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RheinBerg geht seinen eigenen Weg

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01<br />

Januar / Februar 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen<br />

BERGISCH GLADBACH<br />

Damit die Stadt flexibler<br />

wird – Stadtentwicklungsbetrieb<br />

nahm die Arbeit auf<br />

BURSCHEID<br />

Stadt sorgt sich um ein<br />

schnelleres Internet für die<br />

Gewerbebetriebe<br />

KÜRTEN<br />

Die Gemeinde läßt sich total<br />

auf ihren berühmten Musiker<br />

Karlheinz Stockhausen ein<br />

LEICHLINGEN<br />

Historischer Bahnhof mit<br />

Wohnungen, Kneipe und<br />

Biergarten zu verkaufen<br />

ODENTHAL<br />

Bürgerschaft half maßgeblich<br />

bei der Verbesserung des<br />

neuen Wupsi-Bus-Fahrplans<br />

OVERATH<br />

Nach zweijähriger Arbeit<br />

hat Overath jetzt endlich<br />

auch ein Leitbild<br />

RÖSRATH<br />

Ortsteil Forsbach soll durch<br />

ein neues Wohn- und Bürogebäude<br />

attraktiver werden<br />

WERMELSKIRCHEN<br />

Bezirksregierung fördert Radweg<br />

auf der Bahntrasse und<br />

Innenstadt-Entwicklung<br />

LEVERKUSEN<br />

Regierungspräsidentin<br />

brachte zum Antrittsbesuch<br />

ein paar Millionen Euro mit<br />

+++ Infos +++ Seite 25 +++<br />

WIE DIE KREISVERWALTUNG AUS DER NOT EINE TUGEND MACHT<br />

<strong>RheinBerg</strong> <strong>geht</strong> <strong>seinen</strong> <strong>eigenen</strong> <strong>Weg</strong>


Gut.<br />

Sicherheit<br />

Vertrauen<br />

Nähe<br />

Kreissparkasse.


GL&Lev kontakt • Nr. 01 / 2011<br />

INHALT<br />

GL&Lev PROFIL<br />

SERIE - Der Rheinisch Bergische Kreis – 4<br />

eine Momentaufnahme<br />

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 6<br />

Russische Delegation sammelte<br />

Information in Moitzfeld<br />

GL&Lev REGIO<br />

Der „Gründerpreis“ der Sparkassen 8<br />

FHDW-Studenten testen Wupsi 10<br />

Air China fliegt ab Düsseldorf 12<br />

GL&Lev LOKaL<br />

BERGISCH GLADBACH - Stadtent- 14<br />

wicklungsbetrieb legt los<br />

RöSRATH - Baumaßnahme am Halfenhof 16<br />

OVERATH - Der Rat hat Leitbild beschlossen 17<br />

ODENTHAL - Geld aus Köln für die Regionale 18<br />

KüRTEN - Ehrenamtspreis für Bürgerbus-Verein 18<br />

BURSCHEID - Immer das Problem Internet 20<br />

LEICHLINGEN - Stadtpark-Protest vor Gericht? 21<br />

WERMELSKIRCHEN - Kölner Fördermittel 22<br />

für die Innenstadt<br />

LEVERKUSEN - RP brachte Millionen mit 24<br />

WFL - Der Unternehmerpreis 2010 25<br />

LEVERKUSEN - Gespräch mit dem 29<br />

Oberbürgermeister<br />

Bayer investiert in die Belegschaft 30<br />

NACHBARSCHAFT - Möbelmesse 32<br />

offen fürs Publikum<br />

Gewerbeflächen in Lindlar frei 33<br />

Köln/Bonn Airport mit leichtem Plus 34<br />

GL&Lev SERVICE<br />

LANDWIRTSCHAFT - Der Jahresbericht 36<br />

FORSTWIRTSCHAFT - Internationales Jahr 37<br />

TOURISMUS - Kreuzfahrten mit AIDA 38<br />

HANDEL - Präsident wiedergewählt 39<br />

GOLF - Messe in Köln 40<br />

AUTO - Der neue Mercedes CLS 42<br />

GASTRONOMIE - Gourmet-Festival auf Sylt 44<br />

ENERGIE - Photovoltaik erfolgreich 45<br />

GESUNDHEIT - Wenn die Luft weg bleibt 46<br />

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN<br />

u. a. Haftungsfalle Online-Shop, Mietkosten<br />

für Zweitwohnungen, Datenschutz ab 47<br />

Wenn wir etwas wirklich<br />

Nachhaltiges aus<br />

dem alten Jahr mit ins<br />

neue nehmen wollen,<br />

so scheinen mir das vor<br />

allem die neu entfachten<br />

Bürgerbegehren oder auch Proteste<br />

zu sein. Wann in den Jahren zuvor haben<br />

sich die Bürger schon mal so ausführlich<br />

zu Wort gemeldet? Haben sie nicht das<br />

Meiste einfach so hingenommen, weil: Die<br />

da oben machen ja doch, was sie wollen!<br />

Sollte sich der Bürger da plötzlich seiner<br />

Möglichkeiten und vor allem Pflichten be-<br />

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL<br />

Nach 20 Jahren im KSK-Vorstand - Hans Seigner im Ruhestand<br />

Nach annähernd 43 Jahren im Dienst der Kreissparkasse Köln, davon 20 Jahre im Vorstand, ist Hans Seigner (60) zum Jahres-<br />

ende in den Ruhestand gegangen. Vorstandschef Alexander Wüerst und Verwaltungsratsvorsitzender Werner Stump<br />

verabschiedeten den in Hürth geborenen Fachmann für kommunale Kunden mit Blumen und einer Bronzeplastik des Bergisch<br />

Gladbacher Künstlers Werner Franzen. Seigner war in vielen Sparkassen-Gremien engagiert. Nachfolger Seigners ist Christian<br />

Bonnen (46). Er verantwortet speziell das Dezernat Institutionelle Kunden/-Treasury, Private Banking und Privatkunden.<br />

EDITORIAL<br />

Mehr Ehrlichkeit ...<br />

Herausgeber und Verlag:<br />

GL Verlags GmbH<br />

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach<br />

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0<br />

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de<br />

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage<br />

in Nordrhein-Westfalen e.V.)<br />

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg<br />

Anzeigen:<br />

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0<br />

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de<br />

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16<br />

E-Mail: knippen@knippen-media.de<br />

sonnen haben? Das wäre doch mal was!<br />

Nur darf bei allen Protesten, die da noch in<br />

der Luft hängen - ob im Siegkreis oder in<br />

<strong>RheinBerg</strong> - nicht vergessen werden: Allgemeinwohl<br />

<strong>geht</strong> vor Eigennutz. Und nur zu<br />

protestieren, weil mir die neue Maßnahme<br />

vor der <strong>eigenen</strong> Tür ganz persönlich nicht<br />

gefällt - das, so ist’s meine ganz persönliche<br />

Ansicht - wäre ein ganz falsches Demokratieverständnis.<br />

Ich erhoffe mir da für<br />

2011 mehr Fairness, mehr Ehrlichkeit und<br />

Fingerspitzengefühl von allen Seiten, auch<br />

von der Politik. In diesem Sinne alles Gute<br />

für ein ganz bestimmt gutes neues Jahr, Ihr<br />

Redaktionsleitung:<br />

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)<br />

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de<br />

Layout:<br />

Christoph Dettmar<br />

Druck:<br />

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen<br />

GL&Lev kontakt – 6x jährlich<br />

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen<br />

Druckauflage: 18.000 Exemplare<br />

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte<br />

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt<br />

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte<br />

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden<br />

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt<br />

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.<br />

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.<br />

Nächste Ausgabe: März /April 2011<br />

Anzeigenschluß: 25. Februar 2011<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

3<br />

IMPRESSUM


4<br />

GL&Lev PROFIL<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

<strong>RheinBerg</strong> finanziell gebeutelt –<br />

strategisch auf einem gutem <strong>Weg</strong><br />

Fünf Jahre genau ist<br />

es her, da hat Landrat<br />

Rolf Menzel den<br />

Strategieprozess<br />

„RBK 2020 - Fit für die<br />

Zukunft“ ins Leben<br />

gerufen. Wie andere<br />

Kollegen andernorts<br />

mit anderen Begriffen<br />

auch. Weil sie weit-<br />

sichtig erkannt hatten:<br />

Zukunft ist jetzt!<br />

Zum Jahreswechsel<br />

machte das der Landrat<br />

wie in einem Jahres-<br />

rückblick noch einmal<br />

deutlich.<br />

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN<br />

Von EBERHARD GRAVENSTEIN<br />

Strategieprozess - das hört sich kompliziert<br />

an, wird auch in der Öffentlichkeit<br />

kaum wahrgenommen, ist aber von<br />

großer Bedeutung für unsere Gesellschaft.<br />

Rolf Menzel sagte es bei der letzten Sitzung<br />

des Kreistages in Bergisch Gladbach,<br />

als es um den desaströsen Haushalt 2011<br />

ging, der ein Defizit von 14,4 Millionen Euro<br />

aufweist und ein Stück Dilemma unseres<br />

Landes offen legt. Alle zusammen, der Kreis<br />

und die Kommunen, sind eigentlich pleite.<br />

Nichts <strong>geht</strong> mehr - und da spricht der Landrat<br />

von „RBK 2020 - Fit für die Zukunft...“<br />

Menzel und sein Kreiskämmerer Udo<br />

Wasserfuhr zeigten die leeren Kassen, bewiesen<br />

dabei aber hoch anständige Loyalität<br />

gegenüber den Gemeinden, von denen sie<br />

eigentlich mehr Geld (sprich Umlage) verlangen<br />

könnten, um die eigene Lage besser<br />

aussehen zu lassen. Sie erklärten sich solidarisch<br />

mit der Armut und erhöhten die Umlage<br />

nicht ! Der Kreis bleibt damit im Haushaltssi-<br />

Nicht gerade ein Spaß-Termin:<br />

Landrat Rolf Menzel, Chef der<br />

Kreisverwaltung, im Kreistag in<br />

Bergisch Gladbach.<br />

Sponsor und Kooperationspartner für den Kreis:<br />

Die Kreissparkasse Köln, hier vertreten durch die<br />

Regionaldirektorin Marianne Brochhaus. Menzel<br />

freut sich: Die haben wenigstens gute Zahlen...


cherungskonzept,<br />

um die Kommunen<br />

nicht zusätzlich<br />

zu belasten.<br />

Menzel wörtlich:“<br />

Wir haben schon<br />

eine Menge Kritik<br />

aushalten müssen,<br />

weil wir hier <strong>Weg</strong>e<br />

gehen, die vielleicht<br />

Schule machen<br />

könnten.“ Er<br />

GL&Lev PROFIL<br />

Kreiskämmerer<br />

Udo Wasserfuhr<br />

mit einem Novum.<br />

Er brach seine<br />

Haushaltsrede ab:<br />

„Das bedeutet<br />

eine Aufwandreduzierung<br />

von<br />

rd. 1.500 Euro“.<br />

zeigte sich aber erfreut, dass „wir alle hier im Kreistag uns grundsätzlich<br />

einig sind, diese Linie beizubehalten.“<br />

Dafür übte der Landrat heftige Kritik an politischen Vorgängen<br />

in Land und Bund. Denn vor allem die Sozialhilfeleistungen, die<br />

den Kommunen auferlegt werden, zwingen sie finanziell in die<br />

Knie. Auf den dringend notwendigen Strukturwandel warten die<br />

Kommunen im ganzen Land.<br />

Nun hat ein Strategieprozess nicht in erster Linie mit Geld zu<br />

tun. Er befasst sich vielmehr mit Antworten auf die Zukunftsfragen<br />

des demografischen Wandels, also mit Konzepten wie etwa<br />

bei der erfolgreichen Regionale 2010, die im Juni dieses Jahres ihr<br />

großes Finale in Rösrath findet. Strategisch <strong>geht</strong> es in <strong>RheinBerg</strong><br />

u.a. um Bildungsnetzwerke, um kommunale Integration, Wohnungswirtschaft<br />

und Energieersparnis. Dafür ist eine Kooperation<br />

mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft unumgänglich.<br />

Und man sollte nutzen, was aus guter Ausgangsposition<br />

nutzbar ist, frei nach dem Slogan „Stärken stärken“.<br />

Und da kann der Rheinisch Bergische Kreis Positives aufweisen.<br />

Konferenzen, Maßnahmen und eindrucksvolle Handlungsergebnisse<br />

in den letzten Monaten belegen: <strong>RheinBerg</strong> ist mit<br />

seinem Strategieprozess auf einem guten <strong>Weg</strong>.<br />

Wir fragten Landrat Rolf Menzel<br />

Was war für den Kreis das wichtigste/nachhaltigste<br />

Ereignis des Jahres 2010 und warum ?<br />

Es gab nicht DAS Ereignis, sondern die kontinuierliche Entwicklung<br />

begonnener Themen, wie z. B. im Strategieprozess RBK 2020 das<br />

Wohnungspolitische Handlungskonzept, die Integrationskonferenz<br />

und die Bildungskonferenz; die Neuorganisation der KAS (Kooperation<br />

Arbeit und Soziales Rhein-Berg) und die Regionale 2010.<br />

Was ist 2010 leider nicht gelungen und warum ?<br />

Die strukturelle Verbesserung der Kommunalfinanzen. Weil Bund<br />

und Land sich immer noch nicht nachhaltig bewegt haben. Zwar<br />

gibt es punktuelle Verbesserungen aber immer noch keine dringend<br />

notwendigen strukturellen Veränderungen.<br />

Welche Aufgabe betrachten Sie als die wichtigste für das<br />

neue Jahr 2011 und warum ?<br />

DIE wichtigste Aufgabe gibt es nicht, es ist vielmehr die kontinuierliche<br />

Weiterentwicklung begonnener auf längere Sicht angelegter<br />

zukunftsweisender Projekte insbesondere die Regionale<br />

2010 und der Strategieprozess RBK 2020.<br />

Wenn die Familie wächst,<br />

braucht man schon mal<br />

ein neues Zuhause.<br />

Wir bauen für Sie um<br />

und erweitern unser<br />

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Damit Sie in Zukunft noch mehr<br />

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GL&Lev kontakt 01/11<br />

5


6<br />

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum<br />

Know-how-Geber Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum<br />

Russische Delegation zu Besuch<br />

Das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum<br />

(RBTZ) im TechnologiePark<br />

Bergisch Gladbach war Anfang<br />

Dezember 2010 ausgesuchtes<br />

Ziel einer 30-köpfigen Delegation<br />

aus Russland. Die Gästeschar setzte<br />

sich vornehmlich aus Repräsentanten<br />

von Hochschulen sowie regionalen<br />

und kommunalen Verwaltungsorganisationen<br />

zusammen.<br />

Die russische Abordnung reiste eigens<br />

an, um von den langjährigen Erfahrungen<br />

und den erfolgreichen Einrichtungen<br />

des Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrums<br />

in Bergisch Gladbach zu<br />

profitieren. Informeller Austausch inklusive.<br />

Deutsch-russisches Wirtschaftsjahr<br />

Initiiert wurde diese Reise durch ein von<br />

Bundesbildungsministerin Annette Schavan<br />

ausgerufenes deutsch-russisches Wissenschaftsjahr.<br />

Erklärtes Ziel ist es, deutschrussischen<br />

Partnerschaften in Bildung, Forschung<br />

und Innovation Auftrieb zu geben,<br />

um wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige<br />

Entwicklungen in beiden Ländern zu<br />

fördern. Da das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum<br />

diese Bemühungen unterstützt,<br />

kam der Kontakt und schlussendlich<br />

der Besuch zustande.<br />

VDI-Förderpreis: Auszeichnung der Sieger im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum<br />

Von der Innovation zum Erfolg<br />

Die Begrüßung war Dipl.-Ing. Peter<br />

Zschernack und Lutz Urbach vorbehalten.<br />

Als Vorsitzender des VDI<br />

Kölner Bezirksvereins e.V. und Bergisch<br />

Gladbacher Bürgermeister hießen Zschernack<br />

und Urbach Teilnehmer und Gäste der<br />

diesjährigen VDI-Förderpreisverleihung im<br />

Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum<br />

Mitte November willkommen. Prof. Dr. Jörg<br />

H. Ottersbach stimmte die Anwesenden<br />

mit seinem Impulsvortag „Von der Innovation<br />

zum Erfolg“ auf die anschließenden<br />

Kurzpräsentationen der nominierten Kandidaten<br />

ein. Im Anschluss lüftete Dipl.-Ing. Peter<br />

Zschernack das Geheimnis, welcher der<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Interesse an Gründungsförderung<br />

Von großem Interesse war für die Delegation<br />

und insbesondere für die leitenden Vertreter<br />

der Kreisverwaltungen des Gebietes Leningrad<br />

(St. Petersburg) das Thema Gründungsförderung.<br />

Am Beispiel des RBTZ, hier sind<br />

die Stadt Bergisch Gladbach, der Rheinisch-<br />

Bergische Kreis, die Kreissparkasse Köln und<br />

die Industrie- und Handelskammer zu Köln<br />

beteiligt, konnte Geschäftsführer Martin<br />

Westermann, verdeutlichen, wie Wirtschafts-<br />

und Gründungsförderung im Bereich<br />

High-Tech und Wissenschaft funktioniert,<br />

die zehn besten Teilnehmer/innen<br />

am VDI-Förderpreis<br />

Kandidaten unter die ersten drei Plätze kam<br />

und sich neben der Nominierungsurkunde<br />

über eines der Preisgelder freuen durfte.<br />

Den 1. Platz (mit 3000 EUR dotiert) belegte<br />

Dipl.-Ing. (FH) Piotr Olkowski (Rheinische<br />

wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.<br />

Transfer zwischen Wissenschaft<br />

und Wirtschaft<br />

Sehr gefragt von den Dozenten und Professoren<br />

der verschiedenen Universitäten<br />

waren außerdem Infos und Einzelheiten<br />

über erfolgreiche Transferprojekte zwischen<br />

Hochschulen, Forschungseinrichtungen und<br />

Unternehmen. Auch hier konnten die Besucher<br />

von dem reichhaltigen Erfahrungsschatz<br />

der Repräsentanten des Rheinisch-<br />

Bergischen TechnologieZentrums profitieren.<br />

Fachhochschule Köln) für seine Diplomarbeit<br />

zum Thema „Flexibilisierung eines 600<br />

MW Braunkohlenkraftwerkblockes“.<br />

Den 2. Platz (mit 2000 EUR dotiert) belegte<br />

B.Sc. Ramona Makarow (Hochschule Bonn-<br />

Rhein-Sieg) für ihre Bachelorarbeit „Untersuchung<br />

zu physikalischen und chemischen<br />

Parametern bei der schnellen thermischen<br />

Umsetzung energetischer Materialien“.<br />

Den 3. Platz (mit 1000 EUR dotiert) belegte<br />

Dipl.-Ing. (FH) Steffen Skopp (Fachhochschule<br />

Köln) für seine Diplomarbeit „Demosaicing<br />

und Defektpixelkorretur“.


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8<br />

GL&Lev REGIO<br />

IHK-Präsident<br />

Sträter lobt Solingen<br />

für seine positive<br />

Entwicklung durch<br />

Sparbemühungen<br />

„Sind wir alle Rheinland?“ Mit dieser<br />

Frage begrüßte IHK-Präsident Friedhelm<br />

Sträter (Bild) jüngst die rund 150<br />

Gäste zum traditionellen Empfang der<br />

Solinger Wirtschaft. Darunter auch die<br />

stellvertretende Ministerpräsidentin des<br />

Landes NRW, Sylvia Löhrmann. Erstmals<br />

fand der Empfang auf Schloss Burg im<br />

historischen Ambiente des Engelbertsaals<br />

statt.<br />

Mit vollmundigen Erklärungen<br />

zum Thema<br />

Rheinland werde man<br />

noch lange kein Rheinland,<br />

sagte Sträter. Zwar<br />

komme dem Rheinland unter allen<br />

Nachbarregionen hervorragende Bedeutung<br />

für das Bergische Städtedreieck<br />

zu. Aus diesem Grunde engagiere<br />

sich auch die bergische IHK seit langem<br />

dort und habe sogar die Federführung<br />

für die Gemeinschaft „Automotive<br />

Rheinland“ übernommen. Und auch<br />

die IHK wolle eine engere Bindung an<br />

das Rheinland. Aber man müsse gemeinsam<br />

und mit einem klaren Profil ins<br />

Rheinland gehen.<br />

„Nur als Bergisches Städtedreieck mit<br />

650.000 Einwohnern und klarem Konzept<br />

sind wir bei Städten wie Düsseldorf<br />

und Bonn einigermaßen konkurrenzfähig“,<br />

verdeutlichte der IHK-Präsident.<br />

Zudem sei auch in der Rheinland-Initiative<br />

noch viel „heiße Luft“ enthalten.<br />

Auch Solingens Oberbürgermeister<br />

Norbert Feith äußerte sich zum Thema<br />

Rheinland. Er sagte: „Wir müssen mitmachen“.<br />

Das Städtedreieck befinde<br />

sich inmitten der Zellteilung zwischen<br />

der Rhein- und Ruhrdiskussion, in der<br />

sich Solingen zum Rheinland hingezogen<br />

fühle. Seine Stadt selber habe im<br />

letzten Jahr einen kühlen Kopf bewahrt<br />

und sich unter den von der Pleite bedrohten<br />

nordrhein-westfälischen Städten<br />

inzwischen zum Musterschüler<br />

entwickelt, was auch der IHK-Präsident<br />

lobend hervorhob.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Farbe ist in. Nachdem unlängst ein total blaues Haus Aufsehen (und heftige Kritik) in Bergisch Gladbach erregte, gibt es<br />

dort seit kurzem ein „knaatsch“ rotes Gebäude an der Bensberger Straße. Ganz nach internationalem Vorbild wie das kleine<br />

Bild aus Luxemburg zeigt. Wie schön ...<br />

Jugendliche sollen ein fiktives Unternehmen gründen<br />

Sparkassen laden Schüler<br />

zum „Gründerpreis“ ein<br />

Im Dezember ist die<br />

zwölfte Spielrunde des<br />

Deutschen Gründerpreises<br />

für Schüler eingeläutet<br />

worden. Dabei handelt es<br />

sich um das bundesweit<br />

größte Existenzgründer-<br />

Planspiel für Schüler<br />

ab 16 Jahren von<br />

allgemein- oder berufsbildenden<br />

Schulen.<br />

Ausgelobt wird der<br />

Preis von den Partnern Sparkassen,<br />

ZDF, stern und Porsche. Interessierte<br />

Schülerteams können sich noch bis<br />

zum 15. Februar unter der Internetadresse<br />

www.dgp-schueler.de für die neue Spielrunde<br />

bewerben.<br />

Bei dem Wettbewerb gründen Schülerteams<br />

ein fiktives Unternehmen, erstellen<br />

ein Geschäftskonzept und lernen vier Monate<br />

lang das Berufsleben hautnah kennen.<br />

Während der Spielphase bekommen die<br />

Teams nach und nach Aufgaben per E-Mail<br />

zugesandt, die es innerhalb einer vorgegebenen<br />

Frist zu lösen gilt. „Dabei wurden die<br />

Aufgaben aufgrund der bundesweiten Umstellung<br />

der Gymnasien auf acht Schuljahre<br />

bereits im letzten Jahr überarbeitet und<br />

den geänderten Rahmenbedingungen aller<br />

Pokale für die Sieger<br />

Schulformen angepasst“,<br />

sagt Sabrina Cremer, Projektbetreuerin<br />

bei der Kreissparkasse<br />

Köln.<br />

Der Deutsche Gründerpreis<br />

ist die bedeutendste<br />

Auszeichnung für herausragende<br />

Unternehmer<br />

in Deutschland. Ziel der<br />

Initiative ist es, ein positives<br />

Gründungsklima in<br />

Deutschland zu fördern<br />

und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.<br />

Die zehn besten Schülerteams erhalten<br />

Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro. Darüber<br />

hinaus prämiert die Kreissparkasse Köln die<br />

erfolgreichsten Teams aus ihrem Geschäftsgebiet<br />

mit Preisgeldern von insgesamt 1.050<br />

Euro. Teilnehmen können Teams von 3 bis 6<br />

Schülern, die alle dieselbe Schule, aber nicht<br />

zwingend dieselbe Klasse besuchen müssen.<br />

Notwendig außerdem: Internetzugang<br />

und E-Mail-Adresse.<br />

Unterstützend stehen den Teams Unternehmenspaten,<br />

Lehrer und die Spielebetreuer<br />

der Sparkassen zur Seite. Bei der<br />

Kreissparkasse Köln steht Sabrina Cremer<br />

als Ansprechpartnerin zur Verfügung, erreichbar<br />

unter Telefon 0221 227-2351 oder<br />

per E-Mail: sabrina.cremer@ksk-koeln.de.


Public Relation<br />

Versorgung auf hohem Niveau<br />

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch<br />

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse<br />

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische<br />

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein<br />

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die<br />

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie<br />

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.<br />

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit<br />

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen<br />

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können<br />

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch<br />

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften<br />

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.<br />

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung<br />

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen<br />

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und<br />

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Handtuchwechsel<br />

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• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro<br />

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Allgemein- und Viszeralchirurgie<br />

Herr Dr. med. Andreas Hecker<br />

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300<br />

Gefäßchirurgische Abteilung<br />

Herr Dr. med. Klaus Bieber<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300<br />

Frauenklinik, Brustzentrum<br />

Herr Prof. Dr. med.<br />

Bernhard Liedtke<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400<br />

Medizinische Klinik und<br />

Gastroenterologie<br />

Herr Dr. med. Heinz Christian<br />

Rieband<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150<br />

Medizinische Klinik und<br />

Kardiologie<br />

Herr Prof. Dr. med.<br />

Hans-Peter Hermann<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100<br />

Psychiatrie, Psychosomatik und<br />

Psychotherapie<br />

Herr Prof. Dr. med. Ulrich<br />

Schultz-Venrath<br />

Herr Dr. med. Heinrich Knott<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100<br />

Unfall- und Gelenkchirurgie<br />

Herr Prof. Dr. med. Michael<br />

Schnabel<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300<br />

Die Klinik für Anästhesiologie,<br />

Schmerztherapie und Intensivmedizin<br />

Herr Dr. med. Manfred Molls<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500<br />

Das Institut für Diagnostische<br />

Radiologie und Nuklearmedizin<br />

Frau Dr. med. habil.<br />

Gudrun Lasek<br />

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


10<br />

GL&Lev REGIO<br />

Bayer schärft sein<br />

Marken-Profil<br />

Der Bayer-Konzern will die Dachmarke<br />

„Bayer“ deutlich stärken und die Zahl<br />

der Markenauftritte kontinuierlich reduzieren.<br />

„Wir haben unser Portfolio analysiert<br />

und festgestellt, dass die Vielfalt<br />

der Marken im Bayer-Konzern zu einer<br />

Verwässerung der Dachmarke geführt<br />

hat“, erläuterte Vorstandsvorsitzender<br />

Dr. Marijn Dekkers. „Unser Ziel ist es,<br />

den Wert unseres Markenportfolios<br />

deutlich zu steigern, indem wir uns auf<br />

die Dachmarke und auf unsere Produktmarken<br />

konzentrieren. Das Bayer-Kreuz<br />

ist weltbekannt und darauf wollen wir<br />

künftig noch stärker aufbauen.“ Mit der<br />

neuen Markenstrategie sollen auch die<br />

Produkte von Bayer schneller, klarer und<br />

eindeutiger wahrgenommen werden.<br />

„Die Verknüpfung hochqualitativer Produktmarken<br />

mit der Marken-Ikone Bayer<br />

schafft Vertrauen, Loyalität und somit<br />

eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit<br />

des Unternehmens“, sieht Dekkers<br />

gute Gründe für die Maßnahme.<br />

Kölner Airline weicht<br />

nach Maastricht aus<br />

Germanwings reagiert auf die Luftverkehrssteuer.<br />

Ab Ende März fliegt die<br />

deutsche Günstig-Airline ab der niederländischen<br />

Stadt Maastricht nach<br />

Berlin. Die Strecke wird wochentags<br />

zweimal und am Wochenende einmal<br />

mit einem Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen<br />

bedient. Die günstigen Flüge<br />

ab 19.99 Euro (von Montag bis Freitag<br />

im doppelten Tagesrand) sind bereits<br />

buchbar. Die Niederlande erheben keine<br />

Luftverkehrssteuer.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Regionales Bus-Unternehmen im Image-Test<br />

FHDW-Studenten nahmen<br />

die Wupsi unter die Lupe<br />

Fünf Studenten der Fachhochschule<br />

der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch<br />

Gladbach haben das Image der Kraftverkehr<br />

Wupper-Sieg AG (Wupsi) in der<br />

breiten Öffentlichkeit untersucht.<br />

Die Erhebungen aus rund 1006 Interviews<br />

– durchweg geführt im Jahr<br />

2010 – flossen in die Bestandsaufnahme<br />

mit ein. Bestnoten verdiente sich die<br />

Wupsi demnach in den Bereichen Sicherheit<br />

und besondere Ausstattung der Busse.<br />

Bereits im Frühjahr 2010 hatte die Kraftverkehr<br />

Wupper-Sieg AG (Wupsi) die FHDW<br />

beauftragt, eine Imageuntersuchung durchzuführen.<br />

Diese erste Untersuchung war<br />

Wupsi-Vorstand Marc Kretkowski (links) und FHDW-<br />

Direktor Dr. Stefan Kayser besiegelten eine langfristige<br />

Kooperation.<br />

unternehmens- und regionsspezifisch gestaltet.<br />

Das Projekt wurde von FHDW-Marketing-Dozentin<br />

Dr. Maria Elo und Prof. Dr.<br />

Albena Neschen, Dozentin für Wirtschaftsethik<br />

und Soziale Kompetenz, betreut und<br />

unterstützt. Insgesamt wurden 1006 Personen<br />

in der Region Leverkusen / Bergisch<br />

Gladbach interviewt.<br />

Als lokaler ÖPNV-Anbieter in Leverkusen<br />

und dem Rheinisch-Bergischen Kreis ist<br />

die Wupsi mit 31,28 Millionen Fahrgästen<br />

(2009) ein wichtiger Akteur im Bereich Mobilität.<br />

Die ungestützte Frage in Bezug auf<br />

den Bekanntheitsgrad der Wupsi zeigte,<br />

dass die Wupsi bei ca. 70 % der Befragten<br />

bekannt ist.<br />

Die niedrigste Note (2,8) bekam die<br />

Wupsi in Bereich Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />

Zusätzlich konnte die Studie identifizieren,<br />

was Wupsi-Kunden über bestimmte Aktionen<br />

denken und wie die Kunden Wupsi-<br />

Leistungen nutzen.<br />

Die gute Zusammenarbeit zwischen<br />

der Wupsi und der FHDW soll jetzt auf<br />

mehreren Ebenen fortgesetzt werden.<br />

Angedacht sind Aus- und Weiterbildung,<br />

Praktika, Projektarbeiten, Untersuchungen<br />

und Kooperationen im Bereich Marketing.<br />

Marc Kretkowski, Vorstand der Kraftverkehr<br />

Wupper-Sieg AG, und Dr. Stefan Kayser,<br />

Leiter FHDW in Bergisch Gladbach, unterzeichneten<br />

dazu einen entsprechenden Kooperationsvertrag.<br />

Rhein-Sieg führt die Werkstofftonne ein<br />

Der Rhein-Sieg-Kreis führt im neuen Jahr in <strong>seinen</strong> 19 Städten und Gemeinden die Werkstofftonne<br />

ein. Das hat der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz im Siegburger Kreishaus<br />

beschlossen. Dafür müssen rund 190.000 Behälter gekauft und aufgestellt werden. Die<br />

Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) wird mit der Aufstellung im März oder<br />

April beginnen. Die Nutzung bleibt den Bürgern im ersten Jahr freiwillig überlassen. Erst ab<br />

2012 soll die Wertstofftonne für alle Kreisbewohner verpflichtend sein.<br />

Bislang sammeln die Bürger Verkaufsverpackungen im „Gelben Sack“, der im Auftrag der<br />

Dualen System Deutschland GmbH regelmäßig abgefahren wird. Im ersten Jahr soll erst<br />

einmal nur das Material aus diesem Sack in die Tonne, ab 2012 dann auch die stoffgleichen<br />

Nichtverpackungen wie z. B. Kinderspielzeug und Blumentöpfe aus Kunststoff. Ebenso werden<br />

darin Metalle und versuchsweise Elektrokleingeräte gesammelt. Langfristig zu erwartende<br />

Erlöse aus der Tonne sollen den Gebührenzahlern zu Gute kommen.


Rückentraining im Kreishaus<br />

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung<br />

zur „Betrieblichen Gesundheits-<br />

förderung“ im Kreishaus Siegburg.<br />

Unter dem Motto „Tag des Rückens“<br />

nutzten rund 250 Beschäftigte der<br />

Kreisverwaltung sowie Beamte der<br />

Kreispolizeibehörde die Gelegenheit für Informationen<br />

über die richtige Haltung vor<br />

dem Computer, Bürogymnastik und Fitness<br />

trotz überwiegend „sitzender Tätigkeit“. Angeboten<br />

wurden u. a. Schnupperkurse zu<br />

Rückenschule, Pilates, Bürogymnastik und<br />

Yoga. Besonders das „Back-Check-Gerät“ der<br />

AOK (Bild rechts), das zweifelsfrei Auskunft<br />

gab über die Stärke von Rücken- und Bauchmuskulatur,<br />

war den ganzen Tag über belegt.<br />

Kreisdirektorin Annerose Heinze freute<br />

sich über das große Interesse der Mitarbeiter<br />

und befand eine gewisse Notwendigkeit,<br />

das betriebliche Gesundheitsmanagement<br />

in der Kreisverwaltung weiter voran zu treiben:<br />

„Dazu haben wir heute einen weiteren<br />

Schritt getan, und das ist gut so.“<br />

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt<br />

„Wir wollen keine seelenlose Körpermedizin.<br />

Aber auch keine körperlose Seelenmedizin.“<br />

Behandlungsschwerpunkte<br />

• Posttraumatische Belastungsstörungen<br />

• Depressive Erkrankungen<br />

• Anpassungs-, Persönlichkeitsund<br />

Zwangsstörungen<br />

• Angsterkrankungen<br />

• Somatisierungsstörungen<br />

• Essstörungen<br />

• Psychosomatische Dermatologie<br />

Privatkassen, Beihilfen<br />

Selbstzahler<br />

Zusätzlich zu unseren therapeutischen Angeboten<br />

• TCM (z.B. Akupunktur und Hypnose)<br />

Unverbindliches medizinisches Vorgespräch und Besichtigung<br />

der Klinik nach Terminabsprache möglich.<br />

ISOTEC auf Platz 2<br />

beim Deutschen<br />

Unternehmerpreis<br />

GL&Lev REGIO<br />

Das aus Bergisch Gladbach<br />

stammende Unternehmen<br />

ISOTEC (jetzt mit<br />

Sitz in Kürten) hat einen<br />

Triumpf beim Deutschen<br />

Unternehmerpreis nur<br />

knapp verfehlt. Bei der Festveranstaltung<br />

in Frankfurt wurde ISOTEC in der Kategorie<br />

„Franchise“ als zweitbestes Unternehmen<br />

Deutschlands gekürt. „Natürlich<br />

wäre ich gerne mit dem ersten Platz zurück<br />

gekommen“, sagte Geschäftsführer<br />

Horst Becker (Bild), dessen Unternehmen<br />

auf die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden<br />

spezialisiert ist. „Aber auch<br />

dieser zweite Platz ist eine unglaublich<br />

motivierende Auszeichnung.“ Für den<br />

Wettbewerb des Harvard Clubs of Germany<br />

zugelassen werden nur Firmen,<br />

die „eine echte Problemlösung anbieten<br />

und auffällig innovativ am Markt agieren“,<br />

sagt die Regel.<br />

… im schönen Bergischen Land<br />

Klinik Wersbach GmbH<br />

Wersbach 20 · 42799 Leichlingen<br />

Tel.: 02174/398-0<br />

Fax: 02174/398-398<br />

info@klinikwersbach.de<br />

www.klinikwersbach.de<br />

Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychosomatische Dermatologie und Allergologie<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

11


12<br />

GL&Lev REGIO<br />

Siegfried Reddel (57, Bild), Geschäftsführer<br />

der Wellness-<br />

Oase „Mediterana“ in<br />

Bergisch Gladbach, sah<br />

<strong>seinen</strong> Weihnachtswunsch<br />

leider nicht<br />

erfüllt. Die Kommunalpolitik<br />

hatte sein Hotel-<br />

Projekt überraschend auf Eis gelegt, obwohl<br />

die großen Parteien für das Hotel stimmen.<br />

Nun soll auf einer Sondersitzung noch im Januar<br />

eine Entscheidung fallen. Immerhin plant<br />

Reddel die Hoteleröffnung im Spätsommer<br />

2012.<br />

Willy Gieraths (73, Bild), Inhaber des<br />

weit über Bergisch<br />

Gladbach hinaus bekannten<br />

Autohauses<br />

der Marke Opel, erhielt<br />

jetzt zum 50jährigen<br />

Berufsjubiläum den<br />

Goldenen Meisterbrief.<br />

Sechs Jahre nach seiner Meisterprüfung war<br />

Gieraths 1966 bereits Mitinhaber des väterlichen<br />

Unternehmens geworden, das der Krise<br />

trotzte und nach <strong>eigenen</strong> Angaben im Jahr<br />

2.500 Autos verkauft.<br />

Thorsten Wolter (39, Bild), sechs<br />

Jahre lang stellvertretender<br />

Pressesprecher<br />

der Kreisverwaltung<br />

in Bergisch Gladbach,<br />

davor neun Jahre Klimaschutz-<br />

und Agenda-Beauftragter<br />

des<br />

Kreises, hat <strong>seinen</strong> Job aufgegeben. Wolter ist<br />

seit Dezember 2010 Referent für Kommunikation,<br />

Presse- und öffentlichkeitsarbeit beim<br />

„Region Köln/Bonn e.V.“ am Heumarkt in Köln.<br />

Er soll diese Stelle aufbauen.<br />

Jürgen Nimptsch (56, Bild), Oberbürgermeister<br />

der<br />

Stadt Bonn, <strong>geht</strong> mit<br />

seinem Haushalt für<br />

den 2011/2012 neue<br />

<strong>Weg</strong>e. Ab 18. Januar<br />

können Bonns Bürger<br />

im Internet ihre Meinung<br />

zu den „freiwilligen Ausgaben“ abgeben.<br />

Die nämlich stehen zuerst auf der „Streichliste“.<br />

Bis zum 16. Februar kann abgestimmt und kritisiert<br />

werden. Aber auch neue Sparvorschläge<br />

sind erwünscht. Zuschüsse für Projekte in der<br />

Innenstadt erhält er von der Bezirksregierung<br />

Köln. Gisela Walsken kündigte ihm bei ihrem<br />

Antrittsbesuch knapp 2,3 Millionen Euro an.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

NAMEN<br />

Wo einst van Beethoven und Haydn musizierten<br />

Zum Jahreswechsel ist in Bad Godesberg eine Ära in der „Redoute“ und dem benachbarten Restaurant „Redüttchen“ zu<br />

Ende gegangen. Nach mehr als 35 Jahren lief der Pachtvertrag der Günnewig Hotels & Restaurant GmbH & Co.KG mit der<br />

Stadt aus. Das Städtische Gebäudemanagement Bonn (SGB) beginnt möglichst umgehend mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen,<br />

die auf rund 1,8 Millionen Euro geschätzt werden und die für eine Neuverpachtung notwendig sind. Die<br />

Arbeiten sollen im Juli beendet sein. In kürze wird die Pacht neu ausgeschrieben. Die Redoute ist ein Zentrum für Konzerte,<br />

Bälle und Galadiners.<br />

Air China fliegt ab März<br />

den Airport Düsseldorf an<br />

Am 27. März<br />

nimmt Air<br />

China, Mitglied<br />

der Star Alliance,<br />

eine neue Verbindung nach Deutschland<br />

auf und fliegt dienstags, freitags und<br />

sonntags von Peking nach Düsseldorf. Ab<br />

dem 23. Juni kommt ein vierter wöchentlicher<br />

Flug dazu, der donnerstags stattfindet.<br />

Vorgesehen ist ein Airbus A330-200<br />

mit insgesamt 240 Sitzplätzen, davon 34<br />

in der Business Class. Der Abflug in Düsseldorf<br />

nach Peking ist für 20:45 Uhr geplant,<br />

die Landung in Peking ist um 12:45 Uhr<br />

Ortszeit am darauffolgenden Tag. In Peking<br />

startet Air China um 13:55 Uhr Ortszeit, die<br />

Ankunft des Fluges aus Asien in Düsseldorf<br />

ist für 18:45 Uhr vorgesehen. Die Flugdauer<br />

beträgt auf dem Hinflug rund zehn<br />

Stunden. Die Flüge können online unter<br />

www.airchina.de und im IATA-Reisebüro<br />

gebucht werden. Tickets für den Hin- und<br />

Rückflug sind ab 595,00 Euro erhältlich.<br />

Neuerdings mit Air France<br />

wieder von Köln nach Paris<br />

Der Köln Bonn Airport hat das Jahr<br />

2010 mit Zuwächsen im Passagier-<br />

und Frachtverkehr abgeschlossen.<br />

Trotz der Aschewolke im Frühjahr und des<br />

Wintereinbruchs im Dezember sollen 9,85<br />

Millionen Menschen von oder nach Köln/<br />

Bonn geflogen sein – ein leichtes Plus von<br />

1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei<br />

der Fracht gab es einen satten Zugewinn<br />

von 16 Prozent. Größter Wachstumstreiber<br />

im Passagierverkehr ist Germanwings. Die<br />

Winterflugplan-Ziele wie Madrid, Friedrichshafen,<br />

Kopenhagen, Ankara und Tel<br />

Aviv sind die Basis für eine weitere stabile<br />

Passagierentwicklung am Airport. Auch für<br />

den Sommerflugplan (gültig ab 27. März)<br />

stehen schon viele neue Ziele fest. Verbindungen<br />

nach Bari, Pisa und Cagliari kommen<br />

hinzu. Zudem fliegt Germanwings für<br />

TUI Deutschland im Vollcharter nach Marrakesch<br />

(Marokko). Zurück in Köln Bonn ist<br />

auch Air France. Seit dem 10. Januar steuert<br />

die Airline Paris an.<br />

Bonn macht ernst mit der Steuer für Zweitwohnungen<br />

Die Stadt Bonn erinnert daran, dass sie im neuen Jahr eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt. Die<br />

Fragebögen werden im Januar verschickt, damit die Wohnungsinhaber eine Steuererklärung<br />

abgeben können. Auf dieser Grundlage erlässt das Kassen- und Steueramt den Steuerbescheid.<br />

Die Steuer beträgt 12 % der Nettokaltmiete, also der Miete ohne Nebenkosten.<br />

Für selbst genutztes Eigentum gilt die ortsübliche Miete für vergleichbare Wohnungen mit<br />

mittlerer Ausstattung nach jeweils gültigem Mietspiegel. Die Zweitwohnungssteuer wird<br />

von mehr als 35 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen erhoben. Wohnungen in Pflegeheimen<br />

oder Betreuungseinrichtungen für Behinderte sind ausgenommen. Aus beruflichen Gründen<br />

gemietete oder gekaufte Zweitwohnungen allerdings sind grundsätzlich steuerfrei.


Eine geballte Ladung Wirtschaftsförderung<br />

Zu ihrer alljährlichen Klausurtagung<br />

trafen sich jüngst in Naafshäuschen<br />

(Lohmar) die Vertreter der Rheinisch-<br />

Bergischen Wirtschaftsförderung (RBW)<br />

mit den Wirtschaftsförderern der Kommunen<br />

des Rheinisch-Bergischen Kreises, um<br />

sich über aktuelle Handlungsfelder und<br />

Themen der Zukunft auszutauschen und<br />

Vorgehensweisen abzustimmen. Diskutiert<br />

wurde über die Zukunft und die Rolle der<br />

Leichtigkeit erfahren<br />

Wirtschaftsförderung u.a. in den Bereichen<br />

Demografischer Wandel, Fachkräftebedarfsdeckung,<br />

Nachwuchsförderung, Aus- und<br />

Weiterbildung, Familienfreundlichkeit, Internationale<br />

Vermarktung, Tourismus, Social<br />

Media und neue Formen der Kommunikation<br />

im Internet. Des Weiteren tauschte man<br />

sich aus über aktuelle regionale Projekte<br />

und Anforderungen aus dem Tagesgeschäft.<br />

„Dieser intensive Austausch wird von<br />

Sportlich und komfortabel – die neue Audi A6 Limousine setzt neue Maßstäbe in der Oberklasse. Mit<br />

dem neuen Innenraumkonzept, das Freiräume für individuelle Wünsche off en lässt, und mit 15 %<br />

weniger Gewicht durch die Aluminium-Hybrid-Bauweise.<br />

Erfahren Sie die neue Leichtigkeit und lassen Sie sich Ihre persönliche Audi A6 Limousine zusammenstellen.<br />

Wir beraten Sie gerne!<br />

Die neue Audi A6<br />

Limousine – sportlich,<br />

souverän, stilsicher.<br />

GL&Lev REGIO<br />

Wirtschaftsförderer von links: Bernd Sassenhof<br />

(Overath), Volker Suermann (RBW), Silke Ratte<br />

(RBW), Klaus Uwe Brodersen (Odenthal),<br />

Dr. Erik Werdel (RBW), Christian Scheffs (Leichlingen),<br />

Florian Lesske (Wermelskirchen),<br />

Peter Jacobsen (RBW), Dr. S. Kempf (Burscheid),<br />

Michael Hunke (RBW), David Bosbach<br />

(Odenthal), Martin Westermann, Jonas Geist,<br />

Bernd Martmann (alle Bergisch Gladbach).<br />

allen Seiten sehr begrüßt und als<br />

wichtig erachtet“, resümiert RBW-<br />

Geschäftsführer Dr. Erik Werdel<br />

das Treffen. „Es ist gut, sich einmal<br />

gemeinsam Zeit zu nehmen, um<br />

sich über die täglichen Anforderungen<br />

auszutauschen. Man hat hier aber<br />

auch die Möglichkeit, unabhängig vom Tagesgeschäft<br />

Ideen und Erwartungen an die<br />

Zukunft zu formulieren“.<br />

Die jährliche Klausurtagung ergänzt so<br />

die regelmäßigen Treffen der Wirtschaftsförderer,<br />

in denen konkrete Themen wie die<br />

Entwicklung der Gewerbeflächen, Standortmarketingmaßnahmen<br />

oder überregionale<br />

Projekte besprochen werden.<br />

Ihr Partner entlang der A4!<br />

Audi<br />

Audi Zentrum<br />

Bergisch Gladbach<br />

Paff rather Straße 91<br />

51465 Bergisch Gladbach<br />

Tel.: 02202/2900-0<br />

*Kraftstoff verbrauch l/100 km: innerorts 6,0-10,8; außerorts 4,7-6,6;<br />

kombiniert 5,2-8,2; CO -Emission g/km: kombiniert 137-190<br />

2<br />

Abgebildete Sonderausstattungen sind im Angebot nicht unbedingt berücksichtigt.<br />

Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. www.steingruppe.de<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

13


14<br />

GL&Lev LOKaL<br />

BERGISCH GLADBACH Leverkusen<br />

VR Bank stiftete<br />

EVK 5.000 Euro<br />

Der Förderverein des Evangelischen<br />

Krankenhauses Bergisch Gladbach<br />

durfte sich jüngst über eine Spende<br />

der VR Bank zugunsten der Vortragsreihe<br />

„Medizindialog“ freuen. 5000<br />

Euro wechselten den Besitzer.<br />

Im Rahmen des Medizindialogs versorgen<br />

seit über zehn Jahren die EVK-<br />

Chef- und Oberärzte die Bevölkerung<br />

mit medizinischen Informationen aus<br />

erster Hand. Letzte Vortragsthemen<br />

mit jeweils rund 100 Zuhörern waren<br />

u. a. Herzrhythmusstörungen, Geburtshilfe<br />

und Knieschmerzen.<br />

1. Was war für Ihre Stadt<br />

das wichtigste/nachhaltigste<br />

Ereignis des Jahres 2010 und<br />

warum?<br />

Für die Stadt Bergisch Gladbach<br />

gab es viele wichtige Ereignisse;<br />

nachhaltig sind sicher diejenigen,<br />

die mit Stadtplanung und Stadtentwicklung<br />

zusammenhängen – allen<br />

voran das viel diskutierte Projekt<br />

„Regionale 2010“. Fest steht: Die<br />

Regionale ist auf absehbare Zeit<br />

das einzige realisierbare und dank<br />

der Landeszuschüsse auch bezahlbare<br />

Stadtentwicklungsprojekt.<br />

Vor gut einem Jahr stand die<br />

Regionale auf der Kippe, weil unser<br />

städtischer Eigenanteil durch<br />

die Nothaushaltssituation nicht<br />

mehr finanzierbar war. Wir haben<br />

in einem gemeinsamen Kraftakt die<br />

Regionale-Planungen drastisch verschlankt<br />

(um rund 4,5 Mio. Euro)<br />

und auf die Kernziele reduziert:<br />

Hochwasserschutz mit Offenlegung<br />

der Strunde, Sanierung der Fußgängerzone<br />

und Anlage des Bahn-<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Wermelskirchen<br />

LutZ uRBAcH, Bürgermeister<br />

Odenthal<br />

Kürten<br />

Rathaus Stadtmitte<br />

Bergisch Gladbach<br />

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Tel. 02202 - 14-0<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Rösrath<br />

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271<br />

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424<br />

m.westermann@stadt-gl.de<br />

Die Pressesprecherin wechselte nach Köln<br />

Namhafte Läden sind schon da: Etwa Aldi, Lidl und Deichmann. Auch der ADAC ist seit<br />

Jahren im Gewerbegebiet Lochermühle an der Ausfallstraße nach Kürten beheimatet. Jetzt<br />

will ein Investor einen weiteren Fachmarkt ansiedeln, doch die Stadt sträubt sich. Sie sieht<br />

dadurch Nachteile für die Innenstadt. Auch der Bestatter Fritz Roth will dort expandieren. Da<br />

der Investor nicht nachgibt, könnten demnächst Juristen das Sagen haben.<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

Für LUTZ URBACH<br />

war 2010 ein<br />

besonderes Jahr<br />

hofsvorplatzes. Bisher haben wir - als<br />

Anerkennung für diese Bemühungen -<br />

für die Hälfte der Investitionen eine<br />

um 20 % höhere Förderung des Landes<br />

NRW erhalten. Dadurch konnte<br />

unser Eigenanteil auf das Machbare<br />

gesenkt werden.<br />

Aber auch in Bensberg und Refrath<br />

<strong>geht</strong> es voran: Der Büchereistandort<br />

Bensberg konnte gesichert<br />

werden, das Kino wird erweitert und<br />

das Schloss Center ist gerade neu<br />

eröffnet worden – dank des Engagements<br />

der Privatwirtschaft! Auch der<br />

erste Spatenstich für die neue Rettungswache<br />

konnte gefeiert werden.<br />

Iris Gehrke (41, Bild), als Pressesprecherin von Bergisch Gladbach<br />

zuständig für Stadtmarketing und öffentlichkeitsarbeit,<br />

hat ihren Job zum 1. Januar aufgegeben. Sie wechselte<br />

nach Köln, um dort das Veranstaltungsmanagement des<br />

Sport- und Olympiamuseums im Rheinauhafen zu übernehmen.<br />

Stadtsprecher in Bergisch Gladbach ist Martin Roelen.<br />

Damit wir im Nothaushalt auch<br />

weitere Potentiale entwickeln können,<br />

wurde die Stadtentwicklungsgesellschaft<br />

gegründet. Ich glaube zusammen<br />

mit der Ratsmehrheit, dass<br />

diese Gesellschaft unsere einzige realistische<br />

Chance ist, in Zeiten des Nothaushalts<br />

noch flexibel zu agieren.<br />

2010 war aber auch aus einem<br />

anderen Grund ein besonderes Jahr:<br />

Wir haben einmal mehr über den<br />

internationalen Tellerrand geschaut<br />

und die Grundlagen für eine neue<br />

Städtepartnerschaft gelegt. Beit Jala<br />

in Palästina und Bergisch Gladbach<br />

werden Partnerstädte! Ich verbinde<br />

2,5 Millionen Euro<br />

für die Regionale<br />

bewilligt<br />

Angekündigt und zugesichert war er<br />

bereits: Jetzt hat die Bezirksregierung<br />

Köln der Stadt Bergisch Gladbach den<br />

Zuwendungsbescheid des Landes<br />

für das Regionale 2010-Projekt stadt<br />

:gestalten übersandt. Die Fördersumme<br />

beträgt exakt 2.501.544 Euro; die<br />

Anteilsfinanzierung der Stadt beträgt<br />

90% von insgesamt 2.779.494 Euro.<br />

Das sind knapp 278.000 Euro. Damit<br />

können die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz<br />

und in der Fußgängerzone nun<br />

zügig in Angriff genommen werden.<br />

damit viel Hoffnung und Vertrauen in<br />

die Zukunft.<br />

2. Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

Es gibt zweifellos viele Projekte, die<br />

wir 2010 aus Geldnot nicht anpacken,<br />

noch nicht einmal in Erwägung<br />

ziehen konnten. So konnten wir etwa<br />

in den Schulen längst nicht alles tun,<br />

was wir eigentlich gewünscht hätten.<br />

Trotzdem möchte ich das nicht unter<br />

„Misserfolg“ verbuchen, weil wir immer<br />

noch in der Lage sind, als Kommune<br />

sehr viel zu leisten. Wir müssen<br />

leider manchmal diese Leistungen auf<br />

mehrere Jahre „strecken“. Wir haben<br />

so viele verschiedene „Baustellen“,<br />

müssen so viele Dinge regeln, die alle<br />

für unsere Zukunft wichtig sind. Dabei<br />

fehlen uns die entsprechenden Finanzen,<br />

oft auch die Zeit. Ich glaube, es<br />

belastet die Stadtpolitik, wenn wir<br />

z. B. für wichtige Gespräche nicht genügend<br />

Ruhe und Muße haben. Leider<br />

sitzt uns aber der Nothaushalt so<br />

sehr im Nacken, dass wir anstehen-


GL&Lev LOKaL<br />

Sieben Monate lang fand der Verkauf im Zelt statt, jetzt erstrahlt der Supermarkt<br />

im Ortsteil Paffrath nach dem Erweiterungsbau in neuem Glanz. Schöner und<br />

größer und mit zehn neuen, zusätzlichen Mitarbeitern, jetzt sind es 33. Grundstücksinhaber<br />

ist im übrigen Willibert Krüger, der dort 1968 schon den ersten Verbrauchermarkt<br />

der Stadt vorweisen konnte.<br />

Stadtentwicklungsbetrieb soll<br />

die Stadt flexibler machen<br />

Der neugegründete Stadtentwicklungsbetrieb hat zum 1. Januar die Aufgaben<br />

„Grundstücksverkehr“, „Wirtschaftsförderung“ und „Tourismus“ aufgenommen.<br />

Durch die neue Organisationsform strebt die Stadt mehr Wirtschaftlichkeit<br />

und Effizienz im operativen Geschäft an, was insbesondere bei<br />

der Erschließung von Gewerbeflächen und der Vermarktung von Immobilien<br />

große Vorteile bietet und der Stadt mehr Handlungsfähigkeit überläßt. Als<br />

100%ige Tochter der Stadt wird der Stadtentwicklungsbetrieb über den Verwaltungsrat<br />

gesteuert, dessen Vorsitzender Bürgermeister Lutz Urbach ist.<br />

Das bisher für Wirtschaftsförderung und Immobilienverkehr verantwortliche<br />

Personal ist unverändert: Bernd Martmann und Martin Westermann bleiben<br />

Ansprechpartner für Immobilienverkehr und Wirtschaftsförderung.<br />

de Entscheidungen nicht vertagen<br />

dürfen. Ich würde mir und unserer<br />

Stadt eine gewisse Entschleunigung<br />

wünschen.<br />

Es ist uns auch nicht gelungen,<br />

parteipolitische Gräben zu überwinden.<br />

Wir denken zu sehr in parteipolitischen<br />

Schubladen. Das macht es<br />

nicht leichter, verantwortliche und<br />

zukunftsfähige Entscheidungen zu<br />

treffen.<br />

3. Welche Aufgabe betrachten<br />

Sie als die wichtigste für das<br />

neue Jahr?<br />

Die wichtigste Aufgabe ist es, einen<br />

möglichst weit reichenden<br />

Konsens über die Stadtpolitik zu<br />

schaffen: Wir sollten alle - Politik,<br />

Verwaltung, Bürgerschaft - an<br />

einem Strang ziehen, damit wir uns<br />

als Gemeinschaft weiter entwickeln<br />

können. Zugegeben, das ist schwierig,<br />

denn wir sind ja nicht alle einer<br />

Meinung. Neben der Regionale und<br />

der anstehenden Sanierung der<br />

Fußgängerzone werden sicher auch<br />

die Investitionen im Schulbereich<br />

weitgehend Anklang und Unterstützung<br />

finden. 2011 werden<br />

u.a. die Räume der Naturwissenschaften<br />

der Integrierten Gesamtschule<br />

Paffrath saniert.<br />

Wichtig ist es aus meiner<br />

Sicht, das Stadtmarketing neu<br />

anzustoßen. Dieser Prozess wurde<br />

ein wenig vernachlässigt, und<br />

auch ich muss gestehen, dass<br />

ich in meinem ersten Jahr als<br />

Bürgermeister andere Prioritäten<br />

gesetzt hatte. Wir haben uns<br />

also vorgenommen, im kommenden<br />

Jahr dem Stadtmarketing ein<br />

klares Konzept und neue Impulse<br />

zu geben.<br />

Ich denke, dass das Jahr 2011<br />

uns auch Aufgaben stellen wird,<br />

an die heute niemand denkt, die<br />

uns sozusagen „überfallen“ und<br />

gelöst werden wollen. Ich bin mir<br />

aber sicher: Politik, Verwaltung<br />

und Bürgerschaft werden den<br />

Herausforderungen gewachsen<br />

sein.<br />

© ondatra – Fotolia.com<br />

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GL&Lev kontakt 01/11<br />

15


16<br />

GL&Lev LOKaL<br />

RÖSRATH<br />

Mit einem weiteren Neubau am<br />

Halfenhof nimmt die Ortsteilmitte<br />

von Forsbach immer mehr an<br />

Attraktivität zu.<br />

Was war für Ihre Stadt das<br />

wichtigste/nachhaltigste Ereignis<br />

des Jahres 2010 und warum?<br />

Wir haben aus Mitteln des Konjunkturpakets<br />

II eine Vielzahl<br />

von baulichen Maßnahmen umsetzen<br />

können, die das Stadtbild entscheidend<br />

geprägt haben: die Neugestaltung<br />

des Halfenhofs in Forsbach und<br />

der Rösrather Ortsmitte, die Sanierung<br />

des Lehrschwimmbads und den<br />

neuen Kunstrasenplatz Bergsegen<br />

in Hoffnungsthal - um nur einige zu<br />

nennen.<br />

Große Fortschritte hat auch die<br />

Umgestaltung des Bahnhofs Rösrath<br />

gemacht, die ersten beiden Bauabschnitte<br />

(Park&Ride, Busbahnhof)<br />

sind abgeschlossen, endgültig fertig<br />

gestellt wird das Gelände im nächsten<br />

Jahr. Wir sind dabei im vorgegebenen<br />

Kostenrahmen geblieben,<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

MARcuS MoMBAuER, Bürgermeister<br />

Rathaus, Hauptstraße 229<br />

51503 Rösrath-Hoffnungsthal<br />

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter<br />

Tel. 02205 - 802-105<br />

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

MARCUS MOMBAUER<br />

freut sich auf das Finale<br />

der Regionale 2010<br />

nicht zuletzt durch das große Engagement<br />

der städtischen Mitarbeiter.<br />

Unsere Stadt ist damit wieder<br />

ein gutes Stück lebens- und liebenswerter<br />

geworden, das zeigen mir<br />

die vielen positiven Reaktionen der<br />

Bürger und Geschäftsleute. Eine tolle<br />

Resonanz hatten wir auch auf unsere<br />

ersten Rösrather Kulturtage, die im<br />

Spätsommer mit großem Erfolg stattgefunden<br />

haben.<br />

Halfenhof durch<br />

Neubauten<br />

weiter attraktiv<br />

Der Wintereinbruch hat dem<br />

Bauvorhaben zwar einen Strich<br />

durch die Rechnung gemacht, doch<br />

hat sich am Ziel nichts geändert: Das<br />

Dorfzentrum Forsbach wird weiter<br />

aufgewertet. Am Halfenhof entsteht<br />

nach den Plänen des Architektur-Büros<br />

Oxen + Partner (Hürth) ein zweigeschossiges<br />

Wohn- und Geschäftshaus<br />

mit drei Ladenlokalen und zwölf<br />

Wohnungen (65 bis 112 qm), die<br />

per Aufzug auch aus der Tiefgarage<br />

erreichbar sind. Investor ist die Planium<br />

Projektentwicklungs GmbH, die<br />

schon in direkter Nachbarschaft am<br />

Kirchweg eine moderne Wohnanlage<br />

mit 15 Einheiten gebaut hat. Laut Geschäftsführer<br />

Ansgar Wiesemann soll<br />

das neue Vorhaben bis Ende 2011<br />

fertiggestellt sein. Einige Wohneinheiten<br />

sollen bereits verkauft sein.<br />

Bei der Stadt ist man erfreut über<br />

die Entwicklung in Forsbach. Für den<br />

Beigeordneten Kalsbach ist das „ein<br />

wichtiger Schritt“, den Platz attraktiv<br />

zu machen.<br />

Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

Dass es uns - trotz großer, gemeinsamer<br />

Anstrengungen von Politik<br />

und Verwaltung - nicht gelungen ist,<br />

Kostensteigerungen für unsere Bürger<br />

zu vermeiden.<br />

Welche Aufgabe betrachten Sie<br />

als die wichtigste für das neue<br />

Jahr 2011 und warum?<br />

Supermarkt will<br />

Ruinen beseitigen<br />

Endlich ein Lichtblick im Trümmer-<br />

Umfeld des neuen Bahnhofs: Die<br />

Ruinen neben Lidl werden demnächst<br />

verschwinden. Wie schon<br />

von langer Hand geplant lässt sich<br />

dort ein Vollsortimenter nieder.<br />

Verträge sind schon unterschrieben.<br />

Die Baugenehmigung ist<br />

rechtskräftig. In 2011 <strong>geht</strong>‘s los.<br />

Pleite in Lehmbach<br />

Nach der Insolvenz der Firma Paja<br />

droht die Gewerbeentwicklung im<br />

Ortsteil Lehmbach-Nord zu stocken.<br />

Die Protest-Initiative fegte<br />

einen mühsam erzielten Kompromiss<br />

vom Tisch und verlangt<br />

ersatzlose Streichung aller Pläne.<br />

Auch ortsansässige Politiker wollen<br />

erstmal eine Verschiebung.<br />

Ich möchte, dass die Stadt attraktiv<br />

bleibt. Die Menschen sollen hier gerne<br />

leben. Die Wiedereröffnung von<br />

Schloss Eulenbroich im Mai ist dafür<br />

sicher von großer Bedeutung. Das<br />

Schloss und die angrenzende neue<br />

Bildungswerkstatt sollen Kultur- und<br />

Bildungszentrum unserer Stadt werden<br />

– mit einem reichhaltigen und<br />

abwechslungsreichen Programm für<br />

Bürgerinnen und Bürger, aber auch für<br />

Besucher. Ganz besonders freue ich<br />

mich, dass die Abschlussveranstaltung<br />

des Projektes „Regionale 2010“ am 21.<br />

Juni im Schloss stattfinden wird, hier<br />

erwarte ich rund tausend Gäste.<br />

und welche Note würden<br />

Sie dem Jahr 2010 geben?<br />

In Anbetracht dessen, was trotz<br />

schwieriger Haushaltslage erreicht<br />

wurde: eine glatte 2!


OVERATH<br />

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister<br />

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath<br />

Tel. 0 22 06 - 602-0<br />

E-Mail: post@overath.de<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,<br />

Tel. 02206 - 602-114<br />

E-Mail: b.sassenhof@overath.de<br />

Leverkusen<br />

Noch vor dem<br />

großen Schnee<br />

war die Event-<br />

Meile fertig<br />

Mit viel Enthusiasmus ist am Rande<br />

Overaths nahe der Autobahn wie<br />

geplant eine „Event-Meile“ aus dem<br />

Boden gestampft worden; in nur<br />

dreieinhalb Monaten auf 10.000<br />

qm. Noch vor Weihnachten konnten<br />

die ersten Bowling-Kugeln auf<br />

14 Bahnen geworfen werden. Auch<br />

das Spiel-Casino mit Automaten und<br />

Billardtischen sowie ein Restaurant<br />

sind fertig. Die beiden Geschäftsführer<br />

Thomas Voigt und Christian Kotschate<br />

scheinen zufrieden.<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Um die Staus auf der Hauptstraße abzubauen,<br />

möchte die Stadt an dieser Stelle<br />

hier einen Kreisverkehr. Doch der Landesbetrieb<br />

Straßenbau denkt an Ampeln.<br />

Die kosten angeblich nur 65.000 Euro,<br />

der Kreisel jedoch 410.000 Euro. Der Bürger-<br />

meister sucht Sponsoren. Denn im Hintergrund<br />

droht die Umweltzone. Die Luftbelastung<br />

muss bis Ende 2011 besser werden.<br />

Eine Stadt im Dilemma.<br />

Leitbild für Overath<br />

beschlossen<br />

Jetzt hat auch Overath ein Leitbild.<br />

Nach zweijähriger Arbeit in sechs Arbeitskreisen<br />

ist das Zukunftskonzept<br />

mit viel Lob für den Macher Bernd<br />

Sassenhof (1. Beigeordneter) einstimmig<br />

vom Rat beschlossen worden.<br />

Unternehmer Helmut Amelung<br />

sprach zufrieden von einem neuen<br />

„Wir-Gefühl für Overath“.<br />

GL&Lev LOKaL<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

ANDREAS HEIDER: „Wir<br />

haben die Weichen für die<br />

nächsten 5 Jahre gestellt“<br />

Was war für Ihre Stadt das<br />

wichtigste / nachhaltigste<br />

Ereignis 2010 und warum?<br />

Das wichtigste Ereignis 2010<br />

in der Stadt Overath war die<br />

Verhinderung der DK I – Restmülldeponie<br />

auf dem Lüderich. Diesbezügliche<br />

Pläne des Bergischen<br />

Abfallwirtschaftsverbandes (BAV)<br />

wurden letztlich durch den massiven<br />

Widerstand der Bevölkerung<br />

im Sülztal gestoppt. Ende des Jahres<br />

wurde das Projekt vom BAV offiziell<br />

zurückgezogen. Nachhaltig und<br />

positiv ist diese Entscheidung insbesondere<br />

für die weitere Entwicklung<br />

des zweitgrößten Overather<br />

Stadtteiles Steinenbrück: 2019 läuft<br />

auch die Erddeponie aus. Die letzten<br />

Wunden der Bergbauvergangenheit<br />

können heilen. Golfplatz,<br />

Altenzentrum und neue Wohn- und<br />

Geschäftshäuser geben der ehemaligen<br />

Bergarbeitersiedlung eine<br />

neue Zukunftsperspektive.<br />

Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

Fehlgeschlagen ist leider der sogenannte<br />

EDEKA-Deal. Das war<br />

der Versuch, den EDEKA-Markt<br />

von der Hauptstrasse auf das<br />

Supe-Gelände im Wiesenauel zu<br />

verlagern und die Zahl der Supermärkte<br />

in Overath-Zentrum auf drei<br />

zu begrenzen. Mehr Supermärkte<br />

braucht der Zentralort nicht. Die<br />

Krux: Im Wiesenauel entsteht definitiv<br />

ein neuer großer HIT-Markt, der<br />

zwar von EDEKA gern das Personal<br />

und die Kunden, nicht aber das Firmenlogo<br />

übernommen hätte. Nach<br />

langen Verhandlungen hatte die<br />

Stadt alle Supermarktbetreiber an<br />

einem Tisch. Der Vertrag war unterschriftsreif.<br />

Einen Tag vor Unterzeich-<br />

nung machte uns die EDEKA-Regionalleitung<br />

einen Strich durch die<br />

Rechnung. Sie war nicht bereit, den<br />

Standort Overath aufzugeben. Was<br />

verhindert werden sollte, passiert<br />

jetzt: Verdrängungswettbewerb!<br />

Welche Aufgabe betrachten<br />

Sie als die wichtigste für das<br />

neue Jahr 2011 und warum?<br />

Im Jahr 2010 haben wir die Weichen<br />

für die nächsten fünf Jahre<br />

gestellt. Wichtige Zukunftsprojekte<br />

wurden in Gang gesetzt: Regionale<br />

Gut Eichthal, Umbau der Bahnsteiganlagen<br />

im Bahnhof Overath,<br />

Halle Immekeppel, Neugestaltung<br />

Ihr-Platz-Gelände, Mensa Schulzentrum,<br />

Supermarkt Heiligenhaus,<br />

Kreisverkehr Overath-Zentrum. Eine<br />

wichtige Entscheidung fehlt noch:<br />

Standort und Neubau der Feuerwache<br />

Overath. Noch drei Standorte<br />

sind in der Diskussion: Altstandort,<br />

Stein-Gelände und Perenchiesstrasse.<br />

Mit allen Vor- und Nachteilen.<br />

Deshalb wird die Entscheidung<br />

für den Stadtrat nicht einfach. Ein<br />

neues modernes Gerätehaus ist<br />

aber für die Funktionsfähigkeit der<br />

Freiwilligen Feuerwehr und damit<br />

für die Sicherheit der Bevölkerung<br />

unabdingbar. Einen sachlichen,<br />

sachgerechten und fairen Diskussionsprozess<br />

und eine tragfähige<br />

Entscheidung hierüber im ersten<br />

Quartal 2011 herbeizuführen, sehe<br />

ich als unsere wichtigste Aufgabe<br />

im neuen Jahr an.<br />

Welche Schulnote geben<br />

Sie dem Jahr 2010?<br />

Auch wenn viele das anders sehen<br />

mögen: eine glatte zwei !<br />

Alle reden von der Krise, wir in Overath<br />

tun was dagegen.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

17


18<br />

GL&Lev LOKaL<br />

ODENTHAL<br />

Bürgerschaft half bei<br />

Verbesserung des<br />

WUPSI-Fahrplans<br />

Mit dem Fahrplanwechsel sind für<br />

das öPNV-Angebot in der Gemeinde<br />

Odenthal erhebliche Änderungen und<br />

Verbesserungen in Kraft getreten. Insbesondere<br />

am Wochenende gibt es<br />

nun unter dem Titel „Rendezvous in<br />

Odenhal“ ein spezielles Linienkonzept.<br />

Treffpunkt ist dabei die Haltestelle Herzogenfeld,<br />

an der sich fünf Bus-Linien<br />

kreuzen und damit Verbindungen auch<br />

nach Bergisch Gladbach, Leverkusen<br />

und Köln sowie zur S-Bahn herstellen.<br />

Zur Ausgestaltung des Fahrplans hat<br />

auch die Bürgerschaft beigetragen.<br />

KÜRTEN<br />

Bürgerbus-Verein<br />

erhielt ersten<br />

Ehrenamtpreis<br />

Die Gemeinde Kürten hat erstmals<br />

einen Ehrenamtspreis ausgelobt.<br />

Bürgermeister Ulrich Iwanow und<br />

Landrat Rolf Menzel zeichneten damit<br />

den 1. Vorsitzenden des Bürgerbus-<br />

Vereins Kürten aus. Mario Bredow,<br />

der 1. Vorsitzende des Vereins zur<br />

Förderung des Ehrenamtes, gratulierte<br />

Hans-Joachim Hoch und überreichte<br />

ihm 1.500 Euro. Ob sie direkt in die<br />

Anschaffung eines zweiten Busses fließen,<br />

blieb an diesem Abend offen. Der<br />

Preis soll andere Mitbürger zum Engagement<br />

animieren.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

WoLFGANG RoESKE, Bürgermeister<br />

Rathaus<br />

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal<br />

Tel. 02202 - 710-0<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Klaus Brodersen<br />

Tel. 02202-710-124<br />

E-Mail: post@odenthal.de<br />

uLRIcH MIcHAEL IWANoW, Bürgermeister<br />

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1<br />

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0<br />

E-Mail: gemeinde@kuerten.de<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus<br />

Tel. 0 22 68 - 939 -129<br />

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Odenthal<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Zufrieden mit dem neuen Fahrplan:<br />

Bürgermeister Wolfgang Roeske und<br />

Wupsi-Aufsichtsrat Udo Wasserfuhr.<br />

1,76 Mio. Euro für die<br />

Regionale aus Köln<br />

Die Talsperrenwege können gestaltet werden<br />

Nun ist also in der Gemeinde<br />

odenthal doch noch Bewegung<br />

in das Regionale-Projekt<br />

gekommen. Aus Köln kam der<br />

Förderbescheid über 1,76 Mio.<br />

Euro für das Vorhaben „Dhünnkorridor/Dhünnweg“.<br />

Dazu sagte die Regierungspräsidentin<br />

Gisela Walsken:“ Mit<br />

diesem Gesamtprojekt werden ökologische<br />

Aspekte und bedeutsame<br />

kulturhistorische Orte in vorbildlicher<br />

interkommunaler Zusammenarbeit<br />

verknüpft und dem Bürger näher<br />

gebracht.“ Partner des Projekts sind<br />

Odenthal, Kürten, Burscheid und<br />

Wermelskirchen. Für Odenthal bedeutet<br />

das: Es können zahlreiche Einzelprojekte<br />

verwirklicht werden. Neben<br />

dem Informations- und <strong>Weg</strong>esystems<br />

Dhünnweg und Eifgenweg auch das<br />

Impulsprojekt Burg Berge und die<br />

Verbesserung des Parkplatzes am<br />

Rösberg. Tage zuvor hatte der Umweltausschuss<br />

den <strong>Weg</strong> dafür frei<br />

gemacht und einer Eigenbeteiligung<br />

von 33.000 Euro zugestimmt.<br />

Mit Geldern aus dem Fördertopf<br />

sollen wenigstens auch Teile des<br />

einst umfangreichen Projekts Altenberg<br />

finanziert werden. - 3.000 Euro<br />

genehmigte parallel dazu auch der<br />

Gemeinderat Kürten.<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

ULRICH IWANOW sieht im<br />

Tourismus allgemein einen<br />

wichtigen Schwerpunkt<br />

Was war für Ihre Stadt das<br />

wichtigste / nachhaltigste<br />

Ereignis des Jahres 2010 und<br />

warum?<br />

Die Umsetzung des Konjunkturpaketes<br />

von ca. 2 Millionen Euro für<br />

viele sinnvolle Maßnahmen im Bereich<br />

Schule und Infrastruktur, die<br />

aufgrund der finanziellen Misere<br />

niemals hätten verwirklicht werden<br />

können. Durch die zusätzlichen Aufträge<br />

wurden auch die Unternehmen<br />

vor Ort gestärkt.<br />

Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

- - - - - -<br />

Welche Aufgabe betrachten<br />

Sie als die wichtigste für das<br />

neue Jahr 2011 und warum?<br />

Die Umsetzung des REGIONALE<br />

2010-Projektes „Dhünnhochfläche -<br />

Wasserwerk der Region“ mit der<br />

Dorfplatzerweiterung in Kürten-<br />

Bechen sowie die Rundwanderwege<br />

(Bild) mit dem geplanten<br />

Informationssystem, das Geschichten<br />

am <strong>Weg</strong>esrand erzählt<br />

und über die Besonderheiten der<br />

Wasser-Landschaft berichtet. Ein<br />

Projekt von Bedeutung im Hinblick<br />

auf die touristische Erschließung.<br />

Welche Schulnote geben<br />

Sie dem Jahr 2010?<br />

Befriedigend (3)


GL&Lev LOKaL<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

WOLFGANG ROESKE will vor<br />

allem Ehrenamtler fördern<br />

Was war für Ihre Stadt das wichtigste / nachhaltigste Ereignis<br />

des Jahres 2010 und warum?<br />

Odenthal ist u. a. eine Tourismusgemeinde. So war es folglich wichtig,<br />

als Basis für die Ausrichtung des touristischen Marketings ein Tourismuskonzept<br />

aufzustellen. Dieses Konzept „Odenthal 2020 – Eine touristische<br />

Entwicklungsperspektive für die Gemeinde Odenthal“ ist im<br />

Ausschuss für Umwelt, Tourismus, Kultur und Verkehr am 18.11.2010<br />

einstimmig beschlossen worden.<br />

Was ist 2010 leider nicht gelungen und warum?<br />

Die angedachte Einrichtung eines Jugendzentrums in Odenthal Mitte<br />

sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Freizeitangeboten für Kinder<br />

und Jugendliche sind im Ausschuss „Schule und Soziales“ zunächst auf<br />

2011, also in den nächsten Ausschuss, vertagt worden. Hintergrund ist<br />

die zur Zeit ungewisse finanzielle Konzeption im Hinblick auf das Gesamtkonzept.<br />

Welche Aufgabe betrachten Sie als die wichtigste für das<br />

neue Jahr 2011 und warum?<br />

Die Förderung des Ehrenamtes sehe ich neben allen anderen wichtigen<br />

Arbeiten als eine der wichtigsten Aufgaben. – Gerade das Engagement<br />

der zahlreichen Odenthaler Bürgerinnen und Bürger macht unsere Gemeinde<br />

zu einem besonders lebenswerten Ort. Viele Menschen im Ort<br />

haben auf ihre Weise schon sehr viel ehrenamtlich bewegt. Hierfür bin<br />

ich sehr dankbar und versuche zu unterstützen, wo irgend möglich.<br />

Welche Schulnote geben Sie dem Jahr 2010?<br />

„GUT“ – dann können wir gemeinsam noch besser werden.<br />

Erfolgserlebnis für<br />

die IG Bechen<br />

Die IG Bechen hat ihr Ziel erreicht:<br />

Die Erweiterung des Dorfplatzes,<br />

verbunden mit einem Informationspunkt<br />

scheint im Rahmen der Regionale<br />

2010 gesichert. Mit 180.000<br />

Euro waren die Gesamtkosten veranschlagt,<br />

10% sollte die Gemeinde<br />

aufbringen, bei leerer Kasse. Inzwischen<br />

halfen die Raiffeisenbank<br />

Kürten-Odenthal mit 6.700 Euro und<br />

die Fa. Neuenhaus mit 1.000 Euro,<br />

5.000 steuerte die IG selber bei. Der<br />

Grundstock ist damit gelegt.<br />

Kürten lässt sich<br />

ganz auf<br />

Stockhausen ein<br />

Ganz im Zeichen ihres prominenten<br />

Ehrenbürgers Karlheinz Stockhausen<br />

steht künftig die Gemeine Kürten.<br />

Der Name des Komponisten, der<br />

40 Jahre in Kürten lebte und dort<br />

2007 starb, schmückt nicht nur die<br />

Rathaus-Adresse. Kürten will sich<br />

auch ganz offiziell als „Stockhausengemeinde“<br />

präsentieren, was<br />

auch ein Stück clevere Vermarktung<br />

bedeutet. Die Stockhausenstiftung<br />

jedenfalls ist begeistert. „Es ist visionär,<br />

dass Kürten das jetzt schon<br />

macht“, heißt es dort.<br />

Kürtens Verbundenheit zum Musiker<br />

wird sich auch in der Neugestaltung<br />

des Stockhausen-Platzes<br />

ausdrücken.<br />

Das gilt für alle Unternehmen:<br />

Kein Balanceakt<br />

bei Datenschutz<br />

ZB<br />

und Sicherheit<br />

Verantwortlich<br />

für die Einhaltung<br />

der gesetzlichen<br />

Pflichten ist die<br />

Unternehmensleitung.<br />

Prüfen<br />

Sie kostenlos,<br />

ob Ihr Unternehmen<br />

einen Datenschutzbeauftragten<br />

bestellen muss:<br />

zb-datenschutz.de<br />

„Denn Unwissenheit<br />

schützt vor Strafe nicht.“<br />

Datenschutz und<br />

-sicherheit<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.zb-datenschutz.de<br />

✆ 02203-898 4444<br />

ZB | Datenschutz und -sicherheit GmbH & Co.KG., Edmund-Rumpler-Str. 6 a-c, 51149 Köln<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

19


20<br />

GL&Lev LOKaL<br />

BURSCHEID<br />

Was war für Ihre Stadt das wichtigste/nachhaltigste<br />

Ereignis<br />

des Jahres 2010 und warum?<br />

Nachhaltig beeindruckt hat mich<br />

das herausragende Engagement<br />

der Hilgener. Mit ideenreichen Veranstaltungen<br />

und Aktionen – als Höhepunkt<br />

sei die 500-Jahr-Feier genannt –<br />

ist es ihnen gelungen, einen neuen<br />

Aufschwung und ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl<br />

in Burscheids<br />

größtem Ortsteil zu schaffen.<br />

Und: Burscheid hat es geschafft,<br />

mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket<br />

II, mit Landesmitteln und Eigenmitteln<br />

die energetische Sanierung<br />

der städtischen Schulen voranzutreiben.<br />

Damit haben wir im Vergleich<br />

zu anderen Städten in der Region<br />

insgesamt eine wirklich gute Situation<br />

bei den Schulgebäuden erreichen<br />

Factoring bietet<br />

Sicherheit.<br />

crefo auch<br />

Qualität.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

StEFAN cAPLAN, Bürgermeister<br />

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid<br />

Tel. 0 21 74 - 670-0<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Stefan Caplan<br />

E-Mail: buergermeister@burscheid.de<br />

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102<br />

E-Mail: s.kempf@burscheid.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

STEFAN CAPLAN gibt dem<br />

Jahr 2010 die Note „Gut“<br />

können. Dies führt auch zu Energieeinsparungen<br />

und entlastet somit<br />

den städtischen Haushalt.<br />

Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

Hier hätte ich mir schon gewünscht,<br />

dass wir bereits in 2010<br />

eine bessere und schnellere Internetanbindung<br />

für die Burscheider Haushalte<br />

und für die Gewerbebetriebe<br />

hätten erreichen können. Die Verbreitung<br />

von schnellem Internet stellt sich<br />

leider im ländlichen Raum deutlich<br />

schlechter dar als in Großstädten.<br />

Crefo-Factoring<br />

Rhein-Wupper GmbH<br />

Kuller Straße 11<br />

42651 Solingen<br />

Tel.: 0212 / 383 78-0<br />

Fax: 0212 / 383 78-29<br />

info@solingen.crefo-factoring.de<br />

www.solingen.crefo-factoring.de<br />

Schnelles Internet ein Problem<br />

Mangelhafte Breitbandversorgung macht der Stadt<br />

Burscheid zu schaffen. örtlichen Gewerbebetrieben<br />

fehlt z. T. der schnelle Internetanschluss. Auf Einladung<br />

des Bürgermeisters überzeugte sich jetzt der<br />

Europaabgeordnete Herbert Reul (Bild) persönlich<br />

von den Missständen. Reul ist als Ausschuss-Vorsitzender<br />

europaweit zuständig für diese Thematik.<br />

Der Stolz von Burscheid:<br />

Für seine vier<br />

städt. Schulen gibt es<br />

laut Bürgermeister<br />

Stefan Caplan keinen<br />

Sanierungsbedarf mehr !<br />

In einer kreisweiten Machbarkeitsstudie<br />

hat der Rheinisch-Bergische Kreis<br />

für alle kreisangehörigen Kommunen<br />

die Versorgungssituation dargestellt.<br />

Das Ergebnis wird im Februar 2011<br />

im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt<br />

und ich hoffe, dass auch Burscheid<br />

es schafft, Fördermittel für die<br />

Verbesserung zu erhalten. Ich bleibe<br />

auf jeden Fall am Ball!<br />

Welche Aufgabe betrachten Sie<br />

als die wichtigste für das neue<br />

Jahr 2011 und warum?<br />

Das wichtigste Ziel für mich ist<br />

eine vernünftige und mit Blick<br />

auf die Zukunft gerichtete sorgsame<br />

Umsetzung der bereits begonnenen<br />

Maßnahmen, wie dem Alleenradweg,<br />

dem Neubau des Jugendzentrums sowie<br />

der Entwicklung der Innenstadt.<br />

Dazu gehört auch die Verbesserung<br />

der Breitbandversorgung. Ein erster<br />

Johnson Controls<br />

baut weiter aus<br />

Johnson Controls hat einen Kaufvertrag<br />

mit der C. Rob. Hammerstein<br />

Group (CRH) unterzeichnet.<br />

Die CRH-Gruppe ist weltweit Zulieferer<br />

von hochwertigen Metallstrukturen<br />

und -komponenten für<br />

Automobilsitze in Solingen und<br />

beschäftigt etwa 3.600 Mitarbeiter<br />

in neun Ländern. Außerdem<br />

zum Jahreswechsel gekauft: Die<br />

Firma Keiper und Recaro (Sport-<br />

und Spezialsitze) mit weltweit<br />

4.750 Mitarbeitern.<br />

Schritt hierzu ist u. a. die Verlegung einer<br />

Glasfaserverbindung im Zuge des<br />

Ausbaus des Alleenradweges. Damit<br />

erreichen wir, dass die Folgekosten<br />

für einen Ausbau der Breitbandversorgung<br />

deutlich geringer werden.<br />

Mit den Bauarbeiten für die Radtrasse<br />

wird – nach Auswertung der öffentlichen<br />

Ausschreibung und Beschlussfassung<br />

durch die politischen Gremien –<br />

etwa Mitte Mai 2011 begonnen. Der<br />

Freischnitt startet Anfang Januar.<br />

Welche Schulnote geben<br />

Sie dem Jahr 2010?<br />

Ich denke, die Schulnote „gut“ ist<br />

angemessen. Wir können feststellen,<br />

dass sich trotz desaströser<br />

Wirtschafts- und Finanzlage vieles<br />

bewegen ließ. Das liegt an vielen<br />

positiven Faktoren in Burscheid. Zum<br />

einen kennen die Burscheider die Finanzsituation<br />

gut und bringen sich<br />

überproportional ein, um das Leben<br />

in Burscheid zu bereichern. Andererseits<br />

engagiert sich ebenso die immer<br />

kleiner werdende Verwaltungsmannschaft<br />

leidenschaftlich für diese Stadt;<br />

z. B. bravourös beim Winterdienst.


LEICHLINGEN<br />

950.000 Euro für den<br />

„WupperWandel“<br />

Regierungspräsidentin Gisela Walsken<br />

unterstützt das Regionale- 2010-Projekt<br />

„Wupperwandel in Leichlingen“ mit<br />

fast 950.000 Euro. Dabei handelt sich<br />

um ein Kooperationsprojekt der Städte<br />

Leichlingen und Leverkusen mit dem<br />

Kreis unter fachlicher Begleitung des<br />

Wupperverbandes. Zum Projekt gehören<br />

folgende Einzelmaßnahmen:<br />

Neugestaltung Postwiese - beidseitige<br />

Ufergestaltung - Neuordnung Alter<br />

Stadtpark - Lupenraum Balker Aue -<br />

Wupperbegleitweg - Rathausplatz -<br />

Wuppertreppe am Rathausplatz.<br />

Was war für Ihre Stadt das wichtigste/nachhaltigste<br />

Ereignis<br />

des Jahres 2010 und warum?<br />

Die Beschlüsse des Rates zur<br />

Regionale 2010 „Wupper-<br />

Wandel“ und die damit im Zusammenhang<br />

zu sehende Aufstellung<br />

eines Bebauungsplanes zur überfälligen<br />

Umgestaltung der Innenstadt<br />

sind für die Zukunft unserer<br />

Stadt von ganz besonderer Bedeutung<br />

und zwar sowohl für den<br />

Einkaufs- und Gewerbe- wie auch<br />

den Wohn- und Freizeitstandort<br />

Leichlingen. Das Gesamtprojekt<br />

Factoring ist<br />

was für Große.<br />

crefo auch<br />

für Kleine.<br />

Leverkusen<br />

ERNSt MüLLER, Bürgermeister<br />

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen<br />

Tel. 0 21 75 - 992-0<br />

E-Mail: info@leichlingen.de<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG uND SEL<br />

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16<br />

Tel. 0 21 75 - 992-265<br />

E-Mail: info@leichlingen.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

Rösrath<br />

Crefo-Factoring<br />

Rhein-Wupper GmbH<br />

Kuller Straße 11<br />

42651 Solingen<br />

Tel.: 0212 / 383 78-0<br />

Fax: 0212 / 383 78-29<br />

info@solingen.crefo-factoring.de<br />

www.solingen.crefo-factoring.de<br />

Stadtpark vor Gericht?<br />

Die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“<br />

sucht zwar einen friedlichen <strong>Weg</strong><br />

in der Auseinandersetzung mit der<br />

Stadt, doch immer mehr Bürger wollen<br />

eine juristische Klärung: War die Ablehnung<br />

des Bürgerbegehrens rechtens?<br />

Das Gericht hat Akten angefordert.<br />

In Leichlingen ist das „historische“ Bahnhofsgebäude zu verkaufen<br />

Das gibt es auch nicht alle Tage – in Leichlingen ist der Bahnhof<br />

zu verkaufen, zumindest das große, denkmalgeschützte Gebäude,<br />

das auf knapp 900 qm Fläche vier Wohnungen beherbergt. Es gibt<br />

außerdem eine Gaststätte und einen Biergarten, für den ein Pächter<br />

ERNST MÜLLER hofft auf<br />

eine Lösung für die City<br />

wird derzeit im intensiven Dialog<br />

mit der Bürgerschaft – und zum Teil<br />

durchaus kontrovers – diskutiert und<br />

gelangt hoffentlich 2011 zur Umsetzung.<br />

Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

gesucht wird. Das ehemalige Stationshaus der Bahn ist für 975.000<br />

Euro zu haben. Inhaber ist ein Kölner Architekt, der das 130 Jahre<br />

alte Gebäude vor 16 Jahren zusammen mit zwei Geschäftspartnern<br />

erworben hatte.<br />

Die vorgeschlagene Verlagerung<br />

des Wertstoffhofes in das neue<br />

Gewerbegebiet südlich des Frese-<br />

Geländes ist leider an der fehlenden<br />

Bereitschaft der Gremien zu diesem<br />

Schritt gescheitert, obwohl die Bedingungen<br />

am bisherigen Standort denkbar<br />

ungünstig sind von der Verkehrssituation<br />

her, der Beeinträchtigung<br />

der angrenzenden Wohnbebauung<br />

als auch vom Flächenangebot.<br />

Welche Aufgabe betrachten Sie<br />

als die wichtigste für das neue<br />

Jahr 2011 und warum?<br />

GL&Lev LOKaL<br />

Regionaldirektor Hansen ging in den<br />

Ruhestand und übergab an Nachfolgerin<br />

Andrea Grabowsky.<br />

Sparkassen-Direktor<br />

in den Ruhestand<br />

verabschiedet<br />

Nach fast 40jährigem Engagement für<br />

die Kreissparkasse Köln ist der Regionaldirektor<br />

in Leichlingen, Klaus-Josef<br />

Hansen (61) zum Jahresende im Rahmen<br />

eines großen Empfangs in den<br />

Ruhestand verabschiedet worden. Der<br />

in Bensberg geborene Ehrensenator<br />

im Festkomitee Leichlinger Karneval<br />

war zuletzt neben Leichlingen auch<br />

für Burscheid und Odenthal und insgesamt<br />

neun Geschäftsstellen mit über<br />

80 Mitarbeitern verantwortlich. Nachfolgerin<br />

ist Andrea Grabowsky (39),<br />

zuletzt Bezirksdirektorin in Siegburg.<br />

Für das 2011 sind erhebliche Investitionen<br />

in die Infrastruktur in<br />

der Größenordnung von fast 9 Mio.<br />

Euro geplant. Dabei sollen rund 4,4<br />

Mio. Euro in die Mensa und übermittagsbetreuung<br />

ins Schulzentrum<br />

gesteckt werden. Weitere Maßnahmen<br />

im Bereich der Schulen, der<br />

Kindertagesstätten, der Sporthallen,<br />

der Sanierung von öffentlichen<br />

Einrichtungen und im Straßenbau<br />

sowie der städtische Anteil am Projekt<br />

„Wupper-Wandel“ sollen Defizite<br />

der Vergangenheit kompensieren<br />

und gleichzeitig der örtlichen Wirtschaft<br />

zugute kommen.<br />

Welche Schulnote geben<br />

Sie dem Jahr 2010?<br />

Dem Jahr 2010 würde ich als<br />

Schulnote durchaus noch eine<br />

„3“ geben.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

21


22<br />

GL&Lev LOKaL<br />

WERMELSKIRCHEN<br />

marketingverein sucht<br />

einen neuen Vorsitzenden<br />

Der Vorsitzende des Vereins „Wir in<br />

Wermelskirchen“, Johannes Schnütgen<br />

(Bild) gibt seine Funktion auf. Auf<br />

der nächsten Mitgliederversammlung<br />

im März muss ein Nachfolger gefunden<br />

werden. Schnütgen, der in Wermelskirchen<br />

drei Schuhgeschäfte betreibt,<br />

und seit 2007 den Vorsitz inne<br />

hatte, sieht sich einer gestiegenen<br />

Arbeitsbelastung ausgesetzt. Familie<br />

und Beruf gingen schließlich vor, lässt<br />

er wissen. Der Verein hat mittlerweile<br />

über 250 Mitglieder.<br />

Dem Ausbau eines Fuß- und<br />

Radweges auf der stillgelegten<br />

Bahnstrecke zwischen<br />

Leverkusen und Remscheid im<br />

Wermelskirchener Stadtgebiet<br />

steht nichts mehr im <strong>Weg</strong>e.<br />

Die Fördermittel in Höhe von<br />

1.672.100 Euro sind von der Bezirksregierung<br />

bewilligt. Der geplante<br />

Radweg erstreckt sich über 6,5 km<br />

und schafft eine Verbindung zwischen<br />

mehreren Stadtteilen sowie zwischen<br />

den Städten Burscheid und Wermelskirchen.<br />

Die Verbindung soll später bis<br />

nach Leverkusen und Remscheid erweitert<br />

werden. Die Förderung erfolgt<br />

Factoring ist<br />

praktisch.<br />

crefo auch<br />

sympathisch.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

ERIc WEIK, Bürgermeister<br />

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33<br />

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0<br />

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Florian Lesske<br />

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Über zwei Millionen Euro aus Köln<br />

Bezirksregierung fördert<br />

Radweg und Innenstadt<br />

Rösrath<br />

im Rahmen des Förderprogramms<br />

Stadtverkehr des Landes NRW. Die<br />

Maßnahme ist zudem Bestandteil<br />

der Initiative der Landesregierung zur<br />

Schaffung von sog. Alleenradwegen<br />

auf stillgelegten Bahnstrecken.<br />

Geld der Bezirkregierung kommt<br />

auch für den Ausbau der Wermelskirchener<br />

Innenstadt. Regierungspräsidentin<br />

Gisela Walske kündigte<br />

508.933 Euro an, mit denen sie<br />

das „Integrierte Handlungskonzept<br />

Innenstadt“ fördern will. Die Fördermittel<br />

sollen in die Neugestaltung des<br />

Marktes und einer Teilfläche der Berliner<br />

Straße fließen.<br />

Crefo-Factoring<br />

Rhein-Wupper GmbH<br />

Kuller Straße 11<br />

42651 Solingen<br />

Tel.: 0212 / 383 78-0<br />

Fax: 0212 / 383 78-29<br />

info@solingen.crefo-factoring.de<br />

www.solingen.crefo-factoring.de<br />

Fragen an den Bürgermeister<br />

ERIC WEIK: Die Verwaltung<br />

soll zum Konzern werden<br />

Was war für Ihre Stadt das<br />

wichtigste / nachhaltigste<br />

Ereignis des Jahres 2010 und<br />

warum?<br />

Das Jahr 2010 war für mich<br />

ein Meilenstein beim Umbau<br />

unserer Stadtverwaltung zum<br />

„Konzern Stadt“. Wir haben mit<br />

dem vierten Teil der Verwaltungsstrukturreform<br />

eine Vielzahl von<br />

Mosaiksteinchen neu angeordnet,<br />

um die Verwaltung zukunftsfähig<br />

zu machen. So haben wir mit der<br />

Zusammenfassung von Wirtschaftsförderung<br />

und Stadtplanung die<br />

Grundlage für eine strategische<br />

Neuausrichtung geschaffen. In Zukunft<br />

werden wir strategische Entscheidungen,<br />

z. B. ob wir schwerpunktmäßig<br />

Gewerbe oder lieber<br />

Wohnraum entwickeln, vor einem<br />

ganzheitlichen Hintergrund treffen.<br />

Hier seien nur Schlagworte wie<br />

„Kosten der Siedlungsentwicklung“<br />

und „ökologischer Fingerabdruck“<br />

genannt. Mit dem Umbau der Verwaltung<br />

steigen gleichzeitig die Anforderungen<br />

an die Mitarbeiter. Jeder<br />

einzelne ist gefordert, um unser<br />

gemeinsames Ziel, der beste Dienstleister<br />

in Wermelskirchen zu sein, zu<br />

erreichen. Damit steigt aber auch<br />

meine Verantwortung als Arbeitgeber.<br />

Deshalb haben wir dieses Jahr<br />

erstmalig einen Gesundheitstag<br />

veranstaltet. Jeder Mitarbeiter hatte<br />

Gelegenheit, sich bei Vorträgen und<br />

Ausstellungen über dieses wichtige<br />

Thema zu informieren. Wir werden<br />

auch in Zukunft Gesundheitstage<br />

veranstalten. Der sichtbarste Erfolg<br />

auf unserem <strong>Weg</strong> zum besten<br />

Dienstleister ist aber sicherlich die<br />

hervorragende Leistung meiner Mitarbeiter<br />

des Winterdienstes.<br />

Was ist 2010 leider nicht<br />

gelungen und warum?<br />

In 2010 ist es mir und uns leider<br />

nicht gelungen, alle Veränderungen<br />

der nächsten zehn Jahre<br />

innerhalb eines Jahres vorwegzunehmen.<br />

Aber wir arbeiten daran.<br />

Welche Aufgabe betrachten<br />

Sie als die wichtigste für das<br />

neue Jahr 2011 und warum?<br />

Unsere größte Herausforderung<br />

wird die Einführung des wirkungsorientierten<br />

Haushaltes sein.<br />

So wie wir im Bereich der Stadtentwicklung<br />

künftige Auswirkungen<br />

in unseren Entscheidungen stärker<br />

berücksichtigen werden, müssen<br />

wir auch alle finanziellen Entscheidungen<br />

an ihrer Wirkung messen.<br />

Dies wird große Anstrengungen<br />

für alle Teile der Verwaltung, aber<br />

auch für die Politik bedeuten. Wir<br />

wollen unsere Politiker mit dem nötigen<br />

Rüstzeug versehen, um trotz<br />

der komplexen Haushaltsmaterie<br />

wirklich wie ein Konzernaufsichtsrat<br />

fundierte Entscheidungen treffen<br />

zu können. Außerdem möchte ich<br />

neben der obligatorischen Gewerbeflächenentwicklung<br />

das Thema<br />

Tourismus und Naherholung stärker<br />

in den Fokus rücken. Wir verfügen in<br />

Wermelskirchen über wunderschöne<br />

Wanderwege, spitzenmäßige<br />

Gastronomie und ein tolles Naherholungsangebot,<br />

nur leider ist das<br />

noch viel zu wenig bekannt. Das<br />

muss sich ändern.<br />

Welche Schulnote geben<br />

Sie dem Jahr 2010?<br />

Ich finde Schulnoten etwas eindimensional,<br />

darum möchte ich lieber<br />

in Anlehnung an die – in NRW<br />

leider gerade wieder abgeschafften<br />

– Kopfnoten antworten:<br />

Haushaltssituation: 5<br />

Wirtschaftl. Rahmenbeding.: 4<br />

Bedeutung für die Zukunft: 2


VIEL MEHR<br />

ALS EIN STADION.<br />

BAYARENA-PLUS<br />

Jeden Tag bespielbar: die BayArena, eines der modernsten Fußballstadien mit dem<br />

gewissen Plus. Ob Business-Event, Tagung oder Workshop – die exklusiven Räumlichkeiten<br />

neben dem Rasen sind idealer Austragungsort! Weitere Informationen unter<br />

0214/8660-777 oder www.bayarena.de<br />

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24<br />

GL&Lev LOKaL<br />

LEVERKUSEN<br />

Gute Nachrichten und gute<br />

Gespräche - dieses gemeinsame<br />

Fazit zogen die<br />

Gesprächspartner beim offiziellen<br />

Antrittsbesuch der<br />

Kölner Regierungspräsidentin<br />

(RP) Gisela Walsken bei<br />

oberbürgermeister Reinhard<br />

Buchhorn in Leverkusen.<br />

Schwerpunkt dieses ersten intensiven<br />

Dialogs in Leverkusen war<br />

die Haushaltssituation der Stadt und<br />

der Kommunen insgesamt, die neue<br />

bahnstadt opladen und die Versor-<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

REINHARD BucHHoRN, Oberbürgerm.<br />

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1<br />

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0<br />

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de<br />

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG<br />

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39<br />

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10<br />

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de<br />

Leichlingen<br />

Burscheid<br />

Leverkusen<br />

Odenthal<br />

Wermelskirchen<br />

Kürten<br />

Bergisch Gladbach<br />

Overath<br />

Rösrath<br />

gung mit Kindertagesstättenplät-<br />

zen für Kinder unter drei Jahren (U-3-<br />

Plätze). Walsken lobte das unlängst<br />

vom Rat beschlossene 99-Punkte-<br />

Sparprogramm als richtigen <strong>Weg</strong>, um<br />

die überschuldung zu vermeiden und<br />

kommunale Handlungsspielräume<br />

zurück zu erlangen. Dem Oberbürgermeister<br />

überreichte sie gleich vier<br />

Förderbescheide in Höhe von insgesamt<br />

rund 11,3 Millionen Euro. Mit<br />

diesen ist die Finanzierung von wichtigen<br />

Leverkusener Zukunftsprojekten<br />

nunmehr endgültig gesichert.<br />

Seit dem 2.<br />

Dezember<br />

schmückt<br />

den Ratssaal<br />

auch wieder<br />

das Stadtwappen.<br />

Mangels Finanzkraft<br />

hatte man darauf bisher<br />

verzichten müssen. Jetzt aber freute<br />

sich der Oberbürgermeister im Rahmen<br />

einer kleinen Feierstunde: „Ich<br />

danke Ihnen für Ihre Spontaneität,<br />

Ihre Großzügigkeit, Ihre Kreativität<br />

und Ihre Tatkraft.“ Angesprochen waren<br />

damit vor allem der Wirtschaftsbeirat<br />

der Sparkasse Leverkusen, der<br />

die Finanzierung des neuen Stadtwappens<br />

übernommen hatte und die<br />

30 Auszubildenden von Currenta, die<br />

das Wappen mit dem Leverkusener<br />

Die Regierungspräsidentin kam nach Leverkusen<br />

Zum Antrittsbesuch brachte sie<br />

gleich ein paar Millionen mit<br />

Factoring gibt<br />

Spielraum.<br />

crefo auch<br />

Vertrauen.<br />

Crefo-Factoring<br />

Rhein-Wupper GmbH<br />

Kuller Straße 11<br />

42651 Solingen<br />

Tel.: 0212 / 383 78-0<br />

Fax: 0212 / 383 78-29<br />

info@solingen.crefo-factoring.de<br />

www.solingen.crefo-factoring.de<br />

Jetzt hat der Ratssaal endlich<br />

auch ein Stadtwappen<br />

4,6 Millionen Euro, darunter auch<br />

Mittel aus EU-Förderung, fließen in<br />

die „Soziale Stadt Rheindorf-Nord“,<br />

vier Millionen Euro in die Realisierung<br />

des Ostteils der neuen bahnstadt<br />

opladen, 1,366 Millionen Euro in die<br />

Rad- und Fußwegbrücke Opladen-<br />

Mitte und 1,3 Millionen Euro in den<br />

„Grünen Fächer“<br />

Dies unterstreiche, dass zentrale<br />

Projekte in Leverkusen auch überörtlich<br />

als besonders wichtig und<br />

vordringlich gesehen würden. „Diese<br />

Stadt hat Zukunft“, betonte sie.<br />

Löwen aus Edelstahl gebaut hatten.<br />

Die Initiative war seinerzeit von Currenta-Chef<br />

Dr. Ernst Grigat ausgegangen,<br />

der einen Stoßseufzer des OB aufgegriffen<br />

und mit Hilfe von Sparkassen-<br />

Vorstand Stefan Grunwald und der<br />

Currenta Ausbildungswerkstatt Buchhorns<br />

Herzenswunsch erfüllt hatte.<br />

Wer Ideen hat,<br />

wird von der EVL<br />

finanziell belohnt<br />

Innovative und bewährte energieeffiziente<br />

Erdgas-Technologien<br />

werden von der Energieversorgung<br />

Leverkusen (EVL) jetzt auf<br />

breiter Basis gefördert. Vom neuen<br />

Erdgas-Umweltbonus profitieren<br />

Bauherren ebenso wie Modernisierer<br />

oder Autofahrer. Mit bis zu<br />

25.000 kWh Erdgas - davon 10 %<br />

Bio-Erdgas - werden EVL-Kunden<br />

noch bis zum 31.03.2012 im<br />

Erdgas-Grundversorgungsgebiet<br />

Leverkusen bei der Anschaffung<br />

innovativer Wärme-Technologien<br />

und eines neuen Erdgasfahrzeugs<br />

unterstützt. Wer zum Beispiel eine<br />

veraltete ölheizung besitzt und<br />

diese auf einen effizienten Erdgas-Brennwertkessel<br />

umstellt, bekommt<br />

die Kosten für 5.000 kWh<br />

Erdgas vergütet. Den gleichen Bonus<br />

beziehen Bauherren, die sich<br />

für einen Erdgas-Brennwertkessel<br />

in Kombination mit Solarthermie<br />

entscheiden. Und auch die Käufer<br />

eines neuen Erdgasbetriebenen<br />

Fahrzeugs können die Kosten für<br />

5.000 kWh Erdgas vergütet bekommen.<br />

Bayer steckt 3 milliarden Euro in die Forschung<br />

Bayer will noch konsequenter in das Wachstum und die Innovationskraft<br />

des Unternehmens investieren. Das kündigte Vorstandsvorsitzender<br />

Dr. Marijn Dekkers vor rund 140 Journalisten in Leverkusen<br />

an. „Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden<br />

wir 2010 voraussichtlich auf einen Rekordwert von 3,1 Milliarden Euro<br />

steigern – ein Plus von 13 %.“


mit freundlicher unterstützung der<br />

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

www.wfl-leverkusen.de<br />

Hebbel erhält Unternehmerpreis 2010<br />

Normalerweise <strong>geht</strong> es in der<br />

BayArena ja um Pokale und Trophäen<br />

für sportliche Leistungen auf<br />

dem grünen Rasen. Ende November<br />

war das Leverkusener Fußballstadion<br />

erstmals Schauplatz einer Preisübergabe<br />

der ganz anderen Art: Beim<br />

Wirtschaftsempfang der Wirtschaftsförderung<br />

Leverkusen im VIP-Bereich<br />

West bekamen Walter, Ernst und<br />

Michael Hebbel (Hebbel GmbH) vor<br />

mehr als 400 Gästen aus Wirtschaft,<br />

Politik und Gesellschaft den diesjährigen<br />

Unternehmerpreis verliehen.<br />

Bert Emundts, Preisträger des Jahres<br />

2009, ließ es sich nicht nehmen,<br />

die Laudatio für die Hebbels zu halten,<br />

die er schon seit 50 Jahren kennt.<br />

Emundts erinnerte an die Anfänge<br />

des Unternehmens in den 1920er<br />

Jahren zunächst als Spedition, an<br />

den Einstieg 1952 ins Busreise- und<br />

später ins Reisebürogeschäft (1969)<br />

und daran, wie kontinuierlich sich der<br />

Familienbetrieb mit den drei Sparten<br />

Reisebüro, Spedition und Busbetrieb<br />

entwickelt hat. Mit insgesamt 180<br />

Mitarbeitern (80 davon im Reisebüro-Sektor)<br />

ist Hebbel ein wichtiger<br />

Arbeitgeber und mit 21 Reisebüro-<br />

Filialen im gesamten Rheinland die<br />

größte private Reisebürokette in<br />

Nordrhein-Westfalen. „Die Preisträger<br />

stehen für Grundwerte, nämlich<br />

ehrliche Arbeit, Kontinuität, Seriosität<br />

und hundertprozentigen Einsatz<br />

für Unternehmen und Mitarbeiter,<br />

sowie Anspruch, Bodenhaftung und<br />

wirtschaftliche Verantwortung für die<br />

Region“, lobte Bert Emundts.<br />

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion<br />

mit Oberbürgermeister<br />

Reinhard Buchhorn, Sparkassen-<br />

Vorstand Manfred Herpolsheimer,<br />

Chempark-Chef Dr. Ernst Grigat, Bert<br />

Emundts und WfL-Geschäftsführer<br />

Dr. Frank Obermaier ging es nicht<br />

nur darum, auf das erfolgreiche Wirtschaftsjahr<br />

2010 zurückzublicken.<br />

Ganz oben auf der Agenda stand<br />

das Thema Partnerschaften. Beim<br />

anschließenden Zusammenkommen<br />

bei Sauerbraten und Rotkohl<br />

hatten die Gäste des Wirtschaftsempfangs<br />

genug Gelegenheit, neue<br />

InhaltsübersIcht<br />

GL&Lev LOKaL<br />

• Hebbel erhält Unternehmerpreis 2010<br />

• Lösungen für scheinbar unlösbare<br />

Computer-Probleme<br />

• Erster Meilenstein auf dem<br />

Bahnstadt-Gelände<br />

• Klima-Frühschoppen bei Niesen<br />

• „Die Stimme als persönliche<br />

Visitenkarte“<br />

• Besucher-Rekord bei der<br />

Netzwerkinitiative der<br />

„Healthregion Cologne Bonn“<br />

• Nächster BNI-Branchentreff<br />

Verbindungen zu knüpfen und alte<br />

zu pflegen. Das Motto des Abends<br />

„Wir verbinden Kompetenzen“ wurde<br />

durch Memory-Karten erst richtig<br />

lebendig. Die Unternehmer mussten<br />

„ihren Partner“ anhand von Memory-<br />

Kärtchen mit Leverkusener Motiven<br />

finden. Zur Belohnung gab es ein<br />

Erinnerungsfoto.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

25


26<br />

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

Der Computer ist für viele unersetzlich.<br />

Ob im Büro, auf Dienstreisen<br />

oder zu Hause – ohne PC und Internetanschluss<br />

<strong>geht</strong> heutzutage nicht<br />

mehr viel. Damit auch alles dauerhaft<br />

reibungslos funktioniert, ist eine gute<br />

Pflege der rechnenden Kisten unerlässlich.<br />

Seit mehr als zwölf Jahren kümmert<br />

sich darum die C&S Computer<br />

und Service GmbH.<br />

Gegründet hat das Leverkusener<br />

Unternehmen 1998 der damals<br />

18-jährige Philip Semmelroth – noch<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Lösungen für scheinbar unlösbare<br />

Computer-Probleme<br />

vor dem Abitur setzte er sich gegen<br />

den Willen seiner Eltern durch und<br />

wagte den Schritt in die Selbstständigkeit<br />

zu einer Zeit, als der PC noch<br />

in den Kinderschuhen steckte. „Die<br />

Faszination Computer hat mich früh<br />

gepackt“, erinnert sich der heute<br />

30-Jährige (Bild links). Da die damals<br />

vorhandenen Stellen seine Interessen<br />

nicht befriedigen konnten, entschied<br />

er sich, sein eigenes Unternehmen zu<br />

gründen.<br />

Und dieses ist für Firmen wie für<br />

Privatkunden ein kompetenter Ansprechpartner.<br />

Wer sein WLAN gesetzeskonform<br />

verschlüsseln will, seine<br />

Daten professionell gesichert haben<br />

möchte, seine PC-Systeme sauber vernetzen<br />

will oder einfach nur mal Hilfe<br />

bei einem „unlösbaren“ Problem sucht,<br />

findet bei C&S den richtigen Ansprech-<br />

Erster Meilenstein<br />

auf dem<br />

Bahnstadt-Gelände<br />

Anfang September 2009 fand<br />

auf dem Areal des ehemaligen<br />

Bahn-Ausbesserungswerks Opladen<br />

der erste Spatenstich statt, Ende<br />

November 2010 folgte die feierliche<br />

Eröffnung: Die Deutsche Plasser<br />

partner. Ob Virenbefall, die Einrichtung<br />

der neuen DSL-Anlage, Konfiguration,<br />

Lieferung und Betriebnahme neuer<br />

Hard- und Software – das Leistungsspektrum<br />

von C&S umfasst alle möglichen<br />

Hürden, die im Umgang mit<br />

Computern auftreten können. Kompetente<br />

Fachleute vor Ort kümmern sich<br />

um Server, Netzwerke, Drucker und<br />

sonstige Probleme, die die Mitarbeiter<br />

von der Arbeit abhalten. Parallel dazu<br />

helfen Kollegen aus dem Büro mittels<br />

Fernwartungssoftware. Alle Maßnahmen<br />

sind stets mit dem Kunden<br />

abgesprochen, sodass jeder genau<br />

den Service bekommt, den er auch benötigt.<br />

„Unsere Kunden schätzen vor<br />

allem, dass wir Probleme dauerhaft lösen<br />

und es nicht nur versuchen“, sagt<br />

Philip Semmelroth. „Unsere Kunden<br />

bekommen nicht nur Lösungen prä-<br />

Baumaschinen GmbH hat ihr neues<br />

Instandhaltungswerk für Gleisbaumaschinen<br />

in Betrieb genommen und<br />

somit die Affinität zur ursprünglichen<br />

Nutzung beibehalten. Es ist der erste<br />

große Meilenstein auf dem Gelände<br />

der Neuen Bahnstadt Opladen.<br />

Die 6.900 Quadratmeter große<br />

Halle mit angegliedertem Bürotrakt<br />

verfügt über drei Durchfahrtsgleise<br />

mit jeweils 120 Metern Länge. Zusätzlich<br />

stehen in der angrenzenden<br />

Waschhalle Einrichtungen zum um-<br />

sentiert, sondern sie werden bei uns<br />

in den Entwicklungsprozess intensiv<br />

mit einbezogen.“ Das Klientel besteht<br />

unter anderem aus Steuerberatern, denen<br />

Installationssupport insbesondere<br />

im Datev-Umfeld zu kostengünstigen<br />

Konditionen angeboten wird. So erhalten<br />

Anwender dieser Softwarelösungen<br />

genau die Updates, die sie benötigen<br />

und sparen erhebliche Kosten.<br />

Aufgrund der großen Nachfrage hat<br />

C&S vor zwei Jahren auch den Bereich<br />

Webdesign und Suchmaschinenoptimierung<br />

mit ins Portfolio aufgenommen.<br />

Kontakt:<br />

c&S GmbH<br />

Saarbrücker Straße 8<br />

51375 Leverkusen<br />

Tel. 0214 / 8 50 56 84<br />

weltschonenden Waschen der Maschinen<br />

zur Verfügung. Daneben wurden<br />

ein 60 Meter langes Messgleis<br />

sowie zahlreiche Abstell- und Probegleise<br />

gebaut. Das Instandhaltungswerk<br />

des Münchener Unternehmens<br />

ist mit allen notwendigen Hilfsmitteln,<br />

wie Kränen, einer Achssenke, Hebeböcken,<br />

einer Radsatzwaage und<br />

einer Profilmesslehre ausgestattet.<br />

Außerdem sind im Gebäude diverse<br />

Werkstätten, eine Lackieranlage und<br />

Lagerräume untergebracht.


WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

Klima-Frühschoppen bei Niesen<br />

Die Energiepreise haben sich in<br />

den vergangenen zwei Jahren<br />

um durchschnittlich 20 Prozent er-<br />

„Die Stimme<br />

als persönliche<br />

Visitenkarte“<br />

Trotz abgedunkelter Beleuchtung<br />

waren beim Unternehmerinnentreff<br />

im November alle hellwach, als<br />

Elisabeth Wilfart rund 50 Unternehmerinnen<br />

aus Leverkusen von Zuhörerinnen<br />

in Chorsängerinnen verwandelte.<br />

Mit ihrem Impulsvortrag hat<br />

die ausgebildete Opernsängerin, die<br />

jetzt als Gleichstellungsbeauftragte in<br />

Lüdenscheid arbeitet, für das Thema<br />

Stimme sensibel gemacht.<br />

Warum bringen wir – besonders<br />

als Frau – unserer Stimme nicht genauso<br />

viel Aufmerksamkeit entgegen<br />

wie unserem Körper? Wie empfinden<br />

wir die eigene Stimme? Und wie<br />

höht. Dieser Trend wird sich fortsetzen,<br />

denn während die Ressourcen<br />

knapper werden, steigt die weltweite<br />

tönt es eigentlich<br />

aus uns?<br />

Das Fazit des<br />

abwechslungsreichenVortrags<br />

könnte<br />

lauten: eigentlich<br />

ist alles in<br />

Ordnung. Wir können zwar nach der<br />

Geburt nicht laufen, aber eine gesunde<br />

Sprechausstattung ist in der Regel<br />

vorhanden. Doch bald nimmt die individuelle<br />

Stimmbildung ihren Lauf und<br />

nicht jeder ist damit glücklich.<br />

Erwachsene Personen, die ihre<br />

Stimme und deren Wirkung prüfen,<br />

Energienachfrage. Um erfolgreich zu<br />

wirtschaften, muss die Energieeffizienz<br />

gesteigert werden. Nur so<br />

müssen nach Einschätzung der Fachfrau<br />

nichts dazu lernen, sondern sich<br />

Einiges abgewöhnen. Wer seine Stimme<br />

kennt und beherrscht, der gewinnt<br />

an Souveränität und hat in Gesprächen<br />

einen klaren Vorteil. Außerdem fühlt<br />

man sich einfach besser, wenn die Atmung<br />

und das Körpergefühl stimmen.<br />

GL&Lev LOKaL<br />

können kleine und mittelständische<br />

Unternehmen wichtige Wettbewerbsvorteile<br />

erzielen.<br />

Die Stadt Leverkusen veranstaltet<br />

gemeinsam mit der örtlichen IHK, der<br />

Kreishandwerkerschaft Bergisches<br />

Land, dem NaturGut Ophoven sowie<br />

dem Unternehmen CURRENTA am 6.<br />

Februar 2011 in der Zeit von 10 bis<br />

14 Uhr einen „Klima-Frühschoppen“<br />

für Leverkusener Unternehmen.<br />

Auf der Messe im Haus der Spedition<br />

Niesen, Robert-Blum-Straße 55,<br />

Leverkusen, präsentieren Hersteller<br />

innovative Technologien und Verfahren<br />

im Bereich Dämmung, Beleuchtung,<br />

Heizen und Pumpen.<br />

Der informelle Rahmen des Frühschoppens<br />

bietet genügend Zeit für<br />

den Austausch mit Herstellern und<br />

Kollegen. Die Ausstellung wird flankiert<br />

durch ein Werkstatt-Gespräch<br />

zum Thema „Energieeffizienz bei Logistik<br />

und Transport“.<br />

Dieser Informations- und Fachaustausch<br />

richtet sich insbesondere<br />

an Handwerksbetriebe und produzierendes<br />

Gewerbe.<br />

Rund um den Vortrag hatten sich<br />

die Unternehmerinnen viel zu erzählen,<br />

lernten sich kennen und fachsimpelten<br />

ein wenig.<br />

Gestärkt wurden sie durch das<br />

Leverkusener Catering von Claudia<br />

Fabig (Trinkparadies Lenninghausen).<br />

Text: Susanne Schaller<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

27


28<br />

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN<br />

Besucher-Rekord bei der Netzwerkinitiative<br />

der „Healthregion Cologne Bonn“<br />

Das Businessfrühstück „The Early<br />

Bird – die Netzwerkinitiative des<br />

Gesundheitsregion KölnBonn e.V.“<br />

fand Ende November eine erfolgreiche<br />

Fortsetzung. Bei der fünften<br />

Auflage in den Räumlichkeiten der<br />

Pronova Betriebskrankenkasse in<br />

Leverkusen konnten die Veranstalter<br />

eine Rekord-Teilnehmerzahl von 40<br />

Gästen verzeichnen.<br />

Das Anfang 2010 ins Leben gerufene<br />

Veranstaltungsformat soll dem<br />

besseren Kennenlernen der Mitglieder<br />

dienen. Es fördert die Erkennung<br />

und Ausschöpfung gemeinsamer<br />

Potentiale sowie die Festigung der<br />

Beziehungen für ein gemeinsames,<br />

starkes Auftreten in der regionalen<br />

Gesundheitswirtschaft. Das Konzept<br />

ist simpel: Jeweils vier Unternehmen<br />

sind aktiv involviert. In zuvor definierten<br />

Zweier-Gruppen stellen sie<br />

sich gegenseitig vor und verdeutlichen<br />

nach einer kurzen Situations-<br />

Analyse des <strong>eigenen</strong> Unternehmens<br />

ihren Beitrag für die Mitgliedschaft in<br />

der Gesundheitsregion Köln/Bonn.<br />

Nach der Begrüßung durch Prof.<br />

Wolfgang Goetzke, dem ersten Vorsitzenden<br />

des Vereins Gesundheitsregion<br />

Köln/Bonn, und Organisator<br />

Dieter Roeloffs von der Wirtschaftsförderung<br />

Leverkusen, wurde den<br />

Gästen der Gastgeber vorgestellt.<br />

Die Pronova BKK ist aus Fusionen<br />

erfolgreicher Betriebskrankenkassen<br />

wie der Bayer AG, BASF, Ford Werke<br />

GmbH, Deutz AG und Michelin entstanden.<br />

Die Krankenkasse setzt auf<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

umfassende Leistungen sowie einen<br />

hervorragenden Kundenservice. Ebenfalls<br />

vorgestellt wurde mit REHA TRAI-<br />

NING der Spezialist für ambulante<br />

Rehabilitation im Raum Leverkusen.<br />

Im Laufe des Jahres 2011 wird REHA<br />

TRAINING <strong>seinen</strong> Sitz auf den Campus<br />

des Klinikums Leverkusen verlegen<br />

und dort seine Fläche verdreifachen.<br />

Marco Wichmann (Gesundheitsservice<br />

Management GSM GmbH) zeigte<br />

in seiner Präsentation über das Sozialpsychiatrische<br />

Zentrum Leverkusen<br />

(SPZ) dessen immer bedeutender<br />

werdende Aufgabe für die Betreuung<br />

und Integration psychisch kranker<br />

oder behinderter Menschen. Barbara<br />

Melchers vom SPZ referierte über den<br />

Gesundheitsservice GSM. Künftig will<br />

die Organisation ihre Dienste nicht auf<br />

den Sektor der Betriebskrankenkassen<br />

beschränken, sondern auch auf die<br />

übrigen Kassenarten ausweiten.<br />

Nächster<br />

BNI-Branchentreff<br />

Um das Thema Events und Veranstaltungen<br />

dreht sich der nächste<br />

BNI-Branchentreff am 27. Januar. Das<br />

Netzwerktreffen findet in der Zeit von<br />

6.45 bis 9 Uhr in der Villa Fürstenberg<br />

in Opladen statt. Das Konzept des<br />

Treffens: Zum Frühstück kommt je<br />

ein Vertreter seiner Berufsgruppe. In<br />

IMPRESSuM<br />

Herausgeber:<br />

WfL Wirtschaftsförderung<br />

Leverkusen GmbH<br />

Dönhoffstraße 39<br />

D-51373 Leverkusen<br />

Tel. 0214 / 83 31-0<br />

Fax 0214 / 83 31-11<br />

www.WfL-Leverkusen.de<br />

Wer Interesse an einer Teilnahme<br />

hat, kann sich telefonisch unter:<br />

0221 / 97 31 99 95 oder per E-Mail<br />

an: reichel@gewi-institut.de anmelden.<br />

60 Sekunden kann jeder Teilnehmer<br />

dann sein Unternehmen vorstellen<br />

und anschließend fleißig netzwerken.<br />

Informationen und Anmeldungen bei<br />

Mitgliederkoordinator Rainer Heyn,<br />

Tel. 0214 / 8 40 45 98 oder im Internet:<br />

www.bni-koelnbonn.de.<br />

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz<br />

Tel. 0214 / 83 31-55<br />

schmitz@wfl-leverkusen.de<br />

schulz@wfl-leverkusen.de


LEVERKuSEN<br />

Wir sprachen mit Reinhard Buchhorn<br />

Der OB setzt auf sein<br />

99-Punkte-Sparpaket<br />

Es war ein bewegtes<br />

und ein bewegendes<br />

Jahr für die Stadt<br />

Leverkusen, das Jahr<br />

2010: Ein Jahr neuer<br />

oberbürgermeister,<br />

ein neues Rathaus,<br />

die neue Stadtmitte<br />

in Bewegung. Nur die<br />

finanzielle Misere ist<br />

geblieben. Wir sprachen<br />

mit dem oB.<br />

Wie beurteilen Sie die Finanzlage<br />

der Stadt Leverkusen?<br />

Buchhorn: Als nicht rosig, aber wir sehen endlich<br />

wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Stadt Leverkusen<br />

befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen<br />

im Nothaushalt, uns drohte 2014/15 die<br />

überschuldung. Dieser Talfahrt hat der Rat jetzt<br />

im Dezember mit einer mutigen Entscheidung einen<br />

Riegel vorgeschoben. Er hat dem von mir im<br />

Oktober vorgelegten 99-Punkte-Sparpaket mit<br />

großer Mehrheit zugestimmt. Durch mutiges und<br />

rigoroses Sparen wollen wir vermeiden, dass am<br />

Ende hier in Leverkusen der „Sparkommissar“ der<br />

Bezirksregierung das Sagen hat. Die Stadt Leverkusen<br />

will raus aus den Schulden! Leverkusen<br />

muss weiter eine selbständige Stadt bleiben. Dafür<br />

kämpfe ich und setze ich mich ein.<br />

Wie sehen Sie die Lage in der heimischen<br />

Wirtschaft?<br />

Buchhorn: Wer den aktuellen Herbst-Konjunkturbericht<br />

2010 der IHK Köln und die Daten für Leverkusen<br />

studiert hat, der kann sich nur freuen. Wir<br />

befinden uns „im Aufwind“. So war der Konjunkturbericht<br />

ja auch überschrieben. Diesen Schwung,<br />

der sich ja in allen Zahlen widerspiegelt, wollen wir<br />

mitnehmen: 37 Prozent der Unternehmen in Leverkusen<br />

schätzen die Geschäftslage als gut ein. Die<br />

GL&Lev LOKaL<br />

Arbeitslosenzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr<br />

um 13 Prozent gesunken, die Unternehmen stocken<br />

ihre Beschäftigungspläne und die Stimmung<br />

in allen Branchen, vor allem bei den Industrie-unternehmen,<br />

ist gut. Da kann ich nur sagen: Hoffentlich<br />

ist das ein lang anhaltender Aufwind, wir als<br />

Stadt wollen davon in Form von Steuereinnahmen<br />

profitieren. Sehr optimistisch stimmt mich auch<br />

die aktuelle Studie von PriceWaterhouse-Coopers,<br />

nach der Leverkusen in Sachen Beschäftigung in<br />

den nächsten Jahren eine herausragende Position<br />

in Nordrhein-Westfalen einnehmen wird.<br />

Welche Bedeutung hat die neue bahnstadt<br />

opladen für Leverkusen?<br />

Buchhorn: Die neue bahnstadt ist das wichtigste<br />

Stadtentwicklungsprojekt, das wir hier in Leverkusen<br />

in den nächsten Jahren gemeinsam realisieren<br />

müssen. Mit der Gütergleisverlegung haben wir<br />

den Schlüssel für die wirtschaftliche Aufwertung<br />

von ganz Opladen in der Hand. Eine vernünftige<br />

Verkehrsanbindung, einen Bahnhof, der wirklich in<br />

der City liegt, neues Wohnen, Gewerbe und Brücken,<br />

die Stadtteile miteinander verbinden – das<br />

alles wird die bahnstadt bringen, wenn wir sie<br />

zielgerichtet und konzentriert umsetzen. Ich rufe<br />

daher alle Leverkusener dazu auf, sich der Kampagne<br />

„Wir stehen für Leverkusen“ anzuschließen<br />

und somit der neuen bahnstadt ihre Unterstützung<br />

zukommen zu lassen. Die Studierenden, die wir<br />

2012 erstmals direkt auf dem Gelände der neuen<br />

bahnstadt begrüßen dürfen, sollen spüren, dass<br />

sich nicht nur Opladen, sondern ganz Leverkusen<br />

durch Dynamik und Energie auszeichnen.<br />

Was sind Arbeitsschwerpunkte 2011?<br />

Buchhorn: In einer so schwierigen Finanzlage<br />

muss eine Stadt Prioritäten setzen. Das haben<br />

wir getan. Wir konzentrieren uns auf: die Soziale<br />

Stadt Rheindorf Nord, das Verkehrskonzept<br />

Hitdorf, den Ausbau der u-3-Betreuung und natürlich<br />

die neue bahnstadt opladen. Die Stadt<br />

muss wegweisende Stadtentwicklungsprojekte<br />

forcieren, aber sie muss auch die notwendige<br />

Infrastruktur liefern – indem sie in Betreuungsangebote<br />

investiert und auch die Stadtteile – siehe<br />

Rheindorf und Hitdorf – stärkt.<br />

Er war ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt<br />

Leverkusen und veränderte die City nicht nur optisch<br />

gewaltig: Der Bau des neuen Einkaufszentrums mit<br />

dem integrierten Arbeitsplatz des Oberbürgermeisters.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

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GL&Lev LOKaL LEVERKuSEN<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Erfolgreich<br />

Wolfgang Holzhäuser bleibt<br />

bis zum 30. Juni 2014 Geschäftsführer<br />

von Bayer 04<br />

Leverkusen. Der Gesellschafterausschuss<br />

des Fußball-<br />

Bundesligisten hat die Vertragsverlängerung<br />

für den<br />

60-Jährigen um drei weitere<br />

Jahre beschlossen. Holzhäuser<br />

ist seit Mitte 2004 alleiniger<br />

Geschäftsführer der Bayer 04<br />

Leverkusen Fußball GmbH.<br />

Geringere Belastungen für<br />

ältere Wechselschichtler,<br />

ein erleichterter Wiedereinstieg<br />

für langfristig erkrankte Mitarbeiter<br />

und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen<br />

für die<br />

Beschäftigten: Mit diesen drei<br />

Schwerpunkten will Bayer den<br />

Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit<br />

Gemeinsam mit<br />

dem Schweizer<br />

Energieunternehmen<br />

Repower<br />

informierte currenta<br />

jetzt erneut über das<br />

geplante Gas- und<br />

Dampfkraftwerk.<br />

Ex-Bayer-Chef jetzt bei<br />

der Fußball-Werkself<br />

Werner Wenning (64), bis zum 30. September 2010 Vorstandsvorsitzender<br />

der Bayer AG, ist als sechstes Mitglied in den Gesellschafterausschuss<br />

der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH berufen worden und übernimmt mit sofortiger<br />

Wirkung den Vorsitz im Aufsichtsgremium des Fußball-Bundesligisten.<br />

„über die Bereitschaft von Werner Wenning, sich ab sofort auch offiziell stärker<br />

im Fußball zu engagieren, freue ich mich sehr“, sagte Dr. Marijn Dekkers,<br />

der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG. „Mit seiner großen Erfahrung als erfolgreicher<br />

Manager und seinem anerkannten Fußball-Fachwissen wird er eine<br />

extreme Bereicherung für unsere Fußball GmbH sein, die für unseren Konzern<br />

als Werbeträger eine unvermindert hohe Bedeutung hat.“<br />

Bevor das Kraftwerk kommt<br />

Currenta informiert<br />

die Nachbarschaft<br />

Es informierten (v. l.) Dr. Ernst<br />

Grigat, Dr. Daniel Fritsche,<br />

Leiter Projektentwicklung,<br />

bei der Repower AG, sowie<br />

Heiko Schmitt, Projektleiter<br />

Kraftwerk bei Currenta.<br />

Bayer investiert in die Gesundheit der Beschäftigten<br />

und Demografie“ in die Praxis<br />

umsetzen. Das Unternehmen begegnet<br />

damit den Herausforderungen<br />

des demografischen Wandels, der mit<br />

einer längeren Lebensarbeitszeit, älter<br />

werdenden Belegschaften und immer<br />

weniger Nachwuchskräften verbunden<br />

sein wird. Bayer stellt für den tarifvertraglich<br />

vereinbarten Demografie-<br />

Zur bereits dritten Info-Veranstaltung<br />

waren Nachbarn und<br />

Chempark-Mitarbeiter in die Bürgerhalle<br />

in Wiesdorf gekommen, um<br />

den Stand der Dinge des Vorhabens<br />

zu erfahren. Fragen zu den Vorzügen<br />

der neuen Anlage, z. B. zu Technik<br />

und Effizienz, standen in der anschließenden<br />

Diskussion im Mittelpunkt<br />

des Besucher-Interesses. Das<br />

Kraftwerk erzeugt durch die Kraft-<br />

Wärme-Kopplung neben dem Strom<br />

auch viel Dampf, der im Chempark<br />

als Energieträger benötigt wird. Die<br />

nächste Info-Veranstaltung ist am<br />

2. März um 18.30 Uhr in Köln-Flittard<br />

(Schützenhalle).<br />

fonds jährlich etwa 4,8 Millionen Euro<br />

zur Verfügung. über die Verwendung<br />

der Mittel haben Unternehmensleitung<br />

und Gesamtbetriebsrat jetzt<br />

eine Vereinbarung abgeschlossen. Sie<br />

tritt Anfang 2011 in Kraft und gilt für<br />

21.000 Tarifbeschäftigte und Leitende<br />

Mitarbeiter. Bayer-Personalvorstand<br />

Dr. Pott: „Wir fühlen uns verpflichtet“.


Gesundheitspark<br />

Leverkusen<br />

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark<br />

| Enge Zusammenarbeit<br />

mit unseren Partnern im<br />

Gesundheitspark<br />

Seit Jahren <strong>geht</strong> das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken<br />

Partnern konsequent neue <strong>Weg</strong>e im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt<br />

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und<br />

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen<br />

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und<br />

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis<br />

zur Rehabilitation anvertrauen.<br />

| Abteilungen und Institute<br />

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber<br />

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen<br />

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie<br />

| Prof. Dr. Leonard Bastian<br />

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé<br />

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter<br />

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan<br />

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)<br />

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck<br />

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)<br />

| Prof. Dr. Henning Adamek<br />

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle<br />

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle<br />

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)<br />

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe<br />

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze<br />

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck<br />

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert<br />

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel<br />

| Zentren und Schwerpunkte<br />

• Beckenbodenzentrum Leverkusen<br />

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)<br />

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper<br />

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)<br />

• Interdisziplinäre Bauchstation<br />

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)<br />

• Onkologische Tagesklinik<br />

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001,<br />

anerkannt durch das Land NRW))<br />

• Pränatalmedizin<br />

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)<br />

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)<br />

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)<br />

• Zentrum für Ambulantes Operieren<br />

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie<br />

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann<br />

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln<br />

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


32<br />

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Am Schloss Homburg<br />

beginnen die Arbeiten<br />

Lange hat’s gedauert, aber<br />

nocht rechtzeitig vor dem<br />

Jahreswechsel fand nach<br />

zehnjähriger Planungsarbeit<br />

der offizielle Spatenstich für<br />

die umbaumaßnahmen an<br />

Schloss Homburg statt.<br />

Landrat Hagen Jobi befand im<br />

Kreise hochkarätiger Gäste zufrieden:<br />

„Die Zukunft des Standortes<br />

Schloss Homburg ist gesichert.“ Und:<br />

„Nur durch die Regionale 2010 mit ihren<br />

Fördermitteln hat die Realisierung<br />

eine entscheidende Perspektive bekommen“,<br />

sagte Jobi. Durch den fristgerechten<br />

Baubeginn noch in 2010<br />

können Mittel aus dem Konjunktur<br />

II-Paket genutzt werden.<br />

Am Haupthaus des Schlosses<br />

werden zwei gläserne Pavillons entstehen,<br />

als Forum Schloss Homburg.<br />

Ein neuer zentraler Eingangsbereich<br />

mit Information, Kasse und Museumsshop<br />

wird gebaut. Es entstehen<br />

Ausstellungsräume, die Dauer- und<br />

Luxus-Yachten<br />

dominieren die<br />

An zwei Tagen öffnet die Möbelmesse<br />

„boot 2010“<br />

„imm“ in Köln auch für das Publikum Mit viel Optimismus blickt die<br />

Möbel, Leuchten, teppiche,<br />

Bad und Accessoires:<br />

Wer neue Inspirationen<br />

für sein Zuhause sucht,<br />

wird auf der imm cologne<br />

garantiert fündig.<br />

Offizieller Spatenstich vor historischer Schloss-Kulisse,. Mit dabei<br />

u. a. Landrat Hagen Jobi, NRW-Bauminister Harry K. Voigtsberger,<br />

Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Regionale-<br />

Geschäftsführer Dr. Reimar Molitor. Hauptsponsor des Projekts ist<br />

im übrigen die Kreissparkasse Köln.<br />

Hunderte von Ausstellern aus aller<br />

Welt präsentieren ihre neuen<br />

Produkte und Ideen auf der größten<br />

Möbel-Schau der Welt. Und das Publikum<br />

darf wieder dabei sein. Zwar<br />

sind die ersten beiden Tage dem<br />

Fachpublikum vorbehalten (18.-20.<br />

Januar), doch am Wochenende (23.-<br />

24.01.) kann sich der Normalverbraucher<br />

ein Bild davon machen, was<br />

speziell italienische Designer zu bieten<br />

haben oder die Küchen-Experten<br />

oder die umfangreiche Polstermöbelbranche.<br />

Auf rund einem Drittel der<br />

gesamten Ausstellungsfläche zeigen<br />

z. B. internationale Sofaanbieter im<br />

Bereich Comfort ihre neuesten Sitzkreationen.<br />

Modefarben sind Sand<br />

und Schlamm. Und wer eine neue<br />

Matratze braucht – alle fünf bis sieben<br />

Jahre sollte man bekanntlich<br />

spätestens wechseln - der findet eine<br />

ganze Halle voller Möglichkeiten zum<br />

testen.<br />

Wechselausstellungen ermöglichen,<br />

zusätzlich wird ein Betriebsgebäude<br />

mit Werkstätten und Lagerräumen<br />

errichtet. Das Land NRW fördert das<br />

Projekt mit 8 Millionen Euro.<br />

Fachweltauf die 42. Ausgabe der<br />

weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse<br />

„boot“, die vom 22.<br />

bis 30. Januar in Düsseldorf stattfindet.<br />

Die Stimmungslage hat<br />

sich deutlich verbessert. So werden<br />

auch wieder mehr als 1.550<br />

Aussteller aus 50 Ländern in 17<br />

Hallen ihre Premieren, neuen<br />

Wassersportausrüstungen und<br />

maritimen Dienstleistungen vorstellen.<br />

Allein über elf Hallen erstreckt<br />

sich ein Angebot mit rund<br />

1.700 Bootstypen aller Größenordnungen.<br />

Schwerpunkt liegt<br />

hier auf Katamaranen. Viel Spielraum<br />

wird in Düsseldorf auch<br />

dem Tauchsport eingeräumt.


Attraktive Möglichkeiten bieten<br />

sich veränderungswilligen<br />

unternehmern im Rahmen der<br />

Erweiterung des Industrieparks<br />

Klause in der Gemeinde<br />

Lindlar, offizielle Bezeichnung:<br />

„VI. BA Nördliche Erweiterung,<br />

Bebauungsplan Nr. 21 E.“ “<br />

Zwar gilt das Angebot bereits seit<br />

Juni vergangenen Jahres, doch ist<br />

noch Spielraum vorhanden. Seinerzeit<br />

trafen sich die Unternehmen in Klause,<br />

die bereits ihr Interesse an einer weiteren<br />

Fläche im Industriepark Klause<br />

angemeldet hatten, mit Bürgermeister<br />

Dr. Hermann-Josef Tebroke und<br />

Werner Hütt, dem Geschäftsführer<br />

der Bau-, Grundstücks- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

(BGW)<br />

der Gemeinde.<br />

Dabei war auch die renommierte Firma<br />

„Holz Richter“ aus Lindlar, die mit<br />

ihrem wachstumsorientierten Unternehmen<br />

umfangreiche Kapazitäten<br />

sucht und „gleich mal“ 6,8 Hektar für<br />

sich beanspruchte. 5,3 ha davon sollen<br />

als Baufläche genutzt und darauf<br />

eine 30.000 m 2 große Halle errichtet<br />

werden. Ein gewaltiges Unterfangen,<br />

auS DER NaChBaRSChaFt<br />

das größte in der 51jährigen Firmengeschichte.<br />

Geschäftsführer Dr.<br />

Markus Richter deutlich: „Dieses Bauvorhaben<br />

ist für uns von existenzieller<br />

Bedeutung.“ Richter will expandieren.<br />

Der Industriepark Klause hat eine Gesamtgröße<br />

von derzeit 65 Hektar und<br />

GL&Lev LOKaL<br />

In Lindlar: Gewerbeflächen im Industriepark Klause<br />

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verfügt in der nördlichen Erweiterung<br />

über eine neue Bruttofläche von 22<br />

Hektar. Insgesamt können hiervon<br />

rund 17 Hektar als Gewerbe- und<br />

Industriefläche genutzt werden. In<br />

die Erschließung des Geländes investiert<br />

die BGW rund 8,2 Millionen<br />

Euro. Ab März soll das Gebiet bebaubar<br />

sein, sagt der Geschäftsführer.<br />

Für die Unternehmen bedeutet<br />

das Planungssicherheit. 20.000 m 2<br />

hat Hütt erst gerade wieder verkauft<br />

(Großhandel+Produktion). Gut acht<br />

Hektar Industrie- und Gewerbefläche<br />

sind noch zu haben.<br />

Bis zum 31.12.2011 werden die<br />

Grundstücke für 50,00 EUR/m 2 verkauft.<br />

Ab dem 01.01.2012 steigt der<br />

Verkaufspreis dann auf 54,00/m 2 .<br />

Kontakt: BGW GmbH; Werner Hütt,<br />

Telefon: 0 22 66 / 96-234; Telefax:<br />

0 22 66 / 96-72 34 oder per Email.<br />

33<br />

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���������� �� ����� GL&Lev ���� kontakt 01/11


34<br />

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt<br />

Der Köln Bonn<br />

Airport hat das<br />

Jahr 2010 mit Zuwächsen<br />

im Passagier-<br />

und Frachtverkehr<br />

abgeschlossen;<br />

trotz der Aschewolke<br />

im Frühjahr und<br />

des Wintereinbruchs<br />

im Dezember registrierte<br />

der Airport<br />

mit rd. 9,85 Mio.<br />

Passagieren ein<br />

leichtes Plus von 1<br />

Prozent. Besonders<br />

erfreulich ist das<br />

zweistellige Wachstum<br />

bei der Fracht.<br />

In 2010 wurden hier<br />

647.000 tonnen<br />

Fracht umgeschlagen,<br />

ein satter Zugewinn<br />

von 16<br />

Prozent im Ver-<br />

gleich zu 559.000<br />

tonnen im Jahr<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

2009. F<br />

Köln-Bonn Airport<br />

endete 2010 mit<br />

einem leichten Plus<br />

ür das Jahr 2011 sinkt die Prognose<br />

im Passagierverkehr auf 9,45<br />

Millionen Passagiere. „Grund dafür ist<br />

die unsinnige Luftverkehrssteuer, die<br />

gerade uns als grenznahem Flughafen<br />

mit einem hohen Anteil an Low-<br />

Cost-Verkehr schaden wird“, sagt<br />

Flughafen-Chef Michael Garvens.<br />

Auch das von der Landesregierung<br />

geplante Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge<br />

hätte deutlich negative<br />

Auswirkungen.<br />

Als Lichtblick im neuen Jahr sieht<br />

der Airport die gute Konjunktur und<br />

die positive<br />

Entwicklung<br />

der Expressfracht-Unternehmen<br />

UPS<br />

und FedEx.<br />

Beide haben<br />

neue Arbeitsplätze<br />

geschaffen<br />

und erwarten<br />

einen<br />

Anstieg von<br />

11 Prozent<br />

auf 716.000 Tonnen Fracht.<br />

UPS ist von den 127 Betrieben am<br />

Köln Bonn Airport der größte Arbeitgeber<br />

mit 2.159 Mitarbeitern, gefolgt<br />

von der Flughafengesellschaft mit<br />

1.910 Beschäftigten und dem Lufthansakonzern<br />

mit 1341 Angestellten.<br />

Insgesamt sind rund 38 Prozent<br />

des Personals bei den Fluggesellschaften<br />

im Passagier- und Frachtverkehr<br />

beschäftigt, das entspricht rund<br />

4.600 Arbeitsplätzen. 4.400 Mitarbeiter<br />

sind in der Nacht zwischen 22<br />

und 6 Uhr beschäftigt.<br />

Gut für die Region - Bürgerverein heiligenhaus ausgezeichnet<br />

Der „Bürger- und Trägerverein Pfarrsaal Heiligenhaus“ ist in eben diesem Haus<br />

im Wettbewerb „Gut für die Region“ der Kreissparkasse Köln in der Kategorie<br />

„Soziales“ mit dem 1. Preis und 3.000 Euro Geldspende ausgezeichnet worden.<br />

Der Verein hatte Geld gesammelt, um das Gebäude von der Kirche übernehmen<br />

zu können und es so als sozialen und kulturellen Mittelpunkt des Ortes zu<br />

erhalten. Der Verein war allein dafür gegründet worden.<br />

Leverkusener<br />

Bürger spielen<br />

Foto-Modell<br />

Ob Metzgermeister, Sekretärin<br />

oder Politiker – alle können<br />

und sollen mitmachen bei der<br />

Foto-Kampagne „Wir stehen für<br />

Leverkusen“, die am 28. Januar<br />

offiziell startet und dann auf<br />

mannshohen Bannern in ganz<br />

Leverkusen präsentiert wird. Bis<br />

Ende des Jahres gab es dafür<br />

öffentliche Foto-Shootings. über<br />

1.000 freiwillige „Models“ und<br />

deren Statements engagierten<br />

sich damit für die neue bahnstadt<br />

opladen und dokumentieren nun<br />

auf großen Wänden, dass sie dieses<br />

Bauvorhaben als sinnvoll und<br />

wichtig für die Zukunft der Stadt<br />

ansehen. OB Buchhorn hatte die<br />

Idee dazu, umgesetzt von der<br />

Agentur „Taste One Communication“.<br />

Rainer Calmund<br />

ist top-Redner der<br />

Event-high-School<br />

Nach seiner Premiere in der Leverkusener<br />

BayArena im vergangenen Jahr<br />

tagt die „Event High School“ am 17.<br />

Februar erstmals im Kölner Rhein-<br />

EnergieStadion. Im Konferenzzentrum<br />

des Stadions präsentieren Branchenexperten<br />

ein umfangreiches „Making<br />

Of Eventmanagement“ für angehende<br />

Veranstaltungskaufleute sowie<br />

Auszubildende der Hotel-, Gastronomie-,<br />

Sport- und Tourismusbranche.<br />

Prominenter Abschluss-Redner ist<br />

Rainer Calmund.


NEU<br />

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Windeck<br />

01 Januar / Februar 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen<br />

BERGISCH GLADBACH<br />

Damit die Stadt flexibler<br />

wird – Stadtentwicklungsbetrieb<br />

nahm die Arbeit auf<br />

BURSCHEID<br />

Stadt sorgt sich um ein<br />

schnelleres Internet für die<br />

Gewerbebetriebe<br />

KÜRTEN<br />

Die Gemeinde läßt sich total<br />

auf ihren berühmten Musiker<br />

Karlheinz Stockhausen ein<br />

LEICHLINGEN<br />

Historischer Bahnhof mit<br />

Wohnungen, Kneipe und<br />

Biergarten zu verkaufen<br />

ODENTHAL<br />

Bürgerschaft half maßgeblich<br />

bei der Verbesserung des<br />

neuen Wupsi-Bus-Fahrplans<br />

OVERATH<br />

Nach zweijähriger Arbeit<br />

hat Overath jetzt endlich<br />

auch ein Leitbild<br />

RÖSRATH<br />

Ortsteil Forsbach soll durch<br />

ein neues Wohn- und Bürogebäude<br />

attraktiver werden<br />

WERMELSKIRCHEN<br />

Bezirksregierung fördert Radweg<br />

auf der Bahntrasse und<br />

Innenstadt-Entwicklung<br />

LEVERKUSEN<br />

Regierungspräsidentin<br />

brachte zum Antrittsbesuch<br />

ein paar Millionen Euro mit<br />

+++ Infos +++ Seite 25 +++<br />

WIE DIE KREISVERWALTUNG AUS DER NOT EINE TUGEND MACHT<br />

<strong>RheinBerg</strong> <strong>geht</strong> <strong>seinen</strong> <strong>eigenen</strong> <strong>Weg</strong><br />

Gesamtauflage 36.000<br />

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01 Januar / Februar 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de<br />

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch<br />

Ihr Ansprechpartner:<br />

Frank Kuckelberg<br />

Tel.: 0 22 02-28 28-0<br />

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GL Verlags GmbH • Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach<br />

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St. Augustin<br />

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Königswinter<br />

Bad Honnef<br />

Siegurg<br />

Aus dem Verein „Hilfe zur<br />

Arbeit“ (HZA) wurde jetzt<br />

eine „Zukunfts GmbH“<br />

NiederkaSSel<br />

Demnächst gibt es wieder<br />

mehr Platz für neue<br />

Gewerbeansiedlungen<br />

TroiSdorf<br />

Um Parkhäuser zu schützen,<br />

sollen kostenlose Parkplätze<br />

verschwinden<br />

HeNNef<br />

Das neue Möbelhaus soll<br />

den örtlichen Einzelhandel<br />

nicht beeinträchtigen<br />

kÖNigSWiNTer<br />

Das Siebengebirge soll<br />

zur Premium-Region fur<br />

Kurzurlauber werden<br />

loHmar<br />

Wie Gymnasiasten in<br />

wenigen Tagen zu Unternehmern<br />

wurden<br />

ST. auguSTiN<br />

Fördergelder des Landes<br />

erlauben entlich den Bau<br />

einer Zufahrtsstraße<br />

ruppicHTeroTH<br />

Neue Mobilfunktechnik erlaubt<br />

der Flächengemeinde<br />

ein schnelles Internet<br />

eiTorf<br />

Pünktlich zum Fahrplanwechsel<br />

steht der neue<br />

Taxibus zur Verfügung<br />

WiNdeck<br />

Der geplante Fahrradweg<br />

mit Brücke erhitzt weiter<br />

die Gemüter<br />

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36<br />

GL&Lev SERVICE LaNDWIRtSChaFt<br />

Bauernverband legte <strong>seinen</strong> Jahresbericht vor<br />

Landwirte-Einkommen im<br />

Monat nur 1.830 Euro brutto<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

„In der Land- und Forstwirtschaft<br />

haben wir im<br />

abgelaufenen Wirtschaftsjahr<br />

2009/10 die Finanz-<br />

und Wirtschaftskrise voll<br />

gespürt. Das Unternehmensergebnis<br />

ist auf<br />

22.000 Euro je Familienarbeitskraft<br />

gesunken, so<br />

dass ein Landwirt monatlich<br />

im Durchschnitt 1.830<br />

Euro brutto verdiente.“<br />

Diese Feststellung traf der Präsident<br />

des Deutschen Bauernverbandes<br />

(DBV), Gerd Sonnleitner (62, Bild),<br />

zum Jahreswechsel, machte aber zugleich<br />

deutlich, dass der Aufschwung inzwischen<br />

auch die Landwirtschaft erreicht hat. Auf<br />

fast allen Agrarmärkten hätten sich die<br />

Preise im Laufe des Jahres verbessert. Nach<br />

dem starken Rückgang in 2008/09 (minus<br />

25 Prozent) verringerte sich das Unternehmensergebnis<br />

je Betrieb im Wirtschaftsjahr<br />

2009/10 allerdings um weitere 7 Prozent<br />

auf 30.800 Euro.<br />

Die Ackerbaubetriebe haben danach<br />

die kräftigsten wirtschaftlichen Einbußen<br />

erlitten. Trotz einer insgesamt guten Ernte<br />

in 2009 sank das Unternehmensergebnis<br />

aufgrund des Preisverfalls bei Getreide und<br />

Kartoffeln gegenüber dem Vorjahr um 22<br />

Prozent auf 32.200 Euro. Dagegen ist bei<br />

den Milchviehbetrieben nach dem enormen<br />

Bauern-Chef<br />

für 2011<br />

optimistisch<br />

Zum Wirtschaftsjahr 2010/2011 äußerte<br />

sich Bauern-Präsident Gerd Sonnleitner<br />

positiv. Gefragt seien vor allem Agrarprodukte,<br />

insbesondere höherwertige<br />

Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte,<br />

Obst und Gemüse. Sonnleitner<br />

nicht unzufrieden: „Die Aufwärtsentwicklung<br />

dürfte sich in unseren Betrieben<br />

aus jetziger Sicht fortsetzen.“<br />

Im Obst- und Ackerbau gab es für die<br />

Ernte 2010 schon durchweg höhere Erzeugerpreise,<br />

allerdings witterungsbedingt<br />

auch deutlich schlechtere Erträge,<br />

so bei Getreide, Kartoffeln, aber auch<br />

bei Obst und Wein.<br />

Die Situation der Milchbauern entspanne<br />

sich weiter. Die Schweinemäster hätten<br />

jedoch Sorgen. Steigende Kosten<br />

für Futtermittel, Dünger und für Energie<br />

belasten die Betriebe. Insgesamt sollen<br />

sich die Einkommen aber deutlich erholen<br />

und wieder an die Jahre 2007/08<br />

anknüpfen. 7 Milliarden Euro sollen im<br />

ersten Halbjahr Jahr (+18 Prozent) -<br />

schwerpunktmäßig in Bioenergie - investiert<br />

werden.<br />

wirtschaftlichen Einbruch in 2008/09 das<br />

Unternehmensergebnis um knapp 2 Prozent<br />

auf 30.300 Euro leicht gestiegen. Die<br />

extrem niedrigen Milchpreise erholten sich<br />

deutlich und haben in der zweiten Jahreshälfte<br />

2010 das Krisenniveau überwunden.<br />

Die Schweinehalter konnten im Wirtschaftsjahr<br />

2009/10 ihr gutes Ergebnis vom<br />

Vorjahr nicht halten. Sie erzielten mit 41.500<br />

Euro ein um 11 Prozent niedrigeres Ergebnis.<br />

Dies ist jedoch innerhalb der Teilbranchen<br />

nach wie vor das höchste Ergebnis.<br />

Die Geflügelhalter haben leicht aufgeholt.<br />

Rindermäster und Mutterkuhhalter jedoch<br />

erzielten mit 21.100 Euro das niedrigste Unternehmensergebnis<br />

aller Betriebsformen.<br />

Nur 33 Prozent der Betriebe konnten<br />

eine nachhaltige Eigenkapitalbildung von<br />

über 10.000 Euro erzielen. In 35 % der Betriebe<br />

gab es dagegen nachhaltige Eigenkapitalverluste<br />

von jährlich über 5.000 Euro.


2011 ist das „Internationale Jahr der Wälder“<br />

Der Forst- und Holzbetrieb<br />

erwirtschaftet 167 Mrd. Euro!<br />

Die Generalversammlung der<br />

Vereinten Nationen hat das Jahr<br />

2011 zum „Internationalen Jahr der<br />

Wälder“ erklärt. Dabei soll weltweit<br />

auf die Bedeutung des Waldes und<br />

einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung<br />

sowie die Bekämpfung<br />

der Armut hingewiesen werden.<br />

Entsprechende internationale Aktivitäten<br />

werden vom Waldforum der<br />

Vereinten Nationen (UNFF) in Zusammenarbeit<br />

mit der Landwirtschaftsorganisation<br />

der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert<br />

und sollen durch nationale Aktivitäten<br />

unterstützt und ergänzt werden.<br />

In Deutschland wird das Jahr der Wälder<br />

von den Forstverwaltungen des Bundes<br />

und der Länder getragen und vom Bundesministerium<br />

für Ernährung, Landwirtschaft<br />

und Verbraucherschutz (BMELV) koordiniert.<br />

Im Mittelpunkt der gemeinsam getragenen<br />

deutschen Kampagne steht die<br />

Vermittlung von interessanten Themen zu<br />

Wald und Holz.<br />

Immerhin sind 31 Prozent der Fläche<br />

Deutschlands mit Wald bedeckt – Tendenz<br />

FORStWIRtSChaFt<br />

steigend. Der deutsche Wald wächst beständig,<br />

und das schon seit 50 Jahren. In<br />

dieser Zeit ist die Waldfläche in Deutschland<br />

um eine Million Hektar auf rund elf<br />

Millionen Hektar gestiegen. Deutschland<br />

verzeichnet einen jährlichen Holzzuwachs<br />

von rund 100 Millionen Kubikmeter – die<br />

Holzvorräte Deutschlands sind mit 3,4 Milliarden<br />

Kubikmeter mittlerweile die größten<br />

Europas. Im Forst- und Holzsektor arbeiten<br />

bundesweit rund 1,2 Millionen Menschen,<br />

die einen Jahresumsatz von rund 167 Milliarden<br />

Euro erwirtschaften.<br />

Deutschlands Wälder leisten auch einen<br />

wesentlichen Beitrag zum Schutz des Klimas:<br />

Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen<br />

Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO 2<br />

werden durch den Wald jährlich aus der<br />

Atmosphäre gebunden.<br />

„Der deutsche Wald wird in diesem<br />

Jahrhundert sein Erscheinungsbild deutlich<br />

wandeln“, heißt es im Bundesagrarministerium.<br />

Andere Baumarten werden eine stärkere<br />

Rolle spielen. In Zukunft werden heimische<br />

Baumarten wie Eiche, Buche, Fichte<br />

und Kiefer durch neue Arten ergänzt wie<br />

etwa die Douglasie.<br />

GL&Lev SERVICE<br />

In NRW sind<br />

67 Prozent<br />

Wald in<br />

Privatbesitz<br />

Auch in Nordrhein-Westfalen ist der<br />

Wald von großer ökologischer, wirtschaftlicher<br />

und gesellschaftlicher Bedeutung.<br />

Er nimmt mit 915.800 Hektar<br />

etwa 27 Prozent der Fläche von NRW<br />

(3,4 Mio. Hektar) ein. Dabei ist der Anteil<br />

des Privatwaldes mit 67 % höher als<br />

in anderen Bundesländern.<br />

Mit rund 250.000 Beschäftigten und<br />

mehr als 30 Mrd. Euro Jahresumsatz<br />

hat die Forst- und Holzwirtschaft dabei<br />

sogar eine erheblich höhere Bedeutung<br />

als zum Bespiel die für Nordrhein-Westfalen<br />

als typisch geltenden Branchen<br />

Bergbau oder Textilindustrie. Mehr als<br />

70 Prozent der Landeswaldfläche sind<br />

als Landschafts- oder Naturschutzgebiete<br />

bzw. FFH- oder Vogelschutzgebiete<br />

ausgewiesen.<br />

Der Wald hat zudem eine herausragende<br />

Bedeutung für die Trinkwasserversorgung<br />

in NRW. Denn ein Großteil der nordrhein-westfälischen<br />

Talsperren liegt in<br />

den waldreichen Regionen des Landes.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

37


38<br />

GL&Lev SERVICE tOuRISmuS<br />

Kreuzfahrten sind und<br />

bleiben der Urlaubs-Renner<br />

Das Geschäft mit der Kreuzfahrt boomt.<br />

Seereisen sind in. Keiner weiß das besser<br />

als die Reederei AIDA cruises, die zur Zeit<br />

sieben Schiffe unterhält, 5.000 Mitarbeiter<br />

beschäftigt und zuletzt einen umsatz von<br />

über 720 Mio. Euro erzielte.<br />

Der aktuelle Katalog AIDAtime<br />

2011/12 lockt mit mehr als 160<br />

Traumzielen und 15 exklusiven Themenreisen<br />

– vom Bike Camp im Mittelmeer<br />

bis zur Golf-Turnierreise in Nordamerika. Und<br />

ganz neu im Programm: Die erste Wellness<br />

Themenreise „Indien für die Sinne“ auf der<br />

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In Leverkusen wurden sie jüngst mit dem<br />

Unternehmerpreis der Wirtschaftsförderung<br />

ausgezeichnet (v. l.): Michael, Walter und Ernst<br />

Hebbel von der Hebbel GmbH Leverkusen, deren<br />

Betätigungsfelder Busreisen, Reisebüros und<br />

Spedition sind. Ihre Reiseempfehlung für unsere<br />

Leser: Eine Kreuzfahrt mit der AIDA.<br />

Transarabien Reise mit AIDAblu im März<br />

2012. Auf die beliebten Klassiker aber will<br />

AIDA neben Karibik und Mittelamerika auch<br />

nicht verzichten. Das sind zum Beispiel im<br />

Frühjahr Reisen rund um die Kanarischen<br />

Inseln und nach Dubai. Die sind auch noch<br />

kurzfristig zu buchen. Urlaub auf AIDA ist<br />

keine schlichte Seereise. AIDA Clubschiffe<br />

bieten Wohlfühlen an Bord rund um die Uhr;<br />

mit viel Unterhaltung, exklusivem Wellness-<br />

Bereich, mit exquisiten Restaurants à la carte,<br />

erstklassig bestückter Vinothek und auf der<br />

AIDAblu sogar mit einer <strong>eigenen</strong> Brauerei !<br />

Online – aber persönlich: www.HEBBEL.de<br />

Auf großer<br />

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Route Dubai 1 mit AIDAdiva<br />

Dubai • Muscat • Abu Dhabi<br />

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Januar bis April 2011<br />

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ab 599 Euro* p. P.<br />

An- und Abreisepaket inkl. AIDA<br />

Rail&Fly Ticket ab 604 Euro** p. P.<br />

* AIDA VARIO Preis bei 2er-Belegung (Innenkabine),<br />

limitiertes Kontingent, inkl. 5 Euro<br />

Treibstoffzuschlag p. P. (ab 16 Jahre) und Tag<br />

** Limitiertes Kontingent, inkl. Kerosinzuschlag<br />

und Kostenbeitrag zur Luftverkehrsteuer<br />

Route Kanaren 2 mit AIDAblu<br />

Teneriffa • Madeira • La Palma<br />

• Gran Canaria • Fuerteventura<br />

• Lanzarote • Teneriffa<br />

Januar bis April 2011<br />

7 Tage ab/bis Teneriffa<br />

ab 599 Euro* p. P.<br />

An- und Abreisepaket inkl. AIDA<br />

Rail&Fly Ticket ab 360 Euro** p. P.<br />

* AIDA VARIO Preis bei 2er-Belegung (Innenkabine),<br />

limitiertes Kontingent, inkl. 5 Euro<br />

Treibstoffzuschlag p. P. (ab 16 Jahre) und Tag<br />

** An ausgewählten Terminen im Januar,<br />

limitiertes Kontingent, inkl. Kerosinzuschlag und<br />

Kostenbeitrag zur Luftverkehrsteuer


haNDEL<br />

Sanktjohanser bleibt HDE-Präsident<br />

Die Delegierten der<br />

Einzelhandelsorganisation<br />

haben mit überwältigender<br />

Mehrheit<br />

Josef Sanktjohanser als<br />

Präsident des Handelsverbands<br />

HDE wieder<br />

gewählt.<br />

Sanktjohanser ist seit<br />

2006 HDE-Präsident<br />

und seit 2004 Mitglied<br />

des Vorstands der Rewe<br />

Group, Köln. In dem führenden<br />

Handels- und Touristikkonzern<br />

verantwortet<br />

Sanktjohanser, der durch ein<br />

elterliches Einzelhandelsunternehmen<br />

Wurzeln im mittelständischen<br />

Einzelhandel<br />

hat, die operativen Einheiten<br />

B2B / Fachmärkte sowie den<br />

Zentralbereich Unternehmenskommunikation.<br />

Neben Josef Sanktjohanser<br />

wählte das Parlament<br />

des Einzelhandels auch die<br />

weiteren Mitglieder des<br />

HDE-Vorstands, darunter als<br />

Vizepräsidenten auch Lovro<br />

Mandac, (Galeria Kaufhof)<br />

und Friedrich G. Conzen,<br />

Düsseldorf, Präsident des<br />

Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen.<br />

Im Vorstand<br />

vertreten auch die Real SB-<br />

Warenhaus GmbH, die Edeka<br />

AG, die Otto Group.<br />

Mit einem Blick auf die Beziehungen<br />

von Handel und<br />

Industrie zog Josef Sankt-<br />

johanser in Berlin auch eine<br />

Bilanz der zurück liegenden<br />

Krisenjahre und stellte fest,<br />

dass der Einzelhandel seine<br />

Hausaufgaben gemacht<br />

habe. Der Wirtschaftszweig<br />

habe sich als Garant für Stabilität<br />

bewiesen und selbst in<br />

der Krise Beschäftigung aufgebaut.<br />

Für das neue Jahr zeigte<br />

sich der Handels-Präsident<br />

vorsichtig optimistisch: „Eine<br />

Eins vor dem Komma könnte<br />

drin sein.“<br />

Sanktjohanser sagte weiter:<br />

„Wir sehen uns in der<br />

Grundüberzeugung bestätigt,<br />

dass ein freier Markt<br />

ohne weitreichende politische<br />

Eingriffe immer noch<br />

das beste System ist, gesellschaftlichen<br />

Wohlstand zu<br />

sichern und Krisen zu überwinden.“<br />

GL&Lev SERVICE<br />

REWE ausgezeichnet<br />

Die REWE Group (Köln) hat den Deutschen<br />

Nachhaltigkeitspreis 2010 (Bild) in<br />

den Kategorien „Nachhaltigste Initiative<br />

Deutschlands“ und „Deutschlands recyclingpapierfreundlichstes<br />

Unternehmen“<br />

gewonnen. Die Preise wurden im Rahmen<br />

einer Gala in Düsseldorf verliehen.<br />

Zudem nahm Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender<br />

der REWE Group, den Publikumspreis<br />

der WirtschaftsWoche entgegen,<br />

mit dem er als „Deutschlands<br />

Kopf der Nachhaltigkeit“ in der Kategorie<br />

„Wirtschaft“ ausgezeichnet wurde. Begründung:<br />

Das Engagement des Unternehmens,<br />

nachhaltigere Produkte im<br />

Massenmarkt zu etablieren. REWE kennzeichnet<br />

Eigenmarkenprodukte, die sich<br />

ökologisch oder sozial auszeichnen, mit<br />

dem neuen Label PRO PLANET.<br />

Mehr als sieben Jahrhunderte Geschichte machen Gut Landscheid<br />

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GL&Lev kontakt 01/11<br />

39


40<br />

GL&Lev SERVICE GOLF<br />

ÖFTER MAL WAS NEUES<br />

Rheingolf-Messe präsentiert<br />

im Februar nun auch Tennis<br />

Europas größte öffentliche Golfmesse<br />

Rheingolf hat den Messetermin<br />

für 2011 auf den 11. bis 13. Februar<br />

2011 vorverlegt. Und statt in der<br />

Halle 8 wird die Rheingolf 2011 in<br />

der 13.500 qm großen Halle 9 im<br />

Kölner Messegelände stattfinden.<br />

Rheingolf-Chef Michael Jacoby zu den<br />

Änderungen: „Viele Aussteller haben<br />

einen früheren Termin gewünscht,<br />

den wir in enger Kooperation mit der Koeln-<br />

messe nun realisieren konnten. Der Termin<br />

im Februar liegt abseits von allen Ferien<br />

und Feiertags-Terminen und ist ideal vor<br />

dem Beginn der neuen Golf-Saison. Mit<br />

dem Wechsel in die Halle 9 passen wir den<br />

Platzbedarf der Rheingolf den veränderten<br />

Marktbedingungen an. Die Rheingolf 2011<br />

wird eine kompakte, auf das Thema Golf-<br />

Ausrüstung und Golf-Reisen fokussierte<br />

Golfmesse, die sich um Verkaufs und Schlägertests<br />

und Eventflächen herum klar geometrisch<br />

aufbaut.“ Ganz neu: Die Rheingolf<br />

2011 erweitert das sportliche Angebot um<br />

Tennis. In einer Sonderschau, bevor die Besucher<br />

die eigentliche Golfmesse betreten,<br />

kommt es zu einem Schulterschluss zwischen<br />

beiden Sportarten. „Tennis ist einer<br />

der drei großen Breitensportarten mit knapp<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Die Platzanlage von El Gouna<br />

1,6 Millionen Mitgliedern bundesweit. Viele<br />

Golfer spielen Tennis oder haben es früher<br />

gespielt. Viele Tennis Fans interessieren sich<br />

auch für Golf. Fast alle guten Tennis-Spieler<br />

sind auch gute Golfer. Die Sonderschau ist<br />

somit die ideale Ergänzung zu Golf“, so<br />

Marketing & Sales Director Lars Wulkow.<br />

Mit KARSTADTsports hat der Veranstalter<br />

einen der wichtigsten Sportartikelhändler<br />

für Tennis im Rheinland als Aussteller<br />

gewinnen können.<br />

Zum Golfspielen nach Ägypten<br />

Abschlag zwischen<br />

den Lagunen<br />

von El Gouna<br />

Golffreaks suchen natürlich auch in den<br />

Wintermonaten ihre Spielmöglichkeiten.<br />

Aber am liebsten dort, wo auch die<br />

Sonne scheint. Bevorzugte Ziele sind da<br />

Spanien und Portugal, zum Teil auch Tunesien.<br />

Nicht so alltäglich sind Abschläge<br />

in Ägypten, was sich aber gerade in<br />

den Monaten Januar bis März lohnt. Da<br />

herrschen höchst angenehme Temperaturen,<br />

so um die 23 bis 25 Grad Celsius<br />

auf schönen Plätzen in Kairo, noch besser<br />

am Roten Meer.<br />

Die beliebtesten Plätze finden sich in<br />

Luxor, Alexandria, Hurghada, Sharm el<br />

Sheikh und vor allem in El Gouna. Dort<br />

befindet sich auch mit dem Steigenberger<br />

Golf Ressort das vielleicht exklusivste<br />

Hotel in der Region. Direkt an der Lagune<br />

und einem 18-Loch-Platz gelegen. El<br />

Gouna - man nennt es auch das Venedig<br />

des Orients, weil Wasser hier mit <strong>seinen</strong><br />

vielen Kanälen eine große Rolle spielt.<br />

Die Platzanlage ist designed vom berühmten<br />

Architekten Gene Bates in Kooperation<br />

mit dem Spitzengolfer Fred<br />

Couples. Er ist strategisch eingebettet in<br />

die Wüste und umgeben von den Lagunen<br />

des Roten Meeres, die gleichzeitig<br />

als Hindernis dienen. Saftige, aber auch<br />

enge Fairways und schnelle ondulierte<br />

Grüns geben dort Golfern jedweder<br />

Spielstärke ein Erfolgserlebnis. Der Platz<br />

hat Links- Charakter. Man spricht deutsch<br />

und englisch und stellt E-Wagen, Trolley<br />

und Leihschläger zur Verfügung. Naja,<br />

und außerhalb des Platzes bietet Ägypten<br />

ja nun wahrlich jede Menge.<br />

Golfanbieter nur<br />

bedingt zufrieden<br />

Das Herbstbarometer des Deutschen Golf<br />

Verbandes (DGV) zeigt negative Tendenzen.<br />

Zwar sind über 71 Prozent der<br />

Befragten mit dem Golfjahr 2010 zufrieden<br />

bis sehr zufrieden. Etwa ein Viertel<br />

der Golfanbieter sehen ihre Erwartungen<br />

jedoch nicht erfüllt. Mit einem Indexwert<br />

von 35,5 (- 5,4 Punkte) gibt es das bisher<br />

schlechteste Ergebnis seit der Einführung<br />

des Golfbarometers im Jahr 2005.


GOLF<br />

Sie hat jetzt das Sagen am Lüderich<br />

Was „GL & LEV kontakt“ schon vor zwei Monaten berichtete, ist jetzt auch amtlich. Seit dem 1. Januar hat die Golfanlage<br />

am Lüderich in Overath-Steinenbrück mit der Familie Henrich aus Bergisch Gladbach einen neuen Inhaber. Hermann-Josef<br />

Spicher widmet sich ab sofort wieder verstärkt seiner Immobilien-Verwaltung und -Entwicklungs-Firma in Köln Dellbrück.<br />

Das Sagen hat am Lüderich ab sofort Geschäftsführerin Sabina, Tochter von Rolf Henrich. Marketing, Events und Mitglieder-<br />

Betreuung sind ihr besonderes Anliegen: „Wir wollen ein familiärer Club sein und uns in keiner Weise abschotten“, sagt sie.<br />

„Man soll sich wohl fühlen bei uns“. Bruder Markus (Innenarchitekt) und Manager Max Wilhelm Böntgen - mit Erfahrungen<br />

vom Golf- und Landclub Refrath - stehen ihr zur Seite.<br />

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Auf der Golfanlage am Lüderich gibt es<br />

nach dem Inhaber-Wechsel auch andere<br />

Veränderungen. Zum Beispiel beim Personal.<br />

Sowohl Club-Sekretärin Anette Piepenbrinck<br />

als auch die Pros Ingo Jenniches und<br />

Werner Holz sind ausgeschieden. Das Sekretariat<br />

leitet jetzt Martina Johnen. Neue<br />

Trainer sind Paul Hinton (England), Laszlo<br />

Tringer (Ungarn) und Claudia Lehnstädt.<br />

Die Mitgliedschafts-Modelle ändern sich.<br />

Da will man sich deutlicher positionieren<br />

und auf vier Möglichkeiten beschränken.<br />

Eine 9-Loch-Mitgliedschaft wird es nicht<br />

geben. Aktive Vollmitgliedschaft kostet<br />

1.395 Euro oder monatlich 119 Euro. Studenten<br />

zahlen 620 Euro (monatl. 52 Euro),<br />

Jugendliche (bis 18 J.) 310 Euro, Kinder (bis<br />

12 J.) 120 Euro. Die Aufnahmegebühr kostet<br />

für Erwachsene einmalig 300 Euro.<br />

An den Bahnen will Architekt Böhnen<br />

(Bayern) nur behutsam wirken.<br />

Hotline: 01803–333 888*<br />

Fax: 01803–333 889*<br />

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GL&Lev kontakt 01/11<br />

41


42<br />

GL&Lev SERVICE autO<br />

Der neue Mercedes CLS<br />

Elegant und<br />

sportlich – das<br />

Coupé setzt<br />

Maßstäbe<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Ein atemberaubendes Design,<br />

ein konsequenter Leichtbau,<br />

sportlich abgestimmtes Fahr-<br />

werk, leistungsgesteigerte<br />

und effizientere Motoren<br />

sowie höchste Fahrsicher heit:<br />

Der neue CLS von Mercedes<br />

Benz ist auch in der zweiten<br />

Generation als viertüriges<br />

Coupé ein Knaller.<br />

Ab 18.000 Euro zu haben<br />

Der neue Astra Sports Tourer (Bild<br />

rechts) bringt Stil und umweltfreundliche<br />

Technologie in das Kompaktkombi-<br />

Segment. Ob privat oder beruflich –<br />

der Weltpremieren-Hauptdarsteller von<br />

Paris ist für jede Gelegenheit das richtige<br />

Auto. Die effiziente Kofferraumgestaltung<br />

ermöglicht 1.550 Liter Transportvolumen.<br />

Neun Motoren stehen im<br />

Leistungsspektrum zwischen 95 und<br />

180 PS und ab 18.000 Euro zur Verfügung.<br />

Für den deutschen Markt etwa<br />

wird erwartet, dass mehr als 50 Prozent<br />

der Käufer Flottenkunden sein werden.<br />

Als Design-Trendsetter setzt der neue<br />

CLS auch im Innenraum mit der<br />

Vielzahl möglicher Individualisierungen<br />

neue Maßstäbe. Fünf Interieurfarben,<br />

fünf Zierteil-Ausführungen sowie drei<br />

Lederausführungen stehen zur Wahl.<br />

Beim Verkaufsstart sind zunächst zwei<br />

in Leistung und Effizienz deutlich gesteigerte<br />

Sechszylindermodelle verfügbar: CLS<br />

350 CDI BlueEFFICIENCY mit 265 PS und<br />

CLS 350 BlueEFFICIENCY mit 306 PS sowie<br />

serien mäßiger ECO Start-Stopp-Funktion.<br />

Die Preise betragen 63.427 bzw. 64.617 Euro<br />

(inkl. MwSt.). Bei den europäischen Händlern<br />

sind beide Modelle soeben vorgerollt.<br />

Nur zwei Monate später ergänzt der CLS<br />

Einfach schick<br />

und elegant,<br />

dazu voller Power -<br />

der neue CLS 350<br />

von mercedes-Benz.<br />

Über Jahre hinweg<br />

war der CLS das<br />

einzige viertürige<br />

Coupé in seiner<br />

Klasse. Rund um den<br />

Globus fand es von<br />

2004 bis heute rund<br />

170.000 Käufer.<br />

250 CDI BlueEFFICIENCY mit<br />

204 PS die Motorenpalette.<br />

Im ECE-Verbrauchszyklus<br />

begnügt er sich mit 5,1 Liter<br />

Diesel/100 km. Im April folgt<br />

der CLS 500 BlueEFFICIEN-<br />

CY mit V8-Motor und 408<br />

PS.<br />

Über ein Dutzend Fahr-<br />

Assistenzsysteme tragen<br />

im neuen CLS dazu bei, Verkehrsunfälle zu<br />

vermeiden und die Unfallschwere zu vermindern.<br />

Neu sind der Aktive Totwinkel-<br />

Assistent und der Aktive Spurhalte-Assistent.<br />

Der neue CLS knüpft an die Pionierrolle<br />

seines Vorgängers an und präsentiert sich<br />

gleichzeitig als absoluter Neuauftritt. Sofort<br />

ins Auge springt die innovative Front,<br />

die Anklänge an den Mercedes-Benz SLS<br />

AMG zeigt. Die weit nach vorne gezogene,<br />

aufrechte Kühlermaske macht das Front-<br />

Design ausdrucksstärker und setzt die<br />

sportlich-lange Motorhaube noch besser in<br />

Szene. Die typische CLS-Silhouette mit ihrer<br />

elegant gestreckten Proportion ist das dominierende<br />

Merkmal.


Am 29. Januar wird es sinnlich!<br />

Freuen Sie sich auf die Präsentation des neuen CLS 1<br />

und erleben Sie Sinnlichkeit und Sinn.<br />

· Feiern Sie mit uns – am 29. Januar<br />

in allen Neuwagenausstellungen der<br />

Niederlassung Köln/Leverkusen und<br />

im Autohaus Hillenberg.<br />

Der neue CLS<br />

feiert Premiere am<br />

29.01.2011!<br />

Mercedes-Benz Center Köln, Mercedes-Allee 1/Widdersdorfer Straße, 50825 Köln-Braunsfeld, Mercedes-Benz Niederlassung Köln/<br />

Leverkusen, Frankfurter Straße 778, 51149 Köln-Porz, Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen, Alfred-Nobel-Straße 11-15,<br />

50226 Frechen, Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen, Overfeldweg 67-71, 51371 Leverkusen, Telefon-Hotline 0221 5719-400,<br />

www.koeln.mercedes-benz.de, Autohaus Hillenberg GmbH, Autorisierter Mercedes-Benz Service und Vermittlung, Gudrunweg 2,<br />

51469 Bergisch Gladbach, Tel.: 02202 9348-0, www.hillenberg.de<br />

1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,4–9,5/4,4–5,6/5,1–7,0 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 134–164 g/km. Die Angaben beziehen sich<br />

nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.


44<br />

GL&Lev SERVICE GaStRONOmIE<br />

Sie kommen von Island, Guernsey, Mallorca und Sizilien<br />

Europas Spitzenköche bitten<br />

zum Gourmet-Festival auf Sylt<br />

Fünf Freunde,<br />

ein Festival<br />

und sechs Inseln<br />

vereint auf<br />

Deutschlands<br />

Genussinsel<br />

Nummer eins:<br />

„Islands meet<br />

Island“ lautet<br />

das Motto<br />

des Gourmet-<br />

Festival Sylt, das<br />

vom 20. bis 23.<br />

Januar Spitzenköche<br />

und<br />

Top-Winzer<br />

aus ganz<br />

Europa zu-<br />

sammenführt.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Zum zwölften Mal laden<br />

Detlef Tappe, Johannes<br />

King, Pius Regli, Holger Bodendorf<br />

und Franz Ganser zum<br />

Gourmet-Festival nach Sylt ein.<br />

Der Clou zum runden Dutzend:<br />

Die internationalen Gastköche<br />

beweisen ihr lukullisches Können<br />

allesamt selbst auf diversen<br />

Inseln. Die Sylter Botschafter des<br />

guten Geschmacks um Festival-<br />

Präsident Detlef Tappe dürfen sich<br />

auf Küchenchefs aus Sizilien, Ir-<br />

Prominent auf Sylt:<br />

Die „Sturmhaube“ und<br />

ihr Chef Djamegari<br />

land, Island, Guernsey, Fünen und<br />

Mallorca freuen. „Mit dem Gourmet-Festival<br />

wollen wir einen<br />

Fächer der Sylter Gastronomie<br />

präsentieren“, sagt Pius Regli. „Die<br />

Vielfalt reicht von der Sterneküche<br />

bis zum Szenelokal. Die einzige<br />

Prämisse: hohe Qualität.“ Das gilt<br />

auch für die edlen Tropfen der<br />

Gastwinzer, die aus sechs europäischen<br />

Ländern anreisen. Und<br />

für die Brieftasche ... Zu den „Fünf<br />

Freunden“ gesellt sich in diesem<br />

Jahr ein sechster: Madjid Djamegari<br />

(Bild). Bei ihm in der „Sturmhaube“<br />

findet am 23. Januar die<br />

legendäre Abschlussparty statt,<br />

bei der alle Gastgeber, Gastköche<br />

und Gastwinzer gleichzeitig in<br />

Aktion treten. Djamegari kommt<br />

aus Frankfurt und ist seit Juli 2009<br />

Nachfolger von Markus Semmler.<br />

Eiswein-Ernte unter dem Durchschnitt<br />

Geringe Mengen hochwertiger Eisweine krönen den Weinjahrgang 2010. Wie das Deutsche<br />

Weininstitut (DWI) mitteilt, nutzten die Winzer die kühlen Nächte im Dezember, um<br />

bei minus sieben Grad und darunter, tief gefrorene Trauben für die begehrte, edelsüße<br />

Spezialität einzubringen. Aber auch ein Eiswein, der erst im Januar gelesen wird, zählt noch<br />

zu dem Jahrgang in dem er gewachsen ist. Allerdings ist das Ergebnis zumeist dürftig. Nur<br />

etwa fünf bis zehn Prozent der ursprünglichen Erntemenge finden sich später als Eiswein<br />

in der Flasche wieder. Beim Deutschen Weininstitut weiß man ganz allgemein: „Die diesjährigen<br />

Eisweinmengen werden ebenso wie der Gesamtertrag des Jahrgangs 2010 weit<br />

unter dem Durchschnitt liegen.“ Von der Kelter tropft dann nur der zuckersüße Saft, der<br />

größte Teil des Traubenmosts bleibt gefroren als Eiskristall zurück. Die Ausbeute ist gering.<br />

FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERtEN<br />

Klaus Rüsing<br />

Thema:<br />

Wie das<br />

Holzfass<br />

auf den<br />

Wein wirkt<br />

Frage: Herr Rüsing, die Weinlese ist vorbei. Der<br />

Wein liegt jetzt im Holzfass beim Winzer im Keller.<br />

Wie lange werden die Weine dort gelagert?<br />

Klaus Rüsing: Das ist sehr unterschiedlich.<br />

Rotweine werden meistens häufiger und länger<br />

im Holzfass gelagert als Weissweine. Es<br />

kommt auf die Rebsorte an.<br />

Frage: Wahrscheinlich reifen manche Rotweine<br />

schneller als andere, stimmts?<br />

Klaus Rüsing: Richtig. Je kleiner das Holzfass,<br />

desto schneller und intensiver reift der Wein.<br />

Das Holzfass ermöglicht eine Feinoxidation des<br />

Weines. Je kleiner das Fass, z. B. das 225l Barrique,<br />

desto mehr Holzkontakt mit dem Wein.<br />

Frage: Das Fass ermöglicht eine Oxidation.<br />

Gibt das den typischen Holzgeschmack?<br />

Klaus Rüsing: Nein. Es werden aus dem Holz<br />

Tannine herausgelöst und gehen in den Wein<br />

über. Sie sind für die typischen Geruchsnoten<br />

von Vanille, Gewürznelken und Karamel verantwortlich.<br />

Leider unterstützen diese Komponenten<br />

nicht immer die <strong>eigenen</strong> des Weines.<br />

Frage: Was ist mit Holzspänen die in den Wein<br />

gegeben werden um eine Lagerung im Holztank<br />

zu simulieren?<br />

Klaus Rüsing: Da staunt der Fachmann. Es<br />

gibt Produzenten die geben Eichenpellets in Säcken<br />

in den Wein, andere geben chemische Essenzen<br />

dazu um Eichenholznoten in den Wein<br />

zu bekommen. Geschmacklich sind die preisgünstigen<br />

Alternativen nicht zu unterscheiden.<br />

Frage: Das ist ja dann eine Revolution im Weinkeller.<br />

Werden demnächst alle Weine im Stahltank<br />

mit einem Sack Holzspäne ausgebaut?<br />

Klaus Rüsing: Nein, zum Glück nicht. Nach<br />

neusten Studien sind die Weine mit Holzspanausbau<br />

nicht so lange haltbar. Die traditionell<br />

ausgebauten Weine brauchen etwas länger<br />

um ihren Höhepunkt zu erreichen, verweilen<br />

auf diesem Niveau aber länger.<br />

WEIN-tIPP-KoMPAKt<br />

Jedes Land hat verschiedene hinweise auf<br />

die Fasslagerung. meistens in aufsteigender<br />

Reihenfolge: z. B. Joven / Crianza /<br />

Reserva / Gran Reserva.<br />

www.ruesing-weine.de


Für die Photovoltaik-Branche<br />

in Deutschland war 2010 ein<br />

gutes Jahr. Bis zum Jahres-<br />

wechsel waren es vermutlich<br />

mindestens 6 bis 7 GigaWatt<br />

(GW) Photovoltaik-Leistung,<br />

die 2010 im Bundesgebiet<br />

installiert wurden. Damit sind<br />

in Deutschland bisher ins-<br />

gesamt 16 GW installierte<br />

PV-Leistung erreicht.<br />

Im neuen Jahr wird die Zahl der Neuinstallationen<br />

vermutlich erstmal wieder<br />

deutlich zurückgehen. Denn die Novelle<br />

des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)<br />

sieht für PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar<br />

2011 installiert sind, eine Kürzung der Solarstromvergütung<br />

um 13 Prozent vor.<br />

In dieser Situation, die auch geprägt ist<br />

vom anhaltenden Wettbewerbsdruck durch<br />

die ausländische Konkurrenz, liegen große<br />

Herausforderungen für die Branche, aber<br />

auch Chancen. Über die zu erwartende<br />

ENERGIE<br />

Marktentwicklung,<br />

über technischeNeuerungen,<br />

über das<br />

Thema Qualitätssicherung<br />

sowie<br />

über Aspekte<br />

der Prüfung und<br />

Zertifizierung diskutierten<br />

zuletzt<br />

rund 400 Fachleute<br />

auf dem 7. Workshop „Photovoltaik-<br />

Modultechnik“ in Köln, veranstaltet vom TÜV<br />

Rheinland und der EnergieAgentur.NRW.<br />

Der Geschäftsführer der EnergieAgentur.<br />

NRW Dr. Frank-Michael Baumann stellte<br />

dabei die Bedeutung der Photovoltaik insbesondere<br />

für Nordrhein-Westfalen heraus.<br />

„Beim Klimaschutz spielt die Photovoltaik<br />

eine große Rolle, und sie ist für die Wirtschaft<br />

auch ein wichtiger Jobmotor. Daher<br />

ist für uns klar: Wir wollen den Solarstandort<br />

Nordrhein-Westfalen weiter stärken und die<br />

GL&Lev SERVICE<br />

Für die Photovoltaik-Szene wird es 2011 schwieriger<br />

im<br />

TechnologiePark<br />

Berg. Gladbach<br />

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in diesem Spannungsfeld stehenden Akteure<br />

aktiv unterstützen.“ Empfehlungen für<br />

die PV-Branche formulierte Philipp Hattrup<br />

von der Roland Berger Strategy Consultans<br />

GmbH in seinem Vortrag. „Die Photovoltaik<br />

ist ein Wachstumsmarkt. Europa bleibt dafür<br />

die bedeutende Region, aber Asien und die<br />

USA werden aufschließen“, sagte er.<br />

Um weiter gut bestehen zu können, dürfe<br />

die deutsche PV-Branche sich nicht nur<br />

auf den inländischen Markt konzentrieren,<br />

sondern müsse internationaler werden. Dafür<br />

sei es ratsam, Partnerschaften mit Asien<br />

aufzubauen, um zusätzliche Kapazitäten zu<br />

schaffen. Einsatzbereiche mit besonderen<br />

Anforderungen an die PV-Anlagen sind im<br />

Übrigen Küstengebiete, schneereiche Regionen<br />

oder Wüsten. Insgesamt werde die<br />

weltweite Prüflandschaft allerdings immer<br />

undurchsichtiger. Wichtig seien deshalb die<br />

externen Prüfverfahren und Zertifikate, wie<br />

sie vor allem auch der TÜV Rheinland anbietet<br />

und ständig weiter entwickelt.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

45


46<br />

GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt<br />

Mit Atemmaske Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen<br />

Wenn nachts immer<br />

öfter die Luft wegbleibt<br />

Nachts im Schlaf setzt bei<br />

manchen Menschen bis zu<br />

mehreren hundert Mal für bis zu<br />

zwei Minuten der Atem aus.<br />

Dann sinkt ihr Sauerstoffgehalt<br />

im Blut auf unter 45 Prozent.<br />

„Würde dies tagsüber passieren,<br />

wäre das ein Notfall und die<br />

Patienten müssten sofort auf die<br />

Intensivstation gebracht werden“,<br />

klärt Dr. Ulrich Giebisch über<br />

die ernsten Folgen der<br />

Atempausen auf.<br />

Dr. Giebisch ist der neue Leiter des<br />

Schlaflabors im Evangelischen<br />

Krankenhaus Bergisch Gladbach<br />

(EVK). Hier werden mit modernsten Untersuchungs-<br />

und Behandlungsverfahren die<br />

nächtlichen Atemaussetzer („Schlafapnoe“)<br />

therapiert.<br />

Damit stoppen die EVK-Spezialisten<br />

nicht nur das laute, unregelmäßige Schnarchen<br />

und sorgen so für einen erholsamen<br />

Schlaf auch für den Ehepartner. Sie retten<br />

auch Leben, denn die Schlafapnoe gilt als<br />

eine häufige Ursache für Bluthochdruck.<br />

Die Atempausen, verursacht durch einen<br />

Kollaps der oberen Atemwege, setzen<br />

den Körper unter Stress, der deshalb während<br />

der Nacht vermehrt Stresshormone<br />

produziert. „Dies bewirkt einen erhöhten<br />

Blutdruck, zunächst nur während der Nacht<br />

und schließlich auch tagsüber“, sagt Dr.<br />

Giebisch. „Daher sollten alle Patienten, die<br />

unter Bluthochdruck leiden, auf das Vorliegen<br />

einer Schlafapnoe untersucht werden.<br />

Die Zusammenhänge von Schlafapnoe und<br />

Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall<br />

werden derzeit zunehmend wissenschaftlich<br />

erkannt“, weiß Dr. Giebisch aus der<br />

Forschung zu berichten. „Patienten mit unbehandelter,<br />

schwergradiger Schlafapnoe<br />

haben ein fast dreifach erhöhtes Risiko, einen<br />

tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall<br />

zu erleiden.“<br />

Die häufigen nächtlichen Atemstillstände<br />

führen auch tagsüber zu ernsten Problemen.<br />

Man fühlt sich morgens gerädert, hat<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Kurvendiskussion: Dr. Giebisch und Mitarbeiterin Susanne Vossebrecker<br />

Voll verkabelt: Patienten im Schlaflabor werden<br />

gründlich untersucht.<br />

Kopfschmerzen, einen trockenen Mund und<br />

leidet unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit.<br />

Besonders gefährlich ist der Sekundenschlaf,<br />

der beim Autofahren oder beim Bedienen<br />

von Maschinen zu Unfällen führen kann.<br />

Nachts sind von der Schlafapnoe vor allem<br />

die Ehepartner betroffen, die beunruhigt von<br />

den Atempausen des Partners berichten:<br />

„Manchmal melden sich bei uns auch die<br />

Ehefrauen, deren Männer mit ihrem Schnarchen<br />

für schlaflose Nächte sorgen“, berichtet<br />

Susanne Vossebrecker. Sie war mehrere<br />

Jahre als Krankenschwester auf der Intensivstation<br />

tätig, bevor sie mit der pflegerischen<br />

Leitung im Schlaflabor betraut wurde, das<br />

der Kardiologischen Klinik des Evangelischen<br />

Krankenhauses angegliedert ist.<br />

Besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe,<br />

d. h. lautes unregelmäßiges Schnarchen,<br />

nächtliche Atemstillstände und Tagesmüdigkeit,<br />

führt der erste <strong>Weg</strong> zum Hausarzt, der<br />

dann eine ambulante, nächtliche Messung<br />

veranlassen wird. Diese wird gewöhnlich<br />

durch einen Lungenfacharzt, Kardiologen<br />

oder HNO-Arzt<br />

durchgeführt. Die<br />

Patienten erhalten<br />

ein mobiles<br />

Aufzeichnungsgerät,<br />

das nachts<br />

wichtige Werte<br />

dokumentiert. Erhärtet<br />

sich die Vermutung,<br />

dass der<br />

Betroffene unter<br />

einer Schlafapnoe<br />

leidet, sollte die<br />

weitere Abklärung<br />

in einem Schlaflabor<br />

erfolgen.<br />

Die frisch renovierten Einzelzimmer im<br />

Schlaflabor des EVK sind mit modernen<br />

Aufzeichnungs- und Behandlungsgeräten<br />

ausgestattet. „Die Technik und der medizinische<br />

Standard entsprechen den Ansprüchen<br />

der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung<br />

und Schlafmedizin (DGSM)“,<br />

betont Dr. Giebisch.<br />

„Unsere Patienten verbringen in der Regel<br />

zwei Nächte im Schlaflabor“, berichtet<br />

der Schlafmediziner. In der ersten Nacht<br />

wird mit der sog. „Polysomnographie“ der<br />

Schlaf, die Atmung, der Sauerstoffgehalt im<br />

Blut, der Herzschlag und sogar die Beinbewegungen<br />

gemessen und per Computer<br />

aufgezeichnet. Wird dann eine Schlafapnoe<br />

diagnostiziert, folgt in der zweiten Nacht<br />

die Therapie. Diese besteht im Tragen einer<br />

Atemmaske während des Schlafens.<br />

Mit Hilfe dieser Maske erzeugt ein kleines<br />

Beatmungsgerät einen ständigen konstanten<br />

Luftstrom, der die oberen Atemwege<br />

offenhält. Diese „CPAP-Therapie“ garantiert<br />

ein ständiges ruhiges Ein- und Ausatmen.<br />

Seit 1. September ist Dr. Giebisch leitend<br />

im Schlaflabor des Evangelischen Krankenhauses<br />

tätig. Er ist Internist, Lungenfacharzt<br />

und Somnologe (Schlafmediziner). Am<br />

Evangelischen Krankenhaus behandelt er<br />

außerdem konsiliarisch lungenkranke Patienten<br />

mit Lungenentzündung, Lungentumoren<br />

oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen.<br />

R.S.


Im Blickpunkt<br />

RECht: hier <strong>geht</strong>’s um die allgemeinen<br />

Geschäftsbedingungen im Internet � Seite 48<br />

StEuERN: aufwendungen bei dauerhaft<br />

angemieteter zweitwohnung � Seite 50<br />

�<br />

GL&Lev kontakt<br />

FINaNzEN: Volks- und Raiffeisenbanken<br />

steigerten die Kreditvergabe � Seite 51<br />

STEUERN<br />

Fachkräfte<br />

clever<br />

bezahlen<br />

DatENSChutz: unternehmen unterschätzen die Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten � Seite 53<br />

� Seite 52<br />

GL&Lev special 03/09<br />

© shutterstock


48<br />

Von DR. THoMAS ENGELäNDER<br />

Betreiber von Homepages und<br />

online-Shops werden mit einer<br />

Fülle von gesetzlichen Vorschriften<br />

konfrontiert, deren Nichtein-<br />

haltung zum Teil drastische<br />

Folgen für sie haben kann.<br />

Mittlerweile bekannt sind den meisten<br />

Shop-Betreibern dabei die<br />

Probleme des fehlenden oder<br />

lückenhaften Impressums sowie der unvollständigen<br />

oder fehlerhaften Widerrufsbelehrung<br />

gegenüber Nutzern und Besuchern<br />

der Homepage. Besondere Gefahren lauern<br />

aber in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen<br />

(AGB). Sie sind auf der einen Seite<br />

für die Gestaltung des Rechtsverhältnisses<br />

zwischen Betreiber und Kunde zwar durchaus<br />

ratsam und hilfreich, enthalten auf der<br />

anderen Seite aber oftmals unwirksame<br />

und damit, z. B. für die Wettbewerber, abmahnfähige<br />

Regelungen.<br />

Wichtig für jeden Betreiber eines Online-Shops<br />

ist in diesem Zusammenhang<br />

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Allgemeine Geschäftsbedingungen im Internet<br />

Haftungsfalle online-Shop<br />

Bauhandwerkersicherung:<br />

Des einen Freud,<br />

des andern Leid<br />

Von MARIo JoRBERG<br />

Mit dem Forderungssicherungsgesetz<br />

hat ein Handwerker gegenüber<br />

einem Auftraggeber einen<br />

Anspruch auf Stellung einer Bürgschaft<br />

oder einer anderen Sicherheit.<br />

Ein Auftragnehmer könnte die<br />

„Karte“ Bauhandwerkersicherung<br />

nur im Konfliktfall ausspielen.<br />

Die Höhe der einklagbaren Sicherheit<br />

bemisst sich nach der vereinbarten<br />

Vergütung aus dem Werkvertrag<br />

plus Nachträge plus 10% für Nebenforderungen<br />

(Zinsen etc.) abzüglich geleisteter<br />

Zahlungen, die Sicherheit wird auf Verlangen<br />

des Bestellers sofort fällig. Avalzinsen<br />

bis zu 2% muss der Auftraggeber übernehmen.<br />

Einwendungen wegen noch ausste-<br />

Dr. thomas Engeländer<br />

Rechtsanwalt<br />

in der Kanzlei<br />

Winter, Jansen, Lamsfuß<br />

zunächst, dass die AGB anderer Shop-<br />

Betreiber nicht einfach kopiert und für den<br />

<strong>eigenen</strong> Bedarf übernommen werden dürfen.<br />

AGB können unter Umständen einem<br />

Urheberrechtsschutz unterliegen, so dass<br />

die Verwendung fremder AGB auf der <strong>eigenen</strong><br />

Internetseite – selbstverständlich auch<br />

bei Austausch des Namens des Verwenders<br />

und geringfügiger Veränderung des Inhalts<br />

– einen Verstoß gegen das Urheberrecht<br />

des eigentlichen AGB-Verwenders und damit<br />

im schlimmsten Fall auch einen gerichtlich<br />

durchsetzbaren Unterlassungsanspruch<br />

des Urhebers begründen kann.<br />

Inhaltlich sind bei der Gestaltung eigener<br />

AGB die verschiedensten Fallstricke denkbar,<br />

die Liste denkbarer Verstöße gegen gesetzliche<br />

Vorschriften ist lang. Problematisch sind<br />

mario Jorberg<br />

Fachanwalt für Bau-<br />

und Architektenrecht<br />

in der Kanzlei Winter,<br />

Jansen, Lamsfuß<br />

hender Erfüllung, Mängeln etc. können dem<br />

Anspruch – anders als bei der Zahlungsklage!<br />

– nicht entgegen gehalten werden.<br />

Die Aufrechnung ist nur mit unstreitigen<br />

oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen<br />

möglich. Leistet der Auftraggeber die<br />

Sicherheit nicht fristgemäß, kann der Auftragnehmer<br />

nach seiner Wahl die Leistung<br />

verweigern oder den Vertrag kündigen.<br />

Mit dieser umfassend neuen Konzeption<br />

der Bauhandwerkersicherung hat der Gesetzgeber<br />

dem Unternehmer ein Instrument<br />

in die Hand gegeben, das dessen Risiken<br />

erheblich abmildert. Macht der Auftragnehmer<br />

Gebrauch von seinem Recht, bringt er<br />

den auf diese Situation nicht vorbereiteten<br />

Auftraggeber möglicherweise in erhebliche<br />

Kalamitäten. Dieser wird gezwungen, sich<br />

oft Klauseln zur Gewährleistung oder Haftung<br />

des AGB-Verwenders. Meist <strong>geht</strong> es um<br />

eine unzulässige Beschränkung oder gar den<br />

Ausschluss von Gewährleistung oder Haftung.<br />

Verwendet der Betreiber etwa eine Formulierung<br />

wie „gegenüber dem Verbraucher<br />

beträgt die Gewährleistung sechs Monate“,<br />

ist dies in jedem Fall unwirksam. Die Kosten<br />

für darauf erfolgende Abmahnungen gehen<br />

stets zu Lasten des AGB-Verwenders. Eine<br />

ebenfalls typischerweise unwirksame Regelung<br />

ist die Wahl des falschen Erfüllungsorts<br />

oder Gerichtsstands. So ist es beispielsweise<br />

unzulässig, als Erfüllungsort für sämtliche vertraglichen<br />

Ansprüche im Verhältnis zwischen<br />

Verbraucher und Unternehmer den Sitz des<br />

Unternehmers zu bestimmen.<br />

Die obigen Ausführungen zeigen, dass<br />

bei der Gestaltung von AGB äußerste Sorgfalt<br />

und Vorsicht geboten ist. Von der Übernahme<br />

fremder AGB für eigene Zwecke ist<br />

unbedingt abzuraten. Denn sie sind in den<br />

seltensten Fällen exakt auf den <strong>eigenen</strong> Online-Shop<br />

anwendbar, verstoßen möglicherweise<br />

selbst gegen gesetzliche Vorschriften<br />

und können darüber hinaus Gegenstand urheberrechtlicher<br />

Ansprüche des eigentlichen<br />

Verwenders sein. Mit <strong>eigenen</strong> AGB sind die<br />

Betreiber – sicher! – besser bedient.<br />

eine Sicherheit zu besorgen, die er wiederum<br />

selbst zumeist ganz oder teilweise abzusichern<br />

hat. Liquiditätsprobleme können<br />

die Folge sein.<br />

Zu der Möglichkeit, neben oder zunächst<br />

statt einer Zahlungsklage die Klage<br />

auf Stellung einer Sicherheit gerichtsanhängig<br />

zu machen, gibt es knapp zwei Jahre<br />

nach Inkrafttreten des Forderungssicherungsgesetzes<br />

nur wenige Urteile, das erste<br />

erging im Frühjahr 2010 durch das Landgericht<br />

Nürnberg-Fürth. Höherinstanzliche<br />

Entscheidungen liegen noch nicht vor.<br />

Ob und wann die Sicherheit eingefordert<br />

wird bzw. wie der Auftraggeber darauf angemessen<br />

reagieren kann, sollte mit Blick auf<br />

die interessengerechte Abwicklung des Vertragsverhältnisses<br />

sorgfältig erwogen werden.<br />

Wenn ein Auftragnehmer die „Karte“<br />

Bauhandwerkersicherung nur im Konfliktfall<br />

ausspielt, kann sich dies rasch als kontraproduktiv<br />

erweisen. Deshalb: Für die Entscheidungsfindung<br />

wie für die baubegleitende<br />

Rechtsberatung überhaupt ist es ratsam,<br />

eine anwaltliche Beratung hinzuzuziehen.


D+H Beraterhaus<br />

Wir beraten ganzheitlich:<br />

STEuERBERATunG<br />

VERmöGEnSBERATunG<br />

unTERnEHmEnSBERATunG<br />

WIRTSCHAFTSPRÜFunG<br />

RECHTSBERATunG In KooPERATIon<br />

unsere Beratung bezieht die steuerlichen Aspekte, die Risikovorsorge,<br />

die Altersvorsorge, den Vermögensaufbau und die persönlichen Gege-<br />

benheiten mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich<br />

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen<br />

Berater an seiner Seite zu wissen.<br />

Wir kümmern uns!<br />

* GF: D+H Dr. Dedy + Heister Steuerberatungsgesellschaft mbH<br />

WIPPERFÜRTH<br />

Louise-Schröder-Straße 5<br />

Telefon 02267 - 6 58 40-0<br />

GL&Lev kontakt Finanzen<br />

Sparkasse Leverkusen bildet Unternehmer aus<br />

Mittelständische Kunden<br />

der Sparkasse Leverkusen<br />

haben sich in einer betriebswirtschaftlichen<br />

Seminarreihe<br />

erfolgreich weitergebildet.<br />

Um Steuerung und Kontrolle eines<br />

Unternehmens, Marketingmaßnahmen<br />

und zentrale Führungsaufgaben<br />

ging es jüngst an insgesamt zwölf Seminartagen.<br />

Noch vor dem Jahreswechsel<br />

erhielten die neun Seminarteilnehmer ihre<br />

Zertifikate von Sparkassen-Vorstand Stefan<br />

Grunwald (Bild rechts).<br />

„Wir sind als Sparkasse daran interessiert,<br />

dass unsere Kunden finanziell erfolgreich<br />

sind. Unser Ziel ist es immer, Fachwissen<br />

und Kompetenz weiterzugeben,“ erläutert<br />

Sparkassen-Vorstand Stefan Grunwald das<br />

Weiterbildungsangebot der Sparkasse Leverkusen,<br />

„denn wir sehen uns als Partner<br />

unserer Kunden und möchten uns auf Augenhöhe<br />

mit ihnen unterhalten.“<br />

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“<br />

hatte die Sparkasse Leverkusen ihren mittelständischen<br />

Kunden in diesem Jahr ein<br />

betriebswirtschaftliches Weiterbildungsprogramm<br />

angeboten. Und die nahmen die<br />

Chance wahr.<br />

In speziell für den Mittelstand konzipierten<br />

UnternehmerSeminaren haben sie<br />

ihre Kenntnisse rund um die Steuerung und<br />

Kontrolle eines Unternehmens vertieft.<br />

Aber auch Marketingmaßnahmen zur<br />

Vertriebsstärkung und Führungsinstru-<br />

mente standen auf dem Programm. „Wir<br />

bieten unseren Firmenkunden mit diesen<br />

Seminaren ein attraktives und praxisorientiertes<br />

Weiterbildungsangebot“, so Grunwald,<br />

„mit dem sie ihre Unternehmerqualifikation<br />

stärken können.“<br />

Die Sparkasse bietet ihre Unternehmer-<br />

Seminare in Zusammenarbeit mit der Rheinischen<br />

Mittelstandsakademie GmbH an.<br />

Referenten mit jahrelanger Berufserfahrung,<br />

die oft selbst Unternehmer sind, vermitteln<br />

betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die individuell<br />

auf den Mittelstand zugeschnitten sind.<br />

Die Sparkasse Leverkusen plant, diese<br />

erfolgreiche Seminarreihe in diesem Jahr<br />

fortzusetzen.<br />

Übrigens: Seit dem 1. Januar müssen<br />

neue oder zu ändernde Freistellungsaufträge<br />

mit der persönlichen Steueridentifikationsnummer<br />

versehen werden. Bereits<br />

bestehende Freistellungsaufträge behalten<br />

vorerst ihre Gültigkeit. Die Sparkasse Leverkusen<br />

bietet ihre Hilfe bei Rückfragen an.<br />

Beraterhaus<br />

Dipl. Kfm. Lothar Heister*<br />

Wirtschaftsprüfer<br />

Steuerberater<br />

Dipl. Kffr. Gabriele Heck<br />

Steuerberaterin<br />

Gert Conrads<br />

Steuerberater<br />

Christiane Fuhsy*<br />

Steuerberaterin<br />

Sabine Kierdorf<br />

Steuerberater<br />

www.dh-beraterhaus.de<br />

BERGISCH GLADBACH<br />

Laurentiusstraße. 44-46<br />

Telefon 02202 - 9 36 55-0<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

49<br />

Im Blickpunkt


50<br />

GL&Lev kontakt Steuern<br />

- Gesellschafter-Darlehen<br />

- Zuschüsse ein Sachbezug?<br />

Im Blickpunkt- Mietkosten für Zweitwohnung<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Von LotHAR HEIStER<br />

Liegt eine angemietete möblierte<br />

Wohnung nicht am ort der eigentlichen<br />

Betriebsstätte, wird diese<br />

aber aufgrund betrieblicher Veranlassung<br />

in einem Teil des Jahres<br />

aufgesucht und steht ansonsten<br />

leer, kann die Miete nur anteilig<br />

für die Tage als Betriebsausgaben<br />

geltend gemacht werden,<br />

an denen diese Wohnung tatsächlich<br />

beruflich genutzt wird.<br />

In einem entschiedenen Fall hatte ein<br />

Selbständiger sein Büro in der Wohnung<br />

und zusätzlich ein möbliertes Dachzimmer<br />

in einem anderen Ort angemietet, weil<br />

er dort an rund 100 Tagen im Jahr Aufträge<br />

erledigte und die Anmietung günstiger als<br />

die Übernachtung im Hotel war.<br />

Zwar liegen in diesem Fall die Voraussetzungen<br />

zur Anerkennung von Aufwendungen<br />

für eine doppelte Haushaltsführung<br />

nicht vor. Nach der Rechtsprechung<br />

der Finanzgerichte ist aber auch die gelegentliche<br />

Hotelübernachtung am Beschäftigungsort<br />

ohne doppelte Haushaltsführung<br />

absetzbar, sofern die Kosten für den Auswärtsaufenthalt<br />

beruflich veranlasst sind.<br />

Das betrifft aber nicht die Tage, an denen<br />

die Wohnung zwar zur Nutzung zur Verfügung<br />

stand, jedoch tatsächlich leer stand.<br />

Hier ist auslösendes Moment für die Miete<br />

kein betrieblicher Veranlassungszusammenhang.<br />

Hotelkosten wären in einer ähnlichen<br />

Situation ebenfalls nicht abzugsfähig.<br />

Unerheblich ist, dass die dauerhafte Wohnungsanmietung<br />

wesentlich kostengünstiger<br />

als die Buchungen von Hotelübernachtungen<br />

ist, weil kein hypothetischer,<br />

sondern nur der tatsächlich verwirklichte<br />

Lebenssachverhalt beurteilt wird.<br />

Die Mietaufwendungen des Gesamtjahres<br />

lassen sich nämlich einfach auf die Tage<br />

Lothar heister<br />

Wirtschaftsprüfer und<br />

Steuerberater in der<br />

D+H Dedy+Heister<br />

Steuerberatungs GmbH<br />

im D+H Beraterhaus<br />

verteilen, an denen der Berufstätige die<br />

Wohnung zur Erledigung seiner betrieblichen<br />

Aufträge benötigte.<br />

Vorsicht bei zinslosen<br />

Gesellschafterdarlehen<br />

Ist für ein Darlehen keine bestimmte Laufzeit<br />

vereinbart, kann dieses unter Einhaltung<br />

einer Frist von drei Monaten jederzeit<br />

gekündigt werden.<br />

Dennoch ist für Zwecke des Steuerrechts<br />

von einer mehr als 12-monatigen Laufzeit<br />

auszugehen. Nach einem neueren Urteil<br />

kommt es nämlich nicht auf die lediglich<br />

rechtliche Möglichkeit zur kurzfristigen<br />

Kündigung des Darlehens an, sondern darauf,<br />

für welche Zeitdauer der Schuldner<br />

nach den tatsächlichen Verhältnissen mit<br />

der Kapitalüberlassung rechnen kann.<br />

Dabei ist ein unverzinsliches Darlehen mit<br />

unbestimmter Laufzeit mit dem 9,3-fachen<br />

des Jahreswertes zu bewerten. Unter Zugrundelegung<br />

des Zinssatzes von 5,5 %<br />

entspricht dies einer Laufzeit von knapp 13<br />

Jahren und einem Vervielfältiger von 0,503.<br />

Da sich der Ansatz in der Steuerbilanz im<br />

<strong>Weg</strong>e der Abzinsung des Rückzahlungsbetrags<br />

ergibt und dieser den Vorteil der<br />

eingeräumten Möglichkeit zur zinslosen<br />

Nutzung des überlassenen Kapitals bilanziell<br />

abbilden soll, ist die Heranziehung der<br />

typisierenden Regelung im Ertragssteuerrecht<br />

gerechtfertigt.<br />

Praxishinweis: Die zinslose Darlehensgewährung<br />

über 100.000 Euro von Gesellschaftern<br />

oder diesen nahestehenden<br />

Personen gegenüber einer Körperschaft<br />

würde beispielsweise nur mit 50.300 Euro<br />

(100.000 Euro x 0,503) in der Steuerbilanz<br />

passiviert, was zu einem außerordentlichen<br />

Ertrag von 49.700 Euro führt. Insoweit ist es<br />

ratsam, entweder eine geringfügige Verzinsung<br />

oder zumindest konkrete Tilgungskonditionen<br />

zu vereinbaren.<br />

Restaurantschecks können bei<br />

Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers<br />

Barlohn sein<br />

Essenszuschüsse des Arbeitgebers in Form<br />

von Restaurantschecks können einen Sachbezug<br />

darstellen, wenn die Gutscheine auf<br />

eine nach Art und Menge konkret bezeichnete<br />

Sache lauten, sodass der Arbeitnehmer<br />

nur diese Mahlzeiten beziehen kann.<br />

Diese Voraussetzung liegt nach einem<br />

rechtskräftigen Urteil eines Finanzgerichtes<br />

nicht mehr vor, wenn die Schecks zwar<br />

zum sofortigen Verbrauch von bestimmten<br />

Lebensmitteln verwendet werden dürfen,<br />

diese aber nicht in der Art eines Warengutscheines<br />

konkret vorgegeben sind.<br />

Gemäß einer Billigkeitsregelung der Finanzverwaltung<br />

kommt es nur zu einem<br />

Sachbezug, wenn der Arbeitgeber durch<br />

Barzuschüsse in Form von Restaurantschecks<br />

zur Verbilligung der Mahlzeiten<br />

seiner Belegschaft beiträgt. Dazu muss er<br />

aber aufgrund der getroffenen Vereinbarungen<br />

sicherstellen, dass die Schecks ausschließlich<br />

zur Arbeitstäglichen Verpflegung<br />

verwendet werden und die Beschäftigten<br />

die Gutscheine bei den Akzeptanzpartnern<br />

nicht alternativ zum Erwerb bestimmter Waren<br />

einsetzen können.<br />

Praxishinweis: Beim Bundesfinanzhof sind<br />

mehrere Revisionsverfahren zu der Frage anhängig,<br />

inwieweit an Arbeitnehmer ausgegebene<br />

Waren- und Tankgutscheine Sachzuwendung<br />

darstellen, die bis zur Freigrenze<br />

von 44 EUR im Monat steuerfrei bleiben<br />

können. Solche Sachverhalte sollten offengehalten<br />

werden, da die lohnsteuerrechtliche<br />

Behandlung bislang nicht geklärt ist.


„Der breit getragene Aufschwung in Deutschland setzt sich fort ...“<br />

Volks- und Raiffeisenbanken<br />

steigerten die Kreditvergabe<br />

Abonnieren Sie unseren kostenlosen<br />

Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:<br />

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de<br />

51467 Bergisch Gladbach<br />

Odenthaler Str. 213 - 215<br />

Telefon 0 22 02 / 9330-0<br />

Telefax 0 22 02 / 9330-20<br />

Die Kreditnachfrage<br />

bei den Volksbanken<br />

und Raiffeisenbanken<br />

liegt deutlich über<br />

dem Markttrend.<br />

Schon seit Jahres-<br />

beginn 2010<br />

befindet sich das<br />

Kreditwachstum<br />

oberhalb der Marke<br />

von 5 Prozent.<br />

10405 Berlin<br />

Prenzlauer Allee 36<br />

Telefon 030 / 44 01 53-15<br />

Telefax 030 / 44 01 53-20<br />

Über alle Kundengruppen hinweg<br />

lagen die Ausleihungen im Herbst<br />

des vergangenen Jahres um 5,4<br />

Prozent höher als ein Jahr zuvor.<br />

„Unternehmen investieren zunehmend,<br />

Privatleute setzen wieder auf den Wohnungsbau“,<br />

erklärt der Präsident des Bundesverbandes<br />

der Deutschen Volksbanken<br />

und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich.<br />

„Die Genossenschaftsbanken unterstützen<br />

dies mit einer kräftigen Kreditvergabe.“<br />

Anders als bei den Volksbanken und<br />

Raiffeisenbanken lag das Wachstum der<br />

Recht schaffend beraten.<br />

50859 Köln<br />

Aachener Straße 1212<br />

Telefon 022 34 /40 31-0<br />

Telefax 022 34 /40 31-20<br />

51491 Overath<br />

Hauptstraße 58<br />

Telefon 0 22 06 / 29 28<br />

Telefax 0 22 06 / 8 29 75<br />

51503 Rösrath<br />

Hauptstraße 23 - 25<br />

Telefon 0 22 05 / 90 87 10<br />

Telefax 0 22 05 / 90 87 11<br />

GL&Lev kontakt Finanzen<br />

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte<br />

Unsere Qualitätssicherung:<br />

Mit fachspezifi scher Kompetenz<br />

vertreten wir makellos Ihre Interessen.<br />

Unsere kompetenten Fachanwält/innen verstehen sich als<br />

Ihre Partner, die Ihnen zuhören und auf Ihre Anliegen eingehen.<br />

Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir<br />

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen<br />

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.<br />

Kundenkredite im Durchschnitt aller Bankengruppen<br />

in Deutschland mit -0,6 Prozent<br />

noch im negativen Bereich. Fröhlich:<br />

„Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns<br />

die Kundinnen und Kunden bei der Finanzierung<br />

ihrer Projekte entgegenbringen.“<br />

Zu dem Kreditwachstum der Volksbanken<br />

und Raiffeisenbanken trugen Buchkredite<br />

an Firmenkunden und Privatkunden<br />

1,9 beziehungsweise 1,6 Prozentpunkte<br />

bei. Ein positives Wachstum wiesen aber<br />

auch Kredite an Auslandskunden mit einem<br />

Beitrag von 0,3 Prozentpunkten, an die öffentliche<br />

Hand mit 0,7 Prozentpunkten sowie<br />

die sonstigen Kredite mit 1,0 Prozentpunkt<br />

auf, die unter anderem Ausleihungen<br />

an Organisationen beinhalten.<br />

Der breit getragene Aufschwung in<br />

Deutschland setzt sich fort. Der BVR rechnet<br />

im dritten Quartal 2011 preis-, saison- und<br />

kalenderbereinigt mit einem Zuwachs des<br />

Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent gegenüber<br />

dem zweiten Quartal. Im Jahresdurchschnitt<br />

werde die preisbereinigte Wirtschaftsleistung<br />

damit um 3,7 Prozent höher<br />

liegen als in 2009. Das Wirtschaftswachstum<br />

im Inland, aber auch weltweit verbessere<br />

die Absatzmöglichkeiten der Unternehmen,<br />

heißt es. Dies rege die Unternehmen zu verstärkten<br />

Anlageinvestitionen an; nicht nur<br />

zum Ersatz ausgedienter Anlagen, sondern<br />

zunehmend auch zur Erweiterung der Kapazitäten.<br />

Auch belebt sich die Wohnungsbautätigkeit<br />

der privaten Haushalte infolge der<br />

robusten Arbeitsmarktlage.<br />

Auch Fachanwälte für:<br />

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht<br />

❱ Arbeitsrecht<br />

❱ Bau- und Architektenrecht<br />

❱ Familienrecht<br />

❱ Steuerrecht<br />

❱ Verkehrsrecht<br />

❱ Versicherungsrecht<br />

E-Mail:<br />

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de<br />

Internet:<br />

www . winter-jansen-lamsfuss.de<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

51<br />

Im Blickpunkt


52<br />

Im Blickpunkt<br />

GL&Lev kontakt Steuern<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Beugen Sie Facharbeitermangel vor und umwerben Sie Ihre Fachkräfte mit attraktiven Leistungen<br />

Die clevere Gehaltserhöhung<br />

Von KRISTINA GRoSSER<br />

Angesichts des bestehenden<br />

Facharbeitermangels fragen sich<br />

viele Unternehmen, wie sie Fachkräfte<br />

dauerhaft an sich binden<br />

können. Allerdings können sich die<br />

wenigsten Unternehmen großzügige<br />

Gehaltserhöhungen wirklich<br />

leisten. Zudem kommt beim Mitarbeiter<br />

selbst von üppigen Lohnerhöhungen<br />

wegen der hohen Steuer-<br />

und Sozialabgaben wenig an.<br />

Anders ist es bei Leistungen, die von<br />

der Lohnsteuer und der Sozialversicherung<br />

befreit sind: Hier profitiert<br />

der Arbeitnehmer eins zu eins von der<br />

Leistung seines Arbeitgebers. Die Liste der<br />

Möglichkeiten ist lang, nachfolgend einige<br />

Beispiele.<br />

Überlassen Sie Ihrem Mitarbeiter ein betriebliches<br />

Handy, Telefon oder einen PC<br />

und übernehmen Sie sämtliche Kosten<br />

Stellt der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter<br />

ein Handy, Telefon oder auch PC zur betrieblichen<br />

Nutzung zur Verfügung, braucht<br />

eine private Nutzung dieser Geräte nicht<br />

versteuert werden. D.h. die privat über das<br />

Handy geführten Telefonate sind steuer-<br />

und sozialversicherungsfrei, ebenso die<br />

private Nutzung eines betrieblichen PC. Das<br />

gilt auch dann, wenn sich der PC in der Privatwohnung<br />

des Mitarbeiters befindet. Diese<br />

Befreiung gilt für alle Vorteile, die durch<br />

die Nutzung entstehen. Dazu zählen nicht<br />

nur die Anschaffungskosten für das Telefon<br />

oder den PC, sondern auch die Gebühren.<br />

Statt einer klassischen Gehaltserhöhung<br />

kann der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter<br />

anbieten, ihm ein Handy zu stellen, für das<br />

er sämtliche oder einen Teil der Gebühren<br />

übernimmt. Zulässig ist das auch für einen<br />

betrieblichen Festnetzanschluss in der Privatwohnung<br />

des Mitarbeiters, wenn der<br />

Mitarbeiter hin und wieder auch von zu<br />

Hause beruflich telefonieren muss.<br />

Achtung! Dies gilt nicht, wenn der Arbeitgeber<br />

die Anschlussgebühren eines dem Arbeit-<br />

Kristina Grosser<br />

Steuerberaterin<br />

Gesellschafterin<br />

der Steuerkanzlei<br />

Kommessien-Seibert<br />

und Grosser<br />

nehmer gehörenden Telefons übernimmt.<br />

Die Steuerbefreiung gilt nur, wenn es sich um<br />

Betriebsvermögen des Arbeitgebers handelt.<br />

Leiten Sie die Vorteile von Jobtickets<br />

an Ihre Mitarbeiter weiter<br />

Überlässt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter<br />

ein sog. Jobticket, handelt es sich bei<br />

dem dadurch erzielten Preisvorteil nicht um<br />

einen geldwerten Vorteil. Lohnsteuer ist<br />

darauf nicht zu zahlen. Jobtickets sind Angebote<br />

von öffentlichen Verkehrsbetrieben,<br />

die Arbeitgebern preisreduzierte Monatsfahrkarten<br />

für öffentliche Verkehrsmittel<br />

anbieten. Lässt sich der Arbeitgeber die<br />

Kosten für ein Jobticket in vollem Umfang<br />

von seinem Mitarbeiter erstatten, entsteht<br />

durch das (verbilligte) Jobticket keine Lohnsteuer-<br />

und Sozialversicherungspflicht.<br />

Lässt sich der Arbeitgeber die Kosten für<br />

das Jobticket nicht oder nur teilweise von<br />

seinem Mitarbeiter erstatten, handelt es sich<br />

um steuer- und sozialversicherungspflichtigem<br />

Sachbezug. Allerdings sind Sachbezüge<br />

bis 44 Euro monatlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei,<br />

so dass für Beträge bis<br />

44 Euro die Lohnsteuerpflicht entfällt.<br />

Achtung! Diese Befreiung gilt nur, wenn<br />

sämtliche dem Mitarbeiter in dem jeweiligen<br />

Monat gewährten Sachbezüge 44<br />

Euro nicht übersteigen. Wird diese Freigrenze<br />

auch nur um einen Cent überschritten,<br />

wird der gesamte Sachbezug des jeweiligen<br />

Monats steuerpflichtig.<br />

Kindergartenzuschuss:<br />

Zeigen Sie sich kinderfreundlich<br />

Übernehmen Sie zusätzlich zum Arbeitslohn<br />

die Kosten für Unterbringung und Betreuung<br />

noch nicht schulpflichtiger Kinder Ihrer<br />

Mitarbeiter, braucht auf diesen Zuschuss<br />

keine Lohnsteuer und Sozialversicherung<br />

gezahlt werden. Dafür in Betracht kommen<br />

Kosten für Kindergärten, Kindertagesstätten,<br />

Kinderkrippen oder Tagesmütter.<br />

Betriebsausflug, Weihnachtsfeier & Co<br />

– Lassen Sie es mal richtig „krachen“<br />

Gelebte Unternehmenskultur kann dazu<br />

beitragen, dass sich Mitarbeiter als Teil des<br />

Ganzen fühlen. Und wer will schon nicht<br />

gerne „dazu gehören“?! Gemeinsame<br />

Aktivitäten außerhalb des betrieblichen<br />

Alltags fördern zudem Teamgeist und damit<br />

meist auch die Produktivität. Und wer<br />

rechnen kann, erkennt schnell: Der Nutzen<br />

eines Firmenevents, bei dem Sie es sich zusammen<br />

mit Ihren Mitarbeitern mal richtig<br />

gut gehen lassen, übersteigt die einmalig<br />

anfallenden Kosten. Arbeitgeber dürfen<br />

hier tiefer in die Tasche greifen, ohne dass<br />

Lohnsteuer entsteht: Aufwendungen für<br />

zwei Events im Jahr sind jeweils bis zu 110<br />

Euro je Mitarbeiter lohn- und sozialversicherungsfrei.<br />

Es ist sogar zulässig, Familienangehörige<br />

teilnehmen zu lassen; allerdings<br />

gilt die 110 Euro-Grenze dann für<br />

den Familienangehörigen und Mitarbeiter<br />

zusammen.<br />

Neben den hier genannten lohnsteuerbefreiten<br />

Leistungen kommen noch zahlreiche<br />

andere lohnsteuer- und sozialversicherungsfreie<br />

Leistungen in Betracht, etwa<br />

die Gewährung von Fahrtkostenzuschüssen,<br />

die Übernahme von Reisekosten, Hilfen<br />

zur Gesundheitsförderung, die Gewährung<br />

von Warengutscheinen oder Arbeitgeberdarlehen<br />

und die Auszahlung von Werkzeuggeld.<br />

Besonders wichtig: Tue Gutes und rede<br />

darüber! Lassen Sie Ihren Mitarbeitern etwaige<br />

Vorteile nicht unkommentiert zukommen.<br />

Teilen Sie ihnen mit, dass Sie sich<br />

den jeweiligen Vorschlag individuell für ihn/<br />

sie überlegt haben. Vermitteln Sie ihnen<br />

damit, dass Sie nicht nur auf Ihren <strong>eigenen</strong><br />

Gewinn, sondern auch auf das finanzielle<br />

Wohl Ihrer Mitarbeiter bedacht sind.


Datenschutz in Unternehmen<br />

Von uLRIcH BRAuNBAcH<br />

Datenschutz ist heute wichtiger<br />

denn je, denn in fast jeder<br />

Lebenslage werden personen-<br />

bezogene Daten erhoben.<br />

Etwa bei Anfragen von Interessenten,<br />

Kaufverträgen, Dienstleistungen wie<br />

z. B. Telekommunikation, Banken,<br />

Versicherungen, (Zahn-)Ärzten, Kundenkarten,<br />

Gewinnspielen, Mitarbeitern usw.<br />

Computer und deren Vernetzung eröffnen<br />

ein riesiges Missbrauchspotenzial, so dass<br />

das BDSG dem Schutz der personenbezogenen<br />

Daten große Bedeutung zumisst –<br />

mit Folgen für alle, die solche Daten (z. B.<br />

auch Personaldaten) vor unbefugtem Zugriff<br />

sichern müssen.<br />

Gleichzeitig ist ein gut organisierter<br />

Datenschutz für Unternehmen ein unschätzbarer<br />

Vorteil, denn Missbrauch von<br />

personenbezogenen Daten zieht nicht nur<br />

operativen Schaden nach sich, mindestens<br />

ebenso katastrophal sind Imageverluste in<br />

der Folge von publik gewordenem Datenmissbrauch,<br />

ganz abgesehen von zivil- und<br />

strafrechtlichen Folgen.<br />

Bestellung eines<br />

Datenschutzbeauftragten<br />

Was die meisten Unternehmen falsch einschätzen,<br />

ist die Notwendigkeit der Bestellung<br />

eines Datenschutzbeauftragten. Sehr<br />

viele Firmen, die aufgrund ihrer Unternehmensstruktur<br />

oder ihres Geschäftszwecks<br />

einen Datenschutzbeauftragten benötigen<br />

würden, wissen dies gar nicht. Allerdings<br />

schützt Unwissenheit auch beim Datenschutz<br />

nicht vor Strafe.<br />

Viele Unternehmen wissen zwar um die<br />

Notwendigkeit, scheuen sich aber vor der<br />

Bestellung eines internen Datenschutzbeauftragten,<br />

da dieser weitreichende Kenntnis<br />

über Betriebs-Interna erlangt. Außerdem<br />

ist der interne Datenschutzbeauftragte<br />

praktisch unkündbar. Auch davor scheuen<br />

viele Unternehmer zurück. Aber auch der<br />

zeitliche Aufwand für (gesetzlich vorgeschriebene)<br />

permanente Weiterbildungsmaßnahmen<br />

und ähnliches drücken die<br />

„produktive Arbeitsleistung“ des internen<br />

Datenschutzbeauftragten.<br />

ulrich Braunbach<br />

Geschäftsführer<br />

ZB | Datenschutz<br />

und -sicherheit<br />

GmbH & Co. KG<br />

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass der<br />

Datenschutzbeauftragte auch ein Externer<br />

sein kann. Neben einigen Rechtsanwälten,<br />

die solche Dienstleistungen erbringen, gibt<br />

es auch in zunehmenden Maße Einzelunternehmen<br />

oder größere Dienstleistungsbetriebe,<br />

die externe Datenschutzbeauftragte<br />

stellen. Die Vorteile liegen auf der<br />

Hand, denn Sie behalten Mitarbeiter für<br />

die eigentlichen Aufgaben und sichern sich<br />

eine Überschaubarkeit der Kosten.<br />

Auf diese Dienstleistung spezialisierte<br />

Firmen bieten jederzeit aktuell informierte<br />

und geschulte Fachkräfte mit Expertenwissen,<br />

die mit Blick von außen und ohne<br />

Betriebsblindheit partnerschaftlich für jedes<br />

GL&Lev kontakt Finanzen<br />

Unternehmen individuelle Analysen erstellen,<br />

ein individuelles, abgestuftes Konzept<br />

erarbeiten und die Umsetzung unterstützen,<br />

Mitarbeiter schulen, dokumentieren<br />

und an die Geschäftsleitung berichten. In<br />

der Regel beraten diese Unternehmen auch<br />

in Sachen IT-Sicherheit.<br />

Und was passiert, wenn zwar ein<br />

Datenschutzbeauftragter vorgeschrieben,<br />

aber keiner bestellt ist?<br />

Es sind Geldbußen bis zu 50.000 Euro vorgesehen,<br />

wenn der Beauftragte für den<br />

Datenschutz nicht, nicht in der vorgeschriebenen<br />

Weise oder nicht rechtzeitig bestellt<br />

wird. Gleiches gilt bei Verstößen gegen die<br />

Meldepflicht und/oder die Pflicht zur Vorabkontrolle.<br />

Außerdem winken Geldbußen bis zu<br />

300.000 Euro bei Verstößen gegen die<br />

Vorschriften zur Einrichtung automatisierter<br />

Abrufverfahren oder bei Verstößen gegen<br />

die Vorschriften zur Auftrags-Datenverarbeitung.<br />

Schon für fahrlässige unbefugte<br />

Erhebung personenbezogener Daten ist<br />

diese Strafe vorgesehen.<br />

Wer oben genannte Ordnungswidrigkeiten<br />

vorsätzlich be<strong>geht</strong>, gegen Entgelt<br />

oder in der Absicht, sich oder einen anderen<br />

zu bereichern oder einen anderen zu<br />

schädigen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu<br />

zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft<br />

(§44 BDSG).<br />

Was kann man dagegen tun?<br />

So Sie sich in diesem wichtigen Punkt für<br />

die Zusammenarbeit mit einem externen<br />

Unternehmen entscheiden, wird man Ihnen<br />

in der Regel die Wahl lassen, ob Sie<br />

mit einer Analyse einsteigen möchten oder<br />

Beratung benötigen bei der Neuanschaffung<br />

datenschutzrelevanter Komponenten,<br />

oder den Schritt weiter bis zu einem Datenschutz-Maßnahmenkatalog<br />

gehen wollen.<br />

Es besteht auch immer die Möglichkeit,<br />

Ihr Unternehmen einmalig auf „Datenschutz-Vordermann“<br />

zu bringen, oder das<br />

gesetzlich vorgeschriebene Datenschutzmanagement<br />

out zu sourcen, bzw. im Abo<br />

umfassende Betreuung in Sachen Datenschutz-<br />

und -sicherheit für Ihr Unternehmen<br />

in Anspruch zu nehmen.<br />

Auf der Webseite www.zb-datenschutz.de<br />

können Sie z. B. in wenigen Schritten herausfinden,<br />

ob Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten<br />

benötigt, oder nicht.<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

53<br />

Im Blickpunkt


54<br />

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen<br />

GL&Lev kontakt 01/11<br />

Der aktuelle Durchschnittspreis beträgt angeblich nur 180.000 Euro<br />

Nie war das Häusle bauen<br />

so preisgünstig wie heute<br />

In Deutschland finden<br />

die Menschen derzeit<br />

beste Bedingungen für<br />

den Erwerb eigener<br />

vier Wände vor.<br />

Nach den Berechnungen<br />

von LBS Research<br />

war hierzulande eine<br />

Finanzierung noch nie<br />

so günstig, und der<br />

Wiederanstieg sei<br />

nur eine Frage<br />

der Zeit.<br />

Junge Menschen träumen nicht<br />

nur von den <strong>eigenen</strong> vier Wänden,<br />

sie tun auch etwas dafür. Mehr als<br />

die Hälfte der 14- bis 24-Jährigen<br />

in NRW spart bereits heute für die<br />

Finanzierung ihres späteren Eigenheims<br />

vor. Sagt jedenfalls die LBS.<br />

Nach Informationen der Bausparkasse<br />

mussten Familien mit einem<br />

Kind für eine typische Finanzierung<br />

im Herbst 2010 nur noch 13 Prozent ihrer<br />

durchschnittlichen Einkommen aufwenden -<br />

nach 38 Prozent im Jahre 1994 und immerhin<br />

21 Prozent vor acht Jahren.<br />

Bei ihrer Analyse der maßgeblichen Faktoren<br />

stützen sich die LBS-Experten zum<br />

einen auf die Wohneigentumsstudien von<br />

Infratest, die regelmäßig Informationen über<br />

die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohneigentum<br />

liefern. Zugrunde gelegt wird hier<br />

der bundesweite Mittelwert für Eigenheime<br />

und Eigentumswohnungen, sowohl in Neubauten<br />

als auch in Bestandsimmobilien. Der<br />

aktualisierte Durchschnittspreis betrug für<br />

2010 (bei einer Größe von gut 130 Quadratmetern)<br />

180.000 Euro. Vor allem wegen<br />

des teils höheren Neubauanteils lagen die<br />

Preise in den letzten anderthalb Jahrzehnten<br />

um bis zu sieben Prozent höher. Aufgrund<br />

regionaler Preisunterschiede schwankt laut<br />

LBS Research auch die Finanzierungslast um<br />

die genannten Durchschnittswerte. Da der<br />

Preistrend der letzten Jahre überall ähnlich<br />

gewesen sei, gelte jedoch die Kernaussage<br />

über die deutlich verbesserte Bezahlbarkeit<br />

im Kern bundesweit.<br />

Die niedrigeren Belastungsquoten gehen<br />

nach Auskunft der Immobilienexperten<br />

in erster Linie auf das Konto der deutlich<br />

günstigeren Darlehenskonditionen. Hypo-<br />

Was Häuser im Ausland kosten<br />

In Deutschland sind Eigenheime so günstig<br />

zu erwerben wie nie zuvor. Anders sieht es<br />

im benachbarten Ausland aus. Dort liegen<br />

die Preise zum Teil 40 bis 60 Prozent<br />

höher als hierzulande. Dabei ragte Luxemburg<br />

im Sommer 2010 mit einem Durchschnittspreis<br />

von über einer halben Million<br />

Euro klar heraus. Aber auch in Belgien,<br />

den Niederlanden, Großbritannien und<br />

Frankreich liegen die Preise für Eigenheime<br />

zwischen 277.000 und mehr als 300.000<br />

Euro.<br />

theken mit bis zu 10 Jahren Zinsbindung<br />

kosteten 1994 über acht Prozent Zinsen,<br />

im dritten Quartal des Jahres 2010 nach der<br />

Bundesbank-Statistik dagegen nur noch<br />

3,75 Prozent, also weniger als die Hälfte.<br />

Nicht berücksichtigt wurde dabei, dass viele<br />

Angebote noch niedriger lagen.<br />

Für Vergleichszwecke in den Rechnungen<br />

wurde ein einheitliches Finanzierungsmodell<br />

unterstellt: 30 Prozent des Kaufpreises<br />

werden danach durch Eigenkapital bestritten,<br />

70 Prozent über eine Hypothek mit 1<br />

Prozent Anfangstilgung. Im Ergebnis kostete<br />

demnach die Finanzierung eigener vier<br />

Wände für den typischen Käufer des Jahres<br />

2010 eine monatliche Finanzierungsrate von<br />

504 Euro - also nur die Hälfte, verglichen mit<br />

den über 1.000 Euro im Jahre 1994; im Jahre<br />

2002 waren es immerhin noch 734 Euro.<br />

Selbst wenn man, so die Experten, eine auf<br />

zwei Prozent verdoppelte Anfangstilgung<br />

unterstellt (was zur Zeit ratsam ist, um rechtzeitig<br />

schuldenfrei zu werden), erhöht dies<br />

die Rate lediglich um gut 100 Euro im Monat.<br />

Gleichzeitig sind die verfügbaren Nettoeinkommen<br />

von Haushalten mit einem Kind<br />

nach den Einkommens- und Verbrauchsstichproben<br />

des Statistischen Bundesamtes<br />

(EVS) bis in die jüngste Zeit hinein zumindest<br />

moderat gestiegen. Bei einem Langfristvergleich<br />

darf nach allerdings nicht übersehen<br />

werden, dass die Finanzierungslasten<br />

für Wohneigentumserwerber in der Vergangenheit<br />

durch steuerliche Förderungsmaßnahmen<br />

spürbar abgemildert wurden.<br />

Alles in allem machen die Zahlen - so die<br />

LBS-Experten - deutlich, dass der Erwerb<br />

von Wohneigentum zur Zeit ungewöhnlich<br />

günstig ist.


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