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baby&co 01/2024

BABY&CO ist die Zeitschrift, die junge Familien von der Zeit des Kinderwunsches über die Schwangerschaft bis in die ersten Lebensjahre des Kindes liebevoll begleitet und unterstützt. Eine bewegende Zeit voller Emotionen und neuer Eindrücke! Ob es um die richtige Ernährung und Pflege geht, um Geburtsvorbereitung, das erste Kinderzimmer, die optimale Förderung, um Erziehung oder Kitas: Unsere Leser finden eine große Bandbreite an nützlichen Tipps und Hilfestellungen von Experten für die neue Lebenssituation.

BABY&CO ist die Zeitschrift, die junge Familien von der Zeit des Kinderwunsches über die Schwangerschaft bis in die ersten Lebensjahre des Kindes liebevoll begleitet und unterstützt. Eine bewegende Zeit voller Emotionen und neuer Eindrücke!
Ob es um die richtige Ernährung und Pflege geht, um Geburtsvorbereitung, das erste Kinderzimmer, die optimale Förderung, um Erziehung oder Kitas: Unsere Leser finden eine große Bandbreite an nützlichen Tipps und Hilfestellungen von Experten für die neue Lebenssituation.

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Gesundheit<br />

Welche Medizin sich in der<br />

Schwangerschaft eignet<br />

Unterwegs<br />

Wie der erste Besuch bei den<br />

Großeltern zum vollen Erfolg wird<br />

Familienleben<br />

Ab jetzt sind wir zu viert:<br />

So meistert Ihre Familie diese<br />

anspruchsvolle Situation<br />

Bin dann<br />

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TITELFOTO: LIUDMILA CHERNETSKA, ISTOCK<br />

Liebe Leserin,<br />

lieber Leser,<br />

wir freuen uns sehr,<br />

Sie bei „baby&<strong>co</strong>“<br />

begrüßen zu dürfen!<br />

Sie blättern gerade<br />

in der Ausgabe <strong>01</strong>/<strong>2024</strong>.<br />

Vorbereitet haben wir<br />

für Sie viele spannende<br />

Hintergrundinfos zu<br />

Themen rund um die<br />

junge Familie,<br />

wissenswerte Fakten zu<br />

Schwangerschaft, Geburt,<br />

Gesundheit, Ernährung<br />

und vieles mehr.<br />

Viel Spaß beim Lesen!<br />

Ihre<br />

Redaktion<br />

4<br />

Laufen lernen<br />

Inhalt<br />

4 LAUFEN LERNEN<br />

12 AB JETZT SIND WIR<br />

ZU VIERT<br />

18 TEEZEIT<br />

22 ARZNEI FÜR<br />

SCHWANGERE<br />

26 EINE NEUE<br />

STIKO-EMPFEHLUNG<br />

30 OMA, HIER BIN ICH!<br />

34 IMPRESSUM<br />

Freuen Sie sich auf die neue Ausgabe<br />

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Mit frischen Wohntrends in zarten Tönen wecken wir<br />

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topthema<br />

W<br />

Kleine<br />

iR<br />

beLw<br />

auf zwei<br />

Beinen<br />

Wenn ein Kind<br />

zum ersten Mal<br />

einen Fuß vor<br />

den anderen<br />

setzt, ist das ein<br />

großer Moment:<br />

Die Welt zeigt<br />

sich aus einer<br />

ganz neuen<br />

Perspektive<br />

inde<br />

aAnton steht mit zwölf Monaten auf eigenen<br />

Beinen. Sein Bruder Ben schaffte seine<br />

ersten Schritte sogar mit elf Monaten.<br />

Und Cousine Jo lanta erst: Noch keine<br />

zehn Monate alt, hangelte sich die Kleine<br />

zum ersten Mal am Tisch entlang,<br />

um anschließend zufrieden zu lächeln.<br />

Ein ganz neues Gefühl – und ein großes<br />

Thema bei den Müttern der drei Kinder.<br />

Eben noch rutschten die süßen Kleinen<br />

über die Kuscheldecke, und jetzt erheben<br />

sie sich plötzlich, mit konzentrierter<br />

Miene, vielleicht ein wenig verwundert<br />

über ihre eigenen Kräfte, mit denen sie<br />

das geschafft haben. Wahrlich eine fantastische<br />

Leis tung: Was für uns ganz<br />

selbstverständlich ist, stellt die Kinder<br />

vor eine Riesenherausforderung. Es geht<br />

um keine geringere Aufgabe, als den<br />

Körper in die Senkrechte zu bringen –<br />

und dort zu halten.<br />

HINFALLEN GEHÖRT DAZU<br />

Das geht nur durch ein enges Zusammenspiel<br />

von Muskeln, Gehirn und Sinnen,<br />

allen voran der Gleichgewichtssinn,<br />

der im Innenohr und im Kleinhirn dafür<br />

sorgt, dass der Mensch beim Stehen oder<br />

Gehen nicht umkippt. Die Augen sowie<br />

die Nerven in den Füßen helfen ihm<br />

dabei. Was das Aufrichten, Stehen und<br />

Gehen bei Babys nicht gerade einfacher<br />

macht, ist die Besonderheit, dass der<br />

Kopf der Kinder verhältnismäßig groß<br />

und schwer ist. So ist es verständlich,<br />

dass es von den ers ten Schritten bis zum<br />

geübten Laufen etwas Übung und Zeit<br />

braucht. In diesen Wochen und Monaten<br />

wird das Kind mehr als einmal hinfallen.<br />

Diese kleinen Misserfolge halten<br />

4 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> BABY&CO 5


topthema<br />

Erste Wahl bei den ersten<br />

Schritten: barfuß gehen.<br />

Denn die mit zahlreichen<br />

Nerven ausgestatteten<br />

Fußsohlen geben<br />

Laufanfängern optimalen<br />

Halt auf Teppich, Sand<br />

und Gras, und durch das<br />

ungehinderte Abrollen<br />

kann sich das Fußgewölbe<br />

optimal ausbilden.<br />

Lassen Sie das Kleine<br />

aber bitte nur dann<br />

aber kein Baby davon ab, am aufrechten<br />

Gang weiterzuarbeiten; im Gegenteil,<br />

diese selten richtig schmerzhaften, aber<br />

unumgänglichen Erfahrungen helfen dabei,<br />

mit der Schwerkraft besser umzugehen<br />

und das Gleich gewicht zu halten.<br />

Eltern helfen ihren Kindern bei diesem<br />

entscheidenden Entwick lungsschritt vor<br />

allem durch Ermunterungen und Lob.<br />

Das stärkt das Selbstvertrauen der kleinen<br />

Menschen. Und in ihnen selbst liegt<br />

auch das Geheimnis des Laufenlernens:<br />

Es ist als angeborenes Programm in den<br />

Genen gespeichert. Der Bewegungsdrang<br />

von Föten, der sich im Mutterleib<br />

spüren lässt, arbeitet im Grunde schon<br />

darauf hin.<br />

BEWEGUNG MACHT SPASS!<br />

Es ist verständlich, dass sich in die Begeisterung<br />

der Eltern auch die Sorge<br />

mischt, dem Kind könnte bei seiner zunehmenden<br />

Mobilität etwas zustoßen.<br />

Bei allen möglichen Gefahren sollte Kindern<br />

aber niemals der Mut genommen<br />

werden, sich an neuen Aufgaben zu messen.<br />

Balancieren und Klettern bereitet<br />

barfuß gehen, wenn der<br />

Untergrund auch wirklich<br />

warm genug ist.<br />

Babys ungeheure Freude und motiviert<br />

sie zu weiteren motorischen Höchstleistungen.<br />

Sind Eltern allzu ängstlich,<br />

überträgt sich dies schnell aufs Kind.<br />

Wichtig ist natürlich, dass in der Wohnung<br />

keine Gefahren lauern. Dann sollte<br />

dem Ent deckertrieb, der jedem Kind angeboren<br />

ist, nichts mehr im Wege stehen.<br />

Denn immer nur an die Zimmerdecke<br />

zu starren, ist für ein aufgewecktes Baby<br />

schon sehr bald kein tagesfüllendes Programm<br />

mehr! Etwa im Alter von acht<br />

Monaten dreht sich das Baby von der<br />

Rückenlage auf den Bauch und beginnt,<br />

zu robben. Bald nutzt es auch die Kraft<br />

seiner Arme, indem es in die Liegestütz-<br />

Position geht (sich also mit Händen<br />

und Knien aufstützt) oder in die Knie-<br />

Ellbogen-Lage. Damit ist die Basis fürs<br />

Loskrabbeln gelegt! Allerdings geht es<br />

in vielen Fällen zunächst einmal rückwärts,<br />

bevor das Baby Arme und Beine<br />

so gut koordinieren kann, dass es vorwärts<br />

vorankommt; etwa, um ein interessantes<br />

Objekt, das auf dem Fußboden<br />

liegt, in die Hände zu bekommen. Das<br />

ziel gerichtete Krabbeln wird in erstaunlich<br />

kurzer Zeit zu einem flüssigen Bewegungsablauf<br />

– und auch das Tempo<br />

steigert sich gewaltig.<br />

Gleichzeitig lernt das Baby das freie Sitzen:<br />

Es bringt sich oft aus einer Krabbelbewegung<br />

heraus in die Sitzposition<br />

und macht so die großartige Erfahrung,<br />

dass es sich noch viel besser spielen lässt,<br />

wenn man die Hände frei hat.<br />

VORÜBUNGEN FÜRS<br />

AUFRECHTE GEHEN<br />

In diese Zeit fallen auch die ers ten Erfahrungen<br />

mit dem aufrechten Gang.<br />

Zu den vielen verschiedenen Bewegungsimpulsen<br />

des Babys gehört es, sich an<br />

den hingestreckten Fingern seiner Eltern<br />

hochzuziehen und, so unterstützt, stehen<br />

zu bleiben. Dies wiederum ist die<br />

erste Übung für das selbstständige Aufrichten:<br />

Was sich auch immer als Hilfsmittel<br />

anbietet – Stuhl- und Tischbeine,<br />

das Gitterbett –, wird vom Baby ge-<br />

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6 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong>


topthema<br />

nutzt, um sich selbst hochzuziehen.<br />

Zu dieser Zeit merkt das Kind auch,<br />

dass es viel einfacher ist, in den Stand zu<br />

gelangen, als wieder zurück ins Sitzen –<br />

die Versuche, sich zu setzen, sehen dann<br />

öfter mal aus wie (mehr oder minder)<br />

kontrollierte Abstürze. Weil dabei auch<br />

eine gewisse, wenn auch eher geringe<br />

Verletzungs gefahr besteht, sollten Eltern<br />

ihren Nachwuchs am besten gut im Auge<br />

behalten, wenn er das Stehen übt.<br />

Um den ersten Geburtstag herum probieren<br />

viele Kinder die ersten eigenen<br />

Schritte: Sie lösen sich vom unterstützenden<br />

Gegenstand und versuchen, auf<br />

eigene Faust loszuziehen. In der Anfangsphase<br />

ist der Zehenspitzengang typisch.<br />

Und weil der Gleichgewichtssinn für den<br />

aufrechten Gang erst noch trainiert werden<br />

muss, sind die ers ten eigenständigen<br />

Ausflüge eher ein Laufen als ein Gehen,<br />

um durch die höhere Geschwindigkeit<br />

besser die Balance zu halten.<br />

„Vieles machen Eltern von kleinen Kindern<br />

intuitiv richtig“, weiß der Berliner<br />

Kinderarzt Dr. Ulrich Fegeler. So auch<br />

beim Laufenlernen: Beim gemeinsamen<br />

Spielen reichen Eltern ihrem Sprössling<br />

gerne die Hand, damit er sich z. B. an<br />

einem Hocker leichter hochzieht. Oder<br />

sie führen ihn bei den ersten wackligen<br />

Schritten. Und natürlich ermuntern sie<br />

ihn: „Gleich hast du es geschafft! Ja, das<br />

schaffst du!“ – Auf diese Weise unterstützen<br />

Eltern ihre Kinder hervorragend<br />

bei den ers ten Schritten.<br />

„Die Kinder freuen sich über das elterliche<br />

Lob für ihre Erfolge, und auch das<br />

spornt sie zu weiteren Anstrengungen<br />

an“, sagt Ulrich Fegeler. Unterstützung<br />

ist also ohne Frage sinnvoll. Aber Kinder<br />

das Laufen zu lehren ist überflüssig<br />

– dafür sorgt schon ein genetisches<br />

Programm, das in jedem Menschen nur<br />

darauf wartet, abzulaufen.<br />

Die ersten Schuhe: Sie<br />

halten draußen zuverlässig<br />

Kälte, Schmutz und<br />

Nässe fern und verhindern<br />

Verletzungen, z. B. an<br />

scharfen Gegenständen.<br />

Kinderärzte raten, dass der<br />

Schuh beim Kauf innen<br />

ca. 10 bis 12 Milli meter<br />

länger sein sollte als<br />

der Fuß. Die Breite muss<br />

ebenfalls stimmen – gute<br />

Beratung sollten Sie im<br />

Fach geschäft bekommen.<br />

ZEIT BIS CA. ZUM 18. MONAT<br />

Diese Tatsache dürfte alle Eltern beruhigen,<br />

deren Baby nicht zu den ersten<br />

im Bekanntenkreis gehört, die krabbeln,<br />

sich hochziehen und schließlich aufrichten<br />

können: Die Zeitspanne, in der<br />

Kinder laufen lernen, ist groß und reicht<br />

vom 9. bis zum ca. 18. Lebens monat.<br />

Wichtig: Jedes Kind lernt laufen! Falls<br />

eine gesundheitliche Beeinträchtigung<br />

dagegen spräche, würde sie sehr wahrscheinlich<br />

schon bei einer der Vorsorgeuntersuchungen<br />

U1 bis U5 (bis 7. Monat)<br />

diagnostiziert werden. Doch solche<br />

Probleme sind sehr selten, und wenn sie<br />

vorkommen, sind viele gut behandelbar,<br />

etwa Fehlstellungen der Gelenke oder<br />

Hüftprobleme. Fazit: Kinder lernen von<br />

ganz alleine laufen, Eltern können sie<br />

dabei sanft unterstützen. Im Frühling<br />

und Sommer ist es besonders schön,<br />

wenn man sich mit den Kleinen barfuß<br />

auf dem Spielplatz aufhalten kann: Mit<br />

Fühlt sich der Boden in<br />

der Wohnung kalt an,<br />

können Sie Ihrem Kind<br />

Stoppersocken, auch<br />

ABS-Socken genannt,<br />

anziehen: Die Gumminoppen<br />

an der Sohle<br />

verhindern ein Aus-<br />

rutschen auf glatten<br />

Böden, und die Wolle<br />

hält die Füßchen warm.<br />

Die Bewegungsfreiheit<br />

der Kinderfüße wird<br />

nicht eingeschränkt.<br />

nackten Füßen ist der Bodenkontakt<br />

optimal, die Sinneseindrücke, die die<br />

Fußsohlen ans Gehirn schicken, helfen<br />

beim Finden der Balance.<br />

SO WIRD DIE WOHNUNG<br />

KINDERSICHER<br />

Das Kind krabbelt los – und die Eltern<br />

kriegen zu tun: Wenn der Nachwuchs<br />

mobil wird, müssen Schutzvorkehrungen<br />

her. Leider finden Kinder oft gerade<br />

die unfallträchtigen Dinge besonders<br />

faszinierend: Treppen sind höchst<br />

spannende Orte; wenn Mama oder Papa<br />

kocht, will man dabei sein; und auch Experimente<br />

erfreuen sich großer Beliebtheit<br />

– was wohl passiert, wenn man die<br />

Tischdecke vom Tisch zieht oder einen<br />

Finger in die Steckdose steckt …?<br />

Unverzichtbar sind Steckdosensicherungen<br />

und Türstopper in der ganzen<br />

Wohnung, damit vorwitzige Finger sich<br />

nicht einklemmen können. Generell<br />

8 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong>


topthema<br />

sollten Eltern ein Auge darauf haben,<br />

dass nichts herumsteht, was auf das Baby<br />

stürzen könnte, was Flüssigkeiten enthält<br />

oder was verschluckt werden kann.<br />

In der Küche muss der Herd besonders<br />

gut gesichert werden: Optimal dafür sind<br />

ein Herdschutzgitter und eine Sicherung<br />

für die Back ofentür. Beim Kochen sollte<br />

man die hinteren Kochplatten nutzen und<br />

Pfannenstiele nie über die vordere Herdkante<br />

hinausragen lassen. Auch scharfe<br />

Gegenstände wie Küchenmesser müssen<br />

selbstverständlich außer Reichweite des<br />

Kindes gebracht werden. An alle Schranktüren,<br />

hinter denen sich mehr oder weniger<br />

giftige Putzmittel und Ähnliches<br />

verbirgt, gehören auf jeden Fall Kindersicherungen.<br />

Auch die Vorratsschubladen<br />

sollten gesichert werden: mit einer Kilopackung<br />

Mehl beispielsweise, deren Hülle<br />

gut zu „knacken“ ist, kann ein Einjähriges<br />

sehr kreativ werden!<br />

Der Küchentisch muss von nun an eine<br />

Weile ohne De cke auskommen: Tischdecken<br />

sind in Haushalten mit Krabbelkindern<br />

und Laufanfängern tabu; ebenso,<br />

Gegenstände so nahe an die Kante von<br />

Tischen, Schränken oder Arbeitsflächen<br />

zu stellen, dass sie sich im Greifradius des<br />

Kindes befinden. Auch die unteren Fächer<br />

von Regalen werden besser leer geräumt.<br />

In allen Räumen mit einem Boden aus<br />

Fliesen oder PVC ist es wichtig, dass der<br />

Fußboden nicht nass ist und dadurch<br />

rutschig wird, was für Laufanfänger erhöhte<br />

Sturzgefahr bedeutet. Um schmerzhafte<br />

Kollisionen mit Tischkanten zu<br />

vermeiden, sollte man generell Eckenschutz-Aufsätze<br />

anbringen. Schließlich<br />

gehören oben und unten an Treppen Sicherungsgitter;<br />

ebenso vor Kamin öfen.<br />

Zur Hochsicherheitszone muss die Wohnung<br />

deshalb nicht werden. Die wichtigste<br />

Regel des Krabbelalters lautet schlicht:<br />

Lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt!<br />

ANDERE WEGE – WENN<br />

DAS KRABBELN AUSFÄLLT<br />

Man nennt die Zeit ab dem neunten Lebensmonat<br />

zwar das Krabbelalter, aber eine Minderheit von<br />

immerhin etwa 15 Prozent aller Babys macht dabei<br />

einfach nicht mit. Die kleinen „Hinternrutscher“ und<br />

„Schlängler“ überspringen diesen Entwicklungsschritt<br />

einfach. Und zwar, ohne dass es ihnen schadet<br />

– denn viele Wege können zum Laufen führen.<br />

Entgegen früheren Vorstellungen gibt es somit<br />

nicht nur die eine, normgerechte, Entwicklung zur<br />

Mobilität.<br />

Nach wissenschaftlichen Studien ist es genetisch<br />

bedingt, ob ein Kind, statt zu krabbeln, andere<br />

Formen der Fortbewegung bevorzugt, wie etwa<br />

zu rutschen oder zu kriechen. Ist das der Fall, liegt<br />

keine Entwick lungsstörung oder gar ein genetischer<br />

Defekt vor; es lassen sich auch keine Rück schlüsse<br />

auf die spätere Entwick lung ziehen.<br />

Kinder, die nicht robben und kriechen, sondern<br />

sich lieber aufsetzen und dann auf dem Hosenboden<br />

ihre Erkundungstouren unternehmen, brauchen<br />

jedoch etwas länger, um das Laufenlernen abzuschließen:<br />

Sie laufen im Schnitt erst mit 18 bis 20<br />

Monaten.<br />

Dabei macht es keinen Unterschied im Hinblick<br />

auf die Entwick lungsgeschwindigkeit, welche der<br />

vielen möglichen Beinstellungen beim Rutschen<br />

genutzt wird; ob mit gestreckten Beinen, einem<br />

angewinkelten Bein, im normalen oder im umgekehrten<br />

Schneidersitz – in allen Varianten kommen<br />

Hinternrutscher gut voran.<br />

Noch seltener kommt es vor, dass Babys sich<br />

schlängeln oder in der Brückenposition fortbewegen<br />

(bei der das Kind aus der Rückenlage heraus<br />

sein Kreuz hebt und sich mit den Beinen vorwärts<br />

stößt). Doch auch dies können Vorformen des Laufens<br />

sein – jedes Kind findet seinen eigenen Weg!<br />

FOTOS: LIUDMILA CHERNETSKA, TALEVR, FOTODUETS, SATURA86, PEOPLEIMAGES: ISTOCK<br />

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10 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

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erziehung<br />

Ab jetzt sind<br />

wir zu viert!<br />

Mit einem Geschwisterchen kommen<br />

neue Zeiten auf das Erstgeborene zu. Wie<br />

Eltern dabei helfen, diese anspruchsvolle<br />

Situation zu bewältigen<br />

v<br />

Viele Kinder wünschen sich Geschwister.<br />

Die Nachricht löst bei ihnen aber oft ein<br />

Gefühls chaos aus. Zur Angst („Die Eltern<br />

lassen mich allein“) gesellen sich Schmerz<br />

(„Ich muss alles teilen“), Verzweiflung<br />

(„Ich dachte, Mama und Papa haben nur<br />

mich lieb“) und Aggressivität („Ich will,<br />

dass alles so ist wie vorher“). Ist das Geschwisterchen<br />

dann da, kommt Enttäuschung<br />

hinzu: Das Baby ist kein Spielkamerad,<br />

schläft die ganze Zeit – und wird<br />

von allen angehimmelt …<br />

Je nach Alter und Charakter reagieren<br />

Erstgeborene unterschiedlich. Manche<br />

verhalten sich superbrav, einige verfallen<br />

ins Kleinkindverhalten zurück oder verkriechen<br />

sich. Wieder andere zeigen sich<br />

demonstrativ desinteressiert am neuen<br />

Familienmitglied oder strafen die Eltern<br />

mit Ignoranz. Hinter all diesen Verhaltensweisen<br />

steht aber eine klare Botschaft:<br />

„Habt mich lieb! Vergesst mich nicht!“<br />

Geteilte Liebe<br />

„Es ist wichtig, dass Kinder ihre Emotionen<br />

zeigen dürfen“, sagt die Psychologin<br />

Saskia zur Nieden. Die Eifersucht auf das<br />

neue Geschwisterchen ist eine ganz normale<br />

und natürliche Reaktion. Das ältere<br />

Kind befürchtet, dass es die Liebe und<br />

Zuwendung der Eltern teilen muss – und<br />

das stimmt ja auch. Experten nennen das<br />

„Entthronung“. „Das Geschwisterkind<br />

muss mit der neuen Situation erst mal<br />

klarkommen. Es muss lernen, dass sich<br />

die Aufmerksamkeit der Eltern nicht mehr<br />

nur auf es alleine bezieht. Das ältere Kind<br />

hat also allen Grund eifersüchtig zu sein“,<br />

sagt Saskia zur Nieden. Eltern können<br />

verhindern, dass dieses Gefühl die Überhand<br />

gewinnt – schon während der<br />

Schwangerschaft. „Kinder muss man von<br />

Anfang an mit einbeziehen“, sagt Edelgard<br />

Lackmann. Die Stationsleiterin im Zentrum<br />

für Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin<br />

am Universitätsklinikum<br />

Hamburg-Eppendorf (UKE) gibt Geschwisterkurse<br />

im Zentrum für Familienbegleitung<br />

Kinderlotse e.V. und weiß:<br />

Je mehr die Kinder über ihr neues<br />

Geschwis terchen wissen, je eher sie verstehen,<br />

was auf sie zukommt, desto weniger<br />

Probleme gibt es.<br />

Mama ist schwanger<br />

Je nach Alter des Kindes sollten Sie es<br />

frühzeitig über die Schwangerschaft informieren.<br />

Erklären Sie Ihrem Kind auch,<br />

was die Schwangerschaft mit Ihnen macht<br />

und wie sie Sie verändert. Und lassen Sie<br />

Ihr Kind an den Vorbereitungen teilhaben.<br />

„Konzentrieren Sie sich bewusst aufs andere<br />

Kind und verhalten Sie sich nicht so,<br />

als hätte sich nichts geändert – denn das<br />

hat es. Wichtig ist, dass das ältere Kind<br />

seinen Platz behalten darf“, sagt zur Nieden,<br />

die selbst mehrfache Mutter ist.<br />

Entscheiden Sie gemeinsam, wie das neue<br />

Babyzimmer eingerichtet wird, wo Bettchen<br />

und Wickelkommode stehen. Gehen<br />

Sie zusammen die abgelegten Klamotten<br />

des Älteren durch und überlegen Sie, was<br />

das Baby noch tragen könnte. Das ist<br />

übrigens eine prima Möglichkeit, mit dem<br />

Großen über die eigene Zeit als Baby zu<br />

sprechen. So versteht er, dass er auch mal<br />

klein und hilfsbedürftig war und dieselbe<br />

Fürsorge erfahren hat.<br />

Genau das macht Edelgard Lackmann in<br />

ihren Kursen. „Wir üben die neue Rolle<br />

als großer Bruder oder große Schwester.<br />

Kinder machen sich viele Gedanken und<br />

wir helfen ihnen, Antworten zu finden<br />

l<br />

12 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> BABY&CO 13


erziehung<br />

auf Fragen wie: Warum weint das Baby?<br />

Hat es Hunger? Fühlt sich das Baby einsam?<br />

Wir wollen, dass die Kinder ihre<br />

Unsicherheit verlieren und vermitteln<br />

ihnen gleichzeitig Verantwortungsgefühl“,<br />

erklärt die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.<br />

Bei der Vorbereitung hilft es außerdem,<br />

das Erstgeborene in Kontakt mit größeren<br />

Familien und kleineren Kindern zu bringen,<br />

so erlebt es hautnah, wie die Veränderung<br />

aussehen kann. Es sollte darauf<br />

vorbereitet werden, dass Neugeborene<br />

besonders viel Zuwendung, Pflege und<br />

Aufmerksamkeit brauchen, dass das Baby<br />

die Eltern viel beschäftigen wird und der<br />

Familie so manche schlaflose Nacht bringt.<br />

Machen Sie dennoch nicht allzu viel Aufhebens<br />

um die nahende Geburt, sondern<br />

vermitteln Sie Vorfreude und Zusammengehörigkeitsgefühl.<br />

die Eltern ihm nach wie vor ihre Liebe<br />

und Aufmerksamkeit schenken. „Achten<br />

Sie darauf, dass das Große nicht zu kurz<br />

kommt“, rät Saskia zur Nieden. „Reservieren<br />

Sie Zeiten, in denen Mama oder<br />

Papa nur für ihn da sind. Ihr Kind muss<br />

sich wichtig fühlen, es muss lernen, dass<br />

es zwar nicht mehr die erste Geige spielt,<br />

aber immer noch geliebt wird.“<br />

Gut sind feste Zeiten, in denen Mama<br />

oder Papa Zeit mit ihrem Erstgeborenen<br />

verbringen: Wenn Mama stillt, spielt Papa<br />

mit ihm, wenn Papa wickelt, liest Mama<br />

vor. Reden sie viel mit Ihrem Großen,<br />

erzählen Sie ihm von der eigenen Babyzeit,<br />

es tut ihm gut zu hören, dass er einst<br />

genauso umsorgt wurde.<br />

Grundschulkinder kann man langsam an<br />

Verantwortung heranführen: Breilöffeln<br />

oder Eincremen können sie problemlos<br />

übernehmen. „In der Regel haben Kinder<br />

viel Spaß daran und kümmern sich rührend<br />

um ihr Geschwisterchen“, bestätigt<br />

Edelgard Lackmann. „Kinder lieben es,<br />

mit dem Baby zu kuscheln oder Mama<br />

bei Bauchmassagen zur Hand zu gehen.“<br />

Aber: Drängen Sie Ihre Kinder nicht zum<br />

Helfen, sondern vermitteln Sie ihnen lieber,<br />

dass das Baby nun mal ganz viel<br />

Pflege, Zuwendung und Zeit braucht.<br />

Hilfe bei Eifersucht<br />

Aber was, wenn trotz aller Vorkehrungen<br />

Eifersuchtsreaktionen auftreten?<br />

• Das Baby ärgern: Aggressionen sollten<br />

Sie nie durchgehen lassen. Bei allem Verständnis<br />

für die schwierige Situation des<br />

Erstgeborenen muss ihm klargemacht<br />

werden, wo seine Grenzen liegen. Sobald<br />

Sie mitbekommen, dass der Große den<br />

Kleinen unsanft behandelt, sollten Sie die<br />

Kinder räumlich trennen. Wichtig: Lassen<br />

Sie jüngere Kinder mit dem Baby nie allein.<br />

Schließlich kann auch pure Neugier Schaden<br />

anrichten: Was passiert, wenn sie das<br />

Baby fest am Bauch drücken? Oder es<br />

kurz schütteln?<br />

Was Sie tun können: „Nehmen Sie aggressives<br />

Verhalten als Signal, dass Ihr<br />

Kind mehr Zuwendung will“, sagt Saskia<br />

zur Nieden. Und machen Sie ihm deutlich:<br />

„Ich hab’ dich lieb, genauso wie ich das<br />

l<br />

Das Baby ist da!<br />

Oft sind Kinder enttäuscht vom Anblick<br />

des winzigen Wesens. Geben Sie Ihrem<br />

Großen Zeit, sich darauf einzustellen und<br />

den Nachzügler zu beschnuppern – das<br />

Kennenlernen kann eine Weile dauern.<br />

Drängen Sie es nicht: Liebe, Interesse und<br />

Vertrautheit kann man nicht erzwingen,<br />

sie kommen von allein.<br />

Gut ist es, wenn das ältere Kind Baby und<br />

Mama aus dem Krankenhaus abholen<br />

darf. Wenn Sie mit einer Eifersuchtsreaktion<br />

rechnen, können Sie so auf Nummer<br />

sicher gehen: Empfangen Sie Ihr Großes<br />

ohne Baby im Arm, es kann in seinem<br />

Bettchen liegen. So sieht das Große, dass<br />

Mama immer noch ganz die Alte ist, selbst<br />

wenn sie sich jetzt um noch jemanden<br />

kümmert. Zu Hause gilt: Gewohnte Rituale,<br />

zum Beispiel das gemeinsame Essen,<br />

Zubettbringen oder Vorlesen, sollten<br />

weiterhin stattfinden, sie geben Ihrem<br />

Kind Sicherheit und die Zuversicht, dass<br />

14 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

Je mehr Kinder über das neue Baby<br />

wissen und je eher sie<br />

verstehen, was auf sie zukommt, desto<br />

weniger Probleme gibt es<br />

Ministeps von Ravensburger:<br />

spielerisch lernen von anfang an<br />

Die ersten Lebensjahre sind unglaublich spannend und voller einzigartiger Momente: Tag<br />

für Tag entdecken die Kleinen mit allen Sinnen ihre Umwelt und erlernen neue Fähigkeiten.<br />

ministeps unterstützt Eltern dabei, ihr Kind auf liebevolle Weise zu fördern.<br />

Bei der ministeps-Neuerscheinung 1, 2, 3, pizzabäckerei helfen die Kinder Bär Butz,<br />

die Pizzen für seine Freunde mit den richtigen Zutaten zu belegen. Dank diesem ansprechenden,<br />

kindgerechten Spielprinzip und dem dreidimensionalen Spielmaterial wird das<br />

Zählenlernen zum fantasievollen Spielerlebnis. Das kooperative Spielprinzip unterstützt<br />

den Sinn für Gemeinsamkeit und das<br />

Einhalten von Regeln, und es werden<br />

wichtige Kompetenzen wie Mengenverständnis,<br />

Konzentration und<br />

Sprachentwicklung gefördert.<br />

Empfohlen ab 24 Monaten<br />

www.ravensburger.de<br />

Emils buntes<br />

Regenbogen-Spiel<br />

Auf einer runden Wiese helfen die Kinder gemeinsam, die<br />

Wolken weg zu pusten, bis die Sonne scheint und sich ein<br />

wunderschöner Regenbogen aus Holz über das Spielfeld<br />

wölbt. Dazu müssen die Kinder das Tier und die Farbe eines<br />

gezogenen Puzzleteils benennen, wofür es einen Teil des<br />

Regenbogens gibt. Oder sie pusten eine Wolke aus weißem<br />

Filz weg und fügen das Puzzleteil, das zum Vorschein<br />

kommt, an der passenden Stelle ein. Sind alle Tiere auf dem<br />

runden Spielplan an ihrem Platz, singen die Kinder ein Lied<br />

und bauen einen wunderschönen, großen Regenbogen aus<br />

bunten Holzteilen quer über die Spielwiese. Das kooperative<br />

farblernspiel fördert Feinmotorik, Auge-Hand-Koordination,<br />

Sprachentwicklung und erstes Einhalten von Regeln.<br />

Empfohlen ab 24 Monaten


erziehung<br />

TEENIES<br />

UND BABYS<br />

Größerer Altersunterschied?<br />

So bereiten Sie ältere<br />

Geschwisterkinder auf den<br />

Nachwuchs vor<br />

DER PERFEKTE<br />

OFFENHEIT<br />

Sprechen Sie mit den Großen<br />

ehrlich darüber, wie es sein<br />

wird, wenn das Baby da ist<br />

und dass es auch ihren Alltag<br />

umkrempeln wird. Sagen Sie,<br />

dass Sie sich über Hilfe freuen,<br />

aber überlassen Sie die Entscheidung<br />

darüber den Kindern<br />

selbst.<br />

REISEBEGLEITER<br />

Baby lieb habe.“ Angebote, mit ihm Zeit<br />

beim Spielen, Lesen, Sport oder Backen<br />

zu verbringen, wirken oft Wunder.<br />

• Selbst Baby spielen: Bei Kindern unter<br />

vier Jahren passiert es häufig, dass sie,<br />

kaum ist das Baby da, selbst wieder Baby<br />

sein wollen. Ein solches Verhalten ist ein<br />

klares Signal und heißt: „Kümmere dich<br />

um mich!“ Die Kinder fordern damit die<br />

Zuwendung und Fürsorge der Mutter ein.<br />

Was Sie tun können: „Spielen Sie das Spiel<br />

mit. Lassen Sie es Milch aus der Flasche<br />

trinken, baden Sie es in der Badewanne,<br />

lassen Sie es Brei essen oder im Bett der<br />

Eltern kuscheln. Aber betonen Sie, dass<br />

es nur ein Spiel ist. So kann es wieder ,auf<br />

groß‘ umstellen, wenn es merkt, dass es<br />

doch schon reifer ist. Auch hier helfen<br />

Aufmerksamkeit und Exklusiv-Zeit mit<br />

Mama oder Papa“, rät die Psychologin.<br />

• Den Kasper machen: Sobald Besuch<br />

kommt, wird Ihr Großes zum Clown,<br />

drängt sich in den Mittelpunkt, albert<br />

herum, will Aufmerksamkeit. So zeigt es,<br />

dass es nicht damit einverstanden ist, nicht<br />

mehr im Fokus des Interesses zu stehen.<br />

Was Sie tun können: Binden Sie Ihr Kind<br />

Gewohnte Rituale,<br />

zum Beispiel das<br />

gemeinsame Essen,<br />

Zubettbringen oder<br />

Vorlesen, geben Erstgeborenen<br />

Sicherheit<br />

und Zuversicht<br />

ein, indem es die Besucher zum Baby führt<br />

und ihnen von den vergangenen Ereignissen<br />

berichtet. So fühlt es sich wichtig und<br />

stolz. Falls die Gäste das Große übersehen,<br />

integrieren Sie es im Gespräch oder mit<br />

einem Spiel. Halten Sie kleine Präsente<br />

parat, die Sie aus der Tasche ziehen, wenn<br />

nur das Baby Geschenke bekommt – so<br />

geht keiner leer aus. Einfacher Trick:<br />

Bitten Sie Großeltern, Freunde und Bekannte,<br />

immer zuerst das große Kind zu<br />

begrüßen. Das Baby bekommt das ohnehin<br />

nicht mit, aber fürs Erstgeborene ist<br />

diese Geste eine wichtige Anerkennung<br />

und zeigt ihm: Auch wenn das Baby da<br />

ist, heißt das nicht, dass du nun weniger<br />

wichtig bist!<br />

v<br />

AUFMERKSAMKEIT<br />

Auch Zehnjährige brauchen<br />

genauso viel Aufmerksamkeit<br />

und Wertschätzung wie Krabbelkinder<br />

– unterschätzen Sie<br />

das nicht. Nehmen Sie ihre Ansprüche<br />

ernst und zeigen Sie<br />

sich offen für die Bedürfnisse<br />

und Wünsche der Großen.<br />

EHRLICHKEIT<br />

Wenn sich die Großen beschweren,<br />

dass die Erziehung beim<br />

Nesthäkchen lockerer ist, geben<br />

Sie zu, dass das stimmt, und<br />

nennen Sie auch den Grund:<br />

Mit dem Alter und der Erfahrung<br />

sieht man nun mal vieles lockerer.<br />

Aber betonen Sie auch,<br />

dass die Großen ihren Beitrag<br />

dazu beigesteuert haben und<br />

auch sie von dieser Vorreiterrolle<br />

pro fitieren werden.<br />

RESPEKT<br />

Große können natürlich mehr<br />

Verantwortung tragen, aber<br />

sie sollten nicht automatisch<br />

Babysitter sein müssen.<br />

FOTOS: HANA KRUZIKOVA, ANASTASIIA STIAHAILO, INNAVLASOVA, ANNA SUNGATULINA: ISTOCK<br />

Egal ob mit Flugzeug, Auto, Camper oder Bahn.<br />

Der leichte Buggy Ping 2 Trekking ist mit seinem<br />

kleinen Faltmaß ideal für reisefreudige & aktive<br />

Eltern. Seine großen Räder und integrierte Federung<br />

sorgen für optimalen Fahrkomfort auf verschiedenen<br />

Untergründen.<br />

Design: olive<br />

16 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

www.abc-design.de/ping-two-trekking<br />

Design: olive Design: ink Design: powder


ernährung<br />

ANISTEE<br />

Beliebt bei Kindern, denn<br />

er schmeckt süßlich wie<br />

Lakritz. Seine ätherischen Öle<br />

sind krampflösend bei Bauchschmerzen<br />

und Blähungen (z. B.<br />

Dreimonatskoliken) und schleimlösend<br />

bei Husten. In der Stillzeit<br />

kann Anis die Milch bildung unterstützen<br />

(oft in Mischungen).<br />

FENCHELTEE<br />

Ein Tee aus Fenchelsamen lindert<br />

her vorragend Blähungen und<br />

Krämpfe des Verdauungstrakts<br />

und wird hierfür<br />

gerne schon Babys und<br />

Kleinkindern gegeben.<br />

Zudem ist Fenchel –<br />

weil antibakteriell und<br />

schleimlösend – ein bewährtes<br />

Mittel bei Husten.<br />

Lecker Wellness<br />

aus der Tasse<br />

Ein Tee zwischendurch<br />

wirkt wahre Wunder.<br />

Was in dem Heißgetränk<br />

alles steckt und wie<br />

es noch besser schmeckt<br />

w<br />

Wenn es draußen ungemütlich ist, wird es<br />

Zeit, es sich drinnen wohlig einzurichten:<br />

mit einer heißen Tasse frisch aufgebrühtem<br />

Tee! Kein anderes Getränk verhilft kleinen<br />

wie großen Frostbeulen so schnell zu einem<br />

herrlichen Moment der Entspannung. Und<br />

kein anderer – sogar kalorienfreier – Durstlöscher<br />

schmeckt sinnlicher.Ob Schwarzer<br />

Tee mit Zimt und Sternanis, Grüner Tee<br />

mit Blütenblättern, Rooibos, Früchte- oder<br />

Kräutermix: Für jedes Alter und jeden<br />

Gaumen ist etwas Passendes dabei. Grund<br />

genug, sich und der Familie gerade jetzt<br />

öfter mal eine kleine Teepause zu gönnen.<br />

Was in Tasse oder Kanne landet, ist natürlich<br />

Geschmackssache. Allerdings ist nicht<br />

jede Sorte für alle Familienmitglieder gleich<br />

gut geeignet. So sollte echter Tee aus den<br />

Blättern des Teestrauchs einzig großen Genießern<br />

vorbehalten bleiben. Denn ebenso<br />

wie Kaffee enthalten Schwarzer Tee, Grüner<br />

Tee, Weißer Tee und Oolong Koffein.<br />

Dieser Wirkstoff kann Erwachsene angenehm<br />

anregen – im Tee sanfter und anhaltender<br />

als im Kaffee. Kinder hingegen regt<br />

Koffein eher auf. Schon geringe Mengen<br />

können bei ihnen zu Herzrasen, Nervosität,<br />

Schlafstörungen und Kopfschmerzen führen.<br />

„Koffeinhaltige Teesorten sind erst ab<br />

dem späten Jugendalter geeignet, und auch<br />

werdende sowie stillende Mütter sollten sie<br />

nur in Maßen genießen. Bis zu drei Tassen<br />

über den Tag verteilt gelten in Schwangerschaft<br />

und Stillzeit aber als unbedenklich“,<br />

sagt die Diplom-Ökotrophologin Isabelle<br />

Keller von der Deutschen Gesellschaft für<br />

Ernährung (DGE).<br />

Gesunder Genuss<br />

Wie Schwarzer Tee & Co. wirken, lässt sich<br />

übrigens über die Ziehzeit beeinflussen.<br />

Generell gilt: Soll der belebende Effekt im<br />

Vordergrund stehen, darf der Tee nur zwei<br />

bis drei Minuten ziehen. Danach lösen sich<br />

auch Gerbstoffe aus den Blättern, die eine<br />

beruhigende Wirkung besitzen – insbesondere<br />

auf Magen und Darm.<br />

Auch sonst sind die klassischen Sorten<br />

gesund: „Echter Tee enthält neben Mineralstoffen<br />

und Spurenelementen wie Fluorid,<br />

Kalium und Mangan viele sekundäre Pflanzenstoffe<br />

aus der Gruppe der Polyphenole.<br />

Sie haben eine stark antioxidative Wirkung.<br />

Das heißt, sie schützen die Körperzellen<br />

vor der Oxidation durch freie Radikale“,<br />

erklärt die Ernährungswissenschaftlerin.<br />

Aufgrund dieses Potenzials wird den Polyphenolen<br />

in Grünem und Schwarzem<br />

Tee ein vorbeugender Effekt bei einer<br />

Reihe degenerativer Erkrankungen wie<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs<br />

zugeschrieben. Das Fluorid – sonst kaum in<br />

Nahrungsmitteln enthalten – stärkt Zähne<br />

und Knochen und trägt nachweislich zur<br />

Kariesvorsorge bei.<br />

Heilsam: Käutertees<br />

Einen gezielteren Beitrag zur Gesundheit<br />

können Kräutertees liefern – etwa solche,<br />

PFEFFERMINZTEE<br />

Pfefferminzblätter sind reich an<br />

ätherischen Ölen, insbesondere an<br />

Menthol. Deshalb schmeckt ein Tee<br />

aus ihnen auch herr lich frisch. Als<br />

Arzneitee hat sich Pfefferminztee<br />

vor allem bei Übelkeit, Magenbeschwerden<br />

und Halsschmerzen<br />

bewährt.<br />

die lästige Zipperlein lindern. Ob Triefnase,<br />

Husten oder rumorender Magen: Für fast alle<br />

Beschwerden kennt die Volksheilkunde ein<br />

Kraut. So wirkt z. B. Salbeitee wohltuend bei<br />

Halsschmerzen. Fencheltee beruhigt Babys<br />

Bäuchlein bei Krämpfen und Blähungen.<br />

Gegen Übelkeit hat sich – auch in der Schwangerschaft<br />

– Pfefferminztee bewährt. Eine<br />

reiche Auswahl bieten z. B. Bad Heilbrunner<br />

oder Sidroga.<br />

Als Alltagsgetränk eignen sich solche Kräutertees<br />

nicht: „Ein Arzneitee aus der Apotheke<br />

sollte immer nur kurzzeitig und nur bei entsprechender<br />

Indikation angewendet werden.<br />

Schließlich enthält er medizinisch wirksame<br />

Subs tanzen. Gerade bei Schwangeren, Stillenden<br />

und Kindern gilt daher Vorsicht. Im<br />

Zweifel ist eine Rücksprache mit Arzt oder<br />

Apotheker sinnvoll“, betont Isabelle Keller.<br />

Bedenkenlos dürfen Kräutertees aus Supermärkten,<br />

Drogerien oder Fachgeschäften<br />

KAMILLENTEE<br />

Tee aus den Blüten<br />

der Kamille ist<br />

hierzulande wohl<br />

der bekannteste und<br />

beliebteste Kräutertee.<br />

Denn er ist wohlschmeckend, gleichzeitig aber<br />

auch angenehm beruhigend und entkrampfend.<br />

Innerlich wird er klassischerweise bei Magen-<br />

Darm-Beschwerden aller Art eingesetzt.<br />

l<br />

18 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong>


ernährung<br />

getrunken werden, denn sie zählen zu den<br />

Lebensmitteln. „Selbst solche Tees enthalten<br />

aber Wirkstoffe, wenngleich auch<br />

nur in geringer Dosis. Das sollte man im<br />

Hinterkopf behalten und die Sorten häufiger<br />

wechseln sowie für Kinder den Tee<br />

lieber nur schwach aufbrühen“, rät die<br />

DGE-Expertin.<br />

BABYS ERSTE TEEZEIT<br />

Ab wann dürfen Säuglinge eigentlich Tee trinken und<br />

worauf sollten Eltern zu Beginn achten? Wir verraten es!<br />

Mit Wasser starten<br />

Bis zur Einführung des dritten Breis (ca. 6. bis 8. Monat) brauchen Babys<br />

neben Mutter- oder Säuglingsmilch generell keine zusätzliche Flüssigkeit.<br />

Mit Beikoststart (ab Ende 4. Monat) können Sie Ihr Kleines aber<br />

langsam ans Trinken heranführen. Dafür ist Wasser die erste Wahl.<br />

Ein paar Schlückchen Tee zwischendurch sind allerdings in Ordnung.<br />

Geben Sie die Getränke möglichst gleich aus Becher oder Tasse. Dauernuckeln<br />

an der Flasche sollten Sie vermeiden, da es das Kariesrisiko<br />

erhöht. Und: Der Tee sollte ungezuckert und maximal lauwarm sein.<br />

Milde Sorten<br />

Sobald Ihr Kleines beginnt, am Familientisch mitzuessen (ca. ab dem<br />

10. Monat), ist Tee neben Wasser als Durstlöscher ideal. Eine klassische<br />

Anfangssorte, die Babys schmeckt und meist gut vertragen wird,<br />

ist Fenchel – pur oder gemischt mit Kümmel und Anis. Es dürfen aber<br />

auch milde Früchtetees oder Rooibos sein. Gerade Babys und Kleinkinder<br />

sind noch empfindlich: Brühen Sie ihren Tee daher immer mit<br />

kochendem Wasser auf und wählen Sie schadstoffarme Produkte<br />

(Bio- oder Baby-Tee).<br />

Ideale Sorten<br />

Allzeit eine gute Wahl für die Familienkanne<br />

sind Sorten aus Rooibos oder<br />

Früchten. Denn sie enthalten – ebenso wie<br />

Kräutertees (außer Mate) – kein Koffein.<br />

Ungezuckert macht sie das schon für die<br />

Jüngsten zu idealen Durstlöschern. Der<br />

magenfreundliche Rooibos, auch Rotbuschtee<br />

genannt, wird aus den Zweigen<br />

des afrikanischen Rotbuschstrauchs gewonnen.<br />

„Ähnlich wie echter Tee wird<br />

Rooibos geschnitten, gequetscht und fermentiert,<br />

wodurch er seine rötlich-braune<br />

Farbe erhält. Und auch Rooibos enthält<br />

zahlreiche Mineralstoffe und ist reich an<br />

antioxidativen Polyphenolen“, sagt Isabelle<br />

Keller. Sein fruchtig-süßliches Aroma<br />

ist bei kleinen Teetrinkern äußerst beliebt.<br />

Nicht minderen Anklang finden die unzähligen<br />

Früchtetees, die auch als spezielle<br />

Kindermischungen erhältlich sind. Ob<br />

Frucht pur oder im Mix mit Kräutern:<br />

Erlaubt ist, was schmeckt und vertragen<br />

wird. „Für Babys und Kleinkinder sind<br />

milde Sorten besser, etwa Apfel. Hagebutte<br />

und Hibiskus enthalten zwar viel<br />

Vitamin C, aber auch reichlich Fruchtsäure,<br />

worauf die Kleinen schon mal mit<br />

Hautveränderungen reagieren“, so die<br />

Expertin. Um bei Schadstoffen auf der<br />

sicheren Seite zu sein, empfiehlt Isabelle<br />

Keller den Griff zu Bio-Produkten oder<br />

streng schadstoffkontrollierten Babytees.<br />

Brühen Sie Tee für Kinder stets mit sprudelnd<br />

kochendem Wasser auf. Nur so werden<br />

eventuell vorhandene Keime sicher<br />

abgetötet. Anschließend alles unbedingt<br />

auf Körpertemperatur abkühlen lassen,<br />

damit sich der Nachwuchs nicht verbrüht!<br />

Ob Sie übrigens Teebeutel oder losen Tee<br />

verwenden, entscheidet ganz allein Ihre<br />

Vorliebe. Von Instant-Tees rät Isabelle<br />

Keller hingegen ab: „Sie sind oft mit<br />

Zucker und anderen unnötigen Zusätzen<br />

wie Vitaminen angereichert. Da sollte man<br />

kritisch sein.“ Gleiches gilt für Aromastoffe,<br />

die Duft und Geschmack intensivieren.<br />

Hier ist weniger mehr. Schließlich ist Tee<br />

auch ohne sie köstlich genug! v<br />

FOTOS: YASONYA, MAHIRATES, VALENTYNVOLKOV, SCISETTIALFIO, PICTUREPARTNERS, BOGDAN LYTVYNENKO: ALLE ISTOCK, LIUDMILA CHERNETSKA<br />

Buxenstopp<br />

Zaubertrank<br />

Alaaarm<br />

Action<br />

Nachtschicht<br />

Daneben<br />

Planschen<br />

Zehenspitzengefühl<br />

Probesitzen<br />

3.99<br />

LILLA<br />

Töpfchen<br />

Multitasking<br />

Kuschelzeit<br />

Powernap<br />

© Inter IKEA Systems B.V. <strong>2024</strong><br />

LINDENBLÜTENTEE<br />

Ihn schätzten bereits unsere Großmütter<br />

als Hausmittel Nummer eins<br />

bei Erkäl tungen und Fieber.<br />

Denn er gilt nicht nur als<br />

abwehrstärkend, sondern<br />

auch als schweißtreibend,<br />

schmerzstillend<br />

und entzündungshemmend. Aufgrund<br />

seiner Schleimstoffe auch hilfreich<br />

bei Husten und Halsschmerzen.<br />

20 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

MELISSENTEE<br />

Melissenblätter verbreiten einen ausgeprägten<br />

Zitronenduft. Grund dafür<br />

sind die darin enthaltenen ätherischen<br />

Öle, die vor allem beruhigend auf das<br />

Nervensystem wirken. Eine gute Wahl<br />

daher zum Zur-Ruhe-Kommen,<br />

zum Beispiel bei Stress<br />

oder Schlaflosigkeit.<br />

SALBEITEE<br />

Salbeiblätter wirken<br />

vielfältig. Vor allem<br />

bei Entzündungen<br />

der Mund- oder<br />

Rachenschleimhaut gelten<br />

sie aufgebrüht als Wohltat. Eine<br />

Tasse Sa lbeitee stärkt aber auch das<br />

Nerven system, mildert Stress und löst<br />

Verkrampfungen. Zudem verfügt Salbei<br />

über schweißhemmende Eigenschaften.<br />

Inspiriert durchs Leben.


gesundheit<br />

Gute Besserung<br />

Ob Erkältung oder Kopfschmerzen:<br />

Auch Schwangere brauchen manchmal<br />

Medizin. Welche sich wirklich eignet<br />

fFragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker –<br />

diesem Rat sollten alle folgen, die Medikamente<br />

einnehmen. Besonders Schwangere!<br />

Denn fast alle chemischen Stoffe, die<br />

Mütter zu sich nehmen, gehen über die<br />

Plazenta auch auf das Kind über. Deshalb<br />

sollte sich eine werdende Mutter sicher<br />

sein, ob sie Medikamente braucht. Vor<br />

allem zwischen der sechsten und zwölften<br />

Schwangerschaftswoche ist Vorsicht<br />

geboten: Da entwickeln sich die Organe<br />

des Embryos, er ist daher sehr empfindlich.<br />

Meist werden Schwangeren allerdings<br />

ohnehin nur Mittel verordnet, deren<br />

Wirkungen und Nebenwirkungen bekannt<br />

sind. Optimal ist daher, wenn das<br />

Mittel schon längere Zeit auf dem Markt<br />

ist. Maik Pommer vom Bundesinstitut<br />

für Arzneimittel und Medizinprodukte<br />

(BfArM) sagt: „Wir bekommen Rückmeldungen<br />

von Ärzten, die über die Erfah-<br />

rungen ihrer Patienten berichten. Häufen<br />

sich bestimmte Beschwerden, ergreifen<br />

wir schnellstmöglich Maßnahmen zum<br />

Schutz von Patientinnen und Patienten.<br />

Wir verpflichten dann die Hersteller, neu<br />

entdeckte Nebenwirkungen oder Risikofaktoren<br />

in den Beipackzettel aufzunehmen<br />

und neue Studien durchzuführen.“<br />

Deshalb sollte der Beipackzettel – auch<br />

bei bekannten Medikamenten – immer<br />

gut studiert und eine möglichst niedrige<br />

Dosis gewählt werden. Übrigens: Auch<br />

pflanzliche und „natürliche“ Präparate<br />

können für Schwangere schädlich sein<br />

(siehe Kasten Seite 24). „Allgemein gilt<br />

das Motto: So wenig wie möglich, so<br />

viel wie nötig“, sagt Dr. Klaus König<br />

vom Berufsverband der Frauenärzte. So<br />

bekommen Sie typische Beschwerden<br />

in den Griff:<br />

INFEKTE<br />

Eine von 20 Frauen bekommt während<br />

ihrer Schwangerschaft eine Infektion. Eine<br />

normale Erkältung ist allerdings harmlos<br />

für das ungeborene Kind. „Sie sollte l<br />

22 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong> <strong>01</strong>/<strong>2024</strong> BABY&CO 23


gesundheit<br />

PFLANZEN SIND<br />

NICHT BESSER<br />

am besten mit viel Bettruhe, Hals- und<br />

Hustenbonbons und Tee auskuriert werden“,<br />

rät Hebamme Eva-Maria Chrzonsz<br />

aus Fulda. Gegen Schnupfen hilft das<br />

Inhalieren von Koch- oder Meersalz-<br />

Lösung. Dazu einen Esslöffel Salz mit<br />

einem Liter heißem Wasser aufgießen<br />

und inhalieren. Gut sind auch Koch- oder<br />

Meersalz-Nasensprays aus der Apotheke.<br />

FOLSÄURE,<br />

WAS IST DAS?<br />

Folsäure ist ein synthetisches<br />

B-Vitamin, das<br />

der Körper in bioaktives Folat<br />

umwandelt. Folat trägt zur<br />

Blutbildung, Zellteilung<br />

und zum Wachstum des<br />

mütterlichen Gewebes während<br />

der Schwangerschaft bei.<br />

Empfohlen wird die Einnahme<br />

von Folsäure (400 μg täglich)<br />

mindestens einen Monat vor<br />

der Empfängnis als Ergänzung<br />

zu einer ausgewogenen<br />

Ernährung.<br />

Gefährlich ist sehr hohes Fieber, weil es zu<br />

Fehlgeburten führen kann. Da sollten sich<br />

werdende Mütter auf jeden Fall ein unbedenkliches<br />

Medikament verschreiben<br />

lassen, das das Fieber zuverlässig senkt.<br />

Bewährte Hausmittel wie Wadenwickel<br />

und feuchte Tücher mit lauwarmem<br />

Wasser auf der Stirn können zusätzlich<br />

helfen. Frauen, die unter Diabetes oder<br />

Herzkrankheiten leiden, sollten vor der<br />

Schwangerschaft mit ihrem Arzt besprechen,<br />

ob eine Grippe-Impfung für sie<br />

sinnvoll wäre.<br />

Magen-Darm-Infekte sollten einfach mit<br />

viel Flüssigkeit, etwa Kräutertee und Brühe,<br />

Zwieback und ebenfalls viel Bettruhe<br />

auskuriert werden.<br />

PILZINFEKTIONEN<br />

Gegen Pilzerkrankungen gibt es chemische<br />

Wirkstoffe, aber auch Hausmittel: „Bei<br />

Scheidenpilzen hilft oft, einen Tampon<br />

in Naturjoghurt zu tauchen und über<br />

Nacht in der Scheide zu lassen“, sagt<br />

Eva-Maria Chrzonsz. Bei Fußpilz kann<br />

zweimal täglich ein Fußbad mit Salbeiblättern<br />

helfen: Dazu 5 EL Salbeiblätter<br />

(getrocknet aus der Apotheke) in zwei<br />

Liter heißes Wasser geben, etwas abkühlen<br />

lassen und die Füße zehn Minuten darin<br />

baden. So oft es geht: Luft an die Füße<br />

lassen. Und für eine gute Durchblutung<br />

der Füße sorgen, z. B. mit Wechselbädern<br />

(Füße fünf Minuten in warmem Wasser<br />

baden und danach einige Sekunden in<br />

kaltes Wasser tauchen).<br />

Steht „natürlich“ auf einem<br />

Pflanzenpräparat, muss das<br />

nicht heißen, dass es für<br />

Schwangere unbedenklich ist.<br />

Manche Mittel enthalten etwa<br />

Alkohol. Vorsicht auch z. B.<br />

bei Abführmitteln mit Sennesblättern:<br />

Diese reizen<br />

den Darm und können Gebärmutterkontraktionen<br />

aus lösen.<br />

Selbst bei Tees aus Heilkräutern<br />

müssen Schwangere<br />

aufpassen: Nicht alle eignen<br />

sich in der Schwangerschaft,<br />

manche sind nur kurz vor der<br />

Geburt gut, andere zum Stillen.<br />

KOPFSCHMERZEN<br />

Auch bei Kopfschmerzen kann man zunächst<br />

Hausmittel anwenden: Vielleicht<br />

hilft es sogar, sich einfach in einen ruhigen,<br />

abgedunkelten Raum zu legen und<br />

die Augen zu schließen. Entspannungstechniken<br />

wie Yoga, autogenes Training<br />

oder progressive Muskelrelaxation sind<br />

ebenfalls gute Mittel gegen Kopfschmerzen.<br />

Ansonsten kann bei Spannungskopfschmerzen<br />

Pfefferminzöl auf Schläfen,<br />

Stirn und Nacken gerieben werden. Oder<br />

man gibt das Aromaöl in eine Duftlampe.<br />

Hilft alles nichts und die Schmerzen sind<br />

nicht auszuhalten, ist der Wirkstoff Paracetamol<br />

die erste Wahl. „Der Wirkstoff<br />

ASS ist auch möglich, allerdings nicht<br />

gegen Ende der Schwangerschaft, wegen<br />

der Blutungsneigung“, sagt Frauenarzt<br />

Dr. König aus Steinbach im Taunus. Wer<br />

ASS (Acetylsalicylsäure) einnimmt, sollte<br />

das immer mit seinem Arzt absprechen.<br />

ÜBELKEIT<br />

Mit Übelkeit haben die meisten Schwangeren<br />

zu kämpfen. Ingwertee kann helfen,<br />

aber auch Pfefferminz- oder Fencheltee.<br />

Morgens kann es besonders schlimm sein,<br />

wenn der Blutzuckerspiegel noch niedrig<br />

ist. Dann trockenes Brot oder Zwieback<br />

kauen, gesüßten Kräutertee trinken. Essen<br />

Sie über den Tag verteilt viel Obst und<br />

Rohkost und vermeiden Sie zu fette oder<br />

zu stark gewürzte Gerichte; das hilft,<br />

Übelkeit vorzubeugen. Man muss immer<br />

auch ein bisschen ausprobieren, was einem<br />

bekommt. Manchen genügt es, einen<br />

FOTOS: MESCIOGLU, ANIMAFLORA, NATALIADERIABINA: ISTOCK<br />

EFFEKTIV VORBEUGEN<br />

Das Immunsystem stärken, Kranken aus dem Weg<br />

gehen, es gibt einiges, was Schwangere für ihre<br />

Gesundheit tun können<br />

NICHT ANSTECKEN<br />

Gerade kleine Kinder haben häufig Infekte. Vor<br />

allem wenn sie hohes Fieber haben, sollte man,<br />

wenn es geht, den Kontakt zu ihnen meiden. Für<br />

Schwangere, die in einer Kita arbeiten, gelten<br />

ohnehin sehr strenge Regeln. Kinderkrankheiten<br />

wie Windpocken und Röteln können dem Fötus<br />

schaden. Deshalb am besten vor der Schwangerschaft<br />

den Impfstatus prüfen und gegebenenfalls<br />

nachimpfen. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte<br />

man im Winter – erst Recht in Coronazeiten – Menschenansammlungen<br />

wie z. B. in der Straßenbahn<br />

lieber aus dem Weg gehen.<br />

TIERE AUF ABSTAND<br />

Im Kot von Katzen leben Parasiten, die die Infektionskrankheit<br />

Toxoplasmose auslösen können. Die<br />

meisten Menschen sind immun – trotzdem sollten<br />

Schwangere kein Katzenklo reinigen oder dabei<br />

zumindest Handschuhe tragen.<br />

ABWEHR STÄRKEN<br />

Spaziergänge an der frischen Luft und eine gesunde<br />

Ernährung helfen dabei, gesund zu bleiben.<br />

Auch moderater Sport, etwa Schwimmen und<br />

Walken, stärkt die Abwehrkräfte.<br />

Kaugummi zu kauen, der den Speichelfluss<br />

anregt. Bei Bauchweh hilft oft eine Wärmflasche.<br />

Muss sich die werdende Mutter<br />

häufig übergeben, können Medikamente<br />

eingenommen werden. Frauenarzt Klaus<br />

König sagt: „Gegen Übelkeit kann man<br />

Medikamente mit den Wirkstoffen Vomex<br />

A oder Paspertin nehmen.“<br />

Doch auch hier gilt: Gehen Sie zuerst zum<br />

Arzt und „bedienen“ Sie sich nicht ohne<br />

Beratung aus der Hausapotheke. So sind<br />

Sie auf der sicheren Seite!<br />

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24 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

* Quelle: NielsenIQ, MarketTrack, Vitamine & Mineralstoffe, Zielgruppe<br />

Frauen, Umsatz in €, Deutschland, LEH+DM, MAT KW 48/2023.


gesundheit<br />

Der beste Schutz<br />

für das Baby<br />

Endlich gibt es Entscheidungssicherheit für Eltern:<br />

Die Ständige Impfkommission (STIKO) erweitert die<br />

Impfempfehlung für den Meningokokken-Schutz<br />

meningokokken-Erkrankungen<br />

gehören wohl zu den am häufigsten<br />

unterschätzten Gefahren für<br />

Babys und Kleinkinder. Zwar sind sie<br />

sehr selten − aber wenn sie vorkommen,<br />

können sie innerhalb weniger<br />

Stunden lebensbedrohlich verlaufen,<br />

Überblick<br />

Meningokokken-<br />

Impfungen<br />

Insgesamt stehen drei verschiedene<br />

Impfungen zur Verfügung:<br />

GRUPPE B verursacht in<br />

Deutschland die meisten<br />

Krankheitsfälle. Jetzt wird auch<br />

diese Impfung von der STIKO<br />

empfohlen<br />

GRUPPEN A, C, W, Y<br />

für gesundheitlich gefährdete<br />

Personen oder bei Reisen.<br />

Kombinationsimpfung gegen die<br />

Gruppen A, C. W. Y<br />

GRUPPE C Standardmäßig für<br />

alle Kinder möglichst früh im<br />

2. Lebensjahr empfohlen und von<br />

allen Krankenkassen übernommen<br />

weil sie zu Hirnhautentzündung<br />

(Meningitis) oder eine Blutvergiftung<br />

(Sepsis) führen können. In solchen Fällen<br />

drohen Narben und Amputationen.<br />

Babys und Kleinkinder sind besonders<br />

gefährdet, an Meningokokken<br />

zu erkranken, weil ihr Immunsystem<br />

noch nicht vollständig ausgeprägt ist.<br />

Ein umfassender Impfschutz hilft, die<br />

Kleinsten schon früh vor einer solchen<br />

Erkrankung zu bewahren.<br />

VERSCHIEDENE IMPFUNGEN<br />

Gegen Meningokokken stehen drei<br />

verschiedene Impfungen zur Verfügung<br />

(siehe auch: „Überblick Meningokokken-Impfungen“),<br />

die in Deutschland<br />

bereits seit Jahren angewandt werden.<br />

Bisher wurde jedoch nur die Impfung<br />

gegen Meningokokken der Gruppe C<br />

standardmäßig von der STIKO<br />

empfohlen und daher auch von allen<br />

Krankenkassen als Pflichtleistung<br />

übernommen. Ab sofort gibt es aber<br />

auch die standardmäßige Empfehlung<br />

für die Meningokokken-B-Impfung – sie<br />

gehört zum bestmöglichen Schutz für<br />

l<br />

26 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong> <strong>01</strong>/<strong>2024</strong> BABY&CO 27


gesundheit<br />

Checkliste für Eltern:<br />

Fragen an den Kinderarzt<br />

zu einer<br />

meningokokken-impfung<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Welche Meningokokken-Impfungen sind<br />

für mein Kind empfohlen?<br />

Ab welchem Alter sind die<br />

Impfungen für mein Kind wichtig?<br />

Sollte ich auch meine älteren Kinder<br />

gegen Meningokokken impfen lassen?<br />

Übernimmt meine Versicherung die<br />

Impfungen gegen Meningokokken?<br />

Babys und Kleinkinder. Eltern sollten<br />

also frühestmöglich ihre Kinderärztin<br />

bzw. Kinderarzt auf die beiden empfohlenen<br />

Standardimpfungen gegen<br />

Meningokokken B und Meningokokken<br />

C ansprechen. (Was Eltern beim<br />

Beratungsgespräch in der Kinderarztpraxis<br />

bedenken sollten, siehe auch<br />

rechts: „Checkliste für Eltern: Fragen<br />

an den Kinderarzt“).<br />

Das Gespräch in der Arztpraxis ist<br />

ganz entscheidend, um Müttern und<br />

Vätern die Unsicherheit zu nehmen,<br />

welche Impfentscheidung sie für ihre<br />

Kinder treffen sollten. Mit ihrer Expertise<br />

und Erfahrung tragen die Kinderund<br />

Jugendmediziner wesentlich dazu<br />

bei, das Risiko schwerer Infektionen<br />

zu minimieren.<br />

28 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

Neben den Impfungen gegen Meningokokken<br />

B und Meningokokken C ist<br />

die Meningokokken-ACWY-Impfung<br />

zusätzlich möglich − sie wird vor allem<br />

bei Reisen empfohlen. Für die meisten<br />

Erkrankungen in Deutschland sind<br />

Meningokokken B mit etwa 62 Prozent<br />

der Fälle verantwortlich, gefolgt<br />

von Y, W und C.<br />

KOSTENERSTATTUNG<br />

Mit einer Impfempfehlung durch die<br />

STIKO hängt auch die Kostenübernahme<br />

zusammen. Die Meningokokken-<br />

C-Impfung wird bereits von allen<br />

Krankenkassen übernommen. Die ab<br />

sofort ebenfalls standardmäßig empfohlene<br />

Meningokokken-B-Impfung<br />

wurde auch schon vorher von vielen<br />

Kassen erstattet. Dass nun die STIKO-<br />

Empfehlung erfolgt ist, heißt aber<br />

nicht, dass alle gesetzlichen Kassen die<br />

Impfung mit sofortiger Wirkung erstatten.<br />

Denn zunächst muss die Impfung<br />

in die Schutzimpfungs-Richtlinie<br />

aufgenommen werden. Erst damit wird<br />

die Meningokokken-B-Impfung eine<br />

allgemeine Pflichtleistung für alle gesetzlichen<br />

Krankenkassen wird − ein<br />

Prozess, der mehrere Monate dauern<br />

kann.<br />

Daher sollten Eltern direkt bei ihrer<br />

Krankenkasse nachfragen – durch<br />

die erweiterte STIKO-Empfehlung<br />

besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit,<br />

dass die Kosten schon zum jetzigen<br />

Zeitpunkt erstattet werden. Einige<br />

Krankenkassen erstatten auf Anfrage<br />

auch die Kosten für die Meningokokken-ACWY-Impfungen.<br />

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www.meningitis-bewegt.de<br />

Info kompakt:<br />

Was sind meningokokken?<br />

*<br />

*<br />

*<br />

*<br />

*<br />

Meningokokken-Bakterien können eine<br />

Hirnhautentzündung (Meningitis) und/oder eine<br />

Blutvergiftung (Sepsis) auslösen. Sie werden<br />

durch Tröpfcheninfektion (z. B. Niesen, Husten,<br />

Küssen) von Mensch zu Mensch übertragen.<br />

Meningokokken-Erkrankungen können<br />

innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Auftreten<br />

der ersten Symptome zum Tode führen.<br />

Babys und Kleinkinder sind besonders<br />

gefährdet, an Meningokokken zu erkranken,<br />

weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig<br />

ausgereift ist, und sollten daher geimpft<br />

werden. Ältere Kinder können mit<br />

Nachholimpfungen geschützt werden.<br />

In Deutschland versterben bis zu 10 Prozent<br />

aller Betroffenen. Bei bis zu 20 Prozent aller<br />

Patienten einer Meningokokken-Meningitis<br />

treten im Anschluss Krampfanfälle oder<br />

Taubheit auf, bei manchen Kindern kommt<br />

es zu Entwicklungsstörungen.<br />

Weitere mögliche Folgen sind der Verlust von<br />

Gliedmaßen und Vernarbungen.


erziehung<br />

Hallo Oma,<br />

da bin ich!<br />

Der erste Besuch mit Baby<br />

bei den Großeltern ist ein<br />

besonderes Erlebnis, bei dem<br />

wichtige Weichen gestellt werden.<br />

So verläuft ser für alle entspannt<br />

„Sie sind da!“, ruft Petra Schneider fröhlich,<br />

als es an der Tür klingelt. Heute wird<br />

die 69-Jährige endlich ihr jüngstes Enkelkind<br />

kennenlernen, den kleinen Paul. Ein<br />

bisschen aufgeregt ist sie, als sie ihrem<br />

Sohn und seiner kleinen Familie die Tür<br />

öffnet. Dabei ist Petra Schneider bereits<br />

„enkelerprobt“. Der kleine Paul ist schon<br />

das fünfte Enkelkind, über das sie und ihr<br />

Mann sich freuen dürfen. Jetzt drückt Julia<br />

ihrer Schwiegermutter vorsichtig den<br />

jüngsten Enkel in den Arm. Die junge Frau<br />

weiß, dass sie ganz beruhigt sein kann.<br />

Denn mit ihrer 19 Monate alten Tochter<br />

Lotte war sie schon oft bei den Schwiegereltern.<br />

Jetzt werden Rollen<br />

neu verteilt<br />

„Beim ersten Besuch mit Lotte wuss ten<br />

wir noch nicht, ob alles so klappen würde,<br />

wie wir uns das vorstellen“, sagt die junge<br />

Mutter. Kein Wunder: Schließlich stehen<br />

l<br />

30 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

<strong>01</strong>/<strong>2024</strong> BABY&CO 31


erziehung<br />

alle Beteiligten vor einer ganz neuen Situation<br />

– die Großeltern, weil ihre Kinder<br />

nun selbst Eltern sind, die jungen Eltern,<br />

weil sie plötzlich die Rolle der Erziehenden<br />

haben.<br />

Die Diplom-Psychologin Dr. An ge lika Faas<br />

nennt das „Generationenverwirrung“:<br />

„Die neue Situation bringt ein großes<br />

Spannungsfeld mit sich, da noch nicht jeder<br />

seine neue Rolle gefunden hat“, erklärt<br />

die Expertin. Der erste Besuch bei den<br />

Großeltern ist daher eine Art Weichenstellung.<br />

„Wichtig ist, dass Sie sich nicht gegenseitig<br />

mit bestimmten Erwartungen<br />

überfrachten. Natürlich will jeder alles<br />

richtig machen, aber gerade das kann<br />

schnell zu Konflikten führen“, sagt Angelika<br />

Faas. Entscheidend ist deshalb, offen<br />

GERÜSTET FÜR ALLE FÄLLE<br />

32 BABY&CO <strong>01</strong>/<strong>2024</strong><br />

miteinander darüber zu reden, was sich<br />

jeder vorstellt und was sich die Eltern für<br />

ihr Baby wünschen. „Es hilft keinem, wenn<br />

Sie falsche Rück sicht nehmen. Haben Sie<br />

daher keine Scheu, Ihren Eltern auch mal<br />

zu sagen, wenn Ihnen etwas missfällt oder<br />

Sie es anders machen wollen.“ Wichtig sei<br />

nur, das nicht als Vorwurf, sondern als<br />

Wunsch vorzubringen, so die Psychologin.<br />

„Je präziser Sie Ihre Vorstellungen formulieren,<br />

umso besser können sich Ihre Eltern<br />

danach richten – und desto günstiger ist es<br />

fürs Kind“, erklärt die Expertin. Denn<br />

auch das Baby merkt, wenn eine unsichere<br />

Atmosphäre herrscht. Schnell wird es dann<br />

quengelig und will lieber wieder nach Hause<br />

in seine vertraute Umgebung.<br />

Klare Ansagen machen<br />

Die meisten Großeltern sind aber oft sogar<br />

froh, wenn sie klare Regie anwei sungen<br />

Ob Kurztrip oder verlän gertes Wochenende – diese Dinge sollten Sie am<br />

besten immer einpacken<br />

FÜR DEN KURZBESUCH<br />

Auch wenn es nur ein paar Stunden<br />

sind, sollten Eltern für alle Lagen<br />

ausgerüstet sein. Daher sind frische<br />

Windeln, ein Strampler, einige Feuchttücher,<br />

ein Handtuch, Lätzchen, ein<br />

Fläschchen, der Schnuller sowie eine<br />

Decke, auf der das Baby liegen und<br />

gewickelt werden kann, wichtig.<br />

Auch eine Babywippe oder der<br />

Kinderwagen sind immer hilfreich,<br />

wenn das Kleine schlafen will. Denn<br />

in fremden Betten fühlen sich Kinder<br />

oft etwas unwohl. Das Kuscheltier<br />

und etwas zum Spielen vertreibt die<br />

Langeweile.<br />

FÜR LÄNGERE<br />

AUFENTHALTE<br />

Manche Groß eltern richten ihrem<br />

Enkel sofort ein eigenes Kinderzimmer<br />

bei sich ein. Damit sich das Baby<br />

aber an einem fremden Ort wohlfühlt,<br />

bedarf es vor allem vertrauter Dinge<br />

von zu Hause. Eltern sollten daher ein<br />

Reisebett mit der geliebten Kuscheldecke,<br />

dem Schlafsack und dem<br />

Schmusetier dabeihaben.<br />

Auch wichtig: Pflegemittel zum<br />

Waschen und für die Zahnpflege, die<br />

Haus apotheke sowie bei Bedarf die<br />

komplette Fertigmilch-Ausrüstung<br />

nebst Sterilisator.<br />

von ihren Kindern bekommen, da ihre Zeit<br />

mit einem Baby schon lange zurückliegt.<br />

Diese Erfahrung hat auch Kim Kronester<br />

gemacht: „Je deutlicher ich meinen<br />

Schwiegereltern sage, was ich mir für Lotte<br />

und Paul wünsche, desto besser läuft es.<br />

Man darf nur nicht denken, dass man dem<br />

anderen damit zu nahe tritt.“ So ist es richtig,<br />

bestätigt Angelika Faas: „Die junge<br />

Mutter muss als Expertin für ihr Kind begriffen<br />

werden.“ Das schließt natürlich<br />

nicht aus, dass sie sich mit einer Frage an<br />

ihre Eltern wendet. „Nur ungebetene Ratschläge<br />

werden als störend empfunden.<br />

Aber vielleicht hat die Oma auf Nachfrage<br />

einen überaus praktischen Tipp parat.“<br />

Oft sind die Großeltern zwar nicht mit den<br />

neuesten Erziehungsmetho den vertraut,<br />

aber in manchen Zweifelsfällen können sie<br />

stattdessen aus ihrer reichen Erfahrung<br />

schöpfen.<br />

Am Anfang braucht’s<br />

Geduld<br />

„Gegenseitiger Respekt und Verständnis<br />

füreinander sind die Grundvoraussetzungen<br />

für ein harmonisches Miteinander.<br />

Respektieren Sie also bestimmte Regeln“,<br />

sagt Angelika Faas. So wie die<br />

Großeltern sich nicht wünschen, ungefragt<br />

als Dauer-Babysitter eingesetzt zu<br />

wer den, so möchten ihre Kinder sich darauf<br />

verlassen können, dass Verabredungen<br />

eingehalten werden. „Geben Sie<br />

einander Zeit, sich in Ruhe auf die neue<br />

Situation einzustellen. Auch Großeltern<br />

und Enkel müssen sich schließlich erst<br />

aneinander gewöhnen, Vertrauen aufbauen.<br />

Nach und nach steigern Sie dann die<br />

Besuchszeiten oder die Zeit, die Oma und<br />

Opa allein mit ihrem Enkel verbringen“,<br />

rät die Psychologin. Paul scheint jedenfalls<br />

bereits Vertrauen zu seiner Oma gefasst<br />

zu haben. Gerade noch quietschvergnügt,<br />

ist er auch schon in ihren Armen<br />

eingeschlafen.<br />

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Babyausstattung<br />

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gesamten Hotel<br />

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Beckenbodentraining,<br />

Babyschwimmen<br />

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Pürierservice, Babybrei und<br />

Gläschen für Essensanfänger<br />

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und „Wunderwiege“-Verleih<br />

Nachhaltiger Familienurlaub<br />

Im Herzen des Bayerischen Waldes vereinen sich im Luxushotel ULRICHSHOF<br />

erstklassiges Design, erholsamer Wellnessurlaub und spannender<br />

Abenteuerurlaub für die ganze Familie<br />

Vom ersten nachhaltigen Baby & Kinder<br />

Bio-Resort Europas hin zum Familien-<br />

Designhotel: Das ist der ULRICHSHOF.<br />

Mit hochmoderner Infrastruktur und<br />

einzigartiger Architektur entspricht das<br />

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Bedürfnissen von Kindern als auch dem<br />

ästhetischen Anspruch der Eltern.<br />

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„Der ULRICHSHOF ist kein normales<br />

Kinderhotel“, so Juniorchef Nikolaus Brandl.<br />

„Unser 300-köpfiges Team steht für Traumurlaub<br />

in Zettisch im Bayerischen Wald. Auf<br />

einer Resortfläche von 64.000 m² vereinen<br />

sich erstklassiges Design, entspannende<br />

Wellnessangebote und aufregende Abenteuer<br />

für die ganze Familie zu einem einzigartigen<br />

Erlebnis. Unser täglicher Anspruch<br />

ist, jedem Gast, ob groß oder klein, seinen<br />

Familien-Traumurlaub<br />

zu bescheren. Diese<br />

Philosophie lebt die<br />

ULRICHSHOF Familie seit über 30 Jahren<br />

und optimiert dabei stetig den individuellen<br />

Service in allen Bereichen. Das ist unser<br />

Erfolgsrezept!“<br />

Schonender Umgang mit der Umwelt<br />

Eine energieeffiziente Bauweise,<br />

großflächige Photovoltaikanlagen,<br />

eine eigene Hackschnitzelheizung<br />

sowie eine klimafreundliche Hotelküche<br />

gestalten den Urlaub nachhaltiger.<br />

Nachhaltiges Wirtschaften, ein nachhaltiger<br />

Umgang mit der Umwelt und den<br />

verfügbaren Ressourcen sowie soziale<br />

Nachhaltigkeit sind die Grundpfeiler unternehmerischen<br />

Handelns der Inhaberfamilie<br />

Brandl. Nicht nur erneuerbare Energien,<br />

sondern auch die Vermeidung von Müll<br />

sowie der sparsame Umgang mit Energie<br />

und Wasser haben oberste Priorität.<br />

ULRICHSHOF<br />

Nature • Family • Design<br />

Zettisch 42<br />

D-93485 Rimbach<br />

Bayerischer Wald<br />

www.ulrichshof.<strong>co</strong>m<br />

Noch mehr Abenteuer<br />

Die brandneue Spiel-KISTE bietet<br />

ab Ostern über 10.000 m 2 Spielfläche<br />

mit Kletterwelt über 2 Etagen, riesiger<br />

Indoor/Outdoor-Tretautofahrbahn,<br />

Multifunktions-Ballsporthalle und<br />

Teens-Only Lounge.<br />

Die weiteren Spielbereiche mit<br />

Escape Rooms, Jump&Run Trampoline,<br />

interaktiver Kletterwand,<br />

Mega-Kletterfels über fünf Etagen<br />

und vieles mehr werden schrittweise<br />

eröffnet. Das i-Tüpfelchen des neuen<br />

Spieletempels ist die großzügige<br />

Loft-Architektur.<br />

Eine Coffee-Lounge für die<br />

Erwachsenen mit bestem Ausblick<br />

auf die Spielebenen und das neue<br />

Menürestaurant „OHM“ heben<br />

das Urlaubserlebnis im ULRICHSHOF<br />

auf das nächste Level.


erscheint bei<br />

IDS Deutschland<br />

Klostergut Fremersberg, 76530 Baden-Baden<br />

Fon 07221-3939-639, Fax 07221-3939-666<br />

www.familieund<strong>co</strong>.de<br />

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Finanz- und Rechnungswesen<br />

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07221-3939-639, impuls@ids-deutschland.de<br />

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Verantwortlich für Inhalt und Anzeigen<br />

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Rolf von der Reith, Heidi Wohlgeboren<br />

Markus Oster<br />

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service@familieund<strong>co</strong>.de<br />

(Archivrecherchen sind kostenpflichtig)<br />

07221-3939-665, -667, -668<br />

zentralbereich@ids-deutschland.de<br />

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Simkraft Solutions Pvt. Ltd.<br />

Vogel Druck und Medienservice GmbH,<br />

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IDS Deutschland, Dr. Rudolf Eberle Str. 35-56, 76534 Baden-Baden<br />

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erscheint 6x im Jahr in der<br />

IDS Information Display Services GmbH<br />

Klostergut Fremersberg, 76530 Baden-Baden<br />

Fon 07221-3939-639, Fax 07221-3939-666<br />

Peter Wolf, Dipl. Betriebswirt (BA) Hon. Doz. (DH) Mitglied Prf.-Kommission (DH),<br />

Paul J. C. Smulders<br />

Bank für Sozialwirtschaft<br />

Sozialbank Karlsruhe<br />

BIC BFSWDE33KRL<br />

DE13 6602 0500 00<strong>01</strong> 1330 00<br />

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Nutzungsrechte und Artikelinhalte für digitale Pressespiegel erhalten Sie über die<br />

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Gültiger Teilnahmezeitraum für baby&<strong>co</strong> <strong>01</strong>/<strong>2024</strong>: 14.3.24 – 15.5.<strong>2024</strong>.<br />

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Teilnahmebedingungen: Gewinnspielservice/-veranstalter und Verlagsmitarbeiter<br />

sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der<br />

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehrfacheinsendungen pro Person sind ungültig.<br />

Mit der Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Kontaktdaten von der<br />

IDS Information Display Services GmbH zur Durchführung des jeweiligen Gewinnspiels<br />

erhoben, verarbeitet, genutzt und im Falle eines Gewinns an den jeweiligen<br />

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