Der neue Landrat „startet durch“

glverlag

Der neue Landrat „startet durch“

01

Januar / Februar 2012 · 10. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BERGISCH GLADBACH

Die Vermarktung des

neuen GL-Centers kommt

allmählich in Bewegung

BURSCHEID

Die Stadt soll schöner werden,

um damit auch mehr

Touristen anzulocken

KÜRTEN

Die Gemeinde verlieh ihren

Sozialpreis an den Pächter

eines Supermarktes

LEICHLINGEN

Thema Innenstadt-Veränderung

bleibt auch im neuen

Jahr in der Diskussion

RÖSRATH

Nach einem Ratsbeschluss

will die Stadt einen „Campus

für Bildung“ einrichten

ODENTHAL

Für das eigene Landbier

gibt’s auch gleich einen

richtigen „Bier-Löschzug“

OVERATH

Neue Mensa im Schulzentrum

Cyriax ist seit Jahresbeginn

der große Blickfang

WERMELSKIRCHEN

Dorfgemeinschaft schuf aus

Traditions-Gaststätte einen

Ort der Begegnung

LEVERKUSEN

Wohnungsmarkt: Oberbürgermeister

zog eine

zufriedene Jahres-Bilanz

+++ Infos +++ Seite 30 +++

StaBwechSeL im KReiShauS: DR. heRmaNN-JOSeF teBROKe KOmmt

Der neue Landrat „startet durch“


S Leasing: Aktuelle

Angebote unter

www.ksk-koeln.de

Wenn es das gäbe,

könnten Sie es bei uns leasen.

www.ksk-koeln.de

Autos, Maschinen und Computer zu leasen, ist heute ganz normal. Wenn Ihr Leasingwunsch etwas ungewöhnlicher ausfällt:

Wir lassen Ihre Investitionsideen lebendig werden. Lernen Sie unser Angebot in einem persönlichen Gespräch mit unseren

Leasing-Fachberatern kennen. Weitere Informationen und Leasingangebote erhalten Sie in Ihrer Geschäftsstelle oder im

Internet unter www.ksk-koeln.de. Wir beraten Sie gerne. Wenn’s um Geld geht – s Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • Nr. 1 / 2012

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land 4

Dr. Hermann-Josef Tebroke, neuer Landrat in

RheinBerg, nahm seine Arbeit auf

DAS GESPRäCH - Rolf Menzel, 6

Landrat a.D., auf dem Weg nach Leverkusen

REGIO

Haushaltsplanung in Oberberg 8

Holz-Richter expandiert in Lindlar 10

Nun doch ein Festspielhaus in Bonn 11

RheinBerg ist schuldenfrei 12

VR-Bank stiftet 100.000 Euro 13

LOKAL

BERGISCH GLADBACH - 14

Mit dem GC-Center geht’s aufwärts

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16

RöSRATH - „Campus für Bildung“ 18

OVERATH - Die Mensa ist der neue Blickfang 19

ODENTHAL - Hier gibt’s einen Bier-Löschzug 20

KüRTEN - Sozialpreis an Kaufmann verliehen 20

BURSCHEID - Bürgermeister 22

will mehr Touristen

LEICHLINGEN - Die Stadtpark- 23

Diskussion geht weiter

WERMELSKIRCHEN - Eine engagierte 24

Dorfgemeinschaft

LEVERKUSEN - Entspannter Wohnungsmarkt 26

Chempark sieht sich gut gerüstet 27

Wie sich Bayer 04 sozial engagiert 28

WFL - Werden Sie Energiesparer 30

Kinderklinik ist das Schmuckstück 32

NACHBARSCHAFT - Beethoven in China

SERVICE

34

ENERGIE - Innovationen notwendig 36

TOURISMUS - Auto-Reisen 38

GOLF - Fitting-Station am Lüderich 40

LIFESTyLE - Man trägt heute Bommel 42

VERSICHERUNG - Sturmschäden 44

MESSEN - Möbel und Süßwaren 46

AUTO - Der neue BMW 3er 48

GASTRONOMIE - Bier-Mix-Getränke 50

GESUNDHEIT - Erkältet im Flugzeug 52

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Anspruch auf Abfindung?

– Erstattungszinsen

– Controlling

– Rechnung per Email

ab 53

EDITORIAL

Alles Gute 2012

Es ist schon bemerkenswert

und, ja, erstaunlich,

was uns Meinungsforscher

immer wieder

vorlegen. Als wollten

sie uns pausenlos Mut

machen in einer krisengeschüttelten Zeit.

Ganz aktuell der Spezialversicherer Hiscox.

Er fand heraus, dass die Mehrheit der kleinen

und mittleren Unternehmen zu 55 %

absolut positiv ins neue Jahr blicken. Wie

erfreulich. So denken auch die Franzosen

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Das Rheinland als Naherholungsgebiet für Radwanderer

Auch die Stadt Bonn ist nun Mitglied im Verein Rad-Region-Rheinland. Neu aufgenommen wurden

auch die Stadt Leverkusen sowie das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen. Neben den drei

Neuzugängen besteht der Verein aus den Gründungsmitgliedern Rhein-Erft Tourismus e.V., Köln-

Tourismus GmbH, den Kreisen Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Kreis Neuss,

Rhein-Sieg-Kreis sowie der Radstation in Düsseldorf. Ziel der im Juni 2011 gegründeten Vereinigung

ist es, den Rad-Tourismus im Rheinland zu fördern und die Region bei Radfahrern als Reiseziel und

Naherholungsregion bekannter zu machen.

und Niederländer. Engländer und Spanier

sind nur zu 40 % optimistisch. Und dann

die niedrigen Arbeitslosenzahlen. In Rhein-

Berg, Oberberg und Leverkusen sind sie so

niedrig wie zuletzt vor 20 Jahren. So um die

sechs Prozent. Mancherorts klingt das fast

schon nach Vollbeschäftigung. Da möchte

man doch dankbar sein und froh, aber auch

die Hände nur nicht in den Schoß legen.

Weiter so. Seien wir kreativ von Jahresbeginn

an. Ihnen alles Gute in 2012.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Druckerei Engelhardt, Neunkirchen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: März / April 2012

Anzeigenschluß: 24. Februar 2011

GL&Lev kontakt 01/12

3

IMPRESSUM


4

PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Sieben Jahre lang war es der Amtssitz von Bürgermeister Dr. Tebroke: Dieses moderne Rathaus

der Gemeinde Lindlar (22.000 Einwohner), die 2009 ihr 900jähriges Bestehen feierte.

GL&Lev kontakt 01/12

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Er lebte eigentlich schon länger

aus ganz privaten Gründen im

Oberbergischen. Da bat man

ihn, Bürgermeister von Lindlar

zu werden (obwohl er gar

nicht in einer Partei war). Er

machte seinen Job sieben Jahre

lang mit Bravour, war glücklich

und zufrieden, bis er wieder

gebeten wurde. Diesmal sollte

er Landrat werden. Er konnte

nicht nein sagen. Seit 1. Januar

ist er Chef der Kreisverwaltung

in Bergisch Gladbach:

Dr. Hermann-Josef Tebroke.

Der Neujahrsempfang des

Kreises am 11. Januar war

jetzt im großen Saal der BASt

gute Gelegenheit, den neuen Mann

ins rechte Licht zu rücken. Im Zwiegespräch

mit seinem Vorgänger Rolf

Menzel kamen die Themen auf den

Tisch, die einen Landrat umtreiben und

fast rund um die Uhr beschäftigen.

Denn Landrat zu sein, ist ein viel härterer

Job als allgemein angenommen.

Zum aufwändigen Tagesgeschäft

kommen viel Repräsentation und Anwesenheitspflicht

in diversen Gremien.

Die ersten Termine hat Dr. Tebroke

denn auch schon hinter sich. Der erste

und wichtigste allerdings: „Ich wollte

erst mal meine Leute kennenlernen.“

Der zwischenmenschliche Kontakt –

dafür ist der gebürtige Münsterländer

bekannt – ist ihm eine Herzensangelegenheit.

So hat er es auch in Lindlar

gehandhabt, was ihm Respekt und

Zuneigung sogar aller Parteien ein-

DR. HERMANN-JOSEF TEBROKE

Der neue Landrat will

erst mal die Menschen im

Kreis kennenlernen

brachte. Bei seiner Verabschiedung als

Bürgermeister lobten die Kommunalpolitiker

sein Fingerspitzengefühl, die

schnelle Auffassungsgabe und analytischen

Fähigkeiten. Schließlich sei er

vor zwei Jahren auch mit über 80 Prozent

Zustimmung in seinem Amt bestätigt

worden. Die SPD stellte damals

erst gar keinen Gegenkandidaten auf.

In Lindlar suchen sie nun einen Nachfolger.

Vorerst regieren Stellvertreter.

Dr. Tebroke schied mit einem lachenden

und einem weinenden

Auge: „Ich bin im Herzen Lindlarer“,

sagte er. Der Weg nach Bergisch Gladbach

sei nicht aus Karrieregründen erfolgt.

Lindlar sei eine „Top-Adresse“.

Das sagt er aber auch vom Rheinisch-

Bergischen Kreis.

Als Landrat aber möchte er nun

seine „Rathaus-Erfahrungen“ und

sonstigen Fähigkeiten zum Wohle der

großen Kreis-Gemeinschaft einbringen.

Das hätte sich nun mal so ergeben.

Dabei ist dem früheren Professor

und Finanzwissenschaftler klar: „Das

da in Bergisch Gladbach ist eine große

Herausforderung.“


Hier hat der neue Landrat seit einigen Tagen seinen

neuen Arbeitsplatz: Im Kreishaus in Bergisch Gladbach

mit über 700 Mitarbeitern.

PROFIL

Gehört der Vergangenheit

an: der Arbeitsplatz von

Dr. Hermann-Josef Tebroke

im Lindlarer Rathaus

Viel Zeit zum Einstimmen hatte Dr. Tebroke allerdings auch

nicht. Sein Urlaub ging für den Wahlkampf drauf, zwischen Weihnachten

und Neujahr sichtete er die Unterlagen, die ihm das

neue Büro bereits überlassen hatte. Das Büro selber wurde derweil

renoviert. So stand auch nicht fest, ob und -wenn denn- was

er aus seinem Lindlarer Büro als heimische Rückenstärkung mitbringen

sollte. Vielleicht eine Wanderkarte. Die Natur hat’s ihm

angetan. Die Regionale 2010 hat ihn beeindruckt.

Um Bildung und Finanzen will sich der studierte Diplom-Kaufmann

besonders kümmern. Seine Erfahrungen als Bürgermeister

einer verschuldeten Kommune will er dafür nutzen. Zitat: „Wichtig

ist, dass Kreis und Kommunen gemeinsam für die kommunale

Selbstverwaltung streiten.“ Doch er weiß auch: „Der Kreis ist

schuldenfrei, und die kommunale Familie funktioniert.“ So ist er

überzeugt: „Der Rheinisch-Bergische Kreis hat allen Grund, sich

selbstbewusst in die Entscheidungsprozesse einzubringen und

die Entwicklung der Metropolregion Köln-Bonn-Leverkusen mit

zu gestalten.“

Dem Familienvater (vier fast erwachsene Kinder) ist vehement

daran gelegen, den Kreis zu einer Bildungsregion auszubauen,

die nicht nur attraktive Schulen und Kindertagesstätten umfasst,

sondern auch in besonderer Weise den Übergang von Schule

in Studium oder Beruf und Angebote der Weiterbildung sichert.

Jedermann weiß: Neue Unternehmen siedeln sich nur an, wenn

es hier Fachkräfte gibt, es sich aber auch gut leben lässt. Die

Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort, die Wirtschaftsförderung,

der Tourismus und der Ausbau der Infrastruktur mit Energie- und

Breitbandversorgung sind dem neuen Landrat denn auch besondere

Anliegen.

In Lindlar schenkte man ihm zum Abschied Box-Handschuhe.

Wie immer man das nun auch auslegen möchte ...

Physikalische

Größen lassen

sich im Windkanal

testen.

Emotionale nur im

Fahrtwind.

Das neue

911 Carrera S

Cabriolet.

Erleben Sie bei uns

die Faszination

Porsche.

Porsche Zentrum Köln

Fleischhauer PZ GmbH

Fröbelstraße 15

50823 Köln

Tel.: +49 (0) 2 21 / 57 74 - 1 20

Fax: +49 (0) 2 21 / 57 74 - 1 33

www.porsche-koeln.de

Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerstädtisch 14,1–12,4 · außerstädtisch

7,2–6,9 · insgesamt 9,7–8,9 · CO 2 -Emission: 229–210 g/km

GL&Lev kontakt 01/12

5


6

PROFIL

Ob der neue EVL-Manager

jetzt wirklich mehr Zeit für

den Golfsport hat?

Landrat a.D.

Rolf Menzel denkt

gern an Bergisch

Gladbach. Den

Golfschläger aber

schwingt demnächst

vermutlich

öfter in Leverkusen

unweit des

Wasserturms, dem

Wahrzeichen seiner

neuen Firma EVL.

So ganz kann und will

der bisherige Landrat die

Stätte seines Wirkens nicht

verlassen. Arbeitsplatz

Leverkusen – ja, aber wohnen

weiterhin in Bergisch

Gladbach. Im Ortsteil Paffrath

hat er sich eine Bleibe

gesucht. Naja, und beim

Neujahrsempfang seines

Nachfolgers wollte er auch

nicht fehlen. Als Gast und

Gesprächspartner auf dem

Podium.

GL&Lev kontakt 01/12

DAS GESPRäCh

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Rolf Menzel war vor Jahren noch ein

engagierter Golfspieler, zumindest

in Kürten. In Bergisch Gladbach fand

er später kaum noch Zeit dafür. Trotzdem

setzte er einen Meilenstein im Golfsport

für die Kreisstadt. Er schuf die Rhein-Berg-

Masters, ein Golf-Turnier um die Dröppelminna,

das in seiner Machart und gesellschaftlichen

Gestaltung ohne Beispiel ist.

Da ging’s um Sport, aber auch um eine

gute Sache. 24.000 Euro wurden für soziale

Gratulierte Tebroke

herzlich: Landrat

a.D. Rolf Menzel,

weniger Minuten

nach der Wahl.

Zwecke eingespielt.

Die Teilnehmer

kamen

teils weither

angereist. Rolf

Menzel setzte

sich mit der

Veranstaltung,

die ihren grandiosenHöhepunkt

im Mediterana

hatte, ein kleines Denkmal. Weil es

ihm gefiel, aber weil er auch wusste, wie

wichtig solche Ereignisse für Image und

wirtschaftliche Konsequenzen eines Landkreises

sein können. Der Macher Menzel

schlug in RheinBerg Pflöcke ein.

Er verließ das Kreishaus nicht leichten

Herzens. Weil ihm die Aufgabe gefiel und

weil sich bei aller Problematik immer wieder

gute Ergebnisse einstellten. Nur raubte ihm

der Terminkalender allmählich den Nerv.

„Er frisst mich auf“, sagte er zuletzt häufiger.

Fast kein Wochenende frei, Familienleben

auf Sparflamme. Ergebnis: Ein Bruch.

Menzel orientierte sich privat ganz neu. Die

berufliche Veränderung war abzusehen.

„Ich bin überzeugt, dass man einen Job nur

eine gewisse Zeit gut machen kann,“ sagte

er. Er war sieben Jahre und zwei Monate in

Bergisch Gladbach und will immer wieder

kommen: „Ich hänge an der Stadt. Ich habe

hier 34 Jahre gelebt.“ Im Ortsteil Paffrath

hat er sich ein Häuschen gekauft, weil er in

Leverkusen nicht das richtige fand.

Nun also hat er seinen Schreibtisch in Leverkusen.

Er ist zweiter Geschäftsführer des

Energieversorgers EVL und zuständig für

den kaufmännischen Bereich. Das betrifft

u.a. Einkauf, Rechnungsführung, Personal-


PROFIL

fragen und Marketing. Und das scheint für ihn genau das richtige

Ding: Machen ... Über konkrete Ziele mag er noch nicht sprechen.

Sicher wird er auch viel unterwegs sein: „Ich muss ja das Produkt

verkaufen ...“. Und er weiß: Die EVL ist in Leverkusen sehr aktiv,

sie ist engagiert, was nicht zuletzt dazu führt, dass das Unternehmen

weniger wechselwillige Kunden zählt als andere. Darüber

hinaus ist sich Menzel sicher: „Die Energieversorgung wird sich

immer weiter regionalisieren.“ Wobei zu beachten sind: Preis und

Vertrauen. Letzteres hält er für besonders wichtig.

Und dann lässt der neue Mann doch einen Gedanken raus:

„Ich will EVL noch präsenter machen.“ Vielleicht auch ein bisschen

mehr personalisieren. Und schon drängt sich die Erinnerung

an das große Golf-Turnier in Bergisch Gladbach auf. Sowas auch

in Leverkusen? Warum nicht? Ein Kreativer wie Menzel ...

Was er am meisten hasste im Kreishaus Bergisch Gladbach:

Den Terminkalender. „Ich will nicht mehr so fremdbestimmt sein“,

sagt er heute. „Ich habe dem Kollegen Tebroke vor Weihnachten

mal den Termin-Kalender für die nächsten drei Monate mitgebracht.

Da wollte er einiges auswählen und manches streichen.

Da musste ich laut lachen. Nichts mit Streichen, Pflichttermine!“

Menzel war im Landkreis höchst erfolgreich, sogar beliebt bei

der Polizei, deren Chef er als „Laie“ war. Aber eine berufliche

Veränderung hat eben auch ihren Reiz. Lieber wäre es ihm allerdings

gewesen, das Angebot wäre dann vor der Wiederwahl

gekommen. Dann wäre alles reibungsloser verlaufen. Was nicht

heißt, dass er den Landrats-Job in den vergangenen zwei Jahren

nicht höchst pflichtbewusst ausgeübt hätte.

Seinem Nachfolger will er keine Ratschläge erteilen („nur

wenn er mich fragt“). Zwischen den Zeilen aber wird deutlich:

Diese Behörde ist wie ein Konzern. Zu 50 Prozent beteiligt an

Wupsi und RVK, zu 40 Prozent an der Siedlungsgesellschaft, zu

30 Prozent am Krankenhaus Wermelskirchen; und, und, und.

Menzel: „Hier muss ein Landrat Prioritäten setzen.“ Und er müsse

sich klar machen, dass der Rheinisch-Bergische Kreis ein „Wohnkreis“

sei, der allerdings große Stärken habe. Diesen Mehrwert

müsse man der Bevölkerung nur noch deutlicher vorführen. Und

im übrigen wär’s gar nicht übel, wenn man statt der Kreisverwaltung

wieder zum alten Begriff des Landratsamtes zurückkehrte.

Dann könnten die Leute auch wieder viel mehr mit ihrem Landrat

anfangen.

Das war einmal: Rolf Menzel an alter Wirkungsstätte. Das Bild ist weg und jetzt sitzt

Dr. Hermann-Josef Tebroke an diesem Tisch.

Ergonomie ist

unsere Stärke

Beratung durch Sportwissenschaftler

und Rückenschullehrer

Wir sitzen zu viel und zu lang.

Ein guter Arbeitsplatz hält Sie in

Bewegung. - Damit Ihr Kopf

und Ihr Rücken fit bleiben.

Büro + Ergonomie Lothar Jux

Odenthaler Straße 138

51465 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 02 / 25 19 81

www.ergofit-shop.de

- samstags geöffnet -

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

Anzeige_Meinhardt_45x134_FarbMFP

Die digitalen Farblasersysteme von

UTAX, die kopieren, drucken, scannen

und optional faxen, machen

dauerhaft brillante Bildqualität,

Schnelligkeit und höchste Produktivität

zum Prinzip.

*Abbildung mit optionalem Zubehör.

MEINHARDT

Bürotechnik-Vertriebs GmbH

www.utax.de

Als kompetenter Fachhandelspartner bieten

wir Ihnen professionelle und individuelle

Beratung sowie zuverlässigen Service.

JETZT EXKLUSIV BEI:

Laurentiusstraße 84

51465 Bergisch Gladbach

Tel. +49 (0) 22 02 / 3 00 53

Fax +49 (0) 22 02 / 4 13 25

E-Mail: info@Meinhardt-GmbH.de

www.Meinhardt-GmbH.de

| Aufzüge fürs Leben

Ihr kompetenter Partner mit Erfahrung

>> Glas-/Designaufzüge

>> Lastenaufzüge

>> Personenaufzüge

>> Kleingüteraufzüge

>> Schachtgerüste

>> Umbau/Modernisierung

Dachsweg 21-23 · 53842 Troisdorf

Tel.: 02241-9500-0

www.eggert-aufzuege.de

GL&Lev kontakt 01/12

7


8

REGIO

Soziallasten erschweren

auch in Oberberg die

Haushaltsplanung für 2012

Der Oberbergischer Kreis rechnet in diesem Jahr mit Ausgaben in Höhe

von rund 296,4 Millionen Euro. Dem stehen Einnahmen in Höhe von rund

292,2 Millionen Euro gegenüber. Um das daraus resultierende Defizit in

Höhe von 4,2 Millionen Euro auszugleichen, entnimmt der Kreis wie im

Vorjahr die fehlenden Mittel der allgemeinen Rücklage.

Folglich schreitet der Eigenkapitalverzehr

beim Oberbergischen Kreis

weiter voran. Innerhalb von nur vier

Jahren wird der Kreis damit bedenkliche

35,9 Millionen Euro, dies entspricht 65,75

Prozent des Eigenkapitals, unwiderruflich

verbraucht haben.

Ursächlich für den für das Jahr 2012

geplanten Eigenkapitalverzehr ist die vorgesehene

Reduzierung des Kreisumlagehebesatzes.

Dieser wird nach den Plänen

der Kreisverwaltung 2012 von 45,38 %

auf 44,3 % gesenkt. Für die Folgejahre ist

eine kontinuierliche Senkung geplant.

Die Senkung des Hebesatzes auf 44,3

Prozent hat zur Folge, dass die Belastung

der kreisangehörigen Kommunen auf eine

Steigerung der Zahllast in Höhe von insgesamt

rd. 5,5 Mio. Euro begrenzt werden

kann. Diesen Betrag müssen die Kommunen

im kommenden Jahr folglich „mehr“

an den Oberbergischen Kreis abführen.

Allerdings stellt sich die Einnahmesituation

GL&Lev kontakt 01/12

Präsentierte erste Haushaltsdaten:

Landrat Hagen Jobi.

der Kommunen

aufgrund

gestiegener

Steuereinnahmen

deutlich

besser dar als

in den Jahren

zuvor. Zu

den großen

Ausgabepositionen

zählen

auch im Jahr

2012 die Sozi-

allasten. Allein der Sozialetat des Kreises

weist einen reinen Zuschussbedarf in

Höhe von rd. 52 Millionen Euro auf. Der

Kreis wird sich voraussichtlich noch bis

einschließlich im Jahre 2013 im Haushaltssicherungskonzept

(HSK) befinden. Damit

unterwirft sich der Kreis freiwillig – und

anders als viele andere Kreise – den besonderen

Restriktionen des geltenden

Haushaltsrechts.

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse

Köln (Bildmitte), gemeinsam

mit Sabine Uehlein, Geschäftsführerin

Stiftung Lesen (2.v.l.),

überreichen im Beisein von

Regierungspräsidentin Gisela

Walken (2.v.r.) und Christian

Brand, Geschäftsführer der

Stiftungen der Kreissparkasse

Köln (5.v.r.), die ersten Vorlesebibliotheken

an Vertreter der

Kindertagesstätten.

Die Kreissparkasse

Köln präsentierte

ihre jetzt 13. Stiftung

Die Kreissparkasse Köln hat ihre

Stiftungsfamilie um ein 13. Mitglied,

die „Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse

Köln“, erweitert.

Die Stiftung wurde jüngst von Alexander

Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse

Köln und Kuratoriumsvorsitzender

der neuen Bildungs-Stiftung im Beisein

von Regierungspräsidentin Gisela Walken

im Käthe Kollwitz Museum Köln offiziell

vorgestellt. Zweck der Stiftung ist die Bereitstellung

von Mitteln zur Förderung der

Bildung, Aus- und Fortbildung, insbesondere

von Kindern und Jugendlichen im Geschäftsgebiet

der Kreissparkasse Köln, das

den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis,

den Rheinisch-Bergischen Kreis und den

Oberbergischen Kreis umfasst.

Dazu gehören vor allem Vorhaben und

Projekte für benachteiligte junge Menschen,

die beispielsweise außerschulische Bildung,

Wissen und soziale Kompetenz vermitteln,

zur Sprachentwicklung beitragen oder zu

einer Ausbildung führen. Des Weiteren werden

Bildungsangebote unterstützt, die helfen,

Jugendliche mit Migrationshintergrund

in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Die Stiftung ist aktuell mit einem Dotationskapital

von 500.000 Euro ausgestattet.

Weitere Zustiftungen von Seiten der Kreissparkasse

Köln sind geplant.


7. eVK Gesundheitsmesse am 21. und 22. april 2012 –

Jetzt noch messestand sichern

Direkter Kontakt

mit der gewünschten

Zielgruppe

Bevor Jogi Löws Zaubertruppe in Polen und der Ukraine um

die europäische Fußballkrone kämpft, steht auch in der Innenstadt

von Bergisch Gladbach das Thema Fitness, Bewegung

und Gesundheit auf dem Programm. Bereits zum 7. Mal lädt

das Evangelische Krankenhaus zu seiner Gesundheitsmesse in den

Bergischen Löwen ein.

Am Samstag, 21. und Sonntag 22. April 2012 werden wie in den

Vorjahren mehr als 10.000 Besucher erwartet. Die Ausstellungsfläche

beträgt allein im Bergischen Löwen 2.700 Quadratmeter, hinzu

kommt nochmals ein großes Messezelt, das davor aufgebaut wird.

Mit einer Fülle an Werbemaßnahmen wird auf die Messe aufmerksam

gemacht. Interessierte Firmen können sich jetzt noch ihre Ausstellungsfläche

sichern.

Auf 2.700 Quadratmetern im Bergischen Löwen und in einem

großen Messezelt präsentieren sich rund 100 Aussteller. Die Besucher

erwartet ein vielfältiges Vortragsprogramm mit über 60 Informations-

und Diskussionsveranstaltungen sowie ein buntes Bühnenprogramm.

Der Selbsthilfetag des Rheinisch-Bergischen Kreises

und die Seniorenmesse sind fester Bestandteil des Wochenendes.

Für die Besucher ist das Ganze völlig kostenfrei.

Die Werbemaßnahmen für die Messe sind perfekt geplant. Mit

Straßenplakaten und Transparenten werden Autofahrer, Radler

und Fußgänger im gesamten Einzugsbereich auf das Ereignis aufmerksam

gemacht. Zeitungsleser finden Annoncen und redaktionelle

Beiträge in Monatsmagazinen, Wochenblättern und Tageszeitungen.

Radiohörer werden mit Trailerwerbung informiert und wer

im Internet unterwegs ist, kommt an der 7. EVK Gesundheitsmesse

auch nicht vorbei.

Ergänzt werden die vielfältigen Maßnahmen durch ein umfangreiches

Programmheft zur Messe, das im April an die rund 38.000

Haushalte in der Region verschickt wird sowie eine Info-Brief-Kampagne

mit einer Auflage von deutlich über 70.000 Exemplaren.

Während der Messe können die Aussteller das Publikum mit eigenen

Vorträgen im Rahmen des Vortragsprogramms informieren.

Weitere Informationen gibt das Organisationsbüro:

Lothar Jux, 0 22 02-94 06 22

oder Edeltraud Kolter, 0 22 02-1 22 10 01

E+T 158/1139

Fordern Sie Ihre

Ausstellerinformationen an:

E-Mail: info@evk-gesundheitsmesse.de

Internet: www.evk-gesundheitsmesse.de

Seien Sie

dabei!

EVK Gesundheitsmesse

Sa. 21. und So. 22. April 2012

10.00 Uhr – 18.00 Uhr im Bergischen Löwen

in Bergisch Gladbach · www.evk.de

Wir unterstützen die

EVK Gesundheitsmesse 2012

als Kooperationspartner:

GL&Lev kontakt 01/12

9


10

REGIO

Dr. Markus Richter (Bild), der Geschäftsführer

von Holz Richter im

oberbergischen Lindlar, hat Großes

vor. Zu sehen, wenn man am Industriegebiet

Klause vorbeifährt. Denn

dort entsteht oberhalb der Halle 4

am Standort des Holzgroßhändlers

ein riesiger neuer Hallenkomplex.

42.000 Quadratmeter Grundfläche

und elf Meter Höhe lauten die Zahlen.

Das ist eine Fläche von gut zehn

Fußballfeldern. Es ist das größte Projekt in

der 52-jährigen Firmengeschichte. Im Frühjahr

2012 soll die Eröffnung sein.

Schon jetzt verfügt das renommierte

Fachunternehmen über riesige Ausstellungshallen,

um darin die beeindruckende

Auswahl an Parkett, Laminat, Massivholzdielen,

Kork, Linoleum und Vinyl präsentieren

zu können. Und das wird nun alles

noch gigantischer. Mitten in der Nacht und

per Schwertransport wurde der sogenannte

Satteldachbinder von Osnabrück nach

Lindlar geschafft. Dafür mussten sogar

Verkehrsschilder und Leitpfähle kurzzeitig

abgebaut werden. Fast 52 Meter lang und

über 23 Tonnen schwer ist das Tragwerk.

Damit kann eine Spannweite von 50 m

stützfrei überbrückt werden. Die neue Halle

soll das Platzproblem des sich ständig vergrößernden

Unternehmens lösen.

GL&Lev kontakt 01/12

Holz-Richter in Lindlar

baut eine Halle so groß

wie zehn Fußballfelder

Starkes Rating der Kreissparkasse

Moody`s hat erneut die Ratingnote Aa2 der

Kreissparkasse Köln mit stabilem Ausblick

bestätigt. Moody`s begründet dies mit dem

soliden regionalen Geschäftsmodell und

dem konservativen Risiko- und Liquiditätsmanagement.

Die Kreissparkasse Köln besitzt

nach Einschätzung von Moody`s eine

starke geschäftliche Position in einer gut

diversifizierten und prosperierenden Region.

Sie verfügt über hohe Marktanteile im

Die IHK senkt die

Mitgliedsbeiträge

Im Rahmen ihrer Dezember-Sitzung hat

die Vollversammlung der IHK Köln eine

Senkung der Grundbeiträge beschlossen,

um alle Mitgliedsunternehmen zu

entlasten. Wie die IHK weiter mitteilte,

führt sie zusätzlich weitere Grundbeitragsstaffeln

ein, die an den Ertrag gekoppelt

sind und die Leistungskraft der

Unternehmen besser abbilden sollen.

„Durch diese Reform können wir strukturell

die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

der Unternehmen noch besser berücksichtigen

und so die Zuordnung der

Unternehmen an die jeweilige Grundbeitragsstaffel

feiner justieren“, sagt Paul

Bauwens-Adenauer, Präsident der IHK

Köln. Besonders deutlich wird die künftige

Beitragssenkung bei Unternehmen,

die im Handelsregister eingetragen sind.

Hier liegt der künftige Eingangssatz bei

160 Euro, statt des bisherigen Jahresbeitrags

von 230 Euro. „Dies sind spürbare

Entlastungen für die einzelnen Betriebe“,

so Bauwens-Adenauer.

„Wir planen bereits für 2012 mit einer

Entlastung von rund 2,7 Millionen Euro.

Dies zeigt, dass die Bedürfnisse und der

Erfolg unserer Mitgliedsunternehmen

bei allen unseren Entscheidungen an erster

Stelle stehen“, so Dr. Herbert Ferger,

Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Rund um Köln soll in

Hückeswagen starten

Kaum ist Weihnachten vorbei, da hat Radsportveranstalter

Artur Tabat nur noch Ostern im Sinn. Am 9. April nämlich

(Ostermontag) sollen möglichst wieder 200 Radprofis

„Rund um Köln“ in Angriff nehmen. Der Start ist diesmal vor

dem Schloss in Hückeswagen, will man im Oberbergischen.

Doch nur, wenn auch der WDR live überträgt.

Und das ist fraglich.

Privatkundengeschäft, die zur guten Liquiditätsausstattung

des Instituts beitragen.

Zudem emittiert die Kreissparkasse Köln

seit 2003 Pfandbriefe. Die Hypothekenpfandbriefe

sind von Moody`s seit 2004

mit der bestmöglichen Ratingnote Aaa versehen.

Die Kreissparkasse Köln ist die drittgrößte

Sparkasse Deutschlands mit einer Bilanzsumme

von 24 Mrd. Euro.


Nun also doch noch ein Festspielhaus in Bonn

Der Diamant“ – ein favorisierter

Entwurf für das neue Festspielhaus

Nun also doch! Mit einem klaren Votum

hat sich der Rat der Stadt Bonn zum Bau

eines Festspielhauses in der Beethovenstadt

bekannt.

Bonn soll damit als Ort der internationalen

Pflege des Erbes Ludwig van

Beethovens ausgebaut werden. Der

Komponist hatte 1770 in der Bonngasse

das Licht der Welt erblickt.

Das Marien-Krankenhaus

Bergisch Gladbach

wünscht allen Patienten, Bürgern,

niedergelassenen Ärzten

und Geschäftspartnern

ein glückliches Neues Jahr.

Die Krankenhausbetriebsleitung

Benedikt Merten

Geschäftsführer

Sabine Martin

Pfl egedirektorin

PD Dr. Jürgen v. Schönfeld

Ärztlicher Direktor

„Jetzt können wir mit Elan an die Realisierung

gehen“, freute sich Oberbürgermeister

Jürgen Nimptsch nach dem Beschluss.

„Wir haben den ehrgeizigen Plan, das privat

finanzierte Projekt so fertigzustellen, dass es

rechtzeitig vor Beethovens 250. Geburtstag

im Jahr 2020 in Betrieb ist.“

Ein neues Konzerthaus soll der strahlende

Mittelpunkt des Musikgeschehens

Marien-Krankenhaus

Bergisch Gladbach

Menschlich Kompetent Hilfsbereit

Anz_Weihnachten_93x130_4c_RZ.indd 1 13.12.2011 12:23:06 Uhr

REGIO

in Bonn werden. Nimptsch dankte erneut

der Deutschen Post DHL, dass sie zu ihrer

Zusage steht, sich mit 30 Millionen Euro an

dem Neubau zu beteiligen. Die alte Beethovenhalle

soll als multifunktionaler Veranstaltungsort

weiter betrieben werden.

Der Haushalt dürfe durch den Neubau

allerdings nicht belastet werden. Für den

Betrieb des Hauses soll eine Betreiberstiftung

gegründet werden, an der sich der

Bund mit 39 Mio. Euro, die Sparkasse Köln/

Bonn mit 5 Mio. Euro, der Rhein-Sieg-Kreis

mit 3 Millionen Euro und die Stadt Bonn mit

50.000 Euro beteiligen würden.

Zudem hätten das Land NRW und die

Deutsche Telekom AG Gesprächsbereitschaft

signalisiert, sich am Programm des

Festspielhauses finanziell zu beteiligen,

sagte der Bonner Kulturdezernent Martin

Schumacher.

Oberbürgermeister Nimptsch hofft, bis

Mitte des Jahres 2012 die Mittel für die

Realisierung zusammenzutragen.

www.koehler-ra.de

MEIN PERSONAL IST

MOTIVIERT

UND FLEXIBEL.

WO FINDE ICH DAS IM SCHULZEUGNIS

MEINER NEUEN AZUBIS?

Gute Chefs sehen nicht nur Noten, sondern

die ganze Persönlichkeit. Wir vermitteln

geeignete Bewer ber innen und Bewerber

und unterstützen Sie bei der Ausbildung

von Jugendlichen, die etwas mehr Betreuung

brauchen. Alles unter der zentralen

Service-Nummer: 01801-66 44 66.* Oder

unter www.ich-bin-gut.de.

* Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise

höchstens 42 ct/min

DER ARBEITGEBER-SERVICE

Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach

BergischGladbach.271-arbeitgeber-service

@arbeitsagentur.de

GL&Lev kontakt 01/12

11


12

REGIO

Dieter Porzberg (42, Bild), Geschäftsführer

bei Oevermann

Networks in Moitzfeld

und Vorstandsmitglied

des Heiligenhausener

Sportvereins, wurde

jüngst mit dem Ehrenamtspreis

des DFB

(auf Kreisebene) für „soziale Integration

durch Fußball“ ausgezeichnet. Porzberg hat

in seinem Verein das sogenannte „Integrationsjahr“

erfunden, das seitdem jährlich von

einem anderen Verein übernommen wird.

Der IT-Spezialist hat sich verdient gemacht.

Prof. Dr. Stefan Kayser (49, Bild),

seit einem Jahr Leiter

der Fachhochschule

der Wirtschaft (FHDW)

in Bergisch Gladbach,

ist vom Potential, das

in der Region steckt,

überrascht. Er sieht ein

großes Interesse an dualen Studiengängen

und will deshalb Unternehmenskooperationen

stärker ausbauen. Er will sein Institut

auch im Ausland bekannter machen und

dafür im Oktober 2012 einen neuen Studiengang

„International Business“ anbieten.

Paul Breitner (60, Bild), Fußball-

Weltmeister 1974, ist

zusammen mit dem

Architekten August

Lotz aus Velbert, Bauherr

des Seniorenparks

„Carpe Diem“ in Dabringhausen,

das im

August fertig sein soll. Die Anlage verfügt

über 67 Pflegeplätze, 17 Wohnungen und

schafft über 70 Arbeitsplätze. Ähnliche Anlagen

hat Breitner bereits realisiert. Breitner,

der davon kein Aufhebens macht, ist seit 26

Jahren als Projektentwickler selbständig, seit

15 Jahren mit Lotz zusammen.

Daniel Hambüchen (32, Bild), ist seit

dem 1. Januar neuer

Chefredakteur bei Radio

Leverkusen. Hambüchen

hat in Dortmund

Journalismus

studiert. Zehn Jahre

lang arbeitete er bei

Radio Berg und war in den letzten fünf Jahren

für die Programmgestaltung zuständig. Er

folgt der Chefredakteurin Katrin Rehse, die

die nach vier Jahren die Sendeleitung abgibt

und in den Mutterschutz gegangen ist. Radio

Leverkusen erreicht nach eigenen Angaben

täglich 81.000 Zuhörer.

GL&Lev kontakt 01/12

NAMEN

Die Winterdienste scheinen

gut vorbereitet zu sein

Überall haben sich die Gemeinden

nach eigenen Aussagen auf einen

eventuellen Kälte- und Schneeeinbruch

gut vorbereitet. Vielerorts

wurde neues Gerät angeschafft und

das Streugut massiv aufgefüllt.

In Bergisch Gladbach hatte im vergangenen

Jahr vor allem der Haus- und Grundbesitzerverein

RheinBerg Kritik an den

städtischen Maßnahmen geübt. Inzwischen

hat man sich zusammengesetzt und neue

Üben schon mal

mit dem Handgerät:

Stadtbaurat

Schmickler, AWB-

Leiter Carl und

HuG-Vorsitzender

Franz-Heinrich

Krey.

Einsatzpläne erarbeitet. Gefällstrecken und

Öffentlicher Nahverkehr stehen nun ganz

vorn auf der Liste.

Die Räum- und Streutouren wurden völlig

neu zugeschnitten und ein neues Faltblatt

herausgegeben, in dem die Pflichten

der Hauseigentümer im Falle des Schneefalles

beschrieben sind.

Das Faltblatt liegt auch für Nichtmitglieder

des Hausbesitzervereins an vielen

öffentlichen Stellen aus.

RheinBerg ist schuldenfrei und

meldet trotzdem ein Defizit

Kreisdirektor Dr. Erik Werdel hat in der letzten Kreistagsitzung des vergangenen Jahres den

Haushalts-Entwurf für das Jahr 2012 vorgelegt. Danach haben sich die Etat-Zahlen deutlich

verbessert. Der Rheinisch-Bergische Kreis ist als einer von nur drei Landkreisen in Nordrhein-

Westfalen schuldenfrei. Und dennoch sieht der Etat-Entwurf für 2012 ein strukturelles Defizit

von 5,2 Millionen Euro vor.

Es wird mit Erträgen von 231,5 Millionen gerechnet. Die Seite der Aufwendungen liegt

dagegen bei 236,7 Euro. Die größten Einzelposten im Haushalt sind die Sozialleistungen.

Gute Nachrichten gibt es für die kreisangehörigen Kommunen. Die Kreisumlage sinkt

von 44,6 % auf 44,0 %. Diese Absenkung entspricht einen Volumen von 1,7 Mio. Euro.

Im Jahr 2011 verließ der Kreis das Haushaltssicherungskonzept. Dadurch war es möglich,

den acht kreisangehörigen Kommunen eine Einmalzahlung in Höhe von insgesamt 8,7 Millionen

Euro zu überweisen. Zudem gelang die Rückzahlung aller Kommunalkredite. Beides

war möglich durch eine Rückerstattung von 27,2 Millionen Euro aus der Wohngeldersparnis

des Landes.


Von Köln/Bonner

Airport demnächst

auch nach Oslo

und Moskau

Zwei neue Strecken bietet der Köln/

Bonner Flughafen in den nächsten

Monaten an. Ziele sind Norwegen und

Russland.

Die skandinavische Low-Cost-Airline

Norwegian startet mit Beginn des

Sommerflugplans neu vom Köln Bonn

Airport nach Oslo. Vom 25. März an

wird Norwegian die Strecke dreimal

wöchentlich fliegen, ab 26. Juni viermal

pro Woche. Die reine Flugzeug beträgt

1 Stunde und 55 Minuten. Die günstigen

Tickets sind bereits unter www.

norwegian.com buchbar.

Ab dem 2. April fliegt ein Airbus A 320

der Ural Airlines (U6) drei Mal wöchentlich

den Moskauer Flughafen Domodedovo

an. Ab Juni wird die Frequenz auf

fünf Verbindungen erhöht. In Moskau

bietet Ural Airlines Umsteigeverbindungen

zu ihrem Netz russischer Ziele,

u. a. nach Jekaterinburg, Novosibirsk,

Ikurtsk oder Krasnodar, an.

VR Bank stiftete über 100.000

Euro für soziale Zwecke

Zur schon traditionellen

Übergabe

von Zustiftungen

und Spenden

begrüßten jüngst

Vorstandssprecher

Franz Hardy und

VR-Bank-Vorstandskollege

Lothar

Uedelhoven Vertreter

der heimischen

Bürgerstiftungen sowie Rotarier

und Lions Clubs in der städtischen

Galerie Villa Zanders in Bergisch

Gladbach.

Wir sind durchaus stolz, vor sieben

Jahren die Initiative in Bergisch

Gladbach und Overath zur

Gründung der Bürgerstiftungen ergriffen

zu haben und genauso stolz, die bereits

bestehende Stiftung in Rösrath mit einem

maßgeblichen Betrag unterstützt zu haben“,

erinnerte Hardy an die Anfänge des Engagements

seiner Bank in diesem Bereich.

Aber auch den Lions und Rotariern sei

man eng verbunden, denn das Werteverständnis

von Hilfe, Gemeinschaft, Nähe und

Partnerschaft teile man miteinander.

Weit mehr als 200 Projekte konnten die

Bürgerstiftungen Bergisch Gladbach, Overath

und Rösrath sowie die Rotarier und

Lions Clubs mit der finanziellen Unterstützung

der VR Bank inzwischen realisieren.

Hardy: „Überall da, wo die Kommunen an

ihre Grenzen stoßen, ist gesellschaftliches

Engagement besonders gefragt. Das unterstützen

wir gerne.“

Insgesamt vergab die VR Bank 107.500

Euro an die Stiftungen und Clubs. Die Spenden

werden in den Organisationen zur

Förderung unterschiedlichster sozialer Projekte

eingesetzt. Dazu gehören die Unterstützung

der Jugendarbeit in Overath, der

Bergisch Gladbacher Tafel sowie der Erhalt

von Schloss Eulenbroich in Rösrath.

Großauflagen günstig drucken

Kataloge • Zeitschriften • Prospekte • Zeitungsbeilagen

Brühl bei Köln - Tel. 02232-945030 - info@henkedruck.de

AZ 190x30.indd 1 13.05.11 17:51

GL&Lev kontakt 01/12

13


14

LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

GL&Lev kontakt 01/12

LutZ uRBACH, Bürgermeister

Rathaus Stadtmitte

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 - 14-0

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

Odenthal

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Schmuddelecke wird runde Schönheit

Bergisch Gladbach soll ein Stück schöner werden. Das jedenfalls kann man sich gut

vorstellen, wenn man das Bauschild betrachtet, das auf eine attraktive Baumaßnahme an

der Laurentiusstraße/Ecke Odenthaler Straße hinweist. Die ziemlich hässliche Optik an der

Straßenkreuzung soll einem schicken „Rundeck“ weichen. Vorgesehen sind in dreigeschossiger

Bauweise 28 Wohnungen (barrierefrei), eine Tiefgarage mit 70 Einstellplätzen und Geschäftseinheiten

im Erdgeschoss. Und hinter den Gebäuden soll es viel Grün und Spielplätze

geben. Die Bagger sollen im Frühjahr rollen. Die Vermarktung hat bereits begonnen.

Erwacht das GL Center

allmählich zum Leben?

Jahrelang stand sie leer, die

imposante immobilie an der

Straße „Am Stadion“ zwischen

Belkaw und isover. Dann kaufte

sie Willibert Krüger, baute den

Gebäudekomplex aus und sucht

seitdem nach Mietern. Nicht weniger

als 8.000 qm Bürofläche

über fünf etagen sind zu haben.

Das Haus des ehemaligen TK

Krantz Maschinen- und Anlagebau-Unternehmens

ist in gutem

Zustand, fand bislang aber wenig

Interessenten. Als Krüger noch nicht

daran dachte, dort ein Kaffeelager

unterzubringen, gab es Gedankenspiele

im Rathaus, einen Teil der

Rösrath

Stadtverwaltung dorthin auszulagern.

Dann, im Jahr 2010 kam Willibert

Krüger.

Und jetzt scheint sich was zu tun.

Es gibt Bewegung. Zeitungsberichten

zufolge plant sogar die CDU-Kreisgeschäftsstelle

dort einzuziehen. Ein

Notarbüro hat es bereits getan. Die

CDU-Zentrale ist bislang noch im

Haus der Kreishandwerkerschaft hinter

dem Stadthaus beheimatet. Parteichef

Rainer Deppe wird aber schon

zitiert: „Unser Ziel ist es, im Frühjahr

dorthin umzuziehen“.

Objektmanager ist übrigens Hans-

Dieter Angerer, viele Jahre Geschäftsführer

des TechnologieParks.

Für treue und Entwicklung ...

Der Gladbacher Manfred Sauer

(55) ist mit dem Isotec-Mitarbeiterpreis

2011 ausgezeichnet

worden. Der Technische Leiter

des Unternehmens setzte sich bei

dem firmeninternen Wettstreit

unter 300 Mitbewerbern aus

ganz Deutschland durch. Sauer

arbeitet seit über 25 Jahren

für die Gebrüder Becker GmbH

(Isotec). So heißt es auch in der

Begründung „... für seine große

Treue zum Unternehmen und seine

einzigartige Entwicklung dort.“

Der Klausmann

hat zwei

neue Pächter

Eine alte Traditions-Gaststätte im

Ortsteil Bensberg bekommt wieder

neuen Schwung. Die Szene-Kneipe

„Klausmann“ hat mit Jan Gyr und

Bernd Himperich neue Pächter. Inhaber

Mark Kürten ist zum Jahreswechsel

auf persönlichen Wunsch ausgeschieden.

Die beiden Freunde waren

bislang Stammgäste in dem Haus,

nun übernehmen sie Verantwortung.

Und schon fühlen sie sich geehrt:

Der „Klausmann“ ist die Hofburg des

Gladbacher Dreigestirn.

Himperich war als Metzgermeister

schon in der Vergangenheit Lieferant

des Lokals. Gyr hat als gelernter Hotelfachmann

zuletzt im Hiltonhotel

in Köln als Banquet-Chef gearbeitet.

Der Typische Brauhaus-Charakter des

Hauses soll erhalten bleiben.

Steht zur Vermietung an: Das neue GL Center an der Straße „Am Stadion“.

Neue Schneeflüge

für Fußgängerzonen

Die Stadt Bergisch Gladbach sieht

sich für einen strengen Winter gut gerüstet.

„Wir haben 950 Tonnen Streugut

aufs Lager gelegt“, sagte Sascha

Kolter, Chef der Straßenreinigung vor

der Presse. Mehr vorzuhalten wäre

nicht sinnvoll. Weil Salz nicht besonders

lagerfähig ist. Immerhin gibt

es zwei neue Silos mit zusammen

250 Tonnen Salz. Angeschafft wurden

außerdem fünf handgezogene

Schneeflüge mit Räumschild und

Schneefräsen für überwege und Fußgängerzonen.


Schick, modern und großzügig auf dem

Weg zum Kino: Die neue Kundenhalle der

Kreissparkasse Köln im Erdgeschoss mit

sogenannten Dialogmöbeln ausgestattet

und perfekt für die Standardleistungen

Kasse, Service und Kurzberatung aus

einer Hand.

Köln/Bonner Flughafen

meldet Frachtrekord

LOKALES

Die Kreissparkasse Köln poliert

das Stadt-Image vorsichtig auf

Freundlich und modern

präsentiert sich seit kurzem

die Geschäftsstelle Bensberg

der Kreissparkasse Köln nach

ihrem umzug an den neuen

Standort in der Schloßstraße.

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse,

begründete den Umzug: „Mit

dem neuen Standort direkt an der

Fußgängerzone stellen wir sicher,

dass wir auch künftig dort sind,

wo unsere Kunden ihre Alltagsgeschäfte

erledigen. So setzen wir

ein klares Bekenntnis für Bensberg

als einen wichtigen Standort für

die Kreissparkasse Köln.“ Nach umfangreichen

Umbaumaßnahmen ist

die Geschäftsstelle jetzt über drei

Ebenen auf rund 1.400 qm präsent.

Unter einem Dach befinden sich

die Geschäftsstelle Bensberg, die

Bezirksdirektion Bensberg und das

BetreuungsCenter Rhein-Berg für

Bensberg und Refrath. Für längere

und diskrete Beratungsgespräche

wurden weitere Büroräume eingerichtet.

Der Kundentresorraum im

ersten Untergeschoss ist über einen

Aufzug behindertengerecht erreichbar.

Das großzügige Foyer der

Geschäftsstelle mit den Selbstbedienungsgeräten

ist rundum die Uhr

und durch eine Automatikschiebetür

gleichfalls behindertengerecht

zugänglich.

Das Jahr 2011 war mit Blick auf die Fracht ein Rekordjahr für den Köln

Bonn Airport. Mit knapp 743.000 Tonnen Luftfracht wurde so viel Tonnage

wie noch nie in der Geschichte des Flughafens umgeschlagen. Der

enorme Zuwachs entspricht einem Plus von 13 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. Die Passagierzahlen liegen zwar leicht unter dem Vorjahresniveau,

übertreffen aber trotz schwieriger politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

die Erwartungen: 9,6 Millionen Passagiere flogen von oder

nach Köln/Bonn, das sind 2 Prozent weniger als 2010. Für das Jahr 2012

rechnet der Köln Bonn Airport mit einem Anstieg der Verkehrsleistung. Die

Fluggastzahl bleibt mit rund 9,6 Millionen konstant, während die Fracht um

fast 8 Prozent auf 800.000 Tonnen wächst.

Kürten GmbH

Notstromtechnik

Schaltanlagen · Notstromsteuerungen

USV-Anlagen · Leihaggregate

Wartungen · Kundendienst

Hochstraße 28a • 51789 Lindlar (Schmitzhöhe)

Telefon: 0 22 07 - 20 88 • Telefax: 0 22 07 - 40 56

www.kuerten-lindlar.de

GL&Lev kontakt 01/12

15


16

LOKALES tEChNOLOGIEzENtRuM

Neues unternehmen im Rheinisch-Bergischen technologie-

Zentrum: Doc.Star Gmbh hat mit innovativer Praxis- und

Verwaltungssoftware 120.000 Praxen deutschlandweit im Blick

Praxiserprobt

Die Schnittstelle von Medizin

und it begleitete Rainer Feinen

sein nahezu gesamtes Berufsleben.

Der 50-jährige urologe

befasst sich seit 1995 mit

informationstechnologie für

Praxen, Kliniken und Versorgungszentren

– seit 2010

als inhaber und Geschäftsführer

der Doc.Star GmbH

im Rheinisch-Bergischen

technologieZentrum.

Doc.Star ist eine Praxis- und Verwaltungssoftware,

die Mediziner

Rainer Feinen zum Besten zählt, was

der Markt zu bieten hat: „Doc.Star ist

das einzig ausgereifte, webbasierte

System mit relationaler Datenbank.

Momentan ist der Markt für Arztpraxen,

Klinikambulanzen, Labore und

Medizinische Versorgungszentren

voll mit veralteter Software, die sich

am Ende ihres Lebenszyklus befindet.

Vor diesem Hintergrund bieten wir

mit Doc.Star – eine zukunftsfähige

Software für Abrechnung, Verwaltung

und die Dokumentation im Patientenkontext

– eine praxiserprobte,

wirtschaftliche Alternative.“

120.000 Arztpraxen deutschlandweit

hat Doc.Star-Geschäftsführer

Rainer Feinen als Zielgruppe ausgemacht

– noch zum Jahreswechsel

GL&Lev kontakt 01/12

2011/2012 stellte das fünfköpfige

Doc.StarTeam aus Bergisch Gladbach

fünf Arztpraxen auf Doc.Star um. Die

Einmalkosten für eine Praxis durchschnittlicher

Größenordnung veranschlagt

Rainer Feinen auf 8.000 bis

15.000 Euro inklusive Soft-, Hardware

und Service; die monatliche Pflege der

Software inklusive vierteljährlichem

Update liegt zwischen 100 und 300

Euro. 1.500 bis 2.000 Praxen will

Feinen, geborener Münsterländer, bis

2016 als Kunden gewonnen haben.

Während der Vertrieb über Servicepartner

abgewickelt wird, verbleibt

die Forschungs- und Entwicklungsarbeit

im Hause. Händeringend sucht

Feinen aktuell neue Mitarbeiter: „Der

Markt für Informatiker ist eng – es ist

schwierig, gutes Personal zu finden.“

EDV-Affinität ist zumindest beim

Einsatz von Doc.Star keineswegs Voraussetzung

– im Gegenteil. Feinen:

„Die Programmoberfläche ist logisch

und übersichtlich strukturiert, das

Design freundlich und ansprechend.

Intuitive Benutzerführung und die

schnelle Verfügbarkeit aller Programmfunktionen

erleichtern den Einstieg.“

Entlastung für den Arzt schaffe

auch die Möglichkeit des Application

Service Providing, bei dem nicht jede

Praxis ihren eigenen Server betreibt,

sondern auf ihre Daten zurückgreift,

die auswärts in sicheren Rechenzentren

gespeichert, verwaltet und gepflegt

werden, online aber jederzeit

verfügbar sind. „In Süddeutschland

realisieren wir momentan ein Pilotprojekt,

bei dem der Server in einem

Krankenhaus steht und die Praxen im

Umfeld darauf zugreifen können.“

Laut Feinen geht es bei Doc.Star

im übrigen nicht nur darum, den Arzt

von der Aufgabe zu entlasten, sich

Minimum quartalsmäßig mit Datensicherung

und Update zu befassen.

„Im Gegensatz zum Beispiel zu den

Niederlanden oder USA ist gerade in

Deutschland die Kommunikation im

Gesundheitswesen äußerst marginal.

Hier leistet Doc.Star einen besseren

interdisziplinären Austausch.“ Soll

heißen: Der eine Arzt weiß niemals

alles über einen Patienten, der sich

noch bei anderen Einrichtungen in

Behandlung befand oder befindet –

mit Doc.Star gewinnt die digitale Patientenakte

weit mehr an Konsistenz

und Aktualität.

TechnologieZentrum: Startup-Beratung von A - Z

• Kostenlose Beratung vor, während und nach der Betriebsgründung

• Wettbewerbsvorteile durch preiswerte Nutzung zentraler Infrastruktur

und Gemeinschaftseinrichtungen

• Veranstaltungen zur Fortbildung von jungen Unternehmern

• Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft

• Günstige Mietflächen ab 25 m 2 mit der Option auf Erweiterung

Kuriosum am Rande: Die Softwarelösung

Doc.Star wechselte schon

mehrfach den Besitzer – ein australisches

Unternehmen veräußerte Doc.

Star 2009 schließlich an die Doc.

Star GmbH um Rainer Feinen. Damit

kehrt die Software dahin zurück,

wo sie auch ursprünglich entwickelt

wurde: ins Haus 51 im Technologie-

Park Bergisch Gladbach respektive im

Rheinisch-Bergischen Technologie-

Zentrum (TZ). Apropos: „Das TZ-Team

um Martin Westermann“, so Rainer

Feinen, „hat uns sehr geholfen mit

konkreter Unterstützung in punkto

Business-Plan, bei Fragen der Finanzierung

und Investorensuche. Natürlich

ist auch das tägliche Miteinander

eine sehr gute Sache.“

Doc.Star GmbH

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Telefon: 02204 - 84 30 40

Mobil: 0152 - 53 77 45 30

Rainer.Feinen@docstar.de

www.docstar.de

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum GmbH

Friedrich-Ebert-Straße · D-51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 04 - 84-24 70 · Fax: 0 22 04 - 84- 24 71

info@tz-bg.de · www.tz-bg.de


Public Relation

KREISSPARKASSE KöLN

Drei Fragen an Stefan Wirtz

Die mittelständischen Betriebe

und Freiberufler aus Bergisch

Gladbach, Kürten, Overath

und Rösrath werden bei der

Kreissparkasse Köln durch das

FirmenkundenCenter Rhein-

Berg betreut. im Rahmen der

Serie „Drei Fragen an…“ stellen

wir die Ansprechpartner vor.

Als regionales Kreditinstitut pflegen

Sie einen engen Kontakt zu den Unternehmen

vor Ort. Welche lokalen

Themen beschäftigen derzeit die Firmen

in der Region rund um Bergisch

Gladbach?

Stefan Wirtz: Vor allem die Einzelhändler

aus Bergisch Gladbach verfolgen

gespannt die weitere Entwicklung

in den Fußgängerzonen – sei es

die geplante Errichtung eines neuen

Geschäftshauses in der Bensberger

Innenstadt oder die Neupflasterung

Erfolgreich werben

in der Region

Was immer Sie kommunizieren wollen, nennen Sie uns Ihre

Ziele, definieren Sie Ihre Zielgruppe – wir machen erfolgreiche

Werbung für Sie!

GL&Lev kontakt: Das Wirtschaftsmagazin

für den Rheinisch-Bergischen

Kreis und Leverkusen

Auflage: 18.000

SU.kontakt: Das Wirtschaftsmagazin

für den Rhein-Sieg-Kreis rechts-

rheinisch und Bonn

Auflage: 18.000

GL KOMPAKT: Das informative

Stadtmagazin für Bergisch Gladbach

Auflage: 35.000

GL RÜCKBLICK: Der Jahresrückblick

mit Top-Meldungen aus Bergisch

Gladbach

Unsere Philosophie:

• Leidenschaft und Neugier,

• Kreativität und Ideenreichtum,

• Hartnäckigkeit und Umsetzungsstärke

GL Verlags GmbH

Geschäftsführer:

Frank Kuckelberg, f.kuckelberg@glverlag.de

Sabine Kuckelberg, s. kuckelberg@glverlag.de

Hermann-Löns-Str. 81

51469 Bergisch Gladbach

in Bergisch Gladbach Mitte im Rahmen

des Regionale-Projekts. Intensiv

gesprochen wird zudem über neue

oder geplante Gewerbegebiete wie

in Obereschbach, Overath, Refrath-

Lustheide und Kürten-Spitze. Nicht

zuletzt beschäftigt die Unternehmer

auch die anhaltende Diskussion über

den möglichen Autobahnzubringer in

Bergisch Gladbach.

Was zeichnet die Firmenlandschaft

in der Region rund um Bergisch

Gladbach aus?

Stefan Wirtz: Hier finden sich insbesondere

sehr viele familiengeführte

Unternehmen, die Stabilität

und Kontinuität verkörpern – diese

Werte spiegeln sich übrigens auch im

Beratungskonzept der Kreissparkasse

Köln wider. Hinsichtlich der Branchen-

und Größenvielfalt bildet die Region

einen klassischen Querschnitt durch

Telefon: 02202.2828-0

www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

den deutschen Mittelstand. Bis hin

zum Weltmarktführer, wie zum Beispiel

Miltenyi Biotech im Bereich Biotechnologie,

ist alles hier vertreten.

Können Sie das Beratungsangebot

der Kreissparkasse Köln für Firmenkunden

an einem Beispiel festmachen?

Stefan Wirtz: Unser kundenorientierter

Beratungsansatz zeigt sich

zum Beispiel beim Erstellen eines

Finanzierungskonzepts. Hierbei prüfen

wir stets auch die Möglichkeit,

zinsgünstige öffentliche Fördermittel

sowie interessante Angebote unserer

Verbundpartner einzubeziehen.

So findet sich für den jeweiligen Bedarf

des Kunden stets ein optimales

Gesamtpaket.

Nächste Ausgabe: Rainer Lausch,

stv. Bereichsdirektor

im

TechnologiePark

Berg. Gladbach

500 Postkarten

1.000 Kundenbriefe

10.000 Messeeinladungen

Mailings

Serienbriefdruck

Flyer & Prospekte

Portooptimierung

Postversand

LOKALES

STEFAN WIRTZ (35, Bild) ist diplomierter

Sparkassenbetriebswirt

und Bereichsdirektor des Firmenkundencenters

Rhein-Berg der

Kreissparkasse Köln.

FirmenkundenCenter Rhein-Berg

Hauptstraße 208-211

51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 9370-31

www.ksk-koeln.de

Friedrich-Ebert-Straße 68a / 51429 Bergisch Gladbach

Telefon (02204) 98 24 93 / www.bsl-service.de

GL&Lev kontakt 01/12

17


18

LOKALES

RÖSRATH

Berthold Kalsbach

Dieter Happ

Berthold Kalsbach

hilft Dieter happ in

Schloss Eulenbroich

Berthold Kalsbach, erster Beigeordneter

der Stadt, ist seit dem 1. Januar

neben Alt-Bürgermeister Dieter Happ

zweiter ehrenamtlicher Geschäftsführer

der Schloss Eulenbroich GmbH. So

hatte das die Gesellschafterversammlung

der GmbH noch im Dezember

beschlossen. Der GmbH gehören die

Stadt Rösrath, die Bürgerstiftung, der

Bürgerverein Forsbach und der Kulturverein

Schloss Eulenbroich an.

Die Entscheidung wurde maßgeblich

auf Wunsch von Dieter Happ

getroffen. Happ (71) will sich mittelfristig

aus der Funktion rausziehen,

wünschte sich deshalb frühzeitig

einen reibungslosen übergang. Kalsbach

selber wird 2013 altersbedingt

aus der Verwaltung ausscheiden, sich

aber keineswegs zur Ruhe setzen.

Kalsbach ist seit Jahren in verschiedenen

gesellschaftlich relevanten

Gruppierungen ehrenamtlich

engagiert und kann durch seine Wirtschaftskontakte

gerade auch für das

Schloss sehr hilfreich sein. über Happ

sagt er: „Er hat das Schloss wieder in

das Bewusstsein der Bürger gebracht.“

GL&Lev kontakt 01/12

Leichlingen

Leverkusen

MARCuS MOMBAueR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Ratsbeschluss: „Campus

für Bildung“ geplant

Was wir in der letzten Ausgabe

bereits andeuteten, soll

jetzt Wirklichkeit werden:

Die Stadt Rösrath will aus

dem Schulzentrum Freiherr

vom Stein einen „Campus für

Bildung“ machen. So heißt es

in einem Ratsbeschluss.

Die Stadt will ein Konzept entwickeln,

in dem es nicht nur um

eine Sanierung der Anlage, sondern

vielmehr um mögliche Erweiterungen,

um neue Einrichtungen auf dem Ge-

teil des Schulzentrums Freiherr vom Stein

Preissenkung

Das ist eher ungewöhnlich: Die Abfallbeseitigung

wird im neuen Jahr billiger.

Die Stadtwerke Rösrath senken

die Gebühren. Und: Entgegen allgemeinem

Trend bleiben die Gebühren

für Trinkwasser, Abwasser und Straßenreinigung

stabil.

lände gehen soll. Dafür soll allerdings

ein breiter Konsens geschaffen werden.

An der Diskussion sollen neben

den schulisch Beteiligten auch die

örtliche Wirtschaft und die öffentlichkeit

insgesamt beteiligt werden.

Hintergrund sind die Veränderungen

im Schulbetrieb. Dazu zählt

auch die neue Sekundarschule ab

2013. Um das Konzept voranzutreiben

ist auch eine Zusammenarbeit in

Form von Vernetzungen mit privaten

Unternehmen gedacht.

Geht im

Herbst in

Pension:

Kämmerer

Karlheinz Batzer.

Steuererhöhung

ist nicht

auszuschließen

Auch die Stadt Rösrath

braucht bald einen neuen

Kämmerer. Kleiner unterschied:

Der Rösrather Fachmann

geht erst im Herbst in

Pension. ein Nachfolger allerdings

muss schon bald her.

Stadtkämmerer Karlheinz Batzer

legte denn auch vor dem Jahreswechsel

bereits einen Doppelhaushalt

für 2012/2013 vor, um den neuen

Mann nicht gleich zu überlasten.

Ob die Kämmerei allerdings männlich

besetzt wird, scheint offen. Bürgermeister

Mombauer äußerte in einem

Zeitungsinterview ganz persönliche

Wünsche: „Es sollte auch mal eine

Frau sein ...“ Vorerst aber muss der

Stadtrat im März den Haushalt verabschieden.

Dabei stehen den 37,5

Millionen Euro Einnahmen rund 47

Millionen Euro Ausgaben gegenüber.

Für 2013 steigen die Ausgaben noch

einmal, sodass sich jeweils ein Defizit

von rund 9 Mio. Euro ergeben

wird. Der Bürgermeister im Stadtrat:

„Wir leben über unsere Verhältnisse.“

Deshalb bleiben die Hebesätze 2012

zwar unverändert, doch soll 2013 die

Grundsteuer B um 55 Punkte erhöht

werden. Immerhin rechnet die Stadt

in den nächsten Jahren mit deutlichen

Mehreinnahmen bei Einkommensteuer

und Gewerbesteuer.

Kein Gewerbegebiet

in Lehmbach-Nord

Es gilt noch nachzutragen: Der Stadtrat

hat das Planverfahren für die Bebauung

in Lehmbach-Nord endgültig

eingestellt. Die einst vorgeschlagene

Erweiterung des Lehmbacher Gewerbegebietes

ist damit abgelehnt.


OVERATH

ANDReAS HeiDeR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Die mensa im Schulzentrum cyriax

Sieht aus wie ein Ufo

und alle sind stolz darauf

um zwei wahre Schmuckstücke

ist die Stadt Overath

seit dem Jahreswechsel reicher.

Aggerbrücke und Schulmensa

konnten ihrer Bestimmung

übergeben werden. Auch wenn

Kleinigkeiten am Rande noch

zu erledigen sind.

Mit dem großzügigen Raumangebot

stellt die Mensa eine echte

Bereicherung des Schulzentrums

Cyriax dar. Mit Multifunktionsräumen,

einer Bühne, der Küche und einem

Speisesaal bietet sie im Erdgeschoss

ausreichend Aufenthaltsflächen für

die Schüler des Schulzentrums. Im

Obergeschoss befinden sich weitere

Sozialräume, eine Cafeteria für die

Oberstufe, ein weiterer Multifunktionsraum

sowie Bereiche für die Schülerselbstverwaltung.

Auch der Haustechnikraum

sowie eine Dachterrasse

sind hier untergebracht.

Das Küchenkonzept der Mensa

sieht das so genannte Cook & Chill-

Verfahren vor, ein bewährtes und

Rösrath

anerkanntes Verfahren zur vitaminreichen

Zubereitung von Speisen unter

Berücksichtigung der bundesweit

einheitlich geltenden Ernährungsstandards

in Schulen.

Die Gesamtkosten für den Bau der

Mensa betragen 3,38 Mio. Euro. Aus

dem Konjunkturprogramm konnten

1,53 Mio. Euro eingesetzt werden.

Bürgermeister Heider lobte die

fristgerechte Fertigstellung der

Baumaßnahme und dankte allen an

der Planung und Bauausführung Beteiligten.

Allgemeiner Tenor: „Diese

Mensa ist ein Gewinn für das Schulzentrum

Cyriax.“ Auch Vertreter der

Bürgerinitiative BIONUS und der

Kreissparkasse Köln gratulierten zum

neuen Gebäude. Als Einweihungsgeschenk

hatte BIONUS einen Walnussbaum

gepflanzt.

Die Schüler müssen sich bis zur

ersten Essensausgabe allerdings noch

etwas gedulden. Grund hierfür sind

die noch nicht fertig gestellten Außenanlagen.

Geschafft:

Das Leitbild für

Overath ist

beschlossen

Auf genau 66

Seiten haben

kluge Köpfe

aus Overath

niedergeschrieben,

was

kurz vor dem Jahreswechsel als

„Leitbild für unsere Stadt“ vorgestellt

wurde. Zwei Jahre lang hatten

engagierte Bürger unter der

Anleitung des Moderators Bernd

Sassenhof (Bild) zusammengetragen,

was ihnen für die „Zukunft

für Overath“ wichtig erscheint.

120 Personen haben in sechs

Arbeitskreisen diskutiert und formuliert.

Im Dezember schließlich

wurde das Leitbild vom Stadtrat

in einer Sondersitzung endlich

auch beschlossen. Bürgermeister

Heider dankte insbesondere dem

Stadtmarketingverein Overath

sagte: „Gemeinsam – sprich: Bürgerschaft,

Rat und Verwaltung –

sind wir auf dem richtigen Weg in

die Zukunft Overaths.“

Superlage für

ein neues

Gewerbegebiet

LOKALES

Schmuck sieht er aus, der neue „Einstieg“ in

die Stadt Overath. Kreisverkehr und Aggerbrücke

sind für den Verkehr freigegeben.

Die Nachfrage nach Gewerbegebieten

in Overath ist groß –

die vorhandene Flächen sind

nahezu vollständig belegt.

Daher soll jetzt die letzte Fläche,

die der Regionalplan noch

als mögliche Gewerbefläche

vorsieht, entwickelt werden.

Rund 200.000 Quadratmeter links

und rechts der Kreisstraße nach

Kreuzhäuschen in unmittelbarer Nähe

zum Autobahnanschluss an die A 4

will die Stadt für die Ansiedlung von

neuem Gewerbe erschließen. Bereits

seit mehreren Jahrzehnten ist diese

Fläche nach den Regionalplanungen

des Landes als Potenzialfläche für

Gewerbe ausgewiesen. Die Stadt

Overath ist daher eine der wenigen

Kommunen im Umland, die überhaupt

noch die Möglichkeit hat, Gewerbegebiete

zu erweitern.

Da in der Ebene keine Flächen mehr

vorhanden sind, wird das Gewerbe

jetzt die unmittelbare Tallage verlassen

und sich am Hang ansiedeln –

mit der Konsequenz, dass die Gewerbebauten

auch weithin sichtbar sein

werden.

Die Vermarktung der Grundstücke

übernimmt die Stadtentwicklungsgesellschaft

Overath – die SEGO.

Wolfgang Bürger, Beigeordneter bei

der Stadt und Geschäftsführer der

SEGO, hat hier die Federführung.

Sein vermutlich erster Kunde ist die

Firma Sonoco, die hier die ihre beiden

Standorte in Overath und Troisdorf

zusammenlegen möchte.

GL&Lev kontakt 01/12

19


20

LOKALES

ODENTHAL

KÜRTEN

Natur und Kultur fanden einen

besonderen Stellenwert im

Jahresresümee von Kürtens

Bürgermeister Michael iwanow.

Der Verwaltungschef widmete sich

aber auch ausführlich und mit

viel Dank versehen den Ehrenämtlern

seiner Gemeinde, lobte den Dienst an

der Gemeinschaft und sah „Licht am

Horizont“ für Handel und Wirtschaft.

Etwa für ein Konzept Gewerbegebiet

Kürten-Spitze. Iwanow wörtlich:

„Denn Kürtener Unternehmen brau-

GL&Lev kontakt 01/12

WOLFGANG ROeSKe, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

uLRiCH MiCHAeL iWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Möge sich das Wohlgefühl

in Kürten weiter verstärken

Ein Neujahrswunsch des Bürgermeisters

Rösrath

chen die Chance, innerhalb der Gemeinde

wachsen zu können – auch

in Richtung Autobahn.“ Er fügte aber

auch hinzu: „Die Planung eines neuen

Gewerbegebietes soll das ländlich

geprägte Gemeindebild weitgehend

bewahren.“

Iwanow ging auf die Arbeit der

vielen Vereine in Kürten ein und

sagte: „So leisten unsere Mitbürger

ehrenamtliche Dienste, ohne die das

breite Freizeitangebot hier in Kürten

nicht möglich und schon gar nicht

In Odenthal gibt’s den

schönsten Bier-Löschzug

Löschzüge sind normalerweise

rot lackiert und dienen dem Feuerschutz.

Nur in Odenthal ist das

wieder mal ganz anders. Hier ist

der Löschzug knallblau lackiert

und beliefert „Brandherde“ mit

Bier!

Vor fünf Jahren hat der Marktleiter

Dietmar Tönnies (Bild) ein

spezielles Bier für seine

Gemeinde kreiert: Das

„Odenthaler“. Eine wahre

Erfolgsgeschichte regionaler

Braukunst. Das Landbier hat

nicht nur eigene Gläser, Bierdeckel

oder T-Shirts für Fans. Mittlerweile

führen rund 30 Getränkemärkte in

der Umgebung und einige Restaurants

die Marke. „Seit der Vorstellung

des neuen Bieres hat sich der Umsatz

von 50 Hektoliter auf 300 Hektoliter

Leuchtend gelb ist der Neubau des Reisebüros

„Umfulana“ (Spezialist für Südafrika)

Blickfang auf dem Rathausvorplatz in

Kürten.

mehr finanzierbar wäre.“

Und: „All denjenigen spreche ich

meinen herzlichen Dank aus, die dazu

beitragen, dass sich das Wohlfühl-

Gefühl in Kürten verstärkt.“ Das Jahr

2011 habe gezeigt, „es bewegt sich

Gutes und Lohnendes auf die Bürgerschaft

zu.“

versechsfacht. Den Bierfreunden hier

im Bergischen mundet es offensichtlich

gut. Und mit dem blauen Bier

Boten haben wir auch das passende

Versorgungs- und Werbefahrzeug“,

sagt Dietmar Tönnies zufrieden.

Denn seit zwei Jahren fährt ein

signalblauer Bier Löschzug durch das

Bergische Land und macht auf die

obergärige Bierspezialität aufmerksam.

Der 1986 gebaute und früher

knallrot lackierte LKW der ostdeutschen

Marke Industrieverband Fahrzeugbau

(IFA) rollte zunächst zehn

Jahre als Feuerwehr-Fahrschulwagen

im Osten Deutschlands. Danach

stand er weitere zehn Jahre im Museum

und wurde 2006 in einer Scheune

entdeckt – in Kürten-Bechen !

Nun fährt der IFA mit frischem Anstrich

durch seine dritte Karriere.

Gemeinde Kürten

vergab erstmals

die Ehrenamtskarten

Zum ersten Mal feierten das Deutsche

Rote Kreuz, die Gemeinde Kürten und

der Verein zur Förderung des Ehrenamtes

gemeinsam im Bürgerhaus den

Tag des Ehrenamtes.

Dabei ehrte das Deutsche Rote

Kreuz ihre verdienten Blutspender

und die Gemeinde Kürten vergab

erstmals die Ehrenamtskarten des

Landes Nordrhein Westfalen, deren

Einführung sie seit Anfang des Jahres

gemeinsam mit dem Verein zur

Förderung des Ehrenamtes vorbereitete.

In Kürten beteiligen sich bereits

23 Firmen an der Aktion. 36 Bürger

besitzen die Ehrenamtskarte. Der Förderverein

vergab außerdem den Sozialpreis

und gleich drei weitere Preise

an Kürtener Vereine.

Thomas Koll vom REWE Markt in

Bechen erhielt den Sozialpreis in Anerkennung

für sein überdurchschnittliches

soziales Engagement.


Wie oft werden Räumlichkeiten für

eine Fete gesucht. Odenthal bietet Räumlichkeiten

zur Miete wie diese Grillhütte

im bergischen Hüttchen.

Wenn eine Hütte für die

nächste Fete gesucht wird

LOKALES

Raiffeisenbank spendet

1.500 Euro für die Bergisch

Gladbacher tafel

Die Raiffeisenbank Kürten-Odenthal

hat 1.500 Euro an die Bergisch Gladbacher

Tafel gespendet. Marcus

Fehler und Markus Kerckhoff von der

Tafel nahmen das Geld im Beisein

der Stellvertretenden Bürgermeisterin

Helene Hammelrath entgegen. Es

stammt von der Weihnachtsfeier der

Raiffeisenbank Kürten-Odenthal.

Seit einigen Jahren verzichten dort

die Mitarbeiter auf ein Geschenk

der Bank und sparen so den dafür

vorgesehenen Betrag für eine gemeinnützige

Organisation.

Die nächste Familienfeier steht an, aber wo soll sie stattfinden? In den eigenen

Räumlichkeiten oder doch lieber in einer der Räumlichkeiten, die die

Odenthaler Bürger von der Gemeindeverwaltung anmieten können. Hier dekoriert

jeder nach Wunsch, organisiert sich den Caterer nach eigenem Gusto

oder serviert Selbstgekochtes. Ob Kommunion, Konfirmation, Geburtstag,

Hochzeit oder Taufe, für jeden Anlass findet sich im Raum Odenthal die

passende Räumlichkeit, mit bis zu 300 Gästen, über die Liegenschaftsvermietung

der Gemeinde. Zurzeit kann man die Grillhütte in Hüttchen, den

Mehrzweckraum in der Grundschule Eikamp, das Haus der Begegnung oder

das Bürgerhaus im Dorfzentrum anmieten. Wenn der Neubau der Mensa im

Schulzentrum abgeschlossen ist, sollen auch hier wieder Flächen für Großveranstaltungen

mietbar sein. Kontakt: Gemeindeverwaltung, Sabine Kolf.

Hundesteuer steigt

um rund 50 Prozent

Während die positive Entwickung

im Ortsteil Bechen rund um den

Dorfplatz mit dem berühmten Esel

durch aktuelle Baumaßnahmen

weiter voran schreitet, zeigt sich die

Finanzlage der gesamten Gemeinde

nicht besonders rosig. Der Gemeinderat

beschloss eine Erhöhung von

Hebesätzen für Grundstücke, die

Anhebung von Hundesteuer (um

50 %) und der Abwassergebühren.

Hintergrund ist eine jährliche Finanzspritze

des Landes in Höhe von

960.000 Euro. Im Gegenzug aber

muss die Gemeinde drastisch sparen,

um 2016 einen ausgeglichenen

Haushalt vorweisen zu können.

Jahreszeit

auch in der kalten

Bälle schlagen

Golfen geht auch günstig!

Die Jetzt Golf sensationelle

und Günstig-

Garantie: Rabatte sichern:

> 30 Günstiger % auf die Preis Golf-

> bekleidung Kompetente von Beratung

> Golfino, Umfangreiche Abacus, Auswahl

>

Ashworth Modernstes

Testequipment und Brax

(gilt nur, wenn Sie

> Offi zieller Händler

diese aller Anzeige Marken aus-

> geschnitten Schneller Versand mit- -

service für nur 4,95 €

bringen !!!)

365 Tage im Jahr Messepreise im Megastore!

Golf und Günstig OHG

Linde 2

51399 Burscheid

Golfclub am lüderich

WINTergolF Am lÜderIch

20 überdachte und beheizte Abschlagplätze

Flutlicht - Übungsgelände voll ausgeleuchtet

Indoorhalle – Trainieren unter Palmen in

der Indoorhalle mit 600 qm Naturrasen

www.gc-luederich.de oder Tel. 02204 97600

Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

GL&Lev kontakt 01/12

21


22

LOKALES

BURSCHEID

Den Wochenmarkt in

Burscheid organisiert

jetzt die Stadt selber

Der Burscheider Wochenmarkt soll

neu strukturiert, sprich attraktiver

gestaltet werden. Will die Politik.

Die Stadtverwaltung soll selber aktiv

werden und einen „Markttreff“ organisieren,

der den alten Markt ablöst.

Die Vision lautet: „Kommunikativer

Treffpunkt“. Mit Sitzgelegenheiten,

„wo sich Menschen gerne aufhalten“.

Nun sucht die Verwaltung Händler,

die mit ihren Waren das Angebot der

Innenstadt sinnvoll ergänzen. Sowohl

Burscheider als auch Auswärtige können

sich bewerben (beim Amt 32 der

Stadtverwaltung).

Die Bewerbung soll beinhalten:

Art der Waren

Größe des Marktstandes

Kopie der Gewerbekarte

Die Marktstände sollen zur Hauptstraße

hin geöffnet sein und die

Glasüberdachung mit einbeziehen.

Wochentags-Termine stehen noch

nicht fest, dafür aber der erste Interessent:

Ein Burscheider Fischhändler

nutzt bereits die übergangszeit.

Die Bilanz ist nicht so übel.

Vieles wurde im vergangenen

Jahr in Burscheid angestoßen,

einiges schon erreicht.

Doch nun scheint Bürgermeister

Stefan Caplan sogar zum Angriff

bereit: Es sollen mehr Touristen in die

Stadt kommen. Nur muss dafür auch

die Optik stimmen. Die Stadt soll

schöner werden.

Caplan setzt dabei u.a. auf den

neuen Radwanderweg, der in diesem

Jahr fertiggestellt wird und fast

zwangsläufig Freizeitmenschen nach

GL&Lev kontakt 01/12

SteFAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Burscheid spülen wird. Immerhin

macht jetzt auch Leverkusen mit,

sodass sich im Finale eine attraktive,

nagelneu ausgebaute Strecke von

Opladen über Burscheid und Wermelskirchen

bis Lennep ergibt.

Bedeutsam für Burscheid: Im Zuge

der Baumaßnahmen sind nicht nur

zahlreiche Schmuddel- und Abfallecken

verschwunden, sondern auch

Rohre für die dringend erforderliche

Breitbandversorgung verlegt worden.

Caplan in seinem Resümee: „Damit

schaffen wir endlich den Durchbruch“.

Das haus „röntgen“

Im Rahmen einer Thermografie-

Sonderaktion können Haus- und

Wohnungseigentümer mittels Infrarotaufnahmen

den energetischen

Schwachstellen ihrer Immobilie auf

den Grund gehen. Anmeldungen

noch bis 31. Januar beim Kreis.

Sein wunsch für 2012: Die Stadt soll schöner werden

Der Bürgermeister will mehr Touristen

Natürlich plagen die Stadt auch

Finanzprobleme, „doch hier ziehen

alle an einem Strang“, so Caplan,

„wenn es auch noch dauernd politische

Querelen gäbe, würde nichts

funktionieren.“

Bleibt auch in 2012 das Problem

Johnson Controls, dessen Wegzug

wie ein Damoklesschwert über der

Stadt schwebt. Es gibt wenig Termin-

Klarheit, aber durchaus einen Interessenten,

der 10.000 qm übernehmen

und schon in diesem Jahr mit der Produktion

beginnen wollte.

Stadtwerke helfen

beim Erwerb

eines neuen

Bürgerbusses

Mit einer überraschenden und zugleich

erfreulichen Nachricht meldete

sich jüngst die Stadtwerke Burscheid

zu Wort. Ihr Geschäftsführer Siegfried

Thielsch glaubt: „Wenn alles günstig

verläuft, können die Preise für Erdgas

bis zum Jahresende 2012 stabil

bleiben“. Es hätten sich zuletzt keine

Mehrbelastungen ergeben.

Und schon bekräftigen die Stadtwerke

auch ihr soziales Engagement.

Man will den Burscheider Bürgerbusverein

auch zukünftig weiterhin tatkräftig

unterstützten. Die Stadtwerke

stiften nicht nur Tankgutscheine für

die nächsten vier Jahre, sondern ermöglichen

durch einen Werbevertrag

über 9.000 Euro noch in diesem Frühjahr

die Anschaffung eines neuen,

ebenfalls Erdgas betriebenen Bürgerbusses.

Der aktuelle Bürgerbus hat hochgerechnet

fast 13.000 Passagiere im

Jahr befördert und in den vergangenen

sieben Jahren 240.000 km zurückgelegt.

Rastplatz ja oder nein?

Noch immer offen ist die Entscheidung

über den Bau einer neuen Autobahn-Raststätte

an der A 1 nahe

Burscheid oder Leverkusen. Beide

Städte haben vehement protestiert.

Im Januar wollen die Behörden angeblich

aktiv werden.


LEICHLINGEN

Leverkusen

eRNSt MÜLLeR, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG uND SeL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Leichlingen

Burscheid

ORTH Landtechnik GmbH erhält Branchen-Gütesiegel

„Qualifizierter Motorgeräte-Fachhändler“ (QMF)

Seit wenigen Wochen ist es amtlich: Die Firma Orth Landtechnik und Motorgeräte darf sich

nunmehr „Qualifizierter Motorgeräte-Fachhändler“ (QMF) nennen und unterstreicht damit,

dass der Service-Gedanke bei sich ausgesprochen hoch angesiedelt ist.

Dabei war es nicht ganz einfach, dieses Ziel zu erreichen. Doch der Arbeits-Aufwand hat sich

dank eines engagierten Teams letztendlich gelohnt. „Wir alle sind jetzt mächtig stolz,dass

wir nun zu den Gartengeräte-Fachbetrieben in Deutschland gehören, denen ausgezeichnete

Qualität in allen Unternehmensbereichen attestiert wurde,“ heißt es im Unternehmen.

Doch was bedeutet überhaupt QMF? QMF ist eine Fachhandels-Initiative: Jeder dieser Fachbetriebe

muss Mindeststandards erfüllen. Im Fokus steht dabei immer der Kunde, seine

Probleme muss der Fachbetrieb erkennen und lösen. Daher liegt der Schwerpunkt bei Serviceleistungen

und Kundenfreundlichkeit. Ein QMF-Fachbetrieb ist ein Qualifizierter Motorgeräte-Fachhändler.

Bundesweit findet man diese Qualitätsauszeichnung erst bei rund 100

Kollegen.

Derzeit unterstützen 20 renommierte Marken aus dem Bereich für Garten- und Forsttechnik

das QMF-Qualifizierungskonzept, deren anspruchsvolle und hochtechnisierte Geräte auf die

Fachberatung und den guten Service durch den qualifizierten Fachhandel angewiesen sind.

Weit verbreitet ist der Kunde auf der Suche nach einem qualifizierten Partner für Kauf, Wartung

und Reparatur von technisch immer hochwertigeren Gartengeräten auf den eigenen Versuch,

den Tipp vom Nachbarn oder das Telefonbuch angewiesen. Mit der Qualitätsmarke QMF, die

durch ein externes und neutrales Prüfinstitut auf drei Jahre vergeben wird, ist das nun anders.

Aus diesem Anlass verlost ORTH Landtechnik einen neuen JOHN DEERE Rasenmäher und

viele weitere Sachpreise.

Mehr Infos unter www.orth-landtechnik.de

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Stadtpark bleibt das Thema

Weihnachten sollte endlich auch

im Leichlinger Stadtpark-Streit

Friede einkehren. Aber der

scheint noch nicht gesichert.

Die Bürgerinitiative „Rettet den

Stadtpark“ rüstet dem Vernehmen

nach zu weiteren taten.

Zwei Tage vor Heiligabend hatte

der Stadtrat nach unendlichen

Diskussionen endlich den Beschluss

gefasst, den Bau des Einkaufszentrums

im Stadtpark gut zu heißen. In

einer Stadtinformation hieß es: Der

Stadtrat habe „den Grundzügen des

neuen Entwurfs für die Umgestaltung

Rösrath

der Innenstadt grünes Licht“ erteilt.

Und weiter: „Mit 26 Ja- und sieben

Gegenstimmen wurde die Verwaltung

vom Rat beauftragt, den Entwurf

des Stuttgarter Architekten Reiser

als Grundlage für das künftige Planungsverfahren

zu verwenden.“ Das

35-Millionen-Projekt schien startklar.

Aber Bürgermeister Ernst Müller:

„Wir haben heute nicht das Projekt

beschlossen, sondern nur dessen Prüfung“.

Und von den Gegnern war zu

lesen, man überlege neue Strategien.

So bleibt der Stadtpark wohl das Thema

des Jahres 2012.

Den hausmüll entsorgt jetzt der BAV

LOKALES

Um dieses Gelände am Wupper-Ufer geht seit Monaten der Streit: Die Gebäude sollen weg,

das Ufer neu gestaltet werden. Und im Stadtpark (im Hintergrund) soll ein Einkaufszentrum

entstehen. Dafür gibt es Entwürfe.

Die Stadt Leichlingen hat ihre gesetzlichen Entsorgungspflichten zum 1. Januar

auf den Bergischen Abfallwirtschaftsverband (BAV) übertragen. Der ist

der öffentliche Entsorgungsverband für RheinBerg und Oberberg. Die zentrale

Verwaltung für mehrere Kommunen ist effektiver und entlastet die Stadt, ohne

dass die Bürger auf Leistungen verzichten müssen.

®

Wir machen uns

STARK FÜR SIE

• Markenprodukte

• Fachberatung

• Komplettservice

• Meister-Fachwerkstatt

• Ersatzteile

www.orth-gartentechnik.de

Tel: 02202/97793-0

51519 Odenthal

GL&Lev kontakt 01/12

23


24

LOKALES

WERMELSKIRCHEN

Neujahrsempfang

glatt eingespart

Vor dem Hintergrund der Haushaltssituation

hat Bürgermeister Eric Weik

diesmal auf das Versenden von Weihnachtsgrüßen

und den traditionellen

Neujahrsempfang verzichtet. Weik

sagte: „Jeder eingesparte Euro kommt

freiwilligen Ausgaben im sozialen, kulturellen

und sportlichen Bereich zugute.“

Im übrigen bestünde Einigkeit im

Rat darüber, ein Haushaltssicherungskonzept

aufzustellen, das sicherstellt,

dass die Entscheidungshoheit über

Einnahmen und Ausgaben soweit wie

möglich in der Stadt bleibt. Der Rat hatte

dazu in seiner letzten Sitzung schon

die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuerhebesätze

beschlossen.

Neue KURS-Partner

Die Städt. Hauptschule Wermelskirchen

wird Lernpartner mit der

Kreishandwerkerschaft, der TENTE-

ROLLEN GmbH sowie den sozialen

Einrichtungen der Stadt (Ev. Altenzentrum;

Haus Vogelsang; Diakonie;

Seniorenpark carpe diem und der

Werkstatt Lebenshilfe im Bergischen

Land GmbH). Dazu wurde eine Kooperationsvereinbarung

unter dem

Dach der Initiative KURS geschlossen.

GL&Lev kontakt 01/12

eRiC WeiK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Willkommen im Markt 57

eine Dorfgemeinschaft baute sich ihr Nest selber

Noch ist nicht alles wie es

sein soll, doch eine „Schnapsidee“

ist im Ortsteil Dabringhausen

soeben wahr geworden.

Die traditionsgaststätte

„Markt 57“ ist wieder eröffnet.

Zwei Jahre lang stand das alte bergische

Haus neben der Kirche leer

und dem Verfall schon ausgeliefert. Bis

drei Freunde nach einem Gottesdienst

die verrückte Vorstellung hatten, das

Haus selber zu übernehmen und daraus

eine „Eingangstür zur Kirche“ und

einen Ort der Begegnung zu gestalten.

Man träumte von Kinderkino, von ü-

30-Events, Konzerten, Tanz und Seniorencafé.

Sieben Personen gründeten

eine gemeinnützige Gesellschaft („Miteinander

in Dabringhausen gGmbH“)

und überredeten den halben Ort,

mitzumachen. Und alle legten Hand

an. Bei der Entrümpelung und einem

total neuen Innenausbau, nachdem

Haus und Grundstück mit viel eingesammeltem

Kapital erworben waren.

Von fast 400.000 Euro Investition ist

die Rede. Welch eindrucksvolles Engagement!

Mutig, sachkundig und

mit viel Herz. Mit einem Ergebnis, das

ohne Beispiel dasteht.

Das Haus hat zwei Gasträume

und eine klassische, teils rustikale

Speisenkarte. Ob Fremdenzimmer

hinzukommen, ist noch offen.

Tente-Rollen baut

Maschinenpark aus

Tente-Rollen-Geschäftsführer Paul Mutz

(im Bild links) hat das Unternehmen zum

30. November verlassen. Geschäftsführer-Kollege

Axel Mantsch (im Bild rechts)

führt die Firma vorerst alleine weiter.

Wie außerdem bekannt wurde, hat

Tente-Rollen im Dezember knapp drei

Millionen Euro in vier neue Maschinen

investiert. Tente beschäftigt in Wermelskirchen

z.Z. rund 400 Mitarbeiter.

Schmuck sieht sie wieder aus, die alte

Gaststätte „Zum Markt“, jetzt „Markt 57“.

Sie hat sieben Gesellschafter (im Bild

links mit Bauleiter Hans-Werner Tönnes).

Und das halbe Dorf half ehrenamtlich bei

Entrümpelung und Renovierung.

Denn das Haus ist ab sofort für jedermann

da in einer funktionierenden

Dorfgemeinschaft.

Krankenhaus feierte

50jähriges Bestehen

Mit einem Festakt im Bürgerzentrum

hat das Wermelskirchener

Krankenhaus just sein 50jähriges

Bestehen gefeiert. Festredner bescheinigten

dem Haus hohe Kompetenz

und freuten sich: „Das Haus

ist so gut belegt wie nie zuvor.“

Wenig Interesse bei

der Bürgerschaft

Zu einer öffentlichen Diskussionsrunde

über die Sparmaßnahmen

der Stadt kamen kürzlich statt der

erwarteten 120 nur 25 Bürger.

Bürgermeister Weik zeigte sich

entsetzt über das Desinteresse.

Plötzlich sprudeln

Spendengelder

Der Förderverein des Freibades

Dabringhausen ist freudig überrascht.

Nachdem wegen notwendiger

Sparmaßnahmen bereits

das Ende des Freibades angekündigt

worden war, weil wichtige Investitionen

nicht machbar schienen,

trudelten beim Förderverein

binnen zehn Tagen fast 19.000

Euro Spendengelder ein. 100.000

Euro sind allerdings notwendig.

Stadt kündigte Vertrag

mit Marketingverein

Viel Diskussionen gab es vor den

Feiertagen um den Stadtmarketing-Verein

„Wir in Wermelskirchen“

(WiW). Dem Verein wurde

vorgeworfen, einer Weihnachtsbeleuchtung

der Innenstadt im

Wege gestanden und eine Akquise

für die neue Ehrenamtskarten

gebremst zu haben. Von Rücktritt

und Auflösung war die Rede.

Jetzt kündigte die Stadt den Vertrag

mit WiW, der Personalstellung

und Zuschuss beinhaltete.


KEIN

ZUSATZBEITRAG

IN

2012.

DAFÜR JEDE MENGE ZUSATZLEISTUNGEN.

DAFÜR JEDE MENGE ZUSATZLEISTUNGEN.

DAFÜR JEDE MENGE ZUSATZLEISTUNGEN.

IHRE AOK RHEINLAND/HAMBURG.

IHRE AOK RHEINLAND/HAMBURG.

IHRE AOK RHEINLAND/HAMBURG.

0800 0 326 326.

0800 0 326 326.

0800 0 326 326.

0

22

22

02

02

/

17

17

326.

326.

0 22 02 / 17 326.

ZUSATZLEISTUNG

ZUSATZLEISTUNG

ZUSATZLEISTUNG

STATT

ZUSATZBEITRAG

ZUSATZBEITRAG

STATT

ZUSATZBEITRAG


26

LOKALES

LEVERKUSEN

GL&Lev kontakt 01/12

Leichlingen

Leverkusen

ReiNHARD BuCHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de

WiRtSCHAFtSFöRDeRuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

OB ReiNhaRD BuchhORN

2011 hat Leverkusen gute

Ergebnisse gebracht

„Solide wirtschaften und

entwicklungschancen nutzen“

– diese beiden Aspekte sind

Kernaussagen in der Rede von

Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn zum Neuen Jahr.

Sie beziehen sich auf das „alte“ Jahr

2011, in dem Leverkusen sich auf

dem schmalen Grat zwischen Sparzwang

und Investitionsmut gehalten,

aber auch viel erreicht habe. Der OB:

„Die Bahnstadt-Gütergleisverlegung

ist gesichert. Die städtische Bilanz

weist 58 Millionen Euro Defizit weniger

aus als erwartet. Ein Konjunktur-

Rösrath

paket II von 15,3 Millionen-Euro ist in

unsere Gebäudesanierung geflossen

und wir hatten bei der Fifa-Frauen-

Fußball-WM unser Leverkusener

Sommermärchen.“ Zugleich verwies

er auf die Ansiedlung der Fachhochschule.

Aber natürlich: Auch in den kommenden

Jahren müsse gespart werden.

„Um unsere Zukunft zu sichern,

müssen wir unser Geld zusammenhalten

und dort investieren, wo es auch

Früchte trägt, in dem es zum Beispiel

neue Kaufkraft und Steuerzahler nach

Leverkusen bringt“, so der OB.

Neuer Stadtplan

Ab sofort gibt es einen neuen Stadtplan

von Leverkusen. Die Amtliche

Stadtkarte liegt im Maßstab 1:15.000

in der 10. Auflage vor. Immerhin hat

sich seit 2005 viel geändert. Die neue

Auflage umfasst 3.300 Exemplare

und kostet 4,50 Euro.

So soll der Campus

einmal aussehen

Spätestens im Herbst 2013 soll der

erste Spatenstich erfolgen und damit

der Campus Leverkusen auf dem

Gelände der neuen Bahnstadt Wirklichkeit

werden. Jetzt wurde erstmals

der Siegerentwurf für den Campus

vorgestellt. Voraussichtlich zum Wintersemester

2015/16 wird die neue

Hochschule dann mit rund 800 Studierenden

ihren Betrieb aufnehmen.

Die Baukosten betragen mindestens

24 Mio. Euro.

Entspannter

Wohnungsmarkt

in Leverkusen

Der neue „Leverkusener Wohnungsmarktbericht“

liegt vor. Das 54 Seiten

starke Werk hält für das Jahr 2010 als

Fazit fest: „In Leverkusen kann derzeit

von einem entspannten Wohnungsmarkt

gesprochen werden. In Zukunft

werden in einigen Teilsegmenten

aber Anspannungen erwartet.“

Die Miet- und Kaufpreise sind gegenüber

dem Vorjahr leicht steigend.

Deutlich teurer geworden ist in den

letzten Jahren die Einzimmerwohnung.

Auch Häuser zum Kauf sind in 2010

deutlich teurer angeboten worden.

Hinsichtlich der Kauf-, Miet- sowie Bodenpreise

gehört Leverkusen zwar zu

den teureren Standorten in NRW. Aber

innerhalb der hochpreisigen Region

Rheinland ist Leverkusen nach wie vor

ein günstiger Wohnstandort.

Die Bautätigkeit ist 2010 in Leverkusen

weiter gesunken. Insgesamt wurden

166 Wohnungen fertig gestellt.

Die Leerstandsquote bewegt sich mit

1,8% weiterhin auf niedrigem Niveau.

Auf dem Mietangebotsmarkt werden

hauptsächlich Zwei- und Dreizimmerwohnungen

angeboten, kleinere

und größere Wohnungen deutlich

seltener. Die Experten erwarten in

den nächsten Jahren für Mietwohnungen

in mittlerer Preislage leichte,

für preiswerte und preisgebundene

Mietwohnungen sogar deutliche Anspannungen

aufgrund einer erhöhten

Nachfrage.

Bei Eigentumswohnungen in Gebäuden

mit fünf und mehr Geschossen

sinken die Preise hingegen jedes Jahr.

Bayer und EVL stiften mehr Licht

Seit dem Champions League-Spiels von Bayer 04 gegen den

FC Chelsea ist es unter der Stelzenautobahn heller geworden.

Der bislang recht dunkle Bereich auf der kompletten Strecke

von 700 Metern wird jetzt mit 46 zusätzlichen modernen

Energiesparlampen angenehm ausgeleuchtet, die allen

Besuchern mehr Komfort und Sicherheit bieten. Bayer 04

hat 85.000 Euro in die Anlage investiert, die EVL übernimmt

derzeit die Wartungs-, Instandhaltungs- und Betriebskosten,

im Jahr rund 3.400 Euro. Der Oberbürgermeister dankte den

Spendern: Die Stadt hätte wegen ihrer Haushaltslage nicht

selbst aktiv werden können.


Dr. Ernst Grigat, Leiter des

CHEMPARK

Leverkusen

„Auf die

Zukunft gut

vorbereitet“

Der CHeMPARK Leverkusen

blickt auf ein erfolg-

reiches Jahr 2011 zurück:

„Wir haben die Möglich-

keiten, die das wirt-

schaftliche umfeld in

den zurückliegenden

elf Monaten bot,

ausgeschöpft. Zurzeit

geht es uns gut“,

erklärte CHeMPARK-Leiter

Dr. ernst Grigat in

Leverkusen. Der Standort sei

auf die Zukunft vor-

bereitet. Dafür spreche

auch die Gesamtsumme

für investitionen sowie Aufwendungen

für in-

standhaltungsmaß-

nahmen von

424 Millionen euro.

Leverkusen zählt zu den vielseitigsten

Chemiestandorten weltweit.

Hier werden mehr als 5.000 Chemikalien

hergestellt und bei Bedarf

sicher entsorgt, chemisch belastete

Sonderabfälle werden auf höchstem

technischem Niveau verwertet. Und

rund 30.000 Beschäftigte sorgen dafür,

dass sich das Kompetenzzentrum

CHEMPARK ständig weiterentwickelt.

Operativ ist der CHEMPARK Leverkusen

für die Zukunft und deren Herausforderungen

gut aufgestellt; dies

belegen die Berichte der CHEMPARK-

Unternehmen.

Das 3. Quartal 2011 des Bayer-

Konzerns verlief erfolgreich. Der

Umsatz stieg währungs- und port-

LEVERKuSEN

foliobereinigt um 4,8 Prozent auf

8,67 Milliarden Euro. Dazu trug die

Geschäftsentwicklung in den Wachstumsländern

überproportional bei.

Das Konzernergebnis wurde mit 642

Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Bayer MaterialScience wird im

CHEMPARK Leverkusen demnächst

den Grundstein legen für eine neue

LOKALES

Anlage zur Produktion von Polyurethan-Lackrohstoffen.

LANXESS ist weiter auf Rekordkurs:

Mit einem Umsatz von 2,3 Milliarden

Euro erreichte der Spezialchemie-Konzern

in einem 3. Quartal sein

bestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte

und bestätigte auch seine

Jahresprognose: Der Konzern erwartet

einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen

auf mehr als eine Milliarde

Euro. LANXESS bekennt sich dabei

zu seinen deutschen Standorten: Mit

gut 50 Millionen Euro fließt fast ein

Drittel der im Jahr 2011 in Deutschland

geplanten Investitionen in die

Leverkusener Betriebe von LANXESS.

Zu den kontinuierlichen Aufgaben

des Chemieparkbetreibers

CURRENTA gehört es, für eine optimale

Infrastruktur auf dem Gelände

zu sorgen. Straßensanierungen sowie

die Renovierung des 73 Kilometer

langen Rohrleitungsnetzes als Lebensadern

des CHEMPARK zählen

dabei zu den tagtäglichen Aufgaben.

Gerade in jüngster Zeit konnten nach

den Baumaßnahmen im K-Block nun

einige Straßenzüge saniert werden.

Das neueste Gebäude im

CHEMPARK ist das Forschungszentrum

INVITE (INnovation, VIsionen

und TEchnologien). Es wurde jüngst

von Bayer Technology Services und

der Technischen Universität (TU)

Dortmund eröffnet. Hier sollen ressourcenschonende,

flexible und effiziente

Produktionskonzepte für die

„Fabrik der Zukunft“ entwickelt und

getestet werden. Insgesamt investierten

Bayer, die TU Dortmund und das

Land NRW rund 6,5 Millionen Euro in

das Projekt. Mehr als 20 Mitarbeiter

sollen demnächst dort auf über 800

Quadratmeter Technikums-, Labor-

und Bürofläche arbeiten.

Und was man nicht vergessen

darf: Im Chempark wird in großem

Stil auch ausgebildet. CURRENTA z.B.

bildet in 20 Berufen aus! Im naturwissenschaftlichen,

technischen und

kaufmännischen Bereich sind es z.Zt.

insgesamt 1.011 Mädchen und Jungen.

Damit ist CURRENTA einer der

größten Ausbilder in ganz Nordrhein-

Westfalern.

GL&Lev kontakt 01/12

27


28

LOKALES LEVERKuSEN

Beliebt, gefragt

und bis auf

weiteres als

Sportdirektor

vertraglich an

Bayer 04 gebunden:ex-Nationaltrainer

Rudi Völler

GL&Lev kontakt 01/12

BayeR 04 LeVeRKuSeN

Und im Februar

kommt Barcelona

Die Fußballer von

Bayer 04 Leverkusen

stehen

sportlich vor

schweren Aufgaben.Gesellschaftlich

hat sich

der Klub bereits

ausgezeichnet.

Natürlich fiebert halb Leverkusen

dem14.Februar entgegen, jenem

Tag, der in die Klub-Geschichte

eingehen kann, wenn mit dem FC

Barcelona, die beste Fußball-Vereinsmannschaft

der Welt zum Champions

Leaguespiel in die BayArena kommt.

Der Sport steht schließlich im Zentrum

des Vereins. Doch die Klubfüh-

Simon Rolfes und Dr. Albert Otten, der Geschäftsführer der Welthungerhilfe.

rung sieht sich auch in gesellschaftlicher

Verantwortung, was mitunter

weniger beachtet wird.

So bewegt sich die Abteilung

„Sportförderung gGmbH“ auch seit

Jahren im sozialen Bereich, kümmert

sich um die sozial Schwachen in der

Nachbarschaft. Vier namhafte Bundesligaprofis

z.B. besuchten Weihnachten

die Leverkusener Kinderklinik

mit großen Tüten voller Geschenke

und lösten mit einem improvisierten

Torwandschießen helle Begeisterung

aus.

Simon Rolfes überreichte anderen

Ortes der Welthungerhilfe im Namen

aller Spieler einen Scheck in Höhe

von 5.000 Euro, gespendet aus der

Mannschaftskasse.

Weitere 4.000 Euro überbrachten

Stefan Kießling, Lars Bender, Bernd

Leno und Danny da Costa den Zöglingen

im Leverkusener Haus Nazareth,

wo Kinder von getrennten Eltern heilpädagogisch

und therapeutisch be-

treut werden. Das Geld soll in Sportgeräte

investiert werden.

Als selbstverständlich sieht die Bayer

04 Fußball GmbH ihr lokales, regionales

und internationales Engagement

im sozialen Bereich an. Mit der

Sportförderung gGmbH wurde eigens

ein Tochterunternehmen gegründet,

dass sich um diese Angelegenheiten

kümmert.

„Junge und schwache Menschen

liegen uns sehr am Herzen, daher

haben wir uns ganz gezielt Projekte

ausgesucht, um dort gebündelt helfen

zu können“, sagt Bayer 04-Kommunikationsdirektor

Meinolf Sprink.

Und was die Umwelt betrifft,

hatte sich die BayArena schon zur

Frauen-WM 2011 an einem Umweltprogramm

des DFB beteiligt und war

dafür als „ökoprofit“-Stadion ausgezeichnet

worden.

Doch jetzt freuen sich erst mal alle

Fans auf den Fußball-Knaller gegen

Barcelona.

Wieder Feriencamps

der Fußballschule

Im jetzt fünften Jahr der Fußballschule

öffnen sich auch 2012 wieder die

Tore für fußballbegeisterte Kinder im

Alter von sechs bis 14 Jahren. Rund

zehn Feriencamps bietet Bayer 04 an,

jeweils zu Ostern, im Sommer und als

Herbstcamp. Das ist eine Verbindung

von Talentförderung und Ferienprogramm.

Die Kinder müssen keinem

Verein angehören.


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheits versorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit

und Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen

in Leverkusen und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller

Zuneigung und Kompetenz von der Prävention – über die gesamte

Krankheitsphase – bis zur Rehabilitation anvertrauen. • • •

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle Schmerztherapie)

| Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Infektiologie / PnPPPeuPPPPneumologie / Osteologie)

| Prof. Dr. Stefan Reuter

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert und anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

(Kreißsaal / Kinderintensivstation / Mutter-Kind-Station)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Gelenkzentrum

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Westdeutsches Zentrum für Kindertraumatologie

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


30

LOKALES WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

Werden Sie

Energiesparer!

Die Strompreise für Gewerbe und

Industrie haben in den letzten

Jahren bereits um rund 75 Prozent

zugelegt. Seit 2005 müssen Kleinunternehmen

für Gas ca. 30 Prozent

mehr bezahlen. Gerade in den Bereichen

Industrie, Gewerbe, Handel

und Dienstleistungen sind sehr große

Energieeinsparpotenziale vorhanden

und es gibt vielfältige Möglichkeiten,

Energiekosten durch eine effizientere

Nutzung einzusparen.

Um Unternehmen bei ihren Bemühungen

im betrieblichen Umweltschutz

und bei Ressourceneinsparungen

zu unterstützen, plant die

Wirtschaftsförderung Leverkusen in

Kooperation mit der Stadt Leverkusen

– vorbehaltlich der Fördermittelzusage

des Landes – die Durchführung

des landesweiten Projekts „Ökoprofit“.

10 bis 15 Unternehmen werden

innerhalb eines Jahres bei der Senkung

von Betriebskosten durch Umwelt-

und Klimaschutzmaßnahmen

von Experten unterstützt.

Teilnehmende Unternehmen

können Betriebskosten in Höhe von

durchschnittlich 35.000 Euro pro Jahr

einsparen. Neben einer Reduzierung

der Betriebskosten für Energie, Ab-

GL&Lev kontakt 01/12

fall und Wasser/Abwasser sind auch

die energetische Optimierung eines

Bauvorhabens oder die Vorbereitung

auf eine Umweltzertifizierung häufige

Ziele des Projektes.

In 8-10 Workshops zu umweltrelevanten,

aber auch rechtlichen und

organisatorischen Themen und Fragen

werden Mitarbeiter qualifiziert.

Darüber hinaus bietet das Projekt 3-5

einzelbetriebliche Beratungen durch

branchenerfahrene Umweltberater.

Mit einer Auszeichnung wird das Projekt

abgeschlossen.

Durch eine öffentlichkeitswirksame

Begleitung des gesamten Projektes

erfahren die teilnehmenden

Unternehmen außerdem einen

Imagegewinn. „Die Einsparpotentiale

der in Workshops und individuellen

Betriebsberatungen gemeinsam identifizierten

Maßnahmen sind enorm.

Dazu kommen noch die Synergieeffekte,

die Netzwerkbildung und der

Imagegewinn, durch die die Teilnehmer

Vorteile erzielen“, sagt WfL-

Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier.

Landesweit haben bis Dezember

2010 mehr als 1.100 Unternehmen

am Projekt teilgenommen und über

8.700 Umweltschutzmaßnahmen ein-

An dieser Stelle

möchten wir Ihnen

regelmäßig unsere

„Flächen des Monats“

vorstellen. Wir helfen

Ihnen auf der Suche

nach dem richtigen

Objekt in Leverkusen

gerne weiter!

Weitere Flächen und

Immobilien finden Sie

online im Einzelhandelsflächen-

oder Gewerbeflächenkataster

auf

unserer Homepage:

www.wfl-leverkusen.de

Klaus Niesen (rechts), Geschäftsführer der Spedition Niesen GmbH, zeigte Oberbürgermeister

Buchhorn beim letztjährigen Klimafrühschoppen, wie man steigenden Energiekosten

effizient begegnet.

geleitet. Die durchschnittliche Amortisationszeit

der ökoprofit-Maßnahmen

liegt bei durchschnittlich 2,9 Jahren.

Teilnehmen können Leverkusener

Unternehmen aller Branchen und Betriebsgrößen.

Bei der Entwicklung von

ökoprofit-Maßnahmen im Betrieb

werden die Mitarbeiter einbezogen.

Das stärkt die Motivation und sichert

den Umsetzungserfolg.

Gerne erläutern wir Ihnen Vorgehensweise

und Beteiligungsmöglichkeiten

am Projekt Ökoprofit in

einem unverbindlichen Informationsgespräch!

Bitte wenden Sie sich an

Verena Knoll, Telefon: 0214 / 8331-25

bzw. E-Mail: knoll@wfl-leverkusen.de

für eine Terminvereinbarung.

Letztes freies Grundstück im Gewerbegebiet

Theodor-Adorno-Straße. Zugelassen sind

emissionsarme und -neutrale Betriebe. Grundstücksgröße:

3.008 Quadratmeter. Die Fläche

ist planungsrechtlich gesichert, voll erschlossen

und kann direkt veräußert werden. Ihr WfL-

Ansprechpartner: Dieter Roeloffs, Tel. 0214 /

8331-60, roeloffs@wfl-leverkusen.de

Sehr flexible Flächen für Lager, Produktion oder

Gewerbeloft auf dem Bahnstadt-Gelände.

Bis zu 1.000 Quadratmeter Nutzfläche. Ihr

WfL-Ansprechpartner: Achim Willke, Tel. 0214 /

8331-40, willke@wfl-leverkusen.de

Moderne Bürofläche mit Stellplätzen in Wiesdorf,

Erdgeschoss, ca. 218 Quadratmeter. Viel-

Vorteile von ökoprofit

Senkung der Betriebskosten

Effizienzsteigerung durch

Prozess-Analysen und -Optimierung

Imagegewinn durch Einbindung

in Pressearbeit und Auszeichnung

Synergieeffekte durch gemeinsame

Trainingsprogramme mit

anderen Unternehmen und

Netzwerkbildung

Ausbildung von Beschäftigten

im Unternehmen im Bereich

Umwelt, Produktion und Kosten

Herstellung von Rechtssicherheit

durch behördliche Hilfestellungen

Standortsicherung und Wettbewerbsvorteil

seitig nutzbare Bürofläche mit zwei eigenen

Zugängen von der Straße aus. Die Einheit kann

etwa hälftig geteilt werden, beide Einheiten

verfügten dann über getrennte Sanitäranlagen.

Ihr WfL-Ansprechpartner: Achim Willke,

Tel. 0214 / 8331-40,

willke@wfl-leverkusen.de

Ladenlokal in zentraler Lage in Lützenkirchen.

Dieses voll renovierte Ladenlokal verfügt über

eine Gesamtfläche von 80 Quadratmeter,

aufgeteilt in 70 Quadratmeter Verkaufsfläche

sowie 10 Quadratmeter Nebenflächen über

zwei große Verkaufsräume straßenseitig mit

einer kompletten Fensterfront. Ihr WfL-Ansprechpartner:

Rainer Bertelsmeier, Tel. 0214 /

8331-30, bertelsmeier@wfl-leverkusen.de

Foto: Holger Schmitt


Mit freundlicher unterstützung der

Leverkusen top im

Städteranking

Beim jüngsten Städteranking der

„Initiative neue soziale Marktwirtschaft“

belegt Leverkusen

im Niveau-Ranking unter den 50

größten deutschen Städten einen

11. Platz und im Dynamik-Ranking

der Jahre 2005 – 2010 den 37.

Platz. Gewertet wurden 35 Indikatoren

zu den Themen Wohlstand,

Arbeitsmarkt, Struktur und

Standort wie etwa verfügbares

Einkommen, Arbeitslosenquote

oder Einkommenssteuerkraft.

Erste Plätze in Einzelkategorien

erreichte Leverkusen bei der Arbeitsplatzversorgung,

beim Anteil

der Schulabgänger ohne Schulabschluss

sowie bei der Entwicklung

des Anteils Hochqualifizierter an

den Beschäftigten. „Damit wird

deutlich, dass Bildung in Leverkusen

eine entscheidende Triebfeder

für die wirtschaftliche Entwicklung

der Stadt darstellt“, so WfL-

Geschäftsführer Frank Obermaier.

„Mit der Etablierung des Campus

Leverkusen der Fachhochschule

Köln, der in die Bewertung noch

nicht eingeflossen ist, wird der

Standortfaktor Bildung in den

kommenden Jahren weiter gestärkt.“

Die Verknüpfung zwischen

Bildung und Wirtschaftsleistung

wurde in der Gesamtbewertung

der Studie als Erfolgsfaktor für

Standorte dargestellt.

Erfreulich ist insbesondere die ansteigende

Tendenz im Dynamik-

Ranking, bei dem Leverkusen

im letzten Jahr unter 100 untersuchten

Städten den 98. Platz belegte.

Als Nummer 1 im Rheinland

belegte Leverkusen in diesem Jahr

den 37. Platz unter 50 gewerteten

Städten der Bundesrepublik.

Der Region Köln-Bonn e.V.

veranstaltet am 20. Januar 2012

im Leverkusener Forum einen

Energiedialog zum Thema mit

verschiedenen Fachvorträgen.

Weitere Informationen hierzu gibt

es im Internet unter www.regionkoeln-bonn.de/de/arbeitsfelder/energieklima/energiedialog_region_koelnbonn/index.html

Wirtschaftsempfang: Leverkusen

überraschend sportlich

Beim diesjährigen Wirtschaftsempfang

der WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH Ende November

in der Smidt-Arena präsentierte

sich „Leverkusen überraschend anders“

– in Anlehnung an die gleichnamige

Imagekampagne, die die WfL im

Rahmen der ersten Standortbotschafter-Ernennung

im Sommer gestartet

hatte. Dieses Motto zog sich durch

den kompletten Abend – von dem

Ort der Veranstaltung, über die Einladung,

Programm, Bühnengestaltung,

Deko und natürlich Speis und Trank.

„Heute haben wir zum Teambuilding

geladen“, begrüßte WfL-Geschäftsführer

Dr. Frank Obermaier die

Gäste. Für den Erfolg des Wirtschaftsstandorts

Leverkusen sei vor allem

das Team der Unternehmer, der Politik,

der Verwaltung und der Medien

wichtig, die tagtäglich dafür sorgen,

dass es dem Wirtschaftsstandort gut

gehe. „Dafür möchten wir uns im Rahmen

unseres Jahresempfangs bei allen

am Wirtschaftsleben beteiligten Partnern

bedanken und gemeinsam stolz

darauf sein, dass Leverkusen überraschend

anders ist“, so Obermaier weiter.

In diesem Jahr hatte es die Wirtschaftsförderung

mit ihrem Empfang

WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

„überraschend sportlich“ gemeint und

wollte diesen Pfeiler der Kampagne

besonders in den Fokus stellen.

Nach der Premiere des neuen

Image-Films zum Wirtschaftsstandort

und Grußworten von Oberbürgermeister

Buchhorn sowie einer Rede

von IHK-Präsident Paul Bauwens-

Adenauer zu den Chancen und Entwicklungen

der Städte in der Metropolregion

wurde fleißig diskutiert.

Oberbürgermeister Buchhorn, WfL-

Chef Dr. Obermaier, der Vorsitzende

des Sparkassenvorstandes, Manfred

Herpolsheimer, der Leiter des Chemparks

Leverkusen, Dr. Ernst Grigat,

Kreishandwerksmeister Bert Emundts

und Paul Bauwens-Adenauer stellten

sich den Fragen des Moderators. Diese

waren angelehnt an die gängigen

Vorurteile „Vizekusen, Rastplatz

an der A3, Chemiestadt etc.“ und

die Möglichkeiten, wie man ihnen

iMPReSSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

begegnet. Nach der lockeren Podiumsdiskussion

hielten die Vorjahresgewinner

Ernst, Michael und Walter

Hebbel ihre Laudatio für den diesjährigen

Unternehmenspreisträger Dr.

Winfried Leßmann (Foto 2. v.l.). Der

Fachmann für Radiologie wurde für

seine außergewöhnlichen Leistungen

am Standort geehrt. Unter seine Regie

fallen der Ausbau der Konzernzentrale

der RNR in Leverkusen unter

die Steigerung der Mitarbeiterzahl

in den vergangenen drei Jahren von

450 auf mehr als 800. Davon sind ca.

300 Angestellte alleine in Leverkusen

tätig. Das Unternehmen ist führend

im Bereich radiologischer Diagnostik

und strahlentherapeutischer Therapie

in Deutschland, insbesondere bei der

Vernetzung ambulanter und stationärer

Strukturen. Seit 2002 wird der

Unternehmerpreis vergeben. Erstmalig

rief die WfL die Unternehmerschaft

auf, sich mit Vorschlägen an

der Preisvergabe zu beteiligen. Rund

25 Vorschläge wurden eingereicht,

mit denen sich die Jury ausführlich

auseinandergesetzt hat.

Auch der Preis an sich war neu. „Die

Themen innovative Werkstoffe und

Bildung liegen der WfL sehr am Herzen.

Deshalb freuen wir uns sehr, dass

die Auszubildenden des CURRENTA

Bildungszentrums mit viel Engagement

und Kreativität mehrere mögliche

Skulpturen entworfen haben,

aus denen eine von der Jury und alten

Unternehmenspreisträgern für Herrn

Dr. Leßmann ausgewählt wurde“, erklärt

WfL-Chef Dr. Obermaier.

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de

LOKALES

GL&Lev kontakt 01/12

31


32

LOKALES LEVERKuSEN

In dieser neuen Kinderklinik sind

Eltern ausgesprochen erwünscht

Noch kurz vor dem Jahreswechsel

hat das Leverkusener

Klinikum die neue Klinik für

Kinder und Jugendliche der

Bevölkerung vorgestellt und

damit die größte Baumaßnahme

in der Geschichte des

Klinikums zu ihrem krönenden

Abschluss gebracht.

Rund 8 Millionen Euro hat das Klinikum

in die neuen Strukturen der

Kinderklinik auf der 1. Etage im Bettenanbau

und in die angrenzenden

Gebäudeteile C und D investiert. Damit

bietet die neue Klinik jetzt allen

kleinen Patienten und Jugendlichen

hochwertige Medizin und fachkompetente

Pflege in einer zeitgemäßen,

freundlichen und familienfreundlichen

Atmosphäre.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen,

insbesondere nicht in

der Medizin. Sie sind je nach Alter

und Entwicklungsphase von eigenen

Krankheitsbildern betroffen und bedürfen

daher anderer

Diagnose- und Therapiemethoden

GL&Lev kontakt 01/12

Klinikdirektor Professor Peter Groneck sowie

Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann und

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn bei der

offiziellen Schlüsselübergabe der Kinderklinik.

und, wenn nötig, auch anderer Medikamente.

Deshalb legt Klinikdirektor

Professor Peter Groneck großen Wert

auf Aufklärung und Beratung, individuelle

Zuwendung und persönliche

Gespräche in einer Kind gerechten

Atmosphäre.

In der Klinik werden Patienten von

der Geburt bis zum 18. Lebensjahr

aufgenommen. Hier werden außer

Krebserkrankungen, deren Therapie

besonderen Zentren vorbehalten ist,

alle im Kindes- und Jugendalter vorkommenden

Krankheiten diagnostiziert

und behandelt.

Dabei kümmern sich um die Behandlung

und Versorgung von Kindern/Jugendlichen

speziell ausgebildete

Experten aus Medizin und Pflege

gemeinsam mit ärzten anderer Fachdisziplinen,

Hebammen, Physio- und

Ergotherapeuten und weiteren Spezialisten

individuell um die Gesundheit

jedes Kindes. Das Besondere: Die

Kinderklinik ist direkt an die Frauenklinik

angebaut, sodass das Personal

Tür-an-Tür und damit auf kürzestem

Wege arbeiten kann. Das seit Jahren

herbeigesehnte Mutter-Kind-Zentrum

mit Eltern- und Kind gerechten Bedingungen

(Ein- und Zweibettzimmer) ist

damit endlich Realität.

Die neuen Patientenzimmer für

Kinder und Jugendliche wurden großzügig

ausgestattet, so dass jetzt jederzeit

ein Elternteil im Zimmer mit

übernachten kann. Für diesen Zweck

steht speziell ein Schrankbett zur

Verfügung. Zudem kann das komfortable

Duschbad im Patientenzimmer

von den Eltern mit genutzt werden.

Entsprechend lautet der aktuelle

Slogan: Eltern zum Trösten sind jederzeit

erwünscht.


„ Wachstum.

Nicht nur zur Blütezeit.“

NACHBARSCHAFFT KAUFKRAFT.

Die Wirtschaftskraft des CHEMPARK stärkt die ganze Region.

Die Unternehmen im CHEMPARK gehören gemeinsam zu den größten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen. So sind

an allen drei Standorten insgesamt rund 45.000 Mitarbeiter beschäftigt. Klar, dass dies auch die Kaufkraft der

ganzen Region stärkt, was man jeden Tag spüren kann. Damit ist der CHEMPARK ein attraktiver Nachbar – nicht

zuletzt auch dank seiner hohen Sicherheitsstandards und des breiten Angebots an Ausbildungsplätzen.

Currenta GmbH & Co. OHG

CHEMPARK

51368 Leverkusen

www.chempark.de

Powered by CURRENTA


34

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Hinrich Alpers - er gewann den Beethoven-

Wettbewerb 2009 und durfte mit dem

Bonner Orchester auf China-Tournee gehen.

GL&Lev kontakt 01/12

Das Bonner Neujahrskonzert

fand diesmal in China statt

Für den jungen Chinesen

Jingge Yan waren die letzten

Wochen des vergangenen

Jahres sicher die eindrucksvollsten

seiner jungen Pianistenlaufbahn.

er gewann

in Bonn die 4. internationale

telekom Beethoven Competition

und kann jetzt auf eine

große Karriere hoffen.

Diese Karriere hat für seinen

Vorgänger bereits begonnen.

Zusammen mit dem Beethoven-Orchester

Bonn hat er soeben eine

begeistert aufgenommene Tournee

durch China beendet: Hinrich Alpers,

1. Preisträger von 2009.

Der aktuelle Sieger darf sich

trösten: Aus dem Preisgeldtopf von

60.000 Euro erhielt er die Hälfte und

dazu einen Produktionsvertrag für

eine CD. Alles zusammen gesponsort

von der Telekom Bonn, die sich um

die Förderung junger Musiker seit

Jahren bereits verdient macht.

Die China-Tournee des Bonner

Beethoven-Orchesters wiederum

war nur möglich durch die Logistik-

Qualitäten und das Budget der Deut-

schen Post DHL. Sie ermöglichte ein

Bonner Neujahrskonzert im 9000

Kilometer entfernten Shenzhen. Weitere

fünf Konzerte außerdem u.a. in

Hongkong, Peking, Shanghai und der

Partnerstadt Bonns Chengdu.

Die Deutsche Post DHL übernahm

dabei in erster Linie Transportleistungen,

die bei einem Orchester und

deren zumeist sehr wertvollen Instrumenten

von großer Bedeutung sind.

Sämtliche Instrumente, vom Kontrabass

bis zur Piccoloflöte, sowie die

Fräcke, Pulte und vieles mehr mussten

zeitgenau zu jedem Konzert gebracht

werden.

„Orchestertransporte sind eine

Königsdisziplin im Logistikgeschäft.“,

so Dr. Christof Ehrhart, Leiter der Konzernkommunikation

Deutsche Post

DHL. „Die Herausforderung liegt darin,

hochsensible und oftmals unersetzliche

Instrumente in kurzer Zeit über

sehr weite Strecken zu transportieren.

Dabei muss der Transport temperaturreguliert

durchgeführt werden und die

Instrumente dürfen keinen größeren

Erschütterungen ausgesetzt sein, da

sie am nächsten Abend wieder rich-

Gerade bei Orchester-

Tourneen spielt die Logistik

eine herausragende Rolle.

Der Transport temperaturempfindlicher

Instrumente

verlangt viel Sachverstand.

tig gestimmt erklingen müssen.“ Hilfe

fand die Tournee dabei durch das

weltweite Netzwerk von DHL, das insbesondere

in der Boomregion Asien

stark ausgebaut ist. So konnten bereits

vorab Sondergenehmigungen für

Lastwagenfahrten an den Feiertagen

eingeholt, sowie die beschleunigte

Abfertigung an den Flughäfen und

beim Zoll vereinbart werden, was sich

simpel anhört, im asiatischen Raum

aber nicht so einfach ist.

Zu Hilfe kam dabei allerdings die

musikalische Begeisterung der Chinesen

selber. Denn kein Komponist

aus dem Abendland genießt so hohe

Verehrung in China wie Ludwig van

Beethoven. Seine Musik ist in China

sehr modern. Für Bonn war die Tournee

ein enormer Prestigegewinn.

Vielleicht hat der aktuelle Wettbewerbssieger

demnächst ebenfalls Gelegenheit

sein Talent vor heimischem

Publikum beweisen zu können.

Telekom-Finanzvorstand Timotheus

Höttges jedenfalls sieht in der Förderung

„einen wichtigen Bestandteil

des gesellschaftlichen Engagements

der Telekom.“ eG


Früher AVEA – heute RELOGA:

Containerservice mit Erfahrung

www.reloga.de

Die RELOGA GmbH bietet maßgeschneiderte

Lösungen rund um das Thema Containerdienst.

Ob Bauschutt, Erdaushub und Grünschnitt oder

Wertstoffe wie Verpackungen, Glas, Papier

oder Holz: Die RELOGA hat auf jeden Fall den

passenden Container.

Übrigens: Die RELOGA geht direkt aus der AVEA

hervor. Sie können sich auch zukünftig in Entsorgungsangelegenheiten

zu 100 Prozent auf Ihren

kommunalen Entsorgungspartner verlassen.

RELOGA GmbH

Braunswerth 1-3

51766 Engelskirchen

0800 600 2003 (kostenlos aus dt. Festnetz)

info@reloga.de sicher•sauber•schnell


36

SERVICE ENERGIE

GL&Lev kontakt 01/12

HERBERT REUL

Innovationen

machen eine

bezahlbare

Energiewende

erst möglich

Seit nunmehr zweieinhalb

Jahren leitet der Europa-

Parlamentarier Herbert Reul

(Leichlingen) den Ausschuss

für Industrie, Forschung und

Energie. Unser Redakteur

Thomas Heinemann sprach

mit ihm in Straßburg über

die Chancen aus der „Europa-Krise“

für Industrie und

Wirtschaft im Rhein-Land.

Die Frage „Ist das Projekt Europa

gescheitert?“ stellt sich für Herbert

Reul nicht. „Die Frage“ sagt er, „ist

eher: Wo brauchen wir Europa und wo

nicht? Es gibt Dinge, da ist mehr Europa nötig,

als viele Menschen glauben, weil es um

Fragen geht, die man nicht mehr als Staat

alleine entscheiden kann.“

Immerhin habe die Krise der Europapolitik

frischen Wind und viel Aufmerksamkeit

gebracht. Nicht nur für die Finanzpolitik, die

längst kein europäisches,

sondern ein globales Geschäft

sei, sondern auch

für den Energiemarkt. Hier

habe Deutschland mit seiner

spontanen Energiewende

europaweit angeeckt

und Probleme geschaffen. „Strom wird

dadurch nicht billiger werden. Den mit

Abstand größten Stromverbrauch haben

Industrie und Wirtschaft, die Mehrkosten

über höhere Preise für Produkte reinholen

müssten.“

Ein Nachteil für den Wettbewerb sei dies

ebenso wie für den Geldbeutel des Endverbrauchers.

Erst mit Forschung und Innovationen

werde die Energiewende bezahlbar. Hier

seien Vernetzungen zwischen Hochschulen

und Industrie, wie es das Land NRW etwa

mit Innovationsgutscheinen und wie auch

die Hochschulen im Rheinland es bereits leisten,

wichtig und ausbaufähig, um auch in

Zukunft mit Innovationen aus dem Rheinland

auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein. TH

Die Bezirksregierung Köln

informierte Kommunen über

windenergieerlass NRw

Regierungspräsidentin Gisela

Walsken hat die Vertreter

von Städten, Gemeinden und

Kreisen aus dem Regierungsbezirk

Köln in einer Informationsveranstaltung

über den

neuen Windenergieerlass

von NRW aufgeklärt. Denn

damit will die Landesregierung

den Anteil der Windenergie

bis zum Jahre 2020

von derzeit 3% auf 15% der

Stromerzeugung steigern.

Der neue Windenergierlass soll beispielsweise

durch die Aufhebung von Höhenbeschränkungen

ein effizienteres Repowering

ermöglichen. Dabei sollen Standards für

den Schutz der Anwohner und der Umwelt

erhalten bleiben. Deshalb kommt Städten

und Gemeinden eine Schlüsselrolle zu. Der

Ausbau der Stromerzeugung aus der Windenergie

ist in Nordrhein-Westfalen ohne die

Akzeptanz in der Gesellschaft nur schwer

umsetzbar. Deshalb seien Beratung, Dialog

und Bürgerbeteiligung bei den Verfahren

vor Ort unverzichtbar.


Gutachter Norbert Becker (3.v.l.) und ein Teil seines Teams von Becker & Partner (v,l.n.r.): Sven Schilder (Diplomingenieur/Architekt),

Barbara Meyer und Helga Mandt (Verwaltung).

Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen können richtig gefährlich

sein. Schimmel in Gebäuden ist ein Gesundheitsrisiko. Oft sind

die Gründe für das zu Grunde liegende Feuchtigkeitsproblem

schwer auszumachen. Da hilft nur ein Gutachten durch einen

spezialisierten Sachverständigen.

„Es gibt 250.000 Arten von Schimmelpilzen“, rechnet Norbert

Becker vor. „Und etwa 1.500 davon sind für Gebäudeinnenräume

relevant“, weiß der öffentlich bestellte und vereidigte

Gutachter von Becker & Partner, Institut für Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelpilzbefall in Bergisch Gladbach. Gemeinsam

mit seiner Frau, Dr. Vera Becker, einem Architekten, einem

Bauingenieur und einem kleinen studentischen Team von der

Fachhochschule Münster erstellt das Institut Gutachten zur Belastung

von Gebäuden mit Wohngiften. „Das Feuchtigkeitsproblem

ist ja die Ursache für Schimmelbefall und häufig wird das

gar nicht erkannt“, berichtet Becker. Oft wird Schimmel überstrichen,

weggebürstet – die Feuchtigkeit bleibt da. Becker geht

aber der Ursache auf den Grund. Seine Gutachten für Gerichte

und Privatpersonen bringen die Sache auf den Punkt. Oft sind

auf Grundlage seiner genauen Ursachenanalyse nur geringe

Maßnahmen zu ergreifen, um das Problem zu beheben.

Mit modernster Messtechnik untersucht Becker dann den

Gebäudezustand. Ausgerüstet mit Wärmebildkamera und Luftfeuchtigkeitsmess-Apparaturen

untersucht Becker die Beschaffenheit

der Wände. „Wir haben alle Messtechniken, die auf dem

Diepeschrather Weg 3

51469 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 02 | 86 38 53

Telefax 0 22 02 | 86 38 54

info@beckerpartner.net

www.beckerpartner.net

Mit Langzeittestgeräten

schafft

das Institut für

Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelpilzbefall

in

Bergisch Gladbach

gesicherte Daten,

um konkrete

Maßnahmen

durchzuführen.

GUTACHTER SORGT FÜR GESUNDES GEBäUDEKLIMA

Markt sind“, so Becker. Eine Neutronensonde ermittelt den Grad

der Feuchtigkeit, manchmal setzt er sogar einen Spürhund ein,

um den Schimmelpilz auszumachen. Mit einer Genauigkeit im

Millimeterbereich nimmt er die Daten der Bausubstanz auf. Die

Beschaffenheit der Wände ist von höchster Bedeutung. Denn

hier stellt der studierte Bauingenieur fest, wie die Feuchtigkeit

den Bau von außen durchdringt. Oder eben nicht. Mit diesen

Bausubstanzdaten füttert er seinen mit Spezialsoftware ausgestatteten

Computer zur Analyse. Heraus kommt ein umfassendes

und rechtssicheres Gutachten, dass genau darstellt, wie

ein spezielles Haus auf die Feuchtigkeit reagiert. Eine Beschädigung

der Wände durch die Analysetechniken kann Becker meist

vermeiden. Nur selten muss er das Mauerwerk für die Entnahme

von Materialproben öffnen.

Seit Anfang des Jahres ist das Institut für Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelpilzbefall am Diepeschrather Weg 3 in Bergisch

Gladbach tätig. Die vorher genutzten Räume wurden zu

klein. Die Auftragslage ist gut. „Das Problem an sich hat nur

leicht zugenommen, die Menschen sind aber sensibler geworden

und zum Beispiel Kellerräume werden heute hochwertiger

genutzt“, erklärt Becker, der auch regelmäßig Fachartikel zum

Thema schreibt und Sachverständige für den TÜV Rheinland

und den TÜV Nord ausbildet. In den neuen Räumen hat er auch

ein Labor einrichten lassen, in dem Studenten der FH Münster

forschen.

GL&Lev kontakt 01/12

37


38

SERVICE tOuRISMuS

Für Auto-Touristen bleibt

Deutschland die Nummer 1

Auch Südtirol ist bei Auto-Touristen ein beliebtes Urlaubsziel. Unser Bild zeigt Schenna, oberhalb von Meran in Südtirol,

eingebettet in Weinbergen und Obstwiesen, 600 m über dem Meeresspiegel.

GL&Lev kontakt 01/12

Auch 2011 sind die Deutschen ihren Haupturlaubszielen bei der

Autoreise treu geblieben. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC,

der 1,7 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder für das

Sommerhalbjahr ausgewertet hat.

Platz eins verteidigte Deutschland

mit klarem Abstand gegen

Italien. Auffällig in diesem

Jahr: Deutschland hat sowohl bei

den Pkw-Fahrern, den Campern als

auch bei den Motorradfahrern Anteile

eingebüßt. Frankreich und Italien

legen in der Beliebtheitsskala

deutlich zu.

Während Deutschland im Länderranking

auf Platz eins mit 37,4 Prozenten

0,8 Punkte verliert, erreicht

Italien mit einem Plus von 1,3 Prozent

eine neue Höchstmarke (18,7

Prozent). Auf Platz drei rückt Kroatien

vor (+ 0,6 Prozent). Österreich

tritt als Vierter auf der Stelle. Frank-

reich rückt von Platz sechs auf Platz

fünf vor. Die Türkei muss als Sechster

deutliche Einbußen (-1,3 Prozent)

hinnehmen. Polen schafft es wieder

in die Top Ten und verdrängt Ungarn

auf Rang elf. In der Regionenauswertung

belegt Istrien wie im

Vorjahr Platz eins (+0,6 Prozent)

und baut seinen Vorsprung sogar

noch aus. Oberbayern legt auf Platz

zwei leicht zu (+0,1). Klare Gewinner

sind die Regionen Südtirol (+0,6 Prozent)

und Gardasee (+0,8 Prozent)

auf den Plätzen drei und vier. Sie

überholen Ostsee/Mecklenburg-

Vorpommern (-0,9 Prozent) und

Schleswig-Holstein (-0,8 Prozent).

Das Reisen mit hund und Katze wird leichter

Seit 1. Januar ist das Reisen mit Haustieren in der EU einfacher. Jetzt können Hunde und

Katzen mit dem EU-Heimtierausweis, der Tollwut-Impfung und der Mikrochip-Kennzeichnung

auch nach Großbritannien, Irland und Malta einreisen. Der bisher noch vorgeschriebene

Tollwut-Antikörper-Nachweis und die Zeckenbehandlung fallen weg. Damit verkürzt

sich die Wartezeit vor der Einreise in diese Länder von bisher sieben Monaten auf nur

21 Tage vor der Tollwut-Erstimpfung. Auch Schweden verzichtet ab Januar 2012 auf den

Tollwut-Antikörpertest. Uneinheitlich sind derzeit in der EU aber noch die Vorschriften zur

Bandwurm-Behandlung.

In 2012: Neues aus

Flensburg und mehr

Rechte für Reisende

Autofahrer und Urlauber müssen

sich laut ADAC 2012 auf einige änderungen

rund um Reifen, Knöllchen

oder Einreisebestimmungen gefasst

machen.

Die Rückdatierung bei der

Hauptuntersuchung entfällt.

Einführung des Wechselkennzeichens

für mehrere Fahrzeuge.

Punktesystem und Verkehrszentralregister

sollen reformiert werden.

Durch die Umsetzung des Rahmenbeschlusses

in den noch fehlenden vier

EU-Ländern wird die EU-weite Vollstreckung

von Bußgeldern flächendeckend.

Der EU-weite Austausch von Halterdaten

geht an den Start.

Eine Schlichtungsstelle für Fluggastrechte

wird eingerichtet, um Streitigkeiten

außergerichtlich zu klären.

Rechte im Fährverkehr werden gestärkt:

z.B. umfangreiche Informations- und

Unterstützungspflicht der Beförderer

bei Verspätung oder Annullierung.

Durch den Beitritt Liechtensteins zum

Schengen-Raum fallen hier die Ausweiskontrollen

weg.

Das Visum für Sri Lanka wird gebührenpflichtig.

Österreich führt E10 ein und macht

die Rettungsgasse bei jedem Stau zur

Pflicht für Autofahrer.

Reifen, die ab dem 1. November 2012

hergestellt werden, müssen mit einem

Label ausgezeichnet sein, das Angaben

zu Rollwiderstand, Nasshaftung und

Rollgeräusch enthält.

Seit dem 1. Januar gilt die Euro 5a-

Abgasnorm für die Zulassung von

Nutzfahrzeugen (für Klasse N1

Gruppe II und III und Klasse N2,

sowie für Fahrzeuge für besondere

soziale Erfordernisse).

Alle neu typgeprüften Pkw müssen ab

1. November 2012 über ein Reifendruckkontrollsystem

verfügen.

Die Nachrüstung von Rußpartikelfiltern

für Diesel-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

bis 3,5 Tonnen wird 2012

wieder mit einem Barzuschuss von 330

Euro gefördert.


VIEL MEHR

ALS EIN STADION.

BAYARENA-PLUS

Jeden Tag bespielbar: die BayArena, eines der modernsten Fußballstadien mit dem

gewissen Plus. Ob Business-Event, Tagung oder Workshop – die exklusiven Räumlichkeiten

neben dem Rasen sind idealer Austragungsort! Weitere Informationen unter

0214/8660-777 oder www.bayarena.de

WWW.BAYARENA.DE


40

SERVICE GOLF

GL&Lev kontakt 01/12

Weit und breit ist sie ohne Beispiel:

Die lichtdurchflutete Trainingshalle

am Lüderich. Speziell im Winter ein

konkurrenzloses Angebot, das auch

das Trainer-Team um Laszlo Tringer

(rechts) zu nutzen weiß. Unser Bild

zeigt ihn mit seinem Spezialkoffer

und den rund 50 verschiedenen

Schlägerköpfen, eine Spezialität

des Eisen-Produzenten Mizuno.

Laszlo macht damit ab sofort

Spieler und Schläger fit.

Der Golfclub am Lüderich rüstet auf

LASZLO macht ab sofort

Spieler und Schläger fit

Der Golfclub Am Lüderich

entwickelt sich. Nach

Verbesserungen an der

Platzanlage selber gibt es

jetzt auch einen neuen

Internet-Auftritt. Und es tut

sich etwas im Programm.

Der Club hat interessante

Partner gefunden.

Zwei wesentliche Dinge sind neu am

Lüderich: Eine Fitting-Schule mit Laszlo

Tringer, dem ungarischen Pro aus

dem Trainer-Team und exklusive Putting-

Kurse mit dem international bekannten

Putter-Produzenten Wieslaw Kramski (wir

berichteten über Kramski in Heft 6/11).

Laszlo Tringer (44) ist ein ungarischer

Spitzengolfer. Er spielt seit 33 Jahren Golf,

hat in seiner Heimat – wo Golfspielen lange

Zeit verboten war – den Golflehrerverband

gegründet, ist dessen Präsident in Budapest

auch heute noch und ist Trainer der unga-

Neu am Lüderich: Die Putter-Seminare des international

renommierten Putter- Herstellers Wiestaw Kramski.

rischen Nationalmannschaft. Zu Vorträgen,

Beratungen und Seminaren fliegt er immer

wieder in die ungarische Metropole. Seit Februar

2010 aber ist er als Golflehrter fest am

Lüderich engagiert. Mit dem

Hintergedanken, vielleicht

auch hier im Bergischen einmal

Golflehrer auszubilden.

Ein Mann also, der weiß wovon

er spricht.

Jetzt richtet er sich am

Lüderich einen Pro-Shop

mit Fitting-Station ein. Partner

ist der Hersteller Mizuno,

der seinen Kunden per

Computer auf die Schwünge

hilft. „Swing DNA“ ist das

Zauberwort. Eine speziell

entwickelte Software durchsucht unter Beachtung

des Handicaps alle verfügbaren

Schaft-Varianten und wählt auf Basis der

Swing DNA die beste Option für den Spieler

aus. Aufgezeichnet wird der Schwung

durch den Shaft Optimizer von Mizuno. Ein

einzigartiges System, das die Charakteristika

eines jeden Schwungs genau identifiziert

und in nur drei Schwüngen die beste

Schaftvariante ermittelt.

Laszlo Tringer bietet dem Spieler diese

Entwicklungsmöglichkeit ab sofort am Lüderich.

Mithilfe eines echten Golfschlägers,

der mit speziell entwickelten Dehnungssensoren

und Mikroprozessoren ausgestattet

ist, zeichnet er die individuelle Swing DNA

(Schwung, Biegsamkeit und Geschwindigkeit)

auf, zieht dann aus seinem Koffer

den richtigen Schaft, wählt aus einem erstaunlichen

Reservoir den passenden Schlägerkopf

und lässt den Spieler fortan zwei

Wochen lang mit einem sehr individuellen


Eisen üben. Eine geniale Trainingsmöglichkeit,

die im Winter auch im grandiosen

Glaspavillon am Lüderich genutzt werden

kann. Gegen ein hochgespanntes Netz sind

in der Halle auch lange Schläge möglich.

Das Putten sowieso. Und auch dafür bietet

sich am Lüderich neuerdings Besonderes:

Der Golfclub hat eine Kooperation mit der

Kramski Putter Akademie geschlossen. Diese

international namhafte Akademie bietet

im Bergischen Seminare an.

Hersteller Kramski kam persönlich nach

Steinenbrück (Overath) und war von der

bergischen Anlage beindruckt: „Eine ungewöhnliche

Konstellation, diese 18 Bahnen.

Diese Herausforderung und die tolle

Atmosphäre haben uns davon überzeugt,

2012 auf dem Golf Club Lüderich unsere

beliebten und im Jahr 2011 komplett ausverkauften

Putt Seminare abzuhalten“.

Die ersten Termine dafür stehen inzwischen

auch fest: Das Seminar „Perfektes

Putten Level 1“ wird am 24. April, am 22.

Mai, 14. Juni und am 17. Juli am Lüderich

stattfinden. Nur jeweils sechs Teilnehmer

sind möglich. EG

IMMER IN IHRER NÄHE.

FREUDE HAT EIN

NEUES GESICHT.

Mit seiner Stärke und Souveränität ist der neue BMW �er das Synonym

für Fahrfreude. Und so steht er für alles, was einen typischen BMW

ausmacht: elegante Sportlichkeit, pure Ästhetik und zukunftsweisende

Technologien. Sportlichkeit steht nicht zufällig an erster Stelle. Sie ist

auch das herausragende Charaktermerkmal der sechsten Generation

der BMW �er Limousine und findet sich in jedem Detail wieder: ein

athletisches Design mit einem neuen, eigenständigen Gesicht. Eine

weitere faszinierende Neuheit: Die BMW Lines Modern, Sport und

Luxury – drei charakterstarke Designwelten für Exterieur und Interieur.

FREUDE IST DIE NEUE BMW 3er LIMOUSINE.

AB 11. FEBRUAR 2012 BEI UNS ERHÄLTLICH.

Kraftstoffverbrauch innerorts: 11,6 - 5,2 l/100 km, außerorts: 6,1 - 3,5 l/100 km,

kombiniert: 7,9 - 4,1 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 186 - 109 g/km

GOLF

Rheingolf-Messe wieder vom

2. bis 4. März in Köln-Deutz

SERVICE

Die neue HanseMerkur Golf-Arena

war Anlaufstelle Nummer eins für

alle Golfer. Viel Zuspruch fand aber

auch das golf-touristische Event

„Chip on Mallorca“, präsentiert vom

mallorquinischen Fremdenverkehrsamt

Ibatur. Attraktive Golf-Reiseziele

bietet die Messe auch dieses

Jahr wieder an.

Eindrucksvoll bestätigte die Rheingolf-Messe im vergangenen Jahr mit 27.100 Besuchern

ihre Position als öffentliche Leitmesse für Golf in Deutschland.

Dabei nutzten die Besucher die Möglichkeiten, sich bei den insgesamt 198 Ausstellern aus

18 Ländern über das gesamte Angebotsspektrum zu informieren. Unisono zeigten sich die

Aussteller mit dem Verlauf der drei Messetagen extrem zufrieden

Auch diesmal wieder wird die Rheingolf die ganze Welt des Golfsports präsentieren. Sie

findet vom 2. bis 4. März in den Kölner Messehallen statt.

GL&Lev kontakt 01/12

41

www.kaltenbach-gruppe.de

Kaltenbach

Gruppe Freude am Fahren


42

SERVICE LIFEStyLE

GL&Lev kontakt 01/12

Noch nicht bemerkt?

Man trägt heute Bommel

Schön sein beginnt schon bei der Rasur. Eine repräsentative Studie von

TNS Emnid im Auftrag von Gillette zeigt: Rasierte Männer (im Gesicht

und Intimbereich) finden sich attraktiv. Sie benötigen für ihre Nassrasur

5,7 Minuten. Und sie wissen: Auch Frauen mögen‘s eher glatt.

Die Mütze ist zur Zeit das begehrteste aller

warmen Accessoires – auch an milden

Wintertagen. Spitzenreiter unter den Kopfbedeckungen

ist dabei, so die Stimmen aus

dem Modehandel, klar die Bommelmütze.

Das weiß die Fachzeitschrift TextilWirtschaft

(Frankfurt). Begehrt ist die Bommelmütze bei Frauen und Männer gleichermaßen. Ganz

oben auf der Beliebtheitsskala stehen dabei grobe Maschen, wie sie derzeit auch in der

Oberbekleidung im Trend liegen. Ist der Bommel dann noch aus Pelz – in der aktuellen

Saison ein Top-Seller – steht dem Kauf nichts mehr im Wege. Und dabei reichen die Preise

von 25 Euro bis über 120 Euro, je nach Material. Die beliebte Kopfbedeckung wird oftmals

noch vor Beanie und Schapka genannt. Der Bommel – auch Pompom – darf dabei gerne

aus Echtpelz sein, das Maschengeflecht grob. Es ist ein Look, der in diese Zeit passt, sagen

die Fachleute. Er sei leicht umsetzbar und casual, trotzdem erkennbar modern. Es sei der

informierte, modische Kunde, der zu den Mützen greife, oftmals auch der Businesskunde in

der Mittagspause. Also ist mit dieser Mode nicht nur die Jugend angesprochen.

Plastische Chirurgie –

wenn’s die Karriere verlangt

Manche Männer sind einfach

Gold wert: Sie geben in Job und

Privatleben alles - und sind dabei

so gutaussehend und sexy

wie David Beckham oder Tom

Cruise! Zumindest die Sache

mit der Schönheit ist aber kein

Geheimnis mehr: Inzwischen

machen Männer in Deutschland

rund 20 Prozent der Klientel

Plastischer Chirurgen aus.

Anlässlich des 12. Internationalen

Männertages rückte dabei

auch das Thema Plastische Chirurgie

in den Blickpunkt.

„Im Allgemeinen lässt sich sagen,

dass heutzutage jeder

fünfte Kunde männlich ist“, so

Elke Schwiegel, Dipl.-Betriebswirtin

und Geschäftsführerin

des renommierten Klinikverbunds

für Plastische Chirurgie

Clinic im Centrum (47 Standorte

europaweit, auch in Köln, Bonn

und Bergisch Gladbach).

Fettabsaugung, Oberlidstraffung,

Nasenkorrektur: Das sind

laut der Deutschen Gesellschaft

für Ästhetisch Plastische Chirurgie

(DGAEPC) die beliebtesten

drei Eingriffe im Zeichen der

Schönheit bei den Herren.

Der am häufigsten angegebene

Grund für einen schönheitschirurgischen

Eingriff ist dabei die

Karriere: In Zeiten von fehlender

Arbeitsplatzsicherheit und verschärfter

Konkurrenz müssen

Männer stets ausgeschlafen und

dynamisch wirken.


Ein neuer Computer in drei Sekunden

Keppel Data-Systems richtet erstes Fujitsu „Zero Clients“ Demo-Center in Bergisch Gladbach ein

Wer kennt es nicht: Das Hochfahren

des PCs dauert wieder ewig. Und

kaum ist man angemeldet, stehen

erst einmal Updates an. An die kleinen

Probleme haben wir uns längst

gewöhnt. Doch sie kosten Zeit, und

damit auch Geld. Und die Kosten für

Administration, Wartung und verloren

gegangene Arbeitszeit klettern

in Unternehmen mit vielen Computern

schnell in astronomische Höhen.

Die Lösung dieser und noch ganz

anderer Probleme hat Fujitsu vor

wenigen Wochen vorgestellt: „Zero

Clients“ heißt das System, das einen traditionellen

PC am Arbeitsplatz im Büro

komplett ersetzt. Nur ein formschöner Monitor,

eine Maus und eine Tastatur bleiben

übrig. „Virtuelle Desktop Infrastruktur, kurz

VDI, heißt die Technik, die dahintersteckt“

erklärt Heinz Keppel (Bild), Geschäftsführer

bei Keppel Data-Systems in Bergisch

Gladbach. Auf einem Server laufen dabei

„virtuelle Computer“ in der benötigten Anzahl.

Jeder davon ist exakt so komfortabel

COMPutER

und individualisierbar wie ein üblicher PC-

Arbeitsplatz.“

Was das in der Praxis bedeutet, erklärt

Heinz Keppel an einem Beispiel in Bonn: In

der Niederlassung des Instituts für angewandte

Logistik (IAL) hat Keppel Data-Systems

Schulungsräume mit dem neuen „Zero

Client“-System von Fujitsu ausgestattet. Waren

früher noch 20-30 Computer in einem

Raum, die alle administriert und gewartet

werden wollten, geschieht dies heute am

zentralen Server binnen weniger Sekunden.

„Man meldet sich nur noch mit seinem Nutzernamen

und Passwort an und sitzt sofort

vor dem eigenen Computer, egal an welchem

Platz im Raum oder Gebäude man

sitzt.“ Das IAL ist von der Technik derart begeistert,

dass es nun alle 1.750 Schulungs-

und Arbeitsplätze in Deutschland mit Zero

Client-Technologie von Fujitsu ausstatten

will. Riesige Einsparpotenziale dank Zero

Client sieht Heinz Keppel in Unternehmen

mit mehr als 20 Computerarbeitsplätzen.

„Verschiedene Studien zeigen, dass jedes

Unternehmen auf drei Jahre gerechnet rund

SERVICE

2.000 Dollar

an Zeit und

Geld für die

Wartung eines

einzelnen Arbeitscomputers

ausgibt. Das ist viel zu

viel,“ bringt es Heinz Keppel auf den Punkt.

„Denn die meisten Office-Computer sind

im Alltag auch noch unwirtschaftlich und

nicht einmal zu fünf Prozent ausgelastet.

Sie brauchen viel Strom, machen Lärm und

produzieren Wärme.“ Ganz anders hingegen

die Zero Client-Technologie: Die Geräte

verbrauchen nur noch 39 Watt pro Arbeitsplatz,

sind absolut geräuschlos, brauchen

gut 70 Prozent weniger Strom, haben vier

USB-Schnittstellen und ein Netzwerkkabel,

dass die Geräte auch mit Strom versorgen

kann. „Dabei ist es egal, an welchem Zero

Client man sich anmeldet, denn man arbeitet

immer auf seinem eigenen Computer.

Auch Laptops oder Tablet PCs lassen sich

über eine Schnittstelle sicher vor Ort oder

über das Internet integrieren.“

Weitere Infos unter www.keppel.de

GL&Lev kontakt 01/12

43


44

SERVICE VERSIChERuNGEN

GL&Lev kontakt 01/12

Wenn der Sturm zu Schäden führt ...

Wer zahlt?

„Joachim“ fegte vor

dem Jahreswechsel über

Deutschland hinweg und

hinterließ große Schäden.

Die gute Nachricht dabei:

Versicherungskaufleute

sind vorbereitet auf die

schnelle Geldbeschaffung

für die Mitbürger. Sagt

Versicherungs-Experte

Martin Hardenacke aus

Bergisch Gladbach.

Martin Hardenacke

Der Fachmann sagt: „Schäden dokumentieren

und zügig melden. Umso

schneller kommt auch Geld von den

Versicherungen“

Am einfachsten ist das bei Autos, die

durch abgebrochene Äste, umgestürzte

Bäume, Bautafeln oder Dachziegel beschädigt

wurden, berichtet Martin Hardenacke,

Sprecher des Bezirks Köln-Bonn im Bundesverband

Deutscher Versicherungskaufleute

(BVK): „Die Kaskoversicherungen zahlen,

zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte,

aber ohne Rabattrückstufung.“

Wohnungs- und Gebäudeschäden

Ab Windstärke 8 – 62,1 km/h und mehr –

sind auch die Gebäude- und Hausratversicherungen

für den Schadenersatz zuständig.

„Joachim“ erreichte mancherorts

Geschwindigkeiten eines Orkans mit bis

zu 130 km/h. Die Folgen: Abgeknickte

und entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer,

zertrümmerte Fensterscheiben, Überschwemmungen

und vieles andere mehr.

Für die finanzielle Entschädigung von

diesen Sturmschäden sind die Gebäudeversicherung

oder bei Mietern die Hausratversicherung

zuständig. Sollte beispielsweise

Regenwasser durch eine vom Sturm

geborstene Fensterscheibe eindringen, gibt

es auch für den Wasserschaden Geld. Und

wer ein Leck provisorisch abdichtet, um

größere Schäden in den kommenden Tagen

zu verhindern, bekommt auch Geld für

diesen Zeitaufwand und für das verwendete

Material. Einsatzkräfte und Handwerker

können schließlich nicht überall gleichzeitig

sein.

Wenn allerdings Keller mit Regenwasser

vollgelaufen sind, benötigen Hausbesitzer

und Mieter eine sogenannte Elementarschadenversicherung.

„Diese kann in die

bereits bestehende Gebäude- oder Hausratversicherung

eingeschlossen werden

und deckt auch Schäden von Starkregen,

Erdrutschen, Lawinen, Erdsenkungen und

sogar von Erdbeben ab“, erklärt Martin Hardenacke.

In Deutschland verfügen aber nur rund

26 Prozent der Haushalte über diesen umfassenden

Versicherungsschutz.

Schäden durch Bäume

Wenn Nachbars Baum – oder einer der Gemeinde

– sowie abgerissene große Äste

schwere Schäden an Autos oder Häusern

anrichteten, hilft immer nur die eigene Versicherung.

Die kann später prüfen, ob dem

Baumeigentümer ein Schuldvorwurf zu machen

ist, ob er beispielsweise einen erkennbar

kranken Baum vorher hätte entfernen

lassen müssen und er daher Geld an die

Versicherung erstatten müsste.

„Ein sehr seltener Fall“, wie Martin Hardenacke

betont, „so dass man am besten

die Jagd nach einem eventuell Schuldigen

den Profis überlässt.“ Ist der eigene Baum

umgefallen, sieht man nach, ob die hohen

Entsorgungskosten für Holz und Geäst mitversichert

sind.

Übrigens zahlt die Hausratversicherung auch Schäden an getragener Kleidung

(z.B. durch Sturz in einer Sturmböe), aber nur, wenn diese auf der Terrasse oder auf dem Balkon eintraten. Was auch immer

„Joachim“ an Üblem beschert hat, das oberste Gebot für Geschädigte ist nach Meinung des Fachmanns: Einfach alle Schäden

melden, Dokumentationsfotos von Schäden sind wichtig und erleichtern die Schadenregulierung und dann den betreuenden

Versicherungskaufleuten die Geldbeschaffung überlassen.


Alles für den effizienten und

intelligenten Workflow im Büro

cosmolink vereint cRm und Faktura zum individualisierbaren

allround-talent fürs Büro

Für Unternehmen sind aktuelle und

gepflegte Daten aus Buchhaltung,

Kundendatenbank und Warenwirtschaft

das A und O. Doch wie pflegt

man seine Daten richtig, ohne den

Überblick zu verlieren?

Oftmals greift man auf Softwarelösungen

zurück – für jede Aufgabe,

von der Belegverwaltung über die

Kundendatenbank zur Versandetikettierung

landen schnell dutzende Programme

auf dem Bürocomputer. Und weil diese

meist nicht oder nur unzureichend miteinander

kommunizieren, ist das Chaos

schnell perfekt.

Soweit muss es erst gar nicht kommen,

sagt Dr. Frank Wietzel, Inhaber des Softwarespezialisten

cosmolink. Das Unternehmen

aus Illingen im Saarland hat den

deutschsprachigen Markt mit der Entwicklung

und Realisierung von IT-Projekten und

maßgeschneiderter Software von hinten

aufgerollt.

Erfahrungen aus der Praxis und aus den

Anforderungen der Kunden sind in der

neuesten Softwarelösung aus dem Hause

cosmolink eingeflossen: Hier lässt man das

gewohnte Customer Relationship Management

mit einer Factoring- und Warenwirtschafts-Lösung

verschmelzen. Herausgekommen

ist das vollintegrierte, intelligente

und für den effizienten Workflow wohl einmalige

Faktura-Modul für den combit Relationship

Manager, kurz cRM.

Warum die Integration Sinn macht und

für den Anwender so interessant ist, weiß

Dr. Frank Wietzel genau: „Der Kunde hat

wirklich alle Daten auf einem Blick, ohne

eine weitere Software nutzen zu müssen.“

Hinzu kommt, dass cosmolink seinen Kun-

den ein hohes Maß an Flexibilität bietet:

„Wenn ein Kunde zum Beispiel eine Eventplanung,

eine eigene Shop-Schnittstelle, ein

Kassensystem oder auch eine Warenwirtschaft

mit RFID-Technik in seine Software

integrieren will, können wir die Software

und eigene Module ganz individuell auf die

Kundenbedürfnisse anpassen.“

Das klingt kompliziert, ist es aber keineswegs,

erklärt der Softwareexperte: „Der

Kunde beschreibt uns, welche Anforderungen

er an die Software hat. Wir setzen dies

dann in Software um. Per Fernwartung lassen

sich diese Module integrieren und jederzeit

verändern und anpassen.“

Diesen wohl einmaligen Service nutzen

bereits die meisten der cRM und Faktura-

Kunden, sagt Dr. Frank Wietzel: „Auch

nachträgliche Änderungen sind kein Problem.

Dadurch ermöglichen wir das, was

man bei allen Standardsoftwarelösungen

für das Büro vermisst: Eine Software, die

genau das kann, was man braucht – eine

Art persönlicher Maßanzug, der sich an die

Anforderungen des Kunden anpasst und

nicht umgekehrt.“

Kontakt:

cosmolink e.K.

Neunkircher Straße 8

D-66557 Illingen / Saar

Telefon: +49 (0) 68 25 / 940 640

Telefax: +49 (0)911 / 308 44-966 99

info@cosmolink.de

www.cosmolink.de

GL&Lev kontakt 01/12

45


46

SERVICE MESSE

GL&Lev kontakt 01/12

Das ist kein Segelschiff, sondern ein Küchentisch mit

integrierter Herdplatte. Platz muss man haben (Bild oben).

Und links: Retro ist bei Tapeten der Trend – wenn auch

nicht ganz neu. Der ästhetische Rückgriff in der Mode,

im Design und in der Architektur auf Formen und Stile

vergangener Epochen wird seit einigen Jahren kultiviert.

Großflächige Linien und Kreise in knalligen Farben sind

typisch für Retro-Tapeten. Oft werden mehrere kräftige

Töne in einem Motiv zusammen verwendet, so dass auffällige

Farbkombinationen entstehen.

Jetzt ist die Zeit der großen

Messen vor allem in Köln

Das Frühjahr ist

traditionell die Zeit

der großen Messen,

speziell auch in Köln.

Hier präsentieren

sich schon in den

nächsten Wochen

Möbel aller Couleur,

sehr häufig auch in

sehr ausgefallenem

Design. Es folgen

Süßwaren ohne Ende

und die SPOGA,

die vor allem dem

Pferdesport-Liebhaber

die Trends der

Zeit aufzeigt. Und in

Düsseldorf wartet

die „boot“.

Vom 16. bis zum 22. Januar präsentiert

sich auf der Möbelmesse

imm in Köln wieder alles, was Rang

und Namen hat – die Themen reichen

von internationalen Basics bei Wohn- und

Schlafraummöbeln über Junges Wohnen

und den SB-Bereich, über Matratzen- und

Schlafsysteme und Polstermöbel, moderne

Wohn-, Massivholz-, Badezimmer- und Kindermöbel

sowie über Einrichtungskonzepte

mit gehobenem Anspruch bis hin zum Premium-und

High-End-Segment. Erstmalig

erweitert sich das umfangreiche Angebot

des „größten Möbelhauses der Welt” dank

der neuen Parallelveranstaltung LivingInteriors

noch um zahlreiche Anbieter aus den

Bereichen Bad, Boden, Wand und Licht.

Aus insgesamt 54 Ländern der Erde reisen

über 1.000 Aussteller an. Damit ist die

Internationalität der Anbieter im Vergleich

zur Vorveranstaltung 2011 um 18 Prozent


gestiegen. Besonders

erfreulich ist

die Entwicklung in

Bezug auf Italien

– mit 74 ausstellendenUnternehmen

gegenüber 36

im Jahr 2011 stieg

die Anzahl deutlich.

Auch bei der

Schweiz und der

Türkei konnten beachtlich

Zugewinne

verbucht werden.

Zum ersten Mal

stellen 2012 Firmen

aus der Ukraine,

den Philippinen,

Luxemburg, Lettland,

Liechtenstein

und Chile aus. Alles zusammen ein Plus von 7 Prozent bei den Ausstellern.

Die zahlreiche Anmeldungen für die Süßwarenmesse ISM versprechen

auch für die Zeit vom 29. Januar bis zum 1. Februar ein hochkarätiges

Ereignis. Erneut werden rd. 1.400 Anbieter aus der ganzen Welt erwartet.

Als Partnerland konnte Belgien gewonnen werden. Das Heimatland herausragender

Schokoladen-, Pralinen- und Gebäckkunst wird sich mit zahlreichen

Aktivitäten aus belgischen Unternehmen und Manufakturen profilieren.

Die ISM ist die weltweit führende Messe für den Handel mit Süßwaren und

Knabberartikeln der Warengruppen Schokolade, Zuckerwaren, Feine Backwaren,

Knabbererzeugnisse, Eiskrem und Rohmassen. Die präsentierten Artikel

sind ausschließlich für den Ladenverkauf bestimmte Endprodukte. Die

Eröffnung der ISM durch Bundesministerin Ilse Aigner unterstreicht die Funktion

der Messe als führende Handelsdrehscheibe für diese Produkte. Über

80 Prozent der ISM-Aussteller kommen aus dem Ausland. 2011 besuchten

32.451 Facheinkäufer aus 144 Ländern die ISM.

Auf der spoga horse, der internationalen

Fachmesse für Pferdesport, können sich vom

5. bis 7. Februar in Halle 8 der Koelnmesse

Fachbesucher über Trends und Neuheiten rund

um Pferd und Reiter informieren. 376 Unternehmen

aus 30 Ländern präsentierten zuletzt

den 36.300 Fachbesucher aus 106 Ländern ihre

Produkte und Innovationen. Soviel Interesse

wird auc h diesmal wieder erwartet.

Das Equipment für Pferd und Reiter präsentiert

sich für 2012 raffinierter, schicker und praktischer.

Technologie ist gefragt, wenn es um

eines der schwierigsten Themen im Reitsport

geht: den Sattel. Ein Laserscanner z.B. verwandelt

den Rücken des Pferdes in ein 3 D-Modell

und ein brandneues Mess-System simuliert den Pferderücken in einer verstellbaren

Aluschienen-Konstruktion. Komfort bei Sattel und Bekleidung ist

die Devise. Jetzt gibt es auch Reithosenmodelle mit integrierten Schutzpolstern

an Knien, Hüften und Steißbein. Und um für einen kühlen Kopf während

des Rittes zu sorgen, hat ein Hersteller in seinen Helm sogar einen

batteriebetriebenen Ventilator eingebaut.

MESSE

Die „boot“ in Düsseldorf

SERVICE

Ein Paradies für Segelfreaks

und Taucher

Rund 1.600 Aussteller aus mehr als 50 Ländern

werden auf der „boot“ vom 21. bis 29. Januar

in 17 Düsseldorfer Messehallen ihre Neuheiten

für die kommende Saison vorstellen, von der Angelrute

bis zur luxuriösen Großyacht. Die Zahl der Aussteller

dürfte das Niveau der Vorveranstaltung überschreiten.

„Die internationale Yacht- und Wassersportwirtschaft

setzt großes Vertrauen in die „boot“ als zentralen, europäischen

Marktplatz der Branche, nicht zuletzt auf

Grund der unterschiedlichen Entwicklungen in den europäischen

Märkten. In Deutschland und Nordeuropa

ist die wirtschaftliche Erholung nach den Krisenjahren

am deutlichsten vorangeschritten“, so die Einschätzung

von Goetz-Ulf Jungmichel, Direktor der „boot“

Düsseldorf. Größte Ausstellernation sind die Niederlande

mit 150 Werften, Ausrüstern und Dienstleistern,

gefolgt von Italien (60), Frankreich (50), Österreich (35)

und Großbritannien mit 30 Beteiligungen.

In zwei Hallen zeigen allein150 Aussteller ihr Angebot

an Segelbooten und Segelyachten auf Topniveau. 250

Werften, Händler und Importeure garantieren in insgesamt

sechs weiteren Messehallen einen repräsentativen

Überblick über den motorisierten Bootssport.

Bis zu 30 Groß-Yachten werden auf dem Wasserweg

nach Düsseldorf reisen, um dort mit Hilfe von Lift „Big

Willi“ (Bild) und schwerem Zuggerät ihren „boot“-

Landgang anzutreten.

Und rund 320 Aussteller

werden zur weltgrößten

Verbraucherschau für den

Tauchsport in den Hallen 3

und 4 erwartet. Dort finden

sich auch für den Tauchfreund

diverse Urlaubsziel-

Angebote in aller Welt.

GL&Lev kontakt 01/12

47


48

SERVICE AutO

Brandneu auf dem Markt

Der BMW 3er

Mit mehr

Leistung,

weniger

Verbrauch

Vor wenigen Tagen erst hat BMW

seine neue 3er Limousine weltweit

auf den Markt gebracht.

„Das ist die jetzt sechste Generation

des BMW 3er, und sie bietet

als sportlichstes Fahrzeug in ihrem

Segment Freude am Fahren auf

höchstem Niveau“, sagte der Vorsitzende

des Vorstands der BMW

AG, Norbert Reithofer, bei der

Weltpremiere in München.

GL&Lev kontakt 01/12

Seit dem Start der ersten Generation im

Jahr 1975 wurden bislang insgesamt

über 12 Mio. Fahrzeuge der Modellreihe

verkauft. „Der BMW 3er ist damit das

erfolgreichste Premiumfahrzeug weltweit“,

erklärte Reithofer weiter. Und: „Wir sind davon

überzeugt, dass der neue BMW 3er an

den großen Erfolg seiner Vorgänger anknüpfen

wird“. Zur Markteinführung werden als

Benziner der 328i und der 335i sowie als

Diesel-Varianten der 320d und der 320d EfficientDynamics

angeboten. Die Preise liegen

für die genannten Modelle zwischen 35.350

Euro (320d) und 43.600 Euro (335i).

Bei der neuen 3er Limousine stehen vier

verbrauchsgünstige Triebwerke zur Verfügung,

die mit der neuen BMW TwinPower

Turbo Technologie arbeiten. Im Frühjahr soll

die Modellpalette durch weitere Varianten

ergänzt werden. Und: Im Herbst 2012 wird

es vom neuen BMW 3er auch ein Vollhybrid-

Modell geben. Die neue BMW 3er Limousine

ist noch sparsamer im Verbrauch, bietet aber

zugleich mehr Fahrkomfort. Der neue 3er

ist größer geworden und hat spürbar mehr

Platz. Trotz des Wachstums ist das Fahrzeug

jedoch – je nach Motorisierung – um bis zu

45 Kilogramm leichter als sein Vorgänger.

Dies macht sich zusammen mit der Spritspartechnologie

EfficientDynamics auch

positiv beim Verbrauch bemerkbar: So benötigt

beispielsweise der 320d EfficientDynamics

Edition bei einer Leistung von 163 PS

im EU-Testzyklus nur noch 4,1 Liter auf 100

Kilometer, was einem CO 2 -Wert von 109 g/

km entspricht. Der BMW 335i mit Sechszylinder-Triebwerk

und 306 PS benötigt je nach

Ausstattung im EU-Testzyklus nur noch zwischen

7,2 und 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Die

Auto Start Stop Funktion ist für alle Motor-

Getriebe-Versionen serienmäßig.

Das Fahrzeug verfügt zudem im Rahmen

von BMW ConnectedDrive über modernste

Infotainment-Angebote sowie zahlreiche

Assistenzsysteme, die das Fahrzeug nochmals

sicherer und komfortabler machen.

Dazu zählt beispielsweise aktive Geschwindigkeitsregelung

mit Stop&Go Funktion,

Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung

mit Auffahrwarner oder auch Surround View.

Daneben übernimmt ein Parkassistent das

Manövrieren des Fahrzeugs in Parklücken.

Außerdem sind Verkehrsinformationen in

Echtzeit sowie spezielle Apps zur Nutzung

von sozialen Netzwerken verfügbar.

Der neue BMW 3er wird in den Werken

München, Regensburg und Rosslyn (Südafrika)

produziert. Auch dafür investiert das

Unternehmen weltweit über eine Mrd. Euro

in seine Werke. Hauptmärkte sind die USA

(24%), China (22%), Großbritannien (16%),

Deutschland (10%).


Der BERGISCHE PERSONALSERVICE lud ein

CATERHAM - das ist der ganz außergewöhnliche Fahr-Spaß für

Motorsport-Freaks. CATERHAM steht für Emotion und Leidenschaft

um ein ganz besonderes Fahrzeug und ein unbeschreibliches

Fahrerlebnis.

Ein geniales Leichtbau-Fahrzeug, das Formel-I-Chef-Konstrukteur

Colin Chapman 1957 als LOTUS SEVEN auf den Markt gebracht

hat. Ein sportliches Freizeitfahrzeug, das es in sich hat.

Und Spaß bietet ohne Ende. Zum Beispiel auf dem Nürburgring.

Ein „Spielplatz“ für große Kinder.

Welcher motorsportliche Mann träumt nicht davon, gerade dort

ein mal Gas geben zu können, ohne sofort auf Widerstand zu

stoßen?

Genau diesen Wunsch erfüllte der Bergische Personalservice

seinen Kunden. „CDE – Caterham Drift Event“ nannte es das

Zeitarbeits-Unternehmen mit Firmen-Chef Matthias Butz an

der Spitze.

Zusammen mit Martin Hörter aus Ransbach-Baumbach hatte er

kurz zuvor den 8. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft (Klasse V2)

auf dem Nürburgring gewonnen.

Jetzt durften Freunde, Kunden und Prominente einmal höchst

persönlich Rennluft schnuppern.

SV Bergisch Gladbach 09-Präsident Patrick Esser fasste es nach

Verteilung von Urkunden und Pokalen dankbar in Worte und

sprach damit allen Teilnehmern aus der Seele: „Ein grandioses

Event, danke Matthias Butz ...“.

GL&Lev kontakt 01/12

49


50

SERVICE GAStRONOMIE

Pizza-Service –

Geschäft mit

Millionen

Das Franchise-Unternehmen

Joey‘s Pizza Service

(Deutschland) GmbH hat

erstmals einen Jahresumsatz

von 100 Mio. Euro

überschritten. Schon 2010

konnte ein Umsatzwachstum

von fast 125 Prozent

über die letzten fünf Jahre

erzielt werden. Es wurden

fast 10 Millionen Pizzen

verkauft. Somit hat statistisch

im Durchschnitt jeder

achte Deutsche im Jahr

eine Joey‘s Pizza gegessen.

Das Unternehmen hat 130

Franchise-Partner und plant

flächendeckende Neueröffnungen.

Der Bierkonsum in Deutschland

steigt wieder. Im ersten Halbjahr

2011 setzten die Brauereien rund

41,4 Millionen Hektoliter Bier ab, 0,2

Prozent mehr als im Vorjahr, wie das

statistische Bundesamt mitteilt.

Das Oktoberfest 2011 leistete mit 7,5

Millionen verkauften Maß seinen

Beitrag zum Bierabsatz. Doch seit

mehr als drei

Jahrzenten

ist der Bierkonsum

in

Deutschland

rückläufig.

GL&Lev kontakt 01/12

Die Bier-Mix-Getränke

entwickeln sich zum Hit

Die Preise in dem umkämpften Markt

schwanken zwischen Discount und Premium.

Brauereien sind nun auf der Suche nach

neuen Preisstrategien und Geschäftsmodellen

wie Bier im Alu- Schlauchbeutel statt im

Fass, oder Biermix- Getränken mit Limonade.

Geschmacksfavorit der Deutschen ist

laut GfK das Radler mit einem Anteil von

gut 54 Prozent am Biermixmarkt. Cola-Bier

erreicht einen Anteil von 30 Prozent, die Mischung

mit „Lemon“ immerhin 13 Prozent.

Auf dem 14. Deutschen Bierkongress

(24. und 25. Januar in Düsseldorf) geht es

um die Herausforderungen und Exportchancen

des deutschen Biermarktes.

Das Dunkle ist das Neue

Die Krombacher Markenfamilie hat sich durch ein vollmundig-würziges

Krombacher Dunkel verstärkt. Noch vor dem

Jahreswechsel kam die dunkle Bierspezialität mit dem würzigen

Röstaroma exklusiv in die Gastronomie.

Nach den Erfolgen mit Pils, Radler und Weizen, wird das

Biersegment durch das Dunkel weiter ausgebaut. Mit dem

Angebot eines dunklen Bieres trage man der zunehmenden

Nachfrage der Gäste damit Rechnung, heißt es bei Krombach.

5 FRAGeN AN DeN WeiN-exPeRteN

Klaus Rüsing

Thema heute

Wein

und Alkoholsucht

Frage: Herr Rüsing, in der Presse wird immer

wieder von erhöhtem Alkoholkonsum und

entsprechenden Suchgefahren berichtet. Trifft

dieses Phänomen auch auf Wein zu.

Klaus Rüsing: Fest steht, dass Wein zwischen

9-14 Vol% Alkohol enthält. Wer sich

also berauschen möchte, kann dies natürlich

auch mit Wein erreichen. Das berüchtigte

Komatrinken geschieht aber in der Regel mit

Spirituosen.

Frage: Welche Mengen Wein sind ratsam?

Klaus Rüsing: Maßvoller Weingenuss ist

für die Gesundheit von Nutzen. Die uralte Erfahrung

wurde durch viele wissenschaftliche

Untersuchungen bestätigt. 0,3l bei gesunden

Frauen und 0,4l bei gesunden Männern gilt

als maßvoller Genuss.

Frage: Das gilt für den ganzen Tag? Also

auch zum Essen?

Klaus Rüsing: Der Wein sollte generell zu

einer Mahlzeit genossen werden. So wird der

Alkohol nicht so schnell ins Blut aufgenommen,

das Genusserlebnis des Essens aber

wird erhöht.

Frage: Das leuchtet ein. Aber ich könnte mir

ein gutes Glas Wein auch ohne Essen vorstellen,

oder?

Klaus Rüsing: Klar. Wenn der Wein gut

schmeckt sind die 0,4l schnell erreicht. Der

Anlass, die Umgebung, die Gesellschaft beeinflussen

oft auch die Menge des getrunkenen

Weines.

Frage: Ja. Auch das Trinken von Wein will

offensichtlich gelernt sein. Kann man solche

Erfahrungen steuern?

Klaus Rüsing: Nach meiner Auffassung zuerst

einmal im Elternhaus. Wer das Weintrinken

als Genusserfahrung bei den Eltern vorgelebt

bekommt, wird auch später so handeln

und es nicht übertreiben.

WeiN-tiPP-KOMPAKt

Betrachten Sie das Weintrinken als

Geschmackserlebnis.

Ein Winzer sagte: „Wein ist gesellig.

trinken Sie ihn nicht allein“.

www.ruesing-weine.de


Nicht nur Liebhaber gepflegter

Esskultur geraten beim Anblick der

essbaren Kunst- und Meisterwerke

von Christoph Kappes ins Schwärmen.

Hier verrät der Erlebnisgastronom

aus Lohmar, dass Genuss durch

und durch Chefsache ist.

sollte ich Dirigent werden“

sagt Christoph Kappes, „das war

„Eigentlich

der Wunsch meines Vaters.“ Doch

es kam ganz anders. Zum Glück, mögen

seine Fans sagen. Nach einer Ausbildung

zum Metzger in Hennef, einer Ausbildung

zum Koch im Intercontinental Köln sowie

diversen Zwischenstationen in der gehobenen

Kölner Hotel-Gastronomie wagte

der Lohmarer 1995 die Gründung eines eigenen

Catering-Unternehmens.

Heute dirigiert Christoph Kappes die

Kochlöffel, komponiert kulinarische Sinfonien

und begeistert damit jährlich tausende

Menschen. Und das derart erfolgreich, dass

die Liste an namhaften und begeisterten

Kunden aus Industrie, Wirtschaft und Politik

zu lang wäre, um sie hier aufzuzählen.

Doch mit seinem Erfolg zu prahlen, das

käme dem leidenschaftlichen Koch nie in

den Sinn.

Sein Blick geht nur selten zurück son-

GAStRONOMIE

SERVICE

erlebnisgastronom christoph Kappes verzaubert die Gaumen seiner Kunden

Weil Genuss einfach

Chefsache ist …

dern stets nach vorne, immer auf der Suche

nach neuen kulinarischen Raffinessen und

nach einmaligen Genusserlebnissen: „Ob

rustikales Rittermal oder molekulare Küche

– Hauptsache, es ist eine Herausforderung.“

Denn ein Essen von der Stange, aus einem

Katalog, das gibt in seinem preisprämierten

Ausbildungsbetrieb „C.K. – Die Erlebnisgastronomie“

ebenso wenig wie Langeweile:

„Wir bieten kulinarische Erlebnisse an, vom

klassischen Catering bis zu ganz außergewöhnlichen

Events. Ob Baustellenparty,

eine mehrere Meter lange Rittertafel in

einem Schloss, ein Grillfest mitten im Wald

oder ein Heißluftballon-Event, bei dem unsere

Gäste am nicht planbaren Landeort mit

einem Buffet überrascht werden – wir sind

da grenzenlos kreativ und flexibel.“

Gerade bei Firmen- und Familienfeiern

ist der Rundum-Service, den Christoph Kappes

mit seinem Team bietet, sehr begehrt.

„Mit uns erhält man auf Wunsch wirklich

alles aus einer Hand. Von der passenden

Location über das komplette Equipment

und geschultes Servicepersonal bis zur

hochwertigen Dekoration reicht unsere Palette“

sagt Kappes. Herzstück seiner Arbeit

ist der Elterliche Hof in den Lohmarer Höhenlagen.

Hier arbeitet er mit Ehefrau Anja

und seinem Team, hier fühlt er sich wohl,

hier will er bleiben. „Es war kein einfacher

Weg bis hierhin, mit vielen Hürden von allen

Seiten. Aber die Lage ist gut, mit unseren

Kühl- und Lieferfahrzeugen sind wir auch

schnell im Köln-Bonner Raum oder auch im

Bergischen Land.“

Und hier steht der große Tisch, an dem

jeden Mittag der Chefkoch, seine Familie

und seine Mitarbeiter gemeinsam zu Mittag

essen. Das hat so Tradition. Und da

darf es auch mal gute Hausmannskost geben,

wie der Gourmet gerne zugibt: „Man

glaubt es kaum, aber so eine richtig saftige,

knackige Bockwurst, dazu eine Scheibe frisches

Landbrot und etwas hausgemachten

Kartoffelsalat, das ist doch ein wahrer Genuss,

oder?“ www.ckappes.de

GL&Lev kontakt 01/12

51


52

SERVICE GESuNDhEIt

GL&Lev kontakt 01/12

Der Druckausgleich bereitet manchem Passagier Probleme

Wer erkältet und mit verstopfter

Nase im Flugzeug reisen muss ...

Flugzeuge sind aus Zeitgründen

oft das favorisierte

Verkehrsmittel – ob

für Geschäftsreisende

oder Urlauber. Das ist

nicht neu. Doch wenn

der Kopf brummt und die

Nase verstopft ist, kann

ein Flug vor allem bei der

Landung unangenehm

werden.

Erkältete klagen vor allem über Schnupfen

(knapp 71 Prozent) und eine verstopfte

Nase (65 Prozent). Besonders

unangenehm und problematisch ist dies

beim Fliegen. Der Grund: In der Luft ist der

Luftdruck niedrig, am Boden hoch – beim

Landeanflug steigt daher der Luftdruck

im Flugzeug innerhalb weniger Minuten,

wodurch ein Unterdruck im Mittelohr entsteht

– das Trommelfell dehnt sich nach

innen. Bei einer Erkältung sind die Nasenschleimhäute

angeschwollen, sodass die

Luft unzureichend oder gar nicht durchgelassen

wird. Der Druck lässt sich schlechter

ausgleichen. Die Folge: Das gedehnte

Trommelfell beginnt zu schmerzen und es

kommt zu einem dumpfen Gefühl im Ohr.

Im Extremfall kann das Trommelfell reißen

und das Hörvermögen wird beeinträchtigt.

Erkältete, die ihre Flugreise nicht absagen

können, sollten vor Reiseantritt die

Blockade in der Nase lösen, damit sie den

Druckausgleich machen können und erkältungsbedingte

Schmerzen behandeln.

Dabei hilft zum Beispiel Aspirin Complex.

Mit nur zwei Wirkstoffen befreit es von den

meist gleichzeitig auftretenden Symptomen

Schnupfen und Schmerzen, ohne müde zu

machen oder die Nasenschleimhaut auszutrocknen.

Bereits 30 Minuten nach der

Einnahme lassen die Beschwerden deutlich

nach. Bei einer eitrigen Sinusitis oder Fieber

ist es jedoch sinnvoller am Boden zu bleiben

und einen Arzt aufzusuchen

Ein Mythos hält sich im übrigen hartnäckig:

Klimaanlagen in Flugzeugen gelten als

wahre Virenschleudern. Angeblich wälzen

sie die Luft in der Kabine nur um und transportieren

so Viren, Bakterien und Keime

von Sitzplatz zu Sitzplatz. Nach Angaben

der Fluggesellschaften ist das Gegenteil

der Fall.

Ihre Messungen ergeben, dass dank

moderner Filtersysteme sogar die Grenzwerte

für Operationssäle unterschritten

werden, da selbst Bakterien, Keime und

Viren zurückgehalten werden. Und auch

Forscher haben keinen Hinweis, dass das

Ansteckungsrisiko an Bord besonders hoch

ist. Sie gehen ebenfalls davon aus, dass

moderne Klimaanlagen das Ansteckungsrisiko

reduzieren können und die Luft in

vielen Büros oder Wohnungen keimhaltiger

ist. Nicht verhindern kann die Technik allerdings,

dass die Erkältungsviren durch den

direkten Kontakt mit einer Schnupfnase

übertragen werden.

Zur Vorbeugung ist es deshalb ratsam,

ein paar einfache Hygiene-Regeln zu beachten:

Neben dem gründlichen Händewaschen

sollten sich Reisende möglichst

nicht ins Gesicht fassen. Rhino-, Entero-

und andere Erkältungsviren können sich

nämlich bis zu drei Stunden auf den Handflächen

halten und so leicht zu den Schleimhäuten

von Augen und Nase gelangen, wo

sie sich ausbreiten.


Im Blickpunkt

RECht: Wann besteht wirklich Anspruch

auf Abfindung? � S. 54

StEuERN: Das thema Erstattungszinsen

ist weiter offen � S. 56


FINANzEN: Eine geringe Eigenkapitalbasis verhindert oft die Investitionen im Gastgewerbe � Seite 60

GL&Lev kontakt

CONtROLLING: Optimierung der

Buchhaltung macht viel Sinn � S. 62

FiNaNZeN

Was sich bei

Volksbanken

2012 ändert

� Seite 57

GL&Lev special kontakt 03/09 01/12

53

© shutterstock


54

Im Blickpunkt Recht

Wann besteht Anspruch

auf Abfindung?

GL&Lev kontakt 01/12

Von SöREN RIEBENSTAHL

Ein Arbeitgeber muss oder

möchte sich von einem oder

mehreren Arbeitnehmern trennen.

So stellt sich häufig die Frage:

Was kostet mich das?

unsere Antwort lautet: „Nichts“!

Grundsätzlich hat der Arbeitnehmer

bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses

keinen Anspruch auf Zahlung

einer Abfindung. Es gibt jedoch Ausnahmen,

in denen die Zahlung einer Abfindung

rechtlich beansprucht werden kann. Diese

finden sich in Sozialplänen, Tarif- oder Arbeitsverträgen.

Auch wenn der Arbeitgeber

eine Betriebsänderung durchführt, „ohne

über sie einen Interessenausgleich mit dem

Betriebsrat versucht zu haben“ (§ 113 Abs.

3 BetrVG), besteht ein Anspruch auf Abfindung.

Gleiches gilt, wenn im arbeitsgerichtlichen

Kündigungsschutzrechtsstreit bei

Rechtswidrigkeit der Kündigung der Arbeitnehmer

einen sogenannten begründeten

„Auflösungsantrag“ (§ 9 KSchG) gestellt hat.

Solche Gründe können sein, dass z.B. „unzutreffende,

ehrverletzende Behauptungen

über die Person oder das Verhalten des Arbeitnehmers

leichtfertig aufgestellt worden

sind“ (so die Begründung zum Regierungsentwurf).

Im Übrigen zahlt der Arbeitgeber – freiwillig

– nur dann eine Abfindung, wenn er

erstens die Unwägbarkeiten eines arbeitsgerichtlichen

Verfahrens meiden möchte.

Zweitens: Wenn ohne anwaltlichen Rat

eine Kündigung ausgesprochen wurde, die

sich als rechtswidrig herausstellt und der

Arbeitnehmer ebenso trennungsbereit ist,

kann ebenfalls eine Zahlung erfolgen. Denn

im Regelfall ist die Abfindung das Freikaufen

von einer drohenden Weiterbeschäftigungspflicht.

Risiken und Kosten

Wer eine Kündigung ohne arbeitsrechtlich

anerkannten Grund ausspricht und meint,

anhand der „Kölschen Formel“ (0,5 Brutto-

Sören Riebenstahl

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Sozius der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

monatsgehälter x Beschäftigungsjahre) das

finanzielle Risiko des Rechtsstreits damit

abgedeckt zu haben - insbesondere wenn

der Arbeitnehmer noch nicht so lange beschäftigt

war -, begibt sich auf dünnes Eis.

Folgendes Szenario könnte sich abspielen:

Der nicht trennungsbereite Arbeitnehmer

wird sich in das Arbeitsverhältnis zurückklagen

und dann kommt eventuell wesentlich

mehr auf den Arbeitgeber zu als nach der

Kölschen Formel. Ein streitiges Verfahren

vor dem Arbeitsgericht kann ein Jahr dauern,

nach Fortsetzung in der Berufungsinstanz

mindestens ein weiteres halbes Jahr.

Im schlimmsten Fall steht ein Urteil gegen

den Arbeitgeber, und der Arbeitnehmer

bleibt weiterhin angestellt. Bevor der Arbeitnehmer

seine Arbeit wieder aufnimmt

und damit eine Gegenleistung erbringt,

kann er für die gesamte Verfahrensdauer

den Lohn nachverlangen. Dies bedeutet

für den Arbeitgeber – je nach Einzelfall –

eine Nachzahlung von 1 1/2 Jahresgehälter

zuzüglich Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.

Dieses Beispiel soll nicht vor einer

Kündigung abschrecken. Es ist jedoch

empfehlenswert, die Risiken sehr sorgfältig

abzuwägen.

Für eine Trennung spricht: Nur 15 % der

am Arbeitsgericht Köln jährlich ca. 11.000

anhängigen Klageverfahren werden durch

ein Urteil entschieden. Die Erwartung auf

eine Erledigung durch einen gerichtlichen

Vergleich ist also nicht unbegründet, zumal

auch die Richter am Arbeitsgericht daran

ein sehr hohes eigenes Interesse haben.

Denn mit dem Vergleichsabschluss ist das

Verfahren – ohne weitere Arbeit – vom

Tisch.

Allerdings kann aber genau dieses Interesse

des Richters oder der Richterin bei

einer an sich rechtmäßigen Kündigung

dazu führen, dass sich ein nicht anwaltlich

beratener Arbeitgeber zu einem Vergleich

mit Abfindungszahlung überrumpeln oder

überreden lässt. Vor dem Landesarbeitsgericht

Niedersachsen hat z.B. der Vorsitzende

Richter – dort allerdings gegenüber dem

anwaltlich vertretenen Arbeitnehmer – wie

folgt „argumentiert“: „Wer bis zuletzt hofft,

stirbt mit einem Lächeln“, „Wenn Sie dem

nicht zustimmen, dann kriegen Sie sonst

nur 10.000 oder 20.000 Euro“, „Sie haben

keine Chance, höchstens 20%, Sie müssen

das machen!“, „Hören Sie mir auf mit Mobbing,

davon will ich nichts hören, da kommt

nichts bei raus“, „Seien Sie vernünftig, sonst

müssen wir Sie zum Vergleich prügeln“ und

weitere. Das Verfahren wurde angesichts

dieser Drohungen durch einen Vergleich

beendet. Anschließend wurde er erfolgreich

vom Arbeitnehmer wegen Nötigung

durch das Gericht angefochten!

Praxistipp:

Manchmal kann es auch – nach gut vorbereiteter

Kündigung – richtig sein, sich den

Bemühungen des Gerichts zu widersetzen

und den Rechtsstreit zu den eigenen Gunsten

entscheiden zu lassen. Vor Ausspruch

einer Kündigung sollten die Kündigungsgründe

sowie die Risiken eines Rechtsstreits

sorgsam geprüft und abgewogen

werden. Die Abfindung ist hierbei eine einzuplanende

Größe, ebenso wie das Risiko

der Weiterbeschäftigung einschließlich der

Nachzahlung der Gehälter. In jedem Fall ist

es empfehlenswert, einen fachanwaltlichen

Rat einzuholen.


Die Anschaffung einer Immo-

bilie gilt als die größte Investition

des Lebens. Die Baufinanzierung

sollte daher gut geplant sein.

Immerhin glaubt jeder dritte

Immobilienkäufer, dass er

zu schlechten Konditionen

abgeschlossen hat.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine

aktuelle Umfrage von Immobilien-

Scout24 unter 1.479 Immobilienkäufern,

die im letzten Jahr eine Baufinanzierung

über das Immobilienportal angefragt

haben.

Die gute Nachricht vorweg: Die Mehrheit

der befragten Eigentümer (83 Prozent)

gibt in der Studie an, gut informiert gewesen

zu sein und die Immobilienfinanzierung

D+H Beraterhaus STEuERBERATunG

BERGISCH GLADBACH

Laurentiusstraße. 44-46 · 51465 Bergisch Gladbach

Telefon 02202 - 9 36 55-0

VERmöGEnSBERATunG

unTERnEHmEnSBERATunG

WIRTSCHAFTSPRÜFunG

Wir beraten ganzheitlich:

unsere Beratung bezieht die steuerlichen Aspekte, die Risikovorsorge,

die Altersvorsorge, den Vermögensaufbau und die persönlichen Gegebenheiten

mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen

Berater an seiner Seite zu wissen.

Wir kümmern uns!

WIPPERFÜRTH

Louise-Schröder-Straße 5 · 51688 Wipperfürth

Telefon 02267 - 6 58 40-0

Beraterhaus

D+H Dr. Dedy + Heister

Steuerberatungsgesellschaft mbH

KMU GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. Kfm. Lothar Heister

Wirtschaftsprüfer

Steuerberater

Christiane Fuhsy

Steuerberaterin

www.dh-beraterhaus.de

Finanzen

Immobilienkäufer sind oft sehr

unzufrieden mit der Finanzierung

richtig kalkuliert zu haben (91 Prozent). Die

meisten Käufer wissen, dass günstige Konditionen

bei der Bank das wichtigste Kriterium

bei der Immobilienfinanzierung sind.

Umso erstaunlicher ist es, dass trotz der

überlegten Handlungsweise 35 Prozent der

Immobilienkäufer meinen, sie hätten ihre

Finanzierung zu ungünstigen Konditionen

abgeschlossen.

Ralf Weitz, Geschäftsleiter für den Bereich

Baufinanzierung bei Immobilien-

Scout24, rät: „Bauherren sollten sich bei

den Angeboten nicht am Sollzins, sondern

immer am Effektivzins orientieren. Er enthält

zusätzlich die Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren

der Kreditinstitute. Darüber

hinaus ist es ratsam, eine hohe Anfangstilgung

mit der Bank zu vereinbaren. Dadurch

können die Schuldner ihren Kredit deutlich

schneller abbezahlen und Zinsen sparen.“

Eine der wichtigsten Regeln bei der

Baufinanzierung lautet, niemals das erste

Angebot von der Bank zu akzeptieren. Bauherren

sollten sich mehrere Offerten von

verschiedenen Bankinstituten einholen, um

Konditionen miteinander zu vergleichen.

Laut ImmobilienScout24-Studie haben diesen

Tipp drei Viertel der befragten Käufer

beherzigt. 73 Prozent der Umfrageteilnehmer

gaben an, zwischen zwei und fünf Angebote

eingeholt zu haben, bevor sie sich

letztendlich für eine Finanzierung entschieden

haben. 13 Prozent der Befragten haben

sogar mehr als sechs Angebote eingeholt.

Dieses Vorgehen kann bares Geld sparen,

denn schon ein Zinsunterschied von nur 0,5

Prozent verbilligt den Immobilienkredit um

einige tausend Euro.

Wer zudem mehrere Angebotsvorschläge

in der Tasche hat, kann bei Nachverhandlungen

die Konditionen der Bank zu

seinen Gunsten nachbessern.

GL&Lev kontakt 01/12

55

Im Blickpunkt


56

Im Blickpunkt

Steuern

Lohnsteuerkarten - erstattungszinsen - abschreibungen

Schenkungen im Zusammenhang

mit der Beteiligung

an Kapitalgesellschaften

GL&Lev kontakt 01/12

Von LOtHAR HeiSteR

Die elektronische Lohn-

steuerkarte verzögert sich.

Voraussichtlich erst zum

1. April 2012 wird das neue

Verfahren starten.

a

ufgrund von technischen Verzögerungen

bei der Erprobung des

neuen Verfahrens ist eine weitere

Verzögerung erforderlich. Für die Arbeitgeber

bedeutet dies, dass sie weiterhin auf

der Grundlage der Lohnsteuerkarte 2010

die Lohnabrechnungen machen, um dann

im April oder später den Lohnsteuerabzug

für alle Arbeitnehmer auf der Grundlage

der neuen Daten zu korrigieren. Demzufolge

ist für die Arbeitgeber mit nicht unerheblichen

Mehrkosten zu rechnen. Die

Arbeitgeber sollten sich, insbesondere bei

höheren Freibeträgen, die für das Jahr 2010

eingetragen waren, gegebenenfalls von

den Arbeitnehmern die weitere Gültigkeit

schriftlich bestätigen lassen.

Erstattungszinsen

Das Finanzgericht Münster hat in einem

neuen Verfahren ernstliche Zweifel an der

durch das Jahressteuergesetz 2010 rückwirkend

angeordneten Besteuerung von

Zinsen, die die Finanzverwaltung auf Steuererstattungen

zahlt (Erstattungszinsen),

geäußert.

Der Bundesfinanzhof hatte 2010 entschieden,

dass Erstattungszinsen beim

Empfänger nicht der Besteuerung unterliegen.

Daraufhin hatte der Gesetzgeber mit

dem Jahressteuergesetz 2010 die Rechtsprechung

aufgehoben und „klargestellt“,

dass Erstattungszinsen der Besteuerung

unterliegen.

Das Finanzgericht Münster stellt nun

nicht nur in Frage, ob die Regelung gegen

das Rückwirkungsverbot verstoße. Es bemängelt

zudem, dass der Gesetzgeber auf

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

eine umfassende Neuregelung verzichtet

habe. Betroffene sollten entsprechende Bescheide

offen halten, da der Bundesfinanzhof

erneut Gelegenheit habe um sich dazu

zu äußern.

Schenkungen im Zusammenhang

mit Beteiligungen

an Kapitalgesellschaften

Bei Schenkungen im Zusammenhang mit

Beteiligungen an Kapitalgesellschaften

kommt es zu drei gesetzlichen Klarstellungen.

Einlagen in eine GmbH stellen eine

freigebige Zuwendung dar, wenn sie über

der Beteiligungsquote liegen und dadurch

mitbeteiligte Personen oder nahe Angehörige

begünstigen. Dies wird einer Direktzuwendung

des Schenkers gleichgestellt. Eine

verdeckte Gewinnausschüttung führt im

Konzern nur zur Schenkung, wenn sie der

Bereicherung eines Gesellschafters dienen

soll. Bei einer Schenkung durch eine GmbH

wird das persönliche Verhältnis des Erwerbers

zugrunde gelegt, sodass eine günstigere

Steuerklasse angewendet werden

kann.

Kosten eines Zivilprozesses

Laut Bundesfinanzhof können auch Kosten

für einen Zivilprozess unabhängig davon

außergewöhnlichen Belastungen sein, wer

den Prozess gewonnen hat und wer Kläger

oder Beklagter gewesen ist. Es müssen

aber zumindest hinreichende Erfolgsaussichten

bestanden haben. Eine eventuelle

Erstattung der Rechtsschutzversicherung

ist abzuziehen. Diese Grundsätze lassen

sich auch auf andere Gerichtsverfahren

übertragen, etwa für Verwaltungs-, Sozial-,

Straf- und privat veranlasste Finanzgerichtsverfahren.

Aufwendung für Arbeitsgerichtsverfahren

gehören hingegen weiterhin zu

den abzugsfähigen Werbungskosten oder

Betriebsausgaben.

Abschreibung bei zunächst

privat genutzten Arbeitsmitteln

Nutzt ein Arbeitnehmer Gegenstände zunächst

ausschließlich privat und erst später

beruflich als Arbeitsmittel, lässt sich der Teil

der Anschaffungskosten, der auf die Zeit

der beruflichen Nutzung entfällt, als Werbungskosten

absetzen. Die Anschaffungskosten

sind nach dem rechtskräftigen Urteil

des Finanzgerichts München auf die Gesamtnutzungsdauer

einschließlich der Zeit

vor der Umwidmung zu verteilen. Absetzbar

ist jedoch nur der Teil, der auf die Zeit

nach der Umwidmung entfällt.

Mit der beruflichen Nutzung beginnt keine

neue Abschreibung von einem fiktiven

Einlagewert, sondern es ist weiter die fortlaufende

Abschreibung von den ursprünglichen

Kosten abzuziehen. Dabei ist es

unerheblich, ob dieses Arbeitsmittel zuvor

privat gekauft oder geschenkt wurde.

Abschreibungen kommen jedoch nur

noch in Betracht, wenn die Gesamtnutzungsdauer

noch nicht abgelaufen ist. Dabei

können die Aufwendungen von vornherein

überhaupt nicht als Werbungskosten

abgezogen werden, wenn der Nachweis

des Anschaffungsdatums durch die Kaufrechnung

fehlt. Dieser Mangel geht nach

den Regeln der objektiven Beweislast zu

Lasten des Arbeitnehmers.

Bei entsprechendem Nachweis muss

die Gesamtnutzungsdauer jeweils das Abzugsjahr

noch mit umfassen. Maßgebend

ist dabei nicht der Teilwert der Wirtschaftsgüter

im Zeitpunkt der Umwidmung als

fiktiver Einlagewert, sondern es ist ab dem

Zeitpunkt der beruflichen Nutzung weiterhin

die fortlaufende Abschreibung vom ursprünglichen

Kaufpreis abzuziehen. Zur Einstufung

als geringwertiges Wirtschaftsgut

kommt es, wenn dieser Restbetrag zu diesem

Zeitpunkt maximal 410 Euro beträgt.


Was sich bei den Volks- und

Raiffeisenbanken 2012 ändert

Für die Kunden der Volksbanken

und Raiffeisenbanken gibt es im

neuen Jahr zahlreiche Veränderungen,

auf die man sich einstellen

sollte. Neben dem neuen Angebot

der freiwählbaren PIN gehören

auch gesetzliche änderungen dazu.

Der Bundesverband der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken

gibt einen Überblick.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen

Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

51467 Bergisch Gladbach

Odenthaler Str. 213 - 215

Telefon 0 22 02 / 9330-0

Telefax 0 22 02 / 9330-20

Der Hauptsitz des BVR am

Potsdamer Platz in Berlin.

10405 Berlin

Prenzlauer Allee 36

Telefon 030 / 44 01 53-15

Telefax 030 / 44 01 53-20

a

b Februar 2012 können die Kunden

der Volksbanken und Raiffeisenbanken

ihre persönliche Geheimzahl

(PIN) zu ihrer Bankkarte frei wählen

und jederzeit am Geldautomaten ihrer Bank

ändern. Dies wird sowohl für die genossenschaftliche

girocard (umgangssprachlich „ec-

Karte“) als auch für die genossenschaftliche

Kreditkarten gelten. Kunden, deren girocard

mindestens bis 2013 gültig ist, können ab

Februar sofort das neue Verfahren nutzen.

Ab Jahresende 2012 gilt das dann für alle

Girocard-Inhaber. Die genossenschaftlichen

Kreditkarten werden schrittweise für die

neue Funktion vorbereitet und gestatten

dann ebenfalls, die PIN selbst zu wählen.

änderung der AGB

Alle Girokontoinhaber der Volksbanken

und Raiffeisenbanken, erhalten bis Anfang

Mai neue AGB. Die Institute müssen diese

ändern, damit die bestehenden Lastschriftmandate

der Kontoinhaber auch im einheitlichen

EURO-Zahlungsraum SEPA mit IBAN

und BIC weiter Bestand haben.

Pfändungsschutz

Seit dem 1. Januar wird der Pfändungsschutz

für Kontoguthaben nur noch auf

Recht schaffend beraten.

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Unsere Qualitätssicherung:

Mit fachspezifi scher Kompetenz

vertreten wir makellos Ihre Interessen.

Unsere kompetenten Fachanwält/innen verstehen sich als

Ihre Partner, die Ihnen zuhören und auf Ihre Anliegen eingehen.

Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

50931 Köln

Stadtwaldgürtel 10

Telefon 022 34 /40 31-0

Telefax 022 34 /40 31-20

51491 Overath

Hauptstraße 58

Telefon 0 22 06 / 29 28

Telefax 0 22 06 / 8 29 75

51503 Rösrath

Hauptstraße 23 - 25

Telefon 0 22 05 / 90 87 10

Telefax 0 22 05 / 90 87 11

Finanzen

dem sogenannten Pfändungsschutzkonto

gewährt. Die gesetzliche Übergangsregelung

ist ausgelaufen, gemäß der alternativ

auch Pfändungsschutz ohne ein Pfändungsschutzkonto

in Anspruch genommen

werden konnte. Von dieser Regelung betroffen

sind auch der gesetzliche Verrechnungsschutz

für Sozialleistungen wie beispielsweise

Rente oder Arbeitslosengeld II

und Kindergeld. Bisherige gerichtliche Freigabebeschlüsse

für Girokonten, die nicht

als Pfändungsschutzkonto geführt wurden,

verloren zum 1. Januar 2012 ihre Wirkung.

Der automatische Pfändungsschutz auf

dem Pfändungsschutzkonto beträgt pro

Monat 1.028,89 Euro. Eine Erhöhung des

Freibetrags ist je nach Lebenssituation möglich,

zum Beispiel bei einer Unterhaltspflicht

für Ehegatten oder Kinder. Hierzu ist bei der

Bank eine Bescheinigung vorzulegen.

Riester- und Rürup-Rente

Aufgrund der schrittweisen Anhebung des

Rentenalters ändert sich auch der Auszahlungsbeginn

für neu abgeschlossene staatlich

geförderte Rentenverträge. Ab 2012 werden

Riester- und Rürup-Renten erst 2 Jahre

später ab dem 62. Lebensjahr ausgezahlt.

Garantiezins bei Lebensversicherungen

Das Bundesfinanzministerium hat beschlossen,

dass der sogenannte Garantiezins für

Lebensversicherungen bei Neuverträgen

am 1. Januar 2012 von derzeit 2,25 Prozent

auf 1,75 Prozent abgesenkt wird.

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

❱ Arbeitsrecht

❱ Bau- und Architektenrecht

❱ Familienrecht

❱ Steuerrecht

❱ Verkehrsrecht

❱ Versicherungsrecht

E-Mail:

kontakt@winter-jansen-lamsfuss.de

Internet:

www . winter-jansen-lamsfuss.de

RZ_Anz_Auster_GLkontakt_neu.indd 1 GL&Lev 06.05.11 kontakt 07:20 01/12

57

Im Blickpunkt


58

Im Blickpunkt Controlling

GL&Lev kontakt 01/12

Von GEORG BERSTER

Keine Frage: Buchhaltung ist die

zentrale Abteilung im Unternehmen.

Hier laufen alle Geschäftsvorfälle

zusammen, werden systematisch

und lückenlos erfasst.

Der buchhalterische Datenstamm

bildet die Basis für verlässliche

Informationen über Liquidität

und Vermögenslage und wird von

den Führungskräften genutzt, um

Entscheidungen für die Zukunft zu

treffen und somit die Weichen des

Unternehmens in die richtige

Richtung zu stellen.

trotzdem zeigt die Erfahrung, dass es

sowohl in kleinen als auch größeren

Unternehmen immer wieder zu

Problemen oder Fehlentwicklungen in der

Buchhaltung kommt, die sich vom Typus

her ähneln. Was tun? Wer die 10 Experten-

Tipps aus der Praxis beherzigt, hat den ersten

Schritt zur Optimierung der Buchhaltung

bereits gemacht

Keine Vermischung von privaten

und Firmenaufwendungen

Hier finden sich immer eine Menge Beispiele:

Handwerker, die zum Teil auch privat

genutzt werden. Acht Firmenwagen

für fünf Führungskräfte. Kosten für Oberhemden,

die unter Werbekosten verbucht

werden usw. usw.

Auch wenn das Finanzamt die unterschiedlichen

Positionen nicht in Frage

stellt, sollte den Beteiligten aber klar sein,

dass derartige Buchungen das Bild eines

Unternehmens verfälschen, da die Kosten,

die hier aufgeführt werden, nichts

mit dem eigentlichen Geschäftsbetrieb

zu tun haben. Gerade in „schwierigen“

Zeiten, sollten derartige Aufwendungen

das Ergebnis eines Unternehmens nicht

beeinflussen.

Tagesaktuell buchen

Insbesondere das Bankkonto sollte tagesaktuell

beobachtet bzw. geführt werden.

10 handfeste tipps aus der Praxis vom experten

Optimieren Sie

Ihre Buchhaltung

Georg Berster

Finance- und Working

Capital Manager,

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Der Blick auf den aktuellen Kontostand

ist Pflicht, da ansonsten das Nachhalten

von Rechnungen und zeitnahes Mahnwesen

nicht gegeben sind. Vor allem in

kritischen Zeiten ein absolutes Muss.

Doppelbuchungen vermeiden

Hier gibt es den Klassiker: Rechnungen,

die eingehen und innerhalb des Hauses

weitergereicht werden. Und natürlich

bleiben sie irgendwo liegen. Die Mahnung

kommt, auch sie wird eingebucht

und unter Umständen anschließend bezahlt

– also doppelt bezahlt.

Interne Kommunikation verbessern

In der Praxis haben sich regelmäßige OP-

Besprechungen (Offene Posten-Besprechungen)

bewährt, an denen Vertreter

von Vertrieb, Einkauf und Geschäftsleitung

teilnehmen. Bringt für alle Seiten

wertvolle Infos über Kunden, Lieferanten

und interne Abläufe.

Kommunikation mit Banken

intensivieren

Im Sinne des gegenseitigen Vertrauens ist

es wichtig, mit den Ansprechpartnern Ihrer

Bank Kontakt zu halten und sie regelmäßig

über Probleme, neue Situationen

oder Geschäftsverläufe zu informieren.

Kann z. B. helfen, wenn Ihr Unternehmen

saisonalen Schwankungen ausgesetzt

ist, um mögliche Liquiditätsprobleme zu

überbrücken, indem man mit dem Banker

einen temporären, erweiterbaren Dispokredit

vereinbart.

Mit Kunden und Lieferanten

kommunizieren

Strenge Rechnung – gute Freundschaft.

Das ist und bleibt die eherne Faustregel

einer produktiven und profitablen Partnerschaft

mit Kunden und Lieferanten.

Daher ist ein regelmäßiger Austausch auf

Augenhöhe ebenso empfehlenswert wie

der sofortige Dialog bei Zahlungsschwierigkeiten,

um nicht in die Liquiditätsfalle

zu geraten oder Missverständnisse auszuräumen.

Auf Zahlungsziele achten

Es gibt eine nicht zu unterschätzende

Zahl von Unternehmen, die ihre Rechnungen

eher begleichen, als sie müssen.

Beispiel: An jedem Donnerstag werden

Rechnungen überwiesen – egal ob sie

jetzt fällig sind oder erst in zwei Wochen.

Das entzieht dem Unternehmen unter

Umständen wertvolle Liquidität.

Bessere Datenpflege

Sehr häufig finden wir Probleme bei der

Datenerfassung und -pflege. Falsche

Adressen, Bezeichnungen oder Namen

z. B. auf Rechnungen, werden zu doppelter

Arbeit, da sie zurückkommen und

geändert werden müssen.

Schlussendlich verzögern sie auch den

Zahlungseingang, da sie natürlich auch

erst viel später abgerechnet werden.

Mehr Transparenz im Lager

Wer überwacht die Bestandsführung?

Oftmals fehlt der Überblick über den aktuellen

Lagerbestand. Konsequenz: unkoordinierte

Bestellungen, die Bestände an

Rohstoffen und Materialien werden zu

hoch.

Unnötige Kosten werden auf diese

Weise im Lager gebunden. Das drückt

das Ergebnis bzw. verfälscht es bei Nichtbuchung.

Monatliche Abgrenzungen

Die systematische Buchhaltung muss

alle Positionen erfassen – jeden Monat.

Wer zum Beispiel Abschreibungen nicht

monatlich verbucht, die Bestandsituation

nicht im Griff hat oder Kosten wie Energie

und das 13. Gehalt nicht berücksichtigt,

wird am Ende des Jahres nachbuchen

und schlussendlich einen deutlichen Ergebniseinbruch

erklären müssen.


Gesucht: Der passende Bewerber

Gefunden: Durch Klaus Widdig

Schon vielen Unternehmen hat der Personalberater und Diplom-Psychologe Klaus

Widdig aus Odenthal-Eikamp zu den passenden, erfolgreichen Bewerbern verholfen.

„Klaus Widdig ist zweifellos einer der erfahrensten und besten seiner Branche“, so fasst

ein Kunde in einem Dankesschreiben seine Zufriedenheit zusammen. Widdigs

Ansatz besteht darin, die „Passungswahrscheinlichkeit“ zwischen Bewerber und

Unter nehmens umfeld gründlich zu analy sieren. Er geht davon aus, dass es

den idealen Bewerber nicht gibt, wohl aber den für ein spezielles Unternehmen

am besten beruflich sozialisierten und passenden. Diesen findet Widdig

mit speziellen psychologischen Tests, Interviews sowie Profilanalysen.

Daneben verfügt er über ein besonderes Gespür für Menschen, das er für

seine Kunden einzusetzen weiß.

Erstgespräch mit Klaus Widdig

Das kostet? Nur risikolose 0 Euro!

Klaus Widdig kann dies so anbieten,

da er sich seiner Erfolge sicher ist.

Honorare mit zwei Widdig-Garantien:

Ein Auftrag an die Widdig Personalberatung amortisiert

sich schnell über die Qualität des neuen Mitarbeiters

oder der Mitarbeiterin. Das Honorar beträgt nur 15 %

des ersten Jahres-Gesamt-Einkommens des neuen Mitarbeiters

bzw. der Mitarbeiterin.

Widdig-Garantie 1: Sollte es nach der ersten Bewerbersuche nicht zu einer

Einstellung kommen, sucht die Widdig Personalberatung ohne Honorar erneut.

Widdig-Garantie 2: Sollte der neue Mitarbeiter in der Probezeit kündigen,

sucht die Widdig Personalberatung ohne Honorar erneut.

Wer Personal richtig und gut sucht,

findet auch richtig gutes Personal!

WIDDIG PERSONALBERATUNG

ZUM VOGELHERD 3

51519 ODENTHAL-EIKAMP

Telefon: (0 22 07) 91 18 26 • Telefax: (0 22 07) 91 18 27

E-Mail: widdig@widdig.de • Internet: www.widdig.de

GL&Lev kontakt 01/12

59


60

Im Blickpunkt

Finanzen

trotz steigender umsätze im Gastgewerbe

Geringe Eigenkapitalbasis verhindert Investitionen

GL&Lev kontakt 01/12

Das Gastgewerbe in

Deutschland hat seine

Umsätze im Zeitraum

Januar bis September

2011 zwar um real 2,3

Prozent gesteigert.

Doch bleibt die Lage

angespannt. Der Sparkassen-

und Girover-

band (DSGV) mahnt:

Der Investitionsstau

muss aufgehoben

werden.

Nach den deutlichen Umsatzeinbußen

der letzten Jahre lässt die

Entwicklung auf einen spürbaren

Aufschwung schließen. Die Branche profitierte

von der guten Wirtschaftsentwicklung

sowie vom anhaltenden Trend im Deutschlandtourismus“,

so Karl-Peter Schackmann-

Fallis (Bild links), Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

des Verbandes anlässlich der

Pressekonferenz zum Sparkassen-Tourismusbarometer

Deutschland 2011 in Berlin.

Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe,

die zusammen das Gastgewerbe

ausmachen, entwickelten sich jedoch unterschiedlich.

Laut der vorläufigen Branchenprognose

des DSGV konnte das Hotelgewerbe

seine Investitionsquote von 1,9

Prozent in 2009 auf 2,2 Prozent in 2010

leicht steigern. Gewinne wurden überwiegend

als Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen

verwendet oder zur Stärkung des

Eigenkapitals herangezogen. Die Quote

stieg von Null auf 2,8 Prozent.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Im Durchschnitt liegen die Eigenkapitalquoten

über alle Unternehmensgrößen

und Branchen hinweg aber bei 18 Prozent.

Hier muss die Hotellerie dringend nachlegen,

um den anhaltenden Investitionsstau

aufzulösen“, sagte Schackmann-Fallis.

Die Lage des Gaststättengewerbes

bleibt aufgrund starker Umsatzrückgänge

in den Vorjahren weiterhin angespannt.

Wegen der gesunkenen Gewinne waren

die Gastronomen nicht in der Lage ihre

Eigenkapitalbasis zu verbessern. Sie liegt

nach wie vor bei Null. Gleichzeitig sind

wichtige Kostenblöcke wie Personal- und

Mietaufwendungen weiter gestiegen.

Verluste aufgrund von nicht absehbaren

Marktveränderungen aufzufangen, ist bei

vielen Unternehmen deshalb nicht möglich.

Das Ausfallrisiko liegt laut Creditreform-Risiko-Index

bei 4,91 Prozent und bewegt sich

damit weit über dem Insolvenzrisiko der

Gesamtwirtschaft (2,25 Prozent).

„Um sich aus dieser schwierigen Lage

zu befreien, müssen sich die Unternehmer

besser auf ihre Gründung und Führung

ihrer Betriebe vorbereiten“, sagte Schackmann-Fallis.

Als Erfolgsfaktoren gelten

persönliche und fachliche Qualifikationen

des Unternehmers, ein klares Profil des Betriebes

sowie maßgeschneiderte Angebote

für konkrete Zielgruppen.

Mit einem Marktanteil von knapp 50 %

– das entspricht einem Kreditbestand von

10,8 Mrd. Euro – sind Sparkassen und Landesbanken

der Finanzierungspartner Nr.

1 des Gastgewerbes. Sie unterstützen die

Tourismusbetriebe vor Ort und sind wichtiger

Beratungs- und Finanzierungspartner.

Kreditvergabe überschritt 100 Milliarden-Grenze

Die 429 Sparkassen in

Deutschland haben

ihre neuen Kreditver-

gaben 2011 weiter

ausgebaut und bereits

Ende Oktober die

Schwelle von 100

Millarden Euro

überschritten.

Von den neu zugesagten Finanzierungsmitteln

floss mit 54 Mrd. Euro

die Mehrheit in Investitionen mittelständischer

Unternehmen. Weitere 39 Mrd.

Euro wurden an private Kunden ausgereicht,

vorwiegend für den Bau, den Erwerb und

die Modernisierung von Immobilien aber

auch für Konsumausgaben. Der Bestand an

Kundenkrediten in den Büchern der Sparkassen

stieg seit Jahresbeginn um weitere

15,2 Mrd. Euro auf 675,5 Mrd. Euro an. Davon

entfallen 325,3 Mrd. Euro auf Kredite an

Unternehmen und Selbständige und 294,0

Mrd. Euro auf Kredite an Privatpersonen.

„Die Sparkassen sind durch hohe Kundeneinlagen

bei der Kreditfinanzierung von

den internationalen Finanzmärkten unab-

hängig. Das macht sie zu verlässlichen Partnern“,

sagte Heinrich Haasis (Bild), Präsident

des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes

(DSGV), in Berlin.

Mit Blick auf die große Bedeutung von

Krediten für die Finanzierung der Unternehmen

und des Gewerbes in Deutschland,

mahnte Haasis an, die Weichen bei Basel III

richtig zu stellen. „Nach den vorliegenden

Basel III Entwürfen wird das klassische Kreditgeschäft

mit zu hohen Kapitalanforderungen

belastet. Damit werden für Kreditinstitute

weitere Anreize geschaffen, sich

verstärkt in Handelsgeschäften zu engagieren

– also gerade dort, wo in der Finanzkrise

die größten Risiken aufgetreten sind.

„Das ist der falsche Weg“, so Haasis.


Wir für Sie:

• Sicherheitstechnische Betreuung

• Unterweisungen / EDV - Schulungen

• Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen

• Gabelstaplerfahrer - Schulung

• LKW - Ladekranschulung

• Brandschutzseminare

• SiGeKo ( BaustellV. )

• BGV A 3 Prüfung ( VGB 4 )

• Arbeitsmedizinische Betreuung

• Einstellungsuntersuchung

• BG - Vorsorgeuntersuchung

• Erst - Helfer Kurse

Erfolg verbindet.

Dr. Dedy Michels Simon Rottländer GmbH

Steuerberatungsgesellschaft

Paffrather Str. 186 · 51469 Bergisch Gladbach

tel.: 0 22 02/9 36 17-0 · Fax: 0 22 02/9 36 17-99

steuerkanzlei@drdedy.de · www.drdedy.de

meditec GmbH

Ihr Partner für Arbeitssicherheit,

Arbeitsmedizin, Sicherheits- und

Gesundheitsschutzkoordination

TechnologiePark

Friedrich - Ebert - Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204 / 30 88 60

Fax: 02204 / 30 88 6-11

e-mail:

buero@meditec-online.com

internet:

www.meditec-online.com

Ihr Controller2profit

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand und schaut mit

neutralem Blick auf Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

AZ_Schmitz+Partner_SU-Kontakt 190x65:Layout 1 04.07.11 15:32 Seite 1

Wir sind eine expandierende Kanzlei und bieten mittelständischen Unternehmen

aller Rechtsformen sowie Privatpersonen eine ganzheitliche Beratung.

n Steuerberatung

- Umfassende Beratung für Gewerbetreibende, Freiberufler und Privatpersonen

- Unternehmensnachfolge, Umwandlungen

- Beratung von Ärzten und Heilberufen

n Unternehmensberatung

n Wirtschaftprüfung und Rechtsberatung in Kooperation

n HERKENRATH n BENSBERG n WINDECK

Johanniterstraße 14 Kölner Straße 5 Zur Pulvermühle 4b

51429 Bergisch Gladbach 51429 Bergisch Gladbach 51570 Windeck

T 0 22 04 98 90 - 0 T 0 22 04 98 90 - 50 T 0 22 92 91 17 49

Durbuscher Straße 2

D - 51491 Overath

Telefon +49 (0) 2206 . 91 22 24

Telefax +49 (0) 2206 . 91 03 18

info@move2profit.de

www.move2profit.de

Klaus Schmitz

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Norbert Schmitz

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Dipl.-Kfm. Uwe Happ

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Alexander Panten

Steuerberater

Dipl.-Kfm. Bernhard Clemens

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

kanzlei@schmitzpartner.de

www.schmitzpartner.de


62

Im Blickpunkt

Steuern

GL&Lev kontakt 01/12

e-Rechnungen seit 01.07.2011 ohne Signatur zulässig

Drucken Sie noch

oder mailen Sie schon?

Von KRiStiNA GROSSeR

und SuSANNe KOMMeSSieN-SeiBeRt

Die Vorteile von per e-mail

versandten oder via Internet zur

Verfügung gestellten Rechnungen

können endlich auch von Geschäftsleuten

genutzt werden, die nicht

über eine elektronische Signatur

verfügen.

Denn durch das inzwischen in Kraft

getretene Steuervereinfachungsgesetz

2011 werden sogenannte

e-Rechnungen, also Rechnungen die elektronisch

versandt und empfangen werden,

auch ohne elektronische Signatur vom Fiskus

anerkannt. Für Gutschriften gilt entsprechendes.

Die Regelung tritt rückwirkend ab

dem 01.07.2011 in Kraft.

Praxishinweis: Für die Frage der Rückwirkung

ist nicht entscheidend, wann die Rechnung

ausgestellt wurde, sondern wann der

der Rechnung zugrundeliegende Umsatz

ausgeführt wurde. Entscheidend ist daher

bei der Lieferung von Waren der Zeitpunkt

der Lieferung, bei Dienstleistungen entsprechend

der Abschluss der Leistung. Erfolgte

die Lieferung oder sonstige Leistung

vor dem 01.07.2011, gilt die Neuregelung

noch nicht, e-Rechnungen benötigen für

ihre Anerkennung noch die elektronische

Signatur; erfolgte die Lieferung nach dem

30.06.2011, werden e-Rechnungen auch

ohne elektronische Signatur anerkannt.

Diesen Fortschritt haben wir der EU zu verdanken,

die ihre Mitglieder dazu verpflichtete,

bis spätestens 01.01.2013 Papier- und elektronische

Rechnungen gleich zu behandeln.

Mit der jetzt in Kraft getretenen Regelung

ist der Gesetzgeber dieser Vorgabe erfreulich

schnell nachgekommen. Ausdrücklich

festgelegt hat der Gesetzgeber, das eine e-

Rechnung nur dann anzuerkennen ist, wenn

der Empfänger der Rechnung mit der elektronischen

Übermittlung einverstanden ist.

Fehlt die Zustimmung dazu, muss weiterhin

eine Papierrechnung ausgestellt werden.

Kristina Grosser

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Susanne

Kommessien-Seibert

Dipl.-Kauffrau/Steuerberaterin

Gesellschafterin der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Erfahrung: Die insbesondere von einigen

Telekommunikationsanbietern liebgewordene

Praxis, für die Ausstellung von Papierrechnungen

ein gesondertes Entgelt zu

nehmen, dürfte nicht statthaft sein, wird jedoch

von den meisten Mandanten billigend

in Kauf genommen.

Technologieneutrale Regelung

In welchem elektronischen Format die

Rechnung verschickt wird, ist ohne Bedeutung;

die Neuregelung ist bewusst technologieneutral

ausgestaltet.

Insbesondere die Übersendung einer inhalt-

lich ordnungsgemäß-vollständigen Rechnung

per e-mail,

als-Word, PDF- oder Textdatei-Anhang

zur e-mail,

per Fax, auch per Computer-Telefax oder

Fax-Server oder

mittels Datenträgeraustausch

berechtigten seit dem 01.07.2011 zum Vorsteuerabzug.

Praxistipp: Faxe von Standard-Fax zu Standard-Fax

gelten seit dem 01.07.2011 nicht

mehr als e-Rechnung, sondern als Papierrechnung!

Prüfpflichten bei e-Rechnungen

Der e-Rechnungsempfänger ist verpflichtet,

die e-Rechnung auf Echtheit der Herkunft,

Unversehrtheit des Inhaltes und Lesbarkeit

zu prüfen. Mit anderen Worten:

Ist die Identität des Rechnungsausstellers

sicher (Echtheit der Herkunft)?

Sind die Rechnungsangaben im Nachhinein

nicht verändert worden (Unversehrtheit

des Inhaltes)?

Kann das (gesunde) menschliche

(Prüfer-) Auge die Rechnung lesen.

Mehr Aufwand als bei Papierrechnungen

dürfte das für Sie nicht bedeuten. Denn wie

Sie diese Kontrolle durchführen, ist Ihnen

freigestellt.

Ausdrücklich betont der Gesetzgeber in seiner

Begründung zur Neuregelung, dass der

Unternehmer nach wie vor dem Finanzamt

im Zweifel beweisen muss, dass die grundsätzlichen

Anspruchsvoraussetzungen für

den Vorsteuerabzug erfüllt sein müssen:

Also das Vorliegen eines Leistungsbezuges

für das Unternehmen, über den mittels einer

ordnungsgemäßen Rechnung abgerechnet

wird. Die gesetzlichen Rechnungsbestandteile

dürfen also auch in der e-Rechnung

nicht fehlen.

Archivierung gerne – aber wie?

Die elektronisch erhaltenen Rechnungen

müssen in der Form, wie sie zur Verfügung

gestellt wurden, so gespeichert werden,

dass eine Änderung des Inhalts nicht mehr

möglich ist und für die Dauer von zehn

Jahren aufbewahrt werden. Wie das genau

aussehen soll, ist unklar. Können die Daten

einfach auf eine CD gebrannt werden oder

wird dazu eine spezielle Software benötigt–

was die Sache wieder (unnötig) verkomplizieren

würde? Sicher ist jedenfalls, dass

Papierausdrucke der e-Rechnungen zur

Archivierung nicht ausreichen. Genaueres

dazu soll die mit Spannung erwartete Stellungnahme

des Bundesfinanzministeriums

bringen. Wann das sein wird, konnte das

Bundesfinanzministerium auf Nachfrage

nicht sagen; sicher ist nur, dass eine solche

Stellungnahme in Form eines BMF-Schreibens

kommen wird.

Praxistipp: Wenn Sie die Vorteile der e-

Rechnung für sich nutzen, sollten Sie Veröffentlichungen

zu den Archivierungspflichten

im Auge behalten bzw. Ihren Steuerberater

bitten, das für Sie zu tun. Denn erst mit der

richtigen Archivierung sichern Sie sich dauerhaft

auch den Vorsteuerabzug.

Achtung: Beachten Sie dabei auch, dass

zur Archivierung der e-Rechnung nicht nur

der Rechnungsempfänger, sondern auch

der Rechnungsaussteller verpflichtet ist.


Vitamin E für Ihr Unternehmen

Strom, Erdgas, Services

Vitamin E – es stärkt und schützt den menschlichen

Körper. Vitamin E von der Energieversorgung

Leverkusen (EVL) bringt Energieschübe

in Ihr Unternehmen. Den speziellen

Bedarf von Unternehmen bedienen die

EVL-BusinessPARTNER – mit Strom- und Erdgasprodukten

sowie energienahen Services.

Durch maßgefertigte Strom- und Erdgas-

Lösungen senken die Unternehmen Kosten,

Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL)

Geschäftskundenvertrieb BusinessPARTNER

Overfeldweg 23 · 51371 Leverkusen

Tel.: 0214/86 61-259 · Fax: 0214/86 61-516

businesspartner@evl-gmbh.de

www.evl-businesspartner.de

erhöhen ihre Wirtschaftlichkeit oder reagieren

flexibel auf die Energiemärkte. Die energienahen

Services analysieren weiteres Optimierungspotenzial.

Die EVL zählt zu den Top-50-Energieversorgern

Deutschlands. Das EVL-BusinessPARTNER-

Beraterteam entwickelt gern zusammen mit

Ihnen eine individuelle Lösung – zum Vorteil Energieschub für Ihren Erfolg?

Ihres Unternehmens.

Anruf genügt.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine