FW-Kärnten-1-2016

rfwdaten

P.b.b. Verlagspostamt – 9020 – GZ 02z032674M

WIRTSCHAFTaktiv

AUSGABE 2 / Dezember 2016

Informationszeitung des RfW – Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender in Kärnten

Fröhliche Weihnachten und ein erfolgreiches Neues Jahr wünscht Ihnen die Freiheitliche Wirtschaft

Unternehmern steht

starke Wintersaison bevor

Die Prognosen für die bevorstehende Wintersaison sind gut, jedoch

klagen viele Tourismusbetriebe über mangelnde Fachkräfte.


Siehe Interview mit WK-Vizepräs. KR Günter Burger

2016: Ein hartes jahr für die

Kärntner Unternehmer

Vizepräsident Günter Burger im Interview

über die Perspektiven für 2017

Seiten 4/5

Alarm: Wirtschaftswachstum in

Österreich stagniert!

WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn kritisiert

die Bundesregierung als „ideenlos“.

Seite 8

LR Gernot Darmann: Neue

Ideen zur Belebung der Städte!

In Klagenfurt könnte die Fachhochschule

ins Stadtzentrum siedeln.

Seite 7


WIRTSCHAFTaktiv

AUSGABE 2 / Dezember 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kärntner Wirtschaftstreibende!

Am Ende eines arbeitsreichen

Jahres möchten sich die Freiheitlichen

Wirtschaftstreibenden

mit WKÖ-Vizepräsident

KR Matthias Krenn und dem

Vizepräsidenten der Kärntner

Wirtschaftskammer KR Günter

Burger sehr herzlich für die gute

Zusammenarbeit und die erwiesene

Treue bedanken.

Sowohl auf Landesebene als

auch in den Gremien auf Bundesebene

waren und sind wir

weiterhin bemüht, Ihren Standpunkt

zu aktuellen wirtschaftspolitischen

Entscheidungen zu

transportieren und auf diese

Weise Einfluss auf die Bundesregierung

auszuüben. Obwohl

es schwierig ist, als Interessensvertretung

bei den derzeitigen

politischen Entscheidungsträgern

Gehör zu finden, glauben

wir, dass wir mit Beharrlichkeit

unser Ziel, nämlich zu einer wirtschaftsfreundlicheren

Steuer- und Wirtschaftspolitik

mit weniger Bürokratie und

schlankeren Strukturen zu gelangen,

erreichen werden. Die

Vorzeichen für eine politische

Wende in Österreich stehen jedenfallnicht

schlecht.

Für heute darf ich Ihnen im Namen

der Freiheitlichen Wirtschaftstreibenden

Kärnten

und im eigenen Namen ein

wundervolles Weihnachtsfest

im Kreise Eurer Familien und

ein erfolgreiches Neues Jahr

wünschen! Allen Unternehmerinnen

und Unternehmern

aus der Tourismusbranche,

die vor der Wintersaison stehen,

wünsche ich zusätzlich

viel Kraft und Erfolg!

Mit herzlichen Grüßen!

Herwig Druml

Landesgeschäftsführer

des RfW Kärnten

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Informationszeitung des RfW – Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender in Kärnten

WIRTSCHAFTaktiv

Freiheitliche Wirtschaft: Kritik an Regierung

wegen nach wie vor fehlender Steuerreform!

Die von der Bundesregierung

gesetzten Maßnahmen

zur Belebung der

Wirtschaft und der Investitionstätigkeit

sind zwar

ein guter erster Ansatz,

aber sie generieren keine

langfristigen positiven

Effekte. Schon gar nicht

sind die gesetzten Maßnahmen

dazu geeignet,

den dringend nötigen Aufschwung

der Wirtschaft

einzuleiten und die

Rekordarbeitslosigkeit

einzudämmen. Diese wird

vielmehr auch 2017 weiter

steigen.

Die Steuerbelastung wird nach

wie vor auf einem Rekordhoch

gehalten. Trotzdem schafft man

kein ausgeglichenes Budget,

sondern es werden jedes Jahr

neue Schulden gemacht. Österreichs

Unternehmen zählen zu

den höchstbesteuerten der Welt.

Mit einer Gesamtsteuerrate von

51,6 Prozent legen unsere Betriebe

um gut 11 Prozent punkte

mehr ab als der europäische

Durchschnitt. Und der Steuerwettbewerb

unserer Nachbarn

kommt jetzt erst richtig in

Schwung. Die Schweiz wird den

Mehrwert steuersatz von derzeit

sieben Prozent auf drei Prozent

absenken während unsere

Betriebe inzwischen steuerlich

deutlich höher belastet wurden.

Am Bürokratiemonster wird

zwar herumgebastelt, die groß

angekündigten Reformen bleiben

jedoch auf der Strecke.

Das Budget 2017 trägt die Marke

„Systemverwaltung“, ohne

dass es zu entscheidenden Veränderungen

gekommen wäre.

Gleiches gilt für den Finanzausgleich.

Über die Abschaffung der kalten

Progression wurde zwar viel

geredet, aber passiert ist nichts.

Offenbar nehmen einige den

Versprecher von Finanzminister

Matthias Krenn kämpft an vor ders ter Front für die Wünsche der Unternehmer.

Schelling wohl zu wörtlich, der

gesagt hat: „Zeigen wir der kalten

Progression die kalte Schulter!“

Auch im Bildungsbereich erfol-

gen weiterhin keine entscheidenden

nachhaltigen Veränderungen,

sodass man ebenfalls von

reiner Systemverwaltung sprechen

muss.

Freiheitliche Wirtschaft: Reform der Gewerbeordnung

verdient diesen Namen nicht!

Die mehr als 150 Jahre alte

Gewerbeordnung steckt

nach wie vor voller absurder

Regulierungen. Sie ist

für viele Unternehmer zum

Symbol der überregulierten

österreichischen Wirtschaft

geworden, denn die

bürokratische Zettelwirtschaft,

der zeitlich aufwendige

Verwaltungsakt oder

weiter steigende Kosten

im Anlageverfahren sind

einfach zermürbend.

Bedauerlicherweise wurde es –

mit Unterstützung der Interessensvertretung

– verabsäumt,

einen einheitlichen, freien Gewerbeschein

umzusetzen, der

40.000 Gewerbeanmeldungsverfahren

erspart hätte. Anstatt

dessen hat man nur die kostenlose

Gewerbeanmeldung gefeiert

und diese als Reformmaßnahme

präsentiert.

Nur weil eine erbrachte staatliche

Leistung zukünftig kostenlos

angeboten wird, verdient

diese nicht den Namen Reform.

Es handelt sich um keine Reform,

sondern nur um eine Verschiebung

der Kostenstruktur.

„Solange Verwaltungsaufgaben

nicht hinterfragt und effizienter

gestaltet werden, solange wird

diese Republik Schulden machen

und wenig in seiner Verwaltung

einsparen!“, kritisiert die FW mit

Obmann Matthias Krenn.

Positive Entwicklungen gibt es

alleine im Bereich der Abschaffung

der Teilgewerbe und bei

Betriebsanlagengenehmigungen,

wobei hier noch die genaue

Ausgestaltung abgewartet werden

muss.

Klar ist, dass betriebsanlagenbezogene

Verfahren im Baurecht,

Naturschutzrecht, Gewerberecht

und Wasserrecht schon jetzt

konzentriert abgewickelt werden

können. Der viel gepriesene

One-Stop-Shop ist also in diesem

Punkt keine wirkliche Erneuerung.

Die Freiheitliche Wirtschaft

(FW) verlangt, dass in der Gewerbeordnungsnovelle

ein einheitlicher,

freier Gewerbeschein

verankert wird. Im Bereich der

reglementierten Gewerbe ist

ein Ausmisten unter Einhaltung

der Eckpfeiler Leib und Leben

sowie Vermögen und Umwelt

sicherzustellen. Die Sicherung

von Qualitätsstandards ist hierbei

selbstverständlich und unabdingbar.

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WIRTSCHAFTaktiv

AUSGABE 2 / Dezember 2016

Interview mit Günter Burger, gf. Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW/RFW):

Jahresrückblick mit gemischten Gefühlen

aber mit starken Zukunftshoffnungen

FW: Herr Vizepräsident, das

Jahr geht mit Riesenschritten

zu Ende. Wie war 2016 für die

heimische Wirtschaft?“

Burger: Es war, so wie jedes Jahr,

ein Jahr voller Anstrengungen

und harter Arbeit für alle selbstständigen

Unternehmerinnen

und Unternehmer. Für die Startups

und EPUs ebenso wie für die

Handwerker, den Handel, den

Tourismus und die Industrie. Und

wie immer zu Jahresende fragen

sich viele Unternehmerinnen

und Unternehmer: Hat sich diese

Arbeit gelohnt? Zahlt es sich

überhaupt noch aus, Unternehmer

zu sein?

FW: Wie ist Ihre Antwort

darauf?

Burger: Als Vizepräsident der

Kärntner Wirtschaftskammer sehe

ich meine Aufgabe auch darin,

den Unternehmerinnen und

Unternehmern Mut zuzusprechen,

obwohl der Frustrations grad

teilweise unter den Wirt -

schaftstreibenden bereits sehr

hoch ist und einige sogar vom

Zusperren reden. Zumindest gibt

es einige politische Ansätze, wie

die unternehmerische Zukunft

beispielsweise mit Investitionsanreizen

besser werden könnte.

FW: Wie erklären Sie sich die

Katerstimmung bei den Unternehmern?

Burger: Die Unternehmerinnen

und Unternehmer fühlen sich

vielfach von der jetzigen

Regierung im Stich gelassen.

Wenn der Staat

und sein Finanzminister

immer nur nehmen, aber

nie etwas zurückgeben,

dann ist es kein Wunder,

wenn einige den Hut

draufhau’n, um es sprichwörtlich

auszudrücken.

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FW: „Immer nur nehmen“ was

meinen Sie?

Burger: Ich meine natürlich die

ständig steigende Steuern und

Abgabenquote. Oder die neuen

Schikanen, zu denen der Staat

greift und die es den Unternehmern

noch schwieriger machen,

sich auf ihre eigentliche Tätigkeit,

das Erzielen von Umsätzen

und Gewinnen, zu konzentrieren.

Das ganze Jahr über haben

wir uns mit der völlig unsinnigen

Registrierkassenpflicht herumgeschlagen.

Tausende Unternehmer

wurden verpflichtet, sich

um teures Geld solche Systeme

anzuschaffen. Aber ich frage:

Was ist denn am Ende des

Jahres herausgekommen? Ich

habe noch keine einzige Zahl

gehört, wieviele Mehreinnahmen

das Finanzministerium aus

den Regis trierkassen der Kleinunternehmer

lukriert hat oder

ob die gekauften Kassen oder

Kassensysteme auch 2017 den

staatlichen Vorschriften noch

entsprechen?

FW: Die Registrierkassenpflicht

trifft nur einen kleinen Prozentsatz

der Unternehmer.

Burger: Aber sie trifft jene,

die am härtesten um Umsätze

kämpfen müssen. Es gibt aber

auch genügend andere Faktoren,

die alle Unternehmer gleichermaßen

treffen. Ich denke da

an die Lohnnebenkosten, die der

Staat den Wirtschafstreibenden

„Wenn die Leistung in den

Hintergrund gedrängt

wird, ist das

das falsche Signal!“


WK-Vizepräsident KR Günter Burger

In Sorge um die Entwicklung der Kärntner Wirtschaft: KR Günter Burger

umhängt. Jeder neue Finanzminister,

der sein Amt antritt, verkündet

eine Senkung in diesem

Bereich, herauskommen tut immer

das Gegenteil. Was ist die

Konsequenz daraus? Unternehmer

sind gezwungen, Arbeitsplätze

freizusetzen, so wird man

die hohe Arbeitslosigkeit nicht in

den Griff bekommen

FW: Die Arbeitslosigkeit ist

generell weiter gestiegen.

Burger: Die Arbeitslosigkeit

ist nicht nur gestiegen, wie es

die Medien so verharmlosend

berichten, sondern sie hat österreichweit

einen neuen Rekordwert

erreicht. Das heißt

natürlich auch für die Wirtschaft

nichts Gutes. Denn hohe Arbeitslosigkeit

bedeutet auch sinkende

Kaufkraft. Wenn ich

mit meinen Freunden die

Kärntner Betriebe vor Ort

besuche, so höre ich immer

wieder, dass Arbeitskräfte

gesucht, aber vielfach nicht

gefunden werden. Starre

Arbeitszeitmodelle sind

ein weiterer Jobkiller. Die

Kosten für Krankenstände

werden voll und ganz von den

Unternehmern getragen, wobei

die meisten z. Beispiel Unfälle

im privaten Bereich geschehen.

Auch die Höhe der Mindestsicherung

für Asylanten wirkt

bei unseren Arbeitnehmern demotivierend.

Wenn die Leistung

in den Hintergrund gedrängt

wird und die soziale Hängematte

schon fast von unseren linken

Mitbewerbern bejubelt werden,

ist dies das falsche Signal.

FW: Was meinen Sie?

Burger: Ich habe etwas dagegen,

wenn die Unternehmer und

Dienstgeber mit voller Kraft und

auf eigenes Risiko arbeiten und

wirtschaften sollen, damit es

sich gewisse Gruppen bequem

machen und beim Nichtstun

schon mehr bekommen, als vielen

Selbstständigen im Börserl

bleibt. Das Problem sind Lohnnebenkosten.

Viele Unternehmer

würden gerne höhere Nettolöhne

zahlen, können das aber nicht

wegen der zu hohen Abgaben,

die der Staat dann kassiert. Höhere

Nettolöhne würden die Mitarbeiter

stärker an die Betriebe


Informationszeitung des RfW – Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender in Kärnten

WIRTSCHAFTaktiv

binden. Höhere Nettolöhne würden

auch mehr Kaufkraft und damit

bessere Umsätze bedeuten.

Und höhere Nettoeinkommen

bei geringerem Arbeitslosengeld

und geringere Mindestsicherung

für Asylanten wären auch

die einzige und richtige Motivation,

um sich wieder um einen

Arbeitsplatz zu bemühen statt

Rechenübungen zu machen, wie

man ohne Job möglichst viel vom

Staat bekommen kann.

FW: Was war aus wirtschaftspolitischer

Sicht im Jahr 2016

positiv?

Burger: Ich freue mich sehr, dass

unsere Touristiker nach vielen

Jahren der Durststrecke wieder

ein Plus bei den Nächtigungszahlen

verzeichnen. Das heißt

übrigens nicht, dass ich meine

Kritik an der Kärnten Werbung

beenden werde. Die gestiegenen

Nächtigungszahlen sind

eine Folge der Situation in Urlaubsdestinationen

wie der Türkei,

Nordafrika, Rotes Meer und

Griechenland, eine Folge des

schönen Wetters und der internationalen

Ferienordnung und

sicher auch ein Erfolg der jahrelangen

Bemühungen unserer

Betriebe um mehr Qualität und

noch besseres Service am Gast.

Aber ganz sicher ist das Plus keine

Folge der Werbekampagnen

der Kärnten Werbung. Ich habe

daher im letzten Wirtschaftsparlament

der Wirtschaftskammer

Kärnten gemeinsam mit

meiner Fraktion einen Tourismusgipfel

beantragt, bei dem die

Verantwortungsträger, das sind

die Regionen, TVBs und vor allem

unsere Touristiker, unsere

Betriebe, Gelegenheit bekommen

sollen, ihre Standpunkte

gegenüber der Kärnten Werbung

deutlich zu machen. Dieser

Antrag wurde von allen Delegierten

außer den Grünen angenommen!

Es braucht eine neue

Definition des Tourismus in

Kärnten. Die Bewerbung der letzten

Jahre war eine Katastrophe,

das zeigen die Vergleichszahlen

der anderen Bundesländer

und Südtirol, wir haben es nicht

geschafft z. B. den deutschen

WK-Vizepräsident KR Günter Burger fordert: „Faire Behandlung für

Unternehmerinnen und Unternehmer!“

Gast vor unserer Haustüre abzuholen.

FW: Noch was Gutes?

Burger: Durchaus zufrieden bin

ich auch mit den Exportzahlen,

die die Kärntner Unternehmer

erwirtschaften. Kärntner Qualität

hat auch international und

auf neuen Märkten eine Chance.

Davon bin ich seit Jahren überzeugt.

Ebenso optimistisch bin

ich, dass Kärnten a la long ein

Paradies für Start-Up-Unternehmer

sein könnte. Hier keimt und

sprießt ein zartes Pflänzchen, das

bei guter Pflege und guten Rahmenbedingungen

ein gesunder,

starker Baum werden kann. Für

die Politik gilt es allerdings, die

Start-ups nicht zu Tode zu umarmen.

Unternehmer brauchen

mehr Entfaltungsmöglichkeiten

und weniger Tipps von Leuten,

die selbst im geschützten Bereich

hocken.

FW: Das Stichwort Rahmenbedingungen

ist gefallen. Zuletzt

hat das Parlament eine Reform

der Gewerbeordnung beschlossen.

Burger: Man sieht ja was herauskommt,

wenn eine Reform

die ohne wirkliche Einbindung

von uns Unternehmern, rein von

Beamten gemacht wird.

FW: Auch um die Kammerreform

ist es sehr still geworden.

Burger: Wir haben bei einer

Klausur der Freiheitlichen Wirtschaft

unsere Vorschläge erarbeitet

und unser Bundesobmann

Matthias Krenn hat unseren Forderungskatalog

mit Präsident

Leitl diskutiert. Im April 2017 soll

in einem Sonderwirtschaftsparlament

der WKÖ dazu einberufen

werden und dann soll eine

Reform präsentiert werden. Lassen

wir uns überraschen, ich mache

mir aber nicht viel vor, wird

wohl nur ein „Reförmchen“ werden

FW: Ihre politischen Mitbewerber

jubeln über Investitionsanreize,

die die Politik auf

Bundes- und Landesebene anbietet.

Burger: Wenn Sie die Investitionszuwachsprämie,

die für Kärnten

gilt, ansprechen, so genügt

ein Blick auf die Zahlen um festzustellen,

dass das bloß ein Tropfen

auf dem heißen Stein sein

kann. 3,5 Millionen Euro stehen

für Unternehmer zur Verfügung

die schon in den vergangenen

Jahren investiert haben. Wer jetzt

noch mehr investiert als bisher,

bekommt von diesem Zuwachs

eine Förderung von 10 Prozent.

Ich denke, dass die Zielgruppe

hier doch eher klein ist. Was die

Investitionsbegünstigungen, die

die Bundesregierung beschlossen

hat, betrifft, so sind diese

zwar grundsätzlich als positiv zu

bewerten, weil sie in die richtige

Richtung weisen. Allerdings sind

die Begünstigungen zur steuerlichen

Abschreibung von Investitionen

nur bis 2018 befristet, was

wiederum das langfristige Planen

von Investitionen erschwert.

Sie sehen also: Es wird zwar einiges

probiert, aber es fehlt einfach

das grundlegende Bekenntnis

zu einem echten Bürokratieabbau

und zu einer echten Reform

beim Steuerrecht und der Lohnverrechnung.

FW: Was wünschen Sie sich

vom Neuen Jahr?

Burger: Ich wünsche allen Kolleginnen

und Kollegen vor allem

viel Gesundheit und Kraft bei

der Bewältigung ihrer unternehmerischen

Herausforderungen.

Die „Freiheitliche Wirtschaft“/

RFW und ich werden uns weiterhin

bemühen, ein Sprachrohr

für alle zu sein, die mit dem Ist-

Zustand und den aktuellen Entwicklungen

nicht einverstanden

sind. Wir stehen für Reformen

statt für Stillstand. Von der Regierung

und von allen, die für die

Wirtschaft im Parlament sitzen,

erwarte ich mir mehr Durchsetzungskraft

für die Anliegen der

Unternehmerinnen und Unternehmer.

Denn eines ist klar: Je

mehr Unternehmer aufgeben,

desto höher werden die Arbeitslosenzahlen

ausfallen und dies

führt damit auch zu mehr Armut

in Österreich. Alle, ich betone:

Alle! – müssen daher ein vitales

Interesse daran haben, dass

es der Wirtschaft in Österreich

und in Kärnten gut geht! Geht’s

der Wirtschaft gut, geht’s uns allen

gut!

FW: Danke für das Gespräch

und auch Ihnen alles Gute für

2017!

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WIRTSCHAFTaktiv

AUSGABE 2 / Dezember 2016

Neue Niederlassung

Vizepräsident KommR Günter G. Burger besuchte

mit dem GF der Freiheitlichen Wirtschaft Herwig

Druml die neu eröffnete österreichische Niederlassung

der Gothaer Versicherung in Wolfsberg. Herzlich

begrüßt wurden sie dabei vom Leiter der Niederlassung,

Helmut Karner und dem Vorstandsdirektor

der Gothaer Deutschland, Oliver Brüß. Helmut Karner

(56) ist gelernter Bankkaufmann, Unternehmens-

und Vermögensberater und absolvierte die

Ausbildung zum akademischen Finanzdienstleister

an der Donau-Universität Krems. Nach langjähriger

leitender Tätigkeit bei Banken in Österreich begann

Karner 2003 als Direktionsbevollmächtigter bei der

Dialog Lebensversicherungs AG in Österreich, wo er

in weiterer Folge zum Prokuristen bestellt und zum

Direktor der Gesellschaft ernannt wurde.

Brauchtumsmesse

Die diesjährige

Brauchtumsmesse

zeichnete

sich durch neuen

Schwung

aus. Ein eigenes

Brauchtumsdorf

mit Kunsthandwerkern

und

regionalen Köstlichkeiten

erwartete die Besucher ebenso wie

die Kärntner Jägerschaft, die jagdliches Brauchtum

präsentierte und eine besondere Schau zum

Thema „ Wild – Tagaktiv und Nachaktiv“ vorstellte.

Beim Erkunden der zahlreichen Angebote hat

man freien Blick auf die Brauchtumsbühne, die an

allen drei Messetagen ein abwechslungsreiches

Programm bot. Sänger, Musikanten, Schauspieler,

Dichter, Tänzer sowie Trachtenmodeschauen

spannten einen Bogen durch die Volkskultur

in Kärnten. Als Partner der Volkskultur Kärnten

präsentierte sich auch das Genussland Kärnten

unter anderem mit einer Genussland Kärnten Buschenschank.

Landesrat und Jagdreferent Gernot

Darmann schaute mit WKK-Vizepräsident Günter

Burger u. a. beim Stand der Kärntner Jägerschaft

vorbei.

20 Jahre „Abbazia“

Branco Bijelic ist, obwohl Kroate,

bereits ein echtes Klagenfurter

Original. Sein Restaurant „Abbazia“

(kroatisch: Opatija) gibt es

seit nunmehr 20 Jahren, allerdings

ist es seit ein paar Jahren

etwa von der stark befahrenen

St. Veiter Straße in die Badgasse

umgezogen. Seit nicht allzu

langer Zeit hat der umtriebige

Branko auch sein eigenes Atelier

ganz in der Nähe (Osterwitzgasse

10) eröffnet, wo er auch seine

eigenen Bilder ausstellt. Zum

Jubiläum des Feinschmeckertempels

überreichte Vizepräs. KR

Günter Burger im Beisein von

Vizebürgermeister Christian

Scheider im Namen des Präsidiums

der Wirtschaftskammer

Kärnten eine Ehrenurkunde.

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Informationszeitung des RfW – Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender in Kärnten

Lehrflächen statt Leerflächen in

der Klagenfurter Innenstadt!

„Meine Vision für Klagenfurt

ist es, die Entwicklung

von derzeit bestehenden

Leerflächen zu Lehrflächen

zu schaffen. Die Fachhochschule

sollte vom derzeitigen

Standort am Südring ins

Zentrum verlegt werden.

Darüber hinaus könnten wir

ein eigenes Master-Studium

für Unternehmensgründung

(Master of Entrepreneurship)

in Klagenfurt etablieren!“

Diese Ideen präsentierte kürzlich

der freiheitliche Landesrat Gernot

Darmann.

Im Gegensatz zu Städten wie

Graz, Wien, Salzburg, Innsbruck

oder Leoben sei Klagenfurt die

einzige Universitätsstadt, wo

sich das studentische Leben ausschließlich

am Stadtrand und

nicht in der Innenstadt abspiele.

„Es hätte einen positiven Einfluss

auf die Belebung der Innenstadt,

wenn hier neue Bildungsangebote

entstehen und darüber

hinaus auch Studentenwohnungen,

insbesondere im Bereich

der Bahnhofstraße. Dies würde

nicht nur eine ständige Wertschöpfung

bringen, sondern wir

könnten damit auch der Abwanderung

unserer Maturantinnen

und Maturanten zum Studieren

WIRTSCHAFTaktiv

Gernot Darmannn: „Entwicklung

von Leerflächen zu Lehrflächen.“

in andere Bundesländer entgegenwirken“,

so der FPÖ-Landesrat,

der auch den Plänen

des aus Kärnten stammenden

Immobilien-Investors Orasch,

im ehemaligen KTZ-Gebäude in

der Klagenfurter Innenstadt einen

Büro- und Wissensstandort

sowie ein Studentenheim verwirklichen

zu wollen, positiv gegenüber

steht.

Darmann appelliert an alle Parteien,

das Bildungsthema als ein

parteiübergreifendes Zukunftsthema

außer Streit zu stellen

und gemeinsam vorzugehen.

„Bildungsreferent LH Peter Kaiser

und Bürgermeisterin Mathiaschitz

sollten diese einmalige

Chance ergreifen und auf einen

gemeinsamen Schulterschluss

aller Parteien hinwirken. Es geht

hier um die Zukunft unserer Jugend“,

hofft Darmann darauf,

dass es innerhalb der nächsten

beiden Jahre bereits konkrete

Umsetzungsschritte für ein Bildungszentrum

in der Klagenfurter

Innenstadt gibt.

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WIRTSCHAFTaktiv

AUSGABE 2 / Dezember 2016

Alarm: Österreich verzeichnet weniger

als ein Prozent Wirtschaftswachstum!

Nach einer Studie des

internationalen Währungsfonds

verzeichnet

Österreich während der

vergangenen vier Jahre

weniger als ein Prozent

Wirtschaftswachstum.

Geht es nach den Brutto-

Anlageinvestitionen, hat

Österreich im Jahr 2015

wieder das Niveau von

2008 erreicht.

„Das bedeutet acht verlorene

Jahre!”, kritisiert WKÖ-Vizepräsident

Matthias Krenn. Alarmierend

ist die Prognose des

Währungsfonds, dass Österreich

im Wirtschaftswachstum noch

bis 2021 dem EU-Durchschnitt

hinterher hinken wird.

„Bei diesen prognostizierten

Aussichten würden in jedem

Unternehmen die Alarmglocken

schrillen. Nur, die Bundesregierung

akzeptiert scheinbar

diesen horriblen Zustand”, ist

Vizepräsident Krenn besorgt:

„Die Investitionsschwäche der

österreichischen Wirtschaft

bedeutet keineswegs, dass

die österreichischen Betriebe

schlechter geworden sind. Die

bringen nach wie vor ausgezeichnete

Spitzenleistungen. Nur die

Stimulierung der Wirtschaft findet

nicht mehr statt!“

Die Bundesregierung hat hier

offensichtlich keinen Plan, keine

Ideen und keine Visionen.

Daher wird die bisherige Wirtschaftspolitik

fortgeschrieben

und es fehlen weiterhin nachhaltige,

langfristige Maßnahmen.

Ein markantes Beispiel ist

der Bereich der Digitalisierung

mit all seinen Zukunftstechnologien.

Gerade auf diesem Gebiet

könnte ein Masterplan – über

die politischen Fraktionen hinweg

– ausgearbeitet werden. Ein

Masterplan mit Visionen zum

Entwickeln von Wachstum und

Wohlstand.

Ehrung

Schöne Ehrung für ein Unternehmen,

das sich in einem

schwierigen Wirtschaftszweig

seit 25 Jahre behauptet hat:

das Bikeparadies in Treffen.

Wirtschaftskammer-Vizepräsident

Günter Burger, Herwig

Druml und Treffens Vizebürgermeister

Bernhard Gassler

überreichten Oliver und Michael

Härle eine Urkunde im

Namen des Präsidiums der

Wirtschaftskammer Kärnten.

Maibrunnenweg 15

9546 Bad Kleinkirchheim

Tel. 04240/2930, Fax:

04240/293-616

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Kärntnerhof**** in Bad Kleinkirchheim!

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darauf, Ihnen ein individuelles Gruppenangebot

unterbreiten zu dürfen.


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WIRTSCHAFTaktiv

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WIRTSCHAFTaktiv

AUSGABE 2 / Dezember 2016

Neues Tourismusbürö eröffnet

Klagenfurt Tourismus hat eine neue Heimat am Neuen Platz. Damit

ist der Übergang der Tourismusagenden von der Stadt an den

Tourismusverband auch in der Außensicht deutlich dokumentiert.Nachdem

die Bewerbung der Stadt und die Information der

Gäste jahrzehntelang vom Rathaus aus gesteuert und erledigt

worden ist, wurden diese Aufgaben nun vor einigen Monaten vom

Tourismusverband übernommen. Und dieser sitzt weiter im Herzen

der Stadt, nur wenige Meter entfernt, imRainerhof.Jetzt gab

es die offizielle Eröffnung der hellen, freundlichenRäumlichkeiten

in historischen Mauern. Die Tourismusaufgaben werden jetzt, wie

vom dementsprechenden Gesetzvorgesehen, vom Tourismusverband

Klagenfurt am Wörthersee mit ObmannAdolf Kulterer wahrgenommen.

Geschäftsführer ist Mag. Helmuth Micheler.In den

neuen Räumlichkeiten auf dem Neuen Platz sind acht Mitarbeiterinnenund

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RfW Kärnten, Ring unabhängiger und freiheitlicher Wirtschaftstreibender, Lastenstraße 26,

9020 Klagenfurt am Wörthersee, www.rfw-kaernten.at

Redaktion: Herwig Druml

Druck- und Satzfehler sind ausdrücklich vorbehalten.

Clemens Schöffmann ZLB GmbH

Pfarrplatz 17 | 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel. 0664 39 33086 | E-Mail: cs@dieburg.at

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Informationszeitung des RfW – Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender in Kärnten WIRTSCHAFTaktiv

Kammer-Reform: Freiheitliche Wirtschaft

steht als Partner zur Verfügung!

Die Abschaffung der

Mehrfachpflichtmitgliedschaft

und des Faktor 10

bildet für die Freiheitliche

Wirtschaft (FW) weiter -

hin ein wichtiges Anliegen.

Aber auch die Direktwahl des

Wirtschaftsparlaments, die Abschaffung

von Zurechnungen

und eine Entbürokratisierung

des Wahlrechtes gehören zu den

zentralen FW-Vorstellungen.

Insgesamt hat die FW bereits

über 30 nachhaltige, detaillierte

Reformvorschläge vorgelegt.

Dazu gehören auch Vorschläge,

welche Einsparungen betreffen

und somit eine Gegenfinanzierung

ermöglichen.

„Uns ist es wichtig, dass es auch in

Zukunft eine starke Interessensvertretung

für unsere Betriebe

gibt. Eine Interessensvertretung,

die sich in Zukunft effizient,

schlank und organisationsstark

präsentiert!”, erklärt WKÖ-

Vizepräsident Matthias Krenn

die Position der Freien Wirtschaft.

Daher gehe es darüber hinaus

um eine Reform, bei der nicht

nur einige wenige Stellschrauben

gedreht werden, sondern

um eine Reform, die in erster Linie

von allen Mitgliedern, besonders

jenen, die keine Funktion in

der Wirtschaftskammer ausüben,

auch als solche erkannt wird. Eine

Reform, die für andere Institutionen

des Staates als Vorbild

erkannt wird.

„Das ist unser Anspruch an eine

Reform. Dafür gibt es auch die

volle Unterstützung der Freiheitlichen

Wirtschaft. Dies braucht

einen maximalen Willen und die

geschlossene Bereitschaft aller

Verantwortungsträger. Dies

wird dann gelingen, wenn es

die Bereitschaft im Haus gibt,

von fraktionellen, parteipolitischen

Denkmustern Abstand zu

nehmen!”, sagte Vizepräsident

Matthias Krenn vor dem Wirtschaftsparlament.

FW-Landesobmann-Stv. Friedrich

Reinbold und FW-Lgf.

Herwig Druml ließen es sich

nicht nehmen, gemeinsam mit

WK-Präsident Jürgen Mandl und

Spartenobmann Raimund Plautz

an der Eröfffnung des neuen

Fleischkompetenz-Zentrums auf

dem Gelände der ehemaligen

Postgarage in Klagenfurt teilzunehmen.

Mit der Schaffung des

neuen Kompetenz-Zentrums wird

man dem hohen Maßstab der

Kärntner Fleischer, beste Qualiät

aus besten Handwerksbetrieben

zu konsumentenfreundlichen

Konditionen zu liefern, ein weiteres

Mal gerecht.

„Seit vielen Jahren veranstaltet die Freiheitliche Wirtschaft

(RFW) am Höhepunkt des goldenen Herbstes das traditionelle

Maronifest beim Fischerwirt am Kreuzbergl teich in

Klagenfurt. Auch heuer sind der Einladung von FW-Obmann

Günter Burger und Landesgeschäftsführer Herwig

Druml wieder zahlreiche Freunde, Funktionäre und Gäste

gefolgt, allen voran der Vizepräsident der Bundeswirtschaftskammer

Bgm. Matthias Krenn. Bei herrlichem Herbstwetter

genossen Maroni und den ersten Punsch auch

Vzbgm. Christian Scheider, Stadtrat Wolfgang Germ, FPÖ-

Landesparteisekretär Ewald Mödritscher und viele mehr.

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dem Bereich Elektronik & Technik. Landesrat Gernot

Darmann, WKK-Vizepräsident Günter Burger und FPÖ-

Bezirksobmann Bürgermeister Dietmar Rauter besuchten

kürzlich gemeinsam mit RFW-Landesgeschäftsführer

Herwig Druml den erfolgreichen Betrieb, der vielen jungen

Menschen eine solide Ausbildung und einen sicheren

Arbeitsplatz bietet.

20 Jahre Elektrounternehmen

Anton Jäger

Vizepräsident KommR Günter G.

Burger übergab bei den Jubiläumsfeierlichkeiten

im Namen des Präsidiums

der WKK eine Ehrenurkunde.

Unter den Gratulanten Vizebürgermeister

Christian Scheider, Stadtrat

Wolfgang Germ, GF der Freiheitlichen

Wirtschaft Herwig Druml. Für

ein fulminantes Rahmenprogramm

sorgten die „Schrägen Vögel“.

TALLY WEiJL bietet alles, was das junge Fashion Herz begehrt. Von ultracoolen Denims und Shirts bis hin zu den passenden

Accessoires - die angesagten und ausdrucksstarken Styles von TALLY WEiJL, designed in der Modemetropole Paris, sorgen immer

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zählt bis heute über 790 Stores in 38 Ländern.

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