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NEU! - Prop

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DX 18 und Venom eine

DX 18 und Venom eine gute Kombination und einem SimpleScroll „Tastrollgeber“ kann man nahezu intuitiv durch die Programme „surfen“ und die nötigen Einstellungen vornehmen. Ob Segler-Motoroder Helimodelle, für alle Anwendungen gibt es vorbereitete Programme. Insgesamt stehen mit der Airware Software 10 Tragflächen-, 6 Taumelscheiben, 2 Motorseglerkonfigurationen zur Verfügung, die natürlich individuell angepasst werden können. Die Programmierung erfolgt in zwei Ebenen. In der ersten Ebene der „Systemeinstellung“ werden die Modelle, der Flugmodelltyp, der Modellname und die Flugzustände ausgewählt. Weiters sind hier alle senderspezifischen Parameter wie Kanal- und Geberzuordnung Telemetrie, Pulsrate, Alarme etc. einzustellen. Kehrt man anschließend zum Hauptmenü zurück, sind hier alle erdenklichen modellspezifischen Einstellungen möglich, von einfacher Servoumkehr bis freie Mischer. Die DX 18 bietet selbst dem ausgefuchstesten Modellpiloten alle nur erdenklichen Programmiermöglichkeiten. Als besonderes Feature kann die DX18 mit ihrem integrierten Sequenzer gemischte Funktionen zeitversetzt auslösen, um zum Beispiel Fahrwerkstüren und Fahrwerk automatisch nacheinander zu aktivieren. Mit fünfzig internen Modellspeichern bietet die DX 18 für die heimische Flotte viel Platz. Alle Modelldaten können natürlich auch auf der beiliegenden SD-Karte gespeichert werden. Die SD-Karte wird auch zu allfälligen SW- Updates gebraucht. Meldet man seine DX 18 bei der community.spekrumrc.com an, wird man automatisch über Updates informiert und über ein Download auf die SD-Karte mit der neuesten SW pardon AirWare versorgt. Damit ist die DX18 auch absolut zukunftssicher. Die DX 18 im Praxistest: Hangsegeln ist immer schön, und so kam die DX 18 erstmals in einem meiner Hangsegler, einem vier Meter Klappensegler (EMOTION von Schweighofer) zum Einsatz. Mit insgesamt vier Flugzuständen, Normal, Thermik, Speed und Landung, gelang mir, obwohl ich das Handbuch nicht zu Hilfe nahm, gleich die einwandfreie Programmierung des Segelflugprogrammes. Selbst die Butterflyeinstellung und die Einstellung der Klappen und Querruder je Flugzustand, bereiteten keine Schwierigkeiten, obwohl ich bei Gott kein „Wunderwuzzy“ im Programmieren bin. Bei sehr großräumigen Flügen in Grossarl zeigte sich nie kein Empfangsproblem, selbst wenn man weit unter der Hangkante flog. Die Akkukapazität des Senders (2 S/2600 mAh) ist für einen Flugtag mit vielen langen Flügen ausreichend. Auch meine E-Jets HABU und VENOM, bei denen bis dato die DX 8 zum Einsatz kam, rüstete ich auf die DX 18 um. Leider konnte ich die auf der SD-Karte gespeicherten und erflogenen Modelleinstellungen der DX 8 (wie auch bei der DX 10) nicht verwenden, da das Datenformat nicht übereinstimmt. Das ist zwar nicht wirklich ein Problem aber trotzdem schade, wenn man bisher viele Modelle mit den Vorgängersendern flog. Im Flugbe- trieb selbst traten auch bei den Jets keinerlei Probleme auf. Helipiloten ist die DX 18 sehr zu empfehlen. Das Heliprogramm ist „state of the art“ und da auch sehr viele, besonders junge Heli-Piloten Handsender bevorzugen, ist die DX 18 sicher eine gute Wahl. Telemetrie In diesem Bereich hat Spektrum gegenüber dem Mitbewerb stark aufgeholt. Viele Sensoren und auch Sprachausgabe stehen nun zur Verfügung. darüber werde ich in der nächsten Ausgabe von prop ausführlich berichten. Fazit Nach drei Monaten intensiver Testflüge kann ich nur positives über die DX 18 berichten. Sowohl „Handling“ als auch Programmierung lassen keine Wünsche offen. Mit der DX 18 bietet Spektrum für die nächsten Jahre zu einem sehr fairen Preis einen Profisender an, der allen Anforderungen gerecht werden sollte, die man an ein zukunftssicheres RC-System stellt. Manfred Dittmayer Features: Handsender mit bis zu 18 Kanälen beim Einsatz von X-Plus 50 Modellspeicher intern, unbegrenzt über SD Karte Airware Software mit Heli-, Flug und Segelflugmodul 10 Tragflächen-, 6 Taumelscheiben, 2 Motorseglerkonfigurationen freie Kanal- und Schalterzuordnung Flugzustandsmatrix für leichte Flugzustandsprogrammierung absolute Servowegdefinition Balance- Funktion über 7-Punkt- Kurve für alle Servokanäle Sequenzer für gemischte Servofunktionen inklusive Zeitverzögerung Telemetrie mit Datenaufzeichnung Und vieles mehr…….. 3 für 1 www.modell-aviator.de TEsT & TEchnik für dEn ModEllflug-sporT hefte zum kennenlernen Deine Schnupper-Abo-Vorteile: Keine Ausgabe verpassen Versand direkt aus der Druckerei 9,60 Euro sparen Direkt bestellen unter www.modell-aviator.de Jedes Heft im Umschlag pünktlich frei Haus oder telefonisch unter 040 / 42 91 77-110 prop 4/2012 Seite 58 www.prop.at prop 4/2012 Seite 59 Drei Hefte zum Preis von einem Regelmäßig Vorzugsangebote für Sonderhefte und Bücher

Neu von MULTIPLEX RAZZOR „The Racing Machine“ Ein heißer Feger Modell und Testpilot vor Erstflug Wolfgang Wallner Fotos I. Wallner Technische Daten: Spannweite: 620 mm Länge über alles: 595 mm Fluggewicht: 315 g Testmodell Gesamtflächeninhalt: 9,1 dm² Gesamtflächenbelastung: 34,6 g/dm RC-Funktionen: Höhenruder, Seiten- ruder, Querruder, Motor Einstellwerte: Querruder (unten / oben): - 4 / + 6 mm (Expo: 25%), Landestellung 2mm nach unten Dualrate auf alle Ruder mit 70% Umschaltbar auf 100% Höhenruder (unten / oben): - 6 / + 6 mm (Expo: 25%) Seitenruder: (links / Rechts) 25 mm /Expo 25%) Lieferumfang RR: ELAPOR®-Modell 95% fertig gebaut, inklusive Antriebsmotor PERMAX BL-O 2316-1400, Regler MULTIcont BL-15, Propeller 7x6“, 4 Servos MS-9004, Antriebsakku FX-3/1-800 (M6), aufgebrachtem Dekor und ausführlicher Anleitung MULTIPLEX stellte heuer auf der Messe in Nürnberg den RAZZOR vor. Das schnittige, kleinformatige Modell ließ schon damals das Herz des Autors etwas schneller schlagen. Im Kopf wurden bereits die ersten Rollen, Loopings und Turns geflogen. Es sollte aber bis zum Herbst dauern um die Vorstellung auch in die Tat umsetzen zu können. Das Modell Nun steht er also auf dem Basteltisch, der in vorwiegend blauer Farbe gehaltene Karton. Die Teile sind alle in Luftpolsterfolie eingewickelt und kommen daher auch ohne Blessuren zum Piloten. In der vorliegenden RR Ausführung ist auch der Flugakku 3S-800 mAh enthalten. Benötigt wird nur mehr der passende Empfänger, bei unserem Testmodell der RX 5 light M-LINK von MULTIPLEX. Das Modell ist im bekannten ELAPOR geschäumt, wobei die hohe Festigkeit (karbonverstärkte Tragflächen) und glatte Oberfläche des Materials sich von früheren Modellen wie dem Easystar doch merklich unterscheidet. Das mehrfarbige Dekor ist bereits vollständig am Modell aufgebracht und verleiht der Maschine einen betont sportlich aktiven Touch. Für das Modell gibt es kein direktes Vorbild, es passt aber klar in die Extra / Edge -Generation der aktuellen Kunstflugmaschinen. Im Rumpf sind bereits Motor, Steller und die beiden Servos für Höhe und Seitenruder eingebaut. Die Anlenkungen der Ruder sind auch werkseitig angebracht. Die Tragfläche wird mittels zwei M3 Schrauben auf dem Rumpf befestigt. Hier gibt es den ersten und einzigen Kritikpunkt. Eine der beiliegenden Schrauben hatte kein Gewinde, wo war hier die Endkontrolle? Auch im Flügel sind die beiden Servos für die Querruder eingebaut und angelenkt. Weiters ist ein abnehmbares Fahrwerk mit montierten Rädern inklusive Radverkleidung enthalten. Das Höhenruder und ein doppelseitiges Klebeband sowie ein Imbusschlüssel und zwei Propeller sind ebenfalls im Karton enthalten. Die bei MULTIPLEX übliche ausführliche Bauanleitung rundet den Lieferumfang ab. Zusammenbau: Nachdem der RAZZOR kein Modell für Anfänger ist, wird der erfahrene Modellbauer den RAZZOR in weniger als 20 Minuten fertiggestellt haben. An Arbeiten fallen nur der Einbau des Höhenruders und die Verklebung mit dem Rumpf mittels Cyanacrylat-Sekundenkleber und die Verbindung des Ruderhorns an. Die Montage des Propellers, der Einbau des Empfängers im Rumpf und die Pro- prop 4/2012 Seite 60 www.prop.at prop 4/2012 Seite 61