SOCIETY 367 / 2015

Villaflora23aa

Nr. 367 I Nr. 1 - 2015

WIRTSCHAFT n POLITIK n DIPLOMATIE n WISSENSCHAFT n KULTUR n LEUTE

Nr. 367 | Nr. 1 - 2015 | www.society.at | Preis e 10,-

70

JAHRE

1945-2015

P.B.B. GZ 03Z034905M, Erscheinungsort, Verlagspostamt 1140, 2120

AUSSTELLUNG

KLIMT

und die

Ringstraße

in der Galerie

im Unteren

Belvedere

THEMENSERIE

SEIDENSTRASSE

◆ Aserbaidschan

◆ Russische Föderation

◆ Türkei

FOKUS

FRANKREICH

Art Nouveau

Juwel

in Wien

LÄNDERPORTRÄT

USA

Wirtschaftsboom als

Chance für Österreichs

Exporte


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SOCIETY

EDITORIAL

Im Tornado der

Ereignisse •


70

JAHRE

1945-2015

Während der G7 Gipfel der

großen Sieben in Deutschland

stattfindet, bereiten

wir unseren Themenschwerpunkt

USA vor und

blicken auf unsere traditionellen

Gartenpartys, vormals mit Deutschland und

Großbritannien, zurück und sind nun inmitten unserer

Kooperation mit der US-Botschaft in Wien, die

in der Pflanzung eines „dogwood-trees“ im Garten

der Villa Flora gipfelt.

Ein schöner, symbolischer Akt, der unsere Einheit

mit dem Zeitgeschehen unterstreichen soll.


Unser Team ist gewachsen

Unter dem Motto „Qualität verbindet“ haben wir den ehemaligen

österreichischen Botschafter in Rom, Christian Berlakovits,

gewonnen, als stellvertretender Chefredakteur für uns tätig zu

werden. Er wird mich bei der Wahrnehmung der diversen Veranstaltungen

würdig vertreten. Im Bereich der Gastautoren konnten

wir den bekannten Medienfachmann Peter Pelinka gewinnen,

diesmal über die spannende Wahlpolitik innerhalb der USA

zu referieren. Zwei Hochkaräter an Bord – wir freuen uns.


Die grosse Seidenstrasse

Zum zweiten Mal widmen wir uns diesem Thema, weil sehr

viele Indizien darauf hinweisen, dass diese historische, kulturelle

Verbindungsstraße immer mehr auch an wirtschaftlicher

Bedeutung gewinnen wird. Mehr darüber in den Interviews mit

den Botschaftern von Aserbaidschan, der Türkei und Russland.


Botschafterinterviews

Mit den Botschaftern Frankreichs, Mazedoniens, Spaniens,

sowie einem Verabschiedungsinterview mit dem kroatischen

Botschafter Gordan Bakota, der leider nach erfolgreichen fünf

Jahren Österreich verlässt, widmen wir uns unserer Kernkompetenz,

der internationalen hohen Diplomatie. Ebenso stellen wir

wie immer die neuen österreichischen Botschafter im Ausland,

sowie die neuen ausländischen Botschafter in Österreich vor.


Wirtschaftsthemen

Von neuen Entwicklungen bei der Vienna Airport Technik

über Professional Wealth Management bis zu den jüngsten Entwicklungen

bei Fiat Chrysler – über die wir Direktorin Maria

Grazia Davino interviewt haben – reicht das Spektrum der Beiträge

in diesem Ressort.


Diversität und Green Society

Interkulturelle Bildungsprojekte, der bunte

Diversity Ball, Fahrräder aus Bambus und das Caritas-Projekt

magdas Hotel zeigen das breite Spektrum

der Möglichkeiten für nachhaltiges Leben

und kulturelle Vielfalt in Österreich.


Life und Style

Passend zu unserem Seidenstraßenthema

bringen wir einen Artikel über Reisen im Iran

von Alvan Tour. Modedesignerin Karin Weinhold

präsentiert ihren White Glamour. Über Veni Creatrix Designerin

Marina Sagl und ihre Projekte in Dubai werden wir das

nächste Mal ausführlich berichten. Unsere Reisereportagen

führen diesmal nach Tirol, Kärnten und Ungarn. Die neuesten

Beauty-Trends finden Sie in unseren Beautynews.


Eigenevents

Unsere Kunden wollen immer mehr die Möglichkeit der

b2b Veranstaltungen wahrnehmen. Dazu bieten wir eine Vielzahl

von Events, die zwischen den Erscheinungsterminen unseres

Magazins stattfinden und über die wir hier Fotostrecken

bringen, z. B. den Botschafterbegrüßungsempfang im Hotel

Imperial, Bristol‘s Ambassadors‘ Breakfast mit Erhard Busek,

das Große Seidenstraßenevent mit den Botschaften dieser

Länder, die First Consular Corps Happy Hour im Hotel Bristol,

Springtime in Vienna für die neuen Diplomaten im Hotel Sofitel,

die Präsentation von SOCIETY in der italienischen Botschaft

und die Buchpräsentation von Beatrice Achaleke bei unserem

Kamerunfest im Hotel Imperial. etc.

In diesem Tornado der Weltereignisse und unserer vielfältigen

Veranstaltungen vergessen wir nicht, mit Ruhe und Behutsamkeit

an der stetigen Verbesserung unserer Qualitätsassets

zu arbeiten und freuen uns, wenn unsere treue Leserschaft dies

auch mit Wohlwollen registriert.

Auf viele weitere Jahre unter diesem Motto freut sich

Ihre Gerti Tauchhammer und Team

Cover: Gustav Klimt, Medizin (Detail: Hygieia), 1900/07, Öl auf Leinwand, Farblithografie, © Belvedere, Wien

SOCIETY 1_2015 | 3


Inhalt

Heft

Nr. 367

SOCIETY Eigenevents

10 Die Große Seidenstraße

16 Neue Botschafter in Österreich

20 Präsentation der Italienausgabe

22 First Consular Corps‘ Happy Hour

24 Springtime in Vienna

26 Bristol’s Ambassadors‘ Breakfast

28 Nationalfeiertag der Republik

Kamerun

30 New Diplomats‘ Event

31 Empfang in der italienischen

Botschaft

140

Neueröffnung des Vivamayr Altaussee mit Hannes

Androsch, Heinz Fischer und Gertrud Tauchhammer

Wirtschaft

118 SHW Invest: Professional Wealth

Management

120 Sicherheit: Vienna Airport

Technik

123 Interview: Fiat Chrysler

124 UNFCU Advisors & FAME Investments

125 Lansky, Ganzger & Partner

126 Interview: Palais Coburg

Residenz

127 Webster University

128 Danube International School

Vienna

129 Amadeus International School

Vienna

130 Palais Hansen Kempinski Wien

132 Interview: Park Hyatt Vienna

Diversität & Green Society

133 Diversity Ball

134 magdas Hotel Social Business

Projekt der Caritas

136 Kayserholz

137 Bambooride Fahrräder aus

Bambus

138 2. Naturkosmetik Camp

139 Bird’s New Nest

Fokus: USA

32 Länderporträt: The American Way

of Life

34 Interview mit Botschafterin Alexa

Wesner

38 Interview mit Botschafter Hans

Peter Manz

40 WKO-Interview mit Michael Friedl

42 Reisebericht: Lake Tahoe

43 Kommentar von Peter Pelinka

44 Kommentar von Hermine

Schreiberhuber

Diplomatie

46 Aserbaidschan: Interview

Botschafter Galib Israfilov

50 Türkei: Interview Botschafter

Mehmet Hasan Gögüs

54 Türkische Residenz in Wien

58 Russische Föderation: Interview

Botschafter Sergej Netschajew

62 Frankreich: Interview Botschafter

Pascal Teixeira da Silva

66 Die französische Botschaft in

Wien

70 Kroatien: Interview Botschafter

Gordan Bakota

74 Die kroatische Botschaft in Wien

78 Mazedonien: Interview Botschafterin

Vasilka Poposka-Trenevska

80 Spanien: Interview Botschafter

Alberto Carnero

82 Porträt Botschafter Günther A.

Granser

84 Austrian Bhutan Society

86 ÖGAVN

87 Welcome to Austria

88 Ambassadors‘ Caleidoscope

94 Akkreditierungen beim Bundespräsidenten

99 Rangfolgelisten

102 Österreichische Dienststellenleiter

BMEIA

110 Events der Diplomatie

34

Interview mit US-Botschafterin Alexa Wesner

26

Dr. Erhard Busek Dr. Oskar Wawra beim

Bristol’s Ambassadors’ Breakfast

Life & Style

140 Vivamayr Altaussee

142 Eröffnung Diagnosezentrum

Favoriten

143 Anti-Aging und Naturmedizin

144 Der Daberer – das Biohotel

146 Bad Héviz

147 Parkhotel Igls

148 Hotel Schwarzbrunn

149 Hotel Inns Holz

150 Montenegro | Hotel Castellani

151 Alvantour: Reisen im Iran

152 Restaurant der Musikstars

153 Fischrestaurant Kornat

155 Cherry Blossom Summer

156 Kleines Taschen-ABC

157 Filmschneiderei

158 White Glamour: Modedesign von

Karin Weinhold

161 runway Austria Fashion Design

162 Events Lifestyle

Kunst & Kultur

164 Coverstory: Klimt und die Ringstraße

166 Gran Ballo dell‘800

167 Susanna Chakhoian

168 Highlights der Kultur

Standards

3 Editorial

8 Gastautoren

170 Produkttipps

174 Ex Libris

176 Impressum

177 Veranstaltungstipps

178 Karikatur

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig, Christian Mikes

4 | SOCIETY 1_2015


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GASTAUTOREN

SOCIETY

Qualität verbindet

SOCIETY präsentiert in jeder Ausgabe Gastautoren, die sich mit

aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Lifestyle befassen.

PETER PELINKA HERMINE SCHREIBERHUBER INGRID CHLADEK KARL KALTENEGGER CHRISTIAN BERLAKOVITS

HERMINE SCHREIBERHUBER war stellvertretende

Ressortleiterin der Außenpolitik

bei der APA. Für SOCIETY analysiert sie

in dieser Ausgabe die Aussöhnungspolitik

zwischen den USA und Kuba.

KARL KALTENEGGER war ORF-Journalist

und Moderator für Ö3 und Radio Wien.

Als Reisejournalist stellt er in diesem Heft

den SOCIETY-Lesern den beeindruckenden

Lake Tahoe in Kalifornien vor.

PETER PELINKA ist Journalist und war

zwanzig Jahre lang in leitender Funktion

bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften

tätig (AZ, News, Format). Für den

SOCIETY USA-Schwerpunkt kommentiert

er den kommenden US-Wahlkampf.

INGRID CHLADEK ist Gesellschafterin

der Dresscode Company und Head von

„Dressforsuccess“. Sie berät in Fragen des

Business-Outfits, Image und Styling. Dieses

Mal erklärt sie das „kleine ABC der Taschen“,

von Buckle Bag bis Wrist Bag.

CHRISTIAN BERLAKOVITS war fast

vierzig Jahre als Diplomat und Botschafter

im österreichischen Außenministerium

tätig. Ab Frühjahr 2015 hat er die Position

des stellvertretenden Chefredakteurs von

SOCIETY übernommen und ist mit seiner

Kenntnis des diplomatischen Lebens eine

wertvolle Bereicherung für das Magazin.

Fotos: Nelson, Stögmüller

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SOCIETY EIGENEVENT

GROSSE SEIDENSTRASSE

Die Große Se

SOCIETY präsentierte in einem fulminanten Jahresabschlussfest

im Hotel Imperial die Länder der Großen Seidenstraße.

SOCIETY-Herausgeberin Gertrud

Tauchhammer lud zum

Jahresausklangs-Event „Die

Große Seidenstraße“ im

Hotel Imperial und präsentierte

einen bunten Querschnitt

aus zeitgenössischer Kunst,

Kunsthandwerk und Kulinarik der Seidenstraßen-Länder.

Diplomatische Vertreter

aller Länder der Großen Seidenstraße

nahmen daran teil, darunter S.E. Botschafter

Hassan Tajik (Iran) und S.E. Botschafter

Sergej Netschajew (Russland). Die

Veranstaltung wurde in Kooperation mit

UNFCU Advisors, FAME Investments und

SOCAR State Oil Company of Azerbaijan

ein großer Erfolg.


Ehrenschutz

Die Veranstaltung stand unter dem

Ehrenschutz der Botschafter der Länder

der Großen Seidenstraße: Exzellenzen:

Galib Israfilov, Aserbaidschan; Hassan

Tajik, Iran; Kairat Sarybay, Kasachstan;

Ermek Ibraimov, Kirgistan; Sergeij Netschajew,

Russische Föderation; Ismatulo

Nasredinov, Tadschikistan; Mehmet

Gögüs, Türkei; Silapberdi Nurberdiev,

Turkmenistan; Rustamdjan Khakimov,

Usbekistan, die wegen der Teilnahme an

einer in Basel stattfindenden OSZE-Konferenz

zum Teil ihre höchstrangigen Vertreter

entsandt haben.

AUSZUG AUS DER

GÄSTELISTE

DIPLOMATIE

Samy AL-BASHA

(Botschaft Jemen) •

Ilham AL-GHADAMSI

(OFID) • Nestor

CRAVERO (IAEA)

• Ahmad Reza

FALLAH (Iran) •

Bulat KHAYDAROV

(Botsch. d. Russ.

Föd.) • Oguz KILIC

(Generalkonsulat

Türkei) • Direktor

Genxin LI (CTBTO)

• Emin MAMMADOV

(Aserbaidschan)

• Vera MILJANO-

VIC (CTBTO) •

Tofik MURSHUDLU

(UNODC) • Nekshoh

NEMATOV (Tadschikistan)

• S.E. Sergej

NETSCHAJEW

(Russ. Föderation)

• Brenton Tice

PARKER (USA) •

Gesandter Michael

POSTL (BMEIA)

• Assan RUZIYEV

(Botschaft Kasachstan)

• Botschafter

Konrad SCHARIN-

GER (UN Deutschland)

• Esin SOYLU

(OSZE Türkei) •

Gesandter Wolfgang

SPADINGER (BMEIA)

• S.E. Hassan TAJIK

(Iran) • Helmut TÜRK

(Int. Seegerichtshof)

• S.E. Mohamed

ZAROUG (Sudan)

LEUTE

Norbert BLECHA

(Terra Film Group)

• Isabella BOGNER-

BADER • Prim. Prof.

Dr. Shapour DJAVAN

(Rudolfinerhaus) •

Josef HÖCHTL (Öst.

Ges. f. Völkerverständigung)

• Isolde

KESSLER • Maria

LAHR • Dina LAROT

• Doris

POMMERENING

(Österr. Nationalbibliothek)

• Heide

PROKSCH •

Meinhard

RÜDENAUER •

Judith SCHIMANY

LEUTE

Dina LAROT • Edith

LEYRER • Christina

LUGNER • Peter

PELINKA (News) •

Thomas SCHÄFER-

ELMAYER (Tanzschule

Elmayer) • Bruno

THOST

WIRTSCHAFT

Herbert BACK-

HAUSEN (Vienna

Fabrics & Design)

• Gabriele EDER

(Alstom) • Gerald

GERSTBAUER (Atos)

• Michael HABEL

(Wolfgang Denzel)

• Ulrich HAM-

MERSCHMIDT (i2i

associates) • Mag.

Elena KOMAROVA

(interseroh) • Larissa

LAKTIONOVA (Geffa

Immobilien) • Dr.

Karin LIEBL (ruefa)

• Julia MENDE

(Presup) • Günther

PICHLER (APC

Consulting) • Prof.

Jürgen POLLIRER

(Securdata) • Sandra

SODIC (OMV) • Mag.

Julia SOMMER-

SACHER (LG Electronics)

• Mehmet

TANER (Denizbank)

• Amir ZARGAR

(Examon)

ÖSTERREICHISCH-

AUSLÄNDISCHE

GESELLSCHAFTEN

Ljubo BRAJKO-

VIC (Ö-Serbische

Gesellschaft) •

Stefan MISSINNE

(Ö-Belgische Ges.)

• Gabriele PARIZEK

(Ö-Laotische Ges.)

HONORARKONSULN

Harald MEIXNER

(Botsuana) • Gottfried

PARIZEK (Laos)

Die Namen der Botschaftsvertreter

waren Chargé d‘Affaires Jafar Huseynszada,

Aserbaidschan; Frau Qian Xie, China;

Chargé d‘Affaires Assan Ruziyev, Kasachstan;

Attaché Charge d‘Affaires Nekshoh

Nematov, Tadschikistan; S.E. Botschafter

Mehmet Hasan Gögüs, Türkei, vertreten

durch Generalkonsul Tayyar Kagan Atay;

Tavus Gylyjova, Turkmenistan; Charge

d‘Affaires Konsul Elyor Nishonov, Usbekistan.


Vielfältiges Programm

Musikalische Highlights waren die

Auftritte von „Trio la Mer“, den Siegern

des diesjährigen Prima La Musica-Wettbewerbs,

mit Clara König (Flöte), Ulrich

Manafi (Klarinette) und Kiron Tellian

(Klavier) unter der Leitung von Frau

Feresteh-Rahbari, der Auftritt des musikalischen

Talents Ardeshir Enea Monajemi

und von Pianist Pierre Doueihi.

Präsentiert wurden außerdem Malereien

von Prof. Liu Xiu Ming (China)

mit dem Bild „Katherine“ und Dr. Leyla

Mahat (Kasachstan), russische Trachten

von Alla Denissova, die Avant-Premiere

des Debütantinnenkleides vom Wiener

Opernball 2015 des türkischen Modezars

Atil Kutoglu, Kollektion Peek & Cloppenburg;

ein historischer persischer Teppich,

zur Verfügung gestellt von Ali Rahimi,

traditionelle Trachten aus Usbekistan

und Kunsthandwerk aus dem Iran.

Der Generaldirektor der russischen

Fluggesellschaft Aeroflot Anatoly Kachan

stellte als Tombolapreis zwei Flüge nach

Moskau zur Verfügung.

An den diversen Länder-Thementischen

konnte man reichlich Prospektmaterial

entnehmen.

Gegen Ende der Veranstaltung waren

besondere Highlights das aserbaidschanische

Lied „Sene de galmas“, vorgetragen

von Pierre Doueihi, sowie die spontane

Klavierdarbietung von SOCAR-Generaldirektor

Gulmirza Javadov, die die Herzen

der hochrangigen Gäste öffnete. •

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig, SOCIETY/Prochnow

10 | SOCIETY 1 _2015


SOCIETY EIGENEVENT

GROSSE SEIDENSTRASSE

idenstraße

Gertrud Tauchhammer, Direktor

Gulmirza Javadov (SOCAR)

Aserbaidschan

Die SOCAR State Oil Company

of Azerbaijan war ein

Kooperationspartner der

SOCIETY-Veranstaltung.

Informationsstand

von SOCAR

Gulmirza Javadov und

Pianist Pierre Doueihi

Attachée Qian Xie vor

dem Bild „Katherine“

von Liu Xiu Ming

Chunah Urban-Chao

(Sichuan Restaurant),

Gertrud Tauchhammer,

Prof. Liu Xiu Ming

China

China war u. a. durch die

Künstlerin Professor Liu Xiu

Ming und Gesandte der chinesischen

Botschaft vertreten.

Konrad Scharinger

(Ständiger Vertreter

Deutschlands)

Diplomatie

Zahlreiche Vertreter der

internationalen Diplomatie

waren Gäste des

Seidenstraßen-Events.

Helmut und

Monika Türk

(Int. Seegerichtshof)

US-Botschafterin a. D.

Helene von Damm

Thomas Hönigsberger

(FAME Investments) mit

Gattin, Attachée Qian Xie,

Gertrud Tauchhammer

UNFCU Advisors

& FAME

Die Veranstaltung wurde in

Zusammenarbeit mit UNFCU

Advisors und FAME

Investments gestaltet.

Thomas Hönigsberger

(FAME Investments), Ramin

Monajemi (UNFCU Advisors)

Ardeshir Enea Monajemi

spielte Chopin, rechts sein

Vater Ramin Monajemi

SOCIETY 1_2015 | 11


SOCIETY EIGENEVENT

GROSSE SEIDENSTRASSE

Iran

Prim. Shapour Djavan mit

Gattin, Vertreter der iranischen

Botschaft, S.E. Hassan Tajik

Zahlreiche Vertreter der

Islamischen Republik Iran

beehrten die Veranstaltung.

Vertreter der iranischen

Botschaft,

Ramin Monajemi

Ali Rahimi

Vertreter der kasachischen

Botschaft und

Botschaftsrat Assan

Ruziyev vor dem Bild von

Leyla Mahat

Kasachstan

Kasachstan war u. a. durch

Malerin Dr. Leyla Mahat,

die Gattin von Botschafter

Kairat Sarybay, vertreten.

Gerti Tauchhammer mit

Gästen

Türkei

Generalkonsul

Tayyar Atay

mit Gattin

Atil Kutoglu stellte das

Debütantinnenkleid des

Wiener Opernballs 2015 vor.

Kultur

Norbert Blecha mit

charmanter Begleitung

Auch Mitglieder der

Kunstszene bewunderten die

Ausstellung

Präsentator des Abends

Peter Horak und Dina Larot

Sichtlich gut

gelaunte Gäste

Russland

Verlosung von zwei Aeroflot-

Flügen nach Moskau.

Botschafter Sergej

Netschajew

Mikhail Metlyaev

mit Gattin

Tradionelle russische

Kostüme von Alla Denissova

Alla Denissova

mit

Begleitung

12 | SOCIETY 1_2015


society eigenevent

GroSSe SeidenstraSSe

Wirtschaft

Herbert Backhausen

und Begleitung

Österreichische Wirtschaftsvertreter

kamen zahlreich

zum Event

Günther Pichler

und Begleitung

Michael Habel

Konsul Elyor Nishonov

Usbekistan

SOCIETY-Herausgeberin

Gerti Tauchhammer interviewt

Konsul Elyor Nishonov

Team SOCIETY

Organisationsteam des

Events

SOCIETY Team Stephan

Hofstätter, Stefan Tauchhammer,

Gertrud Tauchhammer, Tanja

Tauchhammer, Stephanie Humm

Prima la Musica

Medien

Die Sieger des Prima la

Musica-Wettbewerbs.

Angelika Persterer-Ornig,

Fereshteh Rahbari, Klara

König, Kiron Tellian, Ulrich

Manafi

Arian Hamidi Faal

(Wiener Zeitung)

Vertreter nationaler Medien

beim Event

Dagmar

Aigner (ORF)

Helene van Damm vor

usbekischer Ausstellung

FAME Folder

werden verteilt

Rundgang

Ausstellung der Silk-Road

Länder im Marmorsaal des

Hotel Imperial

Interview mit Botschaftsrat

Habib Malakooti Far für das

iranische Fernsehen

Fotos: SOCIETY/Prochnow, SOCIETY/Pobaschnig

14 | Society 1_2015


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SOCIETY EIGENEVENTEVENT

NEUE BOTSCHAFTER

Phoukhao Phommavongsa,

Olexander Scherba, Klaus

Christandl, Gertrud Tauchhammer,

Christoph Heinrich Bubb

Imperiales Willkommen

Exzellenzen Solange

Eveline Bogore,

Gloria Young,

Pilar Saborio de

Rocafort, Vasilka

Poposka Trenevska

mit Gertrud

Tauchhammer

Traditionelle

Begrüßung

der neuen

Botschafter

in Österreich

von SOCIETY

und Hotel

Imperial.

Sopranistin Susanna

Chakhoian

Z

ur traditionellen Begrüßung

der neu in Österreich akkreditierten

Botschafter lud

Gertrud Tauchhammer in die

prunkvollen Räumlichkeiten

des Hotel Imperial. Gemeinsam mit

Generaldirektor Klaus Christandl wurden

die neuen Botschafter mit der berühmten

Imperialtorte in Wien willkommen

geheißen. Das Programmhighlight

war die Darbietung von Staatsoper-

Sopranistin Susanna Chakhoian, die mit

berühmten Opernarien das internationale

Publikum begeisterte.

DIE NEUEN BOTSCHAFTER

Burkina Faso: Solange Eveline

Agneketom Bogore

Costa Rica: Pilar Saborio de Rocafort

Laos: Phoukhao Phommavongsa

Mazedonien: Vasilka Poposka Trenevska

Panama: Gloria del Carmen Young Chizmar

Schweiz: Christoph Heinrich Bubb

Ukraine: Olexander Scherba

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

16 | SOCIETY 1 _2015

FORTSETZUNG AUF SEITE 18 ➢


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SOCIETY EIGENEVENTEVENT

NEUE BOTSCHAFTER

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

BOTSCHAFTER

Aliyar Abdul AZEEZ (Sri

Lanka) + Hussam AL

HUSSEINI (Jordanien) +

Ali Khalfan AL-MANSOURI

(Katar) + Gordan BAKOTA

(Kroatien) + Roland BIMO

(Albanien) + Ali EL MHAMDI

(Marokko) + Christof Maria

FRITZEN (Malteser Ritterorden)

+ Carmen GALLARDO

DE HERNÁNDEZ (El Salvador)

+ Marios IERONYMIDES

(Zypern) + Ghazi JOMAA

(Tunesien) + Arman KIRA-

KOSSIAN (Armenien) + Anu

LAAMANEN (Finnland) +

Antonio LOPEZ (Guatemala)

+ Simon MARUTA (Namibia)

+ Largaton OUATTARA

(Côte d’Ivoire) + Liselotte

PLESNER (Dänemark) +

Andrei POPOV (Moldau) +

Roman QUINONES (Dom.

Rep.) + Loreta ZAKAREVI-

CIENE (Litauen) + Mohamed

Hussein ZAROUG (Sudan)

+ Horacio ZUBIZARRETA

(Paraguay)

POLITIK

Alice ALSCH-HARANT (Österr.

Parlamentsdirektion) +

Claudia BANDION-ORTNER

(KAICIID) + Josef HÖCHTL

(Öst. Ges. f. Völkerverständigung)

+ Werner FASSL-

ABEND (Politische Akad. d.

ÖVP) + Rainhard KLOUCEK

(Paneuropabewegung)

LEUTE

Rudolf DOPPELBAUER

(Austroducks) + Christine

LUGNER + Meinhard

RÜDENAUER

Die BotschafterInnen von

El Salvador, Costa Rica, der

Dominikanischen Republik,

Panama, Paraguay, Guatemala,

Laos und Zypern

Staatssekretär a. D. Reinhart

Waneck

Andrea Veronese (Publicitas) Julia Metlyaeva Josef Höchtl Bundesminister a. D. Werner

Fasslabend

WIRTSCHAFT

Herbert BACKHAUSEN

(Vienna Fabrics & Design) +

Michael HABEL (Wolfgang

Denzel) + Ulrich HAMMER-

SCHMIDT (i2i associates)

+ Gunnar HEINRICH (APC)

+ Helmut HICKL (BEV) +

Dagmar REICHEL-FELBER-

MAYR (Eybl) + Gottfried

RIECK (Majestic Train de

Luxe) + Kurt SIPEK (Imperial

Moments) + Thomas

SZÖKE (At Home) + Andrea

VERONESE (Publicitas) +

Stefanie ZUGMANN (Austrian

Airlines)

PAN

Andreas ANDIEL (Ö-

Äthiopische Ges.) + Ljubo

BRAJKOVIC (Ö-Serbische

Ges.) + Ginette GRIESBACH

(Ö-Luxemburgische Ges.) +

Anita GUT (Schweizer Ges.)

+ Franz HABERHAUER (Ö-

Dänische Ges.) + Theodor

KANITZER (Ö-Polnische

Ges.) + Alf-Peter LENZ (Ö-

Brasilianische Ges.) +

Stefaan MISSINNE (Ö-Belgische

Ges.) + Hermann

Herbert Backhausen Michael Habel Christian Reichel Masha Derler S.E. Ali Al-Mansouri (Katar)

MÜCKERL (Ö-Fidschianische

Ges.) + Maria

RAUCH-KALLAT (Ö-

Ägyptische Ges.) + Karl

SEMLITSCH (Ö-Ugandische

Ges. ) + Ingrid VOGT

(Ö-Tunesische Ges.) +

Liselotte WALDHEIM-

NATURAL (Ö-Bhutan)

HONORARKONSULN

Ferdinand AUERSPERG

(Finnland) + Karl Hans

POLZHOFER (Mosambik)

+ Wilhelm RIEDER

(Mazedonien) + Torben

ROEPSTORFF (Samoa) +

Heinz SCHINNER (Guinea)

+ Wolfgang WENINGER

(Bangladesch)

Verzaubertes Publikum

18 | SOCIETY 1_2015


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SOCIETY EIGENEVENT

ITALIEN

SOCIETY

im Palais

Metternich

Präsentation der Italien-Ausgabe von

SOCIETY in der italienischen Botschaft.

S

.E. Giorgio Marrapodi und SOCIE-

TY-Herausgeberin Gertrud Tauchhammer

luden zur Präsentation

der SOCIETY-Ausgabe mit dem

Schwerpunkt Italien in das Palais

Metternich. Mehr als 300 Gäste aus Diplomatie,

Wirtschaft und Kultur und mehr

als zwanzig Botschafter genossen das elegante

Ambiente im Palais am Rennweg.

Botschafter Marrapodi würdigte in seiner

Begrüßungsansprache die langjährige

Partnerschaft der Botschaft mit dem Magazin

SOCIETY, das bislang sechs Ausgaben

mit dem Fokus Italien herausgebracht hat.

Erstmals wurde das Magazin jedoch in der

Botschaft präsentiert. Er erinnerte auch

an das 70-jährige Bestehen von SOCIETY

seit der Gründung der „Österreichischen

Liga für die Vereinten Nationen“, die unter

Leitung von Bundespräsident Karl Renner

1945 ins Leben gerufen wurde.

Die italienische Botschaft präsentierte

außerdem einen Film über die EXPO

2015, die von Anfang Mai bis Ende Oktober

unter dem Motto „Feeding the Planet“

in Mailand stattfindet.

Präsentation des neuen Alfa Romeo

Giorgio Marrapodi mit Gattin

Loriana Marrapodi

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

20 | SOCIETY 1 _2015


Pianist sorgt für stimmungsvolle

Musik

Ansprache von Herausgeberin

Gertrud Tauchhammer

Alfred Tombor-Tintera (Europäische

Weinritterschaft)

Patrizia Fusco (Italienische

Botschaft)

Pascal Teixeira da

Silva (Frankreich) und

Mark Bailey (Kanada)

Edgars Skuja (Lettland)

Ayesha Riyaz (Pakistan)

Roland Bimo mit

Gattin (Albanien)

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Kulturattaché Dilara Abdullaeya (Botschaft

von Aserbaidschan) + S.E. Ali

AL-MANSOURI (Katar) + S.E. Mohammed

AL SALLOUM (Saudi Arabien) +

S.E. Audunn ATLASON (Island) + S.E.

Mark BAILEY (Kanada) + Dr. Clara

BENCIVENGA (Istituto Italiano di

Cultura) + S.E. Roland BIMO (Albanien)

+ Honorargeneralkonsulin Maria

CASTELLANOS HIEDLER (Paraguay) +

Botschafter i. R. Dr. Alexander CHRIS-

TIANI (BMEIA) + Mag. Renate DANLER

(Renate Danler Consulting) + Mohamed

Mahmoud Mohamed DOWEIDAR

(Botschaft von Ägypten) + Dr. Stefan

EBNER (WKO) + Hani EL SHARKAWI

(Modul University Vienna) + S.E. Ayoob

M. ERFANI (Afghanistan) + I.E. Carmen

Maria GALLARDO HERNANDEZ (El

Salvador) + Honorarkonsul Mag. Syoum

GHEBREHAIMANOT (Eritrea) + Mathieu

Glais (Vamed Engineering GmbH & CO

KG) + Botschafter Philip GRIFFITHS

(Wassenaar Arrangement) + Josef

HÖCHTL (Öst. Ges. f. Völkerverständigung)

+ S.E. Ghazi JOMAA (Tunesien) +

S.E. Ismatullo NASREDINOV (Tadschikistan)

+ Dr. Peter PELINKA (News) + S.E.

Ramon Andres QUINONES RODRIGUEZ

(Dominikanische Republik) + I.E. Ayesha

RIYAZ (Pakistan) + S.E. Kairat SARY-

BAY (Kasachstan) + S.E. Edgars SKUJA

(Lettland) + S.E. Pascal TEIXEIRA DA

SILVA (Frankreich) + S.E. Valery VORO-

NETSKY (Belarus) + I.E. Mary WHELAN

(Irland)

Ghazi Jomaa (Tunesien)

Leila Makhat-Sarybay

und Kairat Sarybay

(Kasachstan)

Valery Voronetsky (Belarus)

Georg Grimm,

Helga Welser, Gerti

Tauchhammer,

Ernst Bruzek

Audunn Atlason (Island)

Renate Danler und Botschafter

Erwin Kubesch (BMEIA)

Thun-Hohenstein

mit Gattin

Peter Pelinka

SOCIETY 1_2015 | 21


SOCIETY EIGENEVENT

BERUFSKONSULN

Die versammelten Konsuln

First Consular

Corps’ Happy Hour

Wolfgang Spadinger

und Konstanze

Mantsch (BMEIA)

SOCIETY lud zur ersten „Happy Hour“ des Corps

Consulaire in Österreich in das Hotel Bristol in

Wien ein.

Auf Einladung von

SOCIETY-Herausgeberin

Gertrud Tauchhammer

ergriffen

Berufskonsuln und Leiter der

Konsularabteilungen aus zwanzig

Ländern die Gelegenheit,

sich im gemütlichen Rahmen zu

treffen und kennen zu lernen. Ehrengast

war Gesandter Wolfgang

Spadinger, Leiter des Referats

Gaststaatsangelegenheiten im

österreichischen Außenministerium,

der in seiner kurzweiligen

Ansprache die große Bedeutung

und Verantwortung der konsularischen

Arbeit unterstrich. •

Die Gäste im Wintergarten der

Bristol Lounge

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Armenien: Konsulin Narine

MARTIKYAN + Australien:

Konsulin Maree FAY +

Belgien: Konsulin Bernadette

SCHEID + Bulgarien: Ivaylo

TZENOV + Deutschland:

Konsulin Kirsten AHLERS +

Italien: Veronica PICCIONI

+ Kanada: Konsulin Andrea

KOSTASHUK + Kolumbien:

Julian PINTO GALVIS + Kosovo:

Konsul Imer LLADROVCI

+ Kroatien: Branimir LONCAR

+ Lettland: Maija BILSENA

+ Nigeria: Ifeanyi CHUK-

WUENYEM + Philippinen:

Konsulin Elizabeth TE +

Russische Föderation: Konsul

Mihail BARINOV + Schweiz:

Vizekonsul Mihael OSTOJIC

+ Slowenien: Jana STRGAR

+ Sri Lanka: Mariez WENIN-

GER + Türkei: Generalkonsul

Tayyar ATAY + Ungarn: Konsulin

Anna KEREKES + USA:

Vizekonsul Brenton PARKER

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

22 | SOCIETY 1_2015


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Klima schlau !

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SOCIETY EIGENEVENT

NEUE DIPLOMATEN

Springtime in Vienna

Die neuen Diplomaten

SOCIETY lud die neuen Diplomaten in Österreich zum Willkommensempfang

in das Le Loft im Sofitel Vienna Stephansdom.

Mit dem prachtvollen

Ausblick des Le Loft

im Sofitel Vienna

Stephansdom wurden

die neuen Diplomaten in

Wien begrüßt, als Gertrud Tauchhammer

und Generaldirektor

Alexander Moj zum traditionellen

New Diplomats Event einluden.

Der Höhepunkt des Abends

war die Tombola, bei der die neu

in Wien angekommenen Diplomaten

tolle Preise gewinnen

konnten.

Andrea Veronese,

Andrea Kuefstein

(Publicitas) mit

Begleitung aus der

Medienbranche

Begeisterte Diplomaten

und Konstanze Mantsch

(Protokoll BMEIA)

Igor Nikitin, Generaldirektor

Alexander Moj, Bulat Khaydarov

Alexander Ristic

(Österreichische

Staatsdruckerei)

im Gespräch mit

Diplomaten

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

24 | SOCIETY 1_2015


SOCIETY EIGENEVENT

NEUE DIPLOMATEN

SIEGER DER

TOMBOLA

1. Preis: Magnum Flasche

Jahrgangschampagner von

Schlumberger – Laura Lamia

(Italien)

2. Preis: ACCOR Hotels Handgepäck

Trolley inklusive Goodie

Bag – Zeliha Öztürk (Türkei)

3. Preis: SOFITEL Vienna

Stephansdom Goodie Bag

inklusive Gutschein für ein

Frühstück für 2 Personen im

Restaurant – Kyaw Nyun Oo

(Myanmar)

4. Preis: SOFITEL Vienna

Stephansdom Goodie Bag

inklusive Gutschein für 1 Glas

Champagner für 2 Personen

in der Hotelbar – Han-Jin Bae

(Südkorea)

5. Preis: SOFITEL Vienna

Stephansdom Goodie Bag

inklusive Gutschein für 1 Glas

Champagner für 2 Personen in

der Hotelbar – Nilgül Öztürk

(Türkei)

6. Preis: EMIRATES Airline

Goodie Bag – Tamara Ivaner

(Rumänien)

7. Preis: EMIRATES Airline

Goodie Bag – Alex Ivaner

(Rumänien)

8. Preis: ACCOR Hotels Goodie

Bag – Mag. Ricardo de Oliveira

Pereira (Brasilien)

9. Preis: ACCOR Hotels Goodie

Bag – Gerhard Wolf (Deutschland)

10. Preis: ACCOR Hotels

Goodie Bag – Georges

Wegener (Luxemburg)

Alle Preisgewinner

1. Preis

3. Preis


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS‘ BREAKFAST

Oskar Wawra, Gerald Krischek,

Gertrud Tauchhammer, Erhard

Busek, Ernst-Peter Brezovszky

Botschafterfrühstück:

Geopolitische Entwicklungen

SOCIETY lud gemeinsam mit dem Hotel Bristol und dem

Dachverband PaN zum Bristol‘s Ambassadors‘ Breakfast mit

dem prominenten Gastredner Erhard Busek, der über

aktuelle weltpolitische Entwicklungen referierte.

Bereits zum vierten Mal lud SO-

CIETY-Herausgeberin Gertrud

Tauchhammer gemeinsam mit

dem Hotel Bristol und Generaldirektor

Gerald Krischek zum Bristol‘s Ambassadors‘

Breakfast, bei dem namhafte

Persönlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre

prominent zu Wort kommen. Mit

eingeladen hatte diesmal auch Direktor

Oskar Wawra von der Magistratsdirektion

„Europa und Internationales“ der

Stadt Wien und gleichzeitig Präsident

des Dachverbands aller Österreichisch-

Ausländischen Gesellschaften PaN.

Die einleitenden Worte sprach der österreichische

Botschafter in Kopenhagen

Ernst-Peter Brezovszky, der seit der ersten

Stunde der Bristol-Botschafterfrühstücke

dabei ist. Er hatte die Ehre, den ehemaligen

Vizekanzler und ÖVP-Parteivorsitzenden

Erhard Busek als Gastredner anzukündigen.

Erhard Busek, u. a. Vorstand des Instituts

für den Donauraum und Mitteleuropa

und Ehrenpräsident des Europäischen Forums

Alpbach, referierte zum Thema „Aktuelle

geopolitische Entwicklungen in der

Welt“ und sparte dabei nicht mit Kritik

an Europa. Er versteht die gegenwärtigen

Krisen als Chance für Verbesserungen - im

Sinne der griechischen Ursprungsbedeutung

‚Entscheidung‘ - und sieht die größten

Herausforderungen im Niedergang der

Bildung, der Entwicklung der Demokratie

und dem Fehlen von echter Führung in

der Politik. An Europa gerichtet sagte er,

die eurozentristische Sicht sei in einer globalisierten

Welt fehl am Platz.

Als Gäste kamen u. a. die ehemaligen

Minister Karl Blecha und Peter Jankowitsch,

sowie der ehemalige Staatssekretär

Reinhart Waneck, mehr als ein

Dutzend bilaterale Botschafter, österreichische

Botschafter und zahlreiche Vertreter

der österreichisch-ausländischen

Gesellschaften PaN.


26 | SOCIETY 1_2015


SOCIETY EIGENEVENT

AMBASSADORS‘ BREAKFAST

Künstlerin Michelle Nze

Karl Blecha, Peter Jankowitsch,

Gertrud Tauchhammer,

Ramon Quinones

Mohammed Naghizadeh, Oberst Mahmoud

Sheshpoli, Ernst-Peter Brezovszky, Gertrud

Tauchhammer, Hussam Al Husseini

Oberst Mahmoud Sheshpoli,

Peter Jankowitsch, Jan Sechter

Marzia Di Bella-Negi

(Amadeus Int. School)

Vortrag von Erhard Busek

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

Afghanistan: S.E. Ayoob

ERFANI • Ägypten: S.E.

Khaled SHAMAA • Albanien:

S.E. Roland BIMO • Dominikanische

Republik: S.E. Ramon

QUINONES • Griechenland:

I.E. Chryssoula ALIFERI

• Iran: Major Mohammed

NAGHIZADEH · Iran: Oberst

i. G. Mahmoud SHESHPOLI

• Jordanien: S.E. Hussam AL

HUSSEINI • Kanada: S.E. Mark

BAILEY • Kasachstan: S.E.

Kairat SARYBAY • Kolumbien:

S.E. Jaime Alberto CABAL

SANCLEMENTE • Kroatien:

S.E. Gordan BAKOTA · Portugal:

S.E. Pedro Luis MOITINHO

DE ALMEIDA • Tadschikistan:

S.E. Ismatullo NASREDINOV

• Tschechische Republik: S.E.

Jan SECHTER

Dr. Alice ALSCH-HARANT

(Direktion Österreichisches

Parlament) • Bundesminister

a.D. Dr. Karl Blecha (Pensionistenverband

Österreichs) •

Botschafter i. R. Dr. Alexander

CHRISTIANI (BMEIA) •

Bundesminister a.D. Dr. Peter

JANKOWITSCH (Gesellschaft

Österreich-Vietnam) •

Botschafter Erwin KUBESCH

(BMEIA)

S.E. Kairat Sarybay

meldet sich zu Wort

Minister und Botschafter

beim Bristol’s Breakfast

Der Botschaftertisch

SOCIETY 1_2015 | 27


SOCIETY EIGENEVENT

KAMERUN

Simon Inou, Beatrice Achaleke,

Gertrud Tauchhammer

Follow Me To Africa

Empfang zum Nationalfeiertag von Kamerun im Hotel Imperial mit

Buchpräsentation von Beatrice Achaleke.

Follow Me To Africa“ war das Motto

des diesjährigen Empfanges

anlässlich des kamerunischen Nationalfeiertags,

zu dem die Honorarkonsulin

von Kamerun und SOCIETY-

Herausgeberin Gertrud Tauchhammer

geladen hatte. Die in Österreich lebende

Kamerunerin Beatrice Achaleke präsentierte

ihr neuestes, bereits drittes Buch

mit dem Titel „Follow Me To Africa“. Die

Initiatorin des European Diversity & Business

Congress versteht ihr Buch als ein

persönliches Vermächtnis mit einem klaren

Bekenntnis zum afrikanischen Kontinent.

Darin präsentiert sie einen fiktiven

Dialog mit Nelson Mandela und wandelt

auf seinen Spuren. In einer Doppelconférence

mit dem auf den interkulturellen

Dialog spezialisierten Journalisten Simon

Inou – kürzlich erschienen ist die von ihm

ins Leben gerufene Zeitschrift „fresh“ der

afrikanischen Community in Österreich

– stellte sie das lesenswerte Buch vor. An

die 150 Gäste aus Diplomatie, Wirtschaft

und Kultur – darunter mehr als zwanzig

Botschafter – erlebten einen stimmungsvollen

Empfang mit afrikanischen Spezialitäten

aus der Küche des Hotel Imperial.

Büchertisch „Follow Me To Africa“

28 | SOCIETY 1_2015


SOCIETY EIGENEVENT

KAMERUN

AUSZUG

AUS DER

GÄSTELISTE

Künstlerin Michelle Nze

DIPLOMATEN

I.E. Solange AGNEKETOM

BOGORE (Burkina Faso) •

Gesandter Saleh ALFITURI (Botschaft

von Libyen) • S.E. Abel

AYOKO (Nigeria) • S.E. Gordan

BAKOTA (Kroatien) • S.E. Mohamed

BENHOCINE (Algerien)

• S.E. Roland BIMO (Albanien)

• I.E. Gloria del Carmen Young

CHIZMAR (Panama) • Dir. Mohamed

Ahmed DESOUKY IBRAHIM

(Ägyptisches Fremdenverkehrsamt)

• Mohamed Mahmoud Mohamed

DOWEIDAR (Botschaft

von Ägypten) • I.E. Carmen Maria

GALLARDO HERNANDEZ (El

Salvador) • S.E. Ghazi JOMAA

(Tunesien) • Edmé KOFFI

(UNIDO) • Gesandter Dody

KUSUMONEGORO (Indonesien)

• Botschaftsrat Dr. Wladimir

KRUSCHKOW (Russische Föderation)

• Botschafterin Györgyi

MARTIN ZANATHY (Delegation

der Europäischen Kommission)

• S.E. Michael Adipo OKOTH

OYUGI (Kenia) • S.E. Largaton

OUATTARA (Côte d‘Ivoire) • Botschaftsrätin

Cigdem PATTABAN

(Botschaft der Türkei) • Prälat Dr.

Gabor Zoltan PINTER (Apostolische

Nuntiatur) • I.E. Vasilka

POPOSKA TRENEVSKA (Mazedonien)

• Leszek PUDLOWSKI

(IAEA) • I.E. Ayesha RIYAZ (Pakistan)

• Oberst Carsten ROGAT

(Ständige Vertretung OSZE

Deutschland) • S.E. Khaled

SHAMAA (Ägypten) • I.E.

Mag. Elena SHEKERLETOVA

(Bulgarien) • Lev TEREKHOV

(Russ. Föd.) • Anis Wajdi Mohd

YUSOFF (Botschaft von Malaysia)

• S.E. Mohamed Hussein

ZAROUG (Sudan)

Bettina Kirnbauer (BMEIA),

Botschafter Ferdinand Maultaschl

I.E. Solange Agneketom

Bogore (Burkina Faso)

Cigdem Pattaban (Türkei)

Beatrice Achaleke,

S.E. Michael Okoth Oyugi

(Kenia)

Direktor Mohamed

Desouky (Fremdenverkehrsamt

Ägypten)

HONORARKONSULN

Dr. Georg ANDRAS (Chile) •

Catherine AUERSPERG

(Schweiz) • Lydia DYK (Südafrika)

• Dipl. Ing. Gerhard EGER-

MANN (Rumänien) • Mag.

Thomas HOHENBERG (Philippinen)

• Honorargeneralkonsul

Helmut LERCH (Senegal) •

Honorargeneralkonsul Univ.-

Prof. Kurt MACH (Barbados)

• DI Wolfgang MEIXNER (Kap

Verde) • Wilhelm RIEDER (Mazedonien)

• Dr. Torben Mikael

ROEPSTORFF (Samoa) • Erich

SZABO (Republik Togo) • Wolfgang

WENINGER (Bangladesch)

S.E. Largaton Ouattara

(Côte d’Ivoire)

S.E. Abel Ayoko (Nigeria),

Beatrice Achaleke

Walter Wallner (Top Spirit)

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

DIVERSE

Dr. Oskar ANDESNER (AWO-Afrika)

• Mathieu GLAIS (Vamed)

• Karl-Heinz GRUNDBÖCK

(BMI) •Dr. Josef HÖCHTL (Ges.

f. Völkerverständigung) • Dr.

Ernst HUBER (WKO) • Dr. Christoph

MAYER (Vienna Aircraft

Handling) • Thomas SZÖKE (At

Home) • Generalsekretärin Mag.

Ingrid VOGT (Österreichisch-

Tunesische Gesellschaft) • KR

Josef VUZEM (CDW) • Walter

WALLNER (Top Spirit) • Univ.

Prof. Werner ZIPS (Uni Wien)

I.E. Gloria Young

Chizmar (Panama)

Wiesenthal präsentierte

die neue Mercedes S-

Klasse „Plug-in Hybrid“

SOCIETY 1_2015 | 29


SOCIETY EVENTS

NEW DIPLOMATS

Diplomaten ek g hkjeghkj aus g über hjk etw zwanzig

Ländern khwet khj freuten egw hjkegw sich über kleine

Geschenke hk egwk vom „Nikolo“

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

New Diplomats Event

SOCIETY lud im Dezember zum „Junior Diplomats

Nikolofest“ in der k47 day & night lounge.

SOCIETY lud die neu in Österreich

akkreditierten Diplomaten zum

ersten Diplomaten-Nikolofest in

der neu eröffneten k47 day & night

lounge am Franz-Josefs-Kai. Sankt Nikolaus

überreichte den Gästen traditionsgemäß

kleine Präsente, zur Verfügung gestellt von

mylunchbox.at. Als Höhepunkt gab es für

die Anwesenden schöne Preise zu gewinnen,

darunter einen Geschenkkorb von

Felber Brot, eine Geschenkbox von „Original

Wiener Punschkrapfen“, ein Parfum „1

twenty Green Fantasy“ von Juwelier und Silberschmied

Halder, einen Cognacschwenker

von Lobmeyr und eine Magnumflasche

von Schlumberger.


Nikolo-Säckchen von

mylunchbox.at

Philipp Jesch, Annette

Jesch, Rolf Thaler, Florian

Thaler, Özlem Thaler, Laura

Thaler-Martens, Jan Martens

AUSZUG AUS DER GÄSTELISTE

Gertrud Tauchhammer

begrüßt die Gäste

Adrian ADAM (Rumänien) • Waqar AHMAD (Pakistan) • Laura

Emilia AUTIO (Finnland) • Tobias BRAUN (Deutschland) •

Terhi Elina BUNDERS (Finnland) • Xiaolin CHAI (China) • Gary

DUNCAN (USA) • Simay ERENOGLU (Türkei) • David HEATH

(Großbritannien) • Mutaz F.Saleh HYASSAT (Jordanien) •

Alex-Teodor IVANER (Rumänien) • Bo JIANG (China) • Bulat

KHAYDAROV (Russische Föderation) • Oguz KILIC (Türkei)

• Manuela Maria KIRCHBERG-WELBY (Deutschland) • Shawn

KOBB (USA) • Silvio KUS (Slowenien) • Bernard Joseph Real

LEURY (Kanada) • Eric LUNDBERG (USA) • Caitlin

Elizabeth MACCALLUM (Kanada) • Casandra-Maria MARINES-

CU (Rumänien) • Lise MERIGAUD (Frankreich) • Aspasia MITSI

(Griechenland) • Janet Kanaga MWERA (Kenia) • Tina NINNIG

(Deutschland) • Zeliha ÖZTÜRK (Türkei) • Sebastian Juan

PALOU (Argentinien) • Sanja SAJN (Serbien) • Jonathan

SAUVE (Kanada) • Svetlana STANKOVIC (Serbien) • Maria

YAKOVENKO (Ukraine) • Kan ZHANG (China)

30 | SOCIETY 1_2015


SOCIETY EIGENEVENT

ITALIEN

Schwerpunkt Europa

Präsentation der Jubiläums-SOCIETY-Ausgabe

anlässlich der EU-Präsidentschaft von Italien.

Giorgio Marrapodi,

Gertrud Tauchhammer und

Finanzminister Hans-Jörg

Schelling mit der neuen

SOCIETY-Ausgabe

Aus Anlass des Endes der EU-Präsidentschaft

Italiens lud der italienische

Botschafter S.E. Giorgio Marrapodi zu

einem Empfang der europäischen Botschafter

in die Räumlichkeiten der italienischen

Botschaft. Ehrengast war der österreichische Finanzminister

Hans-Jörg Schelling. Bei dieser Gelegenheit

wurde die SOCIETY-Jubiläumsausgabe

(70-jähriges Bestandsjubiläum) mit dem Themenschwerpunkt

EU-Präsidentschaft Italiens in einem

kleinen Rahmen präsentiert.

Liselotte Plesner

(Dänemark)

Jan Sechter (Tschechische

Republik), Janos

Perenyi (Ungarn)

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

Juraj Machac (Slowakei), Gordan

Bakota (Kroatien), Giorgio

Marrapodi, Hans-Jörg Schelling,

Elena Shekerletova (Bulgarien)

Giorgio Marrapodi

und Willem van de

Voorde (Belgien)

Pascal Teixeira da

Silva (Frankreich)

und Giorgio

Marrapodi

SOCIETY 1_2015 | 35


USA

LÄNDERPORTRÄT

FACTS IN

BRIEF

Ländername: United States

of America (USA)

Einwohner: 316.129.000 Mio.

Fläche: 9.809.155 km 2

Klima: vor allem gemäßigt;

in Hawaii und Florida tropisch;

in Alaska arktisch

Lage: Nordamerika, grenzt

an Kanada und Mexiko

Geografie: gebirgig, Wüsten-

und Graslandschaften

Hauptstadt: Washington

(ca. 5,9 Mio. Einwohner)

Bevölkerung: 72,4 % Weiße,

12,6 % Schwarze, 4,8 % Asiaten,

0,9 % Native Americans,

16,3 % Hispanics

Sprachen: Englisch (Amerikanisch),

Spanisch, Sprachen

der Minderheiten

Währung: 1 US-Dollar=

100 cents

Religion: 76 % Christen, 1,2

% Juden, 0,6 % Muslime, 0,5

% Buddhisten, 0,3 % Hindus,

20 % religionslos oder keine

Angabe

Nationalfeiertag: 4. Juli

Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik

Staatsoberhaupt und

Regierung: Staats- und Regierungschef

Barack Obama

(2009); Außenminister John

Kerry (2013)

Mitglied in Internationalen

Organisationen: Organisation

Amerikanischer Staaten

(OAS), Weltbank, IWF, UN-

Sicherheitsrat, NATO, WHO,

WTO, UNESCO

AUS DER

GESCHICHTE

Vor 1492: Circa 7 Mio.

Indianer leben in vielfältigen

Kulturen

1492: Entdeckung Amerikas

durch Christoph Kolumbus

1607: Erste englische Kolonie

in Virginia

04. Juli 1776: Unabhängigkeitserklärung

1789: George Washington

als erster Präsident der USA

1791: Bill of Rights

1861-1865: Bürgerkrieg; Abschaffung

der Sklaverei

29. Oktober 1929: Schwarzer

Freitag an New Yorker

Börse

1945: Ende des Zweiten

Weltkrieges; Gründung der

UNO

1949: Gründung der NATO

1969: Erste Mondlandung

durch die Mission Apollo 11

11. September 2001: Terroranschlag

auf das World

Trade Center

2009: Barack Obama wird

erster afroamerikanischer

Präsident

2014: Wiederaufnahme

diplomatischer Beziehungen

mit Kuba

The American

Way of Life

Die USA gelten als das Land der unbegrenzten

Möglichkeiten, der Superlative und des American

Dream. Wir haben uns auf die Suche gemacht:

Was ist typisch Amerikanisch?

Text: SOCIETY

Kaum ein Mythos hält sich so hartnäckig

wie jener des American

Dream: Wer sich nur genügend

anstrengt, der bringt es auch zu

etwas – vom Tellerwäscher zum

Millionär. Das Land ist stolz darauf,

unbegrenzte Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung

und zum eigenen Lebensglück zu bieten,

und hat diesen Grundsatz sogar als elementares

Recht jedes Einzelnen in der Unabhängigkeitserklärung

verankert.


Wunder der Natur

Amerika ist landschaftlich ein Land der Extreme:

Seien es die Rocky Mountains, die sich im

Westen der USA von New Mexico bis nach Kanada

erstrecken, der Grand Canyon und das Monument

Valley in Arizona oder das Urlaubsparadies Hawaii

im Pazifik, die Natur ist atemberaubend abwechslungsreich.

Ebenso vielfältig ist die Tierwelt: Im

Yellowstone-Nationalpark in Wyoming mit seiner

vulkanogenen Landschaft leben Bisons, Grizz-

32 | SOCIETY 1_2015


USA

LÄNDERPORTRÄT

lybären und Wölfe, während in den tropischen

Everglades in Florida Alligatoren, Kormorane und

Schildkröten beheimatet sind.


Hoch hinaus

Superlative sind auch in der Architektur zu

finden: Als Geburtsstätte der Wolkenkratzer

gilt Chicago, das mit dem 1885 erbauten zehnstöckigen

Home Insurance Building mit dem

ersten Hochhaus der Welt aufwarten konnte.

Heute prägen Wolkenkratzer die Skyline amerikanischer

Städte mehr denn je: Das weltweit

vierthöchste Hochhaus ist das 2014 erbaute One

World Trade Center in New York, der Trump International

Hotel & Tower in Chicago ist unter

den Top zwanzig.


Traditionelle Feiertage

Da der Durchschnitts-Amerikaner nur etwa

zwei Wochen Urlaub im Jahr hat, haben Feiertage

eine besondere Bedeutung. Der wichtigste Feiertag

ist der Unabhängigkeitstag am 4. Juli, der

landesweit mit großen Paraden, Feuerwerken,

Konzerten und Picknicks gefeiert wird. Menschen,

Speisen und Gegenstände sind in den patriotischen

Farben Rot, Weiß und Blau geschmückt.

Thanksgiving am vierten Donnerstag im November

hingegen ist eine Form des Erntedankfestes

und das wichtigste Familienfest, bei dem die ganze

Familie zusammenkommt und gemeinsam den

Festschmaus verspeist – traditionell ist das ein

gebratener und gefüllter Truthahn mit Beilagen

wie Cranberry-Sauce, Süßkartoffeln und Kürbiskuchen.


Gemeinschaftsgefühl

Die eigene Community, also Gemeinde, noch

lebenswerter und besser zu machen, ist ein immerwährendes

Bemühen der Amerikaner. Die ideale

Gemeinde ist also wie eine Oase: Man kennt

und mag die Nachbarn, lebt nah an der Großstadt

und doch weit genug weg, um in Beschaulichkeit

und Ruhe leben zu können. Elementar für das Gemeinschaftsgefühl

ist auch der Patriotismus, der

nicht wie in Europa als Vaterlandsliebe, sondern

als Stolz auf die „Idee“ Amerikas – also den American

Dream, den Aufstieg zur Weltmacht, die unbegrenzten

Möglichkeiten – ausgelegt wird.

WUSSTEN SIE, DASS...?

…der vollständige Name von LA „El Pueblo de Nuestra

Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula“

lautet?

…Montpelier in Vermont die einzige Bundeshauptstadt

ohne einen McDonalds ist?

…die ursprüngliche Farbe von Coca-Cola grün war?

...John F. Kennedy als bislang einziger Präsident der

Vereinigten Staaten Katholik war?

…der 3. Präsident der USA Thomas Jefferson und sein

Amtsvorgänger John Adams beide am 4. Juli 1826

innerhalb weniger Stunden starben?


BUCHTIPP

KAI BLUM

USA

Baedeker

Fundierte Informationen zu

Natur, Kultur und Geschichte

sind in diesem Reiseführer

mit Genießerthemen und

Sightseeing-Tipps gepaart.

Auch Tourenvorschläge,

Kurioses und eine Auflistung

der Reiseziele von A bis Z

kommen nicht zu kurz.

USA IM

INTERNET

Webportal der Regierung

www.usa.gov

Lokale Informationsseiten

www.usa.com

USA Reiseguide

www.discoveramerica.com

JUBILÄEN

BERÜHMTER

PERSÖNLICH-

KEITEN 2015

Fotos: Pixelio/O. Fischer, Pixelio/Sven Rixen, Pixelio/Lothar Wandtner, Pixelio/Carlosh

Die Freiheitsstatue

in New

York City

Das Monument Valley in Arizona

Die Golden Gate Bridge in San Francisco

• ELVIS PRESLEY (1935-

1977) Der King of

Rock’n’Roll gilt mit über

einer Milliarde verkauften

Platten als weltweit

erfolgreichster Solokünstler.

Am 8. Jänner 2015

wäre er achtzig Jahre alt

geworden.

• FRANKLIN D. ROOSEVELT

(1882-1945) 32. Präsident

der Vereinigten Staaten

und einziger Präsident, der

länger als zwei Wahlperioden

amtierte. Am 12.

April 2015 jährte sich sein

Todestag zum sechzigsten

Mal.

• FRANK SINATRA (1915-

1998) Sänger, Schauspieler,

Entertainer,

Oskarpreisträger und

Ikone der Populärmusik.

Am 12. Dezember 2015

wäre er hundert Jahre alt

geworden.

• HELENA RUBINSTEIN

(1870-1965) Unternehmerin

für Schönheits- und

Pflegeprodukte und

Kunstmäzenin. Am 25. Dezember

2015 jährt sich ihr

Geburtstag zum 145. Mal.

SOCIETY 1_2015 | 33


USA

INTERVIEW

H.E. Ambassador Alexa Wesner talks

about the booming US economy, the

strategy for the Middle East and the

work of the NSA.

Interview: SOCIETY

“Best Place In The

World To Do Business”

How can the better performance

of the US economy since the

outbreak of the financial crisis

be explained in contrast to

the recession economy of the

Eurozone?

I am best placed to speak to the success we are

having in the US in bringing new prosperity to

our country. In the six years since the global financial

crisis, the US economy has created nearly

twelve million new jobs and the stock market has

more than doubled. Our unemployment rate has

fallen from a peak of ten percent in 2009 to 5.5

percent today. Over the last five years, manufacturers

have added jobs at a rate not seen since the

1980s. In fact, the manufacturing sector is actually

growing faster than the rest of the economy.

More than 16 million Americans have gained the

security of health insurance and we’re producing

more energy than ever before – oil and gas, but

also wind power and solar power.

And even though the United States is already

home to more foreign direct investment than any

other country in the world, we’ve worked hard to

address some of the challenges that held us back

for too long. Our high school graduation rate is

now at an all-time high. More young people are

earning their college degrees than ever before.

Our energy production is booming, our energy

costs are low, and our leadership on climate

change is unquestioned. On the fiscal front, our

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

34 | SOCIETY 1_2015


USA

INTERVIEW

a dependable place to innovate and do business.

It really comes down to an open, yet predictable,

business environment, that affords everyone

with a good idea the opportunity to succeed.

deficits have shrunk by two-thirds while our

health care costs are flattening out for the first

time in half a century.

The United States of America is the best place

in the world to do business. We’ve got the most

skilled and productive workers, the best universities,

the most welcoming environment for startups

and the most innovative entrepreneurs anywhere.

We’re the global leader in patents – home

not only to more R&D investment than any other

country but to nearly one-third of all R&D investment

in the world. More importantly, our access

to global markets makes it easy to ship goods

made in the USA around the world. Our unwavering

commitment to the rule of law and strong

intellectual property protections make America

»The work that

our intelligence

services are

doing saves

lives.

«

Alexa

Wesner

What does the US expect from the Transatlantic

Trade and Investment Partnership with

the EU?

In June 2013, President Obama, former European

Council President Van Rompuy and former

European Commission President Barroso announced

that the United States and the European

Union would launch negotiations on the Transatlantic

Trade and Investment Partnership (TTIP)

agreement. Since then, the US and EU have been

working together – the ninth round of negotiations

was just concluded in April in New York – to

achieve an ambitious and comprehensive trade

agreement that significantly expands trade and

investment between the United States and the

EU, increases economic growth, jobs, and international

competitiveness, without compromising

the environmental safeguards or health and safety

measures that protect consumers and workers

on both sides of the Atlantic.

It is an unprecedented effort because it is an

unprecedented opportunity for the two trading

partners that account for nearly half of the world’s

economic output to generate new business, new

jobs and new investment as well as establish

rules to address emerging global challenges and

strengthen the extraordinarily close relationship

between Europe and the United States.

How can the US restore confidence in the

work of its intelligence service after the global

surveillance disclosures concerning the NSA?

The important thing is that Austria and the

United States are partners. The work that our

intelligence services are doing saves lives. That’s

the bottom line. I have no doubt that the United

States and Austria will continue their close and

successful cooperation on security issues.

That said, we know that stories surrounding

these matters have created challenges in our relationships

with some of our closest foreign partners.

President Obama has reviewed the way that

we gather intelligence to ensure that we are properly

balancing the security concerns of our citizens

and international partners with the privacy

concerns that all people share. We are ensuring

that we are collecting information because we

need it and not just because we can. And, we are

going to continue to address these issues with our

partners in diplomatic channels.

Will there be the first female president of the

US after the forthcoming elections 2016?

That is a very interesting question. Still, at this

point, it is far too early to speculate on the outcome

of the 2016 presidential election, as there

is still more than a year to go until then. Right

now, we do not even know who all the respec- ➢

SOCIETY 1_2015 | 35


USA

INTERVIEW

Ambassador Alexa Wesner

says, US-Austrian relations

have never been stronger


tive Democratic and Republican presidential

candidates are going to be. But I am sure, whoever

they are, that it will be an interesting campaign

and election, a thrilling experience and an example

of US democracy in action.

What does the US want to achieve with the

sanctions against Russia?

As you know, the United States has worked for

25 years for a Europe whole, free, and at peace.

Throughout this Russian-initiated conflict, the

United States and the EU have worked in lockstep

to impose successive rounds of tough sanctions

because Russia continues to militarily support

efforts in eastern Ukraine to undermine the

sovereignty and territorial integrity of Ukraine.

Our goal is to promote a diplomatic solution that

provides a lasting resolution to the conflict and

helps to promote growth and stability in Ukraine

and regionally, including in Russia. In this context,

we continue to call on Russia’s leadership to

implement the Minsk agreements and to reach

a lasting and comprehensive resolution to the

conflict which respects Ukraine’s sovereignty

and territorial integrity. We remain prepared to

roll back sanctions should Russia take the necessary

steps and to strengthen them further should

Russia continue its aggressive actions against

Ukraine.

How will the USA deal with the problematic

situation in Syria and Iraq in order to establish

peace and security?

The United States’ prime interest is to work

with our partners in Europe and around the

world to defeat ISIL and to seek a lasting solution

to the conflicts in both Syria and Iraq. We welcome

commitments from the EU and its member

states to our sustained and comprehensive

approach to degrade and ultimately defeat ISIL.

We will accomplish this by working within the

international coalition against ISIL and through

a variety of means, including military support to

our partners on the ground in Iraq, efforts to stop

terrorist financing, countering flows of foreign

fighters into the region, and delegitimizing ISIL’s

extremist ideology.

In addition, we are looking at ways in which

Iraq can not only maximize the efficiency of its

oil resources but diversify its economy so that it

presents more opportunities, jobs and prosperity

for the Iraqi people. Thus, the US and Iraq recently

reaffirmed their commitment to strengthen

and fully activate their strategic partnership,

and both sides agreed on the need to work closely

together to garner immediate international support

to stabilize areas liberated from ISIL terrorists.

We’ve also discussed steps Iraq can take to increase

energy exports and to establish additional

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

36 | SOCIETY 1_2015


USA

INTERVIEW

export routes, as well as improve Iraq’s efforts to

raise revenues, curb expenditures, manage debt,

and prioritize critical investments.

In Syria, the United States is coordinating with

other interested parties to see if we can re-ignite

a diplomatic process. Everybody agrees there is

no military solution; there is only a political solution.

Our policy has not changed – there is no future

for a brutal dictator like Assad in Syria and

we remain committed to pursuing all diplomatic

avenues to negotiate a political solution. As the

President and Secretary Kerry have said, Assad

has lost all legitimacy, and his regime’s brutality

against the Syrian people has helped violent extremists

recruit support. The United States will

continue to consult with the EU and its member

states, as well as other interested parties, to help

the Syrian people reach a negotiated political

transition that fulfills their aspirations for freedom

and dignity.

How are the relations to Austria developing?

As the US Ambassador to Austria I can only

subscribe to what President Obama said, namely

that the United States values its strong friendship

with Austria, and that we look forward to

the continued deepening of our partnership and

advancement of our shared goals in the years to

come. Austria has been an important partner to

the United States. From the Balkans to Afghanistan,

we have worked together to advance the

cause of peace, democracy, and universal human

rights. Austria has made lasting contributions to

international security through its peacekeeping

deployments and commitments to nonproliferation.

The country’s role as an advocate and host

for dialogue and cooperation among the nations

of Europe and the world has never been more important

than it is today.

At the same time, our cultural and business

»The US economy has

created nearly twelve

million new jobs.

«

Alexa Wesner

CURRICULUM

VITAE

H.E. Alexa Lange Wesner

was born in Washington,

D.C. She graduated from

Stanford University with a

BA degree in Biology. After

that, she founded two

companies – Hire TECH

and Recruiting Labs – and

several state-based organizations

like Be One Texas.

The spectrum of activities

spans civic engagement,

organizational collaboration,

voter empowerment,

voter turn-out and primary

research. She is a triathlete

and, in 2003, qualified for

the World Triathlon Championships

as a member

of the US National Team.

She is married to Blaine

Wesner. They have three

children. Alexa Wesner has

been US ambassador to

Austria since autumn 2013.

ties have never been stronger. In Austria, 340

American companies, subsidiaries and franchisees

employ over 30,000 people while US investment

in the country totals 14.5 billion Euros. On

the other side of the ledger, Austrian companies

and the 85,000 workers they employ exported 7.8

billion Euros in goods to the United States last

year while Austrian investment in the US economy

totaled 6.26 billion Euros. These are impressive

numbers. The United States is Austria’s third

largest trading partner and the largest outside of

Europe. These numbers are growing. The Austrian

Chamber of Commerce reported that Austrian

exports grew by more than ten percent in 2014

and the most recent numbers from 2015 show

continued year on year growth. If the trend continues,

the US will soon overtake Italy to become

Austria’s second most important destination for

exports.

With regard to education, the Fulbright Program

has facilitated the exchange of students

and scholars between the United States and Austria.

Since its inception in 1946, over 300,000 students,

teachers, and scholars have participated

in the Fulbright Program; over 2,000 US citizens

and 3,300 Austrian citizens are alumni of the

Austrian-American program.

Some private questions: How do you combine

family and career?

It can be a challenge. But despite our demanding

careers, my husband and I are equal partners

in raising our children and maintaining a warm,

loving household. We both try to keep a balance

between work and family – sharing household

chores, bedtime stories, and both pursuing our

careers. When you are passionate about what you

do, you can really achieve things you would have

never thought possible. Being a mother and a successful

businesswoman has truly shown me what

you can do when love is at the core of every decision

you make. I think my children were one of

the reasons why I entered public service. They’ve

also inspired me to take leadership positions in

the non-profit sector, a segment of society that

has helped strengthen our country’s democracy

through the promotion of civic values.

What do you prefer in your leisure time?

I try to devote as much time as I can to my family.

I love to ski, both downhill and cross-country,

so Austria is the perfect place to be. I also love to

explore Austria with my family as much as I can. It

has so much to offer: beautiful landscapes, world

class hospitality, wonderful people, remarkable

culture, quality food, and so much more. Also,

I run most days of the week. My family and my

staff make that possible for me, and I am grateful

to them for that support. Being active helps me to

reduce stress and to maintain a positive work-life

balance – something at which Austrians excel.

And, if I can make time, I also enjoy watching

some of my favorite TV series on Netflix!


SOCIETY 1_2015 | 37


USA

INTERVIEW

»Das mit Abstand

größte

Risiko besteht

im Nichtstun.

«

Hans Peter

Manz

über die TTIP-Verhandlungen

CURRICULUM

VITAE

Dr. Hans Peter Manz ist

am 07. Oktober 1955 in

Canberra geboren. Er absolvierte

ein Doktorratsstudium

an der juridischen Fakultät

der Universität Wien.

1979 trat er in den Dienst

des Außenministeriums

ein. Nach Einsätzen in Bern

und Teheran wechselte er

ins Ministerium in Wien in

die Abteilung für Osteuropa.

1994 wurde er stellvertretender

Missionschef an

der Ständigen Vertretung

bei den Vereinten Nationen

in New York. Im Jahr 2000

war er Leiter der Abteilung

für Politische Integration

und Kooperation, danach

sieben Jahre außenpolitischer

Berater im Kanzleramt.

Von 2007 bis 2011 war

er Botschafter in Bern.

„Mehr Chancen

als Risiken“

Österreichs Botschafter in Washington Hans Peter

Manz über die Chancen der TTIP-Verhandlungen,

den Spagat zwischen Datenschutz und Terrorismusbekämpfung

und den teuersten US-Wahlkampf

aller Zeiten.

Interview: SOCIETY

Foto: BMEIA

38 | SOCIETY 1_2015


USA

INTERVIEW

Welche Chancen und

Risiken gibt es für

Österreich mit dem

Abschluss des Transatlantischen

Freihandelsabkommens

TTIP zwischen

der EU und den USA?

Wesentlich mehr Chancen als Risiken! Österreichs

Wohlstand hängt zu einem großen

Teil von seiner erfolgreichen Exportwirtschaft

ab. Ein leichterer Zugang zum amerikanischen

Markt – durch den Abbau zeitraubender und

teurer Zulassungsverfahren – würde vielen kleineren

und mittleren Unternehmen neue Absatzchancen

eröffnen. Darüber hinaus haben Europa

und die USA ein großes strategisches Interesse an

der Festigung und Weiterentwicklung des Freihandelssystems.

Anderen, zunehmend wichtigeren

Akteuren der Weltwirtschaft würde es wohl

deutlich leichter fallen, weniger liberale Spielregeln

durchzusetzen. Wir wissen aus Erfahrung,

dass ein freierer Handel kein Nullsummenspiel

ist, bei dem der Gewinn des Einen einen Verlust

beim Anderen bedingt, sondern alle Beteiligten

gewinnen. Natürlich wird der höhere Wettbewerb

auch einzelne Betriebe oder Branchen unter

Druck bringen, gesamtwirtschaftlich würden

die Vorteile aber deutlich überwiegen.

Die Risiken, die von den Gegnern des Abkommens

ins Treffen geführt werden, halten

entweder einer sachlichen Überprüfung nicht

stand oder sind in den – sehr schwierigen – Verhandlungen

zu bewältigen. Es gibt berechtigte

Schutzinteressen, für die wir selbstverständlich

kämpfen werden. Das mit Abstand größte Risiko

besteht jedoch im Nichtstun und in protektionistischen

Reflexen. Jetzt haben wir es in der Hand,

die wirtschaftliche Zukunft positiv mitzugestalten.

Diese Chance sollten wir nützen.

Von welcher Tragweite sind die Enthüllungen

über die NSA-Ausspähungen in Österreich?

Wie stark ist Österreich betroffen?

Das ist für mich nicht wirklich abschätzbar,

soweit es die nachrichtendienstliche Tätigkeit betrifft.

Politisch gibt es aus solchen Enthüllungen

immer einen Kollateralschaden. Auch die seit den

Snowden-Enthüllungen hier in den USA intensiv

geführte Debatte zeigt das ganze Dilemma. 9/11

stellt für den Sicherheitsapparat der USA nach

wie vor ein riesiges Trauma dar. Die sprunghafte

Entwicklung der Elektronik hat die Möglichkeiten

des „Abschöpfens“ von Informationen – aber auch

die Kapazitäten terroristischer oder krimineller

Täter – exponentiell ansteigen lassen. Die Schlüsselfrage

haben schon die alten Römer gestellt: Wer

überwacht die Überwacher? Der Schutz der Privatsphäre

ist eine der großen Errungenschaften

im Kampf um die Grund- und Freiheitsrechte, auf

denen sowohl das heutige Europa als auch die USA

aufgebaut sind. Die Bürgerinnen und Bürger fordern

daher zu Recht, dass ihre persönlichen Daten

»Es gilt, die

richtige Balance

zwischen

Vertrauen und

Kontrolle zu

finden.

«

Hans Peter

Manz

über die NSA-

Ausspähungen

ÜBER DIE

BOTSCHAFT

Das Botschaftsgebäude

der österreichischen

Botschaft in Washington

D.C. wurde am 26. Oktober

1991 eröffnet. Der Architekt

war Leopold Boeckl, Sohn

des berühmten österreichischen

Malers Herbert

Boeckl. Das Zentrum

des Gebäudes bildet ein

großzügiges von Tageslicht

erhelltes Atrium mit über

450 Quadratmetern Größe.

Es dient als Veranstaltungsraum

mit Platz für

vierhundert Gäste.

geschützt werden. Andererseits fordern sie ebenso

zu Recht, dass auch über Grenzen hinweg effizient

kooperiert wird, um die organisierte Kriminalität

und den Terrorismus zu bekämpfen. Auch wenn

man noch so entrüstet ist, dass man von einem befreundeten

Land ausgespäht wird, gibt es zu einer

Zusammenarbeit keine Alternative. Die richtige

Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle zu finden,

ist eine echte Herausforderung, der man sich

mit kühlem Kopf stellen sollte.

Wie entwickeln sich die Beziehungen zwischen

Österreich und den USA derzeit?

Die Beziehungen bewegen sich in einem ruhigen

Fahrwasser. Für mich hat das Vor- und Nachteile:

zum Einen ist es natürlich gut, dass wir keine

offenen Probleme haben; zum Anderen fände

ich natürlich noch intensivere Kontakte wünschenswert

(sonst hätte ich wohl meinen Beruf

verfehlt). Angesichts der zahlreichen Krisen gibt

es auf amerikanischer Seite eine lange Liste von

Ländern und Themen, die notgedrungen eine höhere

Priorität haben. Auf allen anderen Ebenen

entwickeln sich die Beziehungen sehr gut. Hohe

Zuwachsraten bei den österreichischen Exporten,

große Beliebtheit Österreichs als Reiseziel,

nicht zuletzt auch in Verbindung mit Essen und

Trinken, sowie das sehr ausgeprägte Interesse am

Kulturleben. Auch wenn es das „Sound of Music“-

Klischee nach wie vor gibt, wird es doch immer

häufiger durch das Bewusstsein ergänzt, dass

Österreich heute auch ein innovativer Industriestandort

mit großer High Tech Kompetenz – nicht

zuletzt im Bereich grüner Technologien – ist.

Die Präsidentschaftswahlen im Herbst 2016

werfen bereits die ersten Schatten voraus. Welche

Chancen sehen Sie, dass es die erste Frau im

Präsidentenamt geben wird?

Ich halte es jedenfalls für sehr wahrscheinlich,

dass von der Demokratischen Partei eine

Frau nominiert wird. Ihre Chancen würde ich

derzeit auf 50:50 einschätzen. Noch zeichnet sich

nicht klar ab, wer auf republikanischer Seite ins

Rennen geschickt wird. Offen ist auch, wie stark

der traditionelle Trend der amerikanischen Wähler

zum Wechsel diesmal sein wird. Drei Amtsperioden

für Vertreter derselben Partei hintereinander

sind extrem selten. Die wahrscheinliche

demokratische Kandidatin war zudem lange

prominent in der Obama-Administration tätig.

Wahlentscheidend – neben dem Vermeiden von

Fehlern und Skandalen – werden erfahrungsgemäß

das wirtschaftliche Umfeld und der Grad der

Wählermobilisierung sein. Was ich ausdrücken

möchte ist, dass im konkreten Fall das Element

„weiblicher Präsident“ eine deutlich geringere

Bedeutung hat, als das bei anderen Kandidatinnen

der Fall wäre. Die einzige sicher Vorhersage:

es wird der teuerste Präsidentschaftswahlkampf

aller Zeiten und er wird auch noch deutlich stärker

über die elektronischen Medien und sozialen

Netzwerke laufen.


SOCIETY 1_2015 | 39


USA

INTERVIEW

Die Finanzkrise, ausgelöst

durch die USA, ließ

einige Zeit Zweifel am

Wirtschaftsmodell der

USA aufkommen. Mittlerweile

spricht man

bereits von einem neuen Aufschwung.

Wie nachhaltig ist dieser Aufschwung?

Mit den nackten Wirtschaftszahlen

3,1 Prozent BIP-Wachstum, 5,6 Prozent

Niedrigstand bei Arbeitslosigkeit, einer

Million neuer Jobs innerhalb von drei

Monaten, niedrigem Ölpreis und starkem

Dollar sprintet die US-Wirtschaft ganz

klar im Spitzenfeld der OECD Länder –

allerdings ist das Wirtschaftswachstum

noch lange nicht so hoch wie in den Jahren

vor der Finanzkrise und die Arbeitslosigkeit

der schwarzen Bevölkerung ist

immer noch mindestens doppelt so hoch

wie die der weißen Amerikaner. Niedriger

Benzinpreis erhöht zwar die Konsumausgaben

und kurbelt die Wirtschaft an,

aber das Lohnniveau stagniert seit Jahren.

Der starke Dollar verteuert auch die

Exporte (daher zum Teil weniger Industrieinvestitionen)

und reduziert den Wert

von Gewinnen der US-Konzerne im Ausland.

Der Wirtschaftsaufschwung hängt

absolut nicht am seidenen Faden, aber

der brummende Motor muss regelmäßig

geölt werden, damit dem Sprinter an der

Spitze nicht die Luft ausgeht – Konsum

macht derzeit fast drei Viertel des wirtschaftlichen

Aufschwungs in den USA

aus – da müssen also auch noch andere

langfristige Auslöser her. Dazu gehören

Investitionen in die stark veraltete Infrastruktur,

Erhöhung der Mindestlöhne,

leichterer Zugang zu Bildungsinstitutionen,

auch für die ärmeren Mitbürger und

politische Zusammenarbeit zwischen

den Parteien, was in Vorwahlzeiten immer

etwas schwieriger wird. Erst dann

ist dieser Aufschwung auch wirklich

nachhaltig.

Man spricht auch von einer „Reindustrialisierung“

der USA. Worauf stützt

sich diese Behauptung?

Viele US-Firmen, die nach Asien oder

auch Lateinamerika abgewandert sind,

v.a. auf Grund der niedrigeren Lohnkosten

und der bevölkerungsreichen und

stark wachsenden Märkte vor Ort, kommen

wieder in die USA zurück. Gründe

dafür gibt es viele, v.a. in den hoch-technologischen

aber auch energieintensiven

Branchen. Die niedrigen Energiekosten

in den USA (v.a. durch den fracking-Boom

und den Beginn eines Prozesses der Energieautarkie),

das auch im Vergleich zu

den USA wieder stärker wachsende Lohn-

„Brummender

Motor muss geölt

werden“

Österreichs Wirtschaftsdelegierter in den

USA Michael Friedl sieht große Chancen

für Österreich am US-amerikanischen

Aufschwung.

Interview: SOCIETY

Foto: WKO

40 | SOCIETY 1_2015


USA

INTERVIEW

»Die USA bieten dem vom Export

abhängigen Österreich

viele Chancen“.

«

Michael Friedl

niveau in den vormals billigeren Produktionsländern,

der starke Wirtschaftsaufschwung in den

USA im Vergleich zu manchen BRICS-Staaten,

die geringeren Logistikkosten, wenn die Käufer

wieder verstärkt in den USA sitzen und wieder

vermehrt „buy American“ betrieben wird und

die teilweise Rechtsunsicherheit und Instabilität

bzw. auch Verlust von geistigem Eigentum in

manchen ehemaligen Produktionsländern. Manche

US-Firmen, die vormals offshoring betrieben

haben, denken unter diesen Umständen wieder

verstärkt an ein „re-shoring“ zurück in den USA.

Einzelne Statistiken belegen diesen Trend in bestimmten

Branchen. Außerdem bieten einzelne

Bundesstaaten sehr attraktive Anreize für Firmenansiedlungen

(natürlich auch für Europäer).

Wie kann Österreich am Aufwärtstrend der

USA partizipieren?

Österreich partizipiert schon ganz kräftig am

Aufwärtstrend. Durch die wieder in die Höhe

gehende Industrieproduktion können österreichische

Zulieferer wieder verstärkt punkten. Wir

sehen dies auch an den neuen Firmenansiedelungen

aus Österreich, sei es in der Verpackungsindustrie

für die Lebensmittelproduktion oder bei

Automobilzulieferern und Stahlproduzenten, die

sich wieder nahe an der kräftig einkaufenden US-

Industrie niederlassen. Wir sind auch Vorreiter

in vielen Themen, die sich nun auch in den USA

durchsetzen, sei es bei der Energieeffizienz im

Transportbereich, bei smarten Lösungen in der

Stadtplanung, bei Abfallrecycling und Kommunikationssystemen,

die auch im „advanced manufacturing“

eingesetzt werden können. Schön

ist es auch zu sehen, dass Österreich nach einer

längeren Flaute nun auch wieder bei unseren

bekannten Konsumgütern positiv abschneiden

kann, sei es bei österreichischem Wein, Lebensmittel

und kreativem Design.

Wo sehen Sie die größten Schwächen bzw.

Standortnachteile Europas gegenüber den USA?

Wo hat Europa Vorteile?

Lassen Sie mich mit einigen Stärken der USA

und einigen Stärken Europas antworten:

Sicherlich vorne sind die USA beim „entrepreneurial

spirit“, also dem Unternehmergeist in den

USA, die Bereitschaft, an neue Ideen zu glauben,

diese mit anderen zu teilen und für diese auch

CURRICULUM

VITAE

Mag. Michael Friedl, Österreichischer

Wirtschaftsdelegierter

für die USA, geboren

am 4. Juli 1971, Studium der

Handelswissenschaften an

der WU Wien, Post-Graduate

Studium International

Public Policy an der Johns

Hopkins, SAIS Universität in

Washington DC. Nach Tätigkeiten

im Gastgewerbe und

der Finanzwirtschaft, Beginn

in der AUSSENWIRT-

SCHAFT AUSTRIA der WKÖ

im Jahr 1998. Stellvertretender

Handelsdelegierter

in Johannesburg und Abu

Dhabi, danach Büroleiter in

Washington DC. Handelsdelegierter

in Teheran, Iran von

2007 bis 2012, danach von

2012 bis 2014 zuständig für

Personalentwicklung und

Personalkoordination in der

AUSSENWIRTSCHAFT AUS-

TRIA in Wien. Seit September

2014 Österreichischer

Wirtschaftsdelegierter für

die USA in New York.

Finanzierungen zu finden. Nicht um sonst ist die

Start-up und venture capital Szene in den USA am

stärksten. Neben Silicon Valley im Westen wird

auch immer mehr Silicon Alley in NYC, der am

schnellsten wachsende Tech-Hub der Welt, auch

für österreichische Start-ups interessant (dazu

gibt es auch Programme des AC New York). Außerdem

ist die USA immer noch der Technologie-

und Innovationshub der Welt. Dies zeigt sich

auch in einer sehr engen Kooperation zwischen

der Privatwirtschaft und Forschungseinrichtungen.

Auch bei Firmenansiedlungen sind die USA

sehr kreativ und unterstützen nicht nur finanziell.

Es wird hier ein großer politischer Wille zur

Unterstützung von Unternehmensneugründungen

gezeigt. Da herrscht fast ein bisschen Wettbewerb

zwischen den einzelnen Bundesstaaten und

Gouverneuren. Man darf aber entgegen aller Annahmen

nicht vergessen, dass die USA ein ziemlich

bürokratisches Land ist, in dem europäische

Firmen oft auch mit den extrem umfangreichen

Vorschriften, Registrierungsvoraussetzungen

und Haftungsfragen zu kämpfen haben.

Europas Stärken sind sicherlich die ausgesprochen

gut ausgebildeten Arbeitskräfte (gerade

beim Ingenieurwesen und bei bestimmten Produktionstechnikern

tun sich manche Firmen

schwer, in den USA genug Personal zu finden),

auch durch das bei uns in Österreich sehr erfolgreich

eingesetzte duale Ausbildungssystem,

von dem sich die USA ein Stückchen abschneiden

könnte. Dazu kommt ein weiter entwickeltes

Sozialsystem (in manchen amerikanischen

Arbeitsverträgen gibt es überhaupt keine Kündigungsfrist

und auch keine betriebliche Pensionsvorsorge),

die sehr hohen Qualitätsansprüche in

der Produktion und beim Konsum. Außerdem

sind wir bei den „hidden champions“ führend,

also innovativen Technologie-Wizards, die in ihrer

Branche oft Weltmarktführer sind. Davon haben

wir in Österreich etwa 150, in den USA gibt

es zwar mehr als doppelt so viele aber vergessen

Sie nicht, dass Österreich nur die wirtschaftliche

Größe von einem Bundesstaat der USA, nämlich

Michigan, hat. Es zeigt sich also, dass das Zusammenlegen

beider Stärken nur zum Vorteil für beide

Kontinente sein kann.

Die USA sind der drittwichtigste Handelspartner

Österreichs nach Deutschland und Italien.

Weshalb können sich österreichische Unternehmen

so gut in den USA behaupten?

Die österreichischen Unternehmen sind auf

Grund ihrer Flexibilität, ihrer hoch-qualitativen

Produkte und ihrer Weltmeisterschaft in

manchen Technologienischen sehr gefragt. Die

Exportzuwächse sind nicht nur in einigen wenigen

Branchen ersichtlich, die Erfolge ziehen sich

wirklich durch alle Sektoren, vom benzinsparenden

Motor, über Kommunikationssysteme für die

NASA bis zu Marmelade und Tunnelbau. Die USA

bietet als größter Markt der Welt dem vom Export

abhängigen Österreich viele Chancen. •

SOCIETY 1_2015 | 41


USA

REISE

Lake Tahoe –

Kaliforniens

himmlischer See

Lake Tahoe ist berühmt

für sein glasklares,

kobaltblaues Wasser

Mit Kalifornien verbinden die meisten wohl

Los Angeles, Silicon Valley, oder die schillernde

Metropole San Francisco. CAL hat aber auch viel

Natur zu bieten. Unter anderem Lake Tahoe,

den beeindruckendsten Gebirgssee der USA.

Text: Karl Kaltenegger

INFO

Mehr Infos unter

www.visitcalifornia.de.

Von San Franciso aus geht’s in 3,5

Stunden über die Goldgräberstadt

Sacramento, weiter durch

die dunkelgrünen Wälder der Sierra

Nevada zum tiefblau schimmernden

See, den Mark Twain

„Lake in the Sky“ nannte. Seine Besonderheit ist

das glasklare, kobaltblaue Wasser, das, weil sich

die Sonne erst in großer Tiefe spiegelt, einen Blick

weit hinunter ermöglicht. South Lake Tahoe ist

der Hauptanziehungspunkt, wenn man von Frisco

kommt. Unweit davon liegt die Nachbarstadt

Stateline, allerdings schon in Nevada, zu dem ein

Drittel des Sees zählt. Das bedeutet Glücksspiel,

Shows, sowie Glitter und Glamour. Im Süden hat

man einen guten Zugang zum Heavenly Mountain

Schigebiet, einem der größten Amerikas.

Absolut empfehlenswert ist eine Umrundung

des 31 Kilometer langen, 17 Kilometer breiten und

500 Meter tiefen Sees mit einem Leihwagen, wofür

man etwa drei Stunden braucht. Die Smaragd-

Bucht bietet einen wunderbaren Blick auf das von

den Washoe Indianern genannte „Große Wasser“.

Ein kurioses Wikingerschloss namens Vikingsholm

ist ein nahes Wanderziel. Weiter nördlich

liegt der alte Seehafen Tahoe City, von wo es nur

ein Katzensprung nach Squaw Valley, dem Austragungsort

von Olympia 1960, ist. Auf der Nevada-

Seite am Nordufer war Frank Sinatra Casino-Besitzer

und hing mit dem Rat-Pack herum. Frankieboy

ließ einen geheimen Zugang zu Marilyn Monroe’s

Schlafzimmer errichten. In Incline steht die Ponderosa

Ranch der Cartwrights, Drehort der einstmals

weltbekannten Western TV-Serie Bonanza.

Eine tolle Möglichkeit, den malerischen See auf

entspannende Weise zu erleben, ist eine Tour mit

den Raddampfern Tahoe Queen oder M.S.Dixie II.

Und eine Herausforderung für passionierte Wanderer

ist der Tahoe Rim Trail. Dabei umrundet

man auf insgesamt 265 Kilometern Länge auf den

Spuren der Washoe Indianer das blaue Juwel entlang

der Bergketten.


Fotos: Karl Kaltenegger

42 | SOCIETY 1_2015


First Lady for President?

Die US-Präsidentschaftswahl 2016 wirft bereits

ihre Schatten voraus. Jedes Mal wieder:

Abstoßend und faszinierend zugleich.

USA

KOMMENTAR

Text: Peter Pelinka

Fotos: Stögmüller, Rödi/Pixelio.de

Wieder einmal beginnt in

den USA ein polarisierender

Präsidentschaftswahlkampf,

mit all der

üblichen Mobilisierung

von Milliarden Dollar

und wechselseitiger Diffamierungen. Da werden

alle Register des „negative campaigning“ ausgepackt:

die anderen Kandidaten ausspioniert, mit

gehässigen TV-spots angepatzt, möglichst schon

im Vorfeld privat und politisch „umgebracht“.

Vor allem jene des eigenen Lagers: ab sofort

startet der Feldzug für den parteiinternen Ausleseprozess

im Jänner/Februar in den sonst eher unbedeutenden

Staaten Iowa und New Hampshire.

Gewählt werden dann bis Juni in allen Staaten die

„Wahlmänner“, welche verpflichtet sind, bei den

Nominierungsparteitagen im Sommer für den Sieger

der einzelnen „primaries“ zu stimmen und so

den offiziellen Parteikandidaten für die Wahl am

8. November 2016 zu küren.

Ich konnte diesen bisweilen abstoßenden,

gleichzeitig aber auch faszinierenden Mechanismus

seit 27 Jahren vor Ort beobachten, für die

Tageszeitung AZ wie für die Magazine News und

Format: Nach Ende der Ära Reagan gewann 1988

Reagans Vize George Bush (sen.) gegen Michael

Dukakis, 1992 besiegte ihn mit Bill Cinton ein

neuer liberaler Star und behauptete sich vier Jahre

später gegen Bob Dole, 2000 revanchierte sich

Bush jun. gegen Clintons Vize Al Gore (unter bis

heute ungeklärten Umständen trotz dessen Stimmenmehrheit),

2004 besiegte der Präsident den

heutigen Außenminister John Kerry, 2008 betrat

der neue Weltstar Barack Obama gegen John Mc

Cain triumphierend die Bühne und behauptete

sich 2012 gegen Mitt Romney.

Diesmal wird es vor allem im republikanischen

(nach europäischen Gesichtspunkten sehr konservativen)

Lager spannend: neben einer seriösen Favoritengruppe

(Jeff Bush, Ted Cruz, Mario Rubio)

gibt es eine Vielzahl oft skurriler Abenteurer (derzeit

sind es weitere sechs), die glauben, genug private

Sponsoren für ihren oft religiös-reaktionären

Kreuzzug zu finden. Bei den (nach europäischen

Zuordnungen eher in der liberalen Mitte stationierten)

Demokraten ist es diesmal – wie schon

2012 – einfacher. War damals der amtierende Präsident

Barack Obama der unbestrittene Favorit,

scheint für 2016 mit Hillary Clinton eine logische

front-runnerin fest zu stehen.

Die stets eigenständige Hillary hat ihre Standfestigkeit

spätestens im Jänner 1998 bewiesen, da

explodierte die Affäre Clinton-Lewinsky. Ihr Mann

argumentierte damals zaudernd: Zuerst: „I didn‘t

have sexual relations with that woman“, später:

„unangemessene Beziehung“. Die reaktionäre

Welle gegen den verhassten, zweimal gewählten

Liberalen lief voll an. Nach einem Jahr voll Hass

und Häme scheiterte ein Amtsenthebungsverfahren

erst 1999.

Der private Stress war enorm für die Clintons,

vor allem für die „First Lady“ Hillary. Sie blieb eisern

bei ihrer Linie: Distanz zu Bill ohne Distanzierung,

nichts zur Causa. Bis heute wird wieder

mit lebenslang geübter Disziplin das Erfolgspaar

gegeben, wie schon während Hillarys erfolgloser

Kandidatur gegen Obama 2008 und ihrer Zeit als

Außenministerin danach. Als Kandidatin für 2016,

neuerdings auch Großmutter, hat sie mächtige

Feinde. Schon gibt es Millionen Aufkleber: „Stop

Hillary“. Aus österreichischer Sicht kann man derzeit

nur hoffen: „Bitte nicht!“


ZUR PERSON

Dr. Peter Pelinka ist seit

mehr als 30 Jahren als

Moderator und Autor tätig,

davon mehr als 20 Jahre

in leitender Position. Seit

2015 ist er Kolumnist bei

NEWS und Gesellschafter

des Medientrainings- und

Beratungsunternehmens

INTOMEDIA.

SOCIETY 1_2015 | 43


USA

KOMMENTAR

US-Präsident

Barack Obama

hat

in der Außenpolitik

schwierige

Aufgaben zu bewältigen. Im

arabischen Raum ist ein Ende

der Bürgerkriege und Konflikte

nicht absehbar, in Asien macht

China durch seine Großmachtpolitik

den Amerikanern das

Leben schwer, mit Europa geht

in Sachen Handelsverträgen

nichts weiter. Doch in Amerika

konnte der Chef im Weißen

Haus einen Erfolg einfahren.

Kuba ist wieder „in“.


Dialog Washington-

Havanna nach langer

Funkstille

Handelsembargo, Reiseverbote,

Verschwörungen, Putschversuche,

Flüchtlings-Exodus

– bewegte Jahre liegen hinter

zwei Staaten, die größenmäßig

wie David und Goliath

anmuten. Die Geschichte des

US-Embargos verlief voller Ups

and Downs, wobei Verschärfungen

und Lockerungen einander

ablösten wie karibische

Stürme. 2009 hatte die Regierung

Obama die beidseitigen

Reisebeschränkungen wieder

gemildert und Geldtransfers

wieder erlaubt. Hinter den

Kulissen liefen Gespräche auf

Regierungsebene.

Vor Weihnachten 2014 erfolgte

der Umschwung. Barack

Obama und Raul Castro, sein

kubanischer Gegenspieler, traten

nach langen Geheimverhandlungen

ins Rampenlicht

und verkündeten ihre Ziele:

Wiederaufnahme diplomatischer

Beziehungen, Erleichterungen

für Handel, Finanzen

und Tourismus. Freilich

ist noch ein weiter Weg zurückzulegen.

Zur Aufhebung

des 1962 gegen die Zuckerinsel

verhängten Embargos bedarf

es der Zustimmung des

US-Kongresses.

Nach 50 Jahren Funkstille

ging es dennoch Schlag auf

Schlag. Seit Jahresbeginn 2015

fanden alternierend Verhandlungsrunden

in Havanna und

Aussöhnungssignale

aus der Karibik

Ein halbes Jahrhundert herrschte Eiszeit zwischen

der Großmacht USA und der kleinen Karibik-Insel

Kuba. Nun aber haben die politischen Führer in

Washington und Havanna ein neues Kapitel

aufgeschlagen. Die Zeichen stehen auf Öffnung.

Analyse von Hermine Schreiberhuber

Washington statt. Beim Gipfel

der Organisation Amerikanischer

Staaten kam es zum

ersten direkten Treffen der

Staatschefs beider Seiten seit

der Kubanischen Revolution

1959. Das Foto vom Handschlag

zwischen Obama und

dem jüngeren Castro-Bruder

ging um die Welt.


Argentinischer Papst

als Drahtzieher

Dass der aus Argentinien

stammende Papst Franziskus

I. bei dem Annäherungsprozess

eine bedeutende Rolle

spielte, steht außer Zweifel.

„Der Pontifex schrieb einen

Brief an den US-Präsidenten

mit der Bitte, die Sanktionen

aufzuheben“, erklärte der

Erzbischof von Havanna, Jaime

Lucas Ortega, im März im

Gespräch mit der Autorin. Der

Papst habe auf Obama großen

Einfluss, fügte der Kardinal

hinzu. Ortega selbst hat sich

als Brückenbauer verdient gemacht

und das Verhältnis der

katholischen Kirche zu dem

kommunistischen Staat repariert.

Der Einsatz der Kirche für

das Volk, vor allem im Sozial-

und Bildungssektor, wird

vom kubanischen Regime gewürdigt.

Nach der Revolution

erlebte die Kirche Unterdrückung

und Marginalisierung,

heute ist sie als Akteur und

Mediator anerkannt. Nachdrücklich

fordert sie die Freilassung

politischer Gefangener.

Die Weichen für einen

Papst- Besuch wurden gestellt,

als Franziskus im Mai Raul

Castro im Vatikan empfing.

Vor seiner USA-Visite im September

plant der Pontifex nun

einen Aufenthalt in Kuba ein.

Diese Reisekombination

wird eine starke Signalwirkung

haben. In Kuba begibt

sich Franziskus nicht nur in

ZUR PERSON

Mag. HERMINE

SCHREIBERHUBER war stellvertretende

Ressortleiterin für Außenpolitik

bei der Austria Presse

Agentur (APA). Ferner verfasst

sie Reportagen für Wochenzeitungen

wie „Die Furche“ und

wirkt an politischen Büchern mit.

die Hauptstadt, er besucht

auch die Städte Holguin und

Santiago de Cuba. In den USA

absolviert das Kirchenoberhaupt

danach, mit frischen

Eindrücken von der Karibik-

Insel im Gepäck, ein Top-Programm.

Franziskus trifft den

Präsidenten im Weißen Haus,

er wird als erster Papst vor beiden

Häusern des Kongresses

sprechen und dann bei der

UNO-Generalversammlung in

New York das Wort ergreifen.


Weg von der Terrorliste,

hin zu Pop-Stars

und Fussball

In der Zwischenzeit wurden

weitere Erfolge Richtung Normalisierung

verbucht. Ende

Mai strichen die Vereinigten

Staaten Kuba von der Terrorliste;

zugleich forderten sie die

Verbesserung der Menschenrechte

ein. Dieser wichtige

Schritt Obamas zur Knüpfung

diplomatischer und politischer

Bindungen löste freilich

bei den Republikanern Kritik

aus. Der republikanische Sprecher

im Repräsentantenhaus,

John Boehner, sprach von einem

verschenkten politischen

Sieg an das Castro-Regime.

Aber auch zwischenmenschlich

kommt man sich

näher. Nach einem halben

Jahrhundert wurde erstmals

wieder die Lizenz für eine Fährverbindung

zwischen Florida

Fotos: Nelson, Pixelio/Sylvi

44 | SOCIETY 1_2015


USA

KOMMENTAR

Typisches Straßenbild in Kuba.

und Kuba vergeben. Für den Warenaustausch

wie für Reisende wird dies eine Alternative

bieten zu den Charterflügen, die

„dank“ des Embargos Menschen und Konsumgüter

in den Karibik-Staat transportieren.

Auch die Fußballdiplomatie zeigte

Wirkung. Jüngst reiste das Team von New

York Cosmos nach Havanna, um sich mit

der kubanischen National-Elf zu messen.

Kubanische Fans applaudierten bei den Nationalhymnen

beider Seiten. Dass Cosmos

siegte, war Nebensache. Mit dabei war der

einstige brasilianische Fußball-Star Pelé.

Auch diverse Celebrities aus den USA

haben Kuba zuletzt ihre Aufwartung gemacht.

Rihanna, die karibische Wurzeln

hat, drehte ein Musik-Video. Im Februar

war das Party-Girl Paris Hilton beim Zigarrenfestival

in Erscheinung getreten.

Die Amerikanerin scheute sich nicht, im

Hotel „Habana Libre“ abgelichtet zu werden.

Nach der Revolution hatte Fidel Castro

das einstige Hilton-Hotel zu seinem

Hauptquartier gemacht. Historische Fotos

in der Hotelhalle zeigen bewaffnete Revolutionäre,

die in der Lobby posieren.


Auslandsinvestoren im

Wettstreit

Potenzielle Investoren aus Amerika

und Europa sondieren unterdessen die

Marktchancen. Auch für kubanische Exporteure

dürfte die neue Entspannungspolitik

von Nutzen sein. Als sich die Autorin

vor drei Monaten in Havanna aufhielt,

tagten dort gerade Repräsentanten der

größten US-Agrarkonzerne, um die Möglichkeiten

auszuloten. 80 Prozent der

Nahrungsmittel werden importiert, großteils

aus den USA, um Kubaner und Touristen

auf der Insel zu versorgen.

Der zu erwartende Tourismus-Boom

stellt Kuba vor große Herausforderungen.

In den letzten Jahren wurde die Privatisierung

von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben

eingeleitet. Doch die Bettenkapazitäten

müssen enorm aufgestockt werden.

Derzeit reisen rund 300.000 US-Touristen

jährlich auf dem Umweg über Kanada oder

Karibik-Staaten nach Kuba; vor der Revolution

waren es drei Millionen. Für Europäer ist

Kuba als Urlaubsland äußerst populär.

Die EU-Außenbeauftragte Federica

Mogherini weilte Ende März in Kuba,

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande

beeilte sich Mitte Mai, als erster

EU-Staatschef auf der Insel zu erscheinen.

Wie vor ihm US-Geschäftsleute, forderte

auch Hollande in Havanna die Aufhebung

des US-Handelsembargos. Mehrere EU-

Staaten machten sich seit Jahren für ein

Ende des „bloqueo“ stark. Bei Voten im

UN-Sicherheitsrat hatten die USA zuletzt

kaum mehr Verbündete für ihr „Nein“.

Die Gemeinsame Position der EU verknüpft

das Verhältnis zu Havanna mit der

Stärkung der Menschenrechte.

Die Lockerung der Staatswirtschaft in

Gewerbe und Landwirtschaft hat bisher

wenig gebracht. Die Spielräume für Industriefirmen

und freie Berufe sind zu

gering, das duale Währungssystem Kubas

ist ein Hemmnis. Bei kubanischen Edelprodukten

wie Rum und Zigarren sowie

im Bergbau (Nickel) und in der Hotellerie

ist mit Rechtsstreitigkeiten um Lizenzen

oder mit Forderungen nach Entschädigungen

zwischen Firmen in den USA bzw.

in europäischen Staaten und Kuba zu

rechnen.


Die meisten Kubaner

freuen sich

Die Kubaner auf der Insel freuen sich

über die Öffnung. Experten in Havanna

halten den Strukturwandel, den Raul

nach dem Abtreten seines großen Bruders

Fidel einleitete, für dringend notwendig.

Unter den US-Kubanern sind die Gefühle

gemischt. Doch selbst in der Exil-Hochburg

Florida wird die Versöhnungspolitik

Obamas als Chance wahrgenommen, für

Familie und Business. Entscheidend ist

die Generationenfrage. Je jünger die US-

Kubaner sind, desto weniger halten sie

laut Umfragen von der Isolationspolitik

ihrer Eltern. „Unter den Älteren sind viele

Hardliner, die alles verloren haben“,

bringt es ein US-Kubaner in unserem Gespräch

am Malecón auf den Punkt. •

SOCIETY 1_2015 | 45


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

S

ince when do Azerbaijan

and Austria have diplomatic

relations?

Since February 1992. From

a historical perspective it is

probably a short period, but

the time – more than two decades – was

really dynamic and we have been expanding

our relationship. These relations are

now based on a very solid ground of respect

towards each other. We understand

the policies of our two countries and

share a number of common interests and

values.

Since Azerbaijan is a part of the Great

Silk Road, can you tell me something

about its meaning for Azerbaijan?

Thank you very much for your project,

which is extremely important for our countries.

The Silk Road is not only an infrastructure

connecting various networks of

roads, it is also a path connecting two parts

of our continents: Europe and Asia. It is a

framework from which nations exchanged

their cultural values and traditions. Reviving

this corridor shall bring countries the

ideas of tolerance, cultural exchange and

respect towards the traditions and values

of each other. There is also a commercial

and economic side of this road. For us, the

Silk Road is an extension of our policy. We

use this road to strengthen our capacities,

to improve our economic performance, to

connect the European and Asian countries,

to integrate our economies in both directions

and try to benefit from the extensive

network of the road for the prosperity of

our nations.

Imagine you are a statue: Where would

you look more – to Asia or Europe?

Based on Azerbaijan’s geographic location

we could say that we are European

Azerbaijan As

A Regional

Role Model

H.E. Ambassador Galib Israfilov talks with

SOCIETY about the Great Silk Road, the

relations to the European Union and the

situation in the Ukraine.

Interview: Gertrud Tauchhammer

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

46 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

»We see the

power of force is

dominating over

the power of

justice and law.

«

Galib

Israfilov

but we also have an Asian dimension in

our country. Our domestic and foreign

policy is based on these two dimensions

– the Asian and the European. We are

a young, democratic, secular country

with a predominant Muslim population,

which has achieved a number of successful

outcomes and can be seen as a model

for other Muslim societies to follow. Azerbaijan

is modern but has very deep historic

traditions. Many civilizations and

empires – like the Persians, Ottomans,

Arabs, Mongols, Romans, Greeks, and

Russians – have passed through Azerbaijan

leaving their imprints on our cultural,

religious and ethnic diversity. We are

managing to combine all these traditions

and maintain the spirit of modernity on

one hand and the respect towards various

ethnicities, religions and communities

living in Azerbaijan on the other

hand.

Which of the neighbour countries is

your most important partner?

Nowadays the number one external

trade partner is the European Union as a

whole. We have a well-diversified network

of connections with EU countries, that

help us improve our own performance and

carry out necessary reforms of our system.

Twenty years ago, we lived in a planned

economy with a communist ideology, so

within two decades, the entire state structure

changed. We have managed to establish

a solid political system that is based

on the interests of our people. Our country

pursues an independent policy, which

is built on the positive agenda with our

neighbours. We have perfect relations with

almost all of our neighbours except for one

country – Armenia. Our projects are of a

trans-regional nature and bring development

not only to Azerbaijan but also to the

entire region. We have transformed from

the recipient of assistance to the provider

of assistance in many countries. Those

achievements make us unique within this

neighbourhood.

How is the passport situation between

the neighbour countries and Azerbaijan?

Do you need visas?

We have a complex system of visas. It

depends on the intensity and dynamic

of our relations with the immediate

and distant neighbours. For citizens of

Turkey and Iran for instance it is necessary

to have visas to enter Azerbaijan.

For Georgians, Kazakhs, Russians – all

the CIS Countries – there is no necessity

to have visas. Regarding the EU, we are

working on visa facilitation. We have

signed an agreement with the European

Union that has simplified to some extent

the visa procedures, but more business is

still to do.

Do you have some concrete plans for

new infrastructure? Are some projects

concerning the Silk Road?

One of the priorities of our domestic

and foreign policy is the development

transit capacity of Azerbaijan. We aim at

simplifying the border crossing points

and tariffs with our neighbours and investing

heavily into infrastructure. The

road construction takes time and a lot of

resources, but we already have completed

a major highway from Baku to the western

border with Georgia. The second major

highway connects the Russian border

in the North with the southern border

with Iran. With these highways the traffic

and transit volume has increased tremendously.

We have also built at least

five international airports in Azerbaijan.

The major project that we are completing

this year is a railroad that will start

in Baku, go to the Georgian capital Tbilisi

and then connect to the Turkish railroad

network in Kars. This is part of the Silk

Road. The railroad will be able to carry

millions of cargo and is fully in line with

the EU standards of railroads. The railroad

connecting port of Kazakhstan with the

Chinese border has already been built, so

once the final part of the road – the Turkish

part – is completed, this will expand

tremendously the opportunities for cooperation

with the EU. Nowadays, in order

to ship cargo from a Chinese port to an

European port, for instance Rotterdam

in the Netherlands, it takes one month.

Through this railroad the shipping maximum

will be two weeks for this distance.

That concept of multimodal transportation

would provide many benefits for the

countries in both directions. At the same

time, it makes the corridor more vulnerable

to organized crime elements that try

to misuse the borders. Therefore we have

SOCIETY 1_2015 | 47


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN


to provide the effectiveness and efficiency of

the transport corridor and the security at once.

What are the main projects in the economical

bilateral relations between Azerbaijan and

Austria?

We share a number of common standards and

values, including the size and population of our

countries. We both have a very rich cultural heritage.

Around fifty Austrian companies are working

in Azerbaijan now in the construction, tourism, IT

or services sectors. We will organize the first European

Olympic Games in June 2015 and Austrian

companies are engaged in providing the quality

of those games. We have established an Austrian-

Azerbaijani trade chamber in Vienna, which is

formed by more than twelve Austrian and Azerbaijani

companies working in Austria. This platform

is used for promoting our economical relations.

We also have an advisory group to this chamber,

consisting of a group of politicians and decisionmakers.

The second president of the parliament,

Mr. Kopf, chairs it. He has a very good knowledge

of the region and the interests the countries have.

Recently the political situation is changing a

lot concerning the Ukraine-Russia-conflict. What

is your opinion about the new political values?

We see that the power of force is dominating

over the power of justice and law. That is regretful,

because after the Second World War, the world

order was built on the respect of the norms and

THE EMBASSY

BUILDING

The Embassy of the Republic

of Azerbaijan is located

in the 13th Viennese district

in Hügelgasse. The building

was bought in 1931 by the

famous Austrian actor Hans

Moser. After his passing in

the year 1964 the villa was

vacant for a long time, when

in 1989 chemist Walter Otto

bought the villa for eighteen

million Schillings to open

the restaurant “Villa Moser”.

Since 2002 the villa has

been used as the Embassy

of Azerbaijan. The building

has been completely

refurbished.

principles of international law. Those principles

helped to govern and manage interstate relations

in a peaceful manner. Since last year this order

started to change and we saw a lot more violations

of the territorial integrity of states and the use of

force for the acquisition of territories and we cannot

accept this. As one of the countries suffering

from this situation due to the location of our territory

we strongly oppose these attempts. We are in

favour of resolving the conflict by peaceful means

based on the internationally recognized principles

that the territorial integrity and sovereignty

of states should be respected.

Thus Azerbaijan is against the behaviour of

Russia?

48 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

ASERBAIDSCHAN

»Azerbaijan can

be seen as a

model for other

Muslim societies

to follow.

«

Galib

Israfilov

We fully support Ukraine’s territorial integrity

within the internationally recognised borders of

Ukraine. But this conflict was not only created

due to the Ukrainian-Russian relations, there are

many other factors, which have destabilized the

situation in the Ukraine. Within the Ukraine the

lack of an effective government and leadership

contributed to this situation. We want to stop

the bloodshed because finding an agreement on

the cease-fire would afterwards bring the sides

around a table to negotiate the peace. In the case

of Ukraine there is no resolution of the UN Security

Council because of the divergent views of the

major veto-powers.

CURRICULUM

VITAE

H.E. Galib Israfilov was born

on 9 May 1975 in Azerbaijan.

He studied International

Relations at Baku State

University and Georgetown

University/Washington

D.C. He joined the Ministry

of Foreign Affairs in 1995.

During his career he was

appointed Attaché at the

Department of International

Organizations, Third and

Second Secretary at the

Embassy in Vienna, Second

and First Secretary at the

Permanent Mission to the

UN in New York, Head of Division

and Deputy Director

of the Department of Security

Affairs, Counsellor at

the Embassy in Washington

D.C. Since 2011 he has been

Ambassador to Austria, Slovakia

and Slovenia as well as

Permanent Representative

to international organizations

based in Vienna. H.E.

Galib Israfilov is married and

has three sons.

when it pursues its policy with the neighbours,

then there are good chances to succeed.

Since you organize a lot of classical concerts

in Vienna, has the classical music a special meaning

in Azerbaijan?

The Azerbaijani culture is rich in music, not

only the classical but also the modern and folk

types of music. We were the first country in the

Muslim world to stage opera. Our famous composer

Üzeyir Hacibayov composed the first opera,

“Leyli and Madjnun”. In the beginning of the

twentieth century, in the conservative Muslim

society only men were allowed to play because

women could not show their faces. Two men performed

this play, which is about the love story between

a man and a woman. Classical music is a

very rich part of our national culture. In Vienna

we have established the Azerbaijani Cultural Center,

which also is a part of the Embassy and works

very dynamically to increase the awareness of the

Austrian society about the culture of Azerbaijan.

In autumn 2015 we plan to have Azerbaijani cultural

days in Austria. We want to present our music,

but also literature, architecture, poetry and

applied arts.

What can you tell me about the history of the

Embassy building?

The Embassy is located in the Hans Moser Villa.

We have purchased the building back in 2001 and

since then it serves representation purposes. We

commemorated last year the fiftieth anniversary

of the death of Hans Moser with an exhibition. We

opened the doors of the villa in the thirteenth district

for the people.

Do you have a personal motto?

To be modest in everything!


Do you think that the EU with the sanctions

took the right step?

I am not sure that the sanctions imposed by

the EU and the United States help to resolve the

conflict. The objective is to stabilize the situation

in Ukraine. In the meantime we also see that the

architecture of security in the Eurasian continent

is damaged. We need to restore this security architecture.

Are you optimistic in that sense?

I will respond with the example of Azerbaijan:

It has developed good, stable and predictable relations

with Russia, Ukraine, Iran, Israel, Turkey,

the US and the countries of the EU. If a country

has pragmatic assessments of its ambitions and

also tries to ensure that its interests are not hurt

Galib Israfilov talks

with SOCIETY publisher

Gertrud Tauchhammer

SOCIETY 1_2015 | 49


DIPLOMATIE

TÜRKEI

The Center Of

The Earth

SOCIETY publisher Gertrud Tauchhammer met H.E.

Mehmet Hasan Gögüs, Ambassador of Turkey, to talk

about the significance of the Silk Road, Turkish-Austrian

relations and his country’s stance towards the EU.

Interview: Gertrud Tauchhammer

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

50 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

TÜRKEI

»By the year

2023 Turkey

wants to become

one of

the top ten

economies of

the world.

«

Hasan

Gögüs

You have been posted to Austria in

2013. What do you enjoy most in

this country?

I really enjoy music, for example

the works of your famous composer

Wolfgang Amadeus Mozart.

I like visiting concerts in Vienna’s Musikverein. I

enjoy playing tennis. I would also like to find the

time to ski, which I learned while I was posted to

Geneva. Unfortunately, my schedule is so tight

that I have not managed to do that yet.

How was your diplomatic career before Austria?

Actually I decided to be a diplomat in university

because I liked the challenge to pass the very

competitive diplomacy exam. I have travelled all

European countries and I have also been to several

Asian countries. I was Ambassador in India and

accreditted to Nepal, Maldives and Sri Lanka. In

India I have lived the longest time: six and a half

years I have been there. The country has developed

increasingly. I was also ambassador in Greece.

What is the historical, cultural and political

significance of the Silk Road for Turkey in the

past and present?

Throughout the history, trade routes have always

been important, playing a significant role

in spreading cultures and cross-continent civilisations.

The Silk Road had particular importance and

served as a significant bridge between eastern and

western civilisations for centuries. The Silk Road

emerged as a transport and trade route linking Asia

and Europe, the two major civilisations, i.e. China

and the Roman Empire, then the Seljuks and the

Ottoman Empire. Goods and commodities, as well

as cultural features and ideas were exchanged between

the two continents via this route. In this exchange,

wool, gold and silver were sent to the East,

and in turn, silk and spices to the West.

Besides silk trade, the Silk Road enabled the

trade of a wide range of goods indigenous to the

Far East. In addition to Islam and Buddhism, a vast

variety of religions and cultural elements such as

Christianity, Taoism, and Zoroastrianism found

new geographies to spread to with this route. Western

people learned about eastern religions, and the

people of the east learned about western religions.

The Southern Gate, which is the largest gate

of the Chinese city of Xian, is believed to be the

starting point of the Historic Silk Road. The Road

followed the Great Wall of China to the northwest,

went past the Taklamakan Desert and over the

Pamir Mountains. Caravans of travellers with their

cargo made the trek along this road and across Afghanistan

to the Eastern Mediterranean. Here, the

goods would be loaded onto ships and transported

to western cities via sea routes.

The discovery of the ocean routes pursued by

explorers such as Columbus, Magellan and Vasco

de Gama initiated a new era. The Silk Road lost its

significance following the discovery of these new

routes.

What are the plans regarding the re-establishment

of the Silk Road as a trade link between

Asia and Europe?

In 2013, the President of the People’s Republic

of China, H.E. Xi Jinping proposed the “Silk Road

Economic Belt” and the “21st Century Sea Silk

Road” (One Belt, One Road) initiatives. This project

aims to create a giant integrated infrastructure and

trade network connecting Asia and Europe.

4.4 billion people live in the developing countries

along the “Silk Road Economic Belt”, which

envisages the development of an infrastructure

project, worth approximately eight trillion Dollars

in the Asia Pacific region in the next decade.

The Chinese Government is currently drafting

a road map for the “One Belt, One Road” project,

according to which the city of Lianyungang in ➢

SOCIETY 1_2015 | 51


DIPLOMATIE

TÜRKEI

Turkey and China are aiming to

revive the Historic Silk Road by

means of a modern railroad system,

says Ambassador Hasan Gögüs


the Jiangsu Province will be the starting point

of the Silk Road. Investments in infrastructure will

be an important aspect of this project. The Xinjiang

Uyghur Autonomous Region, which borders eight

countries, is subsequently expected to become an

important trade and transport hub.

The ongoing construction of the “Edirne-Kars

Railway” project in Turkey complements China’s

efforts to revive the section of the Historic Silk

Road that lies in our country. “Marmaray”, which

was completed in October 2013 and links Europe

and Asia under the sea, constitutes one part of the

multifaceted project aiming to contribute to the

revival of the Historic Silk Road with the Baku-Tbilisi-Kars

Railway, by linking Edirne and Kars, the

most western and most eastern cities of Turkey.

The replacement of the old railway between

Turkey and China with a new and standardised

railway track system is the largest project that

Turkish and Chinese contractors are cooperating

on in various third countries.

Currently, ninety percent of Turkey’s export

to China is conducted by maritime transport.

Imports from China to Turkey are carried out 64

percent by sea, twenty percent by road and sixteen

percent by air transport. At the moment, rail

transport is not utilised for trade between the two

countries.

While costs for maritime transport are reasonable,

the duration of transport can last up to 35

days. A direct railway would shorten this length of

time to twelve to fifteen days.

Also, transferring some of our trade to the Central

Asian countries to railways, which is currently

predominantly done by road transportation, would

lower export costs and contribute to increasing our

competitiveness.

When determining the route of this railway, it

is important that the link to the Kars-Tbilisi-Baku

Railway project is included and that it passes

through Central Asia, and specifically through Kazakhstan

and Turkmenistan.

What is the current state of relations between

Turkey and Austria?

Turkey has historical relations with Austria dating

back to the fifteenth century. The Embassy in

Vienna was one of the first opened in Europe. In

the past sometimes we faced each other on the battle

field, sometimes we fought shoulder to shoulder

against the common enemies like in the First

World War.

Last year, we have marked the ninetieth anniversary

of the Treaty of Friendship and Economic

Cooperation between the young republics of Turkey

and Austria, as well as the fiftieth anniversary

of the Labor Migration Agreement. Today nearly

300,000 Turks and Austrians of Turkic origin living

in Austria also constitute a strong bridge between

our nations. Last year more than half a million Aus-

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

52 | SOCIETY 1_2015


»One can claim Turkey to be

situated at the center of the

global landmass.

«

Hasan Gögüs

trians visited Turkey. Austria is also one of our biggest

investment partners.

We have 114,000 Turkish citizens living in Austria.

There are 300,000 altogether, including Austrian

citizens from the second generation. Turkish

people constitute the second biggest ethnic minority

living in Austria after the Germans.

Turkey is a negotiating country for accession to

the EU. We believe our membership will be an asset

to the EU, not a liability. Turkey’s EU membership

should be valued on its own merits. We expect

a more forthcoming approach from our Austrian

friends.

What is Turkey’s current geo-strategic and

economic position?

Napoleon once said: “If the earth was a single

state, Istanbul would be its capital.” Geopolitically

he was right. Recent research suggests that

geographically he wasn’t far off the mark either. A

CURRICULUM

VITAE

H.E. Hasan Gögüs was born

on 23 October 1953 in Gaziantep/Turkey.

He earned an

M.A. in International Relations

from the Ankara University.

In the late 1970ies

he joined the Ministry of

Foreign Affairs. During his

career he was appointed

Third and Second Secretary

at the Department

of International Security

Affairs, Second Secretary of

the Turkish Embassy in New

Delhi, First Secretary at the

Turkish Permanent Mission

to the UN in Geneva, Chief

of the Cabinet of the Under

Secretary of the MFA,

Political Counsellor at the

Turkish Embassy in London,

Director of the Department

for Eastern Europe

and Central Asia, Deputy

Permanent Representative

of the Turkish Mission to the

OSCE in Vienna, Deputy

Director General for Arms

Control, Disarmament and

OSCE. From 2002 to 2005

he served as Ambassador

of Turkey to India, from

2006 to 2009 he was appointed

Director General

for Multilateral Political Affairs

at the MFA, from 2009

to 2011 he was Ambassador

of Turkey to Greece, and

from 2011 to 2013 he was

Deputy Undersecretary for

European and EU Affairs.

Since 2013 he has been

Ambassador to Austria. H.E.

Hasan Gögüs is married and

has one daughter.

DIPLOMATIE

TÜRKEI

study done in 2003 indeed traced the geographical

center of the Earth to 180 kilometers northeast of

Ankara. Based on that calculation, one can claim

Turkey to be situated at the center of the global

landmass. In fact, located at the crossroads of civilizations,

as well as land and sea lines of communication

connecting cultures and markets alike, Turkey

surely occupies a pivotal position, both geographically

and geopolitically.

Turkey is at the center of a wide geography,

which is very dynamic and offers as many opportunities

as challenges. Turkey’s priority is to affect

positive change, around its geography, through

increased cooperation and dialogue for establishing

an ever expanding belt of stability, peace and

prosperity.

Turkey’s strategic location also allows investors

to access a potential market of 1.5 billion people

with a combined GDP of 25 trillion Dollars and foreign

trade of eight trillion Dollars. Seizing this opportunity,

Turkey managed to increase its exports

from 36 billion to more than 150 billion Dollars in

the last decade.

Today, Turkey has the seventeenth largest economy

in the world and sixth largest in Europe. Turkey

has set specific targets to achieve by the year 2023,

which will mark the centenary of the proclamation

of the Republic. Ranging from healthcare to economy,

from defense to education, and from energy

to transportation, these targets include becoming

one of the top ten economies with a GDP of two

trillion Dollars and increasing the export revenues

to 500 billion Dollars.

Finally, what is the personal motto of your life?

Always look ahead and not look back. •

Ambassador Hasan

Gögüs and SOCIETY

publisher Gertrud

Tauchhammer enjoy a

cup of tea during the

interview

SOCIETY 1_2015 | 53


DIPLOMATIE

TÜRKEI

The original interior

of the Embassy was

renovated and meticulously

preserved.

EMBASSY

WITH A SWEET

HISTORY

54 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

TÜRKEI

From sugar refinery to embassy palais:

the embassy building of Turkey in the

diplomatic neighborhood of Vienna

changed a lot in its long history.

Text: SOCIETY

SOCIETY 1_2015 | 55


DIPLOMATIE

TÜRKEI

The date of the initial construction

of the building

is unknown. However, it is

recorded that the coachman

Martin Steinhauser enlarged

the building in 1812.

It is assumed that at the time the building

was used as a residence with a park and

stables for the horses. In 1820 the building

was sold to the merchant August Gosmar

from Trieste who converted the premises

into a sugar refinery.

Yet another merchant from Trieste,

Carlo Antonio Fontana, who sold it in 1843

to the industrialist Pietro di Galvagni,

purchased the building in 1839. Galvagni

constructed the first steam oven at the location

of the sugar refinery. The building

changed hands again. In 1869 the industrialist

Franz Wertheim, who later sold it

in 1872 to the real estate agent Alexander

Scharf, bought it.

In 1879, Alexander Scharf had the building

reconstructed as it stands today. Ferdinand

Hauser was the building contractor

working with an architect from the architectural

office of Fellner&Helmer. Lord

Ernst Sylva-Taroucca, from a noble family

in Portugal, was the first landlord of current

premises, which reflects the Italian

High Renaissance style and displays the

characteristics of a historical palace.

Finally in 1916, Ottoman Sultan Resat

purchased the premises for the use of the

Empire. In 1941, 1946 and 1963 the outer

façade and in 2000 the interior of the

building was extensively renovated. During

these restoration works, the original

appearance of the façade and the interior

fittings, decorations and equipment belonging

to the era of building’s construction

were meticulously preserved to the

extent possible.


56 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

TÜRKEI

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig, Manfred Krendl

SOCIETY 1_2015 | 57


DIPLOMATIE

RUSSLAND

Die Länder der großen

Seidenstraße sind das

Thema eines Buches,

das wir planen. Wie

ist die Beziehung Russlands

zur Großen Seidenstraße?

Russland befindet sich in Europa, aber

auch in Asien, weswegen die Beziehungen

zu europäischen und asiatischen

Staaten sehr wichtig sind. Insbesondere

wenn es um die wirtschaftliche Zusammenarbeit

geht, wo Russland als natürliche

Brücke zwischen Asien und Europa

– schon geografisch und historisch gesehen,

aber auch wirtschaftlich – absolut

unabdingbar ist. Deswegen kann man

nur begrüßen, wenn neue wirtschaftliche

Projekte in Einklang mit historischen

Verbindungen erfolgreich sind. Gerade

wird an einem gemeinsamen Projekt einer

Breitspurbahn gearbeitet. Das soll

eine schnelle Eisenbahntrasse zwischen

dem Südosten Asiens und Europa werden,

um die Verbindung zu verbessern und

die Transitstrecke effizienter zu machen.

Das ist von beiderseitigem Nutzen, bringt

neue Arbeitskräfte und spart Zeit bei der

Zulieferung der Waren aus dem Osten

nach Europa. In diesem Sinne ist die Seidenstraße

als Transport- und Verkehrskorridor

von sehr großer Bedeutung.

Was fällt Ihnen spontan zum Thema

Große Seidenstraße ein?

Ich kann an die Reisen von Marco Polo

im tiefen Mittelalter erinnern: damals war

es klar, dass die Wege nach Osten über das

damalige russische Reich gingen – nach

China, Indien und Mittelasien. Das bestätigt

nur die These, dass Russland eine

natürliche Brücke ist und geografisch so

liegt, dass diese Transitstrecke am sichersten

ist, und alle Anrainerstaaten haben ein

Interesse daran, diese Straße auch kulturell

zu nutzen.

Es wird ja zur Zeit viel über die Sanktionen

zwischen Europa und Russland

gesprochen...

Russland ist und bleibt eine Nation,

die das Zusammenwirken und die Kooperation

mit allen Ländern anstrebt, die uns

entgegenkommen. Wir sind bereit, sowohl

mit Asien als auch mit Europa zusammenzuarbeiten.

Geistig gesehen sind wir

Europäer: Russland hat Europa im Verlauf

der Jahrhunderte mitgestaltet und mitgeprägt.

Auch deswegen hat Präsident Putin

die Idee der Gründung eines gemeinsamen

Wirtschaftsraumes von Lissabon nach Wladiwostok

artikuliert, und wir halten an

dieser Konzeption fest.

Russland als

natürliche

Brücke zu

Europa

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

58 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

RUSSLAND

S.E. Botschafter Sergej

Netschajew spricht im

SOCIETY-Interview über

die historische

Bedeutung der Großen

Seidenstraße und

erklärt die Sanktionen

der EU gegen Russland

aus russischer Sicht.

Interview: Gertrud Tauchhammer

CURRICULUM

VITAE

S.E. Sergej Netschajew ist

1953 in Moskau geboren.

Er studierte Germanistik

an der Moskauer Lomonossow-Universität.

Nach

seinen Tätigkeiten in der

sowjetischen Botschaft in

Ost-Berlin in der damaligen

DDR und im sowjetischen

Generalkonsulat in Erdenet/

Mongolei schloss er im Jahr

1988 das Studium an der Diplomatischen

Akademie ab.

Von 1992 bis 1996 war er an

der russischen Botschaft in

Deutschland tätig. Bis 2001

war er Erster Botschaftsrat.

Im Anschluss war er Generalkonsul

der Russischen

Föderation in Bonn, danach

stellvertretender Direktor

des Dritten Europäischen

Departments im Außenministerium.

Im August 2007

übernahm er den Posten

des Direktors. Seit 2010 ist

er Botschafter in Österreich.

S.E. Sergej Netschajew ist

verheiratet und hat einen

Sohn.

»Wir haben mit

der EU ein

Wirtschaftsvolumen

von

430 Milliarden

Dollar, mit den

USA nur dreißig

Milliarden.

«

Sergej

Netschajew

Wer ist aus Ihrer Sicht der Verlierer der Sanktionen?

Europa oder Russland?

Verlierer sind bestimmt auf beiden Seiten. Wir

sind grundsätzlich gegen die heutigen Sanktionen,

die aus unserer Sicht absolut unlegitim sind,

da sie nicht auf der Grundlage eines entsprechenden

Beschlusses des UN Sicherheitsrates beruhen.

Besonders Sorgen macht uns das Ziel dieser Sanktionen,

die von den Vereinigten Staaten und der

Europäischen Union verhängt worden sind: Wir

haben die Vermutung, dass diese Sanktionen auf

einen Regimewechsel in Russland ausgerichtet

sind. Das ist kontraproduktiv, wir werden uns

diesen Sanktionen ganz bestimmt nicht beugen

und wir werden unsere Innen- und Außenpolitik

nicht ändern. Das Vertrauen zu unserem Präsidenten

ist in Russland so stark wie nie zuvor.

Neunzig Prozent der Bevölkerung unterstützt die

innen- und außenpolitische Linie von Präsident

Putin. Wir flehen niemanden an, diese Sanktionen

aufzuheben, aber wir werden es natürlich

begrüßen und entsprechend in Bezug auf unsere

Restriktionen gegen bestimmte europäische Länder

reagieren. Die Aufhebung der Sanktionen ist

Sache der Europäer und der Vereinigten Staaten,

sie müssen den ersten Schritt machen.

Glauben Sie, dass der Fall des Rubels eine Instabilität

in beide Richtungen erzeugt?

Es stimmt, dass die Wirkung der Sanktionen

spürbar wird, aber dies spüren auch die Wirtschaften

in Europa. Der Verfall des Rubels ist nicht

nur auf die Sanktionen zurückzuführen, sondern

auch auf einige Spekulationen und Machenschaften

auf dem Finanzmarkt. Putin hat die russische

Regierung beauftragt, diese Spekulationen einzudämmen.

Sie sehen, dass die notwendigen Maßnahmen

der Regierung und der Nationalbank den

Rubel stabilisiert haben. Unsere Währung ist stärker

geworden. Die Sanktionen fügen uns jedoch

nicht nur Schaden zu, sondern sind in dem Maße

„hilfreich“, dass sie unsere Produzenten und Industrie

stimulieren, entsprechende Produkte auf

den russischen Markt zu bringen.

Wie erleben Sie als Russe die Österreicher in

ihrer Balance als starker Partner von Russland

und gleichzeitig als EU-Mitglied?

Im Unterschied zu einigen EU-Staaten, die

eine besonders aggressive Sanktionspolitik gegen

Russland führen, ist in Russland und in den russischen

Massenmedien kein schlechtes Wort über

Österreich gefallen. Das spricht für sich selbst. Wir

setzen unseren politischen Dialog fort: Präsident

Putin hat Wien besucht, wir versuchen weiterhin

verschiedene wirtschaftliche Projekte zu realisieren,

wir haben intensive parlamentarische Kontakte,

ganz zu schweigen vom Kulturaustausch. Ich bin

grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Stand der

österreichisch-russischen Beziehungen, und bin sicher,

dass wir sehr gute Aussichten haben.

Viele Leute haben starke emotionale Beziehungen

zu Russland und fühlen sich ange- ➢

SOCIETY 1_2015 | 59


DIPLOMATIE

RUSSLAND

Botschafter Sergej Netschajew

ist zufrieden mit dem

politischen Dialog zwischen

Österreich und der Russischen

Föderation

»Putin hat die

Idee eines

gemeinsamen

Wirtschaftsraumes

von

Wladiwostok

bis Lissabon.

«

Sergej

Netschajew


sichts der jetzigen Situation ein bisschen

ohnmächtig. Wie erleben Sie das?

Natürlich spreche ich mit vielen Politikern und

auch einfachen Staatsbürgern, und ich höre sehr

viel Verständnis für die Position Russlands. Insbesondere

diejenigen, die sich gut in der Situation

auskennen und die historisch bedingten Argumente

für unser Handeln verstehen. Wir bleiben

bei unserer Position und wir finden unsere Position

völkerrechtlich absolut konform. Wir sind gegen

eine unipolare Welt, die sich dem Diktat aus

dem Ausland unterordnet. Es gibt verschiedene

Pole in der Wirtschaft und Politik, die gleichberechtigt

sein müssen. Es muss ein Dialog, ein Konsens

dominieren und nicht nur politischer Wille.

Finden Sie, dass in den westlichen Medien

über Russland ausgewogen berichtet wird? Wie

ist Russland auf diese Form des modernen Krieges

über die neuen Medien vorbereitet?

Natürlich verfolgen wir die Massenmedien, die

russischen sowie die ausländischen. Konstruktive

Kritik können wir akzeptieren. Was wir nicht

akzeptieren können, ist die pauschale Schwarzmalerei.

Darunter leiden einige Massenmedien

im Westen, worüber wir nicht glücklich sind. Ob

diese von gewissen politischen Kreisen manipuliert

sind oder nicht, kann ich nicht sagen, aber

wir müssen immer noch an die Unabhängigkeit

des Journalismus glauben. Manchmal scheint es

mir, dass die Artikel und die Reportagen manipuliert

sind und nicht der Wahrheit entsprechen.

Wir haben uns an die heutigen Umstände der

Medienwelt angepasst, haben entsprechend auch

elektronische Massenmedien und versuchen unsere

Position den Lesern und Hörern zur Kenntnis

zu bringen, damit sie nicht nur eine einseitige

Vorstellung über die russische Außenpolitik

bekommen.

Im Zuge der Sanktionen kommt es zu einem

völlig neuen Kräfte- und Machtverhältnis, das

erst noch im Werden ist. Sehen Sie das auch so?

Wie stehen die zentralasiatischen Länder wie

Usbekistan, Kasachstan, Aserbaidschan etc., die

ja historisch mit der ehemaligen Sowjetunion

verbunden waren, zu Russland?

Diese Länder gehören zur Gemeinschaft unabhängiger

Staaten, also einer internationalen

Organisation mit einem Statut und entsprechenden

Regeln und Richtlinien, was Handel, Politik

und Wirtschaft betrifft. In diesem Sinne sind wir

Verbündete. Eine Reihe dieser Staaten gehört außerdem

dem Vertrag der kollektiven Sicherheit

an. Das ist eine militärisch-politische Organisation,

die sich hauptsächlich auf dem Gebiet der

Bekämpfung des internationalen Terrorismus

und der organisierten Kriminalität betätigt. Wir

haben traditionell sehr gute Beziehungen zu den

Staaten Mittelasiens: einige darunter sind Teilnehmer

der Eurasischen Union, die am 1. Januar

2015 in Kraft getreten ist. Zur Eurasischen Union

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

60 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

RUSSLAND

Die zentrale Lichtkuppel

sorgt für natürliches

Licht im Stiegenhaus.

Der Salon erstrahlt im

originalen Dekor aus

dem 19. Jahrhundert.

gehören Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisien

und Armenien. Auch manche asiatische Staaten

haben ihr Interesse bekundet, dieser Union beizutreten.

Die traditionelle Verbindung zur russischen

Kultur ist sehr stark, was wir begrüßen.

Hat die aktuelle Situation mit den USA und

der EU dazu geführt, dass Russland und China

einander näher kommen?

Russland und China sind natürliche Nachbarn.

Wir haben eine 7.000 Kilometer lange

Grenze zu China. Wir haben keine politischen

Stolpersteine, sondern sehr gute Beziehungen.

In vielen außenpolitischen Fragen sind unsere

Positionen gleich oder sehr nah. China ist unser

wichtigster Handelspartner. Wir beide sind ständige

Vertreter im UN-Sicherheitsrat und Mitglieder

der Organisation Brix der Schwellenländer.

Dort diskutieren wir über das weitere Vorgehen

in der Finanzwelt und ergreifen entsprechende

Maßnahmen, die die nationalen Währungen respektieren.

Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten

mit unseren chinesischen Freunden und es ist

aus unserer Sicht absolut natürlich, dass wir diese

wirtschaftliche und kulturelle Verbindung

weiter ausbauen. Außerdem sucht unsere Wirtschaft

nach neuen Absatzmärkten, ebenso wie

China seine Nischen auf dem russischen Markt

sucht.

Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Statue:

Das Boschaftsgebäude

Die Botschaft der Russischen

Föderation befindet

sich in einem Palais, das im

Auftrag des Herzogs von

Nassau 1872/73 im Stil der

Wiener Neorenaissance

errichtet wurde. Architekt

war Alois Wurm-Arnkranz.

1891 kaufte es Fürst

Lobanow-Rostowskij für

Botschaftszwecke. Ab 1923

war hier die diplomatische

Vertretung der Sowjetunion

untergebracht. Nach

schweren Bombenschäden

im Zweiten Weltkrieg wurde

das Palais von 1947 bis 1950

restauriert. Seit 1991 ist die

Botschaft der Russischen

Föderation im Gebäude

ansässig. Der große Empfangssaal

und zwei weitere

Salons erstrahlen noch

immer im Originaldekor. Die

zentrale Glaskuppel sorgt

für natürliches Licht.

Würden Sie mehr nach Europa schauen oder

nach China?

Wir schauen in beide Richtungen. Bis jetzt ist

unser Warenaustausch mit Europa viel umfangreicher.

Wir haben mit der Europäischen Union

ein Wirtschaftsvolumen von 430 Milliarden Dollar,

mit den Vereinigten Staaten nur dreißig Milliarden.

Mit China wächst der Austausch, aber die

Möglichkeiten für unsere beiden großen Länder

sind riesig. Wir werden zu Gunsten unserer Nationalwirtschaft

– nicht zum Schaden Europas –

die Beziehungen zu ganz Asien weiterentwickeln.

Sind die USA im Zuge dieser Sanktionen, die

es jetzt in der EU und auch zwischen EU und

Russland gibt, der lachende Dritte?

Wem nutzt die Auseinandersetzung zwischen

Russland und Europa? Wir wollten mit unseren

Projekten die europäische Energiesicherheit garantieren.

Da gab es jedoch Probleme, die von uns

nicht abhängig sind. Wir wollen weiterhin unsere

Zusammenarbeit mit Europa pflegen und ausbauen.

Ich nehme noch einmal Bezug auf Putins Idee

zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum vom

Atlantik bis zum Pazifik. Wir haben auch früher

die entsprechenden Initiativen für einen Vertrag

von einer gemeinsamen, unteilbaren und einheitlichen

Sicherheit in Europa vorgelegt. Da fragen

wir uns, warum und wozu diese ganze Spannung.

Wir stehen vor einem Test und ich hoffe sehr, dass

unsere westlichen Partner nicht zu weit gehen. •

SOCIETY 1_2015 | 61


DIPLOMATIE

FRANKREICH

Hauptaufgabe des

Diplomaten:

Harmonie schaffen

Frankreichs Botschafter S.E.

Pascal Teixeira da Silva

im SOCIETY-Interview

über die Aufgaben eines

Botschafters und Politik

in Zeiten weltpolitischer

Krisen.

Interview: Gertrud Tauchhammer

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

62 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

FRANKREICH

»Frankreich hat viele Reformen

eingeleitet, und es ist meine

Aufgabe, das zu präsentieren

und zu erklären.

«

Pascal Teixeira da Silva

Seit wann sind Sie schon in Österreich

und in welchen Ländern waren Sie

zuvor?

Ich habe vor 32 Jahren in Brasilien

begonnen. Dann war ich in Deutschland

in Bonn, Moskau, in New York

bei den Vereinten Nationen, und in Portugal von

2010 bis 2013 war ich zum ersten Mal als Botschafter

tätig. Zwischen den verschiedenen Posten im

Ausland habe ich mich in Paris aufgehalten. Es ist

normal, dass wir einen Teil unserer Karriere in Paris

verbringen. Seit Juni 2014 bin ich in Wien.

Sind Sie ein Karrierediplomat?

Ich habe von Anfang an als Diplomat gearbeitet,

obwohl ich fünf Jahre im Verteidigungsministerium

verbracht habe. Es gehört zu einer normalen

Karriere in Frankreich, dass man drei Jahre in

anderen Ministerien arbeitet, um neue berufliche

Erfahrungen zu bekommen.

Ist es in Frankreich noch immer so, dass der

Staatspräsident den Botschafter ernennt, unabhängig

davon, ob er eine diplomatische Karriere

macht oder nicht?

Es gibt viele Funktionen, die vom Ministerrat

bzw. vom Präsidenten ernannt werden. Nicht nur

Botschafter, sondern auch Präfekten oder Sektionschefs

in den Ministerien, Generaldirektoren,

Präsidenten von öffentlichen Institutionen. Die

überwiegende Mehrheit der Botschafter sind Diplomaten,

die nach einer bestimmten Zeit als Botschafter

ihre diplomatische Karriere fortsetzen.

Es ist ja gerade weltpolitisch eine turbulente

Zeit. Ist der Beruf des Botschafters durch die

politisch subtile Neuorientierung auf der Welt

wichtiger denn je geworden?

Es gibt keine einfache Antwort auf Ihre Frage.

Die Situation bzw. Aufgabe eines Botschafters ist

sehr unterschiedlich. Unsere Aufgabe besteht erstens

darin, ein Land kennenzulernen, um dann

unseren Behörden zu erklären, was dort passiert

und was die außenpolitischen Positionen dieses

Landes sind. Man muss die Interessen unseres Landes

vertreten und in manchen Bereichen, z.B. der

Wirtschaft, auch verteidigen. Die Wirtschaftsdiplomatie

ist ein Hauptanliegen, damit sich unsere

Unternehmen im Ausland entwickeln können.

Man muss auch internationale Investitionen anziehen

und die touristische Attraktivität des Landes

fördern. Im kulturellen Bereich ist es unsere

zweite Aufgabe, die französische Sprache und Kultur

zu fördern und zu verbreiten. Die dritte Aufgabe

ist die Kommunikation. Man muss die Anliegen

des Landes nicht nur in der Außenpolitik sondern

auch in der Innen- und Wirtschaftspolitik vertreten.

Frankreich hat zum Beispiel viele Reformen

eingeleitet, und das ist für unsere europäischen

Partner wichtig zu wissen. Es ist meine Aufgabe,

das zu präsentieren und zu erklären.

Stimmt es, dass Frankreich möglicherweise

auch gefährdet ist, wirtschaftlich in Probleme

zu geraten – ähnlich wie Griechenland oder Portugal

– und dass ein Kollaps Frankreichs für die

gesamte EU eine Katastrophe wäre?

Ich glaube, dass man die verschiedenen Situationen

nicht vergleichen kann. Ich war in Portugal,

als die Krise im Frühling 2011 ausbrach. Die Zinsen

sind mit sieben Prozent für die Staatsanleihe

auf ein Niveau gestiegen, das für Portugal nicht

erträglich war. Das hat die öffentlichen Finanzen

erstickt. Das ist in Frankreich nicht der Fall. Die

Zinsen, die der Staat wegen Verschuldung zahlt,

liegen bei 1,2 Prozent. Das ist kein Problem, um

das Defizit zu finanzieren und die öffentliche

Schuld auszugleichen. Was wir jedoch machen

müssen: Erstens die öffentlichen Finanzen sanieren,

um das Defizit zu reduzieren. Das ist nun

schwieriger als noch vor zehn Jahren, weil es nun

ein schwaches Wachstum gibt – auch in Österreich

und anderen europäischen Ländern. Um das

Defizit zu reduzieren, braucht man Zeit und muss

man den Rhythmus dem Gesamtkontext anpassen.

Zweitens muss man strukturelle Reformen

umsetzen, um den Unternehmen mehr Freiheit

zu geben, die Lohnkosten zu reduzieren und die

Belastung der Verwaltung durch Normkontrollen

zu vereinfachen. Drittens die Reform des Staates:

Der Staat muss Sparentscheidungen treffen, was

bedeutet, zum Beispiel, dass wir die Organi-


SOCIETY 1_2015 | 63


DIPLOMATIE

FRANKREICH

SOCIETY Herausgeberin

Gertrud Tauchhammer

im Gespräch mit dem

Botschafterehepaar

Pascal und Pascale

Teixeira da Silva

CURRICULUM

VITAE

S.E. Pascal Teixeira da

Silva, geboren 1957, hat

neben dem Studium der

Rechtswissenschaften unter

anderem auch am Institut

d’études politiques in

Bordeaux und an der Ecole

Nationale d’Administration

studiert. Er und seine Gattin

Pascale haben zwei Kinder:

Cyril (24) arbeitet und lebt

in Singapur. Raphael (20) ist

Student in Frankreich, aber

dieses Jahr ist er als Student

an der Universität Wien im

Rahmen des Erasmusprogramms

in Politikwissenschaft.

Teixeira da Silva ist

ein großer Musikliebhaber

und spielt selbst Cembalo,

mit dem er im Rahmen von

„ambassadors in concert“

auch schon im Brahmssaal

des Musikvereins aufgetreten

ist. Das Sternzeichen

Waage des Botschafters

ist nach eigener Aussage

„das ideale Sternzeichen für

einen Diplomaten, ausgeglichen

und mit Vorliebe für

die schönen Künste. Ich versuche

Harmonie zu schaffen

und Kompromisse zu finden,

und das ist genau die Aufgabe

eines Diplomaten.“


sation der Gebietskörperschaft vereinfachen

müssen. Wir haben auf der Verwaltung des Landes

viele Ebenen und das ist zu kompliziert und

zu teuer. Der Staat muss sich reformieren, damit

er keine Last für die Gesamtgesellschaft und die

Wirtschaft darstellt.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation, was die

Sanktionen zwischen der EU und Russland angeht?

Was ist die konkrete Haltung Frankreichs

zu diesem Thema bzw. gibt es aus Ihrer Sicht einen

Weg heraus aus dem Dilemma?

Die Politik der EU gegenüber Russland sollte

auf zwei Pfeilern beruhen: Dialog und Beharrlichkeit.

Beharrlichkeit, was die Prinzipien und Werte

anbelangt. Ein Anschluss der Krim ist nicht mit

den Werten und Prinzipen der Sicherheit und der

Zusammenarbeit in Europa vereinbar. Das ist sehr

ernst und widerspricht den Prinzipien des Helsinki

Schlussaktes. Und auch die Hilfe aus Russland,

die die Separatisten im Osten der Ukraine bekommen,

ist eine Einmischung. Diese Krise muss

durch Dialog gelöst werden. Das Minsker Abkommen,

das einen Waffenstillstand und den politischen

Dialog zwischen Kiew und den Separatisten

im Osten der Ukraine vorsieht, könnte die Basis

sein. Man erwartet von allen, einschließlich Russland,

dass sie zur Verwirklichung dieses Abkommens

beitragen. Die Sanktionen sind kein Ziel in

sich selbst, sie sind nur ein Mittel, damit Russland

sein Verhalten ändert und zur Lösung der Krise

beiträgt anstatt die Situation zu verschärfen.

Glauben Sie, dass Russland sein Verhalten ändern

wird?

Es liegt in seinem Interesse, denn Russland

spürt schon die wirtschaftlichen Konsequenzen

seines Verhaltens, nicht nur durch die Sanktionen,

sondern auch wegen der Flucht des Kapitals.

Mehr als hundert Milliarden Euro an Kapital wurden

aus Russland abgezogen. Aber auch die Senkung

des Ölpreises beeinträchtigt die russische

Kapazität, das Budget zu finanzieren. Man erwartet

also von Russland, dass es eine positive Rolle

zur Lösung dieser Krise spielt.

Waren die Signale von Hollande im Gespräch

mit Putin optimistisch?

Das Gespräch war nützlich und ermutigend.

Der Dialog ist unentbehrlich. Je schneller man

einen Weg aus dieser Krise findet, desto besser.

Das ist im Interesse Europas und auch Russlands.

Nicht nur was die wirtschaftlichen Beziehungen

anbelangt, sondern auch was die Überwindung

von Krisenproblemen auf internationaler Ebene

betrifft. Man braucht die Zusammenarbeit aller

Mächte, um die Krise zu überwinden. Das ist auch

der Fall mit dem Nuklearprogramm des Iran. Die

Verhandlungen wurden von sechs Staaten zusammen

mit dem Iran geführt, aber man braucht ein

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

64 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

FRANKREICH

bisschen mehr Zeit. Es ist wichtig, eine gemeinsame

Lösung mit Russland zu finden.

Ist der Iran in der Region angesichts der jetzigen

Situation mit ISIS wichtiger geworden?

Das Nuklearprogramm des Iran ist ein Problem.

Wir haben Regeln, was die friedliche Nutzung der

Atomenergie auch die Verhinderung der Entwicklung

von Nuklearwaffen anbelangt. Es gibt ein

internationales Abkommen, das NPT, es gibt eine

dafür zuständige internationale Agentur, die IAEA

mit Sitz in Wien, und es gibt die Verhandlungsrunde

mit dem Iran. Die Jihadisten der ISIS, die

sehr grausam und barbarisch sind, sind ein anderes

Problem. Sie stellen eine Herausforderung

für die Völker und Staaten in der Region dar. Das

betrifft hauptsächlich den Irak, Kurdistan und die

Menschen in Syrien, aber es betrifft auch uns, weil

es viele Jihadisten gibt, die aus Europa kommen

und nach Europa zurückkehren. Es gibt auch andere

terroristische Gruppen, die Anhänger von

ISIS sind und deren Methoden auch in anderen

Ländern anwenden wollen. Das haben wir schon

in Algerien erlebt, als ein Franzose als Geisel festgehalten

wurde und nach drei Tagen von einer

terroristischen Gruppe hingerichtet wurde. Das

ist eine Herausforderung für uns alle, und wir haben

ein gemeinsames Interesse in Europa, gegen

ISIS zu kämpfen. Das liegt auch im Interesse des

Iran, aber das bedeutet nicht, dass wir Abstand

von den Regeln und Prinzipen nehmen könnten

oder dürften, was das Nuklearprogramm des Iran

anbelangt, nur weil wir einen gemeinsamen Feind

haben – ISIS ist auch eine Bedrohung für den Iran.

Das sind zwei verschiedene Angelegenheiten.

Gibt es konkrete Beispiele von Wirtschaftsprojekten

zwischen Österreich und Frankreich?

Es gibt viele französische Firmen, die hier ansässig

sind und Investitionen haben. Was Frankreich

anbelangt, gibt es Firmen in fast allen Sektoren,

wie Atos, Alstom, Lafarge, Saint Gobain, GDF Suez,

Schneider, Renault, Peugeot-Citroën, Thales, Air

liquide, Société Générale, BNP Paribas, L’Oréal. Es

gibt 250 französische Firmen, die in Österreich

tätig sind. Frankreich und Österreich sind enge

wirtschaftliche Partner, was den Außenhandel

betrifft: der Import/Export beträgt 9,4 Milliarden

Euro. Leider hatten wir mit Österreich ein Handelsdefizit

von 2,2 Milliarden letztes Jahr. Österreich

exportiert mehr nach Frankreich als umgekehrt.

Was Österreich anbelangt, sind z.B. Borealis, Donau

Chemie, Fritz Egger, Kaindl, Mayr Melnhof, Agrana,

Montana, Kapsch, Wienerberger, Andritz, Stölzl,

Magna, Do&Co und AVL vertreten.

Gibt es aktuell ein konkretes Projekt, an dem

Sie arbeiten?

Es gibt kein Projekt, das den Staat direkt involviert.

In Europa handelt es sich nicht um große

Projekte wie in den Schwellenländern, wo man

die Infrastruktur ausbaut oder Waffen oder Flugzeuge

verkauft. Das bedeutet, dass zwischen den

»Die Sanktionen

sind ein Mittel,

damit Russland

sein Verhalten

ändert.

«

Pascal

Teixeira da

Silva

europäischen Ländern die Unternehmen vernetzt

sind, ohne staatliche Unternehmen zu sein. Was

wir machen können und müssen, ist, das Leben

der Unternehmen zu erleichtern. Seit meiner

Ankunft habe ich Kontakte mit den wichtigsten

österreichischen Investoren geknüpft, ich habe erfahren,

wie ihr Geschäft in Frankreich läuft, was

es für Probleme gibt und was ihre Erwartungen

sind. Do und Co zum Beispiel hat im Juni eine

bekannte Marke für Catering gekauft und hat die

Absicht, dieses Geschäft in Frankreich zu entwickeln.

Wir versuchen, Do und Co zu helfen, ihren

Geschäftsbereich zu entwickeln.

Was gefällt Ihnen an Wien?

Wien ist das Paradies für Musik, weil das Angebot

so vielfältig ist. Wir wohnen ganz nah vom Musikverein,

der Staatsoper, dem Konzerthaus, dem

Theater an der Wien. Es gibt keine andere Stadt,

in der die Musik auf einem so hohen Niveau und

das Angebot so reich ist. Musik wird hier sehr ernst

genommen als holde Kunst, wie Schubert in einem

seiner Lieder sagt. Deshalb ist es für mich ein großes

Privileg in Wien zu sein. Ich habe diesen Posten

gewollt und gewünscht. Ein Traum hat sich erfüllt.

Nicht nur wegen der Musik, sondern auch weil es

in diesem Land viel Kultur und viel Geschichte gibt

und weil Österreich auch nach dem Fall des Eisernen

Vorhangs und dank der Osterweiterung wieder

seine historische Rolle spielen kann. Wien ist nicht

nur interessant wegen seiner reichen Kultur und

Geschichte, sondern auch aufgrund seiner Geografie

und seiner natürlichen Rolle als Vermittler. Und

in den wirtschaftlichen und sozialen Bereichen ist

Österreich ein Vorbild – Sozialpartnerschaft, starker

Mittelstand, Ausbildung und Lehre, Innovation

–, von dem man viel lernen kann.


SOCIETY 1_2015 | 65


DIPLOMATIE

FRANKREICH

Weltweit das einzige

Botschaftsgebäude

Frankreichs im Art

Nouveau Stil

66 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

FRANKREICH

ART

NOUVEAU

IN WIEN

Die französische Botschaft

zählt zu den eigenwilligsten

Botschaftsgebäuden in Wien.

Text: SOCIETY

SOCIETY 1_2015 | 67


DIPLOMATIE

FRANKREICH

Die französische Botschaft

befindet sich am Wiener

Schwarzenbergplatz auf

einem dreieckigen Grundstück,

das der französische

Staat 1901 erwarb.

Das Gebäude sollte eine Huldigung an den

Stil des „Art Nouveau“ sein, der während

der Weltausstellung im Jahr 1900 Triumphe

feierte. Architekt war George-Paul

Chedanne, der ein Gesamtkunstwerk konzipierte,

das sich durch die stilistische Einheit

aus Architektur, Innen- und Außendekoration

und des Mobiliars auszeichnete.

Dabei gab es eine fruchtbare Zusammenarbeit

verschiedener französischer Künstler

und österreichischer Unternehmen. Das

Gebäude wurde 1909 fertiggestellt und im

Mai desselben Jahres bezogen. Es ist weltweit

das einzige Botschaftsgebäude Frankreichs

im Art Nouveau Stil.

Interessanterweise währte die Bewunderung

für das Gebäude nur kurz. Über

viele Jahre wurden die Architektur und

Einrichtung als dekadenter „Nudelstil“

verunglimpft. Das setzte sich nach dem

Zweiten Weltkrieg fort, als wertvolle Details

der Einrichtung oder ganze Räume

einfach entfernt wurden, weil sie nicht

gefielen oder nicht dem damaligen Geschmack

entsprachen. In den 5,50 Meter

hohen Speisesaal mit Holztäfelungen

wurde in den 1950er Jahren beispielsweise

eine Zwischendecke für Büros eingezogen,

und auch der Festsaal und andere Räume

verloren komplett ihr ursprüngliches

Aussehen. Erst später wurde mit mehr Respekt

gegenüber der originalen Architektur

umgegangen, und Anfang der 1990er

Jahre fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten

statt. Dabei wurden etwa die von

Beginn an geplanten zwölf Ölmalereien

des Malers André Devambez mit mehr

als siebzigjähriger Verspätung im so genannten

Salon Devambez angebracht – sie

wurden 1912 vom damaligen Botschafter

einfach abgelehnt und nach Paris zurückgeschickt,

wo sie auf verschiedene Büros

des Außenministeriums verteilt wurden.

Dennoch ist die französische Botschaft

bis heute ein Gesamtkunstwerk geblieben.

Zu erwähnen seien der Sitzungssaal mit

Holztäfelungen im Art Nouveau Stil, die

Ehrentreppe mit der prachtvollen Schmiedeeisenkunst,

die große Galerie im zweiten

Stock mit Tapisserien aus dem 17. und

18. Jahrhundert und der Speisesaal mit

Originalmöbeln aus dem Jahr 1909. Auch

die vielen kleinen Details wie Wand- und

Deckenleuchten, Fresken, Reliefs, Gobelins

usw., die die vergangenen Jahrzehnte

unbeschadet überdauert haben, machen

das Gebäude zu etwas Besonderem. •

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

68 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

FRANKREICH

SOCIETY 1_2015 | 69


DIPLOMATIE

KROATIEN

Im SOCIETY-Interview

spricht S.E. Botschafter

Gordan Bakota über die

exzellenten Beziehungen

zu Österreich und

Kroatien als neuesten

EU-Mitgliedsstaat.

Interview: Gertrud Tauchhammer

„Europa

ist Kroatien“

Kroatien hat ein neues Botschaftsgebäude:

Wie ist es dazu gekommen?

Kroatien war bis 1991 ein Teil

von Jugoslawien. Nach unserer Unabhängigkeit

haben wir seit 2000

mit allen Nachfolgestaaten über das Erbe des ehemaligen

Jugoslawien verhandelt. Das Erbe betrug

hundert Prozent, 24 Prozent davon standen Kroatien

zu. Es wurde gemäß der jeweiligen Quote

jedes einzelnen Nachfolgestaats, die sich aus der

wirtschaftlichen Größe, Population und weiteren

Faktoren ergeben hat, aufgeteilt. Jedes Land hatte

seine Wünsche für Gebäude auf der ganzen Welt

und unser Wunsch war von Anfang an Wien, weil

Wien sehr wichtig für Kroatien ist und wir noch

keine eigene Vertretung in Österreich hatten. Ich

bin für die tolle Zusammenarbeit mit den österreichischen

Behörden – vor allem dem Denkmalamt

– dankbar. Seit 2011 gehört das Gebäude – die ehemalige

jugoslawische Botschaft – uns, und nach

einer zehnmonatigen Renovierungs- und Umbauphase

sind wir am 1. September 2014 offiziell eingezogen.

Die bilaterale kroatische Botschaft und

die kroatische Mission bei der UNO und der OSZE

sind ebenfalls im Haus. Das Gebäude benutzen wir

sowohl als Büro als auch für soziale und kulturelle

Veranstaltungen. Wir sind sehr aktiv mit Konzerten

und Ausstellungen, aber auch in Bezug auf

Veranstaltungen mit der Business Community. Es

ist eine Ehre für uns, so ein Gebäude zu haben und

Kroatien zu repräsentieren.

Fotos: SOCIETY/Prochnow

70 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

KROATIEN

Waren Sie in die Verhandlungen eingebunden?

2004 und 2005 war ich als damaliger Staatssekretär

in Kroatien teilweise auch involviert.

Das Verhandlungsteam aller Nachfolger hat sich

regelmäßig getroffen, um Entscheidungen über

die Gebäudevergabe zu treffen. Es ist noch nicht

alles erledigt, aber die meisten Gebäude wurden

schon verteilt. Die Residenz des ehemaligen jugoslawischen

Botschafters in der Heuberggasse in

Wien haben wir später als kroatische Botschaft

genutzt, und nun gehört das Gebäude Bosnien

und Herzegowina.

Sie sind jetzt vier Jahre in Österreich: Was

waren Ihre größten Erfolge, wenn Sie zurückblicken?

»Österreich ist

in Kroatien Investor

Nummer

eins.

«

Gordan

Bakota

Wir vertreten unser Land – die Beziehungen

zwischen Österreich und Kroatien sind natürlich

immer im Fokus. Im ersten Teil meines Mandates

bis 1. Juli 2013 haben wir mit Österreich den

Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union vorbereitet.

Kroatien ist seit 1. Juli 2013 das neue 28.

Mitglied der Europäischen Union. Ich werde das

wunderschöne Konzert, das wir zu diesem Anlass

im Rathaus organisiert haben, nie vergessen.

Unter den Teilnehmern waren der kroatische

Präsident Josipovic, Bundespräsident Fischer, die

verstorbene Nationalratspräsidentin Prammer,

der Wiener Bürgermeister Häupl und der Zagreber

Bürgermeister Bandic. Die Europäische Union

war im Fokus in den ersten zwei Jahren, aber

im zweiten Teil des Mandats haben wir an der

Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Kooperation

gearbeitet. Wir haben die Gründung der

wirtschaftlichen Agenturen in Wien und dem

Burgenland gefördert, um die Kooperation zwischen

Österreich und Kroatien im Wirtschaftsbereich

zu verbessern. Außerdem bin ich stolz

darauf, dass wir in Mitteleuropa eine starke Zusammenarbeit

zwischen Österreich, Slowenien

und Kroatien auf verschiedenen Ebenen initiiert

haben: der Präsidentschaftsebene, der Kanzlerebene

und auch der Außenministeriumsebene.

Die trilaterale Zusammenarbeit dient auch dazu,

die zentraleuropäische Zusammenarbeit weiterzuentwickeln,

um Partner in Mitteleuropa zu

finden. Wir wollen eine engere Zusammenarbeit

mit Staaten Zentraleuropas entwickeln, dazu

zählen Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn.

Während meines Mandats haben wir das initiiert

und aufgebaut. Die Österreicher sind trotz der

Wirtschaftskrise in der Eurozone die Investoren

Nummer Eins in Kroatien. Meine Aufgabe war

es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Österreich

zu entwickeln. Schlüsselbereiche sind

die Energiekooperation, EU-Fonds, Verkehr und

Kultur. Wir haben viele Projekte angefangen und

deswegen bin ich sehr stolz, dass wir in vier Jahren

so viel Gutes in diesen verschiedenen Bereichen

erzielt haben.

Was ist der Höhepunkt im kulturellen Bereich

gewesen?

Musikalische Höhepunkte waren der Auftritt

des größten und berühmtesten kroatischen Folkloreensemble

im Wiener Rathaus anlässlich der

Ratifizierung des EU-Vertrages sowie die Konzerte

der Zagreber Philharmoniker im Rathaus

anlässlich des EU-Beitritts und im Musikverein.

Außerdem findet in Wien seit elf Jahren ein einmonatiges

Festival der kroatischen Musik statt.

Die feierliche Eröffnung des Festivals stellt jedes

Jahr aufs Neue ein musikalisches Highlight dar,

bei dem sich prominenteste kroatischen Ensembles

in repräsentativen Wiener Konzertlokalitäten

dem Wiener Publikum vorstellen.

Ein weiterer kultureller Höhepunkt war die

Eröffnung des kroatischen Lesesaals in der Landesbibliothek

Steiermark Graz, die rund 1200

kroatische Bücher beherbergt.


SOCIETY 1_2015 | 71


DIPLOMATIE

KROATIEN

Botschafter Gordan

Bakota am Balkon des

neuen Botschaftsgebäudes

»Ein Schengenbeitritt

hat

höchste

Priorität für

Kroatien. Auch

der Eurozone

wollen wir

beitreten.

«

Gordan

Bakota


Außerdem haben wir drei neue Honorarkonsulate

in Salzburg, St. Pölten und Linz eröffnet.

Leider haben wir noch nicht in allen Bundesländern

Honorarkonsulate, wir planen aber eines

in Kärnten und haben schon länger eines in Graz.

Welche Herausforderungen hinterlassen Sie

für Ihren Nachfolger?

Eine große Herausforderung ist die Wirtschaftskrise

in der Euro-Zone wie auch in Kroatien.

Der Fokus unserer Unternehmer liegt auf

Österreich, da Österreich auf der einen Seite

stärkster Partner Kroatiens ist und die österreichischen

Unternehmer auf der anderen Seite die

stärksten Investoren in Kroatien sind. Mehr als

700 österreichische Unternehmen sind in Kroatien

tätig und der Wert der österreichischen

Investitionen betrug letztes Jahr über sieben

Milliarden Euro. Im Tourismus sind die Österreicher

Nummer drei (2014 besuchten mehr als

eine Million Touristen Kroatien) und die Handelsentwicklung

ist auch sehr gut. Aber die Krise hat

leider nicht nur unsere Staaten, sondern auch die

Unternehmer wirklich stark getroffen. Wir versuchen

den Unternehmern aus Kroatien weiterhin

zu helfen, auf dem österreichischen Markt aktiv

zu sein. Für uns sind aber auch die österreichischen

Unternehmer in Kroatien sehr wichtig, wir

stehen auch ihnen zur Verfügung.

Wir haben ein großes Business Forum 2012

und 2013 organisiert, mit der Teilnahme des

Vizepremierministers. 2014 fand die Präsentation

der Stadt Zagreb in den Räumlichkeiten der

Industriellen Vereinigung statt, und unser Gouverneur

Vujcic hatte auch die Präsentation in der

Erste Bank.

In Graz sind wir durch die Zusammenarbeit

mit der Österreichisch-Kroatischen Handelskammer

sehr aktiv. Auch in Eisenstadt gibt es

die Kroatische Wirtschaftsagentur, die wir unterstützen,

genauso wie den Verein Kroatischer

Unternehmer in Wien. Es ist einerseits die größte

Herausforderung und andererseits ein wichtiger

Teil unserer Arbeit in Österreich, die Unternehmer

während der Wirtschaftskrise in unseren

beiden Staaten zu unterstützen. Seit Kroatien

EU-Mitglied ist, hat sich alles geändert. Als EU-

Mitgliedsstaat, auch als Botschafter, müssen Sie

allen europäischen Politikbereichen folgen und

diese bearbeiten. Das ist teilweise auch eine Herausforderung,

aber ich bin sehr dankbar, mit

den Botschaftern in Wien zusammenzuarbeiten.

Kroatien ist nicht mehr ein Land, das den Beitritt

verhandelt, sondern ein Partner, und das braucht

natürlich eine neue Einstellung zu den Partnern

in der EU.

Kroatien und die EU: Was hat sich in Kroatien

verändert? Was muss verbessert werden, was

sind die nächsten Ziele?

Es hat sich schon sehr viel verändert, aber wir

Fotos: SOCIETY/Prochnow

72 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

KROATIEN

brauchen noch zusätzliche Anpassungen. Die Firmen

in Kroatien müssen in Europa wettbewerbsfähig

sein, und das ist eine große Chance für

jene, die gute Produkte haben, erfolgreich sind

und jetzt besser und einfacher exportieren können.

Die Regelungen haben sich verändert und

die Menschen haben eine realistische Idee über

die Europäische Union. Wir sind jetzt ein Teil Europas,

Europa ist Kroatien. Wir sind hier, um an

der Europäischen Union teilzunehmen und sie

zu unterstützen. Wir müssen die EU Fonds, die

eine riesige Chance für Kroatien und die Unternehmer

bieten, besser nutzen. Das sind keine EU-

Hilfen, sondern Mittel, um unsere Wirtschaftslage

an die europäische anpassen zu können. Wir

müssen uns in Zukunft noch besser organisieren,

damit wir eine noch bessere Kooperation ermöglichen

können. Schengen hat höchste Priorität

für Kroatien, wir werden einen Beitrittsantrag

am 1. Juli 2015 stellen. Wie lange es dauern wird,

bis wir der Schengen-Zone beitreten können, ist

schwer zu beurteilen, aber die Regierung ist optimistisch,

dass wir alle Voraussetzungen erfüllen

werden. Das ist sehr wichtig für Kroatien als touristisch

orientiertes Land. Der Tourismus in Kroatien

steigt stetig und es wird noch einfacher für

österreichische Touristen in Kroatien, wenn wir

in der Schengen-Zone sind. Es wurde außerdem

ganz klar geregelt, dass wir der Eurozone beitreten

müssen, sobald die Voraussetzungen erfüllt

sind. Wir wissen nicht, wie lange es dauern wird,

aber praktisch ist unsere Währung schon sehr

stark an den Euro angepasst.

CURRICULUM

VITAE

S.E. Gordan Bakota ist

am 16. Jänner 1967 in Zagreb

geboren. Nach dem

rechtswissenschaftlichen

Studium besuchte er die

Diplomatische Akademie in

Zagreb. 1992 trat er in den

diplomatischen Dienst ein.

Stationen seiner Karriere

waren u. a. Vizekonsul am

Generalkonsulat in Zürich,

Zweiter Botschaftssekretär

an der Botschaft in Bern,

Botschaftsrat in Washington

D.C., Staatssekretär

im Außenministerium und

Botschafter von Kroatien

in Ankara. Er war von Frühjahr

2011 bis Frühjahr 2015

Botschafter in Wien. S.E.

Gordan Bakota ist verheiratet

und hat zwei Kinder.

Wie viele Kroaten gibt es in Österreich?

Kroatische Staatsangehörige gibt es etwa

60.000, aber mehr als 100.000 haben kroatische

Wurzeln und können die kroatische Sprache. Die

Kroaten in Österreich sind sehr gut integriert,

aber es ist gut, wenn sie auch die kroatische

Sprache sprechen. Das hilft wiederum dem Integrationsprozess.

Hier waren wir sehr engagiert.

Außerdem gibt es die Burgenlandkroaten – eine

Volksgruppe von ca. 50.000 –, die gerne ihre traditionelle

alte Kultur pflegen möchten, wie die

Tamburitza-Musik und Burgenland-Kroatisch als

Sprache.

Gibt es in Österreich eine Schule, in der Kroatisch

gelehrt wird?

Es gibt eine ungarisch-kroatisch-deutsche

Schule für Burgenlandkroaten im Burgenland,

die vom Staat Österreich und Kroatien gefördert

wird, aber in Wien gibt es leider keine. Es gibt die

Initiative Anno 93 mit einem Kindergarten und

einer Schule, die machen einen super Job. Auch

die Burgenlandkroaten haben einen eigenen

Kindergarten. Aber wir brauchen eine größere

Bandbreite vom Kindergarten bis zur Matura.

Wir würden gerne ein eigenes Gymnasium zur

Verfügung stellen. In Wien gibt es nach meiner

Einschätzung 45.000 Kroaten. Deshalb brauchen

wir eine kohärent organisierte Schule für Kroatisch,

die nicht ausschließlich für Kroaten, sondern

auch für Österreicher, die Kroatisch lernen

wollen, interessant ist. Darum bemühen wir uns

mit der Stadt Wien zusammen zu arbeiten, um

diese Schule in der nächsten Periode zustande zu

bringen und der Staat Kroatien ist bereit, eine solche

Initiative zu fördern.

Gibt es nach Österreich für Sie in Ihrem diplomatischen

Beruf überhaupt noch eine Steigerung?

Es war ein Privileg, Kroatien in Österreich zu

vertreten. Ich habe so viele Freunde gefunden

und wir hatten immer sehr gute Beziehungen.

Von Anfang an waren alle Herausforderungen

und Aufgaben, die ich in Österreich gehabt habe,

in dieser positiven Atmosphäre mit dem Außenministerium

und den Behörden viel leichter

zu erfüllen.


Botschafter

Gordan Bakota beim

Interview mit SOCIETY

Herausgeberin Gertrud

Tauchhammer

SOCIETY 1_2015 | 73


DIPLOMATIE

KROATIEN

Botschaf

74 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

KROATIEN

tsgebäude à la

OTTO

WAGNER

Die kroatische Botschaft im

Palais Hoyos in Wien kann auf

eine ereignisreiche Geschichte

zurückblicken.

Text: SOCIETY

SOCIETY 1_2015 | 75


DIPLOMATIE

KROATIEN

76 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

KROATIEN

Seit 1. September 2014 befindet

sich die Botschaft von Kroatien

am Rennweg im dritten Wiener

Gemeindebezirk. Das Gebäude

wurde 1895 von Otto Wagner,

dem bedeutendsten österreichischen

Architekten des Fin de Siècle, für

eigene Zwecke als Privathaus und Atelier

gebaut. Es ist im Stil des Historismus mit

einer Jugendstil-Fassade und Rokoko-Elementen

gestaltet.

1903 wurde das Haus an die Familie

Hoyos verkauft und war – bekannt als

Palais Hoyos – bis 1957 in Familienbesitz.

Bis zum Zerfall der Sozialistischen Föderativen

Republik Jugoslawien diente es als

deren Botschaftsgebäude, dann wurde es

zur Botschaft Serbiens. Im Zuge von Neuverhandlungen

über die Nachfolge des

jugoslawischen Staatsbesitzes hat Kroatien

2011 das Gebäude übernommen und

renoviert. Die Restauration wurde von der

kroatischen Firma Zagreb Gradnja durchgeführt

und mit dem Denkmalamt abgestimmt.

Das Gebäude hat insgesamt mehr als

Tausend Quadratmeter Wohnfläche, wird

jedoch nicht als Residenz, sondern ausschließlich

zu Bürozwecken und für Veranstaltungen

genutzt. Besonders die Belle

Etage bietet sich für Veranstaltungen wie

den Nationalfeiertag am 25. Juni an. Offiziell

eröffnet wurde der neue Botschaftsstandort

im Dezember 2014 mit einem

Weihnachtsfest für in Wien lebende Kroaten,

Burgenlandkroaten und österreichische

Freunde.

Neben der kroatischen Botschaft sind

auch die ständigen Missionen Kroatiens

bei der OSZE und den Vereinten Nationen

im Haus untergebracht.

Im Eingangsbereich gibt es eine Tafel

mit den wichtigen historischen Daten des

Hauses.

Fotos: SOCIETY/Prochnow

SOCIETY 1_2015 | 77


DIPLOMATIE

MAZEDONIEN

Since when are you accredited in

Austria and in which countries

have you been before? How did

your career develop?

I started my position here

in Vienna in November 2014,

but had the official presentation of my

letters of accreditation on December 3rd

with President Dr. Heinz Fischer. Austria

is a very important partner for Macedonia,

especially in terms of economic cooperation.

Thus, it is important for our

representative here to understand the

economic relationship between our two

countries. I am honored that the Republic

of Macedonia has decided that my lifetime

of experience in economics and international

relations has recommended

me for the post, and that the Republic of

Austria has welcomed me so completely

and warmly. By profession, I am a professor

of statistics with a PhD in economics.

»Our government

supports the unitary

character of Ukraine,

its independence,

sovereignty, integrity

and inviolability of its

borders.

«

Prior to becoming an ambassador, I held

a position as a statistics professor at the

Saint Cyril and Methodius University of

Skopje. My career developed as I accompanied

my husband to three postings in

Sweden, Canada and Belgium.

What is your view of the EU-sanctions

against Russia? What is the position of

the Macedonian government conerning

the conflict in Ukraine?

Constructive relations between the

European Union and Russia are both a

European imperative and a global concern.

I personally remain committed

to supporting all efforts to bring about

closer relations between the Russian Federation

and the European Union. However,

the armed conflict in the eastern

part of Ukraine and the annexation of

the Crimea by Russia, represents a serious

threat and a potential threat to in-

“Macedonia

is a vibrant

democratic state”

H.E. Vasilka Poposka Trenevska, the

Macedonian Ambassador in Vienna, talks

with SOCIETY about the relations with

Austria, EU-sanctions against Russia and

the political situation in her country.

Foto: HBF/Julia Weichselbaum

78 | SOCIETY 1_2015


»The current coalition

leadership governs

our country with the

opposition through

energetic debate, just

as adversarial

parliamentary politics

should function.

«

ternational peace and security. Our government

supports the unitary character of Ukraine, its

independence, sovereignty, territorial integrity

and inviolability of its borders. Macedonia is a

signatory in statements issued from the OSCE

and Council of Europe and supports all decisions

of the Committee of Ministers of the Council of

Europe and the European Parliament with regard

to Ukraine.

However, recognizing that peace and prosperity

are the motivations of all parties is the key

to any solution. Thus, any restrictive measures

must be specific and reasonable responses whose

justification can be clearly understood by all parties.

My heart goes out to both EU and non-EU

citizens impacted by restrictions that have been

imposed. I recognize that oftentimes the broader

strokes of global events have very real, local

consequences. My hope is that peaceful resolutions

are soon found to the issues that currently

plague EU-Russian relations, and that political

and economic relations stabilize.

CURRICULUM

VITAE

H.E. Vasilka Poposka-

Trenevska was born in

1964 in Prilep/Macedonia.

She holds a PhD from the

Faculty of Economics of the

University of St. Clement/

Macedonia and began her

career in 1990 as an Assistant

Professor at her alma

mater. In 2000, she moved

to Skopje to work at the Faculty

of Veterinary Medicine

where she is currently an

Associate Professor. She is

an author and co-author of

a number of academic and

specialized works and has

published three books. She

accompanied her husband

H.E. Ambassador Martin

Trenevski on a number of

foreign diplomatic missions,

including Sweden, Canada

and NATO in Brussels. During

that time she implemented

community and charity

works, building relations

with the host countries,

other countries and various

international organizations

and businesses. In 2014 she

was appointed Ambassador

to Austria. H.E. Vasilka

Poposka-Trenevska has two

daughters.

DIPLOMATIE

MAZEDONIEN

What are the relations between Austria and

Macedonia like? Could you name current economical

co-operations between Macedonia and

Austria?

The partnership between our countries is highly

valued. The opportunities that exist for both

sides to provide impactful investment, bringing

prosperity and growth with it, are varied and significant.

Austria is the second largest investor in

Macedonia, with investments totaling over 485

million Euros, and an important trade partner.

In 2014, our nations successfully managed over

two hundred million Euros worth of trade.

Our relationship goes beyond a balance of

trade to include partnerships and investment opportunities.

Macedonia has created an attractive

and friendly business climate, especially with its

tax policy and the Free Economic Zones, where

investors in the first ten years are exempted from

paying profit and personal tax. My goal as an Ambassador

will be to get in touch with the Austrian

businesses and encourage them to expand and

strengthen their business in Macedonia.

Many Austrian firms have recognized the benefits

of doing business in Macedonia and are actively

involved in a wide range of sectors, including

energy, banking, insurance, transportation

and other. The exports to the Austrian market

consist primarily of textiles, minerals and rolled

iron and steel products.

What is the status quo in the naming dispute

with Greece?

I remain committed to a resolution to this issue

that respects Macedonia’s integrity and which

is backed by the concerted efforts of our UN mediation

partners. The process surrounding the

affirmation of our constitutional name has been

long and drawn out. Macedonia is waiting for a

fair solution to the issue. We stand ready for our

relations with Greece to no longer be troubled by

problems with the acceptance of a Macedonian

identity, so that my homeland may stand up, unhindered

to speak as equals with our friends and

neighbors.

In Macedonia the political situation is

characterized by sharp disputes between government

and opposition. What is the reason for

that?

My homeland is a vibrant, healthy democratic

state. We are host to a wide ideological spectrum,

stemming from a rich cultural history. Thus, it

troubles me to see my country characterized in

the wider world as being sharply divided. As I see

it, Macedonia displays its tenacity for the world

to see in the day-to-day operation of our government.

As of the 2014 general election, the parliament

of the Republic of Macedonia seats representatives

from six parties. The current coalition

leadership governs our country with the opposition

through energetic debate, just as adversarial

parliamentary politics should function. •

SOCIETY 1_2015 | 79


DIPLOMATIE

SPANIEN

Wann gab es den

ersten spanischen

Botschafter

in Wien?

Durch die

Hochzeit des

Habsburgers Philipp des Schönen mit

Johanna der Wahnsinnigen, Tochter der

Katholischen Könige, im Jahre 1496, wurden

die engen Beziehungen zwischen

Spanien und Österreich besiegelt. Seit

der Zeit von Karl V. gab es durchgängig

einen spanischen Botschafter in Wien.

Sie sind nun etwa zwei Jahre in Wien

– was waren Ihre größten Herausforderungen?

Der Besuch von Königin Letizia war

eine große Freude. Es war der erste Besuch

von Königin Letizia allein als Königin

im Ausland. Alles musste reibungslos

funktionieren, und dank der Professionalität

und Freundschaft der Österreicher

und des Bundespräsidenten und seiner

Gattin ist alles perfekt gelaufen. Es war

langfristig geplant, aber nicht offiziell

angekündigt. Diskretion ist immer ganz

wichtig in unserem Beruf.

Hat sich aus Ihrer Sicht der Beruf des

Botschafters stark verändert? Wenn ja,

warum und in welche Richtung?

Jein. Diplomatie ist immer eine

menschliche Fleißarbeit, wie Bismarck

gesagt hat. Man muss mit Menschen umgehen

können, das ist am wichtigsten.

Hat sich der Beruf geändert in den letzten

zwanzig Jahren? Ja, denn es gibt viele

neue Möglichkeiten, ihn auszuüben.

Meine Hauptaufgabe als Botschafter ist

es, die Interessen und Werte Spaniens zu

vertreten und die jetzigen Reformen und

die Situation in Spanien zu erklären. Die

neuen Technologien erleichtern natürlich

die Kommunikation. Aber das Ziel ist

am Ende das Gleiche: mit persönlichen

Kontakten Vertrauen, Freundschaft und

Verbindungen aufzubauen.

Wie würden Sie die geopolitische

Lage einstufen anhand der unglaublichen

Veränderungen in letzter Zeit?

Es gibt noch viele Gefahren und Herausforderungen

für freie und offene Gesellschaften.

Natürlich trifft das Europa

im Kern und deshalb ist es so wichtig für

uns. Denn es ist unsere Hauptaufgabe,

Europa wirtschaftlich, politisch und im

Bereich der Sicherheit zu stärken. Darum

erwarten wir Diplomaten eine bessere

Welt durch Kooperation und politische

Zusammenarbeit.

„Wir dürfen keine

Angst vor der

Zukunft haben“

S.E. Botschafter Alberto Carnero spricht

im SOCIETY-Interview über die hohe

Jugendarbeitslosigkeit, die Aussichten auf

ein Wirtschaftswachstum und die Zukunft

Europas.

Interview: Gertrud Tauchhammer

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig

80 | SOCIETY 1_2015


»Ohne einen gemeinsamen

und offenen Markt

gibt es keine Zukunft

für kein Land Europas.

«

Alberto Carnero

Glauben Sie, dass Europa jemals wieder

einen Aufschwung erleben wird?

Ja, aber das hängt von den Europäern ab. Wenn

wir die richtigen Reformen realisieren und die

Integration weiterführen, können wir definitiv

einen Aufschwung haben. Wir dürfen aber keine

Angst vor der Zukunft und vor einer offenen Welt

haben.

Ein großes Problem ist ja in der ganzen EU

das Thema Jugendarbeitslosigkeit. Was macht

Spanien dagegen?

Wir führen Reformen durch. Wir hatten leider

ein sehr rigides Arbeitssystem, welches die Regierung

strukturell reformiert hat. Dazu kommt die

Finanzreform in den internationalen Märkten.

Ohne einen gemeinsamen und offenen Markt

gibt es keine Zukunft für kein Land Europas.

Die Arbeitsreform in Spanien hat gute Früchte

mit sich gebracht. Wir haben noch immer eine

inakzeptabel hohe Arbeitslosigkeit, aber trotzdem

schafft die spanische Wirtschaft jeden Tag

mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze. In den letzten

zwölf Monaten wurden fast 600.000 neue Arbeitsplätze

geschaffen. Das ist eine gute Perspektive

und diese Arbeitsplätze sind mit einer geringen

Wachstumsquote verbunden. Das heißt, je mehr

wir wachsen, desto mehr Arbeitsplätze werden

geschaffen.

Auf welchem Sektor?

Überall. Wir sind hauptsächlich ein Dienstleistungsland,

aber auch in der Industrie und im Bau

werden Arbeitsplätze geschaffen. Die Immobilienblase

scheint endlich vorbei zu sein, denn die

Preise in verschiedenen Regionen Spaniens sind

gestiegen. Der International Monetary Fund sieht

für Spanien im Jahr 2016 eine Wachstumsrate

CURRICULUM

VITAE

Alberto Carnero ist 1962 in

Madrid geboren. Sein Jus-

Studium an der Universidad

Complutense in Madrid

schloss er 1986 ab, außerdem

hat er einen Master in

International Studies der

diplomatischen Schule in

Madrid und hat sich auf nationale

Verteidigungsstudien

bei CESEDEN spezialisiert.

Im Zuge seiner diplomatischen

Laufbahn war er an

der spanischen Botschaft in

Liberia, in Manila und in der

damaligen Hauptstadt Bonn

in Deutschland. Von 1997

bis 2004 arbeitete er als

Berater, Chef der Außenpolitik

für Lateinamerika

und später als Leiter der

Abteilung Internationale

Politik und Sicherheit für

José María Aznar im Büro

des Ministerpräsidenten.

Darauf folgten Posten als

Direktor der Internationalen

Abteilung der FAES Stiftung

und als Kabinettchef des

spanischen Außenministers

García-Margallo. Im

Mai 2013 wurde er als

spanischer Botschafter in

Österreich nach Wien berufen.

Alberto Carnero ist mit

Verónica Cuenca verheiratet

und hat drei Kinder.

Botschafter Alberto Carnero

beim Interview mit SOCIETY

Herausgeberin Gertrud

Tauchhammer

DIPLOMATIE

SPANIEN

von 2,6 Prozent vor. Das ist die höchste Wachstumsrate

in der Eurozone. Das sind gute Nachrichten.

Welche Projekte verfolgt Spanien in Österreich?

Wir können viel vom österreichischen dualen

Bildungs- und vom Lehrlingssystem lernen.

Es hat schon öfters eine spanische Delegation

aus Arbeitsministerium und Arbeitsamt Wien

besucht, um Erfahrungen in Form von Seminaren

und bilateralen Treffen auszutauschen und

die Möglichkeiten für eine Adaption in Spanien

auszuloten. Dies ist für die spanische Wirtschaft

sehr nützlich und liegt im gemeinsamen Interesse

von Regierung und Verwaltung, den Betrieben

und Gewerkschaften. Es ist eine sehr tiefe und

strukturelle Reform nötig, die jedoch nicht von

gestern auf heute geschehen kann.

Gibt es noch weitere wirtschaftliche Projekte?

Das Interesse von österreichischen Investoren

an Spanien ist groß. Schon jetzt sind mehr als

200 Betriebe in Spanien tätig. Die Handelsbilanz

ist positiv für Spanien, insgesamt lag das bilaterale

Handelvolumen letztes Jahr bei ca. 4 Milliarden

Euro. Dennoch ist es zwischen beiden Staaten

relativ ausgewogen. Auch der Tourismus ist

wichtig: Mehr als 600.000 Österreicher besuchen

Spanien jährlich, das ist eine sehr gute Zahl. Und

auch 300.000 Spanier kommen nach Österreich.

Was gefällt Ihnen an Wien?

Das kulturelle Angebot in Wien ist wirklich

außergewöhnlich. Als Musikfan hat man hier ein

reichhaltiges und sehr abwechslungsreiches Angebot,

wie in kaum einer anderen Stadt. Ich besuche

auch sehr gerne nicht nur die großen Museen,

wie das KHM oder die Albertina, sondern auch

die kleinen Galerien und Ausstellungshäuser.

Ich esse gerne gebackenes Huhn und natürlich

Wiener Schnitzel, mit einem guten Heurigenwein

dazu. Generell besuche ich gerne die Lokale

etwas außerhalb der Stadt – bei schönem Wetter

ist es im Wienerwald ganz besonders schön. •

SOCIETY 1_2015 | 81


DIPLOMATIE

PORTRÄT

Official visit to the United Nations in Vienna,

from left: H.E. Albrecht Boeselager, Grand

Chancellor of the Sovereign Order of Malta;

Ambassador Prof. Günther A. Granser, Head

of the Permanent Observer Mission of the

Sovereign Order of Malta to the United Nations

in Vienna; H.M.E.H. Fra‘ Matthew Festing,

Prince and Grandmaster of the Sovereign Order

of Malta; H.E. Yuri Fedotov, Director General of

the UNOV and Executive Director of the UNODC.

Reception in Vienna: Ban Ki-moon,

Secretary General of the United

Nations, and Prof. Günther A. Granser,

Chairman OiER International Council.

Presentation in Vienna: Dr. Heinz

Fischer, Federal President of State

of the Republic of Austria and Prof.

Günther A. Granser.

A Life Committed

To Worldwide

Cooperation

Life Sciences: Rektor Univ. Prof.

Dr. Martin Gerzabek , BOKU,

Prof. Günther A. Granser, Prof.

Dr. Bernd Eichwald, Technische

Universität München

Ambassador Prof. Günther A. Granser devoted

more than 45 years of his life to international

service with a focus on humanitarian diplomacy.

R

ealizing sustainable development

and smart growth is the decisive

strategic challenge of our generation.

Throughout most of history,

the tasks of integrating economic

development and expansion, social inclusion, and

environmental sustainability were mostly local or

regional issues. In the 21 st century, however, they

are indisputably global. Only through worldwide

cooperation can individual states overcome the

interconnected global-scale predicaments of economic

volatility, extreme poverty, social inequality,

and environmental deterioration. With a few

noteworthy exceptions, however, many people

have not yet fully grasped the enormity of the

tasks ahead. One of the men who has realized and

accepted the complex challenge is Ambassador

Prof. Günther A. Granser, who devoted more than

45 years of his life to international service and diplomatic

as well as economic leadership.

In the late 1960s, Prof. Granser assumed responsibility

and became an executive officer of

the OiER – the Organization for International Economic

Relations. Thus, he laid the foundation for

Fotos: OiER, SMOM

82 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

PORTRÄT

an exceptional career in business management

and international diplomacy. For nearly seven decades

the OiER has been a competent bridge-builder,

first point of contact, and pioneer in expanding

and promoting international economic processes.

As a global forum, the OiER’s main expertise is

to facilitate topics among business communities,

international organizations, global financial

institutions, governments as well as non-governmental

organizations. Since its formation in 1947,

the OiER has constantly pursued the objective of

aligning public interests and the offerings and

requirements of the private sector in addition to

using available information from different sectors

efficiently. Under the leadership of Professor

Granser, the chairman of the OiER International

Council, the organization focuses on building

high-end partnerships and identifying trends in a

global context as well as on addressing key futureoriented

issues in the areas of innovation, communication,

environment, health, energy and mobility.

Furthermore, the International Council of

the OiER maintains worldwide relationships and

supports fast growing international networks of

the organization across more than 65 countries.

Through his forward-looking involvement as

active patron of numerous cultural and scientific

institutions, such as opera houses, museums, and

several universities and schools of higher education

throughout Europe, Professor Granser constantly

avails himself of the opportunity to support

art and life sciences. Together with his fellow board

members of the United Global Academy, and as the

president of this well-established research stronghold

and its network of universities, he courageously

facilitates transcontinental scientific knowledge

transfer and leadership in global research.

A special matter that is near to his heart has

always been humanitarian diplomacy and worldwide

disaster relief. For more than twenty years,

Professor Granser has served as a bilateral as well

as multilateral ambassador of the Sovereign Order

of Malta. Currently working as the Head of the

Order’s Permanent Mission to the United Nations

Office at Vienna, Ambassador Granser oversees

worldwide humanitarian activities of the Order’s

indefatigable efforts in helping the poor, the underprivileged

and the people in need in general.

With more than 950 years of impressive history as

a sovereign state, today the Order of Malta, headed

by the Grand Master and with its government

headquarters in Rome, Italy, recognized as a sovereign

subject of international law, has bilateral diplomatic

and official relations with more than 105

countries and multilateral relations on ambassadorial

level with the European Union, the United

Nations and several other international organizations.

Through its embassies and missions, the Order

provides a unique diplomatic network which

is both a manifestation of its sovereignty and an

operational instrument for its worldwide activities.

In the international political arena, the Order

maintains a neutral, impartial and non-political

position. These principle factors have always been

significant grounds when other states approached

the Order for it to take over the role as a mediator

between opposing parties.

Through its international aid agency “Malteser

International”, the Order leads worldwide medical

and disaster relief programs and humanitarian

aid in more than 120 countries. Its work stretches

from north to south and across the world and provides

first aid and medical training as well as basic

and advanced health care services, vaccination

services, HIV programs, and supports those suffering

from diseases, hunger and homelessness.

Commissioning orphanages and caring for refuges

in Europe, Asia and the Middle East, developing

nutritional programs in Africa, or financing and

operating its many own hospitals and medical facilities

around the globe, the Order of Malta and

its tens of thousands of volunteers, nurses, doctors

and experienced healthcare professionals are

at the forefront of extraordinary caring services.

“Despite our many joint-efforts, regretfully,

there does not seem to be an end in sight to humanitarian

crisis”, notes Ambassador Granser,

“and therefore it is our privilege to render every

assistance possible, to those in need”. For this,

apparently being his truly challenging life-task,

Professor Granser has been commended by secretaries

general of the United Nations and distinguished

and decorated with highest honors by

heads of state.


Reception on the occasion of

celebrating 900 years Sovereign

Order of Malta: Sebastian Kurz,

Foreign Minister of the Republic

of Austria; Mrs. Beate Granser;

Prof. Günther A. Granser; H.E.

Archbishop Peter Zurbriggen,

Apostolic Nuncio of Austria.

Cooperation in scientific research,

from left: Sheikh Nahayan

Mabarak Al Nahayan, Minister

of Higher Education and Scientific

Research of UAE; Prof.

Günther A. Granser.

Ambassador Prof. Günther A.

Granser speaking at the annual

General Conference of the International

Atomic Energy Agency IAEA.

Following an invitation by Prof.

Günther A. Granser, from left to

right: the Ambassadors of USA,

South Africa, China, Turkey, Great

Britain and Jordan.

SOCIETY 1_2015 | 83


DIPLOMATIE

BHUTAN

FACTS ABOUT

BHUTAN

Country name: Kingdom of

Bhutan/Druk Gyal Khab

Area: 38,394 km 2 (less than

half of Austria)

Population: approx.

750,000

Capital: Thimphu (pop. ca.

80,000)

Language: Dzongkha

Religion: 70 % Buddhists, 25

% Hindus, other minorities

Government: Parliamentary

constitutional monarchy;

Prime Minister Tshering

Tobgay

Head of State: King Jigme

Khesar Namgyal

Wangchuck

National day: 17 December

Currency: 1 Bhutanese ngultrum

(BTN) = approx. 0.015

EUR; fixed exchange rate

with Indian rupee

GDP: 1.8 billion USD

GDP per capita: 2,460 USD

National sport: Bow and

arrow

PaN-Award for the

Austian-Bhutan

Society in the Austrian

Foreign Ministry

Vice Presidents

Liselotte Waldheim-Natural

and

Eduard Graf

Land of the

Thunder Dragon

The Austrian-Bhutan Society is one of the most

active societies cooperating with Bhutan. It was

awarded the PaN-prize for its achievements.

Druk Yul Park in the 23rd

Viennese district

INFO

Austrian-Bhutan Society

of Cooperation, Friendship

and Culture

President:

Prof. Claus Walter

Vice Presidents:

Liselotte Waldheim-Natural,

Eduard Graf

Secretary General: Natalie

Gruber

Endemanngasse 6-18/2/39

1230 Vienna

Mobile +43-(0)660-4734

000

www.a-lp.at/bhutan

The “Austrian-Bhutan Society of Cooperation,

Friendship and Culture” was

established in Vienna in March 1998.

Founding President is Prof. Claus

Walter who knows Bhutan like the

back of his hand, having travelled the country for

dozens of times. From the beginning, the main

goal of the Austrian-Bhutan Society has been to

promote and foster people to people contacts as opposed

to governmental development cooperation.


Numerous successful projects

Many projects show the growing bonds between

the peoples of Austria and Bhutan in the

last 25 years.

• A park dedicated to Bhutan called “Druk Yul

Park” was created by the Municipal Department

for Parks and Gardens of Vienna.

• Students of the Secondary Technical and Vocational

College Mödling built an original Bhutanese

stupa and a mani wall adorned with the

Eight Auspicious Signs of Buddhism.

• Bhutanese students have received scholarships

for different master studies in Austria,

e. g. MODUL University, Medical University of

Vienna.

• The construction of a rural primary school in

Pangtokha, a remote eastern region of Bhutan,

was funded along the lines of the motto “Educational

Cooperation is an Investment into the

Future”. This was the first educational development

project between Austria and Bhutan. Ten

class rooms for 150 children were created.

• The “Bhutan Austria Society BAS” was established

in Thimphu. It is a reliable and non-bureaucratic

partner for Austrians travelling to

Bhutan.


PaN-Award

In 2014, the Austrian-Bhutan Society was

awarded the “PaN”-prize by the Austrian Federal

Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs

for its extraordinary achievements.

Bhutan’s official reaction to this award has

been a positive one: Foreign Minister Lyonpo

Ugyen Tshering personally congratulated the

Austrian-Bhutan Society on its achievement. “The

past 25 years have been marked by deep friendship,

goodwill and active cooperation, particularly

in the area of development support from Austria

to Bhutan”, he stated.


Distinction

In addition to the PaN-Award Vice Presidents

Liselotte Waldheim-Natural and Eduard Graf have

been honoured by the Federal President of Austria

Heinz Fischer for their achievements. •

84 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

EVENT

Sommer Wellness & Shaolin Mönche

Im Hotel & Spa Larimar****S in

Stegersbach gibt es ab sofort

noch mehr Raum für Wellness,

Ruhe und Geborgenheit.

Mit über 4.500 m² Wellnessfläche

mit 3 Wasserqualitäten

(Thermalwasser, Meerwasser

und Süßwasser) reiht sich das Larimar

unter die Top 10 Hotels mit

den größten privaten Hotel Thermen

und Wellness-Bereichen ein.

Sechs Becken und Pools: Es gibt

drei Thermalbecken, einen neuen

Meerwasserpool, ein Süßwasser-Schwimmbecken

und eine

Kaltwassergrotte. Über einen Bademantelgang

ist auch die Therme

Stegersbach erreichbar – und

damit weitere 15.000 m² Thermengenuss

für große und kleine

Gäste. Gesamt bietet das Larimar

somit rund 20.000 m² Wellnessund

Thermenangebot.

Im Larimar Spa werden Sie aus

einem kompetenten Team betreut.

Wählen Sie aus 120 verschiedenen

Behandlungen aus

der ganzen Welt.

Schwerpunkte im Larimar Spa

sind: Ayurveda mit Spezialisten

aus Indien in der kühlen Jahreszeit,

Shaolin Wellness mit Mönchen

aus China in den Sommermonaten

und ganzjährig Thai

Behandlungen mit Therapeutinnen

aus Thailand.

Übernachten mit den vielen

Larimar-Inklusivleistungen:

• 1 Glas Larimar Sekt zur Begr.

• Larimar Kulinarik (Vital-Frühstücksbuffet,

Mittags-Vitalbuffet

mit Suppen und Salaten, 6 Gang

Wahlmenü am Abend)

• 4.500 m 2 Larimar Therme

mit Saunawelt

• Nutzung der Therme

Stegersbach (Bademantelgang)

• Badetasche mit Bademantel,

Badetuch und Badepantoffeln

für die Dauer Ihres

Aufenthaltes

• täglich Wellness- und Aktivprogramm

ab € 123,- pro Person / Nacht DZ

(Preis ab 3 ÜN gültig)

Panoramaweg 2, 7551 Stegersbach

03326/55100, urlaub@larimarhotel.at

www.larimarhotel.at

SOCIETY 1_2012 | 85


DIPLOMATIE

ÖGAVN

Dr. Helga Rabl-Stadler (Präsidentin

der Salzburger Festspiele),

Dr. Wolfgang Schüssel

Begegnungen in

der Stallburg

Vor fünf Jahren wurde das neue Zentrum der

ÖGAVN in der Wiener Stallburg eröffnet. Seither

haben an die 1.500 Veranstaltungen stattgefunden.

MITGLIED-

SCHAFT

Seit 1945

Alle Personen, die am

internationalen Geschehen

interessiert sind und zur

Stärkung der Vereinten

Nationen beitragen wollen,

können ordentliche Mitglieder

der Österreichischen

Gesellschaft für Außenpolitik

und die Vereinten

Nationen (ÖGAVN) werden.

Daneben sind Unternehmen

und andere Institutionen

eingeladen, als unterstützende

Mitglieder beizutreten.

Wenn Sie Interesse an

einer Mitgliedschaft haben,

wenden Sie sich bitte an:

Österreichische Gesellschaft

für Außenpolitik und

die Vereinten Nationen

(ÖGAVN)

Hofburg/Stallburg

Reitschulgasse 2/2. OG

A-1010 Wien

Tel. +43-(0)1-535 46 27

E-Mail: office@oegavn.org,

www.oegavn.org

MAGAZIN SOCIETY

Mag. Gertrud Tauchhammer

hat mit dem Magazin

SOCIETY als offizielles

Organ schon seit 1995

fungiert und übt seitdem

mit verschiedensten Aktivitäten

den Brückenschlag

zwischen Österreich und

den Vereinten Nationen aus.

Auf Vorschlag von Altbundeskanzler

Dr. Wolfgang

Schüssel wird die Kooperation

zwischen dem Magazin

SOCIETY und der ÖGAVN

fortgesetzt. SOCIETY ist zu

hundert Prozent im Eigentum

der Tauchhammer KG/

Mag. Gertrud Tauchhammer.

Etwa 15.000 Besucher hatten die Gelegenheit,

sich mit Außenpolitik und internationalen

Fragen zu befassen oder sich mit

Themen der Vereinten Nationen auseinander

zu setzen. Die informelle und weltoffene

Atmosphäre schafft Raum für breite Kreise

der österreichischen Zivilgesellschaft, Expertinnen

und Experten zu treffen und einen Zugang zu Informationen

zu erhalten, wie sie in der Form nicht

über Medien und Internet verfügbar sind. Einen besonderen

Schwerpunkt bildet die Jugendarbeit, für

die es im Rahmen des Akademischen Forums für

Außenpolitik (AFA) ein spezielles Programm mit Diplomlehrgängen,

Rhetorik- und Verhandlungstrainings

sowie UNO-Simulationen gibt. Im Mittelpunkt

der Aktivitäten steht jedoch der von Altbundeskanzler

Dr. Wolfgang Schüssel initiierte „Internationale

Club“ der ÖGAVN, eine Veranstaltungsreihe, die jeden

Mittwoch einen Vortrag von Persönlichkeiten

aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft

und Kultur anbietet.


Kunst und Völkerverständigung

Unter anderen sprach im Jänner die Präsidentin

der Salzburger Festspiele, Dr. Helga Rabl-Stadler

über die Bedeutung der Festspiele und deren schon

90-jährigen Rolle als Friedensprojekt, welches Mitten

im Ersten Krieg entstand, mit der Idee, durch

Kunst die Völker anzunähern.


Österreich und China

Im März gab die österreichische Botschafterin

in China, MMag. Dr. Irene Giner-Reichl, aktuelle

Betrachtungen zu China mit einer Darstellung

der „neuen Seidenstraßen“. Dies ist ein Projekt

für den Ausbau neuer Handelsrouten von China

nach Europa, sowohl terrestrische als auch maritime.

Österreich wird in China laut ihrer Analyse

grundsätzlich sehr positiv wahrgenommen und

gemeinhin mit Musik, Mozart, schöner Natur und

Technologie assoziiert. Trotz des positiven Images

sieht Giner-Reichl allerdings noch großes Potenzial

bei Tourismus und beim Austausch von Studierenden.

Außerdem würde sie sich ein stärkeres

Engagement von Österreich im Hinblick auf die

Seidenstraßeninitiative wünschen. Hier könnte

Österreich beispielsweise seine Expertise zu Osteuropa

zur Verfügung stellen und gemeinsam mit

den Chinesen investieren. Im Herbst 2015 wird

ein vom österreichischen Außenminister Sebastian

Kurz und seinem chinesischen Amtskollegen

Wang Yi initiierter Jugendaustausch gestartet

werden, den die ÖGAVN gemeinsam mit dem Außenministerium

und der Wirtschaft vorbereitet.


Kroatiens Politik der Versöhnung

Im Mai gab Dr. Ivo Josipovic einen Überblick zu

seiner Amtszeit als Präsident Kroatiens (2010 - 2015).

Er betonte, dass für Kroatien der Übergang vom

Status eines kleinen Staates zu einer regionalen

wirtschaftlichen Macht sehr wichtig gewesen ist. In

diesem Sinne habe Kroatien große Bemühungen auf

sich genommen, in die NATO und in die EU aufgenommen

zu werden. Für Kroatien seien nicht nur

die Gelder wichtig gewesen, sondern vielmehr die

Fortschritte in ihrer Gesellschaft und die besseren

zwischenstaatlichen Beziehungen. Kroatien wolle

im Balkan eine Führungsrolle einnehmen und Dialoge

in der Region zur Versöhnung bei Streitigkeiten

einführen. Die Beziehungen zu Serbien seien zwar

nach wie vor sensibel, doch es würden bereits neue

Gespräche und Diskussionen geführt werden. Genauso

seien auch die Beziehungen mit Bosnien und

Herzegowina sowie Montenegro am besser werden.

Kroatien sei daran interessiert mit seinen Nachbarländern

zu kooperieren und wirtschaftliche Erfolge

zu unterzeichnen.


Karlheinz Kopf, Dr.

Ivo Josipovic, Dr.

Wolfgang Schüssel

86 | SOCIETY 1_2015


Integration von

Anfang an

Der Verein Welcome to Austria lud zur Informationsveranstaltung

der Integrationspolitik.

DIPLOMATIE

WELCOME TO AUSTRIA

Foto: BMEIA

Integration durch Leistung – Nicht die Herkunft

zählt, sondern das, was man in Beruf,

Ehrenamt und Familie leistet.“ Gemäß

diesem Motto wird in Österreich die Integrationspolitik

seit vier Jahren gestaltet.

Im Rahmen einer Veranstaltung im nunmehrigen

„Bundesministerium für Europa, Integration

und Äußeres“ informierten sich die Mitglieder

des Vereins „Welcome to Austria“ über die unterschiedlichen

Programme in diesem Bereich.

So wurde unter anderem das Projekt „Integration

von Anfang an“ vorgestellt. Der Integrationsprozess

wird dabei bereits an der Botschaft gestartet.

Personen, die sich für die Migration nach

Österreich interessieren, werden dabei bereits an

den Vertretungen im Ausland über die Voraussetzungen

informiert und im Falle einer Zuwanderung

von weiteren Integrationsmaßnahmen

erfasst. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung

mit einer regen Diskussion über die Herausforderungen

von Integrationspolitik in Österreich und

in Europa.


Generalsekretär des BMEIA

Michael Linhart und WA-

Vizepräsidentin Angelika Saupe

INFO

WELCOME TO AUSTRIA

Hofburg, Stallburg

Reitschulgasse 2, 1010 Wien

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Niederlassungen sowie Österreichern im jeweiligen Exportmarkt!

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AMBASSADORS

A TO Z

122 bilateral

Ambassadors

are representing their

countries in Austria.

SOCIETY presents

them with their

name, picture and day

of accreditation in

alphabetical order

of the countries.

Ambassadors'

Caleidoscope

Ambassadors resident in Vienna

ARGENTINA

H.E. Rafael Mariano

Grossi

since 17.09.2013

Goldschmiedgasse 2/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 84 63

embargviena@embargviena.at

BELGIUM

H.E. Willem Van de

Voorde since 02.10.2014

Prinz-Eugen-Straße 8-10

1040 Vienna

Tel. +43 1 502 07 0

vienna@diplobel.fed.be

www.diplomatie.be/vienna

AFGHANISTAN

H.E. Ayoob M. Erfani

since 05.04.2013

Mahlerstraße 14/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 402 10 06

embassy@afghanistan-vienna.org

www.afghanistan-vienna.org

ARMENIA

H.E. Arman

Kirakossian

since 09.11.2011

Hadikgasse 28

1140 Vienna

Tel. +43 1 522 74 79

armenia@armembassy.at

BELIZE

H.E. Alexander Piletsky

since 01.10.1999

Franz-Josefs-Kai 13/5/16

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 76 63

belizeembassy@utanet.at

ALBANIA

H.E. Roland Bimo

since 14.03.2014

Prinz-Eugen-Straße 18/1/5

1040 Vienna

Tel. +43 1 328 86 56

embassy.vienna@mfa.gov.al

AUSTRALIA

H.E. David Gordon

Stuart

since 12.09.2012

Mattiellistraße 2, 1040 Vienna

Tel. +43 1 506 74 0

austemb@aon.at

www.austria.embassy.gov.au

BOLIVIA

Chargé d’Affaires a.i.

Ricardo Javier

Martinez Covarrubias

Waaggasse 10/8, 1040 Vienna

Tel. +43 1 587 46 75

embolaustria@of-viena.at

ALGERIA

H.E. Mohamed

Benhocine

since 02.07.2012

Rudolfinergasse 18, 1190 Vienna

Tel. +43 1 369 88 53

office@algerische-botschaft.at

www.algerische-botschaft.at

AZERBAIJAN

H.E. Galib Israfilov

since 28.09.2011

Hügelgasse 2

1130 Vienna

Tel. +43 1 403 13 22

vienna@mission.mfa.gov.az

www.azembassy.at

BOSNIA AND HERZEGOVINA

H.E. Tanja Milasinovic

Martinovic

since 19.04.2012

Tivoligasse 54, 1120 Vienna

Tel. +43 1 811 85 55

bhbotschaft@bhbotschaft.at

www.bhbotschaft.at

ANDORRA

Chargé d’Affaires a.i.

Gemma Cano Berne

Kärntner Ring 2A/13

1010 Vienna

Tel. +43 1 961 09 09

office@ambaixada-andorra.at

BANGLADESH

H.E. Mohammed Abu

Zafar

since 10.12.2014

Hofzeile 4

1190 Vienna

mission.vienna@mofa.gov.bd

BRAZIL

H.E. Evandro Didonet

since 17.10.2012

Pestalozzigasse 4/2

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 06 31

brasemb.viena@itamaraty.gov.br

ANGOLA

H.E. Maria De Jesus

Dos Reis Ferreira

since 09.11.2011

Seilerstätte 15/10, 1010 Vienna

Tel. +43 1 718 74 88

embangola-viena@embangola.at

www.embangola.at

BELARUS

H.E. Valery

Voronetsky

since 09.11.2011

Hüttelbergstraße 6, 1140 Vienna

Tel. +43 1 419 96 30

austria@mfa.gov.by

www.austria.belembassy.org

BULGARIA

H.E. Elena Radkova

Shekerletova

since 28.03.2012

Schwindgasse 8

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 31 13

amboffice@embassybulgaria.at

Fotos: © YuI - Fotolia.com, HBF

88 | SOCIETY 1_2015


AMBASSADORS

A TO Z

BURKINA FASO

H.E. Solange Eveline

Agneketom Bogore

since 17.03.2015

Strohgasse 14c, 1030 Vienna

Tel. +43 1 503 82 64

s.r@abfvienne.at

www.abfvienne.at

CROATIA

H.E. Gordan Bakota

since 09.03.2011

Rennweg 3

1030 Vienna

Tel. +43 1 485 95 24

croemb.bec@mvep.hr

http://at.mfa.hr

EGYPT

H.E. Khaled Abdelrahman

Shamaa

since 09.11.2011

Hohe Warte 50-54

1190 Vienna, Tel. +43 1 370 81 04

egyptembassyvienna@

egyptembassyvienna.at | www.egyptembassyvienna.at

CANADA

H.E. Mark Bailey

since 11.11.2013

Laurenzerberg 2/III

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 38 30

vienn@international.gc.ca

www.kanada.at

CUBA

H.E. Juan Carlos

Marsan Aguilera

since 17.05.2011

Kaiserstraße 84, 1070 Vienna

Tel. +43 1 877 81 98

secembajador@ecuaustria.at

www.cubadiplomatica.cu/austria

EL SALVADOR

H.E. Carmen María

Gallardo de

Hernández

since 02.10.2014

Prinz-Eugen-Straße 72/2/1

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 38 74

elsalvador@embasal.at | www.rree.gob.sv

CHILE

H.E. Mario Adolfo

Fernandez Baeza

since 16.09.2014

Lugeck 1/III/10

1010 Vienna

Tel. +43 1 512 92 08

echile.austria@minrel.gov.cl

CYPRUS

H.E. Marios

Ieronymides

since 13.05.2014

Neulinggasse 37/4

1030 Vienna

Tel. +43 1 513 06 30

office@cyprusembassy.at

ESTONIA

H.E. Eve-Külli Kala

since 11.01.2010

Wohllebengasse 9/12

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 77 61

embassy@estwien.at

www.estemb.at

CHINA

H.E. Zhao Bin

since 12.09.2012

Metternichgasse 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 714 31 49

chinaemb_at@mfa.gov.cn

www.chinaembassy.at

CZECH REPUBLIC

H.E. Jan Sechter

since 11.11.2013

Penzinger Straße 11-13

1140 Vienna

Tel. +43 1 899 580

vienna@embassy.mzv.cz

www.mzv.cz/vienna

FINLAND

H.E. Anu Irene

Laamanen

since 17.10.2013

Gonzagagasse 16, 1010 Vienna

Tel. +43 1 535 03 65

sanomat.wie@formin.fi

www.finnland.at

COLOMBIA

H.E. Jaime Alberto

Cabal Sanclemente

since 13.05.2014

Stadiongasse 6-8/15

1010 Vienna

Tel. +43 1 405 42 49

eaustria@cancilleria.gov.co

DENMARK

H.E. Liselotte K.

Plesner

since 17.09.2013

Führichgasse 6, 1010 Vienna

Tel. +43 1 512 79 04

vieamb@um.dk

www.oestrig.um.dk

FRANCE

H.E. Pascal Teixeira da

Silva since 16.09.2014

Technikerstraße 2, 1040 Vienna

Tel. +43 1 502 75 0

secretariat.vienne-amba@

diplomatie.gouv.fr

www.ambafrance-at.org

COSTA RICA

H.E. Pilar Saborió de

Rocafort

since 17.03.2015

Wagramer Straße 23/1/1/2-3

1220 Vienna

Tel. +43 1 263 38 24

embajadaaustria_costa.rica@chello.at

DOMINICAN REPUBLIC

H.E. Ramon Andres

Quinones Rodriguez

since 04.06.2007

Prinz-Eugen-Straße 18

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 85 55

embajada@embrepdom.at

GEORGIA

H.E. Konstantine

Zaldastanishvili

since 18.06.2013

Doblhoffgasse 5/5

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 98 48

vienna@geomission.at

CÔTE D’IVOIRE

H.E. Largaton

Gilbert Ouattara

since 09.11.2011

Neulinggasse 29/6/20

1030 Vienna

Tel. +43 1 581 00 76

office@ambaciaut.org

ECUADOR

H.E. Wilson Pastor

Morris

since 22.10.2013

Goldschmiedgasse 10/2/205

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 32 08

mission@ecuadorvienna.at

GERMANY

H.E. Detlev Rünger

since 12.09.2012

Gauermanngasse 2-4

1010 Vienna

Tel. +43 1 711 54 0

info@wien.diplo.de

www.wien.diplo.de

SOCIETY 1_2015 | 89


AMBASSADORS

A TO Z

GREECE

H.E. Chryssoula Aliferi

since 13.05.2014

Argentinierstraße 14

1040 Vienna

Tel. +43 1 506 15

gremb@griechischebotschaft.at

www.griechische-botschaft.at

IRAN

H.E. Hassan Tajik

since 02.07.2012

Jauresgasse 9

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 26 50

public@iranembassy-wien.at

www.iran.embassy.at

KAZAKHSTAN

H.E. Kairat Sarybay

since 14.03.2014

Wipplingerstraße 35

1010 Vienna

Tel. +43 1 890 800 810

embassy@kazakhstan.at

www.kazakhstan.at

GUATEMALA

H.E. Antonio Roberto

Castellanos Lopez

since 12.09.2012

Prinz-Eugen-Straße 18/Top7

1040 Vienna, Tel. +43 1 714 35 70

embajada@embaguate.co.at

www.embaguate.co.at

IRAQ

H.E. Dr. Surood R. Najib

Najib

since 09.12.2010

Johannesgasse 26

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 81 95

office@iraqembassy.at

*)

KENYA

H.E. Michael Adipo

Okoth Oyugi

since 05.04.2013

Andromeda Tower, Donau-City-Straße 6

1220 Vienna, Tel. +43 1 712 39 19

kenyarep-vienna@aon.at

www.kenyaembassyvienna.at/de/

HOLY SEE

H.E. Archbishop Dr.

Peter Stephan

Zurbriggen

since 17.04.2009

Theresianumgasse 31, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 13 27

nuntius@nuntiatur.at | www.nuntiatur.at

IRELAND

H.E. Mary Whelan

since 02.10.2014

Rotenturmstraße 16-18

1010 Vienna

Tel. +43 1 715 42 46

vienna@dfa.ie

www.dfa.ie

KOSOVO

S.E. Mag. Sami Ukelli

since 17.03.2015

Goldeggasse 2/14

1040 Vienna

Tel. +43 1 503 11 77

embassy.austria@ks-gov.net

www.ambasada-ks.net/at/

HUNGARY

H.E. Dr. Janos Perenyi

since 10.12.2014

Bankgasse 4-6

1010 Vienna

Tel. +43 1 537 80 300

mission.vie@mfa.gov.hu

ISRAEL

H.E. Zvi Heifetz

since 11.11.2013

Anton-Frank-Gasse 20

1180 Vienna

Tel. +43 1 476 46 0

info-sec@vienna.mfa.gov.il

www.vienna.mfa.gov.il

KUWAIT

H.E. Sadiq M. Marafi

since 17.10.2013

Strassergasse 32

1190 Vienna

Tel. +43 1 405 56 46

kuwait.embassy.vienna@speed.at

ICELAND

H.E. Audunn Atlason

since 17.09.2013

Naglergasse 2/8

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 27 71

emb.vienna@mfa.is

www.iceland.is/at

ITALY

H.E. Giorgio Marrapodi

since 17.09.2013

Rennweg 27

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 51 21

ambasciata.vienna@esteri.it

www.ambvienna.esteri.it

KYRGYZSTAN

H.E. Ermek Ibraimov

since 13.05.2014

Invalidenstraße 3/8

1030 Vienna

Tel. +43 1 535 03 79

kyremb@inode.at

www.kyremb.at

INDIA

H.E. Rajiva Misra

since 14.03.2014

Kärntner Ring 2

1015 Vienna

Tel. +43 1 505 86 66

indemb@eoivien.vienna.at

www.indianembassy.at

JAPAN

H.E. Makoto Taketoshi

since 17.10.2013

Heßgasse 6

1010 Vienna

Tel. +43 1 531 92 0

info@wi.mofa.go.jp

www.at.emb-japan.go.jp

LAOS

H.E. Phoukhao

Phommavongsa

since 16.09.2014

Sommerhaidenweg 43

1180 Vienna

Tel. +43 1 890 2319 11

laoembassyvienna@hotmail.com

INDONESIA

H.E. Rachmat Budiman

since 17.10.2012

Gustav-Tschermak-Gasse 5-7

1180 Vienna

Tel. +43 1 476 23 0

unitkom@kbriwina.at

www.kbriwina.at

JORDAN

H.E. Hussam

Al Husseini

since 22.10.2013

Rennweg 17/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 405 10 25

info@jordanembassy.at

www.jordanembassy.at

LATVIA

H.E. Edgars Skuja

since 17.10.2013

Stefan-Esders-Platz 4

1190 Vienna

Tel. +43 1 403 31 12

embassy.austria@mfa.gov.lv

Fotos: HBF

90 | SOCIETY 1_2015


AMBASSADORS

A TO Z

LEBANON

Chargé d'Affaires a.i.

Salim Baddoura

MALTA

H.E. Keith Azzopardi

since 17.10.2013

MYANMAR

Chargé d'Affaires a.i.

Kyaw Nyun Oo

Oppolzergasse 6/3

1010 Vienna

Tel. +43 1 533 88 21

embassy.lebanon@inode.at

Opernring 5/1

1010 Vienna

Tel. +43 1 586 50 10

maltaembassy.vienna@gov.mt

Mooslackengasse 17

1190 Vienna

Tel. +43 1 26 69 105

myanmarembassy.vienna@gmail.com

LIBYA

H.E. Dr. Ibrahim Ali

Albesbas

since 11.11.2013

Blaasstraße 33

1190 Vienna

Tel. +43 1 367 76 39

office@libyanembassyvienna.at

MAROCCO

H.E. Dr. Ali El Mhamdi

since 12.01.2012

Hasenauerstraße 57

1180 Vienna

Tel. +43 1 586 66 51

emb-pmissionvienna@morocco.at

NAMIBIA

H.E. Simon Madjuma

Maruta

since 11.11.2013

Zuckerkandlgasse 2, 1190 Vienna

Tel. +43 1 402 93 71

nam.emb.vienna@speed.at

www.embnamibia.at

LIECHTENSTEIN

H.H. Maria-Pia

Kothbauer Prinzessin

v.u.z. Liechtenstein,

since 11.12.1997

Löwelstraße 8/7, 1010 Vienna

Tel. +43 1 535 92 11

info@vie.llv.li, www.wien.liechtenstein.li

MEXICO

H.E. Luis Alfonso De

Alba

since 17.09.2013

Operngasse 21

1040 Vienna

Tel. +43 1 310 73 83

embaustria@sre.gob.mx

NETHERLANDS

H.E. Peter Paul van

Wulfften Palthe

since 12.09.2012

Opernring 5, 1010 Vienna

Tel. +43 1 589 39

wen@minbuza.nl

www.mfa.nl/wen

LITHUANIA

H.E. Loreta

Zakareviciene

since 16.09.2014

Löwengasse 47/4, 1030 Vienna

Tel. +43 1 718 54 67

amb.at@urm.lt

http://at.mfa.lt/

MOLDOVA

H.E. Andrei Popov

since 22.10.2013

Löwengasse 47/10

1030 Vienna

Tel. +43 1 961 10 30

vienna@moldmission.at

www.austria.mfa.md

NEW ZEALAND

H.E.

Deborah Geels

since 05.04.2013

Mattiellistraße 2-4/3, 1040 Vienna

Tel. +43 1 505 3021

nzemb@aon.at

www.nzembassy.com/austria

LUXEMBOURG

H.E. Hubert Wurth

since 09.11.2011

Sternwartestraße 81

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 21 42

vienne.amb@mae.etat.lu

www.vienne.mae.lu/ge

MONACO

H.E. Claude-Joel

Giordan

since 16.04.2007

Am Gestade 1

1010 Vienna

Tel. +43 1 71 728 255

sekretariat@monaco-osce.at

NICARAGUA

H.E. Alvaro José

Robelo Gonzáles

since 11.01.2013

Ebendorferstraße 10/3/12

1010 Vienna

Tel. +43 1 403 18 38

embanicviena@chello.at

MACEDONIA

H.E. Vasilka Poposka-

Trenevska

since 03.12.2014

Kinderspitalgasse 5/2

1090 Vienna

Tel. +43 1 524 87 56

botschaft@makedonien.co.at

MONGOLIA

H.E. Gunaajav

Batjargal

since 05.04.2013

Fasangartengasse 45, 1130 Vienna

Tel. +43 1 535 28 07

vienna@mfa.gov.mn

www.embassymon.at

NIGERIA

H.E. Abel Adelakun

Ayoko

since 16.12.2013

Rennweg 25, 1030 Vienna

Tel. +43 1 712 66 86

info@nigeriaembassyvienna.com

www.nigeriaembassyvienna.com

MALAYSIA

H.E. Adnan Bin

Othman

since 15.06.2015

Floridsdorfer Hauptstraße 1-7,

Florido Tower, 1210 Vienna

Tel. +43 1 505 10 42

embassy@embassymalaysia.at

MONTENEGRO

H.E. Ivan Milic

since 15.06.2015

Nibelungengasse 13

1010 Vienna

Tel. +43 1 715 31 02

austria@mfa.gov.me

NORTH KOREA

H.E. Kwang Sop Kim

since 18.03.1993

Beckmanngasse 10-12

1140 Vienna

Tel. +43 1 894 23 13

d.v.r.korea.botschaft@chello.at

SOCIETY 1_2015 | 91


AMBASSADORS

A TO Z

NORWAY

H.E. Bente Angell-

Hansen

since 03.12.2014

Reisnerstraße 55-57, 1030 Vienna

Tel. +43 1 71 660

emb.vienna@mfa.no

www.norwegen.or.at

PERU

Chargé d'Affaires a.i.

Edgard Arturo Perez Alvan

Mahlerstraße 7/22

1010 Vienna

Tel. +43 1 713 43 77

embajada@embaperuaustria.at

SAN MARINO

H.E. Dr. Elena

Molaroni Berguido

since 17.09.2008

Prinz-Eugen-Straße 16/1/5A

1040 Vienna

Tel. +43 1 941 59 69

rsmvienna@gmail.com

OMAN

H.E. Dr. Badr Mohamed

Zaher Al Hinai

since 11.12.2007

Währinger Straße 2/24-25

1090 Vienna

Tel. +43 1 310 86 43

vienna@omanembassy.at

PHILIPPINES

H.E. Maria Zeneida

Angara Collinson

since 15.06.2015

Laurenzerberg 2/2/ZWG

1010 Vienna, Tel. +43 1 533 24 01

office@philippine-embassy.at

www.philippine-embassy.at

SAUDI ARABIA

H.E. Mohammed Al

Salloum

since 02.07.2012

Formanekgasse 38

1190 Vienna

Tel. +43 1 367 25 31

saudiembassy@saudiembassy.at

ORDER OF MALTA

H.E. Christof Maria

Fritzen

since 11.01.2013

Kärntner Ring 14, 1010 Vienna

Tel. +43 1 505 35 35

botschaft@malteser.at

www.orderofmalta.int

POLAND

S.E. Artur Lorkowski

since 18.06.2013

Hietzinger Hauptstraße 42c

1130 Vienna

Tel. +43 1 870 15 100

wieden.amb.sekretariat@msz.gov.pl

www.wieden.msz.gov.pl

SERBIA

H.E. Pero Jankovic

since 22.10.2013

Ölzeltgasse 3/7

1030 Vienna

Tel. +43 1 713 25 95

embassy.vienna@mfa.rs

www.vienna.mfa.rs

PAKISTAN

H.E. Ayesha Riyaz

since 16.12.2013

Hofzeile 13

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 73 81

parepvienna@gmail.com

www.mofa.gov.pk/austria

PORTUGAL

H.E. Pedro Luís

Baptista Moitinho

de Almeida

since 05.04.2013

Opernring 3, 1010 Vienna

Tel. +43 1 586 75 36

viena@mne.pt

SLOVAKIA

H.E. Juraj Machac

since 28.03.2012

Armbrustergasse 24

1190 Vienna

Tel. +43 1 318 90 55

emb.vieden@mzv.sk

www.vienna.mfa.sk

PALESTINIAN TERRITORIES

H.E. Salahaldin

Abdalshafi

since 22.10.2013

Josefsgasse 5

1080 Vienna

Tel. +43 1 408 82 02

palestine.mission@chello.at

QATAR

H.E. Ali Khalfan

Al-Mansouri

since 11.11.2013

Schottenring 10

1010 Vienna

Tel. +43 1 310 49 50

botschaft@katarbotschaft.at

SLOVENIA

H.E. Dr. Andrej Rahten

since 17.10.2013

Kolingasse 12

1090 Vienna

Tel. +43 1 319 11 60

vdu@gov.si

www.dunaj.veleposlanistvo.si

PANAMA

H.E. Gloria del Carmen

Young Chizmar

since 10.12.2014

Goldschmiedgasse 10/403

1010 Vienna

Tel. +43 1 587 23 47

mail@empanvienna.co.at

ROMANIA

H.E. Silvia Davidoiu

since 12.01.2009

Prinz-Eugen-Straße 60

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 32 27

ambromviena@ambrom.at

www.viena.mae.ro

SOUTH AFRICA

H.E. Tebogo Joseph

Seokolo

since 16.01.2014

Sandgasse 33, 1190 Vienna

Tel. +43 1 320 64 93

vienna.bilateral@dirco.gov.za

www.southafrica-embassy.at

PARAGUAY

H.E. Dr. Horacio

Nogues Zubizarreta

since 15.02.2008

Prinz-Eugen-Straße 18/1/3A

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 46 74

embaparviena@chello.at

RUSSIAN FEDERATION

H.E. Sergey Nechaev

since 29.04.2010

Reisnerstraße 45-47

1030 Vienna

Tel. +43 1 712 12 29

info@rusemb.at

www.rusemb.at

SOUTH KOREA

H.E. Young Wan Song

since 13.05.2014

Gregor-Mendel-Straße 25

1180 Vienna

Tel. +43 1 478 19 91

mail@koreaemb.at

http://aut.mofat.go.kr

Fotos: HBF

92 | SOCIETY 1_2015


AMBASSADORS

A TO Z

SPAIN

H.E. Alberto Carnero

Fernández

since 18.06.2013

Argentinierstraße 34

1040 Vienna

Tel. +43 1 505 57 88

emb.viena@maec.es

THAILAND

H.E. Arthayudh

Srisamoot

since 03.12.2014

Cottagegasse 48, 1180 Vienna

Tel. +43 1 478 33 35

embassy@thaivienna.at

www.thaiembassy.at

UNITED STATES

H.E. Alexa Wesner

since 22.10.2013

Boltzmanngasse 16

1090 Vienna

Tel. +43 1 313 39

embassy@usembassy.at

www.usembassy.at

SRI LANKA

H.E. Aliyar Lebbe

Abdul Azeez

since 28.09.2011

Weyringergasse 33-35

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 79 88

embassy@srilankaembassy.at

www.srilankaembassy.at

TUNISIA

H.E. Ghazi Jomaa

since 02.10.2014

Sieveringerstraße 187

1190 Vienna

Tel. +43 1 44 02 144

at.vienne@aon.at

www.atunisie-at.org

URUGUAY

H.E. Bruno Javier

Faraone Machado

since 13.05.2014

Palais Esterhazy, Wallnerstraße 4/3/17

1010 Vienna

Tel. +43 1 535 66 36

uruaustria@mrree.gub.uy

SUDAN

H.E. Mohamed Hussein

Zaroug

since 02.10.2014

Reisnerstraße 29/5, 1030 Vienna

Tel. +43 1 710 23 43

sudanivienna@prioritytelecom.biz

www.sudanivienna.at

TURKEY

H.E. Mehmet Hasan

Gögüs

since 16.12.2013

Prinz-Eugen-Straße 40

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 73 38

botschaft.wien@mfa.gov.tr

www.vienna.emb.mfa.gov.tr

UZBEKISTAN

Chargé d’Affaires a.i.

Rustamdjan Khakimov

Pötzleinsdorferstraße 49

1180 Vienna

Tel. +43 1 315 39 94

embassy@usbekistan.at

www.usbekistan.at

SWEDEN

H.E. Nils Gustav Daag

since 28.09.2011

Obere Donaustraße 49-51

1020 Vienna

Tel. +43 1 217 53 0

ambassaden.wien@gov.se

www.swedenabroad.com/wien

TURKMENISTAN

H.E. Silapberdi

Nurberdiev

since 28.09.2011

Argentinierstraße 22/II/EG

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 64 70

info@botschaft-turkmenistan.at

www.botschaft-turkmenistan.at

VENEZUELA

H.E. Alí De Jesús

Uzcategui Duque

since 06.05.2008

Prinz-Eugen-Straße 72/1/1

1040 Vienna, Tel. +43 1 712 26 38

embajada@austria.gob.ve

www.austria.gob.ve

SWITZERLAND

H.E. Christoph

Heinrich Bubb

since 02.10.2014

Kärntner Ring 12, 1010 Vienna

Tel. +43 1 795 05 0

vie.vertretung@eda.admin.ch

www.schweizerbotschaft.at

UKRAINE

H.E. Olexander

Scherba

since 10.12.2014

Naaffgasse 23, 1180 Vienna

Tel. +43 1 479 71 72 11

info@ukremb.at

www.ukremb.at

VIETNAM

H.E. Viet Anh Vu

since 03.12.2014

Felix-Mottl-Straße 20

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 07 55

office@vietnamembassy.at

www.vietnamembassy-austria.org/vi

SYRIA

H.E. Bassam Sabbagh

since 29.04.2010

Daffingerstraße 4

1030 Vienna

Tel. +43 1 533 46 33

syrianembassyvienna@utanet.at

UNITED ARAB EMIRATES

H.E. Abdelhadi A.

Alkhajah

since 14.03.2014

Chimanistraße 36

1190 Vienna

Tel. +43 1 368 14 55

vienna@mofa.gov.ae

YEMEN

Chargé d'Affaires a.i.

Samy Mansour Amin Al-Basha

Reisnerstraße 18-20/3-4

1030 Vienna

Tel. +43 1 503 29 30

embassy@yemenembassy.at

TAJIKISTAN

H.E. Ismatullo

Nasredinov

since 17.09.2013

Universitätsstraße 8/1A, 1090 Vienna

Tel. +43 1 409 82 66

info@tajikembassy.at

www.tajikembassy.at

UNITED KINGDOM

H.E. Susan Le Jeune

d’Allegeershecque

since 12.09.2012

Jauresgasse 12, 1030 Vienna

Tel. +43 1 716 13 0

press@britishembassy.at

www.ukinaustria.fco.gov.uk

ZIMBABWE

H.E. Tsitsi Grace

Mutandiro

since 17.01.2005

Neustift am Walde 91

1190 Vienna

Tel. +43 1 407 92 36

z.vien@chello.at

SOCIETY 1_2015 | 93


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Dezember 2014 bis Juni 2015

Die neu akkreditierten Botschafter bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Hofburg.

BANGLADESCH

BURKINA FASO

COSTA RICA

H.E. Mohammed

Abu Zafar

Born on March 1, 1963.

Married. Two children.

H.E. Solange

Eveline Agneketom

Bogore

Born on November 24,

1963. Married.

H.E. Pilar

Saborío de

Rocafort

EDUCATION

• Bachelor of Science (Hons) in Agriculture,

Sher-e Bangla Agriculture

University, Dhaka

• Post Graduate Diploma in International

Relations, Int. Institute of

Public Administration, Paris

• Master of Business Administration,

Preston University, USA

PROFESSIONAL CAREER

• 1987-89: Scientific Officer, Bangladesh

Jute Research Institute

• 1989-91: Assistant Post Master General,

Ministry of Post and Telecommunication

• 1992-96: Assistant/Senior Assistant

Secretary, Administration and

Europe Wing, MFA

• 1997-99: Second and First Secretary,

Alternate Representative to the

OPCW, The Hague

• 1999-2004: Counsellor and Acting

Deputy High Commissioner, Bangladesh

Deputy High Commission,

Karachi

• 2005-06: Director (Personnel, Policy

and Coordination), MFA

• 2007-09: Consul General for Bangladesh

in the Pacific Coast of the USA

• 2009-13: Consul General for Bangladesh

in Dubai, UAE

• 2013-14: Director General East Asia

and Pacific Wing and Director General

of the South East Asia Wing

EDUCATION

• 1991: Master Degree in German

Language, University of Paris I

• Post-graduate diploma taken before

completing a PhD German language

at the University of Paris X

• University Postgraduate Professional

Diploma in Development and International

Cooperation, University of

Paris I

PROFESSIONAL CAREER

• 1998: Foreign Affairs Counselor,

MFA

• 2000-03: Head, Pacific – Caribbean

Department, MFA

• 2003-08: Second Counselor, Embassy

and Permanent Mission of Burkina

Faso to Vienna

• 2008-13: Director of Specific Organizations

at the Department in charge

of multilateral relations, MFA

• 2008-2013: Gender issues focal point

for the Ministry of Women Affairs

within the Ministry of Foreign Affairs

and Regional Cooperation and

member of the National Committee

for monitoring commitments made

by Burkina Faso at the international

level

• 2013-14: Ambassador/Deputy Permanent

Representative to Vienna

EDUCATION

• Degree in modern languages from

the Scuola Superiore Per Interpreti e

Traduttori, Rome

• BA in International Relations/

Geography, University of Miami

• Master of Philosophy in Development

Studies, University of Cambridge

PROFESSIONAL CAREER

• Independent Interpreter and Translator

• US Agency for International Development

• Costa Rican Investment & Development

Agency

• INCAE – Central American Institute

for Business Administration

• Ambassador to the United Kingdom,

and non-resident Ambassador to

Iceland and Ireland

• Permanent Representative of Costa

Rica to the International Maritime

Organization

FOTOS: HBF

94 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

KOSOVO

MALAYSIA

MAZEDONIEN

H.E. Sami Ukelli

Born on October 30,

1972. Married.

H.E. Adnan

Othman

Born on 19 January,

1958. Married.

H.E. Vasilka

Poposka-

Trenevska

Born on 22 June, 1964.

Married. Two children.

EDUCATION

• 2002-06: Graduated from Johannes

Kepler University Linz, Austria, in

Social Economics

• 2007-09: Post-graduate program in

Interdisciplinary Balkan Studies at

the University of Vienna

PROFESSIONAL CAREER

• 2006: Basic Education Trainer, Adult

Education Centre VHS, Linz, Austria

• 2006-07: Desk Officer, Public Administration

Internship, Austrian

Ministry for European and International

Affairs

• 2007-09: Consultant, Multilateral

Development Cooperation, Austrian

Development Agency ADA

• 2009-10: Consultant to MOPAN

Secretariat (Multilateral Development

Cooperation), Department for

International Development DFID

• 2010-12: Ambassador of the Republic

of Kosovo to Japan, Tokyo

• 2012-13: General Director/Political

Director of the MFA

• 2013-15: Ambassador of the Republic

of Kosovo to Hungary, Budapest

EDUCATION

• B.Sc (Hons) University of Malaya,

Diploma in Public Management,

National Institute of Public

Administration

PROFESSIONAL CAREER

• 1991: Assistant Secretary (Int. Org.),

MFA

• 1994: Second Secretary, High Commission

of Malaysia, New Delhi

• 1994: Assistant Secretary (Policy

Planning), MFA

• 1994: First Secretary, Embassy of

Malaysia, Beijing

• 1996: Special Officer, Secretary

General, MFA

• 1998: Counsellor, Embassy of Malaysia,

Stockholm

• 2001: Principal Assistant Secretary

(External Relation), MFA

• 2003: Undersecretary (Special Tasks),

MFA

• 2004: Deputy Head of Mission, Embassy

of Malaysia, Jakarta

• 2005: Ambassador of Malaysia to

Cambodia

• 2008: Undersecretary (South East

Asia), MFA

• 2010: Undersecretary (National

Authority for Chemical Weapon

Convention), MFA; Undersecretary

(Africa), MFA

• 2011: Ambassador of Malaysia to

Kuwait

EDUCATION

• 1993: Master of Economy, Faculty of

Economy, University of “St. Clement

of Ohrid”, Macedonia

• 1995: PhD in Statistics, Faculty of

Economics, University of “St. Clement

of Ohrid”, Macedonia

PROFESSIONAL CAREER

• 1987-90: Counselor in the Federal

Bank of the Republic of Macedonia

in Skopje

• 1990-93, 1995-2000: Assistant Professor

in Statistics, University of St.

Clement, Macedonia

• 2000-present: Professor in Biostatistics,

Faculty of Veterinary Medicine,

University “St. Cyril and Methodius”,

currently Associate Professor

• 2001-05: Accompanied her husband,

Ambassador Martin Trenevski, during

his mandate as Ambassador in

Sweden

• 2008-10: Accompanied her husband,

Ambassador Martin Trenevski, during

his mandate as a Consul General

in Toronto, Canada

• 2010-14: Accompanied her husband,

Ambassador Martin Trenevski, during

his mandate as Head of Mission

of the Rep. of Macedonia to NATO in

Brussels

SOCIETY 1_2015 | 95


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Dezember 2014 bis Juni 2015

Die neu akkreditierten Botschafter bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Hofburg.

MONTENEGRO

NORWEGEN

PANAMA

H.E. Ivan Milic

H.E. Bente

Angell-Hansen

H.E. Gloria

Young

Born on March 6, 1977.

Born on December 15,

1951.

EDUCATION

• Faculty of Law, Podgorica

• 2004: Project Cycle Management

course, Management Training,

Brussels

• 2004: International visitors program

of the State Department “Young

Leaders”

• 2006: Japanese Government study

tour program, Tokyo, Kyoto, Osaka

PROFESSIONAL CAREER

• 2000-01: Trainee in the Ministry of

Foreign Affairs of Montenegro

• 2001-02: International secretary,

Democratic Party of Socialists of

Montenegro

• 2002-04: Chief of Cabinet of the

Mayor, City of Podgorica

• 2004-10: Advisor of the Minister of

Interior

• 2010-12: Director General for Consular

Affairs and Diaspora, MFA

• 2012-15: Ambassador of Montenegro

to Slovenia

EDUCATION

• Degree in social sciences, University

of Oslo.

PROFESSIONAL CAREER

• 1976-78: Research Fellow, Norwegian

Institute of International Affairs

• 1978-79: Executive Officer, Ministry

of Trade and Shipping

• 1979: Foreign Service Trainee, MFA

• 1982-85: Attachée/Second Secretary,

Canberra, Australia

• 1986-90: Executive Officer, North-

South Section, Department of

Multilateral Development Cooperation,

MFA

• 1990: Head of Division, Department

of Natural Resources and Environmental

Affairs, MFA

• 1991: Head of Division, Department

of External Economic Affairs I, MFA

• 1993: Assistant Director General,

Department of External Economic

Affairs I, MFA

• 1995: Assistant Director General,

Department of Natural Resources

and Environmental Affairs, MFA

• 1998-2000: Chief of Protocol, MFA

• 2000-05: Director General, Department

of International Affairs, Office

of the Prime Minster

• 2007-11: Ambassador and Permanent

Representative, Permanent

Mission of Norway in Geneva

• 2011: Secretary General, MFA

EDUCATION

• 1980: Bachelor in Political Science

and Public Administration, National

Autonomous University of Mexico

• 1998: Social Aspects of Reproductive

Health, El Colegio de México

• 2009: Master of Education Systems,

University of Panama

PROFESSIONAL CAREER

• 1994-2004: Legislator of the Republic

of Panama

• 1995-98: President of the Political

Party “Movimiento Papa Egoró”

• 2000-01: Coordinator of the Expanded

Government Legislative Caucus

• 2003-04: Chief opposition Party

Caucus

• 2006-10: National Director of the

Panamanian Party

• 2007 to present: University Professor

in the Faculty of Law and Political

Science, Panama Latina University

• 2009 to present: Executive Director

of the Center for Gender Studies,

Panama Latina University

• 2011-14: Executive Director of the

Institute for the Consolidation of

Democracy, Panama Latina University

• National Coordinator, political

training of the National Secretariat

of Women of the Panamanian Party;

Executive Secretary of Education of

the Panamanian Party

FOTOS: HBF

96 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

PHILIPPINEN

THAILAND

UKRAINE

H.E. Maria

Zeneida Angara

Collinson

H.E. Arthayudh

Srisamoot

Born on December 29,

1962. Married

S.E. Dr.

Olexander

Scherba

Geboren am 22. Juni

1970 in Kiew. Verheiratet,

2 Kinder.

PROFESSIONAL CAREER

• A career Foreign Service Officer,

Ambassador Angara Collinson has

served in various capacities with

the Department of Foreign Affairs,

including foreign assignments

in the Kingdom of Sweden with

concurrent accreditation to Finland,

the Republic of Latvia, the Republic

of Lithuania and the Republic of

Estonia, Australia, Hong Kong SAR,

United Kingdom and Japan.

• Current Ambassador to the Republic

of Austria with concurrent jurisdiction

over the Republic of Croatia,

Republic of Slovenia and the Slovak

Republic.

• Permanent Representative of the

Philippines to the United Nations

Office at Vienna (UNOV), International

Atomic Energy Agency

(IAEA), United Nations Development

Organization (UNIDO), and the Comprehensive

Nuclear Test-Ban Treaty

Organization (CTBTO).

EDUCATION

• Bachelor of Arts (Economics), Monmouth

College, Illinois, USA

• 1984: Master of Arts (Economic

Policy), University of Chicago, USA

PROFESSIONAL CAREER

• 1985-88: Supreme Command Headquarters,

Royal Thai Armed Forces

• 1988: Transferred to Ministry of Foreign

Affairs as Attaché, Department

of ASEAN Affairs

• 1989: Third Secretary, South and

West Asia Division; Third Secretary,

Department of Economic Affairs

• 1991: Second Secretary, Southeast

Asia Division; Second Secretary,

Royal Thai Embassy, Manila

• 1994: First Secretary, Manila

• 1996: First Secretary, Commerce and

Industry Division

• 1997: First Secretary, Secretariat to

the Department of ASEAN Affairs

• 2000: Counsellor, Secretariat to the

Department of ASEAN Affairs

• 2002: Counsellor, Permanent Mission

of Thailand to the UN, Geneva

• 2005: Director, Division I, Department

of European Affairs

• 2007: Deputy Director-General,

Department of ASEAN Affairs

• 2010: Consul-General, Royal Thai

Consulate-General, Vancouver

• 2012-14: Director-General, Department

of ASEAN Affairs

AUSBILDUNG

• Nationale Taras-Schewtschenko-Universität

Kiew (Magister der Sprachwissenschaft)

• Kiewer Institut für internationale

Beziehungen (Doktor der Politikwissenschaft)

BERUFLICHER WERDEGANG

• 1996-2000: Attaché/Dritter Sekretär

der Botschaft der Ukraine in der

BRD

• 2000-03: Erster Sekretär, stv. Direktor

des Ministerbüros, Redenschreiber

des Außenministers Anatolii

Zlenko

• 2004-08: Botschaftsrat der Botschaft

der Ukraine in Washington D.C.

• 2008-09: Mitarbeiter der EU Abteilung

im Außenministerium der

Ukraine

• 2009-10: Berater des Präsidentschaftskandidaten,

MP Arseniy

Yatsenyuk

• 2010-13: Sonderbotschafter des Außenministeriums

der Ukraine

• 2013-14: Berater des ersten Vizeministerpräsidenten

der Ukraine,

Teilnehmer an Verhandlungen mit

IWF und EU

• 2014: Sonderbotschafter des Außenministeriums

der Ukraine. Teilnehmer

des Krisenstabs „Krim und Ost“

SOCIETY 1_2015 | 97


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

Diplomatenkarussell | Dezember 2014 bis Juni 2015

Die neu akkreditierten Botschafter bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Hofburg.

UNGARN

VIETNAM

BAHRAIN

H.E. Dr. János

Perényi

Born on September

14, 1949

H.E. Dr. Vu Viet

Anh

Born on 02 November,

1963. Married. Three

children.

S.E. Yusuf

Abdulkarim

Bucheeri

(Resident in Genf)

EDUCATION

• 1969-72: Uppsala University, History,

English, French, BA

• 1973-78: Uppsala University, Postgraduate

Studies

PROFESSIONAL CAREER

• 1998-2002: Perm. Rep. of Hungary to

the Council of Europe, Ambassador

• 1998-2002: Member of the Governing

Board of the Council of Europe

Development Bank

• 1999-2002: Chairman of the Rapporteur

Group on Education, Culture,

Youth and Sport of the Committee

of Ministers

• 2002-03: Special Advisor to the

Secretary General of the Council of

Europe in the cultural field

• 2003: President of the Association of

Castles of North-Eastern Hungary

• 2003-04: Senior Advisor in the MFA,

Department for the CIS Countries

• 2004-05: Senior Advisor in the MFA,

Department for the Western Balkans

• 2005: Crans Montana Forum, Monaco,

DG for International Relations

• 2008-09: National Coordinator for

the Alliance of Civilisations in the

MFA, Dept. for Int. Organisations

• 2009-11: Councillor at the Hungarian

Embassy in Paris

• 2011-14: Ambassador to the Kingdom

of Morroco

EDUCATION

• Master of International Journalism,

Moscow State Institute of International

Relations, Soviet Union.

• PhD in Economics, Research Institute

of International Politics and

Economics – Russian Federation

Academy of Sciences

PROFESSIONAL CAREER

• 1988-92: Officer, Vietnam Courier

Newspaper, MFA

• 1993-95: Desk Officer, Consular

Department, MFA

• 1995-97: Attaché, Embassy of Vietnam

in the Russian Federation

• 1998: Attaché, Embassy of Vietnam

in the USA

• 1998-2002: Desk Officer, then Chief

of the Office, Consular Department,

MFA

• 2002-06: Deputy Director General,

National Border Committee, MFA

• 2006-09: Minister Counsellor –

Deputy Chief of Mission, Embassy of

Vietnam in Austria

• 2009-14: Deputy Director General,

Department of Europe, MFA

LESOTHO

I.E. Lineo

Khechane

Ntoane

(Resident in Berlin)

MAURETANIEN

S.E. Mohamed

Mahmoud Ould

Brahim Khlil

(Resident in Berlin)

98 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

NIGER

S.E. Ado Elhadji

Abou

(Resident in Genf)

TANSANIA

S.E. Philip

Sang-ka Marmo

(Resident in Berlin)

UGANDA

S.E. Marcel

Robert Tibaleka

(Resident in Berlin)

KAP VERDE

S.E. José Luis

Barbosa Leao

Monteiro

(Resident in Genf)

TOGO

S.E. Prof.

Kwami

Christophe

Dikenou

(Resident in Berlin)

DSCHIBUTI

S.E. Aden

Mohamed

Dileita

(Resident in Berlin)

Order of precedence

of the Chiefs

of the diplomatic

missions resident

in Vienna

n Apostolic Nuncio – Holy See

Dr. Peter Stephan ZURBRIGGEN

n Korea – Democratic Peoples’ Republic

H.E. Mr. Kwang Sop KIM, (18.03.1993)

n Liechtenstein

H.H. Ms. Maria-Pia KOTHBAUER, (Prinzessin

v.u.z.Liechtenstein) (11.12.1997)

n Belize

H.E. Mr. Alexander PILETSKY, (01.10.1999)

n Monaco

H.E. Mr. Claude-Joel GIORDAN, (16.04.2007)

n Dominican Republic

H.E. Mr. Ramon Andres QUINONES RODRIGUEZ, (04.06.2007)

n Oman

H.E. Mr. Dr. Badr Mohamed Zaher AL HINAI, (11.12.2007)

n Paraguay

H.E. Mr. Dr. Horacio NOGUES ZUBIZARRETA, (15.02.2008)

n Venezuela

H.E. Mr. Alí De Jesús UZCATEGUI DUQUE, (06.05.2008)

n Lebanon

H.E. Mr. Ishaya EL KHOURY, (10.09.2008)

n San Marino

H.E. Ms. Dr. Elena MOLARONI BERGUIDO, (17.09.2008)

n Romania

H.E. Ms. Silvia DAVIDOIU, (12.01.2009)

n Estonia

H.E. Ms. Eve-Külli KALA, (11.01.2010)

n Syria

H.E. Mr. Bassam SABBAGH, (29.04.2010)

n Russian Federation

H.E. Mr. Sergey NECHAEV, (29.04.2010)

n Iraq

H.E. Mr. Dr. Surood R. Najib NAJIB, (09.12.2010)

n Croatia

H.E. Mr. Gordan BAKOTA, (09.03.2011)

n Cuba

H.E. Mr. Juan Carlos MARSAN AGUILERA, (17.05.2011)

n Sweden

H.E. Mr. Nils Gustav DAAG, (28.09.2011)

n Sri Lanka

H.E. Mr. Abdul Azeez ALIYAR LEEBE, (28.09.2011)

n Turkmenistan

H.E. Mr. Silapberdi NURBERDIEV, (28.09.2011)

n Azerbaijan

H.E. Mr. Galib ISRAFILOV, (28.09.2011)

n Egypt

H.E. Mr. Khaled Abdelrahman Abdellatif SHAMAA,

(09.11.2011)

n Luxemburg

H.E. Mr. Hubert WURTH, (09.11.2011)

n Côte d‘Ivoire

H.E. Mr. Largaton Gilbert OUATTARA, (09.11.2011)

n Angola

H.E. Ms. Maria De Jesus Dos Reis FERREIRA,

(09.11.2011)

n Belarus

H.E. Mr. Valery VORONETSKY, (09.11.2011)

n Armenia

H.E. Mr. Arman KIRAKOSSIAN, (09.11.2011)

n Morocco

H.E. Mr. Dr. Ali EL MHAMDI, (12.01.2012)

SOCIETY 1_2015 | 99


DIPLOMATIE

BOTSCHAFTER

n Slovakia

H.E. Mr. Juraj MACHAC, (28.03.2012)

n Bulgaria

H.E. Ms. Elena Radkova SHEKERLETOVA, (28.03.2012)

n Algeria

H.E. Mr. Mohamed BENHOCINE, (02.07.2012)

n Saudi Arabia

H.E. Mr. Mohammed AL SALLOUM, (02.07.2012)

n Iran

H.E. Mr. Hassan TAJIK, (02.07.2012)

n Guatemala

H.E. Mr. Antonio Roberto CASTELLANOS LOPEZ, (12.09.2012)

n Netherlands

H.E. Mr. Peter Paul VAN WULFFTEN PALTHE, (12.09.2012)

n China

H.E. Mr. Bin ZHAO, (12.09.2012)

n United Kingdom

H.E. Ms. Susan Jane LE JEUNE D‘ALLEGEERSHECQUE, (12.09.2012)

n Germany

H.E. Mr. Detlev RÜNGER, (12.09.2012)

n Australia

H.E. Mr. David Gordon STUART, (12.09.2012)

n Brazil

H.E. Mr. Evandro DE SAMPAIO DIDONET, (17.10.2012)

n Indonesia

H.E. Mr. Rachmat BUDIMAN, (17.10.2012)

n Nicaragua

H.E. Mr. Alvaro Jose ROBELO GONZALES, (11.01.2013)

n Order of Malta

H.E. Mr. Christof Maria FRITZEN, (11.01.2013)

n New Zealand

H.E. Ms. Deborah Mary GEELS, (05.04.2013)

n Kenya

H.E. Mr. Michael Adipo Okoth OYUGI, (05.04.2013)

n Mongolia

H.E. Mr. Batjargal GUNAAJAV, (05.04.2013)

n Afghanistan

H.E. Mr. Ayoob M. ERFANI, (05.04.2013)

n Portugal

H.E. Mr. Pedro Luis Baptista MOITINHO DE ALMEIDA,

(05.04.2013)

n Spain

H.E. Mr. Alberto CARNERO FERNANDEZ, (18.06.2013)

n Georgia

H.E. Mr. Konstantine ZALDASTANISHVILI, (18.06.2013)

n Poland

H.E. Mr. Artur LORKOWSKI, (18.06.2013)

n Mexico

H.E. Mr. Luis Alfonso DE ALBA, (17.09.2013)

n Argentina

H.E. Mr. Rafael Mariano GROSSI, (17.09.2013)

n Iceland

H.E. Mr. Audunn ATLASON, (17.09.2013)

n Denmark

H.E. Ms. Liselotte K. PLESNER, (17.09.2013)

n Italy

H.E. Mr. Giorgio MARRAPODI, (17.09.2013)

n Tajikistan

H.E. Mr. Ismatullo NASREDINOV, (17.09.2013)

n Latvia

H.E. Mr. Edgars SKUJA, (17.10.2013)

n Finland

H.E. Ms. Anu Irene LAAMANEN, (17.10.2013)

n Malta

H.E. Mr. Keith AZZOPARDI, (17.10.2013)

n Japan

H.E. Mr. Makoto TAKETOSHI, (17.10.2013)

n Slovenia

H.E. Mr. Andrej RAHTEN, (17.10.2013)

n Kuwait

H.E. Mr. Sadiq MARAFI, (17.10.2013)

n United States

H.E. Ms. Alexa WESNER, (22.10.2013)

n Jordan

H.E. Mr. Hussam Abdullah AL HUSSEINI, (22.10.2013)

n Ecuador

H.E. Mr. Wilson Marcelo PASTOR MORRIS, (22.10.2013)

n Serbia

H.E. Mr. Pero JANKOVIC, (22.10.2013)

n Moldova

H.E. Mr. Andrei POPOV, (22.10.2013)

n Palestinian Territories

H.E. Mr. Salahaldin ABDALSHAFI, (22.10.2013)

n Libya

H.E. Mr. Ibrahim ALBESBAS, (11.11.2013)

n Namibia

H.E. Mr. Simon Madjumo MARUTA, (11.11.2013)

n Qatar

H.E. Mr. Ali Khalfan AL-MANSOURI (11.11.2013)

n Canada

H.E. Mr. Mark BAILEY, (11.11.2013)

n Czech Republic

H.E. Mr. Jan SECHTER, (11.11.2013)

n Israel

H.E. Mr. Zvi HEIFETZ, (11.11.2013)

n Pakistan

H.E. Ms. Ayesha RIYAZ, (16.12.2013)

n Nigeria

H.E. Mr. Adelakun Abel AYOKO, (16.12.2013)

n Turkey

H.E. Mr. Mehmet Hasan GÖGÜS, (16.12.2013)

n South Africa

H.E. Mr. Tebogo Joseph SEOKOLO, (16.01.2014)

n Albania

H.E. Mr. Roland BIMO, (14.03.2014)

n Kazakhstan

H.E. Mr. Kairat SARYBAY, (14.03.2014)

n United Arab Emirates

H.E. Mr. Abdelhadi Abdelwahid ALKHAJAH,

(14.03.2014)

n India

H.E. Mr. Rajiva MISRA, (14.03.2014)

n Colombia

H.E. Mr. Jaime Alberto CABAL SANCLEMENTE, (13.05.2014)

n Greece

H.E. Ms. Chryssoula ALIFERI, (13.05.2014)

n Korea - Republic

H.E. Mr. Young Wan SONG, (13.05.2014)

n Cyprus

H.E. Mr. Marios IERONYMIDES, (13.05.2014)

n Uruguay

H.E. Mr. Bruno Javier FARAONE MACHADO, (13.05.2014)

n Kirgizstan

H.E. Mr. Ermek IBRAIMOV, (13.05.2014)

n Chile

H.E. Mr. Mario Adolfo FERNANDEZ BAEZA, (16.09.2014)

n France

H.E. Mr. Pascal TEIXEIRA DA SILVA, (16.09.2014)

n Laos

H.E. Mr. Phoukhao PHOMMAVONGSA, (16.09.2014)

n Lithuania

H.E. Ms. Loreta ZAKAREVICIENE, (16.09.2014)

n Sudan

H.E. Mr. Mohamed Hussein ZAROUG, (02.10.2014)

n Belgium

H.E. Mr. Baron Willem VAN DE VOORDE, (02.10.2014)

n Switzerland

H.E. Mr. Christoph Heinrich BUBB, (02.10.2014)

n Ireland

H.E. Ms. Mary WHELAN, (02.10.2014)

n El Salvador

H.E. Ms. Carmen GALLARDO DE HERNANDEZ, (02.10.2014)

n Tunisia

H.E. Mr. Ghazi JOMAA, (02.10.2014)

n Norway

H.E. Ms. Bente ANGELL-HANSEN, (03.12.2014)

n Macedonia

H.E. Ms. Vasilka POPOSKA TRENEVSKA, (03.12.2014)

n Vietnam

H.E. Mr. Viet Anh VU, (03.12.2014)

n Thailand

H.E. Mr. Arthayudh SRISAMOOT, (03.12.2014)

n Hungary

H.E. Mr. Dr. Janos PERENYI, (10.12.2014)

n Bangladesh

H.E. Mr. Md Abu ZAFAR, (10.12.2014)

n Ukraine

H.E. Mr. Olexander SCHERBA, (10.12.2014)

n Panama

H.E. Ms. Gloria Del Carmen YOUNG CHIZMAR, (10.12.2014)

n Costa Rica

H.E. Ms. Pilar SABORIO DE ROCAFORT, (17.03.2015)

n Kosovo

H.E. Mr. Mag. Sami UKELLI, (17.03.2015)

n Burkina Faso

H.E. Ms. Solange Eveline AGNEKETOM BOGORE, (17.03.2015)

n Malaysia

H.E. Mr. Adnan BIN OTHMAN, (15.06.2015)

n Montenegro

H.E. Mr. Ivan MILIC, (15.06.2015)

n Philippines

H.E. Maria Zeneida ANGARA COLLINSON, (15.06.2015)

n Lebanon

Mr. Salim BADDOURA, Counsellor (16.01.2009), Chargé

d‘Affaires

n Bolivia

Mr. Ricardo Javier MARTINEZ COVARRUBIAS, Minister

Counsellor, (11.02.2009), Chargé d’Affaires

n Andorra

Ms. Gemma CANO BERNE, Counsellor (11.01.2012),

Chargé d’Affaires

n Yemen

Mr. Samy Mansour Amin AL-BASHA, Third Secretary

(01.07.2013), Chargé d‘Affaires

n Peru

Mr. Edgard Arturo PEREZ ALVAN, Minister Counsellor

(01.03.2014), Chargé d‘Affaires

n Uzbekistan

Mr. Rustamdjan KHAKIMOV, (29.07.2014), Chargé d‘Affaires

n Myanmar

Mr. Kyaw Nyun OO, Counsellor (11.01.2015), Chargé

d‘Affaires

n Bosnia and Herzegovina

Mr. Mile SADZAK, Minister Counsellor (01.10.2013)

Embassies not

resident in Austria

in alphabetical

order

n Antigua and Barbuda

no diplomatic mission to Austria

n Bahamas

no diplomatic mission to Austria

n Bahrain

H.E. Mr. Yusuf Abdulkarim BUCHEERI, (17.03.2015), (Geneva)

n Barbados

Ms. Yvette GODDARD, Counsellor, (17.07.2002), Chargé

d’Affaires

(Brussels)

100 | SOCIETY 1_2015


DIPLOMATIE

NEUE BOTSCHAFTER

n Benin

H.E. Mr. Séraphin LISSASSI, (29.04.2010)

(Geneva)

n Bhutan

H.E. Mr. Daw PENJO, (11.01.2013)

(Geneva)

n Botswana

H.E. Mr. Mothusi Bruce Rabasha PALAI, (11.01.2013)

(Geneva)

n Brunei Darussalam

Ms. Chee Leong CHAN, Second Secretary, (12.05.2014),

Chargé d’Affaires

(Berlin)

n Burundi

H.E. Dr. Edouard BIZIMANA, (16.01.2014)

(Berlin)

n Cambodia

Mr. Sovannarith CHUN, Counsellor, (01.01.2014), Chargé

d‘Affaires

(Brussels)

n Cameroon

H.E. Mr. Jean-Marc MPAY

(Berlin)

n Cape Verde

H.E. José Luis Barbosa LEAO MONTEIRO

(Geneva)

n Central African Republic

no diplomatic mission to Austria

n Chad

Ms. Solalta NGARMBATINAN, Counsellor, (28.01.2013),

Chargé d’Affaires

(Berlin)

n Comoros

no diplomatic mission to Austria

n Congo (Republic)

H.E. Mr. Jacques Yvon NDOLOU, (16.09.2014)

(Berlin)

n Congo (Democratic Republic)

no diplomatic mission to Austria

n Dominica

no diplomatic mission to Austria

n Djibouti

H.E. Aden Mohamed DILEITA

(Berlin)

n Equatorial Guinea

Mr. Alberto MBA BIYOGO OKOMO, Counsellor, Chargé

d‘Affaires

n Eritrea

Mr. Yohannes WOLDU, First Secretary, Chargé d‘Affaires

(Berlin)

n Ethiopia

Mr. Azanaw Tadesse ABREHA, Minister Counsellor,

(01.12.2014)

(Geneva)

n Fiji

no diplomatic mission to Austria

n Gabun

H.E. Mr. Jean Claude BOUYOBART, (14.01.2008)

(Berlin)

n Gambia

H.E. Ms. Elizabeth Ya Eli HARDING, (14.01.2008)

(London)

n Ghana

H.E. Mr. Sammie Pesky EDDICO, (16.12.2013)

(Bern, CH)

n Grenada

Counsellor Ms. Kasandra Roxie HUTCHINSON, (07.09.2012)

(Brussels)

n Guinea

H.E. Mr. Ibrahima Sory SOW, (11.01.2013)

(Berlin)

n Guinea-Bissau

N.N.

(Berlin)

n Guyana

Ms. Bevon Rodin MC DONALD, First Secretary, (27.06.2006),

Chargé d‘Affaires

(Brussels)

n Haiti

N.N.

(Geneva)

n Honduras

H.E. Mr. Ramon CUSTODIO ESPINOZA, (18.06.2013)

(Berlin)

n Jamaica

H.E. Mr. Wayne McCOOK, (11.01.2013)

(Geneva)

n Kiribati

no diplomatic mission to Austria

n Lesotho

H.E. Ms. Matlotliso Lineo Lydia KHECHANE-NTOANE,

(10.12.2014)

(Berlin)

n Liberia

H.E. Ms. Ethel DAVIS, (19.04.2012)

(Berlin)

n Madagascar

Counsellor, Chargé d’Affaires Ms. Lea RAHOLINIRINA

(Falkensee, D)

n Malawi

Counsellor Chargé d’Affaires Mr. Oliver KUMBAMBE,

(26.04.2009)

(Berlin)

n Maldives

no diplomatic mission to Austria

n Mali

H.E. Ms. Ba Hawa KEITA, (16.01.2014)

(Berlin)

n Marshall Islands

no diplomatic mission to Austria

n Mauretania

H.E. Mr. Mohamed Mahmoud OULD BRAHIM KHLIL,

(17.03.2015)

(Berlin)

n Mauritius

Ms. Gajjaluxmi MOOTOOSAMY, First Secretary, (04.11.2013),

Chargé d‘Affaires, (Berlin)

n Micronesia

no diplomatic mission to Austria

n Mozambique

H.E. Mr. Amadeu Paulo Samuel DA CONCEICAO,

(02.07.2012)

(Berlin)

n Nauru

no diplomatic mission to Austria

n Nepal

Chargé d’Affaires Mr. Prakash Mani PAUDEL, (16.01.2012)

(Berlin)

n Niger

H.E. Mr. Ado ELHADJI ABOU, (10.12.2014)

(Geneva)

n Palau

no diplomatic mission to Austria

n Papua New Guinea

no diplomatic mission to Austria

n Ruanda

H.E. Ms. Christine NKULIKIYINKA, (12.01.2012)

(Berlin)

n Samoa

no diplomatic mission to Austria

n São Tomé and Príncipe

no diplomatic mission to Austria

n Senegal

Mr. Chargé d‘Affaires Ibrahima CISSE

(Berlin)

n Seychelles

H.E. Mr. Bernard Francis SHAMLAYE, (16.12.2013)

(Paris)

n Sierra Leone

H.E. Mr. Jongopie Siaka STEVENS, (11.01.2010)

(Berlin)

n Singapore

H.E. Mr. Kok Leng SOO, (16.04.2007)

(Singapore)

n Solomon Islands

no diplomatic mission to Austria

n Somalia

no diplomatic mission to Austria

n St. Kitts and Nevis

no diplomatic mission to Austria

n St. Lucia

no diplomatic mission to Austria

n St. Vincent and the Grenadines

Minister Counsellor Ms. Anne MORRIS, (27.12.2005)

(London)

n South Sudan

no diplomatic mission to Austria

n Suriname

no diplomatic mission to Austria

n Swaziland

Counsellor Chargé d‘Affaires Mr. Almon Mahlaba MAMBA

(Geneva)

n Tanzania

H.E. Mr. Philip Sang‘ka MARMO, (03.12.2014)

(Berlin)

n Timor-Leste

no diplomatic mission to Austria

n Togo

H.E. Prof. Kwami Christophe DIKENOU

(Berlin)

n Tonga

no diplomatic mission to Austria

n Trinidad and Tobago

First Secretary Ms. Simone YOUNG, (15.02.2008)

(Geneva)

n Tuvalu

no diplomatic mission to Austria

n Uganda

H.E. Mr. Marcel Robert TIBALEKA, (17.03.2015)

(Berlin)

n Vanuatu

no diplomatic mission to Austria

n Zambia

H.E. Mr. Bwalya Stanley Kasonde CHITI, (16.01.2014)

(Berlin)

n Zimbabwe

no diplomatic mission to Austria

SOCIETY 1_2015 | 101


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

Rot-Weiß-Rot in aller Welt

Österreichische bilaterale diplomatische Vertretungen im Ausland

Österreich pflegt diplomatische Beziehungen mit 194 Staaten

und hat Botschaften, Generalkonsulate und Kulturforen in

80 Ländern der Welt. SOCIETY präsentiert exklusiv alle

Leiterinnen und Leiter der im Ausland befindlichen bilateralen

österreichischen Vertretungen.

Redaktion: SOCIETY

ÄGYPTEN • BOTSCHAFT

ARGENTINIEN • BOTSCHAFT

AUSTRALIEN • BOTSCHAFT

Georg Stillfried

Ägypten, Sudan, Eritrea

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef Street, 5th Floor,

Riyadth-Tower, Giza, 11111 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kairo

Karin Proidl

Argentinien, Paraguay, Uruguay

Calle French 3671, 1425 Buenos Aires

Tel. (+54/11) 4809 5800

buenos-aires-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/buenosaires

Helmut Böck

Australien, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln,

Mikronesien - Föderierte Staaten

von, Nauru, Neuseeland, Papua-Neuguinea,

Salomonen, Samoa, Tuvalu, Tonga,

Vanuatu

12 Talbot Street, Forrest, ACT 2603

Tel. (+61/2) 6295 1533

canberra-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/canberra

ÄGYPTEN • KULTURFORUM

ARMENIEN • BMEIA

BELGIEN • BOTSCHAFT

Rene Amry

Alois Kraut

Armenien (mit Sitz in Wien)

(Derzeit unbesetzt)

Belgien

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef Street, 5th Floor,

Riyadth-Tower, Giza, 11111 Kairo

Tel. (+20/2) 3570 29 75

kairo-ob@bmeia.gv.at

www.acfc.cc

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+43/5) 01150-3324

suedkaukasien@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/armenien

Place du Champ de Mars 5, bte 5, B-1050 Brüssel

Tel. (+32/2) 2890-700

bruessel-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bruessel

ALBANIEN • BOTSCHAFT

ASERBAIDSCHAN • BOTSCHAFT

BELGIEN • KULTURFORUM

Thomas Schnöll

Albanien

Axel Wech

Aserbaidschan, Georgien

Mario Vielgrader

Rruga Frederik Shiroka Nr. 3, Tirana

Tel. (+355/4) 22 74 855

tirana-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tirana

ALGERIEN • BOTSCHAFT

Franziska Honsowitz-Friessnigg

Algerien, Niger

17, Chemin Abdel kader Gadouche, 16035

Hydra

Tel. (+213/21) 69 10 86

algier-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/algier

Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A,

AZ-1010 Baku

Tel. (+994) 12 465 99 33

baku-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/baku

ÄTHIOPIEN • BOTSCHAFT

Andreas Melan

Äthiopien, Dschibuti, Kongo, Uganda,

Südsudan

N. Silk Lafto Kifle Ketema Kebele 04

H.No. 535, Addis Abeba

Tel. (+251/11) 371 25 80

addis-abeba-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/addisabeba

Place du Champ de Mars 5, bte 5, B-1050

Brüssel

Tel. (+32/2) 2890-700

bruessel-kf@bmeia.gv.at

www.austrocult.be

BOSNIEN UND HERZEGOWINA •

BOTSCHAFT

Martin Pammer

Bosnien und Herzegowina

Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo

Tel. (+387/33) 279 400

sarajewo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/sarajewo

Fotos: Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin)

102 | SOCIETY 1_2015


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

BRASILIEN • BOTSCHAFT

Marianne Feldmann

Brasilien, Suriname

CHINA • KULTURFORUM

Gudrun Hardiman-Pollross

FINNLAND • BOTSCHAFT

Elisabeth Kehrer

Finnland

SES (Setor de Embaixadas Sul), Av. das

Nacoes, Quadra 811 - Lote 40, 70426-900

Brasilia DF

Tel. (+55/61) 3443 3421

brasilia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/brasilia

Qijiayuan Compound 7-4-33, 100600

Peking

Tel. (+86/10) 653 29 269

peking-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pekingkf

Unioninkatu 22, 00130 Helsinki

Tel. (+358/9) 68 18 60-0

helsinki-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/helsinki

BULGARIEN • BOTSCHAFT

Roland Hauser

Bulgarien

DÄNEMARK • BOTSCHAFT

Ernst-Peter Brezovszky

Dänemark, Island

FRANKREICH • BOTSCHAFT

Ursula Plassnik

Frankreich, Monaco

Boulevard Zar Oswoboditel 13/Ulica

Schipka 4, BG-1000 Sofia

Tel. (+359/2) 932 90 32

sofia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/sofia

CHILE • BOTSCHAFT

Dorothea Auer

Chile

Sölundsvej 1, DK-2100 Kopenhagen

Tel. (+45) 39 29 41 41

kopenhagen-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kopenhagen

DEUTSCHLAND • BOTSCHAFT

Nikolaus Marschik

Deutschland

6, Rue Fabert, F-75007 Paris

Tel. (+33/1) 40 63 30-63

paris-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/paris

FRANKREICH •

GENERALKONSULAT

Erika Bernhard

Barros Errazuriz 1968, 3 piso, Santiago

de Chile

Tel. (+56/2) 2223 47 74

santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/santiagodechile

CHINA • BOTSCHAFT

Irene Giner-Reichl

China, Mongolei

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin

Tel. (+49/30) 202 87-0

berlin-ob@bmeia.gv.at

www.oesterreichische-botschaft.de

DEUTSCHLAND •

GENERALKONSULAT

Helmut Koller

29, Avenue de la Paix, F-67000

Strassburg

Tel. (+33) 388 35 13 94

strassburg-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/strassburggk

FRANKREICH • KULTURFORUM

Susanne Keppler-Schlesinger

Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5,

100600 Peking

Tel. (+86/10) 653 29 869

peking-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/peking

Ismaninger Straße 136, D-81675 München

Tel. (+49/89) 99 815-0

muenchen-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/muenchen

17, avenue de Villars, F-75007 Paris

Tel. (+33/1) 47 05 27 10

paris-kf@bmeia.gv.at

www.fca-fr.com

CHINA • GENERALKONSULAT

Claudia Reinprecht

DEUTSCHLAND • KULTURFORUM

Georg Locher

GRIECHENLAND • BOTSCHAFT

Andrea Ikic-Böhm

Griechenland

2201 Chinachem Tower, 34-37 Connaught

Road, Central Hongkong

Tel. (+852) 2522 80 86

hongkong-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/hongkong

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin

Tel. (+49/30) 202 87-0

berlin-kf@bmeia.gv.at

www.kulturforumberlin.at

4, Vass. Sofias, GR-10674 Athen

Tel. (+30/210) 725 72-70

athen-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/athen

CHINA • GENERALKONSULAT

Silvia Neureiter

ESTLAND • BOTSCHAFT

Renate Kobler

Estland

HEILIGER STUHL • BOTSCHAFT

Alfons Kloss

Heiliger Stuhl, Malteser Ritterorden,

San Marino

Qi Hua Tower, 3rd floor No. 3A, 1375 Huai

Hai Road, Shanghai 200031

Tel. (+86/21) 647 40 268

shanghai-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/shanghaigk

Vambola 6, 5. Stock, EE-10114 Tallinn

Tel. (+372) 627 87 40

tallinn-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tallinn

Via Reno 9, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 853 725

vatikan-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/heiligerstuhl

SOCIETY 1_2015 | 103


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

INDIEN • BOTSCHAFT

ISRAEL • BOTSCHAFT

JAPAN • BOTSCHAFT

Bernhard Wrabetz

Indien, Bangladesch, Bhutan, Malediven,

Nepal, Sri Lanka

Franz Kuglitsch

Israel

Bernhard Zimburg

Japan

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,

New Delhi 110 021

Tel. (+91/11) 24 19 27-00

new-delhi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/newdelhi

Abba Hillel Silver Street 12, Sason Hogi

Tower

Tel. (+972) 3 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/telaviv

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo

106-0046

Tel. (+81/3) 34 51 82 81

tokio-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tokio

INDIEN • KULTURFORUM

ISRAEL • KULTURFORUM

JAPAN • KULTURFORUM

Michael Heinz

Johannes Strasser

Peter Storer

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,

New Delhi 110 021

Tel. (+91/11) 24 19 27-00

new-delhi-kf@bmeia.gv.at

www.austrianculture.in

Abba Hillel Silver Street 12,

Sason Hogi Tower

Tel. (+972/3) 612 0924

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/telavivkf

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo

106-0046

Tel. (+81/3) 34 51 82 81

tokio-ob@bmeia.gv.at

INDONESIEN • BOTSCHAFT

ITALIEN • BOTSCHAFT

JORDANIEN • BOTSCHAFT

Andreas Karabaczek

Indonesien, Singapur, Timor-Leste

René Pollitzer

Italien

Astrid Harz

Jordanien, Irak

Jalan Diponegoro 44, Menteng

Tel. (+62/21) 23 55 40 05

jakarta-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/jakarta

Via Pergolesi 3, I-00198 Rom

Tel. (+39) 06 844 014-1

rom-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/rom

Mithqal Al-Fayez Street 36, Jabal Amman

Tel. (+962/6) 460 11 01

amman-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/amman

IRAN • BOTSCHAFT

ITALIEN • KULTURFORUM

KANADA • BOTSCHAFT

Friedrich Stift

Iran

Christoph Meran

Arno Riedel

Kanada, Jamaika

Bahonarstr., Moghaddasi Str., Zamani

Str., Mirvali, Nr. 6 und 8, Teheran,

Niavaran, 19796-33755

Tel. (+98/21) 22 75 00 40

teheran-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/teheran

Viale Bruno Buozzi 113, I-00197 Rom

Tel. (+39) 06 360837-1

rom-kf@bmeia.gv.at

www.austriacult.roma.it

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario

K1N 6M7

Tel. (+1/613) 789 14 44

ottawa-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/ottawa

IRAN • KULTURFORUM

Gabriele Juen

Khorramshahr Ave., Arabali Street, 6th

Alley, Nr. 1, 15548-17413 Teheran

Tel. (+98/21) 88 76 48 23

teheran-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/teherankf

IRLAND • BOTSCHAFT

Thomas Nader

Irland

15, Ailesbury Court Apartments, 93, Ailesbury Road, Dublin 4

Tel. (+353/1) 269 45 77

dublin-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/dublin

ITALIEN • GENERALKONSULAT

Wolfgang Spadinger

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand

Tel. (+39) 02 78 37 43

mailand-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/mailandgk

ITALIEN • KULTURFORUM

Herbert Jäger

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand

Tel. (+39) 02 78 37 41

mailand-kf@bmeia.gv.at

www.austriacult.milano.it

KANADA • KULTURFORUM

Ulrike Butschek

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario

K1N 6M7

Tel. (+1/613) 789 14 44

ottawa-kf@bmeia.gv.at

www.austro.org

KASACHSTAN • BOTSCHAFT

Wolfgang Banyai

Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan,

Turkmenistan

Kosmonavtov Strasse 62, 9. Stock, Mikrodistrikt

Chubary, 010000 Astana

Tel. (+7/7172) 97 78 69

astana-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/astana

Fotos: Privat, BMEIA, Dolomiten (Italien Mailand), Katsuhiro Ichikawa (Japan)

104 | SOCIETY 1_2015


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

KATAR • BOTSCHAFT

KUBA • BOTSCHAFT

LITAUEN • BOTSCHAFT

Sieglinde Fedele di Catrano

Katar

Gerlinde Paschinger

Kuba

Johann Spitzer

Litauen

Palm Tower B, level 33, West Bay, Doha

Tel. (+974) 442 155 41

doha-ob@bmeia.gv.at

Avenida 5ta A No. 6617, esq. a calle 70,

Miramar, Havanna

Tel. (+53/7) 204 28 25

havanna-ob@bmeia.gv.at

Gaono 6, LT-01131 Vilnius

Tel. (+370/5) 266 05 80

wilna-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/wilna

KENIA • BOTSCHAFT

KUWAIT • BOTSCHAFT

LUXEMBURG • BOTSCHAFT

Harald Günther

Kenia, Burundi, Komoren, Kongo -

Demokratische Republik, Ruanda, Seychellen,

Tansania - Vereinigte Republik,

Somalia, Sambia, Malawi

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber

Muthaiga Mini Market), Nairobi

Tel. (+254/20) 406 00 22

nairobi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/nairobi

Ulrich Frank

Kuwait, Bahrain

Daiyah, Area Ahmed Shawki Street,

house Nr. 10, Kuwait

Tel. (+965) 225 52 532

kuwait-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kuwait

Thomas Oberreiter

Luxemburg

3, rue des bains, 1212 Luxemburg

Tel. (+352) 47 11 88

luxemburg-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/luxemburg

KOREA - REPUBLIK • BOTSCHAFT

LETTLAND • BOTSCHAFT

MALAYSIA • BOTSCHAFT

Elisabeth Bertagnoli

Korea - Republik, Korea - Demokratische

Volksrepublik

Arad Benkö

Lettland

Christophe Ceska

Malaysia, Brunei Darussalam

Kyobo Bldg., 21 Floor, Sejongdearo 166

Jongno-gu, Seoul 110-714 Republic of

Korea

Tel. (+82/2) 73 29 071

seoul-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/seoul

Elizabetes iela 15-4°, LV-1010 Riga

Tel. (+37/1) 672 161 25

riga-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/riga

Suite 10.1-2, Level 10, Wisma Goldhill, 67,

Jalan Raja Chulan, 50200 Kuala Lumpur

Tel. (+60/3) 205 700 20

kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/kualalumpur

KOSOVO • BOTSCHAFT

LIBANON • BOTSCHAFT

MALTA • BOTSCHAFT

Johann Brieger

Kosovo

Ursula Fahringer

Libanon

Petra Schneebauer

Malta

Ahmet Krasniqi 22, Arberia (Dragodan) I,

10000 Pristina

Tel. (+381/38) 24 92 84

pristina-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pristina

Tabaris 812 Bldg., 8 th floor, Avenue

Charles Malek, Tabaris - Achrafieh, Beirut

2071-1606

Tel. (+961/1) 21 73 60

beirut-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/beirut

Whitehall Mansions, 3rd floor, Ta Xbiex

Seafront, Ta Xbiex, XBX 1026, Malta

Tel. (+356) 23 27 90 00

valletta-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/valletta

KROATIEN • BOTSCHAFT

LIBYEN • BOTSCHAFT

MAROKKO • BOTSCHAFT

Andreas Wiedenhoff

Kroatien

Ronald Sturm

Libyen

Wolfgang Angerholzer

Marokko, Mauretanien

Radnicka cesta 80, 9. Stock, (Zagreb-Tower), HR-10000 Zagreb

Tel. (+385/1) 488 10 50

agram-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/agram

Shara Khalid Ben Walid/Shara Arismondi,

Dahra Area, Garden City, Tripolis

Tel. (+218/21) 44 43 379

tripolis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tripolis

2 Zankat Tiddas, Rabat

Tel. (+212/537) 76 40 03

rabat-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/rabat

KROATIEN • KULTURFORUM

LIECHTENSTEIN • BMEIA

MAZEDONIEN • BOTSCHAFT

Georg-Christian Lack

Maria Rotheiser-Scotti

Liechtenstein

Thomas Michael Baier

Mazedonien

Fotos: Privat, BMEIA

Gunduliceva 3, HR-10000 Zagreb

Tel. (+385/1) 488 12 50

agram-kf@bmeia.gv.at

www.kulturforum-zagreb.org

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Mile Popjordanov 8, MK-1000 Skopje

Tel. (+389/2) 3083 400

skopje-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/skopje

SOCIETY 1_2015 | 105


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

MEXIKO • BOTSCHAFT

PAKISTAN • BOTSCHAFT

RUMÄNIEN • BOTSCHAFT

Eva Hager

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,

Guatemala, Honduras, Nicaragua,

Panama

Brigitta Blaha

Pakistan, Afghanistan

Gerhard Reiweger

Rumänien, Moldau

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas

de Chapultepec, 11000 Mexico, D.F.

Tel. (+52/55) 52 51 08 06

mexiko-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/mexiko

Haus 7A, Straße 21, F 8/2 Islamabad

Tel. (+92/51) 2818 421

islamabad-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/islamabad

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest

Tel. (+40/21) 201 56 12

bukarest-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bukarest

MEXIKO • KULTURFORUM

PERU • BOTSCHAFT

RUMÄNIEN • KULTURFORUM

Susanne Hammer

Andreas Rendl

Peru, Bolivien, Kolumbien, Ecuador

Elisabeth Marinkovic

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas

de Chapultepec, 11000 Mexico D.F.

Tel. (+52/55) 52 51 08 06

mexiko-kf@bmeia.gv.at

www.foroculturaldeaustria.com.mx

Edificio "De las Naciones", Avenida Republica

de Colombia/ex Avenida Central

643, piso 5, San Isidro, Lima 27

Tel. (+51/1) 442 05 03

lima-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/lima

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest

Tel. (+40/21) 201 56 21

bukarest-kf@bmeia.gv.at

MONTENEGRO • BOTSCHAFT

Johann Fröhlich

Montenegro

PHILIPPINEN • BOTSCHAFT

Josef Müllner

Philippinen, Palau

RUSSISCHE FÖDERATION •

BOTSCHAFT

Emil Brix

Russische Föderation, Belarus

Ulica Svetlane Kane Radevic br 3, MNE-

81000 Podgorica

Tel. (+382/20) 201135

podgorica-ob@bmeia.gv.at

4th Floor, Prince-Building, 117 Thailand

Street (former Rada St.) Legaspi Village,

Makati, Metro Manila

Tel. (+63/2) 817 91 91

manila-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/manila

Starokonjuschennyi Per 1, 119034 Moskau

Tel. (+7/495) 780 60 66

moskau-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/moskau

NIEDERLANDE • BOTSCHAFT

Werner Druml

Niederlande

POLEN • BOTSCHAFT

Thomas Buchsbaum

Polen

RUSSISCHE FÖDERATION •

KULTURFORUM

Simon Mraz

van Alkemadelaan 342, 2597 AS Den

Haag

Tel. (+31/70) 324 54 70

den-haag-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/denhaag

ul Gagarina 34, 00-748 Warschau

Tel. (+48/22) 841 00 81

warschau-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/warschau

Starokonjuschennyi Per 1, 119034 Moskau

Tel. (+7/495) 780 60 66

moskau-kf@bmeia.gv.at

www.akfmo.org

NIGERIA • BOTSCHAFT

POLEN • KULTURFORUM

SAUDI ARABIEN • BOTSCHAFT

Joachim Öppinger

Nigeria, Äquatorialguinea, Kamerun,

Gabun, Tschad, Zentralafrikanische

Republik, São Tomé und Príncipe, Benin,

Togo, Ghana

Plot 9, Usuma Street, Maitama - Abuja

abuja-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/abuja

NORWEGEN • BOTSCHAFT

Thomas Wunderbaldinger

Norwegen

Thomas Heftyes Gate 19 - 21, N-0244

Oslo

Tel. (+47) 22 54 02-00

oslo-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/oslo

Martin Meisel

Polen

Ul. Prozna 7-9, 00-107 Warschau

Tel. (+48/22) 526 88-00

warschau-kf@bmeia.gv.at

www.austria.org.pl

PORTUGAL • BOTSCHAFT

Thomas Stelzer

Portugal, Kap Verde

Avenida Infante Santo, Nr. 43/4.Stock,

1399-046 Lissabon

Tel. (+351/21) 394 39-00

lissabon-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/lissabon

Gregor Kössler

Saudi Arabien, Oman, Jemen

Diplomatic Quarter Riyadh

Tel. (+966/1) 1 480 12 17

riyadh-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/riyadh

SCHWEDEN • BOTSCHAFT

Arthur Winkler-Hermaden

Schweden

Kommendörsgatan 35/V, S-114 58

Stockholm

Tel. (+46/8) 665 17 70

stockholm-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/stockholm

Fotos: Privat, BMEIA, Daniel Bachler und Teresa Marenzi (KF Moskau)

106 | SOCIETY 1_2015


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

SCHWEIZ • BOTSCHAFT

SLOWAKEI • KULTURFORUM

SYRIEN • BOTSCHAFT

Jürgen Meindl

Schweiz

Brigitte Trinkl

Isabel Rauscher

Syrien

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 3565-252

bern-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bern

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava

Tel. (+421/2) 59 30 15-00

pressburg-kf@bmeia.gv.at

www.rakuskekulturneforum.sk

Farabi Street 1, Bld. Mohamed Naim Al-

Deker, Mezzeh, East Villas, Damascus

Tel. (+963/11) 588 056

damaskus-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/damaskus

SCHWEIZ • KULTURFORUM

SLOWENIEN • BOTSCHAFT

THAILAND • BOTSCHAFT

Martina Hermann

Clemens Koja

Slowenien

Enno Drofenik

Thailand, Kambodscha, Laos, Myanmar

bern-ob@bmeia.gv.at

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern

Tel. (+41/31) 3565-252

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana

Tel. (+386/1) 479 07 00

laibach-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/laibach

Q House Lumpini Building, Unit 1801,

18th Floor No.1 South Sathorn Road,

Thungmahamek, Sathorn, Bangkok

Tel. (+66/2) 105 67 00

bangkok-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/bangkok

SENEGAL • BOTSCHAFT

Caroline Gudenus

Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-

Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte d'Ivoire,

Liberia, Sierra Leone

SLOWENIEN • KULTURFORUM

Marie-Therese Hermges

TSCHECHISCHE REPUBLIK •

BOTSCHAFT

Ferdinand Trauttmansdorff

Tschechische Republik

18, rue Emile Zola, Dakar

Tel. (+221) 33 849 40 00

dakar-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/dakar

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana

Tel. (+386/1) 479 07 41

laibach-kf@bmeia.gv.at

www.kulturforum-ljubljana.si

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5

Tel. (+420) 257 09 05-11

prag-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/prag

SERBIEN • BOTSCHAFT

Johannes Eigner

Serbien

SPANIEN • BOTSCHAFT

Peter Huber

TSCHECHISCHE REPUBLIK •

KULTURFORUM

Natascha Grilj

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000

Belgrad

Tel. (+381/11) 333 65-00

belgrad-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/belgrad

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/madrid

Jungmannovo namesti 18, CZ-11000

Prag 1

Tel. (+420) 221 181 7-77

prag-kf@bmeia.gv.at

www.rkfpraha.cz

SERBIEN • KULTURFORUM

SPANIEN • KULTURFORUM

TUNESIEN • BOTSCHAFT

Nicolaus Keller

Alexander Ehrlich-Adam

Gerhard Weinberger

Tunesien

belgrad-kf@bmeia.gv.at

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000

Belgrad

Tel. (+381/11) 333 65-00

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid

Tel. (+34) 91 55 65 315

madrid-kf@bmeia.gv.at

www.foroculturaldeaustria.org

16, Rue Ibn Hamdiss El Menzah I, 1004

Tunis

Tel. (+216/71) 23 90 38

tunis-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/tunis

SLOWAKEI • BOTSCHAFT

SÜDAFRIKA • BOTSCHAFT

TÜRKEI • BOTSCHAFT

Fotos: Privat, BMEIA

Helfried Carl

Slowakei

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava

Tel. (+421/2) 59 30 15-00

pressburg-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pressburg

Brigitte Öppinger-Walchshofer

Südafrika, Angola, Botsuana, Lesotho,

Madagaskar, Mauritius, Mosambik,

Namibia, Simbabwe, Swasiland

454A Fehrsen Street, Brooklyn,

Pretoria 0181

Tel. (+27/12) 45 29 155

pretoria-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/pretoria

Klaus Wölfer

Türkei

Atatürk Bulvari 189, 06680 Ankara

Tel. (+90/312) 405 51 90

ankara-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/ankara

SOCIETY 1_2015 | 107


BOTSCHAFTER

ÖSTERREICH

TÜRKEI •

GENERALKONSULAT

Christine Wendl

USBEKISTAN • BMEIA

Alois Kraut

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • KULTURFORUM

Christine Moser

Köybasi cad. No. 46, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90/212) 363 84 10

istanbul-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/istanbulgk

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Tel. (+43/5) 01150-3324

zentralasien-suedkaukasien@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/usbekistan

11 East 52nd Street, New York, N.Y. 10022

Tel. (+1/212) 319 5300

new-york-kf@bmeia.gv.at

www.acfny.org

TÜRKEI • KULTURFORUM

Doris Danler

Köybasi cad. No. 44, 34464 Yeniköy,

Istanbul

Tel. (+90/212) 363 84 15

istanbul-kf@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/istanbulkf

VENEZUELA • BOTSCHAFT

Gerhard Mayer

Venezuela, Antigua und Barbuda, Barbados, Dominica,

Dominikanische Republik, Grenada, Guyana, Haiti, St. Kitts

und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad

und Tobago

Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá), Las Mercedes,

Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N, 1060 Caracas

Tel. (+58/212) 999 12 11

caracas-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/caracas

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • GENERALKONSULAT

Ulrike Ritzinger

11859 Wilshire Boulevard, Suite 501, Los

Angeles, California 90025

Tel. (+1/310) 44 49 310

los-angeles-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/losangeles

UKRAINE • BOTSCHAFT

Hermine Poppeller

Ukraine

VEREINIGTE ARABISCHE

EMIRATE • BOTSCHAFT

Peter Elsner-Mackay

Vereinigte Arabische Emirate

VEREINIGTES KÖNIGREICH •

BOTSCHAFT

Martin Eichtinger

Großbritannien und Nordirland, Kanalinseln,

Isle of Man

Ivana Franka 33, 01030 Kiew

Tel. (+380/44) 277 27 90

kiew-ob@bmeia.gv.at

www.bmeia.gv.at/kiew

Sky Tower, 5. Stock, Büro Nr. 504, Reem

Island, Abu Dhabi

Tel. (+971/2) 69 44 999

abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/abudhabi

18, Belgrave Mews West, London SW1X

8HU

Tel. (+44/20) 7344 3250

london-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/london

UKRAINE • KULTURFORUM

Jakub Forst-Battaglia

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • BOTSCHAFT

Hans Peter Manz

Vereinigte Staaten, Bahamas

VEREINIGTES KÖNIGREICH •

KULTURFORUM

Elisabeth Kögler

Ivana Franka 33, 01030 Kiew

Tel. (+380/44) 277 27 90

kiew-ob@bmeia.gv.at

3524 International Court N.W., Washington

D.C. 20008

Tel. (+1/202) 895 67 00

washington-ob@bmeia.gv.at

www.austria.org

28, Rutland Gate, London SW7 1PQ

Tel. (+44/20) 7225 73-00

london-kf@bmeia.gv.at

www.acflondon.org

UNGARN • BOTSCHAFT

Ralph Scheide

Ungarn

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • KULTURFORUM

Andreas Pawlitschek

VIETNAM • BOTSCHAFT

Thomas Loidl

Vietnam

Benczúr utca 16, 1068 Budapest

Tel. (+36/1) 479 70-10

budapest-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/budapest

3524 International Court N.W., Washington

D.C. 20008

Tel. (+1/202) 895 67 00

washington-kf@bmeia.gv.at

www.acfdc.org

c/o "Prime Center", 53, Quang Trung, 8.

Stock, Hai Ba Trung District, Hanoi, VN

Tel. (+84/4) 3943 3050-3

hanoi-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/hanoi

UNGARN • KULTURFORUM

Susanne Bachfischer

VEREINIGTE STAATEN VON

AMERIKA • GENERALKONSULAT

Georg Heindl

New York, Bermudas

ZYPERN • BOTSCHAFT

Karl Müller

Zypern

Benczúr utca 16, 1068 Budapest

Tel. (+36/1) 413 35-90

budapest-kf@bmeia.gv.at

www.okfbudapest.hu

31 East 69th Street, New York, N.Y. 10021

Tel. (+1/212) 737 6400

new-york-gk@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/newyorkgk

34, Dimosthenous Severi Avenue, 1st

Floor, Office 101, 1687 Nikosia

Tel. (+357) 22 41 01 51

nicosia-ob@bmeia.gv.at

www.aussenministerium.at/nikosia

Fotos: Privat, BMEIA

108 | SOCIETY 1_2015


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DIPLOMATIE

EVENTS

EVENT-HIGHLIGHTS DER DIPLOMATIE

Rumänien: Nationalfeiertag

I.E. Silvia Davidoiu lud in das Gartenpalais Liechtenstein zu einem

Empfang mit Musik und Kunstausstellung.

Albanien: Unabhängigkeitstag

S.E. Roland Bimo und Gattin, der Ständige Vertreter bei den VN

Spiro Koçi und Gattin und Verteidigungsattaché Colonel Dede

Prenga luden zu einem Empfang in die Börsensäle.

Libanon: Nationalfeiertag

Botschafter S.E. Ishaya El Khoury und Gattin luden in die Villa

Reinheimer in Wien-Währing ein.

Silvia Davidoiu und die Musik

Ishaya El Khoury

mit Gattin

Finnland: Unabhängigkeitstag

I.E. Anu Laamanen lud

zum Empfang in die

Residenz der finnischen

Botschaft.

Bunter Empfang im

Grand Hotel Wien

VAE: Nationalfeiertag

S.E. Abdelhadi Abdelwahid Alkhajah und

der Ständige Vertreter der VAE bei der IAEO

und CTBTO Hamad Al Kaabi luden zum

Empfang in das Grand Hotel in Wien.

Gesandte Terhi Bunders und

Anu Laamanen

110 | SOCIETY 1 _2015


DIPLOMATIE

EVENTS

Bosnien und Herzegowina:

Tag der Streitkräfte

Zum feierlichen Empfang in der Hofburg luden I.E. Dr. Tanja

Milasinovic Martinovic, Botschafter Tomislav Leko, ständiger

Vertreter bei der OSZE und UNO, und Militärattaché Oberst

Slobodan Tanasilovic.

Botschafter Tomislav Leko (OSZE), Tanja Milasinovic Martinovic, Verteidigungsminister

Zekerijah Osmic, Militärattaché Slobodan Tanasilovic.

Sänger Luisón ließ kubanische

Rhythmen aufleben

Kuba: Nationalfeiertag

Zum Jahrestag des Sieges der Revolution luden S.E. Juan Carlos

Marsán und Gattin Maiky Díaz Pérez in das Kubanische

Museum der Schönen Künste.

Juan Carlos Marsán, Vera Castellanos, Maiky Pérez,

S.E. Antonio Castellanos (Guatemala)

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig/Prochnow

Iran: Festveranstaltung

Zum 70. Jahrestag der Zweiten Republik Österreich lud die Botschaft

der Islamischen Republik Iran in Wien zu einem Fest in

die Residenz des Botschafters ein. Das Fest erinnerte an die Verhandlungen

über die österreichische provisorische Regierung

vom 20. bis 27. April 1945, welche in der Villa Blaimschein, der

heutigen iranischen Residenz, stattfanden.

Japan: Geburtstag des Kaisers

Den Geburtstag seiner Majestät des Kaisers feierten der Botschafter

von Japan S.E. Makoto Taketoshi und seine Gattin

Hitomi mit einem Empfang in der Residenz.

Werner Fasslabend (Ö-Iran Ges.), S.E. Hassan Tajik, Silke Kobald

(Bezirksvorsteherin), Klaus Daubeck (Bezirksrat)

Makoto Taketoshi mit

Gattin, Botschafter

Mitsuru Kitano (Permanent

Mission) (Mitte)

SOCIETY 1_2015 | 111


DIPLOMATIE

EVENTS

Botschafter ZHAO

Bin (Mitte) mit den

Diplomaten

Botschafter Aliyar Azeez mit

Gattin Mahira und Gästen aus der

sri-lankischen Community.

Sri Lanka: Nationalfeiertag

China: Verabschiedung und

Begrüßung

S.E. ZHAO Bin empfing Gäste anlässlich der Verabschiedung der

Botschaftsräte SUN Congbin und DAI Lan. Begrüßt wurden die

Nachfolger DU Xiaohi und DING Yazhen.

S.E. Aliyar Lebbe Abdul

Azeez und Gattin Mahira

Azeez luden die zum Nationalfeiertagsempfang

in die Botschaft. Als Höhepunkt

gab es eine traditionelle

Tanzvorführung.

Traditioneller Tanz aus

Sri Lanka

Botschaftsrat Habibollah Malakooti Far, Oberst i. G. Mahmoud

Zabihi Sheshpoli, Botschafter Reza Najafi, S.E. Hassan Tajik

Iran: Nationalfeiertag

S.E. Hassan Tajik und der Ständige Vertreter bei den Internationalen

Organisationen Reza Najafi luden zum Nationalfeiertagsempfang

der Islamischen Republik Iran in die Residenz des

Botschafters.

Christoph Leitl, Erni Leitl, Georg Pachta Reyhofen, Iris Rünger, Detlev Rünger

Deutschland: Verdienstorden

S.E. Detlev Rünger überreichte Wirtschaftskammerpräsident

Christoph Leitl das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens

der BR Deutschland. Die Laudation hielt Georg Pachta-Reyhofen,

Vorstandssprecher von MAN.

Russische Föderation: Tag des

Vaterlandsverteidigers

Nach der traditionellen Kranzniederlegung am Wiener

Schwarzenbergplatz fand ein Empfang in der Botschaft mit

Ordensüberreichungen an Kriegsveteranen des Zweiten Weltkriegs

statt.

S.E. Sergej Netschajew, Ständiger

Vertreter bei den Int. Org. Vladimir

Voronkov (Mitte)

Fotos: SOCIETY/Mikes/Pobaschnig/Prochnow

112 | SOCIETY 1 _2015


DIPLOMATIE

EVENTS

Kuwait Nationalfeiertag

Zum Nationalfeiertag und zu fünfzig Jahren diplomatische Beziehungen

zwischen Kuwait und Österreich luden Botschafter

Sadiq Marafi und Gattin Hind Marafi.

S.E. Giorgio Marrapodi, Maria Elena Boschi, Amedeo Magnani, Vittorio Rocco di Torrepadula

Der Botschafter

mit Gattin

Italien: Nationalfeiertag

Besonderer Gast beim Nationalfeiertagsempfang der Italienischen

Republik in der Botschaft in Wien war die Ministerin für

Verfassungsreform Maria Elena Boschi.

Tunesien: Nationalfeiertag

Botschafter Ghazi

Jomaa mit Familie

Botschafter Ghazi Jomaa und Gattin Dalenda Jomaa luden zum

Empfang in die Residenz in Wien-Sievering.

Litauen: Nationalfeiertag

Botschafterin I.E.

Loreta Zakareviciene

lud zum Nationalfeiertag

von Litauen in die

Diplomatische Akademie.

Botschafter Giedrius

Cekuolis (Perm. Mission),

Loreta Zakareviciene

Hannes Androsch, Gabriele Heinisch-

Hosek, Christoph Leitl, Jack So

China: Rosthorn-Medaillen

Im Palais Epstein wurden auf Einladung von Nationalratspräsidentin

Doris Bures und der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft

die Rosthorn-Medaillen 2015 für Verdienste um die österreichisch-chinesischen

Beziehungen verliehen. Geehrt wurden

Bildungsministerin

Gabriele Heinisch-

Hosek, Vizekanzler a.

D. Hannes Androsch,

WKO-Präsident Christoph

Leitl und das

Hong Kong Philharmonic

Orchestra, vertreten

durch seinen

Vorsitzenden Jack So.

Zweiter Nationalratspräsident

Karlheinz Kopf,

Botschafter Bin Zhao

SOCIETY 1_2015 | 113


DIPLOMATIE

EVENTS

Chryssoula Aliferi,

Andreas Papadakis

Pakistan: Nationalfeiertag

Botschafterin Ayesha Riyaz lud zu einem Empfang in das Hotel

Intercontinental.

I.E. Susan le Jeune d‘Allegeershecque

(Großbritannien) und I.E. Ayesha Riyaz

Griechenland: Nationalfeiertag

Botschafterin Chryssoula Aliferi und Andreas Papadakis, Ständiger

Vertreter Griechenlands bei der OSZE, luden zu einem feierlichen

Empfang in die griechische Botschaft.

Aserbaidschan: Novruz

Botschafter Galib Israfilov lud zu einer großen Novruz-Neujahrsfeier

mit Musik und landestypischen Speisen in die Botschaft.

Der Botschafter

mit Gattin Farah

Aslanova

Irland: St. Patrick’s Day

Bei irischen Käsespezialitäten

und

Guinness Bier feierte

Botschafterin I.E.

Mary Whelan mit

zahlreichen Gästen

den Feiertag des

irischen Schutzpatrons

St. Patrick in

der Botschaft.

Zhao Bin (links) und Cheng

Jingye I.E. Mary in der Whelan Receiving und Line

Gatte Kevin O’Malley

Dr. Surood Najib,

Dr. Mustafa Ramazan

Kurdistan Regional Government:

Newrozt

Dr. Mustafa Ramazan von der KRG Vertretung in Österreich

und S.E. Botschafter Dr. Surood Najib der Botschaft von Irak

luden gemeinsam zum Empfang anlässlich des kurdischen

Neujahrs Newroz.

Fotos: SOCIETY/Pobaschnig/Prochnow

114 | SOCIETY 1 _2015


DIPLOMATIE

EVENTS

Bangladesch: Nationalfeiertag

Israel: Unabhängigkeitstag

Sigalia und Zvi

Heifetz, Galit Ronen,

Meran Zafary-Odiz,

Eldad Odiz

Premiere in Wien. Die vor kurzem neu errichtete Botschaft der

Volksrepublik Bangladesch in Österreich lud zum Nationalfeiertagsempfang

in das Novomatic Forum. S.E. Botschafter Mohammed

Abu Zafar und Gattin Salma Zafar begrüßten zahlreiche

Gäste aus dem diplomatischen Corps, aus Politik und Wirtschaft.

Mohammed Abu Zafar und

Gattin Salma Zafar

Anlässlich des 67. Unabhängigkeitstags des Staates Israel luden

S.E. Botschafter Zvi Heifetz und seine Gattin Sigalia Heifetz und

die ständige Vertreterin des Staates Israel zur IAEO und CTBTO

Botschafterin I.E. Meran Zafary-Odiz und Herr Eldad Odiz zu einem

feierlichen Empfang in das Hotel Hilton Vienna.

Russische Föderation: 70. Jahrestag

der Befreiung der Stadt Wien

Die Botschafter der Nachfolgestaaten der

Sowjetunion gedachten in einer feierlichen

Kranzniederlegung der Befreiung

der Stadt Wien gegen Ende des Zweiten

Weltkriegs. Anschließend fand ein Empfang

in der Botschaft der Russischen Föderation

statt.

Ermek Ibraimov (Kirgisistan), Arman Kirakossian (Armenien), Silapberdi

Nurberdiev (Turkmenistan), Rustamdjan Khakimov (Usbekistan), Ismatullo

Nasredinov (Tadschikistan)

Dänemark: 75. Geburtstag von

I.M. Königin Margrethe II

Der Dansk Club Ostrig,

das Kulturforum

Dan Austria und Danes

Worldwide luden zum

Empfang.

Marianne Aguilar (Leiterin

und Vize-Obfrau des

Kulturforum DanAustria),

Dr. Torben M. Roepstorff

(Präsident des Dänischen

Clubs Österreich)

Festsaal des Wiener

Rathauses

Dr. Christine Stix-

Hackl (BMEIA),

Dr. Oskar Wawra

Rathaus:

Get-together Wien

International

Im Festsaal des Wiener Rathauses

hat die Stabsstelle

Internationale Strategie und

Koordination zum Get-Together

2015 Wien International

geladen. Für die musikalische

Untermalung sorgte

das Janoska Ensemble.

SOCIETY 1_2015 | 115


DIPLOMATIE

EVENTS

Russische

Föderation:

Jahrestag des

Sieges

Die Botschafter der Nachfolgestaaten

der ehemaligen

Sowjetunion luden zur

Kranzniederlegung am Schwarzenbergplatz und einem anschließenden

Empfang in die Botschaft der Russischen Föderation.

Kranzniederlegung am Wiener Schwarzenbergplatz beim

Heldendenkmal der Roten Armee

Botschafter Sergej

Netschajew (Russland)

Lech Walesa, Botschafter

Adam Bugajski (UN Polen),

S.E. Artur Lorkowski

Polen: Nationalfeiertag

Prominenter Gast beim Nationalfeiertagsempfang der Botschaft

der Republik Polen war Lech Walesa.

Slowenien: Eurovision Day

Die Botschaft, die Tourismuszentrale und der Wirtschaftsverband

von Slowenien luden zur Veranstaltung „I Feel Slovenia“

mit der slowenischen Teilnehmerin Maraaya beim Eurovision

Song Contest.

Botschafter Dr. Andrej Rahten mit Maraaya

116 | SOCIETY 1 _2015

Bundesminister Josef

Ostermayer, Botschafter

Detlev Rünger, The Makemakes

und Ann Sophie

Deutschland: ESC 2015

Der deutsche Botschafter S.E. Detlev Rünger lud zu einem Empfang

in die Wiener Börsensäle mit den Kandidaten Ann Sophie

(Deutschland) und The Makemakes (Österreich) des Eurovision

Song Contest 2015.

Großbritannien: Eurovision Song

Contest Party

Die britische Botschafterin lud zur Party mit dem Duo „Electro

Velvet“ während dem Eurovision Song Contest in Wien.

I.E. Susan le Jeune

d’Allegeershecque mit dem

Duo „Electro Velvet“

Fotos: SOCIETY/Mikes/Pobaschnig/Prochnow, Botschaft der Republik Polen in Wien/Gregor Lenart


DIPLOMATIE

EVENTS

Argentinien: Gedenkfeier

Der argentinische Botschafter S.E. Rafael Grossi lud zur Gedenkfeier

im Donaupark. Vor der Büste des Generals José de San

Martín wurde anlässlich des Nationalfeiertages von Argentinien

ein Kranz niedergelegt.

Botschafter Rafel Grossi

und ÖAG Vizepräsident

Walter Gerbautz

Adelakun Abel

Ayoko mit Gattin

Nigeria: Africa Day

Der nigerianische Botschafter S.E. Adelakun Abel Ayoko, Vorsitzender

der Afrikagruppe, lud anlässlich des Afrikatages zu einem

Empfang in die nigerianische Residenz in Wien-Döbling.

Jordanien: Nationalfeiertag

Die Receiving Line

S.E. Hussam Al Husseini lud zum Empfang anlässlich des 69. Unabhängigkeitstages

und des 16. Jahrestages der Thronbesteigung

von S.M. König Abdullah II.

ÖVAEG: Generalversammlung

Die Österreich-Vereinigte Arabische Emirate Gesellschaft lud

zur Generalversammlung in die Räumlichkeiten der C-Quadrat

Investment AG.

Aserbaidschan: Tag der Republik

Botschafter Galib

Israfilov und

Gattin Farah

Aslanova luden

zum Empfang

am aserbaidschanischen

„Tag der

Republik“. Bei

herrlichem Wetter

wurde im

Garten der Botschaft

gefeiert.

Farah Aslanova (2.v.l.)

im Kreise ihrer Gäste

Gülmirza Javadov (SOCAR)

und Galib Israfilov

Der Vorstand der ÖVAEG

SOCIETY 1_2015 | 117


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Christian Hosp und

Casey P. Weber sind

seit über 15 Jahren ein

erfolgreiches Team

Die Aufgaben eines Vermögensverwalters

sind

in Österreich nicht so

bekannt wie in anderen

Ländern – was tun

Sie genau?

Als Vermögensverwalter sind wir die

Schnittstelle zwischen Depotbanken, Finanzmärkten

und dem Kunden. Die Anlage

von Vermögen ist in den letzten zehn

Jahren deutlich komplexer geworden,

viele wohlhabende Personen haben nicht

die Zeit – oder schlichtweg kein Interesse

– sich mit all den Herausforderungen zu

beschäftigen, die sich ihnen stellen.

Die Banken haben ja alle Privatkundenabteilungen

– warum soll ein Kunde

zu Ihnen kommen und nicht direkt zu

einer Bank gehen?

Nach der Finanzkrise 2009 haben viele

Professional

Wealth

Management

Christian Hosp und Casey P. Weber

über die Zukunft der privaten

Vermögensverwaltung.

Interview: SOCIETY

Fotos: SHW Invest

118 | SOCIETY 1_2015


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

»Mehr als die Hälfte

unserer Kunden sind

erfolgreiche Frauen.

«

Hosp &

Weber

Banken ihr Geschäftsmodell völlig überarbeiten

müssen. Es gibt kaum mehr erfahrene, seniore

Privatkundenbetreuer, damit ist auch viel Knowhow

verloren gegangen. Viele Kunden berichten

uns, dass sie in den letzten zehn Jahren vier, fünf

verschiedene Betreuer hatten – und das in einem

Geschäft, wo Vertrauen und persönliche Nähe so

wichtig sind wie kaum an einem anderen Ort. Unsere

Firma gehört uns selber, viele Kunden betreuen

wir seit 15 Jahren und das wird auch so bleiben.

Damit können wir institutionelles Niveau und

Know-how für unsere Privatkunden bieten.

Worin besteht nun Ihre Arbeit?

Vorab verwenden wir sehr viel Zeit und Aufwand,

zukünftige Kunden gut kennen zu lernen,

ihren Wissenstand über Anlagen zu erkennen, ihre

Bedürfnisse und ihre Zielsetzungen zu verstehen

und sie dann über alle Möglichkeiten zu informieren.

Wenn dann die Chemie zwischen dem Kunden

und uns stimmt, organisieren wir alles von der Depoteröffnung

über die Spesenverhandlungen mit

der Bank bis hin zur Investition der Gelder. Da wir

eine Verwaltungsgebühr direkt vom Kunden erhalten,

haben wir kein Interesse daran, ihn zu einer bestimmten

Bank zu bringen oder bestimmte Fonds

und Produkte zu verkaufen, die nicht im Interesse

des Kunden sind. Danach überwachen wir das

Portfolio laufend, nehmen die nötigen Anpassungen

vor und treffen den Kunden für eine intensive,

verständliche und regelmäßige Berichterstattung.

Wie sieht die Nachfrage nach Ihren Dienstleistungen

aus?

Es gibt in Mitteleuropa sehr viel investierbares

Finanzvermögen. Unternehmen oder Immobilien

werden verkauft, Erbschaften gemacht, Abfertigungen

oder Pensionsleistungen werden ausbezahlt

und viele unserer Kunden stehen auch aktiv im

Erwerbsleben und konnten sich über die Jahre ein

schönes Polster ersparen, dass nun investiert werden

muss. Dadurch zieht sich unsere Kundenstruktur

durch alle Altersgruppen und Berufsfelder.

Nachdem nun alle unsere Kundengelder versteuert

sind, stellt auch der Standort Schweiz wieder einen

INFO

Christian Hosp und Casey

Weber sind seit 2000 als

private Vermögensverwalter

tätig. Ihre Firma SHW Invest

AG befindet sich in Zollikon

– Zürich am Zürichsee. Sie

verwalten das Vermögen von

österreichischen, deutschen

und Schweizer Privatpersonen

und Familien sowie von

Stiftungen.

KONTAKT

SHW Invest AG

Christian Hosp

Casey P. Weber

Zollikerstrasse 114

CH-8702 Zollikon – Zürich

Tel: +41 44 396 7000

hosp@shw-invest.ch

weber@shw-invest.ch

http://www.shw-invest.ch

Vorteil dar. Interessant ist, dass die Hälfte unserer

Kunden Frauen sind – Frauen sind oft viel mutiger,

sich Beratung und Know-how einzukaufen als Männer,

die oft glauben, alles selber machen zu müssen

und zu können.

Wie schätzen Sie denn die Lage an den Finanzmärkten

ein, was soll man kaufen?

Qualitäts-Aktien werden in den nächsten Jahren

der bedeutendste Beitrag zur Performance sein.

Wir investieren in fünf globale Themen – „Looking

great and feeling good“, dazu gehören Unternehmen

in den Bereichen Gesundheitswesen, Kosmetik,

Luxusgüter und gesundheitsfördernde Nahrungsmittel.

„Technology Revolutions“ – die Revolution der

Informationstechnologie hat noch nie zu so viel

messbarem Wohlstand geführt wie heute. Die rapide

Evolution der Datenübertragung transformiert

unsere Gesellschaft, unsere Unternehmen und ganze

Staaten.

„Urbanization and Infrastructure“ – In den

Entwicklungsländern wird es über hundert Mega-

Städte geben – das sind Städte mit über zehn Millionen

Einwohnern. Neben den bekannten Städten

wie Tokyo (37 Mio.), New York (23), Los Angeles (18)

oder Paris (12) meinen wir hier Städte wie Mumbai

(Bombay) (24), Manila (22), Jakarta (22), Delhi (20),

Kairo (18), Dakar (16), Lagos (15), Bangkok (12), Kinshasa-Brazzaville

(12) und eine Vielzahl von chinesischen

Städten.

„Industry Champions“ – das sind weltweit tätige

Industrieunternehmen mit einem einzigartigen

Geschäftsmodell. Oft beherrschen solche Unternehmen

mit nur wenigen Mitbewerbern den ganzen

Weltmarkt.

„Sustainability“ – das bedeutet ökologische und

wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Die ständig steigenden

Kosten für Energie und Rohstoffe, die Knappheit

von Trinkwasser und der dramatische Anstieg

des Stromverbrauches in den Entwicklungsländern

verlangt nach erheblichen Effizienzsteigerungen.

Der zukünftige Energiemix wird sich vollständig

verändern.

Wie oft verändern Sie die Portfolios Ihrer Kunden,

muss man aktiv sein?

Wir konstruieren ein intelligentes Portfolio für

unsere Kunden. Da wir nicht nach Umsatz oder

per Transaktion bezahlt werden, sind wir nicht

gezwungen, ständig umzuschichten. Allerdings

sind die Zeiten des „Buy and Hold“ auch vorbei,

das heißt es benötigt schon eine laufende Überwachung

und gelegentliche Anpassung des Portfolios.

Wir achten auch auf eine ausreichende Streuung

der Investitionen – bei uns gibt es keine Portfolios,

die nur aus zwei oder drei bankeigenen Fonds bestehen.

In Anbetracht der bevorstehenden Zinswende

muss auch der Anleiheteil ganz besonders sorgfältig

investiert und kontrolliert werden. Das alles

führen wir selbstständig durch – unsere Kunden

sollen den Kopf freihaben für die anderen Facetten

ihres Lebens!


SOCIETY 1_2015 | 119


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Christoph Mayer, Thomas Briza,

Gerhard Freissmuth

Sicherheit auf

höchstem Niveau

Die Geschäftsführer der Vienna Airport

Technik im SOCIETY-Interview über Sicherheitslösungen

und die Herausforderungen

der Zukunft.

Sicherheitstechniken an. Unsere Kernkompetenz

ist die Beratung und Abwicklung

einer kundenorientierten Lösung

aufgrund langjähriger Erfahrung.

Welche Sicherheitslösungen bieten

Sie an?

Wir bieten Sicherheitslösungen im

Bereich des Besucher- und Mitarbeiterzugangs,

der Büro- und Lieferlogistik, im

Cargo-, Transport und Luftfahrtwesen

an. Ein besonderer Wachstumsbereich ist

die Bereitstellung von sicherheitstechnischen

Lösungen für Botschaften und internationale

Organisationen.

Text: SOCIETY

Die Geschäftsführer DI

Thomas Briza und Mag.

Dr. Christoph Mayer

und der Leiter des Vertriebs

Mag. (FH) Gerhard

Freissmuth sprachen im

SOCIETY-Interview über die Bedeutung

von Sicherheit, deren umfangreiches

Know-how im Bereich der Sicherheitstechnik

und die Herausforderungen der Zukunft.

Was ist die Vienna Airport Technik?

Die Vienna Airport Technik ist ein

Tochterunternehmen der Flughafen

Wien AG. Wir beschäftigen uns seit mehr

als zwölf Jahren mit dem wichtigen Thema

Sicherheit – dem Schutz von Personen

und kritischer Infrastruktur.

Was kann die Vienna Airport Technik

anbieten?

Die Vienna Airport Technik stellt maßgeschneiderte

technische Lösungen für

das gesamte Sicherheitsspektrum bereit.

Mit ausgewählten und zertifizierten Partnern

bieten wir von Detaillösungen bis

zum Gesamtkonzept einen Großteil der

Welche Referenzen können Sie nennen?

Wir kennen die relevanten Prozesse in

unserem täglichen Business im Luftfahrtwesen

und sind somit immer nah am

Geschehen und den rechtlichen Anforderungen.

Wir sind nicht nur auf allen österreichischen

Verkehrsflughäfen aktiv,

sondern haben uns bundesweit als Experten

in Sicherheitstechnikfragen bewährt.

Können Sie das präzisieren?

Wir sind Spezialisten im Bereich Zutritts-

und Lieferkontrolle für Behörden

und Ämter, Justiz, Polizei, Botschaften

und internationale Einrichtungen. Auch

in Industrie und bei kritischen Infra-

120 | SOCIETY 1_2015


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Fotos: Flughafen Wien AG

»Wir beschäftigen uns seit

mehr als zwölf Jahren mit

dem wichtigen Thema

Sicherheit – dem Schutz

von Personen und kritischer

Infrastruktur.

«

DI Thomas

Briza

strukturen haben sich unsere Lösungen bewährt.

In diesem Zusammenhang betreuen wir entsprechende

Anlagen wie etwa Gepäck- und Fracht-

Röntgensysteme, Besucherkontrollen, Metalldetektoren

und Spurendetektoren für Sprengstoff,

Drogen und Chemikalien. Zu unseren Kunden

zählen die österreichischen Flughäfen, die gesamte

Cargobranche, die Bundes- und Landespolizeidirektionen,

Justizanstalten, Gerichte, Behörden,

Botschaften, Industrie, Banken.

Welche flexible Lösungen gibt es für Veranstaltungen?

Für den kurzfristigen Gebrauch für Events

stehen derzeit zwölf Screeningsysteme zur Verfügung

sowie zahlreiche Metalldetektor-Torbögen

und Handsonden. In enger Zusammenarbeit mit

unseren Partnern können wir noch wesentlich

mehr Komponenten bereitstellen. Dabei können

wir auf das Know-how von Großveranstaltungen

wie dem Song Contest oder den Dreharbeiten für

den Film „Mission Impossible 5“ zurückgreifen.

Welche Eventerfahrung bringen Sie mit?

Unsere Flexibilität und Kompetenz können

wir bei vielen Events wie Staatsbesuchen, im Bundeskanzleramt,

an diversen Botschaften, bei der

UNO regelmäßig unter Beweis stellen.

Was kann man sich unter dem Slogan „Checkpoint

of the Future“ vorstellen?

Unter diesem Motto stehen die ständigen Bemühungen,

die erforderlichen Technologien für

eine sichere und personenfreundlichere Abwicklung

der Prozesse zu gewährleisten. Dabei müssen

viele und komplexe gesetzliche Anforderungen

mit einer raschen und operativ einfachen

Sicherheitskontrolle in Einklang gebracht werden.

Was wird sich in den kommenden Jahren bei

den Kontrollen ändern?

Die derzeit üblichen Röntgenprüfsysteme werden

durch neue Technologien unterstützt oder

abgelöst. So ist in den nächsten Jahren im Personenflugverkehr

der verpflichtende Einsatz von

Ganzkörper-Scannern seitens der europäischen

Regulative vorgesehen. International sind diese

Geräte schon im Einsatz, sie unterliegen aber

nicht den europäischen Vorschriften und können

mit anderen Technologien betrieben werden.

Teilweise sind derartige Technologien für die Anwendung

in Europa nicht zugelassen.

Welche Technologie wird es in Europa bei

den Ganzkörper-Scannern geben?

Um die neuen Anforderungen und Vorschriften

zu erfüllen und die mögliche Belastung der

Personen zu minimieren, arbeiten wir in der

künftigen Personenkontrolle hauptsächlich mit

Millimeterwellentechnologie.

Was ist die Millimeterwellentechnologie?

Das ist eine Technologie, deren elektromagnetisches

Spektrum dem eines Radiogerätes

entspricht. Jegliche Angst oder Panik ist daher

unbegründet. Millimeterwellen sind eine sichere,

nicht ionisierende Energie, die die Eigenschaft

besitzt, leichte Materialien wie Kleidung

durchsichtig erscheinen zu lassen. Dank dieser

Eigenschaft sind sie geeignet zur Detektion von

Schmuggelware, die unter der Kleidung einer

Person verborgen ist. Der Körper wirft die Millimeterwellen

anders zurück als die unter der Kleidung

versteckten Gegenstände.

Was sagen Sie zu den kritischen Stimmen gegen

die so genannten Nacktscanner?

Egal ob groß oder klein, ob Mann oder Frau,

ob eurasischer oder afrikanischer Typ, sie werden

immer nur als das gleiche handelsübliche Piktogramm,

wie man es aus dem täglichen Leben

an Toiletten, Geschäften etc. kennt, dargestellt.

Niemand, auch nicht die Sicherheitskräfte, kann

irgendwelche Körperkonturen, geschweige denn

mehr, erkennen. Es bleibt immer dasselbe Piktogramm.

Somit steht insgesamt der Sicherheitstechnik

eine große Zukunft bevor?

Das Thema Sicherheit ist in den letzten Jahren

für viele Bereiche der Gesellschaft immer bedeutender

geworden. Neue Anforderungen an den

Schutz von Personen und kritischen Infrastrukturen

erfordern ein stete Anpassung an die technologische

Entwicklung.


FACTS

Our Products & Solutions

•Security checks, access

control, identity and merchandise

checks

•Metal and explosive detection

systems incl. drugs

detection

•Detection of biological and

chemical substances

•Detection of radiation and

X-Ray examination

•Indicators and locating

devices

Our Markets

•Critical infrastructure,

Ports and Borders

•Government, Diplomacy &

International Organisations

•Military and Transportation

Security

•Emergency Responders

and Diagnostics

Our Services

•Consulting & Planning

•Support in administrative

and licencing processes

•Sale, Supply and Installation

•Service, Maintenance and

Renting

Our References (selection):

•Airports: Vienna, Salzburg,

Linz, Innsbruck, Graz,

Klagenfurt

•Government: various Ministries,

Agencies and Courts

•Diplomacy: UN, Russia,

USA, Italy, Spain, Japan,

Turkey, Ecuador

•Banks: Bank Gutmann AG,

Bank Austria, Raiffeisen

LBWNö, Raiffeisen LBOö

•Cargo & Parcel: Schenker,

DHL, FedEx, UPS, Swissport

•Film & Entertainment: ORF,

DOR Film, Paramount Pictures,

United Entertainment

KONTAKT

Vienna Airport Technik

GmbH

Postfach 1, Objekt 420

1300 Flughafen Wien

Sales: Mag. (FH) Gerhard

Freissmuth

Tel. +43 1 7007 23506

E-Mail: sicherheitstechnik@

viennaairport.com

www.viennaairport.com

SOCIETY 1_2015 | 121


Mobiles Freiheitsgefühl

Maria Grazia Davino, Managing Director von

Fiat Chrysler Automobiles Austria, über Fahrzeugmodelle

für jeden Geschmack.

WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Text: SOCIETY

Fotos: FCA

Aus der Fusion von

Fiat und Chrysler

sind welche

Synergien entstanden?

Mit der Gründung von Fiat

Chrysler Automobiles (FCA) ist

nicht nur der siebtgrößte Automobilkonzern

der Welt entstanden,

sondern FCA ist auch ein

gelungenes Beispiel dafür, dass

die Globalisierung, wenn sie mit

dem ehrlichen Wunsch der Partnerschaft

und mit dem nötigen

Respekt vor anderen Gepflogenheiten

und Kulturen betrieben

wird, sehr wohl viele Vorteile

für alle Beteiligten bringen kann. FCA hat jetzt

Betriebe in 40 Nationen und hat 2014 etwas über

4,6 Millionen Fahrzeuge in mehr als 150 Ländern

abgesetzt. Und das funktioniert natürlich noch besser,

wenn man auf das Wissen und den Einsatz von

rund 230.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

auf der ganzen Welt zurückgreifen und vertrauen

kann.

Welche Marken und Modelle der FCA Gruppe

sind besonders gefragt?

Mit weltweit 12 Fahrzeugmarken ist FCA außergewöhnlich

gut aufgestellt. Das Angebot reicht dabei

in Europa vom kultigen kleinen Fiat 500 über

die sportlichen Modelle der traditionsreichen

Marke Alfa Romeo und die Modelle der amerikanischen

Kultmarke Jeep bis hin zu den exklusiven

Fahrzeugen von Maserati und den weltberühmten

Supersportwagen von Ferrari. Da wir mit Fiat Professional

auch noch einen der erfolgreichsten Anbieter

von leichten Nutzfahrzeugen im Programm

haben, können wir so fast alle Wünsche erfüllen.

In Österreich macht uns derzeit vor allem der

neue Fiat 500X viel Freude, mit dem wir erstmals

auch im ständig wachsenden Segment der Crossover

Modelle vertreten sind. Das ist ein kompaktes

Modell mit ganz eigenständigem Charakter, das

sehr gut zeigt, wie sich Fiat technisch und auch

gestalterisch weiterentwickelt hat.

Sehr positiv entwickelt sich auch die Marke

Jeep. Da wurde das Angebot rund um den luxuriösen

Grand Cherokee und die Geländewagen-

Ikone Wrangler um neue Modelle

erweitert, die sehr gerne

nachgefragt werden. Mit dem

neuen Cherokee und vor allem

mit dem kompakten Renegade

haben wir heuer bisher bereits

mehr als doppelt so viele Kunden

überzeugen können als im

vergangenen Jahr.

Und natürlich freuen wir uns

auch schon auf die kommenden

neuen Modelle von Alfa Romeo,

mit denen die Marke hinsichtlich

Technik, Innovation und natürlich

Design an die über hundertjährige

glanzvolle Tradition

von Alfa Romeo anknüpfen wird.

Weshalb sind SUVs so beliebt?

Mit unserer Marke Jeep, die mit dem Cherokee

vor drei Jahrzehnten dieses Segment begründet

hat, haben wir ja doch schon einige Erfahrung

mit diesen Modellen, die bei allen Altersgruppen

immer mehr Freunde finden – wahrscheinlich weil

sie viele Bedürfnisse auf einmal erfüllen. Man fühlt

sich durch die erhöhte Sitzposition und die damit

einhergehende bessere Sicht sicherer, sie sind kompakt

und bieten trotzdem genug Platz für Passagiere

und Gepäck und sie sind durch die neuesten

Technologien wesentlich ökologischer als noch vor

einigen Jahren. Und mit dem Allradantrieb ist man

bei allen Witterungs- und Straßenbedingungen sicher

unterwegs. Außerdem hat man das Gefühl der

Freiheit, dass man überall hinfahren könnte, wenn

man nur möchte. Deshalb fahre ich selbst einen

Jeep Renegade, den ich wegen seiner Handlichkeit

gerne City-SUV nenne und dessen Vorzüge ich immer

mehr schätze.

Wie präsentiert sich die Automarktsituation

in Österreich?

Wir haben einen sehr komplexen Markt, der

im Gegensatz zum restlichen Europa derzeit nicht

wächst. In den Großstädten gehen die Zulassungen

zurück, aber in den ländlichen Gebieten und

bei den Wirtschaftstreibenden hat der Individualverkehr

weiterhin einen hohen Stellenwert, weil

man hier auf sein Auto angewiesen ist. Durch die

Modellvielfalt unserer Marken können wir natürlich

die entsprechende Mobilität anbieten. •

Der Kompakt-SUV Jeep Renegade

Sehr beliebt: der luxuriöse Jeep Grand

Cherokee

FACTS

Fiat Chrysler Automobiles

- 16 Marken: Alfa Romeo,

Chrysler, Dodge, Fiat, Fiat

Professional, Jeep, Lancia,

Ram, Abarth, Mopar, SRT,

Ferrari, Maserati, Comau,

Magneti Marelli, Teksid

- 4,6 Millionen verkaufte

Fahrzeuge im Jahr 2014

- 96 Milliarden Euro Umsatz

- über 230.000 Mitarbeiter

- 3,2 Milliarden Euro Gewinn

- 85 Entwicklungs- und

Forschungszentren

SOCIETY 1_2015 | 123


WIRTSCHAFT

INTERVIEW

Financial Goals with

Responsibility

Interview with Ramin Monajemi and Robert

Moyse about the financial services of UNFCU

Advisors and FAME Investments.

Interview: SOCIETY

Ramin Monajemi, Branch

Manager, UNFCU Advisors

GmbH (Member of United

Nations Federal Credit

Union)

Robert Moyse, Managing

Director, FAME Investments AG

INFO

UNFCU Advisors GmbH

Tel. +43 (1) 26060 5777

rmonajemi@unfcuadvisors.

at

www.unfcuadvisors.at

FAME Investments AG

Tel. +43 (1) 53707 402

r.moyse@fameinvestments.

at

www.fameinvestments.at

Interview with Ramin Monajemi, Branch

Manager of UNFCU Advisors GmbH:

Mr. Monajemi, could you please tell our

subscribers and readers of SOCIETY

Magazine about UNFCU Advisors and your operations

in Europe?

UNFCU Advisors GmbH is as a wholly-owned

subsidiary of the United Nations Federal Credit

Union, a not-for-profit cooperative financial institution.

We have been successfully serving the financial

advisory needs of the UN staff members,

their families, retirees and affiliates since 2008.

What types of investment services do you

offer?

We offer discretionary and multi-currency

investment accounts in cooperation with FAME

Investments AG, our asset management partner

and Moventum SCA, our custodian Bank in Luxembourg.

UNFCU Advisors is offering three different

investment strategies, carefully selected and designed

for clients with different goals and objectives,

risk levels and in three different reference

currencies (EUR, USD and CHF).

Discretionary accounts means the client portfolios

are constantly monitored and rebalanced at

least once a quarter.

And what other services are included for

the investors?

An integral component of our suite of services

is educational seminars and workshops covering

many facets such as investment fundamentals,

taxation issues as well as estate planning.

Understanding that each customer is unique

and serving them in the best way possible is at

the forefront of everything we do. This is crucial

since every individual has very different needs, experience

and knowledge of financial markets and

services.

We also assist in related areas such as mortgage

financing and insurance needs.

Robert Moyse, Managing Director of FAME

Investments AG:

Mr. Moyse, your company has been selected

to manage the assets of UNFCU Advisors’

client portfolios. Can you please explain your

contribution to the services offered to the UN

staff and diplomats?

Our cooperation started in 2013 and we are honored

to have been selected as the official and exclusive

asset management partner for UNFCU Advisors

GmbH.

We are a specialized family office asset management

company with extensive experience in risk

management and market analysis.

FAME Investments is fully independent with no

ties to individual banks or investment product providers.

This enables us to provide the best impartial

service to our clients.

We mainly serve high net worth individuals

and private trust funds. We have partnered with

experts who provide tax and legal advice upon

client’s request.

Where do you see your company’s major

responsibility?

In our dynamic financial world, quicker

reaction time and professionalism make greater

opportunities accessible to help investors reach

their financial goals. Therefore, we continuously

monitor the financial markets to enable our customers

to potentially benefit from global developments.

Although we emphasise that our portfolios are

designed to be held as long-term investments, we

realize our major responsibility is to protect customer

assets also in difficult market conditions.

Therefore we review, and adjust if necessary, our

investment holdings on a minimum quarterly basis.

We pride ourselves on building customer trust

and long-term relationships.

FAME is also proud to be one of only seven signatories

of the UN-supported Principles for Responsible

Investment (PRI) Initiative in Austria. •

Fotos: C. Markeli, N. Kovinic

124 | SOCIETY 1_2015


Fotos: Lansky, Ganzger + partner, Roman Zach-Kiesling

EU-Sanktionen

als Chance?

Russland hat das Geschäftsumfeld für

ausländische Investoren deutlich verbessert.

Text: Elizaveta Dubrovskaya

Das Geschäftsumfeld in Russland hat

sich im letzten Jahr – etwa infolge

der Ukraine-Krise, der Sanktionen

oder des fallenden Ölpreises – stark

verändert. In der Folge hat die Regierung

Maßnahmen ergriffen, die in erster Linie

auf Importsubstituierung und Produktionsförderung

im eigenen Land abzielen.

Ein Jahr nach Einführung stehen die sektoralen

EU-Sanktionen vor der Verlängerung im Juli

2015. Voraussetzung dafür ist die Einstimmigkeit

aller 28 EU-Länder. Für ausländische Investoren

zeichnet sich daher, abhängig von der Branche,

ein mehr oder weniger negatives Bild, wobei

durch das russische Importembargo die Exporte

nach Russland am stärksten betroffen sind. Die

meisten bereits auf dem russischen Markt etablierten

ausländischen Investoren bevorzugen dennoch,

sich nicht zurückzuziehen, vielmehr nach

Alternativen zu suchen, wie etwa die Beschaffung

von Produktionsmaterial in Russland.

Einen möglichen Ausweg bietet aus juristischer

Sicht die Eröffnung bzw. Erweiterung der

Produktion in Russland. Unter Umständen kann

dies sogar günstiger als vor der Krise sein. Sollte

ein Ausländer in Russland in Produktion investieren,

bei der lokale Lieferanten, Arbeitskräfte

und Rohstoffe genutzt werden, ist aufgrund des

Rubelkurses eine bedeutende Kosteneinsparung

möglich.

Die russische Regierung versteht, dass ausländische

Direktinvestitionen für die Wirtschaft

überlebenswichtig sind, diese sollen daher gefördert

und gemäß internationaler Standards geschützt

werden. Beispielsweise ist eine Senkung

der Steuerbelastung für ausländische Investoren

derzeit im Gespräch.

Zur Verbesserung des Geschäftsumfelds wurde

das russische Gesellschaftsrecht im September

2014 tiefgreifend reformiert. Dies betrifft etwa

die Klassifizierung von juristischen Personen, den

erhöhten Schutz von Minderheitsgesellschaftern

oder die Schaffung eines Gesellschaftervertrags,

bei dem sogar ausländisches Recht anwendbar

sein kann, wenn eine der Parteien ein Ausländer

ist. Auch gibt es nun die Möglichkeit, mehrere vertretungsbefugte

Organe für eine Gesellschaft zu

bestellen. Weitere Gesetzesnovellen haben eine

Erhöhung der Attraktivität eines russischen Joint

Ventures für ausländische Investoren zum Ziel.

Was die Banken- und Steuergesetzgebung betrifft,

ist eine elektronische Kontoeröffnung für Firmen

und selbständige Unternehmer in Planung, was

im Ergebnis das Investmentklima in Russland verbessern

soll.

Umfragen zeigen, dass ausländische Investoren

nach wie vor am russischen Markt interessiert

sind. Folglich wurde die Wirtschaftsprognose

auch korrigiert: Der IWF schätzt die Verluste der

russischen Wirtschaft mit 3,4% statt mit 3,8% ein,

die Weltbank prognostiziert noch optimistischer

mit 2,7%. Im Mai 2015 hat das russische Finanzministerium

bereits ein Wachstum als Folge von

ausländischen Investitionen konstatiert. Sollten

die EU-Sanktionen aufgehoben werden, wird Russland

auf jeden Fall auch künftig seine Importsubstituierungsstrategie

weiter verfolgen. Bei der

Planung von mittel- und langfristigen Investitionen

muss dieser Umstand berücksichtigt werden.

Dabei ist auf die Auswahl von erfahrenen juristischen

und wirtschaftlichen Beratern zu achten,

die das Umfeld bestens kennen.


WIRTSCHAFT

RECHT

DIE AUTORIN

Dipl. iur. Elizaveta

Dubrovskaya, LL.M., ist

Juristin des Russian & CIS-

Desk bei LGP und als Regional

Manager für Russland

verantwortlich. Sie hat sich

auf Cross-border-Projekte

(insbesondere mit Russland

und GUS) in den Bereichen

Unternehmensrecht,

Immobilienrecht, Migration,

internationales Privatrecht,

öffentliches Recht sowie

internationales Handelsrecht

spezialisiert. Die russische

Juristin hat ihr Studium der

Rechtswissenschaften (cum

laude) an der Russischen

Akademie für Außenhandel

beim Ministerium für

Wirtschaftsentwicklung der

Russischen Föderation abgeschlossen.

Anschließend

absolvierte sie ein Post-

Graduate Studium in “European

Business Law” an der

Leiden Universität (Holland).

Dubrovskaya spricht

fließend Russisch, Englisch,

Deutsch, Französisch und

Italienisch.

INFO

LANSKY,

GANZGER +

PARTNER

Mit 140 Rechtsanwälten

und Mitarbeitern aus mehr

als zwanzig Ländern hat

sich die in Wien ansässige

Kanzlei Lansky, Ganzger

+ partner als eine der

führenden Anwaltsfirmen in

Österreich und der Slowakei

etabliert. Die Firma mit

Büros in Wien (Österreich),

Bratislava (Slowakei), Baku

(Aserbaidschan) und Astana

(Kasachstan) hat eine

langjährige und profunde

Erfahrung und bietet ein allumfassendes,

fachübergreifendes

und überregionales

Service auf dem höchsten

Niveau.

KONTAKT

Lansky, Ganzger

+ partner Rechtsanwälte

GmbH

Biberstraße 5

1010 Wien

Tel.: +43-(0)1-533 3330

E-mail: office@lansky.at

www.lansky.at

SOCIETY 1_2015 | 125


WIRTSCHAFT

HOTEL

Eine Oase der

Wiener Innenstadt

Roland Hamberger, General Manager der

Palais Coburg Residenz, über die „Entspanntheit“

seines Hauses und warum es ein Ort

für Genuss und Freizeit ist.

Interview: SOCIETY

»Unsere Lage

bietet eine einzigartige

Ruhe

in der geschäftigen

Innenstadt.

«

Roland

Hamberger

KONTAKT

Palais Coburg Residenz

Coburgbastei 4

1010 Wien

Tel. +43-(0)1-518 18-200

hotel.residenz@palaiscoburg.com

www.palais-coburg.com

Was ist das Besondere am Palais

Coburg? Wie positioniert

sich das Palais Coburg

in Kontrast zu den anderen

5-Sterne-Hotels in Wien?

Schon unser Name zeigt die Besonderheit:

Palais-Residenz. Wir sind mit 34 Suiten ein kleines

Haus, das neben der äußeren Eleganz innen

mit einer enormen Gemütlichkeit überzeugt. Die

zurückgezogene Lage auf der Bastei ist Garant für

eine einzigartige Ruhe und Entspanntheit in der

sonst so geschäftigen Wiener Innenstadt. Besonders

gut spürbar ist das in unserer kleinen, versteckten

Oase – dem herrlichen Garten. Und die

Coburg ist auch eine Genuss-Hochburg. Mit den

beeindruckenden Weinkellern und Restaurants,

die zu den führenden des Landes zählen.

Sie wollten das Haus verstärkt für das Wiener

Publikum öffnen? Wie ist das gelungen? Welches

Angebot haben Sie?

Es ist uns sehr wichtig, dass die Wiener das

Palais Coburg wieder als einen Ort entdecken,

an dem sie ihre Freizeit verbringen können.

Die unkomplizierten, kreativen Angebote, die

wir dafür geschaffen haben, werden auch sehr

gut angenommen. Etwa unsere Wintertage mit

Punsch, Würstel und Grillen am offenen Feuer,

Christstollen backen für Kinder in der Vorweihnachtszeit,

Themen-Dinner oder einfach Eis-Genuss

am Wasserbecken im Sommer. Es ist für jede

Jahreszeit und jeden Geschmack etwas dabei.

Was wünscht der Gast eines 5-Sterne-Hotels in

einer der schönsten und lebenswertesten Städte

der Welt?

In jeder Stadt der Welt wünscht sich der 5-Sterne-Gast

ein schönes Ambiente, perfektes Service

und vielseitige Genussangebote. In Wien kommt

dazu sicher noch Kunst, Kultur und ein Hauch

Geschichte. Das große Erbe der Stadt soll auch im

Hotel fühlbar sein – mit einer modernen, internationalen

Ausrichtung. Dieser Spagat zeigt sich bei

uns gut: Unsere Gäste interessieren sich sehr für

Karin Pühringer und

Roland Hamberger:

Das Führungsduo

des Palais Coburg.

die historischen Räume des Palais – vom Mittelalter

bis in die Ringstraßen-Zeit – und genießen

anschließend ein Dinner bei Silvio Nickol, ein Restaurant

mit internationaler Küche und Team.

Wohin entwickelt sich die gehobene Hotellerie?

Welche Trends sehen Sie kommen?

Es geht um Details und Innovationen. Die

durchdachten, kreativen und außergewöhnlichen

Kleinigkeiten sind es, die dem Gast besonders in

Erinnerung bleiben.

Welche weiteren Karriereschritte streben Sie

an?

Der nächste wichtige Schritt meiner Karriere

ist es, gemeinsam mit Eigentümerin Karin Pühringer

und unserem Team das Palais Coburg zum ersten

Haus der Stadt zu machen.


Fotos: Chris Pölzl, Palais Coburg

126 | SOCIETY 1_2015


100 Jahre Webster University

Die Webster University feiert heuer weltweit ihr 100-jähriges

Bestehen. Keine andere Privatuniversität in Österreich

blickt auf eine längere Geschichte zurück.

WIRTSCHAFT

BILDUNG

Foto: Richard Tanzer

Webster University wurde 1915

in den USA als Frauen-College

gegründet, zu Zeiten, als das

weibliche Wahlrecht noch als

Kuriosität galt. Heute stellt

die Webster University eine globale Universität

mit Niederlassungen auf vier Kontinenten in acht

Ländern und mehr als sechzig Städten dar. Einer

der Höhepunkte der Jubiläums-Feierlichkeiten in

Österreich war die heurige Graduation Ceremony,

die auf Einladung des Wiener Bürgermeisters Dr.

Michael Häupl im Festsaal des Wiener Rathauses

stattfand. 106 Absolventen feierten hier ihren Studienabschluss

und warfen nach alter amerikanischer

Tradition ihre Hüte in die Luft. Die amerikanische

Botschafterin, I.E. Alexa Wesner, gratulierte

in ihrer Keynote-Ansprache den Absolventen persönlich

und wies nochmals darauf hin, wie wichtig

eine amerikanische Privatuniversität für Wien als

internationalen Wirtschaftsstandort ist. •

Direktor Arthur Hirsh,

US-Botschafterin Alexa Wesner

INFO

WEBSTER VIENNA

PRIVATE UNIVERSITY

Palais Wenkheim

Praterstraße 23

1020 Wien

Tel. +43-(0)1-269 92 93-0

info@webster.ac.at

www.webster.ac.at

Who will manage my career?

I will. Starting with a Master’s degree

at Webster University.

Expand your horizons and advance your critical thinking

skills with a first-class Master’s degree from an American and

Austrian accredited university. Webster Vienna offers quality

programs and flexible scheduling with evening classes.

Join inquisitive and multi-cultural students, and connect with

Webster’s truly international campus and alumni networks.

Be prepared. Be valuable.

Be world-ready.

NEW

1-Year MBA.

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Fall 2015.

4 Continents, 8 Countries, 60 Cities, 1 University

webster.ac.at


WIRTSCHAFT

BILDUNG

INFO

DANUBE INTERNATIONAL

SCHOOL VIENNA

Josef Gall-Gasse 2

1020 Vienna

www.danubeschool.com

On the Riverside

Ian Piper has been head of Danube International

School for six years. He spoke to SOCIETY about

raising children in Vienna and the importance

of international education.

Danube International School Vienna in the 2 nd

Viennese district