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gab August 2022

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REISE

AUGUST 2022 І HEFT 291

FRANKFURT | MANNHEIM | MAINZ | STUTTGART

COMMUNITY

QUEERE

URLAUBSZIELE

rund um

die Welt!

CSD in

Darmstadt,

Mainz und

Mannheim

… KEIN BISSCHEN LEISER!

DAS WAR DER

30. CSD

FRANKFURT

KULTUR: UGO RONDINONE IN DER SCHIRN, OTTILIE W. ROEDERSTEIN IM STÄDEL,

40 JAHRE KAMMEROPER | INTERVIEW: DJANE KÄRY


COR.DE/MELLLOUNGE

Ein schwebender Widerspruch.

„Kann man das Beste aus allen Welten haben?”, fragten sich die

Designer von Jehs+Laub und entwarfen Mell Lounge, ein Sofa, das

Gegensätze aufs Schönste vereint: einerseits klare Außenkanten

und tiefe Sitzflächen andererseits sanft gerundete Innenformen,

kuschelige Kissen und zierliche Kufen, die das Sofa fast schweben

lassen. Über das gelungene Resultat gibt es wohl keine widersprüchlichen

Meinungen.

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INTRO 3

Inhalt

SZENE

4 Frankfurt

11 Essen & Trinken

12 Rhein-Main

Neckar

16 Mannheim

20 Stuttgart

LEBEN

48 Reise

• Gesundheit

22 Kultur

34 Design

36 Party

38 Party-Rückblick

40 Homoskop

42 Pink Pages

LIEBE GAB-LESER*INNEN,

der CSD Frankfurt hat – wie viele andere CSDs in diesem Jahr auch – einen Teilnahmerekord

aufgestellt: Rund 13.500 nahmen allein am Demozug durch die Frankfurter

Innenstadt teil. Sicherheit wurde in diesem Jahr besonders großgeschrieben

und erhöhte Polizeipräsenz für die drei Festtage gestellt. Die Diskussion um mehr

Sicherheit nachts in der Frankfurter Innenstadt und insbesondere rund ums

Bermudadreieck, ist endlich in Gang gekommen. In den kommenden Wochen und

Monaten soll geschaut werden, welche kurzfristigen und langfristigen Maßnahmen

weiterhin nötig sein werden. Neben dem CSD-Review gibt’s in dieser Ausgabe

natürlich den Ausblick auf die CSDs in Mannheim, Darmstadt, Mainz und Hanau.

Und gegen die Sommerlochangst präsentieren wir unseren immer wieder beliebten,

abwechslungsreichen Mix aus Kultur-, Community-, Szene- und Party-News!

Viel Spaß mit der August-Ausgabe des GAB Magazins! Achtet weiterhin auf euch

und die anderen – und bleibt gesund!

Björn Berndt

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IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

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Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

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REDAKTION:

Chefredaktion Frankfurt:

Björn Berndt (bjö)

Mitarbeiter: Dirk Baumgartl (dax),

Frank Daschmann (fd), Benjamin

Hofmann (Horoskop), Christian

Knuth (ck), Leander Milbrecht,

Jessica Purkhardt (jp), Dirk Rueder

(dr), Marcel Schilling (mas, Termine,

online), Peter Zamer (pez)

Lektorat (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

Grafik: Susan Kühner,

Janis Cimbulis,

Cover:

Andrey Kiselev / stock.adobe.com

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4 FRANKFURT

CSD FRANKFURT … UND

KEIN BISSCHEN LEISER!

Das Motto des Jubiläums-CSD Frankfurt sollte sich bewahrheiten:

„30 Jahre und kein bisschen leiser“ – 13.500 Teilnehmende kamen zur

Demo am Samstag – ohne Zuschauende am Straßenrand gezählt.

Zu Kundgebung vor dem Römer konnte man

den Ansturm schon erahnen: Der Römerberg

war in ein Meer bunter Regenbogenflaggen

gehüllt. Hessens Minister für Soziales und

Integration Kai Klose betonte in seiner Rede,

dass die queeren Communities derzeit so

viel Gegenwind erfahren, wie schon seit Jahren

nicht mehr; daher werde man weiter für

queere Rechte kämpfen und sei dabei auch

weiterhin auf die Mithilfe und Unterstützung

aus der Community angewiesen.

Zwischen laustarken Trucks, den Diversity-

Netzwerken verschiedenster Unternehmen,

politischen Parteien und queeren Vereinen

nahmen an der Demo außerordentlich viele

freie Fußgruppen teil, die mit meist selbstgestalteten

Plakaten ihre Parolen zeigten: „Bi

proud of yourself“, „Being gay is not a choice,

being homophobic is“ oder ein lakonischfrankfurterisches

„ebbe langt’s“ – bestimmt

als Reaktion auf die queer*feindlichen Übergriffe

der vergangenen Monate.

Für die meisten war der Jubiläums-CSD

auch ein Fest des Wiedersehens – nach

zwei Jahren Pandemiepause war der

Wunsch nach Gemeinschaft besonders

groß. Und so war der Basar der Vielfalt mit

der Kulturbühne, die Dance-Area in der

Alten Gasse und die Konstablerwache insbesondere

Samstagabend dicht gedrängt

FOTOS: OVERLINE.TV, BJÖ


FRANKFURT 5

mit Besucher*innen. Live auf der Hauptbühne

gab’s mit MIA. am Samstag und Marcella

Rockefeller am Sonntag feine musikalische

Highlights. Ansonsten waren es drei unbeschwerte

Feiertage voll queerer Selbstverständlichkeit.

Dabei blieb die Demo ebenso wie das Fest

ohne größere Zwischenfälle und auffallend

gewaltfrei. Nach den vermehrten queerfeindlichen

Attacken in Frankfurts Innenstadt in den

vergangenen Monaten hatte man für den CSD

Schlimmeres befürchtet. Das war ein Happy

Pride! Mehr zum Thema „Gewalt im Bermudadreieck“

auf Seite 8. *bjö

www.csd-frankfurt.de

Mehr Fotos vom CSD gibt’s auf

www.männer.media/regional/gab

CSD-Empfang im Römer mit Bürgermeisterin

Nargess Eskandari-Grünberg (Mitte).

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weltweit liberalsten Staaten. Somit ist die Erfüllung eines

Kindeswunsches für alle Familienmodelle, unabhängig vom

Familienstand, sexueller Orientierung oder Herkunft, möglich.


6 FRANKFURT

Kolumne

ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS

Gibt es einen queeren Generationenvertrag?

Besteht eine

geistige Verbindung zwischen

der gegenwärtigen Generation

von Lesben, Schwulen und

Transgendern und den vorhergegangenen?

Ist eine Brücke

über verschiedene Altersgruppen

und Generationen sinnvoll

oder überhaupt gewollt? Junge

queere Menschen ziehen

ohne Frage großen Nutzen aus

den gesellschaftspolitischen

Kämpfen, die zuvor ausgefochten

wurden. Dabei wollen

sich aber trotzdem heute

nicht alle in die kategorisierenden

Selbstbezeichnungen

fügen, die früher mühevoll mit

Wertschätzung, Lebensgefühl

und Stolz besetzt werden

mussten. Nicht wenige frauenliebende

Frauen tun sich

beispielsweise heute schwer

das Wort „Lesbe“ für sich

zu gebrauchen. Queer geht

dagegen immer. Ein Sammelbergriff,

der so ausgefranst

ist, dass er andererseits aber

alles oder nichts bedeuten

kann. Schon früher galt: Nicht

überall, wo „homosexuell“

draufsteht, ist auch „lesbisch“

drin. Für den Begriff „queer“

gilt mindestens das gleiche.

Es schadet nicht, neue Begriffe

zu gebrauchen, die

mehr Menschen einschließen

und deren Definition weniger

eng geprägt ist. Wichtig ist,

dass der Wunsch, mit der

eigenen Verwendung von

Sprache möglichst offen für

möglichst viele und vieles zu

sein, nicht in einer Beliebigkeitsfloskel

untergeht.

Gelegentlich muss man

sich nämlich schon

fragen, ob „queer“

nicht immer öfter

„mainstream“ ist …

... weiterlesen auf

www.männer.

media/regional/gab

VORMERKEN

Ballroom Frankfurt

Pose for Charity

Die AIDS-Hilfe Frankfurt plant im September eine schillernde Party für die

Community und für alle Partybegeisterten, angelehnt an die legendären

Ballroom-Events der Voguing-Szene New Yorks.

Eigentlich steigt im Herbst für die AIDS-Hilfe

Frankfurt AHF mit dem Loveball ein glamouröser

Ball/Party-Event. Da der Loveball aus

den bekannten Gründen auch in diesem Jahr

nicht stattfinden kann, die AHF aber trotzdem

Flagge zeigt und ein Communityevent

veranstalten möchte, entstand die Idee der

„Ballroom“-Party: Eine queere Party, zu der

alle Begeisterten eingeladen sind. Angelehnt

an die Ballroom-Events der Voguing-Szene

New Yorks und die amerikanische TV-Serie

„Pose“, wird es neben einem satten House-

Dancefloor auch schillernde Dragshows samt

einem Show-Contest mit tollen Preisen

geben. Um den Abend besonders funkelnd

werden zu lassen, sind – getreu dem Motto

„Du bist die Party“ – schrille Outfits gerne

gesehen, aber natürlich kein Muss: Dragstyle,

Fashion-Victims, kinky Fetishpeople oder

fantasievolle Outifts werden bejubelt, aber

auch T-Shirt und Jeans sind willkommen –

„Vielfalt ist uns wichtig“, erklärt Carsten

Gehrig von der AHF. Hauptsache

die Attitüde ist sexy: Denn

parallel zum Ballroom-Floor

wird es auch einen abgedunkelten

Allgender Playroom

für alle Gäste geben –

Explore! Hosts des Abends

sind Tante Gladice und die

Regenbogencrew der AHF.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ort

fand die AHF in den Betreibern des Karlson

schnell einen passenden Partner. David

Willenbacher, der seit Februar 2022 als Corporate

Eventmanager für die Velvet Gruppe

zuständig ist, erzählt: „Unsere Vielseitigkeit

besteht und entsteht nicht nur aus Feierei

und Demonstrationen für Toleranz und

Akzeptanz! Die Arbeit und das bemerkenswerte

Engagement der AHF ist und bleibt ein

wichtiger Bestandteil unserer Community“,

so Willenbacher. „Der Karlson Klub hostet und

arbeitet schon seit Beginn mit verschiedenen

queeren Veranstaltungen wie Club 78, Grind

oder Pure erfolgreich zusammen und bekennt

sich offenherzig als queerfreundliche

Location. Ich persönlich unterstütze gern

solche Kooperationen und stelle immer wieder

dabei fest, wie wichtig es ist, sich selbst

und der nächsten Generation neue Wege zu

ermöglichen. Auch heute haben wir immer

noch Unstimmigkeiten und Missverständnis

in vielerlei Hinsicht, was die Klischees

Klischees bleiben lässt“.

Natürlich wird am Abend auch für die Arbeit

der AIDS-Hilfe gespendet; auch im Eintrittspreis

von 18 Euro ist ein Spendenanteil enthalten.

Strike a Pose for Charity! *bjö

17.9., Ballroom – Pose for Charity, Karlson,

Karlstr. 17, Frankfurt, www.ah-frankfurt.de

FOTO: MIKHAIL NILOV, PEXELS.COM, GEMEINFREI


VORMERKEN

Lauf für mehr

Zeit 2022

FRANKFURT 7

FOTOS: ELHIT

In diesem Jahr soll der Lauf für

mehr Zeit, der Benefizlauf zu

Gunsten der AIDS-Hilfe Frankfurt, wieder

vom Opernplatz starten – der Termin am

11. September wurde bereits bestätigt.

2019 fand der letzte reguläre Lauf für mehr Zeit statt.

Fünf verschiedene Laufoptionen werden

angeboten: Vom 300-Meter-Bambini-

Lauf über den 1-km-Schülerlauf bis zu

den gewohnten 5- und 10-Kilometerläufen

für alle Teilnehmenden und

die Walking-Strecke kann man

auswählen. Die Krönung beim

Lauf für mehr Zeit ist nach wie

vor die Teilnahme als eine*r der

Sponsorläufer*innen, die im

Vorfeld Spenden im Freundes-,

Bekannten- und Kolleg*innenkreis

sammeln. Denn der Lauf

für mehr Zeit soll neben dem

Engagement und Zeichen für Solidarität

mit an HIV- und Aids-Erkrankte

auch Geld generieren – Spenden, auf die

die AIDS-Hilfe schon immer angewiesen

war und nach zwei Jahren Pandemie

mit dem Wegfall von großen Spendenaktionen

wie dem

Loveball,

dem

Sommerfest

in

der Alten

Gasse, der

Tombola zum

CSD und dem

eingeschränkten Lauf

für mehr Zeit noch stärker angewiesen ist.

Die Spendengelder fließen in drei Projekte

der AIDS-Hilfe Frankfurt AHF: den Rainbow

Refugee Support für Unterstützung

queerer Geflüchteter, in die LGBT*IQ-

Geflüchtetenunterkunft, die die AHF

zusammen mit dem Frankfurter Sozialdezernat

betreibt, sowie zum Tagestreff

bASIS, der mit verschiedenen Angeboten

vor Einsamkeit und Isolation insbesondere

für Menschen in prekären finanziellen

Situationen schützt. Gute Sache! Werdet

Sponsorläufer*in! *bjö

Lauf für mehr Zeit am 11. September,

Anmeldung über

www.lauf-fuer-mehr-zeit.de

Eckenheimer Landstr. 126 & 128,

60318 Frankfurt

U Glauburgstraße

Tel.: 069 593 314

Öffnungszeiten

Mo Ruhetag

Di & Mi 16.30 – 1.00 Uhr

Do–Sa 16.30 – 2.00 Uhr

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8 FRANKFURT

FOTOS: BJÖ

Soli-Demo „Cheery Queers“ gegen homophobe Gewalt im Bermudadreieck Ende März 2022.

GEMEINSAM

GEGEN GEWALT

im queeren Bermudadreieck

Queer*feindliche Übergriffe waren leider konkret im Vorfeld des diesjährigen CSD ein Thema.

Nun reagiert endlich auch die Politik.

Dezernentin

für Diversität, Antidiskriminierung

und gesellschaftlichem

Zusammenhalt Nargess Eskandari-

Grünberg beim CSD-Empfang im Römer.

Nargess Eskandari-Grünberg mit dem CSD-Verein beim

CSD-Empfang im Römer.

Die CSD-Demo ebenso wie das CSD-Fest

verliefen ohne größere Zwischenfälle und

auffallend gewaltfrei. Nach den vermehrten

queer*feindlichen Attacken in Frankfurts

Innenstadt in den vergangenen Monaten

hatte man für den CSD allerdings Schlimmeres

befürchtet.

Der Wunsch nach mehr Polizeipräsenz im

Bermudadreieck kam bereits vor vielen Wochen

aus der Community, unter anderem

im Rahmen der Soli-Demo „Cheers Queers“

Ende März dieses Jahres.

Im Vorfeld des CSD wurde unter anderem

diese Forderung von der AIDS-Hilfe Frankfurt

AHF, dem Förderverein Akzeptanz und

Vielfalt Frankfurt und dem CSD Frankfurt

in einem gemeinsamen offenen Brief „zu

den Gewaltexzessen am Regenbogenkreisel

Frankfurt“ an die Stadt bekräftigt.

Darin wurden Sofortmaßnahmen gefordert

– unter anderem die Aufstockung der

Polizeipräsenz im queeren Bermudadreieck.

Auch das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt

sorgte dafür, dass Opfer queer*feindlicher

Gewalt persönlich im Diversity-Ausschuss

des Römers angehört wurden.

Die vielfältigen Aktionen zeigen Wirkung

und plötzlich tut sich was: Für den CSD zum

Beispiel reagierte die Frankfurter Polizei

und das Ordnungsamt und schickte mehr

Beamte in Zivil und Uniform auf das Fest

– was als Abschreckungsmaßnahme dem

friedlichen Verlauf des CSD wohl zuträglich

war. In Zukunft soll das Bermudadreieck

verstärkt bewacht werden. Die massive

Polizeipräsenz wiederum behagte einigen

CSD-Besucher*innen nicht. „Wir werden das

Thema weiter behandeln und mit der Stadt

in Verbindung bleiben, um in Zukunft für

alle mehr Sicherheit zu haben“, sagte eine

Mitarbeiterin des Awareness-Teams, das

der CSD in diesem Jahr erstmals im Einsatz

hatte: Gekennzeichnete Mitarbeiter*innen

waren auf dem Festplatz unterwegs und es

gab einen „Awareness Point“, an den sich

Besucher*innen des CSD bei Problemen jeglicher

Art wenden konnten.

Die Frankfurter Stadträtin Annette Rinn,

Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und

Brandschutz, verurteilte die queer*feindlichen

Übergriffe aufs Schärfste: „In

einer weltoffenen und liberalen Stadt wie

Frankfurt muss ein sorgloses Zusammenleben

aller Menschen, egal welcher sexuellen

Orientierung, welcher Hautfarbe und

welcher körperlichen Konstitution möglich

sein“, sagt sie in einer Erklärung. „Wir werden

das Übel auch politisch und ideologisch

an der Wurzel packen müssen. Zeitnah

werden wir eine Arbeitsgruppe mit Bürgern,

Geschäftsleuten, Gastronomen, Stadt- und

Landespolizeieinrichten und alle rechtlichen

Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser

hässlichen Kriminalität prüfen“.

Auch Bürgermeisterin und Dezernentin

für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichem

Zusammenhalt Nargess

Eskandari-Grünberg verkündete angesichts

der Opferberichte erneut mehr städtisches

Engagement gegen Queer*feindlichkeit.

Dazu gehöre nicht nur mehr Polizeipräsenz,

sondern auch eine bessere Opferbetreuung

sowie mehr präventive Aktionen gegen

queer*feindliche Ideologien. Inspiriert wurde

sie von ihrem Besuch in Toronto, wo sie der

dortige Pride-Month mit seinen vielfältigen

Aktivitäten sehr beeindruckt hatte, wie sie

beim CSD-Empfang im Römer berichtete.

Es tut sich was – und vielleicht gibt es im

kommenden Jahr einen Pride-Month nach

dem Vorbild Torontos auch in Frankfurt? *bjö


Love

connects.

Time for New Horizons.


10 FRANKFURT

Rosa* Liste

ist drittstärkste

Kraft im Studierendenparlament

Bei den Wahlen zum Studierendenparlament

konnte die

emanzipatorische, solidarische,

queer-feministische und freie

Hochschulgruppe Rosa* Liste einen sensationellen

Erfolg verbuchen.

FOTO: STAVRIALENA GONTZOU, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

UNI FRANKFURT

Die Rosa* Liste ist nach der Grünen und der Liberalen Hochschulgruppe

künftig die drittstärkste Kraft im Parlament und wird mit

drei statt wie bisher einem Abgeordneten* im „Stupa“ vertreten

sein. „Wir haben mit unserem Wahlergebnis von 12,2% auch die

Hochschulgruppen von SPD und CDU hinter uns lassen können“,

sagt Maru Nagel, der künftig Mitglied im Stupa sein wird. „Das zeigt,

dass wir trotz geringer Mittel offensichtlich im ‚Parteiensystem‘ der

Goethe-Uni angekommen sind und die mit Abstand angesehenste,

parteiunabhängige Hochschulgruppe dieser Uni sind“.

Nun bleibt abzuwarten, ob die seit langem führende

Grüne Hochschulgruppe zu Koalitionsvereinbarungen

mit der Rosa* Liste bereit ist. „Wir sind

dazu bereit, Verantwortung zu übernehmen,

und unsere Wahlergebnisse zeigen

auch, dass sich viele Studierende

das auch wünschen,“ erklärt Christian

Gönni Landsmann, seit 2019 für

die Rosa* Liste im Stupa. Weiterhin

sei das Wahlergebnis auch ein klarer

Appell aus der Studierendengemeinschaft

an die bisherige Politik des

Präsidiums, welches sich seit Jahren der

Einführung von All-Gender-Toiletten und

einer unbürokratischen Namensänderung

für trans* und inter Studierende verweigert, so die Rosa* Liste.

„Wir gehen nun mehr als gestärkt in das nächste Treffen mit dem

Präsidium. Die Studierendengemeinschaft hat sich nun klar positioniert

und aufgezeigt, dass unsere Themen nicht nur für eine

Handvoll Studierender relevant sind, wie es das Präsidium gerne

behauptet“, so Landsmann.

Dabei spielt Gönni auch auf Vorkommnisse während des Wahlkampfs

an: Die Rosa* Liste wurde mehrfach ungerechtfertigt

beim Aufhängen ihrer Wahlplakate behindert und sah sich mit

queer*feindlichen und sexistischen Äußerungen seitens des

Campus-Service konfrontiert. Außerdem wurden die Plakate der

Rosa* Liste heruntergerissen oder mit queer*feindlichen Aufklebern

verschandelt. „Da die Plakate der anderen Hochschulgruppen

nicht zerstört wurden, verstehen wir das als Angriff auf die auf

unseren Plakaten dargestellten Themen“, erklärte Marco Warmt

zu den damaligen Vorfällen. Die Vorfälle seien keineswegs die

ersten Fälle von Queer*feindlichkeit an der Goethe-Uni. Die Rosa*

Liste forderte daraufhin die Universitätsleitung auf, Stellung zu

den Vorfällen zu beziehen und präventive Maßnahmen im Bereich

Antidiskriminierung zur Verfügung zu stellen. Darauf wurde bisher

nicht eingegangen. *bjö

www.facebook.com/RosaListeFrankfurt/,

www.instagram.com/rosalistehsg/

OUTDOOR

Regenbogenarea beim

Museumsuferfest

Das ist 2022 auch wieder da: Beim Frankfurter

Museumsuferfest präsentieren die

ansässigen Museen drei Tage lang ein buntes

Kulturprogramm am südlichen Mainufer.

Die Regenbogenarea der Xtremeties

ist seit Jahren fester Bestandteil und

bietet eine dreitägige Lounge- und Partyarea

direkt am Wasser. Neben Livemusik

und Karaoke-Show gibt’s da natürlich jede

Menge Party-Power auf der Bühne, aber

auch lässige Bereiche zum Entspannen.

Wie immer zum Museumuferfest: das

Abschlussfeuerwerk am Sonntag lässt

sich am besten von der Xtremeties-Party

betrachten. Wer den Wäldchestag mit

der Regenbogenarea liebt, wir auch vom

Regenbogenufer begeistert sein! *bjö

26. – 28.8., Museumsufer, Tiefkai am

Schaumainkai,

www.xtremeties.de

FOTO: BJÖ


ESSEN & TRINKEN 11

GASTROTIPP

VON PETER ZAMER

Keine Angst vor Tradition:

Mit dem Rad zur

SCHÖNEN MÜLLERIN

Scharf

drauf?

Sie ist in der Tat eines der ältesten Apfelweinlokale der Stadt

Frankfurt – und pflegt diese Tradition auch gewissenhaft.

Die Schöne Müllerin serviert die Klassiker: Bembel, Rippche,

Handkäs, Griee Soß, Schnitzel … all die kräftigen Speisen,

mit denen sich der Frankfurter immer noch ungeschlagen

gegen Fusion-, Crossover- und Fast-Food behauptet und

gegen die Gegenwart stärkt.

Mit Stolz vertritt sie dabei eine in die Jahre gekommene

Tradition, die aber niemals ihre Liebhaber verlieren wird;

denn in unserer Turbo-Business-Stadt geht nichts über

einen gemütlichen Hinterhof mit Sitzbänken und guter

Stimmung. Unaufgesetzt sieht es hier halt so aus, wie‘s

Biss dann:

Kornmarkt 11

WIR SIND

UMGEZOGEN!

LEIB & SEELE 21 WEST

Binding Senckenberganlage Leib & Seele, 21, das 60325 Restaurant Frankfurt -

069 713768290, www.leibundseele-21west.de

Kornmarkt 11 - 60311 Frankfurt - Tel: 069 281529

Warum die

einen lieben..

FOTO: PEZ

immer war, nur neue Autogrammfotos an der Promi-Wand

zeigen, dass wieder ein neuer Künstler das „echte Frankfurt“

erleben konnte. Echt daran ist aber auch, dass die

immer Schöne Müllerin ganz unscheinbar mit der Zeit geht.

So wird der Geschmack der Speisen immer wieder von den

Küchenchefs nachjustiert, man verzichtet auf die berühmte

Frankfurter Muffelischkeit, ist freundlich, die Gäste

kommen in der Mehrzahl mit dem Fahrrad und vegetarisch

war die Grie Soß schon immer, daher gibt’s auch Salate und

Extras. Der spritzige Apfelwein wird geschätzt und deshalb

maßvoll getrunken – und was soll man sagen? Es ist einfach

sehr nett da! *pez

...und die

anderen

DON‘T close your

essen?

eyes.

Watch Dominion

on YouTube

youtube.com/watch?v=LQRAfJyEsko

Eine friedliche Welt beginnt bei dir!

Beginne deine vegane Reise noch heute unter:

www.probiers-vegan.de

Zur Schönen Müllerin, Baumweg 12, Frankfurt-Nordend,

Tel 069 432069, täglich 16 bis 0 Uhr, Garten schließt

früher, auf Facebook: Restaurant Zur Schönen Müllerin

israeli kitchen


12 RHEIN-MAIN NECKAR

ICH HAB IMMER

NOCH NICHTS

GEGEN DIE, ABER …

FOTOS: BJÖ

CSD DARMSTADT

Impressionen aus 2019

Am 20. August steigt in Darmstadt

der diesjährige CSD, wieder

mit Demo und Straßenfest auf

dem Karolinenplatz.

Der CSD Darmstadt greift in diesem Jahr

sein Motto von 2014 wieder auf: Denn leider

ist „Ich hab immer noch nichts gegen die,

aber …“ mit dem Zusatz „Fuck you!“ als

Reaktion auf den zunehmenden gesellschaftlichen

Rollback nach wie vor aktuell.

Noch immer und leider wieder verstärkt

müssen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*

und inter Menschen nachdrücklich für eine

diskriminierungsfreie Gesellschaft

kämpfen.

„Wir wollen gemeinsam

auf

die letzten

Jahre queerer

Bewegung in

Darmstadt

zurückblicken

und neben

dem Erreichten

die zukünftigen

Aufgaben und

Forderungen formulieren“,

heißt es dazu in einer

CSD-Schirmherr

und Darmstadts

Oberbürgermeister

Jochen Partsch bei

der Demo 2019.

Erklärung des Vereins vielbunt, der den

Communityevent organisiert. „Wir müssen

feststellen, dass queere Menschen immer

noch auf vielfältige Arten diskriminiert und

angegriffen werden – auf der Straße, in der

Schule und in der eigenen Familie. Und oft

hat das immer noch keine Konsequenzen“.

Die Äußerungen von hasserfüllten Gedanken

seien in Teilen der Bevölkerung weiter

gesellschaftsfähig. Insbesondere im digitalen

Raum werden diskriminierende oder abwertende

Äußerungen zu selten strafrechtlich

verfolgt oder gelöscht. Und dass aus Worten

Taten werden, sehe man an der besorgniserregend

schnell steigenden Zahl von Übergriffen

gegenüber der Community. „Queere

Menschen werden aufgrund ihrer Identität

verprügelt und Regenbogenflaggen angezündet.

Auch in Darmstadt bleibt die queere

Community davon nicht verschont – erst

jüngst gab es auch hier mehrere queerfeindliche

Übergriffe“.

Um dem gemeinsamen Willen für eine diskriminierungsfreie

Gesellschaft ein zusätzlich

gemeinschaftliches Zeichen zu setzen,

sind alle Bewohner*innen Darmstadts im

Rahmen der Aktion „Farbe bekennen – Flagge

zeigen“ dazu aufgerufen, in der CSD-Aktionswoche,

die vom 12. bis 21. August ein

vielfältiges Programm zu

queeren Themen bietet,

sowie am CSD-Wochenende

gut sichtbar die Regenbogenflaggen

zu hissen.

Die Demo startet um 12 Uhr

am Karolinenplatz mit

einer Kundgebung und

anschließendem Rundkurs

durch die Innenstadt. Im

Anschluss gegen 14 Uhr

eröffnet CSD-Schirmherr

und Darmstadts Oberbürgermeister

Jochen Partsch auf dem

Karolinenplatz das CSD-Straßenfest – vielbunt

legt Wert darauf, dass das Straßenfest

ein politisches Straßenfest ist; denn neben

einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm

bilden zwei Podiumsdiskussionen zur

Diskriminierung von queeren Menschen den

Hauptpunkt des Programms.

Musikalisch sorgen die DJanes* Leo Yamane,

TIL, Mimose und Matthew Wood für die

passenden Beats, ab 19:30 Uhr übernimmt

Rosa Opossum die Bühnenshow; als Gäste

sind Aurora DeMeehl, Pasta Parisa, Janisha

Jones und Kelly Heelton am Start. Und Rosa

als Polit-Drag wird bestimmt auch hier für

jede Menge Empowerment sorgen! *bjö

20.8., CSD Darmstadt, Demostart

12 Uhr ab Karolinenplatz, Straßenfest ab

14 Uhr, Karolinenplatz, Darmstadt, mehr

Infos, auch zu den Veranstaltungen der

CSD-Aktionswoche vom 12. - 21.8. über

www.csd-darmstadt.de


RHEIN-MAIN NECKAR 13

VORMERKEN

CSD Hanau: Für

September geplant

„Aufgrund der Pandemie sind die ehrenamtlichen Strukturen

etwas zusammengebrochen“, erklärt Silas Knopf vom

Vorstand des CSD Hanau gegenüber dem GAB Magazin

im Mai. „Deshalb haben wir uns in diesem Jahr schweren

Herzens gegen den Hanauer CSD im Juni entschieden“.

Das Team hat trotzdem intensiv weitergearbeitet und die

Strukturen kontinuierlich gestärkt – immerhin war der CSD

Hanau für die Communities im Main-Kinzig, Wetterau, Vogelsberg

und dem Fuldaer Land ein wichtiger Anlaufpunkt.

Nun steht aber die Planung für ein ganzes Hanau-Pride-

Wochenende, das vom 16. bis 18. September steigen soll.

„Der Auftakt wird ein feierlicher Eröffnungsabend mit politischem

Impulsvortrag, Podiumsdiskussion und geschmackvoller

Musik“, so Manuel Peters vom Verein. „Am Samstag

wird es eine Demo, Bühnenprogramm und DJ-Party geben.

Der Sonntag schließt das Programm mit einem Regenbogenfrühstück“.

Schon mal vormerken! *bjö

www.csd-hanau.de, www.facebook.com/

CSDHanau2022, www.instagram.com/csd_hanau

FOTO: BJÖ

Impressionen vom ersten CSD Hanau 2019

Warum die

einen lieben...

MAINZ

Jump, Darling!

Die Bar jeder Sicht zeigt im Rahmen ihrer Mittwochskinoreihe

noch einmal das sanfte Coming-of-Age-Drama

„Jump Darling“: Dragqueen Russel ist unzufrieden – mit

sich, der Welt und seiner Arbeit als Dragqueen. Ein Freund

zeigt wenig Verständnis für Russels Weltschmerz, und so

beschließt Russel, seine rüstige Großmutter Margarete zu

besuchen. Gesundheitlich angeschlagen weigert Margarte

sich, in ein Pflegeheim zu ziehen – und so muss Russel

sich nicht nur um sich, sondern vor allem um seine Oma

kümmern. *bjö

3.8., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz,

20:15 Uhr, www.barjedersicht.de

FOTO: PRO-FUN MEDIA, CINEMIEN

...und die

anderen essen?

Eine friedliche Welt beginnt bei dir!

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www.probiers-vegan.de

israeli kitchen


14 RHEIN-MAIN NECKAR

FOTO: NIKOLAS GANNON, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

SOMMERSCHWÜLE:

Der CSD Mainz

Der CSD Mainz mitsamt des Communityfestes „Sommerschwüle“ kann sich in diesem Jahr

über eine ganze Programmwoche im Vorfeld freuen! Am 1. August geht’s los!

„Jetzt Farbe bekennen“ lautet das Motto

des diesjährigen CSD Mainz. Dahinter

verbergen sich 10 Forderungen, die queere

Rechte betreffen: Dort finden sich zum

Beispiel Appelle für lokale Safe-Houses für

queere Geflüchtete in Mainz oder öffentliche

Kampagnen gegen Hasskriminalität

im Netz und auf der Straße durch den

Präventivrat der Stadt Mainz, aber auch die

Berücksichtigung von LSBTIQ*-Inhalten

in den Ausbildungsphasen aller staatlich

anerkannten Ausbildungsberufe oder die

schon seit Jahren geforderte Ergänzung

des Art.3 Grundgesetz. Die einzelnen

Forderungen können auf der Website des

CSD Mainz runtergeladen werden und

selbstständig verbreitet werden.

Unter dem Motto „Farbe bekennen“ und

den damit verbundenen Forderungen

startet dann am Samstag, dem 6. August,

die Demo durch die Mainzer Innenstadt;

Startpunkt ist um14 Uhr am Fischtorplatz.

Im Anschluss gibt es ein Sommerfest mit

Programm im und am KuZ sowie auf der

Malakoff-Terrasse mit nächtlicher Party.

Am Sonntag, dem 7. August, steigt dann

im Gebäude der Kulturei im Areal des

Römischen Theaters und der Zitadelle das

Sommerschwüle-Fest mit buntem Programm

und viel queerem Empowerment.

Die Sommerschwüle gibt es übrigens

schon seit 1993 – damals wurde in der

Alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim die

Schwüle als lesbisch-schwules Grillfest

organisiert, das schnell über die Grenzen

der Mainzer Community hinaus bekannt

wurde. 2004 zog man erstmals in die Innenstadt,

um die Sommerschwüle in KuZ

zu feiern. Daraus entstand im Laufe der

Jahre der CSD Mainz, mit der ersten Demo

im Jahr 2014.

Die CSD-Woche ab dem 1. August

Ein Programm mit verschiedenen Themenschwerpunkten

bildet den Warm-up

zum Communityfest. Unter den vielfältigen

Veranstaltungen gibt es zum Beispiel

einen Selbstverteidigungskurs in der

Kulturei am 1. August, einen Drag-Workshop

in der Bar jeder Sicht, bei dem man

nicht nur den Umgang mit Make-up und

Kostüm lernt, sondern auch Wissenswertes

über die politische Dimension der

Drag-Kultur (2. August). Praktisch bekommt

man das Ganze dann im Rahmen

der großen Drag Show am 5. August im

Schlossberggarten des kurfürstlichen

Schlosses vorgeführt: 11 Dragqueens aus

Mainz und Umgebung sind hier am Start

– Gracia Gracioso, Chardonnay von Tain,

Ivy Dripp, Nicci Mix, Charmaine Champagne

und ihre Busenfreundin Igitte von

Bingen, Alice Poison, Gina Glamour, Ember

Remember, Meta von Tain, und Kitty

Catharsis. Weitere Highlights der CSD-Woche

sind der Polittalk „Queer & Quirlig“ am

4. August in der Kulturei und die queere

Stadtführung mit Joachim Schulte von

QueerNet RLP am 7. August um 13 Uhr ab

der Bar jeder Sicht. *bjö

6.8., CSD Mainz, Demo 14 Uhr ab Fischtorplatz,

im Anschluss Fest und Party im

KuZ, Dagobertstr. 20B, Mainz

7.8., Sommerschwüle Mainz, Kulturei,

Zitadellenweg, Mainz, ab 14 Uhr

Mehr Infos, auch zu den Veranstaltungen

der CSD-Woche, über

www.csd-mainz.de


SICHTBARKEIT

QUEERWEIN

Rheinland-Pfalz

RHEIN-MAIN NECKAR 15

Im Februar 2022 startete der LSBTIQ*-Landesbeauftragte

David Profit die Initiative „QueerWein“:

Weingüter in Rheinland-Pfalz, in denen queere Menschen

in verantwortungsvoller Position tätig sind, waren aufgerufen,

je zwei Weine einzureichen; zwei von einem Gremium

ausgewählte Weine sollten anschließend für ein Jahr lang

bei offiziellen Anlässen als Botschafter für Rheinland-

Pfalz verschenkt werden.

16 Weine wurden eingereicht, die

Wahl fiel schließlich auf einen

2020er Merlot Rotwein des

Weinguts Felix Schädler

aus Maikammer-Alterweiler

sowie einen

2020er Riesling des

Weinguts Kapellenhof

von Christian Schätzel

aus Selzen. Die ausgewählten

Weine wurden

mit einer eigens gestalteten

Banderole versehen

und am 18. Mai, dem rheinland-pfälzischen

Verfassungstag,

erstmals präsentiert. David Profit möchte

mit seiner Aktion die Vielfalt des Lands sichtbarer machen:

„Wein ist ein guter Botschafter für Rheinland-Pfalz, die Weingüter

und für die Vielfalt. Der QueerWein ist ein Beitrag für

mehr Selbstverständlichkeit“, sagte Profit anlässlich der Präsentation.

Im Vorfeld hatte die Initiative auch für Kritik gesorgt:

Die konservative CDU-Politikerin Birgit Kelle zum Beispiel konterte

damals polemisch: „Endlich! Es macht ja geschmacklich

so einen krassen Unterschied, wenn sanfte Lesbenhände die

Reben pflücken und sie in non-binären Fässern lagern“. Schon

allein das zeigt, wie wichtig die Initiative QueerWein und ihre

Intention ist, für mehr Sichtbarkeit und Selbstverständlichkeit

queerer Lebensweisen zu sorgen. *bjö

Warum die

einen lieben..

www.mffki.rlp.de

FOTOS: MFFKI

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www.probiers-vegan.de

v.l.n.r: Gino Emnes, Christian Schätzel, Tina Wilhelmus,

Andy Becht, Diana Gläßer, David Profit, Uwe Reusch,

Felix Schädler bei der Präsentation der QueerWeine.

israeli kitchen


16 MANNHEIM

FOTO: BJÖ

FOTO: CSDRN.DE

CSD RHEIN-NECKAR

#FREEUKRAINE – #LGBTIQFreedomzone

CSD

RHEIN-NECKAR

MANNHEIM

PRIDE

SAMSTAG

13.AUG

AB 14 UHR

DEMO

INNENSTADT

AB 16 UHR

FEST

SCHLOSS

AB 22:45 UHR

LASERSHOW

Der CSD Rhein-Neckar

blickt in diesem Jahr auf die

Lage der queeren Communitys

in Europa.

„Der Krieg in der Ukraine

bedeutet für die Schwulen,

Lesben, Trans*- und

Inter*-Menschen dort

eine doppelte massive

Bedrohung, denn der Aggressor

sieht gerade in ihnen

ein erklärtes Feindbild,

das er vernichten will“, so der

Verein in einer Stellungnahme.

„Der CSD möchte auf die

prekäre Lage dieser Menschen

und aller LSBTIQ-Geflüchteten

aufmerksam machen.

Auch in Polen, Ungarn, Serbien

und vielen anderen Ecken Europas

und leider auch wieder vermehrt hier

bei uns werden wir bedroht, ausgegrenzt

und angegriffen“.

Panajotis Neuert vom CSD-Vorstand

ergänzt: „Auch der homophobe Anschlag

in Oslo zeigt uns erschreckend

auf, dass es keine absolute Sicherheit

für uns gibt! Deshalb gehen wir auf

die Straße. Für uns und all die, die das

nicht können oder dürfen“.

Um ein positives Signal zu setzen,

werden am 13. August an den Rathäusern

in Mannheim, Heidelberg,

Ludwigshafen und Speyer Regenbogenflaggen

gehisst.

Die Demo zum CSD 2022 startet um

14 Uhr mit einer Kundgebung vom

Kurpfalzkreisel aus; nach dem Marsch

durch die Mannheimer Innenstadt

endet sie am Ehrenhof des Mannheimer

Schlosses, wo das Straßenfest

mit Infoständen, Programmbühne,

einem Kinderbereich und Speisen und

Getränken steigt. Das Bühnenprogramm

startet um 16 Uhr und bietet

bis 23:30 Uhr ein abwechslungsreiches

Programm.

Hier werden auch Vertreter*innen

des Kiew Pride und des EuroPride,

der im September 2022 in Belgrad

stattfindet, über die Situation in ihren

Ländern sprechen. *bjö

13.8., CSD Rhein-Neckar, Mannheim,

Demo um 14 Uhr ab Kurpfalzkreisel,

im Anschluss bis 23:30 Uhr

CSD-Fest im Ehrenhof des Schloss

Mannheim, www.csdrn.de

Veranstaltungen rund um

den CSD Rhein-Neckar

FOTO: SHARON MCCUTCHEON, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Der CSD Rhein-Neckar 2022 wird mit Spannung erwartet – nach

zwei Jahren Pandemiepause sind alle heiß auf das Communityfest,

was sich unter anderem auch an den Voranmeldungen für das

CSD-Rahmenprogramm zeigt: „Die supersüße Sommergala“ mit

ihrer CSD-Edition im Rhein Neckar Theater am 5. August ist bereits

jetzt komplett ausverkauft, ebenso sind die Plätze auf dem „Boat

of Love“, das am 12. August in See sticht, ausgebucht. Angekündigt

ist weiterhin die Kulturtram der SPDqueer Mannheim; die Veranstaltung

in einem fahrenden Straßenbahnzug mit Talk und Programm

hat in Mannheim bereits Tradition und feierte 2019 ihr 10-jähriges

Bestehen. Für 2022 soll die Kulturtram am 9. August um 19 Uhr vom

OEG Bahnhof am Kurpfalzkreisel starten. Infos gibt’s über www.

spdma.de. *bjö

Mehr Infos zum Rahmenprogramm des CSD Rhein-Neckar 2022

über www.csdrn.de


MANNHEIM 17

Show Your Pride –

Café Klatsch

Das Café Klatsch begleitet die Gäste des CSD Rhein-

Neckar durch das gesamte Wochenende. Am 12.8. heißt

es „Mannheim Pride – zum Warm Up ins Klatsch“, und da

kann man von 18 bis 5 Uhr morgens schon mal vorglühen.

Am CSD-Samstag öffnet das Klatsch bereits um 16 Uhr,

zeigt Flagge und gibt die Losung aus: „Show Your Pride“.

Und natürlich müssen alle Neuigkeiten und Erlebnisse

des CSD Rhein-Neckar nachbereitet werden; dafür bietet

sich der sonntägliche Kaffeeklatsch im Café Klatsch – wie

immer mit Käffchen und hausgemachtem Kuchen. Stoffel

und Dolo freuen sich! *bjö

FOTO: ALEXA POPOVICH, PEXELS.COM, GEMEINFREI

12. – 14.8., Café Klatsch, Hebelstr. 3, Mannheim,

www.facebook.com/klatschmannheim

Mega CSD Gaywerk

Legendär an Festtagen wie Ostern oder Weihnachten

ist die Gaywerk-Party im MS Connexion. Auch

zum CSD Rhein-Neckar geht sie an den Start –

natürlich als Mega CSD Gaywerk. Auf verschiedenen

Floors gibt’s Musik für alle Geschmäcker, von House

und Electrosounds über Pop und Classics bis zu

R’n’B und Hip Hop. Dazu gibt’s bombastische Visuals

und tolle Performances, um alle in die richtige Pride-

Partystimmung zu versetzen. *bjö

FOTO: DOLO

13.8., MS Connexion, Angelstr. 33, Mannheim,

22 Uhr, www.gaywerk.de

Perfectionist

at Home.

ranciliogroup.com

Freecall 08000-RANCILIO

08000-72624546


18 MANNHEIM

FOTO: NADEZHDA MORYAK,

PEXELS.COM, GEMEINFREI

Community

BILDUNG

QueerTour Heidelberg

FOTO: SABINE ARNDT

CHECKPOINT HEIDELBERG

Die AIDS-Hilfe Heidelberg

bietet mit ihrem „Checkpoint“

Tests auf HIV und andere STIs.

Da der Checkpoint keine offene

Sprechstunde ist, muss

man sich vorher telefonisch

anmelden; dabei bekommt

man bereits eine erste Beratung.

In diesem Jahr können

zusätzliche Termine angeboten

werden, die abends oder

an Samstagen stattfinden. Im

August ist dies am 6.8. von

11 bis 14 Uhr, weitere Termine

gibt‘s über die Website.

Checkpoint AIDS-Hilfe

Heidelberg, Rohrbacher

Str. 22, Heidelberg, telefonische

Terminvereinbarung:

Mo, 10 – 14 Uhr, Di, 14 – 16

Uhr und Mi, 16 – 18 Uhr,

www.aidshilfe-heidelberg.de

Bereits seit über einem Jahr

bietet Gästeführer Steffen

Schmid seine Stadtrundgänge

zur queeren Geschichte

Heidelbergs an. Die Führungen

dienen Schmid nicht

nur zur Wissensvermittlung:

„Nach den vielen erschreckenden

homophoben Anfeindungen

der letzten Wochen

in Heidelberg ist es mir

umso wichtiger, das queere

Leben mit all seinen Facetten

sichtbar zu machen“, so

Schmid. „Denn queeres

Leben gab es hier

schon immer – nur blieb es

aus Angst und Scham meist

im Verborgenen. Auch heute

noch kann von der Akzeptanz

queerer Menschen in vielen

Teilen der Gesellschaft keine

Rede sein, was abgerissene

Regenbogenflaggen zeigen.

Wir brauchen Sichtbarkeit,

Verständnis und Zuhören

mehr denn je, und ich würde

mich freuen, viele Teilnehmende

begrüßen zu dürfen“.

Wer also die „Rainbow City

Heidelberg“, ihre Sehenswürdigkeiten

und ihre Geschichte

aus dem Blickwinkel

queeren Lebens

kennenlernen

möchte, ist bei den Queer-

Touren von Steffen Schmid

genau richtig! Die Einnahmen

der gut zweieinhalbstündigen

Tour werden

übrigens nach wie vor an

Queeramnesty gespendet.

Tipp: Neben den öffentlichen

Führungen kann

Steffen Schmid auch für

individuelle Gruppenführungen

gebucht werden. *bjö

13.8., Treff am Karlsplatz /

Sebastian-Münster-

Brunnen, Heidelberg,

11 Uhr, weitere Termine:

18.9. und 15.10., www.

queertour-heidelberg.de

FOTO: CLEM ONOJEGHUO,

PEXELS.COM, GEMEINFREI

JAIL‘S

Sie ist eine der am längsten

bestehenden und größten

Spielwiesen Süddeutschlands:

die Fetischbar Jail’s.

Regelmäßige Mottopartys

bieten etwas für alle Vorlieben:

Golden Shower, Bondage und

SM, der Fickstutenmarkt oder

„Naked“ am Sonntag sind

beliebt. Das lange CSD-

Wochenende startet im Jail’s

bereits am Donnerstag mit

„Afterwork Fun“, freitags

kommen Puppies und Owner

beim „Puppy Park“ zum Spielen,

am CSD-Samstag gibt’s

Gaywerk-Fetischtreiben und

am Sonntag fallen bei „Naked“

alle Hüllen. *bjö

Jail’s, Angelstr. 33,

Mannheim, www.jailsmannheim.de

FOTO: IRINA DDEMYANOVSKIKH, PEXELS.COM, GEMEINFREI

O7, 20 (Quadrate), Mannheim

www.galileo-sauna.de

COMMUNITY

Cooking Love

Summer Special

Auch wenn das geplante „Picknick am

anderen Ufer“ in diesem Jahr mangels

Location kurzfristig doch wieder abgesagt

werden musste, bleibt PLUS weiterhin am Ball

und sorgt für Community-Feeling. Und weil Liebe

ja bekanntlich durch den Magen geht, gibt’s

am 25. August das zweite „Cooking Love“-Outdoor-Special

in diesem Sommer. Die Idee: Beim

gemeinsamen Kochen kann man neue Kontakte

knüpfen, leckere Rezepte kennenlernen und

Gemeinschaft erleben. Zum Sommer-Special

gibt‘s ein relaxtes Outdoor-Picknick – der Ort

wird kurz vorher bekannt gegeben. Zur besseren

Planung bittet PLUS bis zum 18. August

um verbindliche Anmeldung unter der E-Mail-

Adresse refugees@plus-rheinneckar.de – dort

erfährt an dann auch alle Details zum Ablauf

des Community-Picknicks. *bjö

25.8., PLUS Cooking Love Summer Special,

Mannheim, 17 Uhr, Infos über www.plus-rheinneckar.de

und refugees@plus-rheinneckar.de


20 STUTTGART

FESTIVAL

präsentiert

FOTO: FRIDAS PIER

LOVEPOP

ist in und im Fluss

FOTO: VERENA RAU

Was als Party-Alternative während

der Corona-Pandemie entstand,

wird in diesem Jahr zum

eigenen Format: Die Lovepop

geht raus an die frische Luft und feiert an

Fridas Pier ganze drei Tage lang das erste

queere Open Air und Club-Festival Süddeutschlands.

Musik, Performance, Sound, Visuals und

ein tolles Lineup – das Lovepop Team um

Dirk und Till haben ganze Arbeit geleistet

und ein queeres Festival organisiert,

dessen Künstler*innen alle queer sind

oder im direkten Bezug zur Community

stehen. Natürlich gilt die Lovepop-Losung

„queer – straight – whatever“ auch fürs

FOTO: LEE WAGSTAFF

FOTO: ELSA OKAZAKI

Festival – alle sind herzlich

willkommen.

23 DJanes* aus ganz

Deutschland sind am Start.

Headliner sind Electric Indigo

aus Wien, Berghain-Resident

ND_Baumecker und Karotte aus

Frankfurt. Drum herum gibt es eine ganze

Schar DJanes*, die wie NT, Martin Rapp,

Femcat, Bang & Cherry oder Caramel

Mafia, die zum Teil schon Lovepoperfahren

sind. Dazu kommen viele bekannte

DJane*-Namen wie Miss Thunderpussy,

Käry, Annèke Laurent oder Adi Dassler.

Musikalisch wird von viel Elektronischem

über Pop, Hip Hop und R’n’B bis Afrobeats

die maximale Bandbreite geboten. Stuttgarts

Drag-Ikone mit außerirdischen Looks

Vava Vilde übernimmt das Hosting der

drei Tage. Fantasievolle Zirkusartist*innen,

Electric Indigo

Verena Rau

Liloras LED-Wesen, im wahrsten Sinne

schillernde Walking-Acts sowie der Visual

Artist Vikram mit seinen psychedelischen

Visionen sorgen zusätzlich für optische

Kicks. Infostände queerer Vereine, Foodstationen

und verschiedene Bars sind ebenfalls

dabei.

Gefeiert wird in der atmosphärischen

Industrieromantik von Fridas Pier: Tagsüber

an Land sowie auf dem Oberdeck

des historischen Frachtschiffs „Wilhelm

Knipscheer“, das am Pier liegt. Der Schiffsbauch

des Frachters wurde zu einem Club

umgebaut, in dem ab 23:30 Uhr weitergefeiert

wird.

Drei Tage volles, queeres Lovepop-Programm,

Festival-Atmo und eine freundliche

wie feierwütige Crowd mit viel

Community-Feeling – das wird definitiv

das Highlight im August! *bjö

26. – 28.8., Lovepop in und im Fluss,

Fridas Pier, Uferstr. 107, Stuttgart,

Fr ab 17 Uhr, Sa und So ab 15 Uhr, das

detaillierte Programm und VVK gibt’s

auf www.lovepop.info/imfluss


SHOWTIME

VAVA VILDE

& House of V

„Drag kann ein Gefäß sein für alle Talente, die man

darin zum Ausdruck bringen möchte“ – das sagt die

Stuttgarter Ausnahmequeen Vava Vilde, deren alienartige

Looks unter anderem bereits 2015 bei „Diva Deluxe“ überzeugten,

im Rahmen der TV-Show „Queen of Drags“ anno

2019 auf bundesweiten Bildschirmen für Furore sorgten und

jüngst in der Staatsoper Stuttgart in der Oper „Rusalka“ zu

sehen waren.

„Ich liebe es, mit weiblichen Elementen zu spielen, aber

ich möchte mich mit Vava kreativ ausdrücken. Und da

liebe ich ausgefallene, wilde Konzepte, Farben und Formen“.

Dabei möchte Vava auch die Sinne für die Idee von

Vielfalt jenseits des Bekannten schärfen – „und darf die

Leute durchaus auch ein bisschen verwirren und erschrecken“.

Angst haben muss man von Vava aber eigentlich

FOTO: HOUSE OF V

Let’s date

happy.

nicht! Wie vielseitig Drag-Kunst sein kann, beweist Vava in

ihren Shows; die zusammen mit der Truppe „House of V“

bestritten werden; Vava Vilde, Luna Legend, Misty Day, Rachel

Intervention und Sir sind eine fabulöse Gruppe Stuttgarter

individueller Drags, die Ende August mit „Theatre

Nights“ an drei Abenden das Stuttgarter

Renitenztheater bespielen: Lipsync-

Performances, Voguing und Comedy,

von ruhig bis energiegeladen,

von düster bis bunt, von Girl

Next Door bis Alien.*bjö

19. – 21.8., Renitenztheater,

Büchsenstr. 26, Stuttgart,

20 Uhr, www.renitenztheater.de,

www.vava-vilde.jimdosite.com


22 KULTUR

AUSSTELLUNG

FOTOS: NORBERT MIGULETZ, © SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT 2022

Ugo Rondinone. LIFE TIME, Ausstellungsansicht

AS TIME GOES BY …

Die Schirn präsentiert mit „Life

Time“ die erste große Überblicksausstellung

des Schweizer

Künstlers Ugo Rondinone in

Deutschland. Entstanden ist ein atmosphärischer

Ort der Ruhe, Meditation und

Entspannung. Wir verlosen Tickets.

Ugo Rondinones zentrale Themen sind

der Lauf des Lebens, die Zeit und die Vergänglichkeit,

das Innen und das Außen,

der Mensch, die Kunst und die Natur.

Seine Arbeiten sind multimedial: Es gibt

zum Beispiel Plastiken, mit Erde beschichtete

Wände oder riesige Grafiken,

aber auch Video- und Licht-Installationen

und regenbogenfarbene Neon-Schriftzüge.

Wie der auf dem Dach der Schirn: „Life

Time“, der Titel der Ausstellung und extra

für die Schirn angefertigt. Der Regenbogen

ist eines der wiederkehrenden Motive

des Künstlers, mit dem er ganz bewusst

immer auch ein queeres Zeichen setzt.

Seit er die Aids-Krise der 80er

Jahre miterlebte (sein damaliger

Partner starb an Aids), versteht er

die Regenbogenfarben als öffentlich

sichtbares positives Statement

queerer Menschen. Für die Ausstellung in

der Schirn Kunsthalle hat Ugo Rondinone

neben neuen Werken auch Bestehendes

neu gruppiert. Die fünf Räume beschreiben

den Übergang von der Nacht zum

Tag, von Dunkelheit ins Licht. Entstanden

ist ein begehbares Gesamtkunstwerk

der Ruhe, Meditation und Entspannung

– im besten Sinne, ohne falschen Kitsch.

Kunst sollte gefühlt werden, meint Rondinone,

und das kann man in der Schirn

gerade ganz intensiv tun.

Zur Ausstellung gibt es wie immer ein

umfangreiches Begleitprogramm.

GEWINNE

Wir verlosen

5 mal 2 Tickets

auf www.

männer.media/

gewinne

Unser Tipp im

August sind

die „Summer

Ugo Rondinone

Hangouts“, jeden Mittwochabend ab

19 Uhr vor der Schirn mit Drinks und

Snacks sowie mit Live-Musik und DJ Sets

(3.8.: Rap von Gianni Suave, DJs Agajon

und Candy Pollard, 10.8.: die Singer-Songwriterin

Chuala, 17.8.: Fashion-Techno/

Electro-Pop mit VALENTIN); vor dem

Start der Summer Hangouts gibt’s jeweils

um 18 Uhr und 18:15 Uhr zwei zusätzliche

öffentliche Führungen durch die Ausstellung.

*bjö

Noch bis 18.9., Ugo Rondinone „Life

Time“, Schirn, Römerberg, Frankfurt,

www.schirn.de

Ugo Rondinone. LIFE TIME, Ausstellungsansicht

Ugo Rondinone. LIFE TIME, Ausstellungsansicht


AUSSTELLUNG

Die Künstler

und das

Modell

KULTUR 23

FOTO: GALERIE SCHWIND, LEIPZIG

Die neue Ausstellung in der

Kunsthalle Jesuitenkirche in

Aschaffenburg ist in zweierlei

Hinsicht bemerkenswert: Zum

einen zeigt sie Werke des selten ausgestellten

Malers Erich Kissing, zum anderen

wird sein Modell Kerstin in den Fokus gerückt,

das nicht nur für Kissing arbeitete.

Geboren und studiert in Leipzig hat der

Maler Erich Kissinger in seiner bisherigen

Karriere „nur“ 73 Gemälde angefertigt.

Geschuldet ist dies einer aufwändigen,

feinmalerischen Technik – ein Bild braucht

oft mehrere Jahre bevor es fertig gestellt

ist. In seinen surrealen, reich mit Mischwesen,

Apparaten und anderen symbolträchtigen

Zeichen versehenen Gemälden

lotet er die Beziehung zwischen Mann

Erich Kissing „Das Urteil des E.K.“, 1998-2000, Eitempera und Öl auf Leinwand, Privatsammlung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

und Frau aus. Eines seiner Lieblingsmotive

ist dabei das Leipziger Modell Kerstin; sie

taucht nicht nur im Werk Kissingers auf:

Auch andere Künstler haben mit ihr gearbeitet.

Das nahmen die Kurator*innen in

Aschaffenburg zum Anlass, auch Kerstin

in den Fokus zu rücken. Daher sind unter

anderem auch Werke der Maler Michael

Triegel, Leif Borges und Dietrich Wenzel

sowie der Fotografen Günter Rössler und

Stefan Hoyer zu sehen – alle haben mit

Kerstin gearbeitet! *bjö

6.8. – 1.11., Kunsthalle Jesuitenkirche,

Pfaffengasse 26, Aschaffenburg,

www.museen-aschaffenburg.de/

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FRANKFURT

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24 KULTUR

OTTILIE W.

ROEDERSTEIN:

wider die gesellschaftlichen

Normen

Das Städel Museum widmet

derzeit eine Sonderausstellung

der in der

Schweiz geborenen Malerin

Ottilie W. Roederstein, die in der

Zeit um 1900 zu den erfolgreichsten

Künstlerinnen ihrer Zeit zählte.

Als anerkannte Auftragsportraitistin

hatte sich Ottilie W. Roederstein im

männerdominierten Kunstbetrieb

einen guten Ruf erarbeitet und setzte

sich damit selbstbewusst über die

damals herrschenden gesellschaftlichen

Normen hinweg. Mehr noch:

Zusammen mit ihrer Lebensgefährtin,

der aus München stammenden

Gynäkologin und ersten deutschen

Chirurgin Elisabeth Winterhalter

lebte sie als Paar zusammen, zuerst

in Frankfurt, später in Hofheim am

Taunus, in einem Haus samt Atelier.

Kennengelernt hatten sich die beiden

Frauen während Winterhalters

Studium in Zürich. Die Entscheidung

der beiden Frauen, sich in Frankfurt

niederzulassen, war übrigens nicht

nur mit den sich hier bietenden

beruflichen Chancen begründet; die

Frankfurter Gesellschaft galt damals

traditionsbewusst und dennoch

liberal. Schon zu Lebzeiten fanden

Werke von Roederstein

Einzug in die

Sammlung des Städel,

so dass das Museum

mit heute mit

insgesamt 28 Werken

neben dem Kunsthaus

Zürich und der

Städtischen Kunstsammlung

Hofheim

die bedeutendste

Sammlung der

Malerin besitzt. „Frei.

Schaffend“ ist seit

über 20 Jahren die

erste Werkschau mit

Gemälden von Ottilie W. Roederstein

in Deutschland. Neben regelmäßigen

Führungen durch die Ausstellung

widmet sich die Städel-Reihe „Bild

des Monats“ im August Roedersteins

„Lilly von Schnitzler“, das eine Stunde

lang ausführlich vorgestellt wird. *bjö

7.8., Bild des Monats: „Lilly von

Schnitzler“ von Ottilie W. Roederstein,

Städel, Schaumainkai 63,

Frankfurt, 12 Uhr, die Ausstellung

„Frei.Schaffend“ ist noch bis 16.10.

zu sehen, www.staedelmuseum.de

Elisabeth Winterhalter und Ottilie W. Roederstein

und, Fotografie, Roederstein-Jughenn-Archiv im

Städel Museum, Frankfurt am Main

FOTO: KUNSTHAUS ZÜRICH

FOTO: ROEDERSTEIN-JUGHENN-ARCHIV IM STÄDEL MUSEUM, FRANKFURT AM MAIN

FOTO: TETYANA LUX, 2019

OPEN AIR

Secret Garden

Im Sommer wird der Garten der Liebieghaus

Skulpturensammlung besonders

lebendig: Mit Live-Konzerten und lauschigen

DJ-Sets kann man hier donnerstags

beschwingt in den Abend driften. Die Reihe

„Secret Garden“ ist kein Geheimtipp mehr:

Mit DJ-Sounds, kühlen Drinks und Snacks

kann man locker im Garten loungen. Dazu

werden Kurzführungen zu Highlights aus

den aktuellen Ausstellungen im Liebieghaus

angeboten: „Mission Rimini“ widmet

sich einem der weltweit bedeutendsten

spätmittelalterlichen Kunstwerke, dem

Rimini-Altar, der nach einer langen Restaurierungsphase

nun wieder im Liebieghaus

zu sehen ist. Die Sammlungspräsentation

Ottilie W. Roederstein „Helene Roederstein mit Schirm“, 1888,

Öl auf Leinwand, Privatsammlung, Zürich

„Splendid White“ zeigt die Elfenbeinsammlung

Rainer Winkler. Der Secret Garden

finden in diesem Jahr drei Mal statt: am

28. Juli mit GG Vybe, am 18. August mit

Martyné und Bodin sowie am 1. September

mit DJ Tide und Charles Silence. Live-Musik

gibt’s an den anderen beiden Donnerstagen:

Am 4. August Indie-Pop mit Sacropolis, am

11. August Indie-Jazz-Rock mit Rain Dance.

Die Konzerte starten jeweils um 19 Uhr

(Einlass ab 18:30 Uhr), der Secret Garden

loungt zwischen 18 und 23 Uhr. *bjö

Liebieghaus Skulpturensammlung,

Schaumainkai 71, Frankfurt,

www.liebieghaus.de


KULTUR 25

AUSSTELLUNG

Moderne Zeiten – damals

Im Juli begann die Ausstellung „Moderne Zeiten.

Industrie im Blick von Fotografie und Malerei“ im

Museum Georg Schäfer in Schweinfurt.

Adolph von Menzel „Arbeiter, sich in einem Eimer

waschend“, um 1872/73, Zimmermannsbleistift auf

Papier, 32,1 x 24 cm Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

© Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Die hier bis zum

9. Oktober ausgestellten

Bilder,

Gemälde und

Fotografien von so

unterschiedlichen

Künstlern wie Hans

Baluschek, Evelyn

Richter und Lewis

W. Hine, machen

das Leid der Armen

damals erfahrbar,

aber auch die Aufbruchstimmung

der

Reichen, die scheinbar

unbegrenzten

Möglichkeiten.

Das im Jahr 2000

eröffnete hochmoderne und international bekannte

Museum hat ebenfalls einen industriellen Hintergrund:

Angelegt wurde die populäre Sammlung ab den 1950er-

Jahren durch den Schweinfurter Großindustriellen und

Sammler Dr.-Ing. e.h. Georg Schäfer (1896 –1975). Mehr als

passend, dass sich das Museum nun dieser faszinierenden,

die Menschheit (leider auch das Klima) verändernden Welt

voller Mythen, technischer Schönheit, menschlichem Elend

und auch maskuliner Erotik annimmt. *rä

Spür die

Leichtigkeit

Töngesgasse 21 60311 Frankfurt Tel. 069 283077

info@augenoptik-hensler.de www.augenoptik-hensler.de

Foto: Markus T. / Gigi Studios Barcelona

www.museumgeorgschaefer.de

Lewis W. Hine „Power House Mechanic“, 1920/1921, Silbergelatineabzug,

15,5 x 12,5 cm, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie


26 KULTUR

BILDER: OUTTV

OUTtv

TV

JETZT MAGENTA!

Nein, das Programm des europäischen

queeren TV-Senders

OUTtv wird nicht von bunt auf nur

noch monochromatisch umgestellt.

Im Gegenteil: In Kooperation mit der

blu Mediengruppe dürfte es noch vielfältiger

werden. Was aber so richtig

ins Gewicht fällt: OUTtv ist jetzt über

MagentaTV auf Kanal 68 empfangbar.

Ab dem 1. Juli 2022 ist der europäische

Fernsehsender OUTtv bei MagentaTV,

dem IPTV-Dienst der Deutschen

Telekom, auf Kanal 68 empfangbar. Mit

einer Reichweite von mehr als 5 Millionen

deutschen Haushalten ist OUTtv

der erste Lifestyle-TV-Sender für die

LGBTQI*-Community und für alle

Aufgeschlossenen. Das Programm umfasst

eine große Auswahl an queeren

Arthouse-Filmen, Dokumentarfilmen,

Serien und eigenen OUTtv-Originals.

„Ich bin überglücklich und stolz,

dass OUTtv seinen LGBTQI*-„Ich bin

überglücklich und stolz, dass OUTtv

seinen LGBTQI*-Fernsehkanal bei

der Deutschen Telekom startet! Nach

jahrelangem Wunsch der deutschen

OUTtv-Zuschauer und -Fans wird

unser queeres Lifestyle-Programm

nun dauerhaft ein fester und bunter

Bestandteil der deutschen Medienlandschaft

werden. Erreichbar für mehr

als 4 Millionen Haushalten über MagentaTV.

Das Angebot wird stetig in den

kommenden Jahren für das Publikum

erweitert, um ein vollumfassendes Inhaltserlebnis

bieten zu können. OUTtv

hat eine ganze Reihe neuer LGBTQI+

Filme, Serien und Dokumentationen

im Angebot, die man gesehen haben

muss.“, Gründer und CEO Marc Putman

Der Verleger der blu Mediengruppe, Olaf

Alp, wies in diesem Zusammenhang

auf die Wichtigkeit einer eigenständigen

LGBT+ Medienstruktur hin. „Social

Media Plattformen üben regelmäßig

Zensur an queeren Inhalten, während

Mainstream Medien sich nur punktuell

für unsere Themen interessieren.

Eine unabhängige Präsenz auf allen

Medienkanälen ist daher unerläßlich

für die Meinungsbildung in unserer

Community.“

Auf OUTtv erwarten euch so adenn

auch Highlights wie „Olly Alexander

– Growing Up Gay“, „Veneno“, „Where

The Bears Are“ und „OUT“, Serien wie

„Krista’s Road to Eurovision“, „The Niki

Today Tonight Show“, „Drag Race Thailand“,

„Woke“, „RuPaul’s Gay for Play“,

„ Pornstar Pandemic“ und „My Life is

a Telenovela“ sowie „Shade Queens of

NYC“. Auch Klassiker des jungen queren

Kinos wie „Mario“ oder „Wo willst du

hin, Habibi?“ sind abrufbar.

Übrigens: Wer kein MagentaTV hat,

kann OUTtv bereits über NetCologne

und den Prime Video Channel empfangen

oder OUTtvs eigenen On-Demand-Service

„OUTtv Pro“ abonnieren.

Letzteres Angebot ist inzwischen die

größte queere Content-Bibliothek im

deutschsprachigen Europa. Zapp mal

rein! *ck/rä

www.out.tv


KINO

queerfilmnacht:

Ma Belle, My Beauty

KULTUR 27

Die queerfilmnacht macht in

diesem Jahr keine Sommerpause:

Eine nicht ganz so einfache

Dreiecksbeziehung erzählt „Ma

Belle, My Beauty“ in einem romantischen

südfranzösischen Setting.

Bertie, Lane und Fred führten in New

Orleans eine Dreiecksbeziehung. Bertie

hatte sich in Lane und Fred verliebt und

alle drei ließen sich auf das unkonventionelle

Partnerschaftsmodell ein, in dem

Bertie im Mittelpunkt stand: Bertie liebt

Lane, aber auch Fred. In New Orleans

ging das nicht gut und Lane verschwand

aus dem gemeinsamen Leben. Zwei Jahre

später haben Bertie und Fred geheiratet

und sind zusammen nach Südfrankreich

gezogen. Doch die Trennung von

Lane haftet Bertie immer noch an: Die

Sängerin sieht sich seitdem mit einem

kreativen Tief konfrontiert. Um Bertie zu

helfen, lädt Fred Lane nach Südfrankreich

ein. Das unerwartete Wiedersehen

verläuft wie erwartet etwas holperig,

zumal Bertie die größten Probleme mit

der Situation zu haben scheint. Aber

auch in der Beziehung zwischen Fred

und Bertie kommen neue Fragen auf.

Regisseurin Marion Hill widmet sich dem

oftmals belächelten Thema Polyamorie

mit einem sanften, aber auch kompromisslosen

Blick. Dabei erforscht sie nicht

nur die besonderen Probleme einer solchen

Partnerschaft, sondern auch deren

Schönheit. *bjö

queerfilmnacht „Ma Belle, My Beauty“,

9.8. im Cineplex Mannheim, 16.8. Delphi

Arthaus Stuttgart, 17.8. Mal seh‘n Kino

Frankfurt sowie am 26. Und 27.8. im

Kommunalen Kino Weiterstadt, weitere

Termine über www.queerfilmacht.de

FOTO: SALZGEBER


28 KULTUR

KLASSIK

FOTO: MARTIN GROTHMAAK PHOTOGRAPHY

40 Jahre Kammeroper Frankfurt

Rainer Pudenz

Er begnügte sich nicht damit, ein Rädchen im Getriebe der staats- und stadttheaterlichen Bühnen

zu sein, sondern zog aus mit dem hehren Vorhaben, den Frankfurter*innen die Wunderwelt der Oper

nahezubringen: Rainer Pudenz, tollkühner Enthusiast, reflektierter Connaisseur, unermüdlicher Entdecker,

kurz – ein Operndirektor.

Seit nunmehr 40 Jahren schürfen er und

sein treues Ensemble in tintenschwarzen

Notengebirgen aus vier Jahrhunderten, um

die prächtigsten Stücke im Bühnenlicht

zu funkelnden Brillanten zu schleifen. Der

Erfolg gibt ihnen Recht, denn die krisentrotzende

Kammeroper Frankfurt ist aus

dem kulturellen Portfolio der Stadt nicht

wegzudenken.

Die Festlichkeiten zum runden Geburtstag

finden hochsommerlich passend im

Musikpavillon des Palmengartens statt.

Bis zum 6. August läuft hier noch die diesjährige

szenische Sommerproduktion „Die

glückliche Täuschung“ – die tragikomische

Rossini-Perle fuhr bei Publikum und Presse

gleichermaßen dankbares Lob ein – der

sich zwei Liederabende anschließen, denen

am 13. August das große Festkonzert folgt.

Das erste Konzert am 10. August trägt den

misstrauisch-somnambulen Titel „Oh Freiheit,

du bist ein böser Traum“ und präsentiert

Werke etwa von Bizet, Beethoven und

den Liedermachern Hollaender, Kreisler

und Eisler; zwei Tage später indes stimmt

das Ensemble mit „Séparée. Ein Abend …

mit Liebe!“ sanftere Töne an.

Am Festabend des 13. Augusts wird dann

nicht nur gesungen, sondern auch gesprochen:

Ein munteres Beisammensein des

Ensembles wird sicher nicht nur Daten und

Fakten und Lobhudeleien liefern, sondern

auch die eine oder andere Anekdote ans

Licht bringen und den Zuhörer*innen die

Möglichkeit bieten, einen Blick hinter die

vierte Wand zu werfen und die Vorfreude

zu schüren auf die zu erwartenden Schätze,

die Impresario Pudenz in den nächsten

Jahren zutage fördern wird. *mas

„Die glückliche Täuschung“: 3., 5 und

6.8., 20 Uhr, „Oh Freiheit, du bist ein

böser Traum“: 10.8., 20 Uhr, „Séparée“:

12.8., 20 Uhr, „Festkonzert 40 Jahre

Kammeroper“: 13.8., 20 Uhr,

Orchestermuschel im Palmengarten,

Palmengartenstr. 11, Frankfurt,

www.kammeroper-frankfurt.de

FREESTYLE

Mine – Live auf der Wiese

FOTO: SIMON HEGENBERG

Eigenwillig und konsequent: Die

Sängerin Mine hat ihren bisherigen

musikalischen Karriereweg, seit

sie 2013 ihre Ausbildungen an der

Hochschule für Musik Mainz und

der Mannheimer Popakademie beendet

hat, ziemlich eigenständig gestaltet.

Ihre Musik samt Texte schreibt

sie selbst. In den poetischen Songs

stellt sie Fragen wie „Was ist Freiheit? Wer

beengt mich? Was ist Arbeit? Wer beschenkt

mich?“ und verpackt das Ganze in einen

flockig-pluckernden Sound aus Hip Hop-Beats,

Jazz-Anleihen und elektronischen Spielereien –

hier und da kommt auch schon mal ein Orchester

dazu. Live fährt sie gerne groß auf und lässt

nicht nur Gitarren, Schlagzeug und Keyboards

spielen, sondern benutzt auch schon mal ein

Omnichord, die aus dem amerikanischen Folkund

Country bekannte Autoharp, Vibraphone,

Bratschen und Violinen. Auf ihrer aktuellen Tour

stellt sie ihr neues, 2021 erschienenes Album

„Hinüber“ vor. *bjö

9.8., Mine Live auf der Sommerwiese an der

Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301,

Frankfurt, 19 Uhr, www.myticketjahrhunderthalle.de,

www.minemusik.de


ELECTRO

Fluid am Acid-Riff

EOS, die von Frankfurt aus operierende Online-Plattform für zeitgenössische

elektronische Musik, ist seit Februar 2021 auf Sendung

– und das im wortwörtlichen Sinne, denn das hauseigene

EOS Radio sendet feinste elektronische Tracks zeitgenössischer

Musiker*innen und DJ*ane-Mixe.

EOS liefert auch physischen Output:

Zwei Mixe sind – sehr speziell – als

Kassetten-Edition erschienen, nun

folgt die erste Kompilation in einer digitalen

und einer Vinyl-Edition. Und da

pluckern die Tracks der 16 Musiker*innen

ganz sphärisch aus den Lautsprecherboxen.

Mal mehr oder mal

weniger sanfte Acid-Riffs winden sich

um Synthie-Inseln herum, hier und da

sorgen Drums für milden Druck, die

Luft flirrt, es zirpt und surrt. Der Sound

erinnert an frühe Tracks des britischen

Kultlabels WARP – was nicht die

schlechteste Referenz ist. Lediglich

Paramida mit „Omen“ im „Frankfurt

Mix“ tanzt technoid aus der Reihe,

ansonsten klingt alles wie aus einem

Guss. Geschmackvolles, zeitgemäßes

Chillen und definitiv eine moderne

Alternative zum überstrapazierten

„Café del Mar“-Sound, der immer

noch hartnäckig aus den Open-Air-

Terrassen der Stadt quillt. Spielt doch

mal lieber das hier! *bjö

EOS Compilation 01, erhältlich über

https://eosradio.de

TIPP:

An den Wochenenden vom 22.7.

bis 13.8. hostet EOS Radio im

Metzler Park und im Museum

Angewandte Kunst eine Reihe

mit lokalen und internationalen

DJanes*, Musiker*innen und

Sound-Künstler*innen. Es gibt

Konzerte im Park, audiovisuelle

Performances in Museum sowie

eine Abschlussparty am 13.8.; die

Live-Sets und Konzerte im Park

starten freitags und samstags

jeweils um 16 Uhr.

www.museumangewandtekunst.de

FOTO: EOS

WAVE

Live: Boy Harsher

KULTUR 29

Jae Matthews und Augustus Muller sind

Boy Harsher. Das US-amerikanische Duo

orientiert sich musikalisch an New- und

Dark Wave-Sounds der 1980er Jahre:

messerscharfe Electronics vermischt

mit einer romantisch-melancholischen

Attitüde. Jae und Augustus lernten sich

auf der Filmhochschule in Savannah,

Georgia, kennen und gründeten aus dem

gemeinsamen Interesse an Filmmusik

ihre Band. Nicht nur die Songs von Boy

Harsher werden immer von ausgefallenen

Videoclips begleitet: Ihr neuestes Album

„Runner“ ist der Soundtrack zum gleichnamigen,

eigenen Kurzfilm des Duos –

ein queerer Horrorfilm. Boy Harsher sind

schon mehrere Male beim Queer Festival

in Heidelberg aufgetreten – nun kommen

sie auch nach Frankfurt, ins frisch renovierte

Zoom, in den ehemaligen Räumen

des Cocoon Clubs. *bjö

24.8., Zoom, Carl-Benz-Str. 21, Frankfurt,

20 Uhr, www.zoomfrankfurt.com

FOTO: JORDAN HEMINGWAY

KANN MAN MIT EINER COUCH

ein Verhältnis haben?

Frankfurter Straße 15

63263 Neu-Isenburg

Tel. +49 (0)6102 800477

www.buerkle-wohnkonzept.de


30 KULTUR

TRASH

SWITCH-Kultur:

Gaga im Garten

Es ist Hochsommer, es ist (möglicherweise) heiß

– und das nimmt das Switchboard zum Anlass,

zu einem SWITCH-Kultur Open Air Special im

Hofgarten des Lokals einzuladen. Als Special

sind die schrillen Gaga-Ladies aus Darmstadt

mit einer ihrer berüchtigten Trash-Performances

dabei: In geblümten Kittelschürzen und Kostümen

aus dem Altkleidersack der Kelly Family

präsentieren Dagmar, Waltraud und Margot einen

bunten Strauß musikalischer Tiefpunkte und

vom Spickzettel abgelesene Witze. Kein Witz ist

der kulinarische Aspekt des Abends: Zur Show –

oder davor oder danach – serviert das Switch-

Küchenteam das beliebte „Hessen Essen“, das

natürlich auch im Hofgarten serviert wird. *bjö

FOTO: GAGA

27.8., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt,

19:30 Uhr, www.facebook.com/switchboard.

frankfurt, www.instagram.com/gaga_ladies/

Jo van Nelsens Hose

hängt am Kronleuchter

FOTO: CHRISTOPHER RÜCKERT

, CHRISFOTO.DE

Und warum tut sie das? Weil der Chansonnier und Entertainer in seiner Show

„Solang nicht die Hose am Kronleuchter hängt“ die Musik der Weimarer Republik

feiert; ob sich in den Texten von Claire Walldoff, Trude Hesterberg oder Willy

Rosen Parallelen zur heutigen Zeit, also in etwa genau 100 Jahre später, ergeben,

kann man beim virtuosen Abend mit den witzigsten, frivolsten und absurdesten

Schlagern und Chansons der Jahre 1919 bis 1933 selbst herausfinden. Am

Klavier wird Jo van Nelsen von Bernd Schmidt begleitet, das Konzert findet im

Rahmen des Open-Air-Festivals „Luft & Liebe“ auf den Terrassen des Bürgerhauses

Dreieich statt. Willkommen beim Tanz auf dem Vulkan! *bjö

26.8., Bürgerhaus Dreieich, Fichtestr. 50, Dreieich, 20 Uhr, www.jovannelsen.de

FOTO: THORSTEN WULFF FOTO: NARCISSUS

MAINZER KULTURGÄRTEN

Narcissus live

„Ich bin keine Mona Lisa, die Renaissance

kennt niemanden wie mich.

Ich bin eher eine Mischung aus

David und Venus – ich hoffe, wir verstehen

uns?“ – so lautet eine Zeile

aus dem Song „Narcissus“, geschrieben

und gesungen von Narcissus.

Als non-binäre Singer-Songwriter*in

singt Narcissus über eigene Erfahrungen

und schreibt aus dem Leben

gegriffene Lieder, verpackt in sanften

Indie-Pop-Sound. Im Rahmen

der Live-Konzerte in den Mainzer

Kulturgärten im Schloss lädt die

Bar jeder Sicht am 13. August zum

Open-Air-Konzert mit Narcissus.

Einen Vorgeschmack gibt der You-

Tube-Kanal „MusikVonNarcissus“. Am

19. August gibt’s noch ein Live-Date:

Dann spielt die Jingle-Jangle-Beat-

Rock-Riverside-Band „Rhinestoned

Cowboys”. Sie covert ihre Lieblingssongs

aus Country, Beat und

Rock’n‘Roll – manchmal aktualisiert

und mit eigenen Texten. Der Eintritt

zu den Konzerten ist frei! *bjö

13.8., Narcissus, 19.8. Rinestoned

Cowboys, Hof des Kurfürstlichen

Schlosses, Diether-von-Isenburg-

Straße 1, Mainz, 19 Uhr,

www.barjedersicht.de


VORMERKEN

Trudes Live Night

KULTUR 31

Sie tut’s schon wieder: Trude Trash ist unermüdlich

und lädt im September erneut

zu einer bunten „Trudes Live Night“-Show,

diesmal wieder in der Rodenbachhalle in

Rodenbach. Geboten wird ein abwechslungsreiches

Travestie-Programm mit

Gästen. „Meine Kunst ist die Travestie.

Ich habe Spaß an der Verwandlung. Ich

bin die perfekte Illusion. Ich liebe es, live

zu performen“, sagt Trude selbstbewusst

über sich. Das gilt wahrscheinlich auch für

ihre Gäste, die den Abend noch bunter

gestalten werden: Isabelle Chanell aus

Solingen bietet klassische Travestie, Tyra

Banks verwandelt sich mühelos in Josephine

Baker, Shirley Bassey oder Sängerin

P!nk. Dragqueen und Travestie-Star

Tatjana Taft liebt ausgefallene Kostüme

mit Spezialeffekten, genau wie Tarabas

van Luk, der mit Opernstimme und extravaganten

Glitzeroutfits begeistert. Die

Tickets sind meist schnell verkauft, daher

hier schon mal der Hinweis auf die Show

im September. *bjö

17.9., Rodenbachhalle, Rodenbach, Infos

und Tickets über www.trude-trash.de

FOTOS: TRUDE-TRASH.DE, FREEPIK.DE

Erich Kissing und Kerstin

Maler und Modell

6. August

bis 1. November

Pfaffengasse 26, D-63739 Aschaffenburg

www.museen-aschaffenburg.de/kunsthalle-jesuitenkirche


32 KULTUR

MUSEUMSUFER

FOTO: ALEXANDER PAUL ENGLERT

KULTUR-SAFARI in 38 Museen

Eine große Auswahl an Attraktionen

findet man auch in diesem

Sommer wieder am Museumsufer

Frankfurt: Die Stadt, der Main

und klimatisierte Museumsräume laden zu

einer spannenden Entdeckungsreise!

Das Museumsufer Frankfurt zählt zu den

wichtigsten internationalen Museumsstandorten.

Ob zeitgenössische Kunst oder alte

Meister, Goethe oder seine literarischen

Erben, Welt- oder Geldkultur, ob Karikaturen

oder Skulpturen, Design oder Stadtgeschichte:

38 Museen und Ausstellungshäuser

bieten Kurioses und Spektakuläres,

Leises und Lautes, kleine Fundstücke und

große Überblicke in einzigartiger Vielfalt.

Das Museumsufer hält auch in diesem

Sommer ein breites Spektrum an Sonderausstellungen

bereit. Abtauchen kann man

beispielsweise im DFF – Filminstitut und

Filmmuseum bei „Tiefenrausch – Film unter

Wasser“ (noch bis Anfang 2023 zu sehen).

Faustdick hinter den Mauern hat es das

Caricatura Museum und zeigt noch bis zum

3. Oktober Klaus Stuttmanns politische

Karikaturen zum Lachen und Nachdenken.

Das MUSEUM MMK widmet dem Konzeptkünstler

Marcel Duchamp noch bis 18.

September eine umfassende Schau, die

Schirn zeigt eine Überblicksausstellung des

zeitgenössischen Schweizer Künstlers Ugo

Rondinone und das Städel Museum mit „Frei.

Schaffend“ eine Sonderausstellung der zu

Unrecht in Vergessenheit geratenen Malerin

Ottilie Wilhelmine Roederstein, die Ende des

18. Jahrhunderts in Frankfurt gelebt und gearbeitet

hat (noch bis 16. Oktober zu sehen).

Und nicht zu vergessen: Am Museumsufer

inmitten von Frankfurts Innenstadt finden

sich zugleich Oasen der Ruhe und Erholung!

TIPP: Mit dem MuseumsuferTicket für 21

Euro können alle 38 Museen an zwei aufeinanderfolgenden

Tagen nach Lust und

Laune besucht werden, mit der MuseumsuferCard

für 89 Euro ein ganzes Jahr! *dr

Mehr Infos über www.museumsufer.de

interiors

stimpert fotografie


KULTUR 33

BUCH

Nichtmillionenstadt

FOTO: SOCIETÄTSVERLAG

FOTO: BOHL

Der Mainzer

Familientherapeut

und jahrzehntelanger

Mitarbeiter der

AIDS-Hilfe Frankfurt

Michael Bohl hat sein intensives

Romandebut gegeben, ein Buch, das

Coming-out und Coming-of-Age elegant

miteinander verwebt.

Marius ist ein ungewöhnlicher Teenager:

reflektiert, stark im Nachdenken, Erkennen

und Sortieren, interessiert am Leben, aber

genauso interessiert am Tod und vor allem

der Frage, wie man Unsterblichkeit erlangt.

Wie alle Teenager ist Marius natürlich der

Ansicht, schon alles zu wissen – zumindest

theoretisch. Als wie kompliziert und wie

anders sich die Theorie dann allerdings in

der Praxis entpuppt, gilt es für Marius zu

entdecken.

Zum Glück gibt’s da seine „Mom“, mit

der ihn eine enge Freundschaft

verbindet: Mit ihr

kann er über alles reden, sie

hat immer den passenden

Ratschlag und die richtige Inspiration

parat. Gibt’s sowas? Hier schon!

Wichtig wird auch Marius neuer Mitschüler

Max, für den der Theoretiker Marius sehr

schnell ein bisher unbekanntes Begehren

entwickelt. Dabei ist nicht der Umstand,

sich in einen Jungen zu verlieben, das Problem,

sondern vielmehr das ungewohnte

Gefühl an sich. Und das beschreibt

Michael Bohl ziemlich ausführlich, genau

und detailliert. Das liest sich angenehm

und der erwachsene Leser ertappt sich

– nicht ohne Schmunzeln – bei eigenen

Gefühls-Deja-Vues.

„Nichtmillionenstadt“ ist ein Roman über

die Bewältigung des jugendlichen Gefühlchaos

und nimmt mit auf eine Berg- und

Talfahrt der Empfindungen. Dabei meidet

Bohl Schubladendenken und zeigt, dass

das Leben immer neue Wendungen, Überraschungen

und Gefühle bereithält, denen

man – wie sie auch immer sein mögen –

am besten offen und unvoreingenommen

begegnen soll. Gleichzeitig ist das Buch

ein starkes Plädoyer für einen entspannten

Umgang mit Sexualität, egal welchen

Begehrens. *bjö

„Nichtmillionenstadt“ von Michael Bohl

ist im Societäts Verlag erschienen

20.8., Lesung mit Michael Bohl, Offenes

Wohnzimmer, Winterstr. 13, Kostheim,

19:30 Uhr, www.offenes-wohnzimmer.de

26.8.. Lesung im Rahmen des Lesefestivals

„QUEER gelesen“ in der Bar

jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz,

19:30 Uhr, www.barjedersicht.de

UGO

RONDINONE

BIS 18.9.22

TIME

FOR YOU

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT RÖMERBERG 60311 FRANKFURT AM MAIN SCHIRN.DE DI, FR–SO 10–19 UHR, MI UND DO 10–22 UHR

UGO RONDINONE, LIFE TIME (RENDERING), 2019, © THE ARTIST AND STUDIO RONDINONE

MIT UNTERSTÜTZUNG VON


34 DESIGN

LOREY

FOTOS: LOREY

KLASSE

statt Masse

Das Traditionsgeschäft

Lorey feiert in diesem Jahr

sein 226. Jubiläum: Seit

1837 bietet die Firma eine

hervorragend kuratierte Auswahl

an Haushaltswaren mit besonderer

Qualität.

„Nur Lieblingsstücke“ – so bringt der

heutige Inhaber und Geschäftsführer

Philipp Keller die Lorey-Philosophie

auf den Punkt. „Ein ganz entscheidender

Charakterzug unseres Hauses

ist Leidenschaft“, so Keller, der das

Familienunternehmen in der sieben

Generation leitet. „Nur wenn man

das Produktangebot mit viel Liebe

zusammenstellt, entsteht am Ende

ein Sortiment von Lieblingsstücken“.

Damit sind vor allem hochwertige

Haushaltswaren gemeint, für die

Lorey bekannt ist: Ein ausgesuchtes

Sortiment mit hohem Anspruch an

Design, Funktionalität und Exklusivität.

Dazu kommen besondere Service-Leistungen

wie die persönliche

Stilberatung oder die Möglichkeit,

die neue Tischausstattung, zum Beispiel

Bestecke, zu Hause zu testen.

„Ein gutes Geschirr begleitet einen

viele Jahre – da sehen wir uns in der

Verantwortung, die richtige Wahl zu

unterstützen“, erklärt Philipp Keller.

Seit 2020 findet man Lorey im

ersten Stock des MyZeil Komplexes

– das ursprüngliche Lorey-Domizil

gegenüber in der Großen Eschersheimer

Straße wurde nach über 100

Jahren bewusst aufgegeben – denn

Veränderungen gehören zum Erfolg

eines Traditionsunternehmens dazu:

„Unser neuer Shop im MyZeil führt

unseren Anspruch mit einem neuen

Stil weiter“, so Philipp Keller. „Besonders

der verstärkte Fokus auf nachhaltige,

langlebige Produkte zahlt

sich aus. Wir präsentieren die Ware

ganz anders als zuvor, inspirieren

durch Tischarrangements, leisten uns

gleichzeitig aber weiterhin eine hohe

Zahl an Fachkräften vor Ort.“ Und

auch den Sprung in die digitale Welt

hat Lorey mit seinem neuen Onlineshop

gemeistert. Die Arbeit hat sich

gelohnt: Im Februar dieses Jahres

wurde Lorey mit dem deutschen

„Handelsoscar“, dem „gia Award

2021/22“, ausgezeichnet. *dr

Lorey im 1. OG MyZeil, Zeil 106,

Frankfurt, www.lorey.de


SALON MARCO DUPRÉ

„Traut euch, wieder

individuell zu sein!“

Mehr als ein neuer Haarschnitt:

Im Frankfurter Salon von Marco

Dupré gibt’s die typgerechte Frisur-Beratung

in einer entspannt-erfrischenden

Atmosphäre mit dem nötigen Spritzer

Extravaganz.

FOTOS: NATALIE FÄRBER / SALON MARCO DUPRÉ

DESIGN 35

Im Dezember 2020 zog Friseurmeister

Marco Dupré mit seinem Team in neue

Räume in der Frankfurter Gutleutstraße,

in unmittelbarer Nähe zu Schauspiel und

Oper. „Der alte Salon im Gutleutviertel war

mit den Corona-Regeln zu klein geworden“,

erzählt der sympathische Friseurmeister.

Im modernen, mit viel Flair ausgestatteten

Salon geht es trotz der extravaganten

Atmosphäre locker zu: Musik, ein Drink und

eine Freiluft-Terrasse bringen Entspannung

für die Kund*innen. Die typgerechte Beratung

steht im Salon Marco Dupré an erster

Stelle: „Wir achten auf die Persönlichkeit der

Kunden“, erklärt Marco Dupré. „Bei uns gibt

es keine Maschinenhaarschnitte, sondern

individuelles Formen der Frisur. Und wir ermutigen

gerne zur Typveränderung“.

Dabei garantieren Fortbildungen technisches

Know-How auf dem neuesten Stand

– so ist der Salon Mitglied des Intercoiffure-Netzwerks,

der fünf-Sterne-Kategorie

des Friseurhandwerks, und bietet zum

Beispiel den exklusiven Calligraphy Cut an.

Im Oktober nimmt Marco Dupré außerdem

an der World Competition in Fach Herrenschnitt

beim Hair and Beauty Congress in

Neapel teil.

Zum perfekten Styling gehört im Salon

Marco Dupré für Herren natürlich auch

ein gut getrimmter, gepflegter Bart. Wer

sich richtig verwöhnen möchte, kann sich

das „Queen & King of the Day“-Treatment

gönnen: Für Herren mit Haarschnitt und

Koloration, umfangreicher Bart-Pflege und

weiteren Beauty-Behandlungen. „Jede und

jeder möchte sich doch mal wie eine Queen

oder ein King fühlen, oder?“ lacht Dupré.

Sein Tipp für den Herren-Frisur-Trend 2022:

„Locken sind wieder da! Die Haare fallen natürlich

und wellig, selbst beim Faconschnitt.

Und die 80er mit gepflegter Fokuhila

kommen auch zurück“, meint Dupré und

ergänzt: „Traut euch, wieder individuell zu

sein! Den Mutigen gehört die Welt“. *dr

Salon Marco Dupré, Gutleutstr. 23,

Frankfurt, www.marcodupre.salon

BLUMEN MEISTER

Der kleine Luxus im Alltag

Dieses Frankfurter Traditions- und

Familienunternehmen steht seit fast 50

Jahren für blühende Freude: 1973 eröffneten

Peter und Edda Meister ihr Blumenfachgeschäft

Blumen Meister auf der

Frankfurter Fressgass – mit der einfachen

wie sympathischen Idee, mit Blumen

Freude in jeden Haushalt zu bringen. An

dieser Grundidee hat sich im Laufe der

Jahre nichts verändert – und sie wird mit

Erfolg von Sohn René Meister fortgeführt:

Das Unternehmen hat expandiert und das

Ladengeschäft in der Fressgass ist heute

Flagshipstore für die insgesamt sieben

Standorte der Meister Group Frankfurt,

der drei Blumen Meister City-Filialen sowie

des Online-Shops. Der Flagshipstore

bietet zum Beispiel neben außergewöhnlichen

Blumen auch exklusive Weine und

Feinkost, was sich herrlich als Präsent

kombinieren lässt. Das Besondere: Die

Blumen kommen nicht vom Großmarkt,

sondern werden direkt vom Produzenten

geliefert – das garantiert nicht nur beste

Frische, sondern auch eine große Vielfalt

FOTO: BLUMEN MEISTER

an qualitativ hochwertigen Blumen.

Beim Unternehmensableger „Alice im

Blumenland“ auf der Mainzer Landstraße

dreht sich alles um Dekorationen

für Events, Hotels, Restaurants und

Geschäftsräume – und eine weitere Besonderheit

von Blumen Meister: Bei „Alice

im Blumenland“ werden verschiedene

Workshops angeboten, in denen man, angeleitet

von professionellen Florist*innen,

lernt, fantasievolle Blumendekorationen

für verschiedene Anlässe selbst zu gestalten.

Da macht Freude mit Blumen

schenken doppelt so viel Spaß! *dr

Blumen Meister Flagship Store, Große

Bockenheimer Str. 46 (Fressgass),

Frankfurt, www.blumen-meister.com


36 PARTY

INTERVIEW

FOTO: DJANE-KAERY.DE

… WENN ICH ETWAS MACHE

– DANN RICHTIG!

Spätestens beim diesjährigen CSD

Frankfurt ist sie allen aufgefallen:

DJane Käry war omnipräsent auf verschiedenen

Festbühnen und Partys. Seit

2014 ist sie als DJane unterwegs und hat

just in Frankfurt mit der GurLZzz-Party

die momentan einzige monatliche Ladiesand-Friends-Party

ins Leben gerufen. Wir

haben Käry zum Interview gebeten! *bjö

Wie und wann bist du zum DJing

gekommen? Gab es eine

Initialzündung?

Ich hatte 2014 mit einer Freundin und

einem Freund aus Karlsruhe eine eigene

Gaypartyreihe ins Leben gerufen und ich

war für die Bookings der Künstler*innen

zuständig. Unter anderem auch für die

DJ*anes. Ich war total fasziniert, wenn ich

die DJ*anes beim Auflegen beobachtete,

und so kam ich auf die Schnapsidee, mir

das Auflegen selbst beizubringen. Ich hatte

einfach Lust darauf und wenn ich etwas

mache – dann richtig! An mein erstes Booking

kann ich mich noch genau erinnern.

Es war im April 2015 in der Kölner Blue

Lounge, und es war eine Ehre für mich, in

diesem Club auftreten zu dürfen.

Hattest Du jemals das Gefühl, als

DJane in eine „Männerdomäne“ vorzustoßen?

Damals hatte ich mir tatsächlich keine

Gedanken darüber gemacht. Ich war einfach

ehrgeizig und schon immer mit der

Musik verbunden und wollte das machen

was mir Spaß bereitet. Nach einiger Zeit

allerdings ist mir schon aufgefallen, dass

diese Branche eine Männerdomäne ist.

Es störte mich aber nie, denn ich konnte

trotzdem ziemlich schnell in der Szene

Fuß fassen, und das war für mich ein sehr

schönes Gefühl. Ich wurde aber auch von

Anfang an akzeptiert.

Dein Tipp für Nachwuchs DJ*anes?

Ganz wichtig, es ist nie zu spät mit dem

DJing zu beginnen. Habt Spaß dabei, lebt

euren Traum und vor allem: Lasst euch von

keinem Menschen der Welt runterbuttern.

Auch wenn es mal Zeiten beim DJing

geben wird, die nicht einfach sind: Habt

Vertrauen in euch selbst und gebt niemals

auf. Egal welche Steine euch in den Weg

gelegt werden. Lebt das was ihr liebt!

Musikalisch bist du ziemlich breit

aufgestellt – was spielst du selbst

am liebsten?

Charts aus dem Mainstreambereich mit

tanzbaren Electrobeats.

Was war der Impuls, die GurlLZzz-

Party ins Leben zu rufen? Ist die

Party Ladies-only?

Ich wurde mehrfach angesprochen von

Frauen in unserer Szene und sie fanden

es schade, dass es leider nicht mehr

viele Partymöglichkeiten in Frankfurt für

Frauen gab. Als mich dann Jan (Schmidt,

Anm.d.Red.) gefragt hat, ob ich mit ihm

eine neue Frauenparty starten wollen

würde, habe ich diese Chance genutzt

und so kam die GurLZzz Party zustande.

Was uns aber von Anfang an wichtig war,

und was wir auch so kommuniziert haben,

ist, dass es eine Frauenparty & FRIENDS*

sein sollte. Es ist total egal, welches

Geschlecht oder Pronomen ein Mensch

hat. Auf unserer Party sind einfach alle

willkommen. Und es freut uns, dass es in

den letzten Monaten auch genauso angenommen

wurde

Deine Botschaft an die Community!

Wir müssen weiterhin zusammen auf

die Straße gehen und für unsere Rechte

kämpfen und vor allem um AKZEPTANZ,

denn wie es uns die letzten Wochen

leider gezeigt haben, sind wir noch lange

nicht am Ziel. Passt alle auf euch auf, seid

füreinander da und begegnet euch auch

innerhalb unserer LGBTIQ* Community

mit Respekt!

www.djane-kaery.de,

www.instagram.com/djanekaery/

27.8., GurLZzz Party, Orange Peel,

Kaiserstr. 39, 22 Uhr, Frankfurt, mit

DJane Käry und Miss Lana Delicious,

www.gurlzzz.de


OUTDOOR

Das FVV-Partyboot

Es ist einer der Highlights im Kalender

des FVV, Frankfurts queerem Sportverein:

Die Bootspartie auf dem Main zum

Museumsuferfest.

Ursprünglich gedacht als Dankeschön-

Event für die ehrenamtlichen Mitglieder

des Vereins, ist die Bootspartie des FVV

inzwischen auch für Nicht-Mitglieder

ein fester Termin im Communitypartykalender.

Auf der Cruise erwarten die

Gäste Drinks an verschiedenen Bars, ein

Dancefloor mit DJ und das Sonnendeck

zum Flirten. Zum Einstimmen gibt’s vor

Abfahrt der „Wappen von Frankfurt“

bereits ab 17:30 Uhr einen Sektempfang

FOTO: CHRISTIAN MEIER, FVV

am Kai, bevor das Boarding um 19:30 Uhr

startet. Leinen los heißt es dann um 20

Uhr – pünktlich! Da das FVV-Partyboot

nach zwei Jahren nun zum ersten Mal

wieder stattfinden kann, wird der Vorverkauf

empfohlen; Kurzentschlossene

können auch an der Abendkasse beim

Sektempfang ihr Glück auf Restkarten

testen. Ahoi Matrosen! *bjö

26.8. Wappen von Frankfurt, Anlegestelle

Eiserner Steg, Frankfurt,

Boarding 19:30 Uhr, Abfahrt 20 Uhr

pünktlich, Rückkehr gegen 23 Uhr,

VVK über www.fvv.org

PARTY 37

STUTTGART

Lovepop ist in und

im Fluss

Die Lovepop geht raus an die frische Luft

und feiert an Fridas Pier ganze drei Tage

lang das erste queere Open Air und

Club-Festival Süddeutschlands. Alle

Infos zum Event gibt’s auf unserer

Stuttgart-Seite 20. *bjö

FOTO: LOVEPOP

26. – 28.8., Lovepop in und im Fluss,

Fridas Pier, Uferstr. 107, Stuttgart,

Fr ab 17 Uhr, Sa und So ab 15 Uhr, das

detaillierte Programm und VVK gibt’s

auf www.lovepop.info/imfluss

HOUSE

Getting Deep mit Mr. Biró

Lust auf Open Air Party? Auf dem Frankfurter

Yachtklub gibt’s sommerliche Schiffsatmosphäre

gratis dazu! Mr. Biró lädt erneut zu seiner Partyreihe

„Deep“, die – musikalisch etwas erweitert

– nun mit Electro, Indietronics und House Classics

den Yachtklub in sanft-rhythmisches Schaukeln

versetzt. Als Co-DJane ist Elisa Cielo mit an Bord.

Ein kleiner Wermutstropfen ist dabei: Es wird die

letzte Deep in diesem Sommer sein, denn

schon bald geht der Yachtlub in Winterpause;

aber Mr. Biró ist schon auf der

Suche nach einem passenden Deep-Winterquartier.

*bjö

20.8., Yachtklub, Tiefkai am Deutschherrenufer,

Höhe Alte Brücke, Frankfurt, 22 Uhr

FOTO: BIRO


38 PARTY-RÜCKBLICK

FOTOS: OVERLINE.TV

GURLZZZ –

CSD-SPECIAL

FOTOS: OVERLINE.TV

FOTOS: OVERLINE.TV

EIN SCHIFF

NAMENS

LINDA

CLUB 78 –

CSD-SPECIAL


PARTY-RÜCKBLICK 39

FOTOS: FD

FOTOS: BIRÓ

DEEP – CSD-SPECIAL

FRANKS

Szenebommel

Leider hat das EGERSTÜBCHEN im Ostend nun geschlossen.

Zum Abschied gab’s noch einen Sonntagsfrühschoppen,

zu dem die meisten nochmal kamen – auch wenn’s mittags

war (Foto 1: Jamal und ich). Dann ging’s zum CSD IN KÖLN

– das vorläufige Highlight vor dem CSD Frankfurt. Als weißer

Schwan fiel Flo natürlich selbst in der großen Menge auf

(Foto 2). Dann kam die Party des Jahres: EIN SCHIFF NAMENS

LINDA. Vielen Dank an die Chefin und das Team vom Schwejk.

Es war eine rauschende Ballnacht! Neben Dirk Vox gab’s da

auch einen Einsatz von Michael Büchel am DJ Pult, danke

dafür (Foto 3). Natürlich gab’s hier auch ein Wiedersehen mit

vielen alten Bekannten – hier ein Schnappschuss mit Siggi,

eine meiner längsten noch lebenden Freunde (Foto 4).

Wir sehen uns!

Bis zum nächsten Mal

Euer Frank

ATOMIC –

CSD-SPECIAL

FOTOS: OVERLINE.TV


FOTO: BROOKE COLLINS / CITY OF CHICAGO

40 HOROSKOP

HOMOSKOP

August 2022

VON BENJAMIN HOFMANN

Geburtstagskind des Monats:

LORI ELAINE LIGHTFOOT, 4.8.1962

Die amerikanische Juristin und Politikerin ist seit 2019 Bürgermeisterin von

Chicago und die erste afro-amerikanische Frau und geoutete Lesbe in dieser

Position. Auf Twitter beschreibt sie ihr Coming-out als Studentin in den 1980ern

als Wagnis; heute ist sie stolz und ermutigt alle, sich für eine Welt mit gleichen

Rechten für alle zu engagieren. *bjö

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Vornehme Zurückhaltung könnte

dich in beruflichen Konfliktsituationen

eher weiterbringen als forsches Argumentieren.

So entfaltet auch ein rasch

vorbeiziehender Sommersturm seine

reinigende Wirkung besser.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Eine leise mahnende Stimme aus

dem hinteren Winkel des Gedächtnisses

erinnert dich an etwas Liegengebliebenes

– vielleicht wäre jetzt die Zeit, dem

Flüstern zu lauschen und zu erledigen, was

noch problemlos zu erledigen ist?

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Sommer im Herz: Selbst am

Schreibtisch oder in der Bahn meinst du

noch das Meer rauschen zu hören, denn

deine Urlaubsstimmung ist ungebrochen

und trägt dich locker-leicht durch den

August.

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Dein Stresslevel steigt den

Monat über stetig an. Du bekommst

schnell das Gefühl, deinen Ansprüchen

nicht mehr zu genügen. Ausdauertraining

und Entspannungsübungen können helfen,

deine innere Unruhe abzubauen.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Venus staffiert die emsigen

Schützen mit leidenschaftlicher Energie

aus, die ab der fordernden zweiten

Monatshälfte die nötige Power auch

für schöne private Projekte und Begegnungen

auf einem hohen Level hält.

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

Spannende Zeiten erwarten

dich, denn der rückläufige Uranus kann

den Alltag durch unvorhergesehene

Ereignisse schnell auf den Kopf stellen.

Bleib aufgeschlossen, dann bieten sich

dir bald tolle neue Möglichkeiten!

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

In der zweiten Augusthälfte

setzt dir die neckische Venus ihre rosarote

Sonnenbrille auf, durch die du nur

zu gern einen verheißungsvollen Blick

wagst: Die perfekte Gelegenheit für

ein erstes – oder hundertstes – Date!

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Mit sommerlicher Leichtigkeit

gelingen dir alltägliche Handgriffe mühelos,

was eine inspirierende Wirkung

auf dich hat. Sei kreativ und drücke

deine Gefühle künstlerisch aus, vielleicht

entdeckst du so ein neues Hobby.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

In dir stellt sich eine wohlverdiente

Gelassenheit ein, denn im August

läuft´s endlich ruhiger in deinem Leben.

Genieße dieses entspannte Gefühl und

nimm dir Zeit für Dinge, die dir guttun

und deine Akkus wieder aufladen.

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Dank Venus wird der August

für dich zum echten Powermonat: Du

strahlst pure Kraft und Lebensfreude

aus, an der dein Umfeld gerne teilhat.

Mit so vielen guten Vibes startest du

zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte.

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Nicht jede Tür, die sich auftut,

muss trotz Neugier und Abenteuerlust

auch geöffnet werden: Mit innerer Klarheit

vermagst du, sich bietende Chancen

realistisch einzuschätzen und auf ihren

langfristigen Nutzen hin abzuklopfen.

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Die Kraftreserven füllen Krebse

nach Feierabend am besten in geselliger

Runde wieder auf. Im Austausch mit

lieben Menschen offenbaren sich zudem

ungeahnte Lösungen für berufliche

Herausforderungen.

Blume sucht Bienchen

Große Auswahl Bienenfreundlicher

Stauden

Samen Andreas oHG

Töngesgasse 27

Tel.: 069 / 284436

www.samen-online.de


FRANKFURT

U

FRANKFURT

SZENE

BARS

U

Große Eschenheimer Straße

S

CENTRAL 9

Elefantengasse 11,

(069) 292926,

Mo-Do 20 – 2 Uhr,

Fr+Sa 20 – 3 Uhr,

bei Messen bis 4 Uhr.

Moderne, schlichte Bar:

blau und dunkel. Junges,

urbanes Publikum, beliebt.

Do 20 Uhr Mädelsabend

COMEBACK 1

Alte Gasse 33,

tägl. ab 17 Uhr, modernes,

gemütliches Ambiente,

regelmäßige Getränkespecials.

Geburtstags- und

Privatpartys mögl., Musikwünsche

EAST GRAPE

www.eastgrape.de

Louis-Appia-Passage 12,

(069) 17526232, Di-Do

15-24 Uhr, Fr+Sa bis 1 Uhr,

moderne, gesellige Weinbar

im Ostend: echt, ehrlich

und entschleunigt, 150

Weinsorten, Snacks, Wine-

Tasting-Abende

KRAWALLSCHACHTEL 13

Alte Gasse 24,, Mo: 19-1,

Di-Fr 19-6, Sa 17-6, So

19-1, urig gemütliche Kneipe

für jung und alt in einem

der historischsten Gebäude

Frankfurts.

LUCKY´S 3

www.luckys-frankfurt.com

Große Friedberger Str. 26

(Arabella Passage),

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

(069) 284919, tägl. ab

15 Uhr, Kaffee, Kuchen,

Di + 2.Sa Karaoke, Mi

Longdrinktag, Do Cocktailspecial,

1.Sa Bearlounge

NA UND? 43

Klapperfeldstr. 16, täglich

ab 15 Uhr bis open end,

gemütliche Bar, nettes

Stammpublikum aller

Altersklassen, Raucherlokal

PINK 8

Alte Gasse 34, Di-Sa

20-5 Uhr, junge Szenebar

im Herzen Des Bermudadreiecks

mit Gästen jeden

Alters

SCHWEJK 40

www.schwejk-frankfurt.de

Schäfergasse 20, (069)

293166, Di-Do 16 – 1,

Fr+Sa 16 – 3, So + Mo

Ruhetag, wechselnde Deko,

buntes, kontaktfreudiges

Publikum jeden Alters, Mi

20-22 Uhr After-Work mit

halben Preisen

TANGERINE 11

Bleichstraße

Elefantengasse 11, So – Do

ab 18 Uhr, Fr+Sa ab 16 Uhr,

gesellige, gemütliche Bar

mit gemischtem Publikum

SWITCHBOARD 7

www.switchboard-ffm.de

Alte Gasse 36, (069)

40586817, Di-Do 19-24

Uhr, Fr 19-1 Uhr, Sa 20-24

Uhr, So 14-23 Uhr. Cafe

der AHF, Treffpunkt vieler

Gruppen. Gelegentlich Veranstaltungen.

Die Barleute

arbeiten ehrenamtlich!

Wechselnde Aktionen; So

14 Uhr Cream-Team (nicht

im Sommer). 1.+3. Di 15-18

Uhr Café Karussell für

Schwule ab 60.

Stephanstraße

Brönnerstraße

Töngesgasse

Berliner Straße

WEISSGOLD

www.weissgold-bar.de

Berger Str. 251, (069)

24742766, Mo-Do 17-0

Uhr, Fr+Sa 17-1 Uhr, So

17-23 Uhr, moderne,

gesellige Weinbar mit

Küche im Alt-Bornheimer

Kiez, im Sommer mit Terrasse,

große Auswahl an

Weinen, variantenreiche

Speisekarte mit Tapas,

POKÉ und mehr

LESBEN-BARS

LA GATA

Facebook: Club-La-Gata

Seehofstr. 3, (069) 614581,

Mo, Mi+Do ab 20 Uhr,

Fr+Sa 21 – open end,

So+Di geschlossen, Ricky

leitet Frankfurts legendäre

Lesben-Kneipe, in der auch

Schwule herzlich willkommen

sind

RESTAURANTS/

CAFÉS

BEI FRAU NANNA

www.beifraunanna.de

Ernst-Achilles-Platz 3,

(069) 48000335, Tapas,

Mezze, Drinks and more,

modernes Ambiente,

cooler Hang-out

ESTRAGON

www.estragon-frankfurt.de

Jahnstr. 49, (069) 5978038,

Mo-Sa 17-24 Uhr, kreative,

französische Küche mit

mediterranem Einschlag,

stilvolles Ambiente.

Zeil

GRÖSSENWAHN

www.cafe-groessenwahn.de

Lenaustr. 97, (069) 599356,

So-Do 16-2 Uhr, Fr+Sa 16-1

Uhr, Restaurant im Nordend

mit entspanntem Publikum

& familiärer Atmosphäre,

Reservierung empfohlen.

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

U

U

Große Eschenheimer Straße

S

Eschenheimer Tor

Stiftstraße

32

Hasengasse

Bleichstraße

Schäfergasse

Alte Gasse

Große Friedberger Straße

Elefantengasse

Stephanstraße

40

Brönnerstraße

45

Töngesgasse

3

Berliner Straße

Battonnstraße

HUÉ

www.restaurant-hue.de

Schopenhauerstr. 5,

(069) 432500, täglich

12-14:30 und 17:30-24 Uhr.

Hervorragendes vietnamesisches

und thailändisches

Restaurant, Sommergarten

GLUTENFREIE KAFFEE-

BAR BY ALEX

www.glutenfrei-byalex.de

Hanauer Landstr. 50

(069) 76025728, Mi-So

ab 9 Uhr, Alles glutenfrei:

Gemütliches Szenecafé mit

selbstgebackenen Kuchen,

leckerem Kaffee, außergewöhnlichen

Teesorten und

Weinen eines jungen Winzers

aus Rheinhessen.

THAI ART

www.thaiart.de

51

Konrad-Adenauer-Straße

U

Kurt-Schumacher -Straße

Oeder Weg 61, (069)

90554820, tägl. ab 11:30

Uhr, frische, aromatische

und leckere Thai-Küche,

Gerichte auch zum Mitnehmen.

TAVERNE AMSTERDAM

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23,

So 13:30-22 Uhr, schwules

Restaurant mit gutbürgerlicher

Küche, reichhaltiger

Auswahl und sep. Raucherraum.

Men only!.

ZUR SCHÖNEN MÜLLERIN

www.schoene-muellerin.de

Baumweg 12, (069)

432069, tägl. 16-24 Uhr,

Traditionelles Apfelweinlokal

mit hessischen Spezialitäten

SAUNEN

GAYSAUNA AMSTERDAM

www.gaysaunaamsterdam.com

Waidmannstr. 31, (069)

6313371, Di-Sa 13:30-23

S

Seilerstraße

Konstablerwache

Klingerstraße

Zeil

44

58

Uhr, So 13:30-22 Uhr.

Schwule Sauna für Männer

jeden Alters mit Restaurant,

Whirlpool, Turbobräuner

und Sommer-garten. Di-Fr

ab 15 Uhr Massagen, letzter

Freitag Gratis-Buffet.

METROPOL SAUNA 51

www.metropol-sauna.de

Konrad-Adenauer-Str. 15,

Zugang über Schwedenkronenplatz,

Nahe Konstablerwache,

(069) 17509115, Tgl.

12-7 Uhr, am WE durchgehend.

Modernste Saunalandschaft

in Rhein-Main

auf über 1000qm, Großer

Fitness- und Saunabereich,

Mietkabinen, tgl. Massage

(tel. Anmeldung), Wellness,

Raucherlounge.

SAUNAWERK

www.saunawerk.com

Eschersheimer Landstr. 88,

(069) 90500970, Mo-Do

12-3 Uhr, WE durchgehend

Fr 12-Mo 3 Uhr. Geräumige

moderne Sauna mit

Hamam, Tepidarium und

großem Wellnessangebot.

SEXSHOPS

UND -KINOS

SKYLINE 46

www.skyline-ffm.de

Klapperfeldstraße

An der Staufenmauer 5,

(069) 294655, Mo-Sa

10-21. Größter Gay-DVD-

Shop Europas mit über

15.000 Titeln im Verleih und

Verkauf. Sexshop.

43

47

Friedberger

Vilbeler Straße

Hauptwache 46 55

32

Hasengasse

Schäfergasse

Alte Gasse

Schäferg.

40

Große Friedberger Straße

45

Elefantengasse

37

3

Anlage

Konrad-Adenauer-Straße

U

JEROME

www.jerome-frankfurt.de

Elbestr.17, (069) 253979,

Tägl. ab 12 Uhr. Kleines,

familiär geführtes Kino und

Erotikshop

DR. MÜLLER

Kaiserstr. 66, (069) 253697,

Mo-Do 10-23 Uhr,

Fr+Sa 10-24 Uhr,

So 12-23 Uhr, Fetisch-

Wear, Toys, DVDs, Magazine,

Kino, Einzelkabinen

Battonnstraße

PINK PAGES 41

51

Kurt-Schumacher -Straße

JOSEFINES SEXKINO

www.josefines-sexkino.de

Platz der Deutschen

Einheit 3, Offenbach,

(069) 815895, Mo-Sa

8-24 Uhr, So 12-24 Uhr.

Sexshop, Hetero- und

Gaykino auf über 250 qm.

Darkroom mit Schaukel,

Lochkabinen uvm.

INSIDE HER 37

www.insideher.de

Vilbeler Str. 34, Mo-Sa 12-19

Uhr, Erotisches für Frauen

und Paare, sexy Wäsche, Toys

in Zusammenarbeit mit „Yes

We Cum“

YES, WE CUM

www.yeswecum.com

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Auch erhältlich im Ladengeschäft

„Inside Her“

FETISCH

RUFF GEAR

www.ruffgear.de

Mr B Concept Store, Men’s

Lifestyle & Fetish-Store, Brückenstr.

36, (069) 20023940,

Di-Sa 11-19, Mo geschlossen,

großes Angebot an Fetisch-

Bekleidung, Sportswear,

Rubber, Stiefel, Toys und

Accessoires

RACTION – OFFENBACH

www.raction.de

Feldstr. 129, Offenbach,

Heiko Anders‘ Fetischmode

Konstab


42 PINK PAGES

aus Latex, auch Maßanfertigungen

und Leathergear,

Laden mit Schau-Werkstatt

BUSINESS

ÄRZTE /

APOTHEKEN

PRAXIS IM NORDEND

www.praxis-im-nordend.de

Oeder Weg 52 – 54, (069)

959296810, Dipl.-Med. Elisabeth

Wiesner von Jagwitz,

Axel Müller, Dr. med. Alexander

Botländer, Allgemeinmedizin,

Innere Medizin, Infektiologie

INFEKTIOLOGIKUM

www.infektiologikum.de

Stresemannallee 3,

(069) 69597230, überregionales

Zentrum für Infektionsmedizin,

Schwerpunkt

HIV & Aids

SÜD-APOTHEKE

www.suedapothekefrankfurt.de

Stresemannallee 11,

(069) 63 90 61, Mo-Fr

8-18:30, Sa 9-13, auch

Schwerpunkt HIV und Aids

MERIAN APOTHEKE

www.merian-apothekefrankfurt.de

Berger Str. 48, (069)

435454, Mo-Fr 8:30-19:30

Uhr, Sa 8:30-16 Uhr

BEAUTY

FRISEUR ABSCHNITT

www.frisoerabschnitt.de

An der Welle 5, (069)

5962274, Meister-Coiffeur

Gino Storelli und Team

LIFTING FÜR MÄNNER

www.faltenlosmen-taunus.de

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medizinischer Ästhetik,

Heilpraktiker Gerd Frerker

SALON MARCO DUPRÉ

www.marcodupre.salon

Gutleutstr. 23, (069)

91315932, pure hair – true

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SMILE’UP

www.smile-up.de

Darmstädter Landstr. 46,

(069) 60627620,

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Zahnaufhellung

WEDO FRISEURE

www.wedo-friseure.de

Letzter Hasenpfad 2,

(069) 69718888, Service

und Qualität stehen an

erster Stelle

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MASSAGEPRAXIS RIBI

www.christoph-ribimassage.de

Darmstädter Landstr. 85A,

(0173) 1452755, Sport-,

Wellness-, Fußreflexzonenund

Hot Stone-Massagen,

Termine nach Vereinbarung

AND YOGA

www.gayandyoga.com

Petterweilstr. 2, (0163)

2780681, Andreas Gummel

bietet Yoga für den

schwulen Mann, Workshops

in Hatha Yoga, Nackt Yoga,

Tantra Massage, ayurvedischer

Küche

BESTATTUNGEN

KISTNER+SCHEIDLER

BESTATTUNGEN

www.kistner-scheidler.de

Hardenbergstr. 11, (069)

15340200, Zeit und Raum

zum Abschiednehmen

EINZELHANDEL

EP: FISCHER

www.ep-fischer.de

Textorstr. 27, (069) 610202,

Der Elektronikpartner für

Haushalts- und Elektrogeräte

LIEBESDIENSTE

www.liebesdienstefrankfurt.de

Home & Flowers, Oeder

Weg 59 (069) 50927433,

Möbel, Wohnaccessoires,

Blumen, „Liebedienste

Wine“ im Oeder Weg 44

FINANZEN &

RECHT

BAUER & KOLLEGEN

www.bauer-kollegen.de

Kaiserstr. 47, (069)

15392130, Straf-u.

Zivilrecht, Familienrecht,

Arbeitsrecht, Immobilienrecht,

Verkehrsrecht etc.

DIRK F. BAUMANN 58

www.mainanwalt.com

Zeil 29-31, (069) 90550460,

Lebenspartnerschaftsrecht,

Erbrecht, Arbeitsrecht,

Strafrecht

DITTMAR RECHTS-

ANWÄLTE 45

Zeil 65-69, (069) 20973780,

Kollektives und individuelles

Arbeitsrecht, öffentliches

Dienstrecht, Vereinsrecht.

PAULO GABOLEIRO

www.gaboleiro.de

Rossertstr. 9, (069) 95518508,

Arbeits- und Lebenspartnerschaftsrecht,

Ausländer-,

Verkehrszivilrecht.

SCHMIDT IN DER WEYEN

www.sidw-srw.de

Körberstr. 15, (069)

95140170, Wirtschaftsund

Steuerberatung.

MODE

MEN LIMITED

www.men-limited.de

Oeder Weg 29, Mode,

Sport, Beauty, Düfte, Spirits,

Kunst, Bücher, Technik

SÜNDIGE MODE

www.suendige-mode.de

Töngesgasse 7, (069)

29992790, Di-Fr 12-18, Sa

11-17, Party-Mode für alle

Gender und Dresscodes;

sowie Goth, Burlesque,

Steam Punk, Dark. Spezialität:

Korsett-Anfertigungen.

KULTUR

CHÖRE

DONNACAPPELLA

www.donnacappella.de

Lesbischer Chor,

(069) 554005

LIEDERLICHE LESBEN

www.liederliche-lesbenffm.de

(069) 76752877,

Lesbischer Chor

MAINSIRENEN

www.mainsirenen.de

Frankenallee 150,

Schwuler Chor mit über

30jähriger Geschichte und

tollen Programmen. Chorprobe:

Dienstag 20 Uhr in

der Friedensgemeinde

MAHNMALE

FRANKFURTER ENGEL 4

www.frankfurter-engel.de

Schäfergasse 27, Mahnmal

der Homosexuellenverfolgung

auf dem Klaus-

Mann-Platz

VERLETZTE LIEBE 32

Bleichstraße, Aids-Memorial

von Tom Fecht auf dem

Peterskirchhof.

RADIO

RADIO SUB

www.radiosub.de

(069) 95678004, queere

Radiosendung auf Radio X,

Mo 20-22, Wdhlg: Di, 11-13,

FM 91,8, Livestream auf

radiosub.de und in der

Mediathek radiox+7

RAT & TAT

HIV / STI

MAINCHECK 49

www.maincheck.de

AHF AIDS-HILFE

FRANKFURT 49

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 4058680, Geschäftsstelle,

Betreutes Wohnen,

ChemSex-Gruppe, Queeres

Jugendwohnen, TRANS*ID,

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17

Uhr, Fr 9-14 Uhr, Anonyme

Telefonberatung: Mo-Fr

9-21 Uhr, Sa+So 12-14 Uhr

0180/33 19 41 1

CHECKPOINT 47

www.checkpointfrankfurt.de

Zeil 5, Diagnose, psychosoziale

Beratung und

medizinische Betreuung

zu HIV, STI, Hepatitis, PEP,

PrEP, in der Impfberatung

(Erdgeschoss im Gesundheitsamt),

Mo+Do 15-18

Uhr ohne Anmeldung, an

Feiertagen geschlossen,

Kooperation von Gesundheitsamt,

AIDS-Hilfe, Stadt

Frankfurt und dagnä

SCHWULE POSITIVEN-

GRUPPE

Kontakt: posffm@yahoo.de

Offene Gruppe ohne

Altersbeschränkung, Treff:

4. Mi, 20 Uhr, Switchboard,

Info- und Erfahrungsaustausch

BUDDYPROJEKT FÜR

HIV- POSITIVE

www.buddy.hiv

Begleitung bei HIV-Diagnose,

Info- und Erfahrungsaustausch

auf Augenhöhe

von Positiven für Positive.

AIDSBERATUNG

www.gesundheitsamt.

stadt-frankfurt.de

Breite Gasse 28, (069)

21243270, Aids- und STI-

Beratung und -Tests,

tel. Voranmeldung

AIDS-HILFE

OFFENBACH

www.offenbach.aidshilfe.de

Waldstr. 43 (2. Etage),

Offenbach, (069) 883688,

Tests, Prävention, Beratung,

Betreuung, Sprechzeiten

Mo-Fr 10-12:30, Di 16-10,

MO+Do 13:30-16, Tests:

DI 11-12 + 14-18 mit Tel.-

Terminvereinbarung

ARBEIT & BERUF

VK FRANKFURT

www.vk-online.de

Verband schwuler

Führungskräfte

GAYFARMER

www.gayfarmer.de

bundesweite Organisation

der Schwulen und Lesben in

grünen Berufen

REGENBOGEN RÖMER

Lesben und Schwule in der

Stadtverwaltung,

Treff: 1.Mittwoch im Monat,

17 Uhr, Naiv, Fahrgasse 4

BERATUNG

ANSPRECHPARTNER

BEI DER POLIZEI

www.polizei.hessen.de/

rainbow

Adickesallee 70, bei Diskriminierung

oder Gewalt

gegen LSBTIQ: Felicia

Krapp (069) 75566-777

und Alexander Brandau

(069) 75566-999, rainbow.

ppffm@polizei.hessen.de

GEWALTFREILEBEN

www.gewaltfreileben.org

Kasseler Str. 1A,

(069) 43005233,

psychosoziale Beratung

für lesbische, schwule,

genderqueere und trans*-

Personen sowie Beratung

zu Gewalt in der Beziehung

RAINBOW REFUGEES

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(0179) 6033396, Projekt

der AIDS-Hilfe Frankfurt

zur Unterstützung und

Beratung von LSBTIQ*-

Geflüchteten, Kontakt:

knud.wechterstein@

ah-frankfurt.de

BERATUNGSSTELLE

LESBISCHE UND BISE-

XUELLE MIGRANTINNEN

UND GEFLÜCHTETE

www.dib-nahal.de

c/o Deutsch-Iranische

Beratungsstelle für Frauen

und Mädchen e.V., Roßdorfer

Str. 30, (069)772050,

Di-Fr 9-12 Uhr

Friedberger Anlage 24, (069)

4058680, Infos und Beratung

rund um die Themen Sexualität,

Identität und Gesundheit,

Mo+Do 9-16 Uhr, Di+Mi 9-17

Uhr, Fr 9-14 Uhr

MAINCHECK_UP 49

www.maincheck.de

Friedberger Anlage 24, 2.

OG, Anonymes Testangebot

der AHF für HIV und

STI (Hep B+C, Syphilis,

Chlamydien, Tripper), ohne

Voranmeldung Mo+Do

17-19 Uhr

BASIS

www.ah-frankfurt.de

Lenaustr. 38 HH, (069)

40586865, Tagestreff

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für Menschen mit HIV

und Aids, verschiedene

Angebote

HIVCENTER / HAUS 68

www.hivcenter.de

Theodor-Stern-Kai 7,(069)

63017478, Forschungs- und

Behandlungszentrum für

HIV am Universitätsklinikum.

60 PLUS

Infotelefon und Beratung für

homosexuelle Männer ab 60,

Di 14-16, (069) 295959

KISS

www.ah-frankfurt.de

Wielandstr. 10-12, (069)

293671, Krisen-interventionsstelle

für Stricher,

persönliche und ärztliche

Beratung: Mo+Di 14-18,

Do 16-20, Mi+Fr nur nach

Vereinbarung. Tagesruhebetten:

Mo+Di 9-17, Mi+Fr

9-14, Do 9-19 Uhr

ANZEIGEN-

SCHLUSS

für die gab 09/22

(erscheint am 26.8.):

12.8.2022

Buchen Sie Ihre Anzeigen unter:

anzeigen@gab-magazin.de


F*A*G*S

Selbsthilfegemeinschaft

Freie Anonyme Gruppe

Sucht für das queere

LGBT+ Spektrum. Treff: Di,

20-21 Uhr, Switchboard

Gruppenraum. Kontakt:

Peter (0157) 39370853

SPES

Selbsthilfegruppe für

Schwule mit Depressionen

und Ängsten, spes_ffm@

web.de, Treff: 1. Do,

19:30 Uhr, Switchboard,

Alte Gasse 36

COMMUNITY

CSD FRANKFURT E.V.

www.csd-frankfurt.de

c/o Uwe Koppens,

Am Webergarten 4,

Bad Vilbel, das Orga-Team

des CSD Frankfurt

LSKH 44

www.lskh.de

Klingerstr. 6, (069) 2977296,

Lesbisch-schwules Kulturhaus.

Raum für Veranstaltungen,

Gruppen, Events,

Partys, Theater, Musik,

Spieleabende, Gespräche

TRANSMAIN

www.transmain.de

Klingerstr. 6, Gruppe für

Transmänner. Treff 1. Mi

19:30 Uhr im LSKH

ERMIS

www.ermis.de

Griechische Lesben und

Schwule

40 PLUS SCHWULES

FORUM

www.gay40plus.de

Schwule Männer ab 40

CAFÉ KARUSSELL

www.schwule-seniorenfrankfurt.de/cafe-karussell

Alte Gasse 36, (069)

13387930, Offener Treff

für Schwule ab 60, 1.+3. Di

15-18 Uhr im Switchboard.

ROSA PATEN

www.ah-frankfurt.de

Friedberger Anlage 24,

(069) 40586835, Ehrenamtlicher

Besuchsdienst

der AIDS-Hilfe Frankfurt

für ältere Homosexuelle

QUB – QUEER &

BEHINDERT

www.qub-frankfurt.de

Gesprächsgruppe für

Lesben, Bisexuelle und

Trans* mit Behinderung,

Treff: 3. So, 13:30 Uhr,

LSKH, Klingerstr. 6

YACHAD

Queere Jüdinnen und Juden

in Frankfurt, lockerer Treff,

Austausch, Gemeinsamkeit,

Stammtisch: letzter So, 14

Uhr, Café Morcolade, Infos

über joan-aaron@gmx.de

FRAUEN

AFLR

www.aflr.de

Mertonstr. 26-28, (069)

79823095, Autonomes

FrauenLesben Referat. Do

18-20, im Frauenraum des

StudentInnenhauses

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

FrauenLesben-Sportverein.

Mehr Infos unter SPORT

BROKEN RAINBOW

www.broken-rainbow.de

Kasseler Str. 1a,

(069) 70794300,

Lesbische Anti-Gewalt-

Arbeit, Opferberatung,

Selbsthilfegruppen,

Vernetzung und Politik.

FRAUEN IN BEWEGUNG

www.fraueninbewegung.com

Baumweg 8 HH, (069)

4950710, Selbstverteidigung

und Gewaltprävention

von Frauen für Frauen und

Mädchen.

FRAUEN MUSIK BÜRO /

MELODIVA

www.melodiva.de

Roßdorfer Str. 24, (069)

4960848, Vernetzung von

musikmachenden Frauen

FRAUENVEREIN FÜR

SELBSTVERTEIDIGUNG

www.wendo.de

Baumweg 10, (069) 7411419,

Selbstbehauptungs- und

-verteidungskurse

LIBS 5

www.libs.w4w.net

Alte Gasse 38, (069)

282883, Lesben Informations-

und Beratungsstelle,

mehrere Gruppen für Lesben

verschiedenen Alters,

Mi, Do, Fr 14-19 Uhr: JuLe

- offener Treff für Mädchen

zw. 14 und 20 Jahren, Do

19-21 Uhr: Gruppe für junge

Frauen zw. 14 und 25 Jahren

LLL - LESBENARCHIV 44

www.lll-frankfurt.de

Klingerstr. 6, (069)

293044, Lebendiges

Lesben Leben im LSKH (2.

OG), Mo 16-19, Di 11-13, Mi

17-20 Lesbische Literatur

und Filme in entspannter

Atmosphäre. So ab 16 Uhr

Frauentreffpunkt LesCafé

(Spiele, Infos, Gespräche)

NAHAL

www.dib-nahal.de

Roßdorfer Str. 30, (069)

772050, für frauenliebende

Migrantinnen und Geflüchtete,

4.So, 16-19 Uhr

WIRTSCHAFTSWEIBER

www.wirtschaftsweiber.de

Netzwerk lesbischer Fachund

Führungskräfte

JUGEND &

FAMILIE

ILSE HESSEN

www.ilse.lsvd.de

(069) 94549616, Initiative

lesbischer & schwuler Eltern

KUSS41 55

www.kuss41.de

Kurt-Schumacher-Str. 41,

(069) 29723656, Queeres

Jugendzentrum. Café

(Di 18-22 Uhr, Fr 17-22

Uhr) und Beratung für

queere Jugendliche bis 27.

Ansprechpartner: Oliver

König + Alisa Weidinger, Trägerverein:

our generation e.V.

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeterfrankfurt.de

Alte Gasse 36, (0172)

9602103, Treff 1.+3. Fr,

20 Uhr imSwitchboard

SCHLAU HESSEN 55

www.schlau-hessen.de

c/o our generation e. V.,

Kurt-Schumacher-Str. 41,

Bildungs- u. Antidiskriminierungsprojekt

zu

geschlechtlichen Identitäten

und sexuellen Orientierungen

für Schulklassen.

KIRCHE & GLAUBE

HUK FRANKFURT

www.huk.org

Frankenallee 150, (069)

5974376, Homosexuelle

und Kirche, Treff: 1. + 3. So

16 in der Friedensgemeinde

PROJEKT: SCHWUL UND

KATHOLISCH

www.psk-ffm.de

Rebstöcker Str. 70, Gottesdienst:

1. So 18:30 Uhr in

der Pfarrkirche Maria Hilf

PROJEKTGEMEINDE (MCC)

www.projektgemeindefrankfurt.de

Eckenheimer Landstr.

90, Gottesdienste 1. + 3.

Sa 18 Uhr, Gethsemane-

Gemeinde

YACHAD

Treff für jüdische Lesben

und Schwule, Infos:

Yachad-Frankfurt bei

Facebook oder

joan-aaron@gmx.de

SPORT

FVV

www.fvv.org

Gartenstr. 145, (069)

21995890, Schwuler

Sportverein mit gut 30

Sportarten im Angebot

ARTEMIS

www.artemis-sport.de

Spohrstraße 3, (069)

289060, FrauenLesben-

Sportverein mit vielen

Sportarten

GOC GAY OUTDOOR CLUB

www.gocrheinmain.jimdo.com

(069) 563456,

Schwule Wander- und

Freizeitgruppe.

PINK TIGERS

www.schwarzgold.de

Wittelsbacherallee 6-12,

(0177) 3253690, Schwule

Showtanzgruppe. Training

Mo 20-22 Uhr in der Turnhalle

der Herderschule.

REGENBOGENADLER

www.regenbogenadler.de

Lesbisch-schwuler Eintracht

Frankfurt Fußball-Fanclub

VOLLESROHR

www.vollesrohr.de

Alte Gasse 36, (0173)

3225108, Freundeskreis

schwuler Motorradfahrer.

1. Di, 20h, Switchboard.

Touren und Trainings siehe

Homepage

POLITIK

AG QUEER

www.gruene-frankfurt.de

LGBTIQ*-Arbeitsgruppe

des Kreisverbands der

Frankfurter Grünen, Kontakt:

kreisverband@gruenefrankfurt.de

LSU HESSEN

www.lsuhessen.de

Frankfurter Str. 6, Wiesbaden,

Lesben und Schwule

in der Union, Kontakt:

Landesvorsitzender.

Hessen@lsu-online.de.

LISL HESSEN

www.lisl-hessen.de

Liberale Schwulen und Lesben

(FDP), Landesverband

Hessen

DIE LINKE.QUEER HESSEN

www.die-linke-hessen.de/

lagqueer3

Große Seestr. 29, LAG der

Schwulen, Lesben, Trans-,

Bi- und Intersexuellen in der

Linken Hessen. Treff 3. Di

19:30 im Switchboard.

SPD QUEER

www.spdqueer.spd.de

Hessen-Süd: (069)

299888140, Hessen-Nord:

Hessen-Nord@schwusos.de,

Arbeitsgemeinschaft für

Akzeptanz und Vielfalt

ALLES, WAS DU

FÜR DEN URLAUB

WISSEN MUSST!

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Agentur & Verlag GmbH, Degnerstr. 9b, 13053 Berlin / Germany

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44 PINK PAGES

MANNHEIM

1

Kurpfalzstraße

LSVD HESSEN

www.hessen.lsvd.de

(069) 94549616, Lesbenund

Schwulenverband

STUDENTEN / UNI

FRANKFURTER SCHWULE

www.fs-gu.de

Mertonstr. 26 – 28, Studierendenhaus

Raum B102,

autonomes queerfeministisches

Schwulenreferat

VORLIEBEN &

FETISCH

FLC – DER FETISCHCLUB

IM RHEIN-MAIN GEBIET

www-flc-frankfurt.de

Treff: 1. Mi, 20-22 im Lucky‘s

WIESBADEN

SZENE

BARS

P1

12

P2

BADHAUS.BAR

www.facebook.com/

christian.badhaus

Häfnergasse 3, Szene-Bar,

Di-Do 20-2, Fr+Sa 20-3

NARRENKÄFIG

www.facebook.com/

narrenkaefig/

Adolfsallee 44, tägl. ab 16

Uhr, gute Laune mit Bernd

TREND

www.trend-wi.de

Am Römertor 7, (0611)

373040, Bistro-Bar für Gays,

Lesbians und aufgeschlossene

Leute, Mo-Sa ab 16 Uhr

BUSINESS

3

P3

SEXSHOPS UND

-KINOS

EROTIKSHOP ADAM + EVA

www.sex-sinne.de

Rheinstr. 27, (0611) 5806766,

Mo-Sa 10-22. Erotikshop mit

Kino und Darkroom

2

P4

Cahn-Garnier-Ufer

Friedrichsring

P5

Bismarckstraße

P6

Planken

Kunststraße

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE WIESBADEN

www.aidshilfe-wiesbaden.de

Karl-Glässing-Str. 8, (0611)

302436, Beratung: (0611)

19411, Mo, Di, Do + Fr

10-14, Mo auch 19-21, Prävention,

HIV-Testangebote,

Rechtsberatung, Coming-

Out, TransAlive, Frauen,

Betreutes Wohnen, Rosa

Paten

COMMUNITY

Collinistraße

6

WARMES WIESBADEN

www.warmeswiesbaden.de

Stammtische, Jugend- und

Beratungsangebote, Partyreihe

„Let’s Go Queer!“,

Veranstalter des CSD,

Wanderungen, gesellschaftspolitische

Arbeit

uvm. Aktuelle queere Infos

im Telegram-Kanal: https://

t.me/WaWiPublic

LSBT*IQ-KOORDINIE-

RUNGSSTELLE

www.wiesbaden.de

Schlossplatz 6, (0611)

314048, Schnittstelle

zwischen Politik, Stadtverwaltung

und Community.

Beratung und Akzeptanzförderung

von LSBT*IQ

im Wiesbadener Rathaus,

Mo-Do 9:30-16:30, Termine

nach Vereinbarung.

BERATUNG

DIE BUNTE NUMMER

P7

(0611) 309211, Beratung bei

Fragen zum Coming-Out;

jeden Di+Do 19-21 Uhr

JUGEND & FAMILIE

BIRDS OF PRIDE

www.warmeswiesbaden.de/

jugendgruppe/

Offene Treffen für

LSBT*IQ-Jugendliche im

Alter von 14 bis 27 Jahren

jeden zweiten Do von

18-20 Uhr, Jungbrunnen

- Haus der Jugendorganisationen,

Saalgasse 11.

4

Hebelstraße

20

Kaiserring

SPORT

WAWI SPORTS

www.warmeswiesbaden.de/

sportangebote/

Lauftreff: Di 19 Uhr, Kurpark

Wiesbaden, weitere

Fitness-Angebote für

LGBTIQ* & Friends

POLITIK

REFERAT FÜR GLEICH-

GESCHLECHTLICHE

LEBENSWEISEN

www.hsm.hessen.de

Hessisches Ministerium

für Soziales und Integration,

Dostojewskistraße 4,

(0611) 817-0

LSU WIESBADEN

www.lsuhessen.de

Kreisverband der Lesben

und Schwulen in der Union,

Kontakt über stefanloewer@lsu-online.de

MAINZ

SZENE

BARS

8

Goethestraße

Reichs

CHAPEAU

www.chapeau-mainz.de

Kleine Langgasse 4, (06131)

223111, tgl. 18 Uhr-open

end, Stimmung bis tief in

die Nacht. Fr + Sa Schnäpschenabend.

Raucherkneipe

SEXSHOPS UND

-KINOS

CRAZY VIDEO SHOW

Dominikanerstr. 5, (06131)

214750, Mo-Sa 9-23,

So 13-23. Gay-Erlebniskino,

8 Programme.

FUNTOY

www.funtoy.de

Friedrichsplatz

Frauenlobstr. 14a,

(06131) 3276883,

Mo-Sa 10-22 Uhr, Erotikshop,

Kino/Gloryhole

Seckenheimer Straße

Schwetzinger Straße

25

kanzler-Müller-Straße

Bassermannstraße

Kolpingstraße

Augustaanlage

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSBERATUNG LAND-

KREIS MZ-BINGEN

Große Langgasse 29,

(06131) 693334258, Beratung,

Aufklärung, kostenloser

HIV-Test.

AIDS-HILFE MZ

www.aidshilfemainz.de

Mönchstr. 17, (06131)

222275, Tel. Beratung

Mo 12-17, Di-Do 10-17

und Fr 10-15. Außerdem

betreutes Wohnen und

Präventionsarbeit

COMMUNITY

BAR JEDER SICHT

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29,

(06131) 5540165,

Di-Sa 18-o.e., So 16-22.

Kulturzentrum, anonyme

Beratung nach tel. Vereinbarung

(0174) 4985286

oder per Mail beratung@

sichtbar-mainz.de, Gruppentreff

und Kneipe

50 PLUS

www.sichtbar-mainz.de

Hintere Bleiche 29, schwule

Männer und lesbische Frauen

ab 50, Treffen in der Bar jeder

Sicht, Termine online

MAINZ TS

Selbsthilfegruppe für transidente

Menschen, Stammtisch:

4. So, 19 Uhr, Bar

Jeder Sicht, Kontakt über

info@sichtbar-mainz.de.

MEENZELMÄNNER

www.meenzelmaenner.de

Heinrich-Wothe-Str. 2,

(0171) 6840826, Schwullesbischer

Mainz-05-Fanclub

SCHWUGUNTIA

www.schwuguntia.de

PF 3643, Verein für Vielfalt

und Akzeptanz in Mainz,

Veranstalter der Sommerschwüle,

Tanzkurse, Wan-

derungen, Treff: 1.Di,

19:30 Uhr in der Bar

jeder Sicht

FRAUEN

ALLEFRAUENREFERAT

frauenreferat-mainz.de

Jacob-Welder-Weg 18,

(06131) 3924713, Plenum:

Mo 18:30. Ausleihe Mo,

Mi, Do 12-16h, Di 12-19h.

6.000 Bücher und Zeitschriften,

großer Bestand

an Lesbenliteratur

FRAUENZENTRUM

www.frauenzentrummainz.de

Kaiserstr. 59 – 61, (06131)

221263, Feministisches

Zentrum, Beratung, Frauennotruf.

Frauencafé Mi

18-23h. Do 19h Junglesbengruppe,

20h Lesbengruppe.

Lesbische Mütter:

1. Sa 14 Uhr.

NKAL

www.netzwerkkatholischer-lesben.de

PF 2844, Netzwerk

katholischer Lesben

JUGEND & FAMILIE

ILSE MZ

www.ilse.lsvd.de

(06131) 3367075, Initiative

lesbischer und schwuler

Eltern. Treff 3. So.

J.I.M.

www.jugendinmainz.jimdo.com

Jugend in Mainz, Treff für

Jugendliche in der Bar jeder

Sicht, 2.Di 19 Uhr 18-27

Jahre, 4.Mo 18-22 Uhr bis

21 Jahre

SCHWULE VÄTER

www.schwule-vaeter.org/

mainz

(06130) 207261, Treff 4. Di,

18 Uhr in der Bar jeder Sicht

ELTERNGRUPPE

Treff für Eltern von homo-,

bi- und transsexuellen Kindern

in der Bar jeder Sicht,

in ungeraden Monaten am

3.Di 19:30 Uhr

KULTUR

DIE UFERLOSEN

www.uferlose.de

(06131) 235671,

Schwullesbischer Chor.

SPORT

KDO KINDER DES OLYMP

www.kinder-des-olymp.org

Hintere Bleiche 29,

Schwullesbische Sportgruppe:

Badminton, Fußball,

Laufen, Nordic Walking,

Radfahren, Schwimmen,

Volleyball. Stammtisch in

der Bar jeder Sicht.

STUDENTEN / UNI

SCHWULENREFERAT MZ

schwulenreferat-mainz.de

Staudinger Weg 21, (06131)

3926851, Treff und Beratung:

Mi 18 Uhr

MANNHEIM

SZENE

BARS / CAFÈS

BAR2 6

www.facebook.com/

bar2mannheim

T6 19, (0621) 3974270,

Mo-Do 17-0, Fr 17-3,

Sa 18-3, So 14-23, stylishe

Szene-Bar, Kaffee, Cocktails,

gute Drinks, Nichtraucher

CAFÉ LEGENDÄR 21

www.facebook.com/

cafeLegendaer

N7 9, Mo-Do 16-24, Fr+Sa

und vor Feiertagen 16-5,

So + Feiertag geschlossen,

Stimmungsvolle Raucherbar

mit gemischtem Publikum

jeden Alters, direkt am

Wasserturm

CAFÉ SOLO 3

www.facebook.com/

SoloMannheim

U4 15-16, Café-Bar,

So-Do 18-23, Fr+Sa 18-1,

Mo Ruhetag, Terrasse mit

Blick auf den Neckar

CAFÉ KLATSCH 4

www.facebook.com/

CafeKlatschMA

Hebelstr. 3, (0621) 76049737,

Mo-Do 18-1 Uhr, Fr

18- mind.1 Uhr, Sa+So

16-mind.1 Uhr, gemütliches

Theater-Café und legendäre

Party-Location, Live-Events,

Sonntags Kaffeeklatsch

LELLO 8

www.cafe-lello.de

Berliner Str. 17, (0621)

3709000, Di-Do 18-1,

Fr+Sa 18-3, So+Mo Ruhetage.

Italienisches Dolce

Vita in abgefahren-gemütlichem

Ambiente. Exzellente

Weinkarte, mittwochs

hausgemachte Pizza.

MIXED CLUB ACTION 2

www.club-action-disco.de

U5, 13, (0621) 153435,

So-Do 22-5 Uhr, Fr+Sa

22-12 Uhr. tgl. mixed Music

mit wechselnden DJs, am

Wochenende After Hour.

FETISCH-BARS

JAILS

www.jails-mannheim.de

Angelstr. 33, (0621),

8544146, Bar- und Cruising-Area

im MS Connexion-Komplex,

wechselnde

Fetisch-Partys, Do ab 17,

Fr+Sa ab 21, So ab 18 Uhr

SAUNEN

ATLANTIS SAUNA

www.atlantis-sauna.de

Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen,

(0621) 54590137,

Di-Do 15-24 Uhr, Fr 15-1

Uhr, Sa-So 13-1 Uhr. Gay-

Sauna-Park mit Schwimmbad

u. Garten. Do+Fr FKK-

Tag, Sa Partnertag, 2.+4.

So Bärensauna

GALILEO CITY SAUNA 20

www.galileo-sauna.com

O7, 20, (0621) 1786409,

Mo-Do 15-23, Fr 15 durchgehend

bis So 23 Uhr,

Spezialtarif für Youngsters

(U26). Nachtsauna am

WE. Massagen: Mo, Mi, Do

16-21 Uhr

SEXSHOPS &

-KINOS

CRUISING POINT

www.cruisingpointmannheim.de

Mittelstr. 15, (0621) 36407,

Mo-Fr 12-24, Sa 12-3,

So 15-24. Sexshop, Videoverleih,

Kino und Kabinen.

Kostenloser Kino-Eintritt

für alle unter 25.

STUDIO 7 25

Heinrich-Lanz-Str. 32,

(0621) 449306, Mo-Fr


PINK PAGES

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11-23, Sa 11-1 (Nachtkino

mit gratis Kaffee und

Snacks), So + Feiertags

14-23 Uhr. Ältestes Gaykino

BUSINESS

ÄRZTE

ANDREA LANG

www.lang-praxis.de

(0621) 436 557 21,

Systemische Therapie und

Beratung, Sexualtherapie

für Einzelne und Paare,

langjährige Erfahrung im

LSBTIQ*-Bereich

BÜCHER

FRAUENBUCHLADEN

XANTHIPPE 12

www.frauenbuchladenxanthippe.de

T3, 4, (0621) 21633, Große

Auswahl lesbischer Bücher,

auch Versand

FINANZEN & RECHT

RECHTSANWALT

JÜRGEN E. WOLF

www.anwalt-mannheim.de

Deutsche Gasse 20, (0621)

7773670, Fachanwalt für

Arbeits- und Familienrecht

RAT & TAT

HIV / STI

KOSI.MA

www.kosima-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

33939478, Beratung zu

sexuell übertragbaren Infektionen,

Schnelltest kostenlos

und anonym, Gruppe

HIV+NewGeneration,

Präventionsteam

AIDSBERATUNG IM

GESUNDHEITSAMT

R1, 12, (0621) 2932249,

Di 8-12h, Do 14-18h, HIV-,

Hepatitis- und Syphilis-

Tests anonym und kostenlos

AIDSBERATUNG,

GESUNDHEITSAMT HD

Kurfürstenanlage 38-40,

Heidelberg, (06221)

5221820, Beratung zu Aids

und sexuell übertragbaren

Infektionen, HIV-Test

kostenlos und anonym

AIDSHILFE AK LU

www.checkpointludwigshafen.com

Oberstr. 16, Ludwigshafen,

(0621) 68567521, Anonyme

Beratung unter (0621)

68567514.

AIDSHILFE HD

www.aidshilfe-heidelberg.de

Rohrbacher Str. 22, Heidelberg,

(06221) 19411,

Telefonberatung: Mo 10-14

Uhr, Di 14-16 Uhr, Mi 16-18

Uhr, Checkpoint: Anmeldung

über Aids-Beratung

Gesundheitsamt HD

ARBEIT & BERUF

VK RHEIN-NECKAR

www.vk-online.de

Mannheimer Regionalgruppe

des Netzwerks für schwule

Führungskräfte und Selbstständige,

Stammtisch-Info

siehe Website

BERATUNG

PLUS BERATUNG

www.plus-mannheim.de

Max-Joseph-Str. 1, (0621)

3362110, Psycholog.

Lesben- und Schwulenberatung

COMMUNITY

QZM 1

www.qzm-rn.de

G7, 14, (0157) 89044039,

Das Queere Zentrum in

Mannheim, Gruppentreff,

Veranstaltungen, offenes

Café (geplant)

GUT SO

jugend.plus-mannheim.de

G7, 41 (1.OG), Mannheims

queerer Jugendtreff im

QZM für Menschen bis 27

Jahren (ausgewählte

Angebote bis 30),

Mo-Do 16-20, Fr 16-21

CSD RHEIN NECKAR E.V.

www.csdrn.de

Schneidemühler Str. 2,

(0621) 54554434

GAY & GREY

Gruppe für ältere, junggebliebene

Schwule, Treff:

zwei Mal im Monat, Infos:

gayandgrey@web.de

LSBTI-BEAUFTRAGUNG

www.mannheim.de/lsbti

Rathaus E5, (0621) 293-

2004 und 293-2003, städt.

Stelle für LSBTI-Themen,

Ansprechpartner*innen: Margret

Göth, Sören Landmann

OFFENES NETZWERK

LSBTTIQ

www.schlimm-online.de

Überparteiliche Plattform

von Vertreter*innen der

LSBTTIQ-Community

Mannheim (ehemals

SchLIMm)

KOORDINATIONSSTELLE

LSBTIQ+ HD

www.heidelberg.de/lsbtiq

Bergheimer Str. 69, Heidelberg,

(06221) 58-15225,

städtische Stelle zur

Stärkung von Akzeptanz

und gleichen Rechten von

LSBTIQ* in Heidelberg,

Kontakt: Marius Emmerich

lsbtiq@heidelberg.de

ROSA KEHLCHEN

www.rosakehlchen.de

Gartenstraße 8, schwuler

Chor Heidelberg-Mannheim,

Probe: Mo 19:45, Kulturhaus

Mannheim-Käfertal

FRAUEN

LESBENRING

www.lesbenring.de

Postfach 11 02 14, Heidelberg,

(0441) 2097137,

Dachverband für lesbische

Frauen, Lesbengruppen

und Organisationen.

JUGEND & FAMILIE

ILSE RHEIN-NECKAR

www.ilserheinneckar.

wordpress.com

Initiative lesbisch-schwuler

Eltern

KIRCHE & GLAUBE

HUK KURPFALZ

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche,

Regionalgruppe Kurpfalz

SPORT

MVD

www.mvd-mannheim.de

Asian Sports, Badminton,

Fitness, Fußball, Schwimmen,

Volleyball Sportliche

für Menschen der

LSBTT*IQ-Community in

der Rhein-Neckar Region

STUDENTEN / UNI

QUEER IM SCHLOSS

www.queerimschloss.

uni-mannheim.de

L9, 7, (0621) 1813380,

SchwuLesBische und

transidente AStA-Gruppe

VORLIEBEN &

FETISCH

LUG MANNHEIM

www.lugman.de

PF 102117, (0621) 1221765,

Leder-Uniform-Gummi-Club

DARMSTADT

BUSINESS

BEAUTY

HAIRLOUNGE BY EDDY

Bismarckstr. 21, Lengfeld,

(06162) 72339

BÜCHER

LESEZEICHEN

www.lesezeichendarmstadt.de

Liebfrauenstr. 69

SZENE

BARS

3KLANG

www.3klang-bar.de

Riegerplatz 3, (06151)

6698847, Mo 18-24, Di-Sa

10-1, So 10-24. Szene-Bar,

bunt gemischtes Publikum.

Tgl. Frühstück bis 15 Uhr.

So 10-15 Frühstücksbüffet

(Reservierung erbeten).

KULTUR

RADIO

GANZ SCHÖN QUEER

www.radiodarmstadt.de

(06151) 87000, Schwullesbisches

Radiomagazin,

1. Mo 18-20 Uhr auf Radio

Darmstadt, UKW 103,4

(Antenne) oder 99,85

(Kabel)

RAT & TAT

HIV / STI

AIDSHILFE

DARMSTADT E.V.

Elisabethenstr. 45, (06151)

28073, Beratung: Mo, Di,

Do 9-17 Uhr, Mi 13-17 Uhr,

Fr 9-15 Uhr

COMMUNITY

QUEERES ZENTRUM

www.vielbunt.org/queereszentrum-darmstadt

In der Oetinger Villa,

Kranichsteiner Str. 81,

zwangloses Beisammensein

für queere Jugendliche

von 14 bis 27 Jahren, Di,

Do+Fr 16-20 Uhr, Kontakt:

jugend@vielbunt.org

VIELBUNT

www.vielbunt.org

Kranichsteiner Str. 81,

Queeres Zentrum Darmstadt,

Veranstalter des CSD,

der Party „Schrill & Laut“,

Jugend- und Beratungsangebote

u.v.m.

FRAUEN

FRAUENKULTUR-

ZENTRUM

www.frauenkulturzentrumdarmstadt.de

Emilstr. 10 in der Kyritzschule,

(06151) 714952,

2. So 10:30-13 Uhr Frauenfrühstück;

letzter Sa 21 Uhr

Frauendisco „tanzbar“

KIRCHE & GLAUBE

HUK DARMSTADT

www.huk.org

Homosexuelle und Kirche

Regionalgruppe Darmstadt,

Treff: Das Offene Haus,

Rheinstr. 31

STUTTGART

SZENE

BARS / CAFÉS

BERNSTEIN

www.bernstein-stuttgart.com

Pfarrstr. 7, Di-So 16-1

GOLDENER HEINRICH

Leonhardtstr. 3, (0711)

66474733, tägl. 12-1

JAKOBSTUBE

www.jakobstube.de

Jakobstr. 6, (0711)

2238995, Tgl. 18-6 Uhr

LIEBLINGSMENSCH

www.facebook.com/

lieblingsmensch0711

Katharinenstr. 3, Mo-Do

12-0, Fr 12-3, Sa 15-3, So

15-0, gemütliche neue Bar

MONROES

www.cafe-monroes.de

Schulstr. 3, (0711)

2262770, Rustikalromantisches

Ambiente

und schöne Terrasse

REBOOTS

www.facebook.com/

rebootsstuttgart

Bopserstr. 9, Di 19-24,

Mi+Do 19-0:30, Fr+Sa

19-3, So 18-24, Mo Ruhetag,

gemütliche Bar im

Westernstil

RUBENS HOME

www.rubens-home.de

Geißstr. 13, (0711)

5532305, Di-Do 16-1,

Fr 16-3, Sa 14-3

TOM’S BAR

www.facebook.com/

Toms.Bar.Stuttgart

Pfarrstr. 13, Di-Sa 17-1

FETISCH-BARS

EAGLE

www.eagle-stuttgart.com

Mozartstr. 51, (0711)

6406183, Di 20-1, Fr

21-2, Sa 21-2, Lederbar,

Clublokal des LC Stuttgart

CLUB2B

www.club2B-stuttgart.de

Marienstr. 38c, Cruisingbar

K29

www.gaykeller.de

Blumenstr. 29,

(0711) 2333323

SAUNEN

SAUNA CLUB POUR LUI

www.pour-lui.de

Schmidener Str. 51, (0711)

9005391, tägl. 10-2 Uhr, Sa

bis 3 Uhr. Gaysauna

VIVA SAUNA

www.vivasauna.de

Charlottenstr. 38, (0711)

2368462, So-Do 14-24,

Fr+Sa 14-2, Gaysauna

SEXSHOPS &

-KINOS

BLUEBOX

www.blueboxstuttgart.de

Steinstr. 15, (0711)

4704841, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-4, So 14-24. Gayund

Heterokino auf zwei

Ebenen, mit Cruising Area,

Darkroom und Glory Hole

CRAZY VIDEO SHOW

Rotebühlplatz 1, (0711)

3514200, Mo-Do 9-24,

Fr+Sa 9-1, So 11-24. Moderne

Videokabinen, Kino, Gayzone,

Cruising Area

NEW MAN

Alte Poststr. 2, (0711)

295561, Gay-Kino und

Shop im Tiefgeschoss bei

Dr. Müller

MAX-EROTIC-STORE

www.max-erotic-store.com

Waiblinger Str. 7, (0711)

5094400, Mo-Fr 10-21,

Sa 10-20, Video Lounge,

Samstag Gay-Day

RAT & TAT

HIV / STI

AIDS-HILFE STUTTGART

www.aidshilfe-stuttgart.de

Johannesstr. 19, (0711)

22469-0, umfangreiches

Beratungs- und Hilfeangebot,

Mo-Fr 10-12 und

Mo-Do 14–17 Uhr

POLITIK

LADS

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de

www.lads-bw.de

Antidiskriminierungsstelle

Baden-Württemberg im

Ministerium für Soziales und

Integration, Else-Josenhans-

Str. 6, (0711) 123-3990,

beratung@lads-bw.de

SPORT

ABSEITZ

www.abseitz.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, viele Sportarten

ZENTREN

ZENTRUM WEISSENBURG

www.zentrum-weissenburg.de

Weißenburgstr. 28a, (0162)

9567235, Mo-Mi+Fr 19-22,

Do 17-22, So 15-22. Stuttgarts

schwules Zentrum

BUSINESS

BÜCHER

ERLKÖNIG

www.buchladen-erlkoenig.de

Nesenbachstr. 52, (0711)

639139, lesbisch-schwuler

Buchladen. Mo-Fr 10-19,

Sa 10-18

Meine Immobilie?

Die betreut SidW –

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zugeschnittenen

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Die Finanzbuchhaltung?

Die mache ich mit

SidW, denn ich will

immer wissen, was

Sache ist.

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Fax 069 / 951401-55

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60433 Frankfurt am Main

Tel. 069 / 951401-70

Fax 069 / 951401-55

info@sidw.de

www.sidw-srw.de


46 REISE

FOTO: MARVIN MEYER, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI

REISELUST

&

URLAUBS-

LAUNE

Um Urlaub zu machen, muss man

nicht immer in ferne Länder reisen:

Auch Ziele in der Nähe bieten neue

Eindrücke und garantieren den

Urlaubseffekt! Oder wie wäre es

mit Bildung im Urlaub? Unser extra

vielfältiges Reisespecial bietet

Tipps für alle Sehnsüchte! *bjö

Bildung

SPRACHSCHULE MIT FLAIR:

FRANKFURTER SPRACHTREFF

Auch wenn man mit Schulenglisch einigermaßen

gut durch den Urlaub kommt,

erlauben Kenntnisse in der jeweiligen

Landessprache eine ganz andere Annäherung

an Land, Kultur und Menschen.

Wer also ein bisschen mehr möchte, als

die Speisekarte zu verstehen, um das

Richtige zu bestellen, sollte über einen

Sprachkurs nachdenken. Oder noch

besser: gleich damit starten!

Der Frankfurter Sprachtreff ist dafür eine

der besten Adressen: Mitten in der City

in der Alten Gasse gelegen, kann der

Sprachtreff nicht nur eine mittlerweile

31-jährige Erfahrung vorweisen – vor

allem die angebotene Sprach-Auswahl

beeindruckt! Denn hier kann man unter

anderem 16 europäische Sprachen lernen.

„Konkret bedeutet das: Wir bieten neben

den gängigen westlichen Sprachen wie

Deutsch als Fremdsprache, Englisch,

Französisch, Spanisch und Italienisch auch

Portugiesisch und Griechisch an“, erklärt

Sprachtreff-Geschäftsführer Thomas Gesang.

Außerdem werden hier Sprachen aus

dem orientalischen, asiatischen und sogar

afrikanischen Kulturraum unterrichtet. Die

Kurse finden mit versierten Dozent*innen

in modern ausgestatteten Seminarräumen

mit freundlicher Atmosphäre statt. Mit den

verschiedenen Unterrichtsformaten und

-zeiten von Individual- oder Intensivkursen,

klassischen Abendkursen bis hin zu

Bildungsurlaubsseminaren, Online-Learning

und Wochenend-Crashkursen, findet

hier jede*r den individuell passenden Kurs.

FOTO: JENS BRAUNE

SPRACHEN IM URLAUB LERNEN

Noch besser ist es, wenn man das Nützliche

mit dem Angenehmen verbinden

kann: Mit dem Sprachreise-Geschäftszweig

DESR bietet der Sprachtreff außergewöhnliche

wie attraktive Sprachreisen

in kleinen Gruppen und in Kooperation mit

dortigen privat geführten Bildungseinrichtungen

an, die zum Teil als Bildungsurlaub

anerkannt sind. „Kurse im Ausland bieten

eine effektive Kombination, weil man

die Sprache viel schneller lernt und sich

gleichzeitig intensiver mit der Kultur vertraut

machen kann“, weiß Thomas Gesang.

Wie wäre es da zum Beispiel mit Portugiesisch

lernen auf den Kapverden, Griechisch

lernen auf Kreta oder Spanisch lernen auf

Gran Canaria oder Kuba? Beliebt sind auch

die Angebote in ausgewählten Partnerschulen

in Stockholm oder Amsterdam.

Ein Blick auf die Websites des Sprachtreffs

und Sprachtreff DESR inspiriert, macht

Mut und Lust, endlich mit dem Sprachenlernen

zu beginnen oder Altes aufzufrischen!

*bjö

Sprachtreff, Alte Gasse 27 – 29,

Frankfurt, www.sprachtreff.de,

Infos zu den Sprachreisen über

www.sprachreisen-desr.de


DATES . FREUNDE . LIEBE

Deine Reise beginnt hier. Teile deine Liebe auf dem spannendsten Netzwerk

für Schwule, Bi-Männer und Transgender. Downloade die ROMEO-App in

deinem App-Store, oder melde dich auf unserer Webseite an.

app.romeo.com


48 REISE

GLOBETROTTER

QUALIFIZIERT UND

NATURVERBUNDEN

FOTO: GLOBETROTTER FOTO: MISHO CHACHANIDZE, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Mal ganz raus aus dem Alltag, Natur hautnah

erleben, entschleunigen, runterfahren

und sich aufs Wesentliche konzentrieren

– das macht einen Outdoor-Urlaub mit Zelt

und Wanderrucksack, zu Fuß, am Berg, per

Fahrrad oder vielleicht mit dem Kanu so

einzigartig. Auch wenn es „nur“ ein verlängertes

Wochenende wird.

Gute Planung und das richtige Equipment sind

die Grundvoraussetzungen für jeden Outdoortrip.

Da ist man gut beraten, einen qualifizierten

Outdoor-Ausrüster an seiner Seite zu haben.

Gut aufgehoben ist man in jedem Fall bei

Europas größtem Outdoor-Experten Globetrotter,

der auf eine über 40-jährige Erfahrung

zurückgreifen kann. Das merkt man auch bei

Globetrotter am Frankfurter Ostbahnhof: Das

geschulte Fachpersonal berät und gibt wertvolle

Expert*innen-Tipps zu jeder Outdooraktivität.

Und natürlich kann man vor Ort an- und

ausprobieren; zum Beispiel auch an einer drei

Meter hohen Kletterwand mit Blick auf die EZB.

Interessant ist außerdem die Second Hand-

Abteilung: Vom Zelt bis zur Outdoorjacke wird

gebrauchtes Equipment angekauft und zum

Wiederverkauf angeboten; in der hauseigenen

Werkstatt überprüft, überarbeitet und mit einer

einjährigen Garantie versehen ist das, ganz im

Sinne der naturverbundenen Philosophie von

Globetrotter, eine nachhaltige Alternative zum

Neukauf. Oder man nutzt den Globetrotter

Verleihservice: Von Rücksäcken über Zelte bis

hin zu GPS-Geräten, Kraxen oder Fahrradanhängern

kann man ausgewählte Artikel mieten;

auch spannend für alle, die neue Aktivitäten

erst mal ausprobieren möchten.

Apropos Inspiration: Die „Clubhütte“ der Frankfurter

Filiale lädt nicht nur zur entspannten Rast

beim Einkaufstrip; hier finden regelmäßig Vorträge

und Workshops zu verschiedenen Outdoor-Themen

statt. Und nochmal zurück zur

Naturverbundenheit in der Globetrotter-Philosophie:

Auf dem Dach der Frankfurter Filiale

leben zwei Bienenvölker, deren Honig exklusiv

und limitiert verkauft wird. Rundes Paket! *bjö

Globetrotter, Grusonstr. 2

(Ecke Hanauer Landstraße), Frankfurt,

www.globetrotter.de/filialen/frankfurt

Weilburg

BAROCKE PERLE AN DER LAHN

Für ein Urlaubserlebnis muss man

nicht immer in die Ferne schweifen. Die

Website der Staatlichen Schlösser und

Gärten Hessen zum Beispiel bietet einen

feinen Überblick über Hessens Kulturschätze.

Unser Tipp: Das Schloss samt

imposantem Schlossgarten in Weilburg.

FOTO: MICHAEL LEUKEL

Lust auf Barock? Für einen Ausflug in eine

opulent-verspielte Atmosphäre muss man

nicht gleich nach Versailles reisen – ein Trip

ins mittelhessische Weilburg ist eine würdige

Alternative, denn das Weilburger Schloss

bietet ein einzigartiges Gesamtensemble

aus Schloss und Schlossgarten, das von

der großen Schwester in Frankreich stark

inspiriert wurde. 1702 begann Graf Johann

Ernst zu Nassau-Weilburg – überwältigt von

seinem Besuch im Schloss Versailles – seine

eigene Residenz und das mittelalterliche

Städtchen im Stil des Barock umzugestalten.

Dazu wurde die vierflügelige Renaissance-Anlage,

die aus einer Burg des 10.

Jahrhunderts entstanden war, erweitert und

Weilburg in eine blühende Residenzstadt

verwandelt, was ihr den Titel „Perle an der

Lahn“ bescherte.

Das Schloss mit seinen reich ausgestatteten

Innenräumen kann heute im Rahmen

von Führungen besichtigt werden. Die

Dauerausstellung „L’esprit baroque“ ist

allen Besucher*innen zugänglich und liefert

einen Eindruck zum Wirken von Johann

Ernst, der barocken Hofkultur und der

Gartenkunst des Schlossparks. Zusätzlich

zeigt noch bis Mitte September eine

weitere Ausstellung die Auswirkungen der

französischen Revolution auf Weilburg und

die Schlossanlage.

Der Schlossgarten ist ein weiterer Höhepunkt:

Er teilt sich in einen Ober- und

Untergarten, der sich wiederum über drei

ganz unterschiedlich gestaltete Terrassen

erstreckt. Es gilt hier Statuen, Brunnen,

Zitrusbäume, eine Sonnenuhr und die grüngoldenen

Vasen der Balustrade des Gartens

zu entdecken, die sich alle herrlich beim

Flanieren auf den weißen Wegen besichtigen

lassen. Außerdem finden noch bis zum

6. August die Weilburger Schlosskonzerte

statt, die die Anlage in eine Konzertbühne

verwandeln. *dr

Mehr Infos, auch zu weiteren Ausflugszielen

in Hessen, gibt die Website

www.schloesser-hessen.de


REISE 49

VHS

BILDUNG

OPEN AIR

Für dein Outdoor-Erlebnis ...

Nato Shop

Frankfurt

Auch Bildung kann Urlaub sein: Das neue Programm der

VHS mit rund 2.300 (!) Kursen ist just erschienen. Ein besonderer

Schwerpunkt bildet dabei Lernen im Freien – Kurse, die

außerhalb der klassischen Unterrichtsräume stattfinden.

220 neue Kurse sind im Programm dazu gekommen – zum

Beispiel zur interkulturellen Kommunikation, generationsübergreifendes

Gedächtnistraining oder anlässlich des

Europäischen Tags der Sprachen am 24. und 25. September

20 Veranstaltungen in elf

Sprachen zum Schwerpunkt

Reisen und Entdecken, aber

auch schwungvolle Kurse wie

der Hula Hoop-Workshop.

FOTO: VHS FRANKFURT

Konrad-Adenauer-Straße 15

www.natoshop-frankfurt.de

JUBILÄUM!

30 Jahre

Sprachkurse und

Sprachreisen

weltweit

Konversationskurse | Abendkurse | Intensivkurse

Wochenendkurse | Einzelunterricht | Firmenkurse

Bildungsurlaub | Sprachreisen

Sprachtreff Frankfurt

Thomas Gesang

Alte Gasse 27-29

60313 Frankfurt

Tel. (069) 77 38 07

info@sprachtreff.de

www.sprachtreff.de

FOTO: DAVID-HERRON, UNSPLASH.COM

„Wir haben unseren Themenschwerpunkt bewusst gesetzt,

um die Einschnitte, die wir durch Corona insbesondere in den

Themenbereichen Gesundheit und Stadtführungen erlebten,

aufzuarbeiten und unsere Zielgruppen neu zusammenzuführen“,

erklärt Danijel Dejanovic, Direktor der VHS. Praktisch

bedeutet das, dass man sich nicht nur auf Spazier- und Rundgängen

durch kulturgeschichtliche oder naturverbundene,

historische oder für unsere Gesellschaft relevante Themen

lotsen lassen kann; auch Bewegung, zum Beispiel Fitnesstraining

auf dem Dach der VHS mit Blick auf die Frankfurter

Skyline, Kreatives wie Zeichnen im Park oder Fotografieren in

der Natur oder Sprachenlernen haben als Kursangebote im

Freien ihren Platz gefunden. Sie finden ganzjährig auf Plätzen

und Wiesen, Wasserwegen, in Parks und in der Natur in Frankfurt

und Umgebung statt. Bewegungs- und Entspannungskurse

werden dabei nicht nur auf der Dachterrasse der VHS

angeboten, sondern auch im Ostpark, im Stadtwald oder im

Höchster Stadtpark. Das Programm ist überwältigend – und

das kann man am besten auch schon draußen an der frischen

Luft ganz relaxed bei einem kühlen Getränk durcharbeiten,

um den passenden Kurs für sich entdecken. *bjö

VHS – Volkshochschule Frankfurt, Sonnemannstr. 13,

Frankfurt, https://vhs.frankfurt.de/outdoorkurse


50 REISE

INDIVIDUELL REISEN –

ABER PAUSCHAL GESTALTET

PlanReisen

FOTO: KINDEL MEDIA, PEXELS.COM, GEMEINFREI

Seit mehr als 11 Jahren leitet Manabesh

Chatterjee sein Reisebüro PlanReisen in

Frankfurt. Spezialisiert auf Individualreisen

kann man hier nicht nur „klassische“

Reiseziele wie Gran Canaria buchen,

sondern auch ganz andere Urlaubserlebnisse

entdecken. Mit Corona und der

Wirtschaftskrise steht auch sein Unternehmen

vor neuen Herausforderungen

– im Gespräch erklärt Manabesh, wie

PlanReisen damit umgeht. *bjö

Wie reagiert ihr bei PlanReisen auf die

aktuelle Situation – und kann man da

zum Beispiel auch auf Gran Canaria

Überraschendes entdecken?

In der aktuellen Situation ist es uns wichtig,

den individuellen Charakter einer Reise beizubehalten,

jedoch daraus eine Pauschalreise

zu gestalten. Pauschal, damit Du als Gast

bei Änderungen und Streichungen immer

versorgt und reiserechtlich abgesichert bist.

So arbeiten wir mit Spezialveranstaltern

zusammen, die aus einer fertig gestrickten

Mietwagen-Rundreise in Europa, die

FOTO: DAVID F / I-STOCK

Route, die Unterkünfte und auch die Dauer

individuell, fast schon maßgeschneidert anpassen

können. So auch auf Gran Canaria.

Wer das atemberaubende Landesinnere

noch nicht kennt, kann über uns in kleiner

Gruppe in der Falkenschlucht wandern, auf

Wochenmärkte der „Canarios“ gehen oder

an Weinverkostungen bei Santa Brigida teilnehmen.

Nach einer aktiven Tour buchen

wir den Badeaufenthalt gerne als Verlängerung

hinzu. Unser Spezialthema ist und

bleibt Reisen zur inneren Gesundheit. Wenn

es um Yoga, Meditation, Ayurveda und

„aktivsein“ im Urlaub geht, werden immer

mehr Reiseziele in Europa angeboten. Wie

zum Beispiel in der „Finca Son Mola Vell“

auf Mallorca oder im Osten von Korfu, an

der schönen Agios Georgios Pagi-Bucht.

Stimmt es, dass jüngere Reisende eher

den Strandurlaub mit Partymöglichkeiten

suchen und sich mit zunehmendem

Alter der Fokus eher auf das Erleben

einer fremden Kultur verschiebt?

Ich meine schon, will da aber nicht zu sehr

abgrenzen. Lust auf Natur

und Kultur, oder sich auf

Reisen auszuleben, ist für

alle Altersgruppen gleichermaßen

sinnlich. „Ältere“

Gays und Lesbians haben

mehr Zeit zu reisen und

haben zumeist finanziell

ausgesorgt. Es geht ihnen

darum, Unbekanntes zu

entdecken. Die fremde Kultur,

Kultur-Schock inklusive,

ist reizvoll und ein Abenteuer

neuer und anderer Art. Nach zwei Jahren

Pandemie sprechen wir von Sehnsuchtszielen.

Ganz vorne dabei sind Argentinien und

Kolumbien. Und die „Art des Reisens“ ist

wichtiger geworden: Sie reisen in kleineren

Gruppen oder bevorzugen geführte Privatreisen.

Man will sympathische Mitreisende

auf gleicher Wellenlänge kennen lernen,

oder eine besondere Zeit zu zweit haben.

Viele Homopaare möchten beim Verreisen

sichergehen, dass sie ihr Hotel

oder ihre Unterkunft in einem homofreundlichen

Umfeld buchen; weisen

sich Hotels überhaupt noch explizit als

„gayfriendly“ aus, oder ist das heute

sowieso üblich? Haben Homopaare noch

andre „Vorlieben“?

Es ist immer noch sehr wichtig zu wissen,

wo wir willkommen sind oder uns ausleben

dürfen. Wir haben Kunden, die konservativ

zu zweit reisen, in einer gemischten Gruppe

oder rein gay-only reisen möchten. Mein

Partner und ich versuchen uns auf unsere

eigenen Erfahrungen und die unserer langjährigen

Kunden zu verlassen. Das Prädikat

„gay-friendly“ wird schnell von den Hotels

vergeben, weil es sich doch in der Regel

um eine zahlungskräftige Klientel handelt.

Aber das Prädikat gibt oft nicht wieder,

wie es sich vor Ort wirklich anfühlt. Wer die

absolute Toleranz sucht, muss Hotels oder

Reisen wählen, die gay-only sind. Handelt es

sich dabei um Reisen nach Asien, kann man

sich für Infos direkt an uns wenden.

PlanReisen, Sandweg 62,

Frankfurt, www.planreisen.de


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MALTA:

Zum siebten Mal in Folge zum LGBTQI-freundlichsten

Land in Europa gekürt

Bunt, vielfältig und inklusiv – das

ist Malta: Der sonnige Inselstaat

im Mittelmeer führt 2022 erneut

und zum siebten Mal in Folge

das aktuelle Ranking der 49

europäischen Länder im ILGA-

Europe-Rainbow-Map-Index an.

Seit 2009 erstellt die International

Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and

Intersex-Association (ILGA) diesen

Wert, um auf europäischer Ebene

die Situation der LGBTQI-Community

abzubilden. 49 Länder werden dafür auf

einer Skala von 0 bis 100 nach ihren

jeweiligen gesellschaftlichen, rechtlichen

und politischen Rahmenbedingungen für

die Regenbogen-Community bewertet.

0 steht dabei für grobe Menschenrechtsverletzungen

und

Diskriminierung, 100 für volle Achtung

der Menschenrechte und vollständige

Gleichberechtigung. Mit einem Wert von

92 Prozent belegt Malta nun erneut den

Spitzenplatz, mit weitem Abstand zum

Zweitplatzierten mit 73,78 Prozent.

Pride Week vom

2. bis 11. September

Im September feiert die Malta seine

queere Vielfalt. Die Opening Night wird

am 2. September in L-Iklin stattfinden,

ein erster Pride March findet am Tag darauf

auf der Insel Gozo statt. Höhepunkt

ist die CSD-Parade am 10. September in

der Hauptstadt Valletta. Das Motto dieses

Jahres lautet #LiveYourTruth („Lebe

Deine Wahrheit“). Während der Woche

sind viele Veranstaltungen, darunter

Konzerte, Partys sowie ein Queer Speed

Dating geplant.

www.maltapride.org

EuroPride 2023

So widersprüchlich es klingt: Malta ist

aus Tradition modern. So blickt der

Mittelmeerarchipel auf mehr als 7.000

Jahre Geschichte zurück. Vielleicht hat

das Land gerade aufgrund der exponierten

Lage zwischen den Kontinenten und

seiner wechselhaften Geschichte die

Zukunft stets im Blick. In den vergangenen

Jahren haben LGBTQI-Themen

in allen gesellschaftlichen Bereichen an

hoher kultureller Akzeptanz gewonnen.

Malta ist das erste europäische Land,

in dem das Verbot der Diskriminierung

von Menschen aufgrund sexueller

Orientierung und Geschlechtsidentität

verfassungsrechtlich verankert ist. 2014

wurde die eingetragene Lebenspartnerschaft

samt Adoptionsrecht eingeführt.

Zudem lockt das Land mit rund 300

Sonnentagen im Jahr – kein Wunder

also, dass sich Malta mittlerweile als

angesagtes queeres Urlaubsziel etabliert

hat. Im kommenden Jahr findet die

EuroPride 2023 auf Malta statt.

www.europride2023.mt

equality from the heart

Weitere Informationen und Versand

von kostenfreien Broschüren

Tel. 069 24750310

info@urlaubmalta.com

www.malta.reise / www.visitmalta.com

Direktflüge mit Air Malta ab Berlin,

Düsseldorf, Frankfurt und München

www.airmalta.com

Lufthansa startet ab Frankfurt &

München sowie Ryanair ab Köln.

Informationen zu aktuellen

Einreisebestimmungen

www.malta.reise/staysafe

VALLETTA

2023


REISE

Reiseführer

QUEER DURCH

DIE WELT

Pilgern in Japan, Gay Ski Weeks

in Kanada, Dschungel-Trekking in

Kolumbien, Städtetrips zu Pride-

Paraden, Disneyland in Florida: Karl

und Daan, das niederländischdeutsche

Reiseblogger-Paar, haben

zusammen bereits mehr als fünfzig

Länder auf fünf Kontinenten erkundet.

In ihrem ersten Buch, das seit

Anfang Mai im Handel ist, schreiben

„Couple of Men“ über Sonnen- und

Schattenseiten ihrer bisherigen

Erlebnisse und Eindrücke auf Reisen,

bei denen, neben Sightseeing, Kultur

und Kulinarik das Thema LGBT-

Aktivismus eine zunehmend größere

Rolle spielt. Ein persönlicher und sehr

berührender Bericht und Appell für

ein offeneres und respektvolleres

Miteinander – nicht nur im Urlaub.

*dax

Couple of Men. Ein Männerpaar

reist um die Welt, Polyglott 2022

www.polyglott.de

FOTO: COUPLEOFMEN.COM

KLM

AKTION ZUM IDAHOBIT

Um den Internationalen Tag gegen

Homo-, Bi-, Transphobie und Intersexismus

(IDAHOBIT) zu unterstützen, hatte

sich die niederländische Fluggesellschaft

KLM eine ganz besondere Aktion überlegt.

Mit drei Flügen, die am 17. Mai vom

Flughafen Schiphol starteten, feierte die

Airline die Diversität ihrer Mitarbeiter.

Auf den Flügen mit überwiegend

Havanna

NEUES AXEL HOTEL ERÖFFNET

Mit einem neuen Hotel in Kubas Hauptstadt

Havanna setzt die Axel-Gruppe ihre

Expansion fort. Das Telégrafo Axel Hotel

La Habana befindet sich im historischen

und symbolträchtigen Hotel Telégrafo, das

1860, wenige Jahre nach der Gründung

der ersten Telegrafenstation des Landes,

eingeweiht wurde und somit das älteste

Hotel Kubas ist. Im Jahr 1911 wurde das

Haus komplett umgebaut und galt bei

seiner Wiedereröffnung als das modernste

Hotel der Stadt. Jahre später, in den

1960er-Jahren, wurde es genutzt, um

Besucher aus anderen Provinzen des Landes

zu empfangen. 2001 wurde es dann

vom Denkmalamt der Stadt restauriert

LGBTIQ*-Besatzung wollte KLM ein

Zeichen setzen, um das Bewusstsein zu

schärfen und Solidarität zeigen, „denn

jeder sollte sich dabei sicher fühlen, sein

authentisches Selbst zu zeigen“, so die

Airline auf ihrem Instagram-Account.

*dax

www.klm.de

und als Vier-Sterne-Unterkunft wiedereröffnet,

bevor es in den letzten Jahren

zum Axel Hotel umgebaut wurde. Mit

seinen 63 Zimmern befindet es sich in

privilegierter Lage innerhalb der Altstadt

und in der Nähe des Nationalkapitols,

des Nationalmuseums der Schönen

Künste sowie des Revolutionsmuseums.

Neben einem Restaurant und einer

Lounge-Bar verfügt das Haus auch über

eine Dachterrasse mit Swimmingpool

und Sky Bar. Darüber hinaus gibt es einen

Wellnessbereich mit verschiedenen

Fitnessangeboten und Saunas. *dax

www.axelhotels.com

FOTO: KLM / MARK WAGTENDONK

FOTO: AXELHOTELS.COM


DATES . FREUNDE . LIEBE

Deine Reise beginnt hier. Teile deine Liebe auf dem spannendsten Netzwerk

für Schwule, Bi-Männer und Transgender. Downloade die ROMEO-App in

deinem App-Store, oder melde dich auf unserer Webseite an.

app.romeo.com


REISE

local gay guide

QUEER DURCH DIE STADT

Er ist der weltweit größte Verband von

LGBTIQ*-Stadtführern. Die Plattform local

gay guide entstand, als der Gründer

Georg Maier sich für seine nächste Reise

online inspirieren lassen wollte.

Er suchte nach einer Website, die sich auf

schwule Stadtführungen spezialisiert, und

musste feststellen, dass es so eine Site

damals nicht gab. Er empfand es als notwendig,

der LGBTIQ*-Community

die Möglichkeit zu bieten,

zielgruppengerechte Stadtführungen

buchen zu können.

local gay guide fokussiert sich

auf queere Stadtführungen

weltweit. Die Stadtführungen

mit persönlicher Note finden

zumeist privat oder in kleinen

Gruppen in einer angenehmen,

fast familiären Atmosphäre statt. Der

Guide kann somit auf alle Fragen und

Interessen der einzelnen Teilnehmenden

eingehen und steht jedem Reisenden

exklusiv zur Verfügung. Eine ebenso

wichtige Charakteristik von local gay guide

ist der lokale Bezug. Die Guides zeigen den

Reisenden unter anderem

die Restaurants und Bars,

wo Einheimische ihre Abende

verbringen. Wichtig ist, dass

die Reisenden während der Zeit

ihres Aufenthaltes ein authentisches

Bild der Destination bekommen und

sich – wenn auch nur für kurze Zeit - wie

Einheimische fühlen. Neben Berlin, durch

die Georg Maier auch selbst führt, gehören

die Destinationen Barcelona sowie die

Georg Maier

spanische Hauptstadt Madrid mit Chueca,

Europas größtem schwulen Kiez, ebenfalls

zu den Top- Destinationen von local gay

guide in Europa. Springt man über den

Großen Teich, dürfen Städte wie Buenos

Aires und Bogotá nicht fehlen. Aber auch

weiter nördlich kann man viele spannende

Destinationen mit Mexiko-Stadt, San

Francisco und New York entdecken.

www.localgayguide.com

FOTOS: LOCALGAYGUIDE.COM


Lufthansa

DIE LIEBE FLIEGT MIT

Anlässlich des Pride-Monats fliegt Lufthansa mit einem

ganz besonderen Flugzeug zu Zielen in Europa. Der

Airbus A320neo mit der Kennung D-AINY wird in den

kommenden sechs Monaten zur „Lovehansa“. Außen auf

dem Flugzeug steht ausnahmsweise nicht Luft-, sondern

„Lovehansa“ – geschrieben in den Farben des Regenbogens.

Auch das Welcome-Panel am Eingang erhält eine spezielle

Regenbogen-Beklebung. Zudem sieht man beim Blick aus

dem Flugzeugfenster an den Flügelspitzen, den sogenannten

Winglets, Herzen in Regenbogenfarben. Der Erstflug

der „Lovehansa“ am 10. Juni hatte das Ziel Billund in

Dänemark. „Lufthansa ist ein Unternehmen, das für Offenheit,

Toleranz und Diversität steht“, so die Airline in einer

Pressemitteilung. „Mit der „Lovehansa“ Sonderlackierung

setzt das Unternehmen ein weiteres deutliches Zeichen

und macht diesen wichtigen Teil der Unternehmenskultur

auch prominent nach außen sichtbar.“ *dax

www.lufthansa.com

Pink Lake

PARTY AM SEE

Das Pink Lake Festival in Pörtschach am Wörthersee erwartet

am letzten Augustwochenende wieder jede Menge

queere Besucher. Dieses Jahr startet die berühmte Party-

Trilogie des Festivals am 25. August im Schloss Leonstain

mit einer „Pinken Almrausch Wies´n“. Dirndl & Lederhosen

sind hier gern gesehen, aber natürlich kein Muss. Um Leder

der anderen Art geht es am nächsten Abend in der Discotheque

„Fabrik“. Zum ersten Mal in der Pink Lake-Festival-

Geschichte heißt es bei einer „Pink Lake Kinky Clubnight“

live your kink! Das Highlight des Pink Lake LGBTQ*-Festivals

ist die „Boat Cruise Party“ am Samstag, den 27. August. Drei

Schiffe aus der Flotte der Wörthersee-Schifffahrt werden

mitten auf dem See miteinander vertäut und verwandeln

sich so in eine riesige Partyzone. *dax

www.pinklake.at

FOTO: WÖRTHERSEE TOURISMUS / PINK LAKE FOTO: LUFTHANSA.COM

www.elite-contacts.com

Berlin-Hamburg-Köln-Düsseldorf-

Frankfurt-Stuttgart-München-Wien

Klaus & Peter

Traumhochzeit 2022

Maximilian & David

anderthalb Jahre verlobt

Philipp Schwarzenberg

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Generation

Johannes & Maik

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sind „endlich angekommen“

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REISE

Frankreich & Italien

GAY CRUISE

DURCH DAS MITTELMEER

Auch 2023 wird die Spartacus Cruise

wieder in See stechen. Vom 13. bis 20.

Mai wird eine Route mit spannenden

kulturhistorischen Orten wie Florenz

und Rom kombiniert mit den beiden

Inseln Elba und Korsika sowie der Côte

d’Azur. Als Schiff steht die Vasco da

Gama mit ihrer deutschsprachigen

Besatzung und überschaubaren 600

Kabinen zur Verfügung.

Korsika ist eine Mischung aus eleganten

Küstenstädten, dichtem Wald und zerklüfteten

Gipfeln. Fast die Hälfte der Insel

gehört zu einem Park, was zu zahlreichen

Wanderungen, z. B. im Fangotal mit seinen

Badestellen, einlädt. Die Anlegestelle

Calvi liegt im Nordwesten Korsikas und

ist ein beschauliches Städtchen mit einer

Zitadelle und wunderschöner Altstadt.

Die Zitadelle erkundet man am besten

bei einem Rundgang entlang der alten

Befestigungsmauern. An der Hafenpromenade

laden Cafés und Restaurants zum

Beobachten, Flanieren und Entspannen

ein, während in den verwinkelten kleinen

Gassen der Unterstadt Souvenirläden und

Boutiquen locken. Die Bucht von Calvi

ist mit ihrem fünf Kilometer langen, flach

abfallenden Sandstrand sehr beliebt.

Eine der malerischsten Städte Korsikas,

Bonifacio, hebt sich nicht nur durch ihr

einzigartiges Naturerbe, sondern auch

durch ihr religiöses Kulturgut hervor,

darunter die einzige gotische Kirche

Korsikas! Die Altstadt ist in eine Festung

hineingebaut und wird von kleinen Gassen

durchzogen. Gleichzeitig ist man von

einer beeindruckenden Landschaft umgeben,

die man bei Spaziergängen auf dem

angrenzenden Hochplateau erkunden

kann, von dem es einen wundervollen

Blick auf die höchste Bastion Frankreichs

gibt. Diese ist umgeben von Steilküsten,

Meeresgrotten und der Inselgruppe

Lavezzi. Zu den zahlreichen Stränden

gehören unberührte Badebuchten wie

auf der besagten Inselgruppe Lavezzi,

die aus einem Archipel von acht kleinen

Inseln besteht und gleichzeitig ein

Naturschutzgebiet ist. Hier kann man im

türkisblauen Wasser schnorcheln oder am

feinen Sandstrand spazieren gehen.

Durch eine Kooperation mit local gay

guide werden den Kreuzfahrtgästen nicht

nur touristische Höhepunkte wie der

Schiefe Turm von Pisa gezeigt. Erfahrene

Guides aus der Community erzählen

daneben auch vom schwulen Leben der


Medienpartner:

REISE 73

MÄNNER.

UND MEER.

DEINE GAY CRUISE

13. – 20. Mai 2023

Marseille – Elba – Rom – Livorno –

Nizza – Korsika – Marseille

Gegenwart und Vergangenheit der traditionsreichen

Stationen der Reise. Fabios Tour in Rom beginnt mit

der Besichtigung der Vatikanischen Museen. Die Decke

der Sixtinischen Kapelle wurde von Michelangelo

zwischen 1508 und 1512 gefertigt. Er malte eine Serie

von neun Bildern, die heute weltberühmt sind. Darunter

befindet sich das Gemälde des Heiligen Sebastian,

eines römischen Soldaten und christlichen Heiligen,

der Schutzpatron der Homosexuellen ist. Eine der

größten Liebesgeschichten in Rom war die zwischen

dem römischen Kaiser Hadrian und Antinoos: Sie

waren zusammen, bis Antinoos im Jahr 130 bei einer

Nilfahrt ertrank. Im Museum kann man ihre Skulpturen

sehen und die Geschichte hören. In den Vatikanischen

Grotten befindet sich das Grab von Prinzessin Christine

von Schweden, die zum

Katholizismus konvertierte,

aber bewusst

lesbisch war.

FRÜHBUCHER-

RABATT

bis 31. August 2022

Am Abend kommt

aber auch der Spaß

nicht zu kurz. Am

stufenförmigen

Heck-Pool des

Schiffes finden jeden

Tag Mottopartys mit

bekannten DJs statt,

zu denen sich die Gäste

kostümieren können, aber nicht

müssen. Dazu zählen die White Party, Uniform inklusive

Matrosen-Outfits, neonbunte Kleidung zur Disco-Night

oder Sneakers, Muscleshirts und Turnhosen zur Sportsnacht.

Kinky trägt man zum „Be My Slut Evening“ oder

Rainbow Colours am Abschiedsabend.

www.spartacus.cruises

www.spartacus.cruises


REISE

GROßSTADTDSCHUNGEL

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM

São Paulo

Mit über elf Millionen Einwohnern zählt

Brasiliens Wirtschaftsmetropole zu

den größten Städten der Erde. Hier den

Überblick zu behalten, fällt gar nicht

so leicht. Zum Glück liegt der auch aus

schwuler Perspektive spannendste

Stadtteil genau im Zentrum dieser

gigantischen Megacity.

Dieses Haus ist eine Stadt für sich. Mit

seiner Fassade aus Beton und Glas

schlängelt sich das Edificio Copan durch

das Stadtzentrum von São Paulo. Die

Wohnfläche von über 116.000 Quadratmetern

hält es einen Eintrag ins

Guinness-Buch der Rekorde und ist aus

der Skyline nicht wegzudenken. Heute

in die Jahre gekommen, wurde das aus

sechs einzelnen Wohnblocks bestehende

Gebäude in den 1950er-Jahren von Brasiliens

Architekturlegende Oscar Niemeyer

entworfen und bis 1966 fertiggestellt. Das

Haus ist die steingewordene Utopie, dass

Menschen – egal ob arm oder reich – sich

den gleichen Lebensraum teilen. An die

5.000 Menschen leben im Edificio Copan,

das in seinen unteren Etagen gut siebzig

Geschäfte, eine Kirche und etliche Bars

und Restaurants beherbergt. Eines davon,

das Orfeu, gilt seit seiner Eröffnung

2019 als einer der derzeit angesagtesten

Treffpunkte der LGBTIQ*-Szene. Zwischen

zwei Gebäuden gelegen, drängeln sich

vor der Bar am Abend die Gäste auf der

Straße, an den Wochenenden ist hier

schon zur Mittagszeit kein Platz mehr

André Fischer

zu finden. „Während früher die queere

Szene überall in der Stadt verteilt war, hat

diese sich in den letzten Jahren immer

mehr in Downtown konzentriert“, erzählt

André Fischer. Der 56-jährige Journalist,

Kulturmanager und LGBTIQ*-Aktivist lebt

seit 35 Jahren in der Stadt und ist Direktor

des wichtigsten queeren Kulturfestivals

des Landes, Mix Brasil. 2019 beauftragte

ihn das Kultursekretariat der Stadt zudem

mit der Gründung und Leitung des ersten

LGBTIQ*-Kulturzentrums Brasiliens.

Das Zentrum im Stadtteil Itaim Bibi,

das im Schatten der Bürohochhäuser

von Google und Co. liegt, teilt sich das

Gelände mit einer Schule und bietet

dank seines kleinen Theaters so gut wie

täglich queeren Künstlern eine Plattform.

„Die Gegend rund um das Copan und

den benachbarten Roosevelt-Platz zieht

eine ganz neue Art von queeren und

FOTO: DAX

nicht-binären Menschen an“, so Fischer.

„Gleich um die Ecke liegt das Copancinho,

eine ebenfalls äußerst gut frequentierte

Bar. Meine neueste Entdeckung ist PPD

(„Por um Punhado de Dólares“), eine Bar

mit Restaurant, das seine Lebensmittel

von alternativen Landbesetzern kauft.“

HORIZONT AUS BETON

Wer sich nach seiner Ankunft in der

Millionenmetropole so etwas wie einen

Überblick verschaffen will, sollte den Farol

Santander besuchen. Von der U-Bahn-

Station Praça da Sé, an der sich auch die

monumentale Kathedrale von São Paulo

befindet, ist es nur ein kurzer Fußweg zu

der in einem Bankgebäude gelegenen

Aussichtsplattform. Von dort oben ergibt

sich bei gutem Wetter ein fantastischer

Blick über die Stadt, deren Straßen und

Hochhäuser bis an den Horizont reichen.

Das kann auf manche durchaus beängstigend

wirken, auf der anderen Seite bietet

dieser Großstadtdschungel eine Vielfalt

an Kulturen und Subkulturen, wie man

sie nirgends sonst in Brasilien finden wird.

Vom Farol Santander ist es wiederum nicht

weit zum Museum für sexuelle Diversität,

das sich in der U-Bahn-Station República

befindet. Als erstes Museum seiner Art in

Lateinamerika widmet sich das Museu da

Diversidade Sexual seit seiner Eröffnung

2012 in Wechselausstellungen der sozialen,

politischen und kulturellen Geschichte

von Brasiliens LGBTIQ*-Community. Während

homosexuelle Handlungen bereits


seit 1823 nicht mehr juristisch verfolgt

wurden, verabschiedeten 2003 zahlreiche

Kommunalregierungen, darunter São Paulo,

ein Antidiskriminierungsgesetz, und bereits

zwei Jahre vor der Legalisierung der Ehe für

alle erkannte der Bundesstaat São Paulo

gleichgeschlechtliche Ehen an. Besonders

bekannt ist São Paulo für die weltweit

größte Pride-Parade, bei der im Juni an

die drei Millionen Menschen entlang der

Avenida Paulista zusammenkommen.

SCHWULES ZENTRUM

In den Nebenstraßen dieser Hauptschlagader

finden sich etliche Hotels,

von denen aus sich die Stadt besonders

gut erkunden lässt. Und es ist nicht

weit zur trendigen Rua Augusta. An

dieser beliebten Ausgehmeile reihen sich

etliche Bars und Restaurants, darunter

die Leder- und Cruising-Bar São Paulo

Eagle. Der benachbarte Parque Augusta ist

seit 2021 vor allem am Wochenende die

neuste Spielwiese der LGBTiQ*-Szene. Im

Zentrum der Stadt gelegen, befand sich

das Gelände in privater Hand und wurde

dank einer Bürgerinitiative nun für die

Öffentlichkeit geöffnet und neu gestaltet.

Und so dient der Park jetzt wahlweise als

Liegewiese, Sportplatz und Treffpunkt

der in der Umgebung zahlreich lebenden

Schwulen, Lesben und Transgender, die

sich zum Picknick verabreden oder einfach

ein paar Stunden Erholung suchen. Auf

und um den um die Ecke liegenden Platz

Praça Franklin Roosevelt trifft die sich

Szene dagegen vor allem nachts. Neben

gleich mehreren queeren Theatern locken

zahlreiche Bars ein Publikum an, das am

Wochenende für volle Straßen sorgt. Vom

Roosevelt-Platz ist es dann auch nicht

mehr weit zum Largo de Arouche. Dort

findet man nicht nur São Paulos größte

FOTO: DAX

REISE

und modernste Sauna Chilli Pepper, die

ebenso Zimmer mit Bett und eigenem

Bad bietet, sondern auch die Bars der

Bärenszene.

STRIPPER & DRAGQUEENS

Dank Uber oder Taxi-Apps und

erschwinglicher Kosten kommt man gut

und sicher durch die Stadt, denn natürlich

gibt es auch außerhalb des eigentlichen

Stadtkerns Centro jede Menge Treffpunkte

der Szene. So stößt man im Cabaret

da Cecilia im gleichnamigen Viertel auf

eine alternative Hipster-Bar mit kurioser

Einrichtung und einem Kellertheater, in

dem vom Jazzkonzert über Dragshows bis

zur Stripper Night immer etwas geboten

wird. Im Restaurant Frê Forneria dagegen,

das ebenfalls in Santa Cecilia liegt, treffen

sich trendbewusste schwule Männer bei

den Sounds eines DJs zu Cocktails und

Abendessen, um sich danach auf eine der

großen Partys zu stürzen. Nachdem der

größte und bekannteste Klub Brasiliens,

The Week, schließen musste, trifft man

sich nun zu riesigen Circuit-Partys an

wechselnden Orten, die vom „The Week“-

Macher André Almada unter der Marke The

New World (TNW) organisiert werden. *dax

www.cidadedesaopaulo.com

Kann man Kondome

besser machen ?

Die neuen FAIR SQUARED-Kondome sind

in Kooperation mit der Deutschen Aidshilfe

entstanden. Ein Teil der Erlöse unterstützt

die Arbeit der Deutschen Aidshilfe.

FAIR SQUARED-Kondome sind aus fair

produziertem Naturkautschuk hergestellt.

Für jedes Kilogramm Naturlatex, das wir

verarbeiten, zahlen wir eine Fair-Trade-

Prämie. Die Gummiproduzent:innen,

Kooperativen oder Arbeiter:innen auf den

Plantagen entscheiden selbst, wie sie die

Fair-Trade-Prämie zur Verbesserung ihrer

Lebens- und Arbeitsbedingungen verwenden

wollen.

FAIR SQUARED-Kondome sind 100% vegan.

Es werden keine tierischen Inhaltsstoffe,

z. B. Casein bei der Herstellung der Kondome

benutzt und keine Tiere bei der Ernte des

Naturkautschuks eingesetzt.

FAIR SQUARED-Kondome sind flexibel und

passen sich dem Penis rundum sicher an.

Sie sind nahezu geruchsneutral, lassen sich

schnell aus der Papierfolie entnehmen und

leicht abrollen.

FAIR SQUARED Smooth

extra feucht

Wandstärke: ca. 0,075 mm

nominale Weite: ca. 54 mm

Eine Kooperation mit der

Deutschen Aidshilfe


REISE

USA

HAUPTSTADT MIT HERZ

Es ist das politische Zentrum der USA,

historischer Hotspot und voller sehenswerter

Museen: Wer an die Ostküste der

Vereinigten Staaten reist, sollte unbedingt

einen Stopp in Washington, D.C.

einlegen, denn auch die dortige LGBTIQ*-

Szene bietet allerlei Abwechslung.

Michael Jordan, Oprah Winfrey, Chuck

Berry, The Jackson Five – wer die oberen

Stockwerke des National Museum of

African American History & Culture

(NMAAHC) durchstreift, findet sich in

einer großen Hall of Fame der afroamerikanischen

Kultur wieder. Ob bildende

Kunst, Tanz, Theater, Musik oder Sport – in

den Ausstellungshallen gibt es Zeugnisse,

Kostüme und Trophäen aller bedeutenden

Persönlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts

zu sehen, die jede für sich

Geschichte geschrieben haben.

Einzig die Drag-Ikone RuPaul

scheint zu fehlen. Während

das Museum hier oben mit

dem Glanz und Glamour

der Künstler und Sportler

begeistert, beginnt die

geschichtliche Aufarbeitung

vom Sklaventum

über Rassentrennung und

Bürgerrechtsbewegung

bis zur aktuellen Black-

Lives-Matter-Bewegung

unter der Erde. Die

Ausstellung, die sich

vom Keller langsam

nach oben windet,

erzählt von den dunkelsten Kapiteln der

amerikanischen Geschichte, von Verschleppung,

Folter und Tod, aber auch von

afroamerikanischen Kriegshelden, Politikern

und Idolen wie Frederick Douglass, Harriet-

Tubman, Rosa Parks und Martin Luther

King. Das 2016 eröffnete Museum in dem

markanten Bau an der Mall, die das Kapitol

mit dem Lincoln Memorial verbindet, ist nur

eines von insgesamt 19 Museen, die von der

Smithsonian Institution betrieben werden.

ÜBERBLICK

In den Sammlungen des größten Museumskomplexes

der Welt – darunter das

Museum of Natural History, das National

Air and Space Museum, das National

Museum of the American Indian sowie die

National Portrait Gallery oder das Hirshorn

Museum and Sculpture Garden – könnte

man bei meist freiem Eintritt locker eine

Woche oder länger verbringen. Für das

NMAAHC sollte man sich allerdings

rechtzeitig um ein Zeitticket

kümmern. Gleiches gilt für

Tickets in die Spitze des seit

Kurzem wieder zugänglichen

Washington Monuments, die

man ab dreißig Tage vor dem

Besuch für eine Reservierungsgebühr

von nur einem

Dollar bekommt. Von dem gut

169 Meter hohen Bauwerk,

das zentral auf der Mall gleich

neben dem NMAAHC liegt,

hat man den wohl besten

Blick auf die Stadt. Ob

Kapitol, Weißes Haus oder der Reflecting

Pool vor dem Lincoln Memorial: Von dem in

Form eines Obelisken 1885 eingeweihten

Denkmals kann man sich einen guten

Überblick über die Stadt verschaffen.

NATURERLEBNIS

Wer nach all den Besuchen von Museen

und Denkmälern etwas Erholung sucht,

findet diese direkt vor den Toren Washingtons.

Entlang des von großen Bäumen

gesäumten George Washington Memorial

Parkway sind es bei günstiger Verkehrslage

weniger als dreißig Minuten, bis man den

vom National Park Service verwalteten

Great Falls Park erreicht. Hier führen Wanderwege

entlang des Potomac River, dessen

Wassermassen sich zwischen Felsen

hindurchzwängen und sehenswerte Fälle

bilden. Zudem kann man Amerikas ältesten

Kanal, den 1785 erbauten Patowmack Cana

besuchen. Eine weitere Alternative ist der

Besuch des gut siebzig Autominuten von

D.C. entfernten Shenandoah-Nationalparks,

dessen Skyline Drive durch die Bergwelt der

Apalachen großartige Aussichten garantiert.

BARBIE-PUPPEN &

FREIGETRÄNKE

Aber auch in der Stadt selbst finden sich

Parks und schattige Plätze, an denen

man sich vom Trubel der Großstadt

erholen kann. Ein bekannter Treffpunkt der

LGBTIQ*-Community ist die als „P Street

Beach“ bekannte Liegewiese an der Kreuzung

P Street & 23rd Street, die an heißen

Sommertagen brechend voll ist. Gleich um


REISE

FOTOS: DAX

In jeder

Stadt

zu Hause

Übernachten bei queeren

Gastgebern in über 70 Ländern!

die Ecke liegt die Fireplace

Bar, eine der ältesten Gay-Bars

der Stadt, deren Markenzeichen

ein Kamin mit einer zur Straße

gewandten Glasfront ist. Hier trifft

sich vor allem die afroamerikanische

Community. Das traditionelle Herz

von Washingtons LGBTIQ*-Szene

liegt nahe des Dupont Circle

und vor allem rund um die von

Zebrastreifen in Regenbogenfarben

markierte 17th Street. Neben Bars wie JR’s, Number

Nine oder Trades sowie den Traditionsrestaurants Annie’s

Paramount Steakhouse und Hank’s Oyster Bar finden sich

hier auch Kuriositäten wie der vor einem privaten Stadthaus

angelegte „Barbie Pond“ – ein kleiner, mit Barbie- und Ken-

Puppen je nach Jahreszeit dekorierter Garten an der Avenue

Q. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch der Green Lantern

südlich des Thomas Circle. Die Bar auf zwei Etagen ist seit

über zehn Jahren ein beliebter Szenetreff. Besonders am

Donnerstag zwischen 22 und 23 Uhr ist im ersten Stock der

Bar jede Menge los, denn wer dort mit nacktem Oberkörper

an die Bar geht, bekommt sein Bier umsonst. *dax

AB 29 €

PRO NACHT

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab

FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ SHAPECHARGE

www.capitalregionusa.de

www.washington.org

Die seit zehn Jahren in Folge mit

100 Prozent beim LGBTQ Workplace Equality Index der

Human Rights Campaign Foundation ausgezeichnete

Fluggesellschaft United Airlines fliegt zweimal täglich

von Frankfurt und einmal täglich von München nonstop

nach Washington-Dulles. Zur Auswahl stehen Plätze in

der Economy, Premium Plus und dem Aushängeschild der

Airline, der United Polaris Class.

www.united.com


REISE

OFFEN FÜR NEUES

FOTOS: GOTHAIBEFREE.COM

Thailand

Kürzlich wurde Thailand laut der Studie

„Visa Global Travel Intentions Study

2021“ unter die Top 4 der attraktivsten

Reiseziele der Welt gewählt. Die Umfrage,

die Reisende aus 62 Ländern und ihr

Feedback berücksichtigte, zeigte, dass

sich vor allem Bangkok, Phuket, Chiang

Mai und Hua Hin großer Beliebtheit

erfreuen. Dabei spielen Aspekte wie

Entspannung am Reiseort, die Vielfalt

an Freizeitaktivitäten und unberührte

Natur die größte Rolle für einen stressfreien

Urlaub nach der Pandemie.

Aber nicht nur die berühmte Thai-Massage,

die zum UNESCO-Weltkulturerbe

zählt, sondern auch der Besuch eines

buddhistischen Tempels, eines der zahlreichen

Nationalparks oder die thailändische,

gesunde Kulinarik tragen zu einem

erholsamen und vielseitigen Urlaub bei.

MICHELIN-STERNE FÜR

THAILAND

Apropos Kulinarik: Bereits zum

sechsten Mal erscheint Ende 2022 eine

Thailand-Ausgabe des renommierten

Michelin Restaurantführers. Zu den

bisher vertretenen Regionen Bangkok,

Phra Nakhon Si Ayutthaya, Chiang

Mai, Phuket und Phang-Nga kommt in

diesem Jahr der Nordosten Thailands,

der sogenannte Isan, hinzu. Klassische

Garmethoden und vielfältige kulinarische

Einflüsse aus alten Epochen und aus den

Nachbarländern machen die Isan-Küche

zu einer bemerkenswerten Erweiterung

für den Gourmet Guide. Im Vergleich zur

ersten Thailand-Ausgabe des Michelin

Guide im Jahr 2018 hat sich die Zahl der

insgesamt ausgewählten Restaurants von

126 auf 361 nahezu verdreifacht. Die Zahl

der mit Michelin-Sternen ausgezeichneten

Restaurants ist im gleichen Zeitraum von

17 auf 32 gestiegen.

AUSGEZEICHNETE

HOTELS

Mit ausgezeichneten

Restaurants

können auch

zahlreiche Häuser

im gesamten

Königreich dienen,

so unter anderen die

zehn thailändischen

Hotels, die im Travel +

Leisure's Magazin unter

die "Top 500 Hotels of the

Year" ernannt wurden. Diese prestigeträchtige

Liste der beliebtesten Hotels

weltweit umfasst Häuser in Bangkok

und Chiang Mai sowie auf Phuket, Samui

und Ko Lanta. Folgende zehn Hotels in

Thailand überzeugen nicht nur in Sachen

Kulinarik und Service, sondern auch in

puncto Design und wurden in der Kategorie

“Asien” ausgewählt: Amanpuri (Phuket),

Anantara Chiang Mai Resort, Cape Fahn

Hotel (Ko Samui), Capella Bangkok, Four

Seasons Hotel Bangkok at Chao Phraya

River, Four Seasons Resort Chiang Mai,

Mandarin Oriental Bangkok, The Peninsula

Bangkok, Pimalai Resort & Spa (Ko Lanta)

und The Sukhothai Bangkok.

ERLEICHTERTE EINREISE

Im November 2021 hatte Thailands

Regierung zur Eindämmung der Pandemie

für alle internationalen Einreisenden die

Vorabregistrierung für den Thailand Pass

eingeführt. Ab dem 1. Juli 2022 wird

diese Regelung nun aufgehoben.

Internationale Touristen

müssen bei Einreise dann

nur noch einen Nachweis

über eine vollständige

Impfung vorlegen; nicht

oder nicht vollständig

Geimpfte sind verpflichtet,

maximal 72 Stunden

vor Antritt der Reise einen

PCR- oder einen Antigen-

Schnelltest (ATK) durchzuführen

und das offizielle Ergebnis

bei Einreise vorzulegen. Diese Nachweise

können in gedruckter oder digitaler Form

erfolgen, sie werden bei Einreise stichprobenartig

kontrolliert. Auch die bisher

bestehende Krankenversicherungspflicht

wird vollständig aufgehoben. Wurden

alle Voraussetzungen erfüllt, müssen vor

Ort keine weiteren Tests durchgeführt

werden und das gesamte Land kann

uneingeschränkt bereist werden.

www.thailandtourismus.de

www.gothaibefree.com


„Ich bin

Ehrenamtler,

R adfahrer ,

Taucher und

Frohnatur . “

Christoph

# HIVersity

Weil ich mehr bin als

nur HIV-positiv: LiVLife.de

NP-DE-HVU-ADVT-210002; 07/2021


Gesundheit

INFEKTIOLOGIE

AFFENPOCKEN

heißen jetzt MPX, sonst ändert sich nix?

Jeder, der gerne Spaß mit wechselnden

Penissen hat, sollte bis

auf Weiteres im Groben beachten:

Achtsamkeit, ein bisschen weniger Sex

und bei Bedarf impfen lassen. Dann

klappt das auch mit der Eindämmung

der neuen alten Virusinfektion, die seit

dem Frühjahr für Aufregung in (sozialen)

Medien und der Szene sorgt. Ein

Überblick.

KONDOME SCHÜTZEN NICHT VOR

„AFFENPOCKEN“ …

Beim Redaktionsschluss dieser Ausgabe

am 21. Juni war nicht sicher, ob das Kürzel

MPX auch von der Weltgesundheitsorganisation

(WHO) als offizieller Virenname

erwählt wird. Sicher ist, dass der alte Name

wissenschaftlich irreführend, sprachlich

problematisch und bald Geschichte ist.

Der Checkpoint BLN nutzte Mitte Juni

diese Abkürzung des englischen Begriffes

in einem dringenden Aufruf an die Medien.

Grund für die Stellungnahme: Eine ausgerechnet

über den öffentlich-rechtlichen

rbb verbreitete Falschinformation von

Dr. Nicolai Savaskan, Leiter Gesundheitsamt

Berlin-Neukölln:

„Savaskans Vorschlag Impfungen nicht

präventiv einzusetzen um zu verhindern,

dass sich Geimpfte ‚in falscher Sicherheit

wiegen und Safer-Sex-Regeln

vernachlässigen würden‘ widerspricht

eindeutig der STIKO-Empfehlung

und finden wir fachlich falsch. Wir

weisen darauf hin, dass ‚Safer Sex‘,

u.a. die Nutzung von Kondomen,

ausschließlich Methoden zum Schutz

vor HIV umfasst. Der Begriff wird von

Savaskan missverständlich verwendet

und suggeriert Kondome würden vor

MPX schützen. Das ist falsch. MPX wird

u.a. über intensiven Körperkontakt, z.B.

beim Sex, übertragen. Kondome sind

deswegen weder ein effektiver noch ein

ausreichender Schutz vor MPX.“

(Checkpoint BLN)

… IMPFUNGEN ABER!

Entsprechend der Empfehlung

der Ständigen

Impfkommission (STIKO)

bereitete sich der Checkpoint

BLN Mitte Juni auf

eine MPX-Impfkampagne

für Schwule, Bisexuelle und

andere Männer*, die Sex mit

Männern* haben (MSM) vor. Gleiches

gilt für entsprechende Einrichtungen

und Praxen in ganz Deutschland.

SEID WEITER ACHTSAM!

Die Eingangs etwas salopp formulierten

Empfehlungen für MSM hatte der

Pandemiebeauftragte und Oberarzt

der Infektiologie des Universitätsklinikums

rechts der Isar in München, Privatdozent

Dr. Christoph Spinner nach der

Identifizierung der Infektions-Hot-Spots

Maspalomas Gay Pride (Gran Canaria),

Darklands (Antwerpern) und SNAX

(Berlin) gegenüber männer* so formuliert:

„Anders als Coronaviren übertragen

sich Pockenviren nicht als Aerosol,

also nicht über die Luft, sondern durch

engen Hautkontakt, aber auch beim

Küssen oder Streicheln. Daher müssen

Besucher*innen dieser Festivals jetzt

nicht pauschal die nächsten Wochen

in ihren Wohnungen bleiben, denn die

Ansteckungsgefahr ist tendenziell nicht

so hoch.“

Da die Inkubationszeit von MPX bis zu

drei Wochen betragen kann, riet

Spinner vorausschauend:

„Wenn die Feiernden

in den kommenden

Wochen ein bisschen

auf ihre Gewohnheiten

schauen und intime Hautkontakte

reduzieren, mit

Augenmaß und Verstand, haben

wir eine gute Chance, eine weitere

unkontrollierte Ausbreitung des Virus

zu minimieren. {…} Es ist jetzt wichtig,

dass jede*r seinen Beitrag zur Kontrolle

der Infektionsausbreitung auch durch

freiwillige und bewusste Reduktion

unbekannter Sexualkontakte leistet.“

(25. Mai 2022)

Das gilt dank Sommer und dem nach

Corona-Entbehrungen aufblühenden

sozialen Leben auch bis auf Weiteres. *ck

Aktuelle Informationen auf männer.

media/topics/mpx und

www.aidshilfe.de/affenpocken!


ADVERTORIAL

Was bieten Innovationen in der HIV-Therapie?

Erwartungen und Wünsche von HIV-positiven Menschen

NP-DE-HVU-ADVR-220004

Früher zielte die HIV-Therapie

hauptsächlich darauf ab, das

Virus zu unterdrücken. Mit den

Fortschritten in der medizinischen

Versorgung hat sich der Fokus aber

längst vom reinen Überleben hin zum

gesunden Leben und Älterwerden mit HIV

verschoben.

Eine besondere Bedeutung hat dabei

inzwischen die Verbesserung der Lebensqualität

jedes Einzelnen. Um ein langes,

zufriedenes und gesundes Leben zu

führen, ist für HIV-positive Menschen nicht

nur das Wissen um die eigenen, ganz individuellen

Bedürfnisse besonders wichtig.

So empfiehlt es sich für sie auch einmal

zu hinterfragen, ob bestimmte Aspekte

im Leben mit HIV als Herausforderung

empfunden werden oder wie zufrieden sie

mit der aktuellen Therapie sind.

WELCHE HERAUSFORDERUNGEN

KÖNNEN MIT DER HIV-THERAPIE

VERBUNDEN SEIN?

Mittlerweile gibt es groß angelegte Studien,

welche die Erfahrungen und Wünsche von

HIV-positiven Menschen beleuchten. In der

„Positive Perspektiven 2“ Studie wurden

beispielsweise weltweit 2.389 HIV-positive

Menschen befragt.

Dabei wurde unter anderem auch gefragt,

mit welchen Herausforderungen Menschen

mit HIV sich in ihrem Alltag konfrontiert

sehen. Unter den 120 Befragten in Deutschland

fühlt sich die Mehrheit beispielsweise

durch die Einnahme der Medikamente

täglich an die eigene HIV-Infektion erinnert

und knapp die Hälfte verstecken ihre

Medikamente 1 sogar, auch weil sie Angst von

einem ungewollten HIV-Outing haben.

DIE PERSÖNLICHEN BEDÜRFNISSE

KENNEN

Neben der einzigartigen Persönlichkeit

hat jeder Mensch auch ganz individuelle

Bedürfnisse, was die Gestaltung des

52% 47%

(62/120) (56/120)

fühlen sich durch ihre

Tabletten täglich an die

eigene HIV-Infektion

erinnert.

spüren Nebenwirkungen

ihrer aktuellen Therapie.

verstecken ihre

HIV-Medikamente.

35% 32%

(42/120) (38/120)

haben Angst davor, die

Einnahme zu vergessen.

Ein großer Teil der Befragten sieht sich mit besonderen

Herausforderungen bei der HIV-Therapie konfrontiert 1

eigenen Lebens betrifft. Für Menschen mit

HIV ist es vor allem im Hinblick auf die HIV-

Therapie wichtig, dass sie diese gut kennen:

Denn je mehr man sich seiner eigenen

Bedürfnisse bewusst ist, desto klarer wird

man sich auch, ob die aktuelle HIV-Therapie

diese überhaupt noch erfüllt.

Ebenso wie viele andere Dinge im Leben

können Bedürfnisse sich aber auch mit der

Zeit verändern. Dies geschieht meist nicht

über Nacht, sondern schrittweise und daher

oft unbemerkt – das macht ein regelmäßiges

Überprüfen so wichtig.

WAS BIETEN INNOVATIONEN

IN DER HIV-THERAPIE?

Die Mehrheit der Menschen mit HIV ist der

Überzeugung, dass sie von Innovationen in

der Behandlung profitieren können. 2 Wenn

beispielsweise die Einnahme der Tabletten

täglich an die HIV-Infektion erinnert und man

das als belastend empfindet, dann muss man

das nicht einfach hinnehmen. Die Ergebnisse

der „Positive Perspektiven 2“ Studie zeigen

beispielsweise, dass fast die Hälfte der

Befragten offen für eine HIV-Therapie ist, die

nicht täglich eingenommen werden muss. 2

Knapp zwei Drittel der befragten Menschen

mit HIV gaben sogar an, dass sie bereit wären,

76%

(91/120)

glauben, dass Fortschritte in der HIV-Therapie

ihre Gesundheit verbessern werden.

65%

(78/120)

46%

(55/120)

sind offen für eine ART mit weniger

Wirkstoffen.

sind offen für eine ART, die nicht täglich

eingenommen werden muss.

Die meisten Menschen sind der Überzeugung, dass sie

von Innovationen in der HIV-Therapie profitieren können 2

eine HIV-Therapie mit weniger Wirkstoffen

bei gleicher Wirksamkeit einzunehmen. 2

HIV zu einem kleineren Teil im Leben

machen

Um eine hohe Lebensqualität zu erhalten,

ist es also wichtig, dass Menschen mit HIV

ihre eigenen Bedürfnisse kennen und diese

vor allem auch ihren Ärzt*innen gegenüber

äußern. Wenn die aktuelle HIV-Therapie

diese Bedürfnisse nicht erfüllt, kann ein

offenes Gespräch sehr weiterhelfen.

Dank des medizinischen Fortschritts gibt es

für die Vielfalt an persönlichen Wünschen

und Erwartungen auch jeweils eine geeignete

Therapie. Wenn man diese gemeinsam

mit seinem/r Ärzt*in für sich findet, kann HIV

dadurch zu einem kleineren Teil im eigenen

Leben werden.

Weitere Infos sowie persönliche Geschichten

zum Leben mit HIV findest du unter

www.livlife.de.

Sponsored by ViiV Healthcare

REFERENZEN

1 Wigger A et al., Deutsch-Österreichischer Aids-Kongress

2021. Poster 46763.

2 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten und

Tropenmedizin 2021. Poster P-037.


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