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D'Handwierk Avril 2020

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Avril/2020

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

INTERVIEW AVEC LE PRÉSIDENT DE LA CDM TOM OBERWEIS

L’Artisanat face au coronavirus

SOLIDARITY

COVID-19

Message vum Michel Reckinger,

Präsident vun der FDA

FACILITY MANAGEMENT

Komfort, Sicherheit,

Effizienz!


Maintenant de série* sur le nouvel

Actros : le système Active Brake Assist 5.

Certains parlent, d’autres passent à l’action. Le nouvel Actros.

Pour plus d’informations, veuillez consulter le site www.mercedes-benz-trucks.com

*De série pour les véhicules pour lesquels une aide active au freinage est exigée par la loi.

Merbag S.A.

Site Leudelange – 3, rue Nicolas Brosius, L-3372 Leudelange, Tel.: 26 3726-1 (Vente et Service)

Site Roost – 2, route de Cruchten, L-7759 Roost, Tel.: 26 8085-1 (Service)


MAGAZINE

FOCUS

Restez informés.

Vu la situation actuelle, la communication via

d’Handwierk est forcément limitée étant donné

le délai entre la production du magazine et

sa parution.

Nous vous conseillons de suivre l’actualité sur

les sites Internet des organisations artisanales

www.fda.lu, www.cdm.lu et www.yde.lu

Les conseillers de la Fédération des Artisans

et de la Chambre des Métiers se tiennent

également à votre disposition pour toutes

questions autour de la pandémie du

Covid-19 et sur toute autre thématique

qui impacte votre entreprise.

Bleiben Sie informiert.

Angesichts der derzeitigen Situation ist die

Kommunikation über d'Handwierk aufgrund

der Verzögerung zwischen der Produktion

der Zeitschrift und ihrer Veröffentlichung

zwangsläufig eingeschränkt.

Wir empfehlen Ihnen, die Informationen auf

den Webseiten der Handwerksorganisationen

www.fda.lu, www.cdm.lu und www.yde.lu

zu verfolgen.

Die Berater der Fédération des Artisans

und der Chambre des Métiers stehen Ihnen

auch für alle Fragen zur Covid-19-Pandemie

und zu allen anderen Themen, die Ihr

Unternehmen betreffen, zur Verfügung.

Christian Reuter

c.reuter@fda.lu

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION :

Fédération des Artisans

Tél. : (+352) 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

Chambre des Métiers

Tél. : (+352) 42 67 67 1

contact@cdm.lu

www.cdm.lu

2, Circuit de la Foire

Internationale

L-1347 Luxembourg

BP 1604 - L-1016 Luxembourg

DIRECTION ARTISTIQUE :

Dominique Bernard

RÉGIE/RÉDACTION :

Jeff Karier

Nathalie Burg

CRÉDITS PHOTOS :

Shutterstock.com,

CDM, FDA

"Nous attirons également votre attention sur le fait que certaines dates ou informations sont susceptibles de changer

selon les décisions gouvernementales qui pourraient être prises après le 20 avril, date de mise en production

du magazine."

EDITEUR:

+352 42 45 11 1

info@fda.lu

www.fda.lu

RÉGIE PUBLICITAIRE :

regie.lu,

2, rue Christophe Plantin,

BP 1008, L-1010 Luxembourg,

Tél. : 4993 9000,

regie@regie.lu

IMPRESSION :

Print Solutions s.à r.l.

WP


Locationpartner:

DONNERSTAG,

17. SEPTEMBER 2020

Ziel &

Party

in der

d’Coque

Jetzt

online

anmelden!

In

3er-Teams

www.business-run.lu

06-09

INTERVIEW

DAS HANDWERK IN

DER CORONA-KRISE

Tom Oberweis, Präsident der Chambre

des Métiers im Interview (30. März 2020)

POLITIQUE

24-25 EN FAVEUR D’UNE STRATÉGIE

ARTISANAT ET PME DURABLE

ET MODERNE

Mémorandum de la Chambre des

Métiers

CHRONIQUE JURIDIQUE

26-27 LA « COALITION DES AMBITIEUX »

PAR LE PROJET DE LOI « CLIMAT »

Réductions des gaz à effets de serre

ÉCONOMIE

28-32 LE SOLEIL AVANT LA TEMPÊTE

L’Artisanat au 4 e trimestre 2019

34-35 LA NOUVELLE LOI SUR LE RÉGIME

D’AIDES DE « MINIMIS »

Nouveau régime

36-37 CONSEIL SUR LES AIDES

ÉTATIQUES DANS LA HOUSE

OF ENTREPRENEURSHIP

La Chambre des Métiers

vous conseille

BERATUNG ZU DEN STAATLICHEN

FÖRDERUNGEN IM HOUSE

OF ENTREPRENEURSHIP

Sie werden von der Chambre

des Métiers beraten

10-11

INFO

LA CHAMBRE DES MÉTIERS

ACCOMPAGNE LES ENTREPRISES

ARTISANALES DANS LEUR

COMBAT CONTRE

LE CORONAVIRUS COVID-19

Communiqué

FORMATION

38-40 MEISTERBRIEF RELOADED :

DER MEISTER „GEBÄUDETECHNIK“

SCHLÄGT NEUE WEGE EIN

Brevet de Maîtrise

42-43 PRÉVOIR DES CONDITIONS

GÉNÉRALES POUR ACCOMPAGNER

SES DEVIS

Entreprises

DIGITAL

44-46 RÉSULTATS D’UNE ENQUÊTE

MENÉE FIN 2019 AUPRÈS

DES RESSORTISSANTS

DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

La digitalisation dans l’Artisanat

luxembourgeois

ÉNERGIE

47 ZOOM SUR LE MODULE FAQ

Les outils d’information myenergy


MAGAZINE

SOMMAIRE

12-13

INFO

D'HANDWIERK01|2018

MESSAGE DE

14-16

INFO

LE PACTE DE STABILISATION

ISTDENNSCHON MICHEL RECKINGER,

DE WAHLKAMPF?!

L’ÉCONOMIE/SITUATION

PRÉSIDENT DE LA FDA

AU 25 MARS

ÉDITORIAL

Covid-19

Covid-19

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf auch gerne dargestellt wird, beginnt indieser

Legislaturperiode außerordentlich früh.

50-53

THÉMATIQUE

KOMFORT, SICHERHEIT, EFFIZIENZ!

Facility Management

INFO

4

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

Probleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

52 Wochen… Tatsächlich schien zur Jahreswende insbesondere

beider LSAP undimmerhin10Monate vor derWahlein

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den

engstenSchmusekurs mitden Gewerkschaftenzufahren.

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei

amtierende Minister um, davon 2von der DP, als esdarum

ging, sich bei der wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,

nämlich derCGFP. Unddas ganz ohne Not, denn

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

derenForderungen reagiert,sodassdie Beamtenvertretungriskierte,entwederins

Leere zu laufen oder aber

ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es Ein ähnlich schwarzes Bild ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte

18 VOS CONTACTS Erziehungsminister / FÉDÉRATION

Claude Meisch, als er ankündigte, 20-21 die HYGIENE-REGELN

letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

DES ARTISANS Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen

Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familien-

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

Coronavirus Covid-19

À votre service

ministerin Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijährige

„Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und Coronavirus Innovation. Covid-19 Die Politik steht jedoch auch in der Verantwor-

RÈGLES Produktivitätsorgen, D'HYGIÈNE StichwörtersindhierQualifikation und

schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein Jahr zu tung, damit das politische Umfeld den Anforderungen der

beschränken. Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest

angeschossen,mittels welcherdocheigent-

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente

Zeit gewachsen ist. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle

lich eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor

FÉDÉRATION

InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren

zu nennen.

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas 56 entgegensetzenund

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst Fédération Natürlichsinddas des Entreprises Themen,die nichtjedem gefallen undkon-

GENERALVERSAMMLUNG DER FEMAL

denMutterschaftsurlaub nach derGeburtauf zwei Monate zu trovers diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

du Machinisme Agricole et Industriel

erhöhen,ganzsowie es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

Fall war.

du Grand-Duché kussionzumutende können. Luxembourg Doch dafürmüssten sie zuallererst

Wählernabersoweitvertrauen,dasssie ihnen eine solche Dis-

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

DE REMERCIEMENT anstattsie vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

POUR

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also DÎNER

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

LES ANCIENS MEMBRES DU COMITÉ

werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von derCGFPeinen Korbgibt?

Stimmengewinnen ernten die politischen Nikoläuse dadurch Confédération de la Toiture

aber eher selten. Auch nichtbei Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

Luxemburg steht vor großen Herausforderungen. Das auf

Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzuwachs beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

Altersversicherung,Platz fürdie Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen

Zeitaltersindalles Themen,die maninder

kommendenLegislaturperiode angehenmuss.

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

werden kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.

Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten

geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt

dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung

heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse

zuverteilen gibt.

INFO/HYGIÈNE

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

54-55

FORMATION

FRAGEN SIE - ABER RICHTIG!

Ragetechniken

STANDARDS

03

FOCUS

58

AGENDA/EVENTS

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

INTERVIEW

INTERVIEW AVEC LE PRÉSIDENT DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS TOM OBERWEIS (EN DATE DU 30 MARS 2020)

L’Artisanat face

au coronavirus.

Suite aux mesures prises par le Gouvernement dans le cadre de la crise sanitaire, la grande majorité des entreprises

artisanales ont dû stopper leur activité. Quelques secteurs, comme l’alimentation, le nettoyage ou les opticiens sont

autorisés à travailler. Pour d’autres, plus particulièrement le secteur de la construction, les travaux d’entretien urgents

ou les dépannages sont autorisés. C’est en tout cas une situation sans précédent depuis la seconde guerre mondiale

à laquelle doivent faire face les PME et les grandes entreprises de l’Artisanat.

Quel est le plus grand problème auquel sont confrontées

les entreprises ?

Avec la propagation du virus, il y a des entreprises pour

lesquelles les commandes, les projets ne sont pas perdus,

mais décalés dans le temps. Or, pendant cette crise,

elles doivent toujours couvrir leurs coûts fixes.

Pour d’autres, notamment dans l’alimentation (confrontée

aussi à d’importantes pertes liées aux denrées périssables),

les pertes du moment ne pourront pas être compensées

à la sortie de la crise de sorte qu’elles vont essuyer

des pertes définitives. Quelle que soit la situation dans

laquelle elles se trouvent, les entreprises sont confrontées

dans l’immédiat à un problème aigu de liquidités.

C’est d’ailleurs le message principal porté par le Directeur

général Tom Wirion dans son interview le 24 mars

dernier sur RTL lorsqu’il a réclamé une subvention

non remboursable.

« Je suis d’avis qu’à côté des discussions actuelles

sur des solutions à court terme (mars/avril),

il est important que le Gouvernement prépare

un programme de stabilisation à moyen et

à long terme de l’économie en général et

de l’Artisanat en particulier. »

Quelle appréciation portez-vous sur le programme

de stabilité économique présenté le 26 mars par

le Gouvernement ?

Le paquet de mesures est un signal fort pour l’économie.

Il contient un mix de mesures : une garantie d’Etat pour

permettre aux banques de pouvoir accorder des lignes de

crédit afin de couvrir des besoins en fond de roulement

à des conditions avantageuses, des avances remboursables,

une subvention non remboursable pour les micro-entreprises

interdites de travailler. Et bien sûr le chômage partiel,

avec le paiement d’avances, tout comme le remboursement

rapide des soldes créditeurs de TVA inférieur à 10.000 EUR

et des reports au niveau fiscal et de la sécurité sociale.

Le paquet rejoint en partie les propositions de la Chambre

des Métiers, qui dès le début de la crise était en contact

étroit avec le Gouvernement, et plus particulièrement

avec le ministre des Classes Moyennes et du Tourisme

Lex Delles et le ministre de l’Economie Franz Fayot.

Il est essentiel que ces mesures soient mises en œuvre

rapidement et qu’elles soient ajustées si nécessaire.

Ainsi, le comité de la Chambre des Métiers, a proposé

dès le 27 mars au Gouvernement un élargissement

des bénéficiaires de l’aide directe de 5.000 EUR, laquelle

ne doit pas rester un « one shot » ainsi que des améliorations

au niveau de l’avance remboursable. Nous continuons

à dialoguer avec le Gouvernement, qui a d’ailleurs

signalé qu’il serait prêt à faire des ajustements si

nécessaire.

Quelle est le rôle joué par la Chambre des Métiers ?

L’orientation que nous avions définie est double :

tout d’abord être force de propositions pour

le Gouvernement sur base des retours que nous avons

reçus très tôt de la part de nos entreprises ressortissantes.

Ainsi, la Chambre des Métiers était un interlocuteur

privilégié du Gouvernement, comme l’a d’ailleurs

souligné le ministre des Finances lors de la présentation

du paquet de mesures. Ensuite, accompagner les entreprises

dans leur combat contre les effets économiques

du Coronavirus. Ainsi, un site internet dédié au Coronavirus

sur www.yde.lu avec des FAQ, mis à jour en continu

et une hotline furent mis en place.

Le premier jour de son fonctionnement, à savoir le 16 mars,

le nombre d’appel était de loin supérieur aux appels reçus

en un mois par les différents services de la Chambre

des Métiers. Ceci montre que le service mis en place répond

à la demande urgente du moment. De plus, et pour faire

/04/2020

06


SOLIDARITY

passer les informations importantes pour les patrons,

les entreprises ressortissantes se sont vues adresser

des mailings. Sans oublier une présence renforcée sur

les réseaux sociaux. Je tiens à remercier les ministères

pour leur coopération avec notre équipe de la hotline.

Et il me tient à cœur de remercier toute l’équipe de

la Chambre des Métiers pour leur réactivité et leur

engagement exemplaire.

Comment voyez-vous la suite et la sortie de crise ?

Je suis d’avis qu’à côté des discussions actuelles sur des

solutions à court terme (mars/avril), il est important que

le Gouvernement prépare un programme de stabilisation à

moyen et à long terme de l’économie en général et de

l’Artisanat en particulier. Ce programme devra viser à

couvrir les pertes de chiffre d’affaires et donc de revenu

lors de la crise et non récupérables par la suite et les coûts

de remobilisation.

Dans ce contexte, la Chambre des Métiers, en concertation

avec les organisations membres de l’UEL, est en train

de réfléchir à des propositions à adresser au Gouvernement

en vue de la mise en place d’un programme d’investissements

et de réformes. Les réflexions portent notamment sur

l’organisation des marchés publics, sur une solidarité

nationale renforcée dans le domaine de la sécurité sociale

et du droit du travail, notamment par la création d’un réel

statut unique et la fiscalité.

L’objectif de l’ensemble des réflexions en cours est d’éviter

une politique d’austérité et une réduction massive

des investissements publics.

Chambre des Métiers

Tom Oberweis

Président de la Chambre des Métiers

Des questions relatives au coronavirus ?

La Chambre des Métiers met à votre disposition

➤ des informations pratiques

➤ une Foire aux Questions

Rendez-vous sur www.yde.lu

Vous ne trouvez pas de réponse à vos questions ?

Contactez-nous sur notre Hotline : +352 42 67 67 550 ou par e-mail : contact@cdm.lu

07


MAGAZINE

INTERVIEW

TOM OBERWEIS, PRÄSIDENT DER CHAMBRE DES MÉTIERS IM INTERVIEW (30. MÄRZ 2020)

Das Handwerk in

der Corona-Krise.

Infolge der von der Regierung in dieser Coronakrise erlassenen Maßnahmen, ist die Mehrheit der Handwerksbetriebe

gezwungen, ihre Arbeit einzustellen. Einige wenige, so z.B. Lebensmittel- und Reinigungsbetriebe- oder Optiker, dürfen

ihre Leistung weiterhin anbieten. Im Bausektor ist die Ausführung dringender Wartungs- oder Reparaturarbeiten erlaubt.

Kleine, mittlere und große Unternehmen aus dem Handwerk müssen sich mit einer wirtschaftlichen Situation

auseinandersetzen, wie es sie seit dem Zweiten Weltkrieg nie wieder gab.

Wo sehen Sie das Hauptproblem für die Unternehmen?

Es gibt Betriebe, denen Aufträge und Projekte nicht verloren

gehen, allerdings wird deren Ausführung zeitlich verzögert.

Während dieser Wartezeit kann ein Betrieb einen Großteil

laufender Kosten aber nicht einfach aussetzen, sondern muss

weiterhin diese Fixkosten decken. Für andere, insbesondere

im Nahrungsmittelhandwerk (hier gibt es große Verluste

durch verderbliche Waren), können die am Anfang der

Krise entstandenen Verluste auch nach der Krise nicht mehr

ausgeglichen werden.Unabhängig von der individuellen

Situation, stehen die Unternehmen in unmittelbarer Zukunft

vor einem akuten Liquiditätsproblem. Das war die

Hauptbotschaft von Generaldirektor Tom Wirion in

einem RTL-Interview vom 24. März, in dem er eine

Sonderfinanzhilfe in Form eines nicht rückzahlbaren

Zuschusses forderte.

Wie bewerten Sie das am 26. März von der Regierung

vorgelegte Stabilitätsprogramm?

Das vorgelegte Paket ist ein starkes Signal an die

Wirtschaft. Es besteht aus dem folgenden Maßnahmen-

Mix: Erstens einer staatlichen Garantie, die es Banken

ermöglicht, Kreditlinien zu günstigen Bedingungen zu

gewähren. Zweitens, rückzahlbaren Vorschüssen.

Drittens, einer nicht rückzahlbaren Soforthilfe für Kleinstunternehmen,

denen das Arbeiten untersagt ist. Viertens,

Kurzarbeit mit Vorschusszahlungen. Fünftens, die schnelle

Rückerstattung von MwSt.-Guthaben unter 10.000 Euro

sowie sechstens, die Stundung von Steuer- und

Sozialversicherungsbeiträgen.

Das Paket entspricht teilweise den Vorschlägen der

Chambre des Métiers, die seit Beginn der Krise in engem

Kontakt mit der Regierung steht, insbesondere mit dem

Minister für Mittelstand und Tourismus Lex Delles und

dem Wirtschaftsminister Franz Fayot.

Jetzt ist es wichtig, dass die beschlossenen Maßnahmen

schnell umgesetzt und, wenn erforderlich, angepasst werden.

Am 27. März hat die Chambre des Métiers der Regierung

vorgeschlagen, die 5.000-EUR-Soforthilfe auf einen größeren

Begünstigten-Kreis auszuweiten, diesen Zuschuss nicht

„einmalig“ zu lassen sowie den rückzahlbaren Vorschuss

anzupassen. Wir sind weiterhin im direkten Kontakt mit

der Regierung, die bereits mitgeteilt hat, gegebenenfalls

nötige Anpassungen vorzunehmen.

Welche Rolle übernimmt die Chambre des Métiers

in dieser Situation?

Wir haben uns entschieden, unsere Kräfte in zwei

Richtungen zu bündeln: Auf der einen Seite führen wir

den Dialog mit der Regierung. Wir diskutieren und

formulieren Vorschläge auf Basis der Rückmeldungen,

die wir schon sehr früh von unseren Unternehmen erhalten

haben. Die Chambre des Métiers ist somit einer der

Hauptgesprächspartner der Regierung. Das wurde vom

Finanzminister bei der Vorstellung des Maßnahmenpakets

bestätigt.

Auf der anderen Seite unterstützen wir unsere Betriebe in

dieser Krise in ihrem Kampf gegen wirtschaftliche Schäden.

Unter www.yde.lu wurde eine Info-Webseite zum Thema

Coronavirus eingrichtet, auf der wesentliche und fortlaufend

aktualisierte Infos und FAQs zu finden sind. Zusätzlich

steht den Betrieben ein Berater-Team über eine hierfür

eingerichtete Hotline zur Verfügung.

Am 16. März, dem ersten Tag der Hotline hatten wir bei

der Chambre des Métiers bereits mehr Anrufe als bei

uns sonst im ganzen Monat eingehen. Das zeigt deutlich,

dass dieser Service die richtige Antwort auf die dringlichen

Bedürfnisse der Betriebe ist.

Über wichtige neue Infos wurden und werden die

Betriebe auch direkt per Mailing informiert. Parallel erhöht

die verstärkte Präsenz in den sozialen Medien unsere

Reichweite und somit die schnelle Vermittlung und

Verbreitung wichtiger Informationen. Ich möchte die

/04/2020

08


SOLIDARITY

Gelegenheit nutzen, mich bei den Ministerien für die

gute Zusammenarbeit mit unserem Hotline-Team zu

bedanken. Und ich bedanke mich bei dem gesamten

Team der Chambre des Métiers für die Reaktionsschnelligkeit

und den vorbildlichen Einsatz.

Wie sehen Sie den Fortlauf und das Ende der Krise?

Neben den aktuellen Diskussionen über kurzfristige Lösungen,

für März und April, ist es aus meiner Sicht sehr wichtig,

dass die Regierung ein mittel- und langfristiges Stabilisierungsprogramm

für die Wirtschaft im Allgemeinen und das

Handwerk im Besonderen vorbereitet. Dieses Programm

sollte darauf abzielen, die während der Krise entstandenen

und nicht wieder aufzuholenden Umsatzeinbrüche

auszugleichen. Zudem muss eine Lösung zur Finanzierung

der Kosten eines Neu-Starts gefunden werden.

In enger Absprache mit den Mitgliedsorganisationen der

UEL, arbeitet die Chambre des Métiers aktuell an einem

Vorschlagskatalog zur Schaffung eines Investitions- und

Reformprogramms, das der Regierung vorgelegt werden

soll. Die Inhalte betreffen unter anderem die Organisation

öffentlicher Aufträge, die Solidaritätsstärkung im Bereich

der sozialen Sicherheit und im Arbeitsrecht, vor allem

durch die Schaffung eines einheitlichen Status (un réel

statut unique) und Steuerrecht.

Ziel der gemeinsamen Überlegungen ist es, eine Politik

der Sparmaßnahmen und eine massive Reduzierung

der öffentlichen Investitionen zu vermeiden.

Chambre des Métiers

Tom Oberweis

Président de la Chambre des Métiers

Sie haben Fragen wegen des Coronavirus?

Die Chambre des Métiers stellt zu Ihrer Verfügung

➤ Praktische Informationen

➤ Fragen und Antworten (FAQ)

Besuchen Sie www.yde.lu

Sie haben weitere Fragen?

Bitte kontaktieren Sie uns über unsere Hotline: +352 42 67 67 550 oder per E-mail: contact@cdm.lu

09


MAGAZINE

INFO

COMMUNIQUÉ

La Chambre des Métiers

accompagne les entreprises

artisanales dans leur combat

contre le coronavirus

COVID-19.

Face au caractère exceptionnel de la situation sanitaire actuelle et vu les difficultés auxquelles les entreprises artisanales sont

et seront confrontées, la Chambre des Métiers se mobilise aux fins de conseiller et de soutenir les patrons impactés.

La Chambre des Métiers se tient à la disposition de

ses entreprises ressortissantes artisanales et a mis

en place une équipe pluridisciplinaire pour répondre

par téléphone et par e-mail aux questions des chefs

d’entreprises pour que ces derniers puissent appréhender

au mieux les problématiques auxquelles elles se

trouvent confrontées dans cette situation sanitaire

sans précédent.

Les conseillers juridiques et économiques de la Chambre

des Métiers se mobilisent pour aider les artisans afin

de trouver des réponses aux questions du droit du travail,

notamment au congé pour raisons familiales spécial institué,

dans leurs démarches liées à l’obtention d’aides financières

ou de demandes de chômage partiel, de l’apprentissage,

mais aussi pour répondre à leurs questions diverses

et variées liées à l’organisation générale de leur entreprise

dans ce contexte particulier.

HOTLINE

Chambre des Métiers :

+352 42 67 67 550

Une page internet liée à l’évolution du virus COVID-19

et à ses répercussions a également été mise en place sur

son site dédié aux services aux entreprises www.yde.lu.

Elle reprend les informations essentielles à destination

des entreprises, les liens vers les sites officiels du Gouvernement

(documents et formulaires) et du ministère

de l’Economie, et des éléments de réponse aux questionnements

les plus importants en matière de droit

du travail et de mesures sanitaires dans l’entreprise.

Sont également disponibles des informations liées à

la formation initiale, aux cours et examens du Brevet

de Maîtrise et aux cours de formation continue

des entreprises.

Cette page est mise à jour d’heure en heure en fonction

des informations émanant des autorités et référencie

également les coordonnées des spécialistes spécifiquement

renseignés sur les différentes thématiques :

www.yde.lu/gestion-entreprise/covid19

La Chambre des Métiers est en contact permanent avec

le Gouvernement et les autorités compétentes pour assurer

l’information des entreprises et pour encadrer la mise

en place des instruments de soutien aux entreprises.

A noter que les apprentis, déjà dispensés des cours, ne

devront plus se rendre auprès de leur entreprise formatrice

et ce jusqu’à nouvel ordre.

Chambre des Métiers

Hotline COVID-19

+352 42 67 67 - 550

/04/2020

10


SOLIDARITY

PRESSEMITTEILUNG

Die Chambre des Métiers

begleitet die Handwerksbetriebe

im Kampf gegen

das Coronavirus

COVID-19.

Angesichts der aktuellen Ausnahmesituation und den damit verbundenen Herausforderungen, denen Handwerksbetriebe aktuell

gegenüberstehen, hat die Chambre interne Ressource mobilisiert, um betroffene Arbeitgeber zu beraten und zu unterstützen.

Die Chambre des Métiers steht dem Handwerk zur Seite

und hat ein multidisziplinäres Team aufgestellt,

das per Telefon und E-Mail aktuelle Fragen der

Betriebschefs beantwortet, damit diese die Probleme, mit

denen sie in dieser beispiellosen Gesundheitssituation

konfrontiert sind, besser verstehen und handeln können.

Die Rechts- und Wirtschaftsberater der Chambre des Métiers

beantworten Fragen zum Arbeitsrecht, insbesondere

zum Sonderurlaub aus familiären Gründen, geben Auskunft

über verfügbare finanzielle Unterstützung oder bei Anträgen

auf Teilarbeitslosigkeit. Betriebschefs erhalten auch Antworten

auf Fragen zur allgemeinen Betriebsorganisation in dieser

speziellen Ausnahmesituation.

HOTLINE

Chambre des Métiers :

+352 42 67 67 550

Die Inhalte werden entsprechend der Verfügbarkeit

neuer Informationen der Behörden aktualisiert.

Kontaktdaten zu Spezialisten und Experten werden

bekannt gegeben:

www.yde.lu/gestion-entreprise/covid19

Die Chambre des Métiers steht in ständigem Kontakt mit

der Regierung und den zuständigen Behörden, um die

Unternehmen bestmöglich zu informieren und die Umsetzung

von Hilfs- sowie Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen

zu begleiten.

Es gilt zu beachten, dass die Lehrlinge nicht nur von

den Kursen in der Schule befreit sind, sondern dass es ihnen

vorerst bis auf weiteres auch untersagt ist das Unternehmen

das sie ausbildet aufzusuchen.

Parallel informiert die Chambre des Métiers über die aktuelle

Entwicklung in Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus

auf www.yde.lu.

Unternehmen finden auf diesen Webseiten aktuell wichtige

Informationen, Links zu offiziellen Regierungsseiten

(Dokumente und Formulare) sowie Antworten auf

die jetzt wichtigsten Fragen zu Arbeitsrecht und

Gesundheitsmaßnahmen in Unternehmen.

Zusätzlich finden Unternehmen hier aktuelle Informationen

zu Erst- und Meisterausbildung sowie -prüfungen und

Weiterbildungskursen.

Chambre des Métiers

Hotline COVID-19

+352 42 67 67 - 550

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MAGAZINE

INFO

COVID-19 / 23 MARS 2020

Message vum Michel Reckinger,

Präsident vun der FDA.

Léif Kolleginnen a Kollegen Handwierker,

Säit enger gudder Woch as näischt méi wéi virdrun. Déi global

Corona-Pandemie huet och Lëtzebuerg fest am Grëff.

Déi meeschten Handwierksbetriber hunn zougemaach.

Säit leschte Freiden rouen am ganze Land och d’Aarbechten

op de Chantieren.

D’Liewensmëttelhandwierk, Botzbetriber, d’Optiker,

Taxien an- et ass wéi et ass - d’entreprises de pompes

funèbres schaffen weider, well mer an der aktueller

Situatioun net op si verzichte kënnen. Betriber aus dem Bau

an der Mécanique assuréieren weiderhin Dépannagen a

kritesch Entretienen fir dass d’Infrastruktur um Lafe bleift an

d‘Grondversuergung vun den Leit geséchert ass.

Hinnen alleguer gehéiert eis Unerkennung an Dankbarkeet,

genau wéi dem medizineschen Personal an den dausenden

Hänn déi d’Land um Liewen halen.Lëtzebuerg ass am Noutbetrib.

Als Handwierk ënnerstëtze mer dës Décisiounen vun

der Regierung, déi néideg sinn fir dass eise Gesondheetssystem

net kollabéiert. An dëser Situatioun vun Onsécherheet musse

mer zesummenstoen a resolut handelen.Fir eis Handwierker

ass dat natierlech keng einfach Situatioun. Vun 200 op 0, vun

engem Dag op deen aneren. Gëschter nach war eisen Haaptproblem,

dass mer net genuch Leit haten fir eis vill Aarbecht

ze packen. Haut musse mer domat eens ginn, dass mer bis op

Weideres net méi schaffe kënnen.

An de leschten Deeg hunn vill Memberen mech perséinlech

ugeruff an hunn sech beim Sekretariat vun der Federatioun

gemellt. Ech kann Iech net verstoppen, dass a villen vun dëse

Gespréicher d’Verzweifelung an d‘Veronsécherung duerchgeklongen

ass an ech verstoppen Iech och net, dass méi wéi eng

Tréin gefloss ass. Déi meeschte Suergen maachen d‘Patronen

sech em hir Mataarbechter an hir Famillen. Fir de Betrib ganz

oder deelweis zou ze maachen a „seng“ Leit an de chômage

partiel ze schécken ass fir eis Handwierker eng Situatioun

déi mer nëmmen ganz schwéier akzeptéieren kënnen.

Wéi geet et elo virun? An de leschten Deeg ware mer all domat

beschäftegt Kuerzaarbecht unzefroen an déi verschidden

Démarchen bei der Sécurité sociale a bei de Steieren unzefroen.

Regierung huet den chômage partiel fir d’Handwierksbetriber

opgemaach an domat kréien eis Mataarbechter

80 Prozent vun hirem Loun assuréiert. Et goufen Délaien

accordéiert fir Steieren an Soziallaaschten ze verréckelen

an deelweis gouf och TVA rembourséiert.

Dat as gutt, mee dat geet net duer. Dir wësst et alleguer. En

Handwierksbetrib deen keng produktiv Stonnen huet, a keng

Rechnungen kann schreiwen, kann net laang iwwerliewen.

Vill Käschte lafe weider an d‘Rentabilitéit vun eise Betriber

huet et eis net erlaabt grouss Reserven unzeleeën

vun deenen mer elo ziere kéinten.

/04/2020

12

Léif Kolleginnen a Kollegen,

Zesumme mat de Kollegen aus den aneren Organisatiounen,

déi an der UEL organiséiert sinn, si mir an enger concertéierter

Aktioun an am permanenten Austausch mat der Regierung an

si ass sech dëser Situatioun kloer bewosst. Et geet elo drëms

ganz schnell Liquiditéiten an d‘Betriber ze kréien a Garantien

ze mobiliséieren, fir dass mer dës Zäit iwwerbrécken kënnen.

Am Moment steet dat medezinescht Personal un éischter Front.

Wann dës sanitär Kris eriwwer ass, Kolleginnen an Kollegen,

sinn mir an eis Mataarbechter et déi un der Front stinn, fir

eis Betriber an d’Lëtzebuerger Economie ze stabiliséieren.

Mir sinn fest entschloss eis Betribr an eis Aarbechtsplazen ze

verteidegen. Dat wees och d’Regierung a mir sinn eis eens, dass

et elo drëms geet fir de Mëttelstand a seng Aarbechtsplazen

ze erhalen an duerch dës Kris ze féieren. Als Lëtzebuerg hu

mer gesond Staatsfinanzen an en Triple A. De Moment ass elo

definitiv komm wou mer den Tromp musse spillen.

An de nächsten Deeg wäert d‘Regierung weider Moossnamen

fir d‘Betriber a fir d‘Indépendanten bekannt ginn an och déi

Lëtzebuerger Banken hunn signaléiert, dass se hir Clienten

ënnestëtzen wäerten. Als Fédération des Artisans stinn mer am

stännegen Kontakt mat der Regierung an den Autoritéiten a

mir wäerten Iech iwwert all Schrëtt um Lafenden halen.

Och an dësen schwéieren Zäiten bleiwen d’Handwierksorganisatiounen

handlungsfäeg. Sekretariat vun der Fédération

des Artisans ass besat. D‘Mataarbechter sinn um Kierchbierg

oder iwwer Télétravail weiderhin am Déngscht, fir de Kontakt

zu den Autoritéiten ze halen an fir d’Memberen z’informéieren

an ze beroden. Dat selwescht gëllt fir d’Chambre des Métiers

an d’Mutualité des PME. Ech soen hinnen vu menger Säit

aus ee ganz décke Merci!!

Léif Kolleginnen a Kollegen,

Et sinn schwéier Zäiten an et kënnt vill Aarbecht op eis duer fir

eis Betriber iwwert de Bierg ze kréien. Mee och dës Kris wäert

eriwwer goen. Dat ass sécher. D’Welt wäert eng aner sinn,

dat ass och sécher; a mir sinn och amgaang eis Gedanken

ze maachen iwwert dës ‚nei‘ Welt no der Kris.

Am Gespréich mat eise Memberen ass nach e Message eriwwer

komm. Wann deen éischte Schock sech bis geluecht hat, koum

bei de meeschten déi méi trotzeg Attitude zum Virschéin déi

mer all kennen: „Ma merde, mir sinn d‘Handwierk, mir packen

dat“.

„Mir sinn d‘Handwierk a mir packen dat“, ass och mäin

Message, den ech Iech als Präsident vun der Fédération

des Artisans haut mat op de Wee ginn.

Bleift gesond a monter.


SOLIDARITY

COVID-19 / 23. MÄRZ 2020

Message de Michel Reckinger,

Président de la FDA.

Che(è)r(e)s ami(e)s artisans,

Depuis plus d’une semaine rien n’est comme avant. La pandémie

du Covid-19 s’est installée au Luxembourg. La plupart

des entreprises artisanales ont fermé leurs portes.

Depuis vendredi dernier les chantiers sont arrêtés.

Les entreprises de l'alimenation artisanale, les entreprises

de nettoyage, les opticiens, les entreprises de taxi et, il faut

dire les choses comme elles sont, les entreprises de

pompes funèbres maintiennent leurs activités qui pour le

moment sont indispensables. Les entreprises de la construction

et la mécanique continuent à assurer les travaux de dépannage

et les entretiens critiques qui permettent aux infrastructures

de fonctionner et garantissent l’approvisionnement de base

des particuliers.

Ils méritent notre reconnaissance, tout comme le personnel

médical et les milliers de mains qui gardent le pays en vie.

Le Luxembourg est en mode de crise. En tant qu’artisanat nous

soutenons le gouvernement et les décisions prises pour

éviter l’effondrement de notre système de santé. L’heure est

à l’unité et le gouvernement doit agir rapidement dans un

environnement incertain.

Pour nous artisans, la situation n’est certes pas facile.

De 200 à l’heure à 0, d’un jour à l’autre. Hier notre plus grand

défi était de trouver des collaborateurs qualifiés pour faire face

à la charge de travail. Aujourd’hui, nous devons composer

avec le fait que nous devons arrêter toutes activités jusqu’à

nouvel ordre.

Au fil des derniers jours de nombreux membres m’ont contacté

personnellement ou ont joint leurs conseillers au secrétariat

de la Fédération. Je ne vous cache pas que l’actuelle situation

perturbe et inquiète nombres de nos consœurs et confrères et

je ne vous cache pas que plus qu’une larme a coulé.

C’est le sort des collaborateurs et de leurs familles qui pèse

le plus sur le moral. Le fait de devoir fermer l’entreprise

et de mettre les collaborateurs au chômage partiel est

une situation que la plupart des patrons ont beaucoup

de mal à accepter.

Quelles seront les prochaines étapes ? Les derniers jours nous

étions tous occupés à faire les différentes démarches pour

demander le chômage partiel et la prolongation des délais

auprès de la sécurité sociale et du fisc. Le gouvernement a

ouvert l’instrument du chômage partiel pour cas de force

majeure aux PME, par lequel nos salariés seront indemnisés à

hauteur de 80 pour cent de leurs salaires. La sécurité sociale et

le fisc vont accorder une prolongation des délais et une partie

de la TVA va être remboursée. Tout cela est important et utile,

mais ne suffira pas à garder en vie la plupart des entreprises.

Vous le savez tous. Une entreprise qui ne peut pas prester

des heures productives qu’elle peut facturer ne tiendra

13

pas longtemps. Les frais continuent à courir alors que

les recettes ne sont plus là.

Dans une action concertée, la Fédération des Artisans et les

autres organisations patronales réunies au sein de l’UEL sont

en relation permanente avec le gouvernement, qui a conscience

des enjeux qui se posent au niveau des PME. Il s’agit d’accorder

très rapidement des liquidités et des garanties qui permettront

aux entreprises de survivre cette crise. Pour l’instant

c’est le personnel médical qui se trouve en première ligne.

Demain, après la crise sanitaire, ce sera nous artisans,

ensemble avec nos salariés, qui devront nous battre pour

stabiliser nos entreprises et l’économie luxembourgeoise.

Nous sommes déterminés à sauver nos entreprises et

les emplois de nos salariés. Le gouvernement aussi veut

tout mettre en œuvre pour que les PME et leurs salariés

puissent surmonter cette crise. Les finances publiques

du Luxembourg sont saines. On a un triple A.

Le moment est définitivement venu pour jouer cette carte.

Dans les prochains jours, le gouvernement va communiquer

des mesures supplémentaires qui seront prises en faveur

des PME et des indépendants. Les banques aussi ont fait

savoir qu’elles soutiendraient leurs clients professionnels.

La Fédération des Artisans est en contact permanent

avec le gouvernement et on va vous tenir informés

de tous les développements.

En ces temps difficiles les organisations artisanales restent

opérationnelles. Le secrétariat de la Fédération des Artisans

continue à travailler dans nos locaux au Kirchberg et via

télétravail. Le but pour l’instant est de tenir le contact avec

le gouvernement et les autorités, d’informer et de conseiller

nos membres. La même chose vaut pour la Chambre

des Métiers et la Mutualité des PME et je tiens à les remercier

pour leur engagement.

Che(è)r(e)s ami(e) artisans,

Les prochaines semaines et mois ne seront pas faciles.

Mais même cette crise aura une fin. C’est certain. Le monde

ne sera pas le même, et en interne on est en train de réfléchir

sur l’artisanat de l’après-crise. Dans les échanges avec

nos membres, un autre message est passé. Un message

de défiance : Nous sommes artisans et nous allons nous

en sortir ! »

«Mir sinn d’Handwierk a mir packen dat » est aussi

le message que je voudrais vous adresser aujourd’hui en tant

que président.

Restez en bonne santé !

Fédération des Artisans

Michel Recknger

Président de la Fédération des Artisans


MAGAZINE

INFO

COVID-19

Le pacte de stabilisation

de l’Economie/Situation

au 25 mars.

Le gouvernement a présenté mercredi 25 mars son paquet de mesures destinées à soutenir l’économie et les entreprises

en cette période de crise du coronavirus. Voici la liste des 21 mesures mises en place. Retrouvez la version la plus récente sur

https://meco.gouvernement.lu

Ici nous vous présentons les mesures telles que présentés

le 25 mars. Consultez régulièrement les sites des organisation

artisanales www.yde.lu et www.fda.lu ou contactez

votre conseillers www.fda.lu/collaborateurs en cas de

questions.La Fédération des Artisans et la Chambre

des Métier sont en contact permanent avec le Gouvernement

et les autorités pour encadrer l’implémentation de ces mesures

et d’identifier de nouveaux besoins du côté des entreprises.

Le programme de stabilisation de l’économie se déroule

selon des mesures articulées autour de quatre objectifs:

- Répondre aux besoins de liquidités immédiats;

- Faire face aux difficultés de trésorerie;

- Faciliter les emprunts des entreprises via un soutien étatique;

- Maintenir l’emploi.

LES MESURES POUR RÉPONDRE AUX BESOINS

DE LIQUIDITÉS IMMÉDIATS:

Aide financière non remboursable:

Nouvelle mesure

Objectif: accorder une aide directe d’un montant de

5.000 euros aux entreprises ≤ à 9 salariés, obligées de cesser

leur activité suite au règlement modifié du 18 mars 2020.

Organisme de référence: direction générale des Classes

moyennes

Cible: microentreprises

Subvention en capital sous forme d’avance:

Nouvelle mesure

Objectif: accorder une aide financière d’un montant max.

de 500.000 euros sous forme d’avance remboursable pour

couvrir les frais de fonctionnement.

Organismes de référence: direction générale des Classes

moyennes/ministère de l’Économie

Cibles: secteurs de l’artisanat et du commerce: indépendants,

PME, grandes entreprises

Moratoire accordé par certaines banques sur le remboursement

des prêts existants:

Nouvelle mesure

Objectif: reporter le remboursement des crédits pour

permettre de mieux faire face aux difficultés de trésorerie

Organismes de référence: ministère des Finances/six banques

partenaires (la Spuerkeess, la Bil, BGL BNP Paribas, la Banque

de Luxembourg, ING et Raiffeisen)

Cibles: indépendants/PME/grandes entreprises

Assouplissement des conditions de remboursement des prêts

et crédits SNCI:

Nouvelle mesure

Objectif: suspendre le remboursement de capital aux échéances

du 31 mars et du 30 juin pour prêts directs et indirects

Organisme de référence: Société nationale de crédit

et d’investissement (SNCI)

Cibles: PME/grandes entreprises

Remboursement anticipé de la TVA:

Objectif: subvenir aux besoins de liquidités par un remboursement

anticipé des soldes créditeurs TVA en dessous de 10.000

euros

Organisme de référence: Administration de l’enregistrement,

des domaines et de la TVA (AED)

Cibles: Indépendants/PME

Versement d’une avance sur les indemnités du congé pour

raisons familiales extraordinaire:

Objectif: avancer une partie du remboursement des salaires

que les employeurs doivent continuer à payer aux parents

concernés

Organismes de référence: Centre commun de la sécurité

sociale (CCSS), Mutualité des employeurs, Caisse nationale

de santé (CNS)

Cibles: TPE (y inclus employeurs en nom personnel pour

leurs salariés)/PME/grandes entreprises

LES MESURES POUR FACILITER LE FINANCEMENT BANCAIRE:

Régime de garantie étatique pour de nouveaux crédits bancaires

sur une durée max. de 6 ans pour PME et grandes entreprises:

Nouvelle mesure

Objectif: garantir de nouvelles lignes de crédit bancaire pour

lesquelles l’État se porte garant à hauteur de 85% pour

une enveloppe totale de 2,5 mrds d’euros

Organismes de référence: ministère des Finances/ministère

de l’Économie

Cibles: PME/grandes entreprises

/04/2020

14


SOLIDARITY

MESURES POUR ÉTALER LES PAIEMENTS LIÉS AUX ÉCHÉANCES

FISCALES POUR PALLIER LES BESOINS DE LIQUIDITÉ:

Financement spécial anti-crise:

Nouvelle mesure

Objectif: couvrir des besoins de financement en relation avec

la crise actuelle via des prêts indirects d’un montant entre

12.500 et 16 mios d’euros

Organismes de référence: Banques de l’entreprise ensemble

avec la Société nationale de crédit et d’investissement (SNCI)

Cibles: PME/grandes entreprises

Financement sur 5 ans en faveur de la mutualité des PME et de

la mutualité de cautionnement:

Nouvelle mesure

Objectif: permettre aux mutualités des chambres professionnelles

d’élargir les garanties fournies aux PME

Organisme de référence: Société nationale de crédit et d’investissement

(SNCI)

Cible: PME

«Garanties PME» en collaboration avec les banques actives dans

le financement des entreprises:

Nouvelle mesure (sous réserve de l’accord du régulateur)

Objectif: mettre à disposition des garanties pour l’obtention

par les PME de nouvelles lignes de fonds de roulement auprès

des banques

Organisme de référence: Société nationale de crédit

et d’investissement (SNCI)

Cible: PME

MESURE POUR MAINTENIR L’EMPLOI:

Chômage partiel pour cas de force majeure

Objectif: éviter des licenciements par une prise en charge par

l’État de l’indemnité de compensation à hauteur de 80% des

salaires selon une procédure accélérée permettant le versement

d’avances

Organisme de référence: Ministère de l’Économie, Agence

pour le développement de l’emploi (Adem)

Cibles: salariés/PME/grandes entreprises/asbl

MESURES POUR PROMOUVOIR LE TRAVAIL À DISTANCE:

Imposition modifiée du télétravail pour les salariés frontaliers

belges et français:

Objectif: permettre aux frontaliers de travailler pendant la

crise depuis leur domicile sans que la rémunération afférente

ne soit imposée dans leur pays d’origine

Organisme de référence: Administration des contributions

directes (ACD)

Cibles: indépendants/PME/grandes entreprises

Annulation des avances fiscales des deux premiers

trimestres 2020:

Objectif: accorder d’office les demandes d’annulation des

avances en matière d’impôt pour les deux premiers trimestres

de 2020. Sont visés l’impôt sur le revenu (des collectivités) et

l’impôt commercial communal

Organisme de référence: Administration des contributions

directes (ACD)

Cibles: indépendants/PME/grandes entreprises

Délai de paiement d’échéances fiscales de 4 mois:

Objectif: accorder d’office les demandes de report du paiement

(sans intérêts) de l’impôt sur le revenu, de l’impôt commercial

communal et de l’impôt sur la fortune

Organisme de référence: Administration des contributions

directes (ACD)

Cibles: indépendants/PME/grandes entreprises

Report de la remise des déclarations d’impôt:

Objectif: Fixer la date limite pour la remise des déclarations

d’impôt pour les personnes morales et physiques au 30 juin 2020

Organisme de référence: Administration des contributions

directes (ACD)

Cibles: indépendants/PME/grandes entreprises, personnes

physiques

Dépassement de la date limite de dépôt pour les déclarations

de TVA:

Objectif: renoncer à des sanctions administratives en cas

de dépassement de la date limite de dépôt des déclarations

de TVA, la TABO, les déclarations de succession et les actes

notariés et d’huissier

Organisme de référence: Administration de l’enregistrement,

des domaines et de la TVA (AED)

Cibles: indépendants/PME/grandes entreprises

MESURES POUR BÉNÉFICIER DE LA TOLÉRANCE ADMINISTRATIVE

AU NIVEAU DES COTISATIONS SOCIALES:

Flexibilité accrue pour le paiement des cotisations sociales:

Objectif: offrir une souplesse en matière de la gestion

de la trésorerie et du paiement des cotisations sociales

Organisme de référence: Centre commun de la sécurité

sociale (CCSS)

Cibles: indépendants/TPE/PME/grandes entreprises

MESURES D’AIDE À L’EXPORTATION POUR SOUTENIR

LES ENTREPRISES EXPORTATRICES:

Renforcement des mesures d’aide à l’exportation et au

développement à l’international:

Objectif: soutenir davantage les entreprises qui exportent et

qui font de la prospection à l’international, y compris vers les

marchés touchés par le coronavirus

Organisme de référence: Office du Ducroire (ODL)

Cible: certaines professions libérales/microentreprises/PME/

grandes entreprises

15


MAGAZINE

INFO

MESURES POUR PROTÉGER JURIDIQUEMENT L’ENTREPRISE

EN DIFFICULTÉ:

Suspension de l’obligation d’effectuer l’aveu de cessation de

paiement entraînant la faillite:

Nouvelle mesure

Objectif: dispenser l’entreprise de l’obligation d’effectuer l’aveu

de faillite lorsqu’elle ne dispose pas de liquidités suffisantes

Organisme de référence: ministère de la Justice

Cibles: commerçants, sociétés commerciales

Suspension de l’exécution forcée des déguerpissements ordonnés

pour les baux à usage d’habitation ainsi que ceux ordonnés

en matière de bail commercial:

Nouvelle mesure

Objectif: protéger les locataires pendant la période de crise

de l’exécution forcée immédiate du déguerpissement

Organisme de référence: ministère de la Justice

Cibles: tous les locataires bénéficiaires d’un bail commercial

MESURE POUR SOUTENIR LE SECTEUR CULTUREL:

Mesures de soutien en faveur des artistes professionnels

indépendants et des intermittents du spectacle et salariés

du secteur culturel:

Objectif: accorder des mesures sociales supplémentaires,

garantir des subsides pour des projets annulés et accorder

le chômage partiel aux salariés du secteur

Organisme de référence: M-ministère de la Culture

Cibles: artistes professionnels indépendants/intermittents

du spectacle/salariés du secteur culturel

Retrouvez l'ensemble des mesures sur

https://meco.gouvernement.lu

CORONAVIRUS COVID-19 // PROGRAMME DE STABILISATION DE L’ÉCONOMIE

MESURE OBJECTIF ORGANISME(S) CIBLES(S)

Répondreaux besoins de liquidités immédiats

5.000

Aide financièrenon remboursable

Accorder une aide directed’un montant de

5.000 euros aux entreprises ≤à9salariés,

obligées de cesser leur activitésuiteaurèglement

modifié du 18 mars2020

Direction générale des

classes moyennes

Micro-entreprises

Subvention en capital sous forme d’avance

Accorder une aide financièred’un montant max. de

500.000 euros sous forme d’avanceremboursable

pour couvrirles frais de fonctionnement

Direction générale des

classes moyennes

Ministèredel’Economie

Secteursdel’artisanat et du

commerce :indépendants,

PME, grandes entreprises

CRÉDIT CREDIT

Moratoireaccordépar certaines banques

sur le remboursement des prêtsexistants

Reporter le remboursement des crédits

pour permettredemieux fairefaceaux difficultés

de trésorerie

Ministèredes Finances

Différentes institutions

financières

Indépendants

PME

Grandes entreprises

SNCI

Assouplissement des conditions

de remboursement des prêtsetcrédits SNCI

Suspendreleremboursement de capitalaux

échéances 31 marset30juinpour prêtsdirects

et indirects

Société Nationale de Crédit

et d’Investissement (SNCI)

PME

Grandes entreprises

TVA

Remboursement anticipé de la TVA

Subvenir aux besoins de liquidités parun

remboursement anticipé des soldes créditeurs

TVAendessous de 10.000 euros

Administration de

l’enregistrement,

des domaines et de la

TVA(AED)

Indépendants

PME

Versement d’une avancesur les indemnités

du congépourraisons familiales extraordinaire

Avancer une partie du remboursement des

salaires que les employeursdoivent continuer

àpayer aux parentsconcernés

Centrecommun de la

sécuritésociale (CCSS),

Mutualitédes Employeurs,

Caisse nationale de santé

(CNS)

TPE (y inclus employeursen

nom personnel pour leurs

salariés), PME, grandes

entreprises

Faciliter le financement bancaire

Régime de garantie étatique pour de nouveaux

crédits bancaires sur une durée max. de 6ans

pour PMEetgrandes entreprises

Garantir de nouvelles lignes de crédit bancairepour

lesquelles l’Etat se portegarant àhauteur de 85%

pour une enveloppe totale de 2,5 mia d’euros

Ministèredes Finances

Ministèredel’Economie

PME

Grandes entreprises

SNCI

«Financement Spécial Anti Crise -FSAC»via la

banque de l’entreprise et la SNCI

Couvrir des besoins de financement en relation

avec la crise actuelle via des prêtsindirects d’un

montant entre12.500 et 16 mio euros

Banques de l’entreprise

ensemble avec la Société

Nationale de Crédit et d’Investissement

(SNCI)

PME

Grandes entreprises

/04/2020

16


VOSCLIENTS

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MAGAZINE

INFO

VOS CONTACTS / FÉDÉRATION DES ARTISANS

Nous nous tenons à votre dispodition pour toutes questions ?

À votre service.

Romain SCHMIT

Secrétaire général

Patrick KOEHNEN

Secrétaire général adjoint

Christian REUTER

Secrétaire général adjoint

François ENGELS

Directeur des Affaires sociales

Frank LENTZ

Directeur des Affaires juridiques

Joëlle LELONG

Conseillère fédérations

Grégory MULLER

Conseiller fédérations

Coordination générale T : +352 42 45 11 – 26

E : r.schmit@fda.lu

Directeur des Affaires

économiques

Directeur de la communication

Relations publiques

D’handwierk

Wedo.lu

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES:

Entrepreneurs de construction

et de génie civil

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

Confédération des Classes Moyennes

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

Confédération de la Toiture / Cordistes

et Professionnels de la Sécurité en Hauteur /

Constructeurs d'échafaudages / Pensionnés

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

FEDAMO (Garagistes) / House of Automobile

(HOA) / Ascensoristes

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

Imprimeurs / Instructeurs de conducteurs

de véhicules automoteurs / Loueurs de taxis

et d'ambulances / Métiers de l'animation et de

l'image virtuelle / Nettoyeurs de bâtiment (FEN) /

Photographes / Pompes funèbres

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

Confédération des métiers de la finition /

Confédération du bois et du métal / Carrossiers /

Groupement des importateurs et réparateurs

de matériel d'entreprises de construction /

Machinisme agricole / Stations-Services /

Carreleurs / Marbriers / Armuriers / Feierschutz /

Métiers de la dépollution et de la décontamination

/ Jonk Handwierk

T : +352 42 45 11 – 31

E : p.koehnen@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 28

E : c.reuter@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 30

E : f.engels@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 32

E : f.lentz@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 47

E : j.lelong@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 25

E : g.muller@fda.lu

Pedro PEREIRA

Conseiller fédérations

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

Fédération du Génie Technique / Conseillers

énergétiques

T : +352 42 45 11 – 33

E : p.pereira@fda.lu

Sara SCOMBUSSOLO

Conseillère fédérations

FÉDÉRATIONS ATTACHÉES :

Confédération Liewensmëttelhandwierk /

Confédération des Métiers de la Santé /

Confédération Hair, Beauty and Tattoo

Guild / FEDTEX / Horlogers-Bijoutiers /

Richemont Club

T : +352 42 45 11 – 35

E : s.scombussolo@fda.lu

Max FRANK

Marketing & Business

Development Manager

Client Relationship Manager

Marketing and Video Content

Management

T : +352 42 45 11 – 22

E : m.frank@fda.lu

Lynn KAUFFMANN

Comptabilité – Répertoire des

membres

T : +352 42 45 11 – 23

E : l.kauffmann@fda.lu

Sandy MAZEAU

Assistante de Direction

Eliane ELSEN

Secrétariat

Nathalie GONZALEZ

Secrétariat

T: +352 42 45 11 – 34

E: s.mazeau@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 29

E : e.elsen@fda.lu

T : +352 42 45 11 – 20

E : n.gonzalez@fda.lu

Sara LOPEZ

Secrétariat

T : +352 42 45 11 – 36

E : s.lopez@fda.lu

Caroline LUCAS

Secrétariat

T : +352 42 45 11 – 21

E : c.lucas@fda.lu

/04/2020


MAGAZINE

INFO/

HYGIÈNE

CORONAVIRUS COVID-19

Hygiene-Regeln.

CORONAVIRUS COVID-19

Règles d'hygiène.

Die wichtigsten Hygiene-Regeln

• Drehen Sie sich am besten weg, wenn Sie husten oder

niesen müssen! Mindestens ein Meter Abstand sollte

zwischen Ihnen und anderen Personen sein.

• Ein Papiertaschentuch bitte nur einmal benutzen!

Entsorgen Sie es anschließend in einem Mülleimer

mit Deckel.

• Halten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge

vor Mund und Nase, wenn gerade kein Taschentuch zur

Hand ist.

• Wichtig: Waschen Sie sich nach dem Naseputzen,

Niesen oder Husten gründlich die Hände, entweder

mit einem Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis

oder mit Wasser und Seife.

Les règles d'hygiène les plus importantes

• Il est préférable de se détourner si vous devez tousser

ou éternuer ! Il doit y avoir au moins un mètre

de distance entre vous et les autres personnes.

• Veuillez n'utiliser un mouchoir en papier qu'une

seule fois ! Ensuite, jetez-les dans une poubelle avec

un couvercle.

• Lorsque vous toussez ou éternuez, gardez le creux

de votre bras devant votre bouche et votre nez lorsque

vous n'avez pas de mouchoir à portée de main.

• Important : après vous être mouché, avoir éternué

ou toussé, lavez-vous soigneusement les mains, soit

avec un désinfectant à base d'alcool, soit avec de l'eau

et du savon.

Hände richtig waschen in 5 Schritten

1. Demnach sollten die Hände zunächst unter fließendes

Wasser gehalten werden. Die Temperatur könne

so gewählt werden, dass sie angenehm sei. Denn

die Temperatur habe keinen Einfluss auf die Reduktion

der Mikroorganismen.

2. Danach müssten die Hände gründlich eingeseift werden

- sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken,

Fingerspitzen, Fingernägel, Fingerzwischenräume

und Daumen. Hygienischer als Seifenstücke seien

Flüssigseifen, besonders in öffentlichen

Waschräumen. Seife beim Händewaschen zu benutzen,

sei deutlich wirksamer als nur Wasser. Waschsubstanzen

lösten Schmutz und Mikroben von der Haut ab,

bestimmte Keime ließen sich mit Wasser allein kaum

entfernen.

3. Die Seife sollte sanft eingerieben werden. Gründliches

Händewaschen dauere 20 bis 30 Sekunden. Kürzeres

Waschen reduziere die Keimzahl nicht wirksam.

4. Im Anschluss sollten die Hände unter fließendem

Wasser abgespült werden. Auf öffentlichen Toiletten

könne zum Schließen des Wasserhahns ein

Einweghandtuch oder der Ellenbogen verwendet werden

5. Zum Schluss sei es wichtig, die Hände sorgfältig

abzutrocknen, da sich in einer feuchten Umgebung

Mikroorganismen besser halten und vermehren

können. In öffentlichen Toiletten seien hierfür

Einmalhandtücher am besten geeignet. Zu Hause

sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Sollte die Haut durch häufiges Händewaschen strapaziert

werden, empfiehlt sich milde, pH-neutrale Seifen.

Das Eincremen der Hände mit einer feuchtigkeitsspendenden

und rückfettenden Hautpflege unterstützte zudem

die Regeneration der Haut.

Se laver les mains correctement en 5 étapes

1. Selon la règle, les mains doivent d'abord être tenues

sous l'eau courante. La température peut être choisie

de manière à être confortable. En effet, la température

n'a aucune influence sur la réduction

des microorganismes.

2. les mains doivent ensuite être soigneusement savonnées

- la paume et le dos des mains, le bout des doigts,

les ongles, les espaces entre les doigts et les pouces.

Les savons liquides sont plus hygiéniques que les pains

de savon, surtout dans les toilettes publiques.

L'utilisation de savon pour se laver les mains est

beaucoup plus efficace que la simple utilisation d'eau.

Les substances lavantes éliminent la saleté et

les microbes de la peau, et certains germes peuvent

difficilement être éliminés avec de l'eau seule.

3. le savon doit être frotté doucement. Le lavage complet

des mains prend 20 à 30 secondes. Un lavage plus court

ne réduit pas efficacement le nombre de germes.

4. les mains doivent ensuite être rincées sous l'eau

courante. Dans les toilettes publiques, une serviette

jetable ou le coude peut être utilisé pour fermer

le robinet.

5. enfin, il est important de se sécher soigneusement

les mains, car les micro-organismes sont plus aptes à

survivre et à se multiplier dans un environnement

humide. Dans les toilettes publiques, les serviettes

jetables sont les mieux adaptées à cette fin. Chacun

doit utiliser sa propre serviette personnelle à la maison.

Si la peau est stressée par un lavage fréquent des mains,

il est recommandé des savons doux au pH neutre.

L'application d'un produit de soin hydratant et réengraissant

sur les mains favorise également la régénération de la peau.

/04/2020

20


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MAGAZINE

POLITIQUE

MÉMORANDUM DE LA CHAMBRE DES MÉTIERS

En faveur d’une stratégie

Artisanat et PME durable

et moderne.

Le 14 février, le Président de la Chambre des Métiers Tom Oberweis a remis au Ministre des Classes Moyennes ses propositions

en vue de l’élaboration du 5 ème Plan d’action en faveur des PME, une des priorités du Ministre des Classes Moyennes

et du Tourisme Lex Delles.

Aujourd’hui, l’Artisanat

s’est hissé au rang de

« 1 ère Entreprise » et

de « 1 er Formateur »

du Luxembourg.

Une réunion constructive autour des propositions

de l’Artisanat

L‘Artisanat a le vent en poupe ! Depuis des années,

voire des décennies, on assiste à un développement

soutenu et constant du secteur qui regroupe

7.500 entreprises, 95.000 emplois et 1.700 apprentis.

Aujourd’hui, l’Artisanat s’est hissé au rang de « 1 ère Entre

prise » et de « 1 er Formateur » du Luxembourg.

Le potentiel socio-économique du secteur se résume

donc en la devise « L’Artisanat construit l’Avenir ».

Si le rôle de l’Artisanat dans la société luxembourgeoise

est substantiel, surtout de par l’augmentation de la qualité

de vie des citoyens au quotidien via des prestations

individualisées et produits de qualité, les défis avec

lesquels le secteur se voit confronté sont toutefois

considérables, notamment :

• pénurie de main-d’œuvre qualifiée,

• manque de sites d’implantation,

• augmentation de la concurrence sur les marchés

nationaux,

• intégration de nouvelles technologies (e.a. digitalisation),

• « complexification » du cadre légal et réglementaire,

• ressources limitées,

• exigences de la clientèle et nouvelles tendances auprès

des consommateurs.

Malgré tous ces défis, l’Artisanat voit dans la dynamique

créée par l’innovation, notamment l’éco-innovation

et le dossier énergétique, et les nouvelles technologies

/04/2020

24


MAGAZINE

POLITIQUE

une chance réelle pour l’avenir, qu’il importe de favoriser via

un cadre politique proactif.

Pour positionner l’Artisanat dans le contexte du futur

5 ème Plan d’action PME, dans le cadre duquel les premiers

échanges ont été lancés fin 2019, la Chambre des Métiers

expose dans son mémorandum 40 propositions politiques

réparties dans 8 grands domaines, considérés comme

importants pour l’Artisanat et l’avenir des PME

luxembourgeoises, à savoir :

• la promotion de l’entrepreneuriat,

• la transmission d’entreprises,

• les zones d’activités & infrastructures,

• la croissance des PME artisanales,

• innovation & digitalisation,

• transition & efficience énergétique,

• investissement & financement,

• internationalisation.

La Chambre des Métiers salue les échanges constructifs

qu’elle a eus avec le ministre Lex Delles et son équipe

le 14 février 2020 sur ce mémorandum et elle espère

que beaucoup de ses propositions feront partie

du 5 ème plan en faveur des PME en cours d’élaboration, à

laquelle la Chambre des Métiers est, à côté de plusieurs

fédérations et associations professionnelles, associée

dans le cadre de groupes de travail thématiques.

Chambre des Métiers

Tom Wirion

Directeur général

(+352) 42 67 67 - 201

direction@cdm.lu


MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

Avis du mois

de la Chambre

des Métiers.

RÉDUCTIONS DES GAZ À EFFETS DE SERRE

La « coalition

des ambitieux » par

le projet de loi

« Climat ».

Le gouvernement luxembourgeois entend rejoindre la « coalition des ambitieux » par

le projet de loi « Climat » et vise à fixer l’objectif national de réductions des gaz à effets

de serre à 55 % par rapport aux émissions de 2005.

« Il est avéré que le changement

climatique résulte d’une

combinaison de nombreux

facteurs, dont les émissions

de gaz à effets de serre causées

par l’activité humaine sont

un élément dominant. »

Le projet de loi 7508 relatif au climat

a été déposé par la ministre de

l’Environnement, du Climat et

du Développement durable en date

du 28 décembre 2019 et vise à mettre

en place un cadre institutionnel pour

la politique climatique et à établir

un régime pour l’adoption du plan

national intégré en matière d’énergie

et de climat ; de la stratégie d’adaptation

aux effets du changement climatique ;

et de la stratégie à long terme pour

la réduction des émissions de gaz

à effet de serre.

Il est avéré que le changement climatique

résulte d’une combinaison de nombreux

facteurs, dont les émissions de gaz

à effets de serre causées par l’activité

humaine sont un élément dominant.

La réduction de ces émissions est donc

l’un des majeurs défis auxquels la présente

et les futures générations doivent faire

face. La Chambre des Métiers marque

expressément son accord avec l’introduction

d’une loi cadre relative au climat et

des instruments à mettre en place, comme

le plan national intégré de l’énergie

et du climat pour réduire les émissions

de gaz à effets de serre.

Alors que le Luxembourg est engagé

depuis 2018 à réaliser jusqu’en 2030 une

réduction de 40 % de gaz à effets de serre

par rapport aux émissions de 2005,

le gouvernement rejoint par le projet de loi

sous avis, la « coalition des ambitieux »

et entend augmenter l’objectif national à

55 % de réductions qui, selon les auteurs

du projet, est le seul objectif possible

en vue du respect de l’Accord de Paris

pour limiter le réchauffement

de l’atmosphère.

Alors que cette intention est parfaitement

louable, la Chambre des Métiers doit

mettre en avant que les PME artisanales

ont besoin d’un cadre législatif stable

et prévisible, afin d’effectuer les investissements

utiles et efficaces pour que leurs

activités économiques puissent devenir

encore plus durables et respectueuses

de l'environnement.

En conséquence, il est important que

les objectifs de réduction ne changent

pas trop rapidement, afin de permettre à

chaque entreprise de s’adapter dans

un laps de temps adéquat. Des changements

d’objectifs répétitifs ou à court

/04/2020

26


MAGAZINE

S

terme créeraient des incertitudes

et un risque de reports d’investissements.

La Chambre des Métiers prend note des

objectifs sectoriels, et demande qu’ils

soient techniquement réalisables et

mesurables et qu’ainsi ils ne mettent pas

en péril la pérennité des entreprises.

Il importe donc de donner également

le support nécessaire aux différents

secteurs avant d’imposer des impôts ou

taxes pénalisants. Il s’agit, par exemple,

de créer un cadre fiscal favorable

à l’investissement par la mise en place

de crédits d’impôts spécifiques et de

prévoir des mécanismes d’exemption

sur la nouvelle taxe CO 2

pour les activités

où des alternatives au fonctionnement

actuel font encore défaut.

Vu la taxe CO 2

prévue par le Gouvernement

à partir de 2021, la Chambre

des Métiers est d’avis qu’il importe

de la neutraliser au niveau de l’échelle

mobile des salaires, si un changement

du comportement dans le chef

des consommateurs est envisagé.

En effet, si les hausses des taxes sur

les produits pétroliers sont prises en

compte dans le calcul de l’indice des

prix à la consommation nationale

servant à l’indexation des salaires

au niveau de la vie, l'effet voulu

serait fortement atténué par une

augmentation quasi-automatique

des salaires des consommateurs.

Afin d’aider les PME artisanales à mieux

décarboniser leurs activités et d’agir

de façon durable, il est essentiel de

communiquer les bonnes informations,

de développer les moyens techniques,

de faciliter l’accès au financement,

d’adapter les bonnes pratiques et

de fournir une assistance technique

concrète sur le terrain.

Finalement, la Chambre des Métiers

demande des mesures de soutien

dédiées aux PME artisanales, dont

notamment un Pacte Climat PME qui

intègre des instruments spécifiques

comme un « one-stop-shop de la transition

énergétique pour l’Artisanat »

et un régime d’aide ciblé sur les

entreprises artisanales.

L’avis de la Chambre

des Métiers peut être consulté sur

le site Internet cdm.lu >Avis

Chambre des Métiers

gilles.reding@cdm.lu

Directeur des Affaires environnementales,

technologies et innovation

+352 42 67 67 - 227

27


MAGAZINE

ÉCONOMIE

L’ARTISANAT AU 4 E TRIMESTRE 2019

Le soleil avant la tempête.

Après la hausse enregistrée au 3 e trimestre 2019, l’indicateur d’activité de l’Artisanat enregistre au cours du 4 e trimestre

une baisse de 1,1 point, passant de 15,6 à 14,5 points. Ainsi, la prévision de la dernière enquête s’est réalisée dans les faits.

En décembre 2019, les dirigeants d’entreprises ont

prévu une évolution stable pour le 1 er trimestre

2020. Cette évolution s’explique par les prévisions

plutôt défavorables d’un secteur de la construction

craignant l’impact négatif des conditions météorologiques

sur l’activité et les anticipations positives du secteur

de la mécanique tablant sur une augmentation des ventes

lors de l’édition 2020 de l’autofestival. Il est toutefois clair

que ces prévisions vont être chamboulées par l’impact

du coronavirus sur l’économie.

devrait baisser. Ainsi, 24% des chefs d’entreprises estiment

que l’activité a progressé au cours du 4 e trimestre 2019

contre seulement 8% qui indiquent le contraire - le solde

restant donc positif.

Indicateur de l’activité pour le 4 e trimestre 2019

Indicateur de l'activité de l'Artisanat

D’abord, il faut noter que l’enquête de la Chambre des

Métiers a été envoyée en décembre 2019. Par conséquent,

les prévisions des chefs d’entreprise n’ont pas pris en compte

les répercussions de l’épidémie COVID-19 qui n’a commencé

à gêner sérieusement l’activité qu’au début du mois de mars.

Il faudra donc attendre les résultats de la prochaine enquête

de conjoncture pour pouvoir évaluer l’impact de l’épidémie

sur la conjoncture.

« Il faudra donc attendre les résultats de la prochaine

enquête de conjoncture pour pouvoir évaluer l’impact

de l’épidémie sur la conjoncture. »

En tous cas, les résultats de l’enquête montrent, qu’au cours

de l’année 2019, l’indicateur d’activité stagnait à un haut

niveau. Cet indicateur, se situant au-dessus de la moyenne

décennale, représente le différentiel entre les entreprises

prévoyant une activité en hausse et celles, dont l’activité

Selon les prévisions des chefs d’entreprises, le début de l’année

2020 devait se caractériser par une stagnation de l’indicateur

d’activité. Rappelons que les conséquences de l’épidémie du

Coronavirus n’ont pas encore être prises en compte, de sorte

que ces prévisions ne correspondent manifestement plus

à la réalité.

Par ailleurs, l’indicateur conjoncturel de l’Artisanat, dans

lequel la construction occupe un poids très important, peut

masquer des évolutions divergentes au niveau des différents

groupes de métiers. Ainsi, ce sont les imprimeries et le secteur

de la mécanique qui exercent une influence négative

sur la tendance générale de l’Artisanat.

L’indicateur d’activité de la construction en légère perte

de vitesse et une pénurie de main-d’œuvre constituant

le principal facteur gênant fin 2019.

Si l’année 2019 a débuté avec une hausse considérable,

l’indicateur d’activité a stagné à ce même niveau pendant

les deux trimestres suivants. En revanche, le 4 e trimestre 2019

se caractérise par une baisse de l’indicateur de 1,6 point. Par

ailleurs, les chefs d’entreprises s’attendent à une nouvelle baisse

au cours du 1 er trimestre 2020.

Selon les résultats de cette enquête, le carnet de commandes

du secteur de la construction (toutes activités confondues)

augmente de 0,6 mois sur une année pour atteindre 6,8 mois

/04/2020

28


« L’indicateur d’activité du groupe « mode,

santé et hygiène » continue sa tendance

à la hausse entamée au 4 e trimestre 2018. »

29


MAGAZINE

ÉCONOMIE

au 4 e trimestre 2019. Ceci représente le niveau le plus élevé

depuis que l’enquête a été réalisée pour la première fois

en 1986. Même si celle-ci fait ressortir des résultats plutôt

favorables, il existe cependant quelques facteurs limitant

l’activité qui font que l’indicateur d’activité reste en-dessous

de son potentiel. Ainsi, le niveau élevé du carnet

de commandes ne s’explique pas uniquement par

la forte demande, mais également par la pénurie

de main-d’œuvre.

Facteurs limitant l'activité de la construction

une tendance moins favorable. En effet, ce sont

les corps de métiers de « l’installateur chauffage-sanitairefrigoriste

», de l’« électricien » et de la « serrurerie » qui

exercent au 4 e trimestre une influence négative sur

la tendance générale de la construction.

Des situations économiques divergentes au sein

de la mécanique

Après une baisse considérable au 3 e trimestre 2019,

l’indicateur de l’activité de la mécanique a de nouveau

reculé légèrement au 4 e trimestre. Or, selon les résultats

de l’enquête, les chefs d’entreprises prévoyaient, avant

la propagation du Coronavirus, une hausse modeste

de l’activité au 1 er trimestre 2020. La mécanique regroupe

en fait deux sous-catégories : les ateliers mécaniques

et le secteur automobile, la situation économique

étant toutefois assez différente au sein de ceux-ci.

Ainsi, les résultats du 4 e trimestre 2019 montrent que

30% des entreprises de la construction ont signalé que

le manque de personnel (qualifié) a gêné l’activité.

Il y a trois années, « seulement » 11% des entreprises

avaient relevé le même phénomène, ce qui montre

que la pénurie de main-d’œuvre s’intensifie.

L’évolution de l’activité n’est pas uniforme à travers

les différents corps de métiers. Si elle est relativement

stable, voire ascendante pour la plupart des métiers

de la construction, d’autres connaissent au contraire

« Le secteur automobile a affiché de bons résultats

pendant l’année 2019 avec plus de 55.000 nouvelles

immatriculations de voitures particulières

et de voitures à usage mixte neuves, d’après

les données du STATEC. »

Le secteur automobile a affiché de bons résultats pendant

l’année 2019 avec plus de 55.000 nouvelles immatriculations

de voitures particulières et de voitures à usage mixte

neuves, d’après les données du STATEC. Ceci représente

/04/2020

30


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MAGAZINE

ÉCONOMIE

une hausse de 4% par rapport à l’année précédente.

Même si un certain nombre de clients se posent des questions

quant au choix de la motorisation de leur voiture,

les garagistes semblent confiants pour l’autofestival 2020

et estiment que l’offre répond aux demandes de la clientèle.

« Si l’année 2019 a commencé avec une tendance à

la baisse pendant les deux premiers trimestres, l’indicateur

de l’activité pour les métiers de la bouche se stabilise

au 3 e et 4 e trimestre. »

Les ateliers mécaniques, travaillant en partie comme

sous-traitants de l’industrie, sont susceptibles de ressentir

la dégradation de la production industrielle au niveau

national et européen. Ainsi, le STATEC note que même

si l’économie luxembourgeoise semble en général mieux

résister aux chocs conjoncturels que d’autres économies

occidentales, quelques secteurs économiques, dont

notamment l’industrie, ont été étroitement touchés

par les incertitudes régnant au niveau international

lors de l’année 2019.

L’activité des autres groupes de l’Artisanat : une progression

continue au sein de la « mode, santé & hygiène »

L’indicateur d’activité du groupe « mode, santé et hygiène »

continue sa tendance à la hausse entamée au 4 e trimestre

2018. Ainsi, depuis 5 trimestres consécutifs, l’indicateur

est en train de s’accroître. Par ailleurs, les chefs d’entreprises

prévoient une nouvelle hausse de l’activité au 1 er trimestre

2020. Malgré la forte demande qui pourrait s’expliquer

entre autres par l’augmentation de la population résidente

et des travailleurs frontaliers, et donc des clients potentiels,

il faut rappeler qu’il existe une forte concurrence sur

ce marché.

Par conséquent, beaucoup d’entreprises n’arrivent pas à

adapter leurs prix en dépit d’une hausse de la demande.

En effet, lorsque les coûts augmentent, une non-adaptation

ou une adaptation des prix inférieure à la progression des

frais, est synonyme de dégradation de la marge.

Selon le résultat de l’enquête, 27% des entreprises de

ce secteur ont vu décroître leur marge au cours du

4 e trimestre 2019 contre 3% pour lesquelles la marge a

augmenté.

Si l’année 2019 a commencé avec une tendance à

la baisse pendant les deux premiers trimestres, l’indicateur

de l’activité pour les métiers de la bouche se stabilise

au 3 e et 4 e trimestre. Par ailleurs, les dirigeants d’entreprises

étaient plutôt optimistes en ce qui concerne l’activité

économique au 1 er trimestre 2020. Pourtant, il est certain

que l’activité de l’alimentation sera impactée par

les conséquences de la propagation du Coronavirus.

Après une phase de ralentissement de l’activité économique

qui se prolongeait du 4 e trimestre 2018 au 3 e trimestre 2019,

l’indicateur d’activité du groupe « imprimeries » a pu se

remettre au dernier trimestre 2019, pour remonter

au même niveau qu’au début de l’année. Par ailleurs,

les résultats de l’enquête prévoient une nouvelle

hausse de l’activité pour le 1 er trimestre 2020.

Il faut cependant noter que les réponses de ce secteur

n’ont pas été suffisantes pour garantir une représentativité

adéquate, de sorte que les résultats sont à interpréter

avec prudence.

L'enquête de conjoncture de la Chambre des Métiers

du 4 e trimestre 2019 se base sur plus de 1.200 réponses

d'entreprises artisanales. Les entreprises sont invitées

à indiquer l’évolution des paramètres suivants

pour le trimestre en cours et celui à venir : activité,

emploi, carnet de commandes, prix de vente, chiffre

d’affaires, situation de trésorerie, marge bénéficiaire

et délais de paiement des clients. Le solde indiqué

dans les graphiques représente la différence entre

les réponses positives (p. ex. hausse de l’activité) et

négatives (p. ex. baisse de l’activité) à une question

spécifique du formulaire.

Chambre des Métiers

max.urbany@cdm.lu

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/04/2020

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MAGAZINE

ÉCONOMIE

NOUVEAU RÉGIME

La nouvelle loi sur le régime

d’aides de « minimis ».

Le 20 décembre 2019 a été votée une loi 1 mettant en place un nouveau régime d’aides de « minimis ».

Il s’agit de transposer dans la législation nationale le règlement européen (UE) n°1407/2013 qui permet

aux pays européens d’accorder des aides étatiques aux petites et moyennes entreprises pour

des dépenses qui ne sont pas éligibles sous d’autres régimes d’aides.

Comme toutes les autres

aides étatiques, le régime

de « minimis » prévoit

certaines limites et

exclusions afin de bien

cadrer l’accès à cette

aide pour les entreprises.

Les aides de « minimis » étaient

déjà disponibles aux entreprises

depuis 2013, mais il manquait

toujours une loi nationale pour mieux

encadrer ce soutien de l’État, les aides

se basant alors sur le règlement

européen.

LE RÉGIME D’AIDES DE « MINIMIS »

1. À qui s’adresse l’aide et qui en est exclu ?

Comme toutes les autres aides

étatiques, le régime de « minimis »

prévoit certaines limites et exclusions

afin de bien cadrer l’accès à cette

aide pour les entreprises. L’objectif

est d’accorder des aides aux entreprises

pour des projets ayant une valeur

ajoutée pour l’économie et pour

l’emploi, en accord avec la politique

de diversification et de développement

économique du pays.

En règle générale, les entreprises

de petite et moyenne taille peuvent

demander une aide de « minimis »

pour autant qu’elles ne font pas partie

des secteurs, voire activités exclus

qui sont :

• la pêche et l’aquaculture ;

• la production primaire de produits

agricoles ;

• la transformation et la commercialisation

de produits agricoles mais ceci

uniquement lorsque :

- le montant d’aide est fixé sur la base

du prix ou de la quantité des produits

de ce type achetés à des producteurs

primaires ou mis sur le marché

par les entreprises concernées ;

- l’aide est partiellement ou

entièrement cédée à des producteurs

primaires.

1

Loi du 20 décembre 2019 ayant pour objet la mise en place d’un régime d’aides de minimis, Mémorial A n°877, 23 décembre 2019, http://legilux.lu/eli/etat/leg/loi/2019/12/20/a877/jo

2

Telles que définies dans le règlement (UE) n° 1379/2013 du Parlement européen et du Conseil du 11 décembre 2013

/04/2020

34


2

L’outil « Aides aux entreprises »

de la Chambre des Métiers

MAGAZINE

S

1

1

Les aides couvertes portent, entre autres, sur les investissements,

la digitalisation, l’innovation, l’environnement, la formation,

le social et la fiscalité. Faites votre choix, soit en cliquant sur

une des catégories, soit en recherchant une aide particulière

par mot clé.

2

Pour chaque fiche informatique sur une aide spécifique,

vous trouvez des liens pratiques vers les sites gouvernementaux

ainsi que les coordonnées d’un ou de plusieurs conseillers

de la Chambre des Métiers qui pourront vous offrir de

plus amples informations sur l’aide qui vous intéresse.

Les activités artisanales qui transforment

des produits agricoles en

produits alimentaires ne sont donc

généralement pas concernées par

cette troisième exclusion.

Au-delà des exclusions mentionnées

ci-avant, les aides de « minimis »

ne peuvent non plus être sollicitées

pour les activités d’exportation

vers des pays tiers ou européens ainsi

que pour toute utilisation de produits

nationaux par préférence aux

produits importés.

2. Quels sont les plafonds de l’aide ?

Les aides de « minimis » sont

plafonnées en relation avec l’activité

de l’entreprise requérante. Les montants

maxima d’aide sont les suivants :

• 200.000.- euros sur 3 exercices

fiscaux pour toutes les entreprises

autres que celles actives dans

le transport de marchandises

par route ;

• 100.000.- euros sur 3 exercices

fiscaux pour toutes les entreprises

actives dans le transport

de marchandises par route.

Dans le cas où il y aurait une fusion

d’entreprises ou bien l’acquisition

d’une entreprise et que l’entreprise

nouvellement créée à la suite demanderait

une aide de « minimis », le

ministère de l’Économie prendra en

considération toutes les aides

octroyées antérieurement soit

aux entreprises de la fusion soit

à l’entreprise qui a été acquise.

Le montant de toutes ces aides ne

pourra pas dépasser un des plafonds

mentionnés ci-dessus. En même

temps, toute aide déjà octroyée

légalement sous les critères de

« minimis », reste acquise.

Dans le cas d’une scission d’une

entreprise en plusieurs entités

distinctes, les aides de « minimis »

déjà octroyées avant la scission

sont imputées dans leur totalité

à l’entreprise qui reprend les activités

pour lesquelles les aides de

« minimis » ont été allouées.

3. Comment faire une demande d’aide ?

Les demandes d’aides de « minimis »

se font, à l’heure actuelle, dans le

cadre d’une demande d’aide aux

investissements divers 3 et doivent être

soumises au ministère de l’Économie

sous forme écrite soit au préalable,

soit après réalisation des investissements

(au plus tard dans les 12 mois

qui suivent le paiement de la facture).

Il est toutefois important que votre

demande contienne les informations

suivantes :

• le nom de l’entreprise requérante ;

• les relations avec d’autres entreprises

(p.ex. fusion, acquisition,

etc.) ;

• une description du projet avec

une date de début et de fin (dans

le cas d’une demande après investissements,

renseignez la date

de la dernière facture) ;

• une liste des coûts éligibles (au

préalable : rajoutez des devis et

des estimations ; après investissements

: rajoutez les factures

et preuves de paiement) :

• tout autre document qui pourra

jouer en votre faveur pour rendre

votre projet plus intelligible

au ministère ;

• si applicable, une liste des autres

aides étatiques reçues pendant

les deux exercices fiscaux précédents

ainsi que l’exercice en cours.

La Chambre des Métiers peut vous

guider dans la procédure de demande

et vous expliquer le formulaire

de demande d’aide étatique.

Chambre des Métiers

philippe.maroldt@cdm.lu

Conseiller économique

+352 42 67 67 - 260

3

La demande d’aide aux investissements divers, Guichet.lu, https://guichet.public.lu/fr/entreprises/financement-aides/regime-pme/aides-generales-pme/aide-investissements-divers.html

35


MAGAZINE

ÉCONOMIE

LA CHAMBRE DES MÉTIERS VOUS CONSEILLE

Conseil sur les aides

étatiques dans la House

of Entrepreneurship.

Chaque 1 er et 3 e vendredi après-midi du mois, la Chambre des Métiers offre un conseil spécifique sur les aides étatiques

aux PME (petites et moyennes entreprises) dans la House of Entrepreneurship au 14, rue Érasme, L-1468 Luxembourg.

Les aides étatiques aux PME

peuvent offrir un excellent

soutien aux entreprises lors

de leur création ainsi que tout

au long de la vie de l’entreprise.

Pourtant, la procédure d’une demande

d’aide s’est bien compliquée avec

l’introduction de la nouvelle loi

concernant le régime d’aides

aux PME en 2018.

« L’objectif de la Chambre des Métiers consiste

à guider et accompagner au mieux ses ressortissants

dans cette procédure de demande d’aide étatique. »

Une multitude d’aides disponibles

avec une panoplie de formulaires

assez complexes peuvent en effet

créer de la confusion chez le

requérant lors du choix de la bonne

aide et du remplissage du formulaire

y afférent. Dans ce contexte, l’objectif

de la Chambre des Métiers consiste à

guider et accompagner au mieux ses

ressortissants dans cette procédure de

demande d’aide étatique.

Dès reprise des activités de conseil sur

site après la crise sanitaire, Philippe

Maroldt, conseiller du Département

économique de la Chambre des Métiers,

sera sur place de 14h00 à 17h00

pour répondre à vos questions sur les

aides aux PME, vous expliquer le formulaire

de la demande d’aide et pour

vous guider dans son remplissage et

son contrôle.

Le conseil est possible sans rendezvous

mais, pour des raisons d’organisation,

il est quand-même recommandé

de prendre un rendez-vous.

Pour prendre un rendez-vous, nous

vous prions d’adresser un courriel

à philippe.maroldt@cdm.lu en

indiquant :

• votre nom ;

• le nom de votre entreprise ;

• le jour pour lequel vous souhaitez

prendre rendez-vous ;

• votre heure préférée (qui sera

respectée dans la mesure du

possible) ;

• la raison du rendez-vous (informations

de base, explication

du formulaire ou contrôle

d’un formulaire rempli) ;

• informations sur votre projet

d’investissement.

LESCONSEILLERS YDÉ

DE LA CHAMBREDES MÉTIERS

VOUS ACCUEILLENT

Nous vous rappelons également que

les conseillers YDÉ de la Chambre

des Métiers sont à votre disposition

du lundi au vendredi à la House of

Entrepreneurship.

Tableau Lespermanences des permanences YDÉàlaHouse : of Entrepreneurship:

àchaque sujetson moment!

Lundi Mardi Mercredi Jeudi Vendredi

9h -12h

&

14h -17h

Digitalisation

9h -12h

&

14h -17h

Internationalisation

9h -12h

&

14h -17h

Innovation,nouvelles

technologies,

commodo,

environnement

&énergie

9h -12h

Conseils

économiques

14h -17h

Conseils

juridiques

9h -12h

Conseils

juridiques

14h -17h

Conseils

économiques

Création, transmission &reprise d’entreprise: tous lesjours,matinsetaprès-midis

LESCONSEILLERS YDÉVOUSREÇOIVENT DU LUNDIAUVENDREDI,

/04/2020 DE 9H00 À12H00 ET DE 14H00À17H00 (AVECOUSANSRENDEZ-VOUS):

36

À la House of Entrepreneurship (avec ou sans rdv, selon permanences)


SIE WERDEN VON DER CHAMBRE DES MÉTIERS BERATEN

Beratung zu den staatlichen

Förderungen im House

of Entrepreneurship.

An jedem 1. und 3. Freitagnachmittag des Monats, bietet die Chambre des Métiers eine spezielle Beratung zu den staatlichen

Förderungen für KMUs (kleine und mittelgroße Unternehmen) im House of Entrepreneurship (14, rue Érasme, L-1468 Luxembourg) an.

beim Ausfüllen des Formulars

LES CONSEILLERS verursachen. YDÉ Angesichts dieser

Problematik besteht die Rolle der

DE LA CHAMBRE Chambre DES des MÉTIERS

Métiers darin ihre

Mitglieder ausreichend in der

VOUS ACCUEILLENT Vorgehensweise einer staatlichen

Sobald die Onsite-Beratungsaktivitäten

nach der Coronakrise wieder aufgenommen

werden, steht Ihnen Philippe

Les permanences YDÉ à la House of Entrepreneurship

Maroldt,

:

Berater im Département

à chaque sujet son moment !

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

9 - 12 Uhr

&

14 - 17 Uhr

Digitalisierung

9 - 12 Uhr

&

14 - 17 Uhr

Internationalisierung

Die staatlichen Förderungen

für KMUs stellen eine

hervorragende Unterstützung

für Unternehmen dar, dies sowohl bei

der Gründung wie auch während der

gesamten Lebensdauer des

Unternehmens. Nichtsdestotrotz

wurde die Vorgehensweise der Anfrage

einer Förderung durch das neue

staatliche Förderungsgesetz von 2018

um einiges komplizierter. Eine Vielfalt

an möglichen Förderungen und eine

ebenso große Anzahl an komplexen

Formularen können beim Antragsteller

eine gewisse Verunsicherung bei der

Wahl der richtigen Förderung sowie

Förderungsanfrage zu beraten und zu

begleiten.

9 - 12 Uhr

&

14 - 17 Uhr

Innovation, neue

Technologien,

commodo,

Umwelt

& Energie

9 - 12 Uhr

Wirtschaftliche

Beratung

14 - 17 Uhr

Rechtsberatung

9 - 12 Uhr

Rechtsberatung

14 - 17 Uhr

Wirtschaftliche

Beratung

Gründung, Übertragung, Übernahme eines Unternehmens: täglich morgens und nachmittags

économique der Chambre des Métiers,

von 14 bis 17 Uhr vor Ort zur

Verfügung um Ihre Fragen zu den

staatlichen Förderungen für KMUs zu

beantworten, die Formulare zu erklären

und Sie beim Ausfüllen und Kontrollieren

der Formulare zu begleiten.

Eine Beratung ohne Terminvereinbarung

ist möglich, aus organisatorischen

Gründen bitten wir Sie jedoch einen

Termin zu vereinbaren.

Für eine Terminvereinbarung

senden Sie bitte eine E-Mail an

philippe.maroldt@cdm.lu und geben

Sie bitte folgende Informationen an:

• Name;

• Name Ihres Unternehmens;

• der gewünschte Tag für den Termin;

• die bevorzugte Uhrzeit (soweit

möglich halten wir uns an diese Zeit);

• der Grund für einen Termin

(Basisinformationen, Erklärungen

zum Formular oder Kontrolle eines

schon ausgefüllten Formulars);

• Informationen zu Ihrem

Investitionsprojekt.

Wir möchten Sie daran erinnern,

dass die YDÉ Berater verschiedener

Abteilungen der Chambre des Métiers

von Montag bis Freitag im House of

Entrepreneurship für Sie zu Verfügung

stehen. Unsere Präsenzzeiten können Sie

der nachfolgenden Tabelle

entnehmen:

Chambre des Métiers

philippe.maroldt@cdm.lu

Conseiller économique

+352 42 67 67 - 260

LES CONSEILLERS YDÉ VOUS REÇOIVENT DU LUNDI AU VENDREDI,

DE 9H00 À 12H00 ET DE 14H00 À 17H00 (AVEC OU SANS RENDEZ-VOUS) :

37

À la House of Entrepreneurship (avec ou sans rdv, selon permanences)


MAGAZINE

FORMATION

BREVET DE MAÎTRISE

Meisterbrief reloaded 1 :

Der Meister „Gebäudetechnik“

schlägt neue Wege ein.

Ein starkes Handwerk ist ein stabiles Fundament für eine leistungsfähige und nachhaltige Wirtschaft in Luxemburg. Das Handwerk

als bedeutender Wirtschaftssektor mit leistungsstarken Unternehmen sowie kompetenten Fachkräften löst viele Alltagsprobleme der

Menschen, meistert Herausforderungen der Zukunft und ist ein wertvoller Partner. Der Meisterbrief stellt sich dieser Komplexität.

Die Meisterausbildung als wichtigstes

Qualitätssiegel im Handwerk

Aus diesem Grund ist und bleibt der

Meisterbrief das wichtigste und höchste

Qualitätssiegel im Handwerk, denn

er steht für Schlüsselqualifikationen

wie bspw. Problemlösung, Fachkompetenz,

Innovation, Führungswissen

sowie Sozialkompetenz.

„Der Meisterbrief ist ein Garant für eine

sichere Zukunft.“

Die Ausbildung bietet angehenden

Meistern 2 die Möglichkeit ihr

eigenes Unternehmen zu gründen,

Lehrlinge auszubilden oder eine

Führungsposition in einem Betrieb

zu übernehmen und gilt somit als

Garant für eine qualitative Arbeit

und für eine sichere Zukunft

im Handwerk.

Veränderte Qualifikationsprofile

im Handwerk: Reform der Meisterausbildung

Um den hohen qualitativen Standard

sowie die guten Zukunftsaussichten

weiterhin zu gewährleisten, wurde es

unumgänglich die Ausbildung umzustrukturieren,

zu erweitern und an

den gesellschaftlichen sowie technologischen

Wandel anzupassen. Folglich

muss die Meisterausbildung auf die

veränderten Qualifikations- und

Kompetenzprofile im Handwerk

abgestimmt sowie auf die Kundenansprüche

von heute und morgen

ausgerichtet werden.

Als Grundlage für die Reform des

luxemburgischen Meisterbriefes dient

das Pilotprojekt im Lebensmittelhandwerk,

welches im November 2017

startete. Hierbei wurden die Aktivitäten

des Feinkochs, Metzgers, Bäckers

und Konditors zusammengelegt

und anhand von Lernergebnissen

neu konzipiert. Dieses Jahr sollen

die ersten Meisterschüler der neuen

Ausbildung ihren Abschluss erhalten.

Die Reform wurde bewusst so ausgelegt,

dass der Meisterbrief zukünftig das

Niederlassungs- und Ausbildungsrecht

für mehrere Aktivitätsbereiche beinhaltet.

Dem zukünftigen Meister soll

somit die Möglichkeit geboten werden,

sein Produkt- und Serviceangebot

nach Belieben zu erweitern, um so auf

die wachsenden Kundenansprüche

und Marktveränderungen einzugehen.

Dieses Verständnis soll in den nächsten

Projekten ebenfalls mitbedacht werden,

denn in allen Branchen wie bspw.

der Gebäudetechnik ist ebenfalls

ein Wandel erkennbar.

Die Branche der Gebäudetechnik

im Wandel

Anhand der Digitalisierung und der

intelligenten Vernetzung aller Systeme

in einem Gebäude („smart living“)

findet in den letzten Jahren eine

vermehrte Zusammenführung unter

den Aktivitätsbereichen der Heizungs-

1

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Meisterbrief reloaded im Bereich der Gebäudetechnik“. Der nächste Beitrag erscheint Mitte Mai auf der Internetseite www.cdm.lu.

2

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel nur die männliche Sprachform angewandt. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass diese ausschließliche

Verwendung geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.

/04/2020

38


MAGAZINE

S

und Sanitärinstallation, Isolierung,

Elektrik sowie Informations- und

Kommunikationselektronik statt.

Zudem steigt der Anteil erneuerbarer

Energien in Luxemburg und Kunden

fordern häufiger nach alternativen

Ressourcen sowie Lösungen. Dies stellt

die Branche der Gebäudetechnik

vor enorme Herausforderungen, vor

allem werden aber auch neue Möglich-

keiten geschaffen. Die Berufsbilder

per se befinden sich im Wandel

und der Bedarf an qualifizierten

Fachkräften für Gebäudetechnik

wächst kontinuierlich. In diesem

Zusammenhang muss ein Umdenken

innerhalb der Betriebe stattfinden,

um mit der vernetzten technologischen

sowie grünen Entwicklung innerhalb

der Gesellschaft Schritt halten zu

können. So sollen Betriebe der Gebäudetechnik

Kundenbedürfnisse abdecken,

neue Produkte, Dienstleistungen,

Organisations- und Arbeitsformen

sowie Geschäftsmodelle entwickeln.

Diesen Aufgaben wird die neue

Meisterausbildung „Gebäudetechnik“

gerecht, indem sie die verschiedenen

Aktivitäten in vier fachtheoretischen

Modulen und einem spezifischen

39


MAGAZINE

FORMATION

praktischen Modul zusammenführt

sowie Synergien projektbasiert

behandelt.

Meisterbrief Gebäudetechnik:

Eine innovative gewerkeübergreifende

Qualifizierung auf dem Vormarsch

Die ganzheitliche Qualifikation, für

die man sich ab dem 15. Juni 2020

anmelden kann, setzt sich mit

der gesamten Gebäudeperspektive

auseinander.

„Projekt-, realitäts- und schnittstellenorientiert:

Umfassende Ausbildung

im Handwerk.“

Hierbei werden Verknüpfungen

der Gebäudetechnik im Grundlagenmodul

behandelt; zudem werden im

Modul „Spezifisches Management“

Themen wie Arbeitssicherheit,

Gesetzgebungen, Normen sowie

Projektplanung beleuchtet. Ergänzend

werden im Modul „Energienutzung“

Energiequellen, Beratung bezüglich

der Energienutzung sowie Energiemanagement

thematisiert. Des Weiteren

werden die Fachkenntnisse

der Anlagentechnik und der elektrischen

Betriebstechnik behandelt.

Abschließend kann für die Praxis

eine individuelle Wahl hinsichtlich

der handwerklichen Spezialisierung

„Anlagentechnik“ oder „elektrische

Betriebstechnik“ getroffen werden.

Alle Module sind projekt- sowie

kompetenzorientiert ausgerichtet;

hierbei sind die angebotenen

Lernaktivitäten, Inhalte und

Examensformen genauso wie in

der Meisterausbildung des Lebensmittelhandwerkers

an definierte

Lernergebnisse angepasst. Neben den

fachtheoretischen Modulen werden

auch zusätzlich Organisations- und

Betriebswirtschaft sowie angewandte

Pädagogik behandelt.

Der Meisterbrief „Gebäudetechnik“

ist eine zeitgemäße und praxisorientierte

Ausbildung, die an Markt- und

Kundenbedürfnisse angepasst ist und

die angehenden Meister auf die

gebäudetechnischen Veränderungen

vorbereitet. Die Ausbildung ist am Puls

der Zeit und bietet den Teilnehmern

neue Sichtweisen auf innovative Unternehmenskonzepte.

Außerdem soll

ein wechselseitiger sowie interaktiver

Austausch innerhalb der Ausbildung

stattfinden. In diesem Zusammenhang

sollen die angehenden Teilnehmer

ihr Wissen anhand von Fallbeispielen

und Projekten miteinbringen, um Verzahnungen

zwischen den verschiedenen

Aktivitäten zu erkennen sowie komplexe

technische Systeme und Schnittstellen

zu beleuchten.

Was die neue Ausbildung für viele

interessant macht, wird im nächsten

Teil mit einigen Mitgliedern der

Arbeitsgruppe rund um den reformierten

Meisterbrief „Gebäudetechnik“

besprochen.

L’article en français est consultable

sur le site www.cdm.lu et fait partie

de la série « Brevet de Maîtrise reloaded

dans le domaine du génie technique

du bâtiment ». La prochaine publication

paraîtra mi-mai sur le site www.cdm.lu.

Chambre des Métiers

Brevet de Maîtrise et Formation continue

noemie.kayser@cdm.lu

Conseillère en formation

+352 42 67 67 - 214

/04/2020

40


EINSCHREIBUNGEN

VOM 15. JUNI

BIS 15. AUGUST

brevet.cdm.lu

DU MÖCHTEST DEIN EIGENES UNTERNEHMEN GRÜNDEN,

DEIN KNOW-HOW WEITERGEBEN, VERANTWORTUNG

ÜBERNEHMEN UND DICH WEITERENTWICKELN?

Entscheide Dich für den Meisterbrief der Chambre des Métiers.

brevet.cdm.lu


MAGAZINE

FORMATION

ENTREPRISES

Prévoir des conditions générales

pour accompagner ses devis.

Interview de M e Christian Gaillot et M e Koen de Vleeschauwer, avocats à la cour auprès de l’Etude Gaillot Leleu de Vleeschauwer.

Vous animez au deuxième semestre

une formation sur la rédaction des

conditions générales pour les entreprises

du secteur artisanal, alors quele secteur

fonctionne encore sur la confiance,

sans trop de formalisme. Est-ce que

des conditions générales sont vraiment

nécessaires pour un artisan ?

Christian Gaillot : Beaucoup de contrats

sont conclus par l’acceptation d’un

simple devis, et ceci est effectivement

en conformité avec le code civil qui

n’exige pas que les contrats soient très

détaillés pour qu’ils soient valablement

conclus.

« La rédaction des conditions générales

est un exercice difficile, qui impose du temps,

et une relecture par un spécialiste du droit. »

Les conditions générales ne sont donc

pas exigées pour la validité des contrats,

sous réserve de certains contrats, notamment

les contrats hors établissement qui

seraient conclus avec des consommateurs.

La première raison de prendre le temps

de rédiger des conditions générales est

de rendre le contrat plus transparent, de

partager avec vos clients les éléments qui

sont pour vous essentiels, et donc

de limiter les points de discordes

et les risques de contentieux.

Parmi les règles qui facilitent l’exécution

du contrat si elles sont correctement

précisées, on notera la durée de validité

du devis, les délais d’exécution ou

de livraison, les garanties qui sont

applicables, les modalités de paiement,

les frais de rappel et les intérêts en cas

de retard de paiement.

Koen de Vleeschauwer : La seconde raison de

prévoir des conditions générales est

si votre client est un consommateur,

c’est-à-dire une personne physique qui

intervient en dehors de son activité

professionnelle.

Le Code de la consommation impose

en effet de prévoir des conditions générales

spécifiques pour les contrats avec

des clients consommateurs afin de leur

communiquer – avant que le contrat ne

soit conclu – les informations concernant

le prix, les modalités de paiement, de

livraison et d’exécution, l’existence

ou pas d’un droit de rétractation, etc.

Les conditions générales permettent aussi

au professionnel d’organiser les droits que

la loi reconnaît au client consommateur

en matière de la garantie de conformité,

de livraison, de transfert de risque, ou

pour demander d’éventuels paiements

supplémentaires.

Les conditions générales permettent

enfin au professionnel de clarifier le

mode de passation d’un contrat et d’éviter

de tomber dans le piège des « contrats

hors établissement », comme évoqué

par Maître Gaillot, car ce type de contrat

impose tout un formalisme déconnecté

de la réalité des artisans.

Est-ce qu’il existe des modèles

de conditions générales qui peuvent

être répliqués pour tel ou tel secteur

d’activité ?

CG : Il existe effectivement des modèles

de conditions générales qui peuvent être

téléchargés sur internet. Il est risqué de

s’en inspirer.

La grande difficulté est qu’il n’y a aucune

garantie que les règles que ces modèles

proposent soient conformes au droit

applicable à votre contrat.

En matière de conditions générales, il n’y

a en effet pas de modèles officiels, ni de

solution « miracle » mais il faut prendre

le temps de réfléchir sur son propre mode

de fonctionnement afin de bien définir

les clauses et la rédaction qui correspondent

au plus près à son métier.

KDV : C’est pour cette raison que des

conditions générales bien rédigées sont

toujours un « must » car elles obligent

le professionnel à bien définir ses

procédures, et que le client va s’engager

plus volontiers dès lors que les droits

et les obligations sont clairement définis.

Il faut ajouter qu’il est aussi demandé au

rédacteur de conditions générales de

veiller à ce qu’il n’y ait pas de déséquilibre

au préjudice du client, non seulement

pour que les conditions générales ne

fassent pas fuir les clients, mais aussi pour

éviter, si le client est un consommateur,

que des clauses soient annulées en tant

que « clauses abusives. »

L’intérêt des conditions générales

est bien clair. Pour conclure cet interview,

pouvez-vous nous expliquer en

quoi consiste la formation que vous

animez au deuxième semestre 2020 ?

KDV : La rédaction des conditions générales

est un exercice difficile, qui impose

du temps, et une relecture par un

spécialiste du droit. Afin d’accompagner

les entreprises du secteur artisanal

dans cette rédaction, nous avons mis

en place une formation originale car

elle se déroulera en deux parties

/04/2020

42


MAGAZINE

FORMATION

de 2.30 heures chacune. Lors de

la première séance, nous proposerons

aux participants un cadre général

et des canevas de clauses afin qu’ils

rédigent eux-mêmes un projet de

conditions générales, projet qui sera

Christian Gaillot

ensuite analysé et testé ensemble

lors de la seconde séance.

CG : L’objectif est que chaque participant

quitte cette formation avec des conditions

générales qui soient adaptées à

Koen de Vleeschauwer

son activité et conformes au droit,

tout en étant attractives pour le client.

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+352 42 67 67 - 352

FORMATION „LA RÉDACTION DE CONDITIONS GÉNÉRALES POUR UNE ACTIVITÉ ARTISANALE“

Cette formation est organisée en 2 séances, une formation

de 2 après-midis au total. Les participants aboutiront en fin de

formation à la production d’un document concret de conditions

générales essentielles à la pérennité de leur activité et donnant

un cadre opérationnel au suivi des factures et des clients.

Public-cible :

Entrepreneurs des secteurs de l’artisanat souhaitant développer

ou mettre à jour leurs conditions générales et leur procédure de

recouvrement en vue d’assurer un suivi proactif des clients.

Contenu de la formation :

1 ère séance (2 heures 30 minutes)

I - PRÉSENTATION DE L’ENVIRONNENT JURIDIQUE

DES CONDITIONS GÉNÉRALES

• Les règles à connaître en matière de protection des consommateurs

• Les spécificités juridiques régissant les rapports entre professionnels

• Les procédures de recouvrement

• Les procédures internes à prévoir pour diffuser les conditions

générales

II - PRÉSENTATION D'UN CANEVAS EN VUE DE LA RÉDACTION DE

CONDITIONS GÉNÉRALES

A l'issue de la première séance, les participants seront invités à

préparer un projet de conditions générales adapté à leur activité.

2 ème séance (2 heures 30 minutes)

III- RELECTURE ET ANALYSE DES PROJETS DE CONDITIONS

GÉNÉRALES DANS LE CADRE DE GROUPES DE TRAVAIL

Chaque participant aura l'opportunité de proposer son projet de

conditions générales. Révision des différents projets de conditions

générales sur base des critères suivants : conformité aux règles,

facilité de compréhension, et exactitude.

IV- EXAMEN DES PROCÉDURES INTERNES EN MATIÈRE

DE RECOUVREMENT

Intervenants :

Maîtres Christian Gaillot et Koen de Vleeschauwer, avocats à la Cour

Lieu : Chambre des Métiers

Langue : Français

Droits d’inscription : 200.- euros

Dates : à définir

Afin de garantir la qualité pédagogique de cette formation et de miser sur

l’interactivité et la pratique, nous misons sur 10 inscriptions maximum.

Informations et inscriptions :

www.cdm.lu/formation-continue/formations/formation?project_id=10489

Pour pouvoir vous proposer une offre de formation au plus proche

de vos besoins et de vos attentes, nous vous invitons à recourir

à la Chambre des Métiers. Nous développerons vos formations en

luxembourgeois, allemand ou français, en lien avec votre prochain

Plan de Formation.

Nous vous conseillons pour réaliser vos objectifs professionnels et

personnels et pour concrétiser les formations qui vous seront utiles.

Que ces formations soient déjà présentes sur notre site ou qu’elles

soient nouvelles, nous sommes là pour vous proposer une offre

sur mesure ou pour vous orienter.

POUR TOUTE QUESTION CONCERNANT LA FORMATION

Carole Nicolas

Conseillère en ingénierie pédagogique

Brevet de Maîtrise et Formation continue

carole.nicolas@cdm.lu

Tel.: +352 42 67 67 - 215

43


MAGAZINE

DIGITAL

LA DIGITALISATION DANS L’ARTISANAT LUXEMBOURGEOIS

Résultats d’une enquête

menée fin 2019 auprès

des ressortissants de la Chambre

des Métiers.

Fin 2019, la Chambre des Métiers a mené une enquête sur la digitalisation dans les entreprises artisanales au Luxembourg, avec

pour objectif d’identifier les démarches numériques que les entreprises artisanales ont entreprises jusqu’à présent. Une enquête

similaire avait été menée fin 2017.

1.053 entreprises ont répondu aux questions, qui se concentraient

essentiellement sur leur présence en ligne, leur

utilisation d’outils digitaux au quotidien et la mise en place de

mesures de cybersécurité au sein de leur entreprise.

Présence en ligne

• 81 % des entreprises artisanales ont une présence en ligne, dont

• 76 % possèdent une page internet la moitié (51 %) s’affiche

sur les réseaux sociaux.

légèrement baissé (il était à 77 % en 2017), cela est compensé par

une présence renforcée sur les réseaux sociaux.

Présence dans les réseaux sociaux

Les entreprises qui ont mis en place un site internet l’utilisent

principalement

• pour fournir des informations sur l’entreprise (96 %),

• pour la prise de rendez-vous en ligne (22 %),

• pour la vente en ligne (10 %),

• dans un autre but (8 %) – par exemple en tant que vitrine,

pour la mise en évidence de références, pour des demandes

de devis en ligne et pour créer des contacts avec le client.

« Les outils digitaux deviennent de plus en plus courants

dans les entreprises artisanales. »

La comparaison avec les chiffres de 2017 montre une évolution

positive, surtout au niveau de l’interactivité des sites web.

Si le chiffre des entreprises disposant d’un site Internet a

La moitié des entreprises sont désormais actives sur

les réseaux sociaux (en 2017, ce chiffre s’élevait à 48 %).

Si Facebook est toujours leader en ce qui concerne la présence

des entreprises artisanales, cette plateforme commence à

perdre du terrain en faveur d‘Instagram et de Youtube.

Utilisation variée des outils numériques dans le quotidien

L’enquête montre que la moitié des entreprises utilise

déjà des applications mobiles dans leur quotidien.

Cependant, les entreprises artisanales ne se servent

pas encore des possibilités énormes que leur offrent

les nombreux outils digitaux existants.

Ainsi, seulement un tiers des entreprises ont mis en place

un accès à distance, la saisie digitale des comptes horaires

de leur personnel ou la géolocalisation de leur flotte

et de leurs outils. Leur nombre est encore plus réduit

en ce qui concerne la gestion numérique de l’inventaire

(26 %) et la prise en main de leur compte Google

my business (25 %).

Presque la moitié des entreprises utilise une gestion

numérique des données client (CRM), mais seulement

un tiers d’entre elles utilise la facturation électronique.

/04/2020

44


Même si beaucoup d’entreprises (84 %) réalisent leurs

opérations bancaires en ligne, la grande majorité

ne profite pas encore de l’offre gouvernementale en ligne

sur guichet.lu (32 %), une offre qui leur permet cependant

d’effectuer bon nombre de démarches administratives

en ligne.

Les processus de production numériques (machines

CNC, impression 3D, robots, etc.) peinent encore à

s’imposer, même si certains secteurs (parachèvement,

communication, …) sont plus actifs que d’autres.

Sans surprise, la taille de l’entreprise a un impact important

sur l’utilisation d’outils digitaux dans l’entreprise – plus

l’entreprise est grande, plus la probabilité est haute

qu’elle utilise un ou plusieurs des outils énumérés

ci-contre.

Outils numériques utilisés

En comparant, dans la mesure du possible, ces chiffres avec ceux

récoltés en 2017, plusieurs conclusions peuvent être tirées :

45


MAGAZINE

DIGITAL

• Les outils digitaux deviennent de plus en plus courants dans

les entreprises artisanales.

• Les entreprises ont surtout fait des efforts en ce qui concerne

la gestion numérique des données client, l’offre numérique

du Gouvernement et les services bancaires en ligne.

Cybersécurité

Deux tiers des entreprises se sentent suffisamment informées sur

la sécurité des données. Si la plupart des entreprises ont mis en

place des logiciels antivirus et effectuent des backups réguliers

des données, à peine la moitié a instauré une politique de mot

de passe, et seulement un quart a investi dans la formation du

personnel à ce sujet.

Cybersécurité

les secteurs (applications mobiles, services bancaires en ligne,

gestion numérique des clients), les artisans n’ont pas encore

reconnu tout le potentiel d’autres outils (gestion numérique

de l’inventaire, géolocalisation, processus de production

numériques, eGouvernement, accès à distance, pilotage

de performance, etc.).

• Les connaissances des entreprises en matière de cybersécurité

et de protection des données ont beaucoup évolué ces dernières

années, mais des lacunes importantes restent à combler, surtout

en ce qui concerne la formation du personnel.

Dans ce cadre, la Chambre des Métiers propose une série d’ateliers

et de webinaires sous le slogan « Foncez vers le numérique ».

Tous les mois, le service eHandwierk organise une séance

d’information – en direct ou en ligne – sur une autre thématique

du numérique, que ce soit la présence en ligne, la gestion

d’entreprise sans papier, ou la cybersécurité. De même,

les conseillers eHandwierk sont au service des entreprises

pour tous renseignements sur les thématiques de la digitalisation.

Profitez de notre offre gratuite en vous rendant sur www.yde.lu/

ehandwierk.

La taille de l’entreprise a de nouveau une influence considérable

sur le niveau de sécurité de l’entreprise – les grandes entreprises

ont mis en œuvre davantage de mesures de cybersécurité.

En ce qui concerne le règlement européen sur la protection des

données, seulement la moitié des entreprises artisanales (55 %)

croient être concernées par celui-ci – bien qu’elles devraient toutes

l’être. Il est donc d’une importance primordiale de continuer à

sensibiliser les entreprises sur le RGPD.

La tendance de partager des données avec des tiers, que ce soient

les fournisseurs ou des sous-traitants, augmente en fonction

des outils digitaux utilisés dans le quotidien. Par conséquent,

les entreprises doivent être de plus en plus conscientes de prendre

les mesures nécessaires pour garantir la sécurité et l’usage

appropriés des données personnelles de leurs clients lors

de l’introduction d’outils digitaux.

Conclusion

Les chiffres montrent que les efforts des deux dernières années ont

porté leurs fruits : les entreprises artisanales ont fait des avancées

dans l’adoption des outils digitaux au quotidien. En général,

elles semblent plus informées sur les différents aspects

de la transformation digitale et les moyens de soutien à

leur disposition.

Cependant, des efforts considérables restent à faire :

• Le taux de présence en ligne n’a pas augmenté depuis 2017.

• La moitié des entreprises n’utilise pas encore les moyens de

marketing gratuits qu’Internet leur offre (réseaux sociaux,

Google my Business, etc.).

• 81 % des consommateurs font des achats en ligne, mais

seulement 10 % des entreprises artisanales vendent leurs

produits ou services en ligne.

• Si certains outils digitaux ont été adoptés à travers tous

Save the Date - Journée eHandwierk 2020

A vos agendas ! La journée eHandwierk 2020 se déroulera le

13 octobre de 14.00 à 18.00 heures et sera bien remplie.

CONSULTATIONS NUMÉRIQUES

Vous vous demandez si votre site internet est adapté à votre

clientèle ? Vous ne savez pas si votre newsletter est conforme

au règlement général sur la protection des données ?

Vous réfléchissez à implémenter une gestion des stocks

numériques ? Venez poser toutes vos questions sur

la digitalisation de votre entreprise à nos experts.

Vous recevrez des conseils individuels gratuits de 15 minutes

sur les sujets du numérique, tels que protection des données,

cybersécurité, site internet, réseaux sociaux, gestion

numérique des stocks, e-commerce, ainsi que sur les aides

étatiques.

TESTS DE LOGICIELS

Vous ne savez pas quel est le bon logiciel pour votre entreprise

? Nous vous donnons la possibilité d’essayer gratuitement

certains logiciels spécifiquement dédiés aux PMEs

et à l’Artisanat !

Keynote : Transformer le cyber-risque en cybersécurité –

comment protéger mon entreprise ?

Miroslav Mitrovic, expert de la cybersécurité en Allemagne,

parlera de l’importance des mesures adéquates qui

permettent même aux petites entreprises artisanales

de mitiger les risques auxquels elles sont exposées en ligne.

A ne pas rater !

Rendez-vous sur www.cdm.lu/journee-ehandwierk pour plus

d’informations et pour vous inscrire !

/04/2020

46


MAGAZINE

ÉNERGIE

LES OUTILS D’INFORMATION MYENERGY

Zoom sur le module FAQ.

Perfectionnez vos connaissances pour mieux accompagner les projets de vos futurs clients à la reprise des activités.

La situation de confinement actuelle

engendre de nombreux obstacles

à la réalisation des projets que

vous souhaiteriez mettre en place pour

vos clients. Pourquoi ne pas en profiter

pour compléter vos connaissances ou

trouver les réponses aux questions

que vous vous posez en matière

de conseil à la construction et

la rénovation durable ?

Le projet de construction ou de rénovation

de vos clients peut très certainement

être qualifié de « projet d’une vie ».

Alors pour en assurer la réussite et être

plus à même de mieux accompagner

vos futurs clients dans leurs choix,

myenergy met à votre disposition

un certain nombre d’outils très pratiques.

Les questions les plus fréquemment

posées…

Qu’il s’agisse des exigences concernant

les matériaux d’isolation durables pour

l’enveloppe du bâtiment, de l’installation

de techniques favorisant les énergies

renouvelables, des procédures pour

bénéficier des aides étatiques et communales

à la construction et à la rénovation

énergétique, vous trouverez sur le site

de myenergy un outil très pratique vous

permettant de naviguer en toute facilité

dans un univers de contenu dédié

à tous les représentants des secteurs

professionnels.

Accédez au module sous myenergy.lu/

fr/faq

Notre module FAQ dynamique vous

permet d’identifier en quelques clics

les questions les plus fréquemment posées

sur la thématique qui vous concerne.

« Le projet de construction ou de rénovation

de vos clients peut très certainement être

qualifié de « projet d’une vie. »

Il vous suffit de vous identifier en tant

qu’« expert » et de sélectionner le thème

qui vous intéresse : les « aides et les aspects

financiers », « la rénovation » ou

la « nouvelle construction ». Vous pourrez

toujours affiner et contextualiser votre

recherche à l’aide de mots clefs.

47

Cet outil est votre ressource libreservice

qui vous permet de retrouver

à tout moment les informations qui

vous permettront de compléter vos

connaissances et d’affiner les propositions

que vous pourrez faire à vos futurs

clients. Vous retrouverez cet outil

en français et en allemand sur notre site.

Et malgré la situation actuelle, nos

conseillers restent à votre disposition

si vous avez encore des questions.

Écrivez-leur à info@myenergy.lu en

laissant vos cordonnées et ils vous

recontacteront pour vous accompagner

dans votre recherche d’informations.


MAGAZINE

SPONSORED

CONTENT

PLAQUES DE DÉCLENCHEMENT GEBERIT SIGMA50 ET SIGMA21 : PRÊTES À ÊTRE PERSONNALISÉES

Comme vous l’aimez.

Avec la tendance à l'individualisation, les exigences des clients augmentent. Ils veulent le plus grand nombre de possibilités

d'aménagement pour la salle de bain. Cela implique souvent des nuances qui doivent être parfaitement coordonnées.

Les plaques de déclenchement dans de nouveaux coloris métalliques très tendance font ici toute la différence.

Les boutons de chasse d'eau en laiton, or rouge et chrome noir confèrent un aspect particulièrement raffiné à la plaque de déclenchement. Censhare ID : 2269711

Pour la populaire Sigma50 et la Sigma21 récemment

lancée, une nouvelle gamme de matériaux de haute

qualité sera disponible à partir du 1 er avril :

les plaques et les boutons variés peuvent être combinés

de plusieurs façons. La recherche du look adéquat pour

la salle de bain de vos rêves devient ainsi une véritable

exploration.

Le bon coloris

Le choix entre les boutons de chasse d'eau oblongs et incurvées

(dans le cas de la Sigma50) ou les anneaux caractéristiques

(Sigma21) confère à la plaque de déclenchement son

aspect unique. Les coloris métalliques populaires or rouge,

laiton et chrome noir sont désormais disponibles et s'intègrent

parfaitement aux différentes ambiances de la salle de bain.

Tous trois sont recouverts d'une couche de vitrocéramique

qui protège les surfaces sollicitées.

Du naturel à l'industriel

Les variantes béton, ardoise et noyer élargissent le champ des

nouveaux matériaux de panneaux. Il n'est pas nécessaire d'être

un fan de « Shabby Chic » ou d'avoir son propre loft pour

s'enthousiasmer pour la version en béton. Le ton gris clair

s'harmonise en effet avec de nombreux décors muraux

/04/2020

48


MAGAZINE

SPONSORED

CONTENT

Look béton

La finition béton qui donne

à la Sigma50 sa beauté sobre.

Photo : Geberit (Censhare 2269919)

Des accents forts

Au premier plan, la plaque de déclenchement Sigma50 dans

une combinaison laiton sur ardoise ; derrière, le modèle Sigma21

dans la version laiton sur verre blanc. Photo :Geberit (Censhare 2269315)

et carrelages. Il en va de même pour les matériaux naturels

« Mustang Slate » (ardoise brésilienne) et le noyer, dont

les grains extraordinaires – chaque panneau est une pièce

unique – révèlent la sécheresse de la pierre ou la chaleur

de la terre.

« La recherche du look adéquat pour la salle

de bain de vos rêves devient ainsi une véritable

exploration. »

Au fait : saviez-vous que nos plaques de déclenchement

peuvent être complétées par le module Geberit DuoFresh

pour l'aspiration des odeurs ? Celui-ci assure de l'air

frais en permanence et dispose d'une lumière d'orientation

nocturne ainsi que d'une fente pour les bâtons

de nettoyage.

À propos de Geberit

Le groupe Geberit, présent dans le monde entier, est le leader européen sur le marché

des produits sanitaires. En tant que groupe intégré, Geberit possède une présence locale

très forte dans la plupart des pays européens, ce qui lui permet d'offrir une valeur ajoutée

unique dans les domaines de la technologie sanitaire et de la céramique sanitaire. Geberit

dispose de 30 sites de production, dont 6 en outre-mer. Le siège social du Groupe se trouve

à Rapperswil-Jona, en Suisse. Avec près de 12 000 employés dans une cinquantaine de pays,

Geberit a atteint un chiffre d'affaires net de 2,9 milliards de CHF en 2017. Les actions Geberit

sont cotées à la SIX Swiss Exchange et font partie du SMI (Swiss Market Index) depuis 2012.

Pour plus de renseignements, contactez :

Geberit b.v. Luxembourg

Patrick Schintgen

Tel.: +352 54 52 26

49


MAGAZINE

THÉMATIQUE

„Facility Manager tragen durch ihre Verantwortung für die Instandhaltung

von z.B. Grundstücken, Gebäuden, Ausrüstung und andere Umgebungen,

zum Endergebnis der Organisation bei.“


Redaktion: Jeff Karier ■ Fotos: Shutterstock

MAGAZINE

THÉMATIQUE

FACILITY MANAGEMENT

Komfort, Sicherheit,

Effizienz!

Zahlreiche Aufgaben fallen in den Bereich Facility Management – Ein Überblick.

In Luxemburg werden Jahr für Jahr neue große Bürogebäude,

Wohn- und Einkaufkomplexe und ähnliches

in Betrieb genommen. Diese zu verwalten ist dabei

keine einfache Aufgabe und erfordert in vielen Bereichen

Personal mit Fachkompetenz und Erfahrung. Hier kommen

Unternehmen ins Spiel, die im Bereich Facility-Management

aktiv sind. Darunter versteht man die Verwaltung sowie

Bewirtschaftung von Gebäuden und deren technischen

Anlagen und Einrichtungen. In Luxemburg gibt es eine

ganze Reihe an solchen Akteuren, die zum Teil ein sehr

breites Angebot bieten oder aber sich auf einzelne

Aspekte spezialisiert haben.

Tätigkeit in mehrere Disziplinen

„Facility Management ist eine Tätigkeit, die mehrere

Disziplinen umfasst, um die Funktionalität, den Komfort,

die Sicherheit und die Effizienz der gebauten Umgebung

durch die Integration von Menschen, Ort, Prozess und

Technologie zu gewährleisten“, heißt es auf der Seite

„International Facility Management Association“ (IFMA).

Sie sind wichtig, weil sie dafür sorgen, dass die Orte, an

denen Menschen arbeiten, spielen, lernen und leben,

sicher, bequem, produktiv und nachhaltig sind.

Sie können viele verschiedene Titel haben und über

verschiedene Karrierewege in ihren Beruf kommen.

Sie sind dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass

die Systeme des Gebäudes oder der Anlage funktionieren.

Mitanteil am Endergebnis

Facility Manager tragen durch ihre Verantwortung für

die Instandhaltung der oft größten und wertvollsten

Vermögenswerte einer Organisation, wie z.B. Grundstücke,

Gebäude, Ausrüstung und andere Umgebungen, in

denen Personal, Produktivität, Inventar und andere

Betriebselemente untergebracht sind, zum Endergebnis

der Organisation bei.

Hier sind einige der Möglichkeiten, wie FMs laut der

IFMA zur Geschäftsstrategie und zum Endergebnis

einer Organisation beitragen:

• Beeinflussung der betrieblichen Effizienz

• Unterstützung der Produktivität von Einrichtungen

und Personal

„Facility Management ist eine Tätigkeit, die mehrere

Disziplinen umfasst, um die Funktionalität, den Komfort,

die Sicherheit und die Effizienz der gebauten Umgebung

durch die Integration von Menschen, Ort, Prozess

und Technologie zu gewährleisten.“

• Umgang mit Risiken für Einrichtungen und Personal

• Minderung der Umweltauswirkungen

• Förderung nachhaltiger Taktiken für langfristiges

Kostenmanagement

• Nutzung technologischer Lösungen

• Verringerung oder Überwindung der Auswirkungen

von Naturkatastrophen

• Gewährleistung der Einhaltung

• Sicherheit nutzen

Komplementäre Dienstleistungen

Viele Unternehmen, die im Bereich Facility Management aktiv

sind, bieten darüber hinaus noch weitere Dienstleistungen.

51


MAGAZINE

THÉMATIQUE

„Viele Unternehmen, die im Bereich Facility

Management aktiv sind, bieten daruber hinaus noch

weitere Dienstleistungen.“

Diese sind oft komplementär zu den Facility Management-

Angeboten. Hierzu zählt unter anderem die Gebäudereinigung.

Eine professionelle Reinigung ist ein sehr wichtiger Punkt

bei der Unterhaltung von Gebäuden jeglicher Art.

Für Firmen ist sie unter anderem deswegen von Bedeutung,

da sie eine wesentliche Voraussetzung für ein professionelles

und einladendes Image darstellt. Und eine gute Arbeitsumgebung

ist ohne sie nicht denkbar. Denn ohne gute

Reinigung fühlen sich Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner

unwohl und nicht willkommen. Nicht zuletzt

ist eine professionelle Reinigung wichtig für die Hygiene,

vor allem in Situationen wie der aktuellen mit

dem Covid-19 Virus.

Neben der gewöhnlichen Reinigung bieten solche Firmen oft

auch Spezialreinigungen wie Fenster- und Fassadenreinigung,

Sanitärdienste und Küchen-Tiefenreinigung. Und das nicht

nur in Büros, sondern auch in öffentlichen Verkehrsmitteln,

Schulen, Industrie, Geschäften, Hotels, Krankenhäusern und

Pflegeheimen.

/04/2020

52


MAGAZINE

THÉMATIQUE

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Sicherheit. Um in den

verschiedenen Arten von Gebäuden für diese zu sorgen ist oft

entsprechendes Personal nötig. Etwa im Eingangsbereich, um

zu kontrollieren, dass auch nur jene Personen Zugang zum

Gebäude bekommen, die auch hierzu berechtigt sind.

Oder um im Fall der Fälle einzugreifen. Sicherheitspersonal

sorgt in der Regel bei allen Beteiligten für ein Gefühl von

Sicherheit, was wichtig ist, um etwa konzentriert arbeiten

zu können. Hinzu kommen noch Leistungen wie Catering

oder auch IT-Support.

Zusammenarbeit mit Subunternehmen

Allerdings kann nicht jede Firma alles bieten. Besonders,

wenn es sich um sehr spezielle bzw. spezifische Leistungen

handelt oder es Leistungen sind, für die es bereits ausreichend

Unternehmen gibt, die solche anbieten und es somit keinen

wirtschaftlichen oder logistischen Sinn macht, für diese eine

eigene Abteilung zu haben.

In solchen Fällen arbeiten Unternehmen mit externen

Fachbetrieben etwa aus der technischen Gebäudeausrüstung

und dem Ausbauhandwerk zusammen. Diese Subunternehmen

bringen das nötige Know-how, Manpower sowie die

entsprechende Ausrüstung mit, um die geforderten

Leistungen zu erbringen. Für alle Beteiligten eine

Win-Win-Situation.

MARQUAGEROUTIER

SIGNALISATION

SÉCURITÉ ROUTIÈRE

MOBILIERURBAIN


Fédération des Artisans

j.lelong@fda.lu

+352 42 45 11 - 1

www.fda.lu

TECHNIROUTE

Z.A.ERosswénkel

L-5315 Contern

T. (+352) 49 00 90 –1

www.techniroute.lu

53


MAGAZINE

FORMATION

RAGETECHNIKEN

Fragen Sie - aber richtig!

Die Aussage „Wer fragt, der führt“ bezieht sich auf eine der Hauptfunktion

– der Steuerungsfunktion – im Mitarbeitergespräch. Durch den Einsatz von

unterschiedlichen Fragetechniken wählen Sie als Vorgesetzte/r das Thema

und den Fokus aus und geben wichtige Impulse für den Gesprächsverlauf

und -richtung.

/04/2020

54


„Viele Menschen hören bei

Warum-Fragen einen Angriff

oder Vorwurf und geben

unnötige Erklärungen oder

Rechtfertigungen.“

Wirtschaftspädagogin Barbara Seidl, Personalentwicklerin

und Coach aus München/Deutschland, berät

und unterstützt Handwerksbetriebe bei den Themen

Kundenorientierung, Personalführung, Kommunikation

und betriebliche und persönliche Veränderungen

und Weiterentwicklung: www.barbara-seidl.de

Die richtigen Fragen zu stellen erfordert

von Führungskräften die

Fähigkeit zur Reflektion hinsichtlich

ihrer Kommunikationsfähigkeiten,

der eigenen Gesprächsziele, der Situation

und dem Gesprächspartner angepassten

Kommunikationsstil. Die Qualität der

Fragen zeigt sich durch den guten

Kontakt, die Offenheit und das Vertrauen

und durch die guten, hilfreichen

Antworten und Feedback.

Welche Funktion und welchen Nutzen

erfüllen Fragen?

• Fragen steuern den Kommunikationsprozess

mit Mitarbeiter in der

vom Fragenden gewünschten

Richtung.

• Fragen beseitigen Unklarheit, indem

die Antworten konkrete Informationen

und Details enthalten.

• Fragen bauen Kontakt auf, signalisieren

dem Mitarbeiter Interesse,

beziehen ihn ein und regen zum

Mitdenken an.

• Fragen aktivieren den Gesprächspartner

- eine Frage verursacht meist

eine Reaktion des Gegenübers.

Fragetypen – Sie haben die Wahl!

Geschlossene Frage (Entscheidungsfrage):

Die geschlossene Frage erlaubt nur

Ablehnung oder Zustimmung, man kann

nur mit „JA“ oder „NEIN“ antworten.

Am Satzanfang steht immer ein Verb.

„Haben Sie die Rezeptur überprüft?“

„Können Sie das Angebot überarbeiten?“

Vorteile

✔ lenkt und strukturiert ein Gespräch,

✔ fokussiert die Aufmerksamkeit,

✔ ergibt präzise Antworten und Entscheidungen,

✔ bestätigt Infos, Details, Sachverhalte,

✔ spart Zeit, schneller Durchlauf.

Nachteile

✔ lässt wenig Spielräume,

✔ schränkt das Gespräch zu früh ein,

✔ bringt wenig Infos,

✔ ruft ggf. Widerstand hervor, Mitarbeiter fühlt

sich ausgefragt,

✔ Gespräch kann stocken

Offene Frage (W-Frage): Hier beginnt der

Satz mit einem W-Fragewort z. B. Wie,

Wer, Was, Wann, Wo, Wie viele, Welche,

Wodurch, Womit. „Was haben Sie mit

dem Kunden besprochen?“ „Wie viel

Zeit brauchen Sie dafür?“

Vorteile

✔ das Gespräch kommt in Gang und reißt nicht ab,

✔ unterstützt Dialog und Kontakt,

✔ großer Freiraum und Mitarbeiter gibt

ausführliche Informationen,

✔ weckt Interesse, aktiviert.

Nachteile

✔ braucht mehr Zeit und Energie,

✔ Gefahr der Abschweifung und Ablenkung,

✔ zu viele Details gefährden ggf. den Überblick,

✔ Mitarbeiter holt aus, legt sich nicht fest.

Vorsicht bei Warum-Fragen (ebenso

„Wieso“, „Weshalb“). Viele Menschen

hören einen Angriff oder Vorwurf

und geben unnötige Erklärungen oder

Rechtfertigungen ab. z.B. „Warum

sprechen Sie mich erst jetzt an?“ „Warum

brauchen Sie noch mehr Zeit für die

Erledigung?“ Sie können Informationen

auch durch „weichere“ Formulierungen

erhalten. Z.B. „Wie viel Zeit brauchen

Sie noch zur Erledigung?“

„Wo gibt es Schwierigkeiten?“

„Was kann ich tun, damit die Zeit

eingehalten werden kann?“

Alternative Frage (Auswahlfrage):

Diese Technik ist eine Sonderform der

geschlossenen Frage, sie verbindet zwei

oder mehr Entscheidungsfragen mit

„oder“. Sie schränkt das Antwortspektrum

stark ein, jedoch kann die Frage

nicht mit „JA“ oder „NEIN“ beantwortet

werden. Sie dient der Auswahl

von unterschiedlichen Möglichkeiten und

beschleunigt den Entscheidungsprozess.

Sie wird häufig am Gesprächsende

eingesetzt. „Können Sie den Termin

am Montag oder am Dienstag

wahrnehmen?

Hypothetische Frage: Was-wäre-wenn-

Fragen haben ein eingeschränktes

Einsatzgebiet, sie sind jedoch in der Diskussion

von zukünftigen Entwicklungen

und Lösungsmöglichkeiten sehr nützlich.

Voraussetzung ist ein guter Kontakt

und Vertrauen der Gesprächspartner.

Hypothetische Fragen regen an, über

alternative Handlungs- und Denkmuster

nachzudenken und liefern neue

Ansatzpunkte. Z.B. „Was würde Sie verändern,

wenn Sie Filialleiterin wären?“

„Stellen Sie sich vor, die Qualitätsprobleme

bleiben weiterhin bestehen.

Was hätte das zur Folge?“

Skalierungsfrage: Auch dieser Fragetyp ist

nur begrenzt einsetzbar und hat sich bei

Feedback- und Beurteilungsgesprächen

bewährt. Bei der Skalierung werden

häufig Werte von Eins bis Zehn oder

Null bis Hundert verwendet - zur

Veranschaulichung zeichnerisch auf einen

Blatt Papier gebracht. Der Mitarbeiter

bezieht einen klaren Standpunkt oder

kann zwei Alternativen/Themen wertend

vergleichen. Z.B. „Wie schätzen Sie Ihre

Motivation auf einer Skala von Eins bis

Zehn ein?“ „Bewerten Sie auf einer

Skala von Null bis Hundert die Entwicklung

Ihrer Fachkompetenz. Wo standen

Sie letztes Jahr und wo heute?“

Hervorgehobener Satz: Fragekompetenz

bedeutet nicht, dass der ranghöhere,

eloquentere Vorgesetzte den Mitarbeiter

austrickst, ihn manipuliert oder unfair

behandelt. Fragekompetenz zeigt

der Vorgesetzte, wenn er bezogen auf

die Situation und das Thema adäquat

unterschiedlichen Fragen nutzt und

für alle Gesprächsteilnehmer/innen

zielführend, motivierend und wertschätzend

ist.

55


MAGAZINE

THÉMATIQUE

FÉDÉRATION DES ENTREPRISES DU MACHINISME AGRICOLE ET INDUSTRIEL DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG

Generalversammlung der FEMAL.

Am 12. Februar 2020 fand die

ordentliche Generalversammlung der

FEMAL (Fédération des Entreprises

du Machinisme Agricole et Industriel

du Grand-Duché de Luxembourg)

in den Räumlichkeiten des Hotels/

Restaurants „A Guddesch“ statt.

Während der Versammlung wurden die

Aktivitäten des vergangenen Jahres, sowie

die finanzielle Situation des Verbandes, im

Detail den anwesenden Mitgliedern durch

die verschiedenen Vorstandsmitglieder

sowie dem Verbandssekretär präsentiert.

Ebenfalls wurden die verschiedenen

Projekte vorgestellt, die sich die FEMAL

für das Jahr 2020 vorgenommen hat. Die

„Foire Agricole 2020“ und die „Landmaschinenwoche

2020 vom 17. bis 22.

Oktober“, um nur einige der Vorhaben

zu nennen, stehen dieses Jahr auf dem

Programm des Verbandes, für welche die

Vorbereitungen bereits auf Hochtouren

laufen.

An der Aufstellung des Vorstands hat

sich für das Jahr 2020 nichts geändert.

Herr Claude Wagner bleibt weiterhin

Präsident, und wird weiterhin unterstützt

durch die Herren Paul Siebenaller,

Michael Kandels (Vize-Präsidenten),

Laurent Diederich (Generalsekretär)

und Philippe Ries (Kassenwart).

Der Verband zählt zum aktuellen Zeitpunkt

15 Mitglieder, was eine Repräsentativität

des Sektors von 83% bedeutet.

Der ehemalige Präsident, Herr Romain

Siebenaller, wurde für seine langjährige

Arbeit und seinen Einsatz für den

Verband, zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Die FEMAL hofft und wünscht all seinen

Mitgliedern, Kunden und Freunden, trotz

der aktuellen sanitären und wirtschaftlichen

Krise ein erfolgreiches und gesundes

Jahr 2020.

Fédération des entreprises du machinisme

agricole et industriel

g.muller@fda.lu

+352 42 45 11 - 25

www.fda.lu

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE

Dîner de remerciement pour les anciens membres

du comité.

En date du 7 mars dernier la Confédération

de la Toiture avait organisé un dîner

au « La Rameaudière » à Ellange afin

de remercier certains de ses anciens

membres de longue date pour leur

dévouement envers la fédération.

Il s’agissait des Messieurs Joseph

HEIDESCH, Matthias HETTINGER,

Claude KÜNTSCH et Fred WEBER.

De plus, ce dîner a été l’occasion de remercier

Monsieur Pedro PEREIRA, l’ancien

secrétaire de la fédération qui a récemment

passé le relai à son successeur afin de pouvoir

se consacrer à d’autres responsabilités

au sein de la Fédération des Artisans.

Pour son engagement européen Timber

Construction Europe, l’organisation

européenne réunissant les associations

nationales représentantes les PME de

constructions en bois et représentant

quelque 22.000 entreprises, avait aussi

tenu à honorer particulièrement Monsieur

Joseph HEIDESCH notamment pour

l’organisation réussie du 13 e Championnat

d’Europe des jeunes charpentiers à

Luxembourg en 2018.

Finalement, la fédération a prolongé

son engagement sociale en remettant un

chèque de 2.000.- euros à la Fondation

WONSCHSTAER, fondation qui a pour

but d’aider les personnes gravement

malades, handicapées ou défavorisées, et

tout particulièrement les enfants et adultes

qui se trouvent dans le besoin suite à une

maladie, un accident ou un coup de destin

rendant leur vie difficile.

Confédération de la Toiture

f.engels@fda.lu

+352 42 45 11 - 30

www.fda.lu

/04/2020

56


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MAGAZINE

AGENDA/

EVENTS

Save the date.

www.fda.lu

www.cdm.lu

09

JUN

2020

VOM RECHNUNGSSTAPEL ZUM LEEREN

SCHREIBTISCH

eHandwierk Workshop zum Thema elektronische

Rechnungen (Webinar)

Chambre des Métiers (16h00 à 17h30)

www.cdm.lu/services/agenda/categorie/eventsevent/

vom-rechnungsstapel-zum-leeren-schreibtisch

Les Centres de compétences vont proposer toute

une série de formations en ligne pour la durée

que le formations physiques sont suspendues.

Le programme détaillé est disponible

sur le site Internet www.cdc-gtb.lu

Die Kompetenzzentren bieten während der Zeit

wo der physische Unterricht nicht möglich sein

wird eine ganze Reihe an Webinaren an.

Das detaillierte Programm ist auf der Internetseite

www.cdc-gtb.lu einzusehen.

25

JUN

2020

07

JUL

2020

T-TOOLS RICHTIG EINSETZEN

eHandwierk Onlinekonferenz zum Thema IT-Tools (Webinar)

(16h00 à 16h45)

www.cdm.lu/services/agenda/categorie/eventsevent/

it-tools-richtig-einsetzen

LE TOUR DE HANDWIERK

Profitez de l'opportunité pour visiter un Data Center

(14h00 à 16h00)

Lieu : LuxConnect - 4, rue A. Graham Bell

L-3235 Bettembourg

www.cdm.lu/services/agenda/categorie/eventsevent/

profitez-de-l-opportunite-pour-visiter-un-datacenter

06

OCT

2020

L'ENTREPRISE SANS PAPIER (WEBINAIRE)

Découvrez Les avantages d’un bureau sans papier et

comment réduire votre utilisation de papier au quotidien.

(16h00 à 16h45)

www.cdm.lu/services/agenda/categorie/eventsevent/

l-entreprise-sans-papier

/04/2020

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GEBERIT SMYLE

LE MEILLEUR

DE DEUX MONDES

RÉUNI

Avec son design contemporain et ses lignes fluides, la série

Geberit Smyle crée un environnement positif, empli d’harmonie

et de légèreté dans les salles de bains d’invités et familiales.

Grâce à une astucieuse utilisation de l’espace, Smyle exploite au

mieux le potentiel d’une pièce – pour un maximum de confort.

Pour une meilleure salle de bain.

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