RheinBerg geht seinen eigenen Weg

glverlag

RheinBerg geht seinen eigenen Weg

01

Januar / Februar 2011 · 9. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Damit die Stadt flexibler

wird – Stadtentwicklungsbetrieb

nahm die Arbeit auf

BURSCHEID

Stadt sorgt sich um ein

schnelleres Internet für die

Gewerbebetriebe

KÜRTEN

Die Gemeinde läßt sich total

auf ihren berühmten Musiker

Karlheinz Stockhausen ein

LEICHLINGEN

Historischer Bahnhof mit

Wohnungen, Kneipe und

Biergarten zu verkaufen

ODENTHAL

Bürgerschaft half maßgeblich

bei der Verbesserung des

neuen Wupsi-Bus-Fahrplans

OVERATH

Nach zweijähriger Arbeit

hat Overath jetzt endlich

auch ein Leitbild

RÖSRATH

Ortsteil Forsbach soll durch

ein neues Wohn- und Bürogebäude

attraktiver werden

WERMELSKIRCHEN

Bezirksregierung fördert Radweg

auf der Bahntrasse und

Innenstadt-Entwicklung

LEVERKUSEN

Regierungspräsidentin

brachte zum Antrittsbesuch

ein paar Millionen Euro mit

+++ Infos +++ Seite 25 +++

WIE DIE KREISVERWALTUNG AUS DER NOT EINE TUGEND MACHT

RheinBerg geht seinen eigenen Weg


Gut.

Sicherheit

Vertrauen

Nähe

Kreissparkasse.


GL&Lev kontakt • Nr. 01 / 2011

INHALT

GL&Lev PROFIL

SERIE - Der Rheinisch Bergische Kreis – 4

eine Momentaufnahme

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 6

Russische Delegation sammelte

Information in Moitzfeld

GL&Lev REGIO

Der „Gründerpreis“ der Sparkassen 8

FHDW-Studenten testen Wupsi 10

Air China fliegt ab Düsseldorf 12

GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH - Stadtent- 14

wicklungsbetrieb legt los

RöSRATH - Baumaßnahme am Halfenhof 16

OVERATH - Der Rat hat Leitbild beschlossen 17

ODENTHAL - Geld aus Köln für die Regionale 18

KüRTEN - Ehrenamtspreis für Bürgerbus-Verein 18

BURSCHEID - Immer das Problem Internet 20

LEICHLINGEN - Stadtpark-Protest vor Gericht? 21

WERMELSKIRCHEN - Kölner Fördermittel 22

für die Innenstadt

LEVERKUSEN - RP brachte Millionen mit 24

WFL - Der Unternehmerpreis 2010 25

LEVERKUSEN - Gespräch mit dem 29

Oberbürgermeister

Bayer investiert in die Belegschaft 30

NACHBARSCHAFT - Möbelmesse 32

offen fürs Publikum

Gewerbeflächen in Lindlar frei 33

Köln/Bonn Airport mit leichtem Plus 34

GL&Lev SERVICE

LANDWIRTSCHAFT - Der Jahresbericht 36

FORSTWIRTSCHAFT - Internationales Jahr 37

TOURISMUS - Kreuzfahrten mit AIDA 38

HANDEL - Präsident wiedergewählt 39

GOLF - Messe in Köln 40

AUTO - Der neue Mercedes CLS 42

GASTRONOMIE - Gourmet-Festival auf Sylt 44

ENERGIE - Photovoltaik erfolgreich 45

GESUNDHEIT - Wenn die Luft weg bleibt 46

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Haftungsfalle Online-Shop, Mietkosten

für Zweitwohnungen, Datenschutz ab 47

Wenn wir etwas wirklich

Nachhaltiges aus

dem alten Jahr mit ins

neue nehmen wollen,

so scheinen mir das vor

allem die neu entfachten

Bürgerbegehren oder auch Proteste

zu sein. Wann in den Jahren zuvor haben

sich die Bürger schon mal so ausführlich

zu Wort gemeldet? Haben sie nicht das

Meiste einfach so hingenommen, weil: Die

da oben machen ja doch, was sie wollen!

Sollte sich der Bürger da plötzlich seiner

Möglichkeiten und vor allem Pflichten be-

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Nach 20 Jahren im KSK-Vorstand - Hans Seigner im Ruhestand

Nach annähernd 43 Jahren im Dienst der Kreissparkasse Köln, davon 20 Jahre im Vorstand, ist Hans Seigner (60) zum Jahres-

ende in den Ruhestand gegangen. Vorstandschef Alexander Wüerst und Verwaltungsratsvorsitzender Werner Stump

verabschiedeten den in Hürth geborenen Fachmann für kommunale Kunden mit Blumen und einer Bronzeplastik des Bergisch

Gladbacher Künstlers Werner Franzen. Seigner war in vielen Sparkassen-Gremien engagiert. Nachfolger Seigners ist Christian

Bonnen (46). Er verantwortet speziell das Dezernat Institutionelle Kunden/-Treasury, Private Banking und Privatkunden.

EDITORIAL

Mehr Ehrlichkeit ...

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

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Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

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knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

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sonnen haben? Das wäre doch mal was!

Nur darf bei allen Protesten, die da noch in

der Luft hängen - ob im Siegkreis oder in

RheinBerg - nicht vergessen werden: Allgemeinwohl

geht vor Eigennutz. Und nur zu

protestieren, weil mir die neue Maßnahme

vor der eigenen Tür ganz persönlich nicht

gefällt - das, so ist’s meine ganz persönliche

Ansicht - wäre ein ganz falsches Demokratieverständnis.

Ich erhoffe mir da für

2011 mehr Fairness, mehr Ehrlichkeit und

Fingerspitzengefühl von allen Seiten, auch

von der Politik. In diesem Sinne alles Gute

für ein ganz bestimmt gutes neues Jahr, Ihr

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar

Druck:

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: März /April 2011

Anzeigenschluß: 25. Februar 2011

GL&Lev kontakt 01/11

3

IMPRESSUM


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GL&Lev PROFIL

GL&Lev kontakt 01/11

RheinBerg finanziell gebeutelt –

strategisch auf einem gutem Weg

Fünf Jahre genau ist

es her, da hat Landrat

Rolf Menzel den

Strategieprozess

„RBK 2020 - Fit für die

Zukunft“ ins Leben

gerufen. Wie andere

Kollegen andernorts

mit anderen Begriffen

auch. Weil sie weit-

sichtig erkannt hatten:

Zukunft ist jetzt!

Zum Jahreswechsel

machte das der Landrat

wie in einem Jahres-

rückblick noch einmal

deutlich.

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Strategieprozess - das hört sich kompliziert

an, wird auch in der Öffentlichkeit

kaum wahrgenommen, ist aber von

großer Bedeutung für unsere Gesellschaft.

Rolf Menzel sagte es bei der letzten Sitzung

des Kreistages in Bergisch Gladbach,

als es um den desaströsen Haushalt 2011

ging, der ein Defizit von 14,4 Millionen Euro

aufweist und ein Stück Dilemma unseres

Landes offen legt. Alle zusammen, der Kreis

und die Kommunen, sind eigentlich pleite.

Nichts geht mehr - und da spricht der Landrat

von „RBK 2020 - Fit für die Zukunft...“

Menzel und sein Kreiskämmerer Udo

Wasserfuhr zeigten die leeren Kassen, bewiesen

dabei aber hoch anständige Loyalität

gegenüber den Gemeinden, von denen sie

eigentlich mehr Geld (sprich Umlage) verlangen

könnten, um die eigene Lage besser

aussehen zu lassen. Sie erklärten sich solidarisch

mit der Armut und erhöhten die Umlage

nicht ! Der Kreis bleibt damit im Haushaltssi-

Nicht gerade ein Spaß-Termin:

Landrat Rolf Menzel, Chef der

Kreisverwaltung, im Kreistag in

Bergisch Gladbach.

Sponsor und Kooperationspartner für den Kreis:

Die Kreissparkasse Köln, hier vertreten durch die

Regionaldirektorin Marianne Brochhaus. Menzel

freut sich: Die haben wenigstens gute Zahlen...


cherungskonzept,

um die Kommunen

nicht zusätzlich

zu belasten.

Menzel wörtlich:“

Wir haben schon

eine Menge Kritik

aushalten müssen,

weil wir hier Wege

gehen, die vielleicht

Schule machen

könnten.“ Er

GL&Lev PROFIL

Kreiskämmerer

Udo Wasserfuhr

mit einem Novum.

Er brach seine

Haushaltsrede ab:

„Das bedeutet

eine Aufwandreduzierung

von

rd. 1.500 Euro“.

zeigte sich aber erfreut, dass „wir alle hier im Kreistag uns grundsätzlich

einig sind, diese Linie beizubehalten.“

Dafür übte der Landrat heftige Kritik an politischen Vorgängen

in Land und Bund. Denn vor allem die Sozialhilfeleistungen, die

den Kommunen auferlegt werden, zwingen sie finanziell in die

Knie. Auf den dringend notwendigen Strukturwandel warten die

Kommunen im ganzen Land.

Nun hat ein Strategieprozess nicht in erster Linie mit Geld zu

tun. Er befasst sich vielmehr mit Antworten auf die Zukunftsfragen

des demografischen Wandels, also mit Konzepten wie etwa

bei der erfolgreichen Regionale 2010, die im Juni dieses Jahres ihr

großes Finale in Rösrath findet. Strategisch geht es in RheinBerg

u.a. um Bildungsnetzwerke, um kommunale Integration, Wohnungswirtschaft

und Energieersparnis. Dafür ist eine Kooperation

mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft unumgänglich.

Und man sollte nutzen, was aus guter Ausgangsposition

nutzbar ist, frei nach dem Slogan „Stärken stärken“.

Und da kann der Rheinisch Bergische Kreis Positives aufweisen.

Konferenzen, Maßnahmen und eindrucksvolle Handlungsergebnisse

in den letzten Monaten belegen: RheinBerg ist mit

seinem Strategieprozess auf einem guten Weg.

Wir fragten Landrat Rolf Menzel

Was war für den Kreis das wichtigste/nachhaltigste

Ereignis des Jahres 2010 und warum ?

Es gab nicht DAS Ereignis, sondern die kontinuierliche Entwicklung

begonnener Themen, wie z. B. im Strategieprozess RBK 2020 das

Wohnungspolitische Handlungskonzept, die Integrationskonferenz

und die Bildungskonferenz; die Neuorganisation der KAS (Kooperation

Arbeit und Soziales Rhein-Berg) und die Regionale 2010.

Was ist 2010 leider nicht gelungen und warum ?

Die strukturelle Verbesserung der Kommunalfinanzen. Weil Bund

und Land sich immer noch nicht nachhaltig bewegt haben. Zwar

gibt es punktuelle Verbesserungen aber immer noch keine dringend

notwendigen strukturellen Veränderungen.

Welche Aufgabe betrachten Sie als die wichtigste für das

neue Jahr 2011 und warum ?

DIE wichtigste Aufgabe gibt es nicht, es ist vielmehr die kontinuierliche

Weiterentwicklung begonnener auf längere Sicht angelegter

zukunftsweisender Projekte insbesondere die Regionale

2010 und der Strategieprozess RBK 2020.

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GL&Lev kontakt 01/11

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6

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRum

Know-how-Geber Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum

Russische Delegation zu Besuch

Das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum

(RBTZ) im TechnologiePark

Bergisch Gladbach war Anfang

Dezember 2010 ausgesuchtes

Ziel einer 30-köpfigen Delegation

aus Russland. Die Gästeschar setzte

sich vornehmlich aus Repräsentanten

von Hochschulen sowie regionalen

und kommunalen Verwaltungsorganisationen

zusammen.

Die russische Abordnung reiste eigens

an, um von den langjährigen Erfahrungen

und den erfolgreichen Einrichtungen

des Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrums

in Bergisch Gladbach zu

profitieren. Informeller Austausch inklusive.

Deutsch-russisches Wirtschaftsjahr

Initiiert wurde diese Reise durch ein von

Bundesbildungsministerin Annette Schavan

ausgerufenes deutsch-russisches Wissenschaftsjahr.

Erklärtes Ziel ist es, deutschrussischen

Partnerschaften in Bildung, Forschung

und Innovation Auftrieb zu geben,

um wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige

Entwicklungen in beiden Ländern zu

fördern. Da das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum

diese Bemühungen unterstützt,

kam der Kontakt und schlussendlich

der Besuch zustande.

VDI-Förderpreis: Auszeichnung der Sieger im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

Von der Innovation zum Erfolg

Die Begrüßung war Dipl.-Ing. Peter

Zschernack und Lutz Urbach vorbehalten.

Als Vorsitzender des VDI

Kölner Bezirksvereins e.V. und Bergisch

Gladbacher Bürgermeister hießen Zschernack

und Urbach Teilnehmer und Gäste der

diesjährigen VDI-Förderpreisverleihung im

Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

Mitte November willkommen. Prof. Dr. Jörg

H. Ottersbach stimmte die Anwesenden

mit seinem Impulsvortag „Von der Innovation

zum Erfolg“ auf die anschließenden

Kurzpräsentationen der nominierten Kandidaten

ein. Im Anschluss lüftete Dipl.-Ing. Peter

Zschernack das Geheimnis, welcher der

GL&Lev kontakt 01/11

Interesse an Gründungsförderung

Von großem Interesse war für die Delegation

und insbesondere für die leitenden Vertreter

der Kreisverwaltungen des Gebietes Leningrad

(St. Petersburg) das Thema Gründungsförderung.

Am Beispiel des RBTZ, hier sind

die Stadt Bergisch Gladbach, der Rheinisch-

Bergische Kreis, die Kreissparkasse Köln und

die Industrie- und Handelskammer zu Köln

beteiligt, konnte Geschäftsführer Martin

Westermann, verdeutlichen, wie Wirtschafts-

und Gründungsförderung im Bereich

High-Tech und Wissenschaft funktioniert,

die zehn besten Teilnehmer/innen

am VDI-Förderpreis

Kandidaten unter die ersten drei Plätze kam

und sich neben der Nominierungsurkunde

über eines der Preisgelder freuen durfte.

Den 1. Platz (mit 3000 EUR dotiert) belegte

Dipl.-Ing. (FH) Piotr Olkowski (Rheinische

wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.

Transfer zwischen Wissenschaft

und Wirtschaft

Sehr gefragt von den Dozenten und Professoren

der verschiedenen Universitäten

waren außerdem Infos und Einzelheiten

über erfolgreiche Transferprojekte zwischen

Hochschulen, Forschungseinrichtungen und

Unternehmen. Auch hier konnten die Besucher

von dem reichhaltigen Erfahrungsschatz

der Repräsentanten des Rheinisch-

Bergischen TechnologieZentrums profitieren.

Fachhochschule Köln) für seine Diplomarbeit

zum Thema „Flexibilisierung eines 600

MW Braunkohlenkraftwerkblockes“.

Den 2. Platz (mit 2000 EUR dotiert) belegte

B.Sc. Ramona Makarow (Hochschule Bonn-

Rhein-Sieg) für ihre Bachelorarbeit „Untersuchung

zu physikalischen und chemischen

Parametern bei der schnellen thermischen

Umsetzung energetischer Materialien“.

Den 3. Platz (mit 1000 EUR dotiert) belegte

Dipl.-Ing. (FH) Steffen Skopp (Fachhochschule

Köln) für seine Diplomarbeit „Demosaicing

und Defektpixelkorretur“.


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GL&Lev REGIO

IHK-Präsident

Sträter lobt Solingen

für seine positive

Entwicklung durch

Sparbemühungen

„Sind wir alle Rheinland?“ Mit dieser

Frage begrüßte IHK-Präsident Friedhelm

Sträter (Bild) jüngst die rund 150

Gäste zum traditionellen Empfang der

Solinger Wirtschaft. Darunter auch die

stellvertretende Ministerpräsidentin des

Landes NRW, Sylvia Löhrmann. Erstmals

fand der Empfang auf Schloss Burg im

historischen Ambiente des Engelbertsaals

statt.

Mit vollmundigen Erklärungen

zum Thema

Rheinland werde man

noch lange kein Rheinland,

sagte Sträter. Zwar

komme dem Rheinland unter allen

Nachbarregionen hervorragende Bedeutung

für das Bergische Städtedreieck

zu. Aus diesem Grunde engagiere

sich auch die bergische IHK seit langem

dort und habe sogar die Federführung

für die Gemeinschaft „Automotive

Rheinland“ übernommen. Und auch

die IHK wolle eine engere Bindung an

das Rheinland. Aber man müsse gemeinsam

und mit einem klaren Profil ins

Rheinland gehen.

„Nur als Bergisches Städtedreieck mit

650.000 Einwohnern und klarem Konzept

sind wir bei Städten wie Düsseldorf

und Bonn einigermaßen konkurrenzfähig“,

verdeutlichte der IHK-Präsident.

Zudem sei auch in der Rheinland-Initiative

noch viel „heiße Luft“ enthalten.

Auch Solingens Oberbürgermeister

Norbert Feith äußerte sich zum Thema

Rheinland. Er sagte: „Wir müssen mitmachen“.

Das Städtedreieck befinde

sich inmitten der Zellteilung zwischen

der Rhein- und Ruhrdiskussion, in der

sich Solingen zum Rheinland hingezogen

fühle. Seine Stadt selber habe im

letzten Jahr einen kühlen Kopf bewahrt

und sich unter den von der Pleite bedrohten

nordrhein-westfälischen Städten

inzwischen zum Musterschüler

entwickelt, was auch der IHK-Präsident

lobend hervorhob.

GL&Lev kontakt 01/11

Farbe ist in. Nachdem unlängst ein total blaues Haus Aufsehen (und heftige Kritik) in Bergisch Gladbach erregte, gibt es

dort seit kurzem ein „knaatsch“ rotes Gebäude an der Bensberger Straße. Ganz nach internationalem Vorbild wie das kleine

Bild aus Luxemburg zeigt. Wie schön ...

Jugendliche sollen ein fiktives Unternehmen gründen

Sparkassen laden Schüler

zum „Gründerpreis“ ein

Im Dezember ist die

zwölfte Spielrunde des

Deutschen Gründerpreises

für Schüler eingeläutet

worden. Dabei handelt es

sich um das bundesweit

größte Existenzgründer-

Planspiel für Schüler

ab 16 Jahren von

allgemein- oder berufsbildenden

Schulen.

Ausgelobt wird der

Preis von den Partnern Sparkassen,

ZDF, stern und Porsche. Interessierte

Schülerteams können sich noch bis

zum 15. Februar unter der Internetadresse

www.dgp-schueler.de für die neue Spielrunde

bewerben.

Bei dem Wettbewerb gründen Schülerteams

ein fiktives Unternehmen, erstellen

ein Geschäftskonzept und lernen vier Monate

lang das Berufsleben hautnah kennen.

Während der Spielphase bekommen die

Teams nach und nach Aufgaben per E-Mail

zugesandt, die es innerhalb einer vorgegebenen

Frist zu lösen gilt. „Dabei wurden die

Aufgaben aufgrund der bundesweiten Umstellung

der Gymnasien auf acht Schuljahre

bereits im letzten Jahr überarbeitet und

den geänderten Rahmenbedingungen aller

Pokale für die Sieger

Schulformen angepasst“,

sagt Sabrina Cremer, Projektbetreuerin

bei der Kreissparkasse

Köln.

Der Deutsche Gründerpreis

ist die bedeutendste

Auszeichnung für herausragende

Unternehmer

in Deutschland. Ziel der

Initiative ist es, ein positives

Gründungsklima in

Deutschland zu fördern

und Mut zur Selbstständigkeit zu machen.

Die zehn besten Schülerteams erhalten

Preisgelder in Höhe von 6.000 Euro. Darüber

hinaus prämiert die Kreissparkasse Köln die

erfolgreichsten Teams aus ihrem Geschäftsgebiet

mit Preisgeldern von insgesamt 1.050

Euro. Teilnehmen können Teams von 3 bis 6

Schülern, die alle dieselbe Schule, aber nicht

zwingend dieselbe Klasse besuchen müssen.

Notwendig außerdem: Internetzugang

und E-Mail-Adresse.

Unterstützend stehen den Teams Unternehmenspaten,

Lehrer und die Spielebetreuer

der Sparkassen zur Seite. Bei der

Kreissparkasse Köln steht Sabrina Cremer

als Ansprechpartnerin zur Verfügung, erreichbar

unter Telefon 0221 227-2351 oder

per E-Mail: sabrina.cremer@ksk-koeln.de.


Public Relation

Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


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GL&Lev REGIO

Bayer schärft sein

Marken-Profil

Der Bayer-Konzern will die Dachmarke

„Bayer“ deutlich stärken und die Zahl

der Markenauftritte kontinuierlich reduzieren.

„Wir haben unser Portfolio analysiert

und festgestellt, dass die Vielfalt

der Marken im Bayer-Konzern zu einer

Verwässerung der Dachmarke geführt

hat“, erläuterte Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers. „Unser Ziel ist es,

den Wert unseres Markenportfolios

deutlich zu steigern, indem wir uns auf

die Dachmarke und auf unsere Produktmarken

konzentrieren. Das Bayer-Kreuz

ist weltbekannt und darauf wollen wir

künftig noch stärker aufbauen.“ Mit der

neuen Markenstrategie sollen auch die

Produkte von Bayer schneller, klarer und

eindeutiger wahrgenommen werden.

„Die Verknüpfung hochqualitativer Produktmarken

mit der Marken-Ikone Bayer

schafft Vertrauen, Loyalität und somit

eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

des Unternehmens“, sieht Dekkers

gute Gründe für die Maßnahme.

Kölner Airline weicht

nach Maastricht aus

Germanwings reagiert auf die Luftverkehrssteuer.

Ab Ende März fliegt die

deutsche Günstig-Airline ab der niederländischen

Stadt Maastricht nach

Berlin. Die Strecke wird wochentags

zweimal und am Wochenende einmal

mit einem Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen

bedient. Die günstigen Flüge

ab 19.99 Euro (von Montag bis Freitag

im doppelten Tagesrand) sind bereits

buchbar. Die Niederlande erheben keine

Luftverkehrssteuer.

GL&Lev kontakt 01/11

Regionales Bus-Unternehmen im Image-Test

FHDW-Studenten nahmen

die Wupsi unter die Lupe

Fünf Studenten der Fachhochschule

der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch

Gladbach haben das Image der Kraftverkehr

Wupper-Sieg AG (Wupsi) in der

breiten Öffentlichkeit untersucht.

Die Erhebungen aus rund 1006 Interviews

– durchweg geführt im Jahr

2010 – flossen in die Bestandsaufnahme

mit ein. Bestnoten verdiente sich die

Wupsi demnach in den Bereichen Sicherheit

und besondere Ausstattung der Busse.

Bereits im Frühjahr 2010 hatte die Kraftverkehr

Wupper-Sieg AG (Wupsi) die FHDW

beauftragt, eine Imageuntersuchung durchzuführen.

Diese erste Untersuchung war

Wupsi-Vorstand Marc Kretkowski (links) und FHDW-

Direktor Dr. Stefan Kayser besiegelten eine langfristige

Kooperation.

unternehmens- und regionsspezifisch gestaltet.

Das Projekt wurde von FHDW-Marketing-Dozentin

Dr. Maria Elo und Prof. Dr.

Albena Neschen, Dozentin für Wirtschaftsethik

und Soziale Kompetenz, betreut und

unterstützt. Insgesamt wurden 1006 Personen

in der Region Leverkusen / Bergisch

Gladbach interviewt.

Als lokaler ÖPNV-Anbieter in Leverkusen

und dem Rheinisch-Bergischen Kreis ist

die Wupsi mit 31,28 Millionen Fahrgästen

(2009) ein wichtiger Akteur im Bereich Mobilität.

Die ungestützte Frage in Bezug auf

den Bekanntheitsgrad der Wupsi zeigte,

dass die Wupsi bei ca. 70 % der Befragten

bekannt ist.

Die niedrigste Note (2,8) bekam die

Wupsi in Bereich Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zusätzlich konnte die Studie identifizieren,

was Wupsi-Kunden über bestimmte Aktionen

denken und wie die Kunden Wupsi-

Leistungen nutzen.

Die gute Zusammenarbeit zwischen

der Wupsi und der FHDW soll jetzt auf

mehreren Ebenen fortgesetzt werden.

Angedacht sind Aus- und Weiterbildung,

Praktika, Projektarbeiten, Untersuchungen

und Kooperationen im Bereich Marketing.

Marc Kretkowski, Vorstand der Kraftverkehr

Wupper-Sieg AG, und Dr. Stefan Kayser,

Leiter FHDW in Bergisch Gladbach, unterzeichneten

dazu einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Rhein-Sieg führt die Werkstofftonne ein

Der Rhein-Sieg-Kreis führt im neuen Jahr in seinen 19 Städten und Gemeinden die Werkstofftonne

ein. Das hat der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz im Siegburger Kreishaus

beschlossen. Dafür müssen rund 190.000 Behälter gekauft und aufgestellt werden. Die

Rhein-Sieg Abfallwirtschaftsgesellschaft (RSAG) wird mit der Aufstellung im März oder

April beginnen. Die Nutzung bleibt den Bürgern im ersten Jahr freiwillig überlassen. Erst ab

2012 soll die Wertstofftonne für alle Kreisbewohner verpflichtend sein.

Bislang sammeln die Bürger Verkaufsverpackungen im „Gelben Sack“, der im Auftrag der

Dualen System Deutschland GmbH regelmäßig abgefahren wird. Im ersten Jahr soll erst

einmal nur das Material aus diesem Sack in die Tonne, ab 2012 dann auch die stoffgleichen

Nichtverpackungen wie z. B. Kinderspielzeug und Blumentöpfe aus Kunststoff. Ebenso werden

darin Metalle und versuchsweise Elektrokleingeräte gesammelt. Langfristig zu erwartende

Erlöse aus der Tonne sollen den Gebührenzahlern zu Gute kommen.


Rückentraining im Kreishaus

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung

zur „Betrieblichen Gesundheits-

förderung“ im Kreishaus Siegburg.

Unter dem Motto „Tag des Rückens“

nutzten rund 250 Beschäftigte der

Kreisverwaltung sowie Beamte der

Kreispolizeibehörde die Gelegenheit für Informationen

über die richtige Haltung vor

dem Computer, Bürogymnastik und Fitness

trotz überwiegend „sitzender Tätigkeit“. Angeboten

wurden u. a. Schnupperkurse zu

Rückenschule, Pilates, Bürogymnastik und

Yoga. Besonders das „Back-Check-Gerät“ der

AOK (Bild rechts), das zweifelsfrei Auskunft

gab über die Stärke von Rücken- und Bauchmuskulatur,

war den ganzen Tag über belegt.

Kreisdirektorin Annerose Heinze freute

sich über das große Interesse der Mitarbeiter

und befand eine gewisse Notwendigkeit,

das betriebliche Gesundheitsmanagement

in der Kreisverwaltung weiter voran zu treiben:

„Dazu haben wir heute einen weiteren

Schritt getan, und das ist gut so.“

Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt

„Wir wollen keine seelenlose Körpermedizin.

Aber auch keine körperlose Seelenmedizin.“

Behandlungsschwerpunkte

• Posttraumatische Belastungsstörungen

• Depressive Erkrankungen

• Anpassungs-, Persönlichkeitsund

Zwangsstörungen

• Angsterkrankungen

• Somatisierungsstörungen

• Essstörungen

• Psychosomatische Dermatologie

Privatkassen, Beihilfen

Selbstzahler

Zusätzlich zu unseren therapeutischen Angeboten

• TCM (z.B. Akupunktur und Hypnose)

Unverbindliches medizinisches Vorgespräch und Besichtigung

der Klinik nach Terminabsprache möglich.

ISOTEC auf Platz 2

beim Deutschen

Unternehmerpreis

GL&Lev REGIO

Das aus Bergisch Gladbach

stammende Unternehmen

ISOTEC (jetzt mit

Sitz in Kürten) hat einen

Triumpf beim Deutschen

Unternehmerpreis nur

knapp verfehlt. Bei der Festveranstaltung

in Frankfurt wurde ISOTEC in der Kategorie

„Franchise“ als zweitbestes Unternehmen

Deutschlands gekürt. „Natürlich

wäre ich gerne mit dem ersten Platz zurück

gekommen“, sagte Geschäftsführer

Horst Becker (Bild), dessen Unternehmen

auf die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden

spezialisiert ist. „Aber auch

dieser zweite Platz ist eine unglaublich

motivierende Auszeichnung.“ Für den

Wettbewerb des Harvard Clubs of Germany

zugelassen werden nur Firmen,

die „eine echte Problemlösung anbieten

und auffällig innovativ am Markt agieren“,

sagt die Regel.

… im schönen Bergischen Land

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GL&Lev kontakt 01/11

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GL&Lev REGIO

Siegfried Reddel (57, Bild), Geschäftsführer

der Wellness-

Oase „Mediterana“ in

Bergisch Gladbach, sah

seinen Weihnachtswunsch

leider nicht

erfüllt. Die Kommunalpolitik

hatte sein Hotel-

Projekt überraschend auf Eis gelegt, obwohl

die großen Parteien für das Hotel stimmen.

Nun soll auf einer Sondersitzung noch im Januar

eine Entscheidung fallen. Immerhin plant

Reddel die Hoteleröffnung im Spätsommer

2012.

Willy Gieraths (73, Bild), Inhaber des

weit über Bergisch

Gladbach hinaus bekannten

Autohauses

der Marke Opel, erhielt

jetzt zum 50jährigen

Berufsjubiläum den

Goldenen Meisterbrief.

Sechs Jahre nach seiner Meisterprüfung war

Gieraths 1966 bereits Mitinhaber des väterlichen

Unternehmens geworden, das der Krise

trotzte und nach eigenen Angaben im Jahr

2.500 Autos verkauft.

Thorsten Wolter (39, Bild), sechs

Jahre lang stellvertretender

Pressesprecher

der Kreisverwaltung

in Bergisch Gladbach,

davor neun Jahre Klimaschutz-

und Agenda-Beauftragter

des

Kreises, hat seinen Job aufgegeben. Wolter ist

seit Dezember 2010 Referent für Kommunikation,

Presse- und öffentlichkeitsarbeit beim

„Region Köln/Bonn e.V.“ am Heumarkt in Köln.

Er soll diese Stelle aufbauen.

Jürgen Nimptsch (56, Bild), Oberbürgermeister

der

Stadt Bonn, geht mit

seinem Haushalt für

den 2011/2012 neue

Wege. Ab 18. Januar

können Bonns Bürger

im Internet ihre Meinung

zu den „freiwilligen Ausgaben“ abgeben.

Die nämlich stehen zuerst auf der „Streichliste“.

Bis zum 16. Februar kann abgestimmt und kritisiert

werden. Aber auch neue Sparvorschläge

sind erwünscht. Zuschüsse für Projekte in der

Innenstadt erhält er von der Bezirksregierung

Köln. Gisela Walsken kündigte ihm bei ihrem

Antrittsbesuch knapp 2,3 Millionen Euro an.

GL&Lev kontakt 01/11

NAMEN

Wo einst van Beethoven und Haydn musizierten

Zum Jahreswechsel ist in Bad Godesberg eine Ära in der „Redoute“ und dem benachbarten Restaurant „Redüttchen“ zu

Ende gegangen. Nach mehr als 35 Jahren lief der Pachtvertrag der Günnewig Hotels & Restaurant GmbH & Co.KG mit der

Stadt aus. Das Städtische Gebäudemanagement Bonn (SGB) beginnt möglichst umgehend mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen,

die auf rund 1,8 Millionen Euro geschätzt werden und die für eine Neuverpachtung notwendig sind. Die

Arbeiten sollen im Juli beendet sein. In kürze wird die Pacht neu ausgeschrieben. Die Redoute ist ein Zentrum für Konzerte,

Bälle und Galadiners.

Air China fliegt ab März

den Airport Düsseldorf an

Am 27. März

nimmt Air

China, Mitglied

der Star Alliance,

eine neue Verbindung nach Deutschland

auf und fliegt dienstags, freitags und

sonntags von Peking nach Düsseldorf. Ab

dem 23. Juni kommt ein vierter wöchentlicher

Flug dazu, der donnerstags stattfindet.

Vorgesehen ist ein Airbus A330-200

mit insgesamt 240 Sitzplätzen, davon 34

in der Business Class. Der Abflug in Düsseldorf

nach Peking ist für 20:45 Uhr geplant,

die Landung in Peking ist um 12:45 Uhr

Ortszeit am darauffolgenden Tag. In Peking

startet Air China um 13:55 Uhr Ortszeit, die

Ankunft des Fluges aus Asien in Düsseldorf

ist für 18:45 Uhr vorgesehen. Die Flugdauer

beträgt auf dem Hinflug rund zehn

Stunden. Die Flüge können online unter

www.airchina.de und im IATA-Reisebüro

gebucht werden. Tickets für den Hin- und

Rückflug sind ab 595,00 Euro erhältlich.

Neuerdings mit Air France

wieder von Köln nach Paris

Der Köln Bonn Airport hat das Jahr

2010 mit Zuwächsen im Passagier-

und Frachtverkehr abgeschlossen.

Trotz der Aschewolke im Frühjahr und des

Wintereinbruchs im Dezember sollen 9,85

Millionen Menschen von oder nach Köln/

Bonn geflogen sein – ein leichtes Plus von

1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei

der Fracht gab es einen satten Zugewinn

von 16 Prozent. Größter Wachstumstreiber

im Passagierverkehr ist Germanwings. Die

Winterflugplan-Ziele wie Madrid, Friedrichshafen,

Kopenhagen, Ankara und Tel

Aviv sind die Basis für eine weitere stabile

Passagierentwicklung am Airport. Auch für

den Sommerflugplan (gültig ab 27. März)

stehen schon viele neue Ziele fest. Verbindungen

nach Bari, Pisa und Cagliari kommen

hinzu. Zudem fliegt Germanwings für

TUI Deutschland im Vollcharter nach Marrakesch

(Marokko). Zurück in Köln Bonn ist

auch Air France. Seit dem 10. Januar steuert

die Airline Paris an.

Bonn macht ernst mit der Steuer für Zweitwohnungen

Die Stadt Bonn erinnert daran, dass sie im neuen Jahr eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt. Die

Fragebögen werden im Januar verschickt, damit die Wohnungsinhaber eine Steuererklärung

abgeben können. Auf dieser Grundlage erlässt das Kassen- und Steueramt den Steuerbescheid.

Die Steuer beträgt 12 % der Nettokaltmiete, also der Miete ohne Nebenkosten.

Für selbst genutztes Eigentum gilt die ortsübliche Miete für vergleichbare Wohnungen mit

mittlerer Ausstattung nach jeweils gültigem Mietspiegel. Die Zweitwohnungssteuer wird

von mehr als 35 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen erhoben. Wohnungen in Pflegeheimen

oder Betreuungseinrichtungen für Behinderte sind ausgenommen. Aus beruflichen Gründen

gemietete oder gekaufte Zweitwohnungen allerdings sind grundsätzlich steuerfrei.


Eine geballte Ladung Wirtschaftsförderung

Zu ihrer alljährlichen Klausurtagung

trafen sich jüngst in Naafshäuschen

(Lohmar) die Vertreter der Rheinisch-

Bergischen Wirtschaftsförderung (RBW)

mit den Wirtschaftsförderern der Kommunen

des Rheinisch-Bergischen Kreises, um

sich über aktuelle Handlungsfelder und

Themen der Zukunft auszutauschen und

Vorgehensweisen abzustimmen. Diskutiert

wurde über die Zukunft und die Rolle der

Leichtigkeit erfahren

Wirtschaftsförderung u.a. in den Bereichen

Demografischer Wandel, Fachkräftebedarfsdeckung,

Nachwuchsförderung, Aus- und

Weiterbildung, Familienfreundlichkeit, Internationale

Vermarktung, Tourismus, Social

Media und neue Formen der Kommunikation

im Internet. Des Weiteren tauschte man

sich aus über aktuelle regionale Projekte

und Anforderungen aus dem Tagesgeschäft.

„Dieser intensive Austausch wird von

Sportlich und komfortabel – die neue Audi A6 Limousine setzt neue Maßstäbe in der Oberklasse. Mit

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Wirtschaftsförderer von links: Bernd Sassenhof

(Overath), Volker Suermann (RBW), Silke Ratte

(RBW), Klaus Uwe Brodersen (Odenthal),

Dr. Erik Werdel (RBW), Christian Scheffs (Leichlingen),

Florian Lesske (Wermelskirchen),

Peter Jacobsen (RBW), Dr. S. Kempf (Burscheid),

Michael Hunke (RBW), David Bosbach

(Odenthal), Martin Westermann, Jonas Geist,

Bernd Martmann (alle Bergisch Gladbach).

allen Seiten sehr begrüßt und als

wichtig erachtet“, resümiert RBW-

Geschäftsführer Dr. Erik Werdel

das Treffen. „Es ist gut, sich einmal

gemeinsam Zeit zu nehmen, um

sich über die täglichen Anforderungen

auszutauschen. Man hat hier aber

auch die Möglichkeit, unabhängig vom Tagesgeschäft

Ideen und Erwartungen an die

Zukunft zu formulieren“.

Die jährliche Klausurtagung ergänzt so

die regelmäßigen Treffen der Wirtschaftsförderer,

in denen konkrete Themen wie die

Entwicklung der Gewerbeflächen, Standortmarketingmaßnahmen

oder überregionale

Projekte besprochen werden.

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GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

VR Bank stiftete

EVK 5.000 Euro

Der Förderverein des Evangelischen

Krankenhauses Bergisch Gladbach

durfte sich jüngst über eine Spende

der VR Bank zugunsten der Vortragsreihe

„Medizindialog“ freuen. 5000

Euro wechselten den Besitzer.

Im Rahmen des Medizindialogs versorgen

seit über zehn Jahren die EVK-

Chef- und Oberärzte die Bevölkerung

mit medizinischen Informationen aus

erster Hand. Letzte Vortragsthemen

mit jeweils rund 100 Zuhörern waren

u. a. Herzrhythmusstörungen, Geburtshilfe

und Knieschmerzen.

1. Was war für Ihre Stadt

das wichtigste/nachhaltigste

Ereignis des Jahres 2010 und

warum?

Für die Stadt Bergisch Gladbach

gab es viele wichtige Ereignisse;

nachhaltig sind sicher diejenigen,

die mit Stadtplanung und Stadtentwicklung

zusammenhängen – allen

voran das viel diskutierte Projekt

„Regionale 2010“. Fest steht: Die

Regionale ist auf absehbare Zeit

das einzige realisierbare und dank

der Landeszuschüsse auch bezahlbare

Stadtentwicklungsprojekt.

Vor gut einem Jahr stand die

Regionale auf der Kippe, weil unser

städtischer Eigenanteil durch

die Nothaushaltssituation nicht

mehr finanzierbar war. Wir haben

in einem gemeinsamen Kraftakt die

Regionale-Planungen drastisch verschlankt

(um rund 4,5 Mio. Euro)

und auf die Kernziele reduziert:

Hochwasserschutz mit Offenlegung

der Strunde, Sanierung der Fußgängerzone

und Anlage des Bahn-

GL&Lev kontakt 01/11

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

LutZ uRBAcH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Die Pressesprecherin wechselte nach Köln

Namhafte Läden sind schon da: Etwa Aldi, Lidl und Deichmann. Auch der ADAC ist seit

Jahren im Gewerbegebiet Lochermühle an der Ausfallstraße nach Kürten beheimatet. Jetzt

will ein Investor einen weiteren Fachmarkt ansiedeln, doch die Stadt sträubt sich. Sie sieht

dadurch Nachteile für die Innenstadt. Auch der Bestatter Fritz Roth will dort expandieren. Da

der Investor nicht nachgibt, könnten demnächst Juristen das Sagen haben.

Fragen an den Bürgermeister

Für LUTZ URBACH

war 2010 ein

besonderes Jahr

hofsvorplatzes. Bisher haben wir - als

Anerkennung für diese Bemühungen -

für die Hälfte der Investitionen eine

um 20 % höhere Förderung des Landes

NRW erhalten. Dadurch konnte

unser Eigenanteil auf das Machbare

gesenkt werden.

Aber auch in Bensberg und Refrath

geht es voran: Der Büchereistandort

Bensberg konnte gesichert

werden, das Kino wird erweitert und

das Schloss Center ist gerade neu

eröffnet worden – dank des Engagements

der Privatwirtschaft! Auch der

erste Spatenstich für die neue Rettungswache

konnte gefeiert werden.

Iris Gehrke (41, Bild), als Pressesprecherin von Bergisch Gladbach

zuständig für Stadtmarketing und öffentlichkeitsarbeit,

hat ihren Job zum 1. Januar aufgegeben. Sie wechselte

nach Köln, um dort das Veranstaltungsmanagement des

Sport- und Olympiamuseums im Rheinauhafen zu übernehmen.

Stadtsprecher in Bergisch Gladbach ist Martin Roelen.

Damit wir im Nothaushalt auch

weitere Potentiale entwickeln können,

wurde die Stadtentwicklungsgesellschaft

gegründet. Ich glaube zusammen

mit der Ratsmehrheit, dass

diese Gesellschaft unsere einzige realistische

Chance ist, in Zeiten des Nothaushalts

noch flexibel zu agieren.

2010 war aber auch aus einem

anderen Grund ein besonderes Jahr:

Wir haben einmal mehr über den

internationalen Tellerrand geschaut

und die Grundlagen für eine neue

Städtepartnerschaft gelegt. Beit Jala

in Palästina und Bergisch Gladbach

werden Partnerstädte! Ich verbinde

2,5 Millionen Euro

für die Regionale

bewilligt

Angekündigt und zugesichert war er

bereits: Jetzt hat die Bezirksregierung

Köln der Stadt Bergisch Gladbach den

Zuwendungsbescheid des Landes

für das Regionale 2010-Projekt stadt

:gestalten übersandt. Die Fördersumme

beträgt exakt 2.501.544 Euro; die

Anteilsfinanzierung der Stadt beträgt

90% von insgesamt 2.779.494 Euro.

Das sind knapp 278.000 Euro. Damit

können die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz

und in der Fußgängerzone nun

zügig in Angriff genommen werden.

damit viel Hoffnung und Vertrauen in

die Zukunft.

2. Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

Es gibt zweifellos viele Projekte, die

wir 2010 aus Geldnot nicht anpacken,

noch nicht einmal in Erwägung

ziehen konnten. So konnten wir etwa

in den Schulen längst nicht alles tun,

was wir eigentlich gewünscht hätten.

Trotzdem möchte ich das nicht unter

„Misserfolg“ verbuchen, weil wir immer

noch in der Lage sind, als Kommune

sehr viel zu leisten. Wir müssen

leider manchmal diese Leistungen auf

mehrere Jahre „strecken“. Wir haben

so viele verschiedene „Baustellen“,

müssen so viele Dinge regeln, die alle

für unsere Zukunft wichtig sind. Dabei

fehlen uns die entsprechenden Finanzen,

oft auch die Zeit. Ich glaube, es

belastet die Stadtpolitik, wenn wir

z. B. für wichtige Gespräche nicht genügend

Ruhe und Muße haben. Leider

sitzt uns aber der Nothaushalt so

sehr im Nacken, dass wir anstehen-


GL&Lev LOKaL

Sieben Monate lang fand der Verkauf im Zelt statt, jetzt erstrahlt der Supermarkt

im Ortsteil Paffrath nach dem Erweiterungsbau in neuem Glanz. Schöner und

größer und mit zehn neuen, zusätzlichen Mitarbeitern, jetzt sind es 33. Grundstücksinhaber

ist im übrigen Willibert Krüger, der dort 1968 schon den ersten Verbrauchermarkt

der Stadt vorweisen konnte.

Stadtentwicklungsbetrieb soll

die Stadt flexibler machen

Der neugegründete Stadtentwicklungsbetrieb hat zum 1. Januar die Aufgaben

„Grundstücksverkehr“, „Wirtschaftsförderung“ und „Tourismus“ aufgenommen.

Durch die neue Organisationsform strebt die Stadt mehr Wirtschaftlichkeit

und Effizienz im operativen Geschäft an, was insbesondere bei

der Erschließung von Gewerbeflächen und der Vermarktung von Immobilien

große Vorteile bietet und der Stadt mehr Handlungsfähigkeit überläßt. Als

100%ige Tochter der Stadt wird der Stadtentwicklungsbetrieb über den Verwaltungsrat

gesteuert, dessen Vorsitzender Bürgermeister Lutz Urbach ist.

Das bisher für Wirtschaftsförderung und Immobilienverkehr verantwortliche

Personal ist unverändert: Bernd Martmann und Martin Westermann bleiben

Ansprechpartner für Immobilienverkehr und Wirtschaftsförderung.

de Entscheidungen nicht vertagen

dürfen. Ich würde mir und unserer

Stadt eine gewisse Entschleunigung

wünschen.

Es ist uns auch nicht gelungen,

parteipolitische Gräben zu überwinden.

Wir denken zu sehr in parteipolitischen

Schubladen. Das macht es

nicht leichter, verantwortliche und

zukunftsfähige Entscheidungen zu

treffen.

3. Welche Aufgabe betrachten

Sie als die wichtigste für das

neue Jahr?

Die wichtigste Aufgabe ist es, einen

möglichst weit reichenden

Konsens über die Stadtpolitik zu

schaffen: Wir sollten alle - Politik,

Verwaltung, Bürgerschaft - an

einem Strang ziehen, damit wir uns

als Gemeinschaft weiter entwickeln

können. Zugegeben, das ist schwierig,

denn wir sind ja nicht alle einer

Meinung. Neben der Regionale und

der anstehenden Sanierung der

Fußgängerzone werden sicher auch

die Investitionen im Schulbereich

weitgehend Anklang und Unterstützung

finden. 2011 werden

u.a. die Räume der Naturwissenschaften

der Integrierten Gesamtschule

Paffrath saniert.

Wichtig ist es aus meiner

Sicht, das Stadtmarketing neu

anzustoßen. Dieser Prozess wurde

ein wenig vernachlässigt, und

auch ich muss gestehen, dass

ich in meinem ersten Jahr als

Bürgermeister andere Prioritäten

gesetzt hatte. Wir haben uns

also vorgenommen, im kommenden

Jahr dem Stadtmarketing ein

klares Konzept und neue Impulse

zu geben.

Ich denke, dass das Jahr 2011

uns auch Aufgaben stellen wird,

an die heute niemand denkt, die

uns sozusagen „überfallen“ und

gelöst werden wollen. Ich bin mir

aber sicher: Politik, Verwaltung

und Bürgerschaft werden den

Herausforderungen gewachsen

sein.

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GL&Lev LOKaL

RÖSRATH

Mit einem weiteren Neubau am

Halfenhof nimmt die Ortsteilmitte

von Forsbach immer mehr an

Attraktivität zu.

Was war für Ihre Stadt das

wichtigste/nachhaltigste Ereignis

des Jahres 2010 und warum?

Wir haben aus Mitteln des Konjunkturpakets

II eine Vielzahl

von baulichen Maßnahmen umsetzen

können, die das Stadtbild entscheidend

geprägt haben: die Neugestaltung

des Halfenhofs in Forsbach und

der Rösrather Ortsmitte, die Sanierung

des Lehrschwimmbads und den

neuen Kunstrasenplatz Bergsegen

in Hoffnungsthal - um nur einige zu

nennen.

Große Fortschritte hat auch die

Umgestaltung des Bahnhofs Rösrath

gemacht, die ersten beiden Bauabschnitte

(Park&Ride, Busbahnhof)

sind abgeschlossen, endgültig fertig

gestellt wird das Gelände im nächsten

Jahr. Wir sind dabei im vorgegebenen

Kostenrahmen geblieben,

GL&Lev kontakt 01/11

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

MARcuS MoMBAuER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

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Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Fragen an den Bürgermeister

MARCUS MOMBAUER

freut sich auf das Finale

der Regionale 2010

nicht zuletzt durch das große Engagement

der städtischen Mitarbeiter.

Unsere Stadt ist damit wieder

ein gutes Stück lebens- und liebenswerter

geworden, das zeigen mir

die vielen positiven Reaktionen der

Bürger und Geschäftsleute. Eine tolle

Resonanz hatten wir auch auf unsere

ersten Rösrather Kulturtage, die im

Spätsommer mit großem Erfolg stattgefunden

haben.

Halfenhof durch

Neubauten

weiter attraktiv

Der Wintereinbruch hat dem

Bauvorhaben zwar einen Strich

durch die Rechnung gemacht, doch

hat sich am Ziel nichts geändert: Das

Dorfzentrum Forsbach wird weiter

aufgewertet. Am Halfenhof entsteht

nach den Plänen des Architektur-Büros

Oxen + Partner (Hürth) ein zweigeschossiges

Wohn- und Geschäftshaus

mit drei Ladenlokalen und zwölf

Wohnungen (65 bis 112 qm), die

per Aufzug auch aus der Tiefgarage

erreichbar sind. Investor ist die Planium

Projektentwicklungs GmbH, die

schon in direkter Nachbarschaft am

Kirchweg eine moderne Wohnanlage

mit 15 Einheiten gebaut hat. Laut Geschäftsführer

Ansgar Wiesemann soll

das neue Vorhaben bis Ende 2011

fertiggestellt sein. Einige Wohneinheiten

sollen bereits verkauft sein.

Bei der Stadt ist man erfreut über

die Entwicklung in Forsbach. Für den

Beigeordneten Kalsbach ist das „ein

wichtiger Schritt“, den Platz attraktiv

zu machen.

Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

Dass es uns - trotz großer, gemeinsamer

Anstrengungen von Politik

und Verwaltung - nicht gelungen ist,

Kostensteigerungen für unsere Bürger

zu vermeiden.

Welche Aufgabe betrachten Sie

als die wichtigste für das neue

Jahr 2011 und warum?

Supermarkt will

Ruinen beseitigen

Endlich ein Lichtblick im Trümmer-

Umfeld des neuen Bahnhofs: Die

Ruinen neben Lidl werden demnächst

verschwinden. Wie schon

von langer Hand geplant lässt sich

dort ein Vollsortimenter nieder.

Verträge sind schon unterschrieben.

Die Baugenehmigung ist

rechtskräftig. In 2011 geht‘s los.

Pleite in Lehmbach

Nach der Insolvenz der Firma Paja

droht die Gewerbeentwicklung im

Ortsteil Lehmbach-Nord zu stocken.

Die Protest-Initiative fegte

einen mühsam erzielten Kompromiss

vom Tisch und verlangt

ersatzlose Streichung aller Pläne.

Auch ortsansässige Politiker wollen

erstmal eine Verschiebung.

Ich möchte, dass die Stadt attraktiv

bleibt. Die Menschen sollen hier gerne

leben. Die Wiedereröffnung von

Schloss Eulenbroich im Mai ist dafür

sicher von großer Bedeutung. Das

Schloss und die angrenzende neue

Bildungswerkstatt sollen Kultur- und

Bildungszentrum unserer Stadt werden

– mit einem reichhaltigen und

abwechslungsreichen Programm für

Bürgerinnen und Bürger, aber auch für

Besucher. Ganz besonders freue ich

mich, dass die Abschlussveranstaltung

des Projektes „Regionale 2010“ am 21.

Juni im Schloss stattfinden wird, hier

erwarte ich rund tausend Gäste.

und welche Note würden

Sie dem Jahr 2010 geben?

In Anbetracht dessen, was trotz

schwieriger Haushaltslage erreicht

wurde: eine glatte 2!


OVERATH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Noch vor dem

großen Schnee

war die Event-

Meile fertig

Mit viel Enthusiasmus ist am Rande

Overaths nahe der Autobahn wie

geplant eine „Event-Meile“ aus dem

Boden gestampft worden; in nur

dreieinhalb Monaten auf 10.000

qm. Noch vor Weihnachten konnten

die ersten Bowling-Kugeln auf

14 Bahnen geworfen werden. Auch

das Spiel-Casino mit Automaten und

Billardtischen sowie ein Restaurant

sind fertig. Die beiden Geschäftsführer

Thomas Voigt und Christian Kotschate

scheinen zufrieden.

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Um die Staus auf der Hauptstraße abzubauen,

möchte die Stadt an dieser Stelle

hier einen Kreisverkehr. Doch der Landesbetrieb

Straßenbau denkt an Ampeln.

Die kosten angeblich nur 65.000 Euro,

der Kreisel jedoch 410.000 Euro. Der Bürger-

meister sucht Sponsoren. Denn im Hintergrund

droht die Umweltzone. Die Luftbelastung

muss bis Ende 2011 besser werden.

Eine Stadt im Dilemma.

Leitbild für Overath

beschlossen

Jetzt hat auch Overath ein Leitbild.

Nach zweijähriger Arbeit in sechs Arbeitskreisen

ist das Zukunftskonzept

mit viel Lob für den Macher Bernd

Sassenhof (1. Beigeordneter) einstimmig

vom Rat beschlossen worden.

Unternehmer Helmut Amelung

sprach zufrieden von einem neuen

„Wir-Gefühl für Overath“.

GL&Lev LOKaL

Fragen an den Bürgermeister

ANDREAS HEIDER: „Wir

haben die Weichen für die

nächsten 5 Jahre gestellt“

Was war für Ihre Stadt das

wichtigste / nachhaltigste

Ereignis 2010 und warum?

Das wichtigste Ereignis 2010

in der Stadt Overath war die

Verhinderung der DK I – Restmülldeponie

auf dem Lüderich. Diesbezügliche

Pläne des Bergischen

Abfallwirtschaftsverbandes (BAV)

wurden letztlich durch den massiven

Widerstand der Bevölkerung

im Sülztal gestoppt. Ende des Jahres

wurde das Projekt vom BAV offiziell

zurückgezogen. Nachhaltig und

positiv ist diese Entscheidung insbesondere

für die weitere Entwicklung

des zweitgrößten Overather

Stadtteiles Steinenbrück: 2019 läuft

auch die Erddeponie aus. Die letzten

Wunden der Bergbauvergangenheit

können heilen. Golfplatz,

Altenzentrum und neue Wohn- und

Geschäftshäuser geben der ehemaligen

Bergarbeitersiedlung eine

neue Zukunftsperspektive.

Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

Fehlgeschlagen ist leider der sogenannte

EDEKA-Deal. Das war

der Versuch, den EDEKA-Markt

von der Hauptstrasse auf das

Supe-Gelände im Wiesenauel zu

verlagern und die Zahl der Supermärkte

in Overath-Zentrum auf drei

zu begrenzen. Mehr Supermärkte

braucht der Zentralort nicht. Die

Krux: Im Wiesenauel entsteht definitiv

ein neuer großer HIT-Markt, der

zwar von EDEKA gern das Personal

und die Kunden, nicht aber das Firmenlogo

übernommen hätte. Nach

langen Verhandlungen hatte die

Stadt alle Supermarktbetreiber an

einem Tisch. Der Vertrag war unterschriftsreif.

Einen Tag vor Unterzeich-

nung machte uns die EDEKA-Regionalleitung

einen Strich durch die

Rechnung. Sie war nicht bereit, den

Standort Overath aufzugeben. Was

verhindert werden sollte, passiert

jetzt: Verdrängungswettbewerb!

Welche Aufgabe betrachten

Sie als die wichtigste für das

neue Jahr 2011 und warum?

Im Jahr 2010 haben wir die Weichen

für die nächsten fünf Jahre

gestellt. Wichtige Zukunftsprojekte

wurden in Gang gesetzt: Regionale

Gut Eichthal, Umbau der Bahnsteiganlagen

im Bahnhof Overath,

Halle Immekeppel, Neugestaltung

Ihr-Platz-Gelände, Mensa Schulzentrum,

Supermarkt Heiligenhaus,

Kreisverkehr Overath-Zentrum. Eine

wichtige Entscheidung fehlt noch:

Standort und Neubau der Feuerwache

Overath. Noch drei Standorte

sind in der Diskussion: Altstandort,

Stein-Gelände und Perenchiesstrasse.

Mit allen Vor- und Nachteilen.

Deshalb wird die Entscheidung

für den Stadtrat nicht einfach. Ein

neues modernes Gerätehaus ist

aber für die Funktionsfähigkeit der

Freiwilligen Feuerwehr und damit

für die Sicherheit der Bevölkerung

unabdingbar. Einen sachlichen,

sachgerechten und fairen Diskussionsprozess

und eine tragfähige

Entscheidung hierüber im ersten

Quartal 2011 herbeizuführen, sehe

ich als unsere wichtigste Aufgabe

im neuen Jahr an.

Welche Schulnote geben

Sie dem Jahr 2010?

Auch wenn viele das anders sehen

mögen: eine glatte zwei !

Alle reden von der Krise, wir in Overath

tun was dagegen.

GL&Lev kontakt 01/11

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GL&Lev LOKaL

ODENTHAL

Bürgerschaft half bei

Verbesserung des

WUPSI-Fahrplans

Mit dem Fahrplanwechsel sind für

das öPNV-Angebot in der Gemeinde

Odenthal erhebliche Änderungen und

Verbesserungen in Kraft getreten. Insbesondere

am Wochenende gibt es

nun unter dem Titel „Rendezvous in

Odenhal“ ein spezielles Linienkonzept.

Treffpunkt ist dabei die Haltestelle Herzogenfeld,

an der sich fünf Bus-Linien

kreuzen und damit Verbindungen auch

nach Bergisch Gladbach, Leverkusen

und Köln sowie zur S-Bahn herstellen.

Zur Ausgestaltung des Fahrplans hat

auch die Bürgerschaft beigetragen.

KÜRTEN

Bürgerbus-Verein

erhielt ersten

Ehrenamtpreis

Die Gemeinde Kürten hat erstmals

einen Ehrenamtspreis ausgelobt.

Bürgermeister Ulrich Iwanow und

Landrat Rolf Menzel zeichneten damit

den 1. Vorsitzenden des Bürgerbus-

Vereins Kürten aus. Mario Bredow,

der 1. Vorsitzende des Vereins zur

Förderung des Ehrenamtes, gratulierte

Hans-Joachim Hoch und überreichte

ihm 1.500 Euro. Ob sie direkt in die

Anschaffung eines zweiten Busses fließen,

blieb an diesem Abend offen. Der

Preis soll andere Mitbürger zum Engagement

animieren.

GL&Lev kontakt 01/11

WoLFGANG RoESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

uLRIcH MIcHAEL IWANoW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Zufrieden mit dem neuen Fahrplan:

Bürgermeister Wolfgang Roeske und

Wupsi-Aufsichtsrat Udo Wasserfuhr.

1,76 Mio. Euro für die

Regionale aus Köln

Die Talsperrenwege können gestaltet werden

Nun ist also in der Gemeinde

odenthal doch noch Bewegung

in das Regionale-Projekt

gekommen. Aus Köln kam der

Förderbescheid über 1,76 Mio.

Euro für das Vorhaben „Dhünnkorridor/Dhünnweg“.

Dazu sagte die Regierungspräsidentin

Gisela Walsken:“ Mit

diesem Gesamtprojekt werden ökologische

Aspekte und bedeutsame

kulturhistorische Orte in vorbildlicher

interkommunaler Zusammenarbeit

verknüpft und dem Bürger näher

gebracht.“ Partner des Projekts sind

Odenthal, Kürten, Burscheid und

Wermelskirchen. Für Odenthal bedeutet

das: Es können zahlreiche Einzelprojekte

verwirklicht werden. Neben

dem Informations- und Wegesystems

Dhünnweg und Eifgenweg auch das

Impulsprojekt Burg Berge und die

Verbesserung des Parkplatzes am

Rösberg. Tage zuvor hatte der Umweltausschuss

den Weg dafür frei

gemacht und einer Eigenbeteiligung

von 33.000 Euro zugestimmt.

Mit Geldern aus dem Fördertopf

sollen wenigstens auch Teile des

einst umfangreichen Projekts Altenberg

finanziert werden. - 3.000 Euro

genehmigte parallel dazu auch der

Gemeinderat Kürten.

Fragen an den Bürgermeister

ULRICH IWANOW sieht im

Tourismus allgemein einen

wichtigen Schwerpunkt

Was war für Ihre Stadt das

wichtigste / nachhaltigste

Ereignis des Jahres 2010 und

warum?

Die Umsetzung des Konjunkturpaketes

von ca. 2 Millionen Euro für

viele sinnvolle Maßnahmen im Bereich

Schule und Infrastruktur, die

aufgrund der finanziellen Misere

niemals hätten verwirklicht werden

können. Durch die zusätzlichen Aufträge

wurden auch die Unternehmen

vor Ort gestärkt.

Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

- - - - - -

Welche Aufgabe betrachten

Sie als die wichtigste für das

neue Jahr 2011 und warum?

Die Umsetzung des REGIONALE

2010-Projektes „Dhünnhochfläche -

Wasserwerk der Region“ mit der

Dorfplatzerweiterung in Kürten-

Bechen sowie die Rundwanderwege

(Bild) mit dem geplanten

Informationssystem, das Geschichten

am Wegesrand erzählt

und über die Besonderheiten der

Wasser-Landschaft berichtet. Ein

Projekt von Bedeutung im Hinblick

auf die touristische Erschließung.

Welche Schulnote geben

Sie dem Jahr 2010?

Befriedigend (3)


GL&Lev LOKaL

Fragen an den Bürgermeister

WOLFGANG ROESKE will vor

allem Ehrenamtler fördern

Was war für Ihre Stadt das wichtigste / nachhaltigste Ereignis

des Jahres 2010 und warum?

Odenthal ist u. a. eine Tourismusgemeinde. So war es folglich wichtig,

als Basis für die Ausrichtung des touristischen Marketings ein Tourismuskonzept

aufzustellen. Dieses Konzept „Odenthal 2020 – Eine touristische

Entwicklungsperspektive für die Gemeinde Odenthal“ ist im

Ausschuss für Umwelt, Tourismus, Kultur und Verkehr am 18.11.2010

einstimmig beschlossen worden.

Was ist 2010 leider nicht gelungen und warum?

Die angedachte Einrichtung eines Jugendzentrums in Odenthal Mitte

sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Freizeitangeboten für Kinder

und Jugendliche sind im Ausschuss „Schule und Soziales“ zunächst auf

2011, also in den nächsten Ausschuss, vertagt worden. Hintergrund ist

die zur Zeit ungewisse finanzielle Konzeption im Hinblick auf das Gesamtkonzept.

Welche Aufgabe betrachten Sie als die wichtigste für das

neue Jahr 2011 und warum?

Die Förderung des Ehrenamtes sehe ich neben allen anderen wichtigen

Arbeiten als eine der wichtigsten Aufgaben. – Gerade das Engagement

der zahlreichen Odenthaler Bürgerinnen und Bürger macht unsere Gemeinde

zu einem besonders lebenswerten Ort. Viele Menschen im Ort

haben auf ihre Weise schon sehr viel ehrenamtlich bewegt. Hierfür bin

ich sehr dankbar und versuche zu unterstützen, wo irgend möglich.

Welche Schulnote geben Sie dem Jahr 2010?

„GUT“ – dann können wir gemeinsam noch besser werden.

Erfolgserlebnis für

die IG Bechen

Die IG Bechen hat ihr Ziel erreicht:

Die Erweiterung des Dorfplatzes,

verbunden mit einem Informationspunkt

scheint im Rahmen der Regionale

2010 gesichert. Mit 180.000

Euro waren die Gesamtkosten veranschlagt,

10% sollte die Gemeinde

aufbringen, bei leerer Kasse. Inzwischen

halfen die Raiffeisenbank

Kürten-Odenthal mit 6.700 Euro und

die Fa. Neuenhaus mit 1.000 Euro,

5.000 steuerte die IG selber bei. Der

Grundstock ist damit gelegt.

Kürten lässt sich

ganz auf

Stockhausen ein

Ganz im Zeichen ihres prominenten

Ehrenbürgers Karlheinz Stockhausen

steht künftig die Gemeine Kürten.

Der Name des Komponisten, der

40 Jahre in Kürten lebte und dort

2007 starb, schmückt nicht nur die

Rathaus-Adresse. Kürten will sich

auch ganz offiziell als „Stockhausengemeinde“

präsentieren, was

auch ein Stück clevere Vermarktung

bedeutet. Die Stockhausenstiftung

jedenfalls ist begeistert. „Es ist visionär,

dass Kürten das jetzt schon

macht“, heißt es dort.

Kürtens Verbundenheit zum Musiker

wird sich auch in der Neugestaltung

des Stockhausen-Platzes

ausdrücken.

Das gilt für alle Unternehmen:

Kein Balanceakt

bei Datenschutz

ZB

und Sicherheit

Verantwortlich

für die Einhaltung

der gesetzlichen

Pflichten ist die

Unternehmensleitung.

Prüfen

Sie kostenlos,

ob Ihr Unternehmen

einen Datenschutzbeauftragten

bestellen muss:

zb-datenschutz.de

„Denn Unwissenheit

schützt vor Strafe nicht.“

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ZB | Datenschutz und -sicherheit GmbH & Co.KG., Edmund-Rumpler-Str. 6 a-c, 51149 Köln

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20

GL&Lev LOKaL

BURSCHEID

Was war für Ihre Stadt das wichtigste/nachhaltigste

Ereignis

des Jahres 2010 und warum?

Nachhaltig beeindruckt hat mich

das herausragende Engagement

der Hilgener. Mit ideenreichen Veranstaltungen

und Aktionen – als Höhepunkt

sei die 500-Jahr-Feier genannt –

ist es ihnen gelungen, einen neuen

Aufschwung und ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl

in Burscheids

größtem Ortsteil zu schaffen.

Und: Burscheid hat es geschafft,

mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket

II, mit Landesmitteln und Eigenmitteln

die energetische Sanierung

der städtischen Schulen voranzutreiben.

Damit haben wir im Vergleich

zu anderen Städten in der Region

insgesamt eine wirklich gute Situation

bei den Schulgebäuden erreichen

Factoring bietet

Sicherheit.

crefo auch

Qualität.

GL&Lev kontakt 01/11

StEFAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Stefan Caplan

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Fragen an den Bürgermeister

STEFAN CAPLAN gibt dem

Jahr 2010 die Note „Gut“

können. Dies führt auch zu Energieeinsparungen

und entlastet somit

den städtischen Haushalt.

Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

Hier hätte ich mir schon gewünscht,

dass wir bereits in 2010

eine bessere und schnellere Internetanbindung

für die Burscheider Haushalte

und für die Gewerbebetriebe

hätten erreichen können. Die Verbreitung

von schnellem Internet stellt sich

leider im ländlichen Raum deutlich

schlechter dar als in Großstädten.

Crefo-Factoring

Rhein-Wupper GmbH

Kuller Straße 11

42651 Solingen

Tel.: 0212 / 383 78-0

Fax: 0212 / 383 78-29

info@solingen.crefo-factoring.de

www.solingen.crefo-factoring.de

Schnelles Internet ein Problem

Mangelhafte Breitbandversorgung macht der Stadt

Burscheid zu schaffen. örtlichen Gewerbebetrieben

fehlt z. T. der schnelle Internetanschluss. Auf Einladung

des Bürgermeisters überzeugte sich jetzt der

Europaabgeordnete Herbert Reul (Bild) persönlich

von den Missständen. Reul ist als Ausschuss-Vorsitzender

europaweit zuständig für diese Thematik.

Der Stolz von Burscheid:

Für seine vier

städt. Schulen gibt es

laut Bürgermeister

Stefan Caplan keinen

Sanierungsbedarf mehr !

In einer kreisweiten Machbarkeitsstudie

hat der Rheinisch-Bergische Kreis

für alle kreisangehörigen Kommunen

die Versorgungssituation dargestellt.

Das Ergebnis wird im Februar 2011

im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt

und ich hoffe, dass auch Burscheid

es schafft, Fördermittel für die

Verbesserung zu erhalten. Ich bleibe

auf jeden Fall am Ball!

Welche Aufgabe betrachten Sie

als die wichtigste für das neue

Jahr 2011 und warum?

Das wichtigste Ziel für mich ist

eine vernünftige und mit Blick

auf die Zukunft gerichtete sorgsame

Umsetzung der bereits begonnenen

Maßnahmen, wie dem Alleenradweg,

dem Neubau des Jugendzentrums sowie

der Entwicklung der Innenstadt.

Dazu gehört auch die Verbesserung

der Breitbandversorgung. Ein erster

Johnson Controls

baut weiter aus

Johnson Controls hat einen Kaufvertrag

mit der C. Rob. Hammerstein

Group (CRH) unterzeichnet.

Die CRH-Gruppe ist weltweit Zulieferer

von hochwertigen Metallstrukturen

und -komponenten für

Automobilsitze in Solingen und

beschäftigt etwa 3.600 Mitarbeiter

in neun Ländern. Außerdem

zum Jahreswechsel gekauft: Die

Firma Keiper und Recaro (Sport-

und Spezialsitze) mit weltweit

4.750 Mitarbeitern.

Schritt hierzu ist u. a. die Verlegung einer

Glasfaserverbindung im Zuge des

Ausbaus des Alleenradweges. Damit

erreichen wir, dass die Folgekosten

für einen Ausbau der Breitbandversorgung

deutlich geringer werden.

Mit den Bauarbeiten für die Radtrasse

wird – nach Auswertung der öffentlichen

Ausschreibung und Beschlussfassung

durch die politischen Gremien –

etwa Mitte Mai 2011 begonnen. Der

Freischnitt startet Anfang Januar.

Welche Schulnote geben

Sie dem Jahr 2010?

Ich denke, die Schulnote „gut“ ist

angemessen. Wir können feststellen,

dass sich trotz desaströser

Wirtschafts- und Finanzlage vieles

bewegen ließ. Das liegt an vielen

positiven Faktoren in Burscheid. Zum

einen kennen die Burscheider die Finanzsituation

gut und bringen sich

überproportional ein, um das Leben

in Burscheid zu bereichern. Andererseits

engagiert sich ebenso die immer

kleiner werdende Verwaltungsmannschaft

leidenschaftlich für diese Stadt;

z. B. bravourös beim Winterdienst.


LEICHLINGEN

950.000 Euro für den

„WupperWandel“

Regierungspräsidentin Gisela Walsken

unterstützt das Regionale- 2010-Projekt

„Wupperwandel in Leichlingen“ mit

fast 950.000 Euro. Dabei handelt sich

um ein Kooperationsprojekt der Städte

Leichlingen und Leverkusen mit dem

Kreis unter fachlicher Begleitung des

Wupperverbandes. Zum Projekt gehören

folgende Einzelmaßnahmen:

Neugestaltung Postwiese - beidseitige

Ufergestaltung - Neuordnung Alter

Stadtpark - Lupenraum Balker Aue -

Wupperbegleitweg - Rathausplatz -

Wuppertreppe am Rathausplatz.

Was war für Ihre Stadt das wichtigste/nachhaltigste

Ereignis

des Jahres 2010 und warum?

Die Beschlüsse des Rates zur

Regionale 2010 „Wupper-

Wandel“ und die damit im Zusammenhang

zu sehende Aufstellung

eines Bebauungsplanes zur überfälligen

Umgestaltung der Innenstadt

sind für die Zukunft unserer

Stadt von ganz besonderer Bedeutung

und zwar sowohl für den

Einkaufs- und Gewerbe- wie auch

den Wohn- und Freizeitstandort

Leichlingen. Das Gesamtprojekt

Factoring ist

was für Große.

crefo auch

für Kleine.

Leverkusen

ERNSt MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG uND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Fragen an den Bürgermeister

Rösrath

Crefo-Factoring

Rhein-Wupper GmbH

Kuller Straße 11

42651 Solingen

Tel.: 0212 / 383 78-0

Fax: 0212 / 383 78-29

info@solingen.crefo-factoring.de

www.solingen.crefo-factoring.de

Stadtpark vor Gericht?

Die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“

sucht zwar einen friedlichen Weg

in der Auseinandersetzung mit der

Stadt, doch immer mehr Bürger wollen

eine juristische Klärung: War die Ablehnung

des Bürgerbegehrens rechtens?

Das Gericht hat Akten angefordert.

In Leichlingen ist das „historische“ Bahnhofsgebäude zu verkaufen

Das gibt es auch nicht alle Tage – in Leichlingen ist der Bahnhof

zu verkaufen, zumindest das große, denkmalgeschützte Gebäude,

das auf knapp 900 qm Fläche vier Wohnungen beherbergt. Es gibt

außerdem eine Gaststätte und einen Biergarten, für den ein Pächter

ERNST MÜLLER hofft auf

eine Lösung für die City

wird derzeit im intensiven Dialog

mit der Bürgerschaft – und zum Teil

durchaus kontrovers – diskutiert und

gelangt hoffentlich 2011 zur Umsetzung.

Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

gesucht wird. Das ehemalige Stationshaus der Bahn ist für 975.000

Euro zu haben. Inhaber ist ein Kölner Architekt, der das 130 Jahre

alte Gebäude vor 16 Jahren zusammen mit zwei Geschäftspartnern

erworben hatte.

Die vorgeschlagene Verlagerung

des Wertstoffhofes in das neue

Gewerbegebiet südlich des Frese-

Geländes ist leider an der fehlenden

Bereitschaft der Gremien zu diesem

Schritt gescheitert, obwohl die Bedingungen

am bisherigen Standort denkbar

ungünstig sind von der Verkehrssituation

her, der Beeinträchtigung

der angrenzenden Wohnbebauung

als auch vom Flächenangebot.

Welche Aufgabe betrachten Sie

als die wichtigste für das neue

Jahr 2011 und warum?

GL&Lev LOKaL

Regionaldirektor Hansen ging in den

Ruhestand und übergab an Nachfolgerin

Andrea Grabowsky.

Sparkassen-Direktor

in den Ruhestand

verabschiedet

Nach fast 40jährigem Engagement für

die Kreissparkasse Köln ist der Regionaldirektor

in Leichlingen, Klaus-Josef

Hansen (61) zum Jahresende im Rahmen

eines großen Empfangs in den

Ruhestand verabschiedet worden. Der

in Bensberg geborene Ehrensenator

im Festkomitee Leichlinger Karneval

war zuletzt neben Leichlingen auch

für Burscheid und Odenthal und insgesamt

neun Geschäftsstellen mit über

80 Mitarbeitern verantwortlich. Nachfolgerin

ist Andrea Grabowsky (39),

zuletzt Bezirksdirektorin in Siegburg.

Für das 2011 sind erhebliche Investitionen

in die Infrastruktur in

der Größenordnung von fast 9 Mio.

Euro geplant. Dabei sollen rund 4,4

Mio. Euro in die Mensa und übermittagsbetreuung

ins Schulzentrum

gesteckt werden. Weitere Maßnahmen

im Bereich der Schulen, der

Kindertagesstätten, der Sporthallen,

der Sanierung von öffentlichen

Einrichtungen und im Straßenbau

sowie der städtische Anteil am Projekt

„Wupper-Wandel“ sollen Defizite

der Vergangenheit kompensieren

und gleichzeitig der örtlichen Wirtschaft

zugute kommen.

Welche Schulnote geben

Sie dem Jahr 2010?

Dem Jahr 2010 würde ich als

Schulnote durchaus noch eine

„3“ geben.

GL&Lev kontakt 01/11

21


22

GL&Lev LOKaL

WERMELSKIRCHEN

marketingverein sucht

einen neuen Vorsitzenden

Der Vorsitzende des Vereins „Wir in

Wermelskirchen“, Johannes Schnütgen

(Bild) gibt seine Funktion auf. Auf

der nächsten Mitgliederversammlung

im März muss ein Nachfolger gefunden

werden. Schnütgen, der in Wermelskirchen

drei Schuhgeschäfte betreibt,

und seit 2007 den Vorsitz inne

hatte, sieht sich einer gestiegenen

Arbeitsbelastung ausgesetzt. Familie

und Beruf gingen schließlich vor, lässt

er wissen. Der Verein hat mittlerweile

über 250 Mitglieder.

Dem Ausbau eines Fuß- und

Radweges auf der stillgelegten

Bahnstrecke zwischen

Leverkusen und Remscheid im

Wermelskirchener Stadtgebiet

steht nichts mehr im Wege.

Die Fördermittel in Höhe von

1.672.100 Euro sind von der Bezirksregierung

bewilligt. Der geplante

Radweg erstreckt sich über 6,5 km

und schafft eine Verbindung zwischen

mehreren Stadtteilen sowie zwischen

den Städten Burscheid und Wermelskirchen.

Die Verbindung soll später bis

nach Leverkusen und Remscheid erweitert

werden. Die Förderung erfolgt

Factoring ist

praktisch.

crefo auch

sympathisch.

GL&Lev kontakt 01/11

ERIc WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Über zwei Millionen Euro aus Köln

Bezirksregierung fördert

Radweg und Innenstadt

Rösrath

im Rahmen des Förderprogramms

Stadtverkehr des Landes NRW. Die

Maßnahme ist zudem Bestandteil

der Initiative der Landesregierung zur

Schaffung von sog. Alleenradwegen

auf stillgelegten Bahnstrecken.

Geld der Bezirkregierung kommt

auch für den Ausbau der Wermelskirchener

Innenstadt. Regierungspräsidentin

Gisela Walske kündigte

508.933 Euro an, mit denen sie

das „Integrierte Handlungskonzept

Innenstadt“ fördern will. Die Fördermittel

sollen in die Neugestaltung des

Marktes und einer Teilfläche der Berliner

Straße fließen.

Crefo-Factoring

Rhein-Wupper GmbH

Kuller Straße 11

42651 Solingen

Tel.: 0212 / 383 78-0

Fax: 0212 / 383 78-29

info@solingen.crefo-factoring.de

www.solingen.crefo-factoring.de

Fragen an den Bürgermeister

ERIC WEIK: Die Verwaltung

soll zum Konzern werden

Was war für Ihre Stadt das

wichtigste / nachhaltigste

Ereignis des Jahres 2010 und

warum?

Das Jahr 2010 war für mich

ein Meilenstein beim Umbau

unserer Stadtverwaltung zum

„Konzern Stadt“. Wir haben mit

dem vierten Teil der Verwaltungsstrukturreform

eine Vielzahl von

Mosaiksteinchen neu angeordnet,

um die Verwaltung zukunftsfähig

zu machen. So haben wir mit der

Zusammenfassung von Wirtschaftsförderung

und Stadtplanung die

Grundlage für eine strategische

Neuausrichtung geschaffen. In Zukunft

werden wir strategische Entscheidungen,

z. B. ob wir schwerpunktmäßig

Gewerbe oder lieber

Wohnraum entwickeln, vor einem

ganzheitlichen Hintergrund treffen.

Hier seien nur Schlagworte wie

„Kosten der Siedlungsentwicklung“

und „ökologischer Fingerabdruck“

genannt. Mit dem Umbau der Verwaltung

steigen gleichzeitig die Anforderungen

an die Mitarbeiter. Jeder

einzelne ist gefordert, um unser

gemeinsames Ziel, der beste Dienstleister

in Wermelskirchen zu sein, zu

erreichen. Damit steigt aber auch

meine Verantwortung als Arbeitgeber.

Deshalb haben wir dieses Jahr

erstmalig einen Gesundheitstag

veranstaltet. Jeder Mitarbeiter hatte

Gelegenheit, sich bei Vorträgen und

Ausstellungen über dieses wichtige

Thema zu informieren. Wir werden

auch in Zukunft Gesundheitstage

veranstalten. Der sichtbarste Erfolg

auf unserem Weg zum besten

Dienstleister ist aber sicherlich die

hervorragende Leistung meiner Mitarbeiter

des Winterdienstes.

Was ist 2010 leider nicht

gelungen und warum?

In 2010 ist es mir und uns leider

nicht gelungen, alle Veränderungen

der nächsten zehn Jahre

innerhalb eines Jahres vorwegzunehmen.

Aber wir arbeiten daran.

Welche Aufgabe betrachten

Sie als die wichtigste für das

neue Jahr 2011 und warum?

Unsere größte Herausforderung

wird die Einführung des wirkungsorientierten

Haushaltes sein.

So wie wir im Bereich der Stadtentwicklung

künftige Auswirkungen

in unseren Entscheidungen stärker

berücksichtigen werden, müssen

wir auch alle finanziellen Entscheidungen

an ihrer Wirkung messen.

Dies wird große Anstrengungen

für alle Teile der Verwaltung, aber

auch für die Politik bedeuten. Wir

wollen unsere Politiker mit dem nötigen

Rüstzeug versehen, um trotz

der komplexen Haushaltsmaterie

wirklich wie ein Konzernaufsichtsrat

fundierte Entscheidungen treffen

zu können. Außerdem möchte ich

neben der obligatorischen Gewerbeflächenentwicklung

das Thema

Tourismus und Naherholung stärker

in den Fokus rücken. Wir verfügen in

Wermelskirchen über wunderschöne

Wanderwege, spitzenmäßige

Gastronomie und ein tolles Naherholungsangebot,

nur leider ist das

noch viel zu wenig bekannt. Das

muss sich ändern.

Welche Schulnote geben

Sie dem Jahr 2010?

Ich finde Schulnoten etwas eindimensional,

darum möchte ich lieber

in Anlehnung an die – in NRW

leider gerade wieder abgeschafften

– Kopfnoten antworten:

Haushaltssituation: 5

Wirtschaftl. Rahmenbeding.: 4

Bedeutung für die Zukunft: 2


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24

GL&Lev LOKaL

LEVERKUSEN

Gute Nachrichten und gute

Gespräche - dieses gemeinsame

Fazit zogen die

Gesprächspartner beim offiziellen

Antrittsbesuch der

Kölner Regierungspräsidentin

(RP) Gisela Walsken bei

oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn in Leverkusen.

Schwerpunkt dieses ersten intensiven

Dialogs in Leverkusen war

die Haushaltssituation der Stadt und

der Kommunen insgesamt, die neue

bahnstadt opladen und die Versor-

GL&Lev kontakt 01/11

REINHARD BucHHoRN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WIRtScHAFtSFÖRDERuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

gung mit Kindertagesstättenplät-

zen für Kinder unter drei Jahren (U-3-

Plätze). Walsken lobte das unlängst

vom Rat beschlossene 99-Punkte-

Sparprogramm als richtigen Weg, um

die überschuldung zu vermeiden und

kommunale Handlungsspielräume

zurück zu erlangen. Dem Oberbürgermeister

überreichte sie gleich vier

Förderbescheide in Höhe von insgesamt

rund 11,3 Millionen Euro. Mit

diesen ist die Finanzierung von wichtigen

Leverkusener Zukunftsprojekten

nunmehr endgültig gesichert.

Seit dem 2.

Dezember

schmückt

den Ratssaal

auch wieder

das Stadtwappen.

Mangels Finanzkraft

hatte man darauf bisher

verzichten müssen. Jetzt aber freute

sich der Oberbürgermeister im Rahmen

einer kleinen Feierstunde: „Ich

danke Ihnen für Ihre Spontaneität,

Ihre Großzügigkeit, Ihre Kreativität

und Ihre Tatkraft.“ Angesprochen waren

damit vor allem der Wirtschaftsbeirat

der Sparkasse Leverkusen, der

die Finanzierung des neuen Stadtwappens

übernommen hatte und die

30 Auszubildenden von Currenta, die

das Wappen mit dem Leverkusener

Die Regierungspräsidentin kam nach Leverkusen

Zum Antrittsbesuch brachte sie

gleich ein paar Millionen mit

Factoring gibt

Spielraum.

crefo auch

Vertrauen.

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42651 Solingen

Tel.: 0212 / 383 78-0

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info@solingen.crefo-factoring.de

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Jetzt hat der Ratssaal endlich

auch ein Stadtwappen

4,6 Millionen Euro, darunter auch

Mittel aus EU-Förderung, fließen in

die „Soziale Stadt Rheindorf-Nord“,

vier Millionen Euro in die Realisierung

des Ostteils der neuen bahnstadt

opladen, 1,366 Millionen Euro in die

Rad- und Fußwegbrücke Opladen-

Mitte und 1,3 Millionen Euro in den

„Grünen Fächer“

Dies unterstreiche, dass zentrale

Projekte in Leverkusen auch überörtlich

als besonders wichtig und

vordringlich gesehen würden. „Diese

Stadt hat Zukunft“, betonte sie.

Löwen aus Edelstahl gebaut hatten.

Die Initiative war seinerzeit von Currenta-Chef

Dr. Ernst Grigat ausgegangen,

der einen Stoßseufzer des OB aufgegriffen

und mit Hilfe von Sparkassen-

Vorstand Stefan Grunwald und der

Currenta Ausbildungswerkstatt Buchhorns

Herzenswunsch erfüllt hatte.

Wer Ideen hat,

wird von der EVL

finanziell belohnt

Innovative und bewährte energieeffiziente

Erdgas-Technologien

werden von der Energieversorgung

Leverkusen (EVL) jetzt auf

breiter Basis gefördert. Vom neuen

Erdgas-Umweltbonus profitieren

Bauherren ebenso wie Modernisierer

oder Autofahrer. Mit bis zu

25.000 kWh Erdgas - davon 10 %

Bio-Erdgas - werden EVL-Kunden

noch bis zum 31.03.2012 im

Erdgas-Grundversorgungsgebiet

Leverkusen bei der Anschaffung

innovativer Wärme-Technologien

und eines neuen Erdgasfahrzeugs

unterstützt. Wer zum Beispiel eine

veraltete ölheizung besitzt und

diese auf einen effizienten Erdgas-Brennwertkessel

umstellt, bekommt

die Kosten für 5.000 kWh

Erdgas vergütet. Den gleichen Bonus

beziehen Bauherren, die sich

für einen Erdgas-Brennwertkessel

in Kombination mit Solarthermie

entscheiden. Und auch die Käufer

eines neuen Erdgasbetriebenen

Fahrzeugs können die Kosten für

5.000 kWh Erdgas vergütet bekommen.

Bayer steckt 3 milliarden Euro in die Forschung

Bayer will noch konsequenter in das Wachstum und die Innovationskraft

des Unternehmens investieren. Das kündigte Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers vor rund 140 Journalisten in Leverkusen

an. „Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden

wir 2010 voraussichtlich auf einen Rekordwert von 3,1 Milliarden Euro

steigern – ein Plus von 13 %.“


mit freundlicher unterstützung der

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

www.wfl-leverkusen.de

Hebbel erhält Unternehmerpreis 2010

Normalerweise geht es in der

BayArena ja um Pokale und Trophäen

für sportliche Leistungen auf

dem grünen Rasen. Ende November

war das Leverkusener Fußballstadion

erstmals Schauplatz einer Preisübergabe

der ganz anderen Art: Beim

Wirtschaftsempfang der Wirtschaftsförderung

Leverkusen im VIP-Bereich

West bekamen Walter, Ernst und

Michael Hebbel (Hebbel GmbH) vor

mehr als 400 Gästen aus Wirtschaft,

Politik und Gesellschaft den diesjährigen

Unternehmerpreis verliehen.

Bert Emundts, Preisträger des Jahres

2009, ließ es sich nicht nehmen,

die Laudatio für die Hebbels zu halten,

die er schon seit 50 Jahren kennt.

Emundts erinnerte an die Anfänge

des Unternehmens in den 1920er

Jahren zunächst als Spedition, an

den Einstieg 1952 ins Busreise- und

später ins Reisebürogeschäft (1969)

und daran, wie kontinuierlich sich der

Familienbetrieb mit den drei Sparten

Reisebüro, Spedition und Busbetrieb

entwickelt hat. Mit insgesamt 180

Mitarbeitern (80 davon im Reisebüro-Sektor)

ist Hebbel ein wichtiger

Arbeitgeber und mit 21 Reisebüro-

Filialen im gesamten Rheinland die

größte private Reisebürokette in

Nordrhein-Westfalen. „Die Preisträger

stehen für Grundwerte, nämlich

ehrliche Arbeit, Kontinuität, Seriosität

und hundertprozentigen Einsatz

für Unternehmen und Mitarbeiter,

sowie Anspruch, Bodenhaftung und

wirtschaftliche Verantwortung für die

Region“, lobte Bert Emundts.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion

mit Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn, Sparkassen-

Vorstand Manfred Herpolsheimer,

Chempark-Chef Dr. Ernst Grigat, Bert

Emundts und WfL-Geschäftsführer

Dr. Frank Obermaier ging es nicht

nur darum, auf das erfolgreiche Wirtschaftsjahr

2010 zurückzublicken.

Ganz oben auf der Agenda stand

das Thema Partnerschaften. Beim

anschließenden Zusammenkommen

bei Sauerbraten und Rotkohl

hatten die Gäste des Wirtschaftsempfangs

genug Gelegenheit, neue

InhaltsübersIcht

GL&Lev LOKaL

• Hebbel erhält Unternehmerpreis 2010

• Lösungen für scheinbar unlösbare

Computer-Probleme

• Erster Meilenstein auf dem

Bahnstadt-Gelände

• Klima-Frühschoppen bei Niesen

• „Die Stimme als persönliche

Visitenkarte“

• Besucher-Rekord bei der

Netzwerkinitiative der

„Healthregion Cologne Bonn“

• Nächster BNI-Branchentreff

Verbindungen zu knüpfen und alte

zu pflegen. Das Motto des Abends

„Wir verbinden Kompetenzen“ wurde

durch Memory-Karten erst richtig

lebendig. Die Unternehmer mussten

„ihren Partner“ anhand von Memory-

Kärtchen mit Leverkusener Motiven

finden. Zur Belohnung gab es ein

Erinnerungsfoto.

GL&Lev kontakt 01/11

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26

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Der Computer ist für viele unersetzlich.

Ob im Büro, auf Dienstreisen

oder zu Hause – ohne PC und Internetanschluss

geht heutzutage nicht

mehr viel. Damit auch alles dauerhaft

reibungslos funktioniert, ist eine gute

Pflege der rechnenden Kisten unerlässlich.

Seit mehr als zwölf Jahren kümmert

sich darum die C&S Computer

und Service GmbH.

Gegründet hat das Leverkusener

Unternehmen 1998 der damals

18-jährige Philip Semmelroth – noch

GL&Lev kontakt 01/11

Lösungen für scheinbar unlösbare

Computer-Probleme

vor dem Abitur setzte er sich gegen

den Willen seiner Eltern durch und

wagte den Schritt in die Selbstständigkeit

zu einer Zeit, als der PC noch

in den Kinderschuhen steckte. „Die

Faszination Computer hat mich früh

gepackt“, erinnert sich der heute

30-Jährige (Bild links). Da die damals

vorhandenen Stellen seine Interessen

nicht befriedigen konnten, entschied

er sich, sein eigenes Unternehmen zu

gründen.

Und dieses ist für Firmen wie für

Privatkunden ein kompetenter Ansprechpartner.

Wer sein WLAN gesetzeskonform

verschlüsseln will, seine

Daten professionell gesichert haben

möchte, seine PC-Systeme sauber vernetzen

will oder einfach nur mal Hilfe

bei einem „unlösbaren“ Problem sucht,

findet bei C&S den richtigen Ansprech-

Erster Meilenstein

auf dem

Bahnstadt-Gelände

Anfang September 2009 fand

auf dem Areal des ehemaligen

Bahn-Ausbesserungswerks Opladen

der erste Spatenstich statt, Ende

November 2010 folgte die feierliche

Eröffnung: Die Deutsche Plasser

partner. Ob Virenbefall, die Einrichtung

der neuen DSL-Anlage, Konfiguration,

Lieferung und Betriebnahme neuer

Hard- und Software – das Leistungsspektrum

von C&S umfasst alle möglichen

Hürden, die im Umgang mit

Computern auftreten können. Kompetente

Fachleute vor Ort kümmern sich

um Server, Netzwerke, Drucker und

sonstige Probleme, die die Mitarbeiter

von der Arbeit abhalten. Parallel dazu

helfen Kollegen aus dem Büro mittels

Fernwartungssoftware. Alle Maßnahmen

sind stets mit dem Kunden

abgesprochen, sodass jeder genau

den Service bekommt, den er auch benötigt.

„Unsere Kunden schätzen vor

allem, dass wir Probleme dauerhaft lösen

und es nicht nur versuchen“, sagt

Philip Semmelroth. „Unsere Kunden

bekommen nicht nur Lösungen prä-

Baumaschinen GmbH hat ihr neues

Instandhaltungswerk für Gleisbaumaschinen

in Betrieb genommen und

somit die Affinität zur ursprünglichen

Nutzung beibehalten. Es ist der erste

große Meilenstein auf dem Gelände

der Neuen Bahnstadt Opladen.

Die 6.900 Quadratmeter große

Halle mit angegliedertem Bürotrakt

verfügt über drei Durchfahrtsgleise

mit jeweils 120 Metern Länge. Zusätzlich

stehen in der angrenzenden

Waschhalle Einrichtungen zum um-

sentiert, sondern sie werden bei uns

in den Entwicklungsprozess intensiv

mit einbezogen.“ Das Klientel besteht

unter anderem aus Steuerberatern, denen

Installationssupport insbesondere

im Datev-Umfeld zu kostengünstigen

Konditionen angeboten wird. So erhalten

Anwender dieser Softwarelösungen

genau die Updates, die sie benötigen

und sparen erhebliche Kosten.

Aufgrund der großen Nachfrage hat

C&S vor zwei Jahren auch den Bereich

Webdesign und Suchmaschinenoptimierung

mit ins Portfolio aufgenommen.

Kontakt:

c&S GmbH

Saarbrücker Straße 8

51375 Leverkusen

Tel. 0214 / 8 50 56 84

weltschonenden Waschen der Maschinen

zur Verfügung. Daneben wurden

ein 60 Meter langes Messgleis

sowie zahlreiche Abstell- und Probegleise

gebaut. Das Instandhaltungswerk

des Münchener Unternehmens

ist mit allen notwendigen Hilfsmitteln,

wie Kränen, einer Achssenke, Hebeböcken,

einer Radsatzwaage und

einer Profilmesslehre ausgestattet.

Außerdem sind im Gebäude diverse

Werkstätten, eine Lackieranlage und

Lagerräume untergebracht.


WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Klima-Frühschoppen bei Niesen

Die Energiepreise haben sich in

den vergangenen zwei Jahren

um durchschnittlich 20 Prozent er-

„Die Stimme

als persönliche

Visitenkarte“

Trotz abgedunkelter Beleuchtung

waren beim Unternehmerinnentreff

im November alle hellwach, als

Elisabeth Wilfart rund 50 Unternehmerinnen

aus Leverkusen von Zuhörerinnen

in Chorsängerinnen verwandelte.

Mit ihrem Impulsvortrag hat

die ausgebildete Opernsängerin, die

jetzt als Gleichstellungsbeauftragte in

Lüdenscheid arbeitet, für das Thema

Stimme sensibel gemacht.

Warum bringen wir – besonders

als Frau – unserer Stimme nicht genauso

viel Aufmerksamkeit entgegen

wie unserem Körper? Wie empfinden

wir die eigene Stimme? Und wie

höht. Dieser Trend wird sich fortsetzen,

denn während die Ressourcen

knapper werden, steigt die weltweite

tönt es eigentlich

aus uns?

Das Fazit des

abwechslungsreichenVortrags

könnte

lauten: eigentlich

ist alles in

Ordnung. Wir können zwar nach der

Geburt nicht laufen, aber eine gesunde

Sprechausstattung ist in der Regel

vorhanden. Doch bald nimmt die individuelle

Stimmbildung ihren Lauf und

nicht jeder ist damit glücklich.

Erwachsene Personen, die ihre

Stimme und deren Wirkung prüfen,

Energienachfrage. Um erfolgreich zu

wirtschaften, muss die Energieeffizienz

gesteigert werden. Nur so

müssen nach Einschätzung der Fachfrau

nichts dazu lernen, sondern sich

Einiges abgewöhnen. Wer seine Stimme

kennt und beherrscht, der gewinnt

an Souveränität und hat in Gesprächen

einen klaren Vorteil. Außerdem fühlt

man sich einfach besser, wenn die Atmung

und das Körpergefühl stimmen.

GL&Lev LOKaL

können kleine und mittelständische

Unternehmen wichtige Wettbewerbsvorteile

erzielen.

Die Stadt Leverkusen veranstaltet

gemeinsam mit der örtlichen IHK, der

Kreishandwerkerschaft Bergisches

Land, dem NaturGut Ophoven sowie

dem Unternehmen CURRENTA am 6.

Februar 2011 in der Zeit von 10 bis

14 Uhr einen „Klima-Frühschoppen“

für Leverkusener Unternehmen.

Auf der Messe im Haus der Spedition

Niesen, Robert-Blum-Straße 55,

Leverkusen, präsentieren Hersteller

innovative Technologien und Verfahren

im Bereich Dämmung, Beleuchtung,

Heizen und Pumpen.

Der informelle Rahmen des Frühschoppens

bietet genügend Zeit für

den Austausch mit Herstellern und

Kollegen. Die Ausstellung wird flankiert

durch ein Werkstatt-Gespräch

zum Thema „Energieeffizienz bei Logistik

und Transport“.

Dieser Informations- und Fachaustausch

richtet sich insbesondere

an Handwerksbetriebe und produzierendes

Gewerbe.

Rund um den Vortrag hatten sich

die Unternehmerinnen viel zu erzählen,

lernten sich kennen und fachsimpelten

ein wenig.

Gestärkt wurden sie durch das

Leverkusener Catering von Claudia

Fabig (Trinkparadies Lenninghausen).

Text: Susanne Schaller

GL&Lev kontakt 01/11

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GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Besucher-Rekord bei der Netzwerkinitiative

der „Healthregion Cologne Bonn“

Das Businessfrühstück „The Early

Bird – die Netzwerkinitiative des

Gesundheitsregion KölnBonn e.V.“

fand Ende November eine erfolgreiche

Fortsetzung. Bei der fünften

Auflage in den Räumlichkeiten der

Pronova Betriebskrankenkasse in

Leverkusen konnten die Veranstalter

eine Rekord-Teilnehmerzahl von 40

Gästen verzeichnen.

Das Anfang 2010 ins Leben gerufene

Veranstaltungsformat soll dem

besseren Kennenlernen der Mitglieder

dienen. Es fördert die Erkennung

und Ausschöpfung gemeinsamer

Potentiale sowie die Festigung der

Beziehungen für ein gemeinsames,

starkes Auftreten in der regionalen

Gesundheitswirtschaft. Das Konzept

ist simpel: Jeweils vier Unternehmen

sind aktiv involviert. In zuvor definierten

Zweier-Gruppen stellen sie

sich gegenseitig vor und verdeutlichen

nach einer kurzen Situations-

Analyse des eigenen Unternehmens

ihren Beitrag für die Mitgliedschaft in

der Gesundheitsregion Köln/Bonn.

Nach der Begrüßung durch Prof.

Wolfgang Goetzke, dem ersten Vorsitzenden

des Vereins Gesundheitsregion

Köln/Bonn, und Organisator

Dieter Roeloffs von der Wirtschaftsförderung

Leverkusen, wurde den

Gästen der Gastgeber vorgestellt.

Die Pronova BKK ist aus Fusionen

erfolgreicher Betriebskrankenkassen

wie der Bayer AG, BASF, Ford Werke

GmbH, Deutz AG und Michelin entstanden.

Die Krankenkasse setzt auf

GL&Lev kontakt 01/11

umfassende Leistungen sowie einen

hervorragenden Kundenservice. Ebenfalls

vorgestellt wurde mit REHA TRAI-

NING der Spezialist für ambulante

Rehabilitation im Raum Leverkusen.

Im Laufe des Jahres 2011 wird REHA

TRAINING seinen Sitz auf den Campus

des Klinikums Leverkusen verlegen

und dort seine Fläche verdreifachen.

Marco Wichmann (Gesundheitsservice

Management GSM GmbH) zeigte

in seiner Präsentation über das Sozialpsychiatrische

Zentrum Leverkusen

(SPZ) dessen immer bedeutender

werdende Aufgabe für die Betreuung

und Integration psychisch kranker

oder behinderter Menschen. Barbara

Melchers vom SPZ referierte über den

Gesundheitsservice GSM. Künftig will

die Organisation ihre Dienste nicht auf

den Sektor der Betriebskrankenkassen

beschränken, sondern auch auf die

übrigen Kassenarten ausweiten.

Nächster

BNI-Branchentreff

Um das Thema Events und Veranstaltungen

dreht sich der nächste

BNI-Branchentreff am 27. Januar. Das

Netzwerktreffen findet in der Zeit von

6.45 bis 9 Uhr in der Villa Fürstenberg

in Opladen statt. Das Konzept des

Treffens: Zum Frühstück kommt je

ein Vertreter seiner Berufsgruppe. In

IMPRESSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Wer Interesse an einer Teilnahme

hat, kann sich telefonisch unter:

0221 / 97 31 99 95 oder per E-Mail

an: reichel@gewi-institut.de anmelden.

60 Sekunden kann jeder Teilnehmer

dann sein Unternehmen vorstellen

und anschließend fleißig netzwerken.

Informationen und Anmeldungen bei

Mitgliederkoordinator Rainer Heyn,

Tel. 0214 / 8 40 45 98 oder im Internet:

www.bni-koelnbonn.de.

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de


LEVERKuSEN

Wir sprachen mit Reinhard Buchhorn

Der OB setzt auf sein

99-Punkte-Sparpaket

Es war ein bewegtes

und ein bewegendes

Jahr für die Stadt

Leverkusen, das Jahr

2010: Ein Jahr neuer

oberbürgermeister,

ein neues Rathaus,

die neue Stadtmitte

in Bewegung. Nur die

finanzielle Misere ist

geblieben. Wir sprachen

mit dem oB.

Wie beurteilen Sie die Finanzlage

der Stadt Leverkusen?

Buchhorn: Als nicht rosig, aber wir sehen endlich

wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Stadt Leverkusen

befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen

im Nothaushalt, uns drohte 2014/15 die

überschuldung. Dieser Talfahrt hat der Rat jetzt

im Dezember mit einer mutigen Entscheidung einen

Riegel vorgeschoben. Er hat dem von mir im

Oktober vorgelegten 99-Punkte-Sparpaket mit

großer Mehrheit zugestimmt. Durch mutiges und

rigoroses Sparen wollen wir vermeiden, dass am

Ende hier in Leverkusen der „Sparkommissar“ der

Bezirksregierung das Sagen hat. Die Stadt Leverkusen

will raus aus den Schulden! Leverkusen

muss weiter eine selbständige Stadt bleiben. Dafür

kämpfe ich und setze ich mich ein.

Wie sehen Sie die Lage in der heimischen

Wirtschaft?

Buchhorn: Wer den aktuellen Herbst-Konjunkturbericht

2010 der IHK Köln und die Daten für Leverkusen

studiert hat, der kann sich nur freuen. Wir

befinden uns „im Aufwind“. So war der Konjunkturbericht

ja auch überschrieben. Diesen Schwung,

der sich ja in allen Zahlen widerspiegelt, wollen wir

mitnehmen: 37 Prozent der Unternehmen in Leverkusen

schätzen die Geschäftslage als gut ein. Die

GL&Lev LOKaL

Arbeitslosenzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr

um 13 Prozent gesunken, die Unternehmen stocken

ihre Beschäftigungspläne und die Stimmung

in allen Branchen, vor allem bei den Industrie-unternehmen,

ist gut. Da kann ich nur sagen: Hoffentlich

ist das ein lang anhaltender Aufwind, wir als

Stadt wollen davon in Form von Steuereinnahmen

profitieren. Sehr optimistisch stimmt mich auch

die aktuelle Studie von PriceWaterhouse-Coopers,

nach der Leverkusen in Sachen Beschäftigung in

den nächsten Jahren eine herausragende Position

in Nordrhein-Westfalen einnehmen wird.

Welche Bedeutung hat die neue bahnstadt

opladen für Leverkusen?

Buchhorn: Die neue bahnstadt ist das wichtigste

Stadtentwicklungsprojekt, das wir hier in Leverkusen

in den nächsten Jahren gemeinsam realisieren

müssen. Mit der Gütergleisverlegung haben wir

den Schlüssel für die wirtschaftliche Aufwertung

von ganz Opladen in der Hand. Eine vernünftige

Verkehrsanbindung, einen Bahnhof, der wirklich in

der City liegt, neues Wohnen, Gewerbe und Brücken,

die Stadtteile miteinander verbinden – das

alles wird die bahnstadt bringen, wenn wir sie

zielgerichtet und konzentriert umsetzen. Ich rufe

daher alle Leverkusener dazu auf, sich der Kampagne

„Wir stehen für Leverkusen“ anzuschließen

und somit der neuen bahnstadt ihre Unterstützung

zukommen zu lassen. Die Studierenden, die wir

2012 erstmals direkt auf dem Gelände der neuen

bahnstadt begrüßen dürfen, sollen spüren, dass

sich nicht nur Opladen, sondern ganz Leverkusen

durch Dynamik und Energie auszeichnen.

Was sind Arbeitsschwerpunkte 2011?

Buchhorn: In einer so schwierigen Finanzlage

muss eine Stadt Prioritäten setzen. Das haben

wir getan. Wir konzentrieren uns auf: die Soziale

Stadt Rheindorf Nord, das Verkehrskonzept

Hitdorf, den Ausbau der u-3-Betreuung und natürlich

die neue bahnstadt opladen. Die Stadt

muss wegweisende Stadtentwicklungsprojekte

forcieren, aber sie muss auch die notwendige

Infrastruktur liefern – indem sie in Betreuungsangebote

investiert und auch die Stadtteile – siehe

Rheindorf und Hitdorf – stärkt.

Er war ein Meilenstein in der Geschichte der Stadt

Leverkusen und veränderte die City nicht nur optisch

gewaltig: Der Bau des neuen Einkaufszentrums mit

dem integrierten Arbeitsplatz des Oberbürgermeisters.

GL&Lev kontakt 01/11

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GL&Lev LOKaL LEVERKuSEN

GL&Lev kontakt 01/11

Erfolgreich

Wolfgang Holzhäuser bleibt

bis zum 30. Juni 2014 Geschäftsführer

von Bayer 04

Leverkusen. Der Gesellschafterausschuss

des Fußball-

Bundesligisten hat die Vertragsverlängerung

für den

60-Jährigen um drei weitere

Jahre beschlossen. Holzhäuser

ist seit Mitte 2004 alleiniger

Geschäftsführer der Bayer 04

Leverkusen Fußball GmbH.

Geringere Belastungen für

ältere Wechselschichtler,

ein erleichterter Wiedereinstieg

für langfristig erkrankte Mitarbeiter

und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen

für die

Beschäftigten: Mit diesen drei

Schwerpunkten will Bayer den

Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit

Gemeinsam mit

dem Schweizer

Energieunternehmen

Repower

informierte currenta

jetzt erneut über das

geplante Gas- und

Dampfkraftwerk.

Ex-Bayer-Chef jetzt bei

der Fußball-Werkself

Werner Wenning (64), bis zum 30. September 2010 Vorstandsvorsitzender

der Bayer AG, ist als sechstes Mitglied in den Gesellschafterausschuss

der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH berufen worden und übernimmt mit sofortiger

Wirkung den Vorsitz im Aufsichtsgremium des Fußball-Bundesligisten.

„über die Bereitschaft von Werner Wenning, sich ab sofort auch offiziell stärker

im Fußball zu engagieren, freue ich mich sehr“, sagte Dr. Marijn Dekkers,

der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG. „Mit seiner großen Erfahrung als erfolgreicher

Manager und seinem anerkannten Fußball-Fachwissen wird er eine

extreme Bereicherung für unsere Fußball GmbH sein, die für unseren Konzern

als Werbeträger eine unvermindert hohe Bedeutung hat.“

Bevor das Kraftwerk kommt

Currenta informiert

die Nachbarschaft

Es informierten (v. l.) Dr. Ernst

Grigat, Dr. Daniel Fritsche,

Leiter Projektentwicklung,

bei der Repower AG, sowie

Heiko Schmitt, Projektleiter

Kraftwerk bei Currenta.

Bayer investiert in die Gesundheit der Beschäftigten

und Demografie“ in die Praxis

umsetzen. Das Unternehmen begegnet

damit den Herausforderungen

des demografischen Wandels, der mit

einer längeren Lebensarbeitszeit, älter

werdenden Belegschaften und immer

weniger Nachwuchskräften verbunden

sein wird. Bayer stellt für den tarifvertraglich

vereinbarten Demografie-

Zur bereits dritten Info-Veranstaltung

waren Nachbarn und

Chempark-Mitarbeiter in die Bürgerhalle

in Wiesdorf gekommen, um

den Stand der Dinge des Vorhabens

zu erfahren. Fragen zu den Vorzügen

der neuen Anlage, z. B. zu Technik

und Effizienz, standen in der anschließenden

Diskussion im Mittelpunkt

des Besucher-Interesses. Das

Kraftwerk erzeugt durch die Kraft-

Wärme-Kopplung neben dem Strom

auch viel Dampf, der im Chempark

als Energieträger benötigt wird. Die

nächste Info-Veranstaltung ist am

2. März um 18.30 Uhr in Köln-Flittard

(Schützenhalle).

fonds jährlich etwa 4,8 Millionen Euro

zur Verfügung. über die Verwendung

der Mittel haben Unternehmensleitung

und Gesamtbetriebsrat jetzt

eine Vereinbarung abgeschlossen. Sie

tritt Anfang 2011 in Kraft und gilt für

21.000 Tarifbeschäftigte und Leitende

Mitarbeiter. Bayer-Personalvorstand

Dr. Pott: „Wir fühlen uns verpflichtet“.


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001,

anerkannt durch das Land NRW))

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


32

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

GL&Lev kontakt 01/11

Am Schloss Homburg

beginnen die Arbeiten

Lange hat’s gedauert, aber

nocht rechtzeitig vor dem

Jahreswechsel fand nach

zehnjähriger Planungsarbeit

der offizielle Spatenstich für

die umbaumaßnahmen an

Schloss Homburg statt.

Landrat Hagen Jobi befand im

Kreise hochkarätiger Gäste zufrieden:

„Die Zukunft des Standortes

Schloss Homburg ist gesichert.“ Und:

„Nur durch die Regionale 2010 mit ihren

Fördermitteln hat die Realisierung

eine entscheidende Perspektive bekommen“,

sagte Jobi. Durch den fristgerechten

Baubeginn noch in 2010

können Mittel aus dem Konjunktur

II-Paket genutzt werden.

Am Haupthaus des Schlosses

werden zwei gläserne Pavillons entstehen,

als Forum Schloss Homburg.

Ein neuer zentraler Eingangsbereich

mit Information, Kasse und Museumsshop

wird gebaut. Es entstehen

Ausstellungsräume, die Dauer- und

Luxus-Yachten

dominieren die

An zwei Tagen öffnet die Möbelmesse

„boot 2010“

„imm“ in Köln auch für das Publikum Mit viel Optimismus blickt die

Möbel, Leuchten, teppiche,

Bad und Accessoires:

Wer neue Inspirationen

für sein Zuhause sucht,

wird auf der imm cologne

garantiert fündig.

Offizieller Spatenstich vor historischer Schloss-Kulisse,. Mit dabei

u. a. Landrat Hagen Jobi, NRW-Bauminister Harry K. Voigtsberger,

Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Regionale-

Geschäftsführer Dr. Reimar Molitor. Hauptsponsor des Projekts ist

im übrigen die Kreissparkasse Köln.

Hunderte von Ausstellern aus aller

Welt präsentieren ihre neuen

Produkte und Ideen auf der größten

Möbel-Schau der Welt. Und das Publikum

darf wieder dabei sein. Zwar

sind die ersten beiden Tage dem

Fachpublikum vorbehalten (18.-20.

Januar), doch am Wochenende (23.-

24.01.) kann sich der Normalverbraucher

ein Bild davon machen, was

speziell italienische Designer zu bieten

haben oder die Küchen-Experten

oder die umfangreiche Polstermöbelbranche.

Auf rund einem Drittel der

gesamten Ausstellungsfläche zeigen

z. B. internationale Sofaanbieter im

Bereich Comfort ihre neuesten Sitzkreationen.

Modefarben sind Sand

und Schlamm. Und wer eine neue

Matratze braucht – alle fünf bis sieben

Jahre sollte man bekanntlich

spätestens wechseln - der findet eine

ganze Halle voller Möglichkeiten zum

testen.

Wechselausstellungen ermöglichen,

zusätzlich wird ein Betriebsgebäude

mit Werkstätten und Lagerräumen

errichtet. Das Land NRW fördert das

Projekt mit 8 Millionen Euro.

Fachweltauf die 42. Ausgabe der

weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse

„boot“, die vom 22.

bis 30. Januar in Düsseldorf stattfindet.

Die Stimmungslage hat

sich deutlich verbessert. So werden

auch wieder mehr als 1.550

Aussteller aus 50 Ländern in 17

Hallen ihre Premieren, neuen

Wassersportausrüstungen und

maritimen Dienstleistungen vorstellen.

Allein über elf Hallen erstreckt

sich ein Angebot mit rund

1.700 Bootstypen aller Größenordnungen.

Schwerpunkt liegt

hier auf Katamaranen. Viel Spielraum

wird in Düsseldorf auch

dem Tauchsport eingeräumt.


Attraktive Möglichkeiten bieten

sich veränderungswilligen

unternehmern im Rahmen der

Erweiterung des Industrieparks

Klause in der Gemeinde

Lindlar, offizielle Bezeichnung:

„VI. BA Nördliche Erweiterung,

Bebauungsplan Nr. 21 E.“ “

Zwar gilt das Angebot bereits seit

Juni vergangenen Jahres, doch ist

noch Spielraum vorhanden. Seinerzeit

trafen sich die Unternehmen in Klause,

die bereits ihr Interesse an einer weiteren

Fläche im Industriepark Klause

angemeldet hatten, mit Bürgermeister

Dr. Hermann-Josef Tebroke und

Werner Hütt, dem Geschäftsführer

der Bau-, Grundstücks- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BGW)

der Gemeinde.

Dabei war auch die renommierte Firma

„Holz Richter“ aus Lindlar, die mit

ihrem wachstumsorientierten Unternehmen

umfangreiche Kapazitäten

sucht und „gleich mal“ 6,8 Hektar für

sich beanspruchte. 5,3 ha davon sollen

als Baufläche genutzt und darauf

eine 30.000 m 2 große Halle errichtet

werden. Ein gewaltiges Unterfangen,

auS DER NaChBaRSChaFt

das größte in der 51jährigen Firmengeschichte.

Geschäftsführer Dr.

Markus Richter deutlich: „Dieses Bauvorhaben

ist für uns von existenzieller

Bedeutung.“ Richter will expandieren.

Der Industriepark Klause hat eine Gesamtgröße

von derzeit 65 Hektar und

GL&Lev LOKaL

In Lindlar: Gewerbeflächen im Industriepark Klause

IMMER IN IHRER NÄHE.

FREUDE IST

GRENZENLOS.

Gehen Sie Ihren eigenen Weg. Und wo keiner ist, wird

einer sein. Denn mit dem intelligenten Allradsystem

xDrive und der souveränen Fahrdynamik des BMW X3

sind Ihrer Fahrfreude keine Grenzen gesetzt. Genießen

Sie den variablen Innenrau, das großzügige Raumangebot,

die erhöhte Sitzposition und die BMW typische

Agilität auf der Straße. Welche Straße? Ganz egal.

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Wermelskirchen

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verfügt in der nördlichen Erweiterung

über eine neue Bruttofläche von 22

Hektar. Insgesamt können hiervon

rund 17 Hektar als Gewerbe- und

Industriefläche genutzt werden. In

die Erschließung des Geländes investiert

die BGW rund 8,2 Millionen

Euro. Ab März soll das Gebiet bebaubar

sein, sagt der Geschäftsführer.

Für die Unternehmen bedeutet

das Planungssicherheit. 20.000 m 2

hat Hütt erst gerade wieder verkauft

(Großhandel+Produktion). Gut acht

Hektar Industrie- und Gewerbefläche

sind noch zu haben.

Bis zum 31.12.2011 werden die

Grundstücke für 50,00 EUR/m 2 verkauft.

Ab dem 01.01.2012 steigt der

Verkaufspreis dann auf 54,00/m 2 .

Kontakt: BGW GmbH; Werner Hütt,

Telefon: 0 22 66 / 96-234; Telefax:

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34

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

Der Köln Bonn

Airport hat das

Jahr 2010 mit Zuwächsen

im Passagier-

und Frachtverkehr

abgeschlossen;

trotz der Aschewolke

im Frühjahr und

des Wintereinbruchs

im Dezember registrierte

der Airport

mit rd. 9,85 Mio.

Passagieren ein

leichtes Plus von 1

Prozent. Besonders

erfreulich ist das

zweistellige Wachstum

bei der Fracht.

In 2010 wurden hier

647.000 tonnen

Fracht umgeschlagen,

ein satter Zugewinn

von 16

Prozent im Ver-

gleich zu 559.000

tonnen im Jahr

GL&Lev kontakt 01/11

2009. F

Köln-Bonn Airport

endete 2010 mit

einem leichten Plus

ür das Jahr 2011 sinkt die Prognose

im Passagierverkehr auf 9,45

Millionen Passagiere. „Grund dafür ist

die unsinnige Luftverkehrssteuer, die

gerade uns als grenznahem Flughafen

mit einem hohen Anteil an Low-

Cost-Verkehr schaden wird“, sagt

Flughafen-Chef Michael Garvens.

Auch das von der Landesregierung

geplante Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge

hätte deutlich negative

Auswirkungen.

Als Lichtblick im neuen Jahr sieht

der Airport die gute Konjunktur und

die positive

Entwicklung

der Expressfracht-Unternehmen

UPS

und FedEx.

Beide haben

neue Arbeitsplätze

geschaffen

und erwarten

einen

Anstieg von

11 Prozent

auf 716.000 Tonnen Fracht.

UPS ist von den 127 Betrieben am

Köln Bonn Airport der größte Arbeitgeber

mit 2.159 Mitarbeitern, gefolgt

von der Flughafengesellschaft mit

1.910 Beschäftigten und dem Lufthansakonzern

mit 1341 Angestellten.

Insgesamt sind rund 38 Prozent

des Personals bei den Fluggesellschaften

im Passagier- und Frachtverkehr

beschäftigt, das entspricht rund

4.600 Arbeitsplätzen. 4.400 Mitarbeiter

sind in der Nacht zwischen 22

und 6 Uhr beschäftigt.

Gut für die Region - Bürgerverein heiligenhaus ausgezeichnet

Der „Bürger- und Trägerverein Pfarrsaal Heiligenhaus“ ist in eben diesem Haus

im Wettbewerb „Gut für die Region“ der Kreissparkasse Köln in der Kategorie

„Soziales“ mit dem 1. Preis und 3.000 Euro Geldspende ausgezeichnet worden.

Der Verein hatte Geld gesammelt, um das Gebäude von der Kirche übernehmen

zu können und es so als sozialen und kulturellen Mittelpunkt des Ortes zu

erhalten. Der Verein war allein dafür gegründet worden.

Leverkusener

Bürger spielen

Foto-Modell

Ob Metzgermeister, Sekretärin

oder Politiker – alle können

und sollen mitmachen bei der

Foto-Kampagne „Wir stehen für

Leverkusen“, die am 28. Januar

offiziell startet und dann auf

mannshohen Bannern in ganz

Leverkusen präsentiert wird. Bis

Ende des Jahres gab es dafür

öffentliche Foto-Shootings. über

1.000 freiwillige „Models“ und

deren Statements engagierten

sich damit für die neue bahnstadt

opladen und dokumentieren nun

auf großen Wänden, dass sie dieses

Bauvorhaben als sinnvoll und

wichtig für die Zukunft der Stadt

ansehen. OB Buchhorn hatte die

Idee dazu, umgesetzt von der

Agentur „Taste One Communication“.

Rainer Calmund

ist top-Redner der

Event-high-School

Nach seiner Premiere in der Leverkusener

BayArena im vergangenen Jahr

tagt die „Event High School“ am 17.

Februar erstmals im Kölner Rhein-

EnergieStadion. Im Konferenzzentrum

des Stadions präsentieren Branchenexperten

ein umfangreiches „Making

Of Eventmanagement“ für angehende

Veranstaltungskaufleute sowie

Auszubildende der Hotel-, Gastronomie-,

Sport- und Tourismusbranche.

Prominenter Abschluss-Redner ist

Rainer Calmund.


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sollen kostenlose Parkplätze

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Fördergelder des Landes

erlauben entlich den Bau

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36

GL&Lev SERVICE LaNDWIRtSChaFt

Bauernverband legte seinen Jahresbericht vor

Landwirte-Einkommen im

Monat nur 1.830 Euro brutto

GL&Lev kontakt 01/11

„In der Land- und Forstwirtschaft

haben wir im

abgelaufenen Wirtschaftsjahr

2009/10 die Finanz-

und Wirtschaftskrise voll

gespürt. Das Unternehmensergebnis

ist auf

22.000 Euro je Familienarbeitskraft

gesunken, so

dass ein Landwirt monatlich

im Durchschnitt 1.830

Euro brutto verdiente.“

Diese Feststellung traf der Präsident

des Deutschen Bauernverbandes

(DBV), Gerd Sonnleitner (62, Bild),

zum Jahreswechsel, machte aber zugleich

deutlich, dass der Aufschwung inzwischen

auch die Landwirtschaft erreicht hat. Auf

fast allen Agrarmärkten hätten sich die

Preise im Laufe des Jahres verbessert. Nach

dem starken Rückgang in 2008/09 (minus

25 Prozent) verringerte sich das Unternehmensergebnis

je Betrieb im Wirtschaftsjahr

2009/10 allerdings um weitere 7 Prozent

auf 30.800 Euro.

Die Ackerbaubetriebe haben danach

die kräftigsten wirtschaftlichen Einbußen

erlitten. Trotz einer insgesamt guten Ernte

in 2009 sank das Unternehmensergebnis

aufgrund des Preisverfalls bei Getreide und

Kartoffeln gegenüber dem Vorjahr um 22

Prozent auf 32.200 Euro. Dagegen ist bei

den Milchviehbetrieben nach dem enormen

Bauern-Chef

für 2011

optimistisch

Zum Wirtschaftsjahr 2010/2011 äußerte

sich Bauern-Präsident Gerd Sonnleitner

positiv. Gefragt seien vor allem Agrarprodukte,

insbesondere höherwertige

Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte,

Obst und Gemüse. Sonnleitner

nicht unzufrieden: „Die Aufwärtsentwicklung

dürfte sich in unseren Betrieben

aus jetziger Sicht fortsetzen.“

Im Obst- und Ackerbau gab es für die

Ernte 2010 schon durchweg höhere Erzeugerpreise,

allerdings witterungsbedingt

auch deutlich schlechtere Erträge,

so bei Getreide, Kartoffeln, aber auch

bei Obst und Wein.

Die Situation der Milchbauern entspanne

sich weiter. Die Schweinemäster hätten

jedoch Sorgen. Steigende Kosten

für Futtermittel, Dünger und für Energie

belasten die Betriebe. Insgesamt sollen

sich die Einkommen aber deutlich erholen

und wieder an die Jahre 2007/08

anknüpfen. 7 Milliarden Euro sollen im

ersten Halbjahr Jahr (+18 Prozent) -

schwerpunktmäßig in Bioenergie - investiert

werden.

wirtschaftlichen Einbruch in 2008/09 das

Unternehmensergebnis um knapp 2 Prozent

auf 30.300 Euro leicht gestiegen. Die

extrem niedrigen Milchpreise erholten sich

deutlich und haben in der zweiten Jahreshälfte

2010 das Krisenniveau überwunden.

Die Schweinehalter konnten im Wirtschaftsjahr

2009/10 ihr gutes Ergebnis vom

Vorjahr nicht halten. Sie erzielten mit 41.500

Euro ein um 11 Prozent niedrigeres Ergebnis.

Dies ist jedoch innerhalb der Teilbranchen

nach wie vor das höchste Ergebnis.

Die Geflügelhalter haben leicht aufgeholt.

Rindermäster und Mutterkuhhalter jedoch

erzielten mit 21.100 Euro das niedrigste Unternehmensergebnis

aller Betriebsformen.

Nur 33 Prozent der Betriebe konnten

eine nachhaltige Eigenkapitalbildung von

über 10.000 Euro erzielen. In 35 % der Betriebe

gab es dagegen nachhaltige Eigenkapitalverluste

von jährlich über 5.000 Euro.


2011 ist das „Internationale Jahr der Wälder“

Der Forst- und Holzbetrieb

erwirtschaftet 167 Mrd. Euro!

Die Generalversammlung der

Vereinten Nationen hat das Jahr

2011 zum „Internationalen Jahr der

Wälder“ erklärt. Dabei soll weltweit

auf die Bedeutung des Waldes und

einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung

sowie die Bekämpfung

der Armut hingewiesen werden.

Entsprechende internationale Aktivitäten

werden vom Waldforum der

Vereinten Nationen (UNFF) in Zusammenarbeit

mit der Landwirtschaftsorganisation

der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert

und sollen durch nationale Aktivitäten

unterstützt und ergänzt werden.

In Deutschland wird das Jahr der Wälder

von den Forstverwaltungen des Bundes

und der Länder getragen und vom Bundesministerium

für Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz (BMELV) koordiniert.

Im Mittelpunkt der gemeinsam getragenen

deutschen Kampagne steht die

Vermittlung von interessanten Themen zu

Wald und Holz.

Immerhin sind 31 Prozent der Fläche

Deutschlands mit Wald bedeckt – Tendenz

FORStWIRtSChaFt

steigend. Der deutsche Wald wächst beständig,

und das schon seit 50 Jahren. In

dieser Zeit ist die Waldfläche in Deutschland

um eine Million Hektar auf rund elf

Millionen Hektar gestiegen. Deutschland

verzeichnet einen jährlichen Holzzuwachs

von rund 100 Millionen Kubikmeter – die

Holzvorräte Deutschlands sind mit 3,4 Milliarden

Kubikmeter mittlerweile die größten

Europas. Im Forst- und Holzsektor arbeiten

bundesweit rund 1,2 Millionen Menschen,

die einen Jahresumsatz von rund 167 Milliarden

Euro erwirtschaften.

Deutschlands Wälder leisten auch einen

wesentlichen Beitrag zum Schutz des Klimas:

Sie speichern über 1,2 Milliarden Tonnen

Kohlenstoff. 17 Millionen Tonnen CO 2

werden durch den Wald jährlich aus der

Atmosphäre gebunden.

„Der deutsche Wald wird in diesem

Jahrhundert sein Erscheinungsbild deutlich

wandeln“, heißt es im Bundesagrarministerium.

Andere Baumarten werden eine stärkere

Rolle spielen. In Zukunft werden heimische

Baumarten wie Eiche, Buche, Fichte

und Kiefer durch neue Arten ergänzt wie

etwa die Douglasie.

GL&Lev SERVICE

In NRW sind

67 Prozent

Wald in

Privatbesitz

Auch in Nordrhein-Westfalen ist der

Wald von großer ökologischer, wirtschaftlicher

und gesellschaftlicher Bedeutung.

Er nimmt mit 915.800 Hektar

etwa 27 Prozent der Fläche von NRW

(3,4 Mio. Hektar) ein. Dabei ist der Anteil

des Privatwaldes mit 67 % höher als

in anderen Bundesländern.

Mit rund 250.000 Beschäftigten und

mehr als 30 Mrd. Euro Jahresumsatz

hat die Forst- und Holzwirtschaft dabei

sogar eine erheblich höhere Bedeutung

als zum Bespiel die für Nordrhein-Westfalen

als typisch geltenden Branchen

Bergbau oder Textilindustrie. Mehr als

70 Prozent der Landeswaldfläche sind

als Landschafts- oder Naturschutzgebiete

bzw. FFH- oder Vogelschutzgebiete

ausgewiesen.

Der Wald hat zudem eine herausragende

Bedeutung für die Trinkwasserversorgung

in NRW. Denn ein Großteil der nordrhein-westfälischen

Talsperren liegt in

den waldreichen Regionen des Landes.

GL&Lev kontakt 01/11

37


38

GL&Lev SERVICE tOuRISmuS

Kreuzfahrten sind und

bleiben der Urlaubs-Renner

Das Geschäft mit der Kreuzfahrt boomt.

Seereisen sind in. Keiner weiß das besser

als die Reederei AIDA cruises, die zur Zeit

sieben Schiffe unterhält, 5.000 Mitarbeiter

beschäftigt und zuletzt einen umsatz von

über 720 Mio. Euro erzielte.

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Spedition sind. Ihre Reiseempfehlung für unsere

Leser: Eine Kreuzfahrt mit der AIDA.

Transarabien Reise mit AIDAblu im März

2012. Auf die beliebten Klassiker aber will

AIDA neben Karibik und Mittelamerika auch

nicht verzichten. Das sind zum Beispiel im

Frühjahr Reisen rund um die Kanarischen

Inseln und nach Dubai. Die sind auch noch

kurzfristig zu buchen. Urlaub auf AIDA ist

keine schlichte Seereise. AIDA Clubschiffe

bieten Wohlfühlen an Bord rund um die Uhr;

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** An ausgewählten Terminen im Januar,

limitiertes Kontingent, inkl. Kerosinzuschlag und

Kostenbeitrag zur Luftverkehrsteuer


haNDEL

Sanktjohanser bleibt HDE-Präsident

Die Delegierten der

Einzelhandelsorganisation

haben mit überwältigender

Mehrheit

Josef Sanktjohanser als

Präsident des Handelsverbands

HDE wieder

gewählt.

Sanktjohanser ist seit

2006 HDE-Präsident

und seit 2004 Mitglied

des Vorstands der Rewe

Group, Köln. In dem führenden

Handels- und Touristikkonzern

verantwortet

Sanktjohanser, der durch ein

elterliches Einzelhandelsunternehmen

Wurzeln im mittelständischen

Einzelhandel

hat, die operativen Einheiten

B2B / Fachmärkte sowie den

Zentralbereich Unternehmenskommunikation.

Neben Josef Sanktjohanser

wählte das Parlament

des Einzelhandels auch die

weiteren Mitglieder des

HDE-Vorstands, darunter als

Vizepräsidenten auch Lovro

Mandac, (Galeria Kaufhof)

und Friedrich G. Conzen,

Düsseldorf, Präsident des

Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen.

Im Vorstand

vertreten auch die Real SB-

Warenhaus GmbH, die Edeka

AG, die Otto Group.

Mit einem Blick auf die Beziehungen

von Handel und

Industrie zog Josef Sankt-

johanser in Berlin auch eine

Bilanz der zurück liegenden

Krisenjahre und stellte fest,

dass der Einzelhandel seine

Hausaufgaben gemacht

habe. Der Wirtschaftszweig

habe sich als Garant für Stabilität

bewiesen und selbst in

der Krise Beschäftigung aufgebaut.

Für das neue Jahr zeigte

sich der Handels-Präsident

vorsichtig optimistisch: „Eine

Eins vor dem Komma könnte

drin sein.“

Sanktjohanser sagte weiter:

„Wir sehen uns in der

Grundüberzeugung bestätigt,

dass ein freier Markt

ohne weitreichende politische

Eingriffe immer noch

das beste System ist, gesellschaftlichen

Wohlstand zu

sichern und Krisen zu überwinden.“

GL&Lev SERVICE

REWE ausgezeichnet

Die REWE Group (Köln) hat den Deutschen

Nachhaltigkeitspreis 2010 (Bild) in

den Kategorien „Nachhaltigste Initiative

Deutschlands“ und „Deutschlands recyclingpapierfreundlichstes

Unternehmen“

gewonnen. Die Preise wurden im Rahmen

einer Gala in Düsseldorf verliehen.

Zudem nahm Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender

der REWE Group, den Publikumspreis

der WirtschaftsWoche entgegen,

mit dem er als „Deutschlands

Kopf der Nachhaltigkeit“ in der Kategorie

„Wirtschaft“ ausgezeichnet wurde. Begründung:

Das Engagement des Unternehmens,

nachhaltigere Produkte im

Massenmarkt zu etablieren. REWE kennzeichnet

Eigenmarkenprodukte, die sich

ökologisch oder sozial auszeichnen, mit

dem neuen Label PRO PLANET.

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39


40

GL&Lev SERVICE GOLF

ÖFTER MAL WAS NEUES

Rheingolf-Messe präsentiert

im Februar nun auch Tennis

Europas größte öffentliche Golfmesse

Rheingolf hat den Messetermin

für 2011 auf den 11. bis 13. Februar

2011 vorverlegt. Und statt in der

Halle 8 wird die Rheingolf 2011 in

der 13.500 qm großen Halle 9 im

Kölner Messegelände stattfinden.

Rheingolf-Chef Michael Jacoby zu den

Änderungen: „Viele Aussteller haben

einen früheren Termin gewünscht,

den wir in enger Kooperation mit der Koeln-

messe nun realisieren konnten. Der Termin

im Februar liegt abseits von allen Ferien

und Feiertags-Terminen und ist ideal vor

dem Beginn der neuen Golf-Saison. Mit

dem Wechsel in die Halle 9 passen wir den

Platzbedarf der Rheingolf den veränderten

Marktbedingungen an. Die Rheingolf 2011

wird eine kompakte, auf das Thema Golf-

Ausrüstung und Golf-Reisen fokussierte

Golfmesse, die sich um Verkaufs und Schlägertests

und Eventflächen herum klar geometrisch

aufbaut.“ Ganz neu: Die Rheingolf

2011 erweitert das sportliche Angebot um

Tennis. In einer Sonderschau, bevor die Besucher

die eigentliche Golfmesse betreten,

kommt es zu einem Schulterschluss zwischen

beiden Sportarten. „Tennis ist einer

der drei großen Breitensportarten mit knapp

GL&Lev kontakt 01/11

Die Platzanlage von El Gouna

1,6 Millionen Mitgliedern bundesweit. Viele

Golfer spielen Tennis oder haben es früher

gespielt. Viele Tennis Fans interessieren sich

auch für Golf. Fast alle guten Tennis-Spieler

sind auch gute Golfer. Die Sonderschau ist

somit die ideale Ergänzung zu Golf“, so

Marketing & Sales Director Lars Wulkow.

Mit KARSTADTsports hat der Veranstalter

einen der wichtigsten Sportartikelhändler

für Tennis im Rheinland als Aussteller

gewinnen können.

Zum Golfspielen nach Ägypten

Abschlag zwischen

den Lagunen

von El Gouna

Golffreaks suchen natürlich auch in den

Wintermonaten ihre Spielmöglichkeiten.

Aber am liebsten dort, wo auch die

Sonne scheint. Bevorzugte Ziele sind da

Spanien und Portugal, zum Teil auch Tunesien.

Nicht so alltäglich sind Abschläge

in Ägypten, was sich aber gerade in

den Monaten Januar bis März lohnt. Da

herrschen höchst angenehme Temperaturen,

so um die 23 bis 25 Grad Celsius

auf schönen Plätzen in Kairo, noch besser

am Roten Meer.

Die beliebtesten Plätze finden sich in

Luxor, Alexandria, Hurghada, Sharm el

Sheikh und vor allem in El Gouna. Dort

befindet sich auch mit dem Steigenberger

Golf Ressort das vielleicht exklusivste

Hotel in der Region. Direkt an der Lagune

und einem 18-Loch-Platz gelegen. El

Gouna - man nennt es auch das Venedig

des Orients, weil Wasser hier mit seinen

vielen Kanälen eine große Rolle spielt.

Die Platzanlage ist designed vom berühmten

Architekten Gene Bates in Kooperation

mit dem Spitzengolfer Fred

Couples. Er ist strategisch eingebettet in

die Wüste und umgeben von den Lagunen

des Roten Meeres, die gleichzeitig

als Hindernis dienen. Saftige, aber auch

enge Fairways und schnelle ondulierte

Grüns geben dort Golfern jedweder

Spielstärke ein Erfolgserlebnis. Der Platz

hat Links- Charakter. Man spricht deutsch

und englisch und stellt E-Wagen, Trolley

und Leihschläger zur Verfügung. Naja,

und außerhalb des Platzes bietet Ägypten

ja nun wahrlich jede Menge.

Golfanbieter nur

bedingt zufrieden

Das Herbstbarometer des Deutschen Golf

Verbandes (DGV) zeigt negative Tendenzen.

Zwar sind über 71 Prozent der

Befragten mit dem Golfjahr 2010 zufrieden

bis sehr zufrieden. Etwa ein Viertel

der Golfanbieter sehen ihre Erwartungen

jedoch nicht erfüllt. Mit einem Indexwert

von 35,5 (- 5,4 Punkte) gibt es das bisher

schlechteste Ergebnis seit der Einführung

des Golfbarometers im Jahr 2005.


GOLF

Sie hat jetzt das Sagen am Lüderich

Was „GL & LEV kontakt“ schon vor zwei Monaten berichtete, ist jetzt auch amtlich. Seit dem 1. Januar hat die Golfanlage

am Lüderich in Overath-Steinenbrück mit der Familie Henrich aus Bergisch Gladbach einen neuen Inhaber. Hermann-Josef

Spicher widmet sich ab sofort wieder verstärkt seiner Immobilien-Verwaltung und -Entwicklungs-Firma in Köln Dellbrück.

Das Sagen hat am Lüderich ab sofort Geschäftsführerin Sabina, Tochter von Rolf Henrich. Marketing, Events und Mitglieder-

Betreuung sind ihr besonderes Anliegen: „Wir wollen ein familiärer Club sein und uns in keiner Weise abschotten“, sagt sie.

„Man soll sich wohl fühlen bei uns“. Bruder Markus (Innenarchitekt) und Manager Max Wilhelm Böntgen - mit Erfahrungen

vom Golf- und Landclub Refrath - stehen ihr zur Seite.

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Auf der Golfanlage am Lüderich gibt es

nach dem Inhaber-Wechsel auch andere

Veränderungen. Zum Beispiel beim Personal.

Sowohl Club-Sekretärin Anette Piepenbrinck

als auch die Pros Ingo Jenniches und

Werner Holz sind ausgeschieden. Das Sekretariat

leitet jetzt Martina Johnen. Neue

Trainer sind Paul Hinton (England), Laszlo

Tringer (Ungarn) und Claudia Lehnstädt.

Die Mitgliedschafts-Modelle ändern sich.

Da will man sich deutlicher positionieren

und auf vier Möglichkeiten beschränken.

Eine 9-Loch-Mitgliedschaft wird es nicht

geben. Aktive Vollmitgliedschaft kostet

1.395 Euro oder monatlich 119 Euro. Studenten

zahlen 620 Euro (monatl. 52 Euro),

Jugendliche (bis 18 J.) 310 Euro, Kinder (bis

12 J.) 120 Euro. Die Aufnahmegebühr kostet

für Erwachsene einmalig 300 Euro.

An den Bahnen will Architekt Böhnen

(Bayern) nur behutsam wirken.

Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

GL&Lev kontakt 01/11

41


42

GL&Lev SERVICE autO

Der neue Mercedes CLS

Elegant und

sportlich – das

Coupé setzt

Maßstäbe

GL&Lev kontakt 01/11

Ein atemberaubendes Design,

ein konsequenter Leichtbau,

sportlich abgestimmtes Fahr-

werk, leistungsgesteigerte

und effizientere Motoren

sowie höchste Fahrsicher heit:

Der neue CLS von Mercedes

Benz ist auch in der zweiten

Generation als viertüriges

Coupé ein Knaller.

Ab 18.000 Euro zu haben

Der neue Astra Sports Tourer (Bild

rechts) bringt Stil und umweltfreundliche

Technologie in das Kompaktkombi-

Segment. Ob privat oder beruflich –

der Weltpremieren-Hauptdarsteller von

Paris ist für jede Gelegenheit das richtige

Auto. Die effiziente Kofferraumgestaltung

ermöglicht 1.550 Liter Transportvolumen.

Neun Motoren stehen im

Leistungsspektrum zwischen 95 und

180 PS und ab 18.000 Euro zur Verfügung.

Für den deutschen Markt etwa

wird erwartet, dass mehr als 50 Prozent

der Käufer Flottenkunden sein werden.

Als Design-Trendsetter setzt der neue

CLS auch im Innenraum mit der

Vielzahl möglicher Individualisierungen

neue Maßstäbe. Fünf Interieurfarben,

fünf Zierteil-Ausführungen sowie drei

Lederausführungen stehen zur Wahl.

Beim Verkaufsstart sind zunächst zwei

in Leistung und Effizienz deutlich gesteigerte

Sechszylindermodelle verfügbar: CLS

350 CDI BlueEFFICIENCY mit 265 PS und

CLS 350 BlueEFFICIENCY mit 306 PS sowie

serien mäßiger ECO Start-Stopp-Funktion.

Die Preise betragen 63.427 bzw. 64.617 Euro

(inkl. MwSt.). Bei den europäischen Händlern

sind beide Modelle soeben vorgerollt.

Nur zwei Monate später ergänzt der CLS

Einfach schick

und elegant,

dazu voller Power -

der neue CLS 350

von mercedes-Benz.

Über Jahre hinweg

war der CLS das

einzige viertürige

Coupé in seiner

Klasse. Rund um den

Globus fand es von

2004 bis heute rund

170.000 Käufer.

250 CDI BlueEFFICIENCY mit

204 PS die Motorenpalette.

Im ECE-Verbrauchszyklus

begnügt er sich mit 5,1 Liter

Diesel/100 km. Im April folgt

der CLS 500 BlueEFFICIEN-

CY mit V8-Motor und 408

PS.

Über ein Dutzend Fahr-

Assistenzsysteme tragen

im neuen CLS dazu bei, Verkehrsunfälle zu

vermeiden und die Unfallschwere zu vermindern.

Neu sind der Aktive Totwinkel-

Assistent und der Aktive Spurhalte-Assistent.

Der neue CLS knüpft an die Pionierrolle

seines Vorgängers an und präsentiert sich

gleichzeitig als absoluter Neuauftritt. Sofort

ins Auge springt die innovative Front,

die Anklänge an den Mercedes-Benz SLS

AMG zeigt. Die weit nach vorne gezogene,

aufrechte Kühlermaske macht das Front-

Design ausdrucksstärker und setzt die

sportlich-lange Motorhaube noch besser in

Szene. Die typische CLS-Silhouette mit ihrer

elegant gestreckten Proportion ist das dominierende

Merkmal.


Am 29. Januar wird es sinnlich!

Freuen Sie sich auf die Präsentation des neuen CLS 1

und erleben Sie Sinnlichkeit und Sinn.

· Feiern Sie mit uns – am 29. Januar

in allen Neuwagenausstellungen der

Niederlassung Köln/Leverkusen und

im Autohaus Hillenberg.

Der neue CLS

feiert Premiere am

29.01.2011!

Mercedes-Benz Center Köln, Mercedes-Allee 1/Widdersdorfer Straße, 50825 Köln-Braunsfeld, Mercedes-Benz Niederlassung Köln/

Leverkusen, Frankfurter Straße 778, 51149 Köln-Porz, Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen, Alfred-Nobel-Straße 11-15,

50226 Frechen, Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen, Overfeldweg 67-71, 51371 Leverkusen, Telefon-Hotline 0221 5719-400,

www.koeln.mercedes-benz.de, Autohaus Hillenberg GmbH, Autorisierter Mercedes-Benz Service und Vermittlung, Gudrunweg 2,

51469 Bergisch Gladbach, Tel.: 02202 9348-0, www.hillenberg.de

1 Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 6,4–9,5/4,4–5,6/5,1–7,0 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 134–164 g/km. Die Angaben beziehen sich

nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.


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GL&Lev SERVICE GaStRONOmIE

Sie kommen von Island, Guernsey, Mallorca und Sizilien

Europas Spitzenköche bitten

zum Gourmet-Festival auf Sylt

Fünf Freunde,

ein Festival

und sechs Inseln

vereint auf

Deutschlands

Genussinsel

Nummer eins:

„Islands meet

Island“ lautet

das Motto

des Gourmet-

Festival Sylt, das

vom 20. bis 23.

Januar Spitzenköche

und

Top-Winzer

aus ganz

Europa zu-

sammenführt.

GL&Lev kontakt 01/11

Zum zwölften Mal laden

Detlef Tappe, Johannes

King, Pius Regli, Holger Bodendorf

und Franz Ganser zum

Gourmet-Festival nach Sylt ein.

Der Clou zum runden Dutzend:

Die internationalen Gastköche

beweisen ihr lukullisches Können

allesamt selbst auf diversen

Inseln. Die Sylter Botschafter des

guten Geschmacks um Festival-

Präsident Detlef Tappe dürfen sich

auf Küchenchefs aus Sizilien, Ir-

Prominent auf Sylt:

Die „Sturmhaube“ und

ihr Chef Djamegari

land, Island, Guernsey, Fünen und

Mallorca freuen. „Mit dem Gourmet-Festival

wollen wir einen

Fächer der Sylter Gastronomie

präsentieren“, sagt Pius Regli. „Die

Vielfalt reicht von der Sterneküche

bis zum Szenelokal. Die einzige

Prämisse: hohe Qualität.“ Das gilt

auch für die edlen Tropfen der

Gastwinzer, die aus sechs europäischen

Ländern anreisen. Und

für die Brieftasche ... Zu den „Fünf

Freunden“ gesellt sich in diesem

Jahr ein sechster: Madjid Djamegari

(Bild). Bei ihm in der „Sturmhaube“

findet am 23. Januar die

legendäre Abschlussparty statt,

bei der alle Gastgeber, Gastköche

und Gastwinzer gleichzeitig in

Aktion treten. Djamegari kommt

aus Frankfurt und ist seit Juli 2009

Nachfolger von Markus Semmler.

Eiswein-Ernte unter dem Durchschnitt

Geringe Mengen hochwertiger Eisweine krönen den Weinjahrgang 2010. Wie das Deutsche

Weininstitut (DWI) mitteilt, nutzten die Winzer die kühlen Nächte im Dezember, um

bei minus sieben Grad und darunter, tief gefrorene Trauben für die begehrte, edelsüße

Spezialität einzubringen. Aber auch ein Eiswein, der erst im Januar gelesen wird, zählt noch

zu dem Jahrgang in dem er gewachsen ist. Allerdings ist das Ergebnis zumeist dürftig. Nur

etwa fünf bis zehn Prozent der ursprünglichen Erntemenge finden sich später als Eiswein

in der Flasche wieder. Beim Deutschen Weininstitut weiß man ganz allgemein: „Die diesjährigen

Eisweinmengen werden ebenso wie der Gesamtertrag des Jahrgangs 2010 weit

unter dem Durchschnitt liegen.“ Von der Kelter tropft dann nur der zuckersüße Saft, der

größte Teil des Traubenmosts bleibt gefroren als Eiskristall zurück. Die Ausbeute ist gering.

FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERtEN

Klaus Rüsing

Thema:

Wie das

Holzfass

auf den

Wein wirkt

Frage: Herr Rüsing, die Weinlese ist vorbei. Der

Wein liegt jetzt im Holzfass beim Winzer im Keller.

Wie lange werden die Weine dort gelagert?

Klaus Rüsing: Das ist sehr unterschiedlich.

Rotweine werden meistens häufiger und länger

im Holzfass gelagert als Weissweine. Es

kommt auf die Rebsorte an.

Frage: Wahrscheinlich reifen manche Rotweine

schneller als andere, stimmts?

Klaus Rüsing: Richtig. Je kleiner das Holzfass,

desto schneller und intensiver reift der Wein.

Das Holzfass ermöglicht eine Feinoxidation des

Weines. Je kleiner das Fass, z. B. das 225l Barrique,

desto mehr Holzkontakt mit dem Wein.

Frage: Das Fass ermöglicht eine Oxidation.

Gibt das den typischen Holzgeschmack?

Klaus Rüsing: Nein. Es werden aus dem Holz

Tannine herausgelöst und gehen in den Wein

über. Sie sind für die typischen Geruchsnoten

von Vanille, Gewürznelken und Karamel verantwortlich.

Leider unterstützen diese Komponenten

nicht immer die eigenen des Weines.

Frage: Was ist mit Holzspänen die in den Wein

gegeben werden um eine Lagerung im Holztank

zu simulieren?

Klaus Rüsing: Da staunt der Fachmann. Es

gibt Produzenten die geben Eichenpellets in Säcken

in den Wein, andere geben chemische Essenzen

dazu um Eichenholznoten in den Wein

zu bekommen. Geschmacklich sind die preisgünstigen

Alternativen nicht zu unterscheiden.

Frage: Das ist ja dann eine Revolution im Weinkeller.

Werden demnächst alle Weine im Stahltank

mit einem Sack Holzspäne ausgebaut?

Klaus Rüsing: Nein, zum Glück nicht. Nach

neusten Studien sind die Weine mit Holzspanausbau

nicht so lange haltbar. Die traditionell

ausgebauten Weine brauchen etwas länger

um ihren Höhepunkt zu erreichen, verweilen

auf diesem Niveau aber länger.

WEIN-tIPP-KoMPAKt

Jedes Land hat verschiedene hinweise auf

die Fasslagerung. meistens in aufsteigender

Reihenfolge: z. B. Joven / Crianza /

Reserva / Gran Reserva.

www.ruesing-weine.de


Für die Photovoltaik-Branche

in Deutschland war 2010 ein

gutes Jahr. Bis zum Jahres-

wechsel waren es vermutlich

mindestens 6 bis 7 GigaWatt

(GW) Photovoltaik-Leistung,

die 2010 im Bundesgebiet

installiert wurden. Damit sind

in Deutschland bisher ins-

gesamt 16 GW installierte

PV-Leistung erreicht.

Im neuen Jahr wird die Zahl der Neuinstallationen

vermutlich erstmal wieder

deutlich zurückgehen. Denn die Novelle

des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

sieht für PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar

2011 installiert sind, eine Kürzung der Solarstromvergütung

um 13 Prozent vor.

In dieser Situation, die auch geprägt ist

vom anhaltenden Wettbewerbsdruck durch

die ausländische Konkurrenz, liegen große

Herausforderungen für die Branche, aber

auch Chancen. Über die zu erwartende

ENERGIE

Marktentwicklung,

über technischeNeuerungen,

über das

Thema Qualitätssicherung

sowie

über Aspekte

der Prüfung und

Zertifizierung diskutierten

zuletzt

rund 400 Fachleute

auf dem 7. Workshop „Photovoltaik-

Modultechnik“ in Köln, veranstaltet vom TÜV

Rheinland und der EnergieAgentur.NRW.

Der Geschäftsführer der EnergieAgentur.

NRW Dr. Frank-Michael Baumann stellte

dabei die Bedeutung der Photovoltaik insbesondere

für Nordrhein-Westfalen heraus.

„Beim Klimaschutz spielt die Photovoltaik

eine große Rolle, und sie ist für die Wirtschaft

auch ein wichtiger Jobmotor. Daher

ist für uns klar: Wir wollen den Solarstandort

Nordrhein-Westfalen weiter stärken und die

GL&Lev SERVICE

Für die Photovoltaik-Szene wird es 2011 schwieriger

im

TechnologiePark

Berg. Gladbach

Mailings

Serienbriefdruck

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Friedrich-Ebert-Straße 68a / 51429 Bergisch Gladbach

Telefon (02204) 98 24 93 / www.bsl-service.de

in diesem Spannungsfeld stehenden Akteure

aktiv unterstützen.“ Empfehlungen für

die PV-Branche formulierte Philipp Hattrup

von der Roland Berger Strategy Consultans

GmbH in seinem Vortrag. „Die Photovoltaik

ist ein Wachstumsmarkt. Europa bleibt dafür

die bedeutende Region, aber Asien und die

USA werden aufschließen“, sagte er.

Um weiter gut bestehen zu können, dürfe

die deutsche PV-Branche sich nicht nur

auf den inländischen Markt konzentrieren,

sondern müsse internationaler werden. Dafür

sei es ratsam, Partnerschaften mit Asien

aufzubauen, um zusätzliche Kapazitäten zu

schaffen. Einsatzbereiche mit besonderen

Anforderungen an die PV-Anlagen sind im

Übrigen Küstengebiete, schneereiche Regionen

oder Wüsten. Insgesamt werde die

weltweite Prüflandschaft allerdings immer

undurchsichtiger. Wichtig seien deshalb die

externen Prüfverfahren und Zertifikate, wie

sie vor allem auch der TÜV Rheinland anbietet

und ständig weiter entwickelt.

GL&Lev kontakt 01/11

45


46

GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt

Mit Atemmaske Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen

Wenn nachts immer

öfter die Luft wegbleibt

Nachts im Schlaf setzt bei

manchen Menschen bis zu

mehreren hundert Mal für bis zu

zwei Minuten der Atem aus.

Dann sinkt ihr Sauerstoffgehalt

im Blut auf unter 45 Prozent.

„Würde dies tagsüber passieren,

wäre das ein Notfall und die

Patienten müssten sofort auf die

Intensivstation gebracht werden“,

klärt Dr. Ulrich Giebisch über

die ernsten Folgen der

Atempausen auf.

Dr. Giebisch ist der neue Leiter des

Schlaflabors im Evangelischen

Krankenhaus Bergisch Gladbach

(EVK). Hier werden mit modernsten Untersuchungs-

und Behandlungsverfahren die

nächtlichen Atemaussetzer („Schlafapnoe“)

therapiert.

Damit stoppen die EVK-Spezialisten

nicht nur das laute, unregelmäßige Schnarchen

und sorgen so für einen erholsamen

Schlaf auch für den Ehepartner. Sie retten

auch Leben, denn die Schlafapnoe gilt als

eine häufige Ursache für Bluthochdruck.

Die Atempausen, verursacht durch einen

Kollaps der oberen Atemwege, setzen

den Körper unter Stress, der deshalb während

der Nacht vermehrt Stresshormone

produziert. „Dies bewirkt einen erhöhten

Blutdruck, zunächst nur während der Nacht

und schließlich auch tagsüber“, sagt Dr.

Giebisch. „Daher sollten alle Patienten, die

unter Bluthochdruck leiden, auf das Vorliegen

einer Schlafapnoe untersucht werden.

Die Zusammenhänge von Schlafapnoe und

Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall

werden derzeit zunehmend wissenschaftlich

erkannt“, weiß Dr. Giebisch aus der

Forschung zu berichten. „Patienten mit unbehandelter,

schwergradiger Schlafapnoe

haben ein fast dreifach erhöhtes Risiko, einen

tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall

zu erleiden.“

Die häufigen nächtlichen Atemstillstände

führen auch tagsüber zu ernsten Problemen.

Man fühlt sich morgens gerädert, hat

GL&Lev kontakt 01/11

Kurvendiskussion: Dr. Giebisch und Mitarbeiterin Susanne Vossebrecker

Voll verkabelt: Patienten im Schlaflabor werden

gründlich untersucht.

Kopfschmerzen, einen trockenen Mund und

leidet unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit.

Besonders gefährlich ist der Sekundenschlaf,

der beim Autofahren oder beim Bedienen

von Maschinen zu Unfällen führen kann.

Nachts sind von der Schlafapnoe vor allem

die Ehepartner betroffen, die beunruhigt von

den Atempausen des Partners berichten:

„Manchmal melden sich bei uns auch die

Ehefrauen, deren Männer mit ihrem Schnarchen

für schlaflose Nächte sorgen“, berichtet

Susanne Vossebrecker. Sie war mehrere

Jahre als Krankenschwester auf der Intensivstation

tätig, bevor sie mit der pflegerischen

Leitung im Schlaflabor betraut wurde, das

der Kardiologischen Klinik des Evangelischen

Krankenhauses angegliedert ist.

Besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe,

d. h. lautes unregelmäßiges Schnarchen,

nächtliche Atemstillstände und Tagesmüdigkeit,

führt der erste Weg zum Hausarzt, der

dann eine ambulante, nächtliche Messung

veranlassen wird. Diese wird gewöhnlich

durch einen Lungenfacharzt, Kardiologen

oder HNO-Arzt

durchgeführt. Die

Patienten erhalten

ein mobiles

Aufzeichnungsgerät,

das nachts

wichtige Werte

dokumentiert. Erhärtet

sich die Vermutung,

dass der

Betroffene unter

einer Schlafapnoe

leidet, sollte die

weitere Abklärung

in einem Schlaflabor

erfolgen.

Die frisch renovierten Einzelzimmer im

Schlaflabor des EVK sind mit modernen

Aufzeichnungs- und Behandlungsgeräten

ausgestattet. „Die Technik und der medizinische

Standard entsprechen den Ansprüchen

der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung

und Schlafmedizin (DGSM)“,

betont Dr. Giebisch.

„Unsere Patienten verbringen in der Regel

zwei Nächte im Schlaflabor“, berichtet

der Schlafmediziner. In der ersten Nacht

wird mit der sog. „Polysomnographie“ der

Schlaf, die Atmung, der Sauerstoffgehalt im

Blut, der Herzschlag und sogar die Beinbewegungen

gemessen und per Computer

aufgezeichnet. Wird dann eine Schlafapnoe

diagnostiziert, folgt in der zweiten Nacht

die Therapie. Diese besteht im Tragen einer

Atemmaske während des Schlafens.

Mit Hilfe dieser Maske erzeugt ein kleines

Beatmungsgerät einen ständigen konstanten

Luftstrom, der die oberen Atemwege

offenhält. Diese „CPAP-Therapie“ garantiert

ein ständiges ruhiges Ein- und Ausatmen.

Seit 1. September ist Dr. Giebisch leitend

im Schlaflabor des Evangelischen Krankenhauses

tätig. Er ist Internist, Lungenfacharzt

und Somnologe (Schlafmediziner). Am

Evangelischen Krankenhaus behandelt er

außerdem konsiliarisch lungenkranke Patienten

mit Lungenentzündung, Lungentumoren

oder chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen.

R.S.


Im Blickpunkt

RECht: hier geht’s um die allgemeinen

Geschäftsbedingungen im Internet � Seite 48

StEuERN: aufwendungen bei dauerhaft

angemieteter zweitwohnung � Seite 50


GL&Lev kontakt

FINaNzEN: Volks- und Raiffeisenbanken

steigerten die Kreditvergabe � Seite 51

STEUERN

Fachkräfte

clever

bezahlen

DatENSChutz: unternehmen unterschätzen die Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten � Seite 53

� Seite 52

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


48

Von DR. THoMAS ENGELäNDER

Betreiber von Homepages und

online-Shops werden mit einer

Fülle von gesetzlichen Vorschriften

konfrontiert, deren Nichtein-

haltung zum Teil drastische

Folgen für sie haben kann.

Mittlerweile bekannt sind den meisten

Shop-Betreibern dabei die

Probleme des fehlenden oder

lückenhaften Impressums sowie der unvollständigen

oder fehlerhaften Widerrufsbelehrung

gegenüber Nutzern und Besuchern

der Homepage. Besondere Gefahren lauern

aber in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(AGB). Sie sind auf der einen Seite

für die Gestaltung des Rechtsverhältnisses

zwischen Betreiber und Kunde zwar durchaus

ratsam und hilfreich, enthalten auf der

anderen Seite aber oftmals unwirksame

und damit, z. B. für die Wettbewerber, abmahnfähige

Regelungen.

Wichtig für jeden Betreiber eines Online-Shops

ist in diesem Zusammenhang

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 01/11

Allgemeine Geschäftsbedingungen im Internet

Haftungsfalle online-Shop

Bauhandwerkersicherung:

Des einen Freud,

des andern Leid

Von MARIo JoRBERG

Mit dem Forderungssicherungsgesetz

hat ein Handwerker gegenüber

einem Auftraggeber einen

Anspruch auf Stellung einer Bürgschaft

oder einer anderen Sicherheit.

Ein Auftragnehmer könnte die

„Karte“ Bauhandwerkersicherung

nur im Konfliktfall ausspielen.

Die Höhe der einklagbaren Sicherheit

bemisst sich nach der vereinbarten

Vergütung aus dem Werkvertrag

plus Nachträge plus 10% für Nebenforderungen

(Zinsen etc.) abzüglich geleisteter

Zahlungen, die Sicherheit wird auf Verlangen

des Bestellers sofort fällig. Avalzinsen

bis zu 2% muss der Auftraggeber übernehmen.

Einwendungen wegen noch ausste-

Dr. thomas Engeländer

Rechtsanwalt

in der Kanzlei

Winter, Jansen, Lamsfuß

zunächst, dass die AGB anderer Shop-

Betreiber nicht einfach kopiert und für den

eigenen Bedarf übernommen werden dürfen.

AGB können unter Umständen einem

Urheberrechtsschutz unterliegen, so dass

die Verwendung fremder AGB auf der eigenen

Internetseite – selbstverständlich auch

bei Austausch des Namens des Verwenders

und geringfügiger Veränderung des Inhalts

– einen Verstoß gegen das Urheberrecht

des eigentlichen AGB-Verwenders und damit

im schlimmsten Fall auch einen gerichtlich

durchsetzbaren Unterlassungsanspruch

des Urhebers begründen kann.

Inhaltlich sind bei der Gestaltung eigener

AGB die verschiedensten Fallstricke denkbar,

die Liste denkbarer Verstöße gegen gesetzliche

Vorschriften ist lang. Problematisch sind

mario Jorberg

Fachanwalt für Bau-

und Architektenrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

hender Erfüllung, Mängeln etc. können dem

Anspruch – anders als bei der Zahlungsklage!

– nicht entgegen gehalten werden.

Die Aufrechnung ist nur mit unstreitigen

oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen

möglich. Leistet der Auftraggeber die

Sicherheit nicht fristgemäß, kann der Auftragnehmer

nach seiner Wahl die Leistung

verweigern oder den Vertrag kündigen.

Mit dieser umfassend neuen Konzeption

der Bauhandwerkersicherung hat der Gesetzgeber

dem Unternehmer ein Instrument

in die Hand gegeben, das dessen Risiken

erheblich abmildert. Macht der Auftragnehmer

Gebrauch von seinem Recht, bringt er

den auf diese Situation nicht vorbereiteten

Auftraggeber möglicherweise in erhebliche

Kalamitäten. Dieser wird gezwungen, sich

oft Klauseln zur Gewährleistung oder Haftung

des AGB-Verwenders. Meist geht es um

eine unzulässige Beschränkung oder gar den

Ausschluss von Gewährleistung oder Haftung.

Verwendet der Betreiber etwa eine Formulierung

wie „gegenüber dem Verbraucher

beträgt die Gewährleistung sechs Monate“,

ist dies in jedem Fall unwirksam. Die Kosten

für darauf erfolgende Abmahnungen gehen

stets zu Lasten des AGB-Verwenders. Eine

ebenfalls typischerweise unwirksame Regelung

ist die Wahl des falschen Erfüllungsorts

oder Gerichtsstands. So ist es beispielsweise

unzulässig, als Erfüllungsort für sämtliche vertraglichen

Ansprüche im Verhältnis zwischen

Verbraucher und Unternehmer den Sitz des

Unternehmers zu bestimmen.

Die obigen Ausführungen zeigen, dass

bei der Gestaltung von AGB äußerste Sorgfalt

und Vorsicht geboten ist. Von der Übernahme

fremder AGB für eigene Zwecke ist

unbedingt abzuraten. Denn sie sind in den

seltensten Fällen exakt auf den eigenen Online-Shop

anwendbar, verstoßen möglicherweise

selbst gegen gesetzliche Vorschriften

und können darüber hinaus Gegenstand urheberrechtlicher

Ansprüche des eigentlichen

Verwenders sein. Mit eigenen AGB sind die

Betreiber – sicher! – besser bedient.

eine Sicherheit zu besorgen, die er wiederum

selbst zumeist ganz oder teilweise abzusichern

hat. Liquiditätsprobleme können

die Folge sein.

Zu der Möglichkeit, neben oder zunächst

statt einer Zahlungsklage die Klage

auf Stellung einer Sicherheit gerichtsanhängig

zu machen, gibt es knapp zwei Jahre

nach Inkrafttreten des Forderungssicherungsgesetzes

nur wenige Urteile, das erste

erging im Frühjahr 2010 durch das Landgericht

Nürnberg-Fürth. Höherinstanzliche

Entscheidungen liegen noch nicht vor.

Ob und wann die Sicherheit eingefordert

wird bzw. wie der Auftraggeber darauf angemessen

reagieren kann, sollte mit Blick auf

die interessengerechte Abwicklung des Vertragsverhältnisses

sorgfältig erwogen werden.

Wenn ein Auftragnehmer die „Karte“

Bauhandwerkersicherung nur im Konfliktfall

ausspielt, kann sich dies rasch als kontraproduktiv

erweisen. Deshalb: Für die Entscheidungsfindung

wie für die baubegleitende

Rechtsberatung überhaupt ist es ratsam,

eine anwaltliche Beratung hinzuzuziehen.


D+H Beraterhaus

Wir beraten ganzheitlich:

STEuERBERATunG

VERmöGEnSBERATunG

unTERnEHmEnSBERATunG

WIRTSCHAFTSPRÜFunG

RECHTSBERATunG In KooPERATIon

unsere Beratung bezieht die steuerlichen Aspekte, die Risikovorsorge,

die Altersvorsorge, den Vermögensaufbau und die persönlichen Gege-

benheiten mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen

Berater an seiner Seite zu wissen.

Wir kümmern uns!

* GF: D+H Dr. Dedy + Heister Steuerberatungsgesellschaft mbH

WIPPERFÜRTH

Louise-Schröder-Straße 5

Telefon 02267 - 6 58 40-0

GL&Lev kontakt Finanzen

Sparkasse Leverkusen bildet Unternehmer aus

Mittelständische Kunden

der Sparkasse Leverkusen

haben sich in einer betriebswirtschaftlichen

Seminarreihe

erfolgreich weitergebildet.

Um Steuerung und Kontrolle eines

Unternehmens, Marketingmaßnahmen

und zentrale Führungsaufgaben

ging es jüngst an insgesamt zwölf Seminartagen.

Noch vor dem Jahreswechsel

erhielten die neun Seminarteilnehmer ihre

Zertifikate von Sparkassen-Vorstand Stefan

Grunwald (Bild rechts).

„Wir sind als Sparkasse daran interessiert,

dass unsere Kunden finanziell erfolgreich

sind. Unser Ziel ist es immer, Fachwissen

und Kompetenz weiterzugeben,“ erläutert

Sparkassen-Vorstand Stefan Grunwald das

Weiterbildungsangebot der Sparkasse Leverkusen,

„denn wir sehen uns als Partner

unserer Kunden und möchten uns auf Augenhöhe

mit ihnen unterhalten.“

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“

hatte die Sparkasse Leverkusen ihren mittelständischen

Kunden in diesem Jahr ein

betriebswirtschaftliches Weiterbildungsprogramm

angeboten. Und die nahmen die

Chance wahr.

In speziell für den Mittelstand konzipierten

UnternehmerSeminaren haben sie

ihre Kenntnisse rund um die Steuerung und

Kontrolle eines Unternehmens vertieft.

Aber auch Marketingmaßnahmen zur

Vertriebsstärkung und Führungsinstru-

mente standen auf dem Programm. „Wir

bieten unseren Firmenkunden mit diesen

Seminaren ein attraktives und praxisorientiertes

Weiterbildungsangebot“, so Grunwald,

„mit dem sie ihre Unternehmerqualifikation

stärken können.“

Die Sparkasse bietet ihre Unternehmer-

Seminare in Zusammenarbeit mit der Rheinischen

Mittelstandsakademie GmbH an.

Referenten mit jahrelanger Berufserfahrung,

die oft selbst Unternehmer sind, vermitteln

betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die individuell

auf den Mittelstand zugeschnitten sind.

Die Sparkasse Leverkusen plant, diese

erfolgreiche Seminarreihe in diesem Jahr

fortzusetzen.

Übrigens: Seit dem 1. Januar müssen

neue oder zu ändernde Freistellungsaufträge

mit der persönlichen Steueridentifikationsnummer

versehen werden. Bereits

bestehende Freistellungsaufträge behalten

vorerst ihre Gültigkeit. Die Sparkasse Leverkusen

bietet ihre Hilfe bei Rückfragen an.

Beraterhaus

Dipl. Kfm. Lothar Heister*

Wirtschaftsprüfer

Steuerberater

Dipl. Kffr. Gabriele Heck

Steuerberaterin

Gert Conrads

Steuerberater

Christiane Fuhsy*

Steuerberaterin

Sabine Kierdorf

Steuerberater

www.dh-beraterhaus.de

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Telefon 02202 - 9 36 55-0

GL&Lev kontakt 01/11

49

Im Blickpunkt


50

GL&Lev kontakt Steuern

- Gesellschafter-Darlehen

- Zuschüsse ein Sachbezug?

Im Blickpunkt- Mietkosten für Zweitwohnung

GL&Lev kontakt 01/11

Von LotHAR HEIStER

Liegt eine angemietete möblierte

Wohnung nicht am ort der eigentlichen

Betriebsstätte, wird diese

aber aufgrund betrieblicher Veranlassung

in einem Teil des Jahres

aufgesucht und steht ansonsten

leer, kann die Miete nur anteilig

für die Tage als Betriebsausgaben

geltend gemacht werden,

an denen diese Wohnung tatsächlich

beruflich genutzt wird.

In einem entschiedenen Fall hatte ein

Selbständiger sein Büro in der Wohnung

und zusätzlich ein möbliertes Dachzimmer

in einem anderen Ort angemietet, weil

er dort an rund 100 Tagen im Jahr Aufträge

erledigte und die Anmietung günstiger als

die Übernachtung im Hotel war.

Zwar liegen in diesem Fall die Voraussetzungen

zur Anerkennung von Aufwendungen

für eine doppelte Haushaltsführung

nicht vor. Nach der Rechtsprechung

der Finanzgerichte ist aber auch die gelegentliche

Hotelübernachtung am Beschäftigungsort

ohne doppelte Haushaltsführung

absetzbar, sofern die Kosten für den Auswärtsaufenthalt

beruflich veranlasst sind.

Das betrifft aber nicht die Tage, an denen

die Wohnung zwar zur Nutzung zur Verfügung

stand, jedoch tatsächlich leer stand.

Hier ist auslösendes Moment für die Miete

kein betrieblicher Veranlassungszusammenhang.

Hotelkosten wären in einer ähnlichen

Situation ebenfalls nicht abzugsfähig.

Unerheblich ist, dass die dauerhafte Wohnungsanmietung

wesentlich kostengünstiger

als die Buchungen von Hotelübernachtungen

ist, weil kein hypothetischer,

sondern nur der tatsächlich verwirklichte

Lebenssachverhalt beurteilt wird.

Die Mietaufwendungen des Gesamtjahres

lassen sich nämlich einfach auf die Tage

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

verteilen, an denen der Berufstätige die

Wohnung zur Erledigung seiner betrieblichen

Aufträge benötigte.

Vorsicht bei zinslosen

Gesellschafterdarlehen

Ist für ein Darlehen keine bestimmte Laufzeit

vereinbart, kann dieses unter Einhaltung

einer Frist von drei Monaten jederzeit

gekündigt werden.

Dennoch ist für Zwecke des Steuerrechts

von einer mehr als 12-monatigen Laufzeit

auszugehen. Nach einem neueren Urteil

kommt es nämlich nicht auf die lediglich

rechtliche Möglichkeit zur kurzfristigen

Kündigung des Darlehens an, sondern darauf,

für welche Zeitdauer der Schuldner

nach den tatsächlichen Verhältnissen mit

der Kapitalüberlassung rechnen kann.

Dabei ist ein unverzinsliches Darlehen mit

unbestimmter Laufzeit mit dem 9,3-fachen

des Jahreswertes zu bewerten. Unter Zugrundelegung

des Zinssatzes von 5,5 %

entspricht dies einer Laufzeit von knapp 13

Jahren und einem Vervielfältiger von 0,503.

Da sich der Ansatz in der Steuerbilanz im

Wege der Abzinsung des Rückzahlungsbetrags

ergibt und dieser den Vorteil der

eingeräumten Möglichkeit zur zinslosen

Nutzung des überlassenen Kapitals bilanziell

abbilden soll, ist die Heranziehung der

typisierenden Regelung im Ertragssteuerrecht

gerechtfertigt.

Praxishinweis: Die zinslose Darlehensgewährung

über 100.000 Euro von Gesellschaftern

oder diesen nahestehenden

Personen gegenüber einer Körperschaft

würde beispielsweise nur mit 50.300 Euro

(100.000 Euro x 0,503) in der Steuerbilanz

passiviert, was zu einem außerordentlichen

Ertrag von 49.700 Euro führt. Insoweit ist es

ratsam, entweder eine geringfügige Verzinsung

oder zumindest konkrete Tilgungskonditionen

zu vereinbaren.

Restaurantschecks können bei

Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers

Barlohn sein

Essenszuschüsse des Arbeitgebers in Form

von Restaurantschecks können einen Sachbezug

darstellen, wenn die Gutscheine auf

eine nach Art und Menge konkret bezeichnete

Sache lauten, sodass der Arbeitnehmer

nur diese Mahlzeiten beziehen kann.

Diese Voraussetzung liegt nach einem

rechtskräftigen Urteil eines Finanzgerichtes

nicht mehr vor, wenn die Schecks zwar

zum sofortigen Verbrauch von bestimmten

Lebensmitteln verwendet werden dürfen,

diese aber nicht in der Art eines Warengutscheines

konkret vorgegeben sind.

Gemäß einer Billigkeitsregelung der Finanzverwaltung

kommt es nur zu einem

Sachbezug, wenn der Arbeitgeber durch

Barzuschüsse in Form von Restaurantschecks

zur Verbilligung der Mahlzeiten

seiner Belegschaft beiträgt. Dazu muss er

aber aufgrund der getroffenen Vereinbarungen

sicherstellen, dass die Schecks ausschließlich

zur Arbeitstäglichen Verpflegung

verwendet werden und die Beschäftigten

die Gutscheine bei den Akzeptanzpartnern

nicht alternativ zum Erwerb bestimmter Waren

einsetzen können.

Praxishinweis: Beim Bundesfinanzhof sind

mehrere Revisionsverfahren zu der Frage anhängig,

inwieweit an Arbeitnehmer ausgegebene

Waren- und Tankgutscheine Sachzuwendung

darstellen, die bis zur Freigrenze

von 44 EUR im Monat steuerfrei bleiben

können. Solche Sachverhalte sollten offengehalten

werden, da die lohnsteuerrechtliche

Behandlung bislang nicht geklärt ist.


„Der breit getragene Aufschwung in Deutschland setzt sich fort ...“

Volks- und Raiffeisenbanken

steigerten die Kreditvergabe

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Die Kreditnachfrage

bei den Volksbanken

und Raiffeisenbanken

liegt deutlich über

dem Markttrend.

Schon seit Jahres-

beginn 2010

befindet sich das

Kreditwachstum

oberhalb der Marke

von 5 Prozent.

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Über alle Kundengruppen hinweg

lagen die Ausleihungen im Herbst

des vergangenen Jahres um 5,4

Prozent höher als ein Jahr zuvor.

„Unternehmen investieren zunehmend,

Privatleute setzen wieder auf den Wohnungsbau“,

erklärt der Präsident des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich.

„Die Genossenschaftsbanken unterstützen

dies mit einer kräftigen Kreditvergabe.“

Anders als bei den Volksbanken und

Raiffeisenbanken lag das Wachstum der

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Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

Kundenkredite im Durchschnitt aller Bankengruppen

in Deutschland mit -0,6 Prozent

noch im negativen Bereich. Fröhlich:

„Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns

die Kundinnen und Kunden bei der Finanzierung

ihrer Projekte entgegenbringen.“

Zu dem Kreditwachstum der Volksbanken

und Raiffeisenbanken trugen Buchkredite

an Firmenkunden und Privatkunden

1,9 beziehungsweise 1,6 Prozentpunkte

bei. Ein positives Wachstum wiesen aber

auch Kredite an Auslandskunden mit einem

Beitrag von 0,3 Prozentpunkten, an die öffentliche

Hand mit 0,7 Prozentpunkten sowie

die sonstigen Kredite mit 1,0 Prozentpunkt

auf, die unter anderem Ausleihungen

an Organisationen beinhalten.

Der breit getragene Aufschwung in

Deutschland setzt sich fort. Der BVR rechnet

im dritten Quartal 2011 preis-, saison- und

kalenderbereinigt mit einem Zuwachs des

Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent gegenüber

dem zweiten Quartal. Im Jahresdurchschnitt

werde die preisbereinigte Wirtschaftsleistung

damit um 3,7 Prozent höher

liegen als in 2009. Das Wirtschaftswachstum

im Inland, aber auch weltweit verbessere

die Absatzmöglichkeiten der Unternehmen,

heißt es. Dies rege die Unternehmen zu verstärkten

Anlageinvestitionen an; nicht nur

zum Ersatz ausgedienter Anlagen, sondern

zunehmend auch zur Erweiterung der Kapazitäten.

Auch belebt sich die Wohnungsbautätigkeit

der privaten Haushalte infolge der

robusten Arbeitsmarktlage.

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GL&Lev kontakt 01/11

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Im Blickpunkt


52

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

GL&Lev kontakt 01/11

Beugen Sie Facharbeitermangel vor und umwerben Sie Ihre Fachkräfte mit attraktiven Leistungen

Die clevere Gehaltserhöhung

Von KRISTINA GRoSSER

Angesichts des bestehenden

Facharbeitermangels fragen sich

viele Unternehmen, wie sie Fachkräfte

dauerhaft an sich binden

können. Allerdings können sich die

wenigsten Unternehmen großzügige

Gehaltserhöhungen wirklich

leisten. Zudem kommt beim Mitarbeiter

selbst von üppigen Lohnerhöhungen

wegen der hohen Steuer-

und Sozialabgaben wenig an.

Anders ist es bei Leistungen, die von

der Lohnsteuer und der Sozialversicherung

befreit sind: Hier profitiert

der Arbeitnehmer eins zu eins von der

Leistung seines Arbeitgebers. Die Liste der

Möglichkeiten ist lang, nachfolgend einige

Beispiele.

Überlassen Sie Ihrem Mitarbeiter ein betriebliches

Handy, Telefon oder einen PC

und übernehmen Sie sämtliche Kosten

Stellt der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter

ein Handy, Telefon oder auch PC zur betrieblichen

Nutzung zur Verfügung, braucht

eine private Nutzung dieser Geräte nicht

versteuert werden. D.h. die privat über das

Handy geführten Telefonate sind steuer-

und sozialversicherungsfrei, ebenso die

private Nutzung eines betrieblichen PC. Das

gilt auch dann, wenn sich der PC in der Privatwohnung

des Mitarbeiters befindet. Diese

Befreiung gilt für alle Vorteile, die durch

die Nutzung entstehen. Dazu zählen nicht

nur die Anschaffungskosten für das Telefon

oder den PC, sondern auch die Gebühren.

Statt einer klassischen Gehaltserhöhung

kann der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter

anbieten, ihm ein Handy zu stellen, für das

er sämtliche oder einen Teil der Gebühren

übernimmt. Zulässig ist das auch für einen

betrieblichen Festnetzanschluss in der Privatwohnung

des Mitarbeiters, wenn der

Mitarbeiter hin und wieder auch von zu

Hause beruflich telefonieren muss.

Achtung! Dies gilt nicht, wenn der Arbeitgeber

die Anschlussgebühren eines dem Arbeit-

Kristina Grosser

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

nehmer gehörenden Telefons übernimmt.

Die Steuerbefreiung gilt nur, wenn es sich um

Betriebsvermögen des Arbeitgebers handelt.

Leiten Sie die Vorteile von Jobtickets

an Ihre Mitarbeiter weiter

Überlässt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter

ein sog. Jobticket, handelt es sich bei

dem dadurch erzielten Preisvorteil nicht um

einen geldwerten Vorteil. Lohnsteuer ist

darauf nicht zu zahlen. Jobtickets sind Angebote

von öffentlichen Verkehrsbetrieben,

die Arbeitgebern preisreduzierte Monatsfahrkarten

für öffentliche Verkehrsmittel

anbieten. Lässt sich der Arbeitgeber die

Kosten für ein Jobticket in vollem Umfang

von seinem Mitarbeiter erstatten, entsteht

durch das (verbilligte) Jobticket keine Lohnsteuer-

und Sozialversicherungspflicht.

Lässt sich der Arbeitgeber die Kosten für

das Jobticket nicht oder nur teilweise von

seinem Mitarbeiter erstatten, handelt es sich

um steuer- und sozialversicherungspflichtigem

Sachbezug. Allerdings sind Sachbezüge

bis 44 Euro monatlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei,

so dass für Beträge bis

44 Euro die Lohnsteuerpflicht entfällt.

Achtung! Diese Befreiung gilt nur, wenn

sämtliche dem Mitarbeiter in dem jeweiligen

Monat gewährten Sachbezüge 44

Euro nicht übersteigen. Wird diese Freigrenze

auch nur um einen Cent überschritten,

wird der gesamte Sachbezug des jeweiligen

Monats steuerpflichtig.

Kindergartenzuschuss:

Zeigen Sie sich kinderfreundlich

Übernehmen Sie zusätzlich zum Arbeitslohn

die Kosten für Unterbringung und Betreuung

noch nicht schulpflichtiger Kinder Ihrer

Mitarbeiter, braucht auf diesen Zuschuss

keine Lohnsteuer und Sozialversicherung

gezahlt werden. Dafür in Betracht kommen

Kosten für Kindergärten, Kindertagesstätten,

Kinderkrippen oder Tagesmütter.

Betriebsausflug, Weihnachtsfeier & Co

– Lassen Sie es mal richtig „krachen“

Gelebte Unternehmenskultur kann dazu

beitragen, dass sich Mitarbeiter als Teil des

Ganzen fühlen. Und wer will schon nicht

gerne „dazu gehören“?! Gemeinsame

Aktivitäten außerhalb des betrieblichen

Alltags fördern zudem Teamgeist und damit

meist auch die Produktivität. Und wer

rechnen kann, erkennt schnell: Der Nutzen

eines Firmenevents, bei dem Sie es sich zusammen

mit Ihren Mitarbeitern mal richtig

gut gehen lassen, übersteigt die einmalig

anfallenden Kosten. Arbeitgeber dürfen

hier tiefer in die Tasche greifen, ohne dass

Lohnsteuer entsteht: Aufwendungen für

zwei Events im Jahr sind jeweils bis zu 110

Euro je Mitarbeiter lohn- und sozialversicherungsfrei.

Es ist sogar zulässig, Familienangehörige

teilnehmen zu lassen; allerdings

gilt die 110 Euro-Grenze dann für

den Familienangehörigen und Mitarbeiter

zusammen.

Neben den hier genannten lohnsteuerbefreiten

Leistungen kommen noch zahlreiche

andere lohnsteuer- und sozialversicherungsfreie

Leistungen in Betracht, etwa

die Gewährung von Fahrtkostenzuschüssen,

die Übernahme von Reisekosten, Hilfen

zur Gesundheitsförderung, die Gewährung

von Warengutscheinen oder Arbeitgeberdarlehen

und die Auszahlung von Werkzeuggeld.

Besonders wichtig: Tue Gutes und rede

darüber! Lassen Sie Ihren Mitarbeitern etwaige

Vorteile nicht unkommentiert zukommen.

Teilen Sie ihnen mit, dass Sie sich

den jeweiligen Vorschlag individuell für ihn/

sie überlegt haben. Vermitteln Sie ihnen

damit, dass Sie nicht nur auf Ihren eigenen

Gewinn, sondern auch auf das finanzielle

Wohl Ihrer Mitarbeiter bedacht sind.


Datenschutz in Unternehmen

Von uLRIcH BRAuNBAcH

Datenschutz ist heute wichtiger

denn je, denn in fast jeder

Lebenslage werden personen-

bezogene Daten erhoben.

Etwa bei Anfragen von Interessenten,

Kaufverträgen, Dienstleistungen wie

z. B. Telekommunikation, Banken,

Versicherungen, (Zahn-)Ärzten, Kundenkarten,

Gewinnspielen, Mitarbeitern usw.

Computer und deren Vernetzung eröffnen

ein riesiges Missbrauchspotenzial, so dass

das BDSG dem Schutz der personenbezogenen

Daten große Bedeutung zumisst –

mit Folgen für alle, die solche Daten (z. B.

auch Personaldaten) vor unbefugtem Zugriff

sichern müssen.

Gleichzeitig ist ein gut organisierter

Datenschutz für Unternehmen ein unschätzbarer

Vorteil, denn Missbrauch von

personenbezogenen Daten zieht nicht nur

operativen Schaden nach sich, mindestens

ebenso katastrophal sind Imageverluste in

der Folge von publik gewordenem Datenmissbrauch,

ganz abgesehen von zivil- und

strafrechtlichen Folgen.

Bestellung eines

Datenschutzbeauftragten

Was die meisten Unternehmen falsch einschätzen,

ist die Notwendigkeit der Bestellung

eines Datenschutzbeauftragten. Sehr

viele Firmen, die aufgrund ihrer Unternehmensstruktur

oder ihres Geschäftszwecks

einen Datenschutzbeauftragten benötigen

würden, wissen dies gar nicht. Allerdings

schützt Unwissenheit auch beim Datenschutz

nicht vor Strafe.

Viele Unternehmen wissen zwar um die

Notwendigkeit, scheuen sich aber vor der

Bestellung eines internen Datenschutzbeauftragten,

da dieser weitreichende Kenntnis

über Betriebs-Interna erlangt. Außerdem

ist der interne Datenschutzbeauftragte

praktisch unkündbar. Auch davor scheuen

viele Unternehmer zurück. Aber auch der

zeitliche Aufwand für (gesetzlich vorgeschriebene)

permanente Weiterbildungsmaßnahmen

und ähnliches drücken die

„produktive Arbeitsleistung“ des internen

Datenschutzbeauftragten.

ulrich Braunbach

Geschäftsführer

ZB | Datenschutz

und -sicherheit

GmbH & Co. KG

Wenig bekannt ist die Tatsache, dass der

Datenschutzbeauftragte auch ein Externer

sein kann. Neben einigen Rechtsanwälten,

die solche Dienstleistungen erbringen, gibt

es auch in zunehmenden Maße Einzelunternehmen

oder größere Dienstleistungsbetriebe,

die externe Datenschutzbeauftragte

stellen. Die Vorteile liegen auf der

Hand, denn Sie behalten Mitarbeiter für

die eigentlichen Aufgaben und sichern sich

eine Überschaubarkeit der Kosten.

Auf diese Dienstleistung spezialisierte

Firmen bieten jederzeit aktuell informierte

und geschulte Fachkräfte mit Expertenwissen,

die mit Blick von außen und ohne

Betriebsblindheit partnerschaftlich für jedes

GL&Lev kontakt Finanzen

Unternehmen individuelle Analysen erstellen,

ein individuelles, abgestuftes Konzept

erarbeiten und die Umsetzung unterstützen,

Mitarbeiter schulen, dokumentieren

und an die Geschäftsleitung berichten. In

der Regel beraten diese Unternehmen auch

in Sachen IT-Sicherheit.

Und was passiert, wenn zwar ein

Datenschutzbeauftragter vorgeschrieben,

aber keiner bestellt ist?

Es sind Geldbußen bis zu 50.000 Euro vorgesehen,

wenn der Beauftragte für den

Datenschutz nicht, nicht in der vorgeschriebenen

Weise oder nicht rechtzeitig bestellt

wird. Gleiches gilt bei Verstößen gegen die

Meldepflicht und/oder die Pflicht zur Vorabkontrolle.

Außerdem winken Geldbußen bis zu

300.000 Euro bei Verstößen gegen die

Vorschriften zur Einrichtung automatisierter

Abrufverfahren oder bei Verstößen gegen

die Vorschriften zur Auftrags-Datenverarbeitung.

Schon für fahrlässige unbefugte

Erhebung personenbezogener Daten ist

diese Strafe vorgesehen.

Wer oben genannte Ordnungswidrigkeiten

vorsätzlich begeht, gegen Entgelt

oder in der Absicht, sich oder einen anderen

zu bereichern oder einen anderen zu

schädigen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu

zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft

(§44 BDSG).

Was kann man dagegen tun?

So Sie sich in diesem wichtigen Punkt für

die Zusammenarbeit mit einem externen

Unternehmen entscheiden, wird man Ihnen

in der Regel die Wahl lassen, ob Sie

mit einer Analyse einsteigen möchten oder

Beratung benötigen bei der Neuanschaffung

datenschutzrelevanter Komponenten,

oder den Schritt weiter bis zu einem Datenschutz-Maßnahmenkatalog

gehen wollen.

Es besteht auch immer die Möglichkeit,

Ihr Unternehmen einmalig auf „Datenschutz-Vordermann“

zu bringen, oder das

gesetzlich vorgeschriebene Datenschutzmanagement

out zu sourcen, bzw. im Abo

umfassende Betreuung in Sachen Datenschutz-

und -sicherheit für Ihr Unternehmen

in Anspruch zu nehmen.

Auf der Webseite www.zb-datenschutz.de

können Sie z. B. in wenigen Schritten herausfinden,

ob Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten

benötigt, oder nicht.

GL&Lev kontakt 01/11

53

Im Blickpunkt


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Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

GL&Lev kontakt 01/11

Der aktuelle Durchschnittspreis beträgt angeblich nur 180.000 Euro

Nie war das Häusle bauen

so preisgünstig wie heute

In Deutschland finden

die Menschen derzeit

beste Bedingungen für

den Erwerb eigener

vier Wände vor.

Nach den Berechnungen

von LBS Research

war hierzulande eine

Finanzierung noch nie

so günstig, und der

Wiederanstieg sei

nur eine Frage

der Zeit.

Junge Menschen träumen nicht

nur von den eigenen vier Wänden,

sie tun auch etwas dafür. Mehr als

die Hälfte der 14- bis 24-Jährigen

in NRW spart bereits heute für die

Finanzierung ihres späteren Eigenheims

vor. Sagt jedenfalls die LBS.

Nach Informationen der Bausparkasse

mussten Familien mit einem

Kind für eine typische Finanzierung

im Herbst 2010 nur noch 13 Prozent ihrer

durchschnittlichen Einkommen aufwenden -

nach 38 Prozent im Jahre 1994 und immerhin

21 Prozent vor acht Jahren.

Bei ihrer Analyse der maßgeblichen Faktoren

stützen sich die LBS-Experten zum

einen auf die Wohneigentumsstudien von

Infratest, die regelmäßig Informationen über

die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohneigentum

liefern. Zugrunde gelegt wird hier

der bundesweite Mittelwert für Eigenheime

und Eigentumswohnungen, sowohl in Neubauten

als auch in Bestandsimmobilien. Der

aktualisierte Durchschnittspreis betrug für

2010 (bei einer Größe von gut 130 Quadratmetern)

180.000 Euro. Vor allem wegen

des teils höheren Neubauanteils lagen die

Preise in den letzten anderthalb Jahrzehnten

um bis zu sieben Prozent höher. Aufgrund

regionaler Preisunterschiede schwankt laut

LBS Research auch die Finanzierungslast um

die genannten Durchschnittswerte. Da der

Preistrend der letzten Jahre überall ähnlich

gewesen sei, gelte jedoch die Kernaussage

über die deutlich verbesserte Bezahlbarkeit

im Kern bundesweit.

Die niedrigeren Belastungsquoten gehen

nach Auskunft der Immobilienexperten

in erster Linie auf das Konto der deutlich

günstigeren Darlehenskonditionen. Hypo-

Was Häuser im Ausland kosten

In Deutschland sind Eigenheime so günstig

zu erwerben wie nie zuvor. Anders sieht es

im benachbarten Ausland aus. Dort liegen

die Preise zum Teil 40 bis 60 Prozent

höher als hierzulande. Dabei ragte Luxemburg

im Sommer 2010 mit einem Durchschnittspreis

von über einer halben Million

Euro klar heraus. Aber auch in Belgien,

den Niederlanden, Großbritannien und

Frankreich liegen die Preise für Eigenheime

zwischen 277.000 und mehr als 300.000

Euro.

theken mit bis zu 10 Jahren Zinsbindung

kosteten 1994 über acht Prozent Zinsen,

im dritten Quartal des Jahres 2010 nach der

Bundesbank-Statistik dagegen nur noch

3,75 Prozent, also weniger als die Hälfte.

Nicht berücksichtigt wurde dabei, dass viele

Angebote noch niedriger lagen.

Für Vergleichszwecke in den Rechnungen

wurde ein einheitliches Finanzierungsmodell

unterstellt: 30 Prozent des Kaufpreises

werden danach durch Eigenkapital bestritten,

70 Prozent über eine Hypothek mit 1

Prozent Anfangstilgung. Im Ergebnis kostete

demnach die Finanzierung eigener vier

Wände für den typischen Käufer des Jahres

2010 eine monatliche Finanzierungsrate von

504 Euro - also nur die Hälfte, verglichen mit

den über 1.000 Euro im Jahre 1994; im Jahre

2002 waren es immerhin noch 734 Euro.

Selbst wenn man, so die Experten, eine auf

zwei Prozent verdoppelte Anfangstilgung

unterstellt (was zur Zeit ratsam ist, um rechtzeitig

schuldenfrei zu werden), erhöht dies

die Rate lediglich um gut 100 Euro im Monat.

Gleichzeitig sind die verfügbaren Nettoeinkommen

von Haushalten mit einem Kind

nach den Einkommens- und Verbrauchsstichproben

des Statistischen Bundesamtes

(EVS) bis in die jüngste Zeit hinein zumindest

moderat gestiegen. Bei einem Langfristvergleich

darf nach allerdings nicht übersehen

werden, dass die Finanzierungslasten

für Wohneigentumserwerber in der Vergangenheit

durch steuerliche Förderungsmaßnahmen

spürbar abgemildert wurden.

Alles in allem machen die Zahlen - so die

LBS-Experten - deutlich, dass der Erwerb

von Wohneigentum zur Zeit ungewöhnlich

günstig ist.


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