16,9 MB - RegJo

regjo.de

16,9 MB - RegJo

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

Ausgabe Nr. 62 I/2012 5€

www.suedniedersachsen.regjo.de

Superzüge


Unternehmensnachfolge

regjo südniedeRSAChsen editorial 3

ENTSCHEIDUNGSSICHERHEIT DURCH

KOMPETENTE NACHFOLGER.

Heinrich Kottik

Dipl.-Finanzwirt (FH)

und Steuerberater

Christiane Ludwig

Dipl.-Betriebswirtin (BA)

und Steuerberaterin

Wir sind unterwegs

Im Forschungslabor oder im Land – mit dem Frühling

kommt wie immer die große Aufbruchstimmung.

„Was war, beeinflusst

maßgeblich das, was folgt."

Heinrich Kottik

Eine nachhaltige Unternehmenszukunft ist elementarer Bestandteil

des unternehmerischen Handelns. Frühzeitige Planung im Dialog

mit erfahrenen Beratern schafft die entscheidenden Impulse für

Generations wechsel oder Unternehmensnachfolge.

Alle Aspekte, die für Übergeber und Über nehmer von zentraler

Bedeutung sind, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Nicht

zu vergessen die steuerschonende Vermögens übergabe mit

exakter Erbschaftssteuer- und Ertragssteuer planung.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

an einem Aufbruch der Superlative arbeitet wie so oft das DLR. In

einem neuen Projekt, für das extra zwei neue Testanlagen gebaut

wurden, wird am Zug der Zukunft gearbeitet. 400 km/h schnell,

doppelstöckig, komfortabler, energiesparender soll er sein. Das

heißt natürlich, man ahnt es schon, dass einige technische Hürden

überwunden werden müssen. Die hiesigen Aerodynamiker

sind jedoch mit Leidenschaft dabei – dass die Bahnmodelle den

Spieltrieb wecken, trägt sicher auch mit dazu bei.

Umtriebig sind auch die Duderstädter, die sich intensiv bemühen,

das Bürgerengagement zu aktivieren, um ihre Stadt (noch)

lebenswerter zu machen und zukunftsfähige Ideen zu entwickeln.

Eine davon, die Quartiersentwicklung, kann sogar zu einem Vorbild

für ganz Südniedersachsen werden, wenn denn alles klappt.

Dann wäre endlich ein funktionierender Ansatz gefunden, die

Fachwerkinnenstädte flächendeckend zu modernisieren.

Zukunftsfähigkeit ist auch an einer ganz anderen Front das

große Thema, nämlich in Sachen Kreisfusion(en). Sieht Südniedersachsen

in einem Jahr ganz anders aus? Gibt es dann vielleicht nur

noch eine Region Südniedersachsen oder Göttingen? Das Thema

Fusion wird uns noch lange beschäftigen, aber mit dieser Ausgabe

starten wir einen anderen Ansatz – eine Reihe von Einzelportraits

der südniedersächsischen Landkreise, angefangen mit Northeim.

Was bewegt die Menschen dort, was macht die Landkreise unverwechselbar?

Eine Reihe über die Eigenheiten „bei uns“. Bei uns

im Verlag ist auch immer viel los, das dicke Heft hält einige Überraschungen

bereit. Daher wie immer viel Spaß beim Lesen. Und

zögern Sie nicht, zum Mittel des Leserbriefs zu greifen, wenn Sie

all Ihre Kritik (die gute wie die schlechte) loswerden möchten...

Sven Grünewald

Chefredaktion

Göttingen

- Bürgerstraße 42a · 37073 Göttingen · Tel.: 0551 / 770 771-0 · Fax: 0551 / 770 771-360

- Kleines Feld 7 · 37130 Gleichen – Klein Lengden · Tel.: 05508 / 97 66 - 0 · Fax: 05508 / 97 66-60

Hamburg

- Am Sandtorkai 50 (SKAI) · 20457 Hamburg · Tel.: 040 / 300 61 88 - 400 · Fax: 040 / 300 61 88 - 64

E-Mail: info@rup.de · Web: www.rup.de

QR Code RegJo

Der QR Code („quick response“) kann von allen Smart-Phones

gelesen werden und verlinkt Sie direkt mit der Internet seite

des RegJo Magazins und des Polygo Verlages. Apps für den

QR Code sind in den bekannten App-Stores erhältlich. Der

QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle

Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von

der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt

wurde. Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von

Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion

eingesetzt.

RegJo bei Facebook:

www.facebook.com/Suedniedersachsen


4 Inhalt regjo süDnIedeRSAChsen regjo süDnIedeRSAChsen Inhalt 5

18 Superzüge

33 Bauen Spezial

81 Northeim Spezial

72 Euro-Krise

Das DLR arbeitet an einem Konzept für den Hochgeschwindigkeitszug

von morgen. Zwei neue Testanlagen

wurden speziell dafür konstruiert.

Zwei Schwerpunkte hat das Sonderheft:

ästhetisches Bauen und die Duderstädter

Quartiersentwicklung.

Auftakt für die RegJo-Serie über alle vier

südniedersächsischen Landkreise: Land,

Leute und aktuelle Entwicklungen.

Die Südeuropäer sind nur Teil des Problems. International

wird stattdessen viel über die Verantwortung

Deutschlands für die Euro-Krise diskutiert.

Bilder: DLR, Marco Bühl (2), Fotolia

Wirtschaft

Politik & Soziales

Technik & Wissenschaft

Land & Kultur

Bauen Spezial

Northeim Spezial

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Ein Jahrzehnt: Der Innovationspreis des

Landkreises Göttingen feiert Jubiläum.

Zweistufigkeit: 2012 wird der Volksbank Innovationspreis

in Osterode am Harz vergeben.

Auf die Details kommt es an! Über die richtige

Gestaltung eines Bauvertrags.

Anlegen und Gutes tun: Die Sparkasse Münden

spendet zusäzlich bei einer Geldanlage mit

dem Kapitalbrief „Ein Herz für die Altstadt“.

Ist die Staatsverschuldung in Europa

beherrschbar? Die Stabilisierung des Euro

ist ohne deutsche Beteiligung nicht denkbar.

Damit einher geht die Frage, wie die Staatsfinanzen

in Zukunft gesichert werden können.

Ein Wettrennen zur Müllkippe: Was hierzulande

niemand wahrhaben will, wird jenseits

der deutschen Grenzen intensiv als Problem

diskutiert: die deutsche Mit-Verantwortung für

die ursächlichen Probleme der Euro-Zone.

Mit Herz und Verstand: Die Gesund Messe

Göttingen 2012 war erneut ein Erfolg.

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4 Köpfe – 4 Meinungen: Der Landkreis Osterode

am Scheideweg: Die Rolle einer Harzer

Identität in den Fusionsgesprächen mit den

Landkreisen Northeim und Goslar.

Start für Fair: Stadt und Landkreis wollen

zur Fair Trade Town werden.

Schweiß der Edlen wert: Die Landkreise

sprechen miteinander darüber, wie es in

Sachen Fusion weitergehen kann. Wichtig: die

regionalen wirtschaftlich-administrativen

Verflechtungen.

Kommentar – Der übereifrige Abschieber:

Die Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen

hat ein Problem: ihre rigorose Abschiebepraxis

gleicht reiner Willkür, völlig jenseits

unserer zivilisatorischen Standards.

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Das China, das Russland – das gibt es nicht:

Der Sinologe Axel Schneider und der Politikwissenschaftler

Peter Schulze über das mediale

Zerrbild von Russland und China, deren

innere Entwicklung und die Wahrnehmung

des „Westens“.

Schritt für Schritt ans Limit: Der Next Generation

Train ist ein großer Wurf. Neun Institute

des DLR arbeiten zusammen an einem

Konzept für den Zug der Zukunft. Die Göttinger

Aerodynamiker sind mit zwei Testanlagen

dabei.

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Buchrezension: Die Reihe „Meister der komischen

Kunst“ portraitiert auch viele Göttingen

verbundene Künstler.

Damals, im Universitätsmuseum: Teil 1

der zweiteiligen Serie über die Göttinger

Universitätssammlungen.

Veranstaltungskalender: Die kulturellen,

musikalischen, Ausstellungs- und sonstigen

Highlights in Südiedersachsen.

Wussten Sie, dass…: Anekdoten und Kurioses

aus südniedersächsischen Landen.

Aus dem Abseits gerufen, ins Abseits

gestellt. Die RegJo Dreimonatsschau: Unser

bissiger Rückblick auf die vergangenen Monate

in Südniedersachsen.

Auf einen Kaffee mit ...: Boris Lemmer, vielfacher

Science-Slam-Gewinner an der Universität

Göttingen.

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„Eine steuernde Funktion einnehmen“: Die

Architekten und Stadtplaner Michael Lange

und Dirk Puche aus Northeim über Veränderungen

in der Stadtentwicklung und den großen

Aufklärungsbedarf in Sanierungsfragen.

Über 120 Jahre Familientradition: Die Firma

Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik ist

seit mehr als 120 Jahren in Göttingen tätig.

Schöner bauen!: Südniedersachsen steht

nicht im Verdacht, eine Hochburg der Architektur-Avantgarde

zu sein. Doch auch in der

ländlichen Region gibt es Beispiele für eine

engagiert verfochtene Baukultur.

Vergangenheit zukunftsfähig machen: Mit

dem Projekt ‚Duderstadt2020‘ will die südniedersächsische

Stadt in die Zukunft starten.

Und dabei sollen alle Bürger mitreden. Man

hat erkannt, dass gemeinsam handeln nicht

nur wünschenswert, sondern notwendig ist.

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Großräumigeres Denken: Grußwort von

Northeims Landrat Michael Wickmann.

Lokalpatrioten und Grenzgänger: Im breiten

Tal zwischen Harz und Solling stellt man

sich auf nahende und zum Teil bereits spürbare

Veränderungen ein. Die Vorstellungen

eines zukunftsfähigen Landkreises Northeim

sind dabei mitunter sehr verschieden.

Die Global Player: Der Landkreis Northeim

ist Heimathafen zahlreicher Unternehmen,

die international agieren.

Erweiterung der Gefechtszone: Das Römerschlachtfeld

am Harzhorn erregt weltweit

Aufmerksamkeit. Das Fundareal wächst und

langsam gewinnen touristische Nutzungsmöglichkeiten

Gestalt.

Flecken mit Engagement: Der Flecken Nörten-Hardenberg

baut Schulden ab und geht

gleichzeitig gegen drohende Leerstände vor.

Stich um Stich: Die Wilvorst hat sich

zum Marktführer für festliche Bekleidung

entwickelt.

Cover: DLR


egjo südniedeRSAChsen Meinung 7

4 Köpfe – 4 Meinungen

Der Landkreis Osterode am Scheideweg: Ist in den Fusionsgesprächen mit den Landkreisen Northeim

und Goslar eine Harzer Identität wichtiger als die stärkere regionale Verflechtung mit Südniedersachsen?

Klaus Becker, Bürgermeister

von Osterode am Harz:

„Die Frage ist falsch gestellt:

Es geht im Moment nicht

darum, ob Osterode mehr

in Richtung Harz oder Northeim

tendiert, sondern es

geht darum, welche Verwaltungsstruktur

die Menschen

und die Unternehmen

in Südniedersachsen

inklusive Harz benötigen. Wenn diese Struktur unter organisatorischen

und wirtschaftlichen Gesichtspunkten entwickelt

ist, kann festgelegt werden, welche Standorte dann

zu einem Landkreis zusammengefasst werden, wobei die

Mittelzentren hier eine wichtige Rolle spielen. Wir machen

schon jetzt Projekte mit Göttingen, Northeim und Goslar,

da stören Landkreisgrenzen auch nicht! Unsere Harzer

Identität ändert sich ja nicht durch die Verschiebung von

rein politischen Grenzen. Diese wird vielmehr vom Selbstbewusstsein

der Menschen in unserer Region geprägt.“

Lars Obermann, Geschäftsführer

der Spedition Obermann:

„Die Aufgabe der

Politik muss eindeutig

darin liegen, eine Struktur

zu schaffen, die eine nachhaltige

Lösung für mehrere

Dekaden darstellt. Dies wird

meiner Meinung nach nur

durch eine Südniedersachsenlösung

gewährleistet.

Das Oberzentrum Göttingen muss darauf achten, dass die

Interessen der Randregionen deutliche Berücksichtigung

bei der Aufgabenverteilung finden und viele Verwaltungsaufgaben

ortsnah erledigt werden. Gleichzeitig muss die

Effizienz verbessert werden. Meine Identität hängt weder

von Autokennzeichen noch von Landkreisgrenzen ab. Ich

bleibe Harzer, auch in einem möglichen Südniedersachsenkreis.

Ich persönlich habe keine Angst, als Osteroder in

einem solchen Landkreis unterzugehen. Wir müssen uns

nicht kleiner machen als wir sind.“

Gero Geißlreiter, 1. Kreisrat

des Landkreises Osterode

am Harz: „Eine dramatisch

negative Bevölkerungsentwicklung

stellt die Leistungsstandards

von Kreisverwaltungen

existenziell

in Frage. Kreisfusionen sollen

Abhilfe schaffen – die

zahlreichen und intensiven

Verflechtungen des Landkreises

Osterode in Südniedersachsen bilden nach der

auch vom Osteroder Kreistag beauftragten Expertise ein

tragfähiges Fundament für eine Fusion mit Northeim und

Göttingen. Die „Harzer Identität“ kennt dagegen niemand

– jedenfalls schafft oder sichert sie keine Verwaltungsstrukturen.

Die Menschen im Harz kommen seit Jahrhunderten

vielmehr ganz gut damit zurecht, in verschiedenen

Ländern und Verwaltungsbezirken zu leben. Bedienen wir

uns also gelassen unseres Verstandes, ohne dabei liebenswertes

Harzer Brauchtum aufgeben zu müssen!“

Klaus Liebing, 1. stellvertr.

Landrat Osterodes am Harz:

„Nach den Sondierungsgesprächen

kristallisieren sich

für den Landkreis Osterode

die Lösungen Göttingen/

Northeim/Osterode oder

Goslar/Osterode heraus. Für

die Triangellösung könnte

es eine Entschuldungshilfe

geben. Diese ist zwar wichtig,

aber wir müssen uns auch für die nächsten 40 bis 50

Jahre strukturell neu aufstellen. Daher müssen in den

anstehenden Fusionsverhandlungen Kriterien wie Kreisumlage,

wirtschaftliche Verbindungen, Tourismus, berufliche

Bildung, Schulstandorte, kommunale Verwaltungen,

medizinische Versorgung und vieles mehr in einer procontra-Analyse

näher beleuchtet werden – aus dem Bauch

heraus wird es mit mir keine Entscheidung geben. Unterschätzen

darf man auch nicht den Willen der Bevölkerung.

Ich sehe momentan zu beiden Lösungen gute Ansätze.“

Bildnachweis: Kühne, obermann Unternehmensgruppe, Mark Härtl, privat


8 Magazin regjo SüdniedeRSAChsen regjo SüdniedeRSAChsen Magazin 9

i n n o VAT I o n S P R e I S I

i n n o VAT I o n S P R e I S I I

K o L U M n e

FA I R T R A D e T o w n

Prof. Wolfgang Viöl,

Vizepräsident der

HAWK, ist der erste Professor

einer Fachhochschule

im „Parlament

der Wissenschaft“ – den 48 Fachkollegien

der Deutschen Forschungsgemeinschaft

mit insgesamt 606 Plätzen.

Bisher saßen in den Kollegien ausschließlich

Vertreter von Universitäten

und Forschungsinstituten.

Maurice Roucel ist

Master Perfumer der

Symrise AG. Eine

besondere Auszeichnung

erhielt er mit der

Ernennung zum Chevalier de l’Ordre

des Arts et des Lettres. Der Orden

für Kunst und Literatur ist eine hohe

französische Auszeichnung, die bedeutende

Beiträge auf diesem Gebiet oder

dessen Förderung würdigt.

Herman van Veen

erhält den Münchhausenpreis

der Stadt

Bodenwerder, der

seit 1997, dem 200.

Todestag des Freiherrn, vergeben wird.

Der niederländische Liedermacher und

Kabarettist steht in den Augen der Jury

„als begnadeter Poet und charmanter

Erzähler ganz veenomenal in der Tradition

des Freiherrn von Münchhausen.“

Birgit Sterr, Ortsbürgermeisterin

des

Göttinger Stadtteils

Grone, wurde für ihr

langjähriges politisches

und soziales Engagement mit dem Verdienstkreuz

am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik Deutschland

ausgezeichnet. Sterr engagiert sich

unter anderem im Beirat des Nachbarschaftszentrums.

Prof. Stefan Tangermann

ist neugewählter

Präsident der Akademie

der Wissenschaften zu

Göttingen. Der Agrarökonom,

Jahrgang 1943, war bis zu

seinem Eintritt in den Ruhestand 2008

unter anderem Direktor für Internationalen

Handel und Landwirtschaft in

der oeCD. Er folgt im Amt auf Prof.

Christian Starck.

Ein Jahrzehnt

Der Innovationspreis des Landkreises

Göttingen feiert dieses Jahr Jubiläum.

2003 wurde der Innovationspreis des Landkreises

Göttingen zum ersten Mal vergeben.

Den 23 Teilnehmern winkten Preise

im Gesamtwert von 5.000 Euro. Das Ziel

war damals wie heute die Förderung kreativer

und erfolgreicher Unternehmen als

wichtiger Baustein für die Verbesserung des

Wirtschaftsklimas. Nun jährt sich die Vergabe

des Preises zum zehnten Mal und alles

ist etwas größer und auch ein wenig anders

geworden. Inzwischen liegt die Teilnehmerzahl

bei gut über 100 und es werden

elf mit jeweils 3.000 Euro dotierte Preise

vergeben, daneben auch wieder die Sonderpreise

für Umwelt sowie Wissenschaft

und Bildung. Eine Neuerung für 2012 sind

die geänderten Kategorien, in denen sich

Unternehmen bewerben können. Statt

Gründung, Handwerk & Dienstleistung

sowie Produkte richten sich Bewerbungen

nun der Einfachheit halber nach der

Unternehmensgröße.

Bewerben kann man sich noch bis

zum 1. Juni 2012. Das Team der Wirtschaftsförderung

Region Göttingen berät

und hilft bei der Antragsstellung. VS

Weitere Informationen unter

www.innovationspreis-goettingen.de

Zweistufigkeit

Der Volksbank Innovationspreis in Osterode

am Harz wird 2012 erneut vergeben.

Alle zwei Jahre vergibt die Volksbank im

Harz zusammen mit dem MEKOM Regionalmanagement

e.V. im Einzugsbereich

der Landkreise Osterode am Harz und

Goslar ihren Innovationspreis. Dabei gibt

es im Vergleich zu den Vorjahren einige

Änderungen. Die mit jeweils 2.000 Euro

dotierten Preise werden nun in den drei

Kategorien Industrie, Handwerk und

Dienstleistungen vergeben.

Die neuen Kategorien kommen Hand

in Hand mit einem geänderten und vereinfachten

Bewerbungsverfahren. In einem

ersten Schritt erfolgt eine Online-Bewerbung

(vom 15. April bis 15. Mai). Nach der

Jury-Begutachtung erfolgt dann gegebenenfalls

die Aufforderung zur Einreichung

einer ausfürlichen Bewerbung. Diese Langversion

muss dann im Zeitraum 15. Juli bis

spätestens 31. August eingereicht werden.

Teilnehmen können Unternemen jeder

Größe, allerdings nur aus den beiden Landkreisen

Goslar und Osterode am Harz. Die

Verleihung der Preise findet wie gewohnt

im Herbst in der Aula der Technischen Universität

Clausthal statt.

VS

Weitere Informationen unter

www.vbimharz-innovationspreis.de

Auf die Details kommt es an!

Rechtsanwalt Björn Schreier über die richtige Gestaltung eines Bauvertrags, um

Probleme zwischen Bauherrn und Bauunternehmen bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Egal, ob Neubau oder Renovierung – auf

die richtige Gestaltung des Bauvertrages

legen die Parteien häufig zu wenig Wert!

Dies fängt bereits damit an, dass die Baubeschreibung

oft unvollständig oder unrichtig

ist. So kann etwa das Fehlen wichtiger Leistungen

im Vertrag für den Bauherrn teuer

werden, denn die Pflichten des Bauunternehmens

richten sich nach dem Bauvertrag

und der Leistungsbeschreibung. Leistungen,

die dort nicht genannt werden,

sind grundsätzlich auch nicht geschuldet!

Doch auch der Bauunternehmer sollte

die genaue Beschreibung seiner Leistungen

in der Baubeschreibung nicht unterschätzen,

denn oftmals versucht der Auftraggeber,

ihm zusätzliche Arbeiten aufzuerlegen,

ohne diese gesondert zu vergüten.

Unklarheiten im Bauvertrag können sich

also auch nachteilig für das Bauunternehmen

auswirken.

Wichtig aus Sicht des Bauherrn ist

ferner die verbindliche Vereinbarung

eines Fertigstellungstermins. Denn gerade

dann, wenn zum Beispiel eine Mietwohnung

gekündigt werden muss oder Finanzierungskosten

laufen, ist es für den Bauherrn

von entscheidender Bedeutung,

dass er das Bauobjekt zu einem verbindlich

festgelegten Termin beziehen kann.

Dabei sollte auch geregelt werden, welche

Rechte der Bauherr geltend machen kann,

wenn der Fertigstellungstermin nicht eingehalten

wird.

Beiden Parteien ist auch anzuraten,

die Abnahme der Werkleistungen

ausdrücklich zu regeln. Denn mit der

Abnahme wird die Werklohnforderung des

Bauunternehmers fällig und die Beweislast

für das Vorliegen von Mängeln geht auf

den Bauherrn über. Gerade dann, wenn

hier keine ausdrücklichen Regelungen im

Bauvertrag enthalten sind, entsteht oft

Streit zwischen den Parteien.

Eine richtige und interessengerechte

Vertragsgestaltung sollte daher niemals

unterschätzt werden. Sie hilft Ihnen, teure

Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Sie

sollten sich nicht scheuen, rechtzeitig

rechtlichen Rat einzuholen, damit Fehler

bei der Vertragsgestaltung vermieden

werden können.

BS

Dr. Björn Schreier ist Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht der Rechtsanwaltskanzlei

Kappuhne Schreier Herbote; www.dr-kappuhne.de

Start für Fair

Göttingen will Fairtrade Town werden.

Die Initiative dazu beginnt gerade.

Den Fairtrade-Gedanken gibt es schon ein

paar Jährchen – etwa den Kaffeebauern

in Nicaragua einen fairen, sprich höheren

Preis zu bezahlen, um soziale Standards zu

etablieren. Die positiven Effekte sind sichtbar.

Bei den Konsumenten macht sich dieses

Umdenken ebenfalls bemerkbar: Fairtrade-Produkt

befinden sich im Aufwind.

Um dieses Handelsprinzip weiter zu

fördern, wollen Stadt und Landkreis Göttingen

gemeinsam das Fairtrade Label

bekommen. Seit 2009 haben Städte und

Kreise in Deutschland die Möglichkeit,

sich mit dieser Auszeichnung zu schmücken.

In Niedersachsen sieht es damit bisher

aber noch mau aus: Von den 75 Fairtrade

Towns liegen hier nur vier. Auch in Göttingen

steht die Initiative noch am Anfang.

Das Entwicklungspolitische Informationszentrum

(EPIZ, info@epiz-goettingen.de)

ist momentan dabei, Partner zu vernetzen,

Informationen aufzubereiten und für das

Thema zu sensibilisieren.

Wichtiges Kriterium ist, dass neben

regelmäßigen Veranstaltungen zu dem

Thema im Landkreis 36 Geschäfte und 18

Gastronomiebetriebe Produkte aus fairem

Handel anbieten. Zurzeit wird ein entsprechendes

Verzeichnis erstellt.

VS

Bildnachweis: HAWK, Symrise, Peter Thomsen, privat, Akademie der Wissenschaften, Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH,

MEKOM Regionalmanagement

Bildnachweis: Kappuhne Schreier Herbote Partnergesellschaft Rechtsanwälte, Anders Seefeldt


egjo SüdniedeRSAChsen Magazin 11

A LT S TA D T P R o j e K T

Anlegen und Gutes tun

Die Sparkasse Münden innovativ: Auf eine Geldanlage mit dem Sparkassenkapitalbrief

„Ein Herz für die Altstadt“ legt die Sparkasse noch Geld für ein Altstadtprojekt drauf.

Gemäß ihrem satzungsmäßigen Auftrag für

die Region einzustehen, Projekte zu fördern

und Gutes zu tun, hat die Sparkasse

Münden ein neues Anlageprodukt auf den

Markt gebracht: den Sparkassenkapitalbrief

„Ein Herz für die Altstadt“.

„Bis zum 30. September 2012 läuft

noch unsere Aktion. Von 1.000 angelegten

Euros spenden wir einen Euro für eine

Maßnahme in unserer Altstadt“, so Thomas

Scheffler, Vorstandsvorsitzender der

Sparkasse Münden (Bild oben, ganz links).

„Und dann sind alle Bürgerinnen und Bürger

aufgerufen, eine Idee für die Altstadt zu

nennen. Eine Fachjury setzt sich mit den

persönlichen Wünschen auseinander und

so werden wir entsprechend den Vorgaben

ein Projekt in der Stadt umsetzen können.“

Sparkassenkapitalbriefe gibt es ab einem

Anlagebetrag von 500 Euro und ab einer

Laufzeit von fünf Jahren.

„Wir freuen uns auf diese für alle

Mündener interessante Maßnahme und

hoffen auf eine rege Beteiligung an der

Projektfindung“, so Scheffler. „Bisher sind

schon mehr als 2,8 Mio. Euro angelegt und

bis zum Stichtag werden wir sicherlich

einen stattlichen Betrag für eine Initiative

zusammenbekommen.“

Auskünfte über diese Anlagemöglichkeit

erteilen alle Berater der Sparkasse Münden

gern.

Die Sparkassen, und so auch die Sparkasse

Münden, übernehmen in vielfältiger

Weise mit ihrem Kerngeschäft und darüber

hinaus Verantwortung und leisten wichtige

Beiträge für eine wirtschaftlich, sozial und

ökologisch zukunftsfähige Entwicklung in

den Regionen. Im Gegensatz zu anderen

Finanzdienstleistern setzen sie nicht auf

„Gewinnmaximierung“, sondern stärken

in erster Linie ihr Eigenkapital und geben

einen weiteren Teil in Form von Spenden,

Sponsoring sowie gezielten Projektförderungen

zurück an die Bevölkerung.

„Genau das ist unser Modell der Geschäftspolitik“,

sagt Thomas Scheffler. „Viele Kunden

waren arg verunsichert in der Finanzkrise

und sind es auch noch heute. Bei den

Sparkassen besteht und bestand kein Grund

zur Sorge, denn unsere Geldanlagen sind zu

100 Prozent sicher. Rund 50 Millionen Kundenverbindungen

bundesweit zu den Sparkassen

und ihren Verbundpartnern LBS,

Deka und VGH können das bestätigen.“ VS

Erste Informationen im Internet unter

www.spk-muenden.de

Buchbesprechungen

Die manchmal fiese, entlarvend

ehrliche, aber doch immer treffsichere

Kunst des Witzes ist nicht jedem

gegeben. Um die Künstler der Komik

zu präsentieren, gibt der Verlag Antje

Kunstmann die Reihe „Meister der

komischen Kunst“ heraus. Antje

Kunstmann selbst ist als Mitglied der

Jury des Göttinger Elchs nicht nur der

Stadt, sondern auch den Künstlern

eng verbunden, die wiederum der

Stadt verbunden sind. Naja, nicht alle,

aber dennoch...

Einer der großen Meister

der komischen

Kunst ist Robert

Gernhardt. Werkauswahl,

Auszeichnungen,

Lebensstationen

Gernhardts nehmen nur

geringsten Raum ein. Auch die Einführung

fällt kurz, knapp und persönlich

aus. Dann spricht Gernhardts Werk in

Auswahl und Karikaturform für sich.

Das geht dann so: „Der sterbende Narr.

Weh mir – mich traf ein Pfeil! Apropos

Pfeil – wissen Sie, warum der Pfeil Pfeil

heißt? Pfeil er mich traf! (Bilder und

toter Narr siehe Buch).

Meister der komischen

Kunst – Rudi Hurzlmeier

ist aus zahlreichen

Magazinen als Cartoonist

bekannt. Neben

Einführung und Werk ist

das Buch um ein Interview

mit RuDiHu ergänzt und in bester

Gesellschaft zahlreicher Karikaturen.

Etwa die Computertomogramme von

Dr. röntg. Rud. Hurzlmei. mit Einblicken

in die russische Schultüte oder den

Kopf eines Skinheads (siehe S. 52f).

Meister der komischen

Kunst – Erich Rauschenbach

ist auch

als Paartherapeut der

Nation (in Karikaturform)

bekannt. Auch, wenn er

sich nie als Lebenshelfer

verstanden hat, wie er im Interview

einräumt, zeigen die Karikaturen große

Weisheit: „Sag mir bitte ganz, ganz

ehrlich: Würdest du mich auch lieben,

wenn ich nicht so unermesslich reich

wäre, sondern arm?“ – „Aber ja doch,

Schätzelchen! Du bist für mich der

Schönste, Stärkste, Klügste – einfach

ein Traum-Mann!“ – „Reichtum ist

etwas Wunderbares!“

Bildnachweis: Sparkasse Münden, Verlag Kunstmann


12 PRofeSSorengeSPRäch regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen ProfeSSorengeSPRäch 13

Das China, das Russland –

das gibt es nicht

Der Sinologe Axel Schneider und der Politikwissenschaftler Peter Schulze im zehnten Professorengespräch über

das mediale Zerrbild von Russland und China, deren innere Entwicklung und die Wahrnehmung des „Westens“.

Gesprächsleitung: Sven Grünewald Fotografie: Marco Bühl

Wie hat sich das nationale Selbstverständnis in Russland und

China über die letzten Dekaden entwickelt?

Schulze: Die Eliten in Russland sind mindestens zweigeteilt. Die

alte Differenzierung zwischen den Slawophilen und den Westlern

ist aufgebrochen. Es gibt Restbestände slawophiler Positionen, die

einen eigenen russischen Weg anders als den Westeuropas mit der

Integration wollen. Dann gibt es eine gemäßigte Fraktion des sogenannten

eurasischen Wegs, der sowohl eine Verbindung mit dem

Pazifischen Raum als auch die Betonung der Eigenständigkeit Russlands

im euroasiatischen Kontext sucht, der es sich aber auch

mit Europa und den USA nicht verderben will. Zwischen diesen

Tendenzen hat sich eine Identität Russlands entwickelt. Nach dem

Untergang der Sowjetunion gab es die totale Verunsicherung, keiner

hatte eine Antwort, man wusste noch nicht einmal, wie man

sich anredet, ob mit Genosse oder Herr. Der Westen wollte Russland

nicht. Deshalb gab es keinen Marshallplan, gab es keine Öffnung

der westeuropäischen und atlantischen Institutionen und deshalb

gab es auch keine europäische Identität, die sich hätte ausprägen

können. Aber die eurasische war zu schwach, mit China zu konkurrieren

war sinnlos, mit Japan ebenfalls, so dass eine Art Identitätsvakuum

existierte.

Die Identität Russlands als eine Macht wuchs eigentlich erst

unter der Präsidentschaft Putins und zwar synchron mit der wirtschaftlichen

Entwicklung; man konzentrierte sich auf eine russische

Identität, was natürlich in einem Vielvölkerstaat mit über 134

Ethnien sehr problematisch ist. Diese Heterogenität musste irgendwie

überwölbt werden, deshalb griff man auf die alte Nationalhymne

der Sowjets mit neuem Text zurück. Und man griff auf die

Flaggen des Zarismus für die Kriegsmarine und das Militär zurück

– was im Westen als ein Rückfall in zaristische, imperial-bolschewistische

Zeiten völlig fehlinterpretiert worden ist. Aber dadurch

ist eine Art von Kontinuität im historischen Bewusstsein bei der

Bevölkerung und den Eliten hergestellt worden. Die Minimalidentität,

da können Sie jeden Kommunisten bis hin zu Monarchisten

und den sogenannten Demokraten und Liberalen fragen, ist heute,

dass Russland eine Großmacht sein soll – unabhängig von Europa,

aber damit verbunden; nicht auf Augenhöhe mit den USA, aber

eine respektierte Macht, die das Weltgeschehen mitbestimmen soll.

Schneider: China hingegen bezieht sich stärker auf seine Traditionen.

Die Herrschaftseliten blicken auf eine fast 5.000-jährige

Kultur- und Politikentwicklung zurück. Das heißt, auch verwestlichte

Modernisierer kommen gar nicht an der Frage vorbei, was

denn nun das Chinesische an dieser Modernisierung ist. Zwar ist es

nahezu selbstverständlich, dass vieles sich anders entwickelt als es

bei uns in Westeuropa der Fall ist. Eine Grundfragestellung wiederholt

sich dabei immer: Wie viel von dem, was im wirtschaftlichen,

aber vor allem im politischen Bereich aus dem Westen kommt –

Demokratie: ja, nein? Wenn ja, welche Form von Demokratie? –

können wir übernehmen, ohne uns als Chinesen zu verlieren? In

China trifft das auf die Empfindlichkeit einer mehrtausendjährigen

politischen Tradition, mit der lange Zeit globale Geltungsansprüche

verbunden waren – nicht primär in politisch-militärischer

Sicht, aber vor allem in kultureller Hinsicht. Mit einem

Politikwechsel 1978/79 hat man sich ökonomisch stärker dem

Westen geöffnet. Aber damit ging keine uneingeschränkte kulturell-politische

Öffnung einher, was im Westen häufig missverstanden

wird. Nach 1993 gab es eine zweite wirtschaftliche Reformphase,

mit der China sich strukturell stärker am Westen orientierte.

Damit beginnt der extreme Wirtschaftsboom. Aber parallel entwickelt

sich China auf der kulturellen Ebene weit weniger eindeutig.

Natürlich kommen westliche Kulturprodukte nach China, aber

bei den Eliten beobachten wir eine wieder stärkere Betonung der

nationalen Traditionen. Das ist nicht konfliktfrei. Wenn man sich


14 PRofeSSorengeSPRäch regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen ProfeSSorengeSPRäch 15

Prof. Axel Schneider: Ich bin seit 2009 Professor für Sinologie

an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit vielen Jahrenbeschäftigen

mich vor allem Fragen der chinesischen Historiographie

und ihrer Transformation in der Moderne. Lange Zeit setzte ich mich

vor allem mit der modernen akademischen Historiographie in China

und ihrer Stellung im kulturellen und politischen Gefüge auseinander.

In den letzten Jahren habe ich mich dann verstärkt Fragen des modernen

chinesischen Geschichtsdenkens und der Transformation seiner

ehemals zentralen ethischen Funktion zugewandt.

Prof. h.c. Peter Schulze: Ich beschäftige mich mit Fragen der

vergleichenden Herrschaftslehre, fokussiert auf die innen- und

gesellschaftspolitischen Entwicklungsprozesse in den postsowjetischen

Gesellschaften Osteuropas unter besonderer Berücksichtigung

der Russischen Föderation. Komplementiert wird dieses Interesse

durch Fragen der internationalen Politik in ihrer Rückkoppelung auf

diesen Raum. Zu diesen Themenkomplexen, die auch Strukturen und

Entwicklungen der früheren Sowjetunion sowie des bipolaren Systems

einschließen, sind zahlreiche Veröffentlichungen entstanden. Im April

2012 wird ein neues Buch erscheinen: Gernot Erler/Peter W. Schulze,

„Die Europäisierung Russlands – Moskau zwischen Modernisierungspartnerschaft

und Großmachtrolle“.

stärker auf vorrevolutionäre Traditionen bezieht, stellt man auch

die Revolutionsgeschichte in Frage und damit den Herrschaftsanspruch

der Kommunistischen Partei (KPCh). Vielen Chinesen ist

gar nicht mehr einsichtig, wieso sie nach 1949 den Modernisierungsweg

so gegangen sind wie sie ihn gegangen sind. Denn die

chinesische Geschichte von der erzwungenen Öffnung 1842 bis

1979 ist eigentlich eine Geschichte der Niederlagen. Und währenddessen

steigt Japan zur Weltmacht auf. Japan, diese im Vergleich zu

China kleine Nation im Osten, die zudem kulturell sich lange Zeit

am chinesischen Vorbild orientierte, besiegte China im ersten chinesisch-japanischen

Krieg 1895 – so also würde Deutschland von

Helgoland geschlagen werden. Diese Niederlagen sind nach 1949

durch eine Revolutionsgeschichte überschrieben worden, die einen

Sinn stiftete und damit auch eine Perspektive für die Zukunft entwarf.

Heute kommt die Frage auf, ob nicht die Kontinuität des Kaiserreiches

das Chaos der Republik und damit die Machtergreifung

der KPCh verhindert hätte. Und so versucht man sich nun historisch

zu re-orientieren.

Wie gestaltet sich in diesen Selbstfindungsprozessen das Verhältnis

zum „Westen“, speziell zum Imperialismus der USA?

Schulze: Das ist konjunkturabhängig. In den 90er Jahren unter

Jelzin war es der sehnlichste Wunsch des postsowjetischen Russlands,

in die westlichen Institutionen aufgenommen zu werden.

Das ist ab 1993 und der Entscheidung zur NATO-Osterweiterung

brüsk zurückgewiesen worden. Die USA sind nicht mehr als der

Heilsbringer für den Erfolg des Transformationsprozesses betrachtet

worden, sondern als ein Gegner – wenn auch nicht mehr als

Feind. Das ist auch nicht mit dem späteren NATO-Russland-Rat

überbrückt worden, der Russen und Amerikaner doch irgendwie

zusammenhält. Das Vorgehen der Amerikaner beim Anti-Raketenschirm

hat die gegenseitigen Beziehungen dann weiter vergiftet.

Dennoch gibt es eine Häme Moskaus gegenüber der dahinsiechenden

Supermacht, der man ebenso wie der NATO nichts

mehr zutraut. Europa ist eine andere Geschichte. Es gab 2010 den

Ansatz zu einer europäischen Sicherheitsgemeinschaft zwischen

Merkel und dem damaligen russischen Präsidenten Medwedew: die

Schaffung einer europäisch-russischen außen- und sicherheitspolitischen

Institution. Aber bislang ist nicht viel passiert.

Schneider: Im Grunde steht China seit 1842 in einem sehr gespaltenen

Verhältnis zum Westen. Er ist mit seinem effizienten Gemeinwesen

und der hohen Loyalität der Bürger einerseits ein Vorbild,

dem man nacheifert. Demokratie etwa ist in China seit dem späten

19. Jahrhundert das große Vorbild, Man kann auch im kommunistischen

China nichts legitimieren, wenn es nicht irgendwie

demokratisch begründet wird. Möge die Auffassung von Demokratie

eine andere sein, aber Demokratie ist das Ziel. Andererseits ist

der Westen ein Negativbild, weil er in seinen Formen der Modernität

Phänomene zeigt, die China abstoßend findet und die auch seinem

eigenen Verständnis als Kulturnation zuwider laufen. Wenn

wir sehen, wie sich Europäer in China im 19. und 20. Jahrhundert

benommen haben, wie China gedemütigt wurde, wie es bis heute

zum Teil böswillig verzerrt dargestellt wird, das ist schon erschreckend.

Kommen chinesische Investoren, heißt es: Oh Gott, die Chinesen

kommen! Gleichzeitig möchte man aber ihr Geld. Diese verzerrte

Darstellung Chinas paart sich mit der entsprechend auch

sehr ambivalenten Darstellung des Westens in China.

Die USA sind erst spät nach China gekommen, sie sind nicht

so aggressiv aufgetreten und waren stärker ein Symbol für Demokratie.

Das hat sich eigentlich erst 1949 mit der kommunistischen

Machtergreifung verändert, als die USA vor allem infolge des Koreakriegs

zum Bösewicht schlechthin avancierten, was sich dann

nach 1978/79 wieder umkehrte. Ein Großteil der heute ins Ausland

gehenden chinesischen Studierenden gehen in die USA. Wenn

Sie sich die Größe Chinas und die heutige wirtschaftliche Macht

vor Augen halten, dann können die gar nicht anders als Weltmacht

sein. Aber sie haben eine Riesenangst davor, dass ihr kometenhafter

Aufstieg zu ähnlichen Problemen führt wie der Aufstieg

des wilhelminischen Deutschland, der das europäische Mächtegleichgewicht

gestört hat. Daher hat China in den letzten 20 Jahren

immer wieder klar gemacht: Wir haben vom Aufstieg Deutschlands

und Japans gelernt, dass es friedlich geschehen muss. Das

heißt, es gibt in China die große Angst vor einem durch den eigenen

Aufstieg ausgelösten Krieg, den es aufgrund seiner relativen

militärischen Schwäche kaum gewinnen kann. China hat erstens

keine maritime Tradition, zweitens hat es riesige offene Flanken

und dann gibt es intern Probleme mit den Minderheiten. Das Interesse

bei der jetzigen militärischen Aufrüstung, die immer noch

eine aufholende Nachrüstung ist, ist primär ein Interesse, gleichzuziehen

und sich nicht mehr alles gefallen lassen zu müssen. Das

ist das eine. Das andere ist die inzwischen enge wirtschaftliche Verzahnung,

die zu einer wechselseitigen Abhängigkeit, aber gleichzeitig

auch zu Ängsten führt, insbesondere in den USA. Dort ist

die Haltung ganz klar in Richtung Mißtrauen und militärischem

Containment umgeschlagen. Das hängt natürlich auch mit dem

Umstand zusammen, dass die USA schwächer werden.

Schulze: Das führt aber nicht zu einer weitergehenden Integration

in Asien?

Schneider: Doch, aber eher zu einer Gegenintegration. Die ASEAN

ist ursprünglich wirtschaftlich motiviert gewesen, inzwischen aber

auch sicherheitspolitisch. Man hat immer mehr Angst vor China,

weil es natürlich auch mit seinen Milliarden wuchert, wenn man

sich etwa anschaut, wie aktiv China in Afrika ist. Das wird so

dargestellt, als sei habe man es in Afrika mit einem chinesischen

Imperialismus zu tun. Verglichen mit unserer Politik von vor 150

Jahren verhält China sich sehr viel besser, es bleibt erstaunlich viel

von dem investierten Kapital auch in Afrika hängen. Aber um es

noch einmal deutlich zu sagen: Diese Konfrontation, die heraufzuziehen

scheint, ist keine Folge einer aggressiven chinesischen

Außenpolitik – vielmehr hat China angesichts seiner Größe und

inzwischen auch seiner wirtschaftlichen Potenz gar keine andere

Wahl als auf der Weltbühne sehr viel präsenter zu sein.

Schulze: Russland hingegen verfolgt keine neo-imperiale Politik,

es ist ähnlich wie China Vertreter einer Status-Quo-Politik. Und

wenn Veränderungen, dann nur, wenn man damit übereinstimmt.

Kosovo war ein Problem, wo klar wurde: Der Westen nutzt uns

aus. Ebenso in Libyen. Kaukasus-Krieg 2008: Die Georgier haben

ihre Soldaten über Wochen verlegt. Wer saß da und hat alles beobachtet?

Die OSZE. Die Russen haben den Aufmarsch genau beobachtet.

Die Amerikaner wussten es, auch weil sie Ausbilder bei

der georgischen Armee haben. Die Israelis wussten es, weil sie

die Kampfpanzer der Georgier mit Nachtsichtgeräten ausgerüstet

haben. Die Türkei wusste es, weil sie dort ebenfalls als Ausbilder

tätig war. Gekauft wurde das gesamte Material der Georgier in der

Ukraine, bezahlt von den Amerikanern und verschifft über die

Türkei. Jeder wusste, dass der Krieg ausbricht. Warum die Amerikaner

nicht reagiert haben, ist die offene Frage. Entweder haben

die Georgier gegen die Interessen der Amerikaner gehandelt oder

aber sie sind ermuntert worden, so zu handeln. Der EU-Bericht

weist beiden Seiten eine Schuld zu, sieht aber die Angriffsintention

ganz eindeutig bei den Georgiern. Was die Russen danach gemacht

haben – mit der Anerkennung Abchasiens und Südossetiens – war

ein Schritt gegen ihre eigenen Traditionen, nämlich die Schaffung

von neuen Staaten ohne Konsens der Beteiligten. Eine Retourkutsche

für das Kosovo.

Sie haben angedeutet, dass das Bild von Russland und China

teils stark verzerrt ist. Wo liegen die gravierenden Probleme?

Schulze: Bei Russland spielt natürlich die Menschenrechtsproblematik

und früher Tschetschenien eine große Rolle. Das ist abgeflaut,

aber nicht, weil die Presse jetzt objektiver berichtet, sondern

weil das Thema einfach abgenutzt ist. Deswegen waren die Protestaktionen

ab dem 15. Dezember in Moskau ein Paradies für Auslandskorrespondenten.

Da konnten die alten Themen wieder aktiviert

werden.

Schneider: Es gibt Medien, die wirklich schlecht informiert sind,

und andere, die sehr einseitig berichten. Einfaches Beispiel: westliche

Menschenrechtskritik an China. Es steht völlig außer Frage,

dass es in China sehr viele Menschenrechtsverletzungen gibt –

gemessen an dem Menschenrechtsverständnis, das wir öffentlich

vertreten. Nur macht man sich mit solcher Kritik unglaubwürdig,

weil sich unsere eigene Außenpolitik um Menschenrechte kaum

kümmert. Zweitens werden Dinge nur sehr selektiv wahrgenommen.

Ein Ai Weiwei, ein Salonkünstler, der passt wunderbar. Der

tut einem selbst nicht weh und der kann auch noch Englisch.

Wenn aber in China Netbooks in Fabriken unter Bedingungen hergestellt

werden, die jeglichem Menschenrechtsverständnis widersprechen,

dann kauft man diese hier trotzdem sehr gerne, weil

sie so schön billig sind. Das wird in den Medien nicht thematisiert.

Und es wird wirklich skandalös, wenn man Menschenrechtsverletzungen

in China nicht wahrnimmt, weil man einfach zu

faul ist. Zum Beispiel all die Prozesse gegen Menschen, die nach


egjo südniedeRSAChsen ProfeSSorengeSPRäch 17

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dem Erdbeben gegen die schlechten Bauten demonstriert

haben und dann einem lokalen Kader Korruption nachgewiesen

haben. Die sind in Gefängnissen verschwunden

unter dem Vorwurf des Verrats von Staatsgeheimnissen.

Und solche Dinge werden im Westen gar nicht berichtet –

warum? Irgendein Nobody aus der Provinz ist eben nicht

so relevant. Der Westen hat viel moralischen Kredit verspielt.

Nicht einmal diejenigen, die in China für Menschenrechte

sind, nehmen den Westen noch ernst, weil er sich

permanent selbst widerspricht und Dinge tut, für die er

China kritisiert. Wenn man schon Kritik übt, muss man

sich auch auf Diskussionen einlassen. Denn wer sagt, dass

alle chinesischen Kritiker am westlichen Menschenrechtsverständnis

Unrecht haben?

Was wären denn Empfehlungen für den Umgang mit

Russland beziehungsweise China?

Schulze: Eine objektivere mediale Darstellung. Auf

die Menschenrechtsproblematik und Korruptionsfälle

hinzuweisen – das ist ja alles richtig. Aber auf der

anderen Seite ist die deutsche Wirtschaft mit über

6.000 Unternehmen in Russland tätig und zeichnet ein

ganz anderes Bild. Klar, da gibt es bürokratische

Hindernisse, manchen Korruptionsfall, aber man hat

sich arrangiert. Mein Traum ist, dass man endlich den

Vorstoß von Medwedew als Anstoß für eine neue Diskussion

über die europäische Sicherheitsarchitektur nimmt.

Wir waren ja schon einmal viel weiter. Im November

1990 ist die Charta von Paris unterzeichnet worden.

Das ist eigentlich der Friedensvertrag von Europa. Man

trägt immer diese Plattitüde vor sich her, Russland sei so

wichtig, man müsse einen Frieden mit Russland machen.

Aber es passiert nichts. Die Russen, ähnlich wie China,

werden aber nach den Enttäuschungen nicht wieder initiativ

werden. Ebenso wichtig wäre, dass die EU endlich die

Visa-Problematik löst, um eine stärkere Begegnung der

Zivilgesellschaften zu ermöglichen und sich so das verzerrte

Bild korrigiert. Erst durch die Proteste im Dezember

haben die Deutschen überhaupt erkannt, dass es in Russland

eine Mittelklasse gibt, zu der bis 2020 etwa 40 Prozent

der Menschen gehören werden. Im Grunde ist Russland

in Europa angekommen.

Schneider: Neben einer ausgewogeneren Berichterstattung

würde ich mir ganz zentral wünschen, dass man

anfängt zu verstehen, dass es das China, auch das Russland,

nicht gibt. Es gibt einen riesigen Kontinent mit

1,4 Milliarden Menschen und die Nord- und Südchinesen, die

West- und Ostchinesen, die Alten und die Jungen unterscheiden

sich doch sehr. Sie sprechen verschiedene Sprachen;

hinzu kommen noch all die Minderheiten. Man muss

schon in unserem Erziehungswesen ein differenzierteres

Bild von Russland und China zeichnen. Wir müssen

diese festgefahrenen Fronten aufbrechen und dazu

können wir als Universität viel beitragen – wenn man

uns lässt. Auf jeden Sinologen kommen dutzende Germanisten

oder Historiker. China ist aber fünfzehnmal so

groß wie Deutschland.

t weiter!

... und die Fahrt geht weiter!


18 ZugfoRSChung regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 19

Schritt für Schritt ans Limit

Der Next Generation Train ist ein großer Wurf. Neun Institute des DLR arbeiten zusammen an einem

Konzept für den Zug der Zukunft. Die Göttinger Aerodynamiker sind mit zwei Testanlagen dabei.

Ein Modell des Next Generation Trains bei der

Tunnelausfahrt. Die Rauchschwaden zeigen

Druckwellen und Strömung an.


20 ZugfoRSChung regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 21

Die Tunnelsimulationsanlage. Im Hintergrund befindet sich die Katapultanlage, die das Zugmodell

einmalig beschleunigt. Der dunkelgraue, u-förmige Aufbau um die Strecke herum (kleines

Bild oben) ist eine Windanlage, mit der sich instationärer Seitenwind (Böen) simulieren lässt.

An der insgesamt 60 Meter langen, geraden Strecke lassen sich verschiedene Versuchsaufbauten

realisieren, etwa eine Tunneldurchfahrt, die Fahrt auf einem Bahndamm und die Vorbeifahrt

an gleisnahen Objekten.


22 ZugfoRSChung regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 23

Das Vorbild stammt aus der Geschichte. Inspiriert vom Funktionsmechanismus eines

römischen Torsionsgeschützes wird das Zug-modell von einem hydraulischen Katapult

beschleunigt. Ein Schlitten unterhalb der Gleise wird im Zug eingehakt (kleines Bild unten),

die Seile der Katapultarme, die halbkreisförmig um die Schienen verlaufen (großes Bild,

kleines Bild oben), beschleunigen den Schlitten, der wiederum den Zug zieht.


24 ZugfoRSChung regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 25

Die Seitenwindanlage ist die zweite Testanlage in der Zugforschung.

Hier wird stationärer (Seiten-)Wind, also kontinuierlicher Wind, simuliert.

Flüssiger Stickstoff, der sofort gasförmig wird, strömt auf ein

drehbares Zugmodell, das wiederum mit Messpunkten und einer temperatursensitiven

Farbe ausgerüstet ist. Durch unterschiedlich starke

Reibung entstehen am Zug unterschiedliche Temperaturen, die durch

die Farbe sichtbar werden. Sowohl der Luftwiderstand eines Zugkopfes

als auch die Seitenwindempfindlichkeit lassen sich hier testen.

Text: Sven Grünewald Fotografie: DLR

Die Schienenfahrzeugzukunft – in der Werkhalle, Gebäudenummer

21, riecht sie nach Öl und Sägespänen und kommt in Begleitung

kleiner weißer Styrol-Kügelchen daher. Das riesige Gebäude

beherbergt den Göttinger Beitrag zum Next Generation Train

(NGT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt: einen

Seitenwindkanal und eine Tunnelsimulationsanlage, in denen

Zugmodelle getestet werden. Und je nach Testaufbau wird hier

fleißig gesägt, geschraubt, gebaut. Der NGT ist ein ambitioniertes

Projekt, an dem insgesamt neun DLR-Institute in einem eng koordinierten

Verbund mitarbeiten. Das konkrete Ziel ist, eine technisch

realisierbare Vision des Zugs der Zukunft zu entwerfen. 400

km/h Reisegeschwindigkeit soll er haben, dabei nur halb so viel

Energie pro Passagierkilometer verbrauchen wie der schon recht

sparsame ICE 3 sowie komfortabler sein und insgesamt auch mehr

Passagiere befördern können – das ist der weite, um nicht zu sagen

visionäre Rahmen, der viele Komponenten umfasst, die sich mit

der äußeren Form und dem technischen Innenleben befassen. Die

Göttinger steuern dazu ihr weltberühmtes Know-how bei: aerodynamische

Untersuchungen.

Die Idee, Züge zu untersuchen und zu optimieren, ist keine

ganz neue. Genau genommen war sie in Göttingen schon von

Anfang an dabei. „Das Gelände hier gibt es seit 1907 und so weit

zurück reicht auch die Zugforschung“, erzählt Prof. Andreas Dillmann,

der Leiter des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik.

„Die ersten Aufträge kamen von der Königlich Preußischen

Eisenbahnverwaltung. Damals ging es um die Betz’schen

Rauchschilde, die den Lokomotivenrauch vom Führerhaus wegleiten

sollten.“ Auch später noch wurden Untersuchungen an Zügen

vorgenommen, etwa in den 20er Jahren an stromlinienförmig

verkleideten Dampflokomotiven für Hochgeschwindigkeitszüge.

Der Gipfel war in den 80er Jahren erreicht, als der ICE entwickelt

wurde – dessen charakteristische Zugform stammt ebenfalls

aus Göttingen. Doch war diesen Projekten jeweils gemein, dass es

sich nur um individuelle Aufträge handelte; Energie und Verkehr

als eigenständige Schwerpunkte gibt es beim DLR erst seit etwa

der Jahrtausendwende; die Schiene spielte da noch keine große


egjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 27

Jörn Meineke

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Die Betz‘schen Rauchschilde, Beispiel für frühe Zugforschung

am heutigen DLR. Bei einer normalen Dampflokomotive war

das Führerhaus eingenebelt (links). Durch die seitlichen Schilde

am Zugkopf konnte der Rauch umgelenkt werden (rechts).

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Rolle. Dann kam 2003 Andreas Dillmann von der TU

Berlin zurück ans DLR – im Gepäck hatte er gute Kontakte

zum Zughersteller Bombardier. „Bei so viel aerodynamischem

Know-how und da es auch den Forschungsschwerpunkt

Verkehr gab, habe ich mir damals gedacht,

dass wir unbedingt etwas mit Zügen anfangen müssen“,

so Dillmann. Zufällig gab es zu der Zeit gerade Landesmittel,

mit denen ein erstes Projekt zur Eisenbahn-Aerodynamik

realisiert wurde. Dadurch konnte wiederum das

Interesse der Industrie geweckt werden, Forschungsaufträge

flossen nach, mit denen schließlich der DLR-Vorstand

überzeugt werden konnte, eine Grundfinanzierung

für die Schienenverkehrsforschung bereitzustellen. „Wir

haben als Projekt vorgeschlagen, den Zug der Zukunft zu

erforschen“, so Dillmann. „Dort sollte das ganze Knowhow

des DLR einfließen. Form, Kopfform, Geschwindigkeiten,

Energieversorgung, braucht man Stromabnehmer

und Oberleitungen, welche Drehgestellte, welche Fahrwerksdynamik,

das alles waren Fragestellungen, mit

denen wir andere Institute ins Boot geholt haben. So

ist das Projekt Next Generation Train entstanden.“ Der

Schritt von der Auftragsforschung hin zur Grundlagenforschung

war gemacht.

Um die Zugpioniere und Aerodynamiker Andreas

Dillmann, Sigfried Loose und Klaus Ehrenfried, die das

Thema Zugforschung in Göttingen etabliert haben, hat

sich inzwischen eine Arbeitsgruppe von 20 Leuten gebildet;

im Gesamtverbund DLR sind insgesamt 25 Vollzeitstellen

in das NGT-Projekt eingebunden, ab 2014 sollen

es 35 sein. Die Projektumsetzung gewann durch die

Konjunkturpakete des Bundes zusätzlich Fahrt, da sie

einen raschen Bau neuer Versuchsanlagen ermöglichten.

Denn die anderen Windkanäle im Göttinger DLR sind vor

allem auf Luftfahrtanwendungen ausgelegt; bestimmte

Phänomene, wie sie bei Zügen auftreten, können damit

nicht simuliert werden. Also entstand zum einen die

Seitenwindanlage – ein „normaler“ Windkanal, in den

ein in den Wind drehbares Zugmodell gestellt wird, um

dessen Umströmungsverhalten und den Luftwiderstand

zu testen. Zum anderen wurde nach dem Vorbild eines

alten römischen Torsionsgeschützes eine Katapultanlage

gebaut, in der ein Zugmodell auf gerader Strecke

60 Meter weit geschossen wird und dabei allerhand Versuchsanordnungen

durchlaufen kann. Die Tunnelsimulationsanlage

hat, wie der Name sagt, vor allem den

Zweck, Tunnelein-, -aus- und -durchfahrten zu simulieren

– eine Situation, die für zukünftige Hochgeschwindigkeitszüge

nicht unproblematisch ist. Aber auch böiger

Seitenwind und die Vorbeifahrt an gleisnahen Objekte

– Menschen, Sicherungskästen, Gebäude – lassen sich

hier untersuchen.

Mit dem NGT-Projekt wurde der Schritt von der Auftragsforschung

zur Grundlagenforschung vollzogen.

Ende 2010 erfolgte die offizielle Einweihung der beiden

Teststrecken und so langsam geht es mit den wissenschaftlichen

Fragestellungen los. Und die sind nicht ganz

ohne, will man die ehrgeizigen Ziele des NGT erreichen.

Oder, wie es Dr. Joachim Winter, der Leiter des Gesamtprojekts

NGT vom Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart,

ausdrückt: „Wir arbeiten an Quantensprüngen an

mehreren Stellen gleichzeitig.“

Der Verkehr in Deutschland nimmt auch auf der

Schiene zu, die Züge sind oft sehr voll. Anderseits können

die Züge nicht noch enger getaktet werden, als sie ohnehin


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regjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 29

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schon fahren; die Geschwindigkeit lässt sich nicht mehr

beliebig steigern, Bahnsteige können auch kaum länger

werden. Die Lösung macht der Nahverkehr vor: Doppelstöckige

Züge werden bald auch in den Hochgeschwindigkeitsfernverkehr

Einzug halten. Der französische Hersteller

Alstom hat bereits eine solche Variante des TGV gebaut. Die

technische Grenze, die bei einer solchen Entwicklung existiert,

lässt sich jedoch mit dem bisherigen Industrie-Ansatz

einer evolutionären Weiterentwicklung der bestehenden

Technik nicht mehr überwinden. Sigfried Loose spricht

von „Showstoppern“, die einer weiteren Entwicklung im

Weg stehen. Hinzu kommt, dass die „Hersteller und auch

die Staatsbahnen keine Forschung mehr betreiben, weil sie

das Personal dafür nicht bereithalten“, so Joachim Winter.

„Deshalb beteiligen sie sich auch bei Forschungsvorhaben

kaum noch.“ In diese Lücke stößt das DLR.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Geschwindigkeit sein

soll, desto mehr spielen aerodynamische Effekte eine Rolle.

Natürlich beim Luftwiderstand – die optimale Zug(kopf)-

form will gefunden werden. Gleichzeitig soll der Zug aber

nicht mehr aus Vollstahl, sondern in Leichtbauweise gefertigt

werden, um den Energieverbrauch weiter zu senken

und die zulässige Achslast von 17 Tonnen einzuhalten.

Das geringere Gewicht in Zusammenspiel mit höheren

Geschwindigkeiten (jenseits der bis zu 160 km/h im

Regionalverkehr) und ein insgesamt größerer Zug erhöhen


egjo südniedeRSAChsen ZugfoRSChung 31

Links: Durchfahrt durch einen Tunnelvorbau, um den Tunnelknall-Effekt zu verhindern. Im Vorbau befinden sich schlitzförmige, hohe Öffnungen,

welche die Druckentstehung reduzieren sollen. Rechts: Am Ende der Teststrecke wird das Zugmodell in einem Kasten gefüllt mit Styrol-Kügelchen

abgebremst. Einziger Haken: Die Kügelchen verteilen sich mit der Zeit in der ganzen Halle und begleiten die Wissenschaftler nach Hause...

jedoch zusätzlich die Seitenwindempfindlichkeit – schon der ICE

3 muss bei starkem Wind seine Geschwindigkeit reduzieren, sonst

erhöht sich die Kippgefahr. Und dann ist da noch die Sache mit

dem Lärm. Jenseits von 200 km/h überstrahlt der aerodynamische

Lärm, also die Bewegungsgeräusche des Zuges in der Luft, denjenigen

der Räder auf der Schiene. Hinzu kommt, dass dieser Lärm

viel schneller im Vergleich zur Geschwindigkeit wächst. „Wenn

Sie also einen Zug mit 400 km/h fahren lassen wollen, müssen Sie

viel von Strömung und von strömungsinduziertem Lärm wissen,

was wir bisher allerdings noch nicht kennen“, beschreibt Sigfried

Loose die Herausforderung. Und noch ein weiteres Lärmphänomen

wird durch die Hochgeschwindigkeit zunehmen: der Tunnelknall.

Der ist in etwa mit dem Durchbrechen der Schallmauer bei Düsenjets

vergleichbar und entsteht, wenn die Druckwelle, die ein Zug

im Tunnel vor sich herschiebt, eine kritische Größe überschreitet

und sich am Tunnelende explosionsartig ausdehnt.

Der Effekt wächst nicht nur durch die größeren und schnelleren

Züge, sondern auch durch bauliche Änderungen: Neue Tunnel

haben nur noch zwei kleinere Röhren statt einer größeren, die

Wände sind glatt und statt auf Schotter liegen die Gleise nun halb

in Beton eingebettet. Eine lange, flache Zugspitze wie beim japanischen

Shinkansen reduziert zwar die Druckwelle beim Tunneleintritt,

allerdings wird der Zug dadurch noch empfindlicher für Seitenwind...

Alles nicht so einfach, möchte man lapidar meinen.

Doch zum Glück zeichnen sich Lösungen ab. Durch Tunnelvorbauten

etwa, welche die Druckentstehung reduzieren. „Wir haben

auf der Katapultanlage zeigen können, dass solche Portale wirksam

sind. Jetzt geht es für uns damit weiter, deren Form zu optimieren

und intelligente, pfiffige Lösungen am Zug selbst zu finden,

denn sie können nicht überall ein Portal vorbauen“, sagt Klaus

Ehrenfried, der die Anlage betreut. Eine weitere neue Erkenntnis:

„Im Zugkopfbereich treten bei Vorbeifahrten größere Kräfte auf als

man vermutet hat. In den jetzigen Normen wird das wahrscheinlich

nicht richtig erfasst.“ Testobjekt war ein mit Sensorik vollgestopfter

Tischtennisball in Kopfhöhe und Gleisnähe. Da wird es

dann schon sicherheitsrelevant.

Es wird an vielen Fronten gleichzeitig gearbeitet – nicht nur

außen, sondern auch am Innenleben: hybride Antriebstechnik,

Stromübertragung durch Induktion, um auf Stromabnehmer am

Zug verzichten zu können, die die Aerodynamik beeinträchtigen;


32 Zugforschung regjo südniedersachsen

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

Bauen Spezial

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

Klimaforschung – hier ein Beispiel aus der DLR-eigenen Dornier. Was im Flugzeug schon länger gemacht wird, wird bald auch in einem Zugwagen

passieren, nur sind die Verhältnisse dort noch komplexer. Dann geht es etwa darum, wie man besser belüften und im Sommer kühlen kann

und wie sich, ganz grundlegend, überhaupt Strömungen im Zuginnern verhalten.

Das ästhetische Quartier

mechatronische Fahrwerksregelung, um Materialverschleiß und

Schienenlärm zu reduzieren sowie die Fahrstabilität zu erhöhen;

Software für Streckenplanung und Zugsicherheit; Simulationsmodelle

für Fahrgastströme – alles greift im System Zug ineinander.

Das NGT-Projekt ist wie ein großes Fass, das frisch geöffnet

wurde. Die Fragestellungen sind so zahlreich wie sie grundsätzlich

sind. Diese systematisch und gebündelt anzugehen, hat das DLR

schlagartig an die Spitze der Schienenverkehrsforschung katapultiert.

Weder bei den europäischen Partnerorganisationen noch in

China, Japan oder den USA findet sich ein vergleichbar umfassender

Ansatz. „Alstom würde auch nicht aus Frankreich zu uns

kommen, wenn sie nicht wüsten, dass wir es hier gut machen“, so

Sigfried Loose. Entsprechend groß ist das internationale Interesse

aus Politik und Medien. Die Australier denken über ein Hochgeschwindigkeitsnetz

nach und sind an der entsprechenden DLR-

Software interessiert; aus Indien kommen Interessensbekundungen

– dort sind viele Personenzüge unterwegs; Journalisten aus

aller Welt sind regelmäßig zu Gast.

Da ist der einzige Wermutstropfen, dass der NGT niemals das Licht

am Ende eines echten Tunnelvorbaus erblicken wird. Das maßgebliche

Ziel ist „lediglich“ zu zeigen, dass die hohen Ziele realisierbar

sind. Die dabei geschaffenen Werkzeuge sollen und werden

die Zugentwicklung in Zukunft deutlich effizienter, sicher

und damit realitätsnäher gestalten, weil realistische Computermodelle

zur Verfügung stehen. Gleichzeitig findet ein kontinuierlicher

Know-how-Transfer in die Industrie statt, so dass bereits

einzelne Lösungen während der Projektlaufzeit realisiert werden

können. Es gilt aber auch hier: Für jede beantwortete Frage entstehen

zwei neue. Die Untersuchungsgegenstände am und im Zug

werden dem DLR nicht ausgehen. Gerade erst hat sich das DLR Göttingen

einen Wagen von Bombardier gekauft, an dem das komplexe

Innenraumklima untersucht werden soll. „Ich denke, dass uns die

Arbeit nicht ausgehen wird“, meint Andreas Dillmann. „Das Flugzeug

ist, wenn man so will, schon über 100 Jahre alt und es wird

immer noch daran geforscht. Da werden beim Zug nach zehn Jahren

noch jede Menge Fragen übrig sein.“


34 Bauen SpeZIAL BAUen Regjo SüdniedeRSAChsen Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL Editorial III

Unser Klimaprodukt für Göttingen

Gut zur Umwelt:

Wenn Sie sich für gögas-klima entscheiden, ist eines sicher: Ihr Gasverbrauch

wird, bezogen auf die Kohlendioxid-Emissionen, absolut

klimaneutral sein. Wir haben für gögas-klima so genannte Emissionsminderungszertifikate

eingekauft, mit denen wir drei Projekte aus den

Bereichen Wasserkraft, Biomasse und effiziente Kochöfen in Indien,

Brasilien und Ghana finanziell unterstützen.

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Stadtwerken gewohnt sind: 24-Stunden-Bereitschaft, Tarifberatung und

die kostenlose Energieberatung.

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Alles neu und schön?

Ob Neues schön wird oder Altes wie neu – das ist nicht

immer klar. In Südniedersachsen bemüht man sich aber.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in unserer diesjährigen Spezialausgabe zum Thema „Bauen“ bringen

wir Ihnen gleich zwei interessante Themen näher: wie es um

das schöne Bauen in der Region bestellt ist und wie es gelingen

kann, eine Lösung für den Sanierungsstau in den malerischen

Fachwerkhauslandschaften zu finden. Ästhetisch anspruchsvolles

Bauen muss nicht zwingend teurer sein als ein auf reine Funktionalität

ausgerichtetes Wändehochziehen. Doch selbst, wenn Südniedersachen

auf‘s erste Nachdenken nicht gerade architektonische

Highlights aufweist – es gibt sie dennoch. Wir zeigen einige

gelungene Beispiele.

Wegweisend, wenn auch in ganz andere Richtung, ist die

große Studie „Duderstadt2020“. Darin wurden verschiedene Projekte

gestartet, um ganz grob innerstädtisches Leben in Duderstadt

mit neuen Impulsen zu reaktivieren. Ein Teilprojekt ist die

Quartiersentwicklung. Dort sitzen sie alle am Tisch: Hauseigentümer,

Sparkasse, Stadt und andere und versuchen gemeinsam mit

einem großflächigeren Ansatz, die Fachwerksubstanz zu erhalten,

zu sanieren und vor allem an moderne Wohnbedürfnisse anzupassen.

Ein Ergebnis ist noch offen, aber im Erfolgsfall könnte das

Signalwirkung für ganz Südniedersachsen entfalten.

Sven Grünewald

Chefredaktion

Inhalt

VIII „Eine steuernde Funktion einnehmen“ Die Architekten und Stadtplaner

Michael Lange und Dirk Puche über Veränderungen in der

Stadtentwicklung und den Aufklärungsbedarf in Sanierungsfragen.

XIII Mehr als 120 Jahre Familientradition in Gebäudetechnik Ein Portrait

der Firma Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik GmbH.

XIV Schöner bauen! Südniedersachsen steht nicht im Verdacht, eine

Hochburg der Architektur-Avantgarde zu sein. Doch auch in der ländlich

und kleinstädtisch geprägten Region gibt es bemerkenswerte Beispiele

für eine engagiert verfochtene Baukultur.

XXVI Die Vergangenheit zukunftsfähig machen Mit dem Projekt

‚Duderstadt2020‘ will die südniedersächsische Stadt in die Zukunft

starten. Und dabei sollen alle Bürger mitreden.

Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald Redaktion Annegret Adam,

Angela Andresen-Schneehage, Katrin Langemann, Volker Schönfeldt, Julia Wolffson Fotografie

Marco Bühl, Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik GmbH, Hans G. Bock, König GmbH & Co

KG, BFTW Hallen, Energieagentur Region Göttingen, Geese Beratende Ingenieure, Mönnig

Bau, Despang Architekten, Roman Graf und Partner, Schwieger Architekten, Klosterkammer

Hannover Anzeigen John D. Swenson, Leitung (swenson@regjo.de), Dennis Aschoff, Jörn Jacobsen,

Lisa Hamann, Viktoria Siegfried, Tim Mittelstaedt Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@

regjo.de) Layout Melanie Baars, Ines Erdmann

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen


IV Magazin BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL Magazin V

I n n e n e i n R I C h T U n g

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Mit Stil und Klasse

Zwei stabile Standbeine

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Gutes Klima

Förderung

Hans G. Bock aus Hannover ist auf gehobene

Inneneinrichtungen spezialisiert.

Die König GmbH & Co KG aus Moringen zählt zu Deutschlands ältesten Zeitarbeitsunternehmen,

fertigt Metallprofilsysteme und ist obendrein auf Expansionskurs.

Die BFTW Holzminden GmbH ist bundesweit

ein Experte für Betonfertigteile.

Lehmbau ist wieder im Kommen. Bei H.

Stietenroth kennt man sich damit aus.

Der Landkreis Göttingen fördert mit einer

Mio. Euro die energetische Optimierung.

Die Friesenstraße 15-19 in Hannover gehört

zu den feinsten Adressen für Wohnkultur.

Hier sind die Hans G. Bock Inneneinrichtungen

mit ihrer individuellen Design-

Möbelausstellung, dem Stoffatelier sowie

dem Bad- und Küchenstudio angesiedelt.

Leidenschaft und Liebe zum Detail zeichnen

das wiederholt zum „Einrichter des

Jahres“ gekürte Unternehmen aus. Engagierte

und qualifizierte Mitarbeiter bieten

maßgeschneiderte und exklusive Wohnraumgestaltung

auf höchstem Niveau.

Das außergewöhnliche Feingefühl für

zeitgemäßes und harmonisches Design ist

schon beim Betreten der Geschäftsräume

spürbar. Die hannoverschen Einrichter

legen Wert auf Eleganz, Qualität und

Kompetenz und arbeiten mit einer ganzen

Bandbreite von spezialisierten Handwerksbetrieben

zusammen. Innenarchitekten

und Textildesigner schnüren für

die anspruchsvollen Kunden ein ganzheitliches

Dienstleistungspaket: von der Beratung

über die Planung und Kalkulation bis

zur Projektüberwachung und Umsetzung

kommt alles aus einer Hand.

VS

Die 1965 gegründete König GmbH & Co KG

mit Stammsitz in Moringen sowie weiteren

Niederlassungen in Deutschland, Österreich

und der Schweiz zählt zu den ältesten Zeitarbeitsunternehmen

in Deutschland und

beschäftigt aktuell rund 1.500 Fachkräfte

in den Bereichen Klima- und Lüftungsbau,

Heizungs-, Aufzugs- und Sprinkleranlagenbau

sowie Sanitär- und Elektroinstallation.

Bei fast jedem größeren Projekt in Deutschland

sind Mitarbeiter von König dabei.

Die Kunden des Unternehmens befinden

sich im In- und Ausland. Unter anderem

war König am Umbau des Militärhistorischen

Museums der Bundeswehr in

Dresden beteiligt. Schwerpunkte der

Arbeit waren dabei der Fassaden-, Metall-,

Sprinkleranlagen- und Lüftungsbau. Mitarbeiter

des Unternehmens waren zudem

bei der Realisierung des Kristall-Towers,

einer exklusiven Wohnimmobilie am

Hamburger Hafen, tätig und übernahmen

dort die Montage von Panoramaaufzügen.

Doch das von Inhaber Gerd-Hinrich

Döscher geführte Unternehmen hat noch

ein zweites Standbein. Seit 1975 fertigt

König am Standort in Moringen Metallprofilsysteme

für den Wand- und Deckenbau.

Angefangen bei klassischen Trockenbauprofilen

mit Zubehör über individuelle

Paneeldeckensysteme bis hin zu komplexen

Stanzteilen und Profilsystemen,

die durch einen modernen Maschinenpark

wirtschaftlich angefertigt werden können.

Im Segment Trockenbau gehört König

zu den Marktführern in Deutschland.

Etwa 70 Mitarbeiter sind in diesem

Geschäftsbereich tätig.

Seit Ende 2011 verfügt die König

GmbH & Co KG über zwei neue Niederlassungen

– in Essen und in Stuttgart.

Sie sollen das bestehende Niederlassungsnetz

komplettieren. Kunden aus dem

Ruhrgebiet und aus Baden-Württemberg

können nun viel flexibler und intensiver

betreut werden als es bisher der Fall war.

„Wir sind jetzt in der Lage, Kunden an

jedem beliebigen Standort in Deutschland

wirklich regional zu betreuen“, erklärt

Gerd-Hinrich Döscher. Das gesamte Niederlassungsnetz

ist damit auf europaweit

18 Standorte angewachsen. VS

Das Betonfertigteilwerk Holzminden, kurz

BFTW, gibt es erst seit 2001, dennoch hat

sich die Firma bundesweit bereits einen

Namen gemacht und ist stark am Expandieren.

Bei BFTW werden Stahlbetonteile auf

hohem Niveau gefertigt. Die Fertigteile werden

dabei vielseitig eingesetzt, zum Beispiel

für den Industriebau, den Hallenbau oder

den Wohnungsbau, als moderne Schallschutzwände

oder Brückenelemente (wie

etwa eine Schwerlastbrücke bei Hameln).

Große Objekte wie Produktions- und Lagerhallen,

aber auch Supermärkte müssen

manchmal kurzfristig realisiert werden.

Die Bauweise mit Stahlbetonfertigteilen ist

dafür ideal, da durch den schnellen Einsatz

von Fertigteilen Bauprojekte innerhalb weniger

Tage umgesetzt werden können. Konkret

umfasst die Produktpalette von BFTW Stützen,

Binder, Treppen, Pfetten, Unterzüge,

Wandplatten und Sockelplatten.

Die Betonfertigteile werden wetterunabhängig

im Werk Holzminden gefertigt,

angeliefert und anschließend von betriebseigenen

Montagekolonnen fachgerecht und

wasserdicht vor Ort installiert.

VS

Fachwerkhäuser gleich Lehmhäuser: Früher

war es gang und gäbe, dass mit Lehm

gebaut wurde. Seltener im Zuge von Neubauten,

aber sehr oft im Sanierungsfall von

Altbauten stellt sich die Frage, ob man auf

das bewährte Material zurückgreifen soll.

Denn auf den ersten Blick ist das Bauen mit

Lehm deutlich teurer. Das schreckt ab. Auf

der anderen Seite stehen aber die unbestreitbaren

Vorteile. Lehm hat etwa eine

stark strahlungsabschirmende Wirkung;

oder auch in der Innendämmung gerade bei

Fachwerkhäusern leistet Lehm gute Dienste.

Aber wichtiger noch ist die exzellente

Feuchtigkeitsregulierung: Lehm nimmt die

Feuchtigkeit gut auf und gibt sie langsam

wieder ab, Schimmelbildung ist so gut wie

ausgeschlossen – wenn man den Lehm vernünftig

verarbeitet. Das ist Erfahrung bei

der H. Stietenroth GmbH – der Baufachbetrieb

aus Klein Lengden arbeitet inzwischen

wieder verstärkt mit Lehm: „Man

muss Lehm mehrlagig verarbeiten und ihn

austrocknen lassen, damit er seine Festigkeit

bekommt. Sonst fällt er einfach wieder

von der Wand ab.“

VS

Der Landkreis Göttingen hat ein Förderprogramm

für die energetische Optimierung

von Wohngebäuden aufgelegt. Damit verwirklicht

der Landkreis einen Meilenstein

zur Erreichung des 100%-Erneuerbare-Energien-Ziel

bis 2040. Ab sofort können Eigentümer

von Ein- bis Zehnfamilienhäusern des

Landkreises Göttingen die Förderung von bis

zu 4.000 Euro in Anspruch nehmen, wenn

sie Dämmmaßnahmen am Haus ausführen

sowie Fenster oder Außentüren austauschen

wollen. Gefördert wird außerdem der Einbau

von Blockheizkraftwerken (BHKW), thermischer

Solaranlagen für die kombinierte

Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung,

Holzpelletkessel und Lüftungsanlagen

mit Wärmerückgewinnung.

Die Förderung kann bei der Energieagentur

Region Göttingen beantragt werden,

die bereits seit gut einem Jahr beratend

bei der energetischen Sanierung von

Bauten im Bestand tätig ist. Für die Beantragung

der Fördermittel ist jedoch wichtig,

dass die Kunden zuvor eine ganzheitliche,

qualifizierte Energieberatung vor Ort

in Anspruch nehmen.

VS

Weitere Informationen unter

www.hansgbock.de

Weitere Informationen zur König GmbH & Co KG erhalten Sie im Internet unter

www.koenig-dienstleistungen.de und www.koenig-profile.de

Weitere Information gibt es unter

www.bftw.de

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Detaillierte Informationen unter

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Bildnachweis: Hans G. Bock, König GmbH & Co KG

Bildnachweis: BFTW Hallen, Polygo, Energieagentur Region Göttingen


egjo südniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL Magazin VII

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Effizientes Energiemanagement findet hinter

der Gebäudefassade statt. Und es gibt

viele gute Gründe, in entsprechende Maßnahmen

zu investieren: Steigende Energiepreise,

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit,

zukünftige Versorgungssicherheit,

gesetzliche Forderungen oder veränderte

ökologische Einstellungen sind die Treiber

für energetische Maßnahmen.

Auf dem Gebiet der technischen

Gebäudeausrüstug und Energiesystemtechnik

haben Geese Beratende Ingenieure

inzwischen über 30 Jahre Erfahrung. Eine

der besonderen Sträken der Hardegsener ist

die Verknüpfung von innovativer Technik

mit ökonomischen Zielen unter Beachtung

ökologischer Bedingungen. Tätig ist das

Ingenieurbüro in Industrie, Gewerbe, kommunalen

Einrichtungen und öffentlichen

Institutionen, um dort die Gebäudetechnik

unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz

zu optimieren. Ziel ist es jeweils,

den Kunden ein Wirtschaften mit nachhaltig

niedrigen Energiekosten zu ermöglichen.

Das Spektrum ist breit: Wärmeversorgung,

Raumlufttechnik, Kältetechnik

oder Gebäudeautomation sind dabei nur

ein Teil der Geese-Expertise. Dass man

nicht nur anwenden, sondern auch weiterentwickeln

kann, haben die Ingenieure

2010 beim Innovationspreis des Landkreises

Göttingen unter Beweis gestellt, als sie

in der Kategorie ‚Handwerk und Dienstleistungen’

den zweiten Platz belegten. Ausgezeichnet

wurden sie für die Weiterentwicklung

des Blockheizkraftwerks, mithilfe

dessen beim Einsatz von Erdgas durch

Kraft-Wärme-Kopplung elektrische Energie

hocheffizient genutzt werden kann, da

auch die überschüssige Wärme zu Heizzwecken

verwendet wird. Allerdings war

diese Wärme im Sommer, wenn kein Heizungsbedarf

besteht, bisher nicht nutzbar.

Das von Geese entwickelte Verfahren liefert

die anlagetechnischen Vorraussetzungen

dafür, die überschüssige Wärme mit

einer Absorptionskältemaschine in Kälte

umwandeln zu können und in den heißen

Monaten zur Kühlung zu nutzen.

Die Liste der Referenzprojekte ist entsprechend

beeindruckend, die Kunden reichen

von Kassel bis Hannover.

VS

Weitere Informationen zu Geese Beratende Ingenieure erhalten Sie im Internet

unter www.ing-geese.de

Von Rosdorf nach Göttingen – Stephan

Haustechnik & Kundenservice hat seinen

Sitz verlagert. Die Zeichen stehen auf

Veränderung und Wachstum. Mittlerweile

beschäftigt des kleine Unternehmen

zehn Mitarbeiter, die das breite Spektrum

der Haustechniker widerspiegeln. Neben

der klassischen Reparatur von Hausgeräten

sowie der Beratung beim Neukauf ist

man rund um das Thema Elektroinstallation

tätig – egal ob Neubau, Sanierung oder

Instandhaltung. Seit anderthalb Jahren ist

man zudem auch KNX-zertifiziert. KNX ist

der weltweite Standard für die Vernetzung

von Haus- und Gebäudesystemtechnik –

gewerkeübergreifend und bedarfsgerecht

werden Heizung, Beleuchtung, Jalousien,

Belüftung und Sicherheitstechnik elektronisch

gesteuert.

Strom spielt auch für eine weitere

Spezialisierung von Stephan Haustechnik

eine Rolle, der Solarenergie: Von der vorab-

Beratung über die Berechnung der Wirtschaftlichkeit

bis zur Installation und Überwachung

der Photovoltaikanlagen gibt es

alles aus einer Hand.

VS

Weitere Information gibt es unter

www.haustechnik-stephan.de

Bildnachweis: Geese Beratende Ingenieure, Polygo


VIII InteRView BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL InteRView IX

Interview: Sven Grünewald Fotografie: Marco Bühl

Wie steht es um die Besiedlung in Südniedersachsen?

Puche: Inzwischen haben alle begriffen, dass der demografische Wandel stattfindet,

dass wir eigentlich Schrumpfung verwalten. Ich weiß gar nicht, wann wir das

letzte Neubaugebiet entwickelt haben. Das ist mit Sicherheit zehn Jahre her. In den

90er Jahren haben wir hingegen noch riesige Baugebiete entwickelt, da gab es eine

starke Landflucht aus Göttingen raus insbesondere nach Rosdorf, Friedland, Gleichen,

Bovenden.

Lange: Die größte Herausforderung für die Kommunen ist daher der Umgang mit

der Altbausubstanz. Insbesondere Immobilien aus den 50er, 60er Jahren werden

bald in großer Zahl leerstehen.

„Eine steuernde Funktion einnehmen“

Die Architekten und Stadtplaner Michael Lange und Dirk Puche von der planungsgruppe lange puche aus

Northeim über Veränderungen in der Stadtentwicklung und den großen Aufklärungsbedarf in Sanierungsfragen.

Puche: Wir machen im Rahmen von Stadtsanierungsplanungen auch Leerstandsuntersuchungen

und stellen zunehmend fest, dass die Baugebiete der 60er bis 80er

Jahre zunehmend von Leerstand betroffen sind. Wenn man noch die Risikoleerstände

erhebt, also die Zahl der Gebäude, die in den nächsten 15 Jahren auf den

Markt kommen, dann wird deutlich, dass in diesen jüngeren Baugebieten sehr viele

Immobilien frei werden. Gleichzeitig wird es immer wieder Immobilien geben, die

nicht mehr erhaltenswert sind. Und da muss man auch mal den Mut aufweisen,

das eine oder andere Gebäude abzureißen. Dadurch gewinnt man dann auch wieder

einen Bauplatz mit dem Vorteil, keine Erschließungskosten und keinen Landschaftsverbrauch

zu haben.

Wie groß ist denn der absehbare Anteil der Leerstände?

Puche: Die jüngsten Untersuchungen haben wir im Weserraum gemacht. Dort haben

wir zum Teil kleine Städte und Dörfer, wo ein Leerstand von 30 Prozent im Verhältnis

zum Gesamtgebäudebestand bis 2025 zu erwarten ist. Die extremsten Beispiele

liegen im Harz mit dann bis zu 50 Prozent Leerstand. Das hat enorme Auswirkungen

auf den ganzen Immobilienmarkt. Die Preise werden sinken und das wurde

vielerorts noch gar nicht erkannt. Bisher ist man davon ausgegangen, dass ein Haus

immer eine Wertanlage ist. Aber das wird sich wahrscheinlich nicht mehr aufrechterhalten

lassen, von daher dürfte auch die Bereitschaft sinken, in die Gebäude zu

investieren. Dadurch werden wir nicht umhin kommen, irgendwie marktsteuernd

einzugreifen – bis hin zu Abrissprogrammen, damit der Immobilienmarkt noch einigermaßen

stabil bleibt.

Lange: Auch der Anspruch ist nicht mehr so ausgeprägt, zu bauen, um die Häuser

den Kindern zu hinterlassen. Wenn die Leute bauen, dann bauen sie für sich und

im Erbfall wird es dann von den Kindern verkauft. Dabei hat man auf jeden Fall

einen Wertverlust.


X InteRView BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen

Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL InteRView XI

Dipl.-Ing. Michael Lange

Der Architekt studierte an der FH

Hannover in Nienburg/Weser und

kam 1979 nach Northeim, 1985

machte er sich dort selbständig.

Zusammen mit Dirk Puche gründete

er 1991 das heutige Büro der

planungsgruppe lange puche (pglp).

Michael Lange wohnt in Northeim

drei Minuten vom Büro entfernt in

einem Jugendstilhaus.

Dipl.-Ing. Dirk Puche

Der Stadtplaner und Architekt

studiert an der Universität Siegen

und war von 1987 an zuerst bei der

Stadt Einbeck tätig, bis er sich

mit Michael Lange selbständig

machte. Die pglp hat inzwischen

989 Projekte betreut. Dirk Puche

wohnt auf dem Dorf in einem alten

Fachwerkhaus (Resthof).

Puche: Es sei denn, man ist in einer Gegend mit einer stabilen Werthaltigkeit,

also in den zentralen Orten, Göttingen, Northeim, Einbeck

und auch in kleinen Orten wie Bovenden, Rosdorf, Dransfeld,

die stadtnah liegen, wird es immer einen Markt geben. Aber das Problem

sind natürlich die kleineren Orte.

Angesichts dieser „dramatischen“ Leertandssituation – was für

Handlungsmöglichkeiten bleiben denn Städten und Gemeinden?

Puche: Eine der wichtigsten Aufgaben für Kommunen ist die des

Managements; also Leerstands-, Flächen- und Gebäudemanagement

zu machen, damit man weiß, was auf einen zukommt. Anschließend

kann man sich Strategien überlegen, wie man damit umgeht. Aber es

gibt keine Patentlösung, weil so etwas immer im Kontext des jeweiligen

Ortes gesehen werden muss. Nur: Man muss es angehen. Und

das sehe ich hier vielerorts noch nicht. Die Kommunen haben zwar

aufgehört, Baugebiete zu entwickeln, aber sie haben noch nicht den

Schritt vollzogen, eine steuernde Funktion einzunehmen.

Haben Sie ein positives Beispiel?

Puche: Die Entwicklung steht noch ganz am Anfang. Im Weserraum

hat das Landwirtschaftsministerium ein Modellprojekt gestartet:

„Umbau statt Zuwachs“. Wir haben darin mehrere Projekte begleitet

und zunächst versucht, Spielregeln mit den Kommunen aufzustellen,

wie man Flächennutzungsplanung, insbesondere Siedlungsentwicklung,

und Infrastruktursteuerung im interkommunalen Kontext

angehen kann. Das sind erste Ansätze.

Wie lassen sich denn moderne Ansprüche an das Wohnen und

die Energiebilanz mit dem Sanieren und der Wiederbelebung von

Ortskernen in Einklang bringen?

Lange: Wir haben hier ein Beispiel in Northeim, ein Fachwerkhaus.

Das Gebäude ist von ursprünglich drei Geschossen auf sechs ausgebaut

worden. Insgesamt haben wir etwa 660 m 2 Wohnnutzfläche

geschaffen und das Gebäude ist hochwärmegedämmt, das geht schon

in Richtung Passivhaus. Man muss aber mit viel Fingerspitzengefühl

an die einzelnen Details herangehen. Wenn man etwa das Fachwerk

sichtbar erhalten will, bleibt nur die Innendämmung übrig. Die ist

viele Jahre lang als problematisch hingestellt worden. Doch inzwischen

hat man festgestellt, dass dem gar nicht so ist. Man muss nur

jeden Fall einzeln genau betrachten.

Puche: Technisch ist es kein Problem, in einem Altbau den gleichen

Standard wie in einem Neubau zu realisieren oder es sogar noch besser

zu machen. Doch in der Breite ist nicht bekannt, dass das überhaupt

geht. Der Markt wird weitgehend dominiert von der Dämmstoffindustrie,

die mit ihren Vorhangfassaden über die Lande tingelt

und alle Leute fangen an, ihre Gebäude einzupacken. Was sie sich

damit letztendlich antun, auch bauphysikalisch, ist überhaupt nicht

ergründet. Es gibt also vor allem einen riesigen Bedarf an Beratung.

Wo haben Bau- und Sanierungswillige gegenwärtig sinnvolle

Möglichkeiten, sich zu informieren?

Puche: Diese Diskussion um Energieberatung gibt es ja schon länger

und die Energieagentur Göttingen ist dafür eine sehr wichtige Einrichtung.

Aber sie kann nur der Anfang sein. Wir brauchen umfassende

Beratungsinstitutionen für die Sanierung alter Bausubstanz,

die sich nicht nur mit energetischer Beratung befassen, sondern auch

mit Baustoffen. Das gibt es kaum, auch wenn wir dabei sind, so etwas

aufzubauen. Aus dem ersten der bisher zwei Fachwerktage in Südniedersachsen

ist die Nörten-Hardenberger Erklärung mit zehn Thesen

zum Umgang mit Fachwerk hervorgegangen. Eine davon behandelt

den Beratungsbedarf und dass wir Institutionen aufbauen müssen,

um diese Beratung auch sinnvoll durchzuführen.

Lange: Gegenwärtig ist das Problem oft, dass die Leute mit ihren

Fragen zum Bauunternehmer gehen, wo teilweise das Verständnis

für die komplexen Zusammenhänge fehlt. Mangels Wissen verlassen

sie sich auf die Vorschläge und nach vier Jahren ist der aus der

Gewährleistung raus und dann kommen die Schäden. Eine anfängliche

Beratung durch Leute, die etwas von thermischer Bauphysik und

Baustoffkunde verstehen, ist daher extrem wichtig. Es reicht nicht,

dass der Energieberater im 100-Euro-Check sagt, Sie müssen 20 cm

dämmen und dann ist alles gut. Eine weitergehende Untersuchung

mit Betrachtung der Gesamtzusammenhänge in einem Gebäude

gehört auch dazu. Wenn wir ein Beratungssystem mit verschiedenen

Fachleuten hätten, dann wäre das alles selbstverständlich. So

eine Beratung kostet zwar ein paar tausend Euro, aber mittlerweile

gibt es auch Förderprogramme, die eine solche Beratung schon zu

50 Prozent finanzieren. Und das ist eigentlich der sinnvolle Weg, den

man gehen müsste, denn dann weiß der Hausbesitzer genau, was er

machen kann.

Wie viel Energieeinsparpotenzial würde eine konsequente Förderung

von entsprechenden Sanierungs- und Dämmmaßnahmen

denn bieten?

Lange: Wenn man etwa die Heizkosten in einem optimal sanierten

und einem nicht sanierten Einfamilienhaus vergleicht, dann liegen

die Heizkosten unsaniert etwa viermal höher. Es ist auch durchaus

ohne Probleme möglich, die gesamte Energiebilanz um den Faktor

zehn zu verbessern.

Puche: Man kann auch nicht behaupten, das Thema würde politisch

stiefmütterlich behandelt. Es kommt gerade jetzt eine unglaubliche

Dynamik rein, bedingt durch den Beschluss des Atomausstiegs. Es

werden laufend neue Programme aufgelegt, die es für den einzelnen

inzwischen sogar schwer machen, einen Überblick zu behalten.

Aktuell wurden zum Beispiel die Mittel für den städtebaulichen

Klimaschutz von 900 Mio. auf 1,3 Mrd. Euro aufgestockt. Das

sind Größenordnungen, die müssen erstmal abgerufen werden. Ich

befürchte daher eher, dass wir es auf kommunaler Ebene gar nicht

schaffen, so schnell zu reagieren und die ganzen Fördertöpfe zu leeren.

Aber die Möglichkeiten bestehen. Auch die Förderansätze verändern

sich, wie das Programm des städtebaulichen Klimaschutzes

zeigt. Statt nur vom einzelnen Gebäude geht man jetzt vom Quartier

aus: Nimmt man in einer Altstadt einen Block mit vielleicht 50

Gebäuden, wird für dieses Quartier nun eine gemeinschaftliche energetische

Lösung entwickelt. Das kann etwa ein Blockheizkraftwerk

als Nahwärmeversorgungssystem in der Mitte sein. Letztlich geht es

darum, durch eine großräumigere Betrachtung eine hohe Energieeffizienz

hinzubekommen. Kommunen können sich inzwischen die

Erstellung entsprechender Konzepte fördern lassen. Es gibt also ganz

innovative Förderansätze, die zeigen, dass die Politik eigentlich weiter

ist als die ausführenden Personen.

Was denken Sie, wie wird die Baulandschaft in Südniedersachsen

mittelfristig, in 20, 30 Jahren, aussehen?

Lange: Die Baukultur wird genauso bunt bleiben wie sie heute schon

ist. Wir werden also nicht irgendwann alle in Glaskästen wohnen.

Aber die Haustechnik wird sich natürlich immer weiter verfeinern.

Puche: Vom städtebaulichen Ansatz her werden die zentralen

Orte mit einer gewissen Infrastruktur an Bedeutung zunehmen.

Die Bedarfe ändern sich ja auch durch die Überalterung. Momentan

ist der Trend eher, ins Heim zu gehen. Ich denke aber, wir

müssen Systeme entwickeln, die selbstbestimmtes Leben im Alter

ermöglichen. Das muss sich an den zentralen Orten entwickeln, wo

ich die nötige Infrastruktur habe. Es wird also eine Wanderungsbewegung

hin zu den zentralen Orten geben. Im worst case Szenario

führt das bis zum Wüstfallen kleinerer Orte. Und wir müssen irgendwann,

wenn die Versorgungssicherheit zum Beispiel mit Trinkwasser

nicht mehr gewährleistet ist, über Programme nachdenken, wie

man über einen Sozialplan die verbliebenen Menschen

in eine andere Situation bringen und umsiedeln kann. Vielleicht

werden wir das Wüstfallen nicht mehr miterleben, aber wenn

sich die Bevölkerungsentwicklung nicht umkehrt, dann wird

das so kommen müssen.


Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL Portrait XIII

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Über 120 Jahre Familientradition

Die Firma Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik ist seit mehr als 120 Jahren in Göttingen tätig.

Die wachsenden Geschäftsfelder spiegeln sich inzwischen in einem neuen Markenauftritt wider.

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Text: Volker Schönfeldt Fotografie: Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik

Das Unternehmen Ruhstrat Haus- und Versorgungstechnik

GmbH gehört zu den traditionsreichen Familienbetrieben

Südniedersachsens: über viele Generationen hinweg erfolgreich

auf- und ausgebaut, dem Engagement seiner Vorfahren

verpflichtet, Wirtschafts- und Finanzkrisen zum Trotze

und mit seinen Produkten und Dienstleistungen stets am

Puls der Zeit. Als 1888 die Brüder Ernst und Adolf Ruhstrat

in Göttingen ihr Elektrogeschäft eröffneten und fortan

unter anderem Diebessicherungen, Alarmapparate und

Blitzableiter verkauften, hätte wahrscheinlich keiner der

beiden Firmengründer zu träumen gewagt, dass ihrer

Geschäftsidee in Familienhand erfolgreich der Sprung ins

nächste Jahrtausend gelingen würde. Doch seit nunmehr

über 120 Jahren steht der Name Ruhstrat in Göttingen für

Kompetenz in Gebäudetechnik. Das in der vierten Generation

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Produkte, verbunden mit hohen Qualitätsansprüchen

und fachgerechter Anwendung neuester technischer Standards

fordert von den Unternehmen ein Höchstmaß an

Flexibilität und Innovationsfähigkeit. Diesem Anspruch

trägt Ruhstrat mit seiner kontinuierlichen und umfassenden

Aus- und Weiterbildung aller Monteure, Techniker

und Ingenieure Rechnung. Außerdem wird viel Wert

auf eine herstellerunabhängige Auswahl und Verarbeitung

von geprüften Produkten und Bauteilen renommierter

Fachlieferanten gelegt, um für deren dauerhafte Funktionssicherheit

zu sorgen.

Seit letztem Jahr präsentiert sich das Unternehmen

mit einem modernen, zeitgemäßen Außenauftritt. Die

in den vergangenen Jahren verwendete Hand als Symbol

für die fünf Geschäftsbereiche der kompletten Gebäudetechnik

hat ausgedient, nicht zuletzt, da das Unternehmen

fortan mit sechs Dienstleistungs- und Produktfeldern

am Markt agiert. Daher trat an die Stelle der Hand

das mit sechs einfachen, farblich differenzierten Strichen

stilisierte Ruhstrat-Haus. Der Ruhstrat-Schriftzug als

etabliertes Logo ist ergänzt worden mit dem Unternehmensclaim

„Individuelle Gebäudetechnik“. Die werbliche

Aussage steht für die kompromisslose Orientierung an

den Wünschen und Anforderungen der heterogenen Kundschaft

auf dem Gebiet der Gebäudetechnik.

Der Region und seinen jungen Menschen verpflichtet,

aber auch aus dem eigenen Bedarf an engagierten,

jungen Fachkräften heraus, bildet Ruhstrat unterschiedliche,

vorwiegend handwerklich orientierte Berufsbilder

aus. Bis zu 40 Jugendliche finden sich heute im Azubi-

Team des Unternehmens wieder, in der Hoffnung,

dass viele von ihnen mit einem entsprechenden Abschluss

zukünftig zum Fortbestand des Familienbetriebes Ruhstrat

über weitere Generationen hinweg beitragen.


XIV ästhetik BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen

Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL ästhetik XV

Schöner bauen!

Südniedersachsen steht nicht im Verdacht, eine Hochburg der Architektur-Avantgarde zu sein. Doch auch

in der ländlich geprägten Region gibt es bemerkenswerte Beispiele für eine engagiert verfochtene Baukultur.

Bild: KWS Saat AG


XVI ästhetik BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen

Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL ästhetik XVII

Bild: Mönnig Bau

„Leben am Knickebrink“. In Höhenlage mit Blick über Einbeck lag eine alte

Fabrikantenvilla aus den 60er Jahren. Statt abzureißen wurde einfach komplett

saniert und aus einem Haus wurden sechs Eigentumswohnungen, die

wieder modernsten Ansprüchen genügen.


Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL ästhetik XIX

V E R T R A U E N · K O M P E T E N Z · Q U A L I T Ä T

Sicherheitsdienst

Eine Aufgabe für Spezialisten

• Streifendienst

und Objektschutz

• Aufschaltung

• Notruf- und

Serviceleitstelle

Bilde: Despang Architekten

„Dr. Urban und Mr. Hide“. Die neue Kita des Studentenwerks Göttingen auf dem Nordcampus der Universität ist nicht nur

als Passivhaus konzipiert, sondern fügt sich auch halb in einem Hügel liegend harmonisch in die Umwelt ein – und nimmt

so Rücksicht auf die dortigen Feldhamster.

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Text: Angela Andresen-Schneehage

Qualität hat es in vielen Bereichen schwer, sich durchzusetzen.

Zu sehr wird das Konsumverhalten von einer „Geizist-geil-Mentalität“

der Verbraucher geprägt; in vielen privaten,

betrieblichen und öffentlichen Kassen herrschen

finanzielle Engpässe; Gleichgültigkeit und Unkenntnis

schränken die Wertschätzung von Güte ein. Doch während

ein mit heißer Nadel genähtes Hemd oder ein nachlässig

zusammengezimmertes Möbelstück meist nur seinen

Besitzer ärgert, so hat der Verzicht auf Wertigkeit in der

Bauwirtschaft – die übrigens nicht zwingend mit höheren

Kosten verbunden ist – sehr viel weiter reichende Konsequenzen:

„Die Lebensqualität der Menschen wird unmittelbar

von der gebauten Umwelt beeinflusst. Architektur

und Städtebau prägen ganz wesentlich die menschliche

Identität, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, aber auch

die wirtschaftliche und soziale Entwicklung.“ Das wissen

nicht nur Architekten; mit eben diesem Wortlaut hat

Ministerpräsident David McAllister den Wert qualitätvollen

Bauens betont. Anlass für seine Aussage war die Verleihung

des letzten „Niedersächsischen Staatspreises für

Architektur“. Für den Regierungschef stellt die Durchführung

dieses vom Land Niedersachsen und der Architektenkammer

gemeinsam ausgelobten Wettbewerbs den wichtigsten

Baustein der Landesinitiative Baukultur dar. Mit

ihm ließen sich „Markenzeichen“ setzen und ein Bewusstsein

dafür schaffen, was gute Architektur im Zusammenspiel

mit dem Städtebau für Städte und Gemeinden leisten

könne.

Was aber ist eigentlich „gute Architektur“? Bewertungskriterien

für Gebäude sind vielschichtig, die Vorlieben

jedes einzelnen Betrachters sehr unterschiedlich.

Bei einer Beurteilung von Baukunst kann uns bis heute

Vitruv helfen, der Baumeister und Architekturtheoretiker

der Antike. Als drei Hauptanforderungen an Architektur

nannte er bereits im ersten Jahrhundert vor Christus:

Firmitas, Utilitas und Venustas - Festigkeit, Nützlichkeit

und Anmut. Oder, um es mit unserem heutigen Vokabular

auszudrücken: Konstruktion, Funktion, Ästhetik. Eine

schnell abzuarbeitende Checkliste für jedermann liefert

er damit allerdings nicht; zumal sich zu den großen Herausforderungen

heutiger Bauaufgaben auch Kriterien wie

Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und demografische Entwicklung

gesellen.

Eine fundierte Beurteilung von Bauqualität ist das

Ergebnis intensiver Auseinandersetzungen und Diskussionen.

Wie jene, die die Juroren vor der Vergabe

von Architekturpreisen führen. Ihre in die Öffentlichkeit

getragenen Urteile machen Wettbewerbe dieser Art

zu wichtigen Instrumenten bei der Wertevermittlung in

Sachen Baukultur.

„Architektur und Städtebau prägen ganz wesentlich

die menschliche Identität.“ David McAllister

So gesehen ist 2012 ein gutes Jahr für die Förderung niedersächsischer

Baukunst: Es wird nicht nur erneut der

alle zwei Jahre vergebene Staatspreis ausgelobt, mit dem

zuletzt das Gemeindezentrum mit Synagoge der Liberalen

Jüdischen Gemeinde Hannover geehrt wurde. Auch

der Bund Deutscher Architekten (BDA) wird im kommenden

Juni wieder herausragende Projekte mit dem im

Drei-Jahres-Rhythmus verliehenen BDA-Preis Niedersachsen

küren und für beispielgebende baukünstlerische Leistungen

sowohl die Planer als auch deren Auftraggeber

würdigen. Denn ein wohlgeratenes Bauwerk habe immer

einen ambitionierten Bauherrn und einen hervorragenden

Architekten, wie Architekturkritikerin Amber Sayah

als Jury-Vorsitzende beim letzten BDA-Preis Niedersachsen

betonte. Und sie unterstrich: „Architektur ist elementar.

Kein Luxus für Besserverdienende, sondern eine


10.

Wirtschaftsförderung

Region Göttingen

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Bild: Roman Graf und Partner

Mit freundlicher Unterstützung von

Preise im Gesamtwert von 33.000 Euro

Bewerbungsschluss: 1. Juni 2012

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Eine der neuen Fassadenfronten des Hotels Freigeist. Verschiedene Gebäude aus unterschiedlichen Bauepochen wurden

grundlegend saniert und durch ergänzende Neubauten reorganisiert. Ebensolches Augenmerk wurde auf das edle Interieur

gelegt, das die unterschiedlichen Baustile verbindet.

13. & 14. Oktober

Sache unseres Daseins. Wir alle kommen Tag für Tag mit

ihr in Berührung, nutzen sie, bewegen uns in ihr, werden

von ihr behaust, leben in ihr und mit ihr und zeichnen

durch sie – ob wir es wollen oder nicht – ein Bild unserer

Gesellschaft.“

Landesweit ausgelobte Architektur-Auszeichnungen

sind in den vergangenen Jahren aber nur selten in den

Süden Niedersachsens vergeben worden; ebenfalls gering

ist die Zahl der Bewerbungen aus dieser Region. Richtig ist

jedoch auch: Als Ergebnisse unterschiedlichster Bauaufgaben

entstanden hier neue Projekte, die durch ihre Qualität

zu überzeugen wissen. Alltagsbauten, die hohe Standards

setzen; die technisch und formal anspruchsvoll sind,

ohne sich als effektheischende „Look at me!-Architektur“

zu präsentieren; die nicht nur rein intellektuellen Betrachtungen

standhalten, sondern mit ihrer individuellen Atmosphäre

auch Gefühle ansprechen und Geborgenheit, Inspiration,

Energie oder Ruhe vermitteln können.

Eine kleine Auswahl an öffentlich oder privat realisierten

Bauvorhaben in der Region stellen wir an dieser

Stelle vor: Lernorte für Vorschulkinder und Gymnasiasten,

modernisierten Wohnraum, neue Arbeitsplätze,

gastfreundliche Hotel-Architektur sowie eine Oase der

inneren Einkehr.

Adel verpflichtet! So könnte das Motto für das Projekt

„Sanierung und Teilneubau Hotel Freigeist“ lauten. In

„gräflicher Zusammenarbeit“ realisierten die Bauherren

Carl Graf von Hardenberg und Georg Rosentreter mit dem

vom Architekten Roman Graf gegründeten Planungsbüro

einen Hotelbau am Rande von Northeim. „Die in mehreren

Zeithorizonten gewachsene Baustruktur bestand aus

einem historischen Fachwerkbau und angedockten Bettenhäusern.

Geprägt wurde die Anlage jedoch durch ein

Gebäude mit Restaurant und Banketträumen sowie die

parkähnliche Außenanlage“, erläutert Roman Graf die

Ausgangssituation bei Planungsbeginn. „Die von den Bauherren

gestellte Aufgabe bestand unter anderem darin, die

in den Köpfen der Gäste verwurzelten Bilder der vorhandenen

Anlage zu wahren und gleichzeitig ein ganzheitliches,

zeitgemäßes Hotelkonzept zu entwickeln, das auch

eine neue Identität vermittelt“, so der Architekt. Sein Konzept

für die Neugestaltung: Die den Standort definierenden

Gebäude werden erhalten und saniert, Schwächen in der

Organisation und des baulichen Zustands werden durch

ergänzende Neubauten behoben. Das Ergebnis überzeugt.

Der Entwurf zeichnet sich aus durch klare Linienführung

und eine ruhige Formensprache; die aus dem Standort entwickelte

Auswahl an natürlichen Materialien – dunkelgrauer

Schiefer, Fußböden aus Eiche, oxidierte Stahltafeln,

Lehmfarben und Glas – stellen nicht nur eine harmonische

Beziehung zwischen historischen und modernen Baukörpern

her, sondern gleichermaßen einen fließenden Übergang

aus den Innenräumen in die umgebende Wald- und

Parklandschaft. Das als neues Entree geschaffene Foyer

übernimmt die bis dato fehlende zentrale Verteilerfunktion

des Hotels. Hier sorgt die großzügige Kubatur mit auskragenden

Galerien und vielfachen Blickbeziehungen für

ein wohltuendes Raumerlebnis und einfache Orientierung.

Im Rahmen einer auf 20 Jahre angelegten Masterplanung

traf das Einbecker Unternehmen KWS Saat AG 2008

die Entscheidung, einen historischen Speicher von 1948

zu einem architektonisch ansprechenden und zugleich

energieeffizienten Büro- und Institutsgebäude umzubauen.

Bei diesem Projekt wurde die langjährig erfolgreiche

Zusammenarbeit mit den Architekten Bünemann &

Collegen fortgesetzt. Deren Entwurf schafft dank des flexiblen

Konstruktionssystems transparente und kommunikationsfördernde

Raumstrukturen für 120 moderne


Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL ästhetik XXIII

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Auch die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel fügt sich fließend in ihre Umgebung ein: In den Hang gebaut lassen sich beide

Geschosse ebenerdig betreten.

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Arbeitsplätze, die rund um ein licht-durchflutetes Atrium

angeordnet sind. Die Temperierung des Gebäudes erfolgt

über ein externes Biogas-Blockheizkraftwerk und die

Abwärmenutzung aus Betriebseinrichtungen. Eine mechanische

Lüftung mir Wärmerückgewinnung komplettiert

das Raumklimakonzept.

Die gestalterisch und energetisch gelungene Sanierung

ist beispielhaft für den ambitionierten Umgang mit

gewerblichem Gebäudebestand bei sich wandelnden Nutzungsanforderungen.

Dafür wurde das Bauprojekt vom

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im

Rahmen des Wettbewerbs „Energieoptimiertes Bauen“ ausgezeichnet

und erhielt im vergangenen Jahr den RWE-

Architekturpreis „PROM des Jahres“.

„Vorausschauendes Denken und Handeln sind für

uns Voraussetzungen für langfristigen unternehmerischen

Erfolg. Diesen Maßstab legen wir auch bei unseren Baumaßnahmen

an“, betont Dr. Hagen Duenbostel, Finanzvorstand

der KWS. „Wir wollen nicht nur funktional und

werthaltig, sondern auch so umweltbewusst und ressourcenschonend

wie möglich bauen.“

Mit einem Neubau für die Paul-Gerhardt-Schule in

Dassel hat der Göttinger Architekt Hansjochen Schwieger

nicht nur ein prägnantes, identifikationsstiftendes Zeichen

gesetzt, sondern auch einen angenehmen Lernort geschaffen:

Mit acht Klassen- und zwei Fachunterrichtsräume

ergänzt sein Projekt jetzt das Raumangebot des Gymnasiums.

Geschickt wurde die Erweiterung mit einer Nutzfläche

von rund 1.300 Quadratmetern auf dem Grundstück

platziert: „Der zweigeschossige Baukörper schmiegt sich

so in den Hang, dass von der Eingangsseite aus gesehen

die Anmutung eines eingeschossigen Gebäudes entsteht.

Durch diese Einbindung ist es möglich, beide Geschosse

ebenerdig zu erschließen“, erklärt der Architekt. Den Kern

des Gebäudes bildet ein überhöhter, von Tageslicht durchfluteter

Mittelteil, der im Erdgeschoss die Eingangs- bzw.

Veranstaltungshalle und im Sockelgeschoss die Pausenhalle

beherbergt. Die massiven Gebäudeteile zu beiden Seiten

der Halle beherbergen die Unterrichtsräume. Große

Fensterflächen mit Ost- und Westausrichtung erlauben hier

optimale Belichtungs- und Belüftungsverhältnisse – wichtige

Voraussetzungen für konzentriertes Lernen. Unterstützt

wird die wohltuend unaufgeregte Atmosphäre des

Hauses durch das harmonische Zusammenspiel der ausgewählten

natürlichen Materialien und Farben.

Mit dem Neubau für die Paul-Gerhardt-Schule in Dassel

wurde ein identifikationsstiftendes Zeichen gesetzt.

Eigentlich gibt es für dieses gleichermaßen reizvolle wie

zukunftweisende Projekt auf dem Nordcampus der Universität

Göttingen gar keinen Grund sich zu verstecken

– doch genau das tut die neue Kindertagesstätte: Nach

Norden und Westen schiebt sich der eingeschossige, kreissegmentförmige

Betonfertigteilbau tief in einen Erdhügel

hinein. Mit dieser demonstrierten Zurückhaltung zollt er

nicht nur dem durch Flora und Fauna geprägten Terrain

Respekt, sondern auch einem starken „Verhandlungspartner“

aus der Vorplanungsphase: dem hier beheimateten,

unter Naturschutz stehenden gemeinen Feldhamster.

Doch zur Sonnenseite nach Süden präsentiert sich

das Passivhaus selbstbewusst, öffnet sich mit dem fächerförmig

angelegten Grundriss und seinen raumhohen Panoramafenstern

großzügig. Daraus ergibt sich neben einer

hohen Tageslichtausbeute auch der fließende Übergang in

den Landschaftsraum. Für eine klar strukturierte Fassadengliederung

sorgen überdimensionale „Bilderrahmen“

vor den Gruppenräumen, die im Sockelbereich als Sitzalkoven

dienen und in der Höhe den textilen Sonnenschutz

aufnehmen. Einen „Hybrid von Natur und Architektur“

nennen die Planer von Despang Architekten ihr zwischen

Institutsgebäude und Grünflächen platziertes Projekt und

gaben ihm auch einen passenden Spitznamen: Dr. Urban

und Mr. Hide. „Unser Bestreben war, dass alle tangier-


h a n D W e R K &

G e w e R K e

Bild: Klosterkammer Hannover

Unsere

Leistungen

im Überblick:

• Beton-, Mauerund

Verblendarbeiten

• Erstellung von Einund

Mehrfamilienhäusern

• Altbausanierung

• Erdarbeiten

• Betonsanierung

• Ausführung von Generalunternehmerleistung

• Baubetreuung

Das „Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde“ dient heute als Erholungsort. Die bis zu knapp 1.000 Jahre alte Anlage wurde schrittweise

wieder aufgebaut und modernisiert. Verglasung und historische Bausubstanz gehen hier eine ansprechende Symbiose ein.

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ten Lebewesen die neue Kita als einen bereichernden Teil

ihres Lebensraumes empfinden“, so Architekt Martin

Despang. „Allen voran selbstverständlich die Kinder und

ihre Betreuer, aber auch die Göttinger Studenten und Professoren

auf ihren Spaziergängen in der grünen Lunge des

Campus und – natürlich – der Hamster.“

Die wechselvolle Geschichte der Benediktinerabtei

Bursfelde begann im Jahr 1093. Große Bedeutung erlangte

das romanische Kloster im 15. Jahrhundert, doch nach

der lutherischen Reformation erstarb das Ordensleben. Die

Gebäude erfuhren neue Nutzungen, wurden mehrfach

umgebaut, in Teilen niedergerissen. Auch wenn Kirche

und Westflügel erhalten blieben, der langjährige Leerstand

ließ die Anlage bei Hann. Münden brachfallen, bis Ende

der 1970er Jahre schrittweise damit begonnen wurde, hier

einen Ort herzurichten, an dem Menschen eine Auszeit

vom Alltag verleben können. Weil dieses Angebot seitdem

gut angenommen wird, etablierte sich, direkt am Ufer der

Weser, das „Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde“. Um

den heute stetig steigenden Gästezahlen gerecht werden

zu können, hat die Klosterkammer Hannover den Gebäudebestand

jetzt sensibel modernisiert und erweitert.

Als Lückenschluss zwischen Westflügel und Backhaus

entstand ein neuer zweigeschossiger Trakt mit Einzelgastzimmern

und einem Meditationsraum. Herzstück des auf

historischem Grundriss errichteten Neubaus ist jedoch ein

100 Quadratmeter großer Tagungssaal mit vorgelagertem

Kreuzgang. „Dessen Raumeindruck wird sowohl durch

die großzügigen Verglasungen und die Blickbeziehungen

in den Kreuzhof als auch die historische Außenwand des

Westflügels maßgeblich geprägt“, erläutert Architekt Volker

Hemmerich. Ein dezentes Zitat gotischer Maßwerkfenster,

Stahlsäulen im Raster des mittelalterlichen Jochmoduls

und ein Fußbodensichtfenster mit Blick auf den historischen

Wasserkanal betonen die lange Tradition des Ortes

unter Verwendung moderner Mittel. Im Kloster Bursfelde

verbinden sich 900-jährige Geschichte und die zeitgemäße

architektonische Gestaltung zu einer kontemplativen

Atmosphäre, in der sich Gäste bei ihrer Suche nach geistlich-seelischer

Regeneration unterstützt fühlen dürfen.

In den frühen 60er Jahren errichtete ein Unternehmer

für sich und seine Familie ein stattliches Anwesen

am Rande von Einbeck – mit einer für die damalige Zeit

modernen Formensprache, üppigem Raumangebot, luxuriöser

Ausstattung und einer sensationellen Hanglage mit

Blick auf die Stadt und weit darüber hinaus. An den Qualitäten

des Standortes am „Knickebrink“ hat sich in den

vergangenen Jahrzehnten wenig geändert, die Rahmenbedingungen

für zeitgemäßes Bauen und Wohnen sehen

heute jedoch anders aus. Die Zahl der Immobilien, die

einen solchen Wandel nicht überleben, nimmt zu. Immer

jünger werden die Gebäude, die heute der Abrissbirne zum

Opfer fallen. Sie müssen Platz machen für neue Nutzungen,

für höhere Renditen, für die Erfüllung gestiegener

Anforderungen.

Der ehemaligen Einbecker Fabrikanten-Villa blieb dieses

Schicksal erspart. Nach der Veräußerung der Immobilie

führte das Familienunternehmen Mönnig-Bau als Bauherr

und Planer umfangreiche Veränderungen durch, in deren

Folge das Objekt mit neuem Leben gefüllt wurde. Aus dem

großen Einfamilienhaus entstand eine Wohnanlage mit

sechs unterschiedlich großen Eigentumswohnungen. Der

Altbau wurde entkernt und nach heutigen energetischen

Anforderungen mit zeitgemäßen Materialien barrierefrei

neu hergestellt. Das aktuelle Gebäude führe architektonisch

die markante, klare Linienführung der klassischen

Moderne fort, heißt es in der Entwurfsbeschreibung des

Projektentwicklers. „Ein bestehendes Baujuwel wie das

Haus am Knickebrink zeitgemäß umzuplanen hat seinen

ganz besonderen Reiz“, weiß Architektin Tanja Mönnig.

„In Zukunft wird sich immer häufiger der Bedarf ergeben,

bestehende Bausubstanz einer neuen, zeitgemäßen Nutzung

anzupassen. Insofern ist dieses Projekt zukunftweisend

und hat sicherlich auch Modellcharakter.“

Tag der Architektur 2012

Am 24. Juni 2012 findet bundesweit wieder der Tag der

Architektur statt. Viele Gebäude, die sonst nicht oder nur

eingeschränkt besichtigt werden können, stehen Besuchern

an diesem Tag offen und werden direkt vor Ort von Planern

und Bauherren vorgestellt. Auch die Architektenkammer

Niedersachsen präsentiert landesweit wieder ein umfangreiches

Programm mit anspruchsvollen, aktuellen Beiträgen und

bietet der Diskussion um qualitätsvolles Bauen damit eine

Basis. Eine Broschüre über das komplette Programm zum

Tag der Architektur mit Details zu Führungen und Treffpunkten

ist ab Ende Mai im Internet unter www.aknds.de zu finden.


XXVI EntwiCKlung BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen

Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL EntwiCKlung XXVII

Vergangenheit zukunftsfähig machen

Mit dem Projekt ‚Duderstadt2020‘ will die südniedersächsische Stadt in die Zukunft starten. Und dabei sollen alle

Bürger mitreden. Denn man hat erkannt, dass gemeinsam handeln nicht nur wünschenswert, sondern notwendig ist.


XXVIII EntwiCKlung BAUen SpeZIAL Regjo SüdniedeRSAChsen

Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL EntwiCKlung XXIX

Das omnipräsente Altstadt-Problem: zugebaute HInterhöfe, Sanierungsstau im Fachwerksbestand, keine zeitgemäße Wohn- und Lebensqualität.

Nur durch eine großräumige, kooperative Herangehensweise lassen sich hier zukunftsfähige Schritte einleiten.

Text: Julia Wolffson Fotografie: Marco Bühl

Niedrige Decken, Fenster, die wenig Licht hereinlassen, verwinkelte

kleine Räume und steile Treppen: Den Fachwerkhäuschen

mitten in der Innenstadt Duderstadts mangelt es durchaus nicht

an Charme, sie sind jedoch nicht gerade ein Sinnbild für Komfort

und modernes Wohnen. Die Bebauungsstruktur der 20.000-Einwohnerstadt,

so schön sie auch ist, bringt viele Probleme mit sich.

Einige der historischen Fachwerkhäuser sind ziemlich heruntergekommen,

auch wenn dies für den Außenstehenden oft erst

beim genaueren Hinsehen zu entdecken ist, denn viele Fassaden

wurden in den vergangenen Jahren saniert. Aber eben oftmals

nur die Fassaden: Laut Auskunft der Stadt sind von den circa 550

Duderstädter Fachwerkhäusern rund 400 teilweise stark sanierungs-

oder modernisierungsbedürftig. Die Stadt schätzt die benötigten

Mittel für diese baulichen Maßnahmen auf mindestens 100

Millionen Euro – 100 Millionen Euro, die irgendwie finanziert

werden müssten. Das Geld mal wieder. Ohne notwendige Sanierungen

bleiben jedoch die Mieten spottbillig, was dem einen oder

anderen gefallen mag. Es hat jedoch auch zur Folge, dass Investitionen

weiterhin unterbleiben. Denn wenn nicht klar ist, ob durch

die Miete die Investition wieder hereingeholt werden kann, geht

der Eigentümer das Risiko nicht ein. Ein Teufelskreis.

Auch der demografische Wandel bleibt nicht ohne Einfluss,

die alternde Gesellschaft ist hier schon lange kein Phantom mehr.

Seniorengerechtes Wohnen ist dementsprechend ein herausragendes

Thema, dem die hohen, schmalen Fachwerkhäuser mit

ihren engen, steilen Treppen gegenüberstehen. Außerdem prägen

Leerstände das Stadtbild. Laut einer Erhebung von Studierenden

der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen

(HAWK) aus dem Herbst 2010

stehen rund 20 Prozent der Gebäude ganz oder teilweise leer. In

den Straßen der Innenstadt herrscht grundsätzlich Parkplatznot,

die Innenhöfe sind zugebaut. Dadurch wird den ohnehin schon

recht fensterarmen Häusern Licht und auch jegliche Chance auf

einen privaten Freiraum genommen, sei es ein Garten, eine Terrasse

oder ein Balkon.

Von circa 550 Fachwerkhäusern in Duderstadt sind etwa 400

teils stark sanierungsbedürftig

Ein typisches Beispiel ist die Scharrenstraße, nur einen Steinwurf

entfernt von der Fußgängerzone Duderstadts. Die Scharrenstraße

stellt das Pilotprojekt der Quartiersentwicklung im Rahmen

des großen Projektes Duderstadt2020 dar, das Hans-Georg

Näder, geschäftsführender Gesellschafter der Otto Bock Firmengruppe,

im Oktober 2009 ins Leben rief. Neben der Quartiersentwicklung

geht es bei Duderstadt2020 um die Zukunft der Wirtschaft

und des Einzelhandels, des Tourismus, der Jugend, der

Kultur und des sozialen Miteinanders. Das Besondere: Hier sitzen

keine Stadtplaner hinter verschlossenen Türen, sondern jeder

Bürger kann und soll sich beteiligen, Mitbestimmung ist das A

und O. „Damit haben wir sicherlich das Rad nicht neu erfunden.

Dennoch setzen wir mit diesem Ansatz innovative Akzente“,


Regjo SüdniedeRSAChsen BAUen SpeZIAL EntwiCKlung XXXI

Fördergegenstände Max. U-Wert Förderung

W / [m² K]

Dämmung der Außenwände 0,20 10 € / m²

Dämmung der Außenwände gegen Erdreich 0,25 10 € / m²

Kerndämmung zweischaliger Außenwände λ < 0,035 8 € / m²

Dämmung des Daches, Dämmung der obersten Geschossdecke 0,14 10 € / m²

Dämmung der Dachgauben, der Geschossdecke gegen Außenluft unten 0,20 10 € / m²

Dämmung der Kellerdecke und der Bodenfläche gegen Erdreich 0,25 5 € / m²

Erneuerung von Fenstern, Fenstertüren und Festverglasungen (Ugesamt) 0,95 20 € / m² Ffl

Erneuerungen von Fenstern, Fenstertüren und Festverglasungen

an Denkmälern (Ugesamt) 1,4 20 € / m² Ffl

Dachflächenfenster 1,0 20 € / m² Ffl

Hauseingangstüren 1,3 20 € / m²

Einbau eines Blockheizkraftwerkes bis 4 kW el 500 €

(jedes weitere kW el wird mit jeweils 100 € vergütet–max. 1.000 €)

Einbau einer Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung 300 €

(jede weitere Wohnung wird mit 50 € vergütet–max. 900 €)

Einbau eines Holzpellet-Kessels (jede weitere Wohnung wird mit 50 € vergütet–max. 700 €) 500 €

RA_Hundeshagen_SNDS II/08.qxd 14.07.2008 11:58 Einbau einer Uhr Lüftungsanlage Seite 1 mit Wärmerückgewinnung 500 €

Durchführung eines Luftdichtigkeitstests (jede weitere Wohnung wird mit 20 € vergütet–max. 260 €) 100 €

www.energieagentur-goettingen.de

Leute, die etwas bewegen wollen: Sabina Mitschke (links), Leiterin des Seniorenservicebüros im Landkreis Göttingen und der

Seniorenbegegnungsstätte der Caritas, Johannes Böning (rechts oben), Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt der Stadt Duderstadt,

und Dr. Anke Kaschlik, die als Mitarbeiterin der HAWK für den städtebaulichen Aspekt von Duderstadt2020 zuständig ist.

HUNDESHAGEN & Coll.

Rechtsanwalts- und Notariatskanzlei

Rechtsanwalt und Notar Egbert Hundeshagen

Egbert Hundeshagen Rechtsanwalt u. Notar, Fachanwalt für Familienrecht

Tätigkeitsschwerpunkte: Ehe- und Familienrecht, Arbeitsrecht, Baurecht

— Fachanwalt für Familienrecht —

Petra Sestak Rechtsanwältin

Zu seinen Tätigkeitsbereichen als Fachanwalt

Tätigkeitsschwerpunkte: Verkehrsrecht, Mietrecht, Strafrecht

für Familienrecht gehören u.a.:

• Ehescheidung

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so Sebastian Tränkner, bis 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter

der HAWK im Projekt Duderstadt2020 und seit

2012 Geschäftsführer der Duderstadt2020 GmbH. „Früher

galt einmal uneingeschränkt das Primat der Politik. Vor

dem Hintergrund der komplexen Herausforderungen des

gesellschaftlichen Wandels kann Stadtentwicklung jedoch

nur gelingen, wenn die Potenziale aus Wirtschaft, Politik

und Zivilgesellschaft zielgerichtet zusammenwirken.“

Für Wolfgang Nolte, Bürgermeister der Stadt, ist es daher

besonders wichtig, auch die „schweigende Mehrheit“ für

die Mitgestaltung zu motivieren. „Und dabei steht eben

nicht nur ein Masterplan im Vordergrund, sondern auch

der Weg dorthin, also der Prozess an sich.“

Das Primat der Politik muss durch das Zusammenwirken

aller gesellschaftlichen Akteure ersetzt werden

Zwar herrscht eine ähnliche bauliche Problemlage wie

in der Scharrenstraße in weiten Teilen der Duderstädter

Innenstadt, die Devise lautet jedoch: im Kleinen anfangen.

So soll die Entwicklung in der Scharrenstraße später

als Vorbild für andere Quartiere dienen. Von dieser

Signalwirkung sind die Mitglieder der fröhlichen Gruppe,

die sich für die Zukunft der Scharrenstraße und somit

auch Duderstadts engagiert, überzeugt. Mit am Tisch der

Seniorenbegegnungsstätte in der Scharrenstraße sitzen

Herr und Frau Kleuker, die selbst ein Haus in der Scharrenstraße

für die eigene Nutzung saniert haben, Frau Mitschke,

Leiterin des Seniorenservicebüros im Landkreis

Göttingen und der Seniorenbegegnungsstätte der Caritas,

deren Bau sozusagen das Projekt angestoßen hat, und

Frau Dr. Kaschlik von der HAWK, die für den städtebaulichen

Aspekt von Duderstadt2020 zuständig ist. Und dies

sind nur ein paar der Leute, die hier etwas bewegen wollen.

Mieter, Eigentümer, die Stadt, der Denkmalschutz, die

Sparkasse, Architekten – sie alle reden in der Scharrenstraße

mit. Aber viele verschiedene Akteure haben viele

verschiedene Interessen, Nutzungsansprüche und finanzielle

Möglichkeiten. Um hier zu organisieren, zu schlichten

oder einfach nur mal zuzuhören, begleiten die Professoren

und wissenschaftlichen Mitarbeiter der HAWK als

unabhängige Außenstehende den Prozess.

Angefangen hat die Quartiersentwicklung in der

Scharrenstraße eigentlich schon, als die Caritas Duderstadt

sich hier eines Gebäudekomplexes annahm, von

oben bis unten sanierte und eine Seniorenbegegnungsstätte

inklusive ambulant betreuter Wohngemeinschaften

aufbaute. Um Streitigkeiten unter Nachbarn, die manch-


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B e r n h a r d n o lt e

r e chtsanwalt und notar

Mitglied der Arbeitsgemeinschaften

Baurecht und Verkehrsrecht im DAV

Besondere regionale

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Ich erarbeite schnelle und tragfähige

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Die Scharrenstraße

in Duderstadt,

das „Problemviertel“

aufgrund

von Leerständen

und Sanierungsbedarf.

Doch so

„problematisch“

sieht es vielerorts

in Südniedersachsen

aus.

Hier startet das

Pilotprojekt eines

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mal einfach nicht zu vermeiden, jedoch durch Gespräche

beizulegen sind, rief die Caritas dann zu ersten Nachbarschaftstreffen

auf, die bis heute vitaler Bestandteil des

Quartiersentwicklungsprozesses sind.

Auf die Caritas folgte Familie Kleuker. Für ihren

Lebensabend entschloss das Paar sich, aus dem Umland

Duderstadts ins Zentrum zu ziehen. Zwar wurde ihnen

damals dringlich davon abgeraten sich in der Scharrenstraße

niederzulassen, denn diese war als soziales und vor

allem bauliches Problemviertel bekannt, aber das Ehepaar

bereut nichts. Sie kauften sich „für einen Spottpreis“, so

Ulrich Kleuker, ein 180 Quadratmeter großes Fachwerkhaus

in der Scharrenstraße, das sie saniert und umgebaut

haben. „Und wir fühlen uns pudelwohl hier“, so Hildegard

Kleuker. Das Vorurteil, dass Fachwerkhäuser immer dunkel

und eng sind, können die beiden mit den geleisteten

Umbaumaßnahmen eindrucksvoll widerlegen.

Aber wer sich zur Sanierung eines Fachwerkhauses

entschließt, der hat es nicht immer leicht, da sind sich die

Kleukers, Sabina Mitschke und Anke Kaschlik einig. Ein

für viele großes Hindernis ist der Denkmalschutz, der vor

allem finanziell ein Stolperstein sein kann. Familie Kleuker

kann davon ein Lied singen. Zwar haben sie den Denkmalschutz

vor dem Umbau zu Rate gezogen, was ihnen

einige Probleme erspart hat, trotzdem ist ein Fachwerkhaus

in dieser Beziehung nicht ganz einfach. „Wir hätten

gerne neue Fenster gehabt, aber laut Denkmalschutz

mussten wieder Butzenscheiben eingesetzt werden und

die Holzfenster mussten bleiben“, erklärt Hildegard Kleuker.

Sie haben ihre Fenster dann von innen isoliert – auch

eine Preisfrage. Zudem durfte nur mit Lehmputz gearbeitet

und isoliert werden. „Trotzdem ist der Denkmalschutz

natürlich keine Schikane, das Fachwissen ist notwendig

für den Erhalt der Häuser und des harmonischen Bildes

der Altstadt. Duderstadt lebt schließlich von seinen Fachwerkhäusern“,

so Dr. Anke Kaschlik.

Das Modernisieren von denkmalgeschützten Gebäuden

ist aufwendig und nicht immer unkompliziert

Doch die Renovierung eines denkmalgeschützten Gebäudes

bringt auch steuerliche Vorteile. „Das weiß nur keiner“,

sagt Hildegard Kleuker. Und auch die Broschüre mit

den Denkmalschutz-Richtlinien der Stadt sei viel zu kompliziert.

„Wir waren uns nicht sicher, ob wir eine offene

Feuerstelle brauchen oder doch den elektrischen Herd

installieren dürfen“, scherzt Frau Kleuker. Da merkt Dr.

Anke Kaschlik auf. Schließlich ist sie gerade dabei, eine

Broschüre zu entwerfen, die beim Sanieren und Renovieren

helfen soll. Denn von den Erfahrungen der einen sollen

auch andere profitieren, es soll beraten werden, Informationen

gesammelt und bereitgestellt werden.

Wie die Quartiersentwicklung in der Realität aussieht,

zeigen die Planungen rund um den Gebäudekomplex

auf der südlichen Seite der Scharrenstraße. Zwar ist

hier noch lange nichts beschlossen, doch wie gemeinsames

Handeln geht, wird eindrucksvoll vorgeführt. Von

den Objekten, um die es geht, stehen zwei komplett leer,


In regelmäßigen Gesprächsgruppen treffen sich Initiatoren, Hausbesitzer, Sparkasse, Architekten, städtische und HAWK-Vertreter,

um Lösungsszenarien zu entwerfen, welche die Altstadt wieder zu einer attraktiven, modernen Wohngegend machen sollen.

andere sind dringend renovierungsbedürftig. Ein Gebäude

ist im Besitz der Sparkasse Duderstadt. Für den Lokalmatador

in Sachen Finanzen entwarf der Architekt Michael

Schmutzer in einem ersten Schritt ein Konzept für die

Umgestaltung des gesamten Komplexes, denn auch hier

war klar, dass ein Umbau nur eines Hauses kaum Sinn

macht, sondern gemeinsam an einem Strang gezogen werden

muss: Die Einzelgrundstücke sind klein und auch der

Anbau eines Fahrstuhls, der ein altersgerechtes Wohnen

ermöglicht, lohnt bei einem Haus mit nur drei oder vier

Wohneinheiten nicht.

In den letzten Jahren hatte jeder mit seinem Fachwerkhäuschen

sein eigenes Süppchen gekocht – die einen

DUDERSTADT –

haben schon investiert und an- oder EINE STADT umgebaut, IN BEWEGUNG andere

Duderstadt2020 ist ein Stadtentwicklungsprozess,

der durch Prof. Hans Georg Näder initiert

und durch die Otto Bock investiert

Holding GmbH &

tun seit Jahrzehnten nichts. „Und wer schon

Co:KG finanziert wurde. Die Prozessgestaltung

und -begleitung hat ein interdisziplinäres Team

der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft

wieder und Kunst Hildesheim, Holzminden, größere

hat, der ist nicht bereit, in naher Zukunft

Göttingen übernommen. Getragen wird der Prozess

durch das Engagement der Menschen vor

Ort. In einem durch Offenheit und Kooperation

auf Augenhöhe geprägten Klima von werden der

Beträge zu investieren“, erklärt Carsten Basdorf

seit März 2009 Problemstellungen bearbeitet,

die den Menschen in Duderstadt auf den Nägeln

brennen.

Sparkasse Duderstadt. „Im Falle dieses Gebäudekomplexes

Dieses Buch stellt die aktuell bearbeiteten Themenfelder

und ihre jeweiligen Projekte vor.

Dabei wird die Arbeit der einzelnen Projekten

in einen größeren Zusammenhang gestellt, es

gibt es aber zum Glück die Bereitschaft, an wird Bilanz einem gezogen und nächste Schritte solchen

werden

dargestellt.

Gemeinschaftsprojekt teilzunehmen.“ Für das Konzept

des Architekten Schmutzer steht nun im nächsten Schritt

eine Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung an, mit der

dann eine Entscheidung getroffen werden kann. Eigentümer,

Sparkasse, Architekt, Denkmalschutz I SBN 978- 3- und 86944- 048- 4 natürlich

9 783869 440484

auch die HAWK werden sich dann zusammensetzen und

diskutieren, auf Augenhöhe und mit offenem Ausgang.

DUDERSTADT – EINE STADT IN BEWEGUNG DAS BUCH ZUM PROZESS DUDERSTADT2020

Auch wenn Duderstadt2020 im Jahre 2012 sozusagen

noch in den Kinderschuhen steht, für Sabina Mitschke

von der Caritas steht fest: „Es kommt etwas in Bewegung

und es kommt gesteuert in Bewegung. Es geht dabei aber

nicht um morgen und es geht nicht um etwas Schnelles,

sondern um einen Entwicklungsprozess. Eine Kommune

kann sich nur in vielen kleinen Schritten bewegen.“

DAS BUCH ZUM PROZESS DUDERSTADT2020

EINE STADT IN

BEWEGUNG

Alexandra Engel | Ulrich Harteisen | Dominika Hasse |

Anke Kaschlik | Bernd Kolb | Sebastian Tränkner | Astrid Witte

ISBN 978- 3- 86944- 048- 4

Buchtipp:

Alexandra Engel et al (Hgg),

„Duderstadt – Eine Stadt

in Bewegung. Duderstadt,

2011.“ Das Begleitbuch zum

Projekt Duderstadt2020.

Die Wissenschaftler, die

das Projekt begleitet haben,

beschreiben die verschiedenen

Ansätze, wie das

städtische Leben in Duderstadt

wieder aktiviert werden

kann. Neben Fakten und

Erkenntnissen bereichern

einige Duderstädter das

Buch mit ihren außenblickgeschärften

Perspektiven.


IHRE FACHKUNDIGE BAUFIRMA AUS DER REGION

Regjo Südniedersachsen Politik 69

9

Goslar

Holzminden

12

18

Northeim

37

36

Osterode

36

Göttingen

Zahlenmäßiger Überblick über die

bestehenden Verflechtungen zwischen

den Landkreisen in Südniedersachsen

inklusive Goslars.

Unsere Philosophie ist unser Anspruch an Qualität. Zufriedene Kunden stehen für den Erfolg des Unternehmens.

Schweiß der Edlen wert

Die Landkreise sprechen miteinander darüber, wie es in Sachen Fusion weitergehen kann.

Wichtig: die regionalen wirtschaftlich-administrativen Verflechtungen.

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Die Firma MÖNNIG-BAU greift auf jahrzehntelange Erfahrungen in den Bereichen Hoch-,

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Von der architektonischen Planung über die sachgerechte und technisch hochwertige

Ausführung bis zur schlüsselfertigen Übergabe bleibt alles in einer

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Die Wiederherstellung und Instandhaltung von Gebäuden jeglicher Art und jeglichen

Alters wird als Herausforderung betrachtet, der wir uns gerne fachkundig

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Text: Rüdiger Reyhn Grafik: Dirk Spenn

Die Perspektiven scheinen verlockend: Mehr als 100 Millionen

Euro Schulden weniger und eine Landkreisstruktur,

die die Region fit macht für die nächsten zwei, drei

Jahrzehnte: Die Debatte um eine Fusion von Landkreisen

mit der Universitätsstadt Göttingen als Kraftzentrum wird

konkreter – und sie wird kniffliger. Denn es setzt Mut und

politische Gestaltungskraft voraus, vorhandene Defizite zu

benennen und konsequent zu handeln. Dass die Bewahrung

des Bestehenden zukunftsfähig ist, behaupten nur

noch Ignoranten. Zu deutlich machen sich Finanzkrise,

Erosion der kommunalen Selbstverwaltung und Bevölkerungsrückgang

auf der einen sowie steigende Ansprüche

an Politik und Verwaltung sowie der Zwang, die Arbeit

von Kommunalverwaltungen effektiver zu gestalten, auf

der anderen Seite bemerkbar. Doch wer sollte mit wem

fusionieren? Der Volksmund behauptet: Greife nie in ein

Wespennest – doch wenn du es tust, dann greife fest.

Diesem Rat zu folgen, hieße, die kommunalpolitische

Landschaft völlig umzukrempeln und aus drei Landkreisen

einen zu machen. Der Blick auf andere Bundesländern

zeigt: Erfolgreich sind die Fusionen, die auf

vorhandenen Bezügen fußen. Fusionen, die auf dem Reißbrett

entstehen, sind ebenso zum Scheitern verdammt,

wie die, die nur diffusen Gefühlen folgen. So ist denn

die Übersicht über Verflechtungen von einiger Bedeutung,

die der Regionalverband im April vorgelegt hat. Bundes-

und Landesbehörden wie Arbeitsagentur, Gerichte

und Polizeidirektionen sind für die drei südniedersächsischen

Landkreise tätig. In der Abfallwirtschaft, im

Öffentlichen Personennahverkehr, in der Wirtschaftsund

Kulturförderung sowie der Regionalentwicklung

nehmen Landkreise und Stadt Göttingen wichtige Aufgaben

gemeinsam wahr.

Die Chancen einer Dreierfusion zu vermitteln und

gemeinsam in die nächsten Jahrzehnte zu starten – vor

dieser Herausforderung steht die Kommunalpolitik in

Südniedersachsen. Bislang haben Sondierungsgespräche

auch mit Goslar stattgefunden. Jetzt geht es darum,

konkrete Verhandlungen vorzubereiten. Bis zum Sommer

2012 muss klar sein, welche Partner beim Pakt für

Südniedersachsen dabei sind. Nur so hat die Region eine

Chance, in neuen Strukturen handlungs- und zukunftsfähig

zu werden. Über einen Entschuldungsantrag, der bis

zum 31. März 2013 beim Land gestellt werden muss, kann

sie zudem einen Großteil der Schulden loswerden. Dieser

Lohn ist den Schweiß der Edlen wert.

Dipl.-Ing. August-W. Mönnig │Am Zimmerplatz 6-7│37191 Katlenburg-Lindau │Tel. 05552-99300│info@moennig-bau.de│www.moennig-bau.de


egjo südniedeRSAChsen Kolumne 71

STAATSSChULDen, EnTWICKLUng 1999 / 2007 / 2010

Stefan Engel, Dipl.-Fw.(FH), Steuerberater,

ist Partner der Wirtschaftsprüfer-,

Steuerberater- und Rechtsanwaltssozietät

Renneberg + Partner

in Göttingen und Hamburg.

Steuereinnahmen, EnTWICKLUng 1999 / 2010

(in Mrd. EUR) 1999 2010 + / - %

Steuereinnahmen (gesamt) 453,0 530,6 + 77,60 + 17,1

Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2.000,2 2.476,8 + 476,60 + 23,8

Steueranteil am BIP 22,6 21,4 - 1,2 - 5,4

Umsatzsteuer 111,6 136,5 + 24,86 + 22,3

Energiesteuern 38,3 46,0 + 7,75 + 20,3

Lohnsteuer 133,8 127,9 - 5,9 - 4,4

(in Mrd. EUR) 1999 2010 + /- %

Staatsschulden Deutschland 1.225,3 2.061,8 + 836,52 + 68,3

Staatsschulden EU 27 4.618,1 9.812,7 + 5.194,54 + 112,5

BIP / Staatsschulden D 61,3 83,2 + 21,99 + 35,9

(in Mrd. EUR) 1999 2007 + / - %

Staatsschulden Deutschland 1.225,3 1.582,5 + 357,19 + 29,2

Staatsschulden EU 27 4.618,1 7.315,1 + 2.697,02 + 58,4

BIP / Staatsschulden D 61,3 65,2 + 3,90 + 6,4

Körperschaftsund

Gewerbesteuer

veranlagte Einkommensund

Abgeltungssteuer

58,1 47,8 - 10,3 - 17,8

28,2 52,9 + 24,63 + 87,2

Die geringste Steuerquote war mit 20,2% in 2004 zu verzeichnen. Bei den Steuerquellen gibt

es eine Verlagerung von den direkten zu den indirekten Steuern.

Ist die Staatsverschuldung

in Europa beherrschbar?

Deutschland ist innerhalb Europas der größte Zahler, die Stabilisierung des Euro ohne deutsche Beteiligung

nicht denkbar. Damit einher geht die Frage, wie die Staatsfinanzen in Zukunft gesichert werden können.

Text: Stefan Engel Fotografie: Renneberg + Partner

Insbesondere der Anstieg der Staatsschulden seit der Finanzkrise

2008 zeigt eine geradezu dramatische Entwicklung. Während sich

von 1999 bis 2007 die Staatsschulden im Verhältnis zum BIP lediglich

um 6,4% erhöht haben, beträgt der Anstieg bis 2010 bereits

rund 36%. Die Entwicklung ist aber nicht lediglich durch Mehrausgaben

begründet, insbesondere Kredite im Rahmen des EFSF

haben die Verschuldung erhöht. Ihnen stehen somit – wenngleich

zweifelhafte – Forderungen gegenüber. Allerdings sind in den aktuellen

Staatsschulden noch nicht Risiken aus Garantien im Rahmen

der Stabilisierung des Euro enthalten. Diese würden im Fall der

Inanspruchnahme die Staatsverschuldung Deutschlands auf mehr

als 100% am BIP anheben. Um den wachsenden Anforderungen

der Staatsfinanzierung gewachsen zu sein, kommen seit jeher die

gleichen Vorschläge auf den Tisch. Nach Angaben des DIW würde

eine progressive Anhebung des Spitzensteuersatzes auf bis zu 53%

etwa 4% der Steuerzahler treffen und Mehreinnahmen von 10

Mrd. Euro bringen. Zum Vergleich: Das entspricht etwa der Anhebung

des Umsatzsteuersatzes von 19% auf 20%. Die Gesamteinnahmen

aus Betriebsprüfungen betragen rund 3,4 Mrd. Euro, weit

überwiegend aus der Konzernprüfung. Alles in allem der sogenannte

Tropfen auf den heißen Stein, gemessen an der Gesamtproblematik.

Mit einer Verbesserung der Einnahmensituation allein

in Deutschland ist es damit nicht getan.

Für die mangelnde Handlungsfähigkeit der EU ist – wie das

europäische Gipfelhopping der Staats- und Regierungschefs gezeigt

hat – unter anderem die Tatsache verantwortlich, dass die EU

sich durch Beiträge (der Staaten) finanziert. Damit ist für die

Bewältigung von Herausforderungen immer ein Kompromiss

zwischen allen Staaten zu suchen. Eine konsequente Abkehr von

der Beitragsfinanzierung und die Aufkommensberechtigung für

Steuern auf europäischer Ebene würde die Handlungsfähigkeit

der EU deutlich stärken.

Deutschland ist mit einem föderalen System und der Aufteilung

der Besteuerungsbefugnisse zwischen Bund und Ländern

mit verschiedenen Aufkommenskompetenzen in den letzten

60 Jahren eine Entwicklung gelungen, die sich im internationalen

Vergleich immer noch sehen lassen kann. Wenn

diese Form der Staatsfinanzierung Modell stehen kann, wäre

ein Schritt in diese Richtung für die EU nur konsequent. In

Anbetracht der internationalen Verflechtung der Finanzsysteme

kann die Lösung der Finanzproblematik nur auf europäischer

Ebene erfolgen. Auch unter dem Gesichtspunkt der Überwachung

der soliden Haushaltsführung aller EU-Staaten scheint

eine Ausweitung der Kompetenz Europas unausweichlich. Wenn

aber diese Form der Umkehr der Handlungskompetenz in Europa

zur Verbesserung der maroden Staatsfinanzen beitragen

soll, dann muss sich die EU autark finanzieren, etwa über

die Verlagerung der Aufkommenskompetenz für die Umsatzsteuer

hin zur EU. Aber das politische Gezeter um eine Finanztransaktionssteuer

(also eine Börsen-Umsatzsteuer) zeigt, dass

nationalstaatliches Denken immer noch Vorfahrt hat, vermutlich

aber Vorfahrt in eine Sackgasse.


72 WirtSChaft regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen WirtSChaft 73

Ein Wettrennen zur Müllkippe

Deutschland – eine intellektuelle Insel? Was hierzulande niemand wahrhaben will oder erkennt, wie auch

eine RegJo-Umfrage in Südniedersachsen zeigt, wird jenseits der deutschen Grenzen umso intensiver

als Problem diskutiert: die deutsche Mit-Verantwortung für die ursächlichen Probleme der Euro-Zone.

Bild: ChaotiC_PhotographY – Fotolia.com

Text: Sven Grünewald

Im Wesentlichen hört man hier immer das Gleiche.

Die Euro-Krise – daran sind ein paar Defizitländer

Schuld, Südeuropa genannt. Deren Staatsschulden

ufern aus, die Zinsen explodieren. Ein klares Weltbild,

klare Verantwortliche; ein klares Rezept: Wer zu

viel ausgibt, muss halt sparen. Die gute deutsche Hausfrauenmentalität.

Doch bei näherer Betrachtung stellt

man fest, dass die unterstellte Gleichung hohe Schulden

gleich hohe Zinsen nicht aufgeht. USA, Deutschland,

Japan – dort steigen wie in anderen Ländern die

Schulden, doch die Zinsen sinken. Aber, man muss es

immer wieder betonen, die Staatsschulden sind deswegen

erheblich angestiegen, weil die massive Verschuldung

von Privatinvestoren (Banken) übernommen

wurde, die sich verspekuliert hatten – nicht

aufgrund eines Staatsschlendrians. Dafür gibt es eine

andere Schieflage, die nicht nur Südeuropa, sondern

auch Frankreich immer weiter in die Krise rutschen

lässt: das Verschieben der Wettbewerbsfähigkeit im

Korsett der Europäischen Währungsunion (EWU).

Mit der Währungsunion änderten sich die Spielregeln:

Die teilnehmenden Länder mit ihren weiterhin

nationalen Löhnen und nationalen Produktivitäten

agierten fortan mit einer Währung gemeinsam gegenüber

anderen Märkten. Damit gaben sie das Wechselkursventil

der nationalen Währungen auf, mit dem

Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit untereinander

ausgeglichen werden konnten. Die Wechselkurse,


74 WirtSChaft regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen WirtSChaft 75

1 Korrelation von Lohnstückkosten und Verbraucherpreisen

Index 2000 = 100

145

Lohnstückkosten

Verbraucherpreisindex

135

Exkurs: Einhaltung des Inflationsziels

Das für alle EWU-Länder verbindliche

2%-Inflationsziel hätte im Grunde bedeutet,

das Niveau der Wettbewerbsfähigkeit der

EWU-Länder gleichsam auf einem Niveau einzufrieren

und damit die interne Konkurrenz

um Marktanteile zu beenden. Die Einhaltung

Exkurs: Wettbewerbsfähigkeit

Die eigentliche Chance durch den Euro war

und ist, eine wachstumsorientierte Geldpolitik

für einen viel größeren Kreis von

Investoren machen zu können als im nationalen

Rahmen und auf diese Weise viel größere

Wachstumserfolge inklusive Arbeitsmarkterfolge

3 Nominale Lohnstückkosten in Europa

Index 2000 = 100

140

135

125

erzielen zu können. Innerhalb einer

des Ziels wurde allerdings nicht überwacht

130

115

und bei Verstößen etwa mit Vertragsstrafen

Währungsunion, die mit fairen Umtauschkursen

startet, ist die Idee, seine Wettbewerbs-

geahndet. Grund: Es wurde nie als notwendig

125

105

95

erachtet, da nach vorherrschender Meinung

die EZB direkt die Inflationsrate beeinflussen

fähigkeit zu steigern (was immer

nur zulasten eines anderen geht), nicht

120

115

euro 16

konnte und nicht etwa die Lohnpolitik dafür

zielführend, da dies das Scheitern der Union

85

110

verantwortlich war. Allerdings gelang das

in sich trägt (durch das Ruinieren der Partner).

Die Idee ist immer nur dann sinnvoll,

105

Deutschland

75

höchstens im EWU-Durchschnitt (und auch

65

Frankreich

dort nur indirekt durch die Zinsen), da die

wenn ein Land dauerhafte Außenhandelsdefizite

100

55

Spanien

hat und entsprechend irgendwer sonst

EZB keinen direkten Einfluss auf die jeweils

nationale Situation hat – wie die auseinanderlaufenden

in der Welt Überschüsse. Sobald Leistungs-

Inflationsraten zeigen. Eine plaubilanzen

ungefähr ausgeglichen sind, also

45

griechenland

1991 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

sible Erklärung für diese Entwicklung seitens

in einem 1-2%-Band nach oben und unten

Quelle: AMeCo Datenbank

Quelle: AMeCo Datenbank

der EZB steht bis heute aus.

Dafür kann die EZB jedoch über die Zinspolitik

schwanken, ist eine Veränderung der

Wettbewerbsposition eines Landes unnötig.

2 Inflationsraten in der Euro-Zone

direkten Einfluss auf Investition und damit

Denn die Überschüsse des einen sind

Wachstum und Beschäftigung nehmen. Eine

die Schulden (mit all den Folgeproblemen)

4 Außenhandelssalden in Europa (Exporte minus Importe)

Aufgabe, die ihr allerdings nie gegeben wurde.

des anderen. Was volkswirtschaftlich

Jährliche Veränderungsrate in %

5

Das zeigt sich an folgendem Beispiel:

Sinn ergibt, widerspricht aber der einzelwirt-

% des BIP

Hätte Deutschland sich an das 2%-Ziel gehalten,

wäre die durchschnittliche Inflation in der

der das Erringen von Wettbewerbsvorsprün-

8

schaftlichen Unternehmersicht, nach

10

Euro-Zone deutlich höher ausgefallen mit der

gen immer richtig ist.

6

4

absehbaren Folge, dass die EZB die Zinsen

erhöht hätte, was wiederum das Wachstum

deutlich reduziert hätte.

4

2

3

0

95

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

2%-Inflationsziel der eZB

euro 16

eU 27

Deutschland

Frankreich

Spanien

Italien

griechenland

-2

2

euro 16

-4

1

Deutschland

Frankreich

Spanien

-6

-8

-10

euro 16

Deutschland

Frankreich

0

Italien

griechenland

-12

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

Südeuropa

-1

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

Portugal

Quelle AMeCo Datenbank

Quelle eurostat

mit denen die nationalen Währungen zu Beginn der Währungsunion

in Euro umgerechnet wurden, orientierten sich dabei an

der Kaufkraft der Länder: Der Warenkorb im einen Land war so

teuer wie der entsprechende im anderen Land. Die unterschiedliche

Wirtschaftskraft der Länder drückt sich darin aus, dass man

im ärmeren Land für den gleichen Warenkorb länger arbeiten

muss als im reicheren, weil das ärmere weniger produktiv ist.

Hand in Hand mit einer gemeinsamen Währung ging ein

einheitliches Inflationsziel, für die Euro-Zone übernahm man

das deutsche nationale Inflationsziel: Knapp 2% pro Jahr sollte

die Inflationsrate, also die Preissteigerung in jedem Land, betragen.

Wovon hängt die Inflation ab? Entscheidend dafür sind im

Wesentlichen die Lohnstückkosten (die Kosten eines Produkts,

die aus dem Verhältnis der Löhne zur Produktivität entstehen;

das Maß für die Wettbewerbsfähigkeit); dieser enge Zusammenhang

zeigt sich in den langjährigen Betrachtungen für jeden Staat

(siehe Grafik 1). Ein Zusammenhang zwischen Staatsschulden

und Inflation besteht indes nicht. Das Inflationsziel der EWU

bedeutete also in der Praxis, dass die nationalen Löhne um 2%

mehr als die jeweilige nationale Produktivität steigen sollten –

ein Produkt, das 1999 überall das gleiche gekostet hat, sollte dies

heute ebenfalls tun. Die Europäische Zentralbank hat sich für

das Erreichen dieses Inflationsziels über die Jahre gefeiert – der

EWU-Durchschnitt sieht gut aus.

Allerdings: Es handelt sich dabei nur um einen unechten

Durchschnitt (siehe Grafiken 2 und 3). Denn die Inflation/Lohnstückkosten

in der EWU haben sich sehr unterschiedlich entwickelt.

Während Südeuropa deutlich über dem Inflationsziel liegt

(aufgrund relativ stark gestiegener Löhne) und damit in der Tat

stärker als vereinbart über seine Produktivität („Verhältnisse“)

lebt, gibt es einen noch etwas größeren Abweichler oder „Sünder“:

Deutschland (und ebenso beispielsweise Österreich). Hier wurde

deutlich unter den eigenen Verhältnissen gelebt, da die Löhne deutlich

geringer stiegen als sie es eigentlich hätten tun „müssen“. Ob

nun nach oben oder unten vom Inflationsziel abgewichen wird, ist

dabei für die Sache egal. Dieses Auseinanderlaufen der Inflation/

Lohnstückkosten hat drastische Auswirkungen: Über die letzten

zehn Jahre hat sich damit die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der

Währungsunion immer mehr verschoben – zugunsten Deutschlands,

aber zulasten Südeuropas und leider ebenso zulasten Frank-


76 WirtSChaft regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen WirtSChaft 77

5.2 BIP in Deutschland und Frankreich

5.1 Export und Binnennachfrage in Deutschland und Frankreich

Index 2000 = 100

125

Index 2000 = 100

170

exporte

Binnennachfrage

120

115

110

105

100

150

95

19992 001 2003 2005 2007 2009 2011

Frankreich

Deutschland

130

Quelle: AMeCo Datenbank

5.3 Beschäftigung in Deutschland und Frankreich

Index 2000 = 100

110

110

5.4 Reallöhne in Deutschland und Frankreich

105

Index 2000 = 100

90

110

Deutschland

100

Frankreich

105

Frankreich

70

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

95

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

Deutschland

Quelle: AMeCo Datenbank

100

Quelle: AMeCo Datenbank

Frankreich

95

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

Deutschland

Quelle: AMeCo Datenbank

Exkurs: realwirtschaftliche Folgen

Wenn Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten seiner Partner steigert, dann heißt das konkret, dass deutsche Unternehmen

ihre Marktanteile ausbauen und Unternehmen in Frankreich und den südeuropäischen Ländern Marktanteile verlieren. Ob letztere Unternehmen

nur schrumpfen oder vom Markt verschwinden – die Probleme entstehen dem Staat, in dem diese Unternehmen sich befinden; im

Korsett der Währungsunion werden dem Staat seine Unternehmen quasi gestohlen, die Arbeitsplätze wandern nach Deutschland. In Frankreich

und Südeuropa steigen dann die Arbeitslosigkeit und damit staatliche Ausgaben etwa für Sozialleistungen. Gleichzeitig gibt es weniger

Wertschöpfung und eine zurückgehende Kaufkraft und damit eine geringere Nachfrage nach Gütern. Dies wiederum wirkt sich negativ auf

die Staatseinnahmen aus. Dadurch wird eine langsame Abwärtsspirale in Gang gesetzt.

reichs, das sich an das gemeinsame Inflationsziel exakt gehalten

hat. Ein Produkt, das 1999 überall in Europa 100 Euro gekostet

hat, kostet heute in Südeuropa etwa 133, in Frankreich 122 und

in Deutschland 110 Euro. Das erzeugt einen Zugewinn an Marktanteilen

für Deutschland auf Kosten der Partner in der Währungsunion,

was sich in den Handels- und damit Leistungsbilanzen niederschlägt

(siehe Grafik 4). Insbesondere in der jahrzehntelangen

Perspektive zeigt sich, wie stark die Handelsungleichgewichte seit

der Euro-Einführung zugenommen haben. Während Südeuropa

und Frankreich immer weiter in ein Defizit gerutscht sind, also

weniger exportieren als importieren, ist der Export in Deutschland

förmlich explodiert.

Wie kam es in Deutschland zu dieser schwachen Entwicklung

der Lohnstückkosten? Maßgeblich waren die jahrelangen

moderaten Lohnabschlüsse. Um die Wettbewerbsfähigkeit

Deutschlands zu steigern, wurde vor allem ein Lohnreduktionswettlauf

in Gang gesetzt. Der Niedriglohnsektor und die Agenda

2010 sind die sichtbarsten Folgen. Mit dem Ergebnis, dass die

Nettoerwerbseinkommen heute real unter denen von 2000 liegen

(siehe Grafik 9). Argumentiert wurde, dass durch Lohnverzicht

Arbeitsplätze geschaffen würden, da Arbeit ja billiger

würde. Die daniederliegende Binnennachfrage zeigt aber, dass

der Lohnverzicht nicht durch ein mehr an Lohnempfängern ausgeglichen

wurde; das vermeintliche Jobwunder findet lediglich

durch den Export und im Niedriglohnsektor statt, das Land

bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der Vergleich

mit Frankreich, das im Rahmen der EWU alles richtig gemacht

hat, macht das deutlich (siehe Grafiken 5.1 bis 5.4): In Frankreich

haben sich Export und Binnennachfrage parallel entwickelt

– in Deutschland laufen diese weit auseinander; Frankreich

hatte ein deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum zu verzeichnen

sowie einen deutlich stärkeren Anstieg der Reallöhne und

der Beschäftigung. Lohnzurückhaltung für mehr Wachstum

und Beschäftigung, diese Gleichung ist nicht aufgegangen. Was

durch Lohnzurückhaltung an Wachstum generiert wurde, ist

allein exportbedingt. Eine parallel steigende Binnennachfrage

konnte sich nicht entwickeln, folglich wächst und wächst der

deutsche Außenhandelsüberschuss und damit die Menge an

Gütern, die dem Ausland auf Pump geliefert wird. Welthandel ist

immer ein Nullsummenspiel: Wenn der eine einen Überschuss

macht, fährt der andere ein Defizit ein und verschuldet sich entsprechend.

Dabei handelt es sich nicht (nur) um Staatsschulden,

sondern um die volkswirtschaftlichen Gesamtschulden.

Deutschland hat vor der Währungsunion immer wieder

versucht, sich über Lohnsenkungen im internationalen Handel

Wettbewerbsvorteile zu erkämpfen. Das hat nicht funktioniert,

weil die Devisenmärkte irgendwann reagierten: Die D-Mark

wertete auf, deutsche Waren wurden teurer und der Preisvorteil

war dahin. Der historisch einmalige Fall einer Währungsunion

hat es aber ermöglicht, dass die deutschen Löhne sinken

konnten und sich dadurch die Wettbewerbsfähigkeit erhöhte,

ohne dass dies groß auffiel, weil die durchschnittlichen Lohnstückkosten

im gesamten Euro-Raum sich wie vereinbart

entwickelten und die Leistungsbilanz des gesamten EWU-Raumes

gegenüber dem Rest der Welt ungefähr ausgeglichen blieb.

Die Devisenmärkte hatten also keinen Anlass zu reagieren. Den

europäischen Partnern wurde zugesichert, man würde sich

an das gemeinsame Inflationsziel halten, tatsächlich hat

Deutschland den Lohnerhöhungsspielraum im Rahmen

des 2%-Inflationsziels aber nicht genutzt, um die Menschen

am wirtschaftlichen Fortschritt zu beteiligen (siehe Grafiken

11.1 und 11.2), sondern um seine Partner niederzukonkurrieren.

Besagte Partner, Südeuropa, das über seine Verhältnisse

lebte, aber auch Frankreich, das sich vorbildlich an das verein-


78 WirtSChaft regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen WirtSChaft 79

6 Erwerbstätige im Inland und geleistete Arbeitsstunden je Erwerbstätigen in Deutschland

9 BIP, Nettoerwerbseinkommen und Verbraucherpreise in Deutschland

Mill. erwerbstätige

41,50

41,00

Stunden

1.650

1.600

Index: 2000 = 100

125

40,50

40,00

1.550

120

39,50

39,00

1.500

1.450

115

38,50

38,00

1.400

geleistete Arbeitsstunden je erwerbstätigen

110

37,50

1991 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

1.350

erwerbstätige

105

Quelle: DeSTATIS; Institut für Arbeitsmarkt und Berufserforschung

7 BIP, Staatsverschuldung, private Vermögen, Steuereinnahmen in Deutschland

100

BIP

Verbraucherpreisindex

Index: 1999 = 100

150

95

2000 2002 2004 2006 2008 2010

nettoerwerbseinkommen

140

Quelle: DeSTATIS; Institut für Arbeitsmarkt und Berufserforschung

130

120

10 Masseneinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen in Deutschland

110

100

90

1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

BIP

gesamtverschuldung öffentlicher haushalte

geldvermögen der privaten haushalte

Steuereinnahmen aller öffentlichen haushalte

Ausgaben aller öffentlichen haushalte

Index 1991 = 100

200

8 Importe/Exporte Deutschlands in die Euro-Zone

Quelle: DeSTATIS; Institut für Arbeitsmarkt und Berufserforschung

175

% exporte % Importe

100

100

150

125

50

50

BIP

0

46,5%

7,6%

3,4%

42,6%

6,3%

4,3%

11,7%

9,5%

1995 2008

0

47,0%

8,6%

3,1%

39,1%

11,0%

1995 2008

5,8%

2,6%

7,9%

Italien

Spanien

Frankreich

eurozone

100

1991 1993 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011

Quelle: DeSTATIS; Institut für Arbeitsmarkt und Berufserforschung

Unternehmens- und Vermögenseinkommen

Masseneinkommen

Quelle: DeSTATIS; „export, Import, globalisierung Deutscher Außenhandel und Welthandel, 1990 bis 2008

barte Inflationsziel gehalten hat, sind immer weniger konkurrenzfähig

und häufen einen immer größeren Schuldenberg gegenüber

den Exportnationen auf. Eine der Fragen, die man sich in

Deutschland stellen müsste, ist: Wie können diese Auslandsschulden

überhaupt zurückbezahlt werden? Dazu müsste man,

dies reine Logik, diesen Ländern die Möglichkeit einräumen, im

Export wieder Anteile zu gewinnen und Überschüsse zu erwirtschaften.

Doch das fortgesetzte deutsche Lohndumping lässt ihnen

gar keine Möglichkeit. Denn wenn die Defizitländer Überschüsse

machen sollen, muss jemand anderes ein Defizit machen. Deutschland

etwa mehr importieren als exportieren? Unvorstellbar. Aber

wenn die Länder keine Chance erhalten, ihre volkswirtschaftlichen

Schulden zurückzuzahlen, heißt das de facto, dass ihnen

diese geschenkt werden. Darauf läuft das deutsche Wirtschaftsmodell

derzeit hinaus – dass man nichts von dem, was man sich

durch das Gürtel enger Schnallen erspart hat, wiedersieht. Führt

man diese Entwicklung gedanklich auf die Spitze, dann würde

Deutschland Frankreich letztlich von allen Märkten vertrieben

haben. Aber dann sind immer noch über 60 Millionen Franzosen

da, denen man dann das Geld geben müsste, damit sie deutsche

Waren bezahlen können, weil sie selbst nichts mehr produzieren.

Aktuell versucht die deutsche Politik, dieses ihr Wirtschaftsmodell

in ganz Europa zu implementieren. Also sparen und einen

engeren Gürtel für alle. Wem ist aber mit einer Lohnabwärtsspirale,

die damit in Gang gesetzt wird, gedient? Der angehäufte

Wettbewerbsnachteil innerhalb der EWU gegenüber Deutschland

lässt sich dadurch nicht ausgleichen, denn Deutschland macht ja

weiter wie bisher. Gleichzeitig würgt man die Binnennachfrage

ab – siehe die Entwicklung in Deutschland. Und versucht es die

Euro-Zone als Ganzes mit Lohndumping, wird der Euro aufwerten

und die angestrebte Exportsteigerung verpuffen. Wenn alle versuchen,

ihre Lohnstückkosten zu senken, gleicht das einem Wettrennen

zur Müllkippe, sprich in die Deflation – ein Teufelskreis,

aus dem Japan bereits seit zwei Jahrzehnten nicht herauskommt.

Wenn insbesondere Südeuropa keine Chance erhält, nachhaltig

wieder auf die Beine zu kommen und vor allem Deutschland

nicht einsieht, dass es in noch stärkerem Maße gegen das Inflationsziel

der EWU verstoßen hat und es seinen Kurs nicht korrigiert,

dann ist die Währungsunion existenziell bedroht. Sollte die

Euro-Zone tatsächlich zerbrechen, ist zumindest eines absehbar:

Die südeuropäischen Länder werden ihre neuen Währungen massiv

abwerten und die Rest-Währung um Deutschland herum wird

aufwerten. Dann ist nicht nur der deutsche Export über Nacht weg

(siehe Grafik 8), es gibt gleichzeitig auch keine Binnennachfrage,

die etwas auffangen kann. Bei dieser nicht unwahrscheinlichen

ökonomischen Katastrophe in Europa lassen sich die sozialen und

politischen Folgen kaum abschätzen. Das letzte Jahrhundert bietet

allerdings reichlich Anschauungsmaterial.

Ein Ausweg aus der aktuellen Sackgasse kann nur sein, die

Schieflage in der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der EWU wieder

zu korrigieren, ohne in eine deflationäre Sackgasse zu geraten.

Das verlangt vor allem in Deutschland ein Umdenken und


80 WirtSChaft regjo südniedeRSAChsen

Das Regional-Journal für Südniedersachsen

Göttingen Holzminden Northeim Osterode am Harz

Northeim Spezial

Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen

11.1 Individuelles Nettovermögen in Deutschland in % nach Dezilen, 2002 und 2007

7 6

0,4 0,4 1,3 1,2

2,8 2,8

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Dezil

61,1

57,9

19,9 19

11,8 11,1

2002

2007

11.2 Vermögensverteilung

innerhalb des 10. Dezils, 2007

10 Dezile = ^

100% nettovermögen

oberste 10% = ^ 66,6%

oberste 7,5% = ^ 61%

Quelle: SoeP, Berechnungen des DIW Berlin

oberste 2,5% = ^ 44,7

oberste 1% = ^ 35,8%

oberste 0,5% = ^ 31,2%

oberste 0,1% = ^ 22,5%

eine Auseinandersetzung mit der Entwicklung, an der man selbst

großen Anteil hat. Ein Vorschlag, den Heiner Flassbeck, Direktor

der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien bei

der UNCTAD, zusammen mit der Volkswirtin Friederike Spiecker

dazu erarbeitet hat, sieht vor, dass in Deutschland die Löhne über

einen sehr langen Zeitraum kontinuierlich deutlich stärker steigen

müssten als das Inflationsziel vorgibt. Gleichzeitig müssten

in Südeuropa die Löhne jedoch ebenfalls steigen, wenn auch nur

leicht, um nicht in eine Deflation zu rutschen. Legte man dieses

Angleichen der Lohnstückkosten auf zehn Jahre an, so würden

in diesem Zeitraum die deutschen Unternehmen sogar noch weiter

Marktanteile gewinnen, während es gleichzeitig eine deutliche

Binnenmarktbelebung gäbe, die Südeuropa wenigstens eine

Chance einräumte. Und erst, setzte man diesen Anpassungsprozess

für weitere zehn Jahre fort, könnten die Südeuropäer wieder

Marktanteile zurückgewinnen. Das Problem in der Euro-Zone

wächst seit zehn Jahren vor sich hin, eine kurzfristige Lösung

gibt es nicht.

Schaut man sich jedoch das gesellschaftliche K lima

in Deutschland an und vor allem auch die Ideologien in Politik

und Medien, scheinen starke Lohnerhöhungen völlig unrealistisch

zu sein. Auch an Aufklärung und Einsicht mangelt es:

Eine Umfrage unter regionalen Politikern, Volkswirtschaftlern

und Unternehmern bestätigt fast durch die Bank weg,

dass die skizzierten Zusammenhänge und Fehlentwicklungen

in der Euro-Zone überhaupt nicht erkannt werden. Aber

es bestehen immer Möglichkeiten. Es war massiver politischer

Druck, der den Flächentarifvertrag aufgelöst, den Niedriglohnsektor

(„Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“) ausgebaut

und enormen Druck auf Gewerkschaften ausgeübt hat. Das geht

auch andersrum – die ordnungspolitischen Instrumente gibt

es, wenn denn der Wille da wäre. Der allerdings setzt Erkenntnis

voraus. Das Problem der deutschen Handelsbilanzüberschüsse

wird jedenfalls international seit Jahren intensiv diskutiert.

Nur in Deutschland sucht man fast vergebens nach (selbst)kritischen

Perspektiven. Dabei tickt die Uhr auch hier.

Planet Northeim


egjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Editorial III

Den Ausschnitt wählen

Im Landkreis Northeim steckt nicht nur viel Geschichte,

auch über die Zukunft wird eifrig diskutiert.

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malt ein Künstler ein Portrait, so muss er sich für Farben und Malwerkzeuge

entscheiden. Er muss aber auch einen Ausschnitt wählen

und es schaffen, eine Person samt Wesenszüge auf eine zweidimensionale

Ebene zu projizieren. Wie portraitiert man aber einen

Landkreis? Welchen Ausschnitt wählt man? Genau dieser Herausforderung

stellt sich das RegJo in diesem Jahr. Den Anfang macht

der Landkreis Northeim, in dem nicht nur Puppenspieler, Kühe

und Adelsgeschlechter zu Hause sind, sondern auch mehrere weltweit

agierende Unternehmen. Das Traditionsunternehmen Wilvorst

ist ein solcher Global Player. Auch Archäologen prägen derzeit

das Alltagsbild, weil Funde am Harzhorn auf eine Schlacht

zwischen Römern und Germanen im 3. Jahrhundert hinweisen.

Doch nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigt man sich, auch

mit der Gegenwart und Zukunft. Da gibt es den Flecken Nörten-

Hardenberg, der sich um Leerstände in den Altdörfern kümmert.

Und währenddessen diskutiert man im Kreistag über eine Fusion

mit den Nachbarlandkreisen. Da kommt einiges zusammen.

Annegret Adam

Redaktion

Inhalt

X Lokalpatrioten und Grenzgänger Im breiten Tal zwischen Harz und

Solling gehen die Vorstellungen eines zukunftsfähigen Landkreises

Northeim mitunter weit auseinander.

„KWS und ich.

So entsteht Fortschritt.“

XXIV Die Global Player Der Landkreis Northeim ist Heimathafen zahlreicher

Unternehmen, die international agieren. Eine kleine Übersicht.

XXVIII Erweiterung der Gefechtszone 2008 erregte der Fund des

Römerschlachtfelds am Harzhorn weltweit Aufmerksamkeit. Seitdem

wächst das Fundareal und damit gleichzeitig das Tourismuspotenzial.

XXXIII Flecken mit Engagement Der Flecken Nörten-Hardenberg baut

Schulden ab, geht gleichzeitig gegen drohende Leerstände vor und

versucht besonders jüngere Familien zu unterstützen.

XXXIV Stich um Stich Der Global Player Wilvorst fertigt seit 1916 Herrenmode

und hat sich seitdem Stück für Stück zum Marktführer für

festliche Bekleidung entwickelt.

Forschung und Züchtung mit Weitblick entwickeln Lösungen

für das Leben von morgen. Dieser Herausforderung stellen

wir uns mit hohem Verantwortungsbewusstsein für Mensch

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Impressum. Herausgeber Polygo Verlag GmbH, Lotzestraße 29, 37083 Göttingen, Telefon:

0551-50 75 10, Fax 0551-50 75 1-50 Chefredaktion Sven Grünewald (redaktionsleitung@regjo.

de) Redaktion Annegret Adam, Volker Schönfeldt, Juliette Rahn, Katrin Langemann, Torben Andersen

Fotografie Marco Bühl, Landkreis Northeim, Golfclub Einbeck, Wolfgang Beisert, alto.

de New Media GmbH, Einbecker Senfmühle GmbH, Lindigkeit, Tina Beßler, Concerto Gandersheim

e.V., HMN Gewerbe- und Industriebau GmbH & Co. KG, Braunschweiger Landesmuseum,

Bajohr & Micheletti, Annegret Adam, Einbecker Brauhaus AG, Gräflicher Landsitz

Hardenberg, KWS Saat AG, THIMM Verpackung GmbH + Co. KG , Hahnemühle, Piller Industrieventilatoren

GmbH, Thomas Deutschmann/NLD, Thorsten Schwarz, Petra Löhne/Landkreis

Northeim, Flecken Nörten-Hardenberg, Wilvorst Herrenmoden GmbH, Landesregierung

Niedersachsen Anzeigen John D. Swenson, Leitung (swenson@regjo.de), Dennis Aschoff, Viktoria

Siegfried Geschäftsführung Thomas Wirth (wirth@polygo.de) Art Direktion Ines Erdmann

Layout Melanie Baars, Viktoria Siegfried

RegJo bei Facebook: www.facebook.com/Suedniedersachsen


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Hannes Joachim

Synofzik

Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Tätigkeitsschwerpunkte:

· Baurecht

· Grundstücksrecht

· Sozialrecht

· Kommunalabgabenrecht

· Wirtschaftsrecht

Rechtsanwaltskanzlei Synofzik

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland

OT Niedernjesa

Tel.: 0 55 09 / 92 47 98 0

Fax: 0 55 09 / 92 47 98 8

kanzlei@synofzik.de

regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL GruSSWort V

Großräumigeres Denken

Der Landkreis Northeim

kann sich sehen lassen. Er

ist attraktiv und hält viele

bekannte, aber auch weniger

bekannte „Schätze“

bereit. Das Gebiet zwischen

Harz und Weser im südlichen

Niedersachsen überzeugt

durch herrliche Landschaften,

schöne Städte und

Gemeinden; leistungstarke

Wirtschaftsbetriebe und ein

intaktes Gemeinwesen.

Eine große, wenn

nicht die größte Herausforderung

wird in der nahen

Zukunft der Umgang mit

den Auswirkungen des

demografischen Wandels

sein. Eine Situiation, der sich alle Akteure in Südniedersachsen

stellen müssen. So nimmt gerade auch die Schulpolitik einen

Schwerpunkt auf Kreisebene ein. Es war und ist den Verantwortlichen

ein vordringliches Anliegen, für unsere Kinder und Jugendlichen

eine intakte und attraktive Bildungslandschaft zu schaffen

und zu erhalten. Dass dies nicht an den Schultoren aufhört,

haben gerade auch die Unternehmen in jüngster Zeit erkannt und

sind Kooperationen mit den Schulen vor Ort, die so genanten Bildungspartnerschaften,

eingegangen. Ein Modell, davon bin ich

überzeugt, von dem letzlich alle Seiten profitieren.

Aber auch die Verwaltung wird nicht umhin kommen, sich

in naher Zukunft neu aufzustellen. Das Schlagwort „Fusion“ ist

derzeit in aller Munde und sorgt je nach Sichtweise für unterschiedliche

Reaktionen. Genau wie wir in anderen Bereichen neue

Wege finden und gehen, werden wir auch die Verwaltung auf diese

neuen Wege einschwenken müssen. Dies scheint umso mehr erforderlich,

als die Herausforderungen nicht an den Kreisgrenzen

haltmachen und Südniedersachsen insgesamt fordern. Ein großräumigeres

Denken und das Bestreben nach einer gemeinsamen

Zukunft macht daher unbedingt Sinn. Insbesondere dann, wenn

es uns wichtig ist, dass wir auf Landes- und Bundesebene künftig

verstärkt Gehör finden wollen. Die Leserinnen und Lesern des

RegJo Südniedersachsen brauche ich von dieser Idee sicher nicht

überzeugen, denn dieser Ansatz ist längst bekannt und wird nicht

nur akzeptiert, sondern gelebt. Eine Herausforderung bleibt die

Umsetzung allemal, die uns aber der Wirtschaftsraum Südniedersachsen

mehr als Wert sein sollte.

Northeim, im April 2012

Michael Wickmann

Landrat des Landkreises Northeim


VI Magazin NoRTheIM SpeZIAL regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Magazin VII

G o L F

L e b e n S M I T T e l h a n d e l

W I R T S C h A F T S F Ö R D e R U n g

B i e r K o o p e R AT I o n

Abschlag

Rote Emma und Blauer Schwede

Richtig in Szene setzen

Bockbiersenf

Der Golf- und Countryclub Leinetal Einbeck

erweitert seinen Golfplatz.

Der Fruchthof Northeim präsentierte seine Kartoffel-Raritäten auf dem CF-Gastro-

Branchentreff 2012 in Berlin und stieß dabei auf großes Interesse bei Gastronomen.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim möchte mit dem Projekt „Spotlight“

angehende Azubis verstärkt auf die Unternehmen der Region aufmerksam machen.

Die Einbecker Senfmühle und Einbecker

Brauhaus AG kreieren Bockbiersenf.

Um sechs auf künftig 18 Bahnen erweitert

der Golf- und Countryclub Leinetal Einbeck

seinen Platz zwischen Einbeck und

Immensen. Der Bebauungsplan ist fertiggestellt

und von den städtischen Gremien

verabschiedet worden. Die Arbeiten haben

bereits begonnen. Wenn alles gut läuft,

kann die Clubmeisterschaft 2012 Anfang

September auf dem neuen Course ausgerichtet

werden.

Für die Planung der Bahnen konnte

der Golfplatzarchitekt David Krause

gewonnen werden. Das Team des gebürtigen

Kanadiers erweiterte unter anderem

das Golfresort des Golf Club Hardenberg

um den Niedersachsen Course. Zur Zeit

zählen neun von ihm konzipierte Plätze zu

den TOP 50 in Deutschland.

Der seit 1997 existierende Golfpark

des Golfclub Einbeck soll sich zu einem

Platz entwickeln, der für Mitglieder und

Gäste sportliche Herausforderungen, aber

auch Entspannung bietet. Ebenfalls neu ist

ein Anbau am Clubhaus, dem gemütlichen

Golf-Stüberl, in dem jetzt Sekretariat und

Umkleideräume untergebracht sind. VS

Weitere Informationen stehen unter

www.golfclub-einbeck.de bereit

Welche Trends und Herausforderung gibt

es in der Gastronomie? Wie funktioniert

die Systemgastronomie? Was bietet heutzutage

ein Frischelieferant? Antworten auf

diese Fragen lieferte der CF-Gastro-Branchentreff

„Kopfsalat“ im März 2012 in Berlin.

An 50 Ständen stellten sich Fruchtgroßhändler

und Convenience-Anbieter

vor. Der Fruchthof Northeim präsentierte

an seinem Stand „alte“ Kartoffelsorten –

ein Trend in der ambitionierten Gastronomie.

Die rotschalige „Rote Emma“, die

blaufleischige Sorte „Blauer Schwede“ oder

die würzigen „Bamberger Hörnchen“ bringen

Abwechslung auf die Speisekarte – aber

auch in das Angebot des Lebensmitteleinzelhandels.

„Kunden aus Südniedersachsen

und Nordhessen waren unserer Einladung

gefolgt und besuchten unseren Stand

auf der Messe“, so Peter Ewerlin, Marketing-

und Vertriebsleiter vom Fruchthof, der

ein wachsendes Interesse an den Kartoffel-

Raritäten spürt.

Der Fruchthof Northeim, ein mittelständisches

Unternehmen, hatte vergangenes

Jahr seine Frischelogistik im Gebiet der

Weitere Informationen zum Fruchthof Northeim erhalten Sie im Internet

unter www.fruchthof-northeim.de

Metropolregion Hannover-Braunschweig-

Göttingen-Wolfsburg sowie Ostwestfalen-

Lippe intensiviert. Das Absatzgebiet reicht

derzeit von Hamm/Westfalen bis Leipzig

und von Hamburg bis Fulda. Die Dienstleistungen

und Sortimente sind auf die

Wünsche von Gastronomen sowie Großverbrauchern

in Krankenhausküchen, Gastronomie-Ketten

oder Betriebskantinen ausgerichtet.

„Sie alle setzen hohe Maßstäbe in

puncto Qualität, Produktsicherheit und Lieferbereitschaft

und wollen maßgeschneiderte

Branchenlösungen aus einer Hand“,

berichtet Peter Ewerlin.

Als Spezialist für frisches Obst und

Gemüse, Kartoffeln, Convenience-Produkte

und Bio-Sortimente arbeitet der Fruchthof

direkt mit regionalen, nationalen wie internationalen

Erzeugern zusammen und kann

dadurch Betriebe saisonunabhängig beliefern.

„Mit unseren vorverarbeiteten Produkten

wie ReadyCuts oder Schälkartoffeln

gewinnen Küchenleiter zudem Zeit für

die Zubereitung anderer Produkte“, ergänzt

Christoph Schreinecke, Außendienst- und

Produkt-Manager des Unternehmens. VS

Geburtenrückgänge und Abwanderungen:

Viele Unternehmen des Landkreises Northeim

sorgen sich um ihren Nachwuchs.

Dabei wissen viele junge Menschen zum

Teil gar nicht vom vielfältigen Angebot an

Unternehmen und Ausbildungsberufen

ihrer Region. Die Wirtschaftsförderung des

Landkreises Northeim hat sich diesem Problem

angenommen und in Zusammenarbeit

mit der Bundesagentur für Arbeit und

der Sparkasse Einbeck das Projekt „Spotlight“

ins Leben gerufen. Dieses ermöglicht

es Unternehmen sich mit für diesen Zweck

gedrehten Unternehmensfilmen bei potenziellen

Auszubildenden in Szene zu setzen.

Ziel sei es, die Ausbildungskräfte aus der

Region für eine berufliche Zukunft in der

Region zu gewinnen.

In den Kurzfilmen wird das Unternehmen

unter anderem von einem Auszubildenden

des Unternehmens vorgestellt, der

in einem „Azubi-Rundgang“ Jobprofil und

Arbeitgeber erklärt. Auf diesem Weg soll

das Interesse von Schülern gefördert werden.

Schüler ab der achten Klasse werden

dann im Rahmen der schulischen Berufsberatung

auf die Internetseiten gelotst, auf

denen die Filme voraussichtlich ab September

2012 zu sehen sein werden.

Mehr als 50 Firmen haben bereits über

130 Aufträge für einen Filmdreh erteilt.

Eines von ihnen ist die alto.de New Media

GmbH aus Einbeck-Salzderhelden. „Besonders

gut daran gefällt mir die Idee, dass von

Gleichaltrigen zu Gleichaltrigen kommuniziert

wird und gleichzeitig Berufsbilder

transparenter gemacht werden“, erklärt

Mark-Oliver Müller, Geschäftsführer der

Werbeagentur. Das im Jahr 2000 gegründete

Unternehmen bietet neben einer Ausbildung

zum Mediengestalter, welche in

der Regel stark nachgefragt wird, auch die

Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung.

Hier fällt das Interesse

allerdings meist zu gering aus, so dass nicht

immer alle Ausbildungsplätze besetzt werden

können. Deshalb möchte die alto.de

New Media GmbH stärker für diesen Beruf

werben. Vom Projekt „Spotlight“ ist Müller

schon jetzt begeistert: „Ich finde es gut,

dass sich die Wirtschaftsförderung auch um

dieses Thema kümmert.“

AA

Interessierte Unternehmen aus dem Landkreis Northeim können sich an Herrn Stefan Wolfgang

unter Tel. 05551-91499-12 oder per E-Mail: swolfgang@landkreis-northeim.de wenden.

Nach Bier schmeckt der Bockbiersenf nicht.

Die neueste Kreation aus dem Hause der

Einbecker Senfmühle besticht durch eine

vollmundige Malzwürze und einen zarten

Honigschmelz. Im Senf sind die bockbierspezifischen

Zutaten wie Spezial-Malz und

Hopfen, aber natürlich kein Alkohol. Die

Idee ist schon älter, aber im Dezember 2011

wurden die Versuche ernsthafter, aus Bier

und Senf ein neues Einbecker Produkt zu

kreieren. Mit Braumeister Peter Rettberg

hatten die drei Senfmüller Siegfried Kappey,

Rainer Koch und Bodo Rengshausen-

Fischbach einen Kenner an ihrer Seite.

Entscheidende Zutat ist Bockbierwürze

vor der Vergärung. Hinzu kommen

Senf, Apfelessig, Honig, Salz und Pfeffer im

richtigen Mengenverhältnis. Und weil die

Einbecker Brauhaus AG die Bockbierwürze

nur in einer Menge produzieren kann,

die für die Einbecker Senfmühle deutlich

zu groß zur Verarbeitung gewesen wäre,

brauchten die Senfmüller einen weiteren

Partner. Rainer Schinkel, früher beim Göttinger

Brauhaus beschäftigt, hat in Witzenhausen

seine eigene kleine Brauerei. „Und

diese kann genau die Menge Bockbierwürze

herstellen, die wir benötigen“, sagt

Kappey.

VS

Bildnachweis: Golfclub Einbeck, Wolfgang Beisert

Bildnachweis: alto.de New Media GmbH, Einbecker Senfmühle GmbH


VIII Magazin NoRTheIM SpeZIAL regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Magazin IX

r e c h t

E i n K A U F e n

B I L D U n g

K U LT U R

B A U g e w e R B e

Silberbarren, vor 1382

Traditionell

Die Kanzlei Lindigkeit Werder Mertens

eröffnet eine neue Zweigstelle in Uslar.

Die Kanzlei Lindigkeit Werder Mertens ist

eine auf zivil- und wirtschaftsrechtliche

Mandate spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei.

Im Team arbeiten vier Rechtsanwälte,

von denen zwei zugleich Notare sind. Alle

Rechtsanwälte haben sich auf unterschiedliche

Rechtsgebiete spezialisiert: Mark Lindigkeit

ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und

Handels- und Gesellschaftsrecht, Christoph

Mertens ist Fachanwalt für Familienrecht

und Bau- und Architektenrecht.

Die Kanzlei verfügt über umfangreiche

elektronische juristische Recherchemöglichkeiten

und kann daher auch komplexe

Rechtsfragen schnell und umfassend

klären. Neben den vier Rechtsanwälten

beschäftigt die Kanzlei elf Mitarbeiter. Die

Kanzlei hat bereits seit Jahren Standorte in

Moringen und Göttingen. Jetzt wurde auch

in Uslar eine Zweigstelle eröffnet. Somit

können auch die Mandanten im Solling

unmittelbar betreut werden. Die Kanzlei

versteht sich im Sinne traditioneller Hausanwälte,

die ihre Mandanten über viele

Jahre und gegebenenfalls auch Generationen

betreut.

VS

Weitere Informationen zur Kanzlei unter

www.lindigkeit-partner.de

Reaktivierung

Das City-Center Northeim entwickelt

eine neue, attraktivere Strukur.

Um nach außen an Attraktivität zu gewinnen,

arbeitet das City-Center Northeim derzeit

an einer neuen Center-Struktur. Eine

bessere Mischung aus nachgefragtem Einzelhandel,

Dienstleistung und Gastronomie

soll für eine Imageaufwertung sorgen.

Dazu gehören große Modehäuser, ebenso

wie kleinere Fachbetriebe und ein großer

Schlemmerbereich mit marktfrischen Spezialitäten.

Zahlreiche Neuansiedlungen und

Umstrukturierungen wurden bereits vorgenommen.

Weitere freie Verkaufsflächen stehen

zur Verfügung.

Ein umfassendes Konzept für das neue

City-Center wird derzeit vom Centermanagement

erarbeitet. „Auch die Zusammenarbeit

mit den einzelnen Ladenbesitzern

möchten wir ausbauen. Schließlich

verfolgen wir alle ein gemeinsames Ziel:

Das Center positiv nach außen zu präsentieren“,

erklärt Tina Beßler, Marketingleiterin

des City-Center Northeims.

Das 1973 auf dem Grund des Klosters

St. Blasien zwischen Münsterplatz und

Marktplatz errichtete City-Center Northeim

verfügt auf zwei Ebenen über helle Verkaufsflächen

mit einer Größe von 16.500

Quadratmetern. Derzeit präsentieren sich

etwa 40 Fachgeschäfte im Center. AA

Verzahnt

Niedersachsen und Landkreis Northeim

unterzeichnen Bildungsvereinbarung.

Niedersachsens Kultusminister Bernd

Althusmann und die Bildungsregion Göttingen,

zu der die Landkreise Göttingen,

Osterode und Northeim gehören, unterzeichneten

Ende April 2012 eine Grundsatzvereinbarung,

in der neue Formen der

Zusammenarbeit in Sachen Bildung angestrebt

werden.

Für die Bildungsregion Göttingen

setzte Northeims Landrat Michael Wickmann

als stellvertretender Vorstandsvorsitzender

des Regionalverbandes Südniedersachsen

seine Unterschrift unter das

Dokument. Seit 2007 betreibt der Verband

die „Bildungsregion Göttingen“.

Althusmann unterzeichnete mit allen

drei Landräten jeweils eine Grundsatzvereinbarung.

Mit Landrat Wickmann vereinbarte

der Minister „Kooperationen zu stiften

und Akzeptanz für die Überschreitung

von Fach- und Systemgrenzen zu fördern.“

Beide Partner machten deutlich, dass es bei

der Aufteilung zwischen Zuständigkeit des

Landes für Bildung und den kommunalen

Aufgaben von Landkreisen und Städten

sowie Gemeinden bleiben solle. Bildung,

Ausbildung und Weiterbildung sollten aber

stärker verzahnt und innovative Projekte

umgesetzt werden.

VS

Bach bis Mozart

Die Gandersheimer Dommusiken vor den

Domfestspielen 2012.

Werke von Schütz, Byrd, Schein, Bach,

Kuhnau, Lachner und Reger bringt die

Capella Vocale Gandersheim am Sonntag,

10. Juni 2012, um 18 Uhr in der Stiftskirche

zu Gehör: In diesem Konzert – einem von

drei anlässlich des 30-jährigen Gründungsjubiläums

– wird die Capella ein Programm

singen, mit dem sie im Juli eine Konzertreise

nach Bayern unternimmt.

Das diesjährige Festspielkonzertprogramm

der Dommusiken widmet sich drei

bedeutenden Werken Mozarts. Die Konzerte

finden am Sonnabend, 30. Juni 2012,

um 17 Uhr sowie am Sonntag, 1. Juli 2012,

um 18 Uhr in der Stiftskirche Bad Gandersheim

statt. Einleitend erklingt die große

C-Dur Symphonie KV 551, Mozarts letztes

(1788) komponiertes symphonisches,

später als Jupiter-Symphonie bezeichnetes

Werk. Die berühmte konzertante Motette

„Exsultate Jubilate“ für Sopran und Orchester

wird von Magdalene Harer gesungen.

Abschließend erklingt Mozarts „Krönungsmesse“

mit der Gandersheimer Domkantorei

und der Kolumbianisch-Deutschen

Orchester-Akademie.

VS

Karten unter www.dommusiken.de oder

telefonisch unter 05382 / 98 16 12

Die Erfahrenen

HMN Bau Northeim baut und saniert im

Landkreis Northeim und Umgebung.

Ob Breckle-Firmengebäude, das Hotel Freigeist

in Northeim oder auch das Evangelische

Internat Dassel: Sie alle wurden gebaut

durch die HMN Gewerbe- und Industriebau

GmbH & Co. KG aus Northeim. Seit

22 Jahren baut und saniert das Unternehmen,

das derzeit 41 Mitarbeiter beschäftigt,

in sämtlichen Dimensionen und ist Hauptauftragnehmer

namhafter Firmen sowie

kommunaler Einrichtungen des Landkreises

Northeim und des Umlandes. So ist das

Unternehmen zum Beispiel auch seit vier

Jahren am Umbau des Weender Krankenhauses

beteiligt. Bei größeren Projekten

stehen der HMN Bau Northeim regionale

Firmen als Partner zur Seite.

Das Leistungsspektrum des Unternehmens

umfasst Ausführungen im gesamten

Hochbau, Tiefbau- sowie Fertigbaubereich.

Dazu zählen Erd-, Beton-, Stahlbeton- und

Maurerarbeiten, aber auch die Übernahme

von Generalunternehmerleistungen sowie

Bausanierungen. Geleitet wird das Unternehmen

durch drei Geschäftsführer, die

insgesamt 80 Jahre Berufserfahrung vorweisen

können.

AA

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.hmn-bau-northeim.de

Heimatmuseum Northeim

Das Heimatmuseum Northeim ist in

dem beeindruckenden Fachwerkhaus

St. Spiritus, dem alten Northeimer

Hospital, untergebracht. Das Museum

beherbergt mit dem Höckelheimer

Münzschatz den größten erhaltenen

Münzfund Norddeutschlands. Über

17.000 mittelalterliche Silbermünzen

werden im historischen Kellergewölbe

des Heimatmuseums in einer attraktiven

Ausstellung präsentiert.

Die Schwerpunkte der Dauerausstellung

befassen sich mit den Grafen

von Northeim, dem Kloster St. Blasien,

der Rats- und Verfassungsgeschichte

sowie dem Handwerk und den Gilden.

Eine weitere Attraktion beim Gang

durch die Northeimer Geschichte

ist die Eisenbahngeschichte, die die

Stadt als Verkehrsknotenpunkt ab 1854

mit einer funktionsfähigen und

für Besucher benutzbaren Modelleisenbahn

zeigt.

Kleinen Besuchern hilft der Museumsführer

für Kinder „Mit der Maus durchs

Haus“ beim Entdecken des Museums.

Im, dem Museum gegenüber liegenden,

Reddersen-Haus wird mit dem

Original-Inventar der Familie Reddersen

die bürgerliche Wohnkultur einer

Ackerbürgerfamilie um 1890 dargestellt.

Zudem präsentiert das Museum

wechselnde Sonderausstellungen. Bis

zum 1. Juli 2012 „Herzogin Elisabeth

von Braunschweig-Lüneburg und die

Reformation in Northeim durch Antonius

Corvinus“. Ab dem 30. August ist

dann die „Northeimer Kinogeschichte

und eine ,Traumfabrik‘ in Göttingen –

Aspekte zur Geschichte des Kinos in

Südniedersachsen“ zu sehen.

Kontakt:

Heimatmuseum, Am Münster 32/33, 37154 Northeim,

Telefon 05551/65060, Telefax 05551/65060

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 12 Uhr

Dienstag, Donnerstag und Freitag: 14 bis 17 Uhr

Für Schulklassen und Gruppen auch nach Vereinbarung.

Bildnachweise: Lindigkeit, Beßler, Landesregierung Niedersachsen

Bildnachweise: Concerto Gandersheim e.V., HMN Gewerbe- und Industriebau GmbH & Co. KG,

Braunschweiger Landesmuseum


X Land & uMWelt NoRTheIM SpeZIAL regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Land & uMWelt XI

Lokalpatrioten und Grenzgänger

Im breiten Tal zwischen Harz und Solling stellt man sich auf nahende und zum Teil bereits spürbare Veränderungen

ein. Die Vorstellungen eines zukunftsfähigen Landkreises Northeim sind dabei mitunter sehr verschieden.


XII Land & uMWelt NoRTheIM SpeZIAL regjo südniedeRSAChsen regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Land & uMWelt XIII

Die Northeimer Seenplatte, die am 23. und 24. Juni 2012 Austragungsort

der Northeimer Segeltage 2012 ist, bildet ein beliebtes Naherholungsgebiet

nahe der Kreisstadt sowie der Autobahn 7.


XIV Land & uMWelt NoRTheIM SpeZIAL regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Land & uMWelt XV

Text: Annegret Adam Fotografie: Marco Bühl

Lothar Baumelt will sie nicht. Auch Rainer Lutter

ist skeptisch. Eine Fusion des Landkreises Northeim

mit den Nachbarn Göttingen und Osterode sei keine

Lösung auf Dauer, sagen die beiden über 60-Jährigen.

Auch das vom Land Niedersachsen versprochene

Geld wird die strukturellen Probleme ihrer Meinung

nach nicht dauerhaft beseitigen können. Das Hauptproblem,

die chronische finanzielle Unterversorgung der

Kreise und Kommunen durch Bund und Land, bliebe

davon unberührt. Diese sei aber Ursache für den eingeschränkten

Handlungsspielraum.

Seit 2006 sitzt Rainer Lutter im Stadtrat von Hardegsen,

Lothar Baumelt im Northeimer Kreistag. Die

beiden Parteilosen wollen sich besonders für kommunale

Anliegen und Bedürfnisse in ihrer Heimat einsetzen,

Rainer Lutter zum Beispiel für die Sanierung der

Burg Hardeg. Oder auch für eine dezentrale Energieversorgung

mit erdverlegten Starkstromleitungen, die im

Zuge des Netzausbaus quer durch den Landkreis Northeim

verlaufen sollen. Auch eine attraktive Gestaltung

der Gemeinden liegt ihnen am Herzen. „Zum Beispiel

sind Investitionen in den Ausbau eines flächendeckenden

schnellen Internets notwendig, um besonders ländliche

Gebiete attraktiver zu machen“, so Lutter, seines

Zeichens Fotograf und Gartengestalter aus Lichtenborn,

der sich als eine Art „linker Grüner“ versteht, aber nie

einer Partei beitreten wollte.

Um für diese Interessen bei den Kommunalwahlen

2011 anzutreten, haben Baumelt und Lutter die

Wählergemeinschaften „Northeim 21“ und „Hardegsen

21“ mitgegründet. Die Namen wurden in Anlehnung

an „Stuttgart 21“ und an die 1992 in Rio de Janeiro

geschlossene Vereinbarung „Agenda 21“ gewählt. In

dieser wird eine nachhaltige Wirtschafts-, Sozial-,

Umwelt- und Energiepolitik angestrebt, die die Bedürfnisse

der heutigen Generation befriedigen soll, ohne

die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen.

Baumelt und Lutter liegen im bundesweiten Trend.

Vermehrt treten Bürgerinitiativen und freie Wählergemeinschaften

an, weil sie ihre Interessen und Bedürfnisse

nicht mehr von den etablierten Parteien berücksichtigt

sehen.

Das Mittelzentrum Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten

Brautradition als Bierstadt bekannt und

mit rund 166 Quadratkilometern sogar flächenmäßig

die größte Stadt in Südniedersachsen. Durch

eine Fusion mit der Stadt Kreiensen wird sich Einbeck

ab dem 1. Januar 2013 zudem noch vergrößern.

Eine attraktive Gestaltung der Gemeinden liegt

Lothar Baumelt und Rainer Lutter am Herzen.

Lutter und Baumelt setzen sich aber auch für den

Erhalt Northeims als eigenständigen Landkreis ein.

Dass sich zwar etwas ändern muss, ist ihrer Meinung

nach ganz offensichtlich, aber dies würde nicht durch


egjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Land & uMWelt XVII

In der Kreisstadt Northeim wird über die Zukunft des Landkreises entschieden. Landrat Michael Wickmann ist sich sicher:

Nur gemeinsam mit Osterode und Göttingen können die bevorstehenden Herausforderungen der Region bewältigt werden.

eine Kreisfusion erreicht werden. Denn die Lösung des

Problems liege nicht mehr in der Hand des Kreistages. Die

Vertreter von Northeim 21 fordern für die verschuldeten

Kreise, Städte und Gemeinden einen Schulden-Fonds, der

wie eine „Bad Bank“ die Verbindlichkeiten der Kommunen

übernehmen soll. Damit reichen sie die Verantwortung

vor allem weiter an Land und Bund. Zudem sei das im

Falle einer Fusion versprochene Geld vom Land an Sparmaßnahmen

gekoppelt, die dann auch umgesetzt werden

müssen. Besonders aber lehnen Baumelt und seine Kollegen

von „Northeim 21“ eine Fusion im Hau-Ruck-Verfahren

ab. Vielmehr soll auch der Bürger in den Entscheidungsprozess

mit eingebunden werden. Sie planen deshalb

ein Bürgerbegehren und wollen eigene Vorschläge zur Verbesserung

der Arbeits- und Lebensbedingungen in Südniedersachsen

erarbeiten. Dafür sollen auch die Bürger direkt

befragt werden.

Auch der Bürger soll bei der Entscheidung über die

Zukunft des Landkreises eingebunden werden.

Viel ländliche Fläche, 1.267 Quadratkilometer um genau zu

sein, mit einem Wechselspiel aus Flusstälern, Hügellandschaften

und kleinen bewaldeten Höhenzügen wie dem

Solling, dafür steht der Landkreis Northeim. In diesem

Raum zwischen Solling und Harz, zwischen Hildesheim

und Göttingen, liegen zwölf Gemeinden, darunter die beiden

Mittelzentren Einbeck und Northeim. Der Landkreis

Northeim steht für die jährlich weit über 30.000 Besucher

anlockenden Hardenberger Burgturniere und für die nicht

minder bekannten Bad Gandersheimer Domfestspiele, dem

größten Freilichttheater Niedersachsens. Der Landkreis

Northeim steht aber auch für ein Haushaltsloch, das Ende

2012 etwa 173,5 Millionen Euro umfassen wird. Höchste

Zeit zu handeln. Dabei ist sich Landrat Michael Wickmann

sicher: Zukunftsfähig wird die Region nur durch

eine Fusion mit Osterode und Göttingen zu einem Großkreis.

Dann könnten gemeinsame Kräfte gebündelt und

Synergieeffekte erzielt werden. Viel zu lang hätte man

mehr gegeneinander gearbeitet, als voneinander profitiert.

„So können wir uns weder im Land Niedersachsen noch

auf Bundesebene positiv darstellen. Was zur Folge hat,

dass Fördermittel den südniedersächsischen Raum nicht

erreicht haben“, sagt Wickmann, der seit 2001 im Amt ist

und aus dem Hardegsener Ortsteil Hevensen stammt.

Die Probleme in der Region sind nach Ansicht Wickmanns

so akut, dass es vor allem um die Aufrechterhaltung

benötigter Infrastrukturen, insbesondere im ländlichdörflichen

Bereich, gehen muss. So sei es auch in Sachen

Wirtschaftsförderung primäres Ziel, nicht um jeden Preis

neue Unternehmen anzusiedeln, sondern vielmehr die

erfolgreich tätigen zu halten. Seit Jahrzehnten sind Global

Player wie Thimm und Wilvorst im Landkreis Northeim

zu Hause. Daneben gibt es vor allem eine Vielzahl

kleinerer und mittlerer Unternehmen. Durch Vernetzungen,

wie dem seit 2010 ausgerichteten Unternehmerfrühstück,

soll die regionale Wirtschaft in Austausch treten

und so mehr voneinander profitieren. Doch drohende Probleme

wie der Fachkräftemangel lassen sich nicht allein

bewältigen. Aus diesem Grund ist der Landkreis seit vier


Die Burg Hardenberg ist heute nur noch Ruine einer ehemaligen Felsenburg, die vor über 1.000 Jahren durch das Erzbistum

Mainz gegründet wurde. Seit 1287 ist sie im Besitz der Grafen von Hardenberg, die die Geschichte der Burg weitertragen.

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Jahren Teil der „Bildungsregion Göttingen“, einer Initiative

des Regionalverbandes Südniedersachsen, mit deren

Hilfe Unternehmen und Schulen der Landkreise Göttingen,

Northeim, Osterode sowie der Stadt Göttingen kooperieren

und unter anderem Lernpartnerschaften zwischen

Schulen und Unternehmen etablieren. Seit 2011 gibt es so

zum Beispiel eine Kooperation zwischen der Löns-Realschule

in Einbeck und der KWS Saat AG, dem mit 1.000

Mitarbeitern zweitgrößten Unternehmen im Landkreis.

Denn Nachwuchsprobleme sind besonders in einer ländlichen

Region wie Northeim ein großes Problem: Bis 2030

wird es im Landkreis einen Bevölkerungsschwund von

etwa 23 Prozent geben, gleichzeitig sinkt besonders die

Zahl der jungen Erwachsenen, während die Zahl der Älteren

steigt.

Auch in den Berufsbildenden Schulen hat man verstanden,

dass bestimmte Entwicklungen nicht wegzureden

sind. „Wir bemerken eine steigende Nachfrage von

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter weiterqualifizieren

wollen. Diese Nachfrage können wir nutzen“, erklärt Dirk

Kowallick, Schulleiter der BBS 1 Northeim. „Das geht dann

natürlich nicht allein, sondern muss in Kooperation mit

privaten Bildungsträgern geschehen.“ Zudem versucht die

Schule bei den Unternehmen in Erfahrung zu bringen,

welche Qualifikationen sie von Berufseinsteigern erwarten

und so das eigene Angebot entsprechend auszurichten.

Stolz ist man zum Beispiel über die Zusatzausbildung zum

Chinakaufmann, einem absoluten Novum in der Region.

Veränderungen, ausgelöst durch den demografischen Wandel

und durch eine mögliche Kommunalreform, sieht

Kowallick aber entspannt entgegen. Vor neuen Herausforderungen

fürchtet sich der ehemalige Dezernent der Landesschulbehörde

Niedersachsen nicht. Vorrangiges Ziel

sollte es aber seiner Meinung nach sein, die Struktur der

heutigen elf Berufsbildenden Schulen aller Kreise und Bildungsangebote

so lang wie möglich aufrechtzuerhalten.

Erst wenn Schülerzahlen signifikant sinken, müsse gehandelt

werden. Diese Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen

und darauf reagieren, sei seiner Ansicht nach aber wichtig

für das Behaupten eines Standortes.

Mit derzeit 14 Biogasanlagen im Kreis besteht im landesweiten

Vergleich noch Nachholbedarf.

Nicht nur die Schulen stellen sich auf Veränderungen ein,

auch auf den Feldern will man sich die Chancen der Zeit

zunutze machen. So bietet die Energiewende Northeims

Landwirtschaft zum Beispiel die Möglichkeit, durch die

Errichtung von Biogasanlagen oder Biomassekraftwerke

ein zweites Standbein aufzubauen. Dennoch besteht mit

derzeit 14 Biogasanlagen im landesweiten Vergleich noch

Nachholbedarf. Zumindest konnte aber durch die Errichtung

der Biomasseverwertungsanlage Leinetal das alte

Zementwerk in Hardegsen neu belebt und damit Leerstand

vermieden werden.

Neben den demografischen Aspekten leidet Northeims

Wirtschaft aber nicht zuletzt an einem Mangel an Wissenschaftseinrichtungen

– einzige Ausnahme ist das Max-


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Erleben Sie eine Ausstellung im Wandel:

Archäolgie in Stadt und Region

20. Mai 2012

10.00-14.00 Uhr

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Fax: 0551 / 400-3135 | info@museumsverbund.de

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Das Bioenergiezentrum

Leinetal

in Hardegsen

betreibt auf

dem Gelände

des ehemaligen

Zementwerks ein

Biobrennstoffwerk

zur Produktion

von Holzpellets,

Holzbriketts

und Industrie-

Brennstoffen mit

einer Jahresproduktion

von ca.

60.000 Tonnen.

Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Lindau, das

aber voraussichtlich 2014 nach Göttingen zieht. Hier könnten

durch engere Kooperationen mit Forschungseinrichtungen

der Stadt Göttingen Synergieeffekte, wie sie sich

der Landrat verspricht, tatsächlich genutzt werden.

Dabei ist der Landkreis schon seit längerem auf

Kooperationen angewiesen. Auch im Tourismus ist dies

der Fall. Während vor der deutschen Wiedervereinigung

die Gegend um Northeim noch als Reiseziel

für Westberliner glänzen konnte, bildet sie heute

trotz grüner Wälder, alter Burgen, Schlösser sowie historischer

Stätten wie dem Römerschlachtfeld am Harzhorn

keine eigenständige touristische Destination zwischen

Harz und Weserbergland. „Der Landkreis Northeim

hat jedoch kleinräumig einiges anzubieten. Unser

Ziel ist es deshalb, die eigenen Potenziale als Ergänzung

zu Harz und Weserbergland zu nutzen. Dafür kooperieren

wir zum Teil mit den Tourismusverbänden und -organisationen

anderer Landkreise“, erklärt Regine Albert

vom Regionalmanagement Harzweserland. Kooperationen

ergeben sich innerhalb konkreter Räume

wie der Solling-Vogler-Region, die neben Burgen

und Schlösser auch ausgedehnte Wälder, sanfte Wiesentäler,

klare Bäche und urtümliche Moore beherbergt.

In diesem Raum entwickeln und vermarkten Kommunen

der Landkreise Northeim, Holzminden und Kassel

gemeinsame Angebote wie Mountainbiking im Hochsolling

sowie Wander- oder Radtouren. Weitere Beispiele

für Kooperationen sind die drei Radfernwege Europaradweg

R1/D-Route 3, Weserradweg/D-Route 9 und der

Leine-Heide-Radweg, bei denen der Landkreis Northeim

teilweise bundesweite Kooperationen betreibt. Denn

besonders der steigende Fahrradtourismus macht Northeims

Tourismuswirtschaft Hoffnung.

Klarer Anspruch des Landkreises ist also weniger

ein Tourismuskonzept, das von Individualität zeugt, sondern

vielmehr sämtliche zur Verfügung stehende Potenziale

nutzt. Regionen wie dem Kreis Northeim sind eben

eindeutige Grenzen gesetzt. Das aktuelle Tourismuskonzept

von 2010 sieht dabei die Stärken der Region im Kultur-

und Fahrradtourismus. Um diese Potenziale zu nutzen,

ist Northeims Tourismuswirtschaft aber eben besonders

auf Kooperationen mit den angrenzenden Regionen

angewiesen.

Während auch Northeims Landrat einen steigenden

Bedarf an Kooperationen mit den Nachbarn sieht, befürchtet

Rainer Lutter eine Schwächung der Region im Kleinen.

„Werden die Entscheidungen zukünftig in Göttingen

gefällt, könnten besonders die Interessen kleiner Ortschaften

und ihrer Entscheidungsträger durch größere Projektvorhaben

woanders schnell in den Hintergrund geraten“,

so Lutter. Zudem hätten größere Kreise noch nie zu mehr

Bürgernähe geführt, bemängelt Lothar Baumelt von „Northeim

21“. Diese Befürchtung teilt der Landrat nicht. „Eine

Fusion bedeute nicht automatisch ein bürgerfernes Dienstleistungsangebot“,

stellt Wickmann klar. „Der Landkreis


Wir sind eine auf zivil- und wirtschaftsrechtliche

Mandate spezialisierte Rechtsanwaltssozietät. Zu

unseren Kernbereichen zählen Erbrecht, Vertragsrecht,

Handels-und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht,

Familienrecht, Bau-und Architektenrecht, Bankrecht,

Mietrecht sowie Straßenverkehrsrecht. Wir beraten

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Jahre und Generationen hinweg. Dabei verstehen

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sehr komplexe Rechtsfälle übernehmen. Hierbei

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Über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt ist die Stadt Bad Gandersheim. Das Westportal der romanischen

Stiftskirche des Stiftes Gandersheim dient den Gandersheimer Domfestspielen als Kulisse.

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ist nicht gleichzusetzen mit den Städten und Gemeinden.

Natürlich können bestimmte Bereiche wie Jugend- und

Sozialarbeit nicht zentral geregelt sein, sondern müssen

lokal gestaltet werden.“

Baumelt und Lutter sind dennoch der Meinung, dass

der Bürger bei solchen Entscheidungen stärker mit eingebunden

und befragt werden muss. Nicht zuletzt aus diesem

Grund habe man die Wählergemeinschaften auch in

Anlehnung an „Stuttgart 21“ benannt. So würden nicht

nur bei Großprojekten wie Bahnhöfen oder Flughäfen

betroffene Menschen bei Entscheidungsprozessen nicht

ausreichend berücksichtigt werden; neben einer möglichen

Fusion sei dies im Landkreis ebenso der Fall bei der Genehmigung

von zum Beispiel Mastställen, Müllverbrennungsanlagen

oder Starkstromleitungen. Wickmann befürwortet

eine Beteiligung der Bürger im Rahmen „einer engen

Einbindung und umfassender Information“, ist aber kein

Freund von Volksentscheiden, die eine einfache Ja-Nein-

Abfrage verfolgen. Stattdessen setzt er auf Bürgerversammlungen

und Internetforen, um die Bürger zu informieren.

Politik müsse aber letztlich die Entscheidungen fällen, auch

wenn diese nicht bei allen auf Zuspruch stoßen werden.

Sofern im Rahmen der Entscheidungsprozesse eine intensive

und offene Bürgerbeteiligung erfolgt, können mehrheitlich

getroffene Entscheidungen demokratisch legitimierter

Entscheidungsgremien nicht undemokratisch sein,

meint Wickmann.

Und nicht zuletzt weil der Landrat in der Diskussion

über eine Fusion auf das Gaspedal tritt, wird es zu

mehr politischer Mitbestimmung durch den Bürger im

Landkreis Northeim, wie sie sich Lutter und Baumelt

wünschen, wohl nicht kommen. Wenn die gewählten

Kreistagabgeordneten dann über die Zukunft der Region

entscheiden, werden die Lokalpatrioten nur einen bedingten

Einfluss ausüben können. Vielleicht spukt ihnen auch

ein wenig „die alte Sorge“ von Wilhelm Busch, der von

1846 bis 1847 im Dasseler Ortsteil Lüthorst weilte, im

Kopf herum. In seinem Gedicht erinnert Busch an die

Folgen voreiliger Freude: „Er kriegte Geld. Die Sorge

wich, die ihn bisher beklommen. Er hat die Jungfer Fröhlich

sich zu seinem Schatz genommen. Sie tranken Wein,

sie aßen fein, sie sangen zum Klaviere. Doch wie sie sich

so recht erfreun, da klopft es an die Türe. Die alte Sorge

war‘s, o weh, die magerste der Sorgen. Sie setzte sich ins

Kanapee und wünschte guten Morgen.“

Die grundlegende Kritik von „Northeim 21“ und

„Hardegsen 21“ richtet den Finger auf offenkundige Probleme.

Doch da eine Umverteilung der Gelder und Schulden

in bundesweiter Dimension eher nicht zu erwarten

ist, muss man in Südniedersachsen zwangsläufig auch

nach anderen Lösungen suchen. Eine Fusion erscheint

dann sinnvoll, wenn gemeinsame Synergieeffekte tatsächlich

auch gebündelt und so nicht nur Schulden abgebaut

werden, sondern letztlich alle Beteiligten profitieren.

So kann eine Fusion durchaus zu einer im Schnitt besseren

Problemlösung führen. Dabei sollte den Entscheidungsträgern

aber dennoch ruhig weiter intensiv auf die

Finger geschaut werden – Bürgerferne ist sicherlich keine

zwingende Konsequenz einer Fusion, aber mehr Bürgernähe

muss man sich erst einmal erkämpfen.


XXIV Northeim regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL WirtSChaft XXV

1

2

Die Global Player

Der Landkreis Northeim ist Heimathafen zahlreicher Unternehmen, die

international agieren und das auch noch sehr erfolgreich. Eine kleine Übersicht.

1 Bajohr und Micheletti, Einbeck

Seit der Eröffnung im Jahr 1982 wuchs der Augenoptik-Experte Bajohr Optic schnell über die Grenzen

Einbecks hinaus. Dabei betreibt Inhaber und Augenoptikermeister Christoph Bajohr heute elf

Fachgeschäfte – zum Teil in Kooperation mit Micheletti Optik – und beschäftigt über 100 Mitarbeiter

in Einbeck, Osterode am Harz, Seesen, Northeim, Hann. Münden und Bad Gandersheim. Zudem

ist Bajohr Optic Spezialist im Bereich Lupenbrillen-Technik für Mediziner. Als einziger Augenoptiker

in Deutschland besitzt Christoph Bajohr einen Händler-Vertrag mit ZEISS-Meditec und vertreibt

Lupenbrillen an Mediziner im In- und Ausland. Hinter Bajohr OPTECmed verbirgt sich ein Spezialisten-Team,

das Ärzte, Kliniken und Krankenhäuser bei den neuesten Lupenbrillen und Lichtsystemen

von Carl Zeiss berät.

3

4

2 Beckers Bester, Lütgenrode

Nach einem reichen Ernteertrag aus einem kleinen Stück Land mit Obstbäumen, war es Bertha Becker,

die 1931 den Einfall hatte, Obst zu Süßmost zu verarbeiten. Nur ein Jahr später wurde das Unternehmen

Becker offiziell gegründet. Heute wird „beckers bester“ bereits in der dritten und vierten Generation

durch Ernst Becker und seinem Neffen Sebastian Koeppel geführt. Das Sortiment reicht von

Fruchtsäften und Schorlen bis Wellness-Drinks. Neben einer 60.000 Quadratmeter großen Anbaufläche

am Hauptstandort in Lüttgenrode, gibt es seit 1991 eine weitere Niederlassung in Eisleben (Sachsen-Anhalt).

Mit etwa 200 Mitarbeitern und einem Ausstoß von 1,1 Millionen Hektolitern im Jahr

gehört das Unternehmen zu den zehn größten Fruchtsaftanbietern in Deutschland.

5

6

3 Gräflicher Landsitz Hardenberg, Nörten-Hardenberg

Carl Graf von Hardenberg leitet seit 1998 ein Unternehmen mit gut 200 Mitarbeitern. Dazu zählt die

1700 gegründete Kornbrennerei, die als Hardenberg-Wilthen AG heute der zweitgrößte Spirituosenhersteller

Deutschlands ist. Neben den Spirituosen-Produkten setzt der Graf sich für einen anspruchsvollen

Freizeit-Tourismus ein. Die Dachmarke „Gräflicher Landsitz Hardenberg“ wird von den drei

Säulen BurgHotel, GolfResort und KeilerLand getragen. Das BurgHotel, ein Vier-Sterne Relais und

Châteaux-Hotel, ist Gastronomie, historische Stätte und Tagungsort zugleich. Das GolfResort bietet

seit 2004 einen zweiten 18-Loch-Championship-Course. Der dritte Geschäftsbereich KeilerLand

umfasst neben der Gräflich von Hardenberg’schen Kornbrennerei mit KeilerSchänke und KeilerLaden

die historische Burgruine, Schloss sowie SchlossPark und zahlreiche Events übers Jahr. Vor der

Kulisse der Burgruine finden so zum Beispiel alljährlich internationale Springreitturniere statt, die

weit über 30.000 Besucher aus aller Welt anlocken.

4 Hahnemühle FineArt, Dassel

Die 1584 gegründet Hahnemühle FineArt GmbH produziert heute als älteste deutsche Künstlerpapierfabrik

Papiere für traditionelle und digitale Künstler sowie Spezialpapiere für industrielle Anwendungen.

Aus reinem Quellwasser und erstklassigen Zellstoffen sowie nach traditionellen Rezepturen

entstehen Papiere für Maler, Grafiker, Illustratoren, Buchbinder und in der jüngsten Zeit auch

immer mehr Fotografen. Neben der Traditional FineArt bietet die Hahnemühle seit ein paar Jahren

die Digital FineArt an. Dafür werden die klassischen Künstlerpapiere für den InKJet-Druck veredelt.

So verschieden die Eigenschaften der Papiere sind, so verschieden sind auch die Marktsegmente, die

Hahnemühle FineArt GmbH bedient: Elektroindustrie, Klebstoffindustrie, Medizintechnik, Nahrungsund

Genussmittelindustrie. Mit weltweit etwa 150 Mitarbeitern erzielt Hahnemühle unter der Leitung

von Friedrich Nebel und Michael Siekiera eine Jahresleistung von bis zu 3.000 Tonnen Papier.

7

8


egjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL WirtSChaft XXVII

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5 Piller Industrieventilatoren, Moringen

Seit über 20 Jahren produziert Piller Hochleistungsventilatoren für den Prozess der mechanischen Brüdenverdichtung

und dies weltweit. Brüden ist der Dampf, der beim Eindampfen einer Lösung entsteht, und fällt besonders in der Nahrungsmittelindustrie

an: in der Molkerei im Allgäu ebenso wie beim Whisky-Destiller in Schottland und dem Fruchtsafthersteller

in China. Die Ventilatoren bestellt der Weltmarkt bei dem 280 Mitarbeiter zählenden Unternehmen Piller

in allen Größen, von handlich klein bis zu Ausmaßen, die nur noch ein Tieflader befördern kann. Etwa 2.000 Ventilatoren

im Jahr produziert das Unternehmen, etwa 70 Prozent der Produkte liefert das mittelständische Unternehmen ins

Ausland. Insbesondere der gigantische Wachstumsmarkt China schätzt das Know-how für maßgeschneiderte Lösungen

und die Flexibilität von Piller. Derzeit besitzt das Unternehmen sowohl in den USA als auch in China seine ersten

ausländischen Niederlassungen.

6 Einbecker Brauhaus

Im Mittelalter war Einbeck die Bierstadt der Hanse und verkaufte ihren Gerstensaft bis nach Innsbruck, München,

Amsterdam, Stockholm und Kopenhagen. Das Bier aus Einbeck war nicht nur in den deutschen Königshäusern, sondern

auch an den Höfen des Adels, der Kurfürsten und Erzbischöfe bekannt. Das Urheberrecht für das bernsteinfarbene

bis dunkle Bockbier sicherte sich die Brauerei, in dem sie ein „Ur“ davorstellte. Eine nunmehr 600-jährige Brautradition

zeichnet die Einbecker Brauhaus AG aus, die mittlerweile über 200 Mitarbeiter beschäftigt. Mit knapp 787.000

Hektolitern Jahresgesamtbierausstoß befindet sich die Brauerei unter den Top 50 im deutschen Markt. Neben den Bockbier-,

Pilsener- und Dunkelbier-Spezialitäten, Diät- und alkoholfreien Bieren führen die Einbecker auch Weißbierspezialitäten

im Portfolio.

7 thiMM, Northeim

Das 1949 durch Walter F. Thimm in Herzberg gegründete Unternehmen verlagerte bereits drei Jahre später seinen Firmensitz

nach Northeim. Der Handel mit Pappe wurde erweitert und 1959 erwarb Thimm eine eigene Wellpappenanlage. Über

die Jahrzehnte wurde das Werk in Northeim ausgebaut und neue Standorte kamen hinzu, zum Beispiel Castrop-Rauxel

und Nordhausen. Zudem wurde ein eigenes europäisches Vertriebsnetz aufgebaut: Frankreich, die Niederlande und Dänemark

machten dabei 1970 den Anfang. Das Unternehmen entwickelte sich schließlich vom Wellpappespezialisten zum

Systemanbieter rund um den Verpackungsmanagementprozess. Aus Thimm The Highpack Company wurde schließlich

Thimm – The Highpack Group: eine Umstrukturierung von einem Unternehmen mit verschiedenen Geschäftsbereichen

zu sechs selbstständig agierenden Unternehmen. Aktuell sind circa 1.500 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland,

Tschechien und Rumänien beschäftigt. Mit einem Umsatzvolumen von 237 Millionen Euro gehört die Unternehmensgruppe

im europäischen Markt zu den führenden Systemlieferanten von Transport- und Verkaufsverpackungen

aus Wellpappe, Displays, Spezialverpackungen aus Multimaterialien sowie verpackungsrelevanten Dienstleistungen.

8 KWS Saat AG, Einbeck

Das Saatzuchtunternehmen KWS wurde im Jahr 1856 von dem deutschen Zuckerrübenzüchter Matthias Christian Rabbethge

in Kleinwanzleben bei Magdeburg gegründet. Die erste internationale Außenstelle in der Ukraine folgte 1900,

um die Nachfrage der russischen Zuckerrübenzüchter zu stillen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es dann zu einem

Neubeginn in Einbeck, nachdem die hauseigene Saatgutbibliothek dorthin verbracht werden konnte. Mittlerweile zählt

das Unternehmen international zu den Top Fünf seiner Branche. Mit einem Marktanteil von jeweils 45 Prozent ist die

Unternehmensgruppe Weltmarktführer bei Zucht und Vertrieb von Zucker- und Maissaatgut sowie Europas Nummer

eins für Getreidesaatgut. Dabei ist KWS mit rund 3.560 Mitarbeitern in etwa 70 Ländern aktiv. Das Unternehmen bietet

seinen Kunden, den Landwirten, von ökologischen über konventionellen bis hin zu gentechnisch verbesserten Sorten

das gesamte Spektrum des Saatguts an.

Fotonachweise: Bajohr Optic (Bajohr und Micheletti), Annegret Adam (Beckers Bester), Einbecker Brauhaus AG (Einbecker Brauhaus AG), Gräflicher Landsitz Hardenberg (Gräflicher

Landsitz Hardenberg), KWS Saat AG (KWS Saat AG), THIMM Verpackung GmbH + Co. KG (Thimm), Hahnemühle (Hahnemühle FineArt), Piller Industrieventilatoren GmbH (Piller)


XXVIII Land & uMWelt NoRTheIM SpeZIAL regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen NoRTheIM SpeZIAL Land & uMWelt XXIX

Bild: Thomas Deutschmann/NLD

Erweiterung der Gefechtszone

2008 erregte der Fund des Römerschlachtfelds am Harzhorn weltweit Aufmerksamkeit. Seitdem

wächst und wächst das Fundareal und langsam gewinnen touristische Nutzungsmöglichkeiten Gestalt.

Text: Sven Grünewald

In den vier Jahren, die seit dem Fund des römischen

Schlachtfeldes auf dem Harzhorn bei Kalefeld vergangen

sind, hat sich einiges getan. Natürlich, archäologische

Arbeit gleicht eher einem langsam dahinfließenden

Flüsschen als einem reißenden Strom, aber

zwischen den zahllosen römischen Sandalennägeln

sind auch einzigartige Schlüsselfunde aufgetaucht,

welche das Schlachtgeschehen plastischer machen

und fester im Strom der Geschichte verankern. Und

noch immer scheint zu gelten: Niemand weiß, wohin

die fortdauernden Ausgrabungen und Sondierungen

führen werden. Denn 2011 erlebten die Archäologen

eine große Überraschung, als ein weiterer unberührter

Fundplatz entdeckt wurde. „Unser Ziel war und ist,

zu versuchen, die Marschrichtung der Römer zu fassen“,

erzählt Petra Lönne, Landkreisarchäologin Northeims.

„Daher haben wir im Gelände um das Harzhorn

herum umfangreiche Geländesondierungen durchgeführt

– ungefähr von Seesen bis Northeim. Dadurch

haben wir etwa drei Kilometer vom Harzhorn entfernt

den zweiten Fundplatz entdeckt.“

Dass der direkt zum Harzhorn-Geschehen gehört,

legen die Funde nahe. Denare aus den ersten Jahrzehnten

des 3. Jahrhunderts nach Christus, römische

Wurfspeere mit verbogenen Spitzen, Teil eines

römischen Helmvisiers mit einer deutlichen Kerbe –

hier hat römische Infanterie im Kampf Mann gegen

Mann gestanden, während auf dem Rücken des Harzhorns

überwiegend Distanzwaffen gefunden wurden.

Wie die beiden Fundplätze nun genau zusammenhängen

– ob es sich um zeitgleiche Auseinandersetzungen

an verschiedenen Orten handelt, denn die mehreren

zehntausend Soldaten, von denen momentan

ausgegangen wird, brauchten viel Platz, oder ob dort

nacheinander gekämpft wurde – lässt sich noch nicht

sagen. Ziemliche Sicherheit besteht inzwischen allerdings

über die Datierung und historische Einordnung

der Schlacht, die das absolute Highlight der ohnehin

schon beeindruckenden Funde des zweiten Fundareals

bestätigt. Eine römische Pionieraxt, lateinisch dolabra,

trägt eine Inschrift, deren gut lesbarer Teil „LEG

IIII SA“ lautet und als „Legionis IIII Severiana Alexandriana“

(4. Legion Alexander Severus) identifiziert

wird. Die im heutigen Belgrad stationierte Legion

soll den Quellen zufolge am Feldzug des Maximinius

Thrax im Jahr 235 beteiligt gewesen sein und später

vom Kaiser höchstpersönlich mit seinem Namen ausgezeichnet

worden sein.


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Die Ausgrabungen auf dem Harzhorn werden auch dieses

Jahr weitergehen. Die Chance auf Überraschungen ist groß:

Ein neuer Fundplatz brachte eine römische Pionieraxt mit

Inschrift (vorhergehende Doppelseite) ans Tageslicht, ferner

wurden verbogene römische Wurfspieße gefunden (rechts).

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Damit gewinnt das Harzhorn als einziger Ort in Europa, an

dem eine römische Armee in Aktion „beobachtet“ werden

kann, immer weiter an Kontur. Inzwischen interessiert

sich auch die Universität der Bundeswehr in Hamburg für

das Geschehen. Experten waren vor Ort und stützen mit

ihrer Einschätzung die Interpretationen der Archäologen.

Aktuell läuft an der Hochschule zudem ein Forschungsprojekt,

um die Schusswinkelentfernung bei Torsionsgeschützen

nachzustellen. Daneben werden sowohl die Ausgrabungen

durch die Humboldt-Universität Berlin als auch

die großräumigen Geländebegehungen weitergehen. Eines

der großen Ziele dabei ist die Rekonstruktion des weiteren

römischen Marsches, der eine Spur von Sandalennägeln

hinter sich herzog. „Wir haben momentan verschiedene

Hinweise, die nach Westen, aber auch durchaus nach

Süden führen“, so Petra Lönne. Im Landkreis Göttingen

versucht Archäologe Klaus Grote derweil, die Route nach

Norden zu finden, so dass eine Marschrichtung gen Hedemünden/Werraübergang

greifbar wird. Trotz großer Funde

und spannender Erkenntnisse ist die Arbeit der Archäologen

immer noch zu einem guten Teil, den Rahmen des

Römerpuzzles Harzhorn zu finden.

Unterwegs sind auch Bemühungen, den Fund touristisch

weiter zu entwickeln. Angefangen hatte dies mit

der Arbeitsgruppe Harzhorn, in der die Gemeinden Kalefeld

und Bad Gandersheim, der Landkreis, der Heimatund

Kulturverein, Vertreter der Politik sowie die Grundstückseigentümer

zusammensitzen. Zunächst wurde

beschlossen, ehrenamtliche Harzhorn Guides auszubilden,

die heute das Rückgrat der Besucherführungen bilden.

Gleichzeitig wurden Schriftzug, Logo und der Webauftritt

gestaltet, die die Grundlage für das zukünftige Marketing

und Merchandising bilden. Aktuell wird derzeit ein

Masterplan durch die RWTH Aachen erarbeitet, der dem

Kreisausschuss Wirtschaft und Tourismus voraussichtlich

im Mai vorgestellt werden soll. Darin sollen verschiedene

Möglichkeiten skizziert werden, wie der Fund inwertgesetzt

werden könnte. „Man könnte da vom Kleinen

bis zum Großen denken“, beschreibt Ralf Buberti, Fachbereichsleiter

Bauen und Umwelt beim Landkreis Northeim,

die vielfältigen Möglichkeiten. „Das kann von

Schautafeln im Gelände bis hin zu einem Erlebniszentrum

gehen. Wir haben auch schon Kontakte zum Landkreis

Göttingen geknüpft, um zu eruieren, was für Verbindungen

sich mit dem Römerlager Hedemünden bieten. Aber

das ist noch Zukunftsmusik.“

Wichtiger Markstein wird zunächst der September

2013 sein. Dann findet im Braunschweigischen

Landesmuseum eine große Ausstellung zum Harzhorn

statt. Wie man das Interesse der Besucher in

Braunschweig dann auch vor Ort in Northeim ansprechen

kann, hat daher Priorität. Danach wird man weitersehen.

Praktische Möglichkeiten werden derweil von

Studierenden der RWTH Aachen untersucht, die sich

nach Ostern vor Ort umgeschaut haben und nun Konzepte

entwickeln, was wo wie konkret gemacht werden

könnte. Anlass dazu gibt es nach wie vor: Das große

Interesse, das den Fund von Anfang an begleitet hat, ist bis

heute nicht abgeebbt. Besucher kommen weiterhin in großer

Zahl und auf internationalen Symposien ist das Harzhorn

inzwischen auch vertreten – Anfragen für Gastvorträge

durch Petra Lönne inklusive. „Nichts zu machen,

wäre der falscheste aller Wege“, ist sich Ralf Buberti daher

sicher. „Auch, wenn wir immer noch nicht wissen, wo das

hinführt.“ Und Petra Lönne ergänzt: „Es hat einfach keiner

geahnt, was sich aus dem Fund entwickelt.“

Siehe auch im Netz unter www.roemerschlachtamharzhorn.de


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Flecken mit Engagement

Der Flecken Nörten-Hardenberg baut Schulden ab, geht gleichzeitig aktiv gegen drohende

Leerstände in den Altdorfbereichen vor und versucht besonders jüngere Familien zu unterstützen.

Text: Annegret Adam Fotografie: Flecken Nörten-Hardenberg

Am westlichen Ausläufer des Nörtener Waldes im Tal

von Bever und Rode versucht man in die Zukunft der

Gemeinde Nörten-Hardenberg zu investieren. Bereits als

Kämmerin hat Astrid Klinkert-Kittel bewiesen, dass es

möglich ist, einen Schuldenberg von 9 auf 7,4 Millionen

Euro zu senken. „Wir haben gut gehaushaltet und nur in

die Dinge investiert, die wir uns auch wirklich leisten können.

Zudem haben wir von Gewerbeeinnahmen profitiert“,

erklärt die parteilose Bürgermeisterin, die seit der letzten

Kommunalwahl 2011 im Amt ist.

In Nörten-Hardenberg investiert man besonders in

Vorhaben, die auch positive Wirkungen für die gesamte

Gemeinde nach sich ziehen, wie die Erhöhung des Baukindergeldes.

Um Käufer von Altimmobilien nicht schlechter

zu stellen als Käufer neuerer Immobilien, zahlt die

Gemeinde Nörten-Hardenberg Familien ab Juli 2012 pro

Kind 2.500 Euro beim Kauf einer Immobilie, die vor 1950

gebaut wurde. Für jüngere Immobilien gibt es weiterhin

1.000 Euro je Kind. Mit dem Geld sollen Familien Anreize

gegeben werden, alte Häuser zu kaufen und herzurichten.

So sollen besonders in den Altdorfbereichen Leerstände

verringert und die Attraktivität gesteigert werden.

Durch die günstige Lage der gut 8.000 Einwohner

starken Gemeinde – direkte Anbindung an die Autobahn

7, gute Busverbindungen und Nähe zu Göttingen – zieht es

vor allem junge Familien nach Nörten-Hardenberg. Dennoch

ist auch hier der allgemeine Bevölkerungsschwund zu

spüren. Deshalb wirbt Nörten-Hardenberg zum Beispiel auf

Messen für die Region. Gemeinsam mit geniusgöttingen,

der Dachmarken-Initiative für das Marketing der Region

Göttingen, sowie zehn weiteren Kommunen Südniedersachsens

präsentierte sich die Gemeinde im Februar 2012 im

niederländischen Utrecht auf der „EmigratieBeurs“, Europas

größter Auswanderermesse. „Viele auswanderungswillige

Holländer haben sich dort über Arbeitsmöglichkeiten

und leerstehende Wohngebäude in unserer Region

informiert“, erzählt Astrid Klinkert-Kittel. Darüber hinaus

möchte Nörten-Hardenberg noch in diesem Jahr ein

„Bündnis für Familien“ starten, das besonders Familien,

Jugendlichen und Senioren Unterstützung bieten soll, zum

Beispiel bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und bei

der Kinderbetreuung.

Das acht Ortsteile umfassende Nörten-Hardenberg

zeichnet sich aber nicht nur durch eine günstige Lage und

eine weitsichtige Verwaltung aus, Nörten-Hardenberg ist

auch eine von 53 weiteren Gemeinden in Niedersachsen,

die den Zusatz „Flecken“ führt. Flecken besitzen zwar nur

ein eingeschränktes Stadtrecht, verfügen aber über städtische

Privilegien, wie zum Beispiel das Marktrecht. Dieses

wurde Nörten bereits 1360 vom Erzbischof Gerlach

von Mainz mit der Erlaubnis Karls IV. übertragen, als der

Erzbischof der Siedlung damals sogar das Stadtrecht verlieh.

Dabei wurde Nörten ein Wochenmarkt zugestanden

und das Recht, von durchziehenden Wagen Zoll zu erheben.

Der Flecken Nörten-Hardenberg, das nicht zuletzt als

Domizil des Hardenbergschen Adelsgeschlechtes bekannt

ist, hat noch heute eine stadtähnliche Verfassung sowie

einen städtischen Charakter.


Stich um Stich

Die Wilvorst GmbH fertigt seit 1916 Herrenmode und hat sich zum Marktführer für festliche Bekleidung

entwickelt. Dabei ist das Traditionsunternehmen in der ganzen Welt unterwegs, aber in Northeim zu Hause.

Text: Annegret Adam Fotos: Wilvorst Herrenmoden GmbH

Dr. Karl Wilhelm

Vordemfelde

(links) leitet

seit 1983 die

Geschäfte von

Wilvorst. Eine von

vier Kollektionslinien

des Hauses:

After Six (rechts).

Wie in einem Bienenstock geht es zu, wenn die 235 Mitarbeiter

täglich über 200 Sakkos und Hosen in den Räumen

der Wilvorst Herrenmoden GmbH in Northeim produzieren.

Die Ideen für Schnitte, Muster und Kompositionen

stammen dabei aus der Feder zweier externer Designer

sowie einem hauseigenen Kreativteam. Für die Umsetzung

kommen schließlich nur die feinsten Stoffe aus aller

Welt zum Einsatz. Fertig geschneidert werden die neuesten

Modelle auf direktem Wege zu den Händlern in insgesamt

35 Ländern verschickt, darunter Italien, Spanien

sowie die Vereinigten Arabischen Emirate. Währenddessen

lagern auf dem Dachboden der Produktionsstätte sämtliche

Kollektionen in den verschiedensten Größen und warten

auf ihre Orderung.

Das 1916 in Stettin von Wilhelm Vordemfelde gegründete

Unternehmen Wilvorst wuchs bereits in den 1920er

Jahren in atemberaubender Geschwindigkeit und erreichte

1931 mit 1.200 Mitarbeitern seinen ersten Höhepunkt.

Einen Einschnitt erlitt das Unternehmen während des

Zweiten Weltkrieges, als Vordemfelde 1946 aus dem zerstörten

und durch die Rote Armee besetzten Stettin nach

Northeim floh. Doch war es dem Unternehmer gelungen,

50 Mitarbeiter sowie einige Nähmaschinen mitzunehmen.

So setzte Vordemfelde zunächst in einem Saal der Firma

Streichert, 1949 dann in einem eigenen Fabrikgebäude die

Produktion fort. Friedrich-Wilhelm Vordemfelde, Neffe des

Firmengründers, baute die Firma in der Folgezeit wieder

zu einem Marktführer mit 500 Mitarbeitern auf. Die Konzentration

auf festliche Kollektionen sorgte schließlich

dafür, dass auch die krisengeschüttelten 70er Jahre dem

Unternehmen Wilvorst nichts anhaben konnten.

Heute wird Wilvorst durch Dr. Karl-Wilhelm Vordemfelde,

Sohn Friedrich-Wilhelms, als geschäftsführender

Gesellschafter gelenkt. Dieser brachte das Unternehmen

in die Medien, unter anderem als Ausstatter der US-amerikanischen

Erfolgsserie „Denver Clan“ sowie der RTL-

Sendung „Traumhochzeit“. Mittlerweile lassen sich zahlreiche

Künstler, wie Peter Maffay und die Mitglieder der

Berliner Philharmoniker, von dem Traditionsunternehmen

aus Northeim ausstatten: Egal ob Smoking, Frack,

Cut oder Longsakko, inklusive den passenden Hosen,

Westen und Hemden sowie Schleife und Zylinder. Mit

den vier Modelinien Classic, Tziacco, Prestige und After

Six bedient das Unternehmen dabei die verschiedensten

Ansprüche der Kunden: von klassisch über modern bis

sportlich. Neben den festlichen Produktlinien hat Wilvorst

seit 2011 für den Bereich der Tagesbekleidung die

Marken Atelier torino und Corpus line by Wilvorst in das

Portfolio integriert.

Mehrheitlich gehört Wilvorst seit 1993 zur Brinkmann-Gruppe

aus Herford, zu deren Markenportfolio

auch Bugatti und Eduard Dressler zählen. Dr. Karl-Wilhelm

Vordemfelde hat Wilvorst zu einem international

agierenden Unternehmen weiterentwickelt, das weltweit

einkauft, produziert und auch verkauft. So gibt es neben

der Produktionsstätte in Northeim, zwei weitere in Rumänien

und Tschechien. Zudem sind die Designer des Hauses

weltweit unterwegs, um mit neuen Ideen und Trends

anschließend nach Northeim heimzukehren.

Auch gegen die Konkurrenz aus Mailand und Paris

besteht das Unternehmen, hat es sich doch mittlerweile

zum Marktführer für festliche Herrenbekleidung entwickelt.

Von Service und Qualität sind nicht zuletzt die

Händler überzeugt. Sie haben Wilvorst bereits viermal

mit dem „Bridal Star Award“ geehrt, der jedes Jahr im

Rahmen der Modemesse „Modatex“ vergeben wird und

die beste Kollektion für den Bräutigam auszeichnet.

Informationen zu Händlern und den aktuellen Kollektionen der

Wilvorst Herrenmode GmbH finden Sie unter www.wilvorst.de

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Das von Ingrid Lange vor 25 Jahren gegründete Unternehmen hat sich

als Spezialist für Präzisionslackierung und Siebdruck weit über Südniedersachsen

hinausgehend etabliert.

Die Logistik der Indula GmbH umfasst das komplette Spekturum von

der Lagerhaltung, Fertigung und Belieferung bis zur Montage. Dadurch

werden Kosten minimiert und Abläufe vereinfacht. Zum Kundenstamm

gehören regionale und überregionale Firmen, Industriekonzerne der

europäischen Wirtschaft sowie Handwerksbetriebe.

Auch als Ausbildungsbetrieb wird Indula seiner Verantwortung gerecht.

Seit 1990 wird in den Bereichen Industrielackierung, Siebdruck und

Werbetechnik sowie zu Industrie- und Europakaufleuten ausgebildet.

Unsere Produktpalette ist geprägt durch Qualität, Innovation und Kreativität.

Neben den bekannten und konventionellen Werbepräsentationen

bieten wir neuartige und bei uns im Haus entwickelte Verfahren an.


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Mit Herz und Verstand

Die Gesund Messe Göttingen 2012 war erneut ein Erfolg. 9.000 Besucher

informierten sich an zwei Tagen über Gesundheit, Fitness und Wellness.

Fotografie: GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH

An zwei Tagen im Februar fand in der Göttinger Lokhalle

die Gesund Messe 2012 statt. Bei den mehr als 110 Ausstellern

drehte sich alles rund um Wellness, Fitness, Spa

und Ernährung bis hin zu Therapie, Rehabilitation, Prävention

und Naturheilverfahren. Ergänzt wurde die Messe

wie gewohnt durch ein buntes Rahmenprogramm, darunter

auch ein Fitnesskurs zum Mitmachen mit der zweifachen

Olympiasiegerin Heike Drechsler. 9.000 Besucher

aller Altersgruppen nahmen die Gelegenheit wahr, sich

über gesundheitsrelevante Themen zu informieren.


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Damals, im Universitätsmuseum

„Nicht zum Prunk, sondern lediglich zum Gebrauch, zur Untersuchung und zum Unterricht“ – das war seit Anbeginn

das Motto der universitären Sammlung. Doch auch interessierte Besucher wurden schon früh angezogen.

Bilder: Harry Haase

Die Kopfbedeckung zur Seehundjagd aus dem Prince-William-Sund, Russisch-Amerika (Alaska), aus der Ethnologischen Sammlung gehört zu den Objekten, die vom

äußersten Rand des Russischen Reiches kamen und über Georg Thomas von Asch nach Göttingen gelangten (linke Seite: Zeichnung des Göttinger Universitätszeichenlehrers

Johann Samuel Zimmer). Der Gebrauch der Kappe war bereits im 18. Jahrhundert gut dokumentiert.


122 SaMMlungen regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen SaMMlungen 123

Bild: Katharina Anna Haase

Bild: Martin Liebetruth

Seite aus dem Besucherbuch des Akademischen

Museums für die Jahre 1808 bis 1837

mit Eintragungen vom 4. April bis 11. Mai

1811. Darunter die Erzieherin Therese Forster

(Tochter des Naturforschers Georg Forster

und Enkelin des Göttinger Bibliotheksdirektors

Christian Gottlob Heyne) und der Naturforscher

Maximilian Prinz zu Wied-Neuwied.

Portrait von Christian Wilhelm Büttner (1781, nach aktuellen Untersuchungen von Nicole Zornhagen und Marianne Heinz der Künstlerwerkstatt

von Johann Heinrich Tischbein d. Ä. in Kassel zuzuschreiben), dessen Sammlungen Grundlage des Königlichen Akademischen Museums wurden.

Text: Rolf Siemon

Die Georgia Augusta gedenkt 2012 mit zahlreichen Veranstaltungen

ihre feierliche Eröffnung (Inauguration) vor 275 Jahren

im Jahre 1737 – den nahezu 30 Sammlungen, Museen und Gärten

kommt dabei eine besondere Rolle zu. Einige Professoren der

jungen Universität besaßen damals bereits Privatkabinette. Diese

Sammlungen dienten nicht dem Prunk, sondern Forschung und

Lehre, stellte Georg Christoph Lichtenberg, Göttinger Professor

für Mathematik, Astronomie und Physik, 1799 mit Blick auf das

Akademische Museum heraus. Teile daraus sind wichtige Bausteine

heutiger Sammlungen, die in ihrer Gesamtheit außerordentliche

Bedeutung und hohes Ansehen weit über Deutschland

hinaus genießen. Manche sind in der Öffentlichkeit sehr bekannt,

wie der Alte Botanische Garten, das Zoologische Museum oder die

Kunstsammlung, andere gelten selbst unter Universitätsangehörigen

als Geheimtipp, wie die Forstzoologische und Wildbiologische

Sammlung, die Sammlung der Astrophysik oder die Humanembryologische

Dokumentationssammlung Blechschmidt.

Nachfolgend werden das Göttinger Universitätsmuseum, die

Bedingungen seiner Entstehung und Entwicklung bis zur Auflösung

im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts vorgestellt. Die vielfältigen

Sammlungen, die zum Teil direkt daraus hervorgingen,

folgen mit einer ausführlichen Darstellung in der kommenden Ausgabe

des RegJo Südniedersachsen.

Das Königliche Akademische Museum – Erstes deutsches

Universitätsmuseum Mit den alle „drei Naturreiche“

umfassenden naturkundlichen Privatsammlungen des Göttinger

Professors Christian Wilhelm Büttner, der als erster an einer deutschen

Universität Naturgeschichte in einem „geschlossenen Kolleg“

anbot und wesentlich zur Etablierung des Faches beitrug, kam es

1773 zur Gründung des „Königlichen Academischen Museums“,

dem ersten deutschen Universitätsmuseum. Dessen Mineralien,

Hölzer und Pflanzen, Tiere, edle Steine, ausländische Kunstsachen

und Münzen wurden Grundstock des Museums, das zusammen

mit anderen Sammlungen 1774 im Kollegienhaus untergebracht

wurde unter der Leitung des Bibliotheksdirektors Christian

Gottlob Heyne. Ihm assistierte (zunächst als Student) der Professor

der Medizin und Naturgeschichte Johann Friedrich Blumenbach

(siehe auch RegJo Südniedersachsen 3/2011), der Ordnung

in die Sammlungen bringen sollte. Ab 1776 zudem Unteraufseher

des Kunst- und Naturalien-Kabinetts, führte er auch fremde

und hiesige Liebhaber sowie Göttinger Studenten nach Anmeldung

und gegen Eintritt durch das Museum und bezog die Sammlungen

in Lehre und wissenschaftliche Arbeit ein. Im handschriftlichen

Katalog von 1778 sind über 12.000 Objekte verzeichnet, davon über

10.000 Mineralien, Gesteine und Fossilien.

Sammlungszugänge aus dem Russischen Reich und der

Südsee Die Folgezeit war geprägt durch spektakuläre Neuerwerbungen,

insbesondere die Schenkungen des Mediziners und russischen

Staatsrates Baron Georg Thomas von Asch, Alumnus der

Georgia Augusta. Er stand in engem Kontakt vor allem mit Heyne

und vermittelte über drei Jahrzehnte wertvolle Sammlungen

(unter anderem Bücher, Kupferstiche, Karten, Urkunden, Münzen,

Medaillen, Handschriften, Samen, Mineralien, Anthropologica

und Ethnographica) aus dem Russischen Reich und angrenzenden

Regionen, wodurch die Universität eine herausragende Stellung

in der deutschen Russlandforschung erlangte. Parallel gelangten

Sammlungen der drei Weltreisen von James Cook nach Göttingen,

deren Erwerb auf Blumenbachs Initiative 1781 zurückging.


124 SaMMlungen regjo südniedeRSAChsen

regjo südniedeRSAChsen SaMMlungen 125

Bilder: Gerhard Hundertmark/Geowissenschaftliches Zentrum

Links: Amulett von Anapa, Schwarzmeerküste,

aus der Ethnologischen Sammlung. Nach

Georg Thomas von Asch gelangte das amulett

von Anapa 1791 als Kriegsbeute bei der

Eroberung der türkischen Stadt in den Besitz

der russischen Armee. Er schrieb dazu an

Christian Gottlob Heyne: „Unter den Seltenheiten

sind die beyde dem Scheigh Mansur

in Anape abgenommene Talisman. Gewiß

hat dieser Prophet sich nicht vorgestellt, dass

seine Heiligthümer sobald in ein entferntes

Museum Deutschlands kommen würden.“

Mitte: Vom Naturforscher Alexander von

Humboldt (vermutlich 1818) an Blumenbach

gesandte Probe eines Eisenmeteoriten aus

Mexiko. Auf der letzten Station seiner Amerikareise

erhielt Humboldt 1803 Proben des

Meteoreisens von Morito – ein Block von zehn

Tonnen Gewicht, welcher seit Jahrhunderten

den Bewohnern bekannt war, jedoch lange

Zeit öffentlich in Vergessenheit geriet. Zu dieser

Zeit wurde noch die Existenz von Meteoriten

wissenschaftlich intensiv diskutiert.

Rechts: Das berühmte, 183 Millionen Jahre

alte, sogenannte „Schwäbische Medusenhaupt“

aus dem unterjurassischen Posidonienschiefer

von Ohmden bei Bad Boll in

Württemberg, wurde erstmals 1724 beschrieben

und spielte eine wichtige Rolle in den

damaligen Disputen über die Entstehungsgeschichte

der Erde. Die knapp einen Quadratmeter

große Platte mit versteinerten Seelilien

galt seit 1752 als verschollen, befand

sich allerdings in Hannover und gelangte

1827 in die Sammlungen des Akademischen

Museums.

Überaus interessiert an den Forschungsreisen seiner Zeit und die

dynastischen Verbindungen zwischen Hannover und London nutzend,

erbat er erfolgreich „etwas von dem Ueberfluße ausländischer

Merkwürdigkeiten“ der Expeditionen von James Cook. Zwar hatte

er anstelle der eintreffenden „Kunstsachen“ Mineralien erhofft,

bewertete diese aber als durchaus interessant für die Erforschung

der Menschheitsgeschichte und richtete dafür eine eigene Abteilung

ein. In Publikationen berichtete er von Forschungen, so etwa

an einer Mumie, die der dänische König 1781 der Akademie der

Wissenschaften schenkte. Der Historiker und Geograph Arnold

Hermann Ludwig Heeren nutzte ab 1803 bis mindestens 1817 Ethnographica

als Anschauungsmaterial für seine regelmäßigen Vorlesungen

zur „Allgemeinen Länder- und Völkerkunde“ und veranstaltete

Führungen im Museum, das sich zu einer städtischen

Sehenswürdigkeit entwickelte.

Die naturkundlichen Sammlungen – Besuchermagneten

Infolge zunehmenden Platzbedarfs der Universitätsbibliothek musste

das Museum 1793 in zwei ehemalige Professorenhäuser an der

Westseite des Kollegienplatzes umziehen. Für die Zeit von 1808

bis 1837 hat sich ein Besucherbuch erhalten, in dem bis 1821 über

3.000 Besucher nachgewiesen wurden, wobei deren Zahl in den

Wintermonaten auf Null absank – die Räumlichkeiten waren nicht

heizbar. Nach Heynes Tod 1812 erhielt Blumenbach die Oberaufsicht

des Museums. Nun wurden Fachaufseher eingestellt, darunter

der Mediziner Johann Friedrich Osiander, der 1815 die „Mitaufsicht“

über die zoologische und die ethnographische Abteilung

des Museums erhielt. Die wachsenden Sammlungen und deren

fortschreitende Spezialisierung erforderten zunehmend spezialisiertes

Personal – zwischen 1773 und 1840 waren mindestens 17

Wissenschaftler am Museum beschäftigt. In dem Maße, wie sich

Blumenbach altersbedingt aus dem Museum zurückzog, behinderte

dessen übermächtige Reputation die Arbeit der drei Unteraufseher,

da diese von 1836 bis zu Blumenbachs Tod 1840 ihre Abteilungen

praktisch eigenständig führen mussten, formal aber immer noch

dessen Unterschrift benötigten.

Blumenbachs Nachfolger, der Zoologe Rudolf Wagner, sah sich

angesichts der räumlichen Situation unhaltbaren Zuständen gegenüber

und beklagte sich, als neuer Direktor fremden Gelehrten eine

„naturhistorische Rumpel- und Polterkammer“ zeigen zu müssen.

Mit dem Tode der Unteraufseher ab 1855 und zuletzt Wagners 1864

kam es zu einem Generationswechsel, wobei offenkundig wurde,

dass noch immer keine kontinuierlich geführten, umfassenden

Bestandsverzeichnisse existierten – die Aufseher und Inspektoren

hatten ihre Kenntnisse oftmals mit ins Grab genommen. Wilhelm

Keferstein, nun Konservator der zoologischen Sammlung

sowie seit 1868 ordentlicher Professor für Zoologie, bemühte sich

nicht nur um ein neues Katalogisierungssystem, sondern ließ erstmals

Zimmer für wissenschaftliches Arbeiten sowie einen Hörsaal

für die Lehre im Museumsgebäude einrichten und mit Heizmöglichkeiten

versehen. Um die Feuergefahr für die Universitätsbibliothek

zu bannen, wurde der angrenzende Teil 1862 einfach

abgerissen, womit sich aber der Platz für die Sammlungsobjekte

weiter verringerte – 1865 befanden sich dort nur noch

die zoologische und die ethnographische Sammlung.

Das Museumsgebäude war extrem baufällig geworden und die

Sammlungen durch Schimmel, Museumskäfer und Motten bedroht.

Erst 1877/78 konnte an der Berliner Straße ein Neubau

fertig gestellt werden, wo weite Teile der ursprünglichen Sammlungen

unter einem Dach zusammen geführt wurden, nun aber

als Naturhistorisches Museum – das alte Gebäude wurde

abgerissen. Die Institutionalisierung von Bio- und Geowissenschaften,

teils der medizinischen Fachgebiete und der Ethnographie/Ethnologie

aus der Naturgeschichte sind in Göttingen eng

verbunden mit der Geschichte des Akademischen Museums, wo

fachliche Differenzierungsprozesse vorweggenommen beziehungsweise

initiiert wurden. So besaß keine deutsche Universität so

früh eine ethnographische Sammlung wie Göttingen, das

bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zudem ein europaweites

Zentrum anthropologischer und ethnographischer Forschung

war.

Vielfalt der Sammlungen in Sonderausstellung in Paulinerkirche

Die große Sonderausstellung „Dinge des Wissens. Die

Sammlungen, Museen und Gärten der Universität Göttingen“ in der

Paulinerkirche vermittelt vom 2. Juni bis 7. Oktober 2012

Einblicke in die beeindruckende Vielfalt der Sammlungen

und Objekte und deren Geschichte, wozu ein reich bebilderter

Begleitband im Wallstein-Verlag vorgelegt wird. Die

Ausgabe „Sammlungen – Erkenntnis, Wissen, Innovation“

des kostenlosen Forschungsmagazins „Georgia Augusta“ der

Universität behandelt ebenfalls die universitären Sammlungen.


126 kalender regjo SüdniedeRSAChsen regjo SüdniedeRSAChsen kalender 127

Hochkarätig

Kulinarisch

Zurück

Heimtückisch

Für die Internationalen Händelfestspiele Göttingen 2012

konnte Sigrid T’Hooft als Regisseurin für Händels Oper

„Amadigi di Gaula“ gewonnen werden.

Die Ausstellung „Wie isst der Mensch?“ zeigt

eine Million Jahre Ernährungsgeschichte –

von den Anfängen des Menschen bis heute.

Mit dem im Spätsommer 2011 veröffentlichten

Album „Wut und Zärtlichkeit“ meldet sich

Konstantin Wecker aus dem Studio zurück.

Um eine Frau, die gemeinsam mit ihrer Geliebten den Ehemann

heimtückisch im Bad erschlägt, geht es in der „Orestie

von Aischylos“.

Klassik, Ballett

Ausstellungen

Jazz, Rock, Pop, Schlager

Theater, Kabarett, Musical

13. bis 28. Mai 2012

Internationale Händelfestspiele – rund um

das Thema „Liebe und Eifersucht“ in all seinen

Facetten und Schattierungen

Verschiedene Veranstaltungsorte in und um

Göttingen

17. Mai 2012

Carl Ditters von Dittersdorf – Missa solemnis

in C sowie Oboenkonzert in G, Eröffnung

der Sommerkonzerte 2012

16.00 Uhr, Klosterkirche Bursfelde, Hann.

Münden

19. Mai 2012

Lieder-Nachmittag – Matthias Nenner und

Polina Jakovlewa singen und spielen Werke

von Mahler und Schumann

17.00 Uhr, GDA Wohnstift Göttingen

20. Mai 2012

Von Liebe und Leidenschaft – Marcela

Daza-Valeanu und Katri Säkö-Arias geben

Arien der Barockzeit zum Besten

19.00 Uhr, studio wasserscheune Adelebsen

21. Mai 2012

Göttliche Gefährtinnen – Sopranistin Tanya

Aspelmeier und die Hamburger Ratsmusik mit

Werken von Händel, Vivaldi und Montéclair

19.30 Uhr, KWS Saat AG, Einbeck

28. Mai 2012

Orgelkonzert – mit Bariton Werner Kraus und

Propsteikantor Andreas Pasemann an der

Orgel

17.00 Uhr, St. Andreas-Kirche, Seesen

31. Mai 2012

Klavierabend – mit Gi Ran Jung aus Südkorea,

die bereits in Solo- und Orchesterkonzerten

in Deutschland und Korea auftrat

19.30 Uhr, Clavier-Salon Göttingen

01. Juni 2012

Göttinger Symphonie Orchester – Große

Reihe, 5. Konzert, mit Werken von Franz Liszt,

Bohuslav Martinu und Antonin Dvorak

19.45 Uhr, Stadthalle Göttingen

03. Juni 2012

Chorkonzert – mit dem Singekreis Ostpreußen

aus Bad Harzburg. Die Brauchtumsgruppe

erfreut mit Harzer Folklore, Zither, Hackbrett,

Jodler, Gesang und Glockenspiel

19.45 Uhr, Stadthalle Göttingen

09. Juni 2012

Oratorisches Chorkonzert – mit dem

Jugendchor Herzberg/Osterode, Göttinger

Barockorchester, der Kantorei an St. Stephanus

Schöppenstedt und weiteren Künstlern

18.00 Uhr, St. Jacobi Schlosskirche, Osterode

15. Mai bis 22. Juni 2012

Ansichtssachen – Künstlerinnen der Malgruppe

„Indigo“ präsentieren ihre Aquarelle

GDA Wohnstift Göttingen

20. Mai 2012

Welt im Wandel – Museen im Wandel. Das

Museum zeigt anlässlich der internationalen

Museumstage Herausforderungen rund um

den Ton

11.00 Uhr, KeramikUm Fredelsloh

Bis 28. Mai 2012

Junge Kunst aus Deutschland – von Juliane

Hundertmark, Eric Keller, Benjamin Kerwien

und Robert Schmiedel

Sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr, studio

wasserscheune, Adelebsen

Bis 10. Juni 2012

Gegessen – Wie isst der Mensch? Von der

Steinzeit bis heute. Präsentiert vom Museumsverbund

Südniedersachsen e.V.

Mittwoch bis Sonntag 11.00 bis 16.00 Uhr,

Städtisches Museum Hann. Münden

Bis 30. September 2012

Bist Du nicht artig, kommst Du nach

Bevern – Sonderausstellung anlässlich des

400-jährigen Jubiläums

Täglich 10.00 bis 17.00 Uhr, Schloss Bevern

14. Mai 2012

Konstantin Wecker & Band – Wut und Zärtlichkeit.

Wecker auf Tour mit seinem ersten

Studioalbum seit sechs Jahren

19.30 Uhr, Stadthalle Göttingen

19. Mai 2012

Z‘S Dead & Supatrict – Rock-Musik mit

deutschen Texten über Probleme im Leben,

ebenso wie Liebe und weltlichen Wahnsinn

21.00 Uhr, Kulturbahnhof Uslar

20. Mai 2012

New Orleans Syncopators – Kaba Lazy

Sunday Afternoon, mit Musik aus dem New

Orleans und Chicago der 1920er und 1930er

Jahre

17.00 Uhr, Apex Göttingen

01. Juni 2012

3. Einbecker Gitarrennacht – mit Susan

& Martin Weinert, Andreas Jäger & Florian

Pöschko, Funk & Wegener sowie Schulkonzerten

und Workshops

20.00 Uhr, Kultur im Esel Einbeck

03. Juni 2012

Die Schürzenjäger – Auftakt des 18. Duderstädter

Kultursommers mit Volksmusik, die

mit Rockklängen durchmischt ist

14.30 Uhr, Stadtpark Duderstadt

18. Mai 2012

Der Große Loriot – mit Texten von Victor von

Bülow, unter der Regie von Jürgen Kramer

und mit dem Gastwirtsehepaar Petra Döring-

Menzel und Dieter Menzel als Darsteller

20.00 Uhr, Hotel Harzer Hof, Herzberg am

Harz

21. Mai 2012

Die Orestie – von Aischylos. Nachdem Agamemnon

im trojanischen Krieg die eigene

Tochter den Göttern geopfert hat, sinnt seine

Frau auf Rache

19.45 Uhr, Deutsches Theater Göttingen

25. Mai 2012

Comedy Company Göttingen – beim Literatur-

und Kunstkreis Uslar. Die Jubiläumsfeier

„25 Jahre Literatur– und Kunstkreis Uslar e.V.“

mit einem Improvisationstheater der Comedy

Company

20.00 Uhr, Gasthaus Johanning, Uslar

26. Mai 2012

Der Vogelkopp – von Albert Wendt. Ein Holzfäller

will von einem auf den anderen Tag seine

Mütze nicht mehr ziehen. Er behauptet,

Vögel darunter zu haben. Der königl. Untersekretär

jagt ihn fort und seine Frau lässt sich

scheiden

20.00 Uhr, Theater der Nacht

26. Mai 2012

Die Brüder Grimm – eine Auseinandersetzung

mit der archaischen Kraft von Märchen

und politischem Protest anhand einer

Geschichte um die Göttinger Sieben

20.00 Uhr, Junges Theater Göttingen

01. bis 09. Juni 2012

33. Goslarer Tage der Kleinkunst – Mix aus

bekannten sowie unbekannten Künstlern

Verschiedene Veranstaltungsorte, Goslar

13. Juni 2012

Rotkäppchen – Harzburger Puppentheater

über ein junges Mädchen, das auf den Weg

zur Großmutter auf einen bösen Wolf trifft

20.00 Uhr, Jugendtreff Bad Harzburg

14. Juni 2012

Nuvyje Russkije Babki – Kabarett in russischer

Sprache, mit politischer Satire über

feinen „englischen“ Humor bis zu schrägen

schwarzen Witzen

20.00 Uhr, Stadthalle Osterode am Harz

23. Juni bis 19. August 2012

54. Gandersheimer Domfestspiele – mit

„Tartuffe“ von Moliere sowie „Chess – Das

Musical“, „Blondgirl Undercover“ und die

„Domspitzen“

Stiftskirche, Bad Gandersheim

Fotografie: Sigrid T’Hooft, John Shiel, Thomas Karsten, Thomas Müller


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Zander in ihrem Debütroman ein fiktives

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Rock’n Roll und Rockabilly bietet Andy Lee auf dem

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haben es vor allem Musik und Künstler der 50er angetan.

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15. Mai 2012

Überleben auf Festivals – Musikjournalist

Oliver Uschmann über die wundersame Welt

der Festivals, von Bierrutschen, Bollos und

Häufchenverteilern

20.15 Uhr, Apex Göttingen

20. Mai 2012

Poetry Slam – Dichterwettstreit, bei dem

selbstgeschriebene Texte vor Publikum vorgetragen

werden

20.15 Uhr, Theater im OP

20. Mai 2012

Der Mensch Neigt Zum Tendieren – Lesung

mit Manfred Langer aus dessen neuen, lebhaften

Texten mit lokalem Bezug und nicht

selten trockenem Humor

20.00 Uhr, Nörgelbuff Göttingen

22. Mai 2012

Lesecafé – zum Thema „Wandeln auf den

Pfaden von Wilhelm Busch“

15.30 Uhr, Wilhelm-Busch-Haus, Seesen

30. Mai 2012

Dinge, die wir heute sagten – Judith Zander

erweckt in ihrem Debütroman ein fiktives Dorf

in Mecklenburg-Vorpommern zum Leben

20.00 Uhr, Literarisches Zentrum Göttingen

10. bis 13. Mai 2012

Hardenberger Burgturnier und Klassika

2012 – mit den weltbesten Springreitern,

einem Festival für Gartenkunst und Feuerwerk

Gräflicher Landsitz Hardenberg

16. Mai 2012

Hospiz-Forum – die Referentin Catherine

Keppel über Werte künstlerischer Arbeit in

der persönlichen Entwicklung

20.00 Uhr, Hospiz an der Lutter

21. Mai 2012

Sprechtag für Gründer/innen – die Gelegenheit

für Gründer und Unternehmer, eine

Geschäftsidee mit Beratern zu diskutieren.

Terminvereinbarung vorab erforderlich

09.00 Uhr, IHK Hannover, Göttingen

24. Mai 2012

Rendite und Redlichkeit – was gute Manager

auszeichnet. Prof. Dr. Utz Claassen über

Gier, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

18.15 Uhr, Paulinerkirche, Göttingen

27. Mai 2012

Kunst in der Gesellschaft – Vortrag mit

anschließender Diskussion

11.00 Uhr, Kaffee Kunst und Klüngel,

Fredelsloh

27. Mai 2012

5. Frühlingsfest – mit Livemusik von Andy

Lee, mittelalterliches Gegaukele und Feuervarieté

mit Cedrus Inflammnia

Ab 11.00 Uhr, Burg Katlenburg

01. bis 03. Juni 2012

Gartenfestival Lebenslust – Schönes für

Haus und Garten, mit Inspirationen und

Gartenzauber

Täglich von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Kurpark

an der Burg Hardeg

05. Juni 2012

Welfen und Hohenzollern – Herzberger

Schlossvorträge. Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel

von der TU Braunschweig über Friedrich I.

19.00 Uhr, Rittersaal im Welfenschloss,

Herzberg am Harz

24. Juni 2012

Mitten im Leben – Seniorenmesse. Unternehmen,

Vereine und Einrichtungen stellen

Angebote für die ältere Generation vor

Stadthalle Holzminden

27. Juni 2012

Unternehmerfrühstück – Treffen der Northeimer

Wirtschaft. Anmeldung erforderlich

08.00 bis 9.30 Uhr, Hotel Freigeist, Northeim

Fotografie: dtv/Heike Bogenberger, Andy Lee


130 LAnd & umwELt REGJO süDNIEDERSACHSEN REGJo INFO 131

Impressum

16. Jahrgang, 62. Ausgabe

Wussten Sie, dass ...

Sonderbares und Wissenswertes aus der Region – vom zwei Muthäusern

bis zur trickreichen Eroberung von Burg Scharzfels bei Herzberg am Harz.

... Burg Scharzfels bei Herzberg am Harz

nur durch einen Trick im Siebenjährigen

Krieg zerstört werden konnte?

Im September 1761 drangen französische

Truppen in das Gebiet des Südwestharzes

ein. Bereits am 1. September kam es am

Eingang zu Lerbach zu einem Kampf mit

dem Harzer Jägerkorps, kleine Scharmützel

fanden auch vor den Toren Osterodes statt.

Insgesamt belastete die Einquartierung von

französischen Truppen das Gebiet um Osterode

für elf Wochen. Während dieser Zeit

kam es zur Belagerung der Burg Scharzfels.

Rund 6.000 Franzosen verlangten die

Übergabe der Burg, die mit 40 Kanonieren,

100 Infanteristen aus dem Harz und

250 Invaliden aus Hannover besetzt war.

Als die Übergabe verweigert wurde,

griffen die Franzosen vergeblich an. Erst

durch „Verrätherei eines Bauern aus Barbis“

gelangten sie jedoch auf den in der

Nähe liegenden Liethberg und konnten

so die Burg wirkungsvoll beschießen.

Nach zehntägiger Belagerung übergab die

Besatzung die Burg. Die Einnahme der

als uneinnehmbar geltenden Befestigung

löste in Paris großen Jubel aus. Die Freude

wurde etwas gedämpft, als bekannt wurde,

dass die Verteidiger zum großen Teil Invaliden

waren. Nach nur viertägiger Besetzung

sprengten die Franzosen die Burg und

zogen ab, als eine Feindarmee heranmarschierte.

Seitdem ist die Burg eine Ruine.

… in Südniedersachsen noch zwei sogenannte

Muthäuser aus dem 14. Jahrhundert

stehen?

Das Muthaus, auch Mus- oder Moshaus

genannt, bezeichnet ein turmartiges, hohes

Gebäude einer Burganlage. Es handelte sich

dabei um ein Landgrafenhaus, welches teils

als Wohnung, hauptsächlich aber der Hofhaltung

diente und daher außer Keller,

Küche und Speiseraum in der unteren und

der zweiten Etage einen großen, zu Versammlungen

und Festlichkeiten bestimmten,

vom Hofraum aus durch eine Freitreppe

(Grade) zugänglichen Ritter- und

Waffensaal enthielt.

Aus dem 14. Jahrhundert haben sich

in Südniedersachsen noch zwei solche massigen

Turmhäuser erhalten: Das Muthaus

der Burg Hardeg in Hardegsen (siehe Bild),

erbaut 1324, ist das älteste weltliche Bauwerk

dieser Größe in Niedersachsen. Der

über 30 Meter hohe Quaderbau ist besonders

gut erhalten. Früher bildete es das

Haupthaus der heute nur noch in Resten

erhaltenen Burg Hardeg; etwas später

diente es als Kornspeicher.

Das Muthaus der Burg Lindau, das

heutige Wahrzeichen des Ortes, entstand

irgendwann nach 1322 und ist das letzte

Überbleibsel der Anlage, nachdem diese

im 30-jährigen Krieg zerstört wurde – das

Muthaus hingegen verfügt über bis zu fünf

Meter mächtige Mauern.

Herausgeber

Polygo Verlag GmbH & Regionalverband

Südniedersachsen e.V.

Verlag

Polygo Verlag GmbH

Lotzestraße 29

37083 Göttingen

Telefon 0551-50 75 10, Telefax 0551-50 75 150

ISSN 1615-5696

Internet und E-Mail

www.suedniedersachsen.regjo.de; hallo@regjo.de

Herausgeber

Thomas Wirth (wirth@polygo.de)

Chefredakteur

Sven Grünewald (redaktionsleitung@regjo.de)

Redaktion

Annegret Adam, Katrin Langemann, Juliette Rahn,

Torben Andersen

Autoren

Angela Andresen-Schneehage, Stefan Engel, Rüdiger

Reyhn, Volker Schönfeldt, Björn Schreier, Anders

Seefeldt, Rolf Siemon, Julia Wolffson

Fotografie

Marco Bühl, Deutsches Zentrum für Luft- und

Raumfahrt, HAWK, Universität Göttingen, Kühne,

obermann Unternehmensgruppe, Mark Härtl,

Symrise, Peter Thomsen, Akademie der Wissenschaften,

Wirtschaftsförderung Region Göttingen

GmbH, MEKOM Regionalmanagement, Kappuhne

Schreier Herbote Partnergesellschaft Rechtsanwälte,

Anders Seefeldt, Sparkasse Münden,

Verlag Kunstmann, Kur- und Touristikbetrieb Bad

Lauterberg im Harz, Jan Stubenitzky, Harry Haase,

Martin Liebetruth, Katharina Anna Haase, Musikinstrumentensammlung

der Universität Göttingen,

Landkreis Northeim, Golfclub Einbeck, Wolfgang

Beisert, alto.de New Media GmbH, Einbecker

Senfmühle GmbH, Lindigkeit, Tina Beßler, Concerto

Gandersheim e.V., HMN Gewerbe- und Industriebau

GmbH & Co. KG, Braunschweiger Landesmuseum,

Bajohr & Micheletti, Annegret Adam, Einbecker

Brauhaus AG, Gräflicher Landsitz Hardenberg,

KWS Saat AG, THIMM Verpackung GmbH + Co.

KG, Hahnemühle, Piller Industrieventilatoren GmbH,

Thomas Deutschmann/NLD, Thorsten Schwarz,

Petra Löhne/Landkreis Northeim, Flecken Nörten-

Hardenberg, Wilvorst Herrenmoden GmbH, Ruhstrat

Haus- und Versorgungstechnik GmbH, Hans G. Bock,

König GmbH & Co KG, BFTW Hallen, Energieagentur

Region Göttingen, Geese Beratende Ingenieure,

Mönnig Bau, Despang Architekten, Roman Graf und

Partner, Schwieger Architekten, Klosterkammer

Hannover, Regionalverband Südniedersachsen,

Renneberg + Partner, GWG, Sigrid T’Hooft, Fotolia,

John Shiel, Thomas Karsten, Thomas Müller, dtv/Heike

Bogenberger, Andy Lee, Dirk Spenn, Landesregierung

Niedersachsen

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viermal im Jahr

Bezugsbedingungen

Abonnement EUR 24,- inkl. Mehrwertsteuer und

Zustellgebühr für vier Ausgaben. Einzelpreis EUR 5,-.

Das Abonnement verlängert sich automatisch, wenn

es nicht zum Ablauf gekündigt wird.

Regionalverband Südniedersachsen e.V.

Vorstandsvorsitzender Bernhard Reuter

Barfüßerstraße 1, 37073 Göttingen

Telefon 0551-5 47 28 10

Telefax 0551-5 47 28 20

RegJo ist eine eingetragene Marke (Nr. 39867052) der

Polygo Verlag GmbH

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Kooperationspartner des RegJo

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Neu!

Inhalt

aktualisiert April 2012

Gewerbeflächen

Übersicht der Gewerbeflächen in Südniedersachsen Seite 132-133

Baugebiete für den privaten Wohnungsbau

Übersicht der Baugebiete in Südniedersachsen Seite 134-137

Die Regjo Dreimonatsschau

Die „Highlights“ der letzten Monate.

Eine bissige Kolumne – mit Augenzwinkern. Seite 139

Kommentar

Zur desolaten Abschiebepraxis des Landkreises Göttingen. Seite 157

wirtschaftsdatenbank

Architekten & Ingenieure Seite 140

Bildungs- & Beratungseinrichtungen Seite 140-141

Gesundheitsdienstleister: Ärzte, Heilberufe & Zahnärzte Seite 142

Handwerk & Gewerke Seite 142-143

Immobilienmakler Seite 143

IT- & EDV-Dienstleister Seite 143

Rechtsanwälte & Notare Seite 144-149

Steuerberater Seite 150-152

Unternehmensberater Seite 153-156

Vereine, Verbände & Kammern Seite 158

Versicherungsmakler Seite 158

Werbeagenturen Seite 158

Wirtschaftsprüfer Seite 158-159

Index

Das Suchregister für alle Personen, Unternehmen und Organisationen,

die in dieser Ausgabe erwähnt werden. Liste der Werbepartner. Seite 160-161

Auf einen Kaffee mit ...

Boris Lemmer, Doktorand am II. Physikalischen Institut der Universität

Göttingen, Gewinner zahlreicher Science Slams, amtierender Deutscher

Meister und damit bester deutscher Slammer 2011. Seite 162

Bildnachweis: Kur- und Touristikbetrieb Bad Lauterberg im Harz, Jan Stubenitzky


132 GeweRBeflächen RegJo-Info RegJo-Info GeweRBeflächen 133

Quelle: www.komsis.de

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LandKReis Göttingen

Siekhöhe 11,00 j n n n GWG 0551-547430

Zietenterrassen 5,00 j n n n GWG 0551-54743

LandKReis oSterode am Harz

Flecken Adelebsen

An der Bleiche - Rosengarten 0,80 j n j n Flecken Adelebsen 05506-8970

Tiefe Breite Neu 0,30 j n n n Flecken Adelebsen 06606-8970

Tiefe Breite Neu 23,20 j j j n Flecken Adelebsen 05506-8970

Flecken Bovenden

Area 3 18,80 j j n n NLG mbH 05593-9281-12

Südlich der Parenser Straße 11,50 j n n n Flecken Bovenden 0551-8201-0

Stadt Duderstadt

Am Bostal 5,40 j j n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Freibad 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-942650

Am Kreuzberg 2,50 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Rahmekebach 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Am Stadtwege 0,80 n j n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

An der Wipper 1,60 j n n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Angerbreite 15,30 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Bei der Ziegelei 1,60 j n n n Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Gewerbepark Euzenberg 14,80 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-942650

Spickenweg 1,00 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Steinmecke 4,50 – – – – Stabst. f. Wirtschaft. 05527-841-158

Gemeinde Friedland

Kleiner Bruch 1,60 j n n n Gem. Friedland 05504-802-0

Ludolfshäuser Straße 0,80 – – – – Gem. Friedland 05504-802-0

Samtgemeinde Gieboldehausen

Alte Ziegelei 2,04 j n n n Gemeindeverw. 05507-7022

Im alten Felde 0,57 j n n n Gemeindeverw. 05528-999730

Im Meerfeld 2,00 j n n n Samtgemeindeverw. 05528-202-0

Im Steinfelde und Erweiterung 2,6 j n n n Gemeindeverw. 05528-999730

Stockenbreite 13,00 j n n j Samtgemeindeverw. 05528-202-0

Südlich der Entlastungsstraße II 0,65 j n n n Gemeindeverw. 05529-402

LandKReis Holzminden

Samtgemeinde Bevern

Birkenweg West 7,08 j n n n Flecken Bevern 05531-9944-10

Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Gewerbegebiet 2,52 j n n n Gem.-verw. Halle 05533-4823

Gewerbegebiet-West 1,58 j n n n Stadtverw. Bodenw. 05533-405-13

Gewerbegebiet-West II 6,79 j n n n Stadtverw. Bodenw. 05533-405-13

Im Bohme 13,34 j j n n Gem.-verw. Hehlen 05533-5988

„Grave“ 4,00 – – – – k.A. 05535-233

„Heinsen“ 0,70 – – – – k.A. 05535-578

Im Bruch 3,00 – – – – k.A. 05286-229

Samtgemeinde Boffzen

Im Niederen Felde 7,59 j j n n Samtgem. Boffzen 05271-9560-21

Flecken Delligsen

Gewerbegebiet B3 4,00 j j n n Bürgermeister 05187-9415-0

Klus 3,00 j n n n Bürgermeister 05187-9415-0

Samtgemeinde Eschershausen

Gniesbreite 1,47 j n n n Samtgemeindeverw. 05534-990115

Mühlenbergstraße 0,75 j n n n Samtgemeindeverw. 05534-990115

Stadt Holzminden

Bülte 12,1 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Hinter der Steinbreite 0,35 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Lüchtringer Weg 0,74 j n n n Stadt Holzminden 05531-959-0

Samtgemeinde Stadtoldendorf

Papenbreite 45,00 j n n n Samtgem. Stadtold. 05532-9005-30

Ehemalige Kaserne 45,00 j j n n Samtgem. Stadtold. 05532-9005-30

Kreiensen

Opperhausen 5,00 j n n n Gem. Kreiensen 05563-70213

Stadt Moringen

Industriestraße 8,00 j n n n Hauptamt, Abt. 05554-202-0

Wirtschaftsf.

Flecken Nörten-Hardenberg

Anger 8,47 n j n n k.A. 05503-8020

Angerstein Süd 6,72 j j n n k.A. 05593-92810

Gewerbegebiet Nord 6,60 j j n n k.A. 05503-8020

Stadt Northeim

Am Kalbesbrook 3,22 j j n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Gewerbegebiet südlich des Uhlenkampes 1,60 j n n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Hinter dem Speckwege 11,47 n j n n Stadtverw. Northeim 05551-966-330

Stadt Uslar

Industriegebiet-Ost 5,00 n j n n Stadt Uslar 05571-307-0

Siemensstraße 0,70 j n n n Stadt Uslar 05571-307-0

Stadt Osterode am Harz

Westharz 38,10 j j n n Stadt Osterode 05522-318-270

Stadt Bad Sachsa

Bahnhofstraße-Süd 1,75 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Gemeinde Walkenried

Bei dem Gerichte 6,00 j j n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Bei dem Gerichte 6,00 j j n n Gem. Walkenried 05525-2020

Gemeinde Hörden

Gänsewinkel 2,20 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Samtgemeinde Bad Grund

Gittelder Bahnhof 9,30 j n n n SG Bad Grund 05327-58125

Gemeinde Wulften

Kalte Büh 10,50 j j n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Stadt Herzberg am Harz

Östl. der Duderstädter Straße 4,10 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Zum Birkenkreuz/Zum Birkenkreuz Nord 1,75 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Zum Birkenkreuz Ost 19,58 j j j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Ellern Nord, Scharzfeld 2,94 j n j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Albert-Schweitzer-Straße, Pöhlde 1,10 j n j n Stadt Herzberg 05521-852-150

Marktplatz 1-5 0,27 j n j j Stadt Herzberg 05521-852-153

Gemeinde Hattorf am Harz

Stockenbleek 7,60 j n n n Landkreis Osterode 05522-960-222

Gemeinde Gleichen

Friedebreite 5,20 j n n n GGW Gleichen mbH 05592-501-0

Stadt Hann. Münden

An der Bahn 8,56 n j n n WWS GmbH 05541-707-80

Thielebach-Süd 6,78 j j n n WWS GmbH 05541-707-80

Samtgemeinde Radolfshausen

Gewerbegebiet Nord 2,48 j n n n Gemeinde Seeburg 05507-1314

Seulingen 2,35 j n n n Gem. Seulingen 05507-1316

Vöhrewiesen 3,12 j n n n Gem. Ebergötzen 05507-7310

Gemeinde Rosdorf

Siekanger-Mitte und -Ost 26,72 j n n n Gemeinde Rosdorf 0551-789010

Gemeinde Scheden

Gewerbegebiet B3 7,1 j n n n Gemeinde Scheden 05546-283

Gemeinde Seeburg

Nord Seeburg 2,48 j n n n Gemeinde Seeburg 05507-1314

Gemeinde Staufenberg

Bei den kleinen Eichen 9,00 j n n n Rathaus 05543-30119

Stadt Göttingen

Elliehäuser Weg 9,00 j n n n GWG 0551-547430

Grone: Hans-Böckler-Straße 7,00 j n n n GWG 0551-547430

Grone: Willi-Eichler-Straße 2,00 n j n n GWG 0551-547430

Hermann-Kolbe-Straße 9,00 j n n n GWG 0551-547430

Siekanger 20,00 j n n n GWG 0551-547430

LandKReis Northeim

Stadt Bad Gandersheim

Kriegerweg 16,12 j j n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Krümpel 5,09 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Neue Straße 1,13 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Roter Kamp 1,00 j n n n Wirtschaftsförderer 05382-73432

Bodenfelde

Fahrenfeld 5,17 – – – – Flecken Bodenfelde 05572-9369-0

Dassel

Ilmestraße 2,50 j n n n Hauptamt 05564-20236

Pfingstanger 15,00 j n n n Hauptamt 05564-20236

Stadt Einbeck

Am Butterberg 11,60 j j j n Stadt Einbeck 05561-916-330

Twetge, Einbeck 2,38 j n j n Stadt Einbeck 05561-916-330

Stadt Hardegsen

Gewerbepark Hardegsen 6,40 j j j n Stadt Hardegsen 05505-5030

Gemeinde Kalefeld

Kahnweg, Echte 3,40 j n n n Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Gewerbe am Sportplatz, Kalefeld 0,80 j n n n Part AG Bad Gandersh. 05382-9815-0

Hufstieg, Kalefeld 6,39 j n n n Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Gemeinde Katlenburg-Lindau

Mordmühle 1,29 j n n n Gemeinde 05552-9937-0

Siechenanger 0,30 n n j n Gemeinde 05552-9937-0

Steinbreite 3,86 j n n n Gemeinde 05552-9937-0

www.bovenden-wohnen.de

www.verpackungsakademie-suedniedersachsen.de

Ein Projekt des

VerpackungsCluster Südniedersachsen e.V.

c/o WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH

Wir bieten

Weiterbildungsmöglichkeiten

in unserer Region mit erfahrenen

Referenten.

31.05.2012 Cross Cultural Communication

05.06.2012 Telefontraining für Azubis

13.06.2012 Zeitmanagement im Außendienst

28.06.2012 Teure Fehler bei AGB und ALB vermeiden

04.09.2012 Aktiv telefonieren

05.09.2012 Angebote nachfassen

06.09.2012 Preiserhöhungen durchsetzen

und vieles mehr…

Bahnhofsallee 1b I 37081 Göttingen I Tel. 05 51 / 999 54 98-6

info@verpackungscluster.de I www.verpackungscluster.de


134 Baugebiete Privater WohnunGSBau RegJo-Info RegJo-Info Baugebiete Privater WohnunGSBau 135

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LandKReis Göttingen

Flecken Adelebsen

Antonsberg, Adelebsen 60 EFH, 10 DHH 1999 55 - 86 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Am Eberhäuser Weg, Güntersen 10 EFH ca. 2002 56 - 66 € Flecken Adelebsen 05506-89726

Höbel, Erbsen 10 EFH 2001 61,00 € GbR Höbel 05506-8674

05506-7723

Eichhof, Eberhausen ca. 30 EFH Ende 2001 51 - 56 € Birgit Schiersmann- 05506-1552

Jordan, Adelebsen

Flecken Bovenden

In der Laake, Lenglern 7 EFH sofort 99,00 € Flecken Bovenden 0551-8201-135

Briemenberg, Billingshausen 6 EFH, DHH sofort 67,00 € Flecken Bovenden 0551-8201-135

Schäfertor 3, Harste 22 EFH, DHH sofort auf Anfrage NLG Göttingen 05593-9281-0

Hainbergsbreite, Eddigehausen 11 EFH, DHH sofort auf Anfrage NLG Göttingen 05593-9281-0

Gemeinde Friedland

Auf dem Drammfeld 9 EFH, DHH sofort 70,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Auf dem Hagen 16 EFH, DHH sofort 66,00 € LBS Göttingen 0551-5479150

Auf dem Rohracker 6 EFH, DHH sofort 94,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Heerstraße, Ballenhausen 5 EFH, DHH sofort 76,00 € Komm. Gesell. 05504-80211

Stadt Duderstadt

Zum Ickental, 22 (5) MFH, EFH, DHH sofort 42,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Immingerode

Am Wachteberg, 26 (7) MFH, EFH, DHH sofort 50,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Nesselröden

Zum Suthfeld, Mingerode 33 (5) MFH, EFH, DHH sofort 56,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Mühlenberg, Hilkerode 14 (8) MFH, EFH, DHH sofort 51,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Über dem Siebigsbach 115 (2) MFH, EFH, DHH sofort 80,00 € Stadt Duderstadt / priv. 05527-841159

Im Puttfeld III, Westerode 11 (6) MFH, EFH, DHH sofort 58,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Hirtentor, Werxhausen 9(10) MFH, EFH, DHH sofort 52,50 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Über dem Apfelhofe, 11 (7) MFH, EFH, DHH sofort 41,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Langenhagen

Im Petersgrund, Fuhrbach 22 (4) MFH, EFH, DHH sofort 33,00 € Stadt Duderstadt 05527-841159

Samtgemeinde Gieboldehausen

Im Osterbachsfelde, Bilshausen 4 EFH sofort 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Über dem Dorfe III, Bilshausen 4 EFH 2002 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Am Teufelsgraben, Bilshausen 25 EFH 2002 33,00 € Gemeinde Bilshausen 05528-999730

Verlängerte Gartenstraße, Bodensee 14 EFH sofort 29,00 € privat 05507-1301

Narzissenweg, Bodensee 20 EFH 2003 30,00 € privat 05507-1301

Auf dem Platze 12 EFH Herbst 2001 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Auf der Vogelsburg 4 EFH sofort 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Südliche Vogelsburg 150 MFH, EFH 2002 41,00 € Gemarkung Giebol- 05528-202-0

dehausen /privat

Über dem Töpferofen, Krebeck 5 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Krebeck 05507-7022

Am Kirchberg, Krebeck 8 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Krebeck 05507-7022

Am Diekweg, Obernfeld 9 EFH sofort 41,00 € privat 05527-2919

Wurtweg, Obernfeld 1 EFH sofort 36,00 € privat 05527-2919

Östlich der Schule II, Rhumspringe 9 EFH sofort 36,00 € Gemeinde Rhumspr. 05529-402

Eckernfeld, Rhumspringe 2MFH sofort 36,00 € privat 05529-402

Schinhoff, Rüdershausen 3 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Müllerberg, Rüdershausen 6 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Auf den Ackern, Rüdershausen 3 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

An der Schule, Rüdershausen 10 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Rüders- 05529-732

hausen / privat

Nördl. des Sportplatzes, Rüdershausen 6 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Verlängerung Kur-Mainzer-Platz, 5 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Rüders- 05529-732

Rüdershausen

hausen / privat

Müllerberg Süd, Rüdershausen 5 EFH sofort auf Anfr. privat 05529-732

Nördl. der Seulinger Straße, 10 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Germershausen

Gemeinde Rollshausen 1 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Vor dem Warteberge, Rollshausen 10 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Warteweg-Nord, Rollshausen 12 EFH sofort auf Anfr. privat 05528-797

Obere Wöhrde II, Wollbrandshausen 7 EFH 2001 / 2002 auf Anfr. privat 05528-584

Vor dem Heller West, Wollershausen 4 EFH sofort auf Anfr. Gemeinde Wollershsn. 05528-786

Gemeinde Gleichen

Wendebachaue, Reinhausen 14 (2) EFH sofort 40,00 € Gemeinde Gleichen 05592-501-0

Diemardener Str., Reinhausen 20 (5) EFH, DHH sofort 95,00 € GGW 05592-501-0

Bäckberg, Rittmarshausen 47 (21) EFH, DHH sofort 60,00 €* GGW 05592-501-0

Wasserfurth, Sattenhausen 10 (6) EFH sofort 55,00 € GGW 05592-501-0

Mackenröder Weg, Groß Lengden 17 (2) EFH sofort 92,00 € GGW 05592-501-0

Vor dem Dorfe, Groß Lengden 12 (6) EFH, DHH sofort 92,00 € GGW 05592-501-0

Winkelbreite, Bischhausen 9 (4) EFH sofort 50,00 € GGW 05592-501-0

Am Eschenberg, Bremke 17 (6) EFH sofort 67,00 € GGW 05592-501-0

*mit Kinderbonus

Stadt Hann. Münden

Erdbeerfeld, Ortsteil Gimte 25 EFH, DHH ab sofort 85,00 € Sparkasse Münden 05541-2678

Rehbocksweide 130 EFH, DHH ab sofort 56 - 97 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Samtgemeinde Radolfshausen

Kirchtal II, Ebergötzen 27 EFH sofort 51,00 € privat 05507-7310

Struthbreite, Holzerode 52 EFH sofort 51,00 € privat 05507-7310

Weidental, Seulingen 55 EFH sofort 51,00 € privat 05507-1316

Steinberg-Süd, Seeburg 63 EFH sofort 61,00 € privat 05507-1314

Vor der Bruck, Waake 3 EFH sofort 62-67 € Gemeinde Waake 05507-1330

Im Kleinen Felde, Bösinghausen 1 EFH sofort 62-67 € Gemeinde Waake 05507-1330

Gemeinde Rosdorf

Holland-Nord, Dramfeld 2 EFH, DHH sofort 65,00 € Grundstücksges. 0551-7890123

Gemeinde Staufenberg

Über dem grünen Wege 34 RH, EFH, DHH 2000 nicht K. Emmeluth GmbH 0561-952080

bekannt

Hohlengassenkamp 35 EFH 2002 nicht NLG 05593-9281-0

bekannt

Stadt Göttingen

An der Leineaue 100 MFH, EFH, RH, DHH sofort auf Anfr. Vesting Projektentw. 0551-4980150

Eschenbreite 191 MFH, EFH, RH, DHH sofort überw. Projektentwicklungsges. 05271-97170

Erbpacht Nikolausberg, Höxter

Karl Tadge, Stadthagen 05721-9796-0

Kiesseekarree 292 MFH, EFH, RH sofort auf Anfr. DSK, Frankfurt 069-7899824-0

Zietenterrassen 412 MFH, EFH, RH, DHH sofort auf Anfr. IDB, Göttingen 0551-307033

Gesundbrunnen 100 MFH, EFH, RH, DHH sofort 140 1. Sparkasse Göttingen 0551-405-4714

LandKReis Holzminden

Samtgemeinde Bevern

Bevern, OT Lobach 12 EFH, DHH 2006 k.A. privat 05531-8838

Haferbreite Ost, Negenborn 18 EFH, DHH sofort 43,50 € Nord / LB Holzminden 05531-708214

Kirschweg, Golmbach 11 EFH sofort 42,00 € Volksbank Weser- 05531-1292-37

bergland eG

Samtgemeinde Boffzen

Gebhardshagen, Boffzen 1 EFH sofort 56,00 € Gemeinde Boffzen 05271-9560-21

Bei der Mergelkuhle, Derental 6 EFH sofort 44,00 € Gemeinde Derental 05271-9560-28

Krugland, Fürstenberg 20 EFH, DHH sofort k.A. Gem. Fürstenberg 05271-9569-0

auf Anfr.

privat

Oberes Feld, Lauenförde 12 MFH, EFH sofort 50,00 € Gemeinde Lauenförde 05271-9560-23

Flecken Delligsen

Steinberg II, Delligsen 16 EFH sofort 50 - 60 € privat 05187-9415-62

Bocksberg II, Grünenplan 15 EFH sofort 50 - 60 € privat 05187-9415-62

Weidenbergweg, Kaierde 7 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Am Ebersberg, Hohenbüchen 4 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Auf den Eschenäckern, Ammensen 4 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Am Büe, Varrigsen 9 EFH sofort 35-45 € privat 05187-9415-62

Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf

Hüschebrink / Hohenwegsfeld 49 EFH, DHH 2001 50,00 € Stadt Eschershausen 05534-9901-17

Über dem Dorfe, Eimen 20 (9) 1995 26 - 31 € Gemeinde Eimen 05565-437

Grindhagen-West, Holzen 3 EFH sofort 33,00 € Gemeinde Holzen 05534-9417

Rumbruch 75 EFH, DHH sofort 54,00 € Stadt Stadtoldendorf 05532-9005-330

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Wir beherrschen die Königsdisziplin:

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und authentizität –

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Hinter den Höfen, Arholzen 4 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Arholzen 05532-3648

Auf der Breite, Lenne 4 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Lenne 05532-2545

Kleine Wiese, Wangelnstedt 10 EFH, DHH sofort 28,00 € Gem. Wangelnstedt 05532-4532

Kurze Breite, Dennsen 10 EFH, DHH sofort 31,00 € Gemeinde Deensen 05532-2466

II, Heinade 6 EFH, DHH sofort 28,00 € Gemeinde Heinade 05532-4512

Stadt Holzminden

Limkerecke-Ost 24 EFH, DHH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Zwischen Wilhelm- und Heinrichstraße 2 EFH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Zwischen Wilhelm- und 1 Stadtvilla sofort auf Anfr. Stadt Holzminden 05531-959-0

Heinrichstraße

Thomaskirchweg 17 EFH sofort auf Anfr. Dr. Ulrich Stiebel 05531-959-0

Wildenkielsgrund 8 EFH sofort auf Anfr. Forstamt Neuhaus 05531-959-0

An der Schule 13 EFH sofort auf Anfr. privat 05531-959-0

Am Dorfgemeinschaftshaus 14 EFH sofort auf Anfr. Stadt Holzminden 05531-959-0

LandKReis Northeim

Stadt Bad Gandersheim

Unter der Clustrift 46 MFH, EFH, DHH erschlossen ca. 66,00 € Stadt und privat 05382-73-462

Kühlerblick 10 MFH, EFH, DHH erschlossen ca. 61,00 € Wobau Bad Gandersh. 05382-98060

Kleines Feld 50 MFH, EFH, DHH teilw. erschl. 67 - 76 € Nord / LB 05381-7808181

Schafstadtkamp 25 EFH teilw. erschl. VS privat 05382-73-462

Fällerwasser 12 EFH erschlossen 46,00 € Büro Schleder 05382-919050

Vor der Methe 10 EFH erschlossen 36,00 € Stadt Bad Gandersh. 05382-73-400

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Scheden

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Ihr Ansprechpartner

John D. Swenson • Marketingleitung

0551 / 50 75 1-16 • swenson@polygo.de

Polygo Verlag gmbH

Lotzestraße 29 • 37083 Göttingen

Weitere Büros in Hamburg | Hannover

Besuchen Sie uns auch auf www.polygo.de

Polo+10 und RegJo erscheinen

im Polygo Verlag.

BCP-Silberpreisträger 2010

REGJO ist Gewinner des Silber-Awards im Wettbewerb

um den BCP (Best of Corporate Publishing) 2010 in

der Kategorie B2B Medien/Entertainment/Kultur.

Weitere Infos zum Award und den Preisträgern erhalten

Sie unter: www.bcp-award.com.

Kontakt

Gemeinde Scheden

Schulstraße 2- 4

37127 Scheden

K 206

Ausfahrt

Hedemünden

Tel.: 0 55 46 - 283

Fax: 0 55 46 - 81 83

info@scheden.de


136 Baugebiete Privater WohnunGSBau RegJo-Info RegJo-Info Baugebiete Privater WohnunGSBau 137

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Gemeinde Kreiensen

Hainberg II 5 EFH ab sofort 9 - 21 € NLG 05593-9281-0

Hainberg III 21 EFH ab sofort 48,50 € Nord / LB 05381-7808141

Erlenweg 4 EFH ab sofort auf Anfr. privat 05563-1880

Löberfeld 13 EFH ab sofort 44,00 € Gemeinde Kreiensen 05563-70216

Am Sohlberg, OT Opperhausen 7 EFH ab sofort 38,35 € IVS - Regionalmakler 05382-790041

Erzhausen 14 EFH ab sofort 23,00 € privat 05563-413

Stadt Einbeck

Weinberg, Einbeck 12 EFH sofort 56,66 € Stadt Einbeck 05561-916-333

Schäferkamp, Edemissen 2 EFH sofort 31,27 € Stadt Einbeck 05561-916-333

Dreilinden, Drüber 7 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

Iberhöhe, Iber 10 EFH sofort k. A. privat 05554-1212

Triftweg, Holtensen 2 EFH sofort k. A. privat 05562-539

Grasweg, Naensen 15 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

An der Aue, Odagsen 5 EFH sofort k. A. privat 05561-916-333

Kühner Höhe, Einbeck k. A. sofort 40-79 € IDB 05561-318-341

Gehrbreiten, Dassensen 9 EFH sofort 39,00 € IDB 05561-318-341

Triftweg, Holtensen 9 EFH sofort 35,00 € IDB 05561-318-341

Birkenweg, Hullersen 4 EFH sofort 39,00 € IDB 05561-318-341

K.-Beste-Straße, Wenzen 2 EFH sofort k. A. Deutsche Telekom AG 0800-3301000

Lahbreite, Voldagsen k. A. sofort k. A. Land Niedersachsen 0511-1200

Südlich im Kampe, Kohnsen 4 EFH Sept. 2007 k. A. privat 05561-5557

Stadt Hardegsen

Vogelfleck 70 EFH, DHH 2002 66 - 95 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Buchwiese, Hettensen 42 MFH, EFH, DHH 2002 66,00 € Erschließungsträger 05505-50361

Kleines Stiegsfeld, Hevensen 70 EFH, DHH 2000 71,00 € Erschließungsträger 05505-3055

Gemeinde Kalefeld

Böhmerberg, Oldenrode 4 EFH sofort ca. 30,00 € Gemeinde Kalefeld 05553-2009-61

Kühlerblick, Sebexen 5 EFH sofort 40 - 45 € Immo eG 05515479915

Gemeinde Katlenburg-Lindau

Hagenfeld (Brockenblick) 1 EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Schiefer Berg, Katlenburg 67 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Am Feuerwehrhaus, 15 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Suterode

Lindau / privat

Thiehofsfeld, Wachenhausen 12 EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat Am Eichenstieg,

Gillersheim 2 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Am Tönniesstiege, 7 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Gillersheim

Lindau / privat

Ahnewende, Lindau 8 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Lindau / privat

Nördl. Troggrund, 6 MFH, EFH, DHH sofort 31 - 49 € Gemeinde Katlenburg- 05552-9937-15

Elvershausen

Lindau / privat

bekannt Hardenberg

Im Hohen Felde, Angersheim 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Im Hohen Felde Ost, Angerstein 30 EFH, DHH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Birkenweg Mitte, Bishausen 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Nörtener Berg, Elverse 40 EFH, DHH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Am Kreuzwege, Parensen 2 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

bekannt Hardenberg

Stadt Northeim

Galgenberg, Kernstadt 240 EFH, RH, DHH sofort 102,00 € Fa. Schramm 05561-947259

Am Rhumekanal, Kernstadt 40 RH sofort k.A. KSN Immobilien 05551-709-210

Auf dem Neuen Anger, Sudheim 7 EFH sofort 56 - 64 € NLG Göttingen 05593-9281-0

Im Knick, Hillerse 31 EFH, DHH, RH sofort 58 - 76 € NILEG 0511-8116355

Auf der Bröckeln, Edesheim 42 EFH, DHH sofort 74,00 € KSN Immobilien 05551-709210

Lindauer Weg, Hammenstedt EFH sofort 61,00 € privat 05551-3259

Denkershäuser Weg, Langenholtensen 29 EFH sofort 75,00 € Fa. Mönnig 05552-99300

Fa. Schönhütte 05551-5095

Ottilienstraße, Kernstadt 8 EFH sofort k. A. Fa. Mönnig 05552-99300

Stadt Uslar

Sonnenhof 70 EFH, DHH Januar 2002 61-82 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Meyerberg, Eschershausen 12 EFH, DHH ab sofort 49-51 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Am Eichholz 7 EFH, DHH ab sofort 33-61 € Stadt Uslar / NLG 05593-9281-0

Galgenberg West, 26 (7) MFH, EFH, DHH Endausbau 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Bollensen

Am Dorfe, Wiensen 21 (19) MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Südlich der Triftstraße, 13 MFH, EFH, DHH 2001 51,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Schönhagen

Unter dem Stadtfeld, 26 MFH, EFH, DHH Sommer 51,00 € Stadt Uslar oder 05571-3493

Sohlingen 2001 Dipl.-Ing. H. Kitz

Am Lohbusch, Offensen 8 MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Südlich Bollenser Weg, 40 MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

Schoningen

Stadtgärten, Vahle 20 (17) MFH, EFH, DHH nach Bedarf 41,00 € Stadt Uslar 05571-3070

LandKReis oSterode am Harz

Bad Sachsa

Mosebergstraße 105 EFH, DHH sofort 49,00 € Stadt Bad Sachsa / priv. 05523-3003-38

30 EFF, DHH sofort 43,50 € Volksbank im Harz eG 05522-5006-0

Pfaffenberg 70 MFH, EFH, DHH sofort 59,00 € privat k.A.

Am Anger, Steina 20 MFH, EFH sofort 31,00 € privat k.A.

Spitzacker, Neuhof 65 EFH 2002 in Planung k.A. k.A.

Stadt Bad Lauterberg im Harz

Paradies 2 EFH, ZFH sofort 65,00 € Stadt Bad Lauterberg 05524-853-160

Ginsterstraße 1 EFH, ZFH sofort 58,00 € Stadt Bad Lauterberg 05524-853-160

Samtgemeinde Hattorf am Harz

Oderparksee 25 EFH, DHH sofort 40,00 € Hattorf am Harz 05584-209-26

Oberer Birkenberg 46 EFH, DHH sofort 35 - 45 € Erschließungsträger 05556-9900-0

Stadt Herzberg am Harz

Baulücken inkl. Ortsteile ca. 30 EFH sofort ab 20,00 € privat 05521-852-153

Dresdener Ring 5 EFH sofort ab 62,00 € Kimos GmbH, Bremen 05521-852-153

Jenaer Straße 1 EFH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-170

Heidersdorfer Weg (Hinter den 7-10 DH/EFH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-153

Höfen)

Erich-Kästner-Weg u.a., Pöhlde 15 EFH/DHH sofort ab 36,00 € privat 05521-852-153

Schulstraße/Hinter der Schule, 15 EFH/DHH sofort VB Stadt Herzberg 05521-852-153

Scharzfeld

Einhornstraße, Scharzfeld 1 EFH sofort 27,00 € Stadt Herzberg 05521-852-170

Stadt Osterode am Harz

Am Breiten Busch/Kernstadt 8 MFH, EFH, DHH sofort 65,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Am Breiten Busch/Kernstadt 70 MFH, EFH sofort 80,00 € privat

Hinterm Eichental, Freiheit 4 EFH, DHH sofort 43,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Kunstbucht, Förste 14 EFH, DHH sofort 35,00 € Stadt Osterode 05522-318-309

Gärtnerwiese, Lerbach 5 EFH, 1-2 WE sofoert 39,00 € Herr Karnebogen, 05522-74791

Herr Grüneberg

Samtgemeinde Walkenried

Vor den Birken 8 EFH, MHH sofort 39,50 € Samtgemeinde W. 05525-2020

Vor den Birken (Waldnähe) 8 EFH, MHH sofort 43,00 € Samtgemeinde W. 05525-2020

Kastanienweg 1 EFH, MHH sofort n. V. Samtgemeinde W. 05525-2020

Stadt Moringen

Hagenberg 4524 EFH sofort 66 - 79 € Stadt Moringen 05554-20264

Im Knipstale, Großenrode 23 EFH sofort 50-66 € NILEG 0511-8116255

Nordfeld, Fredelsloh 8 EFH, DHH sofort Erbbauzins Klosterrentamt 05551-9880493

Flecken Nörten-Hardenberg

Eichenburg 4 EFH sofort nicht Flecken Nörten- 05503-808-157

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Ja, ich möchte ab der kommenden RegJo-Ausgabe mein Unternehmen wie folgt bewerben:

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Aus dem Abseits gerufen, ins Abseits

gestellt. Die RegJo Dreimonatsschau.

Nicht immer lief alles rund in den letzten Monaten. Manchmal eierten die Räder, manchmal waren sie abgeschraubt...

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Eintrag. Im Auftrag enthalten ist der

kostenfreie Erhalt des RegJo-Journals

für Südniedersachsen. Ohne rechtzeitige

Kündigung verlängert sich der Auftrag

automatisch um ein weiteres Jahr.

Die Kündigungsfrist beträgt jeweils vier

Wochen vor Ablauf eines Jahres. Entscheidend

ist das Auftragsdatum

von Anders Seefeldt

Frau Daske!

Was für ein bewegender Moment in Ihrem Leben, die Kommunalwahl am 11. September

2011. Da wollte die SPD Sie absägen – jene Partei, die Sie als Bürgermeisterin

für Uslar nominiert hatte. Also durften die Uslarer gleich ein Kreuz mehr

machen – um für oder gegen die Abwahl Ihrer Parteilosigkeit zu votieren. Sie bekamen

noch mehr Zustimmung als bei Ihrer eigentlichen Wahl. Der Bürgerwille, so

ganz passt er einfach nicht ins Konzept einer Demokratie – keiner wollte schließlich

die Eiszeit im Stadtrat fortsetzen. Und so änderte sich auch weiter nichts: Die

Beschneidung der bürgermeisterlichen Kompetenzen durch den Rat blieb, auflösen

wollte der Rat sich auch nicht. Und Sie bürgermeisterten weiter. Schaden nahm

das Amt, die Inhaberin, der Kindergartenverein namens Stadtrat. Dass die Situation

unerträglich war, weil nichts mehr lief, dämmerte Ihnen, Frau Daske, dann am

2. Februar und Sie beantragten Ihre Versetzung in den Ruhestand mit runden 50

Jahren. Dass Sie zufälligerweise am 1. Februar die Voraussetzung dafür erfüllten,

eine regelmäßige Pension von 2.200 Euronen zu beziehen, war doch sicher genau

das: ein Zufall, nicht wahr?

So was, ihr Fahrräder, Scheesen,

Fietzen, Mountainbikes, Radleichen,

Landschaftselemente, Klappergestelle,

Schrotthaufen und

Folterer auf zwei Rädern!

Etwa 2.000 von euch Gesellen sollen sich vor dem Göttinger

Bahnhof zusammenrotten und das Areal total desolat

aussehen lassen. Dass es nur eine hochkomplexe Ordnung

ist, will euch keiner mehr abkaufen, daher soll es

euch an den Kragen gehen, die Bauverwaltung will aufräumen.

Kann es sein, dass ihr es mit dem rustikalen,

traditionell anarchischen, schrottig-gemütlichen Charme

einer Studentenstadt etwas übertrieben habt? Wie – trotz

neuer Stellplätze werdet ihr einfach so weitermachen?

Dann will nichts gesagt haben.

Mein Eintrag erscheint ein Jahr lang in vier RegJo-Ausgaben

Ihr 7 Unterstützer!

PREISÜBERSICHT REGJO INFO WIRTSCHAFTSDATENBANK

Gruppe 1: Rechtsanwälte & Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater & Unternehmensberater: ein allgemein. Eintrag pro Unternehmen gratis

bei Buchung eines spezifischen Eintrages € 60, –

Gruppe 2: Bildungs & Beratungseinrichtungen, Heilberufler, Handwerk & Gewerke, Vereine, Verbände & Kamern: pro Eintrag € 60, –

Gruppe 3: Architekten und Ingenieure, Werbeagenturen, Versicherungsmarkler, Immobilienmarkler: pro Eintrag € 80, – bzw. € 60, – für 2. Eintrag

Gruppe 4: Gesundheitsdienstleister (Ärzte, Zahnärzte, Kliniken etc. – Ausnahme: Heilberufler siehe Gruppe 2), It- & EDV-Dienstleister: pro Eintrag

€ 120, – bzw. € 80, – für 2. Eintrag

Polygo Verlag GmbH

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37083 Göttingen

Tel 0551 50 75 10

Fax 0551 50 75 150

hallo@regjo.de

www.regjo.de

Stand: 01.04.2009

Ihr habt die Bürgerinitiative „Für Osterode“ ins

Leben gerufen, das Sprachrohr einer Harzer Identität.

Dieses ganze Landkreisfusionsgezerre, die einsamen

und unpatriotischen Machtpolitiker hinter

verschlossenen Türen, die völlig falschen Interessen,

die da bedient werden sollen, also dass Osterode

hauptsächlich nach Südniedersachsen und nicht

Goslar schaut – das alles hat bei euch Alarmstufe

Rot ausgelöst. Darauf seid ihr selbst aktiv geworden

und habt den Landrat des Nachbarkreises Goslar

kurzerhand eingeladen, um einfach mal direkt

gemeinsame Fusionspositionen auszuloten. Und da

heißt es immer, dem Bürger sei alles egal. Vorher

informiert habt ihr euch bei einem Besuch im Innenministerium

und nach reiflicher, vorurteilsfreier

Abwägung aller Fakten war für euch klar: Osterode

kann nur in der Ehe mit Goslar glücklich werden.

Entsprechend ausgewogen und differenziert ist auch

eure Berichterstattung und Informationsbereitstellung.

Nur eines irritiert dabei: Existieren denn so

gar keine Pro-Südniedersachsen-Positionen?

Eieiei, Frau Schürzeberg!

Es soll schon vorgekommen sein, dass Leute einen neuen Mietvertrag abgeschlossen

haben und dann feststellten, dass der alte nicht rechtzeitig kündbar

ist. Als neue Landrätin von Holzminden ist Ihnen ein ähnliches Malheur

passiert. Da haben Sie mit einem neuen Partner einen neuen Müllverbrennungsvertrag

abgeschlossen und vergessen, nachzuschauen, ob eigentlich dem

alten Lebensabschnittsmüllverbrennungsgefährten schon gekündigt wurde.

Nun kostet’s etwas mehr, aber die Müllgebühren werden möglicherweise sinken.

An der Arithmetik haben sicher auch andere Kommunen Interesse. Aber

verlangen die neuen Müllverbrennungsüberkapazitäten jetzt nicht eigentlich,

dass dort das ganze zusätzliche Geld verbrannt wird?


140 WirtSChaftsdatenbank RegJo-Info

wirtSChaftsdatenbank

Dieses Verzeichnis ist allen Freiberuflern und Selbstständigen

gewidmet, die für vergleichsweise wenig Geld einen

werblichen Auftritt wagen wollen. Den Werbepartnern

sollte jedoch im Vorfelde bewußt sein, dass sich ihr return

on investment leider nur mittelbar in Form von Aufträgen

manifestiert. Zum Glück ist hingegen der Image-Gewinn

äußerst unmittelbar zu vernehmen.

Wir würden uns sehr über eine Erweiterung des inhaltlichen

Spektrums freuen. Seien auch Sie mit Ihrem

Unternehmen dabei!

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Bausachverständige

Kommunalberatung

Innenarchitektur

Ökologisches Bauen

Stadt- & Umweltplanungen

A-Z Register

ab + b Architekten Brune + Brune

Berliner Straße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551/49901-0

Fax 0551/49901-25

info@ab-b.eu

www.ab-b.eu

archConcept

architekten + ingenieure

Stefan Meyfarth, Dipl. Ing. Architekt

Akazienweg 56 b

37083 Göttingen

Tel. 0551/3708470

Fax 0551/3708420

archconcept@t-online.de

www.archconcept.net

bmp architekten

Dipl.-Ing. P. Görres + M. Duhm

Am Ebelhof 12

37075 Göttingen

Tel. 0551-30742-0

Fax 0551-30742-22

info@bmp-goettingen.de

www.bmp-goettingen.de

Ingenieurbüro Bruchwalski

Dietmar Bruchwalski, Dipl.-Ing,

ö.b.v. Sachverständiger

Duhmblick 24

37191 Katlenburg-Lindau

Tel. 05552-8829

Fax 05552-8727

ib.katlenburg@bruchwalski.com

www.ingenieurbuero-bruchwalski.com

Architekten Graf + Partner GbR

Büro für Architektur und Stadtplanung

Braunschweiger Gasse 4

37154 Northeim

Tel. 05551-9870-0

Fax 05551-9870-70

info@graf-und-partner.de

Am Alten Tor 16

99734 Nordhausen

Tel. 03631-982687

Fax 03631-994915

ndh@graf-und-partner.de

www.graf-und-partner.de

Ehrhardt & Rettke

Ingenieurbüro für Statik & Baukonstruktion

Schillerstraße 2 a

37199 Wulften am Harz

Tel. 05556-4475

Fax 05556-352

statik@ehrhardt-rettke.de

mit Büro in:

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-71623

Fax 05522-75741

rettke@t-online.de

Erdbaulabor Göttingen GmbH

Baugrunduntersuchungen

Raseweg 4

37124 Rosdorf

Tel. 0551-50540-0

Fax 0551-50540-22

info@erdbaulabor-goe.de

www.erdbaulabor-goe.de

Ingenieurbüro Ludwig & Partner

Wilhelmstraße 14

37576 Dassel

Tel. 05564-96060

Fax 05564-960650

info@ludwig-und-partner.de

www.ludwig-und-partner.de

J & P Johanning und Petermann

Architekten GmbH

Waldweg 3

37431 Bad Lauterberg im Harz

Tel. 05524-932970

Fax 05524-80538

info@jundp-architekten.de

www.jundp-architekten.de

onp planungs + projekt gmbH

Architektur- und Ingenieurbüro

Rohnsweg 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-4999115

Fax 0551-4999128

info@onp-gmbh.de

Planungsteam Reinhard & Koch

Architektur für Lebensräume

Hannah-Vogt-Straße 1

37085 Göttingen

Tel. 0551-50419-50

Fax 0551-50419-60

rk.planungsteam@t-online.de

sgodda + partner

Architekten + Ingenieure

Im Alten Dorfe 30e

37079 Göttingen

Tel. 0551-50494-0

Fax 0551-50494-44

info@sgodda.de

Schwieger Architekten

Hansjochen Schwieger, Dipl.-Ing. Architekt

BDA

Eichweg 10 a

37077 Göttingen

Tel. 0551-38303-0

Fax 0551-38303-40

info@schwieger-architekten.de

www.schwieger-architekten.de

Sittig & Voges

Architekten - Stadtplaner

August-Lange-Straße 5

37120 Bovenden

Tel. 0551-508700

Fax 0551-5087026

info@sittig-voges.de

architekt@ingo-voges.de

www.sittig-voges.de

Steingräber.

architektur projektentwicklung design

Knickstraße 17

37170 Uslar

Tel. 05571-5001

Fax 05571-5002

mail@steingraeber-architekten.de

www.steingräber.com

Bausachverständige

Dipl.-Ing. Armin Sgodda

ö.b.u.v. Sachverständiger

für Schäden an Gebäuden

Im Alten Dorfe 30e

37079 Göttingen

Tel. 0151-23565339

Fax 0551-373380

armin.sgodda@sgodda.de

Ehling, Thomas

Dipl.-Ing. Architekt

Ö.b.u.v. Grundstückssachverständiger

Neustettiner Straße 3

37586 Dassel

Tel. 05564-919797

Fax 05564-919798

architekt.ehling@t-online.de

Schäfer - Landschaftsarchitekt

Dipl.-Ing. Rüdiger Schäfer, BDLA

Bismarckstraße 12

37681 Bad Gandersheim

Tel. 05382-1060

Fax 05382-1050

info@schaefer-la.com

www.schaefer-la.de

Kommunalberatung

GfK - Gesellschaft für Kommunalberatung

mbH

Wilhelmstraße 14

37586 Dassel

Tel. 05564-999733

Fax 05564-999735

info@gfk-kommunalberatung.de

www.gfk-kommunalberatung.de

BildunGS- &

BERatunGSeinRIChtunGen

A-Z Register

Führung verteilter/virtueller Teams

Hochschulen

Landschulheime

Motivationstraining

Seminare & Übernachtungsmöglichkeiten

A-Z Register

Akademie Göttingen

Private Berufsfachschulen

BTA, CTA & PTA

Am Leinekanal 4

37073 Göttingen

Tel. 0551-7896862

Fax 0551-7896863

info@akage.de

www.akage.de

Akademie Münden

Private Berufsfachschulen

BTA, PTA & TAI

Kurhessenstraße 14

34346 Hann. Münden

Tel. 05541-4936

Fax 05541-72483

info@akaem.de

www.akaem.de

Bildungswerk der Niedersächsischen

Wirtschaft gGmbH

Bertha-von-Suttner-Straße 9

37085 Göttingen

Tel. 0551-305730

Fax 0551-3057360

goettingen@bnw.de

www.bnw.de

Bildungszentrum Einbeck

Altendorfer Straße 43

37574 Einbeck

Tel: 05561 3135-0

Fax 05561 3135-11

biz-einbeck@leb.de

Bildungszentrum Göttingen

Groner Landstraße 27

37081 Göttingen

Tel: 0551 37 08 54-0

Fax 0551 37 08 54-19

biz-goettingen@leb.de

Standort Duderstadt:

Charlottenburger Straße 7

37115 Duderstadt

Tel: 05527 99 68 78-0

Fax: 05527 99 68 78-19

biz-duderstadt@leb.de

Bildungszentrum Kinne

Bildungszentrum für Unternehmensberatung

und Sprachen

Stieglitzweg 7

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-80526

Fax 05524-999376

info@bz-kinne.de

www.bz-kinne.de

Bildungszentrum Northeim

Göttinger Straße 31-33

37154 Northeim

Tel: 05551 908 05-0

Fax 05551 908 05-29

biz-northeim@leb.de

Bildungszentrum Osterode

An der Leege 22

37520 Osterode am Harz

Tel: 05522 920 15-0

Fax 05522 920 15-2

biz-osterode@leb.de

BUPnet Bildung und Projekt Netzwerk

GmbH

Ihr Partner für innovatives Bildungs- und

Informationsmanagement

Am Leinekanal 4

37073 Göttingen

Tel. 0551-54707-0

Fax 0551-54707-17

info@bupnet.de

www.bupnet.de

Chemieschule Göttingen

Private Berufsfachschule, staatl. anerkannt

Max-Born-Ring 2e

37077 Göttingen

Tel. 0551-375698

Fax 0551-2053945

chemieschule_goettingen@web.de

www.chemieschule-göttingen.de

CSC Computer-Schulung & Consulting

GmbH

Ihr Bildungspartner für EDV, Wirtschaft und

Büro

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-43099

Fax 0551-42027

goettingen@csc-schulung.de

www.csc-schulung.de

www.bildung-mit-zukunft.de

CSC Computer-Schulung & Consulting

GmbH

Ihr Bildungspartner für EDV, Wirtschaft und

Büro

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-8699573

Fax 05522-8699575

osterode@csc-schulung.de

www.csc-schulung.de

www.bildung-mit-zukunft.de

Freie Kunst Akademie

Dramfelder Straße 4

37124 Rosdorf / Obernjesa

Tel. 05509-651

Fax 05509-920858

www.freiekunstakademie.de

IBK gGmbH

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-548992-0

Fax 0551-548992-790

info@ibk-goettingen.de

www.ibk-goettingen.de

ihr mehrwert

Lindenstraße 20

37603 Holzminden/Neuhaus

Tel. 05536-999555

Fax 05536-999557

info@ihr-mehrwert.de

www.ihr-mehrwert.de

Koordinierungsstelle „Frauenförderung

in der privaten Wirtschaft“

Hiroshimaplatz 1-4

37083 Göttingen

Tel. 0551-400-2860

Fax 0551-400-3198

i.langanke@goettingen.de

www.frauen-wirtschaft.de

Kreisvolkshochschule des

Landkreises Göttingen

Reinhäuser Landstraße 4

37070 Göttingen

Tel. 0551-525517

Fax 0551-525522

info@kvhs-goettingen.de

www.kvhs-goettingen.de

Kreisvolkshochschule des

Landkreises Northeim

Hullerser Straße 19

37574 Einbeck

Tel. 05561-933251

Fax 05561-933299

info@kvhs-northeim.de

www.kvhs-northeim.de

Kreisvolkshochschule des

Landkreises Osterode am Harz

Neustädter Tor 1-3

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-960450-451

Fax 05522-960444

brakel@kvhs-osterode.de

www.kvhs-osterode.de

Ländliche Heimvolkshochschule Mariaspring

Seminarzentrum und Tagungshaus

Rauschenwasser 78

37120 Bovenden

Tel. 05594-9506-0

Fax 05594-9506-50

info@mariaspring.de

www.mariaspring.de

LEB Region Süd

Ländliche Erwachsenenbildung in

Niedersachsen e.V.

Weender Straße 87

37073 Göttingen

Tel. 0551-82079-0

Fax 0551-5213672

goettingen@leb.de

www.leb.de

mmone2one

Coaching & spezielle Englischschulung

Akazienweg 56a

37083 Göttingen

Tel. 0551-7700121

Fax 0551-77001124

info@paceit.de

www.paceit.de

m3team AG

mit certifizierter Business School

Schloß Löseck

37120 Bovenden

Tel. 05594-89393

Fax 05594-89370

www.m3team.de

Seminare im E-Werk

Unternehmenskommunikation

Bismarckstraße 1

37574 Einbeck

Tel. 05561-929-0

Fax 05561-929-200

info@seminare-im-ewerk.de

www.seminare-im-ewerk.de

Volkshochschule Göttingen e.V.

betriebsnahe Weiterbildung, IT-Qualifizierung

& Sprachen

Bahnhofsallee 7

37081 Göttingen

Tel. 0551-4952-0

Fax 0551-4952-32

info@vhs-goettingen.de

www.vhs-goettingen.de

Werk-statt-Schule

fit@job

Untere Straße 29

37154 Northeim

fit_job@werk-statt-schule.de

www.werk-statt-schule.de

Führung verteilter/virtueller

Teams

Führungsseminare an der Georg-

August-Universität Göttingen

Kooperationsstelle Hochschulen und

Gewerkschaften

Dr. Frank Mußmann

Humboldtallee 15

37073 Göttingen

Tel. 0551-394756

Fax 0551-3914049

virtuelleteams@uni-goettingen.de

www.virtuelleteams.uni-goettingen.de

www.kooperationsstelle.uni-goettingen.de

Hochschulen

Pfh

Private Fachhochschule Göttingen

Weender Landstraße 3-7

37073 Göttingen

Tel. 0551-54700-0

Fax 0551-54700-190

studieninfo@pfh-goettingen.de

www.pfh.de

Studienzentrum Niedersachsen

Steinbeis Hochschule Berlin

Tiedexer Tor 6c

37574 Einbeck

Tel. 05561-9362-22

Fax 05561-9362-55

info@imags-niedersachsen.de

www.imags-niedersachsen.de

Landschulheime

Stiftung Landschulheim am Solling

Das Internat am Solling

Einbecker Straße 1

37603 Holzminden

Tel. 05531-1287-0

Fax 05531-1287-88

info@lsh-holzminden.de

www.lsh-holzminden.de

Motivationstraining

LMS Motivationstraining

Leben Macht Spass

Preussgasse 2

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-919191

Fax 05522-919192

info@8x8-leben.de

www.8x8-leben.de

Seminare & Übernachtungsmöglichkeiten

Akademie Waldschlösschen

Bildungs- & Tagungshaus im idyllischen

Grünen

37130 Gleichen, OT Reinhausen

Tel. 05592-9277-0

Fax 05592-9277-77

info@waldschloesschen.org

www.tagungshaus-waldschloesschen.de

WiLLKoMMen

BeiM MortiMer

engLish CLUB!

Unsere KUrse:

Fit For english

Speziell für Schüler ab Klasse 5 sind unsere Fit for English

Materialien darauf ausgelegt, Grundkenntnisse im Englischen

zu erarbeiten, auszubauen, Lernlücken zu füllen

und ganz entspannt an das freie Sprechen und das Verstehen

der englischen Sprache heranzuführen. Die Fit for

English Kurse sind unterteilt in Forder- und Förderunterricht,

sowie Nachhilfe. Vorbereitende Fit for English Kurse

(Schwerpunkt: Grammatik der 5. Klassenstufe) sind

sinnvoll ab Klasse 4.

ENGLiSh For You

Frischen Sie ihr altes Schulenglisch auf oder lernen Sie die

englische Sprache neu von Anfang an. Der Fokus unserer

Kurse liegt vor allem auf dem freien Sprechen und Verstehen.

Für Senioren bieten wir Kurse mit langsamer Progression

an. Allgemein sind für die Erwachsenen-Kurse

keine Vorkenntnisse erforderlich. Sie können je nach ihrem

bisherigen Kenntnisstand direkt in Anfänger-, Mittelstufen-

oder Fortgeschrittenen-Kurse einsteigen.

Fit For BuSiNESS

Mit Mortimer können Sie auch ihre beruflichen Perspektiven

ausbauen. Englisch ist in der heutigen Zeit nicht

mehr “nur” Weltsprache, sondern vor allem auch Geschäfts-

und Verhandlungssprache. Mit unseren brandneuen

Materialien lernen Sie, was Sie benötigen, um sich

in der englischsprachigen Geschäftswelt zu bewähren.

Kontakt:

MortiMEr ENGLiSh CLuB

Axel Kinne, Systemzentrale Mitte

Stieglitzweg 7, 37431 Bad Lauterberg

tel. 0 55 24/99 93 77

info@mortimer-mitte.de

www.mortimer-english.de


142 WIRtSChaftsdatenbank GeSUndheITSDIenSTLeISTer hAnDWeRK & GeweRKe RegJo-info

Gesundheitsdienstleister

Ärzte

A-Z Register

Allergologie

Neurologie, Psychiatrie-Psychotherapie

Plastische Chirurgie

Urologie

Gesundheitskommunikation

A-Z Register

Zahnärzte

A-Z Register

Kieferorthopädie

Kinderzahnärzte

Oralchirurgie

Ärzte

A-Z Register

Ebersbach, Petra, Dr. med.

Rathausplatz 21

37120 Bovenden

Tel. 0551-81314

Fax 0551-83794

Engel, Enno, Dr.

Hagenstraße 35

37154 Northeim

Tel. 05551-1771

Fax 05551-65563

dr.engel.northeim@t-online.de

Flade, Wilfried, Dr. med.

Güterbahnhofstraße 17

37154 Northeim

Tel. 05551-67061

Fax 05551-67006

flade.wil@t-online.de

www.gesundelunge.de

Knieß, Tomas, Dr.

Keplerstraße 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-42323

Fax 0551-485346

Pneumologische Gemeinschaftspraxis

Ulbrich, Friedhelm, Dr. med. &

Hinz, Gerhard, Dr. med.

Nikolausberger Weg 33

37073 Göttingen

Tel. 0551-487555

Fax 0551-487505

Allergologie

Pneumologische Gemeinschaftspraxis

Ulbrich, Friedhelm, Dr. med. &

Hinz, Gerhard, Dr. med.

Nikolausberger Weg 33

37073 Göttingen

Tel. 0551-487555

Fax 0551-487505

Neurologie, Psychiatrie-

Psychotherapie

Göttinger Kopfzentrum

Dr. Ulrike Schäfer, Fachärztin für Kinder- &

Jugendpsychiatrie, Neurologie & Psychiatrie,

Psychotherapie; Dr. Peter Gensicke, Facharzt für

Neurologie & Psychiatrie, Psychotherapie

Bahnhofsallee 1d (5. OG)

37081 Göttingen

Tel. 0551-3848270

Plastische Chirurgie

Knieß, Tomas, Dr.

Keplerstraße 11

37085 Göttingen

Tel. 0551-42323

Fax 0551-485346

Urologie

Ebersbach, Petra, Dr. med.

Rathausplatz 21

37120 Bovenden

Tel. 0551-81314

Fax 0551-83794

Gesundheitskommunikation

A-Z Register

Connect Healthcare

Bismarckstraße 1

37574 Einbeck

Tel. 05561-929-424

Fax 05561-929-300

info@connect-healthcare.de

www.connect-healthcare.de

Zahnärzte

A-Z Register

Algermissen, Udo & Kollegen

Juesholzstraße 8-10

37412 Herzberg

Tel. 05521-99110

Fax 05521-991116

udo.algermissen@t-online.de

www.zahnarzt-algermissen.de

Bachmann, Frank

Brüder-Grimm-Allee 6

37075 Göttingen

Tel. 0551-56560

Fax 0551-42473

za.bachmann@gmx.de

Betke, Kirsten, Dr. &

Laufenberg, Gerd, Dr.

Keplerstraße 13/15

37085 Göttingen

Tel. 0551-48048

Fax 0551-48004

www.laufenberg-dr.de

Chapus, Bernard

Implantologie, Parodontologie

Kurze Straße 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-47227

Fax 0551-47202

Kremer, Barbara, Dr.

Mittelberg 39

37085 Göttingen

Tel. 0551-795323

Fax 0551-7909422

dr.barbara.kremer@telemed.de

Müllhofer, Rolf, Dr. med. dent.

Kornmarkt 2

37520 Osterode

Tel. 05522-920306

Fax 05522-920307

dr.muellhofer@telemed.de

Ohm, Holger, Dr. & Ohm, Katherine

Südring 58

37120 Bovenden

Tel. 0551-8661

Fax 0551-8205196

Dr.H.Ohm@t-online.de

Rien, Carsten, Dr.

Düstere-Eichen-Weg 35

37073 Göttingen

Tel. 0551-49542-0

Fax 0551-49542-10

info@der-zahnarzt-goettingen.de

www.der-zahnarzt-goettingen.de

Zahnarztpraxis Niedernjesa

Dr. Bärbel Porschen &

Dr. Matthias Kettler

Mittelweg 9

37133 Friedland / OT Niedernjesa

Tel. 05509-2500

Fax 05509-8202

praxis@zahn2500.de

www.zahn2500.de

Kieferorthopädie

Kieferorthopädische Praxis Osterode

Dres. med. dent. Roland Krysewski,

Thomas Haase & Josef Kremer

Bahnhofstraße 35

37520 Osterode

Tel. 05522-919222

Fax 05522-919199

praxis@kieferorthopaedie-oha.de

www.kieferorthopaedie-oha.de

Kinderzahnärzte

Kremer, Barbara, Dr.

Mittelberg 39

37085 Göttingen

Tel. 0551-795323

Fax 0551-7909422

dr.barbara.kremer@telemed.de

Oralchirurgie

Betke, Kirsten, Dr.

Keplerstraße 13/15

37085 Göttingen

Tel. 0551-48048

Fax 0551-48004

www.laufenberg-dr.de

HandweRK & geweRKe

A-Z Register

Baumpflege & Problembaumfällung

Elektrofachbetrieb

Heizung und Sanitär

Maßbekleidung

Parketthandel

Polsterei & Raumausstattung

Spezialreinigungen & Schutzsysteme

Steinmetz und Restaurator

Zimmerei und Holzbau

A-Z Register

Bautrocknung Broenen

Orten, Trocknen, Sanieren

Hauptstraße 2

37434 Bilshausen

Tel. 05528-1474

Fax 05528-201863

holger@broenen.de

www.broenen.de

Planbau GmbH

Gesellschaft für Planung u. Bauübernahme

Martin-Luther-Straße 48

37081 Göttingen

Tel. 0551-99881-0

Fax 0551-99881-23

mail@planbau.de

www.planbau.de

Stoffwechsel Meisterbetrieb

Polsterarbeiten aller Art, Sonnenschutzanlagen:

Faltstores & Lamellen, Raffrollos, Dekoration etc.

Leinestraße 13

37073 Göttingen

Tel. 0551-3077092

Mobil: 0171-1065139

Baumpflege & Problembaumfällung

Sven Nitzschke

Lange Geismar Str. 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-2509405

Fax 0551-3882276

s.nitzschke@gmx.de

Elektrofachbetrieb

Elektro Leineweber

August-Spindler-Str. 16

37079 Göttingen

Tel. 0551-61099

Fax 0551-600415

elektro-leineweber-gmbh@t-online.de

www.elektro-leineweber.de

Elektrotechnik Werner Fischer

Am Herberhäuser Thie 7

37075 Göttingen

Tel. 0551-24745

Fax 0551-20529261

info@fischer-goettingen.de

www.elektromeister-fischer.de

Heizung und Sanitär

Korte

Heizungsbauer, Solarenergie, Sanitär

Über dem Dorfe 5

37139 Adelebsen

Tel. 05506-1893

Fax 05506-379

korte-thomas@t-online.de

Maßbekleidung

Kleiderkontor

Nadja Gilhaus

Himmelsstieg 5

37085 Göttingen

Tel. 0551-70769313

gilhaus@kleiderkontor.de

www.kleiderkontor.de

Parketthandel

parkettum Römmich GmbH

Martin-Luther-Straße 48

37081 Göttingen

Tel. 0551-307024-0

Fax 0551-307024-29

info@parkettum.de

www.parkettum.de

Polsterei & Raumausstattung

Stoffwechsel Meisterbetrieb

Polsterarbeiten aller Art, Sonnenschutzanlagen:

Faltstores & Lamellen, Raffrollos, Dekoration etc.

Leinestraße 13

37073 Göttingen

Tel. 0551-3077092

Mobil: 0171-1065139

Spezialreinigungen &

Schutzsysteme

Sysclean – Reinigen mit System Kattge

& Böhme GbR

Mauertrocknung, Glaskratzerentfernung, Solaranlagenreinigung

uvm.

Hinterdorfstraße 25

37434 Rollshausen

Tel. 05528-99987-0

Fax 05528-99987-1

info@sysclean.de

www.sysclean.de

Steinmetz und Restaurator

Bachmann und Wille GmbH

Fachbetrieb für Natursteinverarbeitung

Heinrich-A.-Zachariä Bogen 5

37077 Göttingen

Tel. 0551-35639

Fax 0551-373796

Zimmerei und Holzbau

Dach & Wand Weiss GmbH

Inh. Bernd Klinge

Auf dem Anger 1

37130 Gleichen

Tel. 0551-795375

Fax 0551-7905252

c.ch.weiss@t-online.de

Dornieden & Nolte GmbH

Lohbergstraße 11a

37115 Duderstadt

Tel. 05527-998778

Fax 05527-998779

DorniedenNolte@onlinehome.de

www.dornieden-nolte.de

Immobilienmakler

A-Z Register

Vermietung von Industrieimmobilien

Verwaltung & Vermietung & Verkauf

Wohnimmobilien & Ferienhäuser

A-Z Register

Bruns Immobilien

An der Gerichtslinde 34

37081 Göttingen

Tel. 0551-63374044

Fax 0551-63374043

info@bruns-immo.de

www.bruns-immo.de

D / & / T

Verwaltung - Vermietung - Verkauf

Weender Landstraße 59

37075 Göttingen

Tel. 0551-307026-0

Fax 0551-307026-5

info@dt-hausverwaltung.de

www.dt-hausverwaltung.de

Horst Richter

Immobilien

Calsowstraße 3

37085 Göttingen

Tel. 0551-41202

Fax 0551-484092

info@horstrichter.com

www.horstrichter.com

Reich Immobilien- und Sachverständigenbüro

RDM

Dipl.-Sachverständige Simone Reich

Hermannstädter Weg 2

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-75463

Fax 05522-4306

info@ReichImmobilien.de

www.ReichImmobilien.de

Vermietung von

Industrieimmobilien

Osteroder Industriebeteiligung GmbH

Bahnhofstraße 116

37520 Osterode am Harz

Tel. 04135-1446

Fax 04135-7488

hanspiller@t-online.de

Verwaltung & Vermietung &

Verkauf

Getmore Beratung & Immobilien GmbH

& Co. KG

Lange Straße 49

37688 Beverungen

Tel. 05273-367767-0

Fax 05273-367767-1

info@getmore-immo.de

www.getmore-immobilien.de

Wohnimmobilien &

Ferienhäuser

Wiesel & Partner GmbH

Hauptstraße 25

37412 Herzberg

Tel. 05521-8990-0

Fax 05521-8990-17

wiesel.herzberg@web.de

www.wiesel-partner.de

IT- & edV-dienstleister

A-Z Register

DV-Komplettlösungen

IT-Sicherheit

Netzwerkberatung

A-Z Register

adam Soft oHG

Systemhaus für Apple & PC

Raseweg 4

37124 Rosdorf

Tel. 0551-50096-0

Fax 0551-50096-99

info@adam-soft.de

www.adam-soft.de

BMU Beratungsgesellschaft Mittelständischer

Unternehmen mbH

Friedrich-Ebert-Wall 21

37154 Northeim

Tel. 05551-98010

Fax 05551-980188

info@bmu-beratung.com

www.bmu-beratung.com

cynfo

kompetente IT-Dienstleistungen

Maschmühlenweg 8-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-3816004

Fax 0551-3816003

kontakt@cynfo.com

www.cynfo.com

ESH Computer

u. a. professionelle wireless LAN-Lösungen

Offenser Straße 21

37139 Adelebsen

Tel. 05506-7040

Fax 05506-635

esh@esh-it.de

www.esh-it.de

ITEOS

Professionelle IT-Lösungen

Schillerstraße 24

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Tel. 0551-63374780

Fax 0551-633747-89

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Dienstleister für Unternehmens-IT

Grimsehlstraße 23

37574 Einbeck

Tel. 05561-922-0

Fax 05561-922-500

info@mod-gruppe.de

www.mod-gruppe.de

Rossmayer Consulting

Wilhelmstraße 14

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Tel. 05564-200340

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www.acclaro.de

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IT-Sicherheit

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Dienstleister für Unternehmens-IT

Grimsehlstraße 23

37574 Einbeck

Tel. 05561-922-0

Fax 05561-922-500

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Netzwerkberatung

Take Over Systemberatung

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Tel. 0551-5077241

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144 WIRtSChaftsdatenbank RechTSAnWÄLTe & NoTARe RegJo-info

RegJo-Info RechTSAnWÄLTe & NoTARe wirtSChaftsdatenbank 145

REChtSAnwälte & notaRE

A-Z Register

Arbeitsrecht

Architekten- & Baurecht

Arzthaftungsrecht

Bankrecht

Baurecht

Bau- & Immobilienrecht

Bußgeldsachen

EDV-Recht

Ehe-, Familien- & Scheidungsrecht

Erbrecht

Gaststättenrecht

Gewerbemietrecht

Grundstücksrecht

Handels- & Gesellschaftsrecht

Immobilienrecht

Inkasso

Insolvenzrecht

Kommunalabgabenrecht

Markenrecht

Medienrecht

Medizinrecht

Mietrecht

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Miet- & Pachtrecht

Musik- & Kunstrecht

Patentrecht

Presserecht

Privates Baurecht

Recht der neuen Medien

Sozialrecht

Sport- & Vereinsrecht

Steuer(straf)recht

Strafrecht

Verkehrsrecht

Verkehrsunfallregulierung

Versicherungsrecht

Vertragsarztrecht

Vertragsrecht

Verwaltungsrecht

Wertpapierrecht

Wettbewerbsrecht

Wirtschafts(straf)recht

Wirtschafts- & Steuer strafrecht

Zivilrecht, allgemein

A-Z Register

Ahrens & Partner

Rechtsanwälte

Reinhäuser Landstraße 16

37083 Göttingen

Tel. 0551-707150

Fax 0551-7071515

rae.ahrens@t-online.de

Amthauer, Ulrich

Rechtsanwalt und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

Arend, Heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Bang, J. Heinrich

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 40

37081 Göttingen

Tel. 0551-307220

Fax 0551-3072222

Baeumer, Hans Vito

und Weisensee, Michael

Rechtsanwälte

Schrammstraße 8

37574 Einbeck

Tel. 05561-2048

Fax 05561-73404

baeumer-weisensee@t-online.de

www.baeumer-weisensee.de

Bartels, Andreas

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-5047221

Fax 0551-5047234

bartels@ab-rechtsanwalt.de

Beismann und Dr. Neddenriep

Rechtsanwälte

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Beyer . Troch . Besser

Rechtsanwälte

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

kanzlei@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Brodmann, Angelika &

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwälte und Notar

(Kunstmann)

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Bruns, Maria A.

Rechtsanwältin und Notarin

Hagenbreite 10

37124 Rosdorf

Tel. 0551-78780

Fax 0551-782839

recht@rainbruns.de

www.rainbruns.de

Doerfer, Achim, Dr.

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 43

37073 Göttingen

Tel. 0551-43430

Fax 0551-41443

Dr. Niemann & Kollegen

Rechtsanwälte und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928

Fax 0551-45199

www.niemann-rechtsanwaelte.de

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

ebert_und_singer@t-online.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Euler, Wolfgang

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Feuerhahn & Meyer

Rechtsanwälte

Moritzstraße 19-20

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-9580-0

Fax 05382-9580-18

info@feuerhahn-meyer.de

www.feuerhahn-meyer.de

Fiedler, Ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Gembruch, Hans-Jörg

Rechtsanwalt und Notar

Sieberstraße 2

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-8962-0

Fax 05521-8962-25

ra@gembruch.com

www.gembruch.com

Geyer, Jens

Rechtsanwalt

Lange Straße 49

37127 Dransfeld

Tel. 05502-2025

Fax 05502-3656

info@rechtsanwalt-geyer.de

Große-Loheide, Mathias

Rechtsanwalt

Zollstock 15

37081 Göttingen

Tel. 0551-7708866

Fax 0551-7708867

ragrosse-loheide@web.de

Haase, J.-R.

Rechtsanwalt

Lange Straße 106

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-8800

Fax 05503-8820

rechtsanwalt haase@t-online.de

Hauptfleisch, Michael

Rechtsanwalt

Groner Straße 25

37073 Göttingen

Tel. 0551-5312892

Fax 0551-5312893

rahauptfleisch@t-online.de

Heeren, Jörg & Klapdor, Manfred, Dr.

Rechtsanwälte

Osteroder Straße 11c

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-8976-0

Fax 05521-8976-20

kanzlei@rechtsanwalt-heeren.de

Hentschel, Johannes & Lau, Joachim

Rechtsanwälte

Kurze-Geismar-Straße 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-5173623

Fax 0551-5173624

info@kanzlei-hentschel-lau.de

www.kanzlei-hentschel-lau.de

Herfurth & Partner

Rechtsanwälte

Nikolausberger Weg 44

37073 Göttingen

Tel. 0551-22711

Tel. 01805-herfurth

(bundesweit)

Fax 0551-25182

info@herfurth.de

www.herfurth.de

Hildebrandt, Reinhard, Dr.

Rechtsanwalt

Scharnhorstplatz 8

37154 Northeim

Tel. 05551-97610

Fax 05551-976115

dr-hildebrandt@t-online.de

www.dr-hildebrandt.de

Hirschmann Cieslak & Schulte

Rechtsanwälte mit Notariat

Bahnhofstraße 23

37115 Duderstadt

Tel. 05527-9875-0

Fax 05527-9975-20

ra-schulte-und-partnert@t-online.de

www.racieslak.de

Hoffmann & Körner

Rechtsanwälte

Lutherplatz 2

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92550

Fax 05524-925555

info@hoffmann-koerner.de.de

www.hoffmann-koerner.de

Hofmeister, Habermann, Lüttmann

Rechtsanwälte & Notare

Sparenbergstraße 9

37603 Holzminden

Tel. 05531-9302-0

Fax 05531-9302-10

hol@rae-hofmeister.de

www.rae-hofmeister.de

Huchthausen, Hans, Dr. jur. u.

Dipl. rer. pol., von Lindeiner-Wildau &

Huchthausen, Andreas

Rechtsanwälte-Notariat

Altendorfer Straße 25

37574 Einbeck

Tel. 05561-72265 + 4066

Fax 05561-72758

huchthausen7@aol.com

Hundeshagen & Coll.

Rechtsanwälte-Notar

Berliner Straße 1

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-8055

Fax 05528-9254920

kontakt@hundeshagen.de

www.hundeshagen.de

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Jarck, Dorothea

Rechtsanwältin

Sieberstraße 43

37412 Herzberg am Harz

Tel. 05521-919082

Fax 05521-019084

dorothea.jarck@t-online.de

Jürgens-Reichelt, Karin

Rechtsanwältin

Welle 3

37133 Friedland-Groß Schneen

Tel. 05504-7530

Fax 05504-7571

rain-juergens@reichelt4.de

Kappuhne Schreier Herbote

Partnerschaftsgesellschaft Rechtsanwälte

Am Münster 28

37154 Northeim

Tel. 05551-9760-0

Fax 05551-9760-50

dr-kappuhne@dr-kappuhne.de

dr-schreier@dr-kappuhne.de

herbote@dr-kappuhne.de

www.dr-kappuhne.de

Kleinjohann, Dr. & Buschhaus, Dr.

Rechtsanwälte und Notar

Götzenbreite 1

37124 Rosdorf

Tel. 0551-9003350

Fax 0551-90033555

ra-kleinjohann@t-online.de

Klingberg, Michael

Rechtsanwalt und Notar

Groner Straße 40

37073 Göttingen

Tel. 0551-4995781

Fax 0551-4995782

ra@klingberg-net.de

Klingebiel, Axel & Glahe, Herwarth

Rechtsanwälte

Marktstraße 15-17

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5022

Fax 05527-73272

klingebiel-glahe@t-online.de

Kriston, Hermann &

Bergmann, Ralph

Rechtsanwälte

Theaterstraße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-45078

Fax 0551-55732

rae.kriston-bergmann@t-online.de

Krug v. Einem, Vera

Rechtsanwältin

Weender Straße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-486644

Fax 0551-45383

krugv.einem@t-online.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Kupzok & Kupzok-Lüdeking

Rechtsanwälte

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Lampe Legal

Anwaltsgesellschaft & Notare

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

info@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

Laves, Heinrich

Rechtsanwalt & Notar

Papenstraße 1-3

37574 Einbeck

Tel. 05561-71071

Fax 05561-74130

info@reno-einbeck.de

Lindigkeit – Werder – Mertens

Rechtsanwälte Notare Fachanwälte

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Linneweber, Axel, Dr.

Rechtsanwalt

Hubeweg 2

37574 Einbeck

Tel. 05561-5050

Fax 05561-5056

dr.linneweber@gmx.de

Lüken-Klein, Angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Maack, Dr., Jung, Dr., Elsaesser &

Hensel

Rechtsanwälte und Notare

Beverstraße 26

37574 Einbeck

Tel. 05561-93700

Fax 05561-937033

info@rae-dr-maack.de

www.rae-dr-maack.de

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Meyer, Helmut R.

Rechtsanwalt und Notar

Hullerser Straße 16

Postfach 1453

37555 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Meyer-Eilers, Mathias

Rechtsanwalt

Weender Straße 76-78

37073 Göttingen

Tel. 0551-55224

Fax 0551-55318

Müller-Laube, Bettina

Rechtsanwältin

Götzenbreite 1

37124 Rosdorf

Tel. 0551-4883993

Fax 0551-4883994

Muschinsky, Bernhard

Rechtsanwalt

Otto-Kaiser-Weg 12

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-932020

Fax 05523-932022

Nolte, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@nolte-reichler.de

Obermann, Dietrich &

Biskup, Christiane

Rechtsanwälte und Notar

(Obermann)

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Öynhausen, Hans-Josef

Rechtsanwalt und Notar

Backhausstraße 18a

37081 Göttingen

Tel. 0551-900370

Fax 0551-9003720

www.ra-oeynhausen.de

Osenberg, Hansjörg

Rechtsanwalt

Einbecker Straße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-3071

Fax 05531-2682

H.Osenberg@Infotech-Isp.net

Dr. von Pechstaedt & Coll.

Rechtsanwälte

Wagnerstraße 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-48835-66

Fax 0551-48835-77

kanzlei@pechstaedt.de

www.pechstaedt.de

Pfahl, Franc, Dr.

Rechtsanwalt

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Pollok & Wiesemann

Rechtsanwälte & Notar (Wiesemann)

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Quade, Doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Rehberg, Hüppe + Partner

Patentanwälte

Nikolausberger Weg 62

37073 Göttingen

Tel. 0551-48877-0

Fax 0551-48877-11

office@rhp.eu

www.rhp.eu

Reichart, Dr., Kriesten & Mügge

Rechtsanwälte, Fachanwälte und Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Reichler, Rita

Rechtsanwältin

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@reichler.de

Renner, Holger

Rechtsanwalt

Hagenweg 2e

37081 Göttingen

Tel. 0551-5046733

Fax 0551-5046733

Reuter & Richter

Rechtsanwälte

Deisterstraße 3

37081 Göttingen

Tel. 0551-9996952

Fax 0551-9997742

info@ra-reuter-richter.de

www.ra-reuter-richter.de

Riban, Gerhard

Rechtsanwalt

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-920420

Fax 05522-920450

Robrecht, Hermann

Rechtsanwalt

Förstergasse 2

37197 Hattorf am Harz

Tel. 05584-752

Fax 05584-753

ra-robrecht@t-online.de

Rohlfing, Dr. - Pfahl, Dr. - Oettler, Dr.

Rechtsanwälte - Fachanwälte

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Romppel, Bernd C.

Rechtsanwalt und Notar

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-707170

Fax 0551-7071750

ra.romppel@t-online.de

rybak.zehender.

Wirtschaftskanzlei

Güterbahnhofstraße 35

37154 Northeim

Tel. 05551-988071-0

Fax 05551-9880725

Samson-Himmelstjerna,

Burkhard von

Rechtsanwalt und Notar

Weender Straße 80-82

37073 Göttingen

Tel. 0551-4999999

Fax 0551-4999990

samson@vsrun.de

Scherer-Mathias, Sabine

Rechtsanwältin

Kreuzbergring 105

37075 Göttingen

Tel. 0551-44592

Fax 0551-44571

Schnitzer, Gerd

Rechtsanwalt und Notar

Lange Straße 42

37139 Adelebsen

Tel. 05506-1063

Fax 05506-1358

Schröter, Bernd, Dr.

und Gockel, Wolfgang

Rechtsanwälte und Notare

Fürstenberger Straße 2

37603 Holzminden

Tel. 05531-5087 /-5088

Fax 05531-10254

Sobirey, Nikolai

Rechtsanwalt

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-37073841

Fax 0551-37073844

ra.sobirey@t-online.de

Stackfleth, Helge

Rechtsanwalt

Erikastraße 6

37431 Bad Lauterberg im Harz

Tel. 05524-2119

Fax 05524-931900

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Teiwes, Henrik

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstraße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-93710

Fax 05531-937110

RAe.Teiwes.Holzminden@t-online.de

Tewaag, Heike

Rechtsanwältin

Heinrich-Sohnrey-Str. 21

37127 Dransfeld

Tel. 05502-660

Fax 05502-660

Thode & Dreymann

Rechtsanwälte und Notar (Thode)

Hindenburgstraße 1a

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-8022

Fax 05523-7190

hpthode@t-online.de

www.sachsa-online.de/thode

Vasel, Jürgen

Rechtsanwalt

Reinhäuser Landstraße 80

37083 Göttingen

Tel.0551-43600

Fax 0551-43620

anwalt@ra-vasel.de

www.ra-vasel.de

von Garmissen, Dr., Hartz & Eulert

Rechtsanwälte

Lange Geismarstraße 82

37073 Göttingen

Tel. 0551-378474

Fax 0551-3791922

kanzlei@vghe.de

www.agraranwalt.de

Freiherr von Wendt, Clemens

Rechtsanwalt

Hauptstraße 11

37139 Adelebsen

Tel. 05502-94371

Fax 05502-94372

Waldmann-Stocker, Bernd

Rechtsanwalt

Papendiek 24-26

37073 Göttingen

Tel. 0551-42610

Fax 0551-45275

Weber & Wrobel-Weber

Rechtsanwälte

Von-Ossietzsky-Straße 9

37085 Göttingen

Tel. 0551-51790-0

Fax 0551-51790-20

raeweber@t-online.de

Weik, Martina

Rechtsanwältin

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Wentscher, Gerhard

Rechtsanwalt und Notar

Abgunst 1a

37520 Osterode am Harz

Tel. 05522-920420

Fax 05522-920450

Wichmann, Hermann, Dr.

Rechtsanwalt

Theaterstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-484065

Fax 0551-484067

rae.fischer-friedrich-wichmann@web.de

Arbeitsrecht

Fachanwälte

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

ebert_und_singer@t-online.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu


146 WIRtSChaftsdatenbank RechTSAnWÄLTe & NoTARe RegJo-info RegJo-Info RechTSAnWÄLTe & NoTARe wirtSChaftsdatenbank 147

Pfahl, Franc, Dr.

Rechtsanwalt

Weender Landstraße 3

37073 Göttingen

Tel. 0551-46571

Fax 0551-46572

info@rpfo.de

www.rpfo.de

Vockenberg, Michael, Dr.

Rechtsanwalt

Wiesenstraße 1

37073 Göttingen

Tel. 0551-3828090

Fax 0551-3828091

info@vsm-rae.de

www.vsm-rae.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Arend, Heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Lindigkeit, Mark

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Neddenriep, Friedemann, Dr.

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Architekten- & Baurecht

Fachanwälte

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Reichart, Matthias, Dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Arzthaftungsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Schwendrat, Torsten

Rechtsanwalt

Schillerstraße 6

37083 Göttingen

Tel. 0551-7709401

Fax 0551-7709404

RATOR67@aol.com

Bankrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Baurecht

Fachanwälte

Reichart, Matthias, Dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Arend, Heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Engelhardt, Bernd

Rechtsanwalt

Ritterplan 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-541168

Handy 0171-5202351

Fax 0551-541369

Nolte, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@nolte-reichler.de

Vasel, Jürgen

Rechtsanwalt

Reinhäuser Landstraße 80

37083 Göttingen

Tel. 0551-43600

Fax 0551-43620

anwalt@ra-vasel.de

www.ra-vasel.de

Bau- & Immobilienrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Beyer, Jürgen

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

juergen.beyer@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Bußgeldsachen

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

EDV-Recht

Tätigkeitsschwerpunkt

Heise, Andreas

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-50429918

Fax 0551-5312224

kanzlei@ra-heise.de

www.ra-heise.de

Ehe-, Familien- &

Scheidungsrecht

Fachanwälte

Amthauer, Ulrich

Rechtsanwalt und Notar

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

Biskup, Christiane

Rechtsanwältin

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Brodmann, Angelika

Rechtsanwältin

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Bruns, Maria A.

Rechtsanwältin und Notarin

Hagenbreite 10

37124 Rosdorf

Tel. 0551-78780

Fax 0551-782839

recht@rainbruns.de

www.rainbruns.de

Dreymann, Detlef

Rechtsanwalt

Hindenburgstraße 1a

37441 Bad Sachsa

Tel. 05523-8022

Fax 05523-7190

hpthode@t-online.de

www.sachsa-online.de/thode

Habermann, Petra

Rechtsanwältin und Notarin

Sparenbergstraße 9

37603 Holzminden

Tel. 05531-9302-0

Fax 05531-930210

Hundeshagen, Egbert

Rechtsanwalt & Notar

Berliner Straße 1

37434 Gieboldehausen

Tel. 05528-8055

Fax 05528-9254920

kontakt@hundeshagen.de

www.hundeshagen.de

Lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Pollok, Thomas

Rechtsanwalt

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Quade, Doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Schulte, Bettina

Rechtsanwältin & Mediatorin

Bahnhofstraße 23

37115 Duderstadt

Tel. 05527-9875-0

Fax 05527-9975-20

ra-schulte-und-partnert@t-online.de

www.racieslak.de

Singer, Suse

Rechtsanwältin und Notarin

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-935810

Ebert_und _Singer@t-online.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Fischer-Jehle, Petra, Dr.

Rechtsanwältin, Mediation

Jenaer Straße 25

37085 Göttingen

Tel. 0551-5311428

Fax 0551-5311426

Frickemeier, Manuela

Rechtsanwältin

Auf der Langen Bünde 12

37083 Göttingen

Tel. 0551-7703113

Fax 0551-7703117

Klingberg, Michael

Rechtsanwalt und Notar

Groner Straße 40

37073 Göttingen

Tel. 0551-4995781

Fax 0551-4995782

ra@klingberg-net.de

Langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Öynhausen, Hans-Josef

Rechtsanwalt und Notar

Backhausstraße 18a

37081 Göttingen

Tel. 0551-900370

Fax 0551-9003720

www.ra-oeynhausen.de

Reichler, Rita

Rechtsanwältin

Industriestraße 16

37115 Duderstadt

Tel. 05527-98833

Fax 05527-988345

info@reichler.de

Rohrmann, Stefanie

Rechtsanwältin

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-505024

Erbrecht

Fachanwälte

Lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

Obermann, Dietrich

Rechtsanwalt und Notar

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Arend, Heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

ebert_und_singer@t-online.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Kriesten, Bernhard

Rechtsanwalt & Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Neddenriep, Friedemann, Dr.

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Öynhausen, Hans-Josef

Rechtsanwalt und Notar

Backhausstraße 18a

37081 Göttingen

Tel. 0551-900370

Fax 0551-9003720

www.ra-oeynhausen.de

Quade, Doris

Rechtsanwältin und Notarin

Bühlstraße 9

37073 Göttingen

Tel. 0551-5317878

Fax 0551-5317880

doris_quade@arcor.de

Rössing-Schmalbach, Thomas

Rechtsanwalt und Notar

Christian-Blank-Straße 9

37115 Duderstadt

Tel. 05527-5078

Fax 05527-73178

Gaststättenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Leondarakis ll.M., Dr. K.

Rechtsanwalt

Groner Landstraße 59

37081 Göttingen

Tel. 0551-99979-39

Fax 0551-99979-38

anwalt@kanzlei-leondarakis.de

www.kanzlei-leondarakis.de

Gewerbemietrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt & Bankkaufmann

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Grundstücksrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Beyer, Helmut

Rechtsanwalt und Notar a. D.

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

kanzlei@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Handels- & Gesellschaftsrecht

Fachanwalt

Lindigkeit, Mark

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Euler, Wolfgang

Rechtsanwalt-Wirtschaftsprüfer-Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Faust, Matthias

Rechtsanwalt

Goetheallee 14

37073 Göttingen

Tel. 0551-499980

Fax 0551-43063

RAMaFa@aol.com

Langmack, Wolfgang

Rechtsanwalt und Notar

Weender Landstraße 6-10

37073 Göttingen

Tel. 0551-486031

Fax 0551-45972

info@ra-notar-langmack.de

www.ra-notar-langmack.de

Immobilienrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Lampe, Gisela

Rechtsanwältin und Notarin

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

g.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Inkasso

Tätigkeitsschwerpunkt

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Insolvenzrecht

Fachanwalt

Müller, Jan-Michael

Rechtsanwalt

Kasseler Landstraße 25b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217575

Fax 0551-5217775

kanzlei-goettingen@beratergruppe.de

www.ra-müller.com

Teiwes, Henrik

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstraße 23

37603 Holzminden

Tel. 05531-93710

Fax 05531-937110

RAe.Teiwes.Holzminden@t-online.de

Kommunalabgabenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Markenrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Fiedler, Ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

von Pechstaedt, Volkmar, Dr. jur.

Rechtsanwalt

Wagnerstraße 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-48835-66

Fax 0551-48835-77

kanzlei@pechstaedt.de

www.pechstaedt.de

Medien- & Urheberrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Binkenstein, Sylvia

Rechtsanwältin

Nikolaistraße 30

37073 Göttingen

Tel. 0551-499560

Fax 0551-4995610

kanzlei@kkbl.de

von Pechstaedt, Volkmar, Dr. jur.

Rechtsanwalt

Wagnerstraße 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-48835-66

Fax 0551-48835-77

kanzlei@pechstaedt.de

www.pechstaedt.de

Medizinrecht

Fachanwälte

Leibecke, Ralph

Rechtsanwalt

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Mietrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Irmer, Detlef

Rechtsanwalt

Lange-Geismar-Straße 23

37073 Göttingen

Tel. 0551-485565

Fax 0551-487341

Miet- & Wohnungseigentumsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Arend, Heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Lüken-Klein, Angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Reichart, Matthias, Dr.

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Miet- & Pachtrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Kehrel, Thomas

Rechtsanwalt

Burgstraße 7

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-907720

Fax 05382-907722

RA.Thomas.Kehrel@t-online.de

Mertens, Christoph

Rechtsanwalt

Am Stadtpark 1

37186 Moringen

Tel. 05554-99350

Fax 05554-993550

info@lindigkeit-partner.de

www.lindigkeit-partner.de

Troch, Andreas

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

andreas.troch@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Musik- & Kunstrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

von Pechstaedt, Volkmar, Dr. jur.

Rechtsanwalt

Wagnerstraße 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-48835-66

Fax 0551-48835-77

kanzlei@pechstaedt.de

www.pechstaedt.de

Patentrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Fiedler, Ostermann & Schneider

Patentanwälte

Obere Karspüle 41

37073 Göttingen

Tel. 0551-49958-0

Fax 0551-49958-11

mail@fos-patent.de

www.fos-patent.de

Presserecht

Tätigkeitsschwerpunkt

von Pechstaedt, Volkmar, Dr. jur.

Rechtsanwalt

Wagnerstraße 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-48835-66

Fax 0551-48835-77

kanzlei@pechstaedt.de

www.pechstaedt.de

Privates Baurecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Klein, Andreas

Rechtsanwalt

Mittelstraße 5

37120 Bovenden

Tel. 05593-938055

Fax 05593-938057

Recht der neuen Medien

Tätigkeitsschwerpunkt

Heise, Andreas

Rechtsanwalt

Obere Karspüle 20

37073 Göttingen

Tel. 0551-50429918

Fax 0551-5312224

kanzlei@ra-heise.de

www.ra-heise.de


148 WIRtSChaftsdatenbank RechTSAnWÄLTe & NoTARe RegJo-info

Sozialrecht

Fachanwalt

Romppel, Bernd C.

Rechtsanwalt und Notar

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-707170

Fax 0551-7071750

ra.romppel@t-online.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Schmidt, Jan-Peter

Rechtsanwalt

Lange Straße 5

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-939121

Fax 05503-939122

Sport- & Vereinssrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Arend, Heinz

Rechtsanwalt und Notar

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Steuer(straf)recht

Fachanwälte

Bartels, Andreas

Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-5047221

Fax 0551-5047234

bartels@ab-rechtsanwalt.de

Beyer, Jürgen

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

juergen.beyer@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Kropp, Harald

Rechtsanwalt und Notar

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-5050244

RA–Kropp@t-online.de

Meyer, Helmut R.

Rechtsanwalt und Notar

Hullerser Straße 16

Postfach 1453

37555 Einbeck

Tel. 05561-72015

Fax 05561-5665

Schrader, Uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Hort, Karsten

Rechtsanwalt

Lessingstraße 8

37431 Bad Lauterberg

Tel. 05524-92050

Fax 05524-920540

hort@harzrecht.de

Kropp, Harald

Rechtsanwalt und Notar

Gerhard-Gerdes-Straße 19

37079 Göttingen

Tel. 0551-505020

Fax 0551-5050244

RA-Kropp@t-online.de

Leibecke, Ralph

Fachanwalt für Strafrecht

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Müller, Jan-Michael

Rechtsanwalt

Kasseler Landstraße 25b

37081 Göttingen

Tel. 0551-5217575

Fax 0551-5217555

kanzlei-goettingen@beratergruppe.de

Pfahl, Franc, Dr.

Rechtsanwalt

Waageplatz 2

37073 Göttingen

Tel. 0551-485928/29

Fax 0551-45199

www.niemann-rechtsanwaelte.de

Strafrecht

Fachanwälte

Ebert, Jens

Rechtsanwalt

Moltkestraße 1a

37603 Holzminden

Tel. 05531-9358-0

Fax 05531-9358-10

ebert_und_singer@t-online.de

www.rechtsanwaelte-ebert-singer.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Leibecke, Ralph

Rechtsanwalt

c/o Vesting Gerhardy & Partner, StB, RA

Weender Landstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-49801-0

Fax 0551-49801-55

kanzlei@vesting-gerhardy.de

www.vesting-gerhardy.de

Mügge, Karl-Heinz

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Wiesemann, Olaf

Rechtsanwalt und Notar

Eichstätte 10-12

37154 Northeim

Tel. 05551-62036

Fax 05551-63038

pollok.wiesemann@gmx.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Meineke, Jörn

Rechtsanwalt

Bürgerstraße 17

37073 Göttingen

Tel. 0551-3035561

Fax 0551-48942527

Mobil: 0177-7324876

www.j-meineke.de

Verkehrsrecht

Fachanwälte

Beismann, Eckhard

Rechtsanwalt

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Kriesten, Bernhard

Rechtsanwalt & Notar

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Kunstmann, Klaus

Rechtsanwalt und Notar

Jüdenstraße 19

37115 Duderstadt

Tel. 05527-73960, 73913

Fax 05527-73937

recht@raekunstmann.de

www.raekunstmann.de

Schrader, Uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Sturm, Walter

Rechtsanwalt

Pütterweg 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-56092

Fax 0551-56095

Wichmann, Hermann, Dr.

Rechtsanwalt

Theaterstraße 5

37073 Göttingen

Tel. 0551-484065

Fax 0551-484067

rae.fischer-friedrich-wichmann@web.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Homann, Dietrich

Rechtsanwalt

Weender Straße 64

37073 Göttingen

Tel. 0551-5314880

Fax 0551-5314884

Jander, Jörg

Rechtsanwalt

Berliner Straße 6

37073 Göttingen

Tel. 0551-41061

Fax 0551-46611

info@kanzlei-jander.de

www.kanzlei-jander.de

Langerbein, Bernhard

Rechtsanwalt

Goetheallee 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-44835

Fax 0551-44814

info@langerbein-arend.de

Lüken-Klein, Angela

Rechtsanwältin

Friedländerweg 20a

37085 Göttingen

Tel. 0551-547060

Fax 0551-5470660

drsalamon@aol.com

Öynhausen, Hans-Josef

Rechtsanwalt und Notar

Backhausstraße 18a

37081 Göttingen

Tel. 0551-900370

Fax 0551-9003720

www.ra-oeynhausen.de

Verkehrsunfallregulierung

Tätigkeitsschwerpunkt

Beismann, Eckhard

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Grimsehlstraße 12

37574 Einbeck

Tel. 05561-71516

Fax 05561-73488

Handy 0172-5623730

info@anwaelte-einbeck-bpp.de

www.anwaelte-einbeck-bpp.de

Sturm, Walter

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Pütterweg 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-56092

Fax 0551-56095

Versicherungsrecht

Fachanwälte

Daamen, Bernhard

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

daamen@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Lüdeking-Kupzok,

Ulrike, Dr. jur.

Rechtsanwältin

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 0551-3327

dr-luedeking-kupzok@t-online.de

Schrader, Uwe

Rechtsanwalt, Dipl. Betriebswirt,

Dipl. Handelslehrer

Goldener Winkel 18

37603 Holzminden

Tel. 05531-10015

Fax 05531-3330

uwe-schrader@t-online.de

www.anwaltverein-holzminden.de

Sobirey, Nikolai

Rechtsanwalt

-Haus der IHK-

Bürgerstraße 21

37073 Göttingen

Tel. 0551-37073841

Fax 0551-37073844

ra.sobirey@t-online.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Kupzok, Reinhard

Rechtsanwalt und Notar

Markt 16

37154 Northeim

Tel. 05551-3387

Fax 05551-3327

dr-luedeking-kupzok-t-online.de

Vertragsarztrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Troch, Andreas

Rechtsanwalt

Theaterstraße 12

37073 Göttingen

Tel. 0551-48073

Fax 0551-41184

andreas.troch@beyerrecht.de

www.beyerrecht.de

Vertragsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

Euler, Wolfgang

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Rechtsanwalt

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Verwaltungsrecht

Fachanwälte

Synofzik, Hannes Joachim

Rechtsanwalt

Raiffeisenstraße 6

37133 Friedland OT Niedernjesa

Tel. 05509-924798-0

Fax 05509-924798-8

kanzlei@synofzik.de

www.ra-synofzik.de

Wertpapierrecht

Interessenschwerpunkt

Öynhausen, Hans-Josef

Rechtsanwalt und Notar

Backhausstraße 18a

37081 Göttingen

Tel. 0551-900370

Fax 0551-9003720

www.ra-oeynhausen.de

Wettbewerbsrecht

Tätigkeitsschwerpunkt

von Pechstaedt, Volkmar, Dr. jur.

Rechtsanwalt

Wagnerstraße 6

37085 Göttingen

Tel. 0551-48835-66

Fax 0551-48835-77

kanzlei@pechstaedt.de

www.pechstaedt.de

Wirtschafts(straf)recht

Tätigkeitsschwerpunkt

Euler, Wolfgang

Rechtsanwalt - Wirtschaftsprüfer - Steuerberater

Maschmühlenweg 105

37081 Göttingen

Tel. 0551-504720

Fax 0551-5047233

info@wp-euler.de

www.wp-euler.de

Kramm, Dagmar

Rechtsanwältin

Adolf-Mühe-Weg 5

37581 Bad Gandersheim

Tel. 05382-3142

Fax 05382-3068

Lampe, Hans-Hermann, Dr.

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofsallee 6

37081 Göttingen

Tel. 0551-547490

Fax 0551-54749-49

dr.lampe@lampe-legal.eu

www.lampe-legal.eu

Obermann, Dietrich

Rechtsanwalt

Burgstraße 2

37181 Hardegsen

Tel. 05505-94640

Fax 05505-946424

kanzlei@ra-obermann.de

www.ra-obermann.de

Sander, Ulrich

Rechtsanwalt

Göttinger Straße 74

37176 Nörten-Hardenberg

Tel. 05503-1030

Wirtschafts- &

Steuerstrafrecht

Fachanwalt

Mügge, Karl-Heinz

Rechtsanwalt

Gaußstraße 2

37083 Göttingen

Tel. 0551-707280

Fax 0551-7072829

info@rkm-goettingen.de

www.rkm-goettingen.de

Tätigkeitsschwerpunkt

Öynhausen, Hans-Josef

Rechtsanwalt und Notar

Backhausstraße 18 a

37081 Göttingen

Tel. 0551-900370

Fax 0551-9003720

www.ra-oeynhausen.de

Zivilrecht, allgemein

Tätigkeitsschwerpunkt

Bang, J. Heinrich

Rechtsanwalt

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Anders, Peter