Kundenzufriedenheit im Fokus - Midrange Magazin

midrange.de

Kundenzufriedenheit im Fokus - Midrange Magazin

06

2011

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · Ausgabe 244 · € 13,– · CHF 25,–

oxaion ag − Mittelstands-ERP mit Tradition

Kundenzufriedenheit

im Fokus

Durchblick im Rechnungsprozess

Mehr Transparenz

Mobile Anwendungen

Business-Apps im

Vormarsch

BI ist mehr als Reporting

Der Nutzen steigt

SQL-Tipps

Verwendung von

Case-Anweisungen

Einführung

iSeries

NetServer

MIDRANGE SPEZIAL

IBM Partner

und Lösungen

Uwe Kutschenreiter, Vorstand der oxaion ag,

im Interview auf Seite 14


EDITORIAL

Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAGAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Grüße von George

Wer im Internet nach den Trends der Zukunft recherchiert, stößt auf unglaublich

komische Erfindungen. Eine der schrägsten ist eine Maschine

für virtuelles Küssen: Zwei Menschen nuckeln an verschiedenen Standorten auf

einer Art Strohhalm herum, die Bewegungen werden übertragen und lösen nicht

etwa Durst, sondern angeblich ganz andere Feelings aus … Klar ist: Wir befinden

uns nicht nur gefühlt weit jenseits von 1984. Aber Zukunftschancen gibt es immer

noch, besonders ertragreiche

dürfte derjenige haben, der Û Und tschüss … Die Themen Zukunftsmusik

eine Shake-Hands-Maschine für und Händedruck haben an dieser Stelle durchaus

einen tieferen Sinn: Nach vielen fröhlichen

Web-Casts oder Video-Konferenzen

erfindet. Höflichkeit sollte Jahren beim ITP VERLAG möchte ich mich von Ihnen

verabschieden. Eine neue Herausforderung

schließlich auch in der virtuellen

Welt ein hohes Gut bleiben, außerdem

sagt so ein Händedruck nicht folgen, ohne vorher von Herzen Danke ge-

ruft (es war keine Maschine), und ich möchte ihr

ja viel über das Gegenüber und sagt zu haben: für die Aufmerksamkeit und das

seine Gemütsverfassung aus. positive Feedback unserer Leser, für die Menschen

hinter den Anbieter- und Agenturnamen.

Signalisiert die Maschine Feuchtigkeit,

haben Über-den-Tisch- Danke für das Vertrauen und die Offenheit außergewöhnlicher

Interviewpartner und eine wirklich

Zieher leichtes Spiel, schmerzen

die Knochen, winkt ein zähes gute Zeit mit sehr besonderen Kolleginnen und

Ringen um selbst noch so kleine Kollegen. So long, and thanks for all the fish!

Details. Noch zukünftiger wird

es allerdings, wenn der Mensch gar keine Hand mehr anlegen muss – der so

genannten M2M-Kommunikation (Machine to Machine) sei Dank. Dabei törnt

nicht etwa die Kaffeemaschine den Toaster an, hier melden zum Beispiel Automobile

einen Crash automatisch an eine Notrufzentrale. Standort und Ausmaß

sind inklusive, eine Vorreiterrolle für derlei Lösungen in der Automotive-Industrie

nehmen die Telekom und Partner Gemalto für sich in Anspruch. Bei 350 Millionen

Fahrzeugen allein in Europa sehe man hier „erhebliche Marktchancen“.

Man stelle sich nur einmal vor, jedes dieser Automobile verfüge künftig über

wahre Intelligenz und ein eigenes Sprachzentrum. M2M wäre dann vermutlich

auch ein Synonym für wirres Geschnatter auf unseren Autobahnen …

Wir haben uns bei oxaion

absolut wiedergefunden,

konnten zu 98 Prozent im

Standard bleiben und

reduzierten damit die

Einführungszeit enorm.

///// Thomas Westhauser

IT-Leiter, Franz Eisele und Söhne GmbH & Co. KG,

Sigmaringen

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

info@oxaion.de I www.oxaion.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

3


inhalt

MIDRANGE AKTUELL

Uwe Kutschenreiter, Vorstand der oxaion ag: „In unserer

Software stecken mehr als 30 Jahre Branchen‐, Prozess-

und Entwicklungserfahrung. Die schlägt sich natürlich

auch in der funktionalen Breite und Tiefe unserer

Lösungen nieder.“ Û Seite 14

Viele Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, die

Geschwindigkeit, Qualität und Trans parenz ihrer Finanzberichterstattung

deutlich zu erhöhen. Moderne Business

Process Management (BPM)-Plattformen bilden

dafür eine effiziente Grundlage. Û Seite 18

Die steigende Leistung von Smartphones ist Chance und

Herausforderung zugleich. Sie schafft die Möglichkeit,

viele Funktionen in mobile Endgeräte zu verlagern. Der

Trend zur mobilen Unternehmensanwendung stellt Software-Unternehmen

und IT-Abteilungen jedoch vor eine

ganze Reihe von Herausforderungen. Û Seite 26

MIDRANGE Spezial

FiBu, KoRe,

Controlling

Trends bei

Softwareentwicklung

Doris Albiez, IBM: „Unsere

Geschäftspartner sind es, die

mit ihren eigenen Anwendungen,

Lösungen und Services die

Vision von Smarter Computing

auf den Mittelstand herunterbrechen.“

Û Seite 32

News & Ticker 6

Trends beim Outsourcing 7

Der deutsche Markt ist Taktgeber der DACH-Region

SAP aktuell 8

Köpfe 10

Wettbewerbsfähig bleiben 12

Kommentar zur Frage des Monats

Kundenzufriedenheit im Fokus 14

oxaion ag − Mittelstands-ERP mit Tradition

Strategiefragen 16

Lotus Notes und die mobile Welt

IT-POWER 17

Die IBM i-Welt traf sich in Köln

FiBu, KoRe, Controlling

Prozess-Exzellenz in der Finanzberichterstattung 18

Vermögensmanagement 20

Lösung für Wertpapierverwaltung, FiBu und Controlling

Maßgeschneidert 21

LIBA setzt auf ReWe von K+H

Software sorgt für Transparenz 22

Basware und Würth schaffen Durchblick im Rechnungsprozess

Informationssystem 23

FiBu-Software im Online-Versandhandel

Alle Kennzahlen unter einem Hut 24

Hersteller für Spezialschuhe nutzt regelmäßiges Reporting

Geschäftsdaten im Blick 25

CS Schmalmöbel baut auf professionelle Lösung von infor

Trends bei Softwareentwicklung

Migration bei Kaufpark 26

Mainframe-Anwendungen frisch migriert

Business-Apps im Vormarsch 28

Mobile Anwendungen – Herausforderungen und Lösungen

Zukunftsperspektive 29

Bison stellt fest: iNEXT Suite ist Integrator statt nur GUI

COBOL – ein Diamant glänzt 30

Unicode bei Markant 30

TECHNIK & INTEGRATION

SQL-Tipps 36

Verwendung von Case-Anweisungen

Einführung 38

iSeries NetServer

4

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Juni 2011

BI, Datawarehouse

Da stimmt die Chemie 40

Anbieterübersicht 41

Schnell implementiert 44

Finance Intelligence leicht gemacht

Beliebig kombinierbar 46

Ad-hoc-Analysen und Dashboards mit Semiramis Daten

Der Nutzen steigt 48

Business Intelligence ist mehr als Reporting

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

BI, Datawarehouse

Business Intelligence und Reporting haben gerade in

den Bereichen Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung

eine besonders hohe Bedeutung. Sie sorgen für mehr

Transparenz und liefern damit die Basis für Datenana

lysen, präzise Planungen und eine erfolgreiche

unternehmenssteuerung. Û Seite 40

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für Unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û

www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û

www.midrange-event.de

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û

www.midrange.de

Im Vordergrund dieses Seminars

stehen Abfragetechniken und

Prozesse, die beim Aufbau und

der Auswertung von Unternehmensdaten

zum Einsatz kommen können.

Für jeden Teilnehmer steht ein

Arbeitsplatz mit Ab fragetools

(MS Access, MS Excel, IBM Web

Query) zur Verfügung, um die

besprochenen Abfragetechniken

testen zu können.

Termin: 7./8. Juni 2011

Ort:

München

WS-Nr: 5951104

Fortgeschrittene SQL-Techniken

Wie Sie die Fähigkeiten von DB2 und SQL für mehr Performance nutzen

Aus dem Inhalt:

Gruppierungstechniken in DB2

V6R1 und V7R1

– Summenbildung und andere Datenaggregate

– Rollups, Cubes

– Grouping Sets

SQL Common Table Expressions (CTE)

– Temporäre Sichten

– Kapselung von Abfragelogiken durch CTEs

– Datenaufbereitung durch CTEs

Rekursive SQL Abfragen

– UNIONs und andere vertikale Joins

– Abfrage hierarchischer Daten

Die Anwendung von Materialized

Query Tables (MQTs)

– Aufbau eines Datenrepositories mit MQTs

– Abfrage von MQTs

– Datenaktualisierungen in MQTs

Die Anwendung von SQL Stored Procedures

– Stored Procedures als Alternative zu CTEs

– Programmierte Zugriffslogiken in SQL

– Nutzung von SPs in Datenauswertungstools

Einsatz von User Defined Functions

– Scalare Functions: Feldaufbereitungen und

Datenmanipulationen

– Table Functions: tabellarische Daten

zur Verfügung stellen

Die Magie der SQL Built-In Functions

– Konvertierungsfunktionen

– Datumsfunktionen

– Numerische Funktionen

– OLAP-Funktionen u. v. m.

Anmeldung: www.midrange-academy.com

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de

5


MIDRANGE AKTUELL

TICKER

Toolmaker hat umfirmiert

Û Die Toolmaker Software GmbH heißt

seit dem 1.04. Toolmaker Advanced Efficiency

GmbH. Die Namensänderung

ist Ausdruck einer Fokussierung auf das

Advanced- Efficiency Geschäftsmodell.

Toolmaker-Kunden können künftig das

gesamte Toolmaker-Lösungspaket samt

Knowhow und Support völlig ohne Kapitaleinsatz

nutzen. Der Kunde investiert

nichts; seine Eigenmittel bleiben unberührt.

Toolmaker finanziert sich in die-

Großunternehmen setzen auf Private Cloud

Û Cloud Computing hat in vielen Unternehmen

einen Paradigmen-Wechsel

ausgelöst. Das geht aus einem aktuellen

White Paper hervor, das IDC im Auftrag

von Microsoft Deutschland realisiert hat.

Dabei profitieren besonders Großuntersem

Modell aus den Effizienz-Gewinnen,

die das Kunden-Unternehmen durch den

Einsatz der Toolmaker-Lösungen erzielt.

Wie hoch dieser Gewinn ist, wird gemeinsam

erarbeitet. Das herkömmliche

Kauf- und Lizenzmodell für Toolmaker-

Lösungen bleibt optional bestehen, alle

Anschriften- und Kontaktdaten bleiben

erhalten.

www.toolmaker.de

nehmen schon heute von den Vorteilen

der Cloud-Services und gehören damit zu

den Vorreitern bei der Nutzung von Cloud

Computing. Während sich 2009 lediglich

jeder Fünfte Entscheider mit der Cloud

beschäftigte, hat sich deren Wert nun

fast verdreifacht (85 Prozent). Unter

den Befragten spielen bei der Einführung

von Cloud-Services Sicherheit

und Standort der Daten eine ambivalente

Rolle. IT-Verantwortliche in

den Unternehmen sehen in der Nutzung

der Cloud-Services einerseits

eine Chance, das immer komplexere

Thema IT-Sicherheit zumindest für

den Service an den jeweiligen Anbieter

abzugeben, um so Ressourcen

und Zeit zu sparen. Andererseits

haben sie aber auch Bedenken gegenüber

der Sicherheit. Großunternehmen

setzen daher vor allem auf

Private Cloud Lösungen. Das IDC

White Paper Cloud Computing steht

hier zum Download zur Verfügung:

bit.ly/iHBlyH.

www.microsoft.de/newsroom

www.midrange-event.com

workshops

seminare

Û QlikTech: Datenanalysen am

iPad. QlikTech bietet seit diesem Monat

seine Analyse-Software QlikView

auch als iPad-App an. Im Gegensatz

zu den herkömmlichen BI-Apps für

das iPad, die lediglich vorgefertigte,

statische Reports mit limitierten

Ansichten ermöglichen, bietet Qlik-

View on iPad dem Benutzer einen

Überblick über seine Daten in Echtzeit.

www.qlikview.com/de Û IBM

ernennt deutschen Experten zum

Fellow. IBM hat den Deutschen Dr.

Stefan Pappe zum IBM Fellow ernannt.

Diese höchste Anerkennung

für technische Experten in der IBM

wird ihm gemeinsam mit sieben Kollegen

aus Kanada und den USA zuteil

– darunter David Ferrucci, dem Projektleiter

des bekannten Computersystems

Watson. Pappe ist der dritte

Deutsche, der jetzt zu dem erlesenen

Kreis von derzeit 80 aktiven IBM Fellows

gehört. www.ibm.de Û Strategische

Partner: A‐MEA Informatik

und VLEXconsulting. Die A-MEA Informatik

AG und VLEXconsulting bündeln

ihre Kompetenzen und bieten

ihre ERP-Produkte Comarch Semiramis,

VlexPlus und VlexPlan in Zukunft

schweizweit gemeinsam über die

VLEXconsulting AG an. Jürg Feuz und

Paul Lutz übernehmen die Aufgaben

als verantwortliche Geschäftsführer.

www.a-mea.com www.vlexplus.com

Û mirabeau führt SPH-Software

ein. Die Mirabeau Versand GmbH

setzt die Software der SPH AG für

ihren Distanzhandel mit Lifestyle-

Produkten mit Schwerpunkt Möbel

und Wohnaccessoires ein. Das

Unternehmen ist somit nach dem

schweizer Fotoservice Ifolor und

dem Münchener Sportmodelabel

Bogner bereits der dritte renommierte

Versender, der zu der erst im Jahr

2010 eingeführten Versandhandelslösung

SPH-Direct gewechselt hat.

www.sph-ag.com

www.midrange.de

6

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Der deutsche Markt ist Taktgeber der DACH-Region

Trends beim Outsourcing

Knapp 85 Prozent der Outsourcing-Dienstleistungen in der DACH-Region werden in Deutschland

erbracht. Damit ist Deutschland der Taktgeber für Trends und Entwicklung des Marktes

in der Region. In der Schweiz werden rund zehn Prozent erbracht, in Österreich etwa fünf.

Obwohl diese Werte ein klares Bild

der Situation in der DACH-Region

zeichnen, lassen sich dennoch individuelle

Besonderheiten in den einzelnen

Ländern identifizieren. Dies zeigt die

aktuelle Studie „Outsourcing in DACH

2011 – Analysis by Vertical Sectors“

von Pierre Audoin Consultants (PAC),

die speziell auf die Gegebenheiten der

einzelnen Branchensegmente eingeht.

PAC stellt darin fest, dass trotz deutlicher

Unterschiede ebenfalls klare

strukturelle Ähnlichkeiten zwischen

den drei Ländern bestehen. Dies bezieht

sich nicht ausschließlich auf

den Outsourcingmarkt, sondern fängt

bereits bei den Branchensegmenten

selbst an.

Demnach gehören in jedem Land

die Fertigungsbranche, das Dienstleistungssegment

sowie der Handel

zu den führenden Sektoren, sowohl

hinsichtlich der Beschäftigungszahlen

als auch in Bezug auf Unternehmensdichte

und, mit Ausnahme des Handels,

Bruttowertschöpfung. Der Report

„Outsourcing in DACH 2011 – Analysis

by Vertical Sectors“ ist im Rahmen des

„DACH Outsourcing Research Program“

erschienen und enthält ausführliche

Marktzahlen, Analysen und Empfehlungen

zum Thema Outsourcing. ó

Pierre Audoin Consultants GmbH, München

www.pac-online.de

Wissen frei Haus

alle zwei Wochen neue,

technisch tiefgehende Beiträge

erweitern die Wissensdatenbank

von Praktikern für Praktiker

im Internet und immer verfügbar

Jetzt bestellen: 6 Ausgaben Schnupper-Abo für 9,90 €

www.techknowletter.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

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SAP AKTUELL



Schnellerer ROI für SAP-Rollouts

und -Migrationen. Die Einführung

eines SAP-Systems oder die Migration

auf eine neue Version ist

mit zahlreichen Unbekannten verbunden:

Wie reagieren die Endanwender

auf die Umstellung Kann

der Zeitplan eingehalten werden

Ist ein schneller ROI möglich Positive

Antworten will datango mit

ihrer Software-Plattform „datango

performance suite“ sicherstellen.

Sie ermöglicht laut Hersteller eine

reibungslose Inte gration von

Applikationen in die Geschäftsprozesse

und erleichtert die spätere

Praxisan wendung sowie die Organisation

der Abläufe. Für internationale,

mehrsprachige Rollout-

Projekte prognostiziert datango

beispielsweise bis zu 70 Prozent

weniger Zeitaufwand.

Û www.datango.de

smartfood als SAP-Partner-

Lösung ausgezeichnet. Die Branchenlösung

für die Nahrungs- und

Genussmittelindustrie hat das

Zertifikat „SAP Business All-in-One

Partner Solution“ erhalten. Es wird

nur für Lösungen vergeben, die

den SAP Qualifikationsprozess für

eine bestimmte Branche erfolgreich

durchlaufen und speziell auf

die Bedürfnisse des Mittelstands

zugeschnitten sind. Die Software

muss sich nachweislich homogen

in SAP Business-All-in-One integrieren

und kontinuierlich weiterentwickelt

werden. Geprüft wurden

darüber hinaus praxiserprobte und

branchenspezifische Funktionen

und Prozesse aus Vertrieb, Produktion,

Logistik und Controlling.

smartfood wurde von der realtime

AG entwickelt und enthält u.a. diverse

Best-Practices für Logistik,

Produktion, Qualitätsmanagement

und Vertrieb.

Û www.realtimegroup.de

Power-Pack für SAP

BusinessObjects

Mit der Kooperation der SAP

GoldPartner Windhoff Software

Services und STAS bündeln zwei Experten

für Business Intelligence und

Performance Management ihre Expertise.

Windhoff ist einer der größten

SAP BusinessObjects-Partner in

Deutschland, STAS hat sich durch die

risikolose Einführung von BI-Lösungen

mit Schnellstart-Garantie besonders

im Mittelstand etabliert. Nach

dem Erstkontakt am SAP Partnerstand

auf der IT & Business in Stuttgart und

einigen intensiven Gesprächen unterzeichneten

die Verantwortlichen jetzt

ihre Kooperationsvereinbarung. Zum

Mehrwert der Zusammenarbeit erklärt

Windhoff-Geschäftsführer Markus

Brünen: „Viele unserer Kunden

fragen nach vorgefertigtem Content,

wenn es zum Beispiel bei Bilanzen

oder G&V um Standardauswertungen

geht. Schon aus Kostengründen ist es

STAS GmbH, Reilingen

www.stas.de

IBM und Audi kooperieren

bei Cloud Computing

im SAP-Umfeld

Die AUDI AG hat in Zusammenarbeit

mit IBM ihre gesamte SAP-

Infrastruktur für den Betrieb in der

Cloud vorbereitet. Das Migrationsprojekt

wurde nach Vertragsunterzeichnung

im April 2010 in acht Monaten

abgeschlossen und inzwischen in den

Produktivbetrieb überführt. IBM entwickelte

ein Konzept für den Umbau

nicht möglich, das Rad immer wieder

neu zu erfinden. Wir haben den

Markt ausführlich evaluiert und mit

STAS den Partner gefunden, der unsere

Vorstellungen und Anforderungen

punktgenau abdeckt. Darüber hinaus

hat uns STAS CONTROL als Lösung

überzeugt. STAS CONTROL ist modern

und gleichzeitig ausgereift, da schon

über 800 Mal im Einsatz. Die Risiken

einer Eigenentwicklung entfallen für

uns damit vollständig“. Dank der Kooperation

mit Windhoff Software Services

erschließt sich dem Reilinger

Anbieter ein zusätzlicher indirekter

Zugang in das Marktsegment SAP

BusinessObjects, das bei STAS seit

Beginn der Zusammenarbeit mit SAP

im Sommer 2010 kontinuierlich an

Bedeutung gewinnt.

ó

und die Modernisierung der

SAP Infrastrukturlandschaft –

dazu gehörten die Konsolidierung

und Virtualisierung der

Server-Hardware, eine weitgehende

Standardisierung der Prozesse sowie

die Möglichkeiten einer leistungsgerechten

Abrechnung und sehr hohe Betriebsflexibilität.

Auf Basis einer IBM

Foto: Audi AG

8 MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Mit SAP Financial SCM

Kreditrisiken minimieren

POWER Server-Plattform und DB2-Datenbanktechnologie

sei eine „atmende

Systemlandschaft“ entstanden, die in

der Private Cloud betrieben werden

kann. „Neben der hohen Flexibilität

Ein effektives Kredit- und Forderungsmanagement

gehört zu den

aktuellen Herausforderungen in Unternehmen:

Forderungsbestände sind

zeitnah zu überwachen, auf Zahlungsverzögerungen

ist schnell und gezielt

zu reagieren, Zahlungseingänge sind

zu beschleunigen und Prozesskosten

müssen reduziert werden. SAP-Partner

PIKON unterstützt seine Kunden bei

der Optimierung des Kredit- und Forderungsmanagements

durch die Nutzung

von SAP Financial Supply Chain

Management. Mit den Anwendungen

für das Kredit- und Forderungsmanagement

innerhalb der Lösung können

Firmen ihr Kredit- und Forderungsportfolio

optimieren, können Bonitäts‐,

Risiko- und Kundenbewertungen

automatisiert ermittelt und forderungsbezogene

Kundenreklamationen

strukturiert bearbeitet werden. Mehr

Transparenz, geringere Risiken, vereinfachte

Prozesse, eine Verbesserung des

Cashflows sowie eine Reduzierung von

Ausfallquoten seien nur einige Vorteile,

so PIKON. Im Rahmen einer Seminarreihe

informiert PIKON Interessenten

und Kunden detailliert über die einzelnen

Anwendungen innerhalb SAP

Financial Supply Chain Management.

Einerseits wird der potentielle Nutzen

von FSCM aufgezeigt und diskutiert,

andererseits auf mögliche Grenzen

hingewiesen. Am Ende der Veranstaltung

könnten die Teilnehmer beurteilen,

ob die Lösung den spezifischen,

individuellen Anforderungen ihres

Unternehmens gerecht werde, erklärt

PIKON. Mit den Seminaren wolle man

dazu beitragen, den Kunden in dieser

Entscheidungsfindung zu beraten und

zu begleiten.

ó

PIKON GmbH, Saarbrücken

www.pikon.com

und Zuverlässigkeit hat uns insbesondere

auch der niedrigere Energieverbrauch

überzeugt“, sagt Lorenz Schöberl,

Leiter IT Infrastruktur Services

der AUDI AG. „Beim Thema Speicherung

und Archivierung lassen sich

aufgrund der Daten-Komprimierungsfähigkeit

der IBM DB2 Lösung Zeit und

Kosten sparen.“ Ein IBM Expertenteam

betreibt die neue Systemlandschaft bis

2015. Die Flexibilität der neuen SAP-

Plattform ermögliche einen nahezu

unbegrenzten Ausbau der zukünftigen

Private Cloud auch bei laufendem Betrieb,

betont IBM.

ó

IBM Deutschland GmbH, Ehningen

www.ibm.de




VoIP mit SAP. Das Zusammenführen

von Telekommunikation und

ERP-/CRM-Systemen in Unternehmen

hat in den letzten Jahren

stetig an Bedeutung gewonnen.

„Auch im SAP-Umfeld kommen

wir an der Thematik nicht mehr

vorbei, das hat die diesjährige Ce-

BIT ganz klar bewiesen“, sagt Thomas

Weber, Geschäftsführer des

Dortmunder SAP-Dienstleisters

UNIORG. Namhafte Unternehmen

hätten großes Interesse an der

IP-Kommunikationslösung SAP

BCM gezeigt, deshalb habe man

sich jetzt entschlossen, neben

der bereits bestehenden Kopplung

des SAP BCM zum SAP CRM

auch eine Kopplung zum SAP ERP

herbeizuführen und setzt als erste

Implementierung auf das UNIORG

Ticketsystem (UNITIC).

Û www.uniorg.de

ABAYOO gewinnt weiteren Partner

für SAP Business ByDesign-

Netzwerk. Als Solution Reseller

für SAP Business ByDesign richtet

ABAYOO ein Netzwerk für Vertrieb,

Service und Entwicklung der Mittelstandslösung

ein. Jetzt gehört auch

die Solutive GmbH dazu – ein Spezialist

für Kundenbeziehungsmanagement,

der über umfangreiche

Erfahrungen bei der Entwicklung

und Migration von SAP-Lösungen

verfügt. Das ABAYOO Partner-

Netzwerk ermöglicht ein bundesweites

Angebot für Unternehmenssoftware

und flexible IT-Lösungen

auf Basis der On-Demand-Lösung

von SAP – vor allem auch für kleine

und mittelständische Unternehmen.

Die Software bildet Prozesse

für Finanzmanagement, Pflege der

Kundenbeziehungen, Personalwesen,

Beschaffung, Projektmanagement

und Logistik ab.

Û www.solutive-germany.de

Û www.abayoo.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

9


MIDRANGE AKTUELL

Köpfe

Deutschlands Großunternehmen sind in punkto Geschäftslage und Optimismus Weltmeister:

84 Prozent schätzen die Aussichten für die deutsche Wirtschaft positiver ein als vor einem

halben Jahr – so viele wie in keiner anderen großen Volkswirtschaft. Weltweit beurteilen nur

66 Prozent die Perspektiven für ihre Volkswirtschaft besser als vor 6 Monaten. www.ey.com

Heidi Schmidt

Geschäftsführerin

Martina

Koederitz

Vorsitzende der

Geschäftsführung

Bernd Wenninger

Geschäftsführer

Heidi Schmidt, verantwortlich für Vertrieb

und Marketing der PKS Software

GmbH, ist zum 1. April dem Ruf in die

Geschäftsführung gefolgt. Frau Schmidt

war nach einem Elektrotechnikstudium

mit Abschluss zum Diplom-Ingenieur zunächst

als SAP-Consultant bei HP tätig.

Über Stationen im Projektmanagement

und Vertrieb kam sie 2005 zur PKS. Frau

Schmidt wird weiterhin für Umsatz und

Vermarktung der PKS-Lösungen verantwortlich

zeichnen und in ihrer neuen

Funktion den Ausbau der Marktposition

der PKS als Werkzeugbauer für alle Anforderungen

im Bereich der SW-Modernisierung

vorantreiben.

www.pks.de

Ernst Erni

CEO

Im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung

des Aufsichtsrats der IBM Deutschland

GmbH wurde Martina Koederitz Anfang

Mai zur Vorsitzenden der Geschäftsführung

bestellt. Sie tritt damit die Nachfolge

von Martin Jetter an, der in den

Aufsichtsrat wechselt und den Vorsitz

des Gremiums von Erich Clementi übernimmt.

Martin Jetter wird als Vice President

Strategy und General Manager

Enterprise Initiatives der IBM Corporation

in die Konzernzentrale nach Armonk

wechseln.

www.ibm.de

Martin Bordt

Bereichsleiter

Mit der Berufung von Bernd Wenninger

(44) zum zweiten Geschäftsführer der

STAS setzt der BI-Anbieter den Ausbau

des Managementteams mit eigenen

Mitarbeitern fort. Bernd Wenninger ist

seit 2002 für STAS tätig und begann zunächst

mit dem Aufbau des Vertriebes.

Im November 2008 wurde ihm Prokura

erteilt und die Verantwortung für den gesamten

Vertrieb in der Geschäftsleitung

übertragen. Neben seinen Aufgaben als

Geschäftsführer wird er auch künftig

den Vertrieb verantworten.

www.stas.de

Christoph

höinghaus

CFO

Das Winterthurer Softwarehaus Itartis

bekommt einen neuen CEO. Ab 2. Quartal

2011 wird Ernst Erni die Leitung des

zur HIAG-Gruppe gehörenden Unternehmens

ausüben. Vor seinem Wechsel

zur Itartis war er als Partner und Mitglied

der Geschäftsleitung von Opacc

Software 15 Jahre lang für den Vertrieb

des Softwareproduktes OpaccOne

zuständig.

www.itartis.ch

Die Agon Solutions GmbH hat Martin

Bordt als Bereichsleiter für Business-

Analysen, Management Consulting und

Projektmanagement gewonnen. Der

Diplom-Informatiker verfügt über langjährige

Erfahrung im Finanzsektor, nicht

zuletzt in den Bereichen Projekt- und

Portfoliomanagement sowie IT-Governance.

Zu seinen Kernaufgaben zählen

die Entwicklung kundenspezifischer

Software, Vertriebsunterstützung und

Kundenbetreuung. Zuvor war er bei der

CSC Deutschland Solutions GmbH.

www.agon-solutions.de

Die Trivadis AG hat Christoph Höinghaus

in die Geschäftsleitung berufen. Der

Diplom-Betriebswirt und Executive Master

of Business Administration kann auf

über 14 Jahre Managementerfahrung in

den Bereichen Finanzen und IT zurückblicken:

Nach seiner Tätigkeit als Managing

Director und CFO der CSC Switzerland

GmbH lenkte der heute 44-Jährige

als Managing Director und Verwaltungsrat

die Geschäfte der Schweizer TDS

MultiVison AG und als CFO die Finanzen

des deutschen Mutterkonzerns.

www.trivadis.com

10

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


workshops

kalender

SQL für Fortgeschrittene

So hat die MIDRANGE ACADEMY den Praxis-

Workshop benannt, der am 7. und 8. Juni in

München stattfindet. Natürlich ist SQL im

Alltag von Programmierern und ambitionierten

Administratoren nicht wegzudenken.

SQL ist schnell und erleichtert das Tagesgeschäft

ungemein. Allerdings hat sich, wie

meist in der IT, auch hier in der letzten Zeit

viel Fortschrittliches ereignet. Deshalb wird

der Powerworkshop in nur zwei Tagen das

Wissen von fortgeschrittenen SQL-Nutzern

auf Vordermann bringen.

Der Workshop zeigt insbesondere die Neuheiten,

die die Datenbank seit V6R1 zulässt.

Beispielsweise hat sich bei den Gruppierungstechniken

einiges getan. Die SQL

Common Table Expressions (CTE) lassen

temporäre Sichten und die Kapselung von

Abfragelogiken zu. Ein weiteres Thema sind

rekursive Abfragen, Unions und andere vertikale

Joins. Das Seminar zeigt die Anwendung

von Materialized Query Tables (MQTs)

und die Nutzung von SQL Stored Procedures.

Teilnehmer lernen, wie der Einsatz von

User Defined Functions Feldaufbereitungen

und Datenmanipulationen einfacher macht.

Außerdem zeigt der Referent Klaus-Peter

Luttkus in praktischen nachvollziehbaren

Entwicklungen die Magie von SQL Built-in-

Functions. München, 7. und 8. Juni 2011.

Event Termin, Ort Veranstalter

Operating & Systemsteuerung 6. 6. – 8. 6.

Bremen

PHP II: Higher Structures 6. 6. – 24. 6.

online

Fortgeschrittene SQL-Techniken 7. 6. – 08. 6.

München

Managementforum

Die perfekte Produktion

SAP Mittelstandsfrühstück

bei SOFT-CONSULT

7. 6.

Essen

8. 6.

Langenau

Das RPG IV Update 15. 6. – 17. 6.

Bremen

Verkabelung/Netzwerkund

RZ-Infrastruktur

16. 6.

Zürich-Regensdorf

CL-Programmierung 20. 6. – 22. 6.

Bremen

PHP I: Grundlagen (IBMi) 20. 6. – 1. 7.

online

RDP für RPG-, Cobol- und

CL-Programmierer

23. 6. – 24. 6.

Bremen

SQL-Grundlagen 27. 6. – 28. 6.

Bremen

System i Daten in der Microsoft

Office Welt

MES-Infotage –

Effizienter Produzieren mit MES

29. 6. – 30. 6.

Bremen

30. 6.

Schweiz

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

EPOS GmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

Zend Technologies GmbH

www.zend.com

ITP VERLAG GmbH

www.midrange-academy.com

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

SOFT-CONSULT Häge GmbH

www.soft-consult.net

EPOS GmbH

www.eposgmbh.com

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Û www.techknowletter.de

IBM DB2 für SAP Roadshow

Wie sieht die optimale Datenbank für SAP-

Anwendungen aus Ganz einfach: wie die

für SAP optimierte IBM DB2. Seit Jahren

vertraut SAP selbst auf die DB2 und arbeitet

gemeinsam mit IBM intensiv an der Weiterentwicklung.

Profitieren auch Sie von dieser erfolgreichen

Zusammenarbeit – zum Beispiel durch eine

langfristige IBM SAP Roadmap und überzeugenden

Service aus einer Hand.

Erfahren Sie mehr und lernen Sie die Vorteile

von DB2 live kennen – beim kostenfreien

Infotag „IBM DB2 für SAP“ von IBM.

Walldorf, 7. Juni 2011

Hamburg, 15. Juni 2011

Juni

- System i Daten in der Microsoft

Office Welt

- CL Programmierung

- SQL Grundlagen

- Operating und Systemsteuerung

Power i

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

bit.ly/mwUFsA

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

11


MIDRANGE AKTUELL

FRAGE DES MONATS

Aktuelle Daten aus dem ERP-System,

der FiBu und dem Controlling sind

die Basis für unternehmenswichtige

Entscheidungen.


DIE frage

Setzen Sie dabei auf eine

darauf spezialisierte

BI-Lösung

DAS ergebnis

88 % ja

12 % nein

3.690 Teilnehmer

haben abgestimmt

Wettbewerbsfähig bleiben

Die Menge und Relevanz geschäftlicher

Daten nimmt rasant zu. Wie

die Umfrage deutlich zeigt, sind BI-

Lösungen zur schnellen und fundierten

Entscheidungsfindung wichtiger denn

je, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In

Unternehmen können Entscheider aller

Hierarchieebenen mit spezialisierten

BI-Systemen relevante Daten sinnvoll

auswerten und die gewonnen Erkenntnisse

zum Vorteil der Firma einsetzen.

Das BI-Konzept von QlikView, Business

Discovery, stellt zudem den Anwender

in den Mittelpunkt. Bei traditionellen

BI-Systemen versorgen wenige Experten

die Anwender mit erfolgskritischen

Informationen.

Mit Business Discovery, sprich anwendergesteuerter

BI, können sich alle

Nutzer selbst einen Überblick über die

Daten und Geschäftsprozesse verschaffen,

also flexibler arbeiten und direkt

auf Veränderungen reagieren. Durch

die speicherbasierte In-Memory-Technologie

ist die Software dabei sehr leistungsstark:

Per Mausklick können die

Daten flexibel analysiert werden, wobei

jeder Wert als Ausgangspunkt für die

Analyse dienen kann. Jeder Nutzer bekommt

genau die Information, die er

braucht.

Ein Beispiel aus der Praxis

Unser Kunde, Dr. Loges + Co. GmbH,

ein Hersteller von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln,

nutzt Qlik-

View, um klassische Buchführung und

Kostenträgerrechnung zu kombinieren.

Die Daten werden direkt aus dem von

Loges genutzten ERP-System nach klassischen

Controlling-Fragestellungen

sowie für strategische Geschäftsfeld-

Analysen tagesaktuell ausgewertet. Die

Informationen können nicht nur nach

Kostenarten analysiert werden, es ist

auch eine gleichzeitige Betrachtung

der Kostenträger möglich – ohne die

Zahlen aufwendig und unsicher über

Excel herleiten zu müssen. Die Vorteile

liegen in einer deutlichen Zeitersparnis

bei der Datenanalyse, einer hohen

Datentransparenz und Informationssicherheit

sowie der Ergebnisdarstellung

mit Kostenträgerbezug, die direkt auf

Knopfdruck erfolgt. Da QlikView innerhalb

weniger Sekunden Verbindungen

zwischen unterschiedlichen Datenquellen

herstellt und somit schnellere

Entscheidungen ermöglicht, trägt das

Analysesystem den Anforderungen an

eine spezialisierte BI-Lösung auf intuitive

und anwenderfreundliche Art und

Weise Rechnung.

ó

12

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


kommentar

kommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!

Christine Balderas, iStockphoto.com

Wolfgang Kobek

Managing Director und

Regional Vice President

QlikTech GmbH,

München

presse@qliktech.de

QlikTech GmbH

QlikTech ist ein führendes Unternehmen im Bereich

Business Discovery, sprich anwendergesteuerter Business

Intelligence (BI). Die leistungsfähige und benutzerfreundliche

Business-Discovery-Lösung QlikView

von QlikTech schlägt eine Brücke zwischen traditionellen

BI-Lösungen und stand-alone Office-Produktivitätsanwendungen.

Die Business-Discovery-Plattform

QlikView ermöglicht eine intuitive, anwendergesteuerte

Datenanalyse und kann innerhalb von Tagen oder

Wochen implementiert werden – und nicht etwa in

Monaten, Jahren oder gar nicht. Mit der assoziativen

in-Memory-Suche von QlikView können Anwender ihre

Daten frei untersuchen und sind nicht mehr darauf

beschränkt, einem vordefinierten Pfad von Fragen

zu folgen. QlikView Business Discovery nutzt bestehende

BI-Anwendungen und erweitert diese um neue

Einsatzmöglichkeiten: Erkenntnisse für Jedermann,

schnelle Analysen, mobile Anwendungen, App-ähnliches

Konzept, unterschiedliche Darstellungsformen

sowie die Möglichkeit, erstellte Anwendungen mit anderen

Usern zu teilen. QlikTech mit Hauptsitz in Radnor,

Pennsylvania, hat ca. 18.000 Kunden in mehr als

100 Ländern und weltweit über 1.100 Partner.

www.qlikview.com/de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

In der Warenwirtschaft lässt sich mit RFID die

Effizienz der Prozessketten steigern.

Sind Ihre Systeme für den Einsatz von RFID

gerüstet

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

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Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

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06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

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13


MIDRANGE AKTUELL

oxaion ag − Mittelstands-ERP mit Tradition

Kundenzufriedenheit im Fokus

Ihr Branchen-Know-how hat die oxaion ag jüngst mit dem Erwerb des Automotive-Experten

DTM Datentechnik GmbH erweitert. Uwe Kutschenreiter, Vorstand der oxaion ag, über das

Wachstum des Unternehmens, neue Zielmärkte und altbewährte Tugenden.

Redaktion: Herr Kutschenreiter, Sie

sind 2001 zur oxaion ag gestoßen und

feiern dieses Jahr Ihr zehnjähriges Jubiläum.

Wie hat sich das Unternehmen

aus Ihrer Sicht bis heute entwickelt

Uwe Kutschenreiter: Als ich vor zehn

Jahren in Ettlingen anfing, lief unsere

ERP-Software ausschließlich auf IBM-

Mittelstandsplattformen. Unsere Kunden

konnten sich auf die Prozess- und Ausfallsicherheit

wie auch die Performanz

verlassen. Mit der funktionalen Bandbreite

der Software brauchten wir uns

schon damals nicht hinter den Großen

der Branche verstecken. Aber wir waren

gebunden: Anfragen zu anderen Plattformen

konnten wir nicht bedienen. 2002

haben wir unser ERP dann geöffnet: Aus

der Client/Server-Lösung wurde eine

Software basierend auf Java-Technologie

und mit einer 3-Schicht-Architektur.

Damit waren wir zwar auf Client-Seite

offen für die Anbindung jeglicher Peripherie,

aber nach wie vor der IBM-Midrangeplattform

verbunden. Anfragen zu

„ In unserer Software stecken mehr als 30 Jahre

Branchen‐, Prozess- und Entwicklungserfahrung.

Die schlägt sich natürlich auch

in der funktionalen Breite und Tiefe unserer

Lösungen nieder.“

Uwe Kutschenreiter

anderen konnten wir weiterhin nicht erfüllen

– und diese nahmen zu. Deshalb

standen wir vor der strategischen Frage:

Key-Player in einem Nischenmarkt bleiben

oder uns den gesamten Markt erschließen

Wir haben uns für Letzteres

entschieden und bieten seit 2008 eine

plattformunabhängige ERP-Lösung an.

Redaktion: Welche (neuen) Zielmärkte

gehen Sie mit Ihren Lösungen an

Uwe Kutschenreiter: Mittelständische

Industrieunternehmen sind seit jeher unser

Kerngeschäft. Zu unseren Anwendern

gehören Fertigungsbetriebe, Maschinen-

und Anlagenbauer, Unternehmen

aus der Elektro- und Elektronikindustrie

aber auch der serviceorientierte

Großhandel. Und

was mich ganz besonders

freut: In der letzten Zeit

konnten wir auch einige

Unternehmen aus der Zukunfts-

und Wachstumsbranche

Umwelttechnologie

gewinnen. Zu den Referenzkunden in

diesem Bereich zählen zum Beispiel Unternehmen,

die Lösungen für Wasseraufbereitung

und Filtration anbieten. Auch

bei der Herstellung von Biogasanlagen

wird unsere Software eingesetzt.

Uwe

Kutschenreiter

Vorstand

oxaion ag

uwe.kutschen

reiter@oxaion.de

Erst vor kurzem, im April 2011, konnten

wir unsere Zielmärkte durch die

Beteiligung an der DTM Datentechnik

GmbH noch einmal erweitern. Mit ihr

haben wir ein mittelständisches ERP-

Haus, einen IT-Systemlieferanten und

Service-Anbieter erworben, der über eine

anerkannte Marktposition als Partner

der Automobilzulieferindustrie verfügt.

Damit erhalten wir zusätzliche Expertise

im Bereich Automotive. Vom Standort

Lüdenscheid aus betreut DTM mehr als

50 Kunden, die vor allem aus diesem

Segment stammen.

Redaktion: Wie stellen Sie Ihr Unternehmen

auf die Erweiterung im Bereich

Automotive ein

Uwe Kutschenreiter: Durch die Mehrheitsbeteiligung

ist oxaion auf rund 150

Mitarbeiter angewachsen und betreut

mittlerweile rund 400 Kunden. Aus organisatorischer

Sicht ist es dabei so, dass

DTM weiterhin unter eigenem Namen firmiert.

Den Kunden des Unternehmens –

14

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


das war uns besonders wichtig – stehen

ihre vertrauten Ansprechpartner weiterhin

zur Verfügung. Und auch die Pflegeverträge

von IKIAS, dem ERP-System

von DTM, behalten ihre Gültigkeit.

Künftig wird das Unternehmen als

Vertriebspartner des oxaion-ERP fungieren.

Für die Entwicklung einer entsprechenden

Automotive-Lösung in oxaion

gibt es bereits eine Roadmap. Aber nicht

nur hinsichtlich einer neuen Subbranche

haben wir durch den Kauf dazugewonnen.

Auch unsere technologische Basis wurde

durch das ausgewiesene Oracle-Knowhow

der DTM-Mitarbeiter verbreitert. Dadurch

können wir unsere Software künftig

auch auf dieser Datenbank anbieten.

Redaktion: Die Themen Mobile Business

und Cloud Computing sind nicht

erst seit der letzten CeBIT in aller Munde.

Wie reagieren Sie darauf

Uwe Kutschenreiter: Unser komplettes

ERP ist mittlerweile auf dem beliebtesten

und am meisten verbreiteten Tablet-PC,

dem iPad, verfügbar. Um es dem Nutzer

so einfach wie möglich zu machen, haben

wir die entsprechende App nativ entwickelt.

Dadurch kommen die Anwender

komplett ohne Zusatzsoftware aus und

können die technischen Stärken des

iPad voll ausschöpfen. Den Mac-Browser

Safari beispielsweise brauchen sie

nicht, so dass keine browserbedingten

Einschränkungen bei der Bedienung vorliegen.

Um Unternehmensdaten schnell

und einfach mobil abzurufen, genügt es,

die Internetadresse des eigenen oxaion-

Servers einzugeben und man erhält sofort

Zugriff. So können beispielsweise

Führungskräfte auf Geschäftsreisen aktuelle

Umsatzzahlen, Verkaufsstatistiken

oder Kennzahlen auf dem iPad einsehen.

Oder Techniker auf ihren Routen, die unterwegs

die Kontaktinformationen von

Ansprechpartnern benötigen, gelangen

nun auf dem Tablet-PC direkt ins oxaion-

IRM, unser integriertes CRM-System.

Mit dem Thema Cloud Computing

setzen wir uns ebenfalls auseinander,

auch wenn es hier noch wenige konkrete

Anfragen seitens unser Kunden oder Interessenten

gibt. Wobei uns hier weniger

die technischen Aspekte beschäftigen,

denn das oxaion-ERP ist ohnehin schon

seit vielen Jahren durchgängig webfähig,

sondern eher die betriebswirtschaftlichrechtlichen

Gesichtspunkte des Themas:

Welche neuen Lizenzierungsmodelle

sind nötig Wer ist wessen Vertragspartner

angesichts der Tatsache, dass

mit Anwender, Softwarelieferant und

RZ-Betreiber mehrere Parteien im Boot

sind Wer garantiert dabei dem Kunden

welche Leistungen Mit diesen Fragen

beschäftigen wir uns derzeit.

Redaktion: Was unterscheidet Ihre Lösungen

von denen der Mitbewerber, worauf

sind Sie besonders stolz

Uwe Kutschenreiter: Das ist vor allem

unser Know-how. In unserer Software

stecken mehr als 30 Jahre Branchen‐,

Prozess- und Entwicklungserfahrung. Die

schlägt sich natürlich auch in der funktionalen

Breite und Tiefe unserer Lösungen

nieder. Neben den klassischen ERP-

Modulen wie Warenwirtschaft, Vertrieb

oder Produktion decken sie eine Vielzahl

weiterer Themen ab. Dazu gehört beispielsweise

ein komplett integriertes

Projekt- und Servicemanagement oder

unser eigenes CRM-System. Wir waren

zudem einer der ersten ERP-Anbieter,

der ein Business Process Management

(BPM) integriert hatte. Zusätzlich ist unsere

Software international ausgerichtet

und steht in zahlreichen Sprach- und

Länderversionen zur Verfügung. Die

jahrelange Erfahrung macht uns aber

auch zu einem kompetenten Beratungspartner.

Ich denke, die IBM hatte gute

Gründe, uns dieses Jahr als bestes Beratungsunternehmen

mit dem Bestseller

Award auszuzeichnen.

Eine besondere Leistung der oxaion

ag ist unser Qualitätsmanagement, bei

dem die regelmäßige Evaluierung der

Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt

steht. oxaion war 1994 eines der ersten

mittelständischen Softwareunternehmen

überhaupt, das sich nach DIN EN

ISO 9001 zertifizieren ließ, im vergangenen

Jahr haben wir das mittlerweile 17.

Audit ohne Abweichungen absolviert.

Um kontinuierlich das Feedback der

Anwender zu unseren Produkten und

Dienstleistungen zu sichern, haben wir

standardisierte Werkzeuge etabliert. Regelmäßige

eigene Umfragen und Studien

gehören ebenso dazu wie die Teilnahme

an externen, unabhängigen Erhebungen

zur Kundenzufriedenheit.

Welchen Stellenwert das Thema bei

uns besitzt, können Sie nicht zuletzt

auch daran erkennen, dass wir ein eigenes

Vorstandsressort haben, das sich

ausschließlich um die Betreuung der

Bestandskunden kümmert. Ein konkretes

Ergebnis dieses Engagements ist die

verstärkte Einbindung der Anwender bei

der Entwicklung. Über ein Request-Verfahren

und eine Internet-Abstimmung

können sie die Weiterentwicklung der

Software maßgeblich mitgestalten. In

der aktuellen Version unseres ERP wurden

auf diese Weise über 150 Kundenwünsche

berücksichtigt. Und das mit

Erfolg: Zahlreiche Anwenderunternehmen

sind bereits auf das neue Release

umgestiegen.

ó

zum unternehmen

Die oxaion ag aus Ettlingen bei Karlsruhe

zählt zu den führenden deutschen Anbietern

von ERP-Komplettlösungen für den

Mittelstand. Jahrzehntelange Branchen- und

Prozesserfahrungen zeichnen die oxaion ag

darüber hinaus als kompetenten Beratungspartner

aus.

In den beiden ERP-Lösungen oxaion business

solution und oxaion open stecken mehr als

30 Jahre Branchen- und Entwicklungserfahrung.

Die Softwarelösungen richten sich an

mittelständische Unternehmen in Industrie

und Großhandel. Neben den klassischen ERP-

Modulen wie Finanz- und Rechnungswesen,

Warenwirtschaft, Vertrieb und Produktion

decken die oxaion ERP-Systeme eine Vielzahl

weiterer Themen ab, wie beispielsweise ein

voll integriertes Projekt- und Servicemanagement,

ein integriertes CRM-System (IRM),

Business Process Management (BPM), Business

Intelligence (BI) oder Mobile Lösungen.

Die Software ist international ausgerichtet

und steht in zahlreichen Sprach- und Länderversionen

zur Verfügung.

www.oxaion.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

15


MIDRANGE AKTUELL

Lotus Notes und die mobile Welt

Strategiefragen

Notes ist als strategisches Element vieler IT-Infrastrukturen nach wie vor weit verbreitet.

Im Zuge von Markttrends wie Virtualisierung, Cloud Computing, Social Media und mobilen

Applikationen will IBM nun mit neuen Angeboten – etwa LotusLive, Smart Cloud, Connections

oder XPages – bei Unternehmen punkten. Dabei bleiben allerdings einige Fragen offen.

Allen voran, welche Strategie „Big

Blue“ für die zumeist jahrelangen

Investitionen der Unternehmen in Lotus

Notes bereithält – bis heute wurde

Lotus Notes weltweit nicht weniger als

145 Millionen mal lizensiert. Können

(und sollen) die neuen IBM-Angebote

auch bestehende Notes-Client-

Infrastrukturen sinnvoll und effizient

ergänzen Verunsichert

die IBM Strategie beziehungsweise

das gegenwärtige Nicht-

Vorhandensein einer solchen

im Bereich der Rich Clients,

nicht viele Unternehmen dahingehend,

dass der Browser – wie

schon in den 90er-Jahren – das

Maß aller Dinge sein soll

Damit browserbasierte Applikationen

durchgängig eingesetzt werden

können, fehlt es bis heute an einer

überall verfügbaren und kostengünstigen

Breitband-Infrastruktur. So stellen

die mangelnde Abdeckung vieler Gebiete

mit Breitbandversorgung sowie

hohe Kosten für speziell den grenzüberschreitenden

Datentransfer (Roaming)

ein Hindernis für einen weitreichenden

Einsatz mobiler Businessapplikationen

dar. Eine durchgängige Web-Infrastruktur

für Mobile-Business-Zwecke kann

erst dann zuverlässig funktionieren,

wenn der Internetzugang auch bei

Auslandsaufenthalten kostengünstig

ist und ebenso hoch verfügbar wie beispielsweise

Strom.

Neben der unzureichenden „Always

On“-Infrastruktur fehlt es vielen mobilen

Anwendungen aber auch an optimaler

Bedienbarkeit. Investitionen in hohe

Benutzerfreundlichkeit werden (nicht

nur bei Web-Anwendungen) fast immer

vernachlässigt, denn es gilt vorrangig,

Business Cases abzubilden. Damit

mangelt es oft an Ergonomie, Usability

Florian Vogler

CEO,

panagenda GmbH

und somit an möglichst reibungsloser

Praxistauglichkeit. Dabei sichern gerade

ansprechende und intuitiv bedienbare

Applikationen größtmöglichen

Nutzen für Unternehmen, da nur solche

Anwendungen Mitarbeiter in ihrer Produktivität

bestmöglich unterstützen.

Während der Lotus Notes Rich Client

eine unzureichende Infrastruktur

schon seit Jahren mittels Replikation

und damit Offline-Verwendung von

Anwendungen ausgleichen kann, sind

mangelnde Investitionen in gutes Design

und hohe Benutzerfreundlichkeit

gerade bei Notes-Anwendungen mit

hauptverantwortlich für die großen

Hoffnungen, die viele Unternehmen in

browserbasierte und mobile IT-Welten

zu legen scheinen. Nur wird das „Gras

auf der anderen Seite nicht grüner“,

wenn dort die gleichen Entwicklungsmaßstäbe

gelten; bei noch dazu schlechterer

Verfügbarkeit, insbesondere auf

Reisen.

Wie viele Unternehmen künftig

immer weniger in ihre Lotus Notes Infrastruktur

investieren – oder gar glauben

diese transformieren zu müssen –,

hängt entscheidend davon ab, ob IBM

zeitnah Investitionen in den Rich Client

erkennen lässt. Diese müssten einerseits

seit langem vom Markt erwartete

Verbesserungen mit sich bringen (siehe

beispielsweise die zehn populärsten

Wünsche auf Û ideajam.net) und andererseits

den Client als zentrale Entwicklungs-

und Betriebs-Plattform für

Hybrid-Anwendungen positionieren,

welche unter anderem serverseitige

Virtualisierung, soziale Medien, Browser-Anwendungen

und Applikationen

für mobile Endgeräte gleichermaßen zu

bedienen weiß und in einem User Interface

– dem Lotus Notes Rich Client

– integriert.

Fazit: Mit seinem Engagement in

den Bereichen Mobile Solutions, Cloud

und Social Collaboration beschreitet

IBM viele spannende Wege, die jedoch

aktuell eher Parallelwelten und damit

Verunsicherung bei Unternehmen

schaffen, anstatt dem Rich Client eine

eigentlich doch ganz offensichtliche

neue Zukunft zu bescheren.


Florian Vogler ó

panagenda GmbH, Wien (A)

www.panagenda.com

16

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Die IBM i-Welt traf sich in Köln

IT-POWER

Zwei Tage lang schlug das Herz der IBM i-Welt am Rhein: der Midrange Event „IT-POWER“

feierte sein Debüt in Köln! Rund 150 Besucher konnten sich über aktuelle Themen wie Cloud

Computing, ERP, Social Media uvm. informieren. Die Konferenz zeigte auf, was zukunftsfähige

Anwendungen für den Businesseinsatz heute leisten müssen.

Der Leistung des System i angemessen

lief die Veranstaltung mit einer

hohen Schlagzahl an Keynotes sowie

Produkt- und Technologievorträgen ab.

Den Besuchern standen zudem seitens

der IBM und IBM Partnern hochrangige

und hochqualifizierte Sprecher zur

Verfügung. Die Keynotes und Technologievorträge,

Produktforen der Sponsoren

sowie die Ausstellung waren daher

durchwegs gut besucht. Kein Wunder,

boten sie doch Antworten auf die Fragen

rund um die IT, die sich aktuell jedem

Mittelständler stellen.

Andreas Heincke, Business Development

Manager Power Systems, IBM

Deutschland, erläuterte, dass Anwender

von Power Systemen bestens für die Herausforderungen

des Smart Computing

gerüstet seien. Er führte unter anderem

aus, dass die Power Systeme die Wettbewerbsplattformen

im UNIX-Markt

deutlich in punkto Marktanteilen überholt

hätten. Ein kurzer Ausblick in die

Rundgang über die Ausstellung

Technologievorträge zu aktuellen Themen

Zukunft ergab, dass mit den ersten Power

8-Systemen wohl in 2013 zu rechnen

sei.

Magic Software informierte darüber,

was hinter ihrer Dreisäulenstrategien

Replace IT,

Extend IT und Integrate

IT genau steht.

Torsten Drees zeigte

die unterschiedlichen

Lösungswege für die

Neuentwicklung von

Software, die Modernisierung

und Erweiterung

bewährter Anwendungen

sowie für

die Integration mit

anderen Anwendungen

auf.

Der ERP-Spezialist Comarch wies

unter anderem darauf hin, dass ein

ERP-System im globalen Business in

der Lage sein muss, 24 Stunden am

Tag Buchungen entgegen zu nehmen

und zu verarbeiten. Das bedingt auf der

Hardwareseite natürlich eine verlässliche

Basis mit entsprechend hoher Verfügbarkeit.

IBM Power Systeme seien

dafür geradezu prädestiniert.

Insgesamt war die Stimmung bei

den 23 Ausstellern und den Teilnehmern

durchwegs gut. Den Besuchern

wurden wertvolle strategische Informationen

zu allen Facetten ihrer IT

geboten.

ó

www.midrange.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

17


SCHWERPUNKT

FiBu, KoRe, Controlling

Bonniej, iStockphoto.com

SUMMARY

Ohne aktuelle Daten aus dem ERP- System,

der FiBu und dem Controlling fehlt die Basis

für unternehmenswichtige Entscheidungen.

Prozess-Exzellenz in der

Finanzberichterstattung

Viele Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, die Geschwindigkeit, Qualität und

Trans parenz ihrer Finanzberichterstattung deutlich zu erhöhen. Moderne Business Process

Management (BPM)-Plattformen bilden dafür eine effiziente Grundlage.

Die Finanzberichterstattung steht

bei vielen AGs vor neuen Herausforderungen.

Spätestens seit der

Finanzkrise beobachtet der Markt die

Veröffentlichungspraxis der Unternehmen

mit größter Vorsicht. Durch die dynamische

wirtschaftliche Entwicklung

ist eine möglichst frühzeitige Information

über die Vermögens‐, Ertrags- und

Finanzlage für die Stakeholder besonders

wichtig. Vor diesem Hintergrund

nimmt das Aufgabengeflecht des Kon-

zernrechnungs- und Berichtswesens

weiter an Komplexität zu. Es gilt, Daten

noch schneller zusammenzutragen,

gleichzeitig die Qualität des Datenmaterials

weiter zu erhöhen und zudem die

Transparenz des gesamten Abschlussprozesses

zu verbessern.

Wie kann eine nachhaltige Optimierung

der Abschlüsse erreicht werden

Die häufigsten Maßnahmen zur nachhaltigen

Optimierung des Finanzabschlusses

konzentrieren sich sowohl

auf die Prozesse als auch auf die notwendigen

IT-Systeme, die verwendeten

Methoden und die beteiligten Mitarbeiter.

Wichtig ist dabei eine ganzheitliche

Betrachtungsweise, denn einzelne

Veränderungen können sich wie im

Dominoeffekt auf viele andere Bereiche

auswirken.

Ein Zahlenbeispiel verdeutlicht, mit

welcher Komplexität hier zu rechnen

ist. In einem aktuellen Fast Close-Projekt

des BPM-Spezialisten Soreco AG

18

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


herrschen folgende Rahmenparameter:

über 150 internationale Landesgesellschaften,

circa 400 am Finanzabschluss

beteiligte Personen und etwa

500 bis 700 parallele und sequentielle

Ausführungsaktionen je Abschluss.

Diese Ausgangslage zeigt, dass die

Menge an Einflussfaktoren und deren

Abhängigkeiten derart hoch ist, dass

nur ein werkzeuggestützter Abschluss

die geforderte Optimierung hinsichtlich

Geschwindigkeit und Qualität erzielen

kann. Es bedarf einer komplexen

Mischung aus Prozess- und Projekt-

Controlling (PPC).

Betrachtet man jedoch die am Markt

verfügbaren IT-Werkzeuge, so wird

kaum ein Standardprodukt den Anforderungen

gerecht: Herkömmlichen

Projekt-Management-Werkzeugen fehlt

die Prozessausführungsebene. Anwender

können einen Abschluss als Projekt

mit allen einzelnen Aktivitäten abbilden,

aber eine Steuerung der Aufgaben

zur Ausführungszeit fehlt. Umgekehrt

sind Workflow-Systeme hervorragend

dazu geeignet, Aktivitäten zur Laufzeit

zu steuern, zu überwachen und zu optimieren.

Allerdings müssen die hierfür

notwendigen Prozessmodelle zentral

vorgehalten und gepflegt werden. Eine

dezentrale, parallele Modellerstellung

ist im Regelfall nicht vorgesehen. Dies

ist jedoch für den Planungsprozess

eines Fast Close – also dem schnellen

Finanzabschluss – wünschenswert, um

im Zuge der Parallelisierung auch die

Geschwindigkeit zu erhöhen.

Ziel ist es somit, beide Welten zu

vereinen: Die erste Komponente besteht

aus einer BPM-Plattform, welche

die Geschäftsprozesse parallelisiert

und automatisiert sowie alle beteiligten

Software-Systeme orchestriert. Hinzu

kommt ein integrierter Verwaltungsprozess,

der sämtliche Projekt-Management-Aufgaben

und -Methoden abbildet.

BPM-Spezialisten wie die Soreco

AG bieten hier individuelle Lösungsansätze

auf Basis standardisierter Komponenten.

Damit ein PPC alle Ausführungsaktionen

und Systeme sowie die eingesetzten

Methoden qualitativ optimieren

und beschleunigen kann, ist eine strukturierte

Vorgehensweise gefordert. Die

Prozesssteuerung muss alle Stufen des

Projekt-Managements umfassen – von

der klaren Planungsphase über eine

den Vorgaben entsprechende Ausführung

des Finanzabschlusses bis hin zur

Optimierung des Prozesses.

Schlanke und schnelle Prozesse

im Finanzabschluss

Ein Szenario: Vor dem Einsatz eines

PPC muss der Ablauf rund um den Periodenabschluss

im Vorfeld geplant und

abgestimmt sein. Auf Basis eines detaillierten

Rechte- und Rollenkonzepts

sowie konkreter Liefervereinbarungen

werden die Teilnehmer und Stellvertreter

sowie deren Aufgaben und Liefertermine

im PPC festgelegt. Hinzu kommen

umfassende Eskalationsregelwerke und

die Darstellung von Abhängigkeiten zu

Vorlieferungen.

Im Rahmen der eigentlichen Planungsphase

legt der Mitarbeiter zentrale

Meilensteine fest, etwa den Ultimo-

Termin, das Datum des Testats (Audit

Date) und den Publikationszeitpunkt

(Public Announcement). Die Planung

der Detailaufgaben kann dann an die

Einzelgesellschaften delegiert werden.

Somit ist bereits in dieser Phase ein paralleles

Arbeiten möglich. In weiterer

Folge wird aus der erstellten Vorgangsprozesskette

mit allen Ursprungs- und

Folgeterminen systemgestützt ein Gesamtterminplan

berechnet. Anhand der

definierten Meilensteine lassen sich

zusammen hängende Vorgänge terminlich

steuern und kritische Pfade veranschaulichen.

So ist klar ersichtlich,

wann welche Arbeitspakete spätestens

zu erledigen sind, um den Gesamtterminplan

einhalten zu können.

Während des Ausführungsprozesses

überprüft das PPC kontinuierlich

die Fälligkeit von Lieferungen. Dabei

werden die Verantwortlichen via

E‐Mail auf ihre Aufgabenliste verwiesen,

damit die termingerechte Weiterverarbeitung

frühzeitig abgesichert

ist. Sobald ein Bearbeiter erkennt, dass

eine Terminvorgabe nicht eingehalten

werden kann, lässt sich der Forecast

unverzüglich anpassen. Das PPC ist mit

einem entsprechenden Algorithmus

ausgestattet, der die Auswirkung von

Terminverschiebungen auf den „kritischen

Pfad“ prüft. Sind Termine gefährdet,

benachrichtigt ein klar umrissenes

Eskalationsmanagement die beteiligten

und nachfolgend betroffenen Mitarbeiter.

Ist eine Anpassung des Ist-Terminplans

aufgrund von Verzögerungen

oder Forecast-Änderungen erforderlich,

kann der Planer die Verschiebung über

einen Simulationsmodus online durchspielen,

um die Auswirkungen auf den

Gesamtterminplan zu ermitteln. Am

Ende lassen sich die „lessons learned“

in der Prozessanwendung abbilden. Zur

Potenzialhebung liefert das PPC vielfältige

Ansichten auf die Aktivitäten des

Abschlussprozesses – in strukturierter

Form, als GANTT-Darstellung oder

durch eine Soll-Ist-Forecast-Gegenüberstellung.

Integrierte Prozess- und Projekt-

Controlling-Lösungen vereinen Prozesse,

Systeme, Methoden und Mitarbeiter

unter einem Dach. Alle Teilabläufe

eines Finanzabschlusses werden transparent

und lückenlos geplant, weitestgehend

parallel abgearbeitet und mögliche

Engpässe frühzeitig erkannt. Das

Ablaufmodell lässt sich dabei jederzeit

an internationale Standards und Regularien

anpassen, wobei alle prozessrelevanten

Aktivitäten und Dokumente

gesetzeskonform gespeichert werden.

Das Ergebnis: Hohe Abschlussgeschwindigkeit,

Bearbeitungseffizienz,

Termintreue, Datenqualität und Prozesstransparenz

im Rahmen der Finanzberichterstattung.

Renato Stalder ó

Soreco AG, Schwerzenbach (CH)

www.soreco.ch

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

19


SCHWERPUNKT

FiBu, KoRe, Controlling

Lösung für Wertpapierverwaltung, FiBu und Controlling

Vermögensmanagement

Mit einer in FiBu und Controlling integrierten Wertpapierverwaltung erhalten Finanzdienstleister

und Wirtschaftsunternehmen Entscheidungshilfen für die Finanz disposition:

Sie wickeln Finanztransaktionen effizient ab, nutzen umfassende Bilanzierungs möglichkeiten,

verfügen über ein transparentes Wertpapierdepot und zuverlässige Aus wertungen.

Die Standardsoftware SP-Vermögen

bietet eine Vermögensverwaltung

unabhängig von Branchenzugehörigkeit,

Ausrichtung und Größe eines Unternehmens.

Dafür sorgen die Module

ISW-Wertpapierverwaltung, ISA-Anlagenverwaltung,

ISF-Finanzbuchhaltung

und ISC-Finanzcontrolling

sowie ISF-Cash-Management.

Diese Bausteine lassen sich

flexibel je nach Aufgabenstellungen

kombinieren und

einsetzen. Anwender der integrierten

Komplettlösung profitieren

von einer Lösung aus

einer Hand und schnelleren

Abläufen. Sie übergeben z. B.

Buchungssätze aus der Wertpapierverwaltung

oder Anlagenbuchhaltung

automatisch

an die Finanzbuchhaltung.

Manuelle Buchungen entfallen

und eine optimale Abstimmung

zwischen Wertpapierbestand

und Finanzbuchhaltung ist sichergestellt.

Das Anwenderspektrum von SP-

Vermögen reicht von Versicherungen,

Bausparkassen, Versorgungswerken

und Pensionskassen über Wirtschaftsunternehmen

mit Treasury-Abteilung

bis hin zu Stiftungen, Vereinen und

halbstaatlichen Organisationen.

Mit dem Modul ISW-Wertpapierverwaltung

werden alle Transaktionen

rund um Wertpapiere erfasst. Wie ist

beispielsweise der Bestand auf Basis

der aktuellen Börsenkurse zu bewerten

Mit den automatisch übernommenen

Börsenkursen ist die Antwort

schnell und stichtaggenau gefunden.

Zudem haben Anwender im Blick, welche

Laufzeit jede Anlage hat, wann

Zins- oder Dividendenzahlungen zu erwarten

sind und in welcher Höhe die zu

erwartenden Rückflüsse eingehen. So

Screenshot „IS-EVE“

können frei werdende Mittel frühzeitig

eingeplant werden.

Das Ziel, die für die Unternehmenssteuerung

notwendigen Informationen

jederzeit bereitzustellen, gilt gleichermaßen

auch für das Rechnungswesen.

Flexible Auswertungen zur Ergebnissituation,

Bilanzberichterstattung sowie

zur Liquiditätsplanung erstellen

Anwender einfach und schnell mit

ISF-Finanzbuchhaltung und ISF-Cash-

Management. Dabei unterstützt der

Berichtsgenerator die Erstellung von

individuellen Reports. Auch bei umfassenden

Kontokorrentauswertungen

ermöglicht eine konsequente Top-

Down-Struktur in den Analyse- und

Auswertungsfunktionen die Konzentration

auf das Wesentliche. Auf dem

internationalen Parkett sind Anwender

dank paralleler Bilanzierung nach

HGB, IFRS und US-GAAP sowie der

Zahlungsverkehrsabwicklung

nach SEPA-Konventionen auf

der sicheren Seite.

Last but not least rundet

ISC-Controlling das Lösungspaket

SP-Vermögen ab. Als

zentrales Instrument zur Unternehmenssteuerung

liefert

das Modul Werte und Kennzahlen

für eine zeitnahe Beurteilung

der Geschäftsentwicklung.

Dabei besteht ein Pool

von Methoden für die Auswertung

unterschiedlichster

Controllingobjekte, wie beispielsweise

Kostenstelle, Kostenträger,

Kunde, Produkt oder Land.

Anwender erhalten so alle notwendigen

Informationen, um schnell auf Veränderungen

zu reagieren.

SP-Vermögen ist mehrsprachig, berücksichtigt

internationale Zahlungsverkehrsstandards

und Gesetzesvorschriften

und ist damit international

einsetzbar. Das Lösungspaket ist zudem

datenbank- und betriebssystemunabhängig

und lässt sich reibungslos in

bestehende Systeme integrieren. ó

S+S SoftwarePartner GmbH, Stemwede

www.softwarepartner.net

20

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


LIBA setzt auf ReWe von K+H

Maßgeschneidert

Gezielte Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen

im Bereich der technischen Textilien prägen den

Markt der heutigen Zeit und sind richtungsweisend für die

gesamte Branche.

Als einer der großen Hersteller von

Kettenwirkmaschinen mit über 60

Jahren Erfahrung ist LIBA ein starker

Partner der Textilindustrie. Um den

Anforderungen individueller Maßarbeit

und einem gesellschaftsweiten

Con-trolling standzuhalten, entschied

sich LIBA für den Abschied vom FiBu

Basismodul von IBM, das zahlreiche

eigene Weiterentwicklungen und relativ

viele Schnittstellen ins ERP-System

besaß. Für die Standorte Naila und LI-

BA USA wurde ein neues System mit

flexiblen mandantenübergreifenden

Auswertungsmöglichkeiten gesucht.

Die Lösung sollte folgende Funktionen

erfüllen: international einsetzbar, integriert

mit den Anwendungen FiBu, An-

Bu und KoRe.

Die globale Geschäftstätigkeit von

LIBA brachte Herausforderungen mit

sich. So sollte das amerikanische Tochterunternehmen

trotz dezentraler Unternehmensstruktur

buchhalterisch

zentral betreut werden. Für das fimox

ReWe von K+H stellt das kein Problem

dar: Die Lösung ist über jeden webfähigen

Client aufrufbar und kann zentral

installiert werden. Für mehrere Mandanten

einer Gesellschaft − auch international

verteilt − ist eine mandantenübergreifende

Stammdatenhaltung

sowie eine gesellschaftsweite Auswertung

besonders von Vorteil. „Mit fimox

haben wir ein zukunftssicheres System

mit der Möglichkeit der Konsolidierung

nach internationalen Standards, der

notwendigen Schnittstellenfähigkeit

und automatisierten Mahnläufen gefunden“,

Markus Sell, Leiter Finanzbuchhaltung

der LIBA in Naila.

Heute arbeiten vier Firmenmandanten

mit insgesamt 37 Usern in Deutschland

und den USA mit fimox. „Die moderne

Software auf Java-Basis schafft

eine für uns sehr wichtige Unabhängigkeit

von Clients. Dadurch erhalten wir

einen einfachen und sicheren Zugriff

auf das System, auch vom Home-Office

bzw. unterwegs via VPN. Vor allem aufgrund

der benutzerfreundlichen Oberfläche,

der Mehrsprachenfähigkeit und

der Tatsache, dass die K+H auf kundenspezifische

Anforderung eingeht,

besaß fimox die größtmögliche Übereinstimmung

mit unseren Anforderungen

und Wünschen. Zudem stimmte

das Preis-Leistungsverhältnis. Wir sind

sehr zufrieden mit unserer Wahl. Arbeitsabläufe

wurden deutlich optimiert.

Vor allem im Bereich Bankenclearing

konnten durch die Lernfähigkeit des

Systems und der daraus resultierenden

laufenden Verbesserung der automatisierten

Verbuchung von offenen Posten

die Mitarbeiter deutlich entlastet

werden. Diese Zeitersparnis wird nun

sinnvoller für umfangreiche Analyseund

Planungstätigkeiten genutzt, die

dank der einfachen Berichtsdefinition

sehr flexibel gestaltet werden können“,

resümiert Markus Sell.

Sabrina Rammelt, Markus Sell ó

K+H Software KG, Germering

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21


SCHWERPUNKT

FiBu, KoRe, Controlling

Basware und Würth schaffen Durchblick im Rechnungsprozess

Software sorgt für Transparenz

„‚Wo ist die Rechnung Warum ist sie nicht im richtigen Ordner abgelegt‘ Fragen

wie diese haben uns früher bei der Rechnungsbearbeitung fast täglich beschäftigt“,

so Sonja Radfux, Leiterin der FiBu bei Würth in Österreich. „Das Suchen hat inzwischen

ein Ende, denn heute bearbeiten wir den Rechnungseingang automatisch.“

Über 55.900 Rechnungen gehen

jährlich bei Würth in Österreich

ein, das sind mehr als 4.500 pro Monat.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Böheimkirchen,

Niederösterreich ist tätig

in der Befestigungs- und Montagetechnik

und besteht aus 400 Gesellschaften

in 84 Ländern. Allein in Österreich

beschäftigt Würth 660 Mitarbeiter.

Zudem verfügt Würth flächendeckend

über zahlreiche Kundenzentren.

Bevor das Unternehmen die Software

von Basware einsetzte, wurden

alle Prozesse der Rechnungseingangsbearbeitung

manuell durchgeführt. Das

war oft sehr umständlich und zeitaufwendig.

Als erstes wurden alle Rechnungen

in der FiBu nach Aufwandsrechnungen

und Rechnungen mit Bestellbezug

sortiert und anschließend

mit der SAP-Bestellung beziehungsweise

der Wareneingangsbuchung abgeglichen.

Aufwandsrechnungen wurden

dabei vorkontiert. Danach wurden

die Rechnungen direkt in SAP erfasst

– inklusive Barcode für die spätere Archivierung

– und gingen per Hauspost

zur Prüfung und Genehmigung an die

zuständigen Personen. Zuletzt wurden

die Rechnungen im SAP-System gebucht

und gescannt. Bis dahin war es

ein langer Weg. Bis eine Rechnung genehmigt

war und wieder per Hauspost

zurückkam, vergingen oft bis zu zwei

Wochen. Auch waren Rechnungen innerhalb

des Unternehmens unterwegs,

ohne dass genau nachvollzogen werden

konnte, wo und in welchem Status

sie sich gerade befanden. Nicht selten

musste man einer Rechnung nachtelefonieren.

Im schlimmsten Fall konnten

Rechnungen gar nicht mehr ausfindig

gemacht werden, so dass vom jeweiligen

Lieferanten Kopien angefordert

werden mussten. Dadurch war es immer

wieder zu Zahlungsverzögerungen

gekommen, die unnötige Kosten mit

sich brachten.

Würth wünschte sich deshalb eine

transparente und unkomplizierte Lösung,

um den gesamten Prozess der

Rechnungsbearbeitung beschleunigen

und besser kontrollieren zu können.

Der Umlauf von Dokumenten sollte

ausschließlich elektronisch erfolgen

und die Bearbeitungszeit für eine Rechnung

von bis zu zwei Wochen auf wenige

Tage verkürzt werden. „Wir wollten

jederzeit nachvollziehen können, wo

sich eine Rechnung gerade befindet.

Genauso wichtig war uns aber auch,

die Rechnungen nach der Bearbeitung

ordnungsgemäß archivieren zu können.“

Bisher wurden alle Unterlagen

alphabetisch nach Lieferant in Aktenordnern

abgelegt. Das war nicht nur

sehr zeitaufwendig, sondern bot auch

immer wieder Gelegenheit für Fehler.

Eine falsch abgelegte Rechnung war

dann so gut wie nicht mehr auffindbar.

Auswahl und Implementierung

„Ende 2004 haben wir uns deshalb für

die Einführung einer automatisierten

Lösung zur Rechnungseingangsbearbeitung

entschieden“, erinnert sich Günther

Strieck, Leiter der IT-Abteilung bei

Würth Österreich. „Wir kannten Basware

als Lösungsanbieter bereits, da unsere

Schwesterfirma Würth Norwegen

eine ähnliche Struktur der Rechnungsbearbeitung

hatte und zu diesem Zeitpunkt

bereits diese Software einsetzte.

Sicherheitshalber haben wir uns auch

noch weitere Anbieter auf dem Markt

angesehen. Die Wahl unserer Muttergesellschaft

hat sich allerdings schnell

auch für uns als richtig erwiesen.“

Ausschlaggebend war bei der Entscheidung,

dass Basware eine komplett fertige

Lösung bieten konnte: „Alle anderen

Anbieter hätten noch Ergänzungen und

Anpassungen erstellen müssen, um alle

unsere Anforderungen zu erfüllen“,

erklärt Günther Strieck.

Ende 2005 wurde mit der Implementierung

von Basware Invoice Processing

begonnen. Basware Order

Matching sollte zudem den manuellen

Aufwand der Kreditoren minimieren,

da Würths Einkaufskonditionen sehr

genau gepflegt sind und es daher kaum

zu Differenzen kommen sollte. ó

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Basware GmbH, Düsseldorf

www.basware.de

22

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


FiBu-Software im Online-Versandhandel

Informationssystem

Um Lichtjahre

voraus.

Der Onlinehändler Allpax GmbH & Co. KG vertraut auf

die FiBu-Lösung von syska. Damit kann die Buchhaltung

nicht nur zeitsparend und professionell arbeiten, sondern

auch Analysen für strategische Entscheidungen erstellen.

Für kleine und mittlere Unternehmen

geht es in der Buchführung

nicht mehr nur um verlässliche Kennzahlen

zu Kosten und Außenständen.

Gerade für einen Onlinehändler, der

einen zeitgenauen Einkauf und schnelle

Lieferzeiten gewährleisten muss, gewinnt

das Controlling immer mehr an

Bedeutung. Eine große Rolle spielt dabei

ein intelligentes Rechnungswesen

als umfassendes Informationssystem.

Zur Steuerung sind operative und bilanzielle

Kennzahlen notwendig. Verlässliche

Daten zu Umsatz und Kosten

erlauben zusätzlich die betriebswirtschaftliche

Planung.

Nach dem Einsatz eines neuen

WWS-Systems suchte Allpax nach einer

leistungsfähigen FiBu-Lösung. „Mit

über 50.000 Kunden in ganz Europa

benötigten wir eine Lösung, um die

Einkaufsplanung zu optimieren. Das

zentrale Problem war die fehlende

Übersicht in der Verwaltung der Offenen

Posten. Die neue Lösung sollte nicht

nur die Bewegungsdaten wie Ein- oder

Ausgangsrechnungen in die FiBu übergeben.

Auch haben wir automatische

Lastschrift- und Mahnverfahren und eine

Kostenstellenanalyse benötigt“, sagt

Geschäftsführerin Heidrun Pals.

All diese Anforderungen setzt Allpax

mit der Software Euro Fibu um. Der

große Vorteil der Lösung liegt in ihrer

einfachen Integration in die vorhandene

Branchensoftware durch das flexible

Schnittstellenkonzept. Die Fibu-Lösung

bezieht ihre Daten und Zahlen aus den

unterschiedlichsten Unternehmensbereichen

wie ERP und Logistik. Alle Auswertungs-

und Vergleichszeiträume

sind nun schnell ablesbar. Vorteilhaft ist

die Verknüpfung mit Excel: mit einem

Klick holt sich das Office-Programm die

Zahlen aus der Fibu-Software. Die Auswertungen

liegen in gewohnter Form

vor, werden laufend aktualisiert und

ohne Verwaltungsaufwand realisiert.

Das zeitaufwendige manuelle Übertragen

entfällt, da alle aktuellen Werte per

Klick abfragbar sind.

Für die Entscheidung für die syska

Euro Fibu zählte nicht nur das operative

Geschäftsergebnis, wie die betriebswirtschaftlichen

Auswertungen und

die kurzfristigen Erfolgsrechnungen,

sondern auch das Open Finance Connectivity

Kit. Diese Schnittstelle dient

der Anbindung an das WWS-System.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Verwaltung

von Offenen Posten. Hier liefert die

Software umfangreiche Bearbeitungs‐,

Informations- und Suchmöglichkeiten.

„Die Bedienung von syska Euro Fibu ist

angenehm und einfach. Mit dem Einsatz

dieser Lösung haben wir unseren

manuellen Aufwand deutlich reduziert.

Dadurch erzielen wir eine hohe Kostenersparnis.

Zudem stellt sie für uns

ein wichtiges Informationssystem dar,

in dem wir gesuchte Daten und Fakten

sehr schnell finden“, so Heidrun Pals.


Angelika Hassler ó

syska GmbH, Karlsruhe

www.syska.de

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23


SCHWERPUNKT

FiBu, KoRe, Controlling

Hersteller für Spezialschuhe nutzt regelmäßiges Reporting

Alle Kennzahlen unter einem Hut

Die Haix-Schuhe Produktions- und Vertriebs GmbH aus dem niederbayerischen Mainburg

verkauft ihre Sicherheitsschuhe weltweit. Das Unternehmen wurde 1948 gegründet.

1992 begann die Spezialisierung auf hochwertige Funktionsstiefel aus Leder für den Einsatz

bei der Feuerwehr. Ein beachtliches Wachstum des Unternehmens war die Folge.

Aus eigener Erfahrung kannte der

Sohn des Firmengründers und

heutige Geschäftsführer Ewald Haimerl

die spezifischen Anforderungen dieser

Zielgruppe. Der wichtigste Zweig in Europa

ist daher die Herstellung von Feuerwehrstiefeln.

Hinzu kommen weitere

Produktsegmente, wie Militär oder der

Forst‐, Arbeits- und Outdoorbereich.

Das Unternehmen hat ca. 700 Mitarbeiter

an Standorten in Deutschland und

Kroatien sowie in Vertriebsniederlassungen

in Frankreich und den USA.

Ein großes Wachstum und die Integration

internationaler Tochtergesellschaften,

die in Fremdwährungen

arbeiten, stellen besondere Anforderungen

an das Rechnungswesen und Controlling,

besonders was die Erstellung

der Jahresabschlüsse und regelmäßige

Analyse der Ertrags‐, Vermögens- und

Finanzlage angeht. Um dies leisten zu

können, entschied sich Haix für das

Softwaresystem BPS-ONE der Denzhorn

GmbH aus Ulm. Im Jahr 2008

wurde erstmals ein Konzernabschluss

mit einem Modul der vorhandenden

Buchhaltungssoftware erstellt. Bei der

mittlerweile erreichten Komplexität

des Unternehmens war dies jedoch

keine reibungslose Lösung. Fremdwährungen

waren nicht ohne Weiteres ins

System einzupflegen und der Datenimport

vor allem aus den Fremdbuchhaltungen

der ausländischen Töchter

erforderte viele aufwendige Zwischenschritte.

Die fehlende Struktur – etwa

die saubere Trennung zwischen den

Ewald Haimerl in der Produktion

Handelsbilanz-Ebenen HB I und HB II

– sorgten für Unsicherheit hinsichtlich

der Konformität der Zahlen.

Auf der Suche nach einem Business-Plan-System,

das unkompliziert

Daten der internationalen Tochterunternehmen

integriert und auch die legale

Konsolidierung durchführt, überzeugte

BPS-ONE durch die individuelle

Beratung und das gute Preis-Leistungsverhältnis

gegenüber den Mitbewerbern.

Die Installation des Systems in

die Arbeitsprozesse bei Haix verlief

problemlos. Aus den vorhandenen Daten

und zusätzlichen Workshops wurde

zunächst testweise der Jahresabschluss

von 2008 nachgebildet, um so alle erforderlichen

Konten und Posten einzurichten.

In der Zentrale des Unternehmens

arbeiten zwei Mitarbeiter mit der

Software. Obwohl die Tochterunternehmen

an ihren Standorten mit anderen

Systemen arbeiten, ist der Import aller

Daten per CSV-File möglich.

Die Resultate ließen nicht auf sich

warten. „Vorher haben wir unsere Gewinn-

und Verlustrechnung und die

Liquiditätsplanung mit Excel erstellt“,

berichtet Josef Cremer, Prokurist und

Leiter Controlling der Haix GmbH.

„Das ist natürlich sehr zeitaufwendig.

Mit dem Wachstum des Geschäfts wurden

die Excel-Sheets immer komplexer

und damit auch fehleranfälliger und

unübersichtlicher. Die Zeit, die ich dadurch

für die Pflege der Daten verloren

habe, kann ich jetzt wieder für die Analyse

verwenden. Das ist schließlich die

eigentliche Aufgabe eines Controllers.“

Cremer lobt vor allem die erweiterten

Möglichkeiten monatlicher Planung

hinsichtlich Ertrags‐, Vermögens- und

Finanzlage und deren automatischen

Interdependenzen zueinander. Prognosen

sind jetzt sehr leicht anpassbar,

da das System Ist-Werte und Planwerte

automatisch in definierte Relationen

setzt. Dadurch hat das regelmäßige

Banken-Reporting der Haix GmbH an

Qualität gewonnen und ist besonders

vor dem Hintergrund des internationalen

Geschäfts flexibler geworden. ó

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Denzhorn GmbH, Ulm

www.bps-one.de

24

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


CS Schmalmöbel baut auf professionelle Lösung von infor

Geschäftsdaten im Blick

Harmonische Wohnräume zu schaffen, die Spaß machen und frischen Wind in die eigenen

vier Wände bringen, das ist das Credo von CS Schmalmöbel. Der 1896 gegründete Spezialist

für zerlegte Mitnahmemöbel gehört mittlerweile zur renommierten Nolte-Gruppe. In Sachen

Planung, Analyse und Reporting setzt CS Schmalmöbel auf eine integrierte Lösung.

Am Standort in Waldmohr fertigen

600 Mitarbeiter pro Tag bis zu

20.000 mitnahmefertige Möbelteile.

Pro Woche entspricht dies einer Lademenge

von zirka 100 LKW-Zügen. Ein

Exportanteil von 40 Prozent zeigt den

Internationalisierungsgrad des Wohnraumspezialisten.

Dabei haben Qualität

und Liefertreue oberste Priorität. Damit

das kein bloßes Versprechen bleibt, hat

sich Schmalmöbel mit Performance

Management von Infor professionelle

Unterstützung ins Haus geholt.

Die Strategie

CS Schmalmöbel hatte für unterschiedliche

Anforderungen wie etwa Planung,

Analyse und Reporting eine Vielzahl

von Insellösungen und Tools im Einsatz.

„Wir haben nach einer integrierten Lösung

gesucht, die uns die notwendige

Flexibilität gibt, uns an Marktveränderungen

schnell anpassen zu können.

Bis dato hatten wir vor allem sehr stark

mit Systembrüchen und einem erheblichen

Maß an manuellem Aufwand zu

kämpfen“, beschreibt Jörg Weis, verantwortlicher

Projektleiter und Assistent

der Geschäftsleitung bei CS Schmalmöbel,

die damalige Situation.

Neben größtmöglicher Flexibilität

in puncto Analyse und Reporting waren

zudem die Integration der Planungsdaten

sowie die Berücksichtigung zentraler

Sonderthemen wie etwa die Abrechnung

von Erlösschmälerungen die

Kernanforderungen an die neue Lösung.

Ein weiteres Problem war die fehlende

Mehrdimensionalität: „Wenn wir eine

nach Kunden sortierte Analyse vorgenommen

haben, ließ sich diese nicht

gleichzeitig auch nach Artikeln auswerten.

Dafür musste uns die EDV einen

komplett neuen Report erstellen. Durch

diesen Umweg hat sich das Berichtswesen

enorm in die Länge gezogen, weil

wir nicht auf eine multidimensionale

Welt zugreifen konnten“, erklärt Weis

weiter. Das Standardberichtswesen erfolgte

auf monatlicher Basis. Alles andere,

was Ad-hoc-Charakter hatte, ließ

sich nur über die EDV-Abteilung mit

zusätzlichem Programmieraufwand realisieren.

„Ein ungenügender Zustand

im schnelllebigen Geschäftsalltag. Da

reicht es für ein Vertriebsinformationssystem

nicht aus, zwei bis drei Jahre in

die Vergangenheit rückblicken zu können“,

kommentiert Weis.

Die geschäftsspezifische Lösung

CS Schmalmöbel ist langjähriger Infor

ERP Baan Kunde. Da lag es nahe,

sich im Zuge der Evaluierung auch die

Performance-Management-Lösung genauer

anzusehen, die aus dem gleichen

Hause wie der ERP-Anbieter stammt.

Nach einem ersten „Proof of Concept“,

in dem die Software-Spezialisten die

geschäftsspezifischen Herausforderungen

beleuchtet und entsprechende

Lösungskonzepte vorgestellt hatten,

zeigte sich Schmalmöbel recht schnell

überzeugt. Insbesondere die Kombination

aus Flexibilität und vorgefertigtem

Content sowie die zielgenaue Abstimmung

der Infor PM 10-Module auf die

im Einsatz befindliche ERP-Software

waren aus Sicht von Schmalmöbel der

Schlüssel, die Unternehmenssteuerung

auf ein neues Niveau zu heben. „Basierend

auf den Infor PM 10 Best Practice

Modulen für ERP Baan und LN haben

wir in nur zweieinhalb Monaten die

ersten drei Projektphasen inklusive

Vertriebsreporting, Vertriebsplanung

sowie die Planung und das Reporting

von Erlösschmälerungen umgesetzt“,

freut sich Weis.

ó

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Infor Global Solutions GmbH, Friedrichsthal

www.infor.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

25


SCHWERPUNKT

Trends bei Softwareentwicklung

SUMMARY

Stask, iStockphoto.com

Sollen vorhandene Applikationen modernisiert

oder neu entwickelt werden, die

Alt sys teme eingebunden oder abgelöst

Moderne Tools schaffen den Spagat und

offerieren den meist goldenen Mittelweg.

Mainframe-Anwendungen frisch migriert

Migration bei Kaufpark

Die Einzelhandelskette Kaufpark in Hagen stand vor der Aufgabe, ihre Mainframe-Applikationen

zu erneuern. Mit den Werkzeugen von Micro Focus konnte das Unternehmen

die Anwendungen ohne Neuprogrammierung auf Windows migrieren. Die Applikationen

sind nun flexibler und schneller, die Betriebskosten wurden um 40 Prozent reduziert.

Mit Migrationen kennt sich Georg

Schneider mittlerweile gut aus.

Der IT-Leiter, der seit 35 Jahren für die

Einzelhandelskette Kaufpark in Hagen

tätig ist, begleitete bereits Anfang

der 80er-Jahre die Verlagerung der IT

von einer Plattform zu einer anderen.

Damals hatte das Unternehmen sein

altes NCR-System aufgegeben und die

Applikationen, die in der proprietären

Programmiersprache Neat/3 erstellt

waren, komplett migriert.

Anwendungen wie Warenwirtschaft,

Lagerverwaltung, Logistik

und Einkauf wurden von der REWE

Dortmund Großhandel eG übernommen,

während die Kaufpark-IT alle

unternehmensspezifischen Aufgaben

wie Sortimentsplanung, Bestellwesen,

Preisfindung und Marketing komplett

neu programmierte – in COBOL mit

CICS als Transaktionsmonitor und mit

der hierarchischen Datenbank IMS.

Betrieben wurden diese Applikationen

seither unter dem Betriebssystem VSE

auf einem IBM-Mainframe ebenfalls im

Rechenzentrum der REWE Dortmund

Großhandel eG.

Die Umstellung des Systems auf

den Mainframe und COBOL war Ende

der 80er-Jahre erfolgreich abgeschlossen.

„Seither lief das System über 15

Jahre lang zu unserer vollsten Zufriedenheit“,

erklärt IT-Leiter Schneider

heute. Ab etwa 2005 zeigte sich jedoch,

dass das alte System allmählich an

26

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


seine Grenzen stieß. Von der Funktionalität

her boten die Anwendungen zwar

weiterhin keinen Grund zu klagen,

die Geschäftsprozesse wurden sauber

abgebildet und auch die Performance

war gut. Negativ machten sich andere

Faktoren bemerkbar: Zum einen erwies

sich der Betrieb der Applikationen auf

dem VSE-Mainframe als zu teuer – zu

teuer im Verhältnis zu den aktuellen

Server-Systemen, die mittlerweile ein

vergleichbares Leistungsniveau und im

Unterschied zur Frühzeit der PC-Technologie

auch hohe Stabilität boten.

Darüber hinaus zeigte sich immer

mehr, dass die VSE-Anwendungen für

aktuelle Anforderungen zu wenig flexibel

waren und sich nur schwer mit anderen

Anwendungen verbinden ließen.

So verwendeten sie als typische Mainframe-Applikationen

nicht den ASCII‐,

sondern den EBCDIC-Zeichensatz, was

für jeden Datenaustausch mit anderen

Systemen eine Daten-Konvertierung für

das jeweilige Zielsystem voraussetzte.

„Das war immer umständlich und fehleranfällig“,

erläutert Schneider. Als

schließlich auch das Rechenzentrum in

Dortmund signalisierte, dass man früher

oder später mit dem WWS-System

den VSE-Mainframe verlassen wollte,

war für Kaufpark klar, dass das eigene

System auf dieser Plattform langfristig

keine Zukunft mehr haben würde.

Mehrere Alternativen zur Auswahl

In dieser Situation boten sich der Kaufpark-IT

für den Betrieb der eigenen

Applikationen mehrere Alternativen:

Der Einsatz einer fertigen Paketlösung,

die Neuentwicklung für eine

Server-Plattform oder die Migration der

vorhandenen Anwendungen auf eine

neue Plattform. Der Kauf einer fertigen

Lösung schied aus, weil im Markt keine

angeboten wurde, die die bisherigen

Funktionalitäten hätte abdecken können.

„Wir haben unsere Anwendungen

über Jahre hinweg genau an unsere

Businessprozesse angepasst, so

dass der Einsatz einer Lösung von der

Stange entweder einen deutlich geringeren

Funktionsumfang oder einen

immensen Konfigurationsaufwand bedeutet

hätte“, merkt Schneider dazu an.

Auch den Aufwand einer kompletten

Neuentwicklung wollte man bei Kaufpark

nicht riskieren. Das eigene IT-

Team ist relativ klein – um die COBOL-

Anwendung kümmern sich lediglich

drei Entwickler. Um eine Neuentwicklung

in vertretbarer Zeit abschließen

zu können, hätte man auf externe

Kräfte zurückgreifen müssen, diese

aber wären wiederum nicht mit den

Business-Prozessen vertraut gewesen.

Langwierige Einarbeitungsphasen hätten

das Projekt dann wieder verzögert

und verteuert.

Verlagern statt neu entwickeln

In dieser Phase des Nachdenkens

über die Möglichkeiten eines Plattformwechsels

las Schneider in einer

Fachzeitschrift zufällig eine Anwenderreportage

über eine erfolgreiche VSE-

Migration bei der österreichischen

Bertelsmann-Tochter. Seine spontane

Überlegung: „Was die können, muss

doch auch bei uns möglich sein.“ Darauf

wurde zusammen mit dem COBOL- und

Migrationsspezialisten Micro Focus, der

auch die Bertelsmann-Migration betreut

hatte, eine Machbarkeitsstudie für die

Portierung der Kaufpark-Applikationen

auf ein Server-System erstellt. Wichtig

für Kaufpark war dabei in erster Linie,

dass die Applikationen im Kern, also in

den Business-Prozessen, nicht neu programmiert

werden mussten und dass

sich der durch die grundsätzlich unterschiedlichen

IT-Systeme unvermeidliche

Anpassungsaufwand durch den

Einsatz der Micro Focus Tools nur auf

periphere Bereiche der Applikationen

beschränken ließ.

Der tatsächliche Start der Migration

verzögerte sich zwar noch, weil die

Ressourcen der Kaufpark-IT durch eine

Reihe anderer Projekte gebunden waren.

Schließlich wurde die Umstellung

der VSE-Anwendungen und ihrer Daten

in die PC- und ASCI-Welt in Angriff genommen.

In Abstimmung mit den Experten

des Softwareherstellers hatte man

sich für ein zweistufiges Vorgehen entschieden:

zunächst wurden die Anwendungen

mit dem Werkzeug Mainframe

Express auf die Micro Focus-Umgebung

portiert, hier wurden sie einem ausführlichen

Funktionalitätstest unterzogen,

dann wurden sie mit Net Express auf

die Intel-Server-Plattform überführt,

wo sie unter Micro Focus Server Enterprise

Edition laufen.

Das Mengengerüst für das Migrationsprojekt

war dabei sehr beachtlich:

Insgesamt waren 1.000 Batch- und 500

Online-Programme mit einem Gesamtumfang

von über zwei Millionen Lines

of Code, sowie 600 Jobs und 25 Datenbanken

mit insgesamt 12.000 Datenfeldern

umzustellen. Die Datenbank sollte

in eine simulierte DL/1-Datenbank

übernommen werden, so dass sie ihre

hierarchische Struktur beibehalten

konnte, auch die Zugriffe der Applikationen

auf die Daten mussten daher

nicht neu programmiert werden. Trotz

des Einsatzes von Konvertierungs-

Werkzeugen gehörte die Datenmigration

zu den aufwendigsten Teilen der

Migration; so durften beispielsweise

die zahlreich verwendeten gepackten

Datenfelder nicht automatisch konvertiert

werden, weil bei diesen Feldern

die Darstellung in beiden Codes

identisch ist. „Wir mussten uns hier

also mit jeder einzelnen Feld- und Segmentbeschreibung

befassen“, erläutert

Schneider. Dr. Rainer Doh ó

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Micro Focus GmbH, Ismaning

www.microfocus.com

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

27


SCHWERPUNKT

Trends bei Softwareentwicklung

Mobile Anwendungen – Herausforderungen und Lösungen

Business-Apps im Vormarsch

Die steigende Leistung von Smartphones ist Chance und Herausforderung zugleich. Sie

schafft die Möglichkeit, viele Funktionen in mobile Endgeräte zu verlagern: Bestellungen absetzen,

Rechnungen generieren, Kundendaten anlegen etc. Was folgt ist die Forderung, dass

die Software auf dem Smartphone das gleiche Look und Feel wie am PC im Büro haben soll.

Das Management wiederum möchte,

dass mobile und zentrale Systeme

perfekt synchronisiert sind und bleiben.

Schon das wären Herausforderungen

genug für die Entwicklung mobiler

Applikationen. Hinzu kommt jedoch,

dass mobile Software zurzeit noch für

unterschiedliche Plattformen programmiert

werden muss: iPhone, Android,

Windows Phone 7, Blackberry, etc. Abgesehen

vom Aufwand benötigt man

dafür spezielles Know-how, das man

sich aneignen oder einkaufen muss.

Ein Ansatz, die meisten Herausforderungen

der mobilen Entwicklung zu

meistern oder zu umgehen, sind hy bride

Entwicklungs- und Applikationsplattformen

wie uniPaaS von Magic.

Der Clou dabei: Applikationen müssen

damit nur einmal programmiert werden

und können dann komplett mit

allen Funktionen simultan als Client-

Server‐, Web- oder Rich-Internet-Applikation

(RIA) bereitgestellt werden.

Die RIA-Technologie ist plattformunabhängig

und auf allen mobilen Betriebssystemen

lauffähig, so dass nicht mehr

für jedes Endgerät eine eigene Lösung

erstellt werden muss. Damit reduzieren

Software-Hersteller heute ihre Entwicklungsaufwände

drastisch und machen

sich gleichzeitig unabhängig von den

künftigen technischen Entwicklungen,

etwa davon, welche mobile Plattform

sich letztendlich durchsetzen wird.

Der Trend zur mobilen Unternehmensanwendung

stellt Software-

Unternehmen und firmeninterne IT-

Abteilungen vor eine ganze Reihe von

Herausforderungen. Sie müssen ihre

„Applikationen“ mobilisieren und dabei

gleichzeitig Budgetgrenzen, technische

Limitierungen der mobilen IT und

andere Nutzungsgewohnheiten beim

App-Einsatz berücksichtigen. Zu den

wichtigsten Business-App-Herausforderungen

gehören:

ó die Reduzierung des Entwicklungsund

Bereitstellungsaufwands

ó die Integration mit den Backend-

Systemen

ó die Entwicklung bedienungsfreund-

licher Clients, die trotz begrenzter

Bandbreiten desktopähnliche Nutzererfahrungen

bieten

ó die Sicherstellung einer hohen App-

Qualität bei vertretbarem Einsatz

Reduzierung der Aufwände

Die Entwicklung von mobilen Applikationen

erfordert oft unterschiedliche

Technologien und Know-how-Profile.

Der Client mit Benutzeroberfläche,

Interaktionslogik und einem Teil der

Geschäftslogik sowie die Serverseite

mit dem größten Teil der Geschäftslogik

und der Integration in die Backend-

Systeme basieren in der Regel auf

unterschiedlichen Plattformen. Hinzu

kommt, dass noch eine Middleware für

die Client-Server-Kommunikation und

das Session-Management mit einer wiederum

anderen Technologie realisiert

werden muss. Multipliziert werden die

notwendigen Know-how-Felder durch

die verschiedenen Betriebssysteme,

für die zurzeit in der Regel eine eigene

mobile Applikation entwickelt werden

muss: iOS von Apple, Android von

Google, Blackberry von RIM, Windows

Mobile bzw. Windows Phone 7 von Microsoft,

Symbian von Nokia etc.

Die Entwicklungsaufwände addieren

sich durch den Einsatz verschiedener

Teams für die jeweiligen mobilen

Betriebssysteme, die das Know-how zur

Entwicklung der Server‐, Client- oder

Middleware-Komponenten besitzen,

schnell auf unakzeptable Höhen. ó

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www.midrange.de

Der vollständige Artikel steht Abonnenten

online zur Verfügung.

zum unternehmen

Magic Software Enterprises ist einer der

führenden Anbieter von Werkzeugen für

Software-Integration und Entwicklung. Das

Unternehmen ist in über 50 Ländern präsent

und verfügt über ein weltweites Netzwerk

von ISVs, Systemintegratoren, Value-added

Resellern, Distributoren und OEM-Partnern.

Die mehrfach ausgezeichneten, codefreien

Lösungen erlauben Partnern und Kunden,

existierende Software zu nutzen, die Agilität

zu steigern und sich auf ihr Kerngeschäft

zu konzentrieren. Magic Software unterhält

Partnerschaften mit den führenden IT-Unternehmen,

etwa SAP, Salesforce.com, IBM und

Oracle.

www.magicsoftware.com

28

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Bison stellt fest: iNEXT Suite ist Integrator statt nur GUI

Zukunftsperspektive

„Die iNEXT Suite von ML-Software hat uns als Integrator für heterogene IT-Landschaften

verblüfft. Wir haben damit alpha.px2 zu einer zukunftsgerichteten ‚State of the Art‘-

Lösung entwickelt, mit der sich heutige und zukünftige Kundenwünsche erfüllen lassen.“,

bringt Bisons Bereichsleiter Roland Lüthi seine Projekterfahrungen auf den Punkt.

Vor 20 Jahren wurde die IBM-basierte

ERP-Lösung alpha.px2 von Bison

beim ersten Kunden eingeführt und hat

damit den Beginn einer erfolgreichen

Produktentwicklung eingeläutet. Bis

heute arbeiten täglich tausende Anwender

damit. Während „Alt“-User sich

kaum eine bessere Arbeitsumgebung

vorstellen können, findet insbesondere

der Green Screen bei neuen Benutzern

kaum Zustimmung und Akzeptanz.

Zu altertümlich ist das Aussehen und

zu umständlich die Bedienung im Vergleich

zur Windowsumgebung.

Um diese Defizite zu beheben und

den alpha.px2-Kunden attraktive Zukunftsaussichten

zu bieten, wollte Bison

seine ERP-Lösung weiterentwickeln

und mit einer grafischen Oberfläche

versehen. Für die Auswahl des geeigneten

Produktes wurden als wichtigste

Anforderungen formuliert:

ó Die bisherige Funktionalität muss-

erhalten bleiben

ó Das automatisches Release-Verfahren

muss gewährleistet werden

ó Mehrwert und mehr Akzeptanz

durch intuitive Bedienung, besseres

„Look & Feel“

ó An der Entwicklungsumgebung von

alpha.px2 darf sich nichts ändern

ó Umsetzung der Bildschirmmasken

ohne Nacharbeit

Es zeigte sich, dass die gesammelten

Informationen zu verschiedenen

Produkten und Anbietern einer näheren

Betrachtung nicht stand hielten.

Insbesondere die Notwendigkeit Bildschirmmasken

nachzubearbeiten, war

bei Bison ein absolutes K.O.-Kriterium,

da bei rund 9.500 Masken der Aufwand

hierfür selbst mit guten Editoren unverhältnismäßig

hoch ist.

Erst die Integrationsplattform

iNEXT Suite von ML brachte Bison zu

der Überzeugung, dass damit alle gestellten

Anforderungen realisiert werden

können. Nach einem dreitägigen

Workshop, in dem das gegenseitige

Kennenlernen, das Analysieren der

vorhandenen technischen Strukturen

und eine grobe Projektierung im Mittelpunkt

standen, war die Entscheidung

gefallen. Statt kostbare Zeit mit weiterem

Suchen zu vergeuden, investierte

man sie nun in die Umsetzung des ehrgeizigen

Projektes.

Mit einer Entwicklungszeit von nur

1,5 Monaten wurden die gestellten Anforderungen

erfolgreich umgesetzt und

die neue alpha.px2-Lösung war bereit

für den Echtbetrieb. Sowohl die gesetzten

Termin- als auch Budgetvorgaben

wurden eingehalten.

Während der Umsetzungsphase erkannte

Bison, dass in der iNEXT Suite

viel mehr Möglichkeiten stecken als nur

die Erzeugung eines GUI für die IBMbasierte

Lösung. „Wir sehen die iNEXT

Suite heute als Integrator für heterogene

IT-Umfelder“, erklärt Bereichschef

Roland Lüthi. „Ausschlaggebend für

diese Erkenntnis waren die innovativen

Entwicklungsideen der ML-Experten,

auf die wir selbst gar nicht gekommen

wären oder die wir fälschlicherweise

für nicht realisierbar hielten.“ So bietet

die heutige alpha.px2-Lösung zusätzlich

zum vollen Funktionsumfang der

IBM-basierten Software auch noch eine

integrierte Word‐, Excel‐, PDF- und

E‐Mail-Anbindung, eine verbesserte

Navigation, eine komfortable Bedienung

und vieles mehr.

Alle Ziele erreicht

Mehrsprachigkeit und automatische Releasefähigkeit

sind selbstverständlich

auch in der neuen Version umgesetzt.

Die IBM-basierte Entwicklungsumgebung

der Lösung blieb unangetastet, so

dass Wartung und Weiterentwicklung

wie geplant mit den bisherigen Werkzeugen

fortgesetzt werden können. Lüthis

Fazit lautet: „Mit iNEXT Suite haben

wir alle unsere Ziele termingerecht und

effizient erreicht. Die Resonanz unserer

Kunden auf das neue alpha.px2 ist sehr

positiv. Sie verstehen zunehmend, dass

damit viel mehr realisiert wurde als

nur ein GUI für den Green Screen. Bei

diesem zukunftsweisenden Schritt hat

uns die ML-Software mit einer schnellen

Projektumsetzung sehr flexibel und

absolut zuverlässig unterstützt. Einziger

Wermutstropfen bleibt der Wunsch:

Ach hätten wir dieses Potential der

iNEXT Suite doch bloß schon früher erkannt

und genutzt.“

Jana Klinge, Roland Lüthi ó

ML-Software GmbH, Ettlingen

www.ml-software.com

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

29


SCHWERPUNKT

Trends bei Softwareentwicklung

COBOL – ein Diamant glänzt

Es ist unumstritten, dass COBOL auch heute noch eine wichtige Rolle in vielen Unternehmen

spielt. Es ist und bleibt der Kern kaufmännischer Anwendungen in der Finanzwirtschaft:

Man weiß, was man hat und sucht nun Wege, es zu schützen und zu erhalten.

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe

von Anbietern, die auf der Basis von

Standard Cobol-Compilern und Cross-

Compilern Lösungen liefern, die sich in

der Finanzwirtschaft etabliert haben.

Diese Weiterentwicklungen führen

in keine Sackgasse, sondern sind ein

stabiler sicherer Weg in die Zukunft.

Entscheidend bei der Auswahl ist, dass

Unternehmen sich nicht abhängig machen

− und das auch noch zu exorbitant

hohen Preisen. Ohne die Kombination

Cobol/Mainframe geht es vielfach nicht

und die neuesten Entwicklungen unterstützen

diese Strategie: Die Entwick-

Das Kernsystem ist dabei die „Europäische

Zentralregulierung“ (EZR).

Die Stammdaten für die EZR werden

über ca. 1700 Dialogprogramme verwaltet.

Entwickelt wird in Cobol auf der

System i Plattform mit einem eigenen

Programmmodell, das sich durch einen

hohen Grad an Standardisierung und

Modularisierung auszeichnet. Markant

hatte für die ca. 150 Anwender bereits

die Green Screen-Oberfläche durch ein

Windows-Frontend ersetzt. Mit den

Produkten der PKS war man sehr zufrieden,

hatte doch das GUI-Projekt

dazu geführt, dass man eine Maschilungen

und Werkzeuge von EasiRun

Europa sind sowohl für den RZ-Betrieb

als auch für verschiedene Host Server-

Konstellationen geeignet, so z. B. für den

unternehmenseigenen Host oder auch

für „Hosted“ Server und vorgelagerte

Nicht-Host-Server, die dann mit dem

Host kommunizieren. Die Werkzeuge

ermöglichen eine Virtualisierung von

Anwendungen und die Erstellung von

neuen aus bestehenden Anwendungen.

Erweiterungen und Integration ist

in vollem Umfang möglich, ohne vorhandene

Programme anpassen zu müssen.

Erstellte Web Services können als

Grundlage für BPM, Integration von

Anwendungen und plattformübergreifende

Anwendungen verwendet werden.

Das bedeutet, dass auch Organisationen,

die andere Produkte im Einsatz

haben, nicht automatisch von diesen

zukunftsorientierten Entwicklungen

ausgeschlossen sind. Im Vergleich mit

ähnlichen Tools sind die Produkte von

EasiRun Europa günstig und schnell zu

implementieren. Don Fitzgerald ó

EasiRun Europa GmbH, Usingen

www.easirun.de

Unicode bei Markant

Grundlage für die flexible und hocheffiziente Umsetzung der Leistungsangebote stellt

bei Markant eine moderne IT-Infrastruktur dar. Für die optimale Unterstützung der Kunden

werden unterschiedliche Applikationen betrieben.

ne komplett ohne interaktive Leistung

(CPW) nutzen und damit erhebliche

Kosten einsparen konnte. Als nun klar

wurde, dass durch die anstehende Expansion

nach Osteuropa das Thema der

Unicode-Datenhaltung anstand, lag es

daher nahe, sich wieder bei PKS Unterstützung

zu holen.

PKS bietet für die Umstellung von

5250-Anwendungen eine integrierte

Lösung. Hierzu müssen zunächst alle

Datenbankfelder definiert werden, die

zukünftig Unicode-Daten enthalten sollen.

Nach entsprechender Umstellung

der Datendeklaration auf den Typ G gilt

es dann, den kompletten Programmcode

auch immer dort anzupassen, wo auf

ein Unicode-Feld zugegriffen wird. Auf

Wunsch wird durch Vor-Ort-Entwickler

unterstützt oder es werden Tools für die

Analyse der Sourcen bereitgestellt. Auf

Basis der umgestellten Files und Programme

kann nun die PKS-Technologie

WebAPI automatisiert über ein XML-

Regelwerk das neue Frontend übergeben

und dem Anwender bereitgestellt

werden.

ó

PKS Software GmbH, Ravensburg

www.pks.de

30

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


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IBM Power Systems und Systems

Management Symposium Ulm 2011

3 Symposien unter einem Dach! IBM Power Systems,

Storage und Systems Management plus Schwerpunkte

bei Cloud Computing und IT-Sicherheit

IBM Power Systems und Systems Management

Symposium 2011

30. 5. – 1. 6. 2011, Maritim Hotel Ulm.

Treffen Sie die Experten!

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2011 findet das traditionsreiche IBM Power Systems

und Systems Management Symposium erstmals in Ulm statt. Die

sehr beliebte Veranstaltung wird die Erfolgsgeschichte der vergangenen

Jahre fortsetzen. Der weiter stark steigende Zuspruch ermöglichte

die Erweiterung um viele neue Themenbereiche.

Mit 140 Vorträgen in deutscher Sprache verteilt auf 9 Tracks ist das

Symposium für alle IT Führungskräfte und IT Fachleute aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz die kompakte Fachveranstaltung

in 2011.

3 Symposien (POWER, Systems Management, Storage) unter

einem Dach! – die Schwerpunkte der Agenda in Kürze:

• Track für IT-Entscheider, IT- und RZ-Leiter mit strategischen Themen

• Alle Themen rund um Power Systems (POWER7, PowerVM,

PowerHA, CloudBurst, AIX, IBM i, Security, Performance,

Cloud Com puting, u. a.)

• IBM i Track (Gottfried Schimunek aus Rochester ist mit dabei!)

• Systems Management und Software rund um POWER (Systems

Director, Tivoli (Service Management, TEM, TSA, TSM), Cloud

Computing, DB2 pureScale, Business Analytics, SAP, Lotus Live,

Filenet, Rational, u. a.)

• Storage Track: Storage Technology Outlook, Storwize V7000,

SONAS, DS8800, XIV, N-Series,Cloud Computing, u. a.

• Viele Themen rund um IT-Sicherheit und Datenschutz

• Kundenprojekt Solutions

• Lab Sessions: Storwize V7000, VIOS und IBM i, PowerHA

SystemMirror 7.1, Systems Director – News, DB2 Web Query,

WPAR Manager 2.2.1, u. a.

Überzeugen Sie sich selbst von den Inhalten und der Qualität

der Sprecher und schauen Sie sich die vollständige Agenda an!

Agenda: www.ibm.com/services/learning/de/pdfs/

Agenda_Symposium_Ulm_2011.pdf

Session Abstracts: www.ibm.com/services/learning/de/pdfs/

Session_Abstracts_Ulm_2011.pdf

Speaker Abstracts: www.ibm.com/services/learning/de/pdfs/

Speaker_Abstracts_Ulm_2011.pdf

Ein Ausstellungsbereich ergänzt das Informationsangebot

des Symposiums:

• Ein kleiner Bruder von Watson – eine P7 595 als Glasmodell –

wird mit vor Ort sein

• IBM Business Partner und IBM Departments präsentieren

ihre Lösungen

• MVRZ mit vor Ort

Das mobile Test Center vor Ort bietet die Möglichkeit, IBM Tests gegen

eine um 50 % ermäßigte Gebühr abzulegen. Ein Test ist bereits in der

Teilnahmegebühr enthalten!

Hochspannende Vorträge und Diskussionsforen, ein Ausstellungsbereich

und das Testcenter bieten die Möglichkeit für drei Tage Wissenstransfer

und Erfahrungsaustausch, die sich lohnen!

Der reguläre Teilnehmerpreis beträgt 1490,– € pro Person zzgl. USt. Für

Gruppenanmeldungen (4+ und 8+) bestehen interessante Nachlässe.

Weitere Informationen, Agenda und Anmeldung unter:

www.ibm.com/training/de/symposium


midrange spezial

IBM Partner und Lösungen

Doris Albiez

Vice President

Mittelstand und

Geschäftspartner,

IBM Deutschland

Welchen Datenhunger die IBM

Power 7 Plattform stillen kann,

hat das Serversystem jüngst als Herzstück

des Supercomputers Watson

bewiesen. Mit dem Konzept von Smarter

Computing hat Watson in der USamerikanischen

Quizshow Jeopardy! das

Mensch-Maschine-Duell gewonnen, weil

die Power geladene Plattform schneller

als bisher qualifizierte Entscheidungen

treffen konnte. Hierfür hat Watson

vorhandene Daten und Informationen

innerhalb kürzester Zeit analysiert und

bewertet. Als Business Analytics wird

EDITORIAL

Power geladene Plattform

für den Mittelstand

diese IT-Disziplin bezeichnet, die mit

Power 7 als strategischer Plattform

auch den Mittelstand smarter macht.

Um jedoch Power 7 an die individuellen

Anforderungen mittelständischer Unternehmen

anzupassen, wird die IBM

deutschlandweit von mehr als 2.000 Geschäftspartnern

unterstützt.

Unsere Geschäftspartner sind es, die

mit ihren eigenen Anwendungen, Lösungen

und Services die Vision von

Smarter Computing auf den Mittelstand

herunterbrechen. Mit ihrem branchenspezifischen

Know-how und der lokalen

Präsenz können sie schnell, flexibel und

marktgerecht die technischen Innovationen

aus unseren Forschungs- und

Entwicklungszentren zu mittelstandsgerechten

Lösungen weiterentwickeln. Aus

diesem Grund ist es uns ein zentrales

Anliegen, dass wir unsere Geschäftspartner

kontinuierlich am Ball halten

und sie stets mit den neuesten Errungenschaften

in Sachen Power 7 vertraut

machen. Dreh- und Angelpunkt für

dieses Vorhaben ist unsere IBM Power

Academy.

Preisverleihung auf der IBM PartnerWorld

Comarch für Kompetenz bei IBM i ausgezeichnet

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32

Auf der IBM PartnerWorld Leadership Conference

2011, die in Orlando, Florida, stattfand,

wurde die Comarch BU (Business Unit)

IT-Infra struktur, München, mit dem IBM Centre

of Technical Excellence (CoTE) Award ausgezeichnet.

Mit dem Preis werden Business

Partner für ihre vertriebliche und technologische

Kompetenz geehrt.

Entsprechend der Business Partner Technical

Vitality (BPTV) Scorecard erzielte die

Christoph Hasler,

Director BU

IT-Infrastruktur

der Comarch

Software und

Beratung AG

(links) bei der

Preisverleihung

in Orlando

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011

Münchner BU IT-Infrastruktur Spitzenwerte bei

der Entwicklung des Geschäfts und der Kompetenz.

Mit der BPTV Scorecard werden die

generellen und die produktbezogenen Fähigkeiten

der IBM-Partner hinsichtlich Vertrieb,

Technologie, Architektur, Projektmanagement

und weiterer Kernprozesse bewertet.

Christoph Hasler, Director BU IT-Infrastruktur

der Comarch Software und Beratung AG,

München, nahm den Preis in Orlando entgegen.

Sein Team besitzt als IBM Premier Partner

den höchsten Partnerstatus bei IBM und

verfügt über umfassende Kompetenz für die

Plattform IBM System i. Das Portfolio umfasst

innovative Lösungskonzepte unter anderem

für Server, Storage, Virtualisierung und Ausfallsicherheit.

Ein neues Konzept für auf System i gehostete

Lösungen, zum Beispiel für Office-,

Mail- und CRM-Anwendungen, hat die Münchner

BU IT-Infrastruktur auf der CeBIT 2011 in

Hannover vorgestellt. Mit den Lösungen, die

auf einem zentralen Server in einer logischen

Partition unter dem Betriebssystem Linux eingesetzt

werden, können unternehmensweit

alle Benutzer ausgestattet werden. Durch

diese Art der Desktop-Virtualisierung können

klassische Client-Anwendungen auf IBM Power

Systems in einer ‚Private Cloud‘ gehostet

werden. Vorteile sind unter anderem die zentrale

Administration, Datensicherung und Wartung.

Das Konzept wurde im Comarch Innovation

Center in München entwickelt.

www.comarch.de


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PROFI AG zeigt innovative Lösungswege und geht in der POWER7-Technologie voraus

POWER mit Kontinuität

und Kundennähe

Seit 27 Jahren steht die PROFI Engineering Systems AG ihren Kunden bei Fragen zu IT-Infrastrukturen,

Software-Infrastrukturen und Betriebsservices mit Rat und Tat zur Seite. Als

IBM Premier Business Partner gehören zu den Kompetenzfeldern des mittelständischen IT-

Lösungs anbieters auch die POWER-Technologien. „Wir setzen die IBM Strategien konsequent

um“, sagt Manfred Lackner, Vorstand bei der PROFI AG und

erläutert: „Offenheit für kreative, individuelle Ideen und kundenorientierte

Lösungswege machen uns als Partner interessant.“

Seit 2002 ist PROFI jedes Jahr unter den TOP 100

der innovativsten Mittelständler vertreten und gehört zu den

besten Systemhäusern Deutschlands.

Als langjähriger IBM-Partner kennt PROFI auch die Entwicklungsstadien

der POWER-Technologien seit IBM RS/6000

System, dem Vorgänger der heutigen POWER-Systeme. Als

erstes Unternehmen in Deutschland setzte der Darmstädter

Lösungsanbieter das POWER7-System ein und zeigte an einem

Erfolgsprojekt, wie IBM-POWER-Technologien für bestehende

SAP-ERP-Implementierungen genutzt werden können: Lothar Späth, Mentor von TOP 100; Thorsten große Holthaus,

Von links nach rechts: Manfred Lackner, Vorstand PROFI AG;

Im Projekt der Constantia Hueck Folien GmbH & Co. KG wurden

durch PROFI zwei IBM Power 750 Express Server und

PROFI Geschäftsstellenleiter Hamburg, Berlin, Hannover

IBM AIX, IBM POWER HA und IBM PowerVM Live Partition Mobility in das System integriert.

Mit der Lösung des IT-Mittelständlers verdoppelte sich die Performance bei gleichzeitiger

Erhöhung der Systemverfügbarkeit. Geplante sowie ungeplante Downtimes des SAP-ERP-

Systems konnten radikal minimiert werden.

Die IBM-POWER7-Technologie setzt in puncto Leistung, Energieeffizienz und Funktionsspektrum

neue Maßstäbe und wird den immer anspruchsvolleren Anforderungen im IT-Bereich

hinsichtlich Erweiterung und Komplexität gerecht. POWER7 steht für Skalierbarkeit und Bandbreite,

breite Einsatzgebiete vom mittelständischen Unternehmen bis zum Großkonzern und

eine extrem hohe Performance. Dabei ist sie sehr energieeffizient und PROFI kann Kunden ein

gutes Preis-/Leistungsverhältnis anbieten: mehr Leistung und weniger Energiekosten.

Rund 300 PROFI-Mitarbeiter betreuen Kunden von 14 Standorten in Deutschland aus.

www.profi-ag.de


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Das Entwicklungswerkzeug NAB/400 für IBM System i ® sorgt für eine gut verwaltbare und intelligente

„Gleichheit“ der genutzten Softwareanwendungen. Davon profitieren einerseits Softwareentwickler,

aber auch Anwender, die später mit der so erstellten Software arbeiten.

POWER für Ihr BUSINESS mit NAB/400

für IBM System i ®

Flexibel und unabhängig mit NAB/400

NAB/400 Native Application Builder versetzt Sie in die Lage,

eine einfache Stammdatenverwaltung in nur 15 Minuten zu erstellen

– und das auf Knopfdruck. Softwareanwendungen, die

mit NAB/400 erstellt werden, zeichnen sich durch hohe Flexibilität

und Unabhängigkeit aus. Ergänzungen und Modifikationen

an Programmen können mit minimalem Zeitaufwand – und damit

kostenfreundlich – erledigt werden. Einfache Änderungen können

Anwender sogar selbst vornehmen. Benutzer der Buchhaltungssoftware

FBS/400 ergänzen beispielsweise Kostenstellen,

Zahlungskonditionen sowie Steuer- und Länderschlüssel einfach

dann, wenn sie gebraucht werden. Unabhängig, flexibel, smart.

Smart werden – smart bleiben: Re-Design mit NAB/400

Weitere WMR-Produkte für IBM System i ® sind:

Rechnungswesen & Finanzen

FBS/400 Finanzbuchhaltungssystem

BAB/400 Betriebsabrechnungsbogen

FEB/400 Financial Electronic Banking

ARS/400 Anlagenrechnungssystem

Personal & Lohn

AZE/400 Arbeitszeiterfassungssystem

Warenwirtschaft & Logistik

ABS/400 Auftragsbearbeitungssystem

GHA/400 Großhandelsabwicklung

F95 Fracht (Kooperation mit RC)

Branchensoftware

PPS/400 Plakatplanungssystem

PWS/400 Plakatwerbesystem

Analysen & Auswertungen

XLS/400 Excel Ausgabe

FIS/400 Finanzinformationssystem

DWS/400 Datawarehousesystem

Entwicklungssoftware & Tools

NAB/400 Native Application Builder

DUV/400 Dublettenvermeidung

DTB/400 Datenträgerbereitstellung

GEO/400 Geokoordinaten

Neben den Software-Produkten bietet WMR auch

Programmierung maßgeschneiderter Individuallösungen

an, sowie auch Wartung & Betreuung von

36er-Umgebungen (der Vorgängertechnologie System i ® ).

Sie arbeiten mit RPG-Programmen, die grundsätzlich solide laufen,

aber Sie erhalten keinen Support mehr vom ursprünglichen

Hersteller Änderungen oder Ergänzungen in Ihrer bestehenden

RPG-Softwarelandschaft verursachen ein unangenehmes Gefühl

Beantworten Sie eine dieser beiden Fragen mit ja, dann

können Sie jetzt etwas tun, um diese Situation zu verbessern.

WMR bietet die Möglichkeit, bestehende Softwareanwendung

auf eine moderne und solide Basis zu stellen: Re-Design mit

NAB/400.

Bei WMR dreht sich alles um das bewährte IBM System i ®

Die Wolfgang M. Roser Software-Support GmbH wurde 1986 gegründet

und hat sich auf die Entwicklung von kaufmännischen

Geschäftsanwendungen für IBM System i ® spezialisiert. Das

Dienstleistungsangebot des Wiener Softwarehauses ist so vielfältig

wie die Bedürfnisse moderner Unternehmen. Alles dreht

sich um das bewährte IBM System i ® . Von zuverlässigen Standardlösungen

über maßgeschneiderte Softwareanwendungen

bis hin zu Hardware-Wartung und einem umfassenden Hochverfügbarkeitsservice.

Wolfgang M. Roser Software-Support GmbH

Ameisgasse 49 – 51, A-1140 Wien

Telefon: +43 1 4169449, Telefax: +43 1 4169449-39

E-Mail: office@wmr.at, Internet: www.WMR.at


PROMOTION

Zuverlässigkeit zum Entdecken

Die Firma WS Datenservice wurde 1996 gegründet und ist seit vielen Jahren zertifizierter IBM Advanced

Business Partner. Der Firmensitz ist in Deggingen am Fuße der schwäbischen Alb. Das Unternehmen beschäftigt

aktuell 10 Mitarbeiter. Außer bei IBM liegen Zertifizierungen bei Citrix, Microsoft, VMware und

Astaro vor. Das Unternehmen betreut schwerpunktmäßig Kunden in den PLZ-Gebieten 7, 8 und 9. Das

Lösungsgeschäft beinhaltet Kunden im gesamten Bundesgebiet sowie auch außerhalb Deutschlands.

Wir vertreten Lösungsansätze, die

eine möglichst einfach und schlank

administrierbare IT ermöglichen. Voraussetzung

dafür ist der Einsatz der

für den Kunden idealen Technologie,

welche heute überwiegend bezahlbar

geworden ist. Wir haben ein großes

Interesse an strategischen Partnerschaften,

die über den Zeitpunkt der

Installation hinausgehen.

Wir sind in der Lage, sehr komplexe

Situationen als Generalunternehmen

aus einer Hand zu projektieren und

zu installieren. Darin sehen wir unsere

wesentlichen Vorteile.

Unser Lösungsportfolio umfasst

schwerpunktmäßig folgende Themen:

• Ganzheitliche Betreuung von IBM

Power Systemen (p&i) sowie deren

Vorgängersystemen (AS/400,

iSeries, i5). Hier bestehen zahlreiche

Kundenbeziehungen, die

häufig bis zur Unternehmensgründung

zurückreichen.

• Virtualisierungskonzepte über die

Systemwelten hinweg (Power, Intel,

VMWare etc.)

• Konsolidierungskonzepte

(IBM System x, IBM Bladecenter,

IBM Storage etc.) – System x

• Archivierungskonzepte mit

IBM Content Manager (Power i,

DR550 etc.)

• Backupkonzepte mit Schwerpunkt

Power i (BRMS/400) sowie IBM

Tivoli Storage Manager (Intel, Open)

• Hochverfügbarkeitskonzepte

mit Schwerpunkt auf Power i

und Intel

• Securitykonzepte mit Schwerpunkt

Power i. Hier besteht eine langjährige

Partnerschaft zu BSAFE, dem Hersteller

der Security Lösung BSAFE Enterprise

Security for IBM i. Zahlreiche

Kunden erreichten so in sehr kurzer

Zeit einen notwendigen Compliance

Status. (SOX, BASELII, PCI etc.)

• Hostinglösungen für IBM i. Bedingt

durch zahlreiche Anfragen haben wir

das Projekt in Angriff genommen und

hosten so heute die ersten Kunden in

unserem eigenen RZ.

WS Datenservice

Hauptstraße 20

73326 Deggingen

Tel. +49 7334 92198-0

Fax +49 7334 92198-98

kontakt@ws-datenservice.de

www.ws-datenservice.de

Wolfgang Greulich,

Geschäftsführung,

zentraler Ansprechpartner

Gründungsjahr: 1996

10 Mitarbeiter, 500 Kunden

Kompetenzbereiche:

• Betreuung von komplexen, heterogenen IT­Infrastrukturen

• Konsolidierung, Virtualisierung im Power­ und Intel­Umfeld

• Hochverfügbarkeitskonzepte, Backupkonzepte

Regionale Schwerpunkte:

Komplettbetreuung von heterogenen IT­Infrastrukturen

mit den Schwerpunkten IBM (Power, Intel, Storage), Citrix,

VMWare, Microsoft sowie allgemein alle aktuellen Netzwerkthemen

rund um die IT


TECHNIK & INTEGRATION

Verwendung von Case-Anweisungen

SQL-Tipps

Mit SQL-Select-Befehlen können sehr schnell Auszüge aus SQL-Tabellen oder physischen

Dateien erzeugt werden. Einzelne Felder/Spalten können ausgewählt und neue Spalten

können generiert werden. Zeilen können über WHERE-Anweisungen ausgewählt werden.

Summen können gebildet werden. Mehrere Dateien/Tabellen können verknüpft werden.

Soweit so gut, manchmal möchte

man jedoch auf unterschiedliche

Situationen unterschiedlich reagieren.

So steht z. B. in der Spalte Status

entweder A für Aktiv und I für Inaktiv.

In der Ausgabe soll dieser Status-

Wert jedoch ersetzt und im Klartext

angezeigt werden. An dieser Stelle

kommt die CASE-Anweisung (der IF-

Befehl für SQL) ins Spiel. Die Syntax

und die Verwendung der CASE-Anweisung

wird in diesem Artikel näher

erläutert.

Syntax

Bevor wir uns damit beschäftigen, wie

die CASE-Anweisungen eingesetzt werden

können, schauen wir uns zunächst

einmal die Syntax an.

Eine CASE-Anweisung beginnt

immer mit CASE und endet mit END.

Für die Bedingungen innerhalb der

CASE-Anweisung gibt es zwei Schreibweisen:

Einfache WHEN-Bedingung

Bei der einfachen WHEN-Bedingung

kann eine Bedingung unterschiedliche

Ausprägungen haben, die einzeln (auf

= gleich) geprüft werden.

Bei dieser Schreibweise wird die

Bedingung unmittelbar nach dem CASE

angegeben (siehe Bild 1). Bei der Bedingung

kann es sich um ein einzelnes

Feld/Spalte oder einen Ausdruck, z. B.

Substr(MyFld, 1, 3) handeln. Nach der Bedingung

folgt WHEN und danach wird

die Ausprägung, die die Bedingung

annehmen kann, angegeben. Anschließend

folgt THEN und die Aktion (Feld,

Konstante, Formel), die ausgeführt

werden soll. Da bei der CASE-Anweisung

eine neue Spalte generiert wird,

ist zu beachten, dass bei den einzelnen

Aktionen entweder der gleiche oder

ein kompatibler Datentyp verwendet

wird. So ist es z. B. nicht möglich, die

(numerische) Menge oder, sofern keine

Menge erfasst wurde, stattdessen einen

Text auszugeben.

Durch die Angabe von ELSE kann

eine allgemeine Aktion für nicht aufgelistete

Werte festgelegt werden. Die

Angabe von ELSE ist optional. Wurde

ELSE nicht angegeben, wird bei einer

nicht in einer WHEN-Bedingung definierten

und verarbeiteten Ausprägung

ein NULL-Wert ausgegeben.

Im Beispiel in Bild 2 wird für die

Stati AE (=Auftrag erfasst), TL (=Teillieferung),

EL (=Auftrag erledigt) und ST

(=Storno) jeweils der Status im Klartext

angegeben. Sollte noch ein anderer Status

in der Spalte vorhanden sein, wird

für diesen Status „Unbekannter Status“

ausgegeben.

1 einfache WHEN-Bedingung

2 Status-Texte

36

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


3

erweiterte WHEN-Bedingung

4

Klassifizierung Artikel

5

Kombination von Werten

aus diversen Spalten in einer einzigen

neuen Spalte auszugeben.

Im Bild 5 wird abhängig vom Status

entweder die Bestell- oder die Liefermenge

ausgegeben. Die Liefermenge

wird nur angezeigt, wenn bereits eine

Lieferung erfolgt ist, d. h. bei Status

„Auftrag erledigt“ oder „Teillieferung“.

Bei den Stati „Auftrag erfasst“ und

„Storno“ ist (noch) keine Lieferung

erfolgt. Deshalb wird hier die Bestell-

Menge ausgegeben. Bei allen anderen

Stati wird Menge = 0 ausgegeben.


Birgitta Hauser ó

Erweiterte WHEN-Bedingungen

Bei der erweiterten WHEN-Bedingung

müssen die Bedingungen nicht auf =

(gleich) geprüft werden, d. h. Prädikate

wie LIKE, IN oder BETWEEN können ebenso

wie die Vergleichsoperatoren , =,

verwendet werden. Weiterhin können

mehrere Bedingungen in Verbindung

mit den logischen Operatoren AND und

OR angegeben werden. Die unterschiedlichen

Bedingungen können sich auch

auf unterschiedliche Felder/Spalten beziehen,

z. B. Bedingung1 könnte FldA =

'X' sein, während Bedingung2 FldB = Current_Date

sein könnte. Die Bedingungen

werden in der angegebenen Reihenfolge

geprüft und abgearbeitet. Sobald eine

Bedingung erfüllt wurde, wird die Aktion

ausgeführt und die CASE-Anweisung

beendet (siehe Bild 3).

Im Beispiel in Bild 4 werden die

bereits auf Artikel-Ebene verdichteten

Umsätze geprüft. Alle Artikel mit

einem Umsatz unter 5.000 Euro werden

als Ladenhüter klassifiziert. Alle

Artikel mit einem Umsatz zwischen

5.000 und 19.999 Euro werden dem

normalen Sortiment zugeordnet und

alle Artikel mit einem Umsatz von mindestens

20.000 Euro werden als Top

Seller aufgelistet. Das Ergebnis wird

nach kumuliertem Umsatz absteigend

sortiert.

Kombination von Werten aus

unterschiedlichen Spalten

In beiden Beispielen haben wir jeweils

neue Spalten generiert, in denen konstante

Werte abhängig vom Inhalt in

anderen Spalten ausgegeben wurden.

Es ist jedoch auch möglich, die Werte

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06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

37


TECHNIK & INTEGRATION

iSeries NetServer

Einführung

In diesem und dem folgenden Artikel möchte ich Ihnen einen weiteren Standard-

Server-Dienst auf dem System i vorstellen. Es handelt sich um den iSeries NetServer,

der die System i-Welt mit der Windows-Welt verbindet.

Dieser Server-Dienst, der im TCP/IP-

Bereich des Systems zu finden ist,

dient Windows-Client- und Server-Systemen

als Basis für den Zugriff auf die

Netzlaufwerke, die sich auf dem System

i befinden, sowie den darin enthaltenen

Verzeichnissen und Dateien. Außerdem

werden Windows-Betriebssysteme damit

in die Lage versetzt, Ausgabewarteschlangen

anzusprechen.

Zugriffe auf die Inhalte der Dateien

und Verzeichnisse mit PC-Werkzeugen

– wie beispielsweise dem Windows-

Explorer – basieren auf dem Einsatz

des NetServers. Der Vorteil beim Net-

Server-Einsatz für den Zugriff auf die

System i-Inhalte, die sich in der Verzeichnisstruktur

befinden, liegt darin,

dass nach Konfiguration der NetServer-Funktionen

auf dem System (mit

5250-Befehlen und iSeries-Navigator-

Werkzeugen) keine spezielle Software

auf Client-Seite benötigt wird, um auf

die Freigabe des NetServers zuzugreifen.

Basis für diese Funktion bildet das

Verzeichnis QIBM, das als Bestandteil

des integrierten Dateisystems von

i5/OS bereitgestellt wird (siehe Bild 1).

Die gemeinsame Dateiverwaltung

und der Druckereinsatz zwischen

Windows und i5/OS bilden in vielen

Unternehmen eine wichtige Voraussetzung

für die Bewältigung der täglichen

Arbeit. So liefert der iSeries NetServer

beispielsweise auch die Möglichkeit,

mithilfe der Windows-Suchfunktionen

den NetServer in einem Netzwerk zu

finden.

Während die iSeries NetServer-

Funktionen zwar unter dem Oberbegriff

„TCP/IP-Server“ geführt werden,

ist deren Funktionsumfang nicht im

Standardumfang des Lizenzprogramms

5722-TC1 enthalten. Dies wird mit einer

separaten Option des 5722-SS1

abgebildet. Wenn Sie also die NetServer-Funktionen

nutzen möchten, dann

benötigen Sie auf Ihrem System i die

beiden Lizenzprogramme beziehungsweise

Lizenzprogrammoptionen:

ó 5722-TC1 (TCP/IP)

ó 5722-SS1 Option 12 (Host Servers)

Zwar stehen auf der 5250-Oberfläche

einige Befehle für die Administration

des NetServers zur Verfügung, aber

für spezielle Funktionen sind die Tools

des im Lizenzprogramm „iSeries Access

for Windows“ enthaltenen iSeries Navigators

erforderlich.

Der NetServer-Dienst wird, wenn

alle erforderlichen Software-Komponenten

installiert sind, als eigener

TCP/IP-Server-Dienst auf dem System

ausgeführt. Bevor Sie die

Datei- und/oder Druckerfreigaben

nutzen kön-

1

nen, muss der iSeries

NetServer gestartet sein.

Dieser Start kann – je

nach Vorgabe – automatisch

mit dem Starten

des TCP/IP-Bereichs

oder manuell über den

Befehl STRTCPSVR *NETSVR

erfolgen.

In der Regel arbeitet

der NetServer zuverlässig.

Er startet bei neueren Release-

Versionen des Betriebssystems bereits

beim Aktivieren von TCP/IP automatisch

– je nach Benutzervorgaben.

Allerdings kann es aus Sicherheitsüberlegungen

auch sinnvoll, wenn

nicht gar erforderlich sein, dass die

Standardeinstellungen im NetServer-

Bereich angepasst werden. Stellt man

sich in diesem Zusammenhang zum

Beispiel vor, dass ein Benutzer direkt

oder indirekt über eine Anwendung auf

den Inhalt des Dateisystems zugreifen

muss, er aber über keine i5/OS-Benutzerregistrierung

verfügt, dann muss

ein Gastprofil verwendet werden, mit

dem der Basiszugriff auf die Dateien

und deren Inhalte möglich wird. Die

Einrichtung und Aktivierung der Gastprofilzugriffe

sollte behutsam erfolgen,

da dies unter Umständen eine Sicherheitslücke

darstellen kann.

Aber schauen wir uns zunächst einmal

die Integration und Basisverwaltung

des iSeries NetServers genauer an.

QIBM im iSeries Navigator

38

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


2

Server-Verwaltung

4

NETSTAT CNN

3

QZLSSERVER

5

NetServer-Jobs

Bild 2 zeigt die Übersicht der

TCP/IP-Dienste und den gestarteten

iSeries NetServer, der auch mit der

rechten Maustaste aus dieser Ansicht

heraus gestartet, gestoppt und verwaltet

werden kann. Anmerkung: Sollten

Sie den NetServer noch nie genutzt

haben, dann führen Sie den Start bitte

nicht aus, sondern konfigurieren den

NetServer zunächst, wie es im Verlauf

dieses Kapitels beschrieben wurde.

Dass der NetServer gestartet worden

ist, kann man auch anhand der aktiven

Jobs ermitteln (Bild 3). Ohne auf

die einzelnen Jobs, die im Subsystem

QSERVER ausgeführt werden, innerhalb

des NetServer-Bereichs einzugehen,

sind folgende Jobs für die Ausführung

und den Einsatz des NetServers

wichtig:

ó QZLSSERVER Dies ist der Hauptjob, der

für den NetServer ausgeführt wird.

Dieser Job befindet sich innerhalb des

Subsystems QSERVER und muss für

die Verwendung der NetServer-Funktionen

gestartet sein. Der Start des

Jobs erfolgt im Normalfall über den

allgemeinen Startbefehl des iSeries

NetServers (STRTCPSVR *NETSVR).

ó QZLSFILET oder QZLSFILE Dieser Job

wird für jeden Benutzer gestartet, der

die Dateifreigabe des NetServers aktiv

nutzt.

ó QNPSERVD Dieser Job steht für den

Network PrintServer. Dieser Job wird

im Subsystem QSYSWRK ausgeführt.

Anmerkung: Es ist durchaus möglich,

die Jobs des iSeries NetServers

in einem vom QSERVER abweichenden

Subsystem auszuführen. Das kann auch

aus administrativer Sicht Sinn machen,

um zum Beispiel Clients einem anderen

Subsystem, in dem die NetServer-Funktionen

ausgeführt werden, zuzuordnen.

Eine weitere Kontrolle, die sich

dann anbietet, wenn der NetServer

beziehungsweise dessen Funktionen

nicht korrekt ausgeführt werden, ist

der Befehl NETSTAT *CNN. Dieser liefert

als Ergebnis eine Anzeige, wie sie auch

in der folgenden Abbildung zu sehen

ist. Darin sind folgende Einträge von

Bedeutung:

** netbios> 002:32:23 Empfangsbereit

** netbios> 000:01:21 *UDP

** netbios> 000:00:22 *UDP

** netbios> 002:32:18 Empfangsbereit

** cifs> 002:32:17 Empfangsbereit

Natürlich lassen sich die Jobs des

NetServers auch mit dem iSeries Navigator

verwalten. Der Vergleich zeigt

eine übersichtliche Auflistung der Jobs,

die im Zusammenhang mit Druckerund

Dateifreigaben stehen (Bild 5).


JZ ó

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

39


marktübersicht

BI, Datawarehouse

SUMMARY

-Lvinst-, iStockphoto.com

In unserer Marktübersicht stellen wir

die Anbieter von Lösungen rund um

das Thema BI vor und veröffentlichen

Anwenderbeiträge und Fachartikel.

Da stimmt die Chemie

Zschimmer & Schwarz ist ein 1894 gegründetes, mittelständisches Chemieunternehmen

in Familienbesitz mit Hauptsitz in Lahnstein bei Koblenz. Ein schlagkräftiges Managementinformationssystem

liefert den Bereichsverantwortlichen und der Geschäftsführung zu

jedem Zeitpunkt aktuelle Informationen über das Unternehmen.

IDL

Chemische Produkte zu erforschen

und diese in einer hochwertigen

Qualität herzustellen ist die eine Seite.

Dass aber zu einem Unternehmen mit

500 Mitarbeitern im Hauptwerk Lahnstein,

mit einer Vielfalt von Produkten,

die zu 2/3 an internationale Abnehmer

verkauft werden, mehr gehört, liegt auf

der Hand.

Die Verfügbarkeit der Produkte in

dem modernen Lager in Lahnstein und

bei den weltweit verteilten Vertretungen

und eigenen Tochtergesellschaften

ist eine Herausforderung. Ein nach modernsten

Gesichtspunkten ausgerichtetes

Logistikzentrum gewährleistet

die sichere Lagerung und die termingerechte

Steuerung der Warenströme

mittels moderner rechnergesteuerter

Förderstrecken.

IT maßgeschneidert

für die Anforderungen

Mit insgesamt ca. 20 Mitarbeitern inkl.

Auszubildenden teilt sich der Bereich

IT/Organisation neben der Arbeitsgruppe

für den operativen EDV-Betrieb

in die PC & Netzwerkbetreuung und in

IT-Anwendungsentwicklung auf. Die

PC-/Netzwerkbetreuungsgruppe installiert,

administriert und betreut die gesamte

IT- und Netzwerklandschaft am

Standort in Lahnstein und unterstützt

die anderen Tochtergesellschaften weltweit.

Die Anwendungsentwicklung erstellt,

erweitert und modernisiert die

überwiegend selbst programmierten

Anwendungen mit hohen Standards

und modernen Werkzeugen. Im Werk

40

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Anbieterübersicht

Lahnstein sind zwei AS/400 als zentrale

Applikationsrechner im Netzwerk

neben ca. 350 PCs und 50 Notebooks.

Weitere über 300 IP-Geräte, wie Drucker,

Scanner, Datenfunkterminals,

Kameras und eine VoIP-Telefonanlage

mit ca. 400 Teilnehmern unterstützen

alle Geschäftsprozesse maßgeschneidert.

Themen wie Hochverfügbarkeit,

Notstromversorgung, moderne Softwareentwicklung,

Netzwerksicherheit

und Standards sind hier nicht nur bekannt,

sondern werden auch großgeschrieben

und konsequent umgesetzt.

Die IT wird von Ingo Junker, Director

IT and Corporate Organisation, geleitet.

Um bei Zschimmer & Schwarz den IT-

Bereich immer auf dem neuesten Stand

zu halten und damit die Kommunikation

mit anderen mittelständischen Unternehmen

nicht zu kurz kommt, engagiert

sich Ingo Junker zusätzlich in der

IBM-Usergroup COMMON Deutschland,

als Leiter des Common/DCW-Steeb

Anwenderkreises und in dem lokalen

Rhein-Lahn Benchmarking-Kreis.

Die Entscheidung für InfoSuite

_Anz0311_210x99_04zw.fh11 01.04.2011 18:23 Uhr Seite 1

Der Erstkontakt mit Excel Data fand

durch einen Vertriebsmitarbeiter statt,

der Z&S noch aus der Zeit der Einführung

des DCW-Rechnungswesens kannte.

Das Vertriebsteam von Excel Data

konnte kurze Zeit später die InfoSuite-

Lösung in Lahnstein präsentieren. Hierbei

ist es gelungen, innerhalb von vier

Stunden die Info-Suite zu installieren

und das vorhandene eigenentwickelte

MIS mit den wesentlichen Funktionen

abzubilden und auf die Echtdaten zuzugreifen.

Das war deutlich mehr als

das Lahnstein-Team von Zschimmer &

Schwarz erwartet hatte und löste weitergehendes

Interesse aus.

Die Ausgangssituation bei Zschimmer

& Schwarz war, dass das seit

einigen Jahren bestehende eigenentwickelte

MIS in Bezug auf die Anzahl der

auswertbaren Relationen und im Hinblick

auf weitere Anforderungen auch

durch die erforderliche Einbeziehung

der internationalen Gesellschaften,

nicht mehr ausreichend war. Ebenfalls

war durch die fehlende Akzeptanz, der

zwar Maus- und Windows-unterstützenden,

aber dennoch klassisch aussehenden

AS/400-Oberfläche die Nutzung

dieses Systems eher zurückhaltend.

„Eine Möglichkeit war, das MIS im eigenen

Haus weiter zu entwickeln und zu

modernisieren, was mit hohen

Investitionen in Zeit, die nicht

arcplan Information Services GmbH

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Comarch Software und Beratung AG

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Excel Data Deutschland AG

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Die Produktübersicht enthält

umfassende Details zu den Lösungen.

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06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

41


marktübersicht

BI, Datawarehouse

Anbieterübersicht

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IBM Deutschland GmbH

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Tel. +49 5121 1799-0

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Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

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vorhanden war, verbunden gewesen

wäre. Außerdem bestand

die Gefahr, dass ohne graphische Oberfläche

auch ein funktional überarbeitetes

MIS von den Anwendern nicht akzeptiert

werden würde“, erinnert sich

Ingo Junker an die damalige Sachlage.

Im Gegensatz dazu konnte mit der

InfoSuite die vorhandene Auswertestruktur

schnell und leicht verständlich

abgebildet werden. Die graphische

Oberfläche war einfacher und besser

bedienbar. Alles was an Funktionen

gefordert wurde war enthalten, obwohl

nicht alle bisherigen Funktionen direkt

durch den Endanwender eingerichtet

werden konnten. Dafür bot die Info-

Suite aber Vorteile für eine dynamische

Weiterentwicklung der Auswertestrukturen

und die schnelle Einbindung neuer

zusätzlicher Datenbestände.

Innerhalb von zwei Wochen

in Produktion

Obwohl oder gerade weil die Umstellung

auf ein neues MIS gar nicht geplant

war, ist die zeitliche Abfolge bis zur Lösungsinstallation

sehr interessant. Im

Herbst 2009 hatte man sich erstmals

bei Z&S durch den Kontakt mit dem

Vertriebsmitarbeiter von Excel Data mit

der möglichen Alternative zum eigenen

MIS beschäftigt. Sechs Wochen später

fand die Präsentation und Testinstallation

statt. Ende November war die Entscheidung

getroffen, die Info Suite zu

bestellen und einzuführen. „Und dies

obwohl es im Budget nicht geplant war.

Kurze Entscheidungswege sind eine

der Stärken in einem mittelständischen

Familienunternehmen“, bringt es Ingo

Junker auf den Punkt.

Anfang 2010 wurden dann die Termine

vereinbart, zu den die echte Installation

und Systemeinrichtung erfolgen

sollte. Nach kurzer Vorbereitungszeit,

in der die genauen Anforderungen, die

Funktionen und der Weg des Datenzugriffs

analysiert und als Projektvorgabe

durch das eigene EDV-Personal von

Z&S beschrieben wurde, reichte eine

Das Projekt auf einen Blick

Eigentlich gar nicht geplant und

auch kein Budget vorgesehen

Beeindruckende Testinstallation,

in sehr kurzer Zeit vorzeigbare

Ergebnisse

Klare Zielsetzung bei Entscheidung

in Richtung Anwender und Nutzen

für das Unternehmen

Engagiertes und kompetentes Team

bei Excel Data und offene Ohren

für Kundenwünsche beim dänischen

Hersteller

Sehr kurze Installationsphase,

kaum Zusatzkosten auf Lizenzkosten

Gewünschtes Customizing ist voll

gelungen

Funktionalität und Effizienzsteigerung

sind entscheidend

Hohe Akzeptanz bei den Anwendern,

schnell zu lernen, einfach zu bedienen

Zukunftsorientierte Lösung, durch

eigenes IT-Personal anpassbar und

erweiterbar

ó

ó

ó

ó

ó

ó

ó

ó

dreitägige Unterstützungsphase durch

das Team von Excel Data aus, um die

Info Suite zu installieren und die Datenbankzugriffe

so einzurichten, wie

sie benötigt werden. Außerdem wurden

in dieser Zeit die EDV-Mitarbeiter

umfangreich geschult, damit diese wiederum

die Anwenderschulung durchführen

können. Aber auch um sich

selbst in den tieferen EDV-technischen

Zmeel, iStockphoto.com

ó

Übersicht

42

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Funktionen und Einrichtungsverfahren

der InfoSuite auszukennen, um später

geplante Erweiterungen der Datenbankbasis

eigenständig durchführen

zu können. Insgesamt belief sich der

Aufwand hierfür auf ca. zwei Wochen.

Funktional und technisch wurden alle

Anforderungen abgedeckt.

Die EDV-Mitarbeiter haben in den

Folgewochen jeweils kleine Endanwendergruppen

in der Bedienung und

den Funktionen der InfoSuite geschult.

Nach ca. zwei Stunden Einweisung

konnten die meisten Anwender bereits

selbständig mit dem neuen System umgehen.

Die graphische Oberfläche und

intuitive Bedienerführung sorgte für

geringe Hemmschwellen bei dem Erstkontakt

mit der Software und eine hohe

Akzeptanz der Anwendung bei den

Endanwendern.

Nutzen und Mehrwert

Von der Geschäftsführung über das

Controlling bis zu den Fachbereichen

wurde die neue Lösung schnell akzeptiert

und wird auch deutlich verstärkt

genutzt. Die Benutzer erkennen selbst

die Vorteile der Anwendung und den

Wert der Ergebnisse für ihre Aufgabenstellungen

und das Unternehmen. Die

Installationszeit bis zum produktiven

Echtstart war kurz und knackig. Gekauft

wurde eine Basisinstallation für

eine AS/400 und für eine vorgesehene

Anzahl Benutzer die entsprechenden

User-Lizenzen. Das war alles.

Planungen für die Zukunft

Heute benutzen deutlich mehr Anwender

als ursprünglich geplant das

MIS. In den nächsten Monaten rechnet

Zschimmer & Schwarz damit, dass das

MIS in weiteren Fachbereichen eingesetzt

werden kann. Ein wesentlicher

Nutzen der Lösung ist es, dass das MIS

mit der InfoSuite in der Zukunft einfach

weiter ausgebaut werden kann.

Zum einen durch Einbeziehung weiterer

Datenbestände, wodurch neue

Analyse- und Auswertemöglichkeiten

bereitgestellt werden können und zum

anderen durch die unterschiedlichen

konzeptionellen Möglichkeiten bei der

Integration der internationalen Tochtergesellschaften.

Hier sind zwei Wege möglich. Datenbestände

der EDV-technisch eigenständigen

Gesellschaften können turnusgemäß

in die vorhandene InfoSuite

auf der AS/400 eingelesen und dann

zentral ausgewertet werden, und/oder

die Gesellschaften können mit einer

eigenen kostengünstigen InfoSuite-

Installation auf „PC-Serverbasis“ mit

Microsoft-Betriebssystemen das gleiche

Werkzeug auf einer anderen Plattform

vor Ort nutzen.

Der im Projektverlauf gewonnene

Eindruck von dem sehr kompetenten,

hochmotivierten und engagierten Excel

Data-Team und von dem Interesse

und Engagement des dänischen Herstellers

lassen auch für die Zukunft

Ich hab

Cubeware!

Die beste BI für Analyse,

Planung, Reporting und

Dashboarding.

erwarten, dass es im Rahmen des abgeschlossenen

Wartungsvertrages eine

kontinuierliche Weiterentwicklung der

Info Suite unter Beachtung und Einbeziehung

von Kundenwünschen und -erfordernissen

geben wird. Dadurch wird

nicht nur die Qualität dieses Werkzeuges

weiter verbessert, sondern auch die

Zukunftssicherheit der Investition für

die Kunden gewährleistet.

ó

zum unternehmen

Seit über 20 Jahren liefert Excel Data intelligente

Information an viele tausend tägliche

Nutzer, die sich u.a. innerhalb des Einzelhandels,

der Distribution, der Produktion und der

Dienstleidutngsbranche befinden und repräsentiert

einen breiten Ausschnitt des dänischen

und europäischen Geschäftslebens.

Die Firma hat ca. 45 Mitarbeiter verteilt auf

Büros in Herning, Kolding, Kopenhagen, Norwegen,

Deutschland, Italien und Ukraine.

www.exceldata.de

www.cubeware.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

43


marktübersicht

BI, Datawarehouse

Finance Intelligence leicht gemacht

Schnell implementiert

Business Intelligence und Reporting haben gerade in den Bereichen Finanzbuchhaltung

und Kostenrechnung eine besonders hohe Bedeutung. Sie sorgen für mehr

Transparenz und liefern damit die Basis für Datenanalysen, präzise Planungen und

eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung.

Gerade mittelständische Unternehmen

können hier von modernen

und schnell implementierbaren Werkzeugen

profitieren, wie sie die aruba

informatik GmbH mit ihrem Enterprise

Information System (EIS) anbietet.

Durch die Erstellung hochflexibler Ad-

Hoc-Reports mit wenigen Mausklicks

können spontan auftretende Fragestellungen

sofort beantwortet werden. Damit

können die Finanzabteilung und

das Controlling die Informationsbedürfnisse

der Geschäftsleitung unmittelbar

und fundiert befriedigen.

Planung von Budgets

und Forecasts

Von besonderer Bedeutung ist darüber

hinaus auch die Planung von Budgets

und Forecasts (Kosten und Erlöse).

Dies sollte auch getrennt nach Firmen,

Niederlassungen, Kostenstellen und

Konten möglich sein und eine Konsolidierung

bis hin zu firmen- oder mandantenübergreifenden

Auswertungen

ermöglichen. Der Aufbau der Ist- und

Planberichte soll dabei einem frei definierbaren

Zeilenschema folgen oder

wahlweise je Konto/Kostenart möglich

sein.

Im Bereich der Nebenbuchhaltung

wird heute ein aktives Forderungs-

Management verlangt. Hierzu gehören

die Analyse der offenen Posten und die

Überwachung des Zahlungsverhaltens.

Diese bilden die Basis zur Liquiditätssteuerung

und Geldmitteldisposition

im Unternehmen.

In allen genannten Sachgebieten

ermöglichen moderne Drill-Down-Techniken

eine Detailanalyse und schnelle

Ursachenklärung, wenn nötig bis auf

Belegebene. Entwicklungen und Trends

werden schnell erkennbar. Damit hat

das Management frühzeitig Informationen

darüber, wo eventuell Handlungsbedarf

besteht und kann entsprechende

Gegenmaßnahmen ergreifen. Für

die kontinuierliche und systematische

Überwachung von Entwicklungen sollte

hierfür ein Frühwarnsystem konfigurierbar

sein.

Gewohntes Look & Feel

Mit einem an Excel orientierten

Look&Feel wird eine hohe Akzeptanz

erreicht, da sich der Anwender dadurch

sehr schnell zurechtfindet. Somit wird

eine hohe Effizienz erreicht und ein

schneller ROI möglich. Die aruba informatik

GmbH geht jedoch noch einen

Schritt weiter. Durch sogenannte Editionen,

d. h. durch vordefinierte betriebswirtschaftliche

Datenpools wird eine

extrem schnelle Implementierung der

Lösung erreicht – und das auf einem

hohen Qualitätsniveau. So kann bereits

unmittelbar nach der Installation mit

der Erstellung von Produktiv-Berichten

begonnen werden.

Die EIS-Editionen für Finance Intelligence

und Reporting gibt es für

ó Portolan iEVM

ó Schilling FiBu und Kostenrechnung

ó DKS Finanzbuchhaltung

ó MAS90 FiBu und AnBu

Jüngstes Produkt ist die Edition für

Infor Global Finance (Varial World Edition).

Die Editionen für die Finanzsysteme

können jederzeit zu einer unternehmensweiten

BI-Lösung ausgebaut

werden, um so von einem einheitlichen

Werkzeug für das Berichtswesen, Business

Intelligence, Planung und Budgetierung

in allen Unternehmensbereichen

zu profitieren.

ó

zum unternehmen

Einfach mittelstandsgerecht – unter diesem

Motto konzentriert sich die aruba informatik

GmbH seit mehr als 20 Jahren auf die Entwicklung

und Implementierung von Business

Intelligence und Performance Management-

Lösungen. Als inhabergeführtes Unternehmen

weiß man genau, was mittelständische

Unternehmen benötigen.

Mit einfach bedienbaren, praxisnahen und

fachabteilungstauglichen Produkten für

Datenextraktion und -bereitstellung (ETL),

Analyse und Reporting, Planung, Unternehmens-Cockpits

liefert aruba informatik die

entscheidenden Informationen für alle Zielgruppen

im Unternehmen.

Fokus:

ó Schnelle Implementierung in wenigen

Tagen

ó Befähigung der Anwender für selbständiges

Arbeiten

ó Die Softwarelösungen des Unternehmens

werden weltweit in mehr als 400 Unternehmen

eingesetzt.

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44

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


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BI, Datawarehouse

Ad-hoc-Analysen und Dashboards mit Semiramis Daten

Beliebig kombinierbar

Der Beleuchtungsspezialist Hera GmbH & Co. KG gehört heute zu den großen Anbietern auf

dem Beleuchtungsmarkt. Mit rund 100 Mitarbeitern liefert das in Enger (Westfalen) ansässige

Unternehmen Produkte und Systemlösungen in mehr als 35 Länder. Das Angebot reicht von

Leuchtstoffleuchten über Halogen- und LED-Strahler bis zu Systemleuchten und Zubehör.

Kostenplanung: Dashboard Telekommunikationskosten

Das Reporting setzte sich bisher

aus Semiramis-Cockpits, Crystal

Reports und Excel zusammen. Eine flexible

Datenauswertung gestaltete sich

relativ zeit- und arbeitsaufwendig, oft

war externe Unterstützung notwendig.

So kam es zur Suche nach einer BI-Lösung,

mit der die Semiramis-Daten einfach

und flexibel für Reporting, Ad-hoc-

Analysen und Management-Cockpits

erschlossen werden können.

Die Entscheidung fiel auf Cubeware.

Über das ETL-Tool Cubeware

Importer konnte Semiramis in die neu

aufgebaute BI-Umgebung integriert

werden, im Cubeware Cockpit stehen

die Daten in beliebigen Kombinationsmöglichkeiten

für flexible Analysen

bereit. Die Anwender können selbstständig

den kompletten Datenfluss des

Reportings steuern und das aufgebaute

OLAP-Modell jederzeit anpassen. Zudem

verschafft der einfache Zugriff auf

Reports und Analysen über das Cockpit

auch den Fachabteilungen die gewünschte

Unabhängigkeit.

Innovativ

Bei der Einführung wurde mit dem Importer

eine Schnittstelle zwischen Semiramis

und Cubeware realisiert. Mit

der Kombination aus der reinen Java-

Lösung Semiramis mit objektrelationaler

Datenhaltung und der multidimensionalen

OLAP-Datenwelt in Cubeware

steht Hera eine moderne und zukunftsfähige

Plattform für integrierte ERPund

Analyse-Prozesse zur Verfügung.

Übersichtlich

Das Projekt begann mit dem Vertriebscontrolling.

Dafür hat das Projektteam

mit dem Importer eine Staging Area

auf Basis des MS SQL Servers aufgebaut.

In den Analysis

Services des SQL Servers

stehen die Vertriebsdaten

jetzt in analysefähigen

Cubes bereit, wie

aggregierte Informationen

zu Auftragseingängen,

Vertriebsaufträgen,

Ausgangsrechnungen,

Margen und Kundenkontrakten.

Das Cockpit

stellt die Informationen

aus verschiedenen Bereichen,

die zuvor nur getrennt

betrachtet werden

konnten, in Dashboards

zusammen. Daraus ergeben sich völlig

neue Auswertungsmöglichkeiten. So

lassen sich auf einen Blick Auftragseingänge

und Umsätze nach Kunden oder

Artikeln für definierte Zeiträume gegenüberstellen.

Auch der Drill-Through

ist jetzt möglich.

Skalierbar

Derzeit greifen Anwender aus den

Fachabteilungen und die Geschäftsleitung

über das Cockpit auf die Reports

und Analysen zu. Da Hera die BI-

Lösung weiter ausbaut, wird sich der

Nutzerkreis kontinuierlich vergrößern.

Umgesetzt werden als nächstes die Bereiche

Beschaffung, Logistik, Produktion

und Finanzen. Die Kombinationsund

Auswertungsmöglichkeiten der

Informationen steigen natürlich mit

den dazukommenden Cubes und Anwendungsbereichen.

Angedacht sind

beispielsweise auch Bestandsanalysen

und Reichweitenbetrachtungen zu Ressourcen.

Neben Reporting und Analyse

soll zukünftig auch die Planung darüber

erfolgen. „Die Integration zwischen

Cubeware und Semiramis funktioniert

reibungslos. Mit Cubeware können wir

unsere Semiramis-Daten, aber auch Daten

aus anderen Unternehmensapplikationen,

beliebig verknüpfen und ad hoc

analysieren“, so Joachim Windmann,

Kaufmännischer Leiter bei Hera.

Dr. Hanne Gutmann ó

Cubeware GmbH, Rosenheim

www.cubeware.de

46

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


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Real-Time-BI jetzt auch für SAP

Toolmaker bietet mit Click&DECiDE eine schnelle, Windows- und

webbasierte Komplett-Anwendung für die Geschäfts-Analytik (Business

Intelligence, BI) an. Mit der Verarbeitung von IBM Power i-

Daten, SAP-Daten, Oracle u.v.m. sowie dem Zugriff auf weltweite

Datenquellen setzt sie in der Version 2011 neue Maßstäbe.

Die Lösung ist dabei besonders benutzerfreundlich und schnell einzusetzen:

Click&DECiDE für SAP funktioniert clientless über den

Browser. Anwender können die gewonnenen SAP-Daten mit ihren

gewohnten Tools (z. B. Excel) weiter bearbeiten. Das Tool unterstützt

Web-Abfragen und die neuen PowerPivots von Excel 2010.

Sie sind in der Lage, große Daten-Mengen in Sekunden zu verarbeiten

und in aussagekräftige Informationen umzuwandeln. Kompromisse

bei System-Performance und Sicherheit gibt’s dabei

nicht.

Click&DECiDE greift

über die BAPI-Schnittstelle

auf SAP-Daten zu

Click&DECiDE

unterstützt die

neuen Excel 2010

Power Pivots

Die wichtigsten Eigenschaften von Click&DECiDE:

Gewinnt Daten aus allen Bereichen und von allen relationalen

Daten banken eines Unternehmens.

Abfragen sind kinderleicht, intuitiv und ohne Programmierkenntnisse

zu erstellen, anzupassen, zu verändern.

Daten stehen in Echtzeit zur Verfügung.

Vielfältige Reports und Analysen

OLAP Datenwürfel lassen die Interpretation von Ergebnissen

aus jeder gewünschten Sicht zu.

Überwachen von Kennwerten (Key Performance Indicators)

und Auslösen von Alarmen, wenn die Werte

nicht erreicht oder überschritten werden.

Keine Client-Installationen, funktioniert über Browser.

Komfortabel, benutzerfreundlich zu bedienen.

Publikation von Ergebnissen im eigenen Web-Portal,

Zugriff nur für Berechtigte.

Business Intelligence (BI)-Tools sind überlebenswichtig: Sie führen

wichtige Daten aus allen Bereichen des Unternehmens gezielt zusammen

und ermöglichen ihre Interpretation, Aufbereitung und Präsentation.

Damit liefern sie Verantwortlichen die Faktenbasis für richtige und

schnelle Entscheidungen.

Die BI-Lösung Click&DECiDE von Toolmaker erfüllt diese Aufgabe nicht

nur leichter und schneller als viele große und teure Produkte. Sie verarbeitet

ab der neuen Version auch Daten aus SAP-Datenbanken. Damit

wird sie für Unternehmen interessant, die eine ERP-Lösung von

SAP einsetzen.

Click&DECiDE für SAP ist maximal flexibel: Die Rechner, von denen

das Tool sich die Daten holt, können überall stehen. Die Verbindung

zwischen Click&DECiDE und SAP wird über WebServices (patentierte

application-to-application-Kommunikation über SQL) und die BAPI-

Schnittstelle (standardisierte Programmierschnittstelle für SAP-Business-Objekte)

hergestellt. So können Anwender in Echtzeit auf alle

Informationen zugreifen, die in ihrem SAP-ERP-System enthalten sind

– es kann sich an jedem Ort auf dem Globus befinden. Volle Unicode-

Funktionalität prädestiniert Click&DECiDE zusätzlich für den weltweiten

Einsatz.

Kombiniert mit dem Click&DECiDE-Webportal, in dem Reports

und Analysen zeitaktuell zur Verfügung stehen, ist

der webbasierte Zugriff ein enormer Strategie-Vorteil für Entscheider.

Mit der neuen Click&DECiDE-Version steht aktuelle unternehmenskritische

Information in Echtzeit zur Verfügung, rund um die Uhr und

überall auf der Welt – mit nur einem Mausklick.

Toolmaker Advanced Efficiency GmbH realisiert seit 1985 intuitiv

bedienbare Lösungen für die IBM i Server-Plattform (Power i).

Der Fokus liegt auf Effizienz: Das sind Lösungen, die das tägliche

Arbeitsleben vereinfachen, die Leistung steigern und die Kosten in

der Verwaltung senken.

Die Toolmaker Advanced Efficiency-Lösungen erleichtern und automatisieren

Prozesse in mittelständischen wie in großen Unternehmen.

Sie holen mehr raus als vergleichbare Produkte und setzen die

enorme Leistung der i-Plattform optimal um.

Toolmaker-Lösungen laufen native auf i: Wer sie nutzt, kann auf zusätzliche

Windows-Server und PC-Clients verzichten. Für die neuen

Rich-Internet-Applikationen genügen ein Browser am Arbeitsplatz

und eine Power i im Hintergrund. Diese Kombination ist nicht nur unerreicht

in Leistung und Zuverlässigkeit, sie schlägt Client/ Serverbasierte

Systeme auch deutlich auf der Kostenseite.

Toolmaker setzt auf anwenderfreundliche Lösungen, die webbasiert

entwickelt sind. Sie sind mit wenig Aufwand zu installieren, erfordern

keine komplexen, kostspieligen Programm-Anpassungen und

können in kürzester Zeit produktiv gehen.

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marktübersicht

BI, Datawarehouse

Business Intelligence ist mehr als Reporting

Der Nutzen steigt

BI wird von vielen Unternehmen gleichgesetzt mit Reporting von einfachen Listen bis zu

schicken Dashboards, die es erlauben, Unternehmensabläufe zu monitoren und so deren

Effizienz und Erfolg zu beurteilen.

Business Intelligence umfasst jedoch

eine Vielzahl von weiteren

analytischen Anwendungen. Beispielsweise

können mittels Adhoc-Analyse

und intelligenter Verfahren Schwachstellen

und Optimierungspotentiale

in Geschäftsprozessen identifiziert

werden. In der höchsten Ausbaustufe

ermöglicht BI sogar die weitgehende

Automatisierung und Steuerung von

Prozessen. In vielen Fällen steigt der

Nutzen – vor allem auch der monetäre

Nutzen – mit der Intensität des BI-Einsatzes

innerhalb von Prozessen, wie die

folgenden Beispiele aus den Bereichen

Marketing und Risikomanagement exemplarisch

zeigen.

Beispiel Kampagnenmanagement

In den meisten Unternehmen ist BI

heute schon fester Bestandteil des Kampagnenmanagements,

vor allem im

Rahmen der Erfolgsmessung von Marketingaktionen.

Viele Unternehmen

schneiden darüber hinaus die Zielgrup-

zum unternehmen

Streubotschaften, deren Erfolgsquoten

oft nicht einmal im Promillebereich

liegen, bedeutet dies einen deutlich höheren

ROI.

Monitoring und Zielgruppenselektion

sind jedoch nur zwei Aspekte des

Kampagnenmanagementprozesses, in

dem BI erfolgreich Wirkung entfaltet.

Moderne Marketingansätze (z. B. Next

Best Activity, Next Best Offer) optimieren

Angebote und Kundenansprachen

über verschiedene Aktionen hinweg

und erhöhen so nachgewiesenermaßen

Effizienz und Ergebnis von Kampagnen.

Richtig erfolgreich wird Marketing,

wenn es gelingt, Kunden individuell,

bedarfsgerecht und vor allem in

Situationen anzusprechen, in denen sie

offen für Angebote sind. Inbound-Kampagnen

nutzen die Gelegenheit, wenn

Kunden aus anderen Gründen von sich

aus den Kontakt zum Unternehmen

suchen, zur vertrieblichen Ansprache.

Kampagnen dieser Art erzielen nicht

selten auch Responseraten im zweistelligen

Prozentbereich.

Da der aktuelle Kontext des Kundenkontakts

für solche Aktionen hochgradig

relevant ist – bestellt der Kunde

gerade ein Produkt oder beschwert er

sich über ein fehlerhaftes Produkt ‐,

kann BI hier nicht vollständig vorgelagert

bzw. offline stattfinden, sondern

muss integrierter Bestandteil der CRM-

Prozesse sein. Technisch und organisatorisch

fühlen sich viele Unternehmen

der Aufgabe der Prozessintegration

nicht gewachsen, obwohl die mittlerweile

im Markt verfügbaren Technomayato

ist als Analysten- und Beraterhaus

spezialisiert auf Business Intelligence. Von

Niederlassungen in Berlin, Bielefeld und Heidelberg

aus arbeitet ein Team von erfahrenen

IT- und BI-Architekten, Statistikern, Analysten

sowie fachlichen Experten für spezielle Themen

wie Betrugserkennung, Data Mining und

analytisches CRM. Zu den Kunden von mayato

zählen namhafte Unternehmen aus unterschiedlichen

Branchen. Als Partner mehrerer

Softwareanbieter ist mayato grundsätzlich

der Neutralität und in erster Linie der Qualität

seiner eigenen Dienstleistungen verpflichtet.

pen ihrer Kampagnen sehr bewusst

zu und setzen dabei neben erprobten

Selektionskriterien und Erfahrungswerten

aus früheren Kampagnen auch

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auf Scoring und andere analytische

Verfahren zur kontinuierlichen Optimierung

der Zielgruppen. Sie erzielen

so in vielen Fällen durchaus Responseraten

im Prozentbereich. Im Vergleich

zum veralteten und teuren Ansatz der

48

MIDRANGE MAGAZIN · 06/2011


Dr. Marcus Dill, CEO, SAP-BW-Veteran und

Experte für CRM Analytics

logien und Methodiken die Hürde zur

Nutzung von BI in Kampagnenoptimierung

und –automatisierung deutlich

gesenkt haben.

Beispiel Betrugsmanagement

Auch im Bereich Betrugserkennung finden

sich in der Praxis unterschiedliche

Reife- und Intelligenzgrade der Unternehmensprozesse.

Betrug

ist ein Thema, das in vielen

Branchen latent vorhanden

ist, aber oft nicht wirklich

systematisch und effizient

angegangen wird. Vielen Unternehmen

ist nur klar, dass

sie ein Problem mit Betrugsfällen

haben, ohne die genaue

Höhe der Schäden bemessen

zu können, weil nicht jeder

Zahlungsausfall darauf hin

untersucht werden kann. Sie

befinden sich gewissermaßen

im Blindflug.

BI zur Betrugsprävention

nitoring der Betrugshäufigkeit über die

Zeit, um nicht von einem plötzlichen

Anstieg der Betrugsfälle – vielleicht

durch eine neue „Masche“ – überrascht

zu werden. Optimieren lässt sich der

Prozess, wenn Betrugsmuster mit Hilfe

von Data Mining aus großen Datenmengen

isoliert und Verdachtsfälle ermittelt

werden, bei denen der Schaden

noch nicht eingetreten ist. Die auf diese

Weise maschinell verringerte Anzahl

vorselektierter Verdachtsfälle erlaubt

nun eine frühzeitige manuelle Prüfung,

die sich auf der großen Datengesamtheit

verboten hätte. Durch die effiziente

Vermeidung von Betrugsschäden bietet

der Einsatz von Business Intelligence

signifikanten Mehrwert.


Dr. Marcus Dill ó

mayato GmbH, Berlin

Reporting und Analyse sind der erste

Schritt, um auf der Basis von Fakten

und harten Zahlen entscheiden zu können,

welche Maßnahmen zur Betrugserkennung

und Betrugsprävention

sinnvoll sind. Wichtig ist auch ein Mowww.mayato.com

Service 06/2011

inserenten

aruba. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

www.aruba-informatik.de

Comarch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

www.comarch.de

CP Corporate Planning . . . . . . . . . . . 23

www.corporate-planning.com

cubeware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.cubeware.de

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

www.eposgmbh.com

Help/Systems. . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.helpsystemsintl.com

IBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

www.ibm.de

iDL. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.idl.eu

itelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

www.itelligence.de

ITP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 13, 17

www.midrange.de

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 51

www.oxaion.de

Profi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

www.profi-ag.de

Standard:it . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

www.standardit.at

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 47

www.toolmaker.de

UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

www.ubl-is.de

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

www.wilsch.de

WMR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

www.wmr.at

WS Datenservice . . . . . . . . . . . . . . . 35

www.ws-datenservice.de

autoren

Doris Albiez. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

albiez@de.ibm.com

Dr. Marcus Dill . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

info@mayato.com

Dr. Rainer Doh. . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

info@pr-com.de

Don Fitzgerald. . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

dfitzgerald@easirun.de

Dr. Hanne Gutmann . . . . . . . . . . . . . 46

info@cubeware.de

Angelika Hassler. . . . . . . . . . . . . . . . 23

info@syska.de

Birgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

bha@toolmaker.de

Jana Klinge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

jklinge@ml-software.com

Kobek Wolfgang . . . . . . . . . . . . . . . . 12

presse@qliktech.de

Sabrina Rammelt . . . . . . . . . . . . . . . 21

rammelt@kh-software.de

Renato Stalder . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

rstalder@soreco.ch

Florian Vogler . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

florian.vogler@panagenda.com

genannte firmen

aruba informatik GmbH . . . . . . . . . . 44

www.aruba-informatik.de

Basware GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

www.basware.de

cubeware GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 46

www.cubeware.de

Denzhorn Geschäftsführungs-

Systeme GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.bps-one.de

EasiRun Europa GmbH . . . . . . . . . . . 30

www.easirun.de

Excel Data Deutschland AG . . . . . . . 40

www.exceldata.de

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . 32

www.ibm.com

Infor Global Solutions

Deutschland GmbH. . . . . . . . . . . . . . 25

www.infor.de

K+H Software KG . . . . . . . . . . . . . . . 21

www.kh-software.de

Magic Software. . . . . . . . . . . . . . . . . 28

www.magicsoftware.com

mayato GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

www.mayato.com

Micro Fokus Ltd. . . . . . . . . . . . . . . . . 26

www.microfocus.com

ML-Software GmbH. . . . . . . . . . . . . . 29

www.ml-software.com

oxaion ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

www.oxaion.de

panagenda GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 16

www.panagenda.com

PKS Software GmbH . . . . . . . . . . . . . 30

www.pks.de

QlikTech . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

www.qliktech.de

S+S SoftwarePartner GmbH . . . . . . . 20

www.softwarepartner.net

Soreco AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.soreco.ch

syska GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

www.syska.de

06/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

49


SERVICE

GLOSSE

VORSCHAU

Das Golfplatz-Handicap

Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass viele Investitionen in SAP-

Software auf dem Golfplatz besiegelt würden. Bei Licht betrachtet

dürfte es wohl der Neid des Wettbewerbs sein, der diese Mär kolportiert.

SAP-Software mag im Allgemeinen zwar als groß und mächtig gelten,

aber man muss zugestehen, dass es kaum reale Geschäftsprozesse gibt,

für die es nicht doch eine zumindest halbwegs maßgeschneiderte SAP-

Lösung gibt. Vor diesem Hintergrund und weil die Großen inzwischen

abgegrast sind, machte sich der Softwareriese aus Walldorf daran, einen

Dogmenwechsel einzuleiten.

Business ByDesign sollte der

neue Boost für das Geschäft

mit dem Mittelstand werden.

Dabei erwiesen sich die ersten

Releases, sehr zur Freude der

Mitbewunderer im ERP-Markt,

zu kapitalen Rohrkrepierern.

Aber SAP hat gelernt. Man

hat es geschafft, Business By-

Design in allen Bereichen zu

stabilisieren, eine veritable

Partnerlandschaft in die branchenbezogene Entwicklungsarbeit mit einzubeziehen

und kompetente Mitstreiter für den Vertrieb und das Customizing

auszubilden. Parallel dazu mauserte sich das Thema Cloud Computing

zum Hype – mit dem Ergebnis, dass heute jede Softwareschmiede,

die etwas auf sich hält, ihr Angebot auch aus der Wolke bereitstellt. Die

Frage ist nur: Machen die Cloud-Protagonisten nicht die Rechnung ohne

den Wirt Denn was sich da so logisch erklären und vorrechnen lässt,

könnte am mentalen Widerstand der angepeilten Zielgruppe scheitern.

Das Handicap für SAP und deren Cloud-Lösung heißt wohl in erster Linie

mangelndes Vertrauen. Genau hier müssen die Walldorfer mit ihren Partnern,

aber auch alle anderen Anbieter von Anwendungen aus der Wolke,

zuallererst ansetzen, wenn es nicht bei einzelnen Investitionsentscheidungen

aus Golfplatzbekanntschaften bleiben soll.

kdj ó

MIDRANGE MAGAZIN 07/2011

erscheint am 21. 6. 2011

SCHWERPUNKT

WWS/PPS: Handel, Kassen

Moderne WWS- und PPS-Lösungen müssen

effizient und zuverlässig arbeiten.

Branchenspezifische Anpassungen erleichtern

die Implementierung und sorgen

für einen schnellen Roi.

Dokumentenmanagement

Zur wahren Größe läuft ein DMS-System

erst dann auf, wenn es dank intelligenter

Verschlagwortung die archivierten

Informationen schnell zur Verfügung

stellen kann.

MARKTÜBERSICHT

SAP Partner und Lösungen

für Business ByDesign

In unserer Marktübersicht stellen wir

SAP Partner und Lösungen für Business

ByDesign vor. Neben Anwenderberichten

und Fachbeiträgen erwartet Sie eine

Anbieterübersicht aus diesem Marktsegment.

Acerebel, iStockphoto.com

IMPRESSUM

MIDRANGE MAGAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (TS) (V.i.S.d.P.),

Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)

ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNG

Brigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

ANZEIGEN/MEDIABERATUNG

Michaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34

E-Mail michaela.koller@midrange.de

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

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nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

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unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

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Geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eG

Konto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch GmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung

der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

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