22,2 MB - RegJo

regjo.de

22,2 MB - RegJo

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

Ausgabe Nr. 67 I I/2013 5€

www.suedniedersachsen.regjo.de

cool ‘n clever


Wirtschaftsprüfung

ENTSCHEIDUNGSSICHERHEIT

DURCH KOMPETENTE BERATUNG.

Stefan Gemmeke

Dipl.-Kaufmann,

Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater

Gerd Ottermann

Dipl.-Kaufmann,

Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater

Maus & Schlange

In Bewegung erstarrt, die Starre überwunden oder sogar

für sich genutzt – wie lehrreich doch das Tierreich ist.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Sie benötigen Entscheidungssicherheit –

wir sorgen für eine sichere Basis."

Stefan Gemmeke

Die Komplexität und die Schnelllebigkeit unserer Wirtschaft erfordert

eine permanente Entscheidungs fähigkeit der handelnden Unternehmer.

Darum ist das Ziel unserer Beratung, die Unternehmer klar fokussiert

und kompetent in den Entscheidungs prozessen zu unterstützen.

Neben den klassischen Tätigkeiten der Wirtschafts prüfung, der Jahresabschluss

erstellung und der Steuerberatung sehen wir unsere Kernaufgabe

für unsere Mandanten in der fundierten Beratung – steuerlich,

rechtlich und wirtschaftlich.

man vergebe mir die abgedroschenen Metaphern. Aber die im

Angesicht der Schlange erstarrende Maus eignet sich hervorragend

zur Illustration der Themen im vorliegenden neuen Regjo: Da

gibt es jenes Nagetier, das cool abwartet, bis die Schlange zubeißt,

nur um im letzten Moment auszuweichen und der Schlange den

Garaus zu machen. Die Cricket Youth Göttingen ist so abgeklärt –

2012 war für das Göttinger Jugendteam die bisher erfolgreichste

Saison im englischen Traditionssport. Die Mannschaft um Kapitänin

Medha Daub hat mit Intelligenz und Coolness alles gewonnen,

was im deutschen Jugend-Cricket zu gewinnen war und kann

sich aktuell als bestes deutsches Jugendcricketteam bezeichnen.

Aus der Starre der Ehrfurcht gegenüber den Hochschulen,

wenn man so will, sind mittlerweile auch die kleineren Unternehmen

aufgewacht, wenn auch beileibe noch nicht alle das Potenzial

der Hochschulen in ihrem Umfeld nutzen. Die Hemmschwelle, auf

eine Hochschule zuzugehen und in einem Projekt zusammenzuarbeiten,

ist oft hoch. Viele gelungene Beispiele zeigen aber, dass nicht

nur die ganz Großen mit Hochschulen zusammenarbeiten und von

ihnen profitieren können, sondern gerade auch kleine Unternehmen

sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.

Bei den Hochschulen trifft man zudem noch auf offene Ohren, denn

auch dort profitiert man von der Praxisnähe.

Ein Nagetier allerdings ist noch nicht aus seiner Erstarrung

erwacht und blickt ängstlich in die Schlangenaugen. Die Rede ist

von den Trägern der Berufsbildenden Schulen, speziell im Landkreis

Göttingen. Notwendig wäre eigentlich eine landkreisübergreifende

Abstimmung der Schulträger über den Berufsbildenden

Bereich, um die vorhandenen Strukturen zu erhalten und

zukunftsfähig zu machen. Doch der Landkreis Göttingen findet

intern nicht zu einer Lösung – das verbaut natürlich auch die

Gesprächsmöglichkeit mit den Nachbarn. Nur bleibt die Zeit nicht

stehen, die Schülerzahlen werden bald massiv zurückgehen. Mehr

dazu lesen Sie in unserem Bildungsspezial.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Göttingen

- Bürgerstraße 42a · 37073 Göttingen · Tel.: 0551 770771-0 · Fax: 0551 770771-360

- Kleines Feld 7 · 37130 Gleichen – Klein Lengden · Tel.: 05508 9766-0 · Fax: 05508 9766-60

Hamburg

- Am Sandtorkai 50 (SKAI) · 20457 Hamburg · Tel.: 040 3006188-400 · Fax: 040 3006188-64

E-Mail: info@rup.de · Web: www.rup.de

Partner der

RegJo Südniedersachsen: Der Wettbewerb zwischen den

Standorten in Europa wird härter. Die klare Positionierung und

Profilierung einer Region sichert das Bestehen in diesem Wettbewerb.

RegJo berichtet über Wirtschaft und Leben in Südniedersachsen.

Mit aktuellen und kompetenten Beiträgen erhöht RegJo

die Identifikation der Menschen mit der Region. So gewinnt der

Standort Südniedersachsen weiter an Attraktivität, bei Bewohnern

und Investoren.


4 Inhalt regjo südNiedersachsen regjo südNiedersachsen Inhalt 5

18 Cricket

34 Kooperation

49 Bildung Spezial

98 GSO

Portrait über die Cricket Youth Göttingen (CYG). Das

aktuell beste deutsche Jugend-Cricketteam zeigt,

wie spannend der Nischensport Cricket sein kann.

In Südniedersachsen vernetzen sich

Wirtschaft und Wissenschaft zu einer

lohnenden Kooperation.

Themenschwerpunkt: Berufsschulen

im Wandel. Die Schülerzahlen gehen

zurück, was passiert mit den Schulen?

Anlässlich der Feier zum 20-jährigen Bestehen

deutsch-slowakischer Beziehungen war das Göttinger

Symphonie Orchester zu Besuch in Bratislava.

Bilder: Marco Bühl, Viktoria Siegfried, Ronald Schmidt

Wirtschaft

Politik & Soziales

Kultur & Freizeit

Bildung Spezial

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Brücken in die Forschung: Partnerschaften

zwischen Hochschulen und Unternehmen

gelten als Motor für Innovationen und die

Entwicklung strategischen Wissens.

Mehr Standort Holzminden: Ministerpräsident

Stephan Weil eröffnete das neue Logistikzentrum

von Stiebel Eltron. Sieben Millionen

Euro investierte das Unternehmen.

Adelante! Das Projekt „Adelante“ der IHK

Hannover brachte junge Erwachsene aus

Spanien nach Südniedersachsen. In einem

Praktikum schnupperten sie in die deutsche

Arbeitswelt hinein.

Prüfung mit Mehrwert: Die Kooperation

Nordwest zeigt, wie Unternehmen aus der

Jahresabschlussprüfung mehr herausholen

als nur ein Testat.

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Konstanter Anspruch: Das Unternehmen

Ruhstrat feiert dieses Jahr sein 125-jähriges

Jubiläum. Die Firma kann auf eine lange

Erfolgsgeschichte zurückblicken, die eng mit

der Region Südniedersachsen verbunden ist.

Blick in die Zukunft: Das MEKOM Regionalmanagement

lud zu den 12. Unternehmertagen

in Osterode im Harz ein.

Für die Zukunft gedruckt: Seit über 60 Jahren

ist Goltze-Druck GmbH auf dem Markt

positioniert.

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4 Köpfe – 4 Meinungen: Ist der Landkreis

Northeim allein zukunftsfähig oder befindet

er sich aufgrund des Verzichts auf eine

Fusion in einer Sackgasse?

„Das Sandwich gibt es nicht“: Die Professoren

Jürgen Dix und Florentin Wörgötter im

15. Professorengespräch über die Entwicklung

Künstlicher Intelligenz und den langen

Weg zum belegten Brot à la Robot.

Niederländer auf Jobsuche: 14 Niederländer

besuchten im Rahmen der von geniusgöttingen

organisierten „Immigration Days“ den

Lebens- und Arbeitsraum Südniedersachsen.

Hochzeit mit Anlauf: Die Fusion der Landkreise

Osterode und Göttingen wird erst zum

1. November 2016 vollzogen.

Ein Zuhause auf Zeit: Das Elternhaus des

Vereins Elternhilfe für das krebskranke Kind

Göttingen feiert sein 25-jähriges Bestehen.

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Batman‘s Brothers: Erst fünf Jahre alt und

schon überaus erfolgreich – die Cricket Youth

Götttingen ist das aktuell beste deutsche

Jugend-Cricketteam.

Auf Touren: Die Tour d‘Energie ist das Radsportereignis

in Göttingen und für viele Radsportler

ein Pflichttermin.

Völkerverständigung via Göttingen: Das

GSO zu Besuch in Bratislava. Anlässlich der

Feier 20 Jahre deutsch-slowakische Beziehungen

wurden die Musiker gezielt zum

Festakt geladen.

9 Exponate: Das Göttinger Symphonie Orchester

lud Freunde, Förderer und Partner zum

„GSO-Soirée – Circle of friends“ ein.

Genießen für Feingeister 2: In unserer

Kolumne geht es diesmal um die hohe Kunst

der Teezubereitung und die Frage, ob ein Dresscode

heutzutage noch zeitgemäß ist.

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Veranstaltungskalender: Die kulturellen,

musikalischen, Ausstellungs- und sonstigen

Highlights in Südniedersachsen.

Buchempfehlungen: Wir stellen Bücher von

Schriftstellern aus Südniedersachsen oder

mit regionalem Inhalt vor.

Auf einen Kaffee mit ...: Gudrun Bartels,

Geschäftsführerin des Göttinger Märchenland

e.V.. Die Künstlerin ist in Stadt, Landkreis

und international im Kulturbereich

tätig.

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„Das Kind im Blick haben“: Frauke Heiligenstadt,

die neue niedersächsische Kultusministerin,

im Interview.

Heiße Eisen sollte man schmieden: Die

Berufsschullandschaft muss sich aufgrund

rückkgehender Schülerzahlen ändern.

Hochqualifizierte Ausbildung: Die Carl

Zeiss Microscopy GmbH bietet zwei duale

Studiengänge an.

Neues Ausbildungszentrum: Mahr investiert

in seine Unternehmensausbildung. Für

eine Million Euro wurde ein Gebäude hochmodern

saniert und ausgestattet.

Grüner Beruf mit Zukunft: Die KWS Saat AG

bietet die novellierte Ausbildung zum Pflanzentechnologen

an.

Mein Star, der Prof: Die Kinder-Uni Göttingen

feiert ihr zehnjähriges Bestehen.

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Aus dem Abseits gerufen, ins Abseits

gestellt. Die RegJo Dreimonatsschau: Unser

bissiger Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen

Monate in Südniedersachsen.

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Nachsitzen! Ab dem kommenden Schuljahr

wird die inklusive Schule verpflichtend eingeführt.

Fortbildungen sollen die Lehrer

darauf vorbereiten.

Cover: Marco Bühl


egjo südniedersachsen Meinung 7

4 Köpfe – 4 Meinungen

„Ist der Landkreis Northeim allein zukunftsfähig oder hat er sich durch den Verzicht auf eine Fusion mit seinen

Nachbarlandkreisen in eine Sackgasse manövriert?“

Dirk Puche, geschäftsführender

Gesellschafter der planungsgruppe

lange puche–

Architektur, Stadtplanung

und Umweltplanung GmbH,

Northeim: „Als Stadtplaner

bin ich seit langem in

zahlreichen interkommunalen

Kooperationsprojekten

in Niedersachsen tätig.

Wenn ich mir die Regionen

anschaue, die heute prosperieren, stelle ich fest, dass dort

die Landkreise bereits seit 20 Jahren kooperieren. Max

Planck sagte einst: „Dem Anwenden muss das Erkennen

vorausgehen.“ Die Northeimer Kreispolitik ist weit weg

von der Erkenntnis, dass eine regionale Vernetzung keineswegs

zulasten des eigenen Profils gehen muss. Im Gegenteil,

der Landkreis kann seine Stärken nur ausspielen, wenn

er sie aktiv in die Region Südniedersachsen einbringt. Es

wird höchste Zeit, dass diese Erkenntnis in der Kreispolitik

greift.“

Heinz-Gerhard Ehmen, Bürgermeister

Bad Gandersheims:

„Der Landkreis

wird allein auf Dauer nicht

zukunftsfähig sein. Eine

Fusion sollte weiter angestrebt

werden, allerdings mit

Verhandlungen ohne engen

Zeitdruck. Es hat sich beim

ersten Anlauf als nachteilig

erwiesen, dass die Entschuldungshilfe

des Landes im Vordergrund stand. Sparzwänge

und diskutierte Einschränkungen künftiger Servicequalität

haben Skepsis aufkommen lassen. Die Erhaltung und Verbesserung

der Infrastruktur für die Bürger muss bei erneuten

Fusionsgesprächen ganz oben stehen. Nur das wäre ein

Anreiz, neue Strukturen positiv anzunehmen. Für Bad Gandersheim

wäre die Situation durch seine Lage im Randbereich

eines neuen Großkreises ohnehin schwierig. Nur ein klares

und ausgewogenes Konzept für alle Bereiche eines neuen

Kreisgebietes würde hier für breite Akzeptanz sorgen.“

Michael Weisensee, Rechtsanwaltskanzlei

Baeumer &

Weisensee, Einbeck: „Ich

denke, an einem Zusammenschluss

Northeims mit einem

der Nachbarkreise führt mittelfristig

kein Weg vorbei.

Wenn man sich einen Landkreis

als Dienstleistungs-

Unternehmen vorstellt, wird

dies deutlich. Die Kunden,

also die Bürger, werden immer weniger. Damit sinken die

Einnahmen. Die laufenden Ausgaben kann man gar nicht so

schnell anpassen. Weiterhin muss der Landkreis die Gebäude

und die Infrastruktur vorhalten und unterhalten. Personalkosten

können gerade im öffentlichen Dienst nur allmählich

durch Stellenabbau gesenkt werden. Und der Kreistag wird

– die Wahlbeteiligungen zeigen es – ohnehin nicht als politisches

Entscheidungsgremium wahrgenommen. Eine Identifikation

der Einwohner erfolgt nur mit dem eigenen Heimatort

oder der Region, nie mit einem abstrakten Landkreis.“

Frank-Dieter Pfefferkorn,

Steuerberater aus Einbeck:

„Fusionen sind kein Allheilmittel

gegen strukturelle

Probleme. Wenn die Entschuldungshilfe

nicht durch

zukunftsfördernde Maßnahmen

flankiert ist, wird sie

leicht zum Strohfeuer. Sinnvolle

Regionalpolitik durch

das Land, den Flächenlandkreisen

Rechnung tragend, Identifikation der Bürger mit

handelnden, überschaubaren Einheiten und eine konsequente

Überprüfung der Möglichkeiten interkommunaler

Zusammenarbeit, dürften deutlich mehr Effekte erreichen,

als immer größere Einheiten. Insofern hat sich der Landkreis

Northeim durch sein „Nein“ die Option geschaffen,

diese Chance zum Wohle seiner Bürger zu nutzen. Zusätzlich

ergeben sich weitere Perspektiven durch die erhoffte Umsetzung

des von der Landesregierung angekündigten Sonderprogramms

für Südniedersachsen.“

Bilder: Privat


8 Magazin regjo Südniedersachsen regjo Südniedersachsen Magazin 9

Prof. Gregor Bucher,

Biologe von der Uni

Göttingen, hat eine Heisenberg-Professur

der

Deutschen Forschungsgemeinschaft

(DFG)

erhalten. Als Auszeichnung für herausragende

wissenschaftliche Leistungen

fördert die DFG seine Professur an der

Fakultät für Biologie und Psychologie

über einen Zeitraum von fünf Jahren mit

rund 550.000 Euro.

B a u p r o j e k t

b ü r g e r s f r ü h s t ü c k

e n e r g i e w e n d e

a u s e i n e r h a n d

Matías Hernández

erhält für seine Forschungen

auf dem

Gebiet der Neurobiologie

am Göttinger MPI

für biophysikalische

Chemie die Otto-Hahn-Medaille 2012.

Die Max-Planck-Gesellschaft ehrt mit

dieser Auszeichnung außergewöhnliche

Leistungen junger Forscherinnen und

Forscher.

Wolfgang Keil wurde

von der Max-Planck-Gesellschaft

für herausragende

wissenschaftliche

Leistungen ausgezeichnet.

Der Forscher hat in

seiner Doktorarbeit am MPI für Dynamik

und Selbstorganisation aufgeklärt, wie

sich die Aufgabenverteilung im Gehirn

selbst organisiert.

Lars Nieberg, der 49

Jahre alte Springreiter,

der seit April 2013 in

Münster zuhause

ist, gewann in 41,77

fehlerfreien Sekunden

mit Leonie W den Großen Preis der

Hardenberg`schen Kornbrennerei und

des Glaswerkes Ernstthal. Allerbeste

Wetterbedingungen assistierten ihm

beim Traditionsturnier.

Prof. Heinrich Detering,

Professor für Literaturwissenschaft

an der

Universität Göttingen, ist

von der dänischen Königin

Margarete II. zum

Ritter des Dannebrog-Ordens ernannt

worden. Die Auszeichnung würdigt

sein langjähriges Engagement in der

literarischen und kulturellen Vermittlung

zwischen Deutschland und Dänemark.

Das Tor zum Weltall

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung befindet sich derzeit im Neubau.

Der Hauptumzug von Katlenburg-Lindau nach Göttingen ist für Anfang 2014 geplant.

Ende August 2011 fand nahe des Nordcampus

der Universität Göttingen der erste Spatenstich

zum Neubau des Max-Planck-Instituts

für Sonnensystemforschung (MPS)

statt. „Das Tor zum Weltall steht bei uns

in Niedersachsen“, betonte der damalige

niedersächsische Ministerpräsident David

McAllister bei Baubeginn. „Keine andere

Forschungseinrichtung war an so vielen

Missionen großer und internationaler Weltraumagenturen

wie NASA und ESA beteiligt“,

so McAllister weiter. Ein wichtiger

Grund für den Neubau war, dass das alte

Gebäude, das ursprünglich der Atmosphärenforschung

diente, nicht mehr den heutigen

hohen wissenschaftlichen Anforderungen

entsprach.

Die neue Anlage wird weltweit zu den

leistungsfähigsten ihrer Art gehören. Der

zusätzlich integrierte Coelostat erlaubt es,

Sonnenlicht über Spiegel direkt in die Testanlage

zu leiten und so Instrumente, die

später im Weltraum unser Zentralgestirn

untersuchen sollen, mit natürlichem Sonnenlicht

zu kalibrieren. Durch die neue

Anlage könne das MPS seine führende Stellung

in der internationalen Weltraumforschung

weiter ausbauen, so Ulrich Christensen

vom MPS. „Das ist ein Gewinn für

den Wissenschaftsstandort Göttingen und

die gesamte niedersächsische Hochschulund

Forschungslandschaft“, freute sich

McAllister. Auch Stadtbaurat Thomas Dienberg

begrüßte den Zuzug des MPS: „Dies

stärkt die Stadt, die Wissen schafft“.

Durch die Nähe zum Campus und

weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen

ist eine engere Zusammenarbeit

mit den Instituten für Astrophysik

und Geophysik der Universität möglich.

Das Land Niedersachsen unterstützt den

50 Millionen Euro teuren Neubau mit 11,5

Millionen Euro. Auf 10.000 Quadratmetern

Nutzfläche finden sich dann nicht nur

Labore, Messräume und Werkstätten, sondern

auch eine Bibliothek, Kindertagesstätte

und Gästewohnungen. Aufgrund

des langen Winters und des regnerischen

Wetters sind die Außenarbeiten an der Fassade

vier bis fünf Wochen hinter dem Zeitplan.

Da der Innenausbau im Plan ist kann

jedoch mit einem pünktlichen Einzugstermin

gerechnet werden. Die ersten wissenschaftlichen

Geräte ziehen bereits ab Ende

Juni vom bisherigen Standort Katlenburg-

Lindau in die Universitätsstadt um. Der

Hauptumzug erfolgt dann im Januar und

Februar 2014.

VT

Der frühe Vogel

Das 3. Göttinger Bürgerfrühstück war ein

kulinarischer Hochgenuss & voller Erfolg.

Über 800 Frühstückende – ein neuer

Rekord! In diesem Jahr setzte das Göttinger

Traditionsfrühstück zudem noch stärker

auf gesunde Nahrungsmittel aus der Region

und Produkte aus fairem Handel. Andreas

Schreck, Geschäftsführer der Bürgerstiftung,

betonte die Verbindung von gesellschaftlicher

Verantwortung und Umweltbewusstsein:

„Kurze Transportwege und

persönliche Verbundenheit sind wichtig

für das Vertrauen in gutes Essen und schonen

die Umwelt.“ Hinzu kam ein besonders

sorgsamer Umgang mit Verpackungsmaterial.

Andreas Schreck zu Folge ist dies für

die überwiegend ehrenamtlich tätige Stiftung

eine erhebliche Herausforderungen:

„Hier geht es auch um die Einhaltung der

lebensmittelrechtlichen Rahmenbedingungen.

Daher danken wir insbesondere unseren

Spendern und Lieferanten für ihr großes

personelles und materielles Engagement,

ohne das ein solches Event nicht möglich

wäre.“ Erstmals war der für 2 Personen ausreichende

„Frühstückskorb“ auch in einer

vegetarischen Variante erhältlich. Traditionsgemäß

konnte jeder sein Lieblingsfrühstück

selbst mitbringen, was wieder zu

einem geselligen Ereignis der kulinarischen

Genüsse führte.

EKG

Kraftwerk virtuell

Chancen für kleine und mittelständische

Unternehmen.

Der Energiepartner E.ON Mitte Vertrieb hat

zukunftsweisende Lösungen im Angebot,

um auch künftig die Versorgungssicherheit

aufrechtzuerhalten – vom Solarspeicher

bis zum virtuellen Kraftwerksverbund.

Geschäftsführer Ulrich Fischer erläutert:

„Durch flexible Lösungen und intelligente

Speichermöglichkeiten schaffen wir

neue Wege, um die Einspeisung ins Netz

zu optimieren. Bei E.ON haben wir Angebote

entwickelt, die einerseits zur Stabilität

der Versorgung beitragen, andererseits aber

auch das Interesse unserer Kunden unterstützen.

Zudem werden hiermit finanzielle

Vorteile erzielt.“

Ein Beispiel sind die virtuellen Kraftwerke,

die kleinen und mittelständischen

Unternehmen eine hervorragende Option

bieten, von der Energiewende zu profitieren.

Virtuelle Kraftwerke ermöglichen eine

intelligente Vernetzung von Erzeugung

und Nachfrage insbesondere für industrielle

Abnehmer mit dem Ziel, das Stromnetz

zu stabilisieren. Ein virtuelles Kraftwerk

ist in der Lage, kurzfristig auf Schwankungen

im Netz zu reagieren. Dabei können

die Anlagenbetreiber ihren flexiblen Leistungsanteil

im Regelenergiemarkt anbieten.


EKG

Bau nach Maß

Wer bauen möchte, braucht einen erfahrenen

Partner vom Fach.

Die Lichte Bau GmbH in Northeim hat 29

Jahre Kompetenz und Bauerfahrung vorzuweisen,

ist einer der Profis rund ums Haus.

Maurermeister und Betonbaumeister Holger

Lichte (Foto) ist seit 15 Jahren selbständiger

Bauunternehmer und steht für kompetente

Betreuung rund um alle Bau- und Sanierungsarbeiten:

von der Analyse über die

Beratung bis hin zur fachgerechten Durchführung.

Dabei wird in dem Meisterbetrieb

traditionelles Handwerk mit modernster

Technik verbunden, das Team wird so höchsten

Ansprüchen an die Qualität gerecht. Die

Neubauten mit der Lichte Bau GmbH entstehen

nach demMotto „alles aus einer Hand“.

Die Kunden haben nur einen Ansprechpartner,

die qualifizierten Fachkräfte führen

sämtliche Rohbauarbeiten aus. Für Folgegewerke

arbeitet Holger Lichte mit renommierten

Meisterbetrieben aus der Region

zusammen. Er hat die Bauarbeiten stets im

Blick, damit die individuellen Vorgaben der

Bauherren wunschgemäß umgesetzt werden.

Ein weiteres Fachgebiet der Lichte Bau

GmbH ist die Sanierung. Auch hier zahlt

sich die Erfahrung und Kompetenz der Northeimer

Firma aus. Es werden fachlich versierte

Lösungen ausgearbeitet, bei denen das

Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. VS

Bilder: Georg-August-Universität Göttingen, Max-Planck-Institut , www.sportfotos-lafrentz.de, Universität Göttingen, Sven Grünewald

Bilder: Dirk Spenn, E.ON Mitte, Lichte Bau


egjo Südniedersachsen Magazin 11

k u n s t w e t t b e w e r b

V e r a n s ta lt u n g e n

Malerische Momente

Anlässlich des Internationalen Jugendwettbewerbs der europäischen Genossenschaftsbanken

wurden bei der Volksbank Göttingen eG zahlreiche Kunstwerke eingereicht.

Göttingen groovt

Die Groove-Company bringt Teams zum

Trommeln und Feiern zum Grooven.

Über 1.500 Malarbeiten und 6 Filmbeiträge

wurden gesichtet und bewertet. Das

Thema des 43. Wettbewerbs lautete: „Entdecke

die Vielfalt: Natur gestalten“. Schülerinnen

und Schüler von Klasse 1-13 hatten

die Aufgabe, die Vielfalt der Flora und

Fauna und die Wichtigkeit ihres Schutzes

bildnerisch oder im Kurzfilm darzustellen.

In einem spannenden Bewertungsmarathon

hat eine örtliche Kunstlehrer-Jury

die Regionalsieger des Wettbewerbs ermittelt

und die besten Kunstwerke sowie Kurzfilm-Beiträge

zur niedersächsischen und

thüringischen Landesjury weitergeleitet.

Dort wurden in diesem Jahr gleich 9 Bilder

und zwei Filme aus dem Geschäftsgebiet

der Volksbank Göttingen eG mit Landespreisen

ausgezeichnet! Und das bei fast

20.000 in Niedersachsen und Thüringen

eingereichten Beiträgen! Unsere Region hat

damit schon mehrere Jahre in Folge überdurchschnittlich

gut abgeschnitten. „Die

Auswahl der besten Bilder war eine große

Herausforderung, hat aber wieder sehr

viel Freude gemacht“, betonte Marie-Luise

Rommel, Jugendmarkt-Verantwortliche bei

der Volksbank Göttingen eG. Bei der Siegerehrung

in der Zentrale „Am Geismartor“

erhielten die Erstplatzierten auf Ortsebene

wertvolle Sachpreise: vom Experimentierkasten

mit Mikroskop bis zum hochwertigen

Trecking-Rucksack. Die Landessieger

freuten sich zusätzlich über Geldpreise

von insgesamt 1100 Euro. Hier ein Auszug

der glücklichen Gewinner: In der 1. Gruppe

(Klassen 1 + 2): Theresa Booth, Kardinal-

Bertram-Schule Northeim; Almira Lesser,

Leinebergschule Göttingen; (5. Landessiegerin

Thüringen). In der 2. Gruppe (Klassen

3 + 4): Carina Krott und Silja Ghadimi,

Janusz-Korczak-Schule Göttingen; Gracia

Di Marco, Lohbergschule Göttingen. In der

3. Gruppe (Klassen 5 - 6): Dina Wackenroder

und Charlotte Kerl, Hainberg-Gymnasium

Göttingen; Eileen Boxnick (4. Landessiegerin

Niedersachsen) In der 5. Gruppe

(Klassen 10-13): Tobi Schmitt (2. Landessieger

Niedersachsen). Den 3. Landes-Filmpreis

Niedersachsen erhielt für seinen Kurzfilm

„Honig, das flüssige Gold der Imker“

Julian Baufeldt, 11. Klasse Gymnasium

Corvinianum Northeim.

EKG

Gemeinsames Trommeln mit zehn bis

1.000 Teilnehmern – das ist die Groove-

Company. Seit zehn Jahren sind die Göttinger

bundesweit mit ihren interaktiven

Trommelinputs in Unternehmen wie der

Bahn, VW und Universitäten unterwegs.

Auch soziale Einrichtungen und Privatpersonen

gehören zu den begeisterten Kunden.

Geschäftsführer Sabine Mariß und

Jörg Hillmann freuen sich, dass die Nachfrage

auch vor Ort wächst. So gibt es etwa

am 23. Juli im GDA-Wohnstift einen offenen

Drum-Circle und auch auf dem Gänselieselfest

sind sie mit einer Mitmachaktion

vertreten.

Im Oktober findet dann wieder der

Musikworkshop „Perform it!“ für Auszubildende

Göttinger Unternehmen statt, in dem

die Teilnehmer eigene Musikstücke kreieren

und vor Publikum aufführen. Teilnehmerstimmen:

„Ich bin auf jeden Fall selbstbewusster

geworden!“; „Ich habe gelernt,

über Neues nicht immer gleich negativ zu

denken.“ Novelis, Naturkost Elkershausen

und O.R.T. sind zum zweiten Mal dabei.

Und es gibt noch ein paar freie Plätze. VS

Interessierte können sich die Siegerbilder und die Kurzfilme im Internet anschauen:

www.volksbank-goettingen.de/sieger. Es lohnt sich!

Weitere Informationen unter

www.groove-company.com

Bilder: Tobi Schmitt, Groove-Company


12 professorengespräch regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen Professorengespräch 13

„Das Sandwich gibt es nicht“

Die Professoren Jürgen Dix und Florentin Wörgötter im 15. Professorengespräch über die Entwicklung Künstlicher

Intelligenz, den nur schleppenden Fortschritt und den langen Weg zum belegten Brot à la Robot.

Gesprächsleitung: Sven Grünewald Fotografie: Ronald Schmidt

Welches Bild von Künstlicher Intelligenz wird uns gemeinhin

vermittelt?

Wörgötter: Dieses Medienbild wird durch Roboter geprägt, durch

Maschinen, die die Weltherrschaft an sich reißen. Das prägt teilweise

selbst die seriöse Berichterstattung. Die Maschinen werden

menschenähnlich dargestellt – als ob sie mehr könnten als in Wirklichkeit

der Fall ist. Das hat 1968 angefangen mit dem Film „2001:

Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick mit dem berühmtem

Computer HAL, der alles weiß und auf alles antworten kann. Heute,

50 Jahre später, ist es immer noch extrem schwierig, natürliche

Sprache maschinell zu verstehen.

Dix: Ich könnte das Web zum Beispiel nicht fragen: Wie heißt dieses

große Gebäude aus Eisen aus dem 19. Jahrhundert, das in Frankreich

errichtet wurde? Wer darüber nachdenkt, würde sofort auf

den Eiffelturm kommen. Das Web kann das nicht, weil dort nur

ganz normale Zeichenreihen ohne Bedeutung stehen. Aber das

semantische Web, das alles verknüpft und die Semantik hinter den

Zeichen versteht, das wäre die Vision. Allerdings sind wir noch sehr

weit davon entfernt.

Wörgötter: Es ist inzwischen ein Problem, dass die Forschung so

ausdifferenziert ist, dass jeder Teilbereich nur noch seine eigenen

Konferenzen hat. Dabei gibt es natürlich viele interessante Ansätze,

die sich über Kreuz befruchten könnten. Aber die Leute wissen

nichts voneinander mit dem Ergebnis, dass eine Weiterentwicklung

auch an fehlendem interdisziplinärem Austausch krankt.

Dix: Man hat versucht, diese ganz unterschiedlichen Disziplinen

vor ein paar Jahren bei der Grand Challenge zusammenzubringen.

Dabei sollten autonome Fahrzeuge die Wüste durchqueren. Dafür

braucht man alles: Mechanik; das Auto muss autonom fahren; Sie

müssen die Gegend erkunden; Sie müssen Entscheidungen treffen;

Sie müssen Bilder verstehen. Das sind Millionenprojekte – hinter

jedem Fahrzeug stehen zweistellige Millionenbeträge, Arbeitsgruppen

von 40 Leuten.

Wörgötter: Der Eindruck von „Intelligenz“ ist heute bereits da.

Wenn ich in Google einen Suchbegriff eingebe, dann wird der

bereits nach den ersten zwei Worten ziemlich genau eingegrenzt.

Das wirkt beeindruckend, hat aber mit menschenähnlichem Denken

nichts zu tun. Große Konsortien, etwa Google, kommen

allein durch den massiven Einsatz von Datensuch- und Datenbehandlungsalgorithmen

so weit. Viele klassische KI-Probleme, das

Schachspiel etwa, sind einfach durch wahnsinnig viel Rechenpower

erschlagen worden.

Dix: Ja, leider weniger durch Anwendung der KI. Das System

erscheint nur intelligent. Beim Brettspiel Go ist man heute noch

so weit entfernt wie vor 50 Jahren. Da ist die Komplexität viel zu

groß, wohingegen heute schon normale Schachprogramme viele

Großmeister schlagen können.

Wie kommt man dann weiter in Richtung „echter“ KI?

Wörgötter: Der notwendige interdisziplinäre Ansatz geschieht häufig

leider nur auf Ebene einzelner Arbeitsgruppen. Nehmen wir

die Robotik als Beispiel, die wirkt durchaus integrativ. Um einen

humanoiden Roboter immer besser funktionieren zu lassen, ist man

gezwungen, die verschiedenen Teilfelder tatsächlich zu nutzen und

weiter voranzutreiben. Angefangen von der Mechanik über Kontrollalgorithmen,

die Steuerung der Mechanik bis zur Sensorik mit

Bilderkennung und haptischer Erkennung. Aber auch das klassische

symbolische Verständnis von Objekten in der Welt ist wichtig,

damit man dem Roboter Handlungsabläufe beibringen kann beziehungsweise

die Maschine darüber nachdenkt und diese dann auch

selbst durchführen kann. Bloß der Fluch bleibt, dass wir nicht oft

genug mit Kollegen aus ganz anderen Fächern reden.

Dix: Wer stand hinter der Grand Challenge? Die Darpa (Behörde

zur Forschungsfinanzierung des amerikanischen Verteidigungsministeriums,

Red.)! Und warum? Weil das Militär keinen Trend verpassen

will. Für solche Entwicklungen braucht man Geld und zwar ziemlich

viel. Autonomie hat große Vorteile. Stellen Sie sich ein eingestürztes

Gebäude vor, Menschen müssen gerettet werden. Klassisch

fahren Sie mit einer ferngesteuerten Maschine dort rein. Aber

wir möchten natürlich Maschinen, die eigenständig handeln, die

erkennen: Da liegt einer, bewegt sich aber nicht mehr. Ein anderer

schreit noch, also wird zunächst der Bewusstlose untersucht. Dort

kommen wir langsam auch tatsächlich hin.

Wörgötter: Ein Beispiel ist der Marsrover – bei mindestens drei

Minuten Laufzeit eines Signals vom Mars hin und zurück ist da

nichts mit Fernsteuerung. So etwas wie Hindernisvermeidung können

diese Maschinen heutzutage. Intelligenz im Sinne von Entscheidungsfähigkeit

fehlt ihnen jedoch. Die Gefahr der Autonomie

ist dabei, dass sie aus dem Ruder läuft. Wenn die Maschine nicht


14 professorengespräch regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen Professorengespräch 15

Prof. Jürgen Dix

Mein Informatik-Lehrstuhl an der TU Clausthal befasst sich

mit Grundlagenfragen in der Künstlichen Intelligenz: Wie

kann man Wissen formalisieren und daraus vernünftige

Schlüsse ziehen? Wie kann man autonome, rationale Agenten

beschreiben und programmieren? Wie kann man sie in

größeren Systemen zusammenarbeiten lassen? Sind solche

Systeme (etwa autonome Fahrzeuge) sicher und kann man

dies verifizieren? Seit Jahren organisieren wir einen Multi-Agent

Programming Contest (auch für Bachelorstudenten

geeignet), in dem solche Szenarien untersucht werden.

Prof. Florentin Wörgötter

Wir arbeiten im Bereich Computational Neuroscience an der

Universität Göttingen in erster Linie an Fragen der theoretischen

Hirnforschung: Wie kann das Nervensystem von Tieren

und Menschen komplexe Szenen „verstehen“ und daraus

Handlungen ableiten? Wie schafft es das Nervensystem

zu lernen, das Verhalten zu verbessern? Dies sind die zentralen

Probleme, mit denen sich unser Lehrstuhl auseinandersetzt.

Dies führt auch direkt zu dem Versuch, das Verhalten

von Lebewesen mit Maschinen (Robotern) nachzuahmen,

wobei sich hier sofort die Frage nach Autonomie und Intelligenz

künstlicher Agenten in den Vordergrund drängt.

sinnvoll autonom ist, könnte sie auch schon einmal einen Hang

herunterfahren, den sie besser vermieden hätte. Ingenieure sind

also eher zurückhaltend, wenn es um Autonomie geht, weil man

nie ausschließen kann, dass die Maschine sich vielleicht falsch entscheidet,

genau wie kleine Kinder. Deswegen laufen Eltern ja den

Kindern hinterher. Kinder sind entsetzlich autonom, das ist wunderschön,

das ist aber eben auch lebensgefährlich.

Was verstehen Sie eigentlich unter Künstlicher Intelligenz?

Dix: Weniger die Intelligenz von Einstein im Sinne eines Intelligenzquotienten,

sondern die ganz normale Intelligenz für Alltagshandlungen.

Ein zehnjähriges Kind ist in dieser Hinsicht für

uns genauso intelligent wie ein Erwachsener. Wenn wir diese Alltagsintelligenz

nachbilden könnten, wäre das ein riesiger Erfolg.

Aber einen Computer etwa zum Einkaufen zu schicken, ist extrem

schwierig zu formalisieren und zu programmieren, weil sehr viele

verschiedene Entscheidungen auf dem Weg getroffen werden

müssen.

Wörgötter: Ein künstliches intelligentes Wesen wäre ein Android,

der mir gegenübersitzt und den ich nicht erkennen kann, dessen

Intelligenz und Lernfähigkeiten so groß sind, dass ich das nicht von

einem Menschen unterscheiden kann. Für mich ist es ein Ziel zu

verstehen, wie diese Autonomie, diese kognitive Leistung, die Lernfähigkeiten

des Menschen zustande kommt.

Ist es denn so schwierig, ein lernendes System zu generieren? Dass

ich einen Roboter in die Küche stelle, der schaut zu, filtert daraus

bestimmte Gesetzmäßigkeiten und macht es dann sinngemäß nach?

Wörgötter: Ein wunderbares Beispiel. Das Herstellen eines Sandwiches

ist sehr vielfältig: Sie können Graubrot, Weißbrot oder Bagels

nehmen und mit Marmelade, Wurst, Käse etc. belegen. Man verwendet

verschiedene Messer und wenn man es mit einer Gurke

garnieren will, holt man die mit einer Gabel aus dem Glas. Das

heißt, es gibt schon einmal kaum Gemeinsamkeiten auf der Seite

der Objekte, die dem Roboter sagen, wie er jetzt ein Sandwich

machen müsste. Das Sandwich gibt es nicht. Und dann gibt es auch

noch unendlich viele Varianten der Arbeitsschritte. Als Mensch und

Kind hat man nach zweimaligen Zuschauen überhaupt kein Problem

zu erkennen: Da wird gerade ein Sandwich gemacht. Keiner

weiß, wie unser Gehirn es bei diesem „learning by demonstration“

schafft, die Sinneseindrücke so zu generalisieren, dass wir nicht in

dem Detailreichtum verloren gehen. Wir können dieses ungeheuerlich

abstrakte Konzept einfach extrahieren, eine Maschine ist da

hoffnungslos verloren. Deswegen: Der Gedanke des Lernens durch

Vormachen ist richtig, aber wie man aus der Wissensextraktion ein

Konzept entwickelt, das dann reproduziert werden kann, das Problem

ist ungelöst.

Dix: Wenn Sie das Schachspiel betrachten, dann haben wir eine

ganz spezifische Anwendung mit einer klaren Struktur, die man

ausnutzen kann. Und selbst da hat es 20 Jahre und viele Millionen

Dollar gebraucht, bis Deep Blue den Schachweltmeister schlagen

konnte. Das müssten Sie jetzt beim Sandwich machen, beim Kaffee

und so weiter. Es ist faszinierend, was Kinder können, Maschinen

aber nicht einmal annähernd. Ich habe 20 Jahre auf dem Gebiet

Common Sense Reasoning gearbeitet und weiß wie schwierig es ist,

dieses Wissen zu formalisieren, Schlüsse zu ziehen und Entscheidungen

zu treffen. Die Komplexität explodiert. Auch mit immer

größeren Speichern und schnelleren Chips wird das mit herkömmlichen

Methoden nicht handhabbar.

Was fehlt denn zum Durchbruch? Die zündende Idee des anderen

Zugangs?

Dix: Wir haben in 2.000 Jahren aus der Mathematik und Logik

Konzepte heraus entwickelt, die vernünftig zur Beschreibung unserer

physikalischen Erfahrungswelt waren. Vielleicht sind diese

Methoden nicht angemessen, um menschliches, rationales Handeln

vollständig zu beschreiben? Einzelne Aspekte ja, aber nicht

das Ganze.

Wörgötter: Abgesehen davon, dass viele Kleinigkeiten noch fehlen,

angefangen von guter Mechanik. Wir stehen zur Zeit fast wie

die Physik des 19. Jahrhunderts da – wir wissen eigentlich nicht,

warum wir nicht weiterkommen. Es herrscht eine gewisse Frustration

bei vielen von uns, menschliche Fähigkeiten nicht auf eine

Maschine übertragen zu können. Der Progress ist eher schleppend

und wird manchmal einfach nur durch pure Rechenpower und

nicht durch Intelligenz erreicht.

Ein Szenario, an dem bereits gearbeitet wird, ist ein autonomer Verkehr.

Zum Beispiel autonomes Einparken, Carsharing-Autos, die

nach Bestellung allein bis vor die eigene Haustür kommen – da sind

der Fantasie wenig Grenzen gesetzt.

Wörgötter: Im Verkehr funktioniert das ganz gut, weil gerade Straßensituationen

immer noch vergleichsweise strukturiert sind. Interessant

ist die Analogie. Vor 20 Jahren war Schach das Problem, das

uns strukturiert genug erschien, um es endlich anzugehen. Jetzt ist

es das Fahren, das inzwischen im Prinzip „gelöst“ ist, zumindest

schon recht gut funktioniert. Und so kommen wir langsam weiter

in zunehmend unstrukturiertere, komplexere Bereiche der Welt

des Menschen hinein. Aber auch beim autonomen Fahren wird im

Prinzip die massive Rechenleistung eines Großcomputers verwendet,

um diese ganzen Situationen auszuwerten, wenn zum Beispiel

die Straßenmarkierung fehlt.

Dix: Und vergessen wir nicht: Im Auto ist mittlerweile viel Elektronik

drin – und es wird immer mehr. Die Systeme werden dadurch

anfälliger. Und es wird irgendwann der erste Unfall passieren, bei

dem die Leute sich drüber streiten werden, ob nun ein Programmierfehler

ursächlich war oder nicht.

Wörgötter: Wir sehen das an Einzelfällen, wo leichtautonome

Systeme aus dem Ruder laufen. Wer hat dann mehr Schuld – der

Computer, der durch eine Firma programmiert wurde, oder der

Mensch? Auch im Internet treten Probleme auf. Wenn Inhalte automatisch

aufgerufen werden, die sie gar nicht sehen wollen – das

kann bis hin zu kriminellen Machenschaften gehen. Wer ist da der

Schuldige? Das ist sicher ein großes juristisches Thema und wird es

für die Zukunft bleiben.

Speziell die militärische Nutzung von Drohnen, deren Autonomiegrad

wächst, wird sehr kritisch gesehen. Gibt es Grenzen der Autonomie,

die man nicht überschreiten darf?

Dix: Es gibt keine Grenzen, alles was gemacht werden kann, wird

gemacht. Das war schon immer so.

Wörgötter: Forschungsmoratorien sind deshalb nicht sinnvoll, weil

die im globalen Maßstab ohnehin durchbrochen werden. Nehmen

Sie die Stammzellforschung – in Deutschland verboten, in anderen

Ländern wird daran geforscht. Ich glaube, man kann den Umgang

mit gefährlichen Technologien gleich welcher Art nur durch verständnisvolle,

moralisch fundierte Selbstkontrolle erreichen. Es

muss ein Konsens bestehen, dass man bestimmte Dinge einfach

nicht tun kann, wie das Abwerfen von Atombomben oder eben

auch das Bauen von Kampfrobotern. Aber das einfach naiv zu verbieten

hat keinen Sinn, denn wenn ich einen autonomen humanoiden

Roboter habe, dann kann ich dem auch einfach so ein Gewehr

in die Hand drücken.

Dix: Nehmen wir Gesichtserkennung als ganz konkretes Beispiel.

Man kann heute durch ein paar biometrische Daten Gesichter sehr


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gut erkennen – auch im Web, auch auf Zufallsfotos. Stellen

Sie sich vor, Sie haben terroristische Anschläge aufzuklären.

Jetzt lassen Sie ihren Softwareagenten durchs Web

laufen und eben diesen Menschen, den sie auf irgendeinem

Bild haben, suchen. Ob der auf Facebook steckt oder

sonst irgendwo, den können Sie identifizieren. Der nächste

Schritt könnte sein, dieses Wissen in eine Drohne reinzubringen,

die ihn abschießt, wenn sie ihn sieht. Einen

autonomen Abschuss könnte man sich technisch zukünftig

vorstellen. Ob man das möchte, ob es legal sein kann,

sind andere Fragen.

Können Sie einen gewissen Ausblick auf die KI – oder sagen

wir: die Autonomie-Entwicklung der nächsten 10-20 Jahre

geben?

Dix: Ich glaube, im semantischen Web wird sich sehr viel

tun. Informationen werden verknüpft werden, so dass man

sinnvolle Fragen stellen kann. Und im Bereich Wearable

Computing wird sich viel tun.

Wörgötter: In der Robotik wird Service Robotic praxisfähig

werden, also echte Haushaltsroboter. Da gibt es einen

Markt, ein Interesse und man kommt nach und nach technisch

weiter. Aber der Zeitrahmen ist wahrscheinlich länger

als 20 Jahre, weil die Probleme schon noch recht schwierig

sind. Auch in der Industrierobotik werden leichtautonome

Systeme, die in einfachen Konfliktsituationen oder in

komplexeren Regelsystemen selbständig entscheiden können,

verstärkt Einzug halten. Der Klassiker ist das Herausnehmen

von Objekten aus einer Kiste. Dieses Bin Picking

kann sicherlich von Robotern gelöst werden, wobei es nach

wie vor schwer ist, denn die Schrauben fallen unterschiedlich

übereinander und die Lichtverhältnisse sind schlecht.

Auch die Zusammenarbeit mit Menschen wird Fortschritte

machen. In 20 Jahren bin ich mir sicher, dass Maschinen

zum Beispiel beim Reifenwechseln assistieren, indem etwa

ein Roboter die Reifen holt.

Dix: Stellen Sie sich vor, jemand hätte diese Frage vor 20

Jahren gestellt. Ich denke, keiner von uns hätte das Internet

in seiner Wucht vorausgesehen. Die eigentliche Revolution

ist doch, dass das Internet von den Menschen angenommen

wird und solch einen massiven Einfluss auf die

Gesellschaft hat. Und dies war nicht einmal ein spezifisch

wissenschaftlicher Fortschritt. Vielleicht gibt es in 20 Jahren

etwas Ähnliches, woran wir überhaupt nicht denken

können. Schauen Sie sich die alten Sci-Fi-Filme aus den

60ern an, die haben beschrieben, wie es 2020 aussehen

soll. Das ist unglaublich phantasielos und zu 99% falsch.

Der Ausgangspunkt der KI-Vision wurde von Alan Turing

formuliert, der einen berühmten Artikel mit den Worten

begann: „I propose to consider the question ‚Can machines

think’?“ Ich denke, diese stark philosophische Frage, so

wichtig sie auch war, spielt für uns heute nur noch bedingt

eine Rolle. Die KI-Forschung ist so stark aufgefächert, dass

handwerkliche Fragen klar im Vordergrund stehen.

Wörgötter: Ja, für unsere tägliche Arbeit spielen diese Visionen

keine furchtbar große Rolle. Oder kurz zusammengefasst:

Es ist erschreckend, was alles nicht geht – da bleibt

in diesem Alltagsgeschäft oft keine Zeit an Visionen zu

denken.

Dix: Und es geht immer mehr nicht, weil wir immer mehr

wissen.

Also kein Terminator, der uns in Zukunft jagt?

Wörgötter: In der Befürchtung spiegelt sich auch unser eigener

schlechter Charakter wider. Wir glauben, dass andere

autonome Wesen erst einmal nichts anderes zu tun haben,

als uns unter den Stiefel zu treten. Aber ich halte das für

naiv, denn ich gehe ja auch nicht gleich auf die Straße und

zertrampele jeden Frosch, der mir über den Weg läuft, nur

weil der weniger kognitiv ist.

Dix: Ich weiß nicht, warum die Sci-Fi-Literatur fast immer

diese antagonistischen Szenarien entwirft. Wenn wir es

wirklich schaffen, Roboter zu entwickeln, die intelligenter

sind als der Mensch, könnte nicht auch deren

Moral besser sein?


18 cricket regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen cricket 19

Batman’s Brothers

Erst fünf Jahre alt und schon überaus erfolgreich: Die Cricket Youth Göttingen (CYG) ist das aktuell beste deutsche

Jugend-Cricketteam. Der Nischensport lebt von Taktik, Coolness – und dem kulturellen Background seiner Spieler.


20 cricket regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen cricket 21

Anlauf, gestreckter Arm, die Linie vor dem Wicket nicht übertreten, den gegnerischen Batsman und sein Wicket auf der anderen Seite

fest im Blick, den Ball im richtigen Moment freigeben: Senthushan Thuraisingam beim Bowling.


22 cricket regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen cricket 23

Links: Hossen Ali, schlagbereit. Oben: Fast Bowler Abdula Haroon lässt Batsman Mahel Daub wenig Reaktionszeit für den richtigen Abwehrschlag,

um sein Wicket zu schützen und den Ball so ins Feld zu schlagen, dass er die Gelegenheit zu Runs erhält. Medha Daub steht hochkonzentriert

als Fielder bereit, um den geschlagenen Ball aus der Luft zu fangen. In einem richtigen Spiel wäre damit der Batsman out.

Text: Franziska Fischer, Sven Grünewald Fotografie: Marco Bühl

Hamsa Haroon ist ein echtes Talent. Seine Bälle haben einen Drall,

der sie völlig unberechenbar macht. Von super Spinbowling spricht

der Teammanager der CYG. Auch der Manager des Deutschen

Cricketbundes war schwer beeindruckt von der im Jugendcricket

einzigartigen Leistung. Hamsa ist 13. Als die norddeutsche Cricketauswahl

Mitte Juni gegen die Hessen erster deutscher U15-

County-Meister wurde, machte Hamsa als bester Werfer des Finales

drei Wickets. Er ist bei der Cricket Youth Göttingen in guter

Gesellschaft. Sein vier Jahre älterer Bruder Abdula wirft den Ball

mit Geschwindigkeiten um die 100 km/h, spielt parallel in der Göttinger

Herrenmannschaft. Und Medha Daub, der weibliche Captain,

spielt im Nationalteam der deutschen Frauen.

„Run, run!“ ruft Medha durch die Halle, während der Ball

noch fliegt, Vivin sprintet los, der Ball tropft an Medhas Schläger

ab, sie rennt ebenfalls los und dann – „flippte die Halle ein bisschen

aus und alle sind auf uns zugerannt“, erzählt sie. Medha

und Vivin schrieben letzten Herbst in Düsseldorf Club-Geschichte.

Die Underdogs aus Göttingen, das bunte Team mit Mädchen und

Jungen von acht bis 18, zog ins Finale der deutschen U19-Hallenmeisterschaft

ein. Dort verloren sie zwar – allerdings gegen eine

außer Konkurrenz angetretene Gastmannschaft aus England. Es

war der krönende Abschluss einer phänomenalen Saison 2012, in

der sich die CYG den inoffiziellen Titel des aktuell besten deutschen

Jugendcricketteams erkämpft hat: Im Februar gewannen die Göttinger

bereits die offenen U17-Hallenmeisterschaften des Norddeutschen

Cricket-Verbandes, im März die norddeutschen U19-Hallenmeisterschaften.

Das Team hat nicht nur unglaublich talentierte

Spieler, es profitiert auch davon, regelmäßig unterschätzt zu werden.

Wie eben im Halbfinale in Düsseldorf. Die Gegner aus München

führten mit sechs Runs. Den Göttingern blieben nur noch

zwei gegnerische Würfe, auf dem Platz standen Medha, nicht die

physisch Stärkste, und der achtjährige Vivin in seinem ersten großen

Turnier – das Spiel war praktisch gelaufen. „Aber wenigstens

mit Niveau ausscheiden“, beschreibt Medha die Stimmung. Der


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Mahel Daub schlägt den Ball mit einem „straight bat“. Jimmy Makgatho versucht als gegnerischer Wicket-keeper, einen verpassten

Ball zu sichern und damit Runs zu verhindern. Fängt er einen leicht touchierten Ball, wäre Mahel out.

gegnerische Bowler wirft, Vivin lässt den Ball abtropfen,

er und Medha am anderen Ende des Pitch rennen los. Der

Münchener Wicket-keeper greift sich den Ball, kann aber

Medha, an seiner Feldseite angekommen, nicht mehr ins

„out“ befördern.

Der Ball musste an die andere Feldseite. Der Münchener

hätte zu seinem Mitspieler dort werfen können – Vivin,

noch unterwegs, wäre „out“ gewesen; der Münchener hätte

die Göttinger auch den einen Punkt machen lassen können

– der Sieg wäre ihnen sicher gewesen. Doch stattdessen

rannte der 18-Jährige los, wollte den kleinen Vivin im

direkten Duell überholen und rannte ihn dabei über den

Haufen. Doch Vivin schaffte es noch völlig abgeklärt, mit

seinem Schläger hinter die Ziellinie zu kommen – fünf

Strafpunkte für die Münchener (die als Runs für die Gegner

zählen) und einen Run für die Göttinger – plötzlich

Gleichstand, war alles wieder offen, mit dem letzten Wurf

dann der Sieg.

Cricket gilt nicht nur als Sport des britischen Gentleman,

bei dem ein Spiel bis zu fünf Tage dauert und erst mit

Lunch- und Teepause komplett ist. Cricket, so heißt es, ist

auch ein Spiel, bei dem Fairness groß geschrieben und jeder

Regelbruch als ehrenrührig angesehen wird. That’s not Cricket

heißt es bis heute im britischen Königreich, wenn sich

jemand im Alltag grob unsportlich verhält. Dabei ist es

gerade mit den Regeln im Cricket so eine Sache. Einerseits

gelten sie selbst unter Profis als hochgradig kompliziert.

Die Saison 2012 beendeten die Göttinger, indem sie in

jedem Wettbewerb gegen ihre Konkurrenz gewannen.

Andererseits sind die Grundstrukturen erstaunlich einfach:

Ähnlich wie beim Baseball dreht sich alles um die

Komponenten Werfen, Schlagen und Rennen. Eine Mannschaft

hat das Schlagrecht, das bedeutet, sie kann Punkte,

sogenannte Runs, erzielen. Von ihr stehen immer nur zwei

Spieler auf dem Platz. Die Aufgabe des gegnerischen Teams,

das alle elf Spieler auf dem Feld hat, besteht wiederum

darin, ebendies zu verhindern. Im Zentrum des Spielfeldes

befindet sich das Pitch, ein circa 20 Meter langer und zwei

Meter schmaler Bereich, an dessen beiden Enden jeweils

ein Wicket aufgebaut ist. Dabei handelt es sich um eine

kniehohe Konstruktion aus drei Holzpflöcken (Stumps) mit

zwei locker aufliegenden Querstreben (Bails). Eine reichlich

wacklige Angelegenheit ist dieses Wicket – Runde um

Runde aufs Neue versucht der Bowler der Feldmannschaft

die Querstreben herunterzuwerfen.

Ihn dabei einfach als Werfer zu bezeichnen, wäre aber nur


26 cricket regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen cricket 27

Links: Batsman Vivin Muppala konnte den

schnellen Ball nur touchieren. Wenn der Keeper

diesen Ball fängt, ist Vivin aus dem Spiel.

Rechts: Trifft der Ball das Wicket und fallen

die Bails, dann gilt das Wicket als zerstört.

Der Werfer hat „ein Wicket genommen“ und

Vivin ist „out“.

Ohne die richtige Ausrüstung wäre Cricket

eine gefährliche Angelegenheit. Beinschützer,

Handschuhe und Helm schützen vor

dem schnellen, harten, circa 160 g schweren

Leder-Kork-Ball. Bei den Feldleuten (Fieldern),

die ohne Schutzkleidung den geschlagenen

Ball stoppen oder gar zu fangen

versuchen, hilft nur die richtige Fangtechnik,

um etwa Fingerbrüchen vorzubeugen.

in Ansätzen zutreffend, schließlich handelt es sich beim Bowling

um eine sehr spezielle Technik: Anders als beim ordinären Wurf

darf der Arm hier nicht gebeugt werden, sondern bleibt durchgestreckt,

was schon einmal Assoziationen an die Flügel einer Windmühle

weckt. Dabei ist die Technik hochgradig effektiv: Spitzengeschwindigkeiten

bis zu 160 km/h kann ein so gebowlter Ball im

Profisport erreichen.

Ein relativ einfaches Grundprinzip (werfen, schlagen, laufen)

steht einer Fülle an Regelbesonderheiten gegenüber.

Der direkte Gegenspieler des Bowlers ist der gut gepolsterte und mit

einem Schläger ausgerüstete Batsman. Während eines Spiels befinden

sich immer zwei dieser Schlagmänner auf dem Feld, vor jedem

Wicket einer. Aufgabe des Batsman ist es, sein Wicket vor dem

Bowler zu schützen und den Ball möglichst weit hinaus ins Spielfeld

zu schlagen. Gelingt ihm das, können er und sein Teamkollege

losrennen und die Plätze tauschen. Ist das Manöver erfolgreich, gibt

es einen Run. Besonders wagemutige Batsmen können den Wechsel

auch mehrfach vollziehen und dementsprechend mehr Runs

ansammeln. Findet der Ball allerdings vor vollzogenem Platztausch

seinen Weg zurück zu einem der beiden Wickets und fallen dann

die Bails, ist der dazugehörige Batsman out und muss ersetzt werden.

Nach einer vorher festgelegten Anzahl von Würfen oder aber

wenn zuvor zehn der insgesamt elf Spieler der Schlagmannschaft

out sind, ist der Spieldurchgang zu Ende und das Schlagrecht wechselt

zur anderen Mannschaft. Sobald diese die Zahl der Runs übertrifft,

die der Gegner zuvor sammeln konnte, gewinnt sie und das

Spiel endet. Gelingt ihr das bis zum letzten Ball nicht oder gehen

zuvor alle ihre Batsmen out, ist die erste Schlagmannschaft Sieger.

Soviel zum Grundprinzip. Das vollständige Regelwerk des

Cricketspiels ist allerdings um einiges komplexer angelegt: Es gibt

zahlreiche weitere Möglichkeiten, einen Batsman out zu bekommen,

ebenso andere Möglichkeiten, Runs zu erzielen und schließlich

so viele Sonder- und Strafregelungen, dass manch erfahrener

Spieler erst von ihnen erfährt, wenn er selbst von ihnen

betroffen ist. Auch diesen Umständen hat es das Göttinger

Jugendteam zu verdanken, dass es die wesentlich ältere und

körperlich stärkere Mannschaft aus München in den Hallenmeisterschaften

besiegen konnte. Denn wie sich herausstellte,

war das Umrennen tatsächlich irgendwo in den Tiefen

des Regelwerks berücksichtigt. Cricket ist eben auch ein

Spiel für Regelfüchse und Taktiker, Coolness und der richtige

Riecher spielen eine wesentliche Rolle, viel stärker als in den

meisten anderen Sportarten. „Mit Taktik und Intelligenz spielen“,

beschreibt Captain Medha den großen Reiz des Crickets.

Wenn Teammanager Michael Daub, Medhas Vater, an

die Hallenmeisterschaften denkt, glänzen seine Augen. Er hat

allerdings auch noch eine Menge anderer derartiger Anekdoten

auf Lager, schließlich ist er seit über 20 Jahren beim Cricket:

erst als Spieler im Cricket Team der Universität Göttingen,


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zwischenzeitlich mal in der deutschen Nationalmannschaft,

heute als Manager des Jugendteams. Zusammen

mit Coach Dhushan Ekanayake war er maßgeblich an der

Gründung der CYG beteiligt – sowohl direkt als auch indirekt:

Seine Kinder Medha und Mahel waren zusammen

mit Alina und Amelie, den Töchtern Ekanayakes, unter

den ersten Mitgliedern der neuen Jugendmannschaft.

Für Cricket braucht es: Taktik, Intelligenz, Coolness

und ein Faible für das komplexe Regelwerk.

Es ist bezeichnend, dass sämtliche Gründungsmitglieder

des Teams bereits im Vorfeld Kontakt mit dem Sport hatten.

Während sich Cricket nicht nur in Großbritannien,

sondern im gesamten Commonwealth größter Beliebtheit

erfreut, steckt es in Deutschland noch in den Kinderschuhen.

Die meisten hiesigen Mannschaften sind auf Initiative

stationierter britischer Soldaten, Migranten oder von

Gastwissenschaftlern und Austauschstudenten aus Cricketnationen

wie Indien, Pakistan oder Australien entstanden.

So ist es auch kein Zufall, dass sich Teams in Universitätsstädten

gebildet haben. Die „eingeborenen“ Deutschen

lassen sich hingegen nur schwer für den Sport begeistern:

„Den meisten Deutschen ist das Spielprinzip fremd, anders

als Fußball wird nicht durchgespielt, sondern nach jeder

Runde kurz innegehalten, um die Taktik anzupassen und

zu optimieren“, erklärt Michael Daub. Tatsächlich hat Cricket

mit dem durch Kino und Literatur genährten Vorurteil

zu kämpfen, es sei langsam, langwierig und demzufolge

auch langweilig.

Ein Vorurteil, das mit der Realität wenig bis nichts

zu tun hat: Ja, es ist ein taktisches Spiel, bei dem eine auf

den ersten Blick eher schwache Mannschaft mit der richtigen

Strategie auch gegen körperlich überlegene Gegner

gewinnen kann: David hat hier gute Chancen gegen Goliath.

Doch allen Pausen und taktischen Absprachen zum

Trotz ist Cricket vor allem ein unglaublich dynamisches,

rasantes Spiel, bei dem das ungeübte Auge oft gar nicht

schnell genug verarbeiten kann, was da gerade passiert ist.

Wer als Deutscher mit Eltern ohne Migrationshintergrund


Oben: Medha Daub, der Kapitän der Cricket

Youth Göttingen. Unten: Amelie Claus, die

Tochter Dhushan Ekanayakes.

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Cricket spielt, hat das Spiel meist auf ganz spezielle Art

kennengelernt. „Eine klassische Methode in Deutschland

zum Cricket zu kommen, ist ein Schullehrer, der

Englisch und Sport unterrichtet“, erzählt Michael Daub.

„Die waren in der Regel längere Zeit in einem englischsprachigen

Land, haben das Spiel da kennengelernt und

sind interessiert, es weiterzugeben.“ Die Frauen des jetzigen

Frauennationalteams haben bis auf wenige Ausnahmen

– eine der besten Schlagfrauen etwa ist gebürtige

Inderin – diese Schul-Cricket-Biografie. Das macht

es schwer, neue Mitglieder zu finden. Entsprechend

haben fast alle Göttinger Jugendspieler mindestens ein

Elternteil, das ursprünglich aus einer Cricketnation

stammt.

Langsam, langwierig, langweilig? Auf dem Feld weiß

man: Das Vorurteil hat nichts mit der Realität zu tun.

Auch Hochgeschwindigkeitswerfer Abdula hat einen

solchen Hintergrund: „Meine Eltern kommen aus Pakistan.

Mein Vater ist praktisch mit dem Cricketschläger

aufgewachsen und hat auch selbst hier in Göttingen

fünf Jahre lang Cricket gespielt. Ich war immer bei seinen

Spielen dabei und habe aus Spaß mitgespielt.“ Als

vor fünf Jahren dann die Jugendmannschaft gegründet

wurde, war Abdula von der Idee begeistert. Auch die

Brüder Oliver und Luka sind alte Crickethasen. Als die

beiden vor drei Jahren mit ihren Eltern aus Australien

nach Deutschland zogen, war vor allem Oliver sehr enttäuscht,

sein Team zurückzulassen und auf den gelieb-


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ten Sport verzichten zu müssen. „Nach so einem halben

Jahr haben wir dann herausgefunden, dass es auch in Göttingen

ein Cricketteam gibt“, erzählt Oliver – die Erleichterung

war grenzenlos. Cricket ist für die Jugendlichen fast

schon ein Suchtmittel.

Cricket ist etwas Besonderes: kulturelle Horizonterweiterung,

körperliche und geistige Herausforderung.

Wenn sie von ihren Erfolgen, insbesondere von den inzwischen

beinahe legendär gewordenen Deutschen Hallenmeisterschaften

erzählen, schwingen Begeisterung und vor

allem Stolz mit. Niemand hatte damals ernsthaft damit

gerechnet, sie könnten gewinnen – zu groß, zu stark, zu

alt war die Konkurrenz. Doch genau das war der Vorteil

der Göttinger: Sie wurden immer und immer wieder unterschätzt.

Während die Gegner sich auf ihre Stärke verließen,

setzten sie auf Taktik und Köpfchen, behielten stets

die Ruhe und nutzten konsequent die Schwachstellen der

anderen aus. Wer Cricket spielt, ist definitiv was Besonderes

und weiß das auch: ein Sport mit Seltenheitswert,

bei dem Talente schnell auch mal in der Nationalmannschaft

landen; einer, bei dem man gut im Land und Europa

herum kommt und einer, der den kulturellen Horizont

enorm erweitert. Ein Sport, der ein treuer Begleiter ist, wie

man an Medha sieht. Nach ihrem Abi dieses Jahr geht’s zu

einem Praktikum ins Ausland – in ein Land, wo man Cricket

spielen kann. Und dann? „VWL studieren. Vielleicht in

Hamburg. Aber auf jeden Fall an einem Standort mit einem

Cricketteam.“


34 kooperationen regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen kooperationen 35

Brücken in die Forschung

Partnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen gelten als Motor für

Innovationen und die Entwicklung strategischen Wissens. Auch in Südniedersachsen

vernetzen sich Wirtschaft und Wissenschaft und erkennen: Kooperation lohnt sich!


36 kooperationen regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen kooperationen 37

Vorhergehende Seite: der blaue Turm, das Wahrzeichen der Universität. Oben: Sartorius in Göttingen. Unternehmen und Hochschulen kooperieren

auf vielfältige Art und Weise. Vor dem ersten Kontakt ist die Hemmschwelle für Unternehmen aber oft noch hoch.


38 kooperationen regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen kooperationen 39

Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft

und Kunst Hildesheim Holzminden Göttingen. An den

Fakultäten wie hier in Göttingen ist das anwendungsorientierte

Forschen sowie die Zusammenarbeit mit

Unternehmen das täglich Brot.

Text: Angela Andresen-Schneehage Fotografie: Marco Bühl

Die Zeiten, in denen Universitäten und Hochschulen das Attribut

„Elfenbeinturm“ als Metapher für ihre geistige Abgeschiedenheit

von der Welt trugen, sind passé. Forschung und Lehre sind

längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und übernehmen

eine wichtige Schlüsselfunktion für die Wettbewerbsfähigkeit des

Standortes Deutschland. Neben der Entwicklung der Wissenschaften

und Künste gehört heute auch der Wissens- und Technologietransfer

zu den gesetzlichen Aufgaben aller staatlich verantworteten

Hochschulen Niedersachsens. Ziel dieses im Hochschulgesetz

des Landes verankerten Transfers ist es, die akademisch gewonnenen

Forschungsergebnisse einer wirtschaftlichen Verwertbarkeit

zuzuführen. Wichtige Brückenfunktionen für die Zusammenführung

von Bildungsinstituten und Wirtschaft übernehmen die an

den Hochschulen eigens dafür eingerichteten Wissens- und Technologietransferstellen.

Sie informieren über die Potenziale der jeweiligen

Hochschule und stellen Kontakte zwischen Unternehmern

und Wissenschaftlern her – zum beiderseitigen Nutzen. „Wir leisten

aktive Wirtschaftsförderung durch Innovations-Input“, so fasst

der für den Technologietransfer an der Georg-August-Universität

Göttingen Beauftragte Dr. Harald Süssenberger die vielschichtige

Funktion seines Bereiches zusammen.

Die Zeit des akademischen Elfenbeinturms ist vorbei. Unternehmen

und Hochschulen praktizieren den Schulterschluss.

Insbesondere für die kleinen und mittelständischen Betriebe

(KMU), die die Region Südniedersachsen prägen, stellen die immer

kürzer werdenden Innovationszyklen eine existenzielle Herausforderung

dar. Nur durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung von

Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen können Wettbewerbsvorteile

gesichert und ausgebaut werden. Eine wachsende Zahl von

Unternehmen nutzt die Chancen von Kooperationen mit öffentlichen

Forschungseinrichtungen, um sich erfolgreich am Markt zu

behaupten – angefangen von kleinen Forschungsaufträgen an die

Institute und der Bereitstellung von Praktikumsplätzen für Studierende

bis hin zu Stiftungsprofessuren oder internationalen geförderten

Projekten im Forschungsverbund mit mehreren Partnern.

Die Kooperationsformen zwischen Wirtschaft und Hochschule sind

vielfältig, die Vorteile auch.

Die Ludwig Nano Präzision GmbH (LNP) ist ein kleiner Betrieb

in Northeim. Wer den Firmengründern Josef und Elisabeth Ludwig

und ihren zehn Mitarbeitern erstmals einen Besuch abstattet,

könnte glauben, sein Navigationsgerät habe versagt und irrtümlich

in die dörfliche Idylle geführt. Doch hinter den Fachwerkfassaden

einer ehemaligen Scheune residiert tatsächlich ein erfolgreiches

Unternehmen für Messtechnik und Feinstgerätebau. Und


40 kooperationen regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen kooperationen 41

Die TU Clausthal erweist sich für die Unternehmen in den umliegenden Landkreisen Goslar und Osterode als Innovationsmotor. In Kooperation

mit den Landkreisen entsendet sie gezielt Technologieberater in die Unternehmen.

die innovative LNP prosperiert – nicht zuletzt dank eines jahrelangen

Kontakts zu den Hochschulen der Region. Zehn Jahre lang

hielt der Maschinenbauingenieur Josef Ludwig Gastvorlesungen

an der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst

(HAWK) Hildesheim, Holzminden, Göttingen; viele Studien- und

Abschlussarbeiten von Studierenden verschiedener Hochschulen

wurden in seinem Northeimer Betrieb bereits mitbetreut; aktuell

sind zwei Studenten dabei, in einem Kooperationsprojekt zwischen

Uni und Unternehmen ihre Masterarbeit zu verfassen. Einer von

ihnen ist Stefan Lüders, Physikstudent an der Universität Göttingen.

In enger Absprache entwickelte er gemeinsam mit Professorin

und Firmenchef die Aufgabenstellung seiner Abschlussarbeit.

Für deren Bearbeitung steht ihm nun an drei Tagen in der Woche

ein eigener Arbeitsplatz im LNP-Labor zur Verfügung. „Hier stoßen

meine im Studium erworbenen Grundlagenkenntnisse direkt

auf die Anforderungen der Praxis und ich lerne, anwendungsorientiert

zu denken“, begrüßt Lüders die Zusammenarbeit. „Parallel

erhalte ich eine gute Anleitung und Einblicke in unternehmerische

Prozesse.“ Thema seiner Master-Thesis ist die Temperaturregelung

von Kunststoffen. Verlaufen die Materialuntersuchungen

und Auswertungen erfolgreich, fließen seine Erkenntnisse vielleicht

in ein neues Produkt oder Verfahren des Unternehmens ein.

Wie beim aktuellen Produkt-Flaggschiff der Northeimer Technologen,

dem hochsensiblen Mess-Sensor „LNP nano touch“, bei dessen

Entwicklung das Know-how aus den Hochschul-Fakultäten

auch schon eine erhebliche Rolle spielte. Josef Ludwig schätzt den

Kontakt zu jungen Wissenschaftlern seit langem; der gegenseitige

Austausch von Wissen und Erfahrung durch die Begegnung

von Jung und Alt ist für ihn untrennbar mit den Innovationsbranchen

verbunden. Durch seine Kontakte innerhalb der regionalen

Netzwerke weiß er allerdings auch, dass nur ein Teil der KMUs die

Chancen solcher Kooperationen nutzt. „Viele Unternehmer haben

Hemmungen, die Hochschulen zu kontaktieren, weil sie glauben,

dass die in ihrem Betrieb auftauchenden Problem- und Fragestellungen

zu unbedeutend für wissenschaftliche Arbeiten sind“, sagt

Ludwig. „Ganz oft sind sie damit im Irrtum. Deshalb ist es so wichtig,

bestehende Hemmschwellen zu überwinden und einfach mal

das jeweilige Dekanat anzurufen.“

Viele Unternehmer haben Hemmungen, die Hochschulen zu

kontaktieren. Unnötigerweise. Ein Anruf hilft oft schon weiter.

Auch die Hochschulen selbst bemühen sich aktiv um eine Zusammenarbeit

mit der Wirtschaft. Schließlich profitieren auch sie in

mehrfacher Hinsicht von gemeinsamen Projekten: Drittmittel in

einer nicht unerheblichen Größenordnung stehen dem Haushalt der

Hochschulen zur Verfügung, Stiftungsprofessuren bereichern das

Bildungsangebot, Wissenschaftler können aktuelle Fragestellungen

der Wirtschaft in Lehre und Forschung berücksichtigen. „Wir

müssen das enorme Potenzial der Hochschulen in der Wirtschaft

bekannt machen“, meint Transfer-Experte Harald Süssenberger von

der Uni Göttingen, „auch im Sinne unserer Studierenden, die bei

der Wahl ihres Studienortes zunehmend Wert auf einen bestehenden

Praxisbezug legen.“

Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft hat die Georg-

August-Universität Göttingen Foren für eine effektivere Vernetzung

eingerichtet. Praxis-Forum und Praxis-Börse des KMU-Netzwerkes

der Graduiertenschule helfen, Kontakte zwischen den Unternehmen

einerseits sowie Studenten und Promovierenden andererseits

herzustellen. Für die Wirtschaft bedeutet dies ein wichtiges Instrument

im Kampf gegen den Fachkräftemangel; dem Nachwuchs von

den Hochschulen erleichtert es einen erfolgreichen Übergang in die

Beschäftigung. Das wissenschaftliche Speed-Dating zum Beispiel –

orientiert am Vorbild des Schnell-Flirtens – bietet Wirtschaftsunternehmen

und hochqualifizierten Studenten eine Plattform für den

gezielten, themenbezogenen Austausch. Bei Veranstaltungen des

Trend- und Innovationsforums werden regelmäßig neueste Ergebnisse

aus der Wissenschaft vor einem Kreis von regionalen Unternehmern

vorgestellt. Aus dem Aufeinandertreffen der Akteure –

Wissenschaftler, Unternehmer, Start-ups – und der Präsentation

marktfähiger Forschungsergebnisse der Hochschule können hier

gemeinsame Entwicklungsprojekte mit technischer und gesellschaftlicher

Relevanz generiert werden.

Auch die Technische Universität Clausthal fährt einen aktiven

Kooperationskurs. 2002 entsandte die TU in Kooperation mit

dem Landkreis Goslar erstmals einen Technologieberater zu den

Unternehmen der Region, der sich für deren Arbeit und Herausforderungen

interessierte – vor elf Jahren noch ein Pionierprojekt.

Nachdem aus rund 1.000 Besuchen bei Unternehmen etwa 180

gemeinsame Projekte entstanden, führt die TU das erfolgreiche

Konzept der Technologieberatung seit einem Jahr auch im Nachbarkreis

Osterode durch. „Der klassische Einstieg in eine Zusammenarbeit

beginnt in der Regel mit einer Frage oder Problemstellung

des Unternehmens, für die auf wissenschaftlichem Weg nach

einer Lösung gesucht wird und wir einen entsprechenden Untersuchungsauftrag

erhalten“, erklärt Mathias Liebing, Leiter der Stelle

für Technologietransfer in Clausthal. „Aus solchen Anfängen entwickeln

sich nicht selten größere gemeinsame Forschungsprojekte,

die dann auch durch Programme des Landes, des Bundes oder der

EU gefördert werden.“

Eines von vielen Beispielen für eine langfristig erfolgreiche

Zusammenarbeit mit der TU liefert die Eisenhuth GmbH & Co.

KG in Osterode. „Als Hersteller von Batterien und Brennstoffzellen

bewegen wir uns in einem Bereich mit außerordentlich großem

Forschungs- und Entwicklungsbedarf; aus eigener Kraft könnten

wir den gar nicht stemmen“, so Geschäftsführer Dr. Thorsten

Hickmann. „Durch die Zusammenarbeit mit der TU erhalten wir

zu unseren Anfragen – die von einfachen Messreihen bis zu langfristigen

Prozessen reichen – zeitnah Ergebnisse. Das stattet uns

mit zusätzlichem Know-how aus und bringt unsere Entwicklungen

schnell voran. Außerdem kennen die Hochschulen passende

Förderprogramme und beantragen Mittel, von denen wir dann

profitieren.“

Know-how, die Kenntnis von Förderprogrammen, zeitnahe

Ergebnisse – Universitäten sind Unternehmen eine echte Hilfe.

In mehr als zehn Projekten haben die TU Clausthal und Eisenhuth

bislang schon gewinnbringend zusammengearbeitet – das war bei

der ersten Kontaktaufnahme durch die Universität noch nicht abzusehen.

„Ich muss zugeben: Wir waren anfänglich etwas zurückhaltend,

was die Erfolgsaussichten einer solchen Kooperation betraf“,

erinnert sich Hickmann. „Doch es entstand dann schnell eine konstruktive

Atmosphäre mit gegenseitiger Wertschätzung. Eine nicht

zu unterschätzende Rolle spielte dabei das persönliche Verhältnis

zu den direkten Ansprechpartnern. Stimmt hier die Chemie, können

beide Seiten, Wirtschaft und Wissenschaft, langfristig ihre Vorteile

daraus ziehen.“

Kooperationsprojekte verlangen Ernsthaftigkeit und Energie,

Personalressourcen und Zeit; doch Unternehmen, die bereit sind,

diesen Einsatz zu leisten, können sich neue Geschäftsfelder erschließen

und ihre Außendarstellung deutlich verbessern. Diese Erfahrungen

machte man bei der Vereta GmbH in Einbeck im Rahmen

eines Verbundprojekts mit der TU Clausthal und dem Fraunho-


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Die hochinnovative Firma Eisenhuth aus Osterode profitiert sehr von der engen Zusammenarbeit mit der TU Clausthal.

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Hintergrund: Der Vorstoß der Bundesregierung zur Verschärfung

des Bundesemissionsschutzgesetzes machte es

notwendig, die Genauigkeit der Messmethoden weiterzuentwickeln.

In einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren

entwickelten die Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft

eine neue Technologie, die jetzt als Gerät zur Marktreife

gelangte: ein mobil einsetzbarer Feinstaub-Messkoffer für

Schornsteinfeger. Die Investitionskosten der Vereta GmbH

wurden zu 30 Prozent mithilfe öffentlicher Förderprogramme

gedeckt. Vom wirtschaftlichen Erfolg des neuen

Produkts profitieren alle Kooperationspartner; dafür sorgen

die im Vorwege geschlossenen Lizenzvereinbarungen.

Vereta-Geschäftsführer Bodo Rengshausen-Fischbach zieht

eine positive Bilanz der Zusammenarbeit: „Hochschulen

sind hervorragende Partner für die Wirtschaft: Zum einen

haben sie kein eigenes vorrangig wirtschaftliches Interesse,

wir stehen zueinander also nicht in einer Wettbewerbssituation.

Zum anderen kennen die Mitarbeiter sich in ihren

jeweiligen Bereichen bestens aus und teilen ihr Wissen;

davon können Unternehmen vielfältig profitieren, wenn

sie neue Produkte oder Verfahren entwickeln wollen. Und

schon vor Beginn einer Forschungsphase erkennen die Wissenschaftler,

ob eine gute Idee auch wirklich neu ist. Es

macht schließlich keinen Sinn, etwas zu erfinden, das es

anderswo schon gibt.“

Die Kooperationsprogramme stellen eine wichtige

Maßnahme zur Rekrutierung von Fachkräften dar.

Auf sehr vielfältige Weise ist der Göttinger Sartorius Konzern

mit den Hochschulen der Region vernetzt. Der international

führende Anbieter von Labor- und Prozesstechnologie

realisiert nahezu jede Form von Kooperation.

Gemeinsam mit der HAWK bietet das Unternehmen duale

Studiengänge an, bei denen die Teilnehmer parallel zum

Studium einen Ausbildungsabschluss im Unternehmen

erwerben; mit der Universität Göttingen stellt Sartorius

Ausbildungsplätze für Chemikanten bereit; jährlich betreut

der Global Player mehr als zehn Studierende beim Verfassen

ihrer Abschlussarbeiten sowie 25 Praktikanten, die,

sofern sie von auswärts kommen, sogar einen Wohnplatz in

einer der unternehmenseigenen Praktikanten-WGs finden.

„All diese Programme stellen für uns natürlich eine wichtige

Maßnahme zur Rekrutierung von Fachkräften dar“,

erläutert Dr. Dieter Melzner, Leiter der Membranentwicklung

bei Sartorius Stedim Biotech. „Aber wir betrachten

unsere Ausbildungsangebote auch als eine gesellschaftliche

Investition in all jene Nachwuchskräfte, die anschließend

nicht in unserem Unternehmen bleiben.“ Neben ihrer

Beteiligung am bundesweit vergebenen „Deutschlandstipendium“

haben die Göttinger auch ein eigenes Programm

zur Förderung von Studierenden der Natur- und Ingenieurswissenschaften

aufgelegt: das Sartorius Bioscience

Scholarship. Der Göttinger Chemiestudent Jakob Tolk ist

einer der Stipendiaten. Nach erfolgreich durchlaufenem

Bewerbungsverfahren wird er für die Gesamtdauer seines

Masterstudiums unterstützt. Neben regelmäßigen monatlichen

Zuwendungen, der Erstattung seiner Studiengebühren,

einem Bücheretat und gegebenenfalls Reisekostenübernahme

zu Seminar- und Vortragsveranstaltungen erhält er

Laptop samt Intranet-Zugang sowie fachliche und persönliche

Unterstützung durch einen Mentor. „Für mich ist das

wie ein Sechser im Lotto“, sagt Tolk. „Ich kann mich jetzt

voll auf mein Studium konzentrieren. Gleichzeitig baue ich

frühzeitig Kontakte in die Führungsebene des Unternehmens

auf und gewinne gute Einstiegsmöglichkeiten nach

dem Studium.“ Seine Bachelorarbeit hat der Nachwuchschemiker

bereits in einer Kooperation von Uni und Sartorius

geschrieben, Vergleichbares plant er auch für den

anstehenden Master sowie seine Dissertation. „Verbindungen

zwischen Wirtschaft und Hochschulen müssen sorgfäl-

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Ländliche Idylle außen, Innovationskraft innen: Die Ludwig Nano Präzision GmbH ist ein kleiner Gerätebauer in Northeim. Die

Zusammenarbeit mit Hochschulen gehört hier zur alltäglichen Arbeit einfach dazu.

tig aufgebaut und gepflegt werden“, weiß Forschungs- und

Entwicklungsleiter bei Sartorius in der Weighing Technology,

Dr. Reinhard Baumfalk. „Wenn das gelingt, entsteht

die klassische Win-Win-Situation mit einer Vielfalt

an Ideen, Ressourcen und Kreativität. Kurz gesagt: Es

lohnt sich für alle!“

Als Katalysator für die Intensivierung von Kontakten

zwischen der Wirtschaft und akademischen Einrichtungen

fungiert die Industrie- und Handelskammer. Sie initiiert

und unterstützt zahlreiche Netzwerkaktivitäten der

Region. Dazu gehört unter anderem das gemeinsam mit

der Arbeitsagentur und den Studienberatungen jüngst entwickelte

Programm „Neustart voraus!“, mit dem Studienabbrechern

Kontakt zu Ausbildungsbetrieben vermittelt und

bei der Neuorientierung geholfen wird.

Der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen, Dr.

Martin Rudolph, beobachtet seitens der Hochschulen eine

wachsende Kooperationsbereitschaft: „Kontakte zwischen

Industrie und Universität haben in Göttingen schon eine

lange Tradition, doch gerade in den letzten fünf Jahren,

im Zuge der Exzellenzinitiative, wird eine verstärkte Öffnung

der Hochschule erkennbar. Gerade die jungen Professoren

zeigen großes Interesse an der Zusammenarbeit mit

der Praxis, ohne dass sie dabei ihre Forschung vernachlässigen.

Gelungene Kooperationen bilden heute ein ganz

wichtiges Instrument, um den Fachkräftenachwuchs in der

Region zu halten. Die Hochschulen suchen den Kontakt.

Jetzt ist die Wirtschaft an der Reihe, das zu nutzen!“ Davon

ist auch Karl-Otto Mörsch von der Technologietransferstelle

der HAWK überzeugt: „Mein Wunsch ist es, dass zukünftig

noch mehr Unternehmen an die Hochschulen herantreten

und angewandte Forschung gemeinsam mit uns durchführen.“

Energie, Klima, Mobilität, Gesundheit – das Potenzial

wissenschaftlicher Fragestellungen ist groß. Und was wäre

die Zukunft ohne neues Know-how und Know-where?

Enge Verbindungen zwischen Privatwirtschaft und staatlichen

Bildungseinrichtungen rufen allerdings auch Kritiker

auf den Plan, die sich fragen: Gehorcht der Geist dem

Geld? Und wie weit dürfen politische, ideologische oder

ökonomische Verwertungsinteressen an den Hochschulen

gehen? „Eine der vorrangigen Aufgaben der Professoren ist

nach wie vor, die Freiheit der Forschung zu gewährleisten“,

betont Harald Süssenberger von der Uni Göttingen. „Dazu

gehört, dass Forschungsaufträge ergebnisoffen behandelt

werden.“ Mathias Liebing von der TU Clausthal sieht ebenfalls

keine grundsätzlichen Interessenkonflikte: „Grundlage

jedes Forschungsauftrages und jedes Kooperationsprojektes

sind klar definierte Fragestellungen, die nach den Regeln

guter wissenschaftlicher Praxis zielgerichtet, aber ergebnisoffen

bearbeitet werden. Von der Zusammenarbeit profitieren

beide Seiten, denn die Rückkoppelungen aus der

Wirtschaft geben der Wissenschaft wichtige Impulse“, so

Liebing. „Auch bei Stiftungsprofessuren bleibt die Einflussnahme

der Wirtschaft gering. Der Stifter legt fest, für welches

Fachgebiet eine Professur bestimmt ist, aber das Berufungsverfahren

liegt in den Händen der Universität und

unterscheidet sich nicht von der Besetzung einer normalen

Professur. Der Lehrstuhlinhaber erfährt keinerlei Einschränkung

der Freiheit in Lehre und Forschung und muss

keine inhaltlichen Vorgaben des Stifters erfüllen.“

Damit das auch so bleibt und hinsichtlich der Drittmitteleinnahmen

aus der gewerblichen Wirtschaft Transparenz

entsteht, wurde zu Beginn dieses Jahres unter

anderm von der Antikorruptionsorganisation „Transparency

International Deutschland“ und dem Freien

Zusammenschluss von Studentenschaften (fzs) das Portal

„Hochschulwatch“ gegründet. Der mit Daten des Statistischen

Bundesamtes erstellter Drittmittelatlas aller Hochschulen

zeigt an, wie viel Geld aus der Privatwirtschaft in

Forschungsaufträge fließt.


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Oben: Feierliche Einweihung des neuen Logistikzentrums bei

Stiebel Eltron mit Ministerpräsident Stephan Weil. Links: Blick

auf das Werk Nord mit der neuen Logistikhalle.

Mehr Standort Holzminden

Ministerpräsident Stephan Weil eröffnete das neue Logistikzentrum von Stiebel Eltron. Sieben Millionen

Euro investierte das Unternehmen am Standort Holzminden für den Warentransport in alle Welt.

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Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Stiebel Eltron

Nur wenige Monate nach der offiziellen Grundsteinlegung

wurde das neue Logistikzentrum von Stiebel Eltron in Holzminden

mit einem Knopfdruck in Betrieb genommen. Mit

dabei waren der neue Ministerpräsident des Landes Niedersachsen,

Stephan Weil, sowie zahlreiche Vertreter aus der

Politik und viele weitere Ehrengäste wie etwa Dr. Ulrich

Stiebel, Inge Stiebel, der Aufsichtsrats-Vorsitzende Dr. Axel

Freiherr von Ruedorffer, Niedersachsens Landwirtschaftsminister

Christian Meyer, Inge Stiebel, der Landtagsabgeordneten

Sabine Tippelt sowie Bundestagsmitglied Gabriele

Lösekrug-Möller. Rudolf Sonnemann, Vorsitzender der

Geschäftsführung, wies darauf hin, dass das Logistikzentrum

„nach den Einweihungen der Wärmepumpen-Hallen

1 und 2, der Blechfertigung, der an die Wärmepumpenproduktion

angegliederten großen Lagerhalle H 15 sowie der

Fertigung für Großspeicher“ ein weiterer wichtiger Schritt

für den Produktionsstandort Holzminden darstellt.

Ministerpräsident Weil betonte, dass „Stiebel Eltron

an zwei wichtigen Schnittstellen große Bedeutung für die

neue Landesregierung hat: einmal für die regionale Politik

als erfolgreiches Unternehmen und großer Arbeitgeber im

Weserbergland, zum anderen in Sachen Umweltpolitik als

innovativer Hersteller von Produkten zur Nutzung regenerativer

Energien.“ Für Stiebel Eltron ein dauerhaft wichtiges

Thema. Rudolf Sonnemann mahnte daher erneut an,

dass „bei allen Diskussionen und Betrachtungen zur Energiewende

nicht nur die Erzeuger-, sondern unbedingt auch

die Verbraucherseite zu beachten ist – wobei gerade die Wärmepumpe

immenses Potenzial bietet.“ Der Ministerpräsident

nahm den Ball auf brachte das Problem auf den Punkt:

„Der Wärmemarkt kann in Sachen Energiewende als schlafender

Riese bezeichnet werden.“

Das neue Logistikzentrum konnte mit einer Investition

von knapp sieben Millionen Euro realisiert werden. Von

hier fließen alle Warenströme zu Kunden in ganz Deutschland

und zu 17 Tochtergesellschaften in Europa, Asien und

Amerika. Angesichts der Vielzahl von Produkten und Kundenadressen

war der Neubau eine absolute Notwendigkeit.

Annähernd 350.000 Geräte stehen für Kunden im Fertigwarenlager

ab sofort abrufbereit zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.stiebel-eltron.de


48 wirtschaft regjo südniedersachsen

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

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regjo südniedersachsen xxxxx 35

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

Die spanischen Praktikanten aus dem Baskenland zusammen mit ihren Betreuern aus der IHK Göttingen, Martin Rudolph

(rechts außen) und Maria Casan (links außen) von der Volkshochschule Göttingen.

Adelante!

Das Projekt „Adelante“ der IHK Hannover brachte junge Erwachsene aus Spanien nach Südniedersachsen.

In einem dreimonatigen Praktikum schnupperten sie in die deutsche Arbeitswelt hinein.

Text: Laura Vele Fotografie: Sven Grünewald

Adelante – zu Deutsch „Auf geht’s“ hieß es zum einen für

18 spanische Jugendliche, die von März bis Mai in Südniedersachsen

ein Praktikum bei einem Unternehmen absolvierten,

zum anderen für die Unternehmen selbst, die ihre

offenen Ausbildungsplätze besetzen möchten. Einige der

Jugendlichen befanden sich am Ende ihrer Ausbildung

und absolvierten ihr dreimonatiges Pflichtpraktikum in

der Region, welches dann in Spanien anerkannt wird

und zur Berufsqualifikation führt. Andere hatten schon

eine oder sogar zwei Ausbildungen. Im Unterschied zur

dualen Berufsausbildung in Deutschland ist die Ausbildung

in Spanien rein schulisch und viel weniger praxisorientiert.

Der Grund herzukommen, ist bei allen derselbe:

Bei einer Jugendarbeitslosigkeitsquote von rund 40 Prozent

in ihrem Heimatland sehen die Spanier dort keine

berufliche Perspektive.

In Südniedersachsen wird das Projekt von der IHK-

Geschäftsstelle Göttingen zusammen mit ihrem Kooperationspartner,

der Volkshochschule (VHS) Göttingen e.V.,

umgesetzt. Erste Überlegungen zu Adelante gab es laut

Nadia Mohseni von der IHK Hannover bereits im April

vergangenen Jahres: „Die Idee dazu kam, als die Wirtschaftskrise

sich ausweitete und die Jugendarbeitslosenzahl

in Spanien stieg. Hier hingegen haben wir teilweise

das Problem, dass wir Ausbildungsplätze nicht besetzen

können.“ Finanziert wird das Projekt durch EU-Programme

und das neue Programm MobiPro-EU der Zentralen

Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Mit dem

Sonderprogramm soll die berufliche Mobilität gefördert

werden, um einen Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit

innerhalb Europas und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs

in Deutschland zu leisten.

Jonathan Salazar war ein Teilnehmer des Programms.

Er ist 24 Jahre alt und kommt aus Vitoria, der Hauptstadt

des Baskenlandes. Dort hat er in 1½ Jahren eine schulische

Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert – in seiner

dreimonatigen Praxisphase war er im Göttinger Unternehmen

Peguform. Peguform liefert weltweit Kunststoffteile

und komplette Systemmodule für den Innen- und Außenbereich

von Fahrzeugen. Jonathan Salazar war glücklich

über die Chance, die sich ihm und seinen spanischen Kollegen

geboten hat. Falls er die Möglichkeit bekommt, ab September

eine Ausbildung bei Peguform zu beginnen, würde

er sie auf jeden Fall annehmen. Das Feedback der jungen

Spanier war durchweg positiv. Arantza Losada, 25 Jahre alt

und ebenfalls aus Vitoria, hat sogar zwei Ausbildungen im

Bereich Verwaltung und Finanzen sowie im Transportwesen

abgeschlossen und ist seit acht Monaten arbeitslos. Auch

sie war mit ihrem Praktikumsbetrieb, der Zufall GmbH &

Co. KG, vollends zufrieden. Die deutschen Kollegen wären

hilfsbereit und hätten langsam mit ihr deutsch gesprochen,

damit sie alles versteht. Sie hat schon in Vitoria mit einem

Sprachkurs begonnen und möchte die Zeit bis Herbst weiter

dafür nutzen, wenn sie eventuell wieder herkommt.

Die IHK-Geschäftsstelle in Göttingen hält immer noch

Kontakt mit den Jugendlichen in Spanien. 14 von ihnen

werden im September wieder in die Region zurückkommen

um hier eine Berufsausbildung zu beginnen.


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Für das Für diesen unzähligen diesen Moment Forschern arbeiten neue Einblicke wir.

ermöglichen wird.

Für diesen Moment arbeiten wir.

Regjo Südniedersachsen bildung spezial editorial inhalt III

Zeit der Veränderung

In der Bildungslandschaft gibt es permanent Veränderungen,

im Großen wie im Kleinen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ab kommendem Schuljahr wird endlich die inklusive Schule verpflichtend

– zunächst in den Jahrgängen 1 und 5, andere Jahrgängen

folgen später. Eltern können dann entscheiden, ob ihr förderbedürftiges

Kind auf eine Regeschule geht. Lehrer und Schulen

sollten eigentlich darauf vorbereitet sein, doch ist in den vergangegen

Jahren zu wenig geschehen, etwa im Fortbildungsbereich.

Und in der Ausbildung der angehenden Lehrer ist das Thema noch

so gut wie gar nicht angekommen.

Nachholbedarf haben auch die Schulträger im Berufsbildenden

Bereich, denn was die Umstände eigentlich erfordern, ist ein

konzertiertes Vorgehen südniedersachsenweit. Nur ist man davon

leider noch sehr weit entfernt. Es droht der Verlust von Vielfalt und

die Erosion lokaler Wirtschaftsstruktur, wenn die Landkreise nicht

gemeinsam zu Lösungen kommen.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Inhalt

VIII „Das Kind im Blick haben“ Frauke Heiligenstadt, die neue niedersächsische

Kultusministerin, im Interview.

// MICROSCOPY

MADE BY ZEISS

// // MICROSCOPY

MADE

MADE

BY

BY

ZEISS

ZEISS

XII Heiße Eisen sollte man schmieden Die Berufsschullandschaft

muss sich aufgrund rückkgehender Schülerzahlen ändern.

XXII Hochqualifizierte Ausbildung Die Carl Zeiss Microscopy GmbH

bietet zwei duale Studiengänge an.

XXIII Neues Ausbildungszentrum Mahr investiert in seine Unternehmensausbildung.

Für eine Million Euro wurde ein Gebäude hochmodern

saniert und ausgestattet.

XXV Grüner Beruf mit Zukunft Die KWS Saat AG bietet die novellierte

Ausbildung zum Pflanzentechnologen an.

XXVI Mein Star, der Prof Die Kinder-Uni Göttingen feiert ihr zehnjähriges

Bestehen.

XXX Nachsitzen! Ab dem kommenden Schuljahr wird die inklusive

Schule verpflichtend eingeführt. Fortbildungen sollen die Lehrer darauf

vorbereiten.

Carl Zeiss ist ein weltweit führendes Unternehmen der Optik und Optoelektronik mit rund 24.000 Mitarbeitern.

Zusammen mit den Besten ihres Fachs arbeiten Sie hier in einem kollegialen Klima für technologisch

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etwas

Carl

zu schaffen, das die Welt ein bisschen besser macht.

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Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald Redaktion Volker Schönfeld,

Laura Vele Fotografie KVHS Northeim, Pädagogium, UMG, VWA, adam Soft, Sumaoptix,

Groove Company, Afak, KWS Saat AG, Mahr, Marco Bühl, Viktoria Siegfried, Laura Vele Anzeigen

John D. Swenson, Leitung (swenson@regjo.de), Dennis Aschoff, Jörn Jacobsen, Michaela von

Krockow, Torsten Kramer, Tim Mittelstaedt Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@regjo.de) Art

Direktion & Layout Ines Erdmann, Eva-Katarina Griesheimer, Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen


IV magazin bildung spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen bildung spezial magazin V

K V H S N o r t h e i m

B i l d u n g

P ä d a g o g i u m

B e r u f s a u s b i l d u n g

Pflegeschulung

Eigenständigkeit fördern

Lernen und Leben am Südharz

MTA ist gefragt

Neues Institut zur Weiterbildung von

Betreuungs- und Pflegekräften in Northeim.

In Northeim befinden sich mit den Berufsbildenden Schulen BBS I und BBS II zwei

Kompetenzzentren für Bildung im kaufmännischen sowie im technischen Bereich.

Als Internatsgymnasium legt das Pädagogium Bad Sachsa Wert auf ein ausgewogenes

Ganztagsschulkonzept sowie kreativen und sportlichen Ausgleich für die Schüler.

Das Berufsfeld des MTA ist vielfältig und

bietet sehr gute Berufsaussichten.

In den nächsten Jahren werden Betreuung

und Pflege in der eigenen Wohnung, aber

auch in entsprechenden Einrichtungen

weiter an Bedeutung gewinnen. Ob pflegende

Familienangehörige, professionelle

häusliche Pflegekräfte oder Mitarbeiter in

den Einrichtungen: Alle bedürfen einer

grundlegenden, guten Qualifikation, um

die Bedürfnisse von Betroffenen sach- und

fachgerecht aufgreifen zu können.

Für Pflege- und Betreuungskräfte

bedeutet das, fachlich auf dem Laufenden

zu sein. Die Kreisvolkshochschule

Northeim hat nun mit Beginn dieses Jahres

unter dem Namen CARNA ein Institut

zur beruflichen Weiterbildung von professionellen

Helfern wie auch zur Qualifizierung

von Ehrenamtlichen eingerichtet.

Mit der Gründung bündelt die Northeimer

KVHS ihre bisherigen Aktivitäten in diesem

Bereich und forciert ihren Ausbau. Für

die Nutzer bietet das den Vorteil einer zentralen

Weiterbildungseinrichtung in ihrer

Nähe. Für spezielle Bedürfnisse einzelner

Einrichtungen können Inhouse-Schulungen

abgerufen werden.

VS

So unterschiedlich die Ausbildungswege

und -berufe der BBS I und BBS II

sind, eines vereint sie: Die Schüler stehen

im Mittelpunkt. Umfassende Unterstützungs-

und Beratungsleistungen und

die Kompetenzentwicklung zum selbstgesteuerten

Lernen bereiten die Schüler

auf das Berufsleben vor und dienen der

Persönlichkeitsentwicklung.

Die BBS I ist das Kompetenzzentrum

für die berufliche Bildung im kaufmännischen

Bereich im Landkreis Northeim.

Eine Besonderheit im Bereich der Berufsfachschule

ist die Referenzschule für schulische

Unternehmen. Jede Schulklasse hat

ihr eigenes reales Unternehmen – zum Beispiel

den Schulkiosk oder eine Veranstaltungsagentur,

die auch Kinoveranstaltungen

für andere Schulen organisiert. Ein

weiterer zentraler Punkt ist die Förderung

interkultureller Kompetenzen. Um diese zu

fördern, wurden zwei weiterqualifizierende

Bildungsgänge, zum Europakaufmann

sowie zum Chinakaufmann, etabliert.

Beide Zusatzqualifikationen sind auf den

jeweiligen Markt abgestimmt und beinhalten

zusätzliche Fremdsprachenkompetenzen

und ein Auslandspraktikum. Und

auch im Gymnasium ist chinesisch angekommen

– die BBS I Northeim ist das erste

berufliche Gymnasium, das chinesisch als

abiturrelevante Sprache anbietet.

In der BBS II liegt der Fokus auf dem

handwerklich-technischen Bereich, zum

Beispiel Agrarwirtschaft, Elektrotechnik,

Gartenbau oder Metalltechnik. Ein wichtiges

Vorhaben, das aktuell bevorsteht, ist

die Einführung der neuen Fachoberschule

Agrartechnik, auf der die Schüler ihr Fachabitur

ablegen können. Dieses Angebot ist

noch relativ selten an Berufsschulen. Die

veralteten Klischees der Landwirtschaft

sollen überholt und das Berufsfeld als

zukunftsträchtig und vielfältig, wie es in

der Realität schon ist, den Schülern vermittelt

werden. Dass Nachhaltigkeit ein wichtiger

Aspekt für die BBS II ist, beweist die

Teilnahme am Projekt „Ökoprofit“. Ökoprofit

ist ein ökologisches Projekt für integrierte

Umwelttechnik zur wirtschaftlichen

Stärkung von Betrieben durch vorsorgenden

Umweltschutz.

VS

Am Südharz hat das Internatsgymnasium

Pädagogium Bad Sachsa seinen festen

Platz in der Schullandschaft, denn es ist

das Gymnasium vor Ort und hat zugleich

ein kleines Internat für Jungen und Mädchen.

Bereits seit 1890 werden Schülerinnen

und Schüler an dieser Stelle im Ostertal

unterrichtet. Heute lernen und leben

bis zu 45 der etwa 400 Schüler auf dem

Gelände, die übrigen kommen aus dem

Harz und dem Harzvorland.

Sowohl die internen als auch die externen

Schüler schätzen die familiäre Atmosphäre,

die durch den engen Kontakt von

Schülern, Lehrern und Eltern entsteht und

durch das ausgewogene Ganztagsschulkonzept

gefördert wird. Für das leibliche Wohl

sorgt die eigene Küche mit frisch zubereiteten

Gerichten aus regionalen Zutaten.

Schulisch findet in Klasse 5-10 keine

Schwerpunktbildung statt. Dafür werden in

der Oberstufe – unabhängig von der Schülerzahl

– drei Profile angeboten: sprachlich,

mathematisch-naturwissenschaftlich

und gesellschaftswissenschaftlich. Hier

wirkt sich die freie Trägerschaft aus, die

von den Mindestzahlen je Profil entbindet.

Um möglichst vielen Jugendlichen den Weg

zum Abitur zu ermöglichen, stehen Lehrer

und Schüler in einem engen Dialog und

können dadurch Verständnislücken oder

Lerndefizite schnell ausgleichen. Genauso

werden leistungsstarke Schüler stärker

gefordert und damit in ihrer Entwicklung

unterstützt. Viel Wert wird auch auf kreativen

und sportlichen Ausgleich gelegt:

Aus den musikalischen Arbeitsgemeinschaften

bildet sich zum Beispiel die Bigband,

die mittlerweile in Südniedersachsen

gut bekannt ist. Im sportlichen Bereich

wird die Lage am Harzrand gern genutzt

für Lauf- und Wintersport, aber auch die

Judoka sind fester Bestandteil des Freizeitangebots.

Naturwissenschaftliche Themen

wie die Mathematik- oder Biologieolympiade

sprechen andere Gruppen an.

Ab August 2013 kann das Pädagogium

zehn Jahre lang das Ewald-Domke-

Stipendium vergeben, mit dem der Erblasser

jungen Menschen das Abitur im Internat

ermöglichen wollte, die finanziell nicht so

gut gestellt sind.

HK

Unter „MTA“ stellen sich viele eine Medizinisch-technische

Assistentin vor, die nur

im Labor arbeitet. Darüber hinaus haben

sich aber noch zwei weitere Spezialbereiche

herausgebildet: MTA für Radiologie

und für Funktionsdiagnostik. Die drei Spezialrichtungen

sind eigenständige Berufsbilder

und werden an der Universitätsmedizin

Göttingen ausgebildet. Im Gebäude in

der Humboldtallee 11 finden sich nicht nur

Seminarräume, sondern auch technische

Ausstattungen mit verschiedensten Untersuchungsgeräten,

große Laborbereiche und

Röntgengeräte. Die ersten zwei Jahre findet

der Unterricht überwiegend im Schulgebäude

statt. Danach geht es in die Praxis, für

einige auch ins europäische Ausland. Nach

dem Examen stehen den Absolventen sehr

gute Berufsaussichten offen. Von Industrie,

Forschung sowie von Krankenhäusern

und Arztpraxen werden diese Fachkräfte

derzeit gesucht.

Zugangsvoraussetzungen: Abitur, Mittlere

Reife oder gleichwertige Ausbildung,

soziale Kompetenz und Interesse an Naturwissenschaft

und Technik.

VT

Weitere Informationen unter

www.kvhs-northeim.de

Unter www.bbs1-northeim.de und www.bbs2-northeim.de erhalten Sie weitere Informationen zu

den Bildungsangeboten der Berufsbildenden Schulen I und II Northeim.

Weitere Informationen über das Internatsgymnasium Pädagogium Bad Sachsa finden Sie im

Internet unter www.internats-gymnasium.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter

schulen@med.uni-goettingen.de

Bilder: KVHS Northeim, Polygo

Bilder: Pädagogium, UMG


VI Magazin bildung spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen bildung spezial magazin VII

D u a l e s S t u d i u m

H a r d w a r e

E x i s t e n z g r ü n d e r

s ta d t m a r k e t i n g

Health Care

iPads für den Unterricht

Auf Platz 1 bringen

Karriere-Tipp

Dualer Bachelor-Studiengang der Berufsakademie

Göttingen.

Das Rosdorfer Unternehmen adam Soft ist von Apple als Bildungspartner zertifiziert.

Insbesondere iPads eignen sich für die moderne Unterrichtsgestaltung.

Die Göttinger Sumaoptix ist neu am Markt. Ihre Spezialität: Die Kunden auf Platz 1 in

Suchmaschinenrankings zu bringen. Der Erfolg kann sich sehen lassen.

Strategisch denken, praktisch handeln:

Stadtmarketing studieren in Kassel

In Kooperation mit der Universitätsmedizin

Göttingen, dem Weender Krankenhaus,

dem Reha-Zentrum Rainer Junge, der

Tilch-Gruppe und der BKK Technoform hat

die Berufsakademie Göttingen einen neuen

ausbildungsintegrierenden Studiengang

entwickelt. Für Krankenhäuser, Krankenkassen,

Reha- und Pflegeeinrichtungen

bietet dieser Studiengang die Möglichkeit,

sich den dringend erforderlichen Führungskräftenachwuchs

heranzubilden. Die Studierenden

erhalten eine fundierte gesundheitsökonomische

Ausbildung. Durch die

Dualität werden Theorie und Praxis in idealer

Weise miteinander verzahnt, indem die

Studierenden montags bis mittwochs ganztägig

im Betrieb sind und an zwei Abenden

sowie donnerstags und freitags die

Berufsakademie besuchen. Im Verlauf des

dreijährigen Studiums erwerben sie zwei

berufsqualifizierende Abschlüsse (Gesundheitskaufmann/frau

und Bachelor of Arts).

Die Berufsakademie bringt ihre langjährigen

Erfahrungen in die Konzeption des

Studiengangs ein: Seit 1983 bietet sie duale

Studiengänge an und führt in Kooperation

mit der Universitätsmedizin seit 2005 den

Weiterbildungsstudiengang Gesundheits-

Betriebswirt/in (VWA) durch.

VS

Das Rosdorfer Unternehmen adam Soft ist

als von Apple zertifizierter Bildungspartner

ein kompetenter Begleiter im Bildungsbereich

und bietet die gesamte Infrastruktur

für Bildungseinrichtungen an. Als Systemhaus

bestens vertraut mit großen Installationen,

wie sie in Schulen gebraucht werden,

zum Beispiel W-Lan für sehr viele

Clients, untereinander angegrenzte Netzwerke,

gemischte Installationen mit Mac

und Windows sowie Integration in bestehende

Umgebungen, etwa Schulserver.

adam Soft ist seit vielen Jahren im Bildungsbereich

tätig und kann so wertvolle

Hinweise zur Verbesserung der Lehre geben

sowie zur Unterstützung bei der Umsetzung

pädagogischer Konzepte. Es werden Fortbildungen

in allen EDV-Fragen angeboten,

adam Soft bietet zudem Rabatte für Bildungseinrichtungen,

Lehrende und Schüler.

Insbesondere in der Benutzung von

iPads berät das Unternehmen nicht nur

kompetent, sondern bietet auch Schulungen

für Lehrer und Entscheider zum Themen

rund um den Einsatz von iPads in der

Schule an – zum Ausprobieren können

sich Schulen einen Klassensatz iPads (siehe

Foto) kostenlos ausleihen. adam Soft unterstützt

die Schulen auch bei der Findung

eines passenden Finanzierungsmodells.

Das iPad hilft, den Unterricht individueller

zu gestalten: Es spricht eine Vielzahl verschiedener

Lernstile an und erlaubt einen

in höchstem Maße interaktiven Unterricht.

Die Schüler verstehen das iPad intuitiv und

können es sofort verwenden. Es kann im

Unterricht als Werkzeug zur Erarbeitung,

Zusammenführung, Aufbereitung und

Kommunikation von Wissen und Lernergebnissen

eingesetzt werden.

Multimediale Anwendungsmöglichkeiten

ohne technische Barrieren und

interaktive Inhalte ermöglichen eine hervorragende

Aktivierung der Schüler und

einen differenzierten Unterricht, so dass die

Schüler individuell gefördert werden können.

Durch Internetzugriff auf Lexika und

andere Informationssammlungen wird das

iPad zu einem jederzeit einsetzbaren Werkzeug

innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers.

Dadurch können Informationen

situationsgerecht abgerufen werden. Die

Möglichkeiten von Email, Foren, Videokonferenz

oder Chat fördern die Kommunikation

zwischen den Schülern. VS

Weitere Informationen unter

www.adam-soft.de

Die neue Online Marketing Agentur Sumaoptix

legt ihr Hauptaugenmerk auf Suchmaschinenoptimierung.

Durch gezielten

Linkaufbau gelingt es, Webseiten ganz

oben in den Suchergebnissen bei Google

zu platzieren. „Durch jahrelange Erfahrung

und stetige Anpassungen an die aktuellen

Suchergebnis-Algorithmen von Google

und Co. sind wir in der Lage, die Webseiten

unserer Kunden für jedes noch so hart

umkämpfte Keyword auf Seite 1 zu platzieren“,

sagt Gründer Michael Hundeshagen

selbstsicher. „Dazu testen wir ununterbrochen

neue Methoden und Ansätze in

Sachen Linkaufbau und Optimierung der

Webseite an sich.“

Die Zielgruppe des jungen Unternehmens

sind lokale und international agierende

Konzerne. Dies zeigt ein Ausschnitt

aus den Rankings der Kunden: Zum Beispiel

wurde der Marktführer für Jalousien

und Rollos im Onlinehandel für 250

Suchbegriffe auf Seite 1 bei Google platziert,

darunter hart umkämpfte Keywords

wie „Rollo“ und „Rollos“; ein großer

Mobilfunkhändler wurde für Keywords

wie „Handyvertrag“ auf Seite 1 platziert,

lokale Unternehmenswebseiten wurden

für bundesweite und lokale Begrifflichkeiten

optimiert. Michael Hundeshagen ist

sich sicher: „Die Erfolgsgeschichten unserer

Kunden lesen sich zum Teil wie ein „American

Dream“. So haben wir die Umsätze

eines Online-Modeshops durch Onlinemarketing

innerhalb von einem Jahr von 2.000

Euro Umsatz im Monat auf über 40.000

Euro gebracht. Der Shopbetreiber hat mittlerweile

aus seinem einstigen Hobby-Onlineshop

seinen Hauptberuf gemacht. Nach

oben gibt es im Onlinesegment fast keine

Grenzen, weshalb wir noch lange nicht am

Ziel sind.“

Vor allem auch für Dienstleister, Ärzte

und Händler im lokalen Bereich betrachtet

Hundeshagen eine Suchmaschinenoptimierung

als ein großes Thema. Neueste

Untersuchungen zeigen, dass 97% aller

Verbraucher nach einem lokalen Produkt

oder Dienstleistung im Internet suchen. Die

Unternehmensphilosophie von Sumaoptix

setzt dabei auf Exklusivität: „Wir nehmen

in jeder Branche nur einen Kunden an, um

seine Marktposition optimal zu stärken.

Platz 1 bei Google gibt es für jeden Suchbegriff

schließlich nur einmal.“ VS

Weitere Informationen unter

www.sumaoptix.de

Immer mehr Städte und Regionen setzen

auf professionelles Marketing, um auch

bei enger werdenden Etats im kommunalen

Wettbewerb bestehen zu können. Für

Betriebswirte, Verwaltungsfachkräfte,

Werbe- oder PR-Spezialisten bietet sich

damit eine interessante Berufsperspektive

– vorausgesetzt, dass sie über die ganz speziellen

Kenntnisse im Bereich Stadtmarketing

verfügen.

Und genau diese vermittelt ein

Wochenendstudiengang an der AfAK-Marketing-Akademie

in Kassel. In 14 Monaten

erfahren die Teilnehmer, wie Stadtmarketingprozesse

konzipiert und erfolgreich

umgesetzt werden. Studienleiter Dr. Burghagen

beschreibt die Anforderungen an

ein solches Marketing: „Stadtmarketing

ist mehr als Weihnachtsmarkt und Logo.

Gefordert ist die Vernetzung von Tourismus,

City-Management, Kultur, Industrie

und Bürgernähe.“ Nach erfolgreichem

Abschluss des Studiengangs erwerben die

Absolventen ein Steinbeis-Hochschulzertifikat.

Der nächste Studiengang startet im

April 2014.

VS

Weitere Informationen finden Sie unter

www.afak.de

Bilder: VWA, adam Soft

Bilder: Sumaoptix, Groove Company, Afak


VIII

interview bildung spezial regjo südniedersachsen

Regjo Südniedersachsen bildung spezial

interview IX

Frauke Heiligenstadt wurde 1966 in Northeim

geboren. Nach der Ausbildung zur

Diplom-Verwaltungswirtin bei der Stadt Northeim

und an der Fachhochschule für Verwaltung

und Rechtspflege in Hannover arbeitete

sie als Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung

bei der Stadt Northeim. Von 1999 bis

2006 war sie Ortsbürgermeisterin in ihrem

Heimatort Gillersheim. Seit Februar 2013 ist

die langjährige bildungspolitische Sprecherin

der SPD-Fraktion im Niedersächsischen

Landtag Kultusministerin im Kabinett Weil.

„Das Kind im Blick haben“

Frauke Heiligenstadt, die neue niedersächsische Kultusministerin, über die weitere Entwicklung der Schulstruktur, die

Vernetzung aller bildungspolitischen Akteure und 20 Jahre Stillstand bei den Kindertagesstätten.

Interview: Laura Vele Fotografie: Marco Bühl

Sie sind mit der neuen Landesregierung jetzt gut 100 Tage im Amt.

Was waren für Sie die bisher wichtigsten Vorhaben und auf wie viel

„Widerstand“ sind Sie dabei gestoßen?

Wir haben fünf wichtige Themenfelder zu bearbeiten. Das ist die

frühkindliche Bildung mit der Sicherstellung des Rechtsanspruches

auf einen Krippenplatz und der Verbesserung der Qualität in diesem

Bereich, zweitens das Thema Gleichbehandlung der Schulformen,

drittens das Thema Ganztagsschule, viertens Inklusion und

fünftens die berufliche Bildung mit der Ausbildungsplatzgarantie.

Die erste wichtige Maßnahme, die am 18. Juni im Plenum beschlossen

wurde, ist die Möglichkeit, kleinere Gesamtschulen einzurichten

und an den Gesamtschulen das Abitur nach neun Jahren wieder

zu ermöglichen. Der Widerstand der Opposition ist natürlich

erwartbar gewesen, aber er ist nicht so groß wie die Zustimmung,

die ich erfahren habe. Wir vollziehen das, was wir vor der Wahl

versprochen haben und dafür werden wir eigentlich eher gelobt

und weniger kritisiert.

Die Schülerzahlen gehen auf lange Sicht weiter zurück. Halten Sie

an der gegenwärtigen Zahl der Lehrer fest oder fordert der Finanzminister

Einsparungen im Bildungsbereich?

Wir müssen die aufgrund zurückgehender Schülerzahlen frei werdenden

Mittel nutzen, um qualitative Verbesserungen herbeizuführen

und zusätzliche Bedarfe decken zu können, die durch eine

stärkere individuelle Förderung an Ganztagsschulen oder durch die

Inklusion entstehen – wir werden in den nächsten Jahren an der

inklusiven Schule ganz viele Förderpädagogen brauchen. Deswegen

kann ich nur alle jungen Menschen mit Interesse am Lehrerberuf

aufrufen, sich für diesen besonderen Ausbildungsweg zu entscheiden.

Aber es wurde zehn Jahre lang in diesem Bereich nicht ausreichend

ausgebildet, das kann ich nicht innerhalb von 100 Tagen verändern.

Auch deswegen ist klar: Wir werden die zurückgehenden

Schülerzahlen nicht für Sparmaßnahmen nutzen. Die sogenannte

Demografierendite bleibt auch im Bildungssystem.

Wie wird die Schulstruktur in Niedersachsen in fünf Jahren aussehen

– gibt es dann im Sekundarbereich nur noch Gymnasien und

Gesamtschulen?

Die Schulstruktur wird so aussehen, wie Eltern und Schulträger sie

sich vor Ort wünschen. Das wird in den unterschiedlichen Regionen

auch sehr verschieden sein. In Göttingen, wo es sehr viele gute

Gymnasien und Gesamtschulen gibt, diskutieren viele Kommunalpolitiker

den Weg, die Schullandschaft nur noch auf diese beiden

Formen zu konzentrieren. Es gibt aber auch Bereiche, in denen

die kommunalen Schulträger sagen, dass sie ihre Oberschule oder

Realschule gerne erhalten möchten, da ausreichende Schülerzahlen

vorhanden sind. Auch diese Möglichkeit wird es weiterhin geben.

Wir geben nichts von oben vor, sondern lassen die Schullandschaft

sich so entwickeln, wie das vor Ort gemeinsam beschlossen wird.

In Gesamtschulen sind sozial- und leistungsheterogene Klassengemeinschaften

die Regel und damit sehr erfolgreich. Trotzdem möchten

gerade Eltern mit akademischem Hintergrund die Gymnasien

behalten. Wie sieht für Sie ein sozial gerechteres Bildungswesen aus?

Ein sozial gerechtes Bildungswesen muss das Kind im Blick haben

und jedem einzelnen Kind die notwendige individuelle Förderung


Regjo Südniedersachsen bildung spezial interview XI

www.internats-gymnasium.de

Kindlichen Forscherdrang nutzen, zielgerichtetes Arbeiten entwickeln – das verstehen wir unter Bildung mit Perspektive!

Pädagogium Bad Sachsa • Staatlich anerkanntes Gymnasium mit Internat

Ostertal 1-5 • 37441 Bad Sachsa • Tel. 0 55 23 / 30 01-0 • Fax 0 55 23 / 30 01-44 • kontakt@internats-gymnasium.de

zuteil werden lassen. Heterogene Lerngruppen sind sehr

erfolgreich, das beweisen die Gesamtschulen. Aber das

Gymnasium wird zur Zeit von 40 bis 42% der Eltern angewählt.

Wir diskutieren daher im Moment, wie wir die Gymnasien

stärken können, auch damit soziale Selektivität hier

nicht zum Zuge kommt.

In den ländlichen Regionen, wo der Bevölkerungsrückgang

besonders deutlich ist, wurden auf Initiative Ihrer Vorgängerregierung

Oberschulen gegründet, um überhaupt noch

ein tragfähiges Schulangebot im Sekundarbereich zu haben.

Hat die Oberschule in ihrer jetzigen Konstruktion noch eine

Chance?

Wir schaffen keine Schulform ab, aber erfinden auch keine

neue. Die Oberschule wird weiterhin Bestand haben, weil

sie für den ländlichen Raum häufig die Möglichkeit bietet,

kleine Schulstandorte zu erhalten. Aber, und das gilt nicht

nur für die Oberschule, sondern auch für Kleinststandorte

in anderen Schulformen: Wir werden unabhängig von der

Schulform angesichts rückgehender Schülerzahlen über

weniger Schulstandorte reden.

Sollen auch die Gymnasien in Zukunft die Wahlfreiheit

bekommen, ob sie das Abitur nach neun oder acht Jahren

anbieten?

Es werden zur Zeit verschiedene Möglichkeiten diskutiert.

Das reicht von der Beibehaltung des G8 und einer Reduzierung

des Drucks vielleicht durch weniger Prüfungsfächer

bis hin zur Wiedereinführung von G9 an den Gymnasien.

Dann muss man überlegen: Soll es dann das alte G9 sein,

was bis vor zehn Jahren galt, oder eines mit verbesserten

Rahmenbedingungen? Diskussionswürdig wäre auch ein

Abitur im eigenen Takt, bei dem dann der Schüler je nach

individueller Lernentwicklung selbst entscheiden kann. Wir

sind in diesem Dialog, den wir kürzlich mit den niedersächsischen

Bildungsakteuren begonnen haben, ergebnisoffen.

Eines ist aber relativ klar: Die Schule entscheiden zu lassen,

ob acht oder neun Jahre bis zum Abitur angeboten werden,

das ist mir bisher in keiner Diskussion als Lösungsmodell

vorgeschlagen worden. Das scheint nicht anzukommen.

Landesweit wurden mit unterschiedlichen Konzepten Bildungsregionen

gegründet. Bleibt die Unterstützung für

Initiativen wie die Bildungsregion Göttingen erhalten oder

wird sie ausgeweitet?

Wir sehen die Bildungsregionen als sehr erfolgreiche Einrichtungen

an, um eben genau diese Vernetzung der bildungspolitischen

Akteure zu erreichen. Die Vernetzung

etwa der Betriebe und Universitäten mit den Schulen ist

immens wichtig. Deswegen wollen wir auch Schritt für

Schritt Bildungsregionen, die regional angepasste Lösungen

entwickeln können, ausweiten. Dafür wird es einen

entsprechenden Stufenplan geben – der aber auch von den

Ressourcen abhängt, die wir insgesamt für den Bildungsetat

zur Verfügung haben. Wir arbeiten zur Zeit bereits an

einem Rahmenkonzept, um Kriterien für diese Bildungsregionen

aufzustellen. Aber wenn man in den Regionen

die dortigen Besonderheiten berücksichtigen will, darf es

kein zu starres Konzept sein. Ich bin ganz sicher, dass die

Regionen sich in diesen Prozess auch selbst sehr kreativ einbringen

werden. Es ist wichtig, die Akteure innerhalb einer

Region, aber eben auch Land und Kommunen zur Verbesserung

der Bildungsqualität stärker zusammenzubringen.

Dafür sind wir alle verantwortlich.

In welchem Bereich der Bildungspolitik gibt es noch besonders

viel zu tun?

Erheblicher Nachholbedarf besteht beim Kindertagesstättengesetz,

das seit 20 Jahren nicht verändert wurde und das

ich gern in ein modernes Kinderförderungsgesetz verwandeln

möchte. Wir arbeiten zur Zeit mit einem alten Gesetz,

obwohl sich in der frühkindlichen Bildung wirklich eine

Menge verändert hat. Der Bereich nimmt einen ähnlich

großen Umfang ein wie das Thema Schule.


XII

berufsbildende schulen bildung spezial regjo südniedersachsen

Regjo Südniedersachsen bildung spezial berufsbildende schulen XIII

Heiße Eisen sollte man schmieden

Ein massiver Schülerrückgang steht vor der Haustür. In die Planung der Berufsschullandschaft muss landkreisübergreifend

und vor allem konkret Bewegung kommen – doch ein Konzept ist nicht in Sicht.


Regjo Südniedersachsen bildung spezial berufsbildende schulen XV

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Kassel

Hann.Münden

1

Northeim

1 3

2

Göttingen

1 3

2

1

Osterode

am Harz

2

Duderstadt

1

Leinefelde- Worbis

Standorte Berufsbildender

Schulen in Südniedersachsen

und bei seinen Nachbarn.

1

Text: Sven Grünewald Illustration: Viktoria Siegfried

Der Kuchen wird kleiner. Und doch sollen auch in Zukunft gleich

viele gleich große Stücke herauskommen? Ein Kunststück, für das

man Jesus bräuchte. Die Rede ist vom Rückgang der Schülerzahlen.

Die Prognosen bis 2025 – nur noch zwölf Jahre weg – sind mit

einem Wort: düster. Im Landesschnitt gehen bis dahin die Schülerzahlen

im Berufsbildenden Bereich um über 20% zurück, in ländlichen

Gebieten oder etwa im demografisch ohnehin schon schwer

gebeutelten Harz noch etwas mehr. Damit beschleunigt sich eine

Entwicklung, die so schon länger bekannt ist: das langsame Ausbluten

von Ausbildungsgängen, das Schrumpfen von Berufsbildenden

Schulen, das Verarmen der lokalen Ausbildungslandschaft, weniger

Ausbildungsbetriebe und ein sich verstärkender Fachkräftemangel.

Zwei Schreckgespenster haben sich in den Raum geschlichen, die

Standortschließung und Strukturschwäche heißen. Diesen worst

case will man verhindern, denn die Berufsbildenden Schulen sind

ein wichtiger Pfeiler des Wirtschaftslebens vor Ort: als Lieferant von

Fachkräften, als Arbeitgeber aber auch gesellschaftlich durch die

Mitnutzung von Sporthallen oder Aulen für Veranstaltungen. Deswegen

sind sich ja auch alle einig: Sämtliche Berufsschulstandorte

in Südniedersachsen sollen erhalten bleiben. Das ist erklärter politischer

Wille.

Der Abwärtsspirale im Berufsbildenden Bereich ließe sich mit

einer landkreisübergreifenden Koordinierung begegnen.

Über die Marschroute besteht dabei eigentlich Konsens – bei der

IHK, im Handwerk, der Landesschulbehörde, den Landkreisen, den

Berufsschulen: Profilbildung und Einrichtung von Kompetenzzentren

an den Berufsbildenden Schulen sollen sowohl alle Standorte

erhalten als sie auch zukunftsfähig aufstellen. Dass man dazu notwendigerweise

über die Grenzen der Landkreise hinausschauen

und in regional vernetzten Räumen handeln muss, auch da herrscht

Konsens. Konkret heißt das etwa, dass ein Ausbildungsgang, der bisher

an vielen Standorten in Südniedersachsen angeboten wird, nun

an einem Ort oder zumindest an deutlich weniger Schulen konzentriert

wird. Die Rede ist letztlich von einer koordinierten Berufsschulentwicklungsplanung

der Landkreise Osterode, Northeim und

Göttingen: eine Flurbereinigung der bunten Ausbildungslandschaft,

die in großem Maßstab Ausbildungsgänge umverteilt – die lokalen

Stärken berücksichtigend und die Interessen der Standorte ausgleichend.

Im Grunde also ein Geben und Nehmen, um im regionalen

Maßstab Synergien erzeugen zu können. Nur: Sie nehmen alle

gern, aber mit dem Geben tun sich einige schwer. Entsprechend ist


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die Handlungsnotwendigkeit klar, auch die Strategie, nur

wie genau die umgesetzt werden soll, wer genau was abgibt

und wer was bekommt – das ist offen. Bisher wird eine große

Lösung nur vertagt. Gesprochen wird darüber nicht.

Im Landkreis Göttingen ist die Situation verfahren.

Intern zeichnet sich keine Lösung ab.

Dabei zeigt sich im Kleinen, dass es geht. 2010 hatten sich

auf Fachebene die BBS 2 in Northeim und die Göttinger

BBS 3 darauf verständigt, dass der Agrarbereich komplett

nach Northeim geht und im Gegenzug der Bereich Hauswirtschaft

und Ernährung nach Göttingen kommt. Seit

dem Schuljahr 2011/12 läuft diese Regelung, die Zustimmung

der Politik war unkritisch. Auch die Ansiedlung der

Mechatronik-Ausbildung in Osterode ist eine gemeinsame

Entscheidung der drei Landkreise gewesen.

Doch sind Grenzen schnell erreicht, wie sich ebenfalls

an der Northeimer BBS 2 zeigt. Auf Schulebene ist

man sich mit den Göttingern einig, die Holztechnik abzugeben

und dafür Zimmerer und Maurer zu bekommen. Die

Maurer werden jedoch teilweise auch in Duderstadt unterrichtet

– verständlicherweise hält die dortige BBS von der

Verlagerung nicht so viel. In der Northeimer BBS 2 stehen

zudem große Investitionen in den Baubestand an, 16 Mio.

Euro sind dafür eingeplant, doch angesichts der Haushaltslage

müssen die Investitionen gestreckt werden. 2014 soll

es losgehen – zunächst mit Metall- und Versorgungstechnik

sowie im Kfz-Bereich, die sicher auch in Northeim bleiben

werden. Wann – und ob – der Bautechnikbereich mit

den Maurern und Zimmerern drankommt, ist derzeit noch

offen, denn die Investitionen hängen letztlich auch von den

Göttingern ab. In Northeim hätte man gerne Klarheit, ob

der Tausch der Ausbildungsgänge nun zustande kommt

oder nicht, um sich keine Fehlinvestitionen in den Haushalt

zu stellen. Doch aus der Göttinger Kreisverwaltung

gibt es nur den Hinweis, dass dort erst einmal die Situation

im eigenen Landkreis geklärt werden müsse.

Der Landkreis Göttingen allerdings hat einen echten

„gordischen Knoten“ zu lösen: drei starken Berufsschulen

in der Stadt Göttingen stehen die Berufsbildenden Schulen

in Hann. Münden und Duderstadt gegenüber. Insbesondere

Duderstadt hat bereits mit einem Rückgang der Schülerzahlen

zu kämpfen, der Landkreis sieht daher auch eine besondere

Dringlichkeit für die Sicherung dieses Standortes. Vor

diesem Hintergrund wurden Mitte 2012 insgesamt sechs

verschiedene Modellvorschläge zur Weiterentwicklung der

Berufsbildenden Schulen diskutiert – von der IHK/KHS, der

BBS II Göttingen, ein gemeinsames Modell der BBS Duderstadt

und BBS Münden, das Modell der BBS III Göttingen,

jenes der BBS Duderstadt und eines der Kreistagsfraktion

Bündnis 90/Die Grünen.

Gemein war den meisten Modellen, dass klare Schwerpunkte

durch abgestimmte Aufteilung der Kompetenzen

und Ausbildungsgänge gebildet werden sollten. Es bestand

auch Einigkeit, dass aufgrund des demografischen Wandels

Maßnahmen zur Existenzsicherung aller drei Berufsschulstandorte

getroffen werden müssen. Und doch: Kein

einziges Modell wurde als konsensfähig eingestuft, alle

Schulen wünschen sich die Selbständigkeit. Die Landesschulbehörde

hat zudem deutlich gemacht, dass sie die

Situation gegenwärtig für noch nicht gravierend genug hält

und daher etwa die Aufhebung einzelner Schulen und die

Bildung von Außenstellen voraussichtlich keine Zustimmung

erwarten könne. Was auch deutlich wurde: Keine

Schule will etwas hergeben und so stehen sich die Standorte

Göttingen und Duderstadt/Hann. Münden, Zentrum

und Peripherie, verharrend gegenüber. Im Grunde ist das

heute, ein Jahr später, immer noch so. Die Berufsschulen

der Stadt Göttingen sind mit ihren starken Schülerzahlen


Regjo Südniedersachsen bildung spezial berufsbildende schulen XIX

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dabei in einer relativ bequemen Situation und können es

sich eher leisten, einfach abzuwarten – denn die Kleinen

bluten ja zuerst aus. Nach der Beratung über die Modelle

verwies der Arbeitskreis angesichts dieser Lage denn auch

einigermaßen hilflos darauf, dass eine externe Moderation

gegebenenfalls Lösungen aufzeigen könnte. Nur: Von wem

soll die kommen?

Das Land nimmt bisher keine steuernde Funktion ein,

befürwortet zwar landkreisübergreifende Ansätze, hält sich

sonst aber vornehm zurück. Dabei hat es als Dienstherr

der Lehrkräfte über die Lehrerversorgung durchaus Einflussmöglichkeiten.

Mit einem ersten winzigen Schritt soll

immerhin dem demografischen Wandel in der Fläche Rechnung

getragen werden, indem die notwendige Klassengröße

für eine hundertprozentige Lehrerstelle abgesenkt werden

soll. Auch die große Chance, das Thema Neuordnung der

Berufsschullandschaft mit den Fusionsverhandlungen zwischen

Northeim, Osterode und Göttingen zu klären, ist vergeben

– das Thema wurde quasi ausgespart. Dabei wäre das

eine Gelegenheit gewesen, mit dem Druck der Notwendigkeit

zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. So blieb es bei

der simplen Feststellung, dass alle Standorte erhalten bleiben

sollen. Wie – darum wollte man sich irgendwann später

kümmern. Nur gehen vom Aussitzen die absehbaren Probleme

leider auch nicht weg.

Wenn sich aber Göttingen nicht einmal intern einig

wird, wie soll dann erst ein regional abgestimmtes Konzept

mit Göttingen entstehen? Der Landkreis Northeim mit

seinen vier Berufsbildenden Schulen hat es hingegen – bei

deutlich einfacherer Ausgangslage – geschafft, einen Ausgleich

zwischen der BBS in Einbeck und Northeim herzustellen,

Ausbildungsgänge wurden getauscht. Auch eine

administrative Zusammenlegung der Northeimer BBS 1 und

2 könnte man sich auf mittlere Sicht vorstellen. In Osterode

wiederum, wo sich die beiden Berufsschulen ohnehin schon

sehr eng abstimmen und sich mit Lehrkräften aushelfen,

wird bereits fest damit gerechnet, dass BBS 1 und BBS 2 sich

zu einer Bündelschule zusammenschließen, wenn die Schülerzahlen

weiter sinken. Im Grunde macht es zumindest

für Göttingen und Osterode Sinn, sich bereits jetzt schon

auf ein regional abgestimmtes Konzept zu verständigen –

schließlich will man 2016 fusionieren. Schafft man das nicht

im Vorfeld, wird für den neuen Landkreis Göttingen-Osterode

die Situation nicht unkomplizierter: Statt drei Berufsschulen

in einem starken Oberzentrum und zwei peripheren

Standorten sind es dann drei periphere Standorte mit

einem Schwergewicht am Harz. Und wenn ohnehin Göttingen

und Osterode miteinander reden, kann man auch

Northeim mit ins Boot holen, denn die Südniedersachsenconnection

ist ja da. Der Appell der Nachbarn ist jedenfalls

deutlich: Wie verhärtet auch immer die Fronten innerhalb

Göttingens sind, das Thema muss wieder auf die Agenda.

Besser jetzt als später.

Die Chance auf eine große Lösung durch die Fusionsverhandlungen

wurde nicht genutzt.

Denn die kleinen Klassen, die von größeren quersubventioniert

werden, die gibt es bereits heute an vielen Standorten

und in einigen Ausbildungsgängen. ‚Klein’ heißt weniger

als 14 Schüler in einer berufsausbildenden Klasse. Das ist

die Grenze, ab der die nötige Lehrkraft voll finanziert wird

– das Lehrerbudget wird nach Schülerzahl bemessen. Sind

die Klassen kleiner, müssen sie von den stärkeren Klassen

sozusagen mitfinanziert werden. In der Praxis kommt

es auch vor, dass die Schüler mancher kleinen Klasse einfach

in andere Ausbildungsklassen aufgenommen werden

– worunter dann die fachliche Qualität leidet. Gleichzeitig

sind die Schulen für ihr Gesamtbudget eigenverantwortlich,

sie entscheiden, ob neue Ausbildungsgänge angeboten und

wenig nachgefragte quersubventioniert beibehalten oder

eingestellt werden. Je mehr kleine Ausbildungsklassen mit

weniger als 14 Schülern es gibt, desto finanziell schwieriger

wird die Lage für die Schule. Und gerade im ländlichen

Raum werden die Grenzen schneller erreicht.

Hinzu kommt, dass bestimmte Berufe kaum noch

nachgefragt werden: speziell Bauberufe (Maurer, Tischler,

Zimmerer, der Fliesenleger ist mittlerweile schon fast ein

Exot) und Ernährungsberufe (Fleischer oder Bäcker). Was

es früher praktisch an jeder Berufsbildenden Schule gab,


Regjo Südniedersachsen bildung spezial berufsbildende schulen XXI

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hat inzwischen Seltenheitswert bekommen. Um die Einstellung

bestimmter Ausbildungsgänge kommen die Schulen

unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit nicht mehr

herum. Bloß, wenn jede Schule in Südniedersachsen dieselben

Überlegungen anstellt und dieselben Ausbildungsgänge

einstellt – aus individuell immer nachvollziehbaren Gründen,

werden südniedersachsenweit zunehmend Berufe flächendeckend

gar nicht mehr ausgebildet.

Bei der Handwerkskammer Hildesheim Südniedersachsen

sieht man diese Tendenz mit Sorge, denn aus dem Kammergebiet

sind bereits einige Berufe ganz real über den Deister

gegangen und komplett verschwunden. Denn es ist ja

nicht so, dass der potenzielle Azubi aus Osterode dann bis

nach Hann. Münden fahren würde, um eine Tischlerlehre

zu machen – der sucht sich was anderes. Verständlicherweise:

Im ersten Ausbildungsjahr sind die Leute oft noch

zu jung, um Auto zu fahren und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

ist die Distanz auch schwierig. Umzuziehen

kommt finanziell nicht in Frage und eine Fahrtkostenübernahme

gibt es nur von ganz wenigen Ausbildungsbetrieben

und nicht vom Land, das seine diesbezügliche Regelung

mit Verweis auf die Haushaltslage seit Jahren aussetzt.

Faktisch ist die Mobilität der Auszubildenden deutlich eingeschränkt.

Die Folge ist das langsame Verarmen der regionalen

Ausbildungslandschaft, weil die Schüler wegbleiben

und die Betriebe irgendwann auch nicht mehr ausbilden.

Würde man seine Ausbildungsangebote hingegen

südniedersachsenweit koordinieren, ließen sich nicht nur

Schwerpunkte in den verschiedenen Ausbildungsgängen mit

großen und damit wirtschaftlich gesunden Klassen bilden.

Gleichzeitig wäre man auch in der Lage, bestimmte Exoten-Fächer

beizubehalten. Vorstellbar wäre, dass je Schule

eine gewisse Anzahl an solchen kleinen Fächern vorgehalten

wird, um die Vielfalt zu erhalten – die Lasten tragen

dann alle gleichermaßen. Hier ist eine gewisse Eile geboten,

denn die alte Regel lautet: Was einmal weg ist, kommt

nicht wieder. Beispiele dafür gibt es bereits: Fotografen,

Raumausstatter und Maßschneider sind schon verschwunden.

Eine abgestimmte Berufsschulentwicklungsplanung

muss viele Lösungen finden: Erhalt der Ausbildungsvielfalt,

um die Abwärtsspirale aus sinkenden Schülerzahlen, weniger

Ausbildungsangeboten, noch weniger Auszubildenden,

Einstellung der Ausbildung in Betrieben und stärker werdendem

Fachkräftemangel zu stoppen. Gleichzeitig müssen

die wirtschaftlichen Ressourcen möglichst optimal genutzt

werden, die Qualität muss erhalten bleiben und ebenso die

Standorte der verbliebenen Berufsbildenden Schulen.

Der demografische Wandel verlangt eigentlich nach

Zentralisierung, die aber ist strukturpolitisch ungünstig,

weil es die Abwärtsbewegung in der Fläche verstärkt. Letztlich

sind alle Akteure gefordert: die Betriebe und sicher

auch das Land, die über Fahrvergütung nachdenken sollten,

um noch Auszubildende zu bekommen; die Innungen,

um über den eigenen lokalen Tellerrand hinauszuschauen

und die Zusammenarbeit nicht nur nicht zu blockieren, sondern

aktiv voranzutreiben; die schülerstarken Schulen, die

akzeptieren müssen, dass wenn der Stärkere abgibt, er zwar

etwas schwächer wird, der Schwache durch das Abgeben

aber tot umfällt. Es würde sicher auch nicht schaden, wenn

sich das Land aktiver kümmern würde. Aber letztlich muss

vor allem der Landkreis Göttingen eine Lösung durchsetzen

und den Weg frei machen für einen regionalen Dialog

mit seinen Nachbarn und den zahlreichen Akteuren, um

über die harten Fakten und Entscheidungen zu sprechen.

Die Neuordnung der Berufsbildenden Schulen ist ein

heißes Eisen. Das kann man fallen lassen und

warten, bis sich ein anderer die Finger verbrennt.

Doch diesen anderen gibt es nicht.

Statistik zum

Thema auf

Seite 141


XXII

ausbildung bildung spezial regjo südniedersachsen

Regjo Südniedersachsen bildung spezial Ausbildung XXIII

Auszubildende bei der Carl Zeiss Microscopy GmbH. Vier Ausbildungsberufe bietet das Unternehmen an, zwei duale Studiengänge wurden

mit der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) und der Universität Göttingen konzipiert.

Das neue Ausbildungszentrum bei Mahr. Den Auszubildenden steht darin ein

moderner Maschinenpark zur Verfügung.

Hochqualifizierte Ausbildung

Bei der Carl Zeiss Microscopy GmbH setzt man nicht nur auf betriebsinterne Ausbildung. In Kooperation mit Hochschulen

werden zudem zwei duale Studiengänge angeboten.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Carl Zeiss Microscopy GmbH

Die Carl Zeiss Microscopy GmbH ist ein Tochterunternehmen

der Carl Zeiss Gruppe und bietet als weltweit einziger Hersteller

Licht- und Elektronenmikroskopiesysteme aus einer Hand. Um

den anspruchsvollen Aufgaben nachkommen zu können, ist es

notwendig, in allen Bereichen motivierte, engagierte und gut ausgebildete

Fachkräfte zu beschäftigen. Die Mehrzahl der Mitarbeiter

aus den Fertigungsbereichen hat daher bei der Carl Zeiss

Microscopy GmbH selbst eine Berufsausbildung absolviert. Auch in

Zukunft legt Carl Zeiss Wert auf eine qualifizierte Ausbildung im

Betrieb. Zurzeit befinden sich dort etwa 40 junge Menschen in der

Ausbildung. Die Ausbildungsberufe Feinoptiker und Industriemechaniker

(Feingerätebau) sind mit zehn und zwölf Auszubildenden

die größten Gruppen. Vier Elektroniker (Geräte und Systeme)

und fünf Industriekaufleute runden die Ausbildungslandschaft im

Bereich der klassischen Ausbildungsberufe ab.

Auf dem Gebiet der akademischen Ausbildung unterstützt

Carl Zeiss in Göttingen zwei technische Studiengänge – Präzisionsmaschinenbau

und Physikalische Technologien – die in Abstimmung

mit der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft

und Kunst) angeboten werden. Diese dualen Studiengänge beinhalten

in der ersten Hälfte der Studienzeit einen Ausbildungsabschluss

zum Feinoptiker beziehungsweise Industriemechaniker.

Mit der Abschlussarbeit nach vier Jahren erreicht man den Status

„Bachelor of Engineering“. Im kaufmännischen Bereich ist ein

ausbildungsbegleitendes Studium an der Berufsakademie in Göttingen

möglich mit dem Abschluss Bachelor of Arts.

Ein umfassendes Portfolio ermöglicht Forschungs- und Routineanwendungen

in den Bio- und Materialwissenschaften. Zum

Produktspektrum gehören Licht- und Laser Scanning Mikroskope,

Elektronen- und Ionen-Mikroskope sowie Spektrometermodule.

Software für Systemsteuerung, Bildaufnahme und -verarbeitung

unterstützt den Anwender. Microscopy ist in 33 Ländern mit Vertriebsgesellschaften

vertreten. Sowohl in Demozentren als auch

vor Ort betreuen Applikations- und Service-Spezialisten die Kunden

weltweit. Hauptsitz des Unternehmensbereichs Microscopy ist

Jena. Weitere Produktions- und Entwicklungsstandorte sind in

Oberkochen, Göttingen und München sowie in Großbritannien

und den USA. Insgesamt beschäftigt der Unternehmensbereich

etwa 3.000 Mitarbeiter. Das Umsatzvolumen beläuft sich auf 650

Millionen Euro.

Karriereinteressierte bewerben sich unter www.zeiss.de/karriere

Neues Ausbildungszentrum

Mahr investiert in seine Unternehmensausbildung: Für 1 Mio. Euro wurde ein Gebäude hochmodern saniert und

ausgestattet. 40 technische Auszubildende lernen ab sofort auf 1.600 Quadratmetern.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Mahr

Mahr investiert ständig in eine hochwertige Ausbildung junger

Menschen. Jetzt hat der Applikationsspezialist für Fertigungsmesstechnik

ein neues Ausbildungszentrum eröffnet. Dazu hat

das Unternehmen ein Gebäude an der Göttinger Carl-Mahr-Straße

unmittelbar gegenüber des Firmensitzes für eine Million Euro komplett

saniert. Hier lernen die technischen Auszubildenden auf über

1.600 Quadratmetern und werden dabei von drei hauptberuflichen

Ausbildern betreut. Die Ausbildungswerkstatt ist auf zwei Etagen

verteilt und trennt die Arbeitsplätze somit räumlich vom Maschinenbereich.

Dieses sorgt für eine ruhigere Atmosphäre. „Eine echte

Lernoase“, meinen die Auszubildenden, „in der wir viel lernen und

uns auf die Prüfungen vorbereiten können.“

Das neue, lichtdurchflutete Ausbildungszentrum ist hochmodern

ausgestattet – mit CNC-Bearbeitungs-, Dreh-, Fräs-, Bohr- und

Flachschleifmaschinen. „Mahr übernimmt bei der Ausbildung junger

Menschen bereits seit 75 Jahren gesellschaftliche Verantwortung“,

betont Stephan Gais, Geschäftsführender Gesellschafter von Mahr.

„Ziel des neuen Ausbildungszentrums ist es, unser bereits hohes

Ausbildungsniveau weiter auszubauen. Zudem ist es für uns wichtig,

hervorragend qualifizierte Fachkräfte später in unser Unternehmen

zu übernehmen.“

Mit dem Ausbildungszentrum setzt Mahr einen neuen Meilenstein

im bisher schon sehr erfolgreichen Engagement für die

betriebsinterne Ausbildung. In den letzten beiden Jahren stellte das

Unternehmen beispielsweise die Bundessieger für den Beruf des

„Industriemechanikers“. Die Azubis im Fach Elektronik nehmen

schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich am Wettbewerb „Jugend

forscht“ teil. Mahr arbeitet eng mit den entsprechenden Berufsbildenden

Schulen sowie als Kooperationspartner mit dem Felix-Klein-

Gymnasium und der Bonifatiusschule in Göttingen zusammen. Darüber

hinaus bildet das High-Tech-Unternehmen in Zusammenarbeit

mit der Göttinger Fachhochschule (HAWK) Studenten der Fachrichtungen

Elektrotechnik und Präzisionsmaschinenbau im dualen „Studium

im Praxisverbund“ aus.


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Über 80 Auszubildende arbeiten bei der KWS SAAT AG in Einbeck. In drei Bereichen werden sechs Ausbildungsberufe angeboten.

Die Ausbildung umfasst vielfältige Aufgaben und Tätigkeiten und bietet jungen Leuten interessante Berufsperspektiven.

Grüner Beruf mit Zukunft

Die KWS SAAT AG bietet ab dem kommenden Schuljahr die novellierte Ausbildung zum „Pflanzentechnologen“

an. Das Aufgabengebiet umfasst die Mitarbeit bei Feldversuchen, im Labor und in Zuchtgärten.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: KWS Saat AG

Seit über 150 Jahren züchtet die KWS SAAT AG aus Einbeck

landwirtschaftliche Nutzpflanzen für die gemäßigte

Klimazone. Seit 1957 beschäftigt das Unternehmen jährlich

über 80 Auszubildende und bildet damit weit über

dem eigenen Bedarf aus. Qualifizierte Ausbilder und

modernste Ausbildungsmethoden gewährleisten die Vermittlung

des kompletten Know-hows und eine hohe Qualität

der Ausbildung. Ab dem Schuljahr 2013/14 bietet die

KWS die novellierte Ausbildung zum „Pflanzentechnologen“

an. Es ist ein klassischer Lehrberuf: Die Auszubildenden

arbeiten überwiegend im Betrieb und besuchen

ausbildungsbegleitend eine Berufsschule. Dieser Ausbildungsgang

wird in den Berufsbildenden Schulen (BBS)

Einbeck angeboten. Zudem planen weitere Firmen, neu

in die Ausbildung in diesem Beruf einzusteigen.

Einsatzgebiete des Pflanzentechnologen sind

Gewächshäuser, Versuchsfelder und Labore. Das Aufgabengebiet

umfasst die Mitarbeit bei Feldversuchen und

Tätigkeiten in Zuchtgärten (zum Beispiel Kreuzungen

von Pflanzen, verschiedene Prüfmethoden, unter anderem

für Pflanzenkrankheiten, Wachstumsbedingungen

oder Pflanzenqualität). Zu den Labortätigkeiten gehören

chemische Analysen, molekularbiologische Untersuchungen

sowie zellbiologische Arbeiten. Mindestens zwei Einsatzgebiete

werden in der Ausbildung vermittelt, die je

nach Betrieb unterschiedlich vorgegeben sind. Die Arbeiten

erfolgen meistens in Teams, die von Wissenschaftlern

geleitet werden.

Moderne Techniken verändern den Arbeitsplatz

immer wieder. Der Beruf des Pflanzentechnologen bietet

einen zukunftsträchtigen Arbeitsbereich der angewandten

Naturwissenschaften vor allem vor dem Hintergrund

der kommenden weltweiten Herausforderungen der Landwirtschaft.

Sie versorgt zunehmend eine größere Anzahl

an Menschen mit Nahrungsmitteln. Auch der Bedarf an

Rohstoffen und Bioenergie aus Pflanzen wächst. Die verstärkte

Nachfrage und der fortschreitende Klimawandel

führen dazu, dass Pflanzen als nachwachsende Ressource

für den Menschen eine immer wichtigere Rolle spielen.

Das Potenzial der Pflanzen zu erschließen und es für die

Herausforderungen einer globalen, nachhaltigen Landwirtschaft

nutzbar zu machen – das ist die Aufgabe der

Pflanzenzüchtung. Mit Aktivitäten in über 70 Ländern der

gemäßigten Klimazone erbringt KWS einen wesentlichen

Beitrag zu einer leistungsfähigen Landwirtschaft. Heute

gehört das Unternehmen weltweit zur Spitzengruppe der

Züchtungsunternehmen.

Alle weiteren Informationen und Kontakte finden Sie unter:

www.pflanzentechnologe.de


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Regjo Südniedersachsen bildung spezial kinder-uni XXVII

Mein Star, der Prof.

Die Kinder-Uni Göttingen erfreut sich im zehnten Jahr ihres Bestehens bei den Dritt- bis Sechstklässlern ebenso wie

bei der Hochschule weiterhin großer Beliebtheit. Denn sowohl Kinder als auch Dozenten profitieren voneinander.

Text und Fotografie: Laura Vele

Mittwochnachmittag, ein voller Hörsaal, unruhiges Murmeln

– eine ganz normale Vorlesung an der Uni Göttingen? Nein,

denn spätestens wenn fast alle Hände nach oben gehen und

Finger schnipsen ist klar, dass hier keine gewöhnlichen Studenten

sitzen. Die vorderen statt der hinteren Reihen sind

zuerst gefüllt und niemand kommt zu spät: Es ist wieder Kinder-Universität.

310 Kinder sind angemeldet, etwa die Hälfte

kommt aus der Stadt Göttingen, die anderen aus den Landkreisen

Göttingen, Northeim und Osterode. Aus Duderstadt zum

Beispiel kommt regelmäßig ein Schulbus mit 35 bis 50 Kindern

von der St-Elisabeth-Grundschule. Die Lehrkräfte begleiten

die Schüler freiwillig, außerhalb ihrer Dienstzeit. Auch Elternteile

sind schon als zweite Begleitperson mitgefahren. „Die

Eltern sind sehr begeistert und es würde laute Proteste geben,

wenn wir die Teilnahme an der Kinder-Uni nicht mehr anbieten

würden“, so Eva Maria Hunold, Leiterin der St.-Elisabeth-

Schule. Das sei aber nicht geplant. Schon seit 2007 organisiert

die Schule für interessierte Schüler die Fahrt zur Kinder-Uni.

Unter dem Titel „Mein Herz – Motor des Lebens“ gibt der

leitende Oberarzt der Kardiologie am Uniklinikum Göttingen,

Professor Lars Maier, eine kurzweilige und kindgerechte

Einführung in die Biologie des Herzens, dessen Aufgaben und

weshalb Fastfood und Rauchen sehr schädlich für die Herzgesundheit

sind. Zur Veranschaulichung dienen Plastikherzen

und eine kurze Sporteinlage, um den Blutdruck am Handgelenk

zu messen. Für Professor Maier ist es die erste Vorlesung

an der Kinder-Uni. Motiviert haben ihn seine eigenen Kinder,

die natürlich auch mit dabei sind. Aber auch der Gesundheitsaspekt

ist ihm sehr wichtig: „Immer jüngere Menschen

um die 40 sind von Herzinfarkten betroffen. Dank der Nichtrauchergesetze

sind die Herzinfarktzahlen zwar etwas gesunken,

trotzdem kann man nicht früh genug mit der Prävention

beginnen.“ Vor seinem Vortrag hatte er gehofft, die komplexe

Thematik verständlich in Kindersprache übersetzen zu können.

Das scheint ihm gelungen zu sein: Die Nachwuchsstudenten

umringen ihn nach Ende der Veranstaltung, um ein

Autogramm zu bekommen.

In diesem Jahr feiert die Kinder-Uni ihr zehnjähriges

Jubiläum. Projektleiter Peter Brammer ist seit den Anfängen

dabei, als er im Wintersemester 2003/2004 mit Hilfe einiger

Studierender das Konzept entwickelte. Das Interesse der Kinder

für Neues und Unbekanntes sollte geweckt und ein früher

Einblick in die Institution Universität ermöglicht werden.

In Workshops und Seminaren können die Kinder auch selbst

experimentieren. Schwierigkeiten, Dozenten für das Projekt


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Links: Peter Brammer ist der Projektleiter der Kinder-Uni. Vor rund zehn Jahren hat er mit Hilfe einiger Studierender das Konzept

entwickelt. Rechts: Die Nachwuchsstudenten umringen Prof. Maier nach seinem Vortrag über „Mein Herz – Motor des Lebens“.

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zu gewinnen, hat es nicht gegeben, sagt Brammer. Denn

auch die Professoren profitieren von der Arbeit mit den

Kindern. Komplexe Sachverhalte kindgerecht aufzubereiten,

ist eine Herausforderung, zudem müssen die Kinder

stark mit eingebunden werden – das fördert didaktische

Qualitäten. Gleichzeitig profitiert auch die Universität

vom positiven Image der Kinder-Uni und einem stärkeren

Medieninteresse.

„Seit Beginn war die Kinder-Uni gut besucht, einen

kurzen Zuwachs gab es nach der schockierenden PISA-Studie,

aber über längere Zeit bleiben nur die Teilnehmer treu,

die echtes Interesse haben“, so Brammer. Schwerpunktmäßig

liegen die Angebote der Kinder-Uni im naturwissenschaftlich-mathematischen

Bereich, auch wenn Themen

wie Dinosaurier oder Ritter die wahren Selbstläufer sind.

So wundert es nicht, dass Sarah Schmitz, neun Jahre alt,

einmal Paläontologin werden möchte. Sie ist schon länger

als Nachwuchsstudentin bei der Kinder-Uni dabei und

wird am Semesterende sogar selbst ein Referat vor ihren

Kommilitonen halten.

Die Idee der Kinder-Uni brachten zwei Redakteure

einer Tageszeitung aus Tübingen auf den Weg, die dafür

2009 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurden. In

Zusammenarbeit mit der Eberhard Karls Universität Tübingen

veranstalteten sie im Jahr 2002 erstmals die Kinder-

Uni Tübingen. Durch einen Artikel in der „Zeit“ wurde die

Veranstaltung dann im ganzen deutschsprachigen Raum

bekannt. 2005 bekam die Tübinger Kinder-Uni schließlich

den Descartes Preis in der Kategorie Wissenschaftskommunikation

überreicht, die höchste Auszeichnung der Europäischen

Union für wissenschaftliche Projekte. Inzwischen

haben deutschlandweit über 70 Universitäten und Hochschulen

das Erfolgsmodell Kinder-Uni übernommen und

angepasst. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schüler

der dritten bis sechsten Klasse aller Schulformen. Dass

es im Grunde seit zehn Jahren gut läuft, zeigen die hohen

Teilnehmerzahlen. Gibt es da noch Raum für Verbesserungen?

„Die Kinder-Uni ist bereits ein Erfolgsmodell“,

hält Brammer fest. „Man kann sie nicht mehr weiter ausbauen,

ohne dass auch der Mehraufwand erheblich steigt.

Mit ehrenamtlichen Mitarbeitern stößt man da jedoch an

seine Grenzen.“ Vorstellen kann er sich aber, eigene Veranstaltungen

für Schüler der Klassen sieben bis neun als

„Junioren Uni“ anzubieten – aus diesen Jahrgängen gibt

es viele Nachfragen von Schülern und Eltern. Wichtig ist,

dass das Interesse an der Universität bis zur Hochschulreife

bestehen bleibt. Denn die Kinder sind nicht zuletzt auch

die Studierenden von morgen.

Ein anderer Aspekt wäre zukünftig vielleicht auch

einmal stärker in den Blick zu nehmen: soziale Gerechtigkeit.

Denn dass die Kinder-Uni nur die bildungsnahe

Schicht ansprechen würde, ist eine langlebige Kritik. So

ganz falsch ist die Annahme nicht: „Hier hatte ich auch

schon ganz viele Vorlesungen“, ermutigt eine junge Mutter

ihr Kind, das ehrfürchtig in den großen Hörsaal blickt,

in dem gleich die Vorlesung von Prof. Maier beginnt. Wirkt

die Kinder-Uni also wie ein verlängerter Arm des selektiven

Schulsystems? Peter Brammer winkt ab und ist sich sicher,

dass Kinder aller Bildungsschichten repräsentiert sind. Er

verweist darauf, dass in den Landkreisen Göttingen, Osterode

und Northeim die Schüler der Klassen drei bis sechs

Programmflyer der Kinder-Uni erhalten. Eine persönliche

Ansprache, zum Beispiel durch Studenten, die als „Kinder-

Uni Botschafter“ in die Klassenzimmer gehen – wie dies in

Göttinger Grundschulen schon gemacht wird – wäre für

manche Kinder wahrscheinlich anschaulicher oder motivierender.

Dass aber Kinder aus bildungsferneren Familien

einen größeren Aufwand erfordern, um sie zu erreichen,

sollte klar sein. In dem Moment, wo die Kinder-Uni mehr

sein soll als eine bloße Spaß-Veranstaltung, wo sie Werbung

macht für Hochschule und damit direkt für einen Bildungsaufstieg

sensibilisiert, in dem Moment sollte sie sich auch

fragen, ob sie nicht fernere „Zielgruppen“ etwas aufmerksamer

ins Visier nehmen sollte.


XXX inklusion bildung spezial regjo südniedersachsen Regjo Südniedersachsen bildung spezial inklusion XXXI

Nachsitzen!

Ab dem kommenden Schuljahr wird die inklusive Schule

verpflichtend in Niedersachsen eingeführt. Fortbildungen

sollen die Lehrkräfte darauf vorbereiten. Hier,

wie auch bei der Ausbildung der Lehramtsstudenten,

besteht aber noch Nachholbedarf.

Text: Laura Vele Fotografie: Marco Bühl

Der Unterricht im siebten Jahrgang der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule

(IGS) in Göttingen läuft herrlich normal

ab. Etwa 15 Schüler sind im Wahlpflichtkurs „Kunst und

Kochen“. Zu zweit oder zu dritt stehen sie an den Tischgruppen.

Manche versuchen sich an der Nähmaschine, andere suchen verschiedene

Stoffe und Muster für einen Schal aus. Der Geräuschpegel

ist etwas höher, die Lehrerinnen geben Hilfestellung bei

den Nähmaschinen. Ein Schüler hat sich an einen Tisch außerhalb

des Klassenzimmers gesetzt und malt in Ruhe mit Kreide an

seinem Bild weiter. Er ist aufgrund seiner geistigen Beeinträchtigung

einer der Schüler mit besonderem Förderbedarf – die IGS,

Gewinner des Deutschen Schulpreises 2012, ist bereits eine Integrationsschule.

Doch die landläufige Vorstellung eines gemeinsamen

Unterrichts von förderbedürftigen und „normalen“ Kindern

und die Realität liegen zumindest hier weit auseinander.

In wenigen Wochen werden förderbedürftige Kinder an allgemeinbildenden

Schulen eingeschult. Eine Herausforderung.

Im pädagogischen Ansatz bedeutet Inklusion, die individuellen

Bedürfnisse und Besonderheiten jedes Kindes anzunehmen

und Schülern mit und ohne Behinderung an jedem

Lernort gerecht zu werden. Ab dem kommenden Schuljahr

2013/14 soll der gemeinsame inklusive Unterricht die Regel

sein. Eltern haben jetzt die Wahlfreiheit, ob ihr förderbedürftiges

Kind eine allgemeinbildende Schule oder eine Förderschule

besuchen soll: an Grundschulen beginnend mit dem 1.

Schuljahrgang, an weiterführenden Schulen ab dem 5. Schuljahrgang.

Bis es losgeht, dauert es also nicht mehr lange, Lehrer

und Schulen, sollte man meinen, sind darauf vorbereitet.

Aus dem Kultusministerium hört man jedoch eher zurückhaltende

Töne. „Die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hat viel zu

spät mit den Vorbereitungen für die inklusive Schule angefangen,

insofern ist es schwierig, in wenigen Wochen zu schaffen,

was über Jahre nicht vorbereitet wurde“, sagt Susanne

Schrammar, die Sprecherin des Kultusministeriums. Aber:

„Der Inklusionsprozess beginnt in Niedersachsen ja zunächst

mit den ersten und fünften Klassen und hier arbeiten bereits

mehr als die Hälfte der Grundschulen in Niedersachsen mit

einem Regionalen Integrationskonzept (RIK), das Ende der

90er Jahre in Niedersachsen eingeführt wurde.“ Ein RIK vereint

Grund- und Förderschulen einer bestimmten Region.

Die Grundschulen nehmen alle förderbedürftigen Kinder aus


Regjo Südniedersachsen bildung spezial inklusion XXXIII

Alltag: Werk-Unterricht mit förderbedürftigen und „normalen“ Schülern, betreut von zwei Lehrern, an der IGS in Göttingen.

Im Fachunterricht Kunststoff stellen die Schüler ihre eigenen Klebebandabroller her. Einer der Schüler, Julian (Bild rechts), hat große Schwierigkeiten,

sich zu konzentrieren. Ein studentischer Einzelfallhelfer (im Hintergrund) achtet permanent darauf, dass sich Julian weiter und wieder seiner

Aufgabe widmet, statt abzuschweifen.

dem jeweiligen Schulbezirk auf und die Förderpädagogen aus

den Förderzentren werden dann in den Grundschulen eingesetzt,

um mit den Grundschullehrkräften zusammen zu unterrichten.

Die Fortbildungsangebote für Lehrer sind, laut Eberhard

Brandt, Landesvorsitzender der Gewerkschaft für Erziehung und

Wissenschaft (GEW) Niedersachsen, sehr stark nachgefragt: „Die

Lehrer möchten wissen, wie man das Lernen mit beeinträchtigten

Kindern plant und wie zusammen mit Förderschullehrkräften

gemeinsamer Unterricht konzipiert wird. Es müssen allerdings

mehr Fortbildungen angeboten werden als es bisher gibt.“ Auch

Wolfgang Vogelsaenger, Leiter der IGS in Göttingen, schätzt den

Bedarf an Fortbildungen für die Lehrer als sehr hoch ein, auch

wenn für ihn ein Mentalitätswandel das Entscheidende ist: „Das

Wichtigste ist eine andere Haltung als die, die der klassische Lehrer

entwickelt hat: dass eben nicht das Fach im Mittelpunkt steht.“

Um die Lehrkräfte zu unterstützen, hat das Kultusministerium

Qualifizierungsangebote aufgelegt, mit denen Lehrer nach

und nach weitergebildet werden. Grundschullehrer nutzen diese

seit 2011, Lehrkräfte weiterführender Schulen nehmen seit Herbst

2012 an den Fortbildungsmaßnahmen teil. 90 sogenannte „Teamer“

wurden dafür ausgebildet. Die Teamer sind selbst Lehrkräfte

des Primar-, Förderschul- und Sekundarbereichs, die in Zusammenarbeit

mit der Universität Oldenburg für die Qualifizierung

der Kollegen vorbereitet wurden. Als Zweierteams führen sie

jeweils fünfeinhalbtägige Schulungen für bisher insgesamt über

2.500 Lehrkräfte durch. Zum Vergleich: 2011 gab es in Niedersachsen

rund 65.000 hauptberufliche Lehrkräfte. Die Schwerpunkte

der Fortbildungen liegen in den Bereichen Unterrichtsgestaltung,

Förderplanung und Diagnostik, Prävention und Intervention

bei Verhaltensauffälligkeiten; der Umgang mit heterogenen

Lerngruppen soll ebenso vermittelt werden wie die Erstellung von

Handlungskonzepten bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen.

Fortbildungen für die Lehrer müssen vor Ort, in den Schulen

und im Unterricht selbst, stattfinden.

Wichtig ist der Praxisbezug, Fortbildungen sind daher am effektivsten

vor Ort, in den Schulen und mit den Schülern selbst.

An der IGS geschieht das sozusagen „on the job“: „Unsere Förderschullehrer

bilden unsere Fachlehrer mit aus, indem sie

gemeinsam den Unterricht abhalten. Sie geben ihr Wissen

an die Kollegen ganz automatisch weiter“, so Vogelsaenger.

Die regionalen Fortbildungen sind in Niedersachsen an

neun Kompetenzzentren delegiert. Im Raum Südniedersachsen

wurde dafür etwa das Netzwerk Lehrerfortbildung

(NLF) an der Georg-August-Universität Göttingen eingerichtet.

Jedes Kompetenzzentrum ist für die Entwicklung, Organisation,

Durchführung und Evaluation der von ihm angebotenen

regionalen Fortbildung für öffentliche Schulen

verantwortlich. Inhaltliche Schwerpunkte liegen - neben der

Inklusion - in der Unterrichts- und Schulentwicklung, der Leseförderung,

der Medienbildung und Deutsch als Zweitsprache.

Einen Weiterbildungsmaster „Inklusive Pädagogik und Kommunikation“

bietet seit Oktober 2012 die Universität Hildesheim an.

Er ist berufsbegleitend studierbar und wird gut angenommen,

berichtet Dr. Margitta Rudolph. Sie ist Direktorin des Weiterbildungszentrums

der Uni Hildesheim und hat den Studiengang mit

konzipiert. In der Regel sitzen in einem Semester 25 bis 30 Studierende

aus Deutschland und der Schweiz. Auch die Studierendengruppen

sind heterogen zusammengesetzt: von Erziehern, Lehrkräften

aller Schulformen über Schulleiter und Sozialpädagogen.

Fort- und Weiterbildungen sind wichtig, aber die Umsetzung inklusiven

Unterrichts fängt schon in den Lehrplänen des Lehramtsstudiums

an. Dabei haben selbst Universitäten, die Förderschullehrer

ausbilden, einen gewissen Veränderungsbedarf. Der Umgang

mit förderbedürftigen Kindern wird zwar gelehrt, das heißt aber

nicht automatisch „inklusive“ Ausbildung. Denn in Zukunft müssen

sie auch „normale“ Kinder mit berücksichtigen. „Die Fachlichkeit

spielt bei den Sonderpädagogen eine ganz andere Rolle

als beim Regelschullehrer. Das Verhältnis von Fachlichkeit und

inklusivem Denken wird zur Debatte gestellt werden“, so Dr. Dirk

Jahreis, Geschäftsführer des Netzwerks Lehrerfortbildung an der

Uni Göttingen. „In der Ausbildung der Förderpädagogen muss sich

in Zukunft außerdem widerspiegeln, dass sie nicht mehr nur für

den Unterricht mit förderbedürftigen Kindern ausgebildet werden,

sondern mehr und mehr als Experten. Sie werden als Berater

tätig sein und das Unterrichten in den „Förderschulen“ ist nur

noch ein Teil ihrer Arbeit.“ Auf der anderen Seite steht im Bereich

der Ausbildung von Lehrkräften für allgemeinbildende Schulen

aber immer noch die fachliche Ausbildung und weniger das Kind

im Mittelpunkt. „Bereiche wie Pädagogik und Psychologie müssen

zunehmend in die Ausbildung mit einbezogen werden“, so

Prof. Gisela Schulze, Institutsdirektorin für Allgemeine Sonderpädagogik

Rehabilitation an der Universität Oldenburg. In Oldenburg

wird zum Beispiel das Wahlmodul „Hören, Lernen, Inklusion“

angeboten, das für alle Lehramtsstudiengänge offen ist. Einzelne

Angebote sind also vorhanden, allgemein aber haben Studenten,

die nicht Sonderpädagogik studieren, kaum Zugang zu solchen

Angeboten. „Wünschenswert an der Uni Göttingen wäre

eine Professur mit der Professionalisierung Heterogenität. Denn

auch, wenn hier keine Förderschullehrer ausgebildet werden, brauchen

wir die Expertise dafür. Das läuft in der Hochschulstruktur

über Professuren, was natürlich auch Geld kostet“, betont Prof.

Hermann Veith, wissenschaftlicher Leiter des Netzwerks Lehrerfortbildung.

„Inklusion als Sparmodell wird nicht funktionieren.

Inklusion ist zeit- und finanzintensiv“, meint auch Gisela Schulze.

Einen Ansatz für die Eingliederung von Inklusion in die Curricula

zeigt das Nachbarland Bremen. Dort ist seit dem Wintersemester

2011/2012 für alle Lehramtsstudenten eine Qualifizierung

im Studienschwerpunkt Heterogenität verpflichtend. Der

Schwerpunkt liegt in den Bereichen der interkulturellen Bildung,

der inklusiven Pädagogik und Deutsch als Zweitsprache.

Immerhin, die ersten zaghaften Schritte sind in der Lehrerausbildung

zu erkennen, wenngleich entschiedenes Handeln anders


XXXIV INKLUSION bildung spezial Regjo Südniedersachsen

In den Integrationsklassen gibt es mit einem Fach- und einem Förderschullehrer eine ständige Doppelbesetzung. Die Abstimmung

zwischen den Lehrkräften und die Öffnung der Lehrziele über das Fachliche hinaus sind neue Herausforderungen im Lehralltag

mit förderbedürftigen Schülern.

aussieht. Denn dass Lehrerausbildung und Lehrrealität

weit auseinander liegen, ist ein altbekannter Kritikpunkt.

„Das Studienseminar macht immer noch den Fehler,

dass die einzelne Stunde im Mittelpunkt steht. Die

Studenten schreiben fünf bis zehn Seiten Unterrichtsentwurf

für nur eine einzige Stunde. Das hat mit Vorbereitung

auf die Realität nichts zu tun“, macht Wolfgang Vogelsaenger

an einem Beispiel deutlich. „Man kann nicht 24

Stunden Unterricht pro Woche so vorbereiten, wie man

das im Studienseminar gelernt hat. So viel Lebenszeit hat

man gar nicht. Und das überfordert die Lehrer. Es kann

nicht sein, dass man jahrelang die Ausbildung macht,

sich dann aber nicht für den Beruf vorbereitet fühlt.“ Die

Gefahr der Überlastung sieht auch Gisela Schulze von der

Uni Oldenburg: „Die Lehrer müssen erkennen, dass auch

sie nur Teil eines Systems sind. Sie müssen lernen zu erkennen,

wann sie bei einem bestimmten Problem nicht weiterkommen

und andere Spezialisten einschalten müssen.“

Statt wie früher hinter sich die Tür schließen und

den Unterricht mit jahrelanger Routine abhalten zu können,

sind bei Inklusion multiprofessionelle Teams gefragt:

Fachlehrer leiten zusammen mit Sonder- und Sozialpädagogen

als Team die Klasse. Das heißt, oft jahrzehntealte

Gewohnheiten über Bord zu werfen, umzudenken.

Birgit Schewe-Roscher ist Förderschulpädagogin und

kam vor 15 Jahren an die IGS Göttingen. Davor war sie

an einer Förderschule tätig. Die Umstellung war anfangs

sehr groß, was in erster Linie dem gemeinsamen Unterrichten

geschuldet war: „Die Chemie muss stimmen. Je

besser man miteinander arbeiten kann, desto besser kann

man den Unterricht gestalten und auch eine Bindung zu

den Schülern aufbauen. Allgemein kann man sagen, dass

sich im Kollegium eine sehr viel größere Offenheit entwickelt

hat, die am Anfang so nicht da war. Inklusiver Unterricht

läuft nicht ohne Spannung oder reibungslos, aber

wenn die Basis stimmt, wächst man an den Konflikten.“

„Inklusion als Sparmodell wird nicht funktionieren –

sie ist zeit- und finanzintensiv.“ Prof. Gisela Schulze.

Die Herausforderung durch Inklusion ist für die Lehrkräfte

eine vielschichtige und große. Allerdings hört Inklusion

nicht nach Schulschluss auf. „Wichtig ist zu erkennen, dass

die Lehrer die Inklusion nicht alleine stemmen können“,

so Gisela Schulze. „Sie ist ein Anliegen der ganzen Gesellschaft

und sollte nicht auf die Pädagogik oder die Schulzeit

begrenzt sein.“ Und es sind nicht nur, wie oft geglaubt,

geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder, die einen

größeren Unterstützungsbedarf haben. Schließlich wird

jedes Kind im Laufe seines Schullebens einmal Förderbedarf

haben – und sei es nur der Trost aufgrund des verstorbenen

Kaninchens.


egjo südniedersachsen portrait 85

Gut fürs Lernen.

Und alles andere.

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Stefan Gemmeke (links) ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in der Göttinger Kanzlei Renneberg + Partner, Dr. Lars Niemann

(rechts) ist Wirtschaftsprüfer bei der Hannoveraner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft N.Treuhand.

Prüfung mit Mehrwert

Schwachstellen erkennen, Prozesse optimieren, Sicherheitslücken schließen – die Kooperation Nordwest

zeigt, wie Unternehmen aus der Jahresabschlussprüfung mehr herausholen als nur ein Testat.

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TM und © 2012 Apple Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Text: Rüdiger von Schönfels

Einmal im Jahr kündigen sich in größeren Unternehmen die

Wirtschaftsprüfer an, um Buchhaltung und Jahresabschluss

unter die Lupe zu nehmen. Die Abschlussprüfung wird von

vielen Unternehmen für eine lästige Pflichtübung gehalten;

ein zusätzlicher Nutzen zum Bestätigungsvermerk wird verkannt.

„Dabei bieten wir den Unternehmen sehr viel mehr

als nur ein Testat“, sagt Stefan Gemmeke von Renneberg +

Partner in Göttingen. Ein Mehrwert kann laut Gemmeke

beispielsweise in der Identifikation von Schwachstellen in

den Abläufen des geprüften Unternehmens bestehen.

Gemmeke ist einer von fünf Wirtschaftsprüfern der

Kooperation Nordwest, einem Verbund von vier Wirtschaftskanzleien

in Niedersachsen und Hamburg, die ein

gemeinsames Ziel verfolgen: die interdisziplinäre Beratung

von Mittelständlern in den Bereichen Steuern, Recht, Wirtschaftsprüfung

und Betriebswirtschaft. Zur Kooperation

Nordwest gehören neben Renneberg + Partner die Kanzleien

Lüders Warneboldt & Partner und Passarge + Killmer

sowie die N.Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

mit insgesamt rund 120 Mitarbeitern.

„Als Wirtschaftsprüfer verkaufen wir in erster Linie

die Sicherheit, dass der Jahresabschluss ordnungsgemäß

aufgestellt wurde“, sagt Lars Niemann von der N.Treuhand

in Hannover. An diesem Testat haben die Stakeholder der

Unternehmen ein elementares Interesse: „Gesellschafter,

Banken, Gläubiger, Arbeitnehmer und das Finanzamt wollen

wissen, ob das Management ordentlich arbeitet und

brauchen ein unabhängiges Urteil“, erklärt Niemann.

Bei der Jahresabschlussprüfung gehen die Wirtschaftsprüfer

risiko- und prozessorientiert vor. Dabei stoßen

sie auch auf Schwachstellen, die dem Management

verborgen geblieben sind. „Es kann zum Beispiel sein,

dass die Eingangsrechnungen bei Kreditoren nicht ordnungsgemäß

erfasst und verarbeitet werden“, berichtet

Niemann von einem Praxisfall. Als Folge hat das Unternehmen

Rechnungen doppelt bezahlt. Bis die Wirtschaftsprüfer

den Fehler bei der Jahresabschlussprüfung aufgedeckt

haben. Dabei reichen oft einfache Maßnahmen, um

Problemzonen zu meistern. Beispiel Unterschlagung: „Dieses

Risiko lässt sich durch eine bessere Aufgabenverteilung

auf mehrere Mitarbeiter und das Vieraugenprinzip

eindämmen“, erklärt Gemmeke und verspricht: „Für jedes

Risiko gibt es eine passende Lösung.“

Auch in den IT-Systemen der Unternehmen finden die

Wirtschaftsprüfer der Kooperation Nordwest offene Flanken.

Für besonders riskant halten Gemmeke und Niemann

unkontrollierte Zugriffe von Softwarelieferanten auf vertrauliche

Unternehmensdaten. Auch nicht nachvollziehbare

Programmänderungen durch IT-Dienstleister gehören

zu den typischen Problemzonen im IT-Bereich. In anderen

Fällen erlauben falsche Zugriffsrechte zu vielen Mitarbeitern

den unkontrollierten Zugriff auf Daten und Programme.

„Dann besteht die Gefahr der vorsätzlichen oder

versehentlichen Manipulation“, warnt Niemann.

Wenn die Experten der Kooperation Nordwest bei

Abschlussprüfungen auf Schwachstellen stoßen, ist das für

die Unternehmen eine echte Chance: „Wir zeigen Mittelständlern

Schwachstellen auf und erklären die Gefahren“,

sagt Wirtschaftsprüfer Stefan Gemmeke. Sein Kollege

Lars Niemann ergänzt: „Nur wer seine Problemzonen

erkennt, kann seine Prozesse verbessern und Risiken

minimieren.“

Weitere Informationen unter www.kooperationnordwest.de

www.adam-soft.de | Telefon (0551) 50096-0 | E-Mail goettingen@adam-soft.de | Raseweg 4, 37124 Rosdorf bei Göttingen


86 xxxxxx regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen portrait 87

Konstanter Anspruch

Das Unternehmen Ruhstrat feiert dieses Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Die Firma kann auf eine lange

Erfolgsgeschichte zurückblicken, die eng mit der Region Südniedersachsen verbunden ist.

Gründer damals 1888 (von links: Adolf

und Ernst Ruhstrat) – und Unternehmer

2013: Daniela, Steven und Andrea

Ruhstrat (von links).

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ruhstrat

Die Unternehmerfamilie Ruhstrat aus Göttingen feiert mit ihren

Firmen Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik GmbH sowie Ruhstrat

Facility Management GmbH dieses Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum.

Das in der vierten Generation geführte Unternehmen steht

für technische Kompetenz und Fortschritt in zahlreichen technischen

Entwicklungen. Den öffentlichen wie dem privaten Kunden

wird ein breites Spektrum an individueller Technik für die Leistungsbereiche

Klima, Wärme, Sanitär, Elektrik, Sicherheit und

Automation angeboten.

Die Erfolgsgeschichte begann am 1. April 1888 in der Lange-

Geismar-Straße in Göttingen. Das durch ihren Vater geweckte Interesse

an der Elektrotechnik brachte die Brüder Adolf und Ernst

Ruhstrat dazu, in ihrem Elternhaus das Unternehmen Gebrüder

Ruhstrat mit einem Lehrling und einem Gesellen zu gründen. 1897

versorgten sie eines der ersten Häuser in der Göttinger Innenstadt

mit Strom. Damals hatte Göttingen rund 22.000 Einwohner. Zu

den ersten Produkten des Unternehmens gehörten Telefonapparate,

Feuermelder und Diebstahlsicherungen. Acht Jahre später begann

Ruhstrat mit der Fertigung erster Schaltanlagen, die auch heute

noch hergestellt werden. Jeder Schaltschrank ist ein Unikat, welches

Ruhstrat selbst entwirft und programmiert.

Seit 1972 bietet das Unternehmen rund um die Gebäudetechnik

alles aus einer Hand an: Elektrik, Wärme, Klima, Sanitär,

Sicherheit und Automation. Der Fokus liegt klar auf einer ganzheitlichen

Beratung und Betreuung. Ein Trend ist im Bereich der

Gebäudeeffizienz zu erkennen: „Wir wollen für unsere Kunden

maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die sowohl ökologisch,

energetisch als auch wirtschaftlich überzeugen“, sagt Geschäftsführer

Steven Ruhstrat. Bei Neubauten sind heute die einzelnen

Bereiche der Gebäudetechnik viel stärker integriert und müssen

gut aufeinander abgestimmt werden. Ruhstrat bearbeitete im vergangenen

Jahr rund 700 Privataufträgen – vom einfachen Wasserhahn

bis zum Schwimmbad. Dazu kamen Projekte von großen

Auftraggebern und das alles in einem Umkreis von bis zu 150 Kilometern

rund um Göttingen – die „Grenze“ ist qualitativ bedingt,

denn nur so kann noch effektiv gearbeitet werden. Zusammen mit

der Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik feiert auch die Ruhstrat

Facility Management GmbH Jubiläum, die sich auf die Bereiche

Sicherheitsdienst, eine Notruf- und Serviceleitstelle sowie Reinigungs-

und Hausverwaltungsservice spezialisiert hat – die Führung

beider Unternehmen liegt weiterhin in Familienhand, inzwischen

in vierter Generation.

Ein wichtiges Thema für die Zukunft ist auch weiterhin die Ausbildung

junger Menschen. Schon jetzt kann Ruhstrat eine der höchsten

Ausbildungsquoten in Südniedersachsen aufweisen: Von den

insgesamt 200 Mitarbeitern sind 44 Auszubildende und das in

sechs Ausbildungsberufen – eine stolze Quote von etwas über 20%.

Mit verschiedenen Programmen, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit

mit Schulen oder den Zukunftstagen im Unternehmen,

sollen Jugendliche verstärkt für die handwerklichen Ausbildungsberufe

begeistert werden. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen,

der sich in diesem Handwerksbereich besonders deutlich bemerkbar

macht, möchte Ruhstrat sich zudem als Top-Arbeitgeber Südniedersachsen

2013 qualifizieren lassen. Ziel dabei ist es, sich im

Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter als attraktiver Arbeitgeber

zu positionieren.


88 portrait regjo südniedersachsen

Bild: electriceye - Fotolia.com

regjo südniedersachsen portrait 89

„Ich wünsche ihnen, dass ihre Zukunft

von diesem Abend profitiert.“ Dr. Piero Micic

Der Unternehmertag des MEKOM Regionalmanagements hat sich als Forum des Austausches in der Osteroder Wirtschaftslandschaft – und darüber

hinaus – wohl etabliert. Highlight ist jedesmal wieder der hochkarätige Gastvortrag des Abends. Diesmal zum Thema Zukunft in Unternehmen.

Blick in die Zukunft

Mitte Mai lud das MEKOM Regionalmanagement zusammen mit Harz Energie zu den 12. Unternehmertagen in Osterode

am Harz ein. 280 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zu einem intensiven Austausch.

Text: Valerie Talmann Fotografie: Polygo

„Wir haben mit dem Thema Zukunft den Nerv der Zeit getroffen“,

bewertete Dr. Rainer Beyer, Vorstandsvorsitzender des MEKOM

Regionalmanagements Osterode am Harz e.V., den Schwerpunkt

des Unternehmertags. Das Konzept des Veranstalters, unter dem

Motto „miteinander sprechen – gemeinsam handeln“ einmal jährlich

die Unternehmer der Region zum intensiven Diskurs einzuladen,

hat sich als erfolgreich erwiesen.

Dieses Jahr war der hochkarätige Gastredner des Abends Dr.

Pero Micic, einer der führenden Zukunftsmanager Europas. Er

nahm die rund 280 Teilnehmer mit auf eine interessante Reise in

die Unternehmenszukunft. In seinem Vortrag „Wie Profi-Unternehmer

ihre Zukunft gestalten“ gab Micic an zahlreichen Beispielen

und mit der Erfahrung aus mehreren hundert Projekten eine

konkrete Anleitung für das praktische Zukunftsmanagement im

Alltag eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Verwaltung.

Professionelle Unternehmen bauen sich inzwischen ein

Zukunftsmanagement-System auf, um eine eigene Einschätzung

ihrer Zukunft zu entwickeln und somit Chancen für das eigene

Unternehmen zu entdecken. Fragen, die sich Unternehmen stellen

müssen, sind zum Beispiel, welche Methoden der Zukunftsforscher

in der Praxis anwendbar sind oder wie man eine mentale

Brücke zwischen Tagesarbeit und Zukunftsforschung bauen kann.

Mit Micics Schlusswort „Ich wünsche ihnen, dass ihre Zukunft von

diesem Abend profitiert“, wurde dann der Startschuss zur Kontaktpflege

eingeläutet. Diese Gelegenheit nutzten viele Akteure

der Region, unter anderem der Landrat des Landkreises Göttingen

Bernhard Reuter oder die erste Kreisrätin des Landkreises Goslar

Kathrin Weiher. Über Landkreis und Landesgrenzen hinweg ist

der Unternehmertag als ein kommunikatives Forum für die Harzer

Wirtschaft gut etabliert.


90 Druck regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen Soziales 91

Das höchste Gut des Unternehmens sind und bleiben die Mitarbeiter: 35 Männer und Frauen beschäftigt die Goltze Druck

GmbH heute. Geschäftsführer Klaus Fromm legt dabei besonderen Wert auf ein kollegiales Miteinander.

Für die Zukunft gedruckt

Steter Wandel als Leitmotiv: Seit über 60 Jahren ist die Goltze Druck GmbH auf dem Markt positioniert. Ein neuer

Schwerpunkt des Unternehmens ist das klimakompensierte Drucken.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ronald Schmidt

An die Goltze Druck GmbH & Co. KG in Göttingen stellt Geschäftsführer

und Mitinhaber Klaus Fromm ähnliche Anforderungen wie

an sich selbst: Fromm ist gelernter Buchdrucker und studierte nach

seiner Prüfung zum Industriemeister-Druck noch Betriebswirtschaften.

Konstante Weiterentwicklung ist bei Goltze deshalb fester

Bestandteil des Unternehmenskonzeptes. Stets mit der Zeit gegangen,

hat die Druckerei nicht nur in neue Maschinen investiert und

sich auf Nischen spezialisiert, sondern setzt zudem auf ein zertifiziertes

Qualitätsmanagement und klimakompensiertes Drucken.

Das Unternehmen, das 1951 durch Erich Goltze gegründet

wurde, ist heute im Gewerbegebiet Göttingen-Grone ansässig und

beschäftigt 35 Mitarbeiter. Im Laufe der Jahre investierte die Druckerei

immer wieder in modernere Maschinen, bereits 1959 forcierte

Goltze den Einstieg in den Offsetdruck. Auch die Buchbinderei

und der Broschürendruck wurden stetig modernisiert. Dabei wird

Qualität nach wie vor groß geschrieben. Zum Beweis ließ sich das

Unternehmen bereits 1999 vom TÜV nach DIN EN ISO 9001:2008

zertifizieren. „Damit garantieren wir unseren Kunden Produktionssicherheit

und Effektivität im Bereich Offsetdruck“, erklärt

Geschäftsführer Klaus Fromm.

Seit 2012 setzt die Druckerei Goltze zudem auf klimakompensiertes

Drucken und wurde dafür mit dem Zertifikat der Druckund

Medienverbände (BVDM) ausgezeichnet. Es bescheinigt, dass

alle CO 2

-Emissionen, die vom Papierverbrauch bis zur Endlogistik

bei der Produktion von Druckerzeugnissen entstehen, ausgeglichen

werden. Diese Leistung kann auf Wunsch auftragsbezogen angewendet

werden. Dazu werden Klimaschutz-Zertifikate der Firma

FirstClimate erworben – zu einem Preis, der anhand der Auftragsdaten

und mit Hilfe des Klimarechners des BVDM berechnet wird.

Das Geld kommt anschließend einem Emissionsminderungsprojekt

zugute, zum Beispiel einem Windpark in der Türkei. Über eine individuelle

Identifikationsnummer kann der Kunde im Internet unter

www.bvdm-online.de nachvollziehen, welches Projekt er unterstützt

hat. Zudem erscheint das entsprechende Logo „Print-CO 2

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kompensiert“ auf dem Druckerzeugnis.

Neben dem klassischen Offsetdruck setzt das Unternehmen

seit Herbst 2012 auch auf den professionellen Digitaldruck. Dafür

wurde in eine neue Maschine der Marke Xeros investiert, die

Druck, Schnitt und Heftung in einem Arbeitsgang bewältigt. Zudem

strebt Goltze Druck einen Ausbau der Produktion und Verarbeitung

von Kleinfalzungen aus Dünndruckpapier an. Verwendung finden

diese zum Beispiel in Form von Verpackungsbeilagen. „Für diese

Nische gibt es einen hohen Bedarf, den wir uns zunutze machen“,

so Klaus Fromm. Mit dem Produkt „Goltze Lightface 50G“ ist das

Unternehmen zudem exklusiver Partner verschiedener Pharmaund

Kosmetikhersteller.

Auch mit der Zeit gegangen ist der Internetauftritt des Unternehmens.

Dort bietet Goltze Einblicke in die regelmäßig erweiterte

Ausstattung der Druckerei und präsentiert das vollständige Portfolio

– vom Offsetdruck bis hin zur Druck-Veredelung, für die sich

das Unternehmen ebenso einen Namen gemacht hat. Ob klassische

Folienkaschierung, aufwendig gestaltete Prägungen oder spezielle

Lackierungen, zum Einsatz kommen sowohl innovative als

auch konventionelle Veredelungstechniken. Damit werden nicht

nur ästhetische Zwecke verfolgt, sondern zudem sollen die Druckerzeugnisse

vor Abnutzung und dem Einfluss von UV-Strahlen

geschützt werden. Die Druckerei Goltze wird dafür selbst in Kürze

eine eigene neue Unternehmensbroschüre präsentieren.

Die Druckerei im Internet finden Sie unter www.goltze.de

Das Team von geniusgöttingen lud 14 auswanderungsinteressierte Niederländer ein Wochenende lang in die Region ein,

um ihnen den Lebens- und Arbeitsraum Südniedersachsen näherzubringen.

Niederländer auf Jobsuche

Im April besuchten vierzehn Niederländer im Rahmen der von geniusgöttingen organisierten „Immigration Days“ den

Lebens- und Arbeitsraum Südniedersachsen.

Text: Laura Vele Fotografie: geniusgöttingen

Die steigenden Arbeitslosenzahlen, hohe Immobilienpreise und

Lebenshaltungskosten sowie das sich wandelnde soziale Klima sind

Gründe, warum sich viele Niederländer über einen neuen möglichen

Arbeits- und Lebensraum in Deutschland Gedanken machen.

Der Kontakt zwischen geniusgöttingen und den Niederländern

entstand bereits im Februar auf der Auswanderungsmesse in

Utrecht (Niederlande). Die EMIGRATE ist Europas größte und bestbesuchte

Veranstaltung für Aus- und Einwanderer, Arbeitssuchende

und Geschäftsleute. 14 auswanderungsinteressierte Niederländer

folgten nun im April der Einladung des geniusgöttingen-Teams, die

Region Südniedersachsen vor Ort kennenzulernen.

Geniusgöttingen ist eine gemeinsam von Wirtschaft, Wissenschaft,

Politik und Verwaltung getragene Dachmarken-Intitiative

zur Positionierung der Region Südniedersachsen. Unterstützt wurde

sie dabei von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim

und der Region Göttingen, der Agentur für Arbeit Göttingen, der

IHK Geschäftstelle Göttingen sowie den regionalen Sparkassen und

Volksbanken. In einer ersten Gesprächsrunde wurde den Gästen

die Region Südniedersachsen vorgestellt. Im Anschluss unternahm

die Gruppe eine Führung durch Göttingens Altstadt. Die Zentrale

Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) im Berufsinformationszentrum

(BIZ) der Agentur für Arbeit informierte die Gäste über

Arbeitsplatzaufnahme und -möglichkeiten in Südniedersachsen.

Im Anschluss standen Mitarbeiter der Agentur für Fragen bereit.

Neben den Informationen zur Arbeitssituation gab die Sparkasse

Duderstadt Auskunft über die Immobilienstruktur in der Region.

„Hier war das Interesse der Teilnehmer weniger stark ausgeprägt,

da für die niederländischen Gäste bei einer Umsiedlung zunächst

die Arbeitsplatzaufnahme an erster Stelle steht“, sagt Helene Spillner,

Projektmitarbeiterin von geniusgöttingen.

Ihren Abschluss fand die Informationsveranstaltung im BIZ

durch einen regen Austausch von Kommunen und Landkreisen,

der Agentur für Arbeit und den bereits in der Region lebenden

Niederländern. Die persönlichen Erfahrungen waren für die Gäste

besonders interessant. Am Nachmittag stand dann eine gemeinsame

Rundfahrt auf dem Programm, um den Niederländern die

Region schmackhaft zu machen. Über Staufenberg ging es nach

Hann. Münden, wo Bürgermeister Klaus Burhenne die Gruppe im

Empfang nahm. Anschließend ging die Reise weiter in die Samtgemeinde

Dransfeld, wo der Gaußturm besichtig wurde, von dem

die Gäste dank der guten Wetterlage einen imposanten Blick über

Teile Südniedersachsens bekamen.

Zu den Teilnehmern hält geniusgöttingen weiterhin Kontakt.

Ein niederländisches Ehepaar hatte schon während der Rundfahrt

überlegt, ihr Haus in den Niederlanden für ein halbes Jahr zu vermieten

und hier ein halbes Jahr „auf Probe“ zu leben. Jetzt werden

sie erst mal in den Sommerferien Urlaub in der Region machen.

Auch nächstes Jahr wird das geniusgöttingen-Team wieder an der

Auswanderungsmesse in Utrecht teilnehmen und auch wieder

Immigration Days anbieten. Einige Teilnehmer aus diesem Jahr

haben schon ihr Interesse an einer erneuten Teilnahme bekundet,

falls das Rahmenprogramm modifiziert wird.


92 fusion regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen fusion 93

Hochzeit mit Anlauf

Die beschlossene Fusion der Landkreise Osterode und Göttingen wird erst zum 1. November 2016 vollzogen – der

Nebel um den Südniedersachsenplan der Landesregierung lichtet sich erst langsam.

Text: Rüdiger Reyhn Grafik: Eva-Katarina Griesheimer

Mehr als drei Jahre noch werden die Landkreise

Göttingen und Osterode am Harz

formal selbständig bleiben – die im März

2013 beschlossene Fusion wird erst zum 1.

November 2016 wirksam. So lange amtieren

die 2011 gewählten Kreistage und so

lange arbeiten auch Bernhard Reuter und

Gero Geißlreiter als Verwaltungschefs: Auf

diese bislang strittige Lösung haben sich in

einem Gespräch bei Innenminister Boris

Pistorius Verantwortliche der rot-grünen

Mehrheiten beider Kreistage verständigt.

Abgenickt hat den Deal auch Lothar

Koch – der Duderstädter Landtagsabgeordnete

hat für die CDU-Fraktion zugesagt,

wegen der Dehnung der Amtszeit Geißlreiters

nicht zum Staatsgerichtshof nach Bückeburg

zu ziehen. Denn nach derzeitiger

Rechtslage dürfte Geißlreiter nur bis Oktober

2013 die Osteroder Kreisverwaltung leiten.

Im Herbst 2013 aber einen Landrat zu

wählen, für den es drei Jahre später keinen

Landkreis mehr gibt, wäre absurd. So

will denn Pistorius kurzfristig eine verfassungsrechtlich

einigermaßen wasserdichte

„Lex Geißlreiter“ zimmern. Schon

seit März stimmen sich die neuen Partner

eng ab. Im Vorfeld von Gremiensitzungen

beispielsweise des Regionalverbandes und

der Datenverarbeitungszentrale (KDS) werden

sie künftig abgestimmt Position beziehen.

Im Juni haben beide Kreisausschüsse

in Osterode gemeinsam getagt und sich

auf fünf Projekte verständigt, die sie beim

Innenministerium zur Bezuschussung eingereicht

haben. Für das Projekt „Dorfmoderation

– Dörfer im Aufbruch“, den flächendeckenden

Breitbandausbau, die

Förderung des Radverkehrs, das betriebliche

Gesundheitsmanagement sowie für den

Bau einer Portalkrananlage an der Weserumschlagstelle

in Hann. Münden erhoffen

die Landkreise 60 Millionen Euro aus

der Strukturförderung.

Mit 77 Millionen Hochzeitsprämie

rechnen sie als Belohnung für ihr Zusammenwachsen.

Mittel aus dem Ende 2009

zwischen Land und kommunalen Spitzenverbänden

vereinbarten Zukunftsvertrag

haben bis Ende März 2013 auch die Samtgemeinde

Walkenried und die Stadt Bad

Sachsa (9 Mio. für die Fusion), die Stadt

Bad Lauterberg (9,4 Mio. für die Eigenentschuldung)

sowie die Samtgemeinde

Dransfeld und die Stadt Duderstadt (6,1

Mio. und 12,3 Mio. jeweils für die Eigenentschuldung)

beantragt. Städte wie Göttingen,

Bad Gandersheim und Uslar hatten

sich bereits zuvor mit Landeshilfe weitgehend

entschuldet.

Bis März 2013 hatten 35 Kommunen

landesweit Anträge für 26 Entschuldungsvorhaben

mit einem Gesamtvolumen von

652 Mio. Euro gestellt. Problem bei der

Sache: Erst einmal sind nur noch 112 Millionen

im Topf. Deshalb beschloss die Landesregierung

im Juni eine Anschlussfinanzierung

von bis zu 788 Millionen Euro.

Damit können alle fristgerecht eingereichten

Anträge bedient werden.

Viel weniger absehbar ist, wie viel Geld

aus dem von Sonderstaatssekretärin Birgit

Honé betreuten „Südniedersachsenplan“

fließt. Ministerpräsident Stephan Weil

hatte im April bei einem Besuch in Weende

für die Zeit bis 2020 von „mehr als 100

Millionen“ gesprochen, aber offen gelassen,

wer zu den Empfängern gehören soll.

Reuter hatte Weil eine 150 Seiten umfassende

Broschüre überreicht, in der der wissenschaftliche

Berater des Regionalverban-

des, Dr. Gerd Cassing, Grundlagen für eine

Beteiligung am Südniedersachsenplan formuliert

hatte. Unter dem ironisch formulierten

Titel „Wo liegt Südniedersachsen?“

hatte die FDP-Landtagsfraktion der Landesregierung

eine Antwort auf diese Frage entlocken

wollen. Mit Erfolg. Stadt und Landkreis

Göttingen, Northeim und Osterode

gehören ganz sicher dazu, so die Festlegung

aus Hannover. Und die Landkreise Goslar

und Holzminden. Vielleicht sogar angrenzende

Bereiche weiterer Landkreise.

Klarheit klingt anders. Deshalb setzen

Reuter und Geißlreiter darauf, dass in den

Südniedersachsenplan nur die drei Landkreise

mit Göttingen als Oberzentrum aufgenommen

werden. Nach einem Vorstandsbeschluss

übernimmt der Regionalverband

die Koordinierung der Antragstellungen

möglicher Projektträger – weiß jedoch, dass

Geld aus diesem im Wesentlichen aus Brüssel

gespeisten Plan so schnell nicht fließen

wird. Denn bislang streiten Rat und EU-

Parlament über die Höhe des Budgets für

die neue EU-Strukturförderperiode 2014 bis

2020. Solange sie sich nicht einig sind, können

auch die Landesregierungen ihre Programmplanungsdokumente

nicht aufstellen.

Birgit Honé wird nun zu einer ersten

Regionalkonferenz einladen, die am 23.

Oktober zur Umsetzung des Südniedersachsenplans

stattfinden soll.

Die Verantwortlichen in der Region

Göttingen nehmen deshalb die Aufgabe mit

in die Sommerpause, ihre Projektideen für

den Südniedersachsenplan weiter zu konkretisieren.

Sie wissen, dass sich ab dem 1.

Januar 2014 über den Südniedersachsenplan

hinaus neue Landesbeauftragte daran

machen werden, Entwicklungskonzepte für

die früheren Regierungsbezirke zu erarbeiten.

Für die Region Göttingen würde

das eine engere Zusammenarbeit mit dem

Großraum Braunschweig bedeuten. Wie auf

einer Fläche, die bis nach Wittingen in der

Lüneburger Heide reichen würde, gemeinsame

Schwerpunkte erarbeitet werden

sollen, ist vielen Verantwortlichen schleierhaft.

Inhaltliche Anhaltspunkte bietet

indes die Strategie Europa 2020. Sie fordert

eine klare Orientierung zur Innovation. Die

politischen Entscheidungsträger, so heißt

es in Brüssel, sollen die Zusammenhänge

zwischen den verschiedenen Aspekten von

intelligentem, nachhaltigem und integrativem

Wachstum im Auge behalten.

Entwickelt werden sollen Strategien,

die auf eine – so das neue Zauberwort –

„intelligente Spezialisierung“ abstellen und

Antworten auf komplexe Entwicklungsherausforderungen

geben. Projekte können

sich auf die Energiespeicherung und

das betriebliche Gesundheitsmanagement

beziehen oder die Sicherstellung der ärztlichen

Versorgung auf den Dörfern ins Auge

fassen. Gleichzeitig geht es um die Vorbereitung

weiterer Voten der beiden Kreistage:

Im August wollen sie den Gebietsänderungs-

sowie Entschuldungshilfevertrag

beschließen. Vorbereitet werden dann ein

Haustarifvertrag für die Beschäftigten und

eine Jobbörse, bei der es um Einsatz- und

Aufgabenbereiche der Beschäftigten des

neuen Landkreises Göttingen gehen soll.

An seiner Zukunft arbeitet auch der

Landkreis Northeim. Dazu gehört die Wahl

eines Landrats am 22. September. Mit

Unterstützung seiner Partei, der SPD, tritt

Amtsinhaber Michael Wickmann wieder

an – gegen Herausforderer Dr. Bernd von

Garmissen von der CDU.


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Die Tour d’Energie ist das Radsportereignis in Göttingen und für viele Radsportler ein Pflichttermin.

Zur diesjährigen neunten Auflage des Fahrradrennens waren rund 3.200 Teilnehmer angemeldet.

Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ulf Seemann

Die Tour d’Energie zählt zu den größten Sportereignissen

Göttingens und ist ein Magnet für die Region Südniedersachsen

– etwa die Hälfte der über 3.000 Teilnehmer

kam aus einem bundesweiten Einzugsgebiet. Auch in diesem

Jahr waren die Veranstalter – die Göttinger Sport und

Freizeit GmbH & Co. KG, der Tuspo Weende e.V. und die

biciKLETTEN e.V. – überaus zufrieden mit dem Verlauf der

Veranstaltung. Pünktlich zum Startbeginn zeigte sich die

Sonne, so dass die Fahrer bei besten Wetterbedingungen

von der Sparkassen-Arena aus in Richtung Rosdorf starten

konnten. Geradelt wurde über 46 oder 100 Kilometer.

Nachdem das Hauptfeld unterwegs war, kamen die jüngsten

Sportler zum Zug: Für die Drei- bis Zwölfjährigen begann

im Zielbereich die Mini-Taggi- und die Taggi-Tour, an denen

148 Kinder teilnahmen.

Viele potente Sponsoren unterstützen das Fahrradrennen

seit Jahren, insbesondere die Stadtwerke Göttingen,

E.ON Mitte und die Sparkasse Göttingen – diese waren vor

neun Jahren spontan dabei, als die Erfolgsgeschichte noch

nicht absehbar war, und leisten seitdem eine sensationelle

Unterstützung in Form von technischen Hilfen, Materialund

Sachleistungen, ohne die das Rennen nicht stattfinden

könnte; Karstadt Sports hat die jeweils ersten drei

Preise aller Strecken gesponsert und trat zudem als offizieller

Partner der Tour d’Energie auf. „Als größter Sportanbieter

am Standort mit der größten Auswahl im Radsportbereich

war es für uns selbstverständlich, als Partner

diese Sportveranstaltung zu unterstützen“, sagt Lars Pätzold,

Filialleiter von Karstadt Sports.

Manuel Kirfel, der Sieger über 100 Kilometer bei den

Männern, sieht die Besonderheit der ansonsten weniger

anspruchsvollen Streckenführung am Hohen Hagen, dem

480 Meter hohen Berg im Dransfelder Stadtwald: „Der

Hohe Hagen, der circa 20 Kilometer vor dem Ziel ist, bietet

einerseits Ausreißern die Chance sich abzusetzen und

andererseits Teams mit Sprintern die Chance, die Ausreißer

einzuholen und einen Massensprint zu erzwingen.

Somit ist es von der Streckenführung her ein selbst

zu gestaltendes Rennen.“ Auch die Stimmung beschreibt

Kirfel als überragend: „Es gab viele Zuschauer, nicht nur

beim Empfang im Zielbereich, sondern auch in den Ortschaften

während des Rennens, die uns anfeuerten.“ Das

betonte auch Beate Zanner, die Siegerin über 100 Kilometer

der Frauen: „Die Stimmung und die Freude der Fans

entlang der Strecke war beeindruckend. Das I-Tüpfelchen

war dann die „Feier“ aller Athleten am Hohen Hagen.“ Insgesamt

11.000 Zuschauern sollen die Tour verfolgt haben.

Zanners Fazit: „Göttingen ist ein Muss.“


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Otfried Gericke war über 20 Jahre Vorsitzender des Vereins Elternhilfe für das krebskranke Kind. Das vom Verein gebaute Elternhaus

bietet Eltern, deren Kinder in der Uni-Klinik liegen, Betreuung und eine Unterkunft in der Nähe ihrer Kinder.

Ein Zuhause auf Zeit

Das Elternhaus des Vereins Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen feiert dieses Jahr sein 25-jähriges

Bestehen. Direkt gegenüber der Kinderklinik finden Eltern Unterstützung in Zeiten der familiären Lebenskrise.

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Text und Fotografie: Sven Grünewald

Hoffnung, Bangen, der Tod oder ein glücklicher Ausgang

wohnen hier Zimmer an Zimmer. Das Elternhaus für das

krebskranke Kind Göttingen wurde vor 25 Jahren gegründet,

um Eltern, deren Kinder in die Kinderklinik des Universitätsklinikums

eingewiesen wurden, eine Unterkunft

zu bieten. Mehr als das. „Für uns war von Anfang an sehr

wichtig, dass die Eltern nicht nur in unmittelbarer Nähe

ihres Kindes wohnen können, sondern auch psychosozial

begleitet werden. In so einer Situation ist es wichtig, dass

die Eltern sich an jemanden wenden können, der ihre Sorgen

und Nöte versteht und ihnen mit Rat und Tat zur Seite

steht. Das kommt auch dem Kind unmittelbar zugute, wenn

die Eltern stabil bleiben“, sagt Otfried Gericke, der zwei

Jahrzehnte lang Vorsitzender des Elternhilfe-Vereins war.

Für gewöhnlich landen in der Uni-Klinik die harten Fälle

aus einem größeren Umkreis um Göttingen. Die Eltern, die

unmittelbar bei ihrem Kind bleiben wollen, können für ein

paar Nächte direkt am Bett ihres Kindes bleiben, auf einer

Notliege. Die ist aber nur eine Notlösung. Gerade Krebserkrankungen

können sich lange hinziehen – um trotzdem

eine Elternbegleitung des Kindes zu ermöglichen, wurde

das Elternhaus gebaut. Wer hier wohnt, kommt in der Regel

aus dem weiten Umfeld von Göttingen, gelegentlich von

weiter her oder aus dem Ausland.

Anderthalb Jahre dauerte einer der bisher längsten

Aufenthalte eines Elternteils, manche können mit ihrem

Kind bereits nach wenigen Tagen nach Hause gehen. Die

Geschichten sind jedes Mal individuell und oft genug gibt

es eben kein Happy End. Das ist hier Alltag. Doch hilft das

Elternhaus, wo es kann und wo es gewollt wird. Drei psychosoziale

Mitarbeiter begleiten die Eltern, in der Gemeinschaftsküche,

im Garten können sich die Betroffenen untereinander

austauschen. Die betroffenen Eltern, oft genug

selbst überfordert mit der Situation, finden hier den so notwendigen

Halt und gleichzeitig trotz schwerster Erkrankungen

des Kindes ein Stück Zuhause und Routine mit besuchenden

Freunden und Verwandten.

Das Elternhaus hat sich bewährt, neben der Betreuung

während des Klinikaufenthaltes des Kindes gerät für den

Verein inzwischen zunehmend der Bereich Nachsorge in

den Blick. Wenn die Eltern mit einem kranken Kind nach

Hause kommen, ist auch diese Situation ungewohnt; ein

Todesfall ist nur schwer zu überwinden, oft auch gar nicht

– für Eltern, aber auch Geschwister. Durch das gemeinsame

Leben im Elternhaus entstehen Verbindungen, die oft

lange Jahre Bestand haben. Bei den jährlichen Festen werden

die ehemaligen Bewohner eingeladen, viele kommen

immer wieder nach Göttingen zurück, auch wenn damit

schmerzhafte Erinnerungen verbunden sind. Oder wie es

eine Mutter an das Elternhaus schrieb: „Die Erinnerungen

sind etwas, das uns nicht genommen werden kann, und

obwohl wir uns oft gewünscht haben, Ihr Elternhaus niemals

kennen gelernt zu haben, so verbinden wir heute auch

schöne Erinnerungen daran. Dieses Haus ist wirklich wie

eine Zuflucht und es hat dazu beigetragen, dass unser Sohn

bis zum Schluss so lebenslustig und offensiv war. Es war ein

Stück Ersatz-Zuhause und hat ihm ein kleines bisschen seinen

letzten Wunsch erfüllt, wieder mal nach Hause zu dürfen.

So konnte er wenigstens mit seinen Geschwistern und

seinem Freund noch einmal unbelastet spielen.“

Für Spender:

Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V.

Sparkasse Göttingen: BLZ 260 500 01 Kntnr. 83006

Volksbank Göttingen 260 900 50 Kntnr. 247008000

Spenden sind ebenfalls in die Stiftung möglich.


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Völkerverständigung via Göttingen

Das GSO zu Besuch in Bratislava. Anlässlich der Feier 20 Jahre deutsch-slowakische Beziehungen wurden

die Musiker gezielt zum Festakt geladen.

Text: Sven Grünewald Fotografie: Peter Bánoš

Es ist schon erstaunlich, dass die deutsch-slowakische

Freundschaft ausgerechnet über Südniedersachsen läuft.

Alles verdankt sich persönlicher Beziehungen. Der deutsche

Botschafter in Bratislava, Dr. Axel Hartmann, stammt

aus dem Harz, ging im Pädagogium Bad Sachsa zur Schule,

studierte dann in Göttingen in den 60er Jahren Jura und

war entsprechend seit der Jugend mit dem Göttinger Symphonie

Orchester vertraut. Die Kontakte in die alte Heimat

hat sich Hartmann bewahrt. Eine Zufallsbegegnung mit

einer Mitarbeiterin des GSO auf einem Geburtstag im Harz

brachte ihn dann auf die Idee, das GSO auch einmal nach

Bratislava einzuladen – dort hatte das niedersächsische Rieseorchester,

wie es gerne auch genannt wird, bis dato noch

nie gastiert. Die Verknüpfung mit der Jubiläumsfeier ergab

sich dann fast ganz von alleine. Andernfalls hätte er wohl

ein anderes Orchester eingeladen.

Zu der unter der Schirmherrschaft der Außenminister

der beiden Länder stehenden Veranstaltung erschienen

rund 600 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und

Kultur und erlebten das Göttinger Symphonie Orchester

mit der fantastischen Violinistin Tianwa Yang und unter

der Leitung von Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller

mit einem spannenden Programm, bestehend aus Stücken

von Emmanuel Chabrier, Felix Mendelssohn Bartholdy

und Ludwig van Beethoven. Das Haus war ausverkauft, am

Ende gab es Standing Ovations und für Göttingen wurde

auch gleich noch ein bisschen Werbung gemacht.


100 kultur regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen kultur 101

9 Exponate

Das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) lud seine Freunde,

Förderer und Partner zum „GSO-Soirée – Circle of friends“, um

Danke zu sagen und Geld für Schülerprojekte einzusammeln.


102 kultur regjo südniedersachsen regjo südniedersachsen kultur 103

Die Göttinger Prominenz erschien zum geschlossenen Galaabend des Göttinger Symphonie Orchesters und steigerte fleißig um wertvolle Spenden-Exponate

mit. Die Erlöse fließen in die Finanzierung ehrenamtlicher Projekte des Orchesters, speziell in die Arbeit mit Kindern.

Text: Sven Grünewald Fotografie: Ronald Schmidt

„Einen Abend voll Freude im Freundeskreis“, wünschte Rainer

Kallmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Göttinger Symphonie

Orchester GmbH, den Anwesenden in der zu etwa zwei Dritteln

vollen Aula der Universität Göttingen. Damit leitete er die in Folge

sehr unterhaltsame Soirée ein, auf der das GSO gut gelaunt aufspielte

und ein Christoph-Mathias Mueller sich in unterhalterischer

Bestform präsentierte. Das zentrale Anliegen des Abends formulierte

Christian Tachezi, der Geschäftsführer des GSO: „Wir haben

in den letzten Jahren sehr viel in ein Gesamtkonzept investiert, Kinder

mit Musik zu erreichen. Wir haben viele tolle Spender, aber um

das Niveau halten und ausbauen zu können, benötigen wir mehr.“

Etwa 5.000 Euro kostet ein einziger Schulbesuch das GSO –

allein 15 gab es im vergangenen Jahr. Das GSO bemüht sich intensiv,

schon die Kleinsten im Kindergarten zu erreichen, nicht nur,

um sie an Musik heranzuführen, sondern um dadurch auch die

Pforte zu anderen Künsten und Teilbereichen der Kultur zu öffnen.

„Wir sind selbst ein Teil dieser kulturellen Bildung“, machte Tachezi

deutlich. „Und wenn Sie auf Kinderkonzerten beobachten, wie Kindergesichter

anfangen zu leuchten – das sind die schönsten Ereignisse.“

Und das Kinder-Engagement trägt Früchte. Der noch junge

Pizzi&Cato-Club des GSO für Kinder von 0 bis 12 Jahren erfreut sich

reger Beliebtheit. Zum Zeitpunkt der Soirée am 27. April zählte der

Club 123 Mitglieder – das jüngste ist erst 6 Monate alt (Eltern sind

begeisterte Musiker).

Damit das Engagement der Musiker in Zeiten ausblutender

öffentlicher Haushalte so weitergehen kann, wurden wie im Jahr

zuvor wieder großzügige Spenden versteigert. Christoph-Mathias

Mueller erwies sich mit seinem fröhlichen Charme dabei als durch-

aus geschickter Auktionator: Zunächst kam ein Paar handgefertigter

Ohrstecker („...wunderschön gearbeitet...“) aus 585 Roségold mit

Süßwasserperlen „unter den Hammer“ (Spende von Meike Werk) –

für 260 Euro verkauft. Als Nächstes war ein Buddenbrooks-Filmposter

von 2008 dran (Spende von Christoph Langer), von Armin Mueller-Stahl

handsigniert („Soll seine beste schauspielerische Leistung

gewesen sein.“) – verkauft wurde es für 270 Euro. Zwei Premium-Tickets

für die 2. Faktor-Premium-Lounge mit noch unbekanntem Top-

Referenten und von ihm handsignierten Erinnerungsobjekt (Spende

von Marco Böhme) wurde für 440 verkauft. Objekt Nummer vier

war ein Bauhaus-Klassiker von 1927 – der Club Folding Chair D4

(Spende von Torsten Helten; „Passt überall rein, lässt sich zusammenklappen

und besonders bequem!“), für 900 Euro verkauft. Das

Bläsertrio des GSO ging für 2.000 Euro zur einmaligen Verwendung

weg. Ein Collier, gespendet von Wolfgang Lüttge, mit Schmucksteinen

und Diamanten („Das funkelt so schön und die verschiedenen

Farben passen zu jedem Kleid!“), fand für 1.200 Euro einen Abnehmer.

Ein violettes Designerkleid („Es sieht an jedem gut aus! An

jeder.“), gestiftet von Friederike Lohrengel, fand für 1.500 Euro einen

neuen Besitzer. Und zuletzt ging ein besonderes Event in die Bieterrunde:

ein Dirigat beim Neujahrskonzert 2014 des GSO („Ein wirklich

schöner Moment da oben. Ich gebe das nicht gerne her.“) für den

Radetzky-Marsch – inklusive einer zehnminütigen Dirigier-Einweisung

(„Mehr brauchen Sie nicht.“) von Müller. 2.200 Euro brachte

dieses einmalige Erlebnis. Einziger Wermutstropfen des Abends:

Im Vergleich zum letzten Jahr war die Spendenbereitschaft etwas

zurückhaltender, was auch daran erkennbar war, dass das Ölgemälde

„Spiritoso“ von Dietmar Robert Schröter keinen Abnehmer fand.


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regjo südniedersachsen Lifestyle 107

Genießen für Feingeister N o 2

Die grenzenlose Vielfalt von Genuss und Ästhetik gibt breiten Raum zum Ausprobieren, die eigenen Sinne zu schärfen

und Perspektiven zu überdenken. Diesmal: Teezubereitungskunst und Betrachtungen zum Business-Dresscode.

Die hohe Kunst der Teezubereitung

Text: Sven Grünewald, Christian Michaelis Fotografie: Sven Grünewald

Tee in einen Beutel (oder noch schlimmer: abgepackt im Beutel),

kochendes Wasser drauf, fünf Minuten ziehen lassen? Gratulation,

das ist die sicherste Methode, jegliches Aroma zu ruinieren.

Will man hingegen das Teearoma optimal herauskitzeln, sind

Experimentierfreude, Fingerspitzengefühl und ein Haufen besonderer

Regeln nötig. Doch im Grunde ist jeder Tee wie eine Schneeflocke

– ein Unikat. Um dessen Besonderheiten zu entdecken, muss

man ganz genau hinschauen. Die wichtigsten Hilfsmittel zur aromaintensivsten

Zubereitung von Blatttees sind: Thermometer,

Glaskanne, Handsieb, Eieruhr und eine Waage. Aber keine Angst:

Selbst, wenn die Teezubereitung kompliziert erscheint, kann man

eigentlich nicht viel falsch machen. Denn es gibt nicht die perfekte

Teezubereitungsformel.

Noch ein paar Worte zur Lagerung...

Das große Stichwort heißt zunächst einmal Aroma-Verlust. Tee lässt

sich quasi ewig lagern, nur verliert er mit der Zeit und insbesondere

durch Sauerstoffkontakt Aroma, vor allem die blumigen Noten (der

Tee „dampft ab“) – zum Beispiel sollte man einen Flugtee Darjeeling

innerhalb eines halben Jahres trinken; bei Japanern (die blumigen

Tees, nicht die billigen) ist das ähnlich. Und der Tee nimmt Umgebungseinflüsse

auf. Daher ihn nie direkt in metallene Teedosen

einfüllen, sondern ihn immer in der originalen Verpackung belassen

(und dann gerne in eine Teedose) und so luftdicht wie möglich

verschließen. Leider ist das in vielen Teeläden noch nicht angekommen

– achten Sie mal drauf: Da wird der Tee aus der originalen

Großverpackung umgefüllt und direkt in Metall- oder Holzkisten

gelagert. Arrivederci Aroma! Bei luftdichter und kühler Lagerung

kann sich das Aroma hingegen auch schon einmal bis zu zwei Jahre

halten (die hochwertigen Tees werden im Teeladen daher auch im

Kühlschrank gelagert).

...und zum Wasser...

Von der Härte des Wassers hängt die Teemenge ab: je weicher, desto

weniger. Tee sollte man mit möglichst weichem Wasser zubereiten;

bei zu viel Kalk empfiehlt sich ein Wasserfilter. In Göttingen

allerdings ist das Wasser von sehr guter Qualität. Den Unterschied

schmeckt man: Die blumigen Aromen können sich gut entfalten,

während in hartem Wasser Aromanuancen nicht wahrgenommen

werden können. Bei hartem Wasser bildet sich zudem eine Schicht

aus Fluor (erkennt man nach einiger Zeit am Film auf der Oberfläche),

die leider ziemlich viel Geschmack bindet. Der Tee hat in hartem

Wasser auch keine Leuchtkraft mehr, sondern sieht trübe aus.

Noch eines zur Temperatur. Man sagt pauschal: Schwarztees mit

kochendem Wasser aufbrühen, Grüne und Weiße aber nur mit

80°. Das sollte man berücksichtigen. Der Grund ist allerdings ein

rein geschmacklicher – bei 100° gehen die wertvollen Inhaltstoffe

des Grünen und Weißen Tees nicht kaputt, sehr wohl jedoch das

Aroma.

...und zur Teemenge

Hat man grad keine Waage zur Hand, kann man als Daumenregel

festhalten, dass ein gehäufter Teelöffel etwa 2,5 bis 3 Gramm Tee

entspricht – bei Tees mit kleinem, zerhäckselten Blatt: Darjeelings,

Ceylon, Assam, billige Grüntees etc. Bei großem Blatt oder wenn

das Blatt etwa flach zusammengerollt ist, kann das Gewicht teils

sehr deutlich davon abweichen. Und noch ein Tipp für Kaffeetrinker:

Diese sollten etwas mehr Tee nehmen, weil sie sonst nicht so

viel rausschmecken.

1. Freischwimmend aufbrühen – der Klassiker

Teearten: alle Schwarztees (mit kochendem Wasser) und (mit auf

80° abgekühltem Wasser) einfache Grüntees und Weiße Tees – aber

keine Pu-erhs.

Technik: Die sicherlich einfachste Zubereitung: Den Tee lose (nicht

in einem Teebeutel oder Metallei!) in eine große Glaskanne geben

und mit heißem Wasser freischwimmend aufbrühen.

Dosierung: etwa 6 bis 10 Gramm pro Liter (je nach Geschmack und

Wasserhärte).

Ziehzeit: Nach 60 Sek. bis 3 Min. den Tee abgießen – hier ist Ausprobieren

angesagt! Einstiegstipp für alle Tees: 2,5 Min. Ziehzeit sind

ein guter Richtwert. Ab 3 Min. lösen sich verstärkt die Gerbstoffe,

was dem Tee eine unangenehme Bitternote gibt, weniger als 2 Min.

lassen den Tee eventuell wässrig schmecken.

2. Vom Blatt trinken – für Profis

Teearten: überwiegend Grüne, Oolongs (und hier die schwach

fermentierten – oft Jade Oolongs genannt), auch einige wenige

Schwarze (vor allem hochwertige chinesische, weil die selten bittern)

– und keine Pu-erhs!

Technik: Die individuelle Zubereitung in einem Glas ist dem Auf-


108 Lifestyle regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen Lifestyle 109

„Dresscode – Yay or Nay?“

gießen in der Kanne vorzuziehen, weil sich dort durch die längere

Ziehzeit eher Bitterstoffe lösen. Den Tee mit kochend heißem bis

leicht abgekühltem Wasser übergießen – aber nur so, dass er gut

bedeckt ist und sich vollsaugen kann (maximal 1 3 der Glashöhe).

Nach einer gewissen Ziehzeit das Glas mit abgekühltem Wasser von

50 bis 60 Grad auffüllen und „vom Blatt“ trinken – Abgießen ist

nicht nötig. Man nimmt vielfältigere Nuancen wahr – und es ist

einfacher.

Dosierung: circa 1 Gramm auf 0,2-0,3 Liter.

Ziehzeit: leider abhängig von Geschmack und Teesorte; 3 bis 5 Minuten

bis hin zu einer halben Stunde sind möglich – das wenige Wasser

kühlt so schnell ab, dass sich nur wenig Bitterstoffe lösen.

3. Mehrfachaufgüsse – für Genießer

Teearten: Oolongs, Grüne (insbesondere Japaner, nur ganz wenige

Chinesen), Pu-erhs.

Technik: Faustregel zur Aufbrühtemperatur: bei Pu-erh und Oolong

90°-100°, Grüne 80°, Japaner (Senchas) 60°. Den Tee in eine

kleine Kanne geben, dann mit einer geringen Menge Wasser (0,1

bis 0,2 Liter pro Person) übergießen und schnell wieder abgießen.

Anschließend wiederholen. Letztlich kann man so viele Aufgüsse

machen, wie man halt Geschmack rausbekommt. Je teurer/hochwertiger

der Tee, desto häufiger wird man ihn aufgießen können.

Es gibt Tees, die kann man fünf- bis zehnmal aufgießen, sehr alte,

gut gereifte Pu-erhs und teure Oolongs kann man bis zu dreißigmal

aufgießen – ist eine Frage des Geschmacks, die Intensität nimmt

mit Folgeaufgüssen natürlich ab.

Dosierung: Sehr schwierig! Abhängig davon, wie groß die Wassermenge

pro Aufguss ist und wie viele Aufgüsse man insgesamt

trinkt. Als Orientierung: 2 Gramm für 0,1 Liter. Man trinkt pro

Aufguss eher kleine Mengen aus Teeschalen.

Ziehzeit: Den ersten Aufguss sofort wieder abgießen. Den zweiten

Aufguss (gemeinhin der beste – die Chinesen sagen: „Die erste Tasse

für den Feind, die zweite für den Freund.“) dann etwa 10 Sek. ziehen

lassen und die Zeit bei jedem Folgeaufguss im Durchschnitt um

weitere 10 Sek. verlängern. Wenn der Geschmack abflacht (ungefähr

nach dem 5. Aufguss) das Wasser wieder erhitzen, dann aber

auch die Ziehzeit etwas reduzieren.

Leider sind die Ziehzeiten pro Aufguss stark teeabhängig: Man muss

letztlich für jeden Tee neu herausfinden, wie sich der Geschmack

entfaltet. Tipp: Kleinblättrige Tees reagieren durch ihre große Oberfläche

schnell aromaintensiv und ziehen daher eher kürzer.

Sonderfall Sencha: Den 1. Aufguss 30 bis 120 Sek. ziehen lassen; 2.

Aufguss 5 Sek. (erreicht man schon allein durchs Aufgießen und

gleich wieder Abgießen), ab dem 3. Aufguss 10 bis 15 Sek. Nach

dem 4. oder 5. Aufguss ist bei Japanern dann eigentlich Schluss. Die

Mengenempfehlung liegt bei 1 Gramm auf 0,1 Liter.

Überspitzt gesagt gilt für die ideale Zubereitung: Wenn man herausgefunden

hat, wie es für einen Tee geht, ist er auch schon alle!

Text: Milla von Krockow

Der Sommer steht endlich vor der Tür. Die Temperaturen klettern

erfolgreich nach oben und die Vorfreude, sich rund um die Uhr in

luftig leichte Kleidung zu hüllen, während man seinen Durst am tropischen

Cocktail mit Schirmchen stillt, steigt. Wenn da nicht noch

die Arbeit wäre. Zum einen hält sie davon ab, an Körperbräune zuzulegen

und zum anderen wäre da die unbequeme Arbeitskleidung,

die einen von Montag bis Freitag im Büro begleitet. Der förmliche

Anzug, mit passender Krawatte und Blazer mit Rock und Strumpfhose

- na hervorragend, das ist Sommer pur.

Wie schön es doch wäre, sich individuell nach Lust und Laune

für den Berufsalltag zu kleiden. Sei es im Sommer das Hawaiihemd

oder am Montag der Pyjama. Mode und Styling sind der moderne

Ausdruck des Individuums. Mit jedem Jahrzehnt wird sie exzentrischer

und besonders die jungen Träger immer mutiger. Aus allen

Ecken und Straßen schreien sie uns ihre Meinung förmlich entgegen,

mal klassisch, mal grell, mal unpassend, mal anziehend. Doch

was möchte uns ein Dresscode im Unternehmen sagen? Nehmen wir

eine Bankfiliale. Nie kommt man in den Genuss, die Person hinter

dem Bankangestellten-Outfit wahrzunehmen. Kein optischer

Ausdruck der Persönlichkeit, geschweige denn Körperschmuck oder

ein Drei-Tage-Bart. Ist dort etwa kein Platz für die eigene modische

Meinung und das Individuum? Stattdessen erblicken uns 365 Tage

sachliche Monotonie, graue und anthrazitfarbene Steifheit. Was will

dieser Einheitslook? Die Sache tritt in den Vordergrund und das

einheitliche Erscheinungsbild vermittelt Seriosität. Die Verpackung

erweckt also eine Erwartung an den Inhalt und „manipuliert“ dabei

natürlich auch ein Stück. Denn nicht alle Vögel, die schön sind, singen

auch schön, wie schon der Lateiner wusste.

Doch auch der Dresscode unterliegt einer Globalisierung in

ihrer modischsten Form und die deutsche Bürolandschaft hat da

optisch noch etwas Aufholbedarf. Man schaue einmal südlich der

Alpen: Mailänder Geschäftsmänner kommen gelegentlich auch ohne

die obligatorische Krawatte zum Meeting und Geschäftsfrauen sind

nicht verpönt, wenn sie in Signalfarben gehüllt auf sich aufmerksam

machen. Auch der „Casual Friday“ etabliert sich weltweit und ist aus

zahlreichen Unternehmenskulturen nicht mehr wegzudenken. Die

Sehgewohnheiten verändern sich zunehmend und das dürfen Sie

auch gern im Büro wagen. Individualität ist heutzutage ein

Trumpf, Konventionalitäten dürfen gebrochen werden –

solange man nicht übertreibt (ein Pyjama wird sich

also wahrscheinlich nie etablieren). Die Knigge-

Erfolgsformel lautet nicht umsonst:

„Eigener Stil +

Etikette

+ Esprit“. Vielleicht

klappt’s

ja irgendwann

auch mal in

der Bankfiliale

unseres

Vertrauens.

Bilder: Steve Cukrov, Elnur, Alliance, Alexandra Karamyshev, Alexandra Karamyshev, Ingus Evertovskis - Fotolia.com


110 kalender regjo südniedersachsen

regjo südniedersachsen kalender 111

International

Erforschend

Frisch

Krisenfest

Für die 30. Walkenrieder Kreuzgangkonzerte konnten internationale

Künstler gewonnen werden, darunter die argentinische

Klarinettistin Giora Feidman.

Die Ausstellung „Spurensuche in der Kulturlandschaft“

bietet Einblicke in die Wirtschaftsförderung

vor 300 Jahren.

Eine rauchige Stimme und eingängige Gitarrenklänge

sind typisch für die Musik des Iren

Ryan Sheridan.

Wie Theaterautoren für Politiker Krisen bewältigen, zeigt auf

humorige Weise das realsatirische Stück „Feelgood“ von

Alistair Beaton.

Klassik, Ballett

Ausstellungen

Jazz, Rock, Pop, Schlager

Theater, Kabarett, Musical

20. Juli 2013

Very Klezmer – die Klarinettistin Giora Feidman

und das Münchner Ensemble Gitanes

Blondes erproben neue Wege der

Klezmer-Musik

20.00 Uhr, Kreuzgarten, Kloster Walkenried

20. Juli 2013

Orgelmatinee – Ulrike Hastedt zeigt

ihr Können an der Hillebrand-Orgel der

Münsterkirche

11.00 Uhr, Kirche St. Alexandri, Einbeck

25. Juli 2013

Clavierabend – der Göttinger Gerrit Zitterbart

spielt auf seinem Flügel Werke von Johannes

Brahms

19.45 Uhr, Clavier-Salon, Göttingen

27. Juli 2013

Munich Brass Connection – das Blechbläserquintett

spielt Werke von Paul Dukas, Claude

le Jeune sowie weiteren Komponisten

20.00 Uhr, Zehntscheune Freden

03. August 2013

The Messiah – Händel-Oratorium, dargeboten

vom Chor der Singakademie Harz, dem

Göttinger Barockorchester sowie vier Solisten

16.00 Uhr, St. Martin, Nörten-Hardenberg

11. August 2013

Orgelkonzert – Friedhelm Flamme spielt an

der Creutzburg-Orgel der Kirchengemeinde

17.00 Uhr, Kirchengemeinde St. Cyriakus,

Duderstadt

18. August 2013

Liedernachmittag – mit Werken von Robert

Schumann, Franz Schubert, Gustav Mahler

16.30 Uhr, Böllenkamp 12, Imbshausen

23. August 2013

Sinnlichkeit – der Kammerchor CantART widmet

sich Liedern der Komponisten Heinrich

Schütz, Otto Lechner und Friedrich Delius

19.00 Uhr, St. Marienkirche, Osterode am

Harz

23. August 2013

Elbtonalpercussion – Jan-Frederick Behrend,

Wolfgang Rummel, Andrej Kauffmann

und Stephan Krause mit einem Crossover aus

Klassik, Jazz und Neuer Musik

20.00 Uhr, Innenhof, Schloss Bevern

07. September 2013

Weltbewegend – Sonderkonzert des Göttinger

Symphonie Orchesters im Rahmen des

Festivals „Le Sacre du Printemps“

19.45 Uhr, Lokhalle Göttingen

27. Juli bis 24. August 2013

Fische mit langen Beinen – die Ausstellung

des Grafikers Michael G. Müller zeigt digitale

Collagen

Dienstag und Donnerstag 11.00 bis 18.00

Uhr, Mittwoch, Freitag und Samstag 10.00 bis

13.00 Uhr, Stadtbücherei Holzminden

Bis 08. September 2013

Heimat. No place like home – zeitgenössische

Fotografen über Heimat in einer globalisierten

und mobilen Gesellschaft

Samstag und Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr,

Kunsthalle HGN, Duderstadt

09. bis 16. September 2013

Jahresschau der Freien Kunst Akademie –

Akademie-Teilnehmer präsentieren Zeichnungen,

Öl- und Acrylbilder, Aquarelle sowie weitere

Objekte

14.00 bis 18.00 Uhr, Freie Kunst Akademie,

Obernjesa

Bis 08. Oktober 2013

Spurensuche in der Kulturlandschaft – Fotografien

bieten interessante Einblicke in die

Wirtschaftsförderung im Weserbergland vor

300 Jahren

Täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr, Weserrenaissance

Schloss Bevern

10. August 2013

Die ultimative Schlagernacht – mit Fantasy,

Jörg Bausch, Mike Bauhaus und anderen

19.00 Uhr, Lokhalle Göttingen

23. August 2013

Die Schrägen Vögel – die Hausband des

Theaters der Nacht in Northeim mit einem Mix

aus alten Dudelsack-Melodien, Jazz, Reggae

und anderen Musik-Stilen

20.00 Uhr, Muthaus, Hardegsen

06.September 2013

Fraunhofer Saitenmusik – das Trio mit einer

musikalischen Reise vom 16. Jahrhundert in

Frankreich bis zum Berlin von heute

20.00 Uhr, Kaffeelino/Kunsthandel Cyrny,

Moringen-Fredelsloh

07. September 2013

Einbecker MusicNight – handgemachte Livemusik

verschiedener Genres in ausgewählten

Lokalen der Einbecker Altstadt

Ab 20.00 Uhr, Innenstadt Einbeck

12. bis 14. September 2013

NDR 2 Soundcheck Festival Neue Musik –

mit Ryan Sheridan, Maxim und vielen mehr

Verschiedene Termine und Veranstaltungsorte

in Göttingen

26. Juli 2013

Dornröschen und das Problem mit der

dreizehnten Fee – Projekt der Familienbildungsstätte

Duderstadt über märchenhafte

Verwicklungen

18.30 Uhr, Familienbildungsstätte Duderstadt

01. August 2013

Maria, ihm schmeckt´s nicht! – Musical. Jan

möchte seine Freundin heiraten, eine Deutsche

mit einer großen italienischen Familie

20.00 Uhr, Festspielbühne, Bad Gandersheim

03. August 2013

Wie im Himmel so auf Erden – szenische und

musikalische Miniaturen zwischen irdischer

Schwere und himmlischer Leichtigkeit

20.00 Uhr, Klosterkirche Bursfelde, Hann.

Münden

07. August 2013

Der Froschkönig – die Harzer Puppenbühne

präsentiert den Klassiker der Brüder Grimm

16.00 Uhr, Kulturbahnhof Uslar

10. August 2013

Stars! Hits! Live! Das Original – Musical-

Night mit einem internationalen Ensemble,

Klassikern und neuen Hits

20.00 Uhr, Stadtpark, Duderstadt

11. August 2013

2. Sommerbrise-Familientheaterfest – Openair-Theater

mit der Theaterwerkstatt Göttingen,

dem Figurentheater Khodorenko, dem

Theater Rubinblau sowie weiteren Künstlern

11.00 bis 17.00 Uhr, Nikolaikirchhof, Göttingen

24. August 2013

Feelgood – Komödie. Während einer Debatte

über Genmanipulation versorgen Ghostwriter

die unwissenden Abgeordneten mit Inhalt

20.00 Uhr, Junges Theater, Göttingen

31. August 2013

Winter. Ein Roadmovie – Gastspiel mit Katja

Riemann und Arne Jansen.

19.00 Uhr, Deutsches Theater Göttingen

06. September 2013

Der Wunschpunsch – nach Michael Ende.

Kater Maurizio und Rabe Jakob finden heraus,

dass der geheime Zauberrat und seine

Tante Ganoven sind

20.00 Uhr, Theater der Nacht, Northeim

22. September 2013

Hagen Rether – Kabarett am Klavier. Rether

bringt im Plauderton böse Wahrheiten ohne

Rücksicht auf politische Korrektheit

19.00 Uhr, Wilhelm-Bendow-Theater, Einbeck

Fotografie: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, Jörg Mitzkat, Peter Neill, Clemens Eulig


egjo südniedersachsen kalender 113

Kultur ...

Mörderisch

Mit ihren Provinzkrimis schaffte die Autorin

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Literatur

21. Juli 2013

Poetry Slam – Dichterwettstreit, bei dem Texte

vor Publikum vorgetragen werden

20.15 Uhr, Theater im OP, Göttingen

15. August 2013

Abends im Lesesalon – ehrenamtliche Vorleser

der Stadtbibliothek lesen für Erwachsene

18.00 Uhr, Lesesalon, Stadtbibliothek

Göttingen

31. August 2013

Psycho von Alfred Hitchcock – musikalische

Lesung mit Schauspieler Matthias Brandt

sowie Pianist und Sänger Jens Thomas

21.00 Uhr, Großes Haus, Deutsches Theater

Göttingen

20. bis 22. September 2013

MordsHarz – Literaturfestival. Autoren lesen

Krimis aus dem Harz, u. a. mit Rita Falk

Verschiedene Termine und Veranstaltungsorte:

www.mordsharz-festival.de

21. September 2013

Bei Verlobung Mord – Krimi-Dinner. Die

Zuschauer sind zu Gast bei Lady Daphne, um

mit ihr die Verlobung ihrer Tochter zu feiern.

Reservierung erforderlich.

19.00 Uhr, Freizeit In, Göttingen

Sonstiges

19. Juli bis 21. Juli 2013

Northeimer Weinfest – Winzer präsentieren

ihre Erzeugnisse

Freitag 18.00 bis 23.00 Uhr, Samstag 11.00

bis 23.00 Uhr, Sonntag 11.00 bis 20.00 Uhr,

Stadthalle Northeim

08. August 2013

Hannah Arendt – Open-Air-Kino über die

Journalistin

21.30 Uhr, Freibad Brauweg, Göttingen

16. bis 18. August 2013

Wein- und Museumsfest – unter dem

Motto „50 Jahre deutsch-französische

Freundschaft“

Museum im Ritterhaus, Osterode am Harz

23. August 2013

13. Duderstädter Sparkassenlauf – Lauf in

sieben Wettbewerben. Anmeldungen sind bis

20. August möglich

Ab 16.30 Uhr, Marktstraße, Duderstadt

31. August 2013

Göttinger-Fußball-Firmen-Cup 2013 – Kleinfeldturnier

der Göttinger Sport und Freizeit

GmbH. Anmeldungen sind noch bis zum 13.

August möglich

13.00 bis 19.00 Uhr, Jahnstadion, Göttingen

06. September 2013

18. Einbecker Fassrollen – Wettkampf auf

dem historischen Marktplatz. Die Sieger

erhalten einen Wanderpokal und ein 50-Liter-

Fass Bier

17.00 Uhr, Innenstadt Einbeck

08. September 2013

Pekermarkt – eine bunte Festmeile zu Ehren

der Kartoffel. Das traditionelle Pekeressen

wird an verschiedenen Ständen serviert

11.00 bis 18.00 Uhr, Innenstadt, Uslar

08. September 2013

LandArt – Kunst in und mit der Natur. Waldpädagogin

Christine Laufer wandert mit Interessierten

durch die Natur

14.00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Gaußturm,

Zum Hohen Hagen, Dransfeld

13. bis 15. September 2013

Osteroder Bierbörse – Bier- und Imbissgeschäfte

bieten Spezialitäten aus aller Welt

Innenstadt, Osterode am Harz

27. September 2013

Spanischer Weinabend – der Weinkontor

Osterode präsentiert eine Auswahl spanischer

Weine. Anmeldung erforderlich

19.00 Uhr, Weinkontor, Osterode am Harz

Fotografie: Bernd Schumacher, Heimatfilm


114 lITERATUR regjo südniedersachsen RegJo INFO 147

Impressum

17. Jahrgang, 67. Ausgabe

Herausgeber

Polygo Verlag GmbH & Regionalverband

Südniedersachsen e.V.

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Lotzestraße 29

37083 Göttingen

Telefon 0551-50 75 10, Telefax 0551-50 75 150

ISSN 1615-5696

Internet und E-Mail

www.suedniedersachsen.regjo.de; hallo@regjo.de

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Chefredakteur

Sven Grünewald (redaktionsleitung@regjo.de)

Buchempfehlungen

Redaktion

Torben Andersen, Katrin Langemann, Halina Schmidt, Laura

Vele

Autoren

Annegret Adam, Franziska Fischer, Christian Michaelis,

Rüdiger Reyhn, Angela Andresen-Schneehage, Volker

RegJo stellt Autoren oder Bücher mit Bezug zu Südniedersachsen vor. Diesmal:

Tipps für den Burn-out und eine Reise zu Orten der Sozialdemokratie.

Schönfeldt, Anders Seefeldt, Valerie Talmann

Fotografie

Marco Bühl, Ronald Schmidt, Ulf Seemann, Peter Bánoš,

Georg-August-Universität Göttingen, Max-Planck-Institut

für biophysikalische Chemie, www.sportfotos-lafrentz.de,

Universität Göttingen, Dirk Spenn, Eon Mitte, Licht Bau,

Tobi Schmitt, Groove Company, Stiebel Eltron, Ruhstrat,

electriceye - Fotolia.com, geniusgöttingen, Steve Cukrov,

Elnur, Alliance, Alexandra Karamyshev, Alexandra Karamyshev,

Inhalt

Ingus Evertovskis - Fotolia.com, ZisterzienserMuseum

Kloster Walkenried, Jörg Mitzkat, Peter Neill, Clemens Eulig,

Bernd Schumacher, Heimatfilm, KVHS Northeim, Pädagogium,

UMG, VWA, adam Soft, Sumaoptix, Groove Company,

Afak, Carl Zeiss Microscopy GmbH, Mahr, KWS Saat AG

Layout

Ines Erdmann, Eva-Katarina Griesheimer, Viktoria Siegfried

Marketingleitung

John D. Swenson (swenson@regjo.de)

Anzeigen

Dennis Aschoff (aschoff@polygo.de)

Tim Feindt (tim.feindt@polygo.de)

Habib Ferogh (ferogh@polygo.de)

Mareike Hahn (hahn@polygo.de)

Maurice Henin (henin@polygo.de)

Jörn Jacobsen (jacobsen@regjo.de)

Torsten Kramer (kramer@polygo.de)

Milla von Krockow (krockow@polygo.de)

Tim Mittelstaedt (mittelstaedt@regjo.de)

Michael Mohné (hannover@regjo.de)

Joshua Räsch (raesch@polygo.de)

Versand & Aboservice

Laura Truthmann (truthmann@polygo.de)

Geschäftsführung

Seite 116-117

Seite 118-121

Seite 123

Gewerbeflächen

Übersicht der Gewerbeflächen in Südniedersachsen

Baugebiete für den privaten Wohnungsbau

Übersicht der Baugebiete in Südniedersachsen

Die regjo Dreimonatsschau

Die "Highlights" der letzten Monate in Südniedersachsen.

Eine bissige Kolumne – mit Augenzwinkern.

Polygo goes online

Neue Ära Mobiles Internet: Der Polygo Verlag baut seine Webaktivitäten mit

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Seite 140

einem neuen Büro in der Hauptstadt und internationalem Team weiter aus.

Assistenz der Geschäftsführung

Klaus Wettig – „Orte der Sozialdemokratie, Sebastian Mauritz – „Wenn schon Burn-

Jennifer Röstel (roestel@regjo.de)

Carlotta von Krottnaurer (krottnaurer@polygo.de)

Ein Reisebuch.“ vorwärts buch Verlag. ISBN Out dann richtig.“ Mauritz & Grewe Verlag.

Erscheinungsweise

Statistik

978-3-86602-921-7, 15 Euro

ISBN 978-3-938883-07-5, 15 Euro

viermal im Jahr

Die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahlen in Niedersachsen bis 2025. Ergänzung zum Artikel "Heiße

Druck

Grafisches Centrum Cuno

Bezugsbedingungen

Abonnement EUR 24,- inkl. Mehrwertsteuer und Zustellgebühr

für vier Ausgaben. Einzelpreis EUR 5,-. Das Abonnement

verlängert sich automatisch, wenn es nicht zum Ablauf

gekündigt wird.

Regionalverband Südniedersachsen e.V.

Vorstandsvorsitzender Bernhard Reuter

Barfüßerstraße 1, 37073 Göttingen

Telefon 0551-5 47 28 10

Telefax 0551-5 47 28 20

Seite 141

Seite 124

Seite 124-126

Seite 126

Seite 126

Eisen sollte man schmieden" auf Seite XII.

Klaus Wettig beschreibt mehr als 100 Erinnerungsorte

der SPD in Deutschland und

Europa. Es sind nicht nur Orte verzeichnet,

an denen die Partei im 19. Jahrhundert

entstanden ist, sondern auch jene, an denen

die Soziale Demokratie als kulturelle und

soziale Bewegung geprägt wurde: Treffpunkte,

Wohnsiedlungen, Wirtschaftsbetriebe

und Gewerkschaftshäuser. Orte,

die mit Personen, Institutionen, Ereignissen

und Exilzeiten in Europa verknüpft

sind. Auch an Konzentrationslager als

Stätten der Verfolgung wird erinnert. Hinweise

zu Anfahrtswegen und Öffnungszeiten

sowie Empfehlungen für Spaziergänge

zu den Plätzen, an denen sozialdemokratische

Geschichte gemacht wurde und wird,

ergänzen die Beschreibungen. Im Göttinger

Maschmühlenweg zum Beispiel steht

das 1924 erbaute „Haus des Volksblattes“.

Es diente nicht nur als Volksheim, sondern

auch als Verlag und Druckerei.

Klaus Wettig studierte nach einer

Lehre Jura und Sozialwissenschaften an

der Universität Göttingen. Von 1979 bis

1994 war er Mitglied des Europäischen Parlaments;

von 1995 bis 2011 Geschäftsführer

des Freundeskreises Willy-Brandt-Haus

e. V.. Seit 2009 ist er Vorsitzender des SPD-

Ortsvereins Göttingen-Ost.

Sebastian Moritz liefert mit seinem Buch

zehn Tipps für den totalen Burn-out. Ein

Buch, das beschreibt, wie man den besten

Burn-out aller Zeiten bekommt? Das ist

nicht ganz abwegig, ist doch ein Burn-out

fast so etwas wie ein Orden oder eine Auszeichnung,

die sich ein herausragender Mitarbeiter

ans Sakko heften kann. Ein ernstes

Thema also, dem sich Sebastian Mauritz

auf witzige Weise annimmt. Er hält dem

Leser den Spiegel vor, charmant, provokativ

und nachhaltig. Gut zu verstehende

Erklärungen und einfache Modelle erklären

das Phänomen Burn-out und Stress.

Viele Tipps und leicht umzusetzende Ideen

zeigen dem Leser Wege, gesünder und mit

mehr Wohlbefinden zu leben und effektiver

zu arbeiten.

Sebastian Mauritz ist gebürtiger Göttinger.

Er coacht und trainiert Menschen

weltweit seit über zehn Jahren und berät

Unternehmen und Führungskräfte in den

Bereichen gehirngerechter Kommunikation,

Arbeitseffizienz und Burn-out-Prävention.

Als Inititator und Co-Autor des

Buches „Das Ginkgo-Prinzip“ hat er 2009

ein Grundlagenwerk für ein ganzheitliches

Verständnis der Arbeitswelt und für

die zentralen Erfolgsfaktoren im Arbeitsprozess

verfasst.

RegJo ist eine eingetragene Marke (Nr. 39867052) der

Polygo Verlag GmbH

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlages.

Kooperationspartner des RegJo

Kommunale Partner

Mitgliedschaften

Finanzgruppe

Seite 127

Seite 127

Seite 128-133

Seite 134-136

Seite 137-139

Seite 142

Seite 142

Seite 142

Seite 142-143

Seite 144-145

Seite 146

wirtschaftsdatenbank

Architekten & Ingenieure

Bildungs- & Beratungseinrichtungen

Gesundheitsdienstleister: Ärzte, Heilberufe & Zahnärzte

Handwerk & Gewerke

Immobilienmakler

IT- & EDV-Dienstleister

Rechtsanwälte & Notare

Steuerberater

Unternehmensberater

Vereine, Verbände & Kammern

Versicherungsmakler

Werbeagenturen

Wirtschaftsprüfer

Index

Das Suchregister für alle Personen, Unternehmen und Organisationen,

die in dieser Ausgabe erwähnt werden. Liste der Werbepartner.

Auf einen Kaffee mit ...

Gudrun Bartels, Geschäftsführerin des Göttinger Märchenland e.V.. Die Künstlerin organisiert mit dem Verein die

Göttinger Märchenwoche und ist in Stadt, Landkreis und auch international im Kulturbereich tätig.

RegJo bei Facebook:

www.facebook.com/Suedniedersachsen

aktualisiert März 2013

Bilder (2): Polygo


116 Gewerbeflächen RegJo-Info RegJo-Info Gewerbeflächen 117

Quelle: www.komsis.de

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Landkreis Göttingen

Flecken Adelebsen

An der Bleiche - Rosengarten 0,80 j n j n Flecken Adelebsen 05506-8970

Tiefe Breite Neu 0,30 j n n n Flecken Adelebsen 06606-8970

Tiefe Breite Neu 23,20 j j j n Flecken Adelebsen 05506-8970

Flecken Bovenden

Area 3 18,80 j j n n NLG mbH 05593-9281-12

Südlich der Parenser Straße 11,50 j n n n Flecken Bovenden 0551-8201-0

Stadt Duderstadt

Am Bostal 5,40 j j n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Freibad 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-942650

Am Kreuzberg 2,50 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Rahmekebach 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Stadtwege 0,80 n j n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

An der Wipper 1,60 j n n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Angerbreite 15,30 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Bei der Ziegelei 1,60 j n n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Gewerbepark Euzenberg 14,80 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-942650

Spickenweg 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Steinmecke 4,50 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Gemeinde Friedland

Kleiner Bruch 1,60 j n n n Gem. Friedland 05504-802-0

Ludolfshäuser Straße 0,80 – – – – Gem. Friedland 05504-802-0

Samtgemeinde Gieboldehausen

Alte Ziegelei 2,04 j n n n Gemeindeverw. 05507-7022

Im alten Felde 0,57 j n n n Gemeindeverw. 05528-999730

Im Meerfeld 2,00 j n n n Samtgemeindeverw. 05528-202-0

Im Steinfelde und Erweiterung 2,6 j n n n Gemeindeverw. 05528-999730

Stockenbreite 13,00 j n n j Samtgemeindeverw. 05528-202-0

Südlich der Entlastungsstraße II 0,65 j n n n Gemeindeverw. 05529-402

Landkreis Holzminden

Samtgemeinde Bevern

Birkenweg West 7,08 j n n n Flecken Bevern 05531-9944-10

Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Gewerbegebiet 2,52 j n n n Gem.-verw. Halle 05533-4823

Gewerbegebiet-West 1,58 j n n n Stadtverw. Bodenw. 05533-405-13

Gewerbegebiet-West II 6,79 j n n n Stadtverw. Bodenw. 05533-405-13

Im Bohme 13,34 j j n n Gem.-verw. Hehlen 05533-5988

„Grave“ 4,00 – – – – k.A. 05535-233

„Heinsen“ 0,70 – – – – k.A. 05535-578

Im Bruch 3,00 – – – – k.A. 05286-229

Samtgemeinde Boffzen

Im Niederen Felde 7,59 j j n n Samtgem. Boffzen 05271-9560-21

Flecken Delligsen

Gewerbegebiet B3 4,00 j j n n Bürgermeister 05187-9415-0

Klus 3,00 j n n n Bürgermeister 05187-9415-0

Samtgemeinde Eschershausen

Gniesbreite 1,47 j n n n Samtgemeindeverw. 05534-990115

Mühlenbergstraße 0,75 j n n n Samtgemeindeverw. 05534-990115

Stadt Holzminden

Bülte 12,1 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Hinter der Steinbreite 0,35 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Lüchtringer Weg 0,74 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Samtgemeinde Stadtoldendorf

Papenbreite 45,00 j n n n Samtgem. Stadtold. 05532-9005-30

Ehemalige Kaserne 45,00 j j n n Samtgem. Stadtold. 05532-9005-30

Stadt Moringen

Industriestraße 8,00 j n n n Hauptamt, Abt. 05554-202-0

Wirtschaftsf.

Flecken Nörten-Hardenberg

Anger 8,47 n j n n k.A. 05503-8020

Angerstein Süd 6,72 j j n n k.A. 05593-92810

Gewerbegebiet Nord 6,60 j j n n k.A. 05503-8020

Stadt Northeim

Am Kalbesbrook 3,22 j j n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Gewerbegebiet südlich des Uhlenkampes 1,60 j n n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Hinter dem Speckwege 11,47 n j n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Stadt Uslar

Industriegebiet-Ost 5,00 n j n n Stadt Uslar 05571-307-0

Siemensstraße 0,70 j n n n Stadt Uslar 05571-307-0

Landkreis Osterode am Harz

Stadt Osterode am Harz

Westharz 38,10 j j n n Stadt Osterode 05522-318-270

Stadt Bad Sachsa

Bahnhofstraße-Süd 1,75 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Gemeinde Walkenried

Bei dem Gerichte 6,00 j j n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Bei dem Gerichte 6,00 j j n n Gem. Walkenried 05525-2020

Gemeinde Hörden

Gänsewinkel 2,20 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Samtgemeinde Bad Grund

Gittelder Bahnhof 9,30 j n n n SG Bad Grund 05327-58125

Gemeinde Wulften

Kalte Büh 10,50 j j n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Stadt Herzberg am Harz

Östl. der Duderstädter Straße 4,10 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Zum Birkenkreuz/Zum Birkenkreuz Nord 1,75 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Zum Birkenkreuz Ost 19,58 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Ellern Nord, Scharzfeld 2,94 j n j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Albert-Schweitzer-Straße, Pöhlde 1,10 j n j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Marktplatz 1-5 0,27 j n j j Stadt Herzberg 05521-852-153

Gemeinde Hattorf am Harz

Stockenbleek 7,60 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Gemeinde Gleichen

Friedebreite 5,20 j n n n GGW Gleichen mbH 05592-501-0

Stadt Hann. Münden

An der Bahn 8,56 n j n n WWS GmbH 05541-707-80

Thielebach-Süd 6,78 j j n n WWS GmbH 05541-707-80

Samtgemeinde Radolfshausen

Gewerbegebiet Nord 2,48 j n n n Gemeinde Seeburg 05507-1314

Seulingen 2,35 j n n n Gem. Seulingen 05507-1316

Vöhrewiesen 3,12 j n n n Gem. Ebergötzen 05507-7310

Gemeinde Rosdorf

Siekanger-Mitte und -Ost 26,72 j n n n Gemeinde Rosdorf 0551-789010

Gemeinde Scheden

Gewerbegebiet B3 7,1 j n n n Gemeinde Scheden 05546-283

Gemeinde Seeburg

Nord Seeburg 2,48 j n n n Gemeinde Seeburg 05507-1314

Gemeinde Staufenberg

Bei den kleinen Eichen 9,00 j n n n Rathaus 05543-30119

Stadt Göttingen

Elliehäuser Weg 9,00 j n n n GWG 0551-547430

Grone: Hans-Böckler-Straße 7,00 j n n n GWG 0551-547430

Grone: Willi-Eichler-Straße 2,00 n j n n GWG 0551-547430

Hermann-Kolbe-Straße 9,00 j n n n GWG 0551-547430

Siekanger 20,00 j n n n GWG 0551-547430

Siekhöhe 11,00 j n n n GWG 0551-547430

Zietenterrassen 5,00 j n n n GWG 0551-54743

Landkreis Northeim

Stadt Bad Gandersheim

Kriegerweg 16,12 j j n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Krümpel 5,09 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Neue Straße 1,13 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Roter Kamp 1,00 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Bodenfelde

Fahrenfeld 5,17 – – – – Flecken Bodenfelde 05572-9369-0

Dassel

Ilmestraße 2,50 j n n n Hauptamt 05564-20236

Pfingstanger 15,00 j n n n Hauptamt 05564-20236

Stadt Einbeck

Am Butterberg 11,60 j j j n Stadt Einbeck 05561-916-330

Twetge, Einbeck 2,38 j n j n Stadt Einbeck 05561-916-330

Stadt Hardegsen

Gewerbepark Hardegsen 6,40 j j j n Stadt Hardegsen 05505-5030

Gemeinde Kalefeld

Kahnweg, Echte 3,40 j n n n Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Gewerbe am Sportplatz, Kalefeld 0,80 j n n n Part AG Bad Gandersh.

05382-9815-0

Hufstieg, Kalefeld 6,39 j n n n Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Gemeinde Katlenburg-Lindau

Mordmühle 1,29 j n n n Gemeinde 05552-9937-0

Siechenanger 0,30 n n j n Gemeinde 05552-9937-0

Steinbreite 3,86 j n n n Gemeinde 05552-9937-0

Kreiensen

Opperhausen 5,00 j n n n Gem. Kreiensen 05563-70213

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Landkreis Göttingen

Flecken Adelebsen

Antonsberg, Adelebsen 60 EFH, 10 DHH 1999 55 - 86 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Am Eberhäuser Weg, Güntersen 10 EFH ca. 2002 56 - 66 € Flecken Adelebsen 05506-89726

Höbel, Erbsen 10 EFH 2001 61,00 € GbR Höbel 05506-8674

05506-7723

Eichhof, Eberhausen ca. 30 EFH Ende 2001 51 - 56 € Birgit Schiersmann- 05506-1552

Jordan, Adelebsen

Flecken Bovenden

In der Laake, Lenglern 7 EFH sofort 99,00 € Flecken Bovenden 0551-8201-135

Briemenberg, Billingshausen 6 EFH, DHH sofort 67,00 € Flecken Bovenden 0551-8201-135

Schäfertor 3, Harste 22 EFH, DHH sofort auf Anfr. NLG Göttingen 05593-9281-0

Hainbergsbreite, Eddigehausen 11 EFH, DHH sofort auf Anfr. NLG Göttingen 05593-9281-0

Gemeinde Friedland

Auf dem Drammfeld 9 EFH, DHH sofort 70,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Auf dem Hagen 16 EFH, DHH sofort 66,00 € LBS Göttingen 0551-5479150

Auf dem Rohracker 6 EFH, DHH sofort 94,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Heerstraße, Ballenhausen 5 EFH, DHH sofort 76,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Stadt Duderstadt

Zum Ickental, 22 (5) MFH, EFH, DHH sofort 42,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Immingerode

Am Wachteberg, 26 (7) MFH, EFH, DHH sofort 50,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Nesselröden

Zum Suthfeld, Mingerode 33 (5) MFH, EFH, DHH sofort 56,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Mühlenberg, Hilkerode 14 (8) MFH, EFH, DHH sofort 51,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Über dem Siebigsbach 115 (2) MFH, EFH, DHH sofort 80,00 € Stadt Duderstadt / priv. 05527-841159

Im Puttfeld III, Westerode 11 (6) MFH, EFH, DHH sofort 58,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Hirtentor, Werxhausen 9(10) MFH, EFH, DHH sofort 52,50 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Über dem Apfelhofe, 11 (7) MFH, EFH, DHH sofort 41,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Langenhagen

Im Petersgrund, Fuhrbach 22 (4) MFH, EFH, DHH sofort 33,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Samtgemeinde Gieboldehausen

Im Osterbachsfelde, Bilshausen 4 EFH sofort 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Über dem Dorfe III, Bilshausen 4 EFH 2002 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Am Teufelsgraben, Bilshausen 25 EFH 2002 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Verlängerte Gartenstraße, Bodensee 14 EFH sofort 29,00 € privat 05507-1301

Narzissenweg, Bodensee 20 EFH 2003 30,00 € privat 05507-1301

Auf dem Platze 12 EFH Herbst 2001 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Auf der Vogelsburg 4 EFH sofort 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Südliche Vogelsburg 150 MFH, EFH 2002 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Über dem Töpferofen, Krebeck 5 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Krebeck 05507-7022

Am Kirchberg, Krebeck 8 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Krebeck 05507-7022

Am Diekweg, Obernfeld 9 EFH sofort 41,00 € privat 05527-2919

Wurtweg, Obernfeld 1 EFH sofort 36,00 € privat 05527-2919

Östlich der Schule II, Rhumspringe 9 EFH sofort 36,00 € Gemeinde Rhumspr. 05529-402

Eckernfeld, Rhumspringe 2MFH sofort 36,00 € privat 05529-402

Schinhoff, Rüdershausen 3 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Müllerberg, Rüdershausen 6 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Auf den Ackern, Rüdershausen 3 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

An der Schule, Rüdershausen 10 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Rüders- 05529-732

hausen / privat

Nördl. des Sportplatzes, Rüdershausen 6 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Verlängerung Kur-Mainzer-Platz, 5 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Rüders- 05529-732

Rüdershausen

hausen / privat

Müllerberg Süd, Rüdershausen 5 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Nördl. der Seulinger Straße, 10 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Germershausen

Gemeinde Rollshausen 1 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Vor dem Warteberge, Rollshausen 10 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Warteweg-Nord, Rollshausen 12 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Obere Wöhrde II, Wollbrandshausen 7 EFH 2001 / 2002 auf Anfr. privat 05528-584

Vor dem Heller West, Wollershausen 4 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Wollershsn. 05528-786

Gemeinde Gleichen

Wendebachaue, Reinhausen 14 (2) EFH sofort 40,00 € Gemeinde Gleichen 05592-501-0

Diemardener Str., Reinhausen 20 (5) EFH, DHH sofort 95,00 € GGW 05592-501-0

Bäckberg, Rittmarshausen 47 (21) EFH, DHH sofort 60,00 €* GGW 05592-501-0

Wasserfurth, Sattenhausen 10 (6) EFH sofort 55,00 € GGW 05592-501-0

Mackenröder Weg, Groß Lengden 17 (2) EFH sofort 92,00 € GGW 05592-501-0

Vor dem Dorfe, Groß Lengden 12 (6) EFH, DHH sofort 92,00 € GGW 05592-501-0

Winkelbreite, Bischhausen 9 (4) EFH sofort 50,00 € GGW 05592-501-0

Am Eschenberg, Bremke 17 (6) EFH sofort 67,00 € GGW 05592-501-0

*mit Kinderbonus

Stadt Hann. Münden

Erdbeerfeld, Ortsteil Gimte 25 EFH, DHH ab sofort 85,00 € Sparkasse Münden 05541-2678

Rehbocksweide 130 EFH, DHH ab sofort 56 - 97 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Samtgemeinde Radolfshausen

Kirchtal II, Ebergötzen 27 EFH sofort 51,00 € privat 05507-7310

Struthbreite, Holzerode 52 EFH sofort 51,00 € privat 05507-7310

Weidental, Seulingen 55 EFH sofort 51,00 € privat 05507-1316

Steinberg-Süd, Seeburg 63 EFH sofort 61,00 € privat 05507-1314

Vor der Bruck, Waake 3 EFH sofort 62-67 € Gemeinde Waake 05507-1330

Im Kleinen Felde, Bösinghausen 1 EFH sofort 62-67 € Gemeinde Waake 05507-1330

Gemeinde Rosdorf

Holland-Nord, Dramfeld 2 EFH, DHH sofort 65,00 € Grundstücksges. 0551-7890123

Gemeinde Staufenberg

Über dem grünen Wege 34 RH, EFH, DHH 2000 nicht K. Emmeluth GmbH 0561-952080

bekannt

Hohlengassenkamp 35 EFH 2002 nicht NLG 05593-9281-0

bekannt

Stadt Göttingen

Eschenbreite 191 MFH, EFH, RH, DHH sofort überw. Projektentwicklungsges. 05271-97170

Erbpacht Nikolausberg, Höxter

Karl Tadge, Stadthagen 05721-9796-0

Kiesseekarree 292 MFH, EFH, RH sofort auf Anfr. DSK, Frankfurt 069-7899824-0

Zietenterrassen 412 MFH, EFH, RH, DHH sofort auf Anfr. IDB, Göttingen 0551-307033

Gesundbrunnen 100 MFH, EFH, RH, DHH sofort 140 1. Sparkasse Göttingen 0551-405-4714

Landkreis Holzminden

Samtgemeinde Bevern

Bevern, OT Lobach 12 EFH, DHH 2006 k.A. privat 05531-8838

Haferbreite Ost, Negenborn 18 EFH, DHH sofort 43,50 € Nord / LB Holzminden 05531-708214

Kirschweg, Golmbach 11 EFH sofort 42,00 € Volksbank Weser- 05531-1292-37

bergland eG

Samtgemeinde Boffzen

Gebhardshagen, Boffzen 1 EFH sofort 56,00 € Gemeinde Boffzen 05271-9560-21

Bei der Mergelkuhle, Derental 6 EFH sofort 44,00 € Gemeinde Derental 05271-9560-28

Krugland, Fürstenberg 20 EFH, DHH sofort k.A. Gem. Fürstenberg 05271-9569-0

auf Anfr.

privat

Oberes Feld, Lauenförde 12 MFH, EFH sofort 50,00 € Gemeinde Lauenförde 05271-9560-23

Flecken Delligsen

Steinberg II, Delligsen 12 EFH sofort 50 - 60 € privat 05187-9415-62

Bocksberg II, Grünenplan 10 EFH sofort 50 - 60 € privat 05187-9415-62

Weidenbergweg, Kaierde 2 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Am Ebersberg, Hohenbüchen 4 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Auf den Eschenäckern, Ammensen 3 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Am Büe, Varrigsen 12 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf

Hüschebrink / Hohenwegsfeld 49 EFH, DHH 2001 50,00 € Stadt Eschershausen 05534-9901-17

Über dem Dorfe, Eimen 20 (9) 1995 26 - 31 € Gemeinde Eimen 05565-437

Grindhagen-West, Holzen 3 EFH sofort 33,00 € Gemeinde Holzen 05534-9417

Rumbruch 75 EFH, DHH sofort 54,00 € Stadt Stadtoldendorf 05532-9005-330

Hinter den Höfen, Arholzen 4 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Arholzen 05532-3648

Auf der Breite, Lenne 4 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Lenne 05532-2545

Kleine Wiese, Wangelnstedt 10 EFH, DHH sofort 28,00 € Gem. Wangelnstedt 05532-4532

Kurze Breite, Dennsen 10 EFH, DHH sofort 31,00 € Gemeinde Deensen 05532-2466

II, Heinade 6 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Heinade 05532-4512

Stadt Holzminden

Limkerecke-Ost 24 EFH, DHH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Zwischen Wilhelm- und Heinrichstraße 2 EFH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Zwischen Wilhelm- und 1 Stadtvilla sofort auf Anfr. Stadt Holzminden 05531-959-0

Heinrichstraße

Thomaskirchweg 17 EFH sofort auf Anfr. Dr. Ulrich Stiebel 05531-959-0

Wildenkielsgrund 8 EFH sofort auf Anfr. Forstamt Neuhaus 05531-959-0

An der Schule 13 EFH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Am Dorfgemeinschaftshaus 14 EFH sofort auf Anfr. Stadt Holzminden 05531-959-0

Landkreis Northeim

Stadt Bad Gandersheim

Unter der Clustrift 46 MFH, EFH, DHH erschlossen ca. 66,00 € Stadt und privat 05382-73-462

Kühlerblick 10 MFH, EFH, DHH erschlossen ca. 61,00 € Wobau Bad Gandersh. 05382-98060

Kleines Feld 50 MFH, EFH, DHH teilw. erschl. 67 - 76 € Nord / LB 05381-7808181

Schafstadtkamp 25 EFH teilw. erschl. VS privat 05382-73-462

Fällerwasser 12 EFH erschlossen 46,00 € Büro Schleder 05382-919050

Vor der Methe 10 EFH erschlossen 36,00 € Stadt Bad Gandersh. 05382-73-400

Gemeinde Kreiensen

Hainberg II 5 EFh ab sofort 9 - 21 € NLG 05593-9281-0

Hainberg III 21 EFH ab sofort 48,50 € Nord / LB 05381-7808141

Erlenweg 4 EFH ab sofort auf Anfr. privat 05563-1880

Löberfeld 13 EFH ab sofort 44,00 € Gemeinde Kreiensen 05563-70216

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Am Sohlberg, OT Opperhausen 7 EFH ab sofort 38,35 € IVS - Regionalmakler 05382-790041

Erzhausen 14 EFH ab sofort 23,00 € privat 05563-413

Stadt Einbeck

Weinberg, Einbeck 12 EFH sofort 56,66 € Stadt Einbeck 05561-916-333

Schäferkamp, Edemissen 2 EFH sofort 31,27 € Stadt Einbeck 05561-916-333

Dreilinden, Drüber 7 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

Iberhöhe, Iber 10 EFH sofort k. A. privat 05554-1212

Triftweg, Holtensen 2 EFH sofort k. A. privat 05562-539

Grasweg, Naensen 15 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

An der Aue, Odagsen 5 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

Kühner Höhe, Einbeck k. A. sofort 40-79 € IDB 05561-318-341

Gehrbreiten, Dassensen 9 EFH sofort 39,00 € IDB 05561-318-341

Triftweg, Holtensen 9 EFH sofort 35,00 € IDB 05561-318-341

Birkenweg, Hullersen 4 EFH sofort 39,00 € IDB 05561-318-341

K.-Beste-Straße, Wenzen 2 EFH sofort k. A. Deutsche Telekom AG 0800-3301000

Lahbreite, Voldagsen k. A. sofort k. A. Land Niedersachsen 0511-1200

Südlich im Kampe, Kohnsen 4 EFH Sept. 2007 k. A. privat 05561-5557

Stadt Hardegsen

Vogelfleck 70 EFH, DHH 2002 66 - 95 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Buchwiese, Hettensen 42 MFH, EFH, DHH 2002 66,00 € Erschließungsträger 05505-50361

Kleines Stiegsfeld, Hevensen 70 EFH, DHH 2000 71,00 € Erschließungsträger 05505-3055

Gemeinde Kalefeld

Böhmerberg, Oldenrode 4 EFH sofort ca. 30,00 € Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Kühlerblick, Sebexen 4 EFH sofort 40 - 45 € Immo eG 05515479915

Gemeinde Katlenburg-Lindau

Hagenfeld (Brockenblick) 1 EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Schiefer Berg, Katlenburg 67 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Am Feuerwehrhaus, 15 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Suterode

Lindau / privat

Thiehofsfeld, Wachenhausen 12 EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat Am Eichenstieg,

Gillersheim 2 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Am Tönniesstiege, 7 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Gillersheim

Lindau / privat

Ahnewende, Lindau 8 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Nördl. Troggrund, 6 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Elvershausen

Lindau / privat

Stadt Moringen

Hagenberg 4524 EFH sofort 66 - 79 € Stadt Moringen 05554-20264

Im Knipstale, Großenrode 23 EFH sofort 50-66 € NILEG 0511-8116255

Nordfeld, Fredelsloh 8 EFH, DHH sofort Erbbauzins Klosterrentamt 05551-9880493

Im Hohen Felde, Angersheim 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Im Hohen Felde Ost, Angerstein 30 EFH, DHH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Birkenweg Mitte, Bishausen 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Nörtener Berg, Elverse 40 EFH, DHH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Am Kreuzwege, Parensen 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Stadt Northeim

Galgenberg, Kernstadt 240 EFH, RH, DHH sofort 102,00 € Fa. Schramm 05561-947259

Am Rhumekanal, Kernstadt 40 RH sofort k.A. KSN Immobilien 05551-709-210

Auf dem Neuen Anger, Sudheim 7 EFH sofort 56 - 64 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Im Knick, Hillerse 31 EFH, DHH, RH sofort 58 - 76 € NILEG 0511-8116355

Auf der Bröckeln, Edesheim 42 EFH, DHH sofort 74,00 € KSN Immobilien 05551-709210

Lindauer Weg, Hammenstedt EFH sofort 61,00 € privat 05551-3259

Denkershäuser Weg, Langenholtensen 29 EFH sofort 75,00 € Fa. Mönnig 05552-99300

Fa. Schönhütte 05551-5095

Ottilienstraße, Kernstadt 8 EFH sofort k. A. Fa. Mönnig 05552-99300

Stadt Uslar

Sonnenhof 70 EFH, DHH Januar 2002 61-82 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Meyerberg, Eschershausen 12 EFH, DHH ab sofort 49-51 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Am Eichholz 7 EFH, DHH ab sofort 33-61 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Galgenberg West, 26 (7) MFH, EFH, DHH Endausbau 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Bollensen

Am Dorfe, Wiensen 21 (19) MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Südlich der Triftstraße, 13 MFH, EFH, DHH 2001 51,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Schönhagen

Unter dem Stadtfeld, 26 MFH, EFH, DHH Sommer 51,00 € Stadt Uslar oder 05571-3493

Sohlingen 2001 Dipl.-Ing. H. Kitz

Am Lohbusch, Offensen 8 MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Südlich Bollenser Weg, 40 MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Schoningen

Stadtgärten, Vahle 20 (17) MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Landkreis Osterode am Harz

Bad Sachsa

Mosebergstraße 17 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05521-9944-2224

Pfaffenberg 70 MFH, EFH, DHH sofort 59,00 € privat k.A.

Am Anger, Steina 20 MFH, EFH sofort 31,00 € privat k.A.

Spitzacker, Neuhof 65 EFH 2002 in Planung k.A. k.A.

Burgberg, Ellrich 21 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05521-9944-2224

Stadt Bad Lauterberg im Harz

Paradies 2 EFH, ZFH sofort 65,00 € Stadt Bad Lauterberg 05524-853-160

Ginsterstraße 1 EFH, ZFH sofort 58,00 € Stadt Bad Lauterberg 05524-853-160

Samtgemeinde Hattorf am Harz

Oderparksee 25 EFH, DHH sofort 40,00 € Hattorf am Harz 05584-209-26

Oberer Birkenberg 46 EFH, DHH sofort 35 - 45 € Erschließungsträger 05556-9900-0

Stadt Herzberg am Harz

Baulücken inkl. Ortsteile ca. 30 EFH sofort ab 20,00 € privat 05521-852-153

Dresdener Ring 5 EFH sofort ab 62,00 € Kimos GmbH, Bremen 05521-852-153

Jenaer Straße 1 EFH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-170

Heidersdorfer Weg (Hinter den 7-10 DH/EFH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-153

Höfen)

Erich-Kästner-Weg u.a., Pöhlde 15 EFH/DHH sofort ab 36,00 € privat 05521-852-153

Schulstraße/Hinter der Schule, 15 EFH/DHH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-153

Scharzfeld

Einhornstraße, Scharzfeld 1 EFH sofort 27,00 € Stadt Herzberg 05521-852-170

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Stadt Osterode am Harz

Am Breiten Busch/Kernstadt 8 MFH, EFH, Dhh sofort 65,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Am Breiten Busch/Kernstadt 70 MFH, EFh sofort 80,00 € privat

Hinterm Eichental, Freiheit 4 EFH, Dhh sofort 43,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Kunstbucht, Förste 14 EFH, Dhh sofort 35,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Gärtnerwiese, Lerbach 5 EFH, 1-2 WE sofort 39,00 € Herr Karnebogen, 05522-74791

herr Grüneberg

In der Silberkuhle, Dorste 6 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05521-9944-2224

Am Bruchwege, Schwiegershausen 12 EFH, DHH sofort n.V. Volksbank im Harz 05521-9944-2224

Samtgemeinde Walkenried

Vor den Birken 8 EFH, MHH sofort 39,50 € Samtgemeinde W. 05525-2020

Vor den Birken (Waldnähe) 8 EFH, MHH sofort 43,00 € Samtgemeinde W. 05525-2020

Kastanienweg 1 EFH, MHH sofort n. V. Samtgemeinde W. 05525-2020

Flecken Nörten-Hardenberg

Eichenburg 4 EFh sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

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ANZEIGENAUFTRAG RegJo Südniedersachsen

RegJo-Info Kolumne 123

Ja, ich möchte ab der kommenden RegJo-Ausgabe mein Unternehmen wie folgt bewerben:

RUBRIK

Rechtsanwälte & Notare* Wirtschaftsprüfer* Steuerberater*

Unternehmensberater* Bildungseinrichtungen Gesundheitsdienstleister

Die RegJo DREIMONATSSCHAU.

Aus dem Abseits gerufen, ins Abseits gestellt.

Nicht immer lief alles rund in den letzten Monaten. Manchmal eierten die Räder, manchmal waren sie abgeschraubt...

Immobilienmarkler Versicherungsmakler Architekten & Ingenieure

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Unternehmensbezeichnung:

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Handwerk & Gewerke

Mein Eintrag erscheint ein Jahr lang in vier RegJo-Ausgaben

PLZ/Ort

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Die mit einem Sternchen gekennzeichneten

Berufsgruppen erhalten zusätzlich

einen kostenfreien, allgemeinen

Eintrag. Im Auftrag enthalten ist der

kostenfreie Erhalt des RegJo-Journals

für Südniedersachsen. Ohne rechtzeitige

Kündigung verlängert sich der Auftrag

automatisch um ein weiteres Jahr.

Die Kündigungsfrist beträgt jeweils vier

Wochen vor Ablauf eines Jahres. Entscheidend

ist das Auftragsdatum

PREISÜBERSICHT REGJO INFO WIRTSCHAFTSDATENBANK

Gruppe 1: Rechtsanwälte & Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater & Unternehmensberater: ein allgemein. Eintrag pro Unternehmen gratis

bei Buchung eines spezifischen Eintrages € 60, –

Gruppe 2: Bildungs & Beratungseinrichtungen, Heilberufler, Handwerk & Gewerke, Vereine, Verbände & Kamern: pro Eintrag € 60, –

Gruppe 3: Architekten und Ingenieure, Werbeagenturen, Versicherungsmarkler, Immobilienmarkler: pro Eintrag € 80, – bzw. € 60, – für 2. Eintrag

Gruppe 4: Gesundheitsdienstleister (Ärzte, Zahnärzte, Kliniken etc. – Ausnahme: Heilberufler siehe Gruppe 2), It- & EDV-Dienstleister: pro Eintrag

€ 120, – bzw. € 80, – für 2. Eintrag

Stand: Juni 2013

*

Vereine, Verbände & Kammern

von Anders Seefeldt

Ho-Ho-Ho-Chi... nee, Northeim!

Du Stadt hast dem Wort Provinzposse neuen Gehalt gegeben. Da malt der

international bekannte Andreas Lemberg für uns ein paar Südniedersachsen-Bilder,

je Landkreis ein Symbolbild – für Northeim war das euer Stadtwappen,

verfremdet. Die Bilder standen natürlich auch zum Verkauf. Kunst

darf das, dachten wir uns. Beziehungsweise, eigentlich dachten wir uns gar

nichts dabei. Ist ja schließlich keine große Sache. Du warst da anderer Ansicht.

Auf den freundlich gemeinten Hinweis einer Dame aus Göttingen,

dass es die Bilder gibt und sie für die Stadt als Kunstobjekte vielleicht von

Interesse wären, bekam sie einen geharnischten Brief. Das Wappen sei ein

„geschütztes Hoheitszeichen“, die Verwendung genehmigungspflichtig und

für „gewerbliche Zwecke unzulässig“ und die weitere Verwendung wäre daher

zu „untersagen“. Wir fragten dich, wie das aussehen sollte. Etwa eine

Vernichtung des Kunstwerks? Kurz spielten wir mit dem Gedanken, es auf

dem Northeimer Marktplatz öffentlich zu verbrennen. Nein, meintest du

– gezeigt werden darf das Bild, nur eben nicht vermarktet und verkauft.

Chapeau. Damit hast du erfolgreich verhindert, dass wir zu Wiederholungstätern

werden. Nur so unter uns: Augen zudrücken hätte das auch erreicht.

Lemberg löste die Angelegenheit übrigens ungewohnt diplomatisch: Er

schenkte das Bild plus amtlichen Schreiben einem guten Bekannten und

ließ sich das quittieren.

Großes Talent, Herr Schade,

muss man Ihren JuLis neidlos zusprechen.

Da ziehen Sie mit einem

Pokertisch durch das Land, um für

die Verankerung der Schuldenbremse

in der Landesverfassung Werbung

zu machen (genauer: das Volksbegehren

„Schluss mit Schulden“). Respekt,

wie zielsicher Sie Jungliberaler das

Grundübel der Krise auf den Punkt

bringen. Denn ohne das Pokern (gemeinhin

auch: Zocken) der Banken

dieser Welt wäre die Finanzkrise von

2008 nicht entstanden, hätten die

Staaten sich nicht zu deren Rettung

massiv verschulden müssen, wären

folglich auch die Staatsschulden nicht

so explodiert, wie es jetzt als Problem

hingestellt wird. Hätte man übrigens

damals auf Sie, die JuLis, gehört und

dank „Schluss mit Schulden“ die Banken

einfach sterben lassen – ne Menge

Probleme wären der Welt erspart

geblieben, Ihre Parteispenden wären

versickert und keiner hätte etwas vermisst.

So viel Selbstironie wie mit der

Pokeridee hätten wir Ihrer Truppe gar

nicht zugetraut.

Leider haben Sie unsere Nachfrage

nicht beantwortet, ob Sie auch zu

einem „Schluss mit Investitionen“ und

einem „Schluss mit Sparen“ aufrufen

– denn das wäre nur volkswirtschaftlich

konsequent. Weil: Ein Staat ist

kein schwäbischer oder sonst wo existierender

Haushalt. Bei einer Staatsquote

von knapp 45% geht immerhin

etwa die Hälfte der wirtschaftlichen

Gesamtleistung Deutschlands auf das

Konto der Regierung. Gibt sie weniger

aus (= sie investiert weniger), nimmt

sie direkt weniger ein. Und wenn sie

keine Schulden mehr machen darf, wer

Satire Rubrik SPAM

bei Spiegel online.

Du verkündetest deinen Lesern,

in der Nähe von Göttingen

wären jetzt drei neue

erdähnliche Planeten entdeckt

worden. Diese kreisten 22

Lichtjahre entfernt um Südniedersachsen

und würden „Bovenden“,

„Geismar“ und „Abfahrt

Weende-Nord“ heißen.

Über Leben auf den „Göttinger

Drei“ zu spekulieren, sei aber

noch zu früh. Das wohl. Aber

als wahre Göttingen-Kenner

kennt ihr sicher schon die Antwort:

„Extra Gottingam non est

vita, si est vita non est ita.“

nimmt dann aber die explodierenden

Sparvermögen der Unternehmen und

Privatleute auf, um sie zu investieren?

Da ist niemand mehr und das Gesparte

würde einfach dem Wirtschaftskreislauf

entzogen. Dass das nicht funktioniert,

merken Sie selbst, Schade, nicht

wahr? Wenn Sie keine Schulden mehr

wollen, dann müssten Sie also allen

Unternehmen und Privatleuten sagen,

dass sie nicht mehr sparen dürfen. Und

wenn Sie das nicht wollen, denn das

wäre ja unsinnig und vor allem nicht

zu beeinflussen, dann müssten Sie

zumindest im Sinne der Offenheit sagen,

dass „keine Schulden mehr“ auch

heißt: „keine Investitionen mehr“. Tun

Sie aber auch nicht, Schade. Das ist

wirklich, nun ja, schade. Andererseits,

das völlige Fehlen von Kompetenz wurde

selten so souverän inszeniert.


124 Wirtschaftsdatenbank RegJo-Info

RegJo-Info Architekten & INgenieure Bildungs- & Beratungseinrichtungen wirtschaftsdatenbank 125

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Stefan Meyfarth, Dipl. Ing. Architekt

Akazienweg 56 b

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37154 Northeim

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Tel. 03631-982687

Fax 03631-994915

ndh@graf-und-partner.de

www.graf-und-partner.de

Ehrhardt & Rettke

Ingenieurbüro für Statik &

Baukonstruktion

Schillerstraße 2 a

37199 Wulften am Harz

Tel. 05556-4475

Fax 05556-352

statik@ehrhardt-rettke.de

mit Büro in:

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-71623

Fax 05522-75741

rettke@t-online.de

Erdbaulabor Göttingen GmbH

Baugrunduntersuchungen

Raseweg 4

37124 Rosdorf

Tel. 0551-50540-0

Fax 0551-50540-22

info@erdbaulabor-goe.de

www.erdbaulabor-goe.de

Ingenieurbüro Ludwig & Partner

Wilhelmstraße 14

37576 Dassel

Tel. 05564-96060

Fax 05564-960650

info@ludwig-und-partner.de

www.ludwig-und-partner.de

J & P Johanning und Petermann

Architekten GmbH

Waldweg 3

37431 Bad Lauterberg im Harz

Tel. 05524-932970

Fax 05524-80538

info@jundp-architekten.de

www.jundp-architekten.de

onp planungs + projekt gmbH

Architektur- und Ingenieurbüro

Rohnsweg 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-4999115

Fax 0551-4999128

info@onp-gmbh.de

Planungsteam Reinhard & Koch

Architektur für Lebensräume

Hannah-Vogt-Straße 1

37085 Göttingen

Tel. 0551-50419-50

Fax 0551-50419-60

rk.planungsteam@t-online.de

sgodda + partner

Architekten + Ingenieure

Im Alten Dorfe 30e

37079 Göttingen

Tel. 0551-50494-0

Fax 0551-50494-44

info@sgodda.de

Schwieger Architekten

Hansjochen Schwieger, Dipl.-Ing.

Architekt BDA

Eichweg 10 a

37077 Göttingen

Tel. 0551-38303-0

Fax 0551-38303-40

info@schwieger-architekten.de

www.schwieger-architekten.de

Sittig & Voges

Architekten - Stadtplaner

August-Lange-Straße 5

37120 Bovenden

Tel. 0551-508700

Fax 0551-5087026

info@sittig-voges.de

architekt@ingo-voges.de

www.sittig-voges.de

Steingräber.

architektur projektentwicklung design

Knickstraße 17

37170 Uslar

Tel. 05571-5001

Fax 05571-5002

mail@steingraeber-architekten.de

www.steingräber.com

Bausachverständige

Dipl.-Ing. Armin Sgodda

ö.b.u.v. Sachverständiger

für Schäden an Gebäuden

Im Alten Dorfe 30e

37079 Göttingen

Tel. 0151-23565339

Fax 0551-373380

armin.sgodda@sgodda.de

Ehling, Thomas

Dipl.-Ing. Architekt

Ö.b.u.v. Grundstückssachverständiger

Neustettiner Straße 3

37586 Dassel

Tel. 05564-919797

Fax 05564-919798

architekt.ehling@t-online.de

Schäfer - Landschaftsarchitekt

Dipl.-Ing. Rüdiger Schäfer, BDLA

Bismarckstraße 12

37681 Bad Gandersheim

Tel. 05382-1060

Fax 05382-1050

info@schaefer-la.com

www.schaefer-la.de

Kommunalberatung

GfK - Gesellschaft für

Kommunalberatung mbH

Wilhelmstraße 14

37586 Dassel

Tel. 05564-999733

Fax 05564-999735

info@gfk-kommunalberatung.de

www.gfk-kommunalberatung.de

bildungs & beratungseinrichtungen

A-Z Register

Führung verteilter/virtueller Teams

Hochschulen

Landschulheime

Seminare & Übernachtungsmöglichkeiten

A-Z Register

Bildungswerk der Niedersächsischen

Wirtschaft gGmbH

Bertha-von-Suttner-Straße 9

37085 Göttingen

Tel. 0551-305730

Fax 0551-3057360

goettingen@bnw.de

www.bnw.de

Bildungszentrum Kinne

Bildungszentrum für Unternehmensberatung

und Sprachen

Stieglitzweg 7

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-80526

Fax 05524-999376

info@bz-kinne.de

www.bz-kinne.de

BUPNET Bildung und Projekt

Netzwerk GmbH

Ihr Partner für innovatives Bildungs- und

Informationsmanagement

Am Leinekanal 4

37073 Göttingen

Tel. 0551-54707-0

Fax 0551-54707-17

info@bupnet.de

www.bupnet.de

CSC Computer-Schulung &

Consulting GmbH

Ihr Bildungspartner für EDV,

Wirtschaft und Büro

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-43099

Fax 0551-42027

goettingen@csc-schulung.de

www.csc-schulung.de

www.bildung-mit-zukunft.de

CSC Computer-Schulung &

Consulting GmbH

Ihr Bildungspartner für EDV,

Wirtschaft und Büro

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-8699573

Fax 05522-8699575

osterode@csc-schulung.de

www.csc-schulung.de

www.bildung-mit-zukunft.de

Freie Kunst Akademie

Dramfelder Straße 4

37124 Rosdorf / Obernjesa

Tel. 05509-651

Fax 05509-920858

www.freiekunstakademie.de

IBK gGmbH

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-548992-0

Fax 0551-548992-790

info@ibk-goettingen.de

www.ibk-goettingen.de

ihr mehrwert

Lindenstraße 20

37603 Holzminden/Neuhaus

Tel. 05536-999555

Fax 05536-999557

info@ihr-mehrwert.de

www.ihr-mehrwert.de

Koordinierungsstelle

„Frauenförderung in der

privaten Wirtschaft“

Hiroshimaplatz 1-4

37083 Göttingen

Tel. 0551-400-2860

Fax 0551-400-3198

i.langanke@goettingen.de

www.frauen-wirtschaft.de

Kreisvolkshochschule des

Landkreises Göttingen

Reinhäuser Landstraße 4

37070 Göttingen

Tel. 0551-525517

Fax 0551-525522

info@kvhs-goettingen.de

www.kvhs-goettingen.de

Kreisvolkshochschule des

Landkreises Northeim

Hullerser Straße 19

37574 Einbeck

Tel. 05561-933251

Fax 05561-933299

info@kvhs-northeim.de

www.kvhs-northeim.de

Kreisvolkshochschule des

Landkreises Osterode am Harz

Neustädter Tor 1-3

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-960450-451

Fax 05522-960444

brakel@kvhs-osterode.de

www.kvhs-osterode.de

Kreisvolkshochschule

Holzminden

Neue Straße 7

37603 Holzminden

Tel. 05531-707-224 oder -394

Fax 05531-707-408

info@kvhs-holzminden.de

www.kvhs-holzminden.de

Ländliche Heimvolkshochschule

Mariaspring

Seminarzentrum und Tagungshaus

Rauschenwasser 78

37120 Bovenden

Tel. 05594-9506-0

Fax 05594-9506-50

info@mariaspring.de

www.mariaspring.de

LEB Beratungsbüro Göttingen

Groner Landstraße 27

37081 Göttingen

Tel. 0551-820790

Fax 0551-5213672

goettingen@leb.de

www.leb.de

LEB Bildungszentrum Einbeck

Altendorfer Straße 43

37574 Einbeck

Tel: 05561 3135-0

Fax 05561 3135-11

biz-einbeck@leb.de

regionalverband

südniedersachsen e.v.

Ihr Partner in der Regionalentwicklung

• Beiträge zum Südniedersachsenprogramm

der Landesregierung

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• Entwicklung der Siedlungsflächen

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Göttingen Wolfsburg

LEB Bildungszentrum Göttingen

Groner Landstraße 27

37081 Göttingen

Tel: 0551 37 08 54-0

Fax 0551 37 08 54-19

biz-goettingen@leb.de

Standort Duderstadt:

Charlottenburger Straße 7

37115 Duderstadt

Tel: 05527 99 68 78-0

Fax: 05527 99 68 78-19

huch@leb.de

LEB Bildungszentrum Northeim

Göttinger Straße 31-33

37154 Northeim

Tel: 05551 908 05-0

Fax 05551 908 05-29

biz-northeim@leb.de

LEB Bildungszentrum Osterode

An der Leege 22

37520 Osterode am Harz

Tel: 05522 920 15-0

Fax 05522 920 15-2

biz-osterode@leb.de

mmone2one

Coaching & spezielle Englischschulung

Heinrich-Heine-Straße 4

37083 Göttingen

Tel. 0551-7700121

Fax 0551-7700124

info@mm121.com

www.mm121.com

m3team AG

mit certifizierter Business School

Schloß Löseck

37120 Bovenden

Tel. 05594-89393

Fax 05594-89370

www.m3team.de

Seminare im E-Werk

Unternehmenskommunikation

Bismarckstraße 1

37574 Einbeck

Tel. 05561-929-0

Fax 05561-929-200

info@seminare-im-ewerk.de

www.seminare-im-ewerk.de

Volkshochschule Göttingen e.V.

betriebsnahe Weiterbildung, IT-Qualifizierung

& Sprachen

Bahnhofsallee 7

37081 Göttingen

Tel. 0551-4952-0

Fax 0551-4952-32

info@vhs-goettingen.de

www.vhs-goettingen.de

Werk-statt-Schule

fit@job

Untere Straße 29

37154 Northeim

fit_job@werk-statt-schule.de

www.werk-statt-schule.de

Hausarztpraxis

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zugelassen werden.

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Kontakt

Rechtsanwalt und Notar

Egbert Hundeshagen

Tel. 0 55 28 - 80 55

b.hundeshagen@t-online.de

www.hundeshagen.de


126 WIRTschaftsdatenbank Gesundheitsdienstleister Handwerk & Gewerke RegJo-info

RegJo-Info

Immobilienmakler IT- & EDV-Dienstleister

Führung verteilter /

virtueller Teams

Führungsseminare an der

Georg-August-Universität Göttingen

Kooperationsstelle Hochschulen

und Gewerkschaften

Dr. Frank Mußmann

Humboldtallee 15

37073 Göttingen

Tel. 0551-394756

Fax 0551-3914049

virtuelleteams@uni-goettingen.de

www.virtuelleteams.uni-goettingen.de

www.kooperationsstelle.uni-goettingen.

de

Hochschulen

PFH Private Fachhochschule

Göttingen

Weender Landstraße 3-7

37073 Göttingen

Tel. 0551-54700-0

Fax 0551-54700-190

studieninfo@pfh-goettingen.de

www.pfh.de

Studienzentrum Niedersachsen

Steinbeis Hochschule Berlin

Tiedexer Tor 6c

37574 Einbeck

Tel. 05561-9362-22

Fax 05561-9362-55

info@imags-niedersachsen.de

www.imags-niedersachsen.de

Landschulheime

Stiftung Landschulheim

am Solling

Das Internat am Solling

Einbecker Straße 1

37603 Holzminden

Tel. 05531-1287-0

Fax 05531-1287-88

info@lsh-holzminden.de

www.lsh-holzminden.de

Seminare & Übernachtungsmöglichkeiten

Akademie Waldschlösschen

Bildungs- & Tagungshaus im idyllischen

Grünen

37130 Gleichen, OT Reinhausen

Tel. 05592-9277-0

Fax 05592-9277-77

info@waldschloesschen.org

www.tagungshaus-waldschloesschen.de

Ärzte

A-Z Register

Neurologie, Psychiatrie

Psychotherapie

Urologie

Gesundheitsdienstleister

A-Z Register

Gesundheitskommunikation

A-Z Register

Zahnärzte

A-Z Register

Kieferorthopädie

Kinderzahnärzte

Ärzte

A-Z Register

Ebersbach, Petra, Dr. med.

Rathausplatz 21

37120 Bovenden

Tel. 0551-81314

Fax 0551-83794

Flade, Wilfried, Dr. med.

Güterbahnhofstraße 17

37154 Northeim

Tel. 05551-67061

Fax 05551-67006

flade.wil@t-online.de

www.gesundelunge.de

Neurologie, Psychiatrie-

Psychotherapie

Göttinger Kopfzentrum

Dr. Ulrike Schäfer, Fachärztin für Kinder- &

Jugendpsychiatrie, Neurologie & Psychiatrie,

Psychotherapie; Dr. Peter Gensicke,

Facharzt für Neurologie & Psychiatrie,

Psychotherapie

Bahnhofsallee 1d (5. OG)

37081 Göttingen

Tel. 0551-3848270

Urologie

gesundheitsdienstleister

Ebersbach, Petra, Dr. med.

Rathausplatz 21

37120 Bovenden

Tel. 0551-81314

Fax 0551-83794

A-Z Register

AOK – Die Gesundheitskasse für

Niedersachsen

Godehardstr. 24

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217-0

aok.goettingen@nds.aok.de

www.aok-niedersachsen.de

Gesundheitsdienstleister

Gesundheitskommunikation

A-Z Register

Connect Healthcare

Bismarckstraße 1

37574 Einbeck

Tel. 05561-929-424

Fax 05561-929-300

info@connect-healthcare.de

www.connect-healthcare.de

Zahnärzte

A-Z Register

Algermissen, Udo & Kollegen

Juesholzstraße 8-10

37412 Herzberg

Tel. 05521-99110

Fax 05521-991116

udo.algermissen@t-online.de

www.zahnarzt-algermissen.de

Kremer, Barbara, Dr.

Mittelberg 39

37085 Göttingen

Tel. 0551-795323

Fax 0551-7909422

dr.barbara.kremer@telemed.de

Müllhofer, Rolf, Dr. med. dent.

Kornmarkt 2

37520 Osterode

Tel. 05522-920306

Fax 05522-920307

dr.muellhofer@telemed.de

Ohm, Holger, Dr. & Ohm, Katherine

Südring 58

37120 Bovenden

Tel. 0551-8661

Fax 0551-8205196

Dr.H.Ohm@t-online.de

Kieferorthopädie

Kieferorthopädische Praxis

Osterode Dres. med. dent.

Roland Krysewski, Thomas

Haase & Josef Kremer

Bahnhofstraße 35

37520 Osterode

Tel. 05522-919222

Fax 05522-919199

praxis@kieferorthopaedie-oha.de

www.kieferorthopaedie-oha.de

Kinderzahnärzte

Kremer, Barbara, Dr.

Mittelberg 39

37085 Göttingen

Tel. 0551-795323

Fax 0551-7909422

dr.barbara.kremer@telemed.de

handwerk & gewerke

Maßbekleidung

Parketthandel

Polsterei & Raumausstattung

Spezialreinigungen &

Schutzsysteme

Steinmetz und Restaurator

Zimmerei und Holzbau

A-Z Register

Bautrocknung Broenen

Orten, Trocknen, Sanieren

Hauptstraße 2

37434 Bilshausen

Tel. 05528-1474

Fax 05528-201863

holger@broenen.de

www.broenen.de

Planbau GmbH

Gesellschaft für Planung u.

Bauübernahme

Martin-Luther-Straße 48

37081 Göttingen

Tel. 0551-99881-0

Fax 0551-99881-23

mail@planbau.de

www.planbau.de

Stoffwechsel Meisterbetrieb

Polsterarbeiten aller Art, Sonnenschutzanlagen:

Faltstores & Lamellen, Raffrollos,

Dekoration etc.

Leinestraße 13

37073 Göttingen

Tel. 0551-3077092

Mobil: 0171-1065139

Elektrofachbetrieb

Elektro Leineweber

August-Spindler-Str. 16

37079 Göttingen

Tel. 0551-61099

Fax 0551-600415

elektro-leineweber-gmbh@t-online.de

www.elektro-leineweber.de

Elektrotechnik Werner Fischer

Am Herberhäuser Thie 7

37075 Göttingen

Tel. 0551-24745

Fax 0551-20529261

info@fischer-goettingen.de

www.elektromeister-fischer.de

Heizung und Sanitär

Korte

Heizungsbauer, Solarenergie, Sanitär

Über dem Dorfe 5

37139 Adelebsen

Tel. 05506-1893

Fax 05506-379

korte-thomas@t-online.de

Parketthandel

parkettum Römmich GmbH

Martin-Luther-Straße 48

37081 Göttingen

Tel. 0551-307024-0

Fax 0551-307024-29

info@parkettum.de

www.parkettum.de

Polsterei & Raumausstattung

Stoffwechsel Meisterbetrieb

Polsterarbeiten aller Art, Sonnenschutzanlagen:

Faltstores & Lamellen, Raffrollos,

Dekoration etc.

Leinestraße 13

37073 Göttingen

Tel. 0551-3077092

Mobil: 0171-1065139

Spezialreinigungen &

Schutzsysteme

Sysclean – Reinigen mit System

Kattge & Böhme GbR

Mauertrocknung, Glaskratzerentfernung,

Solaranlagenreinigung uvm.

Hinterdorfstraße 25

37434 Rollshausen

Tel. 05528-99987-0

Fax 05528-99987-1

info@sysclean.de

www.sysclean.de

Zimmerei und Holzbau

Dach & Wand Weiss GmbH

Inh. Bernd Klinge

Auf dem Anger 1

37130 Gleichen

Tel. 0551-795375

Fax 0551-7905252

c.ch.weiss@t-online.de

Dornieden & Nolte GmbH

Lohbergstraße 11a

37115 Duderstadt

Tel. 05527-998778

Fax 05527-998779

DorniedenNolte@onlinehome.de

www.dornieden-nolte.de

immobilienmakler

A-Z Register

Verwaltung, Vermietung & Verkauf

A-Z Register

Bruns Immobilien

An der Gerichtslinde 34

37081 Göttingen

Tel. 0551-63374044

Fax 0551-63374043

info@bruns-immo.de

www.bruns-immo.de

Verwaltung & Vermietung

& Verkauf

Getmore Beratung & Immobilien

GmbH & Co. KG

Lange Straße 49

37688 Beverungen

Tel. 05273-367767-0

Fax 05273-367767-1

info@getmore-immo.de

www.getmore-immobilien.de

it- & EDV-Dienstleister

IT- & EDV-dienstleister

A-Z Register

DV-Komplettlösungen

IT-Sicherheit

Netzwerkberatung

A-Z Register

adam Soft oHG

Systemhaus für Apple & PC

Raseweg 4

37124 Rosdorf

Tel. 0551-50096-0

Fax 0551-50096-99

info@adam-soft.de

www.adam-soft.de

BMU Beratungsgesellschaft Mittelständischer

Unternehmen mbH

Friedrich-Ebert-Wall 21

37154 Northeim

Tel. 05551-98010

Fax 05551-980188

info@bmu-beratung.com

www.bmu-beratung.com

ESH Computer

u. a. professionelle wireless LAN-Lösungen

Offenser Straße 21

37139 Adelebsen

Tel. 05506-7040

Fax 05506-635

esh@esh-it.de

www.esh-it.de

MOD Gruppe

Dienstleister für Unternehmens-IT

Grimsehlstraße 23

37574 Einbeck

Tel. 05561-922-0

Fax 05561-922-500

info@mod-gruppe.de

www.mod-gruppe.de

IT-Sicherheit

MOD Gruppe

Dienstleister für Unternehmens-IT

Grimsehlstraße 23

37574 Einbeck

Tel. 05561-922-0

Fax 05561-922-500

info@mod-gruppe.de

www.mod-gruppe.de

Netzwerkberatung

Take Over Systemberatung

Martin Kühn

Lotzestraße 6q

37083 Göttingen

Tel. 0551-5077241

Fax 0551-5077245

info@take-over.de

www.take-over.de

Bernd Klinge

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128 WIRTschaftsdatenbank Rechtsanwälte & Notare RegJo-info

RegJo-Info Rechtsanwälte & Notare wirtschaftsdatenbank 129

rechtsanwälte &

notare

A-Z Register

Arbeitsrecht

Architekten- & Baurecht

Arzthaftungsrecht

Bankrecht

Baurecht

Bau- & Immobilienrecht

Bußgeldsachen

EDV-Recht

Ehe-, Familien- & Scheidungsrecht

Erbrecht

Gaststättenrecht

Gewerbemietrecht

Grundstücksrecht

Handels- & Gesellschaftsrecht

Immobilienrecht

Inkasso

Insolvenzrecht

Kommunalabgabenrecht

Markenrecht

Medienrecht

Medizinrecht

Mietrecht

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Miet- & Pachtrecht

Patentrecht

Privates Baurecht

Recht der neuen Medien

Sozialrecht

Steuerrecht

Strafrecht

Verkehrsrecht

Verkehrsunfallregulierung

Versicherungsrecht

Vertragsarztrecht

Vertragsrecht

Verwaltungsrecht

Wirtschafts(straf)recht

A-Z Register

Ahrens & Partner

Rechtsanwälte

Reinhäuser Landstraße 16

37083 Göttingen

Tel. 0551-707150

Fax 0551-7071515

rae.ahrens@t-online.de

Amthauer, Ulrich

Rechtsanwalt und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

Bang, J. Heinrich

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 40

37081 Göttingen

Tel. 0551-307220

Fax 0551-3072222

Baeumer, Hans Vito

und Weisensee, Michael

Rechtsanwälte

Schrammstraße 8

37574 Einbeck

Tel. 05561-2048

Fax 05561-73404

baeumer-weisensee@t-online.de

www.baeumer-weisensee.de

Bartels, Andreas

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-5047221

Fax 0551-5047234

bartels@ab-rechtsanwalt.de

Beismann und Dr. Neddenriep

Rechtsanwälte

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Beyer . Troch . Besser

Rechtsanwälte

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

kanzlei@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Brodmann, Angelika &

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwälte und Notar

(Kunstmann)

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Bruns, Maria A.

Rechtsanwältin und Notarin

Hagenbreite 10

37124 Rosdorf

Tel. 0551-78780

Fax 0551-782839

recht@rainbruns.de

www.rainbruns.de

Doerfer, Achim, Dr.

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 43

37073 Göttingen

Tel. 0551-43430

Fax 0551-41443

Dr. Niemann & Kollegen

Rechtsanwälte und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928

Fax 0551-45199

www.niemann-rechtsanwaelte.de

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Euler, Wolfgang

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater,

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Feuerhahn & Meyer

Rechtsanwälte

Moritzstraße 19-20

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-9580-0

Fax 05382-9580-18

info@feuerhahn-meyer.de

www.feuerhahn-meyer.de

Fiedler, Ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Gembruch, Hans-Jörg

Rechtsanwalt und Notar

Sieberstraße 2

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-8962-0

Fax 05521-8962-25

ra@gembruch.com

www.gembruch.com

Geyer, Jens

Rechtsanwalt

Lange Straße 49

37127 Dransfeld

Tel. 05502-2025

Fax 05502-3656

info@rechtsanwalt-geyer.de

Große-Loheide, Mathias

Rechtsanwalt

Zollstock 15

37081 Göttingen

Tel. 0551-7708866

Fax 0551-7708867

ragrosse-loheide@web.de

Haase, J.-R.

Rechtsanwalt

Lange Straße 106

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-8800

Fax 05503-8820

rechtsanwalt haase@t-online.de

Hauptfleisch, Michael

Rechtsanwalt

Groner Straße 25

37073 Göttingen

Tel. 0551-5312892

Fax 0551-5312893

rahauptfleisch@t-online.de

Heeren, Jörg & Klapdor,

Manfred, Dr.

Rechtsanwälte

Osteroder Straße 11c

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-8976-0

Fax 05521-8976-20

kanzlei@rechtsanwalt-heeren.de

Hentschel, Johannes &

Lau, Joachim

Rechtsanwälte

Kurze-Geismar-Straße 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-5173623

Fax 0551-5173624

info@kanzlei-hentschel-lau.de

www.kanzlei-hentschel-lau.de

Herfurth & Partner

Rechtsanwälte

Nikolausberger Weg 44

37073 Göttingen

Tel. 0551-22711

Tel. 01805-herfurth

(bundesweit)

Fax 0551-25182

info@herfurth.de

www.herfurth.de

Hildebrandt, Reinhard, Dr.

Rechtsanwalt

Scharnhorstplatz 8

37154 Northeim

Tel. 05551-97610

Fax 05551-976115

dr-hildebrandt@t-online.de

www.dr-hildebrandt.de

Hirschmann Cieslak & Schulte

Rechtsanwälte mit Notariat

Bahnhofstraße 23

37115 Duderstadt

Tel. 05527-9875-0

Fax 05527-9975-20

ra-schulte-und-partnert@t-online.de

www.racieslak.de

Hoffmann & Körner

Rechtsanwälte

Lutherplatz 2

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92550

Fax 05524-925555

info@hoffmann-koerner.de.de

www.hoffmann-koerner.de

Hofmeister, Habermann,

Lüttmann

Rechtsanwälte & Notare

Sparenbergstraße 9

37603 Holzminden

Tel. 05531-9302-0

Fax 05531-9302-10

hol@rae-hofmeister.de

www.rae-hofmeister.de

Huchthausen, Hans, Dr. jur. u.

Dipl. rer. pol., von Lindeiner-Wildau

& Huchthausen, Andreas

Rechtsanwälte-Notariat

Altendorfer Straße 25

37574 Einbeck

Tel. 05561-72265 + 4066

Fax 05561-72758

huchthausen7@aol.com

Hundeshagen & Coll.

Rechtsanwälte-Notar

Berliner Straße 1

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-8055

Fax 05528-9254920

kontakt@hundeshagen.de

www.hundeshagen.de

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Jarck, Dorothea

Rechtsanwältin

Sieberstraße 43

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-919082

Fax 05521-019084

dorothea.jarck@t-online.de

Jürgens-Reichelt, Karin

Rechtsanwältin

Welle 3

37133 Friedland-Groß Schneen

Tel. 05504-7530

Fax 05504-7571

rain-juergens@reichelt4.de

Kappuhne Schreier Herbote

Partnerschaftsgesellschaft Rechtsanwälte

Am Münster 28

37154 Northeim

Tel. 05551-9760-0

Fax 05551-9760-50

dr-kappuhne@dr-kappuhne.de

dr-schreier@dr-kappuhne.de

herbote@dr-kappuhne.de

www.dr-kappuhne.de

Kleinjohann, Dr. &

Buschhaus, Dr.

Rechtsanwälte und Notar

Götzenbreite 1

37124 Rosdorf

Tel. 0551-9003350

Fax 0551-90033555

ra-kleinjohann@t-online.de

Klingberg, Michael

Rechtsanwalt und Notar

Groner Straße 40

37073 Göttingen

Tel. 0551-4995781

Fax 0551-4995782

ra@klingberg-net.de

Klingebiel, Axel & Glahe,

Herwarth

Rechtsanwälte

Marktstraße 15-17

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5022

Fax 05527-73272

klingebiel-glahe@t-online.de

Kriston, Hermann &

Bergmann, Ralph

Rechtsanwälte

Theaterstraße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-45078

Fax 0551-55732

rae.kriston-bergmann@t-online.de

Krug v. Einem, Vera

Rechtsanwältin

Weender Straße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-486644

Fax 0551-45383

krugv.einem@t-online.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Kupzok & Kupzok-Lüdeking

Rechtsanwälte

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Lampe Legal

Anwaltsgesellschaft & Notare

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

info@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

Laves, Heinrich

Rechtsanwalt & Notar

Papenstraße 1-3

37574 Einbeck

Tel. 05561-71071

Fax 05561-74130

info@reno-einbeck.de

Lindigkeit – Werder – Mertens

Rechtsanwälte Notare Fachanwälte

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Linneweber, Axel, Dr.

Rechtsanwalt

Hubeweg 2

37574 Einbeck

Tel. 05561-5050

Fax 05561-5056

dr.linneweber@gmx.de

Lüken-Klein, Angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Maack, Dr., Jörg Lüttmann,

Elsaesser & Hensel

Rechtsanwälte und Notare

Beverstraße 26

37574 Einbeck

Tel. 05561-93700

Fax 05561-937033

info@rae-dr-maack.de

www.rae-dr-maack.de

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Meyer, Helmut R.

Rechtsanwalt und Notar

Hullerser Straße 16

Postfach 1453

37555 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Müller-Laube, Bettina

Rechtsanwältin

Götzenbreite 1

37124 Rosdorf

Tel. 0551-4883993

Fax 0551-4883994

Muschinsky, Bernhard

Rechtsanwalt

Otto-Kaiser-Weg 12

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-932020

Fax 05523-932022

Nolte, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@nolte-reichler.de

Obermann, Dietrich &

Biskup, Christiane

Rechtsanwälte und Notar

(Obermann)

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Osenberg, Hansjörg

Rechtsanwalt

Einbecker Straße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-3071

Fax 05531-2682

H.Osenberg@Infotech-Isp.net

Pfahl, Franc, Dr.

Rechtsanwalt

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Pollok & Wiesemann

Rechtsanwälte & Notar (Wiesemann)

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Quade, Doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Rehberg, Hüppe + Partner

Patentanwälte

Nikolausberger Weg 62

37073 Göttingen

Tel. 0551-48877-0

Fax 0551-48877-11

office@rhp.eu

www.rhp.eu

Reichler, Rita

Rechtsanwältin

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@reichler.de

Renner, Holger

Rechtsanwalt

Hagenweg 2e

37081 Göttingen

Tel. 0551-5046733

Fax 0551-5046733

Reuter & Richter

Rechtsanwälte

Deisterstraße 3

37081 Göttingen

Tel. 0551-9996952

Fax 0551-9997742

info@ra-reuter-richter.de

www.ra-reuter-richter.de

Riban, Gerhard

Rechtsanwalt

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-920420

Fax 05522-920450

RKMT Reichart Kriesten

Mügge Thiele

Rechtsanwälte, Fachanwälte und Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Robrecht, Hermann

Rechtsanwalt

Förstergasse 2

37197 Hattorf am Harz

Tel. 05584-752

Fax 05584-753

ra-robrecht@t-online.de

Rohlfing, Dr. - Pfahl,

Dr. - Oettler, Dr.

Rechtsanwälte - Fachanwälte

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Romppel, Bernd C.

Rechtsanwalt und Notar

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-707170

Fax 0551-7071750

ra.romppel@t-online.de

rybak.zehender.

Wirtschaftskanzlei

Güterbahnhofstraße 35

37154 Northeim

Tel. 05551-988071-0

Fax 05551-9880725

Samson-Himmelstjerna,

Burkhard von

Rechtsanwalt und Notar

Weender Straße 80-82

37073 Göttingen

Tel. 0551-4999999

Fax 0551-4999990

samson@vsrun.de

Scherer-Mathias, Sabine

Rechtsanwältin

Kreuzbergring 105

37075 Göttingen

Tel. 0551-44592

Fax 0551-44571

Schnitzer, Gerd

Rechtsanwalt und Notar

Lange Straße 42

37139 Adelebsen

Tel. 05506-1063

Fax 05506-1358

Schröter, Bernd, Dr.

und Gockel, Wolfgang

Rechtsanwälte und Notare

Fürstenberger Straße 2

37603 Holzminden

Tel. 05531-5087 /-5088

Fax 05531-10254

Sobirey, Nikolai

Rechtsanwalt

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-37073841

Fax 0551-37073844

ra.sobirey@t-online.de

Stackfleth, Helge

Rechtsanwalt

Erikastraße 6

37431 Bad Lauterberg im Harz

Tel. 05524-2119

Fax 05524-931900

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Teiwes, Henrik

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstraße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-93710

Fax 05531-937110

RAe.Teiwes.Holzminden@t-online.de

Tewaag, Heike

Rechtsanwältin

Heinrich-Sohnrey-Str. 21

37127 Dransfeld

Tel. 05502-660

Fax 05502-660

Thode & Dreymann

Rechtsanwälte und Notar (Thode)

Hindenburgstraße 1a

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-8022

Fax 05523-7190

hpthode@t-online.de

www.sachsa-online.de/thode

Vasel, Jürgen

Rechtsanwalt

Reinhäuser Landstraße 80

37083 Göttingen

Tel.0551-43600

Fax 0551-43620

anwalt@ra-vasel.de

www.ra-vasel.de

von Garmissen, Dr.,

Hartz & Eulert

Rechtsanwälte

Lange Geismarstraße 82

37073 Göttingen

Tel. 0551-378474

Fax 0551-3791922

kanzlei@vghe.de

www.agraranwalt.de

Freiherr von Wendt, Clemens

Rechtsanwalt

Hauptstraße 11

37139 Adelebsen

Tel. 05502-94371

Fax 05502-94372

Waldmann-Stocker, Bernd

Rechtsanwalt

Papendiek 24-26

37073 Göttingen

Tel. 0551-42610

Fax 0551-45275

Weber & Wrobel-Weber

Rechtsanwälte

Von-Ossietzsky-Straße 9

37085 Göttingen

Tel. 0551-51790-0

Fax 0551-51790-20

raeweber@t-online.de

Weik, Martina

Rechtsanwältin

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Wichmann, Hermann, Dr.

Rechtsanwalt

Theaterstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-484065

Fax 0551-484067

rae.fischer-friedrich-wichmann@web.de

Arbeitsrecht

Fachanwälte

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Pfahl, Franc, Dr.

Rechtsanwalt

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Vockenberg, Michael, Dr.

Rechtsanwalt

Wiesenstraße 1

37073 Göttingen

Tel. 0551-3828090

Fax 0551-3828091

info@vsm-rae.de

www.vsm-rae.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Lindigkeit, Mark

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Neddenriep, Friedemann, Dr.

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de


130 WIRTschaftsdatenbank Rechtsanwälte & Notare RegJo-info RegJo-Info Rechtsanwälte & Notare wirtschaftsdatenbank 131

Architekten- & Baurecht

Fachanwälte

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Reichart, Matthias, Dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Arzthaftungsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Schwendrat, Torsten

Rechtsanwalt

Schillerstraße 6

37083 Göttingen

Tel. 0551-7709401

Fax 0551-7709404

RATOR67@aol.com

Bankrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Baurecht

Fachanwälte

Reichart, Matthias, Dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Engelhardt, Bernd

Rechtsanwalt

Ritterplan 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-541168

Handy 0171-5202351

Fax 0551-541369

Nolte, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@nolte-reichler.de

Vasel, Jürgen

Rechtsanwalt

Reinhäuser Landstraße 80

37083 Göttingen

Tel. 0551-43600

Fax 0551-43620

anwalt@ra-vasel.de

www.ra-vasel.de

Bau- & Immobilienrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Beyer, Jürgen

Rechtsanwalt und Fachanwalt

für Steuerrecht

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

juergen.beyer@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

BuSSgeldsachen

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

EDV-Recht

Tätigkeitsschwerpunkt

Heise, Andreas

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-50429918

Fax 0551-5312224

kanzlei@ra-heise.de

www.ra-heise.de

Ehe-, Familien- &

Scheidungsrecht

Fachanwälte

Amthauer, Ulrich

Rechtsanwalt und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

Biskup, Christiane

Rechtsanwältin

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Brodmann, Angelika

Rechtsanwältin

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Bruns, Maria A.

Rechtsanwältin und Notarin

Hagenbreite 10

37124 Rosdorf

Tel. 0551-78780

Fax 0551-782839

recht@rainbruns.de

www.rainbruns.de

Dreymann, Detlef

Rechtsanwalt

Hindenburgstraße 1a

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-8022

Fax 05523-7190

hpthode@t-online.de

www.sachsa-online.de/thode

Habermann, Petra

Rechtsanwältin und Notarin

Sparenbergstraße 9

37603 Holzminden

Tel. 05531-9302-0

Fax 05531-930210

Hundeshagen, Egbert

Rechtsanwalt & Notar

Berliner Straße 1

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-8055

Fax 05528-9254920

kontakt@hundeshagen.de

www.hundeshagen.de

Lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Pollok, Thomas

Rechtsanwalt

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Quade, Doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Schulte, Bettina

Rechtsanwältin & Mediatorin

Bahnhofstraße 23

37115 Duderstadt

Tel. 05527-9875-0

Fax 05527-9975-20

ra-schulte-und-partnert@t-online.de

www.racieslak.de

Singer, Suse

Rechtsanwältin und Notarin

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-935810

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Fischer-Jehle, Petra, Dr.

Rechtsanwältin, Mediation

Jenaer Straße 25

37085 Göttingen

Tel. 0551-5311428

Fax 0551-5311426

Frickemeier, Manuela

Rechtsanwältin

Auf der Langen Bünde 12

37083 Göttingen

Tel. 0551-7703113

Fax 0551-7703117

Klingberg, Michael

Rechtsanwalt und Notar

Groner Straße 40

37073 Göttingen

Tel. 0551-4995781

Fax 0551-4995782

ra@klingberg-net.de

www.regjo.de

Reichler, Rita

Rechtsanwältin

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@reichler.de

Rohrmann, Stefanie

Rechtsanwältin

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-505024

Erbrecht

Fachanwälte

Lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

Obermann, Dietrich

Rechtsanwalt und Notar

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Kriesten, Bernhard

Rechtsanwalt & Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Neddenriep, Friedemann, Dr.

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Quade, Doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Rössing-Schmalbach, Thomas

Rechtsanwalt und Notar

Christian-Blank-Straße 9

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5078

Fax 05527-73178

Gaststättenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Leondarakis LL.M., Dr. K.

Rechtsanwalt

Groner Landstraße 59

37081 Göttingen

Tel. 0551-99979-39

Fax 0551-99979-38

anwalt@kanzlei-leondarakis.de

www.kanzlei-leondarakis.de

Gewerbemietrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Grundstücksrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Beyer, Helmut

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

kanzlei@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Handels- & Gesellschaftsrecht

Fachanwalt

Lindigkeit, Mark

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Euler, Wolfgang

Rechtsanwalt-Wirtschaftsprüfer-

Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Faust, Matthias

Rechtsanwalt

Goetheallee 14

37073 Göttingen

Tel. 0551-499980

Fax 0551-43063

RAMaFa@aol.com

Langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

Immobilienrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Inkasso

Tätigkeitsschwerpunkt

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Insolvenzrecht

Fachanwalt

Müller, Jan-Michael

Rechtsanwalt

Kasseler Landstraße 25b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217575

Fax 0551-5217775

kanzlei-goettingen@beratergruppe.de

www.ra-müller.com

Teiwes, Henrik

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstraße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-93710

Fax 05531-937110

RAe.Teiwes.Holzminden@t-online.de

Kommunalabgabenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Markenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Fiedler, Ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Medien- & Urheberrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Medizinrecht

Fachanwälte

Leibecke, Ralph

Rechtsanwalt

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Mietrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Irmer, Detlef

Rechtsanwalt

Lange-Geismar-Straße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-485565

Fax 0551-487341

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Fachanwalt

Reichart, Matthias, Dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Lüken-Klein, Angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Miet- & Pachtrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Troch, Andreas

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

andreas.troch@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Patentrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Fiedler, Ostermann &

Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Privates Baurecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Klein, Andreas

Rechtsanwalt

Mittelstraße 5

37120 Bovenden

Tel. 05593-938055

Fax 05593-938057

Recht der neuen Medien

Tätigkeitsschwerpunkt

Heise, Andreas

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-50429918

Fax 0551-5312224

kanzlei@ra-heise.de

www.ra-heise.de

Sozialrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Schmidt, Jan-Peter

Rechtsanwalt

Lange Straße 5

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-939121

Fax 05503-939122

Steuerrecht

Fachanwälte

Bartels, Andreas

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-5047221

Fax 0551-5047234

bartels@ab-rechtsanwalt.de

Beyer, Jürgen

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

juergen.beyer@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Kropp, Harald

Rechtsanwalt und Notar

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-5050244

RA–Kropp@t-online.de


132 WIRTschaftsdatenbank Rechtsanwälte & Notare RegJo-info RegJo-Info Rechtsanwälte & Notare wirtschaftsdatenbank 133

Meyer, Helmut R.

Rechtsanwalt und Notar

Hullerser Straße 16

Postfach 1453

37555 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Mügge, Karl-Heinz

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Schrader, Uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Hort, Karsten

Rechtsanwalt

Lessingstraße 8

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92050

Fax 05524-920540

hort@harzrecht.de

Kropp, Harald

Rechtsanwalt und Notar

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-5050244

RA-Kropp@t-online.de

Leibecke, Ralph

Fachanwalt für Strafrecht

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Müller, Jan-Michael

Rechtsanwalt

Kasseler Landstraße 25b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217575

Fax 0551-5217555

kanzlei-goettingen@beratergruppe.de

Pfahl, Franc, Dr.

Rechtsanwalt

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

www.niemann-rechtsanwaelte.de

Strafrecht

Fachanwälte

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

info@rechtsanwaelte-ebert-singer.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Leibecke, Ralph

Rechtsanwalt

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Mügge, Karl-Heinz

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Wiesemann, Olaf

Rechtsanwalt und Notar

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Verkehrsrecht

Fachanwälte

Beismann, Eckhard

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Kriesten, Bernhard

Rechtsanwalt & Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkmt-goettingen.de

www.rkmt-goettingen.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Schrader, Uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Sturm, Walter

Rechtsanwalt

Pütterweg 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-56092

Fax 0551-56095

Wichmann, Hermann, Dr.

Rechtsanwalt

Theaterstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-484065

Fax 0551-484067

rae.fischer-friedrich-wichmann@web.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Homann, Dietrich

Rechtsanwalt

Weender Straße 64

37073 Göttingen

Tel. 0551-5314880

Fax 0551-5314884

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Lüken-Klein, Angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Verkehrsunfallregulierung

Tätigkeitsschwerpunkt

Beismann, Eckhard

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Sturm, Walter

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Pütterweg 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-56092

Fax 0551-56095

Versicherungsrecht

Fachanwälte

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Lüdeking-Kupzok,

Ulrike, Dr. jur.

Rechtsanwältin

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 0551-3327

dr-luedeking-kupzok@t-online.de

Schrader, Uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Sobirey, Nikolai

Rechtsanwalt

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-37073841

Fax 0551-37073844

ra.sobirey@t-online.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Kupzok, Reinhard

Rechtsanwalt und Notar

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Vertragsarztrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Troch, Andreas

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

andreas.troch@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Vertragsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Euler, Wolfgang

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Verwaltungsrecht

Fachanwälte

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Wirtschafts-

(straf)recht

Tätigkeitsschwerpunkt

Euler, Wolfgang

Rechtsanwalt - Wirtschaftsprüfer -

Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Kramm, Dagmar

Rechtsanwältin

Adolf-Mühe-Weg 5

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-3142

Fax 05382-3068

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

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Obermann, Dietrich

Rechtsanwalt

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Sander, Ulrich

Rechtsanwalt

Göttinger Straße 74

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-1030

Ihr Ansprechpartner

John D. Swenson

Marketingleitung

0551 / 50 75 1-16

swenson@polygo.de

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Lotzestraße 29

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134 WIRTschaftsdatenbank Steuerberater RegJo-info

steuerberater

A-Z Register

Abwehr, Beratung & Vertretung

in Steuerstrafver fahren & Finanzgerichtsverfahren

Beratung bei Unternehmens -

an- & -verkäufen

Betriebswirtschaftliche Beratung

Betreuung von Ärzten &

Apotheken

Betreuung von Heilberuflern

Bilanzen & Steuer erklärungen

Existenzgründung mit

Unternehmensberatung

Finanz- & Lohnbuch haltung

Gestaltende Steuer- &

Wirtschaftsberatung

Internationales Steuerrecht

Menschenführung

Methodenkompetenz

Rhetorik, Kommunikation, -

Präsentation

Steuerberatung mit Fibu/Lohn-

& Jahres abschlüssen

Steuer- & betriebswirtschaftliche

Beratung

Steuerstrafrecht

Umstrukturierungen

Unternehmensnachfolge

Vereinsbesteuerung

A-Z Register

AAB Sonneborn + Vieweg

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bahnhofsallee 1e

37081 Göttingen

Tel. 0551-5470410

Fax 0551-5470411

Weitere Beratungsstelle:

Westertor 7

37115 Duderstadt

Tel. 05527-914855

Fax 05527-914857

beratung@aab-sonneborn.de

www.aab-sonneborn.de

ADVISA

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bürgerstraße 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-999560

Fax 0551-9995620

advisa-goettingen@etl.de

www.etl.de/advisa-goettingen

Anders, Peter

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Ringstraße 14

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-94460

Fax 05523-944633

info@peter-anders.de

www.peter-anders.de

Baasch-Stevens, Regina

Hainholzweg 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-522060

Fax 0551-5220622

stbstevens@aol.com

Becker & Elsner

Seb.-Kneipp-Promenade 49

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92160

Fax 05524-921622

info@becker-elsner.de

Beckmann und Partner

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und

Steuerberatungsgesellschaft

Friedländer Weg 56

37085 Göttingen

Tel. 0551-495020

Fax 0551-4950250

info@beckmann-goe.de

www.beckmann-goe.de

Beckstein, Hans-Günther

Dipl.- Kfm.

Teichstraße 9-11

37154 Northeim

Tel. 05551-98770

Fax 05551-987725

HBeckstein@Beckstein-Stb.de

BELU

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Weender Landstraße 59

37075 Göttingen

Tel. 0551-383070

Fax 0551-3830760

BELU.StBGmbH@t-online.de

Besser, Siegfried

Mackenser Straße 17

37586 Dassel

Tel. 05564-96050

Fax 05564-960544

Böttcher, Marc

Dipl.-Betriebswirt (FH)

An der Bahn 69

37520 Osterode am Harz

Tel. 05502-90840

Fax 05522-908444

marcboettcher@datev.net

Böttger, Joachim

Dipl.-Kfm.

Bahnhofsstraße 17

37181 Hardegsen

Tel. 05505-1037

Fax 05505-1381

Bornemann Steuerberatungsgesellschaft

mbH

Baurat-Gerber-Straße 18

37073 Göttingen

Tel. 0551-49705-0

Fax 0551-49705-55

bornemann-steuerberatung@datevnet.de

concepta Steuerberatung

Wedekind, Henniges, Radisch

Willi-Eichler-Straße 11

37079 Göttingen

Tel. 0551-99739-0

Fax 0551-99739-29

info@concepta-Steuerberatung.de

www.concepta-steuerberatung.de

Deppe, Dieter

Minna-Specht-Eck 14

37085 Göttingen

Tel. 0700-33442000

Fax 03222-6904430

dieter.deppe@steuerbuero-deppe.de

Diedrich, Andreas

Bahnhofstraße 35

37115 Duderstadt

Tel. 05527-849580

Fax 05527-8495810

DI-VIS Steuerberatungsgesellschaft

oHG

Weidenbreite 14

37085 Göttingen

Tel. 0551-50189-0

Fax 0551-50189-55

info@di-vis.com

www.di-vis.com

Ernst & Jacobi

Bahnhofsstraße 24

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98990

Fax 05527-989920

Euler, Wolfgang

Rechtsanwalt-Wirtschaftsprüfer-

Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Franke & Wilde

Am Osterbergsee 4

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-9820-0

Fax 05382-982035

Franke_Wilde@t-online.de

Friedrichs & Partner

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wagenstieg 8

37077 Göttingen

Tel. 0551-383500

Fax 0551-3835049

info@fp-goettingen.de

www.fp-goettingen.de

Gerhardy, Reinhard J.

StB Dipl.-Finanzwirt

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-498010

Fax 0551-4980155

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Goldmann Consulting GmbH

Steuerberatungsgesellschaft

- Haus der IHK -

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-384817-0

Fax 0551-384817-20

go@goldmann-stbg.de

www.goldmann-stbg.de

Hachenberg, G.

Mühlenfeldstraße 4

37603 Holzminden

Tel. 05531-10066

Fax 05531-10069

Hermes, Rudolf

Landwirtschaftl. Buchstelle

Roswithastraße 3

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-3084

Fax 05382-4897

H. E. Treuhand

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Häuserstraße 6

37154 Northeim

Tel. 05551-4011

Fax 05551-65669

Hörning, Klaus

Dipl.-Finanzwirt und Steuerberater

Knickgasse 2

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-200 660

Fax 05528-220 662

Hort, Karsten

Rechtsanwalt und Steuerberater

Lessingstraße 8

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92050

Fax 05524-920540

hort@harzrecht.de

Hosang, Jürgen

Dipl.-Kfm.

Schlesierring 2

37085 Göttingen

Tel. 0551-507570

Fax 0551-5075777

info@stb-hosang.de

IFW-Wirtschaftscontor GmbH

Kasseler Landstraße 90

37081 Göttingen

Tel. 0551-999020

Fax 0551-9990219

Illie, Kohne-Jepsen & Lage

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Wiesenstraße 1

37073 Göttingen

Tel. 0551-517550

Fax 0551-5175532

ikl@ikl-goettingen.de

www.ikl-goettingen.de

Kallweit, Hans-Jürgen

Heikenbergstraße 8

37431 Bad Lauterberg am Harz

Tel. 05524-92090

Fax 05524-920944

Kamey Steuerberatungsgesellschaft

mbH

Wilhelm-Weber-Straße 4/6

37073 Göttingen

Tel. 0551-70707-0

Fax 0551-70707-29

info@kamey-stb.de

www.kamey-steuerberatung.de

Kanne & Partner GmbH

Steuerberatungsgesellschaft

Wagenstieg 8

37077 Göttingen

Tel. 0551-307490

Fax 0551-3074919

goettingen-kanne@ecovis.com

www.ecovis.com

Kuhl, Thomas

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Kühne, Michael

Sachsenring 29

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5072

Fax 05527-5071

stb-kuehne@t-online.de

Kunz, Manfred

Bühlstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-48877890

Fax 0551-48877899

info@kunz-steuerbuero.de

www.kunz-steuerbuero.de

LBH Steuerberatungsgesellschaft

mbH

Niederlassung Göttingen

Maschmühlenweg 40

37081 Göttingen

Tel. 0551-63038

Fax 0551-63047

niederlassung@lbh-goettingen.de

Lehn, Lothar

Questhöfen 2

37534 Gittelde

Tel. 05327-4004

Fax 05327-5475

L.Lehn@t-online.de

Leitritz, Karl-Heinz

Gartenstraße 24

37073 Göttingen

Tel. 0551-44141

Fax 0551-486904

stb.k-h.leitritz@gmx.de

Link, Tom

Bussardstraße 9

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-3339

Fax 05503-999328

Lux, Dieter

Dipl.- Kfm.

Staufenweg 2

37120 Bovenden

Tel. 05594-1714

Fax 05594-1715

Meyer, Helmut R.

Hullerser Straße 16

37574 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Müller, Christian

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Spanbecker Weg 25

37120 Bovenden

Tel. 05594-8599

chr.mueller5@t-online.de

Oppermann, Bernhard G.

Von-Stein-Straße 19

37120 Bovenden

Tel. 05593-1071

Fax 05593-1451

Pfefferkorn, Frank-Dieter

Steuerberater

Holzmindener Straße 31

37547 Kreiensen

Tel. 05563-9604-0

Fax 05563-9604-28

info@pfefferkorn-steuerberater.de

www.pfefferkorn-steuerberater.de

Quattek & Partner

Steuerberatungsgesellschaft

Nikolausberger Weg 49

37073 Göttingen

Tel. 0551-497010

Fax 0551-4970140

info@quattek.de

www.quattek.de

Raue, F.rank

Rosental 10

37574 Einbeck

Tel. 05561-2004

Fax 05561-2006

mail@steuerberater-raue.de

www.steuerberater-raue.de

Renneberg + Partner

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Rechtsanwälte

Büro Göttingen – Gleichen

Kleines Feld 7

37130 Gleichen – Klein Lengden

Tel. 05508-9766-0

Fax 05508-9766-60

Büro Göttingen – Zentrum

Bürgerstraße 42a

37073 Göttingen

Tel. 0551-770771-0

Fax. 0551-770771-360

info@rup.de

www.rup.de

Reuter . Schodder . Drewes

Kampstraße 16

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-598-0

Fax 05382-598-21

RSD-mail@t-online.de

Rüngeling, Heinz

Dipl. Betriebswirt, Steuerberater, vereid.

Buchprüfer, Rechtsbeistand

Barteröder Straße 6

37127 Dransfeld

Tel. 05502-9165-0

Fax 05502-916555

Schirmer & Siegmüller

Sudetenstraße 10

37154 Northeim

Tel. 05551-6099-0

Fax 05551-6099-60

kanzlei@steuerberater-suedniedersachsen.de

www.steuerberater-suedniedersachsen.de

Seinige & Partner

Wirtschaftsprüfungsu.

Steuerberatungsgesellschaft

Wagnerstraße 2

37085 Göttingen

Tel. 0551-49570

Fax 0551-495710

www.seinige-partner.de

Sozietät Liphardt,

Sandau & Gries

Dipl.-Kfm., Dipl.-Kfm., Dipl.-Ökn.

Schulstraße 21

37124 Rosdorf OT Sieboldshausen

Tel. 05509-92425-0

Fax 05509-92425-59

mail@steuerberater-rosdorf.de

www.steuerberater-rosdorf.de

Thies, Marcel

Beverstraße 2

37574 Einbeck

Tel. 05561-93400

Fax 05561-934040

info@steuerberater-thies.de

Vesting, Gerhardy & Partner

Steuerberater und Rechtsanwälte

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-498010

Fax 0551-4980155

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Voß, Wilfried

Bueltenkamp 2

37603 Holzminden

Tel. 05531-94040

Fax 05531-940444

Wilfried.Voss.Steuerberater@t-online.de

Wäldin, Gerhard

Steuerberater

Weinbergsweg 21

37154 Northeim

Tel. 05551-9796-0

Fax 05551-9796-98

stb@waeldin.de

www.waeldin.de

Witteweg, Klaus

Bahnhofsstraße 8

37431 Bad Lauterberg am Harz

Tel. 05524-931370

Fax 05524-931372

info@steuerbuero-witteweg.de

www.steuerbuero-witteweg.de

RegJo-Info steuerberater wirtschaftsdatenbank 135

Sozietät Witzel

Steuerberater

Geschw.-Scholl-Straße 15

37213 Witzenhausen

Tel. 05542-93480

Fax 05542-934840

info@witzel-steuerberater.de

www.witzel-steuerberater.de

Zabel, Martin

Dipl.-Kfm.

Hirtenweg 2

37120 Bovenden

Tel. 05594-93167

Fax 05594-804819

CuM.Zabel@t-online.de

Zappel Brede Frölich

Partnerschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Nonnenstieg 31

37075 Göttingen

Tel. 0551-502680

Fax 0551-23987

info@wzbf.de

www.wzbf.de

Abwehr, Beratung

& Vertretung in Steuerstrafverfahren

&

Finanzgerichtsverfahren

H. E. Treuhand

Steuerberatungs GmbH

Häuserstraße 6

37154 Northeim

Tel. 05551-4011

Fax 05551-65669

Beratung bei Unternehmens-an-

& -verkäufen

Quattek & Partner

Steuerberatungsgesellschaft

Nikolausberger Weg 49

37073 Göttingen

Tel. 0551-497010

Fax 0551-4970140

info@quattek.de

www.quattek.de

Renneberg + Partner

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,

Rechtsanwälte

Büro Göttingen – Gleichen

Kleines Feld 7

37130 Gleichen – Klein Lengden

Tel. 05508-9766-0

Fax 05508-9766-60

Büro Göttingen – Zentrum

Bürgerstraße 42a

37073 Göttingen

Tel. 0551-770771-0

Fax. 0551-770771-360

info@rup.de

www.rup.de

Schirmer & Siegmüller

Sudetenstraße 10

37154 Northeim

Tel. 05551-6099-0

Fax 05551-6099-60

kanzlei@steuerberater-suedniedersachsen.de

www.steuerberater-suedniedersachsen.de

Betreuung von Ärzten &

Apotheken

ADVISA

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bürgerstraße 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-999560

Fax 0551-9995620

advisa-goettingen@etl.de

www.etl.de/advisa-goettingen

Beckstein, Hans-Günther

Dipl.- Kfm.

Teichstraße 9-11

37154 Northeim

Tel. 05551-98770

Fax 05551-987725

HBeckstein@Beckstein-Stb.de

Quattek & Partner

Steuerberatungsgesellschaft

Nikolausberger Weg 49

37073 Göttingen

Tel. 0551-497010

Fax 0551-4970140

info@quattek.de

www.quattek.de

Schirmer & Siegmüller

Sudetenstraße 10

37154 Northeim

Tel. 05551-6099-0

Fax 05551-6099-60

kanzlei@steuerberater-suedniedersachsen.de

www.steuerberater-suedniedersachsen.de

Sozietät Liphardt,

Sandau & Gries

Dipl.-Kfm., Dipl.-Kfm., Dipl.-Ökn.

Schulstraße 21

37124 Rosdorf OT Sieboldshausen

Tel. 05509-92425-0

Fax 05509-92425-59

mail@steuerberater-rosdorf.de

www.steuerberater-rosdorf.de

Vesting, Gerhardy & Partner

Steuerberater und Rechtsanwälte

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-498010

Fax 0551-4980155

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Betreuung von

Heil-beruflern

ADVISA

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bürgerstraße 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-999560

Fax 0551-9995620

advisa-goettingen@etl.de

www.etl.de/advisa-goettingen

Beckstein, Hans-Günther

Dipl.- Kfm.

Teichstraße 9-11

37154 Northeim

Tel. 05551-98770

Fax 05551-987725

HBeckstein@Beckstein-Stb.de

Quattek & Partner

Steuerberatungsgesellschaft

Nikolausberger Weg 49

37073 Göttingen

Tel. 0551-497010

Fax 0551-4970140

info@quattek.de

www.quattek.de

Schirmer & Siegmüller

Sudetenstraße 10

37154 Northeim

Tel. 05551-6099-0

Fax 05551-6099-60

kanzlei@steuerberater-suedniedersachsen.de

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136 WIRTschaftsdatenbank steuerberater RegJo-info

RegJo-Info Unternehmensberater wirtschaftsdatenbank 137

Sozietät Liphardt,

Sandau & Gries

Dipl.-Kfm., Dipl.-Kfm., Dipl.-Ökn.

Schulstraße 21

37124 Rosdorf OT Sieboldshausen

Tel. 05509-92425-0

Fax 05509-92425-59

mail@steuerberater-rosdorf.de

www.steuerberater-rosdorf.de

Vesting, Gerhardy & Partner

Steuerberater und Rechtsanwälte

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-498010

Fax 0551-4980155

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Bilanzen & Steuererklärungen

H. E. Treuhand

Steuerberatungs GmbH

Häuserstraße 6

37154 Northeim

Tel. 05551-4011

Fax 05551-65669

Existenzgründung mit

Unternehmensberatung

Becker & Elsner

Seb.-Kneipp-Promenade 49

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92160

Fax 05524-921622

info@becker-elsner.de

Schirmer & Siegmüller

Sudetenstraße 10

37154 Northeim

Tel. 05551-6099-0

Fax 05551-6099-60

kanzlei@steuerberater-suedniedersachsen.de

www.steuerberater-suedniedersachsen.de

Sozietät Liphardt,

Sandau & Gries

Dipl.-Kfm., Dipl.-Kfm., Dipl.-Ökn.

Schulstraße 21

37124 Rosdorf OT Sieboldshausen

Tel. 05509-92425-0

Fax 05509-92425-59

mail@steuerberater-rosdorf.de

www.steuerberater-rosdorf.de

Finanz- & Lohnbuchhaltung

H. E. Treuhand

Steuerberatungs GmbH

Häuserstraße 6

37154 Northeim

Tel. 05551-4011

Fax 05551-65669

Gestaltende Steuer- &

Wirtschaftsberatung

Pfefferkorn, Frank-Dieter

Steuerberater

Holzmindener Straße 31

37547 Kreiensen

Tel. 05563-9604-0

Fax 05563-9604-28

info@pfefferkorn-steuerberater.de

www.pfefferkorn-steuerberater.de

Internationales

Steuerrecht

AAB Sonneborn + Vieweg

Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bahnhofsallee 1e

37081 Göttingen

Tel. 0551-5470410

Fax 0551-5470411

Weitere Beratungsstelle:

Westertor 7

37115 Duderstadt

Tel. 05527-914855

Fax 05527-914857

beratung@aab-sonneborn.de

www.aab-sonneborn.de

Menschenführung

Sachse, Werner

Dipl.-Päd.

Juesseestraße 16

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-72275

Fax 05521-72343

sachse@wernersachse.de

www.wernersachse.de

Methodenkompetenz

Sachse, Werner

Dipl.-Päd.

Juesseestraße 16

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-72275

Fax 05521-72343

sachse@wernersachse.de

www.wernersachse.de

Rhetorik / Kommunikation

/ Präsentation

Sachse, Werner

Dipl.-Päd.

Juesseestraße 16

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-72275

Fax 05521-72343

sachse@wernersachse.de

www.wernersachse.de

Steuerberatung mit Fibu /

Lohn- & Jahresabschlüssen

Sozietät Liphardt, Sandau

& Gries

Dipl.-Kfm., Dipl.-Kfm., Dipl.-Ökn.

Schulstraße 21

37124 Rosdorf OT Sieboldshausen

Tel. 05509-92425-0

Fax 05509-92425-59

mail@steuerberater-rosdorf.de

www.steuerberater-rosdorf.de

Steuer- & betriebswirtschaftliche

Beratung

H. E. Treuhand

Steuerberatungs GmbH

Häuserstraße 6

37154 Northeim

Tel. 05551-4011

Fax 05551-65669

Steuerstrafrecht

Leibecke, Ralph

Fachanwalt für Strafrecht

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

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Umstrukturierungen

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Unternehmensnachfolge

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Vereinsbesteuerung

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unternehmensberater

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A-B-O-Unternehmensberatung

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Tel. 0551-32502

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ABS Team GmbH

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Tel. 0551-820330

Fax 0551-8203399

info@abs-team.de

www.abs-team.de

AEZ-Seminare & Consulting

Breslauerstraße 9

37547 Kreiensen

Tel. 05563-95020

Fax 05563-950220

info@aez-seminare.de

www.aez-seminare.de

à Konto-kaufm. Dienstleistungen

Jürgen Sprenger e. K.

Lindenweg 20

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Tel. 05508-923866

bueroservice@a-konto.de

Apomed Consult GmbH

Beratung von Ärzten & Apotheken,

Immobilienverwaltung

Weender Landstraße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-44

Fax 0551-49801-45

Arillus GmbH

Training, Beratung & Teamevents

Schildweg 1

37085 Göttingen

Tel. 0551-3894783

Fax 0551-3894784

info@arillus.de

www.arillus.de

Atelier im Dachgeschoss

Grafik-Design Klaus Czytko

Riemannstraße 17

37083 Göttingen

Tel. 0551-791071

Fax 0551-7906077

a.i.d.czytko@t-online.de

Baumbach Unternehmens- u.

Mitarbeiterentwicklung

Willi-Eichler-Straße 11

37079 Göttingen

Tel. 0551-75829

Fax 0551-7704817

info@rbu-goettingen.de

Beckstein, Hans-Günther

Dipl.- Kfm.

Teichstraße 9-11

37154 Northeim

Tel. 05551-98770

Fax 05551-987725

HBeckstein@Beckstein-Stb.de

Beratungszentrum Spangenberg

& Partner

Thomas Spangenberg und Christian

Grascha Masterconsultants in Finance

Lindenstraße 36

37181 Hardegsen

Tel. 05503-999300

Fax 05503-999302

info@beratungszentrum-hardegsen.de

www.beratungszentrum-hardegsen.de

bfmb-Beratungsunternehmen

für Mittelstand und Banken

Kirchstraße 16

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-95358-0

Fax 05523-9535835

service@bfmb.de

www.bfmb.de

Bierend, Zeller & Partner

Am Weißen Steine 1

37085 Göttingen

Tel. 0551-998790

Fax 0551-9987916

bzp-goe@bzp.com

www.bzp.com

Biesterfeld, Hans-W.

Marienburger Weg 24

37130 Gleichen

Tel. 05592-5184

Fax 05592-1878

Hans-Werner.Biesterfeld@t-online.de

Blackbit interactive GmbH

Ernst-Ruhstrat-Straße 6

37079 Göttingen

Tel. 0551-50675-0

Fax 0551-50675-20

sales@blackbit.de

www.blackbit.de

Blümel Consulting & Service

Scharnhorstplatz 8

37154 Northeim

Tel. 05551-952952

Fax 05551-912744

ab.cs@t-online.de

www.bluemel-consult.de

BMG Gesellschaft für Unternehmensberatung

mbH

Kasseler Landstraße 25 b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217500

Fax 0551-5217555

BMG@Beratergruppe.de

www.Beratergruppe.de

BMU Beratungsgesellschaft

Mittelständischer

Unternehmen mbH

Friedrich-Ebert-Wall 21

37154 Northeim

Tel. 05551-98010

Fax 05551-980188

info@bmu-beratung.com

www.bmu-beratung.com

Brunnert, Christopher

Beratung & Training

Hennebergstraße 22

37077 Göttingen

Tel. 0551-300503

Fax 0551-300531

C3 Beratungsgesellschaft mbH

Burgstraße 4

37073 Göttingen

Tel. 0551-7896854

Fax 0551-7896856

info@c3-team.com

www.c3-team.com

Coaching Contor

Kolle & Partner

Görlitzer Straße 60

37085 Göttingen

Tel. 0551-7707670

Fax 0551-7706370

info@coachingcontor.de

www.coachingcontor.de

Communicare

Unternehmens beratung

Hannah-Vogt-Straße 1

37085 Göttingen

Tel. 0551-7701160

Fax 0551-7701746

info@communicare.de

www.communicare.de

CONTEXT information

management

Am Bergwäldchen 22

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-920123

Fax 05522-920124

context.osterode@t-online.de

www.contextde.com

d-pm Die Praxismanager

Nachtigallshof 2a

37077 Göttingen

Tel. 0551-5031975

Fax 0551-5031922

Mobil 0172-3571404

losch@d-pm.de

www.d-pm.de

Dr. Hufenbach & Partner

Gesell. für betriebswirtschaftl. und umwelttechnische

Beratung mbH

Düstere-Eichen-Weg 50

37073 Göttingen

Tel. 0551-383310

Fax 0551-3833133

info@hufenbach.de

www.hufenbach.de

Dr. M. Krischke Ramaswamy

Düstere-Eichen-Weg 52

37073 Göttingen

Tel. 0171-8026882

Fax 0551-5311065

ramaswamy@elias.org

www.elias.org

Dr. Schlüter:

Marketing Agentur

Dr. rer. nat. Harald Schlüter

Herzberger Landstraße 45

37085 Göttingen

Tel. 0551-5313637

Fax 0551-5313635

h.schlueter@drs13.de

www.drs13.de

D-Webline

Gerhard Dögow

Auf dem Platze 15a

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-3147

Fax 0721-151425661

info@d-webline.de

www.d-webline.de

Dynamic Consulting

Unternehmensberatung

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-531060

Fax 0551-531071

info@dynamic-consult.de

www.dynamic-consult.de

Dr. Heinemann Consult

Technologie- & Innovationsmanagement

Rudolf-Wissell-Straße 28

37079 Göttingen

Tel. 0551-2813630

Fax 0551-2813632

info@dhconsult.de

www.dhconsult.de

eResult GmbH

eCommerce, Research & Consulting

Planckstraße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-5177426

Fax 0551-49569330

info@eresult.de

www.eresult.de

Fleck, Ulrich

Dipl. Sozialwirt

Lange-Geismar-Str. 71

37073 Göttingen

Tel. 0551-485589

Fax 0551-485501

Friderici Consulting

Romstraße 8

37079 Göttingen

Tel. 0551-6339101

Fax 0551-6339040

DFriderici@aol.com

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Gesellschaft für betriebswirtschaftliche

Beratung +

Fortbildung mbH & Co. KG

Bahnhofsallee 1e

37081 Göttingen

Tel. 0551-49940

Fax 0551-4994399

beratung@gbf-goettingen.de

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Unternehmens beratung

Im Talmorgen 14

37574 Einbeck

Tel. 05561-81656

Fax 05561-81629

ghgu.einbeck@arcor.de

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Gorgas Unternehmensberatung

Habichtsfang 11

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-4815

Fax 05382-4725

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Harder, Birgit

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Haut, Rainer

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Hopp, Frank

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