Pack & Log 06/2020

gernot007
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Ausgabe 06/2020

Pack & Log

Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik

Österreichische Post AG / MZ 10Z038727 M / PL Verlag OG, Bahnstraße 4, 2340 Mödling

96. Ausgabe, 10. Jahrgang

WALTHER

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Titelstory

ALDI setzt auf Düsseldorfer

Paletten aus Kunststoff S6

Umwelt

Das unbekannte Leben des

KaffeesatzesS16

Stapler

Flurförderfahrzeuge im Wandel

der Zeit

S34


Industrielle Kennzeichnung

Bluhm startet B2B-Nachbarschaftskampagne

Schnelle und unkomplizierte Hilfe in der Corona-Krise

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News / Wichtiges

Außenansichten

Intertool. Alles neu bei Österreichs

Fachmesse für Fertigungstechnik: Die

„Intertool“ zieht von Wien in das Industrieland

Oberösterreich, an den Messestandort

Wels. Diese Entscheidung

ist das Ergebnis intensiver Gespräche

zwischen Reed Exhibitions und dem

Messefachbeirat. Die Messe bleibt im

Zwei-Jahres-Rhythmus, der Premierentermin

konnte für den Zeitraum von

10. bis 13. Mai 2022 fixiert werden.

Auch inhaltlich geht Veranstalter Reed

Exhibitions neue Wege.

Kooperation. Die Jokey Group und

Neste starten eine strategische Zusammenarbeit.

Neste ist ein globaler

Anbieter erneuerbarer Kraftstoffe und

erneuerbarer und recycelter Lösungen

für die Chemieindustrie, und Jokey

ein international führender Hersteller

von starren Kunststoffverpackungen.

Beide Unternehmen wollen durch die

Zusammenarbeit den Einsatz von

nachhaltigen Kunststoffverpackungen

stärker fördern. Dazu gehören etwa

Verpackungen, bei denen Jokey auch

hochwertige, aus erneuerbaren und

wiederverwerteten Rohstoffen gewonnene

Drop-in-Kohlenwasserstoffe von

Neste verarbeitet.

Partnerschaft. Die belgische Gruppe

Boucherie Borghi und ILLIG arbeiten

zusammen. Durch die Kooperation

beider Unternehmen wird das Herstellen

und Verpacken von Produkten aus

den Bereichen „Oral Care“, „Medical

Care“ und „Personal Care“ gestärkt. Die

Gruppe Boucherie Borghi bietet zahlreiche

Lösungen für die Herstellung

von Zahnbürsten, Haushaltsbesen und

-bürsten, technischen und industriellen

Bürsten und Artikeln für die persönliche

Hygiene. ILLIG ist ein Anbieter

von Thermoformmaschinen und -werkzeugsystemen

sowie Verpackungssystemen.

Die diesjährige Urlaubsplanung

gleicht bei vielen Menschen

wohl kaum jener der vorangegangenen

Jahre. Oder aber Sie

gehören zu der Sorte Mensch, die

einen Urlaub auf Balkonien schon seit jeher

allen anderen Destinationen vorgezogen hat.

Doch Balkone waren nicht immer diese Urlaubs-

und Freizeitoasen, bzw. Ersatzgärten

mit Rattanmöbeln, Hightech-Grillern und

Windlichtern, zu denen sie im Laufe der letzten

Jahre wurden.

In den Kulturen West- und Nordeuropas war

es lange Zeit gar nicht denkbar, dass man

sich in der Öffentlichkeit präsentiert, beziehungsweise

im halb-öffentlichen Bereich

– auf dem Balkon. Zwar hat es in der adeligfürstlichen

Architektonik sehr wohl Balkone

gegeben, diese verstanden sich jedoch eher

als gestalterisches Element zu repräsentativen

Zwecken. Ähnlich verhält es sich bei den

Wiener Gründerzeitbauten, deren Balkone in

der „Beletage“ so klein waren, dass man sie

kaum betreten konnte. Funktionelle Balkone

an bürgerlichen Häusern lassen sich, zumindest

in den Städten, erst gegen Ende des 19.

Jahrhunderts finden. Davor blieben die Häuserfassaden

vor allem wegen der Geruchsbelästigungen

in den Straßen glatt. Anders im

ländlichen Raum: Hier dominierte der Balkon

die Fassaden alter Bauernhäuser bereits vor

dem 19. Jahrhundert. Er diente jedoch weniger

der Erholung, sondern vielmehr wirtschaftlichen

Zwecken – etwa zur Verwahrung

von Lebensmitteln und Gütern. 1912 entstand

der Begriff des „Nützlichkeitsbalkons“ auch in

den Städten. Dieser entfaltete seinen Nutzen

vor allem während der Weltkriege. In diesen

Jahren wurde der Balkon dafür genutzt, um

Dinge des täglichen Bedarfs wie Brennholz

zu lagern oder Gemüse zur Selbstversorgung

anzubauen. Auch die kleinen Balkone der

50er Jahre dienten noch lediglich als reine

Abstellfläche für Wasser- und Bierkästen, alte

Weihnachtsbäume oder zum Trocknen der

Wäsche. (vgl. orf.at)

Das alles erklärt auch die Tatsache, warum

die wohl berühmteste Balkonszene der Welt

(„O Romeo, Romeo, warum bist du Romeo?

Verleugne deinen Vater und entsage deinem

von Manfred Meixner

Namen; oder willst du nicht, so schwöre mir

nur deine Liebe, und ich will keine Capulet

mehr sein.“) in Shakespeares Originalfassung

gar nicht zu finden ist. In dieser spricht

Julia die sehnsuchtsvollen Worte lediglich

aus dem Fenster. Denn: Zu dieser Zeit gab es

in England gar keine Balkone. Und: Auch der

„Romeo und Julia“-Balkon in Verona soll erst

nachträglich angebaut worden sein.

Der Balkon als eine Art Bühne der Zeit hat

somit eine lange Geschichte, seine Rolle und

Funktion waren einem steten Wandel unterlegen.

Dieses „dreidimensionale Schaufenster“

der Wohnung, zwischen öffentlich und privat,

ist auch immer Abbild der gegenwärtigen Verhältnisse.

In den vergangenen Wochen spielten Balkone

eine gänzlich neue Rolle. Für viele waren sie

das einzige Fleckchen Außenwelt. Von ihnen

wurde mit Nachbarn kommuniziert (mancherorts

wurden Menschen sogar von der

Feuerwehr mit Hebebühnen auf Balkonhöhe

gebracht, um mit ihren betagten Angehörigen

sprechen zu können), mit Plakaten gegen die

Ausgangssperren protestiert, oder auch den

HelferInnen und ÄrztInnen applaudiert. Und

in vielen Ländern wurde der Balkon zur Bühne

für ambitionierte, mutmachende und berührende

Balkonkonzerte.

m.meixner@packundlog.at


INHALT

Umwelt

von Gernot Rath

Nein, ich nehme meinen Mund-Nasen-(Augen)-Karton

noch nicht ab. Ja, die Maskenpflicht ist gefallen, aber nur

in ein paar Bereichen – und das war eine politisch-wirtschaftliche

und keine medizinische Entscheidung. Gut,

es würde mein Leben erleichtern, wenn ich wenigstens

Sehschlitze in den Karton schneiden würde, aber man kann nicht alles

haben. Schauen wir einmal, was die Zukunft bzw. in unserem Fall

der Herbst bringt. Wir werden uns wohl gedulden müssen, seriöse Prognosen

gibt es noch nicht. Alles andere ist derzeit Kaffeesatzleserei.

Mit der Kraft der

Nachhaltigkeit S 8

Kreislaufwirtschaft

droht Corona-Kollaps S 10

Aus Reststoffen werden

Wertstoffe S 12

Nachhaltig Verpacken fängt

beim Schutz an S 15

Innenansichten

Apropos Kaffeesatz: Es gibt viele Möglichkeiten dieses Abfallprodukt

der Kaffeezubereitung sinnvoll einzusetzen. Dünger, selbst Lampenschirme

lassen sich daraus machen (S. 16-17), aber das Prognosepotenzial

hält sich doch sehr in Grenzen.

Ebenfalls als sinnvoll zu betrachten ist der Einsatz von Sonnenenergie.

In der Steiermark hat sich die Fa. PAWEL gerade eine 800 kW Photovoltaikanlage

aufs Dach gesetzt, und das war erst der Anfang (S. 8-9).

Ebenfalls sinnvoll ist der Einsatz von Mehrweglösungen. Der Diskontriese

ALDI hat das erkannt (S. 6-7). Und gerade in der heutigen (Corona-)

Zeit ist Abstand besonders sinnvoll. Dieser ist im Produktionsalltag

aber oft schwer einzuhalten. Wer läuft schon ständig mit einem

Maßband oder gar mit dem viel zitierten Babyelefanten an der Leine

durch die Gegend? Die Lösung für dieses Problem kommt aus Vorarlberg

und funktioniert ganz ohne tierischen Beistand (S. 20).

Bleiben wir noch beim Thema Umwelt: Nicht nur, dass Corona der Nachhaltigkeit

ihren medialen Topplatz abgenommen hat, fügt das Virus der

Kreislaufwirtschaft auch schweren wirtschaftlichen Schaden zu, wie

die ARA im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz betonte. Nähere Informationen

auf den Seiten 10-11. Es gibt aber auch Beispiele, die zeigen,

wie man aus Reststoffen erfolgreich Wertstoffe macht. Ein solches

finden Sie auf den Seiten 12-13.

Ohne einen effizienten innerbetrieblichen Transport wird übrigens aus

einem Reststoff sicher kein Wertstoff bzw. um es etwas zu verallgemeinern:

Ohne funktionierende Intralogistik kein betrieblicher Erfolg. Zugegeben,

das ist jetzt keine neue Erkenntnis, dennoch kann ein Blick auf

die Entwicklungen bei Flurförderfahrzeugen (S. 34-37) nie schaden.

Aber jetzt genießen wir einmal den Sommer – wo auch immer! Wir lesen

uns Anfang September wieder …

Aktuell

Neue Perspektiven für

Verpackung und Marke S 18

Sicher auf

Distanz S 20


g.rath@packundlog.at


| AT12-14G |

06/2020

Kennzeichnen

Schneller und einfacher

zur besseren Maschine:

mit XTS

Ein Handbuch sagt mehr

als tausend Emails! S 24

Nun auch Etikettierung von

variablen Kartonhöhen S 26

Integriert sich leicht in bestehende

Prozesse S 27

Der XTS-Vorsprung

umlaufende Bewegung

flexibles Baukastensystem

individuell bewegliche

Mover

Der Anwendervorteil

minimierter Footprint

softwarebasierte Formatwechsel

verbesserte Verfügbarkeit

erhöhter Ausstoß

verkürzte Time-to-Market

Abfüllen / Wägen

Vom Nischenprodukt zur etablierten

Technologie S 28

Neue Verpackungslinien für

Chicken Nuggets S 32

Flurförderfahrzeuge

Elektrische Lenkung sorgt für

Energieeinsparung S 36

Sieben neue

Schmalgangstapler S 37

Firmen & Partner S 38

Impressum S 43

www.beckhoff.at/xts

Weltweit müssen Produkthersteller zunehmend individualisierte

Produkte anbieten – mit Maschinen, die zugleich den Footprint

reduzieren und die Produktivität verbessern. Dies ermöglicht das

eXtended Transport System XTS in Kombination mit der PC- und

EtherCAT-basierten Steuerungstechnik. Seine hohe Konstruktionsfreiheit

erlaubt neue Maschinenkonzepte für Transport, Handling

und Montage. In der Hygienic-Version aus Edelstahl ist das XTS

ideal für den Einsatz in der Pharma- und Lebensmittelbranche.

freie Einbaulage

kompakte Bauform

frei wählbare Geometrie

wenige mechanische Teile und Systemkomponenten


Titelstory Umwelt Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

ALDI setzt auf Düsseldorfer Paletten

aus Kunststoff

ALDI Nord und ALDI SÜD führen unternehmensweit eine Düsseldorfer Palette aus Kunststoff ein. Ab Herbst 2020

ersetzen beide Discounter nach und nach die klassische Holzpalette in der Größe 80 mal 60 Zentimeter durch

eine langlebige und zugleich wirtschaftlichere Kunststoffversion. Die sogenannte „Kunststoff Düsseldorfer Palette“

(KDP) ist komplett recyclingfähig und besteht bereits zu rund einem Drittel aus Rezyklat, also wiederverwertetem

Kunststoff, unter anderem aus der gelben Tonne. Produziert wird die KDP von WALTHER Faltsysteme.

Flexibler Allrounder im Logistikalltag

des Lebensmitteleinzelhandels.

„Die Kunststoffpaletten

sind technologisch State of the Art. Eine

echte Innovation für die Optimierung der

Lieferketten im Lebensmitteleinzelhandel“,

so Stefan Ruhland, Director Logistics

Management bei ALDI SÜD. Die Palette

bietet eine statische Traglast von bis zu

1.000 Kilo und eine dynamische Traglast

von 500 Kilo und ist für alle gängigen Fördersysteme

geeignet. In das Palettendeck

ist eine spezielle Kontur eingelassen, durch

welche die KDP insbesondere mit den bekannten

Mehrwegkisten aus dem Obst- und

Gemüsebereich kompatibel ist und hier

eine besonders hohe Rutschfestigkeit und

Stabilität bietet. Tragegriffe und Anti-Rutsch-

Stopfen sorgen für eine höhere Arbeits- und

Transportsicherheit.

Ab Herbst 2020 ersetzen

ALDI NORD und

ALDI SÜD nach und

nach die klassische

Holzpalette in der

Größe 80 mal 60

Zentimeter durch eine

Kunststoffversion

Fotos: WALTHER Faltsysteme

Poolingsystem löst Tauschprinzip

ab. Anders als bei den Holzpaletten gibt

es bei den KDP kein Tauschprinzip. Stattdessen

erfolgt die Bereitstellung der KDP

für die Lieferanten über ein Poolingsystem,

das von Polymer Logistics betrieben wird.

Nach jedem Umlauf werden leere Paletten

vom Dienstleister auf Schäden kontrolliert

und gereinigt.

Dadurch erfüllen die Paletten auch höhere

Hygienestandards. Ein weiterer Vorteil:

Integrierte RFID-Chips und Barcode-Label

ermöglichen eine standortgenaue Erfassung

jeder Palette. „Der Poolingdienstleister kann

jederzeit nachverfolgen, wie viele Paletten

sich in den Depots, beim Lieferanten und

beim Händler befinden. Dadurch kommt

es auch zu weniger Palettenschwund“,

erklärt Arne Ringkowski, Teamlead Return

Logistics bei ALDI Nord.

ALDI steht für Albrecht Diskont und bezeichnet die beiden deutschen Discount-Einzelhandelsketten

Aldi Nord und Aldi Süd. Es handelt sich um zwei separate Unternehmensgruppen,

die jeweils aus mehreren Dutzend voneinander unabhängigen Regionalgesellschaften bestehen.

Diese Unternehmen erwirtschaften zusammengenommen einen höheren Umsatz

als jede andere deutsche Einzelhandelsgruppe. Aldi zählt zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen

weltweit.

Die Hofer KG ist eine österreichische Lebensmittelhandelskette. Sie ist Teil der Unternehmensgruppe

Aldi Süd. Zu Hofer S/E zählen neben Hofer Österreich auch Aldi Suisse, Hofer

Slowenien und Aldi Ungarn sowie Aldi Italien. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sattledt

in Oberösterreich.

Einfache Reparatur und Recyclingfähigkeit.

Düsseldorfer Paletten

aus Holz sind in der Regel nach wenigen

Umläufen nicht mehr einsatzfähig und

eine Reparatur ist meist unwirtschaftlich.

„Die KDP lässt sich aufgrund ihres modularen

Aufbaus ohne großen Aufwand

reparieren. Defekte Kufen werden einfach

ausgetauscht. Aussortierte Elemente sind

recyclingfähig und werden einem Recyclingprozess

zugeführt“, sagt Arne Ringkowski.

„Wir sind überzeugt, dass auch unsere

Lieferanten die Vorteile der KDP schätzen

werden. Optisch sind die neuen Paletten

ebenfalls ein Gewinn und sorgen für eine

ansprechende Warenpräsentation in den

Filialen“, ergänzt Stefan Ruhland.

Seit 2016 ist die KDP bereits bei HOFER im

Einsatz und wurde seitdem stetig optimiert.

Aufgrund der guten Praxistauglichkeit und

der durchgängig positiven Resonanz in der

gesamten Lieferkette haben sich ALDI Nord

und ALDI SÜD entschieden, die KDP flächendeckend

einzuführen.

[pl]


Pack & Log 06/20

Darum sind Mehrweg-Transportlösungen

unverzichtbar

Kommentar von Thomas Walther zur Coronakrise

In der aktuellen Situation zeigt sich, welche Bedeutung Behälter

aus Kunststoff haben. Mehrweg-Transportsysteme

sind aus den Lieferketten systemrelevanter Produkte nicht

wegzudenken. Getränke, Lebensmittel und Medikamente –

Doch könnte man nicht auch andere Verpackungen wie beispielsweise

Pappkartons dazu nutzen? Solche Einwegverpackungen

sind für den Transport wichtiger und sensibler

Waren bereits aus Gründen der Stabilität nicht zu empfehlen.

Transportbehälter aus Kunststoff sind wesentlich zuverlässiger

und bieten den Produkten größeren Schutz. Darüber hinaus

weisen Mehrweg-Transportlösungen gegenüber ihren Einweg-

Pendants eine deutlich bessere Umweltbilanz auf. Das liegt

unter anderem daran, dass viele Mehrwegbehälter während

ihres Lebenszyklus mehr als 100 Umläufe erreichen und viele

Jahre lang im Einsatz sind. ALDI SÜD konnte durch den Einsatz

der langlebigen Obst- und Gemüsesteigen von WALTHER

Faltsysteme bereits 500 Millionen Pappkartons einsparen.

Die aktuelle Krise bremst unser Geschäft nicht aus. Denn unsere

Produkte spielen eine wichtige Rolle in den Logistikketten

vieler großer Unternehmen, die einen bedeutenden Beitrag zur

Versorgung der Gesellschaft leisten. Dabei unterstützen wir

unsere Kunden nach wie vor in gewohnter Weise.

alle diese Produkte werden in Kunststoffboxen transportiert;

der Lebensmittel- und Getränkeeinzelhandel zählt ebenso zu

den Nutzern wie Apotheken und Krankenhäuser. Ohne den

Einsatz von Mehrwegsystemen wäre die Versorgungssicherheit

der Gesellschaft nicht gewährleistet.

Thomas Walther ist Geschäftsführer der WALTHER Faltsysteme

GmbH mit Sitz in Kevelaer / Deutschland. Als Pionier

im Bereich faltbare Mehrweg-Kunststoffbehälter entwickelte

Firmengründer Rolf F. Walther vor über 40 Jahren die erste

am deutschen Markt verfügbare Faltbox aus Kunststoff

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Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Mit der Kraft der

Nachhaltigkeit

Foto: Robert Neubauer

Pure Solarpower

auf 6.000 m²: 800

kW Peakleistung,

1 Mio. kWh/

Jahr, 494.540 kg

CO 2

-Einsparung

pro Jahr

Es sind schwierige Zeiten – für alle –, aber davon lässt sich die Firma PAWEL smart packing & logistics nicht beirren

und investiert weiter in nachhaltiges Wirtschaften. Denn Nachhaltigkeit wird noch das beherrschende Thema

sein, wenn Corona längst der Vergangenheit angehört, davon ist Geschäftsführer Mag. Michael Pawel überzeugt.

Eindrucksvolles Zeugnis dieser Einstellung ist eine 800 kW Solar-Anlage auf einer Fläche von rund 6.000

m² auf dem Dach einer Halle des Unternehmensstandortes Gratwein in der Steiermark.

Im Februar 2020 hat das Unternehmen

im Zuge einer Dachsanierung mit der

Installation der Solaranlage begonnen.

„Es handelt sich eigentlich um vier Anlagen

zu je 200 kW Peak-Leistung“, erklärt

Anton Reicht, Prokurist der für den Bau

verantwortlichen Firma Solarel. „Drei

davon sind sogenannte Volleinspeiser –

sie speisen direkt in das öffentliche Netz

ein. Die vierte Anlage verfügt über eine

Überschusseinspeisung. D.h., alles was die

Firma PAWEL nicht benötigt, wird in das

Netz eingespeist.“

Insgesamt – inklusive Dachsanierung –

wurden 800.000 Euro investiert, wobei

die Photovoltaik-Anlage von der OeMAG

gefördert wird. „Aber wir sind noch nicht

fertig“, betont Mag. Pawel lächelnd. „Denn

die zweite Halle soll ebenfalls mit einer

Photovoltaik-Anlage gleicher Leistung ausgestattet

werden.“ Aber Corona hat den

Ablauf deutlich verzögert. Die existierende

Anlage ist Mitte Juni ans Netz gegangen.

Die Eckdaten sind bereits jetzt beeindruckend:

Die Spitzenleistung beträgt knapp

eine Mio. kWh/Jahr. Das entspricht dem

Verbrauch von rund 200 Zwei-Personen-

Haushalten. 40.000 Meter Kabel wurden

verlegt und die CO 2

-Einsparung beträgt

494.540 kg pro Jahr.

Es wird aber nicht nur ein unmittelbarer

Nutzen in Form von Energiegewinnung

generiert, sondern ebenso ein mittelbarer in

Form der Abwärme der Wechselrichter. „Sie

werden zum Heizen des Kellers verwendet“,

erläutert Mag. Pawel den Zusatznutzen.

Effizienzsteigerung. Neben Investitionen

in die Nachhaltigkeit wurde auch

auf den Ausbau der betrieblichen Effizienz

am Standort Gratwein geachtet. Ein neuer

12 t Stapler sorgt jetzt in Gratwein für

einen produktiveren Warenumschlag. Im

Zuge einer gewonnenen Ausschreibung,

die das Handling von 20 t schweren Colli

verlangt, wurde zusätzlich ein 25 t Stapler

angeschafft. „Wenn es noch schwerer wird“,

erzählt Mag. Pawel, „können wir uns an

unseren Nachbarn, die Firma Felbermayr,

den Spezialisten für Schwergut schlechthin,

wenden. Sie haben erst kürzlich in einen 60 t

Kran investiert – und nachbarschaftliche

Kooperation wird hier großgeschrieben.“

Digitalisierung. Auch wenn die

Corona-Krise das Unternehmen durchaus

getroffen hat, versucht Mag. Pawel das

Positive zu sehen: „Letztes Jahr haben wir

bereits mit einem Digitalisierungs-Projekt

begonnen.“ Den Mitarbeitern wurde dabei

ein Remote-Zugang geschaffen, der das

problemlose Arbeiten vom Homeoffice aus

ermöglichte. „Das hat uns natürlich jetzt

sehr geholfen“, freut sich Mag. Pawel. Im

Zuge der Corona-Krise wurde die Digitalisierung

weiter ausgebaut. So werden nun


Pack & Log 06/20

sämtliche Produkte mit einem QR-Code

bzw. Barcodeetiketten versehen. Das schafft

umfassende Transparenz in der Lieferkette.

Auch den Lieferanten werden von PAWEL

die entsprechenden Etiketten zur Verfügung

gestellt. Damit bleibt die Einheitlichkeit über

die gesamte Supply-Chain gewahrt.

Auch sämtliche Aufträge werden mit einem

QR-Code versehen. Der Kunde braucht

diesen nur mit seinem Handy einzuscannen

und kann damit auf die dahinterliegenden

Daten inklusive Fotos der Verpackungslösung

zugreifen.

Kurzprofil. Das Wiener Traditionsunternehmen

PAWEL smart packing & logistics

begann 1898 als Kisten- und Möbeltischlerei

und entwickelte sich im Laufe seiner

über 100-jährigen Geschichte zum führenden

Verpackungslogistiker Österreichs.

Zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch

etliche Österreichische Staatspreise für

vorbildliche Verpackung (der letzte 2016)

dokumentieren die Innovationskraft des

Unternehmens.

Mit Standorten in Wien, Graz, Gratwein,

der Slowakei, Tschechien und Ungarn ist

Mag. Michael Pawel, Geschäftsführer der PAWEL smart packing & logistics setzt auf Nachhaltigkeit.

Selbst ein Elektroauto steht am Standort in Gratwein zur Verfügung

PAWEL bestens aufgestellt. Zusätzlich verfügt

das Unternehmen über zahlreiche Zertifizierungen

und ist zudem INPRO-Mitglied

(International Packaging and Routing Organisation).

Damit können Kunden rund um

den Globus bestens betreut werden. [pl]

Foto: PL Verlag / Rath

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Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Kreislaufwirtschaft droht Corona-Kollaps

Resilienzpaket zur strukturellen Absicherung der Recyclingbranche vorgestellt

Angesicht der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Krise warnt die Altstoff Recycling Austria AG (ARA)

vor langfristigen Strukturschäden für die österreichische Recyclingbranche. Der Marktführer der Sammel- und Verwertungssysteme

betont in einem Maßnahmenpaket die Bedeutung von Entsorgungssicherheit und Kreislaufwirtschaft

und fordert Unterstützung für den Weiterbestand des österreichischen Recyclingsystems. Nur so könnten

Entsorgungssicherheit und lokale Wertschöpfung gesichert werden. Für die EU-Kreislaufwirtschaftsziele muss das

Recycling von Kunststoffverpackungen bis 2025 verdoppelt werden, derzeit stehen jedoch 75 % der Anlagen krisenbedingt

still. Für 2019 bilanziert die ARA positiv: Mit rd. 1,09 Mio. Tonnen gesammelten Verpackungen und

Altpapier befindet man sich weiter auf Rekordniveau (+ 0,2 % zu 2018).

Trotz Pandemie: Fundament der

Kreislaufwirtschaft sichern.

„Wirtschaftsforscher und Politik sprechen von

der größten Wirtschaftskrise seit 75 Jahren.

Die Auswirkungen des Konjunktureinbruchs

auf die Sammelsysteme und die Nachfrage

nach Recyclingrohstoffen sind unübersehbar

und gefährden das österreichische Recyclingsystem“,

macht ARA Vorstand Christoph

Scharff deutlich. „Wir müssen jetzt handeln.

Wir müssen die Entsorgungssicherheit für

die Bevölkerung, Gemeinden und Betriebe

gewährleisten, den Erhalt von Arbeitsplätzen

und Wertschöpfung sichern sowie Österreichs

Wirtschaft weiterhin mit hochwertigen

Sekundärrohstoffen versorgen. Bei all dem

dürfen wir keinesfalls die Zukunft und unsere

europäischen Kreislaufwirtschaftsziele aus

den Augen verlieren: Umwelt- und Klimaschutz

durch Ressourcenschonung. Unser

Verpackungsrecycling liefert jährlich nicht

nur rund 900.000 Tonnen Recyclingrohstoffe,

sondern entlastet auch das Klima jedes Jahr

um rund 700.000 Tonnen CO 2

- Äquivalente.

Die in Österreich erfolgreich etablierte Kreislaufwirtschaft

darf nicht der Corona-Pandemie

zum Opfer fallen. Im Gegenteil: Wir müssen

unsere langjährig aufgebauten, stabilen Recyclingstrukturen

durch die Krise durchtragen,

um aufbauend auf diesem Fundament weiterhin

für die Herausforderungen der Zukunft

gewappnet zu sein.“

Liquidität für Investitionen sicherstellen.

Österreich ist im Recycling

im europäischen Spitzenfeld und hat bereits

heute die Zielvorgaben des EU-Kreislaufwirtschaftspakets

2025 für Verpackungen aus

Papier, Glas und Metall erfüllt. „Kunststoff

bleibt jedoch die große Herausforderung“, so

ARA Vorstand Werner Knausz. Um die von

der EU vorgeschriebene Recyclingquote von

50 % Kunststoffverpackungen im Jahr 2025

v.l. Alfred Berger, ARA Aufsichtsrat und die ARA-Vorstände Werner Knausz

sowie Christoph Scharff

zu erreichen, braucht es eine Verdopplung

des Recyclings von aktuell 75.000 Tonnen

auf 150.000 Tonnen in den kommenden vier

Jahren. Dazu kommt die aktuell schwierige

Situation der Kunststoff-Recyclingbranche.

„Der durch die Krise bedingte Rohölpreisverfall,

der enorme Kostendruck auf Unternehmen

sowie der Stillstand ganzer Industrien

führen aktuell zu einem Einbruch

der Nachfrage von Recyclingrohstoffen. Es

drohen der Verlust von Arbeitsplätzen, Insolvenzen

sowie große Einbußen entlang der

Wertschöpfungsketten. All das erschwert die

Erreichung der EU-Ziele beträchtlich. Denn

mittelfristig ist mit keiner Erholung zu rechnen

und am Ende fehlen die notwendigen

Mittel für Investitionen. Diese aber werden

gerade jetzt dringend benötigt: Um die EU-

Ziele 2025 zu erreichen, sind in den nächsten

Jahren Investitionen zur Kapazitätssteigerung

bei Sammlung, Sortierung und Recycling

im Haushalts- und Gewerbebereich um jeweils

40 % notwendig“, weist Knausz auf

die prekäre Lage hin. „Deshalb brauchen

wir jetzt rasche, effiziente und nachhaltige

Unterstützung, damit die Kreislaufwirtschaft

in Österreich nur wenige Monate verliert,

aber nicht um Jahre zurückfällt.“

ARA Resilienzpaket: Für die Zukunft

der Kreislaufwirtschaft.

Mitte April hat die Europäische Kommission

in Reaktion auf die COVID-19-Pandemie die

Abfallwirtschaft als essenzielle Dienstleistung

eingestuft und die Mitgliedsstaaten auf staatliche

Beihilfemöglichkeiten in Form direkter

Foto: ARA / APA-Fotoservice Tesarek


Pack & Log 06/20

Zuschüsse hingewiesen. Die Kontinuität bei

Entsorgungsdiensten sei von entscheidender

Bedeutung für die Gesundheit, die Umwelt

und die Wirtschaft.

„Die österreichische Bundesregierung hat

erste wichtige Schritte gesetzt und u.a.

mit Hilfsfonds oder Fixkostenzuschüssen

Unterstützung zugesichert. Wir begrüßen

diese Initiativen und sind noch einen Schritt

weiter gegangen. Auf Basis von Gesprächen

mit BMK, WKO, IV, VOEB sowie Gemeindebund

und Vertretern der Bundesländer

haben wir ein ‚Resilienzpaket‘ geschnürt,

das wir bereits an die Politik herangetragen

haben. Es soll strukturelle Unterstützung für

die Akteure der Branche bringen“, erklärt

Scharff. Damit könnten Sammlung, Sortierung

und Recycling aufrechterhalten und

derzeit nicht absetzbare Sekundärrohstoffe

zwischengelagert werden. Als weitere Konsequenz

würden die Arbeitsplätze entlang

der Wertschöpfungskette gesichert werden

und ausreichend Recyclingrohstoffe beim

(Neu-)Start den österreichischen Produktionsbetrieben

zur Verfügung stehen.

Die Recyclingbranche ist durch hohe Fixkosten

gekennzeichnet: Sammelsysteme

können nicht kurzfristig ab- und wieder

aufgebaut werden. Zudem gilt es, das

Vertrauen der Bevölkerung in die klaglose

Sammlung und Verwertung zu bewahren.

Die Unterdeckung der systemspezifischen

Fixkosten sowie Liquiditätsausfälle bei den

Verwertern durch mangelnde Nachfrage

nach Recyclingkunststoffen sollen über das

Corona-Hilfspaket – durch Direktzuschüsse

und Vorfinanzierungen – kompensiert werden.

Dafür, so Scharff, müssten die Richtlinien

für Direktzuschüsse im Rahmen der

COVID-19-Hilfsmaßnahmen bedarfsgerecht

angepasst werden. Insgesamt handle es sich

hier um ein geschätztes Gesamtvolumen

von rund 70 Mio. Euro für den Sektor Abfall-

und Kreislaufwirtschaft. „Unser Dank

richtet sich an die zahlreichen Akteure der

Abfallwirtschaft, die in den vergangenen

Wochen unter erschwerten Bedingungen das

Recyclingsystem in Österreich aufrechterhalten

haben“, so Scharff. „Wir sind froh, bisher

mit unserem Anliegen im Klimaschutz- und

im Wirtschaftsministerium Gehör gefunden

zu haben und brauchen nun dringend konkrete

Maßnahmen.“

ARA Sammelbilanz 2019: Ausbau,

Zustimmung und Rekordniveau.

„Ohne Zweifel war 2019 ein erfolgreiches

Jahr für die ARA“, hält Knausz fest. „Dank

mehr als 25 Jahren gelebter Produzentenverantwortung

und der ARA Verpackungssammlung

aus Haushalten und Betrieben gehören

wir in Sachen Recycling weiter zu den Besten

Europas. Mehr als 15.000 Unternehmen –

das sind rund drei Viertel des Gesamtmarktes

– vertrauen unserer Expertise. Die stellen

wir in vielen Bereichen unter Beweis – bei

Entpflichtung, Stoffstrommanagement oder

im Rahmen von ‚ARA Circular Design‘. Hier

optimieren wir gemeinsam mit Kunden, Verpackungsherstellern

und Forschern – z.B.

dem Institut cyclos-HTP, dem Österreichischen

Forschungsinstitut für Chemie und

Technik oder dem FH Campus Wien – die

Rezyklierbarkeit von Verpackungen und steigern

gleichzeitig den Einsatz von Recyclingmaterial

signifikant“, unterstreicht Knausz.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert arbeitet

die ARA konsequent an Ausbau und

Optimierung des österreichischen Sammelund

Verwertungssystems. Auch 2019 kam

es zu Erweiterungen: Gesamt standen für die

Sammlung der Verpackungen aus Haushalten

rund 1,91 Mio. Behälter zur Verfügung. Das

entspricht einer neuerlichen Steigerung um

2,4 % im Vergleich zu 2018. Parallel wurde

auch die Leichtverpackungssammlung (überwiegend

Kunststoffverpackungen) ab Haus

mit dem Gelben Sack ausgebaut: Bereits 1,78

Mio. Haushalte (+2,6 % zu 2018) nutzen

diese besonders bequeme Form. Insgesamt

haben mehr als fünf Millionen Menschen

die Leichtverpackungssammlung unmittelbar

beim Haus. Auch die Akzeptanz der

getrennten Müllsammlung innerhalb der

österreichischen Bevölkerung befindet sich

unverändert auf einem Rekordhoch. Laut

einer aktuellen IMAS-Umfrage sammeln 97 %

der Österreicherinnen und Österreicher

getrennt, 95 % bewerten das Konzept der

Mülltrennung mit „sehr gut“ oder „gut“.

Und nur für rund ein Viertel der befragten

Personen stellt die getrennte Sammlung einen

zusätzlichen Zeitaufwand dar. All diese

Faktoren führten dazu, dass das All-Time-

High von 2018 gehalten werden konnte:

Mit rund 1,09 Mio. Tonnen gesammelter

Verpackungen und Altpapier konnte das Vorjahresergebnis

um 0,2 % leicht gesteigert

werden. Die Pro-Kopf-Sammelmenge liegt

bei 113 kg. Im Bundesländerranking setzte

sich neuerlich Vorarlberg mit 144 kg vor dem

Burgenland (139,1 kg) und der Steiermark

(133,5 kg) durch.

Gemeinsam aus der Krise. „Mehr

denn je brauchen wir nun den Schulterschluss

zwischen Wirtschaft, Politik, Produzenten

und Konsumenten, Entsorgungswirtschaft

sowie Gemeinden“, appelliert

ARA Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger.

„Denn der Weg aus der Krise und die Erfüllung

der EU-Kreislaufwirtschaftsziele kann

nur gemeinsam gelingen. Damit Österreichs

Wirtschaft ihre Produzentenverantwortung

auch in Zukunft wahrnehmen kann, braucht

es eine funktionierende erfolgreiche Recyclingwirtschaft,

die es mit allen notwendigen –

auch finanziellen – Mitteln abzusichern und

handlungsfähig zu halten gilt. Mit Blick auf

die europäischen Zielvorgaben müssen wir

die Kreislaufwirtschaft in Österreich nicht nur

weiterführen, sondern ausbauen. Das wird

ohne Planungssicherheit für Unternehmen

sowie konsequente Weiterentwicklung nicht

funktionieren. Wir brauchen jetzt die Investitionen,

die den oftmals zitierten grünen

Übergang unterstützen und uns im Klimaschutz

im Sinne zukünftiger Generationen

helfen.“

[pl]


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Aus Reststoffen werden

Wertstoffe

Mit einem Abfallmanagement-Konzept optimiert die Hornbach Baumarkt AG Prozesse in ihren Bau- und Gartenmärkten

und verdient damit auch Geld mit der Entsorgung der anfallenden Wertstoffe. Herzstück des innovativen

Konzepts: Vertikale Ballenpressen von HSM. 330 Schrankballenpressen der Typen HSM V-Press 860 und HSM

V-Press 1160 max verdichten in 180 Anfallstellen – Märkten, Logistikzentren und Verwaltungen in neun europäischen

Ländern Papier, Kartonagen und Folie. Die Pressen amortisieren sich innerhalb kürzester Zeit. Das Konzept,

sagt Andreas Back, Leiter Qualitätsmanagement, Umwelt & CSR bei Hornbach, habe die Recyclingquote stark

erhöht: „Aus vielen Reststoffen wurden Wertstoffe.“

Viele Produkte, die man in einem

Hornbach-Baumarkt kaufen kann,

kommen im Markt verpackt an. Es

ist die Aufgabe der Mitarbeiter in der Warenannahme

eines jedes Baumarktes, die

Waren auszupacken. Dabei fällt viel Verpackungsmaterial

an. Papier, Kartonagen und

Folien wurden vor dem Einsatz von Ballenpressen

bei Hornbach schlicht entsorgt.

Abrollcontainer pressten das Material, der

Entsorger holte es ab. „Viele Fraktionen

wurden in einer Restfraktion vermischt

und das Entsorgen kostete auch noch Geld.

Recyclingmöglichkeiten wurden schlicht

nicht vollumfänglich genutzt“, berichtet

Andreas Back. „Teilweise waren bis zu 70

Prozent unserer Reststoffe Wertstoffe.“

Im Jahr 2010 erkannten die Verantwortlichen

bei Hornbach, dass in diesen Prozessen

erhebliches Optimierungspotenzial steckt.

Auf Recycling-Messen informierten sie sich

über Entsorgungsmethoden und geeignete

Maschinen.

Vertikale Ballenpressen HSM V-Press 860 und 1160 –

aktuell verfügt Hornbach über 330 HSM-Pressen

von Harry Weiland, Journalist

Ziel: Europaweite Abfalltrennung.

Ziel war ein Abfallmanagementkonzept,

das europaweit eine Abfalltrennung

und ein Behälterkataster für mehr

Transparenz vorsah. Es sollten außerdem

in den Warenannahmen der Bau- und Gartenmärkte

die Wege optimiert werden, so dass

die Mitarbeiter effektiver arbeiten können.

Die Entsorgung der Wertstoffe sollte von

einem Recyclingpartner unabhängig werden.

Andreas Back und seinen Kollegen in der

Hornbach-Zentrale in Bornheim (Pfalz) war

dabei schnell klar, dass es für dieses Konzept

Verdichtungsmaschinen braucht, die

die Wertstoffe zu direkt vermarktungsfähigen

Ballen pressen und gleichzeitig sparsam mit

dem wertvollen Platz in den Wareneingängen

umgehen. Die Maschinen sollten eine

hohe Presskraft haben, langlebig sein und

der Hersteller musste über ein dichtes Servicenetzwerk

verfügen. Andreas Back: „Wir

brauchen im Reparaturfall binnen 24 Stunden

eine Lösung, alles andere würde den Betrieb

aufhalten und zu viel Geld kosten.“

Die Hornbach-Verantwortlichen testeten

in einem Baumarkt unterschiedliche Pressenmodelle

verschiedener Hersteller. Dabei

hätten sich schnell „deutliche Unterschiede“

bei Bedienerfreundlichkeit, Qualität und

letztlich auch beim Preis gezeigt, berichtet

Andreas Back. Die „höchste Qualität“ und

das „beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ bewiesen

nach seinen Worten die Pressen von

HSM. Back: „Wir hatten einfach einen sehr

guten Eindruck. Das Gesamtpaket bei HSM

hat gepasst.“ Die Schrankballenpressen aus

dem Hause HSM hätten eine hohe Presskraft,

beanspruchten wenig Fläche, seien

einfach bedienbar und im Dauerbetrieb „sehr

unauffällig“.

Hornbach rüstete in der Folge seine Märkte

in neun europäischen Ländern und mehrere

seiner Logistikzentren mit vertikalen

Ballenpressen von HSM aus. Aktuell verfügt

Hornbach über 330 HSM-Pressen. Die Mitarbeiter

in den Wareneingängen der einzelnen

Märkte bestücken die Maschinen nun mit

dem Verpackungsmaterial, pressen es und

lagern die Ballen. Einmal wöchentlich holt

eine Hornbach eigene LKW-Flotte („Wertstoffliner“)

das kostbare Gut ab, bringt es in

Umschlagszentren, von wo es die Recycler

abnehmen. „Die Wiederverwerter schätzen

das Hornbach-Material aufgrund seiner hohen

Qualität und Sortenreinheit“, berichtet

Andreas Back.


Pack & Log 06/20

Pressen machen unabhängig. Mit

den Schrankballenpressen von HSM sei man

unabhängig von Abholzyklen, lobt Andreas

Back. Die Mitarbeiter können die Ballen

selbstständig den Maschinen entnehmen und

zwischenlagern. Dass die Wertstoffliner-Flotte

von Hornbach auch als solche sichtbar und

beschriftet ist, ist für den Leiter Qualitätsmanagement

ein Zeichen an den Entsorgermarkt,

dass Hornbach in Sachen Recycling

ernst mache.

Hornbach hatte Zusatzanforderungen an die

HSM-Pressen: Weil in den Märkten oft nasse

Folien anfallen, wünschte man einen stärkeren

Korrosionsschutz im Pressraum und

hatte zudem spezielle Anforderungen an die

Software. Zu Anfang, berichtet Andreas Back,

mussten sich Mitarbeiter und Marktleiter erst

an die neuen Pressen gewöhnen. Grund:

die bisherigen Abrollpresscontainer hatten

größere Einfüllöffnungen. Schnell hätten sich

die Vorteile der HSM-Maschinen gezeigt und

Marktmanager und Mitarbeiter überzeugt, so

dass Andreas Back heute auch schon mal den

Satz von einem Marktleiter hört: „Die gebe

ich nicht mehr her.“ Die Mitarbeiter könnten

die Pressen leicht bedienen.

Ein großer Vorteil der Schrankballenpressen

aus dem Hause HSM sei deren Mobilität.

Wenn ein Wareneingang neu organisiert wird,

ließen sich die Maschinen von HSM leicht

an einem anderen Standort aufstellen, sagt

Back. Nach vielen Jahren der Zusammenarbeit

zieht er eine „absolut positive Bilanz“

der Servicequalität seines Pressenherstellers.

„Wir haben immer einen erreichbaren Ansprechpartner

und es wird uns schnell und

unproblematisch geholfen.“

Auch aus Management-Sicht ist die Neuorganisation

auf Basis der HSM Produkte bei

Hornbach ein Erfolg. Heute liefert Hornbach

jährlich etwa 12.000 Tonnen PPK und 3.000

„Im Rückblick können wir sagen, dass es die absolut richtige

Entscheidung war, auf Schrankballenpressen und HSM zu setzen

und mit unserem Konzept Vorreiter der Branche zu sein. Das gilt es

weiter auszubauen“, freut sich Andreas Back, Leiter

Qualitätsmanagement, Umwelt & CSR bei Hornbach

Beladen eines Hornbach

„Wertstoffliners“. Heute

liefert Hornbach jährlich

etwa 12.000 Tonnen

PPK und 3.000 Tonnen

Folie an seine Recycling-

Partner. Das Baumarktunternehmen

erlöst damit

bares Geld

Tonnen Folie an seine Recycling-Partner. Das

Baumarktunternehmen erlöst damit bares

Geld. Die Investition mache sich nach Angaben

des Qualitätsmanagers nach kürzester

Zeit bezahlt. Back: „Wir haben es schnell

geschafft, aus vormals als Reststoff entsorgtem

Material Wertstoffe zu machen.“ Die Recyclingquote

im gesamten Unternehmen konnte

signifikant erhöht werden.

Recycling-Portal optimiert zusätzlich.

Das Handling der Wertstoffe

haben Back und seine Kollegen außerdem mit

einem Hornbach-Recycling-Portal im Internet

optimiert: Dort werden Stoffströme angemeldet,

gesteuert und mit den Verwertern

abgerechnet.

Die Hornbach-Verantwortlichen sind stolz

auf ihr bis heute einzigartiges Entsorgungskonzept

und auf die Vorreiterrolle in der

Branche. Man werde weiter daran arbeiten,

diesen Vorsprung zu halten, kündigt Andreas

Back an. HSM werde dabei weiterhin eine

bedeutende Rolle spielen. Die Baumarkt-

Spezialisten sind überzeugt, mit dem richtigen

Pressenhersteller ein erfolgreiches Konzept

auf die Beine gestellt zu haben. [pl]

Fotos: HSM

Die Lizenz zum Recycling.

Wir sammeln und recyceln mehr als 240.000 t Altglas pro Jahr.

Wir tun dies nach höchsten Umweltstandards und sozialen

Benchmarks. Das ist Circular Economy mit Mehrwert.


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Thermoformen trifft Papierfaser

Kunststoff-Know-how für die Zellstoffbearbeitung

„Reduce – Reuse – Recycle“ sollten keine Schlagworte bleiben, sondern mit Leben erfüllt werden. Als Technologiepartner

in den verschiedenen Bereichen der Kunststoff- und Verpackungsindustrie unterstützt die KIEFEL

GmbH, Freilassing, ihre Kunden in der Entwicklung von nachhaltigen Materialien und Produkten. Die Maschinen

von Kiefel können neben klassischem rezyklierbaren Kunststoff auch wiederaufbereitete (wie beispielsweise rPET)

oder biobasierte Materialien (wie beispielsweise PLA) verarbeiten.

„Immer mehr Kunden fragen uns nach einer

Technologie, mit der sie hochwertige Verpackungen

auch auf der Basis von Zellstoff

herstellen können. Wir haben mit unseren

Fiber Thermoforming Maschinen eine Antwort,

die die Kunststoffverarbeitung komplementär

ergänzt“, beschreibt Erwin Wabnig,

Leiter Fiber Thermoforming, die Evolution

der neuen Thermoformmaschine „NATURE-

FORMER“. Dieser Schritt ermöglicht es

Kiefel, die passende Maschinentechnologie

bereitzustellen – gleichgültig für welches

Material sich der Kunde entscheidet.

Mit dem Fiber Thermoforming hat sich das

Unternehmen ein ergänzendes Technologiefeld

mit einem neuen Werkstoff erschlossen

– und dabei das jahrzehnte lange Know-how

bei der Konstruktion von Thermoformmaschinen

einfließen lassen. Nicht umsonst

heißt das Verfahren des neuen NATURE-

FORMER „Kiefel-Fiber-Thermoforming“,

oder kurz KFT. Wabnig bekräftigt: „Von

der Optik lassen sich die Papierprodukte

von denen aus Kunststoff nahezu gar nicht

unterscheiden. Wir sprechen beispielsweise

von Inlays für hochwertige elektronische

Geräte, die edel aussehen und ihrer vollen

Schutzfunktion nachkommen.“ Der Vorteil

liegt auf der Hand: Die gesamte Verpackung

– Umverpackung und Inlay – besteht in

diesem Fall aus einem einzigen Material:

Zellstoff. Eine Materialtrennung vor dem

Recycling entfällt.

Maschine unter der Lupe. Die Ähnlichkeit

des NATUREFORMER KFT mit der

klassischen Bandstahlmaschine KMD ist

unverkennbar. Kein Wunder, denn bewährte

Technik aus der Kunststoffverarbeitung hat

der Maschinenbauer aus Freilassing für die

KFT genutzt.

Die Aufbereitung der Zellstoffrohmasse

auf einen Faseranteil von bis zu 1% erfolgt

batchweise. Fließsimulationen sorgen dafür,

dass die Fasern gleichmäßig über das

Behältervolumen verteilt sind. In die Masse

taucht das Saugwerkzeug aus einem Metallgewebe,

das angelegte Vakuum saugt

Flüssigkeit ab und lässt die Fasern, in Form

eines Filterkuchens, im Werkzeug zurück.

Ein Sprühbalken reinigt den Werkzeugrand

und entfernt überschüssige Zellstoffmasse.

Im Anschluss fährt das Saugwerkzeug in

ein flexibles Gegenwerkzeug der Vorpressstation.

Alexander Huber, Produktmanager

Fiber, veranschaulicht: „Durch das flexible

Vorpress-Werkzeug sorgen wir für eine sehr

gleichmäßige Faserverteilung über die gesamte

Werkzeuggeometrie.“

Der Faseranteil liegt nach diesem Schritt

bereits bei rund 40%. Das Saugwerkzeug

übergibt das Bauteil anschließend in die

Heißpresse. Bei bis zu 200 °C im Ober- und

Unterwerkzeug sowie einer Schließkraft

von bis zu 600 kN verschwindet die letzte

Feuchtigkeit. Huber präzisiert: „Durch

unsere Technologie können wir Ziehtiefen

von bis zu 250 mm realisieren. Wir arbeiten

mit direkt beheizten Kavitäten – über Heizpatronen,

die im Werkzeug integriert sind.

Dadurch erreichen wir einen optimalen Wärmeübergang,

verbrauchen weniger Energie

und erzielen die hohe Produktqualität.“

Das Saugwerkzeug ist am Handling-Roboter

montiert und übergibt das Bauteil von Station

zu Station. Es lassen sich so definierte

Werkzeugpositionen zur Wartung, Säuberung

und Werkzeugwechsel anfahren. Der

Werkzeugwechsel des NATUREFORMER

KFT ist dank des automatisierten Schnellwechselsystems

innerhalb von 15 Minuten

erledigt. Die Automatisierung der Maschine

– stapeln, sleeven, verpacken in Kartons –

passt Kiefel auf die Kundenanforderungen

an. Maßnahmen zur Qualitätskontrolle und

Inspektion lassen sich durch zusätzliche

Module in die Maschine integrieren.

Eine Pilotanlage im Maßstab 1:1 ist bereits

im Einsatz und stellt mit einer Zykluszeit

von 15 s Kiefel Referenz Becher her. Huber

macht klar: „Wir haben inzwischen

zahlreiche Maschinen im Auftragsbestand.

Die erste wird Mitte des Jahres an den Kunden

ausgeliefert.“ Damit ist Kiefel der erste

Kunststoff-Thermoformmaschinenbauer, der

hoch automatisierte Maschinen für das Fiber

Thermoforming anbietet.

[pl]

Foto: KIEFEL GmbH


Pack & Log 06/20

Nachhaltig Verpacken fängt

beim Schutz an

Jeder verpackt… Der Versandhandel erklimmt jedes Jahr neue

Gipfel und erfährt durch Covid-19 ein weiteres Hoch. Verpackungen

spielen dabei die Rolle des „Hidden Champion“: Ohne

sie geht nichts, denn die Existenzlegitimation von Verpackungen

besteht in ihrem eigentlichen Sinn: dem Schutz.

Für einen Online-Händler ist es daher

keine Option, die Verpackung

bzw. Polsterung weg zu lassen. Ein

Produkt, das beschädigt beim Kunden

ankommt, wäre nicht gut für das Image.

Retoure und Neuversand bedeuten zudem

eine zusätzliche Belastung für die Umwelt

und das Portemonnaie. Somit braucht es

ein Mindestmaß an Verpackung. Und genau

darum geht es: ein (Mindest-)Maß –

„Bewusst und nachhaltig verpacken!“ sagen

die Verpackungsprofis, denn Schutz ist

nachhaltig.

Keine Geschäfte ohne Nachhaltigkeit.

Die Verpackung hat seit jeher

hauptsächlich fünf Aufgaben: den Produktschutz,

die ansprechende Produktpräsentation,

die Markenbildung, das Auspackerlebnis

– also den WOW-Effekt generieren

und natürlich die Kommunikationsfunktion.

Doch was ist neu? Kunden wählen zukünftig

ihre Lieferanten auch nach dem Aspekt der

Nachhaltigkeit. Laut einer PwC Umfrage

sind 85 % der Konsumenten nachhaltige

Verpackungen wichtig. Bereits 52 % suchen

gezielt nach Produkten mit umweltfreundlicher

Verpackung. Und spätestens hier

sollten alle aufwachen: In Zukunft kann

man NUR noch mit umweltfreundlichen

Verpackungsgewohnheiten auch Geschäfte

Ökologische Luftpolsterkissen

aus Papier

machen. Kunden werden Lieferanten aktiv

abwählen, die das Thema vernachlässigen.

Fünf Verpackungsgrundsätze zur

Orientierung. Dass Verpackungen am

Ende Müll sind, ist bekannt. Dem ist sich

auch der B2B-Verpackungshändler RAJA

bewusst und redet deshalb ganz deutlich mit

seinen Kunden über nachhaltiges Verpacken.

Dabei gibt es fünf Kriterien zur Orientierung:

Stretchfolie aus 80 % Recyclinganteil

1. Reduzieren. Laut einer Forbes Studie

aus 2018 enthalten 60 % der Lieferungen

mehr als 25 % Leervolumen.

Ziel ist es also die passende Verpackung

für Ihr Produkt zu wählen, d.h. eine

Verpackung nur so groß wie nötig und

mit genau ausreichend Polsterschutz,

um ein sicheres Ankommen Ihrer Ware

zu gewährleisten. Das ist das A und O.

Das spart Verpackungskosten, Porto und

dank besserer Auslastung der Transportfahrzeuge

auch CO 2

.

2. Wiederverwenden. Ziel ist es, das

Maximum an Nutzen aus einer Verpackung

rauszuholen. Verwenden Sie

Verpackungen mit Mehrfachnutzen

und langer Haltbarkeit, z.B. solche,

die sich sowohl für den Hin- als auch

Rücktransport im Versand oder Lager

eignen. Geben Sie der Verpackung einen

Mehrwert – z.B. durch QR Code mit

Zusatzinfos, Produktvideos etc. Personalisieren

Sie Ihre Verpackungen, um

sie zum Markenbotschafter zu machen.

Das verbessert nachhaltig den Bekanntheitsgrad

Ihrer Marke und am Ende des

Tages Ihren Geschäftserfolg.

3. Ersetzen. Ganz klar, ersetzen Sie herkömmliches

Verpackungsmaterial mit

nachhaltigerem. Steigen Sie z.B. um auf

Nassklebeband aus Papier oder Papier-

Luftpolsterkissen. Nutzen Sie Stretchfolie

aus Recyclingmaterial oder Beutel

aus biobasierten Rohstoffen.

4. Nachwachsen. Verpackungen, die aus

nachwachsenden Rohstoffen, wie z.B.

pflanzlicher Stärke oder PLA bestehen,

tragen dazu bei, unsere Umweltbelastung

zu reduzieren.

5. Recyceln. Ziel ist es, eine Kreislaufwirtschaft

zu erreichen. Achten Sie auf die

Recyclingfähigkeit und den Recyclinganteil

der Verpackungsprodukte.

Kreislaufwirtschaft ist das Ziel.

Das Stichwort Kreislaufwirtschaft hört man

immer wieder. Was bringen uns recycelbare

Produkte, wenn sie am Ende niemand recycelt?

In Europa werden beispielsweise

nur 30 % der Plastikabfälle auch wirklich

dem stofflichen Recycling zugeführt. So

spielen bei Verpackungen nachhaltige Rohstoffe

und einfach recycelbare Materialien

eine große Rolle. RAJA arbeitet eng mit den

Lieferanten zusammen, um sein Sortiment

innovativer und umweltfreundlicher Produkte

auszubauen. Um Transportwege zu

minimieren, legt RAJA zudem Wert auf eine

nachhaltige, europäische Einkaufspolitik. Der

Verpackungsprofi bietet z.B. exklusiv am

Markt eine Hand-Stretchfolie, die zu 80 %

aus recyceltem Material besteht, den Oscar

d’Emballage gewonnen hat und zeigt damit,

dass Nachhaltig Verpacken geht.

Final kann man sagen: Die Versand-Verpackung

der Zukunft ist sicher, nachhaltig und

persönlich! Warum? Weil es die Kunden

wollen!

[pl]

Fotos: RAJA


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Kreislaufwirtschaft – Das ungenutzte

Potenzial von Kaffeesatz

Ob in Form von Instant-, Filterkaffee oder unter Druck erzeugtem Espresso – die Leidenschaft für Kaffee ist weltweit sehr

vielfältig. Nahezu ein Drittel (32,8 Prozent) des weltweiten Kaffeekonsums entfallen auf Europa. Allein in Österreich lag

der Pro-Kopf-Konsum im vergangenen Jahr bei 7,33 kg, gefolgt von Italien (6,69 kg) und Deutschland (6,65 kg). Somit ist

Kaffee das meist verzehrte Heißgetränk der Europäer [1].

Je nach Zubereitungsart von Kaffee entsteht Kaffeesatz, welcher

meist im Hausmüll oder auf dem Kompost landet. Dabei ist Kaffeesatz

vielfältig verwertbar und steckt voller wertvoller Inhaltstoffe,

die zum Wegwerfen viel zu schade sind. Die entstehende Menge von

Kaffeesatz beträgt allein in Deutschland jährlich 20 Millionen Tonnen

und birgt somit durch seine Verwertungsmöglichkeiten ein enormes

Potenzial im Sinne der Nachhaltigkeit [2].

Der Weg zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Eine wachsende Weltbevölkerung in Verbindung mit Trends wie dem

steigenden Konsumverhalten und sich immer weiter verkürzenden

Produktlebenszyklen führen zu einer steigenden Bedeutung des nachhaltigen

Umgangs mit Ressourcen. Ein zentrales Element des Kreislaufwirtschaftsgesetzes

von 2012 ist die Abfallhierarchie, welche den

Umgang mit Abfallstoffen regelt (Abbildung 1) [3].

Das Verwertungspotential von Glas, Papier, Kleidung oder Holz wird

in Deutschland bereits zu hohen Anteilen genutzt, doch auch andere

Stoffe eignen sich für eine Verwertung. Dazu zählt beispielsweise Kaffeesatz.

Gemäß Abbildung 1 wird derzeit der Kaffeesatz in der letzten

Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes behandelt. Indem er

bei der Entsorgung über die Restmülltonne zur Beseitigung zugeführt

wird, landet jedes Jahr nahezu der gesamte Anteil des deutschen Kaffeesatzes

(20 Millionen Tonnen) auf der Müllhalde [4].

Allerdings soll die letzte Stufe der Abfallhierarchie nur dann ausgeführt

werden, wenn keine anderen Alternativen existieren oder

sicherheitsbedingte Faktoren keine anderen Möglichkeiten zulassen.

Kaffeesatz bietet dagegen bereits mehr als 20 verschiedene

Anwendungsmöglichkeiten und birgt somit ein hohes Potenzial für

eine vielfältige Verwertung. Diesbezüglich hat sich das Institut für

Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnik (IfKU) des VVL e. V. zum

Ziel gesetzt, eine Verwertungsanalyse von Kaffeesatz durchzuführen,

um dessen Position in der Abfallhierarchie, durch Ermittlung von

Einsatzpotenzialen, weiter oben zu platzieren.

von M. Tahir Mughal und Vera Gingheim,

Institut für Kreislaufwirtschaft- und Umwelttechnik

des VVL e.V. Dortmund

Verwertungsmöglichkeiten. In einem ersten Schritt wurden

die beiden obersten Stufen der Abfallhierarchie, Vermeidung und die

Aufbereitung zur Wiederverwendung analysiert. Die oberste Stufe lässt

sich nur durch eine Reduktion des Konsums gewähren, deshalb war dies

für die weitere Verwertungsanalyse uninteressant. Die nächste Stufe

war – aufgrund der bereits vollzogenen Verwertung als Nahrungsmittel

– für die Wiederverwertung ebenfalls nicht zu realisieren und wurde

ebenfalls nicht weiter berücksichtigt. Erst ab den darauffolgenden Stufen

der Abfallhierarchie wie Recycling bzw. der stofflichen Verwertung

(dritte Stufe) sowie der sonstigen Verwertung (vierte Stufe) beginnt der

Raum für die Verwertungsmöglichkeit von Kaffeesatz.

Für den Verwertungsraum des Kaffeesatzes wurden vier Kategorien

gebildet, denen sich fast alle Verwertungsmöglichkeiten zuteilen lassen.

Diese lauten: Anbau von Pflanzen und Pilzen, Textilien, Plastische

Modellierung und Energiegewinnung [Abbildung 2].

Anbau von Pflanzen und Pilzen. Der Kaffeesatz kann aufgrund

der vielen enthaltenen Nährstoffe und Antioxidantien für den Anbau

von Pilzen und Pflanzen genutzt werden. Es gibt einige Unternehmen,

die zum Zweck der Speisepilzzucht Kaffeesatz von nahegelegenen Cafés

und Bäckereien sammeln. Für die Zucht wird der Kaffeesatz mit Kalk und

teilweise mit Kaffeeschalen oder Stroh vermischt. Der Kaffeesatz ersetzt

dabei Holz oder Stroh, die sonst für die Zucht verwendet werden [5, 6].

Bei dem Anbau von Pflanzen kann Kaffeesatz eingesetzt werden, um den

Boden mit Nährstoffen und Antioxidantien anzureichern

und dient daher als Dünger. Zudem

hält der Geruch des Kaffeesatzes Schädlinge

wie Ameisen und Schnecken ab und zieht

Nützlinge wie Regenwürmer an [7].

Abbildung 1: Die Entsorgung von Kaffeesatz

im Bezug zur Abfallhierarchie


Pack & Log 06/20

Energiegewinnung

• Biodiesel

• Methangas

• Holzpellets

Plastische

Modellierung

• Tassen

• Lampenschirme

Kaffeesatz

Anbau von Pflanzen

und Pilzen

• Dünger

• Schädlingsbekämpfung

Textilien

• Schuhe

• Bettwäsche

• Sportbekleidung

Abbildung 2: Verwertungsmöglichkeiten von

Kaffeesatz (Beispiele)

Verwendung bei Textilien. Bei der Verwendung von Kaffeesatz

bei Textilien wird die geruchsneutralisierende Wirkung genutzt. Dazu

wird Garn mit Kaffeesatz angereichert und anschließend weiterverarbeitet.

Produkte aus solchem Garn wie Schuhe, Kleidung und Bettwäsche

sollen geruchsneutral sein und zudem schneller trocknen [6].

Plastische Modellierung. Für die plastische Modellierung

wird Kaffeesatz mit anderen Stoffen vermischt, um eine formbare

Masse herzustellen. Diese Masse wird anschließend in eine spezifische

Form gebracht und durch Trocknung oder Brennen gehärtet. Zu den

Produkten gehören unter anderem Kaffeetassen, Lampenschirme oder

Obstschalen [8, 9].

Energiegewinnung. Bei der Verwendung von Kaffeesatz für die

Energiegewinnung sind der Ölgehalt und der hohe Brennwert von Bedeutung.

Der Ölgehalt liegt in Abhängigkeit von der Zubereitungsweise

und der verwendeten Kaffeesorte zwischen 10 und 30 Prozent [10]. Für

die Herstellung von Biodiesel wird der Kaffeesatz zunächst getrocknet

und anschließend das Öl herausgepresst, gereinigt und aufbereitet. Der

verbleibende Feststoff kann zu Heizpellets mit einem Heizwert von

zwanzig Megajoule pro Kilogramm gepresst werden [11]. Braunkohle hat

im Vergleich einen Heizwert von fünfzehn Megajoule pro Kilogramm.

Eine weitere Möglichkeit stellt die Methangasgewinnung dar. Dazu

werden zunächst Salze abgetrennt, die jedoch als Dünger verwendet

werden können. Anschließend wird die Methanisierung durchgeführt

[12]. Eine Trocknung des Kaffeesatzes ist hierbei nicht notwendig.

Logistikkonzepte zum Kaffeesatz. Damit der Kaffeesatz einer

der oben genannten Verwertungsmöglichkeiten erfolgreich zugeführt

werden kann, muss dieser gesammelt, transportiert, gelagert und für

viele Anwendungsfälle auch getrocknet werden. Dabei besteht die

Schwierigkeit, dass Kaffeesatz nach wenigen Tagen zu schimmeln

beginnt. Dies hat zur Folge, dass der Kaffeesatz nach kurzer Verweildauer

am Entstehungsort eingesammelt und der Trocknung oder

Verwertung zugeführt werden muss. Aus diesem Anlass wurde im

Rahmen der durchgeführten Verwertungsanalyse des Kaffeesatzes ein

Logistikkonzept entwickelt.

Für die Sammlung von Kaffeesatz ist die Mengenanalyse entscheidend,

da sich erst ab einer bestimmten Menge dieser Aufwand als wirtschaftlich

erweist. Demzufolge wurde die entstehende Menge von Kaffeesatz in

die folgenden drei Bereiche segmentiert:

• Industrie,

• Gewerbe und gewerbeähnliche Orte sowie

• Privathaushalte

Die Planung eines Sammlungskonzeptes für den Bereich Industrie ist

vergleichsweise unkompliziert, da hier große Mengen an einem Ort

entstehen und vergleichsweise das höchste Aufwand-Nutzen-Verhältnis

zu erwarten ist.

Der Bereich Gewerbe und gewerbeähnliche Orte umfasst Geschäfte, in

denen zubereiteter Kaffee gekauft werden kann, wie Bäckereien und

Kaffees, sowie andere Orte, an denen Kaffee für viele Personen zubereitet

wird. Dazu zählen beispielsweise Großraumbüros, Krankenhäuser oder

Pflegeeinrichtungen. Die dabei entstehende Menge an Kaffeesatz ist

im Vergleich zu der in der Industrie wesentlich geringer und auf mehr

als einen Standort verteilt, sodass in dieser Kategorie eine Sammlung

aufwändiger ist.

Laut aktueller Studie von Tchibo „Kaffeereport 2019“ findet der Kaffeeverzehr

überwiegend in den Privathaushalten statt [13]. Die entstandene

Menge pro Haushalt ist jedoch sehr gering. Zudem ist die geringe

Kaffeesatzmenge auf mehrere Orte bzw. Haushalte verteilt, sodass ein

sehr hoher Sammlungsaufwand zu erwarten ist. Aus diesem Anlass

wurden bei dem Logistikkonzept die Privathaushalte vernachlässigt

und die ersten beiden aufgezählten Segmente in Betracht gezogen.

Bei der Entwicklung des Logistikkonzepts wurde ebenfalls exemplarisch

ein geeignetes Sammelgebiet ermittelt. Dabei stellte sich heraus, dass

sich das Ruhrgebiet aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und der

gut ausgebauten Infrastruktur als Sammlungsgebiet sehr gut eignet.

Auf Basis dieser Verwertungsanalyse und des Logistikkonzepts plant

das IfKU des VVL e. V. demnächst ein Forschungsprojekt. Weitere

Informationen zum Forschungsvorhaben sowie Ergebnisse bzgl. der

Verwertungsanalyse und des Logistikkonzepts können erteilt werden.

Bei Interesse kontaktieren Sie das IfKU unter der E-Mailadresse:

t.mughal@vvl-ev.de.

[pl]

Literatur

1. LAL (2018): Welt-Kaffee-Tag: Ein Getränk erobert die Welt. Online verfügbar unter: https://

www. lal.de/blog/weltkaffeetag/, zuletzt geprüft am 15.06.2020

2. NDR (2017): Kaffeesatz – zu schade zum Wegwerfen. Online verfügbar unter: https://www.

ndr.de/ratgeber/Kaffeesatz-zu-schade-zum-Wegwerfen,kaffeesatz102.html, zuletzt geprüft

am 09.06.2020

3. KrWG (2012): Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen

Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG (2012).

4. Kienreich, M. (2018): Nützliches aus Kaffeeresten. Online verfügbar unter: https://www.gast.

at/gast/nuetzliches-aus-kaffeeresten-172852, zuletzt geprüft am 09.06.2020

5. Sayner, A. (2020): How To Set Up A Low Tech Mushroom Farm Growing. Growing Mushrooms

- The Easy Way. Online verfügbar unter: https://grocycle.com/how-to-set-up-a-low-techmushroom-farm/,

zuletzt geprüft am 15.01.2020

6. Kutter, S. (2019): Recycling: Vom Kaffeesatz zum Pullover. - Online verfügbar unter https://

www.wiwo.de/technologie/umwelt/recycling-das-geschaeft-mit-kaffeebriketts/ 8213840-3.

html, zuletzt aktualisiert am 06.05.2019, zuletzt geprüft am 08.05.2019.

7. Berger, Anna (2017): Mit Kaffeesatz düngen: Garten- und Zimmerpflanzen mit Kaffee pflegen.

- Online verfügbar unter https://www.kaffeeabo.de/magazin/tipps-tricks/mit-kaffeesatzduengen/,

zuletzt geprüft am 26.09.2019.

8. Haas, M. (2019): Kaffee-Recycling: Produkte aus Kaffeesatz. - Online verfügbar unter https://

szmagazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/die-tasse-aus-kaffee-86660, zuletzt geprüft

am 08.05.2019.

9. Pötz, R. (2018): [re-cafe] - [crea-re] Design. - Online verfügbar unter http://crea-re.at/recafe/,zuletzt

aktualisiert am 17.05.2018, zuletzt geprüft am 30.09.2019.

10. Falk, O.; Baum, S.; Stöberl, M. (2013): Biodiesel aus Kaffeesatz. - Hochschule Weihenstephan-

Triesdorf. Online verfügbar unter https://www.hswt.de/forschung/forschungsprojektealt/

land-und-ernaehrungswirtschaft/biodiesel-aus-kaffeesatz.html, zuletzt geprüft am

08.05.2019.

11. Kondamudi, N.; Mohapatra, S. K.; Misra, M. (2008): Spent coffee grounds as a versatile source

of green energy. - Journal of agricultural and food che-mistry 56 (24), S. 11757–11760. DOI:

10.1021/jf802487s.

12. Paul Scherrer Institut (Hg) (2017): Mehr als Kaffeesatzlesen. - Online verfügbar unter https://

www.psi.ch/de/media/forschung/mehr-als-kaffeesatzlesen, zuletzt geprüft am 08.09.2019.

13. Tschibo Kaffeereport 2019: Kaffee in Zahlen. Online verfügbar unter: https://www.tchibo.com/

servlet/cb/1302442/data/-/Kaffeereport2019.pdf, zuletzt geprüft am 09.06.2020


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

creativ verpacken dialog 2020:

Neue Perspektiven für Verpackung

und Marke

Mut, Klarheit und Leidenschaft sind die Eigenschaften, die die Zeitschrift creativ verpacken von jeher auszeichnen.

Mit dem Claim „Packaging.Design.Marketing“ ist klar, dass es um Markenpositionierung über die Verpackung

geht. Die jährliche Konferenz ist seit 21 Jahren ein inspirierendes Forum, das Austausch ebenso zulässt wie den

Anstoß zu neuen Projekten. Mit dem Titel „Blick in die Glaskugel – Welche Verpackung braucht die Zukunft?“ wird

der Fokus auf Chancen und bislang ungenutzte Optionen gerichtet. Der creativ verpacken dialog findet in diesem

Jahr am 11. September 2020 in Berlin statt.

Die Welt verändert sich merklich.

Wir hatten gelernt zu planen, alles

von vielen Seiten zu betrachten

und es dann systematisch umzusetzen.

Nun aber kam für viele eine Art „verordneter

Rückzug“. Planungssicherheit – ade!

Und die Zukunft fühlt sich mit einem Mal

unsicherer an. Ist das Disruption? Oder

meistern wir die Zeit mit resilientem Bewusstsein?

Wo geht es hin mit unseren

Marken und Produkten? Die Abgeschiedenheit

hat unseren Blick auf Konsum und

Lebensgefühl verändert. Weniger kann

tatsächlich mehr sein. Ein Weiter-so-wiebisher

erscheint absurd.

Es bleibt das starke Bedürfnis, sich auszutauschen

und das persönliche Gespräch

zu pflegen, und zwar in überschaubaren

Formaten. Der creativ verpacken dialog

setzt genau hier an. Die jährliche Konferenz

von creativ verpacken lädt bereits am

Vorabend zu Begegnung und Networking

in einem angenehmen Rahmen ein. Hier

bleibt niemand Zaungast, weil Kommunikation

als natürliches Bedürfnis gelebt und

geschätzt wird.

So angekommen, wird der Konferenztag

zum inspirativen Dialog: eine Mischung aus

Visionären und bodenständigen, zukunftsorientierten

Unternehmern nimmt die Teilnehmer

mit in ihre Welt. Der „Blick in die

Glaskugel“, gepaart mit der Frage „Welche

Verpackung braucht die Zukunft?“, wird

Auf nach Berlin

Alle Informationen zum

creativ verpacken dialog 2020 unter:

https://creativverpacken.de/dialog

zu einem Werkzeugkasten – jenseits der

Spekulation. Solide aufgestellte Unternehmen,

wie die Andechser Molkerei Scheitz,

wechseln sich ab mit jungen Unternehmen,

die nach vorne streben. Mit Workshops

geht es sofort in die praktische Arbeit mit

den vorgetragenen Anregungen. Sie bieten

Raum für die Diskussion von Themen für

morgen und werden von erfahrenen Köpfen

angeleitet.

Unter Moderation des Herausgeber-Ehepaars

Ute und Dietrich von Buch wird der creativ

verpacken dialog zur Kommunikationsoase

in einer oftmals getriebenen Arbeitswelt.

Es geht um persönliche Kontakte, aus

denen Neues entsteht. So haben die Macher

der „Königin von Biesenbrow“, einer

hoch edlen Apfelgetränkemanufaktur, beim

Gespannte Aufmerksamkeit in entspannter Atmosphäre:

der creativ verpacken dialog

creativ verpacken dialog 2017 die genau auf

sie zugeschnittene Packungsdesignagentur

getroffen. Frau Tonis Parfum entwickelte

mit dem Porzellanhersteller Kahla Tassen

mit einem eigenen Dekor als Geschenk

für ausgesuchte Kunden. Solche und viele

andere Projekte haben ihren Ursprung beim

creativ verpacken dialog gefunden. Warum

sollten Sie nicht Ihre eigene Geschichte mit

dem creativ verpacken dialog schreiben?

Allein der Versuch lohnt sich. Und das neue

Berlin und seine Start-up-Kultur sind immer

eine Reise wert.

Das creativ verpacken-Team gibt Ihnen Planungssicherheit:

Sollte die Konferenz nicht

stattfinden können, erhalten Sie Ihr Geld

zurück. Also, am besten gleich anmelden

und den Frühbucher-Rabatt nutzen. [pl]

Foto: creativ verpacken


Pack & Log 06/20

Neuer Standort

für Robatech

Foto: Robatech

Am 18. Mai 2020 bezog die Robatech

Austria GmbH ihr neu gebautes Firmengebäude

in Theiß. Die Service- und Verkaufsorganisation

der Robatech-Gruppe betreut

Kunden in Österreich, Ungarn und Slowenien

im Bereich des industriellen Klebstoffauftrags.

Der neue Standort bietet eine schnelle

Anbindung an das Verkehrsnetz und

erlaubt den Ausbau von Serviceleistungen

wie Reparaturen, Ersatzteillieferungen,

Tests und Produktvorstellungen.

Mit der Übersiedelung der Robatech Austria

GmbH von Senftenberg in das Industriegebiet

in Theiß unterstreicht die Robatech-Gruppe

ihren Wachstumskurs. Ganz im Zeichen von

Green Gluing erhielt das neue Firmengebäude

auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Sie

deckt nicht nur einen Großteil des eigenen

Strombedarfs, sondern speist bei Überproduktion

auch Strom ins Netz ein. Eine kostenlose

Ladestation für Elektroautos steht allen Kunden

und Angestellten zur Verfügung.

Kunden profitieren von großzügiger Infrastruktur.

Harald Laher, Geschäftsführer der

Robatech Austria GmbH, hat auch nach dem

Einzug in die modernen Räumlichkeiten weitere

Pläne: „Wir haben nun genug Platz, um

unser Labor auszubauen. Damit können wir

bestimmte Tests zum Klebstoffauftrag hier

durchführen und ersparen unseren Kunden

die weite Reise zum Hauptsitz nach Muri in

der Schweiz. Im geplanten Showroom können

wir Produkte besser vorstellen. Das wird es

unseren Kunden leichter machen, sich für

die geeigneten Klebstoffauftragslösungen zu

entscheiden.“

Kurzprofil. Die Robatech-Gruppe mit

Hauptsitz im schweizerischen Muri/AG ist

ein weltweit führender Hersteller von innovativen

und nachhaltigen Klebstoff-Auftragslösungen

für den industriellen Heißleim- und

Kaltleimauftrag. Seit 1975 produziert und

liefert Robatech hochwertige Steuerungen,

Auftragsköpfe, Schmelz- und Dosiersysteme.

In 80 Ländern beraten und betreuen Robatech-Vertretungen

Kunden in den unterschiedlichsten

Industrien rund um alle Fragen

und Anliegen zum Thema Klebstoffauftrag

und Optimierung von Klebeprozessen. [pl]

Der neue Standort der Robatech

Austria GmbH in Theiß /

Niederösterreich

Von der Produktion bis ins Regal.

Gemeinsam mit Ishida.

Jedes Unternehmen hat sich seinen eigenen Herausforderungen zu

stellen. Unser Ziel ist es, diese gemeinsam mit Ihnen zu überwinden.

Sie möchten Ihre Produktivität steigern? Wir helfen Ihnen, in kürzerer

Zeit mehr aus Ihrer Produktion herauszuholen.

Die Genauigkeit Ihrer Produktion lässt zu wünschen übrig?

Dann unterstützen wir Sie dabei, die Zielvorgaben einzuhalten.

Sie müssen sich auf höhere Standards einstellen?

Auch dann sind wir der richtige Ansprechpartner. Machen Sie den

ersten Schritt und besuchen Sie uns unter

Smarter Faster Together

ishida.de


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Sicher auf Distanz

Die durch den Ausbruch von COVID-19 entstandene Situation stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen.

Trotz Lockerungen seitens der österreichischen Bundesregierung bleibt die Angst vor einer zweiten Infektionswelle

und einem weiteren, damit verbundenen Shutdown. Mit SAFEDI – einer Neuentwicklung aus der Dornbirner

Heron Innovations Factory – können Betriebe trotz Infektionen aufrechterhalten werden.

Im Zuge der rasanten Ausbreitung von

COVID-19 in Europa sah sich Christian

Beer als Unternehmer und Chef von

rund 400 Mitarbeitenden im Frühjahr mit

dem Risiko eines möglichen Lockdowns

konfrontiert, den er in jedem Fall vermeiden

wollte. Aus einer Beobachtung entstand

eine Idee, die zur Gründung eines

neuen Unternehmens führte: „Mir fiel auf,

dass unsere Mitarbeitenden sich in Gesprächen

immer näher kommen – ein Jahrhunderte

altes Verhaltensmuster, das sich

auf die Schnelle nicht ändern lässt. Denn

besonders der Gesichtsbereich ist anfällig

für Infektionen. So entstand Frage, wie ein

sicherer Abstand im laufenden Betrieb eingehalten

und gleichzeitig im Ernstfall die

Infektionskette nachvollziehbar gemacht

werden kann.“ Beer bündelte sämtliches

Know-how in seinem Unternehmen in

einem Team, das innerhalb kürzester Zeit

ein Tool entwickelte, welches alle Anforderungen

zum Schutz seines Betriebs erfüllt

– Abstandwarnung, Schutz des Gesichtsbereichs

sowie die einzigartig genaue Analyse

und Nachvollziehbarkeit der Infektionskette:

SAFEDI.

100 % Abstandwarnung. SAFEDI –

SAFE DISTANCE Control – unterstützt mit

der Abstandswarnung per Bluetooth, eine

sichere Distanz zu anderen SAFEDI-Geräten

einzuhalten, indem er als Clip oder an einer

Kette am Oberkörper getragen wird. Wird der

sichere Abstand unterschritten, löst SAFEDI

optische und optional akustische Signale

aus. Durch die ständige Sichtbarkeit erinnert

SAFEDI alle daran, dass COVID-19 noch

nicht der Vergangenheit angehört. So wird

ein sicherer Abstand eingehaltem.

Einzigartige Qualität in der Datenanalyse,

100 % Datenschutz.

Jedem SAFEDI ist ein anonymes Nahkontakt-

Tagebuch zugeordnet, das festhält, welche

ID-Nummern einander länger als 5 Sekunden

zu nahegekommen sind. Die Synchronisierung

erfolgt über das Smartphone oder den

SAFEDI Synchro Hub, einer Stand-alone-

Foto: SAFEDI

SAFEDI unterstützt mit der Abstandswarnung per Bluetooth, eine sichere Distanz

zu anderen SAFEDI-Geräten einzuhalten, indem er als Clip

oder an einer Kette am Oberkörper getragen wird

Lösung für Unternehmen, die ohne Smartphone

auskommt. Im Falle einer Infektion

werden die jeweilige, anonyme SAFEDI-ID

im gesicherten SAFEDI-Portal eingegeben

und jene SAFEDIs benachrichtigt, die gemäß

Kontakttagebuch eng mit der infizierten

Person in Kontakt waren. Dies erfolgt bei

der Smartphone-App über Push Notification,

beim SAFEDI Synchro Hub über eine

Vertrauensperson im Unternehmen. Jede

Person bleibt dabei vollkommen anonym. Das

Smartphone und der SAFEDI Synchro Hub

dienen lediglich als Brücke zur gesicherten

Cloud, personenbezogene Daten werden

nicht gespeichert.

Im Falle einer Benachrichtigung müssen

lediglich die Personen, die in engem Kontakt

zu einer infizierten Person waren, den

jeweiligen Handlungsempfehlungen des

Unternehmens folgen – sich beispielsweise

testen lassen. So können Unternehmen ihren

Betrieb aufrechterhalten. Dabei bietet SAFE-

DI einschlägige Vorteile gegenüber gängigen

App-Lösungen: SAFEDI ist für das Gegenüber

immer sichtbar. Dank der automatischen Einund

Ausschaltautomatik ist keinerlei Bedienung

notwendig und keine Fehleinstellung

möglich. Somit kann SAFEDI nicht – durch

versehentliches Abschalten von Bluetooth,

versehentliches Deaktivieren der App oder

durch Aktivierung des Stromsparmodus –

abgeschaltet oder deaktiviert werden.

Nach erfolgreichen Feldversuchen im eigenen

Unternehmen und in Vorarlberger

Betrieben aus unterschiedlichen Branchen

wurden seit Anfang Mai bereits 35.000 SA-

FEDIS an über 100 zufriedene Unternehmen,

Universitäten und öffentliche Einrichtungen

in der DACH-Region, Italien, Frankreich und

den Niederlanden ausgeliefert. Christian Beer

ist stolz auf seine Neuentwicklung: „Ich freue

mich, dass wir mit SAFEDI zum Schutz der

Bevölkerung und zur Aufrechterhaltung der

Wirtschaft beitragen können.“

Weitere Informationen auf

www.safedi.com

[pl]


Ein neues Band sorgt für

eine optimale Umreifung

TEUFELBERGER hat eine neue Umreifungslösung speziell für die Druck- und Verpackungsindustrie sowie für den

Versandhandel entwickelt. Es ist nicht nur einfach im Verpackungsprozess einsetzbar, einfach schonend für die

Umwelt, sondern auch einfach zu handhaben. Mit TEWE ® SoPRIM ® erreichen die Anwender eine neue Ebene der

Effizienz und leisten gleichzeitig ihren Beitrag zum Umweltschutz.

Minimale Ausfallszeiten bei Umreifungsmaschinen

und maximale

Effizienz sind besonders in der

Druck- und Verpackungsindustrie von entscheidender

Bedeutung. 50 Jahre Erfahrung

mit dem Umreifungsprozess haben

TEUFELBERGER zu Experten auf diesem

Gebiet gemacht. „Wir haben jede Station,

die ein Umreifungsband im Umreifungsprozess

durchläuft, neu analysiert. Materialreduktion

und bessere Performance

durch eine neue Technologie sind das Ergebnis

der intensiven Entwicklungsarbeit

bei TEWE ® SoPRIM ® , das unsere Kunden

in mehrmonatigen Tests begeistert hat“,

freut sich Jürgen Scheiblehner, Geschäftsführer

des Bereiches für Umreifungsbänder

bei TEUFELBERGER, über die ersten,

sehr positiven Reaktionen.

Die neue Generation an 5 mm Umreifungsbändern

bringt die bereits etablierten und

bewährten Eigenschaften von TEWE ® auf

ein neues Niveau. TEWE ® SoPRIM ® überzeugt

durch hohe Qualität im Einsatz und

schont die Umwelt. Außerdem werden

die Mitarbeiter, die täglich mit den sonst

schweren Spulen arbeiten, den Unterschied

spüren.

Einfach und problemlos im Umreifungsprozess.

TEWE ® SoPRIM ®

zeigt schon ganz zu Beginn des Umreifungsprozesses,

was es kann. Vor dem Einsatz

kann es zu längeren Liegezeiten in der

Ausgabebox kommen. Die sonst üblichen

Verformungen bleiben aufgrund der hohen

Steifigkeit aus (= geringer memory effect)

und der erneute Umreifungsvorgang geht

somit problemlos vonstatten. Herausragend

ist die deutliche Reduktion von Staub, die

durch Abrieb des Bandes verursacht wird.

Weniger Staub bedeutet in Folge dessen

weniger Stillstandszeiten der Maschine. Ein

weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor für eine

problemlose Umreifung ist die Spannung,

die auf das Umreifungsband gelegt wird,

dabei soll es möglichst wenig durchrutschen.

Auch da sind die Erfahrungen mit TEWE ®

SoPRIM ® hervorragend.

Einfach schonend für die Umwelt.

In jüngster Zeit spielen Abfall- und

Umweltaspekte aufgrund von EU-Richtlinien

eine immer wichtigere Rolle auf dem Markt.

TEUFELBERGER war einer der ersten, der

bereits vor Jahrzehnten recycliertes Material

für die Herstellung von Umreifungsbändern

verwendet hat. Nachhaltigkeit wird gelebt,

nicht zuletzt durch die langfristige Orientierung

eines Familienunternehmens in der

7. Generation.

Im Umreifungsband steckt im Vergleich zu

anderen Verpackungslösungen an sich schon

deutlich weniger Kunststoff. Bei TEWE ®

SoPRIM ® wird der Einsatz von Kunststoff

zusätzlich um 10 % reduziert. Außerdem

besteht die neue Spulenlösung nur mehr

aus den zwei Materialien Polypropylen und

Foto: TEUFELBERGER

Pack & Log 06/20

TEUFELBERGER präsentiert das innovative,

nachhaltige Umreifungsband TEWE ® SoPRIM ®

Karton, die Materialien können daher einfach

getrennt und wieder recycelt werden.

TEWE ® SoPRIM ® weist deutlich geringere

CO 2

-Emissionen auf und entspricht selbstverständlich

den Anforderungen von REACH.

Einfach zu handhaben. Die Mitarbeiter

sind die wertvollste Ressource jedes

Unternehmens, weshalb die Erhaltung ihrer

Gesundheit oberste Priorität haben muss.

TEUFELBERGER hat in der Entwicklungsarbeit

den Fokus auch auf die Verpackung

von TEWE ® SoPRIM ® gelegt und einige

Erleichterungen im täglichen Umgang mit

Umreifungsbandspulen erreicht. So sind

an der Verpackung praktische Griffe angebracht,

und die Belastung beim Heben der

Spule aus der Verpackung wird durch das

innovative Design deutlich reduziert.

TEWE ® SoPRIM ® , 5mm ist seit Juli 2020

erhältlich.

[pl]


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Digitalisierung und neue

Marktsegmente im Fokus

Mit dem neuen Webauftritt und dem integrierten B2B-Shop unterstreicht der Verpackungsspezialist Meier Verpackungen

seine eCommerce-Ambitionen. Im Sortimentsbereich bietet der Verpackungsgroßhändler mit nachhaltigen

Verpackungslösungen stets neue, innovative und interessante Alternativen. Neben den Bereichen Lebensmittelverpackungen,

Versandverpackungen und Artikeln für die innerbetriebliche Hygiene erweitert Meier

Verpackungen sein Portfolio um moderne Take-Away-Verpackungen für Gastronomiebetriebe und Lieferdienste.

Umfangreiches Shop-Sortiment,

praktische Shop-Funktionen. Die

neue Webpräsenz besticht durch eine klar

strukturierte Menüführung sowie eine frische

Optik. Der integrierte Online-Katalog

mit B2B-Shop-Funktion bietet dem Nutzer

ein breites Standardsortiment für alle Verpackungsanforderungen,

das kurzfristig ab

Lager verfügbar ist. Maßgeschneiderte Produkte

mit individuellem Format oder Aufdruck

können weiterhin bequem online angefragt

werden. Im Benutzerkonto-Bereich

steht registrierten Kunden eine nützliche

Gesamtbestellübersicht über alle laufenden

oder bereits getätigten Bestellungen zur Verfügung.

Zudem ist es möglich, verschiedene

Wunsch-/Einkaufslisten anzulegen, die für

Kaufabwicklungen zu einem späteren Zeitpunkt

vorgemerkt werden. Auch Abrufe aus

Rahmenaufträgen können ab sofort online

erfolgen.

Neue Website mit B2B-Shop und Fokus auf nachhaltige

Verpackungen und Take-Away-Lösungen

Foto: Meier Verpackungen

Nachhaltige und ressourcenschonende

Verpackungen stehen

im Mittelpunkt. Mit der Produktlinie

fairpac präsentiert Meier Verpackungen ressourcenschonende

To-go-Verpackungen, die

zur Gänze oder überwiegend aus nachwachsenden

Rohstoffen bzw. recycelbaren Materialien

bestehen. Darüber hinaus rückt die

Newsletterreihe Sustainovations by Meier

Verpackungen in regelmäßigen Abständen

innovative, nachhaltige und ressourcenschonende

Verpackungslösungen in den Fokus.

Siegelfolien aus Mono-PET, Luftpolsterfolien

mit hohem Recyclingmaterialanteil,

Tragetaschen aus Graspapier, biologisch

abbaubare EPS-Schalen sind Beispiele für

zukunftsweisende Lösungen, die im Rahmen

dieser Newsserie als nachhaltige Alternativen

aufgezeigt werden. Damit wird der

Verpackungsgroßhändler seiner gesellschaftlichen

Verantwortung sowie der Forderung

der Konsumenten nach umweltfreundlichen

Verpackungslösungen vermehrt gerecht.

Kurzprofi. Meier Verpackungen GmbH

ist ein Traditionsunternehmen, das seit

mehr als 35 Jahren für Kompetenz in den

Segmenten Lebensmittel-, Versandverpackungen

und Produkten für die innerbetriebliche

Hygiene steht. Als Mitglied

des global agierenden Großhandels- und

Logistikkonzerns Bunzl plc beliefert das

Unternehmen große Industriebetriebe sowie

Klein- und Mittelbetriebe mit Qualitätsverpackungen.

Die Kunden werden dabei

erfolgreich unterstützt, für jedes Produkt

die beste Verpackungslösung zu finden: Als

Architekten der Verpackung verfügt Meier

Verpackungen über die Erfahrung und das

Know-how, innovative Lösungen für jeden

Anspruch zu entwickeln. Als Handelsunternehmen

beratet das Unternehmen objektiv,

ohne Präferenz für Verpackungsvarianten

oder Lieferanten und sind dank ihres internationalen

Netz an Produktionspartnern in

der Lage, die beste Lösung mit allen erforderlichen

Zertifizierungen zu realisieren.

Die Vertriebszentrale der Meier Verpackungen

GmbH befindet sich in Hohenems,

Vorarlberg, das Zentrallager mit einer Lagerkapazität

von ca. 4000 Palettenplätzen

sowie der Vertriebsstandort für Obst- & Gemüseverpackungen

ist in Albersdorf, in der

Nähe von Graz, angesiedelt. Mit knapp 70

Mitarbeitern an beiden Standorten erwirtschaftete

Meier Verpackungen im letzten

Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von

über 40 Mio. Euro.

Weitere Informationen unter

www.meierverpackungen.at

[pl]


Pack & Log 06/20

Menschen // Gesichter // Karrieren

Mit 1. März 2020 übernahm

Andreas Radix als neuer

CEO den Vorsitz der Geschäftsleitung

der IntraNav GmbH. Im

Zuge der strategischen Weiterentwicklung

und des weiteren

geplanten Wachstums entschloss

sich INTRANAV nach

sieben Jahren Geschäftserfahrung,

die Geschäftsleitung

zu erweitern.

Der Beirat der SSI Schäfer

Gruppe hat Harald Rackel

zum COO der SSI Schäfer

Gruppe berufen. Herr Rackel

wird seine Tätigkeit bei SSI

Schäfer zum 1. Oktober 2020

aufnehmen. Er war seit 2018

CEO der Elexis AG und Sprecher

der Geschäftsführung der EMG

Automation GmbH in Wenden,

Siegerland.

Seit Anfang Juni 2020 ist Dr.

Kurt Maier neuer Präsident

von Austropapier, der Vereinigung

der Österreichischen

Papierindustrie. Er folgt in dieser

Funktion Christian Skilich

nach, der die österreichische

Papierindustrie seit 2018 national

und international vertreten

hat. Maier ist seit 2016

CEO der Heinzel Group. Davor

war er Vorstandsvorsitzender

der Zellstoff Pöls AG.

Seit 1. Juni 2020 ist Thomas

Preller neuer Vertriebsleiter

bei der Nürnberger

Klinkhammer Intralogistics

GmbH. Der gebürtige Nürnberger

startete seine Karriere

in der Intralogistik vor 21 Jahren

bei der Siemens AG und

späteren Dematic als Logistik-

und SAP-Berater. 2015

wechselte er zu Viastore, um

dort die Vertriebsleitung zu

übernehmen.

Am 1. Mai 2020 hat Jan Glass

die Nachfolge von Dr. Jürgen

Kuske als Chief Financial

Officer der Optima Unternehmensgruppe

angetreten. Er

übernimmt damit gemeinsam

mit Hans Bühler, dem geschäftsführenden

Gesellschafter,

die Leitung der zentralen

Abteilungen. Bereits seit 2016

ist der Wirtschaftsingenieur in

verschiedenen Managementfunktionen

für Optima tätig.

Die niederösterreichische

Unternehmerin Gabriele

Jüly ist neue Präsidentin

des Verbands Österreichischer

Entsorgungsbetriebe

(VOEB). Sie folgt Hans Roth

nach, der das Amt sechs Jahre

lang innehatte. Als VOEB-

Präsidentin vertritt Jüly über

250 Mitgliedsunternehmen

der privaten Abfall- und Ressourcenwirtschaft

in Österreich.


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Ein Handbuch sagt mehr

als tausend E-Mails!

Downstream und Upstream – zwei Bewegungen, die in der Supply Chain physische und

elektronische Prozesse zwischen dem Handel und der Industrie beschreiben. Wie können

GS1 Standards bei der Überwindung etwaiger Hürden helfen?

über den

Autor

Alexander Peterlik ist

Business Development

Manager bei

der Standardisierungsorganisation

GS1 Austria. Er bietet

Beratung, Schulung

und Workshops rund

um den effizienten

Einsatz der GS1

Standards entlang

der gesamten Wertschöpfungskette.

Kontakt:

peterlik@gs1.at

www.gs1.at

Downstream ist der Weg der Ware von der Industrie

hin zu Handel. Upstream ist der Weg von der Verpackungs-

und Rohstoffindustrie zur verarbeitenden

Industrie. Eigentlich zwei ganz einfache Begriffe und möglicherweise

auch gar nicht so komplizierte Prozesse. Doch der

Teufel steckt wie so oft im Detail.

Hatte der Downstream-Prozess Zeit, sich über die letzten

30 Jahre zu entwickeln, soll der Upstream-Prozess sofort gut

funktionieren. Oftmals sind die gleichen Menschen in der

Logistik mit dem einen wie dem anderen Ablauf beschäftigt,

betrachten diesen aber unterschiedlich.

Prozessabläufe. So gibt es im Downstream-Prozess klare

Abläufe, klare Kennzeichnung gemäß den GS1 Standards

sowohl auf der Verpackungs- wie auch der Logistikebene und

Logistikhandbücher, die zweifelsfrei sagen, was, wo und wie

passieren soll. Es gibt eindeutig definierte EDI Nachrichten

und mittlerweile die sehr umfangreiche Stammdatenbank

GS1 Sync (www.gs1.at/gs1-sync).

Auch im Upstream-Prozess gibt es Abläufe, diese sind aber sehr

oft bilateral und nicht durchgängig. Wenn ein Unternehmen

also beschließt, seine Prozesse im Bereich Upstream zu automatisieren

und die GS1 Standards zu verwenden, braucht es

zuerst einmal eine neutrale Analyse der einzelnen Schritte,

die es bedarf, bis die Ware in der Produktion ankommt.

Der erste Schritt ist immer die Analyse der Materialstammdaten.

Welche Daten werden gepflegt? Welche Daten kommen

vom Lieferanten? Was wird in den einzelnen Abteilungen

davon gebraucht? Und hat das Unternehmen auch wirklich

Interesse daran, die Materialnummer seines Lieferanten zu

nutzen? Diese Fragen klingen möglicherweise

komisch, sind es aber nicht.

Interne Systeme vs. Standards.

Über die letzten Jahre haben Unternehmen

ihre Materialien sowohl auf Seiten der Verpackung

als auch des Rohstoffs anhand ihrer

internen Nummern bestellt. Dies hat zur

Folge, dass es nicht immer ganz klar war, wer

der Lieferant ist – vor allem dann nicht, wenn

es für ein Produkt mehrere Lieferanten gibt.

Mit den GS1 Standards, allen voran die GTIN

(Global Trade Item Number) kann das natürlich

nicht passieren, da diese eindeutig zu

einem Artikel und einem Unternehmen gehört.

Dies ist auch der große Vorteil, wenn ein

Upstream Projekt begonnen wird, dass es von

Anfang an auf die richtigen Standards setzt.

Ein weiterer Vorteil der GS1 Standards ist

auch, dass diese oftmals im Unternehmen

schon bekannt sind und auch technisch eher

weniger Probleme machen. Die wirkliche

Hürde ist die Neuanlage der GTINs pro Lieferant.

Dies kann aber durch Uploads in die

jeweiligen Systeme sehr rasch erfolgen.

Auch im Bereich der Kommunikation bieten

die GS1 Standards natürlich viele Vorteile.

Es ist klar definiert, wie eine elektronische

Bestellung, ein elektronischer Lieferschein

und eine elektronische Rechnung aussehen.


Pack & Log 06/20

In Österreich sind diese Nachrichten bis auf ein bis zwei Kleinigkeiten

sogar ident den EDI Nachrichten im Bereich Downstream. Also auch

hier geringe Kosten im Changeprozess.

Von A wie Analyse bis Z wie Zusammenarbeit. Das Allerwichtigste

sind eine klare Struktur und ein Zeitplan, der hält. Damit

das sichergestellt ist, unterstützt GS1 die Unternehmen entlang der

Wertschöpfungskette mit Rat und Tat. Das beginnt bei der neutralen

Beratung und Analyse der Abläufe sowohl auf Seiten der Industrie als

auch der Lieferanten und endet bei Meetings vor Ort und Unterstützung

bei technischen und strukturellen Fragen.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es oft nur kleine Schritte sind, die

einen Ablauf mit den richtigen Standards zu einem effizienten Ablauf

werden lassen. Es ist wichtig, gemeinsam mit seinen Lieferanten und

Partnern zu arbeiten. Denn gerade in so einem Projekt wie Upstream

ergeben sich dann auch noch völlig neue Möglichkeiten, wie eine bessere

Abstimmung der Abrufaufträge durch gemeinsame Planung und

die Nutzung der Inventory Reports.

Jetzt klingt das alles sehr einfach und wunderbar und im Grunde ist

es das auch. Was aber können für Hürden in einem Upstream Projekt

auftauchen? An erster Stelle steht oft das Thema der Stammdaten, also

wie kommt die GTIN vom Lieferanten zur Industrie. Dies kann eigentlich

sehr einfach über einen Excel- oder CSV-Upload passieren.

Das nächste Thema ist die Kennzeichnung der Transporteinheiten, also

wie kommt die Palette mit dem Material oder der Container zur Industrie.

Hier sollte am besten das GS1 Transportetikett mit dem GS1-128

Strichcode genutzt werden. Es gibt einen klaren Aufbau der Inhalte, ein

strukturiertes Layout und auch die Möglichkeit online über GS1 Print

(www.gs1.at/gs1-print) dieses zu erstellen.

Wichtig ist, dass sich all die Anforderungen der Industrie in einem

Handbuch (auch hier unterstützt Sie GS1 Austria sehr gerne) befinden.

Denn nur, wenn es auch eine ordentliche Dokumentation gibt, kann

ein Projekt wie Upstream wirklich erfolgreich werden.

[pl]

Website-Relaunch bei GS1 Austria

Die Standardisierungsorganisation GS1 Austria präsentiert

sich unter www.gs1.at ab sofort mit einem neuen Webauftritt.

Dazu wurde die Website nicht nur optisch, sondern

auch inhaltlich und technisch einem kompletten Relaunch

unterzogen.

„Im Vordergrund der Entwicklungen unserer neuen Website

stand von Anfang an der Kunde mit seinen Interessen und

Bedürfnissen“, erklärt Mag. Daniela Springs, Leitung Marketing

& Kommunikation bei GS1 Austria, die für die Umsetzung

der Website in Zusammenarbeit mit der Agentur

Liechtenecker GmbH & Lab Studio verantwortlich zeichnet.

Entsprechend kundenorientiert zeigt sich auch das Ergebnis:

Die Website besticht mit einem klaren und übersichtlichen

Design. Eine logische Struktur bringt den Nutzer rasch und

unkompliziert zu genau jenen Inhalten, die dieser gerade benötigt.

„Dabei werden Anwender, die auf der raschen Suche

nach einem Strichcode sind, ebenso gut bedient wie bereits

versierte GS1 Anwender mit dem Bedarf an Spezialinformationen“,

ergänzt Springs.

Eine Reihe an Funktionen und Tools tragen dazu bei, dass

sich Besucher auf der GS1 Austria-Website gut zurechtfinden

und rasch ihr gewünschtes Ziel erreichen. Neben der

durchgehend schlanken Menüführung sind das u.a. Quicklinks,

die innerhalb der Seite schnell zu gesuchten Inhalten

führen oder eine „Mouse-Over“-Funktion bei Texten zu

Glossarbegriffen, die Fachvokabular erklären. Auch die inhaltliche

Aufteilung der Seite ist klar abgesteckt: So finden

sich Informationen zu GS1 Identifikationsnummern und GS1

Strichcodes als auch GS1 Services jeweils übersichtlich auf

einer Seite zusammengefasst. Einzelne Branchenseiten sorgen

zusätzlich dafür, dass die Kunden mit den jeweils für sie

wichtigen und branchenspezifischen Inhalten gut versorgt

sind. Downloads und Zusatzinfos finden sich jeweils am

Ende jeder Seite zusammengefasst. Was sich in der Vergangenheit

bewährt hat wurde beibehalten, wie zum Beispiel

die Angabe des jeweiligen Ansprechpartners bei GS1 Austria

bei den einzelnen Themen sowie FAQs für schnelle Antworten

auf ausgewählten Seiten. www.gs1.at

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Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Neu beim trägerlosen Etikettiersystem für Versandetiketten:

Nun auch Etikettierung von

variablen Kartonhöhen

Mit dem wohl ersten trägerlosen Etikettiersystem, das anspruchsvollen Anforderungen an Versandetiketten gerecht

wird, hat HERMA im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Jetzt zeigt der Selbstklebespezialist erstmals,

wie sich selbst variabel zugeführte und damit unterschiedlich große Versandkartons in beliebiger Reihenfolge

obenauf etikettieren lassen: Das HERMA InNo-Liner System ist ab Oktober 2020 mit sensorgesteuerter variabler

Etikettierhöhe verfügbar.

Das wäre bereits auf der interpack

2020 live zu sehen gewesen, allerdings

wurde diese aufgrund der

Corona-Pandemie auf 2021 verschoben.

Aber dank einer neuen App und Augmented

Reality kann jeder Interessierte das

System ab sofort zumindest mit Smartphone

und Tablet in seine gewünschte

Umgebung projizieren und dann in Aktion

erleben. Die App „InNo-Liner AR“ ist kostenfrei

erhältlich für Apple und Android.

„Die variable Etikettierhöhe war der noch

fehlende Entwicklungsbaustein für die

Serienfertigung des Systems“, sagt Martin

Kühl, der den HERMA Geschäftsbereich

Etikettiermaschinen leitet. „Dabei eingeflossen

sind auch die Erkenntnisse, die wir

seit dem vergangenen Herbst aus den ersten

Teststellungen im Rahmen konkreter

Kundenprojekte gesammelt haben.“ Dort

kam das HERMA InNo-Liner System zunächst

mit Modulen zum Einsatz, die für

eine Seitenetikettierung ausgelegt waren.

„Bereits damit konnten wir überzeugend

nachweisen, dass das System hinsichtlich

Geschwindigkeit, Prozesssicherheit und

-stabilität die Anforderungen für den Einsatz

in Logistikzentren erfüllt“, so Martin

Kühl. Beim jetzt eingeführten Serienmodell

wird das noch nicht klebende Etikett

auf eine Vakuumsaugplatte übertragen, die

mit einem Sensor für die Kartonhöhe und

einer Lineareinheit ausgerüstet ist. Zunächst

fährt dann eine rein wasserbasierte Aktivierungseinheit

quer zur Laufrichtung unter

das Etikett und aktiviert den Haftkleber

mit einem mikrofeinen, äußerst gleichmäßigen

Sprühnebel. Die Lineareinheit fährt

dann automatisch die Vakuumsaugplatte

mit dem aktivierten Etikett in die für das

jeweilige Paket erforderliche Etikettierhöhe.

Die gewünschte extrem hohe Haftung

der Etiketten resultiert aus dem perfekten

Zusammenspiel der Aktivierungseinheit mit

Unterschiedlich große

Versandkartons in beliebiger

Reihenfolge automatisiert

obenauf etikettieren

– ohne ein Trägerband

für das Versandetikett:

Das HERMA InNo-Liner

System ist dafür ab sofort

mit sensorgesteuerter

variabler Etikettierhöhe

verfügbar

dem patentierten mehrschichtigen Haftkleber

82S. Nicht ohne Grund ist das HERMA

InNo-Liner System eine Gemeinschaftsentwicklung

aller drei Geschäftsbereiche des

Unternehmens: Haftmaterial, Etiketten und

Etikettiermaschinen. „Dieses gebündelte

Know-how nutzen zu können, war und ist

essenziell für den Erfolg dieses Projektes“,

betont HERMA Geschäftsführer Dr. Thomas

Baumgärtner.

Minimaler Wasserverbrauch. Als

Aktivierungsmedium für den zunächst nicht

klebenden Haftkleber dient dem InNo-Liner

System demineralisiertes Wasser, also Wasser

in reinster Form. „So ist gleichbleibend

hohe Prozessqualität gewährleistet, und

zwar unabhängig vom je nach Standort

natürlicherweise schwankenden Härtegrad

des Wassers“, erläutert Dr. Baumgärtner.

Der Wasserverbrauch ist minimal, auch

weil ungenutztes Wasser wieder gefiltert

ins System zurückgeführt wird. Zusätzlich

kann die Aktivierungseinheit nach Bedarf

gereinigt werden. Bis auf das Wechseln der

Etikettenrolle sind kaum manuelle Eingriffe

erforderlich. Der Druck der variablen Daten

erfolgt wahlweise im Thermotransfer- oder

Thermodirekt-Verfahren. Zudem können die

Etiketten im konventionellen Druckverfahren

farblich vorbedruckt werden.

Seit der ersten Präsentation des Systems

und der Verleihung des Deutschen Verpackungspreises

im Herbst 2019 wird HER-

MA bereits überrollt von Anfragen. „Das

liegt zum einen natürlich an dem leicht

verständlichen und einfachen Konzept. Es

benötigt keine Lösemittel, keine Hitze und

keine anderen Aktivierungsmittel mit irgendwelchen

unerwünschten Nebenwirkungen.

Zudem ist es so kostengünstig wie ein konventionelles

Selbstklebeetikett“, erklärt

Dr. Baumgärtner. „Zum anderen erzeugt

die Suche nach tatsächlich nachhaltigen

Verpackungslösungen eine immer größere

Sogwirkung.“ Das HERMA InNo-Liner

System, das speziell für Versandetiketten

entwickelt wurde, spart tausende Tonnen

silikonisiertes Trägermaterial aus Papier und

dessen spätere Entsorgung – „in Hinblick auf

gesteigerte Nachhaltigkeit ein unschlagbares

Argument“, wie Dr. Baumgärtner betont.

„Erst recht, wenn man bedenkt, wie sich

das globale Paketaufkommen entwickeln

wird.“ Experten rechnen damit, dass sich

die schiere Menge an versendeten Kartons

bis 2025 nahezu verdoppeln wird – auf dann

etwa 200 Milliarden Stück weltweit. [pl]

Foto: shutterstock/alphaspirit


Pack & Log 06/20

Integriert sich leicht in bestehende Prozesse

Eine Lösung für viele Etikettieraufgaben ist die Etikettendruck- und

Spendesysteme Serie Legi-Air 4050 B von Bluhm Systeme. Dank

erprobter Technik arbeitet Legi-Air 4050 B auch in rauen Umgebungen

stets zuverlässig. Er ist dank der Verwendung von Druckmodulen

führender Hersteller und der konsequenten Modulbauweise

sehr flexibel und lässt sich leicht in bestehende Prozesse integrieren.

Den Legi-Air 4050 B gibt es in vier

Ausführungen. Dabei stehen unterschiedliche

Applikatoren zur

Verfügung. Für die Etikettierung von Produkten

mit variierenden Höhen ist ein

Sensor verfügbar, der den Abstand zum

zu etikettierenden Produkt erkennt.

Fotos: Bluhm Systeme

Garantiert sichere Lesbarkeit

der Barcodes. Je nach Druckmodul

werden Etiketten mit Daten in 200 bis 600

dpi Auflösung bedruckt und auf das Produkt

appliziert. Abhängig von Applikator und

Etikettengröße können mit dem System

bis zu 240 Etiketten pro Minute gedruckt

und gespendet werden. Maximale Etikettenlänge

beträgt dabei 210 mm.

Das Aufbringen der Etiketten, zum Beispiel

Er überprüft, ob sich tatsächlich ein Etikett

auf der Stempelplatte befindet. System- und

Wartungsinformationen gewährleisten eine

schnelle und einfache Diagnose.

Legi-Air 4050B-BB – Dank BlowBox-Applikator ideal für

die berührungslose Etikettierung

Alles im Blick. Die Ansteuerung der

Spendesysteme kann bei Bedarf durch die

Legitronic ® Labelling Software oder die

Nicelabel Software erfolgen. Die Vernetzung

ist über die Bluhmware möglich. Das

steigert Durchlaufzeiten und erhöht die

Produktionssicherheit.

Gezielte Bedienerinformationen zum Maschinenstatus

werden im Klartext dargestellt.

Speichermöglichkeiten für etikettenund

produktspezifische Parameter können

immer wiederkehrend schnell aufgerufen

werden.

[pl]

Bis zu 240 Etiketten pro Minute mittels des

indirekten Wipe-On-Verfahren

auf Produkte, Verpackungen oder Trays,

geschieht berührungslos mittels Tamp-Blow

oder Wipe-On-Verfahren. Dabei wird das

Etikett auf das gestoppte oder sich bewegende

Produkt aufgebracht. Alle Etikettierpositionen

und Einbaulagen sind möglich.

Dadurch wird eine Vielzahl individueller

Lösungen mit diesem Standardgerät realisiert.

Ein Display-Controller mit großem, mehrsprachigem

Textdisplay ermöglicht eine

einfache Bedienung. Etikettiersicherheit

garantiert der Etikett-auf-Stempel-Sensor.

Umreifungs– und Wicklungstechnik

● >1000 realisierte Projekte

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Umwelt Aktuell Kennzeichnen Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Eckes-Granini ging 2006 als

erstes europäisches Unternehmen

der Fruchtsaftbranche mit der

FreshSafe-PET ® -Technologie auf

den Markt

Fotos: KHS Gruppe

Vom Nischenprodukt zur etablierten

Beschichtungstechnologie

Mit der Plasmax-Beschichtungstechnologie und der daraus resultierenden Verpackungslösung FreshSafe-PET ® bietet

KHS der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung mit dem

bestmöglichen Produktschutz. Ihre Anfänge nahm die heutige Beschichtungstechnologie für PET-Flaschen bereits

in den 90er-Jahren – damals noch als Anwendung in der Pharmabranche. Wie kam es zu dieser außergewöhnlichen

Erfolgsgeschichte?

Im Zusammenhang mit Bernd-Thomas

Kempa, seit 2012 verantwortlich für

Vertrieb & Service von Plasmax und

heute Head of Global Account Management

Plasmax Barrier Technology, und Dr.

Joachim Konrad, seit 2014 verantwortlich

für die Technik als Director Plasmax

Barrier Technology und heute Leiter Produktdivision

Großmaschine, fallen immer

wieder die Begriffe Beharrlichkeit, Überzeugung

und Vertrauen. Zusammen mit

ihrem Team sind die beiden sozusagen die

Wegbereiter für die Transformation der

KHS-Plasmax-Beschichtungstechnologie

von einer Nischenlösung hin zur markterprobten

und bewährten Verpackungslösung

FreshSafe-PET ® für die Getränkeund

Nahrungsmittelindustrie.

Begonnen hat die Geschichte von FreshSafe-

PET®, auch bekannt unter dem Namen

Plasmax, genau genommen bereits Anfang

der 2000er-Jahre. Damals gingen die Schott

AG und die SIG Corpoplast wegen sich

verändernder Verpackungspräferenzen der

Industrie ein Joint Venture zur Plasmabeschichtung

von PET-Flaschen ein. Damit

bündelten sie die Expertise eines internationalen

Herstellers von Glas und Glaskeramik

mit dem Know-how eines Verpackungsherstellers

und Maschinenbauers für die Kunststoffverarbeitung.

Das Portfolio der Schott

AG beinhaltete auch eine Beschichtung aus

Glas, die ergänzend an der Innenseite von

Behältern aus Glas aufgetragen wurde. „Damit

wurden hochsensible pharmazeutische

Produkte vor der Migration von Stoffen

geschützt“, erklärt Kempa.

Herausforderungen für Kunden

und KHS. Im Rahmen des Joint Ventures

wurde der Prototyp der ersten Maschinengeneration

der Plasmax entwickelt und 2002

schließlich die erste Plasmax-Maschine mit

einem Ausstoß von 10.000 Flaschen pro

Stunde in der Schweiz getestet. Zudem

erhielt Plasmax die lebensmittelrechtlichen

Zulassungen in Europa, den USA und Japan.

Zwei Plasmax-Maschinen 12D wurden

schließlich für den Schutz hochwertiger,

sensibler Produkte nach Japan ausgeliefert.

In 2006 ging Eckes-Granini als erstes europäisches

Unternehmen der Fruchtsaftbranche

mit der Technologie in den Markt.

„Stetes Entwicklungsziel war und ist es,

nur eine Maschine einzubinden, die den

Gegebenheiten der Abfüllbetriebe und den

Erwartungen der Kunden entspricht“, sagt

Kempa. Insbesondere die Anlagenverfügbarkeit

musste von Anfang an auf einem

etablierten Branchenniveau sein. „Sieht

man den heutigen Erfolg und die wachsende

Nachfrage, kann man sagen: Es hat sich gelohnt.

Wir haben uns im Team dabei immer

eine gewisse Start-up-Mentalität bewahrt“,

ergänzt Konrad.

„Mit der Auflösung des Joint Ventures und

der Übernahme der Plasmax-Technologie

durch KHS im Jahr 2008 erhielten wir eine

starke Rückendeckung. Das kleine Team

als Teil eines globalen Unternehmens war

aber auch aufgefordert, den Nachweis zu

erbringen, dass diese Technologie ebenso

im Umfeld der Getränkeindustrie nachhaltig

lauffähig ist“, erzählt Kempa. „Ohne die Unterstützung

der KHS und der Konzernmutter

Salzgitter AG wäre die erfolgreiche Transformation

der Technologie und damit das

Erreichen eines Break-even nicht möglich


Pack & Log 06/20

gewesen. Aber auch ohne die spezielle Art

der Zusammenarbeit, inklusive des enormen

Zusammenhalts und Willens des gesamten

Teams, wäre dieser Erfolg ebenso wenig

möglich gewesen“, so Kempa.

Diese Unterstützung und das Vertrauen

wuchs auch auf Kundenseite: Neben weiteren

Maschinenverkäufen folgte 2010 der

Prototyp der größeren zweiten Generation

der Plasmax-Beschichtungsmaschine mit

einer Leistung von bis zu 27.500 1-Liter-

Flaschen pro Stunde für Eckes. 2014 erwarb

das Unternehmen für sein Werk in Fallingbostel

den weltweit ersten FreshSafe Block,

eine mit einer KHS-Streckblasmaschine verblockte

Anlage mit einem Ausstoß von bis

zu 32.000 0,75-Liter-Flaschen pro Stunde.

„Mit Eckes-Granini verbindet die KHS eine

jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit,

in der Lösungen zum beiderseitigen

Nutzen implementiert werden konnten.

So hat Eckes schon sehr früh die Chancen

einer weiterentwickelten PET-Verpackung

erkannt, um einen optimalen Schutz für

ihre sensitiven Getränke zu ermöglichen“,

erzählt Kempa.

Bernd-Thomas Kempa (l.) und Dr. Joachim

Konrad (r.) vor einem InnoPET FreshSafe

TriBlock mit Streckblasmaschine und Kombination

von Füller und Verschließer. Dieser

erreicht eine Leistung von bis zu 48.000

Flaschen pro Stunde

Plasmax-Angebot kontinuierlich

erweitert. „Eckes-Granini hat die Chancen

gesehen und weniger die möglichen

Probleme und zeigte sich offen für neue

Entwicklungen und Prozesse. Denn man

darf nicht vergessen: Für alle Beteiligten

war es zunächst Neuland“, sagt Konrad.

Von den Erkenntnissen, die aus der intensiven

Zusammenarbeit gewonnen wurden,

profitierten beide Seiten. Sie halfen, innovative

Prozesse praxisorientiert zu optimieren

und ganz neue Lösungen zu entwickeln.

So hat KHS sein Plasmax-Angebot im Laufe

der Jahre kontinuierlich erweitert. >>

Appetit auf

Informationen?

Es ist angerichtet!

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Umwelt Aktuell Kennzeichnen Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

>> Der Maschinenbauer bietet mittlerweile

neben der Standard-Beschichtungsmaschine

und dem InnoPET FreshSafe Block auch

eine Plasmax 2Q/4Q für den niedrigen Leistungsbereich

und einen InnoPET FreshSafe

TriBlock mit Streckblasmaschine und Füller-/Verschließer-Kombination

an, der eine

Leistung von bis zu 48.000 Flaschen pro

Stunde bietet. „FreshSafe-PET ® kombiniert

perfekten Produktschutz mit einer nachhaltigen

Recyclingmöglichkeit. Gleichzeitig

können durch Einsparung von PET-Material

die Kosten reduziert werden. Damit haben

wir unschlagbare Argumente, die für diese

Getränke- und Food-Verpackung sprechen“,

erklärt Kempa.

Und der Erfolg gibt dem Unternehmen

recht: Das Interesse der Getränkeindustrie

an dieser und weiteren KHS-PET-Technologien

wachse deshalb, weil sie nachhaltig

sind, so Konrad. Um die steigende Nachfrage

am Markt optimal zu bedienen, wurden am

Hamburger KHS-Standort 2016 die Produktionskapazitäten

erweitert. So setzt unter

anderem ein großer globaler Softdrinkhersteller

in mehreren seiner Werke in Asien

und Nordamerika auf FreshSafe-PET ® . „Gemeinsam

mit diesem Hersteller ist es uns gelungen,

alle Vorteile unserer Plasmax-Lösung

in Anwendung zu bringen. Dieses positive

Ergebnis konnte erreicht werden, weil alle

Gesichtspunkte vom Preform- und Flaschendesign

bis zu den Produktionsmöglichkeiten

des Kunden in die Lösungsfindung integriert

wurden. Das war für uns der Durchbruch

im Getränkesektor“, sagt Konrad.

Entscheidender Faktor im Bereich

Umweltschutz. Für die Kaufentscheidung

der Kunden spielen dabei

mehrere Faktoren eine Rolle. Bei FreshSafe-

PET ® gelangen beispielsweise keine unerwünschten

Stoffe von außen in das Produkt

hinein – und wertvolle Bestandteile wie

Vitamine können nicht austreten. Dank

der Plasmax-Barrieretechnologie bleiben

sensitive und karbonisierte Getränke zudem

bis zu zehnmal länger haltbar als in

der herkömmlichen PET-Flasche. Besonders

für Abfüller, deren Produkte weitere

Transportwege zurücklegen, ist das ein

entscheidender Faktor. Zudem schützt die

hauchdünne Glasschicht sensible Produkte

zuverlässig vor Frische- und Qualitätsverlust

– und trägt damit auch wesentlich zum

Umweltschutz bei. „Denn je zuverlässiger

der Produktschutz, desto geringer die Lebensmittelverschwendung“,

sagt Konrad.

Die Barrierelösung ist daneben auch für die

KHS hat ihr Plasmax-Angebot im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert. Der

Maschinenbauer bietet mittlerweile neben der Standard-Beschichtungsmaschine

und dem InnoPET FreshSafe Block unter anderem auch eine Plasmax

2Q/4Q für den niedrigen Leistungsbereich an

Beschichtung von PET-Behältern aus Rezyklat

(rPET) sowie für biologisch abbaubare

Behälter geeignet.

Den entscheidenden Faktor im Bereich Umweltschutz

sehen Kempa und Konrad neben

der Gewichtsreduktion in der vollständigen

Recyclingfähigkeit von FreshSafe-PET ® . Die

Beschichtungstechnologie ermöglicht mit

ihrer Vermeidung von verschiedenen Materialkomponenten

eine sortenreine Wiederaufbereitung

des PET-Materials und erlaubt

so eine hundertprozentige Recycelbarkeit

der Behälter. Das bestätigen unter anderem

mehrere unabhängige internationale Experten

sowie Branchenverbände wie APR 1 und

EBPB 2 . Vor dem Hintergrund der weltweit

steigenden Nachfrage nach sauberen Recyclingströmen

sei dies ein entscheidender

Aspekt, so Kempa. „Die Kunden und die

Öffentlichkeit verlangen zunehmend nach

umweltschonenden Verpackungslösungen

und ein Produkt ist nur dann erfolgreich,

wenn es ein relevantes Problem löst. Mit

FreshSafe-PET ® haben wir eine umweltfreundliche

und kosteneffiziente Lösung

entwickelt, die Nachhaltigkeit mit dem

bestmöglichen Produktschutz kombiniert.“

Geringerer Materialeinsatz

führt zu Kosteneinsparungen.

Neben den Aspekten Umwelt und Produktschutz

spielt auch das Thema Wirtschaftlichkeit

eine bedeutende Rolle. Durch

den Einsatz der KHS-Technologie sinkt einerseits

das Flaschengewicht im Vergleich

zu Behältern mit Additiven, was zu einem

geringeren Materialeinsatz und damit zu

Kosteneinsparungen führt. Abfüller können

andererseits auf günstigere Standard-PET-

Preforms umsteigen, wodurch die Kosten

pro Flasche nochmals sinken.

„All diese Faktoren haben dazu geführt,

dass FreshSafe-PET ® sich von der ersten

Vision zu einer nachgefragten und nachhaltigen

Verpackungslösung entwickelt hat“,

so Kempa. „Und wir sind überzeugt, dass

der erfolgreiche Weg noch lange nicht zu

Ende ist. Wir gehen davon aus, dass das

Thema einer umweltgerechten Verpackung

zukünftig mit der Verantwortung einhergehen

wird, den CO 2

-Abdruck weiter zu

verringern. KHS leistet einen Beitrag dazu,

dass durch ein optimiertes Gebinde weniger

Lebensmittel verderben.“

[pl]

1. Die Association of Plastic Recyclers ist ein US-amerikanischer

Branchenverband, der sich nachdrücklich für das

Recycling aller Post-Consumer-Kunststoffverpackungen

einsetzt. Dafür erstellt der Verband beispielsweise Designrichtlinien

und erkennt Verpackungsdesign-Innovationen

an, die unter anderem seine strengsten Leitkriterien für

Recyclingfähigkeit erfüllen.

2. Die European PET Bottle Platform ist eine freiwillige Brancheninitiative,

die Richtlinien für die Gestaltung von PET-

Flaschen für das Recycling festlegt.


Pack & Log 06/20

Unterstützung für medizinische

und soziale Einrichtungen

Desinfektionsmittel ist momentan so gefragt wie nie zuvor. Für

Nachschub ist zwar gesorgt, doch viele Einrichtungen erhalten

diesen in Großbehältern, die in der Praxis nur schwer zu handhaben

sind. Krones unterstützt deshalb Krankenhäuser, Behörden,

Polizei und Feuerwehren mit seiner Expertise und stellt neben

PET-Behältern auch die passenden Abfüllmöglichkeiten zur Verfügung.

Foto: Universitätklinikum Regensburg

Bereits Mitte März lieferte Krones an das Universitätsklinikum

Regensburg (UKR) 5.000 Halbliter-PET-Behälter,

um in diese Desinfektionsmittel umzufüllen. Doch da ein

manuelles Abfüllen nicht nur einen hohen zeitlichen, sondern

auch personellen Aufwand bedeutet, zeigte Krones erneut seine

Expertise in Sachen Abfülltechnik und konstruierte den bislang

kleinsten Füller der Unternehmensgeschichte. Mit diesem kann

die hauseigene Apotheke des UKR nun den Desinfektionsmittel-Nachschub

schneller umfüllen und dabei ihre Mitarbeiter

sowie den Klinikbetrieb deutlich entlasten.

Weil der Bedarf an Behältern für solche antiseptischen Flüssigkeiten

natürlich nicht nur am Universitätsklinikum Regensburg,

sondern auch in vielen anderen Einrichtungen groß war, produzierte

Krones am Standort Neutraubling weitere 500-Milliliter-

PET-Flaschen. Bis Anfang Mai konnten bereits 400.000 Behälter

mit Verschluss deutschlandweit Krankenhäusern, Polizei und

Feuerwehren zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden.

Eine zweite Charge von 500.000 Flaschen ist derzeit in

Produktion.

Doch nicht nur Einrichtungen aus der Region, sondern auch das

Bayerische Wirtschaftsministerium selbst kam auf Krones zu und

bat um Unterstützung. Krones und seine Kunden produzieren und

füllen Desinfektionsmittel nicht selbst ab. Entsprechend wurde

die Krones Tochtergesellschaft KIC Krones mit der Abfüllung

und Verpackung von Desinfektionsmitteln beauftragt. KIC Krones

arbeitet im Bereich der Lohnfertigung von Reinigungs- und

Desinfektionsmitteln mit einem Farben- und Lackhersteller schon

lange zusammen. Die im Auftrag von KIC Krones abgefüllten und

verpackten Desinfektionsmittel verteilt das Bayerische Ministerium

dann an Stellen im Freistaat weiter. „Da Desinfektionsmittel auf

hochprozentigem Alkohol basiert, ist es als Gefahrgut klassifiziert.

Bei Transport und Lagerung sowie beim Ab- und Umfüllen gelten

deshalb besondere Sicherheitsmaßnahmen, mit denen KIC Krones

als Verbrauchsgut-Experte des Konzerns jedoch bestens vertraut

ist. Gerade in der aktuellen Situation profitierten wir von unserem

breiten Netzwerk und Wissen um den Umgang mit Gefahrstoffen.

Außerdem konnten wir die nötigen Kontakte herstellen, um die

medizinischen Einrichtungen schnell und unbürokratisch zu

unterstützen“, so Stephan Maschke, Geschäftsführer von KIC

Krones.

Unterstützungsaktionen seitens Krones gab es nicht nur in Deutschland:

Die österreichische Tochter Kosme produzierte beispielsweise

PET-Flaschen für die lokale Feuerwehr, die US-amerikanische

Krones Inc. für ein örtliches Kinderkrankenhaus.

[pl]

Mit dem bislang kleinsten Füller in der Unternehmensgeschichte

unterstützte Krones die Abfüllung von Desinfektionsmittel am

Universitätsklinikum Regensburg

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Umwelt Aktuell Kennzeichnen Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Neue Verpackungslinien für

Chicken Nuggets

Goldgelb paniert und knusprig: Chicken Nuggets sind bei den Verbrauchern heiß begehrt. Im Ranking der beliebtesten

Tiefkühlprodukte der Deutschen rangieren sie sogar noch vor den Fischstäbchen. Der Lebensmittelproduzent

G+G Convenience muss eine stark steigende Nachfrage nach Chicken Nuggets bedienen und investierte

deshalb in leistungsstärkere Maschinen für die Abfüllung und Verpackung. Mit neuer Technik von Ishida konnte

der Ausstoß fast verdreifacht werden.

G+G Convenience produziert die

Chicken Nuggets für verschiedene

Handelsketten, die sie dann unter

ihren eigenen Marken vertreiben. Angesichts

einer wachsenden Zahl von Bestellungen

beschloss der Hersteller 2017 die

Modernisierung der Verpackungstechnik.

Es galt eine an die Kapazitätsgrenzen gelangte

und in die Jahre gekommene Linie

zu ersetzen. Speziell die darin integrierte

Mehrkopfwaage konnte den Ansprüchen

nicht mehr genügen und ließ sich zudem

immer schwieriger mit Ersatzteilen versorgen.

Wiegetechnik für die Abfüllung

und Qualitätskontrolle. An die

Stelle der alten Verpackungslinie traten zwei

Hochleistungsanlagen mit zentralen Komponenten

von Ishida. Zwei Mehrkopfwaagen

CCW-RV haben die Aufgabe, die Chicken

Nuggets möglichst nah am Zielgewicht und

mit vorgegebenen Stückzahlen zu portionieren.

Dabei sollte je nach Produktbeschaffenheit

(gefrostet oder gekühlt) eine hohe

Geschwindigkeit von bis zu 90 Wiegungen

pro Minute erreicht werden. Im Rahmen der

Qualitätssicherung installierte G+G Convenience

darüber hinaus vier Kontrollwaagen

DACS-G, die an zwei Punkten der Linien

abhängig vom Prozessschritt das Sollgewicht

prüfen.

Die 14-köpfigen Mehrkopfwaagen CCW-RV

werden von der Fritteuse in 30-sekündigen

Intervallen abwechselnd beschickt. Wiegezellen

im Verteilteller regulieren die Zufuhr

zu den Radialrinnen für einen gleichmäßigen

Produktfluss. Vibrierende Rinnen transportieren

die Chicken Nuggets zu den Vorschalen,

die das Produkt kurz aufnehmen und dann

an die darunter befindlichen Wiegeschalen

weitergeben. Sobald eine Wiegeschale leer ist

oder mehr Produkt benötigt, geht ein Signal

an die entsprechende Vorschale. Der Mikroprozessor

berechnet in Sekundenbruchteilen

die optimale Teilmengenkombination für

das Zielgewicht.

von Oliver Blaha, Geschäftsführer

Ishida GmbH

Die Stückzahl muss immer stimmen.

Unterhalb der Mehrkopfwaagen

werden die Produkte in einer Sammelspeicherschale

zusammengeführt und direkt in

Schlauchbeutel abgefüllt. Die Verpackungsformate

variieren zwischen 10 und 20 Stück

Inhalt und haben Füllgewichte zwischen

250 g und 500 g. Basierend auf dem Gewicht

eines einzelnen Nuggets von 19,5 g

wird eine Obergrenze für das Füllgewicht

bestimmt, die sicherstellt, dass die vorgegebene

Stückzahl immer erreicht wird. In

seltenen Fällen kann ein Chicken Nugget zu

viel, aber niemals einer zu wenig enthalten

Die beiden Mehrkopfwaagen CCW-RV beschicken zwei parallel

verlaufende Verpackungslinien

sein. Bei Fehlgewichten geht ein Signal an

die Schlauchbeutelmaschine, welche einen

Doppelbeutel zur Ausschleusung produziert.

G+G Convenience erreicht mit den Ishida

Mehrkopfwaagen konstant die gewünschte

Leistung von bis zu 90 Takten pro Minute.

Das ermöglicht einen Ausstoß von

2,6 t stündlich gegenüber 1 t früher. „Die

Sektionen der Waagen lassen sich einzeln

einstellen, so dass die Abfüllung äußerst

gleichmäßig erfolgt“, lobt Martin Warzukowski,

Abteilungsleiter Convenience. „Eine

konstant hohe Leistung ist sehr wichtig. Wir

haben Dreischicht-Betrieb und können uns

keine Ausfälle erlauben.“

Der besondere Nässeschutz fördert

die Hygiene. G+G Convenience

verlangte von den neuen Mehrkopfwaagen

nicht nur Hochleistung, sondern auch besondere

Robustheit. Passend für die starke

Fotos: Ishida


Pack & Log 06/20

Beanspruchung durch die gefrosteten Chick-en

Nuggets wurde stabiles Riffelblech für

die Kontaktflächen der Waagen gewählt.

Besonders wichtig ist zudem der Schutz vor

Feuchtigkeit. Die Mehrkopfwaage Ishida

CCW-RV ist wasserdicht zertifiziert gemäß

Schutzart IP69K. Sämtliche produktführende

Teile der Maschine haben Schutz gegen

Wasser bei Dampfstrahlreinigung. Martin

Warzukowski: „Der Nässeschutz der Mehrkopfwaagen

ist ein bedeutendes Kriterium

für unsere Anwendung.“ So können weder

feuchte Produkte noch die regelmäßigen

Nassreinigungen der Technik Schaden zufügen.

Die hygienefreundliche Konstruktion

erleichtert das Ablaufen von Flüssigkeiten

und verhindert Produktanhaftungen sowie

Schmutzablagerungen.

Doppelt hält besser: Gewichtskontrolle

an zwei Stellen. Die

befüllten und versiegelten Chicken Nuggets

Beutel gelangen über ein Förderband zu

einer Kontrollwaage Ishida DACS-G. Dort

wird jede Verpackung auf ihr korrektes Gewicht

überprüft und die nicht den Spezifikationen

entsprechenden Beutel werden in

eine verschlossene Kammer ausgeworfen.

Die Kontrollwaage DACS-G verfügt über

eine Hochgeschwindigkeits-Wiegezelle mit

einer Genauigkeit von 0,2 Gramm und ein

spezielles System zur Kompensation von

Bodenvibrationen. Per Knopfdruck lässt sich

zwischen zwei Einstellungen wechseln, so

dass mit einer Kontrollwaage eine sehr breite

Produktpalette kontrolliert werden kann.

Außerdem nutzen die robusten Maschinen

die Funktion Dislocating Force Limiter

(DFL), die bei externen Störeinwirkungen

automatisch den empfindlichen Wiegesensor

vom Band trennt, bevor er Schaden nimmt.

Der Betrieb kann dann sofort wieder aufgenommen

werden.

Die Chicken Nuggets gelangen

von oben auf die Verteilteller

der Mehrkopfwaagen

Im nächsten Arbeitsschritt werden die mit

Chicken Nuggets gefüllten Beutel in Kartons

verpackt, denen zusätzlich Dips beigegeben

werden. Eine weitere Kontrollwaage DACS-

G checkt anschließend das Sollgewicht der

verschlossenen Kartons und verschafft die Gewissheit,

dass alle Dips tatsächlich enthalten

sind. Abgerundet wird die Qualitätskontrolle

durch einen integrierten Metalldetektor.

Software für transparente Verpackungsprozesse.

Die Kontrollwaagen

sammeln in den Produktionslinien

eine Vielzahl von Daten zu jeder einzelnen

Verpackung. G+G Convenience nutzt diese

wertvollen Informationen zur Steigerung der

Produktivität. Die webbasierte Software IDCS

II (Ishida Data Capture System) verwertet

Angaben zu Stillstandszeit, Produktverlust,

Leistung oder Qualität. Eine Echtzeitanalyse

kann nach Produktchargen, Schichten, Bedienern,

Produkten, Maschinen oder Linien

erfolgen. Die grafischen Anzeigen und Berichte

sind benutzerdefiniert und individuell

anpassbar. Bei laufender Produktion lassen

sich die Parameter online abrufen und Prozessjustierungen

sind direkt möglich. „Weichen

die Werte von den Zielvorgaben ab,

wird unverzüglich an den entsprechenden

Stellschrauben gedreht“, sagt Martin Warzukowski.

Relevant sei die Software auch für die

Kollegen der Qualitätssicherung. „Mit IDCS

II protokollieren wir jede Chicken Nuggets

Verpackung und können diese Protokolle bei

Bedarf an unsere Kunden weiterleiten“, so

Warzukowski.

Zielgewicht sehr

gut getroffen. Die

Mehrkopfwaagen

CCW-RV arbeiten

äußerst präzise

Beeindruckende Anlageneffizienz.

Für G+G Convenience war die Investition

in neue Verpackungstechnik für die

Chicken Nuggets ein voller Erfolg. Martin

Warzukowski bilanziert: „Alle Leistungsvorgaben

werden erreicht und die Anlageneffizienz

beträgt über 90 Prozent. Von Ishida bekommen

wir einen tollen Service auch über die

Installation hinaus.“

Kurzprofile. Die G+G Convenience Produkte

GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf

hochwertige Fertiggerichte. Im niedersächsischen

Garrel unterhält das Familienunternehmen

eine moderne Produktionsstätte für

gefrostete und gekühlte Lebensmittel. Viele

Qualitätssiegel und Zertifikate belegen die einwandfreien

Produktionsabläufe. Die Produkte

werden an den Lebensmitteleinzelhandel in

Deutschland und international ausgeliefert

und ausschließlich unter Handelsmarken

vertrieben. G+G Convenience beschäftigt

rund 550 Mitarbeiter. https://gugcp.de

Ishida konzipiert, produziert und installiert

innovative Verpackungstechnologien für den

Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich.

Angeboten werden effiziente Maschinen

für das Verwiegen, das Abfüllen und Verpacken

sowie die Qualitätskontrolle. Kunden

erhalten auch komplette Linienlösungen und

Service aus einer Hand. Die Ishida GmbH

in Schwäbisch Hall ist die für Deutschland

und Österreich zuständige Niederlassung

von Ishida Europe. www.ishida.de [pl]


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

Abfüllen/Wägen

Flurförderfahrzeuge

Nach Kriegsende bringt STILL mit dem

EK 2000 einen innovativen Elektrokarren

auf den Markt und schafft damit den

Durchbruch als Hersteller von Flurförderzeugen

Fotos: STILL

Eine 100-jährige Zukunftsgeschichte

Unter dem Slogan „A History of the Future“ feiert der Hamburger Intralogistiker STILL dieses Jahr sein 100-jähriges

Jubiläum. Rückblick: Am 1. Februar 1920 eröffnet Hans Still seine Reparaturwerkstatt für Elektromotoren – es ist der

Startschuss für eine 100-jährige Erfolgsgeschichte von Erfindergeist, Kundenfokus und Serviceorientierung.

In den vergangenen 100 Jahren hat STILL

immer wieder einen scharfen Blick für

die jeweils aktuellen Anforderungen und

Herausforderungen seiner Kunden bewiesen,

die Branche mit seiner Innovationskraft

geprägt und mutig den Weg in Richtung zukunftsträchtiger

Geschäftsfelder beschritten.

Der Anfang und der Durchbruch.

Bereits wenige Jahre nach der Gründung

als Reparaturwerkstatt für Elektromotoren

präsentiert STILL auf der Leipziger Messe

1924 eigene Produkte, wie die „Lichtstation

Matador“. Die Entwicklung und Reparatur

von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren

bleibt für viele Jahre Mittelpunkt

der Geschäftstätigkeit. Nach Kriegsende bringt

STILL mit dem EK 2000 einen innovativen

Elektrokarren auf den Markt und schafft damit

den Durchbruch als Hersteller von Flurförderzeugen.

Es folgt der erste Gabelstapler

aus dem Hause STILL. Die Einführung des

Elektrogabelstaplers EGS 1000 markiert den

Beginn einer neuen Ära.

Innovative Antriebskonzepte und

Vorreiter der E-Mobilität. Schnell

macht sich STILL einen Namen als Produzent

innovativer Flurförderzeuge und als Pionier

für Elektromobilität. Der Elektrostapler erschließt

überall dort neue Einsatzfelder, wo

Abgasfreiheit und Energieeffizienz Priorität

haben. Die Leidenschaft für effiziente Elektromotoren

wirkt bis in die Entwicklung von

verbrennungsmotorischen Staplern hinein.

Von Beginn an ist das Antriebskonzept der

verbrennungsmotorischen Stapler dieselelektrisch,

nutzt also Hybridtechnologie: Hier

treibt der Verbrennungsmotor einen Generator

an, der wiederum Strom erzeugt und damit

den Antriebsmotor antreibt. Durch die niedrige

Motordrehzahl ist so ein kraftstoffarmes

Arbeiten möglich.

Elektroantrieb und Elektromobilität sind mit

STILL untrennbar verbunden. Dabei sind

die Einführung des ersten Elektrostaplers

1949 oder der Einsatz von Brennstoffzellen

Die Einführung

des Elektrogabelstaplers

EGS 1000

markiert den Beginn

einer neuen

Ära für STILL

und Lithium-Ionen-Technologie nur einige

der Meilensteine, mit denen STILL sich als

innovativer Partner für erfolgreiche Intralogistiklösungen

auf Elektrobasis etabliert. Als

2019 der neue Elektrostapler RX 60-20/35

auf den Markt gebracht wird, ist STILL erneut

Vorreiter: Unabhängige Tests bescheinigen

dem Stapler eine Produktivität, die jene aller

jemals getesteten Verbrenner der gleichen

Tragkraftklasse übertrifft. Nie zuvor ging ein

Elektrostapler aus dem direkten Performance-

Duell als Sieger hervor.

Immer weiterdenken – ganz automatisch.

Erfindergeist und der Drang


Pack & Log 06/20

nach immer besseren Lösungen für seine Kunden bleiben über Jahrzehnte

hinweg die zentrale Antriebskraft von STILL. Vom enormen

Kundenmehrwert überzeugt, treibt STILL im neuen Jahrtausend

Automatisierungslösungen und Assistenzsysteme massiv voran. Das

Fahrzeugsteuerungskonzept OptiSpeed verbindet beide Trends gewinnbringend.

Es sorgt für die stets bestmögliche Fahrgeschwindigkeit

in Abhängigkeit von Hubhöhe, Fahrtrichtung und Traglast. Ergebnis

ist eine bis zu 20 Prozent höhere Umschlagleistung. Der intelligente

Autopilot Blue-Q ermöglicht mit seinem Effizienzmodus eine Reduktion

der Energiekosten um bis zu 20 Prozent – ohne spürbare Leistungseinbußen.

Das Automatisierungsprojekt bei Kuraray Trosifol gewinnt

2015 den begehrten International Forklift Truck of the Year Award

(IFOY Award) in der Kategorie „Intralogistics Solutions“. Mit einem

ausgeklügelten Materialflusskonzept kommunizieren bei diesem Projekt

erstmalig halbautomatische Shuttlefahrzeuge mit automatisierten

Schubmaststaplern in einem Kanallager. Nur ein Jahr später präsentiert

STILL den weltweit ersten autonom agierenden Kommissionierer

iGo neo CX 20 und setzt somit als erster Flurförderzeughersteller

serienmäßig Robotik in der Intralogistik ein.

Kunden- und Serviceorientierung als Erfolgsfaktor.

Qualität, Service und Kundenorientierung waren die Maximen des

Unternehmensgründers Hans Still und gehören bis heute zu den

wichtigsten Säulen des Unternehmens. Die Einführung digitaler

Serviceportale, wie des webbasierten Flottenmanagement-Tools STILL-

Report oder der Web-Applikation STILL neXXt fleet, sind nur zwei

Beispiele für die Innovationskraft im Servicebereich.

In den letzten Jahren baute STILL zudem sein Spektrum an Beratungsleistungen

kontinuierlich aus. In einer Zeit komplexer Lagerwelten

mit vernetzten Fahrzeugen, eng verzahnten Prozessen und

der Erfordernis immer effizienterer Abläufe hat STILL erkannt, dass

Unternehmen mehr denn je Experten an ihrer Seite brauchen, die

sie kompetent beraten, Lagerprozesse fachkundig analysieren und

die Lagerinfrastruktur anschließend mit Augenmaß optimieren. Das

gilt erst recht für den rasant zunehmenden Automatisierungstrend.

Branchenprägende Innovationen. Immer wieder beweist

STILL ein feines Gespür für die Bedürfnisse seiner Kunden und münzt

dieses Wissen in neue Produkte um: Die Einführung des ersten

Freisicht-Hubgerüsts in den siebziger Jahren erhöht beispielsweise

signifikant die Sicherheit des Fahrers und des Umfeldes. Ein weiterer

Meilenstein ist die Einführung des seitlichen Batteriewechsels

bei den Elektrostaplermodellen RX 20 und RX 60. STILL verbessert

damit signifikant die Effizienz der Stapler und setzt ein weiteres Mal

Maßstäbe, die heute zum Standard der Branche gehören.

Kurzprofil. STILL bietet maßgefertigte innerbetriebliche Logistiklösungen

und realisiert das intelligente Zusammenspiel von

Gabelstaplern und Lagertechnik, Software, Dienstleistungen und

Service. Was Firmengründer Hans Still 1920 mit viel Kreativität,

Unternehmergeist und Qualität auf den Weg brachte, entwickelte

sich schnell zu einer weltweit bekannten und starken Marke. Heute

sind allein rund 9.000 qualifizierte Mitarbeiter aus Forschung und

Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service daran beteiligt, die

Anforderungen der Kunden überall auf der Welt zu erfüllen. Der

Schlüssel für den Unternehmenserfolg sind hocheffiziente Produkte,

die von branchenspezifischen Komplettangeboten für große und

kleine Betriebe bis hin zu computergestützten Logistik-Programmen

für effektives Lager- und Materialflussmanagement reichen. [pl]

Mit der Einführung des ersten Freisicht-Hubgerüsts in den

siebziger Jahren beweist STILL ein feines Gespür für die

Bedürfnisse seiner Kunden

Als 2019 der neue Elektrostapler RX 60-20/35 auf den Markt

gebracht wird, ist STILL erneut Vorreiter: Unabhängige Tests

bescheinigen dem Stapler eine Produktivität, die jene aller jemals

getesteten Verbrenner der gleichen Tragkraftklasse übertrifft

Qualität, Service und Kundenorientierung waren die Maximen

des Unternehmensgründers Hans Still und gehören bis

heute zu den wichtigsten Säulen des Unternehmens. Die

Web-Applikation STILL neXXt fleet ist nur ein Beispiel für die

Innovationskraft im Servicebereich


Umwelt Aktuell Kennzeichnen

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Flurförderfahrzeuge

Elektrische Lenkung sorgt für

Energieeinsparung

Der PhoeniX ist der Top-Energiesparer unter den Elektro-Mehrwege-Seitenstaplern. Dies verdanken die Fahrzeuge

der innovativen elektrischen Lenkung. Als weltweit erster Hersteller bietet Hubtex die energiesparende elektrische

Lenkung serienübergreifend in allen Mehrwegestaplern aus dem neuen PhoeniX-Baukasten bis aktuell 7t

Tragfähigkeit an. Durch den Einsatz einer elektrischen Lenkung lässt sich der Energieverbrauch gegenüber einer

hydraulischen Standardlenkung um bis zu 85 % senken. Bezogen auf den Anteil der Lenkung am Gesamtenergieverbrauch

des Fahrzeugs ergibt sich in der Spitze eine Ersparnis von bis zu 33 %. Darüber hinaus sind elektrische

Lenksysteme nahezu lautlos, was das Arbeiten für den Fahrer deutlich angenehmer gestaltet.

Foto: Hubtex

Optimal manövrierfähig und effizient

– die Seitenstapler der PhoeniX-Baureihen

erledigen selbst

komplexe Transportaufgaben schnell,

präzise und zuverlässig. Die Elektro-Mehrwege-Seitenstapler

eignen sich vor allem

für das Handling von Langgut in schmalen

Regalgängen. Dabei setzt Hubtex auf

eine rein elektrische Lenkung und ermöglicht

dadurch eine deutliche Senkung

des Energieverbrauchs. „Die elektrischen

Lenkmotoren in unserem patentierten

HX-Lenksystem arbeiten nur bei tatsächlichen

Lenkbewegungen“, erklärt Hans-

Joachim Finger, Geschäftsführer Vertrieb

bei Hubtex. „Ein Stillstand der Achse bedeutet:

kein Energieverbrauch.“

Im Gegensatz dazu muss die Pumpe in

hydraulischen Lenksystemen dauerhaft in

Betrieb sein, um den Öldruck für anstehende

Fahrmanöver bereitstellen zu können. Je

nach Ausstattungsvariante des Fahrzeuges

kann sich der Energieverbrauch noch weiter

erhöhen. Daher haben beispielsweise induktive

Spurführungssysteme, die oftmals beim

Langguttransport im Schmalgang eingesetzt

werden, einen relativ hohen Energiebedarf.

Dies lässt sich durch den Einsatz der elektrischen

Lenkung massiv reduzieren. In

werksinternen Tests von Hubtex zwischen

elektrischer und hydraulischer Lenkung

wurde beim elektrischen Lenksystem eine

Energieeinsparung von bis zu 85 % ermittelt.

Bezieht man dies auf den Anteil der

Lenkung am Gesamtenergieverbrauch des

Fahrzeugs, lassen sich in der Spitze bis zu

33 % Energie sparen.

Mit HX-Lenkung für stufenlosen

Fahrtrichtungswechsel kombinierbar.

Der PhoeniX-Baukasten ist

modular aufgebaut. Das bedeutet, die elektrische

Lenkung kann problemlos mit dem

patentierten HX-Lenksystem von Hubtex

kombiniert werden. Mit dieser Lenktechnik

sind die Stapler in der Lage, ohne Zwischenstopp

von der Längs- in die Querfahrt zu

wechseln. Der Stapler lässt sich bequem

in alle Richtungen manövrieren und ein

Richtungswechsel ist wesentlich schneller

vollzogen als bei Fahrzeugen mit herkömmlichen

Vierwege-Lenksystemen. Durch den

Wegfall von Umschaltvorgängen ergibt sich

auch ein messbarer Zeitgewinn. Darüber

hinaus ist der Baukasten der PhoeniX-Serien

konsequent für eine Automatisierung vorbereitet.

Die Integration der elektrischen

Lenkung bietet hier Vorteile und verlängert

die Einsatzzeit der Fahrzeuge deutlich. Und

auch der Fahrer profitiert: Bei elektrischen

Lenkmanövern entfallen die mitunter lauten

Geräusche der Hydraulikmotore komplett.

Dadurch sind die Fahrzeuge der neuen

Generation während der Fahrt sehr leise.

Verfügbar ist die elektrische Lenkung in den

PhoeniX-Serien 2820, 2821, 2829, 2830

sowie 2831 von 1,5 bis 7 t Tragfähigkeit.

Dadurch deckt Hubtex die meistverkauften

Tragfähigkeitsklassen ab. Weitere PhoeniX-

Serien werden im Laufe des Jahres 2020

folgen.

Die Vorteile der elektrischen Lenkung in

puncto Energieverbrauch und Geräuschentwicklung

ändern jedoch nichts daran, dass

Hubtex weiterhin eine hydraulische Lenkung

anbietet. Aufgrund der höheren Kraftreserven

der hydraulischen Lenkung hat

diese weiterhin Vorteile, wenn der Betrieb

des Mehrwegestaplers bei sehr schlechten

Bodenverhältnissen und hoher Tragfähigkeit

gefordert ist.

[pl]

Die elektrische Lenkung ist für alle

Elektro-Mehrwegestapler der PhoeniX-

Baureihen verfügbar. Die Baureihen sind

aktuell in den Tragfähigkeitsklassen von

1,5 bis 7 t erhältlich


Pack & Log 06/20

Sieben neue Schmalgangstapler

KUHN-Ladetechnik präsentiert neue ELEVIA

Das preisgkrönte Lagertechniksortiment von Mitsubishi Forklift Trucks lässt in Zukunft

keine Wünsche mehr offen. Mit der ELEVIA-Familie wird das Portfolio um eine komplette

Serie von Schmalgangstaplern erweitert.

ELEVIA, das sind sieben Man-Up

Stapler von 1,1 bis 2,0 Tonnen Einsatzgewicht,

die speziell für das Arbeiten

in sehr schmalen Gängen konzipiert

sind. Jeder ELEVIA-Schmalgangstapler

kann den kundenspezifischen Anforderungen

durch das modulare Design individuell

angepasst werden. Die Modelle von 1,1

bis 1,3 Tonnen sind sowohl mit 48 Volt

als auch mit 80 Volt lieferbar. Die größeren

Modelle arbeiten mit 80 Volt.

Stark in groSSe Höhen. Bei der Planung

von neuen Lagerhäusern gehen die

Überlegungen immer hin zur Steigerung

der Lagereffizienz auf kleinstem Raum. Mit

einer, laut Hersteller, im Wettbewerbsvergleich

ungeschlagenen Hubhöhe von 19

Meter steigert ELEVIA die Nutzung des

verfügbaren Lagerraumes erheblich.

Jedes Modell ist mit einem Duplex-Mast erhältlich,

der sich durch hohe Hubgeschwindigkeit

und eine herausragende Stabilität

auszeichnet. Alle Masten der Mitsubishi-

Produkte bieten dem Bediener hervorragende

Sicht nach vorne – für sicheres und

produktives Arbeiten.

Umfassende Kontrolle. Der Fahrerplatz

ist für den Bediener komfortabel und

geräumig. Er bietet reichlich Beinfreiheit,

einen abgefederten Boden und verschiedene

Sitzoptionen.

Man hat die Wahl zwischen verschiedenen

Steuerkonsolen wie Drehsteuerung, Joystick-Bedienung

und eine geteilte Konsole.

So lässt sich jeder Stapler für unterschiedlichste

Bedienertypen konfigurieren. Jede

Konsole ist in hohem Maße intuitiv bedienbar

und Dank großer übersichtlicher

Displays leicht verständlich.

Die Bedienfelder lassen sich sowohl für

den Betrieb im Stehen als auch für den im

Sitzen anordnen. Die kippbaren Konsolen

können nach links oder rechts geschwenkt

werden, um beim Kommissionieren den

Zugang von vorne zu erleichtern. Optionale,

kippbare Seitengitter/-tore erleichtern das

Kommissionieren zusätzlich, da die Bediener

damit bis zu 20 cm weiter ins Regal

greifen können.

Die Vorteile im Überblick:

Separates Ventil für den Kabinenhub

• geringerer Energieverbrauch und weniger

zu ersetzende Teile im Vergleich zu

einem Energierückgewinnungssystem

LEDs auf den neuesten Mikrocontrollern

• Schnelle Fehlersuche ohne einen Computer

Man hat die

Wahl zwischen

verschiedenen

Steuerkonsolen wie

Drehsteuerung,

Joystick-Bedienung

und eine geteilte

Konsole. So lässt

sich jeder Stapler

für unterschiedlichste

Bedienertypen

konfigurieren

Fotos: KUHN-Ladetechnik

Mit einer Hubhöhe von 19 Metern

steigert ELEVIA die Nutzung des

verfügbaren Lagerraumes erheblich

Optimiertes Rahmendesign

• führt zu weniger Gewicht, weniger

Verschleiß, weniger Energieverbrauch,

höhere Leistung und es sind keine

Lastradbremsen erforderlich

Fünf unterschiedliche Kontrollkonsolen

• Bediener bekommen ein vertrautes

Setup

Eingehende Diagnose

• erhältlich über GSM-Verbindung /

Computerverbindung über USB (oder

optionale CAN-Bus-Verbindung)

Einfacher Batteriezugang

• ermöglicht sehr raschen Batteriewechsel

Kurzprofil. KUHN-Ladetechnik agiert

am Markt als Generalimporteur von Palfinger-Ladekranen,

Epsilon-Holzladekranen,

Palift-Wechselsystemen und Mitsubishi-Gabelstaplern

(Diesel- und Elektrostapler) von

1,5 Tonnen bis zu 16 Tonnen sowie Stapler

für den innerbetrieblichen Transport wie

Elektrohubwagen, Deichselstapler, Schubmaststapler

und Kommissioniergeräte. [pl]


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Redaktionelle Mitarbeit:

M. Tahir Mughal

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Harry Weiland

Porträtbilder (S. 3 - 4) und

Fotoredaktion: Doris Meixner

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