28.03.2024 Aufrufe

Mobilitätswende

Mit unserem neuen Mobilitätsratgeber für Unternehmen möchten wir inspirieren und Impulse setzen, damit Unternehmen ihre Mobilitätsstrategien im Einklang mit Nachhaltigkeitsprinzipien gestalten können.

Mit unserem neuen Mobilitätsratgeber für Unternehmen möchten wir inspirieren und Impulse setzen, damit Unternehmen ihre Mobilitätsstrategien im Einklang mit Nachhaltigkeitsprinzipien gestalten können.

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EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET<br />

MOBILITÄTSWENDE<br />

MOBILITÄTSRATGEBER FÜR UNTERNEHMEN<br />

Wir vergiften uns<br />

gegenseitig, jeden Tag!<br />

Wolfgang Vallant über Elektromobilität,<br />

Herausforderungen und seine Mission.<br />

FOTO : Z VG<br />

Seite 08<br />

Mobilitätsmanagement,<br />

das wirkt – mit dem<br />

Jobrad zur Arbeit<br />

Seite 14<br />

Nachhaltig bewegt.<br />

Machen Sie Ihren Fuhrpark fit für<br />

die Anforderungen von Morgen: Alphabet<br />

berät und unterstützt Sie dabei.


2 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

IN DIESER AUSGABE<br />

VORWORT<br />

FOTO : S H U T T E R S TO C K<br />

11<br />

FOTO : B M K / CA J E TA N P E R W E I N<br />

Reifenwechsel<br />

Sicherheit und Effizienz im Fokus.<br />

14<br />

Jobrad<br />

Das Potenzial für mehr Radfahren<br />

zur Arbeit ist groß: Jede:r dritte<br />

Beschäftigte wohnt weniger als fünf<br />

Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt.<br />

Project Manager: Maximilian Listl<br />

Business Development Manager: Paul Pirkelbauer, BA<br />

Sales Director: Florian Rohm, BA<br />

Lektorat: Sophie Müller, MA<br />

Layout: Juraj Príkopa<br />

Managing Director: Bob Roemké<br />

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße<br />

4/23, 1010 Wien, ATU 64759844 · FN 322799f FG Wien<br />

Impressum: https://mediaplanet.com/at/impressum/<br />

Distribution: Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H.<br />

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. &<br />

Co.KG<br />

Kontakt bei Mediaplanet: Tel: +43 1 236 34380<br />

E-Mail: hello-austria@mediaplanet.com<br />

ET: 29.03.2024<br />

Bleiben Sie in Kontakt:<br />

Maximilian Listl<br />

Project Manager<br />

Mediaplanet GmbH<br />

@MediaplanetWorld<br />

@austriamediaplanet<br />

FOTO : S H U T T E R S TO C K<br />

Leonore<br />

Gewessler<br />

Bundesministerin<br />

für Klimaschutz,<br />

Umwelt, Energie,<br />

Mobilität,<br />

Innovation und<br />

Technologie<br />

Gemeinsam für die<br />

<strong>Mobilitätswende</strong><br />

Im Kampf gegen die Klimakrise spielt nachhaltige<br />

Mobilität eine zentrale Rolle. Mein Ziel ist es, allen<br />

Menschen die Möglichkeit zu bieten, klimaschonend,<br />

schnell und günstig von A nach B zu gelangen. Unsere<br />

heimischen Unternehmen haben das Potenzial, hier<br />

einen besonders wertvollen Beitrag zu leisten.<br />

Nachhaltige Mobilitätskonzepte<br />

schonen nicht nur das Klima,<br />

sondern sparen auch teure<br />

Energie und können sich positiv<br />

auf die Gesundheit der Mitarbeiter:innen<br />

auswirken.<br />

Gemeinsam kommen wir besser ans Ziel:<br />

Unsere Initiative klimaaktiv mobil begleitet<br />

Sie beim Umstieg auf klimaverträgliche,<br />

effiziente Mobilität – und hilft Ihnen, diese<br />

auszubauen. Das Beratungsprogramm<br />

für Betriebe, Bauträger und Flottenbetreiber:innen<br />

bietet allen Unternehmen<br />

in Österreich kostenfreie Unterstützung<br />

bei der Umsetzung betrieblicher Mobilitätslösungen<br />

oder eines betrieblichen<br />

Mobilitätsmanagements.<br />

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten,<br />

nachhaltige Mobilitätsstrategien zu<br />

realisieren: vom Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur<br />

oder der Sharing-Angebote über<br />

die Anschaffung von Fahrzeugen mit<br />

BUCHEMPFEHLUNG DER REDAKTION<br />

Praxishandbuch Nachhaltiges<br />

betriebliches Mobilitätsmanagement<br />

„Das Praxishandbuch dient als Toolbox, verbindet Theorie und Praxis und motiviert durch<br />

Vorzeigebeispiele, um ins Tun zu kommen.“<br />

Jetzt bestellen:


MEDIAPLANET | 3<br />

FOTO : U N S P L A S H<br />

alternativen Antrieben – oder<br />

eine Umrüstung auf solche – bis<br />

hin zu bewusstseinsbildenden<br />

Maßnahmen. Wer als Vorreiter:in<br />

vorangeht und nachhaltige Maßnahmen<br />

umsetzt, kann sich als<br />

klimaaktiv-mobil-Projektpartner<br />

auszeichnen lassen. Darüber<br />

hinaus stehen attraktive finanzielle<br />

Förderungen bereit.<br />

Wie wichtig den Österreicher:innen<br />

das Thema nachhaltige<br />

Mobilität ist, zeigt bereits der<br />

bemerkenswerte Erfolg unseres<br />

Klimatickets. Mit ihm haben wir<br />

einen Meilenstein auf dem Weg<br />

zu leistbarer, nachhaltiger und<br />

moderner Mobilität erreicht; und<br />

das günstig, bequem und klimaschonend.<br />

Ich bin überzeugt:<br />

Gemeinsam schaffen<br />

wir Klimaneutralität<br />

bis 2040 auch im<br />

Verkehr.<br />

Vielen Dank für Ihr Interesse und<br />

Ihr Engagement im Zeichen der<br />

<strong>Mobilitätswende</strong> – und viel Spaß<br />

beim Lesen!<br />

Sponsored by Porsche Bank<br />

Flotte Lösungen mit<br />

der Porsche Bank<br />

Mobilität unterliegt einem steten Wandel. Um den eigenen Fuhrpark laufend<br />

an diese Veränderungen anpassen zu können, überlassen Unternehmen die<br />

Verwaltung am besten den Expert:innen.<br />

Roland Leitner<br />

Leiter Flottenmanagement<br />

Porsche Bank<br />

FOTO : FOTO F L AU S E N<br />

Die Porsche Bank findet<br />

als Nummer 1 im<br />

Flottenmanagement für<br />

jeden Fuhrpark „flotte“<br />

Lösungen. Um flexibel auf<br />

Markteinflüsse reagieren zu<br />

können, bietet sie verschiedenste<br />

Mobilitätslösungen an. Mit<br />

sharetoo Autoabo und sharetoo<br />

Carsharing werden sowohl kurzals<br />

auch langfristige Mobilität<br />

individuell auf die Flotte abgestimmt.<br />

So wird eine optimale<br />

Auslastung ermöglicht. All jenen,<br />

die ihre Flotte noch grüner<br />

gestalten wollen, steht die Porsche<br />

Bank mit „Rad“ und Tat zur Seite:<br />

Denn sie bietet nun auch das<br />

Leasing von Fahrrädern und<br />

E-Bikes für Mitarbeiter:innen an.<br />

Durch die Gehaltsumwandlung<br />

können Arbeitnehmer:innen einen<br />

Vorteil von bis zu 36 % gegenüber<br />

dem Kauf lukrieren. Die Vorteile<br />

für Unternehmen liegen auf der<br />

Hand: gelebte Nachhaltigkeit,<br />

Reduktion der Abgabenlast und<br />

einfache elektronische Abwicklung.<br />

Ergänzend bietet die breite<br />

Fahrzeugpalette des VW-Konzerns<br />

passende E-Modelle. In Kooperation<br />

mit MOON sorgt die Porsche<br />

Bank dafür, dass der Fuhrpark von<br />

Unternehmen auch in dieser<br />

Hinsicht bestens aufgestellt ist.<br />

Dieser Rundum-Service hilft beim<br />

Einstieg in die E-Mobilität und<br />

damit beim ersten Schritt in<br />

Richtung Zukunft.


4 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

EXPERTISE<br />

FOTO : S H U T T E R S TO C K<br />

<strong>Mobilitätswende</strong>: Brüssel<br />

denkt und lenkt – und der<br />

Markt?<br />

Bereits vor 29 Jahren hat Brüssel eine Gemeinschaftsstrategie zur<br />

Minderung der CO2-Emissionen von Personenkraftwagen verabschiedet.<br />

Marcella Kral<br />

Vorstand im<br />

Fuhrparkverband<br />

Austria<br />

FOTO : Z VG<br />

Die Europäische Kommission<br />

hat 1995 in ihrer<br />

Gemeinschaftsstrategie<br />

zur Minderung der CO2-<br />

Emissionen von Personenkraftwagen<br />

unter anderem folgende<br />

Inhalte festgesetzt: „Selbstverpflichtungen<br />

der Automobilindustrie<br />

zur Senkung der Emissionen,<br />

bessere Informationen für die<br />

Verbraucher und Förderung von<br />

Fahrzeugen mit niedrigem Treibstoffverbrauch<br />

durch steuerliche<br />

Maßnahmen“. 1998 reagierte der<br />

Verband europäischer Automobilhersteller<br />

(ACEA) und verpflichtete<br />

sich, den Flottenverbrauch (die<br />

durchschnittlichen CO2-Emissionen<br />

der verkauften Neuwagen) zu<br />

senken. Dennoch geschah lange<br />

wenig bis gar nichts.<br />

Dann kam Elon Musk mit Tesla.<br />

2013 war der Verkaufsstart des<br />

Model S in Europa. Eine „Schockwelle“<br />

ging durch die Vorstandsebenen<br />

der traditionellen<br />

Automobilhersteller:innen mit der<br />

Erkenntnis: Elektro ist die Zukunft,<br />

zur Minderung der CO2-Werte.<br />

Wie sieht nun der österreichische<br />

Markt seit der Einführung von<br />

Elektrofahrzeugen aus? Von 239.150<br />

Neuzulassungen PKW M1 im Jahr<br />

2023 entfielen 123.922 – das sind<br />

51,8 % – auf Verbrennerfahrzeuge<br />

Benzin und Diesel. 115.217 Stück –<br />

also 48,2 % – der Neuzulassungen<br />

waren Elektrofahrzeuge (inkl.<br />

Wasserstoff) und Hybridfahrzeuge;<br />

großteils erreicht durch Unternehmenszulassungen.<br />

Wer genau auf<br />

die Stückzahlen schaut, merkt: Es<br />

fehlen 11 Fahrzeuge. Sie wurden als<br />

Erdgas- und Flüssiggasfahrzeuge<br />

(mono und bivalent) zugelassen.<br />

Somit steht anhand dieser aktuellen<br />

Zahlen fest: Der Markt leitet die<br />

Wende ein.<br />

Brüssel wird in jedem Fall<br />

weiterdenken und lenken müssen,<br />

wenn man den Fahrzeugbestand<br />

per 31.12.2023 betrachtet. Insgesamt<br />

stehen 4.773.356 Verbrennerfahrzeuge<br />

406.474 alternativ<br />

angetriebenen Fahrzeugen (Elektro<br />

und Hybrid) gegenüber. Mit<br />

anderen Worten heißt das, dass wir<br />

knapp 8 % der <strong>Mobilitätswende</strong><br />

bereits geschafft haben. Eine<br />

Technologieoffensive und<br />

Rahmenbedingungen sind<br />

gefordert, um über 2030 hinaus die<br />

dann noch vorhandenen Verbrennerfahrzeuge<br />

für Private und<br />

Unternehmen im Bestand halten<br />

zu können.<br />

Lesen Sie mehr<br />

unter<br />

www.fuhrpark<br />

verband.at


MEDIAPLANET | 5<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

BYD: E-Mobilität zu<br />

Verbrenner-Preisen<br />

FOTO S : BY D AU S T R I A<br />

Während immer mehr Unternehmen auf E-Mobilität umsteigen, sind Private oftmals noch<br />

skeptisch. Wie BYD Austria das ändern will, erklärt Geschäftsführer Danijel Dzihic.<br />

Danijel Dzihic<br />

Managing Director<br />

von BYD Österreich<br />

FOTO : A L E X A N D E R S EG E R<br />

Warum wird E-Mobilität bei<br />

Unternehmen immer beliebter?<br />

Es gibt keine effizientere Mobilitätsform<br />

als Elektromobilität,<br />

zumindest momentan und auch<br />

in absehbarer Zeit nicht. Ich habe<br />

zwei Kinder – und mit Blick auf die<br />

nächste Generation ist E-Mobilität<br />

sicher die beste Lösung im<br />

Verkehrsbereich. Unternehmen<br />

erkennen das und setzen, auch<br />

aufgrund steuerlicher Vorteile,<br />

mit Blick auf die Umweltbilanz auf<br />

E-Mobilität. Man merkt, dass sich<br />

das Thema Sustainability immer<br />

mehr durchsetzt. Damit E-Mobilität<br />

reibungslos funktioniert,<br />

müssen aber natürlich mehrere<br />

Komponenten zusammenkommen.<br />

Es braucht passende Rahmenbedingungen,<br />

allen voran eine gut<br />

ausgebaute Ladeinfrastruktur und<br />

leistbare Autos, deren Performance<br />

stimmt. Als BYD wollen wir hier<br />

einen Unterschied machen.<br />

Wie will BYD Kund:innen von den<br />

Vorzügen der E-Mobilität überzeugen?<br />

Wir wollen mit unserem Angebot<br />

gängige Vorurteile – E-Autos sind<br />

teuer, die Batterien sind unsicher,<br />

umweltschädlich und halten nicht<br />

lange – widerlegen. Die meisten<br />

Hersteller:innen verkaufen ihre<br />

E-Fahrzeuge überwiegend an<br />

Unternehmenskund:innen. Wir<br />

möchten mit unseren Produkten<br />

aber alle Kund:innen, auch die,<br />

die vielleicht noch skeptisch sind,<br />

ansprechen. Es freut mich deshalb<br />

besonders, dass wir bereits im<br />

ersten Geschäftsjahr die Hälfte der<br />

Fahrzeuge an Privatkund:innen<br />

verkaufen konnten. Das zeigt, dass<br />

wir auf einem guten Weg sind.<br />

Was macht BYD anders, als andere<br />

Hersteller:innen?<br />

Wir stehen für Leistbarkeit und<br />

bieten das E-Auto zum Preis eines<br />

Verbrenners – und das mit einer<br />

Ausstattung, die keine Wünsche<br />

offenlässt. Unsere Fahrzeuge<br />

kosten genauso viel wie ein vergleichbarer<br />

Verbrenner, ausstattungsbereinigt<br />

sind wir oft sogar<br />

günstiger. Das nächste ist die Batterie:<br />

BYD hat als Batterienhersteller<br />

begonnen. Das ist ein riesiges Plus,<br />

denn die Batterie ist das Herzstück<br />

des E-Autos und das beherrscht<br />

BYD perfekt. Wir verwenden<br />

Lithium-Eisenphosphat-Batterien.<br />

Diese sind frei von Nickel und<br />

Kobalt. Damit haben wir nicht nur<br />

die nachhaltigste, sondern auch die<br />

sicherste und langlebigste Batterie.<br />

Aus diesem Grund gewähren wir<br />

auch acht Jahre bzw. 200.000 Kilometer<br />

Garantie. Außerdem sind<br />

wir sehr stolz darauf, dass wir von<br />

Anfang an auf ein dichtes Händler:innen-Netz<br />

gesetzt haben: Von<br />

180 Betrieben, die sich beworben<br />

haben, haben 30 ausgewählte den<br />

Zuschlag erhalten. Sie sind allesamt<br />

Familienunternehmen, mit<br />

Herzblut dabei – und Brennen für<br />

die Kund:innen.<br />

BYD hat die Ausschreibung der<br />

Bundesbeschaffung GmbH gewonnen.<br />

Was bedeutet das für<br />

das Unternehmen?<br />

Das ist natürlich die Champions<br />

League. Bei so einem Vergabeverfahren<br />

werden die Anbieter:innen<br />

auf Herz und Nieren geprüft. Unser<br />

Gewinn zeigt, dass wir ein super<br />

Gesamtpaket anbieten, bei dem<br />

nicht nur Preis-Leistung, sondern<br />

auch Qualität und Service stimmen.<br />

Für uns ist das eine großartige<br />

Referenz.<br />

Mehr über BYD<br />

erfahren


6 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

EXPERTISE<br />

FOTO : Z VG<br />

Elektromobilität und der Weg<br />

zur sauberen Zukunft – Experte<br />

Wolfgang Vallant im Interview<br />

In einem exklusiven Interview teilt Wolfgang Vallant, Content<br />

Creator im Bereich Elektromobilität, nicht nur seine persönliche<br />

Motivation für dieses Thema. Als passionierter Experte mit acht<br />

Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet gibt der Oberösterreicher<br />

präzise Einblicke in aktuelle Entwicklungen.<br />

Text Redaktion


MEDIAPLANET | 7<br />

Wolfgang, was hat dich persönlich<br />

dazu motiviert, dich intensiv<br />

mit Elektromobilität zu beschäftigen<br />

und Inhalte darüber zu<br />

erstellen?<br />

Für mich ist das ein sehr positives<br />

Thema. Wir als Konsument:innen<br />

können mit unserer Kaufentscheidung<br />

unseren Teil dazu beitragen,<br />

die Umwelt weniger zu belasten<br />

und unsere Städte sauberer und<br />

leiser zu machen. Das ist eine<br />

kleine Revolution, eine Form des<br />

Protestes, bei der wir alle mitmachen<br />

können. Zudem brachten<br />

Unternehmen wie Tesla, Renault,<br />

Nissan und BMW rasch alltagstaugliche<br />

Fahrzeuge auf den Markt<br />

– Tesla trieb das Thema ohnehin<br />

auf die Spitze. Dennoch gab es kein<br />

deutschsprachiges Medium, dass<br />

gut aufbereitete Informationen für<br />

die breite Masse geboten hätte. In<br />

diversen Foren warfen Elektrotechniker<br />

mit Fachausdrücken um sich,<br />

und von den Mainstream-Medien<br />

kam, getrieben durch diverse Lobbys,<br />

viel Gegenwind. Mit meiner<br />

Plattform ECARIO wollte ich deshalb<br />

Aufklärungsarbeit leisten.<br />

Inwiefern siehst du die Elektromobilität<br />

als Schlüssel zur nachhaltigen<br />

Zukunft? Wie kann sie<br />

die Lebensqualität der Menschen<br />

beeinflussen?<br />

Jeden Morgen stauen sich vor<br />

unseren Kindergärten und Schulen<br />

die SUV, unsere Kinder inhalieren<br />

Diesel- und Benzinabgase – eine<br />

untragbare Situation. 92 % der<br />

Menschen leben in Gebieten mit<br />

starker Luftverschmutzung. Wir<br />

vergiften uns gegenseitig, jeden<br />

Tag! Strombasierte Mobilität bietet<br />

hier einen Ausweg.<br />

Wie überzeugst du Menschen,<br />

die noch skeptisch gegenüber<br />

Elektromobilität sind, von den<br />

Vorteilen und der Notwendigkeit<br />

dieser Technologie?<br />

„Und der Strom kommt aus der<br />

Steckdose?“, höre ich oft. Dabei wird<br />

ignoriert, dass Elektromobilität mit<br />

dem aktuellen Strommix bereits<br />

viel besser für die Umwelt ist. „Und<br />

kommen denn Diesel und Benzin<br />

einfach so aus der Zapfsäule?“,<br />

frage ich dann. Hier wird weitaus<br />

weniger kritisch hinterfragt, welche<br />

Umweltschäden dadurch entstehen;<br />

oder auch, wie viele Kriege und<br />

Tragödien durch die Gier nach Öl<br />

verursacht werden. Keine Technologie<br />

ist ohne Nachteil, aber Elektromobilität<br />

ist der einzige Weg aus<br />

dem fossilen Auto-Wahnsinn.<br />

Welche Entwicklungen in der<br />

Elektromobilitätsbranche begeistern<br />

dich derzeit am meisten,<br />

und warum?<br />

Aktuell begeistert mich, dass<br />

Elektromobilität endlich in der<br />

Masse angekommen ist. Wie selbstverständlich<br />

die vielen E-Autos<br />

verschiedenster Unternehmen auf<br />

unseren Straßen surren, und wie<br />

rasch die Vorteile der nicht fossilen<br />

Mobilität klar werden.<br />

Energiewende heißt, dass fossile<br />

Energieträger durch erneuerbare<br />

ersetzt werden. Da ein Drittel<br />

der in Österreich verbrauchten<br />

Energie für den Verkehr aufgewendet<br />

wird, geht es nur mit einer<br />

<strong>Mobilitätswende</strong>. Natürlich muss<br />

die Ladeinfrastruktur, vor allem in<br />

Städten, stark verbessert werden.<br />

Im optimalen Fall hat in Ballungsgebieten<br />

jeder Parkplatz auch<br />

einen Ladeplatz, da ist also noch<br />

viel zu tun.<br />

Und es halten sich leider immer<br />

noch Vorurteile. Manche Menschen<br />

kann man nur über finanzielle<br />

Vorteile gewinnen. Ein<br />

Wegfall von Förderungen, wie<br />

zuletzt in Deutschland erfolgt, hilft<br />

da keinesfalls.<br />

Bei ECARIO dreht<br />

sich alles um die<br />

Themen E-Moblilität,<br />

Energiewende<br />

und nachhaltiger<br />

Lifestyle<br />

FOTO : Z VG


8 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

UNIQA: Mit dem ÖAMTC auf dem<br />

Weg zur Klimaneutralität<br />

Die UNIQA will bis zum Jahr 2040 klimaneutral sein. Wo man aktuell steht und welche Rolle der<br />

ÖAMTC dabei spielt, erklärt Bernhard Spitaler, Leiter Einkauf und Verwaltung.<br />

Bernhard Spitaler<br />

Leiter Einkauf und<br />

Verwaltung, UNIQA<br />

Insurance Group AG<br />

FOTO : P R I VAT<br />

Warum hat sich die UNIQA für<br />

den Umstieg auf E-Mobilität entschieden?<br />

Wir wollen bis 2040 klimaneutral<br />

sein. Damit müssen auch die<br />

Emissionen unseres Fuhrparks<br />

– das sind rund 170 Fahrzeuge –<br />

auf null sinken. Der Umstieg auf<br />

E-Mobilität war damit alternativlos.<br />

Als wir begonnen haben uns<br />

mit dem Thema zu beschäftigen,<br />

gab es aber kaum Erfahrungswerte<br />

mit E-Flotten. Wir mussten also<br />

erst eine entsprechende Strategie<br />

entwickeln und umsetzen:<br />

Herausfordernd waren dabei<br />

sicherlich die Beschaffung der<br />

Fahrzeuge – aufgrund der langen<br />

Lieferzeiten – sowie die Bereitstellung<br />

der Ladeinfrastruktur.<br />

Diese konnten wir dann Schritt für<br />

Schritt in Kooperation mit dem<br />

ÖAMTC umsetzen. Mittlerweile<br />

sind wir auf einem guten Weg und<br />

konnten bereits die Hälfte der<br />

Flotte auf E-Fahrzeuge umstellen.<br />

Rund dreißig Prozent entfallen<br />

aktuell noch auf Hybrid-Fahrzeuge,<br />

die verbleibenden zwanzig Prozent<br />

auf Verbrenner. Im Jahr 2027<br />

werden wir dann bereits komplett<br />

elektrisch unterwegs sein.<br />

Warum haben Sie sich für den<br />

ÖAMTC als Partner entschieden?<br />

Für uns war eine faire Tarifgestaltung<br />

Grundvoraussetzung für eine<br />

Zusammenarbeit. Das heißt, die<br />

Abrechnung muss auf der tatsächlichen<br />

Ladeleistung und nicht auf<br />

der Standzeit basieren. Der ÖAMTC<br />

war da mit seiner kWh-basierten<br />

Tariflandschaft ein Vorreiter und<br />

hat darum den Zuschlag erhalten.<br />

Gemeinsam sind wir dann daran<br />

gegangen, unsere Standorte mit<br />

einer entsprechenden Ladeinfrastruktur<br />

auszustatten. Wir haben<br />

uns von Anfang an dafür entschieden,<br />

diese öffentlich zugänglich<br />

zu machen, um einen Beitrag zur<br />

flächendeckenden Ladeinfrastruktur<br />

für E-Mobilist:innen zu leisten.<br />

Für uns war aber auch klar, dass<br />

wir selbst nicht als Betreiber auftreten,<br />

sondern uns weiterhin voll<br />

auf unsere Kernkompetenzen als<br />

Versicherung konzentrieren wollen.<br />

Der ÖAMTC hat sich deshalb<br />

um Auswahl und Inbetriebnahme<br />

unserer Ladestationen gekümmert<br />

und übernimmt nach wie vor<br />

Servicierung und Abrechnung aller<br />

Ladevorgänge.<br />

Welche Services gibt es für<br />

Außendienstmitarbeiter:innen,<br />

die nicht immer am Standort<br />

selbst laden können?<br />

Ein weiterer Grund, uns für den<br />

ÖAMTC zu entscheiden, war das<br />

bereits gut ausgebaute ÖAMTC<br />

ePower Lade- und Partnernetz.<br />

Unsere Mitarbeiter:innen im<br />

Außendienst können mit der<br />

ÖAMTC Ladekarte im gesamten<br />

Netz ihr Fahrzeug laden. Für<br />

Mitarbeiter:innen, die zuhause<br />

laden wollen, stellen wir das ÖAMTC<br />

ePower NRGkick Ladekabel zur<br />

Verfügung. Das ist eine tolle Sache,<br />

weil die Installation einer Wallbox<br />

entfällt und die Mitarbeiter:innen<br />

das Kabel einfach nur anstecken<br />

müssen. Ladevorgänge und<br />

verbrauchte Strommengen werden<br />

dabei aber auch automatisch<br />

erhoben. Wir erhalten am Monatsende<br />

eine übersichtliche Sammelabrechnung<br />

aller Ladevorgänge und<br />

die Mitarbeiter:innen bekommen<br />

die tatsächliche Ladeleistung ganz<br />

einfach mit der Lohnauszahlung<br />

rückvergütet. Unsere Mitarbeiter:innen<br />

müssen dafür nichts machen<br />

und auch wir ersparen uns damit<br />

administrativen Mehraufwand. Die<br />

manuelle Abrechnung von 170<br />

Fahrzeugen würde einen enormen<br />

Aufwand verursachen.<br />

ÖAMTC ePower<br />

NRGkick: der ideale<br />

Begleiter für alle<br />

Ausfahrten:<br />

FOTO S : ÖA M TC<br />

v.l.n.r. Nina Neumüller (UNIQA)<br />

Bernhard Spitaler (UNIQA)<br />

Marcella Kral (ÖAMTC)


MEDIAPLANET | 9<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

ÖAMTC ePower.Business: maßgeschneiderte<br />

Ladelösungen für Unternehmen<br />

Nachhaltige Mobilität gewinnt bei Österreichs Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Mit<br />

ÖAMTC ePower.Business bietet der ÖAMTC maßgeschneiderte Lösungen.<br />

Nicht zuletzt aufgrund<br />

einer attraktiven<br />

Förderungslandschaft<br />

wissen immer mehr<br />

Unternehmen die Vorzüge von<br />

E-Mobilität zu schätzen. Fehlende<br />

Ladestationen sowie die Abrechnung<br />

von Ladevorgängen sorgen<br />

aber oftmals für offene Fragen.<br />

Mit dem Service-Portfolio<br />

ÖAMTC ePower.Business liefert<br />

Österreichs größter Mobilitätsclub<br />

individuelle und effektive Antworten.<br />

Der ÖAMTC unterstützt seine<br />

Kund:innen mit einem umfassenden<br />

Beratungsangebot bei<br />

Planung, Umsetzung und Betrieb<br />

der Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort<br />

sowie der Bereitstellung<br />

von Hardware. Das betrifft<br />

natürlich auch die baulichen Vorkehrungen<br />

und elektrotechnischen<br />

Maßnahmen, die zur Installation<br />

von Ladestationen notwendig sind.<br />

Auf Wunsch bietet der ÖAMTC<br />

eine Komplett-Ladelösung ohne<br />

jeglichen administrativen Aufwand<br />

für Unternehmen. Verlässliche<br />

Partner führen den Vor-Ort-Check<br />

durch und übernehmen Installation<br />

sowie Servicierung und<br />

Wartung der Ladestationen.<br />

Das ÖAMTC ePower Team sorgt<br />

für die Freischaltung der Ladepunkte<br />

für Roaming, so dass diese<br />

nicht nur für interne, sondern<br />

auch für öffentliche Nutzung zur<br />

Verfügung stehen und in gängigen<br />

Lade-Apps für E-Mobilisten angezeigt<br />

werden. Das bedeutet auch<br />

Zusatzeinnahmen für die Unternehmen.<br />

Auch bei der Abwicklung<br />

von Förderanträgen stehen die<br />

Expert:innen des ÖAMTC kompetent<br />

zur Seite.<br />

Die Administration von Wallboxen<br />

und Ladevorgängen ist ein<br />

weiterer zentraler Bestandteil der<br />

ÖAMTC Komplett-Ladelösung.<br />

Kund:innen können dabei nicht<br />

nur an unternehmenseigenen<br />

Wallboxen, sondern auch unterwegs<br />

unkompliziert laden. Mit der<br />

ÖAMTC ePower Ladekarte und<br />

App kann das dichte Lade- und<br />

Partnernetz ganz einfach genutzt<br />

werden. Dieses punktet mit rund<br />

16.000 Ladepunkten in ganz<br />

Österreich, einer Netzabdeckung<br />

von über 70% und einem einheitlichen<br />

kWh-Tarif. Sollten doch<br />

einmal Fragen auftauchen, steht<br />

der ÖAMTC Kund:innen Support<br />

ganzjährig und rund um die Uhr<br />

zur Verfügung.<br />

Innovative Ladelösungen für<br />

unterwegs und zuhause<br />

Auch für zuhause bietet der<br />

ÖAMTC maßgeschneiderte Ladelösungen<br />

für Mitarbeiter:innen.<br />

Seit Beginn dieses Jahres profitieren<br />

e-mobile Mitarbeiter:innen<br />

von einem sachbezugsbefreiten<br />

Rückvergütungstarif in der Höhe<br />

von 33,182ct/kWh. Insbesondere<br />

Haushalte mit einer PV-Anlage<br />

dürfte das freuen, liegt die Höhe<br />

der Rückvergütung doch deutlich<br />

über aktuellen Einspeisetarifen. So<br />

schont das Laden zuhause Umwelt<br />

und Geldbörse.<br />

Der ÖAMTC bietet eine umfangreiche<br />

Auswahl an Wallboxen für<br />

unterschiedliche Einsatzbereiche<br />

und mit dem innovativen ÖAMTC<br />

ePower NRGkick zusätzlich eine<br />

mobile und standortunabhängige<br />

Ladelösung. Dieser funktioniert<br />

wie eine Wallbox, muss aber nicht<br />

installiert, sondern kann einfach<br />

an jede Steckdose angeschlossen<br />

werden. Aufgrund seiner kompakten<br />

und robusten Bauweise sowie<br />

der intuitiven Bedienung ist der<br />

ÖAMTC ePower NRGkick die ideale<br />

Lösung für zuhause und unterwegs.<br />

Die mobile Wallbox erlaubt es<br />

Unternehmen rasch und unkompliziert<br />

Fahrzeuge samt Lademöglichkeit<br />

zur Verfügung stellen zu<br />

können. Das ermöglicht eine<br />

flexible und damit effiziente<br />

Nutzung der Fahrzeugflotte, selbst<br />

wenn Mitarbeiter:innen nicht über<br />

einen eigenen Dienstwagen<br />

verfügen. Mit dem NRGkick baut<br />

der ÖAMTC sein Portfolio maßgeschneiderter<br />

Ladelösungen weiter<br />

aus und sorgt so für nachhaltige<br />

Mobilität bei Unternehmen.<br />

FOTO S : ÖA M TC


10 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

EXPERTISE<br />

Frühjahrs-Check in der Werkstatt<br />

für sicheres und zuverlässiges<br />

Fahren nach dem Winter<br />

FOTO : R I TA N E W M A N | B U N D E S I N N U N G FA H R Z E U GT EC H N I K<br />

Im Frühling, wenn der Winter sich langsam aber sicher verabschiedet,<br />

ist es Zeit für einen gründlichen Check des Autos in der Werkstatt.<br />

Expert:innen empfehlen dringend, nach dem Winter eine professionelle<br />

Überprüfung durchführen zu lassen, um Sicherheit und Zuverlässigkeit<br />

des Fahrzeugs auf den Straßen zu gewährleisten.<br />

BIM Roman<br />

Keglovits<br />

Bundesinnungsmeister<br />

Fahrzeugtechnik<br />

FOTO : J O S E F B O L LW E I N<br />

„Einer der wichtigsten Aspekte<br />

des Frühjahrs-Checks ist die<br />

Prüfung des Unterbodenschutzes“<br />

, erklärt Bundesinnungsmeister<br />

für Fahrzeugtechnik<br />

Roman Keglovits. Während<br />

der Wintermonate ist das Fahrzeug<br />

oft extremen Witterungsbedingungen<br />

wie Salz, Schnee und<br />

Feuchtigkeit ausgesetzt, die den<br />

Unterbodenschutz beeinträchtigen<br />

können. Rost und Korrosion<br />

können sich auf relevanten<br />

Teilen des Fahrzeugs bilden.<br />

Eine gründliche Überprüfung<br />

und gegebenenfalls eine Auffrischung<br />

des Unterbodenschutzes<br />

sind daher unerlässlich, um die<br />

Lebensdauer des Fahrzeugs zu<br />

verlängern und teure Reparaturen<br />

zu vermeiden.<br />

Darüber hinaus umfasst der<br />

Frühjahrs-Check in der Werkstatt<br />

eine Vielzahl von weiteren<br />

wichtigen Prüfungen und Wartungsarbeiten,<br />

darunter auch die<br />

Überprüfung der Bremsen. Eine<br />

einwandfreie Bremsfunktion ist<br />

entscheidend für die Sicherheit im<br />

Straßenverkehr. Die Werkstatt<br />

checkt den Zustand der Bremsbeläge<br />

und der Bremsscheiben und die<br />

Bremsflüssigkeit, um sicherzustellen,<br />

dass alles ordnungsgemäß<br />

funktioniert. Außerdem werden<br />

die Beleuchtung, Flüssigkeiten und<br />

der Verbandskasten (Ablaufdatum)<br />

überprüft. Ein professioneller<br />

Frühjahrs-Check in der Werkstatt<br />

ist nicht nur eine vorbeugende<br />

Maßnahme, um mögliche Schäden<br />

am Fahrzeug zu erkennen und zu<br />

beheben, sondern auch eine<br />

Investition in die Sicherheit und<br />

Zuverlässigkeit auf der Straße.


MEDIAPLANET | 11<br />

EXPERTISE<br />

Reifenwechsel: Sicherheit<br />

und Effizienz im Fokus<br />

Mit dem Frühling rückt auch der alljährliche Wechsel von Winterreifen auf<br />

Sommerreifen wieder in den Fokus vieler Autofahrer:innen. Reifen, oft als die<br />

einzige Verbindung zwischen Auto und Straße bezeichnet, sind mehr als nur<br />

einfache Gummiringe. Sie repräsentieren ein Hightechprodukt, das bereits heute<br />

intelligenter ist, als viele Menschen vermuten.<br />

Moderne Reifen sind<br />

das Ergebnis jahrelanger<br />

Forschung<br />

und Entwicklung. Sie<br />

werden nicht nur aus hochwertigen<br />

Materialien hergestellt, sondern<br />

sind auch mit fortschrittlichen<br />

Technologien ausgestattet, die<br />

Sicherheit, Komfort und Effizienz<br />

auf der Straße verbessern. Vom<br />

Grip auf verschiedenen Oberflächen<br />

bis hin zur Reduzierung<br />

des Rollwiderstands für eine<br />

verbesserte Kraftstoffeffizienz –<br />

Reifen spielen eine entscheidende<br />

Rolle für das Fahrerlebnis und die<br />

Sicherheit.<br />

„Einen Winterreifen im Sommer<br />

‚durchzufahren‘ ist zwar nicht<br />

verboten, aber auch nicht ratsam.<br />

Der Unterschied liegt in der Gummimischung“,<br />

informiert James<br />

Tennant vom Verband der Reifenspezialisten<br />

Österreichs (VRÖ).<br />

„Winterreifen sind speziell für kalte<br />

Temperaturen und schwierige<br />

Straßenverhältnisse konzipiert“, so<br />

Tennant weiter.<br />

Sommerreifen sind darauf ausgelegt,<br />

eine bessere Performance bei<br />

höheren Temperaturen zu bieten.<br />

Vergleichstests von Expert:innen<br />

zeigen, dass bei Tempo 100 in der<br />

FOTO : V R Ö<br />

James Tennant<br />

VRÖ-Obmann<br />

ZU 100 % AAA-KLASSIFIZIERTES<br />

PRODUKTPORTFOLIO IN BEZUG<br />

AUF EFFIZIENZ, NASSBREMSEN<br />

UND AKUSTISCHE EFFEKTE<br />

HERVORRAGENDE<br />

HALTBARKEIT<br />

STRESSFREI BEI<br />

REIFEPANNEN DANK<br />

RUNFORWARD<br />

TECHNOLOGIE1<br />

GERINGERE<br />

UMWELT-<br />

BELASTUNG2<br />

P ZERO E. DER MODERNE HOCHLEISTUNGSREIFEN<br />

FÜR HIGH-END-ELEKTROFAHRZEUGE.<br />

Alle zur Markteinführung des P ZERO E verfügbaren Produktgrößen sind mit den Features erhältlich und erfüllen die dreifache<br />

A-Klassifizierung. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte pirelli.de/pzero-e.<br />

1<br />

Die RunForward Technologie ermöglicht im Falle einer Reifenpanne eine Weiterfahrt von bis zu 40 km bei bis zu 80 km/h.<br />

Quelle: interne Tests der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Pirelli.<br />

2<br />

Im Vergleich zum traditionellen UHP-Reifen P ZERO (PZ4) in der Dimension 235/45 R18, normiert nach Laufleistung, gemäß ISO 14026.<br />

Die Angabe wurde von Bureau Veritas geprüft.


12 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

warmen Jahreszeit der Bremsweg<br />

des Winterreifens deutlich höher<br />

ist als der des Sommerreifens.<br />

Während ein Auto mit Sommerreifen<br />

vor einem Hindernis also<br />

rechtzeitig zum Stehen kommt,<br />

fährt es mit Winterreifen um einige<br />

Meter weiter – und gefährdet dabei<br />

andere Verkehrsteilnehmer:innen.<br />

Das Fazit ist eindeutig: Wechseln<br />

wird dringend empfohlen.<br />

In vielen Ländern gibt es gesetzliche<br />

Vorschriften, die den Einsatz<br />

von Winterreifen nur in bestimmten<br />

Jahreszeiten und unter<br />

bestimmten Voraussetzungen<br />

erlauben. Vor einer Fahrt ins Ausland<br />

sollte man sich daher über die<br />

aktuellen Bestimmungen informieren,<br />

um mögliche Geldstrafen oder<br />

sogar den Verlust des Versicherungsschutzes<br />

zu vermeiden.<br />

Eine Alternative sind Ganzjahresreifen,<br />

auch Allwetterreifen<br />

genannt. Diese können das ganze<br />

Jahr über eingesetzt werden.<br />

Allerdings stellen sie eine Kompromiss-<br />

und keine optimale Lösung<br />

für alle Wetterbedingungen dar.<br />

„Reifen sind hochspezialisierte<br />

Produkte, die ihre maximale<br />

Leistung nur in ihrem speziellen<br />

Einsatzbereich entfalten können“,<br />

erläutert VRÖ-Experte James<br />

Tennant. Greifen Sie deshalb lieber<br />

auf die entsprechenden Reifen in<br />

der passenden Jahreszeit zurück<br />

– zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen.<br />

FOTO : R I TA N E W M A N | B U N D E S I N N U N G FA H R Z E U GT EC H N I K<br />

NEUZUGANG MIT RENNSPORT-DNA:<br />

FALKEN AZENIS<br />

FK520


MEDIAPLANET | 13<br />

EXPERTISE<br />

FOTO : S H U T T E R S TO C K<br />

Für einen Siegeszug<br />

der Elektromobilität in Österreich<br />

fehlen Privatkäufer:innen<br />

2023 wurden in Österreich 47.621 rein elektrisch betriebene PKW neu<br />

zugelassen – um 39,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das klingt im ersten<br />

Moment vielversprechend. Doch was ergibt eine genauere Analyse?<br />

Renate Okermüller<br />

Präsidentin MPKA<br />

– Motorpresseklub<br />

Austria<br />

FOTO : AG E N T U R R E N AT E O K E R M Ü L L E R<br />

Von allen Elektro-PKW-<br />

Neuzulassungen im<br />

Jahr 2023 entfielen laut<br />

Statistik Austria 79,4<br />

Prozent auf juristische Personen,<br />

Unternehmen und Gebietskörperschaften.<br />

Das bedeutet, nur<br />

20,6 Prozent wurden auf private<br />

Käufer:innen zugelassen. In Zahlen<br />

sind das 9.810 elektrisch betriebene<br />

PKW für den privaten Gebrauch.<br />

In diesem Zusammenhang<br />

erinnert sich manch eine:r an<br />

die Aussage eines bedeutenden<br />

österreichischen Entwicklungsingenieurs<br />

der deutschen Automobilindustrie,<br />

als er vor Jahren<br />

über die Elektromobilität sagte:<br />

„Warum bauen wir Autos, die wir<br />

ohne Förderung nicht verkaufen<br />

können.“ Auf die aktuelle Situation<br />

umgemünzt passender wäre nun:<br />

„Warum bauen wir Autos, die<br />

wir auch mit Förderung nicht an<br />

Privatleute verkaufen können.“<br />

Ohne Privatkäufer:innen der<br />

Elektroautos schaffen wir auch<br />

keine wichtigen<br />

CO2-Einsparungen. Somit treten<br />

diese Bemühungen gegen die<br />

Klimakrise automatisch in den<br />

Schatten. Um klimaschutztechnisch<br />

weiterhin aktiv zu bleiben,<br />

sollten wir daher auch andere<br />

bestehende Möglichkeiten zur<br />

CO2-Reduktion im Verkehrsbereich<br />

umsetzen, z. B. eFuels bei den<br />

Millionen an Verbrennerfahrzeugen<br />

im Bestand. Denn: Das Aus für<br />

Verbrennerfahrzeuge ab 2035<br />

wackelt bereits. Technologieoffenheit<br />

ist gefragt!


14 | Lesen Sie mehr unter companycar.at<br />

EXPERTISE<br />

Mobilitätsmanagement,<br />

das wirkt – mit dem<br />

Jobrad zur Arbeit<br />

„Seit ich das Jobrad habe, fahre ich nur mehr mit dem Fahrrad<br />

zur Arbeit. Dank Regenhose sogar bei jedem Wetter“, erzählt eine<br />

Mitarbeiterin der Julius Blum GmbH. Das Unternehmen, das<br />

Beschläge herstellt, etablierte im Herbst 2021 ein umfassendes<br />

Maßnahmenpaket, um die nachhaltige und gesunde Mobilität<br />

seiner Mitarbeiter:innen zu fördern.<br />

Christian Gratzer<br />

Sprecher der Mobilitätsorganisation<br />

„VCÖ – Mobilität mit<br />

Zukunft“<br />

FOTO : VC Ö / R I TA N E W M A N<br />

Die Julius Blum GmbH<br />

führte an ihren acht<br />

Standorten in Vorarlberg<br />

Maßnahmen ein,<br />

um den Anteil der Arbeitswege,<br />

die zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem<br />

Zug oder dem Bus zurückgelegt<br />

werden, von 38 auf 60 Prozent zu<br />

erhöhen. 2022 – also ein Jahr später<br />

– hatten bereits 2.000 Beschäftigte<br />

ein vom Unternehmen zur Verfügung<br />

gestelltes Jobrad; und das<br />

Unternehmen gewann den renommierten<br />

VCÖ-Mobilitätspreis.<br />

Doch die Julius Blum GmbH<br />

ist kein Einzelfall. Ob Asfinag,<br />

Haberkorn, Infineon, ORF,<br />

Palfinger oder Püspök – sie alle<br />

und noch viele mehr setzen neue<br />

Maßstäbe, damit mehr Mitarbeiter:innen<br />

mit dem Fahrrad<br />

zur Arbeit kommen. Die Gründe<br />

dafür sind naheliegend: In einer<br />

Zeit der zunehmend sitzenden<br />

Tätigkeiten ist der Arbeitsweg eine<br />

Chance, sich regelmäßig gesund<br />

zu bewegen. Wer aktiv in die<br />

Pedale tritt statt im Auto zu sitzen,<br />

ist gesünder mobil. Das belegen<br />

unzählige medizinische Studien.<br />

Regelmäßige Bewegung stärkt das<br />

Immunsystem, fördert die Fitness<br />

und beugt Herz-Kreislauferkrankungen<br />

und Haltungsschäden<br />

vor. Auch auf Schlafqualität und<br />

Wohlbefinden wirkt sich Bewegung<br />

positiv aus. Dies ist nicht nur für<br />

die Gesundheit der Beschäftigten<br />

gut, sondern in weiterer Folge auch<br />

für das Unternehmen, da dadurch<br />

die Anzahl an Krankenstandtagen<br />

merklich sinkt.<br />

Zudem ist das Fahrrad ein<br />

platzsparendes Verkehrsmittel. Auf<br />

einem Pkw-Abstellplatz können<br />

rund zwölf Fahrräder parken.<br />

Mobilitätsmanagement ermöglicht<br />

die Reduktion der Parkplatzfläche<br />

und die Erweiterung des Betriebsstandorts.<br />

Das Motto „Arbeitsplätze<br />

statt Parkplätze“ stärkt den<br />

Wirtschaftsstandort. Zusätzlich zu<br />

den bereits erwähnten steuerbegünstigten<br />

Jobrädern sind die Möglichkeiten<br />

der Förderung vielfältig:<br />

Hinsichtlich der Infrastruktur sind<br />

ausreichend wettergeschützte<br />

Fahrradabstellplätze wichtig, die<br />

möglichst nahe beim Eingang platziert<br />

sind; ebenso Werkzeug für das<br />

Selbstservice, eine Fahrradpumpe<br />

und Duschmöglichkeiten.<br />

Bewusstseinsaktionen, Anreize<br />

und Belohnungen motivieren<br />

darüber hinaus. Informationen<br />

über optimale Radrouten hin zum<br />

Arbeitsplatz oder bei längerer<br />

Anfahrt zum nächstgelegenen<br />

Bahnhof helfen den Beschäftigten<br />

beim Umstieg aufs Fahrrad.<br />

Zentrale Faktoren sind dabei die<br />

Führungsetage, die die Maßnahmen<br />

des Mobilitätsmanagements<br />

unterstützt, und die Wertschätzung<br />

den Mitarbeiter:innen gegenüber,<br />

die mit dem Fahrrad zur Arbeit<br />

kommen.<br />

Das Potenzial für mehr Radfahren<br />

zur Arbeit ist groß: Jede:r dritte<br />

Beschäftigte wohnt weniger als<br />

fünf Kilometer vom Arbeitsplatz<br />

entfernt. Über 50 % haben weniger<br />

als zehn Kilometer zurückzulegen.<br />

Das sind Distanzen, die bei guter<br />

Infrastruktur mit dem Fahrrad oder<br />

dem Elektro- Fahrrad bewältigbar<br />

sind. Letztere boomen in Österreich;<br />

es gibt bereits mehr als eine<br />

Million davon.<br />

Was möglich ist, zeigt die Stadt<br />

Salzburg, in der bereits vor 25<br />

Jahren begonnen wurde, den<br />

Radverkehr zu fördern. Hier ist das<br />

Fahrrad das am häufigsten<br />

genutzte Verkehrsmittel am<br />

Arbeitsweg: 37 Prozent der<br />

Arbeitswege werden mit dem Rad<br />

gefahren. Viele, die mit dem Auto<br />

fahren, fahren auch Rad. Vom<br />

Umstieg aufs Fahrrad profitiert<br />

aber nicht nur die eigene Gesundheit.<br />

Auch die Umwelt, Anrainer:innen<br />

und all jene, die auf das<br />

Auto angewiesen sind und weniger<br />

Stau erleben, freuen sich.<br />

Infos und Tipps<br />

finden Sie unter<br />

www.vcoe.at


MEDIAPLANET | 15<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

FOTO S : G E E R O<br />

Geero E-Bikes:<br />

Grüne Mobilität für<br />

fortschrittliche Unternehmen<br />

Der steirische Hersteller Geero sorgt mit seinen hochqualitativen<br />

Pedelecs für umweltfreundliche Mikromobilität.<br />

Die Vorteile eines Fahrrads<br />

überzeugen immer<br />

mehr Menschen: so<br />

individuell und flexibel<br />

unterwegs sein wie mit dem Auto<br />

und dabei etwas Gutes für die eigene<br />

Gesundheit, das Klima und den<br />

Geldbeutel tun. Der Motor dieser<br />

<strong>Mobilitätswende</strong> ist dabei immer<br />

öfter ein E-Motor. Mehr als eine<br />

halbe Million Fahrräder wurden<br />

2022 in Österreich verkauft – knapp<br />

die Hälfte davon E-Bikes. Denn<br />

diese überzeugen auch all jene,<br />

denen der Weg zur Arbeit mit einem<br />

klassischen Fahrrad bislang zu weit<br />

oder zu beschwerlich war. Mit einem<br />

E-Motor lassen sich aber auch diese<br />

Hindernisse überwinden: Das Pedelec<br />

verfügt über alle Vorteile eines<br />

herkömmlichen Fahrrads und bietet<br />

genau jenes Plus an Reichweite und<br />

Komfort, das viele Pendler:innen<br />

bislang sehnlich vermisst haben.<br />

Das Pedelec sorgt dabei nicht<br />

mehr nur bei ökologisch Bewegten<br />

für ökologische Bewegung. Neben<br />

Privatpersonen gehen zusehends<br />

auch fortschrittliche Unternehmen<br />

mit der Zeit und fahren Rad. Unternehmenseigene<br />

E-Bikes schaffen<br />

ideale Rahmenbedingungen für<br />

nachhaltige, gesundheitsfördernde<br />

und zuverlässige Mobilität: Die<br />

Geero E-Bikes der Gründer-Brüder<br />

Michael und Thomas Rath werden<br />

in der Steiermark von Hand gefertigt<br />

und verbinden schickes Design mit<br />

bewährter Technik. Dabei sind die<br />

Fahrräder dennoch leicht genug,<br />

um auch problemlos in öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln transportiert zu<br />

werden.<br />

Mit dem E-Bike zu pendeln verbessert<br />

nicht nur die immer wichtiger<br />

werdende CO 2<br />

-Bilanz, sondern<br />

schafft auch nachhaltigen Mehrwert<br />

für Image, Employer-Branding und<br />

Mitarbeiter:innen-Bindung, denn<br />

nicht nur im urbanen Raum ist das<br />

Dienstrad einer der beliebtesten<br />

Benefits. Die eigene E-Bike-Flotte<br />

sorgt außerdem dafür, dass Unternehmen<br />

im Straßenverkehr und<br />

öffentlichen Raum sichtbar werden:<br />

Als E-Bike-Manufaktur setzt Geero<br />

auf Anfrage individuelle Gestaltungswünsche<br />

um.<br />

Um sich von den vielen Vorteilen<br />

überzeugen zu können, bietet Geero<br />

interessierten Unternehmen eine<br />

umfassende Beratung. Weil man die<br />

Vorteile des Geero E-Bikes aber am<br />

besten selbst „erfährt“, können<br />

Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen<br />

die Räder vorab ausgiebig<br />

testen. Dank attraktiver Preisgestaltung,<br />

flexiblem E-Bike-Leasing und<br />

lukrativen Förderungen durch den<br />

Bund lässt sich die Mikromobilität<br />

der Zukunft schon heute ganz<br />

einfach auf den Weg bringen – am<br />

besten mit den Pedelecs von Geero.<br />

Nähere Infos sind zu finden unter<br />

www.geero.at.<br />

Sie möchten Ihre<br />

Mitarbeiter:innen<br />

mobil halten?<br />

Scannen Sie hier:<br />

Ob ganz klassisch mit den Öffis, mit dem Fahrrad oder zu<br />

Randzeiten mit dem Carsharing Auto – die Wiener Linien<br />

setzen auch auf Arbeits- und Dienstwegen auf einen<br />

breiten Mix an umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten.<br />

Für noch mehr Lust am Radfahren, konnten unsere<br />

Mitarbeiter*innen Geero E-Bikes sowohl privat als auch<br />

dienstlich kostenfrei testen, was sehr gut ankam.<br />

Ronja Sanders,<br />

Betriebliches Mobilitätsmanagement der Wiener Linien


Gut fürs Geschäft,<br />

besser für die<br />

Umwelt.<br />

Eine Fahrt mit den ÖBB verursacht 30-mal weniger CO2 als mit einem<br />

durchschnittlichen PKW und 50-mal weniger als mit dem Flieger.<br />

So macht jede Fahrt mit den ÖBB den Unterschied.<br />

Foto: © Harald Eisenberger<br />

HEUTE. FÜR MORGEN. FÜR UNS.<br />

Alle Infos unter<br />

oebb.at/business

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