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Muss Gl e Couch?

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STADTMITTE<br />

• Frühlingsmarkt in<br />

der Fußgängerzone<br />

• Bürger pflegen<br />

Blumenbeete<br />

BENSBERG<br />

• Blumenmeer zum<br />

Bensberger Frühlingsfest<br />

• Rund um Köln<br />

am Ostermontag<br />

REFRATH<br />

• Cheerleading in<br />

Refrath<br />

• Kreativ durch die<br />

Osterferien in der Krea<br />

SCHILDGEN<br />

PAFFRATH<br />

• CAP-Markt<br />

• Bergische Erzähler<br />

GEMEINDE<br />

ODENTHAL<br />

• Stipendium für<br />

Odenthalerin<br />

• Odenthal zum Anziehen<br />

Zum Herausnehmen:<br />

Programmheft zur EVK<br />

Gesundheitsmesse<br />

eDiTORiAl | seite 3<br />

gewinnspiel | seite 29<br />

Nr. 03 – April 2012 – 12. Jahrgang – ISSN 1615-4223<br />

euROpA | seite 40<br />

www.glverlag.de<br />

<strong>Muss</strong> <strong>Gl</strong>adbach auf die <strong>Couch</strong>?<br />

au Bergisch <strong>Gl</strong>adbach –<br />

eine Stadt im Umbruch,<br />

Seite 26 und 27<br />

Jubiläum: 135 Jahre<br />

Seite gewinnspiel 31 | seite 29


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

2


EDITORIAL<br />

Liebe Leser,<br />

„<strong>Muss</strong> <strong>Gl</strong>adbach auf die <strong>Couch</strong>?“ Wieder eine besondere<br />

Frage, mit der wir uns auf außergewöhnliche Weise um unsere<br />

Stadt kümmern. Hintergrund sind die vielen Veränderungen, die<br />

großen Umbrüche, die Bergisch <strong>Gl</strong>adbach gerade erlebt. Und der<br />

große Widerstand, den es zum Beispiel gegen die Schulpläne der<br />

Stadtverwaltung, natürlich gegen die Entlassungen bei Zanders<br />

und sogar gegen den neuen Belag der Fußgängerzone gegeben<br />

hat. Kommt <strong>Gl</strong>adbach mit den Prozessen klar? Dazu hat unser Redakteur<br />

Klaus Pehle den Psychologen Dr. Rudolf Stroß besucht und<br />

nachgefragt. Die Antworten des Diplom-Psychologen und Buchautors<br />

sowie die Hintergrund-Story lesen Sie auf den Seiten 26<br />

und 27.<br />

Unser neuer Mitarbeiter, Klaus Pehle, ist seit Anfang März für<br />

unser Stadtmagazin im Einsatz. Er ist Bergisch <strong>Gl</strong>adbacher – beruflich<br />

und privat. Seit 1995 ist er mit den lokalen Themen journalistisch<br />

beschäftigt, er ist 1970 hier geboren und lebt in Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach. Und er geht sogar für unsere Stadt zum Psychologen, wie<br />

Sie an seiner Geschichte sehen werden.<br />

Meine Meinung ist: <strong>Gl</strong>adbach muss nicht auf die <strong>Couch</strong>. Denn<br />

wir haben in unserer April-Ausgabe wieder zahlreiche Belege dafür,<br />

dass vieles in unserer Stadt funktioniert. Richtig gut funktioniert!<br />

Lesen Sie zum Beispiel über das Engagement der Initiatoren<br />

und Mitwirkenden für den Ruhegarten in Refrath. Lesen Sie,<br />

was die TS 79 für tolle Sachen auf die Beine stellt oder verfolgen<br />

Sie, wie vielfältig das Wirtschaftsleben in unserer Stadt ist. Nein,<br />

<strong>Gl</strong>adbach muss nicht auf die <strong>Couch</strong>. Oder doch? Wie gesagt, die<br />

Antworten des Psychologen gibt es im Innenteil.<br />

In der Mitte unserer April-Ausgabe finden Sie übrigens das Programmheft<br />

zur EVK Gesundheitsmesse. 32 Seiten voller Informationen<br />

mit Porgrammablauf zu der Messe, die am 21. und 22. April<br />

im und um den Bergischen Löwen stattfindet.<br />

Viel Freude beim Lesen,<br />

Ihre<br />

s.kuckelberg@glverlag.de<br />

Impressum<br />

Herausgeber:<br />

GL Verlags GmbH • Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach •<br />

Tel.: 02202.28 28 0 • Fax: 02202.28 28 22 • www.glverlag.de<br />

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg<br />

Redaktionsleitung: Sabine Kuckelberg (V.i.S.d.P.)<br />

Redaktion: Ulrich Kläsener, Thomas Heinemann, Beatrice Tomasetti,<br />

Fabian Felder, Jörg Zbick, Klaus Pehle<br />

Ansprechpartner:<br />

Frank Kuckelberg (verantwortlich), f.kuckelberg@glverlag.de<br />

Sabine Kuckelberg, s.kuckelberg@glverlag.de<br />

Grafik: Natascha Burgmer<br />

Titelbild: Natascha Burgmer<br />

Fotos auf Seite 1, 9, 26 und 39 © Fotolia.de<br />

GL KOMPAKT erscheint 10 x jährlich.<br />

Verteilung an alle Haushalte mit Tagespost (in BGL, Odenthal Mitte und Voiswinkel),<br />

inklusiv Postfächer in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Zusätzliche Auslegung an öffentlichen Stellen und Banken in der Region<br />

Alle Rechte vorbehalten. ® by GL Verlags GmbH.<br />

Für unaufgefordert zugesandte Fotos, Manu skripte, Zeichnungen<br />

und Daten träger übernimmt der Verlag keine Haf tung.<br />

Nächste Ausgabe: 02. Mai 2012 Anzeigenvorlagen: 16. April 2012<br />

Gerichtsstand: Bergisch <strong>Gl</strong>adbach, HRB 47336<br />

Belegbare Druckauflage: 35.000 Exemplare<br />

Die GL Verlags GmbH ist Mitglied im Verband der Zeitschriftenverlage in Nordrhein-Westfalen e.V.<br />

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Editorial / Impressum<br />

Der Steuertipp<br />

Ludwig Schokolade - Geburtstag der Schogetten<br />

Die Geschichte der Kult-Schokolade<br />

Schogetten auf Facebook<br />

Krüger kooperiert mit Starbucks<br />

GL AKTUELL<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Bensberg<br />

Refrath<br />

Schildgen und Paffrath<br />

Gemeinde Odenthal<br />

SERIE: Unsere Partnerstadt Beit Jala<br />

TS 79 – Neuer Trendsport für Jugendliche<br />

Lidkorrektur<br />

30 Jahre Lauftreff Saaler Mühle<br />

<strong>Muss</strong> <strong>Gl</strong>adbach auf die <strong>Couch</strong>?<br />

Elektronische Gesundheitskarte<br />

PREISFRAGE: Gewinnen mit GL KOMPAKT<br />

Horoskop<br />

Jubiläum: 135 Jahre Bläsius Bedachungen<br />

25 Jahre Bestattungshaus Koziol<br />

Der Gartentipp von Bernd Mathies<br />

Ruhegarten in Refrath<br />

Jean Lüttgen – mehr als nur ein Autohaus<br />

Heizungstipp von Achim Nowak<br />

Erweiterungen im Splash Bad<br />

Leben in Balance<br />

SERIE: Wir in Europa – Europa für uns<br />

Turnen im TS79<br />

AUTO: Die neue Hyundai Kompaktklasse<br />

SteinGruppe: Sportliches Frühlingsfest (22. April)<br />

Reifen Henrich kooperiert mit EUROMASTER<br />

Fotoshooting Gerd Pohl & Ivan Toscanelli<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09<br />

TERMINE<br />

INHALT<br />

Schloss Lerbach: Wer findet das Goldene Ei?


Der Steuertipp<br />

Kosten der ersten Berufausbildung<br />

und des Erststudiums (Teil 2)<br />

Ein Pilot hat jetzt beim Finanzgericht<br />

Baden-Württemberg Klage eingereicht,<br />

damit seine Ausbildungskosten steuerlich<br />

geltend gemacht werden dürfen. Der<br />

Gesetzgeber ist nicht dem BFH-Urteil des<br />

letzten Sommers gefolgt, problematisch<br />

für alle Studierenden. Betroffene könnten<br />

jetzt von der Piloten-Klage profitieren.<br />

Was ist zu tun, wenn …<br />

Christian Servos<br />

Steuerberater der Kanzlei<br />

Servos Winter & Partner GmbH<br />

... das Finanzamt die Kosten für<br />

Erststudium oder Erstausbildung nicht als Werbungskosten<br />

berücksichtigt?<br />

Binnen eines Monats gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen<br />

und um Ruhen des Verfahrens bitten. Zur Begründung sollte auf das<br />

Verfahren beim FG Baden-Württemberg verwiesen werden (Az.: 10<br />

K 4245/11).<br />

... der Steuerzahler bereits Einspruch eingelegt hatte und das<br />

Finanzamt ihn auffordert, den Einspruch zurückzunehmen?<br />

Den Einspruch nicht zurücknehmen, sondern auf das anhängige Klageverfahren<br />

verweisen und das Finanzamt bitten, den Einspruch bis<br />

zum Abschluss des Verfahrens ruhen zu lassen.<br />

... das Finanzamt bereits eine ablehnende Einspruchsentscheidung<br />

erlassen hat?<br />

In diesen Fällen besteht nur noch die Möglichkeit, selbst Klage zu erheben.<br />

Die Klage muss binnen eines Monats nach Bekanntgabe der<br />

Einspruchsentscheidung beim Finanzgericht erhoben werden. Dabei<br />

werden allerdings Gerichtskosten von mindestens 220 Euro fällig.<br />

... der Steuerzahler noch keine Steuererklärung abgegeben hat?<br />

Studenten und Auszubildende, die noch keine Steuererklärung abgegeben<br />

haben, sollten noch etwas Geduld haben. Sie sollten erst<br />

den Ausgang des Klageverfahrens abwarten. Eine freiwillige Steuererklärung<br />

kann rückwirkend für vier Jahre abgegeben werden.<br />

... es sich um ein Zweitstudium oder ein Studium nach<br />

abgeschlossener Berufsausbildung handelt?<br />

Die Kosten für eine zweite Ausbildung oder ein zweites Studium<br />

werden bereits nach geltender Rechtslage als Werbungskosten anerkannt.<br />

Dabei gilt auch das Masterstudium bereits als Zweitstudium.<br />

... die Ausbildung im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses<br />

erfolgt?<br />

Auch hier werden Werbungskosten akzeptiert. Fahrten zur Berufsschule<br />

oder zum Ausbildungsbetrieb, Fachliteratur, und Berufsbekleidung<br />

sollten daher direkt als Werbungskosten angegeben werden.<br />

Verlust feststellen lassen<br />

Werbungskosten senken meist die steuerpflichtigen Einkünfte desselben<br />

Jahres. Aber auch alle, die kein Einkommen haben, sollten<br />

Ausgaben für die berufliche Bildung als vorweggenommene Werbungskosten<br />

angeben – zum Beispiel für Seminarunterlagen und<br />

Fahrten zum Lehrgang. Sie profitieren in späteren Jahren.<br />

Besuchen Sie Servos Winter & Partner bei facebook.<br />

Tel.: 02202/933030 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Tel.: 02205/919970 Rösrath • www.servos-winter.de<br />

Foto: fotolia.de<br />

Mallorquinische Wochen<br />

im<br />

in Immekeppel<br />

Baustellennachlass<br />

auf alle Speisen und Getränke<br />

Kein Ruhetag • Warme Küche täglich ab 17.00 Uhr + Sonntag & Feiertage ab 11.00 Uhr<br />

Haus Thal 4 • Overath-Immekeppel • Telefon: 02204 - 97550<br />

www.haus-thal.de<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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Stadtgespräch zum 50. Geburtstag der Schogetten: Bernd Eichler und Torsten Herzgen von Ludwig Schokolade im Interview<br />

Jubiläum der<br />

„Starken Stückchen“<br />

Jeder kennt sie. Jeder mag sie. Doch<br />

was hat es mit den Schogetten aus<br />

dem Hause Ludwig Schokolade – ein<br />

Unternehmen der Krüger Gruppe –<br />

eigentlich auf sich? Pünktlich zum<br />

50. Geburtstag der kleinen Schoko-<br />

Stückchen führte GL KOMPAKT das<br />

Stadtgespräch mit Bernd Eichler,<br />

Bereichsleiter Marketing und Produktentwicklung,<br />

sowie Torsten<br />

Herzgen, Leiter Marketing und Verkaufsförderung.<br />

Tafelschokolade ist nicht gleich Tafelschokolade<br />

– die Schogetten waren<br />

schon immer etwas Besonderes.<br />

Torsten Herzgen: Richtig, das Alleinstellungsmerkmal<br />

der Schogetten war von Beginn an<br />

die Portionierung in mundgerechte Stücke,<br />

die den Verzehr, das Anbieten oder Teilen der<br />

Schokolade auf einfachste Art und Weise möglich<br />

macht. Ebenfalls eine Besonderheit ist die<br />

wiederverschließbare Hartbox aus Karton.<br />

Wie viele Stückchen befinden sich eigentlich<br />

in einer Packung à wie viel<br />

Gramm?<br />

Bernd Eichler: Seit Einführung der Schogette<br />

im Jahr 1962 hat sich an dem Konzept nichts<br />

geändert: In jeder Hartbox befinden sich 18<br />

Stücke à 5,6 Gramm.<br />

Wer hat sie denn erfunden, die<br />

Schogetten?<br />

Torsten Herzgen: Hans Georg Monheim aus<br />

Aachen. Mit den Schogetten wollte er eine<br />

Tafel Schokolade ohne Krümel, ohne Abbrechen<br />

und in mundgerechten Stücken feilbieten<br />

können. Das ist geglückt.<br />

In wie viel Ländern werden Schogetten<br />

aktuell angeboten und wo sind sie<br />

besonders begehrt?<br />

Bernd Eichler: Die Schogetten werden in<br />

mehr als 65 Ländern weltweit verkauft. Die<br />

wichtigsten Märkte sind Deutschland, Österreich,<br />

Polen, die Niederlande und das Baltikum.<br />

In Litauen sind die Schogetten sogar<br />

Marktführer.<br />

Gibt es für die Schogetten als Exportschlager<br />

weitere Absatzmärkte,<br />

die Sie erschließen wollen?<br />

Bernd Eichler: Ja, zu den neuen Märkten<br />

zählen wir unter anderen die USA und Australien,<br />

und wir haben bereits auch erste<br />

Lieferungen nach China realisieren können.<br />

Übrigens ist die Wortmarke Schogetten<br />

weltweit durch über 200 Einzelregistrierungen<br />

geschützt.<br />

Allerdings sind auch Schogetten<br />

nicht gleich Schogetten: Welche Sorten<br />

sind Ihre Bestseller?<br />

Torsten Herzgen: Die meist verkauften<br />

Sorten sind Vollmilch, Vollmilch-Nuss und<br />

Joghurt-Erdbeer. Im Ausland sind auch geschichtete<br />

Sorten sehr beliebt.<br />

Zu den Geburtstagshighlights zählen<br />

Sie die Jubiläumssorte Mandelkrokant<br />

– was ist daran so besonders?<br />

Torsten Herzgen: Mandelkrokant ist eine<br />

gelungene Mischung aus knusprig und zart.<br />

Mandelcreme ist zart – Krokant ist cross.<br />

Das kommt derart gut an, dass wir uns vorstellen<br />

könnten, die Sorte dauerhaft im Sortiment<br />

zu haben.<br />

Wie viele Tafeln produzieren<br />

Sie pro Jahr?<br />

Bernd Eichler: Im Jahr 2011 haben wir 140<br />

Millionen Packungen im In- und<br />

Ausland abgesetzt. Ziel für 2012<br />

sind 150 Millionen Packungen.<br />

Welche Position nehmen die<br />

Schogetten innerhalb des<br />

Portfolios von Ludwig Schokolade<br />

ein?<br />

Bernd Eichler: Die Schogette ist<br />

für Ludwig Schokolade die wichtigste<br />

Marke im Portfolio. Das gilt<br />

für Deutschland ebenso wie fürs<br />

Ausland.<br />

Innerhalb der Krüger-Gruppe<br />

werben bekannte Gesichter<br />

für das Produkt-Portfolio:<br />

Hape Kerkeling<br />

alias Gisela trinkt Cappuc Cappuccino,<br />

Sky Du Mont verkostet „Edle<br />

Tropfen“, TV-Moderator Oliver Geissen<br />

zählt seit 2009 zur Schogetten-<br />

Familie – warum setzen Sie auf Oliver<br />

Geissen?<br />

Bernd Eichler: Seit sich Günter Pfitzmann<br />

1985 für „Edle Tropfen in Nuss“ stark machte,<br />

gab es immer wieder Charakterköpfe, die<br />

für bestimmte Produkte von Ludwig Schokolade<br />

warben. Für uns sehr vorteilhaft bei<br />

Oliver Geissen: Sein Profil deckt sich mit<br />

unserem Anforderungsprofil. Er spricht von<br />

Jung bis Alt alle an, vor allem auch Familien<br />

mit Kindern. Besonders ist sein spitzbübisches<br />

Lächeln. Im Gesamten bringt er sehr<br />

hohe Sympathiewerte und eine ausgeprägte<br />

TV-Präsenz mit.<br />

Inwieweit kann man die Schogetten<br />

als Bergisch <strong>Gl</strong>adbacher Produkt<br />

verstehen?<br />

Torsten Herzgen: Seit 2004 gehören die<br />

Schogetten ohne wenn und aber zur Stadt<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach. Alle produktbezogenen<br />

Schritte und Aktivitäten werden von<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach aus koordiniert: Einkauf,<br />

Marketing, Vertrieb, Export etc. – und auch<br />

die markenverantwortliche Produkt Managerin<br />

Stefanie Dahl kommt hier aus der<br />

Region. Produktion und Logistik erfolgen<br />

dagegen nach wie vor im Saarland.


50 Jahre Schogetten – Die Geschichte der Kult-Schokolade im Zeitraffer<br />

Der Stern am Schokoladenhimmel<br />

Ob als Trinkschokolade, als massive<br />

Tafel, als vorportionierte Schogette,<br />

als verzehrfertige Zwischenmahlzeit<br />

in Form von Riegeln oder als<br />

erlesene Praline: Schokolade bietet<br />

stets ein Geschmackserlebnis in<br />

vollendeter Harmonie. So wie die<br />

Schogetten, die im Jahr 2012 ihren<br />

50. Geburtstag feiern.<br />

Inzwischen ein unverkennbarer Klassiker im<br />

Schoko-Regal, hat sich an den markanten<br />

Charakteristika der Schogetten seit 1962<br />

nichts geändert. Schogetten, das sind köstliche,<br />

starke Stückchen Schokolade in einer<br />

praktischen Verpackung, die man in 13 unwiderstehlich<br />

leckeren Sorten genießen kann.<br />

Auch wenn die Geschicke von pro Jahr 140<br />

Millionen verkauften Packungen Schogetten<br />

von Bergisch <strong>Gl</strong>adbach aus bestimmt werden,<br />

hatten die Schogetten ihre Ursprünge<br />

doch ca. 90 km entfernt, in Aachen. Denn<br />

auf seinen Reisen durch Europa entdeckte<br />

der Aachener Apotheker Leonard Monheim<br />

Mitte des 19. Jahrhunderts das kostbare<br />

neue Genussmittel Schokolade. Was kaum<br />

jemand weiß: Schokolade war in den Anfängen<br />

der europäischen Schokoladenherstellung<br />

Königen und Fürsten vorbehalten.<br />

Erst später wurde sie nach streng gehüteten<br />

Rezepten komponiert und in Apotheken teuer<br />

gehandelt. Heute steht sie jedermann zur Verfügung<br />

– die fünf Länder mit dem höchsten<br />

Schokoladekonsum, mit teils über 10 Kilogramm<br />

Schokolade pro Kopf und Jahr, liegen<br />

übrigens alle in Europa: Schweiz, Deutsch-<br />

land, Großbritannien, Belgien und Norwegen.<br />

Zurück ins 19. Jahrhundert: 1857<br />

holte Apotheker Monheim<br />

sich einen erfahrenen itali<br />

enischen Chocolatier nach<br />

Deutschland und begann<br />

mit der Zubereitung köstlicher<br />

„Gesundheitsschokolade“.<br />

Bis zu 400 Tafeln pro Tag wurden in der<br />

kleinen Apothe<br />

ke in Handarbeit<br />

produziert, bevor<br />

Monheim 1865<br />

Maschinen aus<br />

Frankreich beschaffte,<br />

um<br />

die wachsendeNachfrage<br />

zu befriedigen.<br />

Neue Rezepturen und Zubereitungsverfahren<br />

machten die Aachener Schokoladenmanufaktur<br />

schnell zu einer Erfolgsstory der<br />

Gründerzeit. Und als 1903 der Grundstein<br />

für die erste Schokoladenfabrik gelegt war,<br />

konnte man auch feinste Pralinen<br />

in großen Mengen her-<br />

stellen. Für all diese Köstlichkeiten<br />

wurde bald der<br />

Name „Trumpf“ zu einem<br />

Begriff.<br />

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm<br />

die Leonard Monheim AG<br />

einen Teil der Produktion der<br />

ebenso traditionsreichen Schokoladenfabrik<br />

Mauxion. 1958<br />

wurde mit der vollständigen<br />

Übernahme ein weiterer<br />

wichtiger Meilenstein für das<br />

heutige Unternehmen gesetzt.<br />

1962 erblickte das „Trumpf-<br />

As“ Schogetten das Licht<br />

der Welt. In jener Zeit also,<br />

als erstmals transatlantische<br />

Bilder via Satellit in deutsche<br />

Wohnzimmer flimmerten,<br />

die Beat-Welle von England<br />

über den Kanal schwappte und<br />

die bundesdeutsche Wirtschaft<br />

mehr denn je brummte.<br />

Seit 1986 firmiert die Leonhard<br />

Monheim AG als Ludwig Schokolade<br />

GmbH & Co. KG. Mit<br />

dem Kauf der Ludwig Schokolade<br />

durch die Krüger-Gruppe im<br />

Jahr 1998 wurden die Weichen<br />

dafür gestellt, auch im Wettbewerb<br />

des 21. Jahrhunderts auf<br />

nationaler und internationaler<br />

Ebene zu agieren.<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

8<br />

Gratulieren Sie den „Starken Stückchen“<br />

mit einer ganz persönlichen Videobotschaft zum<br />

50. Geburtstag.<br />

Die Einsender der 5 kreativsten, schönsten,<br />

lustigsten oder emotionalsten Videos gewinnen.<br />

Alle weiteren Informationen finden Sie<br />

auf www.schogetten.de.<br />

SCHOGETTEN-JUBILÄUM<br />

Schlemmen 2012<br />

Schon zum Start ins Jubiläumsjahr 2012 beeindruckten<br />

Schogetten mit der neuen und limitierten Jubiläumssorte<br />

„Mandelkrokant“, der genussvollen Kombination aus zarter<br />

Alpenvollmilchschokolade und knackigem Mandelkrokant<br />

in köstlicher Mandelcrème. Und ab Mitte April sorgt die<br />

Schogetten Geburtstags-Edition mit 3-fach schokoladigen<br />

Jubiläumssorten für Feierlaune.<br />

GENIESSER AUFGEPASST:<br />

Die Sorte Kirsch-Trio verführt mit dem 3-fachen Genuss aus<br />

aromatischer Kirsche, himmlischer weißer Schokolade & zartschmelzender<br />

Alpenvollmilchschokolade. Das Pfirsich-Maracuja-Trio<br />

besticht mit herrlich erfrischender Pfirsich-Maracuja<br />

auf weißer Schokolade und köstlicher Alpenvollmilchschokolade.<br />

Und die Sorte Fürst Pückler überzeugt mit fruchtigfrischer<br />

Erdbeere, locker-leichter weißer Schokolade und zartschmelzender<br />

Alpenvollmilchschokolade in einem Stückchen.<br />

Nicht nur die einzigartigen, 3-fach geschichteten Sorten der<br />

Geburtstags-Edition, sondern auch das Packungsdesign im<br />

Jubiläumslook lassen die Herzen aller Schogetten-Liebhaber<br />

höher schlagen.<br />

Ab Mitte September 2012 trumpfen Schogetten<br />

dann mit einem besonderen Geschenk zum 50.<br />

Geburtstag auf, denn dann gibt es zum Jubiläum<br />

die fünf stärksten Schogetten-Sorten mit 16%<br />

mehr Inhalt gratis.


Krüger kooperiert<br />

mit Starbucks<br />

Der Mega-Deal<br />

Expansion, neue Produktionshallen,<br />

Sicherung und Schaffung<br />

neuer Arbeitsplätze:<br />

Die Meldung über die strategische<br />

Kooperation von Krüger und<br />

Starbucks hat in der Strundestadt<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach große Wellen<br />

geschlagen, war aber auch<br />

Thema an den Börsen der Welt<br />

– von Tokyo bis an die Nasdaq,<br />

wo die Starbucks-Aktie nach dem<br />

Bekanntwerden der Kooperation<br />

einen Sprung von knapp drei<br />

Prozent nach oben machte.<br />

Mit dem Deal kommen zwei Giganten<br />

zusammen: Die Krüger Unternehmensgruppe<br />

aus Bergisch <strong>Gl</strong>adbach als einer der<br />

europaweiten Marktführer bei Instantprodukten<br />

und Starbucks als die weltweit führende<br />

Kaffeehauskette mit 14.400 eigenen<br />

und lizensierten Filialen. Noch in diesem<br />

Jahr will Starbucks eine eigene Kapsel-Kaffee-Maschine<br />

mit dem Namen „Verismo“<br />

heraus bringen und weltweit vermarkten.<br />

Das „Verismo“-System, mit dem Starbucks<br />

auf jeden Fall noch im Weihnachtsgeschäft<br />

2012 punkten will, basiert auf Krügers Kapselplattform<br />

„K-fee“-System.<br />

„Wir sind sehr glücklich, mit Starbucks<br />

einen starken und erfahrenen<br />

Partner an unserer Seite<br />

zu wissen. Die herausragende<br />

Kaffeemarke verbunden mit einer<br />

globalen Präsenz machen die<br />

Partnerschaft so attraktiv“, freut<br />

sich Marc Krüger als Geschäftsführer der<br />

Krüger-Gruppe. Der Sohn des Firmengründers<br />

Willibert Krüger hat den Deal in Seattle<br />

eingefädelt, dort ist der Firmensitz der<br />

Kultmarke.<br />

Starbucks ist für die Krüger Unternehmensgruppe,<br />

welche das Kapselsystem „K-fee“<br />

bereits mit verschiedenen Kooperationspartnern<br />

im In- und Ausland etabliert hat,<br />

ein strategisch wichtiger Partner. Über die<br />

europäischen Grenzen hinaus soll nun bald<br />

jeder auch die bekannte Starbucks Coffee-<br />

Shop-Qualität zu Hause genießen können.<br />

Die Einführung sei in weiteren, ausgewählten<br />

Ländern rund um den <strong>Gl</strong>obus geplant<br />

und sichere dadurch eine flächendeckende<br />

Marktpräsenz, heißt es aus dem Unternehmen.<br />

Krüger und Starbucks verbindet nicht<br />

nur das gemeinsame Gründungsjahr 1971.<br />

Was bei Starbucks als Projekt dreier Studienfreunde<br />

im alten Hafen Seattles begann,<br />

startete Willibert Krüger im Nebenraum<br />

des elterlichen Großhandels mit der Instantisierung<br />

von Kräutertee.<br />

Beide Startups entwickelten sich in<br />

vier Jahrzehnten zu weltweit agierenden<br />

Unternehmen mit beachtlichen<br />

Umsatzzahlen. (KP)<br />

Starbucks Corporation<br />

Seattle, USA<br />

Gründungsjahr: 1971<br />

Mitarbeiter: 128.898 (2009)<br />

Umsatz: 8,5 Mrd. € (2011)<br />

Krüger GmbH & Co. KG<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Gründungsjahr: 1971<br />

Mitarbeiter: 4.400 (2011)<br />

Umsatz: rd. 1,6 Mrd. (2011)<br />

Foto: © Wesley H. Brewton/wikipedia.de<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

10<br />

KREBSNACHSORGE -<br />

WOHLBEFINDEN DURCH SPORT<br />

Neue Sportgruppe für Frauen mit<br />

Brustkrebs, Infos unter 02202 – 96979-10<br />

Herrn Geier, täglich von 9.00 - 12.00 Uhr<br />

Start: Dienstag, 08.05.2012, 14:30 Uhr<br />

Ambulante Rehabilitation<br />

des Evangelischen Krankenhauses<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach, Paffrather Str. 188<br />

PFLANZENTAUSCHBöRSE<br />

Am 28. April von 11 - 14 Uhr in der<br />

RheinBerg Galerie. Bei diesem Treffen<br />

haben Gartenliebhaber die Möglichkeit,<br />

wunderschöne Pflanzen zu bekommen<br />

und sich fachlich auszutauschen. Die<br />

Fläche wird von der RheinBerg Galerie<br />

kostenlos zur Verfügung gestellt.<br />

Anmeldung unter 0 22 02 / 92 75 20-113.<br />

AUSSTELLUNG „SCHATTENFUGE“<br />

Von Simon Schubert in der Städtischen<br />

Galerie Villa Zanders. Der 1976 in Köln<br />

geborene Künstler ist mit gegenständlichen<br />

Skulpturen und Papierfaltungen bekannt<br />

geworden. Die Ausstellung, aus der<br />

von der VR Bank eG Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

geförderten Reihe „Ortstermin“, zeigt bis<br />

zum 17.06.2012 einen repräsentativen<br />

Überblick über seine Werke.<br />

„ZUKUNFT FöRDERN“<br />

Die Arbeitsagentur unterstützt 36<br />

weiterführende Schulen im Arbeitsagenturbezirk<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach mit jeweils<br />

bis zu 6000 Euro Förderung aus der<br />

NRW-Initiative „Zukunft fördern. Vertiefte<br />

Berufsorientierung gestalten“.www.<br />

zukunft-fördern.nrw.de<br />

SAVAGE DREAM IM Q1<br />

Die Band Savage Dream tritt am<br />

28. April im Jugendkulturzentrum Q1<br />

auf. Beginn ist um 20 Uhr.<br />

Frühlingsmarkt am 1. April<br />

<strong>Gl</strong>adbach in Frühlingslaune<br />

„Mobil in den Frühling“<br />

ist das Motto des<br />

Frühlingsmarktes in der<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbacher Innenstadt<br />

am 1. April. Info-,<br />

Verkaufs- und Präsentationsstände<br />

werden unter<br />

diesem Motto auf die<br />

verschiedenen Möglichkeiten,<br />

die Region mobil<br />

zu erfahren, aufmerksam<br />

machen.<br />

„Es gibt so viele positive<br />

Sachen in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach, die gar nicht<br />

bekannt sind“, erklärt Andreas Peck die Motivation<br />

zum Frühlingsmarkt. Andreas Peck<br />

ist im Vorstand der Interessengemeinschaft<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach, die den Frühlingsmarkt<br />

ins Leben gerufen hat. Die Naturarena weist<br />

dabei auf dem Konrad Adenauer-Platz auf<br />

die vielfältigen Genussmöglichkeiten im<br />

Bergischen Land hin: Restaurants, Auflugstipps<br />

und Freizeitangebote – die Naturarena<br />

bietet eine Übersicht.<br />

Eine E-Bike-Präsentation gibt es vom <strong>Gl</strong>adbacher<br />

Zweiradhaus Moto Kölsch & Wittek,<br />

die Verkehrswacht gibt nützliche Tipps im<br />

Umgang mit Zweirädern und bietet eine<br />

Fahrradcodierung an. Auch die Teilnahme<br />

120 Bürgerinnen und Bürger auf <strong>Gl</strong>adbacher<br />

Stadtgebiet pflegen ehrenamtlich städtische<br />

Grünflächen. Sie kümmern sich um Blumen<br />

und Bäume, bepflanzen Blumenkübel oder<br />

halten Gartendenkmäler in Schuss. „Grünpaten“<br />

nennt die Stadt ihre freiwilligen<br />

und kostenlosen Helfer. „Die Mitarbeiter<br />

von Stadt-Grün sind gerade bei den vielen<br />

kleinen Flächen im Straßenbild von Wohnsiedlungen<br />

oft überlastet“, heißt es dazu in<br />

einer Meldung aus dem Rathaus.<br />

Nun erhalten die Ehrenamtler als Dank<br />

Kompostgutscheine. Allerdings nicht für den<br />

eigenen Garten, sondern für die betreuten<br />

Pflanzen. Wer von den ehrenamtlichen Helfern<br />

das Angebot nutzen will, soll sich an<br />

die Geschäftsstelle von Stadt-Grün wenden.<br />

Dort gibt es die Gutscheine. 100 bis 1000 Li-<br />

von GL GO-Tours ist geplant und man erfährt,<br />

wie man mit Segways die Umgebung<br />

erkunden kann.<br />

„Mit dem Frühlingsmarkt wollen wir die<br />

Attraktivität der Innenstadt hervorheben“,<br />

sagt Andreas Peck, die Geschäfte werden<br />

hierzu mit besonderen Aktionen locken, von<br />

13 bis 18 Uhr ist der Sonntag verkaufsoffen.<br />

In der Oberen Hauptstraße bietet die<br />

Gastromeile mit Cocktailbar, „Crêpe Marie“,<br />

frischen Reibekuchen und leckeren Würstchen<br />

Raum für eine Stärkung. Für Kunden<br />

der teilnehmenden Geschäfte in der oberen<br />

Hauptstraße gibt es einen Cocktail gratis.<br />

Für Kinder gibt es in der oberen Hauptstraße<br />

ein Karussell und die Rhein-Berg-Galerie organisiert<br />

eine Osterbastelaktion.<br />

Bürger pflegen Blumenbeete<br />

ter des wertvollen Düngers – je nach Größe und<br />

Umfang der in Pflege stehenden Grundstücke<br />

– können damit an der Kompostierungsanlage<br />

Birkerhof abgeholt werden. Insgesamt hält die<br />

Stadt einen Vorrat von 500 Kubikmeter Kompost<br />

für die Helfer bereit. Ansprechpartnerin<br />

bei Stadt-Grün ist Claudia Kreutz, zu erreichen<br />

unter 02202/141378.


Jetzt in neuen Räumen<br />

Alltagsmanagerinnen<br />

in Aktion<br />

Nach Abschluss der Umzugs- und Renovierungsarbeiten<br />

werden künftig die Kunden und Interessenten im<br />

modernen Büro nach Terminabsprache kompetent und<br />

individuell beraten.<br />

Angesprochen sind Singles, Familien, Senioren, die Haushilfen und<br />

Betreuung wünschen. Das familiengeführte Unternehmen mit<br />

seinen ausgesuchten Mitarbeiterinnen leistet hochwertige Unterstützung<br />

mit einem persönlichen und individuellen Service.<br />

Die freundlichen Alltagsmanagerinnen entlasten, unterstützen, organisieren<br />

und koordinieren den Alltag liebevoll mit all seinen Facetten.<br />

Angefangen von der klassischen Hilfe im Haus bis hin zum Haushüten<br />

bei Urlaub und Krankheit mit Briefkastenleerung als auch dem Winterdienst.<br />

Die Tätigkeiten in der Praxis beinhalten den Einsatz von Fahrdiensten<br />

für verschiedene Besorgungen, Einkäufe und Besuche. Von zunehmender<br />

Bedeutung ist die Übernachtbetreuung für das dienstleistungsgeprägte<br />

Unternehmen. Selbst die ausgefallensten Anfragen werden<br />

nach Möglichkeit in die Tat umgesetzt, somit wird ein Theaterbesuch<br />

ebenso begleitet wie eine Auslandsreise.<br />

Die Alltagsmanagerinnen möchten die Freude am aktiven gesellschaftlichen<br />

Leben unterstützen. Mit ständig wachsender Vielfalt werden<br />

die Angebote und der Service von Alltagsmanagerin Rilo Herweg<br />

optimiert.<br />

Vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin unter 02202-459 85 26, so<br />

haben Sie Gelegenheit die Alltagsmanagerinnen kennen zu lernen.<br />

Eine zuverlässige Adresse für umfassende Hilfe<br />

im Alltag.<br />

Alltagsmanagement<br />

Rilo Herweg & Team<br />

Odenthaler Straße 231<br />

51467 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

www.alltagsmanagerin.de<br />

Hier verlosen wir den Platz des Monats<br />

Bürgerhaus Bergischer Löwe<br />

Konrad-Adenauer-Platz • 51465 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Jorinde und Joringel<br />

Musikmärchen von Claudia Hann<br />

Großpuppentheater für Kinder ab 6 Jahren<br />

Parkett: reihe: 02 Platz: 02<br />

Wer sitzt am 29.04.2012 auf diesem Platz?<br />

am Veranstaltungs tag erhält dieser Gast eine Überraschung!<br />

Theaterkasse: Tel. 02202-38999<br />

Büro: Tel. 02202-29460<br />

Sonntag, 29. April<br />

14:30 Uhr<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

11


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

12<br />

NEUE KOLLEKTION<br />

Die aktuelle Lindberg Kollektion<br />

jetzt bei Optik Wolf<br />

Schloßstr. 78, 51429 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Tel: 02204-56127<br />

JETZT ANMELDEN!<br />

Kinderfest am 19. Mai 2012<br />

mit Flohmarkt und Aufführungen.<br />

Infos und Anmeldung:<br />

IBH Bensberg, Bernhard Wolf<br />

Tel: 02204-759756<br />

info@ibh-aktuell.de<br />

www.kinderfest.ibhbensberg.de<br />

GESUNDE ZÄHNE<br />

Die Praxis für Zahnheilkunde „denta<br />

Vita“ (siehe rechts) hat vom 23. bis<br />

29.4. Urlaub und in den Osterferien<br />

geöffnet.<br />

WANDERAUSSTELLUNG<br />

Im Rahmen „Das internationale Jahr<br />

der Genossenschaften 2012“ in der<br />

Bensberger Bank, Schloßstr. 82 in<br />

Bensberg, in der Zeit vom 23. März<br />

bis zum 21. April, während den<br />

Öffnungszeiten.<br />

SOLARSTAMMTISCH<br />

Am Donnerstag, den 19.04. um<br />

18:30 Uhr in der Gaststätte Klausmann.<br />

Kölner Str. 100, 51429 Bensberg.<br />

Dieser Stammtisch wird von der<br />

Regenerative Generation GmbH aus<br />

Engelskirchen veranstaltet.<br />

Alle Interessierten rund um das Thema<br />

Solar sind herzlich eigeladen.<br />

Weitere Infos bei Sigrid Hohns unter<br />

02202/24 73 73.<br />

Rund um Köln 2012<br />

Von Schloss zu Schloss<br />

in der Schloss-Stadt Hückeswagen startet<br />

der Radklassiker „Rund um Köln“ in diesem<br />

Jahr. Am Ostermontag gegen 11 Uhr<br />

starten die Profis vom Schlossplatz der<br />

NRW-Tag-Stadt 2013. Absolutes Highlight<br />

des Rennens wird wie in den vergangenen<br />

Jahren der Schlossberg in Bensberg sein.<br />

Rund um den steilen Anstieg über das tückische<br />

Kopfsteinpflaster, den die Sportler<br />

an diesem Tag zwei Mal bezwingen müssen,<br />

bietet der Event-Point ein buntes Programm:<br />

Martin Hardenacke moderiert, es gibt Gastronomie,<br />

Musik, Show und Interviews. Die<br />

Fahrer kommen gegen 13.30 Uhr und 14.50<br />

Uhr hier vorbei. Beteiligt am Event-Point<br />

ist auch die SteinGruppe, die beim parallel<br />

ablaufenden Amateurrennen „Skoda Velodom“<br />

mit einem eigenen Team vertreten ist.<br />

www.rundumkoeln.de<br />

Blumenmeer in Bensberg<br />

Mit einer üppigen Blumendekoration lädt<br />

die Bensberger Innenstadt am Samstag,<br />

21. April und Sonntag, 22. April<br />

zum Flanieren, Shoppen und Genießen auf<br />

dem zweiten Bensberger Frühlingsfest.<br />

Organisiert wird das Fest von der Interessengemeinschaft<br />

Bensberger Handel (IBH). Die<br />

Organisatoren rechnen wie im Vorjahr mit<br />

großen Besucherströmen: „Wir haben die<br />

Erfahrung gemacht, dass, wenn wir solche<br />

Aktionen starten, die Leute auch kommen“,<br />

sagt Bernhard Wolf vom IBH-Vorstand.<br />

Die Bensberger Händler werden sich rund um<br />

das Thema Frühling mit Ständen und Sonderaktionen<br />

präsentieren. Dazu kommen exklusive<br />

Angebote von auswärts (unter anderem<br />

Spielzeug, Kunsthandwerk, Käse, Lichter und<br />

Lampen) in die Erlebnismeile, die von der<br />

Schlossstraße bis zur Nikolausstraße reicht.<br />

Dort macht ein Händler sogar selbst Musik.<br />

Frank Kramm vom Modegeschäft „Die Einkleider“<br />

tritt mit seiner Band „Viertakter“<br />

auf – Spaß und gute Laune bei stimmungsvollem<br />

Kölschrock ist also garantiert.<br />

Stadt Bergisch <strong>Gl</strong>adbach dankt den Sponsoren<br />

des Event-Points in Bensberg<br />

Ein buntes, attraktives Programm lädt zum<br />

Verweilen in der gesamten Innenstadt ein.<br />

So werden einige hochkarätige Sportexperten<br />

in der „Sportarena“ zum Talk erwartet,<br />

die Max Bruch-Musikschule bietet am<br />

Samstag ein Rock- und Pop-Programm auf<br />

der Naturbühne, unter anderem tritt die<br />

Band „Fläschlight“ auf, eine Karateschule<br />

präsentiert ihre Kampfkunst.<br />

Für Kinder gibt es neben zwei Karussells<br />

zahlreiche Attraktionen wie das Bungee-<br />

Trampolin und gastronomisch gibt es eine<br />

große Auswahl von den süßen Crêpes der<br />

„Crêpe-Marie“ bis zu Herzhaftem an der<br />

„Almhütte Bavaria“, auch die Gaststätte<br />

Klausmann bietet verschiedene Spezialitäten<br />

an.<br />

Bensberger Frühlingsfest:<br />

Samstag, 21. April und Sonntag, 22. April<br />

jeweils 11 bis 18 Uhr, verkaufsoffene<br />

Geschäfte am Sonntag ab 13 Uhr.<br />

Infos auch auf:<br />

www.bensberger-fruehlingsfest.de


Der Rechtstipp<br />

Kampf dem Mietnomaden!<br />

Der Begriff des Mietnomaden taucht in letzter Zeit vermehrt<br />

auf. Hierunter versteht man Mieter, welche von Beginn des<br />

Mietverhältnisses an keine Miete zahlen<br />

und dies auch nicht wollen. Sie machen<br />

gegenüber dem Vermieter vor Unterzeichnung<br />

des Mietvertrages vollmundige Versprechungen<br />

oder falsche Angaben. Der<br />

Schaden für den Vermieter ist immens.<br />

Monat für Monat fehlt die Miete. Wie bekommt<br />

man dieses Problem als Vermieter<br />

in den Griff?<br />

Bereits vor Abschluss des Mietvertrages<br />

kann der Vermieter tätig werden. Er kann<br />

die Interessenten nach deren Einkommenssituation<br />

befragen und entspre-<br />

chende Belege anfordern. Auf diese Weise lässt sich bereits der ein<br />

oder andere potentielle Mietnomade aussortieren.<br />

Des Weiteren sollte der Vermieter unbedingt darauf achten, unverzüglich<br />

die Kündigung des Mietverhältnisses auszusprechen, sofern<br />

die Mietzahlungen ausbleiben. Dies ist dann möglich, wenn der<br />

Mieter mit zwei Monatsmieten in Rückstand gerät. Dies mag hart<br />

erscheinen, ist es aber nicht, denn das Gesetz hilft dem seriösen<br />

und zahlungswilligen Mieter, welcher einen kurzzeitigen finanziellen<br />

Engpass zu überbrücken hat. Der Mieter kann die Rückstände<br />

kurzfristig ausgleichen, die Kündigung wird dadurch unwirksam.<br />

Eine weitere Möglichkeit, einen Mietnomaden schnellstmöglich los<br />

zu werden, gibt der Gesetzgeber dem Vermieter demnächst an die<br />

Hand. In Berlin wird zur Zeit eine Gesetzesänderung diskutiert, wonach<br />

der Vermieter das Mietverhältnis auch dann fristlos kündigen<br />

kann, wenn der Mieter die vereinbarte Kaution nicht zahlt. Der Mieter<br />

darf diese wie bisher in drei monatlichen Raten zahlen. Sollte der<br />

Mieter mit zwei Raten der Kaution in Verzug sein, kann der Vermieter<br />

auch deswegen – so der Gesetzesentwurf – das Mietverhältnis<br />

fristlos kündigen. Dies hilft dem Vermieter in Fällen, in denen zwar<br />

die ersten Mieten gezahlt wurden, nicht jedoch die Kaution. Es ist<br />

damit zu rechnen, dass diese Regelung zum Herbst 2012 in Kraft<br />

treten wird.<br />

Sollte der zahlungsunwillige Mieter trotz fristloser Kündigung nicht<br />

freiwillig ausziehen, muss der Vermieter Räumungsklage bei Gericht<br />

erheben. Eigenmächtig darf er die Wohnung nicht öffnen oder räumen.<br />

Sofern er nach einigen Wochen oder Monaten ein Räumungsurteil<br />

in Händen hält, kann er dann den Gerichtsvollzieher mit der<br />

Räumung beauftragen. Das Prozedere von Einreichung der Klage<br />

bis zur Räumung durch den Gerichtsvollzieher dauert selbst bei<br />

schnellem Verlauf einige Monate. Auch hier möchte der Gesetzgeber<br />

zukünftig helfen. Geplant ist eine Regelung, wonach der Vermieter<br />

die Möglichkeit hat, parallel zur Räumungsklage bei dem<br />

selben Gericht eine sogenannte einstweilige Verfügung wegen der<br />

Räumung der Wohnung zu beantragen. Voraussetzung hierfür ist,<br />

dass der verklagte Mieter auch die während des Räumungsprozesses<br />

anfallenden Mieten trotz einer Anordnung des Gerichtes nicht<br />

dort hinterlegt.<br />

Leonhard & Imig Rechtsanwälte<br />

Gartenstraße 1 • 51429 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Tel.: 02204/97 61 0<br />

www.anwaelte-bensberg.de<br />

Florian Ernst ist Rechtsanwalt<br />

und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht<br />

und Fachanwalt<br />

für Bau- und Architektenrecht<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

13


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

14<br />

VORTRAG: DAS NIBELUNGENLIED<br />

Am 2. April 2012 hören Sie um 15.30<br />

Uhr den Vortrag „Das Nibelungenlied“<br />

von Dr. Werner Haubrich in der Kursana<br />

Residenz Refrath, Dolmanstraße 7,<br />

51427 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach.<br />

Nur wenige deutsche Dichtungen sind<br />

solch ein Spiegelbild deutscher Kultur<br />

und Geschichte wie das Nibelungenlied.<br />

Der Vortrag vermittelt einen<br />

Überblick über den Inhalt anhand von<br />

Originalzitaten mit Übersetzungen<br />

und Erläuterungen sowie über die Wirkungsgeschichte<br />

des Nibelungenlieds.<br />

Um telefonische Anmeldung wird<br />

gebeten (Tel.: 02204/929-0).<br />

FORUM AM MONTAG<br />

Ausflug am 16.04.2012:<br />

„Das Baptisterium am Dom –<br />

Kölns erster Taufort“.<br />

Treffpunkt: 15.40 Uhr Haltestelle<br />

Kippekausen oder 16:30 Uhr im Café<br />

Stanton - Antoniterkirche, Schildergasse.<br />

Weitere Infos unter 02204-69143 oder<br />

im Ev. Gemeindehaus Kippekausen.<br />

ANMELDEN FüRS<br />

KIRSCHBLüTENFEST<br />

Auf dem Kirschblütenfest in Refrath<br />

(11. bis 13. Mai) gibt es einen Kinderflohmarkt.<br />

Die Standgebühr beträgt<br />

2,50 Euro. Anmeldungen werden ab<br />

sofort entgegen genommen:<br />

Petra Raben, 02261/29621<br />

FLOHMARKT RUND UMS KIND<br />

Bei der integrativen Kita Sankt Elisabeth<br />

am Samstag, 21. April von 10:00<br />

-14:00 Uhr (Im Feld 21, 51427 Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach). Bei dem Flohmarkt von<br />

Eltern für Eltern bieten über 30 Aussteller<br />

in 13 Räumen Baby- und Kinderbekleidung,<br />

Spielzeug und andere Dinge<br />

für Kinder an. Bei gutem Wetter gibt es<br />

im Außenbereich weitere Stände. In der<br />

Cafeteria bietet die Kita Kaffee, Kuchen<br />

und belegte Brötchen an.<br />

Cheerleading in Refrath<br />

Die „Tinys“ kommen<br />

„Our Power rocks“ ist der Slogan der Cheerleader<br />

„Passion Cheer Refrath“ des TV Refrath.<br />

Jetzt können schon die ganz jungen<br />

mitrocken. In der Gruppe „Tinys“ bietet der<br />

TV Refrath ab sofort ein Training für Kinder<br />

ab fünf Jahren an. Sobald zehn Mädchen<br />

zusammen sind, startet das Training. Im Vordergrund<br />

steht natürlich der Spaß und die<br />

Grundkenntnisse des Cheerleadings.<br />

Die „Passion Cheer“ gibt es seit 2007. Mit<br />

vielen Auftritte im ganzen Bundesgebiet<br />

haben es die Teams von „Passion Cheer Refrath“<br />

geschafft, mit ihrem Können zu überzeugen.<br />

Die 50 Mädchen und Frauen im Alter<br />

von sechs bis 35 Jahren starten regelmäßig<br />

bei Cheerleader-Meisterschaften auf nationaler<br />

und internationaler Ebene. Die familiäre<br />

Atmosphäre bei „Passion Cheer“ wird von<br />

den Mitgliedern sehr geschätzt und verbindet<br />

Krea in Refrath<br />

Kreativ in den Osterferien<br />

Die Kreativitätsschule Refrath bietet ein variantenreiches<br />

Programm in den Osterferien.<br />

Angesprochen sind Kinder und Jugendliche<br />

der verschiedenen Alterklassen.<br />

Los geht es mit der Osterwerkstatt für Kinder<br />

unter dem Titel „Ach du dickes Ei!“. Hier gestalten<br />

Kinder kreativen Osterschmuck aus<br />

Papier, Kleister und Farbe. Geleitet wird die<br />

Osterwerkstatt von der Künstlerin Petra Paffenholz.<br />

Angesprochen sind Kinder von sechs<br />

bis neun Jahren. 2.4. - 5.4., 75 Euro inklusive<br />

Material.In der Offenen Ferienwerkstatt 1<br />

können Kinder und Jugendliche sich in experimenteller<br />

Malerei und Skulpturenbau ausprobieren.<br />

2.4. - 5.4., 75 Euro inklusive Material.<br />

In der Offene Ferienwerkstatt 2 geht es um<br />

Bauen, Basteln und Konstruieren und um<br />

Formen, Kneten und Modellieren sowie Zeichnen,<br />

Malen, Fabulieren. 10.4. - 13.4., 75 Euro<br />

inklusive Material.<br />

die Teams untereinander. Ebenso die harten und<br />

trainingsreichen Jahre haben die Teams zu einer<br />

eingeschworen Einheit gemacht.<br />

Cheerleading ist eine anspruchsvolle und vielseitige<br />

Multisportart: zusammengesetzt aus den<br />

Elementen Tanz, Aerobic, Akrobatik, Bodenturnen<br />

und Show. Aufgeteilt sind die bereits bestehenden<br />

Gruppen in Minis (sieben bis elf Jahre),<br />

Juniors (zwölf bis 16 Jahre) und die Seniors ab<br />

16 Jahre.<br />

Das Training der neuen Gruppe „Tinys“ soll ein<br />

Mal pro Woche stattfinden: freitags von 16:30<br />

bis 18:00 in der Gymnastikhalle OHG, Saaler<br />

Mühle 8, 51429 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach. Alle Interessenten<br />

(Kinder ab fünf Jahren) können sich<br />

bei der Abteilungsleitung telefonisch melden:<br />

0163/7171219). Oder per E-Mail:<br />

info@passion-cheer.de.<br />

Infos: www.passion-cheer.de.<br />

„Kleider machen Leute – Leute machen Kleider“<br />

ist ein kleiner Kurs im Bereich Mode-Design. Kinder<br />

und Jugendliche ab zwölf Jahre können hier<br />

die Entscheidungen als Modedesigner treffen.<br />

2.4. - 5.4., 95 Euro zuzüglich Material. Es können<br />

auch eigene Stoffe mitgebracht werden.<br />

„Typisch Mädchen!“: Bei dem Fotoprojekt für<br />

Mädchen von zwölf bis 14 Jahren steht die<br />

Selbstinszenierung vor der Kamera im Mittelpunkt.<br />

2.4. - 4.4., 20 Euro.<br />

Um Hip-Hop und Street Dance geht es bei „Just<br />

Do it“. Ein kreativer Hip-Hop-Tanz-Workshop für<br />

Kinder und Jugendliche von 10 bis vierzehn Jahren.<br />

10.4.-13.4., 75 Euro.<br />

Beim „Graffity Jam“ verrät der Graffiti-Künstler<br />

Puya Bagheri Tipps und Tricks. 2.4. - 5.4., 20 Euro.<br />

Infos & Anmeldungen: www.krea-online.de,<br />

02204/64415 (Mo - Mi: 10 - 12 Uhr,<br />

Mi: 15 - 17 Uhr)


Tierisch gut!<br />

Viele Tierhalter lassen sich von<br />

guter Werbung beeindrucken.<br />

Den meisten ist nicht klar, dass Futterproduzenten<br />

oft mehr Geld in das Marketing<br />

investieren, als in hochwertige<br />

Inhaltsstoffe. Auch große, bekannte<br />

Marken verarbeiten nicht selten Stoffe,<br />

welche anderweitig als „Abfall“<br />

entsorgt werden (z.B. Schlachtabfälle<br />

und Alt-Fette). Es ist nichts dagegen<br />

einzuwenden alles von einem Schlachttier<br />

zu verwerten. Dies ist ökologisch,<br />

ökonomisch und ethisch sinnvoll. Wenn<br />

das Futter jedoch überwiegend aus<br />

„Abfällen“ besteht und kaum „echtes<br />

Fleisch“ enthält, wird es bedenklich.<br />

Was ist drin<br />

im Futter?<br />

Alexander B. Ernst<br />

ist Mo.–Fr. von 12–19 Uhr<br />

und Samstag von 10–14 Uhr<br />

für Sie da!<br />

Wussten Sie, dass ein großer Unterschied besteht zwischen<br />

„Geflügelmehl“ und „Geflügelfleischmehl“? Bei Letzterem handelt<br />

es sich wirklich um ein (Muskel-) Fleisch Produkt. Bei Ersterem<br />

ist es wahrscheinlich, dass fast gar kein Fleisch enthalten ist,<br />

sondern nur zermahlene Knochen, Krallen, Schnäbel und Federn!<br />

Abfall von Schlachthöfen eben, für dessen Abholung die Futterhersteller<br />

erneut beim Schlachthof kassieren. Minderwertiges<br />

Futter lohnt sich also zweimal für den Hersteller. Damit so ein<br />

Futter auch gefressen wird kommen oft maskierende Aromen,<br />

Geschmacksstoffe und Zucker zum Einsatz. Alles was unsere Tiere<br />

nicht brauchen und langfristig schaden kann. Es lohnt sich,<br />

das Kleingedruckte auf der Dose zu lesen! Die Zusammensetzung<br />

wird nach Gewicht in absteigender Reihenfolge genannt!<br />

So erfährt man zwar etwas über das Mengenverhältnis, jedoch<br />

nicht unbedingt etwas über die Qualität. Einige wenige Firmen<br />

geben auf ihrem Futter jedoch genaue Prozentangaben und die<br />

Art des Fleisches an (z.B. „Muskelfleisch mit Herz vom Rind,<br />

55%)“. So sollte es sein.<br />

Auf jedem Futter müssen, per Gesetz, fünf weitere Angaben<br />

unter der Überschrift „Analytische Bestandteile“ bzw. „Inhaltsstoffe“<br />

in ihren Mengen aufgeführt sein: Rohprotein, Fettgehalt,<br />

Rohfaser, Feuchtigkeit und Rohasche. Der Rohasche-Wert gibt<br />

an, was an Asche (Mineralstoffe!) übrigbleibt, wenn das Produkt<br />

verbrannt würde. Rohfaser sind überwiegend unverdauliche<br />

Zellulose-Teile.<br />

Lassen Sie sich weiter zu diesem sehr umfangreichen Thema<br />

beraten. Kaufen Sie keine Produkte mit Zucker/<strong>Gl</strong>ucose, Konservierungs-<br />

oder Farbstoffen und meiden Sie Geschäfte in denen<br />

Ihnen nicht gerne und umfangreich zu diesem Thema Auskunft<br />

gegeben wird. Für ein langes und gesundes Tierleben -<br />

fragen Sie bei Ihrem Futterhändler nach!<br />

HundKatzeFrosch • Alexander Ernst<br />

Vürfels 14 • 51427 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Telefon: 02204 / 9590708 • www.hundkatzefrosch.de<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

16<br />

FEIERN IM BüRGERZENTRUM<br />

Mieten Sie das Bürgerzentrum in Schildgen<br />

für Ihre eigenen Veranstaltungen, weitere<br />

Infos unter 02202/85243 oder<br />

www.bgz-schildgen.de<br />

BABySITTER-KURS FüR JUGENDLICHE<br />

AB 14 JAHREN<br />

Jugendliche werden auf diese verantwortungsvolle<br />

Tätigkeit vorbereitet und<br />

erhalten bei erfolgreichem Abschluss ein<br />

Babysitter-Zertifikat.<br />

Osterferienkurs:<br />

10. – 13.04.2012, jeweils von 10.00 bis<br />

13.30 Uhr im DRK-Haus der Familie,<br />

Franz-Heider-Str. 58 in Paffrath<br />

Leitung: Michaela Burgsmüller,<br />

Ausbilderin für Babysitter<br />

Gebühr: 40,00 Euro<br />

„ERSTE HILFE AM KIND“<br />

FüR BABySITTER<br />

Am Samstag, 14.04.2012, von 10.00 bis<br />

12.30 Uhr im DRK-Haus der Familie, Franz-<br />

Heider-Str. 58 in Paffrath<br />

Gebühr: 10,00€<br />

Babysitter, die vom DRK an Familien<br />

vermittelt werden möchten, müssen an<br />

einer Einweisung in Erster Hilfe am Kind<br />

teilgenommen haben.<br />

Anmeldung: DRK-Familienbildungswerk,<br />

Tel. 02202-95 99 016 oder unter<br />

fbw@rhein-berg.drk.de<br />

GARTEN BERATUNGSTAGE DER<br />

FIRMA COMPO<br />

Am 21.4. und 5.5. im Gartencenter<br />

Selbach, Nußbaumer Str. 39, 51469 Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach/Paffrath<br />

THEMA:Richtiges Düngen im Garten und<br />

auf Rasenflächen<br />

Jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr<br />

Der CAP-Markt in Paffrath<br />

Sozial und erfolgreich<br />

Freundliche Mitarbeiter, guter Service, Frische<br />

und Qualität: Das bietet der CAP-Markt<br />

in Paffrath. Träger des Supermarktes ist eine<br />

GmbH der Caritas Rhein-Berg, die in den intergrativen<br />

Geschäftsmodell acht Menschen mit<br />

Behinderung beschäftigt.<br />

Eine Erfolgseschichte sei das, sagte der Chef der<br />

Caritas Rhein-Berg Hans-Peter Bolz anlässlich<br />

eines Pressegesprächs Ende vergangenen Jahres.<br />

Vier Jahre nach der Eröffnung könne man<br />

sagen, dass sich der Markt gegen die örtliche<br />

Konkurrenz gut behaupten konnte. „CAP” leitet<br />

sich vom englischen Wort für Benachteiligung,<br />

„handicap“, ab. Im CAP-Markt Paffrath arbeiten<br />

behinderte und nicht behinderte Menschen<br />

zusammen. Diese schrankenlose Zusammenarbeit<br />

trägt wesentlich und beispielhaft zur<br />

Integration von Menschen mit Handicaps in<br />

die Gesellschaft bei.<br />

Der CAP-Markt Paffrath bietet aus einer Hand<br />

Qualität, Frische und freundlichen Service<br />

zu einem fairen und günstigen Preis an. Der<br />

Geradeaus – mit Umwegen<br />

Unter diesem Motto erzählen „Die Bergischen<br />

Erzähler“ am Freitag, 27.4.2012 um 19:00 Uhr,<br />

in der Bücherscheune in Schildgen, Altenberger-<br />

Dom-Straße 117, Geschichten aus dem „wahren“<br />

Leben.<br />

Mit spannenden, alltäglichen und abwechslungsreichen<br />

Geschichten wollen sie das Publikum<br />

unterhalten und anregen, zum Schluss<br />

selbst Geschichten aus dem eigenen Leben zu<br />

erzählen. Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit,<br />

sich der Gruppe anzuschließen.<br />

CAP-Markt Paffrath hat<br />

alles, was für das tägliche<br />

Leben benötigt wird. Obst,<br />

Gemüse, Molkerei- Wurst-<br />

und Fleischprodukte, Brot, Getränke und viele<br />

weitere Lebensmittel und Artikel des täglichen<br />

Bedarfs – eben ein echtes Vollsortiment.<br />

Der CAP-Markt Paffrath lässt den Kunden die<br />

Wahl: Einkaufen zu Preisen wie beim Discounter<br />

oder die Auswahl aus einem reichhaltigen<br />

Sortiment von Markenartikeln. Dafür<br />

kooperiert der CAP-Markt mit der Edeka<br />

als Hauptlieferanten. Regionale Partner sind<br />

auch mit im Boot, so betreibt die Bensberger<br />

Metzgerei Himperich eine Filiale im Paffrather<br />

CAP-Markt. Denn großer Wert werde darauf<br />

gelegt, den Kunden regionale und besonders<br />

frische und ökologisch wertvolle Produkte anzubieten,<br />

heißt es von Seiten der Caritas.<br />

Im CAP-Markt Paffrath sind Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter beim Einkauf behilflich, und<br />

die Ware wird auf Wunsch kostengünstig ins<br />

Haus geliefert.<br />

Mo. – Fr.: 8:00 – 19:00 Uhr, Sa.: 8:00 – 14:00 Uhr<br />

Neue Nussbaumer Straße 2, Paffrath


Die Kulturschleiferei in Hand<br />

Seminare, Coaching<br />

und Events<br />

Die Kulturschleiferei in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach-Hand bietet<br />

seit 15 Jahren Seminare, Coachings und Events<br />

für Unternehmen an. Zusätzlich bieten sie eigene Kulturevents<br />

der besonderen Art (siehe „dunkelPHONIE“).<br />

Ganz neu im Portfolio von Sylvia Bonn und Jörn Milack sind Knigge-<br />

Kurse mit Verhaltensregeln, die sie auch für Migranten anbieten.<br />

„Das kommt super an“, berichtet Sylvia Bonn, „denn kaum einer<br />

der Migranten weiß ja, wie in diesem Land die Benimmkultur ist.“<br />

Inhalte der Seminare und Coachings, die von der Kulturschleiferei für<br />

Firmen veranstaltet werden, bestehen überwiegend aus Persönlichkeits-<br />

und Qualitätstrainings, wie zum Beispiel der richtige Umgang<br />

mit Kunden oder Team-GPS Touren. Spezielle Angebote richten sich<br />

an Schüler und Auszubildende. Meistens steht zum Abschluss der<br />

Seminare ein Event an, das die Teilnehmer gemeinsam gestalten.<br />

„Das nimmt der Sache ein bisschen den Ernst und es dient dazu, das<br />

Gelernte nachhaltig zu festigen“, erklärt Sylvia Bonn.<br />

Neben den eigenen Events, die das Duo der Kulturschleiferei veranstaltet,<br />

stellen die beiden aber auch die Räume direkt am Hander<br />

Schützenheim zur Verfügung oder konzipieren und organisieren<br />

Veranstaltungen im Kundenauftrag. Dazu haben Bonn und Milack<br />

die notwendigen Kontakte zu verschiedenen Künstlern, aber auch<br />

zu außergewöhnlichen Locations. „Immer in kleinem Rahmen, dafür<br />

aber einzigartig“, beschreiben die beiden ihre Events. Zu Pfingsten<br />

spielt die Hausband „J+R unplugged music duo“ im historischen<br />

„Blues-Train“, der durchs Bergische Land fährt, live und handgemachten<br />

Rock’n‘ Blues.<br />

Weitere Infos unter: www.die-kulturschleiferei.com, 02202/863040<br />

Heimliche Märchen<br />

Live-Musik, Lesung und Sinneszauber<br />

„Heimliche Märchen“ ist der Titel der Veranstaltung am 14. April (20:30) in der<br />

Reihe „dunkelPHONIE“ in der Kulturschleiferei (Handstraße 58). Von Thomas Reschke<br />

gesammelte russische Märchen tragen Sylvia Bonn und Hörbuchsprecher<br />

Gunnar Bruns dabei vor. Es handelt sich um derb-erotische Märchen, unverfälscht<br />

und direkt, so wie sie sich das einfache Volk erzählt. Reschke hat das Buch „Heimliche<br />

Märchen“ als Mitglied des DDR-Schriftsteller-Verbandes veröffentlicht, er<br />

galt als einer der regimekritischen Lektoren innerhalb des Verbandes. Dazu gibt<br />

es Musik mit Melanie Ewens, die Sopranistin singt klassische Arien (u.a. Verdi,<br />

Schubert), aber auch Pop („Sweet Dreams“, Eurythmics) und Klassiker wie „Amazing<br />

Grace“. Die „Sinnesfeen“ der Kulturschleiferei überraschen das Publikum<br />

dabei mit zu den Texten korrespondierenden Sinnerlebnissen.<br />

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT Nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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öSTERLICHE FESTMUSIK<br />

Trompete und Orchester am<br />

8. April um 12 Uhr im Altenberger Dom.<br />

NAHOST UND ISRAEL<br />

Vortrag am 19. April ab 15 Uhr von<br />

Dr. Otto Ernst im Bürgerhaus Odenthal.<br />

Telefonische Anmeldung bei Frau Dr.<br />

Bruchhäuser unter: 02174/780050<br />

NACHTWÄCHTERFüHRUNG<br />

Öffentliche Nachtwächterführung durch das<br />

historische Zentrum Odenthals am<br />

20. April ab 20:30 Uhr. Anmeldung unter:<br />

i-Punkt Altenberg, Tel.: 02174/419950 oder<br />

ipunkt@altenberg-info.de<br />

„NIX FüR WARMDUSCHER“<br />

Das Bewegungstheater „Puzzle“ des TV<br />

Blecher präsentiert sein neues Programm.<br />

Am 21. April um 20 Uhr in der Berghalle in<br />

Odenthal-Blecher.<br />

10 JAHRE CAPELLA NOVA<br />

Festkonzert zum 10-jährigen Bestehen der<br />

Capella nova Altenberg am 29. April um<br />

15:30 Uhr im Altenberger Dom.<br />

Zu hören gibt es Höhepunkte der Salzburger<br />

Kirchenmusik.<br />

MAIBAUMSETZEN IN BLECHER<br />

Die Freiwillige Feuerwehr stellt am<br />

30. April ab 18 Uhr am Kreisverkehr in<br />

Odenthal-Blecher traditionell-feierlich den<br />

Maibau auf.<br />

Künstlerscheune<br />

Stipendium für Odenthalerin<br />

Ute Schätzmüller heißt<br />

die neue Bewohnerin<br />

der Odenthaler Künstlerscheune.<br />

Die in Essen<br />

lebende Malerin ist in<br />

Odenthal aufgewachsen.<br />

Jetzt erhält sie das<br />

Stipendium „Bildende<br />

Kunst“, das die Gemeinde<br />

Odenthal nach einem<br />

Jahr Unterbrechung wieder<br />

vergeben hat.<br />

„Schon als Schülerin des Gymnasiums war sie<br />

ein häufiger Gast bei den Ausstellungen in der<br />

Rathausgalerie“, berichtet Walter Jansen, der<br />

ehrenamtliche Kulturbeauftragte der Gemeinde.<br />

2011 hatte die damals frisch diplomierte<br />

Absolventin der Volkwang-Universität ihre<br />

erste Einzelausstellung in Odenthal.<br />

Nun wählte sie der Ausschuss für Umwelt,<br />

Tourismus, Kultur und Verkehr der Gemeinde<br />

aus der Liste der Bewerber um das Stipendium<br />

aus. Bis Ende Dezember 2012 wird die<br />

Künstlerin nun die Scheune am Odenthaler<br />

Dorfplatz als Atelier nutzen.<br />

Die zweifache Mutter lebt mit Mann und Kindern<br />

in Essen und wird die Scheune daher vor<br />

allem an den Wochenenden als Atelier nutzen.<br />

„Die Kinder können dann in der Zeit bei mei-<br />

Gemeinde-Merchandising<br />

Odenthal-Wappen zum Anziehen<br />

Das Odenthaler Gemeindewappen gibt es<br />

jetzt auch als Anstecker. Der aufwändig<br />

gearbeitete, farbige Anstecker zeigt den roten<br />

Bergischen Löwen mit blauer Krone als<br />

Herrschaftszeichen der Grafen und späteren<br />

Herzöge von Berg und in der unteren Hälfte<br />

ein Hirschgeweih als Hinweis auf den Wildreichtum<br />

der Region. Über dem Wappenschild<br />

steht der Schriftzug „Odenthal“. Das<br />

Wappen wurde der Gemeinde im Jahre 1935<br />

verliehen und geht zurück auf das Odenthaler<br />

Schöffensiegel von 1556, das 1930 im Archiv<br />

der Grafen Wolf-Metternich in Schloss<br />

Gracht bei Liblar gefunden wurde.<br />

Der Anstecker ist im Bürgerbüro in Odenthal<br />

und in der Touristinformation i-Punkt Altenberg<br />

zum Preis von 4 Euro erhältlich.<br />

Gemeinde Odenthal<br />

Bürgerbüro & Zentrale Verwaltung<br />

Altenberger Dom Str. 31, 51519 Odenthal<br />

Tel. 02202/710 104<br />

www.odenthal.de<br />

Kurator Walter Jansen (l.) und<br />

Bürgermeister Wolfgang roeske<br />

begrüßen die die neue stipendiatin<br />

ute schätzmüller in der<br />

Odenthaler Künstlerscheune.<br />

nen Eltern, die immer noch hier in Odenthal leben,<br />

spielen und sich verwöhnen lassen“, erklärt<br />

die Künstlerin. Bereits am Sonntag, 25. März,<br />

veranstaltete die Künstlerin in der Scheune eine<br />

kleine Ateliereröffnung.<br />

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Schätzmüller<br />

eine echte Odenthaler Künstlerin als<br />

Stipendiatin bei uns im Dorfzentrum haben. Ihr<br />

Werdegang zeigt, dass unsere Ausstellungen in<br />

der Kleinen Rathausgalerie und in der Künstlerscheune<br />

nicht nur sehr hochklassig sind, sondern<br />

auch jungen Menschen einen Zugang zur Kunst<br />

verschaffen“, freut sich Odenthals Bürgermeister,<br />

Wolfgang Roeske.<br />

Über ihre Zeit in der Künstlerscheune schreibt<br />

Schätzmüller auch einen Blog unter:<br />

www.atelierscheune2012.wordpress.com.


Ausflugstipp!<br />

Mit dem Wanderbus<br />

direkt ins Grüne<br />

In den vergangenen beiden Jahren fuhr der Wanderbus<br />

rund um Odenthal im Probebetrieb. Der<br />

Verkehrsausschuss des Rheinisch-Bergischen-Kreises<br />

hat den Betrieb nun für die nächsten fünf Jahre<br />

bis 2016 gesichert.<br />

Von Karfreitag (6. April) bis Allerheiligen (1. November) wird der<br />

achtzehnsitzige Bus als Linie 267 zwischen Wermelskirchen und<br />

Odenthal im Zweistundentakt unterwegs sein.<br />

Neu ist die Anbindung des Busses nach Köln über den Busbahnhof<br />

Bensberg, hier startet und endet die erste beziehungsweise letzte<br />

Tour des Wanderbusses. Die Fahrgastzahlen sind in den Probejahren<br />

angestiegen, die beliebtesten Haltestellen im vergangenen<br />

Jahr waren Altenberg, Schöllerhof und Eifgen, dort stiegen die<br />

meisten Menschen ein und aus.<br />

Auch die Gastronomie profitiert vom Wanderbus: Jeder zweite Befragte<br />

gab an, in die Gaststätten an der Busstrecke einzukehren.<br />

Der Betreiber von Maria in der Aue verzeichnete einen Kundenzuwachs<br />

durch den Bus. In erster Linie lockt die Menschen die Natur<br />

des Bergischen in die Region. Aber auch der Altenberger Dom<br />

(40%), die Dhünntalsperre (21%), der Odenthaler Ortskern (12%)<br />

und Märchenwald (9%) werden von vielen Fahrgästen als Reiseanlass<br />

genannt. Das ergab eine Umfrage einer Geografie-Studentin,<br />

die die Ergebnisse für ihre Bachelor-Arbeit nutzt.<br />

Den aktuellen Fahrplan sowie eine kleine Wanderkarte mit Wandertipps<br />

und Routenvorschlägen erhält man kostenlos am i-Punkt<br />

in Altenberg, im Bürgerbüro oder bequem als Download auf der<br />

Homepage der Gemeinde Odenthal.<br />

Weitere Infos: www.odenthal.de<br />

HALTESTELLEN:<br />

Wermelskirchen<br />

- Wanderparkplatz Eifgen<br />

- Busbahnhof<br />

- Rathaus<br />

- Neuemühle<br />

- Dabringshausen Mitte<br />

- Maria in der Aue<br />

- Limmringhausen (Markusmühle)<br />

Odenthal<br />

- Wanderparkplatz Schöllerhof<br />

- Altenberg<br />

- Kirche (Endhaltestelle)<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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20<br />

Von Bergisch <strong>Gl</strong>adbach in die palästinensische Wüste<br />

Zu Gast in der Handwerkerstube<br />

„Marhabar, liebe Leserin & lieber Leser!<br />

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen!<br />

In der letzten Ausgabe unterlief mit ein Fehler:<br />

Nicht 25%, sondern sogar 45% der Stadtfläche<br />

Beit Jalas sind durch Israel beschlagnahmt.<br />

In diesem Heft lernen Sie drei nette Männer<br />

kennen, die ich zusammen mit zwei guten<br />

Freunden kennengelernt habe. Wir lernten, sich<br />

über Sprachbarrieren hinwegzusetzen, Mokka<br />

richtig zu kochen und wir erfuhren die geballte<br />

Herzlichkeit echter Palästinenser, die uns vom<br />

Leben im besetzten Land erzählten. Ich lade Sie<br />

herzlich in die Werkstatt ein!“<br />

Ihr<br />

Kontakt: f.felder-mail@gmx.de<br />

Der Beginn einer Freundschaft<br />

Hier fing alles an.<br />

Nabir`s Auto steht vor einem Eisentor auf das seine Kinder mit<br />

Kreide geschrieben haben.<br />

David und ich erzählen heute gemeinsam.<br />

An einem sonnigen Donnerstagmorgen, dem 03. November 2011, machen<br />

sich David, Iskander und ich in Beit Jala auf die Suche nach schönen<br />

Bildmotiven, die unsere Partnerschaft charakterisieren und ihre Schönheit<br />

verdeutlichen. Bewaffnet mit einem scharfen Auge und einer Fotokamera<br />

starten wir unseren Rundgang. Während unserer Erkundungstour gelangen<br />

wir in die Hadabeh Street (dt. Hadabeh Straße), einer kleinen Hinterstraße<br />

auf einer Anhöhe. Auf einmal stößt uns etwas ins Auge: angelockt von<br />

einer kindlichen Nachricht aus pinker Kreide, in der Kinder anscheinend<br />

ihr frisch erlerntes Englisch ausprobierten, nähern wir uns neugierig dem<br />

beschriebenen Tor, als uns plötzlich von der Seite ein Mann freundlich auf<br />

Englisch anspricht und sich verlegen für die Malerei seiner Kinder am Tor<br />

rechtfertigt. Nach kurzer Unterhaltung lädt uns Nabir in die direkt nebenan<br />

gelegene Werkstatt ein, mit dem Angebot einen frisch gekochten Mokka<br />

mit ihm und seinen beiden Freunden zu trinken. Noch recht verunsichert<br />

über das Angebot des Fremden nehmen wir die Einladung dennoch an und<br />

treten in die Stube ein …<br />

Mokka-Rezept von Nabir (Kochplatte)<br />

© Fabian Felder<br />

1) 500 ml Wasser zum Kochen bringen<br />

2) 2-3 gute Esslöffel feinen Mokka hinzufügen und den Sud verrühren,<br />

bis der Mokka nicht mehr oben schwimmt<br />

3) Nach Belieben bis zu 7 Mal aufkochen lassen (Vorsichtig sein und<br />

den Topf beim Aufkochen kurz anheben)<br />

4) Wer will: Zucker, Kardamon oder Zimt zum Süßen hinzufügen<br />

Zum Schluss: Zurücklehnen & genießen!<br />

V.l.: Iskander Merizian, Emil, David Helten,<br />

Iba, Fabian Felder und Nabir<br />

… vor unseren Augen öffnet sich ein ca. 30m² großer Raum; ein langer<br />

Tisch, mehrere Stühle, ein größeres Regal, in dem Arbeitsmaterialien lagern,<br />

ein Ofen, in dem ein Feuer lodert sowie einige Maschinen - vermutlich zur<br />

Holzverarbeitung. Zwei weitere Männer begrüßen uns fröhlich mit “assalam<br />

aleikum” (dt.: Guten Tag), wir entgegnen vorsichtig mit “marhabar”<br />

(dt.: Hallo). Schnell sitzen wir an dem großen Tisch, auf dem eine Zeitung<br />

als Unterlage ausgebreitet liegt. Wir halten jeder einen kleinen Becher in<br />

den Händen, gefüllt mit einer tiefschwarzen, dampfend heißen Flüssigkeit:<br />

Mokka! Wir wussten bis dato nicht im Ansatz, wie dieser starke Wachmacher<br />

die Geschmacksrezeptoren unserer Zungen erwecken würde.<br />

Kurzum: Grandios! Unten links finden Sie eine Anleitung wie man Mokka<br />

zu Hause macht.<br />

Zügig kommt eine angeregte Unterhaltung zustande, basierend auf einer<br />

Mischung aus Arabisch, Englisch und einer großen Portion Zeichensprache.<br />

Wir stoßen mit unserem Arabisch-Wortschatz schnell an unsere Grenzen,<br />

mit Englisch klappt es besser, aber ganz auf die Zeichensprache verzichten<br />

können wir dann doch nicht. Unser Gespräch dauert lange. Was treiben drei<br />

deutsche Teenager allein in Beit Jala? Wir erzählten. Im Gegenzug erfahren<br />

wir sehr viele Dinge von unseren neuen Freunden. Wir erfahren von Nabirs<br />

Tochter, die in Berlin Medizin studiert. Wir erfahren von Iba, dass er einst<br />

der stärkste und beste Gewichtheber in ganz Palästina war, bevor ihn ein<br />

furchtbarer Unfall in den Rollstuhl zwang. Er lässt sich nicht entmutigen<br />

und befügelt uns, nie aufzugeben. Für uns ist er immer noch der stärkste<br />

Mann ganz Palästinas, wenn nicht der ganzen Welt!<br />

Emil, dem die Werkstatt gehört, setzt sich an ein Schleifgerät und berichtet<br />

uns, dass er in seiner Werkstatt hauptsächlich Holzkamele als Touristensouvenir<br />

für den Markt in Ost-Jerusalem anfertigt. Nabir übersetzt auf Englisch.<br />

In heiterer und lockerer Atmosphäre tauschen wir uns über die verschiedenen<br />

Länder, in denen wir leben, aus und erfahren dabei was es heisst, im<br />

besetzten Land zu leben. Stunden vergehen und unser Enthusiasmus nimmt<br />

kein Ende. So zögerlich wie wir kamen, werden wir neugierig und greifen<br />

ständig neue Themen auf.<br />

Es ist ein schöner Donnerstagmorgen in Beit Jala. Ein Morgen, an dem das<br />

Schicksal uns eine einmalige Erfahrung geschenkt hat, die uns lehrt mutig,<br />

freundlich und unvoreingenommen durch das Leben zu gehen und an dem<br />

wir drei neue, sehr gute Freunde gefunden haben.<br />

Kleiner Arabischkurs<br />

Hallo marhabar<br />

Guten Tag As-salamu aleikum<br />

(Entgegnung: Wa-aleikum issalam)<br />

Wie geht es? kiifak?(m.) / kiifek?(f.)<br />

Gut mabsuut (m.)<br />

mabsuuta (f.)<br />

Danke schukran<br />

Tschüss ma‘ssalame<br />

© Fabian Felder<br />

Im nächsten Heft:<br />

Besuch in Abrahams<br />

Zelt


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22<br />

EVK Bergisch <strong>Gl</strong>adbach erhält doppelte Auszeichnung<br />

für Qualität: Zertifizierung nach KTQ ® und pCC<br />

Ist Qualität im Krankenhaus messbar und<br />

wenn ja, wie? Diese Frage wurde in der<br />

Vergangenheit immer wieder gestellt und<br />

schließlich so beantwortet: Qualität im Krankenhaus<br />

lässt sich verbindlich messen und<br />

bewerten, wenn es einheitliche, allgemeinverbindliche<br />

Kriterien gibt.<br />

Seit 2002 prüft und bewertet die Gesellschaft<br />

Kooperation für Transparenz und Qualität im<br />

Gesundheitswesen (KTQ®), bestehend aus<br />

Vertretern der wichtigsten Verbände von<br />

Medizinern, Pflegenden, Krankenkassen und<br />

Krankenhäuser Einrichtungen im Gesundheitswesen.<br />

Das Verfahren basiert auf Kriterien,<br />

die von Praktikern entwickelt wurden<br />

und die sich auf Patienten- und Mitarbeiterorientierung,<br />

Sicherheit, Informations- und<br />

Kommunikationswesen, Führung und Qualitätsmanagement<br />

der beurteilten Einrichtung<br />

beziehen.<br />

Speziell für konfessionelle Einrichtungen<br />

wurde in Ergänzung zum KTQ-Verfahren<br />

ein weiterer Kriterienkatalog erarbeitet, das<br />

so genannte proCum Cert-Verfahren (pCC),<br />

in dem Leitbild, Trägerverantwortung und<br />

insbesondere die Betriebsorganisation auf<br />

die christliche Wertorientierung und deren<br />

Umsetzung geprüft wird. Neben den KTQ®-<br />

Kriterien beinhaltet der pCC-Katalog die<br />

Seelsorge im kirchlichen Krankenhaus und<br />

die Trägerverantwortung und Verantwortung<br />

gegenüber der Gesellschaft. Der pCC-Katalog<br />

ist von konfessionellen Dachorganisationen<br />

erstellt worden und wird von diesen<br />

auch gepflegt.<br />

Das Evangelische Krankenhaus Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach konnte 2011 beide Zertifizierungsverfahren<br />

erfolgreich abschließen und ist<br />

damit das erste Krankenhaus im Rheinisch-<br />

Bergischen Kreis, das nach dem Katalog der<br />

proCum Cert GmbH ausgezeichnet wurde.<br />

Insgesamt gibt es nur drei Krankenhäuser in<br />

der gesamten Region, die sich diesen hohen<br />

Anforderungen gestellt und sie erfolgreich<br />

gemeistert haben!<br />

Was nun bedeutet das Zertifizierungsverfahren<br />

konkret für die Patienten?<br />

Zunächst einmal wird deutlich, an welchen<br />

Stellen im Hause gute Leistungen erbracht<br />

werden und an welchen Stellen Verbesserungspotenzial<br />

besteht. Das heißt, alle<br />

Schritte von der Aufnahme des Patienten bis<br />

hin zu seiner kontinuierlichen Weiterbetreuung<br />

werden geprüft, um optimale Behandlungsergebnisse<br />

erzielen zu können.<br />

Auch die Qualität des Wertemanagements<br />

unterliegt der regelmäßigen kritischen Betrachtung.<br />

Ein wesentlicher Bestandteil der<br />

diakonischen Kultur des Krankenhauses ist<br />

die Seelsorge. Die geplanten und durch Ablaufbeschreibungen<br />

vorgegebenen Strukturen<br />

sind erstmalig nach dem pCC-Katalog<br />

überprüft worden. Im Rahmen der kontinuierlichen<br />

Verbesserung werden die Standards<br />

zukünftig zunehmend erweitert und<br />

regelmäßig auf mögliche Verbesserungen<br />

hin begutachtet.<br />

Mit dem Zertifizierungserfolg des EVK<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach wird deutlich, dass das<br />

Krankenhaus in allen Befragungskategorien<br />

überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen<br />

konnte und damit zu Recht stolz auf seine<br />

Leistungen sein kann. Besonders erfreulich<br />

ist daneben, dass das evangelische Profil des<br />

EVK, das von jeher Anspruch und Markenzeichen<br />

des Hauses darstellt, ebenfalls ausgezeichnet<br />

wurde. Konkret bedeutet dies unter<br />

anderem, dass die Klinik über eine Ethikkommission<br />

verfügt und dass ein hausinternes<br />

Seelsorgekonzept entwickelt wurde, um für<br />

„gelebte“ Diakonie auch einen strukturellen<br />

Rahmen zu schaffen.<br />

„Raum der Stille“:<br />

geschützte Atmosphäre<br />

für den letzten Abschied<br />

Auch nach der Zertifizierung arbeitet<br />

das Evangelische Krankenhaus<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach an seinem<br />

evangelischen Profil.<br />

Im EVK Bergisch <strong>Gl</strong>adbach wird es Sterbenden<br />

ermöglicht, die letzte Phase ihres Lebens<br />

in einem Einzelzimmer zu verbringen,<br />

in dem Angehörige jederzeit willkommen<br />

sind und auch übernachten können. Ist der<br />

Patient verstorben, wollen An- und Zugehörige<br />

meist vor Ort ihren Abschied gestalten<br />

– in dem Zimmer, in dem sie zuvor miteinander<br />

gehofft und gebangt haben. Dazu bietet<br />

die Station an, das Zimmer mit religiösen<br />

Symbolen wie einem Kreuz oder nach eigener<br />

Wahl, besonderer Beleuchtung und persönlichen<br />

Erinnerungen auszuschmücken.<br />

Auf Wunsch werden die Trauernden durch<br />

eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger begleitet.<br />

Manchmal lässt die Situation auf der Station<br />

nur unzureichend zu, Abschied zu<br />

nehmen. Dann besteht die Möglichkeit, ihn<br />

bzw. sie im Abschiedsraum aufzubahren<br />

und den Trauernden eine geschützte Atmosphäre<br />

für ihren Abschied zu bieten. Im<br />

Raum gibt es Sitzmöglichkeiten, man kann<br />

Musik hören und es liegen Texte zur Trauerbegleitung<br />

aus.


Mit einer Lidkorrektur erhält das Gesicht einen<br />

frischen, wachen Ausdruck zurück<br />

Minimale Korrektur mit<br />

unvergleichbarem Effekt<br />

Die liebgemeinte Frage eines<br />

Arbeitskollegen sorgt für<br />

Verwunderung: „Du siehst<br />

aber Müde aus. Hattest<br />

Du eine kurze Nacht?“<br />

Dabei fühlt man sich doch eigentlich<br />

wach, ja sogar topfit.<br />

Es sind die Augen, die unserem<br />

Gegenüber unseren Gemütszustand<br />

verraten. Nicht ohne<br />

Grund spricht man von „kleine<br />

Augen“, wenn einen die<br />

Müdigkeit überfällt. Und die<br />

Natur macht es uns nicht einfacher:<br />

Bekanntlich verliert die Haut mit den Jahren ihre Spannkraft,<br />

auch an den Augenlidern. Die Lider wirken schwer, vermitteln Müdigkeit.<br />

Wölbt sich dann auch noch allmählich das ganz natürliche<br />

Unterhautfettgewerbe ein wenig hervor, sehen Augenlider nicht nur<br />

schwer sondern auch noch dick und geschwollen aus, spricht Dr.<br />

Juan Maria Garcia (Foto) aus Erfahrung: „Die Leute werden dann<br />

immer mal wieder auf Müdigkeit, ja sogar auf eine vermeintliche Erkältung<br />

oder Grippe angesprochen. Dabei entspricht das überhaupt<br />

nicht dem eigenen Alters- und Lebensgefühl.“<br />

Mit der professionellen Lidkorrektur bietet der Facharzt für Plastische<br />

und Ästhetische Chirurgie Abhilfe: „Es ist ein wirklich minimaler<br />

Eingriff, dessen Spuren sich hervorragend in der natürlichen<br />

Lidfalte des geöffneten Auges verstecken lassen.“ Die Wirkung der<br />

Lidkorrektur sei auf das Umfeld verblüffend, sagt Dr. Juan Maria Garcia<br />

aus langjähriger Erfahrung: „Das Gesicht wirkt spürbar lebendiger,<br />

frischer und jünger, ohne dass mein Gegenüber den Grund dafür<br />

ausmachen kann.“ Einer Lidkorrektur geht eine genaue Planung<br />

durch den Facharzt voraus. Je nach Art der Korrektur, ob Oberlid oder<br />

Ober- und Unterlid gemeinsam, dauert die ambulante Korrektur zwischen<br />

45 Minuten und knapp zwei Stunden und wird mit örtlicher<br />

Betäubung oder angenehmer Dämmerschlafnarkose durchgeführt.<br />

Nach einigen Tagen Ruhe strahlt das Gesicht wieder die gewohnte<br />

Frische, Wachheit und Lebendigkeit aus jungen Tagen aus.<br />

Foto: Mannfred Esser<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

23


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

Vinzenz Pallotti Hospital Bensberg<br />

Vinzenz-Pallotti-Straße 20 - 24<br />

51429 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Telefon: 02204 / 41-0<br />

www.vph-bensberg.de<br />

24<br />

Moderne Medizin<br />

Mit einer groß angelegten Spendenaktion soll das Bensberger Hospiz erweitert werden<br />

Den Tagen mehr Leben geben<br />

„Hits fürs Hospiz“ wird wieder aktiv<br />

Das Bensberger Hospiz ist<br />

die einzige stationäre Einrichtung<br />

ihrer Art im Rheinisch-<br />

Bergischen Kreis und mit einer<br />

Kapazität von derzeit etwa 120<br />

Patienten pro Jahr ständig überbelegt.<br />

Viel zu oft müssen Anfragen<br />

abgelehnt werden. „Die<br />

Betreuung von schwerstkranken<br />

Menschen in der letzten Phase<br />

ihres Lebens ist in unserer Region<br />

nach wie vor unzureichend“,<br />

sagt Paul Falk (Foto), der Gründer<br />

von „Hits fürs Hospiz“.<br />

2007 hatte der Overather diese<br />

Initiative ins Leben gerufen und<br />

mit einer beispiellosen Benefizveranstaltung<br />

die finanziellen<br />

Voraussetzungen für einen<br />

Erweiterungsbau geschaffen,<br />

der 2010 in Betrieb genommen<br />

wurde. Mittlerweile verfügt das<br />

Hospiz über sieben Pflegeplätze.<br />

Doch auf rund 290.000 Einwohner<br />

des Rheinisch-Bergischen<br />

Kreises hochgerechnet, ergäbe<br />

das noch immer einen schlechten<br />

Schnitt, argumentiert Falk,<br />

der nun in eine zweite Runde<br />

zugunsten der Hospizarbeit am<br />

Vinzenz Pallotti Hospital geht<br />

und ein neues Großprojekt plant.<br />

Am 8. Mai wird auf dem Konrad-<br />

Adenauer-Platz die Big Band<br />

der Bundeswehr Rock, Pop und<br />

Swing spielen. Und auch diesmal<br />

hofft Paul Falk wieder auf<br />

die tatkräftige Unterstützung aus<br />

der Bevölkerung, die bei diesem<br />

hochkarätigen Benefizkonzert<br />

mit exzellenten Profi-Musikern<br />

keinen Eintritt zahlen muss, dafür<br />

aber zu Spenden aufgerufen ist.<br />

Denn nur mit der Hilfe möglichst<br />

vieler Sponsoren und großzügiger<br />

Spender kann eine erneute<br />

Vergrößerung des Hospizes um<br />

weitere drei Betten vorangetrieben<br />

werden.<br />

Wieder stellt Paul Falk diese aufwändige<br />

Aktion auf breite Füße.<br />

Dazu hat er sich bei Vereinen,<br />

Unternehmen und Firmen Hilfe<br />

geholt. Eine stattliche Mannschaft<br />

an ehrenamtlichen Mitarbeitern,<br />

die für die gesamte Abwicklung<br />

dieses Großereignisses<br />

verantwortlich zeichnen, hat er<br />

bereits zusammen.<br />

Denn für die viele Arbeit hinter<br />

den Kulissen soll kein Geld ausgegeben<br />

werden; die erwirtschafteten<br />

Spenden sollen zweckgebunden<br />

und ausschließlich an den<br />

Förderverein Hospiz e. V. gehen,<br />

damit die Geschäftsführung des<br />

VPH möglichst schnell Planungssicherheit<br />

bekommt. Schließlich<br />

sei die Hospizarbeit, wie sie derzeit<br />

von den vielen haupt- und<br />

ehrenamtlichen Kräften im Palliativ-<br />

und Hospizzentrum am VPH<br />

geleistet werde, ohne den Förderverein,<br />

dem eine wesentliche<br />

Rolle zukomme, nicht umsetzbar,<br />

betont VPH-Geschäftsführer<br />

Reinhold Sangen-Emden.<br />

Ursächlich für die grundsätzlich<br />

unbefriedigende Pflegesituation<br />

im Kreis sind die alternde<br />

Bevölkerung und die erhebliche<br />

Zunahme der Alleinlebenden<br />

sowie gleichzeitig rückläufige<br />

Zahlen von Familien, in denen<br />

pflegende Angehörige den Patienten<br />

in die häusliche Obhut<br />

nehmen können. Prognosen<br />

zufolge werde sich die Gesamtsituation<br />

in den nächsten zehn<br />

Jahren noch verschärfen, sagt<br />

Falk. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten<br />

Wolfgang<br />

Bosbach, dem Schirmherrn von<br />

„Hits fürs Hospiz“, wirbt er daher<br />

dafür, den verbleibenden Tagen<br />

eines schwerstkranken Patienten<br />

„mehr Leben zu geben“, wie es<br />

die Begründerin der Hospizbe-<br />

wegung, Cicely Saunders, einmal<br />

formulierte. „Wir setzen da<br />

an, wo staatliche Hilfen fehlen“,<br />

so Falk. „Jeder Betroffene sollte<br />

auch am Ende seines Lebens<br />

persönliche Zuneigung erleben<br />

- ohne Stoppuhr und reglementierte<br />

Pflegezeitvorgaben. Ich<br />

möchte Menschen, die dringend<br />

auf diese Art Hilfe angewiesen<br />

sind, Perspektiven schaffen, damit<br />

sie medizinisch optimal versorgt<br />

und menschlich zugewandt<br />

begleitet Abschied nehmen können<br />

vom Leben.“<br />

Spendenkonten gibt es<br />

bei allen lokalen Genossenschaftsbanken<br />

und den<br />

Sparkassen-Filialen<br />

(Konto: Förderverein Hospiz<br />

Kennwort „Hospizhits“).<br />

Jeder Spender, der mindestens<br />

100 Euro spendet, wird<br />

am 8. Mai vor dem Konzert<br />

zu einem Empfang mit<br />

Bürgermeister Lutz Urbach<br />

ins <strong>Gl</strong>adbacher Rathaus eingeladen.<br />

Außerdem werden<br />

alle Spenden, die bis zum<br />

30. Juni 2012 eingehen,<br />

durch die Bethe-Stiftung<br />

verdoppelt! Alle Spenden<br />

können steuerlich geltend<br />

gemacht werden.


30 Jahre Lauftreff<br />

Saaler Mühle<br />

Der Lauftreff Bensberg Saaler Mühle feiert im April<br />

2012 sein 30-jähriges Bestehen. Im April 1982 wurde<br />

der Lauftreff durch die AOK ins Leben gerufen und<br />

Arndt Zimmer mit der Leitung betraut. Die Zahl der<br />

Teilnehmer und Teilnehmerinnen am kostenlosen Laufangebot<br />

wuchs stetig. Das Angebot wurde mit Walking<br />

erweitert.<br />

Im Zuge gesetzlicher Neuregelungen im Gesundheitswesen mussten<br />

sich die AOK und Arndt Zimmer aus der Lauftreffbewegung im<br />

Jahre 1994 zurückziehen. Der Lauftreff stand ohne Leitung und<br />

Träger kurz vor der Auflösung. Manfred Bodengesser übernahm die<br />

Verantwortung und fand mit der Turnerschaft Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

von 1879 e.V. (TS 79) einen Bergisch <strong>Gl</strong>adbacher Verein, der die<br />

Trägerschaft des Lauftreffs übernahm und dessen Fortbestand und<br />

Weiterentwicklung bis heute sicherstellt.<br />

Für sein über 15-jähriges ehrenamtliches Engagement als Lauftreffleiter<br />

und -betreuer ehrte die Stadt Bergisch <strong>Gl</strong>adbach Manfred Bodengesser<br />

im Dezember 2009 mit der Silbernen Ehrennadel. Manfred<br />

Bodengesser (71) übergab im Januar 2010 die Lauftreffleitung<br />

dann an Michael Möller. Der 46-jährige Hebborner betreute bis dahin<br />

die Webseite des Lauftreffs.<br />

Das differenzierte Gruppenangebot von mittlerweile 8 Lauf- und<br />

3 Walkinggruppen und die qualifizierte Aus- und Fortbildung<br />

der Betreuerinnen und Betreuer wurde im Januar 2012 zum zweiten<br />

Mal vom Deutschen Leichtathletik-Verband mit dem Zertifikat<br />

„sehr gut“ honoriert.<br />

Das Team ist zwischenzeitlich auf 22 Betreuerinnen und Betreuer<br />

angewachsen, die neben Einsteigern und Genussläufern auch ambitionierte<br />

Läuferinnen und Läufer betreuen, die an zahlreichen<br />

Laufveranstaltungen in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach und Umgebung an ihren<br />

persönlichen Bestzeiten pfeilen und beachtenswerte Erfolge feiern.<br />

Der Lauftreff Saaler Mühle ist aus der Läuferszene der Sportstadt<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach nicht mehr wegzudenken. Die Teilnahme am Lauftreff<br />

ist kostenlos und an keine Vereinsmitgliedschaft gebunden.<br />

Weitere Informationen unter<br />

www. lt-saaler-muehle.de oder beim Lauftreffleiter<br />

Michael Möller unter 02202 / 28 35 78<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

25


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

26<br />

Eine Stadt im Umbruch<br />

Alles verändert sich –<br />

muss <strong>Gl</strong>adbach auf die <strong>Couch</strong>?<br />

W<br />

as war das früher schön in<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach. Die riesigen<br />

Wasserdampfwolken über der<br />

Gohrsmühle schrieben es für die<br />

Bürgerinnen und Bürger weiß auf<br />

blau in den Himmel: „<strong>Gl</strong>adbach, dir<br />

geht es gut“.<br />

Das Horn der Rangierlok, die sich noch<br />

ohne Kirmes-Kreisel den Weg auf das Betriebsgelände<br />

<strong>Gl</strong>adbachs ehemals größtem<br />

Arbeitgeber bahnte, versprach wirtschaftlichen<br />

Wohlstand. Wenn bei Inversionswetterlage<br />

die Pudding-Duftwolken in der Innenstadt<br />

auf die leicht beißenden Abgase<br />

aus dem G+H-Schlot trafen, dann sagte einem<br />

dieser vertraute Geruchsmix: „Es gibt<br />

Arbeitsplätze – mitten in der Stadt.“<br />

„Das ist meine Heimat.“<br />

Parken, das konnte man früher am besten<br />

auf dem Buchmühle-Parkplatz. Der ja<br />

eigentlich nie einer war, sondern eine innerstädtische<br />

Brachfläche. Aber auch hier<br />

wusste der Bürger immer wieder eine ganz<br />

besondere Vertrautheit zu erfahren. In der<br />

Sommerhitze verwandelte sich der Schotterplatz<br />

in eine staubige Geröllwüste, um<br />

dann bei Regen als eine Art Klein-Amazonien<br />

mit mäandrierenden Wasserströmen<br />

und wadenbeintiefen, teichähnlichen<br />

Pfützen die Kraft der Naturgewalten zu<br />

demonstrieren.<br />

Dann stolperte man mit gesenktem, vor-<br />

sichtigem Blick über die Pflastersteine der<br />

Fußgängerzone und wenn man doch den<br />

Mut hatte, aufzublicken, und man sah, dass<br />

der als Wahrzeichen geplante und zum<br />

Spottobjekt verkommene Brunnen wieder<br />

mal kaputt ist, dann wusste der <strong>Gl</strong>adbacher:<br />

„Hier bin ich bin zu Hause, das ist<br />

meine Heimat.“<br />

Was ist Heimat?<br />

Heimat, das ist nach dem deutschen Volkskundler<br />

Hermann Bausinger ein Ort, an<br />

dem der Mensch tiefstes Vertrauen seiner<br />

Umwelt erfährt. Eine Nahwelt, die für alle<br />

verständlich und durchschaubar ist. Ein örtlicher<br />

Rahmen, in dem der Mensch Stabilität<br />

erfährt und Verlässlichkeit. Ein Raum,<br />

der ihm sinnvolles und abschätzbares Handeln<br />

ermöglicht. „Heimat ist heile Welt“,<br />

schrieb die Volkskundlerin Ina-Maria Greverus<br />

1979. Nur in der Heimat, in der Trilogie<br />

aus Gemeinschaft, Raum und Tradition,<br />

könne der Mensch sein Bedürfnis nach Sicherheit,<br />

aktiver Lebensgestaltung und vor<br />

allem Identität befriedigen.<br />

Wenn Heimat sich verändert<br />

Aber jetzt? Verlässlichkeit, Stabilität, Vertrauen<br />

in die Umwelt? Es ist doch nichts<br />

mehr, wie es mal war. Alles ist plötzlich<br />

anders und es soll noch anders werden.<br />

Zanders beschäftigt nur noch ein paar<br />

Hundert Menschen. Und ist ja auch schon<br />

lange nicht mehr Zanders. Schon wird über<br />

die Neunutzung des riesigen innerstädtischen<br />

Industrieareals nachgedacht. Krüger<br />

dagegen, mittlerweile ist das Lebensmittelunternehmen<br />

der größte Arbeitgeber der<br />

Stadt, expandiert. Jetzt soll auch noch das<br />

NCG weg und alle Hauptschulen gleich mit.<br />

Der Buchmühlenparkplatz wird ein ansehnlicher<br />

Stadt-Park, die Fußgängerzone wird<br />

nach 30 Jahren begehbar gemacht und der<br />

Brunnen funktioniert? Wie soll man denn<br />

das alles aushalten?<br />

Der Mensch wehrt sich gegen die Veränderungen.<br />

Zandrianer und NC<strong>Gl</strong>er protestieren,<br />

Bürgerinnen und Bürger laufen Sturm<br />

gegen die massiven Baumfällungen in der<br />

Innenstadt, noch bis zur letzten Minute demonstrierten<br />

politisch aktive Bürger gegen<br />

das neue Pflaster in der Fußgängerzone.<br />

Der <strong>Gl</strong>adbacher hat ein Problem mit den<br />

Veränderungen, braucht Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

also psychologische Hilfe, muss <strong>Gl</strong>adbach<br />

auf die <strong>Couch</strong>? GL KOMPAKT hat<br />

nachgefragt.<br />

Klaus Pehle<br />

ist<br />

der Neue im Redaktionsteam<br />

von<br />

GL KOMPAKT. Der<br />

41-jährige Journalist<br />

ist in Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach geboren<br />

und beobachtet das lokale Geschehen beruflich seit<br />

1995. Sie erreichen Klaus Pehle per Mail:<br />

pehle@gmx.de


„Neugier<br />

statt Angst“<br />

Interview mit Diplom-Psychologe Dr. Rudolf Stroß<br />

gladbach im Umbruch, in Zeiten großer<br />

Veränderung. Was bedeutet das für den<br />

einzelnen Menschen? GL KOMPAKT-<br />

Redakteur Klaus Pehle sprach mit dem<br />

<strong>Gl</strong>adbacher Diplom-Psychologen und<br />

Autoren Dr. Rudolf Stroß (Foto).<br />

Die Welt, Deutschland, NRW und auch<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach – die Menschen<br />

stehen vor großen Veränderungen. In<br />

<strong>Gl</strong>adbach gibt es zahlreiche Dinge, die<br />

sich im Moment stark verändern. Das<br />

Thema Veränderung ist eines Ihrer<br />

Themen und die <strong>Gl</strong>adbacher scheinen<br />

nicht ganz klar zu kommen mit den<br />

vielen Dingen, die im Umbruch sind.<br />

<strong>Muss</strong> <strong>Gl</strong>adbach jetzt auf die <strong>Couch</strong>?<br />

Rudolf Stroß: Nein, nein (lacht). Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach muss bestimmt nicht auf die<br />

<strong>Couch</strong>. Aber es stehen tatsächlich wichtige<br />

Entscheidungen an und ich denke, es sind<br />

Veränderungen, die normal sind. Dinge, die<br />

überall anstehen. Die kann man jetzt annehmen<br />

oder man kann protestieren, sich zur<br />

Wehr setzen. Es gibt eine ganze Palette, die<br />

jeder einzelne Mensch hat, um darauf zu reagieren.<br />

Es ist eine normale Angelegenheit<br />

und jetzt kann man schauen, wie geht der<br />

Einzelne damit um? Wir sind ja eine in der<br />

Demokratie erfahrene Bevölkerung und das,<br />

was wir gerade erleben, das ist ein demokratischer<br />

Prozess.<br />

Viele scheinen sich aber außerordentlich<br />

schwer zu tun damit, dass alles<br />

im Umbruch ist. Was raten Sie denen?<br />

Rudolf Stroß: Man sollte das eigene <strong>Gl</strong>ück<br />

nicht zu stark von anderen Dingen abhängig<br />

machen, die ich vielleicht gar nicht verändern<br />

kann. Ich habe ja selber eine Tochter<br />

am NCG und ich als Vater sage mir, am besten<br />

bliebe es, wie es ist. Aber wenn es jetzt<br />

zum Kleefeld gehen sollte, dann muss ich<br />

damit leben. Wir sind ein demokratischer<br />

Staat und da muss man auch ein guter Verlierer<br />

sein können. Ich muss einfach für mich<br />

das Beste daraus machen. Wenn sich Dinge<br />

verändern, sollte man schon für die eigene<br />

Position kämpfen, aber wenn ich dann unterliege,<br />

dann muss ich mit der Welt so leben,<br />

wie sie ist.<br />

Warum tut sich der Mensch denn so<br />

schwer mit Veränderungen?<br />

Rudolf Stroß: Darwin hat ja schon gesagt:<br />

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“<br />

Auf der anderen Seite haben wir aber den<br />

Wunsch nach Beständigkeit, auch die innovativsten<br />

Menschen haben sicherlich ein Bedürfnis<br />

nach Konstanz, nach Geborgenheit.<br />

Das kann der Ort sein, an dem ich wohne<br />

oder die Partnerin, die Freunde, und das<br />

brauchen wir auch. Der Wandel einerseits<br />

und die Beständigkeit auf der anderen Seite,<br />

das sind die Gegensätze der menschlichen<br />

Existenz. Das ist so und wir müssen mit<br />

beidem leben und am besten entscheiden<br />

wir uns, gut damit zu leben. Das ist sicherlich<br />

für manche einfacher und für manche<br />

schwieriger. Aber grundsätzlich haben wir<br />

alle die Fähigkeit zur Anpassung an neue,<br />

äußere und innere Gegebenheiten. Dazu<br />

müssen Körper und Geist angestoßen werden,<br />

wir müssen uns in Bewegung bringen,<br />

dazu Energie mobilisieren und das macht<br />

uns Mühe.<br />

Und es gibt grundsätzlich eine Angst vor<br />

Veränderung und da sollten wir versuchen<br />

zu erreichen, die Position zu wechseln: Neugier<br />

statt Angst. Jeder schafft das, das kann<br />

ich belegen: Denn jeder hat es schon mal<br />

geschafft, hat eine neue Partnerschaft begonnen,<br />

ist in der Schule fleißiger geworden,<br />

hat sich mal mehr oder mal weniger Ruhe<br />

gegönnt. Wir können es alle, aber machen<br />

es nicht so oft, wie es sinnvoll ist. Wichtig ist<br />

dabei kleine Schritte zu gehen, kleine Schritte<br />

mit großer Wirkung. Jede große Leistung,<br />

egal ob ein Konzert eines Musikers, der<br />

Schulabschluss oder der Halbmarathon, al-<br />

les ist nur mit kleinen Schritten zu erreichen.<br />

Und man sollte das Naheliegendste zuerst<br />

machen. Wenn ich gestresst morgens zur<br />

Arbeit fahre, dann nehme ich den Schleichweg.<br />

Das tun die anderen aber auch und ich<br />

stehe wieder im Stau. Das Naheliegendste<br />

wäre aber, früher aufzustehen.<br />

Bietet denn eine Zeit, in der sich vielleicht<br />

viele unzufrieden fühlen, auch<br />

Chancen für den Einzelnen?<br />

Rudolf Stroß: Ja. Es gibt viele Dinge, die ich<br />

nicht verändern kann: Die Steuergesetzgebung<br />

kann ich nicht ändern, das Wetter<br />

auch nicht, die KVB nicht und auch nicht<br />

meinen eigenen Partner. Und wenn ich mich<br />

mit Dingen nicht gut fühle, im Job, in der<br />

Partnerschaft, im Freundeskreis, dann sind<br />

das alles Anlässe zur Überprüfung der eigenen<br />

Situation, des eigenen Verhaltens und<br />

natürlich der Folgerung: Was mache ich jetzt<br />

daraus? Das Tun, das ist das Entscheidende.<br />

Die Kunst der Selbstveränderung<br />

Kleine Schritte – große Wirkung<br />

Rudolf Stroß erläutert unterhaltsam und anschaulich<br />

Grundlagen, Gestaltung und Grenzen von<br />

Selbstveränderungsprozessen und gibt konkrete<br />

Tipps und Anregungen, wie man seinem Leben<br />

eine neue Richtung geben kann. Praxiserprobte<br />

Übungsaufgaben<br />

und zahlreiche Beispiele<br />

gelungener<br />

Selbstveränderung<br />

ergänzen den Strategien-<br />

und Methodenteil.<br />

299 Seiten mit<br />

einigen Abbildungen<br />

und Cartoons,<br />

kartoniert,<br />

16,90 Euro<br />

ISBN 978-3-525-<br />

40410-2<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

27


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

28<br />

Elektronische Gesundheitskarte:<br />

Jetzt auch im Rheinisch-Bergischen Kreis<br />

Ab 10.März 2012 erhalten nun<br />

auch die BARMER GEK<br />

Versicherten im Rheinisch-<br />

Bergischen Kreis flächendeckend<br />

die neue elektronische Gesundheitskarte<br />

(eGK).<br />

im Zuständigkeitsbereich der BARMER GEK<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach sind es ca. 100.000<br />

Versicherte. Obwohl der Gesetzgeber nur<br />

eine 70-prozentige Ausstattungsquote aller<br />

Versicherten bis Jahresende vorsieht, ist es<br />

Ziel der BARMER GEK eine deutlich höhere<br />

Quote zu erreichen und noch in diesem Jahr<br />

nahezu alle ihrer 8,6 Millionen Versicherten<br />

auszustatten, um die Kosten für die Doppelstrukturen<br />

einzugrenzen. Alte Karten werden<br />

daher in Kürze nicht mehr ausgegeben.<br />

Uwe Benn (Foto), Regionalgeschäftsführer<br />

der BARMER GEK Bergisch <strong>Gl</strong>adbach beantwortet<br />

die wichtigsten Fragen.<br />

Wie statten Sie Ihre Versicherten mit<br />

der eGK aus?<br />

In den nächsten Tagen erhalten unsere Versicherten<br />

im Rheinisch – Bergischen Kreis die<br />

Kartenanträge. Wir bitten unsere Versicherten<br />

diesen möglichst schnell gemeinsam mit dem<br />

Foto zurückzusenden. Alternativ kann das<br />

Lichtbild auch digital per Internet-Upload<br />

oder als MMS übermittelt werden.<br />

Was ist neu an der Karte?<br />

Die eGK ist eine Weiterentwicklung der bisherigen<br />

Krankenversichertenkarte und wird<br />

diese ersetzen. Sie dient in erster Linie zur<br />

Abrechnung von Gesundheitsleistungen z.B.<br />

beim Arzt oder im Krankenhaus. Eine der<br />

markantesten Neuerungen ist das Foto des<br />

Versicherten auf der Vorderseite der Karte,<br />

mit dem diese besser vor Verwechslungen<br />

und Missbrauch geschützt ist.<br />

Welche Möglichkeiten bietet die<br />

Karte zusätzlich?<br />

Entscheidend ist der neue intelligente Prozessorchip.<br />

Er ermöglicht es, zukünftig Daten<br />

(z.B. Notfalldaten) freiwillig zu speichern und<br />

aktuell zu halten. Künftige Anwendungen<br />

und Funktionen können nach und nach ergänzt<br />

werden. Dazu gehören die elektronische<br />

Patientenakte, eine Arzneimitteldokumentation<br />

oder der elektronische Arztbrief.<br />

Auch plant der Gesetzgeber aktuell, dass ein<br />

Hinweis zur Organspendenbereitschaft vermerkt<br />

werden kann.<br />

Wie sicher sind die Daten und wer<br />

bestimmt was gespeichert wird?<br />

Bei den freiwilligen Funktionen entscheiden<br />

die Versicherten selbst, welche<br />

sie nutzen möchten. Da sowohl<br />

der Arzt mit seinem Heilberufsausweis<br />

als auch der Patient mit<br />

seiner eGK nach dem „Zweikartenprinzip“<br />

die Daten freigeben<br />

müssen, ist garantiert, dass<br />

niemand ohne Einwilligung des<br />

Versicherten auf Informationen<br />

zugreifen kann. Das Verfahren<br />

ist durch eine PIN-Eingabe des<br />

Versicherten zusätzlich gesichert.<br />

Die neue Technologie wurde unter<br />

ständiger Beteiligung des Bundesdatenschützers<br />

und des Bundesamts für Sicherheit<br />

in der Informationstechnik (BSI) entwickelt.<br />

Wie funktioniert die Umsetzung in<br />

der Praxis?<br />

Inzwischen sind in ganz Nordrhein-Westfalen<br />

nahezu alle Zahnärzte und rund 90 Prozent<br />

der Ärzte mit den neuen Kartenlesegeräten<br />

ausgestattet, so dass die alte Karte entbehrlich<br />

wird und der parallele Einsatz Zug um<br />

Zug entfällt.<br />

Was ist, wenn die eGK in der Arztpraxis<br />

nicht eingelesen werden kann?<br />

Ist das Lesegerät defekt, sollte sich die Praxis<br />

schnellmöglich mit dem Gerätehersteller in<br />

Verbindung setzen. Grundsätzlich gilt aber,<br />

dass der Patient nicht weggeschickt werden<br />

darf. Legt er die eGK vor, hat er auf jeden Fall<br />

ein Anrecht auf Behandlung.<br />

Es gibt Menschen, die stehen der<br />

Karte kritisch gegenüber.<br />

Was passiert, wenn Versicherte kein<br />

Foto einreichen?<br />

Der Einsatz der eGK ist beschlossen und nicht<br />

mehr aufzuhalten. Die alten Karten verlieren<br />

auf jedem Fall ihre Gültigkeit, entweder aufgrund<br />

ihres Ablaufdatums oder spätestens<br />

durch einen auf Bundesebene noch festzulegenden<br />

Stichtag. Das bedeutet, dass irgendwann<br />

mit der bisherigen Karte keine Leistungen<br />

mehr in Anspruch genommen werden<br />

können.<br />

Wir als BARMER GEK sehen deutliche Vorteile<br />

der eGK gegenüber der alten Versichertenkarte.<br />

Vor allem in der Handhabe Änderungen<br />

der Versichertenstammdaten in den Arztpraxen<br />

online vornehmen zu können. Die Karten<br />

sind stets aktuell und können bei Missbrauch<br />

auch gesperrt werden.<br />

Würden, aber das ist noch Zukunftsmusik,<br />

Versicherte die bereits erwähnten freiwilligen<br />

Anwendungen nutzen, verbessert sich<br />

die Arzt-Patienten-Kommunikation erheblich,<br />

auch ließen sich beispielsweise viele Doppeluntersuchungen<br />

vermeiden und Wechselwirkungen<br />

von Arzneimitteln erkennen.<br />

Barmer Geschäftsstelle:<br />

Bensberger Str. 55<br />

51465 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

02202 201 1 65-0<br />

Weitere Infos zur eGK unter:<br />

www.barmer-gek.de/101085


Preisfrage:<br />

Wie viel wiegt<br />

ein Schogetten-<br />

Stückchen?<br />

50 x 25 Packungen<br />

ein Genuss<br />

in in 13 Sorten!<br />

Gewinnen Sie<br />

jeweils 25 Packungen<br />

Schogetten!<br />

Einsendeschluss ist der 16. April 2012.<br />

GL Verlags GmbH | Hermann-Löns-Str. 81<br />

51469 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Fax: 0 22 02 . 28 28 22 oder gewinnspiel@glkompakt.de*<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahre.<br />

* Bei Teilnahme per E-Mail nehmen wir Sie in unseren Newsletter-Verteiler auf, den Sie jederzeit abbestellen können.<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

29


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

30<br />

Jetzt auch B urger<br />

zum Bowling<br />

W<br />

er das Erlebnis<br />

sucht, der ist hier<br />

genau richtig: Die Bowling<br />

Lounge Overath bietet auf<br />

über 2000 Quadratmetern<br />

ein Eventcenter, das in<br />

der Region seinesgleichen<br />

sucht.<br />

Im Mittelpunkt stehen<br />

natürlich die<br />

14 Bowlingbahnen<br />

von Brunswick, dem<br />

„Ferrari unter den<br />

Bowlingbahnen“.<br />

Aber hier wird noch mehr geboten: Billard, Dart und Airhockey,<br />

Partyevents, Sky Sportsbar, drei Event-Lounges zum Mieten, tägliche<br />

Specials, ständig neue Aktionen.<br />

Jetzt kommen auch die Freunde US-amerikanischer Esskultur hier<br />

voll auf ihre Kosten. Burger, Sandwiches, Spareribs, knackige Salate<br />

und verschiedene Steakvariationen stehen auf der neu gestalteten<br />

Speisekarte. Der Renner auf der Karte ist der grandiose Double<br />

Cheese mit seinen 360 Gramm edlem Rindfleisch. „Ja, die neue Karte<br />

kommt super an“, freut sich Geschäftsführer Thomas Voigt.<br />

Er ist für die ständige Weiterentwicklung des Eventcenters verantwortlich.<br />

Ostern lädt er zum Oster-Bowl-Cup für jedermann, für<br />

Schüler und Firmen bietet er Sonderkonditionen, sogar eine Schul-<br />

AG kommt hier regelmäßig zum Bowlen. An den Wochenenden<br />

macht ein DJ Musik beim Disco-Bowling, jeden Samstagnachmittag<br />

gibt es die Kinderdisco, Sonntag ist Familientag mit speziellen<br />

Angeboten. „Wir bieten Erlebnis für die ganze Familie“, sagt Voigt.<br />

Die Bowling Lounge Overath – fest etabliert in der Erlebnis- und<br />

Freizeitszene des Bergischen.<br />

Steinbock<br />

22.12.-20.01.<br />

Sie haben gute Chancen, Ihre Karriere<br />

zügig voranzutreiben. Machen<br />

Sie etwas daraus! In der Liebe sorgt<br />

Mars für heiße Gefühle.<br />

Fisch<br />

20.02.-20.03.<br />

Sie fühlen sich wie frisch verliebt und<br />

genießen die Zweisamkeit ausgiebig.<br />

Ihre Fitness stärken Sie mit Joggen<br />

oder Walken.<br />

Stier<br />

21.04.-20.05<br />

Ihre Stimmung ist so wechselhaft<br />

wie das Aprilwetter. Yogaübungen<br />

bringen Sie wieder in Balance.<br />

Singles knüpfen neue Kontakte.<br />

Krebs<br />

22.06.-22.07.<br />

Eine harmonische Zeit, Sie und Ihr<br />

Schatz haben die gleichen Ziele.<br />

Räumen Sie mal wieder gründlich<br />

auf, das gibt ein gutes Gefühl.<br />

Jungfrau<br />

24.08.-23.09.<br />

Venus sorgt für Frühlingsgefühle,<br />

selbst langjährige Beziehungen<br />

blühen auf. Bewegung ist jetzt<br />

Trumpf – treiben Sie mehr Sport.<br />

Skorpion<br />

24.10.-22.11.<br />

Im Job zeigen Sie Teamgeist und<br />

kommen dadurch flott voran.<br />

Erwarten Sie in der Liebe aber nicht<br />

zu viel, der Harmonie zuliebe.<br />

Wassermann<br />

21.01.-19.02.<br />

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor,<br />

bleiben Sie in Ihrem eigenen Rhythmus.<br />

Das tut Körper und Seele gut.<br />

Beruflich winkt der Erfolg.<br />

Widder<br />

21.03.-20.04.<br />

Es warten neue Herausforderungen,<br />

die Sie mit Bravour meistern.<br />

Gesundheitlich sind Sie fit. Achten<br />

Sie aber mehr auf die Kalorien.<br />

Zwillinge<br />

21.05.-21.06.<br />

Teilen Sie sich Ihre Kräfte besser ein,<br />

und zwar sowohl im Job als auch<br />

beim Sport. Dann läuft alles gleich<br />

noch einmal so gut.<br />

Löwe<br />

23.07.-23.08.<br />

Mit Disziplin und Sparsamkeit liegen<br />

Sie in den kommenden Wochen<br />

richtig. Das hilft Ihnen bei beruflichen<br />

wie finanziellen Plänen.<br />

Waage<br />

24.09.-23.10.<br />

Geben Sie sich einen Ruck und<br />

klären Sie ein Missverständnis auf.<br />

Danach werden Sie erleichtert sein.<br />

Gesundheitlich sind Sie fit.<br />

Schütze<br />

23.11.-21.12.<br />

Mit Ihrem Selbstbewusstsein ziehen<br />

Sie die Blicke auf sich. Toll vor allem<br />

für Singles. Finanziell bitte kleinere<br />

Brötchen backen.<br />

Bowling Lounge Overath<br />

Burghof 30 • 51491 Overath<br />

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1877 in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach gegründet: Bläsius Bedachungen GmbH<br />

Solides Handwerk<br />

seit 135 Jahren<br />

Bernhard Bläsius erinnert sich noch<br />

gut daran, wie sein Großvater seine<br />

Geschäfte erledigte:<br />

„Das wurde per Handschlag<br />

besiegelt und auf einem<br />

Zettel notiert. Heute habe<br />

ich für jedes Objekt einen<br />

ganzen Ordner.“<br />

Wie wohl kaum ein anderes Handwerksunternehmen<br />

in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach hat die<br />

Firma Bläsius Bedachungen die Veränderungen<br />

in der Bauwirtschaft miterlebt.<br />

1877 gründete Josef Bläsius das erste<br />

Dachdeckerunternehmen überhaupt in<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach. Heute führt sein Urenkel<br />

Bernhard Bläsius das Unternehmen.<br />

Er hat den Meistertitel als Dachdecker, ist<br />

Sachverständiger, Bauklempner und vor<br />

allem Geschäftsführer eines modernen<br />

Wirtschaftsunternehmens. „Einfach als<br />

Handwerker kann man heute ein solches<br />

Unternehmen gar nicht mehr führen“, sagt<br />

er. Als Geschäftsführer muss er juristisch fit<br />

sein, muss das Kaufmännische beherrschen,<br />

kennt sich in den unterschiedlichsten Bereichen<br />

genauestens aus: Energieverordnungen,<br />

Ausbildungsanforderungen, Materialeinkauf<br />

– Bernhard Bläsius ist viel mehr als<br />

ein Handwerker. „Und die Reaktionszeiten<br />

haben sich geändert. Heute will der Kunde<br />

möglichst in einem Tag ein Angebot haben“,<br />

fügt er hinzu.<br />

Der Unternehmer hat den Spagat geschafft<br />

zwischen solider handwerklicher Arbeit und<br />

modernem Dienstleistungsunternehmen.<br />

Nicht zuletzt, weil er den Fokus immer zuerst<br />

auf die Privatkunden gelegt hat. „Es<br />

Der jetzige Geschäftsführer<br />

Bernhard Bläsius (Foto),<br />

Urenkel des Firmengründers,<br />

ist seit 1976 im Unternehmen,<br />

das er seit 1984 in<br />

der 4. Generation leitet.<br />

Renate Schmidt<br />

Andreas Schmerse<br />

war wirtschaftlich auch schon mal schwierig,<br />

vor allem in den letzten zehn Jahren“,<br />

sagt Bernhard Bläsius. „Der Privatkunde<br />

war aber auch in dieser Zeit immer da.“ Positiv<br />

blickt er in die Zukunft: „Die allgemeine<br />

Lage scheint sich ja zu erholen.“<br />

Das Spektrum des Unternehmens ist in<br />

den vergangenen Jahrzehnten gewachsen.<br />

„Heute sind wir ein Fachunternehmen für<br />

Dachdecker-, Bauklempner-, Fassaden- und<br />

Abdichtungsarbeiten aller Art“, zählt Bernhard<br />

Bläsius auf.<br />

Die Arbeiten führt ein hochwertig qualifizierter<br />

Mitarbeiterstamm aus: drei Dachdeckermeister,<br />

fünf Dachdecker-Fachgesellen,<br />

ein Dachdeckerhelfer und ein bis zwei Auszubildende.<br />

Schon seit 1989 ist Andreas<br />

Schmerse dabei. Nach seiner Ausbildung<br />

und der Meisterprüfung ist er seit 2004<br />

als zweiter Geschäftsführer tätig. Während<br />

Bernhard Bläsius sich um die Auftragsabwicklung<br />

kümmert, ist er meist vor Ort und<br />

regelt die konkreten Maßnahmen am Bau.<br />

Renate Schmidt organisiert das Büro des<br />

Unternehmens, verwaltet Kundenanfragen<br />

CHRONIK<br />

1877 Josef Bläsius gründet <strong>Gl</strong>adbachs erstes<br />

Dachdeckerunternehmen<br />

1948 die Söhne Josef und Heinrich Bläsius<br />

übernehmen die Firma<br />

1961 das Unternehmen Josef Bläsius zieht<br />

an die Richard-Seiffert-Straße<br />

1983 Bläsius Bedachungen wird eine GmbH<br />

1984 Bernhard Bläsius wird Geschäftsführer<br />

1998 Bläsius errichtet eine Werkstatthalle<br />

mit 470 Quadratmetern<br />

2004 Andreas Schmerse wird als zweiter<br />

Geschäftsführer eingesetzt<br />

2009 Gründung der Bläsius Dach- und<br />

Energietechnik mit den Schwerpunkten<br />

Energetik und Schimmelschäden<br />

und sorgt für die ordnungsgemäße Abwicklung<br />

der Lohn- und Finanzbuchhaltung. Das<br />

gesamte Team ist handwerklich erstklassig<br />

ausgebildet, arbeitet bei Wind und Wetter<br />

und ist auch in den notwendigen sozialen<br />

Kompetenzen geschult, um die Arbeiten<br />

ganz im Sinne der Kundschaft ausführen zu<br />

können.<br />

Die Herausforderungen der sich schnell<br />

weiterentwickelnden Arbeitswelt schafft<br />

Bernhard Bläsius durch kontinuierliche Innovationen<br />

im Betrieb. Sowohl im Baubereich<br />

als auch in der Bürokommunikation.<br />

„Ich glaube, wir sind richtig gut aufgestellt<br />

für die Zukunft“, sagt er.<br />

Richard Seiffert-Str. 8<br />

51469 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

0 22 02 / 936 79 - 0<br />

www.blaesius-bedachungen.de<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

31


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

32<br />

25 Jahre Bestattungshaus Koziol<br />

Generationswechsel steht bevor:<br />

„Es soll in der Familie bleiben!“<br />

Das Datum hat Symbolwert.<br />

„23. April 1987“<br />

steht auf der Urkunde<br />

zur Gewerbegründung.<br />

Vor 25 Jahren gründete<br />

Martin Schwitthale das<br />

Bestattungshaus Koziol<br />

in Refrath.<br />

Genau an diesen Tag erblickte<br />

auch sein Neffe,<br />

Jan Suchowsky, das Licht<br />

der Welt. „Ich finde das<br />

schön, wir sind zusammen<br />

groß geworden“,<br />

sagt der heute 24-jährige,<br />

der zum Firmenjubiläum<br />

im April sein 25.<br />

Lebensjahr feiern wird.<br />

er mag diese Symbolik: „Es<br />

gibt mir irgendwie Kraft“,<br />

so der junge Mann, der im Januar<br />

2013 seine Bestatter-Ausbildung bei<br />

einem Kölner Unternehmen abschließen<br />

wird. Dann soll Jan Suchowsky langsam in<br />

die Geschäftsführung des Familienunternehmens<br />

wachsen. „Ich glaube, dass mein<br />

Mann sehr glücklich wäre, wenn er wüsste,<br />

dass sein Neffe das Geschäft übernehmen<br />

wird“, ist sich Doris Schwitthale sicher. 2005<br />

verstarb ihr Mann, heute ist sie die Inhaberin<br />

des Bestattungshauses. Ulrich Klein<br />

leitet als Geschäftsführer das Unternehmen<br />

mit vier Angestellten und mehreren freien<br />

Mitarbeitern.<br />

„Es hat sich nicht alles von alleine aufgebaut“,<br />

blickt Doris Schwitthale auf nicht immer<br />

einfache 25-jährige Unternehmensgeschichte<br />

zurück. 21 Jahre jung war ihr Mann,<br />

als er 1987 den mutigen Schritt ging, das<br />

Bestattungshaus zu gründen. Namensgeber<br />

war der Onkel, Franz Koziol, in Refrath als<br />

Schreiner bekannt und anerkannt. Mit Hilfe<br />

der gesamten Familie wurden die ersten<br />

Schritte gemeistert. 1991 lernte die damalige<br />

Film-Cutterin ihren Mann kennen, 1993<br />

eröffnete das mittlerweile verheiratete Paar<br />

die Geschäftsräume an der Vürfelser Kaule<br />

53 und zwei Jahre später die Trauerhalle mit<br />

Abschiedsraum – ein paar Meter weiter am<br />

Sandberg 4. 1997 erweiterte das Paar das<br />

„Das Gefühl, jemandem helfen zu können – das finde ich toll!“ Jan Suchowsky wird 2013 das Bestattungshaus<br />

Koziol übernehmen. Links die Inhaberin des Unternehmens, Doris Schwitthale.<br />

Geschäft um die Filiale an der Olpener Straße<br />

906 in Köln-Brück.<br />

„Durch die offene Gestaltung der Trauerhalle<br />

am Sandberg ergab sich auch die Möglichkeit,<br />

dort kulturelle Veranstaltungen<br />

anzubieten“, erklärt Doris Schwitthale die<br />

Entstehung der mittlerweile etablierten Kulturreihe<br />

im Refrather Atrium. Sechs mal im<br />

Jahr bietet sie Kultur und Kunst an, die oft<br />

heiteren und anspruchsvollen Veranstaltungen<br />

sind fast immer ausverkauft. Lebenslust<br />

und Trauerarbeit – im Bestattungshaus Koziol<br />

geht das eine Sinn gebende Symbiose ein.<br />

Ich glaube mit einer<br />

positiven Ausstrahlung<br />

kann man den Menschen<br />

besser helfen. Für Hinterbliebene ist<br />

es ja wichtig, dass am Tag der<br />

Beerdigung alles reibungslos abläuft.<br />

Und wenn sie dann mit uns gemeinsam<br />

das Gefühl haben, alles für den<br />

verstorbenen Menschen getan zu<br />

haben, dann haben sie ein gutes<br />

Gefühl. Viele kommen heute noch auf<br />

einen Kaffee vorbei oder besuchen<br />

unsere Veranstaltungen.<br />

Doris Schwitthale<br />

Kunst, Kultur und Kulinarisches<br />

Die Jubiläumsfeier des Bestattungshauses<br />

Koziol findet statt am Sonntag,<br />

6. Mai 2012 von 11 bis 16 Uhr im<br />

Refrather Atrium. Der Koch des Kölner<br />

Restaurants „La Differance“ verwöhnt<br />

die Gäste den ganzen Tag mit frischen,<br />

exklusiven Speisen, die Mitarbeiter<br />

führen auf Wunsch durch das Haus und<br />

die Künstlerin Sonja Leinweber zeigt<br />

ihre neuesten Köln-Collagen.<br />

Dazu gibt es ein abwechslungsreiches<br />

Kulturprogramm:<br />

11:30 – 12 Uhr: „Trio Imperial“<br />

(Geige, Gitarre, Akkordeon, Gesang)<br />

12:15 – 12.40 Uhr: Kammermusik<br />

13:00 – 13:20 Uhr: Lesung mit<br />

Ingeborg Semmelroth<br />

13:40 – 14:10 Uhr: Fabienne Carlier<br />

(französische Chansons)<br />

14:30 – 15 Uhr: „5 Grad“<br />

(A Capella)<br />

15:30 – 16 Uhr: Fidelio<br />

(Männerchor)<br />

Refrather Atrium, Sandberg 4,<br />

51427 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach-Refrath<br />

Von Klaus Pehle


Der Gartentipp<br />

Raus auf die Terrasse!<br />

Jetzt kommen die ersten Tage und Abende,<br />

die man zu Hause im Garten verbringen<br />

kann. Zentrales Element ist natürlich die Terrasse.<br />

Eine Terrasse ist weit mehr als ein Gestaltungselement,<br />

das Haus und Garten verbindet.<br />

Bernd Mathies (Foto) von Mathies<br />

Garten- und Landschaftsbau zeigt, worauf<br />

man achten sollte.<br />

Schutz vor Sonne und Wind<br />

Um die Terrasse so oft wie möglich nutzen zu können, ohne von<br />

Regen, starker Sonneneinstrahlung oder von einer allzu frischen<br />

Brise vertrieben zu werden, kann sie durch ein Dach, eine Markise,<br />

ein Sonnensegel oder eine Pergola geschützt. Den abwechslungsreichsten<br />

Schutz, auch vor neugierigen Blicken, bieten allerdings<br />

lebendige Pflanzen, beispielsweise als Hecke oder als blühende<br />

Kletterer an einem hohen Zaun.<br />

Sicherheit ist wichtig<br />

Die Terrasse sollte eben angelegt sein, damit die Gartenmöbel sicher<br />

stehen. Ideal ist es, wenn sie leicht zu reinigen ist und nach<br />

Regenschauern schnell wieder trocknet. Wichtig ist auch, dass der<br />

Bodenbelag eine hohe Rutschfestigkeit bei Nässe bietet. Am besten<br />

überlässt man die Gestaltung und Durchführung den Experten<br />

aus dem Garten- und Landschaftsbau, da sie wissen, was technisch<br />

und gestalterisch möglich und sinnvoll ist.<br />

Gute Vorbereitung – Ideen sammeln<br />

Als Material für die Terrassenfläche eignen sich sowohl Steine als<br />

auch Holz. Der Belag ist nicht nur notwendig, um eine ebene und<br />

belastbare Oberfläche zu haben: Fachmännisch angelegt, kann die<br />

Terrasse durch die ausgewählten Steine und die Art und Weise, wie<br />

sie verlegt werden, sogar zu einem besonderen Schmuckstück<br />

werden. Die Auswahl an Steinen ist groß und es gibt verschiedenste<br />

Kombinationsmöglichkeiten. So können zum Beispiel Steine<br />

unterschiedlicher Größe oder Farbe so zusammen verlegt werden,<br />

dass ein schönes Muster entsteht.<br />

Vor allem bei größeren Terrassen kann die Mischung verschiedener<br />

Materialien interessant sein. Auch in anderer Hinsicht gibt es viel<br />

Raum für Ideen: Zum Beispiel können Bereiche in der Terrasse ausgespart<br />

bleiben, um sie später zu bepflanzen. Oder ein Wasserbecken<br />

wird integriert, Begrenzungen aus Holz angelegt, die auch als<br />

Sitzplätze dienen. Auch hier sollte man die Erfahrung und das Wissen<br />

von Fachleuten aus dem Garten- und Landschaftsbau nutzen.<br />

Ich bin eine Anzeige<br />

Was immer Sie an die Öffentlichkeit bringen wollen…<br />

…wir<br />

kümmern<br />

uns darum!<br />

GL Verlags GmbH<br />

Hermann-Löns-Str. 81<br />

51469 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Telefon: 02202.2828-0<br />

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schwierige) + fachgerechter Rückschnitt<br />

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aktuellen Gartentraktoren des schwedischen<br />

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Wann: 22.04.2012, 11 – 18 Uhr<br />

Wo: am Wanderparkplatz Ortseingang<br />

Odenthal-Altehufe an der B506<br />

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51519 Odenthal<br />

Tel.: 02202/977930<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

33


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

34<br />

Ein Jahr Refrather Ruhegarten – jetzt Erweiterung<br />

Große Resonanz auf<br />

Das hat wirklich eine gute<br />

Resonanz erfahren.<br />

Die Friedhofsgärtnerei Tillmann Schroer<br />

und das Refrather Fachgeschäft Blumen<br />

Müller sind die Initiatoren des Refrather Ruhegartens.<br />

Vor einem Jahr eröffnete die stilvolle,<br />

parkähnliche Anlage für Urnengräber<br />

auf dem Refrather Friedhof. Viele Plätze sind<br />

schon belegt, nun bauen die Friedhofsgärtner<br />

eine Erweiterung um neue 15 Grabstellen.<br />

Der Ruhegarten bietet eine preisgünstige<br />

Alternative der Bestattung und wird in einer<br />

Kooperation der Friedhofsgärtnerei Schroer<br />

mit Blumen Müller, den beiden im Ortsteil<br />

ansässigen Bestattungsunternehmen Koziol<br />

und Klein, Grabmale Richerzhagen und der<br />

Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege<br />

betrieben. Die Bestattungen im Ruhegarten<br />

können aber natürlich von jedem<br />

in der Region zugelassenem Bestattungsunternehmen<br />

durchgeführt werden.<br />

Ruhegarten<br />

„Das Konzept hat sich durchgesetzt“,<br />

weiß Schroer, er ist überzeugt von der Idee<br />

und weist auf ähnlich erfolgreiche Anlagen<br />

in Bonn und Duisburg hin. Bei dem Ruhegarten<br />

handelt es sich um gärtnerbetreute<br />

Grabfelder, mit einer einmaligen Zahlung<br />

sind die 15-jährige Nutzung und die dauerhafte,<br />

optimale Pflege gewährleistet. Hinzu<br />

kommen lediglich die städtischen Gebühren<br />

für Graberwerb und -bereitung. „Solche Formen<br />

der Beisetzung sind häufig bei Kunden<br />

gefragt, die keine Angehörigen vor Ort haben<br />

und das nimmt ja heute zu. Außerdem<br />

ist es eine sehr preisgünstige Alternative<br />

und dabei keineswegs anonym“, nennt der<br />

Friedhofsgärtner die Vorzüge.<br />

Bei günstigen Kosten findet der Verstorbene<br />

in einer harmonischen und menschlichen<br />

Atmosphäre hier seine letzte Ruhe. Individuelle<br />

Namensplaketten an exklusiven Steins-<br />

Infos auf www.ruhegarten-refrath.de<br />

Das Team des Ruhegartens (v.l.n.r.): Tillmann Schroer,<br />

Lisa Klein, Doris Schwithale, Georg Müller und<br />

Thomas Richerzagen.<br />

telen weisen auf den Verstorbenen hin und<br />

die Hinterbliebenen haben einen Ort zum<br />

besinnlichen Gedenken. Der Teil des Refrather<br />

Friedhofs ist liebevoll wie ein kleiner<br />

Garten gestaltet, die abwechslungsreiche<br />

Formgebung ansprechend und aufgelockert.<br />

Es gibt verschiedene Bereiche: den Garten<br />

der Ruhe, den Erdenkreis und den Rundweg,<br />

der jetzt erweitert wird.<br />

„Das Stück war frei und aufgrund der großen<br />

Nachfrage haben wir uns jetzt entschlossen,<br />

hier die Erweiterung anzulegen“, sagt<br />

Schroer, dem es wichtig ist, die Kooperationspartner<br />

an der Anlage hervorzuheben:<br />

„Ohne deren Engagement<br />

wäre das alles hier nicht so<br />

entstanden.“


RICHERZHAGEN GRABMALE O H G<br />

REFRATH • BERNARD-EYBERG-STRASSE 4<br />

TELEFON 0 22 04/6 43 64<br />

info@grabmale-richerzhagen.de<br />

www.grabmale-richerzhagen.de<br />

Deutsches Grundgesetz, Artikel 1<br />

Die Würde des Menschen<br />

ist unantastbar.<br />

Bestattungshaus<br />

Koziol<br />

Vürfelser Kaule 53<br />

51427 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

www.bestattungshauskoziol.de<br />

(02204) 92190<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

35


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

36<br />

Mehr als nur ein Autohaus<br />

„Wir automobilisieren Sie.“<br />

„Wir automobilisieren Sie.“<br />

Das ist der Slogan des Autohaus<br />

Jean Lüttgen. Für Geschäftsführer<br />

Markus Lüttgen ist das nicht nur<br />

ein Werbespruch, sondern Programm<br />

für das von ihm geführte<br />

Traditionshaus:<br />

„Uns ist es wichtig, dass wir die Produkte<br />

und Dienstleistungen im Repertoire haben,<br />

die unsere Kunden für ihre individuelle<br />

Mobilität benötigen.“<br />

Das Autohaus mit den Marken Ford, Fiat und<br />

Alfa Romeo bietet vom pfiffigen Kleinwagen<br />

Fiat 500 bis zum leistungsstarken Transporter<br />

insgesamt etwa 30 Modelle an, mit allen<br />

Ausstattungs- und Farbkombinationen ergeben<br />

sich daraus insgesamt sensationelle<br />

vier Millionen verschiedene Variationen.<br />

Dazu bieten die Mitarbeiter des Autohauses<br />

zahlreiche Finanzierungsmodelle unterschiedlicher<br />

Finanzdienstleister an. „In einer<br />

Art Maklerfunktion suchen wir das beste<br />

Angebot für den Kunden“, kommt Markus<br />

Lüttgen zu den Besonderheiten seines Hauses:<br />

Das ist der absolute Rundum-Service,<br />

den das Haus bietet. Reifen und Reifeneinlagerungsservice,<br />

Scheibenreparatur und<br />

Ersatz-Scheiben, alle Reparaturen am Auto<br />

bis hin zum Karosseriebau, Ersatzwagen,<br />

das bekommt der Kunde hier alles aus einer<br />

Hand. Und ganz neu im Angebot hat das Autohaus<br />

viele verschiedene E-Bike-Modelle<br />

der österreichischen Marke EH Line. „Vom<br />

Streetracer bis zum Mountainbike“, betont<br />

der Geschäftsführer.<br />

Besonders kundenfreundlich ist die Dialogannahme<br />

bei KFZ-Reparaturen. Gemeinsam<br />

mit dem Kunden schaut ein geprüfter<br />

Automobil-Serviceberater nach dem Fahrzeug.<br />

So hat der Kunde Probleme plastisch<br />

vor Augen, sieht auf der Hebebühne, was<br />

wirklich gemacht werden muss. „Bei uns<br />

verschwindet das Auto nicht in einer Black<br />

Box. Der Kunde sieht, was gemacht werden<br />

Auf diesem Amboss fertigte<br />

der Urgroßvater von Markus<br />

Lüttgen Wagenbeschläge<br />

für Fuhrwerke. Seit 1928<br />

ist der Familienbetrieb ein<br />

Autohaus.<br />

muss und entscheidet<br />

mit unserem Experten,<br />

was in Auftrag gegeben<br />

wird.“ Damit wird<br />

ebenso Vertrauen geschaffen<br />

wie mit der<br />

kontinuierlichen Weiter- und Fortbildung der<br />

Mitarbeiterschaft. „Noch bevor wir Produkte<br />

anbieten, sind die Mitarbeiter darin geschult“,<br />

betont Markus Lüttgen. Dafür hat<br />

das Autohaus auch mehrere Auszeichnungen<br />

erhalten, unter anderem ist das Autohaus<br />

Lüttgen einer von 200 Ford Premium<br />

Partnern. Auch in der Sparte Gebrauchtwagen<br />

setzt Lüttgen auf Qualität.<br />

„Bei uns werden die<br />

Wagen vor der Auslieferung<br />

hochwertig aufbereitet,<br />

vor dem Verkauf<br />

werden alle denkbaren<br />

Reparaturen erledigt“,<br />

sagt Markus Lüttgen.<br />

Dafür gibt es von Ford<br />

jährlich die Auszeichnung<br />

„Erstklassige Gebrauchtwagen“.<br />

Das Team vom Autohaus Jean<br />

Lüttgen bietet dem Kunden<br />

einen Rundum-Service<br />

Odenthaler Str. 153<br />

51465 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Tel.: 02202-93611-0<br />

service@luettgen.de<br />

www.luettgen.de


Heizungsmodernisierung –<br />

Der Fachmann sagt wie!<br />

Wenn Hauseigentümer an eine Sanierung ihres Hauses denken,<br />

stellen sie sich oft die Frage, welche Sanierungsmaßnahme die<br />

sinnvollste ist. Soll die Fassade<br />

oder das Dach eine neue<br />

Dämmung bekommen, müssen<br />

die Fenster ausgetauscht werden<br />

oder ist der Einbau einer<br />

neuen Heizungsanlage angeraten?<br />

Da die Heizung mit bis<br />

zu 80 %, den größten Anteil am<br />

Energieverbrauch eines Hauses<br />

ausmacht, steckt in der Modernisierung<br />

der Heizung das größte<br />

Sparpotenzial.<br />

Achim Nowak<br />

Fachmann für Heizungserneuerungen<br />

Neben der Isolierung von Fassaden und Fenstern ist der Einbau<br />

einer passenden Heizungsanlage bei einer Sanierung die Maßnahme,<br />

die sich am schnellsten amortisiert. So kann mit einer<br />

Investition von ca. 6.000 Euro für eine Gas-Brennwertanlage<br />

eine Energieersparnis von bis zu 30 % erreicht<br />

werden.<br />

Viele Hauseigentümer schieben die Sanierung ihrer Heizungsanlage<br />

vor sich her, dabei ist es jetzt an der Zeit zu handeln. In den<br />

letzten 10 Jahren hat sich der ölpreis verdreifacht. Experten<br />

gehen davon aus, dass die Entwicklung in diesem Tempo weitergehen<br />

wird. Wer von diesem Preiskarussell abspringen möchte,<br />

kann auf eine umweltschonende und kostensparende Alternative<br />

zählen: Heizen mit Holzpellets. Die Stiftung Warentest hat diese<br />

vergleichsweise neue Heizmethode in den letzten Jahren immer<br />

wieder untersucht und ist stets zu dem gleichen Ergebnis gekommen:<br />

Das Heizen mit Holzpellets ist deutlich günstiger als das<br />

Heizen mit Öl oder Gas.<br />

Das Heizen mit Holzpellets ist nur ein Beispiel für langfristige angesetzte<br />

Sparpotenziale. Auch Wärmepumpen und Solaranlagen<br />

können die jährlichen Heizkosten reduzieren.<br />

Jetzt heißt es: Gründlich planen und sich von Fachleuten<br />

beraten lassen. Wer ein Haus modernisiert und langfristig die<br />

Kosten im Blick behalten will, muss heute wichtige Entscheidungen<br />

für morgen treffen. Und die Frage nach der richtigen Heizungsanlage<br />

ist eine davon. Lassen Sie sich vor Sanierungsbeginn<br />

verschiedene Alternativen aufzeigen und entscheiden Sie<br />

dann gemeinsam mit einem Fachmann, welche Heizungsanlage<br />

die Beste für Sie ist.<br />

Haben Sie noch Fragen?<br />

Herr Achim Nowak berät Sie gerne unter Tel. 02204.99 99 111.<br />

www.haustechnik-nowak.de<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

37


www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

38<br />

Jetzt noch schöner für alle!<br />

Erweiterungen im<br />

Splash Bad<br />

Neue Becken sind im Bau.<br />

Einen Barfußgarten legen die<br />

Betreiber an. Die Liegewiese<br />

erhält zusätzliche Fläche:<br />

Im Kürtener Splash wird zurzeit<br />

fleißig gearbeitet.<br />

Zu den Osterferien werden<br />

einige neue Attraktionen<br />

fertig gestellt sein.<br />

Ende des Jahres folgt die<br />

Eröffnung der neuen<br />

Salzgrotte im Saunabereich.<br />

„Ja, wir investieren weiter. Die<br />

Besucherzahlen im Bad sind stabil,<br />

bei den Saunagästen haben<br />

wir steigende Zahlen, also tun<br />

wir etwas“, sagt Franz Kremers,<br />

seit vier Jahren ist er hier Geschäftsführer.<br />

Stillstand ist nicht<br />

so sein Ding: „Nein, wir wollen<br />

uns weiterentwickeln. Freuen uns,<br />

wenn wir die Stammkunden zufrieden<br />

stellen können und wollen<br />

natürlich auch neue Kunden gewinnen.“<br />

Vor allem im Außenbereich wird gerade<br />

viel bewegt. Hier entsteht ein Abkühlbecken<br />

für den Saunabereich. Der neue,<br />

ganzjährig geöffnete, der ca. 50 Quadratmeter<br />

große Pool bietet bei 28 Grad Wassertemperatur<br />

eine frische Abwechslung<br />

nach den Schwitzbädern in der Bergischen<br />

Waldsauna. Die bietet mit Bergkristall-<br />

und Kräutersauna, türkischem Dampfbad,<br />

Fass-Sauna, Whirlpool, Ruhepavillon und<br />

finnischer Blockhaussauna ein variantenreiches,<br />

erholsames Angebot. Bis zum Ende<br />

des Jahres kommt eine Salzgrotte mit der<br />

wohltuenden Wirkung einer Himalaya-<br />

Salz-Saline hinzu. Empfehlenswert für eine<br />

gesunde Haut und besonders gut für die<br />

Atemwege.<br />

Für die kleineren Kinder wird es ab den Osterferien<br />

ein neues Planschbecken geben.<br />

30 Grad warm, fünf mal sieben Meter groß,<br />

stufenlos abfallend bis auf 30 Zentimeter<br />

Seit vier Jahren ist Franz Kremers<br />

Geschäftsführer im Kürtener Splash.<br />

Die positive Entwicklung der Besucherzahlen<br />

lässt ihn weiter investieren.<br />

Tiefe. Für Eltern besonders angenehm: Das<br />

Becken liegt direkt an der Terrasse mit entspannenden<br />

Sitz- und Liegemöglichkeiten.<br />

Die Kleinen planschen also direkt vor den<br />

Augen der Begleiter. Ein paar Meter weiter<br />

ist gerade der Barfuß-Pfad im Bau, <strong>Gl</strong>asperlen,<br />

Split und Kiesel laden hier ein, die<br />

Füße einmal ganz anders zu spüren. Auch<br />

der Fühl-Pfad wird zu Ostern fertig sein.<br />

Dann öffnet auch das rechte Außenbecken<br />

wieder, das Solebecken unter freiem Himmel<br />

ist ja das ganze Jahr geöffnet.<br />

Natürlich laden auch die bestehenden<br />

Attraktionen wieder zu einem Besuch im<br />

Splash ein: Die 72 Meter lange Rutsch-Röhre<br />

„Black Hole“, der tosende Wildwasserkanal,<br />

die vier Innenbecken, die Liegweise<br />

mit Beach-Volleyballfeld, das vielfältige<br />

und hochwertige gastronomische Angebot<br />

und die Service-Angebote rund um Wellness,<br />

Kosmetik und Massage.<br />

Fünf mal zehn Meter groß wird das neue Abkühlbecken im Saunabereich sein.<br />

Zu den Osterferien wird es eröffnet, dann bleibt es das ganze Jahr über auf.<br />

Splash – Sauna- und Badeland in<br />

Kürten, Broch 8, 51515 Kürten<br />

www.splash-kuerten.de<br />

Tel.: 02268/90319<br />

öffnungszeiten Badeland<br />

montags: 13 – 22 Uhr<br />

dienstags bis freitags: 8 – 22 Uhr<br />

(mittwochs ab 7 Uhr)<br />

Wochenende und Feiertage: 9 – 22 Uhr<br />

öffnungszeiten Saunaland<br />

montags: 13 – 22 Uhr<br />

dienstags: 8.30 – 22 Uhr (Damensauna)<br />

mittwochs, donnerstags:<br />

10 – 22.30 Uhr<br />

freitags: 10 – 1 Uhr<br />

(Mitternachtssauna)<br />

samstags: 10 – 22 Uhr<br />

Sonn- und Feiertage: 10 – 21 Uhr


Beginnen Sie<br />

Ihr Leben<br />

in Balance<br />

Kaum sind die warmen Tage da, stellt<br />

man entsetzt fest, dass der schöne Sommerrock<br />

vom Vorjahr nicht mehr passt. In<br />

solchen Momenten greifen die meisten<br />

Menschen zu Blitz-Diäten: Konsequentes<br />

Hungern, absoluter Verzicht, körperliche<br />

und seelische Quälerei enden leider allzu oft<br />

beim berühmten Jo-Jo-Effekt.<br />

Was genau ist der Jo-Jo-Effekt?<br />

Nach einer Blitz-Diät mit radikalen Entbehrungen<br />

kommt es in den meisten Fällen<br />

wieder zu einer rasant schnellen Gewichtszunahme.<br />

Der Jo-Jo-Effekt beschreibt symbolisch<br />

das schnelle Ab- und Zunehmen an<br />

Gewicht.<br />

Was passiert bei einer Diät?<br />

Eine strenge, entbehrungsreiche und vor allem<br />

einseitige Diät ruft im Körper eine Art<br />

Notstand hervor. Um diese Hungerphase zu<br />

überleben, hat der Körper lebenswichtige<br />

Mechanismen entwickelt: Er fährt den Stoffwechsel<br />

herunter und senkt den Energieverbrauch<br />

rapide ab. So ist für die Versorgung<br />

mit überlebenswichtiger Energie gesorgt.<br />

Während man in den ersten Tagen einer Diät<br />

viel an Gewicht verliert, kommt es in dieser<br />

Phase der Diät zu einem Stopp auf der Waage.<br />

Die Folge ist meist Frustration und viele<br />

Menschen verfallen dabei wieder in das<br />

alte Essverhalten. Da der Stoffwechsel aber<br />

noch auf Energiesparprogramm umgestellt<br />

ist, landet die nun zugeführte Energie direkt<br />

in den Fettpolster. Die Folge ist eine rapide<br />

Gewichtszunahme. Und das führt kurzfristig<br />

wiederum zu einer Diät. Langfristig aber<br />

verfallen die meisten Menschen wieder in<br />

das alte Essverhalten, was wiederum zu<br />

mehr Pfunden auf der Waage führt.<br />

Teufelskreis Jo-Jo-Effekt<br />

Der Jo-Jo-Effekt ist ein Teufelskreis, der vielen<br />

Menschen die Freude und Lust am Leben<br />

und am Essen nimmt. Zudem ist<br />

das ständige Auf-und-Ab auf der Waage<br />

auch schädlich für den Körper. Während<br />

den Diät-Phasen muss der Körper auf viele<br />

wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente<br />

verzichten, was zu starken Mangelerscheinungen<br />

führen kann.<br />

Vor allem aber beeinflusst eine Diät den für<br />

die Gewichtsabnahme wichtigen Stoffwechsel<br />

langfristig sehr negativ: Die ständige<br />

Gewichtsab- und -zunahme führt zu körperlichen<br />

Beeinträchtigungen und belastet<br />

das seelische Wohlbefinden. Es ist nicht<br />

das Essen an sich, was uns dick werden<br />

lässt, sondern wie und was wir essen.<br />

Essen Sie sich satt!<br />

Der Erfolg einer langfristigen Gewichtsreduktion<br />

besteht darin, sich satt zu essen. Ja,<br />

Sie haben richtig gelesen: Das Sattessen ist<br />

ein wichtiger Erfolgsfaktor, der Sie zu Ihrem<br />

Wunschgewicht führt. Erst durch die reichhaltige<br />

Aufnahme der richtigen Nahrungsmittel<br />

fühlen wir uns wohl, nehmen an Gewicht<br />

ab, steigern unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit<br />

und regen so unseren Stoffwechsel<br />

an.<br />

Freude am Leben ist wichtig<br />

Unser Ernährungskonzept sieht keine teuren,<br />

chemischen Pulver oder Nahrungsergänzungsmittel<br />

vor. Wir stellen lediglich Ihre<br />

Ernährung und Ihr Essverhalten um. Die Umstellung<br />

erfolgt so sanft, dass der Körper ausreichend<br />

Zeit hat, sich an die neue Situation<br />

zu gewöhnen. Diese sanfte Art der Umstellung<br />

wird zu Ihrer neuen Gewohnheit. Und<br />

das führt dazu, dass Sie sich in Zukunft allein<br />

aus Gewohnheit gesund und richtig ernähren.<br />

Überzeugen Sie sich selbst von unserem Konzept<br />

und starten Sie jetzt sofort Ihren Weg zu<br />

Ihrem Wunschgewicht. Sie werden nicht nur<br />

an Gewicht verlieren, sondern regen mit der<br />

Ernährungsumstellung Ihren kompletten<br />

Stoffwechsel und Verdauungsapparat an.<br />

Informieren Sie sich unter<br />

www.sportsandbalance.de<br />

und überzeugen Sie sich selbst von<br />

unserer hohen Erfolgsquote.<br />

Auch in Sachen richtige und effiziente<br />

Bewegung sind wir der richtige<br />

Ansprechpartner für Sie.<br />

Ob in Gruppenkursen oder Einzeltrainings,<br />

wir machen Sie wieder fit für<br />

den Alltag.<br />

Stefan Schellenberger<br />

Bachelor of Arts in Fitnesstraining<br />

von Sports and Balance<br />

Tel.: 0175 - 520 78 69<br />

Personal Training -<br />

Selbstverteidigungstraining<br />

Ernährungsberatungen - Coachings<br />

Gruppen Training - und vieles mehr!<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

40<br />

Serie: Wir in Europa - Europa für uns<br />

Der Notruf 112 - ein Stück Europa im Telefon<br />

Er ist ein ganz praktisches Beispiel<br />

gelungener europäischer Zusammenarbeit.<br />

Eine gemeinsam getroffene<br />

Wahl, deren Ergebnis sogar<br />

nun weltweit im Vormarsch ist. Ein<br />

Beschluss, der Leben retten kann:<br />

Der Notruf „112“.<br />

Für uns ist es selbstverständlich: Wer bei<br />

Verletzung, Unfall oder Feuer Hilfe braucht,<br />

wählt die 112 - und das sogar ohne eingelegte<br />

SIM-Karte, bei modernen Mobiltelefonen<br />

sogar bei aktivierter Tastensperre - europaweit!<br />

Doch das war nicht immer so, werden<br />

sich Reisende noch gut erinnern: In Österreich<br />

wählte man 122 für die Feuerwehr, 144<br />

für den Rettungsdienst, in Belgien 100 für<br />

beides, in Frankreich wahlweise die 18 oder<br />

die 15, in Irland die 999, in Italien 115 und<br />

118, in Spanien 080 und 061. Das Chaos bei<br />

über 40 Notrufnummern war nicht nur für<br />

Urlaubsreisende vorprogrammiert. Heute<br />

braucht man sich nur noch eine Notrufnummer<br />

in allen Ländern der EU merken: 112.<br />

Auch in Russland, Kroatien, der Ukraine und<br />

der Türkei erreicht man über diese Telefonnummer<br />

Feuerwehr und Rettungsdienste.<br />

Wie wichtig diese Nummer tatsächlich ist,<br />

zeigt Alexander Schiele, stellvertretender<br />

Pressesprecher des Rheinisch-Bergischen-<br />

Kreises:<br />

„Im Jahr 2010 erreichten die Feuer- und<br />

Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen<br />

Kreises 77.902 Notrufe.“ 18.357 Mal wurden<br />

Rettungswagen oder Notärzte, 3.250 Mal<br />

die Feuerwehr entsendet. Im Jahr 2011 stieg<br />

die Zahl der Notrufe sogar um rund 6 Prozent<br />

auf über 82.500 Anrufe. Durchschnittlich<br />

alle sechs Minuten klingelt das Telefon.<br />

eCall - der Notruf der Zukunft<br />

Ein weiterer Baustein in der Rettungskette<br />

ist der eCall: Im September 2011 beschloss<br />

die Europäische Kommission die Einführung<br />

des automatischen Notrufsystems für alle<br />

Neufahrzeuge ab 2015. Registriert die Sicherheitstechnik<br />

des Autos einen schweren<br />

Innovationen zur Stärkung des<br />

heimischen Rohstoffmarktes sichern<br />

Unabhängigkeit<br />

nicht nur Öl und Eisen sind für die<br />

Industrie wichtige Rohstoffe. Immer<br />

mehr sind es sogenannte „seltene Erden“,<br />

die moderne technische Entwicklung<br />

und ihre Produkte erst möglich machen.<br />

„Ohne Hochtechnologiemetalle<br />

liefern Windräder keinen Strom,<br />

Displays bleiben schwarz, <strong>Gl</strong>asfaserkabel<br />

übertragen keine<br />

Daten und die Entwicklung neuer<br />

Technologien wird auch erschwert.<br />

Darum ist es so wichtig,<br />

die Versorgungssituation in Europa<br />

und die Abbaubedingungen<br />

weltweit zu verbessern“, sagt der<br />

Europaparlaments-Abgeordnete für den<br />

Rheinisch-Bergischen Kreis, Herbert Reul.<br />

Er begrüßt die jüngst von der EU-Kommission<br />

beschlossene Innovationspartnerschaft,<br />

die eine bessere Vernetzung von<br />

der Erschließung über Gewinnung und Verarbeitung<br />

bis zur Nutzung von Rohstoffen<br />

bringen soll. „Wie auch in der Energiepolitik<br />

sollten wir uns bei den Rohstoffen so<br />

wenig wie möglich vom Ausland abhängig<br />

Unfall, etwa wenn<br />

die Airbags ausgelöst<br />

wurden, sendet<br />

das eCall-System<br />

automatisch eine<br />

Unfallmeldung in<br />

die Feuer- und Rettungsleitstelle.<br />

Die per GPS ermittelten Angaben zu Standort<br />

und Fahrtrichtung werden ebenfalls<br />

übertragen, je nach Fahrzeug und Ausstattung<br />

können auch Informationen wie Anzahl<br />

von Insassen, Schwere des Unfalls oder<br />

der Überschlag des Fahrzeuges übertragen<br />

werden.<br />

machen. Die Innovationspartnerschaft<br />

zielt darauf ab, den heimischen Rohstoffsektor<br />

zu stärken, unter anderem<br />

durch die Verbesserung von Know-How,<br />

Abbautechnologien und Verarbeitungsverfahren.“<br />

TH


Kritiker fürchten Euro-Stabilität zulasten der Souveränität Deutschlands<br />

Der ESM-Vertrag - große<br />

Chance oder volles Risiko?<br />

Die wichtigste Spielregel von Monopoly wurde gekippt: „Die Bank<br />

geht niemals Bankrott“. Weil nun auch Mitgliedsländer der Eurozone,<br />

dem Euro-Währungsgebiet mit derzeit 17 beteiligten EU-Staten, am<br />

Rande des Staatsbankrotts stehen und „Euro“ ins Wanken gerät, wurden<br />

Nothilfen auf die Beine gestellt. Nach ersten Provisorien, einem<br />

2013 auslaufenden Rettungsschirm, soll ab Juli 2012 der Europäische<br />

Stabilitätsmechanismus, kurz ESM, dauerhafte Stabilität bringen. Seine<br />

Ausstattung wurde am 21. März 2011 von den Finanzministern der<br />

Euro-Gruppe beschlossen und am 24. März 2011 von den Staats- und<br />

Regierungsschefs bestätigt. Bis Mitte 2012 müssen die Parlamente der<br />

Euro- Mitgliedsstaaten - in Deutschland der Bundestag - den dafür<br />

notwendigen Vertrag zur Errichtung des ESM, kurz den ESM-Vertrag,<br />

unterzeichnen. Am 14. März billigte das Bundeskabinett, die Minister<br />

und Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Gesetzesentwurf für die<br />

Errichtung und die Ratifizierung des ESM sowie den Entwurf für die<br />

finanzielle Beteiligung Deutschlands, dem nun Bundestag- und Bundesrat<br />

zustimmen müssen. Am 29. März kommt der ESM im Bundestag<br />

auf die Tagesordnung.<br />

Was bedeutet der ESM für Deutschland?<br />

Der neue ESM ist zur Einführung mit 80 Milliarden Euro Kapital als<br />

„dauerhafter Rettungsschirm“ ausgestattet, um zahlungsunfähige<br />

Euro-Staaten mit Krediten zu unterstützen. 21,7 Milliarden werden<br />

von Deutschland eingezahlt, davon 8,7 Milliarden schon in diesem<br />

Jahr. Weitere 168 Milliarden bietet Deutschland als Garantien an,<br />

denn der ESM soll Notkredite bis insgesamt 500 Milliarden Euro<br />

vergeben können. Ob die Obergrenze reicht, ist derzeit Streitpunkt.<br />

Eine Erhöhung der Obergrenze auf 750 Milliarden lehnt Kanzlerin<br />

Merkel derzeit noch ab.<br />

Wer verteilt das Geld?<br />

Der ESM ist eine Institution, die im Bedarfsfalle die Notkredite ohne<br />

weitere Zustimmung der Mitgliedsstaaten verteilen kann.<br />

Warum gibt es so viel Kritik?<br />

Die Kritik kommt von vielen Seiten: Eine parlamentarische Kontrolle,<br />

wie sie bei anderen EU-Institutionen Pflicht ist, ist beim ESM nicht<br />

vorgesehen. Seine Tätigkeit ist nicht öffentlich, nicht transparent.<br />

Mit der Ratifizierung des ESM-Vertrages geben Mitgliedsländer<br />

ihr Mitspracherecht an der Kreditvergabe ab. Ein Austritt aus dem<br />

Vertrag ist nicht möglich. Ein unkalkulierbares Risiko, fürchten die<br />

Kritiker. TH<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

42<br />

Turnen wieder im Trend!<br />

Turnen klingt irgendwie überhaupt<br />

nicht nach Trendsportart. Schon<br />

der Name ruft bei so manch einem<br />

üble Assoziationen aus der Schulzeit<br />

hervor: „Turnbeutel vergessen“<br />

hieß damals, sich zwei Stunden auf<br />

einer Holzbank zu langweilen und<br />

den anderen dabei zuzusehen, wie<br />

sie über merkwürdige Holzapparate<br />

springen müssen. Die Turnhose war<br />

das absolute No-Go, wenn es um<br />

sportliche Kleidung ging. Vergessen<br />

und vorbei: Mit Parkour und Freerunning<br />

erlebt der Turnsport eine<br />

unglaubliche Rückkehr in den Fokus<br />

einer trendorientierten, jungen<br />

Sportlergemeinde.<br />

Die TS 79 hat das erkannt und im März<br />

ein so genanntes „Gym-Sleepover“ veranstaltet<br />

(GL KOMPAKT Ausgabe März). Das<br />

hieß für Dutzende von Jugendlichen, in der<br />

TS-Halle am Langemarckweg zu übernachten<br />

und bis in die Nacht Parkour und Freerunning<br />

zu machen. Das Ganze ist eine Kombination<br />

aus Akrobatik, Breakdance, Capoeira und<br />

Kampfkunstelementen. In einem Parkour<br />

geht es rasant mit Sprüngen über die Hindernisse.<br />

Das sieht nicht nur toll aus, das macht<br />

Training bei der TS 79 in der TS-Halle, Langemarckweg 24<br />

dienstags von 20:30 bis 22:00 Uhr, freitags von 16:30 bis 18:00 Uhr, samstags von 14:00 bis 16:00 Uhr<br />

Infos: 02202-95280, Mo – Do 8.30 - 18 Uhr, Fr 8.30 – 16 Uhr<br />

auch riesigen Spaß. Unterstützt wurde die tolle<br />

Aktion von der AOK, auch Privatsponsoren<br />

spendeten spontan. Wie er dazu gekommen<br />

ist und was daran so begeisternd ist, das erklärt<br />

TS-Abteilungsleiter Mirko Künstler (Foto):<br />

Wie bist Du zu Parkour und Freerunning<br />

gekommen?<br />

Aufmerksam bin ich auf die Sportart vor circa<br />

sechs Jahren geworden, als ich ein Video von<br />

David Belle, also dem Erfinder von Parkour im<br />

Internet gesehen habe. Allerdings hatte ich<br />

damals keine Zeit den Sport auszuüben, die<br />

Faszination blieb aber immer vorhanden. Vor<br />

etwa zwei Jahren habe ich dann mit der TS<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach Kontakt aufgenommen,<br />

wo wir dann das Angebot für Parkour und<br />

Freerunning eingeführt haben.<br />

was reizt Dich an diesen neuen<br />

Trendsportarten besonders?<br />

Die totale Kontrolle jeder Bewegung, das<br />

Überwinden von scheinbaren Grenzen und<br />

perfekte Zusammenspiel zwischen Körper<br />

und Kopf. Außerdem kann ich Parkour überall<br />

ausführen und nicht, wie viele andere Sportarten,<br />

nur auf ganz bestimmten Plätzen oder<br />

mit Hilfe von besonderen Materialien.<br />

Wie oft und wo trainierst Du?<br />

Ich trainiere mit meiner Gruppe dreimal die<br />

Woche in der Halle der TS Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

am Langemarckweg. Dazu kommt - je nach<br />

Wetterlage, das Training draußen. Bei gutem<br />

Wetter bin ich eigentlich fast jeden Tag unterwegs<br />

und laufe meine Runden. Parkour<br />

kann man überall ausführen, egal ob hier in<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach, in Köln oder ganz woanders.<br />

Es gibt keine bestimmten Orte, man ist<br />

nur durch seine Kreativität und Leistungsstand<br />

eingeschränkt.<br />

Gibt es hier in RheinBerg und Köln<br />

eine starke Szene?<br />

Die Parkour-Gruppen haben sich eigentlich<br />

schon in ganz Deutschland entwickelt und<br />

werden immer größer. Auch in ganz Europa<br />

gibt es viele Traceure und Freerunner, hierbei<br />

sind vor allen Frankreich mit Parkour und<br />

England mit Freerunning sehr stark vertre-<br />

ten. In Rhein-Berg ist die TS Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

sicherlich Vorreiter.<br />

Was braucht ein Anfänger als Equipment?<br />

Das tolle an dieser Sportart ist, dass man keine<br />

teuren Materialien braucht. Jeder, der mit<br />

Parkour oder Freerunning anfangen will, hat<br />

eigentlich schon alle Materialien zu Hause.<br />

Sportschuhe, ein T-Shirt und eine Sporthose,<br />

in der man sich gut bewegen kann, reichen<br />

völlig aus. Die meisten Traceure haben sich<br />

mittlerweile für einen bestimmten Schuh entschieden,<br />

der gerade einmal 15 Euro kostet<br />

und vom Grip her fast unschlagbar ist.


Zweite Generation i30 ab Ende März<br />

Die neue Hyundai Kompaktklasse:<br />

Ein Europäer nach Maß<br />

Rund ein halbes Jahr nach seiner Weltpremiere auf der Internationalen<br />

Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main feiert der<br />

neue Hyundai i30 Ende März seinen Verkaufsstart in Deutschland.<br />

Die Neuauflage des Bestsellers im Hyundai-Modellprogramm wurde<br />

im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim<br />

komplett neu entwickelt und kommt zunächst als fünftürige<br />

Schräghecklimousine auf den Markt.<br />

Im Sommer wird die Kombivariante folgen, und ab 2013 ergänzt<br />

erstmals ein Dreitürer das Angebot. Zur Wahl steht die zweite Generation<br />

des Kompaktmodells, das 2011 zur meistverkauften Baureihe<br />

eines asiatischen Herstellers in der Bundesrepublik avancierte,<br />

in drei Ausstattungs- und fünf Motorvarianten – inklusive einer<br />

besonders sparsamen „blue-Version“ des i30 1.6 CRDi mit 94 kW<br />

(128 PS). Die unverbindliche Preisempfehlung des im tschechischen<br />

Nosovice gefertigten Modells startet bei 15.850 Euro für den i30<br />

1.4 Classic.<br />

MADE IN GERMANy:<br />

Design und Motorentechnik kommen aus Deutschland<br />

Der i30, der unter anderem mit „Flex Steer“, einer serienmäßig<br />

in drei Stufen verstellbaren Unterstützung der Servolenkung,<br />

auch technisch neue Maßstäbe setzt, gibt sich schon auf den ersten<br />

Blick als Hyundai zu erkennen. Grund ist der markentypische<br />

Hexagonal-Kühlergrill und die gleichfalls von den Designern des<br />

Unternehmens entwickelte Formensprache „Fluidic Sculpture“. Sie<br />

verleiht dem Neuling durch betonte vordere Kotflügel, markante<br />

seitliche Kanten auf der Motorhaube und zwei ansteigende Vertiefungen<br />

in der Seitenpartie ein unverwechselbares und dynamisches<br />

Erscheinungsbild.<br />

Knappe Karosserieüberhänge, weit außen positionierte Räder<br />

und ein üppiger Radstand von 2,65 Metern unterstreichen den<br />

kraftvollen Auftritt. Markant fiel zudem die Frontpartie aus, die umfangreiche Anleihen bei der Mittelklasse-Baureihe i40 nimmt:<br />

Neben dem sechseckigen Markengrill kennzeichnen sie vor allem<br />

die weit herumgezogenen Scheinwerfereinheiten, die je nach Ausstattungsvariante<br />

mit Xenon-Licht bestückt werden können.<br />

Pluspunkte<br />

• Fünftürer in drei Ausstattungs- und fünf Motorvarianten<br />

• Spritsparvariante „blue 1.6 CRDi“, nur 97 g CO 2 /km<br />

• Variable Lenkunterstützung „Flex Steer“ serienmäßig<br />

Mit der 2007 vorgestellten ersten Generation kam ein echter Bestseller<br />

auf den Markt: Über 100.000 Autokäufer entschieden sich in<br />

Deutschland seitdem für den Hyundai Kompaktwagen, der auch im<br />

europäischen Ausland einen Verkaufserfolg nach dem anderen für<br />

sich verbuchen konnte – allein 2010 wurden mehr als 115.000 Exemplare<br />

in Europa abgesetzt.<br />

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44<br />

SteinGruppe lädt ein: Sonntag, 22. April 10 - 17 Uhr<br />

Viele Highlights beim „Sportlichen Frühlingsfest“<br />

Familien und Kinder stehen im Mittelpunkt des Frühlingsfestes<br />

der SteinGruppe in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach.<br />

Ein Dutzend Jugend-Fußballmannschaften aus der Region treten am<br />

22. April gegeneinander an – beim zweiten SteinGruppe-<br />

Fußball-Turnier, das in Kooperation mit dem SV 09<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach auf einem speziellen Soccer-Court<br />

auf dem Gelände des Volkswagen Zentrums<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach ausgetragen wird. Viele<br />

Preise und Pokale erwarten die Gewinner.<br />

Abgerundet wird das sportliche Tagesprogramm<br />

mit einem Lauf- und Dribbelparcours<br />

in Kooperation Kooperation mit der Firma Firma „Speed 4“, hier<br />

können können sich die die besten Läufer und Dribbler der um<br />

liegenden Schulen messen. Im Vorfeld Vorfeld der Aktion führ<br />

ten die Grundschulen der Region bereits Vorauswahl-<br />

Wettkämpfe durch. Auch hier gibt es tolle Preise zu<br />

gewinnen.<br />

Die SteinGruppe präsentiert auf dem „Sportlichen<br />

Frühlingsfest“ die neuen Modelle für die die anste<br />

hende Cabrio-Saison: Besucher können zum Beispiel<br />

das neue Golf-Cabrio oder den Eos bei einer<br />

Probefahrt testen. Weitere neue Modelle stehen zum Kennen lernen<br />

bereit: der wunderschöne neue CC als Coupé oder der brandneue<br />

geländegängige Alltrack. Weitere Highlights aus dem Volkswagen-<br />

Programm stehen jedem Besucher zur Verfügung. Tolle Aktionsangebote<br />

bietet die SteinGruppe im Bereich der sofort verfügbaren<br />

Neuwagen mit Aktionspaket (ein Jahr Jahr Vollkasko-Versicherung,<br />

vier Jahre Neuwagengarantie inklusive).<br />

Auch der Service des Volkswagen Zentrums Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

präsentiert sich an diesem Tag und Besucher können interessante<br />

Einblicke in das Innenleben des Service-Zentrums werfen: Zum<br />

Beispiel mal schauen, wo ihr Fahrzeug bald zur nächsten Wartung<br />

oder zu einem Frühjahrs-Check von den Experten unter die Lupe<br />

genommen wird.<br />

Das Frühlingsfest der SteinGruppe wird durch einen Mix von interessanten<br />

Infoständen, kleinen Leckereien und Getränke- und Kaffee-<br />

ständen abgerundet. Für jeden Besucher, Gast oder interessierten<br />

Freund des Jugendsports sollte etwas dabei sein.<br />

Alle Einnahmen des Tages spendet die SteinGruppe an den Verein<br />

für Bedürftige „Die Tafel“ und die <strong>Gl</strong>adbacher Kinderhilfs-Organisation<br />

„Bürger für uns Pänz“.


Reifen Henrich: Kooperation mit EUROMASTER<br />

Mit starkem Partner<br />

in die Zukunft<br />

Über 1800 Mal gibt es EUROMASTER Reifenfachbetriebe<br />

in Europa: Jetzt gehört auch das Bensberger Traditionshaus<br />

Reifen Henrich zu den Partnern des starken<br />

Reifenexperten.<br />

„Ich denke, durch die Partnerschaft genießen wir Vorteile, die wir an<br />

den Kunden weitergeben können“, erklärt Geschäftsführer Marcus<br />

Henrich-Bandis. EUROMASTER steht nicht nur für geprüfte Qualität<br />

und Sicherheitsstandards, sondern auch für gute Preise. Durch den<br />

großen Verbund an Partnern im Ein- und Verkauf kann Euromaster<br />

Qualitätsreifen für einen guten Preis weitergeben. „Gerade bei besonderen<br />

Aktionspaketen werden unserer Kunden davon profitieren“,<br />

kündigt Marcus Henrich-Bandis an.<br />

Ein Beleg für die außerordentliche Qualität des neuen Partners sind<br />

verschiedene Auszeichnungen für die Betreuung von Leasingfahrzeugen,<br />

die EUROMASTER kontinuierlich erhält, wie zum Beispiel<br />

den „Flotten-Award“ der Zeitschrift „Firmenauto“. Marcus Henrich-Bandis<br />

sieht in der Kooperation eine ideale Ergänzung zu dem<br />

professionellen Service des von ihm und seinem Vater Rolf Henrich-<br />

Bandis geführten Traditionshauses. „Wir sind als regionales Unternehmen<br />

gut aufgestellt, bieten unseren Kunden weiterhin den gewohnt<br />

guten Service und profitieren jetzt auch noch von den guten<br />

Konditionen, die unser neuer Verbundpartner uns bietet.“<br />

Reifen jetzt wechseln!<br />

Die Winterreifen haben ausgedient. Das Frühjahr ist da und<br />

damit gehören die Winterreifen auch nicht mehr aufs Auto. Die<br />

groben Profile der Winterpneus bieten in den Sommermonaten<br />

nicht den richtigen Grip auf der Straße. Reifen Henrich ist auf<br />

den Wechsel vorbereitet, die Mitarbeiter stehen bereit, um den<br />

Kunden die richtigen Sommerreifen aufzuziehen.<br />

Außerdem bietet das Lager direkt an der Werkstatt genügend<br />

Platz, um die Reifen bis zur nächsten Saison fachgerecht einzulagern,<br />

sowie zu reinigen und zu überprüfen.<br />

Reifen Henrich GmbH<br />

Rathenaustraße 4 • 51427 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

02204/61003 • www.reifenhenrich.de<br />

Starke Partner für Ihr Auto:<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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Zwei künstlerische Menschen,<br />

die sich selbst immer wieder<br />

neu erfinden. Immer auf der Spur<br />

sind nach Inspiration für ihr kreatives<br />

Schaffen.<br />

Ein Treffen auf Augenhöhe war das, als mehr<br />

zufällig in einer <strong>Gl</strong>adbacher Kneipe der internationale<br />

Fotokünstler Ivan Toscanelli<br />

und der Intendant des Bensberger Puppen-<br />

Pavillons, Gerd Pohl, aufeinander trafen.<br />

„Ich habe sofort gemerkt, dass wir auf einer<br />

Wellenlänge liegen“, berichtet Pohl. Toscanelli<br />

ist in <strong>Gl</strong>adbach<br />

geboren, ist oft zu<br />

Besuch hier.<br />

Auf Augenhöhe<br />

Ivan Toscanelli, in <strong>Gl</strong>adbach geboren, lebt seit<br />

2001 in Tokyo. Ausgewandert sei er aber nie: „Eher<br />

versehentlich hängen geblieben“, sagt er. In Japan<br />

fotografiert Toscanelli die Stars der Schauspielerszene,<br />

macht Ausstellungen, Bilder für Magazine,<br />

arbeitet als Regisseur.<br />

Seine Bilder wirken durch eine intensive Nähe zu<br />

den Porträtierten, sind voller Leidenschaft und wilder Ideen. Er ist häufig in<br />

<strong>Gl</strong>adbach, die untere Bilderreihe ist in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach-Sand entstanden.<br />

Auf einem Bauernhof und in der Gaststätte Schwäke.<br />

Unter „ivan toscanelli PHOTOGRAPHy“ ist er auf facebook.<br />

„Es konnte also gar nicht anders sein, als<br />

dass wir beide uns mal kennen lernen“,<br />

sagt er. Beide verabredeten sich spontan<br />

zu einem Fotoshooting. Toscanelli war sich<br />

sicher: „Da haben wir bestimmt sofort konkrete<br />

Ergebnisse.“<br />

„Ich werde eigentlich ungern fotografiert,<br />

bin nicht wirklich glücklich mit dem, wie ich<br />

aussehe. Aber bei Ivan hatte ich im Gespür:<br />

Der macht nichts, wobei ich mich bloßgestellt<br />

fühle. da geht nichts schief“, so Pohl.<br />

Toscanelli: „Das mache ich bewusst nie. Für<br />

mich ist an der Fotografie das Wichtigste,<br />

dass man zusammen kommuniziert, gemeinsam<br />

etwas herstellt, niemanden vorführt<br />

und dass sich<br />

die Leute irgendwo<br />

geschützt fühlen.“<br />

Und so kam Toscanelli<br />

ganz nah ran an<br />

seinen Protagonisten<br />

Pohl, erschuf eine<br />

Fotoreihe mit ganz<br />

viel Ausdruck. Beide<br />

machen sich schon<br />

Gedanken über eine<br />

Fortsetzung: „Das ist<br />

ein Zwischenergebnis<br />

und währenddessen<br />

ist die Idee zu einer<br />

fotografisch komplexeren<br />

Inszenierung<br />

entstanden.“


„Unsere Stadt – unser Verein!“<br />

Werde Freund vom SV 09!<br />

Der SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 hat<br />

sich in der NRW-Liga etabliert und<br />

ist ein ganz wichtiges Aushängeschild<br />

für die Region geworden.<br />

sportlich gesehen ist der SV 09 in der<br />

(Fußball-)Region führend. Das Präsidium,<br />

der Verwaltungsrat und der Beirat von 09<br />

kämpfen mit viel Ausdauer, Ideen und Kraft<br />

darum, auch zukünftig wettbewerbsfähig zu<br />

sein. Zwar spielen Bayer 04 Leverkusen oder<br />

der 1. FC Köln in einer – vor allem finanziell<br />

– anderen Liga, aber vor Vereinen wie Fortuna<br />

Köln und Viktoria Köln wollen sich die<br />

Roten Teufel nicht verstecken müssen.<br />

Es herrscht bei allem Spaß am Fußball ein<br />

enormer Konkurrenzdruck um Fans, Zuschauer,<br />

Medieninteresse und Sponsoren.<br />

Und es ist kein Geheimnis, dass der SV 09<br />

eines der kleinsten Budgets in der aktuellen<br />

NRW-Liga hat und permanent um finanzielle<br />

Mittel kämpfen muss.<br />

Der Zusammenhalt im und um den Verein<br />

bei den handelnden Personen und Unter-<br />

B-Junioren-Bundesliga, Sonntag 01.04.2012<br />

1. FC Köln – Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U17 11:00 Uhr<br />

stützern war allerdings nie größer als zurzeit<br />

und wächst weiter stetig.<br />

Gerade jetzt, wo der Traum „Aufstieg Regionalliga“<br />

geträumt wird, braucht der<br />

Verein viele Freunde um eine breitere Basis<br />

schaffen zu können, in der Identifikation,<br />

Unterstützung und Verlässlichkeit gelebt<br />

werden können. Deshalb fordert der SV 09<br />

alle Bergisch <strong>Gl</strong>adbacher auf, mitzumachen<br />

und in den „Freundeskreis“ einzutreten.<br />

Das ist für Unternehmer, Handwerker und<br />

Selbstständige ein attraktives Paket mit<br />

VIP-Karten, Aufkleber und weiterem, selbst<br />

für Privatpersonen gibt es ein spezielles Angebot.<br />

Dabei sein! Unsere Stadt und<br />

unseren Verein unterstützen!<br />

Der SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09<br />

freut sich auf regen Kontakt:<br />

Patrick Esser<br />

Tel.: 0221 / 96 97 91 – 20<br />

E-Mail: pe@blickfang.de<br />

B-Junioren-Bundesliga, Sonntag 22.04.2012<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U17 – DSC Arminia Bielefeld, 13:00 Uhr<br />

DIE NÄCHSTEN SPIELE:<br />

NRW-Liga, Sonntag, 01.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 – VfB Hüls, 15:00 Uhr<br />

Landesliga Mittelrhein, Sonntag, 01.04.2012<br />

VfL Leverkusen – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U23, 15:15 Uhr<br />

A-Junioren-Mittelrheinliga, Sonntag, 01.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U19 – 1. JFS Köln 11:00 Uhr<br />

NRW-Liga, Samstag, 07.04.2012<br />

Rot Weiss Ahlen – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09, 15:00 Uhr<br />

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 08.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U23 – SV Schlebusch, 15:00 Uhr<br />

NRW-Liga, Mitwoch 11.04.2012<br />

SV Schermbeck – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09, 19:00 Uhr<br />

NRW-Liga, Sonntag 15.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 – VFB Homberg, 15:00 Uhr<br />

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 15.04.2012<br />

Bonner SC – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U23, 15:00 Uhr<br />

NRW-Liga, Sonntag 22.04.2012<br />

VFB Speldorf – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09, 15:00 Uhr<br />

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 22.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U23 – SV Deutz 05, 15:00 Uhr<br />

A-Junioren-Mittelrheinliga, Sonntag 22.04.2012<br />

SV BW Kerpen – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U19, 11:00 Uhr<br />

NRW-Liga, Sonntag 29.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 –TuS Dornberg, 15:00 Uhr<br />

Landesliga Mittelrhein, Sonntag 29.04.2012<br />

SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U23 – FV Bad Honnef, 15:00 Uhr<br />

A-Junioren-Mittelrheinliga, Samstag 28.04.2012<br />

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Bergisch <strong>Gl</strong>adbach 09 U19, 16:30 Uhr<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

48<br />

Senioren-Tanztee<br />

Montag, 16.04. und 23.04.<br />

von 14:00 – 16:00 Uhr<br />

Tanzabende<br />

Samstag, 14.04. und 21.04.<br />

von 20:30 – 23:30 Uhr<br />

Latin-Night<br />

(Samba, Rumba, Cha Cha, Jive,<br />

Salsa und Disco-Fox)<br />

Freitag, 20.04.<br />

von 22:15 – 00:30 Uhr<br />

Richard-Zanders-Str. 11<br />

51465 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Tel. 02202.36006<br />

www.agne-krauss.de<br />

Städtische Max-Bruch-Musikschule<br />

Haus der Musik, Langemarckweg 14<br />

Telefon: 02202 - 250 37-0<br />

Freitag, 20. April, 20:30 Uhr<br />

Hubert Käppel, Gitarre –<br />

6. Galeriekonzert<br />

In der Villa Zanders, Karten zu 10,- Euro mit<br />

den üblichen Ermäßigungen an<br />

der Theaterkasse Bergischer Löwe,<br />

Reservierungen unter Tel. 02202/250 37 -0,<br />

Abendkasse<br />

Sonntag, 29. April, 18:00 Uhr<br />

Die große Harfe<br />

Ein neues Instrument der Musikschule wird<br />

vorgestellt. Konzert mit Sarah Botzian und<br />

Gästen. In der Villa Zanders, Eintritt frei,<br />

Spenden sind willkommen.<br />

Kaule (Gelände der<br />

Johannes-Gutenberg-Realschule)<br />

in<br />

Bensberg<br />

Puppenpavillon<br />

präsentiert unter Leitung von<br />

Gerd J. Pohl<br />

Die Froschprinzessin<br />

Puppentheater für 4-10 Jahre<br />

Samstag, 14. April um 15.00 Uhr<br />

Donnerstag, 19. April um 9.30 Uhr<br />

Samstag, 21. April um 15.00 Uhr<br />

Samstag, 28. April um 15.00 Uhr<br />

Für alle Veranstaltungen gilt:<br />

Eintritt: 6,- (Kinder), 7,- (Erwachsene),<br />

Reservierungen erbeten<br />

Altersangaben sind bindend.<br />

Kartenreservierung: 02204.54 636<br />

www.puppenpavillon.de<br />

Kettensägenschein<br />

Theorie: 20.04., 16:00–21:30 Uhr<br />

Praxis: 21.04., 8:00–15.00 Uhr<br />

Infos & Anmeldung:<br />

Oliver Makulik<br />

02202/9310405<br />

kurse@orth-landtechnik.de<br />

Alte Wipperfürther Str. 164<br />

51519 Odenthal/Alte Hufe<br />

Mittwochstreff<br />

18. April, 15.00 Uhr –<br />

im Brauhaus Am Bock<br />

Präsent vor Ort: Willibert Krüger,<br />

Unternehmer – Ehrenbürger der<br />

Stadt Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

40 Jahre nach der Betriebsgründung<br />

spricht Willibert Krüger über<br />

Aufbau, Standort und Zukunft<br />

seines Unternehmens.<br />

So 01.04.2012, 11 – 13 Uhr<br />

Sonntags-Atelier<br />

(jeweils am 1. Sonntag im Monat)<br />

Kreativ-Workshop für alle<br />

Altersgruppen<br />

Leitung: Claudia Betzin<br />

Mi 18.04.2012, 18 Uhr<br />

Eröffnung<br />

Schulprojekt Realschule im Kleefeld<br />

mit Musik, Mode und Kunst<br />

Fr 20.04.2012,20:30 Uhr<br />

6. Galeriekonzert Hubert Käppl, Gitarre<br />

Di 24.04.2012, 19:30 Uhr<br />

Gespräche im Roten Salon<br />

Kunstfälschung – oder wer glaubt<br />

noch an das Original?<br />

Vortrag mit Lichtbildern<br />

Referentin: Dr. Ulli Seegers,<br />

Kunsthistorikerin, Köln<br />

Städtische Galerie Villa Zanders<br />

Konrad-Adenauer-Platz 8, Berg. <strong>Gl</strong>adbach<br />

Kartenvorverkauf: (02202)142334<br />

und in der Buchhandlung Funk,<br />

(02204) 54016<br />

Hatha-yoga am Mittwoch Vormittag<br />

Kleine, fortlaufende Frauengruppe hat noch freie Plätze;<br />

auch für Neueinsteigerinnen geeignet.<br />

Matinée –<br />

„Klangvolle Sonntage“ in der<br />

Samstag, den 7. April 2012,<br />

17.00 Uhr<br />

Festliches Osterkonzert mit dem<br />

Robert Schumann Ensemble<br />

Ida Bieler (Violine)<br />

Eugenia Ottaviano (Violine)<br />

Matthias Buchholz (Viola)<br />

Oren Shevlin (Violoncello)<br />

Lukas Wittermann (Violoncello<br />

➢<br />

Wolfgang Amadeus Mozart:<br />

Divertimento für Streichtrio Es-Dur KV 563<br />

➢Franz Schubert:<br />

Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei<br />

Violoncelli C-Dur op. 163<br />

Nach dem festlichen Osterkonzert haben<br />

Sie die Möglichkeit, im Restaurant<br />

„Schlossberg“ ein 3-Gang Menü in<br />

festlichem Rahmen zum Komplett-Preis<br />

von 35 € inklusive korrespondierender<br />

Weine zu genießen.<br />

Preis pro Karte: 15,00 Euro,<br />

Veranstaltungsort: Preußischen Turnhalle<br />

Kartenreservierung unter: (02204) 830-0<br />

Im Schlosspark 10 • 51429 Bensberg<br />

Einführung in Zen<br />

Kurse für Erfahrene:<br />

Sesshin<br />

Von So., 1.4.2012 (18:00)<br />

bis Fr., 6.4.2012 (12:00)<br />

Leitung: Reinhard Busmann<br />

Zazenkai<br />

Von Fr., 25.5.2012 (19:00 – 21:00 Uhr)<br />

bis Sa., 26.5.2012 (8:00 – 18:30 Uhr)<br />

Leitung: Reinhard Busmann<br />

Haus am Weg • Theodorstr. 12<br />

51467 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Information und Anmeldung:<br />

www.haus-am-weg.de<br />

buero@haus-am-weg.de<br />

Tel.: 02202/253098<br />

Köln-Dellbrück, yogaschule Sadhana<br />

Info und Anmeldung unter 0221-684191<br />

www. ursula-muenzer.de<br />

Termine unter:<br />

www.theas.de<br />

Jakobstraße 103<br />

51465 BGL<br />

Praxis<br />

Daniela Hirzel<br />

Hauptstraße 247<br />

51465 Berg. <strong>Gl</strong>adbach<br />

Tel.: 02202/863449<br />

Samstag, 28.04.2012<br />

11.00 – 16.00 Uhr<br />

iGi-WORKSHOP<br />

„BEZIEHUNGEN GESTALTEN“<br />

In diesem Workshop wird viel Raum gegeben<br />

Beziehungen näher anzuschauen und<br />

durch neue Impulse das eigene Verhalten<br />

aus einem anderen Blickwinkel betrachten<br />

zu können.<br />

www.daniela-hirzel.de<br />

Second- Hand- Basar der<br />

Herkenrather Farbkleckse e.V.<br />

Am Samstag, den 21.04.2012 von<br />

9 – 13 Uhr, Asselborner Weg 44 in<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach-Herkenrath!<br />

Wir verkaufen Baby- und Kinderkleidung,<br />

Schuhe, Spielsachen,<br />

Bücher, Schwangerschaftskleidung,<br />

Babyartikel und vieles mehr...<br />

Kaffee und Kuchen (auch zum<br />

Mitnehmen!)<br />

Infos bei Nicole Schwope unter<br />

02207/700821<br />

Selbsthilfegruppe TINNITUS<br />

Nächster Termin am: 02. April um 18 Uhr<br />

(Neue Gäste bitte um 17 Uhr)<br />

In der Kantine der AOK Bergisch<br />

<strong>Gl</strong>adbach, Bensberger Str. 76<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Ursula Bundschuh, 02202/940861


Highlights im April<br />

Samstag 14.04.2012, 18:00 Uhr<br />

Heimatklänge Nussbaum, 33. Frühjahrskonzert, Eintritt: 11,00 €<br />

Freitag 27.04.2012, 20:00 Uhr<br />

Kreissparkasse Köln präsentiert: LöwenLachKultur 2012<br />

Wilfried Schmickler mit seinem Programm „Weiter“,<br />

Eintritt: 26,30 € - wenige Restkarten<br />

Samstag 28.04.2012, 19:30 Uhr<br />

Rheinisch Bergische Bläserphilharmonie Bensberg e.V.<br />

FANTASIA-Reisen Frühjahrskonzert, Eintritt: 13,20 €<br />

Sonntag 29.04.0212, 14:30 Uhr<br />

Cassiopeia Theater Köln, Jorinde und Joringel<br />

Musikmärchen ab 6 Jahren gespielt mit Großpuppen, Eintritt: 9,90 €<br />

Bürgerhaus Bergischer Löwe • Konrad-Adenauer-Platz<br />

Kartenreservierung: Tel.: 02202.3 89 99 • www.bergischerloewe.de<br />

Sofern nicht anders beschrieben finden alle<br />

Termine im DRK-Haus der Familie, Franz-Heider-Str. 58,<br />

51469 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach/Paffrath statt.<br />

Literaturkreis<br />

Lesung ausgewählter Passagen aus dem<br />

Buch mit Diskussion und Austausch.<br />

Beginn am 18.4. 2012, 1x im Monat<br />

Mittwochs jeweils um 15.30 Uhr im<br />

DRK - Haus der Familie,<br />

Leitung: Wiebke von Moock<br />

Fußreflexzonenmassage<br />

(für Eltern mit Kindern ab 3 Jahren)<br />

Lernen Sie die besondere Art der<br />

Massage und die praktische Anwendung<br />

kennen. Bitte Decken und bequeme Kleidung<br />

mitbringen. Leitung: Klaudia Thiery<br />

Termin: Mittwoch, 11.04.2012<br />

16.00 bis 17.00 Uhr im DRK Haus der<br />

Familie, Gebühr: 3,00 €<br />

Erste Hilfe bei Hund und Katze<br />

Vermittlung von wichtigsten Maßnahmen<br />

in Notfallsituationen und zur Gesunderhaltung<br />

des Tieres bis der Tierarzt die<br />

Behandlung übernimmt. Keine Vorkenntnisse<br />

nötig. Zum praktischen Üben dürfen<br />

eigene ruhige und sozialverträgliche Hunde<br />

mitgebracht werden. Die Teilnahme<br />

erfolgt auf eigene Gefahr und Haftung.<br />

Termin: 17.04.2012 18.30 - 21.00 Uhr<br />

im DRK-Haus der Familie, Leitung: Beatrix<br />

Fenderich, Tierheilpraktikerin VfT<br />

Anmeldung unter Tel. 02202-9599016<br />

oder FBW@rhein-berg.drk.de<br />

Um Anmeldung wird gebeten<br />

Vater-Kind- Abenteuer<br />

Für Väter mit Kindern im Alter von 4-7<br />

Jahren. Gemeinsam spannende Abenteuer<br />

erleben mit Feuer, Wasser und Luft. Vorwiegend<br />

werden alle Aktionen draußen<br />

im Wald stattfinden. An insgesamt 6<br />

Samstagen wollen wir uns Zeit nehmen um<br />

miteinander zu gestalten.<br />

Beispiele für Aktionen:<br />

• Drachenbau • Wasserrutsche<br />

• Lagerfeuer mit Stockbrot, Bratäpfel<br />

• Kerzen gießen • Waldabenteuer etc.<br />

Wetterfeste Kleidung ist erforderlich!<br />

Leitung: Markus Reuber, Trainer für<br />

Gewaltprävention und Jugendgruppenleiter<br />

Zeit: 5 x samstags (1x monatlich) von 11.00<br />

bis 13.15 Uhr ab 21. April 2012 im DRK -<br />

Haus der Familie, Info & Anmeldung: 02202<br />

9599016 oder fbw@rhein-berg.drk.de<br />

Spiel- und Kontaktgruppen<br />

Neue Gruppe ab 18.04. 2012,<br />

mittwochs 10.00 – 12.30 Uhr und ab 19.04<br />

auch donnerstags 16.00 – 17.30 Uhr<br />

im DRK-Haus der Familie<br />

Termine ab 16.04. montags 10.00 - 11.30 h<br />

im Familienzentrum zum Heilsbrunnen, im<br />

Kleefeld 23. Anmeldung unter Tel 02202-<br />

9599016 oder Fbw@rhein-berg.drk.de<br />

Eltern-Baby-Programm<br />

Für Kinder, die von September bis Januar<br />

2011 geboren sind: Di. von 9:15-10.45 Uhr ;<br />

Einführungsabend: 17.04.2012 um 18:30 h<br />

Noch Plätze frei: für Kinder, die von Juli –<br />

September 2011 geboren sind:<br />

Mi. von 9:15 bis 10.45 Uhr, Leitung: Iris<br />

Westdorf, ElBa-Leiterin im DRK-Haus<br />

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT Nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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Wer findet „Das Goldene Ei“?<br />

Für viele Hundert Kinder<br />

startet am Samstag, den<br />

31. März, wieder die Suche<br />

nach dem „Goldenen Ei“.<br />

Bereits zum sechsten Mal<br />

veranstalten die Bergische<br />

Landeszeitung und die Kreissparkasse<br />

Köln gemeinsam<br />

den bunten Familientag im<br />

idyllischen Park des Schlosshotels<br />

Lerbach.<br />

Im Interview äußern sich Tessa Hahn, Bezirksdirektorin<br />

der Kreissparkasse Köln in<br />

Bensberg, und Axel Pleuger, Filialdirektor der<br />

Kreissparkasse Köln in Bergisch <strong>Gl</strong>adbach,<br />

zur Eiersuche im malerischen Ambiente.<br />

Wer kann an der großen Ostereisuche<br />

im Schlosspark Lerbach<br />

teilnehmen?<br />

Axel Pleuger: Zu dem Veranstaltungstag<br />

rund um „Das Goldene Ei“ sind alle Familien<br />

aus der Region rund um Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

herzlich eingeladen. Wir wünschen uns, dass<br />

es im Schlosspark wieder genauso lebendig<br />

zugeht wie im vergangenen Jahr, als wir<br />

mehrere Tausend Gäste begrüßen durften.<br />

Der Höhepunkt des Tages ist natürlich die<br />

Eiersuche, hier sollen vor allem die Kinder<br />

im Mittelpunkt stehen.<br />

Wie wird die Suche nach dem<br />

„Goldenen Ei“ ablaufen?<br />

Tessa Hahn: Zahlreiche Helfer werden am<br />

frühen Morgen insgesamt 1.000 numme-<br />

Axel Pleuger, Filialdirektor der Kreissparkasse Köln in<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach und Tessa Hahn, Bezirksdirektorin der<br />

Kreissparkasse Köln in Bensberg mit Christian Siegling,<br />

Direktor im Schloss Lerbach.<br />

rierte Eier auf der großen Wiese hinter dem<br />

Weiher verstecken, außerdem 1.000 weitere<br />

Eier ohne Nummer für die kleinen Besucher<br />

auf der Kinderwiese. Bis 12 Uhr heißt es<br />

geduldig sein – dann gibt der Schirmherr<br />

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke den<br />

Startschuss zur Eiersuche. Die vielen Kinder<br />

werden ein herrlich buntes Bild auf der Wiese<br />

im Schlosspark abgeben.<br />

Axel Pleuger: Manche Eier sind leicht zu<br />

finden, andere haben wir etwas kniffliger<br />

versteckt. Hat ein Kind ein nummeriertes Ei<br />

gefunden, kann es dieses an einem der beiden<br />

Aktionsstände gegen einen von 1.000<br />

Preisen eintauschen, darunter auch Gutscheine<br />

für die Gastronomie des Schlosshotels<br />

oder eine Fahrt mit dem Heißluftballon.<br />

Hinter einer Nummer verbirgt sich der<br />

Hauptpreis – ein symbolisches Goldei im<br />

Wert von 500 Euro.<br />

Auch den Bastelwettbewerb für<br />

Kindergärten haben Sie wieder


ausgeschrieben. Wie lautet das<br />

Motto in diesem Jahr und welche<br />

Preise gibt es zu gewinnen?<br />

Tessa Hahn: Passend zum Jubiläum des<br />

Schlosshotels lautet die Aufgabe in diesem<br />

Jahr „Wir basteln ein Geschenk zum 20.<br />

Geburtstag von Schlosshotel Lerbach“. Wir<br />

sind sehr gespannt, was sich die kleinen<br />

Bastler hierzu einfallen lassen.<br />

Axel Pleuger: Die Kunstwerke aller Kita-<br />

Gruppen, die sich vorher angemeldet haben,<br />

werden am Veranstaltungstag im Schlosspark<br />

ausgestellt. Eine Jury übernimmt dann<br />

die sicherlich nicht leichte Aufgabe, einen<br />

Sieger zu ermitteln. Hauptgewinn ist ein Besuch<br />

der Zeitungsente Paula Print im Kindergarten.<br />

Auch für die weiteren Plätze gibt es<br />

tolle Preise wie zum Beispiel unsere riesigen<br />

Plüschtiere.<br />

Welche Attraktionen sind noch<br />

geplant?<br />

Tessa Hahn: Es wird ein buntes Programm<br />

für Jung und Alt geboten. So gibt es auf der<br />

Kinderwiese eine Eiersuche speziell für die<br />

ganz Kleinen. Hier dürfen alleine „Pänz“<br />

„Die Kreissparkasse Köln<br />

gratuliert der Firma<br />

Ludwig Schokolade,<br />

ein Unternehmen der<br />

Krüger-Gruppe,<br />

zu 50 Jahren Schogetten.“<br />

unter einem Meter Körpergröße auf die<br />

Jagd nach unnummerierten Eiern, Schokohasen<br />

und Plüschtieren gehen. Weiterhin<br />

gibt es Kinderschminken, Hüpfburg und<br />

den Streichelzoo. Und selbstverständlich<br />

dürfen auch Clown Francesco und Paula<br />

Print nicht fehlen. So ist rund um die Suche<br />

nach dem „Goldenen Ei“ wirklich für jeden<br />

etwas dabei.<br />

Anlässlich „50 Jahre Schogetten“ stellt<br />

die Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG,<br />

ein Unternehmen der Krüger-Gruppe aus<br />

Bergisch <strong>Gl</strong>adbach, in diesem Jahr erstmals<br />

zahlreiche Tafeln ihrer bekannten<br />

Schokoladenmarke für die Aktion „Das<br />

Goldene Ei“ zur Verfügung. So warten<br />

auf den Wiesen im Schlosspark Lerbach<br />

neben den insgesamt 2.000 Eiern zusätzlich<br />

1.000 Tafeln Schogetten darauf, gefunden<br />

zu werden.<br />

Schlosshotel Lerbach<br />

Lerbacher Weg, 51465 Bergisch <strong>Gl</strong>adbach<br />

Parkmöglichkeiten für Besucher auf der<br />

gegenüberliegenden weide<br />

Marianne Brochhaus,<br />

Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln im Rheinisch-Bergischen Kreis<br />

www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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www.glVerlag.de GL KOMPAKT nr. 03<br />

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