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Grußwort Liebe

Grußwort Liebe Schülerinnen und Schüler, auch in diesem Jahr öffnet die vocatium wieder für Sie ihre Türen und ich lade Sie herzlich ein, dieses tolle Angebot zu nutzen. Je näher der Schulabschluss rückt, desto dringender suchen Sie nach der Antwort auf die Frage, welchen beruflichen Weg Sie gehen wollen. „Soll ich eine Ausbildung machen? Oder doch lieber studieren? Vielleicht wäre ein Duales Studium etwas für mich?“ Die Entscheidung ist nicht einfach – auch deshalb, weil die Wahlmöglichkeiten zwischen möglichen Ausbildungs- und Studiengängen in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben. Die vocatium kann Sie Ihrer Entscheidung näher bringen. Sie können Kontakte zu Unternehmen und Hochschulen knüpfen, zudem können Sie sich an den Ständen von renommierten Ausbildungsunternehmen – ganz unverbindlich – bei Ausbilderinnen, Ausbildern und Azubis nach dem Bewerbungsverfahren, Ausbildungsvoraussetzungen und Ausbildungsinhalten erkundigen. Sie können zusätzlich die Chance nutzen, schon einmal einen ersten persönlichen Eindruck von sich zu vermitteln. Die Unternehmen, die sich auf der vocatium präsentieren, sind sehr interessiert an Ihnen, denn sie brauchen auch in Zukunft qualifizierte Fachkräfte, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Deshalb nutzen sie die vocatium, um sich Ihnen vorzustellen. Scheuen Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, sich nicht, an die Stände heranzutreten. Seien Sie neugierig und offen – vielleicht lernen Sie auf diesem Wege Ihren Traumberuf kennen. Vielleicht streichen Sie nach einem Gespräch auch einen Punkt von Ihrer „das-wäre-vielleicht auch ein Beruf-für-mich-Liste“. Auf jeden Fall werden Sie nach dem Besuch der vocatium schlauer sein als davor. Berufliche Orientierung ist ein aktiver Prozess, bei dem Sie als Forschende in eigener Sache unterwegs sind. Die Landesregierung hat mit dem neuen Bildungsplan die berufliche Orientierung gestärkt, Angebote wie die vocatium bieten dabei eine wertvolle Unterstützung. Ich wünsche Ihnen einen interessanten Messebesuch, der Sie in dem Prozess Ihrer beruflichen Orientierung weiterbringt. Dr. Susanne Eisenmann Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg 8 9

Grußwort Der Arbeits-, Hochschul- und Ausbildungsmarkt wird zunehmend variantenreicher und komplexer. Schülerinnen und Schüler können bei ihrer Entscheidung, welchen Weg sie nach ihrer Schulzeit einschlagen möchten, unter einer Vielzahl von Möglichkeiten auswählen. In diesem Kontext gewinnt eine gezielte und wohl bedachte Berufs- und Studienorientierung immer mehr an Bedeutung. Insbesondere müssen die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit Angebote erhalten, um Fähigkeiten zur „inneren“ und zur „äußeren“ Orientierung zu erwerben. Einerseits müssen sie befähigt werden mittels entsprechender Angebote ihre Potentiale zu erkennen. Andererseits müssen sie Fähigkeiten erwerben können, um sich in der vielfältigen Welt der Ausbildungs- und Studiermöglichkeiten zurechtzufinden. Gelingt dies, können die jungen Menschen auf einer fundierten Basis die für sie richtige Entscheidung treffen, die ihren weiteren Lebensweg maßgeblich bestimmen wird. Aus gutem Grund wurde deshalb die Berufliche Orientierung in den neuen Bildungsplänen als übergeordnetes Leitprinzip verankert und das neue Fach „Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ im Fächerkanon der weiterführenden Schularten eingerichtet. Auch wenn bereits viele wichtige Schritte unternommen wurden, um die Jugendlichen gut und erfolgreich auf ihren beruflichen Werdegang vorzubereiten, dürfen wir uns nicht zurücklehnen. Viele weitere Initiativen sind wichtig und zielführend, damit wir auch in Zukunft einen qualifizierten Fachkräftenachwuchs erhalten und unser Land seine wirtschaftliche Stärke beibehält. Deshalb ist es besonders wichtig, die Berufsorientierung und die Berufswegeplanung von Schülerinnen und Schülern noch stärker in den Vordergrund zu stellen und qualitativ weiter zu entwickeln. Die Fachmesse „vocatium“ hat den Nerv der Zeit gut getroffen, denn sie liefert den Jugendlichen wichtige Informationen und Hilfestellungen für einen gelingenden Übergang von der Schule in das Berufs- und Arbeitsleben. Das Besondere bei „vocatium“ ist, dass sie die Schulen auch bei der Vorbereitung des Messebesuchs unterstützt und die Nachhaltigkeit des Besuchs im Blick hat. Dadurch wird nicht nur das gezielte Aufsuchen von Infoständen oder die bewusste Teilnahme an Vorträgen ermöglicht, vielmehr können Schülerinnen und Schüler dadurch auch im Vorfeld bereits Einzelgespräche mit Ausstellern terminieren und sich auf diese Gespräche vorbereiten. Mein Dank und meine Anerkennung gilt dem Organisationsteam und allen beteiligten Schulen, die durch ihr Engagement zum guten Gelingen dieser attraktiven und richtungsweisenden Veranstaltung ihren Beitrag leisten. Ich wünsche der Fachmesse „vocatium“ viel Erfolg, eine tolle Resonanz und den Schülerinnen und Schülern viele wertvolle Anregungen für eine erfolgreiche Ausbildungs-, Studien- und Berufswegeplanung. Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Freiburg 9