DorfStadt 14-2019

markuskrohn
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Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

Foto: Steffen Prößdorf, CC BY-SA



Radtour: Landwirtschaft,

Wild und Jagd kennenlernen

im Klöven steen

Passend zur Jahreszeit geht

es bei der Herbst-Radeltour

des Bürgervereins Rissen

am 19. Oktober um 14 Uhr

um das Wild, die Hege und

Pflege und die Jagd in Rissen

und der Sülldorfer Feldmark.

Und dabei vor allem um die

Frage, wie sich Landwirtschaft,

Wild und Jagd am Rande einer

Großstadt miteinander vertragen.

„Naturgemäß gibt es unterschiedliche

Interessenlagen”,

meint Eva-Maria Oehrens vom

Bürgerverein. „Genau deshalb

ist es so wichtig, sich möglichst

vielfältig und anschaulich zu

informieren und verschiedene

Perspektiven kennenzulernen."

Die Exkursionen und Fahrrad -

touren des Bürgervereins Ris -

sen sollen dazu genutzt werden.

Geführt wird die Exkursion von

Silke Ladiges vom Verein zur

Erhaltung der Kulturlandschaft

Rissen-Sülldorf e.V., zertifizierte

Landschaftsführerin und

Bau ernhofpädagogin. Geradelt

wird von Rissen aus – vom

Treffpunkt am Bürgerhaus.

Info und Anmeldung: E-Mail:

info@buergerverein-rissen.de

oder Telefon: 81 12 56

www.bv-rissen.de












Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 14/19 · vom 10. Oktober 2019 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

OSDORF: S.2

Senioren verstehen

Smartphone

BEZIRK: S.3

1. Interview mit der

Bezirksamtsleiterin

BLANKENESE S.6

Weihnachten

in Blankenese?

RISSEN

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

www.dorfstadt.de

Der Blankeneser Lieder -

macher Rolf Zuckowski ist

schon seit seiner Kindheit

Fan des Planetariums im

Hamburger Stadtpark. Jetzt

hat er aus aktuellem Anlass

dem Planetarium einen

Konzertflügel geschenkt. Dafür

bekommt der 72-Jährige einen

BLANKENESE

Klimaschutz ist in aller

Munde. Tatsächlich hat sich

aber wenig zugunsten des

Klimaschutzes getan. Das

gilt insbesondere für den

Bezirk Altona, auch wenn

die Bezirkspolitiker seit

Jah ren immer wieder über einzelne

Klimaschutzprojekte diskutieren.

So gab es einen An -

trag der SPD-Fraktion, bei den

CruiseDays nur noch klimaschonende

Luxusliner zuzulassen

– er wurde von den anderen

Fraktionen abgelehnt. Der

große Wurf war bislang also

nicht dabei.

Nun hat die Linksfraktion in

der Bezirksversammlung gefordert,

den Klimanotstand im

Bezirk Altona auszurufen. „Es

ist dringend erforderlich, jetzt

auf allen Ebenen von Gesell -

schaft und Politik effiziente und

konsequente Maßnahmen zu

ergreifen, um die Klimakata -

stro phe noch aufzuhalten.

Welt weit haben Kommunen wie

Los Angeles, Vancouver, Lon don

und Basel sowie in Deutsch land

die Städte Konstanz, Erlangen,

Ehrenplatz im Kuppelsaal. „Ich

freue mich auf beglückende und

bewegende Musikmomente im

Sternensaal, insbesondere in

meiner Konzertreihe „Wär‘ uns

der Himmel immer so nah“, die

wir in der ersten Adventwoche

wieder aufnehmen.“ sagte er bei

der ersten Probe. Ab dem 10.12.

Kiel und Münster bereits den

Klimanotstand ausgerufen und

damit ein Signal gesetzt“ heißt

es in dem Antrag an die Be -

zirks versammlung.

Die FDP-Bezirksfraktion sieht

die Lage entspannter. Wolf

Achim Wiegand, stellvertretender

Fraktionsvorsitzender

meint: „Die Verpflichtung zu

handeln ergibt sich aus dem

europäischen Unionsrecht, den

deutschen Staatszielen und dem

Grundgesetz. Wirksam sind

Kli maschutzmaßnahmen aber

nur, wenn sie von den Bür ger -

innen und Bürgern angenommen

werden.

Wir Freie Demokraten treten

Alarmismus oder dem Schüren

von Ängsten dadurch entgegen,

dass wir Politik und Verwal -

tung im Bezirk dazu verpflichten

wollen, klimafreundliches

Verhalten durch Anreize at -

trak tiv zu machen. Die BV soll

deshalb einen 5-Punkte-Sofort -

plan be schließen, der aus Po -

litikmitteln finanziert wird. Im

Einzelnen schlägt die FDP u.a.

vor: eine Öffentlich keits -

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Ein Flügel

fürs Planetarium

Rolf Zuckowski stellt Weihnachtsprogramm vor | Markus Krohn

Thomas Kraupe freut sich über den neuen Flügel im Kuppelsaal, den Rolf Zuckowski dem Plane ta rium

gespendet hat. Im Advent tritt er hier mit Tochter Anuschka und Pianist Martin Tingvall auf Foto: Krohn

Kann der Bezirk Altona Vorreiter

im Klimaschutz werden?

ELBVORORTE

geben Rolf Zuckowski mit seiner

Tochter Anuschka, Pianist

Martin Tingvall und Band fünf

Konzerte im Planetarium. Mit

24 Liedern durch die Advents -

zeit – ein Konzert abend für

Erwachsene unter Hamburgs

schönsten Sternen...

planetarium-hamburg.de

kampagne mit Anregungen für

klimaneutrales Handeln im

Alltag durchzuführen, konsequentere

klimafreundliche Um -

setzungen im Bau- und Pla -

nungsrecht durchzusetzen und

eine Klimaoffensive im bezirklichen

Verkehr zu planen. Da -

neben soll das Bezirksamt eine

Vorreiterrolle übernehmen und

seinen ökologischen Fußab -

druck vorbildlich verringern.”

Ein ähnliches Ziel verfolgt ein

Antrag der Grünen, der das

Bezirksamt auffordert, bei Zu -

wendungen und Vergaben den

Klimaschutz mitzudenken. Wer

in Zukunft Geld vom Bezirk

haben möchte, muss also nachweisen,

dass er die Zuwen -

dungen klimaneutral umsetzt.

Das soll dann auch für alle

Dienstleistungen und Produkte

gelten, die das Bezirksamt Al -

tona einkauft.

Die Beratungen werden am 14.

Oktober im neu geschaffenen

Ausschuss für Klimaschutz,

Umwelt und Verbraucherschutz

fortgesetzt.

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immer schon am Donner -

stag, was die Wo che über in

ihrer Nachbarschaft ge schah,

denn sie ha ben den Leser-Brief

abonniert.

Jeden Donnerstag/Freitag in -

formiere ich kurz und knapp

über aktuelle Themen aus dem

Hamburger Westen und den Elbvororten per E-Mail.

Außerdem gibts am Ende des Newsletters regelmäßig Tipps

fürs Wochenende – Veranstaltungshighlights in den Elbvor -

orten oder in der näheren Umgebung.

Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv

an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für groß artige

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Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern zählen zu

dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite

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chen). Ich freue mich auf Sie!

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Wissen Sie, wie schön Ruhe

sein kann? Ich meine nicht das

Wochenende oder den Feier -

abend, nein, einfach kein Ge -

räusch, keine Töne – nichts.

Augen kann man schließen,

wenn man etwas nicht sehen

will – Ohren nicht! Letzte

Woche hätte ich das gerne

getan, denn bei meinem Nach -

barn wurde ein Baum gefällt

und direkt vor Ort der Stamm

in transportable Stücke zersägt.

Noch besser: Die Äste wurden 5

Meter vor meinem Büro fachgerecht

gehäckselt. Warum die

Gärtner mir keinen Gehör -

schutz mitbrachten, konnte ich

nicht ermitteln – hätte ich aber

durchaus gebrauchen können.

Nach zwei Tagen war Ruhe. Sie

glauben ja nicht, wie sehr ich

das jetzt genieße..!

Fällung nach

180 Jahren:

Der Sturm vom 30. September

hat ein Nachspiel. Zumindest

für eine der parkprägenden

Hängebuchen im Goßlers Park,

die nach einem Kronenbruch

gefällt werden musste. Die

Bruchsicherheit es verbliebenen

Baumes war nicht mehr ge währleistet.

Der Baum hatte einen

Stammumfang von 3,45 Metern.

Das entspricht einem Durch -

messer von einem guten Meter.

Quartiersgaragen

gefordert

Die CDU-Bezirksfraktion fordert

Quartiersgaragen für Al -

tona. Nach Meinung der Christ -

demokraten hat durch die „notwendige

Stärkung des Rad- und

Fußverkehrs den massiven Weg -

fall von Parkplätzen zur Folge.“

Die CDU Altona hat deshalb

einen Antrag zur Beratung eingebracht,

ein Konzept fur Quar -

tiersgaragen in den dicht besiedelten

Kerngebieten Altonas er -

stellen zu lassen, die auch Park -

flächen für die zunehmende An -

zahl an Fahrrädern und Lasten -

fahrrädern und Ladesta tionen für

Elektromobilität vorsehen sollen.

Konkret soll dabei u.a. der Hol -

stenplatz unter die Lupe genommen

werden, der in den kommenden

Jahren saniert wird.

Klimaschutz im Bezirk

Langlebige Produkte, die auch

mal repariert werden könnten

und umweltfreundlich zu be -

schaffen sind, wenig Plastik,

nichts von der Negativliste des

Umweltleitfadens – die Be zirks -

versammlung Altona stimmte

auf ihrer Sitzung am 26.9.2019

einem Antrag der GRÜNEN Be -

zirksfraktion zu, der das Be -

zirksamt auffordert, bei Zu -

wen dungen und Verga ben den

Foto: privat

Klimaschutz mitzudenken.

Sven Kuhfuss, stv. Vorsitzender

GRÜNE Fraktion Altona: „Mit

diesem Antrag konkretisieren

wir eine Maßnahme aus dem

integrierten Klimaschutz kon -

zept des Bezirks. Denn: Politik

und Verwaltung sollten beim

Klimaschutz als Vorbilder vo -

ran gehen. Wir wollen beispielsweise

darauf achten, dass

Veranstaltungen ohne Plastik

Einweggeschirr auskommen

oder Stadtteilzeitungen ökologisch

produziert werden.“

Sport oder Mehrzweck?

Die Schulbehörde möchte eine

Sporthalle, die Schulge mein -

schaft mehr: Jetzt hat sich auch

die Bezirksversammlung mit

der Frage beschäftigt, welche

Lösung für die Mehrzweckhalle

für die Fridtjof-Nansen-Schule

in Lurup sinnvoll wäre. Laut

Schulbehörde gibt es für eine

Doppelnutzung keine guten

Erfahrungen an anderen Stand -

orten. Die Bezirksversammlung

und Vereine im Luruper Forum

sehen jedoch zusätzlichen Be -

darf eines Veranstaltungs rau -

mes, der multifunktional auch

für den Stadtteil nutzbar ist.

Ähnliche Bestrebungen gab es

in Blankenese. Die Schulbe hör de

tat sich allerdings sehr schwer

mit solchen von mehreren Ak -

teuren genutzten Räu men.

Klein aber fein:

Vor der Esso-Tankstelle in Ris -

sen an der Kreuzung Wedeler

Landstraße/Klövensteenweg/

Rissener Landstraße soll ein

Kreisverkehr entstehen. Jetzt

stellt das Bezirksamt fest: ein

kleinerer Kreisverkehr sei die

fachlich geeignetste Lösung für

die Alte Sülldorfer Landstraße

und ist dort auch umsetzbar.

VIN Rissen hatte den Kreisel

ohnehin in Frage gestellt, weil

der Verein befürchtete, dass

dann auch niemals die im Bür -

gervertrag vereinbarte Brücke

über die S1-Linie zum neuen

Wohngebiet am Suurheid ge -

baut würde. Jetzt keimt Hoff -

nung bei den Verantwortlichen.

Bücherbus ohne

Parkplatz

Der Bücherbus in Lurup ist äu -

ßerst beliebt. Allerdings ist

Bereich häufig zugeparkt, weshalb

der Bus dort schlecht oder

gar nicht halten kann. Daher

haben die Verantwortlichen

nach einer neuen Aufstellfläche

östlich des Haupteinganges

hinter der Holzpollerreihe ausgemacht.

Die Zufahrt wird durch

eine verschließbare Schran ke

gesichert, sodass der Platz nicht

mehr zugeparkt werden kann.

Jugendliche erklären Se nio -

ren die digitale Welt – ein

Zukunftsprojekt. Die ersten

beiden Treffen waren so

er folgreich, dass die Reihe

„DIGITALHoch2“ am Lise-Meit -

ner-Gymnasium in Osdorf auf

jeden Fall fortgesetzt wird –

weitere Kooperationspartner

werden noch gesucht.

Jung schult Alt – nach einem

mit über dreißig Schülern gut

besuchten Trainings-Workshop

im August dieses Jahres, sind

die ersten beiden Gesprächs -

run den im Meitner Forum des

Osdorfer Gymnasiums zur gro -

ßen Zufriedenheit aller angelaufen.

Jugendliche tauschen ihre Rolle

als Schüler gegen die der Leh -

renden ein, denn als sogenannte

„Digital Natives“ sind sie den

Umgang mit Smartphone und

Tablet quasi von Kindesbeinen

an gewöhnt. Und die älteren

Menschen ließen sich gerne

von den jungen Experten „digital

an die Hand nehmen“. Wo

ohne die Seniorinnen und Se -

nioren sonst ein lärmiges Stim -

mengewirr herrscht, kehrte –

sobald die Älteren mit ihren

zum Teil schon recht „antiken“

Smartphones an den einzelnen

Berater-Tischen Platz genommen

hatten – eine ungeahnte

Ruhe ein. Man steckte die Köp -

fe zusammen und half nach be -

sten und gemeinsamen Kräf ten.

An allen Experten-Tischen galt

die ungeteilte Aufmerksamkeit

Elbvororte

Smarte Senioren lernen von Schülern

Bei den Treffen geht es nicht nur um Apps und Geräte, sondern auch ums gegenseitige Verstehen | Krohn

OSDORF

BAHRENFELD

den älteren Menschen. Je ein

bis zwei Jugendliche stellen

sich deren Fragen und Pro ble -

men und es wurde gelegentlich

auch gemeinsam nach einer

Lösung geschaut.

Einzig ein 86 Jahre alter Herr

hatte sein Lebtag zuvor noch

kein Smartphone in der Hand

gehabt. Für ihn wird es nun

allerhöchste Zeit, das Thema

anzugehen: seine Tochter zieht

nach Südafrika. Da möchte er

über WhatsApp und Co. den

Kontakt aufrechterhalten und

an ihrem Leben teilnehmen

können. Er hat sich auch hinsichtlich

des Gerätekaufs Tipps

bei DIGITALHoch2 geben lassen!

Die Resonanz fällt sowohl bei

den älteren als auch bei den

jüngsten Teilnehmern positiv

aus. Die Senioren sind begeistert

von der Geduld der Ju -

gend lichen. Und die Schüler

waren erfreut darüber, den

Alten etwas zu zeigen, in dem

sie sich besser auskennen. “Mir

hat gut gefallen, wie entspannt

das Treffen verlief. Man hatte

das Gefühl, dass das Treffen

DIGITALHoch2 bietet einen intensiven intergenerationellen

Austausch – nicht nur über Smartphones

Das Forschungszentrum

DESY hat den Gewinner der

Ausschreibung für die

Planung seines neuen Mul -

tifunktionsgebäudes

DESYUM ermittelt. Das

Gebäude, das ab 2023 zentraler

Anlaufpunkt für Besu -

cher, Mitarbeiter und Gast for -

scher sein und auch DESYs

neues Besucherzentrum beheimaten

wird, soll vom Architek -

turbüro HPP Architekten aus

Düsseldorf und Hamburg ge -

plant werden. Das Büro hatte

sich mit seinem Konzept in

einem europaweiten Aus schrei -

bungsverfahren durchgesetzt.

HPP Architekten soll jetzt be -

auftragt werden, zusammen mit

DESY auf Basis des ausgewählten

Konzeptes den Entwurf für

das DESYUM zu gestalten.

„Die Architektur des Sieger-

Entwurfs von HPP Architekten

zeigt viele Zitate zu DESYs

Heimatstadt Hamburg auf, und

die Einbettung des Gebäudes in

die lokale Umgebung ist hervorragend

gelungen.“ sagte der

Vorsitzende des DESY-Di rek to -

riums Helmut Dosch.

Zwei Geschosse des fünfstöckigen

Gebäudes werden als Mul -

ti funktionsfläche für Veranstal -

tungen und eine Ausstellung

res erviert, um Besucher über

DESYs Forschung zu informieren.

In den weiteren Geschos -

Foto: Krohn

nicht umsonst war und dass

sowohl die älteren Leute als

auch die Schüler etwas mitnehmen

konnten.", meinte die 15-

jährige Estelle, die diesen

Nachmittag gern wiederholen

möchte. Die Schüler profitieren

darüber hinaus von ihrem

ehrenamtlichen Engagement

durch die Zertifikate, die sie

Der neue repräsentative Empfang bei DESY in Bahrenfeld wird

bis 2023 realisiert.

Foto: HPP Architekten

sen werden DESY-Arbeits grup -

pen wie das International Offi -

ce, Innovation und Technolo -

gie transfer und die Öffentlich -

keitsarbeit ihre Büros beziehen.

Das Obergeschoss dient mit der

Außenfläche der Erholung oder

kleinere Veranstaltungen.

Die Außenfassade des Gebäu -

des ist mit ihren senkrechten

ab sofort bei uns:

Orangen-Quark-

Stollen

von der Stiftung Generationen-

Zusammenhalt erhalten und

sicher bei einer späteren Be -

wer bung helfen, die gewünschte

Stelle zu erhalten.

www.stiftunggenerationenzusammenhalt.org

Termine:

DIGITALHOCH2 ist eine

Kooperation der Stiftung

Generationen-Zusammen -

halt mit dem Verein Wege

aus der Einsamkeit. Der

Hamburger Verein setzt

sich bundesweit für die

digitale Teilhabe älterer und

hochbetagter Menschen ein.

Das Projekt ist im Septem -

ber 2019 am Lise-Meitner-

Gymnasium in Hamburg

Osdorf als Pilot gestartet.

Dagmar Hirche von Wege

aus der Einsamkeit ist

Projektleiterin DIGITALES.

Die nächsten Termine:

Dienstag jeweils

von 15 Uhr bis 16:30 Uhr

22. Oktober 2019

19. November 2019

17. Dezember 2019

Donnerstag jeweils

von 15 Uhr bis 16:30 Uhr

24. Oktober 2019

07. November 2019

21. November 2019

05. Dezember 2019

Besucherzentrum nimmt Formen an

Auftrag zum Bau des DEYUMs erteilt | Konrad Matzen

Streifen von einer Driftkammer

inspiriert, einem hochempfindlichen

Nachweisgerät mit drei s-

s igtausend haarfeinen Drähten

zur Aufzeichnung von Teil -

chen spuren, das früher bei

DESY im Einsatz war. Auf der

Fassade des als Kubus geplanten

Gebäudes finden sich au -

ßerdem die Kreisbahnen klassischer

Elektronenbeschleuniger

wieder. „Unser Ziel war es,

Motive aus der DESY-For -

schung zugleich bildhaft und

funktional in die Architektur zu

übersetzen“, so Matthias Latzke,

Associate Partner bei HPP

Architekten.

Noch bis zum 13. Oktober sind

Bürgerinnen und Bürger wie

auch DESYanerinnen und DESY

aner eingeladen, sich die Mo -

delle und Präsentationen aller

teilnehmenden Architektur bü -

ros in einer Ausstellung im

Hör saal-Foyer anzuschauen

(Not kestr. 85, Geb. 5, 10-20 Uhr).

www.desy.de


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019 • 3

Von Berg: »Ein Hauch von Freiheit und Unabhängigkeit«

Die neue Bezirksamtsleiterin in ihrem ersten Interview mit der DorfStadt-Zeitung über ihren neuen Bezirk, Bürgerbeteiligung und Digitalisierung | Markus Krohn

Dr. Stefanie von Berg wird

die erste grüne Bezirks -

amts leiterin in Altona. Mit

großer Mehrheit wurde sie

mit Unterstützung der Grü -

nen-, der SPD- und der

CDU-Fraktion in der Be -

zirks versammlung am 26. Sep -

tember dem Senat als Chefin

des Bezirksamtes vorgeschlagen.

Zuletzt war die 55-Jährige

Seminarleiterin am Studiense -

minar Stade. Die Nachfolgerin

von Dr. Liane Melzer tritt ihren

Dienst in Altona voraussichtlich

am 1. Dezember 2019 an.

Von 2011 bis November 2018

war sie politisch in der grünen

Fraktion der Bürgerschaft aktiv

als Fachsprecherin für die The -

men Schule und Berufsbildung,

Inklusion und Religion. Von

Berg hat einen erwachsenen

Sohn und lebt mit ihrem Mann

an der Grenze zu Altona.

Im Interview mit der DorfStadt-

Zeitung spricht sie sich für frühzeitige

Bürgerbeteiligung und

nachhaltigen Klimaschutz aus:

ELBVORORTE

DorfStadt: Was hat Sie be -

wegt, sich für das Amt als

Bezirksamtsleiterin in Altona

zu bewerben?

Stefanie von Berg: Mir haben

die Jahre in der Po litik sehr viel

Freude gemacht und mir fiel der

Abschied aus der Bürgerschaft

sehr schwer. Die doppelte Bela -

stung von Be ruf und Parlament

war für mich aufgrund verschiedener

Ereig nisse dann

nicht mehr zu leisten. Ich habe

das vergangene Jahr dazu

genutzt, in mich hineinzuhören.

Ich habe festgestellt, wie sehr

mir Politik einerseits fehlt, wie

viel Freude mir aber andererseits

Verwal tung macht. Als

sich die Gele genheit bot, beides

zu vereinen, dazu noch in diesem

großartigen, spannenden

Bezirk Altona, habe ich mich

zur Bewerbung entschlossen.

Mancher im Bezirk wünscht

sich eine „Bezirksbürger mei -

ste rin“, die bürgernah ist –

Stefanie von Berg auf dem Weg ins Altonaer Rathaus

an dere eine Führungsperson,

die ihre 2.400 Mitarbeite rin -

nen und Mitarbeiter im Griff

hat. Welche Rolle wollen Sie

einnehmen?

Bezirksbürgermeisterin

oder Verwaltungschefin?

Für mich ist das kein Ent -

weder-Oder. Ich möchte einerseits

„Bezirksbürgermeisterin“

sein und dafür so viele Termine

wie irgend möglich im Bezirk

wahrnehmen – gerne mit den

Abgeordneten der in der Be -

zirks versammlung vertretenen

Fraktionen. Ich weiß, dass

damit die Abende und auch

Wochenenden gefüllt sein werden.

Ich will aber auch eine

gute und möglichst präsente

Vor gesetzte im Bezirksamt sein.

Dafür möchte ich zunächst so

viele Menschen wie möglich in

den einzelnen Dezernaten kennenlernen,

mich über die Sor -

gen und Nöte der einzelnen

Fachämter informieren, mir ein

Bild machen, als Mensch auch

ansprechbar sein. Mein Füh -

rungsstil ist auch nicht so sehr

„alles im Griff“ zu haben – also

engmaschig zu kontrollieren –

ich bin jemand, die zunächst

davon ausgeht, dass alle Mit -

arbeiterinnen und Mitarbeiter

gute Arbeit machen möchten.

Dafür benötigen sie Vertrauen,

Freiraum, Unterstützung und

kla re Ziele. Mit diesem Füh -

rungs stil bin ich in der Ver gan -

genheit sehr erfolgreich gewesen.

Der große Segen ist für mich im

Übrigen, dass ich mit dem stellvertretenden

Bezirksamtsleiter,

Herrn Albers, einen sehr erfahrenen

Menschen an meiner

Seite weiß, der mich vollumfänglich

unterstützen wird.

Sie haben als ehemalige Bür -

gerschaftsabgeordnete gute

Kontakte in die Landespolitik.

wie könnte Ihnen das helfen,

um Ihr künftiges Amt auszufüllen?

Wir haben hier in Altona einige

wirklich große Projekte und

Themen zu bewegen. Dabei wird

es immer wieder darum gehen,

Mitsprache- und Mitbestim -

mungs rechte vom Senat einzufordern,

aber auch, mehr Zu -

wendungen für die einen oder

anderen Vorhaben zu bekommen.

Es hilft immer, wenn man gezielt

Personen ansprechen kann, um

die Anliegen des Be zirks vorzubringen

– und sich dabei auch

Gehör zu verschaffen.

Foto: privat

Sozialer Zusammenhalt

ein großes Anliegen

Gibt es für Sie als grüne Be -

zirks amtsleiterin Projekte, die

Ihnen besonders am Herzen

liegen?

Das große Thema ist der Klima -

schutz, weil es ein Mensch -

heits thema ist. Wir müssen in

all unserem Tun immer den

Klimaschutz mitdenken und

auch tatsächlich umsetzen –

denn Klimaschutz ist auch für

den Bezirk relevant. Die Sci -

ence City Bahrenfeld könnte

gerade hier eine große Strahl -

kraft entwickeln und zeigen,

wie man Wissenschaft, bezahlbaren

Wohnraum, Gemein -

schaft, moderne Mobilität und

Klimaschutz unter einen Hut

bringt. Ein Vorhaben, was mir

für Altona sehr am Herzen

liegt, ist das Community Center

im Holstenquartier – auch weil

mir als GRÜNE der soziale Zu -

sam menhalt ein großes Anlie -

gen ist. Grundsätzlich will ich

gerne im Rahmen meiner Mög -

lichkeiten die Schaffung von

bezahlbarem Wohnraum unterstützen

und gegebenenfalls neue

Wege ausloten. Auch die Ver -

kehrs wende müssen wir in Al -

to na angehen – hier wird es

sicherlich je nach Stadtteil an -

dere Wege und Projekte geben.

Priorität eins ist aber der Aus -

bau des Radwegenetzes.

Sie waren vor allem in Eims -

büttel aktiv, wechseln jetzt in

einen sehr heterogenen Be -

zirk, in dem sich dörfliche und

urbane Stadtteile abwechseln.

Wie nehmen Sie die Bürger in

„ihrem“ neuen Bezirk wahr?

Auch in Eimsbüttel gibt es mit

Eidelstedt fast noch so etwas

wie dörfliche Strukturen, zu -

min dest historisch. Aber ja –

Altona ist tatsächlich der diverseste

Bezirk in ganz Hamburg!

Die Bürgerinnen und Bürger

nehme ich bei aller Diversität

so wahr, wie es das Wappen

von Altona verkörpert: als

offen. Mir sind bislang die al -

ler meisten mit großer Freund -

lichkeit begegnet, mit einem

wachen Blick. Ich spüre, dass

die hochspannende Geschichte

Altonas ihre Spuren hinterlassen

hat. Es ist hier immer ein

Hauch von Freiheit und Unab -

hängigkeit zu spüren, aber auch

der Geist der Flexibilität und

der Geist des Zusammenhaltens

in schwierigen Zeiten.

Sie haben sich immer für Bür -

gerbeteiligung eingesetzt. Wie

sieht eine optimale Bürger be -

teiligung aus Ihrer Sicht aus?

Zunächst muss eine Bürger be -

teiligung möglichst frühzeitig

einsetzen. Im Rahmen der Be -

teiligung muss klar gemacht

werden, wie viel Mitgestaltung

möglich ist und an welcher

Stelle die „Beteiligung“ nur

eine Information ist. Manche

Dinge müssen halt vorher entschieden

werden – aber das

müssen die Bürgerinnen und

bürger wissen, auch die Gründe

dafür. Insgesamt muss also

deutlich gemacht werden, wieviel

„Gehörtwerden“ und wieviel

„Erhörtwerden“ möglich

ist. Darüber hinaus stelle ich

mir bei Projekten, die viel Ge -

staltungsspielraum möglich

ma chen, professionell moderierte

Ideenwerkstätten vor, die

zudem den Aspekt der Digita -

lisierung mit einbeziehen. Ins -

gesamt sollte Bürgerbeteiligung

auf möglichst viele Arten

ermöglicht werden und möglichst

viele Menschen und Al -

ters gruppen mit einbeziehen.

Die Digitalisierung der Ver -

waltung steht erst am Anfang.

Wie wichtig ist Ihnen dieser

Schritt und welche Bedeutung

haben digitale Bürgerbetei li -

gungsangebote für Sie?

Etwas, was ich gerne weiter

bewegen möchte, ist die Di gi -

talisierung in der Verwaltung.

Andere Länder wie Estland zeigen,

was hier möglich ist. Ich

bin der Auffassung, dass wir

uns hier noch einiges abschauen

können. Eine digitalisierte

Verwaltung spart Arbeitszeit

ein, die an anderer Stelle sehr

gut verwendet werden kann. Sie

ist zudem kundenfreundlicher,

weil den Bürgerinnen viele

Wege erspart werden können.

Digitale Bürgerbeteiligung er -

möglicht vor allem eine breitere

Beteiligung, aber auch eine

schnel lere Auswertung der Da -

ten. Zudem kann sie dazu beitragen,

wenn sie gut gemacht

ist, Barrieren abzubauen und so

Inklusion in der Gesellschaft

umzusetzen.

Wie Sie wissen, gibt es fraktionsübergreifend

Unmut über

den vom Senat vorgelegten

Schulentwicklungsplan. Sie

waren selbst schulpolitisch

aktiv. Wie können Sie Ihre

bisherige Arbeit in Ihre neue

Rolle als Bezirksamtsleiterin

einbringen?

Auch hier werden die Kontakte

in die Landespolitik helfen. Es

gilt, bei diesem hochkomplexen

Schulentwicklungsplan Ziel -

kon flikte zu lösen und ge -

schickte Kompromisse einzugehen.

Ganz abgesehen davon

denke ich, dass wir Schulbau

architektonisch möglichst innovativ

angehen sollten.

Demokratie aktiv mitgestalten

Jeder ist aufgerufen, über den Wertekanon des Bezirks mitzubestimmen | KM

Seit dem Sommer sind en -

gagierte Bürger in Vereinen

und Institutionen aufgerufen,

im Bezirk Altona über

Demokratie und Vielfalt zu

diskutieren. Zunächst in

regionalen Demokratiekon -

ferenzen, jetzt wird das Projekt

für alle Bürgerinnen und Bür -

ger im Bezirk geöffnet und Sie

können die „Altonaer Dekla ra -

tion“ digital mitgestalten.

Altona blickt auf eine lange

Geschichte zurück – eine Ge -

schichte der Einwanderung, die

schon immer vom Zusammen -

leben in Offenheit und Toleranz

geprägt war. Es ist wichtig,

Maßnahmen zum Abbau von

Diskriminierung, gegen alle

Tendenzen der Radikalisierung

und für eine lebenswerte De -

mo kratie zu leben.

Welche Werte sind uns für das

Miteinander wichtig? Wie können

wir unser gemeinsames

Zu sammenleben gestalten?

ELBVORORTE

Im Altonaer Rathaus ist man stolz auf die gelebte Vielfalt und

Toleranz. Das soll jetzt schriflich festgehalten werden. Foto: Bezirk Altona

Was ist grundlegend wichtig

und worauf können wir uns

verständigen? Diese grundlegenden

Fragen wollen die Ini -

tiatoren im Bezirk Altona be -

antworten und in die De kla -

ration einfließen lassen. Die

»Altonaer Deklaration« soll zu

einem konstruktiven Mitein -

ander in einer vielfältigen Ge -

sellschaft beitragen. Respekt

und die Bereitschaft zur Ver -

stän digung sind dafür erste

gute Grundlagen – in Altona,

in Hamburg, überall auf der

Welt.

Wer mitbestimmen möchte,

kann dies jetzt digital unter

www.altonaer-deklaration.de

tun.

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4 • DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019 Sport

Gold für Rissen

Henry Grosshans (Jahrgang

2013) erlangte für den Rissener

Sportverein Gold bei der Vor -

entscheidung zur Kinderolym -

piade 2019 am vergangenen

Wochenende. Und auch Zoe

Sieslack (Jahrgang 2010) war

erfolgreich. Sie lief als drittschnellste

durch den Parcours

mit Prüfungen in Geschick lich -

keit, Ausdauer, Beweglichkeit

und Koordinationsfähigkeit. Da -

mit holten die jungen Athleten

gleich zwei Medaillen in den

Hamburger Westen.

Für den Rissener Sportverein,

der in diesem Jahr auch sein 70

jähriges Bestehen feiert, ein

großer Erfolg als Familien -

sportverein.

www.rissenersv.de

Sport in den

Herbstferien

Nach dem erfolgreichen Som -

mer ferienprogramm gibt es bei

KOMET Blankenese auch in den

Hamburger Herbstferien vom 7.

bis 18. Oktober 2019 für Groß

und Klein die Möglichkeit, sich

sportlich zu betätigen.

An den beiden Dienstagen 8.

und 15. Oktober findet in der

großen Turnhalle in der Musä -

usstraße (Grundschule Iser -

brook) von 15:00 - 21:30 Uhr

ein Sportprogramm statt. An

den beiden Mittwochs 9. und

16. Oktober wird in der Aula in

der Musäusstraße getanzt. Je -

weils von 19–20:20 Uhr oder

von 20:20–21:50 Uhr.

Hochrad-Golfer

holen Gold in Berlin

Die Schulmannschaft der WKII

im Golf hat den Bundes wett -

bewerb der Schulen „Jugend

trainiert für Olympia“ in Berlin

gewonnen. Glückwünsche an

Ist Ihre

Emilie, Leonie, Bo, Moritz und

Cita-Florentine!

Neben den fünf Spielerinnen

und Spielern sind weitere

Schü lerinnen und Schüler

durch ihre guten Ergebnisse bei

der Qualifikation für das Lan -

desfinale und beim Landes fi -

nale selbst teils erheblich am

Erreichen des Bundesfinales

beteiligt: Ferdinand, Richard,

Maximilian, Lisa, Moritz und

Theodore.

Ebenfalls zum Golfteam ge -

hören Leonie, Emilia und Con -

stantin. Alle diese Spielerinnen

und Spieler bilden das WK II

Golfteam am Gymna sium Hoch -

rad und haben ihren Anteil an

diesem großartigen Erfolg un -

ter der Leitung von Klaus Blu -

menstock.

Power-Modus an

Wer sich kurz vorm Wochen -

ende so richtig auspowern

möchte, ist donnerstagabends

in der Gymnastikhalle Musäus -

straße genau an der richtigen

Adresse: Ab sofort gibt hier

Maren Fischbach von 18 - 19

Uhr die Möglichkeit, bei angesagter

Musik in ihrer Fitness-

Stunde ordentlich zu schwitzen.

Fischbach bietet abwechslungsreiche

und intensive

Bewegung vor allem für junge

Sportlerinnen und Sportler.

donnerstags 18 - 19 Uhr

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Vertrauen aufbauen. Verbindungen schaffen.

Licht wie in der Oberliga

Dank Zuschüssen leuchtet KOMET Blankenese Fußballfeld künftig mit LEDs aus | Konrad Matzen

Die Fußballer des KOMET

Blankenese freuen sich

über die neue LED-Flut -

lichtanlage, die nicht nur

rechtzeitig zum Herbst in -

stalliert wurde, sondern den

Platz besser ausleuchtet als

je zuvor. Auch der Vorstand

und die Nachbarn des Sport ver -

eins freuen sich, denn die neue

Beleuchtungsanlage ist exakt

auf die Spielfläche ausgelegt

und automatisch gesteuert, so -

dass die Nachbarn nicht mehr

durch Streulicht gestört werden

oder dadurch, dass jemand vergessen

hat, vor dem Wochen -

ende das Licht auszuschalten.

Wie das funktioniert, demonstrierte

vergangene Woche

Volker Tausend, Abteilungs -

leiter Fußball bei Komet Blan -

kenese sehr eindrucksvoll:

Nachdem er die verschiedenen

Programme der Anlage wäh -

rend einer Feierstunde mit Gä -

sten und vor Journalisten de -

monstrierte, schaltete sich das

Licht plötzlich aus – die Gäste

und trainierenden Jugendli -

chen standen im Dunklen.

Nachdem die Internetver bin -

dung an seinem Smartphone

kurze Zeit wieder hergestellt

war, konnte er das Licht per

Fingertip jedoch wieder anstellen.

Neben unterschiedlichen

Lichtstärken für Trainings- und

Spielbetrieb kann nämlich auch

ein „Torjubel“ ausgelöst werden,

der die LED-Leuchten an -

sprechend flackern lässt…

BLANKENESE

Altona 93 besiegt Tabellenführer

Die Entwicklung der letzten drei Wochen im Rückblick von Thomas Janiczek

Wer nicht im Stadion war,

hat nicht nur ein tolles

Spiel verpasst, sondern

auch den Sieg einer in der

zweiten Hälfte perfekt aufspielenden

AFC Mannschaft.

Im ausnahmsweise zwei Stun -

den später stattfindenden Spiel

gegen den VfL Wolfsburg er -

zielten die Tore für den AFC

nach einem 0:1 Rückstand: 50.

Minute Wachowski, 56. Sejdi -

ja, 73. und 87. Mónteiro.

Mit der sicher nie erwarteten

4:1 Niederlage verlor Wolfs -

burg die Tabellenspitze und auf

der anderen Seite holte sich der

AFC drei ganz wichtige Punkte

für den Verbleib in der Regio -

nalliga Nord.

Damit waren aber auch die

Ansprüche für das folgende

Auswärtsspiel beim Mitauf -

steiger HSC Hannover gestiegen.

ALTONA

Nur ein Punkt beim

Tabellenletzten

Leider konnte das AFC Team

beim Spiel in Hannover diese

Ansprüche nur teilweise umsetzen.

Kleine unkonzentrierte

Ak tionen in der Defensive und

vor allem eine unzureichende

Chancenauswertung brachten

am Ende nur ein 2:2 zustande.

Die Tore für den AFC erzielten

Ole Wohlers in der 27. zum 1:0

und Erdogan Pini in der 67.

zur 2:1 Führung.

Eigentlich zu wenig beim Ta -

bellenvorletzten. Damit bleibt

Altona 93 im unteren Tabel len -

bereich und konnte den

Abstand zu den Abstiegs plät -

zen nicht vergrößern.

Dass das Team von Coach

Berkan Algan in dieser Saison

in der Regionalliga Nord mithalten

kann, hat man nicht nur

beim Sieg gegen Wolfsburg

gesehen.

Jetzt im zweiten Drittel der

Saison kommen entscheidende

Spiele, bei denen man noch vor

der Winterpause die nötigen

Punk te holen muss, um sich

auch in der Tabelle zu etablieren.

AFC gewinnt Pokalkrimi

beim SC Victoria

Zwischen den Punktspielen

fand am 2. Oktober die 4. Lot -

to-Pokalrunde im Stadion an

der Hoheluft statt. Ein vorweg

genommenes Endspiel zwischen

SC Victoria Hamburg

Cool ist aber nicht nur die

Funktionalität der Software,

sondern auch die Leistung der

Lampen, die die alten HQS-

Lampen ersetzen, die regelmäßig

ausfallen. Die neuen

energiesparenden LEDs sorgen

nämlich für eine Stromer spar -

nis bis zu 70 Prozent, sodass

von den bislang anfallenden

1.000 Euro nur noch wenige

hundert Euro übrigbleiben werden.

Ganz zu schweigen von

der Einsparung von CO2. Über

20 Tonnen Kohlenstoffdioxid

spart der Verein nun jedes Jahr

zugunsten der Umwelt ein.

Zudem spart der Verein die jährlichen

Wartungskosten, denn

die LED-Lampen sind wartungsfrei

und haben eine geschätzte

Lebensdauer von 35 Jahren.

Ins Rollen gebracht hatte die

Aktion, mit der KOMET Blan -

kenese wieder zu den Vorrei -

tern der Sportvereine in Ham -

burg gehört, eine ausgefallene

Leuchte im Februar. Statt diese

zu ersetzen, ging Volker Tau send

auf die Suche nach einer nachhaltigen

Alternative. Schließ lich

fand er einen kompetenten An -

bieter, der die neuen Leuchten

in den vorhandenen Kästen zu

einem vernünftigen Preis liefern

und installieren konnte.

und Altona 93 hieß es. Das war

nicht zu viel versprochen: Das

134. Derby (das älteste noch

gespielte Stadtderby in Deutsch -

land) zwischen den beiden

Hamburger Traditionsmann -

schaften entwickelte sich im

Laufe des Spiels zu einem echten

Kracher.

Nicht nur die Torfolge in den

Volle Ränge in der Adolf-Jäger-Kampfbahn – dann macht

Regionalliga richtig Spaß: Für Spieler und Zuschauer!

Foto: PR

ersten 90 Minuten war spektakulär

(35. Minute das 1:0 durch

Dennis Bergmann, Ausgleich

in der 41. durch Marco Schultz,

67. 2:1 durch Claus, 71. Aus -

gleich 2:2 durch Monteiro, das

2:3 in der 86. Minute durch

Marcel Lück und zum Abschluss

in der 88. Minute der 3:3 Aus -

gleich durch Dennis Berg -

mann).

Auch in der Verlängerung gab

es von beiden Mannschaften

beste Unterhaltung. Allen vo -

ran AFC Keeper Tobias Grubba.

Zudem ge wann Tausend, unterstützt

von Vorstandschef Chri -

stoph Albrecht, Förderer beim

Bund und beim Hamburger

Fußball-Verband, sodass der

Keine dunklen Flecken mehr: Volker Tausend und Christoph Albrecht auf dem optimal ausgeleuchteten

Fußball-Trainingsplatz

Foto: Krohn

Verein nur noch 17.500 € an

Eigenmitteln aus überschüssigen

Rücklagen für die künftige

Renovierung des Kunstrasen -

platzes dazugeben musste.

„Jetzt muss kein Training mehr

ausfallen“ freut sich Tausend.

Nebeneffekt: Durch die regelmäßige

Vorbereitung sind die

39 Mannschaften von KOMET

Blankenese auch erfolgreicher.

www.komet-blankenese.de

Er zeigte mit tollen Paraden,

dass seine Auszeichnung zum

besten Spieler der letzten

Saison nicht unverdient war.

Dass Grubba dann beim Elf -

meterschießen auch noch den

letzten Elfmeter von Dennis

Bergmann an den Pfosten lenkt

und damit den Einzug des AFC

ins Achtelfinale perfekt machte,

setzte dem 134. Derby die

Krone auf.

Heimspiel gegen

VfB Oldenburg

Auch in den folgenden Spielen,

dem Heimspiel am 6. Oktober

gegen SC Weiche Flensburg

und dem Auswärtsspiel am

12.10. beim SW Rehden wird es

darauf ankommen, den einen

oder anderen Punkt mitzunehmen

(Beide Spiele waren bei

Redaktionsschluss noch nicht

gespielt).

So auch beim Heimspiel gegen

Oldenburg. Damit kann der

AFC, zur besten AFC-Regio -

nalligazeit am Sonntag, 20.10.

um 14 Uhr, sicher wieder viele

seiner treuen Fans begrüßen.

Die nächsten Spiele:

Sa. 12.10. 15.00 Uhr

SW Rehden - Altona 93

So. 20.10. 14.00 Uhr

Altona 93 - VfB Oldenburg

Sa. 26.10. 13.00 Uhr

HSV II - Altona 93

So. 03.11. 14.00 Uhr

Altona 93 - W. Bremen II

www.altona93.de


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DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019 • 5

Mehr Zeit zum Lernen

Schulgemeinschaft am Jenisch-Gymnasium feiert 60-jähriges Jubiläum | Markus Krohn

Das Jenisch-Gymnasium

feiert 60-jähriges Jubiläum.

Und wie jedes Jahr feiern

Schüler, Lehrer und Eltern

gemeinsam ihre Schulge -

meinschaft auf dem Parkge -

lände an der Jenischstraße ge -

meinsam. Dieses Jahr kommen

zusätzlich viele Ehemalige, die

sich gerne an ihre Schulzeit

erinnern.

60 Jahre Jenisch-Gymnasium.

Nach dem Fünfzigjährigen soll

jetzt wieder voller Stolz nicht

nur auf die 60 Jahre, sondern

besonders auf die vergangenen

10 ereignisreichen Jahre zu -

rück geblickt werden: Es gab

eine neue Schulleitung und Ge -

schäftsführung, die staatliche

Anerkennung wurde erfolgreich

umgesetzt wie auch die

Einführung der Profiloberstufe,

die Schülerzahlen wurden

deut lich gesteigert bei sehr

erfolgreichen Abiturer gebnis -

sen und die gymnasiale Ober -

stufe ist jetzt dreizügig. Die

Schule ist trotz einiger neuerer

Ausrichtungen, wie dem partiellen

bilingualen Fachun ter -

richt, dem traditionellen Klas -

senlehrerprinzip, dem Doppel -

stundensystem und der Zu -

wendungspädagogik in kleinen

Klassen treu geblieben. Die

erfolgreiche Entwicklung der

Schule insgesamt ist Grund

genug, im großen Stil dieses

OSDORF

Jubiläum zu feiern.

Die „Jenisch-Schule Privates

Gym nasium“ wurde im Sep -

tem ber 1959 von sechs engagierten

Vätern als Ganztags -

schule gegründet und als

Träger dieser Schule der „Ver -

ein der Förderer“ ins Leben

gerufen. Vorhanden sind eine

Idee und ein wunderschönes –

26.000 Quadratmeter großes –

Grundstück mit einem als

Landsitz um 1900 errichteten

Gebäude.

Seitdem hat sich die Schule

sowohl äußerlich durch Zu -

bauten als auch pädagogisch

im Laufe der Jahrhunderte

gewandelt, allerdings gilt noch

heute im Jenisch-Gymnasium

die Maßgabe, den Jugendlichen

in ihrer Schulzeit die bestmögliche

Unterstützung und Hilfe -

stellung zu geben. Unterricht in

kleinen Klassen, enger persönlicher

Kontakt zu allen Lehrern

und der häufige Austausch mit

den Eltern sind die Grundlage

des pädagogischen Konzepts

Der Park rund um das Jenisch-Gymnasium bietet, nicht nur im

Sommer, gute Entwicklungsmöglichkeiten für Schüler Foto: Krohn

der Privatschule.

Mit anspruchsvollem Unter -

richt, individueller Ansprache

und Förderung unterstützen die

erfahrenen Lehrerinnen und

Lehrer die Schülerinnen und

Schüler auf ihrem persönlichen

Weg zu akademischem und

beruflichem Erfolg in einer

Umgebung, die Ruhe und

Konzentration fördert.

Schulleiterin Corinna Lippert:

„Wir verstehen Bildung und

Erziehung als Einheit. Die enge

Kommunikation zwischen Schü -

So beugen Sie ganz einfach einer Erkältung vor

Im Herbst erkälten sich

wie der mehr Menschen.

Wer sich passend ernährt,

kann damit sein Immun -

system unterstützen und da -

durch die Symptome zumindest

lindern.

Das Präventionskonzept „Ge-

sund essen - vital leben“ vom

Vitalcentrum Dr. Dettmer – Dr.

Jagemann thematisiert die

wichtigsten Bausteine einer

gesunden Ernährung und gibt

Ihnen durch viele Informa tio -

nen und Rezepttipps neue

Motivation zu Änderungen an

Ihrem Lebensstil.

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worbenen Fitfood-, Brainfoododer

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Jagemann, Frau Kähler und Frau Zinsser-Pick

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notwendig sind, erläutert Frau

Dr. Jagemann am 22. Oktober

um 18 Uhr im Rahmen der

Gesundheitswoche 2.0 in der

Buchhandlung Heymann in

Wedel (Bahnhofstraße 31). Im

Anschluss besteht die Mög lich -

keit für persönliche Ge spräche.

Wer häufig unzufrieden ist mit

seiner Leistungsfähigkeit oder

lern, Eltern und Lehrern fördert

ein Gemeinschafts ge fühl, das

die Sozialkompetenz jedes einzelnen

Schülers stärkt.

Der Rhythmus des Schulall ta -

ges lebt vom Wechsel aus Kon -

zentration und Entspannung

mit Bewegungs- und Rückzugs -

möglichkeiten. Das sorgt für

einen effektiven Lernprozess.

Auf unserem herrlichen parkartigen

Schulgelände schöpfen die

Schülerinnen und Schüler in

den Pausen Kraft, um im Un -

terricht wieder konzentriert

mitarbeiten zu können.“ Die

Pädagogen versuchen, individuelle

Begabungen und Fä -

higkeiten zu nutzen, um Stär -

ken zu fördern und Schwächen

auszugleichen. Durch die in

den Unterricht integrierten

Übungsphasen lassen sich z. B.

Lernschwierigkeiten rechtzeitig

erkennen und in Förderstunden

ausgleichen.

Die Anmeldegespräche für die

neuen fünften Klassen 2020/21

haben bereits begonnen. Wer

mehr über das Jenisch-Gym -

nasium erfahren oder sich am

Gymnasium anmelden möchte,

ist herzlich eingeladen:

Jenisch-Gymnasium

Jenischstr. 48

Tel.: 82 60 02

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sich von jedem Infekt umhauen

lässt, kann mit angepasster

Ernährung sich und seinem

Körper etwas Gutes tun. „Ge -

meinsam finden wir neue Wege

zu mehr Gesundheit“, weiß Dr.

Jagemann. Ob im individuellen

Einzelgespräch oder in der

Gruppe mit Gleichgesinnten,

für viele Bedürfnisse gibt es in

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Moin, liebe Leser,

die Kunde war froh, kam aber

nur versteckt in den News: die

acht Seeleute, die Mitte August

in Kamerun vom Hamburger

Frachter „MarMalaita“ entführt

worden waren, sind wieder zu

Hause. Die in Bahrenfeld an -

säs sige Reederei MC-Schifffahrt

kann aufatmen. Ob und wieviel

Lösegeld gezahlt worden ist, das

bleibt geheim. Leider können

Seeleute vor und in Westafrika

jederzeit wieder von Piraten ge -

kid nappt werden. Es ist das ge -

fährlichste Seegebiet der Welt.

Niemand weiß, wie man der

Plage Herr werden könnte.

Seefahrt bleibt dort gefährlich.

Ahoi, Hamburg!

Tragödie im Atlantik

Marseille - Der französische

Hoch seeschlepper “Bourbon

Rhode” ist im Atlantik mit 14

Mann Besatzung untergegangen.

Bis Redaktionsschluss

wur den nur drei Überlebende in

einer Rettungsinsel und vier

Tote gefunden. Das Spezial -

schiff mit Luxemburger Flagge

war 1.2000 Seemeilen vor Mar -

tinique in die Mitte des schweren

Hurrikans Lorenzo geraten.

Der Kapitän hatte nach Was ser -

einbruch SOS gefunkt. Dann

sank der Schlepper.

Blick in die Zukunft

Hamburg – Unser Hafen wird

ein völlig neues Gesicht haben,

wenn die Babys von heute groß

sind. Das prophezeit eine Zu -

kunftsvision, die das Hambur -

ger Abendblatt kürzlich veröffentlichte

(https://ogy.de/0x2f).

Danach wird der größte deutsche

Handelsplatz geprägt sein

von autonom fahrenden Schif -

fen, fliegenden Containern,

pfeil schnellen Transport tun -

neln und selbstgesteuerten Lkw.

Es sei höchste Zeit, sich für den

Umbau im Hafen Gedanken zu

machen, warnt Volkswirt schaft -

ler und HWWI-Chef Henning

Vöpel.

Stinker raus!

Cannes – Der Ort, in dem Jahr

für Jahr die Stars der Filmwelt

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

aufmarschieren, will sauber

bleiben: Kreuzfahrtschiffe, die

„stinken“, dürfen das Mittel -

meer-Seebad Cannes ab 2020

nicht mehr anlaufen. „Es geht

nicht gegen Passagierschiffe an

sich, sondern gegen Luftver -

schmutzung,” sagt Bürger mei -

ster David Lisnard. Im Fokus

seien Schiffe, die keinen Diesel

mit niedrigem Schwefelgehalt

nutzten. Auch im italienischen

Venedig arbeitet man an so

einem Stinker-Bann.

Frachter können

Windkraft nutzen

Groningen – Das niederländische

Unternehmen eConowind

hat nach dreijähriger Entwick -

lungszeit ein serienfähiges

System für Windkraft als zu -

sätzlichem Schiffsantrieb vorgestellt.

Kern des Systems sind

starre Flügel, genannt „Venti -

Foto: Econowind

foils“. Diese fangen den Wind

auf, wodurch der Motor weniger

treibstofffressende Kraft

benötigt (siehe Foto). Erstmals

kommt das System auf einem

3.600-Tonnen-Frachter zum

Einsatz.

Frauen auf See

London – Frauen sind in der

Seefahrt eine verschwindend

kleine Minderheit. Darauf hat

die Seeschifffahrts-Organi sa -

tion der UNO (IMO) hingewiesen.

Nur zwei Prozent der weltweit

1,2 Millionen Seeleute

seien weiblich. Fast alle arbeiteten

in der Kreuzfahrt-Indu -

strie. Gleiche Bezahlung wie für

Männer sei selten die Realität.

Zweite Syltfähre

Hamburg – Die Flensburger

Reederei Rømø-Sylt Linie wird

im November 2019 stündliche

Abfahren je Hafen anbieten.

Damit reagiert sie auf die Sper -

rungen des Hindenburg dammes

im Zuge von Bauarbeiten.

Mög lich wird die Fahrplan -

erweiterung durch den Einsatz

von zwei Fähren, erst im Juli

hat die FRS Gruppe, zu der die

Syltfähre gehört, den Kauf

einer zweiten Fähre verkündet.


BLANKENESE

6 • DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019 Wirtschaft

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Kennen Sie das Gefühl, sich

auf jemanden so richtig

verlassen zu können? Es

gibt doch nichts besseres

als das. Egal ob in der

Familie, bei Freunden oder im

Beruf: Vertrauen und Stetigkeit

machen das Leben leichter und

schöner.

In Gesundheitsfragen gilt dies

natürlich genauso, und das

weiß auch das Team von Hör -

geräte Dornis. Seit über 30

Jahren stehen Ihnen Monika

Dornis und ihr Team mit Rat

und Tat zur Seite. Dabei geht es

nicht nur um handwerkliche

Meisterarbeit. Jeder einzelne

Kunde steht mit seinen individuellen

Bedürfnissen im Mit -

telpunkt. ZUHÖREN wird hier

großgeschrieben. Zu oft muss

heutzutage alles schnell erledigt

sein. Nicht so bei Hörge -

räte Dornis. Hier wird sich noch

Zeit genommen, um im Ge -

spräch das Bestmögliche für

den Kunden herauszufinden

und im Anschluss zu verwirklichen.

Mit Ruhe und Sorgfalt

Überall duftet es bereits

nach Advent – und in

Blankenese leuchten die

ersten Pfahlewer. Ab sofort

ist es möglich ein tolles und

individuelles Geschenk auf

der Weihnachtsliste abzuhaken!

Wie in den letzten zwei Jahren

hat die BLANKENESE Interes -

sen-Gemeinschaft e.V. leuchtende

Pfahlewer für das eigene

Wohnzimmer anfertigen lassen.

So können die Blankeneser sich

nicht nur im Ort über die schönen

Schiffe freuen, sondern das

schöne und einzigartige Sym -

bol für Blankenese in das eigene

Wohnzimmer holen – oder

ein Stück Heimat mit in die

Welt nehmen!

Der Pfahlewer war das traditionelle

Schiff der Blankeneser

Fischer im 18. und frühen 19.

Jahrhundert – er gilt als charakteristisch

für den Ortsteil.

Mit dem Kauf des Standmodells

für Zuhause unterstützen Sie

nicht nur den Einzelhandel „im

Dorf“, sondern auch direkt die

Blankeneser Weihnachts be -

leuchtung und das Fortbe -

stehen dieser schönen Tra -

dition. Wie bereits in den

vergangenen Jahren ist

es der BLANKENESE

Interessen-Gemein -

schaft e.V. mit Hilfe

von Sponsoren

auch dieses Jahr

wieder gelungen die

Weihnachts be leuch -

tung zu finanzieren.

Ab Ende November

erstrahlt dann der

Ortskern im wunderschönen

Schein der einmaligen

und unverkennbaren

Blankeneser (Pfahlewer-)Weih-

nachtsbeleuchtung. In diesem

werden Hörgeräte vorgestellt,

erklärt und angepasst. Bei Hör -

geräte Dornis wird niemand zu

einer Entscheidung gedrängt.

Vielmehr soll der Kunde sich

mit seiner Entscheidung absolut

sicher fühlen. Darüber hinaus

werden natürlich kostenlose

Wartungen und Nachpro -

gram mierungen vorgenommen.

„Bei uns sollen die Kunden

keine Hektik spüren, sondern

sich zurücklehnen und auf

unser Können vertrauen!“ stellt

Hörakustikmeisterin Monika

Dornis im Gespräch klar und

erklärt weiter: „Wir tun alles,

damit unsere Kunden einen ver-

Jahr werden weitere Teile von

Blankenese einbezogen und

anstelle des „Eingangsele men -

tes“ an der Blankeneser Bahn -

Einmalig: Der Orangen-Quarkstollen

BLANKENESE

lässlichen Partner in Sachen

Hören haben“. Dazu gehört ein

eingespieltes Team, kontinuierliche

Fortbildung und ein Ge -

spür für sinnvolle Innova tio -

nen. Jedes Jahr im Herbst findet

der internationale Höraku -

stiker-Kongress statt. Aus diesem

Grund reist Monika Dornis

nach Nürnberg, um auf der

dazugehörigen Messe die neuesten

Techniken kennenzulernen.

„Dieser Termin ist für

mich natürlich ein Muss. Mit

meinem Team berate ich im

Anschluss, von welchen Neue -

rungen unsere Kunden profitieren

können“, erzählt Monika

hofstraße werden weitere Bäu -

me in Blankenese ge schmückt

sein.

Zur Weihnachtszeit trifft sich in

diesem Jahr auch Moderne und

Tradition in Blankenese. Die

ersten beiden Bauabschnitte am

Blankeneser Marktplatz sind

voraussichtlich vollendet und

damit macht sich Blankenese

zusammen mit der alten Tra -

dition der Blankeneser Pfahl -

ewer schick für die Zukunft.

Ein Standmodell für

zu Hause misst

ungefähr 50 cm x 65

cm und kostet 59,90

Euro, es ist erhältlich

u.a. bei media-athome

Athmer, Blan ke -

neser Bahnhofstr. 48,

Riva Living Blankeneser Bahn -

hofstr. 29, Mottig Optik, Blan ke -

neser Bahnhofstr. 14 oder Ru -

möller Betten, Elbchaussee 582.

Verlässlich für Sie da – seit über 30 Jahren!

RISSEN

Die ersten Lebkuchen und

Spekulatius sind bereits seit

Anfang September in den

Läden zu finden – und bei

dem einen oder anderen

auch schon in der Keksdose

zuhause…

Ab heute gibt es in den Elb -

vororten ein weiteres Highlight,

das man sich auf gar keinen

Fall entgehen lassen sollte: Der

einmalige Orangen-Quark stol -

len der Bäckerei Körner aus

Blankenese.

Stollen steht wie kein anderes

Gebäck für die Adventszeit,

sym bolisiert er ja das in Stoff -

windeln eingewickelte Christus -

kind. Die meisten Stollenre -

zepte sind aufwändig, daher gibt

es nur wenige, die diese Spe -

zialität zuhause selbst backen.

Sie gibt es in vielen unterschiedlichen

Sorten und bereichern

mit leckeren Zutaten wie

Butter, Marzipan, Mohn, Man -

deln, Rosinen und Orangeat die

Der Orangen-Quarkstollen, eine Elbvororte-Spezialität!

Foto: PR

Das kompetente und freundliche Team von Hörgeräte Dornis berät gern individuell

Advents- und Weihnachtszeit.

Eine Besonderheit ist der Oran -

gen-Quarkstollen, den es sonst

wohl nirgendwo gibt, außer in

den Elbvororten. Er erfreut die

Gaumen der Kunden übrigens

nicht nur in der Adventszeit,

sondern auch zu Ostern.

Der Stollen wird direkt in der

Backstube in der Blankeneser

Landstraße gebacken. Er ist

zwar auf den ersten Blick nicht

unbedingt weihnachtlich, aber

vor allem für diejenigen, die

Rosinen und Zitronat nicht

mögen, eine tolle Alternative.

Der fruchtig-leckere Stollen ist

eine Freude für Zunge und

Gau men. Den müssen Sie unbedingt

probieren!

Bäckerei Körner

In Wedel, Rissen, Blankenese

und Othmarschen

Blankeneser Landstr. 13

Tel.: 86 12 78

www.baeckerei-koerner.de

Dornis und fügt hinzu „Der

Kunde muss schließlich einen

Nutzen davon haben und steht

daher bei unseren Überlegungen

immer im Mittelpunkt“. Eine ex -

klusive Neuerung kann die Hör -

Foto: PR

akustikmeisterin aber be reits

jetzt verraten: „Ab November

stel len wir als exklusiver Ver -

tre ter im Ham burger Umland

die neuen Tele funken Hörgeräte

vor. Die Kun den dürfen auf

jeden Fall gespannt sein!“.

Hörgeräte Dornis

Wedeler Landstraße 43

Tel.: 81 95 77 09

www.hoergeraete-dornis.de


Bestattungsinstitut

Termine DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

SCHÖNE WOHNUNG!

Telefon 040 87009750 Tag & Nacht

Dockenhudener Straße 31, 22587 Hamburg-Blankenese

Kunsthandwerker-Markt

im Heidbarghof

Wie jedes Jahr gibt es wieder einen

herbst lich-vorweihnachtlichen Kunst -

hand wer kermarkt im Heidbarghof.

Verschie denstes Kunsthandwerk wird

vorgestellt. Beide Räume des Heid -

barghofes sind dann wieder wunderbar

farbig dekoriert und voll mit faszinierenden

Kunstarbeiten aus Stoff,

Holz, Ton, Papier u.a.m. Es wird

gefilzt und gedrechselt und in all dem Trubel laden die Cafeteria mit Kaffe und Kuchen zum

Verweilen ein und die schöne Atmosphäre im Heidbarghof tut ein Übriges dazu, dass sich

sowohl Aussteller als auch Gäste jes´des Jahr wieder sehr wohlfühlen. Der Eintritt ist frei!

Foto: PR

Termin: 25.10. 14–18 Uhr, 26.10. 11-18 Uhr, 27.10. 11-17 Uhr | Ort: Heidbarghof (Langelohstraße

141) Eintritt: frei! | www.heidbarghof.de

Schauspiel »Ein Mann mit Charakter«

Zum Auftakt der Spielzeit gastiert das Ohnsorg Theater mit

dem Lustspiel von Wilfried Wroost “En Mann mit Charakter”

und keiner geringeren als der Ohnsorg-Star Besetzung

Heidi Mahler, die in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag feierte.

Nostalgie pur – das Lustspiel wurde im Jahr 1955

uraufgeführt, damals mit Heidi Kabel. Heute, 64 Jahre später

wurde das Stück neu inszeniert, mit Kabels Tochter Heidi

Mahler in Ihrer Paraderolle.

Im Lustspiel geht es um die Familie Hintzpeter, besonders

um das männliche Familienoberhaupt Heinrich, der mit viel

Strenge und Charakterfestigkeit die ganze Familie vermeindlich

zusammenhält. Ehrhaftes Verhalten steht für Ihn

besonders im Fokus – so hat er vor vielen Jahren seine

schwangere, sitzengelassene Schwägerin in Spe Selma

geheiratet und seine Nichte Gisela als sein eigenes Kind großgezogen. Die Ereignisse überschlagen

sich, doch hinter all dem Durcheinander sitzt die Großmutter Dora Hintzepeter, gespielt von

Heidi Mahler, die alle Schnüre in der Hand hat und weiß wie die dramatischen Handlungsstränge

zu entwirren sind. Dora weiß wie sie Ihren sturköpfigen Sohn zu nehmen hat und weiß köstlich zu

intrigieren. Wroost setzt bei der Rolle der Dora auf Schlitzohrigkeit, Schlagfertigkeit und viel

Gefühl, denn Oma ist hier eindeutig die mächtigste Instanz der Famile.

Termin: 25. Oktober 2019 um 20 Uhr

Ort: Forum Schenefeld

Eintritt: ab 22 € zzgl. Gebühren | Karten NUR: Timmse & die Hörspiele, Hauptstr. 11, Schenefeld/

E-Mail an: aw@pop.de www.forum-schenefeld.de

GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Der Sohn«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail an Gewinn@dorfstadt.de.

Einsendeschluss: 16. Oktober 2019. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Foto: Moog Photography

»Der Sohn«

Der eigentlich als

Komödien spezialist

bekannte französische

Autor Florian Zeller (‚Die

Wahrheit’, ‚Eine Stunde Ruhe’,

‚Hinter der Fassade’) befasst sich

nach seinem be rüh renden Alz -

heimer drama ‚Der Vater’ nun mit

einem ähnlich spannenden The -

3 x 2 Tickets

für den 21.10.2019

um 19.30 Uhr

zu gewinnen!

ma. In seinem neuen,

in Paris und London

hochgelobten und

vom Publi kum gefeierten

Stück, geht es

um einen Sohn, der

extrem unter der

Trennung seiner

Eltern leidet.

Ausgerechnet in seinem

Abiturjahr fängt

Nicolas an, die Schu -

le zu schwänzen und

gefährdet damit seinen

Abschluss. Alles

scheint ihm zu

viel. Er fühlt sich

vom Leben komplett

überfordert.

Sein Vater, der neu ge -

heiratet und mit einer jüngeren

Frau ein Kind bekommen hat,

übernimmt die Erziehung seines

Sohnes, um den er sich bisher

kaum gekümmert hat.

Foto: Oliver Fantitsch

Doch mit dem Umzug in die

neue Familie des Vaters wird das

Leben für Nicolas nicht einfacher.

Im Gegenteil. Wird es seinen

getrennt lebenden Eltern

gelingen ihren Sohn, der nach

einem gescheiterten Selbstmord -

versuch im Krankenhaus war,

ohne professionelle Hilfe wieder

die Lebenslust, die er einmal

hatte, wieder zurückzugeben?

Begreifen sie eigentlich, woran

ihr Sohn leidet?

In den Hauptrollen der Eltern zu

sehen sind Herbert Knaup („Die

Kanzlei“), sowie Johanna Chri -

stine Gehlen.

St. Pauli Theater

Spielbudenplatz 29 – 30

Premiere: 23.10. um 19:30 Uhr,

weitere Termine bis 9.11.2019.

Eintritt: 19,90 bis 56,90,– €

Tickets: Tel.: 47 11 0 666 oder

www.st-pauli-theater.de

»Träume.Leben« mit David und Götz

»Beethoven

und die Moderne«

Das junge Streichtrio Karolina Errera (Viola),

Alexander Kim (Violine) und Benjamin Lai

(Violoncello) setzt Klassik und Moderne

gegeneinander und lässt dabei Brüche auf

Kontinuität treffen. Dieses Konzert voller

Gegensätze findet am Mittwoch, dem 23.

Oktober, im Goßlerhaus statt.

Termin: 23. Oktober, 20 Uhr

Ort: Goßlerhaus, Goßlers Park 1

Eintritt: 15 Euro

Anmeldungen: kontakt@foerdervereingosslerhaus.de,

(01 57) 58 82 25 87 (auch AB)

5JAHRE

WOHNGESTALTUNG

Das neue Programm von David & Götz ist eine

Klavier-Show mit fetzigen Rock, Pop- und Klassik-

Hits, witzigen Moderationen und absurden Pointen.

Es geht um nichts Geringeres, als das persönliche

Lebensgefühl. Das Leben gestalten und an die eigene

Kraft glauben. Passt das zu Show und Unte -

rhaltung? Aber JA! Träume leben. Leidenschaft

Raum geben und den erträumten Weg gehen. Auch

wenn es schwierig oder nicht möglich erscheint.

David Harrington, schwarz gekleidet am weißen

Flügel und Götz Östlind in weißer Kleidung am

schwarzen Flügel. Die Instrumente stehen sich

gegenüber und beide Pianisten blicken sich beim

Spiel an. Die Show der Künstler beinhaltet neben

Rock, Pop, Swing und Klassik auch humoristische

Titel. Beide Pianisten moderieren und singen. Auch

Soloeinlagen am Instrument oder mit Gesang

gehören zur Show.

IN DEN

ELBVORORTEN

Sülldorfer Landstraße 2

22589 Hamburg-Iserbrook

pesa-wohngestaltung.de

Tel.: (0 40) 80 16 33

Termin: 25. Oktober 2019 um 20 Uhr

Ort: Forum Schenefeld

Eintritt: ab 22 € zzgl. Gebühren | Karten NUR: Timmse & die Hörspiele, Hauptstr. 11, Schenefeld/

E-Mail an: aw@pop.de www.forum-schenefeld.de

Ulrike Haage erzählt vom »Himmelsbaum«

Die Pianistin und Klangkünstlerin präsentiert ihr 5. Album

Ulrike Haages Musik zielt, so könnte man sagen, auf

den Punkt, wo sie die Seele ihrer Zuhörer vermutet.

Musik, die von der Stille erzählt. Der Stille vor und nach

jedem Ton, jedem Gedanken, jedem Gefühl. Von der

Hingabe und vom Vertrauen auf das, was ist.

Nun erscheint »Himmelsbaum«. Es ist nach Sélavy (2004),

Weisses Land (2006), in:finitum (2011) und Maelstrom

(2015) ihr fünftes Album –

und zeigt, vielleicht noch

mehr als seine Vorgänger,

was Ulrike Haage als

Komponistin unvergleichlich

macht. Ähnlich monolithisch

wie etwa Brian Eno, Ryuichi Sakamoto oder Arvo Pärt steht

sie nun ganz in der Mitte ihres eigenen musikalischen Kosmos. Mit

einem Minimum an Tönen werden auf Himmelsbaum unerhörte

Welten aufgerissen. Intim und klar ist diese Musik mit ihren fragilen

Melodien und durchlässigen Rhythmen – mal sprühend voller

Lebensfreude und Poesie, mal durchzogen von einer tiefen

Wehmut, mal einfach nur auf das Wesentliche reduziert und von

einer klaren, einfachen Schönheit.

Fotos: BRump

Termin: 19. Oktober 2019 um 19.30 Uhr Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt: 19,70 € www.kulturkirche-altona.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 30. Oktober 2019

Redaktionsschluss: 23. Oktober 2019

Foto: Daniel Fes


8 • DorfStadt-Zeitung 14/2019 • 10.10.2019

Im Gespräch

Seit über 20 Jahren ist

Angelika Kahl aus Rissen

als Künstlerin international

bekannt, hat in vielen eu ro -

päischen Ländern, den USA

und in China ausgestellt. Mit

DorfStadt-Redakteurin Ma nu -

ela Tanzen sprach sie über

ihren Werdegang, ihren Stil,

Kunst im Allgemeinen und ihre

Kunst im Besonderen.

RISSEN

Schon als Kind hantierte sie mit

Stiften, Pinseln und Farben,

liebte es zu malen und träumte

von Bilderausstellungen. Doch

es kam anders. Ihr Vater war

Lehrer, für ihn war klar: „Du

studierst Mathematik! Da hast

Du die besten Chancen.“ Sie

beugte sich, „obwohl Mathe

absolut nicht mein Thema war.“

Trotzdem schloss sie das Stu -

dium mit 1,0 ab, arbeitete als

Lehrerin, bis ihr Mann nach

Brasilien versetzt wurde. „Da

habe ich wieder angefangen zu

malen“, erzählt sie. „Aber die

Bilder waren schlecht, viel zu

dunkel – traurige Heimweh -

bilder.“ Irgendwann fing sie an,

Nachhilfe zu geben, griff zu, als

ihr eine Stelle als Lehrerin an

einer Schule in São Paulo

angeboten wurde, wurde, später

kam der erste Sohn in

Brasilien. Keine Zeit mehr fürs

Malen.

Nach fünf Jahren in

Südamerika standen sie

vor der Wahl: „In Brasi -

lien bleiben und nach

Hamburg in den Urlaub

fahren, oder umgekehrt.“

Die Familie kehrte nach

Hamburg zurück, das

zweite Kind wurde geboren,

Angelika Kahl kehrte

in den Lehrerberuf zurück,

unterrichtete am Rissener

Marschweg, der Schule, in

der auch beide Söhne ihre

Grundschulzeit verbrachten.

In diesen Jahren malte sie

wenig. „Die Zeit war einfach

nicht da, ich habe zum Teil

nachts gemalt. Das war

schwie rig. Zwischenzeitlich

habe ich versucht, das wie

Schokolade handzuhaben, nach

dem Motto ‚lieber gar keine im

Haus haben‘ komplett mit dem

Malen aufgehört.“ Aber, so die

Künstlerin: „Der Wunsch, der

Drang zu malen kam immer

wieder.“

2009 dann ein Bruch in ihrem

»Die Malerei ist

meine Oase«

Angelika Kahl, Künstlerin aus Rissen | Manuela Tanzen

Brasilien im eigenen Wohnzimmer: „Das war unsere Lieblingsbucht in Brasilien, wunderschön.“

Leben: Diagnose Krebs. Sie

musste den Lehrerberuf aufgeben.

Aber: Als feststand, dass

der Krebs nicht gestreut hatte,

„gab mir das eine unglaubliche

Energie. Für mich bedeutete das

ein neues Leben, MEIN Leben.“

Sie malte viel, erstellte eine

Website, und sie ist überzeugt:

„Das Malen hat mich gesund

gemacht.“ Erste Einladungen zu

Ausstellungen folgten, „ich ha -

be sie alle angenommen.“ Ent -

sprechend beeindruckend und

international ihre Vita, neben

vielen Ausstellungen in Ham -

burg und Berlin sind u.a. Bar -

celona, Florenz, Palermo und

Malta aufgelistet, bis hin zu

Ausstellungen in New York,

São Paulo, Tokio, Bali und

Peking. „Wenn in Asien Scha -

ren von Leuten vor meinen

Bildern stehen und sie abfotografieren,

ist das schon ein

tolles Gefühl“, sagt sie. Eines

ihrer Highlights: „In Paris

auf dem Eiffelturm auszustellen,

auf der 2. Plattform

– das war einzigartig.“

Ihre Motive speisen sich

aus ihren vielen Reisen.

Dabei sind die Bilder meist

durch den Horizont geteilt,

der Himmel ist groß und

weit, darunter finden sich

detailgetreue Land schaf -

ten oder Landmarken wie

Leuchttürme oder auch

Schiffe. Diesen Gegen -

satz meint sie, wenn sie

ihren Stil als „impressionistischen

Naturalis -

mus” bezeichnet. Waren

bisher Landschaften ihr Haupt -

thema, immer mit dem Leit -

motiv „Weite“, hat sie in letzter

Zeit auch damit begonnen, Por -

traits zu erstellen, von Men -

schen, denen sie auf ihren Rei -

sen begegnet. Dabei fasziniert es

sie, „die Seele hinter dem Gesicht

zu entdecken und herauszuarbeiten“.

Sie sagt: „Por traits sind so

viel schwerer als Land schaften –

ein Strich kann ein Bild gut

machen oder ver derben.“

Obwohl sie viele Materialien

ausprobiert hat, für sich oder

auch mit ihren Schülern, bleibt

die Künstlerin ihrem Medium

treu, malt ausschließlich mit

Ölfarben. Mit viel Selbstironie

stellt sie fest: „Ich bin aus der

Zeit gefallen.“ Konnte sie sich

bisher mit ihren Verkäufen die

zahlreichen internationalen

Aus stellungen und vielen Rei -

sen gut finanzieren, stellt sie

aktuell fest, dass „die Leute

zunehmend andere Kunst kaufen.

Diejenigen, die meine Kunst

mögen, sind meist schon eingerichtet,

wer sich neu ausstattet,

setzt oft auf Kurzlebigeres, auf

Drucke.“ Aber, wie sie betont:

„Ich bin nicht bereit, auf den

Mainstream aufzuspringen. Ich

käme mir schrecklich vor,

etwas zu malen, nur weil es

sich gut verkaufen lässt, etwas

anzubieten, wohinter ich nicht

stehe.“ Nach wie vor gibt es

Einladungen, aktuell aus

Shang hai und Lissabon. „Aber

die werde ich wohl ablehnen,

ich ziehe mich aktuell mehr und

mehr aus dem kommerziell ge -

prägten Kunstbetrieb zurück.“

Was aber keinesfalls Ruhestand

Foto: Tanzen

für die 66-Jährige bedeutet,

und noch weniger den Rückzug

aus der Kunst: Verschiedene

Ausstellungen stehen an, wie

zum Beispiel Ende November

auf der Cap San Diego und im

Mai 2020 in Kaliningrad, Russ -

land. Für ihre kleine Enkelin

hat sie ein eigenes Bilderbuch

erstellt, für das sie aktuell einen

Verlag sucht. Ein großer mehrteiliger

Bildband ist in Arbeit,

in dem Ölbilder von Land -

schaften aus der ganzen Welt

mit Zitaten flankiert werden.

Sie unterstützt nach wie vor die

Arbeit an ihrer Schule am

Marschweg, lernt Italienisch,

singt im Chor in der Kantorei

Nienstedten. Und dann gibt es

da ein weiteres Herzensprojekt:

Ihr Mann Mathias ist Vorsit -

zender des Vereins „Freunde

der Viermastbark Peking", des

Schiffes, auf dem sein Vater,

der Kapitän Karl Peter Kahl,

seine Seefahrts-Geschichte be -

gonnen hat. Gemeinsam mit

inzwischen 300 Mitgliedern

engagiert sich das Ehepaar seit

Jahren für die Restaurierung

und Rückführung des Schiffs,

das nach erfolgreichem Trans -

port aus New York und jahrelanger

Restaurierung voraussichtlich

im Mai 2020 die Werft

verlassen wird, um im Ham -

burger Hafen seine Heimat zu

finden. Überhaupt wird 2020

ein spannendes Jahr für An -

gelika und Mathias Kahl: „Die

‚Peking‘ kommt nach Hamburg,

mein Mann wird 70 und wir

sind dann seit 50 Jahren ein

Paar – wir werden jede Menge

zu feiern haben!”

Hier sehen Sie Angelika Kahl

„Meine Patienten setzen sich in den Behandlungsstuhl,

schauen auf die Bilder und werden total ruhig …“, schwärmte

eine HNO-Ärztin in Blankenese, in deren Praxis Angelika Kahl

einige ihrer Landschaftsbilder ausstellte.

Die Künstlerin ist in Hamburg vertreten durch die Galerie

Deichstraße. Aktuell stellt sie in der Praxis Dr. Beer-Witt in

der Gudrunstraße in Rissen aus, Ende November ist eine

Ausstellung auf der Cap San Diego geplant.

Mehr über die Künstlerin unter: www.angelikakahl.com

job.

l Die lokale Jobsuche für den Hamburger Westen l

Hier finden

Sie neue Mitarbeiter

aus den Elbvororten!

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