02.11.2022 Aufrufe

Vegan für mich 07/2022

Jede Menge Infos über vegane Ernährung und veganes Leben – für alle, die in die rein pflanzliche Welt ohne Tierprodukte einfach mal reinschnuppern wollen. Mit vielen News, Portraits, Interviews und Rezepten, dazu viele spannende Informationen: Veganes Leben macht spaßt und ist gesund – und es gibt viel zu entdecken!

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Mit vielen News, Portraits, Interviews und Rezepten, dazu viele spannende Informationen: Veganes Leben macht spaßt und ist gesund – und es gibt viel zu entdecken!

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<strong>07</strong><br />

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Gleichklang ist komplee werbefrei.<br />

Wir finanzieren uns über faire Mitgliederbeiträge, die wir sozial ermäßigen. So ist es<br />

allen möglich, bei Gleichklang teilzunehmen bis sie eine Beziehung gefunden haben.<br />

KENNENLERNEN: ökologisch / divers / solidarisch<br />

...weil Liebe möglich ist!<br />

Seit 16 Jahren finden<br />

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Die Vermiilung erfolgt auf der Basis psychologischer Prinzipien,<br />

der Passung von Werthaltungen und Lebenssslen.<br />

So lernen sich Menschen kennen, die das Potennal haben, gemeinsam glücklich zu werden!<br />

Bei Gleichklang können Sie aber auch vegane Projekte und Gemeinschaaen suchen und finden.


editorial / <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> Dich<br />

Wächst, wo Not ist,<br />

das Rettende auch? Bleiben<br />

wir zuversichtlich!<br />

Willkommen<br />

in der Hoffnungs-Sturheit!<br />

COVER: ARS VIVENDI VERLAG/ LUKE ALBERT (1), MATTHIAS WOLF (1); FOTOS S. 3: ARND KRIEG (1), ISTOCK/ 751 (1)<br />

Die ganze Welt ist verrückt geworden.<br />

Daran besteht ja wohl kein Zweifel<br />

mehr. Die tagesaktuellen Nachrichten<br />

mit ihren Kriegen und Katastrophen<br />

lassen den Atem stocken, nebenbei<br />

geht das kaum beachtete Leiden von<br />

Menschen und Tieren in ihren Kerkern<br />

und Verliesen weiter, während der Dürresommer<br />

als Auswuchs des Klimawandels<br />

fast schon wieder vergessen ist<br />

(doch der nächste folgt bestimmt).<br />

Manchmal frage ich <strong>mich</strong>, wohin das alles<br />

führen wird. Ist die Menschheit dem<br />

selbst verschuldeten Untergang geweiht?<br />

Werden unser Planet und all unsere<br />

Mitgeschöpfe erst dann aufatmen<br />

können, wenn sich ihr größter Peiniger<br />

– der Mensch – selbst entsorgt hat?<br />

Oder wächst, wo Not ist, das Rettende<br />

auch? Doch haben wir Rettung überhaupt<br />

verdient?<br />

In all seinen Möglichkeiten, den guten<br />

wie schlechten, ist der Mensch einzigartig.<br />

Er hat die Macht, alles zu zerstören.<br />

Aber auch die Gabe, bedingungslos zu<br />

lieben. Wir alle bewegen uns ununterbrochen<br />

in diesem weiten Spektrum an<br />

Möglichkeiten, grundguter wie abgrund-<br />

Dirk Müller,<br />

Chefredakteur<br />

tief böser. Und wir müssen uns immer<br />

wieder entscheiden: Ein freundliches Wort<br />

oder ein böses? Eine große Vergebung<br />

oder eine kleine Gemeinheit? Seitan oder<br />

Schweinskopfsülze?<br />

Egal, wie verrückt die Welt auch geworden<br />

ist: In unserer eigenen, kleinen Gestaltungswelt<br />

haben wir durchaus eigene<br />

Entscheidungsmöglichkeiten – und die<br />

Wahl, ob wir die Welt ein kleines bisschen<br />

zum Guten oder Schlechten bewegen.<br />

Immer wieder.<br />

Ich setze bei allem Zweifel – auch wenn<br />

christlich motivierte Zitate vielleicht aus<br />

der Mode gekommen sind – weiterhin<br />

auf zwei schöne Begriffe der badischen<br />

Bischöfin Heike Springhart und bleibe<br />

„hoffnungsstur und glaubensheiter“.<br />

Herzlichst, Ihr<br />

IMPRESSUM<br />

VEGAN <strong>für</strong> <strong>mich</strong> erscheint 8x im Jahr<br />

bei Grüner Verlag Green Media GmbH<br />

Verlagsgesellschaft, Klostergut Fremersberg,<br />

76530 Baden-Baden, ein Tochterunternehmen<br />

der IDS Information Display Services GmbH.<br />

IDS ist die Servicegesellschaft in Deutschland<br />

<strong>für</strong> Informationen im Gesundheitswesen.<br />

IDS distribuiert jährlich mehr als 20 Mio.<br />

Zeitschriften und Verbraucherinformationen<br />

über die Ärzteschaft und deren Praxen.<br />

www.ids-deutschland.de<br />

Geschäftsführer: Peter Wolf<br />

Verlagsleiter: Marko Petersen<br />

petersen@ids-deutschland.de<br />

Chefredakteur: Dirk Müller<br />

mueller@ids-deutschland.de<br />

Gestaltung: Redaktionsbüro Wipper<strong>für</strong>th<br />

GmbH, Christina Weyerstrass (verantw.),<br />

Katrin Herholz, Kristin Zeller<br />

Repro: Simkraft Solutions Pvt. Ltd.<br />

VEGAN <strong>für</strong> <strong>mich</strong> wird vermarktet von<br />

Grüner Verlag Green Media GmbH<br />

Verlagsgesellschaft<br />

Anzeigenleitung: Marko Petersen<br />

(verantwortlich <strong>für</strong> Anzeigen),<br />

Grüner Verlag Green Media GmbH<br />

Verlagsgesellschaft, Klostergut<br />

Fremersberg, 76530 Baden-Baden.<br />

Vertrieb: IPS Pressevertrieb GmbH,<br />

Postfach 1211, 53334 Meckenheim<br />

Druck: Walstead Kraków Sp. z o.o.<br />

ul. Bema 2C 27-200 Starachowice, Poland<br />

Abonnement: Abonnentenservice durch<br />

PrimaNeo GmbH, Hamburg<br />

Sie erreichen den Kundenservice per Mail an<br />

vegan@primaneo.de oder telefonisch unter<br />

Tel.: 040 / 236703861<br />

DIE NÄCHSTE AUSGABE (8/22)<br />

ERSCHEINT AM 30. NOVEMBER <strong>2022</strong><br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 3


inhalt / <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong><br />

VEGAN &<br />

LEBENSGEFÜHL<br />

3 EDITORIAL<br />

Willkommen in der<br />

Hoffnungs-Sturheit!<br />

14 NEUES VOM ERDLINGSHOF<br />

Nicos neues Glück<br />

74 DANIELA BÖHM<br />

Hoffnung <strong>für</strong> unsere<br />

Katzen<br />

10<br />

Inhalt GEWINNEN!<br />

SIEHE SEITEN 7, 8 UND 25<br />

Heute<br />

AM HERD<br />

Astrid Ederer,<br />

Emmi‘s Kitchen,<br />

München, S. 16<br />

32<br />

Herzhaft-schmackhafte<br />

Herbstgerichte auf vielen<br />

Seiten – Inspiration pur!<br />

Selbst gemachte<br />

Marmelade – so lecker!<br />

20<br />

Schuhe-Extra:<br />

Gut zu Fuß mit<br />

fairer, veganer<br />

und nachhaltiger<br />

Qualität<br />

VEGAN &<br />

MENSCHEN<br />

16 HEUTE AM HERD<br />

Emmi‘s Kitchen<br />

60 VEGAN RUNNER<br />

Rund um die Zugspitze<br />

68 AUF EINEN TEE …<br />

… mit Angelika Fürstler<br />

60<br />

Unser veganer Dauerläufer<br />

hat diesmal die Zugspitze<br />

umrundet – 108 Kilometer<br />

und durch die Nacht …<br />

4 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


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05<br />

VEGAN & WISSEN<br />

6 KURZ & GUT<br />

Immer mehr <strong>Vegan</strong>er,<br />

Friedolins Freunde u.v.m.<br />

20 SCHUHE-EXTRA<br />

<strong>Vegan</strong>, fair und so chic!<br />

56 TROCKENFRÜCHTE<br />

Süßigkeiten mit Mehrwert<br />

66 BUCHTIPPS<br />

Für euch gelesen<br />

70 PRODUKTTIPPS<br />

Für euch getestet<br />

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Kürbis-Cheesecake-Brownies<br />

von Bianca Zapatka<br />

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Wo „Nutztiere“ einfach<br />

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lsommer<br />

VEGAN & GENUSS<br />

10 MARMELADE!<br />

Süßes Glück genießen<br />

28 WM-FIEBER?<br />

Wenn schon Fußball, dann<br />

mit diesen Snacks<br />

32 NEUE REZEPTE<br />

Herzhafte Herbstküche<br />

52 TILOS TOFU-TIPPS<br />

Süßkartoffel-Kürbis-Pastete<br />

62 BIANCAS TIPPS<br />

Herrliche Brownies<br />

64 KLEINE VERSUCHSKÜCHE<br />

Feine Blumenkohlideen<br />

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nicolas thun<br />

Auf einen Tee<br />

mit dem veganen<br />

Dauerläufer<br />

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Es weihnachtet!<br />

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Die Fleisch-Revolution<br />

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Internationale Küche:<br />

Rein pflanzlich<br />

durch die ganze Welt<br />

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Was Gutes drinsteckt,<br />

welche Vielfalt es gibt<br />

Ria Rehberg<br />

<strong>für</strong> <strong>mich</strong><br />

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<strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong><br />

V<br />

egan<br />

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Auf einen Tee mit der Tierrechtlerin<br />

und Chefin der „<strong>Vegan</strong>uary“-Kampagne<br />

7• 2021<br />

rezepte<br />

Fruchtig-frische<br />

Ideen <strong>für</strong> einen<br />

smoothigen Sommer<br />

veganes hotel<br />

Burg Lenzen: Pflanzlich,<br />

bio und klimapositiv<br />

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veganen Durchstarten<br />

vitamin k<br />

Kaum bekannt – und<br />

doch lebenswichtig<br />

gesundes herz, langes<br />

leben – mit veganer kost<br />

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Angelika Fürstler<br />

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5• 2021<br />

Deutschland 4,90€<br />

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vegane bio-mode<br />

Auf einen Espresso<br />

mit „Bleed“-Chef<br />

Michael Spitzbarth<br />

mehr knoblauch!<br />

Wie die to le Knole<br />

wahre Wunder wirkt<br />

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Ein Verein namens<br />

„Flauschmenschen“<br />

hilft und unterstützt<br />

vegane kunst: wenn<br />

der funke überspringt<br />

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Nur <strong>für</strong> Erstbesteller*innen. Nicht mit anderen Aktionen<br />

kombinierbar.


kurz<br />

JEDER<br />

25. DEUTSCHE<br />

ERNÄHRT<br />

SICH VEGAN<br />

Rund 9 Prozent der Bundesbürger<br />

ernähren<br />

sich vegetarisch, etwa 4<br />

Prozent (also jeder 25. Deutsche)<br />

verfolgen einen veganen<br />

Ernährungsstil: Das<br />

geht aus einer repräsentativen<br />

Studie des digitalen<br />

Versicherungsmanagers Clark in Zusammenarbeit<br />

mit dem Meinungsforschungsinstitut<br />

YouGov hervor. Auffällig<br />

ist, dass sich deutlich mehr Frauen (13<br />

Prozent) als Männer (5 Prozent) vegetarisch<br />

ernähren und dass der Prozentsatz<br />

der Vegetarier in der Altersgruppe<br />

der 18- bis 24-Jährigen mit 16 Prozent<br />

und gut<br />

deutlich höher liegt als im Gesamtschnitt.<br />

Bis zu einer umfassenden<br />

pflanzlichen Wende scheint der Weg<br />

jedoch noch weit zu sein: Obwohl der<br />

Pro-Kopf-Fleischkonsum in Deutschland<br />

2021 im Vergleich zum Vorjahr<br />

um 2,1 Kilogramm sank und damit auf<br />

einem neuen Rekordtief seit Beginn der<br />

Berechnungen 1989 liegt, verzehrt der<br />

Durchschnittsdeutsche noch immer 55<br />

Kilogramm Fleisch pro Jahr.<br />

„Friedolins Freunde“<br />

machen Kindern Mut<br />

Julia Morgenthaler war 20 Jahre<br />

Redakteurin beim ZDF, ist langjährige<br />

<strong>Vegan</strong>erin und hat das Kinderbuchprojekt<br />

„Friedolins Freunde“<br />

ins Leben gerufen, mit dem sie<br />

Kindern und Tieren hilft: anhand<br />

von sechs Tierfiguren werden<br />

Kindern Werte wie Mut, Selbstvertrauen<br />

und Zusammenhalt<br />

vermittelt. Die Hälfte aus dem Gewinn<br />

der verkauften Bücher fließt<br />

in ausgewählte Tierschutzprojekte.<br />

Erschienen sind bisher „Friedolins<br />

Freunde: Tierisch genial“ und<br />

„Friedolins Freunde: Das Geheimnis<br />

des Regenbogens“ (je 11,99<br />

Euro, s. Website). 1000<br />

Exemplare wurden<br />

mittlerweile in ukrainischer<br />

Sprache<br />

gedruckt und an<br />

Flüchtlingskinder<br />

verteilt. www.<br />

friedolinsfreunde.de<br />

DREI FRAGEN AN ...<br />

Thomas Haase, lavera-<br />

Gründer und Geschäftsführer<br />

Wirksame Naturkosmetik<br />

zu entwickeln war 1.<br />

Ihr erklärtes Ziel bei Gründung<br />

Ihrer Marke lavera vor<br />

35 Jahren – sind Sie sich treu<br />

geblieben?<br />

Ja, denn es ist kein Zufall,<br />

dass sich lavera aus dem aus<br />

lat. „verum“ <strong>für</strong> „Wahres“ ableitet.<br />

In den 70er Jahren<br />

suchte ich aufgrund meiner<br />

empfindlichen Haut nach einer<br />

natürlichen Pflegealternative,<br />

die es einfach nicht gab. Also<br />

habe ich Literatur zum Thema<br />

Salben und Kosmetik studiert<br />

und in der heimischen Garage<br />

begonnen, meine eigene Kosmetik<br />

herzustellen. Für <strong>mich</strong><br />

ist die Natur schon immer die<br />

einzig wahre Pflege <strong>für</strong> unsere<br />

Haut und ich hatte damals<br />

die Vision, allen Menschen die<br />

Möglichkeit zu bieten, sich<br />

ausschließlich mit Naturkosmetik<br />

zu pflegen. Diesen Grundsatz<br />

verfolgen wir mit unseren<br />

Produkten seit 35 Jahren, dabei<br />

immer den Respekt vor<br />

Mensch und Natur im Fokus.<br />

Wie wichtig sind Ihnen<br />

2. nicht nur tierversuchs-,<br />

sondern auch tierbestandteilfreie<br />

Produkte?<br />

Bei uns dreht sich schon immer<br />

alles um Pflanzen und fast<br />

alle Produkte sind vegan, gut<br />

erkennbar an der <strong>Vegan</strong>-Blume.<br />

Wir möchten unsere Produkte<br />

im Einklang mit der Natur herstellen,<br />

denn die Natur ist die<br />

Basis unserer Produkte. Dass<br />

wir tierversuchsfrei sind, war<br />

<strong>für</strong> <strong>mich</strong> immer selbstverständlich.<br />

Seit 2020 stehen wir auch<br />

auf der PETA Positiv-Liste.<br />

Lavera hat eine neue<br />

3. Nachhaltigkeitsstrategie<br />

bis 2025 entwickelt –<br />

was sind die Eckpfeiler?<br />

Mit acht sehr ambitionierten<br />

Zielen werden wir unser hohes<br />

Nachhaltigkeitsengagement<br />

weiter ausbauen. Eine Recyclingquote<br />

von mind. 85% über<br />

das gesamte Sortiment, Komplettverzicht<br />

auf Neuplastik bis<br />

2025 oder die Einsparung von<br />

20% Abfall und 10 % Wasser<br />

haben wir uns als Beitrag zum<br />

Erreichen der Weltklimaziele<br />

auferlegt. Auch erneuerbare<br />

Ressourcen sind Teil unserer<br />

Strategie: Unser Strom kommt<br />

seit Jahren zu 100% aus Wasserkraft.<br />

Zudem bauen wir eine<br />

eigene Photovoltaikanlage, um<br />

bereits 2023 einen Großteil unseres<br />

Stroms über Solarenergie<br />

selbst zu erzeugen.<br />

6 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 6. 7. <strong>2022</strong>


Kooperative VanillAMI:<br />

Gezielte Förderung von<br />

Frauen und Familien<br />

DREI FRAGEN AN ...<br />

Marc Oliver Dittrich,<br />

Geschäftsführer BIOVEGAN<br />

GEWINNEN!<br />

Wie entwickelt sich die<br />

1. BIOVEGAN-Kooperative<br />

VanillAMI auf Madagaskar?<br />

VanillAMI, unsere Kooperative<br />

<strong>für</strong> faire und nachhaltige Bourbon<br />

Vanille, wurde 2020 gegründet.<br />

Seitdem ist sie stark<br />

gewachsen: Von knapp 280<br />

sind wir heute bei etwa 500<br />

Bauernfamilien, denen wir im<br />

Rahmen von VanillAMI die Abnahme<br />

ihrer gesamten Ernte<br />

garantieren. Wir schulen die<br />

Bauern weiterhin in den Bereichen<br />

Vanille-Anbau und -Ernte<br />

sowie in betriebswirtschaftlichen<br />

Themen. Wir sind auch<br />

bei der Infrastruktur, Bildung<br />

und Gesundheit aktiv und haben<br />

etwa Schulen gebaut und<br />

die gesundheitliche Versorgung<br />

aller Bauernfamilien sichergestellt.<br />

Zudem fördern wir<br />

die Frauen vor Ort, sodass sie<br />

ihr eigenes Einkommen erwirtschaften.<br />

Was uns besonders<br />

stolz macht: Unser Engagement<br />

<strong>für</strong> Mensch und Natur<br />

auf Madagaskar überzeugt –<br />

unsere Bio Bourbon-Vanille<br />

wurde von der Rainforest-Alliance<br />

zertifiziert. (Mehr Info auf<br />

ra.org.)<br />

Soll das Projekt weiter<br />

2. ausgebaut werden bzw.<br />

planen Sie ähnliche Kooperativen<br />

in anderen Regionen?<br />

Aktuell ist VanillAMI weiterhin<br />

unser Fokus. Wir sind überzeugt,<br />

dass wir hier weiter mit<br />

den Menschen vor Ort noch<br />

einiges leisten können. Eine<br />

weitere Kooperative ist momentan<br />

nicht geplant. Vielmehr<br />

möchten wir unseren Kapazitäten<br />

da<strong>für</strong>, unserer Verantwortung<br />

gegenüber VanillAMI,<br />

den zugehörigen Projekten und<br />

insbesondere den beteiligten<br />

Menschen gerecht werden.<br />

BIOVEGAN steht<br />

3. gerade in der Vorweihnachtszeit<br />

<strong>für</strong> süße,<br />

pflanzliche Vielfalt – haben<br />

Sie ein persönliches Lieblingsprodukt?<br />

In diesem Jahr haben wir so<br />

viele tolle neue Produkte eingeführt,<br />

die <strong>mich</strong> durch den<br />

ganzen Tag begleiten – vom<br />

Krustenbrot mit Rührei-Ersatz<br />

zum Frühstück, über eine Bowl<br />

mit Falafeln und Hummus Dip<br />

zum Mittag und Nudeln mit<br />

Käshew Pasta-Topping und<br />

eine Mango Panna Cotta zum<br />

Abendessen. Mein absoluter<br />

Favorit fällt aber in die Kategorie<br />

Kaffee und Kuchen: Meine<br />

Brookies aus unserer neuen<br />

Reihe süßer Backmischungen,<br />

die kürzlich auf der Biofach<br />

mit dem Best New Product<br />

Award ausgezeichnet wurden.<br />

Die Kombination aus saftigem<br />

Brownie und knusprigem<br />

Cookie ist <strong>für</strong> <strong>mich</strong> einfach unschlagbar.<br />

Mein Tipp <strong>für</strong> eine<br />

weihnachtliche Note: Eine Prise<br />

Zimt in den Cookie-Teig geben.<br />

Leckere Probiersets von HÄPPYSNÄX<br />

Hier kommen die natürlichen Bio-Snacks, die Spaß machen!<br />

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Teilnahmeschluss: 25.11.<strong>2022</strong>*<br />

*Die Teilnahmebedingungen der Gewinnspiele<br />

finden Sie auf der Website<br />

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FOTOS: AFSHIN OMIDVAR (1), ANJA ROMMERSKIRCHEN (1), BIOVEGAN (2), BRIGITTE SAUER (2), HERSTELLER (9), ISTOCK/PROSTOCK-STUDIO (1), LISA NIESCHLAG (1),<br />

PRIVAT (2)<br />

8 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong><br />

*Die Teilnahmebedingungen der Gewinnspiele finden Sie auf der Website


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Trockenheit und Spannungsgefühle über Nacht. Der<br />

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unvermeidbaren CO2-Emissionen in da<strong>für</strong>zugelassenen Projekten mit<br />

der ClimatePartner ID Nr. 12310-1610-1001 mit einer Fördersumme<br />

unterstützt und genau die CO2-Emissionen ausgeglichen, die pro Jahr<br />

im Unternehmen erzeugt wurden.


Wissen / Marmelade<br />

Die<br />

Vorbereitung<br />

Stellen Sie sich alle Utensilien bereit, die<br />

Sie zum Einkochen brauchen: einen großen Topf<br />

aus Edelstahl, Kochlöffel, Löffel zum Schaumabschöpfen,<br />

Einfülltrichter, Brett, Obstmesser, Küchenwaage, Sieb,<br />

Zitruspresse, Messbecher, Stabmixer, Stoppuhr, Geschirrtücher.<br />

Nun können Sie damit beginnen, zur Sicherung der Haltbarkeit<br />

Ihre Marmeladengläser zu sterilisieren. Waschen Sie zuerst<br />

Gläser und Schraubdeckel mit Spülmittel und spülen Sie diese gut<br />

aus. Stellen Sie die Gläser anschließend auf ein nasses Geschirrtuch<br />

(dies verhindert, dass die Gläser bei Hitze springen). Gläser<br />

mit kochendem Wasser befüllen, etwa 15 Minuten stehenlassen,<br />

ausleeren, kopfüber auf einem sauberen Küchentuch<br />

trocknen lassen. Gläser und Deckel in eine Backreine<br />

stellen und im Backofen bei 160 Grad Celsius 10<br />

Minuten sterilisieren. Vor dem Befüllen<br />

etwas auskühlen lassen.<br />

Die<br />

Gelierprobe<br />

Um sicherzugehen, dass Ihre Marmelade<br />

später die perfekte Konsistenz hat, tropfen Sie einen<br />

Teelöffel davon kurz vor Ende des Kochvorgangs auf einen<br />

eiskalten Teller. Wenn die Tropfen fest werden, können Sie die<br />

Marmelade abfüllen. Wenn nicht, fügen Sie etwas frisch gepressten<br />

Zitronensaft oder einen Teelöffel bis einen Esslöffel Apfelpektin<br />

(aus dem Reformhaus) hinzu und verlängern Sie die Kochzeit um ein<br />

bis zwei Minuten. Gläser sollten beim Einfüllen noch warm sein und auf<br />

einem nassen Tuch stehen. Benutzen Sie am besten einen Einfülltrichter.<br />

Sollten die Glasränder doch ein paar Marmeladenkleckse abbekommen,<br />

unbedingt mit einem nassen Tuch säubern, sonst schließen die Deckel nicht<br />

dicht. Befüllen Sie die Gläser bis zum Rand, schließen Sie sie sofort und<br />

stellen Sie sie <strong>für</strong> fünf Minuten auf den Deckel. Dies verhindert, dass sich<br />

Lufteinschlüsse bilden, in denen sich Keime vermehren. Dann umdrehen<br />

und etikettieren. Nun darf Ihre Marmelade an einem kühlen, dunklen<br />

Ort lagern. Aufgrund des geringen Zuckeranteils liegt die Haltbarkeit<br />

unserer süßen Köstlichkeiten zwischen 6 und 12 Monaten. Aber<br />

Achtung: Wenn sich Deckel wölben, Schimmel oder Gärungsbläschen<br />

bilden, ist die Marmelade verdorben und muss entsorgt<br />

werden. Ein Klicken beim Öffnen des Glases zeigt<br />

Ihnen, dass sich ein Vakuum gebildet hat und Ihr<br />

Einmachgut frisch ist. Nun können Sie<br />

Ihre eingekochten Schätze mit<br />

Stolz genießen.<br />

Der<br />

Einkauf<br />

Da wir es schön fruchtig<br />

mögen, verwenden wir <strong>für</strong> unsere<br />

Rezepte Gelierzucker 3:1 (1,5 kg<br />

Frucht auf 500 g Zucker). Beim Gelierzucker<br />

ist das Geliermittel Pektin schon<br />

zugesetzt. Dieses Pulver wird aus Äpfeln<br />

gewonnen. Auch Zitrusfrüchte, Heidel-, Stachel-,<br />

Johannes- und Preiselbeeren punkten mit einem hohen<br />

Pektingehalt, anderes Obst enthält weniger davon. Um das<br />

Gelieren wie auch das Aroma unseres Einkochgutes zu<br />

verbessern, verwenden wir in unseren Rezepten Orangensaft.<br />

Generell gilt: Je süßer und reifer die Frucht<br />

ist, umso niedriger ist ihr Pektingehalt. Verwenden<br />

Sie deshalb nie überreifes Obst zum Marmeladekochen.<br />

Wählen Sie hochwertige, perfekt<br />

gereifte Früchte in Bioqualität, die Sie<br />

vor der Zubereitung waschen<br />

und putzen.<br />

10 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Süsses Glück<br />

So kommt der Geschmack aus der Kindheit aufs Brot<br />

Unsere Rezepte machen selbst Obstmuffel glücklich: Die süßen Fruchtaufstriche<br />

punkten mit einem hohen Fruchtanteil, wenig Zucker, sind<br />

fein püriert und fangen die köstlichen Aromen des Sommers ein<br />

Marmeladekochen macht<br />

von Grund auf zufrieden.<br />

Die süßen Aromen der<br />

Sommerfrüchte trösten unsere Gaumen<br />

bis in den tiefsten Winter hinein<br />

und fangen Sonne und Wonne<br />

ein. Selbstgemachte Marmelade hat<br />

viele Vorteile: Man weiß genau, was<br />

im Glas ist, und kann den süßen Aufvon<br />

alexandra kuchenbaur<br />

strich nach Lust und Laune kreieren.<br />

Da viele Obststückchen im Aufstrich<br />

nicht jedermann mag, kommt<br />

unsere Marmelade fein püriert<br />

daher. Wobei – Marmelade dürften<br />

wir per Definition eigentlich gar nicht<br />

mehr sagen, denn dieser Begriff ist<br />

laut europäischer Lebensmittelverordnung<br />

nun Zitrusfrüchten vorbe-<br />

halten. Auch Konfitüre ist es offiziell<br />

keine, denn diese besteht aus mindestens<br />

55 Prozent Zucker. Fruchtaufstriche<br />

müssten wir unsere<br />

zuckerarmen Rezepte nennen, entscheiden<br />

uns aber aus nostalgischen<br />

Gründen <strong>für</strong> das Wort, dessen<br />

Klang schöne Kindheitserinnerungen<br />

weckt: Wir kochen Marmelade!


Wissen / Marmelade<br />

FOTOS: ISTOCK/ CAIAIMAGE/ CHRIS RYAN (1)/ FRANK ARMSTRONG (1)/ HANDMADEPICTURES (1)/ LISAAMC (1)/ MARGOUILLATPHOTOS (1)/ RIMMA BONDARENKO (1)<br />

Zwetschgenmarmelade<br />

ZUTATEN FÜR 7 GLÄSER ZU JE 200 ML:<br />

• ca. 1,6 kg Zwetschgen<br />

• 2 große Orangen<br />

• ¼ TL gemahlene Vanille<br />

• ¼ TL Zimtpulver<br />

• 1 Msp. Nelkenpulver<br />

• 500 g Gelierzucker (3:1)<br />

ZUBEREITUNG:<br />

1. Zwetschgen entkernen und klein schneiden. 1,4 kg Zwetschgenfruchtfleisch<br />

abwiegen.<br />

2. Orangen halbieren, Saft auspressen. 100 ml Orangensaft abmessen.<br />

3. Zwetschgen, Orangensaft, Gewürze und Gelierzucker in einem großen Topf vermengen<br />

und zugedeckt 1 Stunde ziehen lassen.<br />

4. Anschließend die Mischung langsam unter Rühren zum Kochen bringen<br />

und 5 bis 6 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei Schaum vorsichtig abschöpfen.<br />

Dann die Marmelade mit dem Stabmixer fein pürieren.<br />

5. Sofort in vorbereitete Gläser abfüllen, diese gut verschließen.<br />

12 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong><br />

Die<br />

Zubereitung<br />

Werden Früchte zu lange gekocht, verliert<br />

Pektin seine Wirkung und die Marmelade<br />

wird nicht mehr fest. Gleiches gilt, wenn die Mengenverhältnisse<br />

nicht stimmen. Beachten Sie deswegen<br />

genau die Kochzeiten und wiegen Sie Ihre Zutaten exakt<br />

ab. Befüllen Sie den Topf nur zur Hälfte, um Spritzen und<br />

Überkochen zu vermeiden. Rühren Sie Ihre Marmelade beständig<br />

um, um Anbrennen zu verhindern. Der sich bildende<br />

Schaum beim Kochen muss unbedingt vorsichtig<br />

abgeschöpft werden. Schaum entsteht durch Eiweiße<br />

in den Früchten. Landet der Schaum im Marmeladenglas,<br />

können sich in den Lufteinschlüssen<br />

Keime halten, die Ihre Marmelade<br />

verderben lassen.<br />

Beerenmarmelade<br />

ZUTATEN FÜR 8 GLÄSER ZU JE 200 ML:<br />

• ca. 1,5 kg gemischte Beeren (Erd-, Heidel-, Brom-,<br />

Johannisbeeren), frisch oder tiefgekühlt<br />

• 2 große Orangen<br />

• 500 g Gelierzucker (3:1)<br />

ZUBEREITUNG:<br />

1. Tiefgekühlte Beeren auftauen und mit dem Saft verwenden;<br />

frische Beeren verlesen. 1,4 kg abwiegen.<br />

2. Orangen halbieren, Saft auspressen. 100 ml Orangensaft<br />

abmessen.<br />

3. Beeren, Orangensaft und Gelierzucker in einem großen Topf<br />

vermengen und zugedeckt 1 Stunde ziehen lassen.<br />

4. Anschließend die Mischung langsam unter Rühren zum<br />

Kochen bringen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.<br />

Dabei den Schaum vorsichtig abschöpfen. Dann die Marmelade<br />

mit dem Stabmixer fein pürieren.<br />

5. Sofort in vorbereitete Gläser abfüllen, diese gut verschließen.


Erdbeer-<br />

Rhabarbermarmelade<br />

ZUTATEN FÜR 7 GLÄSER ZU JE 200 ML:<br />

• ca. 1,2 kg Rhabarber<br />

• ca. 400 g Erdbeeren<br />

• 6 große Orangen<br />

• 4 Päckchen Bourbon-Vanillezucker<br />

• 500 g Gelierzucker (3:1)<br />

Aprikosenmarmelade<br />

ZUBEREITUNG:<br />

1. Rhabarber schälen, putzen und klein schneiden. 900 g<br />

Fruchtfleisch abwiegen.<br />

2. Erdbeeren putzen und klein schneiden. 300 g Fruchtfleisch<br />

abwiegen.<br />

3. Orangen halbieren, Saft auspressen. 300 ml Orangensaft<br />

abmessen.<br />

4. Früchte, Orangensaft, Vanillezucker und Gelierzucker in einem<br />

großen Topf vermengen und zugedeckt 1 Stunde ziehen lassen.<br />

5. Anschließend die Mischung langsam unter Rühren zum<br />

Kochen bringen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.<br />

Dabei den Schaum vorsichtig abschöpfen. Dann die Marmelade<br />

mit dem Stabmixer fein pürieren.<br />

6. Sofort in vorbereitete Gläser abfüllen, diese gut verschließen.<br />

ZUTATEN FÜR 8 GLÄSER ZU JE 200 ML:<br />

• ca. 1,6 kg Aprikosen<br />

• 2 große Orangen<br />

• ¼ TL gemahlene Vanille<br />

• 500 g Gelierzucker (3:1)<br />

ZUBEREITUNG:<br />

1. Aprikosen entkernen und klein schneiden. 1,4 kg Aprikosenfruchtfleisch<br />

abwiegen.<br />

2. Orangen halbieren, Saft auspressen. 100 ml Orangensaft abmessen.<br />

3. Aprikosen, Orangensaft, Vanille und Gelierzucker in einem großen Topf vermengen<br />

und zugedeckt 1 Stunde ziehen lassen.<br />

4. Anschließend die Mischung langsam unter Rühren zum Kochen bringen und<br />

5 bis 6 Minuten kochen lassen. Dabei den Schaum vorsichtig abschöpfen. Dann<br />

die Marmelade mit dem Stabmixer fein pürieren.<br />

5. Sofort in vorbereitete Gläser abfüllen, diese gut verschließen.<br />

ADVERTORIAL<br />

Kakao aus Partnerschaften:<br />

Die vegane Ritter Sport<br />

Viele Schokoladenfans kennen das vegane Sortiment von Ritter Sport, das<br />

aktuell vier leckere Sorten umfasst. Was die meisten aber nicht wissen: Der<br />

Kakao da<strong>für</strong> stammt aus dem Cacao-Nica Programm, mit dem Ritter Sport<br />

seit über 30 Jahren den nachhaltigen Kakaoanbau in Nicaragua fördert.<br />

Im Rahmen von Cacao-Nica arbeitet der Waldenbucher Schokoladenhersteller<br />

mit rund 4.000 Kakaobäuerinnen und -bauern partnerschaftlich und<br />

auf Augenhöhe zusammen.<br />

Ziel des Programms ist es, durch nachhaltige Anbaumethoden die Erträge<br />

sowie die Qualität des Kakaos zu verbessern und so das Einkommen der<br />

Bäuerinnen und Bauern zu steigern.<br />

Mehr erfahren auf www.unser-kakao.de


wissen / Erdlingshof<br />

Neues vom Erdlingshof<br />

Glücklicher nico<br />

Teil 4: Eine Beinprothese rettet ein Rinderleben<br />

FOTOS: TIMO STAMMBERGER (1); ERDLINGSHOF<br />

Ein Tierarzt erklärte sich schließlich<br />

doch zur Amputation bereit – und<br />

glücklicherweise verlief alles erfolgreich.<br />

Jetzt konnten wir die nächsten<br />

Schritte <strong>für</strong> Nicos Zukunft planen.<br />

Die Suche nach einer Prothese erwies<br />

sich aber wieder als nahezu aussichtslos.<br />

Prothesen gibt es <strong>für</strong> Menschen,<br />

Hunde und Katzen, aber <strong>für</strong><br />

Rinder? Fehlanzeige! Schließlich fanden<br />

wir jedoch auch hier kompetente<br />

und aufgeschlossene Unterstützung!<br />

Heute kann Nico wieder selbstbestimmt<br />

gehen, rennen und toben,<br />

sich hinlegen und wieder aufstehen.<br />

Er ist sanft und liebevoll und hat eine<br />

besondere Verantwortung <strong>für</strong><br />

Kälbchen Ella übernommen, die<br />

auch keinen einfachen Start ins Leben<br />

hatte. Nico hört auf seinen Namen:<br />

wenn man ihn ruft, dann<br />

kommt er. Wir freuen uns sehr darüvon<br />

nicolas thun<br />

Nico genießt sein Leben<br />

in vollen Zügen<br />

Träumen Babys schon im Mutterbauch?<br />

Ja, das tun sie! Und<br />

zwar nicht nur bei uns Menschen,<br />

sondern bei fast allen Säugetieren.<br />

Wovon träumen sie wohl?<br />

Ihre Welt ist noch so klein, ihre Sinnesorgane<br />

noch gar nicht ganz entwickelt.<br />

Was wünscht sich das Baby<br />

in dieser Zeit am meisten? Natürlich<br />

ganz viel Nähe zur Mama! Was<br />

wünscht sich die Mutter am meisten?<br />

Klar: Dass ihr Baby gesund ist<br />

und dass es ihm gut geht.<br />

Nico kam als männliches Kälbchen<br />

in einem Milchbetrieb zur Welt.<br />

Weil er so groß war, verlief seine Geburt<br />

kompliziert. Man wickelte vermutlich<br />

einen Strick um sein linkes<br />

Hinterbein, um ihn herauszuziehen.<br />

Nur war der Strick wohl zu lange<br />

und zu eng um seinen kleinen Fuß<br />

gewickelt, sodass die Blutzufuhr unterbrochen<br />

wurde und sein linker<br />

Hinterfuß abstarb. Wie sollte es weitergehen<br />

mit dem verletzten kleinen<br />

Kälbchen, das ohnehin nur einen<br />

Marktwert von einigen wenigen Euro<br />

hatte?<br />

Männliche Kälber gelten als Abfallprodukte<br />

der Milchindustrie, als<br />

Überschuss der dauernden Schwangerschaften,<br />

zu denen die Muttertiere<br />

<strong>für</strong> maximale Milchproduktion<br />

immer wieder gezwungen werden.<br />

Doch wird nicht auch mit jedem<br />

Kind eine neue Welt geboren? Haben<br />

wir nicht alle einen Schutz-Instinkt?<br />

Gerade bei den kleinsten und<br />

verletzlichsten Lebewesen?<br />

Zum Glück kam Nico im Alter von<br />

6 Wochen zum Erdlingshof. Wir wussten<br />

schnell, dass sein Hinterfuß amputiert<br />

werden muss, damit er<br />

weiterleben kann. Doch alle Kliniken,<br />

an die wir uns wandten, erklärten uns<br />

nur: „Das geht nicht. Man muss ihn<br />

einschläfern.“ Obwohl eine Amputation<br />

nicht nur bei uns Menschen, sondern<br />

auch bei Hunden und Katzen<br />

mittlerweile vollkommen normal ist!<br />

Für Kälbchen Ella fühlt<br />

sich Nico ganz besonders<br />

verantwortlich<br />

14 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


SERIE: Neues vom Erdlingshof<br />

Nico mit seinem<br />

Beinstumpf,<br />

der tägliche<br />

Pflege benötigt<br />

Zusammenarbeit<br />

ber, dass er schon bald seinen 5. Geburtstag<br />

bei uns feiern kann.<br />

Gleichzeitig braucht Nico weiterhin<br />

viel Pflege und Fürsorge, jeden<br />

Tag wird seine Prothese abgenommen,<br />

sein Beinstumpf wird untersucht,<br />

wohnt! Von allen Rindern auf dem<br />

Erdlingshof ist Nico daher auch definitiv<br />

am verschmustesten.<br />

Ist es nicht verrückt, tausende<br />

Euro da<strong>für</strong> auszugeben, damit ein<br />

Rind eine Prothese bekommt? Wäre<br />

eingecremt und massiert. dieses Geld nicht anderswo viel ef-<br />

Dieses Ritual gefällt ihm ziemlich gut,<br />

schließlich wird er dabei ja auch ausgiebig<br />

gestreichelt und gekuschelt.<br />

fektiver eingesetzt? Das mag schon<br />

sein. Aber stellt Euch vor, Ihr könntet<br />

Euch mit Nicos Mutter darüber unterhalten.<br />

Und das ist Nico von klein auf so ge- Was würde sie wohl sagen? «<br />

Das ist der<br />

Erdlingshof<br />

Eine gute, langfristige und persönliche<br />

Zusammenarbeit mit unseren<br />

Herstellern und Lieferanten ist<br />

<strong>für</strong> uns die Grundlage <strong>für</strong> Qualität<br />

und Genuss. Bestes Beispiel ist<br />

unser Dinkelanbau-Projekt auf<br />

der Schwäbischen Alb: Seit über<br />

30 Jahren arbeiten wir hier mit<br />

Demeter-Bäuerinnen und Bauern<br />

zusammen, die den Dinkel <strong>für</strong><br />

unsere Nudeln anbauen. Diese<br />

Beständigkeit danken<br />

sie uns mit Qualität<br />

und Zuverlässigkeit.<br />

Seit 2014 gibt der Erdlingshof vor<br />

der „Nutztierhaltung“ geretteten<br />

Rindern, Pferden, Eseln, Hirschen,<br />

Schweinen, Schafen, Ziegen, Puten,<br />

Gänsen, Hühnern, Kaninchen und<br />

auch Hunden und Katzen ein<br />

sicheres Zuhause. Inzwischen sind<br />

es über 100 Tiere, die täglich zu<br />

versorgen sind. Auf dem Erdlingshof<br />

können sie einfach friedlich<br />

leben. Regelmäßig finden Führungen<br />

statt, auch <strong>für</strong> Schulklassen<br />

und Jugendgruppen. Dabei erfahren<br />

die Gäste die Geschichten der<br />

geretteten Tiere und wie jede/r<br />

Einzelne durch die eigene Ernährung<br />

dazu beitragen kann, Tierleid<br />

auf dem eigenen Teller zu beenden.<br />

Durch eine Tierpatenschaft hat<br />

jede/r die Möglichkeit, den Hof und<br />

So klein war Nico, als er<br />

zum Erdlingshof kam<br />

seine Bewohner zu unterstützen.<br />

Das Motto des Erdlingshofes und<br />

seiner Teamleader Birgit Schulze<br />

und Johannes Jung: <strong>Vegan</strong> – <strong>für</strong><br />

Mitgefühl entscheiden!<br />

www.erdlingshof.de<br />

Infos gibt's auch auf YouTube,<br />

Facebook und Instagram.<br />

Menschen<br />

Umwelt<br />

Gesundheit<br />

Klima<br />

Ressourcen<br />

Zusammenarbeit<br />

Gerechtigkeit<br />

Tierwohl<br />

Boden<br />

Artenvielfalt<br />

mehr als bio<br />

Weil es<br />

um alles geht.


vegan kochen/Interview<br />

Heute<br />

AM HERD<br />

RESTAURANT EMMI’S KITCHEN<br />

MÜNCHEN<br />

Jennifer Möglinger, Götz Möglinger,<br />

Betriebsleiterin Astrid Ederer,<br />

Küchenchef Christopher Dietlinger<br />

Inspiriert von Speisen aus<br />

der Kindheit: Um die vegane<br />

Küche in all ihrer Vielfalt<br />

zu präsentieren, eröffneten<br />

Jennifer und Götz Möglinger<br />

2016 das Restaurant<br />

Emmi’s Kitchen in München.<br />

Einer der heute drei Münchner<br />

Standorte befindet sich<br />

in Giesing, einer im Glockenbachviertel<br />

und der<br />

dritte ganz neu seit Oktober<br />

<strong>2022</strong> in Schwabing. Auch<br />

in Augsburg gibt es eine<br />

Filiale. Auf unserem Foto:<br />

Betriebsleiterin Astrid Ederer<br />

und der Giesinger Küchenchef<br />

Christopher Dietlinger<br />

(s. auch Interview).<br />

<strong>für</strong> 4 Portionen<br />

ZUTATEN: • 480 g Kichererbsen (Abtropfgewicht<br />

• 1 Pckg. Backpulver •<br />

60 g Tahini • 50 g Limettensaft • 10 g<br />

Salz (ca. 1 bis 1½ TL) • 2 g (=ca. ½<br />

TL) Pfeffer • etwas Wasser oder<br />

Kichererbsenwasser<br />

VORSPEISE<br />

Hummus<br />

Tipp<br />

Mit Brotscheiben<br />

servieren<br />

1. Kichererbsen abgießen.<br />

2. Kichererbsen in Wasser zusammen mit<br />

Backpulver 30 Minuten köcheln lassen.<br />

3. Absieben und abspülen, auskühlen lassen.<br />

4. Restliche Zutaten hinzugeben und bis zur<br />

gewünschten Konsistenz mixen.<br />

5. Falls die Masse zu dick ist, evtl. kaltes Wasser<br />

zugeben und mixen.<br />

16 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


<strong>für</strong> 4 Portionen<br />

ZUTATEN FÜR SPÄTZLE: • 600 g Wasser •<br />

500 g Dinkelmehl • 100 g Grieß • 10 g Salz<br />

• 1 Prise Muskat<br />

ZUTATEN FÜR KÜRBIS-CREME: • 200 g<br />

Hokkaido-Kürbis • 100 g vegane Sahne<br />

• 1–2 Zwiebeln • 10 g (= 3 TL) Olivenöl •<br />

ca. ¼ l Weißwein • 1 Prise Salz • 1 Prise<br />

Pfeffer<br />

1. Alle Zutaten <strong>für</strong> die Spätzle vermengen und<br />

so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft.<br />

2. Topf mit Salzwasser aufkochen.<br />

Tipp<br />

Mit Kürbiskernen<br />

dekorieren<br />

HAUPTSPEISE<br />

Kürbisspätzle<br />

3. Spätzle mit dem Hobel ins Wasser reiben.<br />

Wenn die Spätzle auf der Wasseroberoberfläche<br />

schwimmen, mit Schaumlöffel herausnehmen.<br />

4. Kürbis in Stücke schneiden, Kerngehäuse<br />

entfernen, im Ofen backen (bei 180 Grad 15<br />

Minuten).<br />

5. Den Kürbis aus dem Ofen mit Sahne im Mixer<br />

zu einer Creme verarbeiten.<br />

6. Zwiebeln schälen und in Öl in einer Pfanne anschwitzen.<br />

Mit Weißwein ablöschen.<br />

7.Spätzle zugeben.<br />

8. Kürbissoße zugeben und alles vermengen.<br />

9. Abschmecken.<br />

INTERVIEW<br />

INTERVIEW: Beate Förster<br />

„Ein Restaurant <strong>für</strong> alle“<br />

Liebe Astrid, lieber Chris, erzählt<br />

uns doch mal, wie Emmi’s<br />

Kitchen zu ihrem Namen<br />

gekommen ist …<br />

Astrid: Die Oma von Inhaber Götz<br />

Möglinger hieß Emmi. Inspiriert von<br />

ihren Suppen- und Eintopf-Rezepten<br />

aus seiner Kindheit hat alles in einem<br />

kleinen Imbiss in München-Haidhausen<br />

begonnen. Anfangs noch mit<br />

vegetarischen Speisen. Er hat dann<br />

eine Fortbildung zum veganen Koch<br />

gemacht, um sein Wissen zu vertiefen<br />

und weitere Grundlagen <strong>für</strong> neue rein<br />

vegane Rezepte zu schaffen.<br />

Was ist heute typisch <strong>für</strong> den<br />

Speiseplan?<br />

Chris: Das Emmi‘s ist sehr bekannt<br />

<strong>für</strong> sein Frühstück mit Tofu-Scramble,<br />

Milchreis und Pancakes. In der<br />

herzhaften Küche gibt es u. a. Spätzle<br />

und Kaaspressknödel. Es gibt auch<br />

Bowls z. B. mit Falafeln und Kürbis. Ein<br />

US-Touch kommt durch die Burger in<br />

die Küche. Zu den Tagesgerichten<br />

gehören auch Dals, Currys, Spätzle<br />

und Bratlinge. Unser Angebot ist also<br />

sehr international.<br />

Welche Philosophie steht<br />

dahinter?<br />

Astrid: Unser Motto lautet: Leckeres<br />

veganes Essen <strong>für</strong> alle! Götz Möglinger<br />

und dem Team ist wichtig, dass man<br />

die Vielfalt der veganen Küche sieht.<br />

Die Gäste erfahren bei uns, dass<br />

bodenständige und zugleich gesunde,<br />

frisch zubereitete pflanzliche Küche<br />

extrem gut schmecken und gleichzeitig<br />

gut sättigen kann – natürlich auch<br />

Fleischesser. Unsere Lebensmittel sind<br />

dabei immer so regional wie möglich.<br />

Wer bei uns zum ersten Mal<br />

reinkommt, weiß oft gar nicht, dass<br />

wir rein vegan sind. Aber danach heißt<br />

es dann: „Cool…!“.<br />

Chris: Genau, oft kommt dann der<br />

Satz: „Ach, das schmeckt ja wirklich!“<br />

Übrigens, bei uns steht nirgends groß<br />

„vegan“ drauf. Wir verwenden eher den<br />

Begriff „plantbased“.<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 17


vegan kochen/Interview<br />

Bio-Qualität ist euch auch<br />

wichtig, richtig?<br />

Chris: Wir versuchen auf bio zu achten,<br />

wie es uns nur irgendwie möglich ist.<br />

Wir benutzen beispielsweise Bio-Tofu,<br />

egal ob es normaler Tofu, Seidentofu<br />

oder Räuchertofu ist. Schätzungsweise<br />

70 Prozent unserer Lebensmittel sind in<br />

Bio-Qualität, bis hin zu den Limettenzesten<br />

in den Getränken.<br />

Wie setzen sich eure Gäste<br />

zusammen?<br />

Chris: Bunt gemischt von Studierenden<br />

bis zu Menschen im mittleren und<br />

reiferen Alter. Viele Geschäftsleute<br />

kommen mittags zum Essen vorbei.<br />

Sie interessieren sich <strong>für</strong> unser<br />

Mittagsmenü, weil das ein schnelles,<br />

relativ günstiges Gericht ist. Jede Woche<br />

bieten wir etwas Neues. Und es gibt<br />

eine Frühstückskultur in München, da<br />

sind alle dabei – Junge, Ältere,<br />

Geburtstagsgesellschaften…<br />

Es gibt ja drei Restaurant-Standorte<br />

in München...<br />

Astrid: Genau. Der Chris ist zum<br />

Beispiel der Küchenchef in Giesing.<br />

Chris: Die Leute bei uns in Giesing<br />

nehmen gutbürgerliche Küche deutlich<br />

besser an als die höhere Gastronomie.<br />

Was bei uns immer funktioniert, sind<br />

alle Arten von Spätzle – egal ob mit<br />

Kürbis, Spinat oder Tomate.<br />

Astrid: Das Restaurant im Glockenbachviertel<br />

befindet sich in der Nähe der<br />

Isar und ist eher ein zentraler Ort. Da<br />

kann man den Restaurant-Besuch mit<br />

einem Spaziergang verbinden. Dort ist<br />

auf jeden Fall jüngeres Publikum – viele<br />

Studierende, aber auch viele Touristen.<br />

Chris: Ins Glockenbachviertel kommen<br />

auch eher die Instagramer. Und da ist so<br />

‘ne schöne Bowl gerne gesehen. Und das<br />

Ambiente mit dem Innenhof bietet<br />

meiner Meinung nach eine der<br />

schönsten Terrassen Münchens.<br />

Astrid: Unser ganz neuer Laden in<br />

Schwabing ähnelt der Küche in Giesing<br />

– unsere Standardkarte gilt aber überall,<br />

immer ein bisschen an den Standort<br />

angepasst. Jeder unserer Küchenchefs<br />

kann sich mit seinem Team kreativ<br />

entfalten und Specials entwickeln, die es<br />

in den anderen Filialen nicht gibt.<br />

<strong>für</strong> ca. 5 Portionen (ca. 5 Gläser à 95 g)<br />

ZUTATEN: • 250 g Aquafaba • 1 Pckg.<br />

Vanillezucker • 25 g Stärke • 10 g Agavendicksaft<br />

• 200 g Blockschokolade<br />

1. Aquafaba aufschlagen.<br />

2.Dabei nacheinander vorsichtig Vanillezucker und<br />

Stärke einrieseln lassen.<br />

DESSERT<br />

Mousse au Chocolat<br />

3. „Sahnesteiftest“: kopfüber halten!<br />

4. Schokolade (z. B. in einer Tasse oder Schale im<br />

Wasserbad) vorsichtig schmelzen und mit Agavendicksaft<br />

vermengen.<br />

5. Vorsichtig die nicht zu heiße Schokolade langsam<br />

unter die „AquafabaSpätzle-Sahne“ heben, damit<br />

die „Sahne“ nicht zusammenfällt.<br />

Tipp<br />

Mit Beeren und<br />

Schokoladeraspeln<br />

garnieren<br />

Emmi’s Giesing<br />

Werinherstraße 69<br />

81541 München<br />

Tel. 089-28808168<br />

giesing@emmis.kitchen<br />

https://emmiskitchen.de/<br />

Emmi’s Glockenbach<br />

Buttermelcherstraße 15<br />

(im Innenhof)<br />

80469 München<br />

Tel. 089-55261878<br />

Emmi’s Schwabing<br />

Wilhelmstr. 43<br />

80801 München<br />

Emmi’s Augsburg<br />

Kirchgasse 1<br />

86150 Augsburg<br />

Tel. 0821-81555995<br />

FOTOS: EMMIS‘S KITCHEN<br />

18 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Unser Multi-Talent:<br />

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Thema wissen / Beschreibung<br />

Schuhe – vegan, hochwertig, nachhaltig<br />

<strong>Vegan</strong>e<br />

Schuhe<br />

In der Schuhbranche gibt es<br />

erheblichen Nachholbedarf<br />

rund um Nachhaltigkeit sowie<br />

ethisch saubere Produktion<br />

und Materialien. Dabei gibt es<br />

bereits faire Wege <strong>für</strong> Verbraucher<br />

20 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Fasern aus Apfelleder, Baumwolle und Co.: Natürliche<br />

und neuartige Materialien bieten tierfreundlichen<br />

Schuhe-Chic. Es ist Zeit <strong>für</strong> die Modewende am Fuß!<br />

Seit Jahren liegt vegane Schuhmode<br />

im Trend. Um diese Entwicklung<br />

zu fördern, verleiht die Tierrechtsorganisation<br />

PETA Deutschland bereits<br />

seit 2013 den „VEGAN Fashion<br />

Award“ – eine Auszeichnung <strong>für</strong> „stylische,<br />

innovative, nachhaltige und<br />

vegane Bekleidung“. In der Kategorie<br />

„bester Sneaker“ wurde im Jahr 2021<br />

das Modell „Hiro“ von Ethletic ausgezeichnet.<br />

„Ethletic zeigt mit dem<br />

Gewinn in der Kategorie Bester Sneaker,<br />

wie Bio-Baumwolle, Naturkautschuk<br />

und faire Produktion zu einem<br />

zeitgemäßen Produkt wie dem Hiro<br />

verschmelzen“, sagt Frank Schmidt,<br />

Head of Corporate Affairs bei PETA.<br />

Für Ethletic sind nachwachsende<br />

Rohstoffe das Material der Wahl, um<br />

ethische und umweltfreundliche Alternativen<br />

zu herkömmlichen Sneakern<br />

herzustellen.<br />

von beate förster<br />

nachhaltigkeit<br />

Nachhaltigkeit ist natürlich auch in<br />

der Schuhbranche ein Riesenthema:<br />

Produzenten und Designer erforschen<br />

nachhaltige Herstellungsweisen <strong>für</strong><br />

neue synthetische und pflanzenbasierte<br />

Stoffe und entwickeln Recyclings-<br />

und Upcyclingsmethoden.<br />

Denn: „Die Schuhindustrie ist umweltschädlich<br />

und unfair. In Deutschland<br />

wurden 2017 knapp 400 Mio. Paar<br />

Schuhe verkauft. Fast jedes von ihnen<br />

trägt einen riesigen Fußabdruck aus<br />

giftigen Chemikalien, Tierleid, klimaschädlichem<br />

CO2 und unfairen<br />

Arbeitsbedingungen“, informiert die<br />

Website der Firma Bleed Clothing, die<br />

sich Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen<br />

geschrieben hat. Deren Eco4 Sneaker<br />

bestehen aus recycelten Materialien,<br />

frei von giftigen chemischen<br />

Stoffen und Tierleid, sind vegan, umweltfreundlich<br />

und fair produziert.<br />

Deshalb kommen zum Beispiel Bio-<br />

Baumwolle und „Eco-Rubber“ – Öko-<br />

Kautschuk – zum Einsatz.<br />

baumwolle – weisses gold<br />

Als eine der ältesten Kulturpflanzen<br />

wurde die Baumwolle bereits vor<br />

6000 Jahren in Indien kultiviert. Im<br />

Bekleidungssektor ist sie seit dem<br />

19. Jahrhundert das wichtigste Roh-<br />

Material. So ist sie auch Bestandteil<br />

vieler Sneaker. Einer der größten<br />

Baumwollproduzenten weltweit ist<br />

Indien. Was viele Konsumenten nicht<br />

wissen: Der Großteil der dort angebauten<br />

Baumwolle ist gentechnisch<br />

verändert – Experten sprechen von<br />

etwa 95 Prozent, und bei diesem Anbau<br />

kommen Pestizide zum Einsatz.<br />

„Nur 1 Prozent der Baumwolle in Indien<br />

stammt aus biologischem Anbau“,<br />

so die Environmental Justice<br />

Organisation. Dennoch sei Indien<br />

mittlerweile der weltweit größte<br />

Bio-Baumwollexporteur<br />

– über 50 Prozent der<br />

nachhaltigen Baumwolle<br />

kämen von<br />

dort, informiert<br />

die Organisation<br />

FairTrade. So<br />

wurde die Baumwollkooperative<br />

Chetna Organic<br />

Farmer Association<br />

(COFA)<br />

gegründet, um<br />

ökologische Anbaumethoden<br />

zu<br />

fördern und die<br />

Produzenten – die<br />

Kleinbauern – zu unterstützen.<br />

Die Baumwolle<br />

von COFA ist bio-zertifiziert<br />

und wird nach FairTrade-Standards<br />

produziert. Gut zu wissen: Die Nachfrage<br />

nach Bio-Baumwolle steigt. Sie<br />

gilt als nachhaltig, da sie ein nachwachsender<br />

Rohstoff ist.<br />

fruchtleder<br />

Auch die sogenannte AppleSkin gehört<br />

zu den innovativen Materialien<br />

<strong>für</strong> Schuhe: Apfelabfälle von Bauernhöfen<br />

aus Norditalien sind das Ausgangsmaterial<br />

<strong>für</strong> deren Herstellung.<br />

Die italienische Firma Frumat aus<br />

Bozen hat sich das Herstellungsverfahren<br />

patentieren lassen. Apfelreste<br />

der Apfelsaft-Industrie werden dabei<br />

getrocknet und pulverisiert sowie<br />

mit Plastik gemischt. So entsteht ein<br />

wasserfestes, lederähnliches Material.<br />

Dabei beträgt der Apfelanteil ca. 30<br />

Prozent. „Unser veganes Leder besteht<br />

aus pflanzlicher Apfelhaut in Kombination<br />

mit recyceltem PET – recycelte<br />

Plastikflaschen, die aus dem Meer gewonnen<br />

werden. Ja, Sie haben richtig<br />

gelesen, Sie können Äpfel nicht nur<br />

essen, sondern auch darauf laufen“,<br />

1992 Black Apple aus Apfelleder, von Virón<br />

»<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 21


wissen / Schuhe – vegan, hochwertig, nachhaltig<br />

so der Hersteller der niederländischen<br />

Schuhmarke „A Perfect Jane“.<br />

Auch andere Schuhe wie diejenigen<br />

der französischen Marke Virón bestehen<br />

aus AppleSkin. Dabei wird<br />

Kunststoff PU mit Apfelresten gemischt<br />

und auf ein Trägermaterial<br />

wie Baumwolle oder Polyester aufgetragen.<br />

Die Herstellerfirma Frumat<br />

wurde <strong>für</strong> ihr Verfahren mit dem<br />

Technology und Innovation Award<br />

bei den Green Carpet Fashion<br />

Awards 2018 ausgezeichnet – einem<br />

Festival der Modewelt zum Thema<br />

Nachhaltigkeit in Mailand.<br />

Bilder wie diese<br />

sensibilisieren viele<br />

Menschen gegen den<br />

Tierversuch<br />

Chelsea Boot aus Mikrofaser,<br />

von Blundstone<br />

ananasleder<br />

Das Rohmaterial <strong>für</strong> die Produktion<br />

einer der innovativsten Lederalternativen<br />

sind Ananasblätter – der Abfall<br />

der Ananasernte. Das Gewebe trägt<br />

den markenrechtlich geschützten Namen<br />

Piñatex. Er leitet sich vom spanischen<br />

Wort „piña“ <strong>für</strong> Ananas ab. Das<br />

Unternehmen Ananas Anam stellt<br />

das neuartige Material her und arbeitet<br />

derzeit mit Bauerngemeinschaften<br />

auf den Philippinen zusammen. Die<br />

Gründerin Carmen Hijosa entwickelte<br />

es, um eine nachhaltige vegane Lederalternative<br />

zu produzieren. Es ist<br />

weich, strapazierfähig, wasserabweisend<br />

und „atmungsaktiv“<br />

und eignet<br />

sich in der Mode-<br />

und Möbelindustrie.<br />

Die<br />

Herstellung<br />

zielt auf<br />

das Prinzip<br />

„Cradle to<br />

Cradle“ ab.<br />

Damit soll<br />

eine nachhaltige<br />

Kreislaufwirtschaft<br />

geschaffen werden,<br />

welche durch<br />

Recycling und Kompostierung<br />

Müll vermeiden soll. Das Ananasleder<br />

enthalte keine Tierprodukte<br />

und keine giftigen Chemikalien, versichert<br />

die Herstellerfirma Ananas<br />

Anam. Die Ananasblätter werden mit<br />

Polyurethan (PU) beschichtet, um die<br />

Endprodukte langlebig zu machen.<br />

„Derzeit wird das Ziel verfolgt, das<br />

gesamte Endprodukt biologisch abbaubar<br />

zu machen“, informiert die<br />

nachhaltige Onlineplattform Avocadostore.<br />

kunstleder<br />

Zum synthetischen Leder gehören<br />

Materialien aus verschiedenen synthetischen<br />

Stoffen. Sie sind stabil<br />

und leicht zu reinigen. <strong>Vegan</strong>es Nubuk<br />

besteht beispielsweise aus einem<br />

Mix aus Mikrofasern wie Polyester<br />

und Nylon. Das sind idealerweise recycelte<br />

Stoffe. Die Begriffe „veganes<br />

Wildleder“ – vegan Suede – und „Öko-<br />

Wildleder“ – Eco Suede – beziehen<br />

sich oft auf ein Material, das aus synthetischen<br />

Fasern hergestellt wird,<br />

und zwar häufig aus recyceltem<br />

Kunststoff. <strong>Vegan</strong>-Eco-Suede-Materialien<br />

werden beispielsweise aus<br />

recyceltem Polyester hergestellt.<br />

Manchmal handelt es sich auch um<br />

eine Kombination aus recyceltem<br />

Kunststoff und pflanzlichen Materialien<br />

– einschließlich Polyester<br />

auf Pflanzenbasis. Viele<br />

vegane Brands nutzen<br />

auch den Stoff<br />

Polyurethan (PU)<br />

– ein schaumartiges<br />

Material.<br />

Ein Nachteil vieler<br />

Kunstleder-<br />

Sorten ist, dass<br />

sie oft auf Erdöl<br />

basieren. Doch<br />

im Vergleich zu<br />

Tierleder schneidet<br />

Cheatah aus Ananasleder auch das nicht-recycelte<br />

synthetische Material<br />

(Piñatex), Vegetarian Shoes<br />

im Hinblick auf den Ressourcenverbrauch<br />

grundsätzlich deutlich<br />

besser ab – etwa nach dem Higg Materials<br />

Sustainability Index.<br />

Vor allem bei recycelten synthetischen<br />

Stoffen können durch den<br />

Verzicht von neuen Materialien – sogenannten<br />

Virgin Materials – Müll,<br />

Energie und CO2-Emissionen reduziert<br />

werden. Gut zu wissen: Das Label<br />

von Global Recyceltet Standards<br />

(GRS) garantiert wiederaufbereitete<br />

Materialien mit zusätzlichen ökologischen<br />

und sozialen Aspekten. Übrigens,<br />

<strong>für</strong> viele umweltbewusste<br />

Menschen sind synthetische Alternativen<br />

wie PVC (Polyvinylchlorid)<br />

keine Option, da diese sowohl bei der<br />

Herstellung als auch bei der Entsorgung<br />

ökologisch bedenklich sind.<br />

pilzleder<br />

Auch das unterirdische Wurzelgeflecht<br />

von Pilzen dient als Rohstoff<br />

<strong>für</strong> eine Lederalternative.<br />

Deren Herstellung gilt als umweltfreundlich.<br />

Denn die Pilze wachsen<br />

auf Bioabfällen wie Maisresten oder<br />

FOTOS: HERSTELLER<br />

22 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


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sein, eine raffinierte Sauce, eine cremige Vinaigrette, ein<br />

leckeres Pesto oder ein herzhafter Brotaufstrich? In diesen<br />

und vielen weiteren Fällen ist der Zerkleinerer CH 500 ein<br />

fleißiger Küchenassistent. Mit seinen vier Edelstahlklingen<br />

kriegt er alle Zutaten im Handumdrehen klein, seien es<br />

Kräuter, Obst, Gemüse oder gar Nüsse.<br />

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„<strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong>“ erscheint bei Grüner Verlag Green Media GmbH Verlagsgesellschaft, Klostergut Fremersberg, 76530 Baden-Baden. Amtsgericht Mannheim, HRB 737656


wissen / Schuhe – vegan, hochwertig, nachhaltig<br />

Etna Black, avesu Edition,<br />

Öko-Tex-zertifizierte<br />

Mikrofaser, von NAE<br />

forstwirtschaftlichen Abfällen wie<br />

Sägespänen. Ökologisch und ethisch<br />

bietet das Pilzmaterial also viele Vorteile<br />

gegenüber Leder. Und es kann<br />

innerhalb weniger Wochen gezüchtet<br />

werden. Zu den Vorreitern in Sachen<br />

Lederalternativen aus Pilzen<br />

gehört das kalifornische Unternehmen<br />

Mycoworks aus San Francisco.<br />

Doch auch der Sportartikel-Riese<br />

Adidas präsentierte mit dem Stan<br />

Smith Mylo schon einen Sneaker aus<br />

einem Pilzleder-Material. Der Schuh<br />

entstand in der Zusammenarbeit mit<br />

dem Biotechnologie-Unternehmen<br />

Bolt Threads. Gut zu wissen: Der Lederersatz<br />

hat großes Potenzial. Aber:<br />

„Bisher erhältliche Alternativen benötigen<br />

noch einen geringen Anteil<br />

an PU, um länger haltbar gemacht zu<br />

werden“, informiert PETA.<br />

hanf und leinen<br />

Hanf und Leinen zählen eindeutig<br />

zu den ökologischen Materialien der<br />

Modeindustrie. Die Hanf- und Leinpflanzen<br />

sind sehr widerstandsfähig,<br />

wachsen ohne Pestizide und kommen<br />

ohne chemische Düngemittel<br />

aus. Die Schuhe aus Hanf<br />

und Leinen sind wegen ihrer<br />

„atmungsaktiven“ Eigenschaften<br />

beliebt.<br />

kork<br />

Materialien auf Korkbasis<br />

stellen ebenfalls<br />

eine vegane,<br />

nachhaltige Alternative<br />

sowohl zu Wildleder<br />

als auch zu Leder<br />

dar. Kork stammt von der<br />

Korkeiche und ist somit ein<br />

nachwachsender Rohstoff. „Alle<br />

Korkbäume in Europa werden unter<br />

nachhaltigen Bedingungen angebaut.<br />

Die Bäume werden nicht gefällt; vielmehr<br />

wird der Kork einmal alle neun<br />

Jahre vom lebenden Baum geerntet,<br />

der so jedes Mal ausreichend Zeit hat,<br />

um sich wieder zu regenerieren“, informiert<br />

der Online-Schuhhändler<br />

avesu. Verschiedene Hersteller bieten<br />

wildlederähnliche Kork-Schuhe an.<br />

immer grössere auswahl<br />

Auch die großen Konzerne bieten<br />

inzwischen vegane Schuhe an. Der<br />

weltgrößte Sportartikelhersteller,<br />

der US-amerikanische Nike-Konzern,<br />

machte sogar dahingehend Schlagzeilen,<br />

denn die weltbekannte, vegan<br />

lebende Singer-Songwriterin Billie Eilish<br />

brachte mit Nike einen veganen<br />

Sneaker heraus – eine Neuinterpretation<br />

des Nike-Klassikers Air Force 1.<br />

Über den Nachhaltigkeitsaspekt sagt<br />

die Sängerin, es sei ihr wichtig gewesen,<br />

möglichst umweltfreundliche<br />

Materialien einzumischen.<br />

Auch Adidas aus Herzogenaurach<br />

hat ambitionierte Ziele: „Im Jahr<br />

2025 sollen neun von zehn Adidas-<br />

Artikeln nachhaltig sein“, verkündeten<br />

die Franken jüngst. Es gebe drei<br />

Nachhaltigkeitskonzepte <strong>für</strong> Adidas-<br />

Produkte: Sie würden entweder aus<br />

recycelten Materialien gefertigt,<br />

seien speziell<br />

<strong>für</strong> das<br />

spätere Recycling<br />

designt<br />

oder<br />

enthielten<br />

regenerative<br />

Materialien.<br />

Der<br />

Hersteller<br />

brachte<br />

so 2020 die<br />

„Clean Classics<br />

Kollektion“<br />

von Veja<br />

auf den Markt.<br />

Alle dabei verarbeiteten<br />

Materialien sowie die Klebstoffe und<br />

Farben sind laut Adidas frei von tierischen<br />

Inhaltsstoffen. Im Mittelpunkt<br />

der Kollektion steht Primegreen, eine<br />

Reihe von Recyclingmaterialen.<br />

Nova HT Canvas Poker<br />

Pierre, Bio-Baumwolle,<br />

langsamer wandel<br />

Der Markt <strong>für</strong> Lederprodukte ist im<br />

Wandel. Doch derzeit reichen ein paar<br />

wenige Prozente an Recyclingmaterial<br />

in einem Stoff, damit ein Hersteller<br />

seine Ware als nachhaltig bezeichnen<br />

darf. Und weltweit seien allein im Jahr<br />

2014 über 24 Milliarden Paar Schuhe<br />

hergestellt worden, informiert der<br />

Nachrichtendienst UmweltDialog.<br />

Doch was passiert mit unseren alten<br />

Schuhen, nachdem wir sie entsorgt<br />

haben? Dieser Frage ging ein Reporter-Team<br />

von NDR, „Zeit“ und dem Recherche-Startup<br />

Flip in dem Projekt<br />

„Sneakerjagd“ nach. „Allein in Deutschland<br />

werden über 380 Millionen Paar<br />

Schuhe pro Jahr weggeschmissen, fast<br />

fünf Paar pro Person.“, so der NDR. Ein<br />

Teil der nicht mehr tragfähigen Schuhe<br />

wird im Müll entsorgt und verbrannt.<br />

Ein anderer Teil der abgetragenen<br />

Schuhe landet z. B. auf Mülldeponien<br />

in Afrika – in Kenia. Reparatur-Dienstleistungen<br />

wie diejenige des Reparatur-<br />

Services Sneaker Rescue werden noch<br />

zu selten genutzt.<br />

Entwicklungspotenzial besteht also im<br />

Bereich dnachhaltiger Rohstoffe, recycelfähiger<br />

oder biologisch abbaubarer<br />

Materialien ohne Schadstoffe sowie bei<br />

der Reparatur beziehungsweise beim<br />

Recycling der Schuhe. Konsumenten,<br />

die auf Nachhaltigkeit Wert legen, können<br />

auf Siegel wie das „PETA-approved<br />

<strong>Vegan</strong>“-Logo, das Fair-Trade-Siegel und<br />

ähnliche Erkennungszeichen achten.<br />

24 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Gewinnspiele!<br />

avesu<br />

Wir verlosen in<br />

Kooperation mit avesu ein<br />

paar Winterstiefel Etna Black von NAE<br />

im Wert von 159 Euro. Der Etna Black<br />

avesu Edition ist aus wasserabweisender<br />

Mikrofaser gefertigt. Innen hat der Etna Black ein ebenso<br />

weiches wie wärmendes Futter aus recyceltem Material,<br />

das ihn zur perfekten Wahl <strong>für</strong> die kältere Jahreshälfte<br />

macht. Er ist bequem zu tragen, aus nachhaltigen<br />

Materialien und als Allrounder <strong>für</strong> Alltag und Freizeit<br />

gleichermaßen bestens geeignet.<br />

Mehr Infos: www.avesu.de<br />

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von 150 Euro von Avocadostore – dem<br />

Marktplatz <strong>für</strong> Eco Fashion & Green Lifestyle.<br />

Hier gibt es eine große Auswahl an veganen Schuhen –<br />

dabei sind bekannte Sneaker-Marken wie Veja, Flamingo’s<br />

Life oder Ecoalf, aber auch Eco Labels wie Will's <strong>Vegan</strong><br />

Shop oder Noah. Infos: www.avocadostore.de<br />

Bleed Clothing<br />

Wir verlosen in Kooperation mit<br />

Bleed Clothing 3x Paar Eco4<br />

Sneaker Thermal Mid im Wert<br />

von jeweils 149,90 Euro. Die Mid<br />

Top Höhe, die Imprägnierung des<br />

Außenmaterials und ein Innenfutter<br />

aus Biobaumwoll-Teddystoff machen den Sneaker<br />

hervorragend geeignet <strong>für</strong> die nasskalte Jahreszeit.<br />

Infos: www.bleed-clothing.com<br />

Ethletic<br />

Wir verlosen in Kooperation mit Ethletic 1 Paar Fair<br />

Sneaker Hero II Just White im Wert von 109 Euro:<br />

Ein urbaner High-Top-Sneaker <strong>für</strong> die Styler unter<br />

uns – und Gewinner des <strong>Vegan</strong> Fashion Award 2021<br />

von Peta. Dabei wird er komplett aus Bio-Baumwolle und<br />

Naturkautschuk hergestellt. Die Bio-Baumwolle ist Fairtradeund<br />

GOTS-zertifiziert. Der Kautschuk <strong>für</strong> die Sohle ist vom<br />

Forest Steward Council (FSC) zertifiziert. Die gesamte Lieferund<br />

Produktionskette entspricht den Kriterien des Fairen<br />

Handels. Infos: https://shop.ethletic.com<br />

Bitte jeweils die gewünschte Schuhgröße angeben! Teilnahmeschluss <strong>für</strong> alle Gewinnspiele: 25.11.<strong>2022</strong><br />

Teilnahmebedingungen usw. wie bei allen Gewinnspielen. Teilnahme: www.vegan-fuer-<strong>mich</strong>.de/heft/gewinnspiele<br />

www.bkk-provita.de/studio-vegan<br />

Gesunde Ernährung beginnt im Kopf.<br />

Ihr seid gerade von zuhause ausgezogen oder dabei, vegan zu werden? Dann habt ihr sicher<br />

viele Fragen. Im STUDIO VEGAN bekommt ihr Antworten, die euch wirklich weiterbringen –<br />

von bekannten Expert:innen aus der veganen Szene.<br />

Überall, wo es Podcasts gibt!<br />

Podcast der BKK ProVita


wissen / Schuhe – vegan, hochwertig, nachhaltig<br />

Welches<br />

Leid steckt<br />

in Leder?<br />

FOTO: PETA DEUTSCHLAND<br />

Interview mit Patrick Nowey,<br />

Fachreferent Bekleidung<br />

und Textil bei der<br />

Tierrechtsorganisation PETA<br />

Warum ist die Verwendung von Leder in<br />

der Schuhindustrie problematisch?<br />

Jedes Jahr werden über 1,4 Milliarden Rinder,<br />

Ziegen und Schafe getötet, um aus ihrer<br />

Haut Lederprodukte wie Schuhe, Taschen<br />

oder Innenraumverkleidungen <strong>für</strong> Autos<br />

herzustellen. Größtenteils werden diese Tiere<br />

in Ländern wie China, Indien, Bangladesch<br />

oder Brasilien getötet – Länder, in denen es<br />

kaum greifende Tierschutzgesetze gibt.<br />

Zum Beispiel werden in Indien Rinder teils<br />

viele Kilometer zu Schlachthöfen getrieben.<br />

Wenn die Tiere völlig erschöpft zusammenbrechen,<br />

reibt man ihnen oftmals Chili in die<br />

Augen oder bricht ihnen den Schwanz, damit<br />

sie aufstehen und weiterlaufen. Aufnahmen<br />

aus Brasilien zeigen schmerzhafte Standardpraktiken<br />

der Industrie, wie das schmerzhafte<br />

Setzen von Brandzeichen im Gesicht oder<br />

das Malträtieren mit Elektroschocks. Selbst<br />

in Deutschland müssen bis zu eine Millionen<br />

Rinder den Großteil ihres Lebens angebunden<br />

in dunklen Ställen verbringen.<br />

Welche anderen Probleme verursacht<br />

die Lederindustrie?<br />

Damit die Haut der Tiere nicht verwest und<br />

weiterverarbeitet werden kann, muss sie<br />

gegerbt werden. Dieser Prozess findet zu<br />

einem großen Teil in Ländern des globalen<br />

Südens statt. Neben einem niedrigen Lohnniveau<br />

existieren dort<br />

kaum Arbeitssicherheitsvorschriften<br />

oder wirksame Umweltstandards.<br />

Arbeiter:innen müssen dort<br />

meist ohne Schutzkleidung mit den giftigen<br />

Chemikalien hantieren, die anschließend<br />

häufig ungeklärt in der Umwelt entsorgt<br />

werden. Das wohl mit Abstand größte Umweltproblem<br />

der Lederproduktion ist jedoch<br />

die Tierzucht. Um Futtermittel anzubauen<br />

und Weideflächen zu schaffen, werden weltweit<br />

wertvolle Lebensräume wie der Amazonasregenwald<br />

zerstört oder Ackerflächen<br />

verschwendet, die ansonsten direkt der<br />

menschlichen Ernährung dienen könnten.<br />

Durch die methanhaltigen Ausscheidungen<br />

von Rindern, Schafen und Ziegen wird zudem<br />

die Klimakrise massiv angeheizt.<br />

Leder oder Kunstleder – was ist nachhaltiger?<br />

Welche Vorteile haben vegane<br />

Schuhe?<br />

Kunstleder wird aus synthetischen Stoffen<br />

wie Polyvinylchlorid (PVC) oder Polyurethan<br />

(PU) hergestellt. Schuhe, die aus diesen<br />

Materialien hergestellt werden, sind in der<br />

Regel robust, witterungsbeständig, atmungsaktiv<br />

und pflegeleicht. Obwohl sie auf Erdöl<br />

basieren, ist ihr ökologischer Fußabdruck<br />

geringer als der von Schuhen mit tierischem<br />

Leder, da die negativen ökologischen Folgen<br />

der Tierzucht wie Waldrodungen oder der<br />

Methanausstoß wegfallen.<br />

Welche Lederalternativen gibt es noch?<br />

Verbraucher:innen, die besonders großen<br />

Wert auf Nachhaltigkeit legen, können mittlerweile<br />

aus einer Vielzahl innovativer<br />

veganer Lederalternativen<br />

wählen,<br />

die auf pflanzlicher Basis produziert werden.<br />

Pilzleder wird aus dem Wurzelgeflecht von<br />

Pilzen hergestellt; Ananasleder basiert auf<br />

den Fasern der Ananaspalmblättern, die als<br />

Abfallprodukt bei der Ananasernte anfallen;<br />

und Kaktusleder fällt insbesondere durch<br />

seinen geringen Wasserverbrauch auf, da<br />

beim Anbau der Kakteen sehr wenig Wasser<br />

benötigt wird.<br />

Woran sind vegane Schuhe zu erkennen?<br />

Schuhe, die im Obermaterial sowie in Futter-,<br />

Deck- oder Laufsohle Lederbestandteile aufweisen,<br />

müssen in Deutschland mit dem<br />

Symbol einer Tierhaut gekennzeichnet werden.<br />

Alternativ kann man tierisches Leder<br />

aber auch an seinen eher rauen Schnittkanten,<br />

seiner unregelmäßigen Struktur und<br />

dem typischen Ledergeruch erkennen. Kunstleder<br />

hat dagegen glatte Schnittkanten, eine<br />

gleichmäßige Struktur und einen neutralen<br />

Geruch. Da in der Schuhproduktion oftmals<br />

Kleber oder Öle verwendet werden, die aus<br />

Tierknochen oder -fetten hergestellt werden,<br />

sind lederfreie Schuhe aber nicht zwangsläufig<br />

vegan. Hier hilft letztlich nur eine Nachfrage<br />

beim Hersteller. Alternativ können<br />

Verbraucher:innen auch nach Produkten<br />

Ausschau halten, die mit dem {PETA-Approved<br />

<strong>Vegan</strong>} – Logo zertifiziert sind, wodurch<br />

tierfreundliche Produkte auf den ersten Blick<br />

erkennbar sind.<br />

26 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Die Zukunft is(s)t pflanzlich!<br />

ADVERTORIAL<br />

Welcome to the Plant Age!<br />

Schlemmerfilet ..<br />

´ a la .. Bordelaise<br />

und SuBkartoffelstabchen<br />

..<br />

BEGRuSSEN DAS PFLANZLICHE<br />

ZEITALTER AUF DEN TELLERN<br />

Jetzt wird auch vegan geschlemmt<br />

Nach Käpt´n iglos veganen „Fischstäbchen“ zieht mit dem Green Cuisine<br />

Schlemmer-Filet à la Bordelaise nun ein zweiter Klassiker nach.<br />

Bei dem pflanzlichen Schlemmer-Filet trifft ein Kern aus Reis und Weizenprotein<br />

auf die gewohnt knusprige Bordelaise-Panade. Das schmeckt nicht nur herrlich<br />

lecker, sondern steht dem Original auch in Nichts nach..<br />

.. ..<br />

Trend-Gemuse in Stabchen-Form<br />

Ob als Pommes, Püree oder Chips: Die Süßkartoffel liegt im Trend und macht auch in<br />

Stäbchenform ordentlich was her. Ummantelt von knuspriger Mehrkorn-Panade, fügt sie sich nun<br />

noch variantenreicher in den Speiseplan ein und lädt zum Snacken, Experimentieren und Genießen ein.


genuss / <strong>Vegan</strong>e Snacks zur Fußball-WM<br />

Jeder Snack<br />

ein Treffer<br />

Die WM kann kommen: Mit diesen kleinen veganen Köstlichkeiten<br />

lassen sich spannende Fußballabende richtig genießen<br />

von Vanessa Schäfer<br />

FOTOS: VANESSA SCHÄFER<br />

Die Fußball-WM rückt näher – und trotz aller berechtigter Bedenken gegen<br />

Gastgeberland und Umstände haben wir uns entschieden, unseren Kickern<br />

wieder die Daumen zu drücken … Und was darf dabei nicht fehlen? Na klar,<br />

vegane Snacks und Nervennahrung! Was auf dem Spielfeld passiert, können<br />

wir nicht beeinflussen. Welche Leckereien wir jedoch währenddessen auftischen,<br />

liegt in unseren Händen. Mit diesen pflanzlichen Rezept-Inspirationen landet ihr<br />

bei jedem WM-Spiel einen Treffer – ganz gleich, ob sich auf dem Bildschirm Siege<br />

oder Niederlagen abzeichnen.<br />

28 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Gemüsechips<br />

ZUTATEN:<br />

Gemüse deiner Wahl, z. B.: • Karotten • Rote Beete • Süßkartoffeln<br />

• Pastinaken • etwas Olivenöl • Kräutersalz<br />

1. Das Gemüse schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden.<br />

Da<strong>für</strong> eignet sich ein Hobel oder eine Brotschneidemaschine.<br />

Die Gemüsescheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten<br />

Backblech auslegen und jede Scheibe mit ganz wenig Olivenöl<br />

einpinseln. Dann etwas Kräutersalz darüber streuen.<br />

2. Die Scheiben im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad <strong>für</strong><br />

etwa 20 Min. trocken lassen. Aufpassen, dass diese nicht zu<br />

dunkel werden, aber auch nicht zu weich bleiben. Die Chips<br />

auskühlen lassen und dann in eine Snack-Schale füllen.<br />

<strong>Vegan</strong>e Schokocrossies<br />

25 Stück<br />

ZUTATEN:<br />

50 g Cornflakes • 50 g Haferflakes • 50 g gehackte Mandeln<br />

oder Mandelstifte • 200 g vegane Kuvertüre • 1 TL Kokosöl<br />

1. Die Kuvertüre im Wasserbad erhitzen und das Kokosöl<br />

einrühren. In der Zwischenzeit die Corn- und Haferflakes in<br />

einer Schüssel mit den Händen etwas zerkleinern und die<br />

Mandeln hinzufügen.<br />

2. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, diese mit in die<br />

Schüssel geben und alles gut vermengen, so dass alle Flakes<br />

mit Kuvertüre benetzt sind. Dann mit einem Löffel kleine Häufchen<br />

auf ein Stück Backpapier legen und die Kuvertüre auskühlen<br />

und härten lassen.<br />

Mediterrane<br />

Blätterteigstangen<br />

12 Stück<br />

ZUTATEN:<br />

1 Blätterteig aus der Kühlung • grobes<br />

Meersalz • Thymian • Oregano<br />

• Basilikum<br />

1. Rolle den Blätterteig aus, verteile<br />

darauf gleichmäßig Meersalz und<br />

Gewürze. Dann den Blätterteig in der<br />

Mitte zusammenklappen und mit einem<br />

Pizzaroller Streifen abschneiden.<br />

Jeden Streifen in sich selbst eindrehen<br />

und auf ein mit Backpapier ausgelegtes<br />

Backblech setzen.<br />

2. Die mediterranen Blätterteigstangen<br />

bei 175 Grad <strong>für</strong> ca. 15 Min. im<br />

Ofen backen, bis der Blätterteig gold<br />

und knusprig ist.<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 29


genuss / <strong>Vegan</strong>e Snacks zur Fußball-WM<br />

Gefüllte Datteln<br />

(wie vegane Snickers)<br />

18 Stück<br />

ZUTATEN:<br />

18 große Datteln, z. B. Medjool • 100–150 g Erdnussbutter (crunchy) •<br />

vegane Zartbitterkuvertüre • ½ TL Kokosöl<br />

1. Die Datteln längs einschneiden und den Stein entfernen. Mit einem<br />

Teelöffel nun Erdnussbutter in die Datteln einfüllen und diese wieder<br />

leicht zusammendrücken.<br />

2. In der Zwischenzeit im Wasserbad die Kuvertüre erhitzen und<br />

etwas Kokosöl hinzufügen, sobald diese geschmolzen ist. Dann mit<br />

einem Teelöffel die Datteln nach und nach in die flüssige Kuvertüre<br />

eintauchen, leicht abtropfen lassen, auf einen Rost setzen und auskühlen<br />

lassen.<br />

Knuspi-<br />

ZUTATEN:<br />

400g eingel.<br />

Kreuzkümmel<br />

1 geh. TL<br />

Sesam-Krokant-<br />

Cracker<br />

ca. 15 Stück<br />

ZUTATEN:<br />

50 g Rohrzucker • 50 g Kokosblütenzucker<br />

• 100 g hellen Sesam<br />

1. Heize den<br />

chererbsen<br />

kl. Schüssel.<br />

die Gewürze<br />

ka) hinzu u.<br />

2. Verteile<br />

papier aus- geleg<br />

backen, bis<br />

mal wieder<br />

1. Den Zucker in einer großen Pfanne erhitzen,<br />

bis er karamellisiert. Dann den Sesam hinzufügen<br />

und alles gut vermengen. Die Herdplatte<br />

zeitnah ausschalten, damit der Sesam<br />

nicht anbrennt.<br />

2. Auf einem Backpapier die Sesammasse<br />

verteilen, ein weiteres Stück Backpapier drauflegen<br />

und die Masse mit einem Nudelholz ausrollen.<br />

Hier muss schnell gearbeitet werden,<br />

damit die Masse nicht vorzeitig aushärtet.<br />

Erkalten lassen und in kleine Ecken brechen.<br />

30 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Kichererbsen<br />

Kichererbsen • 1 gehäufter TL<br />

• 1 gehäufter TL Korianderpulver •<br />

Paprikapulver (edelsüß) • Olivenöl<br />

Ofen auf 200 Grad vor. Lass die Kigut<br />

abtropfen und gib sie in eine<br />

Füge einen halben ELl Olivenöl und<br />

(Kreuzkümmel, Koriander und Paprivermenge<br />

alles gut.<br />

die Kichererbsen auf einem mit Backten<br />

Backblech. Im Ofen 25 Min.<br />

sie schön knusprig sind. Ggf. immer<br />

zwischendurch wenden.<br />

Schwarz-Rot-G old-Eis<br />

6 Stück<br />

ZUTATEN:<br />

200 g TK-Heidelbeeren • 200 g TK-Erdbeeren • 1 reife Mango<br />

oder Pfirsichhälften aus der Dose • optional: etwas<br />

Pflanzenmilch • Eisförmchen<br />

1. Heidelbeeren und Erdbeeren auftauen. Zunächst die<br />

Heidelbeeren in einem Mixer fein pürieren und in die Eisförmchen<br />

füllen. Falls die Masse cremiger sein soll, kannst<br />

du noch einen Schuss Pflanzenmilch mit hinzufügen.<br />

Anschließend mindestens eine halbe Stunde in den Gefrierschrank<br />

stellen.<br />

2. Nun die Erdbeeren in einem Mixer fein pürieren, ggf.<br />

auch hier einen Schluck Pflanzenmilch hinzufügen. Sobald<br />

die Heidelbeer-Schicht gefroren ist, die Förmchen aus<br />

dem Gefrierschrank nehmen und das Erdbeerpüree gleichmäßig<br />

in diesen verteilen. Den Stiel nun schon in die Masse<br />

stecken, damit dieser festfriert. Die Förmchen wieder<br />

<strong>für</strong> etwa 30 Minuten in das Gefrierfach geben.<br />

3. Mango oder Pfirsichhälften zerkleinern und fein pürieren.<br />

Sobald die Erdbeerpüree-Schicht gefroren ist, die<br />

gelbe Masse ebenfalls gleichmäßig in den Förmchen verteilen.<br />

Die Förmchen noch mal <strong>für</strong> mindestens eine halbe<br />

Stunde in den Gefrierschrank geben.<br />

4. Um das Eis aus den Förmchen zu lösen, diese einfach<br />

mit etwas warmem Wasser übergießen und das Eis am<br />

Stiel vorsichtig herausziehen.<br />

MIT ZARTEM<br />

SCHMELZ<br />

Jetzt ganz neu und einzigartig<br />

von Alberts: Lupine trifft vegane<br />

Käsealternative<br />

Einfach zum Dahinschmelzen:<br />

Unsere neuen Würstchen und Taler!<br />

<strong>Vegan</strong>er Genuss <strong>für</strong> alle, die<br />

gern zarten Schmelz genießen.<br />

Die neuen Alberts-Produkte sind saftig<br />

und cremig im Biss – mit der veganen<br />

Käsealternative von Wilmersburger.<br />

Einfach kurz anbraten und mit Salat<br />

oder als Tellermitte genießen. Auf Basis<br />

von Weizeneiweiß und regionalen Bio-<br />

Süßlupinensamen.<br />

vegan<br />

hefefrei<br />

proteinreich<br />

ohne Palmöl<br />

von Natur aus laktosefrei<br />

<strong>Vegan</strong> in Deutschland hergestellt,<br />

reich an pflanzlichen Proteinen …<br />

und unglaublich lecker!<br />

NEU<br />

7. 2. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 31<br />

www.purvegan.de


Genuss / Rezepte<br />

Herzhafte<br />

Herbstküche<br />

Blumenkohl-Käse-Pie<br />

Für 4 Personen<br />

VEGAN AUS DEM OFEN<br />

Katy Beskow,<br />

Ars vivendi,<br />

22 Euro,<br />

160 Seiten<br />

200 ml ungesüßter Sojadrink 150 g veganer Frischkäse 1 große<br />

Handvoll Schnittlauch, frisch geschnitten Meersalz und schwarzer<br />

Pfeffer aus der Mühle 1 Blumenkohl, Blätter entfernt und in Röschen<br />

zerteilt 1 Prise geriebene Muskatnuss 6 Blätter Filoteig<br />

(aus dem Kühlregal; milchfrei)<br />

1. Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.<br />

2. Sojadrink in einem Rührbecher mit Frischkäse verquirlen, dann<br />

Schnittlauch unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.<br />

3. Den Blumenkohl in eine Auflaufform geben und die Frischkäsemischung<br />

darübergießen. Mit Muskatnuss bestreuen und 30 Minuten<br />

im Ofen backen.<br />

4. Die Form herausnehmen, die Teigblätter ausrollen und vorsichtig auf<br />

den gebackenen Blumenkohl legen, dabei etwas zusammenknüllen.<br />

Dann die Form wieder in den Ofen stellen und die Pie 15–20 Minuten<br />

goldgelb und knusprig backen.<br />

FOTOS: ARS VIVENDI/ LUKE ALBERT (1), VENTIL VERLAG/ MARTIN OELZE/ DIRK OSTERMEIER (1)<br />

32 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Halloweensuppe<br />

Für 4 Personen<br />

600 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt 1400 g Hokkaidokürbis,<br />

entkernt und gewürfelt 2 Zwiebeln, fein gewürfelt<br />

1 Knoblauchzehe, auch fein gewürfelt 40 g Margarine 1,5 l<br />

Gemüsebrühe 1 TL Curry 300 g Tomaten, überbrüht, gehäutet<br />

und gewürfelt 50 g Kürbiskerne Salz, Pfeffer, Muskat, 1 Prise<br />

Zucker Sojasauce evtl. Kürbiskernöl<br />

1. Fett in einem größeren Topf erhitzen und darin Zwiebeln und<br />

Knoblauch leicht anbrutzeln. Nach ein paar Minuten Kürbis und<br />

Kartoffeln dazu und ein bisschen mitbraten.<br />

2. Anschließend mit der Gemüsebrühe aufgießen und kurz aufkochen<br />

lassen. Curry dazu und zugedeckt so lange vor sich hin<br />

köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist (ca. 15 min).<br />

3. In der Zwischenzeit schon mal die Kürbiskerne anrösten. Einfach<br />

eine kleine beschichtete Pfanne nehmen, Kerne ohne Fett reingeben<br />

und ca. 3–5 min unter Aufsicht leicht anrösten. Ploppt lustig.<br />

4. Sind die Kartoffel- und Kürbisstücke weich, Pürierstab schnappen<br />

und alles schön durchmusen, und zwar so lange, bis die Suppe<br />

eine cremige Konsistenz hat. Hast du keinen Pürierstab zur Hand,<br />

tut’s notfalls auch ein Kartoffelstampfer.<br />

5. Jetzt noch flott kräftig würzen, die Tomaten hinein und noch mal<br />

ein paar Minuten ziehen lassen. Die Suppe auf vier Teller verteilen<br />

und zum Schluss die Kürbiskerne drüberstreuen. Wer mag, träufelt<br />

noch etwas Kürbiskernöl drüber.<br />

Kreatin: bei veganer<br />

Ernährung gut versorgt<br />

Kreatin ist ausschließlich in tierischen<br />

Produkten enthalten. Eine Ergänzung mit<br />

Kreatin-Monohydrat bietet jedoch auch<br />

bei pflanzlicher Ernährung eine einfache<br />

Möglichkeit, dem Körper diese lebenswichtige<br />

Substanz zu geben.<br />

ADVERTORIAL<br />

DAS OX-KOCHBUCH 6<br />

Uschi Herzer,<br />

Joachim Hiller,<br />

Ventil Verlag<br />

14 Euro,<br />

192 Seiten<br />

Was genau ist Kreatin?<br />

Kreatin ist eine natürliche Substanz im<br />

menschlichen Körper, die eine zentrale<br />

Rolle im Energiestoffwechsel innerhalb<br />

jeder einzelnen Zelle spielt. In Muskel-,<br />

Gehirn- und Nervenzellen, aber auch in<br />

Immun- und Knochenzellen.<br />

Kreatin ist im Körper an Energietransport<br />

und -speicherung beteiligt und<br />

sorgt so <strong>für</strong> Leistungsfähigkeit. Viele<br />

Forscher gehen davon aus, dass Kreatin<br />

generell wichtig ist <strong>für</strong> Organfunktionen,<br />

mentale Leistungsfähigkeit und<br />

die allgemeine Gesundheit.<br />

Wo kommt Kreatin vor?<br />

Unser Körper produziert etwa die Hälfte<br />

des täglichen Kreatinbedarfs. Die verbleibende<br />

Menge wird über die Nahrung<br />

zugeführt. Dabei ist zu beachten, dass<br />

nur Lebensmittel tierischen Ursprungs<br />

Kreatin enthalten (Fisch und Fleisch,<br />

Milchprodukte in Spuren). Pflanzliche<br />

Lebensmittel enthalten kein Kreatin.<br />

Um bei veganer Ernährungsweise dennoch<br />

gut mit Kreatin versorgt zu sein,<br />

kann es als Nahrungsergänzung oder<br />

über damit angereicherten Lebensmittel<br />

zugeführt werden.<br />

Auf die Qualität kommt es an<br />

Kreatin-Monohydrat ist eine sehr gute<br />

Kreatinquelle <strong>für</strong> den Körper. Bei der<br />

Wahl eines Kreatin-Produktes zeigt<br />

das Creapure®-Siegel die hohe Qualität<br />

an. Creapure® ist hochreines Kreatin-<br />

Monohydrat made in Germany. Für die<br />

Herstellung von Creapure® werden nur<br />

Rohstoffe nicht-tierischen Ursprungs<br />

verwendet. Somit ist Creapure® <strong>für</strong> <strong>Vegan</strong>er<br />

und Vegetarier geeignet.<br />

Weitere Informationen:<br />

Alzchem Trostberg GmbH<br />

www.alzchem.com/de/<br />

marken/creapure<br />

YouTube: Suchbegriff<br />

Creapure<br />

QUELLE: ADOBESTOCK


Genuss / Rezepte<br />

Schwäbischer<br />

Zwiebelrostbraten<br />

Für 4 Personen<br />

ROSTBRATEN<br />

8 Soja Big Steaks 1 l Gemüsebrühe 2 Knoblauchzehen 2 EL Öl<br />

2 EL Margarine 2 Zweige Rosmarin 2 EL Margarine 2 Zweige<br />

Rosmarin 2 Zweige Thymian 1,5 Liter Zwiebelsoße<br />

BOHNEN<br />

600 g grüne Bohnen 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 150 g<br />

Räuchertofu 2 EL neutrales Pflanzenöl 1 TL Thymian 1 Prise<br />

Bohnenkraut Salz schwarzer Pfeffer, frisch<br />

BRATKARTOFFELN<br />

2 Zwiebeln 150 g Räuchertofu 2 Knoblauchzehen 600 g<br />

Kartoffeln, festkochend Neutrales Pflanzenöl zum Braten 1 TL<br />

Thymian 1 Prise Bohnenkraut Salz schwarzer Pfeffer, frisch<br />

RUSTIKAL – RADIKAL<br />

Timo Franke,<br />

Ventil Verlag,<br />

26,50 Euro,<br />

184 Seiten<br />

ROSTBRATEN<br />

1. Die Soja Big Steaks <strong>für</strong> ca. 30 Minuten in Gemüsebrühe kochen. Aus<br />

der Brühe entnehmen und die überschüssige Flüssigkeit auspressen.<br />

2. Knoblauch mit dem Handballen etwas andrücken und die Schale<br />

abziehen.<br />

3. Die Steaks nun in etwas Öl und Margarine mit Rosmarin, Thymian<br />

und Knoblauch kräftig anbraten. Zum Abschluss mit der Zwiebelsoße<br />

ablöschen und <strong>für</strong> 15 Minuten leicht köcheln lassen.<br />

BOHNEN<br />

1. Die grünen Bohnen putzen, waschen und in ausreichend Salzwasser<br />

<strong>für</strong> ca. 9 Minuten kochen. Danach in Eiswasser abschrecken oder sofort<br />

weiterverarbeiten.<br />

2. Zwiebel und Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden,<br />

Räuchertofu ebenfalls würfeln. Zwiebel und Räuchertofu in einer<br />

heißen Pfanne mit Öl anbraten. Bohnen dazugeben und mit Thymian,<br />

Bohnenkraut und Knoblauch kräftig durchschwenken. Nach Geschmack<br />

mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

BRATKARTOFFELN<br />

1. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden,<br />

den Räuchertofu ebenfalls würfeln.<br />

2. Kartoffeln waschen und in ausreichend Salzwasser gar kochen,<br />

danach pellen und in Scheiben schneiden. Diese mit reichlich Öl in<br />

einer heißen Pfanne anbraten.<br />

3. Räuchertofu und Zwiebeln dazugeben und mit Kräutern und Knoblauch<br />

kräftig durchschwenken. Alles zusammen bis zur gewünschten<br />

Knusprigkeit anbraten, nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

34 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


ADVERTORIAL<br />

Anbau-Projekt<br />

mit Zukunft<br />

Naturkostsafterei Voelkel:<br />

Fairer Demeter-Ingwer<br />

und -Kurkuma aus Peru<br />

Faire Bezahlung,<br />

langfristige Perspektive<br />

Seit einigen Jahren bereits begleitet und unterstützt<br />

Voelkel hier die Demeter-Anbauprojekte von La Campiña,<br />

La Grama und Elisur <strong>für</strong> Ingwer und Kurkuma. Die Arbeit<br />

wird fair organisiert und bezahlt, so dass die Mitglieder,<br />

besonders auch Frauen, eine langfristige Perspektive<br />

durch selbstverdienten Lebensunterhalt haben. Gemeinsam<br />

haben alle Beteiligten zu Projektbeginn auf gute<br />

und reichliche Ernten gehofft. Dass die Pflanzen in dieser<br />

Umgebung nun so prächtig gedeihen und ihre Wurzelknollen<br />

heute mit intensivem Geschmack und erstklassiger<br />

Qualität Menschen in Deutschland und auf der ganzen<br />

Welt begeistern, beweist einmal mehr die besondere<br />

Kraft biologisch-dynamischer Landwirtschaft.<br />

Im Vorland der peruanischen Anden erstrecken sich sanft hügelig<br />

die Felder mit Kurkuma- und Ingwer-Pflanzen. Während Santiago<br />

Martinez, Einkäufer bei der Voelkel Naturkostsafterei, auf Gabriel<br />

Cajas, einen der Anbaupartner aus der La Campiña Kleinbauernkooperative<br />

wartet, atmet er die typisch tropische, feuchtwarme<br />

Luft ein und genießt die Aussicht …<br />

Im Einklang mit Mensch und Natur<br />

Die meisten Mitglieder der Kooperativen hatten vor Projektbeginn<br />

noch nie von Demeter-Landwirtschaft und<br />

ihrer ökologischen Bedeutung gehört. Die Umsetzung<br />

der komplexen Vorgaben und Rhythmen war anfangs<br />

<strong>für</strong> viele eine Herausforderung. Dennoch war die Bereitschaft<br />

zur Umsetzung einer Anbauweise, die mit Mensch<br />

und Natur im Einklang steht und den Respekt vor allem<br />

Lebendigen wahrt, unglaublich groß. Spiritualität nimmt<br />

in der indigenen Kultur einen weitaus größeren Raum<br />

ein als bei uns – und so hat vor allem auch gegenseitiges<br />

Lernen die Projekte von La Campiña, La Grama und Elisur<br />

geprägt.<br />

Shots mit aromatischem<br />

Ingwer-Direktsaft<br />

Heute ist aus der Zusammenarbeit Vertrauen gewachsen.<br />

Die Naturkostsafterei Voelkel ist sehr glücklich über<br />

die Kooperationen und verarbeitet die wertvollen Ingwerund<br />

Kurkuma-Knollen in der hauseigenen Mosterei im<br />

niedersächsischen Wendland besonders schonend. So<br />

entstehen hier einige interessante Saftkompositionen<br />

mit den exotischen Zutaten, allen voran aber die fruchtig-gesunden<br />

Shots mit aromatisch scharfem Ingwer-<br />

Direktsaft und reichlich natürlichem Vitamin C: Bereits<br />

ein Shot deckt die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen.<br />

Kein Wunder, dass die drei Sorten Ingwer, Ingwer<br />

& Kurkuma und Ingwer & Beere sich immer größerer Beliebtheit<br />

erfreuen und in Sachen Shots hierzulande die<br />

Nummer 1 sind. Wer noch nicht probiert hat, sollte das<br />

unbedingt nachholen und auch gleich an die Gesundheit<br />

von Freunden und Familie denken: Die vitaminreichen<br />

Shots in drei Größen von 60 ml bis 750 ml sind im Herbst<br />

und Winter ein perfektes Mitbringsel!<br />

GESUNDE IMPULSE<br />

Ingwershot-Kampagne von<br />

Voelkel: Nachhaltige Produktion<br />

und fairer Anbau im Fokus<br />

Ingwershots sind schon seit mehreren Jahren<br />

eine der am stärksten wachsenden Getränkekategorien.<br />

Grund hier<strong>für</strong> ist neben dem<br />

scharfen Ingwer-Kick vor allem das seit der<br />

Pandemie massiv gesteigerte Gesundheitsbewusstsein<br />

der Verbraucher*innen. Nicht<br />

zuletzt wegen erwarteter neuer Coronawellen<br />

rechnen Experten auch diesen Herbst und<br />

Winter mit einem anhaltenden Boom der<br />

Gattung Immunsäfte. Mit fast 17 Millionen<br />

verkauften Ingwershots* ist Voelkel dabei die<br />

Nummer eins im deutschen Markt.<br />

Mit der größten Multi-Channel-Kampagne in<br />

der Geschichte des Unternehmens will der<br />

Demeter-Pionier in diesem Herbst <strong>für</strong> gesunde<br />

Impulse in der Kühlung und an der Kasse<br />

sorgen.<br />

Neben der Vermittlung der immunstärkenden<br />

Wirkung seiner Ingwershots setzt<br />

der Biosaft-Marktführer insbesondere<br />

auf die steigende Bedeutung von nachhaltiger<br />

Produktion und fairen Anbaubedingungen<br />

<strong>für</strong> die Kaufentscheidung der<br />

Verbraucher*innen.<br />

Als einziger Hersteller setzt Voelkel ausschließlich<br />

auf frisch gepressten Direktsaft<br />

aus fair gehandeltem peruanischem Demeter-Ingwer<br />

und -Kurkuma. „Gut <strong>für</strong> dich und<br />

gut <strong>für</strong> die Welt“, fasst Jurek Voelkel, Geschäftsführer<br />

Marketing und Vertrieb, die<br />

Botschaft zusammen. „Unser Ingwer und<br />

Kurkuma wird frisch im Wendland gepresst<br />

und kommt von Demeter-Kleinbauern-Kooperativen,<br />

die wir regelmäßig besuchen und<br />

die die Lebensbedingungen ihrer Mitglieder<br />

nachhaltig und stetig verbessern.“<br />

* Alle Voelkel Ingwershots seit Verkaufsstart,<br />

umgerechnet auf die kategorienübliche 60-ml-<br />

Größe.<br />

FOTOS: XXXX


Genuss / Rezepte<br />

Rosenkohlauflauf<br />

Für 4 Personen<br />

1 kg Rosenkohl 200 ml Sesammus 400 g mehligkochende Kartoffeln<br />

80 g Pinienkerne 70 g getrocknete Tomaten 2 Birnen<br />

3 Knoblauchzehen 200 ml Wasser 2 TL Salz 1 TL Pfeffer 1 TL<br />

Zimt 1⁄2 Zitrone 2 EL Olivenöl<br />

FOTOS: GRÜNERSINN VERLAG (1), VENTIL VERLAG/ MARTIN OELZE/ DIRK OSTERMEIER (2)<br />

1. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Strunk und welke Blätter<br />

von den Rosenköhlchen entfernen und halbieren. 7 Minuten blanchieren,<br />

mit kaltem Wasser abschrecken. Die Pinienkerne in einer Pfanne<br />

ohne Öl goldbraun rösten.<br />

2. Kartoffeln und Knoblauchzehen schälen und in sehr feine Scheiben<br />

schneiden. Das Kerngehäuse der Birnen entfernen und die Birnen<br />

ebenfalls in Scheiben schneiden. Die getrockneten Tomaten<br />

in Streifen schneiden.<br />

3. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Sesammus<br />

mit Wasser, Salz, Zimt, Zitronensaft, Knoblauch und Pfeffer zu einer<br />

Sahnesoße mixen. In einer großen Schüssel die Gemüse- und Obstscheiben<br />

mit den getrockneten Tomaten mischen. Je die Hälfte des<br />

Rosenkohls und der Sesamsahne dazugeben.<br />

4. Eine Auflaufform mit Olivenöl einpinseln und die Masse hineingeben.<br />

Den restlichen Rosenkohl darauflegen. Nun die restliche Sesamsahne<br />

darübergeben und mit Pinienkernen bestreuen. Den Auflauf<br />

40 Minuten backen, nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken. Vor dem<br />

Servieren kurz abkühlen lassen.<br />

VEGAN FÜR<br />

DIE SINNE<br />

Lena Maria Radu,<br />

Ventil Verlag,<br />

24 Euro,<br />

216 Seiten<br />

36 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Bratkohlrabi auf mediterrane Art<br />

Für 4 Personen<br />

PFANNENGEMÜSE<br />

3 mittelgroße Kohlrabi mit Grün 175 g Räuchertofu Olivenöl zum Anbraten<br />

1 rote Zwiebel 1 rote Spitzpaprika 1 rote Chilischote 1 Knoblauchzehe<br />

4 getrocknete Tomaten 10–15 grüne Oliven Abrieb von<br />

1 Bio-Limette je 1 Prise Salz und Pfeffer ½ Bund Oregano 3–4 Stängel<br />

Basilikum<br />

FINISH<br />

Olivenöl zum Beträufeln<br />

Pfeffer aus der Mühle<br />

1. Die Kohlrabi schälen und in grobe Würfel schneiden. In einem Topf mit gesalzenem<br />

Wasser ca. 5 Minuten köcheln lassen. Das Grün einer Knolle zum Weiterverarbeiten<br />

beiseitelegen (Stängel und Laub der übrigen Kohlrabi können<br />

eingefroren oder in einer Gemüsesuppe verarbeitet werden).<br />

2. In der Zwischenzeit den Räuchertofu fein würfeln und in Olivenöl<br />

knusprig anbraten. Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden und mit in<br />

die Pfanne geben. Die Spitzpaprika sowie die Chilischote waschen und<br />

putzen. Paprika in kleine Würfel und Chili in feine Ringe schneiden. Beides<br />

ebenfalls mitbraten.<br />

3. Die Kohlrabiwürfel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, gut abtropfen<br />

lassen und in die Pfanne geben. Knoblauch abziehen und ebenso wie<br />

die getrockneten Tomaten klein gehackt hinzufügen. Durchschwenken und<br />

etwa 4–5 Minuten bei niedriger Temperatur weiter braten.<br />

4. Für die letzten 1–2 Minuten kommen Kohlrabigrün und Oliven mit in die<br />

Pfanne – das Grün gründlich gewaschen und in feine Streifen geschnitten, die<br />

Oliven beliebig grob zerkleinert.<br />

5. Zum Schluss die Limette waschen und den Abrieb direkt über das Pfannengemüse<br />

geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Oregano und Basilikum<br />

abbrausen, trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen, einige beiseitelegen,<br />

die übrigen grob hacken und unterheben.<br />

6. Den Bratkohlrabi auf einem Teller anrichten. Mit den frischen Kräutern garnieren<br />

und einige Tropfen Olivenöl wie frischen Pfeffer darübergeben.<br />

VEGGIEWORLD.<br />

DIE MESSE FÜR<br />

DEN VEGANEN<br />

LEBENSSTIL.<br />

MÜNCHEN // 12.–13.11.22<br />

LYON // 04.–05.02.23<br />

KARLSRUHE// 25.–26.02.23<br />

ZÜRICH // 11.–12.03.23<br />

DÜSSELDORF // 18.–19.03.23<br />

BERLIN // 25.–26.03.23<br />

ENTDECKE<br />

DEN VEGANEN<br />

LIFESTYLE!<br />

SPANNENDE<br />

FACHVORTRÄGE<br />

PRODUKT-<br />

NEUHEITEN<br />

PROJEKTE<br />

UND DIENST-<br />

LEISTUNGEN<br />

EASY VEGAN<br />

DINNER<br />

Alexander Flohr,<br />

GrünerSinn-Verlag,<br />

17 Euro,<br />

96 Seiten<br />

TÄGLICH LIVE<br />

KOCHSHOWS<br />

VEGGIEWORLD.ECO


Genuss / Rezepte<br />

Erbseneintopf mit frischen<br />

Kräutern<br />

Für 4 Personen<br />

VEGAN FÜR<br />

DIE SINNE<br />

Lena Maria Radu,<br />

Ventil Verlag,<br />

24 Euro,<br />

216 Seiten<br />

700 g TK-Erbsen 1⁄2 Bund Petersilie 3 Zweige Majoran 1 EL<br />

Oregano 1 Gemüsezwiebel 1⁄2 Stange Lauch 3 festkochende<br />

Kartoffeln 2 Karotten 200 g Räuchertofu 1,25 l Wasser 2 EL<br />

Gemüsebrühenpulver 1 Zitrone 1 Lorbeerblatt 2 TL Rauchsalz<br />

1 TL Pfeffer 2 EL Dinkelmehl Type 630 1 EL Olivenöl<br />

1. Die Zwiebel schälen und würfeln, Lauch in feine Ringe schneiden.<br />

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Die Karotten schälen und in Scheiben<br />

schneiden.<br />

2. In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Zwiebelwürfel anschwitzen<br />

und mit Pfeffer würzen. Karottenscheiben, Kartoffelwürfel<br />

und Lauchstreifen dazugeben. Nun den Majoran hacken<br />

und mit dem Oregano zum Gemüse geben. 2 Minuten braten. Das<br />

Wasser mit dem Gemüsebrühenpulver und dem Lorbeerblatt zum<br />

Gemüse geben. 20 Minuten köcheln lassen.<br />

3. In der Zwischenzeit die Petersilie hacken und den Räuchertofu in<br />

1 cm große Würfel schneiden. Das Mehl in Wasser auflösen und mit<br />

den Erbsen in den Topf geben. 5 Minuten mitköcheln lassen. Mit<br />

Rauchsalz und Pfeffer abschmecken.<br />

4. Die Schale der Zitrone abreiben und zum Schluss den Eintopf damit<br />

verfeinern. Tofuwürfel unterrühren, mit Petersilie garniert servieren.<br />

38 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


MorgenLand<br />

Hülsenfrüchte<br />

EASY VEGAN<br />

DINNER<br />

Alexander Flohr,<br />

GrünerSinn-Verlag,<br />

17 Euro,<br />

96 Seiten<br />

ideal <strong>für</strong> leckere Eintöpfe<br />

und Suppen!<br />

Brokkoli-Kohlrabi-Lasagne<br />

mit Tofuspeck<br />

Für 4 Portionen<br />

500 g Brokkoli 1 Kohlrabi mit Grün 2 EL vegane Margarine 4 EL Weizenmehl<br />

800 ml Pflanzendrink 2 EL gekörnte Gemüsebrühe Salz und<br />

Pfeffer 175 g Räuchertofu Olivenöl zum Anbraten 9–12 Lasagneplatten<br />

150 g veganer Reibekäse<br />

1. Brokkoli waschen. Röschen vom Strunk schneiden und grob zerteilen,<br />

den Strunk beiseitelegen. Kohlrabi schälen und würfeln. Das Grün gründlich<br />

waschen und klein schneiden.<br />

2. Margarine in einem Topf zum Schmelzen bringen und das Mehl nach<br />

und nach klümpchenfrei einrühren. Schluckweise den Pflanzendrink dazugeben,<br />

dabei kräftig weiter rühren und immer wieder leicht aufkochen lassen.<br />

Schließlich das Gemüsebrühepulver hinzufügen. Etwa ¼ der fertigen<br />

Soße entnehmen und beiseitestellen.<br />

3. Jetzt kommen die Brokkoliröschen, die Kohlrabiwürfel und das Kohlrabigrün<br />

in den großen Soßentopf. Gut 5 Minuten darin ziehen lassen, zum Schluss mit<br />

Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

4. In der Zwischenzeit den Räuchertofu sowie den Brokkoli-Strunk fein würfeln.<br />

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den Tofu knusprig darin anbraten,<br />

dann <strong>für</strong> ca. 1 Minute noch die kleinen Strunkwürfel dazugeben.<br />

5. Den Boden der Auflaufform mit etwa der Hälfte der beiseitegestellten<br />

Soße bedecken. Mit den ersten Lasagneplatten bedecken, diese ggf. passend<br />

zurechtbrechen. Darauf die Brokkoli-Kohlrabi-Mischung sowie den<br />

Tofuspeck mit den Strunkwürfeln verteilen. So weiter schichten, bis die<br />

Form gefüllt ist. Den Abschluss bildet eine Lage Nudelplatten, bedeckt<br />

mit der restlichen Soße und bestreut mit dem veganen Reibekäse. Bei<br />

220 °C Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten im Ofen backen.<br />

6. Die fertige Lasagne in gleich große Stücke schneiden und auf einem<br />

Teller anrichten.<br />

» einfache<br />

Entsorgung des<br />

Beutels über die Papiertonne<br />

MorgenLand Produkte<br />

gibt’s in Ihrem gut sortierten<br />

Bio-Fachhandel<br />

oder online bei<br />

shop.morgenland.bio<br />

DE­ÖKO­001<br />

Alle MorgenLand Produke, leckere Rezepte<br />

und viele Infos zu unseren welt weiten<br />

Bio-Projekten finden Sie unter<br />

morgenland.bio


Genuss / Rezepte<br />

SIMPLY VEGAN – EINFACH<br />

SAISONAL KOCHEN<br />

Sebastian Schwarz &<br />

Tamara Münstermann-Pieta,<br />

GrünerSinn-Verlag,<br />

24,95 Euro, 236 Seiten<br />

Kürbis-Linsen-Falafeln<br />

Für 4 Portionen<br />

FÜR DIE FALAFELN<br />

150 g Hokkaido-Kürbis Salz 200 g rote Linsen<br />

60 g Haferflocken 80 g Sonnenblumenkerne 1 Bund<br />

frischer Koriander 1 kleine Zwiebel 2 Knoblauchzehen<br />

Saft von 1 Zitrone 1⁄2 TL gemahlener Kreuzkümmel<br />

1 TL gemahlene Kurkuma 2 TL edelsüßes<br />

Paprikapulver frisch gemahlener schwarzer Pfeffer<br />

FÜR DEN DIP<br />

1⁄2 Bund frische Petersilie 1 Stängel frische Minze<br />

2 Knoblauchzehen Saft von 1 Zitrone 1 EL Tahin<br />

(Sesammus) 400 g Sojajoghurt Natur Salz frisch<br />

gemahlener schwarzer Pfeffer<br />

1. Den Kürbis waschen, entkernen, in Würfel schneiden und in Salzwasser<br />

etwa 10 Minuten weich kochen. Linsen mit Wasser abbrausen<br />

und in reichlich Wasser aufkochen. Anschließend 5 Minuten<br />

köcheln lassen, bis die Linsen weich sind, aber noch nicht zerfallen.<br />

Haferflocken und Sonnenblumenkerne im Mixer zu grobem Mehl<br />

schroten. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.<br />

2. Den Koriander waschen, trocken schütteln und fein hacken. Zwiebel<br />

und Knoblauchzehen schälen und ebenfalls fein hacken. Koriander,<br />

Zwiebeln und Knoblauch mit dem Mehl vermischen. Kürbis zu<br />

einem Püree stampfen und mit den Linsen zu der Mischung geben.<br />

3. Mit Zitronensaft, Kreuzkümmel, Kurkuma und Paprikapulver<br />

würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit angefeuchteten<br />

Händen 16 Falafeln formen. Hier<strong>für</strong> pro Falafel 1 EL der Masse zu<br />

Kugeln formen und anschließend etwas platt drücken. Falafeln auf<br />

ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 20 Minuten im vorgeheizten<br />

Ofen backen.<br />

4. Für den Dip die Petersilie und die Minze waschen, trocken schütteln<br />

und fein hacken. Die Knoblauchzehen schälen und ebenfalls fein<br />

hacken. Kräuter, Knoblauch, Zitronensaft und Tahin unter den Sojajoghurt<br />

rühren und den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

FOTOS: GRÜNERSINN VERLAG (2), VENTIL VERLAG (2)<br />

40 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Zucchinigratin mit roten<br />

Linsen<br />

Für 6 Personen<br />

AUFLAUF<br />

300 g rote Linsen 2 Zucchini 500 g Tomate 5 festkochende<br />

Kartoffeln 8 EL Tomatenmark 1 Gemüsezwiebel 2 Knoblauchzehen<br />

2 EL geräuchertes Paprikapulver 1 TL Zimt 1 TL Rosmarin<br />

1 TL Majoran 1 TL Thymian 1 TL Bohnenkraut 1 TL Rohrohrzucker<br />

700 ml Wasser 1 EL Gemüsebrühenpulver 1⁄2<br />

Zitrone 2 TL Salz 5 EL Olivenöl<br />

BÉCHAMELSOSSE<br />

50 g Margarine 2 EL Dinkelmehl 630 250 ml Sojadrink,<br />

ungesüßt 100 ml Sojasahne 3 EL Hefeflocken 1 TL Senf,<br />

mittelscharf 1 TL Kurkuma 1 TL Salz<br />

1. Die Zwiebel schälen und würfeln. Kartoffeln waschen, in sehr feine<br />

Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Salz und Olivenöl<br />

dazugeben, gut vermengen. Knoblauch schälen und hacken, Tomaten<br />

in Stücke schneiden. Die Zucchini in 5 mm dicke Scheiben<br />

schneiden und ebenfalls mit Olivenöl und Salz marinieren.<br />

2. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, die Zwiebelwürfel glasig<br />

schwitzen, mit Zucker und Tomatenmark vermengen.<br />

3. Nun die Linsen kurz mit anschwitzen. Tomatenstücke, Knoblauch,<br />

Kräuter und Gewürze dazugeben. Mit Wasser und Gemüsebrühenpulver<br />

angießen und 15 Minuten köcheln lassen.<br />

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft heizen. Kartoffelscheiben<br />

auf ein Backblech legen und 30 Minuten backen.<br />

4. Für die Béchamelsoße Margarine in einem kleinen Topf schmelzen<br />

und das Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Den Sojadrink nach<br />

und nach angießen, bis die Soße sämig wird. Nun die Sahne, Hefeflocken,<br />

Salz, Senf und Kurkuma dazugeben, rühren.<br />

5. Die Linsen mit Salz, Zitronenabrieb und Zitronensaft würzen<br />

und in die Auflaufform füllen. Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen<br />

(nicht ausschalten!) und über den Linsen verteilen. Als<br />

oberste Schicht die rohen Zucchinischeiben daraufgeben.<br />

6. Zum Abschluss die Béchamelsoße darübergießen und 20 Minuten<br />

goldbraun backen.<br />

VEGAN FÜR DIE SINNE<br />

Lena Maria Radu,<br />

Ventil Verlag,<br />

24 Euro,<br />

216 Seiten<br />

ADVERTORIAL<br />

polarstern<br />

Ökoenergie, Tierwohl<br />

und Biodiversität<br />

Eingriffe in die Natur haben immer Folgen – <strong>für</strong> die Umwelt und die Tiere.<br />

So gesehen ist es erst einmal gleich, welches Kraftwerk gebaut wird. Der<br />

Ressourcenbedarf, um Anlagen zu errichten, inklusive der Flächennutzung<br />

verändert die natürlichen Lebensräume.<br />

Ziel unseres Energiebedarfs weltweit muss es sein: Energie effizient sowie<br />

klimabewusst, naturverträglich und tierfreundlich zu erzeugen und zu nutzen.<br />

Sprich Energie zu sparen, nur so viele Kraftwerke zu bauen wie wirklich<br />

nötig sind – und hier dann auf erneuerbare Energien zu setzen.<br />

Alte Kraftwerke modernisieren<br />

Fakt ist: Wir brauchen immer mehr Strom, weltweit. Da<strong>für</strong> ist nicht nur der<br />

Bau neuer Kraftwerke wichtig, sondern auch die Verbesserung bestehender<br />

Anlagen. Das betrifft technische Optimierungen, um die Effizienz zu<br />

steigern, genauso wie Maßnahmen zum Schutz von Flora und Fauna.<br />

Ist Ökoenergie die bessere Wahl?<br />

Der Klimawandel hat verheerende Auswirkungen auf die Biodiversität. Tierarten<br />

können sich nicht rechtzeitig an veränderte Lebensbedingungen anpassen, so<br />

dass die natürliche Symbiose in der Tier- und Pflanzenwelt aus den Fugen gerät.<br />

Manche Arten erobern neue Lebensräume, in denen sie wenig Feinde haben.<br />

Dort vermehren sich so stark, dass sie ebenfalls das natürliche Gleichgewicht<br />

durcheinanderbringen. Genauso übertragen Tierarten in neuen Regionen<br />

neue Krankheiten. Am Ende verändert der Klimawandel unseren Planeten dramatisch.<br />

Sehr viele Tierarten stehen bereits auf der Roten Listen oder sind ausgestorben.<br />

Setzen wir auf fossile Energien, verstärken wir den Klimawandel<br />

mit all seinen Folgen. Klimaschutz, Energiesparen und der Einsatz erneuerbarer<br />

Energien ist daher auch gelebter Artenschutz.<br />

Kombination aus neu und alt<br />

Der Ökoenergieversorger Polarstern bezieht seinen Strom aus<br />

Partnerkraftwerken in Deutschland. Gleichzeitig investieren wir<br />

<strong>für</strong> jede verkaufte Kilowattstunde in den Ausbau der erneuerbaren<br />

Energien, vor allem in Solarenergie auf Gebäudedächern. Zusätzlich<br />

unterstützt Polarstern Energiewende-Initiativen in Entwicklungsländern.<br />

Damit werden Rodungen <strong>für</strong> Feuerholz vermieden und Energie<br />

aus erneuerbaren Quellen genutzt.<br />

Polarstern: Der 100-prozentige Ökostromanbieter<br />

fördert bei jedem Tarif die globale<br />

Energiewende. Polarsterns Wirklich Ökostrom<br />

unterstützt den Bau neuer Ökokraftwerke<br />

in Deutschland und weltweit.<br />

Erneuerbaren Energien<br />

wie Wasserkraft<br />

gehört die Zukunft<br />

https://www.polarstern-energie.de/


Genuss / Rezepte<br />

Cassoulet<br />

Für 2–3 Personen<br />

1 große Dose weiße Bohnen 2 Dosen Tomatenstücke<br />

1 Möhre 1 kleine Stange Lauch 1 rote Paprika<br />

1 Chilischote oder Chili, gemahlen 1Knoblauchzehe<br />

Olivenöl Kräuter der Provence Salz, Pfeffer<br />

1. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze anheizen.<br />

2. Bohnen abspülen. Möhre und Paprika in kleine Stücke,<br />

Lauch in dünne Scheiben schneiden.<br />

3. Bohnen, Gemüse und Tomaten in einer mit Öl ausgefetteten Auflaufform<br />

(eher flach als hoch) verteilen. Knoblauch dazupressen und<br />

je nach Geschmack die Chilischote im Ganzen dazulegen oder klein<br />

geschnibbelt oder mit Chilipulver/-flocken würzen.<br />

4. Kräuter der Provence, Salz und Pfeffer dazu und dann alles ca.<br />

30– 45 min in den Ofen.<br />

5. Das Gericht ist fertig, wenn das Gemüse weich und das Cassoulet<br />

etwas eingedickt ist. Eventuell zwischendurch noch etwas Wasser<br />

nachgießen, falls die Konsistenz zu dick ist.<br />

DAS OX-KOCHBUCH 6<br />

Uschi Herzer,<br />

Joachim Hiller,<br />

Ventil Verlag<br />

14 Euro,<br />

192 Seiten<br />

42 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


VEGGIEWORLD!<br />

MiNØTTLY findet ihr auch auf der Veggie-<br />

World in München (12.11./13.11), Stand 11!<br />

<strong>Vegan</strong>e Beerentorte mit Boden aus Nussmus Crunchy-Müsli<br />

Bodenbelag mit MiNØTTLY:<br />

150 g MiNØTTLY Nussmus Crunchy-Müsli (Sorte nach Wahl)<br />

60 g geschmolzenes Kokosöl<br />

200 g Beeren oder Früchte der Saison (hier Erdbeeren)<br />

FÜR DEN BELAG:<br />

7 g Agar Agar-Pulver<br />

150 g Beeren oder Früchte der Saison (hier Erdbeeren)<br />

Saft von 1/2 Zitrone<br />

1 Prise Vanillepulver<br />

350 g pflanzlicher Frischkäse<br />

150 g pflanzlicher Kokosjoghurt<br />

70 ml Ahornsirup<br />

FÜR DIE DEKO:<br />

Beeren oder Früchte der Saison nach Wahl<br />

Dem Klima zuliebe bitte Früchte der Saison verwenden.<br />

ZUBEREITUNG FÜR DEN BELAG<br />

1. Die Früchte halbieren und auf dem gekühlten Kuchenboden verteilen.<br />

2. Die Früchte <strong>für</strong> die Creme mit dem Zitronensaft und Vanillepulver pürieren<br />

und anschließend mit der Frischkäse-Joghurt-Masse vermengen.<br />

3. Das Agar Agar-Pulver und den Ahornsirup in einen Topf geben und unter<br />

ständigem Rühren aufkochen und zum kurzen Abkühlen vom Herd<br />

nehmen. Bitte nicht zu lange abkühlen, da es sonst klumpt, aber auch<br />

nicht zu heiß zur Frischkäsecreme geben.<br />

4. Die Masse dann zügig unter die Frischkäsemasse heben, diese in die<br />

Springform füllen und glattstreichen.<br />

5. Den Kuchen mindestens 6h, am besten aber über Nacht in den Kühlschrank<br />

stellen. Kurz vor dem Servieren aus der Springform lösen und<br />

nach Lust und Laune dekorieren.<br />

Mehr Infos unter: www.mnttly.bio<br />

mi.noettly<br />

ZUBEREITUNG FÜR DEN BODEN<br />

1. Die Nussmus Crunchys im Food Processor oder<br />

mit dem Nudelholz zerkleinern.<br />

2. Kokosöl erwärmen und die Crunchys dazu geben,<br />

alles dann in die Springform geben und zum<br />

Festwerden in den Kühlschrank stellen.


Genuss / Rezepte<br />

Zwiebelsteak<br />

Für 4 Personen<br />

500 g Möhren 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 100 g grüne<br />

Bohnen 250 g weiße Bohnen 50 g Räuchertofu 500 g Soja Big<br />

Steaks 2–3 EL neutrales Pflanzenöl 1⁄2 l Gemüsebrühe 500 g<br />

stückige Tomaten aus der Dose Salz schwarzer Pfeffer, frische<br />

Paprika, edelsüß 1 TL Zucker 2 EL Weißweinessig 1⁄2 Bund<br />

Petersilie<br />

KARTOFFEL-LAUCH-STAMPF<br />

1⁄2 Stange Lauch 2 EL Öl 1 Prise Zucker Salz schwarzer<br />

Pfeffer frisches Kartoffelpüree<br />

AUSSERDEM<br />

1 l Zwiebelsoße<br />

RUSTIKAL – RADIKAL<br />

Timo Franke,<br />

Ventil Verlag,<br />

26,50 Euro,<br />

184 Seiten<br />

BOHNEN-CASSOLETTE<br />

Möhren waschen und schälen, danach in Würfel schneiden. Zwiebeln<br />

und Knoblauch abziehen und beides in feine Würfel schneiden. Grüne<br />

Bohnen waschen, putzen und in einem Topf mit reichlich Salzwasser<br />

gar kochen. Danach abgießen und in Eiswasser abschrecken. Weiße<br />

Bohnen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Räuchertofu fein<br />

würfeln.<br />

ZWIEBELSTEAK<br />

1. Soja Big Steaks ca. 15–20 Minuten in heißer Gemüsebrühe köcheln<br />

bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, absieben und mit den Händen<br />

kräftig ausdrücken. Mit Salz und Pfeffer einreiben. Öl in einem Bräter<br />

erhitzen. Die Big Steaks darin rundherum kräftig anbraten. Den<br />

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.<br />

2. Big Steaks herausnehmen. Räuchertofu, Möhren, Zwiebeln und<br />

Knoblauch in heißem Bratfett anbraten. Mit 1⁄2 l Gemüsebrühe sowie<br />

Tomaten ablöschen und aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika, 1 TL Zucker<br />

und Essig würzen.<br />

3. Weiße Bohnen und Big Steaks in den Bräter dazugeben und im<br />

heißen Backofen ca. 1 Stunde schmoren.<br />

4. Zum Ende die grünen Bohnen hinzugeben und kurz mitschmoren<br />

lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Bohnen-<br />

Cassolette mit Salz, Pfeffer, Paprika abschmecken und die Petersilie<br />

unterrühren.<br />

KARTOFFEL-LAUCH-STAMPF<br />

1. Den Lauch halbieren und mit reichlich Wasser waschen, danach in<br />

Würfel schneiden. Lauch in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Zucker<br />

dazugeben und leicht karamellisieren lassen.<br />

Lauch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem vorbereiteten,<br />

noch warmen Kartoffelpüree vermengen.<br />

2. Zum Anrichten Kartoffel-Lauch-Stampf in eine Schale geben und das<br />

Bohnen-Cassolette darauf anrichten. Big Steaks darauf drapieren und<br />

mit der Zwiebelsoße servieren.<br />

44 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


LupinenGESCHNETZELTES<br />

von Purvegan: Passt kurz<br />

angebraten zu vielen Gerichten!<br />

Lupinen<br />

GESCHNETZELTES<br />

in dunkler Biersoße<br />

Für 4 Personen<br />

500 g LupinenGESCHNETZELTES 300 g Champignons,<br />

braun 350 g Brokkoli 250 g Zwiebeln<br />

1 Möhre 250 ml dunkles Bier 2 EL LupinenSAUCE<br />

2 EL Tomatenmark 3 EL Öl zum Braten Pfeffer<br />

Salz Paprikapulver, edelsüß Thymian Rosmarin<br />

1 Lorbeerblatt n. B. Kartoffelmehl zum Abbinden<br />

1. Klein geschnittene Möhren und Zwiebeln in einer heißen Pfanne<br />

kurz anbraten. Die geschnittenen Champignons dazugeben und<br />

ebenfalls mitrösten.<br />

2. Zwischenzeitlich das LupinenGESCHNETZELTE in einer zweiten<br />

Pfanne kross anbraten und dann zum Gemüse geben. Das Ganze<br />

mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und den Kräutern würzen.<br />

3. 2 EL Tomatenmark und LupinenSAUCE hinzugeben und weiter<br />

rösten, bis alles eine dunkle Farbe annimmt.<br />

4. Mit dem Bier ablöschen und je nach Bedarf mit etwas Kartoffelmehl<br />

abbinden.<br />

5. Die Brokkoliröschen kurz in kochendem Salzwasser blanchieren<br />

und zum Geschnetzelten geben.<br />

Mit Nudeln, Reis oder Klößen servieren.


Genuss / Rezepte<br />

Mangold-Carrot-Dogs<br />

Für 4 Stück<br />

FÜR DIE MARINIERTEN MÖHREN<br />

4 Möhren 1 Knoblauchzehe 2 EL Rapsöl 2 EL<br />

Sojasauce 4 EL Apfelessig 1 EL Liquid Smoke 1 TL<br />

Rauchpaprika (alternativ edelsüßes Paprikapulver)<br />

1 EL Agavendicksaft 1⁄2 TL Salz frisch gemahlener<br />

schwarzer Pfeffer<br />

FÜR DIE SENF-DILL-SAUCE<br />

2 EL mittelscharfer Senf 1 EL Agavendicksaft 1 EL<br />

frisch gehackter Dill<br />

FÜR DIE HOTDOGS<br />

1 kleiner Mangold (180 g) 3 EL Apfelessig 1 EL<br />

Rapsöl + etwas zum Braten 3 EL Agavendicksaft<br />

Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 4 rote<br />

Zwiebeln 4 Hotdog-Brötchen<br />

1. Die Möhren schälen, dabei die Enden etwas abrunden, und in<br />

Wasser 15 Minuten kochen. Die Knoblauchzehe schälen und fein<br />

hacken. Aus Knoblauch, Öl, Sojasauce, Apfelessig, Liquid Smoke,<br />

Rauchpaprika, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer eine Marinade<br />

anrühren. Die noch heißen Möhren mit der Marinade in einer verschließbaren<br />

Dose über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.<br />

2. Alle Zutaten <strong>für</strong> die Sauce miteinander verrühren. Die Sauce<br />

beiseitestellen.<br />

3. Den Mangold waschen, sehr fein hacken und mit Apfelessig,<br />

Rapsöl und 2 EL Agavendicksaft anmachen. Mit Salz und Pfeffer<br />

abschmecken.<br />

4. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. In etwas Öl anbraten<br />

und mit 1 EL Agavendicksaft karamellisieren. Die Möhren in<br />

einer Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten goldbraun anbraten.<br />

5. Die Hotdog-Brötchen 2 Minuten bei 180 °C aufbacken und anschließend<br />

bis zur Mitte aufschneiden. Die Hotdog-Brötchen mit<br />

dem Mangold, je einer Möhre und den Zwiebeln belegen. Die Sauce<br />

darübergeben.<br />

FOTOS: GRÜNERSINN VERLAG (1), VENTIL VERLAG/ MARTIN OELZE/ DIRK OSTERMEIER (2)<br />

SIMPLY VEGAN – EINFACH<br />

SAISONAL KOCHEN<br />

Sebastian Schwarz &<br />

Tamara Münstermann-Pieta,<br />

GrünerSinn-Verlag,<br />

24,95 Euro, 236 Seiten<br />

46 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


SCHOKOLADE<br />

ZUM<br />

FAIR-NASCHEN<br />

ADVERTORIAL<br />

FOTOS: ANNA RIEDEL<br />

<strong>Vegan</strong>e, cremig-zart schmelzende Schokolade aus<br />

feinsten Bio-Zutaten, mit fair gehandeltem Kakao aus<br />

nachhaltig wirtschaftenden Bio-Kooperativen: Mit der<br />

neuen iChoc funktioniert Naschen komplett ohne Reue!<br />

Billie Eilish hat sie in ihrem Tourbus immer dabei – und verkauft die Sorte „Classic Style“ als Sonder-Edition sogar in ihrem Online-Shop. GZSZ-Star Anne<br />

Menden ist Fan der ersten Stunde – und fungiert jetzt als offizielle Markenbotschafterin: „Ich liebe diese Schokolade! Cremig, nachhaltig und vegan –<br />

bei iChoc stimmt einfach alles.“ Die erste vegane Schokolade, die wie klassische Milchschokolade schmeckt, ist auch Liebling vieler Food-Blogger: Die<br />

renommierte Buchautorin Lea Green (@leafromveggies) etwa kreiert damit leckerste Torten, Cookies und Desserts.<br />

Jetzt kommt die neue iChoc ins Regal – mit zwei innovativen Sorten: „White Barista Art“ ist eine vegane Weiße mit Espresso-Crisp und einem Hauch von<br />

Meersalz. Und „Salty Pretzel“ ist die erste „Milk-like“-Bio-Schokolade mit knusprigem Brezel-Crunch. Zudem wurde der Love Brand ein Makeover verpasst:<br />

noch fairer dank zertifiziertem Fairtrade-Kakao und mit klimafreundlichem regionalem Rübenzucker statt Rohrzucker aus Brasilien. Wertvolle Zutaten wie<br />

Buchweizen und Mandelöl ersetzen in den meisten Sorten den Reisdrink, der zuvor anstelle von Milch verwendet wurde. Damit kommt der Geschmack<br />

dem Milchschokoladen-Original noch näher, denn die Süße ist dezenter.<br />

Fairtrade und frische Farben<br />

Der Kakao stammt aus nachhaltig wirtschaftenden Bio-Kooperativen in der<br />

Dominikanischen Republik, mit denen EcoFinia, der Hersteller von iChoc, seit<br />

Jahrzehnten zusammenarbeitet. Mit dem Fairtrade-Siegel zeigt iChoc jetzt<br />

auch nach außen, dass EcoFinia seine Partner fair bezahlt, ihre Arbeits- und<br />

Lebensbedingungen verbessern möchte.<br />

Noch augenfälliger als das neue Siegel ist das neue Design von iChoc: Die<br />

Schachteln aus FSC-zertifiziertem Karton kommen künftig in frischen Farben<br />

mit auffälligen Prints daher. Prominent in Szene gesetzt sind darauf die Zutaten:<br />

Sie betonen die inneren Werte der Schokolade. Die Folie ist wie gewohnt<br />

bei iChoc komplett plastikfrei: Die Holzfasern <strong>für</strong> die Zellulose stammen aus<br />

kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft und lassen sich auf dem heimischen<br />

Kompost entsorgen. Die neue iChoc gibt es in 8 leckeren Sorten:<br />

Classic Style, Almond Orange, Choco Cookie, White Nougat Crisp, Super<br />

Nut, White Vanilla, White Barista Art, Salty Pretzel.<br />

Über iChoc<br />

Unter der Marke VIVANI hat der Schokoladen-Hersteller EcoFinia mit Sitz in<br />

Bochum bereits viele vegane Schoko-Alternativen erfolgreich auf den Markt<br />

gebracht. Mit iChoc präsentierten die VIVANI-Macher 2015 ihre erste rein<br />

vegane Bio-Schokolinie, die heute in über 40 Länder exportiert wird und über<br />

200.000 Follower im Social Web hat. Ökologische Zutaten, faire Bedingungen<br />

und kompostierbare Verpackungen gehören ebenso zum Konzept wie Rezepturen<br />

ohne tierische Zutaten. Das Sortiment umfasst acht Sorten –<br />

drin stecken ausschließlich gute Bio-Zutaten, darunter Fairtrade-Kakao, Buchweizen,<br />

wertvolles Mandelöl und regionaler Rübenzucker. http://ichoc.de


Genuss / Rezepte<br />

DAS OX-<br />

KOCHBUCH 6<br />

Uschi Herzer,<br />

Joachim Hiller,<br />

Ventil Verlag<br />

14 Euro,<br />

192 Seiten<br />

Rote-Bete-Spaghetti<br />

Für 2–3 Personen<br />

400 g Rote Bete 1 Packung vegane Sahne 1 Knoblauchzehe<br />

Meerrettich, frisch gerieben 1 Frühlingszwiebel<br />

150 ml Gemüsebrühe Olivenöl Salz, Pfeffer<br />

Zitronensaft 250 g Vollkornspaghetti<br />

1. Zuerst die Rote Bete waschen und schälen.<br />

Anschließend grob raspeln.<br />

2. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen, sonst<br />

klappt das mit dem Zeitplan nicht so ganz.<br />

3. Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einer großen<br />

Pfanne erhitzen und Rote Bete-Raspeln samt Knoblauch darin<br />

etwas andünsten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und bei<br />

schwacher Hitze ca. 10 min köcheln lassen. Deckel drauf, aber<br />

immer wieder umrühren.<br />

4. Sind die Spaghetti schon im Wasser? Gut so. Jetzt noch die<br />

Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Gibt’s<br />

Salat zur Pasta? Dann ist jetzt der richtige Moment, mit der Zubereitung<br />

anzufangen.<br />

5. Nach den 10 min Blubberzeit Sahne und 1–2 TL Meerrettich zu<br />

der roten Pampe geben, gut verrühren und würzen. Der eine oder<br />

andere Spritzer Zitronensaft gibt die nötige Säure. Schlau war, wer<br />

eine Schürze zum Kochen angezogen hat oder schwarze Klamotten<br />

trägt. Rote Bete macht böse Flecken. Jetzt noch die abgetropften<br />

Spaghetti unterheben, auf zwei Tellern schön anrichten und Frühlingszwiebel<br />

obendrüber streuen.<br />

48 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


ADVERTORIAL<br />

<strong>Vegan</strong>e Gemüsepfanne<br />

Dieses leckere<br />

Rezept mit viel<br />

frischem Gemüse<br />

und Curry ist ganz<br />

einfach zubereitet<br />

und ein schnelles<br />

Gericht <strong>für</strong> jeden<br />

Tag!<br />

Tipps<br />

Die vegane Gemüsepfanne kann auch gut in einem<br />

Wok zubereitet werden. Zu der veganen Gemüsepfanne<br />

Reis oder vegane Bandnudeln servieren.<br />

Bei Verwendung von tiefgekühltem Gemüse<br />

verkürzen sich die Garzeiten.<br />

Für etwa 4 Portionen<br />

Gelingt leicht<br />

Zubereitungsdauer<br />

ca. 60 Min.<br />

Zutaten:<br />

Hummus:<br />

• 125 g Kichererbsen<br />

(Abtropfgew.)<br />

• 1 Knoblauchzehe<br />

• 2 TL Sesampaste<br />

• 1 Msp. gemahlener<br />

Kreuzkümmel<br />

• 250 ml Dr. Oetker<br />

Cuisine VEGA<br />

• Salz<br />

Gemüsepfanne:<br />

• 1 kg gemischtes Gemüse<br />

z. B. Paprika, Zucchini,<br />

Möhren, Brokkoli, Zuckerschoten,<br />

Blattspinat<br />

• 1 mittlere Zwiebel<br />

• 1 Knoblauchzehe<br />

• 50 g getrocknete<br />

Datteln ohne<br />

Stein<br />

• 4 EL<br />

Olivenöl<br />

• 1–2 TL<br />

Currypaste<br />

rot<br />

oder gelb<br />

• 4 EL Sojasoße<br />

• Salz<br />

• frisch<br />

gemahlener<br />

Pfeffer<br />

Hummus zubereiten<br />

1. Kichererbsen auf einem Sieb<br />

abtropfen lassen. Knoblauch<br />

abziehen und grob zerkleinern.<br />

2. Abgetropfte Kichererbsen,<br />

Knoblauchzehe, Sesampaste<br />

und Kreuzkümmel in einen<br />

Rührbecher geben.<br />

3. Von der Cuisine VEGA 4 EL abnehmen<br />

und zu den Kichererbsen<br />

geben.<br />

4. Die restliche Cuisine VEGA ist<br />

<strong>für</strong> die Gemüsepfanne.<br />

Kichererbsen mit einem<br />

Pürierstab fein pürieren.<br />

5. Mit Salz abschmecken und<br />

bis zum Servieren in den Kühlschrank<br />

stellen.<br />

Neu: Cuisine VEGA<br />

Gemüse vorbereiten<br />

und Datteln schneiden<br />

1. Paprika, Zucchini und Möhren<br />

putzen, waschen bzw. schälen<br />

und in 1,5 cm große Stücke<br />

schneiden.<br />

2. Brokkoli putzen und in kleine<br />

Röschen schneiden, auch<br />

die Stiele mit verwenden,<br />

diese in 1,5 cm große Stücke<br />

schneiden.<br />

3. Zuckerschoten putzen und halbieren.<br />

Spinat verlesen, waschen<br />

und auf einem Sieb<br />

abtropfen lassen.<br />

4. Zwiebel und Knoblauchzehe<br />

abziehen, halbieren und in Streifen<br />

schneiden. Datteln<br />

in Streifen schneiden.<br />

Ab sofort erhält die Familie der veganen Verfeinerungsprodukte<br />

Zuwachs im Kühlregal: Mit Cuisine VEGA erweitert<br />

Dr. Oetker das Sortiment um ein weiteres innovatives<br />

Produkt. Die neue pflanzliche Kochcreme auf Hafer- und<br />

Gemüsepfanne zubereiten<br />

1. Öl in einer großen Pfanne erhitzen.<br />

Paprika- und Möhrenstücke<br />

darin etwa 2 Min. bei mittlerer<br />

Hitze anschwitzen. Zwiebelstreifen<br />

und Knoblauch dazugeben.<br />

2. Brokkoli und Zucchini zugeben<br />

und weitere 3 Min. anschwitzen.<br />

Currypaste, übrige Cuisine VEGA<br />

und Sojasoße verrühren.<br />

3. Nach und nach die Cuisine<br />

VEGA-Mischung mit einem Esslöffel<br />

dazugeben. Immer erst<br />

wieder etwas Flüssigkeit dazugeben,<br />

wenn die Flüssigkeit<br />

verdampft ist, so bleibt das Gemüse<br />

bissfest und das grüne<br />

Gemüse grün.<br />

4. Zuckerschoten und Spinat hinzufügen,<br />

unterrühren und<br />

1 Min. weitergaren.<br />

5. <strong>Vegan</strong>e Gemüsepfanne mit Salz<br />

und Pfeffer würzen und die Dattelstreifen<br />

darüberstreuen. Mit<br />

dem Hummus servieren.<br />

Rapsölbasis verfeinert Soßen, Pfannengerichte und Aufläufe und liefert vielseitige Verwendungsanlässe,<br />

die Lust auf pflanzliche Ernährung machen.<br />

Mit Cuisine VEGA präsentiert Dr. Oetker nach Creme VEGA und Creme VEGA mit Gartenkräutern<br />

die dritte pflanzliche Alternative im beliebten Verfeinerungssortiment. Das neue Produkt<br />

auf Hafer- und Rapsölbasis lässt sich wie Sahne zum Kochen verwenden, eignet sich mit seinem<br />

süß-milden Geschmack perfekt als Grundlage <strong>für</strong> viele Gerichte und überzeugt durch cremigflüssige<br />

Konsistenz. Ob als Basis <strong>für</strong> Pastasoßen und Pfannengerichte, cremige Komponente in<br />

Suppen oder raffinierte Verfeinerung <strong>für</strong> Aufläufe: Cuisine VEGA enthält 12% Fett und macht die<br />

pflanzliche Küche noch vielfältiger. Das Neuprodukt ist mit dem Nutri-Score B gekennzeichnet.


Genuss / Rezepte<br />

Sellerie-Krustenbraten<br />

Für 4 Personen<br />

BRATEN<br />

150 g Schalotten 150 g Möhren 3 Knoblauchzehen 1,5 kg Sellerie<br />

Neutrales Öl zum Anbraten Margarine zum Anbraten Salz<br />

Pfeffer 1 TL Puderzucker 1 EL Tomatenmark 150 ml Rotwein,<br />

trocken 1 l Bratensoße 3 EL Agavendicksaft 200 ml Schwarzbier<br />

2 Zweige Rosmarin 3 Stiele Rosmarin<br />

KNÖDEL<br />

1 Zwiebel Neutrales Öl zum Anbraten 350 ml Pflanzendrink 1 TL<br />

Salz Pfeffer 1⁄2 TL Muskat, gerieben 500 g altbackene Brötchen<br />

30 g glatte Petersilie 3 EL Kartoffelstärke 5 EL Semmelbröse<br />

ROTKRAUT-MARINADE<br />

1 Gewürzsäckchen aus Leinen 4 Wacholderbeeren 3 Nelken<br />

6 Pfefferkörner 1 Lorbeerblatt 1 kleine Zimtstange<br />

BLAUKRAUT<br />

400 g Rotkohl 20 g Zucker 200 ml Orangensaft 100 ml Apfelsaft<br />

50 ml Apfelessig 200 ml Rotwein, lieblich 100 ml Madeira<br />

100 ml Portwein 3 EL Johannisbeergelee 1 Zwiebel 2 geschälte,<br />

fein geriebene Äpfel (am besten Boskoop) 50 g Zwiebelschmalz<br />

Salz schwarzer Pfeffer, frisch<br />

BRATEN<br />

1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Braten<br />

Schalotte und Knoblauch abziehen und halbieren. Möhren in grobe<br />

Würfel schneiden, Sellerie waschen und den Strunk abschneiden.<br />

2. Sellerie in rautenförmigem Muster einschneiden und zusammen<br />

mit Schalotten, Karotte und Knoblauch in einem Bräter rundum mit<br />

Öl und Margarine anbraten. Puderzucker darüber geben und mit<br />

Tomatenmark anrösten. Mit Rotwein ablöschen, die Bratensoße dazu<br />

geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Agavendicksaft, Schwarzbier<br />

und Rosmarin in den Bräter geben und alles im Ofen bei 180 °C 40–50<br />

Minuten schmoren. Sellerie immer wieder mit dem Fond begießen, bis<br />

sich eine schöne Kruste bildet.<br />

KNÖDEL<br />

1. Zwiebel abziehen, in Würfel schneiden und mit etwas Öl in einem<br />

Topf glasig dünsten. Pflanzendrink hinzugeben und mit Salz, Pfeffer<br />

und Muskat würzen. Gewürzten Pflanzendrink einmal aufkochen und<br />

<strong>für</strong> ca. 10 Minuten abkühlen lassen.<br />

2. Altbackene Brötchen in Würfel schneiden und die Petersilie fein<br />

hacken. Petersilie und Kartoffel- stärke vermengen. Gewürzte „Milch“<br />

dazugeben und alles miteinander vermengen. Für mehr Bindung die<br />

Semmelbrösel hinzugeben und anschließend abgedeckt 10 Minuten<br />

quellen lassen. Mit befeuchteten Händen 8 Knödel formen und reichlich<br />

Salzwasser zum Kochen bringen. Hitze auf niedrige Stufe stellen<br />

und die Knödel 15–20 Minuten sieden lassen, bis sie an der Oberfläche<br />

schwimmen.<br />

BLAUKRAUT<br />

1. Das Gewürzsäckchen mit warmem Wasser gründlich auswaschen<br />

und mit den Gewürzen füllen. Danach fest verschließen und <strong>für</strong> später<br />

bereit halten. Den Rotkohl vierteln und mit einer Mandoline oder der<br />

Küchenmaschine in Streifen hobeln.<br />

2. Zucker in einem Topf vorsichtig karamellisieren. Mit Orangensaft,<br />

Apfelsaft, Apfelessig, Rotwein, Madeira und Portwein ablöschen, Gewürzsäckchen<br />

zugeben und etwas einköcheln lassen.<br />

Die heiße Marinade nun über den geschnittenen Rotkohl geben, kräftig<br />

einmassieren und über Nacht ziehen lassen.<br />

3. Zucker in einem Topf vorsichtig karamellisieren. Mit Orangensaft,<br />

Apfelsaft, Apfelessig, Rotwein, Madeira und Portwein ablöschen, Gewürzsäckchen<br />

zugeben und etwas einköcheln lassen.<br />

4. Die heiße Marinade nun über den geschnittenen Rotkohl geben,<br />

kräftig einmassieren und über Nacht ziehen lassen.<br />

. Zum Schluss noch mit Sirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Rotkohl<br />

und Knödel gemeinsam anrichten. Sellerie in Scheiben schneiden, dazugeben<br />

und mit Schwarzbiersoße servieren.<br />

RUSTIKAL – RADIKAL<br />

Timo Franke,<br />

Ventil Verlag,<br />

26,50 Euro,<br />

184 Seiten<br />

FOTOS: VENTIL VERLAG/ MARTIN OELZE/ DIRK OSTERMEIER<br />

50 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


fair & Nachhaltig:<br />

bio bourbon-vanille<br />

aus madagaskar.<br />

Rainforest Alliance Certified. Erfahre mehr auf ra.org<br />

VanillAMI<br />

Ko operative <strong>für</strong> faire & nachhaltige Vanille<br />

von<br />

Vanille<br />

www.biovegan.de<br />

DE-ÖKO-006


ADVERTORIAL<br />

Tilos Tofu-Tipps<br />

von Tilo Hausmann<br />

Tilo Hausmann …<br />

ist IHK-zertifizierter Ernährungscoach, Mitglied im<br />

Bundesverband der Gesundheitsberater e.V.,<br />

Promoter <strong>für</strong> vegane Produkte und veganer Koch.<br />

Er entwickelt Rezepte <strong>für</strong> Unternehmen und Privatpersonen,<br />

schult Köche und praktiziert als ganzheitlicher<br />

Entspannungspädagoge. Seit 2000<br />

ernährt er sich vegetarisch. Doch erst seine ethisch<br />

motivierten vegane Umstellung 2012 heilte ihn<br />

von Adipositas, hohen Blutdruck- und Cholesterinwerten<br />

sowie allergiebedingtem Asthma.<br />

Tilo Hausmann lebt mit seiner Familie auf einem<br />

selbst renovierten ehemaligen Bauernhof in<br />

Rheinland-Pfalz.<br />

Tilos Tofu-Tipps...<br />

… geben einen Einblick in die vielfältige Entdeckerwelt<br />

der schmackhaften Tofuzubereitung. In jeder<br />

Ausgabe präsentiert Tilo Hausmann jeweils eine<br />

neue, exklusive Rezeptidee.<br />

Extra Tofu-Tipp:<br />

Die Verwendungsmöglichkeiten <strong>für</strong> Räucher-tofu<br />

sind nahezu unendlich. Ihr könnt ihn<br />

zerbröseln,<br />

in kleine oder große Würfel oder gar in<br />

Streifen schneiden, anbraten, in der Fritteuse<br />

oder im Kompaktgrill zubereiten. Kräftig angebraten,<br />

mit etwas Liquid Smoke (Flüssigrauch)<br />

abgeschmeckt, erinnert er an Bacon.<br />

52 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong><br />

ZUTATEN<br />

• 1 Packung veganen Blätterteig<br />

aus der Kühltheke<br />

• ca. 2 EL Soja-Cuisine<br />

• 200 g Taifun Räuchertofu<br />

• 250 g Süßkartoffel geschält<br />

• 250 g Hokkaido-Kürbis<br />

• 1 kleine Zwiebel<br />

• 1 Knoblauchzehe<br />

• 50 g rote Linsen<br />

• 250 ml ungesüßter Mandeldrink<br />

• 100 g Macadamia-Nüsse gesalzen<br />

• 30 g (geschälte) Pistazien geröstet<br />

und gesalzen<br />

• 20 g (geschälte) Walnüsse<br />

• 1 EL Rapsöl<br />

• 1 EL Hefeflocken<br />

• 1 EL Shiro Miso<br />

• Salz und Pfeffer zum Würzen<br />

und ca. 1 EL Kürbiskerne als Deko<br />

ZUBEREITUNG<br />

PASTETEN<br />

1. Da die meisten Pastetenförmchen nicht vegan<br />

sind, bauen wir uns diese einfach selbst. Hierzu<br />

den Blätterteig auspacken und ausbreiten. Nun<br />

mit Hilfe eines Trinkglases einen Kreis ausstechen,<br />

das ist später der Boden. Erneut einen Kreis ausstechen,<br />

mit einem zweiten, kleineren Glas genau<br />

die Mitte ausstechen, so entsteht ein etwa zwei<br />

Zentimeter breiter Ring. Vorsichtig den inneren<br />

„Kreis“ (künftigen Deckel) auf ein Backofenblech<br />

mit Dauerbackfolie legen. Jede Pastete braucht<br />

einen Boden, zwei „Ringe“ und den Deckel.<br />

Süßkartoffel-Kürbis-Pasteten<br />

2. Die „Ringe“ mit Hilfe eines Pinsels und der Soja-<br />

Cuisine auf den Boden kleben. Das Ganze so lange<br />

wiederholen, bis der Blätterteig aufgebraucht ist.<br />

3. Nun die Pastetenformen <strong>für</strong> ca. 20 Minuten<br />

nach Packungsanleitung backen. Die Formen<br />

müssten nach oben aufblähen und der Boden wird<br />

sich auch etwas nach oben bewegen. Den Boden<br />

nach dem Backen mit einer kleinen Gabel einstechen<br />

(klingt alles komplizierter als es ist!).<br />

4. Die Reste des Blätterteiges einfach gedreht als<br />

Nachtisch mitbacken und später z. B. mit etwas<br />

Puderzucker vernaschen.<br />

FÜLLUNG<br />

1. Taifun Räuchertofu, Süßkartoffel, Hokaido und<br />

Zwiebel würfeln, den Knoblauch hacken und alles<br />

in etwas Bratöl kräftig anbraten.​<br />

2. Nach dem Braten die Linsen zugeben, einen<br />

Schuss Wasser zugeben, Deckel auf die Pfanne<br />

und Kochplatte zurückschalten. Das Ganze noch<br />

ca. 10 Minuten einkochen lassen.<br />

SAUCE<br />

1. Den Mandeldrink in ein hohes, zum Mixen geeignetes<br />

Gefäss geben.​<br />

2. Nun die Nüsse dazu und mit dem Pürierstab die<br />

Masse gut durchmixen. Wenn die Nüsse gut gemixt<br />

sind, langsam das zimmerwarme Rapsöl und<br />

das Miso während des Mixens dazu geben. Die<br />

Soße sollte dann etwas sämiger werden.<br />

3. Zum Würzen Hefeflocken, Pfeffer und je nachdem,<br />

ob ungesalzene oder gesalzene Nüsse/Steinfrüchte<br />

genutzt wurden, etwas Salz verwenden.​<br />

4. Etwas Soße kann in die Pastetenfüllung eingerührt<br />

werden, nachdem die Masse gar ist. Mittels<br />

eines Esslöffels die abgekühlten Pasteten füllen<br />

und sofort mit etwas Soße servieren.<br />

Guten Appetit!<br />

FOTOS: HERSTELLER (1), PRIVAT (2)


VEGAN AUS DEM OFEN<br />

Katy Beskow,<br />

Ars vivendi,<br />

22 Euro,<br />

160 Seiten<br />

Kartoffelgratin<br />

nach französischer Art<br />

Für 4 Personen als Beilage<br />

3 Kartoffeln, geschält und in sehr dünne Scheiben geschnitten<br />

200 ml Sojasahne 200 ml ungesüßter Sojadrink 1⁄2 TL frisch gehackte<br />

Thymianblättchen 1 Knoblauchzehe, zerdrückt 1 Prise geriebene<br />

Muskatnuss Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle<br />

1. Den Backofen auf 200 °C (Umluft) vorheizen.<br />

2. Kartoffelscheiben mit Küchenpapier oder einem sauberen Küchentuch<br />

abtupfen und überschüssige Feuchtigkeit entfernen. Dann in drei<br />

Schichten in einer Auflaufform verteilen.<br />

3. In einem Rührbecher Sojasahne und -drink, Thymian, Knoblauch und<br />

Muskat verquirlen. Die cremige Sauce über die Kartoffeln gießen. Die<br />

Form locker mit Alufolie abdecken, das Gratin 75 Min. im Ofen backen.<br />

4. Anschließend die Folie entfernen und noch mal 15 Minuten backen.<br />

5. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren kräftig mit Salz und<br />

Pfeffer würzen.


Genuss / Rezepte<br />

Auflauf nach<br />

marokkanischer Art<br />

Für 4 Personen<br />

2 gute EL Sonnenblumenöl 1 TL Harissapaste 1 TL gemahlener<br />

Kreuzkümmel 1⁄4 TL gemahlene Kurkuma 1 kleiner Butternut- Kürbis,<br />

entkernt und in mundgerechte Würfel geschnitten 1 Süßkartoffel,<br />

geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten 2 kleine rote<br />

Zwiebeln, geviertelt 1 Karotte, geschält und in Scheiben geschnitten<br />

1 Handvoll getrocknete Aprikosen 1 unbehandelte Zitrone, geviertelt<br />

400 g Kichererbsen (aus der Dose), abgetropft und abgespült<br />

1 kleine Handvoll glatte Petersilie Kerne von 1⁄2 Granatapfel 1 EL<br />

Pistazienkerne, grob gehackt 1 gute Prise Meersalz<br />

1. Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.<br />

2. Öl, Harissapaste, Kreuzkümmel und Kurkuma in einer Auflaufform<br />

verrühren. Kürbis, Süßkartoffel, Zwiebeln, Karotte und Aprikosen<br />

hinzufügen und alles sorgfältig vermischen. Zitronenspalten dazugeben<br />

und alles 30 Minuten im Ofen backen.<br />

3. Die Form vorsichtig herausnehmen und Kichererbsen unterrühren.<br />

Dann wieder in den Ofen schieben und weitere 10 Minuten backen.<br />

4. Den Auflauf herausnehmen, mit Petersilie, Granatapfelkernen und<br />

Pistazien bestreuen und mit Salz abschmecken.<br />

VEGAN AUS DEM OFEN<br />

Katy Beskow,<br />

Ars vivendi,<br />

22 Euro,<br />

160 Seiten<br />

FOTOS: LUKE ALBERT/ ARS VIVENDI<br />

54 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


So vegan kann<br />

lecker sein.<br />

Die ersten veganen<br />

Pfannengerichte mit pflanzlicher<br />

Fleischalternative<br />

100 % ohne Zusatzstoffe.<br />

Mehr erfahren<br />

auf FRoSTA.de<br />

Wir verzichten auf vieles. Nur nicht auf Qualität.<br />

Seit 2003 gibt es das FRoSTA Reinheitsgebot. Seitdem sind unsere Produkte zu 100 %<br />

frei von zugesetzten Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Aromen<br />

und allen Zusätzen – auch denen, die laut Gesetz nicht deklariert werden müssen.<br />

FRoSTA ist <strong>für</strong> alle da.


Genuss / Trockenfrüchte<br />

GESUND!<br />

Die vegane Küche<br />

bietet uns eine Vielzahl an<br />

süßen Genüssen.<br />

Davon sind Trockenfrüchte<br />

die mit Abstand gesündeste<br />

Variante aller<br />

Naschereien.<br />

SÜSSE FRÜCHTCHEN<br />

aus der Schatzkiste der Natur<br />

FOTOS: ISTOCK/ BALBAZ (1)/ BHOFACK2 (1)/ GEO-GRAFIKA (1)/ GESHAS (2)/ JACKF (2)/ OMAR HALAWI (1)/ YURI KIFOR (1)<br />

56 <strong>Vegan</strong>ww<strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Süß ist die Liebe, Süßes spendet Trost und macht uns froh.<br />

Trockenfrüchte bieten eine besonders vitale, variable und natürlich<br />

vegane Möglichkeit, Süßes zu genießen<br />

von ALEXANDRA KUCHENBAUR<br />

Unser Verlangen nach Zucker ist<br />

tatsächlich tief in uns verwurzelt.<br />

Anstelle von Industrienahrung<br />

mit raffiniertem Zucker bietet<br />

die natürliche Pflanzenküche getrocknete<br />

Früchte mit einer breiten<br />

Geschmacksvielfalt als gesunde Alternative.<br />

konzentrierte energie<br />

Trockenfrüchte haben durch den<br />

Wasserentzug beim Trocknungsprozess<br />

einen deutlich höheren Zuckergehalt<br />

als frisches Obst. Beim<br />

Trocknen verlieren die Früchte etwa<br />

75 Prozent Wasser. Vier frische Aprikosen<br />

nehmen im Magen deshalb<br />

mehr Volumen ein und machen satter<br />

als vier getrocknete – bei gleichem<br />

Zuckergehalt. Allerdings steigt beim<br />

schonenden Dörren auch der Gehalt<br />

an Mineralstoffen, Spurenelementen,<br />

sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen<br />

und Aminosäuren in Relation<br />

an, auch die Aromen verdichten sich.<br />

So ist der Gehalt an Bioaktivstoffen<br />

bei getrockneten Aprikosen fast fünfmal<br />

so hoch wie bei frischen. Jedoch<br />

stecken in 100 Gramm frischen Aprikosen<br />

etwa 40 Kilokalorien und in 100<br />

Gramm getrockneten immerhin 240<br />

Kilokalorien. Daher empfiehlt sich,<br />

die süßen Früchtchen in Maßen zu<br />

naschen. Dann aber kann unser Körper<br />

durch die konzentriert enthaltenen<br />

Bioaktivstoffe enorm profitieren.<br />

Trockenfrüchte bereichern die vegane<br />

Küche immens: Als vollwertiges,<br />

gesundes Süßungsmittel können sie<br />

Zucker und Pflanzensirup ersetzen<br />

und sind ein Energiekick <strong>für</strong> Sportler,<br />

Denker und Genießer.<br />

ein bisschen küchenpraxis<br />

Klein geschnittenes Trockenobst eignet<br />

sich ganz hervorragend zum<br />

Süßen von Müsli, warmen Getreidebreien,<br />

Obstsalaten, Kompott, Energieriegeln<br />

oder Rohkostpralinen. Wird<br />

es zerkleinert, in ein wenig Wasser<br />

eingeweicht und fein püriert, ist es<br />

köstlich als Brotaufstrich, in Desserts<br />

und süßen Cremes, Pflanzenjoghurt<br />

und Kuchenteigen. Besonders delikat<br />

und vielfältig ist auf diese Weise<br />

hergestelltes Dattelpüree, das sich im<br />

Kühlschrank einige Tage hält.<br />

Doch Achtung: Trockenobst ist sehr<br />

anfällig <strong>für</strong> Schädlinge. Käfer, Milben<br />

und Motten benutzen es zur Eiablage,<br />

aus denen dann Larven und<br />

Maden schlüpfen. Konventionelle<br />

Hersteller lösen das Problem mit dem<br />

Einsatz von Schwefeldioxid und in<br />

tropischen Erzeugerländern mit Begasung<br />

mit dem Pestizid Methylbromid<br />

– ein Nervengift, das auch die Ozonschicht<br />

schwer schädigt. Schwefeldioxid<br />

erhält die leuchtende Farbe der<br />

Früchte, kann aber Kopfschmerzen,<br />

Übelkeit und Asthma auslösen.<br />

bio heisst ohne nervengift<br />

Gut zu wissen: Die Biobranche arbeitet<br />

ohne Schwefel und Nervengift,<br />

sondern stattdessen mit Gefrierund<br />

Druckkammern mit Kohlendioxid,<br />

um Ungeziefer loszuwerden. Da<br />

Schädlinge problemlos Cellophanhüllen<br />

durchdringen, sollten die Früchte<br />

nach dem Kauf in Braungläser umgefüllt<br />

und dunkel gelagert werden.<br />

Bei längerer Lagerung wird auf<br />

Feigen und Pflaumen oft ein weißlicher<br />

Belag sichtbar, der in der Regel<br />

Weihnachtliches<br />

Früchtebrot<br />

Für 4 Personen<br />

Zutaten:<br />

• 130 g Weizenmehl Typ 550 •<br />

1 Päckchen Trockenhefe • 80 ml<br />

Sojamilch • 25 g Pflanzenmargarine<br />

• 100 g getrocknete Feigen • 50 g<br />

getrocknete Datteln • 50 g getrocknete<br />

Aprikosen • 50 g getrocknete<br />

Pflaumen • 50 g süße Mandeln,<br />

ganz • 3 EL Ahornsirup • 1 TL Zimt •<br />

½ TL gemahlene Gewürznelken •<br />

½ TL gemahlener Kardamom •<br />

¼ TL gemahlene Vanille<br />

Zubereitung:<br />

1. Hefe mit lauwarmer Sojamilch<br />

und Ahornsirup verrühren und<br />

15 Minuten zugedeckt stehen lassen.<br />

Trockenfrüchte in kleine Würfel<br />

schneiden, mit Gewürzen und Mandeln<br />

mischen und beiseite stellen.<br />

2. Mehl und zerlassene Margarine<br />

zur Hefemischung geben und zu einem<br />

weichen Teig verkneten. Teig<br />

«<br />

zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.<br />

Anschließend Fruchtmischung<br />

zugeben und alles miteinander<br />

verkneten. Teig zu einem Brotlaib<br />

formen und auf ein mit Backpapier<br />

belegtes Backblech geben. Zugedeckt<br />

weitere 30 Minuten an einem<br />

warmen Ort gehen lassen.<br />

3. Früchtebrot im vorgeheizten<br />

Backofen auf mittlerer Schiene bei<br />

170 Grad Celsius (Ober-Unter-Hitze)<br />

60–70 Minuten backen. Falls das<br />

Brot beim Backen zu schnell dunkel<br />

wird, mit Alufolie abdecken. Brot<br />

vollständig auf einem Kuchengitter<br />

auskühlen lassen. In Frischhaltefolie<br />

gewickelt bleibt es schön saftig.<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 57


ganz harmloser, auskristallisierter<br />

Zucker ist. Allerdings neigen Trockenfrüchte<br />

auch zum Schimmelbefall.<br />

Dieser zeigt sich in Form<br />

von schwarzen Flecken im Obst,<br />

das dann mit der ganzen Packung<br />

entsorgt werden sollte. Aflatoxine<br />

sind krebserregende Stoffwechselprodukte<br />

aus Schimmelpilzen, die<br />

geruchs- und geschmacksneutral<br />

sind. In Dunkelkammern leuchten<br />

sie unter UV-Licht fluoreszierend<br />

auf. Eine solche Untersuchung<br />

wenden sorgsame Hersteller zur<br />

Qualitätskontrolle bereits im Erzeugerland<br />

an.<br />

die Qualität entscheidet<br />

Viele Biofirmen trocknen vor Ort<br />

in der Sonne, auch wenn dies<br />

zeitaufwendiger ist als energieaufwendige<br />

Trocknungsanlagen.<br />

Trockenfrüchte in Rohkostqualität<br />

werden bei maximal 40–50 Grad<br />

Celsius getrocknet, wodurch Vitalstoffe<br />

großteils erhalten bleiben.<br />

Nur das sehr empfindliche Vitamin<br />

C schwindet durch Oxidation<br />

um bis zu 70 Prozent, und die Vitamine<br />

B1, B2 und Beta-Carotin um<br />

ca. 20 Prozent. Wer sein eigenes<br />

Obst dörren möchte, kann einen<br />

speziellen Dörrautomat kaufen<br />

oder die Früchte im Backofen oder<br />

energieschonenden Solartrockner<br />

bei 40–70 Grad Celsius trocknen.<br />

Aber was sind eigentlich so genannte<br />

Softfrüchte? Das sind<br />

Trockenfrüchte, die nachträglich<br />

durch Wasserdampfbehandlung<br />

weich gemacht werden. Dabei geht<br />

jedoch auch ein Teil ihrer Vitamine<br />

verloren, weshalb man den unbehandelten<br />

Klassikern in Bioqualität<br />

den Vorzug geben sollte.<br />

Ob Sie nun regional bleiben oder<br />

Exoten naschen: Trockenobst aus<br />

fairem Handel ist vielerorts eine<br />

lebenswichtige Existenzsicherung<br />

<strong>für</strong> die lokalen Kleinbauern. «<br />

DAS ABC<br />

der Trockenfrüchte<br />

Ananas<br />

Die Multivitamin-Frucht<br />

enthält den Botenstoff<br />

Serotonin und dessen<br />

Baustoff Tryptophan, die<br />

im Körper ein Wohlgefühl<br />

auslösen. Das enthaltene<br />

Vanillin wirkt<br />

stimmungsaufhellend,<br />

euphorisierend und<br />

aphrodisierend.<br />

Apfelringe<br />

Auf der Fachtagung „Experimental<br />

Biology“ in<br />

Washington stellten Forscher<br />

eine Studie vor,<br />

nach der sich bei den<br />

Teilnehmern innerhalb<br />

von 6 Monaten LDL-Cholesterin<br />

um 23 Prozent<br />

sowie Entzündungswerte<br />

verbesserten, wenn<br />

sie täglich 75 Gramm<br />

Apfelringe verzehrten.<br />

(Bahram H. Arjmandi,<br />

Florida State University).<br />

Aprikosen<br />

sind reich an Eisen, sekundären<br />

Pflanzenstoffen,<br />

Magnesium, Kalium<br />

und Ballaststoffen. Quercetin,<br />

ein gelber Naturfarbstoff<br />

aus der Gruppe<br />

der Flavonoide, wirkt<br />

krebsfeindlich, hemmt<br />

Mutationen und schützt<br />

vor freien Radikalen sowie<br />

Strahlenschäden<br />

(Formica, J. V., Regelson,<br />

W., Review of the biology<br />

of quercetin and related<br />

bioflavonoids. Food<br />

Chem. Toxic. 33 1995,<br />

1061-1080).<br />

Bananen<br />

sind eine eine üppige<br />

Quelle <strong>für</strong> Kalium und<br />

Magnesium. Die Energiespender<br />

regulieren den<br />

Darm bei Durchfall und<br />

Verstopfung.<br />

Birnen<br />

sind reich an Kalium, Vitamin<br />

B2 und Folsäure.<br />

Ihre Ballaststoffe wirken<br />

regulierend auf die<br />

Darmtätigkeit.<br />

Cranberries<br />

Die Verwandten der Preiselbeere<br />

stärken durch<br />

Zink, Pflanzensäuren und<br />

Vitamin C die Immunabwehr.<br />

Proanthocyane<br />

wirken antibiotisch in<br />

Harnwegen (speziell bei<br />

Kolibakterien), Mund und<br />

Magen. Ellagsäure hat<br />

stark entzündungshemmende<br />

und zellschützende<br />

Effekte.<br />

Datteln<br />

Aus dem enthaltenen<br />

Eiweißstoff Tryptophan<br />

stellt unser Körper das<br />

Wohlfühlhormon Serotonin<br />

her. Datteln spenden<br />

Energie und beruhigen<br />

gleichzeitig die Nerven.<br />

Deglet Nour ist eine besonders<br />

köstliche Dattelsorte<br />

mit einem Aroma<br />

von Honig und Karamell.<br />

Feigen<br />

liefern reichlich Kalium,<br />

Magnesium und Calcium.<br />

Außerdem können sie<br />

durch Vitamin B1, Folsäure,<br />

Phosphor und Tryptophan<br />

bei Alltagsstress<br />

und allgemeiner Erschöpfung<br />

eine belebende Wirkung<br />

entfalten.<br />

Goji-Beeren<br />

Die Anti-Aging-Frucht<br />

aus Tibet, China und<br />

der Mongolei und ist ein<br />

Vitalstoffwunder: Sie<br />

enthält Vitamine (Beta-<br />

Carotin, C, E, B), Mineralstoffe,<br />

Spurenelemente<br />

(Eisen und fast alle anderen<br />

auch) und sekundäre<br />

Pflanzenstoffe wie<br />

z. B. Zeaxanthin und Lutein.<br />

Zahlreichen Studien<br />

zufolge beugen diese<br />

oxidativ wirkenden Substanzen<br />

altersbedingter<br />

Makuladegeneration sowie<br />

der Augenerkrankung<br />

Grauer Star vor.<br />

Mango<br />

enthält eine breite Palette<br />

an Vitalstoffen, besonders<br />

Vitamin C und das Augenvitamin<br />

Beta-Carotin,<br />

das <strong>für</strong> die gelbe Farbe<br />

sorgt und freie Radikale<br />

hemmt. Ihre Produktion<br />

ist im Herkunftsland<br />

meist fest in weiblicher<br />

Hand und eine Basisquelle<br />

zur Existenzsicherung.<br />

Maulbeeren<br />

Optisch ähneln die Früchte<br />

Brombeeren. Ihre<br />

dunkel färbenden Anthocyane<br />

zählen zu den<br />

kraftvollsten Antioxidantien<br />

zur Krebsabwehr.<br />

Sie wirken Arterioskle-<br />

58 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


ose entgegen,<br />

senken<br />

Blutfette und<br />

verbessern die Durchblutung.<br />

Quercetin verbessert<br />

zusammen mit<br />

Kalium, Kalzium und<br />

Magnesium die Herzgesundheit.<br />

Papaya<br />

liefert Antioxidanzien<br />

(die Vitamine C, E<br />

und Beta-Carotin), Mineralstoffe<br />

(Calcium,<br />

Magnesium, Kalium)<br />

und sekundäre Pflanzenstoffe.<br />

Dementsprechend<br />

wirkt die Frucht<br />

antiparasitär, entzündungshemmend<br />

und<br />

zellverjüngend.<br />

Pflaumen<br />

Flavonoide und Carotinoide<br />

bekämpfen freie<br />

Radikalen. Blau-violette<br />

Anthocyane in ihrer<br />

Schale schützen als<br />

Antioxidanzien vor<br />

Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br />

Ihre<br />

Ballaststoffe wirken verdauungsfördernd.<br />

Physalis<br />

Die Kapstachelbeere<br />

enthält Beta-Carotin,<br />

Vitamin C und B1, Eisen,<br />

Kalzium, Antioxidanzien<br />

und sekundäre<br />

Pflanzenstoffe wie Phytosterole<br />

und Withanolide,<br />

welche sich<br />

als krebshemmend<br />

erwiesen haben (A.D.<br />

Kinghorn et al.: Cancer<br />

Chemopreventive<br />

Agents Discovered by<br />

Activity-Guided Fractionation:<br />

An Update. Current<br />

Organic Chemistry<br />

7/3/2003 S. 213-226).<br />

Sauerkirschen<br />

liefern Mineralstoffe,<br />

Vitamine (Beta-Carotine,<br />

B-Vitamine, Vitamin<br />

C) und Antioxidanzien<br />

(Anthocyane und andere<br />

Flavonoide). Damit<br />

schützen sie vor Alterungsprozessen,<br />

hemmen<br />

Entzündungen und<br />

steigern die Immunabwehr.<br />

Weinbeeren<br />

Sultaninen und Rosinen<br />

werden aus hellen<br />

Weintrauben gewonnen,<br />

Korinthen aus kleinen,<br />

blauen Trauben ohne<br />

Kern. Die Sonnenfrüchte<br />

sind reich an B-Vitaminen<br />

und Mineralstoffen.<br />

Aprikosen-Pralinchen<br />

Zutaten (4 Personen):<br />

•150 g getrocknete süße<br />

Aprikosen • 100 g süße<br />

Mandeln • 1–2 TL frischer<br />

geriebener Ingwer • 1 Msp.<br />

gemahlene Vanille • 1 Msp.<br />

gemahlener Kardamom<br />

• ¼ TL gemahlener Zimt<br />

• 2 EL Zitronensaft<br />

• 2 EL weißer Sesam<br />

Zubereitung:<br />

1. Aprikosen und Mandeln<br />

fein hacken (geht am besten<br />

mit der Küchenmaschine).<br />

2. Ingwer, Gewürze und<br />

Zitronensaft zufügen und so<br />

lange weiterhacken, bis sich<br />

alles zu einer klebrigen Masse<br />

verbindet.<br />

3. Kleine Kugeln formen<br />

und diese rundum in Sesam<br />

wälzen, bis sie von allen Seiten<br />

gut bedeckt sind. Am<br />

besten da<strong>für</strong> geeignet sind<br />

Einmalhandschuhe (Tipp:<br />

kompostierbare Lebensmittelhandschuhe).<br />

Info:<br />

Die Pralinchen halten sich<br />

in einem geschlossenen Behälter<br />

im Kühlschrank mehrere<br />

Tage lang.


Thema fitness // Beschreibung<br />

<strong>Vegan</strong> laufen<br />

VEGAN<br />

RUNNER<br />

Nachtschwärmer<br />

Der Weg ist das Ziel, aber der Weg ist weit<br />

und führt durch die Nacht: In 108<br />

Kilometern rund um die Zugspitze!<br />

von Christian Bruness<br />

Normalerweise läuft es so: Wer sich gewissenhaft<br />

auf einen Wettkampf der Länge<br />

eines Marathons oder länger vorbereitet,<br />

hat <strong>für</strong> die Erreichung des gesteckten<br />

Laufziels nur einen<br />

Versuch. Ein Fünfer oder Zehner<br />

kann jedes Wochenende gelaufen<br />

werden, solange bis die Tagesform<br />

stimmt und die Zielzeit<br />

passt. Selbst Halbmarathons<br />

kann man regelmäßig laufen, da<br />

sich die Regenerationszeit in der<br />

Regel in Grenzen hält. Bei Marathons<br />

und Ultramarathons sieht<br />

das anders aus. Sie bilden oftmals das<br />

Saisonhighlight und stehen am Ende einer<br />

monatelangen Vorbereitungsphase.<br />

Wenn der Startschuss eines solchen Rennens<br />

ertönt, heißt es: Jetzt gilt’s! Oder?<br />

Dehydriert und unterzuckert<br />

Mein Sommerhighlight <strong>2022</strong> war der Zugspitz Ultratrail<br />

(ZUT), eine Umrundung des höchsten deutschen Bergs mit<br />

Start und Ziel in Garmisch-Partenkirchen. Ganze 108 Kilometer<br />

und über 5.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg<br />

sind dabei zu bewältigen. Leider endete mein Lauf frühzeitig.<br />

Dehydriert und unterzuckert lag ich nach 60 Kilometern<br />

in einem Sanitätszelt. Keine Sorge, dank einer<br />

Infusion ging es mir recht schnell besser. Weiterlaufen<br />

durfte ich allerdings nicht. Ein Shuttle brachte <strong>mich</strong> und<br />

fünf andere Abbrecher in den Zielort. Die Enttäuschung<br />

war groß. Was war schiefgelaufen? War es vielleicht die Hitze,<br />

die mir einen Strich durch die Rechnung machte?<br />

Ein Freund schreibt mir in Anspielung auf die Temperaturen:<br />

„Ärgere dich nicht, wir laufen das Ding einfach noch<br />

mal nachts.“ Was praktisch überall sonst als Ironie<br />

durchgehen könnte, ist in Ultralaufkreisen<br />

meistens ernst gemeint.<br />

Warum eigentlich nicht? In den<br />

folgenden Tagen bieten sich immer<br />

mehr Freunde und Bekannte<br />

an, den privaten<br />

Wiedergutmach-Ultramarathon<br />

zu unterstützen, entweder<br />

als Mitlaufende oder<br />

als Verpflegungsstation unterwegs.<br />

Der „NachtZUT“ ist<br />

geboren. Das unmissverständliche<br />

Motto lautet: Unfinished<br />

business. Am 12.<br />

August, vier Wochen nach dem<br />

ZUT, um Punkt 18 Uhr soll es<br />

auf die Originalstrecke gehen. Unser<br />

Zeitziel: Irgendetwas zwischen 16<br />

und 20 Stunden. Also Foto machen,<br />

Countdown runterzählen und dann geht es los.<br />

Sternschnuppen und Vollmond<br />

Die ersten Stunden sind unbeschreiblich schön. Aus Garmisch-Partenkirchen<br />

raus, in eines der vielen Täler rein<br />

und auf den ersten großen Berg der Tour namens Osterfelderkopf<br />

hinauf. Die Karawane aus bergverrückten Ausdauersportlern<br />

(samt bergverrücktem Hund) teilt sich erst<br />

nach Einbruch der Dunkelheit auf. Aus 15 werden 3. Paul,<br />

Shari und ich. Zu dritt machen wir uns mit Stirnlampen<br />

auf den weiteren beschwerlichen Weg in die Dunkelheit.<br />

Wobei: Unsere Stirnlampen sind nicht die einzigen<br />

FOTO: PRIVAT<br />

60 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> X. 7. <strong>2022</strong> 2019


Leuchtkegel in der Nacht, es gibt auch andere Lichtquellen<br />

am Himmel. Nicht nur fällt der Sternschnuppen-Regen<br />

(Perseiden) auf genau dieses Datum, auch der Vollmond<br />

sorgt <strong>für</strong> herrlich atmosphärisches Licht.<br />

Die Ernährungsstrategie lautet, rund 80 Gramm Kohlenhydrate<br />

pro Stunde aufzunehmen. Ja, es stimmt, ein Ultramarathon<br />

ist ein Esswettbewerb bei leichter körperlicher<br />

Betätigung. Es ist das A und O. Alle 30 Minuten erinnert<br />

<strong>mich</strong> der Timer der Uhr daran einen veganen Energieriegel<br />

oder ein Gel zu verzehren. Was steht noch auf dem vor<br />

allem zweckmäßigen Menü? Ein bekanntes, sehr<br />

zucker- und koffeinhaltiges Kaltgetränk und ein<br />

aus meiner Erfahrung besonders unter <strong>Vegan</strong>ern<br />

beliebter, runder schwarzer Doppelkeks<br />

mit weißer Creme dazwischen. Etwa alle<br />

4–5 Stunden kommen wir an einem vereinbarten<br />

Treffpunkt vorbei, wo Freunde mit<br />

Proviant auf uns warten – mitten in der<br />

Nacht, mitten im Nirgendwo bzw. dem alpinen<br />

Gelände rund um die Zugspitze. Dort<br />

gibt es später sogar Herzhaftes wie Kartoffelbrei<br />

und Gemüsebrühe. Dankbarkeit war<br />

der Hauptantrieb, die Strecke diesmal zu Ende<br />

zu bringen: Dankbarkeit <strong>für</strong> die selbstlose Bereitschaft<br />

zu unterstützen.<br />

Kampf um jeden Höhenmeter<br />

Die Nacht ist kühl. Bestens Laufwetter zwar, Handschuhe<br />

und Mütze sind aber notwendig. Und dann wird es zäh.<br />

Richtig zäh. Unsere Geschwindigkeit verlangsamt sich,<br />

bergauf muss ich um jeden Höhenmeter kämpfen. Der<br />

letzte große Anstieg der Strecke? Eine Qual. Oben angekommen,<br />

haben wir das erste Mal wieder Sonnenlicht im<br />

Gesicht. Der neue Tag ist da und mit ihm ein neuer<br />

Schwung an Energie. Hier wird klar: Jetzt ist es fast geschafft!<br />

Wieder schließen sich viele Freunde uns an, die<br />

letzten Kilometer nach Garmisch-Partenkirchen mitzulaufen.<br />

Laufen als Mannschaftssport. Überwältigt und erleichtert<br />

kommen wir nach etwas mehr als 18 Stunden dort<br />

an, wo wir am Vortag gestartet waren. Alle sind sie<br />

da, wie bei einer Geburtstagsfeier,<br />

und klatschen <strong>für</strong> uns. Eine<br />

selbstgemachte Medaille aus<br />

Pappe wird uns umgehängt.<br />

Die Laufuhr wird gestoppt.<br />

Es ist einer der schönsten<br />

improvisierten Zieleinläufe aller Zeiten. Dieser Moment<br />

ist die perfekte Antwort auf die Frage, die ich mir nachts<br />

immer wieder gestellt habe: Warum? «<br />

<strong>Vegan</strong>e Schmankerl<br />

Neu im<br />

Kühlregal<br />

Neu im<br />

Kühlregal<br />

wheaty.de<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 61


ianca zapatka / Biancas Tipps<br />

Biancas<br />

Tipps<br />

Bianca Zapatka ist einer der<br />

erfolgreichsten veganen Bloggerinnen<br />

und Buchautorinnen<br />

Deutschlands – hier gewährt sie<br />

uns Einblicke in ihren magischen<br />

Küchenzauber!<br />

FOTO: BIANCA ZAPATKA<br />

Wer hätte gedacht, dass sich in diesen Cheesecake<br />

Brownies ein halber Kürbis versteckt? Probiere<br />

das Rezept aus und überzeuge dich selbst: Du wirst<br />

überrascht sein!<br />

Kürbispüree als Ei-Ersatz!<br />

Während traditionelle Brownies und der klassische New York<br />

Cheesecake mit vielen Eiern zubereitet werden, habe ich bei<br />

diesem veganen Rezept stattdessen Kürbispüree verwendet.<br />

Genauso wie zerdrückte Bananen oder Apfelmark, ist nämlich<br />

auch Kürbispüree ein toller Ei-Ersatz, der nicht nur <strong>für</strong> eine<br />

gewisse Bindung sorgt, sondern auch jeden Kuchen richtig<br />

saftig macht!<br />

Gesund, kalorienarm und fettarm<br />

Diese Kürbis-Brownies kommen aber nicht nur ohne Eier aus,<br />

sondern punkten auch mit anderen gesunden Vorteilen: Sie enthalten<br />

keinen raffinierten Zucker, keine tierische Milch und keine<br />

Butter, sodass sie eine tolle vegane Alternative zu traditionellen<br />

Brownies sind, mit der man auch noch ordentlich Zucker und<br />

Fett sparen kann!<br />

Tipps<br />

Glutenfrei: Die Brownies gelingen auch mit einer glutenfreien<br />

Mehlmischung 1:1.<br />

Kaffee: Gebrühter Kaffee macht den Schokoladengeschmack<br />

intensiver, aber man kann stattdessen auch eine beliebige Pflanzenmilch<br />

nehmen.<br />

Kürbispüree: Alternativ die Kürbiswürfel 25–50 Minuten<br />

im Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft)<br />

backen und dann pürieren oder 430 g gekauftes Kürbismus/<br />

Kürbispüree aus der Dose verwenden.<br />

Wie kann ich Brownies aufbewahren?<br />

Restliche Kürbis-Brownies sich abgedeckt bis zu 5 Tage im Kühlschrank<br />

und können auch portionsweise eingefroren werden. Bei<br />

Bedarf dann einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.<br />

62 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Kürbis-Cheesecake-Brownies<br />

Diese einfachen veganen Kürbis-Brownies mit Cheesecake<br />

Swirl sind saftig, fudgy, super lecker und viel gesünder<br />

als traditionelle amerikanische Brownie-Rezepte. Sie enthalten<br />

keinen raffinierten Zucker, sind fast ohne Mehl und<br />

gelingen auch glutenfrei wunderbar! Das perfekte kalorienarme<br />

Dessert <strong>für</strong> die Kürbissaison im Herbst!<br />

Zutaten <strong>für</strong> 12 Stück<br />

Vorbereitungszeit: 10 Minuten + 10–15 Minuten Garzeit<br />

Zubereitungszeit: 25 Minuten + 45–50 Minuten Backzeit +<br />

Kühlzeit über Nacht<br />

Kürbispüree<br />

½ Hokkaido-Kürbis (ca. 600 g), entkernt, gewürfelt (ergibt 430 g<br />

Kürbispüree, die <strong>für</strong> dieses Rezept benötigt werden) | Kürbis-<br />

Brownieteig | Kokosöl oder vegane Butter | 125 g Weizenmehl<br />

Type 405 oder Dinkelmehl Type 630 (oder glutenfreies Mehl) |<br />

3 EL Kakaopulver (20 g) | 1 TL Backpulver | 1 TL gemahlener Zimt<br />

(oder Kürbisgewürz) | 1 Prise Salz | 100 g Rohrohrzucker (oder<br />

anderer Zucker) | 60 ml Pflanzenöl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)<br />

| 80 ml gebrühter kalter Kaffee (oder ungesüßte Pflanzenmilch;<br />

optional bei Bedarf)<br />

Kürbis-Cheesecake<br />

50 g zimmerwarmer veganer Frischkäse | 60 g Rohrohrzucker (oder<br />

anderer Zucker) | 2 EL Speisestärke (oder Vanille-Puddingpulver) |<br />

1 TL gemahlener Zimt (oder Kürbisgewürz) | 1 Prise gemahlene<br />

Bourbon-Vanille (optional) | Topping (optional) | 60 g vegane Schoko-Drops<br />

Außerdem<br />

Rechteckige (18 × 23 cm) oder quadratische Backform (21 × 21 cm)<br />

oder eine ähnliche Größe<br />

Zubereitung<br />

Kürbispüree<br />

1. Die Kürbiswürfel mit etwas Wasser in einen Topf geben und 10–15<br />

Minuten weich garen.<br />

2. Das Kochwasser abgießen und den Kürbis kurz ausdampfen lassen,<br />

sodass restliche Flüssigkeit entweichen kann.<br />

3. Pürieren und abkühlen lassen.<br />

Kürbis-Brownieteig<br />

1. Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.<br />

Die Backform leicht einfetten und so mit Backpapier auslegen, dass<br />

es an den Seiten etwas übersteht (damit man die Brownies später<br />

ganz leicht herausheben kann).<br />

2. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Zimt in eine Rührschüssel sieben.<br />

Dann Salz und Zucker hinzugeben und alles vermischen.<br />

3. In einem Messbecher 180 g Kürbispüree mit Öl und Kaffee (oder<br />

Pflanzenmilch) verrühren.<br />

4. Nun die Kürbispüreemischung zu den trockenen Zutaten geben.<br />

und alles kurz zu einem Teig verrühren. (Der Teig sollte relativ dick,<br />

aber dennoch flüssig genug zum Gießen sein. Bei Bedarf kann man<br />

noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.)<br />

Kürbis-Cheesecake<br />

Alle Zutaten <strong>für</strong> die Cheesecake-Schicht mit 250 g Kürbispüree in ein<br />

Rührgefäß geben und mit dem elektr. Handrührgerät cremig mixen.<br />

Schichten und backen:<br />

1. Zuerst zwei Drittel von dem Brownieteig in die vorbereitete Backform<br />

geben und gleichmäßig verteilen, sodass der Boden gut bedeckt<br />

ist. Dann die Cheesecake-Masse vorsichtig darauflöffeln und verteilen.<br />

Zuletzt den restlichen Brownieteig löffelweise darauf verteilen<br />

und anschließend vorsichtig an der Form rütteln, sodass sich der Teig<br />

gleichmäßig verteilt. Mit einem Holzspieß oder Spatel durch den Teig<br />

ziehen, damit eine Marmorierung entsteht, und optional die Schoko-<br />

Drops darüberstreuen.<br />

2. Im vorgeheizten Ofen 45–50 Minuten backen (wer die Brownies<br />

weniger saftig haben möchte, kann die Backzeit um 10–15 Minuten<br />

verlängern).<br />

3. Anschließend vollständig in der Form abkühlen lassen und über<br />

Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag vorsichtig mit<br />

Hilfe des überstehenden Backpapiers herausheben und in Stücke<br />

schneiden.<br />

Rezept von Bianca Zapatka aus dem Buch<br />

„<strong>Vegan</strong> Food Love“, Becker Joest Volk Verlag<br />

Seit September <strong>2022</strong> im Handel!<br />

Instagram: @biancazapatka<br />

Rezept-Blog: www.biancazapatka.com<br />

Weitere Rezepte mit Kochvideos und hilfreichen<br />

Tipps von Bianca Zapatka auf ihrem<br />

Blog: www.biancazapatka.com oder in ihren<br />

Kochbüchern „<strong>Vegan</strong> Foodporn“, „<strong>Vegan</strong><br />

Easy“, „<strong>Vegan</strong> Soulfood“, „<strong>Vegan</strong> Cakeporn“,<br />

„<strong>Vegan</strong> Paradise“, „<strong>Vegan</strong> Food Love“.<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 63


Genuss / Blumenkohl<br />

Rosas kleine<br />

Versuchsküche<br />

Was hat der Blumenkohl mit Italien gemeinsam? Dort gibt es die aromatischsten<br />

und farbigsten Sorten des beliebten Kohlgemüses! Heute stelle ich zwei leckere<br />

Rezepte vor, die schnell zubereitet sind – Teil 27 unserer Serie<br />

von rosa andrea martin<br />

Wie gerne hätte ich meiner Leserschaft<br />

den leckeren sizilianischen<br />

Blumenkohlsalat mit lila Röschen<br />

auf den Tisch gezaubert: Doch in<br />

ganz Vorarlberg war nur die bei uns<br />

bekannte weiße Variante erhältlich.<br />

Der violette Blumenkohl ist ein typisches<br />

Gemüse aus der La Catania-<br />

Ebene in Sizilien. Es handelt sich<br />

um eine Sorte, die auf vulkanischem<br />

Boden angebaut wird und<br />

dadurch ihren unverkennbaren, etwas<br />

süßlichen Geschmack erhält.<br />

In Italien sind die farbigen Blumenkohlsorten<br />

weit verbreitet: Es<br />

gibt gelben, grünen und lila Blumenkohl.<br />

Ich habe gelesen, dass<br />

diese Sorten aufgrund einer höhe-<br />

ren Konzentration an Vitaminen ernährungsphysiologisch<br />

wertvoller<br />

sind als die weißen Varianten. Und,<br />

wie ich finde, geben sie den Gerichten<br />

durch die bunte Farbe das gewisse<br />

Etwas. Die Färbung der Sorten<br />

kommt von der Sonneneinstrahlung,<br />

wodurch sich im Blumenkohl<br />

farbgebende Stoffe wie Carotinoide<br />

bilden. Die bunten Varianten haben<br />

auch einen intensiveren Geschmack<br />

als die klassischen weißen Blumenkohlarten,<br />

die bei uns zu den am<br />

meisten verkauften und angebauten<br />

Sorten zählen.<br />

Ich kenne den Blumenkohl aus<br />

meiner Kindheit in gekochter Form<br />

mit weißer Soße und habe ihn, ehrlich<br />

gesagt, nicht so schmackhaft in<br />

Erinnerung. Umso überraschter war<br />

ich, als ich auf Sizilien von einer<br />

Freundin überzeugt wurde, den lila<br />

Blumenkohlsalat zu probieren: Ein<br />

Volltreffer. Was ist das Besondere<br />

am Salat und an den Nudeln mit<br />

dem Kohlgemüse? Dass die Blumenkohlröschen<br />

nicht gekocht,<br />

sondern im Ofen gebacken werden<br />

– und das in einer leichten Marinade<br />

mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und<br />

Olivenöl. Das macht die Röschen<br />

bissfest und doch zart und voll im<br />

Geschmack. Nicht nur wer Italien<br />

liebt, wird am Aroma der Gerichte<br />

das warme, südliche Flair herausschmecken.<br />

«<br />

FOTOS: PRIVAT (1), ROSA ANDREA MARTIN (3)<br />

64 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Blumenkohlsalat<br />

sizilianische Art<br />

Zutaten <strong>für</strong> 6 Portionen:<br />

> 1 Kopf Blumenkohl<br />

> Olivenöl <strong>für</strong> die Marinade<br />

> 1/2 TL Salz<br />

> Schale einer Zitrone<br />

> 2 Tassen gekochter Reis, möglich<br />

auch Quinoa oder Couscous<br />

> 2 Frühlingszwiebeln, in Scheiben<br />

> 1/2 Tasse geschnittene Kalamata-<br />

Oliven<br />

> 2 EL Kapern<br />

> 1/2 Bund Petersilie, gehackt<br />

> 2 EL geröstete Pinienkerne<br />

Für das Dressing<br />

> 1/4 Tasse Olivenöl<br />

> 2 EL Balsamico<br />

> 2 Knoblauchzehen, gehackt<br />

> 1/2 TL Salz<br />

> 1/2 TL Pfeffer<br />

1. Backofen auf 200 Grad vorheizen.<br />

Reis zum Kochen auf den Herd stellen.<br />

Währenddessen den Blumenkohl<br />

in mundgerechte Röschen<br />

schneiden, leicht in Olivenöl, Salz,<br />

Knoblauch und Zitronenschale marinieren.<br />

Auf einem mit Backpapier<br />

ausgelegten Backblech verteilen.<br />

2. Ca. 25 Minuten im Ofen garen<br />

lassen, bis die Röschen leicht karamellisiert<br />

sind, und mit der Gabel<br />

testen (Ich mag die Röschen am<br />

liebsten, wenn sie nicht zu weich<br />

sind, wenn sie also beim Einstechen<br />

mit der Gabel noch einen<br />

leichten Widerstand spüren).<br />

3. Den Reis abkühlen lassen. Das<br />

Dressing zubereiten und alle Zutaten<br />

miteinander vermischen, die<br />

gerösteten Pinienkerne und einen<br />

Teil der Petersilie als Dekoration<br />

über den Salat streuen.<br />

Linguine mit<br />

Blumenkohl<br />

Zutaten <strong>für</strong> 4 Portionen:<br />

> 1 großer Kopf Blumenkohl<br />

> 3–4 EL Olivenöl<br />

> 2 gehackte Knoblauchzehen <strong>für</strong> den<br />

gerösteten Blumenkohl<br />

> Salz und Pfeffer nach Geschmack<br />

> 1/2 TL Chiliflocken<br />

> Zitronenschale von einer Zitrone<br />

> 450 g Linguine oder Pasta nach Wahl<br />

> 1 Bund frisch gehackte Petersilie<br />

> 1 Tasse geröstete Walnüsse, gehackt<br />

> 1 frische Knoblauchzehe – sehr fein<br />

gehackt <strong>für</strong> die fertige Pasta<br />

> 1 großzügiger Spritzer Olivenöl <strong>für</strong><br />

die Pasta<br />

> Salz, Pfeffer und Chiliflocken – nach<br />

Geschmack<br />

> veganer Parmesan<br />

> 2 EL Kapern – optional<br />

1. Blumenkohl wie beschrieben vorbereiten,<br />

zusätzlich mit Chilliflocken<br />

bestreuen und in den Ofen geben.<br />

2. Während der Blumenkohl röstet,<br />

die Nudeln in ausreichend Wasser<br />

mit 1 EL Salz kochen. 2 Tassen Nudelwasser<br />

wegnehmen und zur Seite<br />

stellen. Wenn die Pasta fertig ist, abgießen<br />

und die Nudeln in eine<br />

Schüssel geben.<br />

3. Die Pasta großzügig mit Olivenöl<br />

beträufeln, dann den fein gehackten<br />

Knoblauch, gehackte Petersilie, Zitronenschale,<br />

geröstete und zerdrückte<br />

Walnüsse, Kapern und den fertigen<br />

Blumenkohl in die Schüssel geben,<br />

alles vermischen. Bei Bedarf heißes<br />

Nudelwasser hinzufügen. Abschmecken,<br />

mit veganem Parmesan bestreuen.<br />

Guten Appetit!<br />

Die Fachfernschule<br />

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Test / Produkte<br />

<strong>Vegan</strong> aus dem Ofen<br />

Katy Beskow,<br />

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Die britische Food-Autorin begeistert<br />

mit simplen veganen<br />

Kreationen, die sich ohne großen<br />

Aufwand fix zubereiten<br />

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dann die Füße hoch und warten,<br />

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Klassikern wie Auflauf und<br />

Ofengemüse über Nudelgerichte, Currys und Tacos bis hin<br />

zu leichten Salaten, Snacks <strong>für</strong> Zwischendurch und allerlei<br />

süßen Gerichten.<br />

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Besuch <strong>für</strong> Friedel und<br />

Kupsi – ein veganes<br />

Kinderkochbuch<br />

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Kron, Der vegane Kinderbuchverlag,<br />

19,90 Euro<br />

Juhu! Friedel bekommt Besuch!<br />

Jetzt muss aber noch viel<br />

vorbereitet werden, denn Friedel<br />

möchte ihre Freunde und<br />

Freundinnen festlich empfangen.<br />

Zum Glück hilft Flupsi<br />

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mit, ein üppiges veganes Buffet<br />

zusammenzustellen. Frie-<br />

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Zeit zum Schmökern<br />

Buchtipps<br />

<strong>Vegan</strong> kochen von A bis Z<br />

Stina Spiegelberg, Ventil<br />

Verlag, 29,50 Euro<br />

Nach dem Erfolg von „<strong>Vegan</strong><br />

Backen von A bis Z“<br />

bietet die TV-Köchin diesmal<br />

über 100 Lieblingsgerichte<br />

vom Frühstück bis<br />

zum Dessert. Mit Schritt-<strong>für</strong><br />

Schritt-Anleitungen und zusätzlichen<br />

Küchentipps. Im<br />

Warenkundeteil zeigt die<br />

Autorin, wie sich Eiweiß,<br />

Milch und Ei rein pflanzlich<br />

ersetzen lassen. Tipps <strong>für</strong><br />

den veganen Vorratsschrank<br />

gibt’s obendrein.<br />

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Miss Sunshine und der<br />

böse Wolf: Ich, der Lupus <strong>Vegan</strong> Ocean:<br />

und das Glück<br />

Maritime Küche –<br />

Natascha Scholtka, Books on garantiert grätenfrei<br />

Demand, 23,99 Euro<br />

Alexander Flohr, Becker<br />

Als die Autoimmunerkrankung<br />

„Systemischer Lupus<br />

erythematodes“ das Leben<br />

der Autorin komplett auf den<br />

Kopf stellt, macht sie sich auf<br />

die Suche nach Heilung auf<br />

allen Ebenen. Dabei ist dieses<br />

Joest Volk Verlag, 30 Euro<br />

Selbst an der See aufgewachsen,<br />

zaubert der Erfolgs-YouTuber<br />

und <strong>Vegan</strong>-Autor<br />

(„Oberlecker“),<br />

mithilfe von garantiert<br />

grätenfreien Fischalterna-<br />

Buch entstanden: voller Wissen,<br />

Offenheit, Erfahrungen, sitionen. Mit erstaunlich<br />

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Interviews, Yogaübungen und authentischen veganen<br />

rein veganen, glutenfreien Antworten auf Sahnehering,<br />

Fischstäbchen, Labs-<br />

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Rezepten – denn dass der<br />

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Weg zur Heilung nur über kaus und Kaviar sowie<br />

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pflanzliche Ernährung führt, ganz neuen Inspirationen<br />

ist eine der wichtigsten Erkenntnisse<br />

der 39-Jährigen Algenpesto, maritimem<br />

wie Dampfnudeln auf<br />

Produktname und Inhalt,<br />

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aus Mainfranken.<br />

Limettentofu oder saftigem<br />

Popeye-Burger.<br />

fort,ca. XX Euro, www.adresse.de<br />

hellomisssunshine.com<br />

Korea - Das vegane Kochbuch<br />

Joanne Lee Molinaro, EMF-Verlag, 42 Euro<br />

Koreanische Küche gehört zu den einfachsten<br />

und gesündesten Küchen überhaupt –<br />

zumal dann, wenn sie rein pflanzlich ist!<br />

Mit Grundrezepten <strong>für</strong> Brühen und Saucen<br />

über koreanisches Barbecue, Nudel-Gerichten<br />

wie Japchae und Dumplings bis hin zu<br />

süßen Köstlichkeiten wie Reis-Küchlein.<br />

Neben 90 Rezepten aus der traditionellen und modernen<br />

koreanischen Küche erzählt die Autorin eindrucksvoll, wie<br />

sehr Essen und Familie ihre (und unsere) Identität prägen.<br />

FOTOS: HERSTELLER<br />

66 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> X. 7. <strong>2022</strong> 2019


ADVERTORIAL<br />

Mit KRUNCHY PLUS präsentiert der oberbayerische Bio-Pionier Barnhouse eine<br />

innovative Knuspermüsli-Reihe mit Zusatznutzen. Ab sofort sind drei Sorten erhältlich:<br />

ENERGY, PROTEIN und IMMUNE. KRUNCHY PLUS hat über den Knuspergenuss hinaus<br />

noch mehr zu bieten – das Plus an Vitamin C <strong>für</strong>s Immunsystem, Koffein <strong>für</strong> den<br />

zusätzlichen Energy-Kick oder Protein <strong>für</strong> die Muskeln. Mit Bio-Zutaten aus der Natur<br />

und dem Hafer der Barnhouse Bäuerinnen und Bauern aus der Region.<br />

Das Bio-Knuspermüsli, das mehr kann:<br />

Neu: Krunchy Plus von Barnhouse<br />

Alle enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind<br />

nicht zugesetzt, sondern entstammen den sorgfältig ausgewählten,<br />

rein natürlichen Zutaten. Die ballaststoffreichen Bio-Krunchys<br />

vereinen somit Geschmack, Knusprigkeit und Genuss. Der Hafer,<br />

in Flockenform eine Krunchy-Hauptzutat, stammt dabei von<br />

den Feldern der regionalen Barnhouse Bäuerinnen und Bauern,<br />

mit denen der Knuspermüsli-Hersteller über den Getreideanbau<br />

hinaus z. B. Biodiversitäts- und Humusaufbau-Projekte realisiert.<br />

Krunchy Plus ist palmölfrei und natürlich vegan.<br />

Diese und viele andere Barnhouse-Produkte gibt’s<br />

im Bioladen und auf barnhouse.de<br />

Krunchy Plus Energy 1<br />

Schoko-Banane<br />

Das Knuspermüsli zum Wachknuspern:<br />

Die Kombination aus Schoko und Banane<br />

wird noch getoppt durch das natürliche<br />

Koffein der Guarana. Mit dunkler<br />

Schokolade, Fairtrade-zertifiziertem Kakao,<br />

Bananenflocken und -würfeln, Maca<br />

und gepufftem Amaranth.<br />

Enthält Koffein<br />

(58 mg/100g). Quelle<br />

<strong>für</strong> Eisen, Magnesium,<br />

Zink und Kalium.<br />

Reich an<br />

Vitamin C,<br />

Vitamin E und<br />

Phosphor.<br />

Zink- und<br />

Eisen-Quelle.<br />

Krunchy Plus Immune<br />

Acerola-Johannisbeere<br />

Fitknuspern mit Krunchy PLUS IMMUNE: Dank der beerigen<br />

Fruchtigkeit und der gehaltvollen, natürlichen Zutaten freuen<br />

sich hier Geschmackssinn und Immunsystem gleichermaßen:<br />

Acerolakirsche und schwarze Johannisbeere liefern<br />

neben viel Vitamin C auch den beerigen Geschmack, der<br />

mit etwas roter Johannisbeere, Himbeere, Heidelbeere, Erdbeere<br />

und einem Hauch Zitronenöl fein abgerundet wird.<br />

Reich an<br />

Protein.<br />

Quelle <strong>für</strong><br />

Magnesium,<br />

Eisen und Zink.<br />

Krunchy Plus Protein<br />

Erdbeere-Vanille<br />

Knusper-Power mit Extra-Protein: Feine Erdbeere<br />

und Vanille verbindet sich hier mit einer<br />

Extraportion Protein. Eiweißlieferant ist aber<br />

nicht das übliche Soja,<br />

sondern die<br />

Hülsenfrucht-<br />

Power der Linse<br />

wird ins Krunchy<br />

gepackt. Im Ergebnis<br />

in jeder<br />

Hinsicht überzeugend<br />

- denn die<br />

roten Linsen ergänzen<br />

den getreidigen<br />

Hafergeschmack<br />

optimal. Daneben<br />

liefern auch Reisprotein,<br />

Leinsamen,<br />

Chia und gepuffter<br />

Amaranth zusätzlich<br />

pflanzliches Eiweiß.<br />

1<br />

Energy bezieht sich auf den im<br />

Krunchy enthaltenen Kaloriengehalt.


menschen / Interview<br />

Auf einen Tee<br />

… mit Angelika Fürstler<br />

In dieser Serie befragt Chefredakteur Dirk Müller Persönlichkeiten aus der<br />

veganen Welt. Im Vordergrund stehen inspirierende Lebensläufe<br />

Liebe Angelika, hast du<br />

einen Lieblingstee?<br />

Ja klar, und zwar eine Eigenkreation:<br />

„Seelenschmeichler“-<br />

Tee aus Rosenknospen, Vanille<br />

und Süßholzwurzel.<br />

Du ernährst dich schon lange<br />

vegan, hast zwei Bücher<br />

über Sprossen geschrieben<br />

und gibst Sprossen-Onlinekurse,<br />

bist aber auch als Ernährungs-<br />

und Lifestyle-<br />

Coach tätig. Fangen wir mit<br />

den Sprossen an: Wie bist du<br />

darauf gekommen?<br />

Sprossen, Keimlinge, Wildkräuter<br />

und Mikrogrün als absolute<br />

Vitalstoffwunder habe ich<br />

2011 in Frankreich <strong>für</strong> <strong>mich</strong><br />

entdeckt, nach meiner Zeit in<br />

Mexico. Nach Mexico wiederum<br />

hat <strong>mich</strong> ein Jobangebot<br />

als Marketingassistentin <strong>für</strong><br />

eine Hotelkette in der Karibik<br />

gezogen, nachdem ich zuvor in<br />

Graz meinen Bachelor in Marketing-Management<br />

absolviert<br />

68 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong><br />

ANGELIKA FÜRSTLER…<br />

wurde 1987 in Klagenfurt (Österreich) geboren. Mit ihren<br />

Projekten und Kursen inspiriert sie zu energetisch hochwertiger<br />

veganer Ernährung und zu einem ganzheitlichen, herzgeführten<br />

Leben. Ihr Spezialgebiet ist die pflanzliche, gluten- und rohrzuckerfreie,<br />

lebensenergiereiche Kreativküche mit Fokus auf<br />

HighVibe® Food. Sie ist Unterwassermodel, Künstlerin,<br />

Mitbegründerin und Lehrgangsleiterin der zertifizierten GET-<br />

Ausbildung zum/r Diplomierten Ganzheitlichen Ernährungstrainer/in<br />

und darüber hinaus sowohl im Umwelt- und Tierschutz als<br />

auch in humanitären Projekten aktiv.<br />

www.angelikafurstler.de<br />

www.lotusunterwasserfilm.com - Passwort: „breathe“<br />

hatte. Ich hole deshalb so weit<br />

aus, weil ich mir in Mexico, mit<br />

22 Jahren, eine Viruserkrankung<br />

und eine bakterielle Infektion<br />

einfing, was mehre<br />

Wochen Klinik nötig machte,<br />

wo auch noch eine Herzrhythmusstörung<br />

diagnostiziert<br />

wurde. Das war <strong>für</strong> <strong>mich</strong> der<br />

entscheidende Weckruf.<br />

Daraufhin hast du deine Ernährung<br />

umgestellt und<br />

dich ganz dem Thema grüner<br />

Gesundkost gewidmet?<br />

Genau! Es war der Start meiner<br />

wunderbaren veganen Reise.<br />

Weizengras entdeckte ich auf<br />

einem Westcoast-Trip in Kalifornien;<br />

in Frankreich dann<br />

tauchte ich komplett in die<br />

Wunderwelt von Sprossen, Mikrogrün,<br />

Keimlingen & Co. ein.<br />

Sie waren mein Schlüssel <strong>für</strong><br />

eine ganzheitliche pflanzliche<br />

Ernährung. Schritt <strong>für</strong> Schritt<br />

ging‘s dann weiter mit der Entdeckung<br />

und Entwicklung von<br />

„High Vibe Food“.<br />

FOTO: MATTHIAS WOLF


Was hat dich damals nach<br />

Frankreich geführt?<br />

Die Filmfestspiele in Cannes –<br />

ich habe je selbst keine filmische<br />

Ausbildung, hatte aber<br />

schon lange den Traum, einen<br />

eigenen Film zu produzieren,<br />

der sowohl <strong>für</strong> das Vertraute<br />

als auch das Unbekannte<br />

steht, das uns umgibt, und<br />

auch <strong>für</strong> unsere unendlichen<br />

Möglichkeiten der Transformation<br />

und Entwicklung.<br />

Und mit diesem Film bist du<br />

nach Cannes gekommen?<br />

Nein, mein Unterwasser-Filmprojekt<br />

„Lotus“ wurde erst<br />

2019 Realität, als ich <strong>mich</strong> entschloss,<br />

die Produktion, Finanzierung<br />

und Regie des Filmes<br />

selbst in die Hand zu nehmen.<br />

Damit kamen auch die richtigen<br />

Menschen in mein Leben<br />

und ich lernte den Kameramann<br />

Austin Ahlborg kennen,<br />

mit dem wir diese Vision einzigartig<br />

realisierten. Der neuneinhalbminütige<br />

Film lief bzw.<br />

läuft auf Filmfestivals in der<br />

ganzen Welt. Auf meiner Website<br />

kann man ihn sich kostenfrei<br />

ansehen. Nach Cannes zog<br />

<strong>mich</strong> damals einfach die Neugierde,<br />

und prompt lernte ich<br />

dort meinen Mann kennen. Ein<br />

Jahr später, 2012, haben wir<br />

geheiratet. Seitdem lebten wir<br />

an der Cote d’Azur und waren<br />

immer wieder viel auf Reisen –<br />

jetzt ist wieder eine Umbruchsituation<br />

und ich erlebe genau<br />

das, was ich mit meinen „Bliss<br />

Life“-Kursen vermitteln will: Es<br />

stehen viele Wege offen. Folge<br />

der Stimme deines Herzens!<br />

„Bliss Life“ bedeutet übersetzt<br />

einfach „glückliches<br />

Leben“; was steckt dahinter?<br />

Ja, was ist eigentlich glückliches<br />

Leben? Diese Frage habe<br />

ich mir schon als 14-Jährige gestellt.<br />

Man muss dazu sagen,<br />

dass ich eine recht turbulente<br />

Kindheit hatte, auch mit Abhängigkeitsmustern<br />

und Ängsten;<br />

meine Frage war damals<br />

eigentlich eher: Wie kann ich<br />

meine Ängste überwinden und<br />

wirklich wieder zu mir selbst<br />

finden? Mit der Zeit wandelte<br />

sich die Frage in: Wie kann ich<br />

das leben, was in mir ist? Nach<br />

und nach wurde mir bewusst,<br />

dass die Antwort nur darüber<br />

führt, Blockaden und Limitierungen,<br />

die uns aufgezwungen<br />

wurden, zu lösen und Glaubenssätze<br />

zu transformieren.<br />

Das sind im Grunde die Erkenntnisse,<br />

die du mit „Bliss<br />

Life“ vermitteln willst?<br />

Folge deiner Intuition. Schließe<br />

Frieden mit dir und deinen Mitmenschen.<br />

Versöhne dich. Bewege<br />

dich raus aus der Opferrolle.<br />

Du erschaffst deine<br />

Wirklichkeit. Wie möchtest du<br />

wirklich leben? Was erfüllt<br />

dich? Höre auf dein Herz. Vertraue<br />

deiner Intuition. Achte<br />

auf die Zeichen, die dir dein höheres<br />

Bewusstsein sendet. Es<br />

gibt viele Erkenntnisse, die den<br />

Weg zum „Bliss Life“ ebnen<br />

können, und diese können bei<br />

jedem Menschen anders sein.<br />

Ich biete online ein „Bliss Life“-<br />

Drei-Tages-Seminar an, und<br />

das schönste Geschenk ist <strong>für</strong><br />

<strong>mich</strong>, wenn die Augen der Teilnehmer<br />

zu leuchten beginnen.<br />

Wie kriegen wir jetzt die<br />

Kurve zu High Vibe Food …?<br />

Ja, „High Vibe Food“ ist der Titel<br />

meines dritten Buchs, das<br />

im Dezember erscheint. Und<br />

hier sind wir beim engen Zusammenhang<br />

hochfrequenter<br />

Lebensmitteln mit „Bliss“ –<br />

denn Nährstoffe und Kalorien<br />

sind nicht alles, was Ernährung<br />

ausmacht. High Vibe Food –<br />

Sprossen, Keimlinge, Mikrogrün,<br />

Wildkräuter, frisches<br />

Obst und Gemüse, Mikro- und<br />

Makroalgen, Vitalpilze, revitalisiertes<br />

Wasser bzw. Quellwasser,<br />

probiotische Lebensmittel<br />

und ätherische Öle – schenkt<br />

unseren Zellen hochfrequente<br />

Energie und transformierende<br />

Kraft. Das Buch enthält über<br />

50 schnelle High-Vibe-Rezepte<br />

– vegan, gluten- und rohrzuckerfrei,<br />

mit Rohkost- und gekochten<br />

Varianten und vielen<br />

Mindset- und Lifestyle-Tipps.<br />

Sprossen & Keimlinge<br />

– 15-Minuten<br />

Rezepte mit<br />

Vitalstoff-Food.<br />

Hans-Nietsch-Verlag,<br />

8,99 Euro<br />

Sprossen & Mikrogrün<br />

– Die Ultimativen<br />

Superfoods<br />

aus dem<br />

eigenen Küchengarten.<br />

Hans-<br />

Nietsch-Verlag,<br />

16,90 Euro<br />

„Schließe Frieden<br />

mit dir und deinen<br />

Mitmenschen!“<br />

Was sind die nächsten<br />

Schritte in deinem Leben,<br />

welche Ziele strebst du an?<br />

Auf meiner Website finden<br />

sich ja viele Kursangebote,<br />

vom kostenlosen „Zeit <strong>für</strong><br />

Sprossen“-Webinar immer<br />

sonntags um 20 Uhr, über die<br />

6-monatige GET-Ausbildung<br />

zur/zum Ganzheitlichen Ernährungstrainer/in<br />

bis zum einjährigen<br />

Coaching-Programm in<br />

meinem Sprossen Vitaly Club.<br />

Demnächst startet eine eigene<br />

HighVibe® SPROSSEN Master<br />

Ausbildung sowie die Community-Plattform<br />

HighVibe® ONE<br />

– <strong>für</strong> Wachstum auf jeder Ebene.<br />

Ansonsten lasse ich alles<br />

auf <strong>mich</strong> zukommen. Be true<br />

to yourself, vor allem darum<br />

geht es: Ich mache nur, was inspiriert<br />

ist und sich vollkommen<br />

stimmig anfühlt.<br />

«<br />

High Vibe Food – Beschwingt<br />

und glücklich<br />

mit Rezepten voller<br />

Lebensenergie und<br />

Genuss. Hans-Nietsch-<br />

Verlag, 19,90 Euro<br />

(erscheint im Dezember<br />

<strong>2022</strong>)<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 69


test / Produkte<br />

Delikate Flammkuchen<br />

Die aus dem Elsass stammende<br />

Spezialität gibt es<br />

mittlerweile in zwei veganen<br />

Bio-Varianten: Schon ein Klassiker<br />

ist die Version mit Soja-Crème<br />

und sieben Gemüsesorten – 2020<br />

mit dem Superior Taste Award (3<br />

von 3 Sternen) ausgezeichnet. Die Zutaten stammen<br />

überwiegend aus Deutschland und Europa (auch das<br />

Soja), der Teig ist hauchdünn und knusprig. Neu ist<br />

„Zwiebel & Schmeckt“ mit Zwiebeln, Schnittlauch und Sojaprotein-Streifen<br />

als Speck-Alternative. Wie der Name schon<br />

sagt: Schmeckt! Der <strong>Vegan</strong>e Flammkuchen „Mit 7 Gemüsesorten“<br />

bzw. „Zwiebel & Schmeckt“, 220 g bzw. 200 g<br />

ca. 3 Euro, Biofachhandel. Marktfinder: www.veganerflammkuchen.de/marktfinder<br />

Getestet<br />

Für gut befunden!<br />

Neues aus der Probierstube: Wir haben wieder viele<br />

vegane Produkte getestet und einige ausgewählt, die<br />

wir mit Überzeugung empfehlen können<br />

Fruchtiger Bio-Snack<br />

mit gutem Gewissen<br />

Aromatisch, sehr fruchtig und <strong>für</strong><br />

eine gute Sache – die neuen Bio-Mangostücke<br />

von MorgenLand sind das<br />

Resultat des jüngsten Engagements<br />

des Bio-Pioniers in Mali: Dort entstand<br />

eine Fabrik zur Trocknung von<br />

Mangostücken, durch die Morgen-<br />

Land vielen bereits Bio-zertifizierten<br />

Mangobauern und deren Familien ein<br />

sicheres Einkommen und den Kindern<br />

den Schulbesuch ermöglicht. Weitere Farmen befinden<br />

sich im Umstellungsprozess. So lässt es sich guten Gewissens<br />

snacken! Bio-Mangostücke, 150 g ca. 3,50 Euro,<br />

MorgenLand, Biofachhandel u. shop.morgenland.bio<br />

Zartschmelzender Mousse-Genuss<br />

Köstliche Mousse-Desserts auf Mandelbasis<br />

bereichern ab sofort das Repertoire der MERL<br />

Feinkost Manufaktur aus Brühl im Rheinland.<br />

Mousse-Liebhaber können sich über drei<br />

luftig-leckere Variationen <strong>für</strong> rein pflanzlichen<br />

Genuss freuen. <strong>Vegan</strong>e Schoko Mousse,<br />

Haselnuss Mousse, Weiße Mousse, je 110 g-<br />

Becher ca. 2 Euro, MERL Feinkost, LEH<br />

Der Teig <strong>für</strong> alle Fälle<br />

Mit diesem fermentierten Flüssigteig nur aus Bio-<br />

Reis, Linsen und Wasser gelingen Pizzen, Pfannkuchen,<br />

Wraps, Crêpes und Dosa im Nu – weich<br />

oder knusprig, herzhaft oder süß. Der Trick: Der<br />

Teig bindet ähnlich wie Ei und geht gleichzeitig<br />

auf, als wäre Backpulver enthalten, wird beim<br />

Braten kross und entwickelt Röstaromen. Weiteres<br />

Plus: Auch nach dem Öffnen der Flasche hält<br />

sich der Flüssigteig wochenlang im Kühlschrank.<br />

Hinter eatly steckt ein kleines Startup, das den<br />

Flaschenteig an der Hochschule Weihenstephan<br />

in Triesdorf produziert und dort unterstützt<br />

wird. Die kleine Manufaktur befüllt, etikettiert,<br />

verschließt und verpackt jede Flasche noch in<br />

Handarbeit! Multifunktioneller Teig aus der Flasche,<br />

500 ml 4,99 Euro, 300 ml 3,49 Euro, eatly,<br />

www.eatly.eu (mit Onlineshop)<br />

FOTOS: HERSTELLER (37), LEU PRIVAT (1), WWW.PETERREES.COM (3)<br />

70 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Die tägliche Nährstoff-Packung<br />

Einfach in Wasser einrühren, umrühren,<br />

fertig: AG1 vom Athletic Greens enthält 75<br />

Nährstoffe (komplette Auflistung: https://<br />

athleticgreens.com/ingredients/de) zur Unterstützung<br />

von Immunsystem, Energiehaushalt,<br />

Muskelerholung, geistiger Fitness<br />

und Hormonfunktion. Mit Nährstoffen wie<br />

Zink, Jod, Selen, Calcium, Vitamin B2 und<br />

B12, die gerade bei veganer Ernährung besonders<br />

wichtig sind. AG1, Travelpacks im<br />

1-oder 2-Monatsabo (jederzeit kündbar),<br />

Onlineshop: http://athleticgreens.com<br />

Angebot mit 5 Travelpacks und Vitamin D+K:<br />

http://athleticgreens.com/veganfuer<strong>mich</strong><br />

Würzsaucen – lecker und stylisch<br />

Acht vielseitige, schmackhafte Würzsaucen<br />

von cremig-würzig bis fruchtig-tomatig<br />

bietet das Startup „The <strong>Vegan</strong> Saucery“ aus<br />

München und überzeugt mit stylisch-bunten<br />

Etiketten auch optisch. <strong>Vegan</strong>e Saucen<br />

in den Varianten Cheezy Style, Mayo, Remoulade,<br />

Chili, Fritten, Cocktail, Barbecue<br />

und Tomatenketchup, 200 ml-Glas je 3,79<br />

bis 3,99 Euro, The <strong>Vegan</strong> Saucery; Onlineshop:<br />

www.thevegansaucery.de<br />

Leckere Vielfalt aus der Erbse<br />

Lecker und authentisch: Diese Fleisch- und Fischalternativen auf Basis von<br />

Erbsen aus Deutschland und Europa kommen ohne Soja, Palmöl und künstliche<br />

Aromen aus und sind schnell zubereitet: Einfach ein paar Minuten in<br />

der Pfanne anbraten – fertig. Der „veggie burger di mare“ wurde mit den<br />

<strong>Vegan</strong> Food Award <strong>2022</strong> von PETA ausgezeichnet. Fleisch- und Fischalternativen<br />

auf Erbsenbasis, Portion zu 170 bis 250 g ca. 3 bis 3,30 Euro, LEH und<br />

www.endori-shop.de<br />

Wertvolles Omega-3<br />

rein pflanzlich<br />

Wichtiges Omega-3 ganz einfach<br />

in Kapselform, wobei sich bei zwei<br />

Kapseln am Tag Leinöl- und Algenöl-Anteil<br />

(900 bzw. 175 mg) auf stolze<br />

1<strong>07</strong>5 mg zusammenaddieren –<br />

Feine Bio-Früchte <strong>für</strong>s Brot<br />

60 Prozent Frucht, 36 Prozent Apfeldicksaft,<br />

pflanzliches Geliermit-<br />

in der Zusammensetzung, simpel in<br />

daher der prägnante Name. Wertvoll<br />

tel sowie Gewürze oder Kräuter je der Einnahme – und garantiert ohne<br />

nach Sorte – sonst nix: Die neuen „fischigen“ Nachgeschmack.<br />

Fruchtaufstriche von Bio-Pionier Doppelherz Omega-3 1<strong>07</strong>5 <strong>Vegan</strong><br />

Sonnentor machen Lust auf mehr Pure, 80 Stk. ca. 8 Euro, Queisser,<br />

und verlängern den Sommer. Drogerien und Apotheken.<br />

Bio-Fruchtaufstriche „Fruchtheld“<br />

(Waldbeer, Himbeer-Apfelminze,<br />

Sanddorn, Hagebutte, Marille<br />

und Zwetschke Holler), 250g-Glas<br />

ca. 5 Euro, Biofachhandel und<br />

www.sonnentor.com<br />

7. <strong>2022</strong> <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 71


test / Produkte<br />

Würzige Köstlichkeiten<br />

Die neue Bratwurst von vegini auf<br />

Basis von Erbsenprotein und Kichererbsen<br />

überzeugt durch saftige<br />

Würzigkeit – und der pflanzliche<br />

„Darm“ aus Alginat sorgt <strong>für</strong> knackigen<br />

Biss. Empfehlenswert sind<br />

auch die anderen Fleisch- und<br />

Fischalternativen des Pioniers aus<br />

Österreich. Fleisch- und Fischalternativen<br />

in den 9 Sorten Bratwurst<br />

2.0, Cevapcici roh, Nuggets,<br />

Schnitzerl und Freischwimmer<br />

sowie Pulled Chunks bunter Pfeffer,<br />

Gartenkräuter, Kebab und<br />

Mediterrane Kräuter, vegini, 140 g-<br />

Portion ca. 3 Euro, LEH (u.a. netto)<br />

und online: www.velivery.com<br />

BRESSO rein pflanzlich? Bonjour!<br />

Den legendär luftig-lockeren BRESSO gibt’s<br />

jetzt auch pflanzlich: Bereits seit Frühjahr<br />

klassisch mit „Kräutern aus der Provence“,<br />

jetzt zusätzlich in den Varianten „Knoblauch<br />

& Kräuter“ sowie „Kirschtomaten & Chili“. Auf<br />

Mandelbasis und natürlich ohne künstliche<br />

Aromen. BRESSO 100% PFLANZLICH,<br />

3 Sorten je 140 g-Becher ca. 2,30 Euro, LEH.<br />

Mehr Infos: www.bresso-pflanzlich.de<br />

<strong>Vegan</strong>e<br />

Naturkosmetik<br />

Von Hand und in<br />

hauseigener Manufaktur<br />

stellt PIWI Organic Skincare<br />

vegane Naturkosmetik aus<br />

ausschließlich ökologisch angebauten,<br />

erneuerbaren Rohstoffen<br />

möglichst regionaler Herkunft<br />

her – wie etwa aus Holunderkernöl<br />

statt des importierten Arganöls.<br />

Das Gesichtspflegeöl besteht<br />

aus 12 biologisch kaltgepressten<br />

Ölen, die die Gesichtshaut u.a. mit<br />

Feuchtigkeit (Traubenkernöl) und<br />

Omega-3-Fettsäuren (Himbeersamenöl)<br />

versorgen. Durch die antioxidativ-zellerneuernde<br />

Wirkung<br />

des Sanddornfruchtfleisches werden<br />

die hauteigenen Stoffwechselprozesse<br />

angeregt, geschädigte<br />

Haut regeneriert. Natürliche<br />

PIWI-Hautpflege ist vegan, tierversuchsfrei,<br />

unisex, klima- und<br />

umweltfreundlich. PIWI Hautpflegeprodukte,<br />

30ml ca. 20–26<br />

Euro, www.piwi-skincare.de<br />

<strong>Vegan</strong>e Meistersalate<br />

Gewusst wie: Popps Meistersalate begeistern<br />

bereits seit November 2021 in den veganen<br />

Varianten Fleischfreisalat, Eifreisalat und<br />

Farmersalat – nun sind zwei weitere leckere<br />

Sorten hinzugekommen, die dem Original<br />

geschmacklich mindestens ebenbürtig sind.<br />

<strong>Vegan</strong>e Käsesalat-Alternative mit Champignons,<br />

<strong>Vegan</strong>er Kräuter-Fleischsalat, je 150g<br />

ca. 2 Euro, Popp Feinkost, LEH<br />

Herzhaftes aus der Pfanne<br />

Neu im Portfolio des Schweizer<br />

Start-Ups „The Green Mountain“<br />

sind diese drei Fleischalternativen<br />

auf Basis von Soja- bzw. Weizenprotein.<br />

Nach dem Motto „Looks, cooks<br />

& tastes like meat” sind Chunks,<br />

Medaillons und Schnitzel sehr originalgetreu<br />

in Qualität, Textur und<br />

Geschmack. Plant based Chicken<br />

Chunks 180 g ca. 4,50 Euro,<br />

Plant based Pfeffer-Medaillon<br />

2 x 105 g ca. 4,50 Euro, Plant based<br />

Schnitzel 2 x 90 g ca. 3,50 Euro,<br />

The Green Mountain, LEH<br />

72 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


Leitmesse <strong>für</strong><br />

Genuss &<br />

Gesundheit<br />

Willkommen Veggies, Meat-Reducer und Allergiker<br />

Ernährungsbewusste Menschen finden auf der veggie & frei von ein leckeres Angebot <strong>für</strong><br />

den gesunden, vegetarischen oder veganen Genuss bis hin zu allergenfreien Nahrungsmitteln,<br />

die Lösungen bei Unverträglichkeiten bieten. Kochshows und Verkostungen sowie Ernährungsberatungen,<br />

Rezepte und ein informatives Vortragsprogramm mit Profis und BloggerInnen<br />

runden das Angebot ab.<br />

18.– 20. November <strong>2022</strong> | Messe Stuttgart<br />

www.messe-stuttgart.de/veggie


kolumne / Daniela Böhm<br />

Hoffnung <strong>für</strong> die Katze<br />

„Die Augen einer Katze sind Fenster, die uns in<br />

eine andere Welt blicken lassen“, sagt ein irisches<br />

Sprichwort, und der berühmte US-Schriftsteller<br />

Edgar Allen Poe meinte: „Ich wünschte, ich könnte<br />

so mysteriös schreiben wie es Katzen sind.“ Etwas<br />

Geheimnisvolles umgibt alle Katzenarten, ob<br />

Löwe, Tiger oder Puma. Auch die domestizierte<br />

Hauskatze, die von der afrikanischen Wildkatze<br />

‚Felix lybica’ abstammt, hat nichts von dieser<br />

Faszination eingebüßt. Es sind elegante und<br />

eigensinnige Schönheiten, Individualisten mit der<br />

Aura des Mystischen.<br />

HÖCHSTE VEREHRUNG<br />

Im alten Ägypten waren Katzen<br />

geschätzte Haustiere und erhielten<br />

durch die Katzengöttin<br />

Bastet den höchsten Ausdruck<br />

der Verehrung. Im europäischen<br />

Mittelalter hingegen wurden<br />

sie von der katholischen<br />

Kirche teilweise dämonisiert<br />

und verfolgt (zum Glück hat<br />

das heutige Christentum diesen<br />

Irrglauben längst überwunden):<br />

Gehörte eine Katze zu einer<br />

Frau, die als Hexe galt, musste<br />

sie mit auf den Scheiterhaufen.<br />

Dabei wussten die Kräuterfrauen<br />

womöglich bereits, dass das<br />

BESEELTE WESEN<br />

Im Islam soll Überlieferungen<br />

zufolge schon der Prophet<br />

Mohammed Katzen geliebt<br />

haben, daher genießen sie bis<br />

heute in islamischen Ländern<br />

einen hohen Stellenwert und<br />

es wird ihnen oft sogar eine<br />

Seele zugesprochen. In vielen<br />

islamlischen Ländern ist es<br />

Tradition, <strong>für</strong> Straßenkatzen<br />

zu sorgen.<br />

Weltweit ist es<br />

jedoch oft<br />

schlecht um<br />

ihr Schicksal<br />

bestellt,<br />

auch<br />

wenn es<br />

viele private<br />

Initiativen<br />

oder Tierschutz-<br />

von daniela böhm<br />

Schnurren einer Katze nicht<br />

nur der Selbstheilung dient,<br />

sondern – wie heutige Studien<br />

belegen – sich auch positiv<br />

auf verschiedene menschliche<br />

Gesundheitsprobleme auswirken<br />

kann.<br />

Daniela Böhm,<br />

Autorin, Schriftstellerin,<br />

Tierrechtsaktivistin und Mitgründerin<br />

von Ein Licht der Hoffnung e.V.<br />

zur Hilfe von Lebenshöfen in Not.<br />

www.ein-licht-der-hoffnung.de<br />

vereine gibt, die verwilderten<br />

Samtpfoten helfen. Das Katzenheim<br />

am archäologischen<br />

Ausgrabungsort Torre delle Argentina<br />

in Rom etwa versorgt<br />

Streunerkatzen und betreut<br />

sie medizinisch. Auch hier wird<br />

nach dem Prinzip ‚TNR‘ (trap,<br />

neuter and return) verfahren:<br />

einfangen, kastrieren, freilassen.<br />

Wie bei den Straßenhunden ist<br />

es die einzige Möglichkeit, eine<br />

übermäßige Population einzudämmen.<br />

Es ist wieder ein<br />

menschengemachtes Problem:<br />

Noch heute werden Katzen und<br />

Hunde ausgesetzt – krank, zu alt<br />

oder einfach nicht mehr gewollt.<br />

KASTRATIONSPFLICHT<br />

WICHTIG<br />

Wer nun denkt, hierzulande sei<br />

alles in Ordnung, irrt leider. Laut<br />

Tierschutzorganisation Tasso e.V.<br />

gibt es bei uns Millionen verwilderter<br />

Hauskatzen. Eine bundesweite<br />

Kastrationspflicht <strong>für</strong><br />

Freigängerkatzen wäre daher<br />

dringend erforderlich. Ein Lichtblick<br />

ist, dass es bereits über tausend<br />

Städte und Gemeinden gibt,<br />

die sie eingeführt haben. «<br />

FOTOS: ISTOCK/ ANDREASKRAPPWEIS (1), PRIVAT (1)<br />

74 <strong>Vegan</strong> <strong>für</strong> <strong>mich</strong> 7. <strong>2022</strong>


dm-drogerie markt GmbH + Co. KG · Am dm-Platz 1 · 76227 Karlsruhe ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-0<strong>07</strong><br />

Probieren &<br />

genießen<br />

Ein Barista<br />

kommt<br />

selten allein<br />

Neu: dmBio Barista Erbsendrink<br />

1 *<br />

* Enthält von Natur aus Zucker aus der Haferfermentation.<br />

** Enthält von Natur aus Zucker aus der Erbsenfermentation.<br />

2 **<br />

1 dmBio Barista Haferdrink mit Soja, 1,45 €, 1 l (1,45 € je 1 l)<br />

2 dmBio Barista Erbsendrink, 1,45 €, 1 l (1,45 € je 1 l)<br />

dm.de/dmBio


Aus<br />

wertvollem<br />

ALGENÖL<br />

Das gute Omega-3-Gefühl<br />

<strong>für</strong> Herz und Gehirn<br />

Doppelherz system<br />

OMEGA-3 VEGAN LIQUID<br />

· 655 mg EPA / 1.310 mg DHA 1<br />

· Zusätzlich: 1.000 I. E. Vitamin D 1<br />

· Flüssig, mit frischem Zitronengeschmack<br />

PZN: 16849714<br />

Doppelherz system<br />

OMEGA-3 PFLANZLICH<br />

KAPSELN<br />

· 200 mg EPA / 400 mg DHA 2<br />

· Zusätzlich: 400 I. E. Vitamin D 2<br />

· Kleine, leicht zu schluckende Kapseln<br />

PZN: 13335788<br />

Die Omega-3-Fettsäuren EPA / DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei.<br />

DHA leistet einen Beitrag zum Erhalt der normalen Gehirnfunktion. 3<br />

1<br />

Tagesdosis: 5 ml<br />

2<br />

Tagesdosis: 2 Kapseln<br />

3<br />

Die positive Wirkung stellt sich bei einer Tagesaufnahme von 250 mg ein.<br />

doppelherz.de

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