesetzlichen Zahlungsmittel

zwei Jahre später ändert daran zunächst nicht viel.

REGULIERUNG DURCH BANKENGESETZ

In der Schweiz werden die ersten Banknoten 1825

durch die im gleichen Jahr gegründete Deposito Cassa

der Stadt Bern herausgegeben (emittiert). Gründerin

dieser Bank ist die Stadt Bern, damals noch

unter aristokratischem Regime. Das Banknotengeschäft

der Deposito Cassa bleibt indes gering und

unbedeutend. Die Banknoten sind auf den damals

wenig populären und kaufkraftmässig unsicheren

«alten Schweizer Franken» ausgestellt (denominiert).

Dieser wird zwar 1819 von 19 der 24 Kantone

eingeführt, bleibt aber lediglich

eine Recheneinheit.

Münzen werden keine geprägt.

Gar nicht förderlich

sind zudem der hohe Nennwert

und die zeitliche Begrenzung

der Gültigkeit.

Gerade im ländlichen Kanton

Bern bleibt ihr Gebrauch

deshalb auf grosse

Transaktionen und den Aussenverkehr

beschränkt.

1834 wird ebenfalls in

Bern die Kantonalbank von Bern als staatliche Notenbank

gegründet. Ihre Noten sind auf denn französischen

Franc denominiert und es werden auch kleine

Einheiten emittiert. Die Nachfrage bleibt aber dennoch

gering. In der Folge werden auch in Zürich

(1837), St. Gallen (1837), Basel (1844) und Genf

(1846) Handels- und Notenbanken als private Aktienbanken

gegründet. Doch auch hier entwickelt sich

das Notengeschäft vorerst schleppend. Völlig konform

zu Kontinentaleuropa, aber ganz im Gegensatz

zu England.

Aus dem Alltag

kaum wegzudenken:

Der Bankomat.

Bis zum Banknotengesetz von 1881 sind die Banken

in der Schweiz in der Ausgabe von Banknoten beinahe

völlig frei von Staatsinterventionen. Einige Banken

geben sogar gleichzeitig Noten in Schweizer

Franken und in Fremdwährungen heraus. Auch die

neu entstehenden Kantonalbanken bedeuten keine

wesentliche Beschränkung des Wettbewerbs bei der

Banknotenemission. Die Kantonalbanken besitzen ja

kein Monopol auf der Notenausgabe und ihre Noten

haben auch keine Kraft als gesetzliches Zahlungsmittel.

Banknoten litten in der Schweiz lange Zeit an

mangelnder Akzeptanz.

Das Bankengesetz von 1881 bringt nun aber eine

viel stärkere Regulierung und Vereinheitlichung der

Banknotenausgabe und signalisiert im Wesentlichen

das Ende des freien Wettbewerbs im Notenemissionswesen.

Das Recht auf Emission von Banknoten wird

auf Kantonalbanken und Aktienbanken beschränkt.

Andere Banken bleiben künftig davon ausgeschlossen.

Zudem werden die Metallgeldreserven und das

Eigenkapital klar geregelt. Ausserdem wird eine Bankenaufsicht

durch das Eidgenössische Noteninspektorat

eingeführt.

FUNDAMENT FÜR DIE NATIONALBANK

1891 wird die Revision des Verfassungsartikels 39

vom Stimmvolk mit 60 Prozent Ja-Stimmen angenommen,

welcher den Weg zur Gründung einer Zentralbank

ebnet. Er lautet:

«Das Recht zur Ausgabe von Banknoten und anderen

gleichartigen Geldzeichen steht ausschliesslich

dem Bund zu.»

Trotz der Annahme des revidierten Verfassungsartikels

dauert es danach noch anderthalb Jahrzehnte,

bis die genaue Form der zu schaffenden Zentralbank

bestimmt ist und die Nationalbank endlich ihre

Geschäfte aufnehmen kann.

FOTOS: SHUTTERSTOCK.COM/FEDOR SELIVANOV/JACOB LUND

s’Positive 6 / 2019 31


DIE GESCHICHTE DES GELDES

In der Schweiz

zahlt man vermehrt

bargeldlos.

Banknoten sind aus dem heutigen Geld- und Zahlungssystem

kaum wegzudenken. Von der anfänglichen

Skepsis der 1800er-Jahre ist nichts mehr zu

spüren. Zumindest nicht in Volkswirtschaften mit

stabilen Währungen. Mittlerweile scheinen jedoch

die Münzen manchen Leuten fast schon lästig zu werden,

weil ihr Wert zu gering ist. Wer grössere Summen

bezahlen will, zieht heute ganz selbstverständlich

Noten aus dem Portmonee. Oder die Kreditkarte.

DIE KREDITKARTE: EINE GEFAHR FÜRS BARGELD

Die Idee der Kreditkarte stammt aus den USA. Dort

verteilen einige Hotels bereits Ende des 19. Jahrhundert

Karten an ihre Stammgäste. Mit der Karte

können die ausgewählten Gäste die Angebote des

Hotels auch ohne Bargeld nutzen. Die Rechnung begleichen

sie später. Sie bekommen also Kredit. Ab

1950 gibt es in den USA die ersten Universal-Kreditkarten,

mit denen der Inhaber in allen teilnehmenden

Geschäften bezahlen kann. Auch nach Europa

kommen bald die ersten Kreditkarten. Wobei sich

hier vorerst vorwiegend die Debitkarten (z.B. Die

EC-Karte) durchsetzen. Debitkarten gewähren keinen

Kredit. Stattdessen wird das Geld direkt vom

Girokonto abgebucht. Doch ob Debit oder Kredit –

bargeldlos sind beide Varianten. Ab und zu blinkt

oder piept es noch. Doch sonst läuft der Geldtransfer

für uns unsichtbar. In Norwegen und vor allem in

Schweden bezahlt man in den Geschäften fast nur

noch bargeldlos. Das Ende der Münzen und Banknoten

scheint eingeläutet.

GELD VERLANGT VERTRAUEN

Unzweifelhaft basiert Geld auf Vertrauen. Das kann

man auch schon auf der Seite der deutschen Bundesbank

nachlesen. Der Kern des Geldes ist das Vertrauen.

Wir müssen darauf vertrauen, dass der Papierschein

oder die digitale Ziffer, die wir gestern angenommen

haben, morgen von jemand anders angenommen

wird. Wobei Vertrauen in Geld implizit

bedeutet, Vertrauen in die dahinter stehenden Institutionen

zu haben. Also Nationalbank, Regierung,

Geschäftsbanken. Der Soziologe Georg Simmel hat

dies bereits vor mehr als hundert Jahren in Worte

gefasst: «Geld ist vielleicht die konzentrierteste und

zugespitzteste Form von Äusserung des Vertrauens

auf die staatlich-gesellschaftliche Ordnung.»

ZUSATZINFOS

Die Schweizerische Nationalbank

Ein gut organisiertes und stabiles

Geldwesen ist eine wichtige Voraussetzung

für das Gedeihen einer Volkswirtschaft.

Mit der Entstehung moderner

Nationalstaaten wurden die Schaffung

von Geld und die Organisation

des Geldwesens in der Regel öffentlichen

Institutionen, den Zentralbanken,

übertragen.

Die Zentralbanken der verschiedenen

Länder haben unterschiedliche Wurzeln.

Einige der ältesten Zentralbanken

waren ursprünglich Staatsbanken, die

dem Staat Kredite gewährten und das

Staatsvermögen verwalteten. Andere

wurden gegründet, um die Stabilität

des Bankensystems zu erhöhen und

den häufigen Bankenpaniken entgegenzuwirken.

Wieder andere Zentralbanken, so auch

die Nationalbank, lösten private Notenbanken

ab. In der Schweiz gab es

im 19. Jahrhundert eine Reihe von

Kantonalbanken und privaten Banken,

die im Wettbewerb zueinander Banknoten

herausgaben. Im Zuge der raschen

Entwicklung der Schweizer Wirtschaft

und ihrer zunehmenden Einbindung

in die Weltwirtschaft deckten

sich die Interessen der privaten Emissionsbanken

immer weniger mit den

Bedürfnissen der Volkswirtschaft. Dies

spiegelte sich unter anderem in einer

unzulänglichen Versorgung der Wirtschaft

mit Banknoten wider. Die Stimmen,

die für die Schaffung einer zentralen,

mit dem Banknotenmonopol

ausgestatteten Notenbank eintraten,

mehrten sich. Im Jahr 1891 wurde ein

Artikel in die Bundesverfassung aufgenommen,

der die Emission von Banknoten

zur alleinigen Sache des Bundes

erklärte. Es dauerte aber noch 15 Jahre,

bis das Bundesgesetz über die

Schweizerische Nationalbank Anfang

Januar 1906 in Kraft trat. Zuvor war

das Projekt einer Staatsbank vom Volk

abgelehnt worden. Im Juni 1907 nahm

die Nationalbank ihre Tätigkeit als unabhängige

Zentralbank auf.

Der Auftrag

Die Schweizerische Nationalbank führt

als unabhängige Zentralbank die Geldund

Währungspolitik des Landes. Diese

ist so zu gestalten, dass das Geld seinen

Wert behält und sich die Volkswirtschaft

gut entwickeln kann. Dieser

Auftrag ist in der Verfassung und im

Nationalbankgesetz verankert. Art. 99

der Bundesverfassung verpflichtet die

Nationalbank, eine Geld- und Währungspolitik

zu führen, die dem Gesamtinteresse

des Landes dient. Im

Nationalbankgesetz (Art. 5 Abs. 1) wird

dieser Auftrag präzisiert: «Die Nationalbank

gewährleistet die Preisstabilität.

Dabei trägt sie der konjunkturellen

Entwicklung Rechnung.»

FOTO: SHUTTERSTOCK.COM/FRANZ12

32 s’Positive 6 / 2019


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23.09. – 26.09.19 Venedig – Proseccoweinstrasse Fr. 650.-

25.09. – 10.10.19 Flugreise Westküste USA Fr. 5'575.-

26.09. – 29.09.19 Herbstsonne in Tirol Fr. 485.-

Oktober

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07.10. – 12.10.19 Sardinien - weisse Strände Fr. 1'150.-

08.10. – 12.10.19 Toskana Fr. 665.-

10.10. – 13.10.19 Blasmusikfesval am Wilden Kaiser Fr. 555.-

12.10. – 13.10.19 Como – Cannobio – Geniessen in Bella Italia Fr. 210.-

13.10. – 19.10.19 Goldene Herbsage an der Costa Dorada Fr. 595.-

16.10. – 20.10.19 Wien – Servus in Österreich Fr. 675.-

18.10. – 20.10.19 Preiskracher - Bergamo – Lecco Fr. 298.-

20.10. – 26.10.19 Tiroler Musikzauber mit der Surprise Band Fr. 995.-

21.10. – 27.10.19 Herbstsonne am Gardasee – Ferienwoche Fr. 795.-

22.10. – 29.10.19 Flugreise Blumeninsel Madeira Fr. 2'350.-

25.10. – 26.10.19 Preiskracher – 2 Tage Shopping in Mailand Fr. 210.-

November

01.11. – 03.11.19 Saisonabschlssfahrt Fr. 345.-

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09.07.19 Lac dAnnecy - Savoyen pro Person Fr. 53.-

16.07.19 Kirschenparadies - Fricktal pro Person Fr. 38.-

21.07.19 Geburtstagsfahrt 3-Pässe pro Person Fr. 50.-

Im Juni & Juli geborene Fr. 25.-

25.07.19 Entlebucher Rundfahrt pro Person Fr. 35.-

01.08.19 Amden / Arvenbüel pro Person Fr. 43.-

06.08.19 Furkadampahn pro Person Fr. 97.-

15.08.19 Samnaun - Geburtstagsfahrt pro Person Fr. 54.-

Im August geborene Fr. 27.-

22.08.19 4-Pässefahrt pro Person Fr. 53.-

04.09.19 Silvrea Hochalpenstrasse pro Person Fr. 54.-

10.09.19 Saas-Fee - die Perle im Wallis pro Person Fr. 42.-

18.09.19 Elsasspromenade pro Person Fr. 48.-

24.09.19 Savoyer Alpen - Genfersee pro Person Fr. 54.-

Im September geborene Fr. 27.-

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WUSSTEN SIE SCHON

NEUN KILOMETER SIND GENUG

Weshalb werden die Berge auf

der Erde nicht höher?

Kennen Sie den Olympus Mons? Noch nie

gehört? Das ist der höchste Berg in unserem

Sonnensystem. Er befindet sich auf

dem Mars und ist – gemessen über der

umliegenden Tiefebene – rund 26 Kilometer

hoch. Dagegen ist der Mount Everst,

mit 8848 Metern höchster Berg der Erde,

geradezu ein Winzling. Ein wenig könnte

er im Laufe der Zeit sogar noch wachsen.

Weil die Indische Erdplatte pro Jahr mehrere

Zentimeter Richtung Nordosten verschiebt

und damit die Eurasische Platte

mit dem Mount Everest leicht anhebt,

wächst der Berg jedes Jahr um einige Millimeter.

Dieses Miniwachstum kompensiert

die Höhenverluste durch die Gletschererosion.

Viel höher, als er ist, könnte

der Mount Everest auch nicht werden.

Geo-Wissenschaftler gehen bei irdischen

Bergen von einer maximalen Höhe von

rund neun Kilometern aus.

Dass die Berge auf dem Mars so viel

höher werden können, hat mit der Grösse

der beiden Planeten zu tun. Der Mars ist

kleiner als die Erde, seine Anziehung liegt

etwa bei 38 Prozent der Erdanziehung.

Die Gesteinsmassen eines Mars-Gebirges

drücken im Vergleich zu einem gleich

grossen Berg auf der Erde schwächer auf

die Schichten unter ihm. Solange der

Marsmantel das Gewicht des Bergs noch

trägt, kann dieser weiter wachsen. Wäre

ein Berg bei uns so gross wie der Olympus

Mons, würde sich unter seinem Gewicht

alles Material unter seiner Basis verflüssigen.

Er würde einsinken und zergleiten.

1

WUSSTEN

SIE SCHON?


WAS GEHT AB?

Schneller heiter mit

Sekt als Begleiter?

Sie sind echte Stimmungsmacher. Sobald

bei Sekt, Champagner und Prosecco die

Korken knallen, breitet sich gute Laune

aus. Klarer Fall: Schaumweine sorgen eher

für einen Schwips als «normaler» Wein.

Verantwortlich dafür ist die Kohlensäure.

Diese ist zwar vordergründig dazu da, die

Aromadichte des Getränks zu erhöhen.

Durch die Hintertür erhöht das Geprickel

allerdings auch den Alkoholgehalt im Blut.

Beim Genuss einer bestimmten Menge

frisch perlendem Champagner stieg der

Alkohol der Testpersonen auf den durchschnittlichen

Wert von 0,54 Promille. Bei

denselben Personen mit der gleichen Menge

Champagner, allerdings mit herausgefilterter

Kohlensäure, waren es nur noch

0,39 Promille. Die Testpersonen fühlten

sich auch entsprechend

nüchterner.Die Erklärung

des Phänomens

ergibt sich aus der Art

und Weise, wie der

Körper Alkohol aufnimmt.

Weil die Resorption

im Wesentlichen

über die Schleimhaut

von Mund, Magen 2

und Dünndarm erfolgt,

beginnt sie mit dem

ersten Schluck. Je stärker

die Schleimhaut

durchblutet ist, desto schneller geht das.

Genau für diese gesteigerte Durchblutung

sorgt die Kohlensäure. Deshalb wirkt Kohlensäure

nicht nur bei Schaumweinen als

«Schwips-Beschleuniger», sondern bei

alkoholischen Getränken generell. Als Gegenmittel

kann fettiges Essen dienen, da

es die Alkoholaufnahme verzögert.

TROTZ WILDEN TRÄUMEN

Weshalb fallen wir nicht aus

dem Bett, wenn wir schlafen?

FOTOS: SHUTTERSTOCK.COM/SEBASTIAN KAULITZKI/ ROGISTOK/YUGANOV KONSTANTIN/

Wir rennen, tanzen, kämpfen – im Tiefund

Traumschlaf, dem sogenannten

REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) haben

wir die wildesten Träume. Unsere

Augen bewegen sich schnell hin und her.

Aber alle anderen Impulse vom Gehirn zu

unseren Muskeln sind blockiert. Wir bewegen

uns nicht. Nur im Leicht- oder

Halbschlaf suchen wir nach der Decke,

rollen uns hin und her. Morgens wachen

wir in einer anderen Position auf, als wir

eingeschlafen sind. Aber aus dem Bett

purzeln wir nie. Auch nicht, wenn wir ferienhalber

oder aus beruflichen Gründen

im Hotel übernachten.

Im Leichtschlaf verhindert ein Kontrollmechanismus

im Gehirn einen Sturz

aus dem Bett. Er verarbeitet unbewusst

die Signale, die vom Körper ausgehen.

Der Arm hängt über die Bettkante, die

Schulter spürt die Matratze nicht mehr,

ergo dreh dich auf die andere Seite.

Doch angeboren ist das nicht. Kleinkinder

legt man deshalb ins Gitterbettchen.

So, wie sie das Laufen erlernen

müssen, ohne umzufallen, lernen sie

auch, nicht aus dem Bett zu fallen.

Unter Alkoholeinfluss kann dieser Kontrollmechanismus

gestört sein. Auch Menschen,

die unter REM-Schlaf- und Verhaltensstörung

leiden, leben die geträumten

Bewegungen oft aus. Sie können aus dem

Bett fallen, um sich her schlagen und treten,

und dabei sogar ihren Partner oder

ihre Partnerin verletzen. Diese Erkrankung

tritt auch bei älteren Menschen im

Zusammenhang mit dem Parkinsonsyndrom

oder einer Demenz auf. Man kann

mit Medikamenten gegensteuern.

3

s’Positive 6 / 2019 35


Hans Mathys AG

Luzernstrasse 82

4950 Huttwil

HISTORISCHER HANDWERKERMARKT

Historischer Handwerkermarkt

mit vielen neuen (alten) Attraktionen

Von Samstag, 6. Juli, bis Sonntag, 7. Juli, wird der Historische Handwerkermarkt

Huttwyl zum zwölften Mal ausgetragen. Ritterkämpfe, Live-

Musik, Lagerleben, gegen 40 Handwerke aus dem Mittelalter und ein

mittelalterlicher Gottesdienst werden im Areal des Spycher-Handwerks

greif- und erlebbare Realität.

Nachwuchs-Kriegstraining im Lager

für Kinder von sieben bis

zwölf Jahren? Eine Ehre ... denn

mit «Pistölele» hat dies nichts zu

tun. Im Mittelalter war es eine Überlebensstrategie,

dass körperlich, geistig und

mental geschickte Krieger und Kriegerinnen

schon von Kindsbeinen an trainiert

wurden. Diesem Umstand wird auch am

zwölften Historischen Handwerkermarkt

Huttwyl Rechnung getragen und deshalb

das Kriegertraining für die jüngsten Besucherinnen

und Besucher angeboten. Mittelpunkt

des schweizweit und im nahen

Ausland bekannten Grossanlasses aber

bleibt das historische Handwerk. Schindelmacher,

Spinner, Seiler, Glasperlenbrenner,

Nadelbinder und Wagner sind

jahrzehntelang aus dem modernen Alltag

verschwunden. Feuermacher, Kammmacher,

Hornbogenbauer und Gutenbergdrucker

gibt es schon seit Hunderten von

Jahren nicht mehr.

Unaufhaltsam haben Technologien

und Industrialisierung das alte Handwerk

verdrängt. Aber es lebt wieder auf. Das

Interesse dafür ist hellwach. Die Mittelaltertraditionen

haben einen riesigen Auf-

MITTELALTER-SPEKTAKEL UND LAGERFEUER

Historischer Handwerkermarkt

Huttwyl mit mittelalterlichem

Spektakel

Ort

Areal Spycher-Handwerk,

Schwarzenbach bei Huttwil

Datum

Samstag/Sonntag 6./7. Juli

• Samstag, 6. Juli, 10 bis 20 Uhr

(Schenke bis 22 Uhr, Konzert 20

Uhr, Feuershow 22 Uhr)

• Sonntag, 7. Juli, 10 bis 17 Uhr.

Programm

• Samstag ab 10.30 Uhr: Kriegertraining,

Märchen unter dem Jurtendach,

Tänze aus dem Mittelalter,

die kleine Schlacht zu Huttwyl

• Ab 20 Uhr: Konzert, Feuershow,

Drachengeburt

• Sonntag 10 Uhr: mittelalterlicher

Gottesdienst

• Ab 11 Uhr: Kriegertraining für

Kinder, Tänze aus dem Mittelalter,

mittelalterlicher Schaukampf,

Märchen unter dem Jurtendach,

die kleine Schlacht zu Huttwyl,

Konzert Kel Amrûn

• Samstag/Sonntag: Vorführungen

und Darbietungen

www.regio-huttwil.ch

6. und 7. Juli 2019

mit mittelalterlichem Spektakel

Areal Spycher-Handwerk

Schwarzenbach bei Huttwil

Öffnungszeiten:

Samstag, 10 – 20 Uhr

(Schenke bis 22 Uhr)

Sonntag, 10 – 17 Uhr

Infos: www.regio-huttwil.ch

Partner:

schwung erlebt. Fast oder ganz vergessenes

Handwerk und Mittelalter-Gewänder

werden seit Jahren wieder hervorgeholt,

Ritterkämpfe haben als kleine Volksfeste

Einzug in die Veranstaltungskalender in

der ganzen Schweiz und in angrenzenden

Ländern gefunden.

Der Verkehrsverein Pro Regio Huttwil

mischt seit einem Dutzend Jahren mit,

war im erwachenden Trend schon früh

dabei. Fast noch pioniermässig hat er alte

Kultur und altes Handwerk wieder nach

Huttwil geholt und daraus erfolgreich eine

weitere Attraktion gemacht; dies in

Ergänzung des Wiehnachtsmärits und

des Käsemarkts. Als Mittelalter-Spektakel

insbesondere in Deutschland, Frankreich

und Teilen der Schweiz noch in den Kinderschuhen

standen, hatte sich der Historische

Handwerkermarkt in Huttwyl bereits

hervorragend etabliert. Sämtliche

bisher elf Auflagen, 2008 bis 2018, brachten

jedes Mal Zehntausende von Besucherinnen

und Besuchern nach Schwarzenbach.

Die Besucherzahl stieg ständig,

insbesondere bei schönem Wetter in den

letzten sieben Jahren.

Am Wochenende von Samstag, 6. Juli,

bis Sonntag, 7. Juli, besitzt der diesjährige

Historische Handwerkermarkt Huttwyl

mit rund 60 Ausstellenden und

Künstlern und neuen, respektive uralten

Attraktionen die besten Voraussetzungen,

um den Rekord erneut «knacken».

ALTES BRAUCHTUM ZUM LEBEN

ERWECKT

Mit viel Herzblut, Enthusiasmus und

Echtheit sind die Darstellenden dabei

und lassen sich stolz über die Schultern

gucken. Bestaunt werden kann unter vielem

anderen das Bortenweben und die

Nadelbinderei. Libu, der Perlenmacher,

wird an seinem alten Ofen Glasperlen

brennen und die Wikinger werden bei gutem

Wetter eine Erdesse zum Glühen

FOTO: FOTOGRAFICA

36 s’Positive 6 / 2019


ingen. Weiter begeistern der Schuhmacher

Attilio Masina, welcher historische

Schuhe nach historischen Funden macht,

und Stefan von der Schoenfaerberey mit

seiner Frau Nadine, welche die Stoffe

nach alter Art färben. In der Schenke ist

das Volk zu «Spys und Trunk» eingeladen.

Kämpfe mit Speer, Schwert und Schild,

dazwischen die Auftritte von Gauklern,

Tänzern sowie «Musikussen» mit historischen

Instrumenten, bieten Attraktionen

rund um die Marktöffnungszeiten. Jüngste

und Junggebliebene können – gerade

recht zum Sommerferienbeginn – den

Alltagsstress bei Märchen unter dem Jurtendach

vergessen, werden sich an alten

Nutztierrassen freuen dürfen, erleben

bildlich die «kleine Schlacht zu Huttwyl»,

bewundern die Feuershow mit «Dracarys»

und «Feuer- und Reitkunst Allegria».

Live-Musik mit Kel Amrûn, ihre treibenden

Rhythmen und mystischen, berauschenden

Klänge sowie Tänze aus dem

Mittelalter sorgen für die mittelalterliche

Ambiance. Sportliche messen sich beim

Bogenschiessen und Axtwerfen. Für die

jüngsten Besucherinnen und Besucher

locken nebst Kinderspielen und vielem

anderen das Thuner Korbkarussell und

die Märchenstunde in der Jurte. Am

Samstagabend konzertiert ab 20 Uhr in

der Schenke Kel Amrûn. Um 22 Uhr startet

die Feuershow, und um 23 Uhr folgt

die spektakuläre Drachengeburt. Am

Sonntagvormittag, 10 Uhr, findet der mittelalterliche

Gottesdienst statt.

Ein wohlfeiler Wegzoll von nur gerade

10 Taler – in jüngerer Zeit Franken genannt

– garantiert den freien Gang ins

Mittelalter, dazu unvergessliche und unbeschwerte

Stunden im Areal des Spycher-

Handwerks. Kindern und gewandeten

Besuchern wird ein Teil des Zolls erlassen.

Gastgeber ist das Spycher-Handwerk

Huttwil mit einer Kulisse, wie sie besser

kaum möglich wäre. Denn altes Handwerk

wird hier – wie es der Name sagt –

täglich betrieben. Die Schaukarderei und

Wollproduktion, der Verkauf von Naturbetten,

Natur-Bettinhalten, Spinnrädern,

Wolle, Fellprodukten, Naturseifen und

anderem läuft auf Hochtouren, und seit

Jahren sind Spinn- und Filzkurse beliebt

und gut besucht. Das Spycher-Handwerk

ist während dem historischen Handwerkermarkt

geöffnet. Parkplätze und ein

Zeltplatz stehen zur Verfügung.

Übernachten in mongolischen Jurten

Die Ferne ganz Nah erleben!

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KEVIN SCHLÄPFER UND JEFF CAMPBELL

NEU

AUF

BAU

Der SC Langenthal

steht im Umbruch, die

Verantwortlichkeiten

werden neu verteilt:

Mit Trainer Jeff Campbell

und Sportchef

Kevin Schläpfer

kommen zwei erfahrende

Hockey-Profis.

TEXT: KLAUS ZAUGG; FOTOS: MARCEL BIERI

Zusammen mit Brent Kelly hat Jeff

Campbell Langenthals seit 2010

ruhmreichste Jahre geprägt. Nun

wird er den SC Langenthal als

Trainer führen und mit Sportchef Kevin

Schläpfer hat er einen prominenten Chef.

Mit dem neuen Trainer und dem neuen

Sportchef beginnt für Langenthal eine

neue Ära. Trainer Jeff Campbell und

Sportchef Kevin Schläpfer erklären unter

anderem, wie sie zusammenarbeiten werden,

warum Philipp Rytz gegangen ist,

was sie von Torhüter Philip Wüthrich erwarten

und wie sie die Zukunft des SC

Langenthal sehen.

s’Positive: Wer ist nun der Boss? Kevin

mit der Erfahrung aus mehr als 300

Spielen als Cheftrainer im Kultstatus,

oder Jeff mit null Erfahrung als Cheftrainer?

Jeff Campbell: Kevin ist mein Boss, er

führt die Sportabteilung. Ich trage die

Verantwortung in der Kabine.

Kevin also der Chef ausserhalb und Jeff

der Chef in der Kabine?

Jeff Campbell: Ja, Kevin hat viel Erfahrung,

die er einbringt und wir arbeiten

zusammen, um das Beste herauszuholen.

Kevin Schläpfer: Ich bin der Boss, wie

Jeff sagt. Aber es ist ein Teamwork. Wir

haben im SC Langenthal diese Kultur des

Teamworks.

Aber einer muss hinstehen und die Verantwortung

tragen.

Jeff Campbell: Ja, klar. Ich fälle letztlich

38 s’Positive 6 / 2019


Ich wusste, dass in

Langenthal eine neue

Ära beginnt. Das ist

wohl der Grund,

warum man mich

engagiert hat.

die harten Entscheidungen, wer spielt

und wer nicht. Aber der Erfolg ist in Langenthal

das Produkt von Teamarbeit.

Was ist, wenn ein Spieler unzufrieden

ist und hinter dem Rücken des Trainers

ins Büro des Sportchefs geht?

Kevin Schläpfer: Das war schon in Biel

nie ein Problem, als ich Sportchef war

und Heinz Ehlers und dann Kent Ruhnke

Trainer waren. Ich war immer loyal zu

meinen Coaches, es hat funktioniert und

so wird es auch hier sein. Jeff war meine

Sportchef Kevin

Schläpfer (l.) und

Trainer Jeff

Campbell.

erste Wahl. Er war der erste Name, den

ich genannt habe, als es darum ging, einen

neuen Trainer zu verpflichten. Wenn

Sie schon in meinem Zusammenhang von

Kultstatus in Biel sprechen – Jeff hat diesen

Status ganz sicher in Langenthal. Er

geniesst sehr viel Respekt bei den Spielern

und in der ganzen Organisation. Das

ist beim Start wichtig.

Wie endete es in Biel mit Heinz Ehlers

und Kent Ruhnke? Sie entliessen beide

und gingen selber an die Bande.

Kevin Schläpfer: Ja, so war es. Aber da

hatten wir gar keine andere Wahl. Es ging

in der Liga-Qualifikation um die Existenz

in der höchsten Liga. Aber bis zu diesem

Zeitpunkt war ich zu beiden loyal, bis es

einfach nicht mehr ging.

Mit einer Liga-Qualifikation müssen wir

in Langenthal ja auch nicht rechnen.

Kevin Schläpfer: Eben.

Sie müssen sparen. Wie viele Transfer-

Wünsche sind unerfüllt geblieben?

Kevin Schläpfer: Sportchef zu sein, ist

kein Wunschkonzert. Ich wusste von allem

Anfang an, dass in Langenthal eine

neue Ära beginnt. Ein Neuaufbau. Das ist

wohl auch ein Grund, warum man mich

engagiert hat. Ich kenne diese Situation

aus meiner Tätigkeit als Sportchef in Biel.

Da fehlten nach dem Aufstieg die Mittel

für grosse Transfers und wir mussten mit

jungen Spielern arbeiten.

Diese Situation hat auch einen Vorteil

für den Trainer. Niemand erwartet eine

Titelverteidigung, der Erfolgsdruck ist

nicht ganz so extrem.

Jeff Campbell: Das ist wohl so. Das ist

aber für mich nicht entscheidend. Wichtiger

ist, dass ich den Klub und die Stadt

kenne und mich hier sehr wohl fühle. So

kann ich mich hundertprozentig auf meine

Arbeit als Trainer konzentrieren. Als

ich 2010 als Spieler nach Langenthal

kam, war die Situation ähnlich. Wir haben

damals auch begonnen, etwas aufzubauen.

Diese Herausforderung mag ich

und ich arbeite sehr gerne mit jungen

Spielern. Mit Kevin habe ich einen Sportchef,

der mir mit seiner grossen Erfahrung

helfen kann.

Trotzdem: Dass ein so wichtiger Spieler

wie Philipp Rytz aus einem laufenden

Vertrag ausgerechnet für den Erzrivalen

Olten freigegeben wird, gibt

den Fans schon zu denken.

Kevin Schläpfer: Es sind verschiedene

Faktoren, die zu diesem Transfer geführt

haben. Ich kenne Philipp und seinen Bruder

Simon (Torhüter in Olten – die Red.)

sehr gut. Es war Philipps Wunsch, in der

gleichen Mannschaft zu spielen wie sein

Bruder. Dazu kam, dass ihm Olten ei-

s’Positive 6 / 2019 39


Jeff Campbell

• Geboren am 9. März 1981.

• Center

• als Profi in Nordamerika: 81 Spiele (36

Punkte) in der AHL, 226 Spiele (278

Punkte) in der ECHL

• in Europa (immer zusammen mit Brent

Kelly): 2008/09 in Dänemark (59 Spiele/92

Punkte), ab 2009 in der NLB/

Swiss League in Olten (2009/10) und

Langenthal (seit 2010/11) 439 Spiele

(591 Punkte)

• für die Playoffs 2013 leihweise zum

SCB (10 Spiele/7 Punkte)

• Meister mit Langenthal 2012, 2017

und 2019

• Liga-Topskorer 2012 und 2014

• nach Knieverletzung letzte Saison Assistent

von Trainer Per Hanberg

• ab Saison 2019/20 als Nachfolger von

Per Hanberg (zu Kloten) Trainer SC Langenthal

mit Vertrag bis 2022.

nen sehr guten Zweijahresvertrag offeriert

hat. Wenn ein Spieler gehen will,

dann macht es keinen Sinn, ihn zurückzuhalten.

Reisende soll man nicht aufhalten.

Hat Olten den viel besseren Vertrag offeriert?

Kevin Schläpfer: Ja. Bei uns lief sein Vertrag

noch ein Jahr. Olten hat zwei Jahre

offeriert.

Und viel mehr Geld?

Kevin Schläpfer: Über Zahlen reden wir

nicht.

Aber es sind ja Oltens Zahlen.

Kevin Schläpfer: Wir reden auch nicht

über Zahlen der Konkurrenz.

Werden Sie die Zusammenarbeit mit

mehreren Mannschaften aus der

höchsten Liga intensivieren und damit

mehr wieder ein Farmteam?

Kevin Schläpfer: Wir haben eine konkurrenzfähige

Mannschaft. Aber es ist so,

dass wir mit Langnau, Biel und Bern zusammenarbeiten.

Unsere zentrale geographische

Lage ist ein Vorteil.

Aber es macht die Arbeit des Trainers

nicht einfacher?

Jeff Campbell: Das ist so. Aber es kann

auch helfen. Als wir letzte Saison viele

verletzte Verteidiger hatten, waren wir

beispielsweise froh, dass Mika Henauer

vom SC Bern zu uns kam. Als Trainer habe

ich etwas mehr Arbeit, wenn ich einen

neuen Spieler ins System integrieren

muss. Andererseits bringen diese jungen

Spieler Energie und Dynamik ins Spiel.

Können wir schon Namen von Spielern

von Langnau, Bern oder Biel nennen,

die wir wohl im Laufe der Saison in

Langenthal sehen werden?

Kevin Schläpfer: Nein. Es wäre unfair,

jetzt zu sagen, wen wir erwarten. Es sind

Ich konnte mir damals

als Spieler nicht in den

wildesten Träumen

vorstellen, hier einmal

Trainer zu werden.

ja junge Spieler, die versuchen, einen

Platz in Langnau, Bern, Zug oder Biel zu

erkämpfen und die dort den Konkurrenzkampf

erhöhen. Und letztlich kommt ja

dann doch alles ganz anders als erwartet.

Welches Hockey können wir vom SC

Langenthal in der nächsten Saison erwarten?

Jeff Campbell: Wir haben ein junges

Team. Wir werden nicht hinten reinstehen

und warten. Wir werden aggressiv

und schnell spielen. Die jungen Spieler

muss man laufen lassen.

Kevin Schläpfer: Die Zuschauer sollen

Spass haben. Wenn wir alles geben, mit

Leidenschaft, Herz und Wille spielen,

dann kommen die Fans.

Sie kamen 2010 zusammen mit Brent

Kelly als Spieler nach Langenthal.

Konnten Sie sich damals vorstellen,

hier einmal Trainer zu werden?

Jeff Campbell: Nicht in den wildesten

Träumen. Ich war erst einmal froh, dass

ich wieder einen Spielervertrag in der

Schweiz hatte.

Sie haben einst in Langenthal Ihre Karriere

als Spieler beendet und dann in

Biel die Hockeywelt erobert. Nun kehren

Sie als Sportchef sozusagen heim

nach Langenthal.

Kevin Schläpfer: Ja, Langenthal war

2005/06 meine letzte Station als Spieler.

Ich kenne hier nach wie vor viele Leute.

Langenthal ist eine Hockeystadt, es ist ein

Ort, den ich kenne und wo man mich

kennt. Das war ein wichtiger Grund für

mich, das Angebot anzunehmen. Das gibt

mir eine gewisse Sicherheit. Eishockey

gehört hier zur Stadt, Langenthal mahnt

mich in dieser Beziehung an Biel.

Im Herbst folgt eine wichtige Abstimmung

im Hinblick auf ein neues

Stadion.

40 s’Positive 6 / 2019


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Kevin Schläpfer

• Geboren am 24. September 1969

• Center/Flügel

• Spieler von 1986 bis 2006 bei Basel,

Lugano, Zug, Olten, Lausanne, Langnau,

Chur, Biel und Langenthal

• 212 Spiele (59 Punkte) in der NLA, 598

Spiele (538 Punkte) in der NLB

• Meister mit Lugano (1990), Aufstieg in

die NLA mit Olten (1993), Langnau

(1998) und Chur (2000)

• Karriereende als Spieler 2006 in Langenthal

• 2006 bis 2010 Sportchef Biel (2008

Aufstieg in die NLA)

• 2010 bis 2013 Sportchef und Trainer,

ab 2013 bis 14. November 2016

Trainer in Biel

• 24. Oktober 2017 bis vor der Liga-

Qualifikation Trainer EHC Kloten

• ab Saison 2019/20 Sportchef

Langenthal mit Vertrag bis 2024.

Kevin Schläpfer: Ich denke, der SCL hat

eine gute, moderne Infrastruktur verdient.

Es ist ein grosser Schritt für den

Klub, aber auch für die Stadt, und prägend

für die nächsten dreissig Jahre. Alle

machen beim SCL seit vielen Jahren einen

guten Job, Langenthal hat in der ganzen

Hockey-Schweiz ein sehr gutes Image. Es

kann doch nicht sein, dass wir an der ungenügenden

Infrastruktur scheitern. Ich

habe in Biel erlebt, was ein neues Stadion

auslöst, im Klub, aber auch in der Stadt.

Wir mussten im alten Stadion um den

Liga erhalt zittern und nun ist im neuen

Stadion sogar der Meistertitel ein Thema.

Auch als Stadt sollte Langenthal diesen

Schritt zum neuen Stadion machen.

Wie schätzen Sie die Mannschaft im

Vergleich zum Vorjahr ein?

Kevin Schläpfer: Wir haben weniger Erfahrung

und zwei neue ausländische

Spieler. Es ist ein Neubeginn.

Hat Langenthal mehr oder weniger Talent

als im Vorjahr?

Jeff Campbell: Wir haben sehr viel Potenzial

und durch die jungen Spieler viel

Dynamik. Einige der jungen Spieler werden

uns positiv überraschen.

Welche?

Kevin Schläpfer: Beispielsweise Ian Derungs.

Mit wem lässt er sich vergleichen?

Kevin Schläpfer: Er hat Biss und geht geradlinig

vors Tor. Schwierig zu sagen, mit

wem er verglichen werden kann.

Na ja, da denke ich an Nino Niederreiter.

Kevin Schläpfer: Nun, wir wollen nicht

übertreiben.

Wie sehen Sie Robin Nyffeler?

Jeff Campbell: Er ist ein exzellenter

Teamplayer und bringt viel Energie ins

Die jungen Spieler

dürfen Fehler machen.

Aber trotzdem

braucht es eine klare

Linie, von der ich nicht

abweiche.

Spiel. Ähnlich wie Nico Dünner. Er hat

Potenzial und kann sich in den nächsten

zwei Jahren zu einem guten Zweiwegcenter

entwickeln.

Wie sehen Sie Kelvin Walz und Fabio

Kläy, die von Zug kommen?

Kevin Schläpfer: Walz mahnt an seinen

Vater.

Wie? Läuferisch so gut wie der legendäre

Wes Walz (1998 Meister mit Zug

– die Red.)?

Kevin Schläpfer: Nein, nicht ganz. Aber

er ist sehr schnell.

Aber es fehlt ein wenig die Übersicht.

Kevin Schläpfer: Na ja, das haben Sie

gesagt.

Wie sehen Sie Fabio Kläy, den Bruder

von Zugs Sportchef?

Kevin Schläpfer: Ein Center mit guter

Spielübersicht. Ob er, Derungs, Nyffeler

oder Walz den Schritt zum Stammspieler

schaffen, wissen wir nicht. Aber sie haben

das Potenzial. Das macht diese Saison so

interessant.

Die Förderung dieser jungen Spieler ist

eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für

den Coach.

Jeff Campbell: Ich muss geduldig sein.

Die jungen Spieler dürfen Fehler machen.

Aber es braucht trotzdem eine klare, eine

rote Linie, von der ich nicht abweiche.

Wir müssen ja auch Spiele gewinnen,

auch das gehört zur Kultur unseres Klubs.

Wo ist diese rote Linie?

Jeff Campbell: Das kommt auf die Situation

an. Als Spieler fühlte ich mich für meine

Mitspieler verantwortlich. Ich will, dass

jeder mit dieser Einstellung ins Spiel geht.

Der wichtigste Einzelspieler wird Torhüter

Philip Wüthrich sein.

Jeff Campbell: Keiner ist wichtiger als

der andere. Aber er wird im Mittelpunkt

des Interesses stehen.

42 s’Positive 6 / 2019


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KEVIN SCHLÄPFER UND JEFF CAMPBELL

Was passiert, wenn SCB-Sportchef Alex

Chatelain im November anruft und

sagt, es gehe mit dem Schlegel (Niklas

Schlegel, der neue SCB-Goalie – die

Red.) nicht so wie erhofft, man möchte

dem Wüthrich eine Chance geben?

Kevin Schläpfer: Er hat bis Saisonende

mit uns einen Vertrag ohne Ausstiegsklauseln.

Aber natürlich sind wir gesprächsbereit,

wenn der SCB anfragen sollte …

… aber dann müssten Sie wohl im Gegenzug

SCB-Goalie Pascal Caminada

als Ersatz bekommen.

Kevin Schläpfer: Ich will nicht spekulieren

und mich mit Fragen beschäftigen, die

noch gar nicht gestellt worden sind. Philip

Wüthrich ist unsere Nummer 1. Nun muss

er diese Position bestätigen. Das ist für ihn

eine neue Situation. Er steht unter Druck.

Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass er

diese Situation meistert.

Sie sind in Langenthal unter Heinz Ehlers,

Jason O’Leary und Per Hanberg

Meister geworden. Was haben Sie von

diesen drei grossen Trainern gelernt?

Jeff Campbell: Von Heinz, was Disziplin,

Ordnung und Spielorganisation ausmachen.

Unter ihm wusste jeder genau, was

der andere auf dem Eis macht. Er war ein

fordernder Trainer und verstand es, aus

jedem das Beste herauszuholen. Bei Jason

hatten wir Spieler mehr zu sagen. Er

ist mehr auf jeden einzelnen eingegangen

und er hat es verstanden, Energie ins

Team zu bringen. Von Per habe ich Geduld

gelernt. Er hat uns Spielern sehr viel

Vertrauen gegeben und er ist auch in kritischen

Situationen ruhig geblieben und

so konnten wir uns immer auf unser Spiel

konzentrieren. Wir hatten letzte Saison

eine Phase, während der wir 11 von 15

Partien nicht gewonnen haben. Aber es

kam nie Unruhe auf, und am Ende schaute

der Meistertitel heraus.

Sie hätten keine besseren Lehrmeister

haben können?

Jeff Campbell: Sie sagen es. Ich bin sehr

froh, dass ich diese Möglichkeit hatte.

Kevin Schläpfer: Wir sollten aber noch

etwas erwähnen: Heinz Ehlers, Jason

O’Leary und Per Hanberg hatten das

Glück, in der Kabine einen Leader wie

Jeff Campbell zu haben.

Jeff Campbell: Wir hatten und haben

viele Leader in der Kabine. Stefan Tschannen,

Dario Kummer, Yves Müller beispielsweise.

Die Mischung muss stimmen.

Sie haben wegen einer Knieverletzung

ihre Spielerkarriere beendet und sind

Assistent von Per Hanberg geworden.

War das so, weil sie halt nicht mehr

spielen konnten?

Jeff Campbell: Nein, es war mein Ziel,

nach meiner Spielerkarriere Coach zu

werden. Ich habe deshalb im Sommer

Pädagogik-Kurse an der Universität belegt.

Da ging es zwar mehr um die Ausbildung

von Kindern.

Aber das hilft. Schliesslich sind Eishockeyspieler

Männer, die fürs Spielen

bezahlt werden.

Jeff Campbell: Da haben sie nicht unrecht.

Wenn wir Männer spielen, vergessen

wir schnell und es ist oft nötig, etwas

immer wieder zu wiederholen. Aber es ist

auch harte Arbeit. Erfolg ist nur möglich,

wenn die Arbeit Spass macht.

Perfekt wäre es, wenn Brent Kelly, mit

dem sie in Langenthal eine ganze Ära

als Spieler geprägt haben, nun ihr Assistent

geworden wäre.

Jeff Campbell: Das war nie ein Thema.

Brent ist nach Kanada zurückgekehrt . Er

wird weiterhin im Eishockey tätig sein,

aber bei den Junioren.

Also trennen sich die Wege. Kehren Sie

nicht mehr nach Kanada zurück?

Jeff Campbell: Ja, ich habe hier geheiratet

und habe eine Familie.

Auch Olten hat einen neuen Trainer.

War das für Sie nie ein Thema?

Jeff Campbell: Nein, nie. Meine Farben

sind gelb-blau.

Der Sportchef

und der Trainer

im Gespräch mit

«s’Positive».

44 s’Positive 6 / 2019


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2018/2019 beim FCL Sommerfest. Es

gibt diverse Köstlichkeiten (auf eigene

Kosten), und an der Aussenbar lassen

wir den Tag ausklingen. Für Spiel und

Spass sowie für musikalische Unterhaltung

ist ebenfalls gesorgt. Wir freuen

uns auf ein schönes Fest. Hopp Langenthal!

Datum: Samstag, 29.6.2019

Zeit: ab 14.00 Uhr

Ort: Fussballplatz Rankmatte,

Waldhofstrasse 17, 4900 Langenthal

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KALENDER

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dass wir nicht alle Ihre E-Mails

und Briefe publizieren können, und

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St. Urbanstrasse 31

4914 Roggwil

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46 s’Positive 6 / 2019


Memo-Stick ® und Beilagen fallen nicht aus dem Heft,

sondern aus dem Rahmen...

Bleiben haften:

Memo-Stick ®

und Beilagen...

1’000 Hotelcards

zu gewinnen!

Anlässlich des 10-jährigen

Jubiläums verlosen wir 1’000

Hotelcards für den Sommer

Haben Sie einen Event in Planung? Oder einen Wettbewerb

mit schönen Preisen in Aussicht? Vielleicht sogar ein neues

Produkt, das Sie bekannt machen möchten?

Dann erreichen Sie mit einem individuellen Memo-Stick ®

auf der Frontseite oder einer eingesteckten Beilage im

nächsten

ein grosses Publikum!

Grosse Auflage, breite Wirkung

Mit einer Auflage von 76’000 Exemplaren und einem Verteilradius,

welcher weit über die Region hinaus geht,

erreichen wir sämtliche Haushalte im Zustellgebiet.

So fällt ein Memo-Stick ® auf der vordersten Seite oder

eine gedruckte Beilage im Magazin eingesteckt, sofort

auf – und erzielt entsprechend Wirkung. Dabei ist

es entscheidend, dass Ihre Botschaften knackig und

passend gestaltet und optimal formatiert sind. Auch

hier können wir Ihnen Hand bieten und Sie in allen

Belangen kompetent unterstützen.

Mit der Hotelcard übernachten Sie in über

650 Hotels in der Schweiz, in Deutschland,

Österreich und Italien beliebig oft zum ½ Preis.

Jetzt mitmachen:

https://wir-2019.hotelcard.com

Die Hotelcards haben eine Gültigkeitsdauer von jeweils 4 Monaten.

Dieses Angebot gilt nur für Neukunden und kann nicht zur Erneuerung

einer bestehenden Hotelcard-Mitgliedschaft verwendet werden.

Individuelle Formate, viele Möglichkeiten

Post-it | Memo-Sticker

Format: 76 × 76 mm | Platzierung auf dem Cover

Druck: 1- oder 2-seitig, mit Haftfläche | Preis auf Anfrage

Einlagen | Einstecker

Eingang Hotel Meilenstein

Lotzwilstrasse 66

4900 Langenthal

Vom Flyer bis zu 32 Seiten und maximal A4- Format möglich

Weitere Möglichkeiten und Preise auf Anfrage

GUTSCHEIN

Gratiseintritt inklusive alkoholfreies Getränk

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Ihr Ansprechpartner für unverbindliche Informationen

Christophe Buchmann | 062 929 24 25

c.buchmann@spositive.ch

Herzlich willkommen in der Erlebniswelt in Langenthal.

Erleben Sie im Fahrzeugmuseum auf 2‘000 Quadratmetern die faszinierende Welt von hochwertigen

Automarken und mehr! Zum Bestaunen finden Sie phänomenale Klassiker, exotische Sportwagen

und echte Formel 1-Wagen sowie weitere Fahrzeuge vor.

Im Aquarium schwimmen in den vier Becken mit total 850‘000 Litern Wasserinhalt bewundernswerte,

verschiedene Fischarten wie Welsen, Störe und Rochen.

Gönnen Sie sich nach dem Besuch in der eindrücklichen Erlebniswelt eine Auszeit und

geniessen Sie in einem unserer Restaurants ein alkoholfreies Getränk nach Wahl.

Gratiseintritt

in die Erlebniswelt

Gültigkeit des Gutscheins bis

31. Dezember 2019.

Einlösbar im Eingang Hotel Meilenstein

Alkoholfreies Getränk

Gültigkeit des Gutscheins

bis 31. Dezember 2019.

Einlösbar in einem unserer Restaurants.

Das Verteilgebiet und die Mediadaten finden Sie online unter spositive.ch

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gediegene Gärten für

Mensch und Natur...

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Sträuchern, Blütenstauden,

Rosen und Saisonflor

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Landschaftsgärtner/in

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für unsere interessanten Neubauprojekte

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