28.06.2016 Aufrufe

SOCIETY 367 / 2015

Nr. 367 I Nr. 1 - 2015

Nr. 367 I Nr. 1 - 2015

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

WIRTSCHAFT n POLITIK n DIPLOMATIE n WISSENSCHAFT n KULTUR n LEUTE<br />

Nr. <strong>367</strong> | Nr. 1 - <strong>2015</strong> | www.society.at | Preis e 10,-<br />

70<br />

JAHRE<br />

1945-<strong>2015</strong><br />

P.B.B. GZ 03Z034905M, Erscheinungsort, Verlagspostamt 1140, 2120<br />

AUSSTELLUNG<br />

KLIMT<br />

und die<br />

Ringstraße<br />

in der Galerie<br />

im Unteren<br />

Belvedere<br />

THEMENSERIE<br />

SEIDENSTRASSE<br />

◆ Aserbaidschan<br />

◆ Russische Föderation<br />

◆ Türkei<br />

FOKUS<br />

FRANKREICH<br />

Art Nouveau<br />

Juwel<br />

in Wien<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

USA<br />

Wirtschaftsboom als<br />

Chance für Österreichs<br />

Exporte


VOLVOCARS.AT<br />

EIN NEUES<br />

KAPITEL BEGINNT.<br />

Der neue VolVo XC90.<br />

MaDe by SweDen.<br />

1210 Wien<br />

Brünner Straße 66<br />

www.mvcmotors.at<br />

Ihr kompetenter VOLVO-Partner<br />

Georg Mölzer<br />

+43 676 84 72 72 603


<strong>SOCIETY</strong><br />

EDITORIAL<br />

Im Tornado der<br />

Ereignisse •<br />

•<br />

70<br />

JAHRE<br />

1945-<strong>2015</strong><br />

Während der G7 Gipfel der<br />

großen Sieben in Deutschland<br />

stattfindet, bereiten<br />

wir unseren Themenschwerpunkt<br />

USA vor und<br />

blicken auf unsere traditionellen<br />

Gartenpartys, vormals mit Deutschland und<br />

Großbritannien, zurück und sind nun inmitten unserer<br />

Kooperation mit der US-Botschaft in Wien, die<br />

in der Pflanzung eines „dogwood-trees“ im Garten<br />

der Villa Flora gipfelt.<br />

Ein schöner, symbolischer Akt, der unsere Einheit<br />

mit dem Zeitgeschehen unterstreichen soll.<br />

•<br />

Unser Team ist gewachsen<br />

Unter dem Motto „Qualität verbindet“ haben wir den ehemaligen<br />

österreichischen Botschafter in Rom, Christian Berlakovits,<br />

gewonnen, als stellvertretender Chefredakteur für uns tätig zu<br />

werden. Er wird mich bei der Wahrnehmung der diversen Veranstaltungen<br />

würdig vertreten. Im Bereich der Gastautoren konnten<br />

wir den bekannten Medienfachmann Peter Pelinka gewinnen,<br />

diesmal über die spannende Wahlpolitik innerhalb der USA<br />

zu referieren. Zwei Hochkaräter an Bord – wir freuen uns.<br />

•<br />

Die grosse Seidenstrasse<br />

Zum zweiten Mal widmen wir uns diesem Thema, weil sehr<br />

viele Indizien darauf hinweisen, dass diese historische, kulturelle<br />

Verbindungsstraße immer mehr auch an wirtschaftlicher<br />

Bedeutung gewinnen wird. Mehr darüber in den Interviews mit<br />

den Botschaftern von Aserbaidschan, der Türkei und Russland.<br />

•<br />

Botschafterinterviews<br />

Mit den Botschaftern Frankreichs, Mazedoniens, Spaniens,<br />

sowie einem Verabschiedungsinterview mit dem kroatischen<br />

Botschafter Gordan Bakota, der leider nach erfolgreichen fünf<br />

Jahren Österreich verlässt, widmen wir uns unserer Kernkompetenz,<br />

der internationalen hohen Diplomatie. Ebenso stellen wir<br />

wie immer die neuen österreichischen Botschafter im Ausland,<br />

sowie die neuen ausländischen Botschafter in Österreich vor.<br />

•<br />

Wirtschaftsthemen<br />

Von neuen Entwicklungen bei der Vienna Airport Technik<br />

über Professional Wealth Management bis zu den jüngsten Entwicklungen<br />

bei Fiat Chrysler – über die wir Direktorin Maria<br />

Grazia Davino interviewt haben – reicht das Spektrum der Beiträge<br />

in diesem Ressort.<br />

•<br />

Diversität und Green Society<br />

Interkulturelle Bildungsprojekte, der bunte<br />

Diversity Ball, Fahrräder aus Bambus und das Caritas-Projekt<br />

magdas Hotel zeigen das breite Spektrum<br />

der Möglichkeiten für nachhaltiges Leben<br />

und kulturelle Vielfalt in Österreich.<br />

•<br />

Life und Style<br />

Passend zu unserem Seidenstraßenthema<br />

bringen wir einen Artikel über Reisen im Iran<br />

von Alvan Tour. Modedesignerin Karin Weinhold<br />

präsentiert ihren White Glamour. Über Veni Creatrix Designerin<br />

Marina Sagl und ihre Projekte in Dubai werden wir das<br />

nächste Mal ausführlich berichten. Unsere Reisereportagen<br />

führen diesmal nach Tirol, Kärnten und Ungarn. Die neuesten<br />

Beauty-Trends finden Sie in unseren Beautynews.<br />

•<br />

Eigenevents<br />

Unsere Kunden wollen immer mehr die Möglichkeit der<br />

b2b Veranstaltungen wahrnehmen. Dazu bieten wir eine Vielzahl<br />

von Events, die zwischen den Erscheinungsterminen unseres<br />

Magazins stattfinden und über die wir hier Fotostrecken<br />

bringen, z. B. den Botschafterbegrüßungsempfang im Hotel<br />

Imperial, Bristol‘s Ambassadors‘ Breakfast mit Erhard Busek,<br />

das Große Seidenstraßenevent mit den Botschaften dieser<br />

Länder, die First Consular Corps Happy Hour im Hotel Bristol,<br />

Springtime in Vienna für die neuen Diplomaten im Hotel Sofitel,<br />

die Präsentation von <strong>SOCIETY</strong> in der italienischen Botschaft<br />

und die Buchpräsentation von Beatrice Achaleke bei unserem<br />

Kamerunfest im Hotel Imperial. etc.<br />

In diesem Tornado der Weltereignisse und unserer vielfältigen<br />

Veranstaltungen vergessen wir nicht, mit Ruhe und Behutsamkeit<br />

an der stetigen Verbesserung unserer Qualitätsassets<br />

zu arbeiten und freuen uns, wenn unsere treue Leserschaft dies<br />

auch mit Wohlwollen registriert.<br />

Auf viele weitere Jahre unter diesem Motto freut sich<br />

Ihre Gerti Tauchhammer und Team<br />

Cover: Gustav Klimt, Medizin (Detail: Hygieia), 1900/07, Öl auf Leinwand, Farblithografie, © Belvedere, Wien<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 3


Inhalt<br />

Heft<br />

Nr. <strong>367</strong><br />

<strong>SOCIETY</strong> Eigenevents<br />

10 Die Große Seidenstraße<br />

16 Neue Botschafter in Österreich<br />

20 Präsentation der Italienausgabe<br />

22 First Consular Corps‘ Happy Hour<br />

24 Springtime in Vienna<br />

26 Bristol’s Ambassadors‘ Breakfast<br />

28 Nationalfeiertag der Republik<br />

Kamerun<br />

30 New Diplomats‘ Event<br />

31 Empfang in der italienischen<br />

Botschaft<br />

140<br />

Neueröffnung des Vivamayr Altaussee mit Hannes<br />

Androsch, Heinz Fischer und Gertrud Tauchhammer<br />

Wirtschaft<br />

118 SHW Invest: Professional Wealth<br />

Management<br />

120 Sicherheit: Vienna Airport<br />

Technik<br />

123 Interview: Fiat Chrysler<br />

124 UNFCU Advisors & FAME Investments<br />

125 Lansky, Ganzger & Partner<br />

126 Interview: Palais Coburg<br />

Residenz<br />

127 Webster University<br />

128 Danube International School<br />

Vienna<br />

129 Amadeus International School<br />

Vienna<br />

130 Palais Hansen Kempinski Wien<br />

132 Interview: Park Hyatt Vienna<br />

Diversität & Green Society<br />

133 Diversity Ball<br />

134 magdas Hotel Social Business<br />

Projekt der Caritas<br />

136 Kayserholz<br />

137 Bambooride Fahrräder aus<br />

Bambus<br />

138 2. Naturkosmetik Camp<br />

139 Bird’s New Nest<br />

Fokus: USA<br />

32 Länderporträt: The American Way<br />

of Life<br />

34 Interview mit Botschafterin Alexa<br />

Wesner<br />

38 Interview mit Botschafter Hans<br />

Peter Manz<br />

40 WKO-Interview mit Michael Friedl<br />

42 Reisebericht: Lake Tahoe<br />

43 Kommentar von Peter Pelinka<br />

44 Kommentar von Hermine<br />

Schreiberhuber<br />

Diplomatie<br />

46 Aserbaidschan: Interview<br />

Botschafter Galib Israfilov<br />

50 Türkei: Interview Botschafter<br />

Mehmet Hasan Gögüs<br />

54 Türkische Residenz in Wien<br />

58 Russische Föderation: Interview<br />

Botschafter Sergej Netschajew<br />

62 Frankreich: Interview Botschafter<br />

Pascal Teixeira da Silva<br />

66 Die französische Botschaft in<br />

Wien<br />

70 Kroatien: Interview Botschafter<br />

Gordan Bakota<br />

74 Die kroatische Botschaft in Wien<br />

78 Mazedonien: Interview Botschafterin<br />

Vasilka Poposka-Trenevska<br />

80 Spanien: Interview Botschafter<br />

Alberto Carnero<br />

82 Porträt Botschafter Günther A.<br />

Granser<br />

84 Austrian Bhutan Society<br />

86 ÖGAVN<br />

87 Welcome to Austria<br />

88 Ambassadors‘ Caleidoscope<br />

94 Akkreditierungen beim Bundespräsidenten<br />

99 Rangfolgelisten<br />

102 Österreichische Dienststellenleiter<br />

BMEIA<br />

110 Events der Diplomatie<br />

34<br />

Interview mit US-Botschafterin Alexa Wesner<br />

26<br />

Dr. Erhard Busek Dr. Oskar Wawra beim<br />

Bristol’s Ambassadors’ Breakfast<br />

Life & Style<br />

140 Vivamayr Altaussee<br />

142 Eröffnung Diagnosezentrum<br />

Favoriten<br />

143 Anti-Aging und Naturmedizin<br />

144 Der Daberer – das Biohotel<br />

146 Bad Héviz<br />

147 Parkhotel Igls<br />

148 Hotel Schwarzbrunn<br />

149 Hotel Inns Holz<br />

150 Montenegro | Hotel Castellani<br />

151 Alvantour: Reisen im Iran<br />

152 Restaurant der Musikstars<br />

153 Fischrestaurant Kornat<br />

155 Cherry Blossom Summer<br />

156 Kleines Taschen-ABC<br />

157 Filmschneiderei<br />

158 White Glamour: Modedesign von<br />

Karin Weinhold<br />

161 runway Austria Fashion Design<br />

162 Events Lifestyle<br />

Kunst & Kultur<br />

164 Coverstory: Klimt und die Ringstraße<br />

166 Gran Ballo dell‘800<br />

167 Susanna Chakhoian<br />

168 Highlights der Kultur<br />

Standards<br />

3 Editorial<br />

8 Gastautoren<br />

170 Produkttipps<br />

174 Ex Libris<br />

176 Impressum<br />

177 Veranstaltungstipps<br />

178 Karikatur<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig, Christian Mikes<br />

4 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


Get your<br />

Diplomatic<br />

Service Pass<br />

now at<br />

Wiesenthal!<br />

Welcome to the Wiesenthal<br />

Diplomatic Services!<br />

C-Class<br />

C 180d:<br />

starting at<br />

€ 22.860,–*<br />

Mr Clemens Neukomm<br />

Wiesenthal Troststraße<br />

Troststraße 109–111, 1104 Wien<br />

T: +43 1 60 176-228<br />

clemens.neukomm@wiesenthal.at<br />

* diplomat price excluding taxes<br />

Mr Osman Ahmad<br />

Wiesenthal Troststraße<br />

Troststraße 109–111, 1104 Wien<br />

T: +43 1 60 176-254<br />

osman.ahmad@wiesenthal.at<br />

Mr Adrian Cyrus<br />

Wiesenthal Donaustadt<br />

Donaustadtstraße 51, 1220 Wien<br />

T: +43 1 202 53 31-673<br />

adrian.cyrus@wiesenthal.at


GASTAUTOREN<br />

<strong>SOCIETY</strong><br />

Qualität verbindet<br />

<strong>SOCIETY</strong> präsentiert in jeder Ausgabe Gastautoren, die sich mit<br />

aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Lifestyle befassen.<br />

PETER PELINKA HERMINE SCHREIBERHUBER INGRID CHLADEK KARL KALTENEGGER CHRISTIAN BERLAKOVITS<br />

HERMINE SCHREIBERHUBER war stellvertretende<br />

Ressortleiterin der Außenpolitik<br />

bei der APA. Für <strong>SOCIETY</strong> analysiert sie<br />

in dieser Ausgabe die Aussöhnungspolitik<br />

zwischen den USA und Kuba.<br />

KARL KALTENEGGER war ORF-Journalist<br />

und Moderator für Ö3 und Radio Wien.<br />

Als Reisejournalist stellt er in diesem Heft<br />

den <strong>SOCIETY</strong>-Lesern den beeindruckenden<br />

Lake Tahoe in Kalifornien vor.<br />

PETER PELINKA ist Journalist und war<br />

zwanzig Jahre lang in leitender Funktion<br />

bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften<br />

tätig (AZ, News, Format). Für den<br />

<strong>SOCIETY</strong> USA-Schwerpunkt kommentiert<br />

er den kommenden US-Wahlkampf.<br />

INGRID CHLADEK ist Gesellschafterin<br />

der Dresscode Company und Head von<br />

„Dressforsuccess“. Sie berät in Fragen des<br />

Business-Outfits, Image und Styling. Dieses<br />

Mal erklärt sie das „kleine ABC der Taschen“,<br />

von Buckle Bag bis Wrist Bag.<br />

CHRISTIAN BERLAKOVITS war fast<br />

vierzig Jahre als Diplomat und Botschafter<br />

im österreichischen Außenministerium<br />

tätig. Ab Frühjahr <strong>2015</strong> hat er die Position<br />

des stellvertretenden Chefredakteurs von<br />

<strong>SOCIETY</strong> übernommen und ist mit seiner<br />

Kenntnis des diplomatischen Lebens eine<br />

wertvolle Bereicherung für das Magazin.<br />

Fotos: Nelson, Stögmüller<br />

First First Class<br />

Class<br />

Asset Asset Management<br />

Management<br />

Continuity Sustainabilty Growth<br />

Continuity Sustainabilty Growth<br />

C-QUADRAT is an is an international asset asset manager which which seeks seeks to to realise realise continuous and and sustainable<br />

growth growth C-QUADRAT for for its its investors. is an international Its Its fund fund managers asset manager in Vienna in Vienna which and seeks and London London to realise use use both continuous both quantitative and sustainable and and<br />

discretionary growth for absolute its investors. and and total Its total fund return return managers strategies in Vienna to to achieve achieve and this London this goal. goal. use C-QUADRAT both quantitative offers offers investment and<br />

funds funds discretionary that that follow follow absolute three three different and total investment return strategies goals: goals: continuity, to achieve sustainability this goal. C-QUADRAT and and growth. growth. offers investment<br />

funds that follow three different investment goals: continuity, sustainability and growth.<br />

For For more more than than 20 20 years, years, the the company’s investment funds funds have have been been among among the the best best in in their their<br />

respective For more investment than 20 years, categories the company’s and and have have investment won won numerous funds have awards. awards. been among the best in their<br />

respective investment categories and have won numerous awards.<br />

C-QUADRAT Kapitalanlage AG AG<br />

Schottenfeldgasse C-QUADRAT Kapitalanlage 20, 20, A-1070 A-1070 AGVienna<br />

Tel. Tel. Schottenfeldgasse +43 +43 1 5151 515 66-0 66-0 20, A-1070 Vienna<br />

Fax Fax Tel. +43 +43 61 515 | 1 <strong>SOCIETY</strong>2_2014<br />

515 66-159 66-159 66-0<br />

Fax +43 1 515 66-159<br />

This This marketing document is provided is provided for information purposes only only and and does does not not represent any any offering offering or invitation or to purchase to purchase or sell or sell units units<br />

in a in This fund, a fund, marketing and and nor nor document should should it be it is be deemed provided deemed an for an invitation information to submit to purposes submit an only an offer offer and for for conclusion does not represent of any of any contract any contract offering on investment or invitation services services to purchase or other or other or services. sell services. units<br />

This This in document a fund, and cannot nor cannot should replace replace it the be the deemed advice advice of an your of invitation your personal personal to investment submit an offer advisor.Prospective for conclusion of investors any contract may may obtain on obtain investment the the English-language services or other version version services. of of<br />

the the This key key document investor investor document cannot replace («KID», («KID», the «KIID») advice «KIID») and of and your the the prospectus personal investment for for the the C-QUADRAT advisor.Prospective funds funds free-of-charge investors may at www.c-quadrat.com. at obtain the English-language As As of May of May version <strong>2015</strong> <strong>2015</strong>of<br />

the key investor document («KID», «KIID») and the prospectus for the C-QUADRAT funds free-of-charge at www.c-quadrat.com. As of May <strong>2015</strong><br />

ADVERTISING<br />

ADVERTISING


Wie sagt man Gentleman auf Italienisch?<br />

[cavaliere]<br />

Weltreisen 2016<br />

Costa Luminosa<br />

Unterwegs zwischen den Wendekreisen<br />

108 Tage ab/bis Savona<br />

6. Jänner - 23. April 2016<br />

Frühbucher-Extra Preis* ab € 10.799 p.P. zzgl. Serviceentgelt*<br />

Die Kreuzfahrt der großen Ozeane<br />

98 Tage ab/bis Savona<br />

2. September - 9. Dezember 2016<br />

Frühbucher-Extra Preis* ab € 10.599 p.P. zzgl. Serviceentgelt*<br />

Beide Weltreisen inkludieren Vollpension und Tischgetränke beim Mittag- und Abendessen<br />

sowie 15 ausgewählte Landausflüge.<br />

Beratung und Buchung im Reisebüro<br />

www.costakreuzfahrten.at<br />

Mo - So 0 - 24 Uhr, Tel. 0732/239 239<br />

*Basis 2-Bett Innenkabine Classic. Die Frühbucher-Extra Ermäßigung von € 4.000 ist bereits im Preis berücksichtigt. Limitiertes Kontingent! Zzgl. Serviceentgelt an Bord € 8 p.P./p.Tag.<br />

Routenverläufe, weitere Infos und besondere Bestimmungen zu Costa Weltreisen im Costa Katalog 2016-17 sowie www.costakreuzfahrten.at. Costa Kreuzfahrten, Niederlassung der<br />

Costa Crociere S. p. A. (Genua), Am Sandtorkai 39, 20457 Hamburg.


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

GROSSE SEIDENSTRASSE<br />

Die Große Se<br />

<strong>SOCIETY</strong> präsentierte in einem fulminanten Jahresabschlussfest<br />

im Hotel Imperial die Länder der Großen Seidenstraße.<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Herausgeberin Gertrud<br />

Tauchhammer lud zum<br />

Jahresausklangs-Event „Die<br />

Große Seidenstraße“ im<br />

Hotel Imperial und präsentierte<br />

einen bunten Querschnitt<br />

aus zeitgenössischer Kunst,<br />

Kunsthandwerk und Kulinarik der Seidenstraßen-Länder.<br />

Diplomatische Vertreter<br />

aller Länder der Großen Seidenstraße<br />

nahmen daran teil, darunter S.E. Botschafter<br />

Hassan Tajik (Iran) und S.E. Botschafter<br />

Sergej Netschajew (Russland). Die<br />

Veranstaltung wurde in Kooperation mit<br />

UNFCU Advisors, FAME Investments und<br />

SOCAR State Oil Company of Azerbaijan<br />

ein großer Erfolg.<br />

•<br />

Ehrenschutz<br />

Die Veranstaltung stand unter dem<br />

Ehrenschutz der Botschafter der Länder<br />

der Großen Seidenstraße: Exzellenzen:<br />

Galib Israfilov, Aserbaidschan; Hassan<br />

Tajik, Iran; Kairat Sarybay, Kasachstan;<br />

Ermek Ibraimov, Kirgistan; Sergeij Netschajew,<br />

Russische Föderation; Ismatulo<br />

Nasredinov, Tadschikistan; Mehmet<br />

Gögüs, Türkei; Silapberdi Nurberdiev,<br />

Turkmenistan; Rustamdjan Khakimov,<br />

Usbekistan, die wegen der Teilnahme an<br />

einer in Basel stattfindenden OSZE-Konferenz<br />

zum Teil ihre höchstrangigen Vertreter<br />

entsandt haben.<br />

AUSZUG AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

DIPLOMATIE<br />

Samy AL-BASHA<br />

(Botschaft Jemen) •<br />

Ilham AL-GHADAMSI<br />

(OFID) • Nestor<br />

CRAVERO (IAEA)<br />

• Ahmad Reza<br />

FALLAH (Iran) •<br />

Bulat KHAYDAROV<br />

(Botsch. d. Russ.<br />

Föd.) • Oguz KILIC<br />

(Generalkonsulat<br />

Türkei) • Direktor<br />

Genxin LI (CTBTO)<br />

• Emin MAMMADOV<br />

(Aserbaidschan)<br />

• Vera MILJANO-<br />

VIC (CTBTO) •<br />

Tofik MURSHUDLU<br />

(UNODC) • Nekshoh<br />

NEMATOV (Tadschikistan)<br />

• S.E. Sergej<br />

NETSCHAJEW<br />

(Russ. Föderation)<br />

• Brenton Tice<br />

PARKER (USA) •<br />

Gesandter Michael<br />

POSTL (BMEIA)<br />

• Assan RUZIYEV<br />

(Botschaft Kasachstan)<br />

• Botschafter<br />

Konrad SCHARIN-<br />

GER (UN Deutschland)<br />

• Esin SOYLU<br />

(OSZE Türkei) •<br />

Gesandter Wolfgang<br />

SPADINGER (BMEIA)<br />

• S.E. Hassan TAJIK<br />

(Iran) • Helmut TÜRK<br />

(Int. Seegerichtshof)<br />

• S.E. Mohamed<br />

ZAROUG (Sudan)<br />

LEUTE<br />

Norbert BLECHA<br />

(Terra Film Group)<br />

• Isabella BOGNER-<br />

BADER • Prim. Prof.<br />

Dr. Shapour DJAVAN<br />

(Rudolfinerhaus) •<br />

Josef HÖCHTL (Öst.<br />

Ges. f. Völkerverständigung)<br />

• Isolde<br />

KESSLER • Maria<br />

LAHR • Dina LAROT<br />

• Doris<br />

POMMERENING<br />

(Österr. Nationalbibliothek)<br />

• Heide<br />

PROKSCH •<br />

Meinhard<br />

RÜDENAUER •<br />

Judith SCHIMANY<br />

LEUTE<br />

Dina LAROT • Edith<br />

LEYRER • Christina<br />

LUGNER • Peter<br />

PELINKA (News) •<br />

Thomas SCHÄFER-<br />

ELMAYER (Tanzschule<br />

Elmayer) • Bruno<br />

THOST<br />

WIRTSCHAFT<br />

Herbert BACK-<br />

HAUSEN (Vienna<br />

Fabrics & Design)<br />

• Gabriele EDER<br />

(Alstom) • Gerald<br />

GERSTBAUER (Atos)<br />

• Michael HABEL<br />

(Wolfgang Denzel)<br />

• Ulrich HAM-<br />

MERSCHMIDT (i2i<br />

associates) • Mag.<br />

Elena KOMAROVA<br />

(interseroh) • Larissa<br />

LAKTIONOVA (Geffa<br />

Immobilien) • Dr.<br />

Karin LIEBL (ruefa)<br />

• Julia MENDE<br />

(Presup) • Günther<br />

PICHLER (APC<br />

Consulting) • Prof.<br />

Jürgen POLLIRER<br />

(Securdata) • Sandra<br />

SODIC (OMV) • Mag.<br />

Julia SOMMER-<br />

SACHER (LG Electronics)<br />

• Mehmet<br />

TANER (Denizbank)<br />

• Amir ZARGAR<br />

(Examon)<br />

ÖSTERREICHISCH-<br />

AUSLÄNDISCHE<br />

GESELLSCHAFTEN<br />

Ljubo BRAJKO-<br />

VIC (Ö-Serbische<br />

Gesellschaft) •<br />

Stefan MISSINNE<br />

(Ö-Belgische Ges.)<br />

• Gabriele PARIZEK<br />

(Ö-Laotische Ges.)<br />

HONORARKONSULN<br />

Harald MEIXNER<br />

(Botsuana) • Gottfried<br />

PARIZEK (Laos)<br />

Die Namen der Botschaftsvertreter<br />

waren Chargé d‘Affaires Jafar Huseynszada,<br />

Aserbaidschan; Frau Qian Xie, China;<br />

Chargé d‘Affaires Assan Ruziyev, Kasachstan;<br />

Attaché Charge d‘Affaires Nekshoh<br />

Nematov, Tadschikistan; S.E. Botschafter<br />

Mehmet Hasan Gögüs, Türkei, vertreten<br />

durch Generalkonsul Tayyar Kagan Atay;<br />

Tavus Gylyjova, Turkmenistan; Charge<br />

d‘Affaires Konsul Elyor Nishonov, Usbekistan.<br />

•<br />

Vielfältiges Programm<br />

Musikalische Highlights waren die<br />

Auftritte von „Trio la Mer“, den Siegern<br />

des diesjährigen Prima La Musica-Wettbewerbs,<br />

mit Clara König (Flöte), Ulrich<br />

Manafi (Klarinette) und Kiron Tellian<br />

(Klavier) unter der Leitung von Frau<br />

Feresteh-Rahbari, der Auftritt des musikalischen<br />

Talents Ardeshir Enea Monajemi<br />

und von Pianist Pierre Doueihi.<br />

Präsentiert wurden außerdem Malereien<br />

von Prof. Liu Xiu Ming (China)<br />

mit dem Bild „Katherine“ und Dr. Leyla<br />

Mahat (Kasachstan), russische Trachten<br />

von Alla Denissova, die Avant-Premiere<br />

des Debütantinnenkleides vom Wiener<br />

Opernball <strong>2015</strong> des türkischen Modezars<br />

Atil Kutoglu, Kollektion Peek & Cloppenburg;<br />

ein historischer persischer Teppich,<br />

zur Verfügung gestellt von Ali Rahimi,<br />

traditionelle Trachten aus Usbekistan<br />

und Kunsthandwerk aus dem Iran.<br />

Der Generaldirektor der russischen<br />

Fluggesellschaft Aeroflot Anatoly Kachan<br />

stellte als Tombolapreis zwei Flüge nach<br />

Moskau zur Verfügung.<br />

An den diversen Länder-Thementischen<br />

konnte man reichlich Prospektmaterial<br />

entnehmen.<br />

Gegen Ende der Veranstaltung waren<br />

besondere Highlights das aserbaidschanische<br />

Lied „Sene de galmas“, vorgetragen<br />

von Pierre Doueihi, sowie die spontane<br />

Klavierdarbietung von SOCAR-Generaldirektor<br />

Gulmirza Javadov, die die Herzen<br />

der hochrangigen Gäste öffnete. •<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig, <strong>SOCIETY</strong>/Prochnow<br />

10 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

GROSSE SEIDENSTRASSE<br />

idenstraße<br />

Gertrud Tauchhammer, Direktor<br />

Gulmirza Javadov (SOCAR)<br />

Aserbaidschan<br />

Die SOCAR State Oil Company<br />

of Azerbaijan war ein<br />

Kooperationspartner der<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Veranstaltung.<br />

Informationsstand<br />

von SOCAR<br />

Gulmirza Javadov und<br />

Pianist Pierre Doueihi<br />

Attachée Qian Xie vor<br />

dem Bild „Katherine“<br />

von Liu Xiu Ming<br />

Chunah Urban-Chao<br />

(Sichuan Restaurant),<br />

Gertrud Tauchhammer,<br />

Prof. Liu Xiu Ming<br />

China<br />

China war u. a. durch die<br />

Künstlerin Professor Liu Xiu<br />

Ming und Gesandte der chinesischen<br />

Botschaft vertreten.<br />

Konrad Scharinger<br />

(Ständiger Vertreter<br />

Deutschlands)<br />

Diplomatie<br />

Zahlreiche Vertreter der<br />

internationalen Diplomatie<br />

waren Gäste des<br />

Seidenstraßen-Events.<br />

Helmut und<br />

Monika Türk<br />

(Int. Seegerichtshof)<br />

US-Botschafterin a. D.<br />

Helene von Damm<br />

Thomas Hönigsberger<br />

(FAME Investments) mit<br />

Gattin, Attachée Qian Xie,<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

UNFCU Advisors<br />

& FAME<br />

Die Veranstaltung wurde in<br />

Zusammenarbeit mit UNFCU<br />

Advisors und FAME<br />

Investments gestaltet.<br />

Thomas Hönigsberger<br />

(FAME Investments), Ramin<br />

Monajemi (UNFCU Advisors)<br />

Ardeshir Enea Monajemi<br />

spielte Chopin, rechts sein<br />

Vater Ramin Monajemi<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 11


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

GROSSE SEIDENSTRASSE<br />

Iran<br />

Prim. Shapour Djavan mit<br />

Gattin, Vertreter der iranischen<br />

Botschaft, S.E. Hassan Tajik<br />

Zahlreiche Vertreter der<br />

Islamischen Republik Iran<br />

beehrten die Veranstaltung.<br />

Vertreter der iranischen<br />

Botschaft,<br />

Ramin Monajemi<br />

Ali Rahimi<br />

Vertreter der kasachischen<br />

Botschaft und<br />

Botschaftsrat Assan<br />

Ruziyev vor dem Bild von<br />

Leyla Mahat<br />

Kasachstan<br />

Kasachstan war u. a. durch<br />

Malerin Dr. Leyla Mahat,<br />

die Gattin von Botschafter<br />

Kairat Sarybay, vertreten.<br />

Gerti Tauchhammer mit<br />

Gästen<br />

Türkei<br />

Generalkonsul<br />

Tayyar Atay<br />

mit Gattin<br />

Atil Kutoglu stellte das<br />

Debütantinnenkleid des<br />

Wiener Opernballs <strong>2015</strong> vor.<br />

Kultur<br />

Norbert Blecha mit<br />

charmanter Begleitung<br />

Auch Mitglieder der<br />

Kunstszene bewunderten die<br />

Ausstellung<br />

Präsentator des Abends<br />

Peter Horak und Dina Larot<br />

Sichtlich gut<br />

gelaunte Gäste<br />

Russland<br />

Verlosung von zwei Aeroflot-<br />

Flügen nach Moskau.<br />

Botschafter Sergej<br />

Netschajew<br />

Mikhail Metlyaev<br />

mit Gattin<br />

Tradionelle russische<br />

Kostüme von Alla Denissova<br />

Alla Denissova<br />

mit<br />

Begleitung<br />

12 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


society eigenevent<br />

GroSSe SeidenstraSSe<br />

Wirtschaft<br />

Herbert Backhausen<br />

und Begleitung<br />

Österreichische Wirtschaftsvertreter<br />

kamen zahlreich<br />

zum Event<br />

Günther Pichler<br />

und Begleitung<br />

Michael Habel<br />

Konsul Elyor Nishonov<br />

Usbekistan<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Herausgeberin<br />

Gerti Tauchhammer interviewt<br />

Konsul Elyor Nishonov<br />

Team <strong>SOCIETY</strong><br />

Organisationsteam des<br />

Events<br />

<strong>SOCIETY</strong> Team Stephan<br />

Hofstätter, Stefan Tauchhammer,<br />

Gertrud Tauchhammer, Tanja<br />

Tauchhammer, Stephanie Humm<br />

Prima la Musica<br />

Medien<br />

Die Sieger des Prima la<br />

Musica-Wettbewerbs.<br />

Angelika Persterer-Ornig,<br />

Fereshteh Rahbari, Klara<br />

König, Kiron Tellian, Ulrich<br />

Manafi<br />

Arian Hamidi Faal<br />

(Wiener Zeitung)<br />

Vertreter nationaler Medien<br />

beim Event<br />

Dagmar<br />

Aigner (ORF)<br />

Helene van Damm vor<br />

usbekischer Ausstellung<br />

FAME Folder<br />

werden verteilt<br />

Rundgang<br />

Ausstellung der Silk-Road<br />

Länder im Marmorsaal des<br />

Hotel Imperial<br />

Interview mit Botschaftsrat<br />

Habib Malakooti Far für das<br />

iranische Fernsehen<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Prochnow, <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

14 | Society 1_<strong>2015</strong>


DIAGNOSEZENTRUM FAVORITEN<br />

Das neueste radiologische Zentrum in Wien<br />

Auf 1600 m 2 Fläche finden Sie eine freundliche,<br />

einladende Atmosphäre und ein kompetentes Team.<br />

Unsere Geräte entsprechen dem neuesten Stand<br />

der Technik um die Strahlenbelastung der Patienten/<br />

innen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.<br />

Wir bieten Ihnen digitales Röntgen, Durchleuchtung,<br />

Mammographie inklusive Tomosynthese, hochauflösenden<br />

Ultraschall, Knochendichtemessung/DXA,<br />

sowie Multislice-Computertomographie (CT) und<br />

Magnetresonanztomographie (MRT) mit 1,5 und 3<br />

Tesla Feldstärke.<br />

Doz. Dr. Patrick Wunderbaldinger, Doz. Dr. Marcus Hörmann,<br />

Doz. Dr. Karl Turetschek und Doz. Dr. Michael Töpker.<br />

Am Hauptbahnhof 2/4. OG, 1100 Wien<br />

01-602 28 29 • office@dz10.at • www.dz10.at<br />

ALLE KASSEN UND PRIVAT<br />

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 7–19, Di 7–20, Fr 7–18 Uhr<br />

Mrt & Ct, r öntgen, MAMMOgrAPHIe , UltrA s CHAll, Kn OCHenDICHteM essU ng


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENTEVENT<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

Phoukhao Phommavongsa,<br />

Olexander Scherba, Klaus<br />

Christandl, Gertrud Tauchhammer,<br />

Christoph Heinrich Bubb<br />

Imperiales Willkommen<br />

Exzellenzen Solange<br />

Eveline Bogore,<br />

Gloria Young,<br />

Pilar Saborio de<br />

Rocafort, Vasilka<br />

Poposka Trenevska<br />

mit Gertrud<br />

Tauchhammer<br />

Traditionelle<br />

Begrüßung<br />

der neuen<br />

Botschafter<br />

in Österreich<br />

von <strong>SOCIETY</strong><br />

und Hotel<br />

Imperial.<br />

Sopranistin Susanna<br />

Chakhoian<br />

Z<br />

ur traditionellen Begrüßung<br />

der neu in Österreich akkreditierten<br />

Botschafter lud<br />

Gertrud Tauchhammer in die<br />

prunkvollen Räumlichkeiten<br />

des Hotel Imperial. Gemeinsam mit<br />

Generaldirektor Klaus Christandl wurden<br />

die neuen Botschafter mit der berühmten<br />

Imperialtorte in Wien willkommen<br />

geheißen. Das Programmhighlight<br />

war die Darbietung von Staatsoper-<br />

Sopranistin Susanna Chakhoian, die mit<br />

berühmten Opernarien das internationale<br />

Publikum begeisterte.<br />

DIE NEUEN BOTSCHAFTER<br />

Burkina Faso: Solange Eveline<br />

Agneketom Bogore<br />

Costa Rica: Pilar Saborio de Rocafort<br />

Laos: Phoukhao Phommavongsa<br />

Mazedonien: Vasilka Poposka Trenevska<br />

Panama: Gloria del Carmen Young Chizmar<br />

Schweiz: Christoph Heinrich Bubb<br />

Ukraine: Olexander Scherba<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

16 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong><br />

FORTSETZUNG AUF SEITE 18 ➢


Manchmal stoßen<br />

Geschäfte an Grenzen.<br />

Mit uns stehen<br />

Ihnen alle<br />

Wege offen.<br />

Das gilt für Unternehmen, Botschaften<br />

und internationale Organisationen ebenso<br />

wie für deren Angestellte. Die Bank Austria<br />

spricht die Sprache der diplomatischen<br />

Gemeinschaft und ist in allen Angelegenheiten<br />

gerne für Sie da.<br />

www.bankaustria.at/en/


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENTEVENT<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

BOTSCHAFTER<br />

Aliyar Abdul AZEEZ (Sri<br />

Lanka) + Hussam AL<br />

HUSSEINI (Jordanien) +<br />

Ali Khalfan AL-MANSOURI<br />

(Katar) + Gordan BAKOTA<br />

(Kroatien) + Roland BIMO<br />

(Albanien) + Ali EL MHAMDI<br />

(Marokko) + Christof Maria<br />

FRITZEN (Malteser Ritterorden)<br />

+ Carmen GALLARDO<br />

DE HERNÁNDEZ (El Salvador)<br />

+ Marios IERONYMIDES<br />

(Zypern) + Ghazi JOMAA<br />

(Tunesien) + Arman KIRA-<br />

KOSSIAN (Armenien) + Anu<br />

LAAMANEN (Finnland) +<br />

Antonio LOPEZ (Guatemala)<br />

+ Simon MARUTA (Namibia)<br />

+ Largaton OUATTARA<br />

(Côte d’Ivoire) + Liselotte<br />

PLESNER (Dänemark) +<br />

Andrei POPOV (Moldau) +<br />

Roman QUINONES (Dom.<br />

Rep.) + Loreta ZAKAREVI-<br />

CIENE (Litauen) + Mohamed<br />

Hussein ZAROUG (Sudan)<br />

+ Horacio ZUBIZARRETA<br />

(Paraguay)<br />

POLITIK<br />

Alice ALSCH-HARANT (Österr.<br />

Parlamentsdirektion) +<br />

Claudia BANDION-ORTNER<br />

(KAICIID) + Josef HÖCHTL<br />

(Öst. Ges. f. Völkerverständigung)<br />

+ Werner FASSL-<br />

ABEND (Politische Akad. d.<br />

ÖVP) + Rainhard KLOUCEK<br />

(Paneuropabewegung)<br />

LEUTE<br />

Rudolf DOPPELBAUER<br />

(Austroducks) + Christine<br />

LUGNER + Meinhard<br />

RÜDENAUER<br />

Die BotschafterInnen von<br />

El Salvador, Costa Rica, der<br />

Dominikanischen Republik,<br />

Panama, Paraguay, Guatemala,<br />

Laos und Zypern<br />

Staatssekretär a. D. Reinhart<br />

Waneck<br />

Andrea Veronese (Publicitas) Julia Metlyaeva Josef Höchtl Bundesminister a. D. Werner<br />

Fasslabend<br />

WIRTSCHAFT<br />

Herbert BACKHAUSEN<br />

(Vienna Fabrics & Design) +<br />

Michael HABEL (Wolfgang<br />

Denzel) + Ulrich HAMMER-<br />

SCHMIDT (i2i associates)<br />

+ Gunnar HEINRICH (APC)<br />

+ Helmut HICKL (BEV) +<br />

Dagmar REICHEL-FELBER-<br />

MAYR (Eybl) + Gottfried<br />

RIECK (Majestic Train de<br />

Luxe) + Kurt SIPEK (Imperial<br />

Moments) + Thomas<br />

SZÖKE (At Home) + Andrea<br />

VERONESE (Publicitas) +<br />

Stefanie ZUGMANN (Austrian<br />

Airlines)<br />

PAN<br />

Andreas ANDIEL (Ö-<br />

Äthiopische Ges.) + Ljubo<br />

BRAJKOVIC (Ö-Serbische<br />

Ges.) + Ginette GRIESBACH<br />

(Ö-Luxemburgische Ges.) +<br />

Anita GUT (Schweizer Ges.)<br />

+ Franz HABERHAUER (Ö-<br />

Dänische Ges.) + Theodor<br />

KANITZER (Ö-Polnische<br />

Ges.) + Alf-Peter LENZ (Ö-<br />

Brasilianische Ges.) +<br />

Stefaan MISSINNE (Ö-Belgische<br />

Ges.) + Hermann<br />

Herbert Backhausen Michael Habel Christian Reichel Masha Derler S.E. Ali Al-Mansouri (Katar)<br />

MÜCKERL (Ö-Fidschianische<br />

Ges.) + Maria<br />

RAUCH-KALLAT (Ö-<br />

Ägyptische Ges.) + Karl<br />

SEMLITSCH (Ö-Ugandische<br />

Ges. ) + Ingrid VOGT<br />

(Ö-Tunesische Ges.) +<br />

Liselotte WALDHEIM-<br />

NATURAL (Ö-Bhutan)<br />

HONORARKONSULN<br />

Ferdinand AUERSPERG<br />

(Finnland) + Karl Hans<br />

POLZHOFER (Mosambik)<br />

+ Wilhelm RIEDER<br />

(Mazedonien) + Torben<br />

ROEPSTORFF (Samoa) +<br />

Heinz SCHINNER (Guinea)<br />

+ Wolfgang WENINGER<br />

(Bangladesch)<br />

Verzaubertes Publikum<br />

18 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


SCAVOLINI STORE VIENNA<br />

Gonzagagasse 17, 1010 Wien<br />

T. +43 676 841 99 22 00<br />

www.scavolini.com/dsk<br />

Social Cooking – finally in Austria.<br />

Visit our SCAVOLINI Flagship Store.<br />

powered by


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

ITALIEN<br />

<strong>SOCIETY</strong><br />

im Palais<br />

Metternich<br />

Präsentation der Italien-Ausgabe von<br />

<strong>SOCIETY</strong> in der italienischen Botschaft.<br />

S<br />

.E. Giorgio Marrapodi und SOCIE-<br />

TY-Herausgeberin Gertrud Tauchhammer<br />

luden zur Präsentation<br />

der <strong>SOCIETY</strong>-Ausgabe mit dem<br />

Schwerpunkt Italien in das Palais<br />

Metternich. Mehr als 300 Gäste aus Diplomatie,<br />

Wirtschaft und Kultur und mehr<br />

als zwanzig Botschafter genossen das elegante<br />

Ambiente im Palais am Rennweg.<br />

Botschafter Marrapodi würdigte in seiner<br />

Begrüßungsansprache die langjährige<br />

Partnerschaft der Botschaft mit dem Magazin<br />

<strong>SOCIETY</strong>, das bislang sechs Ausgaben<br />

mit dem Fokus Italien herausgebracht hat.<br />

Erstmals wurde das Magazin jedoch in der<br />

Botschaft präsentiert. Er erinnerte auch<br />

an das 70-jährige Bestehen von <strong>SOCIETY</strong><br />

seit der Gründung der „Österreichischen<br />

Liga für die Vereinten Nationen“, die unter<br />

Leitung von Bundespräsident Karl Renner<br />

1945 ins Leben gerufen wurde.<br />

Die italienische Botschaft präsentierte<br />

außerdem einen Film über die EXPO<br />

<strong>2015</strong>, die von Anfang Mai bis Ende Oktober<br />

unter dem Motto „Feeding the Planet“<br />

in Mailand stattfindet.<br />

Präsentation des neuen Alfa Romeo<br />

Giorgio Marrapodi mit Gattin<br />

Loriana Marrapodi<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

20 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong>


Pianist sorgt für stimmungsvolle<br />

Musik<br />

Ansprache von Herausgeberin<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

Alfred Tombor-Tintera (Europäische<br />

Weinritterschaft)<br />

Patrizia Fusco (Italienische<br />

Botschaft)<br />

Pascal Teixeira da<br />

Silva (Frankreich) und<br />

Mark Bailey (Kanada)<br />

Edgars Skuja (Lettland)<br />

Ayesha Riyaz (Pakistan)<br />

Roland Bimo mit<br />

Gattin (Albanien)<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Kulturattaché Dilara Abdullaeya (Botschaft<br />

von Aserbaidschan) + S.E. Ali<br />

AL-MANSOURI (Katar) + S.E. Mohammed<br />

AL SALLOUM (Saudi Arabien) +<br />

S.E. Audunn ATLASON (Island) + S.E.<br />

Mark BAILEY (Kanada) + Dr. Clara<br />

BENCIVENGA (Istituto Italiano di<br />

Cultura) + S.E. Roland BIMO (Albanien)<br />

+ Honorargeneralkonsulin Maria<br />

CASTELLANOS HIEDLER (Paraguay) +<br />

Botschafter i. R. Dr. Alexander CHRIS-<br />

TIANI (BMEIA) + Mag. Renate DANLER<br />

(Renate Danler Consulting) + Mohamed<br />

Mahmoud Mohamed DOWEIDAR<br />

(Botschaft von Ägypten) + Dr. Stefan<br />

EBNER (WKO) + Hani EL SHARKAWI<br />

(Modul University Vienna) + S.E. Ayoob<br />

M. ERFANI (Afghanistan) + I.E. Carmen<br />

Maria GALLARDO HERNANDEZ (El<br />

Salvador) + Honorarkonsul Mag. Syoum<br />

GHEBREHAIMANOT (Eritrea) + Mathieu<br />

Glais (Vamed Engineering GmbH & CO<br />

KG) + Botschafter Philip GRIFFITHS<br />

(Wassenaar Arrangement) + Josef<br />

HÖCHTL (Öst. Ges. f. Völkerverständigung)<br />

+ S.E. Ghazi JOMAA (Tunesien) +<br />

S.E. Ismatullo NASREDINOV (Tadschikistan)<br />

+ Dr. Peter PELINKA (News) + S.E.<br />

Ramon Andres QUINONES RODRIGUEZ<br />

(Dominikanische Republik) + I.E. Ayesha<br />

RIYAZ (Pakistan) + S.E. Kairat SARY-<br />

BAY (Kasachstan) + S.E. Edgars SKUJA<br />

(Lettland) + S.E. Pascal TEIXEIRA DA<br />

SILVA (Frankreich) + S.E. Valery VORO-<br />

NETSKY (Belarus) + I.E. Mary WHELAN<br />

(Irland)<br />

Ghazi Jomaa (Tunesien)<br />

Leila Makhat-Sarybay<br />

und Kairat Sarybay<br />

(Kasachstan)<br />

Valery Voronetsky (Belarus)<br />

Georg Grimm,<br />

Helga Welser, Gerti<br />

Tauchhammer,<br />

Ernst Bruzek<br />

Audunn Atlason (Island)<br />

Renate Danler und Botschafter<br />

Erwin Kubesch (BMEIA)<br />

Thun-Hohenstein<br />

mit Gattin<br />

Peter Pelinka<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 21


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

BERUFSKONSULN<br />

Die versammelten Konsuln<br />

First Consular<br />

Corps’ Happy Hour<br />

Wolfgang Spadinger<br />

und Konstanze<br />

Mantsch (BMEIA)<br />

<strong>SOCIETY</strong> lud zur ersten „Happy Hour“ des Corps<br />

Consulaire in Österreich in das Hotel Bristol in<br />

Wien ein.<br />

Auf Einladung von<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Herausgeberin<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

ergriffen<br />

Berufskonsuln und Leiter der<br />

Konsularabteilungen aus zwanzig<br />

Ländern die Gelegenheit,<br />

sich im gemütlichen Rahmen zu<br />

treffen und kennen zu lernen. Ehrengast<br />

war Gesandter Wolfgang<br />

Spadinger, Leiter des Referats<br />

Gaststaatsangelegenheiten im<br />

österreichischen Außenministerium,<br />

der in seiner kurzweiligen<br />

Ansprache die große Bedeutung<br />

und Verantwortung der konsularischen<br />

Arbeit unterstrich. •<br />

Die Gäste im Wintergarten der<br />

Bristol Lounge<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Armenien: Konsulin Narine<br />

MARTIKYAN + Australien:<br />

Konsulin Maree FAY +<br />

Belgien: Konsulin Bernadette<br />

SCHEID + Bulgarien: Ivaylo<br />

TZENOV + Deutschland:<br />

Konsulin Kirsten AHLERS +<br />

Italien: Veronica PICCIONI<br />

+ Kanada: Konsulin Andrea<br />

KOSTASHUK + Kolumbien:<br />

Julian PINTO GALVIS + Kosovo:<br />

Konsul Imer LLADROVCI<br />

+ Kroatien: Branimir LONCAR<br />

+ Lettland: Maija BILSENA<br />

+ Nigeria: Ifeanyi CHUK-<br />

WUENYEM + Philippinen:<br />

Konsulin Elizabeth TE +<br />

Russische Föderation: Konsul<br />

Mihail BARINOV + Schweiz:<br />

Vizekonsul Mihael OSTOJIC<br />

+ Slowenien: Jana STRGAR<br />

+ Sri Lanka: Mariez WENIN-<br />

GER + Türkei: Generalkonsul<br />

Tayyar ATAY + Ungarn: Konsulin<br />

Anna KEREKES + USA:<br />

Vizekonsul Brenton PARKER<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

22 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


Denken Sie beim<br />

Klima schlau !<br />

Damit wir unser Klima schützen, druckt<br />

Berger CO 2 - neutral und trägt stolz das<br />

Österreichische Umweltzeichen und das<br />

EU-Ecolabel. Senden Sie uns Ihre<br />

Druckanfrage mit einem guten Gefühl!<br />

Ferdinand Berger & Söhne GmbH<br />

Horn | +43 (0) 2982 4161 - 0<br />

Wien | +43 (0) 1 31335 - 0<br />

Vertretungen:<br />

OÖ | Tirol | Stmk.<br />

www.berger.at


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

NEUE DIPLOMATEN<br />

Springtime in Vienna<br />

Die neuen Diplomaten<br />

<strong>SOCIETY</strong> lud die neuen Diplomaten in Österreich zum Willkommensempfang<br />

in das Le Loft im Sofitel Vienna Stephansdom.<br />

Mit dem prachtvollen<br />

Ausblick des Le Loft<br />

im Sofitel Vienna<br />

Stephansdom wurden<br />

die neuen Diplomaten in<br />

Wien begrüßt, als Gertrud Tauchhammer<br />

und Generaldirektor<br />

Alexander Moj zum traditionellen<br />

New Diplomats Event einluden.<br />

Der Höhepunkt des Abends<br />

war die Tombola, bei der die neu<br />

in Wien angekommenen Diplomaten<br />

tolle Preise gewinnen<br />

konnten.<br />

Andrea Veronese,<br />

Andrea Kuefstein<br />

(Publicitas) mit<br />

Begleitung aus der<br />

Medienbranche<br />

Begeisterte Diplomaten<br />

und Konstanze Mantsch<br />

(Protokoll BMEIA)<br />

Igor Nikitin, Generaldirektor<br />

Alexander Moj, Bulat Khaydarov<br />

Alexander Ristic<br />

(Österreichische<br />

Staatsdruckerei)<br />

im Gespräch mit<br />

Diplomaten<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

24 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

NEUE DIPLOMATEN<br />

SIEGER DER<br />

TOMBOLA<br />

1. Preis: Magnum Flasche<br />

Jahrgangschampagner von<br />

Schlumberger – Laura Lamia<br />

(Italien)<br />

2. Preis: ACCOR Hotels Handgepäck<br />

Trolley inklusive Goodie<br />

Bag – Zeliha Öztürk (Türkei)<br />

3. Preis: SOFITEL Vienna<br />

Stephansdom Goodie Bag<br />

inklusive Gutschein für ein<br />

Frühstück für 2 Personen im<br />

Restaurant – Kyaw Nyun Oo<br />

(Myanmar)<br />

4. Preis: SOFITEL Vienna<br />

Stephansdom Goodie Bag<br />

inklusive Gutschein für 1 Glas<br />

Champagner für 2 Personen<br />

in der Hotelbar – Han-Jin Bae<br />

(Südkorea)<br />

5. Preis: SOFITEL Vienna<br />

Stephansdom Goodie Bag<br />

inklusive Gutschein für 1 Glas<br />

Champagner für 2 Personen in<br />

der Hotelbar – Nilgül Öztürk<br />

(Türkei)<br />

6. Preis: EMIRATES Airline<br />

Goodie Bag – Tamara Ivaner<br />

(Rumänien)<br />

7. Preis: EMIRATES Airline<br />

Goodie Bag – Alex Ivaner<br />

(Rumänien)<br />

8. Preis: ACCOR Hotels Goodie<br />

Bag – Mag. Ricardo de Oliveira<br />

Pereira (Brasilien)<br />

9. Preis: ACCOR Hotels Goodie<br />

Bag – Gerhard Wolf (Deutschland)<br />

10. Preis: ACCOR Hotels<br />

Goodie Bag – Georges<br />

Wegener (Luxemburg)<br />

Alle Preisgewinner<br />

1. Preis<br />

3. Preis


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

AMBASSADORS‘ BREAKFAST<br />

Oskar Wawra, Gerald Krischek,<br />

Gertrud Tauchhammer, Erhard<br />

Busek, Ernst-Peter Brezovszky<br />

Botschafterfrühstück:<br />

Geopolitische Entwicklungen<br />

<strong>SOCIETY</strong> lud gemeinsam mit dem Hotel Bristol und dem<br />

Dachverband PaN zum Bristol‘s Ambassadors‘ Breakfast mit<br />

dem prominenten Gastredner Erhard Busek, der über<br />

aktuelle weltpolitische Entwicklungen referierte.<br />

Bereits zum vierten Mal lud SO-<br />

CIETY-Herausgeberin Gertrud<br />

Tauchhammer gemeinsam mit<br />

dem Hotel Bristol und Generaldirektor<br />

Gerald Krischek zum Bristol‘s Ambassadors‘<br />

Breakfast, bei dem namhafte<br />

Persönlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre<br />

prominent zu Wort kommen. Mit<br />

eingeladen hatte diesmal auch Direktor<br />

Oskar Wawra von der Magistratsdirektion<br />

„Europa und Internationales“ der<br />

Stadt Wien und gleichzeitig Präsident<br />

des Dachverbands aller Österreichisch-<br />

Ausländischen Gesellschaften PaN.<br />

Die einleitenden Worte sprach der österreichische<br />

Botschafter in Kopenhagen<br />

Ernst-Peter Brezovszky, der seit der ersten<br />

Stunde der Bristol-Botschafterfrühstücke<br />

dabei ist. Er hatte die Ehre, den ehemaligen<br />

Vizekanzler und ÖVP-Parteivorsitzenden<br />

Erhard Busek als Gastredner anzukündigen.<br />

Erhard Busek, u. a. Vorstand des Instituts<br />

für den Donauraum und Mitteleuropa<br />

und Ehrenpräsident des Europäischen Forums<br />

Alpbach, referierte zum Thema „Aktuelle<br />

geopolitische Entwicklungen in der<br />

Welt“ und sparte dabei nicht mit Kritik<br />

an Europa. Er versteht die gegenwärtigen<br />

Krisen als Chance für Verbesserungen - im<br />

Sinne der griechischen Ursprungsbedeutung<br />

‚Entscheidung‘ - und sieht die größten<br />

Herausforderungen im Niedergang der<br />

Bildung, der Entwicklung der Demokratie<br />

und dem Fehlen von echter Führung in<br />

der Politik. An Europa gerichtet sagte er,<br />

die eurozentristische Sicht sei in einer globalisierten<br />

Welt fehl am Platz.<br />

Als Gäste kamen u. a. die ehemaligen<br />

Minister Karl Blecha und Peter Jankowitsch,<br />

sowie der ehemalige Staatssekretär<br />

Reinhart Waneck, mehr als ein<br />

Dutzend bilaterale Botschafter, österreichische<br />

Botschafter und zahlreiche Vertreter<br />

der österreichisch-ausländischen<br />

Gesellschaften PaN.<br />

•<br />

26 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

AMBASSADORS‘ BREAKFAST<br />

Künstlerin Michelle Nze<br />

Karl Blecha, Peter Jankowitsch,<br />

Gertrud Tauchhammer,<br />

Ramon Quinones<br />

Mohammed Naghizadeh, Oberst Mahmoud<br />

Sheshpoli, Ernst-Peter Brezovszky, Gertrud<br />

Tauchhammer, Hussam Al Husseini<br />

Oberst Mahmoud Sheshpoli,<br />

Peter Jankowitsch, Jan Sechter<br />

Marzia Di Bella-Negi<br />

(Amadeus Int. School)<br />

Vortrag von Erhard Busek<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

Afghanistan: S.E. Ayoob<br />

ERFANI • Ägypten: S.E.<br />

Khaled SHAMAA • Albanien:<br />

S.E. Roland BIMO • Dominikanische<br />

Republik: S.E. Ramon<br />

QUINONES • Griechenland:<br />

I.E. Chryssoula ALIFERI<br />

• Iran: Major Mohammed<br />

NAGHIZADEH · Iran: Oberst<br />

i. G. Mahmoud SHESHPOLI<br />

• Jordanien: S.E. Hussam AL<br />

HUSSEINI • Kanada: S.E. Mark<br />

BAILEY • Kasachstan: S.E.<br />

Kairat SARYBAY • Kolumbien:<br />

S.E. Jaime Alberto CABAL<br />

SANCLEMENTE • Kroatien:<br />

S.E. Gordan BAKOTA · Portugal:<br />

S.E. Pedro Luis MOITINHO<br />

DE ALMEIDA • Tadschikistan:<br />

S.E. Ismatullo NASREDINOV<br />

• Tschechische Republik: S.E.<br />

Jan SECHTER<br />

Dr. Alice ALSCH-HARANT<br />

(Direktion Österreichisches<br />

Parlament) • Bundesminister<br />

a.D. Dr. Karl Blecha (Pensionistenverband<br />

Österreichs) •<br />

Botschafter i. R. Dr. Alexander<br />

CHRISTIANI (BMEIA) •<br />

Bundesminister a.D. Dr. Peter<br />

JANKOWITSCH (Gesellschaft<br />

Österreich-Vietnam) •<br />

Botschafter Erwin KUBESCH<br />

(BMEIA)<br />

S.E. Kairat Sarybay<br />

meldet sich zu Wort<br />

Minister und Botschafter<br />

beim Bristol’s Breakfast<br />

Der Botschaftertisch<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 27


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

KAMERUN<br />

Simon Inou, Beatrice Achaleke,<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

Follow Me To Africa<br />

Empfang zum Nationalfeiertag von Kamerun im Hotel Imperial mit<br />

Buchpräsentation von Beatrice Achaleke.<br />

Follow Me To Africa“ war das Motto<br />

des diesjährigen Empfanges<br />

anlässlich des kamerunischen Nationalfeiertags,<br />

zu dem die Honorarkonsulin<br />

von Kamerun und <strong>SOCIETY</strong>-<br />

Herausgeberin Gertrud Tauchhammer<br />

geladen hatte. Die in Österreich lebende<br />

Kamerunerin Beatrice Achaleke präsentierte<br />

ihr neuestes, bereits drittes Buch<br />

mit dem Titel „Follow Me To Africa“. Die<br />

Initiatorin des European Diversity & Business<br />

Congress versteht ihr Buch als ein<br />

persönliches Vermächtnis mit einem klaren<br />

Bekenntnis zum afrikanischen Kontinent.<br />

Darin präsentiert sie einen fiktiven<br />

Dialog mit Nelson Mandela und wandelt<br />

auf seinen Spuren. In einer Doppelconférence<br />

mit dem auf den interkulturellen<br />

Dialog spezialisierten Journalisten Simon<br />

Inou – kürzlich erschienen ist die von ihm<br />

ins Leben gerufene Zeitschrift „fresh“ der<br />

afrikanischen Community in Österreich<br />

– stellte sie das lesenswerte Buch vor. An<br />

die 150 Gäste aus Diplomatie, Wirtschaft<br />

und Kultur – darunter mehr als zwanzig<br />

Botschafter – erlebten einen stimmungsvollen<br />

Empfang mit afrikanischen Spezialitäten<br />

aus der Küche des Hotel Imperial.<br />

Büchertisch „Follow Me To Africa“<br />

28 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

KAMERUN<br />

AUSZUG<br />

AUS DER<br />

GÄSTELISTE<br />

Künstlerin Michelle Nze<br />

DIPLOMATEN<br />

I.E. Solange AGNEKETOM<br />

BOGORE (Burkina Faso) •<br />

Gesandter Saleh ALFITURI (Botschaft<br />

von Libyen) • S.E. Abel<br />

AYOKO (Nigeria) • S.E. Gordan<br />

BAKOTA (Kroatien) • S.E. Mohamed<br />

BENHOCINE (Algerien)<br />

• S.E. Roland BIMO (Albanien)<br />

• I.E. Gloria del Carmen Young<br />

CHIZMAR (Panama) • Dir. Mohamed<br />

Ahmed DESOUKY IBRAHIM<br />

(Ägyptisches Fremdenverkehrsamt)<br />

• Mohamed Mahmoud Mohamed<br />

DOWEIDAR (Botschaft<br />

von Ägypten) • I.E. Carmen Maria<br />

GALLARDO HERNANDEZ (El<br />

Salvador) • S.E. Ghazi JOMAA<br />

(Tunesien) • Edmé KOFFI<br />

(UNIDO) • Gesandter Dody<br />

KUSUMONEGORO (Indonesien)<br />

• Botschaftsrat Dr. Wladimir<br />

KRUSCHKOW (Russische Föderation)<br />

• Botschafterin Györgyi<br />

MARTIN ZANATHY (Delegation<br />

der Europäischen Kommission)<br />

• S.E. Michael Adipo OKOTH<br />

OYUGI (Kenia) • S.E. Largaton<br />

OUATTARA (Côte d‘Ivoire) • Botschaftsrätin<br />

Cigdem PATTABAN<br />

(Botschaft der Türkei) • Prälat Dr.<br />

Gabor Zoltan PINTER (Apostolische<br />

Nuntiatur) • I.E. Vasilka<br />

POPOSKA TRENEVSKA (Mazedonien)<br />

• Leszek PUDLOWSKI<br />

(IAEA) • I.E. Ayesha RIYAZ (Pakistan)<br />

• Oberst Carsten ROGAT<br />

(Ständige Vertretung OSZE<br />

Deutschland) • S.E. Khaled<br />

SHAMAA (Ägypten) • I.E.<br />

Mag. Elena SHEKERLETOVA<br />

(Bulgarien) • Lev TEREKHOV<br />

(Russ. Föd.) • Anis Wajdi Mohd<br />

YUSOFF (Botschaft von Malaysia)<br />

• S.E. Mohamed Hussein<br />

ZAROUG (Sudan)<br />

Bettina Kirnbauer (BMEIA),<br />

Botschafter Ferdinand Maultaschl<br />

I.E. Solange Agneketom<br />

Bogore (Burkina Faso)<br />

Cigdem Pattaban (Türkei)<br />

Beatrice Achaleke,<br />

S.E. Michael Okoth Oyugi<br />

(Kenia)<br />

Direktor Mohamed<br />

Desouky (Fremdenverkehrsamt<br />

Ägypten)<br />

HONORARKONSULN<br />

Dr. Georg ANDRAS (Chile) •<br />

Catherine AUERSPERG<br />

(Schweiz) • Lydia DYK (Südafrika)<br />

• Dipl. Ing. Gerhard EGER-<br />

MANN (Rumänien) • Mag.<br />

Thomas HOHENBERG (Philippinen)<br />

• Honorargeneralkonsul<br />

Helmut LERCH (Senegal) •<br />

Honorargeneralkonsul Univ.-<br />

Prof. Kurt MACH (Barbados)<br />

• DI Wolfgang MEIXNER (Kap<br />

Verde) • Wilhelm RIEDER (Mazedonien)<br />

• Dr. Torben Mikael<br />

ROEPSTORFF (Samoa) • Erich<br />

SZABO (Republik Togo) • Wolfgang<br />

WENINGER (Bangladesch)<br />

S.E. Largaton Ouattara<br />

(Côte d’Ivoire)<br />

S.E. Abel Ayoko (Nigeria),<br />

Beatrice Achaleke<br />

Walter Wallner (Top Spirit)<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

DIVERSE<br />

Dr. Oskar ANDESNER (AWO-Afrika)<br />

• Mathieu GLAIS (Vamed)<br />

• Karl-Heinz GRUNDBÖCK<br />

(BMI) •Dr. Josef HÖCHTL (Ges.<br />

f. Völkerverständigung) • Dr.<br />

Ernst HUBER (WKO) • Dr. Christoph<br />

MAYER (Vienna Aircraft<br />

Handling) • Thomas SZÖKE (At<br />

Home) • Generalsekretärin Mag.<br />

Ingrid VOGT (Österreichisch-<br />

Tunesische Gesellschaft) • KR<br />

Josef VUZEM (CDW) • Walter<br />

WALLNER (Top Spirit) • Univ.<br />

Prof. Werner ZIPS (Uni Wien)<br />

I.E. Gloria Young<br />

Chizmar (Panama)<br />

Wiesenthal präsentierte<br />

die neue Mercedes S-<br />

Klasse „Plug-in Hybrid“<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 29


<strong>SOCIETY</strong> EVENTS<br />

NEW DIPLOMATS<br />

Diplomaten ek g hkjeghkj aus g über hjk etw zwanzig<br />

Ländern khwet khj freuten egw hjkegw sich über kleine<br />

Geschenke hk egwk vom „Nikolo“<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

New Diplomats Event<br />

<strong>SOCIETY</strong> lud im Dezember zum „Junior Diplomats<br />

Nikolofest“ in der k47 day & night lounge.<br />

<strong>SOCIETY</strong> lud die neu in Österreich<br />

akkreditierten Diplomaten zum<br />

ersten Diplomaten-Nikolofest in<br />

der neu eröffneten k47 day & night<br />

lounge am Franz-Josefs-Kai. Sankt Nikolaus<br />

überreichte den Gästen traditionsgemäß<br />

kleine Präsente, zur Verfügung gestellt von<br />

mylunchbox.at. Als Höhepunkt gab es für<br />

die Anwesenden schöne Preise zu gewinnen,<br />

darunter einen Geschenkkorb von<br />

Felber Brot, eine Geschenkbox von „Original<br />

Wiener Punschkrapfen“, ein Parfum „1<br />

twenty Green Fantasy“ von Juwelier und Silberschmied<br />

Halder, einen Cognacschwenker<br />

von Lobmeyr und eine Magnumflasche<br />

von Schlumberger.<br />

•<br />

Nikolo-Säckchen von<br />

mylunchbox.at<br />

Philipp Jesch, Annette<br />

Jesch, Rolf Thaler, Florian<br />

Thaler, Özlem Thaler, Laura<br />

Thaler-Martens, Jan Martens<br />

AUSZUG AUS DER GÄSTELISTE<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

begrüßt die Gäste<br />

Adrian ADAM (Rumänien) • Waqar AHMAD (Pakistan) • Laura<br />

Emilia AUTIO (Finnland) • Tobias BRAUN (Deutschland) •<br />

Terhi Elina BUNDERS (Finnland) • Xiaolin CHAI (China) • Gary<br />

DUNCAN (USA) • Simay ERENOGLU (Türkei) • David HEATH<br />

(Großbritannien) • Mutaz F.Saleh HYASSAT (Jordanien) •<br />

Alex-Teodor IVANER (Rumänien) • Bo JIANG (China) • Bulat<br />

KHAYDAROV (Russische Föderation) • Oguz KILIC (Türkei)<br />

• Manuela Maria KIRCHBERG-WELBY (Deutschland) • Shawn<br />

KOBB (USA) • Silvio KUS (Slowenien) • Bernard Joseph Real<br />

LEURY (Kanada) • Eric LUNDBERG (USA) • Caitlin<br />

Elizabeth MACCALLUM (Kanada) • Casandra-Maria MARINES-<br />

CU (Rumänien) • Lise MERIGAUD (Frankreich) • Aspasia MITSI<br />

(Griechenland) • Janet Kanaga MWERA (Kenia) • Tina NINNIG<br />

(Deutschland) • Zeliha ÖZTÜRK (Türkei) • Sebastian Juan<br />

PALOU (Argentinien) • Sanja SAJN (Serbien) • Jonathan<br />

SAUVE (Kanada) • Svetlana STANKOVIC (Serbien) • Maria<br />

YAKOVENKO (Ukraine) • Kan ZHANG (China)<br />

30 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


<strong>SOCIETY</strong> EIGENEVENT<br />

ITALIEN<br />

Schwerpunkt Europa<br />

Präsentation der Jubiläums-<strong>SOCIETY</strong>-Ausgabe<br />

anlässlich der EU-Präsidentschaft von Italien.<br />

Giorgio Marrapodi,<br />

Gertrud Tauchhammer und<br />

Finanzminister Hans-Jörg<br />

Schelling mit der neuen<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Ausgabe<br />

Aus Anlass des Endes der EU-Präsidentschaft<br />

Italiens lud der italienische<br />

Botschafter S.E. Giorgio Marrapodi zu<br />

einem Empfang der europäischen Botschafter<br />

in die Räumlichkeiten der italienischen<br />

Botschaft. Ehrengast war der österreichische Finanzminister<br />

Hans-Jörg Schelling. Bei dieser Gelegenheit<br />

wurde die <strong>SOCIETY</strong>-Jubiläumsausgabe<br />

(70-jähriges Bestandsjubiläum) mit dem Themenschwerpunkt<br />

EU-Präsidentschaft Italiens in einem<br />

kleinen Rahmen präsentiert.<br />

Liselotte Plesner<br />

(Dänemark)<br />

Jan Sechter (Tschechische<br />

Republik), Janos<br />

Perenyi (Ungarn)<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

Juraj Machac (Slowakei), Gordan<br />

Bakota (Kroatien), Giorgio<br />

Marrapodi, Hans-Jörg Schelling,<br />

Elena Shekerletova (Bulgarien)<br />

Giorgio Marrapodi<br />

und Willem van de<br />

Voorde (Belgien)<br />

Pascal Teixeira da<br />

Silva (Frankreich)<br />

und Giorgio<br />

Marrapodi<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 35


USA<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

FACTS IN<br />

BRIEF<br />

Ländername: United States<br />

of America (USA)<br />

Einwohner: 316.129.000 Mio.<br />

Fläche: 9.809.155 km 2<br />

Klima: vor allem gemäßigt;<br />

in Hawaii und Florida tropisch;<br />

in Alaska arktisch<br />

Lage: Nordamerika, grenzt<br />

an Kanada und Mexiko<br />

Geografie: gebirgig, Wüsten-<br />

und Graslandschaften<br />

Hauptstadt: Washington<br />

(ca. 5,9 Mio. Einwohner)<br />

Bevölkerung: 72,4 % Weiße,<br />

12,6 % Schwarze, 4,8 % Asiaten,<br />

0,9 % Native Americans,<br />

16,3 % Hispanics<br />

Sprachen: Englisch (Amerikanisch),<br />

Spanisch, Sprachen<br />

der Minderheiten<br />

Währung: 1 US-Dollar=<br />

100 cents<br />

Religion: 76 % Christen, 1,2<br />

% Juden, 0,6 % Muslime, 0,5<br />

% Buddhisten, 0,3 % Hindus,<br />

20 % religionslos oder keine<br />

Angabe<br />

Nationalfeiertag: 4. Juli<br />

Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik<br />

Staatsoberhaupt und<br />

Regierung: Staats- und Regierungschef<br />

Barack Obama<br />

(2009); Außenminister John<br />

Kerry (2013)<br />

Mitglied in Internationalen<br />

Organisationen: Organisation<br />

Amerikanischer Staaten<br />

(OAS), Weltbank, IWF, UN-<br />

Sicherheitsrat, NATO, WHO,<br />

WTO, UNESCO<br />

AUS DER<br />

GESCHICHTE<br />

Vor 1492: Circa 7 Mio.<br />

Indianer leben in vielfältigen<br />

Kulturen<br />

1492: Entdeckung Amerikas<br />

durch Christoph Kolumbus<br />

1607: Erste englische Kolonie<br />

in Virginia<br />

04. Juli 1776: Unabhängigkeitserklärung<br />

1789: George Washington<br />

als erster Präsident der USA<br />

1791: Bill of Rights<br />

1861-1865: Bürgerkrieg; Abschaffung<br />

der Sklaverei<br />

29. Oktober 1929: Schwarzer<br />

Freitag an New Yorker<br />

Börse<br />

1945: Ende des Zweiten<br />

Weltkrieges; Gründung der<br />

UNO<br />

1949: Gründung der NATO<br />

1969: Erste Mondlandung<br />

durch die Mission Apollo 11<br />

11. September 2001: Terroranschlag<br />

auf das World<br />

Trade Center<br />

2009: Barack Obama wird<br />

erster afroamerikanischer<br />

Präsident<br />

2014: Wiederaufnahme<br />

diplomatischer Beziehungen<br />

mit Kuba<br />

The American<br />

Way of Life<br />

Die USA gelten als das Land der unbegrenzten<br />

Möglichkeiten, der Superlative und des American<br />

Dream. Wir haben uns auf die Suche gemacht:<br />

Was ist typisch Amerikanisch?<br />

Text: <strong>SOCIETY</strong><br />

Kaum ein Mythos hält sich so hartnäckig<br />

wie jener des American<br />

Dream: Wer sich nur genügend<br />

anstrengt, der bringt es auch zu<br />

etwas – vom Tellerwäscher zum<br />

Millionär. Das Land ist stolz darauf,<br />

unbegrenzte Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung<br />

und zum eigenen Lebensglück zu bieten,<br />

und hat diesen Grundsatz sogar als elementares<br />

Recht jedes Einzelnen in der Unabhängigkeitserklärung<br />

verankert.<br />

•<br />

Wunder der Natur<br />

Amerika ist landschaftlich ein Land der Extreme:<br />

Seien es die Rocky Mountains, die sich im<br />

Westen der USA von New Mexico bis nach Kanada<br />

erstrecken, der Grand Canyon und das Monument<br />

Valley in Arizona oder das Urlaubsparadies Hawaii<br />

im Pazifik, die Natur ist atemberaubend abwechslungsreich.<br />

Ebenso vielfältig ist die Tierwelt: Im<br />

Yellowstone-Nationalpark in Wyoming mit seiner<br />

vulkanogenen Landschaft leben Bisons, Grizz-<br />

32 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


USA<br />

LÄNDERPORTRÄT<br />

lybären und Wölfe, während in den tropischen<br />

Everglades in Florida Alligatoren, Kormorane und<br />

Schildkröten beheimatet sind.<br />

•<br />

Hoch hinaus<br />

Superlative sind auch in der Architektur zu<br />

finden: Als Geburtsstätte der Wolkenkratzer<br />

gilt Chicago, das mit dem 1885 erbauten zehnstöckigen<br />

Home Insurance Building mit dem<br />

ersten Hochhaus der Welt aufwarten konnte.<br />

Heute prägen Wolkenkratzer die Skyline amerikanischer<br />

Städte mehr denn je: Das weltweit<br />

vierthöchste Hochhaus ist das 2014 erbaute One<br />

World Trade Center in New York, der Trump International<br />

Hotel & Tower in Chicago ist unter<br />

den Top zwanzig.<br />

•<br />

Traditionelle Feiertage<br />

Da der Durchschnitts-Amerikaner nur etwa<br />

zwei Wochen Urlaub im Jahr hat, haben Feiertage<br />

eine besondere Bedeutung. Der wichtigste Feiertag<br />

ist der Unabhängigkeitstag am 4. Juli, der<br />

landesweit mit großen Paraden, Feuerwerken,<br />

Konzerten und Picknicks gefeiert wird. Menschen,<br />

Speisen und Gegenstände sind in den patriotischen<br />

Farben Rot, Weiß und Blau geschmückt.<br />

Thanksgiving am vierten Donnerstag im November<br />

hingegen ist eine Form des Erntedankfestes<br />

und das wichtigste Familienfest, bei dem die ganze<br />

Familie zusammenkommt und gemeinsam den<br />

Festschmaus verspeist – traditionell ist das ein<br />

gebratener und gefüllter Truthahn mit Beilagen<br />

wie Cranberry-Sauce, Süßkartoffeln und Kürbiskuchen.<br />

•<br />

Gemeinschaftsgefühl<br />

Die eigene Community, also Gemeinde, noch<br />

lebenswerter und besser zu machen, ist ein immerwährendes<br />

Bemühen der Amerikaner. Die ideale<br />

Gemeinde ist also wie eine Oase: Man kennt<br />

und mag die Nachbarn, lebt nah an der Großstadt<br />

und doch weit genug weg, um in Beschaulichkeit<br />

und Ruhe leben zu können. Elementar für das Gemeinschaftsgefühl<br />

ist auch der Patriotismus, der<br />

nicht wie in Europa als Vaterlandsliebe, sondern<br />

als Stolz auf die „Idee“ Amerikas – also den American<br />

Dream, den Aufstieg zur Weltmacht, die unbegrenzten<br />

Möglichkeiten – ausgelegt wird.<br />

WUSSTEN SIE, DASS...?<br />

…der vollständige Name von LA „El Pueblo de Nuestra<br />

Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula“<br />

lautet?<br />

…Montpelier in Vermont die einzige Bundeshauptstadt<br />

ohne einen McDonalds ist?<br />

…die ursprüngliche Farbe von Coca-Cola grün war?<br />

...John F. Kennedy als bislang einziger Präsident der<br />

Vereinigten Staaten Katholik war?<br />

…der 3. Präsident der USA Thomas Jefferson und sein<br />

Amtsvorgänger John Adams beide am 4. Juli 1826<br />

innerhalb weniger Stunden starben?<br />

•<br />

BUCHTIPP<br />

KAI BLUM<br />

USA<br />

Baedeker<br />

Fundierte Informationen zu<br />

Natur, Kultur und Geschichte<br />

sind in diesem Reiseführer<br />

mit Genießerthemen und<br />

Sightseeing-Tipps gepaart.<br />

Auch Tourenvorschläge,<br />

Kurioses und eine Auflistung<br />

der Reiseziele von A bis Z<br />

kommen nicht zu kurz.<br />

USA IM<br />

INTERNET<br />

Webportal der Regierung<br />

www.usa.gov<br />

Lokale Informationsseiten<br />

www.usa.com<br />

USA Reiseguide<br />

www.discoveramerica.com<br />

JUBILÄEN<br />

BERÜHMTER<br />

PERSÖNLICH-<br />

KEITEN <strong>2015</strong><br />

Fotos: Pixelio/O. Fischer, Pixelio/Sven Rixen, Pixelio/Lothar Wandtner, Pixelio/Carlosh<br />

Die Freiheitsstatue<br />

in New<br />

York City<br />

Das Monument Valley in Arizona<br />

Die Golden Gate Bridge in San Francisco<br />

• ELVIS PRESLEY (1935-<br />

1977) Der King of<br />

Rock’n’Roll gilt mit über<br />

einer Milliarde verkauften<br />

Platten als weltweit<br />

erfolgreichster Solokünstler.<br />

Am 8. Jänner <strong>2015</strong><br />

wäre er achtzig Jahre alt<br />

geworden.<br />

• FRANKLIN D. ROOSEVELT<br />

(1882-1945) 32. Präsident<br />

der Vereinigten Staaten<br />

und einziger Präsident, der<br />

länger als zwei Wahlperioden<br />

amtierte. Am 12.<br />

April <strong>2015</strong> jährte sich sein<br />

Todestag zum sechzigsten<br />

Mal.<br />

• FRANK SINATRA (1915-<br />

1998) Sänger, Schauspieler,<br />

Entertainer,<br />

Oskarpreisträger und<br />

Ikone der Populärmusik.<br />

Am 12. Dezember <strong>2015</strong><br />

wäre er hundert Jahre alt<br />

geworden.<br />

• HELENA RUBINSTEIN<br />

(1870-1965) Unternehmerin<br />

für Schönheits- und<br />

Pflegeprodukte und<br />

Kunstmäzenin. Am 25. Dezember<br />

<strong>2015</strong> jährt sich ihr<br />

Geburtstag zum 145. Mal.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 33


USA<br />

INTERVIEW<br />

H.E. Ambassador Alexa Wesner talks<br />

about the booming US economy, the<br />

strategy for the Middle East and the<br />

work of the NSA.<br />

Interview: <strong>SOCIETY</strong><br />

“Best Place In The<br />

World To Do Business”<br />

How can the better performance<br />

of the US economy since the<br />

outbreak of the financial crisis<br />

be explained in contrast to<br />

the recession economy of the<br />

Eurozone?<br />

I am best placed to speak to the success we are<br />

having in the US in bringing new prosperity to<br />

our country. In the six years since the global financial<br />

crisis, the US economy has created nearly<br />

twelve million new jobs and the stock market has<br />

more than doubled. Our unemployment rate has<br />

fallen from a peak of ten percent in 2009 to 5.5<br />

percent today. Over the last five years, manufacturers<br />

have added jobs at a rate not seen since the<br />

1980s. In fact, the manufacturing sector is actually<br />

growing faster than the rest of the economy.<br />

More than 16 million Americans have gained the<br />

security of health insurance and we’re producing<br />

more energy than ever before – oil and gas, but<br />

also wind power and solar power.<br />

And even though the United States is already<br />

home to more foreign direct investment than any<br />

other country in the world, we’ve worked hard to<br />

address some of the challenges that held us back<br />

for too long. Our high school graduation rate is<br />

now at an all-time high. More young people are<br />

earning their college degrees than ever before.<br />

Our energy production is booming, our energy<br />

costs are low, and our leadership on climate<br />

change is unquestioned. On the fiscal front, our<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

34 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


USA<br />

INTERVIEW<br />

a dependable place to innovate and do business.<br />

It really comes down to an open, yet predictable,<br />

business environment, that affords everyone<br />

with a good idea the opportunity to succeed.<br />

deficits have shrunk by two-thirds while our<br />

health care costs are flattening out for the first<br />

time in half a century.<br />

The United States of America is the best place<br />

in the world to do business. We’ve got the most<br />

skilled and productive workers, the best universities,<br />

the most welcoming environment for startups<br />

and the most innovative entrepreneurs anywhere.<br />

We’re the global leader in patents – home<br />

not only to more R&D investment than any other<br />

country but to nearly one-third of all R&D investment<br />

in the world. More importantly, our access<br />

to global markets makes it easy to ship goods<br />

made in the USA around the world. Our unwavering<br />

commitment to the rule of law and strong<br />

intellectual property protections make America<br />

»The work that<br />

our intelligence<br />

services are<br />

doing saves<br />

lives.<br />

«<br />

Alexa<br />

Wesner<br />

What does the US expect from the Transatlantic<br />

Trade and Investment Partnership with<br />

the EU?<br />

In June 2013, President Obama, former European<br />

Council President Van Rompuy and former<br />

European Commission President Barroso announced<br />

that the United States and the European<br />

Union would launch negotiations on the Transatlantic<br />

Trade and Investment Partnership (TTIP)<br />

agreement. Since then, the US and EU have been<br />

working together – the ninth round of negotiations<br />

was just concluded in April in New York – to<br />

achieve an ambitious and comprehensive trade<br />

agreement that significantly expands trade and<br />

investment between the United States and the<br />

EU, increases economic growth, jobs, and international<br />

competitiveness, without compromising<br />

the environmental safeguards or health and safety<br />

measures that protect consumers and workers<br />

on both sides of the Atlantic.<br />

It is an unprecedented effort because it is an<br />

unprecedented opportunity for the two trading<br />

partners that account for nearly half of the world’s<br />

economic output to generate new business, new<br />

jobs and new investment as well as establish<br />

rules to address emerging global challenges and<br />

strengthen the extraordinarily close relationship<br />

between Europe and the United States.<br />

How can the US restore confidence in the<br />

work of its intelligence service after the global<br />

surveillance disclosures concerning the NSA?<br />

The important thing is that Austria and the<br />

United States are partners. The work that our<br />

intelligence services are doing saves lives. That’s<br />

the bottom line. I have no doubt that the United<br />

States and Austria will continue their close and<br />

successful cooperation on security issues.<br />

That said, we know that stories surrounding<br />

these matters have created challenges in our relationships<br />

with some of our closest foreign partners.<br />

President Obama has reviewed the way that<br />

we gather intelligence to ensure that we are properly<br />

balancing the security concerns of our citizens<br />

and international partners with the privacy<br />

concerns that all people share. We are ensuring<br />

that we are collecting information because we<br />

need it and not just because we can. And, we are<br />

going to continue to address these issues with our<br />

partners in diplomatic channels.<br />

Will there be the first female president of the<br />

US after the forthcoming elections 2016?<br />

That is a very interesting question. Still, at this<br />

point, it is far too early to speculate on the outcome<br />

of the 2016 presidential election, as there<br />

is still more than a year to go until then. Right<br />

now, we do not even know who all the respec- ➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 35


USA<br />

INTERVIEW<br />

Ambassador Alexa Wesner<br />

says, US-Austrian relations<br />

have never been stronger<br />

➢<br />

tive Democratic and Republican presidential<br />

candidates are going to be. But I am sure, whoever<br />

they are, that it will be an interesting campaign<br />

and election, a thrilling experience and an example<br />

of US democracy in action.<br />

What does the US want to achieve with the<br />

sanctions against Russia?<br />

As you know, the United States has worked for<br />

25 years for a Europe whole, free, and at peace.<br />

Throughout this Russian-initiated conflict, the<br />

United States and the EU have worked in lockstep<br />

to impose successive rounds of tough sanctions<br />

because Russia continues to militarily support<br />

efforts in eastern Ukraine to undermine the<br />

sovereignty and territorial integrity of Ukraine.<br />

Our goal is to promote a diplomatic solution that<br />

provides a lasting resolution to the conflict and<br />

helps to promote growth and stability in Ukraine<br />

and regionally, including in Russia. In this context,<br />

we continue to call on Russia’s leadership to<br />

implement the Minsk agreements and to reach<br />

a lasting and comprehensive resolution to the<br />

conflict which respects Ukraine’s sovereignty<br />

and territorial integrity. We remain prepared to<br />

roll back sanctions should Russia take the necessary<br />

steps and to strengthen them further should<br />

Russia continue its aggressive actions against<br />

Ukraine.<br />

How will the USA deal with the problematic<br />

situation in Syria and Iraq in order to establish<br />

peace and security?<br />

The United States’ prime interest is to work<br />

with our partners in Europe and around the<br />

world to defeat ISIL and to seek a lasting solution<br />

to the conflicts in both Syria and Iraq. We welcome<br />

commitments from the EU and its member<br />

states to our sustained and comprehensive<br />

approach to degrade and ultimately defeat ISIL.<br />

We will accomplish this by working within the<br />

international coalition against ISIL and through<br />

a variety of means, including military support to<br />

our partners on the ground in Iraq, efforts to stop<br />

terrorist financing, countering flows of foreign<br />

fighters into the region, and delegitimizing ISIL’s<br />

extremist ideology.<br />

In addition, we are looking at ways in which<br />

Iraq can not only maximize the efficiency of its<br />

oil resources but diversify its economy so that it<br />

presents more opportunities, jobs and prosperity<br />

for the Iraqi people. Thus, the US and Iraq recently<br />

reaffirmed their commitment to strengthen<br />

and fully activate their strategic partnership,<br />

and both sides agreed on the need to work closely<br />

together to garner immediate international support<br />

to stabilize areas liberated from ISIL terrorists.<br />

We’ve also discussed steps Iraq can take to increase<br />

energy exports and to establish additional<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

36 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


USA<br />

INTERVIEW<br />

export routes, as well as improve Iraq’s efforts to<br />

raise revenues, curb expenditures, manage debt,<br />

and prioritize critical investments.<br />

In Syria, the United States is coordinating with<br />

other interested parties to see if we can re-ignite<br />

a diplomatic process. Everybody agrees there is<br />

no military solution; there is only a political solution.<br />

Our policy has not changed – there is no future<br />

for a brutal dictator like Assad in Syria and<br />

we remain committed to pursuing all diplomatic<br />

avenues to negotiate a political solution. As the<br />

President and Secretary Kerry have said, Assad<br />

has lost all legitimacy, and his regime’s brutality<br />

against the Syrian people has helped violent extremists<br />

recruit support. The United States will<br />

continue to consult with the EU and its member<br />

states, as well as other interested parties, to help<br />

the Syrian people reach a negotiated political<br />

transition that fulfills their aspirations for freedom<br />

and dignity.<br />

How are the relations to Austria developing?<br />

As the US Ambassador to Austria I can only<br />

subscribe to what President Obama said, namely<br />

that the United States values its strong friendship<br />

with Austria, and that we look forward to<br />

the continued deepening of our partnership and<br />

advancement of our shared goals in the years to<br />

come. Austria has been an important partner to<br />

the United States. From the Balkans to Afghanistan,<br />

we have worked together to advance the<br />

cause of peace, democracy, and universal human<br />

rights. Austria has made lasting contributions to<br />

international security through its peacekeeping<br />

deployments and commitments to nonproliferation.<br />

The country’s role as an advocate and host<br />

for dialogue and cooperation among the nations<br />

of Europe and the world has never been more important<br />

than it is today.<br />

At the same time, our cultural and business<br />

»The US economy has<br />

created nearly twelve<br />

million new jobs.<br />

«<br />

Alexa Wesner<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Alexa Lange Wesner<br />

was born in Washington,<br />

D.C. She graduated from<br />

Stanford University with a<br />

BA degree in Biology. After<br />

that, she founded two<br />

companies – Hire TECH<br />

and Recruiting Labs – and<br />

several state-based organizations<br />

like Be One Texas.<br />

The spectrum of activities<br />

spans civic engagement,<br />

organizational collaboration,<br />

voter empowerment,<br />

voter turn-out and primary<br />

research. She is a triathlete<br />

and, in 2003, qualified for<br />

the World Triathlon Championships<br />

as a member<br />

of the US National Team.<br />

She is married to Blaine<br />

Wesner. They have three<br />

children. Alexa Wesner has<br />

been US ambassador to<br />

Austria since autumn 2013.<br />

ties have never been stronger. In Austria, 340<br />

American companies, subsidiaries and franchisees<br />

employ over 30,000 people while US investment<br />

in the country totals 14.5 billion Euros. On<br />

the other side of the ledger, Austrian companies<br />

and the 85,000 workers they employ exported 7.8<br />

billion Euros in goods to the United States last<br />

year while Austrian investment in the US economy<br />

totaled 6.26 billion Euros. These are impressive<br />

numbers. The United States is Austria’s third<br />

largest trading partner and the largest outside of<br />

Europe. These numbers are growing. The Austrian<br />

Chamber of Commerce reported that Austrian<br />

exports grew by more than ten percent in 2014<br />

and the most recent numbers from <strong>2015</strong> show<br />

continued year on year growth. If the trend continues,<br />

the US will soon overtake Italy to become<br />

Austria’s second most important destination for<br />

exports.<br />

With regard to education, the Fulbright Program<br />

has facilitated the exchange of students<br />

and scholars between the United States and Austria.<br />

Since its inception in 1946, over 300,000 students,<br />

teachers, and scholars have participated<br />

in the Fulbright Program; over 2,000 US citizens<br />

and 3,300 Austrian citizens are alumni of the<br />

Austrian-American program.<br />

Some private questions: How do you combine<br />

family and career?<br />

It can be a challenge. But despite our demanding<br />

careers, my husband and I are equal partners<br />

in raising our children and maintaining a warm,<br />

loving household. We both try to keep a balance<br />

between work and family – sharing household<br />

chores, bedtime stories, and both pursuing our<br />

careers. When you are passionate about what you<br />

do, you can really achieve things you would have<br />

never thought possible. Being a mother and a successful<br />

businesswoman has truly shown me what<br />

you can do when love is at the core of every decision<br />

you make. I think my children were one of<br />

the reasons why I entered public service. They’ve<br />

also inspired me to take leadership positions in<br />

the non-profit sector, a segment of society that<br />

has helped strengthen our country’s democracy<br />

through the promotion of civic values.<br />

What do you prefer in your leisure time?<br />

I try to devote as much time as I can to my family.<br />

I love to ski, both downhill and cross-country,<br />

so Austria is the perfect place to be. I also love to<br />

explore Austria with my family as much as I can. It<br />

has so much to offer: beautiful landscapes, world<br />

class hospitality, wonderful people, remarkable<br />

culture, quality food, and so much more. Also,<br />

I run most days of the week. My family and my<br />

staff make that possible for me, and I am grateful<br />

to them for that support. Being active helps me to<br />

reduce stress and to maintain a positive work-life<br />

balance – something at which Austrians excel.<br />

And, if I can make time, I also enjoy watching<br />

some of my favorite TV series on Netflix!<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 37


USA<br />

INTERVIEW<br />

»Das mit Abstand<br />

größte<br />

Risiko besteht<br />

im Nichtstun.<br />

«<br />

Hans Peter<br />

Manz<br />

über die TTIP-Verhandlungen<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Dr. Hans Peter Manz ist<br />

am 07. Oktober 1955 in<br />

Canberra geboren. Er absolvierte<br />

ein Doktorratsstudium<br />

an der juridischen Fakultät<br />

der Universität Wien.<br />

1979 trat er in den Dienst<br />

des Außenministeriums<br />

ein. Nach Einsätzen in Bern<br />

und Teheran wechselte er<br />

ins Ministerium in Wien in<br />

die Abteilung für Osteuropa.<br />

1994 wurde er stellvertretender<br />

Missionschef an<br />

der Ständigen Vertretung<br />

bei den Vereinten Nationen<br />

in New York. Im Jahr 2000<br />

war er Leiter der Abteilung<br />

für Politische Integration<br />

und Kooperation, danach<br />

sieben Jahre außenpolitischer<br />

Berater im Kanzleramt.<br />

Von 2007 bis 2011 war<br />

er Botschafter in Bern.<br />

„Mehr Chancen<br />

als Risiken“<br />

Österreichs Botschafter in Washington Hans Peter<br />

Manz über die Chancen der TTIP-Verhandlungen,<br />

den Spagat zwischen Datenschutz und Terrorismusbekämpfung<br />

und den teuersten US-Wahlkampf<br />

aller Zeiten.<br />

Interview: <strong>SOCIETY</strong><br />

Foto: BMEIA<br />

38 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


USA<br />

INTERVIEW<br />

Welche Chancen und<br />

Risiken gibt es für<br />

Österreich mit dem<br />

Abschluss des Transatlantischen<br />

Freihandelsabkommens<br />

TTIP zwischen<br />

der EU und den USA?<br />

Wesentlich mehr Chancen als Risiken! Österreichs<br />

Wohlstand hängt zu einem großen<br />

Teil von seiner erfolgreichen Exportwirtschaft<br />

ab. Ein leichterer Zugang zum amerikanischen<br />

Markt – durch den Abbau zeitraubender und<br />

teurer Zulassungsverfahren – würde vielen kleineren<br />

und mittleren Unternehmen neue Absatzchancen<br />

eröffnen. Darüber hinaus haben Europa<br />

und die USA ein großes strategisches Interesse an<br />

der Festigung und Weiterentwicklung des Freihandelssystems.<br />

Anderen, zunehmend wichtigeren<br />

Akteuren der Weltwirtschaft würde es wohl<br />

deutlich leichter fallen, weniger liberale Spielregeln<br />

durchzusetzen. Wir wissen aus Erfahrung,<br />

dass ein freierer Handel kein Nullsummenspiel<br />

ist, bei dem der Gewinn des Einen einen Verlust<br />

beim Anderen bedingt, sondern alle Beteiligten<br />

gewinnen. Natürlich wird der höhere Wettbewerb<br />

auch einzelne Betriebe oder Branchen unter<br />

Druck bringen, gesamtwirtschaftlich würden<br />

die Vorteile aber deutlich überwiegen.<br />

Die Risiken, die von den Gegnern des Abkommens<br />

ins Treffen geführt werden, halten<br />

entweder einer sachlichen Überprüfung nicht<br />

stand oder sind in den – sehr schwierigen – Verhandlungen<br />

zu bewältigen. Es gibt berechtigte<br />

Schutzinteressen, für die wir selbstverständlich<br />

kämpfen werden. Das mit Abstand größte Risiko<br />

besteht jedoch im Nichtstun und in protektionistischen<br />

Reflexen. Jetzt haben wir es in der Hand,<br />

die wirtschaftliche Zukunft positiv mitzugestalten.<br />

Diese Chance sollten wir nützen.<br />

Von welcher Tragweite sind die Enthüllungen<br />

über die NSA-Ausspähungen in Österreich?<br />

Wie stark ist Österreich betroffen?<br />

Das ist für mich nicht wirklich abschätzbar,<br />

soweit es die nachrichtendienstliche Tätigkeit betrifft.<br />

Politisch gibt es aus solchen Enthüllungen<br />

immer einen Kollateralschaden. Auch die seit den<br />

Snowden-Enthüllungen hier in den USA intensiv<br />

geführte Debatte zeigt das ganze Dilemma. 9/11<br />

stellt für den Sicherheitsapparat der USA nach<br />

wie vor ein riesiges Trauma dar. Die sprunghafte<br />

Entwicklung der Elektronik hat die Möglichkeiten<br />

des „Abschöpfens“ von Informationen – aber auch<br />

die Kapazitäten terroristischer oder krimineller<br />

Täter – exponentiell ansteigen lassen. Die Schlüsselfrage<br />

haben schon die alten Römer gestellt: Wer<br />

überwacht die Überwacher? Der Schutz der Privatsphäre<br />

ist eine der großen Errungenschaften<br />

im Kampf um die Grund- und Freiheitsrechte, auf<br />

denen sowohl das heutige Europa als auch die USA<br />

aufgebaut sind. Die Bürgerinnen und Bürger fordern<br />

daher zu Recht, dass ihre persönlichen Daten<br />

»Es gilt, die<br />

richtige Balance<br />

zwischen<br />

Vertrauen und<br />

Kontrolle zu<br />

finden.<br />

«<br />

Hans Peter<br />

Manz<br />

über die NSA-<br />

Ausspähungen<br />

ÜBER DIE<br />

BOTSCHAFT<br />

Das Botschaftsgebäude<br />

der österreichischen<br />

Botschaft in Washington<br />

D.C. wurde am 26. Oktober<br />

1991 eröffnet. Der Architekt<br />

war Leopold Boeckl, Sohn<br />

des berühmten österreichischen<br />

Malers Herbert<br />

Boeckl. Das Zentrum<br />

des Gebäudes bildet ein<br />

großzügiges von Tageslicht<br />

erhelltes Atrium mit über<br />

450 Quadratmetern Größe.<br />

Es dient als Veranstaltungsraum<br />

mit Platz für<br />

vierhundert Gäste.<br />

geschützt werden. Andererseits fordern sie ebenso<br />

zu Recht, dass auch über Grenzen hinweg effizient<br />

kooperiert wird, um die organisierte Kriminalität<br />

und den Terrorismus zu bekämpfen. Auch wenn<br />

man noch so entrüstet ist, dass man von einem befreundeten<br />

Land ausgespäht wird, gibt es zu einer<br />

Zusammenarbeit keine Alternative. Die richtige<br />

Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle zu finden,<br />

ist eine echte Herausforderung, der man sich<br />

mit kühlem Kopf stellen sollte.<br />

Wie entwickeln sich die Beziehungen zwischen<br />

Österreich und den USA derzeit?<br />

Die Beziehungen bewegen sich in einem ruhigen<br />

Fahrwasser. Für mich hat das Vor- und Nachteile:<br />

zum Einen ist es natürlich gut, dass wir keine<br />

offenen Probleme haben; zum Anderen fände<br />

ich natürlich noch intensivere Kontakte wünschenswert<br />

(sonst hätte ich wohl meinen Beruf<br />

verfehlt). Angesichts der zahlreichen Krisen gibt<br />

es auf amerikanischer Seite eine lange Liste von<br />

Ländern und Themen, die notgedrungen eine höhere<br />

Priorität haben. Auf allen anderen Ebenen<br />

entwickeln sich die Beziehungen sehr gut. Hohe<br />

Zuwachsraten bei den österreichischen Exporten,<br />

große Beliebtheit Österreichs als Reiseziel,<br />

nicht zuletzt auch in Verbindung mit Essen und<br />

Trinken, sowie das sehr ausgeprägte Interesse am<br />

Kulturleben. Auch wenn es das „Sound of Music“-<br />

Klischee nach wie vor gibt, wird es doch immer<br />

häufiger durch das Bewusstsein ergänzt, dass<br />

Österreich heute auch ein innovativer Industriestandort<br />

mit großer High Tech Kompetenz – nicht<br />

zuletzt im Bereich grüner Technologien – ist.<br />

Die Präsidentschaftswahlen im Herbst 2016<br />

werfen bereits die ersten Schatten voraus. Welche<br />

Chancen sehen Sie, dass es die erste Frau im<br />

Präsidentenamt geben wird?<br />

Ich halte es jedenfalls für sehr wahrscheinlich,<br />

dass von der Demokratischen Partei eine<br />

Frau nominiert wird. Ihre Chancen würde ich<br />

derzeit auf 50:50 einschätzen. Noch zeichnet sich<br />

nicht klar ab, wer auf republikanischer Seite ins<br />

Rennen geschickt wird. Offen ist auch, wie stark<br />

der traditionelle Trend der amerikanischen Wähler<br />

zum Wechsel diesmal sein wird. Drei Amtsperioden<br />

für Vertreter derselben Partei hintereinander<br />

sind extrem selten. Die wahrscheinliche<br />

demokratische Kandidatin war zudem lange<br />

prominent in der Obama-Administration tätig.<br />

Wahlentscheidend – neben dem Vermeiden von<br />

Fehlern und Skandalen – werden erfahrungsgemäß<br />

das wirtschaftliche Umfeld und der Grad der<br />

Wählermobilisierung sein. Was ich ausdrücken<br />

möchte ist, dass im konkreten Fall das Element<br />

„weiblicher Präsident“ eine deutlich geringere<br />

Bedeutung hat, als das bei anderen Kandidatinnen<br />

der Fall wäre. Die einzige sicher Vorhersage:<br />

es wird der teuerste Präsidentschaftswahlkampf<br />

aller Zeiten und er wird auch noch deutlich stärker<br />

über die elektronischen Medien und sozialen<br />

Netzwerke laufen.<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 39


USA<br />

INTERVIEW<br />

Die Finanzkrise, ausgelöst<br />

durch die USA, ließ<br />

einige Zeit Zweifel am<br />

Wirtschaftsmodell der<br />

USA aufkommen. Mittlerweile<br />

spricht man<br />

bereits von einem neuen Aufschwung.<br />

Wie nachhaltig ist dieser Aufschwung?<br />

Mit den nackten Wirtschaftszahlen<br />

3,1 Prozent BIP-Wachstum, 5,6 Prozent<br />

Niedrigstand bei Arbeitslosigkeit, einer<br />

Million neuer Jobs innerhalb von drei<br />

Monaten, niedrigem Ölpreis und starkem<br />

Dollar sprintet die US-Wirtschaft ganz<br />

klar im Spitzenfeld der OECD Länder –<br />

allerdings ist das Wirtschaftswachstum<br />

noch lange nicht so hoch wie in den Jahren<br />

vor der Finanzkrise und die Arbeitslosigkeit<br />

der schwarzen Bevölkerung ist<br />

immer noch mindestens doppelt so hoch<br />

wie die der weißen Amerikaner. Niedriger<br />

Benzinpreis erhöht zwar die Konsumausgaben<br />

und kurbelt die Wirtschaft an,<br />

aber das Lohnniveau stagniert seit Jahren.<br />

Der starke Dollar verteuert auch die<br />

Exporte (daher zum Teil weniger Industrieinvestitionen)<br />

und reduziert den Wert<br />

von Gewinnen der US-Konzerne im Ausland.<br />

Der Wirtschaftsaufschwung hängt<br />

absolut nicht am seidenen Faden, aber<br />

der brummende Motor muss regelmäßig<br />

geölt werden, damit dem Sprinter an der<br />

Spitze nicht die Luft ausgeht – Konsum<br />

macht derzeit fast drei Viertel des wirtschaftlichen<br />

Aufschwungs in den USA<br />

aus – da müssen also auch noch andere<br />

langfristige Auslöser her. Dazu gehören<br />

Investitionen in die stark veraltete Infrastruktur,<br />

Erhöhung der Mindestlöhne,<br />

leichterer Zugang zu Bildungsinstitutionen,<br />

auch für die ärmeren Mitbürger und<br />

politische Zusammenarbeit zwischen<br />

den Parteien, was in Vorwahlzeiten immer<br />

etwas schwieriger wird. Erst dann<br />

ist dieser Aufschwung auch wirklich<br />

nachhaltig.<br />

Man spricht auch von einer „Reindustrialisierung“<br />

der USA. Worauf stützt<br />

sich diese Behauptung?<br />

Viele US-Firmen, die nach Asien oder<br />

auch Lateinamerika abgewandert sind,<br />

v.a. auf Grund der niedrigeren Lohnkosten<br />

und der bevölkerungsreichen und<br />

stark wachsenden Märkte vor Ort, kommen<br />

wieder in die USA zurück. Gründe<br />

dafür gibt es viele, v.a. in den hoch-technologischen<br />

aber auch energieintensiven<br />

Branchen. Die niedrigen Energiekosten<br />

in den USA (v.a. durch den fracking-Boom<br />

und den Beginn eines Prozesses der Energieautarkie),<br />

das auch im Vergleich zu<br />

den USA wieder stärker wachsende Lohn-<br />

„Brummender<br />

Motor muss geölt<br />

werden“<br />

Österreichs Wirtschaftsdelegierter in den<br />

USA Michael Friedl sieht große Chancen<br />

für Österreich am US-amerikanischen<br />

Aufschwung.<br />

Interview: <strong>SOCIETY</strong><br />

Foto: WKO<br />

40 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


USA<br />

INTERVIEW<br />

»Die USA bieten dem vom Export<br />

abhängigen Österreich<br />

viele Chancen“.<br />

«<br />

Michael Friedl<br />

niveau in den vormals billigeren Produktionsländern,<br />

der starke Wirtschaftsaufschwung in den<br />

USA im Vergleich zu manchen BRICS-Staaten,<br />

die geringeren Logistikkosten, wenn die Käufer<br />

wieder verstärkt in den USA sitzen und wieder<br />

vermehrt „buy American“ betrieben wird und<br />

die teilweise Rechtsunsicherheit und Instabilität<br />

bzw. auch Verlust von geistigem Eigentum in<br />

manchen ehemaligen Produktionsländern. Manche<br />

US-Firmen, die vormals offshoring betrieben<br />

haben, denken unter diesen Umständen wieder<br />

verstärkt an ein „re-shoring“ zurück in den USA.<br />

Einzelne Statistiken belegen diesen Trend in bestimmten<br />

Branchen. Außerdem bieten einzelne<br />

Bundesstaaten sehr attraktive Anreize für Firmenansiedlungen<br />

(natürlich auch für Europäer).<br />

Wie kann Österreich am Aufwärtstrend der<br />

USA partizipieren?<br />

Österreich partizipiert schon ganz kräftig am<br />

Aufwärtstrend. Durch die wieder in die Höhe<br />

gehende Industrieproduktion können österreichische<br />

Zulieferer wieder verstärkt punkten. Wir<br />

sehen dies auch an den neuen Firmenansiedelungen<br />

aus Österreich, sei es in der Verpackungsindustrie<br />

für die Lebensmittelproduktion oder bei<br />

Automobilzulieferern und Stahlproduzenten, die<br />

sich wieder nahe an der kräftig einkaufenden US-<br />

Industrie niederlassen. Wir sind auch Vorreiter<br />

in vielen Themen, die sich nun auch in den USA<br />

durchsetzen, sei es bei der Energieeffizienz im<br />

Transportbereich, bei smarten Lösungen in der<br />

Stadtplanung, bei Abfallrecycling und Kommunikationssystemen,<br />

die auch im „advanced manufacturing“<br />

eingesetzt werden können. Schön<br />

ist es auch zu sehen, dass Österreich nach einer<br />

längeren Flaute nun auch wieder bei unseren<br />

bekannten Konsumgütern positiv abschneiden<br />

kann, sei es bei österreichischem Wein, Lebensmittel<br />

und kreativem Design.<br />

Wo sehen Sie die größten Schwächen bzw.<br />

Standortnachteile Europas gegenüber den USA?<br />

Wo hat Europa Vorteile?<br />

Lassen Sie mich mit einigen Stärken der USA<br />

und einigen Stärken Europas antworten:<br />

Sicherlich vorne sind die USA beim „entrepreneurial<br />

spirit“, also dem Unternehmergeist in den<br />

USA, die Bereitschaft, an neue Ideen zu glauben,<br />

diese mit anderen zu teilen und für diese auch<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Mag. Michael Friedl, Österreichischer<br />

Wirtschaftsdelegierter<br />

für die USA, geboren<br />

am 4. Juli 1971, Studium der<br />

Handelswissenschaften an<br />

der WU Wien, Post-Graduate<br />

Studium International<br />

Public Policy an der Johns<br />

Hopkins, SAIS Universität in<br />

Washington DC. Nach Tätigkeiten<br />

im Gastgewerbe und<br />

der Finanzwirtschaft, Beginn<br />

in der AUSSENWIRT-<br />

SCHAFT AUSTRIA der WKÖ<br />

im Jahr 1998. Stellvertretender<br />

Handelsdelegierter<br />

in Johannesburg und Abu<br />

Dhabi, danach Büroleiter in<br />

Washington DC. Handelsdelegierter<br />

in Teheran, Iran von<br />

2007 bis 2012, danach von<br />

2012 bis 2014 zuständig für<br />

Personalentwicklung und<br />

Personalkoordination in der<br />

AUSSENWIRTSCHAFT AUS-<br />

TRIA in Wien. Seit September<br />

2014 Österreichischer<br />

Wirtschaftsdelegierter für<br />

die USA in New York.<br />

Finanzierungen zu finden. Nicht um sonst ist die<br />

Start-up und venture capital Szene in den USA am<br />

stärksten. Neben Silicon Valley im Westen wird<br />

auch immer mehr Silicon Alley in NYC, der am<br />

schnellsten wachsende Tech-Hub der Welt, auch<br />

für österreichische Start-ups interessant (dazu<br />

gibt es auch Programme des AC New York). Außerdem<br />

ist die USA immer noch der Technologie-<br />

und Innovationshub der Welt. Dies zeigt sich<br />

auch in einer sehr engen Kooperation zwischen<br />

der Privatwirtschaft und Forschungseinrichtungen.<br />

Auch bei Firmenansiedlungen sind die USA<br />

sehr kreativ und unterstützen nicht nur finanziell.<br />

Es wird hier ein großer politischer Wille zur<br />

Unterstützung von Unternehmensneugründungen<br />

gezeigt. Da herrscht fast ein bisschen Wettbewerb<br />

zwischen den einzelnen Bundesstaaten und<br />

Gouverneuren. Man darf aber entgegen aller Annahmen<br />

nicht vergessen, dass die USA ein ziemlich<br />

bürokratisches Land ist, in dem europäische<br />

Firmen oft auch mit den extrem umfangreichen<br />

Vorschriften, Registrierungsvoraussetzungen<br />

und Haftungsfragen zu kämpfen haben.<br />

Europas Stärken sind sicherlich die ausgesprochen<br />

gut ausgebildeten Arbeitskräfte (gerade<br />

beim Ingenieurwesen und bei bestimmten Produktionstechnikern<br />

tun sich manche Firmen<br />

schwer, in den USA genug Personal zu finden),<br />

auch durch das bei uns in Österreich sehr erfolgreich<br />

eingesetzte duale Ausbildungssystem,<br />

von dem sich die USA ein Stückchen abschneiden<br />

könnte. Dazu kommt ein weiter entwickeltes<br />

Sozialsystem (in manchen amerikanischen<br />

Arbeitsverträgen gibt es überhaupt keine Kündigungsfrist<br />

und auch keine betriebliche Pensionsvorsorge),<br />

die sehr hohen Qualitätsansprüche in<br />

der Produktion und beim Konsum. Außerdem<br />

sind wir bei den „hidden champions“ führend,<br />

also innovativen Technologie-Wizards, die in ihrer<br />

Branche oft Weltmarktführer sind. Davon haben<br />

wir in Österreich etwa 150, in den USA gibt<br />

es zwar mehr als doppelt so viele aber vergessen<br />

Sie nicht, dass Österreich nur die wirtschaftliche<br />

Größe von einem Bundesstaat der USA, nämlich<br />

Michigan, hat. Es zeigt sich also, dass das Zusammenlegen<br />

beider Stärken nur zum Vorteil für beide<br />

Kontinente sein kann.<br />

Die USA sind der drittwichtigste Handelspartner<br />

Österreichs nach Deutschland und Italien.<br />

Weshalb können sich österreichische Unternehmen<br />

so gut in den USA behaupten?<br />

Die österreichischen Unternehmen sind auf<br />

Grund ihrer Flexibilität, ihrer hoch-qualitativen<br />

Produkte und ihrer Weltmeisterschaft in<br />

manchen Technologienischen sehr gefragt. Die<br />

Exportzuwächse sind nicht nur in einigen wenigen<br />

Branchen ersichtlich, die Erfolge ziehen sich<br />

wirklich durch alle Sektoren, vom benzinsparenden<br />

Motor, über Kommunikationssysteme für die<br />

NASA bis zu Marmelade und Tunnelbau. Die USA<br />

bietet als größter Markt der Welt dem vom Export<br />

abhängigen Österreich viele Chancen. •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 41


USA<br />

REISE<br />

Lake Tahoe –<br />

Kaliforniens<br />

himmlischer See<br />

Lake Tahoe ist berühmt<br />

für sein glasklares,<br />

kobaltblaues Wasser<br />

Mit Kalifornien verbinden die meisten wohl<br />

Los Angeles, Silicon Valley, oder die schillernde<br />

Metropole San Francisco. CAL hat aber auch viel<br />

Natur zu bieten. Unter anderem Lake Tahoe,<br />

den beeindruckendsten Gebirgssee der USA.<br />

Text: Karl Kaltenegger<br />

INFO<br />

Mehr Infos unter<br />

www.visitcalifornia.de.<br />

Von San Franciso aus geht’s in 3,5<br />

Stunden über die Goldgräberstadt<br />

Sacramento, weiter durch<br />

die dunkelgrünen Wälder der Sierra<br />

Nevada zum tiefblau schimmernden<br />

See, den Mark Twain<br />

„Lake in the Sky“ nannte. Seine Besonderheit ist<br />

das glasklare, kobaltblaue Wasser, das, weil sich<br />

die Sonne erst in großer Tiefe spiegelt, einen Blick<br />

weit hinunter ermöglicht. South Lake Tahoe ist<br />

der Hauptanziehungspunkt, wenn man von Frisco<br />

kommt. Unweit davon liegt die Nachbarstadt<br />

Stateline, allerdings schon in Nevada, zu dem ein<br />

Drittel des Sees zählt. Das bedeutet Glücksspiel,<br />

Shows, sowie Glitter und Glamour. Im Süden hat<br />

man einen guten Zugang zum Heavenly Mountain<br />

Schigebiet, einem der größten Amerikas.<br />

Absolut empfehlenswert ist eine Umrundung<br />

des 31 Kilometer langen, 17 Kilometer breiten und<br />

500 Meter tiefen Sees mit einem Leihwagen, wofür<br />

man etwa drei Stunden braucht. Die Smaragd-<br />

Bucht bietet einen wunderbaren Blick auf das von<br />

den Washoe Indianern genannte „Große Wasser“.<br />

Ein kurioses Wikingerschloss namens Vikingsholm<br />

ist ein nahes Wanderziel. Weiter nördlich<br />

liegt der alte Seehafen Tahoe City, von wo es nur<br />

ein Katzensprung nach Squaw Valley, dem Austragungsort<br />

von Olympia 1960, ist. Auf der Nevada-<br />

Seite am Nordufer war Frank Sinatra Casino-Besitzer<br />

und hing mit dem Rat-Pack herum. Frankieboy<br />

ließ einen geheimen Zugang zu Marilyn Monroe’s<br />

Schlafzimmer errichten. In Incline steht die Ponderosa<br />

Ranch der Cartwrights, Drehort der einstmals<br />

weltbekannten Western TV-Serie Bonanza.<br />

Eine tolle Möglichkeit, den malerischen See auf<br />

entspannende Weise zu erleben, ist eine Tour mit<br />

den Raddampfern Tahoe Queen oder M.S.Dixie II.<br />

Und eine Herausforderung für passionierte Wanderer<br />

ist der Tahoe Rim Trail. Dabei umrundet<br />

man auf insgesamt 265 Kilometern Länge auf den<br />

Spuren der Washoe Indianer das blaue Juwel entlang<br />

der Bergketten.<br />

•<br />

Fotos: Karl Kaltenegger<br />

42 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


First Lady for President?<br />

Die US-Präsidentschaftswahl 2016 wirft bereits<br />

ihre Schatten voraus. Jedes Mal wieder:<br />

Abstoßend und faszinierend zugleich.<br />

USA<br />

KOMMENTAR<br />

Text: Peter Pelinka<br />

Fotos: Stögmüller, Rödi/Pixelio.de<br />

Wieder einmal beginnt in<br />

den USA ein polarisierender<br />

Präsidentschaftswahlkampf,<br />

mit all der<br />

üblichen Mobilisierung<br />

von Milliarden Dollar<br />

und wechselseitiger Diffamierungen. Da werden<br />

alle Register des „negative campaigning“ ausgepackt:<br />

die anderen Kandidaten ausspioniert, mit<br />

gehässigen TV-spots angepatzt, möglichst schon<br />

im Vorfeld privat und politisch „umgebracht“.<br />

Vor allem jene des eigenen Lagers: ab sofort<br />

startet der Feldzug für den parteiinternen Ausleseprozess<br />

im Jänner/Februar in den sonst eher unbedeutenden<br />

Staaten Iowa und New Hampshire.<br />

Gewählt werden dann bis Juni in allen Staaten die<br />

„Wahlmänner“, welche verpflichtet sind, bei den<br />

Nominierungsparteitagen im Sommer für den Sieger<br />

der einzelnen „primaries“ zu stimmen und so<br />

den offiziellen Parteikandidaten für die Wahl am<br />

8. November 2016 zu küren.<br />

Ich konnte diesen bisweilen abstoßenden,<br />

gleichzeitig aber auch faszinierenden Mechanismus<br />

seit 27 Jahren vor Ort beobachten, für die<br />

Tageszeitung AZ wie für die Magazine News und<br />

Format: Nach Ende der Ära Reagan gewann 1988<br />

Reagans Vize George Bush (sen.) gegen Michael<br />

Dukakis, 1992 besiegte ihn mit Bill Cinton ein<br />

neuer liberaler Star und behauptete sich vier Jahre<br />

später gegen Bob Dole, 2000 revanchierte sich<br />

Bush jun. gegen Clintons Vize Al Gore (unter bis<br />

heute ungeklärten Umständen trotz dessen Stimmenmehrheit),<br />

2004 besiegte der Präsident den<br />

heutigen Außenminister John Kerry, 2008 betrat<br />

der neue Weltstar Barack Obama gegen John Mc<br />

Cain triumphierend die Bühne und behauptete<br />

sich 2012 gegen Mitt Romney.<br />

Diesmal wird es vor allem im republikanischen<br />

(nach europäischen Gesichtspunkten sehr konservativen)<br />

Lager spannend: neben einer seriösen Favoritengruppe<br />

(Jeff Bush, Ted Cruz, Mario Rubio)<br />

gibt es eine Vielzahl oft skurriler Abenteurer (derzeit<br />

sind es weitere sechs), die glauben, genug private<br />

Sponsoren für ihren oft religiös-reaktionären<br />

Kreuzzug zu finden. Bei den (nach europäischen<br />

Zuordnungen eher in der liberalen Mitte stationierten)<br />

Demokraten ist es diesmal – wie schon<br />

2012 – einfacher. War damals der amtierende Präsident<br />

Barack Obama der unbestrittene Favorit,<br />

scheint für 2016 mit Hillary Clinton eine logische<br />

front-runnerin fest zu stehen.<br />

Die stets eigenständige Hillary hat ihre Standfestigkeit<br />

spätestens im Jänner 1998 bewiesen, da<br />

explodierte die Affäre Clinton-Lewinsky. Ihr Mann<br />

argumentierte damals zaudernd: Zuerst: „I didn‘t<br />

have sexual relations with that woman“, später:<br />

„unangemessene Beziehung“. Die reaktionäre<br />

Welle gegen den verhassten, zweimal gewählten<br />

Liberalen lief voll an. Nach einem Jahr voll Hass<br />

und Häme scheiterte ein Amtsenthebungsverfahren<br />

erst 1999.<br />

Der private Stress war enorm für die Clintons,<br />

vor allem für die „First Lady“ Hillary. Sie blieb eisern<br />

bei ihrer Linie: Distanz zu Bill ohne Distanzierung,<br />

nichts zur Causa. Bis heute wird wieder<br />

mit lebenslang geübter Disziplin das Erfolgspaar<br />

gegeben, wie schon während Hillarys erfolgloser<br />

Kandidatur gegen Obama 2008 und ihrer Zeit als<br />

Außenministerin danach. Als Kandidatin für 2016,<br />

neuerdings auch Großmutter, hat sie mächtige<br />

Feinde. Schon gibt es Millionen Aufkleber: „Stop<br />

Hillary“. Aus österreichischer Sicht kann man derzeit<br />

nur hoffen: „Bitte nicht!“<br />

•<br />

ZUR PERSON<br />

Dr. Peter Pelinka ist seit<br />

mehr als 30 Jahren als<br />

Moderator und Autor tätig,<br />

davon mehr als 20 Jahre<br />

in leitender Position. Seit<br />

<strong>2015</strong> ist er Kolumnist bei<br />

NEWS und Gesellschafter<br />

des Medientrainings- und<br />

Beratungsunternehmens<br />

INTOMEDIA.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 43


USA<br />

KOMMENTAR<br />

US-Präsident<br />

Barack Obama<br />

hat<br />

in der Außenpolitik<br />

schwierige<br />

Aufgaben zu bewältigen. Im<br />

arabischen Raum ist ein Ende<br />

der Bürgerkriege und Konflikte<br />

nicht absehbar, in Asien macht<br />

China durch seine Großmachtpolitik<br />

den Amerikanern das<br />

Leben schwer, mit Europa geht<br />

in Sachen Handelsverträgen<br />

nichts weiter. Doch in Amerika<br />

konnte der Chef im Weißen<br />

Haus einen Erfolg einfahren.<br />

Kuba ist wieder „in“.<br />

•<br />

Dialog Washington-<br />

Havanna nach langer<br />

Funkstille<br />

Handelsembargo, Reiseverbote,<br />

Verschwörungen, Putschversuche,<br />

Flüchtlings-Exodus<br />

– bewegte Jahre liegen hinter<br />

zwei Staaten, die größenmäßig<br />

wie David und Goliath<br />

anmuten. Die Geschichte des<br />

US-Embargos verlief voller Ups<br />

and Downs, wobei Verschärfungen<br />

und Lockerungen einander<br />

ablösten wie karibische<br />

Stürme. 2009 hatte die Regierung<br />

Obama die beidseitigen<br />

Reisebeschränkungen wieder<br />

gemildert und Geldtransfers<br />

wieder erlaubt. Hinter den<br />

Kulissen liefen Gespräche auf<br />

Regierungsebene.<br />

Vor Weihnachten 2014 erfolgte<br />

der Umschwung. Barack<br />

Obama und Raul Castro, sein<br />

kubanischer Gegenspieler, traten<br />

nach langen Geheimverhandlungen<br />

ins Rampenlicht<br />

und verkündeten ihre Ziele:<br />

Wiederaufnahme diplomatischer<br />

Beziehungen, Erleichterungen<br />

für Handel, Finanzen<br />

und Tourismus. Freilich<br />

ist noch ein weiter Weg zurückzulegen.<br />

Zur Aufhebung<br />

des 1962 gegen die Zuckerinsel<br />

verhängten Embargos bedarf<br />

es der Zustimmung des<br />

US-Kongresses.<br />

Nach 50 Jahren Funkstille<br />

ging es dennoch Schlag auf<br />

Schlag. Seit Jahresbeginn <strong>2015</strong><br />

fanden alternierend Verhandlungsrunden<br />

in Havanna und<br />

Aussöhnungssignale<br />

aus der Karibik<br />

Ein halbes Jahrhundert herrschte Eiszeit zwischen<br />

der Großmacht USA und der kleinen Karibik-Insel<br />

Kuba. Nun aber haben die politischen Führer in<br />

Washington und Havanna ein neues Kapitel<br />

aufgeschlagen. Die Zeichen stehen auf Öffnung.<br />

Analyse von Hermine Schreiberhuber<br />

Washington statt. Beim Gipfel<br />

der Organisation Amerikanischer<br />

Staaten kam es zum<br />

ersten direkten Treffen der<br />

Staatschefs beider Seiten seit<br />

der Kubanischen Revolution<br />

1959. Das Foto vom Handschlag<br />

zwischen Obama und<br />

dem jüngeren Castro-Bruder<br />

ging um die Welt.<br />

•<br />

Argentinischer Papst<br />

als Drahtzieher<br />

Dass der aus Argentinien<br />

stammende Papst Franziskus<br />

I. bei dem Annäherungsprozess<br />

eine bedeutende Rolle<br />

spielte, steht außer Zweifel.<br />

„Der Pontifex schrieb einen<br />

Brief an den US-Präsidenten<br />

mit der Bitte, die Sanktionen<br />

aufzuheben“, erklärte der<br />

Erzbischof von Havanna, Jaime<br />

Lucas Ortega, im März im<br />

Gespräch mit der Autorin. Der<br />

Papst habe auf Obama großen<br />

Einfluss, fügte der Kardinal<br />

hinzu. Ortega selbst hat sich<br />

als Brückenbauer verdient gemacht<br />

und das Verhältnis der<br />

katholischen Kirche zu dem<br />

kommunistischen Staat repariert.<br />

Der Einsatz der Kirche für<br />

das Volk, vor allem im Sozial-<br />

und Bildungssektor, wird<br />

vom kubanischen Regime gewürdigt.<br />

Nach der Revolution<br />

erlebte die Kirche Unterdrückung<br />

und Marginalisierung,<br />

heute ist sie als Akteur und<br />

Mediator anerkannt. Nachdrücklich<br />

fordert sie die Freilassung<br />

politischer Gefangener.<br />

Die Weichen für einen<br />

Papst- Besuch wurden gestellt,<br />

als Franziskus im Mai Raul<br />

Castro im Vatikan empfing.<br />

Vor seiner USA-Visite im September<br />

plant der Pontifex nun<br />

einen Aufenthalt in Kuba ein.<br />

Diese Reisekombination<br />

wird eine starke Signalwirkung<br />

haben. In Kuba begibt<br />

sich Franziskus nicht nur in<br />

ZUR PERSON<br />

Mag. HERMINE<br />

SCHREIBERHUBER war stellvertretende<br />

Ressortleiterin für Außenpolitik<br />

bei der Austria Presse<br />

Agentur (APA). Ferner verfasst<br />

sie Reportagen für Wochenzeitungen<br />

wie „Die Furche“ und<br />

wirkt an politischen Büchern mit.<br />

die Hauptstadt, er besucht<br />

auch die Städte Holguin und<br />

Santiago de Cuba. In den USA<br />

absolviert das Kirchenoberhaupt<br />

danach, mit frischen<br />

Eindrücken von der Karibik-<br />

Insel im Gepäck, ein Top-Programm.<br />

Franziskus trifft den<br />

Präsidenten im Weißen Haus,<br />

er wird als erster Papst vor beiden<br />

Häusern des Kongresses<br />

sprechen und dann bei der<br />

UNO-Generalversammlung in<br />

New York das Wort ergreifen.<br />

•<br />

Weg von der Terrorliste,<br />

hin zu Pop-Stars<br />

und Fussball<br />

In der Zwischenzeit wurden<br />

weitere Erfolge Richtung Normalisierung<br />

verbucht. Ende<br />

Mai strichen die Vereinigten<br />

Staaten Kuba von der Terrorliste;<br />

zugleich forderten sie die<br />

Verbesserung der Menschenrechte<br />

ein. Dieser wichtige<br />

Schritt Obamas zur Knüpfung<br />

diplomatischer und politischer<br />

Bindungen löste freilich<br />

bei den Republikanern Kritik<br />

aus. Der republikanische Sprecher<br />

im Repräsentantenhaus,<br />

John Boehner, sprach von einem<br />

verschenkten politischen<br />

Sieg an das Castro-Regime.<br />

Aber auch zwischenmenschlich<br />

kommt man sich<br />

näher. Nach einem halben<br />

Jahrhundert wurde erstmals<br />

wieder die Lizenz für eine Fährverbindung<br />

zwischen Florida<br />

Fotos: Nelson, Pixelio/Sylvi<br />

44 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


USA<br />

KOMMENTAR<br />

Typisches Straßenbild in Kuba.<br />

und Kuba vergeben. Für den Warenaustausch<br />

wie für Reisende wird dies eine Alternative<br />

bieten zu den Charterflügen, die<br />

„dank“ des Embargos Menschen und Konsumgüter<br />

in den Karibik-Staat transportieren.<br />

Auch die Fußballdiplomatie zeigte<br />

Wirkung. Jüngst reiste das Team von New<br />

York Cosmos nach Havanna, um sich mit<br />

der kubanischen National-Elf zu messen.<br />

Kubanische Fans applaudierten bei den Nationalhymnen<br />

beider Seiten. Dass Cosmos<br />

siegte, war Nebensache. Mit dabei war der<br />

einstige brasilianische Fußball-Star Pelé.<br />

Auch diverse Celebrities aus den USA<br />

haben Kuba zuletzt ihre Aufwartung gemacht.<br />

Rihanna, die karibische Wurzeln<br />

hat, drehte ein Musik-Video. Im Februar<br />

war das Party-Girl Paris Hilton beim Zigarrenfestival<br />

in Erscheinung getreten.<br />

Die Amerikanerin scheute sich nicht, im<br />

Hotel „Habana Libre“ abgelichtet zu werden.<br />

Nach der Revolution hatte Fidel Castro<br />

das einstige Hilton-Hotel zu seinem<br />

Hauptquartier gemacht. Historische Fotos<br />

in der Hotelhalle zeigen bewaffnete Revolutionäre,<br />

die in der Lobby posieren.<br />

•<br />

Auslandsinvestoren im<br />

Wettstreit<br />

Potenzielle Investoren aus Amerika<br />

und Europa sondieren unterdessen die<br />

Marktchancen. Auch für kubanische Exporteure<br />

dürfte die neue Entspannungspolitik<br />

von Nutzen sein. Als sich die Autorin<br />

vor drei Monaten in Havanna aufhielt,<br />

tagten dort gerade Repräsentanten der<br />

größten US-Agrarkonzerne, um die Möglichkeiten<br />

auszuloten. 80 Prozent der<br />

Nahrungsmittel werden importiert, großteils<br />

aus den USA, um Kubaner und Touristen<br />

auf der Insel zu versorgen.<br />

Der zu erwartende Tourismus-Boom<br />

stellt Kuba vor große Herausforderungen.<br />

In den letzten Jahren wurde die Privatisierung<br />

von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben<br />

eingeleitet. Doch die Bettenkapazitäten<br />

müssen enorm aufgestockt werden.<br />

Derzeit reisen rund 300.000 US-Touristen<br />

jährlich auf dem Umweg über Kanada oder<br />

Karibik-Staaten nach Kuba; vor der Revolution<br />

waren es drei Millionen. Für Europäer ist<br />

Kuba als Urlaubsland äußerst populär.<br />

Die EU-Außenbeauftragte Federica<br />

Mogherini weilte Ende März in Kuba,<br />

Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande<br />

beeilte sich Mitte Mai, als erster<br />

EU-Staatschef auf der Insel zu erscheinen.<br />

Wie vor ihm US-Geschäftsleute, forderte<br />

auch Hollande in Havanna die Aufhebung<br />

des US-Handelsembargos. Mehrere EU-<br />

Staaten machten sich seit Jahren für ein<br />

Ende des „bloqueo“ stark. Bei Voten im<br />

UN-Sicherheitsrat hatten die USA zuletzt<br />

kaum mehr Verbündete für ihr „Nein“.<br />

Die Gemeinsame Position der EU verknüpft<br />

das Verhältnis zu Havanna mit der<br />

Stärkung der Menschenrechte.<br />

Die Lockerung der Staatswirtschaft in<br />

Gewerbe und Landwirtschaft hat bisher<br />

wenig gebracht. Die Spielräume für Industriefirmen<br />

und freie Berufe sind zu<br />

gering, das duale Währungssystem Kubas<br />

ist ein Hemmnis. Bei kubanischen Edelprodukten<br />

wie Rum und Zigarren sowie<br />

im Bergbau (Nickel) und in der Hotellerie<br />

ist mit Rechtsstreitigkeiten um Lizenzen<br />

oder mit Forderungen nach Entschädigungen<br />

zwischen Firmen in den USA bzw.<br />

in europäischen Staaten und Kuba zu<br />

rechnen.<br />

•<br />

Die meisten Kubaner<br />

freuen sich<br />

Die Kubaner auf der Insel freuen sich<br />

über die Öffnung. Experten in Havanna<br />

halten den Strukturwandel, den Raul<br />

nach dem Abtreten seines großen Bruders<br />

Fidel einleitete, für dringend notwendig.<br />

Unter den US-Kubanern sind die Gefühle<br />

gemischt. Doch selbst in der Exil-Hochburg<br />

Florida wird die Versöhnungspolitik<br />

Obamas als Chance wahrgenommen, für<br />

Familie und Business. Entscheidend ist<br />

die Generationenfrage. Je jünger die US-<br />

Kubaner sind, desto weniger halten sie<br />

laut Umfragen von der Isolationspolitik<br />

ihrer Eltern. „Unter den Älteren sind viele<br />

Hardliner, die alles verloren haben“,<br />

bringt es ein US-Kubaner in unserem Gespräch<br />

am Malecón auf den Punkt. •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 45


DIPLOMATIE<br />

ASERBAIDSCHAN<br />

S<br />

ince when do Azerbaijan<br />

and Austria have diplomatic<br />

relations?<br />

Since February 1992. From<br />

a historical perspective it is<br />

probably a short period, but<br />

the time – more than two decades – was<br />

really dynamic and we have been expanding<br />

our relationship. These relations are<br />

now based on a very solid ground of respect<br />

towards each other. We understand<br />

the policies of our two countries and<br />

share a number of common interests and<br />

values.<br />

Since Azerbaijan is a part of the Great<br />

Silk Road, can you tell me something<br />

about its meaning for Azerbaijan?<br />

Thank you very much for your project,<br />

which is extremely important for our countries.<br />

The Silk Road is not only an infrastructure<br />

connecting various networks of<br />

roads, it is also a path connecting two parts<br />

of our continents: Europe and Asia. It is a<br />

framework from which nations exchanged<br />

their cultural values and traditions. Reviving<br />

this corridor shall bring countries the<br />

ideas of tolerance, cultural exchange and<br />

respect towards the traditions and values<br />

of each other. There is also a commercial<br />

and economic side of this road. For us, the<br />

Silk Road is an extension of our policy. We<br />

use this road to strengthen our capacities,<br />

to improve our economic performance, to<br />

connect the European and Asian countries,<br />

to integrate our economies in both directions<br />

and try to benefit from the extensive<br />

network of the road for the prosperity of<br />

our nations.<br />

Imagine you are a statue: Where would<br />

you look more – to Asia or Europe?<br />

Based on Azerbaijan’s geographic location<br />

we could say that we are European<br />

Azerbaijan As<br />

A Regional<br />

Role Model<br />

H.E. Ambassador Galib Israfilov talks with<br />

<strong>SOCIETY</strong> about the Great Silk Road, the<br />

relations to the European Union and the<br />

situation in the Ukraine.<br />

Interview: Gertrud Tauchhammer<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

46 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

ASERBAIDSCHAN<br />

»We see the<br />

power of force is<br />

dominating over<br />

the power of<br />

justice and law.<br />

«<br />

Galib<br />

Israfilov<br />

but we also have an Asian dimension in<br />

our country. Our domestic and foreign<br />

policy is based on these two dimensions<br />

– the Asian and the European. We are<br />

a young, democratic, secular country<br />

with a predominant Muslim population,<br />

which has achieved a number of successful<br />

outcomes and can be seen as a model<br />

for other Muslim societies to follow. Azerbaijan<br />

is modern but has very deep historic<br />

traditions. Many civilizations and<br />

empires – like the Persians, Ottomans,<br />

Arabs, Mongols, Romans, Greeks, and<br />

Russians – have passed through Azerbaijan<br />

leaving their imprints on our cultural,<br />

religious and ethnic diversity. We are<br />

managing to combine all these traditions<br />

and maintain the spirit of modernity on<br />

one hand and the respect towards various<br />

ethnicities, religions and communities<br />

living in Azerbaijan on the other<br />

hand.<br />

Which of the neighbour countries is<br />

your most important partner?<br />

Nowadays the number one external<br />

trade partner is the European Union as a<br />

whole. We have a well-diversified network<br />

of connections with EU countries, that<br />

help us improve our own performance and<br />

carry out necessary reforms of our system.<br />

Twenty years ago, we lived in a planned<br />

economy with a communist ideology, so<br />

within two decades, the entire state structure<br />

changed. We have managed to establish<br />

a solid political system that is based<br />

on the interests of our people. Our country<br />

pursues an independent policy, which<br />

is built on the positive agenda with our<br />

neighbours. We have perfect relations with<br />

almost all of our neighbours except for one<br />

country – Armenia. Our projects are of a<br />

trans-regional nature and bring development<br />

not only to Azerbaijan but also to the<br />

entire region. We have transformed from<br />

the recipient of assistance to the provider<br />

of assistance in many countries. Those<br />

achievements make us unique within this<br />

neighbourhood.<br />

How is the passport situation between<br />

the neighbour countries and Azerbaijan?<br />

Do you need visas?<br />

We have a complex system of visas. It<br />

depends on the intensity and dynamic<br />

of our relations with the immediate<br />

and distant neighbours. For citizens of<br />

Turkey and Iran for instance it is necessary<br />

to have visas to enter Azerbaijan.<br />

For Georgians, Kazakhs, Russians – all<br />

the CIS Countries – there is no necessity<br />

to have visas. Regarding the EU, we are<br />

working on visa facilitation. We have<br />

signed an agreement with the European<br />

Union that has simplified to some extent<br />

the visa procedures, but more business is<br />

still to do.<br />

Do you have some concrete plans for<br />

new infrastructure? Are some projects<br />

concerning the Silk Road?<br />

One of the priorities of our domestic<br />

and foreign policy is the development<br />

transit capacity of Azerbaijan. We aim at<br />

simplifying the border crossing points<br />

and tariffs with our neighbours and investing<br />

heavily into infrastructure. The<br />

road construction takes time and a lot of<br />

resources, but we already have completed<br />

a major highway from Baku to the western<br />

border with Georgia. The second major<br />

highway connects the Russian border<br />

in the North with the southern border<br />

with Iran. With these highways the traffic<br />

and transit volume has increased tremendously.<br />

We have also built at least<br />

five international airports in Azerbaijan.<br />

The major project that we are completing<br />

this year is a railroad that will start<br />

in Baku, go to the Georgian capital Tbilisi<br />

and then connect to the Turkish railroad<br />

network in Kars. This is part of the Silk<br />

Road. The railroad will be able to carry<br />

millions of cargo and is fully in line with<br />

the EU standards of railroads. The railroad<br />

connecting port of Kazakhstan with the<br />

Chinese border has already been built, so<br />

once the final part of the road – the Turkish<br />

part – is completed, this will expand<br />

tremendously the opportunities for cooperation<br />

with the EU. Nowadays, in order<br />

to ship cargo from a Chinese port to an<br />

European port, for instance Rotterdam<br />

in the Netherlands, it takes one month.<br />

Through this railroad the shipping maximum<br />

will be two weeks for this distance.<br />

That concept of multimodal transportation<br />

would provide many benefits for the<br />

countries in both directions. At the same<br />

time, it makes the corridor more vulnerable<br />

to organized crime elements that try<br />

to misuse the borders. Therefore we have<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 47


DIPLOMATIE<br />

ASERBAIDSCHAN<br />

➢<br />

to provide the effectiveness and efficiency of<br />

the transport corridor and the security at once.<br />

What are the main projects in the economical<br />

bilateral relations between Azerbaijan and<br />

Austria?<br />

We share a number of common standards and<br />

values, including the size and population of our<br />

countries. We both have a very rich cultural heritage.<br />

Around fifty Austrian companies are working<br />

in Azerbaijan now in the construction, tourism, IT<br />

or services sectors. We will organize the first European<br />

Olympic Games in June <strong>2015</strong> and Austrian<br />

companies are engaged in providing the quality<br />

of those games. We have established an Austrian-<br />

Azerbaijani trade chamber in Vienna, which is<br />

formed by more than twelve Austrian and Azerbaijani<br />

companies working in Austria. This platform<br />

is used for promoting our economical relations.<br />

We also have an advisory group to this chamber,<br />

consisting of a group of politicians and decisionmakers.<br />

The second president of the parliament,<br />

Mr. Kopf, chairs it. He has a very good knowledge<br />

of the region and the interests the countries have.<br />

Recently the political situation is changing a<br />

lot concerning the Ukraine-Russia-conflict. What<br />

is your opinion about the new political values?<br />

We see that the power of force is dominating<br />

over the power of justice and law. That is regretful,<br />

because after the Second World War, the world<br />

order was built on the respect of the norms and<br />

THE EMBASSY<br />

BUILDING<br />

The Embassy of the Republic<br />

of Azerbaijan is located<br />

in the 13th Viennese district<br />

in Hügelgasse. The building<br />

was bought in 1931 by the<br />

famous Austrian actor Hans<br />

Moser. After his passing in<br />

the year 1964 the villa was<br />

vacant for a long time, when<br />

in 1989 chemist Walter Otto<br />

bought the villa for eighteen<br />

million Schillings to open<br />

the restaurant “Villa Moser”.<br />

Since 2002 the villa has<br />

been used as the Embassy<br />

of Azerbaijan. The building<br />

has been completely<br />

refurbished.<br />

principles of international law. Those principles<br />

helped to govern and manage interstate relations<br />

in a peaceful manner. Since last year this order<br />

started to change and we saw a lot more violations<br />

of the territorial integrity of states and the use of<br />

force for the acquisition of territories and we cannot<br />

accept this. As one of the countries suffering<br />

from this situation due to the location of our territory<br />

we strongly oppose these attempts. We are in<br />

favour of resolving the conflict by peaceful means<br />

based on the internationally recognized principles<br />

that the territorial integrity and sovereignty<br />

of states should be respected.<br />

Thus Azerbaijan is against the behaviour of<br />

Russia?<br />

48 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

ASERBAIDSCHAN<br />

»Azerbaijan can<br />

be seen as a<br />

model for other<br />

Muslim societies<br />

to follow.<br />

«<br />

Galib<br />

Israfilov<br />

We fully support Ukraine’s territorial integrity<br />

within the internationally recognised borders of<br />

Ukraine. But this conflict was not only created<br />

due to the Ukrainian-Russian relations, there are<br />

many other factors, which have destabilized the<br />

situation in the Ukraine. Within the Ukraine the<br />

lack of an effective government and leadership<br />

contributed to this situation. We want to stop<br />

the bloodshed because finding an agreement on<br />

the cease-fire would afterwards bring the sides<br />

around a table to negotiate the peace. In the case<br />

of Ukraine there is no resolution of the UN Security<br />

Council because of the divergent views of the<br />

major veto-powers.<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Galib Israfilov was born<br />

on 9 May 1975 in Azerbaijan.<br />

He studied International<br />

Relations at Baku State<br />

University and Georgetown<br />

University/Washington<br />

D.C. He joined the Ministry<br />

of Foreign Affairs in 1995.<br />

During his career he was<br />

appointed Attaché at the<br />

Department of International<br />

Organizations, Third and<br />

Second Secretary at the<br />

Embassy in Vienna, Second<br />

and First Secretary at the<br />

Permanent Mission to the<br />

UN in New York, Head of Division<br />

and Deputy Director<br />

of the Department of Security<br />

Affairs, Counsellor at<br />

the Embassy in Washington<br />

D.C. Since 2011 he has been<br />

Ambassador to Austria, Slovakia<br />

and Slovenia as well as<br />

Permanent Representative<br />

to international organizations<br />

based in Vienna. H.E.<br />

Galib Israfilov is married and<br />

has three sons.<br />

when it pursues its policy with the neighbours,<br />

then there are good chances to succeed.<br />

Since you organize a lot of classical concerts<br />

in Vienna, has the classical music a special meaning<br />

in Azerbaijan?<br />

The Azerbaijani culture is rich in music, not<br />

only the classical but also the modern and folk<br />

types of music. We were the first country in the<br />

Muslim world to stage opera. Our famous composer<br />

Üzeyir Hacibayov composed the first opera,<br />

“Leyli and Madjnun”. In the beginning of the<br />

twentieth century, in the conservative Muslim<br />

society only men were allowed to play because<br />

women could not show their faces. Two men performed<br />

this play, which is about the love story between<br />

a man and a woman. Classical music is a<br />

very rich part of our national culture. In Vienna<br />

we have established the Azerbaijani Cultural Center,<br />

which also is a part of the Embassy and works<br />

very dynamically to increase the awareness of the<br />

Austrian society about the culture of Azerbaijan.<br />

In autumn <strong>2015</strong> we plan to have Azerbaijani cultural<br />

days in Austria. We want to present our music,<br />

but also literature, architecture, poetry and<br />

applied arts.<br />

What can you tell me about the history of the<br />

Embassy building?<br />

The Embassy is located in the Hans Moser Villa.<br />

We have purchased the building back in 2001 and<br />

since then it serves representation purposes. We<br />

commemorated last year the fiftieth anniversary<br />

of the death of Hans Moser with an exhibition. We<br />

opened the doors of the villa in the thirteenth district<br />

for the people.<br />

Do you have a personal motto?<br />

To be modest in everything!<br />

•<br />

Do you think that the EU with the sanctions<br />

took the right step?<br />

I am not sure that the sanctions imposed by<br />

the EU and the United States help to resolve the<br />

conflict. The objective is to stabilize the situation<br />

in Ukraine. In the meantime we also see that the<br />

architecture of security in the Eurasian continent<br />

is damaged. We need to restore this security architecture.<br />

Are you optimistic in that sense?<br />

I will respond with the example of Azerbaijan:<br />

It has developed good, stable and predictable relations<br />

with Russia, Ukraine, Iran, Israel, Turkey,<br />

the US and the countries of the EU. If a country<br />

has pragmatic assessments of its ambitions and<br />

also tries to ensure that its interests are not hurt<br />

Galib Israfilov talks<br />

with <strong>SOCIETY</strong> publisher<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 49


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

The Center Of<br />

The Earth<br />

<strong>SOCIETY</strong> publisher Gertrud Tauchhammer met H.E.<br />

Mehmet Hasan Gögüs, Ambassador of Turkey, to talk<br />

about the significance of the Silk Road, Turkish-Austrian<br />

relations and his country’s stance towards the EU.<br />

Interview: Gertrud Tauchhammer<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

50 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

»By the year<br />

2023 Turkey<br />

wants to become<br />

one of<br />

the top ten<br />

economies of<br />

the world.<br />

«<br />

Hasan<br />

Gögüs<br />

You have been posted to Austria in<br />

2013. What do you enjoy most in<br />

this country?<br />

I really enjoy music, for example<br />

the works of your famous composer<br />

Wolfgang Amadeus Mozart.<br />

I like visiting concerts in Vienna’s Musikverein. I<br />

enjoy playing tennis. I would also like to find the<br />

time to ski, which I learned while I was posted to<br />

Geneva. Unfortunately, my schedule is so tight<br />

that I have not managed to do that yet.<br />

How was your diplomatic career before Austria?<br />

Actually I decided to be a diplomat in university<br />

because I liked the challenge to pass the very<br />

competitive diplomacy exam. I have travelled all<br />

European countries and I have also been to several<br />

Asian countries. I was Ambassador in India and<br />

accreditted to Nepal, Maldives and Sri Lanka. In<br />

India I have lived the longest time: six and a half<br />

years I have been there. The country has developed<br />

increasingly. I was also ambassador in Greece.<br />

What is the historical, cultural and political<br />

significance of the Silk Road for Turkey in the<br />

past and present?<br />

Throughout the history, trade routes have always<br />

been important, playing a significant role<br />

in spreading cultures and cross-continent civilisations.<br />

The Silk Road had particular importance and<br />

served as a significant bridge between eastern and<br />

western civilisations for centuries. The Silk Road<br />

emerged as a transport and trade route linking Asia<br />

and Europe, the two major civilisations, i.e. China<br />

and the Roman Empire, then the Seljuks and the<br />

Ottoman Empire. Goods and commodities, as well<br />

as cultural features and ideas were exchanged between<br />

the two continents via this route. In this exchange,<br />

wool, gold and silver were sent to the East,<br />

and in turn, silk and spices to the West.<br />

Besides silk trade, the Silk Road enabled the<br />

trade of a wide range of goods indigenous to the<br />

Far East. In addition to Islam and Buddhism, a vast<br />

variety of religions and cultural elements such as<br />

Christianity, Taoism, and Zoroastrianism found<br />

new geographies to spread to with this route. Western<br />

people learned about eastern religions, and the<br />

people of the east learned about western religions.<br />

The Southern Gate, which is the largest gate<br />

of the Chinese city of Xian, is believed to be the<br />

starting point of the Historic Silk Road. The Road<br />

followed the Great Wall of China to the northwest,<br />

went past the Taklamakan Desert and over the<br />

Pamir Mountains. Caravans of travellers with their<br />

cargo made the trek along this road and across Afghanistan<br />

to the Eastern Mediterranean. Here, the<br />

goods would be loaded onto ships and transported<br />

to western cities via sea routes.<br />

The discovery of the ocean routes pursued by<br />

explorers such as Columbus, Magellan and Vasco<br />

de Gama initiated a new era. The Silk Road lost its<br />

significance following the discovery of these new<br />

routes.<br />

What are the plans regarding the re-establishment<br />

of the Silk Road as a trade link between<br />

Asia and Europe?<br />

In 2013, the President of the People’s Republic<br />

of China, H.E. Xi Jinping proposed the “Silk Road<br />

Economic Belt” and the “21st Century Sea Silk<br />

Road” (One Belt, One Road) initiatives. This project<br />

aims to create a giant integrated infrastructure and<br />

trade network connecting Asia and Europe.<br />

4.4 billion people live in the developing countries<br />

along the “Silk Road Economic Belt”, which<br />

envisages the development of an infrastructure<br />

project, worth approximately eight trillion Dollars<br />

in the Asia Pacific region in the next decade.<br />

The Chinese Government is currently drafting<br />

a road map for the “One Belt, One Road” project,<br />

according to which the city of Lianyungang in ➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 51


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

Turkey and China are aiming to<br />

revive the Historic Silk Road by<br />

means of a modern railroad system,<br />

says Ambassador Hasan Gögüs<br />

➢<br />

the Jiangsu Province will be the starting point<br />

of the Silk Road. Investments in infrastructure will<br />

be an important aspect of this project. The Xinjiang<br />

Uyghur Autonomous Region, which borders eight<br />

countries, is subsequently expected to become an<br />

important trade and transport hub.<br />

The ongoing construction of the “Edirne-Kars<br />

Railway” project in Turkey complements China’s<br />

efforts to revive the section of the Historic Silk<br />

Road that lies in our country. “Marmaray”, which<br />

was completed in October 2013 and links Europe<br />

and Asia under the sea, constitutes one part of the<br />

multifaceted project aiming to contribute to the<br />

revival of the Historic Silk Road with the Baku-Tbilisi-Kars<br />

Railway, by linking Edirne and Kars, the<br />

most western and most eastern cities of Turkey.<br />

The replacement of the old railway between<br />

Turkey and China with a new and standardised<br />

railway track system is the largest project that<br />

Turkish and Chinese contractors are cooperating<br />

on in various third countries.<br />

Currently, ninety percent of Turkey’s export<br />

to China is conducted by maritime transport.<br />

Imports from China to Turkey are carried out 64<br />

percent by sea, twenty percent by road and sixteen<br />

percent by air transport. At the moment, rail<br />

transport is not utilised for trade between the two<br />

countries.<br />

While costs for maritime transport are reasonable,<br />

the duration of transport can last up to 35<br />

days. A direct railway would shorten this length of<br />

time to twelve to fifteen days.<br />

Also, transferring some of our trade to the Central<br />

Asian countries to railways, which is currently<br />

predominantly done by road transportation, would<br />

lower export costs and contribute to increasing our<br />

competitiveness.<br />

When determining the route of this railway, it<br />

is important that the link to the Kars-Tbilisi-Baku<br />

Railway project is included and that it passes<br />

through Central Asia, and specifically through Kazakhstan<br />

and Turkmenistan.<br />

What is the current state of relations between<br />

Turkey and Austria?<br />

Turkey has historical relations with Austria dating<br />

back to the fifteenth century. The Embassy in<br />

Vienna was one of the first opened in Europe. In<br />

the past sometimes we faced each other on the battle<br />

field, sometimes we fought shoulder to shoulder<br />

against the common enemies like in the First<br />

World War.<br />

Last year, we have marked the ninetieth anniversary<br />

of the Treaty of Friendship and Economic<br />

Cooperation between the young republics of Turkey<br />

and Austria, as well as the fiftieth anniversary<br />

of the Labor Migration Agreement. Today nearly<br />

300,000 Turks and Austrians of Turkic origin living<br />

in Austria also constitute a strong bridge between<br />

our nations. Last year more than half a million Aus-<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

52 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


»One can claim Turkey to be<br />

situated at the center of the<br />

global landmass.<br />

«<br />

Hasan Gögüs<br />

trians visited Turkey. Austria is also one of our biggest<br />

investment partners.<br />

We have 114,000 Turkish citizens living in Austria.<br />

There are 300,000 altogether, including Austrian<br />

citizens from the second generation. Turkish<br />

people constitute the second biggest ethnic minority<br />

living in Austria after the Germans.<br />

Turkey is a negotiating country for accession to<br />

the EU. We believe our membership will be an asset<br />

to the EU, not a liability. Turkey’s EU membership<br />

should be valued on its own merits. We expect<br />

a more forthcoming approach from our Austrian<br />

friends.<br />

What is Turkey’s current geo-strategic and<br />

economic position?<br />

Napoleon once said: “If the earth was a single<br />

state, Istanbul would be its capital.” Geopolitically<br />

he was right. Recent research suggests that<br />

geographically he wasn’t far off the mark either. A<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Hasan Gögüs was born<br />

on 23 October 1953 in Gaziantep/Turkey.<br />

He earned an<br />

M.A. in International Relations<br />

from the Ankara University.<br />

In the late 1970ies<br />

he joined the Ministry of<br />

Foreign Affairs. During his<br />

career he was appointed<br />

Third and Second Secretary<br />

at the Department<br />

of International Security<br />

Affairs, Second Secretary of<br />

the Turkish Embassy in New<br />

Delhi, First Secretary at the<br />

Turkish Permanent Mission<br />

to the UN in Geneva, Chief<br />

of the Cabinet of the Under<br />

Secretary of the MFA,<br />

Political Counsellor at the<br />

Turkish Embassy in London,<br />

Director of the Department<br />

for Eastern Europe<br />

and Central Asia, Deputy<br />

Permanent Representative<br />

of the Turkish Mission to the<br />

OSCE in Vienna, Deputy<br />

Director General for Arms<br />

Control, Disarmament and<br />

OSCE. From 2002 to 2005<br />

he served as Ambassador<br />

of Turkey to India, from<br />

2006 to 2009 he was appointed<br />

Director General<br />

for Multilateral Political Affairs<br />

at the MFA, from 2009<br />

to 2011 he was Ambassador<br />

of Turkey to Greece, and<br />

from 2011 to 2013 he was<br />

Deputy Undersecretary for<br />

European and EU Affairs.<br />

Since 2013 he has been<br />

Ambassador to Austria. H.E.<br />

Hasan Gögüs is married and<br />

has one daughter.<br />

DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

study done in 2003 indeed traced the geographical<br />

center of the Earth to 180 kilometers northeast of<br />

Ankara. Based on that calculation, one can claim<br />

Turkey to be situated at the center of the global<br />

landmass. In fact, located at the crossroads of civilizations,<br />

as well as land and sea lines of communication<br />

connecting cultures and markets alike, Turkey<br />

surely occupies a pivotal position, both geographically<br />

and geopolitically.<br />

Turkey is at the center of a wide geography,<br />

which is very dynamic and offers as many opportunities<br />

as challenges. Turkey’s priority is to affect<br />

positive change, around its geography, through<br />

increased cooperation and dialogue for establishing<br />

an ever expanding belt of stability, peace and<br />

prosperity.<br />

Turkey’s strategic location also allows investors<br />

to access a potential market of 1.5 billion people<br />

with a combined GDP of 25 trillion Dollars and foreign<br />

trade of eight trillion Dollars. Seizing this opportunity,<br />

Turkey managed to increase its exports<br />

from 36 billion to more than 150 billion Dollars in<br />

the last decade.<br />

Today, Turkey has the seventeenth largest economy<br />

in the world and sixth largest in Europe. Turkey<br />

has set specific targets to achieve by the year 2023,<br />

which will mark the centenary of the proclamation<br />

of the Republic. Ranging from healthcare to economy,<br />

from defense to education, and from energy<br />

to transportation, these targets include becoming<br />

one of the top ten economies with a GDP of two<br />

trillion Dollars and increasing the export revenues<br />

to 500 billion Dollars.<br />

Finally, what is the personal motto of your life?<br />

Always look ahead and not look back. •<br />

Ambassador Hasan<br />

Gögüs and <strong>SOCIETY</strong><br />

publisher Gertrud<br />

Tauchhammer enjoy a<br />

cup of tea during the<br />

interview<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 53


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

The original interior<br />

of the Embassy was<br />

renovated and meticulously<br />

preserved.<br />

EMBASSY<br />

WITH A SWEET<br />

HISTORY<br />

54 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

From sugar refinery to embassy palais:<br />

the embassy building of Turkey in the<br />

diplomatic neighborhood of Vienna<br />

changed a lot in its long history.<br />

Text: <strong>SOCIETY</strong><br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 55


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

The date of the initial construction<br />

of the building<br />

is unknown. However, it is<br />

recorded that the coachman<br />

Martin Steinhauser enlarged<br />

the building in 1812.<br />

It is assumed that at the time the building<br />

was used as a residence with a park and<br />

stables for the horses. In 1820 the building<br />

was sold to the merchant August Gosmar<br />

from Trieste who converted the premises<br />

into a sugar refinery.<br />

Yet another merchant from Trieste,<br />

Carlo Antonio Fontana, who sold it in 1843<br />

to the industrialist Pietro di Galvagni,<br />

purchased the building in 1839. Galvagni<br />

constructed the first steam oven at the location<br />

of the sugar refinery. The building<br />

changed hands again. In 1869 the industrialist<br />

Franz Wertheim, who later sold it<br />

in 1872 to the real estate agent Alexander<br />

Scharf, bought it.<br />

In 1879, Alexander Scharf had the building<br />

reconstructed as it stands today. Ferdinand<br />

Hauser was the building contractor<br />

working with an architect from the architectural<br />

office of Fellner&Helmer. Lord<br />

Ernst Sylva-Taroucca, from a noble family<br />

in Portugal, was the first landlord of current<br />

premises, which reflects the Italian<br />

High Renaissance style and displays the<br />

characteristics of a historical palace.<br />

Finally in 1916, Ottoman Sultan Resat<br />

purchased the premises for the use of the<br />

Empire. In 1941, 1946 and 1963 the outer<br />

façade and in 2000 the interior of the<br />

building was extensively renovated. During<br />

these restoration works, the original<br />

appearance of the façade and the interior<br />

fittings, decorations and equipment belonging<br />

to the era of building’s construction<br />

were meticulously preserved to the<br />

extent possible.<br />

•<br />

56 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

TÜRKEI<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig, Manfred Krendl<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 57


DIPLOMATIE<br />

RUSSLAND<br />

Die Länder der großen<br />

Seidenstraße sind das<br />

Thema eines Buches,<br />

das wir planen. Wie<br />

ist die Beziehung Russlands<br />

zur Großen Seidenstraße?<br />

Russland befindet sich in Europa, aber<br />

auch in Asien, weswegen die Beziehungen<br />

zu europäischen und asiatischen<br />

Staaten sehr wichtig sind. Insbesondere<br />

wenn es um die wirtschaftliche Zusammenarbeit<br />

geht, wo Russland als natürliche<br />

Brücke zwischen Asien und Europa<br />

– schon geografisch und historisch gesehen,<br />

aber auch wirtschaftlich – absolut<br />

unabdingbar ist. Deswegen kann man<br />

nur begrüßen, wenn neue wirtschaftliche<br />

Projekte in Einklang mit historischen<br />

Verbindungen erfolgreich sind. Gerade<br />

wird an einem gemeinsamen Projekt einer<br />

Breitspurbahn gearbeitet. Das soll<br />

eine schnelle Eisenbahntrasse zwischen<br />

dem Südosten Asiens und Europa werden,<br />

um die Verbindung zu verbessern und<br />

die Transitstrecke effizienter zu machen.<br />

Das ist von beiderseitigem Nutzen, bringt<br />

neue Arbeitskräfte und spart Zeit bei der<br />

Zulieferung der Waren aus dem Osten<br />

nach Europa. In diesem Sinne ist die Seidenstraße<br />

als Transport- und Verkehrskorridor<br />

von sehr großer Bedeutung.<br />

Was fällt Ihnen spontan zum Thema<br />

Große Seidenstraße ein?<br />

Ich kann an die Reisen von Marco Polo<br />

im tiefen Mittelalter erinnern: damals war<br />

es klar, dass die Wege nach Osten über das<br />

damalige russische Reich gingen – nach<br />

China, Indien und Mittelasien. Das bestätigt<br />

nur die These, dass Russland eine<br />

natürliche Brücke ist und geografisch so<br />

liegt, dass diese Transitstrecke am sichersten<br />

ist, und alle Anrainerstaaten haben ein<br />

Interesse daran, diese Straße auch kulturell<br />

zu nutzen.<br />

Es wird ja zur Zeit viel über die Sanktionen<br />

zwischen Europa und Russland<br />

gesprochen...<br />

Russland ist und bleibt eine Nation,<br />

die das Zusammenwirken und die Kooperation<br />

mit allen Ländern anstrebt, die uns<br />

entgegenkommen. Wir sind bereit, sowohl<br />

mit Asien als auch mit Europa zusammenzuarbeiten.<br />

Geistig gesehen sind wir<br />

Europäer: Russland hat Europa im Verlauf<br />

der Jahrhunderte mitgestaltet und mitgeprägt.<br />

Auch deswegen hat Präsident Putin<br />

die Idee der Gründung eines gemeinsamen<br />

Wirtschaftsraumes von Lissabon nach Wladiwostok<br />

artikuliert, und wir halten an<br />

dieser Konzeption fest.<br />

Russland als<br />

natürliche<br />

Brücke zu<br />

Europa<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

58 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

RUSSLAND<br />

S.E. Botschafter Sergej<br />

Netschajew spricht im<br />

<strong>SOCIETY</strong>-Interview über<br />

die historische<br />

Bedeutung der Großen<br />

Seidenstraße und<br />

erklärt die Sanktionen<br />

der EU gegen Russland<br />

aus russischer Sicht.<br />

Interview: Gertrud Tauchhammer<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

S.E. Sergej Netschajew ist<br />

1953 in Moskau geboren.<br />

Er studierte Germanistik<br />

an der Moskauer Lomonossow-Universität.<br />

Nach<br />

seinen Tätigkeiten in der<br />

sowjetischen Botschaft in<br />

Ost-Berlin in der damaligen<br />

DDR und im sowjetischen<br />

Generalkonsulat in Erdenet/<br />

Mongolei schloss er im Jahr<br />

1988 das Studium an der Diplomatischen<br />

Akademie ab.<br />

Von 1992 bis 1996 war er an<br />

der russischen Botschaft in<br />

Deutschland tätig. Bis 2001<br />

war er Erster Botschaftsrat.<br />

Im Anschluss war er Generalkonsul<br />

der Russischen<br />

Föderation in Bonn, danach<br />

stellvertretender Direktor<br />

des Dritten Europäischen<br />

Departments im Außenministerium.<br />

Im August 2007<br />

übernahm er den Posten<br />

des Direktors. Seit 2010 ist<br />

er Botschafter in Österreich.<br />

S.E. Sergej Netschajew ist<br />

verheiratet und hat einen<br />

Sohn.<br />

»Wir haben mit<br />

der EU ein<br />

Wirtschaftsvolumen<br />

von<br />

430 Milliarden<br />

Dollar, mit den<br />

USA nur dreißig<br />

Milliarden.<br />

«<br />

Sergej<br />

Netschajew<br />

Wer ist aus Ihrer Sicht der Verlierer der Sanktionen?<br />

Europa oder Russland?<br />

Verlierer sind bestimmt auf beiden Seiten. Wir<br />

sind grundsätzlich gegen die heutigen Sanktionen,<br />

die aus unserer Sicht absolut unlegitim sind,<br />

da sie nicht auf der Grundlage eines entsprechenden<br />

Beschlusses des UN Sicherheitsrates beruhen.<br />

Besonders Sorgen macht uns das Ziel dieser Sanktionen,<br />

die von den Vereinigten Staaten und der<br />

Europäischen Union verhängt worden sind: Wir<br />

haben die Vermutung, dass diese Sanktionen auf<br />

einen Regimewechsel in Russland ausgerichtet<br />

sind. Das ist kontraproduktiv, wir werden uns<br />

diesen Sanktionen ganz bestimmt nicht beugen<br />

und wir werden unsere Innen- und Außenpolitik<br />

nicht ändern. Das Vertrauen zu unserem Präsidenten<br />

ist in Russland so stark wie nie zuvor.<br />

Neunzig Prozent der Bevölkerung unterstützt die<br />

innen- und außenpolitische Linie von Präsident<br />

Putin. Wir flehen niemanden an, diese Sanktionen<br />

aufzuheben, aber wir werden es natürlich<br />

begrüßen und entsprechend in Bezug auf unsere<br />

Restriktionen gegen bestimmte europäische Länder<br />

reagieren. Die Aufhebung der Sanktionen ist<br />

Sache der Europäer und der Vereinigten Staaten,<br />

sie müssen den ersten Schritt machen.<br />

Glauben Sie, dass der Fall des Rubels eine Instabilität<br />

in beide Richtungen erzeugt?<br />

Es stimmt, dass die Wirkung der Sanktionen<br />

spürbar wird, aber dies spüren auch die Wirtschaften<br />

in Europa. Der Verfall des Rubels ist nicht<br />

nur auf die Sanktionen zurückzuführen, sondern<br />

auch auf einige Spekulationen und Machenschaften<br />

auf dem Finanzmarkt. Putin hat die russische<br />

Regierung beauftragt, diese Spekulationen einzudämmen.<br />

Sie sehen, dass die notwendigen Maßnahmen<br />

der Regierung und der Nationalbank den<br />

Rubel stabilisiert haben. Unsere Währung ist stärker<br />

geworden. Die Sanktionen fügen uns jedoch<br />

nicht nur Schaden zu, sondern sind in dem Maße<br />

„hilfreich“, dass sie unsere Produzenten und Industrie<br />

stimulieren, entsprechende Produkte auf<br />

den russischen Markt zu bringen.<br />

Wie erleben Sie als Russe die Österreicher in<br />

ihrer Balance als starker Partner von Russland<br />

und gleichzeitig als EU-Mitglied?<br />

Im Unterschied zu einigen EU-Staaten, die<br />

eine besonders aggressive Sanktionspolitik gegen<br />

Russland führen, ist in Russland und in den russischen<br />

Massenmedien kein schlechtes Wort über<br />

Österreich gefallen. Das spricht für sich selbst. Wir<br />

setzen unseren politischen Dialog fort: Präsident<br />

Putin hat Wien besucht, wir versuchen weiterhin<br />

verschiedene wirtschaftliche Projekte zu realisieren,<br />

wir haben intensive parlamentarische Kontakte,<br />

ganz zu schweigen vom Kulturaustausch. Ich bin<br />

grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Stand der<br />

österreichisch-russischen Beziehungen, und bin sicher,<br />

dass wir sehr gute Aussichten haben.<br />

Viele Leute haben starke emotionale Beziehungen<br />

zu Russland und fühlen sich ange- ➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 59


DIPLOMATIE<br />

RUSSLAND<br />

Botschafter Sergej Netschajew<br />

ist zufrieden mit dem<br />

politischen Dialog zwischen<br />

Österreich und der Russischen<br />

Föderation<br />

»Putin hat die<br />

Idee eines<br />

gemeinsamen<br />

Wirtschaftsraumes<br />

von<br />

Wladiwostok<br />

bis Lissabon.<br />

«<br />

Sergej<br />

Netschajew<br />

➢<br />

sichts der jetzigen Situation ein bisschen<br />

ohnmächtig. Wie erleben Sie das?<br />

Natürlich spreche ich mit vielen Politikern und<br />

auch einfachen Staatsbürgern, und ich höre sehr<br />

viel Verständnis für die Position Russlands. Insbesondere<br />

diejenigen, die sich gut in der Situation<br />

auskennen und die historisch bedingten Argumente<br />

für unser Handeln verstehen. Wir bleiben<br />

bei unserer Position und wir finden unsere Position<br />

völkerrechtlich absolut konform. Wir sind gegen<br />

eine unipolare Welt, die sich dem Diktat aus<br />

dem Ausland unterordnet. Es gibt verschiedene<br />

Pole in der Wirtschaft und Politik, die gleichberechtigt<br />

sein müssen. Es muss ein Dialog, ein Konsens<br />

dominieren und nicht nur politischer Wille.<br />

Finden Sie, dass in den westlichen Medien<br />

über Russland ausgewogen berichtet wird? Wie<br />

ist Russland auf diese Form des modernen Krieges<br />

über die neuen Medien vorbereitet?<br />

Natürlich verfolgen wir die Massenmedien, die<br />

russischen sowie die ausländischen. Konstruktive<br />

Kritik können wir akzeptieren. Was wir nicht<br />

akzeptieren können, ist die pauschale Schwarzmalerei.<br />

Darunter leiden einige Massenmedien<br />

im Westen, worüber wir nicht glücklich sind. Ob<br />

diese von gewissen politischen Kreisen manipuliert<br />

sind oder nicht, kann ich nicht sagen, aber<br />

wir müssen immer noch an die Unabhängigkeit<br />

des Journalismus glauben. Manchmal scheint es<br />

mir, dass die Artikel und die Reportagen manipuliert<br />

sind und nicht der Wahrheit entsprechen.<br />

Wir haben uns an die heutigen Umstände der<br />

Medienwelt angepasst, haben entsprechend auch<br />

elektronische Massenmedien und versuchen unsere<br />

Position den Lesern und Hörern zur Kenntnis<br />

zu bringen, damit sie nicht nur eine einseitige<br />

Vorstellung über die russische Außenpolitik<br />

bekommen.<br />

Im Zuge der Sanktionen kommt es zu einem<br />

völlig neuen Kräfte- und Machtverhältnis, das<br />

erst noch im Werden ist. Sehen Sie das auch so?<br />

Wie stehen die zentralasiatischen Länder wie<br />

Usbekistan, Kasachstan, Aserbaidschan etc., die<br />

ja historisch mit der ehemaligen Sowjetunion<br />

verbunden waren, zu Russland?<br />

Diese Länder gehören zur Gemeinschaft unabhängiger<br />

Staaten, also einer internationalen<br />

Organisation mit einem Statut und entsprechenden<br />

Regeln und Richtlinien, was Handel, Politik<br />

und Wirtschaft betrifft. In diesem Sinne sind wir<br />

Verbündete. Eine Reihe dieser Staaten gehört außerdem<br />

dem Vertrag der kollektiven Sicherheit<br />

an. Das ist eine militärisch-politische Organisation,<br />

die sich hauptsächlich auf dem Gebiet der<br />

Bekämpfung des internationalen Terrorismus<br />

und der organisierten Kriminalität betätigt. Wir<br />

haben traditionell sehr gute Beziehungen zu den<br />

Staaten Mittelasiens: einige darunter sind Teilnehmer<br />

der Eurasischen Union, die am 1. Januar<br />

<strong>2015</strong> in Kraft getreten ist. Zur Eurasischen Union<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

60 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

RUSSLAND<br />

Die zentrale Lichtkuppel<br />

sorgt für natürliches<br />

Licht im Stiegenhaus.<br />

Der Salon erstrahlt im<br />

originalen Dekor aus<br />

dem 19. Jahrhundert.<br />

gehören Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisien<br />

und Armenien. Auch manche asiatische Staaten<br />

haben ihr Interesse bekundet, dieser Union beizutreten.<br />

Die traditionelle Verbindung zur russischen<br />

Kultur ist sehr stark, was wir begrüßen.<br />

Hat die aktuelle Situation mit den USA und<br />

der EU dazu geführt, dass Russland und China<br />

einander näher kommen?<br />

Russland und China sind natürliche Nachbarn.<br />

Wir haben eine 7.000 Kilometer lange<br />

Grenze zu China. Wir haben keine politischen<br />

Stolpersteine, sondern sehr gute Beziehungen.<br />

In vielen außenpolitischen Fragen sind unsere<br />

Positionen gleich oder sehr nah. China ist unser<br />

wichtigster Handelspartner. Wir beide sind ständige<br />

Vertreter im UN-Sicherheitsrat und Mitglieder<br />

der Organisation Brix der Schwellenländer.<br />

Dort diskutieren wir über das weitere Vorgehen<br />

in der Finanzwelt und ergreifen entsprechende<br />

Maßnahmen, die die nationalen Währungen respektieren.<br />

Es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten<br />

mit unseren chinesischen Freunden und es ist<br />

aus unserer Sicht absolut natürlich, dass wir diese<br />

wirtschaftliche und kulturelle Verbindung<br />

weiter ausbauen. Außerdem sucht unsere Wirtschaft<br />

nach neuen Absatzmärkten, ebenso wie<br />

China seine Nischen auf dem russischen Markt<br />

sucht.<br />

Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Statue:<br />

Das Boschaftsgebäude<br />

Die Botschaft der Russischen<br />

Föderation befindet<br />

sich in einem Palais, das im<br />

Auftrag des Herzogs von<br />

Nassau 1872/73 im Stil der<br />

Wiener Neorenaissance<br />

errichtet wurde. Architekt<br />

war Alois Wurm-Arnkranz.<br />

1891 kaufte es Fürst<br />

Lobanow-Rostowskij für<br />

Botschaftszwecke. Ab 1923<br />

war hier die diplomatische<br />

Vertretung der Sowjetunion<br />

untergebracht. Nach<br />

schweren Bombenschäden<br />

im Zweiten Weltkrieg wurde<br />

das Palais von 1947 bis 1950<br />

restauriert. Seit 1991 ist die<br />

Botschaft der Russischen<br />

Föderation im Gebäude<br />

ansässig. Der große Empfangssaal<br />

und zwei weitere<br />

Salons erstrahlen noch<br />

immer im Originaldekor. Die<br />

zentrale Glaskuppel sorgt<br />

für natürliches Licht.<br />

Würden Sie mehr nach Europa schauen oder<br />

nach China?<br />

Wir schauen in beide Richtungen. Bis jetzt ist<br />

unser Warenaustausch mit Europa viel umfangreicher.<br />

Wir haben mit der Europäischen Union<br />

ein Wirtschaftsvolumen von 430 Milliarden Dollar,<br />

mit den Vereinigten Staaten nur dreißig Milliarden.<br />

Mit China wächst der Austausch, aber die<br />

Möglichkeiten für unsere beiden großen Länder<br />

sind riesig. Wir werden zu Gunsten unserer Nationalwirtschaft<br />

– nicht zum Schaden Europas –<br />

die Beziehungen zu ganz Asien weiterentwickeln.<br />

Sind die USA im Zuge dieser Sanktionen, die<br />

es jetzt in der EU und auch zwischen EU und<br />

Russland gibt, der lachende Dritte?<br />

Wem nutzt die Auseinandersetzung zwischen<br />

Russland und Europa? Wir wollten mit unseren<br />

Projekten die europäische Energiesicherheit garantieren.<br />

Da gab es jedoch Probleme, die von uns<br />

nicht abhängig sind. Wir wollen weiterhin unsere<br />

Zusammenarbeit mit Europa pflegen und ausbauen.<br />

Ich nehme noch einmal Bezug auf Putins Idee<br />

zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum vom<br />

Atlantik bis zum Pazifik. Wir haben auch früher<br />

die entsprechenden Initiativen für einen Vertrag<br />

von einer gemeinsamen, unteilbaren und einheitlichen<br />

Sicherheit in Europa vorgelegt. Da fragen<br />

wir uns, warum und wozu diese ganze Spannung.<br />

Wir stehen vor einem Test und ich hoffe sehr, dass<br />

unsere westlichen Partner nicht zu weit gehen. •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 61


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

Hauptaufgabe des<br />

Diplomaten:<br />

Harmonie schaffen<br />

Frankreichs Botschafter S.E.<br />

Pascal Teixeira da Silva<br />

im <strong>SOCIETY</strong>-Interview<br />

über die Aufgaben eines<br />

Botschafters und Politik<br />

in Zeiten weltpolitischer<br />

Krisen.<br />

Interview: Gertrud Tauchhammer<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

62 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

»Frankreich hat viele Reformen<br />

eingeleitet, und es ist meine<br />

Aufgabe, das zu präsentieren<br />

und zu erklären.<br />

«<br />

Pascal Teixeira da Silva<br />

Seit wann sind Sie schon in Österreich<br />

und in welchen Ländern waren Sie<br />

zuvor?<br />

Ich habe vor 32 Jahren in Brasilien<br />

begonnen. Dann war ich in Deutschland<br />

in Bonn, Moskau, in New York<br />

bei den Vereinten Nationen, und in Portugal von<br />

2010 bis 2013 war ich zum ersten Mal als Botschafter<br />

tätig. Zwischen den verschiedenen Posten im<br />

Ausland habe ich mich in Paris aufgehalten. Es ist<br />

normal, dass wir einen Teil unserer Karriere in Paris<br />

verbringen. Seit Juni 2014 bin ich in Wien.<br />

Sind Sie ein Karrierediplomat?<br />

Ich habe von Anfang an als Diplomat gearbeitet,<br />

obwohl ich fünf Jahre im Verteidigungsministerium<br />

verbracht habe. Es gehört zu einer normalen<br />

Karriere in Frankreich, dass man drei Jahre in<br />

anderen Ministerien arbeitet, um neue berufliche<br />

Erfahrungen zu bekommen.<br />

Ist es in Frankreich noch immer so, dass der<br />

Staatspräsident den Botschafter ernennt, unabhängig<br />

davon, ob er eine diplomatische Karriere<br />

macht oder nicht?<br />

Es gibt viele Funktionen, die vom Ministerrat<br />

bzw. vom Präsidenten ernannt werden. Nicht nur<br />

Botschafter, sondern auch Präfekten oder Sektionschefs<br />

in den Ministerien, Generaldirektoren,<br />

Präsidenten von öffentlichen Institutionen. Die<br />

überwiegende Mehrheit der Botschafter sind Diplomaten,<br />

die nach einer bestimmten Zeit als Botschafter<br />

ihre diplomatische Karriere fortsetzen.<br />

Es ist ja gerade weltpolitisch eine turbulente<br />

Zeit. Ist der Beruf des Botschafters durch die<br />

politisch subtile Neuorientierung auf der Welt<br />

wichtiger denn je geworden?<br />

Es gibt keine einfache Antwort auf Ihre Frage.<br />

Die Situation bzw. Aufgabe eines Botschafters ist<br />

sehr unterschiedlich. Unsere Aufgabe besteht erstens<br />

darin, ein Land kennenzulernen, um dann<br />

unseren Behörden zu erklären, was dort passiert<br />

und was die außenpolitischen Positionen dieses<br />

Landes sind. Man muss die Interessen unseres Landes<br />

vertreten und in manchen Bereichen, z.B. der<br />

Wirtschaft, auch verteidigen. Die Wirtschaftsdiplomatie<br />

ist ein Hauptanliegen, damit sich unsere<br />

Unternehmen im Ausland entwickeln können.<br />

Man muss auch internationale Investitionen anziehen<br />

und die touristische Attraktivität des Landes<br />

fördern. Im kulturellen Bereich ist es unsere<br />

zweite Aufgabe, die französische Sprache und Kultur<br />

zu fördern und zu verbreiten. Die dritte Aufgabe<br />

ist die Kommunikation. Man muss die Anliegen<br />

des Landes nicht nur in der Außenpolitik sondern<br />

auch in der Innen- und Wirtschaftspolitik vertreten.<br />

Frankreich hat zum Beispiel viele Reformen<br />

eingeleitet, und das ist für unsere europäischen<br />

Partner wichtig zu wissen. Es ist meine Aufgabe,<br />

das zu präsentieren und zu erklären.<br />

Stimmt es, dass Frankreich möglicherweise<br />

auch gefährdet ist, wirtschaftlich in Probleme<br />

zu geraten – ähnlich wie Griechenland oder Portugal<br />

– und dass ein Kollaps Frankreichs für die<br />

gesamte EU eine Katastrophe wäre?<br />

Ich glaube, dass man die verschiedenen Situationen<br />

nicht vergleichen kann. Ich war in Portugal,<br />

als die Krise im Frühling 2011 ausbrach. Die Zinsen<br />

sind mit sieben Prozent für die Staatsanleihe<br />

auf ein Niveau gestiegen, das für Portugal nicht<br />

erträglich war. Das hat die öffentlichen Finanzen<br />

erstickt. Das ist in Frankreich nicht der Fall. Die<br />

Zinsen, die der Staat wegen Verschuldung zahlt,<br />

liegen bei 1,2 Prozent. Das ist kein Problem, um<br />

das Defizit zu finanzieren und die öffentliche<br />

Schuld auszugleichen. Was wir jedoch machen<br />

müssen: Erstens die öffentlichen Finanzen sanieren,<br />

um das Defizit zu reduzieren. Das ist nun<br />

schwieriger als noch vor zehn Jahren, weil es nun<br />

ein schwaches Wachstum gibt – auch in Österreich<br />

und anderen europäischen Ländern. Um das<br />

Defizit zu reduzieren, braucht man Zeit und muss<br />

man den Rhythmus dem Gesamtkontext anpassen.<br />

Zweitens muss man strukturelle Reformen<br />

umsetzen, um den Unternehmen mehr Freiheit<br />

zu geben, die Lohnkosten zu reduzieren und die<br />

Belastung der Verwaltung durch Normkontrollen<br />

zu vereinfachen. Drittens die Reform des Staates:<br />

Der Staat muss Sparentscheidungen treffen, was<br />

bedeutet, zum Beispiel, dass wir die Organi-<br />

➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 63


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

<strong>SOCIETY</strong> Herausgeberin<br />

Gertrud Tauchhammer<br />

im Gespräch mit dem<br />

Botschafterehepaar<br />

Pascal und Pascale<br />

Teixeira da Silva<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

S.E. Pascal Teixeira da<br />

Silva, geboren 1957, hat<br />

neben dem Studium der<br />

Rechtswissenschaften unter<br />

anderem auch am Institut<br />

d’études politiques in<br />

Bordeaux und an der Ecole<br />

Nationale d’Administration<br />

studiert. Er und seine Gattin<br />

Pascale haben zwei Kinder:<br />

Cyril (24) arbeitet und lebt<br />

in Singapur. Raphael (20) ist<br />

Student in Frankreich, aber<br />

dieses Jahr ist er als Student<br />

an der Universität Wien im<br />

Rahmen des Erasmusprogramms<br />

in Politikwissenschaft.<br />

Teixeira da Silva ist<br />

ein großer Musikliebhaber<br />

und spielt selbst Cembalo,<br />

mit dem er im Rahmen von<br />

„ambassadors in concert“<br />

auch schon im Brahmssaal<br />

des Musikvereins aufgetreten<br />

ist. Das Sternzeichen<br />

Waage des Botschafters<br />

ist nach eigener Aussage<br />

„das ideale Sternzeichen für<br />

einen Diplomaten, ausgeglichen<br />

und mit Vorliebe für<br />

die schönen Künste. Ich versuche<br />

Harmonie zu schaffen<br />

und Kompromisse zu finden,<br />

und das ist genau die Aufgabe<br />

eines Diplomaten.“<br />

➢<br />

sation der Gebietskörperschaft vereinfachen<br />

müssen. Wir haben auf der Verwaltung des Landes<br />

viele Ebenen und das ist zu kompliziert und<br />

zu teuer. Der Staat muss sich reformieren, damit<br />

er keine Last für die Gesamtgesellschaft und die<br />

Wirtschaft darstellt.<br />

Wie sehen Sie die aktuelle Situation, was die<br />

Sanktionen zwischen der EU und Russland angeht?<br />

Was ist die konkrete Haltung Frankreichs<br />

zu diesem Thema bzw. gibt es aus Ihrer Sicht einen<br />

Weg heraus aus dem Dilemma?<br />

Die Politik der EU gegenüber Russland sollte<br />

auf zwei Pfeilern beruhen: Dialog und Beharrlichkeit.<br />

Beharrlichkeit, was die Prinzipien und Werte<br />

anbelangt. Ein Anschluss der Krim ist nicht mit<br />

den Werten und Prinzipen der Sicherheit und der<br />

Zusammenarbeit in Europa vereinbar. Das ist sehr<br />

ernst und widerspricht den Prinzipien des Helsinki<br />

Schlussaktes. Und auch die Hilfe aus Russland,<br />

die die Separatisten im Osten der Ukraine bekommen,<br />

ist eine Einmischung. Diese Krise muss<br />

durch Dialog gelöst werden. Das Minsker Abkommen,<br />

das einen Waffenstillstand und den politischen<br />

Dialog zwischen Kiew und den Separatisten<br />

im Osten der Ukraine vorsieht, könnte die Basis<br />

sein. Man erwartet von allen, einschließlich Russland,<br />

dass sie zur Verwirklichung dieses Abkommens<br />

beitragen. Die Sanktionen sind kein Ziel in<br />

sich selbst, sie sind nur ein Mittel, damit Russland<br />

sein Verhalten ändert und zur Lösung der Krise<br />

beiträgt anstatt die Situation zu verschärfen.<br />

Glauben Sie, dass Russland sein Verhalten ändern<br />

wird?<br />

Es liegt in seinem Interesse, denn Russland<br />

spürt schon die wirtschaftlichen Konsequenzen<br />

seines Verhaltens, nicht nur durch die Sanktionen,<br />

sondern auch wegen der Flucht des Kapitals.<br />

Mehr als hundert Milliarden Euro an Kapital wurden<br />

aus Russland abgezogen. Aber auch die Senkung<br />

des Ölpreises beeinträchtigt die russische<br />

Kapazität, das Budget zu finanzieren. Man erwartet<br />

also von Russland, dass es eine positive Rolle<br />

zur Lösung dieser Krise spielt.<br />

Waren die Signale von Hollande im Gespräch<br />

mit Putin optimistisch?<br />

Das Gespräch war nützlich und ermutigend.<br />

Der Dialog ist unentbehrlich. Je schneller man<br />

einen Weg aus dieser Krise findet, desto besser.<br />

Das ist im Interesse Europas und auch Russlands.<br />

Nicht nur was die wirtschaftlichen Beziehungen<br />

anbelangt, sondern auch was die Überwindung<br />

von Krisenproblemen auf internationaler Ebene<br />

betrifft. Man braucht die Zusammenarbeit aller<br />

Mächte, um die Krise zu überwinden. Das ist auch<br />

der Fall mit dem Nuklearprogramm des Iran. Die<br />

Verhandlungen wurden von sechs Staaten zusammen<br />

mit dem Iran geführt, aber man braucht ein<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

64 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

bisschen mehr Zeit. Es ist wichtig, eine gemeinsame<br />

Lösung mit Russland zu finden.<br />

Ist der Iran in der Region angesichts der jetzigen<br />

Situation mit ISIS wichtiger geworden?<br />

Das Nuklearprogramm des Iran ist ein Problem.<br />

Wir haben Regeln, was die friedliche Nutzung der<br />

Atomenergie auch die Verhinderung der Entwicklung<br />

von Nuklearwaffen anbelangt. Es gibt ein<br />

internationales Abkommen, das NPT, es gibt eine<br />

dafür zuständige internationale Agentur, die IAEA<br />

mit Sitz in Wien, und es gibt die Verhandlungsrunde<br />

mit dem Iran. Die Jihadisten der ISIS, die<br />

sehr grausam und barbarisch sind, sind ein anderes<br />

Problem. Sie stellen eine Herausforderung<br />

für die Völker und Staaten in der Region dar. Das<br />

betrifft hauptsächlich den Irak, Kurdistan und die<br />

Menschen in Syrien, aber es betrifft auch uns, weil<br />

es viele Jihadisten gibt, die aus Europa kommen<br />

und nach Europa zurückkehren. Es gibt auch andere<br />

terroristische Gruppen, die Anhänger von<br />

ISIS sind und deren Methoden auch in anderen<br />

Ländern anwenden wollen. Das haben wir schon<br />

in Algerien erlebt, als ein Franzose als Geisel festgehalten<br />

wurde und nach drei Tagen von einer<br />

terroristischen Gruppe hingerichtet wurde. Das<br />

ist eine Herausforderung für uns alle, und wir haben<br />

ein gemeinsames Interesse in Europa, gegen<br />

ISIS zu kämpfen. Das liegt auch im Interesse des<br />

Iran, aber das bedeutet nicht, dass wir Abstand<br />

von den Regeln und Prinzipen nehmen könnten<br />

oder dürften, was das Nuklearprogramm des Iran<br />

anbelangt, nur weil wir einen gemeinsamen Feind<br />

haben – ISIS ist auch eine Bedrohung für den Iran.<br />

Das sind zwei verschiedene Angelegenheiten.<br />

Gibt es konkrete Beispiele von Wirtschaftsprojekten<br />

zwischen Österreich und Frankreich?<br />

Es gibt viele französische Firmen, die hier ansässig<br />

sind und Investitionen haben. Was Frankreich<br />

anbelangt, gibt es Firmen in fast allen Sektoren,<br />

wie Atos, Alstom, Lafarge, Saint Gobain, GDF Suez,<br />

Schneider, Renault, Peugeot-Citroën, Thales, Air<br />

liquide, Société Générale, BNP Paribas, L’Oréal. Es<br />

gibt 250 französische Firmen, die in Österreich<br />

tätig sind. Frankreich und Österreich sind enge<br />

wirtschaftliche Partner, was den Außenhandel<br />

betrifft: der Import/Export beträgt 9,4 Milliarden<br />

Euro. Leider hatten wir mit Österreich ein Handelsdefizit<br />

von 2,2 Milliarden letztes Jahr. Österreich<br />

exportiert mehr nach Frankreich als umgekehrt.<br />

Was Österreich anbelangt, sind z.B. Borealis, Donau<br />

Chemie, Fritz Egger, Kaindl, Mayr Melnhof, Agrana,<br />

Montana, Kapsch, Wienerberger, Andritz, Stölzl,<br />

Magna, Do&Co und AVL vertreten.<br />

Gibt es aktuell ein konkretes Projekt, an dem<br />

Sie arbeiten?<br />

Es gibt kein Projekt, das den Staat direkt involviert.<br />

In Europa handelt es sich nicht um große<br />

Projekte wie in den Schwellenländern, wo man<br />

die Infrastruktur ausbaut oder Waffen oder Flugzeuge<br />

verkauft. Das bedeutet, dass zwischen den<br />

»Die Sanktionen<br />

sind ein Mittel,<br />

damit Russland<br />

sein Verhalten<br />

ändert.<br />

«<br />

Pascal<br />

Teixeira da<br />

Silva<br />

europäischen Ländern die Unternehmen vernetzt<br />

sind, ohne staatliche Unternehmen zu sein. Was<br />

wir machen können und müssen, ist, das Leben<br />

der Unternehmen zu erleichtern. Seit meiner<br />

Ankunft habe ich Kontakte mit den wichtigsten<br />

österreichischen Investoren geknüpft, ich habe erfahren,<br />

wie ihr Geschäft in Frankreich läuft, was<br />

es für Probleme gibt und was ihre Erwartungen<br />

sind. Do und Co zum Beispiel hat im Juni eine<br />

bekannte Marke für Catering gekauft und hat die<br />

Absicht, dieses Geschäft in Frankreich zu entwickeln.<br />

Wir versuchen, Do und Co zu helfen, ihren<br />

Geschäftsbereich zu entwickeln.<br />

Was gefällt Ihnen an Wien?<br />

Wien ist das Paradies für Musik, weil das Angebot<br />

so vielfältig ist. Wir wohnen ganz nah vom Musikverein,<br />

der Staatsoper, dem Konzerthaus, dem<br />

Theater an der Wien. Es gibt keine andere Stadt,<br />

in der die Musik auf einem so hohen Niveau und<br />

das Angebot so reich ist. Musik wird hier sehr ernst<br />

genommen als holde Kunst, wie Schubert in einem<br />

seiner Lieder sagt. Deshalb ist es für mich ein großes<br />

Privileg in Wien zu sein. Ich habe diesen Posten<br />

gewollt und gewünscht. Ein Traum hat sich erfüllt.<br />

Nicht nur wegen der Musik, sondern auch weil es<br />

in diesem Land viel Kultur und viel Geschichte gibt<br />

und weil Österreich auch nach dem Fall des Eisernen<br />

Vorhangs und dank der Osterweiterung wieder<br />

seine historische Rolle spielen kann. Wien ist nicht<br />

nur interessant wegen seiner reichen Kultur und<br />

Geschichte, sondern auch aufgrund seiner Geografie<br />

und seiner natürlichen Rolle als Vermittler. Und<br />

in den wirtschaftlichen und sozialen Bereichen ist<br />

Österreich ein Vorbild – Sozialpartnerschaft, starker<br />

Mittelstand, Ausbildung und Lehre, Innovation<br />

–, von dem man viel lernen kann.<br />

•<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 65


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

Weltweit das einzige<br />

Botschaftsgebäude<br />

Frankreichs im Art<br />

Nouveau Stil<br />

66 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

ART<br />

NOUVEAU<br />

IN WIEN<br />

Die französische Botschaft<br />

zählt zu den eigenwilligsten<br />

Botschaftsgebäuden in Wien.<br />

Text: <strong>SOCIETY</strong><br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 67


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

Die französische Botschaft<br />

befindet sich am Wiener<br />

Schwarzenbergplatz auf<br />

einem dreieckigen Grundstück,<br />

das der französische<br />

Staat 1901 erwarb.<br />

Das Gebäude sollte eine Huldigung an den<br />

Stil des „Art Nouveau“ sein, der während<br />

der Weltausstellung im Jahr 1900 Triumphe<br />

feierte. Architekt war George-Paul<br />

Chedanne, der ein Gesamtkunstwerk konzipierte,<br />

das sich durch die stilistische Einheit<br />

aus Architektur, Innen- und Außendekoration<br />

und des Mobiliars auszeichnete.<br />

Dabei gab es eine fruchtbare Zusammenarbeit<br />

verschiedener französischer Künstler<br />

und österreichischer Unternehmen. Das<br />

Gebäude wurde 1909 fertiggestellt und im<br />

Mai desselben Jahres bezogen. Es ist weltweit<br />

das einzige Botschaftsgebäude Frankreichs<br />

im Art Nouveau Stil.<br />

Interessanterweise währte die Bewunderung<br />

für das Gebäude nur kurz. Über<br />

viele Jahre wurden die Architektur und<br />

Einrichtung als dekadenter „Nudelstil“<br />

verunglimpft. Das setzte sich nach dem<br />

Zweiten Weltkrieg fort, als wertvolle Details<br />

der Einrichtung oder ganze Räume<br />

einfach entfernt wurden, weil sie nicht<br />

gefielen oder nicht dem damaligen Geschmack<br />

entsprachen. In den 5,50 Meter<br />

hohen Speisesaal mit Holztäfelungen<br />

wurde in den 1950er Jahren beispielsweise<br />

eine Zwischendecke für Büros eingezogen,<br />

und auch der Festsaal und andere Räume<br />

verloren komplett ihr ursprüngliches<br />

Aussehen. Erst später wurde mit mehr Respekt<br />

gegenüber der originalen Architektur<br />

umgegangen, und Anfang der 1990er<br />

Jahre fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten<br />

statt. Dabei wurden etwa die von<br />

Beginn an geplanten zwölf Ölmalereien<br />

des Malers André Devambez mit mehr<br />

als siebzigjähriger Verspätung im so genannten<br />

Salon Devambez angebracht – sie<br />

wurden 1912 vom damaligen Botschafter<br />

einfach abgelehnt und nach Paris zurückgeschickt,<br />

wo sie auf verschiedene Büros<br />

des Außenministeriums verteilt wurden.<br />

Dennoch ist die französische Botschaft<br />

bis heute ein Gesamtkunstwerk geblieben.<br />

Zu erwähnen seien der Sitzungssaal mit<br />

Holztäfelungen im Art Nouveau Stil, die<br />

Ehrentreppe mit der prachtvollen Schmiedeeisenkunst,<br />

die große Galerie im zweiten<br />

Stock mit Tapisserien aus dem 17. und<br />

18. Jahrhundert und der Speisesaal mit<br />

Originalmöbeln aus dem Jahr 1909. Auch<br />

die vielen kleinen Details wie Wand- und<br />

Deckenleuchten, Fresken, Reliefs, Gobelins<br />

usw., die die vergangenen Jahrzehnte<br />

unbeschadet überdauert haben, machen<br />

das Gebäude zu etwas Besonderem. •<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

68 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

FRANKREICH<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 69


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

Im <strong>SOCIETY</strong>-Interview<br />

spricht S.E. Botschafter<br />

Gordan Bakota über die<br />

exzellenten Beziehungen<br />

zu Österreich und<br />

Kroatien als neuesten<br />

EU-Mitgliedsstaat.<br />

Interview: Gertrud Tauchhammer<br />

„Europa<br />

ist Kroatien“<br />

Kroatien hat ein neues Botschaftsgebäude:<br />

Wie ist es dazu gekommen?<br />

Kroatien war bis 1991 ein Teil<br />

von Jugoslawien. Nach unserer Unabhängigkeit<br />

haben wir seit 2000<br />

mit allen Nachfolgestaaten über das Erbe des ehemaligen<br />

Jugoslawien verhandelt. Das Erbe betrug<br />

hundert Prozent, 24 Prozent davon standen Kroatien<br />

zu. Es wurde gemäß der jeweiligen Quote<br />

jedes einzelnen Nachfolgestaats, die sich aus der<br />

wirtschaftlichen Größe, Population und weiteren<br />

Faktoren ergeben hat, aufgeteilt. Jedes Land hatte<br />

seine Wünsche für Gebäude auf der ganzen Welt<br />

und unser Wunsch war von Anfang an Wien, weil<br />

Wien sehr wichtig für Kroatien ist und wir noch<br />

keine eigene Vertretung in Österreich hatten. Ich<br />

bin für die tolle Zusammenarbeit mit den österreichischen<br />

Behörden – vor allem dem Denkmalamt<br />

– dankbar. Seit 2011 gehört das Gebäude – die ehemalige<br />

jugoslawische Botschaft – uns, und nach<br />

einer zehnmonatigen Renovierungs- und Umbauphase<br />

sind wir am 1. September 2014 offiziell eingezogen.<br />

Die bilaterale kroatische Botschaft und<br />

die kroatische Mission bei der UNO und der OSZE<br />

sind ebenfalls im Haus. Das Gebäude benutzen wir<br />

sowohl als Büro als auch für soziale und kulturelle<br />

Veranstaltungen. Wir sind sehr aktiv mit Konzerten<br />

und Ausstellungen, aber auch in Bezug auf<br />

Veranstaltungen mit der Business Community. Es<br />

ist eine Ehre für uns, so ein Gebäude zu haben und<br />

Kroatien zu repräsentieren.<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Prochnow<br />

70 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

Waren Sie in die Verhandlungen eingebunden?<br />

2004 und 2005 war ich als damaliger Staatssekretär<br />

in Kroatien teilweise auch involviert.<br />

Das Verhandlungsteam aller Nachfolger hat sich<br />

regelmäßig getroffen, um Entscheidungen über<br />

die Gebäudevergabe zu treffen. Es ist noch nicht<br />

alles erledigt, aber die meisten Gebäude wurden<br />

schon verteilt. Die Residenz des ehemaligen jugoslawischen<br />

Botschafters in der Heuberggasse in<br />

Wien haben wir später als kroatische Botschaft<br />

genutzt, und nun gehört das Gebäude Bosnien<br />

und Herzegowina.<br />

Sie sind jetzt vier Jahre in Österreich: Was<br />

waren Ihre größten Erfolge, wenn Sie zurückblicken?<br />

»Österreich ist<br />

in Kroatien Investor<br />

Nummer<br />

eins.<br />

«<br />

Gordan<br />

Bakota<br />

Wir vertreten unser Land – die Beziehungen<br />

zwischen Österreich und Kroatien sind natürlich<br />

immer im Fokus. Im ersten Teil meines Mandates<br />

bis 1. Juli 2013 haben wir mit Österreich den<br />

Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union vorbereitet.<br />

Kroatien ist seit 1. Juli 2013 das neue 28.<br />

Mitglied der Europäischen Union. Ich werde das<br />

wunderschöne Konzert, das wir zu diesem Anlass<br />

im Rathaus organisiert haben, nie vergessen.<br />

Unter den Teilnehmern waren der kroatische<br />

Präsident Josipovic, Bundespräsident Fischer, die<br />

verstorbene Nationalratspräsidentin Prammer,<br />

der Wiener Bürgermeister Häupl und der Zagreber<br />

Bürgermeister Bandic. Die Europäische Union<br />

war im Fokus in den ersten zwei Jahren, aber<br />

im zweiten Teil des Mandats haben wir an der<br />

Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Kooperation<br />

gearbeitet. Wir haben die Gründung der<br />

wirtschaftlichen Agenturen in Wien und dem<br />

Burgenland gefördert, um die Kooperation zwischen<br />

Österreich und Kroatien im Wirtschaftsbereich<br />

zu verbessern. Außerdem bin ich stolz<br />

darauf, dass wir in Mitteleuropa eine starke Zusammenarbeit<br />

zwischen Österreich, Slowenien<br />

und Kroatien auf verschiedenen Ebenen initiiert<br />

haben: der Präsidentschaftsebene, der Kanzlerebene<br />

und auch der Außenministeriumsebene.<br />

Die trilaterale Zusammenarbeit dient auch dazu,<br />

die zentraleuropäische Zusammenarbeit weiterzuentwickeln,<br />

um Partner in Mitteleuropa zu<br />

finden. Wir wollen eine engere Zusammenarbeit<br />

mit Staaten Zentraleuropas entwickeln, dazu<br />

zählen Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn.<br />

Während meines Mandats haben wir das initiiert<br />

und aufgebaut. Die Österreicher sind trotz der<br />

Wirtschaftskrise in der Eurozone die Investoren<br />

Nummer Eins in Kroatien. Meine Aufgabe war<br />

es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Österreich<br />

zu entwickeln. Schlüsselbereiche sind<br />

die Energiekooperation, EU-Fonds, Verkehr und<br />

Kultur. Wir haben viele Projekte angefangen und<br />

deswegen bin ich sehr stolz, dass wir in vier Jahren<br />

so viel Gutes in diesen verschiedenen Bereichen<br />

erzielt haben.<br />

Was ist der Höhepunkt im kulturellen Bereich<br />

gewesen?<br />

Musikalische Höhepunkte waren der Auftritt<br />

des größten und berühmtesten kroatischen Folkloreensemble<br />

im Wiener Rathaus anlässlich der<br />

Ratifizierung des EU-Vertrages sowie die Konzerte<br />

der Zagreber Philharmoniker im Rathaus<br />

anlässlich des EU-Beitritts und im Musikverein.<br />

Außerdem findet in Wien seit elf Jahren ein einmonatiges<br />

Festival der kroatischen Musik statt.<br />

Die feierliche Eröffnung des Festivals stellt jedes<br />

Jahr aufs Neue ein musikalisches Highlight dar,<br />

bei dem sich prominenteste kroatischen Ensembles<br />

in repräsentativen Wiener Konzertlokalitäten<br />

dem Wiener Publikum vorstellen.<br />

Ein weiterer kultureller Höhepunkt war die<br />

Eröffnung des kroatischen Lesesaals in der Landesbibliothek<br />

Steiermark Graz, die rund 1200<br />

kroatische Bücher beherbergt.<br />

➢<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 71


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

Botschafter Gordan<br />

Bakota am Balkon des<br />

neuen Botschaftsgebäudes<br />

»Ein Schengenbeitritt<br />

hat<br />

höchste<br />

Priorität für<br />

Kroatien. Auch<br />

der Eurozone<br />

wollen wir<br />

beitreten.<br />

«<br />

Gordan<br />

Bakota<br />

➢<br />

Außerdem haben wir drei neue Honorarkonsulate<br />

in Salzburg, St. Pölten und Linz eröffnet.<br />

Leider haben wir noch nicht in allen Bundesländern<br />

Honorarkonsulate, wir planen aber eines<br />

in Kärnten und haben schon länger eines in Graz.<br />

Welche Herausforderungen hinterlassen Sie<br />

für Ihren Nachfolger?<br />

Eine große Herausforderung ist die Wirtschaftskrise<br />

in der Euro-Zone wie auch in Kroatien.<br />

Der Fokus unserer Unternehmer liegt auf<br />

Österreich, da Österreich auf der einen Seite<br />

stärkster Partner Kroatiens ist und die österreichischen<br />

Unternehmer auf der anderen Seite die<br />

stärksten Investoren in Kroatien sind. Mehr als<br />

700 österreichische Unternehmen sind in Kroatien<br />

tätig und der Wert der österreichischen<br />

Investitionen betrug letztes Jahr über sieben<br />

Milliarden Euro. Im Tourismus sind die Österreicher<br />

Nummer drei (2014 besuchten mehr als<br />

eine Million Touristen Kroatien) und die Handelsentwicklung<br />

ist auch sehr gut. Aber die Krise hat<br />

leider nicht nur unsere Staaten, sondern auch die<br />

Unternehmer wirklich stark getroffen. Wir versuchen<br />

den Unternehmern aus Kroatien weiterhin<br />

zu helfen, auf dem österreichischen Markt aktiv<br />

zu sein. Für uns sind aber auch die österreichischen<br />

Unternehmer in Kroatien sehr wichtig, wir<br />

stehen auch ihnen zur Verfügung.<br />

Wir haben ein großes Business Forum 2012<br />

und 2013 organisiert, mit der Teilnahme des<br />

Vizepremierministers. 2014 fand die Präsentation<br />

der Stadt Zagreb in den Räumlichkeiten der<br />

Industriellen Vereinigung statt, und unser Gouverneur<br />

Vujcic hatte auch die Präsentation in der<br />

Erste Bank.<br />

In Graz sind wir durch die Zusammenarbeit<br />

mit der Österreichisch-Kroatischen Handelskammer<br />

sehr aktiv. Auch in Eisenstadt gibt es<br />

die Kroatische Wirtschaftsagentur, die wir unterstützen,<br />

genauso wie den Verein Kroatischer<br />

Unternehmer in Wien. Es ist einerseits die größte<br />

Herausforderung und andererseits ein wichtiger<br />

Teil unserer Arbeit in Österreich, die Unternehmer<br />

während der Wirtschaftskrise in unseren<br />

beiden Staaten zu unterstützen. Seit Kroatien<br />

EU-Mitglied ist, hat sich alles geändert. Als EU-<br />

Mitgliedsstaat, auch als Botschafter, müssen Sie<br />

allen europäischen Politikbereichen folgen und<br />

diese bearbeiten. Das ist teilweise auch eine Herausforderung,<br />

aber ich bin sehr dankbar, mit<br />

den Botschaftern in Wien zusammenzuarbeiten.<br />

Kroatien ist nicht mehr ein Land, das den Beitritt<br />

verhandelt, sondern ein Partner, und das braucht<br />

natürlich eine neue Einstellung zu den Partnern<br />

in der EU.<br />

Kroatien und die EU: Was hat sich in Kroatien<br />

verändert? Was muss verbessert werden, was<br />

sind die nächsten Ziele?<br />

Es hat sich schon sehr viel verändert, aber wir<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Prochnow<br />

72 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

brauchen noch zusätzliche Anpassungen. Die Firmen<br />

in Kroatien müssen in Europa wettbewerbsfähig<br />

sein, und das ist eine große Chance für<br />

jene, die gute Produkte haben, erfolgreich sind<br />

und jetzt besser und einfacher exportieren können.<br />

Die Regelungen haben sich verändert und<br />

die Menschen haben eine realistische Idee über<br />

die Europäische Union. Wir sind jetzt ein Teil Europas,<br />

Europa ist Kroatien. Wir sind hier, um an<br />

der Europäischen Union teilzunehmen und sie<br />

zu unterstützen. Wir müssen die EU Fonds, die<br />

eine riesige Chance für Kroatien und die Unternehmer<br />

bieten, besser nutzen. Das sind keine EU-<br />

Hilfen, sondern Mittel, um unsere Wirtschaftslage<br />

an die europäische anpassen zu können. Wir<br />

müssen uns in Zukunft noch besser organisieren,<br />

damit wir eine noch bessere Kooperation ermöglichen<br />

können. Schengen hat höchste Priorität<br />

für Kroatien, wir werden einen Beitrittsantrag<br />

am 1. Juli <strong>2015</strong> stellen. Wie lange es dauern wird,<br />

bis wir der Schengen-Zone beitreten können, ist<br />

schwer zu beurteilen, aber die Regierung ist optimistisch,<br />

dass wir alle Voraussetzungen erfüllen<br />

werden. Das ist sehr wichtig für Kroatien als touristisch<br />

orientiertes Land. Der Tourismus in Kroatien<br />

steigt stetig und es wird noch einfacher für<br />

österreichische Touristen in Kroatien, wenn wir<br />

in der Schengen-Zone sind. Es wurde außerdem<br />

ganz klar geregelt, dass wir der Eurozone beitreten<br />

müssen, sobald die Voraussetzungen erfüllt<br />

sind. Wir wissen nicht, wie lange es dauern wird,<br />

aber praktisch ist unsere Währung schon sehr<br />

stark an den Euro angepasst.<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

S.E. Gordan Bakota ist<br />

am 16. Jänner 1967 in Zagreb<br />

geboren. Nach dem<br />

rechtswissenschaftlichen<br />

Studium besuchte er die<br />

Diplomatische Akademie in<br />

Zagreb. 1992 trat er in den<br />

diplomatischen Dienst ein.<br />

Stationen seiner Karriere<br />

waren u. a. Vizekonsul am<br />

Generalkonsulat in Zürich,<br />

Zweiter Botschaftssekretär<br />

an der Botschaft in Bern,<br />

Botschaftsrat in Washington<br />

D.C., Staatssekretär<br />

im Außenministerium und<br />

Botschafter von Kroatien<br />

in Ankara. Er war von Frühjahr<br />

2011 bis Frühjahr <strong>2015</strong><br />

Botschafter in Wien. S.E.<br />

Gordan Bakota ist verheiratet<br />

und hat zwei Kinder.<br />

Wie viele Kroaten gibt es in Österreich?<br />

Kroatische Staatsangehörige gibt es etwa<br />

60.000, aber mehr als 100.000 haben kroatische<br />

Wurzeln und können die kroatische Sprache. Die<br />

Kroaten in Österreich sind sehr gut integriert,<br />

aber es ist gut, wenn sie auch die kroatische<br />

Sprache sprechen. Das hilft wiederum dem Integrationsprozess.<br />

Hier waren wir sehr engagiert.<br />

Außerdem gibt es die Burgenlandkroaten – eine<br />

Volksgruppe von ca. 50.000 –, die gerne ihre traditionelle<br />

alte Kultur pflegen möchten, wie die<br />

Tamburitza-Musik und Burgenland-Kroatisch als<br />

Sprache.<br />

Gibt es in Österreich eine Schule, in der Kroatisch<br />

gelehrt wird?<br />

Es gibt eine ungarisch-kroatisch-deutsche<br />

Schule für Burgenlandkroaten im Burgenland,<br />

die vom Staat Österreich und Kroatien gefördert<br />

wird, aber in Wien gibt es leider keine. Es gibt die<br />

Initiative Anno 93 mit einem Kindergarten und<br />

einer Schule, die machen einen super Job. Auch<br />

die Burgenlandkroaten haben einen eigenen<br />

Kindergarten. Aber wir brauchen eine größere<br />

Bandbreite vom Kindergarten bis zur Matura.<br />

Wir würden gerne ein eigenes Gymnasium zur<br />

Verfügung stellen. In Wien gibt es nach meiner<br />

Einschätzung 45.000 Kroaten. Deshalb brauchen<br />

wir eine kohärent organisierte Schule für Kroatisch,<br />

die nicht ausschließlich für Kroaten, sondern<br />

auch für Österreicher, die Kroatisch lernen<br />

wollen, interessant ist. Darum bemühen wir uns<br />

mit der Stadt Wien zusammen zu arbeiten, um<br />

diese Schule in der nächsten Periode zustande zu<br />

bringen und der Staat Kroatien ist bereit, eine solche<br />

Initiative zu fördern.<br />

Gibt es nach Österreich für Sie in Ihrem diplomatischen<br />

Beruf überhaupt noch eine Steigerung?<br />

Es war ein Privileg, Kroatien in Österreich zu<br />

vertreten. Ich habe so viele Freunde gefunden<br />

und wir hatten immer sehr gute Beziehungen.<br />

Von Anfang an waren alle Herausforderungen<br />

und Aufgaben, die ich in Österreich gehabt habe,<br />

in dieser positiven Atmosphäre mit dem Außenministerium<br />

und den Behörden viel leichter<br />

zu erfüllen.<br />

•<br />

Botschafter<br />

Gordan Bakota beim<br />

Interview mit <strong>SOCIETY</strong><br />

Herausgeberin Gertrud<br />

Tauchhammer<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 73


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

Botschaf<br />

74 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

tsgebäude à la<br />

OTTO<br />

WAGNER<br />

Die kroatische Botschaft im<br />

Palais Hoyos in Wien kann auf<br />

eine ereignisreiche Geschichte<br />

zurückblicken.<br />

Text: <strong>SOCIETY</strong><br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 75


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

76 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

KROATIEN<br />

Seit 1. September 2014 befindet<br />

sich die Botschaft von Kroatien<br />

am Rennweg im dritten Wiener<br />

Gemeindebezirk. Das Gebäude<br />

wurde 1895 von Otto Wagner,<br />

dem bedeutendsten österreichischen<br />

Architekten des Fin de Siècle, für<br />

eigene Zwecke als Privathaus und Atelier<br />

gebaut. Es ist im Stil des Historismus mit<br />

einer Jugendstil-Fassade und Rokoko-Elementen<br />

gestaltet.<br />

1903 wurde das Haus an die Familie<br />

Hoyos verkauft und war – bekannt als<br />

Palais Hoyos – bis 1957 in Familienbesitz.<br />

Bis zum Zerfall der Sozialistischen Föderativen<br />

Republik Jugoslawien diente es als<br />

deren Botschaftsgebäude, dann wurde es<br />

zur Botschaft Serbiens. Im Zuge von Neuverhandlungen<br />

über die Nachfolge des<br />

jugoslawischen Staatsbesitzes hat Kroatien<br />

2011 das Gebäude übernommen und<br />

renoviert. Die Restauration wurde von der<br />

kroatischen Firma Zagreb Gradnja durchgeführt<br />

und mit dem Denkmalamt abgestimmt.<br />

Das Gebäude hat insgesamt mehr als<br />

Tausend Quadratmeter Wohnfläche, wird<br />

jedoch nicht als Residenz, sondern ausschließlich<br />

zu Bürozwecken und für Veranstaltungen<br />

genutzt. Besonders die Belle<br />

Etage bietet sich für Veranstaltungen wie<br />

den Nationalfeiertag am 25. Juni an. Offiziell<br />

eröffnet wurde der neue Botschaftsstandort<br />

im Dezember 2014 mit einem<br />

Weihnachtsfest für in Wien lebende Kroaten,<br />

Burgenlandkroaten und österreichische<br />

Freunde.<br />

Neben der kroatischen Botschaft sind<br />

auch die ständigen Missionen Kroatiens<br />

bei der OSZE und den Vereinten Nationen<br />

im Haus untergebracht.<br />

Im Eingangsbereich gibt es eine Tafel<br />

mit den wichtigen historischen Daten des<br />

Hauses.<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Prochnow<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 77


DIPLOMATIE<br />

MAZEDONIEN<br />

Since when are you accredited in<br />

Austria and in which countries<br />

have you been before? How did<br />

your career develop?<br />

I started my position here<br />

in Vienna in November 2014,<br />

but had the official presentation of my<br />

letters of accreditation on December 3rd<br />

with President Dr. Heinz Fischer. Austria<br />

is a very important partner for Macedonia,<br />

especially in terms of economic cooperation.<br />

Thus, it is important for our<br />

representative here to understand the<br />

economic relationship between our two<br />

countries. I am honored that the Republic<br />

of Macedonia has decided that my lifetime<br />

of experience in economics and international<br />

relations has recommended<br />

me for the post, and that the Republic of<br />

Austria has welcomed me so completely<br />

and warmly. By profession, I am a professor<br />

of statistics with a PhD in economics.<br />

»Our government<br />

supports the unitary<br />

character of Ukraine,<br />

its independence,<br />

sovereignty, integrity<br />

and inviolability of its<br />

borders.<br />

«<br />

Prior to becoming an ambassador, I held<br />

a position as a statistics professor at the<br />

Saint Cyril and Methodius University of<br />

Skopje. My career developed as I accompanied<br />

my husband to three postings in<br />

Sweden, Canada and Belgium.<br />

What is your view of the EU-sanctions<br />

against Russia? What is the position of<br />

the Macedonian government conerning<br />

the conflict in Ukraine?<br />

Constructive relations between the<br />

European Union and Russia are both a<br />

European imperative and a global concern.<br />

I personally remain committed<br />

to supporting all efforts to bring about<br />

closer relations between the Russian Federation<br />

and the European Union. However,<br />

the armed conflict in the eastern<br />

part of Ukraine and the annexation of<br />

the Crimea by Russia, represents a serious<br />

threat and a potential threat to in-<br />

“Macedonia<br />

is a vibrant<br />

democratic state”<br />

H.E. Vasilka Poposka Trenevska, the<br />

Macedonian Ambassador in Vienna, talks<br />

with <strong>SOCIETY</strong> about the relations with<br />

Austria, EU-sanctions against Russia and<br />

the political situation in her country.<br />

Foto: HBF/Julia Weichselbaum<br />

78 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


»The current coalition<br />

leadership governs<br />

our country with the<br />

opposition through<br />

energetic debate, just<br />

as adversarial<br />

parliamentary politics<br />

should function.<br />

«<br />

ternational peace and security. Our government<br />

supports the unitary character of Ukraine, its<br />

independence, sovereignty, territorial integrity<br />

and inviolability of its borders. Macedonia is a<br />

signatory in statements issued from the OSCE<br />

and Council of Europe and supports all decisions<br />

of the Committee of Ministers of the Council of<br />

Europe and the European Parliament with regard<br />

to Ukraine.<br />

However, recognizing that peace and prosperity<br />

are the motivations of all parties is the key<br />

to any solution. Thus, any restrictive measures<br />

must be specific and reasonable responses whose<br />

justification can be clearly understood by all parties.<br />

My heart goes out to both EU and non-EU<br />

citizens impacted by restrictions that have been<br />

imposed. I recognize that oftentimes the broader<br />

strokes of global events have very real, local<br />

consequences. My hope is that peaceful resolutions<br />

are soon found to the issues that currently<br />

plague EU-Russian relations, and that political<br />

and economic relations stabilize.<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

H.E. Vasilka Poposka-<br />

Trenevska was born in<br />

1964 in Prilep/Macedonia.<br />

She holds a PhD from the<br />

Faculty of Economics of the<br />

University of St. Clement/<br />

Macedonia and began her<br />

career in 1990 as an Assistant<br />

Professor at her alma<br />

mater. In 2000, she moved<br />

to Skopje to work at the Faculty<br />

of Veterinary Medicine<br />

where she is currently an<br />

Associate Professor. She is<br />

an author and co-author of<br />

a number of academic and<br />

specialized works and has<br />

published three books. She<br />

accompanied her husband<br />

H.E. Ambassador Martin<br />

Trenevski on a number of<br />

foreign diplomatic missions,<br />

including Sweden, Canada<br />

and NATO in Brussels. During<br />

that time she implemented<br />

community and charity<br />

works, building relations<br />

with the host countries,<br />

other countries and various<br />

international organizations<br />

and businesses. In 2014 she<br />

was appointed Ambassador<br />

to Austria. H.E. Vasilka<br />

Poposka-Trenevska has two<br />

daughters.<br />

DIPLOMATIE<br />

MAZEDONIEN<br />

What are the relations between Austria and<br />

Macedonia like? Could you name current economical<br />

co-operations between Macedonia and<br />

Austria?<br />

The partnership between our countries is highly<br />

valued. The opportunities that exist for both<br />

sides to provide impactful investment, bringing<br />

prosperity and growth with it, are varied and significant.<br />

Austria is the second largest investor in<br />

Macedonia, with investments totaling over 485<br />

million Euros, and an important trade partner.<br />

In 2014, our nations successfully managed over<br />

two hundred million Euros worth of trade.<br />

Our relationship goes beyond a balance of<br />

trade to include partnerships and investment opportunities.<br />

Macedonia has created an attractive<br />

and friendly business climate, especially with its<br />

tax policy and the Free Economic Zones, where<br />

investors in the first ten years are exempted from<br />

paying profit and personal tax. My goal as an Ambassador<br />

will be to get in touch with the Austrian<br />

businesses and encourage them to expand and<br />

strengthen their business in Macedonia.<br />

Many Austrian firms have recognized the benefits<br />

of doing business in Macedonia and are actively<br />

involved in a wide range of sectors, including<br />

energy, banking, insurance, transportation<br />

and other. The exports to the Austrian market<br />

consist primarily of textiles, minerals and rolled<br />

iron and steel products.<br />

What is the status quo in the naming dispute<br />

with Greece?<br />

I remain committed to a resolution to this issue<br />

that respects Macedonia’s integrity and which<br />

is backed by the concerted efforts of our UN mediation<br />

partners. The process surrounding the<br />

affirmation of our constitutional name has been<br />

long and drawn out. Macedonia is waiting for a<br />

fair solution to the issue. We stand ready for our<br />

relations with Greece to no longer be troubled by<br />

problems with the acceptance of a Macedonian<br />

identity, so that my homeland may stand up, unhindered<br />

to speak as equals with our friends and<br />

neighbors.<br />

In Macedonia the political situation is<br />

characterized by sharp disputes between government<br />

and opposition. What is the reason for<br />

that?<br />

My homeland is a vibrant, healthy democratic<br />

state. We are host to a wide ideological spectrum,<br />

stemming from a rich cultural history. Thus, it<br />

troubles me to see my country characterized in<br />

the wider world as being sharply divided. As I see<br />

it, Macedonia displays its tenacity for the world<br />

to see in the day-to-day operation of our government.<br />

As of the 2014 general election, the parliament<br />

of the Republic of Macedonia seats representatives<br />

from six parties. The current coalition<br />

leadership governs our country with the opposition<br />

through energetic debate, just as adversarial<br />

parliamentary politics should function. •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 79


DIPLOMATIE<br />

SPANIEN<br />

Wann gab es den<br />

ersten spanischen<br />

Botschafter<br />

in Wien?<br />

Durch die<br />

Hochzeit des<br />

Habsburgers Philipp des Schönen mit<br />

Johanna der Wahnsinnigen, Tochter der<br />

Katholischen Könige, im Jahre 1496, wurden<br />

die engen Beziehungen zwischen<br />

Spanien und Österreich besiegelt. Seit<br />

der Zeit von Karl V. gab es durchgängig<br />

einen spanischen Botschafter in Wien.<br />

Sie sind nun etwa zwei Jahre in Wien<br />

– was waren Ihre größten Herausforderungen?<br />

Der Besuch von Königin Letizia war<br />

eine große Freude. Es war der erste Besuch<br />

von Königin Letizia allein als Königin<br />

im Ausland. Alles musste reibungslos<br />

funktionieren, und dank der Professionalität<br />

und Freundschaft der Österreicher<br />

und des Bundespräsidenten und seiner<br />

Gattin ist alles perfekt gelaufen. Es war<br />

langfristig geplant, aber nicht offiziell<br />

angekündigt. Diskretion ist immer ganz<br />

wichtig in unserem Beruf.<br />

Hat sich aus Ihrer Sicht der Beruf des<br />

Botschafters stark verändert? Wenn ja,<br />

warum und in welche Richtung?<br />

Jein. Diplomatie ist immer eine<br />

menschliche Fleißarbeit, wie Bismarck<br />

gesagt hat. Man muss mit Menschen umgehen<br />

können, das ist am wichtigsten.<br />

Hat sich der Beruf geändert in den letzten<br />

zwanzig Jahren? Ja, denn es gibt viele<br />

neue Möglichkeiten, ihn auszuüben.<br />

Meine Hauptaufgabe als Botschafter ist<br />

es, die Interessen und Werte Spaniens zu<br />

vertreten und die jetzigen Reformen und<br />

die Situation in Spanien zu erklären. Die<br />

neuen Technologien erleichtern natürlich<br />

die Kommunikation. Aber das Ziel ist<br />

am Ende das Gleiche: mit persönlichen<br />

Kontakten Vertrauen, Freundschaft und<br />

Verbindungen aufzubauen.<br />

Wie würden Sie die geopolitische<br />

Lage einstufen anhand der unglaublichen<br />

Veränderungen in letzter Zeit?<br />

Es gibt noch viele Gefahren und Herausforderungen<br />

für freie und offene Gesellschaften.<br />

Natürlich trifft das Europa<br />

im Kern und deshalb ist es so wichtig für<br />

uns. Denn es ist unsere Hauptaufgabe,<br />

Europa wirtschaftlich, politisch und im<br />

Bereich der Sicherheit zu stärken. Darum<br />

erwarten wir Diplomaten eine bessere<br />

Welt durch Kooperation und politische<br />

Zusammenarbeit.<br />

„Wir dürfen keine<br />

Angst vor der<br />

Zukunft haben“<br />

S.E. Botschafter Alberto Carnero spricht<br />

im <strong>SOCIETY</strong>-Interview über die hohe<br />

Jugendarbeitslosigkeit, die Aussichten auf<br />

ein Wirtschaftswachstum und die Zukunft<br />

Europas.<br />

Interview: Gertrud Tauchhammer<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig<br />

80 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


»Ohne einen gemeinsamen<br />

und offenen Markt<br />

gibt es keine Zukunft<br />

für kein Land Europas.<br />

«<br />

Alberto Carnero<br />

Glauben Sie, dass Europa jemals wieder<br />

einen Aufschwung erleben wird?<br />

Ja, aber das hängt von den Europäern ab. Wenn<br />

wir die richtigen Reformen realisieren und die<br />

Integration weiterführen, können wir definitiv<br />

einen Aufschwung haben. Wir dürfen aber keine<br />

Angst vor der Zukunft und vor einer offenen Welt<br />

haben.<br />

Ein großes Problem ist ja in der ganzen EU<br />

das Thema Jugendarbeitslosigkeit. Was macht<br />

Spanien dagegen?<br />

Wir führen Reformen durch. Wir hatten leider<br />

ein sehr rigides Arbeitssystem, welches die Regierung<br />

strukturell reformiert hat. Dazu kommt die<br />

Finanzreform in den internationalen Märkten.<br />

Ohne einen gemeinsamen und offenen Markt<br />

gibt es keine Zukunft für kein Land Europas.<br />

Die Arbeitsreform in Spanien hat gute Früchte<br />

mit sich gebracht. Wir haben noch immer eine<br />

inakzeptabel hohe Arbeitslosigkeit, aber trotzdem<br />

schafft die spanische Wirtschaft jeden Tag<br />

mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze. In den letzten<br />

zwölf Monaten wurden fast 600.000 neue Arbeitsplätze<br />

geschaffen. Das ist eine gute Perspektive<br />

und diese Arbeitsplätze sind mit einer geringen<br />

Wachstumsquote verbunden. Das heißt, je mehr<br />

wir wachsen, desto mehr Arbeitsplätze werden<br />

geschaffen.<br />

Auf welchem Sektor?<br />

Überall. Wir sind hauptsächlich ein Dienstleistungsland,<br />

aber auch in der Industrie und im Bau<br />

werden Arbeitsplätze geschaffen. Die Immobilienblase<br />

scheint endlich vorbei zu sein, denn die<br />

Preise in verschiedenen Regionen Spaniens sind<br />

gestiegen. Der International Monetary Fund sieht<br />

für Spanien im Jahr 2016 eine Wachstumsrate<br />

CURRICULUM<br />

VITAE<br />

Alberto Carnero ist 1962 in<br />

Madrid geboren. Sein Jus-<br />

Studium an der Universidad<br />

Complutense in Madrid<br />

schloss er 1986 ab, außerdem<br />

hat er einen Master in<br />

International Studies der<br />

diplomatischen Schule in<br />

Madrid und hat sich auf nationale<br />

Verteidigungsstudien<br />

bei CESEDEN spezialisiert.<br />

Im Zuge seiner diplomatischen<br />

Laufbahn war er an<br />

der spanischen Botschaft in<br />

Liberia, in Manila und in der<br />

damaligen Hauptstadt Bonn<br />

in Deutschland. Von 1997<br />

bis 2004 arbeitete er als<br />

Berater, Chef der Außenpolitik<br />

für Lateinamerika<br />

und später als Leiter der<br />

Abteilung Internationale<br />

Politik und Sicherheit für<br />

José María Aznar im Büro<br />

des Ministerpräsidenten.<br />

Darauf folgten Posten als<br />

Direktor der Internationalen<br />

Abteilung der FAES Stiftung<br />

und als Kabinettchef des<br />

spanischen Außenministers<br />

García-Margallo. Im<br />

Mai 2013 wurde er als<br />

spanischer Botschafter in<br />

Österreich nach Wien berufen.<br />

Alberto Carnero ist mit<br />

Verónica Cuenca verheiratet<br />

und hat drei Kinder.<br />

Botschafter Alberto Carnero<br />

beim Interview mit <strong>SOCIETY</strong><br />

Herausgeberin Gertrud<br />

Tauchhammer<br />

DIPLOMATIE<br />

SPANIEN<br />

von 2,6 Prozent vor. Das ist die höchste Wachstumsrate<br />

in der Eurozone. Das sind gute Nachrichten.<br />

Welche Projekte verfolgt Spanien in Österreich?<br />

Wir können viel vom österreichischen dualen<br />

Bildungs- und vom Lehrlingssystem lernen.<br />

Es hat schon öfters eine spanische Delegation<br />

aus Arbeitsministerium und Arbeitsamt Wien<br />

besucht, um Erfahrungen in Form von Seminaren<br />

und bilateralen Treffen auszutauschen und<br />

die Möglichkeiten für eine Adaption in Spanien<br />

auszuloten. Dies ist für die spanische Wirtschaft<br />

sehr nützlich und liegt im gemeinsamen Interesse<br />

von Regierung und Verwaltung, den Betrieben<br />

und Gewerkschaften. Es ist eine sehr tiefe und<br />

strukturelle Reform nötig, die jedoch nicht von<br />

gestern auf heute geschehen kann.<br />

Gibt es noch weitere wirtschaftliche Projekte?<br />

Das Interesse von österreichischen Investoren<br />

an Spanien ist groß. Schon jetzt sind mehr als<br />

200 Betriebe in Spanien tätig. Die Handelsbilanz<br />

ist positiv für Spanien, insgesamt lag das bilaterale<br />

Handelvolumen letztes Jahr bei ca. 4 Milliarden<br />

Euro. Dennoch ist es zwischen beiden Staaten<br />

relativ ausgewogen. Auch der Tourismus ist<br />

wichtig: Mehr als 600.000 Österreicher besuchen<br />

Spanien jährlich, das ist eine sehr gute Zahl. Und<br />

auch 300.000 Spanier kommen nach Österreich.<br />

Was gefällt Ihnen an Wien?<br />

Das kulturelle Angebot in Wien ist wirklich<br />

außergewöhnlich. Als Musikfan hat man hier ein<br />

reichhaltiges und sehr abwechslungsreiches Angebot,<br />

wie in kaum einer anderen Stadt. Ich besuche<br />

auch sehr gerne nicht nur die großen Museen,<br />

wie das KHM oder die Albertina, sondern auch<br />

die kleinen Galerien und Ausstellungshäuser.<br />

Ich esse gerne gebackenes Huhn und natürlich<br />

Wiener Schnitzel, mit einem guten Heurigenwein<br />

dazu. Generell besuche ich gerne die Lokale<br />

etwas außerhalb der Stadt – bei schönem Wetter<br />

ist es im Wienerwald ganz besonders schön. •<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 81


DIPLOMATIE<br />

PORTRÄT<br />

Official visit to the United Nations in Vienna,<br />

from left: H.E. Albrecht Boeselager, Grand<br />

Chancellor of the Sovereign Order of Malta;<br />

Ambassador Prof. Günther A. Granser, Head<br />

of the Permanent Observer Mission of the<br />

Sovereign Order of Malta to the United Nations<br />

in Vienna; H.M.E.H. Fra‘ Matthew Festing,<br />

Prince and Grandmaster of the Sovereign Order<br />

of Malta; H.E. Yuri Fedotov, Director General of<br />

the UNOV and Executive Director of the UNODC.<br />

Reception in Vienna: Ban Ki-moon,<br />

Secretary General of the United<br />

Nations, and Prof. Günther A. Granser,<br />

Chairman OiER International Council.<br />

Presentation in Vienna: Dr. Heinz<br />

Fischer, Federal President of State<br />

of the Republic of Austria and Prof.<br />

Günther A. Granser.<br />

A Life Committed<br />

To Worldwide<br />

Cooperation<br />

Life Sciences: Rektor Univ. Prof.<br />

Dr. Martin Gerzabek , BOKU,<br />

Prof. Günther A. Granser, Prof.<br />

Dr. Bernd Eichwald, Technische<br />

Universität München<br />

Ambassador Prof. Günther A. Granser devoted<br />

more than 45 years of his life to international<br />

service with a focus on humanitarian diplomacy.<br />

R<br />

ealizing sustainable development<br />

and smart growth is the decisive<br />

strategic challenge of our generation.<br />

Throughout most of history,<br />

the tasks of integrating economic<br />

development and expansion, social inclusion, and<br />

environmental sustainability were mostly local or<br />

regional issues. In the 21 st century, however, they<br />

are indisputably global. Only through worldwide<br />

cooperation can individual states overcome the<br />

interconnected global-scale predicaments of economic<br />

volatility, extreme poverty, social inequality,<br />

and environmental deterioration. With a few<br />

noteworthy exceptions, however, many people<br />

have not yet fully grasped the enormity of the<br />

tasks ahead. One of the men who has realized and<br />

accepted the complex challenge is Ambassador<br />

Prof. Günther A. Granser, who devoted more than<br />

45 years of his life to international service and diplomatic<br />

as well as economic leadership.<br />

In the late 1960s, Prof. Granser assumed responsibility<br />

and became an executive officer of<br />

the OiER – the Organization for International Economic<br />

Relations. Thus, he laid the foundation for<br />

Fotos: OiER, SMOM<br />

82 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

PORTRÄT<br />

an exceptional career in business management<br />

and international diplomacy. For nearly seven decades<br />

the OiER has been a competent bridge-builder,<br />

first point of contact, and pioneer in expanding<br />

and promoting international economic processes.<br />

As a global forum, the OiER’s main expertise is<br />

to facilitate topics among business communities,<br />

international organizations, global financial<br />

institutions, governments as well as non-governmental<br />

organizations. Since its formation in 1947,<br />

the OiER has constantly pursued the objective of<br />

aligning public interests and the offerings and<br />

requirements of the private sector in addition to<br />

using available information from different sectors<br />

efficiently. Under the leadership of Professor<br />

Granser, the chairman of the OiER International<br />

Council, the organization focuses on building<br />

high-end partnerships and identifying trends in a<br />

global context as well as on addressing key futureoriented<br />

issues in the areas of innovation, communication,<br />

environment, health, energy and mobility.<br />

Furthermore, the International Council of<br />

the OiER maintains worldwide relationships and<br />

supports fast growing international networks of<br />

the organization across more than 65 countries.<br />

Through his forward-looking involvement as<br />

active patron of numerous cultural and scientific<br />

institutions, such as opera houses, museums, and<br />

several universities and schools of higher education<br />

throughout Europe, Professor Granser constantly<br />

avails himself of the opportunity to support<br />

art and life sciences. Together with his fellow board<br />

members of the United Global Academy, and as the<br />

president of this well-established research stronghold<br />

and its network of universities, he courageously<br />

facilitates transcontinental scientific knowledge<br />

transfer and leadership in global research.<br />

A special matter that is near to his heart has<br />

always been humanitarian diplomacy and worldwide<br />

disaster relief. For more than twenty years,<br />

Professor Granser has served as a bilateral as well<br />

as multilateral ambassador of the Sovereign Order<br />

of Malta. Currently working as the Head of the<br />

Order’s Permanent Mission to the United Nations<br />

Office at Vienna, Ambassador Granser oversees<br />

worldwide humanitarian activities of the Order’s<br />

indefatigable efforts in helping the poor, the underprivileged<br />

and the people in need in general.<br />

With more than 950 years of impressive history as<br />

a sovereign state, today the Order of Malta, headed<br />

by the Grand Master and with its government<br />

headquarters in Rome, Italy, recognized as a sovereign<br />

subject of international law, has bilateral diplomatic<br />

and official relations with more than 105<br />

countries and multilateral relations on ambassadorial<br />

level with the European Union, the United<br />

Nations and several other international organizations.<br />

Through its embassies and missions, the Order<br />

provides a unique diplomatic network which<br />

is both a manifestation of its sovereignty and an<br />

operational instrument for its worldwide activities.<br />

In the international political arena, the Order<br />

maintains a neutral, impartial and non-political<br />

position. These principle factors have always been<br />

significant grounds when other states approached<br />

the Order for it to take over the role as a mediator<br />

between opposing parties.<br />

Through its international aid agency “Malteser<br />

International”, the Order leads worldwide medical<br />

and disaster relief programs and humanitarian<br />

aid in more than 120 countries. Its work stretches<br />

from north to south and across the world and provides<br />

first aid and medical training as well as basic<br />

and advanced health care services, vaccination<br />

services, HIV programs, and supports those suffering<br />

from diseases, hunger and homelessness.<br />

Commissioning orphanages and caring for refuges<br />

in Europe, Asia and the Middle East, developing<br />

nutritional programs in Africa, or financing and<br />

operating its many own hospitals and medical facilities<br />

around the globe, the Order of Malta and<br />

its tens of thousands of volunteers, nurses, doctors<br />

and experienced healthcare professionals are<br />

at the forefront of extraordinary caring services.<br />

“Despite our many joint-efforts, regretfully,<br />

there does not seem to be an end in sight to humanitarian<br />

crisis”, notes Ambassador Granser,<br />

“and therefore it is our privilege to render every<br />

assistance possible, to those in need”. For this,<br />

apparently being his truly challenging life-task,<br />

Professor Granser has been commended by secretaries<br />

general of the United Nations and distinguished<br />

and decorated with highest honors by<br />

heads of state.<br />

•<br />

Reception on the occasion of<br />

celebrating 900 years Sovereign<br />

Order of Malta: Sebastian Kurz,<br />

Foreign Minister of the Republic<br />

of Austria; Mrs. Beate Granser;<br />

Prof. Günther A. Granser; H.E.<br />

Archbishop Peter Zurbriggen,<br />

Apostolic Nuncio of Austria.<br />

Cooperation in scientific research,<br />

from left: Sheikh Nahayan<br />

Mabarak Al Nahayan, Minister<br />

of Higher Education and Scientific<br />

Research of UAE; Prof.<br />

Günther A. Granser.<br />

Ambassador Prof. Günther A.<br />

Granser speaking at the annual<br />

General Conference of the International<br />

Atomic Energy Agency IAEA.<br />

Following an invitation by Prof.<br />

Günther A. Granser, from left to<br />

right: the Ambassadors of USA,<br />

South Africa, China, Turkey, Great<br />

Britain and Jordan.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 83


DIPLOMATIE<br />

BHUTAN<br />

FACTS ABOUT<br />

BHUTAN<br />

Country name: Kingdom of<br />

Bhutan/Druk Gyal Khab<br />

Area: 38,394 km 2 (less than<br />

half of Austria)<br />

Population: approx.<br />

750,000<br />

Capital: Thimphu (pop. ca.<br />

80,000)<br />

Language: Dzongkha<br />

Religion: 70 % Buddhists, 25<br />

% Hindus, other minorities<br />

Government: Parliamentary<br />

constitutional monarchy;<br />

Prime Minister Tshering<br />

Tobgay<br />

Head of State: King Jigme<br />

Khesar Namgyal<br />

Wangchuck<br />

National day: 17 December<br />

Currency: 1 Bhutanese ngultrum<br />

(BTN) = approx. 0.015<br />

EUR; fixed exchange rate<br />

with Indian rupee<br />

GDP: 1.8 billion USD<br />

GDP per capita: 2,460 USD<br />

National sport: Bow and<br />

arrow<br />

PaN-Award for the<br />

Austian-Bhutan<br />

Society in the Austrian<br />

Foreign Ministry<br />

Vice Presidents<br />

Liselotte Waldheim-Natural<br />

and<br />

Eduard Graf<br />

Land of the<br />

Thunder Dragon<br />

The Austrian-Bhutan Society is one of the most<br />

active societies cooperating with Bhutan. It was<br />

awarded the PaN-prize for its achievements.<br />

Druk Yul Park in the 23rd<br />

Viennese district<br />

INFO<br />

Austrian-Bhutan Society<br />

of Cooperation, Friendship<br />

and Culture<br />

President:<br />

Prof. Claus Walter<br />

Vice Presidents:<br />

Liselotte Waldheim-Natural,<br />

Eduard Graf<br />

Secretary General: Natalie<br />

Gruber<br />

Endemanngasse 6-18/2/39<br />

1230 Vienna<br />

Mobile +43-(0)660-4734<br />

000<br />

www.a-lp.at/bhutan<br />

The “Austrian-Bhutan Society of Cooperation,<br />

Friendship and Culture” was<br />

established in Vienna in March 1998.<br />

Founding President is Prof. Claus<br />

Walter who knows Bhutan like the<br />

back of his hand, having travelled the country for<br />

dozens of times. From the beginning, the main<br />

goal of the Austrian-Bhutan Society has been to<br />

promote and foster people to people contacts as opposed<br />

to governmental development cooperation.<br />

•<br />

Numerous successful projects<br />

Many projects show the growing bonds between<br />

the peoples of Austria and Bhutan in the<br />

last 25 years.<br />

• A park dedicated to Bhutan called “Druk Yul<br />

Park” was created by the Municipal Department<br />

for Parks and Gardens of Vienna.<br />

• Students of the Secondary Technical and Vocational<br />

College Mödling built an original Bhutanese<br />

stupa and a mani wall adorned with the<br />

Eight Auspicious Signs of Buddhism.<br />

• Bhutanese students have received scholarships<br />

for different master studies in Austria,<br />

e. g. MODUL University, Medical University of<br />

Vienna.<br />

• The construction of a rural primary school in<br />

Pangtokha, a remote eastern region of Bhutan,<br />

was funded along the lines of the motto “Educational<br />

Cooperation is an Investment into the<br />

Future”. This was the first educational development<br />

project between Austria and Bhutan. Ten<br />

class rooms for 150 children were created.<br />

• The “Bhutan Austria Society BAS” was established<br />

in Thimphu. It is a reliable and non-bureaucratic<br />

partner for Austrians travelling to<br />

Bhutan.<br />

•<br />

PaN-Award<br />

In 2014, the Austrian-Bhutan Society was<br />

awarded the “PaN”-prize by the Austrian Federal<br />

Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs<br />

for its extraordinary achievements.<br />

Bhutan’s official reaction to this award has<br />

been a positive one: Foreign Minister Lyonpo<br />

Ugyen Tshering personally congratulated the<br />

Austrian-Bhutan Society on its achievement. “The<br />

past 25 years have been marked by deep friendship,<br />

goodwill and active cooperation, particularly<br />

in the area of development support from Austria<br />

to Bhutan”, he stated.<br />

•<br />

Distinction<br />

In addition to the PaN-Award Vice Presidents<br />

Liselotte Waldheim-Natural and Eduard Graf have<br />

been honoured by the Federal President of Austria<br />

Heinz Fischer for their achievements. •<br />

84 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENT<br />

Sommer Wellness & Shaolin Mönche<br />

Im Hotel & Spa Larimar****S in<br />

Stegersbach gibt es ab sofort<br />

noch mehr Raum für Wellness,<br />

Ruhe und Geborgenheit.<br />

Mit über 4.500 m² Wellnessfläche<br />

mit 3 Wasserqualitäten<br />

(Thermalwasser, Meerwasser<br />

und Süßwasser) reiht sich das Larimar<br />

unter die Top 10 Hotels mit<br />

den größten privaten Hotel Thermen<br />

und Wellness-Bereichen ein.<br />

Sechs Becken und Pools: Es gibt<br />

drei Thermalbecken, einen neuen<br />

Meerwasserpool, ein Süßwasser-Schwimmbecken<br />

und eine<br />

Kaltwassergrotte. Über einen Bademantelgang<br />

ist auch die Therme<br />

Stegersbach erreichbar – und<br />

damit weitere 15.000 m² Thermengenuss<br />

für große und kleine<br />

Gäste. Gesamt bietet das Larimar<br />

somit rund 20.000 m² Wellnessund<br />

Thermenangebot.<br />

Im Larimar Spa werden Sie aus<br />

einem kompetenten Team betreut.<br />

Wählen Sie aus 120 verschiedenen<br />

Behandlungen aus<br />

der ganzen Welt.<br />

Schwerpunkte im Larimar Spa<br />

sind: Ayurveda mit Spezialisten<br />

aus Indien in der kühlen Jahreszeit,<br />

Shaolin Wellness mit Mönchen<br />

aus China in den Sommermonaten<br />

und ganzjährig Thai<br />

Behandlungen mit Therapeutinnen<br />

aus Thailand.<br />

Übernachten mit den vielen<br />

Larimar-Inklusivleistungen:<br />

• 1 Glas Larimar Sekt zur Begr.<br />

• Larimar Kulinarik (Vital-Frühstücksbuffet,<br />

Mittags-Vitalbuffet<br />

mit Suppen und Salaten, 6 Gang<br />

Wahlmenü am Abend)<br />

• 4.500 m 2 Larimar Therme<br />

mit Saunawelt<br />

• Nutzung der Therme<br />

Stegersbach (Bademantelgang)<br />

• Badetasche mit Bademantel,<br />

Badetuch und Badepantoffeln<br />

für die Dauer Ihres<br />

Aufenthaltes<br />

• täglich Wellness- und Aktivprogramm<br />

ab € 123,- pro Person / Nacht DZ<br />

(Preis ab 3 ÜN gültig)<br />

Panoramaweg 2, 7551 Stegersbach<br />

03326/55100, urlaub@larimarhotel.at<br />

www.larimarhotel.at<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_2012 | 85


DIPLOMATIE<br />

ÖGAVN<br />

Dr. Helga Rabl-Stadler (Präsidentin<br />

der Salzburger Festspiele),<br />

Dr. Wolfgang Schüssel<br />

Begegnungen in<br />

der Stallburg<br />

Vor fünf Jahren wurde das neue Zentrum der<br />

ÖGAVN in der Wiener Stallburg eröffnet. Seither<br />

haben an die 1.500 Veranstaltungen stattgefunden.<br />

MITGLIED-<br />

SCHAFT<br />

Seit 1945<br />

Alle Personen, die am<br />

internationalen Geschehen<br />

interessiert sind und zur<br />

Stärkung der Vereinten<br />

Nationen beitragen wollen,<br />

können ordentliche Mitglieder<br />

der Österreichischen<br />

Gesellschaft für Außenpolitik<br />

und die Vereinten<br />

Nationen (ÖGAVN) werden.<br />

Daneben sind Unternehmen<br />

und andere Institutionen<br />

eingeladen, als unterstützende<br />

Mitglieder beizutreten.<br />

Wenn Sie Interesse an<br />

einer Mitgliedschaft haben,<br />

wenden Sie sich bitte an:<br />

Österreichische Gesellschaft<br />

für Außenpolitik und<br />

die Vereinten Nationen<br />

(ÖGAVN)<br />

Hofburg/Stallburg<br />

Reitschulgasse 2/2. OG<br />

A-1010 Wien<br />

Tel. +43-(0)1-535 46 27<br />

E-Mail: office@oegavn.org,<br />

www.oegavn.org<br />

MAGAZIN <strong>SOCIETY</strong><br />

Mag. Gertrud Tauchhammer<br />

hat mit dem Magazin<br />

<strong>SOCIETY</strong> als offizielles<br />

Organ schon seit 1995<br />

fungiert und übt seitdem<br />

mit verschiedensten Aktivitäten<br />

den Brückenschlag<br />

zwischen Österreich und<br />

den Vereinten Nationen aus.<br />

Auf Vorschlag von Altbundeskanzler<br />

Dr. Wolfgang<br />

Schüssel wird die Kooperation<br />

zwischen dem Magazin<br />

<strong>SOCIETY</strong> und der ÖGAVN<br />

fortgesetzt. <strong>SOCIETY</strong> ist zu<br />

hundert Prozent im Eigentum<br />

der Tauchhammer KG/<br />

Mag. Gertrud Tauchhammer.<br />

Etwa 15.000 Besucher hatten die Gelegenheit,<br />

sich mit Außenpolitik und internationalen<br />

Fragen zu befassen oder sich mit<br />

Themen der Vereinten Nationen auseinander<br />

zu setzen. Die informelle und weltoffene<br />

Atmosphäre schafft Raum für breite Kreise<br />

der österreichischen Zivilgesellschaft, Expertinnen<br />

und Experten zu treffen und einen Zugang zu Informationen<br />

zu erhalten, wie sie in der Form nicht<br />

über Medien und Internet verfügbar sind. Einen besonderen<br />

Schwerpunkt bildet die Jugendarbeit, für<br />

die es im Rahmen des Akademischen Forums für<br />

Außenpolitik (AFA) ein spezielles Programm mit Diplomlehrgängen,<br />

Rhetorik- und Verhandlungstrainings<br />

sowie UNO-Simulationen gibt. Im Mittelpunkt<br />

der Aktivitäten steht jedoch der von Altbundeskanzler<br />

Dr. Wolfgang Schüssel initiierte „Internationale<br />

Club“ der ÖGAVN, eine Veranstaltungsreihe, die jeden<br />

Mittwoch einen Vortrag von Persönlichkeiten<br />

aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft<br />

und Kultur anbietet.<br />

•<br />

Kunst und Völkerverständigung<br />

Unter anderen sprach im Jänner die Präsidentin<br />

der Salzburger Festspiele, Dr. Helga Rabl-Stadler<br />

über die Bedeutung der Festspiele und deren schon<br />

90-jährigen Rolle als Friedensprojekt, welches Mitten<br />

im Ersten Krieg entstand, mit der Idee, durch<br />

Kunst die Völker anzunähern.<br />

•<br />

Österreich und China<br />

Im März gab die österreichische Botschafterin<br />

in China, MMag. Dr. Irene Giner-Reichl, aktuelle<br />

Betrachtungen zu China mit einer Darstellung<br />

der „neuen Seidenstraßen“. Dies ist ein Projekt<br />

für den Ausbau neuer Handelsrouten von China<br />

nach Europa, sowohl terrestrische als auch maritime.<br />

Österreich wird in China laut ihrer Analyse<br />

grundsätzlich sehr positiv wahrgenommen und<br />

gemeinhin mit Musik, Mozart, schöner Natur und<br />

Technologie assoziiert. Trotz des positiven Images<br />

sieht Giner-Reichl allerdings noch großes Potenzial<br />

bei Tourismus und beim Austausch von Studierenden.<br />

Außerdem würde sie sich ein stärkeres<br />

Engagement von Österreich im Hinblick auf die<br />

Seidenstraßeninitiative wünschen. Hier könnte<br />

Österreich beispielsweise seine Expertise zu Osteuropa<br />

zur Verfügung stellen und gemeinsam mit<br />

den Chinesen investieren. Im Herbst <strong>2015</strong> wird<br />

ein vom österreichischen Außenminister Sebastian<br />

Kurz und seinem chinesischen Amtskollegen<br />

Wang Yi initiierter Jugendaustausch gestartet<br />

werden, den die ÖGAVN gemeinsam mit dem Außenministerium<br />

und der Wirtschaft vorbereitet.<br />

•<br />

Kroatiens Politik der Versöhnung<br />

Im Mai gab Dr. Ivo Josipovic einen Überblick zu<br />

seiner Amtszeit als Präsident Kroatiens (2010 - <strong>2015</strong>).<br />

Er betonte, dass für Kroatien der Übergang vom<br />

Status eines kleinen Staates zu einer regionalen<br />

wirtschaftlichen Macht sehr wichtig gewesen ist. In<br />

diesem Sinne habe Kroatien große Bemühungen auf<br />

sich genommen, in die NATO und in die EU aufgenommen<br />

zu werden. Für Kroatien seien nicht nur<br />

die Gelder wichtig gewesen, sondern vielmehr die<br />

Fortschritte in ihrer Gesellschaft und die besseren<br />

zwischenstaatlichen Beziehungen. Kroatien wolle<br />

im Balkan eine Führungsrolle einnehmen und Dialoge<br />

in der Region zur Versöhnung bei Streitigkeiten<br />

einführen. Die Beziehungen zu Serbien seien zwar<br />

nach wie vor sensibel, doch es würden bereits neue<br />

Gespräche und Diskussionen geführt werden. Genauso<br />

seien auch die Beziehungen mit Bosnien und<br />

Herzegowina sowie Montenegro am besser werden.<br />

Kroatien sei daran interessiert mit seinen Nachbarländern<br />

zu kooperieren und wirtschaftliche Erfolge<br />

zu unterzeichnen.<br />

•<br />

Karlheinz Kopf, Dr.<br />

Ivo Josipovic, Dr.<br />

Wolfgang Schüssel<br />

86 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


Integration von<br />

Anfang an<br />

Der Verein Welcome to Austria lud zur Informationsveranstaltung<br />

der Integrationspolitik.<br />

DIPLOMATIE<br />

WELCOME TO AUSTRIA<br />

Foto: BMEIA<br />

Integration durch Leistung – Nicht die Herkunft<br />

zählt, sondern das, was man in Beruf,<br />

Ehrenamt und Familie leistet.“ Gemäß<br />

diesem Motto wird in Österreich die Integrationspolitik<br />

seit vier Jahren gestaltet.<br />

Im Rahmen einer Veranstaltung im nunmehrigen<br />

„Bundesministerium für Europa, Integration<br />

und Äußeres“ informierten sich die Mitglieder<br />

des Vereins „Welcome to Austria“ über die unterschiedlichen<br />

Programme in diesem Bereich.<br />

So wurde unter anderem das Projekt „Integration<br />

von Anfang an“ vorgestellt. Der Integrationsprozess<br />

wird dabei bereits an der Botschaft gestartet.<br />

Personen, die sich für die Migration nach<br />

Österreich interessieren, werden dabei bereits an<br />

den Vertretungen im Ausland über die Voraussetzungen<br />

informiert und im Falle einer Zuwanderung<br />

von weiteren Integrationsmaßnahmen<br />

erfasst. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung<br />

mit einer regen Diskussion über die Herausforderungen<br />

von Integrationspolitik in Österreich und<br />

in Europa.<br />

•<br />

Generalsekretär des BMEIA<br />

Michael Linhart und WA-<br />

Vizepräsidentin Angelika Saupe<br />

INFO<br />

WELCOME TO AUSTRIA<br />

Hofburg, Stallburg<br />

Reitschulgasse 2, 1010 Wien<br />

Tel. +43-(0)1-535 88 36<br />

office@welcome-to-austria.<br />

org<br />

www.welcome-to-austria.<br />

org<br />

AUSTRIA CONNECT<br />

WIR BAUEN BRÜCKEN IN DIE WELT<br />

AUSSENWIRTSCHAF T AUSTRIA<br />

BRASILIEN<br />

GOLFREGION<br />

GREATER CHINA<br />

GUS<br />

IBERISCHE HALBINSEL<br />

ITALIEN<br />

KANADA<br />

USA<br />

Vernetzen Sie sich auf unseren weltweit stattfindenden Konferenzen<br />

mit Top-Managern und Experten, den Leitern österreichischer<br />

Niederlassungen sowie Österreichern im jeweiligen Exportmarkt!<br />

wko.at/aussenwirtschaft/austriaconnect


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

122 bilateral<br />

Ambassadors<br />

are representing their<br />

countries in Austria.<br />

<strong>SOCIETY</strong> presents<br />

them with their<br />

name, picture and day<br />

of accreditation in<br />

alphabetical order<br />

of the countries.<br />

Ambassadors'<br />

Caleidoscope<br />

Ambassadors resident in Vienna<br />

ARGENTINA<br />

H.E. Rafael Mariano<br />

Grossi<br />

since 17.09.2013<br />

Goldschmiedgasse 2/1<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 84 63<br />

embargviena@embargviena.at<br />

BELGIUM<br />

H.E. Willem Van de<br />

Voorde since 02.10.2014<br />

Prinz-Eugen-Straße 8-10<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 502 07 0<br />

vienna@diplobel.fed.be<br />

www.diplomatie.be/vienna<br />

AFGHANISTAN<br />

H.E. Ayoob M. Erfani<br />

since 05.04.2013<br />

Mahlerstraße 14/1<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 402 10 06<br />

embassy@afghanistan-vienna.org<br />

www.afghanistan-vienna.org<br />

ARMENIA<br />

H.E. Arman<br />

Kirakossian<br />

since 09.11.2011<br />

Hadikgasse 28<br />

1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 522 74 79<br />

armenia@armembassy.at<br />

BELIZE<br />

H.E. Alexander Piletsky<br />

since 01.10.1999<br />

Franz-Josefs-Kai 13/5/16<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 76 63<br />

belizeembassy@utanet.at<br />

ALBANIA<br />

H.E. Roland Bimo<br />

since 14.03.2014<br />

Prinz-Eugen-Straße 18/1/5<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 328 86 56<br />

embassy.vienna@mfa.gov.al<br />

AUSTRALIA<br />

H.E. David Gordon<br />

Stuart<br />

since 12.09.2012<br />

Mattiellistraße 2, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 506 74 0<br />

austemb@aon.at<br />

www.austria.embassy.gov.au<br />

BOLIVIA<br />

Chargé d’Affaires a.i.<br />

Ricardo Javier<br />

Martinez Covarrubias<br />

Waaggasse 10/8, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 587 46 75<br />

embolaustria@of-viena.at<br />

ALGERIA<br />

H.E. Mohamed<br />

Benhocine<br />

since 02.07.2012<br />

Rudolfinergasse 18, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 369 88 53<br />

office@algerische-botschaft.at<br />

www.algerische-botschaft.at<br />

AZERBAIJAN<br />

H.E. Galib Israfilov<br />

since 28.09.2011<br />

Hügelgasse 2<br />

1130 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 13 22<br />

vienna@mission.mfa.gov.az<br />

www.azembassy.at<br />

BOSNIA AND HERZEGOVINA<br />

H.E. Tanja Milasinovic<br />

Martinovic<br />

since 19.04.2012<br />

Tivoligasse 54, 1120 Vienna<br />

Tel. +43 1 811 85 55<br />

bhbotschaft@bhbotschaft.at<br />

www.bhbotschaft.at<br />

ANDORRA<br />

Chargé d’Affaires a.i.<br />

Gemma Cano Berne<br />

Kärntner Ring 2A/13<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 961 09 09<br />

office@ambaixada-andorra.at<br />

BANGLADESH<br />

H.E. Mohammed Abu<br />

Zafar<br />

since 10.12.2014<br />

Hofzeile 4<br />

1190 Vienna<br />

mission.vienna@mofa.gov.bd<br />

BRAZIL<br />

H.E. Evandro Didonet<br />

since 17.10.2012<br />

Pestalozzigasse 4/2<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 06 31<br />

brasemb.viena@itamaraty.gov.br<br />

ANGOLA<br />

H.E. Maria De Jesus<br />

Dos Reis Ferreira<br />

since 09.11.2011<br />

Seilerstätte 15/10, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 718 74 88<br />

embangola-viena@embangola.at<br />

www.embangola.at<br />

BELARUS<br />

H.E. Valery<br />

Voronetsky<br />

since 09.11.2011<br />

Hüttelbergstraße 6, 1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 419 96 30<br />

austria@mfa.gov.by<br />

www.austria.belembassy.org<br />

BULGARIA<br />

H.E. Elena Radkova<br />

Shekerletova<br />

since 28.03.2012<br />

Schwindgasse 8<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 31 13<br />

amboffice@embassybulgaria.at<br />

Fotos: © YuI - Fotolia.com, HBF<br />

88 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

BURKINA FASO<br />

H.E. Solange Eveline<br />

Agneketom Bogore<br />

since 17.03.<strong>2015</strong><br />

Strohgasse 14c, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 82 64<br />

s.r@abfvienne.at<br />

www.abfvienne.at<br />

CROATIA<br />

H.E. Gordan Bakota<br />

since 09.03.2011<br />

Rennweg 3<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 485 95 24<br />

croemb.bec@mvep.hr<br />

http://at.mfa.hr<br />

EGYPT<br />

H.E. Khaled Abdelrahman<br />

Shamaa<br />

since 09.11.2011<br />

Hohe Warte 50-54<br />

1190 Vienna, Tel. +43 1 370 81 04<br />

egyptembassyvienna@<br />

egyptembassyvienna.at | www.egyptembassyvienna.at<br />

CANADA<br />

H.E. Mark Bailey<br />

since 11.11.2013<br />

Laurenzerberg 2/III<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 531 38 30<br />

vienn@international.gc.ca<br />

www.kanada.at<br />

CUBA<br />

H.E. Juan Carlos<br />

Marsan Aguilera<br />

since 17.05.2011<br />

Kaiserstraße 84, 1070 Vienna<br />

Tel. +43 1 877 81 98<br />

secembajador@ecuaustria.at<br />

www.cubadiplomatica.cu/austria<br />

EL SALVADOR<br />

H.E. Carmen María<br />

Gallardo de<br />

Hernández<br />

since 02.10.2014<br />

Prinz-Eugen-Straße 72/2/1<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 38 74<br />

elsalvador@embasal.at | www.rree.gob.sv<br />

CHILE<br />

H.E. Mario Adolfo<br />

Fernandez Baeza<br />

since 16.09.2014<br />

Lugeck 1/III/10<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 92 08<br />

echile.austria@minrel.gov.cl<br />

CYPRUS<br />

H.E. Marios<br />

Ieronymides<br />

since 13.05.2014<br />

Neulinggasse 37/4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 513 06 30<br />

office@cyprusembassy.at<br />

ESTONIA<br />

H.E. Eve-Külli Kala<br />

since 11.01.2010<br />

Wohllebengasse 9/12<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 77 61<br />

embassy@estwien.at<br />

www.estemb.at<br />

CHINA<br />

H.E. Zhao Bin<br />

since 12.09.2012<br />

Metternichgasse 4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 714 31 49<br />

chinaemb_at@mfa.gov.cn<br />

www.chinaembassy.at<br />

CZECH REPUBLIC<br />

H.E. Jan Sechter<br />

since 11.11.2013<br />

Penzinger Straße 11-13<br />

1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 899 580<br />

vienna@embassy.mzv.cz<br />

www.mzv.cz/vienna<br />

FINLAND<br />

H.E. Anu Irene<br />

Laamanen<br />

since 17.10.2013<br />

Gonzagagasse 16, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 03 65<br />

sanomat.wie@formin.fi<br />

www.finnland.at<br />

COLOMBIA<br />

H.E. Jaime Alberto<br />

Cabal Sanclemente<br />

since 13.05.2014<br />

Stadiongasse 6-8/15<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 405 42 49<br />

eaustria@cancilleria.gov.co<br />

DENMARK<br />

H.E. Liselotte K.<br />

Plesner<br />

since 17.09.2013<br />

Führichgasse 6, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 512 79 04<br />

vieamb@um.dk<br />

www.oestrig.um.dk<br />

FRANCE<br />

H.E. Pascal Teixeira da<br />

Silva since 16.09.2014<br />

Technikerstraße 2, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 502 75 0<br />

secretariat.vienne-amba@<br />

diplomatie.gouv.fr<br />

www.ambafrance-at.org<br />

COSTA RICA<br />

H.E. Pilar Saborió de<br />

Rocafort<br />

since 17.03.<strong>2015</strong><br />

Wagramer Straße 23/1/1/2-3<br />

1220 Vienna<br />

Tel. +43 1 263 38 24<br />

embajadaaustria_costa.rica@chello.at<br />

DOMINICAN REPUBLIC<br />

H.E. Ramon Andres<br />

Quinones Rodriguez<br />

since 04.06.2007<br />

Prinz-Eugen-Straße 18<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 85 55<br />

embajada@embrepdom.at<br />

GEORGIA<br />

H.E. Konstantine<br />

Zaldastanishvili<br />

since 18.06.2013<br />

Doblhoffgasse 5/5<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 98 48<br />

vienna@geomission.at<br />

CÔTE D’IVOIRE<br />

H.E. Largaton<br />

Gilbert Ouattara<br />

since 09.11.2011<br />

Neulinggasse 29/6/20<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 581 00 76<br />

office@ambaciaut.org<br />

ECUADOR<br />

H.E. Wilson Pastor<br />

Morris<br />

since 22.10.2013<br />

Goldschmiedgasse 10/2/205<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 32 08<br />

mission@ecuadorvienna.at<br />

GERMANY<br />

H.E. Detlev Rünger<br />

since 12.09.2012<br />

Gauermanngasse 2-4<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 711 54 0<br />

info@wien.diplo.de<br />

www.wien.diplo.de<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 89


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

GREECE<br />

H.E. Chryssoula Aliferi<br />

since 13.05.2014<br />

Argentinierstraße 14<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 506 15<br />

gremb@griechischebotschaft.at<br />

www.griechische-botschaft.at<br />

IRAN<br />

H.E. Hassan Tajik<br />

since 02.07.2012<br />

Jauresgasse 9<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 26 50<br />

public@iranembassy-wien.at<br />

www.iran.embassy.at<br />

KAZAKHSTAN<br />

H.E. Kairat Sarybay<br />

since 14.03.2014<br />

Wipplingerstraße 35<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 890 800 810<br />

embassy@kazakhstan.at<br />

www.kazakhstan.at<br />

GUATEMALA<br />

H.E. Antonio Roberto<br />

Castellanos Lopez<br />

since 12.09.2012<br />

Prinz-Eugen-Straße 18/Top7<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 714 35 70<br />

embajada@embaguate.co.at<br />

www.embaguate.co.at<br />

IRAQ<br />

H.E. Dr. Surood R. Najib<br />

Najib<br />

since 09.12.2010<br />

Johannesgasse 26<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 713 81 95<br />

office@iraqembassy.at<br />

*)<br />

KENYA<br />

H.E. Michael Adipo<br />

Okoth Oyugi<br />

since 05.04.2013<br />

Andromeda Tower, Donau-City-Straße 6<br />

1220 Vienna, Tel. +43 1 712 39 19<br />

kenyarep-vienna@aon.at<br />

www.kenyaembassyvienna.at/de/<br />

HOLY SEE<br />

H.E. Archbishop Dr.<br />

Peter Stephan<br />

Zurbriggen<br />

since 17.04.2009<br />

Theresianumgasse 31, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 13 27<br />

nuntius@nuntiatur.at | www.nuntiatur.at<br />

IRELAND<br />

H.E. Mary Whelan<br />

since 02.10.2014<br />

Rotenturmstraße 16-18<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 715 42 46<br />

vienna@dfa.ie<br />

www.dfa.ie<br />

KOSOVO<br />

S.E. Mag. Sami Ukelli<br />

since 17.03.<strong>2015</strong><br />

Goldeggasse 2/14<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 11 77<br />

embassy.austria@ks-gov.net<br />

www.ambasada-ks.net/at/<br />

HUNGARY<br />

H.E. Dr. Janos Perenyi<br />

since 10.12.2014<br />

Bankgasse 4-6<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 537 80 300<br />

mission.vie@mfa.gov.hu<br />

ISRAEL<br />

H.E. Zvi Heifetz<br />

since 11.11.2013<br />

Anton-Frank-Gasse 20<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 476 46 0<br />

info-sec@vienna.mfa.gov.il<br />

www.vienna.mfa.gov.il<br />

KUWAIT<br />

H.E. Sadiq M. Marafi<br />

since 17.10.2013<br />

Strassergasse 32<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 405 56 46<br />

kuwait.embassy.vienna@speed.at<br />

ICELAND<br />

H.E. Audunn Atlason<br />

since 17.09.2013<br />

Naglergasse 2/8<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 27 71<br />

emb.vienna@mfa.is<br />

www.iceland.is/at<br />

ITALY<br />

H.E. Giorgio Marrapodi<br />

since 17.09.2013<br />

Rennweg 27<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 51 21<br />

ambasciata.vienna@esteri.it<br />

www.ambvienna.esteri.it<br />

KYRGYZSTAN<br />

H.E. Ermek Ibraimov<br />

since 13.05.2014<br />

Invalidenstraße 3/8<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 03 79<br />

kyremb@inode.at<br />

www.kyremb.at<br />

INDIA<br />

H.E. Rajiva Misra<br />

since 14.03.2014<br />

Kärntner Ring 2<br />

1015 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 86 66<br />

indemb@eoivien.vienna.at<br />

www.indianembassy.at<br />

JAPAN<br />

H.E. Makoto Taketoshi<br />

since 17.10.2013<br />

Heßgasse 6<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 531 92 0<br />

info@wi.mofa.go.jp<br />

www.at.emb-japan.go.jp<br />

LAOS<br />

H.E. Phoukhao<br />

Phommavongsa<br />

since 16.09.2014<br />

Sommerhaidenweg 43<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 890 2319 11<br />

laoembassyvienna@hotmail.com<br />

INDONESIA<br />

H.E. Rachmat Budiman<br />

since 17.10.2012<br />

Gustav-Tschermak-Gasse 5-7<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 476 23 0<br />

unitkom@kbriwina.at<br />

www.kbriwina.at<br />

JORDAN<br />

H.E. Hussam<br />

Al Husseini<br />

since 22.10.2013<br />

Rennweg 17/4, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 405 10 25<br />

info@jordanembassy.at<br />

www.jordanembassy.at<br />

LATVIA<br />

H.E. Edgars Skuja<br />

since 17.10.2013<br />

Stefan-Esders-Platz 4<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 31 12<br />

embassy.austria@mfa.gov.lv<br />

Fotos: HBF<br />

90 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

LEBANON<br />

Chargé d'Affaires a.i.<br />

Salim Baddoura<br />

MALTA<br />

H.E. Keith Azzopardi<br />

since 17.10.2013<br />

MYANMAR<br />

Chargé d'Affaires a.i.<br />

Kyaw Nyun Oo<br />

Oppolzergasse 6/3<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 88 21<br />

embassy.lebanon@inode.at<br />

Opernring 5/1<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 586 50 10<br />

maltaembassy.vienna@gov.mt<br />

Mooslackengasse 17<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 26 69 105<br />

myanmarembassy.vienna@gmail.com<br />

LIBYA<br />

H.E. Dr. Ibrahim Ali<br />

Albesbas<br />

since 11.11.2013<br />

Blaasstraße 33<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 <strong>367</strong> 76 39<br />

office@libyanembassyvienna.at<br />

MAROCCO<br />

H.E. Dr. Ali El Mhamdi<br />

since 12.01.2012<br />

Hasenauerstraße 57<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 586 66 51<br />

emb-pmissionvienna@morocco.at<br />

NAMIBIA<br />

H.E. Simon Madjuma<br />

Maruta<br />

since 11.11.2013<br />

Zuckerkandlgasse 2, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 402 93 71<br />

nam.emb.vienna@speed.at<br />

www.embnamibia.at<br />

LIECHTENSTEIN<br />

H.H. Maria-Pia<br />

Kothbauer Prinzessin<br />

v.u.z. Liechtenstein,<br />

since 11.12.1997<br />

Löwelstraße 8/7, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 92 11<br />

info@vie.llv.li, www.wien.liechtenstein.li<br />

MEXICO<br />

H.E. Luis Alfonso De<br />

Alba<br />

since 17.09.2013<br />

Operngasse 21<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 310 73 83<br />

embaustria@sre.gob.mx<br />

NETHERLANDS<br />

H.E. Peter Paul van<br />

Wulfften Palthe<br />

since 12.09.2012<br />

Opernring 5, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 589 39<br />

wen@minbuza.nl<br />

www.mfa.nl/wen<br />

LITHUANIA<br />

H.E. Loreta<br />

Zakareviciene<br />

since 16.09.2014<br />

Löwengasse 47/4, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 718 54 67<br />

amb.at@urm.lt<br />

http://at.mfa.lt/<br />

MOLDOVA<br />

H.E. Andrei Popov<br />

since 22.10.2013<br />

Löwengasse 47/10<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 961 10 30<br />

vienna@moldmission.at<br />

www.austria.mfa.md<br />

NEW ZEALAND<br />

H.E.<br />

Deborah Geels<br />

since 05.04.2013<br />

Mattiellistraße 2-4/3, 1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 3021<br />

nzemb@aon.at<br />

www.nzembassy.com/austria<br />

LUXEMBOURG<br />

H.E. Hubert Wurth<br />

since 09.11.2011<br />

Sternwartestraße 81<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 478 21 42<br />

vienne.amb@mae.etat.lu<br />

www.vienne.mae.lu/ge<br />

MONACO<br />

H.E. Claude-Joel<br />

Giordan<br />

since 16.04.2007<br />

Am Gestade 1<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 71 728 255<br />

sekretariat@monaco-osce.at<br />

NICARAGUA<br />

H.E. Alvaro José<br />

Robelo Gonzáles<br />

since 11.01.2013<br />

Ebendorferstraße 10/3/12<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 403 18 38<br />

embanicviena@chello.at<br />

MACEDONIA<br />

H.E. Vasilka Poposka-<br />

Trenevska<br />

since 03.12.2014<br />

Kinderspitalgasse 5/2<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 524 87 56<br />

botschaft@makedonien.co.at<br />

MONGOLIA<br />

H.E. Gunaajav<br />

Batjargal<br />

since 05.04.2013<br />

Fasangartengasse 45, 1130 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 28 07<br />

vienna@mfa.gov.mn<br />

www.embassymon.at<br />

NIGERIA<br />

H.E. Abel Adelakun<br />

Ayoko<br />

since 16.12.2013<br />

Rennweg 25, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 66 86<br />

info@nigeriaembassyvienna.com<br />

www.nigeriaembassyvienna.com<br />

MALAYSIA<br />

H.E. Adnan Bin<br />

Othman<br />

since 15.06.<strong>2015</strong><br />

Floridsdorfer Hauptstraße 1-7,<br />

Florido Tower, 1210 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 10 42<br />

embassy@embassymalaysia.at<br />

MONTENEGRO<br />

H.E. Ivan Milic<br />

since 15.06.<strong>2015</strong><br />

Nibelungengasse 13<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 715 31 02<br />

austria@mfa.gov.me<br />

NORTH KOREA<br />

H.E. Kwang Sop Kim<br />

since 18.03.1993<br />

Beckmanngasse 10-12<br />

1140 Vienna<br />

Tel. +43 1 894 23 13<br />

d.v.r.korea.botschaft@chello.at<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 91


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

NORWAY<br />

H.E. Bente Angell-<br />

Hansen<br />

since 03.12.2014<br />

Reisnerstraße 55-57, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 71 660<br />

emb.vienna@mfa.no<br />

www.norwegen.or.at<br />

PERU<br />

Chargé d'Affaires a.i.<br />

Edgard Arturo Perez Alvan<br />

Mahlerstraße 7/22<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 713 43 77<br />

embajada@embaperuaustria.at<br />

SAN MARINO<br />

H.E. Dr. Elena<br />

Molaroni Berguido<br />

since 17.09.2008<br />

Prinz-Eugen-Straße 16/1/5A<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 941 59 69<br />

rsmvienna@gmail.com<br />

OMAN<br />

H.E. Dr. Badr Mohamed<br />

Zaher Al Hinai<br />

since 11.12.2007<br />

Währinger Straße 2/24-25<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 310 86 43<br />

vienna@omanembassy.at<br />

PHILIPPINES<br />

H.E. Maria Zeneida<br />

Angara Collinson<br />

since 15.06.<strong>2015</strong><br />

Laurenzerberg 2/2/ZWG<br />

1010 Vienna, Tel. +43 1 533 24 01<br />

office@philippine-embassy.at<br />

www.philippine-embassy.at<br />

SAUDI ARABIA<br />

H.E. Mohammed Al<br />

Salloum<br />

since 02.07.2012<br />

Formanekgasse 38<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 <strong>367</strong> 25 31<br />

saudiembassy@saudiembassy.at<br />

ORDER OF MALTA<br />

H.E. Christof Maria<br />

Fritzen<br />

since 11.01.2013<br />

Kärntner Ring 14, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 35 35<br />

botschaft@malteser.at<br />

www.orderofmalta.int<br />

POLAND<br />

S.E. Artur Lorkowski<br />

since 18.06.2013<br />

Hietzinger Hauptstraße 42c<br />

1130 Vienna<br />

Tel. +43 1 870 15 100<br />

wieden.amb.sekretariat@msz.gov.pl<br />

www.wieden.msz.gov.pl<br />

SERBIA<br />

H.E. Pero Jankovic<br />

since 22.10.2013<br />

Ölzeltgasse 3/7<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 713 25 95<br />

embassy.vienna@mfa.rs<br />

www.vienna.mfa.rs<br />

PAKISTAN<br />

H.E. Ayesha Riyaz<br />

since 16.12.2013<br />

Hofzeile 13<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 368 73 81<br />

parepvienna@gmail.com<br />

www.mofa.gov.pk/austria<br />

PORTUGAL<br />

H.E. Pedro Luís<br />

Baptista Moitinho<br />

de Almeida<br />

since 05.04.2013<br />

Opernring 3, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 586 75 36<br />

viena@mne.pt<br />

SLOVAKIA<br />

H.E. Juraj Machac<br />

since 28.03.2012<br />

Armbrustergasse 24<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 318 90 55<br />

emb.vieden@mzv.sk<br />

www.vienna.mfa.sk<br />

PALESTINIAN TERRITORIES<br />

H.E. Salahaldin<br />

Abdalshafi<br />

since 22.10.2013<br />

Josefsgasse 5<br />

1080 Vienna<br />

Tel. +43 1 408 82 02<br />

palestine.mission@chello.at<br />

QATAR<br />

H.E. Ali Khalfan<br />

Al-Mansouri<br />

since 11.11.2013<br />

Schottenring 10<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 310 49 50<br />

botschaft@katarbotschaft.at<br />

SLOVENIA<br />

H.E. Dr. Andrej Rahten<br />

since 17.10.2013<br />

Kolingasse 12<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 319 11 60<br />

vdu@gov.si<br />

www.dunaj.veleposlanistvo.si<br />

PANAMA<br />

H.E. Gloria del Carmen<br />

Young Chizmar<br />

since 10.12.2014<br />

Goldschmiedgasse 10/403<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 587 23 47<br />

mail@empanvienna.co.at<br />

ROMANIA<br />

H.E. Silvia Davidoiu<br />

since 12.01.2009<br />

Prinz-Eugen-Straße 60<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 32 27<br />

ambromviena@ambrom.at<br />

www.viena.mae.ro<br />

SOUTH AFRICA<br />

H.E. Tebogo Joseph<br />

Seokolo<br />

since 16.01.2014<br />

Sandgasse 33, 1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 320 64 93<br />

vienna.bilateral@dirco.gov.za<br />

www.southafrica-embassy.at<br />

PARAGUAY<br />

H.E. Dr. Horacio<br />

Nogues Zubizarreta<br />

since 15.02.2008<br />

Prinz-Eugen-Straße 18/1/3A<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 46 74<br />

embaparviena@chello.at<br />

RUSSIAN FEDERATION<br />

H.E. Sergey Nechaev<br />

since 29.04.2010<br />

Reisnerstraße 45-47<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 712 12 29<br />

info@rusemb.at<br />

www.rusemb.at<br />

SOUTH KOREA<br />

H.E. Young Wan Song<br />

since 13.05.2014<br />

Gregor-Mendel-Straße 25<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 478 19 91<br />

mail@koreaemb.at<br />

http://aut.mofat.go.kr<br />

Fotos: HBF<br />

92 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


AMBASSADORS<br />

A TO Z<br />

SPAIN<br />

H.E. Alberto Carnero<br />

Fernández<br />

since 18.06.2013<br />

Argentinierstraße 34<br />

1040 Vienna<br />

Tel. +43 1 505 57 88<br />

emb.viena@maec.es<br />

THAILAND<br />

H.E. Arthayudh<br />

Srisamoot<br />

since 03.12.2014<br />

Cottagegasse 48, 1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 478 33 35<br />

embassy@thaivienna.at<br />

www.thaiembassy.at<br />

UNITED STATES<br />

H.E. Alexa Wesner<br />

since 22.10.2013<br />

Boltzmanngasse 16<br />

1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 313 39<br />

embassy@usembassy.at<br />

www.usembassy.at<br />

SRI LANKA<br />

H.E. Aliyar Lebbe<br />

Abdul Azeez<br />

since 28.09.2011<br />

Weyringergasse 33-35<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 79 88<br />

embassy@srilankaembassy.at<br />

www.srilankaembassy.at<br />

TUNISIA<br />

H.E. Ghazi Jomaa<br />

since 02.10.2014<br />

Sieveringerstraße 187<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 44 02 144<br />

at.vienne@aon.at<br />

www.atunisie-at.org<br />

URUGUAY<br />

H.E. Bruno Javier<br />

Faraone Machado<br />

since 13.05.2014<br />

Palais Esterhazy, Wallnerstraße 4/3/17<br />

1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 535 66 36<br />

uruaustria@mrree.gub.uy<br />

SUDAN<br />

H.E. Mohamed Hussein<br />

Zaroug<br />

since 02.10.2014<br />

Reisnerstraße 29/5, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 710 23 43<br />

sudanivienna@prioritytelecom.biz<br />

www.sudanivienna.at<br />

TURKEY<br />

H.E. Mehmet Hasan<br />

Gögüs<br />

since 16.12.2013<br />

Prinz-Eugen-Straße 40<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 505 73 38<br />

botschaft.wien@mfa.gov.tr<br />

www.vienna.emb.mfa.gov.tr<br />

UZBEKISTAN<br />

Chargé d’Affaires a.i.<br />

Rustamdjan Khakimov<br />

Pötzleinsdorferstraße 49<br />

1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 315 39 94<br />

embassy@usbekistan.at<br />

www.usbekistan.at<br />

SWEDEN<br />

H.E. Nils Gustav Daag<br />

since 28.09.2011<br />

Obere Donaustraße 49-51<br />

1020 Vienna<br />

Tel. +43 1 217 53 0<br />

ambassaden.wien@gov.se<br />

www.swedenabroad.com/wien<br />

TURKMENISTAN<br />

H.E. Silapberdi<br />

Nurberdiev<br />

since 28.09.2011<br />

Argentinierstraße 22/II/EG<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 503 64 70<br />

info@botschaft-turkmenistan.at<br />

www.botschaft-turkmenistan.at<br />

VENEZUELA<br />

H.E. Alí De Jesús<br />

Uzcategui Duque<br />

since 06.05.2008<br />

Prinz-Eugen-Straße 72/1/1<br />

1040 Vienna, Tel. +43 1 712 26 38<br />

embajada@austria.gob.ve<br />

www.austria.gob.ve<br />

SWITZERLAND<br />

H.E. Christoph<br />

Heinrich Bubb<br />

since 02.10.2014<br />

Kärntner Ring 12, 1010 Vienna<br />

Tel. +43 1 795 05 0<br />

vie.vertretung@eda.admin.ch<br />

www.schweizerbotschaft.at<br />

UKRAINE<br />

H.E. Olexander<br />

Scherba<br />

since 10.12.2014<br />

Naaffgasse 23, 1180 Vienna<br />

Tel. +43 1 479 71 72 11<br />

info@ukremb.at<br />

www.ukremb.at<br />

VIETNAM<br />

H.E. Viet Anh Vu<br />

since 03.12.2014<br />

Felix-Mottl-Straße 20<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 368 07 55<br />

office@vietnamembassy.at<br />

www.vietnamembassy-austria.org/vi<br />

SYRIA<br />

H.E. Bassam Sabbagh<br />

since 29.04.2010<br />

Daffingerstraße 4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 533 46 33<br />

syrianembassyvienna@utanet.at<br />

UNITED ARAB EMIRATES<br />

H.E. Abdelhadi A.<br />

Alkhajah<br />

since 14.03.2014<br />

Chimanistraße 36<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 368 14 55<br />

vienna@mofa.gov.ae<br />

YEMEN<br />

Chargé d'Affaires a.i.<br />

Samy Mansour Amin Al-Basha<br />

Reisnerstraße 18-20/3-4<br />

1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 503 29 30<br />

embassy@yemenembassy.at<br />

TAJIKISTAN<br />

H.E. Ismatullo<br />

Nasredinov<br />

since 17.09.2013<br />

Universitätsstraße 8/1A, 1090 Vienna<br />

Tel. +43 1 409 82 66<br />

info@tajikembassy.at<br />

www.tajikembassy.at<br />

UNITED KINGDOM<br />

H.E. Susan Le Jeune<br />

d’Allegeershecque<br />

since 12.09.2012<br />

Jauresgasse 12, 1030 Vienna<br />

Tel. +43 1 716 13 0<br />

press@britishembassy.at<br />

www.ukinaustria.fco.gov.uk<br />

ZIMBABWE<br />

H.E. Tsitsi Grace<br />

Mutandiro<br />

since 17.01.2005<br />

Neustift am Walde 91<br />

1190 Vienna<br />

Tel. +43 1 407 92 36<br />

z.vien@chello.at<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 93


DIPLOMATIE<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

Diplomatenkarussell | Dezember 2014 bis Juni <strong>2015</strong><br />

Die neu akkreditierten Botschafter bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Hofburg.<br />

BANGLADESCH<br />

BURKINA FASO<br />

COSTA RICA<br />

H.E. Mohammed<br />

Abu Zafar<br />

Born on March 1, 1963.<br />

Married. Two children.<br />

H.E. Solange<br />

Eveline Agneketom<br />

Bogore<br />

Born on November 24,<br />

1963. Married.<br />

H.E. Pilar<br />

Saborío de<br />

Rocafort<br />

EDUCATION<br />

• Bachelor of Science (Hons) in Agriculture,<br />

Sher-e Bangla Agriculture<br />

University, Dhaka<br />

• Post Graduate Diploma in International<br />

Relations, Int. Institute of<br />

Public Administration, Paris<br />

• Master of Business Administration,<br />

Preston University, USA<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1987-89: Scientific Officer, Bangladesh<br />

Jute Research Institute<br />

• 1989-91: Assistant Post Master General,<br />

Ministry of Post and Telecommunication<br />

• 1992-96: Assistant/Senior Assistant<br />

Secretary, Administration and<br />

Europe Wing, MFA<br />

• 1997-99: Second and First Secretary,<br />

Alternate Representative to the<br />

OPCW, The Hague<br />

• 1999-2004: Counsellor and Acting<br />

Deputy High Commissioner, Bangladesh<br />

Deputy High Commission,<br />

Karachi<br />

• 2005-06: Director (Personnel, Policy<br />

and Coordination), MFA<br />

• 2007-09: Consul General for Bangladesh<br />

in the Pacific Coast of the USA<br />

• 2009-13: Consul General for Bangladesh<br />

in Dubai, UAE<br />

• 2013-14: Director General East Asia<br />

and Pacific Wing and Director General<br />

of the South East Asia Wing<br />

EDUCATION<br />

• 1991: Master Degree in German<br />

Language, University of Paris I<br />

• Post-graduate diploma taken before<br />

completing a PhD German language<br />

at the University of Paris X<br />

• University Postgraduate Professional<br />

Diploma in Development and International<br />

Cooperation, University of<br />

Paris I<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1998: Foreign Affairs Counselor,<br />

MFA<br />

• 2000-03: Head, Pacific – Caribbean<br />

Department, MFA<br />

• 2003-08: Second Counselor, Embassy<br />

and Permanent Mission of Burkina<br />

Faso to Vienna<br />

• 2008-13: Director of Specific Organizations<br />

at the Department in charge<br />

of multilateral relations, MFA<br />

• 2008-2013: Gender issues focal point<br />

for the Ministry of Women Affairs<br />

within the Ministry of Foreign Affairs<br />

and Regional Cooperation and<br />

member of the National Committee<br />

for monitoring commitments made<br />

by Burkina Faso at the international<br />

level<br />

• 2013-14: Ambassador/Deputy Permanent<br />

Representative to Vienna<br />

EDUCATION<br />

• Degree in modern languages from<br />

the Scuola Superiore Per Interpreti e<br />

Traduttori, Rome<br />

• BA in International Relations/<br />

Geography, University of Miami<br />

• Master of Philosophy in Development<br />

Studies, University of Cambridge<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• Independent Interpreter and Translator<br />

• US Agency for International Development<br />

• Costa Rican Investment & Development<br />

Agency<br />

• INCAE – Central American Institute<br />

for Business Administration<br />

• Ambassador to the United Kingdom,<br />

and non-resident Ambassador to<br />

Iceland and Ireland<br />

• Permanent Representative of Costa<br />

Rica to the International Maritime<br />

Organization<br />

FOTOS: HBF<br />

94 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

KOSOVO<br />

MALAYSIA<br />

MAZEDONIEN<br />

H.E. Sami Ukelli<br />

Born on October 30,<br />

1972. Married.<br />

H.E. Adnan<br />

Othman<br />

Born on 19 January,<br />

1958. Married.<br />

H.E. Vasilka<br />

Poposka-<br />

Trenevska<br />

Born on 22 June, 1964.<br />

Married. Two children.<br />

EDUCATION<br />

• 2002-06: Graduated from Johannes<br />

Kepler University Linz, Austria, in<br />

Social Economics<br />

• 2007-09: Post-graduate program in<br />

Interdisciplinary Balkan Studies at<br />

the University of Vienna<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2006: Basic Education Trainer, Adult<br />

Education Centre VHS, Linz, Austria<br />

• 2006-07: Desk Officer, Public Administration<br />

Internship, Austrian<br />

Ministry for European and International<br />

Affairs<br />

• 2007-09: Consultant, Multilateral<br />

Development Cooperation, Austrian<br />

Development Agency ADA<br />

• 2009-10: Consultant to MOPAN<br />

Secretariat (Multilateral Development<br />

Cooperation), Department for<br />

International Development DFID<br />

• 2010-12: Ambassador of the Republic<br />

of Kosovo to Japan, Tokyo<br />

• 2012-13: General Director/Political<br />

Director of the MFA<br />

• 2013-15: Ambassador of the Republic<br />

of Kosovo to Hungary, Budapest<br />

EDUCATION<br />

• B.Sc (Hons) University of Malaya,<br />

Diploma in Public Management,<br />

National Institute of Public<br />

Administration<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1991: Assistant Secretary (Int. Org.),<br />

MFA<br />

• 1994: Second Secretary, High Commission<br />

of Malaysia, New Delhi<br />

• 1994: Assistant Secretary (Policy<br />

Planning), MFA<br />

• 1994: First Secretary, Embassy of<br />

Malaysia, Beijing<br />

• 1996: Special Officer, Secretary<br />

General, MFA<br />

• 1998: Counsellor, Embassy of Malaysia,<br />

Stockholm<br />

• 2001: Principal Assistant Secretary<br />

(External Relation), MFA<br />

• 2003: Undersecretary (Special Tasks),<br />

MFA<br />

• 2004: Deputy Head of Mission, Embassy<br />

of Malaysia, Jakarta<br />

• 2005: Ambassador of Malaysia to<br />

Cambodia<br />

• 2008: Undersecretary (South East<br />

Asia), MFA<br />

• 2010: Undersecretary (National<br />

Authority for Chemical Weapon<br />

Convention), MFA; Undersecretary<br />

(Africa), MFA<br />

• 2011: Ambassador of Malaysia to<br />

Kuwait<br />

EDUCATION<br />

• 1993: Master of Economy, Faculty of<br />

Economy, University of “St. Clement<br />

of Ohrid”, Macedonia<br />

• 1995: PhD in Statistics, Faculty of<br />

Economics, University of “St. Clement<br />

of Ohrid”, Macedonia<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1987-90: Counselor in the Federal<br />

Bank of the Republic of Macedonia<br />

in Skopje<br />

• 1990-93, 1995-2000: Assistant Professor<br />

in Statistics, University of St.<br />

Clement, Macedonia<br />

• 2000-present: Professor in Biostatistics,<br />

Faculty of Veterinary Medicine,<br />

University “St. Cyril and Methodius”,<br />

currently Associate Professor<br />

• 2001-05: Accompanied her husband,<br />

Ambassador Martin Trenevski, during<br />

his mandate as Ambassador in<br />

Sweden<br />

• 2008-10: Accompanied her husband,<br />

Ambassador Martin Trenevski, during<br />

his mandate as a Consul General<br />

in Toronto, Canada<br />

• 2010-14: Accompanied her husband,<br />

Ambassador Martin Trenevski, during<br />

his mandate as Head of Mission<br />

of the Rep. of Macedonia to NATO in<br />

Brussels<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 95


DIPLOMATIE<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

Diplomatenkarussell | Dezember 2014 bis Juni <strong>2015</strong><br />

Die neu akkreditierten Botschafter bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Hofburg.<br />

MONTENEGRO<br />

NORWEGEN<br />

PANAMA<br />

H.E. Ivan Milic<br />

H.E. Bente<br />

Angell-Hansen<br />

H.E. Gloria<br />

Young<br />

Born on March 6, 1977.<br />

Born on December 15,<br />

1951.<br />

EDUCATION<br />

• Faculty of Law, Podgorica<br />

• 2004: Project Cycle Management<br />

course, Management Training,<br />

Brussels<br />

• 2004: International visitors program<br />

of the State Department “Young<br />

Leaders”<br />

• 2006: Japanese Government study<br />

tour program, Tokyo, Kyoto, Osaka<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 2000-01: Trainee in the Ministry of<br />

Foreign Affairs of Montenegro<br />

• 2001-02: International secretary,<br />

Democratic Party of Socialists of<br />

Montenegro<br />

• 2002-04: Chief of Cabinet of the<br />

Mayor, City of Podgorica<br />

• 2004-10: Advisor of the Minister of<br />

Interior<br />

• 2010-12: Director General for Consular<br />

Affairs and Diaspora, MFA<br />

• 2012-15: Ambassador of Montenegro<br />

to Slovenia<br />

EDUCATION<br />

• Degree in social sciences, University<br />

of Oslo.<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1976-78: Research Fellow, Norwegian<br />

Institute of International Affairs<br />

• 1978-79: Executive Officer, Ministry<br />

of Trade and Shipping<br />

• 1979: Foreign Service Trainee, MFA<br />

• 1982-85: Attachée/Second Secretary,<br />

Canberra, Australia<br />

• 1986-90: Executive Officer, North-<br />

South Section, Department of<br />

Multilateral Development Cooperation,<br />

MFA<br />

• 1990: Head of Division, Department<br />

of Natural Resources and Environmental<br />

Affairs, MFA<br />

• 1991: Head of Division, Department<br />

of External Economic Affairs I, MFA<br />

• 1993: Assistant Director General,<br />

Department of External Economic<br />

Affairs I, MFA<br />

• 1995: Assistant Director General,<br />

Department of Natural Resources<br />

and Environmental Affairs, MFA<br />

• 1998-2000: Chief of Protocol, MFA<br />

• 2000-05: Director General, Department<br />

of International Affairs, Office<br />

of the Prime Minster<br />

• 2007-11: Ambassador and Permanent<br />

Representative, Permanent<br />

Mission of Norway in Geneva<br />

• 2011: Secretary General, MFA<br />

EDUCATION<br />

• 1980: Bachelor in Political Science<br />

and Public Administration, National<br />

Autonomous University of Mexico<br />

• 1998: Social Aspects of Reproductive<br />

Health, El Colegio de México<br />

• 2009: Master of Education Systems,<br />

University of Panama<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1994-2004: Legislator of the Republic<br />

of Panama<br />

• 1995-98: President of the Political<br />

Party “Movimiento Papa Egoró”<br />

• 2000-01: Coordinator of the Expanded<br />

Government Legislative Caucus<br />

• 2003-04: Chief opposition Party<br />

Caucus<br />

• 2006-10: National Director of the<br />

Panamanian Party<br />

• 2007 to present: University Professor<br />

in the Faculty of Law and Political<br />

Science, Panama Latina University<br />

• 2009 to present: Executive Director<br />

of the Center for Gender Studies,<br />

Panama Latina University<br />

• 2011-14: Executive Director of the<br />

Institute for the Consolidation of<br />

Democracy, Panama Latina University<br />

• National Coordinator, political<br />

training of the National Secretariat<br />

of Women of the Panamanian Party;<br />

Executive Secretary of Education of<br />

the Panamanian Party<br />

FOTOS: HBF<br />

96 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

PHILIPPINEN<br />

THAILAND<br />

UKRAINE<br />

H.E. Maria<br />

Zeneida Angara<br />

Collinson<br />

H.E. Arthayudh<br />

Srisamoot<br />

Born on December 29,<br />

1962. Married<br />

S.E. Dr.<br />

Olexander<br />

Scherba<br />

Geboren am 22. Juni<br />

1970 in Kiew. Verheiratet,<br />

2 Kinder.<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• A career Foreign Service Officer,<br />

Ambassador Angara Collinson has<br />

served in various capacities with<br />

the Department of Foreign Affairs,<br />

including foreign assignments<br />

in the Kingdom of Sweden with<br />

concurrent accreditation to Finland,<br />

the Republic of Latvia, the Republic<br />

of Lithuania and the Republic of<br />

Estonia, Australia, Hong Kong SAR,<br />

United Kingdom and Japan.<br />

• Current Ambassador to the Republic<br />

of Austria with concurrent jurisdiction<br />

over the Republic of Croatia,<br />

Republic of Slovenia and the Slovak<br />

Republic.<br />

• Permanent Representative of the<br />

Philippines to the United Nations<br />

Office at Vienna (UNOV), International<br />

Atomic Energy Agency<br />

(IAEA), United Nations Development<br />

Organization (UNIDO), and the Comprehensive<br />

Nuclear Test-Ban Treaty<br />

Organization (CTBTO).<br />

EDUCATION<br />

• Bachelor of Arts (Economics), Monmouth<br />

College, Illinois, USA<br />

• 1984: Master of Arts (Economic<br />

Policy), University of Chicago, USA<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1985-88: Supreme Command Headquarters,<br />

Royal Thai Armed Forces<br />

• 1988: Transferred to Ministry of Foreign<br />

Affairs as Attaché, Department<br />

of ASEAN Affairs<br />

• 1989: Third Secretary, South and<br />

West Asia Division; Third Secretary,<br />

Department of Economic Affairs<br />

• 1991: Second Secretary, Southeast<br />

Asia Division; Second Secretary,<br />

Royal Thai Embassy, Manila<br />

• 1994: First Secretary, Manila<br />

• 1996: First Secretary, Commerce and<br />

Industry Division<br />

• 1997: First Secretary, Secretariat to<br />

the Department of ASEAN Affairs<br />

• 2000: Counsellor, Secretariat to the<br />

Department of ASEAN Affairs<br />

• 2002: Counsellor, Permanent Mission<br />

of Thailand to the UN, Geneva<br />

• 2005: Director, Division I, Department<br />

of European Affairs<br />

• 2007: Deputy Director-General,<br />

Department of ASEAN Affairs<br />

• 2010: Consul-General, Royal Thai<br />

Consulate-General, Vancouver<br />

• 2012-14: Director-General, Department<br />

of ASEAN Affairs<br />

AUSBILDUNG<br />

• Nationale Taras-Schewtschenko-Universität<br />

Kiew (Magister der Sprachwissenschaft)<br />

• Kiewer Institut für internationale<br />

Beziehungen (Doktor der Politikwissenschaft)<br />

BERUFLICHER WERDEGANG<br />

• 1996-2000: Attaché/Dritter Sekretär<br />

der Botschaft der Ukraine in der<br />

BRD<br />

• 2000-03: Erster Sekretär, stv. Direktor<br />

des Ministerbüros, Redenschreiber<br />

des Außenministers Anatolii<br />

Zlenko<br />

• 2004-08: Botschaftsrat der Botschaft<br />

der Ukraine in Washington D.C.<br />

• 2008-09: Mitarbeiter der EU Abteilung<br />

im Außenministerium der<br />

Ukraine<br />

• 2009-10: Berater des Präsidentschaftskandidaten,<br />

MP Arseniy<br />

Yatsenyuk<br />

• 2010-13: Sonderbotschafter des Außenministeriums<br />

der Ukraine<br />

• 2013-14: Berater des ersten Vizeministerpräsidenten<br />

der Ukraine,<br />

Teilnehmer an Verhandlungen mit<br />

IWF und EU<br />

• 2014: Sonderbotschafter des Außenministeriums<br />

der Ukraine. Teilnehmer<br />

des Krisenstabs „Krim und Ost“<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 97


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

Diplomatenkarussell | Dezember 2014 bis Juni <strong>2015</strong><br />

Die neu akkreditierten Botschafter bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Hofburg.<br />

UNGARN<br />

VIETNAM<br />

BAHRAIN<br />

H.E. Dr. János<br />

Perényi<br />

Born on September<br />

14, 1949<br />

H.E. Dr. Vu Viet<br />

Anh<br />

Born on 02 November,<br />

1963. Married. Three<br />

children.<br />

S.E. Yusuf<br />

Abdulkarim<br />

Bucheeri<br />

(Resident in Genf)<br />

EDUCATION<br />

• 1969-72: Uppsala University, History,<br />

English, French, BA<br />

• 1973-78: Uppsala University, Postgraduate<br />

Studies<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1998-2002: Perm. Rep. of Hungary to<br />

the Council of Europe, Ambassador<br />

• 1998-2002: Member of the Governing<br />

Board of the Council of Europe<br />

Development Bank<br />

• 1999-2002: Chairman of the Rapporteur<br />

Group on Education, Culture,<br />

Youth and Sport of the Committee<br />

of Ministers<br />

• 2002-03: Special Advisor to the<br />

Secretary General of the Council of<br />

Europe in the cultural field<br />

• 2003: President of the Association of<br />

Castles of North-Eastern Hungary<br />

• 2003-04: Senior Advisor in the MFA,<br />

Department for the CIS Countries<br />

• 2004-05: Senior Advisor in the MFA,<br />

Department for the Western Balkans<br />

• 2005: Crans Montana Forum, Monaco,<br />

DG for International Relations<br />

• 2008-09: National Coordinator for<br />

the Alliance of Civilisations in the<br />

MFA, Dept. for Int. Organisations<br />

• 2009-11: Councillor at the Hungarian<br />

Embassy in Paris<br />

• 2011-14: Ambassador to the Kingdom<br />

of Morroco<br />

EDUCATION<br />

• Master of International Journalism,<br />

Moscow State Institute of International<br />

Relations, Soviet Union.<br />

• PhD in Economics, Research Institute<br />

of International Politics and<br />

Economics – Russian Federation<br />

Academy of Sciences<br />

PROFESSIONAL CAREER<br />

• 1988-92: Officer, Vietnam Courier<br />

Newspaper, MFA<br />

• 1993-95: Desk Officer, Consular<br />

Department, MFA<br />

• 1995-97: Attaché, Embassy of Vietnam<br />

in the Russian Federation<br />

• 1998: Attaché, Embassy of Vietnam<br />

in the USA<br />

• 1998-2002: Desk Officer, then Chief<br />

of the Office, Consular Department,<br />

MFA<br />

• 2002-06: Deputy Director General,<br />

National Border Committee, MFA<br />

• 2006-09: Minister Counsellor –<br />

Deputy Chief of Mission, Embassy of<br />

Vietnam in Austria<br />

• 2009-14: Deputy Director General,<br />

Department of Europe, MFA<br />

LESOTHO<br />

I.E. Lineo<br />

Khechane<br />

Ntoane<br />

(Resident in Berlin)<br />

MAURETANIEN<br />

S.E. Mohamed<br />

Mahmoud Ould<br />

Brahim Khlil<br />

(Resident in Berlin)<br />

98 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

NIGER<br />

S.E. Ado Elhadji<br />

Abou<br />

(Resident in Genf)<br />

TANSANIA<br />

S.E. Philip<br />

Sang-ka Marmo<br />

(Resident in Berlin)<br />

UGANDA<br />

S.E. Marcel<br />

Robert Tibaleka<br />

(Resident in Berlin)<br />

KAP VERDE<br />

S.E. José Luis<br />

Barbosa Leao<br />

Monteiro<br />

(Resident in Genf)<br />

TOGO<br />

S.E. Prof.<br />

Kwami<br />

Christophe<br />

Dikenou<br />

(Resident in Berlin)<br />

DSCHIBUTI<br />

S.E. Aden<br />

Mohamed<br />

Dileita<br />

(Resident in Berlin)<br />

Order of precedence<br />

of the Chiefs<br />

of the diplomatic<br />

missions resident<br />

in Vienna<br />

n Apostolic Nuncio – Holy See<br />

Dr. Peter Stephan ZURBRIGGEN<br />

n Korea – Democratic Peoples’ Republic<br />

H.E. Mr. Kwang Sop KIM, (18.03.1993)<br />

n Liechtenstein<br />

H.H. Ms. Maria-Pia KOTHBAUER, (Prinzessin<br />

v.u.z.Liechtenstein) (11.12.1997)<br />

n Belize<br />

H.E. Mr. Alexander PILETSKY, (01.10.1999)<br />

n Monaco<br />

H.E. Mr. Claude-Joel GIORDAN, (16.04.2007)<br />

n Dominican Republic<br />

H.E. Mr. Ramon Andres QUINONES RODRIGUEZ, (04.06.2007)<br />

n Oman<br />

H.E. Mr. Dr. Badr Mohamed Zaher AL HINAI, (11.12.2007)<br />

n Paraguay<br />

H.E. Mr. Dr. Horacio NOGUES ZUBIZARRETA, (15.02.2008)<br />

n Venezuela<br />

H.E. Mr. Alí De Jesús UZCATEGUI DUQUE, (06.05.2008)<br />

n Lebanon<br />

H.E. Mr. Ishaya EL KHOURY, (10.09.2008)<br />

n San Marino<br />

H.E. Ms. Dr. Elena MOLARONI BERGUIDO, (17.09.2008)<br />

n Romania<br />

H.E. Ms. Silvia DAVIDOIU, (12.01.2009)<br />

n Estonia<br />

H.E. Ms. Eve-Külli KALA, (11.01.2010)<br />

n Syria<br />

H.E. Mr. Bassam SABBAGH, (29.04.2010)<br />

n Russian Federation<br />

H.E. Mr. Sergey NECHAEV, (29.04.2010)<br />

n Iraq<br />

H.E. Mr. Dr. Surood R. Najib NAJIB, (09.12.2010)<br />

n Croatia<br />

H.E. Mr. Gordan BAKOTA, (09.03.2011)<br />

n Cuba<br />

H.E. Mr. Juan Carlos MARSAN AGUILERA, (17.05.2011)<br />

n Sweden<br />

H.E. Mr. Nils Gustav DAAG, (28.09.2011)<br />

n Sri Lanka<br />

H.E. Mr. Abdul Azeez ALIYAR LEEBE, (28.09.2011)<br />

n Turkmenistan<br />

H.E. Mr. Silapberdi NURBERDIEV, (28.09.2011)<br />

n Azerbaijan<br />

H.E. Mr. Galib ISRAFILOV, (28.09.2011)<br />

n Egypt<br />

H.E. Mr. Khaled Abdelrahman Abdellatif SHAMAA,<br />

(09.11.2011)<br />

n Luxemburg<br />

H.E. Mr. Hubert WURTH, (09.11.2011)<br />

n Côte d‘Ivoire<br />

H.E. Mr. Largaton Gilbert OUATTARA, (09.11.2011)<br />

n Angola<br />

H.E. Ms. Maria De Jesus Dos Reis FERREIRA,<br />

(09.11.2011)<br />

n Belarus<br />

H.E. Mr. Valery VORONETSKY, (09.11.2011)<br />

n Armenia<br />

H.E. Mr. Arman KIRAKOSSIAN, (09.11.2011)<br />

n Morocco<br />

H.E. Mr. Dr. Ali EL MHAMDI, (12.01.2012)<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 99


DIPLOMATIE<br />

BOTSCHAFTER<br />

n Slovakia<br />

H.E. Mr. Juraj MACHAC, (28.03.2012)<br />

n Bulgaria<br />

H.E. Ms. Elena Radkova SHEKERLETOVA, (28.03.2012)<br />

n Algeria<br />

H.E. Mr. Mohamed BENHOCINE, (02.07.2012)<br />

n Saudi Arabia<br />

H.E. Mr. Mohammed AL SALLOUM, (02.07.2012)<br />

n Iran<br />

H.E. Mr. Hassan TAJIK, (02.07.2012)<br />

n Guatemala<br />

H.E. Mr. Antonio Roberto CASTELLANOS LOPEZ, (12.09.2012)<br />

n Netherlands<br />

H.E. Mr. Peter Paul VAN WULFFTEN PALTHE, (12.09.2012)<br />

n China<br />

H.E. Mr. Bin ZHAO, (12.09.2012)<br />

n United Kingdom<br />

H.E. Ms. Susan Jane LE JEUNE D‘ALLEGEERSHECQUE, (12.09.2012)<br />

n Germany<br />

H.E. Mr. Detlev RÜNGER, (12.09.2012)<br />

n Australia<br />

H.E. Mr. David Gordon STUART, (12.09.2012)<br />

n Brazil<br />

H.E. Mr. Evandro DE SAMPAIO DIDONET, (17.10.2012)<br />

n Indonesia<br />

H.E. Mr. Rachmat BUDIMAN, (17.10.2012)<br />

n Nicaragua<br />

H.E. Mr. Alvaro Jose ROBELO GONZALES, (11.01.2013)<br />

n Order of Malta<br />

H.E. Mr. Christof Maria FRITZEN, (11.01.2013)<br />

n New Zealand<br />

H.E. Ms. Deborah Mary GEELS, (05.04.2013)<br />

n Kenya<br />

H.E. Mr. Michael Adipo Okoth OYUGI, (05.04.2013)<br />

n Mongolia<br />

H.E. Mr. Batjargal GUNAAJAV, (05.04.2013)<br />

n Afghanistan<br />

H.E. Mr. Ayoob M. ERFANI, (05.04.2013)<br />

n Portugal<br />

H.E. Mr. Pedro Luis Baptista MOITINHO DE ALMEIDA,<br />

(05.04.2013)<br />

n Spain<br />

H.E. Mr. Alberto CARNERO FERNANDEZ, (18.06.2013)<br />

n Georgia<br />

H.E. Mr. Konstantine ZALDASTANISHVILI, (18.06.2013)<br />

n Poland<br />

H.E. Mr. Artur LORKOWSKI, (18.06.2013)<br />

n Mexico<br />

H.E. Mr. Luis Alfonso DE ALBA, (17.09.2013)<br />

n Argentina<br />

H.E. Mr. Rafael Mariano GROSSI, (17.09.2013)<br />

n Iceland<br />

H.E. Mr. Audunn ATLASON, (17.09.2013)<br />

n Denmark<br />

H.E. Ms. Liselotte K. PLESNER, (17.09.2013)<br />

n Italy<br />

H.E. Mr. Giorgio MARRAPODI, (17.09.2013)<br />

n Tajikistan<br />

H.E. Mr. Ismatullo NASREDINOV, (17.09.2013)<br />

n Latvia<br />

H.E. Mr. Edgars SKUJA, (17.10.2013)<br />

n Finland<br />

H.E. Ms. Anu Irene LAAMANEN, (17.10.2013)<br />

n Malta<br />

H.E. Mr. Keith AZZOPARDI, (17.10.2013)<br />

n Japan<br />

H.E. Mr. Makoto TAKETOSHI, (17.10.2013)<br />

n Slovenia<br />

H.E. Mr. Andrej RAHTEN, (17.10.2013)<br />

n Kuwait<br />

H.E. Mr. Sadiq MARAFI, (17.10.2013)<br />

n United States<br />

H.E. Ms. Alexa WESNER, (22.10.2013)<br />

n Jordan<br />

H.E. Mr. Hussam Abdullah AL HUSSEINI, (22.10.2013)<br />

n Ecuador<br />

H.E. Mr. Wilson Marcelo PASTOR MORRIS, (22.10.2013)<br />

n Serbia<br />

H.E. Mr. Pero JANKOVIC, (22.10.2013)<br />

n Moldova<br />

H.E. Mr. Andrei POPOV, (22.10.2013)<br />

n Palestinian Territories<br />

H.E. Mr. Salahaldin ABDALSHAFI, (22.10.2013)<br />

n Libya<br />

H.E. Mr. Ibrahim ALBESBAS, (11.11.2013)<br />

n Namibia<br />

H.E. Mr. Simon Madjumo MARUTA, (11.11.2013)<br />

n Qatar<br />

H.E. Mr. Ali Khalfan AL-MANSOURI (11.11.2013)<br />

n Canada<br />

H.E. Mr. Mark BAILEY, (11.11.2013)<br />

n Czech Republic<br />

H.E. Mr. Jan SECHTER, (11.11.2013)<br />

n Israel<br />

H.E. Mr. Zvi HEIFETZ, (11.11.2013)<br />

n Pakistan<br />

H.E. Ms. Ayesha RIYAZ, (16.12.2013)<br />

n Nigeria<br />

H.E. Mr. Adelakun Abel AYOKO, (16.12.2013)<br />

n Turkey<br />

H.E. Mr. Mehmet Hasan GÖGÜS, (16.12.2013)<br />

n South Africa<br />

H.E. Mr. Tebogo Joseph SEOKOLO, (16.01.2014)<br />

n Albania<br />

H.E. Mr. Roland BIMO, (14.03.2014)<br />

n Kazakhstan<br />

H.E. Mr. Kairat SARYBAY, (14.03.2014)<br />

n United Arab Emirates<br />

H.E. Mr. Abdelhadi Abdelwahid ALKHAJAH,<br />

(14.03.2014)<br />

n India<br />

H.E. Mr. Rajiva MISRA, (14.03.2014)<br />

n Colombia<br />

H.E. Mr. Jaime Alberto CABAL SANCLEMENTE, (13.05.2014)<br />

n Greece<br />

H.E. Ms. Chryssoula ALIFERI, (13.05.2014)<br />

n Korea - Republic<br />

H.E. Mr. Young Wan SONG, (13.05.2014)<br />

n Cyprus<br />

H.E. Mr. Marios IERONYMIDES, (13.05.2014)<br />

n Uruguay<br />

H.E. Mr. Bruno Javier FARAONE MACHADO, (13.05.2014)<br />

n Kirgizstan<br />

H.E. Mr. Ermek IBRAIMOV, (13.05.2014)<br />

n Chile<br />

H.E. Mr. Mario Adolfo FERNANDEZ BAEZA, (16.09.2014)<br />

n France<br />

H.E. Mr. Pascal TEIXEIRA DA SILVA, (16.09.2014)<br />

n Laos<br />

H.E. Mr. Phoukhao PHOMMAVONGSA, (16.09.2014)<br />

n Lithuania<br />

H.E. Ms. Loreta ZAKAREVICIENE, (16.09.2014)<br />

n Sudan<br />

H.E. Mr. Mohamed Hussein ZAROUG, (02.10.2014)<br />

n Belgium<br />

H.E. Mr. Baron Willem VAN DE VOORDE, (02.10.2014)<br />

n Switzerland<br />

H.E. Mr. Christoph Heinrich BUBB, (02.10.2014)<br />

n Ireland<br />

H.E. Ms. Mary WHELAN, (02.10.2014)<br />

n El Salvador<br />

H.E. Ms. Carmen GALLARDO DE HERNANDEZ, (02.10.2014)<br />

n Tunisia<br />

H.E. Mr. Ghazi JOMAA, (02.10.2014)<br />

n Norway<br />

H.E. Ms. Bente ANGELL-HANSEN, (03.12.2014)<br />

n Macedonia<br />

H.E. Ms. Vasilka POPOSKA TRENEVSKA, (03.12.2014)<br />

n Vietnam<br />

H.E. Mr. Viet Anh VU, (03.12.2014)<br />

n Thailand<br />

H.E. Mr. Arthayudh SRISAMOOT, (03.12.2014)<br />

n Hungary<br />

H.E. Mr. Dr. Janos PERENYI, (10.12.2014)<br />

n Bangladesh<br />

H.E. Mr. Md Abu ZAFAR, (10.12.2014)<br />

n Ukraine<br />

H.E. Mr. Olexander SCHERBA, (10.12.2014)<br />

n Panama<br />

H.E. Ms. Gloria Del Carmen YOUNG CHIZMAR, (10.12.2014)<br />

n Costa Rica<br />

H.E. Ms. Pilar SABORIO DE ROCAFORT, (17.03.<strong>2015</strong>)<br />

n Kosovo<br />

H.E. Mr. Mag. Sami UKELLI, (17.03.<strong>2015</strong>)<br />

n Burkina Faso<br />

H.E. Ms. Solange Eveline AGNEKETOM BOGORE, (17.03.<strong>2015</strong>)<br />

n Malaysia<br />

H.E. Mr. Adnan BIN OTHMAN, (15.06.<strong>2015</strong>)<br />

n Montenegro<br />

H.E. Mr. Ivan MILIC, (15.06.<strong>2015</strong>)<br />

n Philippines<br />

H.E. Maria Zeneida ANGARA COLLINSON, (15.06.<strong>2015</strong>)<br />

n Lebanon<br />

Mr. Salim BADDOURA, Counsellor (16.01.2009), Chargé<br />

d‘Affaires<br />

n Bolivia<br />

Mr. Ricardo Javier MARTINEZ COVARRUBIAS, Minister<br />

Counsellor, (11.02.2009), Chargé d’Affaires<br />

n Andorra<br />

Ms. Gemma CANO BERNE, Counsellor (11.01.2012),<br />

Chargé d’Affaires<br />

n Yemen<br />

Mr. Samy Mansour Amin AL-BASHA, Third Secretary<br />

(01.07.2013), Chargé d‘Affaires<br />

n Peru<br />

Mr. Edgard Arturo PEREZ ALVAN, Minister Counsellor<br />

(01.03.2014), Chargé d‘Affaires<br />

n Uzbekistan<br />

Mr. Rustamdjan KHAKIMOV, (29.07.2014), Chargé d‘Affaires<br />

n Myanmar<br />

Mr. Kyaw Nyun OO, Counsellor (11.01.<strong>2015</strong>), Chargé<br />

d‘Affaires<br />

n Bosnia and Herzegovina<br />

Mr. Mile SADZAK, Minister Counsellor (01.10.2013)<br />

Embassies not<br />

resident in Austria<br />

in alphabetical<br />

order<br />

n Antigua and Barbuda<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Bahamas<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Bahrain<br />

H.E. Mr. Yusuf Abdulkarim BUCHEERI, (17.03.<strong>2015</strong>), (Geneva)<br />

n Barbados<br />

Ms. Yvette GODDARD, Counsellor, (17.07.2002), Chargé<br />

d’Affaires<br />

(Brussels)<br />

100 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

NEUE BOTSCHAFTER<br />

n Benin<br />

H.E. Mr. Séraphin LISSASSI, (29.04.2010)<br />

(Geneva)<br />

n Bhutan<br />

H.E. Mr. Daw PENJO, (11.01.2013)<br />

(Geneva)<br />

n Botswana<br />

H.E. Mr. Mothusi Bruce Rabasha PALAI, (11.01.2013)<br />

(Geneva)<br />

n Brunei Darussalam<br />

Ms. Chee Leong CHAN, Second Secretary, (12.05.2014),<br />

Chargé d’Affaires<br />

(Berlin)<br />

n Burundi<br />

H.E. Dr. Edouard BIZIMANA, (16.01.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Cambodia<br />

Mr. Sovannarith CHUN, Counsellor, (01.01.2014), Chargé<br />

d‘Affaires<br />

(Brussels)<br />

n Cameroon<br />

H.E. Mr. Jean-Marc MPAY<br />

(Berlin)<br />

n Cape Verde<br />

H.E. José Luis Barbosa LEAO MONTEIRO<br />

(Geneva)<br />

n Central African Republic<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Chad<br />

Ms. Solalta NGARMBATINAN, Counsellor, (28.01.2013),<br />

Chargé d’Affaires<br />

(Berlin)<br />

n Comoros<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Congo (Republic)<br />

H.E. Mr. Jacques Yvon NDOLOU, (16.09.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Congo (Democratic Republic)<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Dominica<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Djibouti<br />

H.E. Aden Mohamed DILEITA<br />

(Berlin)<br />

n Equatorial Guinea<br />

Mr. Alberto MBA BIYOGO OKOMO, Counsellor, Chargé<br />

d‘Affaires<br />

n Eritrea<br />

Mr. Yohannes WOLDU, First Secretary, Chargé d‘Affaires<br />

(Berlin)<br />

n Ethiopia<br />

Mr. Azanaw Tadesse ABREHA, Minister Counsellor,<br />

(01.12.2014)<br />

(Geneva)<br />

n Fiji<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Gabun<br />

H.E. Mr. Jean Claude BOUYOBART, (14.01.2008)<br />

(Berlin)<br />

n Gambia<br />

H.E. Ms. Elizabeth Ya Eli HARDING, (14.01.2008)<br />

(London)<br />

n Ghana<br />

H.E. Mr. Sammie Pesky EDDICO, (16.12.2013)<br />

(Bern, CH)<br />

n Grenada<br />

Counsellor Ms. Kasandra Roxie HUTCHINSON, (07.09.2012)<br />

(Brussels)<br />

n Guinea<br />

H.E. Mr. Ibrahima Sory SOW, (11.01.2013)<br />

(Berlin)<br />

n Guinea-Bissau<br />

N.N.<br />

(Berlin)<br />

n Guyana<br />

Ms. Bevon Rodin MC DONALD, First Secretary, (27.06.2006),<br />

Chargé d‘Affaires<br />

(Brussels)<br />

n Haiti<br />

N.N.<br />

(Geneva)<br />

n Honduras<br />

H.E. Mr. Ramon CUSTODIO ESPINOZA, (18.06.2013)<br />

(Berlin)<br />

n Jamaica<br />

H.E. Mr. Wayne McCOOK, (11.01.2013)<br />

(Geneva)<br />

n Kiribati<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Lesotho<br />

H.E. Ms. Matlotliso Lineo Lydia KHECHANE-NTOANE,<br />

(10.12.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Liberia<br />

H.E. Ms. Ethel DAVIS, (19.04.2012)<br />

(Berlin)<br />

n Madagascar<br />

Counsellor, Chargé d’Affaires Ms. Lea RAHOLINIRINA<br />

(Falkensee, D)<br />

n Malawi<br />

Counsellor Chargé d’Affaires Mr. Oliver KUMBAMBE,<br />

(26.04.2009)<br />

(Berlin)<br />

n Maldives<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Mali<br />

H.E. Ms. Ba Hawa KEITA, (16.01.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Marshall Islands<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Mauretania<br />

H.E. Mr. Mohamed Mahmoud OULD BRAHIM KHLIL,<br />

(17.03.<strong>2015</strong>)<br />

(Berlin)<br />

n Mauritius<br />

Ms. Gajjaluxmi MOOTOOSAMY, First Secretary, (04.11.2013),<br />

Chargé d‘Affaires, (Berlin)<br />

n Micronesia<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Mozambique<br />

H.E. Mr. Amadeu Paulo Samuel DA CONCEICAO,<br />

(02.07.2012)<br />

(Berlin)<br />

n Nauru<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Nepal<br />

Chargé d’Affaires Mr. Prakash Mani PAUDEL, (16.01.2012)<br />

(Berlin)<br />

n Niger<br />

H.E. Mr. Ado ELHADJI ABOU, (10.12.2014)<br />

(Geneva)<br />

n Palau<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Papua New Guinea<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Ruanda<br />

H.E. Ms. Christine NKULIKIYINKA, (12.01.2012)<br />

(Berlin)<br />

n Samoa<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n São Tomé and Príncipe<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Senegal<br />

Mr. Chargé d‘Affaires Ibrahima CISSE<br />

(Berlin)<br />

n Seychelles<br />

H.E. Mr. Bernard Francis SHAMLAYE, (16.12.2013)<br />

(Paris)<br />

n Sierra Leone<br />

H.E. Mr. Jongopie Siaka STEVENS, (11.01.2010)<br />

(Berlin)<br />

n Singapore<br />

H.E. Mr. Kok Leng SOO, (16.04.2007)<br />

(Singapore)<br />

n Solomon Islands<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Somalia<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n St. Kitts and Nevis<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n St. Lucia<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n St. Vincent and the Grenadines<br />

Minister Counsellor Ms. Anne MORRIS, (27.12.2005)<br />

(London)<br />

n South Sudan<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Suriname<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Swaziland<br />

Counsellor Chargé d‘Affaires Mr. Almon Mahlaba MAMBA<br />

(Geneva)<br />

n Tanzania<br />

H.E. Mr. Philip Sang‘ka MARMO, (03.12.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Timor-Leste<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Togo<br />

H.E. Prof. Kwami Christophe DIKENOU<br />

(Berlin)<br />

n Tonga<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Trinidad and Tobago<br />

First Secretary Ms. Simone YOUNG, (15.02.2008)<br />

(Geneva)<br />

n Tuvalu<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Uganda<br />

H.E. Mr. Marcel Robert TIBALEKA, (17.03.<strong>2015</strong>)<br />

(Berlin)<br />

n Vanuatu<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

n Zambia<br />

H.E. Mr. Bwalya Stanley Kasonde CHITI, (16.01.2014)<br />

(Berlin)<br />

n Zimbabwe<br />

no diplomatic mission to Austria<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 101


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

Rot-Weiß-Rot in aller Welt<br />

Österreichische bilaterale diplomatische Vertretungen im Ausland<br />

Österreich pflegt diplomatische Beziehungen mit 194 Staaten<br />

und hat Botschaften, Generalkonsulate und Kulturforen in<br />

80 Ländern der Welt. <strong>SOCIETY</strong> präsentiert exklusiv alle<br />

Leiterinnen und Leiter der im Ausland befindlichen bilateralen<br />

österreichischen Vertretungen.<br />

Redaktion: <strong>SOCIETY</strong><br />

ÄGYPTEN • BOTSCHAFT<br />

ARGENTINIEN • BOTSCHAFT<br />

AUSTRALIEN • BOTSCHAFT<br />

Georg Stillfried<br />

Ägypten, Sudan, Eritrea<br />

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef Street, 5th Floor,<br />

Riyadth-Tower, Giza, 11111 Kairo<br />

Tel. (+20/2) 3570 29 75<br />

kairo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kairo<br />

Karin Proidl<br />

Argentinien, Paraguay, Uruguay<br />

Calle French <strong>367</strong>1, 1425 Buenos Aires<br />

Tel. (+54/11) 4809 5800<br />

buenos-aires-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/buenosaires<br />

Helmut Böck<br />

Australien, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln,<br />

Mikronesien - Föderierte Staaten<br />

von, Nauru, Neuseeland, Papua-Neuguinea,<br />

Salomonen, Samoa, Tuvalu, Tonga,<br />

Vanuatu<br />

12 Talbot Street, Forrest, ACT 2603<br />

Tel. (+61/2) 6295 1533<br />

canberra-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/canberra<br />

ÄGYPTEN • KULTURFORUM<br />

ARMENIEN • BMEIA<br />

BELGIEN • BOTSCHAFT<br />

Rene Amry<br />

Alois Kraut<br />

Armenien (mit Sitz in Wien)<br />

(Derzeit unbesetzt)<br />

Belgien<br />

El Nile Street/Corner 5, Wissa Wassef Street, 5th Floor,<br />

Riyadth-Tower, Giza, 11111 Kairo<br />

Tel. (+20/2) 3570 29 75<br />

kairo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.acfc.cc<br />

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

Tel. (+43/5) 01150-3324<br />

suedkaukasien@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/armenien<br />

Place du Champ de Mars 5, bte 5, B-1050 Brüssel<br />

Tel. (+32/2) 2890-700<br />

bruessel-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bruessel<br />

ALBANIEN • BOTSCHAFT<br />

ASERBAIDSCHAN • BOTSCHAFT<br />

BELGIEN • KULTURFORUM<br />

Thomas Schnöll<br />

Albanien<br />

Axel Wech<br />

Aserbaidschan, Georgien<br />

Mario Vielgrader<br />

Rruga Frederik Shiroka Nr. 3, Tirana<br />

Tel. (+355/4) 22 74 855<br />

tirana-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tirana<br />

ALGERIEN • BOTSCHAFT<br />

Franziska Honsowitz-Friessnigg<br />

Algerien, Niger<br />

17, Chemin Abdel kader Gadouche, 16035<br />

Hydra<br />

Tel. (+213/21) 69 10 86<br />

algier-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/algier<br />

Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A,<br />

AZ-1010 Baku<br />

Tel. (+994) 12 465 99 33<br />

baku-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/baku<br />

ÄTHIOPIEN • BOTSCHAFT<br />

Andreas Melan<br />

Äthiopien, Dschibuti, Kongo, Uganda,<br />

Südsudan<br />

N. Silk Lafto Kifle Ketema Kebele 04<br />

H.No. 535, Addis Abeba<br />

Tel. (+251/11) 371 25 80<br />

addis-abeba-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/addisabeba<br />

Place du Champ de Mars 5, bte 5, B-1050<br />

Brüssel<br />

Tel. (+32/2) 2890-700<br />

bruessel-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austrocult.be<br />

BOSNIEN UND HERZEGOWINA •<br />

BOTSCHAFT<br />

Martin Pammer<br />

Bosnien und Herzegowina<br />

Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo<br />

Tel. (+387/33) 279 400<br />

sarajewo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/sarajewo<br />

Fotos: Privat, BMEIA, Roland Anton Laub (KF Berlin)<br />

102 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

BRASILIEN • BOTSCHAFT<br />

Marianne Feldmann<br />

Brasilien, Suriname<br />

CHINA • KULTURFORUM<br />

Gudrun Hardiman-Pollross<br />

FINNLAND • BOTSCHAFT<br />

Elisabeth Kehrer<br />

Finnland<br />

SES (Setor de Embaixadas Sul), Av. das<br />

Nacoes, Quadra 811 - Lote 40, 70426-900<br />

Brasilia DF<br />

Tel. (+55/61) 3443 3421<br />

brasilia-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/brasilia<br />

Qijiayuan Compound 7-4-33, 100600<br />

Peking<br />

Tel. (+86/10) 653 29 269<br />

peking-kf@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/pekingkf<br />

Unioninkatu 22, 00130 Helsinki<br />

Tel. (+358/9) 68 18 60-0<br />

helsinki-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/helsinki<br />

BULGARIEN • BOTSCHAFT<br />

Roland Hauser<br />

Bulgarien<br />

DÄNEMARK • BOTSCHAFT<br />

Ernst-Peter Brezovszky<br />

Dänemark, Island<br />

FRANKREICH • BOTSCHAFT<br />

Ursula Plassnik<br />

Frankreich, Monaco<br />

Boulevard Zar Oswoboditel 13/Ulica<br />

Schipka 4, BG-1000 Sofia<br />

Tel. (+359/2) 932 90 32<br />

sofia-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/sofia<br />

CHILE • BOTSCHAFT<br />

Dorothea Auer<br />

Chile<br />

Sölundsvej 1, DK-2100 Kopenhagen<br />

Tel. (+45) 39 29 41 41<br />

kopenhagen-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kopenhagen<br />

DEUTSCHLAND • BOTSCHAFT<br />

Nikolaus Marschik<br />

Deutschland<br />

6, Rue Fabert, F-75007 Paris<br />

Tel. (+33/1) 40 63 30-63<br />

paris-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/paris<br />

FRANKREICH •<br />

GENERALKONSULAT<br />

Erika Bernhard<br />

Barros Errazuriz 1968, 3 piso, Santiago<br />

de Chile<br />

Tel. (+56/2) 2223 47 74<br />

santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/santiagodechile<br />

CHINA • BOTSCHAFT<br />

Irene Giner-Reichl<br />

China, Mongolei<br />

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin<br />

Tel. (+49/30) 202 87-0<br />

berlin-ob@bmeia.gv.at<br />

www.oesterreichische-botschaft.de<br />

DEUTSCHLAND •<br />

GENERALKONSULAT<br />

Helmut Koller<br />

29, Avenue de la Paix, F-67000<br />

Strassburg<br />

Tel. (+33) 388 35 13 94<br />

strassburg-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/strassburggk<br />

FRANKREICH • KULTURFORUM<br />

Susanne Keppler-Schlesinger<br />

Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5,<br />

100600 Peking<br />

Tel. (+86/10) 653 29 869<br />

peking-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/peking<br />

Ismaninger Straße 136, D-81675 München<br />

Tel. (+49/89) 99 815-0<br />

muenchen-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/muenchen<br />

17, avenue de Villars, F-75007 Paris<br />

Tel. (+33/1) 47 05 27 10<br />

paris-kf@bmeia.gv.at<br />

www.fca-fr.com<br />

CHINA • GENERALKONSULAT<br />

Claudia Reinprecht<br />

DEUTSCHLAND • KULTURFORUM<br />

Georg Locher<br />

GRIECHENLAND • BOTSCHAFT<br />

Andrea Ikic-Böhm<br />

Griechenland<br />

2201 Chinachem Tower, 34-37 Connaught<br />

Road, Central Hongkong<br />

Tel. (+852) 2522 80 86<br />

hongkong-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/hongkong<br />

Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin<br />

Tel. (+49/30) 202 87-0<br />

berlin-kf@bmeia.gv.at<br />

www.kulturforumberlin.at<br />

4, Vass. Sofias, GR-10674 Athen<br />

Tel. (+30/210) 725 72-70<br />

athen-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/athen<br />

CHINA • GENERALKONSULAT<br />

Silvia Neureiter<br />

ESTLAND • BOTSCHAFT<br />

Renate Kobler<br />

Estland<br />

HEILIGER STUHL • BOTSCHAFT<br />

Alfons Kloss<br />

Heiliger Stuhl, Malteser Ritterorden,<br />

San Marino<br />

Qi Hua Tower, 3rd floor No. 3A, 1375 Huai<br />

Hai Road, Shanghai 200031<br />

Tel. (+86/21) 647 40 268<br />

shanghai-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/shanghaigk<br />

Vambola 6, 5. Stock, EE-10114 Tallinn<br />

Tel. (+372) 627 87 40<br />

tallinn-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tallinn<br />

Via Reno 9, I-00198 Rom<br />

Tel. (+39) 06 853 725<br />

vatikan-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/heiligerstuhl<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 103


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

INDIEN • BOTSCHAFT<br />

ISRAEL • BOTSCHAFT<br />

JAPAN • BOTSCHAFT<br />

Bernhard Wrabetz<br />

Indien, Bangladesch, Bhutan, Malediven,<br />

Nepal, Sri Lanka<br />

Franz Kuglitsch<br />

Israel<br />

Bernhard Zimburg<br />

Japan<br />

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,<br />

New Delhi 110 021<br />

Tel. (+91/11) 24 19 27-00<br />

new-delhi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/newdelhi<br />

Abba Hillel Silver Street 12, Sason Hogi<br />

Tower<br />

Tel. (+972) 3 612 0924<br />

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/telaviv<br />

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo<br />

106-0046<br />

Tel. (+81/3) 34 51 82 81<br />

tokio-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tokio<br />

INDIEN • KULTURFORUM<br />

ISRAEL • KULTURFORUM<br />

JAPAN • KULTURFORUM<br />

Michael Heinz<br />

Johannes Strasser<br />

Peter Storer<br />

Ep-13, Chandragupta Marg, Chanakyapuri,<br />

New Delhi 110 021<br />

Tel. (+91/11) 24 19 27-00<br />

new-delhi-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austrianculture.in<br />

Abba Hillel Silver Street 12,<br />

Sason Hogi Tower<br />

Tel. (+972/3) 612 0924<br />

tel-aviv-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/telavivkf<br />

1-1-20 Moto Azabu, Minato-ku, Tokyo<br />

106-0046<br />

Tel. (+81/3) 34 51 82 81<br />

tokio-ob@bmeia.gv.at<br />

INDONESIEN • BOTSCHAFT<br />

ITALIEN • BOTSCHAFT<br />

JORDANIEN • BOTSCHAFT<br />

Andreas Karabaczek<br />

Indonesien, Singapur, Timor-Leste<br />

René Pollitzer<br />

Italien<br />

Astrid Harz<br />

Jordanien, Irak<br />

Jalan Diponegoro 44, Menteng<br />

Tel. (+62/21) 23 55 40 05<br />

jakarta-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/jakarta<br />

Via Pergolesi 3, I-00198 Rom<br />

Tel. (+39) 06 844 014-1<br />

rom-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/rom<br />

Mithqal Al-Fayez Street 36, Jabal Amman<br />

Tel. (+962/6) 460 11 01<br />

amman-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/amman<br />

IRAN • BOTSCHAFT<br />

ITALIEN • KULTURFORUM<br />

KANADA • BOTSCHAFT<br />

Friedrich Stift<br />

Iran<br />

Christoph Meran<br />

Arno Riedel<br />

Kanada, Jamaika<br />

Bahonarstr., Moghaddasi Str., Zamani<br />

Str., Mirvali, Nr. 6 und 8, Teheran,<br />

Niavaran, 19796-33755<br />

Tel. (+98/21) 22 75 00 40<br />

teheran-ob@bmeia.gv.at<br />

www.bmeia.gv.at/teheran<br />

Viale Bruno Buozzi 113, I-00197 Rom<br />

Tel. (+39) 06 360837-1<br />

rom-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austriacult.roma.it<br />

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario<br />

K1N 6M7<br />

Tel. (+1/613) 789 14 44<br />

ottawa-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/ottawa<br />

IRAN • KULTURFORUM<br />

Gabriele Juen<br />

Khorramshahr Ave., Arabali Street, 6th<br />

Alley, Nr. 1, 15548-17413 Teheran<br />

Tel. (+98/21) 88 76 48 23<br />

teheran-kf@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/teherankf<br />

IRLAND • BOTSCHAFT<br />

Thomas Nader<br />

Irland<br />

15, Ailesbury Court Apartments, 93, Ailesbury Road, Dublin 4<br />

Tel. (+353/1) 269 45 77<br />

dublin-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/dublin<br />

ITALIEN • GENERALKONSULAT<br />

Wolfgang Spadinger<br />

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand<br />

Tel. (+39) 02 78 37 43<br />

mailand-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/mailandgk<br />

ITALIEN • KULTURFORUM<br />

Herbert Jäger<br />

Piazza del Liberty 8/4, I-20121 Mailand<br />

Tel. (+39) 02 78 37 41<br />

mailand-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austriacult.milano.it<br />

KANADA • KULTURFORUM<br />

Ulrike Butschek<br />

445 Wilbrod Street, Ottawa, Ontario<br />

K1N 6M7<br />

Tel. (+1/613) 789 14 44<br />

ottawa-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austro.org<br />

KASACHSTAN • BOTSCHAFT<br />

Wolfgang Banyai<br />

Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan,<br />

Turkmenistan<br />

Kosmonavtov Strasse 62, 9. Stock, Mikrodistrikt<br />

Chubary, 010000 Astana<br />

Tel. (+7/7172) 97 78 69<br />

astana-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/astana<br />

Fotos: Privat, BMEIA, Dolomiten (Italien Mailand), Katsuhiro Ichikawa (Japan)<br />

104 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

KATAR • BOTSCHAFT<br />

KUBA • BOTSCHAFT<br />

LITAUEN • BOTSCHAFT<br />

Sieglinde Fedele di Catrano<br />

Katar<br />

Gerlinde Paschinger<br />

Kuba<br />

Johann Spitzer<br />

Litauen<br />

Palm Tower B, level 33, West Bay, Doha<br />

Tel. (+974) 442 155 41<br />

doha-ob@bmeia.gv.at<br />

Avenida 5ta A No. 6617, esq. a calle 70,<br />

Miramar, Havanna<br />

Tel. (+53/7) 204 28 25<br />

havanna-ob@bmeia.gv.at<br />

Gaono 6, LT-01131 Vilnius<br />

Tel. (+370/5) 266 05 80<br />

wilna-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/wilna<br />

KENIA • BOTSCHAFT<br />

KUWAIT • BOTSCHAFT<br />

LUXEMBURG • BOTSCHAFT<br />

Harald Günther<br />

Kenia, Burundi, Komoren, Kongo -<br />

Demokratische Republik, Ruanda, Seychellen,<br />

Tansania - Vereinigte Republik,<br />

Somalia, Sambia, Malawi<br />

Limuru Road 536, Muthaiga (gegenüber<br />

Muthaiga Mini Market), Nairobi<br />

Tel. (+254/20) 406 00 22<br />

nairobi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/nairobi<br />

Ulrich Frank<br />

Kuwait, Bahrain<br />

Daiyah, Area Ahmed Shawki Street,<br />

house Nr. 10, Kuwait<br />

Tel. (+965) 225 52 532<br />

kuwait-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kuwait<br />

Thomas Oberreiter<br />

Luxemburg<br />

3, rue des bains, 1212 Luxemburg<br />

Tel. (+352) 47 11 88<br />

luxemburg-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/luxemburg<br />

KOREA - REPUBLIK • BOTSCHAFT<br />

LETTLAND • BOTSCHAFT<br />

MALAYSIA • BOTSCHAFT<br />

Elisabeth Bertagnoli<br />

Korea - Republik, Korea - Demokratische<br />

Volksrepublik<br />

Arad Benkö<br />

Lettland<br />

Christophe Ceska<br />

Malaysia, Brunei Darussalam<br />

Kyobo Bldg., 21 Floor, Sejongdearo 166<br />

Jongno-gu, Seoul 110-714 Republic of<br />

Korea<br />

Tel. (+82/2) 73 29 071<br />

seoul-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/seoul<br />

Elizabetes iela 15-4°, LV-1010 Riga<br />

Tel. (+37/1) 672 161 25<br />

riga-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/riga<br />

Suite 10.1-2, Level 10, Wisma Goldhill, 67,<br />

Jalan Raja Chulan, 50200 Kuala Lumpur<br />

Tel. (+60/3) 205 700 20<br />

kuala-lumpur-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/kualalumpur<br />

KOSOVO • BOTSCHAFT<br />

LIBANON • BOTSCHAFT<br />

MALTA • BOTSCHAFT<br />

Johann Brieger<br />

Kosovo<br />

Ursula Fahringer<br />

Libanon<br />

Petra Schneebauer<br />

Malta<br />

Ahmet Krasniqi 22, Arberia (Dragodan) I,<br />

10000 Pristina<br />

Tel. (+381/38) 24 92 84<br />

pristina-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/pristina<br />

Tabaris 812 Bldg., 8 th floor, Avenue<br />

Charles Malek, Tabaris - Achrafieh, Beirut<br />

2071-1606<br />

Tel. (+961/1) 21 73 60<br />

beirut-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/beirut<br />

Whitehall Mansions, 3rd floor, Ta Xbiex<br />

Seafront, Ta Xbiex, XBX 1026, Malta<br />

Tel. (+356) 23 27 90 00<br />

valletta-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/valletta<br />

KROATIEN • BOTSCHAFT<br />

LIBYEN • BOTSCHAFT<br />

MAROKKO • BOTSCHAFT<br />

Andreas Wiedenhoff<br />

Kroatien<br />

Ronald Sturm<br />

Libyen<br />

Wolfgang Angerholzer<br />

Marokko, Mauretanien<br />

Radnicka cesta 80, 9. Stock, (Zagreb-Tower), HR-10000 Zagreb<br />

Tel. (+385/1) 488 10 50<br />

agram-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/agram<br />

Shara Khalid Ben Walid/Shara Arismondi,<br />

Dahra Area, Garden City, Tripolis<br />

Tel. (+218/21) 44 43 379<br />

tripolis-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tripolis<br />

2 Zankat Tiddas, Rabat<br />

Tel. (+212/537) 76 40 03<br />

rabat-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/rabat<br />

KROATIEN • KULTURFORUM<br />

LIECHTENSTEIN • BMEIA<br />

MAZEDONIEN • BOTSCHAFT<br />

Georg-Christian Lack<br />

Maria Rotheiser-Scotti<br />

Liechtenstein<br />

Thomas Michael Baier<br />

Mazedonien<br />

Fotos: Privat, BMEIA<br />

Gunduliceva 3, HR-10000 Zagreb<br />

Tel. (+385/1) 488 12 50<br />

agram-kf@bmeia.gv.at<br />

www.kulturforum-zagreb.org<br />

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

Mile Popjordanov 8, MK-1000 Skopje<br />

Tel. (+389/2) 3083 400<br />

skopje-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/skopje<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 105


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

MEXIKO • BOTSCHAFT<br />

PAKISTAN • BOTSCHAFT<br />

RUMÄNIEN • BOTSCHAFT<br />

Eva Hager<br />

Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador,<br />

Guatemala, Honduras, Nicaragua,<br />

Panama<br />

Brigitta Blaha<br />

Pakistan, Afghanistan<br />

Gerhard Reiweger<br />

Rumänien, Moldau<br />

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas<br />

de Chapultepec, 11000 Mexico, D.F.<br />

Tel. (+52/55) 52 51 08 06<br />

mexiko-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/mexiko<br />

Haus 7A, Straße 21, F 8/2 Islamabad<br />

Tel. (+92/51) 2818 421<br />

islamabad-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/islamabad<br />

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest<br />

Tel. (+40/21) 201 56 12<br />

bukarest-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bukarest<br />

MEXIKO • KULTURFORUM<br />

PERU • BOTSCHAFT<br />

RUMÄNIEN • KULTURFORUM<br />

Susanne Hammer<br />

Andreas Rendl<br />

Peru, Bolivien, Kolumbien, Ecuador<br />

Elisabeth Marinkovic<br />

Sierra Tarahumara 420, Colonia Lomas<br />

de Chapultepec, 11000 Mexico D.F.<br />

Tel. (+52/55) 52 51 08 06<br />

mexiko-kf@bmeia.gv.at<br />

www.foroculturaldeaustria.com.mx<br />

Edificio "De las Naciones", Avenida Republica<br />

de Colombia/ex Avenida Central<br />

643, piso 5, San Isidro, Lima 27<br />

Tel. (+51/1) 442 05 03<br />

lima-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/lima<br />

Dumbrava Rosie 7, RO-020461 Bukarest<br />

Tel. (+40/21) 201 56 21<br />

bukarest-kf@bmeia.gv.at<br />

MONTENEGRO • BOTSCHAFT<br />

Johann Fröhlich<br />

Montenegro<br />

PHILIPPINEN • BOTSCHAFT<br />

Josef Müllner<br />

Philippinen, Palau<br />

RUSSISCHE FÖDERATION •<br />

BOTSCHAFT<br />

Emil Brix<br />

Russische Föderation, Belarus<br />

Ulica Svetlane Kane Radevic br 3, MNE-<br />

81000 Podgorica<br />

Tel. (+382/20) 201135<br />

podgorica-ob@bmeia.gv.at<br />

4th Floor, Prince-Building, 117 Thailand<br />

Street (former Rada St.) Legaspi Village,<br />

Makati, Metro Manila<br />

Tel. (+63/2) 817 91 91<br />

manila-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/manila<br />

Starokonjuschennyi Per 1, 119034 Moskau<br />

Tel. (+7/495) 780 60 66<br />

moskau-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/moskau<br />

NIEDERLANDE • BOTSCHAFT<br />

Werner Druml<br />

Niederlande<br />

POLEN • BOTSCHAFT<br />

Thomas Buchsbaum<br />

Polen<br />

RUSSISCHE FÖDERATION •<br />

KULTURFORUM<br />

Simon Mraz<br />

van Alkemadelaan 342, 2597 AS Den<br />

Haag<br />

Tel. (+31/70) 324 54 70<br />

den-haag-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/denhaag<br />

ul Gagarina 34, 00-748 Warschau<br />

Tel. (+48/22) 841 00 81<br />

warschau-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/warschau<br />

Starokonjuschennyi Per 1, 119034 Moskau<br />

Tel. (+7/495) 780 60 66<br />

moskau-kf@bmeia.gv.at<br />

www.akfmo.org<br />

NIGERIA • BOTSCHAFT<br />

POLEN • KULTURFORUM<br />

SAUDI ARABIEN • BOTSCHAFT<br />

Joachim Öppinger<br />

Nigeria, Äquatorialguinea, Kamerun,<br />

Gabun, Tschad, Zentralafrikanische<br />

Republik, São Tomé und Príncipe, Benin,<br />

Togo, Ghana<br />

Plot 9, Usuma Street, Maitama - Abuja<br />

abuja-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/abuja<br />

NORWEGEN • BOTSCHAFT<br />

Thomas Wunderbaldinger<br />

Norwegen<br />

Thomas Heftyes Gate 19 - 21, N-0244<br />

Oslo<br />

Tel. (+47) 22 54 02-00<br />

oslo-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/oslo<br />

Martin Meisel<br />

Polen<br />

Ul. Prozna 7-9, 00-107 Warschau<br />

Tel. (+48/22) 526 88-00<br />

warschau-kf@bmeia.gv.at<br />

www.austria.org.pl<br />

PORTUGAL • BOTSCHAFT<br />

Thomas Stelzer<br />

Portugal, Kap Verde<br />

Avenida Infante Santo, Nr. 43/4.Stock,<br />

1399-046 Lissabon<br />

Tel. (+351/21) 394 39-00<br />

lissabon-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/lissabon<br />

Gregor Kössler<br />

Saudi Arabien, Oman, Jemen<br />

Diplomatic Quarter Riyadh<br />

Tel. (+966/1) 1 480 12 17<br />

riyadh-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/riyadh<br />

SCHWEDEN • BOTSCHAFT<br />

Arthur Winkler-Hermaden<br />

Schweden<br />

Kommendörsgatan 35/V, S-114 58<br />

Stockholm<br />

Tel. (+46/8) 665 17 70<br />

stockholm-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/stockholm<br />

Fotos: Privat, BMEIA, Daniel Bachler und Teresa Marenzi (KF Moskau)<br />

106 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

SCHWEIZ • BOTSCHAFT<br />

SLOWAKEI • KULTURFORUM<br />

SYRIEN • BOTSCHAFT<br />

Jürgen Meindl<br />

Schweiz<br />

Brigitte Trinkl<br />

Isabel Rauscher<br />

Syrien<br />

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern<br />

Tel. (+41/31) 3565-252<br />

bern-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bern<br />

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava<br />

Tel. (+421/2) 59 30 15-00<br />

pressburg-kf@bmeia.gv.at<br />

www.rakuskekulturneforum.sk<br />

Farabi Street 1, Bld. Mohamed Naim Al-<br />

Deker, Mezzeh, East Villas, Damascus<br />

Tel. (+963/11) 588 056<br />

damaskus-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/damaskus<br />

SCHWEIZ • KULTURFORUM<br />

SLOWENIEN • BOTSCHAFT<br />

THAILAND • BOTSCHAFT<br />

Martina Hermann<br />

Clemens Koja<br />

Slowenien<br />

Enno Drofenik<br />

Thailand, Kambodscha, Laos, Myanmar<br />

bern-ob@bmeia.gv.at<br />

Kirchenfeldstrasse 77/79, CH-3005 Bern<br />

Tel. (+41/31) 3565-252<br />

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana<br />

Tel. (+386/1) 479 07 00<br />

laibach-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/laibach<br />

Q House Lumpini Building, Unit 1801,<br />

18th Floor No.1 South Sathorn Road,<br />

Thungmahamek, Sathorn, Bangkok<br />

Tel. (+66/2) 105 67 00<br />

bangkok-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/bangkok<br />

SENEGAL • BOTSCHAFT<br />

Caroline Gudenus<br />

Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-<br />

Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte d'Ivoire,<br />

Liberia, Sierra Leone<br />

SLOWENIEN • KULTURFORUM<br />

Marie-Therese Hermges<br />

TSCHECHISCHE REPUBLIK •<br />

BOTSCHAFT<br />

Ferdinand Trauttmansdorff<br />

Tschechische Republik<br />

18, rue Emile Zola, Dakar<br />

Tel. (+221) 33 849 40 00<br />

dakar-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/dakar<br />

Presernova cesta 23, SI-1000 Ljubljana<br />

Tel. (+386/1) 479 07 41<br />

laibach-kf@bmeia.gv.at<br />

www.kulturforum-ljubljana.si<br />

Viktora Huga 10, CZ-15115 Prag 5<br />

Tel. (+420) 257 09 05-11<br />

prag-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/prag<br />

SERBIEN • BOTSCHAFT<br />

Johannes Eigner<br />

Serbien<br />

SPANIEN • BOTSCHAFT<br />

Peter Huber<br />

TSCHECHISCHE REPUBLIK •<br />

KULTURFORUM<br />

Natascha Grilj<br />

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000<br />

Belgrad<br />

Tel. (+381/11) 333 65-00<br />

belgrad-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/belgrad<br />

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid<br />

Tel. (+34) 91 55 65 315<br />

madrid-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/madrid<br />

Jungmannovo namesti 18, CZ-11000<br />

Prag 1<br />

Tel. (+420) 221 181 7-77<br />

prag-kf@bmeia.gv.at<br />

www.rkfpraha.cz<br />

SERBIEN • KULTURFORUM<br />

SPANIEN • KULTURFORUM<br />

TUNESIEN • BOTSCHAFT<br />

Nicolaus Keller<br />

Alexander Ehrlich-Adam<br />

Gerhard Weinberger<br />

Tunesien<br />

belgrad-kf@bmeia.gv.at<br />

Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000<br />

Belgrad<br />

Tel. (+381/11) 333 65-00<br />

Paseo de la Castellana 91, 28046 Madrid<br />

Tel. (+34) 91 55 65 315<br />

madrid-kf@bmeia.gv.at<br />

www.foroculturaldeaustria.org<br />

16, Rue Ibn Hamdiss El Menzah I, 1004<br />

Tunis<br />

Tel. (+216/71) 23 90 38<br />

tunis-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/tunis<br />

SLOWAKEI • BOTSCHAFT<br />

SÜDAFRIKA • BOTSCHAFT<br />

TÜRKEI • BOTSCHAFT<br />

Fotos: Privat, BMEIA<br />

Helfried Carl<br />

Slowakei<br />

Hodzovo námestie 1/A, 81106 Bratislava<br />

Tel. (+421/2) 59 30 15-00<br />

pressburg-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/pressburg<br />

Brigitte Öppinger-Walchshofer<br />

Südafrika, Angola, Botsuana, Lesotho,<br />

Madagaskar, Mauritius, Mosambik,<br />

Namibia, Simbabwe, Swasiland<br />

454A Fehrsen Street, Brooklyn,<br />

Pretoria 0181<br />

Tel. (+27/12) 45 29 155<br />

pretoria-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/pretoria<br />

Klaus Wölfer<br />

Türkei<br />

Atatürk Bulvari 189, 06680 Ankara<br />

Tel. (+90/312) 405 51 90<br />

ankara-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/ankara<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 107


BOTSCHAFTER<br />

ÖSTERREICH<br />

TÜRKEI •<br />

GENERALKONSULAT<br />

Christine Wendl<br />

USBEKISTAN • BMEIA<br />

Alois Kraut<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • KULTURFORUM<br />

Christine Moser<br />

Köybasi cad. No. 46, 34464 Yeniköy,<br />

Istanbul<br />

Tel. (+90/212) 363 84 10<br />

istanbul-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/istanbulgk<br />

c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien<br />

Tel. (+43/5) 01150-3324<br />

zentralasien-suedkaukasien@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/usbekistan<br />

11 East 52nd Street, New York, N.Y. 10022<br />

Tel. (+1/212) 319 5300<br />

new-york-kf@bmeia.gv.at<br />

www.acfny.org<br />

TÜRKEI • KULTURFORUM<br />

Doris Danler<br />

Köybasi cad. No. 44, 34464 Yeniköy,<br />

Istanbul<br />

Tel. (+90/212) 363 84 15<br />

istanbul-kf@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/istanbulkf<br />

VENEZUELA • BOTSCHAFT<br />

Gerhard Mayer<br />

Venezuela, Antigua und Barbuda, Barbados, Dominica,<br />

Dominikanische Republik, Grenada, Guyana, Haiti, St. Kitts<br />

und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad<br />

und Tobago<br />

Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá), Las Mercedes,<br />

Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N, 1060 Caracas<br />

Tel. (+58/212) 999 12 11<br />

caracas-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/caracas<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • GENERALKONSULAT<br />

Ulrike Ritzinger<br />

11859 Wilshire Boulevard, Suite 501, Los<br />

Angeles, California 90025<br />

Tel. (+1/310) 44 49 310<br />

los-angeles-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/losangeles<br />

UKRAINE • BOTSCHAFT<br />

Hermine Poppeller<br />

Ukraine<br />

VEREINIGTE ARABISCHE<br />

EMIRATE • BOTSCHAFT<br />

Peter Elsner-Mackay<br />

Vereinigte Arabische Emirate<br />

VEREINIGTES KÖNIGREICH •<br />

BOTSCHAFT<br />

Martin Eichtinger<br />

Großbritannien und Nordirland, Kanalinseln,<br />

Isle of Man<br />

Ivana Franka 33, 01030 Kiew<br />

Tel. (+380/44) 277 27 90<br />

kiew-ob@bmeia.gv.at<br />

www.bmeia.gv.at/kiew<br />

Sky Tower, 5. Stock, Büro Nr. 504, Reem<br />

Island, Abu Dhabi<br />

Tel. (+971/2) 69 44 999<br />

abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/abudhabi<br />

18, Belgrave Mews West, London SW1X<br />

8HU<br />

Tel. (+44/20) 7344 3250<br />

london-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/london<br />

UKRAINE • KULTURFORUM<br />

Jakub Forst-Battaglia<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • BOTSCHAFT<br />

Hans Peter Manz<br />

Vereinigte Staaten, Bahamas<br />

VEREINIGTES KÖNIGREICH •<br />

KULTURFORUM<br />

Elisabeth Kögler<br />

Ivana Franka 33, 01030 Kiew<br />

Tel. (+380/44) 277 27 90<br />

kiew-ob@bmeia.gv.at<br />

3524 International Court N.W., Washington<br />

D.C. 20008<br />

Tel. (+1/202) 895 67 00<br />

washington-ob@bmeia.gv.at<br />

www.austria.org<br />

28, Rutland Gate, London SW7 1PQ<br />

Tel. (+44/20) 7225 73-00<br />

london-kf@bmeia.gv.at<br />

www.acflondon.org<br />

UNGARN • BOTSCHAFT<br />

Ralph Scheide<br />

Ungarn<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • KULTURFORUM<br />

Andreas Pawlitschek<br />

VIETNAM • BOTSCHAFT<br />

Thomas Loidl<br />

Vietnam<br />

Benczúr utca 16, 1068 Budapest<br />

Tel. (+36/1) 479 70-10<br />

budapest-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/budapest<br />

3524 International Court N.W., Washington<br />

D.C. 20008<br />

Tel. (+1/202) 895 67 00<br />

washington-kf@bmeia.gv.at<br />

www.acfdc.org<br />

c/o "Prime Center", 53, Quang Trung, 8.<br />

Stock, Hai Ba Trung District, Hanoi, VN<br />

Tel. (+84/4) 3943 3050-3<br />

hanoi-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/hanoi<br />

UNGARN • KULTURFORUM<br />

Susanne Bachfischer<br />

VEREINIGTE STAATEN VON<br />

AMERIKA • GENERALKONSULAT<br />

Georg Heindl<br />

New York, Bermudas<br />

ZYPERN • BOTSCHAFT<br />

Karl Müller<br />

Zypern<br />

Benczúr utca 16, 1068 Budapest<br />

Tel. (+36/1) 413 35-90<br />

budapest-kf@bmeia.gv.at<br />

www.okfbudapest.hu<br />

31 East 69th Street, New York, N.Y. 10021<br />

Tel. (+1/212) 737 6400<br />

new-york-gk@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/newyorkgk<br />

34, Dimosthenous Severi Avenue, 1st<br />

Floor, Office 101, 1687 Nikosia<br />

Tel. (+357) 22 41 01 51<br />

nicosia-ob@bmeia.gv.at<br />

www.aussenministerium.at/nikosia<br />

Fotos: Privat, BMEIA<br />

108 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


”ÖSTERREICH<br />

IST DURCH DEN<br />

EU-BEITRITT VOM<br />

EINZELKÄMPFER<br />

ZUM PARTNER<br />

GEWORDEN.“<br />

Karin Polzhofer<br />

Fenster- und Möbelherstellerin<br />

Bezahlte Anzeige / BMEIA


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

EVENT-HIGHLIGHTS DER DIPLOMATIE<br />

Rumänien: Nationalfeiertag<br />

I.E. Silvia Davidoiu lud in das Gartenpalais Liechtenstein zu einem<br />

Empfang mit Musik und Kunstausstellung.<br />

Albanien: Unabhängigkeitstag<br />

S.E. Roland Bimo und Gattin, der Ständige Vertreter bei den VN<br />

Spiro Koçi und Gattin und Verteidigungsattaché Colonel Dede<br />

Prenga luden zu einem Empfang in die Börsensäle.<br />

Libanon: Nationalfeiertag<br />

Botschafter S.E. Ishaya El Khoury und Gattin luden in die Villa<br />

Reinheimer in Wien-Währing ein.<br />

Silvia Davidoiu und die Musik<br />

Ishaya El Khoury<br />

mit Gattin<br />

Finnland: Unabhängigkeitstag<br />

I.E. Anu Laamanen lud<br />

zum Empfang in die<br />

Residenz der finnischen<br />

Botschaft.<br />

Bunter Empfang im<br />

Grand Hotel Wien<br />

VAE: Nationalfeiertag<br />

S.E. Abdelhadi Abdelwahid Alkhajah und<br />

der Ständige Vertreter der VAE bei der IAEO<br />

und CTBTO Hamad Al Kaabi luden zum<br />

Empfang in das Grand Hotel in Wien.<br />

Gesandte Terhi Bunders und<br />

Anu Laamanen<br />

110 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Bosnien und Herzegowina:<br />

Tag der Streitkräfte<br />

Zum feierlichen Empfang in der Hofburg luden I.E. Dr. Tanja<br />

Milasinovic Martinovic, Botschafter Tomislav Leko, ständiger<br />

Vertreter bei der OSZE und UNO, und Militärattaché Oberst<br />

Slobodan Tanasilovic.<br />

Botschafter Tomislav Leko (OSZE), Tanja Milasinovic Martinovic, Verteidigungsminister<br />

Zekerijah Osmic, Militärattaché Slobodan Tanasilovic.<br />

Sänger Luisón ließ kubanische<br />

Rhythmen aufleben<br />

Kuba: Nationalfeiertag<br />

Zum Jahrestag des Sieges der Revolution luden S.E. Juan Carlos<br />

Marsán und Gattin Maiky Díaz Pérez in das Kubanische<br />

Museum der Schönen Künste.<br />

Juan Carlos Marsán, Vera Castellanos, Maiky Pérez,<br />

S.E. Antonio Castellanos (Guatemala)<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig/Prochnow<br />

Iran: Festveranstaltung<br />

Zum 70. Jahrestag der Zweiten Republik Österreich lud die Botschaft<br />

der Islamischen Republik Iran in Wien zu einem Fest in<br />

die Residenz des Botschafters ein. Das Fest erinnerte an die Verhandlungen<br />

über die österreichische provisorische Regierung<br />

vom 20. bis 27. April 1945, welche in der Villa Blaimschein, der<br />

heutigen iranischen Residenz, stattfanden.<br />

Japan: Geburtstag des Kaisers<br />

Den Geburtstag seiner Majestät des Kaisers feierten der Botschafter<br />

von Japan S.E. Makoto Taketoshi und seine Gattin<br />

Hitomi mit einem Empfang in der Residenz.<br />

Werner Fasslabend (Ö-Iran Ges.), S.E. Hassan Tajik, Silke Kobald<br />

(Bezirksvorsteherin), Klaus Daubeck (Bezirksrat)<br />

Makoto Taketoshi mit<br />

Gattin, Botschafter<br />

Mitsuru Kitano (Permanent<br />

Mission) (Mitte)<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 111


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Botschafter ZHAO<br />

Bin (Mitte) mit den<br />

Diplomaten<br />

Botschafter Aliyar Azeez mit<br />

Gattin Mahira und Gästen aus der<br />

sri-lankischen Community.<br />

Sri Lanka: Nationalfeiertag<br />

China: Verabschiedung und<br />

Begrüßung<br />

S.E. ZHAO Bin empfing Gäste anlässlich der Verabschiedung der<br />

Botschaftsräte SUN Congbin und DAI Lan. Begrüßt wurden die<br />

Nachfolger DU Xiaohi und DING Yazhen.<br />

S.E. Aliyar Lebbe Abdul<br />

Azeez und Gattin Mahira<br />

Azeez luden die zum Nationalfeiertagsempfang<br />

in die Botschaft. Als Höhepunkt<br />

gab es eine traditionelle<br />

Tanzvorführung.<br />

Traditioneller Tanz aus<br />

Sri Lanka<br />

Botschaftsrat Habibollah Malakooti Far, Oberst i. G. Mahmoud<br />

Zabihi Sheshpoli, Botschafter Reza Najafi, S.E. Hassan Tajik<br />

Iran: Nationalfeiertag<br />

S.E. Hassan Tajik und der Ständige Vertreter bei den Internationalen<br />

Organisationen Reza Najafi luden zum Nationalfeiertagsempfang<br />

der Islamischen Republik Iran in die Residenz des<br />

Botschafters.<br />

Christoph Leitl, Erni Leitl, Georg Pachta Reyhofen, Iris Rünger, Detlev Rünger<br />

Deutschland: Verdienstorden<br />

S.E. Detlev Rünger überreichte Wirtschaftskammerpräsident<br />

Christoph Leitl das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens<br />

der BR Deutschland. Die Laudation hielt Georg Pachta-Reyhofen,<br />

Vorstandssprecher von MAN.<br />

Russische Föderation: Tag des<br />

Vaterlandsverteidigers<br />

Nach der traditionellen Kranzniederlegung am Wiener<br />

Schwarzenbergplatz fand ein Empfang in der Botschaft mit<br />

Ordensüberreichungen an Kriegsveteranen des Zweiten Weltkriegs<br />

statt.<br />

S.E. Sergej Netschajew, Ständiger<br />

Vertreter bei den Int. Org. Vladimir<br />

Voronkov (Mitte)<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Mikes/Pobaschnig/Prochnow<br />

112 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Kuwait Nationalfeiertag<br />

Zum Nationalfeiertag und zu fünfzig Jahren diplomatische Beziehungen<br />

zwischen Kuwait und Österreich luden Botschafter<br />

Sadiq Marafi und Gattin Hind Marafi.<br />

S.E. Giorgio Marrapodi, Maria Elena Boschi, Amedeo Magnani, Vittorio Rocco di Torrepadula<br />

Der Botschafter<br />

mit Gattin<br />

Italien: Nationalfeiertag<br />

Besonderer Gast beim Nationalfeiertagsempfang der Italienischen<br />

Republik in der Botschaft in Wien war die Ministerin für<br />

Verfassungsreform Maria Elena Boschi.<br />

Tunesien: Nationalfeiertag<br />

Botschafter Ghazi<br />

Jomaa mit Familie<br />

Botschafter Ghazi Jomaa und Gattin Dalenda Jomaa luden zum<br />

Empfang in die Residenz in Wien-Sievering.<br />

Litauen: Nationalfeiertag<br />

Botschafterin I.E.<br />

Loreta Zakareviciene<br />

lud zum Nationalfeiertag<br />

von Litauen in die<br />

Diplomatische Akademie.<br />

Botschafter Giedrius<br />

Cekuolis (Perm. Mission),<br />

Loreta Zakareviciene<br />

Hannes Androsch, Gabriele Heinisch-<br />

Hosek, Christoph Leitl, Jack So<br />

China: Rosthorn-Medaillen<br />

Im Palais Epstein wurden auf Einladung von Nationalratspräsidentin<br />

Doris Bures und der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft<br />

die Rosthorn-Medaillen <strong>2015</strong> für Verdienste um die österreichisch-chinesischen<br />

Beziehungen verliehen. Geehrt wurden<br />

Bildungsministerin<br />

Gabriele Heinisch-<br />

Hosek, Vizekanzler a.<br />

D. Hannes Androsch,<br />

WKO-Präsident Christoph<br />

Leitl und das<br />

Hong Kong Philharmonic<br />

Orchestra, vertreten<br />

durch seinen<br />

Vorsitzenden Jack So.<br />

Zweiter Nationalratspräsident<br />

Karlheinz Kopf,<br />

Botschafter Bin Zhao<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 113


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Chryssoula Aliferi,<br />

Andreas Papadakis<br />

Pakistan: Nationalfeiertag<br />

Botschafterin Ayesha Riyaz lud zu einem Empfang in das Hotel<br />

Intercontinental.<br />

I.E. Susan le Jeune d‘Allegeershecque<br />

(Großbritannien) und I.E. Ayesha Riyaz<br />

Griechenland: Nationalfeiertag<br />

Botschafterin Chryssoula Aliferi und Andreas Papadakis, Ständiger<br />

Vertreter Griechenlands bei der OSZE, luden zu einem feierlichen<br />

Empfang in die griechische Botschaft.<br />

Aserbaidschan: Novruz<br />

Botschafter Galib Israfilov lud zu einer großen Novruz-Neujahrsfeier<br />

mit Musik und landestypischen Speisen in die Botschaft.<br />

Der Botschafter<br />

mit Gattin Farah<br />

Aslanova<br />

Irland: St. Patrick’s Day<br />

Bei irischen Käsespezialitäten<br />

und<br />

Guinness Bier feierte<br />

Botschafterin I.E.<br />

Mary Whelan mit<br />

zahlreichen Gästen<br />

den Feiertag des<br />

irischen Schutzpatrons<br />

St. Patrick in<br />

der Botschaft.<br />

Zhao Bin (links) und Cheng<br />

Jingye I.E. Mary in der Whelan Receiving und Line<br />

Gatte Kevin O’Malley<br />

Dr. Surood Najib,<br />

Dr. Mustafa Ramazan<br />

Kurdistan Regional Government:<br />

Newrozt<br />

Dr. Mustafa Ramazan von der KRG Vertretung in Österreich<br />

und S.E. Botschafter Dr. Surood Najib der Botschaft von Irak<br />

luden gemeinsam zum Empfang anlässlich des kurdischen<br />

Neujahrs Newroz.<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Pobaschnig/Prochnow<br />

114 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong>


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Bangladesch: Nationalfeiertag<br />

Israel: Unabhängigkeitstag<br />

Sigalia und Zvi<br />

Heifetz, Galit Ronen,<br />

Meran Zafary-Odiz,<br />

Eldad Odiz<br />

Premiere in Wien. Die vor kurzem neu errichtete Botschaft der<br />

Volksrepublik Bangladesch in Österreich lud zum Nationalfeiertagsempfang<br />

in das Novomatic Forum. S.E. Botschafter Mohammed<br />

Abu Zafar und Gattin Salma Zafar begrüßten zahlreiche<br />

Gäste aus dem diplomatischen Corps, aus Politik und Wirtschaft.<br />

Mohammed Abu Zafar und<br />

Gattin Salma Zafar<br />

Anlässlich des 67. Unabhängigkeitstags des Staates Israel luden<br />

S.E. Botschafter Zvi Heifetz und seine Gattin Sigalia Heifetz und<br />

die ständige Vertreterin des Staates Israel zur IAEO und CTBTO<br />

Botschafterin I.E. Meran Zafary-Odiz und Herr Eldad Odiz zu einem<br />

feierlichen Empfang in das Hotel Hilton Vienna.<br />

Russische Föderation: 70. Jahrestag<br />

der Befreiung der Stadt Wien<br />

Die Botschafter der Nachfolgestaaten der<br />

Sowjetunion gedachten in einer feierlichen<br />

Kranzniederlegung der Befreiung<br />

der Stadt Wien gegen Ende des Zweiten<br />

Weltkriegs. Anschließend fand ein Empfang<br />

in der Botschaft der Russischen Föderation<br />

statt.<br />

Ermek Ibraimov (Kirgisistan), Arman Kirakossian (Armenien), Silapberdi<br />

Nurberdiev (Turkmenistan), Rustamdjan Khakimov (Usbekistan), Ismatullo<br />

Nasredinov (Tadschikistan)<br />

Dänemark: 75. Geburtstag von<br />

I.M. Königin Margrethe II<br />

Der Dansk Club Ostrig,<br />

das Kulturforum<br />

Dan Austria und Danes<br />

Worldwide luden zum<br />

Empfang.<br />

Marianne Aguilar (Leiterin<br />

und Vize-Obfrau des<br />

Kulturforum DanAustria),<br />

Dr. Torben M. Roepstorff<br />

(Präsident des Dänischen<br />

Clubs Österreich)<br />

Festsaal des Wiener<br />

Rathauses<br />

Dr. Christine Stix-<br />

Hackl (BMEIA),<br />

Dr. Oskar Wawra<br />

Rathaus:<br />

Get-together Wien<br />

International<br />

Im Festsaal des Wiener Rathauses<br />

hat die Stabsstelle<br />

Internationale Strategie und<br />

Koordination zum Get-Together<br />

<strong>2015</strong> Wien International<br />

geladen. Für die musikalische<br />

Untermalung sorgte<br />

das Janoska Ensemble.<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 115


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Russische<br />

Föderation:<br />

Jahrestag des<br />

Sieges<br />

Die Botschafter der Nachfolgestaaten<br />

der ehemaligen<br />

Sowjetunion luden zur<br />

Kranzniederlegung am Schwarzenbergplatz und einem anschließenden<br />

Empfang in die Botschaft der Russischen Föderation.<br />

Kranzniederlegung am Wiener Schwarzenbergplatz beim<br />

Heldendenkmal der Roten Armee<br />

Botschafter Sergej<br />

Netschajew (Russland)<br />

Lech Walesa, Botschafter<br />

Adam Bugajski (UN Polen),<br />

S.E. Artur Lorkowski<br />

Polen: Nationalfeiertag<br />

Prominenter Gast beim Nationalfeiertagsempfang der Botschaft<br />

der Republik Polen war Lech Walesa.<br />

Slowenien: Eurovision Day<br />

Die Botschaft, die Tourismuszentrale und der Wirtschaftsverband<br />

von Slowenien luden zur Veranstaltung „I Feel Slovenia“<br />

mit der slowenischen Teilnehmerin Maraaya beim Eurovision<br />

Song Contest.<br />

Botschafter Dr. Andrej Rahten mit Maraaya<br />

116 | <strong>SOCIETY</strong> 1 _<strong>2015</strong><br />

Bundesminister Josef<br />

Ostermayer, Botschafter<br />

Detlev Rünger, The Makemakes<br />

und Ann Sophie<br />

Deutschland: ESC <strong>2015</strong><br />

Der deutsche Botschafter S.E. Detlev Rünger lud zu einem Empfang<br />

in die Wiener Börsensäle mit den Kandidaten Ann Sophie<br />

(Deutschland) und The Makemakes (Österreich) des Eurovision<br />

Song Contest <strong>2015</strong>.<br />

Großbritannien: Eurovision Song<br />

Contest Party<br />

Die britische Botschafterin lud zur Party mit dem Duo „Electro<br />

Velvet“ während dem Eurovision Song Contest in Wien.<br />

I.E. Susan le Jeune<br />

d’Allegeershecque mit dem<br />

Duo „Electro Velvet“<br />

Fotos: <strong>SOCIETY</strong>/Mikes/Pobaschnig/Prochnow, Botschaft der Republik Polen in Wien/Gregor Lenart


DIPLOMATIE<br />

EVENTS<br />

Argentinien: Gedenkfeier<br />

Der argentinische Botschafter S.E. Rafael Grossi lud zur Gedenkfeier<br />

im Donaupark. Vor der Büste des Generals José de San<br />

Martín wurde anlässlich des Nationalfeiertages von Argentinien<br />

ein Kranz niedergelegt.<br />

Botschafter Rafel Grossi<br />

und ÖAG Vizepräsident<br />

Walter Gerbautz<br />

Adelakun Abel<br />

Ayoko mit Gattin<br />

Nigeria: Africa Day<br />

Der nigerianische Botschafter S.E. Adelakun Abel Ayoko, Vorsitzender<br />

der Afrikagruppe, lud anlässlich des Afrikatages zu einem<br />

Empfang in die nigerianische Residenz in Wien-Döbling.<br />

Jordanien: Nationalfeiertag<br />

Die Receiving Line<br />

S.E. Hussam Al Husseini lud zum Empfang anlässlich des 69. Unabhängigkeitstages<br />

und des 16. Jahrestages der Thronbesteigung<br />

von S.M. König Abdullah II.<br />

ÖVAEG: Generalversammlung<br />

Die Österreich-Vereinigte Arabische Emirate Gesellschaft lud<br />

zur Generalversammlung in die Räumlichkeiten der C-Quadrat<br />

Investment AG.<br />

Aserbaidschan: Tag der Republik<br />

Botschafter Galib<br />

Israfilov und<br />

Gattin Farah<br />

Aslanova luden<br />

zum Empfang<br />

am aserbaidschanischen<br />

„Tag der<br />

Republik“. Bei<br />

herrlichem Wetter<br />

wurde im<br />

Garten der Botschaft<br />

gefeiert.<br />

Farah Aslanova (2.v.l.)<br />

im Kreise ihrer Gäste<br />

Gülmirza Javadov (SOCAR)<br />

und Galib Israfilov<br />

Der Vorstand der ÖVAEG<br />

<strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong> | 117


WIRTSCHAFT<br />

INTERVIEW<br />

Christian Hosp und<br />

Casey P. Weber sind<br />

seit über 15 Jahren ein<br />

erfolgreiches Team<br />

Die Aufgaben eines Vermögensverwalters<br />

sind<br />

in Österreich nicht so<br />

bekannt wie in anderen<br />

Ländern – was tun<br />

Sie genau?<br />

Als Vermögensverwalter sind wir die<br />

Schnittstelle zwischen Depotbanken, Finanzmärkten<br />

und dem Kunden. Die Anlage<br />

von Vermögen ist in den letzten zehn<br />

Jahren deutlich komplexer geworden,<br />

viele wohlhabende Personen haben nicht<br />

die Zeit – oder schlichtweg kein Interesse<br />

– sich mit all den Herausforderungen zu<br />

beschäftigen, die sich ihnen stellen.<br />

Die Banken haben ja alle Privatkundenabteilungen<br />

– warum soll ein Kunde<br />

zu Ihnen kommen und nicht direkt zu<br />

einer Bank gehen?<br />

Nach der Finanzkrise 2009 haben viele<br />

Professional<br />

Wealth<br />

Management<br />

Christian Hosp und Casey P. Weber<br />

über die Zukunft der privaten<br />

Vermögensverwaltung.<br />

Interview: <strong>SOCIETY</strong><br />

Fotos: SHW Invest<br />

118 | <strong>SOCIETY</strong> 1_<strong>2015</strong>


WIRTSCHAFT<br />

INTERVIEW<br />

»Mehr als die Hälfte<br />

unserer Kunden sind<br />

erfolgreiche Frauen.<br />

«<br />

Hosp &<br />

Weber<br />

Banken ihr Geschäftsmodell völlig überarbeiten<br />

müssen. Es gibt kaum mehr erfahrene, seniore<br />

Privatkundenbetreuer, damit ist auch viel Knowhow<br />

verloren gegangen. Viele Kunden berichten<br />

uns, dass sie in den letzten zehn Jahren vier, fünf<br />

verschiedene Betreuer hatten – und das in einem<br />

Geschäft, wo Vertrauen und persönliche Nähe so<br />

wichtig sind wie kaum an einem anderen Ort. Unsere<br />

Firma gehört uns selber, viele Kunden betreuen<br />

wir seit 15 Jahren und das wird auch so bleiben.<br />

Damit können wir institutionelles Niveau und<br />

Know-how für unsere Privatkunden bieten.<br />

Worin besteht nun Ihre Arbeit?<br />

Vorab verwenden wir sehr viel Zeit und Aufwand,<br />

zukünftige Kunden gut kennen zu lernen,<br />

ihren Wissenstand über Anlagen zu erkennen, ihre<br />

Bedürfnisse und ihre Zielsetzungen zu verstehen<br />

und sie dann über alle Möglichkeiten zu informieren.<br />

Wenn dann die Chemie zwischen dem Kunden<br />

und uns stimmt, organisieren wir alles von der Depoteröffnung<br />

über die Spesenverhandlungen mit<br />

der Bank bis hin zur Investition der Gelder. Da wir<br />

eine Verwaltungsgebühr direkt vom Kunden erhalten,<br />

haben wir kein Interesse daran, ihn zu einer bestimmten<br />

Bank zu bringen oder bestimmte Fonds<br />

und Produkte zu verkaufen, die nicht im Interesse<br />

des Kunden sind. Danach überwachen wir das<br />

Portfolio laufend, nehmen die nötigen Anpassungen<br />

vor und treffen den Kunden für eine intensive,<br />

verständliche und regelmäßige Berichterstattung.<br />

Wie sieht die Nachfrage nach Ihren Dienstleistungen<br />

aus?<br />

Es gibt in Mitteleuropa sehr viel investierbares<br />

Finanzvermögen. Unternehmen oder Immobilien<br />

werden verkauft, Erbschaften gemacht, Abfertigungen<br />

oder Pensionsleistungen werden ausbezahlt<br />

und viele unserer Kunden stehen auch aktiv im<br />

Erwerbsleben und konnten sich über die Jahre ein<br />

schönes Polster ersparen, dass nun investiert werden<br />

muss. Dadurch zieht sich unsere Kundenstruktur<br />

durch alle Altersgruppen und Berufsfelder.<br />

Nachdem nun alle unsere Kundengelder versteuert<br />

sind, stellt auch der Standort Schweiz wieder einen<br />

INFO<br />

Christian Hosp und Casey<br />

Weber sind seit 2000 als<br />

private Vermögensverwalter<br />

tätig. Ihre Firma SHW Invest<br />

AG befindet sich in Zollikon<br />

– Zürich am Zürichsee. Sie<br />

verwalten das Vermögen von<br />

österreichischen, deutschen<br />

und Schweizer Privatpersonen<br />

und Familien sowie von<br />

Stiftungen.<br />

KONTAKT<br />

SHW Invest AG<br />

Christian Hosp<br />

Casey P. Weber<br />

Zollikerstrasse 114<br />

CH-8702 Zollikon – Zürich<br />

Tel: +41 44 396 7000<br />

hosp@shw-invest.ch<br />

weber@shw-invest.ch<br />

http://www.shw-invest.ch<br />

Vorteil dar. Interessant ist, dass die Hälfte unserer<br />

Kunden Frauen sind – Frauen sind oft viel mutiger,<br />

sich Beratung und Know-how einzukaufen als Männer,<br />

die oft glauben, alles selber machen zu müssen<br />

und zu können.<br />

Wie schätzen Sie denn die Lage an den Finanzmärkten<br />

ein, was soll man kaufen?<br />

Qualitäts-Aktien werden in den nächsten Jahren<br />

der bedeutendste Beitrag zur Performance sein.<br />

Wir investieren in fünf globale Themen – „Looking<br />

great and feeling good“, dazu gehören Unternehmen<br />

in den Bereichen Gesundheitswesen, Kosmetik,<br />

Luxusgüter und gesundheitsfördernde Nahrungsmittel.<br />

„Technology Revolutions“ – die Revolution der<br />

Informationstechnologie hat noch nie zu so viel<br />

messbarem Wohlstand geführt wie heute. Die rapide<br />

Evolution der Datenübertragung transformiert<br />

unsere Gesellschaft, unsere Unternehmen und ganze<br />

Staaten.<br />

„Urbanization and Infrastructure“ – In den<br />

Entwicklungsländern wird es über hundert Mega-<br />

Städte geben – das sind Städte mit über zehn Millionen<br />

Einwohnern. Neben den bekannten Städten<br />

wie Tokyo (37 Mio.), New York (23), Los Angeles (18)<br />

oder Paris (12) meinen wir hier Städte wie Mumbai<br />

(Bombay) (24), Manila (22), Jakarta (22), Delhi (20),<br />