Nachhaltigkeit als Erfolgsmotor

glverlag

Nachhaltigkeit als Erfolgsmotor

05

September / Oktober 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Stadt Bonn

Nachhaltigkeit als Erfolgsmotor

Sieg

Rhein

SiegBurg

Grüner Wochenmarkt

belebt Gastronomie im

Herzen der Stadt

NiederkaSSel

Bürger, Gewerbe, Politik

und Landrat fordern neue

Umgehungsstraße

TroiSdorf

RSAG investiert mit moderner

Sperrmüll-Sortierung in

die Zukunft

HeNNef

Neuer Müllerland-Möbelmarkt

steht kurz vor der

Eröffnung

köNigSwiNTer

Privatisierung des Petersbergs

– An wen geht der

Petersberg?

loHmar

Bürgerstiftung sucht

den TOP-Azubi für ein

Stipendium

ST. auguSTiN

Regierungspräsidentin

kam mit guten Nachrichten

im Gepäck

ruppicHTeroTH

HUWIL-Areal –

Neue Gutachten bestimmen

den Verkaufspreis

eiTorf

Wirtschaftsförderung

gab Einblicke in ihre Arbeit

vor Ort

wiNdeck

Einzelhandelskonzept soll

Freiflächen in Rosbach

entwickeln

StaDtweRKe tRoiSDoRf Setzten auf GRüne eneRGie unD MoBilität


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SU •kontakt • Nr. 05 / 2011

iNHalT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Rhein-Sieg-Kreis 4

Stadtwerke Troisdorf auf grünem Kurs

DAS GESPRäCH - Martin Feist 6

Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe

REGIO

FHDW - Leistungsspektrum erweitert 7

Das Deutschlandfest in Bonn 8

Das Rheinland wird zur Marke 9

MIT-Rhein-Sieg: Mitgliederzahlen stabil 11

Jubiläum bei Hörgeräte-Spezialist 13

Handwerker prämierte Mitglieder 14

LOKAL

SIEGBURG - Markt im Aufschwung 16

NIEDERKASSEL - Gewerbe und Bürger

warten auf Umgehungsstraße

17

TROISDORF - Neue Sortieranlage 18

HENNEF - Keine Maut auf der B8? 19

KÖNIGSWINTER - Bund beschließt

Privatisierung des Petersbergs

20

BAD HONNEF - Mehr fürs Ehrenamt 20

LOHMAR - Top-Azubi gesucht 21

SANKT AUGUSTIN - Das Zentrum

verträgt „positive Veränderungen“

22

MUCH - Bank lobt Wettbewerb aus 23

EITORF - Unternehmerfrühstück 24

WINDECK - Neues Konzept für Handel 24

BONN - Der Goldbär wird digital 26

NACHBARSCHAFT - Bayer 04 – Post ist

neuer Sponsor des Deutschen Vizemeisters

27

SERVICE

ENERGIE - Elektro-Fahrrad im Test 30

AUTO - Ford Transit als E-Modell 32

GOLF - Clubmeister in Rhein-Sieg 34

TOURISMUS - Urlaub im Baumhaus 36

VERSICHERUNG - Unwetterschäden 37

GESUNDHEIT - Ev. Kliniken Rheinland 38

GASTRONOMIE - Hotels im Aufwind 40

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Mietmangel ab 41

– Neue Bankkundenkarten

– Werbungskosten

– Controlling

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Wenn der Bestatter zur fröhlichen Unterhaltung einlädt ...

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Lebensfreude im direkten Umfeld eines Bestattungsunternehmens möglich ist. Unser

Bild gibt eine Szene aus dem Sommerkonzert in den Gärten des Bestattungshauses Pütz-Roth in Bergisch Gladbach

wider. Swing und Jazzmusik lockten 1.200 Besucher in die attraktive Anlage und ergaben ein Spendenaufkommen von

3.000 Euro, die über die Bürgerstiftung Bergisch Gladbach sozialen und gesellschaftlichen Projekten zugute kommen. Am

29. September steht im „Haus der menschlichen Begleitung“ eine Kölsch-Bergische-Herbstrevue unter dem Titel „Maat

üch Freud su lang et jeit“ auf dem Programm.

ediTorial

Vertrauen

In einigen Medien war

in letzter Zeit von Problemen

der Geschäftswelt

in Bonn zu lesen. Die Geschäfte

gingen schlecht.

Bonn verliere Umsatz im

Einzelhandel, hieß es sogar in einem Report

der IHK. Und die bestbesuchte Einkaufsmeile

Bonns sei in der bundesdeutschen Rangliste

auf Platz 39 zurückgefallen. – Da kann man

ja beinahe das Fürchten kriegen.

Aber so schlimm ist es nun wirklich nicht.

Bonn ist wirtschaftsstark, ermittelte soeben

auch das Wirtschaftsmagazin „capital“. Bonn

zählt zu den zehn erfolgreichsten Städten

der Republik. Und sieht man sich in der City

um, so entdeckt man regelmäßig Neueröffnungen

großer Marken. Der Publikumszuspruch

ist groß. Also, sollten wir nicht endlich

aufhören, immer alles klein zu reden?

Glauben wir weiter an uns, vertrauen wir unserer

Stärke. Wir finden sie im ganzen Kreis.

In diesem Sinne.

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Köllen Druck, Bonn

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: November / DFezember 2011

Anzeigenschluß: 21. Oktober

SU•kontakt 05/11

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IMPRESSUM


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PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

Stadtwerke troisdorf machen es vor: nachhaltigkeit nicht erst seit fukushima

SU•kontakt 05/11

Nachhaltigkeit

als Erfolgsmotor

Nachhaltigkeit und

Weitsicht, das hatte

man auf dem Strom-

markt bis zur Atom-

katastrophe von

Fukushima nur in

Nischenprodukten

gefunden. In Trois-

dorf war man da

schon einen Schritt

weiter: Seit dem 1.

Januar 2010 setzt

das Unternehmen

auf 100 Prozent

Ökostrom und

innovative

Technologien.

Wenn Peter Blatzheim (Bild), Geschäftsführer

der Stadtwerke

Troisdorf, im alten Wasserwerk

am Gertrudenweg in Oberlar steht, schaut

er auf das modernstes Kraftwerk der Region:

Der Solarpark, mit 15.500 Photovoltaik-

Modulen und einer „Produktionsfläche“ von

rund 80.000 Quadratmetern, ist derzeit

einer der größten seiner Art in Nordrhein-

Westfalen. Mit 3,5 Megawatt liefert er Sonnenstrom

für weit über 1.000 Haushalte –

wenn die Sonne richtig kräftig scheint, auch

für mehr. „Wir wollen nicht länger nur Energieversorger

sein, sondern mit innovativen

Maßnahmen zur Energiewende beitragen“

hatte Blatzheim im September 2009, kurz

vor der Eröffnung des Solarparks, in einem

Interview gesagt.

Eine Wende mit vielen großen und kleinen

Bausteinen. Ein solcher Baustein erfolgte

bereits wenige Wochen später am

Neujahrestag 2010: Die Umstellung im

Stromeinkauf auf 100 Prozent Ökostrom für

alle Kunden, gleich ob Privat, Gewerbe oder

Industrie, und das ohne Aufpreis.

Zwei unternehmerische wie auch ethische

Entscheidungen, die die Stadtwerke

nie bereut haben und die heute noch an Bedeutung

gewonnen haben, sagt Blatzheim.

Denn mit der Atomkatastrophe von

Fukushima im März 2011 bekam die Energiewende

starken Rückenwind. Ökostrom

war nun plötzlich „in“.

Die großen Energieversorger reagierten,

arbeiten nun an Produkten und Image.

„Vielleicht haben die Energieversorger ein

Stück dazugelernt. Im Grunde genommen

ist das Umdenken aber viel zu spät passiert,“

sagt der Diplomkaufmann Blatzheim.

Mit seinem Unternehmen unterstützte er

lange vor dem Umdenken auch das Genossenschaftsmodell

„StadtSolar Troisdorf


PROFIL

e.G.“. Die Genossenschaft bietet seit 2009 Photovoltaikanlagen

auf städtischen Gebäuden als nachhaltige und umweltbewusste

Investitionsmöglichkeit für Privatleute und Unternehmen an. „Alle

300 Genossenschaftsanteile waren bereits Ende 2009 nach wenigen

Wochen vergeben“ erinnert sich Peter Blatzheim.

Mit der nachhaltigen wie innovativen Ausrichtung hat sich das

mehr als hundert Jahre alte Unternehmen einen guten Ruf in der

Branche erarbeitet. Insbesondere der Solarpark in Oberlar lockt

viele Besucher an. Eine Art „Ökostromtourismus“? Peter Blatzheim

lacht, denkt nach, „ja, übertrieben könnte man es vielleicht

so nennen. Wir haben hier in Troisdorf Fachbesucher aus ganz

Deutschland und Europa empfangen, aber auch aus Chile und

Mexiko.“

Fachbesucher wie etwa die internationalen Elektromobilitätsexperten

der Expedition „WAVE“, die vor wenigen Tagen mit

Konzeptfahrzeugen und serientauglichen Elektroautos am Solarpark

gastierten.

WAVE steht für „World Advanced Vehicle Expedition” und ist

eine Elektromobilitätsfahrt von Paris bis Prag, initiiert vom Elektromobilitätspionier

Louis Palmer, der als erster Mensch die Welt

in einem Elektroauto umrundet hat. Mehr als 20 Elektromobile,

etwa aus Östereich, Indien, Dubai, Tschechien und den USA,

fah-ren nun zu den Metropolen Europas. Dass neben Brüssel,

Frankfurt und Wien auch Troisdorf ein Haltepunkt ist, verwundert

Peter Blatzheim nicht: „Wir sind in der Branche bekannt und haben

über die Jahre gute Kontakte aufgebaut.“ Natürlich gehört

auch bei den Stadtwerken ein Elektromobil, ein Mitsubishi i-miev,

zum über 40 Fahrzeuge zählenden Fuhrpark, bei dem man bereits

auf Erdgas als Treibstoff setzt. Und zum Jahresende seien

weitere Elektromobile geplant, sagt Blatzheim: „Zum Deutschlandstart

des Opel Amperas (eine Hybrid-Mittelklasselimousine

mit innovative Hybridtechnik und Verbrennungsmotor als Reichweiten-Verlängerer,

Anm. d. Red.) werden wir zu den ersten

gehören, die zwei dieser Fahrzeuge ausgeliefert bekommen.“

Schon heute wird der „i-Miev“ rege genutzt, an Kunden für

Testfahrten vermietet und von Stadtwerke-Meistern für den täglichen

Arbeitseinsatz erprobt. „Im Tank ist natürlich Ökostrom,

sonst macht das keinen Sinn“, bringt es Blatzheim auf dem Punkt.

„Der Elektromobilität gehört mittelfristig die Zukunft. Wenn die

Preise für die „Leisetreter“ weiter fallen, werden immer mehr Menschen

Elektroautos nutzen≠0. Denn die Unterhaltskosten sind

im Vergleich zu Verbrennungsmotoren verschwindend gering.“

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SU•kontakt 05/11

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6

PROFIL DAS GESPRäCh

SECURITAS ist

Deutschlands größter

Anbieter von spezialisiertenSicherheitslösungen

im Privaten

Sicherheitsgewerbe

mit rund 19.200 Mitarbeitern

an 85 Standorten.

Zu den Kunden

zählen Auftraggeber

aus Industrie, Handel,

Banken, der öffentlichen

Hand sowie

dem Privatsektor. Im

Jahr 2010 belief sich

der Gesamtumsatz

von SECURITAS in

Deutschland bei einem

Marktanteil für private

Sicherheitsdienste von

14 Prozent auf rund

585 Mio. Euro.

thema Mindestlohn: interview mit dem Kölner Sicherheitsfachwirt Martin feist

„Sicherheit ist kein Selbstläufer“

SU.kontakt sprach mit Sicherheitsfachwirt

Martin Feist (43), Area Manager

der SECURITAS Sicherheitsdienste

GmbH & Co. KG im Großraum Köln, über

den neu eingeführten Mindestlohn, rechtliche

Verbindlichkeiten und das Qualitätsgefälle

der Sicherheitsbranche.

SU.kontakt: Was zählt die SECURITAS zu

ihrem Brot- und Buttergeschäft?

Feist: Den klassischen Objekt- und Werkschutz,

Empfangsdienste und spezialisierte

Geschäftseinheiten z. B. für Banken, Flughäfen

etc. Um hier jedoch direkt mit einer falschen

Vorstellung aufzuräumen. Wir sind keine

Hilfspolizisten oder Verbrecherjäger, sondern

ein professioneller Sicherheitsdienstleister mit

entsprechendem Sach- und Fachverständnis.

SU.kontakt: Wie sicher ist Deutschland

überhaupt?

Feist: Im internationalen Vergleich eines

der sichersten Länder überhaupt. Einer aber

muss ja auch dafür sorgen, dass das so

bleibt. Sicherheit ist kein Selbstläufer.

SU.kontakt: Inzwischen spricht selbst die

Bundesregierung davon, dass die Sicher-

SU•kontakt 05/11

heits- und Wachdienste Teil der deutschen

Sicherheitsarchitektur seien. Dennoch stellt

sich dem Unternehmer die Frage: Wen der

über 3.500 Anbieter nehme ich denn zum

Schutz des Firmen-Know-hows, der Lagerbestände,

zur Lieferantenkontrolle etc.?

Feist: Eine gute und berechtigte Frage. Wer

einen qualifizierten Dienstleister engagieren

möchte, sollte sich Reputation und Referenzen

prüfen und gezielt nachfragen. Wer

bis dato ausschließlich in der Event-Security

unterwegs war, wird kaum die Kompetenz

mitbringen, die Sicherheit einer Chemiefabrik

zu gewährleisten. Man kann sich

auch bei der Creditreform erkundigen und

nachschauen, ob die Relation passt. Wer bis

dato 100.000 Euro Umsatz im Jahr gemacht

hat, wird eher nicht in der Lage sein, einen

150.000 Euro-Auftrag zusätzlich zu bewältigen.

Immer aufschlussreich ist auch der

unangemeldete Besuch beim Sicherheitsdienst

selbst.

SU.kontakt: Dennoch entscheidet nur zu

oft die Zahl rechts unten auf dem Angebot.

Feist: Ein wichtiger Faktor, wobei aber seit

der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

in der Branche zum 1. Juni 2011 fest-

steht, dass in NRW Angebote unter einem

Stundensatz von 13,52 Euro nicht koscher

sein können.

SU.kontakt: Macht sich die Einführung

des Mindestlohns kundenseitig schon bemerkbar?

Feist: Ja, die Tendenz, alles an gering qualifizierte

Billiganbieter zu vergeben, geht eindeutig

zurück. Viele haben sich sehr genau

mit dem Thema befasst und fragen konkret

nach: Zahlen Sie auch den Mindestlohn?

SU.kontakt: Ist das denn überhaupt Sache

des Auftraggebers?

Feist: Sollte es, muss es sogar, weil sich

auch der Auftraggeber straf- und haftbar

machen kann – er ist mitverantwortlich für

die tariflich korrekte Bezahlung.

SU.kontakt: Was passiert, wenn Überprüfungsverfehlungen

nachgewiesen werden?

Feist: Konkret können der Arbeitgeber

und der Auftraggeber als Generalunternehmer

bei Aufdeckung durch den Zoll bis

zu 500.000 Euro haftbar gemacht werden.

Man sollte also auch als Auftraggeber darauf

achten, dass dem Sicherheits-Mitarbeiter

das bezahlt wird, was ihm zusteht.

Heißt im Umkehrschluss: Wenn ich einen

Stundensatz von 10 Euro im Einkauf von Sicherheitsdienstleistungen

akzeptiere, weiß

ich: Irgendeiner muss die Zeche bezahlen.

SU.kontakt: Aktuell beläuft sich die Mindestentlohnung

in NRW auf 7,95 Euro. Im

Grunde genommen Peanuts.

Feist: Dafür hebt kein Handwerks-Geselle

den Finger, von der Anfahrt ganz zu schweigen.

Zum Vergleich: Die Mindestentlohnung

für den Sicherheits- und Wachdienst

beläuft sich in Belgien auf 15 Euro. Zumal

wir seit jetzt acht Jahren einen anerkannten

Ausbildungsberuf repräsentieren. Selbst

den Meister für Schutz und Sicherheit kann

man inzwischen machen.

SECURITAS Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG

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Leistungsspektrum

erweitert

Die FHDW in Bergisch Gladbach erweitert

sein Kompetenzprofil um den

Bereich Weiterbildung. In Zusammenarbeit

mit der Kraftverkehr Wupper-Sieg

AG (wupsi) wurde ein General-Management-Programm

entwickelt, welches

wupsi-Führungskräfte beim Ausbau

der in Zukunft verstärkt benötigten

Kompetenzen unterstützt.

Dieses Angebot ist ausgelegt für

Führungskräfte mit disziplinarischer

Verantwortung sowie für Nachwuchskräfte,

die auf zukünftige Führungsaufgaben

vorbereitet werden sollen.

Am Ende dieses modular aufgebauten

Programms haben die Teilnehmer Kenntnisse

über die Grundkonzepte des Managements,

kennen die Grundlagen des

Kosten- und Erlösmanagements, haben

ihr Führungskompetenzprofil definiert und

wissen um die Vorzüge eines effizienten

Projektmanagements. Die Lerneinheiten

werden durch Aktions-Lernen, diagnostische

Verfahren und praktische Prüfungseinheiten

miteinander verbunden. Die

erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat

der FHDW belegt.

Ansprechpartner für das FHDW-Weiterbildungsangebot:

Prof. Dr. Stefan Kayser

02202 9527-02

FAChhOChSChuLE DER WIRtSChAFt

So weit die füße tragen

Bereits zum zweiten Mal nahm ein Team der

FHDW am Bergisch Gladbacher Stadtlauf

teil. Waren es beim ersten Start im letzten

Jahr noch 20 Läufer und Läuferinnen – Dozenten,

Studierende und Verwaltung – so

verdoppelte sich die Anzahl der Läufer beim

diesjährigen Laufevent in Bergisch Gladbach.

45 Hobbyläufer der FHDW versuchten

sich mit Erfolg beim 3-km-Schnupperlauf

und beim Hauptlauf über 10 km-und das

für einen guten Zweck. Die Rhein Berg Galerie

aus Bergisch Gladbach, Kooperations-

fit im Job – Persönliche und betriebliche Gesundheitsvorsorge

Am 6. Oktober um 18 Uhr findet in den Räumlichkeiten der Fachhochschule der Wirtschaft

in Bergisch Gladbach ein Wirtschaftsforum zum Thema „Fit im Job“ statt. Hochschulprofessoren

referieren über Work Life Balance und betriebliche Gesundheitsvorsorge.

Attraktiv dürften auch die Referate von zwei anerkannten Medizinprofessoren

aus Bergisch Gladbach zu den Themen Schlaganfall und Herzinfarkt sein. Die Teilnahme

ist kostenlos. 6. oktober, 18 uhr. Ort: FHDW, Bergisch Gladbach, Hauptstraße 2

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02202 9527-02, info-bg@fhdw.de, www.fhdw.de

Nächster

Studienstart:

Oktober

REGIO

partner der FHDW,

erklärte sich bereit,

für jeden gelaufenen

FHDW-Kilometer

einen Geldbetrag

für das Netzwerk

Gronau-Hand zu

spenden. Dieses

Netzwerk sorgt mit

diversen Angeboten

dafür, sozial benachteiligten

Kindern aus

schwierigen Verhältnissen

bessere

Zukunftsaussichten

zu ermöglichen. So

konnten am Ende

der Veranstaltungen Bettina Wisniewski

(Center Managerin der Rhein Berg Galerie)

und Prof. Dr. Stefan Kayser (Leiter der

FHDW in Bergisch Gladbach) einen Scheck

über 1.000 Euro überreichen. Das gesamte

FHDW-Team war angetan von der Veranstaltung

und der tollen Stimmung rund um

die Laufstrecke durch die Bergisch Gladbacher

Innenstadt und freut sich schon jetzt

auf die 17. Auflage dieses Sportereignisses

im nächsten Jahr – dann wahrscheinlich mit

einer noch größeren Laufgruppe.

SU•kontakt 05/11

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REGIO

SU•kontakt 05/11

Hier feiert Bonn das Deutschlandfest

Vom 1. bis 3. Oktober sind alle Bundesländer am Rhein zu Gast

Zum Tag der Deutschen Einheit

Um den föderalen Zusammenhalt Deutschlands zu

stärken, ist es Tradition, in jedem Jahr das Einheitsfest

in dem Bundesland zu feiern, das den Vorsitz des Bundesrates

inne hat. Es wird in diesem Jahr gleichzeitig mit

dem Nordrhein-Westfalen-Tag in der Gründungsstadt

der Bundesrepublik Deutschland, vom 1. bis 3.Oktober

in Bonn gefeiert.

Von der Innenstadt zum Rhein

(Roter Rundgang)

Zahlreiche Bühnen in der City sorgen für ein buntes

Programm. Direkt vor dem Hauptbahnhof steht die

Chorbühne. Auf dem historischen Münsterplatz werden

drei Tage lang Programmhighlights inklusive Auftakt und

Abschlussveranstaltung präsentiert. Auch am Markt und

am Sterntor wartet viel Unterhaltung. Auf dem Weg

durch zum Rhein bietet die Theaterwelt rund um die

Oper ein großes Programm. Am Rheinufer warten die

Blaulichtmeile und das Laborschiff „Max Prüss“.

die Bekanntmachung der

Haushaltssatzung bestehen im

„Gegen

Ergebnis keine Bedenken.“ Mit

diesen Worten genehmigt die Regierungspräsidentin

der Bezirksregierung Köln mit

Verfügung vom 15.08.2011 die Haushaltssatzung

des Rhein-Sieg-Kreises für die

Haushaltsjahre 2011/2012. Sehr zur Freude

des Kreiskämmerers, Karl-Hans Ganseuer,

wieder ohne Auflagen.

Der Rhein-Sieg-Kreis kann somit die

Kreisumlage in 2011 um 1,10 Prozentpunkte

auf 36,69 % und im Jahr 2012 um

Bezirksregierung Köln

genehmigt Kreishaushalt

an der Sieg

0,21 Prozentpunkte auf 36,90 % erhöhen;

dies dient der teilweisen Begleichung ungedeckter

Aufwendungen. Zum weiteren

Ausgleich seines Haushaltes bedient sich

der Rhein-Sieg-Kreis aus Mitteln der Ausgleichsrücklage

sowie – in 2012 – aus Mitteln

der allgemeinen Rücklage.

Um 3,85 % angehoben werden muss

Das Herzstück des Bürgerfestes

(Grüner Rundgang)

Vom Stadtgarten entlang der Adenauerallee bis zum Museum König

präsentieren sich die 16 Bundesländer informativ und kulinarisch.

Die offenen Parks rund um die Villa Hammerschmidt und das Palais

Schaumburg geben dem Besucher seltene Einblicke in historische

Orte Bonner Geschichte. Auf der Hofgartenwiese präsentieren sich

die Bundesorgane, die Landesmeile NRW sowie das Gastgeberland

Nordrhein-Westfalen.

Weltoffenes Bonn

(Gelber Rundgang)

Die UNO Stadt Bonn präsentiert sich auf der Heussallee im Rahmen

der Internationalen Meile. Entlang der Kurt-Schumacher-Straße

verläuft der Weg der Innovation von der Deutschen Welle bis zum

Post Tower. In der Gronau, auf der großen Wiesenfläche, gibt es

einen riesigen Spielplatz für Kinder und die Aktionsfläche „Deutschland

bewegt sich“. Direkt am Rhein informiert die Bundeswehr über

ihr breites Aufgabenspektrum. Deutsche Zeitgeschichte, Kunst und

Naturkunde bieten die Häuser der Museumsmeile.

auch die sogenannte Jugendamtsumlage,

die die 8 Kommunen an den Rhein-Sieg-

Kreis entrichten müssen, die nicht über ein

eigenes Jugendamt verfügen.

Positiv bemerkt die Regierungspräsidentin,

dass schon für die Jahre ab 2013 strukturell

ausgeglichene Haushalte erwartet

werden, mit der Folge von geplanten sinkenden

Umlagesätzen ab dem Jahr 2014.

Ein „richtiger Weg“ sei deshalb die eingerichtete

Sparkommission, die Einsparpotenziale

in Höhe von 6,6 Mio Euro in den

Jahren 2011 – 2013 aufspüren soll.


in Köln: Metropolen-Kongress zur Stärkung der Region

Gemeinsam einfach unschlagbar

Das Rheinland soll Marke werden

stark – gemeinsam unschlagbar“

– diesen Slogan hatten sich die

„Einzeln

rheinischen Industrie- und Handelskammern

auf die Fahnen des Kongresses

geschrieben, zu dem sie in Köln Vertreter

aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Hochschulen

und Verbänden zusammenriefen,

um Möglichkeiten der Zusammenarbeit in

der Region auszuloten.

Mit dem Zusammenschluss zu einer „IHK-

Initiative Rheinland“ hatten die sechs Kammern

von Aachen über Bonn/Rhein-Sieg,

Düsseldorf und Köln bis Mittlerer Niederrhein

und Wuppertal-Solingen-Remscheid

bereits das Startsignal für eine strategische

Partnerschaft gegeben, für die sie nun weitere

Mitstreiter suchen. Mehr als 400 Teilnehmer

signalisierten nicht nur Interesse,

sondern gaben in verschiedenen Workshops

auch ihre Bereitschaft zu erkennen, aktiv an

dem gemeinsamen Zukunftsprojekt mitwirken

zu wollen. „Unser Ziel ist es, das Rheinland

zu einem der attraktivsten Standorte

in Europa auszubauen“, erklärte der Kölner

IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer für

die sechs kooperierenden Kammern.

Er erinnerte daran, dass das Rheinland

gemessen an der Wirtschaftskraft (45 % von

NRW), der Einwohnerzahl (7,3 Millionen)

und der Unternehmensdichte (470.000 Betriebe)

„der bedeutendste Wirtschaftsraum

Deutschlands ist“. Damit dies so bleibe,

müsse die Region ihre Kräfte bündeln, um

auch künftig zu den attraktivsten Standorten

im europäischen Wettbewerb zu gehören.

Bauwens-Adenauer wörtlich: „Das Rheinland

als Ganzes hat das Potenzial, eine herausragende

Rolle zu spielen.“

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REGIO

Bonn konnte erneut eine Platzierung unter

den Top Ten der 60 wirtschaftsstärksten

deutschen Städte erreichen. Im aktuellen

Städteranking des Wirtschaftsmagazins

Capital kam Bonn auf Rang neun.

„Die Wirtschaftsleistung soll bis 2017 um

16,1 Prozent steigen, die Zahl der Arbeitsplätze

um 5,3 Prozent. Auch die Bevölkerung

in der Stadt am Rhein soll bis dahin

steigen - um 1,1 Prozent. Die Kaufkraft pro

Kopf soll um zwölf Prozent zulegen“, so

die Begründung für die Aufnahme unter

die besten Zehn. Hamburg, München und

Frankfurt sind die Spitzenreiter.

Die erneute Aufnahme unter die zehn

bundesdeutschen Großstädte mit den

wirtschaftlich besten Perspektiven in den

nächsten Jahren ist bemerkenswert. Denn

Gewinner sind trotz der westdeutschen

Dominanz auf den ersten drei Plätzen vor

allen Dingen Städte in Ostdeutschland.

Leipzig rückte vor auf Platz vier.

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REGIO

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Bei den Bergischen Bautagen

Hier geht’s um Geld, Beratung,

Handwerk und Häusle kaufen

Die Bergischen Bautage präsentieren

sich auch 2011 wieder als

echte Erlebnismesse. Am 8. und

9. Oktober auf dem Konrad-

Adenauer-Platz vor dem

Rathaus in Bergisch Gladbach.

Streichungen

und Abgaben

belasteten

das Sommerreisegeschäft

Eine gemischte Bilanz

zieht Michael Garvens,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der Flughafen

Köln/Bonn GmbH,

aus dem Sommerreisegeschäft:

Rund 1,5 Millionen

Passagiere, 2,6 Prozent

weniger als im Vorjahr,

nutzten den Airport für

einen Urlaubsflug. Der

Rückgang sei unter an-

derem den vielen Streckenstreichungen

von

Air Berlin im Sommer,

aber auch der Luftverkehrssteuer

geschuldet.

Ob Schreiner, Dachdecker oder Gärtner

– die Handwerker lassen sich

bei zahlreichen Vorführungen über

die Schulter schauen. Deko-Profis und Einrichter

zeigen, was das eigene Heim schöner

macht. Dabei reicht das Angebot vom

Die zuletzt 2008 erreichte 10-Millionen-Marke

bei den Passagierzahlen

werde man in diesem Jahr mit

9,5 Millionen erwarteten Fluggästen knapp

verfehlen, sagt Garvens: „Die Auswirkungen

der Luftverkehrssteuer werden zunehmend

sichtbar. Während Flughäfen mit Drehkreuzfunktion

deutliche Zuwachsraten verzeichnen

konnten, gehen die Passagierzahlen an

Flughäfen mit hohem Anteil an Low-Cost-

Verkehr und innerdeutschen Flügen zurück.“

Anders sehe es gleich hinter der Grenze aus,

wo Eindhoven ein Plus von 29,7 Prozent,

Hauskauf-Beratung auf den Bergischen Bautagen –

hier eine Szene aus dem vergangenen Jahr.

Teppichboden über Parkett bis hin zur kompletten

Raumgestaltung.

Brandaktuell und in diesem Jahr außerordentlich

stark vertreten ist das Thema Energie.

Von der Wärmepumpe über moderne

Gas- und Ölbrennwertkessel bis zur Holzpelletheizung

kann sich der Besucher zu

nahezu allen Markenherstellern über alternative

Energien und Heizkosteneinsparung

informieren.

Aussteller aus dem gesamten Rheinland

mit hunderten Immobilien im Großraum

Rheinberg, Oberberg, Leverkusen und Köln

präsentieren sich auf dieser bergischen

Messe, die nun schon zum 15. Mal stattfindet.

Eintritt frei.

Ob Grundstück, Eigentumswohnung

oder Einfamilienhaus, Massivhaus, Passivhaus

oder modernes Fertighaus: Bei den

Bergischen Bautagen ist für jeden etwas

dabei. Die Finanzierungsexperten vor Ort

erläutern, wieviel Haus man sich leisten

kann und zeigen individuell den Weg zu

den eigenen vier Wänden.

Maastricht sogar von 71,8 Prozent verbuchte.

Große Sorge bereitet Garvens auch das Damoklesschwert

„Nachflugverbot“: Man könne

derzeit kein klares Bekenntnis der Airlines

zum Standort Köln/Bonn erwarten, solange

„von politischer Seite solche Steine in den

Weg gelegt werden.“ Bei einem solchen

Verbot rechnet Garvens mit einem Einbruch

um 1,2 Millionen Passagiere – mit „fatalen

Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation“:

Käme das Nachtflugverbot tatsächlich,

so drohe ein Wegfall von 1.700 direkten und

indirekten Arbeitsplätze am Airport.


Jahreshauptversammlung der MIT-Rhein-Sieg:

Verband stellt sich hinter seinen Vorsitz

Erfreuliche Bilanz bei der Mittelstands-

und Wirtschaftsvereinigung der CDU,

kurz MIT: Entgegen dem Bundes- und

Landestrend sind die Mitgliederzahlen

der Vereinigung nicht gesunken. Mehr

noch: Mit 607 Mitgliedern ist die MIT

Rhein-Sieg der zweitgrößte Kreisverband

in NRW und einer der größten Verbände

in der Bundesrepublik.

Zufriedene Gesichter bei der Jahreshauptversammlung

der MIT Rhein-

Sieg: Der Blick in den Geschäftsbericht

verrät, dass der Verband seine Aufgaben

ernst genommen hat. Das erkannte auch

die Mitgliederversammlung und bestätigte

den verdienten Vorsitzenden Norbert Nettekoven

in seinem Amt. Zu seinen Stellvertretern

wurden Herbert Montexier, Vorsitzender

der in den vergangenen Jahren

stetig gewachsenen MIT Sankt Augustin,

MIt-RhEIN-SIEG

und Andreas Stolze gewählt. Petra Krämer

ist weiterhin Geschäftsführerin, Norbert

Pischel bleibt Schatzmeister.

Norbert Nettekoven lässt keinen Zweifel

daran, den Erfolgskurs fortsetzen zu wollen:

„Wir werden uns auch weiterhin dafür

REGIO

engagieren, den politischen Interessen des

Mittelstandes und der Wirtschaft im Rhein-

Sieg-Kreis eine Stimme zu geben. Diese

Stimme hat umso mehr Gewicht, je größer

die Anzahl der Mitglieder ist, für die wir

sprechen.“

SU•kontakt 05/11

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REGIO

Gründerin des Monats:

Gabriele Lösche

hat vom Ruf der

Marke Manella-

Immobilien

gekonnt profitiert

Der Weg in die Selbstständigkeit ist oft

kein leichter. Wie gut, wenn man einen

verlässlichen Partner an seiner Seite

hat. Das durfte auch Garbiele Lösche

bei alpha – Das Gründer-Forum! und

Markeninhaberin Gabriele vom Feld

erfahren. Gabriele Lösche wagte mit

dem „Immobiliencenter Hennef“ an der

Frankfurter Straße 105 den Weg in die

Selbstständigkeit. Dabei wählte sie den

Weg, gemeinsam mit einem GbR-Geschäftspartner

als Franchisenehmerin

des Markenunternehmens „Manella-

Immobilien“ mit einem etablierten Partner

an den Markt zu gehen. Eine Wahl,

die die Gründerin des Monats nicht

bereut. Im Gegenteil, betont Gabriele

Lösche: „Wir profitieren als Start up

sowohl von der Marken-Bekanntheit,

als auch von dem positiven Image, das

„Mannella Immobilien“ in der Region

bereits aufgebaut hat. Die Nutzung der

Fachkompetenz eines Lizenzpartners

und der Know-how-Transfer im Team

stellen für mich als Unternehmerin einen

wesentlichen Wettbewerbsvorteil

dar. Unsere Kunden profitieren durch

diese professionelle Unterstützung

von einem überzeugenden Leistungsspektrum,

das wir im Alleingang nicht

so schnell auf die Beine hätten stellen

können.

SU•kontakt 05/11

alpha – Das Gründer-forum!

Gabriele vom Feld macht aus

Gründern Erfolgsgeschichten

Hohe Qualifikation, eine ausgefeilte

Idee und ein „gutes Gefühl“

machen noch lange nicht eine

erfolgreiche Unternehmensgründung

aus. Damit der Start gelingt,

vertrauen immer mehr Gründer auf

alpha – Das Gründer-Forum!

Es ist ihre Leidenschaft für ihren Beruf,

für Erfolgsstrategien und für neue

Ideen, die Gabriele vom Feld überregional

bekannt gemacht haben. Viele hundert

Der alpha-Treff, das Netzwerktreffen mit

echtem (Mehr-)Wert, ist die geeignete

Plattform für Gründer und junge Unternehmer.

Das wurde auch beim letzten alpha-

Treff im Juli wieder spürbar: Mehr als 50

Gäste begrüßte Gabriele vom Feld, darunter

auch die Unternehmerin des Monats,

Gabriele Lösche. Als Marken-Experte referierte

Christian Weil, Patent- und Markenrechtsanwalt

der Kanzlei Hübsch & Weil aus

Köln, anhand von Praxisbeispielen über die

Bedeutung der Marke: „Marken verschaffen

einem Unternehmen eine einzigartige

Position gegenüber Wettbewerbern, indem

Unternehmen hat die Geschäftsleiterin und

Markeninhaberin von alpha – Das Gründer-

Forum! bereits an den Start gebracht und

nach der Gründung auf ihrem Weg zum Erfolg

gecoacht. In Zusammenarbeit mit der

Universität Koblenz-Landau, ausgewählten

Wirtschaftsexperten, Wirtschaftsförderungen,

Instituten und Innungen hat sie ein

Expertennetzwerk aufgebaut, welches eine

verlässliche Bewertung und Bekleidung von

Gründern in die Selbstständigkeit garantiert.

alpha-treff: Warum Markenbildung wichtig ist

sie das Unternehmen auf der Leistungsebene

hochqualitativ präsentieren.“

Informationen und Termine zum alpha-Treff

unter www.alpha-gruenderforum.de


Hörgeräte-Spezialist Köttgen

feiert 60jähriges Bestehen

Das Gesundheitshandwerk der

Hörgeräteakustiker ist im Aufwind.

4.300 Fachgeschäfte mit 10.000

Beschäftigten und 2.500 Auszubildenden

versorgen immer mehr

Menschen mit Hörgeräten.

Auch in der Region Rheinland.

Das Handwerk ist sogar ein bedeutender

Eckpfeiler der Wirtschaftsregion

Köln/-Bonn. So erwirtschafteten

die fast 33.000 Betriebe im

Kammerbezirk der Handwerkskammer zu

Köln mit ihren ca. 187.000 Mitarbeitern einen

Umsatz in Höhe von ca. 15 Mrd. Euro.

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführers

der IHK Köln, nannte diese Zahlen, als

er jüngst dem renommierten Unternehmen

„Köttgen Hörakustik“ zum 60jährigen

Firmen-Jubiläum gratulierte. Der Spezialist

Köttgen gehört immerhin zu den ganz

Qualität beginnt heute –

Volle Leistung am Puls der Zeit.

Dynamisch, zukunftsorientiert und technologisch auf dem

neuesten Stand: Büchel setzt Maßstäbe im Rohrleitungs- und Tiefbau.

Mit soliden Arbeiten, tief greifenden Lösungen und innovativen

Entwicklungen. Für mehr Umweltschutz, mehr Wirtschaftlichkeit,

mehr Sicherheit.

Wenn Sie mehr erfahren möchten über die

neuen Möglichkeiten im Rohrleitungs- und

Tiefbau, rufen Sie uns an oder besuchen

Sie uns im Internet.

Die TÜV-Zertifizierungen nach

DIN EN ISO 9001:2008,

DIN EN ISO 3834-2,

WHG § 19 I und AD 2000 HPO

gewährleisten eine

„Qualität mit Brief und Siegel“.

Köttgen Hörakustik – ein unauffälliger Branchenriese. Er hat

23 Filialen allein in Köln.

Großen dieser Branche. Das Unternehmen

unterhält bereits 55 Filialen in NRW und in

Rheinland Pfalz. So ist Köttgen auch in Bergisch

Gladbach zweimal vertreten, einmal

in Leichlingen und fünfmal in Bonn, außerdem

in Siegburg und St. Augustin, in Troisdorf

und 23 mal in Köln!

Das Familienunternehmen Köttgen

Hörakustik wurde 1951 in Köln gegründet.

Rohr- und Tiefbau

Büchel GmbH

Ernst-Bloch-Straße 11

51377 Leverkusen

Telefon

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Büchel. Stark in der Tiefe.

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

REGIO

Heute arbeiten mehr als 150 Mitarbeiter

in 55 Filialen im Raum Köln/Bonn/Leverkusen/Erftkreis/RheinSieg/Aachen/Hagen.

Am Kölner Stammhaus auf dem Hohenzollernring

unterhält das Unternehmen zudem

ein eigenes Labor und eine Werkstatt, in der

Hörgeräte repariert sowie Ohrpassstücke

und Gehörschutz gefertigt werden.

Neben der klassischen Beratungstätigkeit

informiert der Ausbildungsbetrieb Köttgen

Hörakustik auch zum Thema Gehörschutz

und Pädakustik (Kinderversorgung)

– und das im engen fachlichen Austausch

mit den behandelnden HNO-Ärzten.

Das Unternehmen zählt zu den Wegbereitern

einer Gesundheitswirtschaft, die

immer mehr zu einem Innovations- und

Wachstumsmotor wird. Nur am Rande:

Etwa 3 Millionen Bundesbürger leiden bereits

unter einem chronischen Tinnitus, der

bei etwa 1,5 Millionen zu einer erheblichen

privaten und beruflichen Belastung führt.

Tendenz steigend – vor allem bei Jugendlichen,

die durch Freizeitlärm eine deutliche

Zunahme an Tinnituserkrankungen verzeichnen.

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REGIO

Stefan Kurtsiefer (Bild), Co-Geschäftsführer

mit seinem

Bruder bei der

KMA Umwelttechnik

Königswinter, ist mit

dem Sonderpreis der

Kreishandwerkerschaft

Bonn Rhein-Sieg in

der Kategorie „Nachhaltige Unternehmensstrategie“

ausgezeichnet worden. Sein Unternehmen

hat mit dem Aairmax-Filter einen

besonders energieeffizienten und wirkungsvollen

Filter entwickelt, der mittlerweile europaweites

Interesse hervorgerufen hat.

Anna von Mirbach (Bild), Vorsitzende

des Werbekreis

Hangelar e.V. ist vom

Werdegang des Hangelarer

Spektakels

begeistert. Seit 20

Jahren sei die mitunter

größte Gewerbeschau

der Region stetig und qualitativ hochwertig

gewachsen. Keine Gegenveranstaltung habe

es bislang geschafft, dem Spektakel Publikum

abringen zu können.

Dr. Walter Kiwit (80, Bild), Oberkreisdirektor

a. D., hat seinen

80. Geburtstag

mit einem Empfang

im Kreishaus feiern

dürfen. Insgesamt

24 Jahre hatte Kiwit

die Entwicklung des

Kreises mitgestaltet, davon sieben Jahre als

Dezernent, sechs Jahre als Kreisdirektor und

elf Jahre als Oberkreisdirektor. Mehr als 180

ehemalige Wegbegleiter und Freunde des vor

17 Jahren in den Ruhestand versetzten Oberkreisdirektors

kamen zur Gratulation.

Peter Kittlaus (Bild) bringt das „Glück

in kleinen Dosen.“

Der Geschäftsführer

der Peter Kittlaus IVD

Immobilien & Hausverwaltung

stellte sich

persönlich vor die Tür

seiner Niederlassung

in Hangelar, um für den guten Zweck gekühlte

Getränke und Zwiebelkuchen zu verkaufen.

Den Erlös von aufgerundeten 777 Euro

spendete er der McDonald‘s Kinderhilfe, die in

der Asklepios Kinderklinik eine Oase als Rückzugsort

für Familien betreibt.

SU•kontakt 05/11

NAMEN

Neues Programm in der Gründungsakademie

Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und die Kreissparkasse Köln haben im

Rahmen der Gründungsakademie Rhein-Sieg wieder ein umfangreiches Qualifizierungsund

Informationsprogramm für das zweite Halbjahr 2011 auf die Beine gestellt. Mehr als

30 Veranstaltungen informieren noch bis zum Dezember über umfangreiche Themen wie

Gründungsplanung, soziale Absicherung, rechtliche Grundlagen, Tipps zur Buchhaltung,

Chancen von Social Networks wie Facebook & Co, Presse-Arbeit und Marketing-Strategien

sowie den Umgang bei Konflikten mit Geschäftspartnern oder Kunden. Die Veranstaltungen

sind in der Regel kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung

ist daher unbedingt erforderlich. Zugleich lädt die Gründungsakademie regelmäßig zu Erfahrungstreffen

von Gründerinnen und Unternehmerinnen ein. Weitere Informationen zu

Veranstaltungen und zur Anmeldung unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de

Im Stadtmuseum Siegburg prämierte die Kreishandwerkerschaft Bonn Rhein-Sieg Handwerksbetriebe aus der Region.

Der Wettbewerb „Handwerkbetrieb des Jahres“ soll neue Tradition werden.

Vorbildlich bei Ausbildung,

Strategie und Gründung

Anlässlich des ersten bundesweiten

Tags des Handwerks am 3. September

hat die Kreishandwerkerschaft Bonn-

Rhein-Sieg Handwerksbetriebe aus der

Region zu einem Festakt ins Stadt-

museum Siegburg eingeladen.

Ebenfalls erstmals wurde im Frühjahr

ein Wettbewerb ins Leben gerufen,

bei dem der „Handwerkbetrieb des

Jahres“ gefunden werden sollte. „Das Engagement

der Handwerksbetriebe ist wirklich

vorbildlich und verdient große Anerkennung“

betonte Kreishandwerksmeister Thomas

Radermacher, denn „sie machen das

Handwerk zum Zukunftsmotor und halten

unsere Region am Laufen.“ Auch Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer

Alois Blum

zollte den Betrieben Respekt und stellte fest:

„Die Jury hatte keinen leichten Job, die Wahl

war wirklich schwer.“ Das Gremium, bestehend

aus Thomas Radermacher, Oliver Krämer

von der Kreishandwerkerschaft, Frank

Bergemann von SIGNAL IDUNA, Herbert

Schmitz von IKK classic, Karl-Josef Schmitz

für die Volks- und Raiffeisenbanken der Region

Bonn Rhein-Sieg und Dr. Julian Stech

vom General Anzeiger Bonn, zeichnete das

Unternehmen „Degen Bedachungen“ aus

Meckenheim in der Kategorie „Vorbildliche

Ausbildungsleistung“ aus. Für seine „Nachhaltige

Unternehmensstrategie“ wurde die

Josef Küpper Söhne GmbH, ein Heizungs

und Sanitär-Unternehmen aus Bonn, prämiert.

Als „Vorbildliche Existenzgründung/

Betriebsübernahme“ sah die Jury die Leistungen

der MAB GmbH aus Much an.


neues Gewerbegebiet in Bergisch Gladbach – erschließung steht bevor

Im Oktober rollen die Bagger

Von langer Hand geplant – in

absehbarer Zukunft fertig zur

Nutzung. Das Gewerbegebiet

Obereschbach in Bergisch

Gladbach nimmt Kontur an.

50.000 m 2 groß, wird das an

der Overather Straße gelegene

Gelände ab Oktober 2011 modelliert.

Der Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach (SEB)

bietet hier in unmittelbarer

Nähe zur BAB A4-Anschlussstelle

Moitzfeld terrassierte

Gewerbeflächen zum Kauf an,

die zwischen 3.000 m 2 und

8.500 m 2 groß sind.

SEB-Vorstand Bernd Martmann

sieht in der Lage das große Plus

des neuen Gewerbegebietes: „Direkt

am A4-Anschluss Moitzfeld, man ist

schnell in Köln, im Ruhrgebiet, am

Flughafen und hat direkt vor Ort hohe

Lebensqualität. Zumal das Gewerbegebiet

Frankenforst fast vollständig

belegt ist und autobahnnahe Gewerbegebiete

in Bergisch Gladbach ohnehin

rar sind.“ Bereits zum jetzigen

Zeitpunkt, da die technische Ausführungsplanung

läuft, befasst sich der

SEB mit der Anfrage mehrerer potenzieller

Interessenten.

Vor dem Baubeginn ab Mitte/

Ende 2012 stehen neben der Geländemodellierung

der Straßen- und

Kanalbau an – das gesamte Investitionsvolumen

zur Erschließung des

neuen Gewerbegebietes beziffert der

SEB auf 3,5 Millionen Euro zuzüglich

Kanalbaukosten. Die m 2 -Preise liegen

bei 120 Euro. Die neue Straße im Gewerbegebiet

heißt im Übrigen Heinz-

Fröling-Straße nach dem langjährigen

Bürgermeister der Stadt Bergisch

Gladbach (Amtszeit von 1963-1974).

Als „Optimalfall“ für die künftigen

Nutzer des neuen Gewerbegebietes

erachtet Bernd Martmann „einen

ortsansässigen Betrieb mit geringer

Konjunkturabhängigkeit, der sich mit

Zukunftstechnologien befasst und

Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach startet neue Webseite

Benötigen Sie weitere Informationen zum neuen Gewerbegebiet in Obereschbach? Möchten Sie sich über

Bergisch Gladbach als Unternehmensstandort informieren? Suchen Sie ein Wohn- oder Gewerbegrundstück?

Dann finden Sie die nötigen Informationen und noch viel mehr wohlsortiert

auf der neuen Webseite des Stadtentwicklungsbetriebes

Bergisch Gladbach – AöR (SEB). Die Adresse: www.seb-gl.de

Auch von den Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach aus ist

der SEB mit einem Klick zu erreichen: Einfach den Menüpunkt „Wirtschaft“

anwählen. Die Webseite des SEB ist nämlich nach wie vor

eingebunden in den gesamtstädtischen Internetauftritt.

Mit dem Neustart wurden die Seiten dienstleistungsorientierter und

übersichtlicher gestaltet. Auf jeder Seite finden Sie nun einen speziellen

Ansprechpartner, zu dem Sie sofort Kontakt aufnehmen können.

Neben wichtigen Standortinformationen und einem Überblick über

die Serviceangebote wie den Wirtschafts-Ticker erhalten Sie dort

auch Informationen zu den aktuellen Wohnbauprojekten und dem

Verkauf von Wohnbaugrundstücken. Natürlich erfahren Sie dort auch

die aktuellen Nachrichten aus der Bergisch Gladbacher Wirtschaft.

Schauen Sie sich doch

einfach einmal um.

Sollten Sie Anregungen

und Kritik haben,

würde sich der Stadtentwicklungsbetrieb

über eine Nachricht

freuen.

Kontakt Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach – AöR

Bernd Martmann (Vorstand)

Tel: 02202 / 14-1271 •

E-Mail: b.martmann@seb-gl.de

Martin Westermann (Leiter Wirtschaftsförderung)

Tel: 02202 / 14-1424 • E-Mail: m.westermann@seb-gl.de

Barbara Hauschild (Leiterin Grundstücksabteilung)

Tel: 02202 / 14-1275 • E-Mail: b.hauschild@seb-gl.de

LOKALES

viele Arbeitsplätze pro Flächeneinheit

schafft; pro 100 m 2 ein Arbeitsplatz,

das wäre ein gutes Verhältnis. Grundsätzlich

geht es uns um solide Betriebe,

die sich hier langfristig ansiedeln

wollen. Natürlich sind uns auch

Betriebe von außerhalb willkommen.“

Nähere Infos unter www.seb-gl.de

SU•kontakt 05/11

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LOKALES

Siegburger Markttreiben

lockt Gastronomie an

SU•kontakt 05/11

Siegburg

Ist es die Renaissance des

alten Gemüsemarktes? Keineswegs,

denn in Siegburg ist der

Markt Dreh- und Angelpunkt

der Menschen. Und das schon

seit dem Mittelalter.

Kein Wunder, dass Bürgermeister

Franz Huhn dieses Juwel wie seinen

Augapfel hütet. Das Wohl des

Marktes habe höchste Priorität, sagt

Huhn, denn „der Markt ist das Herz

unserer Stadt.“ Man spüre, dass die

Welle jener, die nur noch in Discountern

und Supermärkten Obst und

Gemüse kauften, abebbe. Während

anderenorts zwischenzeitlich etliche

Wochenmärkte aufgelöst wurden,

hält sich in Siegburg das Markttreiben

seit dem Mittelalter als Dreh- und

Angelpunkt des Stadtlebens aufrecht,

erklärt der Bürgermeister. Obst, Gemüse,

Feinkost und Käse findet man

auf dem Markt, Bekleidung, Kunst

und Hausratsartikel jedoch nicht. „Der

Siegburger Markt ist ein Grüner Markt

und das wollen wir auch so erhalten,“

HIT ist auf Expansionskurs

Mit Qualität, motivierten Mitarbeitern und sozialer

Verantwortung haben die Supermärkte der Kette

HIT mit Stammsitz in Siegburg in der Region ihren

guten Ruf erarbeitet. Nun überlegt das Unternehmen nach Medieninformationen

eine Expansion in das Rhein-Main-Gebiet. Dazu kooperieren die Siegburger

mit der Rewe-Kette. Derzeit zählt HIT 93 Filialen.

zeigt Franz Huhn mit einem Blick auf

die dichtgedrängten Stände. Ein Umstand,

der aus der Not der Kanal- und

Pflasterarbeiten heraus geboren wurde

und sich jetzt als Gewinn kristallisiert

habe: Die Stände stehen enger

zusammen, die Wege sind kürzer, der

Markt wirkt kompakter und das Angebot

dadurch voller.

Weiterer Nebeneffekt: Einzelhändler

und Fachgeschäfte orientieren

sich wieder zum Markt, ergänzen

das Angebot, die Marktstände

und Gastonomie am oberen Markt

rücken allmählich zusammen – es

wird gemütlich, die Menschen fühlen

sich wohl. Und das ist es, was in der

heutigen Zeit mit harter Konkurrenz

durch vorhandene und geplante

Einkaufszentren ein wertvolles Pfand

sein dürfte, ist Huhn überzeugt:

„Wenn wir es schaffen, den Markt

weiterhin so hochwertig und lebendig

zu halten, das Siegburg ein Einkaufserlebnis

bleibt, sind wir für die

Zukunft gut aufgestellt.“

Reisebüro

Papendick expandiert

im Geschäftsreise-Markt

In Siegburg, Troisdorf und Hennef

sind die Reisebüros von Werner

Papendick vor allen Dingen für Privatreisen

bekannt. Nun expandiert

der Siegburger Unternehmer weiter:

In Detmold eröffnete Papendick ein

neues Reisebüro mit drei Mitarbeitern

unter dem Dach von Derpart Travel

Service (DTS), welcher sich auf die

Organisation und Vermittlung von

Geschäftsreisen spezialisiert hat.

Seit Anfang August wird es ernst:

Stück für Stück tragen Bagger die

Reste des bereits entkernten Kaufhallen-Gebäudes

ab. In den nächsten

anderthalb Jahren werden auf dem

1.500 Quadratmeter großen Areal

zwei Geschäftsetagen mit vier Ladengeschäfte

mit insgesamt 3.000

Quadratmetern Verkaufsfläche sowie

rhenag: „Grünes“

Gebäude ist

Vorbild für

die Region

Eine Fassade aus Aluminium statt

Waschbeton, darunter zusätzlich

zehn Zentimeter mehr Isolationsschicht,

eine in der Fassade integrierte

Photovoltaikanlage mit

14.400 Kilowattstunden Leistung

im Jahr sowie neue Fenster mit

neuen Sichtschutzlamellen und

eine bessere Beleuchtung: Der

regionale Energieversorger rhenag

hat 1,6 Millionen in die Modernisierung

seines Siegburger Verwaltungssitzes

investiert. Damit will

das Unternehmen im 1975 erbauten

Gebäude rund 180.000 Kilowattstunden

an Gas, 60 Prozent

weniger Strom und gut 52 Tonnen

CO 2 einsparen. Hausherr Dr. Bernd

Ganser: „Für ein Unternehmen

wie rhenag, das sich als Impulsgeber

für die regionale Energiewende

versteht war es ein Muss,

hier glaubhaft voran zu gehen.“

Kaufhallen-Abriss geht zügig voran

darüber 17 stadtnahe Wohnungen

entstehen.


Niederkassel

Renaissance der Fähre

Die Fähre in Mondorf hat von den

Bauarbeiten auf der Bonner Nordbrücke

profitiert. Zeitweise bildeten sich

sogar lange Warteschlangen vor den

Anlegern.

LOKALES

Bürger und Gewerbe

fordern L269n Süd

Eine Entlastung der Straßen in

Mondorf und Rheidt sowie eine

bessere Anbindung für Gewerbebetriebe,

etwa im florierenden

Gewerbegebiet Niederkassel-Ost,

fordert eine Interessengemeinschaft,

die den Weiterbau der

Landstraße 269n im südlichen

Abschnitt vorantreiben will. Denn

jüngst teilte der Landesbetrieb

Straßen.NRW mit, dass sich das

Planfeststellungsverfahren zum

Weiterbau um ein weiteres halbes

Jahr verzögere. Informationen zur

Unterschriftenaktion gibt es bei

der Interessengemeinschaft per

Email: L269n@web.de

40 Jahre der Stadt und der

Kreissparkasse treu geblieben

Zum 40-jährigen Hausjubiläum gratulierte die Kreissparkasse Köln ihrem

verdienten Bezirksdirektor Wolfgang Hopp aus Niederkassel. Regionaldirektor

Ralf Klösges würdigte ausführlich die Persönlichkeit, den Werdegang

und die Leistungen des Jubilars. Der heute 57-jährige Uckendorfer startete

seine Laufbahn am 1. August 1971 bei der ehemaligen Kreissparkasse Siegburg,

der heutigen Kreissparkasse Köln, mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann.

Von 1974 bis 1981 arbeitete er in der Organisationsabteilung, machte

währen dessen 1978 seinen Sparkassenbetriebswirt , und wechselte 1981 in

die DV-Revision, deren Leitung er ein Jahr später übernahm. Von 1993 bis

1998 war Wolfgang Hopp Abteilungsleiter der Betriebsrevision, ehe er am

1. September 1998 Direktor des Marktbereichs Niederkassel wurde. Mit der

Berufung zum Bezirksdirektor 2004 umfasst seine Tätigkeit heute fünf Filialen

mit 37 Mitarbeitern. Doch auch im Ehrenamt ist Wolfgang Hopp ein bekanntes

Gesicht: Als Vorsitzender des SV Niederkassels, Vorstandsmitglied

vom Stadtmarketing und vom Verschönerungsverein sowie im Festkomitee

Rheidter Karneval und bei der Feuerwehr ist Hopp seit Jahren aktiv.

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Stadt prüft LKW-Maut für

den Durchgangsverkehr in

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Erster „Friedwald“ in der

Region ermöglicht Bestattung

im Grünen

RAL im Dialog: Thomas

Baschab zeigte, wie man

seinen Kopf nutzt

„Bergisch Hoch4“ belebt

Freizeit-Tourismus mit

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Aktivkreis sucht Unter-

stützer für Handel und

Gewerbe

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HUMA-EinKAUfSpARK: ER tRägt „DiE HAnDScHRift DER BüRgER“

Mit Facebook, Twitter

und Co den Tourismus im

Siegtal ankurbeln

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Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz

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umstrittene Baumaßnahme

im Stadtpark

Raiffeisenbank erhielt viel

Beifall für erfolgreiche

Arbeit im vergangenen Jahr

Campingplatz Hasenberg

soll modernisiert und ein

Vorzeigeobjekt werden

Stadt feiert ihre zehnjährigen

Stadtrechte mit der Ernennung

drei neuer Ehrenbürger

Die schwere Geburt eines

Shopping-Centers, das zum

City-Magnet werden soll

Der Kaufhof hat Mietvertrag

um zehn Jahre

verlängert und bleibt

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1

www.GLVerlag.de GL KOMPAKT Nr. 07

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LOKALES

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Troisdorf

Keine Belastungen

gemessen

Mit dem im Januar 2011 unterzeichneten

Friedensvertrag kehrte Ruhe rund

um die Sonderabfalldeponie in Spich

ein. Das Landesamt für Natur, Umwelt

RSAG investiert in Zukunft: Neue Anlage

trennt Wertstoffe aus dem Sperrmüll

Das alte Sofa, der defekte

Bürostuhl, die verbogene Fahrradfelge:

Was für die Restmülltonne

zu groß ist, landet auf

dem Sperrmüll. Und in diesem

schlummern zahlreiche Wertund

Rohstoffe, hat die RSAG

erkannt.

Daher investierte die Rhein-Sieg-

Abfallwirtschaftsgesellschaft

mbH nun sieben Millionen Euro in

eine neue Sperrmüllsortieranlage.

In der 3.000 Quadratmeter großen

Halle will das Unternehmen nun

jährlich 35.000 Tonnen Sperrmüll,

davon rund 9.000 Tonnen aus Bonn,

verarbeiten. Fünf neue Arbeitsplatze

wurden geschaffen. In den kommenden

Wochen werden die speziellen

Maschinen eingebaut. Der Clou:

Schredder und Sortieranlagen trennen

den zuvor gepressen Sperrmüll in

seine Einzelteile: Stahlschrott sowie

Edelmetalle sind begehrte Rohstoffe,

auch der Rohrstoff Holz kann fortan

als Material zur Energiegewinnung

kostenlos, später vielleicht auch gewinnbringend,

abgegeben werden.

Zum Vergleich: Brächte die RSAG

das Holz aus dem Sperrmüll zu einer

Müllverbrennungsanlage, würde

dies gut 150 Euro pro Tonne kosten,

teilt das Unternehmen mit. Sorge

bereitet der RSAG derzeit allein das

neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, dass

im September im Bundestag zur

Debatte steht. Sollte die bislang im

Raume stehende Liberalisierung des

Entsorgungsmarktes wie geplant erfolgen,

könnten Privatunternehmen

IndustrieStadtpark: Pläne zur Entwicklung an der B8

Pläne für hochwertiges Gewerbe links

und rechts der Mühlheimer Straße

haben Baudezernent Hans-Christian

Lehmann (Bild rechts) und der Leiter

des Stadtplanungsamts, Claus Chrispeels,

vorgestellt. An dem Areal links

und rechts der Mühlheimer Straße (B8)

sind Grundstücke für unterschiedliche

Nutzungen vorgesehen. Einzelhandel

soll es dort weiterhin nicht geben.

Neben einer Tankstelle, einem Bürogebäude

und Werkstätten ist ein Gebäude

als zukünftiges „Haus der Kunst“

(Gebäude im Bildhintergrund) im Ge-

spräch. Ein Fliesenfachmarkt sowie ein

Heizungs- und Sanitärbetrieb haben

und Verbraucherschutz wurde mit

Messungen beauftragt, deren Ergebnisse

nun vorliegen, teilt die Stadt mit:

Demnach gebe es keine „relevanten

Grundwasserbelastungen im Umgebungsbereich

der Sonderabfalldeponie“,

aus den Messergebnissen ergäbe

sich kein Handlungsbedarf.

auf den Markt drängen und nur die

Entsorgung gewinnbringender Rest-

und Wertstoffe übernehmen. Die

Einnahmen aus diesen Geschäften

benötige die RSAG jedoch, um die

Entsorgungsentgelte auf ihrem derzeit

niedrigen Niveau zu halten.

schon ein Interesse für ein 6.000 m 2

großes Grundstück bekundet.

Troisdorf

bleibt größte

Stadt im Kreis

Mit 77.167 Einwohnern ist und bleibt

Troisdorf die größte Stadt im Rhein-

Sieg-Kreis. Seit Jahresbeginn stieg die

Zahl der Einwohner um 180. Mitgezählt

wurden auch 2.709 Personen,

die ihren Zeitwohnsitz in Troisdorf

gemeldet haben. Nach wie vor leben

mit 39.158 deutlich mehr Frauen

als die 38.009 Männer in Troisdorf.

Größter Stadtteil bleibt die Stadtmitte

mit 16.381 Bürgern, gefolgt von

Spich (12.762 Bürger) und Sieglar

(8.868 Bürger).

tROWIStA lädt

zum Berufsinformationstag

ein

Über 80 Unternehmen

unterstützen die TroisdorferWirtschaftsförderungs-

und Stadtmarketing

GmbH, TROWISTA, und das

städtische Jugendbüro für

Ausbildung und Beruf.

Am Donnerstag, 06. Oktober,

informieren mehr als 80 Unternehmen

aus Troisdorf und der

Region Schüler der Jahrgangsstufe

9 beim 14. Berufsinformationstag

im Bürgerhaus-Mitte. Unternehmer

zahlreicher Branchen,

Dienstleister, Handwerksbetriebe,

aber auch Hochschulen bieten

die Möglichkeit, in intensiven Gesprächen

und anhand praktischer

Beispiele den Jugendlichen bei

der Berufswahlentscheidung behilflich

zu sein und sie über die

unterschiedlichsten Berufe zu informieren.

Ein Angebot, dass auf

beiden Seiten bislang auf große

Resonanz stieß: Neben den Besuchererfolgen

der Vorjahre ist

in diesem Jahr die Anfrage von

Unternehmen so groß gewesen,

dass schon lange im Vorfeld alle

Ausstellerplätze vergeben waren.


Hennef

Familienunternehmen Müllerland:

Frischer Wind auf über fünf Fußballfeldern

Es kommt Bewegung in den

Möbelmarkt: Das im Westerwald

sitzende Unternehmen

Müllerland eröffnet in wenigen

Tagen sein Möbelhaus in Hennef.

Geschäftsführer Christoph

Müller verrät, was die Region

so attraktiv macht:

SU.kontakt: Wie kam der Weg von

Görgeshausen in den Rhein-Sieg-

Kreis zustande? Was lockte Sie an?

Müller: Durch die unmittelbare Lage

an der A3 durften wir in unserem Müllerland

in Görgeshausen schon zahlreiche

Gäste aus Nordrhein-Westfalen

begrüßen. Diesen Kunden wollen wir

durch unsere Investition in Hennef ein

großes Stück entgegen kommen.

SU.kontakt: Das Messegebäude

in Hennef stand viele Jahre leer, weil

sich kein Investor oder Käufer fand.

Stadtfest ist Schaufenster des Handels

Am Wochenende vom 18. und 19. September laden die Werbegemeinschaft

Hennef und die Stadt zum großen Hennefer

Stadtfest ein. Mehrere zehntausend Besucher werden erwartet.

Dabei bietet das Fest nicht nur Kurzweil, sondern es versteht

sich auch als „Schaufenster des Einzelhandels“. Zahlreiche Unternehmen

werden sich und ihre Dienstleistungen präsentieren.

Was macht das Areal für Sie so attraktiv?

Müller: Natürlich spielt auch hier die

verkehrsgünstige Lage eine wichtige

Rolle. Eine direkte Autobahnabfahrt

ist für die Kunden für eine schnelle

Erreichbarkeit wichtig. Zudem stehen

künftig auf dem Areal mehr als 1.100

Parkplätze zur Verfügung. Betont

werden muss auch die gute Zusammenarbeit

mit den Behörden. Diese

haben es ermöglicht, ein solches Investment

in relativ kurzer Zeit zuzulassen.

Es entstehen schließlich mehr

als 200 neue Arbeitsplätze.

SU.kontakt: Mussten Sie das Gebäude

aufwendig sanieren?

Müller: Nein, das Gebäude war in

sehr gutem Zustand. Die Investitionen

beziehen sich in erster Linie auf die

Haustechnik und die Außenanlagen,

Doch keine Lkw-

Maut auf der B8?

Auf Anfrage der Stadt teilte das

Verkehrsministerium NRW mit,

dass auf der B8 derzeit die Voraussetzungen

zur Einführung einer Lkw-

Maut fehlten, wie sie nach Bundesfernstraßenmautgesetz

(BFStrMG)

gegeben sein müssten. Eine Klausel

ließe, etwa bei starker Zunahme des

Maut-Ausweichverkehrs, die Einführung

der Maut zu, eine solche Mehrbelastung

habe man auf der B8 aber

nur in unbedeutendem Maße festgestellt.

2012 will sich der Bundestag

über mautverdrängende Verkehre

auseinandersetzen.

Außerdem wurde das Gebäude von

außen und innen komplett neu gestrichen

und ein weiterer Kundenaufzug

wurde eingebaut. Das auf dem

Nachbargrundstück befindliche etwa

40 Jahre alte Lager wurde komplett

abgerissen, zerkleinert und zur Verfüllung

des sogenannten „Sünner

Loches“ verwendet. Auf dem ehemaligen

Lagerareal und dem Hauptgrundstück

der Messe entstehen nun

insgesamt 1.100 Parkplätze.

SU.kontakt: Darf man fragen, wie

hoch die Gesamtinvestition in den

neuen Standort „Hennef“ sein wird?

Müller: Das Gesamtengagement

bewegt sich deutlich im zweistelligen

Millionenbereich.

SU.kontakt: Der Möbelmarkt in der

Region Bonn/Rhein-Sieg ist schwer

LOKALES

RWE macht das

Rathaus mobiler

Zwei neue E-Bikes

machen die Mitarbeiter

des Hennefer Rathauses

mobiler. Die Fahrräder mit

„elektrischem Rückenwind“

sponsorte der Energiekonzern

RWE.

Auch eine passende Ladestation

für die umweltschonenden

Fortbewegungsmittel

übergaben Hermann Roth und

Elisabeth Schlüter von der RWE-

Kommunalbetreuung an Bürgermeister

Klaus Pipke. Künftig

können die Mitarbeiter des Rathauses

die mit Strom betriebenen

und bis zu 25 Stundenkilometer

schnellen Räder für kurze Dienstfahrten

dem Auto vorziehen.

umkämpft. In den letzten drei Jahren

haben gleich mehrere Unternehmen

schließen oder verkaufen müssen.

Worin sehen Sie Ihre Stärken?

Müller: Als inhabergeführtes Familienunternehmen

sind wir in der Lage,

die Vorteile von Großunternehmen

und Mittelständlern zu kombinieren.

Das heißt, wir profitieren bereits von

Skaleneffekten, haben auf der anderen

Seite aber noch eine enge Bindung

sowohl zu unseren Kunden als auch

insbesondere zu unseren Mitarbeitern,

die im Möbeleinzelhandel einen, wenn

nicht den wesentlichen Erfolgsfaktor

darstellen. Ich lehne mich nicht zu weit

aus dem Fenster, wenn ich sage: Wir

haben die qualifiziertesten und motiviertesten

Mitarbeiter im hiesigen

Möbelmarkt. Das wirkt sich auf alle

Bereiche der Dienstleistungen aus, die

der Kunde bei uns in Anspruch nimmt.

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LOKALES

königswinter

Bad Honnef

Bund beschließt „Privatisierungsverfahren“

Auf ihm wurden Bündnisse

und Frieden geschlossen,

Konferenzen mit EU-Außenministern

und G7-Treffen

abgehalten. Und auch Queen

Elisabeth II. und Michail

Gorbatschow genossen schon

den malerischen Ausblick auf

Drachenfels und Siebengebirge.

Nun steht der Petersberg

offiziell zum Verkauf.

Es ist ein geschichtsträchtiger Ort.

Und ein luxuriöser: 88 Zimmer,

elf Suiten, ein Gourmet-Restaurant,

ein Bistro-Café, eine Bar, ein Spa mit

Pool- und Fitnessbereich sowie ein

Umfangreiches Businesscenter bietet

das 1912 erbaute und Anfang der

1990er Jahre sanierte Gästehaus

des Bundes. Für das Fünf-Sterne-

Niveau sorgte in den vergangenen

Jahren auch das Frankfurter Hotelunternehmen

Steigenberger, dass das

acht Hektar große Areal mit seinen

14.000 Quadratmetern Nutzfläche

bewirtschaftete. Der Eigentümer, die

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben,

und der Nutzer, die Gästehaus

Petersberg GmbH - im Eigentum des

Bundesfinanzministeriums – haben

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Stadt Bad honnef erinnert das Gewerbe:

„Wanderlager“ sind anzumelden

Wanderlager-Verkaufsveranstaltungen,

zu denen auch die umstrittenen

„Kaffeefahrten“ zählen, unterliegen

dem Reisegewerbe und sind

nun, wie es im offiziellen Exposé

der Immobilie beschrieben wird, beschlossen,

„gemeinsam ein Privatisierungsverfahren

zur Veräußerung der

Gästehaus Petersberg GmbH und der

Immobilie „Petersberg“ einzuleiten

und beides im Rahmen eines offenen,

transparenten Bieterverfahrens

an einen Investor zu veräußern“.

Bedingung: Die geschichtsträchtigen

Belange der weltberühmten

unbedingt frühzeitig bei der zuständigen

Ordnungbehörde anzumelden.

Darauf weißt die Stadt Bad Honnef

hin. Daher bittet die Verwaltung die

Immobilie will der Bund gewahrt

wissen. Nach ersten unbestätigten

Medienmeldungen sollen arabische

Investoren bereits ein Interesse am

Petersberg bekundet haben. Ein bis

2019 bestehender Managementvertrag

mit Steigenberger Hotels müsste

ebenfalls übernommen werden. Die

Transaktion wird von KPMG begleitet.

Ein Exposé für Investoren ist unter

www.bundesimmobilien.de erhältlich.

Bad honnef hat die Ehrenamtskarte

Es sind nur kleine Vergünstigungen, aber es ist eine Anerkennung: Auch Bad

Honnef unterstützt das Ehrenamt mit der Ehrenamtskarte NRW. Detlef Greiner

von der DIACOR GmbH, welche die Einführung durchführt, Bürgermeisterin

Wally Feiden und Referatsleiterin Andrea Hankeln vom Landesministerium für

Familie, Kinder und Jugend beschlossen die Vereinbarung.

örtlichen Hotel- und Gastronomiebetreiber

sich beim Ordnungsamt zu

erkundigen, ob eine Veranstaltung

in ihren vermieteten Räumlichkeiten

dem Amt angezeigt wurde.

Insbesondere unseriöse Veranstalter

würden meist auf eine Anmeldung

verzichten. Oftmals müssten die Veranstaltungen

kurzfristig im Vorfeld

oder während ihres Verlaufes abgebrochen

werden, teilt die Stadt mit.

Die Stadt bittet auch ihre Bürger

um Mitteilung, wenn sie per Post

oder telefonisch zu einer verdächtig

erscheinenden Verkaufsveranstaltung

oder eine Gewinnübergabe eingeladen

wurden.

Energieversorger

Bad Honnef AG

(BHAG) spürt die

Bewegung auf

dem Markt

Jahresbilanz beim städtischen

Energieversorger

BHAG: Mehr Strom- und weniger

Gaskunden als Folge

des harten Wettbewerbs.

Konkurrenz belebt bekanntlich

das Geschäft. Doch zu

starker Wettbewerb kann das

Geschäft auch ausbremsen. Das

zeigt die Jahresbilanz 2010 des

Bad Honnefer Energieversorgers

BHAG: Rund 2000 Gaskunden

haben die Bad Honnefer im

Wettbewerb an andere Energieversorger

verloren, dafür jedoch

bei den Stromkunden rund 1500

Neuzugänge verbuchen können.

Der harte Winter bescherte

der BHAG ein Plus beim Gasverkauf

von rund zehn Prozent

auf über 681 Millionen Kilowattstunden.

Kaum verändert hat sich der

Stromabsatz, der bei rund 81

Millionen Kilowattstunden pendelt.

Der Wasserverkauf blieb

mit 1,9 Millionen Kubikmetern

fast gleich.


lohmar

LOKALES

Grunderwerbsteuer

wird erhöht

Ab Oktober erhöht sich die

Grunderwerbsteuer von 3,5 auf

5 Prozent. Tipp der Wirtschaftsförderung:

Kaufverträge vor dem

01.10. beurkunden lassen.

Bürgerstiftung sucht den

„Top-Azubi“ von Lohmar

Noch bis zum 30. September können Lohmarer Unternehmen ihre erfolgreichen

Auszubildenden bei der Bürgerstiftung Lohmar melden. Die

Stiftung will nicht nur Akademiker, sondern auch engagierte und qualifizierte

Menschen in Ausbildungsberufen fördern. Ab sofort will die Stiftung daher

jährlich einen Auszubildenden oder eine Auszubildende mit einer mit 500

Euro dotierten Auszeichnung prämieren, sofern der oder die Betroffene eine

außergewöhnliche Leistung erbracht hat. „Dies kann eine besonders gute

Abschlussnote, ein kreativer Verbesserungsvorschlag, ein außergewöhnlicher

Einzeleinsatz, ein herausgehobenes, ehrenamtliches Engagement

oder auch etwas ganz anderes sein“, teilt die Stiftung mit. Die Bewerbungsschreiben

der Unternehmen sollten neben Informationen zum Kandidaten

und seinen besonderen Leistungen auch ein Kurzportrait zum Ausbildungsbetrieb

enthalten. Vorschläge können bei Gabriele Willscheid, Rathausstraße

4, 53797 Lohmar eingereicht werden.

zeiten im engen Provisorium sind vorbei:

Feuerwehr weiht neues haus ein

Tonnenaufgang überm Kreis.

Die Stadt Lohmar unterstützt Mit dem die Einsatzbereitschaft starken Tonnen-Service der Freiwilligen der Feu- RSAG!

erwehr in Lohmar-Wahlscheid mit einem neuen Feuerwehrgerätehaus:

1.850.000 Euro teure Neubau hinter dem Forum Wahlscheid ersetzt das

1964 erbaute Feuerwehrhaus. Nun übergab Bürgermeister Wolfgang Röger

die symbolischen Schlüssel an Wehrführer Klaus Boddenberg. Neben

400 Quadratmetern Nutzfläche, Stellplätzen für fünf moderne Einsatz- und

Löschfahrzeuge sowie Sozial- und Ausbildungsräumen verfügt das Areal

über eine „Alarm-Ausfahrt.“ Der personalstarke Löschzug kann künftig direkt

von seinem Areal auf die Bundesstraße 484, der Stecke von der A3 bei

Lohmar nach Overath, fahren und somit die Anfahrt zu Einsatzstellen im

Stadtgebiet erheblich verkürzen. Warnschilder und Blinklichter warnen den

Verkehr vor den herannahenden Einsatzfahrzeugen.

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LOKALES

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Sankt augustin

Bauleitplanung der Stadt geht online

Auf der Homepage der Stadt Sankt Augustin sind ab sofort laufende Bauleitverfahren

online einsehbar. Damit geht die Verwaltung neue Wege. Beginnend

mit der Auslegung des Bebauungsplanentwurfes für das Zentrum kann sich

jedermann über weitere Verfahren informieren. Sämtliche für das gesetzliche

Beteiligungsverfahren relevanten Unterlagen werden digital bereitgestellt. Weiterhin

sind die Unterlagen auch vor Ort einsehbar.

„Das städtebauliche Erscheinungsbild

verträgt positive Veränderungen“

Bei ihrem Antrittsbesuch

sprach die Kölner Regierungspräsidentin

Gisela Walsken

mit Vertetern aus Verwaltung

und lokaler Politik auch über

den Huma, den Masterplan

Urbane Mitte und den

Straßenbahnverkehr.

Nicht nur mit der Verwaltung zu

reden, sondern auch mit den

kommunalen Entscheidungsträgern

im Rat, das war der Wunsch der

Kölner Regierungspräsidentin Gisela

Walsken bei ihrem Antrittsbesuch in

Sankt Augustin. Ein Themenschwerpunkt:

Der Masterplan Urbane Mitte

und der Huma Neubau. Schon vorab

hatte sich Walsken bei einer Rundfahrt

ein Bild vom Herzen der Stadt

gemacht und mit einem zwinkernden

Auge resümiert: „Das städtebauliche

Erscheinungsbild verträgt positive

Neue Gütezeichen

für Direktvertrieb und

Fernmeldebau

Das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung

und Kennzeichnung e. V. hat

zwei neue Gütezeichen eingeführt:

Persönliche Beratung statt Servicehotelines,

geschulte Vertriebspartner

sowie eine Verpflichtung zu seriösen,

transparenten und verbraucherfreundlichen

Geschäftsbeziehungen

setzt das neue RAL Gütezeichen

„Direktvertrieb“ voraus. Ausgezeichnete

Unternehmen zeigen gegenüber

Kunden und Partnern, dass sie Wert

auf Fairness und Redlichkeit legen.

Gleiches gilt für den Fernmeldebau.

Kraft der Gedanken in Beruf

und im Privatleben nutzen

Veränderungen.“ Die Kölner Regierungspräsidentin

betonte, dass sie

und ihre Behörde ausdrücklich hinter

den Plänen des Masterplans stehen.

Die Attraktivität der Stadt und der

Urbanität aufzuwerten, sei von großer

Bedeutung. Auch im Hinblick auf

die Kaufkraftbindung, stellte Walsken

Hier sichert das neue Gütezeichen

den Einsatz professioneller Geräte,

Werkzeuge und Maschinen sowie die

Arbeit durch qualifiziertes Fachpersonal.

Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen

sind für Mitarbeiter von

Unternehmen, die das Siegel erhalten

wollen, Pflicht. Das Gütesiegel wird

durch neutrale Prüfer zunächst halbjährig,

später Jährlich erteilt.

klar: Wenn die Quote der Kaufkraftbindung

wie derzeit in Sankt Augustin

unter 50 Prozent liege, gebe es

Voraussetzungen für Projekte wie

den Huma-Neubau. Es sei auch verständlich,

„dass ein Projekt dieser

Größenordnung in der Nachbarschaft

mit Argusaugen beobachtet wird.“

tombola-Erlös

der Wirtschaftsbühne

hilft Kindern

und Opfern

von Erdbeben

Wirtschaftsförderer Edgar Bastian

(links) und Bürgermeister

Klaus Schumacher (rechts) haben

die Erlöse der Tombola der

9. Wirtschaftsbühne für einen

guten Zweck gespendet: Je 500

Euro erhielten die Steyler Missio-

nare für die Erdbebenhilfe in Japan

und die Ronald McDonald-

Oase, ein Ruhe- und Rückzugsort

für Familien, in der Kinderklinik

Sankt Augustin. Missionsprokurator

Konrad Liebscher und Anika

Furtkamp, Leiterin der Oase,

nahmen die Tombolaerlöse bei

einem Besuch im Rathaus dankend

entgegen.

Raiffeisenbank Sankt Augustin war auch

2010 wieder erfolgreich

Die beiden Bankvorstände

Karl-

Josef Schmitz

und Jürgen Krämer

hatten Grund

zur Freude: Mit

der Vertreterversammlung

schloss die Raiffei-

senbank Sankt Augustin e.G. das Geschäftsjahr

2010 sehr erfolgreich ab.

5,5 Prozent Dividende und ein Bonus

von 2 Prozent an alle Mitglieder zählt

die Bilanz. Schmitz schreibt dies den

Werten seiner Bank zu: „Mache Dei-

ne Kunden erfolgreich, dann wirst Du

selbst auch Erfolg haben.“ Zugleich

ehrte die beiden Bankvorstände

verdiente Mitglieder (Foto), die nun

schon mehr als 50 Jahre Mitglieder

der Genossenschaftsbank sind.


Neunkirchen

Seelscheid

much

ruppichteroth

Neues Experten-

Portal für

Mitarbeiter im

Ausland

„Mitarbeiter im Ausland - Partner

Professionals“, kurz MIA PP, lautet

ein neuer Zusammenschluss

von Experten, die Unternehmen

und Fachkräfte für den Einsatz im

Ausland vorbereiten. Der von der

Dr. Walter GmbH, bekannt durch

das Internetportal www.reiseversicherung.com,

in Neunkirchen-

Seelscheid koordinierte Service

vereint unter anderem rechtliche,

medizinische und versicherungstechnische

Fachberatung. „Gerade

Personalabteilungen kleiner

und mittelständischer Unternehmen,

die mit diesen komplexen

Fragestellungen an ihre Kapazitätsgrenzen

stoßen, kommt ein

Info- und Serviceportal zur professionellen

Betreuung ihrer Mitarbeiter

gelegen“, hat Rainer Elsmann,

Initiator von MIA PP und

Experte für Auslandsabsicherung

bei der Dr. Walter GmbH, festgestellt.

Denn vor der Abreise, beim

Umzug, während des Aufenthalts

und nach der Rückkehr in die Heimat

gibt es verschiedene Frage-

und Problemstellungen, die nun

erstmals in einem umfassenden

Portal zusammengefasst werden.

www.mia-pp.de

Gemeinde Ruppichteroth sucht kreative

Köpfe für modernes Logo

Kreative Köpfe sucht die Bröltalgemeinde Ruppichteroth. Noch bis zum

30. September können engagierte Grafiker, Designer, Künstler und Mediengestalter

der Gemeinde ein neues Logo entwerfen. Ein entsprechender

Styleguide, der das neue Corporate Design und das Wappen der Gemeinde

aufgreift, kann beim Sekretariat des Bürgermeisters unter 0 22 95 / 49 21

oder per Email bei buergermeister@ruppichteroth.de angefordert werden.

Mitte 2010 hauchte das einstig

Traditionsunternehmen HUWIL,

das 30 Jahre lang größter Arbeitgeber

am Ort war, seinen

letzten Atemzug am Standort

Ruppichteroth. Wie geht es

nun mit dem riesigen weiter?

Auf die 70.000 Quadratmeter

große Fläche im Herzen der Bröltalgemeinde

haben bereits mehrere Investoren

einen Blick geworfen. Kein

Wunder, denn neben einer attraktiven

Lage und einer gewachsenen

Gemeinde lockt eine vergleichsweise

gute Verkehrsanbindung: In 15 Minuten

ist man in Windeck und an der

oberen Sieg, ebenso schnell auch in

Waldbröl oder Much, wo sich ebenfalls

Gewerbegebiete gut entwickeln.

Ende 2010 startete die erste Begutachtung

der Böden des „Huwil-

Areal“. Deren Ergebnisse liegen nun

vor, doch „die Untere Wasserbehörde

des Rhein-Sieg-Kreises hat weitere

Bodenanalysen verlangt,“ erklärt

Bürgermeister Mario Loskill auf An-

LOKALES

„Saubere Luft“

auch in Hannover

Die Ruppichterother Experten von

ILT bringen saubere Luft in Maschinen

und Hallen. Vom 19. bis 24. September

präsentiert sich ILT auf der

Weltleitmesse für Metallbearbeitung

EMO Hannover (Halle 7, Stand E34).

HUWIL-Areal: Weitere Bodengutachten

bestimmen den späteren Kaufpreis

frage von SU.Kontakt. Mehrere Bohrungen

sollen bis Anfang September

erfolgen. Das Augenmerk liegt auf

den Bodenbelastungen durch den

Galvanikbetrieb, sagt Loskill: „Das

dort etwas sein würde, war uns allen

klar, doch nicht, wie viel es sein wird.“

Nun gehe es um die Abschätzung der

Tragweite - und damit auch um mögliche

Sanierungskosten für das Areal.

Im Spätsommer, erwartet Loskill,

Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth und

WGZ-IT Immobilien suchen Fotos

Noch bis zum 30. September können ambitionierte Fotografen

ihre Bilder von Hanggärten und Terrassenhäusern zum Fotowettbewerb

der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth und der

WGZ-IT Immobilien + Treuhand GmbH einreichen. Die Motive

sollen die Attraktivität einer Hanglage und die Kreativität zur

Bebauung einer solchen zeigen. Es winken ein Wellness-Wochenende

in einem 4-Sterne-Hotel, eine Digitalkamera, Gutscheine

für Fitness-Massagen für die ersten drei Plätze. Fotos

können digital an fotowettbewerb@rb-mr.de oder als Abzug

per Post oder persönlich eingereicht werden.

könne man mit den Ergebnissen in

die Kaufpreisverhandlung gehen. Interessierte

Investoren gebe es gleich

mehrere: Sowohl die Ansiedlung von

Dienstleistern oder Einzelhandel, der

Bau eines ein ärzte- oder Gesundheitszentrums,

Freizeitangebote aber

auch Senioren- und Mehrgenerationenwohnungen

stehen im Raum.

Loskill dazu: „Da sind wir noch völlig

offen.“

Kapelle „abgekupfert“

Nicht nur Stromleitungen und Zäune

sind vor Metalldieben nicht mehr sicher.

Im August vergriffen sich Langfinger

am Kupferdach der Fatimakapelle

in Much. Die Kapelle wird seit

Jahren von Ehrenamtlern gepflegt.

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LOKALES

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windeck

eitorf

Mehr Markt in Dattenfeld

Der Wochenmarkt in Windeck-Dattenfeld

ist weiter gewachsen: Der

Obernauer Bauernmarkt bietet ab

sofort seine Bio-Produkte an. Neu ist

auch das Angebot von Bekleidung.

Interessierte Händler können sich

unter 0 22 92 / 60 11 50 melden.

Unternehmerfrühstück:

Was macht eine WiFö?

Was macht eigentlich eine Wirtschaftsförderung

(WiFö)? Dieser

Frage ging Nadine Schade von

der Wirtschaftsförderung Eitorf beim

zweiten Unternehmerfrühstück der

Siegtalgemeinde nach. Schade gab

einen Einblick in die Entwicklung laufender

Projekte, etwa dem Aufbau

eines lokalen Arbeits- und Ausbildungsstellen-Portals.

Auch die Netzwerkarbeit

zwischen Unternehmern

sowie der Kampf im Dauerthema

„Internet-Breitbandversorgung“ standen

auf der Agenda im Trödelcafé

„Blumenhof“.

Anschließend gab Hartmut Derscheid

einen Einblick in die Entwicklungs

GmbH. Die vor rund 30 Jahren

gegründete Gesellschaft vermarktet

rund 45.000 Quadratmeter Gewerbeflächen

und hat den Zweck, die

soziale und wirtschaftliche Struktur

durch die Entwicklung von Gewerbegebieten

voranzutreiben. Anregende

Gedanken gab derweil Hermann

Neulen vom Amt für Kultur, Marketing

und Tourismus: Mit der Frage

„Wofür steht Eitorf“ appelierte er, die

Gemeinde in der Öffentlichkeit als

„Marke“ zu stärken.

Schüler in äthiopien profitieren von

Windecker Qualitätsverbandsstoffen

Für ein Jahr ist Daniela Nohl aus Hennef in die Entwicklungshilfe nach äthiopien

gegangen. Dort unterstützt sie die Arbeit der Gurara Freedom School in

der Hauptstadt äthiopiens, Addis Abeba. Und sie wirbt um Spenden und Unterstützung,

etwa für Schulsachen oder auch für die Einrichtung eines notdürftigen

Sanitätsraumes in der Schule. Für die Sankt Augustinerin Frauke Schäl,

die eine äthiopienreise unternahm, war es daher eine Ehrensache, Spendenmaterial

aus der Region mit nach äthiopien zu nehmen. Unterstützt wurde

sie dabei von den Leina-Werken in Windeck: Das Unternehmen verkaufte die

„Kleinstmenge“ zum unschlagbaren Preis gleich ab Werk und ermöglichte somit

eine größere Spendenlieferung als erwartet.

Fundsachen kamen unter den Hammer

Nein, von „Reichtümern“ konnte die Gemeinde bei ihrer Fundsachenversteigerung

nicht sprechen. Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist kamen

nun im Rahmen des großen Stadtflohmarktes etliche Fundsachen unter den

Hammer. Über das Jahr hatten sich die Lagerräume des Ordnungsamtes mit

Fahrrädern, Regenschirmen, Handys und einfacherem Schmuck gefüllt. Dennoch

schaffte so mancher Besucher ein kleines Schnäppchen, etwa ein Fahrrad

für 2,50 Euro. Den großen Fang konnte man aber kaum erwarten, erklärt

Auktionator Barthel Giersig. Denn: „Das Gute holen die Leute im Fundbüro,

nachdem sie es verloren haben, auch schnell wieder ab.“

Einzelhandelskonzept für Windeck

auf den Weg gebracht

Ein „typisches Grundzentrum am Rande eines Ballungsraums“ – das ist

Windeck aus Sicht des neuen Einzelhandelskonzeptes, dass der Rat der

Gemeinde auf den Weg gebracht hat. Denn der Einzelhandel hat mit speziellen

Faktoren wie einer nur leicht wachsenden, aber stärker alternden

Bevölkerung ebenso zu kämpfen, wie mit einer relevanten Kaufkraftbindungsquote

im Einzelhandel von knapp unter 50 Prozent. Die Stärkung

bestehender Strukturen und die Entwicklung der Freiflächen in Rosbach

stehen nun auf der Agenda. In Rosbach erhoffen sich die Planer von der

Ansiedlung eines Fachmarkt-/Einkaufszentrums einen Sogeffekt für weitere

Einzelhändler. Insbesondere beim Angebot von Bekleidung und Schuhen,

aber auch bei Unterhaltungselektronik und Einrichtungsgegenständen

zählt das Konzept Bedarf auf.


Genießen Sie in den kommenden Herbstagen:

Das Tor zu neuen

Wellness- & Urlaubswelten

Die wohl abwechslungsreichste Wellness- und Thermalbadlandschaft in Europa

trägt Sie fort in fremde Urlaubswelten.

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26

LOKALES

Bonn

Netzwerk für

Gründer und

unternehmer

über 40

Ein Netzwerk für Existenzgründer

und inhabergeführte Unternehmen

mit einem Lebensalter

über 40 Jahren bietet das Netzwerk

„40plus“ Bonn an. Neben

regelmäßigen und kostenlosen

Netzwerktreffen mit praktischen

und informativen Fachvorträgen

bietet das Netzwerk auch

einen Newsletter, in denen sich

Mitglieder des Netzwerkes mit

Fachartikeln und Unternehmensportraits

präsentieren können.

Zudem führt das Netzwerk ein

eigenes Branchenbuch, sagt

Gründerin Kristiane von dem Busche,

Inhaberin von StartUp-Consulting

Bonn: „Unser Ziel ist es,

Unternehmer aus der Region ins

Gespräch zu bringen und anregende

und spannende Kontakte

zu knüpfen. Das jüngste Mitglied

ist gerade 40 geworden, der älteste

Unternehmer ist knapp über

70 Jahre alt und hat gerade erst

erfolgreich sein Unternehmen gegründet.“

www.40plus-Bonn.de

Haribo: Goldbären

auch in digital

Mit einem Relaunch seines Internetauftritts

bringt der Bonner Süßwarenhersteller

HARIBO den Goldbären &

Co ins 21. Jahrhundert. In der digitalen

und dreidimensionalen „Haribo-

City“ kommen Süßwarenfreunde voll

auf ihre Kosten.

SU•kontakt 05/11

Deutschland zu Gast in der

Bundesstadt am Rhein

Vom 1. bis zum 3. Oktober ist

Bonn Ausrichter des Deutschlandfestes

zum Tag der

Deutschen Einheit. Zwischen

Innenstadt, Hofgarten, UN-

Campus und Museumsmeile

wird drei Tage lang gefeiert.

Für die Stadt Bonn wird es eine logistische

Herausforderung: Im Herzen

der Bundesstadt werden mehrere

hunderttausend Besucher erwartet.

Unter ihnen auch Bundespräsident

Christian Wulff, Bundestagspräsident

Norbert Lammert, Bundeskanzlerin

Angela Merkel, Bundesratspräsidentin

Hannelore Kraft sowie der

Präsident des Bundesverfassungsgerichtes,

Prof. Dr. Andreas Voßkuhle.

Nach einem ökumenischen Festgottesdienst

in der Evangelischen

Kreuzkirche wird der Bundespräsident

im ehemaligen Plenarsaal das Fest

offiziell mit einem Festakt eröffnen.

Taxifahrten

werden teurer

Auf Bestreben der Taxigenossenschaft

Taxi e.G. plant die Stadt Bonn

die Anhebung der Taxi-Gebühren.

Der Grundpreis pro Fahrt soll unverändert

bei 2,50 Euro bleiben. Die

Kilometertarife sollen um zehn Cent

erhöht werden. Teurer wird auch das

Warten im Stau: Der Stundenpreis erhöht

sich um einen Euro..

Derzeit haben Taxifahrer mit stark gestiegenen

Dieselpreisen sowie hohen

Unterhaltskosten zu kämpfen.

Zum Tag der Deutschen Einheit erwarten

die Organisatoren über 1.500

Teilnehmer zu einer Festparade von

der Innenstadt zum Bundesviertel.

Neben unzähligen Konzerten, Präsentationen

auf Themen-Strecken,

etwa auf der „Blaulichtmeile“ oder

der „Ehrenamtsmeile“, lockt das Fest

mit einem großen Programm für jedes

Alter. Unterstützt wird das Fest von

den Premium-Sponsoren E-Postbrief

der Deutschen Post und Opel sowie

den offiziellen Sponsoren Postbank,

Westlotto, RheinEnergie und EATON.

Mehr unter www.Bonn2011.de

telekom setzt auf

schnelles Internet

per Glasfaser bis

zur haustür

Eine Nachricht, die bei vielen Unternehmen

auf offene Ohren stoßen

dürfte: Die Deutsche Telekom

plant nach eigenen Angaben, ihre

Glasfaser-Sparte mit einer eigenen

Konzerntochter weiter voranzutreiben.

Die sogenannte FTTH – Fibre

to the Home – Technik ermöglicht

Datenübertragungsraten von ein bis

zwei Gigabit pro Sekunde - eine Geschwindigkeit,

die insbesondere beim

Transfer von Medieninhalten sehr

begehrt sein dürfte. Zunächst plant

das Bonner Unternehmen, technische

Nachwuchskräfte nach deren Ausbildung

in die Glasfasersparte zu locken.

Kurzfristig sollen einige hundert Mitarbeiter

aufgenommen werden, später

könnte die Telekom-Tochter bis

zu 1.500 Mitarbeiter beschäftigen.

Bonner Wirtschaft boomt: „Capital“

zählt Bonn wieder zu Top10-Städten

Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ hat bei seinem renommierten Ranking der

wirtschaftsstärksten Städte Bonn auf die Top10-Liste gesetzt. 2009 war die

Bundesstadt noch auf Platz 6, jetzt fiel sie auf Platz 9. Doch dort soll die Stadt

nicht bleiben, prognostiziert das Blatt: Bis 2017 halten Analysten einen Anstieg

der Wirtschaftsleistung von 16,1 Prozent für möglich. Auch werde die Kaufkraft

pro Kopf um bis zu zwölf Prozent steigen. Auf den Plätzen eins bis drei landeten

Hamburg, München und Frankfurt. Köln fiel um vier Plätze auf Platz 19.

Gute Nachrichten auch vom Arbeitsmarkt. Die Agentur für Arbeit meldete für

die Region Bonn im August einen Zuwachs von 1.734 neuen Arbeitsplätzen.

Bis Anfang September blieben insgesamt 4.161 Stellen unbesetzt. In der Region

seien zudem noch rund 800 Ausbildungsstellen frei und könnten bis Anfang

November besetzt werden.


Deutsche Post

ist neuerdings

Sponsor und

Partner

zugleich bei

der Werkself

Bayer 04

Leverkusen

Mit Bayer 04 Leverkusen

setzt einer der Top-Clubs der

Fußball-Bundesliga in dieser

Saison auf den E-Postbrief der

Deutschen Post. Das Unternehmen

ist neuer Sponsor

des Deutschen Vizemeisters.

Eine offensichtliche Win-

Win-Situation.

Bayer o4 will das innovative Medium

für die Kommunikation mit

Fans und Partnern nutzen. Der Bundesligist

sieht insbesondere in der

Kommunikation mit den rund 26.000

Mitgliedern des Bayer 04-Clubs beste

Chancen, mit Hilfe des E-Postbriefs

Abläufe zu vereinfachen und zu

beschleunigen, ohne beim Informationsaustausch

an Verbindlichkeit,

Vertraulichkeit und Verlässlichkeit

einzubüßen.

Wolfgang Holzhäuser, Sprecher

der Geschäftsführung der Bayer 04

Leverkusen GmbH.: „Außerdem prüfen

wir weitere Einsatzmöglichkeiten,

etwa mit Blick auf verbindliche Ticketbestellungen.“

Mit Hilfe des neuen, sicheren und

bequemen digitalen Mediums ist

AuS DER NAChBARSChAFt

LOKALES

Ralph Wiegand, Mitglied des

Bereichsvorstands Brief der

Deutschen Post, und Bayer 04-

Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser

freuen sich über eine vielver-

sprechende Partnerschaft.

Wiegand erhofft sich davon

nicht zuletzt eine markante

Akzeptanz des e-Postbrief-Projekts

in dieser Region.

zudem geplant, Bestell- und Rechnungstransaktionen

rund um den

Fanartikel-Shop anzubieten. Abgerundet

wird die Kooperation von einer

umfangreichen Zusammenarbeit

im Brief- und Paketgeschäft.

„Wir freuen uns, dass sich mit

Bayer 04 einer der Spitzenclubs des

deutschen Fußballs für den E-Postbrief

entschieden hat“, sagt Ralph

Wiegand, Mitglied des Bereichsvorstands

Brief der Deutschen Post. Er

sieht eine äußerst stimmige Verbindung.

„Das rasant steigende Sportinteresse

unserer Gesellschaft, die mediale

Präsenz der Fußball-Bundesliga

und die Emotionen auf dem Rasen

schaffen eine ideale Plattform für den

E-Postbrief.“

Mit dem E-Postbrief können Privatpersonen,

Unternehmen und Behörden

auch in der elektronischen

Welt verbindlich, vertraulich und verlässlich

miteinander kommunizieren.

Alle Nutzer müssen sich eindeutig

identifizieren. Absender und Empfänger

wissen daher zweifelsfrei, mit

wem sie kommunizieren.

Der E-Postbrief senkt für Unternehmen

und Verwaltungen den

Aufwand für die Postbearbeitung

deutlich. Um bis zu 60 Prozent lassen

sich die Kosten für die Brieflogistik

reduzieren.

Die Deutsche Post ist Teil des Konzerns

Deutsche Post DHL. Die Gruppe

erzielte 2010 einen Umsatz von über

51 Milliarden Euro. Eb

SU•kontakt 05/11

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28

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

SU•kontakt 05/11

Von EBERhARD GRAVENStEIN

Unter dem Dach der OSMAB Holding

AG sind mit den Themen

Immobilien, Energie, Produktion und

Dienstleistung zwar unterschiedliche

Geschäftsbereiche vereint, als Verwaltungszentrale

und Ideenschmiede

aber bildet die Holding mit Sitz im

Leibnizpark Hoffungtsthal in Rösrath

eine äußerst erfolgreiche Einheit. Im

Januar 2009 zog sie von Köln an die

Sülz in das attraktive Ex-Bauwens-

Gebäude. Im Kölner Hagen-Campus

(Kalk) hat die Unternehmensgruppe

seit 1998 als Investor, Projektentwickler

und Vermieter bereits sechs

hochwertige Büro- und Gewerbeimmobilien

hochgezogen und vermarktet.

ärzte, Steuerberater und

Architekten sowie Firmen aus den

Bereichen Pharma, Informationstechnologie

und Werbung ließen sich

dort nieder. Und im Ortsteil Köln-Kalk

investiert OSMAB auch weiterhin.

Gegenwärtig ist ein attraktiver Büropark

an der Dillenburger Straße in

Vorbereitung.

Dort sollen drei Baukörper mit jeweils

fünf Vollgeschossen und einem

Staffelgeschoss entstehen. Mit einer

hochwertigen Natursteinfassade versehen

werden die Bauten über eine

Bruttogeschossfläche von jeweils

ca. 5.000 Quadratmetern verfügen.

Damit soll die im Rechtsrheinischen

weiterhin vorhandene Nachfrage an

Büroflächen bedient werden. Neben

den großflächigen Büroteilen

sollen auch kleine Einheiten (um die

155 qm) angeboten werden. Der

Büropark erhält darüber hinaus eine

eingeschossige Tiefgarage, dazu im

UG-Bereich ausreichend Archivfläche.

Für den Gesamtkomplex werden jetzt

Mieter gesucht.

Eine andere Top-Leistung hat die

Holding mit ihrer Tochterfirma Alcaro

(Sitz Rösrath) soeben in Berlin abgeliefert.

Im Logistikpark Großbeeren nahe

dem geplanten neuen Großflughafen

von Berlin feierte man Richtfest für

den letzten Bauabschnitt. 28.000 qm

Grundfläche sind komplett vermietet.

Und schon ist ein zweiter Logistikpark

OSMAB – Aus Rösrath kommen die

Impulse für Top-Immobilien

In einem höchst attraktiven, lichtdurchfluteten

und mit vielen Kunstwerken

geschmückten Kreativ-Center in Rösrath

zu Hause: Die OSMAB-Vorstände Anton

Mertens (Vorsitzender), Ingo Süßmilch

und Holger Kirchhof (v.l.).

„Be local. Think

global“ – fast streng

nach diesem Wahlspruch

und höchst

erfolgreich ist die

Betriebsphilosophie der

OSMAB-Holding AG

im Rösrather Ortsteil

Hoffnungsthal aus-

gerichtet. In Berlin-

Großbeeren am künftigen

Großflughafen

ist ein gewaltiges

Logistik-Projekt im Bau,

in Köln ein weiterer

stattlicher Bürohaus-

Komplex geplant und

in Hoffnungsthal wird

der Leibnizpark völlig

neu gestaltet.

im Bau, bereits heute vollständig an

einen deutschen Pharmakonzern vergeben.

Auch hier nutzt die OSMAB

Holding AG die Synergieeffekte ihrer

Geschäftsbereiche: alle Logistikhallen

sind mit zur Unternehmensgruppe

gehörenden Photovoltaik-Anlagen

ausgestattet, darunter die Hallen von

docdata und Zalando. Somit sind bis

Ende 2011 fast 4.000 kWp am deutschen

Stromnetz.

Tja, und dann („be local“) soll sich

ja demnächst Größeres in Rösrath

tun. Über die Pläne auf dem ehemaligen

Reuschgelände (unterhalb

Aldi) haben wir bereits berichtet.

Neuer sind die Vorhaben oberhalb

von OSMAB. Hier werden bestehende

Gebäude abgerissen und ein

wunderschönes Wohngebiet mit ca.

18 Grundstücken in gehobenem Stil

in Angriff genommen. Start: März

2012.

Interessant am Rande: Die OSMAB

Holding AG hat soeben ihre gewinnbringende

Tochter „b.com Computer

AG“ verkauft und sich damit vom Bereich

Handel getrennt. Vorstand Holger

Kirchhof: „Wir wollen uns mehr

auf die Kompetenzfelder Immobilien

und Energie konzentrieren“. Die aktuellen

Bauvorhaben zeigen es.


Public Relation

Ist Ihnen das World Wide Web

für Ihre Werbung auch

eine Nummer zu groß?

Regionales Suchmaschinen-

Marketing und Bannerwerbung:

jetzt informieren und einsteigen.

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Mit dem werbemanager der Deutschen Post wird das werben im internet zum Kinderspiel

Wenige Klicks zum Werbe-Erfolg

Im Internet Werbung seriös und

professionell schalten? Das scheint

manchmal einfacher als gedacht.

Zwar hat der Online-Werbemarkt

seit Jahren ein zweistelliges Wachstum,

doch oft fehlt es Unternehmen

an Zeit und Know-how, um das

Potenzial digitaler Werbekanäle

auszuschöpfen.

Wer dennoch schnell, einfach und

sicher Werbung im World Wide

Web platzieren möchte, findet

mit der Deutschen Post einen kompetenten

Partner an seiner Seite: Die Bonner Logistiker

haben den Werbemanager entwickelt – ein

Werkzeug, das effektives Marketing ohne

finanzielles Risiko fast kinderleicht macht.

Der Clou: Die Kampagnenmanager der

Deutschen Post übernehmen die gesamte

Einrichtung der Kampagne – von der Planung

über die Erstellung bis zur Schaltung

der professionellen und ganz individuellen

Werbung. Für den Weg ins Internet sind nur

wenige Schritte notwendig. Denn anhand

von nur wenigen Rahmendaten werden, je

nach Wunsch und Empfehlung, Anzeigen

bei der Suchmaschine Google oder Banner

auf vielbesuchten Internetseiten gezielt

platziert. Ein ausführliches Reporting hilft

dann, den Erfolg der Werbekampagne zu

ermitteln und diese bei Bedarf kontinuierlich

zu optimieren. Dabei geizt der Werbemanager

nicht an komfortablen Vorzügen:

So können Werbekampagnen ohne tiefergehende

technische Kenntnisse des Werbenden

auch für ganz spezielle Zielgruppen

und auch lokale Regionen begrenzt und somit

der Werbeetat effektiv genutzt werden.

Ein Angebot, dass seit der Einführung aufgrund

der hohen Erfolgsquote besonders

bei kleinen wie mittelständigen Unternehmen

auf großes Interesse gestoßen ist.

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Vertriebsleiter Deutsche Post aG

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SERVICE

SU•kontakt 05/11

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30

SERVICE ENERGIE

Dürfte seit dem 1. September

nicht mehr in den Regalen

liegen: Die 60-Watt-Glühbirne.

Stattdessen drängen sich die

Energiesparlampen auf.

SU•kontakt 05/11

Vorbei ist es mit dem Opa-

Image: Elektrofahrräder

haben immer mehr Fans und

finden zum Beispiel Berufspendler

interessant, die

dank der Motorunterstützung

nicht völlig verschwitzt

im Büro ankommen. Oder

Freizeitradler, die so auch

längere Touren bewältigen

können. Und wer seine

Kinder im Fahrradanhänger

transportiert, freut sich über

ein Pedelec als Zugfahrzeug.

Aber diese E-Bikes haben

auch (noch) ihre Macken.

Die 60 Watt-Birne ist „out“

Die Stiftung Warentest prüfte und warnt:

Nicht jedes Elektro-Fahrrad ist seinen Preis wert

Erstmals führte die Stiftung Warentest

jetzt einen umfangreichen Test von

12 Elektro-Fahrrädern durch. Die ausgewählten

Komfort- und Trekkingräder gehören

zur Gruppe der Pedelecs. Das sind

Fahrräder, bei denen ein Elektromotor den

Radler unterstützt, solange der in die Pedale

tritt. „Gas geben“ ohne zu treten, wie

bei einem Mofa, ist nicht möglich. Beim

Fahren schaltet sich der Motor ab, sobald

25 km/h erreicht sind. Wer schneller fahren

möchte, muss auf Muskelkraft „umschalten“.

Die Kraft der leistungsstarken Akkus

kann inzwischen für Touren bis rund 100

Kilometer Länge ausreichen. Den Elektroantrieb

gibt es für alle Fahrradtypen.

Seit dem 1. September sind 60-Watt-Glühbirnen nicht

mehr im Handel. Zwar gibt es für den Verbraucher

umweltfreundliche Alternativen, die bei der Lichtausbeute

deutlich besser sind als die Glühbirne. Sie sind allerdings

in der Anschaffung teurer, leben dafür aber länger.

Bei einem Test hat die Stiftung Warentest „sehr gute“

bis „mangelhafte“ Ergebnisse ermittelt. Beim Vergleich

von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen

gingen zwei LED-Lampen als Sieger hervor. Wegen der

hohen Preise von 45 bzw. 40 Euro lohnt sich ihr Einsatz

aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind

und so die Stromkosten senken. Testsieger sind die beiden

LED-Lampen von Osram und Philipps. Preisgünstige

Alternativen sind vier „gute“ Kompaktleuchtstofflampen

zu Preisen zwischen 2,29 Euro und 7 Euro. Sie bieten das

günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Eine dreiköpfige Familie

kann durch den Einsatz von Energiesparlampen rund

150 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

Die Rahmen und Bremsen von Pedelecs

müssen dem höheren Gewicht der Räder

und der höheren Durchschnittsgeschwindigkeit

aber auch standhalten. Aber gerade

in dem Punkt offenbarten manche Räder

ihre Schwächen. Schon nach knapp 10.000

Kilometern brach bei einem Rad der Rahmen.

Das ist mangelhaft.

Das zweite Mangelhaft im Test kassierte

ein Pedelec für seine viel zu schwachen

Bremsen. Bei drei weiteren Modellen war

die Bremswirkung nur ausreichend. Da

kann man ins Grübeln kommen. Denn für

ein gutes Elektrofahrrad müssen Radler

immerhin zwischen 2.200 und 2.700 Euro

ausgeben.


Public Relation

hANDEL

Dyson Deutschland zerstört chinesische Kopien seines „air Multipliers“

Kölner Unternehmen kämpft mit

Gesetz und Bagger gegen Plagiate

In einer beispiellosen Aktion ging

das internationale, in Köln angesiedelte

Unternehmen Dyson jetzt

gegen chinesische Plagiate des Ventilators

„Air Multiplier“ vor.

Damit weist Dyson, Erfinder der beutellosen

Staubsaugertechnologie,

des Händetrockners „Airblade“ und

der rotorlosen „Air Multiplier“-Ventilatoren

drastisch und öffentlichkeitswirksam auf

das Problem der Patentverletzung hin.

800 Stück der erst 2009 vorgestellten

Weltneuheit „Air Multiplier“, einem völlig

neuartigen Ventilator ohne Rotorblätter,

wurden jüngst entdeckt und als Fälschungen

entlarvt. Dyson Deutschland ließ sich

die minderwertigen Kopien daraufhin aushändigen

und zerstörte diese nun aufmerksamkeitsstark

auf dem Kölner Firmengelände

mit einem Kranbagger.

Erich Geisser, Geschäftsführer von Dyson

Deutschland, dazu: „Erfindungen sind verbunden

mit jahrelanger Arbeit. Ein Prozess

des systematischen Ausprobierens. Der

Dyson „Air Multiplier“-Ventilator wurde von

650 Ingenieuren und Wissenschaftlern in

unserem Forschungs-, Design- und Entwicklungsteam

entwickelt. Drei Jahre wurde

an dem neuen Ventilator gearbeitet und

über neun Millionen Euro wurden investiert.

Seit der Markteinführung mussten wir jedes

Jahr Millionen an Anwalts- und Gerichtskosten

ausgeben, um mehr als 100 Nachahmerprodukte

in 20 Ländern zu bekämpfen.

Auch hier in Deutschland setzen wir uns aktiv

gegen die Verbreitung von Fälschungen

zur Wehr.“

Das britische Unternehmen Dyson, das

seinen Deutschland-Stammsitz schon seit

über zehn Jahren in Köln hat, kämpft seit

seiner Gründung 1993 mit Plagiatsversuchen.

Ursache dafür sind die einzigartigen

Technologien und die bessere Funktions-

weise der Produkte. Hohe Gewinnmargen,

die sich Nachahmer und Trittbrettfahrer versprechen,

gehen jedoch immer mit mangel-

hafter Qualität der kopierten Artikel einher.

Das ist, neben wirtschaftlichen Einbußen,

ein wesentlicher Grund für Dyson, sich gegen

Kopien jeglicher Herkunft zu wehren.

James Dyson, Namensgeber und Firmengründer,

hatte schon bald nach der

Markteinführung seines ersten Verkaufsschlagers,

dem Dyson „Dual Cyclone“-

Staubsauger, mit einem Nachahmer zu

kämpfen. Der etablierte Hersteller Hoover

aus den USA bediente sich 1999 des britischen

Vorbilds und „erfand“ ebenfalls einen

beutellosen Staubsauger. Dyson klagte

und nach mehr als einem Jahr vor Gericht

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SERVICE

musste Hoover einräumen, das Patentrecht

verletzt zu haben. Dyson Produkte sind danach

aufgrund ihrer hochwertigen Qualität

und ihres futuristischen Designs immer wieder

Zielscheibe von Plagiaten geworden.

Nachahmer aus Asien, Europa oder den

USA versuchten sich so auch an Kopien

des Händetrockners Dyson „Airblade“ und

anderen Staubsaugermodellen von Dyson.

Kontakt:

Dyson GmbH

Lichtstraße 43b / 50825 Köln

Tel.: 0221 50600-0 / www.dyson.de

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SERVICE AutO

Auf der IAA dreht sich

alles um die zukunft

Rund 900 Aussteller – darunter 75 internationale

Automobilhersteller – präsentieren

vom 15. bis 25. September

ihre Weltneuheiten im Rahmen der 64.

Internationalen Automobilausstellung

(IAA) in Frankfurt. Die belegte Ausstellungsfläche

beträgt ca. 210.000 qm und

damit 15.000 qm mehr als 2009. Mehr

als 200 brandneue Modelle stehen für

Probefahrten der Besucher bereit.

Im Blickpunkt steht aber auch die

Themen-Halle „Elektromobilität“. Sie

zeigt Hersteller von Elektrofahrzeugen,

darunter Daimler, Opel, Chevrolet, German

E-Cars, Renault, Citroen, Mitsubishi

oder Peugeot. Verschiedene Zulieferer,

darunter Bosch und Siemens, sind mit

eigenen Ständen präsent. Die IAA-Besucher

können Elektroautos auch auf

dem IAA-Gelände Probe fahren. Wer

die Messe nach 15 Uhr besucht, zahlt

nur 8 Euro Eintritt.

Der neue Land Rover

Land Rover hat die Produktion des neuen Range Rover

Evoque gestartet und registriert bereits eine enorme

Resonanz. Nachdem das erste Kundenauto die Werkshalle

in Halewood bei Liverpool verlassen hatte, kamen

schnell über 18.000 Vorbestellungen von Kunden auf

der ganzen Welt. Das neue Modell hat einen jährlichen

Exportwert von zwei Milliarden Pfund. Der kleine SUV

ist ab ca. 33.000 Euro zu haben, als 2-Liter-Benziner

(240 PS) oder als Turbodiesel (190 PS) mit einem Normverbrauch

von 5,7 Litern. Der Benziner braucht mehr.

SU•kontakt 05/11

Den FORD Transit gibt es jetzt

auch als Elektro-Modell

Elektro-Mobile spielen auf der

IAA in Frankfurt eine ganz große

Rolle. Höchst aktiv auf diesem

Sektor aber war der Kölner

Autobauer FORD schon in den

vergangenen Monaten.

Rund 50.000 Kilometer legte eine

Testflotte in den letzten 15 Monaten

zurück und ließ die Macher jubeln:

Der Einsatz innerhalb der City-Logistik von

Köln war aus technischer Sicht wie auch in

den Augen der Benutzer und Kunden ein

großer Erfolg.

Die 20 leichten Nutzfahrzeuge und kompakten

Transporter vom Typ Transit BEV

und Transit Connect Electric erfüllten die

hohen Erwartungen in puncto Alltagstaug-

lichkeit, Zuverlässigkeit und Bedienkomfort

vollkommen.

Die Elektrofahrzeuge versahen nicht

nur bei den Projektpartnern (RheinEnergie

AG, Stadt Köln sowie Universität Duisburg-

Essen) sondern auch bei den Abfallwirtschaftsbetrieben

(AWB) Köln, Chemion, der

Deutschen Post sowie als Werkshuttle bei

Ford selbst ihren Dienst.

Pro Tag legten die Testwagen zwischen

25 und 70 Kilometer zurück, was im Flottendurchschnitt

gut 40 km pro Tag bedeutet.

Bis zum Jahr 2013 wird Ford in Europa

– und damit auch in Deutschland – fünf

Elektro- und Hybrid-Modelle auf den Markt

bringen. Der neue Transit Connect Electric

(Bild oben) ist zu einem Nettopreis von

43.950 Euro bereits jetzt bestellbar, die Produktion

ist angelaufen.

Den Anfang macht 2011 der Ford Transit

Connect Electric mit einer Reichweite von

circa 130 Kilometern.

2012 folgt der Ford Focus Electric, basierend

auf der jüngsten Ford Focus-Generation.

2013 wird Ford, basierend auf dem neuen

Ford C-MAX, eine Voll-Hybrid-Variante

auf den Markt bringen.

2013 kommt darüber hinaus ein weiteres

Hybridfahrzeug auf den Markt.


Der Citroen DS5

Dieser Franzose

will zum Hit

auf der IAA

werden

Auf der IAA in Frankfurt wird er

sicher eines der großen Highlights

sein: Der brandneue Citroen DS5,

Nachfahre der „Alten Dame“. Denn

der Name DS hat Wert und Tradition.

Manch einer erinnert sich vielleicht

noch gern an diese „Sänfte“ mit

den großen Augen über einer

relativ hoch aufgerichteten Schnauze, die

so mächtig schaukelte, aber innovativ und

etwas ganz Besonderes war. Citroen knüpft

an die DS-Produktfamilie an und präsentiert

ein Vehikel, das wieder als Wegweiser Furore

machen wird.

AutO

Als erstes Fahrzeug seiner Marke erhält

es den „Hybrid 4“, eine Diesel-Full-Hybrid-

Technologie. Diesel und Elektromotor arbeiten

zusammen. Mit einem Ausstoß

von nur 99 Gramm CO 2 pro Kilometer und

einem Verbrauch von – nach Werksangaben

– 3,8 Liter Diesel auf 100 km. Bei 200

PS. In der Stadt kann der 2-Liter-Hybrid-DS5

rein elektrisch fahren.

Der DS5 – der schon heute als Ausnahmemodell

bezeichnet wird – hatte seinen

ersten Auftritt auf der Auto-Show in Shang-

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Wenn Bergisch,

dann Lüderich.

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SERVICE

hai. Nun erlebt er seine Premiere am Main.

Noch im Herbst soll er zum Händler kommen.

Der Preis war bislang nicht bekannt.

Man erwartet ihn zwischen 20.000 und

30.000 Euro.

Die DS-Linie, die aus dem Citroën DS3,

dem Citroën DS4 und nunmehr dem Citroën

DS5 besteht, wird in Frankreich produziert

und in Europa vermarktet. Als internationale

Marke wird Citroën diese neue

Linie ab 2012 auch weltweit, und hier insbesondere

in China vertreiben.

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Am Am Golfplatz 1 1 · 51491 · 51491 Overath

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34

SERVICE GOLF

Wegebauprojekt auf Schloss Miel

Mit Beginn des Jahres 2011 wurde

der Grundstein für erhebliche Veränderungen

auf Schloss Miel gelegt.

Im Zuge der sehr aufwendigen und umfangreichen

Sanierung der Wegstrecken

auf der Golfanlage (ca. 1,5 km) wurden

zahlreiche Kabel und Leerrohre in der Erde

verbaut. Die Wegstrecken auf der Golfanlage

sind nun mit gealterten Pflastersteinen

– analog dem Schloss Innenhof – befestigt.

Staub im Sommer und matschige Schlaglöcher

im Frühjahr, Herbst und Winter gehören

somit endgültig der Vergangenheit an.

Die helle Bordüre zur Einfassung der Wegstrecken

spiegelt die Farbe des Schlosses

Martin Kaymer startet

beim Portugal Masters

Martin Kaymer hat seinen Start beim Portugal

Masters Mitte Oktober zugesagt. Damit

tritt der Deutsche nach 2007 und 2008

zum dritten Mal beim Turnier auf dem Oceanico

Victoria Golf Course an. Der Rheinländer

ist zur Zeit Dritter der Weltrangliste.

An der Algarve trifft er unter anderem auf

seinen Ryder Cup-Kollegen Lee Westwood.

CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER CLUB-MEISTER

Golfclub Clostermanns Hof

Herren 3 Runden Zählspiel

1. Mario Koenigsfeld 208

2. Malte Alberts 218

3.Timo Prauser 220

Damen 3 Runden Zählspiel

1. Petja Morath 262

2. Jutta Martin 264

3. Elisabeth Demmler 269

SU•kontakt 05/11

wieder und bringt einen Hauch Schloss-

Ambiente auf die Golfanlage. Neben Telefonkabeln,

Glasfaserleitungen und Stromkabeln

wurde ein Teilstück einer Hauptleitung

zur eventuellen späteren Realisation einer

Fairway-Bewässerungsanlage verbaut.

Internationaler Golf Club Bonn

Herren 3 Runden Zählspiel

1. Frank Skwarczinsky 230

2. Stefan Lammsfuß 233

3. Ingo Moritz 250

Damen 3 Runden Zählspiel

1. Andrea Lehmann 266

2. Evelin Jörg 279

Golfclub Rhein-Sieg

GCRS feiert

sein 40-Jähriges

Einen runden Geburtstag feierte der

Golfclub Rhein-Sieg e.V. in den vergangenen

Tagen. Vor 40 Jahren, am

2. September 1971, wurde der Verein

aus der Taufe gehoben. In den darauffolgenden

Jahren realisierte der Kölner

Kurt Peters, Golfplatzarchitekt und

-bauer sowie Unterstützer des Vereins,

den 18 Loch-Platz und die vier Übungsbahnen.

Auch Rückschläge wie ein

Großbrand am 19. August 1981, der die

Scheune mitsamt Restaurant, Räumen

des Golfclubs und die Ausrüstung vernichtete,

konnten den Erfolg auf einem

der schönsten Plätze des Landes nicht

verhindern. Heute zählt der Golfclub

über 900 Mitglieder.

Sein turnierplan für den Rest des Jahres 2011:

oktober:

Portugal Masters /

2010: nicht

teilgenommen

Andalucia

Valderama Masters,

Spanien / 2010: 21.

november:

HSBC Champions, China / 2010: 30.

Mission Hills World Cup, China / 2009:

7. mit Alex Cejka (Turnier wird im Zwei-

Jahres-Takt ausgetragen)

Dezember:

Dubai World Championship, Vereinigte

Arabische Emirate / 2010: 13.

Golfclub Rhein-Sieg

Herren 4 Runden Zählspiel

1. Benjamin Kopper 298

2. Andrea Braatz 299

3. Sebastian Kohler 299

Damen 3 Runden Zählspiel

1. Julia Pätold-Langemann 251

2. Doris Weihermann 253

3. Gesa-Ann van Hamme 256


tiPPS und trends für

Herbst / winter / frühjahr

von Mallorca bis Mauritius

Das in Leverkusen-Schlebusch seit

über 15 Jahren ansässige Unternehmen

proGOLF gehört zu

den führenden Golfreisenanbietern in

Deutschland und bietet in einem gerade

neu aufgelegten 76 Seiten

Katalog Golfreisen

rund um den Globus

an. Neben Golfpaketen

für 7 Nächte mit

Hotel- und Golfrunden

mit reservierten Startzeiten

bietet proGOLF

individuell ausgearbeitete

Golfarrangements frei

nach Kundenwunsch, aber

auch Golf-Gruppenreisen,

sowie ausgewählten Golf-

Kreuzfahrten an. Darüber hinaus

steht Ihnen das kompetente proGolf

Team aber auch gerne als Ansprechpartner

für Ihren Club-Urlaub im Club ALDIANA

oder Club ROBINSON zur Verfügung.

Für den kommenden Winter gibt der

Firmen-Inhaber von proGOLF Alfred Geldmacher

die nachfolgenden Tipps;

1 Woche Palmaraie Palace in Marrakesch

inklusive 5 x Greenfee und alle

Transfers, sowie 2 x Dinner ab EUR 949,-.

Ein weiteres TOP Angebot ist das Luxushotel

Heritage Le Telfair auf Mauritius, wo

7 Nächte inklusive Halbpension und täglichem

Greenfee auf dem spektakulären

Golf du Chateau bereits ab EUR 997,- angeboten

werden. Auf Teneriffa empfiehlt

Alfred Geldmacher das Sheraton La Caletta

für 7 Nächte mit Frühstück und

drei Golfrunden ab EUR 715,- sowie das

Abama Golf & Spa Resort mit 4 Golfrunden

auf Abama, 1 Dinner im El Mirador

sowie 4 x Lunch im Clubhaus im Zeitraum

01.11. – 18.12. ab EUR 1.298,-.

Bereits legendär ist das Arabella Son

Vida auf Mallorca, wo 7 Nächte inklusive

täglich Greenfee bereits ab

EUR 871,- offeriert werden. Stark

im Trend sind im kommenden

Winter Reisen nach Südafrika, wo

proGOLF per Baustein die Kapregion,

die Gardenroute und

als besonderen Leckerbissen

einen 3-tägigen Aufenthalt

im Kariega Game Reserve

mit 4 Pirschfahrten zu den

Big 5 anbietet. Ob Südafrika

oder Vietnam, hier gibt Alfred Geldmacher

gerne auch persönliche Tipps.

Schließlich organisiert und begleitet

progolf Reisen auch in der kommenden

Saison vier mal im Jahr Golf-Gruppenreisen

u,a. nach Südspanien, Gran Canaria,

Teneriffa und Sizilien.

Aktuelle Angebote finden Sie auch auf

www.proGolf-Reisen.de. Das Team von

proGOLF Reisen freut sich auf Ihren Anruf.

Bild: GEORGE FANCOuRt (Südafrika)

Teneriffa - Abama Golf & Spa Resort

Teneriffa – Abama *****

7 Nächte DZ Deluxe/Frühstück/1 Gratis Dinner

3 x Greenfee auf Abama inkl. Buggy

01.11.11 - 25.12.11 ab € 1.052,00

04.01.12 - 31.01.12 ab € 1.179,00

01.02.12 - 29.03.12

Aufschlag bei Buchung ab 01.10.11

Teneriffa – Sheraton La Caleta *****

7 Nächte DZ Deluxe/Frühstück

3 x Greenfee auf 2 x Adeje 1 x Las Americas

ab € 1.298,00

01.11.11 - 30.11.11 ab € 798,00

01.12.11 - 23.12.11

Aufschlag bei Buchung ab 01.11.11

Gran Canaria – Lopesan Villa del Conde *****

7 Nächte DZ Standard/inklusive Halbpension

3 x Greenfee auf 2 x Meloneras und 1 x Maspalomas

ab € 650,00

26.11.11 - 08.12.11 ab € 851,00

08.01.12 - 03.02.12 ab € 929,00

04.02.12 - 30.03.12

* Preise gelten bei Buchung bis 60 Tage vor Anreise

ab € 1.024,00

Marbella – Vincci Estrella del Mar *****

7 Nächte/DZ/FR/4 x Greenfee

01.11.11 - 30.11.11 ab € 695,00

01.02.12 - 30.04.12 ab € 755,00

Sizilien – Donnafugata Golfresort & Spa *****

7 Nächte/DZ Classic/FR/3 x Greenfee Links & Parkland

01.09.11 - 31.10.11 ab € 781,00

01.11.11 - 31.05.12 ab € 595,00

Aufschlag Weinhnachts- u. Osterferien

Algarve – Dona Filipa & San Lorenzo Golfresort *****

7 Nächte/DZ/FR/4 x Greenfee auf San Lorenzo

01.11.11 - 18.11.11 ab € 699,00

19.11.11 - 20.01.12 ab € 550,00

21.01.11 - 24.02.12 ab € 606,00

Marokko – Robinson Club Agadir

7 Nächte DZ/all inclusive/Flug/3 x Greenfee

01.11.11 - 20.12.11 / 04.01.12 - 27.02.12 ab € 1.155,00

Unser TOP – Angebot: Mauritius - Heritage Le Telfair *****

7 Nächte/DZ/Halbpension/täglich Greenfee

01.11.11 - 30.11.11 ab € 997,00

01.12.11 - 22.12.11 ab € 768,00

04.01.12 - 14.04.12 ab € 997,00

Preise gelten bei Buchung bis 30 Tage vor Abreise

Mallorca – Sheraton Arabella Golf Hotel *****

7 Nächte DZ/FR/täglich Greenfee

01.10.11 - 19.11.11 / 16.02.12 - 25.03.12 ab € 1.027,00

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Mallorca - Sheraton Arabella Golf Hotel

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36

SERVICE tOuRISMuS

SU•kontakt 05/11

Besser den

ADAC als den

Kellner fragen

Urlaub im Ausland. Was tun bei

Krankheit? Bei der Arztsuche besser

den ADAC als den Kellner fragen.

Sagt jedenfalls der ADAC.

Kindheitstraum wird endlich wahr -

Urlaub in einem richtigen Baumhaus

In einem Baumhaus zu leben und darin

zu schlafen, war und ist für viele Menschen

ein Traum. Hoch oben in den

Wipfeln der Bäume auf eine ganz eigene

Freiheit zu treffen und mit der Natur in Einklang

zu leben. In einem Baumhaus Urlaub

zu machen – die Firma Wipfelglück in Griesheim

macht’s möglich. Das Unternehmen

bietet Baumhäuser seit April und Mai dieses

Jahres „vom Feinsten“ an; auf der Schwäbischen

Ostalp und im Luftkurort Mönchberg

im Spessart. Die 4-Personen-Häuser

verfügen über eine Essecke im Inneren des

Hauses, über Tisch und Stühle auf der Sonnenterrasse

und über ein kleines Bad, das

mit Handwaschbecken, Spiegel und Toilette

versehen ist. Stromanschluss, Elektro-Heizung

und ausreichender Wärmedämmung

erlauben ein ganzjähriges Bewohnen. Das

Frühstück wird den Gästen am Morgen in

einem Frühstückskorb zum Haus gebracht.

Alteingesessene Bäcker versehen den Service.

Knapp 80 Euro kostet p.P. die Übernachtung.

Infos unter www.wipfelglueck.de.

Wer Urlaub im Ausland macht,

sollte sich möglichst schon

vor Beginn der Reise über die

medizinische Versorgung vor Ort informieren.

Dies gilt laut ADAC vor allem

für Familien mit Kindern, denn in vielen

Urlaubsregionen mangelt es an geeigneten

Kinderärzten, Kinderkliniken oder

Fachmedizinern.

Die Folge: Im Notfall dauert es nach

Meinung des Clubs oft zu lange, bis der

richtige Arzt oder das optimale Krankenhaus

gefunden ist. Auch, weil die

Tipps von Hotelangestellten oder Ferienhausvermietern

in vielen Fällen keine

gute Lösung sind.

Der ADAC meint: Da sich mit ausländischen

Patienten gutes Geld verdienen

lässt, werden erkrankte Touristen in

manchen Urlaubsregionen – unabhängig

von Qualität und Standard – nur zu

bestimmten Ärzten oder Kliniken gebracht.

Der ADAC rät deshalb, sich bei der

Suche nach einem Arzt oder einem

Krankenhaus am Urlaubsort besser

gleich direkt an den Club zu wenden.

Der medizinische Reiseservice des

ADAC Ambulanzdienst ist unter der

Telefonnummer 0049/(0)89/7676 - 77

erreichbar. Für Türkei-Urlauber gilt die

0049/(0)89/7676 - 3188. Die Service-

Telefone sind rund um die Uhr besetzt.

Wichtig ist, dass Urlauber bereits

vor der Reise einen Auslands-Krankenschutz

abgeschlossen haben. Denn die

gesetzliche Krankenversicherung bezahlt

innerhalb von Europa oft nur einen

Bruchteil der Behandlungskosten,

außerhalb von Europa grundsätzlich

überhaupt nichts. Nicht abgedeckt ist

generell ein Krankenrücktransport in

eine Klinik in Deutschland.

Rechnungen und Belege sollten Patienten

gut aufbewahren. Nur dann

kann die Auslandskrankenversicherung

schnell und unbürokratisch die Kosten

der Behandlungen erstatten.

Weltweit musste sich der ADAC

Ambulanzdienst im vergangenen Jahr

um mehr als 49.200 Reisende kümmern.

Die meisten Patienten wurden

in der Türkei betreut (6.200), vor Spanien

(5.500) und Österreich (4.900).

Rund 4.500 Urlauber mußten mit einem

ADAC Ambulanz-Sonderflug oder mit

Linienmaschinen nach Hause transportiert

(plus neun Prozent) werden.


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Welche Versicherung zahlt bei Unwetterschäden?

Bis zu 6.500 Blitze pro Stunde

wurden jüngst beim Unwetter

über NRW gezählt. Gewitterböen,

Starkregen und Blitzeinschläge

waren die Folge. Und wieder

fragten sich viele, welche Versicherung

für die Schäden aufkommt.

Das sagt der Fachmann.

Bei Autos, die durch umgestürzte

Bäume, Hagel, herabgefallene Dachziegel

oder durch Überflutung von

Straßen beschädigt wurden, ist das relativ

unproblematisch sagt Martin Hardenacke,

Sprecher des Bezirks Köln-Bonn im Bundesverband

Deutscher Versicherungskaufleute

(BVK): „Solche Fälle sind Teilkasko-Sturmschäden.

Die Teilkaskoversicherung zahlt,

zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte,

aber ohne Rabattrückstufung. Wichtig ist,

dass der Schaden den betreuenden Versicherungsvermittlern

zügig gemeldet wird.

Dann können die Schadenskosten zeitnah

ersetzt werden.“

Gewitterböen erreichen häufig Windstärke

8 und mehr, was Sturm bedeutet. Dann

sind für Häuserschäden die Gebäude-, und

bei Wohnungen die Hausratversicherungen

für den Schadenersatz zuständig. Brandschäden

sind in der Gebäudeversicherung

oder bei Mietern in der Hausratversicherung

abgesichert. Überspannungsschäden

durch Blitzeinschlag ersetzt in der Regel die

eigene Hausratversicherung. Ein genauer

Blick in die Vertragsunterlagen gibt konkrete

Auskunft, ob auch zusätzlich noch

zertrümmerte Fenster- und Glasscheiben

erneuert werden.

Für Hochwasserschäden, beispielsweise

verursacht durch einen Rückstau aus der

überforderten Kanalisation, kommt nur eine

Elementarschadenversicherung auf, die

in die bereits bestehende Gebäude- oder

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auf jede Änderung.

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SERVICE

Hausratversicherung eingeschlossen werden

kann. „Die Elementarschadenversicherung

deckt auch Schäden von Erdrutschen,

Erdsenkungen und sogar von Erdbeben

ab“, sagt der Experte. Wer beim Umfang

seines Versicherungsschutzes unsicher ist,

sollte sich von einem Versicherungsvermittler

weiterhelfen lassen.

Hauseigentümer, die dem ersten Anschein

nach glimpflich davongekommen

sind, sollten jetzt ihr Hausdach mustern.

Denn auch verschobene oder gerissene

Dachziegel sind Gewitterschäden, die vom

Dachdecker – und auf Kosten der Gebäudeversicherung

– gerichtet werden sollten.

Wenn Nachbars Baum oder einer der

Gemeinde sowie abreißende große Äste

Schäden an Autos oder Häusern anrichteten,

hilft immer nur die eigene Versicherung,

also die Teilkasko bei Autos und die

Gebäudeversicherung.

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37


38

SERVICE GESuNDhEIt

DETLEF KOENIG jetzt Chef im Klinik-Verbund

Auch Krankenhäuser müssen

sich heute dem Wettbewerb

stellen, wenn sie selbst bestehen

und dem Patienten eine

Hilfe sein wollen. Dazu sind

immer häufiger Manager gefragt,

die mit der Zeit gehen

und auch mal quer denken.

SU•kontakt 05/11

Das Profil stärken

Die Zukunft gestalten

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Nicht nur in der Wirtschaft sind Querdenker

häufig eine gern gesehene

Größe. Auch im Gesundheitswesen

wird Kreativität immer wichtiger. Da sind

Impulse von außen erwünscht. In Rhein-

Berg passiert so etwas gerade. Hier verzah-

nen sich Krankenhaus-Partner aus Bergisch

Gladbach und Köln nahezu visionär.

Im gemeinschaftlichen Rennen befinden

sich das Evangelische Krankenhaus

(EvK) und das Evangelische Krankenhaus

Köln-Weyertal. Sie bilden seit Januar 2010

die Evangelische Kliniken Rheinland GmbH

mit Sitz in Bergisch Gladbach und haben -

brandneu - seit 1.September dieses Jahres

einen übergreifenden Chef: Den bisher ehrenamtlichen

Vorsitzenden Detlef Koenig

(53) als hauptamtlichen Geschäftsführer. Im

alten Pfarrhaus am Quirlsberg hat er sein

Domizil.

Koenig ist kein Mediziner, sondern Verlagskaufmann,

aber seit fast 25 Jahren ehrenamtlich

im Aufsichtsrat der Kliniken tätig,

seit fast vier Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrates

der Holding und damit intimer

Kenner der Materie.

Zum weiteren Verständnis: Der Dachgesellschaft

der beiden Krankenhäuser

unterstehen weitere zwölf Tochtergesell-

schaften mit insgesamt fast 1.500 Mitarbeitern.

Und das kann sich demnächst

ausdehnen. Denn der neue Mann ist angetreten

mit dem Vorsatz: Das Profil stärken,

die Zukunft gestalten! Koenig: “Wir müssen

uns langfristig weiter entwickeln und strategisch

denken.“

Für den gebürtigen Gladbacher, der

in Leichlingen lebt, ist das fast wie täglich

Brot. Der Verlagsleiter (Verlag der Deutschen

Wirtschaft, Bonn) vertrat die Interessen

der deutschen Zeitschriftenverleger

als Präsident in NRW und als Vize bundesweit.

In der Szene genießt er großes Ansehen.

Beide Posten hat er jetzt allerdings

aufgegeben:“Meine ganze Kraft gilt dem

Klinikverbund.“

Hier registriert er als großes Thema „Die

Mobilität der Patienten“. Will sagen: Der

Patient bleibt nicht mehr vor Ort, sondern

sucht aus. Und da möchte Koenig seine

Häuser überregional in Position bringen. Er

denkt an weitere Kooperationen mit anderen

Häusern, und er sieht im Internet eine

ganz wesentliche Basis der Selbstdarstellung.

Als Medienmann weiß er: Dort werden

inzwischen Entscheidungen getroffen.

„Wir müssen offen sein, uns anbieten und

dafür das Fachpersonal akquirieren.“ Auch

weitere Baumaßnahmen sind nicht ausgeschlossen.

PS: Geschäftsführer im EvK ist unverändert

Dr. Harald Januschewski.


Public Relation

Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


40

SERVICE GAStRONOMIE

SU•kontakt 05/11

Jeder Sonnenstrahl wurde zuletzt für die Außengastronomie genutzt.

Die Krise im Gastgewerbe scheint

überstanden, sagt die Statistik –

Auch die Hotellerie kommt voran

Die Krise im Gastgewerbe ist

überstanden. Wie das Statistische

Bundesamt mitteilte, setzten

Hotels und Restaurants im ersten

Halbjahr 2011 nominal 3,9 Prozent

mehr um als im Vorjahreszeit-

raum. Real schlug ein Plus von

2,8 Prozent zu Buche.

Das Gastgewerbe profitiert vom

Konjunkturaufschwung und dem

anhaltenden Aufwärtstrend im

Deutschlandtourismus“, erklärt Ernst Fischer,

Präsident des Deutschen Hotel- und

Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).

Die Gastronomie verbuchte die

höchsten prozentualen Umsatzzuwächse in

einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.

Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich

der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und

Kneipen von Januar bis Juni 2011 im Vergleich

zum Vorjahreszeitraum um nominal

4,0 Prozent (real 2,6 Prozent). „Die gestiegene

Ausgehfreude und das schöne Frühlingswetter

haben zu diesem erfreulichen

Umsatzplus beigetragen“, sagte Fischer.

Allerdings dürfte der regnerische Sommer

die gute Stimmung bei vielen Unternehmern

trüben. „Vor allem die Ausflugsgastronomie,

die Eisdielen und Biergärten

mussten immense Umsatzeinbußen hinnehmen“,

sagt Fischer. Jetzt hoffen alle auf

einen goldenen Herbst.

Die Hotellerie befindet sich wie bereits

2010 weiter auf Wachstumskurs. „Die Vielfalt

des Reiselandes Deutschland begeistert

inländische wie ausländische Gäste“,

so Fischer. Von Januar bis Juni 2011 stieg

die Zahl der Gästeübernachtungen im Beherbergungsgewerbe

um fünf Prozent auf

174,2 Millionen. „Besonders erfreulich ist

der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland“,

sagt der DEHOGA-Präsident. „Hier

gab es ein Plus von acht Prozent.“ Hotels,

Gasthöfe und Pensionen registrierten im

ersten Halbjahr ein nominales Umsatzplus

von 4,8 Prozent (real 4,2 Prozent).

Der DEHOGA Bundesverband geht davon

aus, dass die Gesamtbranche ein nominales

Umsatzplus von drei Prozent für das

Jahr 2011 erreichen wird.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema

heute

Grappa

Frage: Herr Rüsing, ich weiß, dass Sie einen

guten Grappa zu schätzen wissen. Was ist eigentlich

Grappa?

Klaus Rüsing: Grappa ist ein feines Nebenprodukt

bei der Bereitung von Wein. Es handelt

sich um einen Tresterbrand, d. h. die Traubenhäute

die beim Weißwein vor der Gärung,

beim Rotwein nach der Gärung abgepresst

werden, gelangen in die Brennerei.

Frage: Nebenprodukt! Das hört sich gut an.

Ist das nicht einfach nur eine, Entschuldigung,

Resteverwertung?

Klaus Rüsing: Die Traubenschalen sollten

sorgfältig und schonend abgepresst werden.

Je weniger die Traubenhäute zerdrückt wurden,

desto mehr Aromen der Rebsorte bleiben

erhalten.

Frage: In Ordnung. Das verstehe ich. Es gibt

bestimmt auch Unterschiede im Brennverfahren?

Klaus Rüsing: Das ist eine hohe Kunst. Der

Trester sollte langsam erhitzt werden. Nur ein

bestimmter Teil des Destillates wird weiterverarbeitet.

Der Großteil wird verworfen.

Frage: Was heißt weiterverarbeitet? Ist der

Grappa nach dem Brand nicht fertig?

Klaus Rüsing: Sie haben recht. Eigentlich ist

der Grappa fertig hergestellt. Manche Brennereien

brennen den Trester mehrmals. Dies

macht den Grappa reintöniger.

Frage: Grappa ist doch im Normalfall klar.

Was ist mit dem Grappa passiert, wenn dieser

gelblich-braun aussieht?

Klaus Rüsing: Viele legen den Grappa zum

Nachreifen noch eine Zeit lang, zum Teil mehrere

Jahre, in Holzfässer. Dieser Grappa ist sehr

oft weicher, leider aber auch teurer.

www.ruesing-weine.de


Im Blickpunkt

StEuERN: Steuerermäßigungen durch

aktuelle Rechtsprechung zu erwarten � S. 42

FINANzEN: Mit Bankkundenkarten

im Ausland Geld abheben � S. 43


SU •kontakt

CONtROLLING: 10 handfeste tipps

aus der Praxis vom Experten � S. 46

ReCHt

Ansprüche

bei einem

Mietmangel

� Seite 44

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


42

Im Blickpunkt Steuern

SU•kontakt 05/11

aktuelles zur regelmäßigen arbeitsstätte und

entwicklungen zur absetzbarkeit des arbeitszimmers

Aufwendungen für

erstmalige Berufsausbildung

absetzbar

Von UWE HAPP

In einer aktuellen Entscheidung

hat der Bundesfinanzhof vor

kurzem festgestellt, dass Aufwendungen

für die erstmalige Berufsausbildung

oder für ein Erststudium

auch in der geltenden Gesetzeslage

als Werbungskosten steuerlich

anzuerkennen sein können.

Der Gesetzgeber hatte im Jahr 2004

als Reaktion auf die Rechtsprechung

des Bundesfinanzhofs die erstmaligen

Berufsausbildungskosten nur

noch im Rahmen eines begrenzten

Sonderausgabenabzugs zugelassen.

Durch dieses Urteil ist es jetzt wieder

möglich, Berufsausbildungskosten

als Werbungskosten abzusetzen.

Voraussetzung ist lediglich ein hinreichend

konkreter Veranlassungszusammenhang

zwischen den Aufwendungen und einer

(unter Umständen auch späteren) beruflichen

Tätigkeit. Dieser Zusammenhang sei

jedoch stets gegeben, wenn die Berufsausbildung

Berufswissen vermittelt.

Das Bundesfinanzministerium rechnet aufgrund

dieses Urteils mit Steuerausfällen von

rund einer Milliarde Euro. Daher wird seitens

des Ministeriums geprüft, welche gesetzgeberischen

und verwaltungstechnischen

Gestaltungen unter Berücksichtigung der

Eckpunkte des Urteils möglich sind, um den

Steuerausfall möglichst gering zu halten.

Nur eine regelmäßige Arbeitsstätte

bei Arbeitnehmern

In einem weiteren aktuellen Urteil hat der

Bundesfinanzhof unter Änderung seiner

bisherigen Rechtsprechung entschieden,

dass ein Arbeitnehmer nicht mehr als eine

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

regelmäßige Arbeitsstätte innehaben kann,

auch wenn er fortdauernd und immer wieder

verschiedene Betriebsstätten seines Arbeitgebers

aufsucht. In einem solchen Fall

ist der örtliche Mittelpunkt der beruflichen

Tätigkeit zu bestimmen und dieser kann

nur an einem Ort vorliegen.

Sollte keine der Betriebsstätten eine hinreichend

zentrale Bedeutung gegenüber den

anderen Tätigkeitsorten haben, ist es sogar

möglich, keine regelmäßige Arbeitsstätte

zu haben. Gleiches gilt, wenn ein Außendienstmitarbeiter

den Betriebssitz seines

Arbeitgebers zwar regelmäßig, aber lediglich

zu Kontrollzwecken aufsucht, ohne dort

seiner eigentlichen beruflichen Tätigkeit

nachzugehen.

Die neue Kernaussage des Bundesfinanzhofs

„nicht mehr als eine, unter Umständen

auch keine regelmäßige Arbeitsstätte“

vereinfacht das Reisekostenrecht erheblich.

Hiervon profitieren sowohl Arbeitgeber

als auch Arbeitnehmer, da komplizierte

Berechnungen des geldwerten Vorteils

bei der Dienstwagenversteuerung sowie

das Aufsplitten der Entfernungspauschale

beim Aufsuchen mehrerer regelmäßiger

Arbeitsstätten nun entfallen. Stattdessen

können die für Arbeitnehmer günstigeren

Regelungen des geltenden Reisekostenrechts

für Auswärtstätigkeiten in anderen

Betriebsstätten angewandt werden.

Arbeitszimmer trotz privater Mitbenutzung

steuerlich abziehbar

Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer

können nach einem Urteil des Finanzgerichts

Köln auch bei erheblicher privater

Mitbenutzung in Höhe des beruflichen

bzw. des betrieblichen Nutzungsanteils

steuerlich abgezogen werden. Damit erweitert

das Finanzgericht Köln die Grundsatzentscheidungen

des Bundesfinanzhofs

aus dem Jahr 2009, der – unter Aufgabe

seiner Rechtsprechung – eine Aufteilung

zwischen privat und beruflich veranlassten

Reisekosten grundsätzlich zulässt, wenn die

beruflich veranlassten Zeitanteile feststehen

und nicht von untergeordneter Bedeutung

sind. In einem weiteren Schritt lässt das Finanzgericht

Köln sogar den hälftigen Abzug

der Kosten zu, wenn kein anderer Aufteilungsmaßstab

ersichtlich ist.

Zu beachten ist jedoch, dass Kosten für

ein Arbeitszimmer grundsätzlich nur dann

abziehbar sind, wenn das Arbeitszimmer

entweder den Mittelpunkt der gesamten

betrieblichen und beruflichen Betätigung

bildet oder für die betriebliche oder berufliche

Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz

zur Verfügung steht. Im letzteren Fall ist

der Abzug auf 1.250 EUR begrenzt. Gegen

das Urteil des Finanzgerichts Köln wurde

beim Bundesfinanzhof bereits Revision eingelegt,

so das abzuwarten bleibt inwieweit

die Kosten tatsächlich abzugsfähig werden.

Erhöhung der Grunderwerbsteuer

bei Immobilienerwerb

Die Grunderwerbsteuer wird in NRW zum

01.10.2011 von 3,5% auf 5% erhöht. Damit

folgt NRW anderen Bundesländern wie z.B.

Berlin oder Hamburg.

Entscheidend für die Anwendung des höheren

Steuersatzes ist der Abschluss des

notariell beurkundeten Kaufvertrags und

nicht der Zeitpunkt der Übergabe des

Grundstücks, der Grundbucheintragung

oder der Kaufpreiszahlung. Unter diesem

Aspekt kann das zeitliche Vorziehen eines

Kaufvertrags empfehlenswert sein.


Finanzen

Bankkundenkarten im Ausland – wenn der

Automat plötzlich kein Geld mehr herausgibt

In diesem Sommer standen und

stehen Reisende in Tokio, New

York, Moskau oder Buenos Aires

unverhofft ohne Bargeld da, wenn

sie mit ihrer Bankkundenkarte am

Automaten Geld abheben wollen.

Auch beim Bezahlen in Läden,

Restaurants oder Tankstellen kann

die Karte streiken. Was ist passiert?

Die Institute haben das Geldabheben

aus Sicherheitsgründen eingeschränkt

oder die Karten ausgetauscht.

Betrügereien an ausländischen

Geldautomaten lassen sie zu diesen Vorkehrungen

greifen.

test.de hat bei den großen Geldhäusern

nachgefragt, mit welchen Einschränkungen

Kunden im Ausland rechnen müssen. Dabei

wählen Banken-Gruppen drei verschiedene

Wege.

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Die Postbank, viele Volks- und Raiffeisenbanken

sowie weniger als zehn Sparkassen

haben das weitverbreitete Maestro-

Logo auf der Bankkundenkarte gegen das

„V Pay“-Zeichen eingetauscht. V Pay gehört

zum Kreditkarten-Riesen Visa und ist das

Gegenstück zu Maestro des Konkurrenten

Mastercard.

Die Karten bieten mehr Sicherheit, weil

die Transaktionen statt über den Magnetstreifen

über einen neuen Chip abgewickelt

werden. Mit diesem Chip sollen die Kartendaten

vor dem Kopieren und Verfälschen

geschützt sein. Das Problem ist ihre geringe

Reichweite. Die Karte ist in der EU und einigen

Nachbarländern einsetzbar sowie in

Israel und Türkei. Aber Achtung: In Nordeuropa

und Österreich sind viele Händler-

Kassen noch nicht auf das neue System

umgestellt. Außerhalb Europas ist V Pay nur

in wenigen Touristenregionen akzeptiert,

sonst hat sich die Chiptechnologie bislang

nicht durchgesetzt.

Der Tipp: Wenn Sie Reisen außerhalb

Europas planen, sollten Sie eine Kreditkarte

und eine Bankkundenkarte mit Maestro-

Zeichen mitnehmen oder zwei verschiedene

Kreditkarten einstecken. Mit einer

V Pay-Karte können Sie dort weder zahlen

noch Geld holen.

Das gleiche gilt für die Balkan-Länder

sowie Moldawien, Russland, die Ukraine

oder Weißrussland. Dort sind Sie mit V Pay

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SU•kontakt 05/11

43

Im Blickpunkt


44

Mietmangel: Rechts-

ansprüche sorgfältig prüfen

Im Blickpunkt Recht

SU•kontakt 05/11

Von BURKHARD RAFFENBERG

Baulärm, Heizungsdefekt oder

Schimmelbefall: Leicht kommt es

zu Beeinträchtigungen rund um

das Mietobjekt. Bei vielen Privatmietern

ist die Toleranzgrenze gering.

Auch Gewerbemieter sind schnell

verärgert, denn sie sehen ihren

Geschäftsbetrieb gefährdet.

Schnell stellt sich die Frage, inwieweit

es sich um einen Mangel handelt,

der eine Minderung oder Zurückbehaltung

der Miete rechtfertigt. „Betroffene

sollten nicht unüberlegt handeln“, rät Burkhard

Raffenberg, Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Miet- und Wohneigentumsrecht

bei der DHPG in Bonn. Häufig kommt es

zum Streit mit dem Vermieter, der nicht selten

in gerichtlichen Auseinandersetzungen

gipfelt.

ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs

(BGH) ist für viele Mieter und Vermieter

von Bedeutung. Die Richter haben die

Voraussetzungen für eine Zurückbehaltung

der Miete aufgrund von Mängeln konkretisiert.

Im vorliegenden Fall (Az.: VIII ZR

330/09) hatte ein Vermieter seinem Mieter

gekündigt, weil dieser in zwei aufeinanderfolgenden

Monaten mit seiner Miete im

Verzug war. Der Mieter widersprach der

Kündigung mit dem Verweis auf Schimmelbefall

in der Wohnung. Der BGH entschied

zugunsten des Vermieters: Der Mieter habe

den Mangel nicht rechtzeitig angezeigt. Erst

nachdem der Vermieter über den Mangel

informiert ist, können anstehende Mietzahlungen

zurückbehalten werden. Das Gesetz

sah eine Anzeigepflicht bislang nur für

die Mietminderung vor. Mit dem aktuellen

BGH-Urteil gilt gleiches nun auch für die Zurückbehaltung.

Grundsätzlich ist zwischen dem Recht

zur Minderung und dem Zurückbehaltungsrecht

zu unterscheiden. Mieter können

beide Rechte nebeneinander geltend

machen. Welche Form einer Kürzung ratsam

ist, hängt immer von den Bedingungen

im Einzelfall ab. Eine berechtigte Minderung

reduziert die Miete endgültig. Das Zurück-

Burkhard Raffenberg

Rechtsanwalt

DHPG Bonn

behaltungsrecht berechtigt zur vorläufigen

Einbehaltung eines Mietanteils. Die zurückbehaltene

Summe kann bis zu fünfmal höher

als der berechtigte Minderungsbetrag

sein. Hierdurch kann der Mieter einen enormen

Druck auf den Vermieter ausüben und

ihn zur zügigen Mängelbeseitigung bewegen.

Solange die Beeinträchtigung anhält,

kann der Mieter nicht in Zahlungsverzug

kommen. Der einbehaltene Betrag ist nach

Beseitigung der Mängel an den Vermieter

nachzuzahlen.

„Mieter sollten ihre Rechtsansprüche

genau prüfen, aber nicht um jeden Preis

durchsetzen“, betont DHPG-Experte Burkhard

Raffenberg. „Ein überzogenes Vorgehen

wird schnell zum Bumerang.“ Bei einer

unberechtigten Minderung oder Zurückbehaltung

kann der Mieter in Zahlungsverzug

geraten. Für einige Vermieter ist dies ein

willkommener Anlass, sich vom Mieter zu

trennen. Eine Gegenwehr ist oft zwecklos.

Raffenberg: „Oft sprechen Vermieter neben

der fristlosen gleich auch eine ordentliche

Kündigung aus.“ Die Beurteilung von Mietmängeln

bietet einen großen Interpretationsspielraum.

Mieter und Vermieter sollten

in jedem Fall systematisch vorgehen und

ihre Handlungsoptionen sorgfältig prüfen

(siehe nachfolgende Praxistipps).

Was Mieter beachten sollten

Mieter sollten eine Minderung oder Zurückbehaltung

der Miete genau prüfen. Es empfiehlt

sich, folgende Schritte einzuhalten, um

Ansprüche wirksam geltend zu machen.

1. Voraussetzungen prüfen: Nicht jeder

Mangel rechtfertigt eine Minderung oder

Zurückbehaltung der Miete. Die Gebrauchs-

tauglichkeit der Mietsache muss durch den

Mangel erheblich eingeschränkt sein. Kleine

Beeinträchtigungen wie Risse in Kacheln

oder eine defekte Glühbirne im Hausflur

erfüllen die Voraussetzungen in der Regel

nicht. Ausgeschlossen sind auch Mängel,

die der Mieter ganz oder teilweise selbst

verschuldet hat. Im Zweifelsfall empfiehlt sich

die Rücksprache mit qualifizierten Beratern.

2. Mangel anzeigen: Mieter müssen einen

Mangel zunächst dem Vermieter melden.

Erst dann ist eine Minderung bzw. Zurückbehaltung

der Miete rechtmäßig. Die Anzeige

sollte schriftlich und am besten per

Einschreiben erfolgen. Wird der Mangel

im Rahmen eines Vor-Ort-Termins angezeigt,

ist das Treffen sicherheitshalber zu

protokollieren. Im Streitfall muss der Mieter

nachweisen, dass der Vermieter eine Mängelanzeige

erhalten hat. Unterbleibt eine

Mitteilung, riskiert der Mieter zudem Schadenersatzzahlungen

für Folgeschäden.

3. Rechte geltend machen: Erst nach erfolgter

Mängelanzeige kann die Miete

gemindert oder zurückbehalten werden.

Viele Mieter kürzen vergleichsweise hohe

Summen. Schnell addieren sich die Beträge

auf eine Höhe von zwei Monatsmieten. Erweist

sich eine Kürzung als unrechtmäßig,

besteht Zahlungsverzug und der Vermieter

kann fristlos kündigen. Mieter sollten deshalb

sorgfältig abwägen, wie sie vorgehen.

Eine Alternative ist die Zahlung unter Vorbehalt:

Der Mieter zahlt weiterhin die volle

Miete, vermerkt aber seinen Anspruch auf

Mietminderung. Ein Hinweis auf dem Überweisungsträger

reicht nicht aus. Es sollte

eine schriftliche Mitteilung an den Vermieter

erfolgen, deren Zugang quittiert wird.

Darin ist zu konkretisieren, welcher Betrag

bei unterlassener Mängelbeseitigung –

rechtlich zulässig – gemindert wird.

Was Vermieter beachten sollten

Vermieter sind einer Minderung oder Zurückbehaltung

der Miete nicht schutzlos

ausgeliefert. Sie sollten ihre Handlungsoptionen

systematisch abwägen.

1. Mängelanzeige prüfen: Der Vermieter

muss auf Grundlage der Mängelanzeige

alle notwendigen Entscheidungen zur

Mängelbeseitigung treffen können. Auch

eine nicht spezifizierte Mängelanzeige ist


ernst zu nehmen. Der vermeintliche Mangel

sollte in Absprache mit dem Mieter in

Augenschein genommen werden. Dann ist

der Mangel durch geeignete Maßnahmen

nachhaltig zu beseitigen, gegebenenfalls

nach Sicherung von Beweisen. Pro forma

sollte der Vermieter einer angekündigten

oder bereits umgesetzten Minderung widersprechen.

Die Durchsetzung von etwaigen

Zahlungsansprüchen sollte bis zur

endgültigen Klärung der Mangelursache

und des Mangelausmaßes zurückgestellt

werden.

2. Sachverhalt aufklären: Es ist zu prüfen,

ob der Mangel auch auf das Verschulden

Dritter zurückzuführen ist. Dann können Regressansprüche

in Betracht kommen. Ferner

ist zu prüfen, ob der Mieter ganz oder teilweise

für den Mangel verantwortlich ist. Ist

dies nachweisbar, ist der Vermieter gegebenenfalls

von seiner Gewährleistungshaftung

befreit. Typisches Beispiel: Der Mieter

hat ohne Absprache Veränderungen an

der Mietsache vorgenommen. Zwar ist der

Mieter für einen Mangel darlegungs- und

beweispflichtig. Doch der Vermieter trägt

die Beweislast dafür, dass die Mangelursache

beim Mieter zu suchen ist. Im Zweifels-

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fall sollte ein Sachverständiger hinzugezogen

werden.

3. Rechte ausschließen: Ein lediglich unerheblicher

Mangel begründet keine Gewährleistungsrechte

des Mieters. Wenn der

Mieter den Mangel schon bei Vertragsabschluss

kannte und sich keine Rechte vorbehalten

hat, darf er die Miete nicht mindern.

Zudem stehen ihm keine Schadenersatzoder

Aufwendungsersatzansprüche – etwa

für die eigene Mängelbeseitigung – zu.

Weiterer Fall: Keine oder eine nur unzureichende

Mängelanzeige können dazu

führen, dass der Mieter sein Minderungsund

Zurückbehaltungsrecht verliert. Gerät

der Mieter in Annahmeverzug, weil er die

vom Vermieter konkret angebotene Mängelbeseitigung

nicht annimmt oder gar verweigert,

befindet sich der Vermieter nicht

im Verzug mit der Mängelbeseitigung. Ein

Zurückbehaltungsrecht des Mieters entfällt.

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45

Im Blickpunkt


46

Im Blickpunkt

Controlling

SU•kontakt 05/11

Von GEORG BERSTER

Keine Frage: Buchhaltung ist die

zentrale Abteilung im Unternehmen.

Hier laufen alle Geschäftsvorfälle

zusammen, werden systematisch

und lückenlos erfasst.

Der buchhalterische Datenstamm

bildet die Basis für verlässliche

Informationen über Liquidität

und Vermögenslage und wird von

den Führungskräften genutzt, um

Entscheidungen für die Zukunft zu

treffen und somit die Weichen des

Unternehmens in die richtige

Richtung zu stellen.

trotzdem zeigt die Erfahrung, dass es

sowohl in kleinen als auch größeren

Unternehmen immer wieder zu

Problemen oder Fehlentwicklungen in der

Buchhaltung kommt, die sich vom Typus

her ähneln. Was tun? Wer die 10 Experten-

Tipps aus der Praxis beherzigt, hat den ersten

Schritt zur Optimierung der Buchhaltung

bereits gemacht

Keine Vermischung von privaten

und Firmenaufwendungen

Hier finden sich immer eine Menge Beispiele:

Handwerker, die zum Teil auch privat

genutzt werden. Acht Firmenwagen

für fünf Führungskräfte. Kosten für Oberhemden,

die unter Werbekosten verbucht

werden usw. usw.

Auch wenn das Finanzamt die unterschiedlichen

Positionen nicht in Frage

stellt, sollte den Beteiligten aber klar sein,

dass derartige Buchungen das Bild eines

Unternehmens verfälschen, da die Kosten,

die hier aufgeführt werden, nichts

mit dem eigentlichen Geschäftsbetrieb

zu tun haben. Gerade in „schwierigen“

Zeiten, sollten derartige Aufwendungen

das Ergebnis eines Unternehmens nicht

beeinflussen.

Tagesaktuell buchen

Insbesondere das Bankkonto sollte tagesaktuell

beobachtet bzw. geführt werden.

10 handfeste tipps aus der Praxis vom experten

Optimieren Sie

Ihre Buchhaltung

Georg Berster

Finance- und Working

Capital Manager,

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Der Blick auf den aktuellen Kontostand

ist Pflicht, da ansonsten das Nachhalten

von Rechnungen und zeitnahes Mahnwesen

nicht gegeben sind. Vor allem in

kritischen Zeiten ein absolutes Muss.

Doppelbuchungen vermeiden

Hier gibt es den Klassiker: Rechnungen,

die eingehen und innerhalb des Hauses

weitergereicht werden. Und natürlich

bleiben sie irgendwo liegen. Die Mahnung

kommt, auch sie wird eingebucht

und unter Umständen anschließend bezahlt

also doppelt bezahlt.

Interne Kommunikation verbessern

In der Praxis haben sich regelmäßige OP-

Besprechungen (Offene Posten-Besprechungen)

bewährt, an denen Vertreter

von Vertrieb, Einkauf und Geschäftsleitung

teilnehmen. Bringt für alle Seiten

wertvolle Infos über Kunden, Lieferanten

und interne Abläufe.

Kommunikation mit Banken

intensivieren

Im Sinne des gegenseitigen Vertrauens ist

es wichtig, mit den Ansprechpartnern Ihrer

Bank Kontakt zu halten und sie regelmäßig

über Probleme, neue Situationen

oder Geschäftsverläufe zu informieren.

Kann z. B. helfen, wenn Ihr Unternehmen

saisonalen Schwankungen ausgesetzt

ist, um mögliche Liquiditätsprobleme zu

überbrücken, indem man mit dem Banker

einen temporären, erweiterbaren Dispokredit

vereinbart.

Mit Kunden und Lieferanten

kommunizieren

Strenge Rechnung – gute Freundschaft.

Das ist und bleibt die eherne Faustregel

einer produktiven und profitablen Partnerschaft

mit Kunden und Lieferanten.

Daher ist ein regelmäßiger Austausch auf

Augenhöhe ebenso empfehlenswert wie

der sofortige Dialog bei Zahlungsschwierigkeiten,

um nicht in die Liquiditätsfalle

zu geraten oder Missverständnisse auszuräumen.

Auf Zahlungsziele achten

Es gibt eine nicht zu unterschätzende

Zahl von Unternehmen, die ihre Rechnungen

eher begleichen, als sie müssen.

Beispiel: An jedem Donnerstag werden

Rechnungen überwiesen – egal ob sie

jetzt fällig sind oder erst in zwei Wochen.

Das entzieht dem Unternehmen unter

Umständen wertvolle Liquidität.

Bessere Datenpflege

Sehr häufig finden wir Probleme bei der

Datenerfassung und -pflege. Falsche

Adressen, Bezeichnungen oder Namen

z. B. auf Rechnungen, werden zu doppelter

Arbeit, da sie zurückkommen und

geändert werden müssen.

Schlussendlich verzögern sie auch den

Zahlungseingang, da sie natürlich auch

erst viel später abgerechnet werden.

Mehr Transparenz im Lager

Wer überwacht die Bestandsführung?

Oftmals fehlt der Überblick über den aktuellen

Lagerbestand. Konsequenz: unkoordinierte

Bestellungen, die Bestände an

Rohstoffen und Materialien werden zu

hoch.

Unnötige Kosten werden auf diese

Weise im Lager gebunden. Das drückt

das Ergebnis bzw. verfälscht es bei Nichtbuchung.

Monatliche Abgrenzungen

Die systematische Buchhaltung muss

alle Positionen erfassen – jeden Monat.

Wer zum Beispiel Abschreibungen nicht

monatlich verbucht, die Bestandsituation

nicht im Griff hat oder Kosten wie Energie

und das 13. Gehalt nicht berücksichtigt,

wird am Ende des Jahres nachbuchen

und schlussendlich einen deutlichen Ergebniseinbruch

erklären müssen.


KonluS baut seine Spezialisierung auf

internationales Steuerrecht weiter aus

Die 1994 in Bensberg gegründete

Partnerschaftsgesellschaft profitiert

dabei vom Zusammenschluss dreier

großer internationaler Organisationen

von Wirtschaftsprüfern

und Steuerberatern.

Drei große internationale Organisationen

unabhängiger Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater (IGAF Worldwide,

Polaris International und Fidunion

International) haben sich Anfang Juni zu einer

neuen Organisation unter dem Namen

IGAF POLARIS zusammengeschlossen.

KONLUS Partnerschaftsgesellschaft ist seit

2009 Mitglied von IGAF Worldwide. Seit

dem „Merger“ vereint IGAF POLARIS 843

Mitgliedskanzleien in 90 Ländern rund um

den Globus. Insgesamt sind in diesen Kanzleien

2.400 Partner und 16.300 Mitarbeiter

tätig. Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel:

ihre international tätigen Mandanten angesichts

wachsender Anforderungen kompetent

und länderübergreifend zu beraten.

„Bereits kurz nach Gründung von KONLUS

haben wir uns auf die internationale Beratung

spezialisiert“, sagt Carl Erik Koehler,

Gründungspartner von KONLUS. „In

der Folgezeit haben wir uns aktiv auch

im Führungsgremium einer europäischen

Organisation von Wirtschaftsprüfern und

Steuerberatern engagiert und konsequent

die internationalen Fachkompetenzen der

Partner und Mitarbeiter entwickelt.“

Mit dem Wechsel zu IGAF Worldwide im

Jahr 2009 ist es KONLUS möglich, für ihre

mittelständischen Mandanten auch Ansprechpartner

im mittleren Osten, Asien,

Amerika und Australien zu nennen. Koehler

freut sich nun über die zusätzlichen Gelegenheiten,

die sich durch den damals nicht

absehbaren Merger ergeben: „Die Zahl der

kooperierenden ausländischen Kollegen hat

sich mit einem Schlag mehr als verdoppelt.

Als zentraler Ansprechpartner in der Wachstumsregion

Rheinland haben wir dieses Jahr

Dipl.-Kfm. Carl Erik Koehler

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Certified Valuation Analyst (CVA)

mit unseren ausländischen Kollegen bereits

deutlich mehr Mandanten bei Aktivitäten in

der Region unterstützen können.“

Um den wachsenden Herausforderungen

gerecht zu werden, hat KONLUS die fachlichen

Kompetenzen im Partnerkreis und bei

den Mitarbeitern über Jahre hinweg entwickelt.

Mit Inge Hofer (Steuerberaterin und

examinierte Fachberaterin für internationales

Steuerrecht) und Christoph Kneip (WP

StB CPA (USA)) sind zwei weitere international

erfahrene Partner an Bord, die neben

der Beratung in Englisch die Beratung auch

in Italienisch bzw. Französisch durchführen.

In der internationalen Steuerberatung sind

die großen Themen des deutschen Außensteuergesetzes

weiterhin aktuell: die einzigartige

deutsche Wegzugsbesteuerung, die

Bewertung und Besteuerung von Funktionsverlagerungen

sowie die Beratung im

Bereich internationaler Verrechnungspreise

und deren Dokumentation. Weitere Beratungsschwerpunkte

sind umsatzsteuerliche

Fallstricke bei grenzübergreifenden Unternehmensaktivitäten

und die Verrechnung

von im Ausland angefallenen Verlusten mit

Koehler NeumaNN luxem heuel & PartNer

Schlossstraße 20

51429 Bergisch Gladbach

Dipl.-Kfm. Christoph Kneip

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Certified Public Accountant (CPA-USA)

Dipl.-Vw. Ingeborg Hofer

Steuerberaterin

inländischen Einkünften. Insbesondere Anfangsverluste,

die mit einem Gang ins Ausland

oder mit der Aufnahme internationaler

Handelstätigkeiten verbunden sind.

Unternehmen, die sich im Ausland engagieren,

kommen kaum darum herum, eigene

Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden oder

auch ausländische Mitarbeiter in Deutschland

einzusetzen. Mit der befristeten Mitarbeiterentsendung

oder sogar dauerhaften

Wohnsitzverlagerung sind komplizierte

steuer- und sozialversicherungsrechtliche

Themen verbunden.

Um die integrierte Beratung zu erweitern

hat KONLUS mit weiteren Kollegen internationale

Facharbeitsgruppen initiiert, in der

die Themenbereiche internationales Sozialversicherungsrecht,

Zölle und Verbrauchsteuern

sowie Import- und Exportkontrolle

regelmäßig vertieft und Erfahrungen ausgetauscht

werden. „Grundsätzlich gilt, so früh

wie möglich in die Beratung eingebunden

zu werden. Es bringt wenig, im Nachhinein

als Reparaturbetrieb zu fungieren“, betont

Koehler. „KONLUS setzt auf eine proaktive

Gestaltungsberatung.“

telefon +49 (0) 22 04 - 95 08-100

telefax +49 (0) 22 04 - 95 08-110

e-mail: info@konlus.de

Web: www.konlus.de

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