Soziale Verantwortung

Mediaplanet.Oesterreich

Gesellschaftlicher Zusammenhalt muss gelebt werden!

Wichtig ist dabei aber nicht nur das Engagement der Einzelnen, sondern auch die soziale Verantwortung von Unternehmen.
Nur so können die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen erreicht werden – Vorreiter aus Österreich stellen dabei ihre Visionen vor.

EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET

Ein umfassender Ratgeber rund um nachhaltige Entwicklung

Lesen Sie die gesamte Kampagne auf www.sozialesengagement.info

Soziale

Verantwortung

FOTO: MARI C VIA SHUTTERSTOCK

Agenda 2030:

So erreichen wir die Ziele

Spenden statt schenken

Was jede:r Einzelne tun kann

CSR

Die Verantwortung der Wirtschaft

und österreichische Vorreiter


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IN DIESER AUSGABE

VORWORT

04

Großzügigkeit in Zahlen

Das Spendenverhalten in Österreich

auf einen Blick

FOTO: DANIEL WILLINGER

10

Daniela Knieling

Die Geschäftsführerin von respACT

über die Verantwortung von

Unternehmen

15

Hannes Royer

Der Obmann von Land schafft Leben

im Gespräch über nachhaltigen

Konsum

Project Manager: Maximilian Daucher, BA

Business Developer: Kerstin Köckenbauer

Senior Business Developer: Florian Rohm, BA

Content and Production Manager: Viktoria Pisker, BA

Lektorat: Joseph Lammertz Layout: Juraj Príkopa

Managing Director: Bob Roemké

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße

4/23, 1010 Wien, ATU 64759844 · FN 322799f FG Wien

Impressum: https://mediaplanet.com/at/impressum/

Distribution: Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. &

Co.KG

Kontakt bei Mediaplanet: Tel: +43 676 847 785 104

E-Mail: florian.rohm@mediaplanet.com ET: 15.12.2021

Bleiben Sie in Kontakt:

@Mediaplanet Austria

@austriamediaplanet

FOTO: UNSPLASH/TIM MOSSHOLDER

FOTO: LAND SCHAFFT LEBEN

FOTO: SCHEDL

Günther

Lutschinger

Geschäftsführer

Fundraising Verband

Austria,

Dachverband der

österreichischen

Spendenorganisationen

Gesellschaftlicher

Zusammenhalt muss

gelebt werden!

Österreichs gemeinnützige Organisationen und ihre

Freiwilligen leisten tagtäglich Unglaubliches für das

Gemeinwohl. Unterstützen Sie diese wertvolle Arbeit mit Ihrer

Weihnachtsspende oder engagieren Sie sich ehrenamtlich!

Die Pandemie hat unsere

Gesellschaft vor noch

nie da gewesene

Herausforderungen

gestellt. Herausforderungen,

die ohne die große Solidarität

innerhalb der Bevölkerung und

den großartigen Einsatz unserer

gemeinnützigen Vereine nicht

hätten bewältigt werden können.

Aber auch abseits der Corona-Krise

ist der dritte Sektor die maßgebliche

Triebfeder für den sozialen

Zusammenhalt. Mit ihren Projekten

übernehmen unsere heimischen

NPOs dort Verantwortung,

wo sie benötigt wird – bei der

Hilfe für bedürftige Kinder, der

Erforschung seltener Krankheiten,

beim Schutz von bedrohten Tierarten

oder der Katastrophenhilfe.

All das können gemeinnützige

Einrichtungen allerdings nur

durch die gelebte Verantwortung

der gesamten Zivilgesellschaft.

Ihre Zeit-, Sach- und Geldspenden

sind es, die Hilfs- und Schutzmaßnahmen

für eine bessere

Lebenswelt für uns alle erst

möglich machen. Ohne Spenden

gäbe es keinen Rettungsdienst,

keine Hospizbewegung, keine

Obdachlosen- und keine Tierheime.

Mit Spenden werden Jahr für

Jahr Tausende Menschen aus der

Armut gebracht und medizinisch

versorgt, tausenden Kindern wird

ein Schulbesuch ermöglicht und

eine Vielzahl seltener Tierarten

vor dem Aussterben gerettet.

Gleichzeitig haben wir es damit

in der Hand, nicht nur der Politik

die Entscheidung zu überlassen,

wie und in welche Richtung

die Zukunft gestaltet wird, wir

übernehmen selbst die Verantwortung

und fördern jene Dinge, die

uns wichtig sind.

Gerade Weihnachten ist die Zeit

des Schenkens und Gebens. Falls

Sie noch auf der Suche nach einem

passenden Weihnachtsgeschenk

sind, Spendengeschenke sind eine

ideale Möglichkeit, Sinnvolles zu

schenken und gleichzeitig Gutes

zu tun. Auch für die gemeinnützigen

Organisationen ist die Weihnachtszeit

eine ganz besondere:

Bei zahlreichen Hilfsprojekten

entscheidet sich jetzt, ob sie im

neuen Jahr finanziert werden

können.

Aber vergessen Sie nicht, dass

Gutes zu tun auch auf vielen

anderen Wegen möglich ist –

genau das ist die Botschaft des

internationalen Tages des Gebens

#GivingTuesday, der heuer am

30. November stattgefunden hat.

Seit genau zehn Jahren ruft diese

weltweite Bewegung immer am

Dienstag nach dem „Black Friday“

und dem „Cyber Monday“ dazu

auf, Solidarität zu leben. Die

zentrale Idee: Jede:r kann Taten

setzen, die Gutes bewirken, und

sei es nur, jemandem ein Lächeln

zu schenken. Auch Bundespräsident

Dr. Alexander Van der Bellen

ist von dieser Idee begeistert.

Greifen auch Sie diesen Gedanken

auf – werden Sie ehrenamtlich

aktiv oder helfen Sie mit Ihrer

Sach- oder Geldspende. Falls das

zu viel verlangt ist, dann bereiten

Sie Ihren Mitmenschen zumindest

mit einem Lächeln eine Freude!

Nicht nur am #GivingTuesday,

sondern am besten an jedem Tag

des Jahres!


MEDIAPLANET | 3

Hungerkrise in

Afghanistan

FOTO: OCHA/CHARLOTTE CANS

Mehr als 18 Millionen

Menschen haben nicht

genug zu essen. Der

bevorstehende Winter

bedroht das Leben

unzähliger Frauen und

Kinder.

Text

Redaktion

Afghanistan kommt nicht

zur Ruhe. Die Lage

der Familien im Land

verschlechtert sich Tag

für Tag. Der Hunger ist unermüdlich

auf dem Vormarsch. Rund

22 Millionen Menschen könnten

schon sehr bald auf humanitäre

Hilfe angewiesen sein. Der nahende

Winter stellt für viele Frauen

und Kinder eine lebensgefährliche

Situation dar. Die Lebensmittellager

sind leer und die Preise für

Nahrung unerschwinglich. Für

viele hat der Kampf ums Überleben

bereits begonnen. Entspannung

ist nicht in Sicht. Nach dem

harten Winter droht ein extrem

heißer Sommer. Er wird eine lang

anhaltende Dürre und vertrocknete

Ernten mit sich bringen. In dieser

Situation bleibt vielen Menschen

nur noch die Flucht. Knapp 80

Prozent der Binnenvertriebenen –

also jener Menschen, die innerhalb

ihres Landes vor Gewalt und

Hunger fliehen – sind Mädchen

und Frauen. Sie sind den Umständen

schutzlos ausgeliefert und

durch diese Krise gleich mehrfach

bedroht.

Die geschlechtsspezifische

Gewalt ist seit der Machtübernahme

der Taliban massiv ange -

stiegen. Berichte von Früh- und

Zwangsehen schockieren und

machen den Einsatz für Menschenrechte

umso dringender. Die hart

erkämpften Freiheiten, wie der

Zugang zu Bildung und Beruf für

Frauen, sind bedroht. Viele

Hilfsorganisationen haben ihr

Personal aus Afghanistan abgezogen.

Die Lage ist einfach zu

gefährlich. Doch gerade jetzt ist

Hilfe notwendiger denn je. Neben

finanzieller Unterstützung werden

vor allem Saatgut, Dünger und

Werkzeuge für den selbstständigen

Anbau von Lebensmitteln

dringend benötigt.


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SPENDEN

FOTO: UNSPLASH/TIM MOSSHOLDER

Großzügigkeit der

Österreicher:innen trotz

Pandemie auf Rekordniveau

Die Corona-Pandemie hat unser Leben in den vergangenen zwei Jahren entscheidend verändert

und bei vielen Menschen großes Leid ausgelöst. Aber auch abseits von COVID-19 ist die Not in der

Welt groß. Die vergangenen zwei Jahre waren von mehreren Katastrophenereignissen geprägt:

Die verheerende Explosion im Libanon, das schwere Erdbeben in Haiti oder die Unwetterserie

in Deutschland und auch Österreich, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf all das haben die

Österreicher:innen mit einer Welle des sozialen Zusammenhalts und der Großzügigkeit reagiert.

Das Ergebnis: Ein neuer Spendenrekord hierzulande!

850 Mio. €

beträgt das

Spendenaufkommen

in Österreich 2021

Kinderhilfe

& Tierschutz

sind die beliebtesten Spendenthemen

(je 30% Zustimmung)

71%

der Österreicher:innen

spenden

114€

spenden sie

durchschnittlich

25-30%

des jährlichen

Spendenaufkommens kommen

in der Vorweihnachtszeit

zusammen

273 NGOs

führen das Österreichische

Spendengütesiegel

Quelle: Spendenbericht 2021, Fundraising Verband Austria / Icons: Getty Images


MEDIAPLANET | 5

Entgeltliche Einschaltung mit freundlicher Unterstützung von Mediaplanet

FOTO: JESSICA ROCKOWITZ

Noch nie war

Familienerholung so

wichtig wie gerade jetzt

Die Österreichische Kinderkrebshilfe finanziert aus Spenden auch Aufenthalte zur Familienerholung.

Diese finden rund ums Jahr statt und werden individuell gestaltet. Warum Familienerholung noch nie so

wichtig war wie jetzt und wie erkrankte Kinder davon profitieren, weiß die Geschäftsführerin der ÖKKH.

Was darf man sich unter Familienerholung

vorstellen?

Während oder nach einer medizinischen

Behandlung eines

erkrankten Kindes können sich

Familien gemeinsam eine Auszeit

vom belastenden Behandlungsalltag

nehmen. Das begleitete

Programm wird im Baukastensystem

auf die Bedürfnisse der

jeweiligen Familie zugeschnitten

und kann zwischen zwei und 28

Tage umfassen.

Wo bieten Sie Familienerholung

an?

Wir haben die Zusammenarbeit

mit der Sonneninsel, dem Nachsorgezentrum

der Salzburger Kinderkrebshilfe,

gemeinsam auf neue

Beine gestellt. Neben Nachsorgecamps

finden nun auch Familienaufenthalte

einen fixen Platz in

unserer Zusammenarbeit.

Mit ihrer Lage nahe dem Wallersee

bietet die Sonneninsel nicht

nur optimale Erreichbarkeit aus

den Bundesländern, sondern auch

eine stärkende Umgebung.

Wie viel müssen Familien für den

Aufenthalt bezahlen?

Familien, die über die Landesvereine

der Kinderkrebshilfe buchen,

bezahlen für den Aufenthalt

nichts. Die Kosten, mit Ausnahme

des Transportes, werden von der

Österreichischen Kinderkrebshilfe

übernommen und ausschließlich

aus Spenden finanziert.

FOTO: ECONOVA

Nikoletta Zambelis,

MAS

Geschäftsführende

Beraterin der ÖKKH

Warum ist die Familienerholung

jetzt so wichtig wie noch nie?

Die vergangenen Monate haben

mit Lockdowns, Schulschließungen,

gesundheitlichen und existenziellen

Ängsten alle Familien

sehr gefordert und zum Teil an ihre

Grenzen gebracht. Kinder spüren,

auch wenn sie nicht alles benennen

können, diese Unsicherheiten, die

ein vertrauensvolles Heranwachsen

massiv beinträchtigen. Nun

gilt das schon für gesunde Kinder,

und Sie können sich vorstellen, wie

belastend das auf Kinder wirkt, die

chronisch oder akut erkrankt sind.

Hier die Kindergesundheit zu

stärken, indem wir gemeinsam mit

allen Landesvereinen für Entlastung

und Stabilisierung des Familiensystems

sorgen, sehen wir als

gemeinsamen, zentralen Auftrag.

Wie können Interessierte die

Familienerholung buchen?

Die Landesvereine der Kinderkrebshilfe

(siehe Fact-Box) begleiten

Familien zum Teil lange und intensiv

und sind daher die kompetenten

und familiennahen Ansprechpartner.

Sie klären Möglichkeiten und

Bedürfnisse mit den Familien ab und

tätigen die Buchung bei der

Sonneninsel. Die Rechnung wird

nach dem Aufenthalt direkt an die

Österreichische Kinderkrebshilfe

geschickt. Betroffene müssen keine

finanzielle Vorleistung erbringen

und werden so auch in der Abwicklung

bestmöglich entlastet.

DIE ÖSTERREICHISCHEN

LANDESVERBÄNDE DER

KINDER-KREBS-HILFE

Kinder-Krebshilfe WIEN-NÖ-

BGLD

01/408 50 90

office@kinderkrebshilfe.wien

Oberösterreichische Kinder-

Krebs-Hilfe

0732/60 00 99

office@kinderkrebshilfe.or.at

Salzburger Kinderkrebshilfe

0662/43 19 17

office@kinderkrebshilfe.com

Kinder-Krebs-Hilfe für Tirol

und Vorarlberg

0512/57 10 85

office@kinderkrebshilfe-tirol.at

Steirische Kinderkrebshilfe

0316/30 21 42

office@steirische-kinderkrebs

hilfe.at

Kärntner Kinder-Krebshilfe

0463/33 90 90

office@kaerntner-kinderkrebs

hilfe.at

Nachsorgezentrum

Sonneninsel Nachsorge für Kinder,

Jugendliche und ihre Familien

www.sonneninsel.at


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INSIGHT

Die Macht der vielen

Crowdfunding ist eine immer beliebter werdende Methode, notwendige

finanzielle Mittel für soziale Zwecke zu generieren. Wir haben mit der Plattform

GoFundMe über Tipps für Organisatoren, den Einfluss der Pandemie und die

Sicherheit von Spendenplattformen gesprochen.

FOTO: BROOKE CAGLE VIA UNSPLASH

Aisling Ehrismann

Pressesprecherin

von GoFundMe für

Österreich, Schweiz

und Deutschland

FOTO: DAVID KENNY

Es gibt verschiedene Möglichkeiten,

Crowdfunding zu nutzen.

Was sollten Organisatoren vor

der Registrierung wissen?

Crowdfunding setzt auf die Macht

der vielen, um einen guten Zweck

zu finanzieren. Egal ob für einen

privaten oder gemeinnützigen

Zweck, Online-Crowdfunding

ermöglicht es jeder Person,

Stiftung, Firma oder jedem Verein,

schnell und einfach online

Unterstützer zu finden. Wichtig

ist, das Projekt transparent und

aus einem emotionalen Aspekt

heraus zu schildern, mit dem sich

Leute identifizieren können, und

dann heißt es teilen, teilen, teilen.

Das Crowdfunding-Projekt gezielt

zu verbreiten, ist der Schlüssel zu

einem erfolgreichen Projekt.

Konnte man seit Beginn der

Pandemie eine Zunahme an Projekten,

die sich für Crowdfunding

registrierten, feststellen?

Auf jeden Fall! In den letzten zwei

Jahren sehen wir eine Zunahme an

verschiedensten Projekten, die ein

Online-Crowdfunding starten, da

traditionelle Wege zum Spendensammeln

wie Kuchenverkauf

oder Tür-zu-Tür-Fundraising

momentan nicht möglich sind.

Neben Organisationen starten auch

vermehrt viele Kleinbetriebe, die

aufgrund der Pandemie schließen

müssen, Spendenaktionen, um

sich über Wasser zu halten.

Was passiert mit den Spenden,

wenn das Crowdfunding-Ziel

eines Projekts nicht erreicht

wird?

Auf GoFundMe ist das Crowdfunding-Ziel

bloß ein Motivator. Das

heißt, Spenden können abgehoben

werden, egal ob das Ziel erreicht

wurde oder nicht. Das Spendenziel

kann auch laufend angepasst

werden (erhöht oder verkleinert).

Wir empfehlen, kleiner mit einem

realistischen Ziel anzufangen und

dann das Ziel weiter zu erhöhen.

Stichwort Sicherheit: Worauf

sollten sowohl Organisatoren als

auch Unterstützer achten?

Spender sollten sich vor Spendenaktionen

in Acht nehmen, die

nicht auf einer vertrauenswürdigen

Crowdfunding-Website gehostet

werden, da diese Websites nicht

die gleichen Vertrauens- und

Sicherheitsmaßnahmen wie

GoFundMe anwenden. Wir haben

ein Sicherheitsteam, das rund um

die Uhr Spendenaktionen auf ihre

Richtigkeit überprüft und die Identität

der Organisatoren verifiziert.

Mit der GoFundMe-Garantie stellen

wir sicher, dass mit Kampagnen

nicht betrogen wird, und gehen

Meldungen über Missbrauch nach.

Gegebenenfalls werden Spenden

zurückerstattet.

Haben Sie Tipps für (zukünftige)

Organisatoren, wie sie ihr Projekt

zu einem erfolgreichen Abschluss

führen können?

Um ein erfolgreiches Spendenprojekt

durchzuführen, ist es wichtig,

dass man die Spendenaktion weit

und breit teilt. Stellt den Link zum

Projekt auf alle sozialen Kanäle und

animiert eure Follower dazu, die

Spendenseite weiterzuverbreiten!

Es hilft auch, regelmäßig Neuigkeiten

zu veröffentlichen, um Spender

über den Stand des Projekts auf dem

Laufenden zu halten. Ein griffiger

Titel, Miniziele und Dankesnotizen

an Spender helfen dabei, transparent

zu sein, was mit den bisherigen

Spenden erreicht wurde.

Lesen Sie mehr

unter

gofundme.com


MEDIAPLANET | 7

Sponsored by Bepanthen

Im EB-Haus Austria werden „Schmetterlingskinder“ einfühlsam medizinisch versorgt.

Bepanthen Weihnachtsaktion unterstützt die Schmetterlingskinder

Hilfe lässt Flügel wachsen

Dr. Rainer Riedl, selbst Vater eines „Schmetterlingskindes“, erzählt im Interview,

wie es zur Gründung der Patientenorganisation DEBRA Austria kam und wie die

Bepanthen Weihnachtsaktion den tapferen EB-Patient:innen hilft.

FOTO: LUDWIG SCHEDL

und der erste Schritt zur Gründung

von DEBRA Austria.

Wie hat sich das Leben für

„Schmetterlingskinder“ seither

verändert?

DEBRA Austria konnte die

Lebensqualität von EB-Patienten

wesentlich verbessern. Seit 2005

betreiben wir sogar eine Spezialklinik,

das EB-Haus Austria. Dort

werden „Schmetterlingskinder“

medizinisch versorgt und es

wird Forschung auf dem Weg zu

Linderung und Heilung vorangetrieben.

Außerdem stehen wir

betroffenen Familien mit Rat und

Tat zur Seite.

Wie hilft die Bepanthen Weihnachtsaktion

den "Schmetterlingskindern"?

DEBRA Austria ist zu 100 Prozent

auf Spenden angewiesen. Dank

unserer Unterstützer sind wir

schon weit gekommen. Doch auch

in Zukunft muss die Hilfe für die

„Schmetterlingskinder“ gesichert

sein. Deshalb ist die Bepanthen-

Weihnachtskampagne von

unschätzbarem Wert für uns. Sie

unterstützt die Arbeit von DEBRA

Austria aber nicht nur finanziell.

Da die Bepanthen Weihnachtskampagne

bis Jahresende österreichweit

in den Apotheken präsent ist,

erreichen wir auch sehr viel

Aufmerksamkeit für die noch

unheilbare Erkrankung. Das hilft

den „Schmetterlingskindern“ und

ermöglicht uns, Forschungsaktivitäten

voranzutreiben und die

Lebenssituation für Betroffene zu

verbessern.

Ihre Tochter Lena wurde vor 28

Jahren als „Schmetterlingskind“

geboren. Wie haben Sie diese

Zeit in Erinnerung?

Dr. Riedl: Als Lena mit einer

großen Wunde an einem ihrer

Füßchen zur Welt kam und wenige

Stunden später Bläschen an ihrer

Nase auftraten, waren meine Frau

und ich geschockt. Erst nach etwa

drei Monaten erfuhren wir, dass

unsere Tochter mit der seltenen

und noch nicht heilbaren Hauterkrankung

Epidermolysis bullosa,

kurz EB, leben wird müssen. Unsere

verzweifelte Suche nach Spezialisten

verlief leider im Nichts. Erst

der Kontakt zu anderen Eltern gab

uns Mut und Hoffnung.

Wie konnten Sie andere betroffene

Familien ausfindig machen?

Nachdem das Internet damals noch

in den Kinderschuhen steckte,

gestaltete sich das alles andere als

einfach. Erst ein großer Glücksfall

ermöglichte dies: Da Lenas Wunden

täglich versorgt werden mussten,

benötigten wir reichlich Verbandsmaterial

und Salben. Nach einiger

Zeit machte uns unsere Apothekerin

darauf aufmerksam, dass

eine zweite Familie die gleichen

Produkte ebenfalls in großen Mengen

kaufte. Daraufhin haben wir

unsere Kontaktdaten hinterlassen

und tatsächlich bald einen Anruf

erhalten. Dieser Erfahrungsaustausch

war überaus wertvoll für uns

FOTO: NADINE BARGAD

Dr. Rainer Riedl

Gründer und Obmann

der Patientenorganisation

DEBRA

Austria

WEIHNACHTSINITIATIVE

Bepanthen unterstützt die

Schmetterlingskinder

Um auf Epidermolysis bullosa (EB)

vermehrt aufmerksam zu machen

und den Betroffenen zu helfen,

wurde 2016 diese besondere Weihnachtskampagne

von Bepanthen

ins Leben gerufen. Heuer findet sie

bereits zum sechsten Mal statt: Für

jede im November und Dezember

in Österreich verkaufte 100-g-Tube

Bepanthen® Salbe sowie 150-ml-

Tube Bepanthol® SensiDaily geht

auch 2021 wieder 1 Euro an DEBRA

Austria.


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EXPERTISE

FOTO: UNSPLASH/ETIENNE GIRARDET

Freiheit im Spiegel

sozialer Verantwortung

„Frei handelt, wer sozial verantwortlich handelt“, so lautet der verheißungsvolle Grundtenor

gegenwärtiger Nachhaltigkeitsbewegungen, die angesichts der Krisen unserer Zeit – vom

Hunger bis zum Klima – Anlass geben, über das Verhältnis von individueller Freiheit und

sozialer Verantwortung, von der niemand ausgenommen ist, neu nachzudenken.

Dr. Ramona Maria

Kordesch

Direktorin für

Internationale

Kooperationen &

Entwicklung

Österreichischer

Rat für Nachhaltige

Entwicklung

FOTO: PRIVAT

Text

Dr. Ramona Kordesch

und Dr. Markus Bürger

Soziale Verantwortung steht

für einen voraussehenden,

nicht unbedingt, aber doch

mehrheitlich politischen

Umgang mit den gesellschaftlich-sozialen

und ökologischen

Problemthemen unserer Zeit. Dies

mit dem Ziel der Verwirklichung

allgemein-gesellschaftlicher Interessen,

die auf das Gemeinwohl

ausgerichtet sind. Damit möglichst

viele Freiheiten für alle garantiert

werden können, müssen vernünftige

Grenzen der eigenen Freiheit

existieren. Die Gewährleistung

der Freiheit von jedermann/-frau,

das eigene Leben ohne Furcht vor

Repressalien gestalten zu können

und anderen dieselbe Möglichkeit

einzuräumen, ist dabei eine

wesentliche Qualität sozialer Verantwortung.

Individuelle Freiheit ist aber

angesichts der sozialen und ökologischen

Krisen unserer Zeit auch

an die Verantwortung für ihren

sozial und ökologisch nachhaltigen

Gebrauch gebunden. Praktische

Vernunft und Selbstverpflichtung

bilden dabei nicht den Gegensatz

zur persönlichen Freiheit, sondern

präsentieren sie im Gewand der

sozialen Verantwortung erst im

rechten Licht.

Gegenwärtige Entwicklungen

zeigen, dass neben der Politik

und der Zivilgesellschaft auch die

Wirtschaft dazu aufgerufen ist,

als Träger sozialer Verantwortung

zu agieren. So haben sich in den

letzten Jahren aus Nachhaltigkeitsbewegungen

zahlreiche Multistakeholder-Gremien

gebildet,

die Wirtschaftsakteure nicht

zum Verursacher der Probleme

degradieren, sondern zum Teil

ihrer Lösungen klassifizieren. Ein

Beispiel in Österreich und Deutschland

ist die Allianz für Entwicklung

und Klima, die unternehmerische

Selbstverpflichtung hinsichtlich der

Erreichung von Klimaneutralität

fordert und fördert. So erweisen

sich Freiheit und Verantwortung als

zwei Seiten einer Medaille.

Was bleibt nun übrig von der

Freiheit bei aller Verantwortung?

In Zusammenschau wird klar:

Individuelle und unternehmerische

Freiheit sind konsequent an die

Herausforderung gesellschaftlicher

Integrität gebunden. Ganz

eindeutig ist die Gewährleistung

einer solchen Aufgabe guter,

umsichtiger Führung in Wirtschaft

und Gesellschaft. Wirksame

Erfolge, die die Lebens- und

Umweltbedingungen für die

gesamte Schöpfung verbessern,

sind aber keine Egotrips, sondern

Gemeinschaftsleistungen des

kollektiven sozialen Gewissens –

jener letzten Berufungsinstanz

solidarischer Gesinnung, von der

man sagt, sie weise auf eine größere

als die eigene Freiheit hin als

Zielbestimmung allen guten Lebens

und sinnvollen Wirtschaftens.

FOTO: ÖSTERR. RAT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Dr. Markus Bürger

Generalsekretär

Österreichischer

Rat für Nachhaltige

Entwicklung

Lesen Sie mehr

unter

nachhaltigkeitsrat.at


MEDIAPLANET | 9

Bezahlte Anzeige

Greener Linien:

Öffi-Zukunft U2xU5

Legende:

Hernals

U5 in Bau

U5 in Planung

Elterleinplatz

U2 in Bau

U2 in Planung

Michelbeuern-

AKH

Bauen für den Klimaschutz

Öffis nützen – Klima schützen! Egal

ob U-Bahn, Bim oder Bus, die Öffis

sind umweltschonend, innovativ

und schützen das Klima. Jeder

Fahrgast wird somit durch eine

Fahrt mit den Öffis statt mit dem

Pilgramgasse

Arne-Karlsson-Park

Rathaus

Frankhplatz

Reinprechtsdorfer Straße

Gußriegelstraße

Wienerberg

Schottenring

Schottentor

Volkstheater

Matzleinsdorfer Platz

Neubaugasse

Museumsquartier

Karlsplatz

Taborstraße

Auto zum:zur Klimaschützer:in

und leistet einen Beitrag für saubere

Luft, weniger Lärm und mehr

Lebensraum für die Menschen. Wer

auf Öffis umsteigt, spart pro Jahr

bis zu 1,5 Tonnen CO 2

ein.

Damit Wien die lebenswerte

Stadt bleibt, die wir kennen und

lieben, wächst das Öffi-Netz laufend

mit. Der Öffi-Ausbau U2xU5

ist das größte Klimaschutzprojekt

Wiens und das größte Infrastrukturprojekt

für die wachsende

Hauptstadt. Davon profitieren

alle Wiener:innen und noch viele

zukünftige Generationen. Bis 2026

soll in einem ersten Schritt die

neue U5 vom Karlsplatz bis zum

Frankhplatz fahren. Ab 2028 wird

die U2 ab der Station Schottentor

über eine neue Tunnelstrecke bis

zum Matzleinsdorfer Platz fahren.

Im Endausbau soll die U5 bis zur

Station Hernals und die U2 bis zum

Wienerberg fahren. Diese sogenannte

zweite Baustufe ist aktuell

in Planung.

Weniger CO 2

und mehr Grünflächen

Der Ausbau von U2xU5 sichert

nachhaltig den Bedarf an Platz in

den Öffis. Mehr als 300 Millionen

FOTO: DND LANDSCHAFTSPLANUN

Jeder Euro, der in

den Ausbau von

leistungsstarken

und attraktiven

Öffis fließt,

reduziert die CO 2

-

Emissionen durch

den Autoverkehr

und schützt die

Umwelt. Vom

Öffi-Ausbau

U2xU5 werden

auch noch unsere

Ururenkelkinder

profitieren.

Günter Steinbauer,

Geschäftsführer der

Wiener Linien

zusätzliche Öffi-Nutzer:innen und

insgesamt rund 1,3 Milliarden Fahrgäste

im Jahr können mit dem neu

geschaffenen Angebot umweltfreundlich

mit den Wiener Linien

unterwegs sein. Durch die mögliche

Verlagerung von Autos auf die

Öffis können mit dem U-Bahn-Ausbau

U2xU5 bis zu 75.000 Tonnen

CO 2

pro Jahr eingespart werden.

Um die gleiche Menge

Kohlendioxid aufzunehmen,

müssten augenblicklich sechs Millionen

30-jährige Bäume in Wien

gepflanzt werden. Das entspricht

einem Wald so groß wie die Fläche

der Bezirke 1–11 oder so groß wie

die Donaustadt.

Investitionen in unsere Öffis sind

aktiver Klimaschutz und schaffen

eine lebenswerte Umgebung zum

Wohlfühlen. Weniger Autos heißt

mehr Platz in der Stadt, der für

mehr Grünflächen, Bäume und

Freizeitanlagen für die Bewohner:innen

genutzt werden kann.

Tipp: U2xU5-App

Mit der U2xU5-App in 3D und

Augmented Reality lassen sich die

neuen U-Bahn-Stationen und

Öffi-Knoten schon heute erkunden.

Einfach gratis downloaden im App

Store oder auf Google Play.

Weitere Infos unter:

wienerlinien.at/

u2u5


10 | Lesen Sie mehr unter www.sozialesengagement.info

EXPERTISE

Daniela Knieling,

Geschäftsführerin von

respACT

FOTO: DANIEL WILLINGER

Was

uns alle

verbindet

Ein „kleines“ Virus führt uns vor Augen, wie sehr unser Leben vom

Gemeinsinn, von Mitgefühl und Solidarität abhängt. Wir haben jetzt

die Chance, gemeinsam unsere Welt neu zu denken, neu zu gestalten.

Gastkommentar von Daniela Knieling

Was ist es, das die

Welt im Innersten

zusammenhält? Zu

dieser Frage hat der

österreichische Philosoph Konrad

Paul Liessmann 2009 ein Buch

geschrieben, in dem er über das

Geld nachdenkt.

Ist tatsächlich Geld jener Wert,

der uns heute noch am meisten

antreibt, oder suchen wir nicht

gerade in einer Zeit des Wandels,

der Isolation und der Unsicherheit

wieder Sinn in unserem Wollen,

Sinn in unseren Gesprächen und

Sinn in unserem Tun?

Katastrophen und Umbrüche

bewirken eine Art Rückbesinnung

und lassen uns vielleicht wieder

etwas näher zusammenrücken.

Wenn es nach dem Willen der 193

Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen

geht, soll das auch künftig so

sein. Sie haben bereits 2015 einen

Aktionsplan für die Menschen,

den Planeten und den Wohlstand

sowie 17 Ziele vereinbart, genannt

Sustainable Development Goals

(SDGs), die unsere Welt wieder mit

Gemeinsinn und Solidarität erfüllen

sollen, um ein besseres Leben

für alle zu ermöglichen.

Auf der To-do-Liste der Agenda

2030 für Nachhaltige Entwicklung,

deren Inhalte und Zielvorgaben

aktueller denn je sind, stehen etwa

menschenwürdige Arbeit, weniger

Ungleichheiten, verantwortungsvoller

Konsum und Produktion

oder Maßnahmen zum Klimaschutz.

Nur gemeinsam kann es

uns gelingen, künftigen Generationen

eine Welt zu hinterlassen, in

der es möglich ist, ein menschenwürdiges,

würdevolles und erfülltes

Leben zu führen, ohne einzelne

Gruppen zurückzulassen. Gleichzeitig

sind wir vielleicht die letzte

Generation, die noch die Chance

hat, unseren Planeten zu retten –

auch dies ist Teil der globalen

Agenda. Diese Entwicklung steht

allerdings noch am Anfang, wie

nicht erst die UN-Klimakonferenz

in Glasgow im November gezeigt

hat, aber immerhin ist sie bereits

am Weg.

Auch die Europäische Union,

ihre Mitgliedstaaten und Österreich

sind in einen Dialog eingetreten,

der Zivilgesellschaft,

Verwaltung, Politik, Wirtschaft und

Wissenschaft zusammenbringt, um

Maßnahmen zu formulieren, damit

wir die SDGs bis 2030 erreichen

können.

respACT ist als Unternehmensplattform

für Nachhaltigkeit

in diesen Dialog eingebunden.

Zu unseren Mitgliedern zählen

Unternehmen, die bereits verantwortungsvoll

wirtschaften und

ihre Unternehmenswerte an den

SDGs ausgerichtet haben. Viele von

ihnen wurden mit dem TRIGOS,

Österreichs wichtigster Auszeichnung

für verantwortungsvolles

Wirtschaften, ausgezeichnet, der

seit 2004 an Vorbilder der Wirtschaft

vergeben wird. Im Jahr 2019

sind knapp 400 österreichische

Unternehmen im Rahmen einer

Umfrage zu dem Schluss gekommen:

„Nachhaltiges Wirtschaften

verstärkt Zukunftsfähigkeit.“

Diese Betriebe, die am „TRIGOS

Barometer Zukunftsfähigkeit“

teilgenommen haben, sehen sich

stark in Veränderung, sind offen

für Neues, erfindungsreich und

zuversichtlich. Sie verstehen sich

als gesellschaftlich und umweltpolitisch

wirksam, fühlen sich für

die Herausforderungen in ihren

Märkten gut gerüstet und sehen

Krisen zuversichtlich entgegen, wie

es im Expertenbericht zu lesen ist.

Machen Sie mit! Gemeinsam

können wir viel bewegen.


MEDIAPLANET | 11

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Ein nachhaltig globaler

Schuhproduzent aus Österreich

Das seit 1872 bestehende Familienunternehmen legero united mit rund 1.700 Mitarbeiter:innen produziert für

seine Marken legero, superfit und Think! Schuhe mit besonders nachhaltigem Anspruch. Wir haben mit der

Geschäftsführung des Konzerns gesprochen.

Das Executive

Board von legero

united – v.r.n.l.:

Stefan Stolitzka,

Eigentümer und

CEO. Morten Bay

Jensen, COO.

Alenka Klarica,

CCO.

legero united hat sich ambitionierte

Nachhaltigkeitsziele

gesetzt. Können Sie uns mehr

dazu erzählen?

Stefan Stolitzka: Produkte von

legero united sollen Menschen

begeistern, ihre Lebensqualität verbessern

und natürliche Ressourcen

schonen. Für uns bedeutet erfolgreich

zu wirtschaften, unsere soziale

und ökologische Verantwortung

umfassend wahrzunehmen. Bei all

unseren Entscheidungen und Aktivitäten

berücksichtigen wir stets die

damit verbundenen ökologischen

und sozialen Auswirkungen.

Morten Bay Jensen: Unser Ziel ist

es, den Verbrauch von Materialien,

Wasser und Energie an all unseren

Standorten zu minimieren, den

Einsatz erneuerbarer Energie zu

forcieren, Abfall konsequent zu trennen

und zu recyceln und die Emissionen

in Luft, Wasser und Boden

möglichst gering zu halten. Bis 2030

wollen wir CO

-neutral sein.

Sie engagieren sich aber auch im

sozialen Bereich?

Alenka Klarica: Wir unterstützen

eine Reihe von sozialen Organisationen

und Initiativen und engagieren

uns oft auch als Erstsponsor für

Projekte, denen es an der nötigen

Finanzierung fehlt. Viele der von

uns geförderten Initiativen unterstützen

wir bereits seit Jahren oder

sogar Jahrzehnten. So engagieren

wir uns beispielsweise seit vielen

Jahren für die SOS-Kinderdörfer

oder arbeiten als "Impact Angel"

mit Concordia zusammen. In unserem

Standort in Vellore, Indien

unterhalten wir einen Kindergarten

und eine 10-stufige Schule, die

500 Kinder ab dem 4. Lebensalter

bis zur mittleren Reife führt.

Ihre Marke Think! ist ein Pionier

der Nachhaltigkeit – sozusagen

nachhaltig nachhaltig.

Alenka Klarica: Tatsächlich feiert

Think! sein 30-jähriges Jubiläum

und ist damit ein echter Pionier

der Nachhaltigkeit. Der Schutz der

Umwelt, nachhaltiges Handeln und

ein fairer Umgang mit Mensch und

Natur sind für Think! kein neuer

FOTOS: MARION LUTTENBERGER, MEDIUMLARGE

Trend, sondern bewusste Haltung

seit Jahrzehnten. Zertifizierungen

wie das Österreichische Umweltzeichen

oder der Blaue Engel

bestätigen das.

Nachhaltigkeit zieht sich bei

legero united also durch die

gesamte Wertschöpfungskette.

Wie stellen Sie das sicher?

Morten Bay Jensen: Wir sind uns

darüber bewusst, dass Nachhaltigkeit

mehr ist als die ökologische

Säule. Schließlich geht es nicht

allein um die Umwelt und unser

Klima. Nachhaltigkeit umfasst für

uns ebenso soziale Gerechtigkeit,

faire Produktionsbedingungen und

ökonomisches Wirtschaften. So

nehmen wir u.a. am HIGG-Index

teil, der die Nachhaltigkeit unserer

Produkte entlang der gesamten

Lieferkette bewertet und uns

Hinweise für weitere wichtige

Maßnahmen gibt, mit denen wir

als Unternehmen gesamtheitlich

nachhaltiger werden können.

Außerdem haben wir uns verpflichtet,

an der Science Based Targets

initiative (SBTi) teilzunehmen und

unsere Standorte sukzessive der

EMAS Zertifizierung zu unterziehen.

Wir finden: je mehr Unternehmen

bei etablierten Initiativen

mitmachen, desto mehr bewirken

wir am Markt. Zum Wohl von

Mensch und Natur.

Vielfach ausgezeichnet:

Zahlreiche

Modelle

der Marken

legero, superfit

und Think! haben

bereits das

Österreichische

Umweltzeichen

oder den Blauen

Engel erhalten.


12 | Lesen Sie mehr unter www.sozialesengagement.info

Unsere Ziele bis 2030

WIRTSCHAFT

WIRTSCHAFT

GESELLSCHAFT

GESELLSCHAFT

Lesen Sie mehr

unter:

sdgwatch.at

BIOSPHÄRE

Über die Sustainable Development Goals (SDGs)

Am 25. September 2015 wurde die Agenda 2030 für

Nachhaltige Entwicklung von der Generalversammlung

der Vereinten Nationen von allen 193 Mitgliedstaaten

verabschiedet. Diese enthält die 17 Ziele für Nachhaltige

Entwicklung, welche soziale, ökologische und ökonomische

Aspekte umfassen und nichts Geringeres als die

„Transformation unserer Welt“ zum Ziel haben.

Die SDGs sind in weitere 169 Unterziele (Targets)

aufgeteilt und beinhalten ein neuartiges vernetztes

Verständnis von Armut, Umweltzerstörung, Ungleichheit,

Produktions- und Konsumweisen, Korruption,

um nur einige Beispiele zu benennen. Es wurde

erkannt, dass verschiedene Probleme überall und

gleichzeitig angegangen werden müssen und nicht

regional oder thematisch beschränkt sein sollten. Die

Universalität der Agenda besagt, dass alle Ziele für alle

Länder gelten. Die Verantwortung für die Umsetzung

der Ziele liegt also sowohl im Inland als auch auf

internationaler Ebene.

SDG Watch Austria setzt sich seit 2017 für eine wirksame und ambitionierte Umsetzung der Agenda 2030

ein. Damit auch Österreich wesentlich dazu beiträgt, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu

erreichen, fördert die Plattform die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.

BIOSPHÄRE

QUELLE: WWW.STOCKHOLMRESILIENCE.ORG / GRAFIK: NACH VORLAGE VON JERKER LOKRANTZ/AZOTE / TEXT: SDGWATCH.AT/DE/UEBER-SDGS / ICONS: 17ZIELE.DE/DOWNLOADS.HTML


MEDIAPLANET | 13

Sponsored Content

Die beste Bierkultur der Zukunft in

Österreich schaffen

Die Brau Union Österreich ist sich ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst und

arbeitet aktiv daran, dieses Ziel zum Wohl von allen zu erreichen.

„Brew a Better World“ – die

ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie

lebt die Brau Union Österreich

als Teil der internationalen

HEINEKEN-Familie schon seit

vielen Jahren in Österreich. Dabei

werden Lösungsansätze sowohl

für soziale als auch für ökologische

Herausforderungen unserer

Zeit aufgezeigt und in vielfältigen

Projekten vorgelebt. Hochwertige

Bildung und verantwortungsvollen

Konsum für ein gesundes Leben

(SDGs 3, 4) unterstützen wir als

Partner der Lehrlingsinitiative

Amuse Bouche. Inklusion wird an

Standorten in ganz Österreich gelebt,

um gemeinsam mit Partnern

wie der Caritas, dem Diakoniewerk,

assista Soziale Dienste oder Arge

Chance Menschen in den Arbeitsmarkt

einzugliedern (SDGs 8, 17).

Bier ist ein natürliches Getränk

und kann nur so gut sein wie die

Rohstoffe, aus denen es gebraut

wird. Daher ist ein schonender

Umgang mit der Umwelt und den

Ressourcen unerlässlich. Wasserschutzgebiete

und eine sukzessive

Reduktion des Wasserverbrauches

in der Produktion (SDGs 6, 15)

zählen ebenso dazu wie die Verwendung

erneuerbarer Energie

(SDG 7) und verantwortungsvolle

Produktionsweisen (SDG 12). Dabei

nehmen die Grüne Brauerei Göss,

die erste CO

-neutrale Großbrauerei

weltweit, und die Grüne Brauerei

Schladming eine Vorbildfunktion

ein. Weiters zeigen das Brauquartier

Puntigam und das Abwärmeprojekt

in Schwechat eindrucksvoll, wie

industrielle Abwärme zum Wohle

der Gesellschaft, im konkreten Fall

zur Wärmeversorgung benachbarter

Wohnungen, genutzt werden kann.

Auch für das ambitionierte Ziel

der HEINEKEN-Familie weltweit –

bis zum Jahr 2030 in der gesamten

Produktion, bis 2040 inklusive der

gesamten Wertschöpfungskette

CO

-neutral zu werden – gibt es

schon konkrete Pläne mit vielfältigen

Maßnahmen, um Schritt für

Schritt an allen Standorten

CO

-neutral zu brauen. Einen

jährlichen Überblick zum Fortschritt

der Initiativen gibt der

Nachhaltigkeitsbericht des

Unternehmens.

FOTO: BRAU UNION ÖSTERREICH

Gabriela Maria

Straka

Director Corporate

Affairs und CSR der

Brau Union Österreich,

Diplom-Biersommeliere,

Mitglied

UN Global Compact

und Vorsitzende

RespACT OÖ

Sponsored by TGW Future Privatstiftung

Text

Philipp Jauernik

Mit „Mensch im Mittelpunkt – lernen und

wachsen“ Bildung und Innovation gestalten

Verantwortung leben – für viele ist das ein schönes Schlagwort, doch nicht immer ist klar, was

damit im konkreten Fall gemeint sein kann. Im Bereich des sozialen Unternehmertums der

oberösterreichischen TGW Future Privatstiftung wird aufgezeigt, wie man gesellschaftliche

Probleme auf unternehmerische Art und Weise lösen kann.

Kurz zum Hintergrund: Die 2004

errichtete TGW Future Privatstiftung

ist 100-Prozent-Eigentümerin

der 1969 gegründeten TGW

Logistics Group. Darüber hinaus

engagiert sie sich im Bereich des

sozialen Unternehmertums. Alle

drei Einheiten – industrielles und

soziales Unternehmertum sowie

die TGW Future Privatstiftung –

bilden heute die „TGW-Welt“. Zehn

Prozent des von der TGW Logistics

Group erwirtschafteten Gewinns

fließen in den gemeinnützigen Bereich,

der sich dem Thema Lernen

und Wachsen widmet. In den

vergangenen zwei Geschäftsjahren

wurden so in Summe rund sechs

Millionen Euro für Bildungsinnovationen

zur Verfügung gestellt.

Eines der derzeit elf Projekte

ist die SOS-Herzkiste, ein Paket

zur Förderung der sozialen und

emotionalen Kompetenzen von

Jugendlichen, das in Kooperation

mit SOS-Kinderdorf durchgeführt

wird. Das niederschwellige

Angebot ist für Schulen kostenlos,

vier Kisten (eine für jedes Jahr der

Unterstufe) mit liebevoll aufbereiteten

Arbeitsmaterialien und

Workshops werden zur Verfügung

gestellt. Sorgfältig ausgewählte

Indikatoren helfen dabei, die Wirkung

der Arbeit mit der SOS-Herzkiste

sichtbar zu machen.

Ein weiteres Beispiel ist das

CAP.-Ausbildungsprogramm, ein

Modell, das die Allgemeinbildung

der AHS-Oberstufe um eine fachspezifische

Zusatzausbildung im

Bereich Mechatronik oder Cyber-

Security erweitert und dadurch um

zeitgemäße Inhalte der Technik

und Persönlichkeitsentwicklung

ergänzt.

So ist ein weiteres duales Erfolgsformat,

nämlich „Matura mit

Lehre“, entstanden, das ergänzend

zur „Lehre mit Matura“ den Wirtschaftsstandort

stärkt.

Alle Projekte vereint dabei die

Innovationskraft und die ganzheitliche

Entwicklung von jungen

Menschen. Dadurch werden neue

Impulse für das österreichische

Bildungssystem gesetzt und ein

Beitrag zur Chancengerechtigkeit

für junge Menschen geleistet.

Mit seinen Initiativen stellt sich

der Stiftungsbereich „Soziales

Unternehmertum“ auf einzigartige

Weise seiner gesellschaftlichen

Verantwortung, um die Lücke

zwischen Gesellschaft und

Wirtschaft zu verkleinern.


14 | Lesen Sie mehr unter www.sozialesengagement.info

FOTO: ENLUMEN

Guten Appetit mit

gutem Gewissen

„Der direkte Kontakt zu

den Produzent:innen ist der

große Vorteil von Hofläden,

Märkten und Messen“, sagt

Wolfgang Pfoser-Almer von

der Nachhaltigkeitsmesse

WeFair.

Wer auf die eigene Gesundheit und die Umwelt achtet, greift gern zu Bio-Produkten. Damit das

Geld auch bei den Landwirt:innen ankommt, sichern alternative Vertriebswege eine Existenz

abseits der großen Handelsketten.

Im Jahr 2020 war es so weit:

Bio-Lebensmittel haben erstmals

die Zehn-Prozent-Marke

im Handel durchbrochen.

Die Menschen greifen gerne zu

Obst und Gemüse, Milchprodukten

und Fleischwaren aus biologischer

Landwirtschaft, weil die

Produkte besser für die Umwelt,

die Tiere und wohl auch für die

eigene Gesundheit sind. „Doch die

großen Handelsketten setzen die

Bio-Betriebe wirtschaftlich massiv

unter Druck“, warnt Wolfgang

Pfoser-Almer, Geschäftsführer der

WeFair, Österreichs größter Nachhaltigkeitsmesse.

„Soll das Essen

nicht nur gut, sondern auch fair

sein, muss man überlegen, wo man

einkauft.“

Rabatte und Preisschlachten

in den Geschäften verringern die

Einkünfte sowohl in der Bio- als

auch in der konventionellen

Landwirtschaft: Die Betriebe

bekommen immer weniger Geld

für ihre Produkte, die Arbeitsbelastung

steigt, vor allem kleine und

mittelgroße Betriebe können nicht

mehr wirtschaftlich überleben.

Umso wichtiger sind alternative

Vertriebswege, bei denen das Geld

direkt bei den Landwirt:innen

ankommt. „Hofläden, Einkaufsgemeinschaften

und Community

Supported Agriculture bieten

die Möglichkeit, direkt bei den

Herstellern einzukaufen, ohne dass

der Zwischenhandel oder Supermarktketten

mitschneiden“, sagt

Pfoser-Almer.

Der kürzeste Weg

Die Idee bei diesen alternativen

Vertriebswegen ist immer die gleiche:

je weniger Zwischenstationen

auf dem Weg vom Feld zur Küche,

desto besser. Für Foodcoops

schließen sich Konsument:innen

zu einer Einkaufsgemeinschaft

zusammen, um Lebensmittel

direkt bei den Bauernhöfen zu

kaufen. Bei der solidarischen

Landwirtschaft, auch Community

Supported Agriculture (CSA)

genannt, gehen die Konsument:innen

einen Schritt weiter und

schließen mit den Bauernhöfen

eine längerfristige Partnerschaft,

in der Risiken, Erträge und Verantwortung

geteilt werden. „Die

Betriebe können besser planen und

auch mal neue Wege ausprobieren“,

erklärt Pfoser-Almer.

Am weitesten verbreitet ist

immer noch der klassische

Direktvertrieb über Hofläden,

Märkte und Messen. „Auf der

WeFair sind jährlich bis zu 15.000

Besucherinnen und Besucher, weil

sie dort die Menschen hinter den

Produkten kennenlernen und mit

ihnen über ihre Arbeit reden

können“, schildert Pfoser-Almer.

„Alle Ausstellenden werden auf

Herz und Nieren geprüft, ob sie

sowohl im Bereich Ökologie als

auch im Bereich sozialer Verantwortung

die höchsten Standards

erfüllen – jährlich schaffen etwa

20 Prozent der Anmeldungen diese

Prüfung nicht“, ergänzt Pfoser-

Almer. „Mit einem Einkauf bei der

WeFair kann man nicht nur was

Gutes für die Umwelt und die

eigene Gesundheit tun, sondern

auch für die Landwirtschaft.“


MEDIAPLANET | 15

„Jeder Griff ins Regal ist

ein Produktionsauftrag“

Wir alle können Klimaschutz, Tierwohl oder soziale

Aspekte mit unserem Einkauf aktiv beeinflussen, sagt

Hannes Royer. Der Bio-Bergbauer und Obmann von

Land schafft Leben erklärt im Interview außerdem, was

hinter saisonalem und regionalem Konsum steckt.

FOTO: LAND SCHAFFT LEBEN

Hannes Royer

Bio-Bergbauer und

Obmann von Land

schafft Leben

FOTO: LAND SCHAFFT LEBEN

Weshalb setzt sich der Verein

Land schafft Leben für Bewusstseinsbildung

im Lebensmittelbereich

ein?

Viele treffen ihre Kaufentscheidung

hauptsächlich über den Preis.

Doch hinter Lebensmitteln steckt

auch eine Reihe an gesellschaftlich

relevanten Themen wie Tierwohl,

Arbeitsbedingungen oder

Klimaschutz. Mit unserer Kaufentscheidung

können wir diese

positiv beeinflussen. Das ist jedoch

nur möglich, wenn wir über die

Produktionsbedingungen unserer

Lebensmittel informiert sind. Deshalb

machen wir von Land schafft

Leben transparent, wie unsere

Lebensmittel produziert werden.

So können wir Konsumentinnen

und Konsumenten eine bewusste

Kaufentscheidung treffen und aktiv

mitgestalten. Mit jedem Griff ins

Regal vergeben wir schließlich auch

einen Produktionsauftrag – denn

nachgeschlichtet wird nur das, was

zuvor herausgenommen wurde.

Aspekt Klima: Was kann jede

und jeder einzelne von uns beim

Einkauf tun?

Den kleinsten CO

-Rucksack tragen

regionale und saisonale Lebensmittel.

Regional produziertes Obst

und Gemüse etwa müssen nicht

weit transportiert werden. Auch die

Saisonalität macht in Sachen Klima

viel aus: Wird zum Beispiel wärmeliebendes

Gemüse wie Tomaten

oder Gurken außerhalb der Saison

in einem Glashaus geerntet, ist der

CO

-Fußabdruck deutlich höher.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist,

Lebensmittelverschwendung zu

vermeiden. Bis zu zehn Prozent der

globalen Treibhausgasemissionen

entstehen durch Lebensmittel,

die noch nicht einmal gegessen,

sondern einfach weggeschmissen

werden.

Ihr Verein hat einen Lebensmittel

schwerpunkt in österreichs

Schulen ausgerufen.

Was kann man sich darunter

vorstellen?

Das Wissen um Lebensmittel,

Ernährung und Konsum hängt oft

stark davon ab, was Eltern ihren

Kindern zuhause mitgeben. Es

kann und will aber auch gelernt

werden – vor allem in der Schule!

Ich denke hier daran, wie ich

damals Mülltrennen in der Schule

gelernt habe. Man geht da als Kind

mit einem anderen Blick nachhause.

Aus diesem Grund haben wir

mit Unterstützung der neun

Bildungsdirektionen eine bundesweite

Offensive gestartet, in deren

Rahmen Pädagoginnen und

Pädagogen kostenlos umfangreiches

Material zur Verfügung

gestellt wird. Sie können so

verstärkt Lebensmittelwissen,

Ernährungsbildung und Konsumkompetenz

in ihren Unterricht

integrieren. Vom Kindergarten bis

zur Matura bekommen Kinder und

Jugendliche die Chance, mehr über

unsere Lebensmittel zu erfahren.

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Ob Klimakrise oder zunehmende soziale Ungleichheit – viele der aktuellen

Probleme auf der Welt bestehen seit langer Zeit. Die gute Nachricht dabei:

Jede:r von uns kann täglich einen Beitrag leisten, die Welt um ein kleines

Stück besser zu machen.

Sie engagieren sich auch für soziale Themen, aber haben die Gelegenheit

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