DER BIEBRICHER, Nr. 335, Oktober 2019

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Nr. 335 / Oktober 2019 / kostenlos

„Biketoberfest“

in der Mainstraße

zum verkaufsoffenen

Sonntag

Jürgen Drews beim

Wiesbadener Oktoberfest

FRANK HENNIG

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2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


FRANK HENNIG

Liebe Leserinnen und Leser,

an zahlreichen Orten in Wiesbaden

– so auch in Biebrich – tauchen

sie in den letzten Wochen

und Monaten fast „über Nacht“

und meist in kleinen Grüppchen

auf: dunkelgraue, bogenförmige

Metallbügel – zum Festmachen

von Fahrrädern.

In der Vergangenheit belegte

die hessische Landeshauptstadt

stets nur hintere Plätze

im Ranking der fahrradfreundlichen

Städte – das soll sich nun

ändern. Überall werden derzeit

Fahrradwege sowie Fahrradschutzstreifen

entlang und

auf den Straßen eingerichtet.

Zudem ist die Stadt gerade dabei,

zahlreiche neue Fahrrad-

Abstellplätze zu schaffen.

Ob die Standortwahl für die

neuen Fahrrad-Abstellplätze

allerdings immer glücklich und

bedarfsgerecht gewählt ist, darüber

wird es unterschiedliche

Meinungen geben. An einige

Stellen muss man allerdings mit

Kopfschütteln reagieren: So zu

sehen vor dem Biebricher Rathaus,

in dem sich auch das örtliche

Polizeirevier befindet. Dort

wurden zwei Polizei-Stellplätze

nun durch Fahrradständer ersetzt.

In der Folge mussten auf

der gegenüberliegenden Straßenseite

zwei bisher öffentliche

Parkplätze aufgegeben werden,

um dort Ersatzplätze für zwei

Streifenwagen zu schaffen.

Keine Frage: Der öffentliche

Raum ist ein knappes Gut und

auch Radfahrer haben ein Recht

darauf, ihre Gefährte anständig

abzustellen. Das sorgt für ein

gepflegtes Straßenbild und ist

vor allem ein Zeichen dafür, dass

die Alternativen zum Auto ernst

genommen werden. Es ist gut

und richtig, dass die Stadt mehr

für Radfahrer tun will. Sie sollte

nun allerdings nicht in blanken

Aktionismus verfallen, um

demnächst die Trophäe für die

meisten Fahrrad-Abstellplätze

in einer Stadt zu gewinnen. Die

Standorte sollten mit Bedacht

gewählt und die Verkehrsteilnehmer

keinesfalls gegeneinander

ausgespielt werden. Genau

das passiert allerdings überall

dort, wo Anwohner ohnehin

schon Probleme haben, einen

Parkplatz zu finden und nun

auch noch Parkplätze gegen

Fahrradständer getauscht werden

– die zudem nachher garnicht

oder nur kaum genutzt

werden. Dies verstärkt den

Parkdruck ohne Not noch weiter

und sorgt für eine schlechte

Stimmung.

Herzliche Grüße,

Ihr

Frank Hennig

Vor dem Biebricher Rathaus wurden

zwei Stellplätze der Polizei

in Fahrrad-Abstellplätze umgewandelt.

Dafür mussten auf der

gegenüberliegenden Straßenseite

zwei öffentliche Parkplätze

aufgegeben werden, um dort

Ersatzplätze für zwei Streifenwagen

zu schaffen.

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Inhaber: Gustav Gerich

Wilhelm-Tropp-Straße 15

65203 Wiesbaden

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im Sinne des Presserechts:

Chefredakteur Frank Hennig (fhg)

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Redaktionelle Mitarbeit:

Susanne Stauß (sst)

Anja Baumgart-Pietsch (art)

Robin Eisenmann (rei)

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Carolin Ruckes

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carolin.ruckes@gerichdruck.de

Herstellung:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Druck:

Druckerei Zeidler

Satz und Layout: Carolin Ruckes

Der Biebricher erscheint monatlich

und wird in Biebricher Geschäften,

Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden,

etc. kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Die vom Verlag gestalteten bzw. erstellten

Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt

und dürfen nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des o.g. weiterverwendet

werden. Nachdrucke, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung von

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Redaktionsschluss d. Ausgabe 16.10.2019

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 3


Aufzüge

und Treppenlifte

jetzt bei uns

Verkaufsoffener Sonntag bei strahlendem

Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen

Ein wunderbarer Herbsttag mit

viel Sonne schuf ideale Bedingungen

für den verkaufsoffenen

Sonntag am 13. Oktober

in Biebrich. Das hieß: Volles

„Haus“ überall, ob in der Mainstraße

bei den Bikern, rund um

die Robert-Krekel-Anlage bei

der FFH-Bühne und „Biebricher

Streetfood“ oder in den vielen

kleinen und großen Geschäften,

die sich teils speziell für

diesen Anlass besondere Aktionen

überlegt hatten, teils einfach

geöffnet hatten und den

Kunden die Möglichkeit zum

entspannten Shopping gaben,

wozu sie ihnen den sprichwörtlichen

roten Teppich ausgelegt

hatten.

lassen. Knatternde Harleys und

andere Zweiräder brausten immer

wieder durch die Straßen,

und die an diesem Sonntag

zur „Mainstreet“ umbenannte

Mainstraße war zum wahren

Biker-Eldorado geworden.

ANJA BAUMGART-PIETSCH

Wir bieten Lösungen

zur Barrierefreiheit

von Wohngebäuden

an. Dies umfasst

sowohl Treppenlifte

für Innen und Außen

sowie schachtlose

Liftanlagen zur Nachrüstung

an Gebäuden

und Balkonen.

Moderator Tobias Radloff von

Hitradio FFH sorgte auf der Bühne

mit allerlei Verlosungen und

Umfragen für gute Stimmung

und sein Team zwischendurch

für fetzige Musik. Und von

orientalischer Falafel bis Currywurst

war kulinarisch für jeden

Geschmack gesorgt. Der Allgemeine

Deutsche Fahrrad-Club

bot eine bewachte Fahrradaufbewahrung

an, so dass man um

seinen Drahtesel nicht fürchten

musste. Stände der Citybahn-

Befürworter und -Gegner standen

sich direkt gegenüber: Wer

sich also noch keine Meinung

gebildet hatte, konnte sich hier

von beiden Seiten informieren

Das Team von „Schöner Hören“ bot Information und Beratung.

Zeitweise machten sich zwei

Elvis-Imitatoren gleichzeitig

Konkurrenz. Vor dem Reisebüro

Michel gab es eine Cocktailbar

mit entsprechender Musik, die

Buchhandlung Pristaff hatte

schon die Weihnachtsbücher

ausgepackt – „das machen wir

traditionell zum verkaufsoffenen

Sonntag im Oktober“, so

die Inhaberin. Das Naspa-Team

hatte Kaffee, Kuchen und Popcorn

in der Schalterhalle aufgebaut,

der Erlös geht an einen

guten Zweck. Bei „Schöner Hören“

konnte man sich über die

neuesten Entwicklungen in der

Hörgerätetechnik informieren,

beim „Zierpalast“ Schönes für

zu Hause erstehen. Der Biebricher

Gewerbeverein BIG, der

sich wieder um die Gesamtorganisation

des verkaufsoffenen

Sonntags kümmerte, informierte

an einem Stand über sein

Angebot, verkaufte die exklusiv

entworfene Biebrich-Tasche

und hatte natürlich auch die

Jubiläumsbroschüren zu seinem

25-jährigen Bestehen dabei.

Ein voller Erfolg – und natürlich

sorgte das schöne Wetter

an diesem Tag auch für den

„ganz normalen“ Andrang bei

den Biebricher Eiscafés und am

Weinstand.

FRANK HENNIG

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Offizielle Eröffnung

des verkaufsoffenen

Sonntags in der

Robert-Krekel-

Anlage (v.l.):

Bürgermeister

Oliver Franz,

FFH-Moderator

Tobias Radloff

und BIG-Chef

Markus Michel.

4 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


ANJA BAUMGART-PIETSCH

In der Nassauischen Sparkasse gab es Kaffee und Kuchen für einen

guten Zweck.

Deswegen blieb auch ein Wermutstropfen

nicht aus: Das

Parkchaos in Biebrich war eher

noch größer als sonst, viele

Straßenecken rettungslos zugeparkt

und manch einer fand

reichlich „kreative“ Lösungen

zum Abstellen seines fahrbaren

Untersatzes.

(art)

ANJA BAUMGART-PIETSCH

Susanne Pristaff bot in ihrer Buchhandlung die ersten, neuen

Weihnachtsbücher an.

Seniorennachmittag im

Tanzsportzentrum des

Tanzclubs Blau-Orange

Am 16. November findet ab

15 Uhr wieder der beliebte

Seniorennachmittag in Verbindung

mit dem Sozialamt

der Landeshauptstadt Wiesbaden

im Tanzsportzentrum des

Tanzclubs Blau-Orange, Erich-

Ollenhauer-Straße 6-8, statt.

Es gibt Kaffee und Kuchen

und die Seniorinnen und Senioren

haben die Möglichkeit,

selbst zu tanzen. „Als besonderer

Augenschmaus wird

den Besuchern außerdem ein

Tanzturnier der Sonderklasse

in den Standard-Tänzen für

Paare „Ü45“ geboten, wo sich

zahlreiche Tanzpaare aus Nah

und Fern miteinander messen

werden. Die Aufmerksamkeit

der Besucherinnen gilt dabei

erfahrungsgemäß den schönen

Turnierkleidern“, berichtet

Niko Riedl, Pressesprecher des

Tanzclubs Blau-Orange.

Abgerundet wird die Veranstaltung

noch durch Auftritte

einer Square-Dance-Gruppe

und einer Sängerin.

(red)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 5


FRANK HENNIG

Wiesbadener Oktoberfest in der Gibb erneut ein Hit

Beim parallel dazu eröffneten

Stadtfest stand am Abend des

27. September Joris auf der Bühne,

doch das konnte dem Auftakt

des Wiesbadener Oktoberfests auf

dem Gibber Kerbeplatz in Biebrich

keinen Abbruch tun. Bereits der

erste Abend des diesjährigen bayerischen

Partyexports ließ erahnen,

dass auch die vierte Auflage des

Festes ein Kracher werden würde.

Nach einer kurzen Begrüßung

durch Moderator Rolf Töpperwien

und Veranstalter Frank Ackermann

brachte der inzwischen im Fassanstich

geübte Wiesbadener Oberbürgermeister

Gert-Uwe Mende

den Zapfhahn des Festbierfasses

mit gezielt gesetzten kräftigen

Schlägen zum Laufen. Mit auf

der Bühne: Stadtverordnetenvorsteherin

Christa Gabriel, Biebrichs

Ortsvorsteher Kuno Hahn sowie

Brauereivertreter.

Wenige Minuten später gab es

für die Gäste im gut gefüllten

Zelt kein Halten mehr. Die drei

fränkischen Brüder Markus, Philipp

und Tobias Thomann aus der

900-Seelen Gemeinde Kirchaich

bei Bamberg heizten dem Publikum

mit ihrer Band „Die Dorfrocker“

ein, stimmkräftig unterstützt

von den Gästen, vor allem

beim Dorfrocker-Superhit „Dorfkind.“

Spätestens als Dorfrocker

Markus gegen 20.30 Uhr mit den

Gästen eine Polonaise einleitete,

hielt es keinen mehr auf seinem

Platz. Auch in Wiesbaden bewiesen

die drei Brüder ihr Band- und

Show-Talent, bezogen das Publikum

immer wieder ein und holten

es zum Teil sogar zu sich auf

die Bühne.

Insgesamt an drei Wochenenden,

jeweils freitags und samstags,

Meist wurde im Festzelt nicht sitzend, sondern auf den Bänken

stehend gefeiert.

wurde das Festzelt „bespielt“.

Und die Dichte der auftretenden

Stars und Sternchen aus der einschlägigen

Party-Szene war in

diesem Jahr besonders groß: Absolute

Höhepunkte dürften die

Auftritte von „Mallorca-König“

Jürgen Drews (am 28. September)

sowie der Kölner Kultband

„Die Höhner“ (am 11. Oktober)

gewesen sein. Weitere Show-

Acts kamen unter anderem von

„Dschungelkönigin“ Melanie

Müller, Achim Köllen sowie den

Bands „Die jungen Zillertaler“

und „Die Trenkwalder“.

Atmosphäre erleben. An insgesamt

drei Feierwochenenden

zog es in diesem Jahr bis zum 13.

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Der Programmhöhepunkt des diesjährigen Wiesbadener

Oktoberfestes in der Biebricher Gibb dürfte der Auftritt der Kölner

Kultband „Die Höhner“ gewesen sein.

Man muss nicht unbedingt nach

München reisen, um das Oktoberfest

zu feiern. Seit vier Jahren

lässt sich auch in Wiesbaden –

genauer gesagt in Biebrich – bei

Festbier, Partymusik und bayerischen

Schmankerln echte Wiesn-

Auch der „König von Mallorca“

Jürgen Drews hielt eine

musikalische Audienz.

Oktober unzählige Männer in Lederhose

und Frauen im Dirndl in

das große Festzelt auf der Gibber

Kerbewiese. Seit der Premiere im

Jahr 2016 ist ein stetig steigendes

Publikumsinteresse zu beobachten.

Ausgelassene Partystimmung

im Festzelt.

So dürfte es außer Frage stehen,

dass auch im kommenden Jahr

wieder ein Wiesbadener Oktoberfest

in der Gibb gefeiert wird.

Und wer im nächsten erneut oder

erstmals Jahr dabei sein will – insbesondere

in den vom Wiesbadener

Restaurant „I-Punkt“ betriebenen

und beliebten „Boxen“

mit all-inclusiv-Versorgung – der

sollte sich rechtzeitig um Karten

kümmern.

(sst/fhg)

6 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


FRANK HENNIG

Axel Russ gratuliert Alicia Klein, die ihre Ausbildung als Innungsbeste

im Friseurhandwerk abgeschlossen hat.

So können Karrieren entstehen

Axel Russ ist begeistert: „So

können Karrieren entstehen“,

lobt er. Der Inhaber von Axel

Russ Hairdesign und ehemalige

Vizeweltmeister im Herrenfach

schwärmt mit glänzenden Augen

von seiner ehemaligen

Auszubildenden Alicia

Klein. Die 19-Jährige

hat im Sommer

ihre Ausbildung als

Innungsbeste im Friseurhandwerk

abgeschlossen.

Beim späteren

Landesentscheid

kam sie auf den vierten Platz.

Bereits seit 1898 wird bei Russ

ausgebildet, geschätzt 250

Auszubildende wird es in der

121-jährigen Firmengeschichte

bisher gegeben haben.

Alicia Kleins Mutter ist langjährige

Kundin bei Axel Russ. Vor

drei Jahren hatte sie Russ Fotos

mitgebracht, auf der von ihrer

Tochter gestaltete Halloween-

Frisuren zu sehen waren. Axel

Russ erkannte darin sofort ein

Talent und kurz darauf begann

die junge Hofheimerin ihre

Lehre im Salon an der Biebricher

Rathausstraße. „Wir sind

immer froh, wenn wir unser

heute neunköpfiges Team mit

neuen Talenten erweitern können“,

erklärt er. Nun gehört

auch die junge Gesellin und

Farbspezialistin zum Team –

und ihr Chef glaubt an eine

große Karriere.

Innungsbeste

kommt von

Friseur Russ

„Ob lange oder kurze Haare,

der Hang zur Perfektion ist bei

mir Programm. Ständig beobachte

ich die neusten Trends,

ob bei Facebook, Instagram

oder bei speziellen Fachmessen“,

berichtet Alicia Klein.

Und gerade dieser

ausgeprägte Wille

zur Fort- und Weiterentwicklung

begeistert

Axel Russ,

der schon immer

viel Wert auf ständige

Weiterbildung in seinem

Team legt. Regelmäßig finden

Trainingseinheiten im Salon

statt und man fährt gemeinsam

zu Fachmessen, um sich

neue Ideen zu holen. „Wir

sind nicht einfach ‚nur‘ Friseure,

wir sind Spezialisten“,

betont Russ, weshalb seine

Kundinnen und Kunden auch

nicht nur aus Biebrich und

Wiesbaden, sondern aus dem

gesamten Rhein-Main-Gebiet

zu „Axel Russ Hairdesign“

kommen.

Alicia Klein ist nun Spezialistin

für Farbe, Schnitt und Styling.

Jetzt wird sie erst einmal vorrangig

ihren eigenen Kundenstamm

aufbauen – und bestimmt

wird man in Zukunft

noch öfters von ihr und über

sie hören.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 7


Biebrich hat Potenzial – Neue Initiativgruppe „Ideen für

Biebrich“ stellt zukünftige Leitlinien vor

„Wie wollen wir in Biebrich leben?“

– mit dieser speziellen

und gleichzeitig weitreichenden

Frage haben sich Anfang

2019 einige Biebricher erstmals

näher auseinandergesetzt.

Immer mit dem Gedanken im

Hinterkopf: „Was gefällt uns

an unserer Heimat? Wo kann

man im Stadtteil etwas positiv

verändern? Und welche Ideen

haben wir als Einwohner?“,

gründeten die benachbarten

Bürger kurz darauf die Initiativgruppe

„Ideen für Biebrich“.

Ihr Ziel: ein echter Masterplan,

der die Vision eines zukunftsfähigen

und lebenswerten Stadtteils

berücksichtigen soll.

Dabei verstehen sich die „Visionäre“

als konstruktive Ansprechpartner

für Institutionen

wie den Biebricher Ortsbeirat,

dem man sich jüngst vorstellte,

oder Verantwortlichen der

Stadtentwicklungsgesellschaft

(SEG). „Wir sind kein Mecker-

Verein. Unser Ziel ist es ganz

einfach dort etwas ändern, wo

uns Dinge als Biebricher auffallen“,

unterstreicht Ursula Rössner-Prümm,

Sprecherin der

Initiative. Neun Monate später

nutzten sie nun die Gelegenheit,

erste Ergebnisse aus den

Dialogabenden unter dem Titel

„nextBiebrich“ vorzustellen.

Und der Katalog an Wünschen

unter den Biebrichern ist lang,

wie man an diesem Abend in

der Oranier-Gedächtnis-Kirche

miterleben konnte. So vielfältig,

wie der Stadtteil ist, so

breit präsentierte sich auch die

Ideen-Wand, die quer durch

die Kirche aufgestellt wurde.

Hunderte Anregungen sind

das Ergebnis aus öffentlichen

Abenden und Expertengesprächen.

Sie wurden zunächst

sorgfältig notiert und in neun

sogenannte „Handlungsfelder“

unterteilt.

Kein Wunder, dass das öffentlichkeitswirksame

Thema

„Mobilität“ unter den teilnehmenden

Biebrichern seinen

Sonderstatus verteidigte. Denn

beim Verkehr fand sich unter

den Mitwirkenden niemand,

der der aktuellen Situation

etwas Positives abgewinnen

konnte. Die Liste an Wünschen

passte dagegen kaum auf die

Tafel.

Verbesserungsmöglichkeiten

sahen die Biebricher auch im

oft gelobten Einzelhandel. Wie

die Idee einer gemeinsam abgestimmten

Außendarstellung

der Geschäfte sowie die Einführung

einer „Biebrich-Card“,

die Inhabern Rabatte oder anderweitige

Vergünstigungen

bieten könnte. Was dem Ein-

Großes Publikumsinteresse bei der Präsentation der Initiativgruppe

„Ideen für Biebrich“ in der Oranier-Gedächtnis-Kirche.

kaufserlebnis besonders fehle,

so die Initiative: ein eigener

Metzger. „Der letzte Laden

musste wegen fehlender Nachfrage

schließen. Das bereuen

nun viele“, erklärt die Gruppe.

Ginge es nach ihnen, sollten

sich die Anregungen auch auf

ROBIN EISENMANN

weitere Lebensbereiche der

Biebricher auswirken. „Hier ist

wahnsinnig viel möglich! Und

wir wollen es schon bald mit

Ihnen gemeinsam anpacken“,

so Rössner-Prümm. Passende

Umsetzungsvorschläge hatte

die Gruppe bereits parat. Demnach

könnten sich verlassene

Orte wie der Pausenhof auf

dem Gelände der alten Steinschule

in einen zentralen Stadtstrand,

ein Künstleratelier oder

einen Treffpunkt für Sport und

Freizeit verwandeln. Auch der

von vielen vergessene Zollspeicher

oder die Turnhalle des

Turnvereins Biebrich bieten

nach den Vorstellungen der

Gruppe kreative Gestaltungsmöglichkeiten

und könnten

von den Ideen der Einwohner

profitieren.

Olaf Rosenow, Leiter im Bereich

Stadterneuerung innerhalb

der SEG, zeigte sich tief

beeindruckt vom besonderen

Willen zur Bürgerbeteiligung

und versprach bereits kurz

nach der Präsentation: „Als

Verantwortliche für das Projekt

‚Soziale Stadt: Biebrich-Mitte‘

werden wir alle Ideen aufgreifen

und intern diskutieren.“ Für

die Beteiligten ist das ein erstes

Etappenziel. Und trotzdem, das

versichert „Ideen für Biebrich“,

stehe man erst am Anfang einer

langen Zusammenarbeit.

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8 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Naspa Stiftung übergibt finanzielle Hilfen in Höhe von

über 165.000 Euro

Tatkraft und Ideenreichtum verdienen

es, unterstützt zu werden!

Bereits eine feste Größe

für ehrenamtlich Engagierte ist

eine Förderung durch die Naspa

Stiftung: Über 17 Millionen

Euro spendete die Stiftung seit

ihrer Gründung 1990 für gemeinnützige

Projekte in ihrem

Geschäftsgebiet. Bei der jüngsten

Fördermittelübergabe in

Wiesbaden konnten sich nun

53 Empfänger über insgesamt

165.837,53 Euro freuen.

„Die Übernahme von Verantwortung

für die Gesellschaft

ist eine bedeutende Entscheidung

jedes Einzelnen, um die

Zukunft aktiv mitzugestalten.

Menschen, die sich für die

Gesellschaft engagieren,

verdienen höchste

Anerkennung. Wir und Leistungen

Initiativen

freuen uns, dass die in der Region

Naspa Stiftung Ihnen gefördert

dieses Engagement

etwas erleichtert – als

starker Partner in unserer

Region“, so Gert-Uwe Mende,

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt

Wiesbaden und zugleich

Vorsitzender des Kuratoriums

der Naspa Stiftung.

„Wir fördern klar definierte

Projekte, die möglichst Vielen

zugute kommen“, sagte Günter

Högner, Vorstandsvorsitzender

der Naspa und der

Naspa Stiftung, bei der

Spendenübergabe. Ein

besonderes Anliegen

dabei sei, Initiative

und Leistung vor

Ort zu stärken. „Eine

lebendige und vielfältige

Gesellschaft braucht

Menschen, die Verantwortung

fürs Gemeinwohl übernehmen

– als Privatpersonen, in

Vereinen und Institutionen und

selbstverständlich auch in Unternehmen“,

so Högner. Seine

Empfehlung für Engagierte:

„Bewerben Sie sich bei der Naspa

Stiftung. In vielen Fällen können

wir helfen.“

Insgesamt 53 Vereine und Institutionen

aus Wiesbaden kamen

nun wieder in den Genuss von

Fördergeldern. Darunter waren

auch verschiedene Empfänger

aus Biebrich: der Förderkreis

der Fluxusschule Biebrich, der

Sportverein Blau-Gelb Wiesbaden,

der Kuntry Kuzins Square

Dance Club, der Förderverein

der Pestalozzischule, der Verschönerungs-

und Verkehrsverein

Biebrich sowie der Verein

der Freunde und Förderer der

Friedrich-von-Bodelschwingh-

Schule.

(red)

NASPA

Vertreterinnen

und

Vertreter

der kürzlich

von

der Naspa

Stiftung unterstützen

Vereine und

Institutionen

bei der

Spendenübergabe.

Stiftungszweck der Naspa Stiftung „Initiative und Leistung“ ist die Förderung von sozialen und kirchlichen Einrichtungen sowie von

Sport-, Kultur-, Musikvereinen. Unterstützt werden außerdem Vereine, Institutionen, Stiftungen und Privatpersonen, die sich der

Jugendförderung, der Heimat- und Brauchtumspflege, der Gesundheitspflege und dem Umweltschutz widmen. Ansprechpartner,

Informationen und Antragsformular gibt es im Internet unter www.naspa-stiftung.de.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 9


– Die Gesundheitsseiten –

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Mehr Hautkrebsfälle durch Klimawandel?

Immer mehr Menschen erkranken

an Hautkrebs. Das belegen

Daten der KKH Kaufmännische

Krankenkasse. Demnach erhielten

2017 bundesweit 87 Prozent

mehr Frauen und Männer

die Diagnose „schwarzer Hautkrebs“

(malignes Melanom) als

noch 2007. An „weißem Hautkrebs“

(Basalzell- und spinozelluläres

Karzinom), der besser

zu therapieren ist, erkrankten

2017 sogar rund 145 Prozent

mehr Versicherte als zehn Jahre

zuvor.

Der Klimawandel ist einer der

möglichen Gründe für die

enorm hohen Steigerungsraten.

Denn mehr warme Sonnentage

bedeuten mehr Tage mit

hoher UV-Strahlung. Und die

ist gesundheitsgefährdend und

wurde von der Weltgesundheitsorganisation

(WHO) in die

höchste Krebsrisikostufe eingeordnet!

Das Risiko für Hautkrebs steigt

zudem mit zunehmendem Alter.

Da die Menschen immer

älter werden, nimmt auch die

Zahl der Betroffenen zu. Zu den

weiteren Ursachequellen zählen

eine familiäre Vorbelastung, der

Besuch von Solarien sowie der

Hauttyp. „Ganz entscheidend

ist auch der eigene Umgang

mit der UV-Strahlung“, sagt

Carsten Kuhn vom Serviceteam

der KKH Kaufmännische Krankenkasse

in Wiesbaden. „Jeder

sollte daher an Sommertagen

schützende Kleidung samt Sonnenhut

tragen, unbedeckte

Hautregionen reichlich mit Sonnenschutzmittel

mindestens

mit Lichtschutzfaktor 30 und

hohem UVA- und UVB-Schutz

eincremen, die pralle Mittagssonne

meiden und schützende

Schattenplätze suchen.“ Ansonsten

könne Bräune einen

hohen Preis haben.

(red)

Gründung eines Arthrose-Stammtisches

im Nachbarschaftshaus

Das Gesundheitsforum-

Mainz-Wiesbaden, das keine

wirtschaftlichen Zwecke verfolgt,

gründet einen Arthrose-

Stammtisch und lädt zu einem

ersten „Treffpunkt Arthrose“

am 13. November um 19 Uhr in

das Nachbarschaftshaus in die

Rathausstraße 10 ein.

Da es sich nach Meinung des

Gesundheitsforums-Mainz-

Wiesbaden bei Arthrose im

Wesentlichen um eine ernährungsbedingte

Erkrankung

handelt, wird der Abend mit

einer Darstellung der vitalstoffreichen

Vollwerternährung beginnen,

der sich reichlich Zeit

für Meinungsaustausch, Beantwortung

von Fragen und Planung

von weiterem Vorgehen

anschließen wird.

Anmeldungen sind erwünscht,

entweder per E-Mail an ASt@

g esundheit s forum - mw.d e

oder telefonisch unter (0163)

6375661. Das Treffen ist keine

Verkaufsveranstaltung und

kostenfrei. Weitere Informationen

auf www.gfmw.net.

(red)

Neue Herbstmode in den

Bereichen Homeware,

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bereits eingetroffen!

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10 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Fit und gesund bleiben –

Beratung, Talkrunden und

Aktivparts rund um Medizin,

Gesundheit und Fitness

Bereits zum neunten Mal findet

am 10. November, im Biebricher

Schloss von 10.30 bis 15 Uhr der

Biebricher Gesundheitstag statt.

Dabei dreht sich alles um moderne

Medizin, das gesunde Leben

und die körperliche Fitness: unterhaltsam,

informativ, kritisch, verständlich

und kurzweilig. Viele

Mitmachaktionen für

Groß und Klein bieten

Unterhaltung für die

ganze Familie. Der

diesjährige Biebricher

Gesundheitstag wird

vom Geschäftsführer

der Asklepios Paulinen

Klinik (APK), Norman Westphal,

und Wiesbadens Oberbürgermeister

Gert-Uwe Mende eröffnet.

Mende hat auch die

Schirmherrschaft über die Veranstaltung

übernommen. Der Eintritt

ist frei.

Die Besucher erwartet ein facettenreiches

Programm. Die medizinisch

ausgerichteten Talkrunden

mit Spezialisten aus der Region

befassen sich mit Themen wie

Wirbelsäulenchirurgie, Männermedizin,

Schilddrüsenerkrankungen

oder moderner Schlaganfall-

Therapie. Auch Fragen rund um

den Schönheitswahn der jungen

Brust, wie Übergewicht entsteht

und was dagegen getan werden

kann oder welche Sportarten mit

künstlichen Gelenken betrieben

werden können, werden von den

Spezialisten beantwortet.

Darüber hinaus werden Bewegungsprojekte

für Menschen mit

und nach einer Krebserkrankung

und neueste Erkenntnisse zur

Magen-Darm-Gesundheit vorgestellt.

Außerdem erfahren die Besucher

alles darüber, wie man sich

mit gesunder Ernährung und

Sport fit hält und was man tun

kann, wenn die Seele Hilfe

braucht. Für die von Fachleuten

moderierten Talkrunden konnten

die Initiatoren des Gesundheitstages

insgesamt 20 namhafte Spezialisten

aus dem Rhein-Main-

Neunter

Biebricher

Gesundheitstag

Gebiet gewinnen. Abgerundet

wird das Programm durch Ausstellungen

und Infostände aus

dem Selbsthilfe-, Gesundheitsund

Fitnessbereich. Die DLRG

sorgt mit ihrer Suppenküche für

ein warmes Mittagessen. Darüber

hinaus gibt es gratis Kaffee,

Kuchen und Obst.

Ihren Gesundheitsstatus

können die Besucher an

verschiedenen Stationen

prüfen lassen und

anschließend vor Ort

mit den Spezialisten besprechen.

Dazu gehören

unter anderem Ultraschalluntersuchungen

der Schilddrüse und

Nebenschilddrüsen, Gleichgewichts-

und Koordinationstests,

Fitness-Checks oder die professionelle

Überprüfung des Gehörs.

Im Rahmen des Gesundheitstages

findet auch die Preisverleihung

„Gesunde Schule Biebrich /

Schierstein“ durch die Ernährungswissenschaftlerin

Dr. Reinhild

Link und Carmen Kübler, Dr.

Broermann Stiftung, statt. Um

den Preis hatten sich wieder mehrere

Biebricher und Schiersteiner

Schulen beworben. Reinhild Link

beschäftigt sich schon seit längerem

mit Gesundheitsförderung

an Schulen.

Hauptsponsor und Veranstalter

des Biebricher Gesundheitstages

sind die Asklepios Paulinen Klinik

mit den Initiatoren Dr. Udo Bermes,

Urologe und Männerarzt,

und Petra Dittmann, Geschäftsführerin

David Fitness, sowie den

Internisten und Gastroenterologen

Michael Menger und Dr. Daniel

Werk sowie Prof. Dr. Dr. h.c.

Karl-Heinrich Link, ehemals Direktor

des Chirurgischen Zentrums

der APK. Die Organisation

des Gesundheitstages liegt in den

Händen von Prof. Dr. Martin Hoffmann,

Chefarzt Allgemein- und

Viszeral- und Minimalinvasive

Chirurgie an der APK.

(red)

Herzlichen

Glückwunsch!

Mathias Schiemenz

Hörakustiker

Wir gratulieren Herrn

Mathias Schiemenz

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 11


ROBIN EISENMANN

„Wir bauen ein Haus“ – Kita Parkfeld feiert Spatenstich

für neuen Krippen-Anbau

Ausgerüstet mit bunten Warnwesten

und Bauhelmen auf den

Köpfen sahen die singenden

Kinder der Kindertagesstätte

Parkfeld fast so aus, als ob sie

gleich selbst zu Schaufel und

Presslufthammer greifen wollten.

Dabei feierten die knapp

120 kleinen „Bauarbeiter“ mit

ihren Erzieherinnen vorerst

„nur“ den Spatenstich zum

neuen Anbau auf dem Gelände

an der Metzer Straße.

1974 erbaut und 1993 nach

einem Brand komplett neu errichtet,

wurden bereits in den

vergangenen Jahren große Teile

der Kindertagesstätte renoviert

und auf den aktuellsten Stand

gebracht. Ein gutes Beispiel,

wie sich Bildungseinrichtungen

kontinuierlich weiterentwickeln,

um zukunftsfähig handeln zu

können. Damit das auch so

bleibt, muss für Kinder und

Erzieher jetzt mehr Platz geschaffen

werden, erklärte Sozialdezernent

Christoph Manjura:

„Die Platzerweiterung überwindet

endlich das Hindernis, dass

es bisher fast nur möglich war,

Geschwisterkinder hier aufzunehmen“.

Im knapp 330 Quadratmeter

großen Erweiterungsneubau

sollen bereits ab dem 1. November

2020 zwei weitere Krippengruppen

Platz finden. „Ein

ambitioniertes Ziel, dass wir so

bisher noch nicht gesehen haben“,

freute sich auch Stadtentwicklungsdezernent

Hans-

Martin Kessler, der von den

Projektdaten schwärmte. Demnach

können sich Kinder, wie

auch Erzieherinnen, auf moderne

Holzkonstruktionen und helle

Fassadengestaltungen freu-

„Hau-ruck, packt an – Bauarbeiter Schritt für Schritt, alle Kinder

helfen mit“: Für die singenden Kinder der Kita Parkfeld könnten

die Bagger sofort mit der Arbeit beginnen.

Lockerer Spatenstich im Sandkasten der Kita Parkfeld (v.l.): Freddy

Mensching (Ortsbeirat Biebrich), Gero Quasten (Prosa Architektur

+ Stadtplanung BDA), Peter Maurer (Leiter Hochbauamt), Hans-

Martin Kessler (Stadtentwicklungsdezernent), Christoph Manjura

(Sozialdezernent), Kuno Hahn (Ortsvorsteher Biebrich) und Kita-

Leiterin Heike Marx.

en. Das Flachdach wird nicht

nur zukunftssicher begrünt, es

soll zudem auch Platz für eine

Photovoltaikanlage geschaffen

werden. Die neu gestalteten

Parkplätze am Straßenrand

werden ebenfalls mit Ladesäulen

für Elektrofahrzeuge ausgestattet.

Insgesamt plant das

Wiesbadener Hochbauamt für

den Erweiterungsbau Kosten

in Höhe von knapp 1,4 Millionen

Euro ein. Davon werden

320.000 Euro aus dem Investitionsprogramm

„Kinderbetreuungsfinanzierung“

des Landes

als Fördermittel genutzt.

Dem neuen Gebäude zum Opfer

fallen wird allerdings eine

größere Fläche, die den Kindern

zuvor als freie Spielfläche zur

Verfügung stand. „Einen Tod

muss man – gerade im dicht

bebauten Biebrich – bekanntlich

sterben“, so Ortsvorsteher

Kuno Hahn, der den Start der

Baumaßnahmen kaum abwarten

konnte.

Genauso wie die neugierigen

Kinder der Kita Parkfeld, die

im Rahmen ihres pädagogischen

Konzepts „Pyramide“

auch auf das Thema „Wie

sieht ein Haus aus?“ eingehen.

Sie werden den Bau also mitverfolgen

und innerhalb des

kommenden Jahres mehr über

die unterschiedlichen Zimmer

im Haus und über das Thema

„Umziehen“ lernen. Davon

schwärmte auch Kita-Leiterin

Heike Marx: „Die Kinder erleben

mit, wie das Dach aufgesetzt

wird und wie wir feierlich

einziehen. Im Grunde kann

man sagen: ‚Wir bauen ein

Haus‘.“

(rei)

ROBIN EISENMANN

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12 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Glücklich sei er, der Vorsitzende

des Biebricher Gewerbevereins

BIG, Markus Michel, dass

man die Planung eines so anspruchsvollen

Wochenendes

bis zum Schluss erfolgreich

umsetzen konnte. Schließlich

waren die Vorbereitungen auf

den Höhepunkt des Jubiläumsjahres

zu „25 Jahre BIG“

ein langer Prozess. Das traditionelle

„Austrinken“ zum

Saisonabschluss am Biebricher

Weinstand gehörte dank der

Erfahrungen aus den letzten

Jahren da schon zu den

leichteren Aufgaben. Nichtsdestotrotz

sei aber auch dieses

Event kein Selbstläufer,

so Michel, der sich auf seine

Mitglieder verlassen kann:

„Wir sind eben alles Biebrcher.

Auch wenn unser Laden geschlossen

ist, liegt uns unser

Stadtteil am Herzen.“

ROBIN EISENMANN

Das Ambiente stimmt – „Austrinken“ rundet BIG-

Festwochenende perfekt ab

Strahlender Sonnenschein mit

knapp 20 Grad im Schatten

und Menschentrauben rund

um den Weinstand unterstrichen

den Straßenfest-Charakter

dieses einmaligen Events.

Für den Biebricher, aber auch

für Gäste aus der Umgebung,

ist das „Austrinken“ einfach

ein fester Termin im Jahreskalender.

Da wurden zeitweise

auch mal saubere Weingläser

zur echten Mangelware.

Neben den Weinen aus dem

Weingut Bickelmaier, welches

zum Saisonabschluss den

Weinstand betrieb, wurden

zum „Austrinken“ auch wieder

gespendete Weine aller

am Biebricher Weinstand beteiligten

Winzer durch Wiesbadener

Prominente ausgeschenkt.

Die Einnahmen aus

dem Verkauf der gespendeten

Weine ist in diesem Jahr für

die Speisekammer der Biebricher

Kolpingfamilie bestimmt,

die sich jede Woche um die

Unterstützung Bedürftiger

kümmert.

Unter den prominenten Ausschenkern

befanden sich nicht

nur Mandatsträger aus der

Politik wie Oberbürgermeister

Gerd-Uwe Mende oder Kultusminister

Alexander Lorz.

Auch Persönlichkeiten aus

der Wiesbadener Wirtschaft

und die aktuelle Wiesbadener

Weinkönigin Michelle Gönder

kümmerten sich permanent

um volle Gläser und darum,

dass ein großer Spendenbetrag

für den guten Zweck zusammenkam.

Für die Abrundung des „Austrinkens“

sorgten die „Biebricher

Bratworscht-Buben“,

die mobile Espressobar vom

Wochenmarkt oder das Team

der „Biebricher Weinstubb“.

(Anmerkung der Redaktion:

Tags darauf wurde die sofortige

Schließung der Weinstubb

bekanntgegeben.) Ein

Hit auf zwei Rädern war auch

das „Falafel-Habibi-Bike“ von

„Lobby Delikatessen“, die erstmals

das Austrinken begleiteten.

Musikalisch gab es für

das Publikum den bekannten

Mix aus Tophits der 1970er bis

heute von „Two and A Box“

auf die Ohren.

Nach dem erfolgreichen und

gleichwohl anstrengenden

Wochenende heißt es für den

BIG-Vorstand jetzt erst einmal

in Ruhe durchatmen. Das Jubiläumsjahr

hat Kraft und Zeit

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gekostet, wie Michel zusammenfasste:

„Man darf auch

einfach nicht vergessen, dass

wir den Verein in unserer Freizeit

am Laufen halten und die

meisten noch ihr eigenes Geschäft

führen müssen.“ Den

gemütlichen Abschluss des

25. Geburtstagsjahres wird

man am 29. November mit

dem Einschalten der Biebricher

Weihnachtsbeleuchtung

feiern. Und auch hier laufen

die Vorbereitungen im Gewerbeverein

natürlich bereits auf

Hochtouren.

(rei)

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Der Saisonabschluss am Biebricher Weinstand unter dem Motto

„Austrinken“ war bis in die späten Abendstunden wieder ein voller

Erfolg.

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 13


Der Katharinenstift-Walzer von und mit

Werner Hartmann feiert Weltpremiere

PRIVAT

Als Werner Hartmann das Katharinenstift

zum ersten Mal

als Pianist betrat, da ahnte er

noch nicht, dass er 20 Jahre

später fast schon zu so etwas

wie einem festen Teil des Inventars

geworden ist. Damals

nur als Begleitung eines pensionierten

Musiklehrers für ein

Familienfest im Wohnheim,

wurde Hartmann kurzerhand

als Vertretung für den musikalisch

begleiteten Gottesdienst

eingeplant. Eine Wahl, die man

kaum hätte besser treffen können,

das sieht nicht nur Pfarrerin

Claudia Vetter-Jung so.

Denn nach kurzer Zeit musste

er regelmäßig am Klavier einspringen.

Und ihm gefiel, was er da tat.

Besonders gut gefalle ihm im

Katharinenstift der ökumenische

Gedanke der alle zwei

Wochen wechselnden Gottesdienste.

„Er bringt sich in den

Gottesdienst ein, auch kurz vor

Beginn kann ich ihn immer um

ein passendes Stück zur Predigt

bitten“, erklärte die Pfarrerin.

Wenn es sein muss, spielt er –

auch wenn er die Noten nicht

vorliegen hat – das ein oder

andere bekannte Volkslied und

setzt dabei die Stücke für die

Bewohner im Heim einen Ton

tiefer. Damit lässt es sich leichter

mitsingen, bestätigen die

Senioren.

Werner Hartmann (rechts) hat früher auch viele Gottesdienste

von Pfarrer Alfred Bausch begleitet, der später selbst Bewohner

im Katharinenstift war.

Freuen sich bereits auf die nächsten Jahre in gemeinsamen Gottesdiensten

im Katharinenstift: Pfarrerin Claudia Vetter-Jung

und Pianist Werner Hartmann.

Sein Jubiläum feierten Personal

und Bewohner, wie sollte es anders

sein, mit einem Konzert –

und das mit Werner Hartmann

am Klavier in der Hauptrolle.

Begleitet wurde er an diesem

Nachmittag gesanglich von seiner

Frau Lotta und seinen Kollegen

Dr. Martin Buck an der

Violine sowie Martin Krebs am

Violoncello. Zusammen mit ihnen

zeigte der 59-Jährige, wie

sehr ihm die Musik und das Katharinenstift

ans Herz gewachsen

sind. Zwischen den musikalischen

Einlagen von Mozart

und Beethoven präsentierte

Hartmann auch Gedichte und

Anekdoten zu den schillernden

Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts.

Ein Klacks für den

Vollblutfastnachter, der auch

seine eigenen Büttenreden verfasst.

Im Alltag verdient Hartmann

sein Geld als gelernter Übersetzer.

Die Zeit, die er nicht mit

englischen Texten verbringt,

widmet er zum Ausgleich der

Musik. Und so wunderte es

auch nicht, dass der Pianist

sein eigenes Jubiläum nicht mit

einer Geburtstagstorte oder 20

Kerzen zelebrierte. Stattdessen

komponierte er ein neues Musikstück,

betitelte es passenderweise

als den „Katharinenstift-Walzer“

und präsentierte

es – als Weltpremiere – bei der

Feierstunde.

Auf die Frage, ob er nun die

nächsten 20 Jahre vollmachen

werde, muss der Pianist erst

einmal schmunzeln. Für sein

Publikum werde er es gerne

versuchen, versicherte er und

freut sich schon jetzt auf das

nächste Konzert.

(rei)

ROBIN EISENMANN

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14 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Neuigkeiten aus dem Ortsbeirat

Dass die Grenze zwischen geselliger

Harmonie und lautstarker

Konfrontation im Biebricher

Ortsbeirat ein schmaler

Grat ist, ist begeisterten Zuschauern

schon seit vielen

Jahren bekannt. Wenn es zu

allem Überfluss noch ums Geld

geht, dann sind hitzige Debatten

aber vorprogrammiert. So

auch in der außerplanmäßigen

Sitzung Ende September

im Biebricher Rathaus, die sich

unter anderem dem Haushaltsplan

der kommenden zwei Jahre

widmete.

Erfreulich für die Ortsbeiratsmitglieder:

Der Umfang der

Haushaltsmittel bleibt auf dem

Stand der letzten Jahre. Auch

die größten finanziellen Vorhaben,

die Ausgaben für die

Projekte „Soziale Stadt“ im

Biebricher Zentrum und auf

dem Gräselberg, wurden vom

Wiesbadener Magistrat bereits

abgesegnet. Das betrifft zum

einen die Planungskosten für

den Bau des neuen Bürgersaals

auf dem Gelände der alten

Freiherr-vom-Stein-Schule

sowie den Neubau des Gräselberger

Stadtteilzentrums. „Die

dicksten Brocken, also unsere

Leuchtturmprojekte, sind damit

schon mal abgesichert“, so

der zu diesem Zeitpunkt noch

sichtlich erleichterte Helmut

Fritz (SPD).

Vom Rathaus der Landeshauptstadt

abgeschmettert wurde

allerdings der Vorschlag des

Ortsbeirats für die Gründung

einer Außenstelle der Stadtpolizei

in Biebrich. Alle weiteren

Anregungen für den Doppelhaushalt

wurden von Magistratsseite

erst einmal mit der

Bitte um eine Vorschlagsliste

zurück an den Absender geschickt.

Schnell wurde klar, dass sich

der Kompromiss aus über 25

für Biebrich wichtigen Punkten

zu einer knappen Favoritenliste

fraktionsübergreifend schwer

finden lassen würde. Größter

Streitpunkt: Der Neubau der

Turnhalle an der Waldstraße.

Die sanierungsbedürftige Halle

ist für Anwohner und den ansässigen

Turnverein seit Jahren

eine Last. Von einem Neubau

profitiere auch die benachbarte

Diesterwegschule. Die

geschätzten Kosten für eine

Zweifelderhalle von 13,5 Millionen

Euro machen jedoch

wenig Hoffnung auf zeitnahe

Umsetzung. „Bis wir da mit einem

Bau rechnen können fließt

noch viel Wasser die Waldstraße

hinunter“, erklärte Fritz und

war dementsprechend skeptisch.

Die Turnhalle schaffte

es dennoch auf die Liste. Genauso

wie der Vorschlag zur

Renovierung der Aula in der

Riehlschule, die den Bau einer

Aufzuganlage für einen behindertengerechten

Zugang

ermöglicht, wie auch die Beteiligung

an den Planungskosten

zu Arbeiten an der Ludwig-

Beck-Schule. Den Schlusspunkt

der Prioritätenliste setzte man

in die Bemühung um die Fortsetzung

der Renovierungsarbeiten

der Trauerhalle auf dem

Biebricher Friedhof. Der Zustand

der Halle sei, so Ortsvorsteher

Kuno Hahn überspitzt,

bereits seit Jahren ein einziges

„Trauerspiel“: „Wir machen das

sicher nicht für den Verstorbenen,

sondern für die Trauernden.

Denn auch sie haben ein

Recht auf einen angemessenen

Ort des Gedenkens.“

Die Chance, sich einem wichtigen

Zuhörerkreis in Biebrich

vorzustellen, nutzen außerdem

die Sprecher der neu gegründeten

Initiativgruppe „Ideen

für Biebrich“. Die Gruppe hat

anfangs nur die gemeinsame

Nachbarschaft verbunden.

Den Willen etwas für die eigene

Umgebung zu tun und ein

Sprachrohr für den eigenen

Wohnort zu werden, das kam

mit der Zeit. Dabei wollen sie

als Mitbürger einfach mal mit

anpacken, sagt Projekt-Sprecherin

Ursula Rössner-Prümm:

„Wir sind nicht da um zu motzen.

Wir wollen ganz einfach

dort etwas ändern, wo uns

Dinge als Biebricher stören.“

Dafür traf man sich bereits auf

offenen Impulsabenden, lud

Experten auf dem Gebiet des

Quartiersmanagements ein

und setzte sich eigene Leitlinien

für die kommende Zeit. Ein

außergewöhnliches Engagement

für den Stadtteil, das attestierte

ihnen der neugierige

Ortsbeirat, der bereits jetzt auf

die ersten Ideen der Gruppe

gespannt ist.

(rei)

Die zehn größten Testamentsfehler vermeiden

Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung

erklärt die Anwältin

Leonie Lehrmann am

6. November um 15 Uhr im

Nachbarschaftshaus, Rathausstraße

10, wie mögliche Fehler

bei der Errichtung eines Testaments

vermieden werden

können. Weitere Informationen

gibt es bei Antonia Kimmling

unter der Telefonnummer

(0611) 9672120. (red)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 15


FRANK HENNIG

Feierstunde zum „Tag der

Deutschen Einheit“ in

der Hauptkirche

Seinen Ursprung hat der „Tag

der Deutschen Einheit“ am 3.

Oktober 1990. An diesem Tag

trat der Einigungsvertrag in

Kraft, mit dem die frühere DDR

der Bundesrepublik Deutschland

beitrat. Mit der Wiedervereinigung

am 3. Oktober 1990

war die Teilung Deutschlands

in Ost und West, die seit dem

Ende des Zweiten Weltkrieges

bestand, nach 45 Jahren

überwunden. Seit nunmehr 29

Jahren wird an vielen Orten in

Deutschland an diesem Tag

mit Feierstunden an die Wiedervereinigung

erinnert. „In

Wiesbaden geschieht dies nur

in Biebrich“, erklärte Günter

Noerpel, der Vorsitzende der

Arbeitsgemeinschaft Biebricher

Vereine und Verbände (AG), am

Abend des 3. Oktobers in der

Biebricher Hauptkirche. Bereits

seit einigen Jahren veranstaltet

die AG diese kleine Feierstunde,

verbunden mit einem Vortrag

des Historikers Dr. Rolf Faber

und musikalischer Umrahmung,

in diesem Jahr durch den Männergesangverein

1841 Rheingold.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch den Männergesangverein 1841

Rheingold.

FRANK HENNIG

Dr. Rolf Faber bei seinem Festvortrag zum „Tag der Deutschen

Einheit“ in der Biebricher Hauptkirche.

Faber erinnerte an die Ereignisse

in Leipzig vor 30 Jahren. Die

sogenannten „Montags-Demos“

gelten heute als Beginn

des Endes der DDR. Die Montagsdemonstrationen

waren ein

bedeutender Bestandteil der

Friedlichen Revolution in der

DDR im Herbst 1989. Es waren

Massendemonstrationen, die

ab dem 4. September 1989 in

Leipzig stattfanden. In der Folge

fanden auch in anderen Städten

der DDR, beispielsweise

in

Dresden, Halle,

Karl-Marx-

Stadt (heute

wieder Chemnitz),

Magdeburg,

Plauen,

Arnstadt, Rostock,

Potsdam

und Schwerin,

regelmäßige

Massendemonstrationen

statt,

zum Teil auch

an anderen

Wochentagen.

Mit dem

Ruf „Wir sind

das Volk“

meldeten sich

Woche für Woche Hunderttausende

DDR-Bürger im ganzen

Land zu Wort und protestierten

gegen die politischen Verhältnisse.

Ziel war eine friedliche,

demokratische Neuordnung,

insbesondere das Ende der

SED-Herrschaft, zudem wurde

Reisefreiheit und die Abschaffung

des Ministeriums für

Staatssicherheit gefordert.

Faber rief den Wiedervereinigungs-Jubel

der damaligen Zeit

in Erinnerung – drückte aber

auch seine Sorgen und seine

Ablehnung gegenüber den

heute vielerorts zu beobachtenden

politischen Entwicklungen

aus. Weiter erklärte er, dass

die wirkliche Dimension der

Wiedervereinigung und das anschließende

Zusammenwachsen

zweier ursprünglich sehr

unterschiedlicher Wirtschaftssysteme

wohl erst von späteren

Generationen richtig gewürdigt

werden wird.

Die Feierstunde endete mit dem

gemeinsamen Singen der Nationalhymne.

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16 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Neuer Bürostandort an der

Rheingaustraße entsteht

Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft

(SEG) und die Kerberus

Vermögensverwaltung haben

einen Kaufvertrag für das

ehemalige Sedra-Grundstück

in der Rheingaustraße 75 in

Biebrich unterzeichnet. Das

Baugrundstück befindet sich

unmittelbar an der Schiersteiner

Brücke.

SEG

Das Baugrundstück ist im Flächennutzungsplan

als Mischgebietsfläche

ausgewiesen, besitzt

eine Größe von rund 4.600

Quadratmetern und ist – mit

Ausnahme eines kleineren Bestandsgebäudes

– größtenteils

unbebaut.

Die aktuelle Planung sieht die

Modernisierung des Bestandes

und dessen Umbau in ein Bürogebäude

vor. Die verbleibende

Grundstücksfläche kann mit

einem Büroneubau überstellt

werden, wozu bereits ein genehmigter

Bauvorbescheid vorliegt,

der eine Geschossfläche

von rund 8.400 Quadratmetern

Bürofläche und eine Tiefgarage

mit rund 3.700 Quadratmetern

zulässt. Dabei wurde eine

fünfgeschossige Bebauung zur

Rheingaustraße und eine viergeschossige

Bebauung in Richtung

Rhein vorgesehen.

Darüber hinaus befindet sich

das angrenzende Grundstück

Rheingaustraße 77 mit rund

4.350 Quadratmetern im Eigentum

der Landeshauptstadt

Wiesbaden. Es ist angedacht,

dass dieses Grundstück kurzbis

mittelfristig ebenfalls einer

baulichen Entwicklung als Bürostandort

zugeführt wird.

Der Aufsichtsratsvorsitzende

der SEG, Stadtentwicklungsdezernent

Hans-Martin Kessler,

zeigt sich erfreut von der Entwicklung:

„In der Aufwertung

der Grundstückslagen an Rhein

und Main liegt ein riesiges Potenzial

der Landeshauptstadt

Wiesbaden. Durch den Ankauf

der Fläche durch die Stadtentwicklungsgesellschaft

können

nun für das neu erworbene

Grundstück sowie das städtische

Grundstück eine städtebaulich

überzeugende und vor

allem ansprechende Bebauung

erarbeitet werden.“ (red/fhg)


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Das Grundstück Rheingaustraße 75 (gelbe Linie) wird als neuer

Bürostandort ausgebaut. Das angrenzende, städtische Grundstück

Rheingaustraße 77 (gelb gestrichelt) soll zu einem späteren Zeitpunkt

ebenfalls neue Büroflächen bieten.

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 17


Seit 70 Jahr‘ lädt die DACHO ein, zum Tanzen, Lachen, Fröhlichsein

In der bevorstehenden närrischen

Kampagne feiert die

Dachorganisation Wiesbadener-Karneval

(kurz DACHO)

ihren 70. Geburtstag. Daher

lautet das neue Wiesbadener

Kampagnenmotto „Seit 70

Jahr‘ lädt die DACHO ein, zum

Tanzen, Lachen, Fröhlichsein“.

Gemeinsam haben der

DACHO-Vorsitzende Simon

Rottloff und sein Vorstandsteam

einen bunten Veranstaltungsrahmen

durch die

Kampagne organisiert: Mit der

Fortführung der langjährigen

Patenschaft für das Wiesbadener

Kinderprinzenpaar durch

das „Luisenforum“ findet die

Inthronisation – zusammen mit

der Proklamation der Wiesbadener

Fastnacht – pünktlich

am 11.11. auch in diesem Jahr

ARCHIV FRANK HENNIG

wieder in dem innerstädtischen

Einkaufszentrum statt.

Ein buntes Programm aus Tanz

und Musik wird das Publikum

dazu ab 15.33 Uhr unterhalten,

ehe zum Finale Marcel

und Chantal die närrische Regentschaft

übernehmen

werden. Die Inthronisationszeremonie

wird in diesem Jahr

durch den Centermanager

Andreas

Dörr, Oberbürgermeister

Gert-Uwe Mende und

Stadtverordnetenvorsteherin

Christa Gabriel durchgeführt.

Anschließend übergibt Jochen

Kreit, Geschäftsführer von Taunus

Auto, die neuen Mercedes-

Kampagnenfahrzeuge.

Bereits am darauf folgenden

Freitag (15. November) wird

Der DACHO-Vorsitzende Simon Rottloff (rechts) und Sitzungspräsident

Andreas Taschler versprechen einen vielfältige Jubiläumskampagne.

Fastnacht

mit

Jubiläum

die Saalfastnacht mit der Eröffnungssitzung

der DACHO

„Von uns für Euch“ ihren Auftakt

finden. „In diesem Jahr ist

es gelungen, über 90 Prozent

des Programms mit der Mitwirkung

der angeschlossenen

Vereine auf die Bühne

zu bringen“, freut sich

DACHO-Sitzungspräsident

Andreas Taschler.

Karten für die Eröffnungssitzung

in der

Christian-Bücher-Halle

um 20 Uhr sind für 15 Euro

unter www.dacho.de/tickets/

eroeffnungssitzung und Telefon

(0611) 4695372 erhältlich.

Im neuen Jahr beginnt das

närrische Treiben der DACHO

mit der Veranstaltung „Kids in

die Bütt“ am 12. Januar in der

Christian-Bücher-Halle, zu der

alle Wiesbadener Kinder eingeladen

sind. Harald Schedel,

Vorsitzender der Wiesbadener

Marktplatzbuben, der die unter

der Schirmherrschaft der Nassauischen

Sparkasse stehenden

Veranstaltung federführend für

die DACHO organisiert, verspricht

auch in diesem Jahr

wieder ein buntes Programm

mit vielen Überraschungen.

Einen weiteren Höhepunkt der

Kampagne gibt es am 19. Januar

im Wiesbadener Kurhaus:

Die Prunksitzung der DACHO

startet um 16 Uhr. Das ausgewählte

Programm wird den

Gästen sicherlich wieder einen

außergewöhnlichen und

vierfarbbunten Abend bescheren.

Karten von 16 bis 33 Euro

unter www.dacho.de/tickets/

prunksitzung.

Das närrische Wochenende

beginnt am 22. Februar mit

dem großen Kinderfest, welches

mit neuem Konzept nun

zentral auf dem Schlossplatz

sowie vor dem „Luisenforum“

stattfinden wird. Um 15.30 Uhr

beginnt der große Kinderumzug

vom Luisenplatz unter der

Schirmherrschaft von Stadtrat

Christoph Manjura durch

die Fußgängerzone bis zum

Schlossplatz. Gemeinsam mit

den Wiesbadener Fastnachtsvereinen

sowie den Kindern

und weiteren Teilnehmern des

Kinderzuges wird der DACHO-

Vorsitzende dann auch wieder

das Rathaus „erobern“ und bis

Aschermittwoch „besetzten“.

Den absoluten Höhepunkt der

Kampagne bildet dann wieder

der große Fastnachtssonntagszug,

der sich als närrischer

Lindwurm am 23. Februar

durch die Wiesbadener Straßen

schlängeln wird. Zugmarschall

Harald Müller ist sich sicher,

dass in diesem Jahr erneut

rund 400.000 Gäste entlang

der Zugstrecke stehen und die

Wiesbadener Straßenfastnacht

feiern werden.

Weitere Informationen im Internet

unter www.dacho.de.

(red)

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18 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


17. November: Volkstrauertag

auf dem Biebricher Friedhof

Seit vielen Jahren wird der Volkstrauertag

auch auf dem Biebricher

Friedhof mit einer Gedenkveranstaltung

begangen. Am 17.

November ist es wieder soweit:

Um 11.30 Uhr sind Bürgerinnen

und Bürger eingeladen,

zusammen mit Abordnungen

der Biebricher Vereine zu einer

Gedenkstunde in die Trauerhalle

des Biebricher Friedhofs zu

kommen. Für den musikalischen

Teil zeichnet die Bläsergruppe

der Kreuzkirche Wiesbaden verantwortlich.

Die Gedenkrede

wird in diesem Jahr von Michael

Weinland, dem Geschäftsführer

des Stadtjugendrings Wiesbaden,

gehalten. Weitere Redner

werden Ortsvorsteher Kuno

Hahn, Wolfgang Gores von der

Arbeitsgemeinschaft Biebricher

Vereine und Verbände sowie Diakon

Uwe Groß vom Kirchort St.

Kilian an der Waldstraße sein. Im

Anschluss an die Gedenkstunde

werden Kränze am Ehrenfeld

auf dem Biebricher Friedhof niedergelegt.

Der Volkstrauertag erinnert an

die Kriegstoten und Opfer der

Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft

aller Nationen. Der

ursprüngliche Gedanke, dass es

nur um Kriegstote geht, ist ein

Stück erweitert worden, etwa

um Opfer von Rassismus. Wichtigster

Anlass ist das Gedenken

der Toten. Dies geschieht bundesweit

in zahlreichen Veranstaltungen

unterschiedlicher

Größe und politischer Gewichtung.

Es finden zahlreiche Gedenkgottesdienste

statt, im Kern

ist der Volkstrauertag aber kein

religiöser, sondern ein staatlicher

Feiertag. Der Volksbund

Deutsche Kriegsgräberfürsorge

schlug den Gedenktag 1919

vor – 1922 fand die erste Gedenkstunde

im Reichstag statt.

1925 war dann der erste richtige

Volkstrauertag – 1926 fiel die

Entscheidung, ihn zur jährlichen

Einrichtung zu machen, genannt

„Sonntag mit reichsweiter

Staatstrauer“. Die Nationalsozialisten

übernahmen 1934 den

Volkstrauertag und nannten ihn

in „Heldengedenktag“ um. Dabei

wurde er inhaltlich gedreht –

vom Gedenken an die Opfer zur

Verehrung von Helden. Nach

dem Zweiten Weltkrieg gab es in

den drei westlichen Besatzungszonen

den Bedarf nach einem

Volkstrauertag, der aber unterschiedlich

terminiert wurde. In

der DDR wurde ein „Internationaler

Gedenktag für die Opfer

des faschistischen Terrors und

Kampftag gegen Faschismus

und imperialistischen Krieg“ eingeführt.

1952 erließ die Bundesrepublik

Gesetze über Feiertage

– und regelte damit endgültig,

dass der Volkstrauertag

immer zwei Sonntage vor

dem ersten Advent stattfindet

gefolgt vom Totensonntag.

(fhg)

5800 Arbeitsplätze

75 Unternehmen

300 Auszubildende

Warnung: Falsche ESWE-

Mitarbeiter unterwegs

Derzeit sind im Stadtgebiet

wieder Drückergruppen

unterwegs, die behaupten,

im Auftrag von ESWE

Versorgung zu arbeiten.

Ihr einziges Ziel ist jedoch,

Unterschriften unter neue

Stromverträge zu erschwindeln.

Einer dieser Hausierer ist

Mitte Vierzig, hat eine Glatze

und klingelt unter dem

Vorwand, er müsse zurückliegende

ESWE-Rechnungen

überprüfen.

ESWE Versorgung weist

darauf hin, dass sich ESWE-

Mitarbeiter stets ausweisen

können und bei Hausbesuchen

nicht auf den Abschluss

von Neuverträgen

drängen.

(red)

InfraServ GmbH & Co.

Wiesbaden KG

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DER BIEBRICHER / AUGUST 2019 19


Wir Handwerker sind stolz auf

unsere Leistungen. Erfolgreiche

Arbeiten machen uns glücklich.

Warum gelingt es nur schwer,

unsere Jugend für das Handwerk

zu begeistern?

Uns geht es vielleicht wie den

Fußballern: Die Basis fehlt.

Ratlosigkeit über das frühe

Ausscheiden der Männer

und Frauen bei Meisterschaften.

Das

HUHLE STAHL- UND METALLBAU

Werkunterricht muss wieder Pflichtfach in

den Schulen werden

Problem ist: Die

Basis fehlt – der

Straßenfußball.

Macht die Straßen

frei für Kinder!

Genauso ist es mit

dem Handwerk. Die Basis

fehlt – der Werkunterricht in

den Schulen. Gönnt den Kindern

den praktischen Werkunterricht

mit den Händen, den

Augen und dem Kopf.

Die Gesellschaft braucht das

Handwerk mit seinen Entwicklungen,

Leistungen und Erfindungen.

Das Handwerk ist ein

stabiler zuverlässiger Ausbilder

mit guten Handwerksgesellen

und -meistern. Wir sind uns unseren

Leistungen bewusst und

klar in unseren Aussagen: Ich

fordere zwei Stunden Werkunterricht

als Pflichtfach an allen

Gastbeitrag

von Kreishandwerksmeister

Siegfried

Huhle

Wiesbadener Schulen, in allen

Klassen.

Es gibt leider nur noch wenige

Wiesbadener Schulen, an denen

Werkunterricht stattfindet.

Von allen Gesprächspartnern

erhalte ich Zustimmung, wenn

ich dies anprangere. Jedoch findet

Werkunterricht nur noch an

wenigen Wiesbadener Schulen

statt. Warum? Es

sind immer wieder

unterschiedliche

Gründe: Meistens

fehlt es an Lehrkräften.

Diese haben

vielleicht keine

Maschinenscheine,

wollen für die Sicherheit

der Kinder keine

Verantwortung übernehmen.

Man könnte sich ja verletzen,

wenn man handwerklich etwas

macht! Schade, dass wir unseren

Kindern nicht mehr diesen

Werkunterricht und diese Erfahrungen

gönnen.

In den meisten Familien findet

eine handwerkliche Betätigung

nicht mehr statt. Die Wohnungen

werden nicht mehr tapeziert,

Fußböden nicht verlegt,

im Garten wird nicht mehr gearbeitet.

Lieber lassen wir uns

da eine Steinwüste anlegen. Die

Kinder können nicht mehr „auf

Schülerinnen und Schüler aller 7. Klassen der Wilhelm-Heinrichvon-Riehlschule

kommen zu Betriebserkundungen in die Stahlund

Metallbaufirma Huhle, um sich über das Metallbauer-Handwerk

zu informieren.

die Gass‘“, sie müssen ständig

erreichbar sein und überwacht

werden. Welche Abwechslung

kann ein Werkunterricht, genauso

wie ein Sport- oder Musikunterricht,

in den Schulen

bieten? Kinder können Erfolge

haben und sind vielleicht begeistert

von ihren Leistungen.

Sie wissen plötzlich, dass ihre

Hände auch noch für ein Gestalten

Fähigkeiten haben, anstatt

nur Tastaturen zu tippen.

Lasst den Kindern doch die Erfahrung

mit Schere, Säge und

Hammer. Kleben, Löten, Nähen,

Kochen – all diese Fähigkeiten

gehen unseren Kindern

verloren.

Die Begeisterung dafür, etwas

selbst zu schaffen, zu erreichen,

Erfolge zu haben – das wünsche

ich unseren Kindern an allen

Wiesbadener Schulen. Vielleicht

findet ja dann auch eine

Berufsorientierung tatsächlich

an den Schulen statt. Dies kann

natürlich auch eine Orientierung

zum Studium sein. Aber

auch für das Handwerk oder für

die Industrie.

Jemand, der den Spaß erfahren

hat, handwerklich zu arbeiten

im Werkunterricht, erinnert

sich vielleicht daran und entscheidet

sich bei dem anstehenden

Schulpraktikum für einen

Handwerksbetrieb. Ich mache

mit allen 7. Klassen der Wilhelm-Heinrich-von-Riehlschule

Betriebserkundungen. Alle 7.

Klassen der Wilhelm-Heinrichvon-Riehlschule

kommen zu

uns in die Firma und informieren

sich über das Metallbauer-

Handwerk. Was macht ein

Metallbauer? Wie werden Geländer,

Stahlkonstruktionen

oder Dächer konstruiert, gebaut

und montiert?

Ich mache seit zehn Jahren die

Erfahrung, dass die Kinder total

begeistert sind. Auch die

begleitenden Lehrer bestätigen

oftmals, dass dies das erste Mal

Wiesbadens Kreishandwerksmeister

Siegfried Huhle.

sei, dass sie in einem Betrieb

oder in einer Werkstatt waren.

Sie haben es selbst noch nicht

gesehen, wie Stahl verarbeitet

wird.

Diese Erfahrungen wünsche ich

den Schülern in der 7. Klasse,

bevor sie sich für ein Betriebspraktikum

entscheiden. Sie

müssen wissen, was ihnen liegt,

woran sie Interesse haben und

was sie gerne selbst mal ausprobieren

möchten. Und wenn

dies erfolgreich war, haben sie

vielleicht auch nach der 10.

Klasse oder nach dem Abitur,

den Wunsch, handwerklich zu

arbeiten. Dort Karriere zu machen.

Viele unserer Auszubildenden

entscheiden sich nach

der Ausbildung für ein Studium

oder für eine Weiterbildung,

machen die Meisterprüfung

oder erfolgreiche andere Qualifikationen.

Beim technischen

Studium haben sie den großen

Vorteil gegenüber den anderen

Studenten, dass sie praktische

Erfahrungen gemacht haben

und wissen, was sie studieren.

Diese Ingenieure werden Praktiker,

nicht nur Theoretiker und

sie wissen, was sie tun.

Ich kann nur immer wieder von

mir selbst berichten, dass mich

meine handwerkliche Tätigkeit

immer glücklich gemacht hat

und ich gehe heute stolz durch

Wiesbaden und zeige meinen

Enkeln, was wir in der Firma alles

gebaut haben und bin stolz

darauf, wenn dies lange erhalten

bleibt.

HUHLE STAHL- UND METALLBAU

20 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Festliche Weinprobe bei

Kolpings Närrischen

Gesellen mit Weingut

von der Nahe

Kolpings

Kartenvorverkauf

Närrische

für

Gesellen

Fastnacht

begehen

den Start in die „Fünfte

Jahreszeit“ traditionell mit ihrer

festlichen Weinprobe. Für die

neue Kampagne wurde wieder

ein treffendes, närrisches

Motto ausgewählt: „Kolpingfassenacht

famos, in Biebrich

sind die Narren los!“. Der diesjährige

„närrische Aufgalopp“

steigt bereits am 9. November

um 19.11 Uhr im großen Saal

des Kettelerhauses, Breslauer

Straße 1.

Die 15 Proben stammen dieses

Mal vom biologischen Weingut

Reinhold Großmann aus

Windesheim an der Nahe. Es

werden leckere und edle Tropfen

aus dem Familienbetrieb

fachkundig vorgestellt, nicht

weniger als zwölf verschiedene

Rebsorten können an diesem

Abend verkostet werden. Tatkräftige

Unterstützung leistet

dabei der Biebricher Heimatforscher

Peter-Michael Glöckler,

der allerlei Wissenswertes

und Lustiges rund um Biebrich,

„Gott und die Welt“ und den

Rebensaft zum Besten geben

wird.

Was wäre die Eröffnung der 5.

Jahreszeit ohne ein kleines aber

feines närrisches Programm?

„Vize“ Clemens Hoffmann und

Sitzungspräsident Peter Vorndran

dürfen unter anderem

Kolpings Haus- und Hofballett

die Tanzbärchen der Jocus-Garde

Mainz-Kastel, die „Ladies“

vom Carnevalverein Bierstadt,

und einige bekannte und auch

neue tänzerische Höhepunkte

auf der Bühne begrüßen. Gesanglich

bringen die „NoNames

Bischem“ den Saal wieder

in Wallung und auch Biebrichs

„schönste“ Waden werden in

ihrem „Wohnzimmer“ ihr neues

Programm präsentieren. Außerdem

wird es eine Tombola mit

zahlreichen attraktiven Preisen

geben.

Der Eintrittspreis beträgt 14

Euro. Darin ist neben den Proben

wie immer auch ein leckerer,

kleiner Imbiss enthalten.

Verbindlich anmelden kann

man sich bei Andrea Salwender,

Telefon (0611) 608858, Lienhard

Schreiber, Telefon (0611)

8460436, und bei Peter Vorndran,

Telefon (0611) 9600231,

oder unter der E-Mail-Adresse

info@kolpingfastnacht.com.

Übrigens: Der erste Kartenvorverkauf

für die bevorstehenden

Fastnachtsveranstaltungen von

Kolpings Närrischen Gesellen

findet am 30. November von

14 bis 16 Uhr in der Halle des

Kettelerhauses statt. Dabei besteht

noch die Möglichkeit, sich

mit den begehrten Karten für

die Prunksitzungen einzudecken,

die am 1. Februar 2020

um 19:11 Uhr und am 22. Februar

erstmals schon um 18:11

Uhr starten. Außerdem gibt es

Karten für den „Kreppelkaffee

für Jung und Alt“ mit buntem

Programm, der am 9. Februar

ab 14.11 Uhr beginnt.

(red)

Winter in Sicht.

Mit Sicherheit!

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 21


Eigentlich sollte spätestens mit

Ende der hessischen Herbstferien

wieder die Wechselverkehrsführung

auf der Autobahnbaustelle

Salzbachtalbrücke zur

Verfügung stehen, die je zwei

Fahrspuren morgens in Richtung

Frankfurt und abends in

Richtung Rheingau bietet. Voraussetzung

dafür war jedoch

die abgeschlossene Verstärkung

der nördlichen Brückenhälfte

in Richtung Rüdesheim.

Wieder Herbstkonzert des Verschönerungsund

Verkehrsvereins Biebrich

Nach der erfolgreichen Premiere

im vergangenen Jahr veranstaltet

der Verschönerungs- und Verkehrsverein

Biebrich auch in diesem

Jahr wieder ein Herbstkonzert

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche.

Musikalisch gestaltet wird das

Konzert am 9. November um 18

Uhr erneut vom Ensemble „Arcangelo“

sowie von der Sopranistin

Sabine Gramenz und Malte Kühn,

dem Bariton Christian Balzer und

der Violinistin Anne Hof. Moderiert

wird das Konzert durch Bernd

Peter Arnold.

Hessen Mobil hat als Bauherr

die Maßnahmen zu Verstärkung

der Brückenhälfte am 10.

Oktober jedoch nicht abnehmen

können. Gründe waren

unter anderem ein fehlender

Nachweis zur Statik sowie noch

nicht abgeschlossene Arbeiten.

Die ausführende Baufirma

schätzt, dass „in etwa vier

Wochen“ alle Dokumente vorliegen

sowie die Arbeiten abgeschlossen

sind, so dass eine

erneute Bauabnahme durch

Hessen Mobil erfolgen kann.

Somit ist die wichtige Entzerrung

des Verkehrsflusses, die

auch für Biebrich aufgrund des

Weitere Verzögerungen an der Salzbachtalbrücke:

Bauabnahme verschoben

Zehn Jahre Honsack-Konzerte

Am 22. November findet um

19 Uhr in Biebrich ein Benefizkonzert

mit klassischer Musik

zum zehnjährigen Bestehen

der Daniel-Honsack-Konzertreihe

mit vielen Künstlerinnen

und Künstlern der vergangenen

zehn Jahre statt.

Veranstaltungsort ist die

Hauptkirche Biebrich, Didierstraße

2. Der Eintritt ist frei,

jedoch werden Spenden zugunsten

der Mainzer Palliativstiftung

„Leben bis zuletzt“

erbeten.

(???)

Wie im vergangenen Jahr freut sich der Verschönerungs- und Verkehrsverein

Biebrich auch zu seinem diesjährigen Herbstkonzert

wieder auf zahlreichen Publikumszuspruch.

Ausweichverkehrs von so großer

Bedeutung ist, nicht vor

Mitte November zu erwarten.

„Wir sehen, dass die aktuelle

verkehrliche Situation die

Pendlerinnen und Pendler belastet.

Für uns hat jedoch die

Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden

oberste Priorität“, sagt

Gerd Riegelhuth, Präsident von

Hessen Mobil.

Der nördliche Überbau der

Brücke in Fahrtrichtung Rüdesheim

wurde im Jahr 2018

Am 28. Oktober findet um 18

Uhr im Biebricher Bürgersaal

in der Galatea Anlage im Rahmen

des Städtebauförderprogramms

„Soziale Stadt“ ein

öffentlicher Dialog zur Entwicklung

von Biebrich-Mitte

statt.

Das Ensemble „Arcangelo“ entstand

vor mehr als 20 Jahren aus

einer kleinen Streichergruppe, die

sich der Gottesdienstgestaltung in

der Wiesbadener Paul-Gerhardt-

Gemeinde widmete. Im Lauf der

Zeit konnten zahlreiche Mitglieder

aus verschiedenen Wiesbadener

Stadtteilen und aus der näheren

und weiteren Umgebung dazugewonnen

werden und es begann

eine rege Konzerttätigkeit – auch

in Kirchen anderer Stadtteile. Dirigent

Johannes Harbich erweiterte

das Repertoire des Ensembles mit

Werken aus der Wiener Musik des

19. Jahrhunderts und mit Opernmusik

von Rossini bis Verdi. Seit

2014 ergänzt das Bläser-Consortium

„Arcangelo“ die Streichergruppe

zu einem vollen Orchester.

Eintrittskarten zu diesem Konzert

zum Preis von 15 Euro sind in den

Biebricher Filialen der Nassauischen

Sparkasse und der Wiesbadener

Volksbank erhältlich. Restkarten

wird es an der Abendkasse

geben.

verstärkt, mit dem Ziel drei

Fahrstreifen aufzunehmen, damit

die südliche Brückenhälfte

in Fahrtrichtung Frankfurt

abgebrochen und neu gebaut

werden kann. Im Zuge dieser

Verstärkungsmaßnahmen hat

die auszuführende Baufirma

die Spannglieder angebohrt.

Es ist vertraglich geregelt, dass

sie den angerichteten Schaden

behebt und die Brückenhälfte

entsprechend den Vorgaben

von Hessen Mobil verstärkt.

Dialog zur Entwicklung

von Biebrich Mitte

(fhg/red)

(fhg)

Bürgerinnen und Bürger sind

herzlich eingeladen, an der

Erarbeitung des Integrierten

Städtebaulichen Entwicklungskonzepts

für das Programmgebiet

mitzuwirken.

(red)

ARCHIV FRANK HENNIG

22 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


Disconacht unter der

Heilig-Geist-Kirche

Eine Tanzveranstaltung

mit der Musik der 1970er,

1980er und 1990er Jahre

findet am 9. November ab

20 Uhr wieder im Gemeindesaal

unter der Heilig-Geist-

Kirche auf der Adolphshöhe,

Drususstraße / Am Kupferberg,

statt. Zweimal im Jahr

findet diese Veranstaltung

unter dem Motto „Musik

für Erwachsene“ statt, die

vollständig von der Familie

Bittmann organisiert und

ausgerichtet wird. Songs, die

nahezu jeder kennt, werden

gespielt, es gibt Partynebel

sowie Licht- und Lasereffekte.

Auch für Getränke und

kleine Speisen wird wieder

gesorgt sein. Der Eintritt ist

frei.

(fhg)

Stressbewältigung für Eltern

mit Kindern bis vier Jahren

Für Eltern von Kindern von

null bis vier Jahren startet am

1. November ein ganz neues

Angebot im Nachbarschaftshaus:

„Lernen Sie hilfreiche

Werkzeuge aus dem Zeit- und

Stressmanagement kennen, die

Ihrem Familienleben großartige

Erleichterungen bringen werden.“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erhalten Wissen zur Entwicklung

ihres Kindes und

lernen, wie beispielsweise mit

Trotzphasen besser umgegangen

werden kann. Dazu gibt

es nützliche Tipps, um die alltäglichen

Anforderungen besser

zu bewältigen. Es wird gezeigt,

wie man in Krisen- oder

Konfliktsituationen gelassener

bleibt und wie man individuelle

Möglichkeiten entwickelt, um

im Alltagstrubel „runterzukommen“

und Kraft für sich selbst

und die Familie zu tanken.

Der Kurs wird von einer Stressmanagementtrainerin

durchgeführt

und findet sieben Mal

jeweils freitags von 18 bis 19.30

Uhr im Nachbarschaftshaus,

Rathausstraße 10, statt. Nähere

Informationen und Anmeldungen

unter der Telefonnummer

(0611) 967210.

(red)

Gesund und fit durch den

Winter – Vortrag in der

Lukasgemeinde

Am 28. Oktober gibt es von 17

bis 18.30 Uhr im Gemeindehaus

der Lukasgemeinde auf

dem Gräselberg, Klagenfurter

Ring 63, einen Vortrag zum

Thema „Gesund und fit durch

den Winter“ geben. Apothekerin

Claudia Bertrand gibt in

ihrem Referat anschauliche

Tipps, um erkältungsfrei durch

die kalte Jahreszeit zu kommen.

Der Eintritt zu dem Vortrag

ist frei.

Nähere Informationen zu der

Veranstaltung gibt es beim

Quartiersmanagement „Soziale

Stadt Gräselberg“ unter

der Telefonnummer (0611)

47453603.

(red)

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 23


9. Biebricher Gesundheitstag

Sonntag,

10. November 2019

10.30 bis 15.00 Uhr

im Schloss Biebrich

Informationen rund um Ihre Gesundheit

Talkrunden: Ärzte stehen Ihnen Rede und Antwort

Preisverleihung: „Gesunde Schule Biebrich“

gefördert durch die Dr. Broermann Stiftung

Kostenlose Beratungen und Tests

Kaffee, Kuchen und Obst frei

Mitmach-Aktionen für Groß und Klein

Das Programm mit den organisatorischen Details finden Sie unter www.biebricher-gesundheitstag.de.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Männergesundheitszentrum

Dr. med. Udo R. Bermes

24 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER OKTOBER 2015 2019


ESWE Versorgung spendet

an „Seelsorge in Notfällen“

CHRISTIAN MOSKOPP

Am ESWE-Wasserstand auf der

Rheingauer Weinwoche wurde

auch in diesem Jahr wieder

für den guten Zweck gesammelt.

Über den stolzen Betrag

von 14.475,82 Euro darf sich in

diesem Jahr der Wiesbadener

Verein „Seelsorge in Notfällen“

freuen. Er ist Träger der Notfallseelsorge

in der hessischen Landeshauptstadt

und ermöglicht

Menschen in akuten Notfallsituationen

möglichst schnell einen

seelsorglichen Beistand.

Bereits seit 28 Jahren sorgt

ESWE Versorgung auf der

Rheingauer Weinwoche für

kostenlose Erfrischungen. Denn

am beliebten Wasserstand werden

alle Quellen der Wiesbadener

Trinkwasserversorgung

ausgeschenkt – Wasser aus den

Taunusstollen, aus dem Hessischen

Ried und aus dem Schiersteiner

Wasserwerk. Die große

Besonderheit: Jedes Jahr ruft

ESWE die Bürgerinnen und Bürger

dazu auf, ein neues Motiv

für das Wasserglas zu entwerfen.

Eine Jury entscheidet dann,

welches das streng limitierte

Sammelstück zieren darf. Zu haben

ist das dann für einen Euro

während der Weinwoche am

Stand von ESWE Versorgung.

Der Reinerlös aus Verkauf und

zusätzlichen Spenden kommen

schließlich Hilfsprojekten und

Vereinen zugute.

„Bei diesem Konzept gibt es nur

Gewinner“, sagt Ralf Schodlok,

Vorstandsvorsitzender der

ESWE Versorgungs AG. „Unser

Wasserstand ist während

der Weinwoche ein beliebter

Treffpunkt, mit unseren Gläsern

erfreuen wir immer wieder die

begeisterten Sammler. Und all

das sorgt auch noch dafür, dass

wir konkrete Hilfe leisten können

– für uns bei ESWE ist das

einer von vielen schönen Einsätzen

für unsere Heimatstadt, die

wir gerne mit viel Spaß an der

Sache ermöglichen.“

Der ESWE-Chef übergab die

diesjährige Wasserstand-Spende

an den Vereinsvorsitzenden

von „Seelsorge in Notfällen“

(www.sin-wiesbaden.de),

Christoph Fliegen, der sich sehr

über die finanzielle Unterstützung

freute: „Allein im letzten

Jahr wurden wir zu 142 Einsätzen

gerufen. Wir bleiben bei

Angehörigen und Betroffenen,

nachdem der Rettungsdienst

oder die Polizei ihre Arbeit getan

haben. Wir hören zu, geben

Informationen für weitere Hilfestellungen.

Das alles leisten

wir mit ehrenamtlich arbeitenden

Frauen und Männern, die

aus den unterschiedlichsten

Berufen kommen. Umso mehr

freuen wir uns über diese großzügige

Spende von ESWE Versorgung.“

(red)

Die Sieger des diesjährigen „TÜV Rheinland Awards für Kundenzufriedenheit“

stehen fest. Taunus-Auto, der in der hiesigen

Region autorisierte Mercedes-Benz- und Smart-Partner

der Daimler AG, hat es mit seinem Betrieb in Idstein unter

die „Top Ten“ geschafft. Der markenunabhängige Wettbewerb

wurde bereits zum zehnten Mal vom TÜV Rheinland

durchgeführt; bundesweit wurden 362 Autohäuser geprüft.

Sichtlich stolz nahmen Taunus-Auto-Geschäftsführer Jochen

Kreit und der verantwortliche Serviceleiter Thomas Averhage

die entsprechende Urkunde von Dr. Matthias Schubert vom

TÜV Rheinland (v.r.) entgegen.

Freie Waldorfschule

Wiesbaden

(red)

ESWE VERSORGUNG

Freuen sich über das tolle Spendenergebnis (v.r.): Ralf Schodlok

und Christoph Fliegen während der Scheckübergabe bei ESWE

Versorgung.

Herbstmarkt

Die Eltern der Schule laden ein.

Samstag, 23. November 2019, 12 - 17 Uhr

Ein adventliches Markttreiben mit Verkauf von selbstgefertigten

Spielsachen und liebevoll hergestellten Dingen aus Wolle und

Naturmaterialien, Strick- und Märchenwolle, Büchern und

Adventskalendern, Adventskränzen, Honig, Kerzen und vielem

mehr. Mit zahlreichen Kinderaktivitäten und Cafés.

Freie Waldorfschule Wiesbaden

Albert-Schweitzer-Allee 42 · 65203 Wiesbaden-Biebrich

www.waldorfschule-wiesbaden.de

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 25


Initiative von „Mehr Zeit für Kinder“ stattet

Kinderstube Kalle Wirsch mit Spielwaren aus

Die Kinderstube Kalle Wirsch

am Rathenauplatz 14 zählt

zu den Gewinnern der „KiTa-

Spielothek für die Krippe“ und

erhält damit ein umfangreiches

Spielwarenpaket mit wissenschaftlich

geprüften Produkten.

Das Besondere an der „KiTa-

Spielothek“: Die Produkte sollen

auch an die Familien der Kinder

zum gemeinsamen Spielen zu

Hause ausgeliehen werden.

Die Kinderstube Kalle Wirsch

hatte sich dazu am diesjährigen

Aufruf der Initiative „KiTa-

Spielothek für die Krippe“ des

Vereins „Mehr Zeit für Kinder“

beteiligt. Insgesamt werden in

diesem Jahr 250 Krippen ausgestattet.

Die Initiative „KiTa-

Spielothek“ möchte spielerisch

die Entwicklung von Krippenkindern

fördern und durch die

Ausleihe der Produkte zu den

Familien nach Hause die Spielkultur

in den Familien stärken.

Gesponsert werden die Produkte

in diesem Jahr von den Herstellern

Ravensburger und Zapf

Creation.

Wie in einer Bibliothek dürfen

die Kinder ihre Lieblingsspiele

ausleihen und mit nach Hause

nehmen, um sie dort gemeinsam

mit der Familie auszuprobieren.

Die Erzieherinnen und

Erzieher können den Eltern Ratschläge

geben, welche Spielwaren

die Fähigkeiten ihrer Kinder

besonders gut fördern. Auf

diese Weise entsteht eine Erziehungspartnerschaft

zwischen

Erziehern und Eltern und es ergeben

sich Anlässe zu Gesprächen

über die Entwicklung des

Kindes.

Die „KiTa-Spielothek“ enthält

Produkte, die erfahrene Pädagogen

und Wissenschaftler auf

ihre Förderaspekte hin getestet

und für gut befunden haben.

Spielen spielt bei der Entwicklung

der Kinder buchstäblich

eine zentrale Rolle. Kinder unterscheiden

nicht zwischen Spielen

und Lernen, sie lernen spielend.

Das gemeinsame Spielen mit

Eltern und Erziehern dient der

sprachlichen, emotionalen und

sozialen Entwicklung.

Neben dem Wettbewerb für

die Krippen bietet der Verein

„Mehr Zeit für Kinder“ im

Rahmen der „KiTa-Spielothek“

auch Kindergärten die Möglichkeit,

eine von 500 speziell auf

sie abgestimmte Produktausstattung

zu gewinnen. Seit dem

Programmstart 2010 wurden

5.000 Kindergärten und 2.000

Krippen mit einer „KiTa-Spielothek“

ausgestattet. Interessierte

Kindergärten und Krippen

können sich jetzt schon unter

kitaspielothek@mzfk.de melden,

um im nächsten Frühjahr

die neuen Wettbewerbsunterlagen

zu erhalten.

(red/fhg)

Adventsbasar und Flohmarkt in St. Marien

Am 24. November lädt die Kirchengemeinde St. Marien zu

ihrem diesjährigen Adventsbasar ins Kettelerhaus in der Breslauer

Straße 1 ein. Zwischen 12 und 17 Uhr werden in vorweihnachtlichem

Ambiente selbst gemachte Köstlichkeiten,

Handarbeiten, Weihnachtsgestecke und Adventskränze angeboten.

Auch für Speisen und Getränke ist gesorgt: Es gibt

warmes Mittagessen, Waffeln und ein großes Kuchenbuffet.

CLAUDIA BALZER

Parallel zum Adventsbasar wird ein Flohmarkt veranstaltet. Interessierte

Anbieter können per E-Mail an b.schmitt@wiesbaden.bistumlimburg.de

mehr Informationen erhalten und sich

für den Flohmarkt anmelden. Die Standgebühr beträgt pro

Tisch fünf Euro und einen selbstgebackenen Kuchen, Tische

werden gestellt. Der Erlös des Adventsbasars kommt der „Aktion

150“ für die Renovierung der St. Marien-Kirche zugute.

Ausklingen wird der Tag ab 16.30 Uhr mit einem gemeinsamen

Adventssingen.

(red)

Auch in diesem Jahr wird es beim Adventsbasar von St. Marien im

Kettelerhaus wieder vielfältige Angebote geben.

Grabpflege mit Gärtnergarantie!

Biebrich und Südfriedhof

Bernhard-May-Straße 20a–24 · 65203 Wiesbaden-Biebrich

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Änderungen

Reparaturen

Maßanfertigungen

26 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


NASPA

klein sarris saraf

rechtsanwälte notare

U N S E R E N Ä C H S T E V E R A N S T A L T U N G:

Naspa-Mitarbeiter Volker Retzel (links) nahm zusammen mit

seinem Vereinskollegen in der Sportgemeinschaft Biebrich 1904,

Dieter Bonin, den Geldbetrag aus der Naspa-Mitarbeiter-Aktion

„50 x 500“ in Empfang.

„50 x 500“ – Naspa fördert

ehrenamtliches Engagement

ihrer Mitarbeiter mit

25.000 Euro

Eine bewährte Mitarbeiter-Aktion

geht in die neunte Runde.

Insgesamt fördert die Nassauische

Sparkasse (Naspa) das

ehrenamtliche Engagement

ihrer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter pro Jahr mit insgesamt

25.000 Euro. Naspa-

Mitarbeiterinnen und

-Mitarbeiter, die ehrenamtlich

mindestens

vier Stunden

im Monat für ihren

Verein aktiv engagiert

sind, konnten sich wieder

für die Aktion „50 x 500“

für ihre Vereine bewerben. Mit

den 500 Euro können konkrete

Projekte in den jeweiligen

Vereinen finanziert werden.

225.000 Euro hat die Naspa in

den vergangenen Jahren bereits

in diese Mitarbeiter-Aktion

investiert.

In diesem Jahr erhielt auch

die Sportgemeinschaft Biebrich

1904 (SGB 04) 500 Euro.

Naspa-Mitarbeiter Volker Retzel

ist 1. Vorsitzender und hat

gemeinsam mit Dieter Bonin,

1. Kassierer, das Geld in Empfang

genommen. Damit soll die

SGB 04

erhält

500 Euro

Decke im Vereinsheim saniert

werden.

Im Rahmen der feierlichen

Übergabe sagte Günter Högner,

Vorstandsvorsitzender der

Naspa: „Ehrenamtliche haben

im Vergleich zu anderen ein

deutlich besseres Verhältnis

zwischen positiven

und negativen

Gefühlen und sind mit

ihrem Leben zufriedener.

Der Glücksforscher

Ruckriegel setzt noch einen

drauf: Er ist der Meinung:

‚Das Ehrenamt sei ein Gewinn

fürs Leben!‘ Zufriedene und

glückliche Menschen haben

eine höhere Lebenserwartung,

Rückriegel spricht hier von fünf

bis zehn Jahren.“ Högner ist

begeistert, wie viele Menschen

in der Naspa neben Familie

und Beruf noch Zeit für ein Ehrenamt

finden. Das macht ein

Unternehmen stolz, so Högner.

Damit bewirken die Naspa-

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

auf sehr persönliche Art

und Weise etwas für die Menschen

in ihrer Region.

(red)

In den Räumen der Kanzlei

Willy-Brandt-Allee 18, 65197 Wiesbaden

„Erben und Vererben“

Rechtsanwalt und Notar Martin Sarris

am Mittwoch, 30.10.2019 um 18:00 Uhr

(Diskussion ab ca. 19.00 Uhr)

! kostenfrei !

In Deutschland stehen in den nächsten Jahren erhebliche Vermögenswerte

zur Vererbung an. Doch: Vererben ist gar nicht so

einfach!

Bei der Erstellung eines Testaments sind nicht nur Formvorschriften

zu beachten. Auch bei der Formulierung schleichen

sich allzu schnell Unklarheiten oder Fehler ein. Damit ein gut

gemeinter letzter Wille nicht später zum Streit zwischen den

Erben führt, sollte ein Testament wohlüberlegt sein.

Testament und Erbvertrag bieten die Möglichkeit, die gesetzliche

Erbfolge zu ändern. Mancher Testierer möchte unliebsame

Erben von der Erbfolge ausschließen oder einzelne Hinterbliebene

(z.B. ein behindertes Kind) besonders schützen. Anderen

ist daran gelegen, einzelne Gegenstände bestimmten Personen

zuzuwenden, Kontrollmechanismen zu installieren oder Sanktionen

aussprechen. Bei der individuellen Gestaltung des letzten

Willens sollte auch der steuerliche Aspekt nicht aus den

Augen verloren werden. Denn meist ist nicht gewollt, dass das

oft mühsam erarbeitete und bereits versteuerte Vermögen im

Erbfall erneut versteuert wird.

Wenn Sie sich über die gesetzliche Erbfolge informieren und

sich eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der

testamentarischen Regelungen verschaffen möchten, können

Sie das im Rahmen der Informationsveranstaltung „Erben und

Vererben“ der Kanzlei klein sarris saraf partnerschaft mbb

rechtsanwälte notare am 30. Oktober 2019 um 18:00 Uhr

in der Willy-Brandt-Allee 18, 65197 Wiesbaden tun. An diesem

kostenlosen Informationsabend wird Ihnen Herr Rechtsanwalt

und Notar Martin Sarris die wesentlichen Grundzüge erläutern.

Anschließend ab ca. 19:00 Uhr können Sie Ihre Fragen zur

Diskussion stellen.

Begrenzte Teilnehmerzahl!

Um Anmeldung wird gebeten unter:

veranstaltungen@ranowi.de oder Telefon 0611 - 1 66 66 0

Willy-Brandt-Allee 18 (Europaviertel) · 65197 Wiesbaden

DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 27


Traditionsreiche Konzertreihe bei Henkell mit

„Stars von morgen“

VIGATO QUARTETT

Auch in der Saison 2019/20 wird

die traditionsreiche Konzertreihe

bei Henkell mit internationalen

Solisten und Ensembles

fortgeführt. Von Jahr zu Jahr

immer beliebter, bietet die Konzertreihe

die Gelegenheit, meist

junge Musiker kennenzulernen,

die mit ihrem Talent schon jetzt

als die „Stars von morgen“ gefeiert

werden. Vielfalt und Abwechslung

machen den Esprit

der Konzertreihe aus. Jedes Jahr

aufs Neue können unterschiedliche

Genres, Epochen und interessante

Instrumentenkombinationen

entdeckt werden. Der

Vorverkauf hat bereits begonnen.

Eröffnet wird die neue Konzertsaison

am 15. November mit

dem Cello-Duo Aurélien Pascal

und Ivan Karina. Beide haben

am Conservatoire National Supérieur

de Musique in Paris studiert,

erfolgreich Wettbewerbe

und Meisterkurse absolviert und

als Solisten mit namhaften Orchestern

und Dirigenten gearbeitet.

Daneben eröffnet ihnen

das Musizieren als Duo die Möglichkeit,

neues Repertoire zu

erkunden, mit Originalwerken,

aber auch mit Arrangements

und Bearbeitungen durch Stile

und Epochen zu wandern

und das Cellospiel auf

ungeahnte Weise zu

erweitern. Beide sind

echte Virtuosen auf

ihrem Instrument, und

so kommt es in ihrem

Konzert zu einer spannenden

Begegnung mit Musik aus verschiedenen

Jahrhunderten.

Termine &

Künstler im

Überblick

Am 13. Dezember geht es mit

dem Vigato Quartett weiter.

Die Mitglieder des Vigato Quartetts

– Veronika Bejnarowicz

(Violine), Laura Kania (Violine),

Marc Kopitzki (Viola) und Gereon

Theis (Violoncello) – lernten

sich 2010 am Hochbegabtenzentrum

der Hochschule für

Musik Detmold kennen und

erhielten künstlerische Anregung

durch führende Mitglieder

namhafter Streichquartette.

Einladungen erhielt das Quartett

zum Internationalen Festival

Pablo Casals nach Prades

(Frankreich), wo es Gelegenheit

hatte, mit dem Fine Arts

Quartet zu arbeiten, ebenso

wie im Rahmen des Jeunesses

Musicales International Chamber

Music Campus in

Weikersheim mit dem

Belcea Quartet. Musikalisch

ist der Horizont

des Quartetts weit – es

führt Streichquartette

von Haydn, Beethoven,

Mozart, Schubert, Mendelssohn

Bartholdy, Bartók und

Schostakowitsch im Repertoire

und erkundet mit Energie und

Begeisterung neue Werke.

Das neue Jahr eröffnet am 17.

Januar 2020 Nuron Mukumi am

Klavier. Der 1996 in Taschkent

(Usbekistan) geborene Musiker

gehört zu den vielseitigsten und

interessantesten jungen Pianisten,

denen die Fachwelt eine

große Karriere prognostiziert.

Ab dem sechsten Lebensjahr

erhielt er Klavierunterricht, später

auch Dirigierunterricht und

wurde bald in nationalen und

internationalen Wettbewerben

ausgezeichnet. Ein Konzert im

Londoner Millennium Center

hatte eine besonders

nachhaltige

Resonanz:

Gleich drei

r e n o m m i e r t e

Ausbildungsstätten

boten

dem jungen

Pianisten Stipendien

an –

die Guildhall

School of Music,

die Purcell

School of Music

und die North London Piano

School. Von 2007 bis 2010 studierte

er an der Guildhall School

of Music, ab 2010 war er Meisterschüler

von Professor Lev Natochenny

an der Hochschule für

Musik und Darstellende Kunst

in Frankfurt am Main. Seit 2017

ist er Mentor-Stipendiat der Stiftung

Bad Homburger Schlosskonzerte.

Den Abschluss der Konzertsaison

bildet am 21. Februar das

Eternum Saxophonquartett mit

Anna-Marie Schäfer, Eva Kotar,

Ajda Antolovic und Filip Orlovic.

Die vier jungen Musikerinnen

und Musiker gründeten ihr

Ensemble 2015 während ihres

Studiums an der Hochschule für

Musik und Tanz Köln und begeistern

das Publikum seitdem

mit ihrer frischen, energiegeladenen

Art zu musizieren. Kontakt,

Tickets und Preise.

Alle Konzerte finden im Marmorsaal

von Henkell Freixenet

in der Biebricher Allee 142 statt.

Konzertbeginn ist jeweils um

19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30

Uhr. Eine Konzertkarte kostet je

nach Platzierung zwischen zehn

Euro und 28 Euro (zuzüglich

Vorverkaufsgebühr). Die Karten

sind im Vorverkauf erhältlich bei

der Tourist Information, Marktplatz

1 (Telefon: 0611/1729930),

oder über die E-Mail-Anschrift:

tourist-service@wiesbadenmarketing.de.

Weitere Informationen

zur Konzertsaison gibt es

auch online unter www.henkell.

com/de/henkell-erleben/konzerte-bei-henkell/.

(red)

Das Vigato Quartett tritt am 13. Dezember

im Rahmen der Konzertreihe bei Henkell auf.

Den aktuellen BIEBRICHER

und frühere Ausgaben können Sie auch

im Internet abrufen unter

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28 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


FRANK HENNIG

Wir drucken einzigartige

Einladungskarten ...

In Vorbereitung auf den diesjährigen verkaufsoffenen Sonntag

und aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens spendierte der Biebricher

Gewerbeverein BIG den Biebrichern am 12. Oktober in der

Robert-Krekel-Anlage ein Open-Air-Konzert mit der Band „Geardown“

bei freiem Eintritt. Die Band mit Robert Neuber, Mario

Keute und Behzad Shababi (Foto oben, v.l.) ist eine der vielseitigsten

Rock-Coverbands des Rhein-Main-Gebiets. Trotz anfänglichem,

leichtem Regen nahmen im Laufe des Abends viele Gäste die

BIG-Einladung wahr (Foto unten) und genossen das Livekonzert bis

in den späten Abend hinein. Für ausreichend Verpflegung war zudem

an mehreren Essens- und Getränkeständen gesorgt. (fhg)

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Närrischer Fahrplan für

den Kampagnenstart

9. November 2019

19.11 Uhr, Weinprobe der

Närrischen Gesellen der Kolpingfamilie

Biebrich, Kettelerhaus,

Breslauer Straße 1

11. November 2019

15.33 Uhr, Inthronisation

Wiesbadener Kinderprinzenpaar

und Proklamation der

neuen Fastnachtskampagne,

Luisenforum, Kirchgasse 6

15. November 2019

20 Uhr, Eröffnungssitzung

der Dacho, Christian-Bücher-

Halle, Weidenbornstraße 1

16. November 2019

18.11 Uhr, Kampagnenstart

bei der Wiesbadener Närrischen

Garde, Bürgersaal,

Galatea-Anlage

16. November 2019

19.11 Uhr, Eröffnungssitzung

der Carnevalsgemeinschaft

Fidele Elf, Haus der Vereine,

Im Wiesengrund 14 (Dotzheim)

16. November 2019

19.11 Uhr, Kampagnenstart

des Carnevalvereins Narrenlust

Waldstraße, Gemeindesaal

St. Kilian, Waldstraße/

Holsteinstraße

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DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019 29


Terminübersicht

24. – 27. Oktober 2019

21. Internationales Trickfilmfestival

Wiesbaden im Vorführsaal

der Deutschen Filmund

Medienbewertung im

Biebricher Schloss

26. Oktober 2019

14 – 16 Uhr, Kinderbasar der Elterninitiative

„Die Rübe“, Festsaal

des Katharinenstifts, mit

Kinderschminken, Kuchen- und

Kaffeebar, Am Schlosspark 75 /

Rathausstraße 62

26. Oktober 2019

19 Uhr, Konzert des Männergesangvereins

Fidelio unter dem

Titel „Filmmelodien“, Oranier-

Gedächtnis-Kirche

26. und 27. Oktober 2019

19.30 Uhr (Samstag) und 18

Uhr (Sonntag), Kolping-Theateraufführung

„Trimm Dich fit mit

Sahnehäubchen“, Kettelerhaus,

Breslauer Straße 1 (weitere Termine

am 1., 2. und 3. November)

1. Mannschaft (Verbandsliga

Hessen Mitte):

29. Oktober 2019, 15 Uhr,

gegen FC 09 Breidenbach

10. November 2019,

14.30 Uhr,

gegen SG Kinzenbach

17. November 2019,

14.45 Uhr,

gegen FCEderbergland

7. November 2019

17.15 Uhr, Laternenfest im Toni-

Sender-Haus, mit Umzug durch

den Park sowie Kakao, Weckmänner,

Glühwein, Brezeln und

Schmalzbrote auf der Terrasse,

Rudolf-Dyckerhoff-Straße 30

8. November 2019

15 – 17 Uhr, Senioren-Tanz-

Café des Diakonischen Werks,

Tanzsportzentrum des Tanzclubs

Blau-Orange, Erich-Ollenhauer-Straße

6-8

9. November 2019

18 Uhr, Herbstkonzert des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins

Biebrich, Oranier-Gedächtnis-Kirche,

Rheinufer (Eintritt:

15 Euro)

9. November 2019

20 Uhr, Disconacht mit „Musik

für Erwachsene“, Gemeindesaal

der Heilig-Geist-Kirche, Drususstraße

/ Am Kupferberg

10. November 2019

14.30 – 17.30 Uhr, Tanznachmittag

mit Lutz Riebensahm bei

Sporttermine in Biebrich

Heimspiele des Fußballvereins Biebrich 1902 auf dem

Dyckerhoff-Sportplatz:

Kreisklasse A Wiesbaden:

27. Oktober 2019, 11 Uhr,

gegen SV Blau Gelb Wiesbaden

10. November 2019, 11 Uhr,

gegen FC Naurod

17. November 2019, 11 Uhr,

gegen FSV Wiesbaden 07

A Junioren Hessenliga:

3. November 2019, 11 Uhr,

gegen FC Bayern Alnezau

Kaffee und Kuchen, Treffpunkt

Aktiv (Martin-Hörner-Zentrum),

Galatea-Anlage

12. November 2019

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich im

Biebricher Rathaus, Rathausstraße

63 (Bürgerfragestunde

zu Beginn)

13. November 2019

15 Uhr, Führung des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins

Biebrich durch das Schloss Biebrich,

Treffpunkt Rotunde, Parkseite

14. November 2019

19 Uhr, Vortragsveranstaltung

„Abenteuer Deutschland – mit

dem E-Bike durch die unbekannte

Heimat“, Saal des Wiesbadener

Kanu Vereins, Uferstraße

2 (Eintritt: 10 Euro)

16. November 2019

15 Uhr, Seniorennachmittag im

Tanzsportzentrum des Tanzclubs

Blau-Orange, Erich-Ollenhauer-Straße

6-8

17. November 2019

11.30 Uhr, Gedenkstunde zum

Volkstrauertag, Trauerhalle,

Friedhof Biebrich

24. November 2019

12 – 17 Uhr, Adventsbasar und

Flohmarkt im Kettelerhaus von

St. Marien, Breslauer Straße 1

26. November 2019

18.30 Uhr, öffentliche Sitzung

des Ortsbeirats Biebrich im

Biebricher Rathaus, Rathausstraße

63 (Bürgerfragestunde

zu Beginn)

27. November 2019

20 Uhr, Übergabe des Weihnachtsbaums

am Biebricher

Schloss (Rheinseite) mit kleinem

Programm

29. November 2019

18 Uhr, offizielles Einschalten

der Weihnachtsbeleuchtung an

Biebrichs Straßen und am BIG-

Weihnachtsbaum in der Robert-

Krekel-Anlage

Heimspiele des Tischtennis Clubs Rot-Weiß Biebrich in der

Sporthalle der Freiherr-vom-Stein-Schule, Ludwig-Beck-

Straße 1:

1. Herren (Oberliga Hessen):

9. November 2019, 16.30 Uhr,

gegen Gießener SV

23. November 2019,

16.30 Uhr,

gegen TTV Stadtallendorf

1. Damen

(Hessenliga Süd-West):

2. November 2019, 11.30 Uhr,

gegen SG Kelkheim

2. November 2019,

16.30 Uhr,

gegen TTC OE Bad Homburg

9. November 2019,

16.30 Uhr,

gegen TV Bürstadt

23. November 2019,

16.30 Uhr,

gegen TTV Gräfenhausen/

Weiterstadt

Alle Angaben ohne Gewähr! Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl – weitere Termine sind den Artikeln in dieser BIEBRICHER-

Ausgabe zu entnehmen.

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns den Termin

vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise senden Sie bitte,

ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Tel.: (0611) 69 24 20 · Fax: (0611) 69 24 11 · der-biebricher@gmx.de

DER

BIEBRICHER – Termine 2019

Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

November 08. 11. 2019 11. 11. 2019 22. 11. 2019

Dezember 06. 12. 2019 06. 12. 2019 13. 12. 2019

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!

30 DER BIEBRICHER / OKTOBER 2019


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