JohanneS GeRStäcKeR Von der Sieg nach Europa

glkompakt

JohanneS GeRStäcKeR Von der Sieg nach Europa

02

März / April 2011 · 2. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Niederkassel

Troisdorf

St. Augustin

Lohmar

Siegburg

Königswinter

Bad Honnef

Neunkirchen-

Seelscheid

Ruppichteroth

Hennef

Much

Eitorf

Windeck

SiegBurg

Neue Geschäftsführung

und frischer Wind für die

Helios-Klinik

NiederkaSSel

Mehr als 110 Aussteller

zum Gewerbeforum

erwartet

TroiSdorf

Wirtschaftsförderung:

Unternehmertreffen feierte

50. Jubiläum

HeNNef

Werbegemeinschaft

empfing ihre Neumitglieder

im Rathaus

Bad HoNNef

Ausgezeichnete

Unternehmer wurden im

Rathaus geehrt

loHmar

Schüler wagen bei

EMITEC den Start ins

Berufsleben

ST. auguSTiN

Kinderklinik geht mit

Motivation ins

40. Jubiläumsjahr

muCH

Region ist bei Menschen

und mittelständigen

Unternehmen beliebt

eiTorf

Unternehmertreffen:

großes Interesse an der

Potenzialberatung

WiNdeCk

Bungard Elektronik feiert

50-jähriges Bestehen auf

dem Markt

eR DecKt Den KünStleRbeDaRf von 500.000 KunDen

JohanneS GeRStäcKeR Von der Sieg nach Europa

Bonn


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SU •kontakt • Nr. 02 / 2011

iNHalT

SU •pROFIl

SERIE - Die Erfolgreichen in unserer Region: 4

Familienunternehmen Gerstäcker aus Eitorf,

Künstlerbedarf für Europa

SU •REGIO

„Rund um Köln“ startet Ostermontag 6

FHDW – Master-Studiengang Automotive 7

Management ab Oktober

OSMAB mit „Kunst im Bau“ 8

Königswinter - Landrat sorgt sich 10

um die Zukunft des Petersbergs

SU •lOKAl

SIEGBURG - Neue Parkplätze am Bahnhof 12

NIEDERKASSEL - Rheinuferpark im Bau 13

TROISDORF - Kompetenzzentrum 14

bündelt Fachkräfte der Kunststoffbranche

HENNEF - Begehrtes Bauland im Siegbogen 15

KÖNIGSWINTER - Ärger mit Nahverkehr 16

BAD HONNEF - Designpreis für Brähler ICS 16

LOHMAR - Nach Großbrand werden

Spenden für Grundschule benötigt

17

SANKT AUGUSTIN - Kinderklinik

geht mit positiver Bilanz ins Jubiläumsjahr

18

MUCH - Potanzial der Region nutzen 19

EITORF - Vorbereitungen für Gewerbeschau 20

WINDECK - Schnelles Internet gefragt 20

NACHBARSCHAFT - Bonn 21

Breitbandversorgung an der Sieg 22

Die MesseCity Köln nimmt Gestalt an 24

SU •SERVICE

GASTRONOMIE - Bier macht nicht dick 26

ZEITARBEIT-SpECIAl 27

TOURISMUS - Deutschland ist Nr. 1 34

GOLF - Rheingolf-Messe ein Erfolg 36

AUTO - Der neue Audi A6 und das 38

faszinierende 6er-Cabrio von BMW

GESUNDHEIT - Firmen-Fitness 42

SU • STEuERN REChT FINANZEN

u. a. – Zuschüsse ein Sachbezug ab 43

– Kreissparkasse auf Wachstumspfad

– Controlling: Auf Spurensuche

– Genossenschaftsbanken legten zu

ediTorial

Angekommen

Ein paar Wochen sind

es jetzt her, dass wir mit

„SU.kontakt“ wirtschaftliches

Neuland betreten

haben. „Ein Wagnis“

haben manche Kritiker -

oder auch Mitbewerber - gesagt. Wir meinen:

Der Rhein-Sieg-Kreis ist so attraktiv,

mit so viel Kultur- und Wirtschaftsschätzen

und mit einer Bildungslandschaft, die ihresgleichen

sucht, dass es schon fast sträflich

war, nicht früher gekommen zu sein.

Was sich an der Sieg in den vergangenen

Jahren entwickelt hat, braucht sich wirklich

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

nicht zu verstecken. Im Gegenteil: Es müßte

noch viel mehr bekannt gemacht werden.

Ein Umstand, der unsere Entscheidung, hier

unseren Hut in den Ring zu werfen, wesentlich

beeinflußt hat.

Wir kennen sinnvolle Öffentlichkeitsarbeit

aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und

die Stadt Leverkusen, wo wir vor sieben

Jahren mit „GL&Lev kontakt“ unser erstes

regionales Wirtschaftsmagazin aufgelegt

haben. Nach den ersten Ausgaben haben

wir hier schon viele neue Freunde gefunden

und fühlen uns bereits sehr wohl. Ihr

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Druck: Köllen Druck, Bonn

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2011.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: März / April 2011

Anzeigenschluß: 25. Februar 2011

SU•kontakt 02/11

3

IMPRESSUM


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SU •pROFIl DIE ERFOlGREIChEN

familienunternehmen Gerstäcker wuchs erfolgreich auf den europäischen markt

Was Künstlerherzen höher schlagen lässt

Kaum ein anderes

Unternehmen aus dem

oberen Siegtal hat in den

vergangenen 50 Jahren

einen Sprung von der Sieg

auf den europäischen Markt

geschafft: Mit der Herstellung

und dem Verkauf von

pädagogischen Kunstspielen

startete Johannes Gerstäcker

Anfang der 1950er Jahre

sein Unternehmen.

SU•kontakt 02/11

von thomaS heinemann

Heute, 50 Jahre später, steht das

rot-weiße Gerstaecker-Logo, das

geschwungene „G“, in ganz Europa

für Qualität und Vielfalt im Künstlerbedarf.

Michael Gerstäcker, Sohn des Unternehmensgründers

und geschäftsführender

Gesellschafter ist der strategische Kopf des

stetig wachsenden Unternehmens. Der gelernte

Betriebswirt brachte, gemeinsam mit

seinem Bruder Christian, das Unternehmen

in den 1990er Jahren auf den europaweiten

Erfolgskurs.

Der Weg dorthin startete 1953 mit der

Ausrichtung auf Künstlerbedarf. Im ersten

Katalog, der Anfang der 1960er Jahre in den

Druck ging, wurden bereits über 4000 Produkte

von Künstlerfarben über Kunstdrucke

und Glasuren bis zu Specksteinen beworben.

Noch heute bilden diese Produkte das

Kerngeschäft.

Mit dem Mut zur langfristigen Investition

und einem Händchen für die richtige Vermarktung

begründete das Familienunternehmen

in den 1980er Jahren im Kataloggeschäft

sein Wachstum. Die Gebrüder Michael

und Christian Gerstäcker wagten 1991 den

entscheidenden Schritt und schufen Platz

zur Erweiterung im Eitorfer Gewerbegebiet

an der Wecostraße. 3.500 Quadratmetern

Lagerfläche für mehr als 10.000 Artikel entstanden

seinerzeit. Schnell wuchs das Angebot

auf über 25.000 Artikel.

Den Fuß in die Tür zum 21. Jahrhundert

setzte Michael Gerstäcker im Jahr 2001 mit

dem Aufbau eines modernen Logistik-Zentrums.

Der heute 72-Jährige investierte in die

Zukunft des mittlerweile europaweit tätigen

Unternehmens und auch in seine Heimat im

Siegtal, wie Michael Gerstäcker, geschäftsführender

Gesellschafter, betont: „Natürlich

hat man früher irgendwann einmal überlegt,

Eitorf zugunsten eines anderen Standortes in

Köln oder Bonn zu verlassen. Für uns kam

das aber nicht in Frage.“ Die Unternehmer-


SU •pROFIl

familie war sich der sozialen Verantwortung bewusst: „Wir haben

eine Verpflichtung, auch moralisch, unseren langjährigen Mitarbeitern

gegenüber, die uns zum Teil seit Jahrzehnten treu begleitet

haben.“

Bis heute ist das Logistikzentrum auf über 17.000 Quadratmeter,

mehr als doppelt so groß wie ein Fußballfeld, gewachsen. Auf

Hochregalen stapeln sich mehr als 55.000 Kubikmeter Material

- ausreichend Platz für die 40.000 Artikel, der der mehr als 1000

Seiten starke Hauptkatalog fasst.

Der Blick richtete sich stets nicht nur auf die Märkte von Morgen,

sondern auch auf neue Vertriebswege, erklärt Michael Gerstäcker:

„Wir bedienen uns einer Multichannel-Stragegie. Zum einen durch

den Versandhandel im klassischen Kataloggeschäft, zum anderen

durch die auch fremdsprachigen Web-Shops im In- und Ausland.“

Dazu kommt der Vertrieb in den eigenen Fachmärkten.

Hinter dieser Strategie bildet das Logistik-Zentrum das strategische

und technische Fundament: Bestellt einer der mittlerweile

weit über 500.000 Kunden in ganz Europa per Post, Telefon oder

Internet, setzt sich ein von hochmoderner IT gestütztes Räderwerk

in Bewegung, an dessen Ende meist noch am selben Tag die Passage

der Versandstraßen steht. Bis zu 4.000 Pakete, durchschnittlich

55.000 im Monat, versendet das Eitorfer Unternehmen.

„Dank der modernen EDV schaffen wir es, jeden Auftrag in Rekordzeit

zu bearbeiten und dabei die Kosten so gering zu halten

wie möglich, was wir als Vorteil an unsere Kunden natürlich im

Preis wiedergeben. Zudem wurde die Fehlerquote auf ein Minimum

reduziert und die Qualität der Verpackung auf einem hohen

Standard gehalten,“ betont Michael Gerstäcker.

Die Möglichkeiten, die das Internet und neue Märkte eröffnen,

werde man ebenso nutzen, wie den räumlichen Platz zur

Erweiterung des Lagers, gibt Michael Gerstäcker zu erkennen: „Wir

werden weiter expandieren und unser Netz aus Fachmärkten ausbauen.“

Zur Zeit finden sich Fachmärkte in deutschen Großstädten, in

Österreich und der Schweiz, seit 1999 auch mit der Tochter „Le

Géant des Beaux-Arts“ in Frankreich. 2002 erschloss sich Gerstäcker

mit „GreatArt“ in Alton südwestlich von London die britischen

Inseln. Im Februar kam wieder ein Fachmarkt dazu, in Paris, wo

Gerstäcker bereits seit Jahren erfolgreich einen weiteren Markt

betreibt.

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SU•kontakt 02/11

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6

SU •REGIO

Immer attraktiv und ein

Publikumsmagnet seit Jahren

in Bergisch Gladbach:

Der Anstieg auf rutschigen

Pflastersteinen zum

Schloss Bensberg.

SU•kontakt 02/11

bonn erhält 118

millionen euro,

aber darf nur

wenig behalten

Gute Nachricht für die Stadt

Bonn: Gewerbesteuernachzahlungen

in Höhe von

108,3 Mio. Euro plus 9,7

Mio. Euro Zinsen fließen in

die Stadtkasse.

Netto bleiben davon allerdings

nur 28,1 Mio. Euro

übrig, weil gleichzeitig 16,7

Mio. Euro Gewerbesteuerumlage

fällig werden und

sich wegen der Nachzahlung

die Schlüsselzuweisung

des Landes im Jahr

2012 um 71,7 Mio. Euro

reduzieren wird sowie eine

um 1,4 Mio. Euro höhere

Landschaftsumlage zu zahlen

ist.

Kämmerer Professor

Dr. Ludger Sander vorsichtig

optimistisch: „Wir

können nun davon ausgehen,

dass wir 2011 die

Grenze zum Haushalts-

sicherungskonzept nichtüberschreiten

werden. Wir

werden aber unsere Sparanstrengungen

fortsetzen

müssen.“

„Rund um Köln“ rollt zum

95. Mal durch RheinBerg

Rösrath ist nun doch wieder dabei - lindlar fällt aus

Allen Hemmnissen zum Trotz findet

es nun doch wieder statt: Das Radrennen

„Rund um Köln“, traditionell am

Ostermontag, jetzt zum 95 Mal.

Erst Mitte März lichteten sich dafür die

Schleier. Bis dahin hatte Organisator

Tabat keine namhaften Rennfahrer,

keine Sponsoren und keine Zusage für eine

wie früher üblich ausführliche Berichterstattung

im Fernsehen. Beim WDR sprach man

eher von einer kurzen Zusammenfassung

denn von ausführlichen Live-Berichten. Und

bei den Kommunen blieben die Helfer aus.

So drohten Rösrath und Wermelskirchen

vorübergehend auszufallen. Beide Städte

sind aber dabei. Dafür fällt die Kurve um

Lindlar und Engelskirchen weg.

Start ist am 25. April um 11 Uhr auf dem

Steinmüller-Gelände in Gummersbach, mit

namhaften Profis. Da scheint Tabat Glück

zu haben. Bei den „Jedermännern“ rechnet

man mit 4.000 Teilnehmern!

ein neues terminal für business-People

Der Flughafen Köln/Bonn bekommt ein neues Terminal für die Allgemeine Luftfahrt. Im

neuen „General Aviation Terminal“ (GAT) werden zukünftig Privat- und Geschäftsflieger abgefertigt.

Jetzt wurde der Grundstein für den rund 2,5 Millionen Euro teuren Neubau gelegt,

im Herbst soll das GAT in Betrieb gehen. Die Baukosten für das Projekt trägt die Firma Kurz

Business Aviation aus Stuttgart. - Jedes Jahr nutzen rund 12.500 Gäste das GAT. Zu den Kunden

zählten in den letzten Jahren unter anderem Robbie Williams, Bon Jovi, Michael Schumacher

und die Fußballer der deutschen Nationalmannschaft. Das neue GAT befindet sich

an der Grenze zum Parkplatz P5. Es ersetzt das deutlich kleinere GAT aus dem Jahr 1985.


SU •REGIO

Automotive-Master startet im Oktober 2011

Die Autobranche ist im Umbruch.

Umso dringender wird in Deutschlands

wichtigstem Industriezweig qualifizierter

Führungsnachwuchs für Managementaufgaben

benötigt.

Die FHDW bietet deshalb ab Oktober

2011 den Master-Studiengang

Automotive Management an. Das

Studium zum „Master of Arts in Automotive

Management“ richtet sich vor allem

an Fach- und Führungskräfte aus dem

Automotive-Sektor, die ihre Führungskompetenzen

gezielt ausbauen wollen. Auch

für Absolventen anderer Disziplinen wie

Wirtschaftsingenieure oder Volkswirte bieten

sich hier sehr gute Qualifikations- und

FAChhOChSChulE DER WIRTSChAFT

Berufschancen. Voraussetzung ist auf jeden

Fall ein Bachelor-Abschluss oder ein Diplom.

Neben allgemeinen Managementgrundlagen

stehen vor allem Branchenkenntnisse,

Methodenwissen und internationale Kompetenz

im Fokus der Ausbildung. Auf diesem

Wege bereitet der Studiengang umfassend

auf die Führungsaufgaben in der

Branche insgesamt vor, vom Management

in Zulieferbetrieben bis zur Konzeption und

Steuerung komplexer Wertschöpfungsketten

in der Automobilwirtschaft.

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert

und schließt nach fünf Semestern (32

Monate) mit einer schriftlichen Master-Arbeit

ab. Der Abschluss berechtigt zur Promotion

und erfüllt die Kriterien für die Zulassung zu

Schritte gegen Kinderarbeit

Workshop der Bayer AG und der FHDW

Kinder in Steinbrüchen, Teppichknüpfereien, in Feuerwerks- und Streichholzfabriken, in der

Glas- und Messingverarbeitung – in Indien arbeiten die Jüngsten, darunter schon Vierjährige,

um das Überleben der Familie zu sichern. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in

Bergisch Gladbach und ihr größter Kooperationspartner, die Bayer AG, widmeten sich dem

Thema kürzlich auf einem Workshop. Vertreter von Bayer aus Deutschland und Indien sowie

Studierende und Mitarbeiter der FHDW, darunter FHDW-Leiter Dr. Stefan Kayser, trafen sich

zum Austausch von Ideen und Handlungsalternativen. Im Studiengang Betriebswirtschaft erwarben

die Studierenden in der Vorlesungsreihe Wirtschaftsethik von Frau Prof. Albena Neschen

theoretische Kenntnisse über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.

Im anschließenden Workshop war jetzt ihr Wissen am praktischen Beispiel der Bayer AG

gefragt, die sich schon seit mehreren Jahren in Projekten gegen Kinderarbeit in Indien engagiert.

Die Studierenden gaben den Projektverantwortlichen von Bayer AG ein fundiertes und

zukunftsweisendes Feedback. Die Optimierung der Kommunikation über soziale Netzwerke

zu diesem Thema will Bayer bald mit Unterstützung der FHDW-Studierenden verwirklichen.

Mit uns den ersten

Karriereschritt!

Die Fachhochschule der Wirtschaft ist eine der

ältesten privaten Hochschulen in Deutschland.

Mit ihren dualen und berufsbegleitenden Studiengängen

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

eröffnet sie ihren Studierenden beste

Berufs- und Karrierechancen.

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17. 14. April Februar und und 19. 17. Mai März 2011, 2011, 18 Uhr 18 Uhr

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02202 9527-02, info-bg@fhdw.de, www.fhdw.de

Managementaufgaben.

Interessenten

können sich direkt

an der FHDW in

Bergisch Gladbach

bewerben. Studiengangsleiter

ist Prof.

Dr. Stefan Bratzel

(Bild), einer der bekanntesten

Automobil-Experten Deutschlands.

Nähere Informationen unter Telefon

02202 9527-02 oder www.fhdw.de

fhDW: festliche verab-

schiedung der Diplom

und -bachelorabsolventen

In einer festlichen Feierstunde am

28.01.2011 verabschiedete die FHDW in

Bergisch Gladbach 65 Absolventinnen

und Absolventen, mit Ihrer Diplom- und

Bachelor-Urkunde. Für 31 unter ihnen

war es neben dem persönlichen Erfolgserlebnis

auch ein historisches Ereignis,

waren sie doch die letzten Studierenden

an der FHDW, die ihren Abschluss

mit einem Diplom krönen konnten.

Nächster

Studienstart:

Oktober

SU•kontakt 02/11

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SU •REGIO

„Die bergische Wirtschaft erlebt

zur Zeit einen ‚XXL-Aufschwung’.

Fast 90 Prozent der Unternehmen

berichten von einer guten oder

zufriedenstellenden Geschäftslage.“

SU•kontakt 02/11

Mäzenatentum im positiven

und damit reinen Sinne ist

heute keineswegs mehr

alltäglich. In Rösrath bietet

sich gegenwärtig eine

Ausnahme.

Taxis sind wieder gefragt

Die OSMAB Holding AG, die bundesweit

u.a. als Projektentwickler

und Bestandsbetreuer agiert,

hat ihr attraktives Verwaltungsgebäude

im Leibnitzpark im Ortsteil Hoffnungsthal

dem renommierten Leverkusener Künstler

Diese positiven Ergebnisse der jüngsten

Konjunkturumfrage der Industrie-

und Handelskammer (IHK)

Wuppertal-Solingen-Remscheid vermeldete

jetzt IHK-Präsident Friedhelm Sträter.

An der Umfrage hatten sich knapp 300

Unternehmen mit mehr als 21.000 Beschäftigten

beteiligt.

Der rasante Aufschwung sei in allen drei

bergischen Großstädten zu verzeichnen,

wobei Remscheid noch etwas hinterherhinke.

Für die nächsten 12 Monate seien die

Unternehmer sehr optimistisch: 97 Prozent

Der Andrang

war groß bei der

Vernissage in den

OSMAB-Räumen

in Hoffnungsthal.

Dem Publikum und

dem Künstler selber

(mit Mona Lisa auf

der Brust) gefiel es

sichtlich.

eine ungewöhnliche ausstellung in

einem ungewöhnlichen haus

OSMAB Holding Rösrath

präsentiert „Kunst im Bau“

Eberhard Foest (76) zur Verfügung gestellt.

Der Architekt, Bildhauer und Maler, dessen

„Mauerskulpturen“ (kleines Bild) schon vor

dem Bundesfinanzministerium in Berlin

auffielen, gibt in den hohen, lichtdurchfluteten

Räumen einen grandiosen Einblick in

sein Schaffen. Zeichnungen, Malereien und

Skulpturen (und ein ungewöhnliches Bürohaus)

sind noch für jedermann bis zum

25. März während der üblichen Geschäftszeiten

zu besichtigen. Für die OSMAB AG

sind solche Ausstellungen Bestandteil ihrer

Unternehmenskultur.

Ein „XXL-Aufschwung“ im Bergischen

rechneten mit einer verbesserten oder zumindest

gleichbleibenden Geschäftslage.

Bei den Industrieunternehmen seien nur

noch 16 Prozent unzufrieden. Risiken würden

vor allem in der Entwicklung der Energie-

und Rohstoffpreise gesehen.

Auch die Stimmung im Verkehrsgewerbe

sei mehrheitlich positiv. Dies gelte für Speditionen,

Transportbetriebe und Busunternehmen

gleichermaßen. Selbst im seit Jahren

darbenden Taxigewerbe liefen die Geschäfte

wieder besser. Dagegen profitierten bei den

Einzelhändlern nicht alle vom Aufschwung.


export: Krüger setzt auf Stevia

Von A wie Australien bis Z wie

Zypern. Bergisch Gladbachs

Weltunternehmen Krüger

(4.400 Mitarbeiter / Umsatz 1,58

Mrd. Euro) erfreut Gaumen weltweit.

Der deutsche Marktführer

im Bereich lösliche Kaffeespezia-

litäten exportiert derzeit in mehr

als 100 Länder bei einem Ausfuhranteil von

45 Prozent (Stand 2010). Zu den Kernmärkten

für das Exportgeschäft von Krüger zählen

unter anderem UK, Benelux, Frankreich,

Spanien, Polen, USA und Australien.

Aktueller Export-Hoffnungsträger im

Produktsortiment der Instant-Experten ist

das Segment Zuckerersatzstoffe. Krüger

konzentriert sich momentan auf die mögliche

Integration des natürlichen Süßstoffs

Stevia in seine Produkte. Stevia wird aus der

Pflanze Stevia rebaudiana („Süßkraut“ oder

auch „Honigkraut“) gewonnen und hat die

bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker. Vorteil:

Das pflanzliche Produkt ist nicht kario-

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Hauptsitz der Firma Krüger in Bergisch Gladbach

gen und auch für Diabetiker geeignet.

Neben den international bekannten

Süßstoffen „Sugarel“ umfasst das Export-

Portfolio von Krüger viele in Deutschland

bereits etablierte, indes den ausländischen

Märkten angepasste Produkte. So sind Produkte

wie Krüger Cappuccino, Kaffee 2in1

und 3in1 wie auch die vor allem bei Kindern

beliebten Milch-Mix-Getränke in den

Geschmackssorten Schokolade, Erdbeere,

Banane und Vanille ein wesentlicher Bestandteil.

Neue Sorten im Bereich „Hot Chocolate“

und lösliche Teegetränke ergänzen

das Sortiment. Zudem runden Kaffeeweißer

das Export-Konzept ab.

Qualität beginnt heute –

Volle Leistung am Puls der Zeit.

SU •REGIO

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neuesten Stand: Büchel setzt Maßstäbe im Rohrleitungs- und Tiefbau.

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DIN EN ISO 3834-2,

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iSotec erhält bestnoten

von seinen

franchise-Partnern

ISOTEC steuert weiter auf Erfolgskurs.

Spezialisiert auf Dienstleistungen in der

Modernisierungs- und Instandsetzungsbranche

für Gebäude und Wohnhäuser,

hat das Kürtener Unternehmen zum

zweiten Mal in Folge den F&C-Award

Gold erhalten. Der F&C-Award Gold

wird nur an Unternehmen vergeben,

die außerordentlich erfolgreich und kooperativ

mit ihren Franchise-Partnern

zusammenarbeiten. Ermittelt wurde der

„Award in Gold“ durch das unabhängige

Internationale Centrum für Franchising

und Cooperation mit Sitz in Münster.

Gleich in mehreren Bereichen erhielt

ISOTEC Bestnoten wie bei Zufriedenheit

mit Schulungen und Trainings (Note

1,57), dem positiven Marktauftritt (Note

1,79) und der Wiederwahlentscheidung

mit über 90 % der Partner.

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SU•kontakt 02/11

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SU •REGIO

Detlef Czieszo (41, Bild), weiß: Ohne

ein gutes Team gibt

es keinen Erfolg. Daher

schreibt der Geschäftsführer

der Asklepios

Kinderklinik in

Sankt Augustin auch

der Leistungssteigerung

aller Fachbereiche und der Motivation

seiner Mitarbeiter die überaus gute Jahresbilanz

2010 seiner Klinik zu.

Peter Martius (Bild), hat Grund, stolz

zu sein: Binnen fünf

Jahren hat sich die

Mitgliederzahl „seiner“Werbegemeinschaft

Hennef annähernd

verdoppelt.

Als Sprachrohr und

Schnittstelle der Hennefer Gewerbetreibende

und Unternehmer habe der Verein „seine

Aufgaben anscheinend nicht ganz so falsch

gemacht“, übt sich Martius in britischem Understatement.

Elger Esser (43, Bild) darf sich als Künstler

hohen Ranges

geehrt fühlen. Ende

Februar wurde der

Fotograf mit dem mit

20.000 Euro dotierten

Rheinischen Kunstpreis

2010 für sein künstlerisches

Werk, die hohe technische Perfektion

und die Magie des Festgehaltenen und Wiedergegebenen

seiner „poetisch-melancholischen

Bilder“ ausgezeichnet. Seine Werke

zeigt der in Düsseldorf lebende Künstler von

Ende Aprils bis Ende Juni im Bonner Landesmuseum

des Landschaftsverband Rheinland.

Frank Asbeck (51, Bild), Vorstandsvorsitzender

bei Solarworld,

hat seine Hausaufgaben

gemacht:

Auch im vergangenen

Jahr hielt er den

Erfolgskurs bei und

steigerte den Umsatz

seines Unternehmens um beachtliche 29 Prozent

auf über 1,3 Milliarden Euro. Das 1998

gegründete Unternehmen hat inzwischen

weltweit über 2000 Mitarbeiter.

SU•kontakt 02/11

NAMEN

Das S-Bahn-Netz soll ausgebaut werden

In ihrer gemeinsamen Sitzung haben die Planungs- und Verkehrsausschüsse des Rhein-

Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn, gerichtet an das Land Nordrhein-Westfalen, eine

„Resolution zur S-Bahn-Linie S13 und zum Ausbau der Schieneninfrastruktur in der Region“

beschlossen. Darin treten die Gremien für einen Ausbau und eine Stärkung des schienengebundenen

Nahverkehrs sowie einer Eisenbahninfrastruktur im Interesse der Region ein. Der

Ausbau sieht u.a. den Ausbau des Knotens Köln vor, insbesondere den viergleisigen Ausbau

der S-Bahn in Köln Hbf. und Köln-Deutz, den zweigleisigen Ausbau nach Bergisch-Gladbach

sowie den Bau eigener S-Bahn-Gleise zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel für die S13.

landrat bittet minister in berlin mit brief zum Stopp des verkaufs

Zukunft des Petersberges ungewiss

Mit deutlichen Worten hat sich Landrat

Frithjof Kühn gegen die Absichten des

Bundes ausgesprochen, das Gästehaus

Petersberg zu veräußern.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

hatte als Eigentümerin der

geschichtsträchtigen Liegenschaft

den Plan publik gemacht, das Gebäude im

Auftrag der Bundesregierung zu verkaufen.

1997 hatte die Bundesregierung bereits

vergeblich versucht, das Gästehaus Petersberg

zu veräußern. Durch den Abschluss

eines neuen Managementvertrags mit der

Steigenberger Hotels AG bis 2019 konnte

jedoch erreicht werden, einen Verlustausgleich

der Immobilie durch den Bund zu vermeiden.

„Eine Veräußerung dieses Ortes, der

den Menschen – als Symbol für eine gute

Demokratie – Frieden und Freiheit gebracht

hat, wäre angesichts seiner verfassungsgeschichtlichen

Bedeutung nicht angemessen“,

betont Landrat Kühn. „Die erneuten

Veräußerungs- beziehungsweise Vermarktungsbemühungen

der Bundesanstalt für

Immobilienaufgaben stehen dem entgegen“,

teilte der Landrat in einem Schreiben

an Bundesaußenminister Dr. Westerwelle,

Bundesumweltminister Dr. Röttgen sowie

Verkehrsminister, Dr. Ramsauer mit. „Die

Region hat darauf vertraut, dass zunächst

bis 2019 keine weiteren Aktivitäten zum

Verkauf des Gästehauses Petersberg erfolgen

würden.“ Auf dem Bonner Petersberg

wurden eine Vielzahl wichtiger Beschlüsse

für Politik, Wirtschaft und Frieden in Europa

beschlossen. Wichtige Staatsgäste aus

aller Welt haben von dort den Ausblick auf

das malerische Rheinpanorama genossen.

Tourismus erlebte 2010 einen Aufwind

Es geht bergauf mit dem Tourismus im Rhein-Sieg-Kreis. Nach dem Knick im Jahr der Wirtschaftskrise

2009 verzeichnete der Rhein-Sieg-Kreis im vergangenen Jahr ein Übernachtungsplus

von rund 5 Prozent, gemeinsam mit Bonn sogar 5,5 Prozent. Mit dem Anstieg

um 54.000 Übernachtungen haben im vergangenen Jahr insgesamt 1.134.565 Menschen

im Rhein-Sieg-Kreis übernachtet.


Gegenwind nach brief der 19 Kämmerer im Kreis

Appelle sind „nicht nachvollziehbar“

Einen sprudelden Geldbrunnen

wünscht sich jede Gemeinde des

Rhein-Sieg-Kreises. Die Kassen sind

leer, die Schuldenlast groß. Daher haben

die Kämmerer der 19 Gemeinden im Kreisgebiet

einen gemeinsamen Brief ans Kreishaus

geschrieben. Die Forderung: Die von

den Kommunen zu zahlende Kreisumlage

solle, etwa wegen der Entlastung bei den

Kosten für Harz IV, gesenkt werden.

Wenig Gegenliebe zollte dem Schreiben

Kreiskämmerer Karl-Hans Ganseuer. Die andauernden

Appelle nach Senkung der allgemeinen

Kreisumlage könne der Kreiskämmerer

allmählich nicht mehr nachvollziehen,

teilte das Kreishaus mit. Die Forderungen

enthielten keine neuen Argumente. „Der

eingebrachte Haushaltsentwurf entspricht

der Absprache, die wir im vergangenen

Jahr mit den Gemeinden und dem Kreistag

getroffen haben und die wir 1:1 einhalten“,

so Kreiskämmerer Ganseuer. Darüber hinaus

schultere der Rhein-Sieg-Kreis fast 64

Millionen Euro Defizite der Jahre 2011 und

2012, ohne die Städte und Gemeinden zu

belasten. Die Städte und Gemeinden im

Kreis würden in diesem Jahr 6,7 Millionen

In Deutschland eine neue heimat gefunden

Für 92 Menschen aus

dem Rhein-Sieg-Kreis

hat ein neuer Lebensabschnitt

begonnen:

Mit einem Festakt haben

Landrat Frithjof Kühn und

der Neubürgerbeauftragte

Ludwig Neuber (Bild) den

40 Frauen, 35 Männern

und 17 Kindern und Jugendlichen

die Urkunden

zur deutschen Staatsbürgerschaft

auf dem Wege

der Einbürgerung überreicht.

Landrat Kühn betonte,

dass dies heute ein wichtiger Schritt

für die Eingebürgerten sei. Das Leben in

der freiheitlichen Demokratie bringe Bürgerrechte,

Freiheitsrechte aber auch Bürgerpflichten

mit sich. Er wünschte allen

Anwesenden, dass sie sich wohl fühlten im

Euro weniger an Kreisumlage als im vergangenen

Jahr zahlen.

Der Kreis sei sich seiner Rolle als Solidargemeinschaft

bewusst, teilte der Kreis

mit. Landrat Frithjof Kühn sagte zu der Debatte:

„Wer Solidarität fordert, muss auch

fairerweise berücksichtigen, dass der Kreishaushalt

zu 99 Prozent durch gesetzliche

Aufgaben und Ausgaben geprägt ist, mit

denen die kreisangehörigen Städte und

Gemeinden von diesen Aufgaben und Ausgaben

entlastet werden. Er sollte auch nicht

verschweigen, dass der Kreishaushalt zu 70

bis 80 Prozent durch soziale Leistungen geprägt

ist. Allein 50 Prozent der Kreisumlage

gehen unmittelbar an den Landschaftsverband

für die Eingliederungshilfen für die

Behinderten. Der Kreis hat im Gegensatz zu

den Städten und Gemeinden keine eigenen

Steuereinnahmen, die er selbst festsetzen

könnte. Insofern ist der Kreishaushalt

mit dem der Städte und Gemeinden nicht

vergleichbar. Soziale Leistungen, auf die die

Betroffenen einen Anspruch haben, sind

auf Dauer nicht auf Pump zu finanzieren.

Das wissen die Kämmerer in den Städten

und Gemeinden ganz genau!“

Rhein-Sieg-Kreis und in den Städten und

Gemeinden, wo sie jetzt zu Hause seien.

Ludwig Neuber rief die Anwesenden dazu

auf, sich in der Gesellschaft, Politik, Vereinen

und für die Allgemeinheit zu engagieren, um

sich im neuen Heimatland zu integrieren.

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rhenag: Gaskunden

sind die Gewinner

auf dem Wärmemarkt

Den Erfolg des Geschäftsjahres 2010 lässt

die rhenag auch ihre Kunden spüren. Zwar

war der Winter zum Anfang 2010 aufgrund

eines längeren Kälteeinbruchs streng und

die rhenag konnte den Absatz im Gasgeschäft

erhöhen, doch profitieren das

Unternehmen wie auch die Kunden vom

Ulrich Henkel

niedrigen Gaspreis, wie das Unternehmen

mitteilt: „Trotz dieser kalten Temperaturen

hielten sich die Mehrkosten für die Gaskunden

in engen Grenzen. Der Grund: Der

Gaspreis lag auch 2010 auf dem Niveau

des Jahres 2005 und war damit nach wie

vor günstig.“ Den grundlegenden Veränderungen

auf dem Gasgeschäftsmarkt sei es

geschuldet, dass trotz steigender Ölpreise

der Gaspreis nicht so rasant mitgezogen ist.

So eröffnete die Option, freie Gasmengen

auch über die Börse einkaufen zu können,

ganz neue Möglichkeiten bei der Preisgestaltung.

Davon profitiert auch der Verbraucher,

wie Ulrich Henkel vom Vorstand der

rhenag betont: „In der vergangenen wie

der laufenden Heizperiode sind die Gaskunden

im Wärmemarkt die Gewinner.

Eine schlechte Nachricht für die Kunden

kommt dagegen vom Strommarkt. Hier

schlägt die gesetzlich veranlasste Umlage

des erneuerbaren Energien (EEG-Gesetz) zu,

der Strompreis wird 2011 um knapp 1,8 Cent

pro Kilowattstunde sprunghaft ansteigen.

Insgesamt ist die rhenag mit ihrem Wirtschaftsjahr

sehr zufrieden. 2010 zählte das

Unternehmen 441 Arbeitsplätze und 29

Auszubildende.

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helios Klinikum unter neuer Geschäftsführung

2011: Wenige große und

viele kleine Baustellen

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Siegburg

Mit dem neuen Jahr steht das

Helios Klinikum Siegburg unter

neuer Leitung: Heidi Bäumgen,

Diplom Betriebswirtin, bringt

Erfahrung als langjährige

Projektleiterin in verschiedenen

Einrichtungen und

Organisationen mit.

Die Bagger sind am Helios Klinikum

Siegburg längst angerollt, die

Sanierung des Altbaus und der Bau

einer Übergangsstation ist im vollen

Gange. Doch nicht nur die Großbaustelle,

sondern die vielen kleinen Baustellen

in der Unternehmensstruktur

und in der Zusammenarbeit der über

800 Mitarbeiter sind es, denen sich

Heidi Bäumgen als neue Geschäftsführerin

des Klinikums widmen muss:

Fehlendes Fachpersonal bremst den

OP-Betrieb aus, die Notfallaufnahme

bedarf einer Neustrukturierung, die

Orthopädie muss ausgebaut und

eventuell neu aufgestellt sowie ein

Chefarzt für die Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie gefunden werden.

Auch das Verhältnis zwischen der

Klinikgeschäftsführung und den Mitarbeitern

soll auf neue Beine gestellt

werden: Neben neuen monatlichen

Besprechungen mit dem Betriebsrat

will Bäumgen Entscheidungen und

Berater der VR-Bank

unter den

Top 10 der Region

Eine fundierte Kundenberatung

schafft nicht nur Sicherheit, sondern

auch Vertrauen. Wie gut die

Vorgänge transparenter machen:

„Was auf keinen Fall funktioniert ist,

wenn sie nicht mit den Mitarbeitern

zusammenarbeiten.“ Wichtig sei es

nun, „Vertrauen und Beständigkeit

ins Haus zu bringen.“ 2010 habe man

keine roten Zahlen geschrieben. Dennoch:

„Das ist ein Sanierungsfall und

das Haus ist lange noch nicht dort,

wo es sein soll. Wir kriegen es dorthin,

dafür benötigt es Zeit und eine

genaue strategische Ausrichtung.“

Statt Einkaufswägen rollen noch

die Baufahrzeuge: Eigentlich

sollte auf der 22.300 Quadratmeter

großen Industriebrache auf dem Stallberg

der neue REWE-XXL längst eröffnet

sein, hatte die Stadt im August

2009 prognostiziert. Seit September

2010 wurden die alten Gebäude

abgebrochen. Auch eine zwei Meter

dicke und mit Schwermetallen

belastete Schlackenschicht musste

entfernt werden. Derzeit laufen die

Bankberater der VR-Bank Rhein-Sieg

sind, haben Miriam Strauß, Monika

Jodscheit, Frank Helding und Guido

Engels unter Beweis gestellt: Beim

Mehr Parkraum für Pendler

Der Parkraum am ICE-Bahnhof wird

erneut erweitert: Nachdem ein Parkhaus

vor einigen Jahren den ebenerdigen

Parkplatz ersetzt und die Zahl

der Stellplätze multipliziert hatte,

wird nun neuer Parkraum geschaffen:

Durch einen Anbau wird das Parkhaus

von derzeit 620 Stellplätzen um

466 Plätze auf 1.086 in Richtung der

Mahrstraße vergrößert, teilt die Stadt

Siegburg mit. Der Baubeginn ist für

den Sommer, die Eröffnung für den

Herbst dieses Jahres geplant. Der an

Bauarbeiten für den Markt mit 1800

Quadratmetern Verkaufsfläche auf

Hochtouren. Auch ein Getränkemarkt

„Berater-Wettbewerb“ der Genossenschaftsinstitute

im Rheinland und

in Westfalen erreichten sie unter 672

Beratern die Top 10. Bankvorstand Dr.

Martin Schilling: „Die ausgezeichneten

Platzierungen unserer Mitarbeiter

zeigen deutlich, dass wir unser Qualitätsversprechen

leben.“

Holzbalken müssen geprüft werden

Pünktlich zum 1. Juni soll das neue

Facharztzentrum am alten CVJM-Haus

in der Nähe des Europaplatzes eröffnen.

Hinter der denkmalgeschützten

Fassade ist in den vergangenen Monaten

bereits Platz für je vier Arztpraxen

mit jeweils rund 250 Quadratmeter

Nutzfläche pro Etage entstanden.

Nun sind die neuen Sprossenfenster

verbaut worden. Im Nachbargebäude

an der Wilhelmstraße 59 wird derweil

den Holzbalken in den Decken auf

den Zahn gefühlt: Da diese Balken

in einem schlechteren Zustand als

der Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt

gelegene Bahnhof erfreut sich stetig

steigender Passagierzahlen: Rund

20.000 Menschen, überwiegend Berufspendler,

nutzen täglich den Verkehrsknoten

der Kreisstadt.

geplant waren, muss zunächst ein

Gutachter entscheiden, ob die Fassadensicherung

demontiert werden

kann oder Teile der Holzkonstruktion

ausgetauscht werden müssen.

XXL-Markt auf dem Stallberg eröffnet frühestens im Herbst

und ein Backshop sollen sich auf

dem ehemaligen „Kepec-Areal“ mit

zukünftig 170 Parkplätzen ansiedeln.


Niederkassel

Maroder Kreisel

wird zum Nadelöhr

Noch bis Ende März sollen die Sanierungen

des Kreisverkehres an

der Niederkasseler Straße (L269) im

Troisdorfer-Spicher Gewerbegebiet

dauern. Das teilt der Landesbetrieb

Straßen.nrw mit. Autofahrer, die über

Spich die Autobahn erreichen wollen,

müssen sich auf Staus und Einschränkungen

einstellen: Während der vier

Bauphasen werden die Kreisverkehrzufahrten

nur einspurig befahrbar

und durch Baustellenampeln geregelt

sein. Zudem wird eine der beiden

Bushaltestellen am Kreisverkehr um

rund 50 Meter verlegt.

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Mehr als 110 Aussteller

erwartet

Am Samstag und Sonntag, 02.

und 03. April, lädt die Niederkasseler

Stadtmarketing GbR zur

großen Leistungsschau rund um

das Schulzentrum an der Kopernikusstraße

in Lülsdorf ein. Mehr

als 110 Aussteller werden beim

„GEWERBEforum 2011“ erwartet.

Dabei setzen die Organisatoren

neben den Themen „Energie sparen,

bauen und renovieren“, Rund

um das Auto, Frühlingsmode, Reisen

und Freizeit, Computer und

Telefonie sowie Finanzen ihren

Schwerpunkt auf das Motto „Fit

und gesund“. Unternehmen aus allen

Gesundheitsbereichen, von der

Bewegung über die Ernährung bis

zur Heilbehandlung, werden sich

präsentieren. Kurzentschlossene

Unternehmer können sich noch bei

Walter Wetzels, Tel. 0 22 08 - 91

00 50 oder e-Mail info@wetzelsmarketing.de

melden.

Zweiter Bauabschnitt an der Mondorfer

Uferpromenade in Angriff genommen

Nach Pfingsten soll der zweite

Bauabschnitt der Neugestaltung

der Rheinuferpromenade in Mondorf

in Angriff genommen werden. Von

der Fährzufahrt an der Proninzialstraße

bis zum Hafen-Schlösschen wird

die bisherige Schotter- und Betonfläche

durch neue Rheinterrassen mit

Bäumen und Sitzbänken ersetzt werden. Wegfallen wird damit die Möglichkeit

für Sportbootfahrer, das Boot in der Nähe der Fähre zu Wasser zu

lassen. Eine neue Einsatzstelle wurde vom Bauausschuss im Hinblick auf

erhebliche Mehrkosten und Sicherheitsbedenken für die Spaziergänger an

der neuen Rheinterrasse verworfen. Nun soll geprüft werden, ob die als

„Nato-Rampe“im Volskmund bekannte Einsatzstelle zwischen Niederkassel

und Rheidt für die Nutzung der Sportschifffahrt verwendet werden dürfe.

Strandfest unter strengen Auflagen

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster den Berufungsantrag der

Stadt Niederkassel gegen das Urteil zum Strandfest abgelehnt hat, findet

auch das nächste Mondorfer Strandfest unter strengen Lärmschutzauflagen

statt. 2009 hatte das Verwaltungsgericht Köln auf Klage eines Anwohners

beim den Lärmschutz beim Strandfest erwirkt. Seither dürfen Fahrgeschäfte

und deren Beschallung bestimmte Lautstärken nicht überschreiten.

Alle Jahre wieder - der Frühjahrsputz

Der Schnee ist weg, die ersten Sonnenstrahlen

scheinen durchs Fenster – spätestens dann wird klar,

dass der Frühjahrsputz ansteht.

Reiner

Schulte-Barth

Geschäftsführender

Gesellschafter

Wenn man den Frühling nicht sehen

kann, weiß man, dass es

Zeit wird, die Fenster zu putzen.

In mehr oder weniger versteckten

Ecken zusammengedrängte Staubfussel

springen auch dem für Schmutz Blindesten

ins Auge und vor staubigen Regenspuren

starrende Fenster kommen bei

Sonnenschein nun so richtig zur Geltung.

Dass viele Menschen gerade am Beginn

der warmen Jahreszeit ihre Wohnung

für den Frühjahrsputz rüsten, kommt

daher nicht von ungefähr: Es m u s s

leider sein!

Doch wer auf eine Leiter steigt, um

die Fenster zu putzen oder die Deckenleuchte abzustauben, sollte

vorsichtig sein. Im vergangenen Jahr verunglückten rund eine halbe

Million Menschen in Deutschland auf und mit Haushaltsleitern.

Vor allem Leitern und Tritte, die schon einige Jahrzehnte alt sind

und viele Einsätze bei Malerarbeiten oder im Garten hinter sich

haben, stellen ein großes Problem dar. Oft sind Scharniere rostig,

Spanngurte ausgefranst, Verbindungen verbogen oder die Plastikumhüllungen

der Füße von Aluminiumleitern brüchig. Wenn diese

Steighilfen dann auch noch, wie in Altbauten oft zu beobachten,

wackelig auf unebenen Fußboden oder auf der Teppichkante stehen,

kommen viele Gefahrenmomente zusammen, die einen Sturzunfall

begünstigen. Mit Prellungen und verstauchten Zehen geht es

noch relativ glimpflich ab, doch oft sind auch Knochenbrüche oder

eine Gehirnerschütterung die schwerwiegenden und schmerzhaften

Folgen.

Vor allem Senioren sind gefährdet, denn sie leisten oft auch noch

im hohen Alter die gesamte Hausarbeit. Nachlassende Kräfte, niedriger

Blutdruck und schwächeres Sehvermögen, aber auch die Einnahme

von Medikamenten tragen mit dazu bei, dass viele Arbeiten

nicht mehr so leicht von der Hand gehen wie in früheren Jahren.

Hinzu kommt eine menschlich nachvollziehbare aber trotzdem gefährliche

Schwäche: Viele erfahrene Hausfrauen geben im Alter nur

ungern zu, dass sie Hilfe brauchen, wenn sie zum Beispiel feuchte

Gardinen aufhängen, die Deckenleuchten entstauben oder Oberschränke

in der Küche reinigen wollen.

RSB

Facility Services GmbH

Gartenstraße 4 · 53842 Troisdorf

Telefon: 0 22 41 - 23 52 47

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Troisdorf

Wechsel in der

Bezirksdirektion

Frischer Wind durch neue Köpfe vermeldet

die Kreissparkasse Köln im Bezirk

Troisdorf. Bereits seit Juli 2010 ist

Roger Lehmann neuer Bezirksdirektor

und somit Nachfolger des heutigen

Regionaldirektors Ralf Klösges. Der

Diplom-Betriebswirt übernimmt nun

die Zuständigkeit über sieben Filialen

im Troisdorfer Stadtgebiet. In der

Geschäftsstelle Spich hat Norbert Hilbich

(47) die Direktion übernommen.

Der gelernte Sparkassenbetriebswirt

war dort von 1993 bis 2000 als stellvertretender

Filialdirektor tätig und

leitete zunächst die Geschäftsstelle

in Sieglar, zuletzt die Geschäftsstelle

„Kölner Straße“ in Troisdorf. Dort

hat nun Ralf Braß (43) die Direktion

übernommen. Nach Ittenbach und

Königswinter leitete er zuletzt die Geschäftsstelle

in St. Augustin-Menden.

Arena Vertikal an

den Start gegangen

Am 13. März die Troisdorfer Kletterwelt

„Arena Vertikal“ an den Start gegangen.

In der neuen Kletterwelt am

Junkersring konnten auch ungeübte

unter fachkundiger Anleitung des

Trainertams die 1800 Quadratmeter

Kletterfläche erkunden. Auch die Kinderolympiade

fand großen Anklang.

Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski

gratulierte dem Unternehmen zum

Start.

Unternehmer trafen

sich zum 50. Mal

Eine wahre Erfolgsgeschichte haben

die Troisdorfer Wirtschaftsförderungsgesell-

und Stadtmarketinggesellschaft

mbH (Trowista) und der

Unternehmerclub pro Troisdorf mit

ihrem Unternehmerfrühstück begründet:

Zum nunmehr 50. Mal trafen sich

über 90 Unternehmer zum Netzwerktreffen

- anlässlich des Jubiläums im

neuen Fischereimuseum in Troisdorf-

Bergheim. Wirtschaftsförderer Jürgen

Sturm betonte, dass die Auswahl

interessanter Veranstaltungsorte, an

der es der TROWISTA bisher nicht

mangele, mit ausschlaggebend für

die hohe Besucherresonanz sei. Einen

Einblick in die Geschichte der

zunftähnlichen Firschereibruderschaft

gab ihr Vorsitzende Willi Engels.

mineralplus Gmbh verzichtet auf flächen und europaweite anlieferung von Sondermüll

Auf Einigung folgte Zustimmung

Kaum ein anderes Thema

erhitzte die Gemüter in

Troisdorf derart: Der geplante

Ausbau der Sondermülldeponie

im Spicher Wald

brachte Sorgen und Ängste

der Bürger auf den Plan.

Nach guter Zusammenarbeit und

Verhandlungen mit der Stadt und

Aufklärung der Bürger konnte im vergangenen

Jahr bereits ein Kooperationsvertrag

geschlossen werden - ein

Kompromiss, für den beide Seiten

nachgaben, um etwas zu gewinnen,

wie es der Erste Beigeordnete Heinz

Eschbach betonte. Das Unternehmen

Mineralplus Gmbh, eine Tochter des

Chemiekonzerns Evonik, plante seine

Optionen, die Sondermülldeponie im

Spicher Wald erweitern zu können, zu

nutzen. Ein Eintrag von 70.000 Tonnen

Sondermüll im Jahr seien nötig,

Experten in Sachen Kunststoff

Das erste Kunststoff-Fensterprofil

der Welt, der weltweit erste

PVC-Bodenbelag, eine der ersten Kegelkugeln

und leichtere Reisekoffer

aus Kunststoff, statt aus Leder – diese

Erfindungen finden Ihren Ursprung

im ehemaligen Werksgelände der Dynamit

Nobel und heutigem Industrie-

Stadtpark in Troisdorf. Von der Blütezeit

der 1950er und 1960er Jahre ist

zwar auf dem Gelände von Dynamit

Nobel nicht mehr viel zu spüren, doch

sind auch heute noch viele Troisdorfer

Unternehmen Experten im Kunststoffbereich.

Allein zehn Troisdorfer

Unternehmen präsentierten sich im

vergangenen Jahr auf der weltgrößten

Kunststofftechnik-Messe K2010.

um die Deponie weiter wirtschaftlich

zu betreiben. Um nicht einem ständigen

Kampf gegen den Unmut und

Widerstand von Stadt und Bürger

zu unterliegen, verzichtet das Unternehmen

nun auf die Anlieferung von

Sondermüll aus ganz Europa. Auch

ein Teil der bereits festgelegten Deponieflächen

wird nicht mehr genutzt

werden. Die Pläne und die Lösung

mit einem Kooperationsvertrag der

Für die Zukunft will sich Troisdorf

gut aufgestellt wissen: Kompetenzen

bündeln und vernetzen, innovative

Unternehmen anlocken und die Zusammenarbeit

mit Hoch- und Fachhochschulen

ausbauen will das neu

eingerichtete „Kompetenzzentrum

Kunststoff“ der Troisdorfer Wirtschaftsförderungs-

und Stadtmarketingsgesellschaft

TROWISTA. Durch

eine Fokussierung auf Forschung und

Innovation könne die langfristige Absicherung

von zukunftsorientierten

Arbeitsplätzen unter umweltverträglichen

Gesichtspunkten, die Neugründung

innovativer Unternehmen und

die Absicherung bestehender Unternehmen

erreicht werden.

Vertragspartner stießen auch bei der

Bezirksregierung auf Wohlgefallen: Die

Behörde genehmigte nun die geplante

Erweiterung. Eine neue Dichtwand um

die bereits errichteten Deponieflächen

und Rodungsarbeiten für die neuen

Flächen sollen im Herbst kommen, betriebsbereit

sollen die neuen Flächen

frühestens in zwei Jahren sein. Die

Laufzeit der gesamten Deponie ist bis

2026 festgeschrieben.


Verbessertes

Meldesystem

bei der Stadt

Kontaktanfragen und Meldungen an

die Stadt aus dem Internet durchlaufen

ab sofort ein neues „elektronisches

Workflowmanagement.“ Wie

die Stadt mitteilt, haben hauseigene

IT-Spezialisten im Rahmen der E-Government-Strategie

das Meldeportal

www.hennef.de/buergermelden überarbeitet.

Auch neu: Den Meldungen,

etwa zu Schäden oder defekten Straßenlaternen

können die Mitteiler nun

digitale Fotos beifügen.

Hennef Alles aus einer Hand - damit

wirbt die Stadt Hennef für ihr

erweitertes Baugebiet „Im

Siegbogen“. Die Infrastruktur

mit Autobahnnähe und eige-

ner S-Bahnhaltestelle, derzeit

noch im Bau, scheint für die

Stadt ein gut vorbereiteter

Glücksgriff, wie Bürgermeister

Klaus Pipke im Gespräch mit

SU.Kontakt erklärt:

Die stadteigene Vermarktung des

Neubaugebietes „Im Siegbogen“

läuft seit gut einem Jahr. Sind Sie zufrieden

mit den Ergebnissen?

K. Pipke: Absolut. Unsere Erwartungen

wurden sogar übertroffen.

Über 70 Grundstücke sind bereits

verkauft worden.

Was macht die Besonderheit des Gebietes

aus, was war das Erfolgsrezept?

Mit großen Schritten über die 100er-Marke

Der Zuwachs an Neumitgliedern

im Jahr 2010 beweist es: In der

Werbegemeinschaft finden sich die

Hennefer Unternehmer und Dienstleister

wieder. „Unsere Mitglieder

spüren, dass die Werbegemeinschaft

Vorteile mit sich bringt“ ist Peter

Martius, Vorsitzender des Vereins,

überzeugt. Das liege nicht zu letzt

am guten Draht ins Rathaus und zur

Wirtschaftsförderung, betont Martius.

Manches lasse sich so auf dem

kurzen Dienstwege ganz unbürokratisch

klären. Der Erfolg des Vereins erkläre

sich auch mit der zunehmenden

SU •lOKAl

Klaus Pipke: mit Grundstücksverkäufen absolut zufrieden

Bauland im „Siegbogen“ ist begehrt und rar

Bedeutung des „Networkings“ für

Unternehmer und Gewerbetreibende,

sagt Martius: „Wir sehen uns als jemand,

der Kontakte schafft, die jedem

Mitglied im täglichen Miteinander

weiter helfen.“ So greife man bei

der Organisation und Unterstützung

von Veranstaltungen wie der Europawoche,

des Stadtfestes oder bei

verkaufsoffenen Sonntagen auf die

Fachkompetenz der eigenen Mitglieder,

darunter Juristen, Steuerberater,

Versicherungsagenturen und Druckereien,

zurück. Mit zehn Neumitgliedern

habe man zum Abschluss des

K. Pipke: Die gute Lage und die Infrastruktur.

Die Autobahn ist ebenso

nah wie das Naturschutzgebiet Siegaue.

Kindergarten, Grundschule und

Vereinsjahres 98 Mitglieder verzeichnet,

darunter allein 40 Einzelhändler.

Damit hat sich der Bestand in fünf

Jahren annähernd verdoppelt. „Und

allein im Januar sind wieder vier neue

Unternehmer hinzugekommen.“ Im

Rathaus empfing Bürgermeister Klaus

Pipke den Vorstand und die Neumitglieder

zum Erfahrungsaustausch.

Pipke betonte die schwierige Finanzlage

von Stadt und Land: Um nicht ins

Haushaltsicherungskonzept zu fallen,

werde man ab 2013 die Hebesätze

für die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer

um je 25 Punkte erhöhen.

Gesamtschule sind um die Ecke. Vom

Kleinkindalter bis zum Abitur: alles ist

nur ein paar Schritte entfernt. Und

schließlich hat das Gebiet ab Ende

2011 einen S-Bahn-Anschluss!

Stichwort „Klimagerechtes Bauen“, ist

das ein Thema für die Bauherren?

K. Pipke: Ganz sicher. Immerhin

befindet sich mitten im Baugebiet

eine von 100 offiziell anerkannten

Klimaschutzsiedlungen in NRW. Und

auch andere Bauherren setzen auf

nachhaltige Lösungen.

Freiwillige Putzteufel

Bürger, Vereine und andere Institutionen

lädt die Stadt am Samstag,

9. April, zum Stadtputztag „Hennef

schwingt den Besen“ ein. Freiwillige

werden gebeten, sich bis Ende März

bei der Stadt unter 02242 / 888 187

oder / 93 39 110 zu melden. Koordiniert

werden die Aufgaben durch die

Stadtreinigung. Nach getaner Arbeit

lädt die Stadt ab 13 Uhr zu einem gemeinsamen

Imbiss ein.

Messeareal wird

fit gemacht

Die zukünftige Wiederbelebung

des

brachliegenden Messeareals

rückt näher:

Die Stadt ließ nun

das wuchernde Grün stutzen und das

Areal herrichten, um freie Bahn für

den Umbau der Messe zu einem Möbelhaus

(SU.Kontakt berichtete) zu

schaffen. Für den besseren Verkehrsfluss

soll zukünftig zudem eine verlängerte

Linksabbiegerspur sorgen.

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königswinter

Bad Honnef

Designpreis für

Konferenztechnik

Mit dem iF product design award

2011 wurde die Sprechstelle CMic

von Brähler Konferenztechnik ausgezeichnet.

Das Unternehmen, weltweit

bekannt durch den leuchtenden roten

Ring an seinen Mikrofonen, konnte

die Jury in der Kategorie „Audio und

Video“ überzeugen. Insgesamt wurden

bei dem Wettbewerb 2.756 Einsendungen

aus 43 Ländern bewertet.

Fachhochschule

bei Facebook

Die Bedeutung sozialer

Onlinenetzwerke

hat in den vergangenen

Jahren spürbar

zugenommen. Seit Januar ist auch

die Internationale Fachhochschule

Bad Honnef-Bonn im virtuellen

Netzwerk Facebook zu finden. Die

Facebook-Seite richtet sich an Studieninteressierte,

Studenten, Ehemalige

und Mitarbeiter“, sagte die Leiterin

der IUBH-Studienberatung Mariann

Göke. „Besucher können sich dort

über unsere Programme informieren,

in unserem Diskussionsforum aktuelle

Fragen stellen oder einfach auf dem

Laufenden bleiben.“

www.facebook.com/iubh.official

Rauschendorfer sind verägert Paten gesucht

Seit der Umstellung des Nahverkehrsplanes sind die Nutzer des öffentlichen

Nahverkehrs in Königswinter-Rauschendorf verärgert: Bei einer Versammlung

des Bürgervereins taten mehr als 90 Bürger ihren Unmut kund. Gefordert wird

unter anderem die Umgestaltung der Linienführung der 537, die derzeit die

Dörfer Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler nicht mehr bediene.Neben

langen Wartezeiten bei der Nutzung der Linien 541 und 66 durch schlechte

Vertaktung über fehlende Busse bis zu dem „mangelhaft funktionierenden

Taxibussen“ listete der Bürgerverein die Probleme auf. Auch fehlende Verbindungen

an Wochenenden und abends bereiten den Bürgern Probleme. Trotz

Rückendeckung durch die Stadt ist keine Lösung in Sicht.

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bürgermeisterin Wally feiden empfing ausgezeichnete unternehmer

„Gesunder Mix macht uns attraktiv“

Wenn Unternehmen mit

Leistung und Qualität überzeugen,

werden sie zuweilen

und im besten Fall mit

Ehrungen, Auszeichnungen

oder Prädikaten geadelt.

Doch weil die Öffentlichkeit davon

selten vom Erfolg der Unternehmen

Notiz nimmt, war es Bürgermeisterin

Wally Feiden eine Herzenssache,

ausgezeichnete Unternehmer

in ihrer Stadt publik zu machen. „Es

ist mir ein großes Bedürfnis, die Unternehmen

und Institutitonen auch

einmal in einem offiziellen Rahmen zu

würdigen“ sagte Feiden anlässlich der

nun zweiten Ehrung der Unternehmer

im Rathaus. Damit setzte die Stadt

die alte Tradition der Unternehmertreffen

fort, wie Wirtschaftsförderer

Adalbert Fuchs erklärte. Für den

Standort Bad Honnef spreche „der

gesunde Mix an Unternehmen, der

uns attraktiv macht“, sagte Fuchs.

„Es ist wirklich ein gutes Gefühl zu

sehen, welche Leistungsfähigkeit wir

in unserer Stadt haben“ gratulierte

die Bürgermeisterin: So erhielt das

Altenheim Franziskushaus den „Grünen

Haken - Verbraucherfreundlichkeit

festgestellt“ vom unabhängigen

Selbsthilfeverband BIVA. Mit dem

Gütesiegel „wertvolle Bildungsinstitution“

wurde das Katholisch-Soziale

Institut von der Landesarbeitsgemeinschaft

für Katholische Erwachsenen-

und Familienbildung geehrt. Gleich

zahlreiche Prämierungen von der

Nachdem Vandalen im Januar unterhalb

der Löwenburg 147 junge Obstbäume

schwer beschädigt haben,

hat die Biologische Station des Rhein-

Sieg-Kreises eine Spendenaktion

gestartet: Um eine Aufforstung und

Pflege in Höhe von rund 10.000 Euro

bezahlen zu können, werden Baumpatenschaften

zu je 50 Euro angeboten.

Info: www.biostation-rhein-sieg.de

Landwirtschaftskammer Rheinland

erhielt das Weingut Pieper. Europas

größter Brancheninformationsdienst

„markt intern“ zeichnete „Wäsche

Moden Franken“ mit dem Qualitätssiegel

„1a Fachhändler“ aus. Die

Bad Honnef AG erhielt die Auszeichnung

des regionalen Energie- und

Umweltlexikons von der deutschen

UNESCO-Kommission als Projekt der

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige

Entwicklung“, das Unternehmen Codewalk

ICT Consulting wurde für die

Entwicklung des Projektes zur nachhaltigen

Entwicklung für die Bad Honnef

AG eingeladen. Der „Deutsche

Fleischerverband“„ zeichnete gleich

mehrere Produkte der Metzgerei Witt

aus. Von der Welttourismusorganisation

der UN wurde die Internationale

Fachhochschule Bad Honnef-Bonn in

den Tourismus-Studiengängen zertifiziert.

Kampf gegen den

wilden Müll

Im Kampf gegen den wilden Müll an

und neben den Straßen in Königswinter

setzt die Arbeitsgruppe „Saubere

Stadt“ auf Aufklärung: Mit einem

neuen Faltblatt appeliert die Gruppe

an die Bürger, sensibler auf die illegale

und in der Entsorgung teure Müllentsorgung

am Straßenrand zu reagieren.


lohmar

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Erdgastrockner für

Kinder gespendet

Über die Spende eines umweltfreundlichen

und energiekostensparenden

Erdgastrockners freut

sich das Kinderheim „Pauline von

Malinckrodt“ in Lohmar. Die rhehang

Rheinische Energie AG griff

der Außengruppe „Sonnenhaus“,

in dem zur Zeit acht Kinder aus Familien

mit Konfliktsituationen untergebracht

sind, unter die Arme.

Marketingleiter Andreas Oppitz

sowie Pressesprecher Dr. Detlev

Albert überreichten das neue energie-

und kostensparende Gerät

an Heimleiterin Sonja Boddenberg.

Nach dem Großbrand: Ein

Jahr lernen im Containerdorf

Nach dem verheerenden Großbrand

der Grundschule in

Neuhonrath Ende Januar ist in den

vergangenen Tagen der auf dem

Schulhof aufgebaute Ausweichsitz

aus Containern aufgebaut und fertig

eingerichtet worden. In 40 Containern, die miteinander auf zwei Etagen

und in zwei Reihen verbunden wurden, sind in den letzten Tagen 16 Klassenräume

entstanden. Bis Aschermittwoch hatten die Schüler der Schulklassen

der nach einem technischen Defekt einer Außenlampe abgebrannten Schule

an anderen Lohmarer Schulen Asyl gefunden. Mit Pendelbusverkehr und

Containerbau, abzüglich einem Zuschuss durch die Versicherung, kommt auf

die Stadt Lohmar eine Rechnung über 400.000 Euro zu. Für deren Ausgleich

versuche man sich eines Notfall-Fonds der Landesregierung zu bedienen.

Derweil gehen unter einer wetterfesten Plane die Aufräum- und Sanierungsarbeiten

des Brandschadens weiter. Der Brandschaden wird auf über 1,5 Millionen

Euro beziffert. Einen ersten Zuschuss für dringend benötigte Schulsachen

überreichte etwa die VR-Bank Rhein-Sieg mit einem Scheck über 5.000

Euro. Spenden zur Unterstützung der Grundschule nimmt der Förderverein

der GGS Wahlscheid e.V. unter dem Verwendungszweck „Brand“ auf seinem

Konto 010 009 629 bei der Kreissparkasse Köln, BLZ: 370 502 99, entgegen.

EMITEC: Schüler schnuppern in Berufe

Statt die Schulbank zu drücken konnten fünf Schüler der Realschule Lohmar

als Wahlpflichtfach das Angebot „Berufsleben LIVE“ wählen. Beim

Lohmarer Katalysatoren-Spezialisten EMITEC wurden sie von den technischen

Ausbildern und ihrern Lehrern beim Hineinschnuppern ins Berufsleben

betreut. Dabei galt es für die Schüler, Aufgaben im Anwendungsgebiet

der Mechatronik durch Bohren, Löten und das Umsetzen von Schaltplänen

zu lösen. Günter Hoster, technischer Ausbildungsleiter bei EMITEC zollte der

Motivation und Arbeitsbereitschaft der Lohmarer Schüler bei der Lösung

der Probleme großen Respekt.

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Sankt augustin

RSAG: Biogas hilft, Gebühren langfristig zu sichern

Mit dem Bau zweier Biogasanlagen

will die Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft

(RSAG) auch

zukünftig die Gebühren und Entgelte

stabil halten. Derzeit laufen die

Vorbereitungen der zum Jahresende

Kinderklinik: mehr Patienten, mehr arbeitsplätze

Mit positiver Bilanz und guten

Vorsätzen ins 40. Jahr gestartet

Auf ein Durchweg positives

Geschäftsjahr 2010 blickt

die Asklepios Kinderklinik

in Sankt Augustin.

Geschäftsführer Detlef Czieszo

verbuchte eine enorme Leistungssteigerung

in allen Fachbereichen:

Mit 40.000 ambulant und

9.000 stationär behandelten Kindern

sind die Patientenzahlen spürbar gestiegen.

„Wir haben auf die Leistungssteigerung

mit der Einstellung von 64

neuen Mitarbeitern reagiert“ freute

sich Czieszo bei der Jahrespressekonferenz

Ende Februar. Mit 883 Mitarbeitern

ist die Kinderklinik weiterhin

größter Arbeitgeber im Stadtgebiet.

Einen echten Ansturm verbuchte die

Klinik in der im November eröffneten

Geburtsstation. In drei Monaten

nahmen über 300 Mütter das neue

Angebot an, ihr Kind direkt in der

Kinderklinik entbinden zu können. Für

das Jahr 2011 ist nicht nur ein Jubi-

läumsfest zum 40-jährigen Bestehen

der Klinik geplant: Themen wie Patientensicherheit

etwa im Klinikalltag

und der Schutz vor Verwechslungen

bei Behandlungen, die bessere Unterbringung

der Kinder und der Eltern

in neuen Elternzimmern sowie eine

höhere Leistungsfähigkeit in der Kinderchirurgie

stehen auf der Agenda.

Unter einem guten Stern steht auch

das Deutsche Kinderherzzentrum: Es

zählt im europaweiten Ranking zur

obersten Spitze.

Einen „Lichtblick“

geschaffen

Die Erfahrung, dass es Spaß machen

kann, mit kreativer Arbeit

anderen Menschen zu helfen, hat

der HUMA Einkaufspark in Sankt Augustin

im vergangenen Jahr gezeigt:

Unter dem Motto „Kinder basteln

für Kinder in Not“ spendete der Einkaufspark

Bastelmaterial für Adventskränze

an Kindergärten in der Region.

Die Kränze wurden zur Weihnachtszeit

im Einkaufsmarkt versteigert.

Den aufgerundeten Erlös in Höhe von

angestrebten Baugenehmigung. In

einer neuen Vorstufe zum bestehenden

Kompostwerk soll Biogas aus

Biomüll gewonnen werden. In einer

weiten Anlage ist die Umwandlung

von nachwachsenden Rohstoffen

1000 Euro übergab Centermanager

Klaus Kricks nun an die Aktion „Lichtblicke

- Weil Menschen Hoffnung

brauchen“ des Lokalradiosenders Radio

Bonn/Rhein-Sieg. Chefredakteur

Jörg Bertram nahm die Spende, die

ohne Umwege notleidenden Menschen

aller Altersschichten Zugute

kommt, dankend entgegen.

wie Mais oder Zuckerrüben zu Biogas

geplant. Ein Teil der insgesamt

erwarteten 5,4 Millionen Kubikmeter

Biogas soll in einer speziellen Anlage

veredelt und ins öffentliche Gasnetz

eingespeist werden.

Für die Katastrophe fit gemacht

Das Institut für Gefahrenabwehr hat seinen neuen

Sitz an der Alten Heerstraße in Niederpleis bezogen.

Seit 2007 bietet das Institut unter Leitung

von Hanns Roesberg mit mehr als 40 Dozenten

Schulungen und Beratungen im Bereich des Krisenmanagement

und Gefahrenabwehr an. Unternehmen,

Behörden und Kommunen, Berufs- und

freiwillige Feuerwehren sowie Hilfsorganisationen

im deutschsprachigem Raum gehören zu den Kunden. www.e-r-solutions.de

Ziehvater des „kleinen Pflänzchens“

wurde zum neuen Ehrensanator ernannt

Als Landrat hatte Dr. Franz Möller

mit Beharrlichkeit und Sachverstand

in den 1990er die Weichen zur

Gründung der damaligen Fachhochschule

Bonn-Rhein-Sieg gestellt. Insbesondere

beim Bonn-Berlin-Gesetz

hatte der frühere Landrat für die

Errichtung der Fachhochschule „als

zartes Pflänzchen auf der grünen

Wiese“ gekämpft. 1995 ging die

heutige Hochschule mit 60 Studierenden

in zwei Studiengängen an den

Start. Heute zählt sie mehr als 6000

Studierende in 24 Studiengängen.

Nun verlieh die Professor Dr. Hartmut

Ihne, Präsident der Hochschule, dem

„Landrat a.D.“ die höchste Würde des

Ehrensenators. Bislang wurde dieser

Titel erst einmal, an Gründungsrektor

Professor Dr. Wulf Fischer, verliehen.

9. Wirtschaftsbühne

im Mai

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

bietet am Samstag und Sonntag, 9.

und 10. Mai, der lokalen Wirtschaft

ein großes Forum zur Präsentation und

zum Austausch: Im und vor dem Rathaus

werden an beiden Tagen zur 9.

Wirtschaftsbühne mehr als 74 Unternehmen

sich und ihre Dienstleistungen

vorstellen. Für Besucher und Familien

mit Kindern wird zudem ein buntes

Rahmenprogramm angeboten.

www.wirtschaftsbuehne.de


Neunkirchen

Seelscheid

much

ruppichteroth

Nachgefragt:

Wohin entwickelt

sich Much?

Landflucht oder Stadtflucht? Die

Frage stellt sich in Much kaum,

sagt der Beigeordnete Norbert

Büscher: Dank guter Infrastruktur ist

die Gemeinde auch für Unternehmen

attraktiv. „Gerade in Bövingen haben

sich viele mittelständische Unternehmen,

aber auch große Unternehmen

und Marktführer wie etwa der

Bodenbelag- und Panel-Hersteller

Zosche, das Unternehmen Fuhrmann-

Verbandstoffe oder die Firma Thurn

Produkte, ein Hersteller für Reinigungs-

und Haushaltspflegemittel für

Discounter, erfolgreich positioniert.“

Der guten Nachfrage nach dem Gewerbegebiet

Bövingen stehe derzeit

der Wunsch kleinerer Betriebe gegenüber,

sich nicht in Gewerbegebieten,

sondern auch in den kleinen der 114

Ortschaften der Gemeinde anzusiedeln.

„Wir spüren den Trend zum

Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes.

Daher müssen wir in diesem

Bereich Angebote schaffen und unterstützen,“

sagt Büscher. Insgesamt

seien die Einwohnerzahlen in Much

konstant. Angesichts stagnierender

und sinkender Einwohnerzahlen in

fast allen Städten und Kommunen

des Landes, kämpfe man darum, die

Einwohnerzahl mit attraktivem Raum

zum Arbeiten und modernen Formen

des Wohnens zu halten.

Bewusstsein für Klima und die Region

Idyllische Landschaften, ein

attraktiver Ortskern und

Angebote für eine hohe

Lebensqualität - die Gemeinde

Much lockt mit attraktiver

Lage im ländlichen und zugleich

schneller Autobahnanbindung

in den Kölner Raum

Bei den zweiten Mucher Bau- und

Umwelttagen konnten sich Interessierte

einen fundierten Überblick über

Bauland, Projekte und entsprechende

Dienstleister rund ums Haus verschaffen.

An 32 Ständen präsentierten sich

auf Einladung der Stadt und des Vereins

MuchMarketing e.V. ausschließ-

2500 Euro Preisgeld – jetzt bewerben!

Erstmals wird in Neunkirchen-Seelscheid der RWE Klimaschutzpreis ausgelobt.

Bis zum 10. April können sich alle natürlichen und juristischen

Personen beim Bauamt der Gemeinde bewerben. Prämiert werden besondere

Leistungen, Ideen und Initiativen im Natur- und Umweltschutz.

In der Gemeinde Much werden 1000 Euro Preisgelder ausgelobt. Bewerbungen

können bis zum 21. März bei der Gemeinde Much, z.H. Josef

Freiburg, eingereicht werden.

So schnell wie möglich wieder zurück

zur „Winterscheider Mühle“

Die Bürger und auch Bürgermeister

Mario Loskill hatten sich noch

versucht zu wehren, vergebens: Mit

dem neuen Nahverkehrsplan im Dezember

2010 wurde die von Schulkindern

und Berufspendlern täglich

genutzte Haltestelle „Winterscheider

Mühle“ am gleichnamigen ehema-

ligen Hotel nicht mehr angefahren.

Insbesondere für Schulkinder aus den

umliegenden Dörfern war das ein

Problem: Ihr neuer Schulweg führte

nun entlang der Kreisstraße 17 - dort

herrscht Tempo 100 und es gibt keine

Gehwege - mehrere Kilometer bis zur

nächsten Bushaltestelle. Ein Umstand,

der nicht nur die Bürger auf die Palme

brachte und nun, nach der Entfernung

der Haltestelle aus dem Liniennetz vor

mehr als drei Monaten, doch noch im

Kreis-Planungsausschuss Gehör fand:

Dem Antrag von CDU und Grünen,

die Haltestelle „so bald wie möglich“

wieder ans Netz der Linie 531 zu

bringen, stimmten die Mitglieder des

Ausschusses einstimmig zu.

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lich Unternehmen aus Much und der

nächsten Umgebung. Ein Konzept,

dass seines gleichen sucht, wie Muchs

Beigeordneter Norbert Büscher betont.

Von der Errichtung des Rohbaus über

die energiesparende Sanierung und

Erweiterung alter Bausubstanz bis zur

Beratung zu Energie, Sicherheit und

Finanzierung bieten die regionalen Unternehmen

ein breit gefächertes Spektrum.

Mit Fachvorträgen etwa zum

Solarkataster des Rhein-Sieg-Kreises,

zur anstehenden Dichtigkeitsprüfung

von Kanalanschlüssen und Sanierung

von denkmalgeschützten Fachwerkhäusern

werteten die Veranstalter die

Messe auf.

60 Unternehmer

hörten zu

Auch das dritte Unternehmerfrühstück

in Ruppichteroth war ein

voller Erfolg: 60 Unternehmer und

Gewerbetreibende aus der Gemeinde

folgten der Einladung von Bürgermeister

Mario Loskill. Gastredner

Stephan Lorenz von der Regionalagentur

Bonn/Rhein-Sieg informierte

über die Angebote der Potenzialberatung,

über Bildungsschecks und

die aktuellen Möglichkeiten der

Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsförderung.

Gesundheit und

Wellness

Samstag, 19. März und Sonntag, 20.

März, laden rund 50 Aussteller und

Dienstleister rund um das Thema

Gesundheit zu den „Bergischen Gesundheits-

und Wohlfühltagen“ am

Schulzentrum Much, Schulstraße 12-

14, ein. Neben Informationsständen

werden Vorträge zu Körper und Geist,

Entspannungstechniken, Ernährung

und Heilpraktiken angeboten. Der

Eintritt ist frei.

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Windeck

eitorf

Unternehmertreff:

Potenziale nutzen

Die Potenzialberatung für kleine und

mittlere Unternehmen war Thema des

ersten Unternehmertreffens 2011 der

Wirtschaftsförderung in Eitorf. Rund

20 Unternehmer folgten Stephan Lorenz

von der Regionalagentur Bonn/

Rhein-Sieg. Was sich ganz praktisch

aus einer solchen Beratung ergeben

kann, berichtete Josef Reinermann

von der Firma Deutsch Optik und

Akustik aus eigener Erfahrung: Er betonte

die Notwendigkeit und Bedeutung

der Beratungsleistung für den

Erfolg eines Unternehmens.

50 Jahre Erfolg am

internationalen

Elektronik-Markt

Auf professionelle Leiterplattentechnik

und alles, was man zur Herstellung

der Platten braucht, hat sich

das Unternehmen Bungard Elektronik

aus Windeck spezialisiert. In diesem

Jahr feiert das Familienunternehmen,

dass 1961 von Heinz Bungard als

Radio- und TV-Werkstatt in Leverkusen

gegründet wurde, in Leverkusen.

Bungards innovative Idee, Leiterplatten

mit fotoresistiven Ressists zu

versehen, um die komplizierte Siebdrucktechnik

zu ersetzen, zündete.

1971 folgte der Umzug in Windeck -

schon damals bediente man rund

3.500 Kunden in Deutschland, Belgien,

den Niederlanden, Frankreich,

der Schweiz und Östereich. Im 50.

Firmenjahr leitet Jürgen Bungard das

Unternehmen und freut sich, mehr

als 19.000 Kunden aus ganz Europa

mit Qualität aus Windeck überzeugen

zu können.

Für Justiz und Gesellschaft viele

Jahrzehnte verdient gemacht

Mit der Verdienstmedaille des

Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland wurde

der Windecker Albert Thüssig

für seine langjährigen soziale

Verdienste ausgezeichnet.

Vizelandrat Rolf Bausch übergab

die hohe Auszeichnung des Bundespräsidenten

bei einer Feierstunde

im Kreishaus. Thüssig ist seit Mitte der

1980er Jahre im Beirat der Justizvollzugsanstalt

Siegburg aktiv. Seit über

30 Jahren nimmt er an den monatlichen

Sitzungen teil und steht darüber

hinaus vier Stunden im Monat den

Häftlingen für Einzelgespräche zur

Verfügung. „In der Funktion als Beiratsvorsitzender

nimmt er auch an

Beratungen im Justizministerium und

im Landtag teil und investiert bei den

Bemühungen, die Belange der Einsitzenden

und der Bediensteten der Anstalt

zu verbessern, viel Zeit,“ listet die

amtliche Laudatio auf. Seit elf Jahren

ist er zudem in der SPD in Windeck

aktiv, seit 2004 auch im Gemeinderat

und im SPD-Fraktionsvorstand. Auch

im Sängerbund Concordia Rosbach

e.V., deren Vorsitzender Thüssig von

2003 bis 2006 war, bringt sich der

Windecker als aktiver Sänger ein. Von

2005 bis 2008 wirkte Albert Thüssig

am Landgericht Bonn als Schöffe in

durchschnittlich sechs Sitzungen im

Jahr mit.

Streit ums Geld endet im Vergleich

E s machte das beschauliche Windeck über Nacht berühmt. Doch nach dem

Spiel kam der Ärger: Die Abrechnung der Pokalgelder des NRW-Ligisten,

der Mitte August den Bayern 0:4 unterlag, führte zu einem Streit mit dem

Redkordmeister. Der Vorwurf, die Windecker hätten zu viele Freikarten verteilt,

stand im Raume. Eine Einigung gab es erst vor dem Sportgericht des

Deutschen Fußballbundes DFB: Zur Abgeltung aller Anspruche zahl Germania

Windeck nun 190.000 Euro an den Bundesligisten. Dieser werde, wenn das

Geld pünktlich bis zum 15. März überwiesen ist, eine Spende über 10.000 Euro

an die Vereinsjugend der Windecker überweisen.

Vorbereitungen für

„Eitorfer Frühling“

Die Vorbereitungen für den „Eitorfer

Frühling“ laufen auf Hochtouren: Am

Samstag und Sonntag, 07. und 08.

Mai, lädt der Verein selbstständiger

Handwerker Eitorf e.V. seit 1981 zu

seiner zweitägigen Handwerkermesse

ein. Neben der Großausstellung

von Gewerbe und Handwerk im Ortskern

wird es ein kulturelles Rahmenprogramm

für Jung und Alt geben.

Neuer Vorstand

im Aktivkreis

Einen neuen Vorstand hat der Aktivkreis

Eitorf e.V., der sich für die

Förderung der Gemeinde, ihrer Wirtschaftskraft

und Wettbewerbsfähigkeit

einsetzt. Bei der Mitgliederversammlung

wurde Elke Thiebus zur ersten

Vorsitzenden gewählt. Engelberg Krips

ist ihr Stellvertreter. Zum Geschäftsführer

wurde Heinz-Willi Rösgen gewählt,

zum Schatzmeister Alfred Ahr.

Baubeginn für

Lückenschluss an

der Sieg

Im Siegtal rollen die Bagger: Nach

jahrelangen Planungen im Rahmen

der Regionale 2010 werden jetzt

die Lücken der Geh- und Radwege

von Hennef-Auel bis Eitorf-Merten

geschlossen. Nun haben die Bauarbeiten

für den familienfreundlichen

Siegtalradweg unterhalb der Stachelhardt

begonnen. An der Eisenbahnbrücke

in Hennef-Auel wird

ein Radfahrsteg, ähnlich des Stegs

in Windeck-Röcklingen, entstehen.

Künftig soll es auch möglich werden,

nicht nur zu Fuß, sondern auch per

Fahrrad von Hennef-Bülgenauel den

für Pendler interessanten Bahnhaltepunkt

in Eitorf-Merten zu erreichen.

Bis es Ende August soweit ist, muss

dieser Weg aufgrund der Bauarbeiten

gesperrt bleiben. Weil kein vorrübergehender

Alternativweg vorhanden

ist, muss auf die Buslinie 579 und

das Anrufsammeltaxi ausgewichen

werden.

Von dem zukünftig durchgängigen

Siegtalradweg profitieren die Gemeinden

Hennef, Eitorf und Windeck.

Rund 70 Prozent der 3,5 Millionen

Euro teuren Maßnahmen des Projektes

trägt das Land NRW.

Schnelleres

Internet so schnell

wie möglich

Als Folge auf die Untersuchung des

Bedarfs einer Breitband-Internetversorgung

für Windeck hat die Gemeinde

eine landesweite Markterkundung

durchgeführt. Die Untersuchung ergab,

dass in knapp 50 Ortschaften

eine extreme Unterversorgung von

schnellem Internet besteht. Mindestens

61 Unternehmen und Gewerbetreibende

warten derzeit auf einen

schnellen Internetzugang, ergab eine

Umfrage der Gemeinde. Auch knapp

500 Haushalte meldeten Bedarf an.


Bonn ist ein solider

Wirtschaftsstandort

Der Büroflächenmarkt in Bonn war

auch im Jahr 2010 stabil. Das ergab

eine Auswertung des Amtes

für Wirtschaftsförderung der Bundesstadt.

Demnach waren rund

85.700 Quadratmeter Bürofläche

im Stadtgebiet vermietet worden.

Besonders gefragt waren Objekte

bis 500 Quadratmeter Bürofläche.

Den größten Flächeumsatz in

der Bilanz machten Büroflächen

zwischen 1.000 und 2500 Quadratmetern.

Nur rund 4,45 Prozent

der Büroflächen standen im

vergangenen Jahr leer. Für 2011

sieht Wirtschaftsförderin Victoria

Appelbe der Fertigstellung von

über 30.000 qm Bürofläche in

Bauprojekten im Bundesviertel, in

der Innenstadt und in der Nähe

des „Bonner Verteilers“ entgegen.

Ein Großteil des neuen Arbeitsraums

ist bereits vermietet.

Mehr Arbeitsplätze

in der Region

Statistisch gesehen hätte die Zahl

der Arbeitsplätze im Monat Februar

sinken sollen. Doch etwas

anderes war in der Region Bonn/

Rhein-Sieg der Fall, wie die Agentur

für Arbeit in der Region mitteilt.

Seit April 2010 sind die Arbeitslosenzahlen

stetig gesunken - auch

im Februar leicht. Im Vergleich zum

Februar 2010 waren rund 6 % weniger

Menschen ohne Lohn und

Beruf. Zur Zeit meldet die Agentur

eine Arbeitslosenquote von 6,2

% im Vergleich zu 6,7 % im Jahr

2010. Zudem verbuchte die Agentur

den höchsten Zugang neuer

Stellen seit dem Jahr 2007: „Der

enorm starke Zuwachs an gemeldeten

Stellen im Februar belegt die

sich ankündigende Frühjahrsbelebung“,

sagte Marita Schmickler-

Herriger, Leiterin der Agentur für

Arbeit Bonn/Rhein-Sieg zur Entwicklung

des Arbeitsmarktes.

BONN

Deutsche Krebshilfe seit 1974 von bonn aus bundesweit aktiv

Für die Menschen,

gegen den Krebs

Jede Familie ist direkt oder

indirekt betroffen: Die Diagnose

Krebs trifft jährlich 450.000

Menschen, davon 1.800 Kinder

und Jugendliche.

Den Betroffenen und ihren Angehörigen

zu helfen, ist das

wichtigste Anliegen der Deutschen

Krebshilfe. Nach dem Motto „Helfen.

Forschen. Informieren.“ fördert die

Organisation bundesweit Projekte

zur Verbesserung der Prävention,

Früherkennung, Diagnose, Therapie,

medizinischen Nachsorge und psychosozialen

Versorgung einschließlich

der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche

Krebshilfe e.V. informiert die Bevölkerung

über das Thema Krebs und die

Möglichkeiten, Krebs zu vermeiden

und früh zu erkennen. Die gemeinnüt-

Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der

Deutschen Krebshilfe e.V.

zige Organisation finanziert ihre Aktivitäten

ausschließlich aus freiwilligen

Zuwendungen der Bevölkerung. Sie

erhält keine öffentlichen Mittel. Die

Geschäftsstelle der Organisation ist

in Bonn ansässig; in Berlin unterhält

die Deutsche Krebshilfe ein Büro als

Koordinierungsstelle für Fragen der

Gesundheits- und Forschungspolitik.

Rheinlogen: Die meisten Wohnungen sind bereits verkauft

Grundstein für exklusives Wohnen

Kurz vor den tollen Tagen fiel am Bonner Brassetufer unweit der Oper der

Startschuss für ein exklusives Wohnprojekt. „Rheinlogen“ heisst das von der

Stuttgarter NORD-SÜD Hausbau GmbH geplante Quartier, dessen Nähe zu Altstadt,

Innenstadt und Rhein schon im Vorfeld zu einem großen Interesse geführt

hatte. Die bauliche Aufwertung des linksrheinischen Rheinufers auf dem 3.600

Quadratmeter großen Areal erfolgt neben Gewerbeflächen durch 75 Eigentumswohnungen

mit zwischen 40 und 220 Quadratmetern Wohnfläche. Der

preisgekrönte Entwurf dazu stammt aus der Feder des Kölner Architektenbüros

Nebel Pössl: Bodentiefe Fenster, Glasfronten mit Panoramaaussicht und 97 Tiefgaragenstellplätze

gehören zum Konzept. Zur traditionellen Grundsteinlegung

kamen nicht nur Stadtbaurat Werner Wingenfeld und Architekt Thomas Nebel,

sondern auch das Bonner Prinzenpaar Christoph I. und Bonna Karin IV. Neben

einer Tageszeitung, einer Münze und Fotos der ersten Modellstudien wurde

auch der aktuelle Prinzenorden in einer Zeitkapsel im Grunstein eingemauert.

SU •lOKAl

Seltenen Krankheiten

auf der Spur

Ein neues Zentrum für Seltene Erkrankungen

(ZSEB) haben die Unikliniken

Bonn eröffnet. Ziel ist es, auch für Patienten

mit sogenannten „seltene Erkrankungen“

eine Anlaufstelle mit speziellem

Fachpersonal bieten zu können.

Vereinbarung für

verkaufsoffene

Sonntage

Eine Vereinbarung mit Signalwirkung

für umliegende Kommunen haben

Vertreter der Kirche, des Bonner Einzelhandels

und der Gewerkschaften

unterzeichnet. Für die kommenden

drei Jahre wurden stadtweit die gesetzlich

möglichen Verkaufssonntage

auf insgesamt elf je Kalenderjahr

reduziert und die Einhaltung arbeitsrechtlicher

Grundlagen unterzeichnet.

Startschuss für

neues Terminal

Am Flughafen Köln-Bonn ist der Startschuss

zum Neubau eines neuen Terminals

errichtet, das bereits im Herbst

in Betrieb gehen soll. „Das neue General

Aviation Terminal wird ein Aus-

hängeschild des Köln Bonn Airport. Es

wird nicht nur optisch ein Hingucker,

sondern setzt bei Funktionalität und

Komfort Maßstäbe“, erklärte Flughafenchef

Michael Garvens bei der

Grundsteinlegung.“ Der 2,5 Millionen

Euro teure Neubau wird auf zwei

Etagen 1.200 Quadratmeter bieten.

Neben der Personalabfertigung sind

auch eine Lounge, VIP- und Konferenzräume

sowie Räume für Zoll und

Bundespolizei geplant. Die Fassade

des Neubaus wird komplett verglast.

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SU •lOKAl AuS DER NAChBARSChAFT

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Breitband-Versorgung im

Sieg-Kreis zu 90% gut

Die Kreissparkasse Köln

und der Rhein-Sieg-Kreis haben

jüngst in Siegburg

eine Studie zur Breitband-

versorgung vorgestellt

und damit verdeutlicht:

90 Prozent des Kreises sind aktuell

gut versorgt

„weiße Flecken“ gibt es aber vor

allem noch im östlichen Kreisgebiet

steigender Bedarf macht Zukunftsstrategie

erforderlich

Die Studie ließ auch erkennen: Ein

leistungsfähiger Breitbandzugang

gehört heute zu den bedeutendsten

Standortfaktoren. Dies gilt für den

privaten, aber vor allem auch für den

gewerblichen Bereich. Die Verfügbarkeit

moderner Telekommunikationsmittel

wird für die Wettbewerbsfähigkeit

der Regionen immer wichtiger.

Wo ein leistungsfähiger Breitbandanschluss

nicht zur Verfügung steht,

muss in Zukunft mit erheblichen Beeinträchtigungen

gerechnet werden.

Allerdings wird der Telekommunikationssektor

als eine Aufgabe privatwirtschaftlicher

Unternehmen definiert,

in dem die Beihilfe durch die

öffentliche Hand untersagt ist. Eine

ungenügende Flächendeckung bemängelt

man auch in RheinBerg.

Messe in Düsseldorf

1.000 Weine können

von den Experten probiert werden

Ende März (27. -

29.3.) werden

wieder alle rele-

vanten Weinbau-

nationen der Welt

in Düsseldorf Flagge

zeigen und bei der

Messe „ProWein“

einen internationalen

Branchenüberblick

geben:

So werden beispielsweise Aussteller

aus Deutschland, Frankreich

oder Spanien noch größere Präsenz

zeigen als schon zur Rekordveranstaltung

2010. Japan feiert mit einer

Gemeinschaftsbeteiligung in der

Spirituosen-Halle seine Premiere auf

der ProWein. Dort zeigen weitere

300 Aussteller Spirituosen-Neuheiten

und ausgefallene Spezialitäten. In der

FIZZZ-Lounge stellt die Barszene ihre

aktuellen Trends vor. Da werden ge-

schmacklich abgestimmte Appetizer

zu hochwertigen Drinks gereicht.

Ein besonderer Höhepunkt der

ProWein ist natürlich auch diesmal

wieder die zentrale Verkostungszone

mit über 1.000 Weinen. Sie steht unter

dem Motto „Trends Experiences:

Tradition versus Moderne“ oder „Wie

Önologie Weinstile bestimmt“.

Besonders stark vertreten sind

dabei die Franzosen. Über 600 Aussteller

zeigen ihre Neuheiten gleich

Bergisch

Gladbach

demnächst

„Fairtrade-

Stadt“?

Bergisch Gladbach will sich für

eine gerechte Welt engagieren

und „Fairtrade-Stadt“ werden.

Die Kreisstadt will ein Zeichen

setzen im Kampf gegen ausbeuterische

Kinderarbeit und im

nachhaltigen Umgang mit der

Natur. Und die Geschäftswelt

der Kreisstadt muss sich darauf

einstellen. Denn der Titel ist an

Kriterien geknüpft. Wenn der Rat

in seiner Sitzung am 24. März

das Vorhaben beschließt, gilt: In

allen öffentlichen Einrichtungen

(z.B. auch Schulen und Amtsstuben)

gibt es nur noch „fairen

Kaffee“. 21 Geschäfte und elf

Gastronomiebetriebe müssen fair

gehandelte Produkte anbieten

oder verwenden. Einmal im Jahr

muss es öffentliche Veranstaltungen

zum Thema geben. - Die

weltweite Aktion wurde im Jahr

2000 gegründet, 1000 Städte

(u.a. Bonn) machen bereits mit.

in drei Hallen. Womit dann dort über

zwei Drittel der französischen Produzenten,

Handelshäuser und Weinbauverbände

versammelt sind.

Naturnaher Anbau ist das Credo

der französischen Winzer. Bioweine

wie „Domaine Saint Paul“ (Maison

Jean-Baptiste Bejot) oder „Tradition

Rosé“ (Château Beauregard Mirouze)

bedienen die Frage nach umweltschonend

und alkoholschwach produzierten

gesunden Weinen.


Public Relation

ausgezeichnete lage – attraktive Wohnungen –

neueste technik – erstklassiger Service

Leben in der

ServiceResidenz

Schloss Bensberg

Ein Spaziergang, der sich lohnt.

Im Schatten von Schloss Bensberg

gibt es eine wundervoll

angelegte Parklandschaft –

zurzeit besonders farbenfroh –

mit Spielplatz, Brunnen,

Bänken und liebevoll

angelegten Gartenflächen.

Die Zeit für eine ganz private Erkundungstour

sollte man sich

tatsächlich nehmen.

Pittoreske Park-Idylle

im Frühling genießen

Ganz gleich, ob man durch den Park

flaniert, den Blick in die Ferne schweifen

lässt oder einen gepflegten Cappuccino

auf der idyllischen Terrasse

des Park-Cafés trinkt. Genießen lässt

sich ohne Weiteres auch das täglich

wechselnde 3-Gang-Mittags-Menü

im Restaurant Schlossberg. Man ist geneigt,

die Bewohner der ServiceResi-

denz Schloss Bensberg zu beneiden –

muss man aber nicht, da es eben für

alle zugänglich ist.

Stilvolle Perfektion

von Architektur bis Technik

Aber nicht nur Park und Gastronomie

erfreuen die Besucher.

Das gesamte Ambiente der ServiceResidenz

präsentiert sich wie

aus einem Guss. Da sind zuallererst

die Wohnungen – 36 m 2

bis 120 m 2 groß – die durch großzügige

Bauweise, viel Licht und moderne

Architektur geprägt sind; Terrassen,

Loggien und Balkone inklusive.

Haustechnisch betrachtet sind sie

ebenfalls bestens ausgestattet. Von

der persönlichen Sicherung der Hauszugänge

und Tiefgaragenzufahrten

per Videobild über Kabel- und Internetanschluss,

Glasaufzug von der

Tiefgarage in alle Etagen bis hin zur

modernen Sonnenschutztechnologie

ist alles vorhanden, was nötig ist und

das Leben bequemer und sicherer

macht. Selbstverständlich, dass alle

Türen in dem gesamten Komplex

elektrisch betätigt werden können,

ebenso wie alle Wege und Gänge

komplett barrierefrei angelegt sind.

Interview mit Marita Feldt

und Melanie Carl

Leiterinnen des Ressorts Dienstleistungen

und Service in der Service-

Residenz Schloss Bensberg.

SU.kontakt: Frau Feldt, Sie sagten,

Service wird bei Ihnen groß geschrieben,

nicht umsonst ist dieser Begriff

auch Teil des Namens?

Marita Feldt: Absolut richtig. Wir

verstehen Wohnen als umfassende

Dienstleistung für alle Mieter und Eigentümer.

Dieses Konzept ist schon

beim Bau berücksichtigt worden und

deshalb auch in allen Bereichen der

Residenz spürbar, angefangen bei der

Tiefgarage über die unterschiedlichen

Veranstaltungsräume bis hin zum

integrierten Ärztehaus…

Melanie Carl: … und wird aber

auch tagtäglich gelebt. Unsere Service-Rezeption

ist 24 Stunden, also

rund um die Uhr, besetzt. Wir sind für

unsere Bewohner ansprechbar und

offen, wann immer Sie etwas benötigen.

SU.kontakt: Das Konzept greift allerdings

weiter.

Marita Feldt: Ja. Zum Beispiel steht

den Residenz-Bewohnern unser wunderschönes

Schwimmbad mit Saunen

und Whirlpool zur Verfügung. Wir haben

auch ein physiotherapeutisches

Angebot im Hause, ebenso wie einen

Friseur und eine Kosmetikerin. Da

alle Häuser unterirdisch miteinander

verbunden sind, kommt man überall

trockenen Fußes hin.

Melanie Carl: Bei einigen Dienstleistungen

haben wir uns an den

Bedürfnissen und Interessen unserer

SU •lOKAl

Mieter orientiert. So bieten wir z. B. einen

kostenlosen Fahrdienst für kurze

Fahrten in die Stadt oder andere nah

gelegene Ziele an. Oder wir organisieren

regelmäßige Veranstaltungen,

die sogar teilweise schon als Insider-

Tipps gehandelt werden, wie unsere

Matinee-Reihe für die Musikfreunde

oder regelmäßige Lyrik-Vorträge im

Rahmen eines 4-Gang-Menüs. Wir

sind für alles offen und versuchen

den Wünschen unserer Schlosspark-

Bewohner gerecht zu werden.

Marita Feldt: Dafür können wir

auf ein Mitarbeiterteam bauen, das

ebenso kompetent wie engagiert das

Konzept der ServiceResidenz Schloss

Bensberg trägt.

ServiceResidenz Schloss Bensberg

Im Schlosspark 10

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 / 830 160

www.schlossbensberg.de

SU•kontakt 02/11

23


24

SU •lOKAl AuS DER NAChBARSChAFT

Die MesseCity Köln

nimmt Gestalt an

Köln-Deutz - die Fortentwicklung

dieses Stadtteils nimmt immer

attraktivere Formen an. Jetzt traf der

Stadtrat in diesem Sinne eine wichtige

Vergabeentscheidung für das

Grundstück zwischen dem Bahnhof

Messe-Deutz und dem Eingang Süd

der Koelnmesse, auf dem die neue

SU•kontakt 02/11

Minister Remmel und

Geschäftsführer Michael Schäfer

in dem erst 2010 errichteten

Logistikzentrum.

MesseCity Köln entstehen

soll (unsere Bilder).

Die Bietergemeinschaft

aus STRABAG GmbH (SRE), Köln, und

ECE Projektmanagement, Hamburg,

soll das Grundstück wirkungsvoll

bebauen. SRE und ECE haben dafür

die MesseCity Köln GmbH & Co. KG

Photovoltaik soll Ende

2011 schon 3 % des

Strombedarfs decken

Inmitten der Hochregale

des Energiebau Solar-Logistikzentrums

Köln referierte NRW-

Umweltminister Johannes

Remmel über die Bedeutung

der Solarbranche für den

Standort NRW.

Neben den positiven Beschäftigungseffekten

betonte Remmel

insbesondere den Beitrag, den die

Photovoltaik zum Klimaschutz leiste.

Nötig sei aber ein weiterer technologischer

Sprung für eine ökologische

Revolution, so der Minister. Diese könne

vom Industriestandort NRW ausgehen,

dessen Geschichte eng mit dem

Themenfeld Energie verbunden ist.

Energiebau Geschäftsführer Mi-

gegründet und wollen das 5,4 Hektar

große Grundstück mit Bürogebäuden,

Hotel-, Gastronomie- und Veranstaltungseinrichtungen

ausstatten. Ein

Shopping-Center ist nicht geplant.

chael Schäfer erläuterte die Kernpunkte

der von Roland Berger Strategy

Consultants und der prognos AG erstellten

„PV-Roadmap 2020“. Danach

Gegen werde Photovoltaik Ende 2011

bereits 3% des deutschen Strombedarfs

decken können. Ende 2020 werden

bereits 9 bis 10 % sein. Das neue

SolarLogistikzentrum von Energiebau

beliefert als Großhändler Fachinstallateure

in der gesamten Bundesrepublik

und den Benelux-Staaten mit Komponenten

und Komplettsystemen für Solarstromanlagen

und gilt als Drehkreuz

für Photovoltaiksysteme in Europa.

Das Unternehmen mit weltweit 350

Mitarbeitern investierte rund 1,3 Millionen

Euro in das Projekt.

Das Katasteramt

hat alle

Grundstücke

neu berechnet

Ein verbesserter Service und neue

Flächenangaben – das ist das Ergebnis

der im Jahr 2003 begonnenen

Umstellungsarbeiten, die

das Katasteramt des Rheinisch-

Bergischen Kreises jetzt abgeschlossen

hat.

Von nun an bearbeitet das Katasteramt

seine Daten in einem bundesweit

standardisierten System.

Die im Rahmen der Umstellung

neu berechneten Flächengrößen

geben die reale Größe aller

Grund- und Flurstücke im Kreis

wesentlich genauer wieder.

Das System ALKIS (Amtliches

Liegenschaftskataster Informationssystem)

führt die Daten der

Liegenschaftskarte und des Liegenschaftsbuches

nun in einer

Datenbank zusammen. Dabei

wurden automatisiert alle Grund-

und Flurstücksflächen im Kreisgebiet

neu berechnet.

Konkret bedeutet das: Viele

Grundstücke erhalten neue Größenangaben,

was sich zum Beispiel

auf die Besteuerung der

Grundstücke auswirkt. „In geschlossenen

Ortschaften betragen

die Abweichungen nur wenige

Quadratmeter, große land- und

forstwirtschaftliche Flächen können

aber auch stärkere Abweichungen

aufweisen“, erläutert

Kühbach, der Projektleiter der

Umstellungsarbeiten.

Die Grundstücksgrenzen selbst

werden durch die Neuberechnung

aber nicht angetastet. Lediglich

die Angabe der Quadratmeterzahl

im Liegenschaftskataster ändert

sich, sie gibt die realen Verhältnisse

jetzt genauer wieder.

Die Bürger können sich den

ganzen März über im Katasteramt

des Kreises informieren, ob sich

die Flächenangabe ihres Grundstücks

verändert hat.

Die neue Liegenschaftskarte steht

im Geoportal des Kreises auf der

Homepage http://geoportal.rbkdirekt.de

zur Verfügung.


Public Relation

Qualität in der tiefe: Rohr- und tiefbau büchel Gmbh

Moderne Wirtschaftlichkeit im

Rohrleitungs- und Tiefbau

Über 60 Jahre Erfahrung –

55 Mitarbeiter – und allererste

Wahl, wenn beides gefragt ist:

Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Als etablierter Partner

von Kommunen, gewerblichen

Kunden und privaten Haushalten

bietet die Leverkusener

Büchel GmbH starke Lösungen

im gesamten Bereich Rohrleitungs-

und Tiefbau.

Im Großraum Köln gilt das alt eingesessene

Unternehmen, das von

drei Stützpunkten aus operiert, als

Marktführer bei neuen, kostengünstigen

Technologien für Erdaushub

und Rohrerneuerung.

Leistungen: Rohrleitungsbau,

Tiefbau, Schweiß-Service

In der Boomphase der Nachkriegszeit

konzentrierte sich Büchel zunächst

auf den Hochbau. Die neue Schwerpunktkompetenz

Tiefbau ergänzte

das heute in dritter Generation geführte

Unternehmen 1996 um den

Rohrleitungsbau. Im Jahr 2011 erstellt

Büchel präzise Arbeiten im gesamten

Ver- und Entsorgungsbereich über

Anlagen-, Pipeline- und Fernheizungsbau

bis hin zur Herstellung von

Orts- und Werksnetzen. In Ergänzung

um Rohrleitungs- und Tiefbau bietet

Büchel einen Schweiß-Service mit

TÜV-geprüftem Fachpersonal an. Die

TÜV-Zertifizierungen u.a. nach DIN EN

ISO 9001:2008, DIN 3834-2, WHG §

19 I und AD 2000 HP 0 gewährleisten

Qualität mit Brief und Siegel.

Grabenlose Erneuerung

von Rohrleitungen

Die grabenlose Erneuerung von Rohrleitungen

in gleicher Trasse – das

Berstlining – bietet bei verkürzter

Bauzeit alle Vorteile grabenloser

Verlegetechnik. Ein Berstkörper zerstört

dabei das defekte Altrohr und

Thomas Müschenborn, Detlef Schaupp und Wilma Büchel-Schaupp (v.l.) leiten die Geschicke des Dienstleisters aus Leverkusen.

verdrängt das umgebende Erdreich

radial. Gleichzeitig wird das Bohrprofil

so weit vergrößert, dass das

neue Rohr in gleicher oder größerer

Dimension eingezogen werden kann.

Und das in nur einem Arbeitsgang.

Das Berstlining, das die Büchel GmbH

unter anderem bei der Erneuerung

der Gasversorgungsleitungen in der

Leverkusener Waldsiedlung einsetzte,

vermeidet unnötige Verkehrsbehinderungen

und Oberflächenbeschädigungen.

„Eine Vergleichskalkulation

ist schnell erstellt“

Weitere handfeste Vorteile: geringe

Tiefbaukosten, hohe Tagesleistung,

Erhalt oder sogar Vergrößerung des

Rohrquerschnitts sowie die Erneuerung

der Rohrstatik. Detlef Schaupp,

Geschäftsführer der Leverkusener

Spezialisten für Sanierungen in nicht

offener Bauweise: „Innovative Technologien

wie die grabenlose Rohrerneuerung

sind immer eine ernsthafte

Alternative, zumal bei einem Tiefbaukostenanteil

von 75 bis 80 Prozent.

Da wir sowohl die neue als auch konventionelle

Rohrsanierung anbieten

können, ist eine Vergleichskalkulation

schnell erstellt.“

Acht Stunden Handschachtung

vs. zwei Stunden Saubgagger

Der Erdsaug-Service ersetzt bei

ungleich größerer Effektivität die

kostenintensive, konventionelle

Handschachtung. Ein Beispiel: Acht

Stunden Handabreit schafft der Büchel-Saugbagger

in zwei Stunden.

Das einfache Staubsauger-Prinzip

mit geringen Geräusch- und Staubemissionen

prädestiniert das sensible

Aushub-Verfahren für vielfältige

Aufgaben: innerstädtischer Tiefbau,

SU •lOKAl

Störungsdienste der Rohr- und Leitungsnetzbetreiber,

Gleisbau, Entsorgungs-

und Sondereinsatzfälle wie

die Entkiesung von Flachdächern

oder der Abtrag von kotanimiertem

Erdreich. Das Spektrum aufnehmbarer

Medien reicht von schwerem

Boden über Lehm und Ton bis hin zu

Schüttgütern. Leistungsfähig ist der

Saugbagger bis zu elf Meter Tiefe

und 50 Meter Entfernung.

Büchel bietet „Rund-um-Paket“

mit Berstlining und Saugbagger

Mittlerweile bietet Büchel ein „Rundum-Paket“

Berstlining an. Baugruben

werden mit Saugbaggertechnik erstellt,

Baustoffe mit modernem Absetzcontaineraufbau

umgeschlagen

und Rohre mit dem Berstlining zeitnah

und günstig erneuert.

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SU•kontakt 02/11

25


26

SU •SERVICE GASTRONOMIE

Neuer Werbeträger für das Weizenbier der

Krombacher Brauerei im Siegerland ist ab

1. April Ex-Bayern-Profi und TV-Experte

Mehmet Scholl (40). Er soll das Brauereigeschäft

steigern und den Marktanteil von

5,6 % in NRW erhöhen. Das Krombacher

Pils selber gilt als führend in Deutschland.

Es hat seinen Marktanteil auf 9,5 % ausbauen

können.

Pizza & Pasta fast so beliebt

wie das deutsche Essen

Die Deutschen genießen am

liebsten deutsch. Einer Umfrage

des Meinungsforschungsinstituts

forsa zufolge rangiert die einheimische

Küche mit 68 Prozent knapp

vor der italienischen (66%) und der

asiatischen Küche mit 51 Prozent.

Pizza und Pasta - junge Leute bevorzugen die italienische

Küche. Dabei kann Pizza manchmal nicht groß genug sein ...

SU•kontakt 02/11

Bier macht nicht

dick – sagt der

Brauer-Bund

Gerstensaft - maßvollen Genuss vorausgesetzt

- macht nicht dick! Dies sei schon

vor Jahren wissenschaftlich belegt worden,

meint der Hauptgeschäftsführer des Deutschen

Brauer-Bundes, Peter Hahn. „Es ist erstaunlich,

wie lange sich das Märchen vom

hohen Kaloriengehalt des Bieres und dem

im Volksmund oftmals zitierten Bierbauch in

den Köpfen hält“, so der Bier-Experte.

„Ein Viertelliter Bier schlägt durchschnittlich

mit 110 Kalorien zu Buche, Orangensaft

dagegen mit über 120 Kalorien. Wein hat

mindestens doppelt so viel Kalorien, und ein

Viertelliter Sekt bringt es auf 215 Kalorien.“

In einer Untersuchung kamen Forscher der

Freien Universität Berlin zu dem Ergebnis,

dass der Body-Mass-Index (BMI) beim Biertrinker

im Durchschnitt niedriger als beim

typischen Weintrinker sei und Bier trinkende

Frauen wären weniger füllig als Antialkoholikerinnen.

Deutlicher fiel das Ergebnis hinsichtlich

der bevorzugten Weinsorten

aus: Hier erklärten 74 Prozent, am

liebsten deutsche Weine zu trinken. Es folgen

mit 40 Prozent die italienischen Rebsorten,

Weine aus Frankreich (28%) sowie

aus Spanien (24%).

Innerhalb der Altersklassen sowie Regionen

registrierte forsa jedoch erhebliche

Unterschiede. So führt bei den unter

30-Jährigen die italienische Küche klar die

Beliebtheitsskala an: 78 Prozent der Befragten

dieses Alters mögen Pizza und Pasta

am liebsten. Speziell in den westlichen

Bundesländern hat Italien die Nase knapp

vorn, während im Osten die Liebhaber der

deutschen Küche mit 71 Prozent (Italien:

41%) klar dominieren. Westdeutsche bevorzugen

französische Weine, Ostdeutsche

den spanischen Weine.

FRAGEN AN DEN WEIN-EXPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute:

Wein aus

Büchern

Frage: Herr Rüsing, wie wichtig sind heutzutage

noch Weinbücher? Es gibt doch bestimmt

alle Informationen im Internet.

Klaus Rüsing: Klar können Sie heute alles im

Internet lesen und runterladen, aber ich habe

einige Weinbücher auf die ich nicht verzichten

möchte. Zum Beispiel „Den kleinen Johnson“;

den brauche ich oft um eine schnelle Information

über die Güte eines Jahrgangs zu bekommen.

Frage: Es gibt ja eine Reihe von Büchern die

jeden einzelnen Winzer und dessen Weine

beurteilen. Die sind doch bestimmt auch sehr

hilfreich, oder?

Klaus Rüsing: z.B. Der „Wein Gault Millaut“.

Diese Bücher geben aber nur einen Hinweis

auf die Qualität eines Betriebes. Mehr leider

nicht. Sie taugen als kompaktes Adressbuch.

Über die Qualität sollte man sich selbst ein Bild

machen.

Frage: Sehen sie diese Bücher nicht als fundierte

Rastgeber?

Klaus Rüsing: Sehen Sie, hinter diesen Büchern

stehen ganze Verkoster-Teams. Persönliche

Vorlieben gehen natürlich in die Bewertung

ein. Robert Parker mag schwere Tannin

beladene Rotweine. Dann erhalten sie eine

hohe Bewertung. Was ist schon objektiv?

Frage: Es gibt ja auch noch die Weinzeitschriften

am Kiosk. Helfen die einem weiter?

Klaus Rüsing: Der interessierte Verbraucher

kann eine Menge aus diesen Zeitschriften lernen.

Leider wird auch hier immer der „Teuerste“

„Beste“ „Neueste“ gesucht.

Frage: Welche Bücher können Sie empfehlen?

Klaus Rüsing: Meine liebsten Bücher sind

zwei alte Nachschlagewerke. Sie beschreiben

Regionen und Weinberge. Manchmal ist es

auch hilfreich, wenn ich in mein Chemiebuch

aus dem Studium schaue.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Buchtipps:

„Der kleine Johnson“ / Jens priewe

„Wein - Die neue große Schule“ / Oz Clarke

„Knaurs grosser Weinatlas“.

www.ruesing-weine.de


Sonderbeilage

Zeitarbeit special

27

JOB JOB JOB


JOB

GL&Lev kontakt | SU.kontakt März/April 2011

JOB

JOB

Der Markt hat 2010 die magische Schwelle übersprungen

Über eine Million Zeitarbeitnehmer

in Deutschland

In Berlin wurde Ende Dezember der einmillionste Zeitarbeitsvertrag

des Jahres 2010 unterschrieben. Damit entstand im

vergangenen Jahr jeder zweite neu geschaffene Arbeitsplatz

in der Arbeitnehmerüberlassung. Was bedeutet: Die Branche ist

wie schon in den Jahren 2006 und 2007 wieder der Jobmotor

für Deutschland. Mehr noch: Die dringend benötigte internationale

Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen am Standort

Deutschland wird zu einem Großteil durch die Flexibilität geschaffen,

die das Modell Zeitarbeit bietet. Zeitarbeit schafft

im Übrigen Win-win-Situationen für beide Seiten: Arbeitgeber

wie Arbeitnehmer. Eine im Herbst 2010 von der DEKRA Arbeit

Gruppe durchgeführte Befragung von mehr als 1.600 Zeitarbeitnehmern

zeigt ein durchweg positives Mitarbeiterfeedback.

Danach gaben neun von zehn Teilnehmern der anonym durchgeführten

Umfrage an, mit ihrer Anstellung als Zeitarbeitnehmer

zufrieden zu sein. Rund 37 Prozent sind mit ihrer aktuellen

Beschäftigungssituation sogar sehr zufrieden. Zeitarbeit rechnet

sich – für alle Beteiligten.

Inhalt: Wie Zeitarbeit funktioniert – Wer Zeitarbeit vermittelt – Welche Berufe sind gefragt?

GL&Lev SU•kontakt special 03/09 02/11


28

Sonderbeilage

Zeitarbeit special

Arbeit ist höchstes Gut –

iGZ setzt Akzente

SU•kontakt GL&Lev kontakt 02/11|

SU.kontakt 02/11

von WeRneR Stolz

2010 war ein ganz wichtiges

Jahr für den Interessenverband

Deutscher Zeitarbeitsunternehmen,

hat sich doch die Position als das

Sprachrohr des Mittelstands in der Zeitarbeitsbranche

eindrucksvoll bestätigt. Mit

weit über 400 Mitgliedsunternehmen blickt

der Arbeitgeberverband auf ein absolutes

Rekordjahr hinsichtlich der Neuaufnahmen.

Auch das neu im April abgeschlossene Tarifwerk

mit den DGB-Gewerkschaften beinhaltet

neben einer fairen Umstrukturierung

der Entgeltgruppen für die Zeitarbeitsbranche

richtungsweisende Klauseln:

1. Die gemeinsame Einrichtung zur Sicherung

und Förderung von Tariftreue: Die Tarifvertragsparteien

unterstreichen die Notwendigkeit,

für eine richtige und vollständige

Anwendung der Tarifverträge Sorge zu tragen

und begrüßen die diesbezüglich bereits

bisher unternommenen Anstrengungen.

Zur Verbesserung der Tarifanwendung vereinbaren

die Tarifvertragsparteien die Schaffung

einer gemeinsamen Einrichtung. Die

nähere Ausgestaltung wird einer paritätisch

besetzten Kommission übertragen.

2. Qualifizierung und Weiterbildung: Qualifizierung

und Weiterbildung der Zeitarbeitnehmer

sind zentrale Bestandteile für eine

qualitative Weiterentwicklung der Zeitarbeit.

Vor diesem Hintergrund beabsichtigen die

Tarifvertragsparteien, bis spätestens Ende

2011 Möglichkeiten der tarifvertraglich verankerten

Förderung von Qualifizierungs-

und Weiterbildungsmaßnahmen in den Unternehmen

zu vereinbaren, um tragfähige

und innovative neue Ansätze zu finden.

„Einen kaum einzuschätzenden Schaden

für die Zeitarbeit hingegen stellt der Missbrauchsfall

der Drogeriekette Schlecker

dar“, erläutert Marliese Richter-Brückel,

Geschäftsführerin eines Mitgliedsunternehmens

des Interessenverbandes Deutscher

Zeitarbeitsunternehmen aus Köln. Mittels

konzerninterner Überlassung wurde dort

versucht, die eigenen Mitarbeiter zu Dumpingpreisen

zu beschäftigen – ein Fall, der

mit dem klassischen Typus der Zeitarbeit

nicht das Geringste gemein hat. Die Politik

forderte Abhilfe, und es wurde schnell reagiert:

Im neuen iGZ-DGB-Tarifwerk findet

sich nun eine weitere Klausel, um solchem

Missbrauch einen Riegel vorzuschieben:

3. Die Verhinderung des Missbrauchs von

Zeitarbeit: Die Tarifvertragsparteien haben

zur Verhinderung des Missbrauchs von Zeitarbeit

vereinbart, den Anwendungsbereich

des iGZ-DGB-Tarifwerkes einzuschränken.

Darüber hinaus sind die Tarifvertragsparteien

bestrebt, unter anderem mit dem Gesetzgeber

Regelungen zu finden, um den

Missbrauch von Zeitarbeit zu verhindern.

Seit 2006 setzt sich der iGZ für den Mindestlohn

ein – mit der kommenden Arbeitnehmerfreizügigkeit

ab Mai 2011 ist jetzt

endlich Bewegung in die politische Diskussion

gekommen. Lediglich die FDP stemmt

sich noch gegen die Aufnahme der Zeitarbeit

ins Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Nun

ist es höchste Zeit, einzuschwenken, der

Demokratie ihren Lauf zu lassen und eine

gemeinsame Basis für faire Löhne zu bilden!

Die Bundesagentur für Arbeit hat es bereits

vorgerechnet: Mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit

ab Mai werden voraussichtlich rund

144 000 Arbeitskräfte aus den osteuropäischen

Nachbarländern nach Deutschland

kommen. Einziges sinnvolles Instrument gegen

Lohndumping ist der Mindestlohn. Die

Politik hat die Zeichen der Zeit verstanden

und wird eine wirksame Lohnunterschranke

entweder durch die Aufnahme der Zeitarbeit

ins Entsendegesetz oder aber über eine

Regelung per Rechtsverordnung etablieren.

RA Werner Stolz, iGZ-hauptgeschäftsführer

„Nachdem sich die Zeitarbeit in der Wirtschaftskrise

als Puffer einmal mehr bewiesen

und damit zahlreiche Stammarbeitsplätze

gerettet hat, wird sich ihr Status

im Gefüge der deutschen Wirtschaft als

ideales Flexibilisierungsinstrument weiter

festigen“, betont die Unternehmerin. Der

Trend, Zeitarbeitnehmer bei noch unklarer

Auftragslage zu beschäftigen und sie dann

bei sich stabilisierenden Märkten fest zu

übernehmen, wird sich fortsetzen – die Autoindustrie

hat es bereits vorgemacht.

Ein wesentlicher Aspekt, mit dem sich auch

die Zeitarbeitsbranche 2011 intensiv auseinandersetzen

muss, ist der zunehmende

Fachkräftemangel. Es gilt, neue Wege in der

Aus- und Weiterbildung der Zeitarbeitskräfte

zu finden. Das gilt aber auch für die Personaldisponenten:

Mit der PDK-Ausbildung

wird aus der Branche der Quereinsteiger

künftig ein Wirtschaftszweig der Spezialisten.

Marliese Richter-Brückel resümiert:

„Die Arbeitskraft ist das höchste Gut in der

Wirtschaft – und entsprechend professionell

sollte mit ihr umgegangen werden.“

Interessenverband

Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V.


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Sonderbeilage


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Sonderbeilage

Zeitarbeit special

Die Zeitarbeit ist eine Branche

mit hohem Beschäftigungspotenzial

und guten Zukunftsaussichten.

zeitarbeitnehmer befinden sich in

einem vollwertigen sozialversicherungspflichtigenBeschäftigungsverhältnis

beim Zeitarbeitsunternehmen, das

sie fördert und qualifiziert.

Zeitarbeit hat Potenzial

Zwei Drittel aller Zeitarbeitnehmer sind unbefristet

sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Das bedeutet unter anderem auch,

dass die Zeitarbeitnehmer - nach einem halben

Jahr Beschäftigungsdauer - den vollen

gesetzlichen Kündigungsschutz gegenüber

den Zeitarbeitsunternehmen genießen.

Zeitarbeit als

Flexibilisierungsinstrument

In Zeiten schwankender Konjunkturen sta-

Testen Sie uns!

Win-win-Situation für arbeitnehmer und arbeitgeber

Gute Aussichten

bilisiert die Zeitarbeit die Personalpolitik der

Unternehmen, sie sichert die nötige Flexibilität

im Personaleinsatz: Im Aufschwung

ermöglicht sie die termingerechte Abwicklung

der Aufträge, bei einer Konjunkturabschwächung

reduziert sie die fixen Kosten.

Zeitarbeitern entsteht aus dieser Pufferfunktion

kein Nachteil, da sie unabhängig

vom Einsatz im Kundenbetrieb in einem

festen Beschäftigungsverhältnis beim Zeitarbeitsunternehmen

stehen.

Zeitarbeit wird gerecht entlohnt

Zeitarbeit wird leistungsgerecht entlohnt.

Denn Einkommen, Arbeitszeiten und sonstige

Arbeitsbedingungen der Stammbelegschaft

und der Zeitarbeitnehmer können

nicht automatisch gleichgesetzt werden.

Die Unterschiede sind sachlich gerechtfertigt,

weil Stammbelegschaften aufgrund

von Betriebserfahrung, Qualifikation und

meist anspruchsvolleren Aufgaben eine

höhere Produktivität aufweisen. Dennoch

wendet die Mehrheit der Zeitunternehmen

bei ihren Arbeitnehmern Flächentarifverträge

an, die mit den DGB-Gewerkschaften

abgeschlossen wurden.

Zeitarbeit ergänzt

die Stammbelegschaft

Die meisten heimischen Arbeitsplätze erfordern

umfassende Erfahrungen im eigenen

Betrieb. Vor allem Unternehmen mit komplexen

Prozessen und hohem Know-how

leben vom stetigen Ausbau der Stammbelegschaft

und der Auffrischung ihres Wissens.

Deshalb verwundert es nicht, dass fast

ein Viertel der Zeitarbeitnehmer bundesweit

von Kundenunternehmen nach einiger

(Einarbeitungs-) Zeit in deren Stammbelegschaft

übernommen wird. Zeitarbeitnehmer

haben also gute Chancen auf Übernahme.

Denn: Beide Seiten gewöhnen sich aneinander

und wissen, ob es passt oder nicht.

Das sind ideale Startbedingungen, um

mittelfristig in ein Unternehmen hinein zu

wachsen.

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Zeitarbeit – Viel Potential

für den Arbeitsmarkt!

Zeitarbeit in Deutschland –

ein viel diskutiertes Thema mit unterschiedlichen

Meinungen.

eine Tatsache ist, dass Zeitarbeit aus

der deutschen Wirtschaft nicht mehr

wegzudenken ist. Wir sprechen heute

mit Matthias Butz, Geschäftsführer des Bergischen

Personalservice. Er gründete 2008

sein Personaldienstleistungsunternehmen

in Bergisch Gladbach und ist mit dem Ziel

angetreten, faire und sozialverträgliche Zeitarbeit

in der Region anzubieten.

Herr Butz, Zeitarbeit gilt als Zukunftsbranche.

Es gibt aber auch Kritik.

Ja, Zeitarbeit ist eine Zukunftsbranche. Die

Kritik kann ich oft nicht nachvollziehen.

Zeitarbeitnehmer, die bei uns beschäftigt

sind, haben feste Arbeitsverträge mit allen

Rechten und Pflichten, wie alle anderen

Arbeitnehmer in Deutschland auch. Sie

unterliegen der Sozialversicherungspflicht

und dem gesetzlichen Kündigungsschutz.

Unsere Mitarbeiter haben unbefristete Arbeitsverträge

und das ist etwas, was nicht

jeder Mitarbeiter in anderen Branchen von

sich behaupten kann.

Sehr oft hört man den Vorwurf, dass

Zeitarbeiter nicht fair bezahlt werden.

Wie stehen sie zur Einführung von

Mindestlöhnen?

Dumpinglöhne lehnen wir ganz klar ab.

Mein Unternehmen steht hier in der Region

für faire Löhne und ein gutes Sozialpaket.

Dafür sind wir angetreten und dazu stehen

wir. Wir haben keine Angst vor der Einführung

von Mindestlöhnen, denn in den unteren

Entgeltgruppen unseres Tarifvertrags

bietet der TV DGB/BZA bereits jetzt schon

ein Lohnniveau an, welches die Mindestlohnforderungen

der Gewerkschaften erfüllt.

Wir haben uns so aufgestellt, dass wir

auch mit Zahlung der geforderten Mindestlöhne

qualifiziertes Personal zu guten Konditionen

vermitteln können.

Das heißt, Unternehmer in Bergisch

Gladbach können in der Zeitarbeit

eine gute Alternative zur klassischen

Personalplanung finden?

Ja, denn Zeitarbeit in Bergisch Gladbach

heißt „Bergischer Personalservice“. Wir sind

ein Unternehmen, bei dem regelmäßig viel

in Innovation und Struktur investiert wird.

Wir bieten unseren Kunden immer eine

100%-Lösung für die Administration und

für die Einhaltung von Regeln und Gesetzen

in der Zeitarbeit an. Darüber hinaus

Zeitarbeit special

beraten wir, mit unserem umfangreichen

Fachwissen, in rechtlichen Fragen und können

unsere Kunden so vor Verstößen schützen.

Denn gerade in den Bereichen Arbeitsschutz

und Arbeitssicherheit kann es leicht

zu Pflichtverletzungen kommen.

Wer sind ihre Kunden und warum entscheiden

sich immer mehr Unternehmen

für eine Zusammenarbeit mit ihnen?

Sehen sie, in den letzten zwei Jahren haben

wir über 170 Kunden akquiriert. Das

zeigt, dass unser Konzept und die Dienstleistung

funktionieren. Die Unternehmen,

die mit uns zusammenarbeiten, schätzen

faire Zeitarbeit kombiniert mit einem hervorragenden

Preis-Leistungsverhältnis. Unser

Kundenstamm setzt sich zusammen

aus Handwerk, Industrie, Logistik, Verwaltung

und Dienstleistung. Hier vermitteln

wir technisch-gewerbliches und kaufmännisches

Fachpersonal ebenso wie gewerbliches

und kaufmännisches Hilfspersonal.

Wir unterstützen unsere Kunden durch die

Überlassung von Zeitarbeitnehmern aber

auch durch die direkte Personalvermittlung.

Worin sehen sie den Vorteil eines regionalen

Personaldienstleisters wie dem

Bergischen Personalservice gegenüber

einem überregionalen Anbieter?

Das ist schnell beantwortet: Wir sind ganz

nah am Kunden! Das heißt, wir reagieren sehr

schnell auf seine individuellen Bedürfnisse

und Anforderungen. Durch das Prinzip „Aus

der Region - für die Region“ können wir die

Wege für alle Beteiligten kurz halten und somit

mit geringen Verwaltungskosten marktgerecht

Personaldienstleistung anbieten.

Herr Butz, wir danken ihnen für das Gespräch.

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Sonderbeilage


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Sonderbeilage

Zeitarbeit special

Studie zeigt hohe arbeitsplatz-zufriedenheit bei zeitarbeitnehmern

Klimatisch top

Rund 90 Prozent der Zeitarbeitnehmer

sind mit ihrer aktuellen

Anstellungsform zufrieden.

Dies zeigt das Ergebnis der neuesten

Umfrage der DEKRA Arbeit Gruppe.

Das Stuttgarter Unternehmen

befragte hierzu über 1.600 Zeitarbeitnehmer

zwischen 18 und 65 Jahren.

Hauptkriterium Arbeitsklima

Als einer der Hauptgründe für die hohe

Zufriedenheitsquote wird nicht zuletzt das

Arbeitsklima im Entleihbetrieb genannt. Gut

zwei Drittel der Befragten bewerten die Zusammenarbeit

mit der Stammbelegschaft

vor Ort als gut, wohin gegen weniger als

zwei Prozent von einem nicht so guten Arbeitsklima

sprechen. Dieses Ergebnis zeigt

somit auf, wie entscheidend ein verantwortungsvoller

und partnerschaftlicher Umgang

zwischen Personaldienstleister, Leiharbeit-

nehmer und Kundenunternehmen ist. Wer

also zielgerichtet und seiner Qualifikation

entsprechend eingesetzt wird, fühlt sich

auch in seiner Funktion als Zeitarbeitnehmer

gut aufgehoben und respektiert.

Gute Zukunftschancen

Die Ergebnisse zur Erwartungshaltung und

der daraus resultierenden Empfehlungsrate

bei den Befragten fällt dementsprechend

positiv aus: Über 90 Prozent sehen ihre Erwartungen

an ihre Anstellung als Zeitarbeitnehmer

als erfüllt an und 87 Prozent würden

eine Beschäftigung bei einem Personaldienstleistungs-Unternehmen

auch weiter

empfehlen. Die beruflichen Zukunftschancen

als Zeitarbeitnehmer werden von über

60 Prozent als positiv bewertet. Und etwa

jeder Dritte hält seine Beschäftigung in der

Zeitarbeit sogar für einen wichtigen Schritt in

seinem Berufsleben.

Gute Gründe

Gerade die Gruppe der ehemals Arbeitsuchende

bewerten die Personaldienstleistung

als für sie besondere Chance am Arbeitsmarkt:

Rund die Hälfte der befragten

Mitarbeiter gab den beruflichen Wiedereinstieg

nach Erwerbslosigkeit oder beruflicher

Auszeit als Hauptmotiv für eine Anstellung

als Zeitarbeitnehmer an. Knapp 25 Prozent

sehen die Beschäftigung zunächst nur als

Übergangslösung. Ein Wert, der im Vergleich

zu den Vorjahresumfragen jedoch stetig abnimmt

(2009 circa 32 Prozent).

Geregeltes Einkommen

Nahezu unverändert zeigt sich das Ergebnis

auf die Frage, was Zeitarbeitnehmer an

ihrem Anstellungsverhältnis am meisten

schätzen: Wie in den vorhergehenden Befragungen

hält fast jeder Zweite das geregelte

Einkommen für besonders wichtig. Weitere

Kriterien sind: die erhöhte Vermittlungswahrscheinlichkeit

(29 Prozent), gefolgt von

Qualifizierungschancen und der Möglichkeit,

wertvolle Berufserfahrung zu sammeln (13

Prozent).

Personalvermittlung,

Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit

... seit 1984

ARTEC ist seit 1984 in Köln als Unternehmensberatung für Personaldienstleistungen

tätig, inhabergeführt und mit besten Referenzen im Kundenportfolio. ARTEC steht für

den hohen Qualitätsstandard der Branche der zertifi zierten Personaldienstleister.

ARTEC GmbH für Projekt und Personaldienstleistungen konzentriert sich

auf drei Kernbereiche: Engineering & Information Technologie | Industrial

Service & Energie Technology | Offi ce & Management. In diesen drei Kernbereichen

unterstützt ARTEC GmbH ihre langjährigen Mandanten mit den

Geschäftsmodellen: Klassische Personalvermittlung | Try & Hire | Personalleasing.

Es genügt uns nicht, Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. Wir wollen, dass alle

Beteiligten mit uns gewinnen. Dabei steht der nachhaltige Erfolg für alle im Vordergrund.

Denn Unternehmens & Personalberatung ist eine höchst persönliche Dienstleistung

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actuell Personal – ein tochterunternehmen von hofmann Personal –

unterstützt unternehmen erfolgreich in ihrer flexiblen Personalpolitik

Flexibel durch Zeitarbeit

an den Standorten Köln und Bonn

ist das Zeitarbeitsunternehmen

Actuell Personal ansässig. Neben

Zeitarbeitspersonal im gewerblichen

und kaufmännischen Bereich umfasst die

Dienstleistung auch Personalvermittlung,

Outsourcing, Projektmanagement und Ingenieursdienstleistungen.

„Als Tochterunternehmen von Hofmann

Personal, einem der größten Zeitarbeitsunternehmen

Deutschlands, profitieren wir von

einer engen Zusammenarbeit“, sagt der Prokurist

Heinz Ostermann. „Besonders unser

Qualitätsmanagementsystem garantiert unseren

Kunden und Mitarbeitern eine gleichbleibende,

qualitativ hochwertige Betreuung

kombiniert mit individuellen Lösungen. Besonders

stark sind wir in der Umsetzung von

On Site Lösungen, d. h., wir befinden uns mit

einem Büro auf dem Kundengelände vor Ort

und setzen unbürokratisch und auf direktem

Wege die Wünsche unserer Kunden um. So

sind wir auch für unsere Mitarbeiter jederzeit

Ansprechpartner.“

Hofmann Personal zählt mit einem Umsatz

in Deutschland von 300 Mio. Euro und

15.000 Beschäftigten in über 70 Niederlassungen

zu den Großen der Branche. Neben

Actuell Personal hat es Tochterunternehmen

in Österreich, Tschechien, England und

den USA.

Dass Mitarbeiter und Kunden mit den

Leistungen des Unternehmens sehr zufrieden

sind, spiegelt sich in Auszeichnungen

wie Kundenchampions 2010 und Deutschlands

Beste Arbeitgeber 2011 wider. Zudem

gewann das Unternehmen letztes Jahr

den Ludwig Erhard Preis, eine der höchsten

Qualitätsauszeichnungen in Deutschland.

„Wir orientieren uns seit Jahren an dem EF-

Zeitarbeit special

QM-Modell,

da es uns eine

ganzheitliche

Betrachtungsweise

auf

unsere Unternehmensprozesse

im

Hinblick auf

unsere Strategieermöglicht

und dabei

ökonomische,

ökologische

Heinz Ostermann

und soziale

Nachhaltigkeit fordert“, erläutert Heinz Ostermann.

„Wie auch immer die Entwicklung

in der Zeitarbeitsbranche sein wird, wir

sind darauf vorbereitet und werden auch

in Zukunft unsere Kunden in ihrer flexiblen

Personalpolitik unterstützen und für unsere

Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber sein.“

Actuell Personal wie auch Hofmann Personal

sind Mitglied im Bundesverband Zeitarbeit

Personaldienstleistungen (BZA) und wenden

ausschließlich den BZA-Tarifvertrag an.

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Sonderbeilage


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SU •SERVICE TOuRISMuS

SU•kontakt 02/11

auch nRW

wieder stärker

nachgefragt

Der NRW-Tourismus jubelt:

Krise überwunden, Rekordzahlen

registriert. Das Jahr

2010 hat das Land wieder

nach vorn gebracht. Bei den

Übernachtungen gab es

eine Steigerung von 4,7 %.

Es kamen vor allem wieder

mehr Ausländer an Rhein

und Ruhr; z.B. aus Holland

(plus 7,6 %), Großbritannien

(6,9 %) und USA (14,6 %).

Sie besuchten zwar vor allem

die Städte (Köln und Bonn),

kamen aber auch verstärkt ins

Bergische (plus 26,4 % !) und

ins Sauerland (9,3 %). Und die

Deutschen selber machten

häufiger Kurzurlaub auch vor

der Haustür. „Da liegen noch

erhebliche Wachstumspotentiale“,

heißt es beim NRW-Tourismusverband

in Düsseldorf.

Auch wenn sich NRW bereits

immer deutlicher als starkes

Reiseziel etabliert ...

Die Urlaubs-Analyse zeigt:

Deutschland ist die Nr. 1

„Der Reiseweltmeister meldet sich

zurück – Urlaubslust statt Krisenfrust“,

so lautete die letztjährige Prognose

der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

zur Reisesaison 2010. Und genauso

ist es gekommen.

Die Reiseintensität der Deutschen ist

gegenüber dem Vorjahr um mehr

als zwei Prozentpunkte auf 52 Prozent

gestiegen. Dies geht aus der 27. Deutschen

Tourismusanalyse der STIFTUNG FÜR

ZUKUNFTSFRAGEN, eine Initiative von British

American Tobacco, hervor, in der 4.000

Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten

2010 und ihrer Reiseabsicht

für 2011 befragt wurden.

Deutschland ist und bleibt das mit Abstand

beliebteste Reiseziel der Deutschen.

In der abgelaufenen Reisesaison verbrachte

mehr als jeder dritte Reisende (37 %) seinen

Urlaub zwischen Flensburg und Garmisch-

Partenkirchen. Der Gewinner der Reisesaison

2010 war hierbei die Ostsee, die etwa jeden

elften deutschen Urlauber bei sich begrüßen

Optimal für einen Kurz-Trip:

Das Hotel Jagdhaus Wiese im

Rothaargebirge (642 m) oberhalb von

Schmallenberg im Hochsauerland.

Ein Hit für Wanderfreunde. Liegt das

behagliche Anwesen doch direkt am

Rothaarsteig. Ein 4-Sterne-Haus mit

Wellness-Bereich und gediegener

Gastronomie, in der der Koch als Jäger

selbst das Wild beibringt.

durfte. Vor allem die Ostseeküste in Schleswig-Holstein

konnte sich über ein deutliches

Plusan Gästen gegenüber dem Vorjahr freuen.

Mecklenburg-Vorpommern profitierte

dagegen von der wachsenden Anzahl an Urlaubern

im Hinterland, wie z.B. der Seenplatte.

Die bayrischen Ferienregionen konnten

ebenso wie die Nordseeküste ihre Gästezahl

konstant halten. Rückgänge mussten dagegen

– erstmals seit Jahren – Urlaubsziele in

Baden-Württemberg (z.B. Schwarzwald- und

Bodensee-Region) verkraften.

Bei den Auslandsreisezielen landete erneut

Spanien auf dem Spitzenplatz. Mehr

als jeder achte Bundesbürger (12,9 %) verbrachte

seinen Urlaub auf den Kanaren,

Balearen oder dem spanischen Festland.

Dahinter lagen Italien (6,7 %) und die Türkei

(6,6 %) fast gleichauf.

Deutschland wird auch 2011 das mit

Abstand beliebteste Reiseziel der Bundesbürger

bleiben. Trotz aller Konkurrenz will

fast jeder vierte Deutsche seinen Urlaub im

eigenen Land verbringen.


TOuRISMuS

Das Besondere erleben –

Flusskreuzfahrten mit TransOcean

Vom Trend zu Massenkreuzfahrten

grenzen sich die Bremer

bewusst ab. „Höchst persönlich“

lautet die Philosophie von

TransOcean Kreuzfahrten

und dem Tochterunternehmen

TransOcean Flussreisen und

somit konzentrieren sich die

hanseatischen Kreuzfahrt-

veranstalter auf einen

hohen Wohlfühlfaktor

für ihre Gäste.

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nach/von Berlin sowie der Stadtrundgang

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Schiffe und ein hochwertiges Ambiente

an Bord. Dabei steht für die

Gäste ein persönliches Reiseerlebnis im Mittelpunkt.

Für besondere Reiserouten konzipiert ist

die SANS SOUCI (für maximal 81 Reisende),

die aufgrund ihrer überschaubaren Größe

Wasserwege mit geringerer Tiefe wie Elbe,

Oder, Havel und Moldau bis hoch zu den

Boddengewässern der Ostsee bereist und

die durch die herzliche, sehr persönliche

Atmosphäre an Bord besticht. Das an-

Bonn - City

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sprechende Ambiente wird von warmen

Holztönen, freundlichen Farben und feinen

Messingdekoren bestimmt.

Auf diesem Flussschiff ist der Name Programm:

Gänzlich „ohne Sorge“ verlebt man

an Bord der SANS SOUCI seinen persönlichen

Traumurlaub. Erstmals neu im Programm

ist in dieser Saison eine Kreuzfahrt

auf der Havel – Begeisterung pur versprechen

die Havelländische Landschaft, die

mit alten Bäumen gesäumten Flussufer, die

vielen Vogelarten und das vielseitige Kulturangebot

entlang der Route.

Bergisch Gladbach

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SU •SERVICE GOlF

SU•kontakt 02/11

Mit 27.100 Besuchern

hat die „Rheingolf“-

Messe einmal mehr ihre

Position als öffentliche

Leitmesse für Golf in

Deutschland bestätigt.

Höhepunkt dabei:

Die Verleihung des

Deutschen Golfpreises.

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Deutschen Golf Verbandes

Der neue Golfführer für

Deutschland 2011/2012

erscheint Ende März.

Im Kaufpreis des Buches

ist die Applikation enthalten.

Darüber hinaus kann die

App GOLF FÜHRER zum

Preis von EUR 9,99 im

App Store herunter-

geladen werden.

Die Preisträger (v.l.): Wilhelm Wöntz (hhp), Wilhelm Bungert, Ursula Wöntz (hhp), Benno Neumüller (Contenthouse),

Dr. Monika Gommolla (Maritim), Melissa Hindrichs, Tanja Brings (Schüco), Kevin Hayse (Hayes Golfreisen), Bastian Bleeck

(Köllen Druck), Alfred Richter (Golfnet Rheinland).

Rheingolf-Messe verlieh

zum 10. Mal ihre Awards

Unter den Preisträgern Alfred Richter und Bastian Bleek

Fast 200 Aussteller aus 18 Ländern

zeigten in der koelnmesse ein vielfältiges

und überzeugendes Angebot

und waren am Ende mit dem Verlauf der

drei Messetagen extrem zufrieden.

Highlight der Messe war vor allem die

Verleihung der „Rheingolf Awards“. Diese

Deutschen Golfpreise wurden nun schon

zum 10. Mal verliehen. Vor 200 geladenen

Gästen in würdigem Rahmen zum 5. Mal

im offiziellen Partner-Hotel RadissonBlu

in Köln. In neun Kategorien wurden die

Rheingolf Awards von einer hochkarätigen

Fachjury überreicht. Zu den Preisträgern gehörten

auch Bastian Bleek (Verlagshaus Köllen-Druck+Verlag,

Bonn) und Alfred Richter

(Agentur Golfnet Rheinland, Köln).

Alfred Richter hat sich seit Jahren als Erfinder

und Macher der Kölner Golf-Woche

gezielt der Förderung des Golfsports im

Rheinland verschrieben. Auch die Wintergolf-Rallye

und die Golf-touristische Initiative

Golfnet Rheinland sind seine Entwicklungen.

Er erhielt den Golfpreis in der

Kategorie „Golf-Event“. Geschäftsführer

Bastian Bleeck erhielt die begehrte Auszeichnung

in der Kategorie „Innovation“ für

die Veröffentlichung des offiziellen DGV-

Golfführers für Deutschland als iPhone und

iPad Applikation.

In der Laudatio lobte Lars Wulkow, Direktor

Marketing & Kommunikation Rheingolf,

die herausragenden Möglichkeiten der

GOLF FÜHRER App. Neben allen wichtigen

Daten der Golfanlagen, diversen Suchfunktionen,

Wettervorhersage und Routenplaner

kann der Golfer in der Applikation auf

der Homepage des Clubs navigieren oder

sich aus der iPhone App direkt mit dem Sekretariat

verbinden lassen, um seine Startzeit

zu buchen.

Bastian Bleeck dankte speziell den Mitarbeitern

der Deutschen Golf Online, die das

Projekt von Beginn an begleitet hatten und

für die technische Umsetzung verantwortlich

sind. Köllen-Druck+Verlag GmbH ist

seit August 2009 neuer Verlagspartner des

Deutschen Golf Verbandes.


Golfspielen ist „in“!

Haben Sie mitbekommen? Der beste Golfer der Welt kommt

aus Deutschland! Der Mettmanner Martin Kaymer konnte

sich in sensationeller Art und Weise die Krone des Golfsports

sichern und ist die offizielle Nummer eins der Weltrangliste. Dieser

große Erfolg trägt dazu bei, den Fokus mehr auf den Trendsport

Nummer Eins zu legen: Golf!

Jeder, der schon einmal 18 Loch gegen den Platz „gekämpft“ hat

weiß, dass es sich beim Golfsport nicht um einen Zeitvertreib für

Senioren handeln muss. Das Gegenteil ist der Fall. Der Anspruch an

Konzentration, Ausdauer, Technik und Präzision ist sehr hoch, der

Golfsport fordert und fördert Disziplin und Durchhaltevermögen.

Das innovative und preisgekrönte Konzept der Golfanlage von West

Golf in Troisdorf trägt seinen Teil dazu bei, Golfsport für Jedermann

zugänglich zu machen – und bleibt bei aller Nachwuchs-Förderung

auch für bereits erfahrene Golfer eine gern und oft genutzte Möglichkeit,

dem liebsten Hobby zu frönen.

Genau im Einzugsgebiet von Köln und Bonn gelegen bietet West

Golf eine Anlage, die es in sich hat: Auf derzeit rund 450 Mitglieder

und jederzeit herzlich willkommene Gästespieler warten ein 9-Loch

Players Course inklusive originalgetreuem Nachbau des berühmten

Inselgrüns auf TPC Sawgrass, ein moderner 9-Loch Trainings Course,

ein über 10.000 m² großes Trainingsareal sowie eine Driving Range

mit Platz für mehr als 70 Spieler gleichzeitig. Ein Novum in NRW: Bis

in die Abendstunden kann bei West Golf trainiert werden - das Trainings

Areal und die Driving Range sind mit Flutlicht ausgestattet und

garantieren optimale Bedingungen auch in der Dunkelheit.

GOlF

SU •SERVICE

„Ideale und einzigartige Bedingungen für Einsteiger“

Getreu dem Motto „Wir machen Golfer!“ wird Anfängern der Einstieg

in die Welt des kleinen weißen Balls bei West Golf besonders leicht

gemacht. Die Craig West-Golfschule führt Einsteiger mit Schnupperkursen

und den meist darauf folgenden DGV-Platzreifekursen behutsam

und begeisternd an den Golfsport heran. Neben den erfahrenen

Trainern und effektiven Lehrmethoden bietet vor allem der 9-Loch

Trainings-Course eine ideale und einzigartige Voraussetzung, ohne

entsprechende Erfahrung und ohne die sogenannte Platzreife, unter

realen Bedingungen den Sport auszuprobieren und lieben zu lernen.

Für das Training mit einem der PGA-Trainer der Craig West-Golfschule

stehen 18 überdachte und beheizte Abschlagplätze zur Verfügung

– für Fortgeschrittene steht neben vielen Kursen auch die videounterstützte

Schwunganalyse bereit.

„Mitglied im Golfclub? Das ist doch nur was für Schnösel!“

Dass es auch anders geht beweist West Golf mit seiner transparenten

Preispolitik und bleibt auch hier seinem Credo „Golfsport für Jedermann“

treu. Mitglied werden kann man bereits ab 59,- EUR pro Monat,

was in etwa dem Monatsbeitrag eines Fitnessstudios entspricht.

Gerade jetzt zu Saisonbeginn wartet West Golf mit einem Angebot

auf, dass seinesgleichen sucht. Craig West, Geschäftsführer der West

Golf GmbH: „Einsteiger können sich in einem DGV-Platzreifekurs

ausbilden lassen, bekommen von West Golf das erste Schlägerset

geschenkt und erhalten im Anschluss eine Jahresmitgliedschaft – für

sensationelle 339,- EUR. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter!“

Jahresmitgliedschaft

inkl. DGV-Platzreifekurs!

Am Golfplatz 1 - 53844 Troisdorf | Tel. 02241.23 27 128

Fax. 02241.23 27 129 | info@west-golf.com

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facebook.de/westgolf

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SU •SERVICE AuTO

FORD FOCuS

in der Offensive

Kurz vor dem Jahreswechsel ist in Saarlouis

in Anwesenheit von Peter Müller,

dem Ministerpräsident des Saarlandes,

sowie Bernhard Mattes, dem Vorsitzender

der Geschäftsführung der Ford-

Werke GmbH (Bild), der erste neue Ford

Focus vom Band gelaufen. In diesen

Tagen beginnt der Verkauf des neuen

Ford-Spezies. Das Einstiegsmodell ist ab

17.850 Euro zu haben.

Für die Produktion des neuen Ford Focus

wurden in Saarlouis rund 500 Beschäftigte

neu eingestellt. Das Unternehmen

investierte insgesamt 300 Millionen Euro

in die Modernisierung des Werkes. So

flossen alleine 100 Millionen Euro in neue

Roboterlinien im Rohbau, 75 Millionen

Euro in neue Werkzeugsätze und rund 18

Millionen Euro in die neue Lackieranlage.

Gegenwärtig wird die Produktion in

Saarlouis planmäßig erhöht. Bei voller

Auslastung fertigt Ford hier täglich bis

zu1.850 Einheiten des neuen Modells.

SU•kontakt 02/11

Den neuen Audi A 6 gibt

es in kürze auch als Hybrid

Was für ein attraktives Frühjahr

für den Auto-Freak. Da präsen-

tiert sich eine beeindruckende

Mittelklasse und da brillieren BMW

und Audi in der High Society.

Audi revolutioniert fast die ganze

Oberklasse mit dem neuen 6er.

Der Nachfolger der erfolgreichsten

Business-Limousine der Welt hat

auf allen Technikfeldern neue Lösungen

parat. Die Karosserie ist dank eines

hohen Aluminium-Anteils sehr leicht. Die

Auswahl an Assistenz- und Multimedia-

Systemen ist breit gefächert. Dazu rollt Audi

gleich mit fünf Motoren an den Start, zwei

Benzinern und drei TDI. Ihre Leistungsspanne

liegt zwischen 130 kW (177 PS) und 220

kW (300 PS). Etwas später folgt der Audi

A6 hybrid – er bringt die Kraft eines großen

V6 mit dem Verbrauch eines Vierzylinders

zusammen. Der sparsamste Motor (2.0 TDI)

gibt sich mit 4,9 Liter Kraftstoff zufrieden.

Besonderer Hit sind die Sicherheitshilfen,

zum großen Teil allerdings nicht serienmäßig.

Die „adaptive cruise control (ACC)“

mit Stop & Go-Funktion inklusive „Audi pre

sense front“ regelt Geschwindigkeit und

Abstand zum Vordermann selbst bis Tempo

250.

Eine Videokamera im Innenspiegel blickt

weit voraus. Sie erkennt selbst in der Dunkelheit

Fußgänger und überwacht mit Radarsensoren

im Heck das Geschehen noch

bis 70 m hinter dem Auto. - Den 2-Liter-

Diesel gibt es ab 38.500 Euro, die 204-PS-

Limousine mit Frontantrieb ab 39.850 Euro.


Der Hingucker

von BMW: Das

neue 6er Cabrio

Atemberaubend, unwiderstehlich,

makellos – Bewertungen wie diese

kennzeichnen die Geschichte der

Cabrios von BMW. Jetzt wird die jahrzehntelange

Tradition fortgesetzt.

Das neue BMW 6er Cabrio erfüllt die

Wünsche anspruchsvollster Automobil-Ästheten.

Das Gepäckraumvolumen

des neuen 6er Cabrio beträgt 300

Liter bei geöffnetem Verdeck und ermöglicht

zum Beispiel den Transport von zwei 46

Zoll-Golfbags zuzüglich eines Business-Koffers.

Ist das Dach geschlossen, kann der variable

Verdeckkasten mit einem einfachen

Handgriff nach oben geklappt werden, um

das Stauvolumen auf 350 Liter zu erhöhen.

Für das neue BMW 6er Cabrio stehen zur

Markteinführung zwei Antriebseinheiten

zur Wahl. Das Achtzylinder-Triebwerk des

AuTO

SU •SERVICE

BMW 650i Cabrio mit 300 kW/407 PS. und

ein Sechszylinder für das BMW 640i Cabrio

mit 235 kW/320 PS. Beide Motoren werden

serienmäßig mit einer Achtgang-Sport-Automatik

kombiniert. Das Verdeck lässt sich

automatisch mit einer Taste auf der Mittelkonsole

aktivieren. Das Öffnen geht in 19

Sekunden. Optional ist ein Skisack mit einer

Öffnung in der Fondsitzlehne erhältlich.

Der Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus

beträgt 7,9 Liter je 100 Kilometer.

Ab 83.300 Euro ist das Cabrio zu haben.

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SU•kontakt 02/11

39


40

SU •SERVICE AuTO

Der neue SLK Roadster -

sportlich und sehr exklusiv

Mit dem völlig neu entwickelten

SLK hat Mercedes-Benz einen der

aufregendsten und erfolgreichsten

Sportwagen in die dritte Runde

geschickt. Der neue Roadster bietet

Fahrvergnügen und Open-Air-

Genuss kompromisslos auf einem

ganz neuen Niveau.

Der neue Roadster vereint leichtfüßige

Sportlichkeit mit stilvollem

Komfort, markantes Sportwagen-

Design mit absoluter Alltagstauglichkeit,

Spitzen-Performance mit beispielhafter

Ökologie. Außerdem bietet der SLK als

Weltpremiere das Panorama Variodach mit

MAGIC SKY CONTROL, das sich auf Knopf-

SU•kontakt 02/11

druck hell oder dunkel schalten lässt. Zur

Markteinführung stehen zunächst drei Modelle

zur Verfügung, die alle von neuen Motoren

mit Direkteinspritzung angetrieben

Das Gesicht des neuen SLK erinnert an

den legendären 190 SL der 1950er Jahre,

der vielen als Ur-„SLK“ gilt. Allerdings

hatten die Designer nicht nur die Vergangenheit

im Fokus, sondern schufen mit

dem neuen SLK-Gesicht auch bewusst

eine enge optische Verwandtschaft zum

neuen „Flügeltürer“ Mercedes-Benz SLS

AMG und zum neuen CLS.

werden. Die Vier-Zylinder Triebwerke im

SLK 200 und SLK 250 entwickeln aus 1.796

Kubikzentimeter Hubraum 184 PS bzw. 204

PS. Dabei verbraucht der sparsame SLK 200

lediglich 6,1 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer.

Als Spitzengeschwindigkeit erreicht

er 237 km/h. Bei hervorragenden Fahrleistungen

sind sie damit bis zu 25 % genügsamer

als ihre Vorläufer.

Der SLK 350 bietet 306 PS und beschleunigt

in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h

(Höchstgeschwindigkeit 250 km/h). Sein

Verbrauch beträgt 7,1 Liter. Die Preise:

SLK 200 BlueEFFICIENCY: 38.675,00 Euro,

SLK 250 BlueEFFICIENCY: 44.256,10 Euro,

SLK 350 BlueEFFICIENCY: 52.300,50 Euro.

Die c-Klasse ist jetzt noch effizienter und umweltschonender

Markant-dynamisches Design, hochwertiges

Interieur, deutlich reduzierter Verbrauch,

zusätzliche Fahrassistenzsysteme

sowie eine neue Telematik-Genera tion

kennzeichnen die umfassend überarbeitete

C-Klasse, die gerade zum Händler

gerollt ist. Alle Motoren tragen jetzt die

Auszeichnung BlueEFFICIENCY und signalisieren

so, dass sie besonders effizient

und umweltschonend mit dem

Kraftstoff haushalten. Der C 180 (156 PS)

kostet als Limousine 32.700 Euro bzw.

34.360 Euro als T-Modell.


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SU•kontakt 02/11

41


42

SU •SERVICE GESuNDhEIT

Fitness-Clubs sind schon lange keine

reinen „Muckibuden“ mehr. Ausgefeilte

Konzepte wie etwa von Bernd Kliebisch

haben Unternehmen wie z.B. den

FAMILy fitness club Siegburg (Bild)

längst zu gesundheitlichen

Kompetenzzentren gemacht.

SU•kontakt 02/11

Die Gesundheitsförderung in den

Betrieben braucht ein Management

Jeder vierte Arbeit-

nehmer in unserem

Land wird vor Errei-

chen des Rentenalters

berufsunfähig – in 33 %

der Fälle aufgrund von

seelischen Leiden.

Die Anzahl der psychischen Erkrankungen

in den Arbeitsunfähigkeitsstatistiken

der Krankenkassen ist

in den letzten 14 Monaten um über 12 %

gestiegen. Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen,

Angstzustände und Burn-Out-

Syndrom breiten sich laut jüngsten Untersuchungen

immer mehr aus.

Das alles sind Erkrankungen der Seele

und die meisten Firmen haben keine

wirkliche Lösung dafür. Die innerhalb oder

außerhalb der Firmen angebotenen „Gesundheitskurse“

im Rahmen der „Firmenfitness-Programme“

weisen dauerhaft nur

eine Teilnahmequote von weniger als 7 %

aus. Und diese Aktivitäten sprechen meist

auch nur die ohnehin schon Aktiven

an oder die, die sich mehr Bewegung

vorstellen können. Die Inaktiven,

die es am Nötigsten haben, erreicht

man mit diesen Angeboten jedoch

häufig nicht. Auch verfügen die meisten

mittelständigen Firmen über

keine eigenen Fachleute für „Betriebliche

Gesundheitsförderung“.

Was also ist die Lösung für die

Betriebe? Vielleicht ein aktives Gesundheitsmanagement

wie es der

FAMILY fitness club anbietet! Fest

steht: Die Firmen brauchen ein aktives

Gesundheitsmanagement, einen

„Kümmerer“, auch in der Firma,

der bei der Umsetzung der ganzheitlichen

„Betrieblichen Gesundheitsförderung“

behilflich ist. Reine Bewegungsprogramme

reichen nicht

mehr aus. Der FAMILY fitness club

hat längst wissenschaftlich ausgefeilte

Konzepte, die für alle Seiten

nützlich sind.


Im Blickpunkt

STEuERN: Aufwendungen bei dauerhaft

angemieteter Zweitwohnung � S. 44

FINANZEN: Die Kreissparkasse Köln zeigt mit

ihrer Bilanz steigendes Wachstum an � S. 45


SU •kontakt

FINANZEN: Die Genossenschaftsbanken

legen ein Spitzenergebnis vor � S. 47

contRollinG

Spurensuche

bei Moses

� Seite 46

GL&Lev special 03/09

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44

- Mietkosten für Zweitwohnung

- Gesellschafter-Darlehen

- Zuschüsse ein Sachbezug?

Im Blickpunkt SU•kontakt Steuern

SU•kontakt 02/11

Von LOTHAR HEISTER

Liegt eine angemietete möblierte

Wohnung nicht am Ort der eigentlichen

Betriebsstätte, wird diese

aber aufgrund betrieblicher Veranlassung

in einem Teil des Jahres

aufgesucht und steht ansonsten

leer, kann die Miete nur anteilig

für die Tage als Betriebsausgaben

geltend gemacht werden,

an denen diese Wohnung tatsächlich

beruflich genutzt wird.

in einem entschiedenen Fall hatte ein

Selbständiger sein Büro in der Wohnung

und zusätzlich ein möbliertes Dachzimmer

in einem anderen Ort angemietet, weil

er dort an rund 100 Tagen im Jahr Aufträge

erledigte und die Anmietung günstiger als

die Übernachtung im Hotel war.

Zwar liegen in diesem Fall die Voraussetzungen

zur Anerkennung von Aufwendungen

für eine doppelte Haushaltsführung

nicht vor. Nach der Rechtsprechung

der Finanzgerichte ist aber auch die gelegentliche

Hotelübernachtung am Beschäftigungsort

ohne doppelte Haushaltsführung

absetzbar, sofern die Kosten für den Auswärtsaufenthalt

beruflich veranlasst sind.

Das betrifft aber nicht die Tage, an denen

die Wohnung zwar zur Nutzung zur Verfügung

stand, jedoch tatsächlich leer stand.

Hier ist auslösendes Moment für die Miete

kein betrieblicher Veranlassungszusammenhang.

Hotelkosten wären in einer ähnlichen

Situation ebenfalls nicht abzugsfähig.

Unerheblich ist, dass die dauerhafte Wohnungsanmietung

wesentlich kostengünstiger

als die Buchungen von Hotelübernachtungen

ist, weil kein hypothetischer,

sondern nur der tatsächlich verwirklichte

Lebenssachverhalt beurteilt wird.

Die Mietaufwendungen des Gesamtjahres

lassen sich nämlich einfach auf die Tage

lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

verteilen, an denen der Berufstätige die

Wohnung zur Erledigung seiner betrieblichen

Aufträge benötigte.

Vorsicht bei zinslosen

Gesellschafterdarlehen

Ist für ein Darlehen keine bestimmte Laufzeit

vereinbart, kann dieses unter Einhaltung

einer Frist von drei Monaten jederzeit

gekündigt werden.

Dennoch ist für Zwecke des Steuerrechts

von einer mehr als 12-monatigen Laufzeit

auszugehen. Nach einem neueren Urteil

kommt es nämlich nicht auf die lediglich

rechtliche Möglichkeit zur kurzfristigen

Kündigung des Darlehens an, sondern darauf,

für welche Zeitdauer der Schuldner

nach den tatsächlichen Verhältnissen mit

der Kapitalüberlassung rechnen kann.

Dabei ist ein unverzinsliches Darlehen mit

unbestimmter Laufzeit mit dem 9,3-fachen

des Jahreswertes zu bewerten. Unter Zugrundelegung

des Zinssatzes von 5,5 %

entspricht dies einer Laufzeit von knapp 13

Jahren und einem Vervielfältiger von 0,503.

Da sich der Ansatz in der Steuerbilanz im

Wege der Abzinsung des Rückzahlungsbetrags

ergibt und dieser den Vorteil der

eingeräumten Möglichkeit zur zinslosen

Nutzung des überlassenen Kapitals bilanziell

abbilden soll, ist die Heranziehung der

typisierenden Regelung im Ertragssteuerrecht

gerechtfertigt.

Praxishinweis: Die zinslose Darlehensgewährung

über 100.000 Euro von Gesellschaftern

oder diesen nahestehenden

Personen gegenüber einer Körperschaft

würde beispielsweise nur mit 50.300 Euro

(100.000 Euro x 0,503) in der Steuerbilanz

passiviert, was zu einem außerordentlichen

Ertrag von 49.700 Euro führt. Insoweit ist es

ratsam, entweder eine geringfügige Verzinsung

oder zumindest konkrete Tilgungskonditionen

zu vereinbaren.

Restaurantschecks können bei

Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers

Barlohn sein

Essenszuschüsse des Arbeitgebers in Form

von Restaurantschecks können einen Sachbezug

darstellen, wenn die Gutscheine auf

eine nach Art und Menge konkret bezeichnete

Sache lauten, sodass der Arbeitnehmer

nur diese Mahlzeiten beziehen kann.

Diese Voraussetzung liegt nach einem

rechtskräftigen Urteil eines Finanzgerichtes

nicht mehr vor, wenn die Schecks zwar

zum sofortigen Verbrauch von bestimmten

Lebensmitteln verwendet werden dürfen,

diese aber nicht in der Art eines Warengutscheines

konkret vorgegeben sind.

Gemäß einer Billigkeitsregelung der Finanzverwaltung

kommt es nur zu einem

Sachbezug, wenn der Arbeitgeber durch

Barzuschüsse in Form von Restaurantschecks

zur Verbilligung der Mahlzeiten

seiner Belegschaft beiträgt. Dazu muss er

aber aufgrund der getroffenen Vereinbarungen

sicherstellen, dass die Schecks ausschließlich

zur Arbeitstäglichen Verpflegung

verwendet werden und die Beschäftigten

die Gutscheine bei den Akzeptanzpartnern

nicht alternativ zum Erwerb bestimmter Waren

einsetzen können.

Praxishinweis: Beim Bundesfinanzhof sind

mehrere Revisionsverfahren zu der Frage anhängig,

inwieweit an Arbeitnehmer ausgegebene

Waren- und Tankgutscheine Sachzuwendung

darstellen, die bis zur Freigrenze

von 44 EUR im Monat steuerfrei bleiben

können. Solche Sachverhalte sollten offengehalten

werden, da die lohnsteuerrechtliche

Behandlung bislang nicht geklärt ist.


Kreissparkasse Köln weiter

auf dem Wachstumspfad

Die Kreissparkasse Köln konnte

auch in ihrem 157. Geschäftsjahr

die positive Geschäftsentwicklung

der Vorjahre fortsetzen. „Wir haben

in allen Geschäftsfeldern qualitative

Zuwächse erzielt. Damit bewegt

sich die Kreissparkasse Köln

unverändert auf einem gesunden

Wachstumspfad“, bilanzierte

Alexander Wüerst, Vorsitzender

des Vorstands der Kreissparkasse

Köln, vor der Presse.

auf erneut hohem Niveau befand

sich das Kreditneugeschäft der

Kreissparkasse Köln im Berichtsjahr

2010. Mit den Neuausleihungen in Höhe

von 3 Mrd. Euro summierte sich das Kreditneugeschäft

in den vergangenen drei

Jahren seit Ausbruch der Finanzmarktkrise

auf insgesamt 10 Mrd. Euro. So wirkte die

Kreissparkasse Köln als drittgrößte Sparkasse

Deutschlands aktiv dem Aufkommen einer

Kreditklemme in ihrem Geschäftsgebiet

entgegen.

„Die Kreissparkasse Köln hat die Menschen

während der Finanz- und Wirtschafts-

Ihr Controller2profit

Professionell transparente Objektivität für Ihr Unternehmen.

Unser Experte ist für Sie da, nimmt Sie bei der Hand und schaut mit

neutralem Blick auf Zahlen und Controlling.

Ihr erfolg ist unser Ziel

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krise mit Krediten versorgt

und steht auch jetzt bereit,

den Wirtschaftsaufschwung

zu finanzieren“, sagte Alexander

Wüerst. Insgesamt baute

die Kreissparkasse Köln ihren

Kreditbestand über alle Kundengruppen

auf 19,0 Mrd.

Euro (80% der Bilanzsumme)

weiter aus.

Die Geldvermögensbildung

der Kreissparkasse Köln

entwickelte sich gleichfalls

über alle Kundengruppen

gut, so dass diese von 141

Mio. Euro auf rund 1 Mrd.

Euro schnellte. „Der starke

Zuwachs bei der Geldvermögensbildung

ist auch ein besonderer Erfolg

im Hinblick auf die Tatsache, dass private

Mitbewerber wieder intensiv sowohl

um Privatkunden als auch um kleinere und

mittlere Firmenkunden werben“, so Alexander

Wüerst. Hauptwachstumsträger bei der

Geldvermögensbildung waren die bilanzwirksamen

Kundeneinlagen. Dementsprechend

erhöhte sich der Gesamtbestand der

Kundeneinlagen um 806 Mio. Euro auf 17,3

(16,5) Mrd. Euro.

Der Zinsüberschuss kletterte im Jahresvergleich

auf 453,5 Mio. Euro, das sind 43,2

Mio. Euro mehr als noch vor Jahresfrist.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg

per Saldo deutlich um 33,6 Mio. Euro oder

16,9 % auf 232,3 (198,7) Mio. Euro. Der Gewinn

vor Steuern konnte um 20,4 Mio. Euro

auf 53,4 (32,8) Mio. Euro gesteigert werden.

Alexander Wüerst sichtlich zufrieden: „Wir

haben unsere Marktziele erreicht.

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SU•kontakt 02/11

45

Im Blickpunkt


46

Im Blickpunkt

SU •kontakt Controlling

Die Grundfesten zahlenbasierten controllings:

berichtswesen – Planung – Kontrolle – Rechungswesens

Auf Spurensuche bei Moses

SU•kontakt 02/11

Von BERND BOSBACH

War Moses tatsächlich der erste,

ernst zu nehmende Controller?

Durchaus. Allerdings wurde er

lange nicht als solcher erkannt.

Sein Handeln jedoch war und ist

mit dem heutigen Berufsbild des

Controllers absolut vergleichbar.

So hatte Moses eine ganz klare Zielvorstellung:

„Wir wollen ins Gelobte

Land.“ Dann das strategische Controlling:

„Mit welchen Instrumenten kommen

wir ans Ziel? Zu Fuß? Per Schiff?“

Im Anschluss das operative Controlling:

„Haben wir genug Proviant? Sind wir

trainiert? Wie teilen wir uns auf?“ Als die

Ägypter dem Volk Israel kriegerisch folgten,

plante Moses das, was Controller recht trocken

„diversifizierte Zielabweichung“ nennen:

die Flucht durchs Rote Meer. Bei allem,

was er tat, wusste Moses: Die Knappheit

der Ressourcen ist die Grundlage seines

Wirtschaftens.

Untrennbare Einheit: Ziele und Zahlen

Klare Zielvorstellungen sind das A und O

beim Controlling. Ziele definiert man mit

Hilfe von Zahlen, die im Unternehmen gesammelt

und aufbereitet werden, um sie in

den unterschiedlichsten Bereichen wieder

zu nutzen. Trotzdem sind meine Kollegen

und ich immer wieder überrascht, wie selten

dieses vorhandene Potenzial in einigen

Unternehmen abgerufen wird. Oder wie

erklärt man sich sonst die Vielzahl offener

Fragen, die uns tagtäglich in unzähligen Gesprächen

begegnen?

„Frequently asked questions“

Warum laufen uns immer die Kosten aus

dem Ruder? Wo ist mein Geld – wo meine

Liquidität? Warum weichen Jahresplanung

und Jahresergebnis signifikant voneinander

ab? Die Kardinalfragen profitablen Wirtschaftens

begegnen uns auf Schritt und

Tritt. Letztendlich alles Indizien dafür, dass

das vorhandene Zahlenmaterial entweder

verkehrt eingesetzt, nicht korrekt ausgewertet

oder falsch interpretiert wurde.

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Was fatale Konsequenzen hat, denn das

gemeinsame Boot Unternehmen kann nur

richtig steuern bzw. in die richtige Richtung

lenken, wer Transparenz in sein Zahlenwerk

bekommt und Zahlen damit nutzbar macht.

Daher unterteilt man das Controlling in folgende

vier zentrale Aufgabenbereiche, die

allesamt von Zahlen getragen werden.

1. Berichtswesen

Unersetzlich. Der Aufbau eines geeigneten

und aussagefähigen Berichtswesens zur

Beschaffung aktueller Informationen für die

Unternehmensleitung.

2. Planung

Darunter versteht man die Mitwirkung des

Controlling bei der Erstellung, Koordinierung

und Realisierung des Unternehmensgesamtplanes.

Der Controller analysiert die

einzelnen Teilpläne der jeweiligen Abteilungen

und sorgt für die optimale Abstimmung

bis hin zum integrierten Gesamtplan.

3. Kontrolle

Durch die Überwachung der Unternehmensziele

und der Unternehmenspläne

durch Vergleich der geplanten Soll-Vorgaben

mit den realisierten Ist-Werten. Durch

die Erstellung der anschließenden Abweichungsanalyse

trägt der Controller zur Steuerung

des Unternehmens bei.

4. Rechungswesen

Dazu gehören die Organisation des Rechnungswesens

im Allgemeinen sowie der

Ausbau des internen Rechnungswesens zu

einem entscheidungs- und führungsorientierten

Instrument der Unternehmensführung.

Controlling im

Spiegel der Geschichte

Die ersten Controller finden wir im

alten Rom um 500 v. Chr. Hier gab

es staatliche Beamte, die so genannten

„Quästoren“, die sich um

die Verwaltung der Staatskasse inklusive

der Eintreibung von Steuern

kümmerten.

Der Begriff Controlling wird erstmalig

1242 erwähnt. Er geht auf

das lateinische Wort contrarotulus

(Gegenrechnung) zurück. Erste Ansätze

zu einem „echten Controlling“

gibt es zu Beginn des 15. Jahrhunderts

in England und Frankreich: Die

stetig wachsenden Staatshaushalte

bedurften einer zuverlässigen Überprüfung,

die von Staatsangestellten -

„Countrollour“ genannt - durchgeführt

wurden.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden

in den USA die ersten Controller-

Stellen in privaten Unternehmen

eingerichtet; zunächst im Eisenbahnwesen,

dann auch in anderen

Industrieunternehmen.

Nach der Weltwirtschaftskrise, Ende

der 20er Jahre, erfuhr die Stellung

des Controllers eine generelle Aufwertung,

da bei vielen Firmenzusammenbrüchen

Mängel im Rechnungswesen

aufgedeckt wurden.


SU •kontakt Finanzen

Genossenschaftsbanken legten deutlich zu

„Wir sind die Vertrauensge-

winner“ – nicht ohne Stolz blicken

die Volks- und Raiffeisenbanken

in der Region Bonn Rhein-Sieg auf

das vergangene Jahr zurück.

bankensprecher Karl-Josef Schmitz

(Raiffeisenbank Sankt Augustin) und

Kollege Jürgen Pütz (Volksbank Bonn

Rhein-Sieg) schilderten jüngst im Bonner

Volksbank-Haus die sehr erfreuliche Entwicklung.

Die Volksbanken, Raiffeisenbanken und

die Spar- und Darlehnskasse in der Region

Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sind

danach gemessen am Gesamtkundenvolumen

weiter gewachsen. Es stieg um 2

Prozent auf rund 8,3 Milliarden Euro.

Getragen von mehr als 140.000 Mitgliedern,

3.144 mehr als im Vorjahr, legten die

Geno-Banken aber auch in allen anderen

wichtigen Bereichen weiter zu. Zurückgeführt

wird das in erster Linie auf „das weiter

wachsende Vertrauen unserer Mitglieder

und Kunden“. Bei

den Gewerblichen

gibt es eine klare

Tendenz: Die Wirtschaftskrise

ist für

sie beendet.

Für die vier

Raiffeisenbanken

(Much-Ruppichteroth,

Rheinbach-

Voreifel, Rosbach,

und Sankt Augustin),

die vier

Volksbanken bzw.

VR-Banken (Bonn,

Bonn Rhein-Sieg,

Jürgen Pütz

Rhein-Sieg und

Wachtberg) und die Spar- und Darlehnskasse

Aegidienberg war 2010 ein erfolgreiches

Geschäftsjahr.

Kräftig aufwärts ging es mit den Einlagen.

Über 177 Millionen Euro (plus 3,5 %) –

und damit deutlich stärker als erwartet – er-

Technologiestandort Leverkusen…

Chemische Grundstoffe | Gesundheit | Werkstoffe | Industriedienstleistungen | Automotive

höhten sich die Guthaben der Volksbank-,

Raiffeisenbank- und Spadaka-Kunden auf

Giro-, Festgeld- und Sparkonten in den vergangenen

zwölf Monaten. Zum Jahresende

erreichten sie einen Stand von über 5,3

Milliarden Euro. Vor allem kurzfristige Anlageprodukte

wurden von Privatleuten und

Firmen nachgefragt.

Als bemerkenswert betrachten die Genossenschaftsbanken

dabei die Tatsache,

dass sich das Plus bei den Kundenausleihungen

auf 118 Millionen Euro oder 3 Prozent

belief und damit die Vier-Milliarden-

Grenze übersprang.

Unter den Investitionsmotiven rangieren

bei Privatleuten und Betrieben nach wie vor

Öko-Projekte ganz vorn. Unter anderem für

die Finanzierung von Windrädern, Photovoltaik-

oder Biogasanlagen vermittelten die

neun Institute zinsverbilligte Darlehen auf

Höchstniveau.

Für 2011 sehen die Bankleiter allerdings

deutliche Signale für steigende Zinsen.

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