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prima! Magazin – Ausgabe Juni 2023

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JUNI <strong>2023</strong><br />

Foto: Markt in Oberwart<br />

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart Foto © LEXI<br />

Foto: Am Bauernmarkt in Oberwart<br />

Stadtentwicklung<br />

Welche Chancen haben Innenstädte?<br />

Unternehmer wollen<br />

sichtbar werden<br />

Konkurrenz durch das Land, ungenutzte Förderungen <strong>–</strong><br />

Teil 2 eines Stimmungsbildes


Aluminium-Stahl-Edelstahl<br />

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GESAMTER BEZIRK OBERWART UND<br />

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG<br />

Foto © LEXI<br />

Stadtentwicklung<br />

Welche Chancen haben Innenstädte?<br />

Unternehmer<br />

wollen sichtbar<br />

werden<br />

Konkurrenz durch das Land, ungenutzte<br />

Förderungen <strong>–</strong> Teil 2 eines Stimmungsbildes<br />

„Mein Heimatvolk,<br />

mein Heimatland ...“<br />

Landeshymne. Pathos und Politik im<br />

kritischen Blick.<br />

Ein Interview mit dem Historiker Herbert<br />

Brettl über Hintergründe und Zwischentöne.<br />

<strong>prima</strong>!<br />

Bauen<br />

Auf der Baustelle in<br />

Penzendorf<br />

JUNI <strong>2023</strong>


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4<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INHALTSVERZEICHNIS<br />

EDITORIAL<br />

6<br />

20<br />

22<br />

Veränderungen<br />

Als ich am 29. März des Vorjahres mein<br />

Haus verließ und in die Redaktion fuhr,<br />

wusste ich nicht, ob ich an diesem Abend<br />

noch eine Firma haben werde. Die<br />

Situation in der Papierindustrie war<br />

eskaliert. Es kam nicht nur zu einer<br />

unkalkulierbaren Ausuferung der Preise.<br />

Es gab außerdem auch gar kein Papier<br />

mehr. Zumindest kein Hochglanz in dieser<br />

Auflage, auf dem <strong>prima</strong>! siebzehn Jahre<br />

lang gedruckt wurde. Es lähmt, wenn einen<br />

äußere Einflüsse handlungsunfähig<br />

machen.<br />

Ich habe an diesem 29. März den Verkaufsleiter<br />

der Styria Print Group getroffen. Es<br />

waren keine Verhandlungen, die wir<br />

geführt haben. Es war der gemeinsame<br />

Wille, <strong>prima</strong>! weiterzuentwickeln und<br />

dabei auch einem der größten Themen<br />

unserer Zeit <strong>–</strong> dem Klimaschutz <strong>–</strong> in einer<br />

verantwortungsvollen Haltung gegenüberzutreten.<br />

Es war die Entstehung eines<br />

neuen Formats: eine Zeitung, die in einen<br />

Premium-Umschlag gelegt wird. Das war<br />

vor einem Jahr. Heute, zum achtzehnten<br />

Geburtstag von <strong>prima</strong>!, kann ich sagen: Es<br />

war eine der wichtigsten Entscheidungen<br />

und Entwicklungen in unserer Firmengeschichte.<br />

Warum ich Ihnen das erzähle?<br />

Sie sehen auf dieser Seite jene Zeichen,<br />

die Ihnen und uns unser nachhaltiges<br />

Denken und unser Umweltbewusstsein<br />

bestätigen. <strong>prima</strong>! wird auf recyclebarem,<br />

hochwertigem Volumenpapier in Österreich<br />

umweltfreundlich gedruckt.<br />

Hochglanz ließe sich heute mit unserer<br />

Haltung gar nicht mehr vereinbaren.<br />

Und ein Detail am Rande: Um die beste<br />

Qualität im Zeitungsdruck zu bieten, wird<br />

<strong>prima</strong>! bereits zwei Tage vor Druck an die<br />

Styria geliefert, weil wir jedes Inserat und<br />

jedes Foto nochmals von den Expert*innen<br />

in der Druckvorstufe bearbeiten<br />

lassen. All dies entspricht der Marke<br />

<strong>prima</strong>!.<br />

Über Umweltbewusstsein zu schreiben,<br />

ist die eine Sache. Wir wollen zeigen, dass<br />

wir selbst auch danach handeln.<br />

Nachweislich. Nicole Mühl<br />

Interview<br />

6 <strong>–</strong> Stadtentwicklung<br />

Welche Chancen haben Innenstädte?<br />

20 <strong>–</strong> „Es geht immer um<br />

Beziehungen“<br />

Wege zu einem zufriedenen Leben.<br />

Das PERMA Modell.<br />

Reportage<br />

14 <strong>–</strong> Unternehmer wollen sichtbar<br />

werden<br />

Konkurrenz durch das Land, ungenutzte<br />

Förderungen <strong>–</strong> Teil 2 eines Stimmungsbildes<br />

22 <strong>–</strong> „Ich baue nichts, was mir nicht<br />

selbst gefällt!“<br />

Das besondere Bauprojekt von Gerhard<br />

Freitag in Penzendorf<br />

32 <strong>–</strong> Geselligkeit leben und<br />

Gemeinschaft schaffen<br />

Dechantskirchen<br />

40<br />

Rede & Antwort<br />

18 <strong>–</strong> „Mein Heimatvolk, mein<br />

Heimatland ...“<br />

Pathos und Politik im kritischen Blick<br />

Porträt<br />

26 <strong>–</strong> Mit Blumen die Welt retten<br />

Die Gartentage in Kohfidisch. Wer<br />

dahintersteckt. Wie alles begann.<br />

Bericht<br />

29 <strong>–</strong> Oberwart hat einen Garten<br />

Die Eröffnung des Stadtgartens<br />

30 <strong>–</strong> Ehe für alle<br />

Gleichgeschlechtliche Ehe. Wie Betroffene<br />

die gesellschaftliche Akzeptanz erleben<br />

IMPRESSUM: <strong>prima</strong>! <strong>Magazin</strong>, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@<br />

<strong>prima</strong>-magazin.at, www.<strong>prima</strong>-magazin.at, Verwaltung, Anzeigenberatung: Tina Trobits • 0676-4114531,<br />

verwaltung@<strong>prima</strong>-magazin.at; Anzeigenberatung: Rebeka Troha • 0664-9198969, anzeigen@<br />

<strong>prima</strong>-magazin.at; Christina Stefanits • 0664-9208637, werbung@<strong>prima</strong>-magazin.at; Redaktionsleitung:<br />

Nicole Mühl; Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc; Mag. Roland Weber; Saskia Kanczer BA;<br />

Kommentar: Feri Tschank; Rubriken: „Rede & Antwort“: Walter Reiss; „So geht vegan“: Karin Weingrill MA;<br />

Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400<br />

Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.<strong>prima</strong>-magazin.at Druck: Styria GmbH & Co KG •<br />

Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages.<br />

Für Manuskripte und Fotos von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen.<br />

Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer Linie begrenzt und unten mit der Bezeichnung<br />

„Werbung“ gekennzeichnet. Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich.<br />

Druck- und Satzfehler vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.shutterstock.com verwendet. Die<br />

Kennzeichnung ist neben dem Foto platziert.<br />

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EU Ecolabel :<br />

AT/053/057<br />

JUNI <strong>2023</strong> 5


INTERVIEW<br />

Foto © LEXI<br />

Wieder mehr Leben in den Innenstädten. Das benötigt Angebote <strong>–</strong> wie etwa den beliebten Bauernmarkt am Marktplatz in Oberwart.<br />

Stadtentwicklung<br />

Welche Chancen haben Innenstädte?<br />

Während auf der einen Seite die Ortszentren <strong>–</strong> teilweise um viel Geld <strong>–</strong> belebt werden sollen, wird auf<br />

der anderen Seite an den Stadträndern weitergebaut und angesiedelt. „Ein Irrsinn“, meint Stadt- und<br />

Regionalentwickler Georg Gumpinger. Wovor er warnt, ist die Ansiedelung der Gesundheitsbereiche in<br />

der Peripherie. Denn was ist das Nächste? Die Behörden? Neue Konzepte sind gefragt, um die Innenstädte<br />

wieder zu beleben. Doch zuerst müsse das Bauen am Ortsrand reguliert werden.<br />

Nicole Mühl<br />

Vor wenigen Wochen hat Unternehmensberater<br />

und Prozessbegleiter<br />

Georg Gumpinger erneut die Kaufkraft<br />

im Burgenland analysiert. Oberwart<br />

liegt im Vergleich zu anderen Bezirkshauptstädten<br />

zwar immer noch vorne,<br />

aber Grund zum Jubeln gibt es für die<br />

Innenstadt nicht. Die Verkaufsfläche hat<br />

sich auf neun Prozent reduziert. Die<br />

Verlagerung des Handels an die Peripherie<br />

und der Internetkauf setzen<br />

österreichweit den Innenstädten zu.<br />

Mittlerweile sind es nicht nur die<br />

Fachmärkte, die in den Gewerbegebieten<br />

angesiedelt sind. Immer mehr<br />

Handelsgeschäfte wurden in den letzten<br />

Jahren in den Zentren geschlossen und<br />

an die Peripherie verlagert. Wie geht es<br />

weiter? Was ist das Nächste? Ärztezentren<br />

in den Gewerbegebieten am Ortsrand?<br />

Wichtige Infrastruktureinrichtungen?<br />

Wenn das passiert, hat man die<br />

Innenstädte völlig ausgehöhlt, warnt<br />

Georg Gumpinger.<br />

Die Verkaufsflächen in den Innenstädten<br />

werden weniger. Die bestehenden<br />

werden anders genutzt, zum<br />

Teil nicht mehr für den Handel. Das<br />

ist wohl ein österreichweites Problem<br />

der Innenstädte.<br />

Georg Gumpinger: Ja, es ist eine<br />

Entwicklung, die sich in ganz Österreich<br />

abzeichnet. Der innerstädtische Bereich<br />

verliert an Struktur und Substanz und<br />

vieles ist leider hausgemacht, weil man<br />

einfach zu viel außerhalb der Kernbereiche<br />

ermöglicht hat. Vor allem in Branchen,<br />

die für die Innenstadt wichtig<br />

wären <strong>–</strong> wie beim Konsum. Also bei der<br />

Bekleidung, Schuhe, Papier und Bücher,<br />

Schreibwaren etc. Diese Branchen<br />

erzeugen eine Aufenthaltsattraktivität<br />

eines Einzelhandelsstandortes. Die<br />

fehlen in den Städten.<br />

Was würden Sie einer Gemeinde<br />

empfehlen?<br />

Eine gewisse Sensibilität wäre von Seiten<br />

der Politik wichtig. Wenn eine Gemeinde<br />

zulässt, dass Betriebe von der Innenstadt<br />

an die Peripherie gesiedelt werden,<br />

dann erzeugen sie in der Innenstadt eine<br />

schmerzliche Lücke. Und vor allem wird<br />

6<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INTERVIEW<br />

Bauen am Ortsrand<br />

Novelle im Burgenländischen Raumplanungsgesetz:<br />

Supermärkte und Einkaufszentren mit Lebensmitteln und anderen<br />

Waren des täglichen Bedarfs sollen in Zukunft nur mehr in Ortskernlagen<br />

errichtet oder erweitert werden dürfen. Im Zuge der<br />

Gesetzesnovelle soll es zu einer Präzisierung bei der Regelung von<br />

Supermärkten kommen <strong>–</strong> und zwar durch Definition einer Verkaufsfläche<br />

von 80 m² bis zu 500 m². Die Einkaufszentrenregelung soll in<br />

Hinkunft ab einer Verkaufsfläche von 80 m 2 greifen. Supermärkte<br />

dürfen nur mehr im Ortskern errichtet werden und dürfen eine Verkaufsfläche<br />

von max. 500 m 2 aufweisen (bisher 800 m 2 ).<br />

Mag. Ing. Georg Gumpinger ist Handels- und Sozialwissenschafter und Inhaber<br />

der Consulting-Firma Gut & Co. Er ist erfahrener Prozessbegleiter von LEADER-<br />

Projekten, Orts-, Stadt- und Regionalentwicklungs-Projekten sowie Agenda<br />

21-Initiativen. Überdies verfügt er über eine mehrjährige Beraterpraxis im<br />

Einzelhandel, Tourismus und im öffentlichen Marketing. Er hat über 150 Projekte<br />

in Gemeinden beratend begleitet <strong>–</strong> darunter viele Gründungsprojekte. Seit 2009<br />

führt er im Burgenland regelmäßig Kaufkraftanalysen durch.<br />

es schwierig, dort wieder etwas Neues reinzubringen. Da ist die<br />

Politik sicher gefordert.<br />

Aber wie? Wenn der Bürgermeister kein Einkaufszentrum<br />

zulässt, wird es in der Nachbargemeinde angesiedelt. Da<br />

geht es auch um Kommunalsteuer und Arbeitsplätze.<br />

Die Menge macht es. Ich rate jeder Gemeinde, eine langfristige<br />

Planung in der Raumordnung zu machen. Es geht darum, genau<br />

zu definieren, wie viel Fläche will man dem Handel außerhalb<br />

der Kernbereiche widmen. Da geht es um eine geordnete<br />

Raumordnungspolitik, die man längerfristig betrachtet.<br />

Vorarlberg ist da recht stark. Feldkirch hat etwa 35.000<br />

Einwohner. Sie verfolgen klar die Strategie, dass sie diese<br />

Verlagerungstendenzen in den peripheren Bereich nicht mehr<br />

wollen. Für bestimmte Sortimente gibt es keine Ansiedlung<br />

außerhalb des Kernbereiches.<br />

Was den Ansiedelungs-Wettbewerb zwischen Gemeinden<br />

betrifft, kann dieser etwa durch Interkommunale Abstimmung<br />

(beispielsweise bei den Betriebsgebieten) zumindest in puncto<br />

Standortentwicklung verringert werden. Die Wirtschaftsregion<br />

Hartberg hat diese gemeindeübergreifende Ansiedelung schon<br />

seit Längerem. Im Burgenland wird das ja nun auch durch das<br />

Regionale Entwicklungsprogramm angestrebt. Das ist grundsätzlich<br />

zu begrüßen. Trotzdem ist bei der Abwanderung der<br />

Handelsbetriebe von der Innenstadt an die Peripherie immer<br />

die Standortgemeinde zuerst gefordert, das zu regeln.<br />

Ich würde mir wünschen, dass im Regionalen Entwicklungsprogramm<br />

auch der (stationäre) Einzelhandel bzw. die Handelsentwicklung<br />

berücksichtigt wird. Vor allem um festzulegen, wo<br />

verstärkt in Zukunft auch Handel Raum finden soll. Dies kann<br />

den Gemeinden in ihren örtlichen Entwicklungskonzepten<br />

helfen.<br />

Also grob zusammengefasst wäre es sinnvoll: Nahversorgung<br />

und mittelfristige Güter wie Bekleidung, Papier- und<br />

Spielwaren, etc. im Kernbereich, sprich in den Ortszentren.<br />

In der Steiermark:<br />

Für den Handel gilt: Neubauten mit einer Verkaufsfläche ab 400 m²<br />

müssen mindestens zweigeschoßig sein.<br />

Baumärkte, Fachmarktzentren, Möbelgeschäfte an der<br />

Peripherie. Das passiert aber nicht.<br />

Es wird vielleicht besser. Es gibt mit der Novelle im Burgenland<br />

ja nun eine Regelung. Es ist ein Ansatz, wo man dem Thema<br />

zumindest eine gewisse Richtlinie gibt und festhält, dass<br />

außerhalb des Kernbereiches kein Nahversorger mehr errichtet<br />

oder großflächig ausgebaut werden darf (siehe Info oben). Das<br />

Burgenland hatte immer eine offene Raumordnungspolitik,<br />

über die sich Großanbieter gefreut haben. Wenn man alles darf,<br />

macht man auch alles. Oft haben die Bürgermeister nur im<br />

Visier, dass die Gemeinde groß werden soll und dass man<br />

Arbeitsplätze schaffen will. Dazu gibt es eine wichtige Kennzahl:<br />

Wenn ich auf einer Großfläche eines Einkaufszentrums<br />

einen Mitarbeiter habe, verliere ich auf derselben Fläche bei<br />

den kleineren Fachgeschäften mindesten drei.<br />

Was passiert, wenn nun auch Ärztezentren in der Peripherie<br />

angesiedelt werden.<br />

Aus Sicht der Stadtentwicklung sage ich dazu ganz klar: Nein!<br />

Eine Gemeinde, die die Entwicklung des Stadt- oder Ortszentrums<br />

im Auge hat, sollte die Verlagerung von Apotheken oder<br />

Ärzten auf keinen Fall zulassen. Ärztezentren sind wichtige<br />

Frequenzbringer, die dann in den Kernbereichen fehlen.<br />

Vielmehr könnte man leer stehende Flächen im Ort für Ärzte<br />

und Gesundheitsdienstleister adaptieren. Das wäre ein massiver<br />

Vorteil für die Innenstadt.<br />

Gehen wir kurz auf Oberwart ein. Wo sehen Sie die Stärke<br />

der Innenstadt?<br />

Oberwart ist ein sehr leistungsfähiger Wirtschaftsstandort.<br />

Ohne Zweifel. Und es gibt eine Positionierung als Gesundheitsund<br />

Schulstadt. Es sind schon einige Entscheidungen in eine<br />

positive Richtung gefallen. Ich denke da an den Stadtgarten.<br />

Diesem Bereich Leben einzuhauchen, finde ich charmant und<br />

es war auch eine gute Möglichkeit, Grünes in die Stadt hineinzubringen.<br />

Besonders wichtig ist der Marktplatz, der mit verschiedenen<br />

Marktthemen bespielt werden kann. Da passiert schon einiges.<br />

Aber da gibt es noch mehr Möglichkeiten, wo man eine andere<br />

>> weiter auf Seite 8<br />

JUNI <strong>2023</strong><br />

7


INTERVIEW<br />

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Foto © LEXI<br />

Bauernmarkt in Oberwart. Jeden<br />

Samstag herrscht am Marktplatz reges<br />

Leben. Außerdem ist jeden Mittwoch<br />

Markttag in der Bezirkshauptstadt. Diese<br />

traditionelle Kultur könnte ausgebaut<br />

werden, meint Stadtentwickler Georg<br />

Gumpinger. Die Innenstadt würde davon<br />

profitieren.<br />

Art von Erlebnis hineinbringen kann. Die Leerflächen in der<br />

Stadt könnte man für andere Dienstleistungsbereiche nutzen.<br />

Für Ärzte zum Beispiel. Ich denke da auch an ergänzende<br />

Gesundheitsbereiche wie Physiotherapie etc. Jede Leerfläche<br />

„<br />

schmerzt und ist Kapitalvernichtung.<br />

Mit Co-Working-Modellen,<br />

branchenübergreifenden Angeboten,<br />

Pop-up-Systemen oderAngeboten im<br />

Low-Budget-Bereich könnte man<br />

Leerflächen bespielen.<br />

„<br />

8 JUNI <strong>2023</strong><br />

Aber der Gesundheitsbereich wird wohl nicht reichen, um<br />

den Handel zu ersetzen. Was würde denn sonst noch<br />

funktionieren?<br />

Ich würde Leerflächen öffnen für junge Unternehmer, für junge<br />

Ideen. Das könnte über ein Stadtmarketing oder die Wirtschaftskammer<br />

passieren. Man müsste diese Flächen zu ganz<br />

geringen Mieten, wenn nicht sogar in den ersten Jahren gratis,<br />

anbieten. Das könnte man temporär nutzbar machen. Man<br />

könnte aus der Region Ideen sammeln und diesen hier eine<br />

Heimat geben. Nach dem Motto: „Ich biete Ideen Raum.“ Man<br />

kann auch etwas im Co-Working-Bereich machen. Etwa<br />

Ansätze für Dienstleister, die nicht die Infrastruktur haben und<br />

diese hier nutzen können <strong>–</strong> wie einen 3D-Drucker etc. Also<br />

Infrastrukturen, die einem erlauben, Ideen umzusetzen und<br />

etwas zu versuchen. Das geht in Richtung Wirtschaftsaktivierung.<br />

Es gibt auch spannende Ideen mit Pop-up Systemen, also<br />

mit temporären Modellen. Wir haben Beispiele, wo etwa zur<br />

Weihnachtszeit eine Weihnachtsbäckerei in einem Lokal drei<br />

bis vier Monate drinnen ist und dann wieder rausgeht. Aber die<br />

Leute sehen, dass sich etwas entwickelt.<br />

Was man auf der anderen Seite jetzt besonders merkt, ist der<br />

Second-Hand-Bereich. Der Low-Budget-Bereich. Für solche<br />

Konzepte muss man auch offen sein. Da kann man auch Flächen<br />

entsprechend bespielen.<br />

Aber wer bezahlt das?<br />

Es braucht sicher einmal einen offenen Diskurs: Zwischen<br />

Gemeinde, Unternehmern und Immobilieneigentümern. Oft<br />

schließen sich auch Unternehmer zusammen und treten an die<br />

Eigentümer heran wegen der Miete. Das erfordert schon auch<br />

Eigeninitiative. Und bei manchen Flächen muss auch die Stadt<br />

in Vorleistung gehen. Es wird aber nicht gehen, dass ein<br />

Immobilieneigentümer bei solchen Objekten die maximale Miete<br />

verlangt. Wer meint, dass er hier Rendite macht, der ist fehl am<br />

Platz. Man muss die Menschen finden, die ein offenes Ohr<br />

haben und die sagen: Mir ist es wichtig, dass diese Fläche<br />

bespielt wird. Und wenn das Unternehmen wächst, wachse ich<br />

mit. Dann bekomme ich Umsatzanteile. Der Prozess braucht<br />

eine Langfristigkeit.<br />

Wie wichtig ist die Gastronomie für die Innenstadt?<br />

Absolut notwendig und hier eine Variabilität zu finden, ist<br />

sicher wichtig. Die Gastro hat schwere Jahre hinter sich. Und<br />

viele jammern wegen Mitarbeitern. Auf der anderen Seite gibt<br />

es eine extrem hohe Dynamik auf diesem Sektor. Das heißt, es<br />

fangen sehr viele an und es hören auch sehr viele wieder auf.<br />

Aber auch hier gibt es immer wieder durchaus spannende<br />

Geschichten. Es gibt die Möglichkeit, dass man regionale<br />

Produkte mit der Gastro verbindet. Wir haben ein paar coole<br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INTERVIEW<br />

Beispiele von Crossover-Konzepten, wo wir Gastro und<br />

Lebensmittel mit anderen Branchen zusammenbringen. Wir<br />

haben in einer Gemeinde zum Beispiel einen Möbelhändler, der<br />

dort auch Whiskyverkostungen macht und daneben kleine<br />

Kanapees serviert. Das rennt gut. Manchmal sind auch Veranstaltungen<br />

dort. Das sind kleinteilige, schöne, neue Konzepte,<br />

die mit den Menschen leben, die das machen und die sehr<br />

überraschend sind. Mit alten Konzepten kann man jetzt nicht<br />

mehr viel anfangen.<br />

Oberwart plant, den Hauptplatz umzugestalten. Es kommen<br />

Bäume, Chill-Out-Bereiche, der Busbahnhof wird<br />

verlegt. Was sagen Sie dazu?<br />

Wenn mehr Grün in die Stadt kommt, dann ist das immer<br />

positiv. Eine gewisse Veränderung ist eine Chance, vor allem,<br />

wenn sie die Aufenthaltsattraktivität steigert. Nette Plätze für<br />

die Menschen mit Trinkbrunnen, Beschattungen, Sprayduschen<br />

etc. das ist unbedingt zu unterstützen. Wenn man den Menschen<br />

eine Attraktivität bietet, halten sie sich dort lieber auf.<br />

Außerdem würde da auch die Gastro wieder belebt werden.<br />

Man geht gerne raus. An vielen Standorten ist das sehr erfolgreich.<br />

Gehen wir noch kurz auf die Hartberger Innenstadt ein.<br />

Hartberg hat eine schöne Altstadt. Dennoch merkt man auch<br />

hier die Problematik der Innenstadt. Hartberg hat ja auch außerhalb<br />

der Kernbereiche am Stadtrand üppige Verkaufsflächen<br />

zugelassen <strong>–</strong> Stichwort Hatric. Das tut der Innenstadt natürlich<br />

genauso weh, denn auch hier sind Verlagerungstendenzen<br />

passiert. Da ist es schwierig, diese Flächen wie das ehemalige<br />

Roth-Geschäft neu zu beleben. Hartberg hat aufgrund der<br />

städtebaulichen Qualität durchaus Chancen, die Innenstadt in<br />

der Attraktivität zu bespielen <strong>–</strong> vielleicht mit anderen Nutzungsformen.<br />

Hartberg hat aber nicht die hohe Personenfrequenz<br />

in der Innenstadt durch Schulen, Behörden, Märkte etc.<br />

wie Oberwart. Der Vorteil liegt hier im Flair des Flanierens. Um<br />

dieses zu bewahren, ist es wichtig, nicht auf Filialisten zu setzen,<br />

die die Flächen füllen. Besser sind handelsbegleitende Dienstleister.<br />

Eine Reinigung, wie sie etwa in Oberwart erfolgreich<br />

geführt wird. Natürlich wären auch hier branchenübergreifende<br />

Geschäfte eine Chance. Die Frage ist nur hier wie überall:<br />

Wie findet man die Menschen?<br />

Was ist Ihrer Meinung nach jetzt der wichtigste Schritt in<br />

den Gemeinden?<br />

Die Gemeinden, sprich die politischen Entscheidungsträger,<br />

müssen klar den Rahmen setzen und sagen: Ab jetzt gibt es<br />

keine großflächige Ansiedelung außerhalb der Kernbereiche<br />

mehr. Man muss sich vor Augen führen, dass viele Gemeinden<br />

inzwischen einen Haufen Geld in die Innenstadt bzw. Ortszentren<br />

hineinbuttern, um sie zu beleben. Wenn sie aber trotzdem<br />

weiterhin alles an der Peripherie ermöglichen, ist das extrem<br />

kontraproduktiv und wirtschaftlich gesehen ein kompletter<br />

Irrsinn.<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

9


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sogar Baustellenerde<br />

Menschen. <strong>–</strong> verwendet, Verursacht in haben dem<br />

und Produktionsstätte für die<br />

des<br />

fruchtbarsten Erden unter der<br />

wir Glauben, den Klimawandel dass das Gras selbst, schon weil<br />

Sonne bekannt. Alle Erden-Produkte<br />

werden laufend auf 2<br />

wir irgendwie zu viel Kohlendioxid von selbst wachsen (CO )<br />

in wird. die Doch Atmosphäre das ist ein ausstoßen. Irrglaube,<br />

Grundlage intensiver Forschungen<br />

verbessert.<br />

Unser denn Hausbesitzer*innen Ziel muss sein, dass und wir<br />

bis Firmengründer*innen zum Jahr 2050 den erleben CO<br />

Die Aussage „Gute Erde braucht 2-<br />

Ausstoß<br />

dann um in der 50 Regel Prozent ihr senken. „braunes“ In<br />

keinen Dünger“ ist ein Versprechen<br />

von SONNENERDE, denn<br />

Industrieländern Wunder. Die Anlage sogar wird um alles 80<br />

Prozent. andere als Nur grün. so können Das Ergebnis wir einen<br />

tatsächlich wird die Bio<br />

Klimakollaps ist meist ein Hirse-Unkraut-<br />

verhindern.<br />

Schwarzerde von Jahr zu Jahr<br />

Doch Gemisch, wie schaffen das sich unkontrolliert<br />

wir das?<br />

sogar fruchtbarer <strong>–</strong> vorausgesetzt,<br />

die Erde wird richtig<br />

Ein vermehrt wichtiger und Schritt einen verwahrlosten<br />

Eindruck Erde! hinterlässt. Gerald Dunst, Dabei<br />

liegt in der<br />

richtigen<br />

behandelt.<br />

Gründer sind und Garten Inhaber und die der Zufahrt Riedlingsdorfer<br />

zu einem Haus Firma bzw. SONNENERDE,<br />

Firmengebäude<br />

vor der über erste 25 Jahren unwiederbringli-<br />

diese Ent-<br />

Wie behandelt man Erde denn<br />

hat<br />

nun richtig?<br />

wicklung che Eindruck. vorausgesagt Und der sollte <strong>–</strong> und doch zu<br />

„Ganz einfach indem man sie vor<br />

forschen so gut wie begonnen. möglich sein.<br />

der Witterung schützt. Das<br />

Was kann man nun tun?<br />

Stichwort lautet: mulchen!“,<br />

Sie müssen nicht mit dem Unkraut<br />

leben. SONNENERDE hat<br />

betonen Die 4:5 die Regel, SONNENERDE-Geschäftsführer<br />

Welt zu retten Gerald und Dominik<br />

um die<br />

Erden entwickelt, die die Basis für<br />

Dunst. Man kann dazu auch den<br />

einen Verzicht gesunden, auf (4): grünen Rasen<br />

Rasenschnitt verwenden. Oder<br />

schaffen. 1. Erdöl Im | 2. <strong>Juni</strong> Erdgas ist die | 3. richtige fossile<br />

Kohle dafür, 4. diese Torf aufzutragen.<br />

(achten Sie<br />

Sie holen sich die Bio Faser von<br />

Zeit<br />

SONNENERDE <strong>–</strong> ein kleiner<br />

Der beim Juli und Kauf August der Erde sind darauf, schon zu<br />

Zaubertrank für die Erde, denn<br />

heiß, dass denn sie torffrei die Oberfläche ist!) erreicht<br />

dieses Produkt hat einen hohen<br />

in diesen Sommermonaten bis<br />

Stickstoffgehalt, Das ist zu tun der (5): mit den<br />

zu 60 Grad und der Rasensamen<br />

anderen 1. Bäume Nährstoffen pflanzen die | 2. Erde Holz<br />

verbrennt. Achten Sie daher auf<br />

wunderbar als Baustoff versorgt verwenden <strong>–</strong> komplett<br />

den richtigen Zeitpunkt!<br />

natürlich. 3. Organische In jedem Abfälle Fall muss stabilisieren<br />

bedeckt | 4. sein, Kompostieren<br />

um ihre<br />

die<br />

Der erste Schritt zum Traumgarten<br />

lautet: Weg mit dem Dreck!<br />

Erde<br />

Fruchtbarkeit und Pflanzenkohle zu entwickeln. herstellen<br />

Auch wenn es sich etwas harsch<br />

5. Humus aufbauen!<br />

anhört, aber mit der Ackererde<br />

Jahrzehntelang galt die Meinung,<br />

hat ein gesunder Rasen keine<br />

dass der Boden gedüngt werden<br />

SONNENERDE Chance zu wachsen. bedeutet Daher müssen<br />

etwa zehn Zentimeter der<br />

muss, damit er ertragreich und<br />

Gesundheit<br />

fruchtbar wird. Wieder einmal<br />

Für vorhandenen unsere Gesundheit Erde abgetragen ist ein<br />

hat der Mensch versucht, das<br />

vielfältiges und entfernt mikrobiologisches<br />

werden.<br />

natürliche, perfekt funktionierende<br />

System künstlich zu verändern<br />

System entscheidend <strong>–</strong> genannt<br />

Mikrobiom. Die richtigen Basis für Erden ein gesundes<br />

den Immunsystem Rasen ist die Erde,<br />

für<br />

und hat es zerstört.<br />

In der Bio Schwarzerde von<br />

auf Wenn der dies unsere erledigt Nahrungsmittel<br />

ist, ist die<br />

SONNENERDE ist die natürliche,<br />

gedeihen. Bahn frei für Diese die Erde nahezu muss unkrautfreie<br />

Humuserde mikrobiologische von SONNENeine<br />

fruchtbare und nährstoffreiche<br />

gesunde Viel-<br />

Richtig gießen!<br />

ERDE. Warum Das ist in ein den Kompost-Sandgemisch,<br />

„Fremdkörper“ aufweisen. das für Das große Mikrobiom Flächen enthalten Die sind. nährstoffreiche Erde ist nun<br />

Erden von SONNENERDE<br />

falt<br />

in perfekt der Erde geeignet ist verantwortlich und kostengünstig<br />

ist. Mikrobiom Wenn nur im kleine menschlichen Flächen wurde gesät <strong>–</strong> jetzt hängt alles<br />

für also aufgetragen, der Samen<br />

Die <strong>prima</strong>! Leserin Eva N. schreibt: „Leider ist die Erde in den letzten<br />

Jahren meiner Meinung nach nicht mehr so hochwertig. Es sind<br />

das<br />

Darm. ausgeglichen Man kann werden also sollen, sagen: ist Das vom richtigen Gießen ab! Die<br />

immer wieder Fremdkörper drinnen und größere Holzstückchen. Ich<br />

Mikrobiom die Rasenerde in der von Erde SONNENER- spiegelt Erde muss ein Mal ordentlich<br />

war eine Stammkundin und bin nun enttäuscht.“<br />

sich DE das im richtige Darm des Produkt. Menschen Diese grundbefeuchtet werden, also<br />

wider. hat eine Wenn feinere wir Siebung. die 4:5 Regel mindestens zehn Zentimeter<br />

Gerald Dunst antwortet: „Im Gegenteil. Unsere Erden werden immer<br />

(siehe Kasten links) einhalten, tief. Der Tipp von SONNENERDE<br />

hochwertiger. Bei den Fremdkörpern handelt es sich um Ziegelsplitter.<br />

verhindern „Geben<br />

Diese erhöhen<br />

wir wir Wiesenblumen<br />

nicht<br />

die Fruchtbarkeit<br />

nur den<br />

enorm<br />

lautet:<br />

und<br />

Ein<br />

steigern<br />

Mal ordentlich<br />

die Nährstoffversorgung<br />

bitte der mehr Erde. Auch Raum Diese unser <strong>–</strong> Erkenntnis Darm den kommt und dann aus etwa der Terra 14 Tage Preta-For-<br />

nicht.<br />

gießen<br />

Klimakollaps. doch<br />

und Insekten schung folglich und und unsere Terra Tieren Preta Gesundheit zuliebe!“ gilt als die fruchtbarste Wer täglich Erde immer der ein Welt. wenig Worauf<br />

bleiben Gerald sich unsere Dunst, im SONNENERDE Gleichgewicht. Kundinnen und Kein Kunden also gießt, immer sorgt verlassen dafür, dass können: sich die<br />

Virus, Wenn kein sich Pilz die Rezeptur und kein Bakterium<br />

Ein gunsten neues kann der Produkt sich Qualität. in einem von Das SONNEN- Umfeld ist ein SONNENERDE-Versprechen.“<br />

und austrocknen.<br />

unserer Erden Wurzeln verändert, nach dann oben immer verziehen zu-<br />

ansiedeln, ERDE liegt in Firmenchef dem ein gesundes<br />

Unser Videokanal<br />

Gerald<br />

www.sonnenerde.at/de/erd-gefluester<br />

Mikrobiom Dunst besonders vorherrscht. am Herzen:<br />

Biologie enthalten. Wenn diese<br />

„Sie können statt Humuserde<br />

Erde richtig behandelt wird <strong>–</strong><br />

SONNENERDE auch Wiesenhumus setzt diese verwenden.<br />

Wildblumen zu 100 Prozent wachsen um. Jede am<br />

4:5<br />

wenn sie mit Mulch oder mit Bio<br />

Regel<br />

Faser bedeckt wird <strong>–</strong> brauchen<br />

Erde, besten die auf hier mageren, produziert nährstoffarmen<br />

garantiert Böden. torffrei. Die abgewogene Mit der<br />

wird,<br />

Sie nie wieder düngen.<br />

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Sonnenerde <strong>–</strong> ErdGeflüster<br />

<strong>–</strong> zeigt Ihnen Gerald Dunst, wie<br />

zurecht gem Sand sagen, gewährleistet dass hier (nach ideale<br />

Sie diese fruchtbare Schwarzerde<br />

dem Wachstumsbedingungen Vorbild der Terra Preta) für die 7422 Riedlingsdorf, T: 03357 / 42198<br />

(Terra Preta) selbst herstellen Mo <strong>–</strong> Fr von Mo 7 <strong>–</strong><strong>–</strong> Fr 18 von Uhr, 7 Sa <strong>–</strong> 17 von Uhr 8 <strong>–</strong> 12 Uhr<br />

fruchtbarsten Schmetterlingsnahrung Erden unter und der<br />

(Video 10.03.2021).<br />

Die beste Erde unter der Sonne<br />

Sonne Bienenfutter.“ produziert werden.<br />

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10 JUNI <strong>2023</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


KOMMENTAR<br />

Verstand und Herz<br />

KOMMENTAR<br />

SPÖ-Querelen, Gebühren, die Sache mit den Preisen und die Suche<br />

nach dem österreichischen Herz.<br />

EIN KOMMENTAR VON FERI TSCHANK.<br />

Was für ein Mai! Keine lieblichen Nächte,<br />

dafür Regentropfen, die auf meine Birne<br />

klopfen. Soll ja gut sein gegen Haarausfall,<br />

der Mairegen. Aber irgendwann ist<br />

es mit jeder Vegetation aus und vorbei.<br />

Der See und die ihn umgebenden Lacken<br />

hatten das Wasser echt nötig, auch wenn<br />

es unsereins schon genervt hat. Dazu die<br />

Temperaturen, die uns zu allem Unglück<br />

noch eine unnötige Heizsaisonverlängerung<br />

eingebracht haben.<br />

Dann noch die Querelen in der SPÖ mit<br />

uns Burgenländern als Hauptdarsteller,<br />

deren Ende allerdings so schnell nicht<br />

absehbar sein wird. Eine Regierung, die<br />

noch immer nicht imstande ist, im<br />

Interesse der Allgemeinheit zu handeln,<br />

sondern immer noch Klientelpolitik<br />

betreibt. Kein Mietpreisdeckel, um die<br />

Immobilienspekulanten nicht zu vergrämen,<br />

kein Klimaschutzgesetz, obwohl wir<br />

bei den Klimazielen weit hinten nachhinken.<br />

Dafür Einschnitte bei den Kommunalausgaben,<br />

was wiederum die Gemeinden<br />

als existenzbedrohend sehen, obwohl,<br />

ehrlich gesagt, wir in den letzten Jahren<br />

in allen Bereichen ordentliche Gebührenerhöhungen<br />

zu schlucken hatten.<br />

Offenbar noch nicht genug, wenn man<br />

von einer Bedrohung der Infrastruktur<br />

und Ähnlichem redet. Ich mach mir da<br />

keine großen Sorgen, denn es wird<br />

andere Mittel und Wege geben, den<br />

Bürgern in die Tasche zu fahren. Es<br />

schaut ja auch keiner drauf, ob das alles<br />

gerechtfertigt ist oder nicht. Jede kleine<br />

Preiserhöhung, jeder Engpass bei<br />

irgendeinem Produkt irgendwo auf der<br />

Welt wird von den Goldnaseschnüfflern<br />

sofort zum Anlass genommen, um<br />

Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Und<br />

schon dreht es sich wieder, das Teuerungskarussell<br />

und die Verursacher<br />

zeigen der Regierung die lange Nase<br />

<strong>–</strong> und die geht gebückt von dannen. Dann<br />

haben wir eine bombige Inflation, sind<br />

angeblich bereits das teuerste Land in<br />

der EU und haben sofort die Ursache<br />

dafür gefunden.<br />

Die Zinsen! Sie gehören erhöht und das<br />

obwohl eigentlich klar ist, dass der<br />

Inflationstreiber der unverschämt hohe<br />

Energiepreis ist und dass wir immer noch<br />

wie kein zweites Land EU-weit von<br />

russischem Gas abhängig sind und<br />

nichts, aber auch wirklich nichts dagegen<br />

tun. Warum auch, der Staat verdient<br />

prächtig und würde er es wirklich ernst<br />

nehmen mit dem Klimaschutz und<br />

erneuerbarer Energie, dann würde es<br />

nicht halbherzige Förderungen geben, die<br />

meist schon am ersten Tag der Auflage<br />

weg sind und wie in einem Lotteriespiel<br />

vergeben werden.<br />

Werden die Zinsen erhöht, wird sich das<br />

natürlich wieder in den Preisen wiederfinden.<br />

Jungunternehmer können ihre<br />

Firma nicht weiterentwickeln, junge<br />

Familien können sich weder Wohnung<br />

noch Haus leisten. Wer jetzt glaubt, der<br />

Sparer hat was davon, irrt ebenfalls.<br />

Und wir kennen das ja alle. Was einmal<br />

teuer ist, wird selten wieder billiger.<br />

Zumindest nicht in dem Ausmaß, das fair<br />

wäre. Schließlich haben wir uns ja<br />

gewöhnt an die Preise und haben nichts<br />

dagegen unternommen. Lebensmittel und<br />

Energie sind halt keine Coronaimpfstoffe<br />

und ungeeignet, sie populistisch auszuschlachten.<br />

Wir jammern über die hohen Preise,<br />

haben uns aber selbst den Supermarktketten,<br />

die über unsere Ernährung<br />

bestimmen, ausgeliefert. Dem kleinen<br />

Greißler, der eine 80-Stunden-Woche<br />

hatte und für ein paar hundert Einwohner<br />

die Nahversorgung bestritt, hat man<br />

seinen bescheidenen Wohlstand nicht<br />

gegönnt. Wegen ein paar Cent ist man<br />

lieber ins Auto gestiegen und hat den<br />

Anonymus reich gemacht. Kennt man<br />

nicht, muss man auch nicht neidig sein<br />

drauf. Und jetzt haben wir‘s und müssen<br />

das zahlen, was die wenigen Ketten<br />

verlangen. Selber schuld kann ich da nur<br />

sagen. Immer sind es ja die anderen, die<br />

die Schuld haben und die, die dieses<br />

zutiefst österreichische Gefühl am besten<br />

bedienen, sind in der Gunst der Wähler<br />

ganz oben. Mir fällt da immer Bert Brecht<br />

ein, der einst sagte: „Nur die dümmsten<br />

Kälber wählen sich ihren Schlächter<br />

selber.”<br />

Dann noch unsere Verteidigungsministerin<br />

und ihr Chef, die sich dagegen<br />

ausgesprochen haben, österreichische<br />

Entminungs-Spezialisten in die Ukraine<br />

zu schicken. Mit welchem Stimmenklientel<br />

rechnet man denn bei so einer<br />

kurzsichtigen, inhumanen und für unser<br />

Land beschämenden Entscheidung?<br />

Wenn es dereinst um den Wiederaufbau<br />

der Ukraine geht, wollen wir natürlich<br />

wieder dabei sein und werden uns<br />

wundern, warum man es anderen<br />

überlässt, das an Ressourcen reiche Land<br />

wieder aufzubauen. Wo ist das österreichische<br />

Herz? Wo sind die Politiker, die<br />

zu ihrer Meinung stehen, ohne auf<br />

Boulevard und Stammtischbrüder zu<br />

schielen? „Nichts macht uns feiger und<br />

gewissenloser als der Wunsch, von allen<br />

Menschen geliebt zu werden.” Marie von<br />

Ebner-Eschenbach hat das geschrieben.<br />

Aber jetzt genug der Jammerei, macht‘s ja<br />

nicht besser, aber gehört halt auch<br />

manchmal gesagt. Wir freuen uns auf<br />

einen schönen Sommer und endlich<br />

Frieden und Liebe unter den Menschen.<br />

Alles Gute und passen Sie auf sich auf!<br />

Ihr Feri Tschank<br />

JUNI <strong>2023</strong><br />

11


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-Emissionen kombiniert: 184 g/km.<br />

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Angegebene Werte wurden nach vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt.<br />

Es handelt sich um die „WLTP-CO₂ -Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung<br />

(EU) 2017/1153. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fzg. u.<br />

sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken<br />

zwischen verschiedenen Typen. Tippfehler vorbehalten.<br />

Abbildung ist Symbolfoto.<br />

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12<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Der Berg ruft<br />

Der Berg setzt einfach Glückshormone frei. Wenn‘s<br />

im Tal regnet, scheint oben oft noch die Sonne. Die<br />

Leute sind gut drauf. Es ist der coolste Ort, um seine<br />

Freizeit zu verbringen. Warum also nicht hier auch<br />

arbeiten? Welcher Arbeitsplatz legt dir sonst noch<br />

die Welt zu Füßen?<br />

Der Arbeitplatz Erlebnisalm bietet täglich eine atemberaubende Aussicht<br />

Foto © Erlebnisalm Mönichkirchen<br />

Sommer auf der<br />

Erlebnisalm<br />

Mit dem Lift geht es gemütlich rauf<br />

auf die Erlebnisalm Mönichkirchen.<br />

Mit den Mountaincarts oder Rollern<br />

geht‘s den Berg wieder hinunter ins<br />

Tal. Und wer es liebt, in die Pedale<br />

zu treten, der schwingt sich auf das<br />

Mountainbike, denn in Mönichkirchen<br />

sind auch die Wexl-Trails zu<br />

finden. Mountainbike-Routen, die<br />

Anfängern und Profis das perfekte<br />

Bike-Erlebnis bieten.<br />

Arbeitsplatz „Berg“<br />

Am Berg ist man einfach glücklich.<br />

Wohl kaum ein anderer Arbeitsplatz<br />

bietet dir eine solch atemberaubende<br />

Aussicht. Umgeben von<br />

imposanter Natur, atmest du<br />

gesunde Luft und spürst das gute<br />

Gefühl der Freiheit.<br />

Das wirkt sich auch auf die Gäste<br />

aus, denn die Leute sind einfach<br />

gut drauf. Am Berg wird deshalb<br />

auch viel mehr miteinander<br />

geredet. Und wer glücklich und<br />

zufrieden ist, der fragt auch den<br />

anderen wie es ihm geht. Bei kaum<br />

einem anderen Beruf erhältst du<br />

daher so schnell Feedback zu<br />

deiner Arbeit und das ist zu<br />

beinahe 98 Prozent positiv.<br />

Die Uhren ticken am Berg halt ein<br />

wenig anders. Auch wenn es<br />

stressig zugeht, holt dich der Berg<br />

wieder runter und entschleunigt.<br />

Wenn deine Stimmung vom Wetter<br />

abhängig ist, dann bist du am Berg<br />

genau richtig, denn hier hast du<br />

einen Arbeitsplatz, der über der<br />

Nebelgrenze liegt. Du erlebst mehr<br />

Sonnenstunden als im Tal und im<br />

Hochsommer ist es am Wechsel<br />

kühler. Wenn‘ s im Tal regnet,<br />

scheint bei uns immer noch die<br />

Sonne. Klingt wie aus einer fernen<br />

Welt? Stimmt nicht. Die Erlebnisalm<br />

Mönichkirchen ist leicht<br />

erreichbar. Du kannst also deiner<br />

Familie und deinen Freunden ganz<br />

nahe sein. www.erlebnisalm.com<br />

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Das klingende Dorf<br />

Oberschützen<br />

Das Institut Oberschützen der Kunstuniversität Graz lädt am<br />

Sonntag, 11. <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>, wieder zu „Ein Dorf voll Musik“.<br />

Diesen musikalischen Rundgang in Oberschützen<br />

gibt es seit mittlerweile 28 Jahren.<br />

Er war ursprünglich als einmalige Veranstaltung<br />

anlässlich des 30. Geburtstages des<br />

Instituts Oberschützen geplant. Auf Grund<br />

des großen Erfolges hat sich dieser Event<br />

mittlerweile als Fixpunkt des Kulturlebens im<br />

Südburgenland etabliert und ein zahlreiches<br />

Stammpublikum erobert.<br />

Die klangvolle Wanderung durch das Dorf<br />

wird jedes Jahr im <strong>Juni</strong> sehnsüchtig erwartet<br />

und bei frühsommerlicher Stimmung können<br />

nun wieder im Originalformat kleine, aber<br />

feine Konzerte an verschiedenen Plätzen in<br />

Oberschützen dargeboten werden: Klassisches,<br />

Modernes und auch heiter Experimentelles<br />

<strong>–</strong> für jeden Geschmack ist etwas dabei.<br />

Lassen Sie sich verzaubern und besuchen<br />

Sie „Ein Dorf voll Musik“ am Sonntag, den<br />

11. <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>, bereits zum Gottesdienst<br />

um 09.30 Uhr in der Evangelischen<br />

Pfarrkirche Oberschützen.<br />

Nach dem Eröffnungskonzert um 14.00 Uhr<br />

im Kammermusiksaal des Kultur- und<br />

Universitätszentrums Oberschützen startet<br />

die Wanderung und endet mit dem Schlusskonzert<br />

um 18.00 Uhr im Haus der Volkskultur.<br />

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter<br />

statt. Änderungen vorbehalten.<br />

Fotos © Kunstuni<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

13


REPORTAGE<br />

Unternehmer wollen<br />

sichtbar werden<br />

Was, wenn das Land in sämtlichen Branchen eigene Betriebe aufbaut? Wenn<br />

privat geführte Firmen plötzlich Rahmenbedingungen vorgesetzt bekommen, die<br />

sie nicht erfüllen können? Einblicke in die Stimmungslage der Unternehmer, was<br />

sie sich von ihrer Interessensvertretung <strong>–</strong> der Wirtschaftskammer <strong>–</strong> wünschen und<br />

über ungenutzte Serviceleistungen und Zuschüsse. Teil zwei der Diskussion.<br />

Nicole Mühl<br />

Mindestlohn, Vier-Tage-Woche, 32<br />

Stundenwoche und Mitarbeitermangel.<br />

Das waren zentrale Themen, die die<br />

Unternehmer in der <strong>prima</strong>! Mai <strong>Ausgabe</strong><br />

<strong>2023</strong> im Zuge der Diskussion in der<br />

Wirtschaftskammer (WK) Oberwart<br />

aufs Tapet gebracht haben.Von bürokratischen<br />

Hürden und globalen Krisen<br />

haben sie erzählt, die ihre Situation<br />

zusätzlich erschweren. „Die Politik<br />

bestimmt, der Unternehmer soll es<br />

ausbaden“, so die Stimmungslage unter<br />

den Diskussionspartnern. Was sie sich<br />

wünschen, ist ein Diskurs mit der Arbeitnehmerseite<br />

auf Augenhöhe. Doch was<br />

am meisten schmerzt: Die Wertschätzung<br />

fehlt völlig.<br />

In der aktuellen <strong>Ausgabe</strong> geht die Diskussion<br />

weiter <strong>–</strong> mit regionalen Unternehmerinnen<br />

und Unternehmern, die von der<br />

WK Oberwart als Stimmungsbarometer<br />

eingeladen wurden. Dabei stand vor allem<br />

ein großes Thema im Raum: Die Konkurrenz<br />

durch das Land.<br />

Richard Schuh ist seit 1994 Taxiunternehmer.<br />

Er hat zehn Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter. Zwei musste er bereits<br />

entlassen. Eigentlich wollte er heuer noch<br />

zwei neue Autos kaufen. Diese Investition<br />

wird er nun aufschieben. „Ich muss<br />

abwarten, weil ich nicht weiß, wie es<br />

weitergeht“, sagt er. Was er damit meint,<br />

ist die Konkurrenz durch die Verkehrsbetriebe<br />

Burgenland. Eine Gesellschaft<br />

des Landes. Mittlerweile hat das Burgenland<br />

rund 80 solcher Gesellschaften<br />

gegründet. Darunter sind wichtige<br />

Infrastrukturen wie eben auch die<br />

Verkehrsbetriebe, zu denen die landeseigenen<br />

Taxis gehören. Ein Viertel seines<br />

Umsatzes sei dadurch weggebrochen,<br />

sagt Richard Schuh, denn die Burgenländischen<br />

Krankenanstalten (KRAGES) hat<br />

er als Kunden bereits verloren. Das Land<br />

fährt selbst. „Beinahe wären auch die<br />

Heimtransporte weggefallen“,<br />

„<br />

sagt Schuh.<br />

Politiker sagen, sie<br />

unterstützen die<br />

burgenländische<br />

Wirtschaft und dabei<br />

sind sie selbst unsere<br />

größten Konkurrenten.<br />

„<br />

Aber da habe sich die WK eingeschaltet<br />

und der Patient kann nun nach wie vor<br />

selbst bestimmen, ob er mit einem<br />

Privatunternehmen oder dem Landestaxi<br />

fährt. Doch eine weitere Hürde kommt<br />

auf ihn zu. „Im Herbst werden durch die<br />

Busse des Landes wohl auch die Zubringerfahrten<br />

für mich wegfallen“, weiß er.<br />

Und dann ist da noch die Sache mit dem<br />

Mindestlohn. Die Unternehmerinnen und<br />

Unternehmer zahlen zum Teil weit über<br />

dem Kollektivvertrag. Ein Mindestlohn<br />

von 2.000 Euro, den das Land vorgibt,<br />

könne ein privat geführtes Unternehmen<br />

von sich aus jedoch nicht einführen. „Der<br />

Mindestlohn skaliert sich ja auf allen<br />

Ebenen. Da muss dann ein Facharbeiter<br />

natürlich dementsprechend weit mehr<br />

verdienen. Das ist für die privaten<br />

Betriebe nicht zu stemmen“, weiß WK<br />

Oberwart-Regionalstellenobfrau Tanja<br />

Stöckl. Wenn die Politik das fordere,<br />

brauche es Änderungen bei den Abgaben.<br />

Richard Schuh kann jedenfalls auf loyale<br />

Mitarbeiter zählen, sagt er. „Ein Glück,<br />

denn Abwerbungsversuchen und der<br />

Verlockung durch den Mindestlohn“<br />

könne er nur durch ein gutes Arbeitsklima<br />

standhalten, weiß er.<br />

Strategien<br />

Sicher vor der Konkurrenz des Landes<br />

fühlt sich Günter Ringhofer mit seiner<br />

Traditionsbäckerei, die seit 1862 besteht<br />

und als reiner Bio-Betrieb geführt wird.<br />

Sein Motto: „Qualität ist die Antwort des<br />

kleinen Gewerbes auf die großen<br />

Konzerne.“ Damit ist er bisher sehr gut<br />

gefahren. So gut, dass er sich in Wien im<br />

Delikatessen-Segment einen Namen<br />

gemacht hat. Mit seiner Qualitätsschiene<br />

setze er sich auch gegen Großbäckereien<br />

durch. Transparente Qualität sei besser<br />

als Güte-Siegel, die zum Teil ihre Glaubwürdigkeit<br />

verloren haben, ist er über-<br />

14<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Foto © Nicole Mühl<br />

Diskussionsrunde auf Einladung der WK Oberwart: Bäckerei-Inhaber Günter Ringhofer, Unternehmerin und<br />

Regionalstellenobfrau Tanja Stöckl, Inhaber des Taxi-Unternehmens „Taxi Richi“ Richard Schuh, Tischlerei-<br />

Inhaberin Nicole Fleck, Unternehmensberater Wilfried Drexler und WK Oberwart Regionalstellenleiter<br />

Peter Pratscher<br />

Diskutiert haben:<br />

Günter Ringhofer: Er führt die Traditionsbäckerei<br />

Ringhofer, die seit 1862 besteht und<br />

als Bio-Betrieb zertifiziert ist. Das Unternehmen<br />

hat seine Standorte in Pinkafeld,<br />

Oberwart und Wien. 60 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter sind beschäftigt.<br />

Tanja Stöckl: Tanja Stöckl ist WK Oberwart<br />

Regionalstellenobfrau. Sie ist Inhaberin einer<br />

Tankstelle in Mariasdorf, die auch als Nahversorger,<br />

Poststelle und Kaffeehaus eine<br />

wichtige Infrastruktureinrichtung darstellt. Sie<br />

beschäftigt 5 Mitarbeiterinnen.<br />

Richard Schuh: Er hat sein Taxiunternehmen<br />

„Taxi Richi“ im Jahr 1994 in Hochart gegründet<br />

und beschäftigt 10 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter.<br />

Nicole Fleck: Sie hat den Tischlereibetrieb<br />

in Stuben vor 9 Jahren von ihrem Vater<br />

übernommen. Der Betrieb wurde 1991 gegründet.<br />

Derzeit sind hier 3 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter beschäftigt.<br />

zeugt. Deshalb habe er auch keine Angst<br />

vor der Konkurrenz durch das Land.<br />

Doch was könnte dieses davon abhalten,<br />

die landeseigenen Betriebe demnächst<br />

selbst mit Gebäck zu versorgen und auch<br />

dafür eine eigene Gesellschaft zu<br />

gründen? „Mittlerweile könnte jede<br />

Branche diese Konkurrenz bekommen“,<br />

sagt Stöckl und betont, dass damit<br />

bestehende Strukturen zerstört werden.<br />

„Der Wettbewerb fällt weg, das führt zur<br />

Monopolisierung <strong>–</strong> und das kann keiner<br />

wollen“, zeigt Stöckl auf.<br />

Was also bleibt betroffenen Firmeninhabern<br />

zu tun, wenn die Politik selbst zum<br />

Unternehmer wird und neue, eigene<br />

Bedingungen schafft? „Verkleinern und<br />

abwarten“, sagt Unternehmensberater<br />

Wilfried Drexler. „Leider wird man auch<br />

Mitarbeiter abbauen müssen. Es gilt, die<br />

Zeit zu übertauchen und dann wieder<br />

hochzufahren, wenn sich das System<br />

ändert“, rät Drexler.<br />

Schlagzeilenpopulismus,<br />

und „falsche“ Slogans<br />

Über eine unausgewogene Berichterstattung<br />

ärgert sich Regionalstellenobfrau<br />

Tanja Stöckl in diesem Zusammenhang.<br />

Es gibt kein Medium, das dieses System<br />

neutral hinterfragt. Ein gesunder<br />

Informationsfluss fehle ihrer Meinung<br />

nach völlig. „Das Problem im Burgenland<br />

ist eine Mischung aus Fehlinfos, Schlagzeilenpopulismus<br />

und Desinteresse in<br />

der Bevölkerung auf der einen Seite und<br />

auf der anderen Seite wird permanent<br />

suggeriert, dass der Mindestlohn die<br />

Welt retten könne“, sagt sie. Dem Ganzen<br />

Widerstand entgegenzubringen, erlebe<br />

sie als aussichtslos.<br />

Nicole Fleck hat vor neun Jahren den<br />

Tischlereibetrieb ihres Vaters übernommen.<br />

Das Werben der Politik mit dem<br />

Begriff Regionalität stoße ihr immer<br />

wieder bitter auf. „Das ist nicht identisch<br />

mit den Handlungen“, sagt sie. Alle sagen,<br />

sie unterstützen die burgenländische<br />

Wirtschaft und dabei sind sie selbst<br />

unsere größten Konkurrenten. Die Zeiten<br />

seien ohnehin schwierig aufgrund der<br />

Preise, die weiterhin nach oben wandern.<br />

„Die Nachfrage ist zwar groß, aber es<br />

wird nicht alles in Österreich hergestellt,<br />

was wir brauchen. Und auf der anderen<br />

Seite karren wir Züge ins Ausland und<br />

verkaufen Material, das wir dann von<br />

dort wieder teuer einkaufen müssen“,<br />

gibt sie zu bedenken. Branchenübergreifende<br />

Kaufgemeinschaften wären<br />

Wilfried Drexler: Er ist Unternehmensberater<br />

und Obmann dieser Fachgruppe in der<br />

WK Burgenland. Er führt überdies Energieberatungen<br />

im Auftrag der WK Burgenland<br />

durch.<br />

Peter Pratscher: Er ist WK Oberwart<br />

Regionalstellenleiter und hat gemeinsam<br />

mit Regionalstellenobfrau Tanja Stöckl die<br />

angeführten Unternehmerinnen und Unternehmer<br />

zur Diskussion eingeladen. „Wir<br />

möchten als WK die Unternehmerinnen und<br />

Unternehmer wieder vermehrt zur Diskussion<br />

zusammenführen und schauen, wo wir<br />

Themenfelder abdecken und unterstützen<br />

können.“<br />

hilfreich. Das wäre einer ihrer Wünsche<br />

an die Wirtschaftskammer.<br />

Wunschliste<br />

Die Situation der Unternehmer hat sich in<br />

den letzten Jahren grundlegend verändert.<br />

Dabei seien die Voraussetzungen,<br />

die ein Kleinst-Unternehmer mitbringen<br />

muss, ohnehin enorm: Ein betriebswirtschaftliches<br />

Grundverständnis sei nach<br />

wie vor die Basis für eine gute Betriebsführung.<br />

Zudem soll sich der Unternehmer<br />

auch in juristischen Belangen<br />

>> weiter auf Seite 16<br />

JUNI <strong>2023</strong><br />

15


REPORTAGE<br />

auskennen. Er soll seine Mitarbeiter<br />

durch eine hohe Führungskompetenz<br />

motivieren und an das Unternehmen<br />

binden. In Finanzfragen sollte er sicher<br />

sein, um auch Krisen gut und schlau zu<br />

meistern und natürlich solle er auch<br />

steuerlich ein Grundverständnis mitbringen,<br />

um möglichst gut für sein Unternehmen<br />

und nicht nur für das Finanzamt zu<br />

arbeiten. „Das ist ganz schön viel für eine<br />

Person“, zählt WK-Regionalstellenleiter<br />

Peter Pratscher auf und appelliert an die<br />

Unternehmer, die Serviceleistungen der<br />

Wirtschaftskammer anzunehmen. „Wir<br />

versuchen diese sichtbarer zu machen“,<br />

ist er sich der Bringschuld der WK ihren<br />

Mitgliedern gegenüber bewusst. Viele<br />

wissen jedoch immer noch nicht, dass sie<br />

um ihren Mitgliedsbeitrag eine große<br />

Palette an Serviceleistungen nutzen<br />

können. Zudem sei es unverständlich,<br />

warum so viele Unternehmer Förderungen<br />

und Zuschüsse einfach liegen lassen<br />

und nicht beanspruchen. „Wir haben das<br />

beim Energiekostenzuschuss 1 und dessen<br />

Verlängerung gemerkt. Diese Förderung<br />

haben viele verschlafen. Auch die<br />

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Energieberatungen von der WK hätten<br />

von weitaus mehr Unternehmen beansprucht<br />

werden können“, sagt Pratscher.<br />

Auch bei der Konkurrenz durch das Land<br />

versuche man den Unternehmen zu helfen<br />

und wirke dagegen. „Wir tun dies über<br />

„<br />

Viele Unternehmer<br />

lassen Förderungen<br />

und Zuschüsse<br />

einfach<br />

„<br />

liegen.<br />

den formellen Weg <strong>–</strong> über das Wirtschaftsparlament<br />

und über Anträge an<br />

das Land“, erläutert WK Regionalstellenobfrau<br />

Stöckl. Und räumt aber gleichzeitig<br />

ein: „Es ist nur leider aussichtslos bei<br />

einer SPÖ Absolut-Regierung.“<br />

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Angekommen scheinen der Einsatz und<br />

die Serviceleistungen der WK bei den<br />

Unternehmern jedenfalls noch nicht<br />

ganz zu sein.<br />

Was sich diese von ihrer Vertretung<br />

wünschen, ist „mehr Kampfgeist nach<br />

außen“. Eine sichtbare Stärke. Und sie<br />

wünschen sich, dass ihr Image als<br />

Unternehmer wieder aufpoliert wird.<br />

„Wir, die Unternehmer, sind es, die<br />

Arbeitsplätze schaffen. Nicht die<br />

Politiker. Das Risiko haben wir. Und wir<br />

haften mit unserem Vermögen und<br />

stecken unser Herzblut in unsere<br />

Betriebe. Das muss sichtbar gemacht<br />

werden“, fordert Günter Ringhofer.<br />

Vielleicht brauchen die Unternehmer ja<br />

genau diesen Anstoß, um bei all den<br />

Krisen und Hürden die Motivation<br />

aufzubringen, neue Wege und Geschäftsmodelle<br />

auszuprobieren. Denn<br />

der Wunsch von Bezirksstellenobfrau<br />

Tanja Stöckl wird sich mit Garantie nicht<br />

erfüllen: „Einfach einen Reset-Knopf<br />

drücken und damit den Albtraum der<br />

Unternehmerinnen und Unternehmer<br />

beenden.“<br />

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schon in Pension, aber an ihre<br />

ehemaligen Kolleginnen und<br />

Kollegen von damals denkt sie<br />

immer noch. Daher will sie ein<br />

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REDE & ANTWORT<br />

„Mein Heimatvolk, mein<br />

Heimatland …“<br />

Pathos und Politik im kritischen Blick.<br />

Walter Reiss<br />

Foto © Burgenländisches Landesarchiv<br />

Peter Zauner (links) mit seiner Bauernkapelle auf<br />

Reisen zur NS-Messe in Leipzig. Zauner hat die Melodie<br />

der Burgenländischen Landeshymne geschrieben.<br />

Der Text „Mein Heimatvolk, mein Heimatland“ stammt<br />

von Ernst Joseph Görlich (Foto rechts), er war Lehrer an<br />

der katholischen Lehrerinnenbildungsanstalt in<br />

Steinberg.<br />

Ausgerechnet in den Tagen der<br />

Krönung von Charles III., als sich die<br />

halbe Welt royal-medial vom hymnischen<br />

„God save the King!“ begeistern<br />

ließ, tönte hierzulande Kritik der IG<br />

Autoren an einigen Landeshymnen:<br />

Niederösterreich, Kärnten, Oberösterreich,<br />

Salzburg und Tirol sollten<br />

antisemitische, deutschnationale,<br />

undemokratische und kriegsverliebte<br />

Textpassagen streichen. Dem Protest<br />

folgten Umfragen: „Lasst die Hymnen<br />

doch, wie sie sind!“ war mehrheitlich<br />

zu vernehmen. Dissonanzen in<br />

offiziellen Reimen und Klängen und<br />

die Nähe von Autoren und Komponisten<br />

zum Nationalsozialismus scheinen<br />

kaum aufzuregen. Die Burgenländische<br />

Landeshymne geriet <strong>–</strong> ebenso<br />

wie das „Dachsteinlied“ der Steiermark<br />

<strong>–</strong> nicht ins Visier der Kritik.<br />

„<strong>prima</strong>!“ wirft trotzdem gemeinsam<br />

mit dem Historiker Herbert Brettl<br />

Foto © Archiv Otto Tillhof<br />

einen Blick auf Hintergründe und<br />

Zwischentöne: „Mein Heimatvolk,<br />

mein Heimatland!“ ist ein pathetisch<br />

verfasstes und klingendes Ergebnis<br />

vaterländisch und patriotisch geprägter<br />

Politik. Den politischen Kräften im<br />

austrofaschistischen Ständestaat war<br />

es wichtig, die Verbundenheit des<br />

Burgenlandes mit Österreich zu<br />

betonen. Dem politischen Zeitgeist<br />

entsprechend hat man verordnetes<br />

Heimatbewusstsein in Reime und<br />

Noten verpackt.<br />

„Am Bett der Raab, am Heiderand …“<br />

<strong>–</strong> eine Art hymnisch klingender<br />

Nord-Süd-Verbindung <strong>–</strong> ist als<br />

Refrain der ersten Strophe wohl<br />

vielen Burgenländer*innen vertraut,<br />

von Schulzeit an. Der bei festlichen<br />

Anlässen meist unerlässliche Ausklang<br />

stammt aus der Feder des<br />

Pöttschinger Bauern und Musikers<br />

Peter Zauner (1886 <strong>–</strong> 1973), den Text<br />

hatte der in Steinberg lebende Lehrer<br />

Ernst Joseph Görlich (1905 <strong>–</strong> 1973)<br />

verfasst.<br />

Was weiß man über Leben, Wirken<br />

und Gesinnung des Dorfkapellmeisters<br />

Peter Zauner?<br />

Herbert Brettl: Zauner war ein<br />

Kleinbauer und Schuster. Als begeisterter<br />

Musiker war er mit seiner Pöttschinger<br />

Bauernkapelle sehr bekannt<br />

und hat den Wettbewerb für die<br />

Melodie des schon vorhandenen Textes<br />

zur Landeshymne gewonnen. Später <strong>–</strong><br />

nach 1945 <strong>–</strong> wird ihm von verschiedenen<br />

Seiten bescheinigt, dass er ein<br />

überzeugter Christlich-Sozialer<br />

gewesen sei. Er wird oft beschrieben als<br />

18<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


Der studierte<br />

Historiker Dr. Herbert<br />

Brettl ist gebürtiger<br />

Halbturner. Er lehrt<br />

u.a. an der Pädagogischen<br />

Akademie in<br />

Eisenstadt und ist<br />

renommierter<br />

Forscher zur burgenländischen Landesgeschichte.<br />

Von ihm stammt außerdem das Buch „Nationalsozialismus<br />

im Burgenland“. Gemeinsam mit dem<br />

Historiker Gerhard Baumgartner hat er das Buch<br />

„Einfach weg!“<strong>–</strong> Verschwundene Romasiedlungen<br />

im Burgenland veröffentlicht.<br />

https://www.brettl.at < blog<br />

Foto © Walter Reiss<br />

„typischer Schwarzer“. Allerdings hat<br />

er sich doch in gewissem Sinne politisch<br />

betätigt, und zwar im Bereich der<br />

Musik. Im März 1938 fand die erste<br />

sogenannte KdF-Fahrt <strong>–</strong> „Kraft durch<br />

Freude“ war ein Aktions- und Freizeitprogramm<br />

der Nationalsozialisten <strong>–</strong><br />

von 500 Personen aus dem Nordburgenland<br />

nach Leipzig statt. Peter<br />

Zauner hat mit seiner Musikkapelle<br />

diese Fahrt begleitet. Der Besuch der<br />

Leipziger Messe war eine Art Belohnung<br />

von Arbeitern und Aktivisten der<br />

NSDAP und im Rahmen der Messe ist<br />

auch Adolf Hitler mit einer Rede<br />

aufgetreten.<br />

War Peter Zauner in der NSDAP<br />

aktiv?<br />

Ja. Er hat selbst angegeben, dass er sich<br />

im Dezember 1938 als Anwärter bei der<br />

NSDAP gemeldet, also um Aufnahme in<br />

die Partei angesucht hat. Er hat nach<br />

1945 geschrieben, dass er dazu genötigt<br />

worden sei. Als Musikschullehrer,<br />

Kapellmeister und in seinen Funktionen<br />

als Obmann der örtlichen Winzergenossenschaft<br />

und der Tabakverwertungsgenossenschaft<br />

sei ihm nahegelegt<br />

worden, der Partei beizutreten. Außerdem<br />

hat er eine Funktion beim sogenannten<br />

„Reichsnährstand“, einem<br />

Programm zur Wiederverwertung von<br />

Nahrungsmitteln, übernommen.<br />

War Zauner ein Mitläufer des NS-Regimes?<br />

Er war sozusagen ein Opportunist, weil<br />

er durch die Mitgliedschaft in der<br />

NSDAP seine Funktionen weiter<br />

behalten durfte. Übrigens eine ganz<br />

typische Karriere zu dieser Zeit. Und<br />

auch nicht untypisch waren die nach<br />

dem Krieg bei verschiedenen Stellen<br />

wie z.B. dem Ortspfarrer eingeholten<br />

Bestätigungen, dass er nie ein Nazi<br />

gewesen sei. Er hatte sich aber trotzdem<br />

um Aufnahme in die NSDAP<br />

beworben.<br />

Was weiß man über die politische<br />

Gesinnung des Textautors der<br />

Landeshymne, des in Steinberg<br />

tätigen Lehrers Dr. Ernst Joseph<br />

Görlich?<br />

Es wird immer wieder behauptet, dass<br />

er ein Gegner der NSDAP war. Zur Zeit<br />

des austrofaschistischen, katholischen<br />

Ständestaates trat er oft als Festredner<br />

auf. Mitglied der NSDAP war er nicht.<br />

Die Burgenländische Landeshymne,<br />

vor allem deren Text, ist ja kein<br />

politisch neutrales Werk, sondern<br />

entstand auf Initiative einer politischen<br />

Gruppierung.<br />

Anfang der 1920er und 30er-Jahre war<br />

man im Land bemüht, sich von Ungarn<br />

abzugrenzen und eine eigene Identität<br />

zu finden. Dazu sind Symbole wie<br />

Landespatron oder Landesfarben und<br />

auch eine Hymne sehr wichtig. Interessanterweise<br />

ist die Hymne erst nach<br />

1930 durch das damalige Regime des<br />

Ständestaates initiiert worden. Eine<br />

Ausschreibung zum Wettbewerb für<br />

den Text der Landeshymne findet man<br />

1935 in der Parteizeitung „Das Burgenländische<br />

Volksblatt“. Es war also eine<br />

Initiative in einer autoritär geführten<br />

REDE & ANTWORT<br />

Kanzlerdiktatur. Das katholische<br />

Element „Gottes Vaterhand“ hat bei der<br />

Entscheidung der Jury ebenso eine<br />

Rolle gespielt wie die Begriffe „Heimatvolk“<br />

und „Heimatland“ und „mit<br />

Österreich verbunden“, um die Verbindung<br />

zum Bundesstaat Österreich zu<br />

betonen. Diese Diktion entsprach dem<br />

Ständestaat.<br />

Die Burgenländische Landeshymne<br />

war zunächst nur zwei Jahre (1936<br />

bis 1938) amtlich gültig, weil unter<br />

NS-Herrschaft das Burgenland<br />

ausgelöscht wurde. Blieb sie nach<br />

dem Krieg unverändert?<br />

Interessant ist, dass die Landeshymne<br />

mit Beschluss des Landtages vom 9.<br />

Oktober 1949 in ihrer bereits bestehenden<br />

Fassung wieder eingeführt wurde.<br />

Das zuständige Hochkommissariat der<br />

Sowjetischen Besatzung hatte keine<br />

Einwände, weil es im Text der Hymne<br />

keinerlei Verstöße „gegen demokratiepolitische<br />

Grundsätze“ feststellte. Im<br />

Text finden sich keine Deutschtümelei<br />

und auch kein Antisemitismus. Trotzdem<br />

lohnt es sich, den damals vor allem<br />

zur Zeit des Ständestaats dominierenden<br />

politischen Zeitgeist zu beachten,<br />

um die Landeshymne, den Komponisten,<br />

den Autor und ihre Entstehungsgeschichte<br />

besser zu verstehen.<br />

„Ham nach Fürstenfeld“<br />

und „Drunt’ im Burgenland“<br />

„Hoch vom Dachstein an …“ zählt <strong>–</strong> neben<br />

dem STS-Hit „I wü ham nach Fürstenfeld“<br />

<strong>–</strong> zu den steirischen Ohrwürmern schlechthin.<br />

An der Hymne (Text: Jakob Dirnböck,<br />

Melodie: Domorganist Carl Seydler) fanden<br />

die kritischen Autoren nichts auszusetzen.<br />

Lediglich an den dort besungenen Grenzen<br />

des „Steyrerlands“ hört man hin und wieder<br />

Kritik: Die reichen nämlich laut Text bis<br />

weit nach Slowenien hinein.<br />

Stichwort Ohrwürmer: Mit „heimlichen“<br />

Hymnen gelingt es manchmal eher, so<br />

etwas wie Identität in den Bundesländern<br />

zu schaffen als mit den traditionsbelasteten<br />

Landesliedern. Nicht zufällig hat „Die<br />

schöne Burgenländerin“ die Landeshymne<br />

längst an Prominenz überholt. Apropos<br />

Bundesländer: Wien hat gar keine Hymne …<br />

JUNI <strong>2023</strong><br />

19


INTERVIEW<br />

Lesetipp:<br />

Das PERMA<br />

Modell bei Kindern<br />

und Jugendlichen<br />

von Pädagogin und<br />

Gesundheitswissenschafterin<br />

Michaela Resetarics auf<br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at<br />

(Interview)<br />

Foto © Alphavector/shutterstock.com<br />

Wir brauchen fördernde Beziehungen in unserem Leben. Menschen, die uns wertschätzen und Energie spenden. Die Grundlage dafür ist Respekt <strong>–</strong> allen Menschen gegenüber.<br />

„Es geht immer um Beziehungen“<br />

Wir brauchen sie wie die Luft zum Atmen. Ohne sie verkümmern wir. Sie stehen bei den meisten<br />

von uns auf der Wunschliste an erster Stelle: Beziehungen (Relationships) bilden die dritte Säule<br />

im PERMA-Modell. Dieses Konzept aus der Positiven Psychologie zeigt insgesamt fünf Bereiche<br />

auf, auf die wir achten müssen, um ein glückliches Leben zu führen. Dr. Erwin Gollner ist Leiter des<br />

Gesundheits-Departments an der FH Burgenland und beschäftigt sich intensiv damit.<br />

In diesem Teil der Serie reden wir mit ihm also über Beziehungen. Was sich Menschen am meisten<br />

wünschen, warum kleine Gesten so wichtig sind und worauf es beim Streiten ankommt.<br />

Nicole Mühl<br />

Sind Beziehungen eine Grundbasis<br />

zum Glücklichsein?<br />

Dr. Erwin Gollner: Ja, denn der Mensch<br />

ist ja bekanntlich ein soziales Wesen und<br />

als solches braucht er die Beziehung zu<br />

anderen Menschen. Es geht dabei um<br />

positive, also gut funktionierende<br />

Beziehungen. Nicht um jene, die Energie<br />

rauben und uns hinunterziehen. Der<br />

Begriff Relationship im PERMA Modell<br />

meint die Kraft der Beziehung. Fördernde<br />

Beziehungen führen zu positiven<br />

Erfahrungen. Es macht uns glücklich, auf<br />

jemanden zu treffen, bei dem wir uns<br />

verstanden fühlen, den wir riechen<br />

können <strong>–</strong> man sagt ja auch: Da passt die<br />

Chemie. Wir erleben das in der Familie,<br />

bei Freunden, oft auch bei Kollegen, auf<br />

die wir uns verlassen können. Viele<br />

kompensieren dieses Bedürfnis nach<br />

Beziehungen auch durch Vereine oder<br />

Tiere.<br />

Warum sind Beziehungen so wichtig?<br />

Sie sind ein Ausdruck gegenseitiger<br />

Wertschätzung. Wir erleben sie in der<br />

Arbeit, durch eine gute Beziehung zu den<br />

Kolleginnen und Kollegen, zur Führungskraft<br />

und es ist auch die Wertschätzung<br />

sich selbst gegenüber wichtig, indem wir<br />

auf eine gute Work-Life-Balance achten.<br />

Wertschätzung ist ein zentrales Bedürfnis<br />

des Menschen und hat gesundheitsfördernde<br />

Wirkung.<br />

Nun drückt sich diese Wertschätzung<br />

ja besonders über die Sprache aus. Wie<br />

kommuniziert man wertschätzend?<br />

Indem wir ein wenig mehr auf unser<br />

Wording, auf unsere Wortwahl, achten<br />

und generell aufmerksamer sind. Dinge,<br />

die Routine haben, nehmen wir oft als<br />

selbstverständlich hin. Wertschätzung<br />

drückt sich durch Kleinigkeiten aus.<br />

Durch ein „Danke“, durch eine Berührung<br />

20<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INTERVIEW<br />

oder ein Lächeln. Daran merkt unser<br />

Gegenüber, dass wir sie bzw. ihn wertschätzen.<br />

Es ist wichtig, dass wir uns<br />

bewusst machen, dass wir das auch zum<br />

Ausdruck bringen müssen.<br />

Diese fehlenden kleinen Aufmerksamkeiten<br />

sind ja meist auch in Partnerschaften<br />

im Alltag das Problem.<br />

Ja. Da versucht man es dann oft durch<br />

Geschenke zu kompensieren. Aber die<br />

kleinen Gesten zwischendurch sind doch<br />

viel mehr wert als der anlassbezogene<br />

Blumenstrauß, oder? Miteinander zu<br />

kommunizieren ist wichtig. Und ein Tipp:<br />

Wenn einer damit beginnt, tut es das<br />

Gegenüber auch. Wer anderen Wertschätzung<br />

entgegenbringt, bekommt sie<br />

zurück. Das ist auch in Unternehmen bei<br />

Führungskräften so. So wie der Unternehmer<br />

führt, so sind die Mitarbeiter.<br />

Kann man wertschätzend streiten?<br />

Das sollte man sogar unbedingt. Denn<br />

wenn die Wertschätzung in einer<br />

Beziehung weg ist, ist auch die Beziehung<br />

zu Ende. Im Streit kommt das gut zum<br />

Ausdruck. Wertschätzend streiten heißt,<br />

nicht untergriffig werden. Auf der<br />

sachlichen Ebene bleiben. Wenn ich<br />

persönlich verletzend werde, ist eine<br />

Grenze überschritten. Das führt dann zu<br />

einer Reaktion und das wiederum zu<br />

einer Eskalation. Gerade im Streit ist es<br />

wichtig, nicht auf die emotional verletzende<br />

Ebene abzugleiten. Aber das ist<br />

natürlich meist herausfordernd.<br />

Ist Wertschätzung gleichzusetzen mit<br />

Respekt?<br />

Das PERMA-Modell: 5 Säulen für ein erfülltes Leben<br />

Die Grundlage der Wertschätzung ist<br />

Respekt. Ich glaube, dass wir uns auch<br />

darüber bewusst sein müssen, dass wir<br />

den sogenannten „geschuldeten“<br />

Respekt jedem Menschen entgegenbringen<br />

müssen. Egal, woher er kommt und<br />

wer er ist. Es ist der Respekt, den wir<br />

uns gegenseitig als Menschen schulden.<br />

Und es gibt auch den verdienten<br />

Respekt. Auch diesen sollten wir zum<br />

Ausdruck bringen, wenn wir jemanden<br />

für seine Leistung wertschätzen. Wir<br />

tun das leider viel zu<br />

„<br />

wenig.<br />

Führungskräfte<br />

sollten Energiespender<br />

und nicht<br />

Energieräuber sein.<br />

„<br />

In Zeiten der digitalen Kommunikation<br />

geht das wohl sehr leicht unter.<br />

Man redet ja viel weniger persönlich<br />

miteinander.<br />

Das ist richtig. Früher hat man diese<br />

Beziehungen im Ort viel mehr gelebt.<br />

Mein Großvater zum Beispiel ist im<br />

Oberwarter Obertrum oft abends seine<br />

Runde gegangen und hat dabei mitbekommen,<br />

wo jemand etwas braucht und<br />

benötigt. Während seiner Runde hat er<br />

dann gleich vermittelt. Dafür ist er<br />

wiederum mit Kuchen und dergleichen<br />

Das PERMA-Modell ist ein Konzept, das von Martin Seligman entwickelt wurde und steht für die<br />

folgenden fünf Bereiche:<br />

Positive Emotions (positive Emotionen) <strong>–</strong> die Fähigkeit, positive Gefühle zu empfinden bzw.<br />

beim Gegenüber auszulösen.<br />

Engagement (sich einbringen können) <strong>–</strong> die Fähigkeit, sich in Aktivitäten zu engagieren, die für<br />

einen selbst bedeutsam und erfüllend sind.<br />

Relationships (förderliche Beziehungen) <strong>–</strong> qualitative Beziehungen zu Menschen aufzubauen.<br />

Meaning (Sinnhaftigkeit) <strong>–</strong> ist das Gefühl, einen Zweck oder eine<br />

Bedeutung im Leben zu entwickeln.<br />

Accomplishment (Zielerreichung) <strong>–</strong> Ziele setzen und diese verfolgen.<br />

Das Modell betont, dass ein gutes Leben aus einer Balance dieser fünf Bereiche besteht und<br />

dass die Entwicklung und Stärkung jeder dieser Bereiche dazu beitragen kann, das Wohlbefinden<br />

zu verbessern.<br />

Prof.(FH) Mag.Dr. Erwin Gollner, MPH MBA<br />

Leiter des Departments Gesundheit an der<br />

FH Burgenland erläutert das PERMA-Modell.<br />

Dabei handelt es sich um einen Denkansatz aus der<br />

Positiven Psychologie für eine gesunde Lebensführung.<br />

beschenkt worden. Man hat sich<br />

umeinander gekümmert. Solches<br />

Kümmern braucht Personen, die diese<br />

Haltung leben. Mein Großvater war so<br />

einer. Heute müssen wir uns das viel<br />

mehr ins Bewusstsein rufen.<br />

Ihr Großvater wäre wohl auch eine<br />

gute Führungskraft gewesen.<br />

Ja, im weiteren Sinn und im engeren auf<br />

jeden Fall ein Vorbild. Eine gute Führungskraft<br />

sollte die Stärken der<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

kennen und schauen, wer im Team gut<br />

zusammenpasst. Denn das ist die Basis<br />

für eine gute Beziehung unter den<br />

Kollegen. Wenn sich zwei Menschen gut<br />

verstehen, ist man „im Flow“. Da läuft<br />

die Energie. Es gibt aber natürlich auch<br />

Energieräuber. Eine Führungskraft<br />

sollte ein Energiespender sein. Das<br />

wirkt im Team und kommt zurück. Doch<br />

die Realität sieht leider anders aus,<br />

denn zu 70 Prozent sind Führungskräfte<br />

aus Sicht der Mitarbeiter Energieräuber.<br />

Das wirkt sich auch wirtschaftlich<br />

auf den Betrieb aus. Denn ohne Wertschätzung<br />

gibt es keine Wertschöpfung.<br />

In einer Untersuchung der Boston<br />

Consulting Group von rund 500.000<br />

Personen in 197 Ländern wurde<br />

ermittelt, was sich Mitarbeiter am<br />

meisten wünschen. Das Ergebnis ist in<br />

allen Kulturen und Ländern gleich: Die<br />

Menschen wünschen sich Wertschätzung<br />

und eine gute Beziehung zu ihren<br />

Kollegen und Führungskräften. Es geht<br />

also immer um Beziehungen. Das ist<br />

allgemein gültig.<br />

Teil 5 lesen Sie in der Juli <strong>Ausgabe</strong> <strong>2023</strong><br />

Foto © FH Bgld.<br />

JUNI <strong>2023</strong><br />

21


REPORTAGE<br />

„Ich baue nichts,<br />

was mir nicht selbst gefällt!“<br />

Gerhard Freitag ist nicht nur Stuckateur- und Trockenbaumeister. Seit Oktober 2022 baut<br />

er zudem Einfamilienhäuser für die zukünftigen Ortsbewohnerinnen und -bewohner von<br />

Penzendorf. Ende Mai sind die ersten Häuser für eine Besichtigung verfügbar.<br />

Roland Weber<br />

Foto © Christina Stefanits<br />

Ausgestattet sind die Häuser mit Wärmepumpe, PV-Anlage und Fußbodenheizung. Stromüberschuss kann in das<br />

öffentliche Netz eingespeist werden. Die Voraussetzungen für eine Klimaanlage wurden außerdem geschaffen.<br />

Die Sonne scheint hell und warm an<br />

diesem Nachmittag. Ideales Bauwetter!<br />

Es wird geschraubt, gesägt, gebohrt und<br />

die letzten Handgriffe erledigt. Innen<br />

sind die Fliesen im Bad frisch verfugt<br />

und auf den Terrassen werden die<br />

Lampen montiert. Vom Bauplatz aus <strong>–</strong> er<br />

liegt in südwestlicher Richtung <strong>–</strong> bietet<br />

sich ein herrlicher Ausblick in das<br />

Hochwechselgebiet. Rundherum Einfamilienhäuser<br />

mitten im Grünen, windgeschützt<br />

und ruhig gelegen. Jeder Handgriff<br />

sitzt und das ist gut so, denn der<br />

Zeitplan sieht vor, dass bereits Ende Mai<br />

die ersten Häuser von den zukünftigen<br />

Eigentümerinnen und Eigentümern<br />

besichtigt werden können.<br />

Warum hat man sich für diesen Bauplatz<br />

entschieden? „Wir selbst sind Penzendorfer<br />

und wohnen im Ort. Man ist zwar<br />

am Land, hat aber trotzdem eine zentrale<br />

Anschlussstelle zur Autobahn. In Graz ist<br />

man in rund 35 Minuten und nach Wien<br />

fährt man etwa eine Stunde“, so Gerhard<br />

Freitag über die Entscheidung, in dieser<br />

Gegend Häuser zu bauen. Errichtet<br />

werden die Einfamilienhäuser von der<br />

KGF Projektentwicklungs GmbH.<br />

Auftraggeber ist Gerhard Freitag selbst.<br />

Neben regionaler Verbundenheit war<br />

auch die funktionierende Gesprächsbasis<br />

im Ort und die gute Kommunikation<br />

mit politisch Verantwortlichen eine<br />

Entscheidungsgrundlage für die Wahl<br />

des Bauplatzes. „Mit dem jungen Bürgermeister<br />

kann man jederzeit gut reden“,<br />

bestätigt Freitag. Dieser Bauplatz hat<br />

auch noch eine andere Bedeutung:<br />

Eigentlich sollten hier Siedlungsbauten<br />

errichtet werden, nun hat man sich aber<br />

für Einfamilienhäuser entschieden. Diese<br />

Entscheidung ist sowohl für die Anrainer<br />

als auch für die Gemeinde eine gute und<br />

zufriedenstellende Lösung.<br />

22<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Fotos © Christina Stefanits<br />

Ein fugenloser, hochwertige Terrassenboden, lichtdurchflutete Räume und auch das Badezimmer im Obergeschoß zeigen den besonderen Stil des Hauses.<br />

115 m 2 Wohnnutzfläche stehen den zukünftigen Eigentümerinnen<br />

und Eigentümern zur Verfügung. Die Grundstücke selbst<br />

haben eine Fläche zwischen 300 und 1.000 m 2 . Jedes Haus hat<br />

zudem einen Carport. Auf einen Umkehrplatz hat man bewusst<br />

verzichtet, um keine Gefahr und keinen Lärm durch reversierende<br />

Fahrzeuge zu erzeugen. Umso durchdachter und großzügiger<br />

ist eine zentrale Zufahrt zum Haus.<br />

Qualitätvolles und regionales Bauen<br />

war wichtig<br />

Jedes dieser Häuser entspricht dem Standard eines Niedrigenergiehauses.<br />

Verwendet wurden ausschließlich qualitativ<br />

hochwertige Materialien. Trotzdem ist der Objektpreis in einem<br />

leistbaren Rahmen geblieben. „Für mich ist Bauen Leidenschaft<br />

>> weiter auf Seite 24<br />

ENERGIEBEWUSST<br />

>> weiter auf Seite 16<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

23


REPORTAGE<br />

Foto © Roland Weber Foto © zVg<br />

115 m 2 Wohnfläche haben die Häuser, die den Standard eines Niedrigenergiehauses aufweisen.<br />

Haben Sie<br />

Interesse an<br />

einem Haus?<br />

Infos unter:<br />

0699/152 000 01<br />

0699/152 000 11<br />

Gerhard und<br />

Karin Freitag<br />

und Herausforderung zugleich. Ich baue nichts, was mir nicht<br />

gefällt und ich kann mir auch keine Bausünden erlauben, denn<br />

ich fahre jeden Tag an der Baustelle vorbei“, so der Bauherr.<br />

Beauftragt wurden ausschließlich regionale Firmen. „Ich bin<br />

lange in der Branche, habe sehr gute Kontakte und kann mich<br />

auf die Firmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

hundertprozentig verlassen. Durch die regionale Nähe der<br />

beschäftigten Unternehmen war die terminliche Absprache wesentlich<br />

leichter“, so Gerhard Freitag im Gespräch. Ausgestattet<br />

sind die Häuser mit Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen und<br />

Fußbodenheizung. Zudem sind die technischen Voraussetzungen<br />

für eine eventuelle Klimaanlage geschaffen. Schon jetzt<br />

kann der Stromüberschuss in das öffentliche Netz eingespeist<br />

werden.<br />

Die Innenräume sind lichtdurchflutet und zweckmäßig angelegt.<br />

Neben einer zentralen Wohnküche im Erdgeschoß gibt es<br />

auch ein Gäste-WC, einen separaten Technikraum und eine<br />

großzügige Garderobe. Im Obergeschoß befinden sich drei<br />

getrennte Schlafräume und ein eigenes Badezimmer mit WC<br />

Gerhard und Karin Freitag. „Wir fahren täglich mehrmals bei<br />

den Häusern vorbei, weil wir in der Nähe wohnen.“ Eine von<br />

vielen Garantien für qualitätsvolles Bauen.<br />

Cox<br />

Platten- & Fliesenlegermeister<br />

cox07@gmx.at 06641517633<br />

24 JUNI <strong>2023</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


Auszeichnung des Landes Steiermark<br />

REPORTAGE<br />

sowie ein großer Balkon, der Richtung Süden ausgerichtet ist.<br />

Bei der Planung und Raumgestaltung hat Ehefrau Karin Freitag<br />

wichtige Aufgaben übernommen. Sie ist selbst im Unternehmen<br />

tätig und befasst sich unter anderem täglich mit den Bauplänen.<br />

„Hier habe ich einige Anregungen eingebracht, die dann<br />

umgesetzt wurden“, freut sie sich. So sind der fugenlose graue<br />

hochwertige Terrassenboden, die Marmorsteinwand in der<br />

Dusche oder die offenen Räume ihrem Einfluss zu verdanken.<br />

„Es wurde dann schon einmal eine Wand versetzt, damit die<br />

Räume heller und größer sind“, so Karin Freitag abschließend.<br />

Der Zeitplan konnte bis jetzt problemlos eingehalten werden,<br />

auch deshalb, weil es trotz globaler Krisen keine Lieferengpässe<br />

gegeben hat. Somit blieben die „Bauchweh-Momente“, die ein<br />

solches Projekt mitunter mit sich bringt, zum Glück aus. Dem<br />

Finale sieht man optimistisch entgegen. „Es ist schön, wenn man<br />

sieht, was hier entsteht. Wenn ich könnte, würde ich mir das<br />

Haus gleich selbst kaufen“, wirbt der Bauherr mit einem<br />

Augenzwinkern für das Projekt. Hier spürt man Liebe und<br />

Leidenschaft beim Bauen.<br />

FAKTEN<br />

10 Häuser kommissioniert, 8 weitere geplant<br />

Ausstattung Fliesen und Holzparkett, Südseitiger Balkon<br />

25 cm Ziegel als Tragwerk<br />

20 cm wärmedämmende Fassade, 30 cm Dachdämmung<br />

7 kw Photovoltaik-Anlage<br />

Am Bau beteiligte Unternehmen<br />

KAMMEL Ges.m.b.H. Grafendorf bei Hartberg<br />

Gebro-Tech. GmbH - Gebäude- und Rohrleitungstechnik, Greinbach<br />

ERST Elektro-Regeltechnik Steiner GmbH, Greinbach<br />

RUPO Fenstersysteme Ges.m.b.H, Grafendorf<br />

Cox-Patrick Hatwan, Platten und Fliesenlegemeister, Pinkafeld<br />

Andreas Mauerhofer, MBoden Pöllau<br />

Gleichweit Objektischlerei GmbH., Schildbach<br />

Anton Gleichweit Erdbau, Penzendorf,<br />

Freitag Stuckateur Gmbh., Penzendorf<br />

MT Kratzer GmbH., Greinbach<br />

Hochegger Dächer GmbH, Eggendorf bei Hartberg<br />

Architekturbüro Dipl. Ing. Anton Herman Handler, Hartberg<br />

OHO<br />

JUNI <strong>2023</strong><br />

sa., 3.6. 20:30 Uhr<br />

CULTUS <strong>–</strong> DARK FOLK KONZERT<br />

Bernhard Wita, Robert Huber <strong>–</strong> Gitarre, Gesang<br />

Andrea Linzer <strong>–</strong> Geige<br />

Eintritt: VVK € 20,<strong>–</strong> / AK € 25,<strong>–</strong> (*ermäßigt VVK € 18,<strong>–</strong> / AK € 23,<strong>–</strong>)<br />

So., 4.6. 10:00 bis 18:00 Uhr<br />

OFFEN. * POPUP-ATELIER KATRIN WEIDHOFER<br />

und Ausstellung Florian Lang<br />

Eintritt frei<br />

mo., 5.6. 20:00 Uhr * via STREAM<br />

BLOCKCHAIN MY HEART * Eine verkettete Kunstaktion<br />

Link zum Stream auf www.oho.at<br />

fr., 9.6. 19:30 Uhr<br />

KUKMA ARTISTS GO OHO * Ausstellungseröffnung<br />

Eintritt frei<br />

do., 29.6. 17:30 Uhr<br />

KUNST AFTER WORK: JAZZ, WEIN UND LITERATUR<br />

Lesung: Siegmund Kleinl * Jazz mit ADO ADO<br />

Finissage Ausstellung KUKMA<br />

Eintritt frei<br />

EINFACH LEICHTER BAUEN.<br />

SEIT 1967.<br />

Errichtung des Rohbaus inkl. Lieferung der<br />

Baustoffe und des Transportbetons in<br />

gewohnter KAMMEL - Qualität!<br />

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Gewerbestraße 162, A-8232 Grafendorf, Tel.: 03338 2396 0<br />

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Detaillierte Informationen zu diesen<br />

Veranstaltungen auf www.oho.at<br />

Kartenreservierung unter<br />

+43 3352 <strong>–</strong> 38555 oder info@oho.at<br />

Alle Veranstaltungen finden im<br />

Offenen Haus Oberwart, Lisztgasse 12 statt.<br />

* Ermäßigte Kartenpreise gelten für:<br />

OHO-Mitglieder, Ö1-Club-Mitglieder, AK-Card,<br />

Schüler*innen, Lehrlinge, Student*innen,<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

25


PORTRÄT<br />

Foto © Nicole Mühl/Rahmen shutterstock<br />

Tina Schabhüttl und Sarah Keil sind die Veranstalterinnen der Gartentage im Schloss Kohfidisch. Während sich Tina mit ihrem Gartennetzwerk einbringt, ist Sarah<br />

für die Gastronomie verantwortlich. Am 3. und 4. <strong>Juni</strong> findet die Veranstaltung bereits zum siebenten Mal statt. Das Motto heuer: „Rosige Zeiten“.<br />

Mit Blumen die Welt retten<br />

Sie tun es schon wieder. Zum siebenten Mal veranstalten Sarah Keil und Tina Schabhüttl die<br />

Gartentage im Schlosshof Kohfidisch. „Rosige Zeiten“ ist das heurige Motto. Warum die Veranstaltung<br />

genau den Puls der Zeit trifft. Wie alles begann und was hinter den Kulissen passiert.<br />

Nicole Mühl<br />

Wenn alles aufgebaut ist im<br />

Schlossgarten, wenn die rund<br />

100 Aussteller ihre Pflanzen,<br />

Sträucher und ihr Gartenallerlei<br />

ausgepackt und gut<br />

sichtbar arrangiert haben,<br />

dann kommen sie, die ersten<br />

Gäste. Vielleicht sogar die<br />

wichtigsten: die Hummeln und<br />

andere Insekten. „Da schwirrt<br />

und wuselt es so richtig. Da<br />

bekomme ich eine Gänsehaut.<br />

Für mich ist das der schönste<br />

Moment“, sagt Tina Schabhüttl<br />

und vor Aufregung<br />

fächert sie sich selbst mit<br />

ihren Handflächen Luft zu.<br />

Es ist Mitte Mai und die<br />

siebenten Gartentage im<br />

Schloss Kohfidisch gehen in<br />

die finale Planungsphase. Am<br />

3. und 4. <strong>Juni</strong> wird der<br />

Schlosshof unter dem Motto<br />

„Rosige Zeiten“ wieder zu<br />

einer Kulisse, die die Besucher<br />

in eine duftende, schöne und<br />

liebliche Welt mitnimmt.<br />

Rosig waren die Zeiten für die<br />

beiden Veranstalterinnen<br />

nicht immer. Aber sie würden<br />

es immer wieder machen.<br />

Was an Organisation im<br />

Hintergrund läuft, bekommt ja<br />

niemand mit, erklärt Sarah<br />

Keil. Ohne die Geräte und die<br />

Mannschaft des forstwirt-<br />

schaftlichen Schlossbetriebes<br />

wären die Events in dieser<br />

Größenordnung wohl kaum<br />

durchführbar. „Die Vorbereitungen<br />

für die Veranstaltungen<br />

sind enorm. Allein, dass wir<br />

den Graben um das Parkgrundstück<br />

für die Gartentage<br />

zuschütten müssen, damit die<br />

Autos reinfahren können und<br />

nach den Veranstaltungen<br />

wieder freilegen müssen, kostet<br />

Zeit und Arbeitskraft“, erzählt<br />

die Schlossherrin.<br />

Zwei Wochen vor dem Event ist<br />

der gesamte Betrieb eingespannt.<br />

20 Paletten Tische und<br />

Bänke müssen auf dem<br />

Gelände verteilt werden. Dazu<br />

kommen die behördlichen<br />

Wege, die genaue Planung und<br />

Organisation der Anschlüsse<br />

für Strom und Wasser. Denn<br />

100 Aussteller wollen ja auch<br />

ordentlich versorgt werden.<br />

Es sind Tausende Handgriffe<br />

vieler Menschen, bis dann am<br />

ersten Veranstaltungstag um<br />

10 Uhr das Tor aufgeht. Da<br />

haben die Standler schon<br />

ordentlich gefrühstückt <strong>–</strong> die<br />

Einladung ist eine Tradition des<br />

Hauses. Danach wird noch eine<br />

Runde gedreht. „Das gehört<br />

dazu, denn da entstehen auch<br />

tolle Gespräche. Für mich ist es<br />

26<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


immer besonders, wenn die Aussteller im<br />

Vorfeld gegenseitig ihre Standl besuchen<br />

und untereinander einkaufen“, sagt<br />

Sarah Keil.<br />

Es war einmal ...<br />

Was heute ein eingespieltes Team ist, hat<br />

im Jahr 2014 auf einer Hochzeit im<br />

Schloss Kohfidisch begonnen. Tina<br />

Schabhüttl war als DJane gebucht und<br />

Sarah Keil war als Schlossherrin mit der<br />

Gastronomie betraut. „Im Vorbeigehen<br />

habe ich Tina zugerufen, dass sie unbedingt<br />

bei meiner Geburtstagsfeier<br />

auflegen muss“, erinnert sich Sarah Keil.<br />

Es kam ein wenig anders. Ein Treffen<br />

später war die Idee der Gartentage<br />

geboren. „Ich hatte eine Vision im Kopf<br />

und ich wusste, mit Sarah als Gastronomin<br />

kann ich das verwirklichen“, erzählt<br />

Tina Schabhüttl. Sie wollte etwas wirklich<br />

Einzigartiges schaffen. „Du, Sarah, pass<br />

auf, das wird wirklich groß“, soll Tina im<br />

Zuge der ersten Planung gesagt haben.<br />

„Jaja, das kann ruhig groß werden“, hat<br />

Sarah Keil geantwortet. „Ich meine so<br />

richtig groß“, kam es von der Gartenfreundin<br />

zurück. Und so richtig groß<br />

wurde es dann auch. Im ersten Jahr war<br />

die Herausforderung, Aussteller ins<br />

Südburgenland zu bekommen. „Alle<br />

waren ein wenig skeptisch“ erinnert sich<br />

Tina Schabhüttl. Bereits ein Jahr später<br />

sagten so viele zu, dass daraus eine zweite<br />

Veranstaltung <strong>–</strong> das Kramuri <strong>–</strong> entstand.<br />

Ebenfalls mit rund 100 Ausstellern. Keiner<br />

hatte mit diesem Erfolg gerechnet.<br />

Die ersten Gartentage<br />

anno 2016<br />

„Meine ganze Familie ist bei den Gartentagen<br />

eingespannt. Die Kinder sitzen an<br />

der Kassa. Ich weiß noch, dass die ersten<br />

Gartentage am 20. <strong>Juni</strong> 2016 waren. An<br />

diesem Tag hat eine meiner Töchter<br />

Geburtstag“, erinnert sich Schlossherrin<br />

Sarah Keil. „Mein Mann und ich wollten<br />

uns mit ihr kurz zurückziehen und die<br />

Torte anschneiden, als mein Sohn anrief<br />

und ins Telefon schrie: „Mama, komm.<br />

Jetzt!“ Als ich um die Hausecke bog, habe<br />

ich gesehen, was los ist. Wir wurden mit<br />

dem Abstempeln der Besucher nicht<br />

fertig. Um 10 Uhr sollte die Veranstaltung<br />

beginnen. Um 9 Uhr waren die Leute vor<br />

dem Tor nicht mehr zu halten. Die Torte<br />

ist 24 Stunden später immer noch am<br />

selben Platz unberührt gestanden. Am<br />

ersten Tag war die Gastronomie um 13<br />

Uhr leer gegessen. Die Gastro-Standler<br />

mussten heimfahren und Ware holen<br />

oder nachliefern lassen.“ Das Konzept<br />

ging auf.<br />

Die tragenden Säulen<br />

Was dahinter steckt? Vielleicht lässt es<br />

sich so erklären: Es ist die große Liebe<br />

zum Detail von Tina Schabhüttl. Die<br />

sorgsame Auswahl der Standler, die<br />

genaue und wohl durchdachte Anordnung<br />

der Aussteller, die Bevorzugung des<br />

kleinen Handwerks. Es ist der gute<br />

Gastro-Mix von Sarah Keil mit regionalen<br />

Spezialitäten. Es ist die Wertschätzung<br />

der Vereine im Dorf, die diese Veranstaltung<br />

mittragen. Die Feuerwehr, das Rote<br />

Kreuz. Es sind die Nachbarn und die<br />

Gartenfreundinnen, die ihre Ideen<br />

einfließen lassen. Es steckt ganz viel<br />

Südburgenland in dieser Veranstaltung,<br />

„weil kein Fleck auf der Erde so schön ist<br />

wie dieser Landstrich“, sagen die beiden<br />

Veranstalterinnen.<br />

Es sind 365 Tage im Jahr, wo sie offen<br />

und neugierig durch die Welt gehen, um<br />

den Besuchern immer Neues zu bieten. Es<br />

sind ganz viel Freude und Herzblut dabei,<br />

getragen von dem Gedanken, dass<br />

Blumen die Welt retten oder sie zumindest<br />

um so viel schöner und besser<br />

machen.<br />

„Wenn dann die Besucherinnen und<br />

Besucher durch das Tor treten und<br />

allein beim Anblick des Ambientes kurz<br />

stehenbleiben, staunen und lächeln <strong>–</strong><br />

und eine eigene, friedliche Stimmung in<br />

der Luft liegt, dann ist das ein ganz<br />

besonderes Gefühl der Zufriedenheit“,<br />

erklären Sarah und Tina. Wohl auch,<br />

weil sie wieder ein wenig mehr Blumen<br />

in die Welt gebracht haben.<br />

Gartentage<br />

3. und 4. <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong><br />

10<strong>–</strong>18 Uhr, Schloss Kohfidisch,<br />

„Rosige Zeiten“<br />

Rosen in sämtlichen Formen und Begleitpflanzen,<br />

Fachsimpeln über Rosen, Zierrat<br />

und Tand mit Rosen, Genussvolles mit<br />

Rosen und Literarisches mit Martina Parker<br />

und Michaela Baumgartner.<br />

PORTRÄT<br />

Ringen<br />

ums<br />

Recruiting<br />

Die Schlacht um<br />

Top-Arbeitskräfte.<br />

Der Job-Pokal geht an …<br />

Sie finden keine qualifizierten<br />

Mitarbeiter? Dann machen<br />

Sie was falsch. Im Wettkampf<br />

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JUNI <strong>2023</strong> 27


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28 JUNI <strong>2023</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Foto © LEXI<br />

Foto © Nico Mühl<br />

Bürgermeister Georg Rosner, Eveline Rabold (Agentur Rabold & Co), Vizebürgermeister Michael Leitgeb und Landschaftsarchitekt DI Markus Schiller im Stadtgarten.<br />

Oberwart hat einen Garten<br />

Der Stadtgarten in Oberwart wurde offiziell eröffnet und präsentierte sich als grüne Begegnungszone<br />

der Menschen. Verschiedene Bereiche sollen den Ansprüchen jeder Generation<br />

gerecht werden. Das Konzept scheint aufzugehen: Gartenfeeling mit vielen netten Menschen,<br />

herrlich alten Kastanienbäumen und ganz vielen Pflanzen um sich.<br />

Nicole Mühl<br />

6.000 Pflanzen hat Markus<br />

Schiller mit seinem Team im<br />

Stadtgarten Oberwart<br />

angesetzt. Bekannt ist seine<br />

gleichnamige Baumschule in<br />

Wolfau ja vor allem durch alte<br />

Obstsorten. Tatsächlich ist<br />

Markus Schiller aber auch<br />

studierter Landschaftsarchitekt<br />

und hat als solcher das<br />

Konzept von Heinz Gerbl in<br />

Oberwart umgesetzt.<br />

Vorausgegangen war der<br />

Umgestaltung des ehemaligen<br />

Kulturparks in einen Stadtgarten<br />

ein Bürgerbeteili-<br />

gungsprozess. „Die Teilnahme<br />

war wirklich hoch und ganz<br />

klar ist dabei rausgekommen,<br />

dass sich die Menschen viele<br />

Grünflächen und Begegnungszonen<br />

wünschen“,<br />

erklärt Eveline Rabold, die den<br />

Prozess mit ihrer Oberwarter<br />

Agentur Rabold & Co durchgeführt<br />

hat. Der Stadtgarten<br />

gliedert sich somit in verschiedene<br />

Kernbereiche.<br />

Einen Erholungsraum mit<br />

vielen Grünbereichen, eine<br />

eigene Hundezone, Spielplätze,<br />

ein Motorikpark, ein Platz<br />

der Denkmäler und <strong>–</strong> um dem<br />

Wunsch der Standler nachzukommen<br />

<strong>–</strong> einen eigenen<br />

befestigten Marktplatz.<br />

„Die Anforderung bei der<br />

Umsetzung war, den alten<br />

Baumbestand zu erhalten.<br />

Das ist auch gelungen“, sagt<br />

Markus Schiller. Besonders<br />

die alten Kastanienbäume<br />

wurden während der Bauphase<br />

so gut es geht geschützt,<br />

betont der Landschaftsarchitekt.<br />

Bereits bei der Eröffnung des<br />

Stadtgartens zeigte sich, wie<br />

sehr die Neugestaltung zur<br />

Belebung der Innenstadt<br />

beiträgt.<br />

„Wir haben hier im Stadtgarten<br />

versucht, den Ansprüchen<br />

der älteren Generation<br />

genauso nachzukommen wie<br />

jenen der Jugend. Der Stadtgarten<br />

stellt einen Generationenplatz<br />

zur Vernetzung von<br />

Alt und Jung dar“, freut sich<br />

Bürgermeister Georg Rosner<br />

über die zahlreichen Besucher<br />

und positiven Rückmeldungen.<br />

Investiert wurden für die<br />

Umgestaltung 1,6 Millionen<br />

Euro. Das Projekt wird über<br />

Leader-Mittel gefördert.<br />

Der Süden beginnt in Bernstein<br />

An diesem magischen Ort kann man nicht nur „einfach gut essen &<br />

trinken“, sondern auch die Seele so richtig baumeln lassen. Baden in<br />

reinem Quellwasser. Schlafen im Paradies 49.<br />

Der Duft von frisch Gekochtem streicht einem schon morgens um die<br />

Nase und mittags und abends wird der Genuss in seiner genialen<br />

Köstlichkeit gefeiert. Inspiriert von mediterranen und alten österreichischen<br />

Rezepten entsteht eine „Ich-bin-im-Urlaub“-Küche mit viel<br />

Liebe. Eine Wein- und Gin-Karte, die für sich spricht und der Kaffee<br />

so cremig fein wie man es sonst nur in Süditalien erwarten würde.<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

29


BERICHT<br />

Ehe für alle<br />

Die Hochzeit ist für viele Paare die Krönung einer Liebe. Gesetzlich war das lange Zeit nur<br />

zwischen Mann und Frau möglich. Während Länder wie die Niederlande oder Belgien schon zu<br />

Beginn der Jahrtausendwende die gleichgeschlechtliche Ehe ermöglicht haben, reiht sich<br />

Österreich im Jahr 2019 erst an die 16. Stelle Europas. Inge und Lilly aus der Steiermark haben<br />

diesen Schritt dann dankend gewagt. Wie sie ihre offizielle Verehelichung in der Gesellschaft<br />

erleben, darüber haben sie mit <strong>prima</strong>! gesprochen.<br />

Eva Maria Kamper<br />

Foto © zVg<br />

„Vor meiner Ehe mit Lilly hatte ich eine sogenannte ‚Eingetragene<br />

Partnerschaft’”, erzählt Inge. „Da gilt man zwar als Paar, es<br />

hat sich aber eher als ‚Larifari’ angefühlt und nur Geld gekostet.”<br />

Ihre Partnerin Lilly kennt sie seit 2013. Ans Heiraten wollte<br />

man erst nicht denken. „Erst wenn es wirklich Ehe heißt in<br />

Österreich.” Der Erlass von dem Gesetz für die „Ehe für alle”<br />

war 2019 dann die Initialzündung für sie. „Da haben wir<br />

gewusst, wir ziehen das jetzt durch. Weil es sich jetzt echt<br />

anfühlt”, erinnern sich die beiden.<br />

Geheiratet wurde in Riegersburg, aufgrund der Corona-Krise<br />

erst im Jahr 2021. „Der Standesbeamte war wirklich sehr<br />

bemüht. Wir hatten nicht das Gefühl, dass er einen Unterschied<br />

macht, ob er nun Mann und Frau verheiratet oder ein gleichgeschlechtliches<br />

Paar”, schwärmt Lilly vom Tag der Hochzeit. Auch<br />

im Freundeskreis waren alle von der offiziellen Heirat begeistert.<br />

„Ausser ein Arbeitskollege wollte ab diesem Zeitpunkt nicht<br />

mehr mit mir zusammenarbeiten, er war der einzige, der damit<br />

nicht umgehen konnte”, erzählt Lilly vom Eindruck des gesellschaftlichen<br />

Umfelds. Auch sei ihr aufgefallen, dass ihre Firma,<br />

die ansonsten alle Verehelichungen per Inserat der Personalabteilung<br />

veröffentlicht, nur ihre Eheschliessung letztendlich doch<br />

nicht abgedruckt hat. Lilly bringt auch einen Sohn in die<br />

Beziehung mit: „Ich habe immer befürchtet, dass er Probleme in<br />

In Österreich dürfen gleichgeschlechtliche Paare seit 2019 heiraten. Inge und Lilly<br />

Assinger aus der Oststeiermark sind ein gesetzlich vermähltes Ehepaar.<br />

Foto: Bergmann<br />

Wald- u. Sonnenbad<br />

St. Johann in der Haide<br />

ab Samstag, 3. <strong>Juni</strong><br />

bei Schönwetter geöffnet<br />

Info im Gemeindeamt unter 03332/62882<br />

30 JUNI <strong>2023</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


BERICHT<br />

der Schule bekommt. Die sind aber bis dato ausgeblieben. Wir<br />

haben immer darüber gesprochen, dass wir eben nicht so die<br />

typische Familie sind und sind immer offen damit umgegangen.”<br />

Inge kann sich auch noch an ihre letzte Beziehung und den<br />

gesellschaftlichen Status von vor 2010 erinnern. „Damals hatte<br />

ich teilweise Angst, dass mich jemand absticht”, sagt sie ganz<br />

offen über ihren früheren Wohnsitz in der Großstadt. Nun in<br />

ihrer Heimat in der Steiermark sei das nicht mehr so schwierig.<br />

„Manchmal sind noch Blicke im Umfeld spürbar“, sagt sie. „Aber<br />

niemand wird ausfällig oder persönlich.”<br />

Was sie anderen Menschen raten, wenn sie merken, dass sie<br />

sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen? „Wichtig ist,<br />

dass man auf seine Gefühle hört. Etwas zu verdrängen, das ist<br />

nicht gut. Es gibt ganz tolle Gruppen und Einrichtungen, wo<br />

man auch unter Gleichgesinnten darüber sprechen kann.<br />

(Anm.: Zum Beispiel www.queer-rainbow-family.lgbt) Gesellschaftlich<br />

wäre es auch wichtig, dass es schon in den Schulen<br />

mehr Aufklärung gibt. Damit die Kids sehen, dass es nicht nur<br />

Mann und Frau und Heteros und ‘Schwule’ gibt, sondern viel<br />

mehr. Und es ist wichtig, dass sich jeder in seiner Entwicklung<br />

selbst entdeckt, und dann nicht so sehr im Unklaren mit sich<br />

selber ist”, wünschen sich Inge und Lilly.<br />

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GRÖSSENORDNUNG.<br />

Das Gesetz für die Ehe für alle<br />

Auch gleichgeschlechtliche Paare können in Österreich mittlerweile<br />

heiraten. Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom<br />

4. Dezember 2017 jene gesetzlichen Regelungen aufgehoben, die<br />

diesen Paaren den Zugang zur Ehe bisher verwehrte. Der Gerichtshof<br />

begründete diesen Schritt mit dem Diskriminierungsverbot des<br />

Gleichheitsgrundsatzes. Die Aufhebung trat bereits mit Ablauf des<br />

31. Dezember 2018 in Kraft. Gleichzeitig steht dann die eingetragene<br />

Partnerschaft auch verschiedengeschlechtlichen Paaren offen.<br />

Der Verfassungsgerichtshof hat die Bestimmungen über Ehe und<br />

eingetragene Partnerschaft von Amts wegen einer Prüfung unterzogen.<br />

Anlass des Verfahrens war die Beschwerde von zwei Frauen,<br />

die in eingetragener Partnerschaft leben und die Zulassung zur<br />

Begründung einer Ehe beantragt haben. Dieser Antrag wurde vom<br />

Magistrat der Stadt Wien und in der Folge vom Verwaltungsgericht<br />

Wien abgelehnt.<br />

Das Eingetragene Partnerschaft-Gesetz (EPG) wurde 2009 beschlossen<br />

und trat 2010 in Kraft. Der Gesetzgeber verfolgte damals<br />

das Ziel, die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare abzubauen,<br />

blieb aber vor dem Hintergrund eines „bestimmten traditionellen<br />

Verständnisses“ bei zwei verschiedenen Rechtsinstituten,<br />

eben der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft. Die jüngere<br />

Rechtsentwicklung ermöglicht insbesondere eine gemeinsame Elternschaft<br />

auch gleichgeschlechtlicher Paare: Gleichgeschlechtliche<br />

Paare dürfen Kinder (gemeinsam) adoptieren und die zulässigen<br />

Formen medizinisch unterstützter Fortpflanzung gleichberechtigt<br />

nutzen. Quelle: www.vfgh.gv.at<br />

Im Jahr 2021 wurden im Burgenland von 1.198 Eheschliessungen 14<br />

von gleichgeschlechtlichen Paaren vorgenommen. In der Steiermark<br />

67 von 5.737.<br />

Wiener Str. 8a, 7400 Oberwart<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

31


REPORTAGE<br />

Geselligkeit leben und<br />

Gemeinschaft schaffen<br />

Dechantskirchen<br />

Dechantskirchen und dahinter Vorau<br />

Foto © Franz Weidinger<br />

Wenn man Dechantskirchen mit nur<br />

einem Wort beschreiben könnte, dann<br />

wäre es die Geselligkeit. Davon ist auch<br />

Bürgermeisterin Waltraud Schwammer<br />

überzeugt. Inwiefern sich das in der<br />

Gemeinde zeigt, hat sich <strong>prima</strong>! vor Ort<br />

angeschaut.<br />

Saskia Kanczer<br />

Was war<br />

Wie der Name Dechantskirchen vielleicht<br />

schon verrät, war ums Jahr 1155 die<br />

Kirche, die dem Dechant unterstand, im<br />

Mittelpunkt, um die sich dann alles<br />

rundherum entwickelte. Die Tradition der<br />

Kirche wurde hochgehalten und besteht<br />

bis heute. Der Pfarrer der Gemeinde,<br />

Wolfgang Fank, legte schon immer viel<br />

Wert auf Nachhaltigkeit und Humanität<br />

und gab das auch so an die Bewohnerinnen<br />

und Bewohner weiter. Pfarrer Fank<br />

wird in der Gemeinde hochgeschätzt und<br />

feiert dieses Jahr seinen 80. Geburtstag.<br />

„Wenn man einen Pfarrer hat, der so<br />

menschen- und umweltfreundlich ist,<br />

dann lässt sich diese kirchliche Tradition<br />

relativ gut aufrechterhalten”, erklärt die<br />

Bürgermeisterin.<br />

Pfarrkirche<br />

Was ist<br />

„Dechantskirchen ist ein Ort für Menschen,<br />

die Gemeinschaft suchen”, so<br />

Waltraud Schwammer. Das zeigt sich in<br />

Form von 19 Vereinen, die sich um<br />

Nachwuchs keine Gedanken machen<br />

müssen. Jedes Fest, das im Dorf stattfindet,<br />

wird mit großer Begeisterung gefeiert.<br />

Das Engagement in der Gemeinde<br />

füreinander ist groß, das zeigt sich<br />

dadurch, dass es noch einen Nahversorger<br />

gibt, das Lokal am Dorfplatz wird bald<br />

wieder eröffnet und sogar einen eigenen<br />

Bäcker findet man im Dorf. Das Ansiedeln<br />

Foto © ShePhotography<br />

Foto © Nicole Mühl<br />

Waltraud Schwammer (ÖVP) ist seit 2005<br />

Bürgermeisterin der Gemeinde Dechantskirchen.<br />

von Betrieben wird unterstützt, neue<br />

Wohnmöglichkeiten werden geschaffen,<br />

der Kindergarten mit Kinderkrippe wurde<br />

neu gebaut und auch für die Kinderbetreuung<br />

wurde gesorgt. Es ist klar, dass<br />

man auf die Bedürfnisse der Einwohner<br />

achtet und stets daran gearbeitet wird,<br />

diese zu erfüllen. Auf gute Verkehrsanbindungen<br />

wird viel Wert gelegt, um den<br />

Bewohnerinnen und Bewohnern sowie<br />

Klein- und Mittelbetrieben das Pendeln zu<br />

erleichtern, dazu zählen der Bahnhof, die<br />

B54 und mehrere Busverbindungen.<br />

32<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Was sein wird<br />

Auch in zukünftigen Projekten erkennt man das Engagement<br />

für die Gemeinde wieder. Waltraud Schwammer ist es besonders<br />

wichtig, dass man sich in den Gemeinden mehr hilft, vor<br />

allem mit niederschwelligen Angeboten. „Wir müssen uns mehr<br />

Dinge überlegen, wie wir uns gegenseitig stärken können, ohne<br />

dass jemand dafür bezahlt wird.” Das Zeit-Hilfs-Netz ist ein<br />

Projekt, mit dem versucht wird, genau das zu tun. Man kann um<br />

Hilfe anfragen oder diese natürlich auch anbieten und ist dabei<br />

gleichzeitig versicherungstechnisch abgedeckt. Ebenfalls wird<br />

das Ausleihen eines Krankenbettes ermöglicht, kostenlos über<br />

die Gemeinde, ganze 25 Stück sind vorhanden. „Es ist wichtig,<br />

dass es das Angebot gibt und niemand einsam und allein<br />

zuhause sitzen muss”, so die Bürgermeisterin. Auch in Dechantskirchen<br />

wird am Glasfaserausbau gearbeitet und die<br />

Gemeinde ist Teil des Wexl-Trails Projekts für Sportbegeisterte,<br />

die das Wechselland mit dem Rad erkunden wollen.<br />

Typisch<br />

„Wenn man in den Ort kommt, dann muss man unbedingt rauf”,<br />

schwärmt die Bürgermeisterin. Es gibt viele Aussichtspunkte wie<br />

Flourl’s Schenke oder die Kapelle in Hohenau. Auch an Kultur<br />

fehlt es Dechantskirchen nicht. Der Thalburger Theaterverein<br />

wird auch diesen Sommer wieder in der Märchenarena Thalberg<br />

einige Theaterstücke aufführen. Der Verein „Kulturforum<br />

Wechselland“ bietet ein buntes Kulturprogramm im Rahmen von<br />

„Kultur im Wirtshaus“.<br />

Foto © ShePhotography<br />

Eindrücke von Dechantskirchen: Das Gemeindeamt mit Standesamt. Der<br />

Dorfbrunnen. Die 2005 sanierte Volksschule. Und ein wunderbarer Blick ins Tal.<br />

Foto © ShePhotography<br />

Foto © ShePhotography<br />

Foto © Franz Pichlhöfer<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

33


WERBUNG<br />

Bad Tatzmannsdorf: Klassik mit Klasse<br />

KLASSIKFESTIVAL<br />

Das Girardiquartett tritt am 2. Tag der PannoniArte in Bad Tatzmannsdorf auf<br />

Von 8. bis 11. <strong>Juni</strong> richtet Bad Tatzmannsdorf Tourismus mit der<br />

PannoniArte wieder ein Klassikfestival mit hochkarätigen KünstlerInnen<br />

und Werken bedeutender Komponisten aus. „Der Erfolg<br />

im letzten Jahr, inspirierte mich, für <strong>2023</strong> erneut ein vielfältiges<br />

Programm zusammenzustellen, das ganz im Zeichen der Romantik<br />

steht“, so die künstlerische Leitung Aima Maria Labra-Makk. Dieses<br />

Jahr mit dabei: Interpreten wie Ildikó Raimondi, Aleksandra Mikulska<br />

oder das Celloquartett der Wiener Philharmoniker. Als Ergänzung<br />

lädt ein Brunch mit exklusiver Kulinarik im Kurpark auch zu wahren<br />

Gaumenfreuden ein. <strong>2023</strong> gibt es die PannoniArte erstmals auch<br />

für Groß & Klein: Am Freitagnachmittag präsentieren Jörg Martin<br />

Willnauer und Musikschüler und -studierende „Der Nussknacker -<br />

Ein Weihnachtsmärchen zur Sommerzeit“. Nähere Informationen<br />

& Tickets online unter www.bad.tatzmannsdorf.at/pannoniarte<br />

08. - 11. JUNI <strong>2023</strong><br />

Bad Tatzmannsdorf<br />

08<br />

09<br />

10<br />

11<br />

JUNI<br />

JUNI<br />

JUNI<br />

JUNI<br />

Tagestickets ab € 35,-<br />

4-Tages Festivalpass ab € 115,-<br />

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Bad<br />

Tatzmannsdorf<br />

Das Leben feiern<br />

„Ouvertüre“<br />

Lieben Sie Brahms?<br />

Aleksandra Mikulska<br />

Girardi Quartett<br />

Ildikó Raimondi<br />

& Robert Lehrbaumer<br />

Celloquartett der<br />

Wiener Philharmoniker<br />

Sopranistin<br />

Ildikó Raimondi<br />

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UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Fotos © Schwartz Immo<br />

In Rauchwart entstand ein Traumhaus der Schwartz Immo. Weitere Projekte: www.schwartz-immo.at<br />

Haus am See<br />

Wohntraum der Zukunft<br />

Schwartz Bau in Oberwart wurde als Bauunternehmen bekannt,<br />

Schwartz Immo steht mit Eigenprojekten für individuelles Wohnen mit<br />

Charme. Am Rauchwarter Badesee errichtete der Bauträger ein exklusives<br />

Musterhaus mit dem gewissen Etwas. Das Grundstück in südburgenländischer<br />

Top-Lage <strong>–</strong> in der Nähe aller relevanten Infrastruktureinrichtungen<br />

und doch mitten in der Natur, wählte Geschäftsführer<br />

Christian Jandrisevits persönlich aus.<br />

Abends auf der eigenen Terrasse den<br />

Sonnenuntergang am See genießen oder<br />

direkt durch den Garten ins Wasser zum<br />

Schwimmen gehen. Das ist Lebensgefühl pur,<br />

aber längst nicht alles, was diese Wohlfühloase<br />

zu bieten hat. Smart, energieeffizient und<br />

top ausgestattet, ist das „Haus am See“ ein<br />

Juwel im gehobenen Immobiliensegment.<br />

Architektur für den Menschen<br />

und die Natur im Wohnzimmer<br />

ge Hebe- und Schiebetüren in den Glasflächen<br />

miteinander. Dank fließender Übergänge<br />

mit Ein-, Aus- und Durchblicken hat Schwartz<br />

Immo die Natur in den Wohnraum geholt.<br />

Bis ins Detail geplantes<br />

Einrichtungskonzept<br />

Vom Bodenbelag bis zur Decke ausgestattet<br />

wurde das Musterhaus von der Tischlerei Joh.<br />

Safner Möbelwerkstätte GmbH aus Kaindorf<br />

bei Hartberg, der es gelungen ist, mit<br />

individuellen Maßmöbeln in höchster Qualität<br />

den Raum optimal zu nutzen.<br />

Neben vielen anderen regionalen Unternehmen<br />

setzte Geschäftsführer Christian<br />

Jandrisevits auch auf die Herco Bauprojekt<br />

GmbH <strong>–</strong> für JOSKO Fenster, Türen und<br />

Sonnenschutz <strong>–</strong> sowie bezüglich Energieeffizienz<br />

auf die futuregrid.energy Service GmbH<br />

Gemäß Unternehmensphilosophie stellte<br />

Schwartz Immo auch bei diesem Projekt den<br />

Menschen <strong>–</strong> den Wunsch nach Sicherheit,<br />

Behaglichkeit, Privatsphäre und Identität <strong>–</strong> ins<br />

Zentrum. Die moderne, ästhetische Architektur<br />

unterstützt mit ihrer Funktionalität das<br />

Konzept des „Smart Home“. Wohn- und<br />

Außenbereich verschmelzen durch großzügiund<br />

die Energie Kompass GmbH.<br />

Zu den Ausstattungs-Highlights zählen neben<br />

dem Seezugang ein Whirlpool, eine Sommerküche<br />

mit Grill im Freien, ein Schiedel Kingfire<br />

Kamin für gemütliche Winterabende sowie ein<br />

offener Wohn-, Ess- und Kochbereich<br />

inklusive „Dirty Kitchen“.<br />

Ökologisch, ökonomisch<br />

und regional<br />

Schwartz Immo nutzt Baumaterialien nach<br />

ökologischen und ökonomischen Kriterien.<br />

Rohstoffquellen in der Nähe und regionale<br />

Produktion ermöglichen kurze Transportwege.<br />

So bleibt auch die Wertschöpfung in der<br />

Region. Zudem sorgen begrünte Dachflächen<br />

für natürliche Kühlung und Regenwasserrückhaltung<br />

und leisten einen kleinen Beitrag zum<br />

Schutz von Flora und Fauna. Das Haus am<br />

See ist in jeder Hinsicht zukunftsweisend.<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

35


INTERVIEW<br />

„Ein Musikfestival zu gründen,<br />

hat für mich etwas Heroisches“<br />

Edison Pashko ist seit 2010 im Orchester der Wiener Staatsoper und seit 2013 Mitglied der Wiener<br />

Philharmoniker. Der aus Albanien stammende Musiker erzählt im <strong>prima</strong>! Interview über seine<br />

Karriere bei den Wiener Philharmonikern, seine tägliche Arbeit als Musiker und sein Engagement<br />

beim PannoniArte Klassikfestival in Bad Tatzmannsdorf.<br />

Roland Weber<br />

Kommen Sie aus einer musikalischen<br />

Familie? Wurde Ihnen das Talent in<br />

die Wiege gelegt?<br />

Edison Pashko: Soweit meine Liebsten in<br />

die Vergangenheit meiner Vorfahren<br />

blicken können, bin ich der bislang einzige<br />

Musikschaffende. Hauptverantwortlich<br />

für meinen Werdegang ist meine Mutter,<br />

die als Musikliebhaberin das Fach<br />

Violoncello für mich gewählt hat.<br />

Seit 2010 gehören Sie dem Orchester<br />

der Wiener Staatsoper an und seit<br />

2013 sind Sie Mitglied der Wiener<br />

Philharmoniker. Für viele Musiker ist<br />

das die Erfüllung eines Kindheitstraumes.<br />

Wie haben Sie das damals<br />

erlebt, wie kam es zum Engagement?<br />

Meine tatsächlichen Anfänge bei den<br />

Wiener Philharmonikern waren direkt<br />

nach dem Studium im Jahr 1999 als<br />

Substitut. Dementsprechend war mir<br />

das Umfeld zum Zeitpunkt meines<br />

Engagements im Jahr 2010 nicht nur<br />

schon wohlvertraut, sondern auch ans<br />

Herz gewachsen. Trotz allem braucht<br />

man für den Tag des Probespiels alles<br />

Glück der Welt.<br />

Wie viel müssen Sie als ein Musiker<br />

bei den Philharmonikern üben?<br />

Das Üben hört niemals auf, selbstverständlich<br />

akribisch vor dem Probespiel.<br />

Danach wird spezifischer und zielgerichteter<br />

geprobt. Das ist auch bedingt<br />

durch das dichte Pensum, das man als<br />

Mitglied der Wiener Staatsoper und im<br />

Verein der Wiener Philharmoniker<br />

absolviert. Dazu kommt, dass die<br />

meisten von uns als Pädagogen tätig sind<br />

und außerdem eine sehr rege Tätigkeit<br />

Millionen Fernsehzuschauer erlebten Anfang des Jahres das Cello-Quartett der Wiener Philharmoniker beim<br />

Pausenfilm des berühmten Neujahrskonzerts. Nun werden die vier Cellisten <strong>–</strong> unter ihnen Edison Pashko<br />

<strong>–</strong> beim Abschlusskonzert des 2. PannoniArte Klassikfestivals in Bad Tatzmannsdorf live zu erleben sein.<br />

als Kammermusiker ausüben und das<br />

auf allen Bühnen der Welt.<br />

Die Idee des „PannoniArte“-Klassikfestivals<br />

in Bad Tatzmannsdorf ist ja,<br />

ein facettenreiches und qualitativ<br />

anspruchsvolles Musikerlebnis zu<br />

bieten, wo renommierte, aber auch<br />

junge Künstler auftreten. Was<br />

bedeutet es für Sie bei diesem<br />

regionalen Festival dabei zu sein?<br />

Ich gebe gerne zu, als einer von vielen<br />

wertgeschätzten Kollegen der Wiener<br />

MEIN ERSTES PINKAROCKEN<br />

OPEN-AIR BILDEIN<br />

24. JUNI <strong>2023</strong><br />

Infos: kids.pictureon.at<br />

Foto © Julia Wesely<br />

36<br />

JUNI <strong>2023</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INTERVIEW<br />

Philharmoniker Absolvent der Musikuniversität Graz, Expositur<br />

Oberschützen zu sein. Für mich ist es daher mehr ein<br />

Nachhausekommen als eine Frage der Regionalität.<br />

Man hört oft, dass klassische Musik junge Menschen nicht<br />

mehr erreicht? Helfen regionale Festivals, mit diesem<br />

Vorurteil aufzuräumen und mehr junge Menschen zu<br />

begeistern?<br />

In der heutigen Zeit ein neues Musikfestival zu gründen, hat für<br />

mich etwas Heroisches. Abgesehen von Alter oder Ambition möchte<br />

ich gerne Riccardo Muti zitieren: „Music doesn’t know the difference<br />

between people, it only speaks to their hearts, it is the only form<br />

of communication that can bring this terrible world together.“<br />

(„Musik kennt den Unterschied zwischen den Menschen nicht, sie<br />

spricht nur zu ihren Herzen. Es ist die einzige Form der Kommunikation,<br />

die diese schreckliche Welt zusammenbringen kann.“)<br />

Wie kam es zum Kontakt mit der künstlerischen Leiterin<br />

Aima Maria Labra-Makk?<br />

Mit Aima Maria Labra-Makk pflege ich seit meiner Studienzeit ein<br />

sehr freundschaftliches Verhältnis. Sie und ihr Mann Nikolaus Makk<br />

haben sehr viel zu meinem musikalischen Erwachen beigetragen.<br />

Sie spielen bei diesem Festival eine Matinée mit einem<br />

eigenen Ensemble. Worauf darf sich das Publikum freuen?<br />

Das Besondere an meinem Ensemble ist, dass es aus vier<br />

Cellisten besteht und daher ein Garant für ein außergewöhnliches<br />

Hörerlebnis ist.<br />

Was soll die Besucher berühren?<br />

Ich hoffe sehr, dass dem Publikum die epochale Bandbreite von<br />

Bach bis Piazzolla in Erinnerung bleiben wird.<br />

PannoniArte Klassikfestival<br />

8.<strong>–</strong>11. <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>, Bad Tatzmannsdorf<br />

Celloquartett der Wiener Philharmoniker<br />

11. <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>, 11 Uhr, Katholische Kirche, Bad Tatzmannsdorf<br />

www.bad.tatzmannsdorf.at/pannoniarte<br />

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JUNI <strong>2023</strong><br />

37


UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Selbstliebe<br />

Deine Entfaltung als Frau<br />

2021 gründeten Sigrid Kopfer und Anika Kirnbauer ihr<br />

Unternehmen und veröffentlichten „LiLa <strong>–</strong> Das Lebensbuch“.<br />

Ein 8 Stufen-Programm, das Frauen in ihre Selbstliebe<br />

führt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um alte<br />

Glaubensmuster aufzulösen und sich neue positive Denkweisen<br />

anzueignen.<br />

Anika Kirnbauer und Sigrid Kopfer<br />

Selbstwert ist der Schlüssel für unser Glück<br />

Wir finden es schade, dass so viele Frauen<br />

ihre wahre Schönheit und Einzigartigkeit<br />

nicht sehen können. Sich unwohl in ihrem<br />

Körper fühlen und an sich selbst zweifeln.<br />

Viele Frauen machen sich klein, kennen und<br />

schätzen ihren Wert nicht. Genau hier setzen<br />

wir mit unserer Expertise an.<br />

Authentisch, selbstbewusst & glücklich<br />

Unsere Mission ist es, so viele Frauen wie<br />

möglich in ihre Selbstliebe zu begleiten.<br />

Damit sie ihren wahren Wert kennen und<br />

selbstbewusst und strahlend durch diese<br />

Welt gehen. Und so zur besten Version ihrer<br />

selbst werden.<br />

Sobald du dich für dich entscheidest,<br />

beginnt der Weg in deine weibliche Kraft &<br />

Selbstliebe. Wir sind für dich da, und<br />

begleiten dich dabei.<br />

Workshop-Termine<br />

„Dein Selbstwert als Frau“<br />

in der Edlen Steinoase am<br />

03.06. und 24.06.<strong>2023</strong><br />

Anmeldung per E-Mail: hello@lilashop.at<br />

Alle Infos zum Buch, unseren Workshops<br />

& zur 1:1 Begleitung findest du<br />

unter www.lilashop.at und auf<br />

Instagram & Facebook<br />

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Burgspiele Güssing<br />

30 Jahre! Fast ein Märchen, vom Leben geschrieben.<br />

Fotos © Burspiele Güssing<br />

Der Große Houdini<br />

Sabine James lebt in Paris und bezaubert ihr<br />

Publikum mit Harfenmusik.<br />

Für die BURGSPIELE GÜSSING <strong>2023</strong> hat sie das<br />

Leben von Harry Houdini, dem Großmeister der<br />

Magie, in ein Theaterstück mit Musik und<br />

Gesang verarbeitet. Bei der Uraufführung am 11.<br />

Juli <strong>2023</strong> mit dem bewährten Ensemble führt<br />

sie wiederum Regie und steht auch selbst auf<br />

der Freilichtbühne der Festwiese. Die dramatischen<br />

Stationen im Leben des Protagonisten<br />

Houdini (verkörpert von Nikolai Csiszer)<br />

versprechen ein spannendes Theaterereignis<br />

im sommerlich idyllischen Ambiente des<br />

Festspielgeländes am Fuß der Burg Güssing.<br />

Die Schöne und das Biest<br />

Die BURGSPIELE GÜSSING bieten einen bunten<br />

Strauß an Märchen als Familienprogramm.<br />

Sabine James, künstlerische Leiterin des<br />

Theatersommers auf der FESTWIESE in<br />

Güssing, thematisiert außerdem im August<br />

<strong>2023</strong> mit dem französischen Märchen „La Belle<br />

et la Bête“ das stets präsente Problem der<br />

Ausgrenzung. Gilt es doch, auch in den<br />

schwierigsten Situationen positiv zu denken,<br />

um ein friedliches Zusammenleben möglich zu<br />

machen. Die Herzensgüte der Protagonistin<br />

Belle gibt mit ihrer Opferbereitschaft ein<br />

lebhaftes Beispiel dafür.<br />

Regisseurin Sabine James bringt den „Großen<br />

Houdini“ (gespielt von Nikolai Csiszer) zur Aufführung<br />

Spielplan<br />

Der Große HOUDINI <strong>–</strong> ein legendärer Magier<br />

Premiere: Dienstag, 11. Juli <strong>2023</strong><br />

weitere Spieltermine: 14., 15., 16., 21., 22., 23.,<br />

und 30. Juli<br />

Die Schöne und das Biest<br />

Premiere: Dienstag, 2. August <strong>2023</strong><br />

weitere Spieltermine sind der 5., 6., 12., 13.<br />

und 14. August<br />

Bühne FESTWIESE, am Fuß der Burg<br />

7540 Güssing, Schulstraße 2<br />

Alle Aufführungen beginnen um 19.30 Uhr<br />

info@burgspiele.eu | www.burgspiele.eu<br />

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38 JUNI <strong>2023</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


BERICHT<br />

Kunst After Work<br />

Foto ©LEXI<br />

Man könnte an einem Donnerstag spätnachmittags nach der Arbeit nach<br />

Hause fahren. Man könnte aber noch etwas Besonderes erleben. Genau in<br />

diese Kerbe schlägt das OHO mit einem breit gefächerten Kunst-Angebot.<br />

Am 29. <strong>Juni</strong> heißt es ab 17.30 Uhr „Kunst After Work“ im OHO-Gastgarten.<br />

Das Programm bietet Jazz, Literatur und es ist zugleich die<br />

Finissage der Ausstellung des Kunst- und Kulturvereins „kukma“.<br />

Nicole Mühl<br />

Foto © zVg<br />

Stadtgemeinde Oberwart<br />

Willkommen im<br />

Stadtgarten<br />

KOLUMNE<br />

ADO ADO<br />

Literatur<br />

Siegmund Kleinl präsentiert an diesem<br />

Sommerabend sein neues Buch „frei<br />

gehen <strong>–</strong> eine Exodus-Dichtung“. Im<br />

Zentrum steht dabei die wohl bekannteste<br />

Freiheitsgeschichte der Weltliteratur:<br />

Exodus <strong>–</strong> die Massenwanderung<br />

oder besser bekannt als der Auszug der<br />

Israeliten aus Ägypten. Kleinl stellt in<br />

seinem lyrischen Werk Szenen des<br />

biblischen Exodus in Beziehung zu<br />

aktuellen Geschehnissen. Es geht um das<br />

Hinterfragen der eigenen Freiheit.<br />

Welche Hindernisse und Visionen dabei<br />

auftauchen. „Frei gehen“ bedeutet heute,<br />

von Abhängigkeiten und Zwängen frei<br />

zu werden, die wir durch technische<br />

Entwicklungen oder herrschende<br />

Ideologien erleben.<br />

Mehr zum Buch: www.edition-marlit.at<br />

Jazz<br />

Seit 1990 besteht die Jazz-Formation<br />

„Ado Ado“. Im OHO sind die gleichgesinnten<br />

Jazz-Idealisten und Profis zu<br />

hören mit Stefan Pelzl am Saxofon,<br />

Werner Mras am Schlagzeug, Wolfgang<br />

Schuller am Bass und Alois Geyer auf<br />

der Gitarre. Wie sehr Jazz Leidenschaft<br />

bedeutet, werden sie hörbar machen.<br />

Finissage<br />

Rund 70 Mitglieder zählt der Kunst- und<br />

Kulturverein kukma aus Markt Allhau.<br />

45 davon sind künstlerisch tätig. Seit 9.<br />

<strong>Juni</strong> konnte Ausstellung der Künstlervereinigung<br />

im OHO besichtigt werden.<br />

Am 29. <strong>Juni</strong> findet im Zuge der Veranstaltung<br />

„Kunst After Work“ die Finissage<br />

statt und damit die letzte Gelegenheit<br />

die Werke in dieser Formation<br />

nochmals zu sehen.<br />

KUNST AFTER WORK:<br />

JAZZ, WEIN UND LITERATUR<br />

Donnerstag, 29. <strong>Juni</strong> <strong>2023</strong>, 17.30 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

Landschaftsarchitekt DI Markus Schiller<br />

hat den Stadtgarten in Oberwart mit<br />

seinem Team von der Baumschule Schiller<br />

aus Wolfau gestaltet. Sein Resümee:<br />

„Das Konzept des Stadtgartens von Heinz<br />

Gerbl ist extrem durchdacht. Die Umsetzung<br />

war Herausforderung und Freude zugleich.<br />

Der Wunsch der Bevölkerung war, viel Grün<br />

in die Stadt zu bringen und Begegnungszonen<br />

zu schaffen. Das ist gelungen. Sowohl<br />

Kinder, Hundebesitzer, Ruhesuchende,<br />

Naturgenießer, Sportler bis hin zu den<br />

Marktfahrern <strong>–</strong> jeder wurde berücksichtigt.<br />

Wir haben hier insgesamt 6.000 Pflanzen<br />

neu gesetzt. Die Vorgabe der Gemeinde,<br />

dass der Baumbestand erhalten werden<br />

soll, konnte bis auf einen einzigen Baum<br />

erfüllt werden. Entlang der Bundesstraße<br />

wurden anstelle der Zierkirschen sieben<br />

klimafitte Linden gesetzt. So viele Pflanzen<br />

gab es hier noch nie.<br />

Während der Bauarbeiten haben wir die<br />

Bäume mit einer Holzummantelung<br />

geschützt und alle Arbeiten wurden extrem<br />

sorgsam durchgeführt. Als Landschaftsarchitekt<br />

habe ich auf die genaue Durchführung<br />

aller dafür erforderlichen Maßnahmen<br />

geachtet. Bei den Arbeiten selbst Hand<br />

anzulegen, waren mir ein Bedürfnis und<br />

eine große Freude. Es ist schön zu sehen,<br />

dass der Stadtgarten ein blühendes<br />

Zentrum und Lebensraum für Insekten<br />

geworden ist und ich wünsche den<br />

Menschen und Tieren viel Freude damit.“<br />

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JUNI <strong>2023</strong> 39


Im Garten<br />

mit Regina<br />

Nur 1 € | Blumenkisterl samt Erde,<br />

Pflanzen und Deko<br />

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von Karin Weingrill MA<br />

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Vegan, laktosefrei, glutenfrei,<br />

eiweißreich, ballaststoffreich<br />

Zutaten für 4 Portionen:<br />

200 g Belugalinsen, getrocknet<br />

500 g grüner Spargel<br />

Für die Marinade:<br />

3 EL frische Petersilie<br />

3 EL frische Minze<br />

1 Stk. rote Zwiebel<br />

4 EL Olivenöl<br />

Foto © Karin Weingrill<br />

1 Stk. Zitrone groß, frisch<br />

gepresst<br />

2 TL Agavendicksaft<br />

Salz<br />

Pfeffer, frisch gemahlen<br />

Kreuzkümmel, gemahlen<br />

Toppings: Pinienkerne,<br />

Räuchertofu, Cocktailtomaten,<br />

frische Erdbeeren<br />

Schönes muss nicht viel Geld kosten. Ich zeige euch in diesem<br />

Beitrag, wie man um nur 1 Euro ein tolles Blumenkisterl inklusive<br />

Bepflanzung bekommt.<br />

Alte Bretter hat so ziemlich jeder irgendwo herumliegen. Diese<br />

einfach zusammenzimmern <strong>–</strong> selbst die Nägel sind bei meinem<br />

Kisterl gebraucht. Dann am Boden des Kisterls Löcher hineinbohren<br />

und ein Zeitungspapier hineinlegen, damit die Erde die<br />

Löcher nicht gleich verstopft. Übrigens: auch ein alter Tontopf<br />

kann anstelle eines Kisterls verwendet werden.<br />

Bei der Erde nehme ich eine alte Topferde und mische diese 1:1<br />

mit einer Maulwurfshügelerde, weil die Tierchen schon tolle<br />

Vorarbeit geleistet haben und diese Erde wunderbar krümelig<br />

und fein ist.<br />

Auch für die Bepflanzung habe ich für dieses Kisterl keinen<br />

Cent ausgegeben, weil alles die Natur liefert. Ich habe mich für<br />

das wunderschöne Pfennigkraut entschieden. Dieses ist ja<br />

eigentlich ein Bodendecker und ist so ziemlich in jedem Garten<br />

zu finden. Ich habe ein dunkelgrünes und ein helleres aus dem<br />

Garten behutsam ausgegraben, weil das einen tollen Kontrast<br />

ergibt. Es wird dann einfach ins Kisterl gepflanzt und sanft<br />

angedrückt. Wenn das Pfennigkraut mit seinen gelben Blütenknospen<br />

hinunterwächst, sieht das besonders schön aus. Was<br />

Ihr sonst noch einpflanzen und als Deko verwenden könnt,<br />

findet Ihr im Video dazu (und natürlich viele weitere Videos)<br />

auf unserem eigenen SONNENERDE- Kanal ERDGEFLÜSTER.<br />

SONNENERDE „ErdGeflüster“-Video, 25. 05. 2022:<br />

www.sonnenerde.at/de/erdgefluester<br />

Der monatliche Gartentipp<br />

von SONNENERDE-Chefin<br />

Regina Dunst<br />

Zubereitung: 1. Die Belugalinsen in ausreichend<br />

Wasser 15 bis 20 Minuten köcheln, dann über einem Sieb<br />

abgießen, unter fließend kaltem Wasser kurz abschrecken und<br />

gut abtropfen lassen. Die Linsen in eine Salatschüssel geben.<br />

2. Vom grünen Spargel die holzigen Enden abschneiden und in<br />

ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelstücke ca. 10 Min.<br />

im Dampf garen.<br />

3. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft und Gewürze cremig<br />

rühren, danach die kleinwürfelig geschnittene Zwiebel und die<br />

gehackten Kräuter unterrühren.<br />

4. Das Dressing mit den warmen Belugalinsen und den Spargelstücken<br />

vermengen, gut durchmischen und anrichten.<br />

5. Als Topping passen je nach Geschmack: trocken geröstete<br />

Pinienkerne, Würfel vom Räuchertofu, Cocktailtomaten und<br />

frische Erdbeeren. ENJOI!<br />

40<br />

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Sie gerne und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.<br />

Sehnen Sie sich auch nach dem sonnigen Süden, nach Pasta, Espresso und Dolce Vita?<br />

Wenn Sie sich das Urlaubsfeeling nach Hause holen wollen, schauen Sie bei Tavola vorbei!<br />

Wir haben für Sie trendige Nudelmaschinen, Espressobereiter, Tassen, Aperitivo Gläser und sogar<br />

das passende Reisegepäck, falls es Sie doch in den Süden zieht. Es ist für alle etwas dabei.<br />

Tavola <strong>–</strong> Kochen • Genießen • Schenken<br />

8230 Hartberg | Hatric | 03332 64080 | office@tavola.at | www.tavola.at<br />

GROCCERIA | 7400 Oberwart | Hauptplatz 7<br />

delikat-essen@grocceria.at<br />

Öffnungszeiten: DI und MI 9<strong>–</strong>20 Uhr<br />

DO und FR 9<strong>–</strong>22 Uhr | SA 9<strong>–</strong>17 Uhr<br />

Gruber’s Fruchtzauberei,<br />

Reigersberg bei Ilz<br />

Wir verarbeiten Ihr Obst, Gemüse oder Ähnliches.<br />

Und wenn Sie zu wenig haben, kein Problem <strong>–</strong><br />

wir haben genug.<br />

Ob zauberhafte Konfitüre, würziges Chutney,<br />

herrliches Pesto, pikanter Dip uvm.<br />

BIO, vegan, konventionell, alles kein Problem.<br />

Wir erledigen alles <strong>–</strong> vom Rezept, der Verarbeitung<br />

und Abfüllung bis zur Grafik, Druck und<br />

Etikettierung. Gerne mit Ihrem Logo.<br />

Alles aus einer Hand.<br />

Gruber’s Fruchtzauberei | 8262 Ilz<br />

Reigersberg 31 | 0664 402 50 63<br />

office@fruchtzauberei.at<br />

www.fruchtzauberei.at<br />

Restaurant „Pannonia Roth“, Bernstein<br />

FRÜHSTÜCKSBRUNCH - VERGISS DEN ALLTAG …<br />

... und erlebe einen Frühstücksbrunch wie im Urlaub <strong>–</strong> vom weichen Ei bis zu Ham and Eggs,<br />

frisch für Sie zubereitet. Eine Riesenauswahl von Frühstücksklassikern wie Wurst und Käse,<br />

Schinken, Lachs, Marmeladen, Cornflakes, Müsli, Joghurt, frischen Früchten etc. über<br />

Bratwürste, gegrillten Speck, Rührei, frische Säfte etc. Eine riesige Auswahl an frischem<br />

Gebäck, natürlich auch glutenfrei! <strong>–</strong> JEDEN ERSTEN SAMSTAG IM MONAT!<br />

Nächsten Termine: 03. <strong>Juni</strong> & 01. Juli <strong>–</strong> Reservierung unter 03354 6543 erforderlich!<br />

Weitere Infos auf www.pannonia-roth.at und auf Instagram @pannonia_roth.<br />

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René Mahlknecht<br />

Geschäftsführer der<br />

busycomm GmbH empfiehlt<br />

Privatkunden<br />

Magenta Breiter Brand.<br />

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