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Unser Rietberg Ausgabe 04 vom 20. Mai 2020

Stadtmagazin für Bokel, Druffel, Mastholte, Neuenkirchen, Rietberg, Varensell und Westerwiehe

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<strong>Rietberg</strong><br />

<strong>Unser</strong><br />

<strong>Ausgabe</strong> Nr. 4<br />

<strong>20.</strong> <strong>Mai</strong> <strong>2020</strong><br />

Aktuelle<br />

News aus:<br />

Bokel<br />

Druffel<br />

Mastholte<br />

Neuenkirchen<br />

<strong>Rietberg</strong><br />

Varensell<br />

Westerwiehe<br />

Wie lange denn noch?<br />

Masken contra Gemütlichkeit Seite 6<br />

Die Geschichte <strong>vom</strong> Häschen Tixi<br />

Ein Buch von Ulrike Greweling Seite 14<br />

Künstlern geht ein Licht auf<br />

Cultura mit neuer Beleuchtung Seite 20


Klopapier haben wir zwar nicht!<br />

Was aber sonst noch lebenswichtig ist,<br />

liefert Ihre Caritas Gütersloh.<br />

Caritas-Corona-Hotline<br />

05246/961405<br />

montags - donnerstags 8.00 - 16.30 Uhr<br />

freitags 8.00 - 13.00 Uhr


Vorwort<br />

Liebe Leserinnen und Leser,<br />

Es geht einfach nicht ohne -<br />

nicht ohne das Thema Corona.<br />

Viele sind genervt mittlerweile,<br />

gereizt gar. Das Thema<br />

Pandemie und ihre Auflagen<br />

und Einschränkungen polarisiert<br />

zunehmend. Erste Lockerungen<br />

haben eingesetzt,<br />

aber nicht jede sogenannte<br />

Lockerung ist wirklich zielführend.<br />

Die Gastronomie ächzt<br />

unter der Last und endgültige<br />

Schließungen drohen auch im<br />

<strong>Rietberg</strong>er Land.<br />

Weiterhin hagelt es Absagen,<br />

wer gehofft hatte, seine Vereinsveranstaltung,<br />

sein Radeltreffen,<br />

seinen Ausflug oder<br />

gar eine Sommerparty veranstalten<br />

zu können - der hat<br />

keine Chance. Und so müssen<br />

wir auch in dieser <strong>Ausgabe</strong><br />

wieder eine Reihe von Veranstaltungsstornierungen<br />

kundtun.<br />

„Wie lange denn noch?“<br />

fragen nicht nur scherzhaft<br />

die Lechner-Figuren, die so<br />

wunderbar einen Querschnitt<br />

durch die heimische Gesellschaft<br />

darstellen. „Wie lange<br />

denn noch?“ fragen sich auch<br />

alle, die mittlerweile ihre Reserven<br />

verbraucht haben und<br />

um die Existenz fürchten. Es is<br />

tein schmaler Grad, auf dem<br />

Verantwortliche wandern<br />

müssen, bar jeder Erfahrung<br />

mit dem Fortgang der Pandemie<br />

oder deren Eindämmung,<br />

mit den Entscheidungen, was,<br />

wo, wann, wie gelockert oder<br />

nicht wird. Die Heftigkeit an<br />

Kritik nimmt gerade in den<br />

sozialen Netzwerken deutlich<br />

zu. Aber wer möchte schon<br />

in der Haut jener stecken, die<br />

die Verantwortung zu tragen<br />

haben. Fehlentscheidungen<br />

kosten Menschenleben – oder<br />

Existenzen.<br />

Es gibt aber auch mutmachende<br />

Nachrichten und Berichte,<br />

so wie jener über die<br />

<strong>Rietberg</strong>erin Ulrike Greweling<br />

und ihr wunderbares Kinderbuch<br />

„Das Häschen Tixi“. Es<br />

gibt Vereine, die nach vorne<br />

schauen und darauf bauen, in<br />

ganz kleinem Rahmen wieder<br />

etwas anbieten zu können, so<br />

wie Getoese in Moese. Aufgeben<br />

kommt nicht in Frage.<br />

Viele Vereine waren nicht ganz<br />

untätig, so kümmerte man<br />

sich in der Cultura um eine<br />

bessere Ausleuchtung - und,<br />

hier wie bei anderen Beispielen<br />

- die gute Nachricht. Auch<br />

in Coronazeiten stehen Sponsoren<br />

so gut es ihnen möglich<br />

ist Gewehr bei Fuß und sorgen<br />

für Unterstützung.<br />

Gestartet wird mittlerweile<br />

in eingeschränktem Rahmen<br />

auch auf der politischen<br />

Ebene. Denn, noch ist der<br />

Termin für die Kommunalwahl<br />

in NRW nicht verschoben<br />

- und bis September ist<br />

es nicht mehr wirklich lange<br />

hin. Da gilt es, Kandidaten zu<br />

nominieren, Wahlprogramme<br />

vorzustellen und darauf hin<br />

zu arbeiten, die Wähler von<br />

der Wahl demokratischer Abgeordneter<br />

zu überzeugen.<br />

„Wählen gehen“ wird sicher<br />

auch in diesem Jahr eine deutliche<br />

Aufforderung sein - und<br />

die Briefwahl sicher weiter im<br />

Aufwärtstrend liegen.<br />

Es warten spannende Zeiten<br />

in den kommenden Wochen,<br />

die gepaart sein werden mit<br />

weiterhin viel Geduld, diese<br />

an jedem neuen Tag wünschen<br />

wir von „<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“<br />

Ihnen allen,<br />

Rupert zum Stickling<br />

(Herausgeber)<br />

Petra Blöß<br />

(Redaktionelle Begleitung)<br />

Druckerei<br />

Wir DRUCKen...<br />

• Visitenkarten<br />

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Druckerei zum Stickling GmbH<br />

Avenwedder Straße 72<br />

33335 Gütersloh<br />

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3


Lokales<br />

Flucht oder Kampf sind natürliche Reflexe<br />

Das Jugendwerk in Zeiten von Corona - ein tolles Team hilft Kindern<br />

Ab Juni wird drei Jahre lang das alte Klostergebäude, in dem sonst das Jugendwerk tätig ist, in drei Bauabschnitten saniert <br />

Foto: P: Blöß<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Coronazeiten<br />

sind solche mit strikten Vorgaben,<br />

festen Regeln, vielen<br />

Einschränkungen im Leben<br />

und gänzlich ungewohnten<br />

Strukturveränderungen im<br />

alltäglichen Ablauf. Vielen<br />

fällt es schwer in diesen Wochen,<br />

auf Gewohntes zu verzichten,<br />

Freizeit nicht mehr<br />

ausleben zu können und irgendwann<br />

vermissen Kinder<br />

und Jugendliche sogar die<br />

Schule.<br />

So schön es anfangs manchen<br />

erschien, in der Familie auf<br />

mehr oder minder engem<br />

Raum Stunden miteinander<br />

zu verbringen, mittlerweile<br />

macht sich mehr und mehr<br />

Unzufriedenheit breit. Oder,<br />

um es platt zu formulieren,<br />

man geht sich schlichtweg<br />

auf den Keks. Familien sind<br />

seit Geburt an miteinander<br />

verbandelt, doch wie schaut<br />

es eigentlich im Jugendwerk<br />

<strong>Rietberg</strong> aus? Hier, wo in<br />

unterschiedlichen Wohngrup-<br />

pen traumatisierte Kinder und<br />

Jugendliche betreut werden<br />

– und wo alle Beteiligten, insbesondere<br />

die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter in allen<br />

Bereichen seit Ausbruch der<br />

Pandemie vor ganz neuen<br />

Aufgaben stehen?<br />

Im Gespräch mit „UR“ schildern<br />

Einrichtungsleiter Adolf<br />

Salmen und der Pädagogische<br />

Leiter Tobias Heimann, was<br />

sich verändert hat, was ganz<br />

neu zu betrachten ist, welchen<br />

logistischen Herausforderungen<br />

man sich stellen muss.<br />

Und – was wird nach Corona<br />

sein? Was macht die Situation<br />

mit Kindern in nicht stabilen<br />

familiären Umfeldern?<br />

99 Mädchen und Jungen in<br />

stationärer Begleitung, weitere<br />

27 teilstationär, gehören<br />

zum <strong>Rietberg</strong>er Jugendwerk.<br />

Adolf Salmen: „Man muss<br />

sich deutlich machen, die<br />

Kinder und Jugendlichen sind<br />

von ihrer individuellen Vorgeschichte<br />

her teilweise schwer<br />

geschädigt. Sie brauchen feste<br />

Strukturen und müssen einen<br />

sicheren Ort finden, um aus<br />

diesem heraus auch sich selbst<br />

finden zu können.“ Corona,<br />

das sei nun eine ganz neue,<br />

unbekannte Bedrohung, die<br />

da auf die Jugendwerk-Familie<br />

eingeprasselt sei. „Die Kinder<br />

fragen, was das heißt, wie lange<br />

das dauern wird. Und gerade<br />

deshalb brauchen sie jetzt<br />

besondere Stabilisierung.“<br />

Die Einrichtung mit ihren vielen<br />

kleinen Wohngruppen<br />

betreue rund um die Uhr in<br />

7-Tage-Wochen, „und wir tun<br />

alles, damit die Mädchen und<br />

Jungen Strukturen finden und<br />

sich sicher fühlen“, ergänzt<br />

Heimann.<br />

„Flucht oder Kampf, das sind<br />

die beiden natürlichen Reflexe<br />

gegen eine gefühlte Bedrohung“,<br />

weiß Adolf Salmen.<br />

„Den Kindern und Jugendlichen<br />

ist von einem Tag auf<br />

den anderen vorübergehend<br />

quasi alles genommen, was<br />

sie außerhalb um sich herum<br />

haben und was als feste Struktur<br />

für das tägliche Leben<br />

steht, Freunde, Schule, Familie,<br />

Sport, gemeinsame Aktivitäten.<br />

Und kein Kind ist vorher<br />

gefragt worden oder hatte die<br />

Chance, sich auch unter unserer<br />

Begleitung in Ruhe auf die<br />

Situation einzustellen.“<br />

Diese Form der Isolierung in<br />

den vergangenen Wochen sei<br />

für viele schwer zu meistern<br />

gewesen, „sie waren ja ausgeliefert,<br />

vieles nun außerhalb<br />

des gewohnten Lebens allein<br />

hinzubekommenn. Da kommt<br />

bei so manchem der traumatische<br />

Kern wieder hoch.“<br />

Für einige andere, weiß Tobias<br />

Heimann, wardie Corona-Isolationszeit<br />

wie ein Geschenk,<br />

„jene, die im Alltag noch wenig<br />

gesellschaftlich kompatibel<br />

sind, sie haben sich ohne<br />

diesen äußerlichen Druck in<br />

Schule und Co klarzukommen<br />

auf Dinge eingelassen, die sie<br />

sonst sicher nicht ausprobiert<br />

4


Kommentar<br />

der Redaktion<br />

Ein tiefer Fall...<br />

Coronazeiten sind schwere<br />

Zeiten für alle - auch für<br />

Kinder und Jugendliche.<br />

Vorbei die Zeit der sorglosigkeit,<br />

des unbefangenen<br />

Spiels und der täglichen<br />

Ordnung durch Schulbesuche.<br />

Was wohlbehüteten<br />

Kindern in der Geborgenheit<br />

ihrer Familien schon<br />

Probleme bereitet, ist umso<br />

schwieriger zu meistern für<br />

traumatisierte Mädchen<br />

und Jungen, die in Jugendhilfeeinrichtungen<br />

untergebracht<br />

sind. Wo lange<br />

Zeit daran mit großem Engagement<br />

seitens der Mitarbeiter<br />

gewirkt wurde,<br />

um Strukturen zu schaffen,<br />

Sicherheit zu geben, dort<br />

fällt der Fall in die Coronamaßnahmen<br />

viel tiefer aus.<br />

Die rund 170 MitarbeiterInnen<br />

in allen Bereichen des<br />

<strong>Rietberg</strong>er Jugendwerkes<br />

leisten außergewöhnliche<br />

Arbeit, sowieso und gerade<br />

jetzt. Ob Hauswirtschafterin,<br />

Erzieher, psychologischer<br />

Dienst, alle sind auf<br />

Lokales<br />

Adolf Salmen und Tobias Heimann (rechts) lassen hinter die Kulissen blicken.<br />

hätten.“ Ein Beispiel sei die Jugendwohngruppe<br />

in Delbrück,<br />

die ihre Gemeinschaftsräume<br />

mit Wandmalereien verziert<br />

hätten,<br />

Natürlich habe man überall<br />

die Hygienevorschriften umgesetzt,<br />

doch nicht alle Vorgaben<br />

seien in der Realität<br />

praktikabel gewesen, Adolf<br />

Salmen: „Wir mussten in vielen<br />

Dingen auch Kompromisse<br />

eingehen dürfen und haben<br />

eng mit dem Kreisjugendamt<br />

kooperiert.“ Das gelte für die<br />

sogenannte Fünf-Tage-Wohngruppe,<br />

diese Mädchen und<br />

Jungen führen normalerweise<br />

von freitags bis sonntags zu<br />

ihren Familien, ein notwendiger<br />

Prozess der Annäherung.<br />

Und genau das hätten sie<br />

in den eng gesteckten Wochen<br />

eigentlich nicht gedurft.<br />

Salmen: „Das gehört aber<br />

zwingend zur Therapie dieser<br />

Kinder mit bestimmten<br />

Störungsbildern, die jedwede<br />

Förderung brauchen, um sich<br />

bisher nicht gekannte Weise<br />

gefordert. Die Experten<br />

im ambulanten Team, die<br />

sonst Betreuung in Familien<br />

vor Ort leisten, müssen<br />

neue Wege finden, um Kontakte<br />

zu halten und auch in<br />

Konfliktsituationen schnell<br />

helfen zu können.<br />

Und dann ist da das, was<br />

auch die Verantwortlichen<br />

im Jugendwerk umtreibt<br />

- was heißt Corona,<br />

Isolation, dem häuslichen<br />

Umfeld ausgeliefert sein<br />

für manche Kinder und Jugendlichen.<br />

Was kommt da<br />

auf die Gesellschaft zu? Das<br />

Jugendwerk kennt viele Fälle<br />

häuslicher Gewalt, des<br />

Missbrauchs, der Vernachlässigung<br />

aus Zeiten ohne<br />

Corona. Wie wird es sein,<br />

wenn sich die Haustüren<br />

wieder öffnen, wenn Kinder<br />

wieder in die Schulen<br />

kommen, vielleicht verhaltensaufällig<br />

weil traumatisiert?<br />

Ihnen muss schnell<br />

geholfen werden - und das<br />

ist eine Aufgabe aller...pb<br />

Foto: P: Blöß<br />

entwickeln zu können und das<br />

Vermissen von Mutter oder<br />

Vater nicht ohne Schäden<br />

aushalten.“ Es habe solche<br />

Besuche zu Hause gegeben,<br />

und das Jugendwerk blieb<br />

dennoch coronafrei. Die rund<br />

170 Mitarbeiter erwiesen und<br />

erweisen sich in der Ausnahmesituation<br />

als eine große<br />

Solidargemeinschaft, „sie haben<br />

ausnahmslos alles mitgetragen,<br />

keiner hat sich mit<br />

Blick auf eigene Kinder oder<br />

ältere Familienmitglieder im<br />

eigenen Hausstand eine Auszeit<br />

genommen. Alle waren<br />

da, haben sich in den Teambesprechungen<br />

auch aufgefangen,<br />

denn natürlich ist ein<br />

solcher Druck und eine solche<br />

Verantwortung in einer Zeit,<br />

über deren Auswirkungen wir<br />

auch keine Erfahrungen haben,<br />

nicht immer leicht aushaltbar.<br />

Ich bin sehr stolz, dass<br />

wir mit unserer Einrichtung so<br />

stabil geblieben sind.“<br />

Sorgen bereiten den beiden<br />

Experten in der Jugendhilfe<br />

die möglichen Auswirkungen<br />

der Isolationswochen. Was sei<br />

zwei Monate lang hinter verschlossenen<br />

Türen passiert?<br />

Keine Schule, keine Sozialkontakte<br />

außerhalb von Familien,<br />

in denen Vernachlässigung,<br />

Gewalt oder Missbrauch zu<br />

befürchten sei, das bedeute<br />

auch, dass zwei Monate lang<br />

niemandem im Umfeld von<br />

Kindern etwas auffallen könne.<br />

Und in der öffentlichen<br />

Wahrnehmung sei dieser Themenbereich<br />

kaum vorgekommen.<br />

Salmen und Heimann<br />

sind sich sicher: „Da werden<br />

wir in der Phase der weiteren<br />

Öffnung noch in Abgründe<br />

schauen. Auf die Einrichtungen<br />

der Jugendhilfe kommt<br />

eine Menge zu.“<br />

Übrigens: das Jugendwerk<br />

hat keineswegs die Räumlichkeiten<br />

im alten Kloster in der<br />

Innenstadt aufgegeben, auch<br />

wenn es den Eindruck macht.<br />

Im Juni beginnen die umfangreichen<br />

Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten.<br />

Dafür<br />

sind Wohngruppen, Verwaltung<br />

und Co in andere Räumlichkeiten,<br />

beispielsweise am<br />

Dortenbach, umgezogen. In<br />

drei Bauabschnitten über einen<br />

Zeitraum von drei Jahren<br />

hinweg erfolgt die dringend<br />

notwendige energetische<br />

Überarbeitung und auch dem<br />

Brandschutz muss Rechnung<br />

getragen werden. „UR“ berichtet<br />

in Kürze ausführlich zu<br />

diesem Projekt und setzt die<br />

Serie über die einzelnen Gruppen<br />

fort.<br />

5


Lokales<br />

Das „Päusken“ bleibt in der Zwangspause<br />

Wirtsleute kritisieren Auflagen - Betrieb kann sich so nicht rechnen<br />

Frank Goller, Sarah Kersten und Sabine Kron lassen das „Päusken“ noch zu - „es rechnet sich einfach nicht“.<br />

<br />

Foto: P: Blöß<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Es klang ein<br />

Stück weit wie die frohe Botschaft<br />

– die Gastronomie<br />

darf wieder öffnen, Abholund<br />

Lieferservice können ergänzt<br />

werden um den gemütlichen<br />

Platz im Restaurant,<br />

wo die Speisen binnen weniger<br />

Minuten frisch und heiß<br />

und nett angerichtet auf den<br />

Tisch kommen. Die Freude<br />

bei vielen Wirten angesichts<br />

dieser Kunde war groß – bei<br />

den meisten aber nur kurzzeitig.<br />

Denn die Gastronomie darf<br />

zwar öffnen – aber unter bestimmten<br />

Bedingungen. Und<br />

die zwingen kleinere Betriebe<br />

zu tiefgreifenden Überlegungen,<br />

ob das Aufschließen der<br />

Eingangstür und das Anwerfen<br />

von Fritteuse und Backofen<br />

überhaupt Sinn macht.<br />

„Macht es nicht“, sagt man<br />

im Kernstadt-Treff „Päusken“.<br />

Frank Goller, Sabine Kron und<br />

Sarah Kersten haben ihr Lokal<br />

erst vor 14 Monaten geöffnet<br />

und mit Leib und Seele und<br />

großer Begeisterung betrieben.<br />

Frühstücksbuffet, deftige<br />

Mittagstische, frische Waffeln,<br />

Eis und Torten eroberten die<br />

Herzen der Kundschaft nach<br />

den ersten zögerlichen Wochen<br />

im Sturm und seit einigen<br />

Monaten lief es richtig<br />

rund. Bis Corona kam.<br />

Seither ist das „Päusken“ geschlossen<br />

und ob man zu<br />

Pfingsten überhaupt aufmachen<br />

wird, steht derzeit noch<br />

in den Sternen – oder besser<br />

in der Frage der weiteren Lockerung<br />

von Vorgaben. Denn:<br />

„so wie es jetzt ist, rechnet<br />

sich das alles nicht und wir<br />

würden selbst bei einer Öffnung<br />

<strong>vom</strong> Frühstück bis 19<br />

Uhr Geld zuschießen müssen.“<br />

Unter Beachtung aller Auflagen<br />

fänden im Speiseraum<br />

etwa 15, 16 Gäste Platz an<br />

den Tischen. Und die müssten<br />

über Tage nicht nur ständig<br />

besetzt sein, sondern auch<br />

noch einem steten Wechsel<br />

unterliegen, um überhaupt<br />

auch nur im Ansatz wenigstens<br />

kostendeckend agieren<br />

zu können Miete, Versicherung,<br />

die Mitarbeiterschar,<br />

der Wareneinkauf, Strom und<br />

Co, das summiert sich für die<br />

Wirtsleute. Ein „Abholverkauf“<br />

kam nie in Frage, „eben<br />

weil sich das schon gar nicht<br />

rechnet bei uns“.<br />

Nun ist das „Päusken“ bekanntlich<br />

kein Schnellimbiss<br />

und ebenso wenig ein Drive<br />

In, sondern punktet durch<br />

die Atmosphäre und Gemütlichkeit,<br />

liebevoll dekorierten<br />

Tischen, Fensterbänken und<br />

Co. Die Kunden verweilen<br />

hier gerne und lange. „Soll<br />

ich dann künftig jede Stunde<br />

mit der Stoppuhr durch den<br />

Laden gehen, alle rausschmeißen,<br />

damit die nächsten reinkönnen?<br />

Wenn überhaupt<br />

welche wollen“, fragt sich Sabine<br />

Kron. „Wir machen hier<br />

Gastronomie mit Herz und<br />

Willkommenskultur, das passt<br />

einfach nicht.“ Zudem, Mundschutz,<br />

wiederholte Desinfektion<br />

der gesamten Gaststube<br />

und Co trügen auch nicht zur<br />

gemütlichen Atmosphäre bei.<br />

Preise zu erhöhen oder in der<br />

Qualität nachzulassen, das<br />

kommt für die engagierte Wirtin<br />

aus Leidenschaft schon gar<br />

nicht in Frage.<br />

Und ebenso wenig liegt ihr<br />

die Überprüfung jedes einzelnen<br />

Gastes, solange das Kontaktverbot<br />

herrsche. „Wir soll<br />

man wissen, ob am Tisch vier<br />

Personen aus einem Haushalt<br />

sitzen oder aus vier verschiedenen,<br />

immer die Ausweise<br />

kontrollieren? Das ist für die<br />

Atmosphäre auch nicht besonders<br />

förderlich.“ Und ob<br />

wirklich jeder einverstanden<br />

sei mit dieser Form der Lockerung<br />

des Datenschutzes, die<br />

Frage stell sich ebenfalls,<br />

„Klar, wir sind für diese Saison<br />

in den Eisverkauf eingestiegen“,<br />

sagt sie im Gespräch<br />

mit „<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“. Indes,<br />

„auch hier muss man rechnen,<br />

wie viel Eis kann ich nach<br />

draußen verkaufen, wie hoch<br />

sind die Herstellungskosten,<br />

was zieht die Truhe an Strom<br />

– und unterm Strich ist das<br />

auch wieder ein Zuschussgeschäft.“<br />

Das „Päusken“ ist Anziehungspunkt<br />

gerade auch<br />

für Gruppen, etwa Radfahrgemeinschaften,<br />

und die dürfen<br />

derzeit so einfach nicht bewirtet<br />

werden. Ebenfalls verboten<br />

sind Buffets, also auch<br />

die Frühstückstafel im Betrieb<br />

an der Rathausstraße, genau<br />

diese Form des genussvollen<br />

Einstiegs in den Tag aber gilt<br />

als besonders beliebt. Hierfür,<br />

auch für Mittagstische und<br />

Kaffeerunden sind seit Beginn<br />

der Coronakrise beim Trio<br />

über 500 Buchungen storniert<br />

worden. „Das holst du nicht<br />

wieder heraus“, so Frank Goller,<br />

„und schon gar nicht unter<br />

den derzeitigen Auflagen.“<br />

Online auch zum Download: www.zumstickling-druck.de/unser-rietberg<br />

6


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1 Aus der Kühlung<br />

A Quelle: Kundenmonitor ® Deutschland 2019 (www.kundenmonitor.de: Rubrik „Serviceprofile“), ServiceBarometer AG, München. Stand: 12.09.2019<br />

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2005<strong>2020</strong>


Lokales<br />

Wo ist denn da die Mitte?<br />

Standortfrage „Dorfplatz“ im Juni-Ausschuss<br />

Wo soll der Mastholter Dorfplatz entstehen? Es gibt mittlerweile mehrere Varianten, die die neue Mitte des<br />

<strong>Rietberg</strong>er Stadtteiles aufwerten könnten.<br />

Foto: P: Blöß<br />

Mastholte (ur). Was wegen<br />

der Corona-bedingten Einschränkungen<br />

im März nicht<br />

möglich war, soll nun im Juni<br />

nachgeholt werden: Die Mitglieder<br />

des Bau-, Planungsund<br />

Verkehrsausschusses sollen<br />

eine Entscheidung über<br />

den Standort eines Dorfplatzes<br />

in Mastholte treffen. Die<br />

Sitzung beginnt am Dienstag,<br />

9. Juni, um 17 Uhr in der Basilika<br />

des Bibeldorfes und ist<br />

öffentlich. Interessenten sind<br />

also gerne gesehen an diesem<br />

Abend.<br />

Im Kern geht es um die Frage,<br />

ob ein solcher Dorfplatz<br />

neben der ehemaligen Hauptschule<br />

– zwischen Riekstraße<br />

und <strong>Rietberg</strong>er Straße – entstehen<br />

soll, oder auf der anderen<br />

Seite der <strong>Rietberg</strong>er Straße,<br />

vor der St.-Jakobus-Kirche.<br />

Und ob gar eine Kombination<br />

beider Flächen sinnvoll ist.<br />

Der hiesige Objekt- und Landschaftsplaner<br />

Jürgen Edenfeld<br />

hatte schon im Februar<br />

mehrere Entwürfe vorgestellt,<br />

über die die Ratsfraktionen<br />

inzwischen intern beraten<br />

haben. Eine eigentlich vorgesehene<br />

Informationsveranstaltung<br />

musste abgesagt<br />

und kann wegen der Coronoa-Schutzmaßnahmen<br />

derzeit<br />

auch nicht nachgeholt<br />

werden.<br />

Die vier Varianten von Jürgen<br />

Edenfeld sowie ein Vorschlag,<br />

den engagierte Mastholter<br />

Bürger im Rahmen des<br />

DIEK-Verfahrens entwickelt<br />

haben (Variante D), sind inklusive<br />

Betrachtung der Vor- und<br />

Nachteile auch im Internet auf<br />

www.rietberg.de unter dem<br />

Punkt »Aktuelles« einzusehen:<br />

Variante A: Standort Umfeld<br />

Kirche<br />

Variante D: Standort Umfeld<br />

Schule<br />

Variante B: Kombination der<br />

Standorte<br />

Variante B.1: Kombination der<br />

Standorte mit Erhalt des alten<br />

Pfarrhauses<br />

Variante C: Kombination der<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ erscheint<br />

14-tägig mit lokalen News!<br />

Standorte mit Verlegung der<br />

Straße<br />

Die Planungen aller Varianten<br />

basieren auf Grundlage<br />

der Gestaltungselemente,<br />

die Mastholter Bürger im<br />

DIEK-Verfahren als möglich<br />

und wünschenswert ermittelt<br />

hatten.<br />

Dabei steht auch die Frage<br />

im Raum, ob das alte Pfarrhaus<br />

nahe der Schule mittelfristig<br />

entfernt oder gar die<br />

<strong>Rietberg</strong>er Straße samt Kreuzungsbereich<br />

mit der Langenberger<br />

und der Lippstädter<br />

Straße verlegt werden soll. Die<br />

Kosten für die Herstellung eines<br />

Dorfplatzes für Mastholte<br />

bewegen sich je nach Variante<br />

zwischen 700.000 und 1,4<br />

Millionen Euro.<br />

Erst im zweiten Schritt, wenn<br />

über den Standort entschieden<br />

ist, wird es um die Ausgestaltung<br />

des Platzes und<br />

die Wahl der zu berücksichtigenden<br />

Elemente gehen, die<br />

dann in einer konkreten Ausführungsplanung<br />

mit genauerer<br />

Kosten- und Baubeschreibung<br />

mündet. Zunächst muss<br />

erst einmal die Einigung auf<br />

eine der Varianten erfolgreich<br />

abgeschlossen sein.<br />

TuS-News<br />

Nordic-Walking<br />

Neuenkirchen (pb). Die<br />

NRW-Landesregierung hat<br />

mittlerweile die Freigabe für<br />

Trainingseinheiten im Freizeitund<br />

Breitensport gegeben unter<br />

bestimmten Bedingungen<br />

gegeben. Somit kann der TuS<br />

Westfalia ein wenn auch eingeschränktes<br />

kleines Angebot<br />

aufleben lassen.<br />

Der Lauftreff findet ab sofort<br />

wie gewohnt montags<br />

und mittwochs um 19 Uhr ab<br />

Schulzentrum Neuenkirchen<br />

statt.<br />

Auch die Nordic-Walking<br />

Gruppen können unter Einhaltung<br />

der Abstandsregeln wieder<br />

durchstarten. Die Vormittagsrunde<br />

trifft sich aufgrund<br />

der veränderten Öffnungszeiten<br />

des Gartenschauparks<br />

vorerst immer dienstags um<br />

10 Uhr am Eingang Nord.<br />

Mit Termin<br />

Ins Rathaus<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Wer bei der<br />

<strong>Rietberg</strong>er Stadtverwaltung<br />

das Bürgerbüro oder<br />

das Standesamt aufsuchen<br />

möchte, braucht weiterhin<br />

einen Termin. Auf diese<br />

Weise sollen Wartezeiten<br />

und unnötige Kontakte vermieden<br />

werden. Im Bürgerbüro<br />

besteht zudem das<br />

Problem, dass aufgrund<br />

baulicher Gegebenheiten<br />

keine getrennten Ein- und<br />

Ausgänge geschaffen werden<br />

können. Diese Regelung<br />

gilt zunächst bis einschließlich<br />

Samstag, 6. Juni.<br />

Termine für das Bürgerbüro<br />

werden telefonisch entgegengenommen<br />

unter:<br />

05244 / 986-101 und -111,<br />

Termine im Standesamt<br />

werden vergeben unter folgenden<br />

Telefonnummern:<br />

05244 / 986-324 und -325.<br />

Die übrigen Abteilungen<br />

der Stadtverwaltung sind<br />

für die Besucher geöffnet.<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

können dort ohne vorherigen<br />

Termin vorbeikommen.<br />

8


Lokales<br />

Existenzbedroht?<br />

Rettungsschirm mit vielen Fragen<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Städtische<br />

Gelder aus einem Rettungsschirm<br />

für Vereine und Organisationen<br />

können ab sofort<br />

beantragt werden. Der <strong>Rietberg</strong>er<br />

Stadtrat hatte sich in<br />

seiner jüngsten Sitzung dazu<br />

entschlossen, einen solchen<br />

Hilfsfond ins Leben zu rufen.<br />

300.000 Euro stehen zur Verfügung.<br />

Die maximale Fördersumme<br />

pro Verein beträgt<br />

25.000 Euro. Das Geld muss<br />

nicht zurückgezahlt werden.<br />

Interessenten können sich ab<br />

sofort auf der Internetseite<br />

der Stadt <strong>Rietberg</strong> das Antragsformular<br />

herunterladen.<br />

Es ist auf der Startseite (ganz<br />

unten) zu finden und ist übersichtlich<br />

gestaltet. Neben einiger<br />

weniger formaler Angaben<br />

muss dargelegt werden, dass<br />

der Verein/die Organisation<br />

aufgrund der Corona-Pandemie<br />

in eine existenzbedrohende<br />

Situation geraten ist.<br />

Ferner ist anzugeben, welche<br />

Maßnahmen bislang getroffen<br />

worden sind, um den Liquiditätsengpass<br />

aufzufangen<br />

(zum Beispiel ein Rückgriff auf<br />

Reserven oder eine Erhöhung<br />

der Mitgliedsbeiträge). Das<br />

ausgefüllte und unterschriebene<br />

Antragsformular soll<br />

beim Bürgermeister, Rathausstraße<br />

31 eingereicht werden.<br />

Bürgermeister Andreas Sunder,<br />

der das Formular gemeinsam<br />

mit den Fraktionsvorsitzenden<br />

der Parteien<br />

erarbeitet und abgestimmt<br />

hat, hofft, dass der Rettungsschirm<br />

die schlimmsten Folgen<br />

der Corona-Pandemie<br />

abfangen kann. „Alle Vereine,<br />

egal welche, leisten hier in<br />

<strong>Rietberg</strong> hervorragende und<br />

wertvolle Arbeit. Dass wir<br />

diese Strukturen in Folge der<br />

Pandemie verlieren könnten,<br />

darüber möchte ich gar nicht<br />

nachdenken.“<br />

Kommentar<br />

der Redaktion<br />

Buxe runter<br />

Rettungsschirm? Na, das<br />

klingt in diesen coronakrisengebeutelten<br />

Wochen<br />

doch richtig gut. Und<br />

300.000 Euro klingt für eine<br />

Stadt der Größenordnung<br />

<strong>Rietberg</strong>s noch besser.<br />

Über 200 Vereine gibt es<br />

im Stadtgebiet, und manch<br />

einem Kassierer dürfte es<br />

bei der Bekanntgabe der<br />

Bereitstellung solcher Mittel<br />

gleich ganz gewaltig in<br />

den Fingern gejuckt haben.<br />

Schließlich, wo Sponsoren<br />

und Eintrittsgelder wegbrechen,<br />

da ist Findigkeit<br />

gefragt. In einer Pressemitteilung<br />

formulierte die<br />

Stadtverwaltung: „Personen,<br />

Vereine, Verbände<br />

und Organisationen, die in<br />

der Stadtgesellschaft eine<br />

tragende Rolle übernehmen,<br />

dürfen auf finanzielle<br />

Hilfe hoffen.“ Optisch eher<br />

bescheiden kommt das<br />

Antragsformular daher,<br />

Name, Anschrift usw., dann<br />

nur zwei kleine Fragen.<br />

Klingt einfach, doch der<br />

Teufel steckt im Detail. Nur<br />

existenzbedrohte Adressaten<br />

sind gefragt, und dazu<br />

dann deren ausführliche<br />

Angaben. Sprich, wer beteiligt<br />

werden will, muss gewaltig<br />

die Buxe runterlassen.<br />

Auch in der Frage nach<br />

anderen Möglichkeiten.<br />

Erhöhung von Mitgliedsbeiträgen<br />

etwa, wie? Gemein<br />

sind solche Anhebungen<br />

eigentlich nur möglich mit<br />

Beschlüssen der Mitglieder<br />

in einer Generalversammlung<br />

- und wer kann eine<br />

solche derzeit abhalten? pb<br />

9


Lokales<br />

Der Gartenschaupark startet durch<br />

Die neue Minigolfanlage ist ab dem 24. <strong>Mai</strong> bespielbar<br />

Anzeige<br />

Impressionen aus dem Gartenschaupark.<br />

10<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Nach der Corona-bedingten<br />

Zwangspause<br />

startet der Gartenschaupark<br />

<strong>Rietberg</strong> jetzt durch. Die Spielplätze<br />

sind wieder geöffnet,<br />

die Tretboote stechen immer<br />

sonntags in See, und die Gastronomie<br />

„Rietbik“ versorgt<br />

hungrige Gäste wieder mit Leckereien.<br />

Dazu gibt es in dieser<br />

Saison noch einige Neuheiten.<br />

Dass Abstandsregelungen gelten<br />

und Hygienevorschriften<br />

eingehalten werden müssen,<br />

versteht sich von selbst.<br />

Die neue Minigolfanlage im<br />

Parkteil Neuenkirchen wartet<br />

auf die ersten Nutzer. Bespielbar<br />

ist die Anlage ab Sonntag,<br />

24. <strong>Mai</strong>. „Wir haben die Anlage<br />

<strong>vom</strong> ehemaligen Institut<br />

Fotos: Dirk Gerhardt<br />

Vita geschenkt bekommen“,<br />

verrät Park-Geschäftsführer<br />

Peter Milsch. „<strong>Unser</strong>e Gärtner<br />

haben die 18 Bahnen dann<br />

gereinigt und repariert, mit<br />

Unterstützung des Unternehmens<br />

Hark Tiefbau wurden die<br />

Erdarbeiten erledigt, und die<br />

Firma Großwinkelmann hat<br />

die Zaunanlage gebaut. <strong>Unser</strong><br />

Förderverein unterstützt dieses<br />

Projekt mit 10.000 Euro.“<br />

Inzwischen ist auch der Rasen<br />

gut gewachsen, so dass<br />

es bald losgehen kann. Zwölf<br />

Spieler dürfen gleichzeitig den<br />

Minigolfschläger schwingen,<br />

die Kosten liegen bei 3 Euro<br />

pro Person, Schläger und Bälle<br />

können ausgeliehen oder<br />

auch mitgebracht werden.<br />

Eine weitere Neuheit steht<br />

schon in den Startlöchern.<br />

„Die Schaubrauerei wird ein<br />

richtiges Schmuckstück“, verspricht<br />

Park-Chef Milsch. Ende<br />

<strong>Mai</strong> soll sie fertig sein, im Juni<br />

in Betrieb gehen. Ein vielfältiges<br />

Programm ist geplant.<br />

Ebenfalls neu ist, dass die Toilettencontainer<br />

im Eingangsbereich<br />

demnächst komplett<br />

mit Holz verkleidet werden,<br />

das unschöne Wellblech ver-


Lokales<br />

schwindet. Auch hierfür zahlt<br />

der Förderverein 10.000 Euro.<br />

Die Boulefelder und der Fitness-Parcours<br />

stehen bereits<br />

wieder zur Verfügung, auch<br />

die Bogenschützen können<br />

ihrem Hobby nachgehen.<br />

Freunde von Beachsoccer und<br />

Beachvolleyball müssen sich<br />

noch bis zum 30. <strong>Mai</strong> gedulden.<br />

Bereits gestartet ist das<br />

Hochintensive Intervalltraining<br />

(HIIT) für Anfänger und<br />

Fortgeschrittene, das jeweils<br />

montags und mittwochs um<br />

18 Uhr im Parkteil Nord stattfindet.<br />

Die Yoga-Schnupperstunden<br />

beginnen am 30. <strong>Mai</strong>,<br />

wenn die Temperaturen es zulassen,<br />

und finden dann 14-tägig<br />

immer samstags von 10 bis<br />

11 Uhr statt. Yoga-Freunde<br />

müssen sich auf einen neuen<br />

Standort einstellen, denn<br />

auf der Terrasse am Obersee<br />

können die notwendigen<br />

Mindestabstände nicht eingehalten<br />

werden. Vorgesehen<br />

ist der Umzug auf die große<br />

Wiese im Parkteil Neuenkirchen.<br />

Abgesagt werden muss<br />

allerdings das Yoga-Festival,<br />

das für den 7. Juni geplant<br />

war. Eine Veranstaltung dieser<br />

Größenordnung ist im Moment<br />

noch nicht zu realisieren.<br />

Zumba-Fans können am<br />

Sonntag, 31. <strong>Mai</strong>, loslegen:<br />

Einsteiger um 14.30 Uhr, die<br />

„Masterclass“ um 15.30 Uhr.<br />

Die Camping-Pods sollen ab<br />

Anfang Juni wieder für Übernachtungen<br />

bereit stehen.<br />

Zudem ist das Team um<br />

Park-Geschäftsführer Peter<br />

Milsch dabei, weitere Ideen in<br />

die Tat umzusetzen. Den ganzen<br />

Sommer über sollen die<br />

vorhandenen Spielangebote<br />

ergänzt werden. Der riesige,<br />

beliebte Hüpfburgenpark ist<br />

<strong>vom</strong> 30. <strong>Mai</strong> bis zum 28. Juni<br />

und noch einmal <strong>vom</strong> 1. September<br />

bis zum 4. Oktober zu<br />

Gast und lädt zum Toben und<br />

Springen ein. Darüber hinaus<br />

werden aktuell Konzepte für<br />

das Open-Air-Kino erarbeitet,<br />

das für Mitte Juli in der<br />

Volksbank-Arena vorgesehen<br />

ist. Geprüft wird, ob die Filme<br />

– „Der König der Löwen“<br />

und „Yesterday“ – nicht nur jeweils<br />

einmal gezeigt werden,<br />

sondern ob das Open-Air-<br />

Kino vielleicht sogar an drei<br />

oder vier Abenden stattfinden<br />

kann. Ebenfalls ist geplant, die<br />

Cultura-Kino-Veranstaltungen<br />

bis zum Herbst nachmittags<br />

um einen Kinderfilm zu ergänzen.<br />

Der Gartenschaupark ist aktuell<br />

täglich von 10 bis 18 Uhr<br />

geöffnet und muss spätestens<br />

um 20 Uhr verlassen werden.<br />

Der Eintritt kostet für Erwachsene<br />

fünf Euro, eigene Kinder<br />

haben freien Eintritt. Dauerkarten<br />

(inklusive eigener Kinder),<br />

die das ganze Jahr über<br />

benutzt werden können, kosten<br />

24 Euro.<br />

IMMER EIN ERLEBNIS!<br />

Gartenträume, Spiel und<br />

Spaß für die ganze Familie<br />

www.rietberg.de<br />

11


<strong>Rietberg</strong> (pb). Eigentlich<br />

herrscht zweimal<br />

wöchentlich reges Leben<br />

in den Räumen<br />

des Deutschen Roten<br />

Kreuz an der Dr.-Bigalke-Straße.<br />

Doch dort<br />

wie vielfach auch andernorts<br />

ist gähnende<br />

Leere angesagt. Die<br />

Seniorenbegegnungsstätte<br />

hat geschlossen.<br />

Normalerweise treffen<br />

sich hier montags und<br />

mittwochs die älteren<br />

Menschen der Kernstadt<br />

auf Kaffee und<br />

Kuchen, auf Unterhaltung<br />

und Gespräch,<br />

betreut von Jenny Wilhelmstroop<br />

und den<br />

Aktiven des Sozialen Arbeitskreises. Das aber<br />

ist wegen der Corona-Pandemie nicht möglich.<br />

„Für unsere Senioren bedeutet diese Zeit schon<br />

eine sehr große Einschränkung“, sagt die Einrichtungsleiterin.<br />

„Die Pandemie hat uns alle in eine Zwangspause<br />

geschickt und der so lieb gewordene Besuch zu<br />

gemeinsamen Treffen ist seit langem nicht mehr<br />

möglich.“ Man habe zwar, so Jenny Wilhelmstroop,<br />

Briefe geschrieben, telefoniert, „aber<br />

das ist einfach nicht so wie die direkte Begegnung.<br />

Das persönliche Gespräch fehlt.“ So kam<br />

die Idee auf, „ein wenig Seniorennachmittag<br />

im Päckchen“ herzustellen. Dank einer Spende<br />

der Freien Wählergemeinschaft (FWG) konnten<br />

solche gepackt werden auch mit Spielen gegen<br />

die Langeweile. Zudem gab es Anregungen für<br />

einfache Gymnastikübungen, die auch in der<br />

heimischen Stube oder Küche zu machen sind.<br />

Fotos von gemeinsamen Treffen, Blumensamen,<br />

12<br />

Senioren<br />

Ein bisschen wie zur Weihnachtszeit<br />

Sponsoren ermöglichen DRK-Päckchenaktion für die Senioren<br />

Jenny Wilhelmstroop überraschte die DRK-Senioren mit Päckchen in der<br />

einsamen Coronazeit, in der Treffen im DRK-Heim derzeit noch nicht möglich<br />

sind. <br />

Foto: DRK<br />

sowieso viele nette Worte und noch manches<br />

mehr kamen so zu den 65 Stammbesuchern<br />

nach Hause. Die Leiterin der Begegnungsstätte<br />

brachte die guten Gaben kontaktlos zu den<br />

Haushalten. Manches mal gab es dabei auch vor<br />

der Haustür, natürlich mit Abstand, ein nettes<br />

Gespräch. Wilhelmstroop: „Alle Senioren warten<br />

sehnsüchtig darauf, dass die Seniorennachmittage<br />

wieder stattfinden, wenn auch vorerst<br />

vielleicht mit weniger Teilnehmern. Ein mögliches<br />

Konzept wird derzeit erarbeitet.“<br />

Avenwedder Straße 72 · 33335 Gütersloh<br />

Tel. 0 52 41 / 97 77- 0<br />

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Druckerei<br />

Redaktions- und Anzeigenschluss<br />

für die nächste <strong>Ausgabe</strong> ist der 28. <strong>Mai</strong>!<br />

Druck


Facebook “f” Logo CMYK / .eps Facebook “f” Logo CMYK / .eps<br />

Grau ist die Theorie<br />

Eine schwierige Situation für alle<br />

Eng ist es auf der Rathausstraße - und die neuen Vorschriften machen<br />

es nicht einfacher, Radler zu überholen.<br />

Foto: P: Blöß<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Autofahrer<br />

dürfen Radfahrer innerorts<br />

nur noch mit anderthalb<br />

Metern Abstand überholen,<br />

außerorts sind es zwei Meter<br />

– besagt rechtsgültig die<br />

Straßenverkehrsordnung. In<br />

<strong>Rietberg</strong>s Rathausstraße wird<br />

das zum nervigen Unterfangen<br />

für Pkw-Führer, denn<br />

spätestens dort, wo die Gastroinseln<br />

auf die Fahrbahn<br />

ragen, ist es nichts mit überholen.<br />

Klar, Autos dürfen nur<br />

20 fahren, manch Radler ist<br />

aber langsamer. Und was ist<br />

mit jenen Zweiradfahrern, die<br />

in entgegengesetzter Richtung<br />

<strong>vom</strong> Südtor kommen?<br />

Streng genommen müssen<br />

diese an jeder Gastroinsel,<br />

also dem Hindernis auf ihrer<br />

Nix Zaun<br />

Tour fällt flach<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Die Fahrt zur<br />

Freilichtbühne nach Tecklenburg<br />

ist aufgrund der aktuellen<br />

Lage in diesem Jahr<br />

nicht möglich, teilt die kfd<br />

<strong>Rietberg</strong> mit. Die Veranstalter<br />

haben das Programm<br />

auf das nächste Jahr verschoben.<br />

Die Tickets wurden<br />

umgetauscht. Geplant<br />

ist es, die Vorstellung am 2.<br />

Juli 2021 zu besuchen. Wer<br />

jedoch seine Karte zurückgeben<br />

möchte, meldet sich<br />

bitte bei Ulla Potthoff, Telefon<br />

05244/7479<br />

Auch die Fahrradtour „Über<br />

den Gartenzaun schau‘n“<br />

fällt in diesem Jahr aus.<br />

Seite, warten und den Autos<br />

Vorfahrt gewähren. Die neuen<br />

Vorschriften besagen auch:<br />

Radfahrer sind verpflichtet,<br />

nachfolgenden, schnelleren<br />

Fahrzeugen das Überholen zu<br />

ermöglichen. Wenn dies nicht<br />

anders möglich ist, muss dazu<br />

an geeigneter Stelle (Seitenstreifen,<br />

Bushaltestelle) angehalten<br />

oder weit rechts gefahren<br />

werden.<br />

Lokales<br />

Nur fünf dürfen rein<br />

Kunsthaus unter Corona-Vorgaben<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur/pb). Seit dem<br />

gestrigen Dienstag ist das<br />

Kunsthaus <strong>Rietberg</strong> – Museum<br />

Wilfried Koch wieder für<br />

Besucher geöffnet – und wie<br />

könnte es in diesen Zeiten anders<br />

sein? Natürlich mit Einschränkungen.<br />

Und die müssen<br />

genau befolgt werden.<br />

Zu sehen ist derzeit die Sonderausstellung<br />

»Imaginativer<br />

Kosmos« des Gütersloher<br />

Künstlers Woldemar Winkler.<br />

Collagen, Assemblagen, Aquarelle,<br />

Gemälde, Zeichnungen<br />

und Grafiken aus den Jahren<br />

1923 bis 1996 geben weiten<br />

Einblick in das Schaffen des<br />

Dalkestädters. Weil das Museum<br />

jetzt mehrere Wochen<br />

geschlossen war, ist die Ausstellung<br />

bis zum 13. September<br />

verlängert worden.<br />

Das Kunsthaus <strong>Rietberg</strong> –<br />

Museum Wilfried Koch ist zu<br />

den gewohnten Öffnungszeiten<br />

zugänglich. Aufgrund der<br />

Enge der Räumlichkeiten sind<br />

jedoch nur fünf Besucher zeitgleich<br />

zugelassen. Und diese<br />

müssen zwingend einen<br />

Mund-/Nasenschutz tragen.<br />

Der Eintritt ist frei.<br />

Auch die Führung durch die<br />

Ausstellung am Sonntag, 14.<br />

Juni, um 11.30 Uhr funktioniert<br />

nur mit Einschränkungen.<br />

Eine vorherige Anmeldung<br />

muss erfolgen, weil auch<br />

hier nur fünf Personen teilnehmen<br />

dürfen: Telefon (05244)<br />

986373, oder per E-<strong>Mai</strong>l an<br />

museum@stadt-rietberg.de.<br />

Die Öffnungszeiten: dienstags<br />

bis freitags von 14.30 bis<br />

18 Uhr sowie samstags und<br />

sonntags von 11 bis 18 Uhr.<br />

An Christi Himmelfahrt und<br />

Pfingstmontag ist das Museum<br />

Wilfried Koch geöffnet,<br />

am Pfingstsonntag allerdings<br />

geschlossen.<br />

Growi® Zierzaun – ein Spitzenprodukt!<br />

Besuchen Sie unsere<br />

Outdoor-Ausstellung:<br />

Wortstraße 34-36<br />

in <strong>Rietberg</strong>-Varensell<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. – Fr.: 8 – 17 Uhr<br />

Sa.: 8 – 12 Uhr<br />

Folgen Sie uns:<br />

facebook.de/growizaun<br />

13


14<br />

Lokales<br />

Ulrike Greweling bringt Kinderbuch heraus<br />

Geschichte <strong>vom</strong> „Häschen Tixi“ - eine Liebeserklärung an die Tochter<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). „Dieses Buch<br />

widme ich meiner Tochter<br />

Katharina. Denn Liebe überdauert<br />

Raum und Zeit, wo<br />

immer ich bin. Ich liebe Dich,<br />

mein bezauberndes Kind.“<br />

Rührende Worte, die zu Beginn<br />

eines Kinderbuches<br />

stehen – und deutlich die<br />

Handschrift der bekannten<br />

<strong>Rietberg</strong>erin Ulrike Greweling<br />

zeigen.<br />

„Mein Häschen Tixi“, so lautet<br />

der Titel des Werkes mit festem<br />

Einband im A4-Format<br />

und vielen kindgerechten Illustrationen.<br />

Die 57jährige hat<br />

die Geschichte nach wahren<br />

Begebenheiten schon vor 18<br />

Jahren geschrieben, in diesen<br />

Tagen endlich steht die Veröffentlichung<br />

an. Das erste Musterexemplar<br />

ist bereits da und<br />

hat für große Freude gesorgt.<br />

Ulrike Greweling ist schwer<br />

krank und seit acht Jahren auf<br />

den Rollstuhl angewiesen. Sie<br />

hat chronische Polyarthritis<br />

– lebt mit vielen Einschränkungen<br />

und ist dabei doch so<br />

voller positiver Lebensfreude,<br />

dass sie einfach jeden, der ihr<br />

begegnet, damit ansteckt.<br />

Als sie damals 2002 die Erzählung<br />

notierte, so erklärt<br />

sie im Gespräch mit „<strong>Unser</strong><br />

<strong>Rietberg</strong>“, „wusste ich nicht,<br />

werde ich leben, wie lange<br />

noch, ich wollte die Geschichte<br />

mfür meine Tochter hinterlassen.“<br />

So sollte ein Buch um<br />

die witzigen Erlebnisse („Tixi<br />

macht allerlei Unsinn“) aber<br />

auch den traurigen Tod des<br />

Häschens ein Vermächtnis an<br />

und eine Liebeserklärung für<br />

ihre Tochter Katharina sein.<br />

Doch irgendwie ging es nicht<br />

weiter mit dem Werk, die Geschichte<br />

lang quasi auf Eis,<br />

„ich selbst kann nicht zeichnen<br />

und irgendwie hat es sich<br />

dann bis jetzt nie ergeben“, so<br />

die Autorin, die bereits weitere<br />

Kinderbücher in konkreter<br />

Planung hat.<br />

Während ihrer vielen Aufenthalte<br />

in der Rheumaklinik St.<br />

Josef Stift Sendenhorst und<br />

der medizinischen Hochschule<br />

Hannover lernte sie eine<br />

Studentin kennen, Rana Voß.<br />

Die 22jährige aus Kiel leidet<br />

unter Multipler Sklerose. Sie<br />

und die <strong>Rietberg</strong>erin kamen<br />

ins Gespräch und irgendwann<br />

war klar, Rana Voß würde das<br />

Häschen illustrieren.<br />

Sie schuf die Titelfigur visuell,<br />

ein liebenswertes, knuffiges<br />

Langohr, das dem seinerzeitigen<br />

lebendigen Vorbild nicht<br />

ganz unähnlich sieht. Weitere<br />

Zeichnungen steuerte die<br />

23jährige Pia Rempe aus Höxter<br />

bei, die Ulrike Greweling<br />

bei der Krankengymnastik traf.<br />

Und, auch die Tochter der<br />

Nachbarn am Pickhüttenweg,<br />

die 10jährige Lena, schuf ein<br />

Bild für das Werk. Das Team<br />

bis zur Drucklegung ergänzt<br />

die Verlerin Julia Feller, enge<br />

Freundin der Autorin.<br />

Einen Verlag für ein solches<br />

Produkt zu finden – schwer.<br />

Ulrike Greweling entschied<br />

sich dafür, mit „Books on demand“<br />

zu arbeiten, hier entstehen<br />

erst einmal geringe<br />

Kosten, eine Vorfinanzierung<br />

aus eigener Tasche für mehrere<br />

hundert gedruckter Exemplare<br />

ist nicht notwendig. Allerdings<br />

ist auch der potentielle<br />

Gewinn nicht besonders hoch,<br />

so lange nicht viele, viele Bücher<br />

bundesweit und international<br />

verkauft sind.<br />

„Das Häschen Tixi“ hat<br />

eine eigene ISBN-Nummer<br />

(978375193<strong>04</strong>51), die noch<br />

auf der Titelseite integriert<br />

werden muss, dann ist ein<br />

Bestellverkauf auch über den<br />

Buchhandel allüberall möglich.<br />

Verkaufsstellen soll es<br />

aber auch in <strong>Rietberg</strong> und<br />

Umgebung geben.<br />

Ulrike Greweling tut mit diesem<br />

Projekt das, was ihr besonders<br />

zu eigen ist, sie will<br />

anderen helfen und spendet<br />

pro verkauftem Exemplar<br />

einen festen Betrag an das<br />

St. Josef Stift zugunsten rheumakranker<br />

Kinder. Sie selbst<br />

Ulrike Greweling (57) hat ihr erstes Buch herausgegeben, der Erlös ist<br />

für den guten Zweck.<br />

Foto: P. Blöß<br />

möchte daran nichts verdienen,<br />

„für mich ist es das<br />

schönste Geschenk, dass meine<br />

Geschichte jetzt als richtiges<br />

Buch erscheint“, strahlt<br />

sie glücklich und plant für die<br />

weitere schriftstellerische<br />

Zukunft unter anderem auch<br />

eine weitere Hasengeschichte,<br />

dann geht es um Trixi, die<br />

Schwester von Tixi.<br />

Wenn die Corona-Beschränkungen<br />

einmal weitgehend<br />

gelockert sind, möchte sie<br />

auch in Kindergärten den<br />

Mädchen und Jungen selbst<br />

aus diesem und in weiterer<br />

Zukunft noch folgenden Büchen<br />

vorlesen.<br />

In Arbeit ist seit Jahren ein<br />

biographisches Werk, das sich<br />

auch mit ihrer Erkrankung befasst<br />

und einmal vielen anderen<br />

Mut machen soll.<br />

Eine Vielzahl von Projekten<br />

gehört auch ansonsten zum<br />

bisherigen Lebensweg der<br />

57jährigen, die die Musik nach<br />

Art von Bonnie Tyler liebt. Mit<br />

Musik hat sie sich in ihrer Jugend<br />

im heimischen Karneval<br />

einen Namen gemacht. Und<br />

auch als es um den Werbesong<br />

für die NRW-Landesgartenschau<br />

2008 in ihrer geliebten<br />

Heimatstadt <strong>Rietberg</strong><br />

ging, war sie mit Herzblut und<br />

Kreativität dabei.<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ im Internet:<br />

www.zumstickling-druck.de/unser-rietberg


Lokales<br />

FDP lässt heute schon die Katze aus dem Sack<br />

Freidemokraten veranstalten außerordentlichen Parteitag im Ratssaal<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Es gibt noch<br />

ein Leben neben den Schlagzeilen<br />

rund um Corona und<br />

die entsprechenden Auswirkungen.<br />

Und das gedenkt die<br />

<strong>Rietberg</strong>er FDP jetzt bevorzugt<br />

aufzunehmen. Natürlich<br />

gelten alle möglichen Vorschriften<br />

weiterhin, und die<br />

wollen die Freidemokraten<br />

natürlich artig befolgen. Das<br />

hindert sie aber nicht, sich<br />

zu einem außerordentlichen<br />

Ortsparteitag zu treffen, mit<br />

Abstand, Mundschutz, Desinfektionsmittel<br />

und allem,<br />

was dazugehört.<br />

Schon am heutigen Mittwoch<br />

treffen sich die Mitglieder,<br />

Gäste sind ausdrücklich herzlich<br />

willkommen und gern gesehen,<br />

um die Tagesordnung<br />

abzuarbeiten. Um 18 Uhr beginnt<br />

die Versammlung, sie<br />

findet dank der Genehmigung<br />

seitens des Bürgermeisters,<br />

im öffentlichen Raum, nämlich<br />

Ratssaal im Alten Progymnasium<br />

statt.<br />

Dabei lässt die FDP um Vorsitzenden<br />

Ralph Böwingloh<br />

und Ratsherrn Professor Dr.<br />

Manfred Niewiarra in diesem<br />

alles andere als normalen <strong>Mai</strong><br />

so ziemlich als erste politische<br />

und demokratische Vereinigung<br />

in der Emskommune die<br />

sprichwörtliche Katze gleich<br />

doppelt aus dem Sack.<br />

Sie nominiert offiziell ihre Kandidaten<br />

und die Rangfolge der<br />

Reserveliste für die Kommunalwahlen<br />

in Nordrhein-Westfalen,<br />

deren Datum, 13. September,<br />

derzeit tatsächlich<br />

noch steht.<br />

Wie aktuell aus internen Kreisen<br />

der Ortspartei zu erfahren<br />

war, werden dieses Mal alle<br />

19 Wahlkreise in den sieben<br />

Stadtteilen besetzt werden<br />

können, darunter auch mit<br />

vielen motivierten, jungen<br />

Leuten, die sich im vergangenen<br />

Jahr eigens als Junge Liberale<br />

formiert haben. Weiße<br />

Flecken auf der Wahlkarte soll<br />

es für die Emsstadt-FDP also<br />

nicht mehr geben.<br />

Zudem, die Verantwortlichen<br />

werden heute abend<br />

ihr Wahlprogramm vorstellen<br />

und damit erstmals und zeitlich<br />

vor den größeren Fraktionen<br />

des Stadtrates die Diskussion<br />

um Inhalte für die neue<br />

Legislaturperiode anstoßen.<br />

Das Papier ist vor 18 Uhr am<br />

heutigen Mittwoch noch so<br />

geheim wie sonst Namen der<br />

neuen Prinzenpaare der Grafschaftler<br />

am Elften im Elften.<br />

Wer aber die finanzgeprägten<br />

Haushaltsreden von Professor<br />

Dr. Manfred Niewiarra kennt,<br />

dem dürfte schon jetzt bewusst<br />

sein: die FDP <strong>Rietberg</strong><br />

wird weder goldene Löffel,<br />

noch Wellnesstempel, noch<br />

Bundesgartenschauen oder<br />

Luxushäuser für Vereine versprechen.<br />

Ganz im Gegenteil,<br />

der Tenor dürfte nicht nur<br />

angesichts der aktuell wegbrechenden<br />

Gewerbesteuereinnahmen<br />

einhergehend<br />

mit dicken Aufgabenbatzen<br />

wie der Sanierung, Modernisierung<br />

und Erweiterung des<br />

Schulzentrums auf den punkt<br />

gebracht so lauten: „Wir müssen<br />

den Gürtel enger schnallen.<br />

Und das deutlich und<br />

spürbar in ausnahmslos<br />

allen Bereichen.“ Die wesentlichen<br />

Inhalte des Wahlprogrammes<br />

und die Kandidaten<br />

stellen wir in unserer<br />

nächsten „UR“-<strong>Ausgabe</strong> vor.<br />

Erklärtes Ziel der <strong>Rietberg</strong>er<br />

FDP, die vor Ort mit ihrem individuellen<br />

Profil punkten will,<br />

ist mindestens und minimalistisch<br />

gedacht das Erreichen<br />

des Fraktionsstatus, dafür<br />

werden zwei Mandate benötigt,<br />

eher aber sind es vier Sitze<br />

im neuen Stadtrat.<br />

Wechseln ist so einfach.<br />

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15


16<br />

Lokales<br />

Klein Amadeus entdeckt die große Welt<br />

Schäferhundeverein darf das Training eingeschränkt wieder aufnehmen<br />

Ingrid Kranicz und Bernhard Edenfefld mit dem Nachwuchsstar Amadeus<br />

<strong>vom</strong> Glockenbrink. <br />

Fotos: P: Blöß<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Gassigehen<br />

auf Wirtschaftswegen ja,<br />

Training auf dem Hundeplatz,<br />

nein! Jetzt geht es wieder los<br />

bei der Ortsgruppe <strong>Rietberg</strong><br />

im Verein für deutsche Schäferhunde<br />

– natürlich auch<br />

hier mit Auflagen. Nach der<br />

Winter- und Corona-Zwangspause<br />

wurde am Wochenende<br />

erst einmal auf dem<br />

Gelände an den Teichwiesen<br />

„klar Schiff“ gemacht.<br />

„Und das war bitter nötig“,<br />

blickt Vorsitzender Bernhard<br />

Edenfeld auf den großen<br />

Übungsplatz, der kurz geschoren<br />

in der Sonne dürstet. „Das<br />

war schon eine richtige Wiese<br />

geworden.“ Weil man sich im<br />

Verein streng an alle behördlichen<br />

Vorschriften gehalten<br />

hat, wurde das Gelände auch<br />

von niemandem betreten.<br />

Nicht einmal zur Rasenpflege.<br />

Alle privaten und öffentlichen<br />

Sportstätten, Spiel- und Trainingsplätze<br />

seien gesperrt gewesen.<br />

Eine Absprache, dass<br />

je ein Mitglied mit seinem<br />

Hund allein hätte trainieren<br />

können, das wäre ein Verstoß<br />

gegen geltendes Recht gewesen.<br />

So mussten die Besitzer, die<br />

sich eigentlich auf die nächsten<br />

Prüfungen vorbereiten<br />

wollten, im heimischen Garten<br />

üben, und das sei etwas<br />

anderes als auf dem Vereinsplatz.<br />

Den Vierbeinern war am vergangenen<br />

Wochenende die<br />

Freude über den Trainingsstart<br />

deutlich anzumerken, schließlich,<br />

sie wollen gefordert und<br />

gefördert werden. Das geht<br />

wieder, wenn auch unter erschwerten<br />

Bedingungen, maximal<br />

zwei Hundeführer und<br />

ein Ausbilder dürfen zur gleichen<br />

Zeit auf dem weitläufigen<br />

Areal unterwegs sein, Abstand<br />

halten versteht sich von<br />

selbst. Mensch und Hund sind<br />

dennoch froh, dass es wieder<br />

losgeht, wenn auch durchaus<br />

mit einem weinenden Auge.<br />

Die Frühjahrsprüfung musste<br />

abgesagt werden, jene im<br />

Herbst ist fraglich und damit<br />

fehlen Qualifikationen für<br />

überregionale Meisterschaften,<br />

auf denen die <strong>Rietberg</strong>er<br />

immer wieder Erfolge vorweisen<br />

konnten.<br />

Auch für Bundesvergleiche<br />

indes gibt es schon Absagen,<br />

mit weiteren rechnen die<br />

knapp 40 Vereinsmitglieder.<br />

Die Sommerferienspiele unter<br />

dem Motto „Kind und Hund“<br />

sind momentan undenkbar<br />

für den Vorstand. Ausfallen<br />

mussten auch die sogenannten<br />

Wesenstests für Junghunde,<br />

die in der Zucht eingesetzt<br />

werden sollen. Die Prüfungen<br />

sind bis spätestens zum 13.<br />

Lebensmonat notwendig, einige<br />

Tiere haben dieses Alter<br />

jetzt überschritten, wie mit<br />

diesen verfahren wird in Sachen<br />

Nachwuchs ist unklar.<br />

Von all dem noch unbeeindruckt<br />

ist Klein Amadeus. Der<br />

tapsige, wuschelige, fünf Monate<br />

alte Rüde schaut an diesem<br />

Sonntag den Großen auf<br />

dem Platz zu und verfolgt gespannt,<br />

was die erwachsenen<br />

Tiere so können. Amadeus<br />

<strong>vom</strong> Glockenbrink, so der offizielle<br />

Name, ist der ganze<br />

Stolz der Familie Kranicz und<br />

des Vereins.<br />

Denn der Zwinger „<strong>vom</strong> Glockenbrink“<br />

hat seit etwa 1920<br />

Tradition in der <strong>Rietberg</strong>er<br />

OG. Einst von Familie Adrian<br />

geführt, hat Julia Kranicz den<br />

Namen übernommen und<br />

schon im vergangenen Jahr<br />

mit Hündin Baisha einen Vizeweltsiegertitel<br />

eingeheimst,<br />

Amadeus ist ein Welpe aus<br />

So sieht aufmerksames Taining<br />

aus.<br />

Baishas aktuellem Wurf.<br />

Dass das Vereinsleben und der<br />

Übungs- und Prüfungsbetrieb<br />

der Ortsgruppe <strong>Rietberg</strong> an<br />

die finanzielle Substanz geht,<br />

sieht Edenfeld nicht. „Bei uns<br />

läuft ganz, ganz viel über das<br />

ehrenamtliche Engagement<br />

und das wird auch trotz der<br />

Coronazeit sicherlich so bleiben.“<br />

Hand in Hand kümmern<br />

sich die Aktiven um das Gelände<br />

und die Instandhaltung<br />

des Vereinsheimes, für dessen<br />

Nutzung allerdings momentan<br />

auch Beschränkungen von<br />

Seiten der Behörden gegeben<br />

sind.<br />

Martina Balke mit ihrer schwarzen Schäferhündin, alles Arten der<br />

Hunderasse sind im Verein vertreten.<br />

Besuchen Sie auch unsere Facebook-Gruppe: „<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“


350 Sternenzeichen<br />

Bürgerstiftung ehrt Pflegeteams<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Mit einem<br />

symbolischen Geschenk bedankt<br />

dich die Bürgerstiftung<br />

<strong>Rietberg</strong> – auch im Namen<br />

aller <strong>Rietberg</strong>er Bürger – bei<br />

den Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern der Pflegeeinrichtungen<br />

in <strong>Rietberg</strong>. Mehr<br />

als 350 Sternschnuppen verteilen<br />

Kuratoriumsvorsitzender<br />

Norbert Laumeier und<br />

Geschäftsführer Heiner Rasche<br />

an sechs Pflegeeinrichtungen.<br />

Getreu dem Motto unserer<br />

Stiftung »Von Bürgern für<br />

Bürger – gemeinsam für <strong>Rietberg</strong>«<br />

möchten wir ihnen<br />

als kleines Zeichen unserer<br />

Dankbarkeit in dieser außergewöhnlichen<br />

Zeit mit der<br />

<strong>Rietberg</strong>er Sternschnuppe ein<br />

kleines Präsent überreichen«,<br />

sagte Laumeier, als er jetzt die<br />

Leiterin des Altenpflegeheims<br />

St. Johannes <strong>Rietberg</strong> besuchte.<br />

Laura Eggert bedankte sich<br />

für das unerwartete Dankeschön<br />

im Namen aller Pflegekräfte.<br />

Ihr Haus beschäftigt<br />

100 Mitarbeiter – und für alle<br />

hat die Bürgerstiftung den<br />

20-Euro-Einkaufsgutschein für<br />

zahlreiche Geschäfte und Lokale<br />

in <strong>Rietberg</strong> parat. Unterstützung<br />

bekommen die drei<br />

»Warenkörbe« der Caritas<br />

in Mastholte, Neuenkirchen<br />

und <strong>Rietberg</strong>. ihnen gibt die<br />

Stiftung stellvertretend für<br />

die Ärmsten der Armen 1.500<br />

Euro.<br />

Lokales<br />

Pflegestellen<br />

gesucht!<br />

Hund & Co.<br />

Wir von der Hundenothilfe<br />

OWL e.V. suchen dringend<br />

neue Pflegestellen im Raum<br />

Ostwestfalen-Lippe, die Hunde<br />

in Not als Familienmitglied aufnehmen,<br />

bis sie ein endgültiges<br />

Zuhause gefunden haben.<br />

Egal ob verwahrloster Hunde-Opa<br />

aus Ostwestfalen-<br />

Lippe oder unerzogener Jungspund<br />

aus Rumänien, egal<br />

ob ängstliche Vermehrer-<br />

Hündin oder unkomplizierter Gute-Laune-Hund,<br />

für den plötzlich<br />

die Zeit im Alltag fehlt – all unsere<br />

Schützlinge brauchen ein Sprungbrett<br />

in ein neues Leben und<br />

genau da kommen Sie ins Spiel.<br />

<strong>Unser</strong>e Hunde leben bis zur Vermittlung<br />

in privaten, ehrenamtlichen<br />

Pflegestellen, was sowohl<br />

für die Hunde als auch für die Vermittlung<br />

viele Vorteile bietet.<br />

Wir wissen, wie schwer es sein<br />

kann, einen Hund in sein neues<br />

Leben zu entlassen und freuen<br />

uns natürlich für jeden Hund,<br />

der ein Zuhause findet. Aber wir<br />

suchen vor Allem Pflegestellen,<br />

mit denen wir langfristig zusammenarbeiten<br />

können, damit wir<br />

möglichst vielen Schützlinge helfen<br />

können.<br />

Unter unseren Schützlingen sind<br />

viele Hunde, die in der Vergangenheit<br />

mit Angst, Schmerzen, Langeweile,<br />

Misshandlung, Verwahrlosung<br />

oder Desinteresse leben mussten<br />

oder über deren vorheriges Leben<br />

uns gar nichts bekannt ist. Daher suchen<br />

wir Menschen, die Verständnis<br />

dafür haben, wenn solch ein Hund<br />

mal nicht auf Anhieb „funktioniert“.<br />

Menschen, die nicht beim ersten<br />

Knurren oder der ersten Pfütze auf<br />

dem Teppich das Handtuch werfen<br />

und den Hund schnellstmöglich<br />

wieder loswerden wollen. Menschen,<br />

die nicht nur ein „Verwahrungsort“<br />

sein wollen, sondern ihren<br />

Pflegehund begleiten, fördern und<br />

wenn nötig auch mit unserer Unterstützung<br />

mit ihm arbeiten.<br />

Die Betreuung und der Kontakt zu<br />

unseren Pflegestellen und Schützlingen<br />

sind uns wichtig, daher<br />

sollten Sie aus dem Großraum<br />

Ostwestfalen-Lippe kommen. Die<br />

Kosten für das Futter und die tierärztliche<br />

Versorgung und Medikamente<br />

werden von uns getragen.<br />

Ihr Pflegehund ist über unseren<br />

Verein haftpflichtversichert.<br />

Bei Interesse freuen wir uns über<br />

einen Anruf unter Tel. 05 21 / 4 06<br />

01 (Frau Winkelmann) oder 05 21 /<br />

30 43 74 50 (Frau Möller) bzw.<br />

eine E-<strong>Mai</strong>l an kontakt@hundenothilfe-owl.de.<br />

Zuhause auf Zeit:<br />

Die Hundenothilfe OWL sucht aktuell<br />

Pflegestellen für ihre Schützlinge,<br />

bis die ein neues „Herrchen“,<br />

„Frauchen“ oder eine Familie gefunden<br />

haben.<br />

Hundenothilfe - OWL e.V.<br />

17


Liebe Gemeindeglieder,<br />

mit dieser Seite starten wir ein<br />

Pilotprojekt für die Dauer von<br />

einem Jahr. Einmal monatlich<br />

möchten wir Sie und Euch über<br />

diese spezielle Kirchenseite in<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ informieren.<br />

Gedanken für den Tag<br />

Seit dem 15. März hat die Evangelische<br />

Kirche von Westfalen<br />

(EKvW) freiwillig auf Präsenzgottesdienste<br />

verzichtet. Das<br />

war eine ganz ungewohnte und<br />

neue Erfahrung. Und deshalb<br />

haben wir seitens der Gemeindeleitung<br />

überlegt, wie wir auch<br />

weiterhin gottesdienstliches Leben<br />

im weitesten Sinne ermöglichen<br />

können. So werden seit<br />

dem <strong>20.</strong> März von Pfarrer Fricke<br />

täglich per Whatsapp “Gedanken<br />

für den Tag“ verschickt. Wer<br />

diese biblische Kurzandacht erhalten<br />

möchte, wende sich an<br />

das Pfarrhaus und teile seine<br />

Smartphone – Nummer mit. Bis<br />

Pfingsten sollen diese Impulse<br />

weiterhin versandt werden.<br />

Präsenzgottesdienste<br />

Ab dem 10. <strong>Mai</strong> feiern wir in<br />

unserer Gemeinde wieder Präsenzgottesdienste.<br />

Aufgrund<br />

der Erlasse und Vorschriften zu<br />

dieser schwierigen Zeit werden<br />

sie in der Basilika im Bibeldorf,<br />

Jerusalemer Straße, gefeiert.<br />

Sonntags um 10.00 Uhr und um<br />

18.00 Uhr. Darüberhinaus werden<br />

in der Mitte der Woche,<br />

also mittwochs um 19.00 Uhr,<br />

thematisch gebundene Gottesdienste<br />

angeboten.<br />

Bibeldorf ist geöffnet<br />

Die diesjährige Saison hat nun<br />

am 10. <strong>Mai</strong> begonnen. Das gesamte<br />

Mitarbeiterteam hat<br />

viele Neuerungen konzipiert<br />

und praktisch umgesetzt. Einzelbesucher<br />

können sich in die<br />

zahlreichen und neuen Themen<br />

vertiefen:<br />

> Stadtgeschichte Jerusalems –<br />

von der Vorantike bis zur Gegenwart.<br />

> Ausbreitung des Christentums<br />

in der Welt.<br />

> Deutsche im Heiligen Land.<br />

Der deutsche christliche Beitrag<br />

zum kulturellen Wandel in Palästina.<br />

(Die Sonderausstellung ist<br />

bis zum 10. Juni zu sehen; danach<br />

wechselt sie nach Greifswald.)<br />

> Luther und seine Zeit.<br />

18<br />

Lokales<br />

Wir für Euch!<br />

Die evangelische Kirchengemeinde <strong>Rietberg</strong> informiert<br />

Bibeldorf - Öffnungszeiten:<br />

Täglich außer montags von<br />

14 – 18 Uhr. Individual- und<br />

Kleinst-gruppenführungen sind<br />

unter Wahrung der Schutzvorschriften<br />

möglich. Wenden Sie<br />

sich dazu bitte an die Verwaltung<br />

des Bibeldorfes, 05244<br />

974974.<br />

Virus - Schutzkonzepte<br />

Die Schutzkonzepte für die Kirche<br />

in der Müntestraße, die Basilika<br />

und für das Bibeldorf sind<br />

nach den Vorgaben der EKvW<br />

und der staatlichen Stellen erstellt<br />

worden:<br />

Für Andachten und Gottesdienste<br />

im ganz kleinen Kreis steht<br />

die Kirche in der Müntestraße<br />

bereit: Es sind 20 Plätze plus<br />

kirchliches Personal, insgesamt<br />

26 Personen zugelassen.<br />

Die allgemeinen Gottesdienste<br />

finden in der Basilika im Bibeldorf<br />

statt. Zugänglich ist die Halle<br />

über den Eingang an der Ems.<br />

Die Stühle sind entsprechend<br />

den Abstandsregeln aufgestellt.<br />

95 Personen können dort gut<br />

Platz finden.<br />

Das Bibeldorf als Museum und<br />

religionspädagogischer Lernort<br />

und als Einrichtung der evang.<br />

Erwachsenenbildung in Westfalen<br />

und Lippe hat ebenfalls Vorkehrungen<br />

getroffen.<br />

Es gelten die Abstandsregelungen,<br />

Desinfektionsspender sind<br />

in allen drei Einrichtungen zahlreich<br />

vorhanden. Ein Mundschutz<br />

ist selbstverständlich mit<br />

zubringen.<br />

Spendenaktion 1000 x 100 Euro<br />

– Rettet das Bibeldorf<br />

Wie bei vielen Vereinen und Einrichtungen<br />

hat diese Viruszeit<br />

auch das Bibeldorf vor andere<br />

Herausforderungen gestellt.<br />

Klassenfahrten wurden von<br />

NRW , Hessen und Niedersachsen<br />

per se bis Ende August untersagt.<br />

Das gesamte Erwachsenenbildungsprogramm<br />

unseres<br />

Bildungswerkes musste ersatzlos<br />

gestrichen werden. Dementsprechend<br />

sind die finanziellen<br />

Einbußen sehr hoch. Und Rücklagen<br />

dürfen ja von gemeinnützigen<br />

Einrichtungen nicht gebildet<br />

werden.<br />

Wir sind sehr dankbar, dass<br />

durch die Spendenaktion viele<br />

Menschen ihre Solidarität mit<br />

dem Bibeldorf und auch mit dem<br />

touristischen Anziehungspunkt<br />

in <strong>Rietberg</strong> bekundet haben. Insgesamt<br />

sind jetzt 47.000 Euro<br />

gespendet worden. Herzlichen<br />

Dank! Nun können wir erst einmal<br />

bis September planen. Wir<br />

sind sehr optimistisch, in den<br />

nächsten Monaten das Ziel von<br />

1000 x 100Euro zu erreichen.<br />

Mit dieser Spendenaktion<br />

und den in Aussicht gestellten<br />

För-derungen durch Kirchenkreis<br />

und Landeskirche können<br />

wir das Ziel - April 2021 – hoffentlich<br />

gut erreichen.<br />

Also: Wir sind noch nicht über<br />

dem Berg – und so bitten wir<br />

weiterhin um Spenden zur<br />

Rettung des Bibeldorfes.<br />

Vielen herzlichen Dank!<br />

Spenden können auf folgendes<br />

Konto eingezahlt werden: IBAN:<br />

DE78 4785 0065 0032 0096 98<br />

Kennwort: Rettet das Bibeldorf<br />

Einführung<br />

des Gemeindevorstandes<br />

Nachdem der Vorschlag für die<br />

Neubesetzung des Gemeindevorstandes<br />

(Presbyterium) mit<br />

sechs Kandidaten die Zustimmung<br />

der Gemeinde fand, musste<br />

am 17. März <strong>2020</strong> die Einführung<br />

der Mitglieder unter ganz<br />

besonderen Umständen stattfinden.<br />

Gerade in der Krise schien<br />

es wichtig, ein handlungsfähiges<br />

Presbyterium für die Gemeinde<br />

zu haben.<br />

Daher erfolgten unter Einhaltung<br />

der gebotenen Regeln Einführung<br />

und Gelöbnis im kleinsten<br />

Kreis.<br />

Damit war es möglich, die verschiedenen<br />

Dienste und die Verantwortung<br />

für die Leitung der<br />

Kirchengemeinde gemeinsam<br />

mit Pfarrer Dietrich Fricke in<br />

einer direkt im Anschluss stattfindenden<br />

konstituierenden Sitzung<br />

auf die neuen Presbyter<br />

aufzuteilen. Die Mitglieder sind<br />

Roland Bohne, Brigitte Helmig,<br />

Manfred Klammer, Dietmar<br />

Mückshoff, Christoph Ruoff und<br />

Sabiha Ruschke. Wir sind zuversichtlich,<br />

gemeinsam den Herausforderungen<br />

begegnen und<br />

für unsere Gemeinde Entscheidungen<br />

im Sinne der Menschen<br />

und unseres Glaubens treffen<br />

zu können. Ein Gottesdienst mit<br />

der gesamten Gemeinde erfolgt,<br />

sowie es wieder möglich ist.<br />

Bleiben Sie unter Gottes Segen<br />

und gesund.<br />

(D. Mückshoff)<br />

Gottesdienste<br />

Basilika im Bibeldorf<br />

19.5. – 16h Gottesdienst für<br />

Konfirmanden<br />

<strong>20.</strong>5. – 19h Mittwochs-Kirche<br />

Amazing grace -<br />

Sklavenhandel und<br />

Christentum<br />

21.5. – 10h Christi Himmelfahrt<br />

Maria, Martha &<br />

die Frauenhilfe<br />

24.5. – 10h<br />

24.5. – 18h Abendandacht<br />

26.5. – 16h Gottesdienst für<br />

Konfirmanden<br />

27.5. – 19h Mittwochs-Kirche<br />

Angst legt alles lahm<br />

31.5. – 10h Pfingsten<br />

31.5. – 18h Abendandacht<br />

02.6. – 16h Gottesdienst für<br />

Konfirmanden<br />

03.6. – 19h Mittwochs-Kirche<br />

Diese Welt ohne<br />

Kirche: Wie sie wohl<br />

aussähe - was meinen<br />

sie?<br />

So erreichen sie uns:<br />

Gemeindebüro in <strong>Rietberg</strong>:<br />

Gemeindesekretär M. Klammer<br />

Müntestraße 15,<br />

Tel.: 05244 8789<br />

buero@evkirche-rietberg.de<br />

www.evkirche-rietberg.de<br />

Pfarramt <strong>Rietberg</strong>:<br />

Pfarrer D. Fricke<br />

Müntestraße 13,<br />

Tel.: 05244 981953<br />

d.fricke@evkirche-rietberg.de<br />

Frauenhilfe: Frau H. Schröder<br />

Tel.: 0160 7668448<br />

Posaunenchor: Herr C. Blach<br />

Tel.: 05244 988907<br />

Kinder-, Jugend- u. Gospelchor:<br />

Frau E. Fricke, Tel.: 981953<br />

Spendenkonto der Gemeinde:<br />

DE25 4785 0065 0080 0135 27<br />

Bibeldorf<br />

Jerusalemer Straße 2, <strong>Rietberg</strong><br />

Tel.: 05244 974974<br />

info@bibeldorf.de<br />

www.bibeldorf.de<br />

Öffnungszeiten (bis Oktober):<br />

Täglich außer montags: 14 – 18h<br />

Sonntagsführung: 14.30h<br />

Spendenkonto des Bibeldorfes<br />

DE78 4785 0065 0032 0096 98


Lokales<br />

Warum denn in die Ferne schweifen...<br />

<strong>Rietberg</strong>er Bibeldorf empfiehlt sich für den spannenden Ausflug<br />

Nicht nur für Gruppen - das Bibeldorf empfiehlt sich auch für den Familienausflug am Wochenende.<br />

Foto: UR/Ulli Heukamp<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). Warum in die<br />

Ferne schweifen wenn das<br />

Gute liegt so nahe.<br />

Wie viele <strong>Rietberg</strong>er waren<br />

in den vergangenen Jahren<br />

außerhalb des Weihnachtsbasars<br />

eigentlich schon auf<br />

Erkundungstour in der Anlage<br />

an der Jerusalemer straße=<br />

Die alte Bibelweisheit <strong>vom</strong><br />

Prophet im eigenen Land, der<br />

da nichts gilt, trifft sicher nicht<br />

aufs Bibeldorf zu. Doch zieht<br />

es viele eher in die anderen<br />

Ausflugsziele der nahen Umgebung.<br />

Dabei kann der Familientrip<br />

am Sonntag in der Einrichtung<br />

am Rande der Kernstadt für<br />

viel Spannung sorgen, denn<br />

nicht nur für Geschichts- und<br />

Bibelinteressierte gibt es viel<br />

zu entdecken, gerade derzeit<br />

auch mit den neuen Ausstellungen.<br />

Kinder, die den Asterix lieben,<br />

finden in der Römerpräsentation<br />

alles, was ihnen Leben<br />

und Zeit der Legionen vermittelt.<br />

Der Rundgang durch<br />

alle Bereiche braucht sicher<br />

seine Zeit, auch und gerade,<br />

wenn man die besondere Atmosphäre<br />

genießen möchte.<br />

Lebendiger Geschichtsunterricht<br />

zum Anschauen und Miterleben<br />

ist hier nicht nur für<br />

Gruppen sondern auch für Indidivualbesucher<br />

möglich.<br />

Und: jeder Gast hilft mit seinem<br />

Eintrittsgeld, das <strong>Rietberg</strong>er<br />

Bibeldorf zu erhalten.<br />

Absetzmulden • Transporte • Baustoffe<br />

Tatsächlich ist die Einrichtung<br />

der evangelischen Kirchengemeinde<br />

nämlich noch nicht<br />

gerettet. Der Bericht im „<strong>Unser</strong><br />

<strong>Rietberg</strong>“ vor wenigen<br />

Wochen über die drohende<br />

Schließung hat jede Menge<br />

Unterstützung mobil gemacht,<br />

die Aktion 1.000 mal<br />

100 Euro zum Erhalt hat auch<br />

deswegen bisher ein fünfstelliges<br />

Spendenaufkommen<br />

beschert, der Kirchenkreis<br />

unterstützt und auch mit der<br />

Landeskirche laufen derzeit<br />

sehr gute Gespräche. Überhaupt,<br />

so berichtet das Ehepaar<br />

Fricke, sei eine riesige<br />

Resonanz gekommen und es<br />

habe viele gute,neue Kontakte<br />

gegeben.<br />

Dennoch, wenn die Saison<br />

nicht bald in gewohntem Umfang<br />

losgehen kann, bleiben<br />

die Probleme bestehen. So<br />

lange keine Reisebusse fahren,<br />

solange Begegnungseinschränkungen<br />

herrschen,<br />

solange können keine Gruppenveranstaltungen<br />

angeboten<br />

werden. Und diese sind<br />

wesentlicher Bestandteil auf<br />

der Einnahmenseite. Für die<br />

nächsten drei Monate können<br />

Eva und Dietrich Fricke planen,<br />

was danach wird, das muss<br />

die Zeit zeigen. Wann wieder<br />

Schulklassen die Unterrichtsmöglichkeit<br />

im lernpädagogischen<br />

Erlebnisort nutzen<br />

dürfen? Noch weiß das keiner.<br />

Und ausfallen muss solcherlei<br />

wie „Living History“, eine<br />

aktive Großveranstaltung, die<br />

stets viele, viele Besucher beschert<br />

hat. So hofft man nun,<br />

dass zumindest im Advent<br />

für den Basar und das Weihnachtsspiel<br />

wieder uneingeschränkt<br />

Gäste willkommen<br />

geheißen werden können.<br />

ROLLADEN<br />

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„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“: Ihr Partner für erfolgreiche Werbung<br />

19


20<br />

Lokales<br />

Endlich geht den Künstlern ein Licht auf<br />

kulturig e.V. bestückt dank Sponsoren das Rundtheater mit neuen Spots<br />

Perfekt ins Licht gesetzt wird künftig die Bühne der Cultura, wissen Johannes Wiethoff (kulturig), Anne<br />

Knaup (Einrichtungshaus Knaup) und Heinrich Rasche (Bürgerstiftung). <br />

Foto: kulturig e.V.<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Der Verein kulturig<br />

freut sich über Investitionen<br />

in die Cultura – also<br />

im Sparkassentheater an der<br />

Ems. In den vergangenen<br />

Monaten hat das nun über<br />

ein dutzend Jahre alte Rundgebäude<br />

einige Verbesserungen<br />

und Instandsetzungen<br />

erfahren. Der größte Posten<br />

war dabei die Erneuerung<br />

der Veranstaltungstechnik.<br />

Insgesamt rund 15.000 Euro<br />

wurden durch den Verein in<br />

neue Scheinwerfer, Tontechnik<br />

und zugehörige Peripherie<br />

investiert. Ein Projekt, das<br />

ohne die Bürgerstiftung <strong>Rietberg</strong><br />

nicht hätte umgesetzt<br />

werden können, wie der kulturig-Vorstand<br />

betont.<br />

Die Stiftung unterstützte das<br />

Vorhaben mit einer Förderung<br />

von 8.000 Euro. „Die<br />

Maßnahme ist für uns eine<br />

enorme Verbesserung“, betont<br />

Vorsitzender Johannes<br />

Wiethoff. „Nun können wir<br />

ansprechende Lichttechnik<br />

bei kleineren Veranstaltungen<br />

nutzen, bei denen wir bisher<br />

nicht das Budget dafür hatten.<br />

Auch eine Grundausstattung<br />

an Funkmikrofonen und Nahfeldlautsprechern<br />

haben wir<br />

nun endlich fest im Haus und<br />

müssen sie nicht mehr regelmäßig<br />

ausleihen“.<br />

Die Verbesserungen kommen<br />

dabei nicht nur dem heimischen<br />

Kulturverein zu Gute.<br />

Auch die anderen Nutzer der<br />

Cultura, darunter eine Vielzahl<br />

<strong>Rietberg</strong>er Musik- und<br />

Gesangsvereine und die Jugend-Musical-Bühne,<br />

können<br />

die Technik in Zukunft ohne<br />

weiteren Aufpreis nutzen.<br />

Neben der Bürgerstiftung gilt<br />

der Dank dabei vor allem den<br />

Lieferanten und Dienstleistern<br />

aus der Region, den Firmen<br />

Beckhoff Technik und Design,<br />

Elektro Westhoff und Pradler<br />

Veranstaltungstechnik, die<br />

durch ihre Fachberatung und<br />

entgegenkommende Preisgestaltung<br />

zum Erfolg der Maßnahme<br />

beigetragen haben,<br />

sowie der Stadt <strong>Rietberg</strong>, die<br />

den Einbau finanzierte. Auf<br />

diese Feststellung legt das kulturig-Team<br />

wert.<br />

Aber auch an anderer Stelle<br />

wurde verbessert: Der Gartenschaupark<br />

als offizieller<br />

Betreiber der Cultura investierte<br />

in eine Optimierung der<br />

Beschilderung, in die Neupolsterung<br />

der Sitzbänke im<br />

Umgang, in einen neuen Teppich<br />

im Zugangsbreich sowie<br />

in einen neuen Anstrich im<br />

Foyer und in der Garderobe.<br />

Dass sich die Künstler in der<br />

Cultura nun noch wohler fühlen,<br />

dafür sorgt auch die neue<br />

Möblierung in der Garderobe,<br />

die großzügig <strong>vom</strong> „Einrichtungshaus<br />

Knaup - individuelles<br />

wohnen“ gesponsert wurde.<br />

Der kulturig e.V. bedankt<br />

sich bei allen Partnern für die<br />

Unterstützung und freut sich<br />

darauf, mit den neuen Verbesserungen<br />

den Kulturbetrieb<br />

bald wieder aufnehmen zu<br />

können.<br />

kulturig@stadt-rietberg.de<br />

und im Internet: www.kulturig.de<br />

Wir veröffentlichen<br />

Ihre Stellenanzeigen!


Lokales<br />

Bewährtes Herren-Doppel im Kükendorf<br />

CDU nominiert Wahlkandidaten - für Druffel ist Florian Kuper dabei<br />

Westerwiehe/Druffel (pb).<br />

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie<br />

richtet sich die<br />

Aufmerksamkeit der <strong>Rietberg</strong>er<br />

Politik fast ausschließlich<br />

auf die damit einhergehenden<br />

Herausforderungen.<br />

Das Krisenmanagement im<br />

Schulterschluss mit allen<br />

weiteren im Rat vertretenen<br />

Parteien hat erst einmal alles<br />

überlagert, sagt die CDU.<br />

Jetzt gab es die ersten Fraktions-<br />

und Ausschusssitzungen.<br />

Daher wagen die örtlichen<br />

Christdemokraten nun einen<br />

weiteren vorsichtigen Schritt<br />

zurück in den politischen Alltag<br />

und richten den Blick auf<br />

die Kommunalwahlen, die<br />

nach wie vor für September<br />

angesetzt sind. Die sieben<br />

Ortsverbände wollen bis zur<br />

gemeinsamen Nominierungsversammlung<br />

im Juni ihre<br />

Kandidaten vorstellen, soweit<br />

das nicht schon geschehen ist.<br />

Bokel, Varensell und Neuenkirchen<br />

hatten noch vor der<br />

Krise den Anfang gemacht –<br />

jetzt geben auch die Christdemokraten<br />

im Kükendorf ihre<br />

Vorschläge bekannt. Sie setzen<br />

dabei, wie Ortsunionsvorsitzende<br />

Anja Rodenbeck erklärt,<br />

auf ein „Erfolgsmodell“<br />

und wollen Ortsvorsteher<br />

Detlev Hanemann und Heinz<br />

Isenbort ins Rennen schicken.<br />

Hanemann (59) gilt als Aktivposten<br />

der <strong>Rietberg</strong>er CDU.<br />

Der Vater dreier erwachsener<br />

Kinder ist nach eigenem Bekunden<br />

„mit Herz und Seele<br />

Westerwieher“. Als Ortsvorsteher<br />

hat er seit Amtsantritt<br />

viele Projekte für sein Heimatdorf<br />

umgesetzt. Zudem<br />

bekleidet er den Posten des<br />

zweiten stellvertretenden Bürgermeisters.<br />

Neben seinem<br />

Engagement als Brudermeister<br />

der St. Laurentius-Schützengemeinschaft<br />

ist er auch<br />

durch seine engen Kontakte<br />

in die <strong>Rietberg</strong>er Partnerstadt<br />

Glogowek in Polen bekannt.<br />

Als gelernter Hufschmied und<br />

in seinem Alltag in der Pferdezucht<br />

ist ihm die Nähe zu<br />

Mensch und Tier immer wich-<br />

Die beiden CDU Ortskandidaten Detlev Hanemann (rechts) und Heinz Isenbort vor den frisch gepflanzten<br />

Vereinsbeeten in Westerwiehe.<br />

Foto: UR/privat<br />

tig. So bringt er sich auch für<br />

viele ökologische Projekte ein.<br />

In seinem Wirken hat Hanemann<br />

bisher viel erreicht: Der<br />

Bürgerradweg an der Westerwieher<br />

Straße ist auf dem<br />

Weg, Baumpflanzaktionen<br />

im Ort sind geschafft und der<br />

Dorfwettbewerb „<strong>Unser</strong> Dorf<br />

hat Zukunft“ steht noch im<br />

Jahr <strong>2020</strong> an.<br />

Heinz Isenbort (54) möchte<br />

zum fünften Mal für den<br />

Stadtrat kandidieren. Er ist<br />

ebenfalls Familienvater zweier<br />

erwachsener Kinder und aktives<br />

Ratsmitglied in <strong>Rietberg</strong>.<br />

Seit einigen Jahren unterstützt<br />

er den CDU-Fraktionsvorstand.<br />

Besonders alle Themen<br />

‚rund ums Bauen, Planen und<br />

Straßenverkehr“ sind seine<br />

Steckenpferde.<br />

Aktuell bringt der 54-Jährige<br />

viel Engagement in das Dorfprojekt<br />

„Umgestaltung des<br />

Kirchplatzes“ sowie in die Erweiterung<br />

des Westerwieher<br />

Kindergartens ein. Isenbort<br />

betont: „Viele Zwischenschritte<br />

sind bereits geschafft und<br />

weitere Lösungen werden beraten.<br />

Wenn der Kindergarten<br />

die wichtigen neuen Räume<br />

erhält, möchte ich mich ganz<br />

besonders auch für die Modernisierung<br />

der Grundschule<br />

und für neue Raumressourcen<br />

für die Betreuung im Ganztag<br />

einsetzen.“<br />

Für Druffel möchte der 31jährige<br />

Florian Kuper in den<br />

Stadtrat einziehen. Bisher<br />

engagiert er sich als sachkundiger<br />

Bürger im Umwelt- und<br />

Klimauasschuss. Ihm ist der<br />

dörfliche Zusammenhalt besonders<br />

wichtig. Die Druffeler<br />

kennen Florian Kuper auch als<br />

aktives Mitglied in der Schützenbruderschaft<br />

sowie als engagierter<br />

Akteur im Vorstand<br />

des Bürgerhaus e.V.<br />

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21


22<br />

Lokales<br />

GTM: „Leider ein unbefriedigendes Ergebnis“<br />

Mastholter Festival erst im August 2021 - Konzert vielleicht schon <strong>2020</strong>?<br />

Mastholte (pb). Großveranstaltung?<br />

Lange mussten<br />

die Organisatoren des traditionellen<br />

Festivals „Getoese<br />

in Moese“ auf eine genaue<br />

Definition warten und hingen<br />

sprichwörtlich in der<br />

Luft. Eine eigene Absage kam<br />

für das Team nicht in Frage:<br />

„Zum einen wollten wir nicht<br />

vorschnell den Festivalsommer<br />

begraben, zum anderen<br />

hätte eine eigene Absage<br />

oder Verlegung des Festivals<br />

viel Spielraum für Regressansprüche<br />

von Vertragspartnern<br />

geboten,“ erklärt Michael<br />

Langewender die Lage.<br />

„Das waren ein paar ungewisse<br />

Wochen, in denen wir in<br />

alle Richtungen geplant haben.“<br />

Nun herrscht endlich Klarheit<br />

für diesen Sommer, „leider<br />

mit einem unbefriedigendem<br />

Ergebnis: Wie auch alle anderen<br />

Großveranstaltungen im<br />

Stadtgebiet <strong>Rietberg</strong> ist das<br />

Getoese in Moese Festival auf<br />

Grund der Pandemielage in<br />

<strong>2020</strong> nicht genehmigungsfähig“,<br />

teilen die Organisatoren<br />

mit.<br />

Als neuer Termin steht der 21.<br />

August 2021 fest. Bereits gekaufte<br />

Tickets behalten für das<br />

nächste Jahr ihre Gültigkeit.<br />

„Wer sein Ticket jedoch zurückgeben<br />

möchte, kann sich<br />

gern direkt an uns wenden<br />

und wir erstatten das Geld,“<br />

versichert Christian Bolte.<br />

Beim Ticketanbeiter Eventim<br />

gekaufte Tickets können jedoch<br />

nur dort wieder zurückgegeben<br />

werden. Nahezu alle<br />

Bands ziehen mit und wollen<br />

nächstes Jahr auftreten.<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ hakte bei<br />

Michael Langewender, er ist<br />

aktiv bei GTM ebenso wie im<br />

Kulturgüterbahnhof Langenberg,<br />

genauer nach.<br />

UR: Hand aufs Herz – wie<br />

schwer fällt Euch diese Absage<br />

<strong>2020</strong> nach den vielen Vorbereitungen<br />

mit tollen neuen Ideen?<br />

Michael Langewender: „Das<br />

fiel uns wirklich schwer. Neues<br />

Team, viele neue Ideen und<br />

tolle Bands. Zudem lief der<br />

Michael Langewender.<br />

Vorverkauf schon viel besser<br />

als in den Vorjahren. Jetzt<br />

wäre es normalerweise in die<br />

heiße Phase gegangen.<br />

Aber letztlich<br />

hatten wir schon<br />

fast zwei Monate,<br />

um uns seelisch darauf<br />

vorzubereiten,<br />

dass diesen Sommer<br />

keine Festivals<br />

stattfinden müssen.<br />

Es ist auch sehr bedauerlich<br />

für alle<br />

Partner, die mit an<br />

dem Festival beteiligt<br />

sind: Musiker,<br />

Agenturen, Sponsoren,<br />

Standbetreiber,<br />

Bühnenbauer/Techniker.<br />

Alle gehen<br />

leer aus, das ist nur<br />

schwer wieder aufzuholen.<br />

Aber wir<br />

haben gleichzeitig<br />

auch größtes Verständnis<br />

- der Gesundheitsschutz<br />

hat<br />

Vorrang.“<br />

UR: Seht Ihr die<br />

Möglichkeit, mit<br />

nur einer Band im<br />

Winter in einer Location<br />

wie dem<br />

Schützenheim ein<br />

kleines Event zu veranstalten,<br />

quasi als<br />

Appetizer für 2021<br />

und für die Kontaktpflege<br />

mit den<br />

GTM-Fans?<br />

Michael Langewender:<br />

„Am 19. Dezember<br />

veranstalten<br />

wir zusammen<br />

mit unseren Freunden <strong>vom</strong><br />

MusikZehner e.V. ein Konzert<br />

mit Kapelle Petra im KGB in<br />

Langenberg. Dafür sind auch<br />

binnen 5 Tagen schon die<br />

Hälfte der Tickets verkauft<br />

worden. Generell präsentieren<br />

wir viele Acts, die im KGB<br />

auftreten mit, die Arbeit dort<br />

und unser Festival ergänzen<br />

sich hervorragend. Zudem<br />

schauen wir mal, ob vielleicht<br />

am 22. August, dem eigentlichen<br />

Festivaltermin, ein kleines<br />

Konzert möglich ist. Dafür<br />

beobachten wir die Möglichkeiten,<br />

die sich durch die Lockerungen<br />

ergeben genau.<br />

Es wird aber wohl eher was<br />

Spontanes werden.“<br />

UR: Wie hoch ist prozentual<br />

der Anteil des Sponsorings an<br />

den Gesamteinnahmen?<br />

Michael Langewender: „Das<br />

ist schwer zu beziffern, da die<br />

Kosten sehr variabel sind. Ich<br />

gehe aber davon aus, dass die<br />

Tickets ohne Sponsoring mindestens<br />

7 bis 10 Euro teurer<br />

wären. Wir freuen uns daher<br />

ungemein, dass viele lokale<br />

Unternehmen das Event und<br />

somit unabhängige Kultur<br />

unterstützen. Hoffentlich kommen<br />

alle Unternehmen mit<br />

einem blauen Auge durch die<br />

Krise!“<br />

Das Organisationsteam des traditionellen Festivals Getoese in Moese vertraut<br />

darauf, dass 2021 die Party wie gewohnt stattfinden wird. Fotos: UR/privat


<strong>Rietberg</strong>er Wochenmarkt<br />

RIETBERGER<br />

WOCHENMARKT<br />

Die Marktmeisterin empfiehlt:<br />

Rhabarberkuchen<br />

Jeden Freitag, 14-18 Uhr<br />

Zutaten:<br />

für den Rührteig:<br />

125 g Butter (oder Margarine)<br />

75 g Zucker<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

1 Ei<br />

1 Prise Salz<br />

abgeriebene Schale einer<br />

unbehandelten Zitrone<br />

125 g Weizenmehl<br />

1 TL Backpulver<br />

100 g abgezogene, gemahlene<br />

Mandeln<br />

für den Guss:<br />

3 Eier<br />

75g Zucker<br />

1/2 TL Zimt<br />

1 Becher Créme fraiche<br />

frisch <strong>vom</strong> Wochenmarkt:<br />

750g Rhabarber<br />

Zubereitung:<br />

Butter mit Zucker und Vanillezucker<br />

geschmeidig rühren,<br />

Ei, Salz und Zitronenschale<br />

dazugeben.<br />

Mehl, Backpulver und Mandeln<br />

vermischen und unterrühren.<br />

Den Teig in eine<br />

Springform geben und glatt<br />

streichen.<br />

Rhabarber putzen (Blattreste<br />

und das untere Ende<br />

abschneiden und ggf. starke<br />

„Fäden“ mit abziehen, nicht<br />

ganz „schälen“, damit die<br />

rote Farbe erhalten bleibt).<br />

In fingerdicke Stücke schneiden<br />

und auf dem Teig verteilen<br />

Bei 180°C Umluft 45 Minuten<br />

backen.<br />

Kurz vor Ablauf der Backzeit<br />

den Guss zubereiten:<br />

Die Eier trennen.<br />

Eiweiß steif schlagen.<br />

Eigelb mit Zucker und Zimt<br />

cremig aufschlagen, Crème<br />

fraiche unterrühren. Dann<br />

das Eiweiß unterheben und<br />

den Kuchen mit dem Guss<br />

bestreichen.<br />

Weitere 20 Minuten backen.<br />

Tipp:<br />

- Den Kuchen direkt <strong>vom</strong><br />

Formrand lösen, damit die<br />

Gussschicht nicht einreißt,<br />

dann aber in der Form abkühlen<br />

lassen.<br />

- Wer gerne Kuchen mit etwas<br />

„Biss“ hat, mischt gemahlene<br />

und gehackte Mandeln.<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ wünscht<br />

viel Spaß beim Backen<br />

und guten Appetit!<br />

Weinempfehlung<br />

2019 · ROSÉ · Trocken<br />

<strong>vom</strong> Weingut am Kaiserbaum<br />

Rebsorten:<br />

Spätburgunder, Dornfelder & Co.<br />

Boden: Sandiger Lehm, lehmiger Sand<br />

Vinifikation: Vergärung im kleinen,<br />

gekühlten Edelstahltank<br />

Empfohlene Trinktemperatur:<br />

8 – 10 °C<br />

Ideale Trinkreife: <strong>2020</strong> – 2023<br />

Analyse: 12,5 % ~ 8,8 g/l Restsüße<br />

~ 6,8 g/l Fruchtsäure<br />

Füllmenge: 0,75 Liter / 7,90 Euro<br />

Kurzbeschreibung:<br />

Herrlich fruchtig-frisch, Balance zwischen erfrischender<br />

Fruchtsäure und einem Tick Restsüße. Gut gekühlt genießen.<br />

Macht einfach Spaß und Lust auf mehr. Dieser Wein<br />

mit seiner leuchtenden Farbe entsteht durch schonenden<br />

Saftabzug von hochwertigen Rotweintrauben. Eine Cuvée<br />

aus typisch Pfälzer roten Rebsorten wie Spätburgunderund<br />

Dornfelder.<br />

Das Weingut am Kaiserbaum arbeitet nach den Prinzipien<br />

des Kontrolliert umweltschonenden Weinbaus „KUW“ und<br />

ist „Partnerbetrieb Naturschutz“.<br />

<strong>Rietberg</strong>er Weinhaus Korkenzieher, Michael Vollmer · Platzstraße 16<br />

33397 <strong>Rietberg</strong> · Tel. 05244/928916 · www.weinhaus-korkenzieher.de<br />

2019<br />

ROSÉ<br />

Trocken<br />

Rebsorten: Spätburgunder, Dor<br />

Boden: Sandiger Lehm, lehmige<br />

Vinifikation: Vergärung im klein<br />

Empfohlene Trinktemperatur:<br />

Ideale Trinkreife: <strong>2020</strong> – 2023<br />

Analyse: 12,5 % ~ 8,8 g/l Rests<br />

Füllmenge: 0,75 Liter<br />

Kurzbeschreibung:<br />

Herrlich fruchtig-frisch, Balance z<br />

Fruchtsäure und einem Tick Res<br />

Macht einfach Spaß und Lust au<br />

leuchtenden Farbe entsteht durc<br />

hochwertigen Rotweintrauben.<br />

Eine Cuvée aus typisch Pfälzer r<br />

Spätburgunderund Dornfelder.<br />

Das Weingut am Kaiserbaum arb<br />

Kontrolliert umweltschonenden W<br />

„Partnerbetrieb Naturschutz“<br />

23


Lokales<br />

Laufen geht immer - nur nicht in der Masse<br />

Die Premiere für den Grafschaftsbewerb wird jetzt um ein Jahr vertagt<br />

<strong>Rietberg</strong>/Schloß Holte-Stukenbrock/Verl<br />

(ur). Die Laufschuhe<br />

müssen zumindest<br />

in diesem Jahr leider im<br />

Schrank bleiben: Die Premiere<br />

des Grafschaftslaufs, die<br />

für Sonntag, 30. August, geplant<br />

war, wird um ein Jahr<br />

verschoben. Darauf haben<br />

sich die Organisatoren, allen<br />

voran die Bürgermeister der<br />

Städte <strong>Rietberg</strong>, Schloß Holte-Stukenbrock<br />

und Verl am<br />

Mittwoch in einer Videokonferenz<br />

verständigt.<br />

Der Lauf sollte bekanntlich<br />

von <strong>Rietberg</strong> über den Verler<br />

Ortsteil Kaunitz bis nach<br />

Schloß Holte-Stukenbrock<br />

führen und alle drei Städte<br />

miteinander verbinden.<br />

Weil Großveranstaltungen<br />

jeglicher Art aufgrund der<br />

Corona-Pandemie bis zum<br />

31. August untersagt sind,<br />

ist es jedoch nicht möglich,<br />

den Lauf wie geplant am 30.<br />

August stattfinden zu lassen.<br />

Zunächst war eine Verschiebung<br />

in den September oder<br />

Oktober angedacht, doch Veranstaltungen<br />

dieser Größenordnung<br />

müssen natürlich<br />

vorab geplant und organisiert<br />

werden, Teilnehmer und Veranstalter<br />

brauchen Planungssicherheit.<br />

Das ist unter den momentanen<br />

Bedingungen allerdings<br />

auch für den Zeitraum nach<br />

dem 31. August nicht zu gewährleisten.<br />

Denn niemand<br />

weiß, ob im Herbst tatsächlich<br />

wieder Großveranstaltungen<br />

erlaubt sein werden und falls<br />

doch, unter welchen Bedingungen.<br />

Neuer Termin für den<br />

Grafschaftslauf ist daher der<br />

29. August 2021.<br />

„Mit großem Bedauern haben<br />

wir uns gemeinsam entschlossen,<br />

die Premiere des<br />

Grafschaftslaufs auf nächstes<br />

Jahr zu verschieben, da der<br />

Schutz unserer Bürgerinnen<br />

und Bürger für uns natürlich<br />

an erster Stelle steht. Untätig<br />

werden wir in der Zwischenzeit<br />

aber keineswegs sein.<br />

Wir wollen die Zeit nutzen<br />

und zum Beispiel die Strecke<br />

als Wanderweg und auch als<br />

Laufweg kennzeichnen. Ich<br />

bin mir sicher, dass die Premiere<br />

des Grafschaftslaufs<br />

eines der Highlights des Jahres<br />

2021 sein wird!“, sagt der<br />

Schloß Holte-Stukenbrocker<br />

Bürgermeister Hubert Erichlandwehr,<br />

er ist Ideengeber<br />

des Grafschaftslaufs.<br />

„Ich hoffe, Läuferinnen und<br />

Läufer werden Verständnis<br />

haben. Sie wollen für ihren<br />

Terminkalender ebenso Verlässlichkeit<br />

wie wir als Veranstalter“,<br />

sagt <strong>Rietberg</strong>s Bürgermeister<br />

Andreas Sunder, .<br />

„Natürlich ist es sehr schade,<br />

dass der Lauf in diesem Jahr<br />

nicht stattfinden kann. Aber<br />

der gesundheitliche Schutz<br />

aller Beteiligten hat absoluten<br />

Vorrang“, meint gemeinsam<br />

mit ihm der Verler Bürgermeister<br />

Michael Esken.<br />

„Für diese Erstauflage hatten<br />

sich in jeder der drei beteiligten<br />

Städte bereits zahlreiche<br />

Vereine und Helfer gefunden,<br />

die unsere Idee tatkräftig<br />

unterstützen und zu einem<br />

tollen Rahmenprogramm beitragen<br />

wollten. Dafür sagen<br />

wir an dieser Stelle ganz herzlichen<br />

Dank und hoffen natürlich,<br />

dass auch im kommenden<br />

Jahr alle wieder dabei<br />

sein werden“, so Esken weiter.<br />

Bis jetzt lagen für die Premiere<br />

schon weit mehr als<br />

500 Anmeldungen vor. Wer<br />

mag, kann seine Reservierung<br />

für 2021 stehen lassen,<br />

das Startgeld wird aber auch<br />

rückerstattet, versprechen die<br />

Orrganisatoren um Thorsten<br />

Nöthling.<br />

Jakobi? Ist nicht!<br />

Zwangspause für Traditionsmarkt<br />

24<br />

KAVALA<br />

IMBISS & PIZZERIA<br />

ANGEBOTE WÄHREND DER CORONA- ZEIT<br />

Mehrere Pizza-Taxen am Start!<br />

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Nutzt es und bleibt gemütlich zuhause.<br />

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Rathausstraße 47 · 33397 <strong>Rietberg</strong><br />

Telefon: 05244/7668<br />

Mastholte. (ur). Es gibt ihn<br />

seit 350 Jahren und er ist<br />

fester Bestandteil im Jahreskalender<br />

von Mastholte: der<br />

Jakobimarkt. Traditionell im<br />

Juli ist der ganze Ort auf den<br />

Beinen, wenn Zigeunerball,<br />

Kirmes und Markt die Menschenmassen<br />

anlocken. In<br />

diesem Jahr muss der Jakobimarkt<br />

leider eine Zwangspause<br />

einlegen. Als Veranstalter<br />

der Markts fungiert die Stadt<br />

<strong>Rietberg</strong>. Aufgrund der massiven<br />

Einschränkungen<br />

Abgesagt<br />

Caritastreffen<br />

Mastholte (pb). Aufgrund<br />

der Einschränkungen durch<br />

die Corona-Pandemie entfällt<br />

die Sommersammlung<br />

der Mastholter Caritas.<br />

Ebenso wird die für den 9.<br />

Juni geplante Konferenz der<br />

Gemeinschaft abgesagt.<br />

infolge der Corona-Pandemie<br />

muss der Jakobimarkt abgesagt<br />

werden. Großveranstaltungen<br />

sind ohnehin bis Ende<br />

August verboten, der Markt in<br />

Mastholte fällt in diese Kategorie.<br />

Wie Bürgemeister Andreas<br />

Sunder in einer städtischen<br />

Pressemitteilung betont, habe<br />

man keine andere Wahl: „Damit<br />

Schausteller und Organisatoren<br />

Planungssicherheit<br />

haben, müssen wir den Markt<br />

absagen.“<br />

Abgesagt<br />

Ernteumzug<br />

Mastholte (pb). Schweren<br />

Herzens haben sich<br />

auch die Organisatoren<br />

des traditionellen Erntedankumzuges<br />

in Mastholte<br />

entschlossen, die Großveranstaltung<br />

im Herbst <strong>2020</strong><br />

abzusagen.


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Das<br />

bambikino<br />

öffnet<br />

am 30.05.<br />

Nach 11 langen Wochen dürfen Kinos am<br />

30.05. endlich wieder öffnen - unter den<br />

gegebenen Abstands- und Hygiene-Auflagen.<br />

Auch das bambikino in Gütersloh<br />

fiebert diesem Datum entgegen und<br />

arbeitet an einem attraktiven Wieder-Eröffnungsprogramm.<br />

Auch wenn die<br />

Schließzeiten für Renovierungsarbeiten,<br />

online-Aktionen wie SYSTEMSPRENGER<br />

Kinotags (streaming des mit 8 Lolas/<br />

Deutschen Filmpreisen ausgezeichneten<br />

Erfolgsfilms von Nora Fingerscheidt),<br />

dem Verkauf von Gutscheinen und der<br />

Akquirierung von Fördermitgliedern<br />

genutzt haben, ist es doch das Kerngeschäft,<br />

das fehlt: Als Programmkino verstehen<br />

sich die Betreiber des bambikinos<br />

als Kulturort, in dem hochwertige Filme,<br />

Filmveranstaltugen mit Gästen, Kinoseminare<br />

mit Diskussionsveranstaltungen<br />

uvm. auf der großen Leinwand präsentiert<br />

werden sollen. Wie alle Kulturschaffenden<br />

sehen sich die Kinos durch die Corona-Auflagen<br />

existeniziell bedroht - die<br />

Schließzeiten waren durch die Unterstützung<br />

der Programmkinos durch Film und<br />

Medienstiftung NRW und des Staatsministeriuns<br />

für Kultur und Medien, sowie<br />

der Förderprogramme des Landes NRW<br />

zu verkraften.<br />

Spannend wird nun aber die Zeit der<br />

Wiedereröffnung: Durch die Auflagen,<br />

die auch das bambikino akzeptiert und<br />

unterstützt, sind die Besucherzahlen<br />

eingeschränkt. Der notwendige Umsatz<br />

kann nicht erbracht werden. Schaffen<br />

kann das bambikino das nur, wenn BesucherInnen<br />

stetig kommen - nicht alle<br />

gleichzeitig, aber gern verteilt auf die<br />

ganze Woche!<br />

Das bambikino hat in den vergangen<br />

Wochen viel Solidarität von seinen<br />

Stammgästen erfahren - das macht Mut!<br />

Und ab dem 25.06. starten die<br />

SOMMERFILMTAGE - hoffentlich in einem<br />

Rahmen, in dem sich Kino & Gäste auf<br />

die aktuellen Bedingungen eingespielt<br />

haben...<br />

Lokales<br />

DER BAMBI FILMTIPP<br />

ab 30.05.<br />

im Programm<br />

Der französische Filmstar Fabienne (Catherine<br />

Deneuve) mimt in seinen Memoiren<br />

vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen,<br />

liebevollen Mutter. Ihre Tochter<br />

Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat<br />

ganz andere Erinnerungen an ihre Kindheit<br />

mit einer Frau, die sich stets im Licht<br />

der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin<br />

mit Ehemann Hank (Ethan<br />

Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus<br />

New York nach Paris zurückkehrt, versucht<br />

sie, Fabienne mit den verdrehten<br />

Wahrheiten in deren Autobiographie zu<br />

konfrontieren. Die Stimmung zwischen<br />

Mutter und Tochter bleibt gereizt, bis Fabienne<br />

damit beginnt, einen besonderen<br />

Science-Fiction-Film zu drehen…<br />

Der japanische Regisseur Hirokazu Koreeda<br />

gewann bei den Internationalen<br />

Filmfestspielen von Cannes 2018 die<br />

Goldene Palme für sein Familiendrama<br />

„Shoplifters“ und zählt zu den gefragtesten<br />

Arthouse-Filmemachern der<br />

Gegenwart. Für LA VÉRITÉ – LEBEN UND<br />

LÜGEN LASSEN drehte er zum ersten<br />

Mal außerhalb seines Heimatlands und<br />

vereint mit Juliette Binoche und Catherine<br />

Deneuve zwei der bedeutendsten<br />

französischen Filmschauspielerinnen<br />

unserer Zeit erstmals gemeinsam vor<br />

der Kamera. Der Eröffnungs- und Wettbewerbsfilm<br />

der 76. Internationalen<br />

Filmfestspiele von Vendig ist intensives<br />

Schauspielerkino par excellence und eine<br />

mit feinem Humor erzählte, berührende<br />

Mutter-Tochter-Geschichte über große<br />

und kleine Lebenslügen.<br />

ab 30.05.<br />

im Programm<br />

Gut 150 Jahre, nachdem Louisa May<br />

Alcott ihren Roman „Little Women“ veröffentlicht<br />

hat, gibt es eine neue Adaption.<br />

Sie nähert sich der Geschichte um<br />

vier junge Frauen sehr behutsam und mit<br />

einem unvergleichlichen Gefühl von Nostalgie.<br />

Denn Gerwig hat die Struktur des<br />

Romans aufgebrochen und arbeitet sehr<br />

stark mit Rückblenden, so dass die emotionalen<br />

Highlights immer wieder einander<br />

gegenübergestellt werden.<br />

Zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs<br />

wachsen die March-Schwestern Jo<br />

(Saoirse Ronan), Meg (Emma Watson),<br />

Beth (Eliza Scanlen) und Amy (Florence<br />

Pugh) in einem Heim auf, in dem man zwar<br />

auf den im Krieg weilenden Vater verzichten<br />

muss, in dem ihre Mutter Marmee<br />

(Laura Dern) sie aber ermutigt, ihren Passionen<br />

zu folgen. Meg möchte heiraten<br />

und eine Familie haben, Beth kümmert<br />

sich aufopferungsvoll um Familie und<br />

Nachbarn, Amy möchte eine große Malerin<br />

werden und Jo, die von Kindesbeinen<br />

an Geschichten geschrieben hat, möchte<br />

eine große und berühmte Schriftstellerin<br />

werden. Sie will damit auch reich und unabhängig<br />

werden, lebt sie doch in einer<br />

Zeit, in der Frauen nur wenige Möglichkeiten<br />

offenstanden und man von ihnen<br />

erwartete, dass sie heiraten.<br />

Eine Szene ist dabei bezeichnend, als die<br />

von Meryl Streep gespielte Tante March<br />

Amy erklärt, wie das Leben einer Frau aussieht,<br />

selbst, wenn sie reich ist. Wählen<br />

darf sie sowieso nicht, aber wenn sie heiratet,<br />

geht all ihr Besitz auf ihren Mann<br />

über. Selbst die gemeinsamen Kinder sind<br />

die Seinen, während die Frau von ihm<br />

abhängig ist. Diese Szene findet sich im<br />

Buch nicht, Streep ermutigte Gerwig jedoch,<br />

sie in den Film aufzunehmen, um<br />

modernen Zuschauern zu vermitteln, was<br />

es damals hieß, eine Frau zu sein.<br />

Filmreihen<br />

im<br />

Bambi-Kino<br />

DER JUNGE MUSS AN<br />

DIE FRISCHE LUFT<br />

Eröffnungsfilm<br />

Sa. 30.05. um 17.30 Uhr<br />

LASSIE<br />

Kinderkino<br />

Sa. 30. + So. 31.05. um 15.30 Uhr<br />

NUR DIE FÜßE<br />

TUN MIR LEID<br />

Reisekino<br />

So. 31.05. um 17.30 Uhr<br />

SHAUN DAS SCHAF:<br />

UFO ALARM<br />

Kinderkino<br />

Sa. 30. + So. 31.05.<br />

um 15.30 Uhr<br />

MEIN VATER, MEIN SOHN<br />

UND DER<br />

KILIMANDSCHARO<br />

Reisekino mit Gästen:<br />

Aaron & Achill Moser<br />

Di. 02.06. um <strong>20.</strong>00 Uhr<br />

NUREJEW<br />

Kino im besten Alter<br />

(ohne Kaffee + Kuchen)<br />

03.06. um 15.00 Uhr<br />

BESSER WELT ALS NIE<br />

Reisekino<br />

03.06. um <strong>20.</strong>00 Uhr<br />

KÄNGURU CHRONIKEN<br />

Verfilmt mit Einführung + Wein<br />

<strong>04</strong>.06. um <strong>20.</strong>00 Uhr<br />

NUREJEW<br />

Kino im besten Alter<br />

(ohne Kaffee + Kuchen)<br />

So. 07.06. um 15.00 Uhr<br />

GEWINNSPIEL<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ verlost 5 x 2 Freikarten<br />

gültig im Juni für einen Film Ihrer Wahl.<br />

Am Mittwoch, 27. <strong>Mai</strong>, ist das Gewinntelefon um 16.00 Uhr<br />

unter 0 52 41 / 97 77 15 für Sie freigeschaltet.<br />

Die ersten fünf Anrufer, die durchkommen, haben gewonnen.<br />

25


26<br />

Lokales<br />

Die <strong>Rietberg</strong>er Welt ein wenig bunter machen<br />

FWG-Helfer bringen Straßenkreide zu Kindern in allen sieben Stadtteilen<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). „Wir freuen<br />

uns auf viele Bilder“, sagen die<br />

FWG-Vorsitzenden Doris Eisermann<br />

und Ralf Bonen und<br />

bewerben damit eine aktuelle<br />

Aktion der politischen Vereinigung,<br />

die <strong>Rietberg</strong> ein Stück<br />

weit bunter und fröhlicher<br />

machen soll. Richtig gut angelaufen<br />

ist das Engagement,<br />

bei dem sich alles um Straßenkreide,<br />

malende Kinder und<br />

kreative Nachwuchskunstwerke<br />

dreht.<br />

Insgesamt nämlich möchte die<br />

FWG 120 Päckchen Straßenkreide<br />

verteilen. Damit kann<br />

der Nachwuchs Regenbogenmotive<br />

aufs Pflaster oder den<br />

Asphalt malen. Dann gilt es,<br />

davon ein Foto zu machen<br />

und an die Freien Wähler zu<br />

senden.<br />

Belohnt wird ein großer Teil<br />

der Aktivitäten der Kids mit<br />

Sternschnuppen für den Einkauf<br />

in der Emsstadt.<br />

Um dabei sein zu können, genügt<br />

es, einfach eine E-<strong>Mai</strong>l<br />

mit Namen und Adresse an<br />

regenbogen@fwg-rietberg.<br />

de zu schreiben – dann bringen<br />

die Verantwortlichen ein<br />

Päckchen Straßenkreide kosten-<br />

und kontaktlos bis vor<br />

die Haustür. Und die Adressen<br />

werden umgehend wieder gelöscht.<br />

Die ersten Straßenmalkreidebilder sind mittlerweile eingegangen und<br />

sorgen für fröhliche Stimmung.<br />

Fotocollage: privat<br />

Hübsch hässlich?<br />

Säulen werden neu bepflanzt<br />

Mit der Rückkehr der Touristen sollen auch die Blumen wieder auftauchen.<br />

Derzeit sind die Säulen nicht schön. Foto: P: Blöß<br />

<strong>Rietberg</strong> (pb). „Hübsch hässlich<br />

habt Ihr es hier“ - das<br />

Zitat des legendären Schauspielers<br />

Heinz Rühmann in<br />

seiner Rolle als Pater Brown<br />

mag manchem eingefallen<br />

sein, der in den vergangenen<br />

Wochen die Rathausstraße<br />

entlang flanierte. Corona<br />

hieß bisher wenig Touristen,<br />

weder als Tagesausflügler<br />

geschweige denn als<br />

Mehrtagesbesucher. Und so<br />

glänzte die Innenstadtmeile<br />

nicht wie sonst im Frühling<br />

mit bunten Akzenten in den<br />

Blumensäulen, sondern es<br />

herrschte Tristee. Das soll<br />

sich nun in diesen Tagen ändern,<br />

teilte die Stadtverwaltung<br />

auf Anfrage von „<strong>Unser</strong><br />

<strong>Rietberg</strong>“ mit.<br />

„Wir wollen gern die Solidarität<br />

unterstützen, die seit<br />

Wochen in ganz Deutschland<br />

spürbar ist“, erklären die beiden<br />

Vorsitzenden. Denn seit<br />

Beginn der Corona-Krise und<br />

der Schließung von Kitas und<br />

Schulen sei das Regenbogen-Motiv<br />

immer wieder und<br />

fast überall zu sehen.<br />

„Die Aktion, die viel Begeisterung<br />

findet, richtet sich an<br />

die Kinder – es ist quasi ein<br />

Zeichen von Kindern an Kinder.<br />

Wer ein selbstgemaltes<br />

Regenbogenbild sieht, z.B.<br />

in <strong>Rietberg</strong> an vielen Fenstern<br />

und Türen, dann wissen<br />

die Kinder, dass dort auch<br />

ein Kind wohnt“, so Bonen in<br />

einer Pressemitteilung. Und<br />

auch dieses Kind muss zur Zeit<br />

oft und lange zuhause bleiben.<br />

Viele Regenbogen haben<br />

auch eine Nachricht wie „Alles<br />

wird gut“ oder „Du bist nicht<br />

allein“.<br />

Wieder auf<br />

Die Bibliothek<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Die <strong>Rietberg</strong>er<br />

Stadtbibliothek hat<br />

wieder für Kunden geöffnet.<br />

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes<br />

ist verpflichtend.<br />

Aktuell gelten verkürzte<br />

Öffnungszeiten, und zwar<br />

von montags bis freitags von<br />

15 bis 18.30 Uhr. Samstags<br />

bleibt die Bibliothek geschlossen.<br />

Alle Nutzer werden<br />

gebeten, an das Ende<br />

der Leihfristen zu denken.<br />

Während der Schließung waren<br />

alle Medien automatisch<br />

verlängert worden. Weitere<br />

Informationen finden Interessenten<br />

auf der Internetseite<br />

www.bibliothek.rietberg.de<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“<br />

erscheint<br />

14-tägig mit<br />

lokalen News!


Kleinanzeigen / Impressum<br />

Lesewiese<br />

Leons Bagger<br />

<strong>Rietberg</strong> (ur). Als Leon den<br />

gelben Bagger »Kraftstrotz<br />

3000« geschenkt bekommt,<br />

wächst der Junge über sich<br />

hinaus. Die Abenteuer von<br />

Leon und seinem gelben<br />

Bagger gibt es ab sofort<br />

als neueste Folge der Online-»Lesewiese«<br />

der Stadtbibliothek<br />

<strong>Rietberg</strong> zu erleben.<br />

Weil dort derzeit keine<br />

Veranstaltungen stattfinden<br />

dürfen, gibt es die Vorlesegeschichten<br />

für Kinder von<br />

etwa drei bis sechs Jahren<br />

jede Woche neu im Internet.<br />

Diesmal wird das Kinderbuch<br />

»Leons Bagger«<br />

von Christian Tielmann und<br />

Dirk Hennig, erschienen<br />

im OGF-Verlag, vorgestellt.<br />

www.bibliothek.rietberg.<br />

de..<br />

<strong>Rietberg</strong><br />

<strong>Unser</strong><br />

130 gebr., schwarze Dachpfannen<br />

abzugeben, Preis VB, Tel. 0 52 44 /<br />

86 37<br />

3D Mund- und Nasenmasken<br />

mit Nasendraht und verstellbaren<br />

Gummis, Baumwolle doppellagig,<br />

je 9 Euro, Tel. 0 52 44 / 92<br />

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gefahren, 120,- Euro , Tel. 0176 /<br />

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Rente ist langweilig, früherer Bürokaufmann<br />

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48 / 1 89 80 50<br />

25 Jahre – wie schnell vergeht die<br />

Zeit, alles Gute zur Silberhochzeit<br />

am 24. <strong>Mai</strong> – Rob<br />

q Verkäufe<br />

q Fahrzeugmarkt<br />

Herausgeber und Herstellung:<br />

Druckerei zum Stickling GmbH<br />

Avenwedder Straße 72<br />

33335 Gütersloh<br />

www.zumStickling-druck.de<br />

Redaktion (red. Beratung):<br />

Petra Blöß<br />

Tel. 05248/1898050<br />

<strong>Mai</strong>l d.r.redaktion@online.de<br />

Layout & Anzeigenberatung:<br />

Annekatrin Lücke,<br />

Tel. 05241/9777-19<br />

Ilka Kranzmann<br />

Tel. 05241/9777-14<br />

<strong>Mai</strong>l satz@zumStickling-druck.de<br />

Das Heft erscheint 14-tägig.<br />

Redaktions- und Anzeigenschluss<br />

für die nächste <strong>Ausgabe</strong> ist der<br />

28. <strong>Mai</strong> 20<strong>20.</strong><br />

Titelfoto: Petra Blöß<br />

Auflage: 10.500, verteilt durch Auslage<br />

in Geschäften und Haus-<br />

Maximal 4 Zeilen für folgende Rubriken:<br />

(bitte ankreuzen)<br />

q Kaufgesuche<br />

q Fundsachen<br />

q Unterricht<br />

q Verschiedenes<br />

Impressum<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“<br />

haltsverteilung in Bokel, Druffel,<br />

Mastholte, Neuenkirchen, <strong>Rietberg</strong>,<br />

Varensell und Westerwiehe.<br />

Gültig ist die Anzeigenpreisliste<br />

<strong>vom</strong> 01. April 20<strong>20.</strong><br />

Bei fehlerhaften Anzeigen wird eine<br />

Haf tung nur in Höhe des Anzeigenpreises<br />

übernommen. Für unverlangt<br />

eingesandte Texte, Bilder und<br />

Vorlagen wird keine Haftung übernommen,<br />

die Redaktion behält<br />

sich vor, Manuskripte zu kürzen.<br />

Werden uns Texte, Fotos oder<br />

Logos zur Ver öffentlichung überlassen,<br />

so haftet der Überlasser<br />

allein, wenn durch die Veröffentlichung<br />

Rechte, insbesondere<br />

Urheberrechte Dritter verletzt<br />

werden. Der Überlasser der<br />

Fotos, Texte und Logos hat die<br />

Druckerei zum Stickling GmbH von<br />

allen Ansprüchen Dritter freizustellen.<br />

Alle Rechte vorbehalten.<br />

„<strong>Unser</strong> <strong>Rietberg</strong>“ sucht Boten für einen Teilbezirk in<br />

Westerwiehe, Interessenten melden sich bitte unter:<br />

d.r.redaktion@online.de<br />

Kostenlose<br />

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Coupon bitte einsenden an:<br />

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