Stadionzeitung_Nr7_Frankfurt

1fsvmainz05

Ausgabe 07, 2013/14, 10.11.2013 1,00 €

1. FSV Mainz 05

Eintracht Frankfurt


Gewinne 2x2 VIP-Tickets inkl. Zugang zur Business-Lounge,

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Inhalt

AUSGABE 07, 2013/14

Unsere Nullfünfer

Unser Gegner

Unsere Fans

8 Derby-Zeit.

Erbarme, zu spät, die Hessen kommen –

doch in Rheinhessen sollen sie keine

Punkte bekommen. Die sind nämlich für

die Nullfünfer viel zu wichtig.

14 Zeitmaschine.

Mit einem Doppelpack gegen

Eintracht Braunschweig hat sich Shinji

Okazaki eindrucksvoll zurückgemeldet.

Danach stellte sich der japanische

Nationalspieler unserem wortlosen

Frage-und-Antwort-Spiel.

16 Zeitreise.

Früher hüteten Stephan Kuhnert und

Manfred "Moppes" Petz den Kasten der

05er. Heute kümmern sich die Trainer um

die Schlussmänner von Mainz 05 und

Eintracht Frankfurt. Ex-Kollege Guido

Schäfer hat sich vor dem Wiedersehen

beim Derby mit ihnen unterhalten.

20 Taktgeber.

Mit seinem präzisen Passspiel verleiht

der dänische Nationalspieler Niki Zimling

dem Mainzer Offensivspiel Struktur

und geht darüber hinaus auch dorthin, wo

es wehtut.

Reisegruppe.

24

24 Reisegruppe.

Tel Aviv, Nikosia, Mainz, Bordeaux:

Europa-League-Teilnehmer Eintracht

Frankfurt erlebt in dieser Spielzeit die

absolute Abwechslung und eine Kräfte

raubende Doppelbelastung.

28 Mitreißend.

Sebastian Rode ist Antreiber, Dauer-

renner, Zweikämpfer und Leistungsträger

im Zentrum der SGE. Allerdings wird er

nach dieser Saison die Eintracht verlassen,

weil er gerne in der Champions

League spielen will.

Derby-Zeit

8

48 Gesellig.

05-Profi Julian Koch schaute am

Dienstagabend in der Weinstube Bacchus

beim Stammtisch des Fanclubs Rhoigekloppt

vorbei.

Unser Verein

56 Perspektive.

Wie die U23 für die Talente aus dem

Mainzer Nachwuchsleistungszentrum zum

Sprungbrett in den Bundesliga-Kader wird.

Standards

31 Warmup

32 Aufstellungen

35 Rückblick

38 Poster

42 Statistiken

54 Fanshop

64 Notizen

68 05-Engagement

73 Guidos Welt

74 Scharfe Flanke

74 Terminkalender

Taktgeber.

20

Impressum

Herausgeber 1. FSV Mainz 05,Isaac-Fulda-Allee 5, 55124 Mainz, Telefon: 0 6131/3 75 50-0, Telefax: 0 6131/3 75 50-33, info@mainz05.de, www.mainz05.de

klimaneutral

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gedruckt

Verantwortlich Tobias Sparwasser (Geschäftsführer Medien/PR) Redaktion Silke Bannick, Daniel Haas, Lukas Schmidt Layout, Satz, Litho Mario Schick Weitere Autoren

Tobias Goldbrunner, Claus Höfling, Sebastian Poser, Thorsten Richter, Max Sprick, Guido Schäfer, Heinz Bender, Matthias Schlenger Fotos Torsten Zimmermann, Stefan Sämmer,

René Vigneron-Schulz, Johannes Krzeslack, Imago, DFL (Getty Images) Druck odd GmbH & Co. KG Print + Medien, Otto-Meffert-Straße 5, 55543 Bad Kreuznach,

Telefon: 0 671/8 87 44-0, Fax: 0 671/8 87 44-99, info@odd.de, www.odd.de Anzeigen Marketingabteilung des 1. FSV Mainz 05, Telefon: 0 6131/3 75 50-20, marketing@mainz05.de

3


4


Schnappschüsse

Drüber gelupft.

Mit ganz viel Gefühl im Fuß hebt Shinji

Okazaki den Ball (klasse in den Raum gepasst

von Junior Díaz) über Braunschweigs Keeper

Daniel Davari. Sein erster von zwei Treffern

zum 2:0-Heimsieg gegen die Eintracht.

5


6

Schnappschüsse


Baumi

bei uns.

Nach dem Führungstor galten die

Gedanken dem verletzten und deshalb

nicht anwesenden Kollegen:

Die Nullfünfer grüßten mit dieser

aufmunternden Geste Julian

Baumgartlinger, der wegen seiner

Knie-OP in München weilte.

7


8

Derby-Zeit


Derby-Zeit am Rhein.

Die Rheinhessen

empfangen die Hessen,

Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt.

Für beide Teams geht es um immens

wichtige Bundesliga-Punkte,

damit die Situation nicht

noch ungemütlicher wird.

Das verspricht Spannung pur

in der Coface Arena.

Text:

Tobias Goldbrunner

9


Derby-Zeit

Die Fahrt mit der S-Bahn vorbei an acht Stationen wie Römisches

Theater, Opelwerk oder Kelsterbach dauert 34 Minuten.

Vom Mainzer Hauptbahnhof zum Frankfurter Stadion – kürzer als

eine Halbzeit. Wer sich ins Auto setzt,

der schafft die 46,6 Kilometer von der Coface

Arena zur Commerzbank-Arena laut

GoogleMaps über drei unterschiedliche

Autobahnen eine Minute schneller. Das

sind die verkehrstechnischen Rahmendaten

für ein „alles andere als normales

Fußballspiel“, wie es der Mainzer Niki

Zimling beschreibt. Und es dauert sogar

fast dreimal so lange wie die einfache

Fahrt von der Rheinland-Pfälzischen

Landeshauptstadt nach Mainhattan. 90

Minuten Rhein-Main-Derby. 90 Minuten,

„in denen es auf jeden Zweikampf, jeden Sprint, jedes Laufduell

ankommt“, sagt Zimling. „Das wird ein absolutes Kampfspiel und

Drei Punkte trennen die Nullfünfer (12.) von der Eintracht (15.) –

und die Hausherren wollen alles investieren, damit es nach den 90

Minuten sechs Zähler sind. Das volle Paket für ein echtes Mainz-

05-Heimspiel: Volldampf von der ersten Minute, kein verschenkter

Millimeter, Laufen, Rackern, Attackieren bis zum Umfallen. Bis zum

links: Derbyheld.

Shawn Parker jubelt ziemlich genau

vor einem Jahr, im November 2012,

über den ersten Mainzer Bundesliga-

Sieg in Frankfurt.

unten: Wiedersehen.

Nicolai Müller verabschiedet sich

vom Ex-Nullfünfer Marco Caligiuri.

Bitte lächeln.

Shinji Okazakis Strahlen

sagt alles: Doppelpack

gegen Eintracht Braunschweig.

Abpfiff. Die Massen mitreißen, die 30.000 05-Fans von den Sitzen

reißen, den zwölften Mann ins Spiel bringen, damit zwei Wochen

nach dem Heimsieg gegen die Eintracht aus Braunschweig auch die

Eintracht aus Frankfurt leer ausgeht. „Für uns“, sagt 05-Cheftrainer

Thomas Tuchel, „wird das eine enorme Prüfung – von der Ausgangs-

und der Tabellensituation

her. Darauf wollen wir uns mit

In den 90 Minuten kommt es auf jeden Zweikampf, jeden Sprint, jedes

wachem Verstand und mit großer

Laufduell an. Das wird ein absolutes Kampfspiel und um zu gewinnen, müssen Leidenschaft vorbereiten, um die

entsprechende Form zu kriegen

wir schon die vielen kleinen grundlegenden Duelle gewinnen.“

und auch auf dem Platz umzusetzen.“

Zuletzt gelang Letzteres

Niki Zimling, 05-Profi

leider zu selten. Beiden. Für die

um zu gewinnen, müssen wir schon die vielen kleinen grundlegenden

Duelle gewinnen.“ Kleine Zutaten für einen großen Erfolg, für Wie wichtig die Partie für die seit sechs Ligaspielen sieglosen Hessen

Derby-Rivalen ist es ein verdammt wichtiges Spiel.

einen sehr sehr wichtigen.

ist, verdeutlicht Armin Vehs Maßnahme, sein Team hinter „verschlos-

10


Auf geht's!

Chefcoach Thomas Tuchel

auf Betriebstemperatur

feuert seine Mannschaft von

der Seitenlinie aus an.

11


Derby-Zeit

GeMainzam.

Die Nullfünfer wissen, dass

sie nur als Kollektiv eine

Chance haben - im Derby ist

das nicht anders.

vielen verletzungsbedingten

Für uns wird das eine enorme Prüfung – von der Ausgangs- und der Tabellensituation

Ausfälle. Uns gelingt es

her. Darauf wollen wir uns mit wachem Verstand und mit großer Leidenschaft vorbereiten, einfach nicht, den entscheidenden

Sprung in der Tabelle

um die entsprechende Form zu kriegen und auch auf dem Platz umzusetzen.”

zu machen – und so müssen

Thomas Tuchel, 05-Coach

wir uns verinnerlichen, dass

es bis zur Winterpause noch

sener Tür“ trainieren zu lassen. Geheimtraining, um sich auf das Wesentliche

zu konzentrieren. Oder wie es der Eintracht-Coach formuliert: Damit es nicht ungemütlich wird, wollen die Mainzer positiv denken.

verdammt lang und ungemütlich werden kann, wenn wir nicht punkten.“

„Es bringt nichts, irgendein Kasperltheater zu veranstalten. Wir werden Und sich an die positiven Dinge in den vergangenen Derbys erinnern.

weiter sachlich arbeiten.“ Auswärts lief es für die SGE nicht so schlecht: An den 3:0-Heimsieg in der Saison 2010/11 mit dem Doppeltorschützen

Siege in Braunschweig und Bremen, dazu jeweils ein Remis in Stuttgart Elkin Soto. Oder an den 3:1-Auswärtserfolg in der Vorsaison mit dem

und in Freiburg. Die Nullfünfer sind gewarnt. Aber das sind sie sowieso. bärenstarken Shawn Parker als Tor- und Lattenschützen sowie Vorbereiter.

Schöne Erinnerungen. Starke Taten, die sich gerne wiederholen

Sagt auch Trainer Thomas Tuchel: „Die Situation ist schon ernst und wir

haben einfach ein paar zu viele Baustellen – nicht zuletzt wegen der dürfen. In einem für alle Beteiligten unglaublich wichtigen Derby.

12


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„ICH BIN NICHT ZU LAUT.

DER REST DER WELT

IST NUR ZU LEISE.“

DU HÖRST UNS. UND WIR HÖREN DICH.


Ohne Worte

Die gute Laune ist zurück. Dabei war sie nie wirklich weg. Selbst wenn Shinji Okazaki mal nicht so gut drauf ist (und

nach Belieben trifft), dann ist er gut drauf. Und heute noch ein bisschen besser. Erstens freut sich unser Japaner auf

das Derby gegen die Frankfurter Eintracht, zweitens hat er im letzten Heimspiel einen Doppelpack gegen die andere

Eintracht aus Braunschweig geschnürt. Und nun ein paar Fragen für unseren Gute-Laune-Shinji.

Shinji Okazaki

möchte auch im Derby

jubeln.

Interview: Silke Bannick

Fotos: Thorsten Zimmermann

Hallo Shinji, zeig uns doch noch mal deinen besten Doppelpack-Torjubel!

14


Und? Wie war es auf dem Zaun?

Können wir von dir jetzt jedes Heimspiel einen

Doppelpack erwarten?

Wie gefällt es dir eigentlich in Mainz?

Und was vermisst du am meisten an deiner Heimat

Japan?

Kommen wir zu deiner Stärke auf dem Rasen?

Und was deine Lieblingsposition auf dem Platz?

Deine Laufwege gehen übers ganze Feld, was?

Heute geht‘s gegen Frankfurt – was erwartest du

vom Derby?

Warum werden wir heute gewinnen?

15


Zeitreise

Mainzer

Legenden

16


mit Traumjobs

17


Der Eine gehörte zu den legendären Deutschen Amateurmeistern von 1982, der Andere feierte 22 Jahre später als Torwarttrainer den

Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Beide hüteten weit über ein Jahrzehnt lang das Mainzer Tor, gehörten jener Generation an, die

1988 und 1990 den Sprung in die Zweite Liga schaffte: Manfred Petz und Stephan Kuhnert. Und einer, der früher mit ihnen die Umkleidekabine

teilte, schreibt vor dem Wiedersehen beim Derby über die Ex-Kollegen und heutigen Torwarttrainer von Mainz 05 und

Eintracht Frankfurt: Guido Schäfer griff für den Nullfünfer mal wieder zur Feder.

Text: Guido Schäfer

In Rheinhessen.

Stephan Kuhnert kümmert

sich seit 1998 um die Mainzer

Torhüter.

Wenn Fußballer Spitznamen bekommen

und ein Leben lang unter diesen firmieren, haben

sie es in die Herzen der Fans geschafft. Siehe Katze

Kuhnert und Moppes Petz.

Die Katze schlich 1987 von Wormatia Worms zu

Mainz 05, hatte Locken, Sonne im Herzen, einen

flauschigen Schnurrbart, eine eifersüchtige Gattin

und die weißesten und dünnsten Torwart-Beine, die

ich je gesehen habe. Wenn Kuhni bei einem Abendspiel

seine Stecken frei machte, wurde das Flutlicht

eigentlich überflüssig. 1987 war Manfred, den alle nur Moppes nannten

und nennen, schon zehn Jahre ein Nullfünfer, gehörte zum Inventar und den

hochdekorierten Deutschen Amateurmeistern von 1982. Ein Phänomen, der

In Hessen.

Moppes Petz ist seit

Sommer 2011 für

die Eintracht-Keeper

verantwortlich.

Mann! Kam nie zu spät ins Training, war nie krank oder verletzt,

verließ die Kabine nie ungefönt, war immer flüssig und

hatte immer Hunger und gute Laune.

Vergleich zweier Unikate: Moppes war ein extrem ehrgeiziger

und guter Torhüter. Kuhni war ein extrem ehrgeiziger und sehr

guter Torhüter.

Kuhni erfand das heute von allen Klasseleuten zelebrierte

Verhalten in Eins-gegen-Eins-Duellen. Lange warten, groß

bleiben, Beinchen einklappen, notfalls Stirn und Kinnlade

bieten und so weiter. An dem Hund kamst du auch im Training

ums Verrecken nicht vorbei. Außerdem war Kuhni der

erste lizenzierte Elfmeter-Töter. Bei Elfern entscheidet das

Bauchgefühl – kam dem liebenswerten Nordhessen mit der

verwegenen Frisur entgegen. Wenn die Katze nicht gerade in

irgendwelchen Kellern Stromzähler ablas, sich das Knie verrenkte

oder seine krummen Finger brach, war er als Nummer

1 vom Rhein gesetzt.

Wenn er nicht konnte, kam die Nummer 2

vom Rhein, Moppes, in den Kasten. Moppes

war nicht groß, war eher klein, behauptete

aber nicht ohne Grund, auf der

Linie einer der Besten zu sein. Der Gute

hatte Reaktionen, die man ihm nicht zutraute.

Und er ruhte am liebsten in sich

selbst. Als der liebe Gott das Selbstvertrauen

verteilte, sprang Jung-Manfred

von der dritten in die erste Reihe. Breitbeinig.

Mich verbinden viele Jahre und noch

mehr Geschichten mit den beiden so unterschiedlichen

Typen.

Hier der lange Dürre aus Baunatal. Der

keine vollen Biergläser sehen konnte,

mehr OP-Narben als Rambo I bis IV hat,

im eigenen Fünfmeterraum gerne nonchalant

zum Dribbling ansetzte, quarzte

und sich trotz Ebbe in der Kasse eine

sündteure Harley Davidson ans dünne Bein band.

Da der kompakte und waschechte Meenzer Moppes, der mit einem Tom-

Selleck-Schnurrbart auf die Welt kam, dort nie einen Tropfen Alkohol trank,

18


Zeitreise

selbst den Zug aus Aufstiegs-Zigarren (1988/1990) verweigerte und als sparsamster

05-Profi in die Club-Historie einging. Wenn Moppes beim Friseur

war, nahm er hinterher seine Haare mit, pflegte unser Star-Coiffeur Peter

Arens zu sagen.

Als Kuhnert, Petz, Schäfer 1988/89 zusammen im 05-Zweitliga-Kader

standen, machte der Bruchweg seinem Namen alle Ehre. Marodes Stadion,

Umkleiden als Feuchtbiotop, miese Perspektiven, ein gegen null

Mundart-Intervention verworfen: „Longer, du host doch’n Koppschuss."

Während Kuhni als Feldspieler eine Fehlbesetzung war, war Moppes

auch draußen zu gebrauchen. Er brachte es am 6. Juni 1993 sogar zu

einem Zweitliga-Außen-Einsatz. Beim Spiel in Leipzig (der VfB stieg an

jenem Tag in die Bundesliga auf) bekam ich kurz vorm Ende einen Ball

gegen die Birne, ging K.o., Coach Josip Kuze (Gott hab‘ ihn selig) wechselte

Moppes ein. Der wehrte sich nach Kräften und vergebens gegen

gehendes mediales Interesse.

die 0:2-Niederlage.

Damals hätten wir

Moppes, 52, ist nach Jah-

Als Kuhnert, Petz, Schäfer 1988/89 zusammen im 05-Zweitliga-Kader

beim Training nackig übers

ren der Wanderschaft

Feld rennen können. Hätte

standen, machte der Bruchweg seinem Namen alle durch die Republik wieder

niemand mitgekriegt. In der

in heimatlichen Gefilden

Ehre. Marodes Stadion, Umkleiden als Feuchtbiotop, miese

verkeimten Kabine stand

sesshaft geworden, macht

eine rostige Badewanne, Perspektiven, ein gegen null gehendes mediales Interesse.

einen allseits gelobten Job

in die sich sechs Fußballer

als Torwart-Trainer der Eintracht.

Katze Kuhnert, 53,

Damals hätten wir beim Training nackig übers Feld rennen

zeitgleich quetschten (stärkte

das Wir-Gefühl). Eines können. Hätte niemand mitgekriegt.

ist in selber Mission bei

Tages kam Kuhnert auf die

unseren Mainzern aktiv,

glorreiche Idee, den Wellness-Bereich aufzuhübschen, wollte Blubberblasen

in der Bütt. Via Außenborder (!), den es an die Wanne zu

klemmen galt. Die Idee wurde auch dank dieser einfühlsamer Moppes’-

feierte unlängst sein 25-jähriges Mainz-Jubiläum.

Katze und Moppes – Meenzer Legenden mit Traumjobs.

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19


20


Niki Zimling

Den letzten Schubs erhielt er von einem guten

Kumpel. Stuttgarts Mittelfeldspieler William

Kvist plauderte mit Niki Zimling über die

Bundesliga. Und über Mainz 05. Erzählte ihm

von der hohen physischen Intensität im deutschen

Fußball-Oberhaus. Und im Spiel der Nullfünfer.

Fußball wie gemacht für mich, dachte

sich Zimling. Und wechselte im Januar nach

Rheinhessen. Aus der Startformation

der Nullfünfer ist der 28-jährige Däne seitdem

nur noch schwer wegzudenken. Mainz 05

passt zu Zimling. Und der Mittelfeldspieler

passt zu Mainz 05. Wie die Faust aufs Auge.

Text: Sebastian Poser

21


(Vor)Freude.

Niki Zimling bejubelt sein erstes

Saisontor (beim 2:1 in Freiburg) und

würde auch heute gerne mit einem

Lächeln vom Platz gehen.

22


Niki Zimling

Zuschauen verdammt. „Natürlich ist es nie schön, wenn man nur draußen

sitzt und seinem Team nicht helfen kann. Und insgesamt ist es auch nicht

Zahlen lügen nicht. Nicht, wenn sie so eindeutig sind wie die folgenden:

In sieben Spielen mit Niki Zimling in der Startformation ergatterte so kurz nacheinander zuzieht“, sagt Zimling, „mir geht es wie der Mannschaft

leicht, seinen eigenen Rhythmus zu finden, wenn man sich zwei Verletzungen

der FSV Mainz 05 13 Punkte; in den vier

momentan: Wir müssen nach vorne schauen

und endlich auch die Trainingsleistungen

Partien ohne den Dänen zogen die Nullfünfer

immer den Kürzeren. Und doch kratzt die

wieder auf den Platz bringen. Dann kommt

bloße Statistik nur an der Oberfläche. Der

das Selbstvertrauen von ganz alleine zurück.

Die Niederlage gegen Augsburg hat

28-Jährige bedeutet für Mainz viel mehr

als die blanken Zahlen. Viel mehr als die

gezeigt, dass es mehr braucht als nur einen

Sieg gegen Braunschweig, um wieder

(vorläufigen) 13 Punkte. Viel wichtiger: Er

ist der Führungsspieler. Kommunikativ, aufgeschlossen,

geduldig fernab des Rasens.

Arbeit – dafür steht auch und gerade der

dauerhaft erfolgreich zu sein.“ Mehr harte

Giftig, lauffreudig, zweikampfstark auf dem

Mittelfeldspieler.

Feld. Und immer vorangehend. Das ist Niki

Zimling, der laut Thomas Tuchel eine der

Zimling: ein Prototyp des Tuchelschen Nullfünfers.

immer auf dem Feld haben will“, stellt sich

tragenden Säulen ist, die „ich eigentlich

Kaum zu glauben, dass der zentrale Mittelfeldmann

mit starken Zweikampfwerten bei

Engagement: „Gerade in der momentanen

seiner Aufgabe. Wie immer mit größtem

gleichzeitig ausgeprägtem Offensivdrang

schwierigen Phase versuche ich, noch mehr

erst seit Anfang des Jahres das Trikot der

Verantwortung zu übernehmen. Derzeit ist

Rheinhessen trägt. „Mit seinen Fähigkeiten

es noch wichtiger, dass ich das mit auf den

ist Niki prädestiniert, um uns weiter zu verbessern“,

sagte Nullfünfer-Coach Thomas

Vor allem die jungen Spieler will ich mit-

Platz und besonders ins Training einbringe.

Tuchel bei Zimlings Vorstellung im Januar.

reißen“, sagt der zweifache Familienvater,

Und der Mann mit der Nummer sieben auf

der nach auskurierter Hüftverletzung heute

dem Rücken unterstrich die Aussage seines

gegen Eintracht Frankfurt wieder mit von

Trainers. Von Beginn an. Im Spiel wirkte

der Partie sein dürfte. Von Anfang an. Als

Zimling von der ersten Minute an so, als

defensiv oder offensiv orientierter Mittelfeldspieler,

links oder rechts – in jedem Fall

hätte er nie woanders als neben Julian

Baumgartlinger, Nicolai Müller und Co. gespielt.

So, als hätte er sein Fußballerleben

machen. Als Führungsspieler. Und als Proto-

aber als zentrale Figur. Um seinen Job zu

weder bei Brøndby IF, Esbjerg fB, Udinese

typ des Tuchelschen Nullfünfers: aggressiv,

Calcio, NEC Nijmegen oder dem FC Brügge,

zweikampfstark, taktisch diszipliniert und

immer gegen den Ball arbeitend. „Wir müssen

zurück

Gerade in der momentan schwierigen Phase versuche ich,

zu diesen Grundlagen unseres Spiels“, sagt

noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Vor allem die jungen Zimling, „am Anfang der Saison haben wir

das sehr gut gemacht. Momentan ist es so,

Spieler will ich mitreißen.“

dass wir nicht viel anders als in den ersten

Niki Zimling über seine Rolle im Team

Spielen machen. Nur müssen wir unser ganzes

Spielsystem auch einfach wieder viel

sondern nur im Trikot der Nullfünfer verbracht. Anpassungsschwierigkeiten: konsequenter durchbringen. Das hat gegen Augsburg nicht gut funktioniert.

Fehlanzeige. Weder auf, noch abseits des Fußballplatzes. Wenn Zimling Deshalb müssen wir es gegen Frankfurt jetzt erst recht schaffen. Zumal das

spricht, hören seine Teamkollegen zu. Zumal der 18-fache dänische Nationalspieler

seine Ansagen zunehmend auf Deutsch formuliert. Weil es auch solutes Kampfspiel, in dem es auf jeden Zweikampf, auf jeden Sprint und auf

Spiel gegen Frankfurt sowieso kein normales werden dürfte. Es wird ein ab-

sprachlich weitergehen muss. Immer voran – mit Zimling vorneweg.

jedes Laufduell ankommt. Diese grundlegenden Duelle müssen wir gewinnen.“

Eine Partie ganz nach dem Geschmack des einsatzfreudigen Dänen. Ein

Auch sportlich wollten die Nullfünfer weiter sein, wollte der Däne weiter

sein. Eigentlich. Doch im September musste er aufgrund eines Muskelfaserrisses

pausieren, war zuletzt gegen Augsburg ob seiner Hüftprobleme zum Rolle als

Bundesliga-Duell, in dem er vorangehen kann, vorangehen muss. In seiner

Führungsspieler.

23


Eintracht Frankfurt kommt als Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga nach Mainz. Sechs Spiele in Serie ging das Team von Trainer

Armin Veh nicht als Sieger vom Platz. Auf internationalem Parkett hingegen läuft’s ganz anders.

Text: Daniel Haas

Vergleicht man die nationale mit der internationalen Bilanz, kommt

man zu dem Schluss, dass es sich hier um zwei verschiedene Mannschaften

handeln muss. In der Gruppenphase der Europa League musste Eintracht

Frankfurt an den ersten drei Spieltagen nicht einen einzigen Gegentreffer

hinnehmen. 8:0 Tore und 9 Punkte lautete die makellose Bilanz

der Hessen, die am Donnerstagabend beim israelischen Meister Maccabi

Tel Aviv zu Gast waren (die Partie

fand nach Redaktionsschluss dieser

Ausgabe statt). Während die Eintracht

die „Kür“, die internationalen

Spiele, mit Bravour bestreitet, bereitet

die „Pflicht“, das Alltagsgeschäft

Fußball-Bundesliga, Sorgen.

Nach elf Spieltagen stehen erst zwei

Siege auf der Haben-Seite. 3:0 in

Bremen, 2:0 in Braunschweig. In der

heimischen Commerzbank-Arena gelang

der Elf von Armin Veh hingegen

noch kein einziger Dreier. Zugegeben,

für Sonntag hat die Heimbilanz

wenig Aussagekraft, findet das

Rhein-Main-Derby schließlich in

der Coface Arena statt. Beim vergangenen

Auftritt in der Bundesliga

(1:2 gegen Wolfsburg) machte der

Eintracht-Coach ähnliche Probleme

aus, über die auch Thomas Tuchel

bei seinem Team klagt: das fehlende

Selbstverständnis. „Wir haben im

Moment aufgrund unserer Situation

keine Leichtigkeit im Spiel und können

deshalb unser Potenzial nicht

abrufen“, sagt Veh. Auch die Analyse der aktuellen Situation und das

Rezept für die nahe Zukunft klingt vergleichbar: „Das wird durch Niederlagen

nicht besser. Wir müssen, so einfach es klingt, Ergebnisse erzielen.

Das Wichtigste ist, dass man Ruhe bewahrt. Alles andere macht sowieso

keinen Sinn. Die Mannschaft hat das auch gar nicht verdient, weil sie

immer will, aber momentan nicht kann. Wir sind jetzt da, wo wir nicht

hin wollten, aber damit muss man rechnen. Jetzt müssen wir kämpfen.

Die einen wechseln dann den Trainer, und die anderen versuchen, das Beste

draus zu machen. Und dann eben

auch Ergebnisse zu erzielen, das ist

der Punkt.“ Auch die Worte von Eintracht-Sportdirektor

Bruno Hübner

klingen auf die Situation bei Mainz

05 übertragbar: „Wir müssen einfach

mal zu Hause in Führung gehen und

dann ein Tor nachlegen. Das würde

Sicherheit geben. Wenn du dann

schon nach zwei Minuten so ein doofes

Ding ins eigene Tor beförderst,

fördert das nicht das Selbstvertrauen

und die Souveränität. Solche

Gegentore sind typisch für unsere

derzeitige Phase. Wir belohnen uns

einfach nicht für den Aufwand, den

wir betreiben.“ Eine weitere Parallele

zwischen den Kontrahenten ist die

Formschwäche einiger Leistungsträger:

bei der Eintracht befinden sich

Torriecher.

beispielsweise Bastian Oczipka und

Neuzugang Vaclav

Kadlec, 21, hat bislang Marco Russ im Formtief. Sebastian

insgesamt sechs Jung fehlte aufgrund einer Zerrung

Pflichtspieltore für die gegen Wolfsburg. Einsatz in Mainz

Adlerträger erzielt. jedoch nicht ausgeschlossen. „Ich

hoffe, dass ich am Sonntag im Der-

24


Der Gegner

Man braucht nur die Tabelle anschauen.

Sie lügt nicht.”

Eintracht-Profi Alex Meier

über die aktuelle Situation.

Auswärtsstark.

Die Eintracht hat in dieser Saison noch

kein Heimspiel, dafür aber zwei Auswärtspartien

gewonnen.

by gegen Mainz dabei bin“, äußerte der Frankfurter Verteidiger zu Wochenbeginn

vorsichtig. Auch das Bangen um die Fitness einzelner Spieler

kennt man am Bruchweg zu Genüge.

Auf das sechste sieglose Bundesliga-Spiel in Serie reagierte Veh mit

einer besonderen Maßnahme: keine öffentliche Einheit in der gesamten

Trainingswoche. Für das Europa-League-Auswärtsspiel in Israel

kündigte der Frankfurter Trainer bereits an, einige Akteure schonen zu

wollen. Man kann also davon ausgehen, dass sich die Anfangself in der

Coface Arena von der Besetzung vom Donnerstagabend unterscheiden

wird. Dennoch bietet der Kader der Eintracht einige Konstanten: Torhüter

Kevin Trapp, Abwehrchef Carlos Zambrano (in Mainz allerdings

gesperrt) und Mittelfeldmann Stefan Aigner kamen bislang bei allen

Saisonspielen in der Bundesliga zum Einsatz. Von den Neuzugängen

haben sich Vaclav Kadlec (Sparta Prag), Tranquillo Barnetta (FC Schalke

04) und Johannes Flum (SC Freiburg) auf Anhieb Stammplätze erkämpft.

Den tschechischen Angreifer Kadlec kann man durchaus als

„Volltreffer“ bezeichnen. Mit seiner Verpflichtung ist es der Eintracht

nach vielen Versuchen endlich gelungen, die Last des Toreschießens

von Alexander Meiers Schultern zu nehmen. Dennoch ist Meier trotz

seines verletzungsbedingten Fehlens (zwischen dem vierten und achten

Spieltag) in der Scorerliste direkt hinter dem intern führenden Tschechen

notiert. Dadurch ist Frankfurt einen Tick schwerer auszurechnen.

Doch was wäre erst möglich, würden die Hessen ihr „internationales

Gesicht“ auch in der Liga zeigen?

25


Daten & Fakten

Der Verein

SG Eintracht Frankfurt

Mörfelder Landstraße 362

60528 Frankfurt

Telefon 069 / 42 09 70 28

Vorstandschef: Heribert Bruchhagen

Sportdirektor: Bruno Hübner

Gegründet: 8. März 1899

Internet: www.eintracht.de

Das Stadion

COMMERZBANK ARENA

Frankfurt

51.500 Plätze, 42.200 Sitzplätze,

9.300 Stehplätze,

Schnitt 13/14 49.640

Der Trainer

Armin Veh (* 1. Februar 1961)

seit 1. Juli 2011 bei der Eintracht

Stationen: HSV

VfL Wolfsburg

VfB Stuttgart

FC Augsburg (2x)

Hansa Rostock

SSV Reutlingen

Greuther Fürth

Der Kapitän

Pirmin Schwegler (* 9. März 1987)

kam im Juli 2009 von Bayer Leverkusen

Die Erfolge

Deutscher Meister 1959

Deutscher Vizemeister 1932

Uefa-Cup-Sieger 1980

Europapokalfinalist der

Landesmeister 1960

DFB-Pokalsieger 1974, 1975, 1981, 1988

DFB-Pokalfinalist 1964, 2006

Zweitliga-Meister 1998

Die ewige Tabelle

10. Platz, 45 Spielzeiten

1500 Spiele

554 Siege, 380 Unentschieden,

566 Niederlagen

2387:2326 Tore, 2040 Punkte

Die Rekorde

Höchste Siege

Heim: 9:1 gg. Rot-Weiss Essen

1974/75

Auswärts: 8:1 gg. Rot-Weiss Essen

1976/77

Höchste Niederlagen

Heim: 0:7 gg. Karlsruher SC

1964/65

Auswärts: 0:7 beim 1. FC Köln

1983/84

Die Duelle

(3 05-Siege, 11 Remis, 5 SGE-Siege)

1986/87 Pokal (2.R.) H 0:1

1996/97 Zweite Liga H 2:2

1996/97 Zweite Liga A 0:1

1997/98 Zweite Liga H 1:1

1997/98 Zweite Liga A 2:2

2001/02 Zweite Liga H 1:1

2001/02 Zweite Liga A 0:0

2002/03 Zweite Liga A 0:1

2002/03 Zweite Liga H 3:2

2005/06 Bundesliga H 2:2

2005/06 Bundesliga A 0:0

2006/07 Bundesliga H 1:1

2006/07 Bundesliga A 0:0

2009/10 Bundesliga A 0:2

2009/10 Bundesliga H 3:3

2010/11 Bundesliga A 1:2

2010/11 Bundesliga H 3:0

2012/13 Bundesliga A 3:1

2012/13 Bundesliga H 0:0

26


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Als Armin Veh vor zweieinhalb Jahren Trainer der Frankfurter Eintracht wurde, ging es aufwärts. Mit dem Verein und mit seinen

Spielern. Viele machte Veh besser. Sebastian Rode ist einer davon. Vielleicht sogar der Beste.

Text: Max Sprick

Viel wurde in den vergangenen Wochen und Monaten über ihn geschrieben.

Noch mehr über ihn geredet. Sebastian Rode. Bleibt er bei der Eintracht? Geht

er? Wenn ja, wohin? Antworten auf diese Fragen blieben lange Spekulation.

Warum? Weil Rode ruhig blieb. Sich auf den Fußball konzentrierte,

statt auf das Drumherum. Dass über ihn geredet und geschrieben

wird, ist der 23-Jährige gewöhnt. Schon lange. Andreas Möller

gab ihm zum Start seiner Karriere bei den Offenbacher

Kickers mit auf den Weg, dass er ein „Juwel“ sei. Möller:

Welt- und Europameister. Der muss es wissen.

Rode zeigte sich wenig beeindruckt. „Es ist

schön, wenn Profis wie Andy Möller so etwas

über einen sagen“, sagt der Blondschopf. Natürlich

freue er sich. „Aber man hat es selbst

in der Hand, wie die eigene Entwicklung

vorangeht.“ Ausruhen dürfe man sich auf

solchen Aussagen nicht. Er blieb ruhig. Konzentrierte

sich schon früh auf den Fußball. Nur: Mit dem

Fußball wäre es schon früh fast vorbei gewesen.

Mit 18 Jahren riss er sich das Kreuzband, wechselte zur

Eintracht und erlitt kurz darauf einen Knorpelschaden. Verletzungen,

die für andere Sportler das Karriereende bedeuteten.

„Im ersten Moment schockt eine solche Diagnose enorm“,

sagt er im Rückblick. Und nach dem Schock – blieb er ruhig.

„Ich habe mir bewusst gemacht, dass viele sehr erfolgreiche

Spieler vor mir solche schweren Verletzungen erlebt haben

und wieder zurückgekommen sind.“ Daran orientierte sich

Rode. Nutzte die Reha, um sein Abitur zu machen. Immer mit

dem Ziel, „so schnell wie möglich und dann

auch vielleicht noch besser als vorher

zurück zu kommen“.

Es gelang ihm. Rode entwickelte sich zum Stammspieler in der

Zweiten Liga, führte die Eintracht nach dem Aufstieg vergangene

Saison als Leistungsträger in den Europapokal.

Nachdem es während seiner Verletzungspause ruhig um

ihn geworden war, redete und schrieb man wieder über ihn.

Und Rode? Spielte Fußball. Weckte Begehrlichkeiten.

Seine Reaktion? Zurückhaltung. Reden und schreiben

sollten andere. Armin Veh zum Beispiel. Der

Trainer, dem Rode „einen großen Anteil an

meiner Entwicklung“, bescheinigt. Der Trainer,

der ihn von Anfang an förderte, ihm viel

Vertrauen schenkte. Und Armin Veh sagte:

„Seppl kann sich überall durchsetzen, in

der Champions League wie in der Nationalmannschaft.“

Veh: Erfolgstrainer

und (Stuttgarter) Meistermacher. Der

muss es wissen. Rodes Reaktion: Ruhig

bleiben, natürlich. „Klar sind das

meine Ziele, das sollten die Ziele eines

jeden Bundesligaspielers sein“, sagt er.

„Dass es aber nicht einfach wird, das zu erreichen,

weiß ich.“

Um diese Ziele zu erreichen, hat er sich entschieden.

Er hat die Fragen beantwortet. Rode wird die Eintracht

verlassen. „Ich möchte den nächsten Schritt gehen“,

sagt er. Wohin ihn dieser führt, bleibt noch unbeantwortet.

So ziemlich jeder europäische Topclub hätte

ihn gerne. Das wird zumindest geschrieben und

geredet.

Und Rode? Bleibt ruhig. Sagt: „Mein Fokus liegt jetzt

auf der Eintracht.“ Dass er am besten spielt, wenn er

sich auf seinen Fußball konzentriert, ist er gewöhnt.

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Warm Up

Die letzten drei

– Borussia M’gladbach (A) 1:4

– VfL Wolfsburg (H) 1:2

– EL: Maccabi Tel Aviv (A) *

Die letzten drei

– Bayern München (A) 1:4

– Eintracht Braunschweig (H) 2:0

– FC Augsburg (A) 1:2

Die nächsten drei

– Eintracht Frankfurt (H) 10.11.

– Werder Bremen (A) 24.11.

– Borussia Dortmund (H) 30.11.

Top-Torjäger

Nico Müller 6

Maxim Choupo-Moting 3

Shinji Okazaki 3

Top-Vorbereiter

Johannes Geis 3

Zdenek Pospech 2

Maxim Choupo-Moting 2

Böse Buben

Gelbe Karten: Geis, N. Müller,

Noveski (je 3), Moritz, Polter,

Pospech, Svensson, Zimling (je 2),

Junior Diaz, H. Müller, Sliskovic (

je 1).

Gelb-Rot: keine.

Rot: Wetklo (heute gesperrt).

Die nächsten drei

– FSV Mainz 05 (A) 10.11.

– FC Schalke 04 (H) 23.11.

– EL: Gir. Bordeaux (A) 28.11.

Top-Torjäger

Vaclav Kadlec 4

Alexander Meier 3

Stefan Aigner 2

Top-Vorbereiter

Stefan Aigner 2

Bamba Anderson 2

Sebastian Jung 2

Böse Buben

Gelbe Karten: Zambrano (5/heute

gesperrt), Aigner, Anderson, Djakpa

(je 2), Celozzi, Flum, Jung, Meier,

Rode, Russ (je 1).

Gelb-Rot: Flum.

Rot: keine.

* nach Redaktionsschluss

Die Fakten

Letztes Mal

• Die Mainzer als 12. haben 3 Punkte Vorsprung auf Frankfurt,

die mit 10 Zählern aktuell Tabellen-Fünfzehnter sind.

• Die vier jüngsten Auswärtsspiele verloren die Nullfünfer,

punkteten aber in den beiden jüngsten Heimspielen.

• Nach seiner Roten Karte in Augsburg ist Christian Wetklo

erst am 15. Spieltag in Nürnberg wieder spielberechtigt.

• Optionen auf der Bank: Vier der acht Tore seit Spieltag 6

erzielten Einwechselspieler (2x Malli, 2x Choupo-Moting)

• Ehemaligentreff: Stefan Bell und Nicolai Müller trugen

früher das Eintracht-Trikot.

• Nach 5. Gelber Karte: Auch Frankfurt muss mit Verteidiger

Zambrano einen gesperrten Akteur ersetzen.

• International top, in der Liga mit Schwierigkeiten: Seit

sechs Spielen wartet man bei der Eintracht auf Saisonsieg

Nummer 3. Aber Vorsicht: Beide Dreier der laufenden

Spielzeit holte die Eintracht auswärts.

Auch in der vergangenen Saison, genauer gesagt: am

28. April 2013, war das Derby zwischen Mainz und

Frankfurt ein Sonntagsspiel, natürlich vor ausverkauftem

Haus. Tore sollten die Zuschauer keine zu sehen

bekommen. Die Eintracht kam durch das 0:0 dem Euro

League-Platz ein Stückchen näher, während die Nullfünfer

nach zuvor drei Niederlagen immerhin einen

Teilerfolg verbchten.

31


Unser Kader

IHR AUGENLASE

IN MAINZ PRÄSE

DEN SPIELE

1. FSV Mainz 05

Nummer

Name

Geboren

Nat.

im Verein

seit

Spiele

Tore

Vorlagen

g/gr/r

Tor

1 Mathenia, Christian 31/03/92 D 2006 0 0 0 0/0/0

21 Karius, Loris 22/06/93 D 2011 0 0 0 0/0/0

1 Mathenia

21 Karius

29 Wetklo

33 Müller

29 Wetklo, Christian* 11/01/80 D 2000 2 0 0 0/0/1

33 Müller, Heinz 30/05/78 D 2009 10 0 0 1/0/0

Abwehr

2 Svensson, Bo 04/08/79 DK 2007 10 0 1 2/0/0

3 Pospech, Zdenek 14/12/78 CZ 2011 11 0 2 2/0/0

4 Noveski, Nikolce 28/04/79 MKD 2004 11 0 0 3/0/0

16 Bell, Stefan 24/08/91 D 2012 5 0 0 0/0/0

20 Junior Diaz 12/09/83 CRC 2012 3 0 1 1/0/0

2 Svensson

3 Pospech

4 Noveski

16 Bell

20 Junior Diaz

22 Koch, Julian 11/11/90 D 2013 0 0 0 0/0/0

24 Park, Joo Ho 16/01/87 SKO 2013 11 0 0 0/0/0

26 Bungert, Niko 24/10/86 D 2008 2 0 0 0/0/0

30 Fathi, Malik 29/10/83 D 2013 1 0 0 0/0/0

Mittelfeld

5 Saller, Benedikt 22/09/92 D 2009 1 0 0 0/0/0

6 Geis, Johannes 17/08/93 D 2013 11 0 3 3/0/0

22 Koch

24 Park

26 Bungert

30 Fathi

7 Zimling, Niki 19/04/85 DK 2013 7 1 1 2/0/0

8 Moritz, Christoph 27/01/90 D 2013 8 0 0 2/0/0

11 Malli, Yunus 24/02/92 D 2011 3 2 0 0/0/0

14 Baumgartlinger, Julian 02/01/88 A 2011 6 0 1 0/0/0

17 Ede, Chinedu 05/02/87 D 2012 0 0 0 0/0/0

19 Soto, Elkin 04/08/80 COL 2007 6 0 0 0/0/0

27 Müller, Nicolai 25/09/87 D 2011 11 6 1 3/0/0

Sturm

6 Geis

7 Zimling

8 Moritz

11 Malli

14 Baumgartlinger

9 Polter, Sebastian 01/04/91 D 2013 6 0 1 2/0/0

10 Choupo-Moting, Maxim 23/03/89 D/CMR 2011 11 3 2 0/0/0

18 Schahin, Dani 09/07/89 D 2013 3 0 0 0/0/0

23 Okazaki, Shinji 16/04/86 J 2013 10 3 0 0/0/0

31 Parker, Shawn 07/03/93 D 2005 4 1 0 0/0/0

35 Sliskovic, Petar 21/02/91 CRO 2013 1 0 0 1/0/0

Trainer

17 Ede

19 Soto

27 Müller

Tuchel, Thomas 29/08/73 D 2008

Co-Trainer

Michels, Arno 16/09/67 D 2009

Tw-Trainer

Kuhnert, Stephan 07/09/60 D 1987

9 Polter

10 Choupo-Moting

18 Schahin

23 Okazaki

31 Parker

* heute gesperrt

Tuchel

Michels

Kuhnert

32


RZENTRUM

NTIERT:

RKADER

Der Gegner

Eintracht Frankfurt

Nummer

Name

Geboren

Nat.

im Verein

seit

Spiele

Tore

Vorlagen

g/gr/r

1 Trapp

30 Wiedwald 32 Özer

Tor

1 Trapp, Kevin 08/07/90 D 2012 11 0 0 0/0/0

30 Wiedwald, Felix 15/03/90 D 2013 0 0 0 0/0/0

32 Özer, Aykut 01/01/93 D 2002 0 0 0 0/0/0

35 Aulbach, Marco 25/07/93 D 2013 0 0 0 0/0/0

Abwehr

4 Russ, Marco 04/08/85 D 2013 10 2 0 1/0/0

5 Zambrano, Carlos 10/07/89 PER 2012 11 0 0 5*/0/0

6 Oczipka, Bastian 12/01/89 D 2012 9 0 1 0/0/0

15 Djakpa, Constant 17/10/86 CIV 2011 5 0 0 2/0/0

4 Russ

5 Zambrano

6 Oczipka

15 Djakpa 17 Schröck

17 Schröck, Stephan 21/08/86 D/PHI 2013 2 0 0 0/0/0

22 Celozzi, Stefano 02/11/88 D 2012 6 0 0 1/0/0

23 Anderson, Bamba 10/01/88 BRA 2011 10 0 2 2/0/0

24 Jung, Sebastian 22/06/90 D 1998 7 0 2 1/0/0

33 Hien, Alexander 03/04/93 D 2007 0 0 0 0/0/0

36 Kempf, Marc-Oliver 28/01/95 D 2007 0 0 0 0/0/0

22 Celozzi

23 Anderson 24 Jung 36 Kempf

Mittelfeld

7 Rosenthal, Jan 07/04/86 D 2013 4 0 0 0/0/0

8 Inui, Takashi 02/06/88 J 2012 8 0 0 0/0/0

13 Lanig, Martin 11/07/84 D 2012 3 0 0 0/0/0

14 Meier, Alexander 17/01/83 D 2004 6 3 1 1/0/0

16 Aigner, Stefan 20/08/87 D 2012 11 2 2 2/0/0

18 Flum, Johannes 14/12/87 D 2013 10 1 0 1/1/0

19 Bakalorz, Marvin 13/09/89 D 2013 0 0 0 0/0/0

20 Rode, Sebastian 11/10/90 D 2010 10 0 0 1/0/0

7 Rosenthal

8 Inui

13 Lanig

14 Meier

16 Aigner

21 Stendera, Marc 10712/95 D 2010 0 0 0 0/0/0

25 Barnetta, Tranquillo 22/05/85 CH 2013 7 0 0 0/0/0

27 Schwegler, Pirmin 09/03/87 CH 2009 3 0 0 0/0/0

28 Kittel, Sonny 06/01/93 D 1999 0 0 0 0/0/0

34 Wille, Erik 28/03/93 D 2002 0 0 0 0/0/0

Sturm

9 Joselu 27/03/90 E 2013 3 0 0 0/0/0

19 Flum

20 Rode

21 Stendera

25 Barnetta 27 Schwegler

10 Kadlec, Vaclav 20/05/92 CZ 2013 9 4 1 0/0/0

11 Lakic, Srdjan 02/10/83 CRO 2013 7 0 0 0/0/0

37 Waldschmidt, Luca 19/05/96 D 2010 0 0 0 0/0/0

Trainer

Veh, Armin 01/02/61 D 2011

Co-Trainer

Geyer, Reiner 20/04/64 D 2011

9 Joselu

11 Lakic

37 Waldschmidt

Corrochano, Oscar 06/09/76 D 2013

Tw-Trainer

Petz, Manfred 05/05/61 D 2011

Veh

Scholtysik

Kunze

* heute gesperrt

33


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Rückblick

35


Rückblick

17:21 Uhr in der SGL arena, hängende Köpfe auf Mainzer Seite.

Wieder ein dramatisches Spiel in Augsburg, wieder geht es mit

leeren Händen nach Hause. In diesem Fall war Augsburg für den

FSV keine Reise wert. Es schien, als hätten die ersatzgeschwächten

05er vor der Abfahrt nach Schwaben etwas in Mainz liegengelassen

zu haben: das fußballerische Selbstverständnis.

Text: Silke Bannick

Thomas Tuchel bemängelte vor den Medienvertretern nach dem Spiel

vor allem, mit welcher Fahrlässigkeit die Gegentore zugelassen wurden: „Wir

haben uns vorgenommen, unbedingt zu Null spielen, und das ist uns nachweislich

nicht gelungen. Beim ersten Gegentreffer haben wir einen taktischen

Fehler gemacht und wurden dafür mit dem Tor bestraft. Was ich aber echt

nicht verstehen kann, ist warum wir beim 2:0 insbesondere im Bewusstsein

um die Tabellenkonstellation nicht die Torlinie beschützen, nachdem Wetklo

André Hahn so gut pariert hat. Keiner hat ihm geholfen. So mussten wir dem

doppelten Rückstand hinterherlaufen. Am Ende muss man dann auch anerkennen,

dass dann auch ein Tor von uns nicht reicht, um hier was zu holen.“

Dabei ließ sich das Spiel in Augsburg eigentlich gut an. Die 05er, die mit

drei Innenverteidigern im 5-2-2-1 agierten, stellten sich defensiv ein gegen

einen gewohnt bissig nach vorne spielenden FC Augsburg. Die dichte Verteidigung

sollte das direkte Spiel des FCA über die schnellen Flügelspieler

möglichst unterbinden. Das gelang zunächst auch sehr gut. In der ersten

Spielphase standen die 05er hinten sicher und ließen die Fuggerstädter

nur selten durch, setzten aber in der Gegenbewegung auch Akzente nach

vorne. „Wir hatten besonders in der ersten halben Stunde hochkarätige

Chancen, nur haben wir leider keine davon genutzt“, haderte Tuchel nach

Abpiff. In der Tat hatte der FSV bis zum ersten Gegentor der Augsburger

ein Chancenplus – Joo-Ho Parks Kopfball aus spitzem Winkel (9. Minute),

Shinji Okazakis spektakulär zurück erkämpfte Ball im Strafraum und sein

Schuss aus knapp zehn Metern aufs Tor (18. Minute) oder der Direktschuss

von Sebastian Polter nach Flanke von Zdenek Pospech (23. Minute) verlangten

dem FCA-Keeper Marwin Hitz einiges an Können ab, allerdings

behielt der junge Schweizer Schlussmann die Oberhand gegen die 05-Angreifer.

Einnetzen, das taten nur die Augsburger in der ersten Spielhälfte.

Ein Diagonalpass von Daniel Baier auf den pfeilschnellen André Hahn in den

Rücken der Mainzer Abwehr, die in der Szene auf Abseits spekulierte, besorgte

nach einer knappen halben Stunde die Führung für den FCA. Ab dann

liefen die 05er dem Spiel hinterher und kassierten kurz nach Anpfiff der

zweiten Spielhälfte erneut durch Hahn gar noch einen Gegentreffer. Heinz

Müller war zur Pause wegen Hüftproblemen ausgewechselt worden, sein

Vertreter Christian Wetklo rettete zunächst gegen den Augsburger Neuzugang

aus Offenbach mit einer tollen Parade, allerdings verpasste es die versammelte

05er-Abwehr, den Nachschuss von Hahn von der Torlinie wegzuhalten.

Der Ball segelte rein, 2:0. Doch in der 58. Minute hatte Fortuna dann

doch noch für einen kurzen Moment ein Einsehen mit den 05ern – Sebastian

Polter setzte im Strafraum zum Fallrückzieher an, wurde am Trikot gezogen

und fiel. Schiedsrichter Bastian Dankert entschied auf Strafstoß, und der

frisch eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting verwandelte mit seinem

ersten Ballkontakt der Partie zum 1:2-Anschlusstreffer. Das Tor gab den

Mainzern merklichen Aufwind, die Offensivbemühungen wurden gesteigert

und die Partie mehr zum offenen Schlagabtausch. „Wir wussten, dass

Augsburg schon ein paar Mal die Führung verspielt hat und haben drauf

gehofft, dass sie dieser Serie auch gegen uns treu bleiben“, sagte Tuchel.

Doch die Strafraumszenen waren oft zu ungefährlich und die Abschlüsse

zu unpräzise. Oder wurden von den Referees falsch eingeschätzt. Polter

wurde erneut im Strafraum gefoult, der Augsburger Verteidiger Jeong-Ho

Hong stieg dem Angreifer in die Hacken, doch die Pfeife von Dankert blieb

diesmal stumm. „Den ersten Elfmeter kann man geben, diesen muss man

geben“, ärgerte sich Tuchel.

Doch allein darin war die Niederlage nicht begründet. Es fehlte das spielerische

Selbstverständnis, mit und gegen den Ball, das Spielzüge leichter

von der Hand gehen lässt. Und auch ein Stück weit Selbstvertrauen in der

ersatzgeschwächten Mannschaft, die neben Heinz Müller auch Bo Svensson

in der Halbzeit verletzungsbedingt ersetzen musste. Der FC Augsburg

hatte einfach mehr vom Spiel: mehr Ballbesitzzeiten, effektivere Zweikämpfe,

mehr Spritzigkeit, mehr Torgefahr und mehr Genauigkeit in den

Pässen und in der Ballannahme. Eigentlich Tugenden, die das Mainzer Spiel

beschreiben. Der FCA hat die 05er mit den eigenen Waffen geschlagen.

Den Schlusspunkt für einen rundum gebrauchten Tag setzte Christian Wetklo,

der kurz vor Ende der regulären Spielzeit Rot sah wegen einer Notbremse.

Polter, der in der Jugend mal Torwart war, musste zwischen die Pfosten

und hielt in den letzten Minuten spektakulär den Kasten sauber. Allein die

positive Wendung zugunsten der 05er blieb in Augsburg aus.

Bundesliga 11. Spieltag, FC Augsburg – 1. FSV Mainz 05 2:1

So spielten die 05er:

So spielte der FCA:

Tore: 1:0 Hahn (27.)

Zuschauer:

H. Müller (46. Wetklo) – Pospech, Bell,

Hitz – Verhaegh, Callsen-Bracker,

2:0 Hahn (49.)

28.007

Svensson (46. N. Müller), Noveski,

Klavan, Ostrzolek – Vogt, Baier –

2:1 Ch.-Moting (59.)

Diaz – Geis, Soto (57. Ch.-Moting) –

Hahn, Halil Altintop (71. Hong), Werner

Schiedsrichter:

Polter, Park – Okazaki

(90. de Jong) – Mölders (63. Milik)

Rote Karte: Wetklo (88.)

Bastian Dankert (Rostock)

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Rot-weiße Grüße

aus Mainz

von Yunus Malli


Spielplan Hinserie 2013/2014

1. Spieltag 09.–11.08.13

Bayern München – Borussia M'gladbach 3:1

1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg 2:2

Bayer 04 Leverkusen – SC Freiburg 3:1

Hannover 96 – VfL Wolfsburg 2:0

FC Augsburg – Borussia Dortmund 0:4

Hertha BSC – Eintracht Frankfurt 6:1

Eintracht Braunschweig – Werder Bremen 0:1

1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 3:2

FC Schalke 04 – Hamburger SV 3:3

2. Spieltag 17.–18.08.13

VfB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen 0:1

VfL Wolfsburg – FC Schalke 04 4:0

Werder Bremen – FC Augsburg 1:0

SC Freiburg – 1. FSV Mainz 05 1:2

Hamburger SV – 1899 Hoffenheim 1:5

Eintracht Frankfurt – Bayern München 0:1

Borussia M'gladbach – Hannover 96 3:0

1. FC Nürnberg – Hertha BSC 2:2

Borussia Dortmund – Eintracht Braunschweig 2:1

3. Spieltag 23.–25.08.13

Borussia Dortmund – Werder Bremen 1:0

Bayern München – 1. FC Nürnberg 2:0

Bayer 04 Leverkusen – Borussia M'gladbach 4:2

Hannover 96 – FC Schalke 04 2:1

1899 Hoffenheim – SC Freiburg 3:3

1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg 2:0

Hertha BSC – Hamburger SV 1:0

Eintracht Braunschweig – Eintracht Frankfurt 0:2

FC Augsburg – VfB Stuttgart 2:1

4. Spieltag 27.08.–01.09.13

SC Freiburg – Bayern München 1:1

Borussia M'gladbach – Werder Bremen 4:1

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 4:1

VfL Wolfsburg – Hertha BSC 2:0

1. FC Nürnberg – FC Augsburg 0:1

Hamburger SV – Eintracht Braunschweig 4:0

FC Schalke 04 – Bayer 04 Leverkusen 2:0

VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim 6:2

Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 1:2

5. Spieltag 13.–15.09.13

Hertha BSC – VfB Stuttgart 0:1

Bayern München – Hannover 96 2:0

Bayer 04 Leverkusen – VfL Wolfsburg 3:1

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 0:3

1. FSV Mainz 05 – FC Schalke 04 0:1

FC Augsburg – SC Freiburg 2:1

Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2

1899 Hoffenheim – Borussia M'gladbach 2:1

Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg 1:1

6. Spieltag 20.–22.09.13

Borussia M'gladbach – Eintracht Braunschweig 4:1

Hannover 96 – FC Augsburg 2:1

VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim 2:1

1. FC Nürnberg – Borussia Dortmund 1:1

1. FSV Mainz 05 – Bayer 04 Leverkusen 1:4

Hamburger SV – Werder Bremen 0:2

FC Schalke 04 – Bayern München 0:4

SC Freiburg – Hertha BSC 1:1

VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 1:1

7. Spieltag 27.–29.09.13

8. Spieltag 04.–06.10.13

FC Augsburg – Borussia M'gladbach 2:2

Borussia Dortmund – SC Freiburg 5:0

Bayern München – VfL Wolfsburg 1:0

Bayer 04 Leverkusen – Hannover 96 2:0

1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 3:3

Hertha BSC – 1. FSV Mainz 05 3:1

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 2:2

Werder Bremen – 1. FC Nürnberg 3:3

Eintracht Braunschweig – VfB Stuttgart 0:4











Hannover 96 – Hertha BSC 1:1

FC Schalke 04 – FC Augsburg 4:1

Borussia M'gladbach – Borussia Dortmund 2:0

VfB Stuttgart – Werder Bremen 1:1

VfL Wolfsburg – Eintracht Braunschweig 0:2

1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim 2:2

Bayer 04 Leverkusen – Bayern München 1:1

1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5

SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 1:1

9. Spieltag 18.–20.10.13

1899 Hoffenheim – Bayer 04 Leverkusen 1:2

Borussia Dortmund – Hannover 96 1:0

Bayern München – 1. FSV Mainz 05 4:1

Werder Bremen – SC Freiburg 0:0

Eintracht Braunschweig – FC Schalke 04 2:3

Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg 1:1

Hertha BSC – Borussia M'gladbach 1:0

Hamburger SV – VfB Stuttgart 3:3

FC Augsburg – VfL Wolfsburg 1:2

10. Spieltag 25.–27.10.13

VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg 1:1

Bayern München – Hertha BSC 3:2

FC Schalke 04 – Borussia Dortmund 1:3

Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg 2:1

Hannover 96 – 1899 Hoffenheim 1:4

1. FSV Mainz 05 – Eintracht Braunschweig 2:0

VfL Wolfsburg – Werder Bremen 3:0

SC Freiburg – Hamburger SV 0:3

Borussia M'gladbach – Eintracht Frankfurt 4:1

11. Spieltag 01.–03.11.13

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 6:1

1. FC Nürnberg – SC Freiburg 0:3

1899 Hoffenheim – Bayern München 1:2

Hamburger SV – Borussia M'gladbach 0:2

Eintracht Braunschweig – Bayer 04 Leverkusen 1:0

Hertha BSC – FC Schalke 04 0:2

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg 1:2

FC Augsburg – 1. FSV Mainz 05 2:1

Werder Bremen – Hannover 96 3:2

12. Spieltag 08.–10.11.13

Hannover 96 – Eintracht Braunschweig (Fr., 20.30 Uhr) :

Bayern München – FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Schalke 04 – Werder Bremen (Sa., 15.30 Uhr) :

Bayer 04 Leverkusen – Hamburger SV (Sa., 15.30 Uhr) :

VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr) :

1899 Hoffenheim – Hertha BSC (Sa., 15.30 Uhr) :

Borussia M'gladbach – 1. FC Nürnberg (Sa., 18.30 Uhr) :

1. FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt (So., 15.30 Uhr) :

SC Freiburg – VfB Stuttgart (So., 17.30 Uhr) :

13. Spieltag 22.–24.11.13

VfB Stuttgart – Borussia M'gladbach (Fr., 20.30 Uhr) :

1. FC Nürnberg – VfL Wolfsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Augsburg – 1899 Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr) :

Eintracht Braunschweig – SC Freiburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Eintracht Frankfurt – FC Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr) :

Hertha BSC – Bayer 04 Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr) :

Borussia Dortmund – Bayern München (Sa., 18.30 Uhr) :

Hamburger SV – Hannover 96 (So., 15.30 Uhr) :

Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 (So., 17.30 Uhr) :

14. Spieltag 29.11.–01.12.13

VfL Wolfsburg – Hamburger SV (Fr., 20.30 Uhr) :

Bayern München – Eintracht Braunschweig (Sa., 15.30 Uhr) :

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Nürnberg (Sa., 15.30 Uhr) :

1899 Hoffenheim – Werder Bremen (Sa., 15.30 Uhr) :

1. FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr) :

Hertha BSC – FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Schalke 04 – VfB Stuttgart (Sa., 18.30 Uhr) :

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt (Sa., 15.30 Uhr) :

Borussia M'gladbach – SC Freiburg (So., 17.30 Uhr) :

15. Spieltag 06.–08.12.13

1. FC Nürnberg – 1. FSV Mainz 05 (Fr., 20.30 Uhr) :

Borussia M'gladbach – FC Schalke 04 (Sa., 15.30 Uhr) :

VfB Stuttgart – Hannover 96 (Sa., 15.30 Uhr) :

Werder Bremen – Bayern München (Sa., 15.30 Uhr) :

Hamburger SV – FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr) :

Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr) :

Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen (Sa., 18.30 Uhr) :

SC Freiburg – VfL Wolfsburg (So., 15.30 Uhr) :

Eintracht Braunschweig – Hertha BSC (So., 17.30 Uhr) :

16. Spieltag 13.–15.12.13

Hertha BSC – Werder Bremen (Fr., 20.30 Uhr) :

Bayern München – Hamburger SV (Sa., 15.30 Uhr) :

Hannover 96 – 1. FC Nürnberg (Sa., 15.30 Uhr) :

1899 Hoffenheim – Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr) :

1. FSV Mainz 05 – Borussia M'gladbach (Sa., 15.30 Uhr) :

FC Augsburg – Eintracht Braunschweig (Sa., 15.30 Uhr) :

VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart (Sa., 18.30 Uhr) :

FC Schalke 04 – SC Freiburg (So., 15.30 Uhr) :

Bayer 04 Leverkusen – Eintracht Frankfurt (So., 17.30 Uhr) :

17. Spieltag 20.12.13.–29.01.14

Eintracht Frankfurt – FC Augsburg (Fr., 20.30 Uhr) :

Borussia Dortmund – Hertha BSC (Sa., 15.30 Uhr) :

Werder Bremen – Bayer 04 Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr) :

SC Freiburg – Hannover 96 (Sa., 15.30 Uhr) :

Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 (Sa., 15.30 Uhr) :

Eintracht Braunschweig – 1899 Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr) :

1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 (Sa., 18.30 Uhr) :

Borussia M'gladbach – VfL Wolfsburg (So., 15.30 Uhr) :

VfB Stuttgart – Bayern München (Mi., 20.00 Uhr) :

40


Statistiken

Tabelle

Torjäger

Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Pkt.

1. Bayern München 11 9 2 0 24:7 17 29

2. Borussia Dortmund 11 9 1 1 31:9 22 28

3. Bayer 04 Leverkusen 11 8 1 2 22:11 11 25

4. Bor. Mönchengladbach 11 6 1 4 25:15 10 19

5. VfL Wolfsburg 11 6 0 5 16:13 3 18

6. FC Schalke 04 11 5 2 4 20:22 -2 17

7. Hertha BSC 11 4 3 4 17:14 3 15

8. Werder Bremen 11 4 3 4 12:17 -5 15

9. 1899 Hoffenheim 11 3 4 4 26:25 1 13

10. VfB Stuttgart 11 3 4 4 21:20 1 13

11. Hannover 96 11 4 1 6 14:19 -5 13

12. 1. FSV Mainz 05 11 4 1 6 16:23 -7 13

13. FC Augsburg 11 4 1 6 13:20 -7 13

14. Hamburger SV 11 3 3 5 23:24 -1 12

15. Eintracht Frankfurt 11 2 4 5 14:20 -6 10

16. SC Freiburg 11 1 5 5 12:21 -9 8

17. 1. FC Nürnberg 11 0 7 4 11:22 -11 7

18. Eintracht Braunschweig 11 2 1 8 8:23 -15 7

Robert Lewandowski

Borussia Dortmund 9

Mario Mandzukic

FC Bayern München 8

Max Kruse

Bor. Mönchengladbach 7

Sidney Sam

Bayer 04 Leverkusen 7

Heimtabelle

Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Pkt.

1. Borussia Dortmund 6 6 0 0 21:4 17 18

2. Bayern München 6 6 0 0 15:4 11 18

3. Bayer 04 Leverkusen 6 5 1 0 15:6 9 16

4. Bor. M’gladbach 5 5 0 0 17:3 14 15

5. Hannover 96 6 4 1 1 12:8 4 13

6. VfL Wolfsburg 5 4 0 1 11:3 8 12

7. Hertha BSC 6 4 0 2 11:5 6 12

8. 1. FSV Mainz 05 6 3 1 2 10:9 1 10

9. FC Augsburg 6 3 1 2 9:11 -2 10

10. Werder Bremen 5 2 2 1 7:8 -1 8

11. FC Schalke 04 5 2 1 2 10:11 -1 7

12. VfB Stuttgart 5 1 3 1 9:6 3 6

13. 1899 Hoffenheim 6 1 3 2 12:13 -1 6

14. Hamburger SV 5 1 1 3 8:12 -4 4

15. Eintr. Braunschweig 6 1 1 4 4:11 -7 4

16. SC Freiburg 5 0 3 2 4:8 -4 3

17. Eintracht Frankfurt 5 0 2 3 5:8 -3 2

18. 1. FC Nürnberg 5 0 2 3 3:12 -9 2

Auswärtstabelle

Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Pkt.

1. Bayern München 5 3 2 0 9:3 6 11

2. Borussia Dortmund 5 3 1 1 10:5 5 10

3. FC Schalke 04 6 3 1 2 10:11 -1 10

4. Bayer 04 Leverkusen 5 3 0 2 7:5 2 9

5. Hamburger SV 6 2 2 2 15:12 3 8

6. Eintracht Frankfurt 6 2 2 2 9:12 -3 8

7. 1899 Hoffenheim 5 2 1 2 14:12 2 7

8. VfB Stuttgart 6 2 1 3 12:14 -2 7

9. Werder Bremen 6 2 1 3 5:9 -4 7

10. VfL Wolfsburg 6 2 0 4 5:10 -5 6

11. 1. FC Nürnberg 6 0 5 1 8:10 -2 5

12. SC Freiburg 6 1 2 3 8:13 -5 5

13. Bor. M’gladbach 6 1 1 4 8:12 -4 4

14. Hertha BSC 5 0 3 2 6:9 -3 3

15. FC Augsburg 5 1 0 4 4:9 -5 3

16. 1. FSV Mainz 05 5 1 0 4 6:14 -8 3

17. Eintr. Braunschweig 5 1 0 4 4:12 -8 3

18. Hannover 96 5 0 0 5 2:11 -9 0

Roberto Firmino

1899 Hoffenheim 7

Vedad Ibisevic

VfB Stuttgart 7

Pierre-Emerick

Aubameyang

Borussia Dortmund 7

Nicolai Müller

1. FSV Mainz 05 6

Stefan Kießling

Bayer 04 Leverkusen 6

Höchste Heimsiege

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 6:1 (11. Spieltag)

Hertha BSC – Eintracht Frankfurt 6:1 (1. Spieltag)

Borussia Dortmund – Hamburger SV 6:2 (5. Spieltag)

VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim 6:2 (4. Spieltag)

Borussia Dortmund – SC Freiburg 5:0 (7. Spieltag)

Höchste Auswärtssiege

1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:5 (8. Spieltag)

Hamburger SV – 1899 Hoffenheim 1:5 (2. Spieltag)

Eintr. Braunschweig – VfB Stuttgart 0:4 (7. Spieltag)

FC Schalke 04 – Bayern München 0:4 (6. Spieltag)

FC Augsburg – Borussia Dortmund 0:4 (1. Spieltag)

Meiste Tore in einem Spiel

Lewandowski (BVB) gg. Stuttgart 3 (11. Spieltag)

Lasogga (HSV) gg. Nürnberg 3 (8. Spieltag)

Ibisevic (Stuttgart) gg. Hoffenheim 3 (4. Spieltag)

Aubameyang (BVB) gg. Augsburg 3 (1. Spieltag)

N. Müller (05) gg. Stuttgart 2 (1. Spieltag)

42


Vorbereiter

Nullfünfer-Statistik

Alexandru Maxim

VfB Stuttgart 8

Franck Ribéry

FC Bayern München

7

Max Kruse

Bor. Mönchengladbach 6

Robert Lewandowski

Borussia Dortmund 5

Marco Reus

Borussia Dortmund 5

Rafael van der Vaart

Hamburger SV 5

Nr. Name Spiele Startelf Ein/Aus Min. Tore Fuß Kopf 11er Vorl. GK/GR/RK BL ges. Tore

Tor

1 MATHENIA 0 0 -/- 0 0 0 0 0 0 0/0/0 0 0

21 KARIUS 0 0 -/- 0 0 0 0 0 0 0/0/0 1 0

29 WETKLO* 2 1 1/- 132 0 0 0 0 0 0/0/1 114 0

33 H. MÜLLER 10 10 -/1 855 0 0 0 0 0 1/0/0 67 0

Abwehr

2 SVENSSON 10 10 -/5 712 0 0 0 0 1 2/0/0 120 3

3 POSPECH 11 11 -/- 990 0 0 0 0 2 2/0/0 69 1

4 NOVESKI 11 11 -/1 945 0 0 0 0 0 3/0/0 225 8

16 BELL 5 3 2/- 338 0 0 0 0 0 0/0/0 13 0

20 JUNIOR DIAZ 3 3 -/- 270 0 0 0 0 1 1/0/0 20 1

22 KOCH 0 0 -/- 0 0 0 0 0 0 0/0/0 2 0

24 PARK 11 10 1/- 934 0 0 0 0 0 0/0/0 11 0

26 BUNGERT 2 0 2/- 42 0 0 0 0 0 0/0/0 94 5

30 FATHI 1 0 1/- 45 0 0 0 0 0 0/0/0 174 3

Mittelfeld

5 SALLER 1 0 1/- 12 0 0 0 0 0 0/0/0 2 0

6 GEIS 11 9 2/1 856 0 0 0 0 3 3/0/0 18 1

7 ZIMLING 7 7 -/6 524 1 1 0 0 1 2/0/0 20 2

8 MORITZ 8 5 3/4 384 0 0 0 0 0 2/0/0 62 1

11 MALLI 3 0 3/- 92 2 1 0 0 0 0/0/0 30 3

14 BAUMGARTLINGER 6 6 -/2 471 0 0 0 0 1 0/0/0 64 0

17 EDE 0 0 -/- 0 0 0 0 0 0 0/0/0 28 2

19 SOTO 6 5 1/3 360 0 0 0 0 0 0/0/0 129 7

27 N. MÜLLER 11 10 1/- 945 6 6 0 0 1 3/0/0 65 18

Angriff

9 POLTER 6 2 4/1 229 0 0 0 0 1 2/0/0 43 7

10 CHOUPO-MOTING 11 5 6/2 629 3 3 0 1 2 0/0/0 101 20

18 SCHAHIN 3 2 1/1 175 0 0 0 0 0 0/0/0 34 8

23 OKAZAKI 10 9 1/4 753 3 3 0 0 0 0/0/0 72 13

31 PARKER 4 2 2/2 184 1 1 0 0 0 0/0/0 20 4

35 SLISKOVIC 1 0 1/- 10 0 0 0 0 0 1/0/0 12 2

Jonathan Schmid

SC Freiburg 4

Zuschauerschnitt

Fairplay-Tabelle

* heute gesperrt

Ibrahima Traoré

VfB Stuttgart 4

Sidney Sam

Bayer 04 Leverkusen 4

Meiste Vorlagen in einem Spiel

Firmino (1899) gg. Hamburg 3 (2. Spieltag)

Aubameyang (BVB) gg. Hamburg 2 (5. Spieltag)

Jung (Frankfurt) gg. Bremen 2 (5. Spieltag)

Maxim (Stuttgart) gg. Hoffenheim 2 (4. Spieltag)

Kießling (Bayer 04) gg. M’Gladbach 2 (3. Spieltag)

Schnitt Auslastung

1. Dortmund 80.463 99 %

2. München 71.000 99 %

3. Schalke 61.725 99 %

4. Hertha BSC 56.060 76 %

5. Hamburg 53.180 93 %

6. M’gladbach 51.395 95 %

7. Frankfurt 49.640 96 %

8. Stuttgart 45.386 75 %

9. Hannover 43.850 89 %

10. Bremen 40.216 96 %

11. Nürnberg 39.884 80 %

12. Mainz 29.307 86 %

13. Augsburg 29.176 95 %

14. Wolfsburg 28.271 94 %

15. Leverkusen 27.791 92 %

16. Hoffenheim 27.300 91 %

17. Freiburg 23.520 98 %

18. Braunschweig 22.938 98 %

Gesamt 43.368

Pkt.

1. Borussia Dortmund 9 0 1 14

2. Bayern München 16 0 0 16

3. Hamburger SV 18 0 0 18

4. Bayer 04 Leverkusen 18 1 0 21

Eintracht Braunschweig 21 0 0 21

6. Eintracht Frankfurt 20 1 0 23

FC Schalke 04 15 1 1 23

Hertha BSC 23 0 0 23

Werder Bremen 18 0 1 23

10. Bor. Mönchengladbach 21 1 0 24

11. 1. FC Nürnberg 24 1 0 27

1. FSV Mainz 05 22 0 1 27

1899 Hoffenheim 22 0 1 27

14. VfL Wolfsburg 14 3 1 28

15. VfB Stuttgart 22 0 2 32

16. FC Augsburg 28 0 1 33

17. SC Freiburg 20 2 2 36

18. Hannover 96 32 1 2 45

Rote Karte: 5 Punkte, Gelb-Rote Karte: 3 Punkte, Gelbe Karte: 1 Punkt

43


Die Partien

ST Datum Begegnungen Ergebnis Zuschauer Schiedsr. Die Mannschaftsaufstellung des 1. FSV Mainz 05

1 11.08.13 1. FSV Mainz 05– VfB Stuttgart 3:2 (1:1) 30.279 Meyer H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

2 17.08.13 SC Freiburg – 1. FSV Mainz 05 1:2 (0:0) 22.500 Hartmann H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

3 24.08.13 1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg 2:0 (0:0) 27.103 Kinhöfer H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

4 31.08.13 Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 4:1 (2:1) 38.600 Winkmann H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

5 14.09.13 1. FSV Mainz 05 – FC Schalke 04 0:1 (0:1) 34.000 Sippel H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

6 21.09.13 1. FSV Mainz 05 – Bayer 04 Leverkusen 1:4 (0:3) 28.617 Aytekin H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

7 28.09.13 Hertha BSC – 1. FSV Mainz 05 3:1 (0:1) 40.969 Meyer H. Müller Pospech Svensson Noveski Park

8 05.10.13 1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim 2:2 (0:2) 25.187 Stark H. Müller Pospech Bell Noveski Park

9 19.10.13 Bayern München – 1. FSV Mainz 05 4:1 (0:1) 71.000 Kinhöfer Wetklo Pospech Bell Svensson Noveski

10 26.10.13 1. FSV Mainz 05 – Eintr. Braunschweig 2:0 (1:0) 30.657 Siebert H. Müller Pospech Svensson Noveski Diaz

11 03.11.13 FC Augsburg – 1. FSV Mainz 05 2:1 (1:0) 28.007 Dankert H. Müller Pospech Bell Svensson Noveski

12 10.11.13 1. FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt

13 24.11.13 Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05

14 30.11.13 1. FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund

15 07.12.13 1. FC Nürnberg – 1. FSV Mainz 05

16 14.12.13 1. FSV Mainz 05 – Bor. M’gladbach

17 21.12.13 Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05

18 25.01.14 VfB Stuttgart – 1. FSV Mainz 05

19 01.02.14 1. FSV Mainz 05 – SC Freiburg

20 08.02.14 VfL Wolfsburg – 1. FSV Mainz 05

21 15.02.14 1. FSV Mainz 05 – Hannover 96

22 22.02.14 FC Schalke 04 – 1. FSV Mainz 05

23 01.03.14 Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05

24 08.03.14 1. FSV Mainz 05 – Hertha BSC

25 15.03.14 1899 Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05

26 22.03.14 1. FSV Mainz 05 – Bayern München

27 26.03.14 Eintr. Braunschweig – 1. FSV Mainz 05

28 29.03.14 1. FSV Mainz 05 – FC Augsburg

29 05.04.14 Eintracht Frankfurt – 1. FSV Mainz 05

30 12.04.14 1. FSV Mainz 05 – Werder Bremen

31 19.04.14 Borussia Dortmund – 1. FSV Mainz 05

32 26.04.14 1. FSV Mainz 05 – 1. FC Nürnberg

33 03.05.14 Bor. M’gladbach – 1. FSV Mainz 05

34 10.05.14 1. FSV Mainz 05 – Hamburger SV

44


Gelbe Karte Rote Karte Gelb-Rote Karte () Tore

1. Einwechslung 2. Einwechslung 3. Einwechslung

Geis Baumgartlinger N. Müller (2) Zimling Okazaki (1) Polter 75. Ch.-Moting für Polter 76. Moritz für Zimling 90. + 1 Bungert für Geis

Baumgartlinger Geis Zimling (1) Moritz N. Müller (1) Okazaki 50. Bungert für Svensson 62. Ch.-Moting für Moritz 69. Malli für Zimling

Geis Baumgartlinger N. Müller (1) Zimling Ch.-Moting (1) Okazaki 76. Moritz für Okazaki 87. Soto für Zimling 90. Polter für Ch.-Moting

Geis Baumgartlinger Zimling Moritz N. Müller (1) Okazaki 46. Ch.-Moting für Baumg. 68. Parker für Zimling 81. Polter für Moritz

Baumgartlinger Moritz N. Müller Soto Ch.-Moting Okazaki 57. Polter für Okazaki 76. Schahin für Moritz 76. Geis für Soto

Moritz Geis Soto N. Müller Ch.-Moting Schahin 46. Malli für Soto 64. Okazaki für Ch.-Moting 71. Polter für Schahin

Geis Okazaki N. Müller (1) Zimling Ch.-Moting Schahin 46. Fathi für Noveski 68. Bell für Svensson 81. Sliskovic für Okazaki

Moritz Geis Soto Zimling N. Müller Okazaki 25. Ch.-Moting (1) f. Moritz 66. Malli (1) für Zimling 66. Parker für Okazaki

Diaz Baumgartlinger Geis N. Müller Ch.-Moting Parker (1) 57. Park für Svensson 67. Moritz für Baumgartl. 79. Saller für Parker

Zimling Parker N. Müller Soto Park Okazaki (2) 46. Bell für Svensson 59. Geis für Parker 74. Ch.-Moting für Zimling

Diaz Geis Soto Polter Park Okazaki 46. Wetklo f. H. Müller 46. N. Müller für Svensson 57. Ch.-Moting (1) für Soto

45


Kreditversicherer zahlen nicht

gerne. Stimmt. DeShalb SinD wir

auch riSikomanager.

liefern. rechnung stellen. warten. ausfall der Versicherung melden. Schadenzahlung buchen. liefern . . .

wenn der kunde nicht bezahlt, zahlt der kreditversicherer. Stimmt. tun wir. Das versichern wir ihnen.

unser Ziel ist das aber nicht. wir wollen keine ausfälle. weil Sie so nicht wirklich erfolgreich sein

können. Deshalb setzen wir auf Schadenvermeidung. auf aktives risikomanagement. wir kennen ihre

risiken. ihre märkte im in- und ausland. ihre branche. ihre kunden. geschäfte sicher entwickeln.

ausfälle vermeiden. wachstum sichern. Das ist unser Job. Viel mehr als versichern.

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Blick in den Block

47


Ein Abend der

Premieren

Text: Silke Bannick

Für beide Seiten war es in gewisser Weise das „erste Mal“ – der 05er Fanclub „Rhoigekloppt“ hatte zum ersten Mal in seiner fast

zehnjährigen Geschichte einen Spieler bei einem Fanclubtreffen zu Besuch und Julian Koch, gebürtig aus der Region Dortmund,

war das erste Mal in einer echten Meenzer Woistubb. Am Ende eines Abends voller herzhafter Lacher war klar – beides

fand nicht zum letzten Mal statt.

Lautes Lachen erfüllte das obere Stockwerk der Mainzer Weinstube

„Zum Bacchus“ am Dienstagabend – gerade wurde ein alter Wahlzettel

rumgegeben mit den Namen, die 2004 bei der Gründung von „Rhoigekloppt“

für den Fanclub, der sich die Spieler immer vom Q-Block aus

ansieht, zur Debatte standen. „Meenzer Q-Stall“oder „Q-Kuck“ standen

zur Wahl, dazu noch der ein oder andere Name, der wie „Rhoigekloppt“-

Mitglied Christoph Linnebacher schmunzelnd zugab „unter dem Einfluss

des ein oder anderen Bierchens entstanden ist“. Julian Koch lachte herzlich.

Und fühlte sich in der Gruppe der „Rhoigekloppten“ von Anfang an

sichtlich wohl. Robert Iwans von „Rhoigekloppt“ hatte eine große Tafel

mitgebracht, auf der Stationen des Fanclublebens abgebildet waren.

Damit der Spieler einen kleinen Überblick erhielt über die Arbeit eines

Fanclubs und was man so miteinander macht außerhalb des Fußballstadions.

„Rhoigekloppt“ war nicht nur auf diversen 05-Spielen überall im

48


Fanstory

Lande abgebildet, sondern auch hinter der Ziellinie manches Marathons

oder bei verschiedenen Charity-Aktionen. „Wir haben in unserer Satzung

als einen Punkt soziales Engagement stehen. Das war uns wichtig, weil

wir gern bedürftige Kinder oder Personen am Rande der Gesellschaft

unterstützen möchten. Das machen wir dann punktuell durch Spenden,

die wir dann sammeln, unter anderem auch bei Benefiz-Flohmärkten wie

dem auf dem Bruchwegstadiongelände.

Damit

haben wir beispielsweise

schon die Mainzer Tafeln

unterstützt“, so Iwans

stolz. Auf den Fotos sind

viele lachende Gesichter

abgebildet, und viele sind

zum Treffen im Bacchus

erschienen. „Wir sind insgesamt

etwas mehr als

30 Mitglieder bei „Rhoigekloppt“,

und haben als

Freundesgruppe eigentlich

Der Abstimmungszettel.

ein Dokument des Gründungszettels von 2004, auf dem der

Name des Fanclubs festgelegt worden ist.

auch in der Zusammensetzung unseren Fanclub vor fast zehn Jahren gegründet.

Mainz 05 geguckt haben wir schon viel länger, schon zu Zeiten,

als der Bruchweg eher aussah wie eine bessere Bezirkssportanlage“,

berichtet Linnebacher. Iwans pflichtet ihm bei: „Wir haben damals schon

gefeiert, als die Gegengerade am Bruchweg gebaut worden ist, es war

quasi schon ein Highlight, ein paar Stufen hochzugehen.“ Für Iwans und

seine Frau hat die Gegengerade aber eine noch spannendere Bedeutung.

„Beim Torjubel hat meine Frau den Ehering verloren. Der liegt jetzt irgendwo

unter der Tribüne“, lacht Iwans, „sie sagte hinterher zu mir: ‚Ach

komm, egal, hauptsache wir haben die drei Punkte‘.“

Julian Koch lauschte aufmerksam und hatte seinerseits auch eine Menge

Fragen. So entstand ein angeregtes Gespräch, in dem beide Seiten eine

Menge von einander erfuhren. Zum Beispiel, dass Julian als die Mainzer

unter Tuchel 2009 A-Jugend-Meister geworden sind, eigentlich hätte

für den Finalgegner BVB spielen sollen, sich aber verletzt hat. Am Ende

wurde er doch noch Meister – und zwar mit den Profis seines ehemaligen

Vereins. „Ich bin auf dem Papier mit dem BVB Deutscher Meister ge-

worden, ohne etwas dafür zu tun. Ich war zwar im Meisterkader und bin

damals zur Feier auch im Autokorso mitgefahren, aber es fühlt sich schon

irgendwie blöd an, wenn man selbst auf dem Platz nichts dazu beigeragen

hat.“ Als Mainz 05 damals Interesse signalisiert hat an ihm, stand für

ihn schon fest, dass er zu dem Verein an den Rhein wechseln will. Und als

er gehört hat, dass Thomas Tuchel am anderen Ende der Telefonleitung

ist, hat er weiche Knie

bekommen. „Da musste

ich mich erst einmal beruhigen“,

lacht Julian. Für

die „Rhoigekloppten“ fast

unglaublich – immerhin erinnert

man sich noch allzu

gut an die Jahre, in denen

man als Mainzer gar nicht

ernst genommen wurde in

der Liga. „Mainz hat mittlerweile

einen echt guten

Ruf, vor allem für junge

Spieler“, klärt Julian auf.

Angeregte Gespräche.

Und Thomas Tuchel ist

Robert Iwans erzählt

seiner Meinung nach der beste Trainer,

Julian Koch von der

den er je hatte. „Das Training ist jeden

Fanclub-Geschichte.

Tag etwas Neues, wir haben glaube ich

noch nicht keine gleiche Trainingseinheit

zweimal absolviert. Diese abwechslungsreiche Gestaltung macht

nicht nur Spaß, sondern hält auch im Kopf fit. Thomas Tuchel ist sehr anspruchsvoll,

aber er weiß auch genau, was er von einem erwarten kann.

Ich habe in der kurzen Zeit hier schon eine Menge gelernt und freue mich,

bald wieder ins Training mit dem Team einsteigen zu dürfen.“ Aktuell

kuriert der 22-Jährige eine Schulterverletzung aus. Verletzungen begleiten

den jungen Kicker schon seit jeher, seine Karriere wurde schon oft

von Zwangspausen unterbrochen. Doch die Frohnatur Julian konnte auch

diesen Zeiten Gutes abgewinnen. „Meine Freundin habe ich im Krankenhaus

kennen gelernt. Ich war Patient und Krankenschwester“, lacht der

gebürtige Schwerter. Mittlerweile hat das junge Paar eine Wohnung in

Finthen bezogen und fühlt sich dort sehr wohl. „Es ist wirklich sehr schön

dort“, so der 05-Profi. Erst nach gut eineinhalb Stunden warf Julian Koch

erstmals einen Blick auf die Uhr – und erschrak. Er war noch mit Christoph

Moritz und Stefan Bell zum Champions-League-Gucken verabredet. Und

hat es fast komplett verschwitzt – die Zeit vergeht schnell, wenn man

sich amüsiert. Damit es wenigstens für die zweite Halbzeit noch reicht,

verabschiedete sich der junge Defensivspezialist und machte sich auf

den Weg nach Hause. „Superlecker, superlustig –tausend Dank an

„Rhoigekloppt“! Ein echt schöner Abend“, bilanzierte Julian Koch. Das

frisch gekürte Ehrenmitglied des Fanclubs „Rhoigekloppt“ wird sich sicher

noch mal blicken lassen. Bei seinen neuen Fanclub-Kollegen und in

einer Mainzer Weinstube.

49


Die Fans

PLANITZER spielt zugunsten

des Fördervereins Fanprojekt

Thomas Keil (27),

Hausen bei Geltendorf (Bayern)

Spielfreies Wochenende? Keine Pläne für den Samstag? Keine Panik – PLANITZER bietet

allen Musikliebhaber unter den 05-Fans am Samstag, 16. November um 18 Uhr eine Alternative

zur Mainz-05-losen Länderspielpause. Im Pengland an der Binger Straße gibt die Band

von Fans für Fans ein Konzert. Der Eintritt ist frei, aber in der Halbzeitpause des Gigs geht die

Spendendose rum – der Erlös aus der Aktion wird dem Förderverein des Mainzer Fanprojekts

gespendet. Gute Mucke also für die gute Sache!

Mit internationaler COMENIUS-Unterstützung

wieder zurück auf die Erfolgsspur

Dein schönster 05-Moment?

Der war eindeutig der, als ich in der Saison

2010/2011 VIP-Karten für FC Bayern gegen Mainz

in der Allianz Arena hatte und ich unter unzähligen

Bayern Fans gesessen habe. Viele der Bayern-Fans

haben gesagt, dass die 05-Glückssträhne an diesem

Tag reißen wird. Doch König Fußball hat uns 2:1

gegen die Bayern gewinnen lassen. Da schmeckte

das Weißbier gleich viel besser.

Dein größtes 05-Trauma? Das 0:2 im Pokal-

Achtelfinale gegen den Viertligisten Holstein Kiel

Einfach unvergesslich?

Als ich bei einem Testspiel der 05er in Adelshofen

Marko Rose getroffen und mit ihm in der Halbzeit

einen Plausch gehalten habe.

Im Rahmen des internationalen Comenius-Schulaustauschprojekts haben Lehrer aus sieben

Ländern das Elisabeth-Langgässer-Gymnasium in Alzey besucht. Der Alzeyer Lehrerfanclub

„Rotstift 05“ brachte die Gäste zur Unterstützung gegen Braunschweig mit ins Stadion.

Nach der Partie war die internationale Runde begeistert von der tollen Atmosphäre und

dem Spielverlauf. Besonders der dänische Kollege freute sich darüber, dass er gleich zwei

seiner Landsleute beobachten durfte. Die Lehrer versprachen nach dem Stadionbesuch mit

Heimsieg inklusive den 05ern die Daumen zu drücken und auch wieder zu einem Spiel als

Glücksbringer zu kommen.

Foto in Heinz Müllers „Kluft“

Joelina ist wohl der größte Fan unseres Keepers

Heinz Müller. Er hat der Kleinen sogar

sein Trikot und seine Torwarthandschuhe geschenkt!

Klar, dass sich die junge Dame damit

gern fotografieren lässt!

Vielen Dank an die Joelinas Eltern Simone

und Dennis für das Bild und ein Dankeschön

an Heinz dafür, dass er mit seinen „Arbeitsklamotten“

die kleine Joelina so glücklich gemacht

hat!

Wer oder was hat dich mit dem 05-Virus

infiziert? Der Verein war mir immer schon

sympathisch, aber echter 05er bin ich erst mit 15

geworden. Ich sah die Fans, als sie in München zu

Gast waren und die Stimmung und Freundschaftlichkeit

hat mich infiziert. Ab da habe ich jedes Spiel

verfolgt und wurde immer mehr 05er.

Dein erstes 05-Spiel?

Zweite Liga gegen den FC Augsburg.

Sitz- oder Stehplatz? Stehplatz.

Bester Fansong? Rot und Weiß.

Ritual?

Ich ziehe immer das Trikot an, mit dem wir das

letzte Spiel gewonnen haben und wenn‘s mal nicht

klappt, wird gewechselt.

Bestes 05-Trikot?

Das Trikot aus der Saison 12/13.

Dein 05-Allstarteam? Für mich sind alle 05-Spieler

Allstars! Weil jeder immer alles für den Verein

gegeben hat oder gibt.

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Stimmung·Spannung

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Auswärtsspiel

Bremen (466 km)

So kommen wir hin

Über die A643 Richtung Wiesbaden und dann

auf die A66 Richtung Frankfurt fahren. Am

Nordwestkreuz Frankfurt auf die A5 in Richtung

Hannover/Dortmund abfahren und dieser bis

zum Gambacher Kreuz folgen. Hier geht’s

auf die A45 in Richtung Dortmund, die man

am Westhofener Kreuz auf die A1 Richtung

Bremen verlässt. Bei der Ausfahrt 55 Bremen-

Hemelingen abfahren und der U31 in Richtung

Innenstadt folgen, Parkplätze sind ab hier

ausgeschildert.

Mainz

Hier geht’s hin

Weserstadion, Bremen

Text: Max Sprick

Mission Klimaverteidiger

05er für den Klimaschutz

Unterstützt die Klimaschutz-Initiative

der 05er – reist klimafreundlich zu den

Auswärtsspielen!

CO2-Ausstoß (in kg pro Person) durch

Anreise nach Bremen mit …

21,0

Zwischenstopp

75,0

47,6

Bus Auto Zug

Weitere Informationen findet ihr auf

www.mission-klimaverteidiger.de

Münster – Studentenstadt, die ihre jahrhundertealte

Tradition lebendig hält. Die zahlreichen

Kaffees rund um den Domplatz oder am Hafen

laden zu einem gemütlichen Zwischenstopp ein.

Parken/Ankommen

Das Gebiet rund um das Bremer Weser-Stadion

wird bei allen Heimspielen PKW gesperrt. Für

Stadionbesucher mit Autos stehen Park+Ride-

Plätze zur Verfügung. Am Hemelinger Hafen

gibt es sogar „Park + Ship“ – von hier fährt

man mit dem Schiff zum Stadion. Wer per Bahn

anreist, fährt vom Hauptbahnhof mit der Linie

10 Richtung Sebaldsbrück bis zur Haltestelle St.

Jürgen-Straße.

Vorm Spiel

Das „Litfass“ im Viertel (Zwischen Stein- und

Ostertor) ist nicht nur Bar und Club. Hier gibt es

auch Theater, Literatur – und die wohl längste

Theke der Hansestadt. Die Bremer Altstadt

heißt „Schnoor“. Hier gibt es in verwinkelten

Gassen eine Kneipe neben der nächsten.

Sehenswert

Schlachte – Die Weserpromenade, wenige

Schritte vom Marktplatz entfernt. Hier kann

man flanieren, essen, trinken oder einfach nur

Schiffe schauen. Böttcherstraße – inoffizielle

Hauptstraße Bremens mit traditioneller

Backstein-Architektur.

Im Stadion

Block 101 bis 113 des Weserstadions sind für

Gäste reserviert, die über Tor 10 ins Stadion

gelangen. Die Sitzplätze sind dabei dem

Stehbereich vorgelagert. Karten kosten 16 Euro

(Stehplatz) bzw. 38 Euro (Sitzplatz).

Nach’m Spiel

Das „Wuseum“ direkt am Stadion durchleuchtet

Geschichte und Erfolge von Werder.

Außerdem gibt es in Fußnähe viele Kneipen, in

denen Heimfans sich auch über den Besuch von

Gästen freuen.

Ticketservice

Hier gibt's die Tickets:

Im Fanshop direkt in der

neuen Coface Arena.

Online auf www.mainz05.de

Call-Center: 06131 / 37 55 00.

Tageskarten

Die aufgeführten Tageskarten-Preise verstehen sich exkl. der

Vorverkaufsgebühr in Höhe von 1,00 €.

53


Fanshop

Du wolltest Deinen Kaffee am Morgen schon immer aus Deiner

ganz persönlichen 05er-Tasse genießen? Deinen personalisierten

Fankalender im heimischen Wohnzimmer aufhängen?

Ab sofort ist das möglich!

Erhältlich sind diese und viele weitere Artikel ausschließlich im Onlineshop unseres

Lizenzpartners Grunewald GmbH unter: www.bildperso.de/mainz05

Egal ob auf Postern, Leinwänden, Tischsets, Zaubertassen, Zettelboxen ¬oder

Notizbüchern – zur Auswahl stehen mehrere Motive, die mit einem Wunschnamen

versehen werden können. Zwischen diesen kannst Du Dich dann frei entscheiden.

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oder Geburtstage. Und wenn es einmal nichts dergleichen zu feiern gibt, dann

beschenkt Euch doch einfach selbst!

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DANK DER UNTERSTÜTZUNG DER FANS:

MAINZ 05 UND ENTEGA ERZIELEN WEITEREN

WICHTIGEN ERFOLG IN DER KLIMABILANZ!

Für Spannung ist heute in der

Coface Arena gesorgt: Gegen

Eintracht Frankfurt geht die Mannschaft

von Trainer Thomas

Tuchel besonders motiviert auf

den Platz. Und die Fans werden

alles dafür tun, das Team lautstark

anzufeuern! Der Unterstützung

der Fans ist es auch zu

verdanken, dass Mainz 05 und

Haupt- und Trikotsponsor ENTEGA

einen weiteren wichtigen Erfolg

im Klimaschutz erzielen und die

Klimabilanz weiter optimieren

konnten.

Der neue CO 2 -Fußabdruck, der durch das Ökoinstitut

e. V. Darmstadt erstellt worden ist, hat

aufgezeigt, dass die Werte auch in der Saison

2012/2013 verbessert werden konnten. Die

gesamten Treibhausgas-Emissionen des Vereins

konnten um 0,8 % gegenüber der Saison

2011/2012 gesenkt werden. Besonders deutlich

war die Reduktion der CO 2 -Emissionen bei

den Fanfahrten zu den Auswärtsspielen: Diese

lagen um 22 % unter denen der Vorsaison. Die

gesamten sogenannten „verkehrsbedingten

CO 2 -Emissionen“ konnten in der Saison

2012/2013 im Vergleich zur letzten Spielzeit um

9,3 % reduziert werden. Dazu haben auch die

erfreulichen Werte bei den Reisen der Mannschaft

beigetragen. Dieser Erfolg ist insbesondere

auf die umfassenden Maßnahmen, die

Fantarif 05

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Mainz 05 und ENTEGA in den letzten Jahren im

Bereich Fanfahrten unternommen haben,

zurückzuführen. So ist bereits seit der letzten

Saison der ENTEGA Fan-Bus unterwegs, der

Anhänger zu jedem Auswärtsspiel des FSV und

zurück bringt.

Darüber hinaus hat der 1. FSV Mainz 05 im

November 2012 die Initiative „Mission Klimaverteidiger

– 05er für den Klimaschutz“ ins

Leben gerufen, bei der die Fans des 1. FSV

Mainz 05 tolle Preise wie Original-Trikots oder

Plätze im VIP-Bereich der Coface Arena gewinnen

können, wenn sie ihr Team mit öffentlichen

Verkehrsmitteln zu Heim- und Auswärtsspielen

begleiten. Im Rahmen dieser „Mission“ wurden

Fans letzte Saison in rund 40 Bussen zum Spiel

in Hoffenheim gefahren. Diese Aktion war ein

voller Erfolg – mehr als 2.600 Anhänger nutzten

das Angebot von Mainz 05 und ENTEGA.

Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende

der HSE AG: „Wir freuen uns darüber,

dass die CO 2 -Werte aus den Fanbewegungen

auch in der vergangenen Saison weiter zurückgegangen

sind. Dies zeigt deutlich, dass die

Fans das Thema Klimaschutz ernst nehmen und

auch in ihrer Freizeit gesellschaftlich verantwortlich

handeln – ein bemerkenswertes Signal!“

Harald Strutz, Präsident des 1. FSV Mainz 05:

„Wir danken unseren Fans, dass sie uns weiterhin

nicht nur auf dem Platz, sondern auch im

Klimaschutz so verlässlich unterstützen. Die

Zahlen sind auch ein beeindruckender Beleg

dafür, dass die Fans unsere „Mission Klimaschutz“

angenommen haben. Die Aktion läuft

sehr gut und wir hoffen, dass wir unsere

An hänger auch weiterhin dafür begeistern

können. Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu

leisten, dass die Vorreiterrolle von Mainz 05

im Klimaschutz weiter gestärkt wird.“

Mehr Informationen zum „Fantarif 05“ gibt es

unter www.entega.de/mainz05.

Alle Infos zum Freundewerben sind unter

www.entega.de/freundewerben zu fi nden.


Nachwuchsleistungszentrum

Auf dem Weg zum Profifußball macht der Mainzer Nachwuchs als U23 in der Regionalliga Südwest Station. Beispiele wie Benedikt

Saller oder Felix Müller zeigen immer wieder die Durchlässigkeit vom Mainzer Nachwuchsleistungszentrum in den Profifußball.

Text: Lukas Schmidt

Der Ausbildungsabschnitt im Übergangsbereich ist keine Einbahnstraße,

sondern ein ständiger Entwicklungsprozess , dem das

„absolute Leistungsprinzip“ zugrunde liegt, wie Trainer Martin Schmidt

erklärt. Der Schweizer hat in seiner Regionalliga-Mannschaft

„die richtige Mischung für erfolgreichen Jugend-Spitzenfußball“ gefunden,

was eine sportliche Nähe zur ersten Mannschaft gewährleistet.

Auch die bewusst kleinen Kader der beiden höchsten Mainzer

Teams ermöglichen eine hohe Durchlässigkeit. Entsprechend dynamisch

gestaltet sich auch die Hierarchie innerhalb

der Mannschaft, wo es neben U23-Spielern

auch klare Führungsspieler und vor allem U23-Coach Martin Sch-

Der Weg.

Perspektivspieler gibt. Letztere sind die Fußballer,

„die sich über einen längeren Zeitraum die richtige Richtung an.

midt zeigt seinen Jungs

mit konstanten Leistungen abheben und so auch

für die Bundesliga ins Blickfeld rücken. Im Profikader können sie perspektivisch

als Spieler 23, 24 und 25 angesehen werden”.

Benedikt Saller, Petar Sliskovic und Christian Mathenia standen bereits

im Bundesliga-Aufgebot, auch Fabian Kalig, Damian Rossbach,

Daniel Bohl und Felix Müller konnten erste Schritte bei den Profis

machen. Ein Status, den die Spieler aber „immer wieder bestätigen

müssen. Wir erwarten, dass sie in der U23 klare Leistungsträger sind

und überprüfen ihre Entwicklung regelmäßig. Mit dem Maximum an

Fördermaßnahmen wie Testspielen oder Training mit der ersten Mannschaft

wollen wir die Spieler auch hinsichtlich der Persönlichkeit an

den Profifußball heranführen“. Das alles in enger Abstimmung mit der

Lizenzspielerabteilung. Auch für den Spieler ein „transparenter Prozess.

Thomas Tuchel nimmt dabei auch an den Perspektivspielergesprächen

teil, in denen ganz offen die nächsten Entwicklungsschritte

und Perspektiven aufgezeigt werden“.

Offener und ehrlicher Umgang ist für Schmidt ein Schlüssel zum gemeinsamen

Erfolg: „Das schafft Motivation für alle Spieler. Und jeder

sieht: Der nächste Schritt ist möglich.“ Und das gilt nicht nur für die

U23: „Wir haben bei Mainz 05 insgesamt einen enormen Fokus auf

den Nachwuchs. Nicht umsonst sieht man das komplette Trainerteam

der Profis auch schon bei den U19-Spielen am Bruchweg.“ Schmidt

ist überzeugt: „Jeden Spieler kann man individuell weiterentwickeln.”

Davor stehen genaue Analysen des Ist-Zustands und das leistungsgerechte

Auslösen individueller Trainingsprozesse. So haben wir in

der U23 eine klare Mischung: „Wir arbeiten bis donnerstags als Ausbildungsmannschaft

auch sehr individuell und gehen dann zum Wochenende

in die Spieltagsvorbereitung wie ein Profiteam.“

Die klare Perspektive auf seinen nächsten Schritt war es auch, die

Felix Müller von Hoffenheim nach Mainz führte. Am Bruchweg hat der

Linksfuß inzwischen „große Schritte gemacht, vor allem athletisch

enorm zugelegt. Sein Wechsel war eine Entscheidung mit Weitsicht“,

56


Die Arbeit.

Felix Müller will sich mit guten

Spiel- und Trainings-Leistungen

für höhere Aufgaben empfehlen.

Das Zeichen hat Benedikt Saller längst gegeben. Und nicht nur einmal.

Bereits im Sommer 2012 absolvierte der Mittelfeldspieler die Vorbereitung

mit den Profis, genauso wie im Winter wurde er auch in diesem

Jahr wieder von Verletzungen zurück geworfen. „Das ist ärgerlich,

besonders weil Bene auf einem guten Weg war, etwas Besonderes zu

erreichen“, sagte Tuchel nach der Testspielreise im Sommer. „Ohne

Verletzungen ist bei ihm alles möglich“, sagt auch Schmidt, der den

hochmotivierten Saller „manchmal sogar bremsen“ muss. „Klar sind die

Verletzungen extrem ärgerlich“, sagt Saller, der „jetzt wieder oben angreifen“

will. „Auch, weil es heißt, sich selbst weiter entwickeln zu können.

Es gibt neue Reize, neuen Input und natürlich muss man auch eine

andere Rolle einnehmen: Oben wird mir geholfen,

Der Traum.

in der U23 versuche ich, den jüngeren Spielern

Benedikt Saller durfte zu helfen.“ Von dieser Wechselseitigkeit profitierten

auch Saller und Müller selbst: „Inhaltlich

zweimal in der Bundesliga

ran - gegen Stuttgart ist die Abstimmung vom NLZ zu den Profis sehr

und die Bayern.

eng, auch wenn man nochmal einen Sprung in der

Qualität machen muss.“ An eigenem Antrieb für

den nächsten Sprung in Richtung Profifußball mangelt es den Beiden

nicht, wie Felix Müller bekräftigt: „Bene ist auch ein Ansporn für mich.

Sein Beispiel zeigt, dass Leistung belohnt wird.“

Schnuppertraining für Jahrgang 2007 –

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lobt sein Trainer, der „bei Felix immer noch

riesiges Potenzial in allen Bereichen“ erkennt.

Gleicher Ansicht ist man auch beim

DFB, zuletzt spielte Müller für die U20-Nationalmannschaft

und zog sich ausgerechnet

im Länderspiel eine Knieverletzung zu.

„Die Nominierung hat mich riesig gefreut“,

erzählt Müller, der „jetzt schnell wieder

auf 100 Prozent kommen will. Trotzdem

konnte ich viel lernen und hoffe, auch in

Zukunft nochmal dabei zu sein. Mein Fokus

liegt aber erstmal auf Mainz 05 und

der Regionalliga, wo wir unbedingt weiter

punkten wollen“.

Zuletzt gelang das beim Heimsieg gegen den SC Pfullendorf auch dank

einem starken Felix Müller auf der linken Außenbahn, der das Ziel

erste Mannschaft nicht aus den Augen verliert: „Wenn ich im Winter

die Vorbereitung der Profis mitmachen könnte, wäre das natürlich eine

tolle Sache.“ Auf der Torwartposition hat Christian Mathenia verletzungsbedingt

aktuell einen Platz auf der Bank im Profikader; mit Loris

Karius, Robin Zentner und Jannik Huth sieht Martin Schmidt den

Konkurrenzkampf aber weiter offen: „Wir warten darauf, dass da mal

einer richtig durch die Decke knallt und uns auf dem Platz das Zeichen

gibt: Ich will bei den Profis im Tor stehen.“

Am 18. November laden die 05er alle Kicker dieses Jahrgangs

von 15.30 bis 17 Uhr auf den Kunstrasenplatz hinter

dem Bruchwegstadion ein, um beim offenen Schnuppertraining

vorzuspielen. Anmeldungen sind ab sofort per

Email an schnuppertraining@mainz05.de oder über

den Postweg an den 1. FSV Mainz 05, Jugendabteilung, Dr.

Martin-Luther-King-Weg 20, 55122 Mainz möglich. Benötigt

werden neben dem Vor- und Nachnamen auch die vollständige

Adresse, das Geburtsdatum und eine Mailadresse sowie

eine Telefonnummer.

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Nachwuchsleistungszentrum

Die U13.

Unser Team

in der

D-Junioren

Landesliga

Rheinhessen.

Text: Lukas Schmidt

Mit dem 2001er Jahrgang treten Trainer Akin Kilic und Ecki Rosenbaum

in der Landesliga und im Südwestcup in den Wettbewerb. Auch

gegen andere Nachwuchsleistungszentren sollen „die Jungs Erfahrungswerte

sammeln, die in den folgenden Altersklassen nützlich sein werden“,

so A-Lizenz Inhaber Kilic, der sich am Bruchweg schnell eingelebt hat. Eingelebt

hat sich auch seine Mannschaft in der Landesliga, nach neun unge-

schlagenen Spielen traten die Nullfünfer gestern in Bingen an, um die Serie

fortzusetzen. Mit dabei sind: Hintere Reihe: Janik Gross, Luis Jakobi,

Dawda Nije, Leon Robinson, Jermaine Parker, Jannik Rode, Merveille Papela.

Mittlere Reihe: Akin Kilic (Trainer), Eckhard Rosenbaum (Co-Trainer),

Kaan Karaaslan, Niklas Tauer, Orkan Toksun, Uwe Brinkmann (sportlicher

Leiter U8-U14), Dominik Jung (Betreuer). Vordere Reihe: Justin Haydn,

Jan Herrmann, Tobias Edinger, Lasse Riess, Marius Fuchs, Mehmet Yildiz.

Es fehlt: Oscar Schönfelder.

Spielpläne & Tabellen

U23

Regionalliga Südwest

U19

A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

U17

Heimspielort: Bruchwegstadion

Heimspielort: Bruchwegstadion

B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest

Heimspielort: Sportanl. „Am Engelborn”, Nieder Olm

31.08.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - SVN Zweibrücken 2:3

03.09.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - SG Eintr. Frankfurt II 3:2

07.09.2013, 14:00 Uhr Offenbacher Kickers - 1. FSV Mainz 05 II 2:1

15.09.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - FC 08 Homburg 3:0

22.09.2013, 14:00 Uhr SC Freiburg II - 1. FSV Mainz 05 II 3:1

28.09.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - KSV Hessen Kassel 3:2

05.10.2013, 14:00 Uhr SpVgg. Neckarelz - 1. FSV Mainz 05 II 4:1

19.10.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - SV Eintracht Trier 3:3

26.10.2013, 14:00 Uhr 1. FC Kaiserslautern II - 1. FSV Mainz 05 II 2:2

02.11.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - SC Pfullendorf 1:0

08.11.2013, 19:00 Uhr TuS Koblenz - 1. FSV Mainz 05 II :

24.11.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - Wormatia Worms :

01.12.2013, 14:00 Uhr KSV Baunatal - 1. FSV Mainz 05 II :

07.12.2013, 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - 1899 Hoffenheim II :

10.08.2013 13:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim 2:1

18.08.2013 11:00 Uhr SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 2:1

25.08.2013 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 1:0

01.09.2013 11:00 Uhr FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 1:1

14.09.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 0:3

22.09.2013 13:00 Uhr Karlsruher SC - 1. FSV Mainz 05 0:1

06.10.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SpVgg Unterhaching 3:3

19.10.2013 11:00 Uhr SpVgg Greuther Fürth - 1. FSV Mainz 05 1:4

27.10.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SV Wacker Burghausen 2:0

02.11.2013 11:00 Uhr FC Bayern München - 1. FSV Mainz 05 0:2

10.11.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - TSV 1860 München :

24.11.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - FC Astoria Walldorf :

01.12.2013 13:00 Uhr 1. FC Kaiserslautern - 1. FSV Mainz 05 :

07.12.2013 13:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim - 1. FSV Mainz 05 :

11.08.2013 11:00 Uhr SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 1:1

17.08.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - FC Augsburg 1:0

01.09.2013 13:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SpVgg Greuther Fürth 1:3

07.09.2013 11:00 Uhr FC Bayern München - 1. FSV Mainz 05 2:1

21.09.2013 13:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim 3:1

28.09.2013 13:00 Uhr Karlsruher SC - 1. FSV Mainz 05 2:3

05.10.2013 13:00 Uhr VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 1:1

20.10.2013 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 3:0

27.10.2013 11:00 Uhr FC Ingolstadt - 1. FSV Mainz 05 1:2

03.11.2013 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg 1:0

09.11.2013 11:00 Uhr TSV 1860 München - 1. FSV Mainz 05 :

24.11.2013 13:00 Uhr FSV Frankfurt - 1. FSV Mainz 05 :

01.12.2013 11:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 - 1. FC Kaiserslautern :

08.12.2013 12:30 Uhr 1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg :

Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Pkt. Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Pkt. Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Pkt.

1. SC Freiburg II 15 9 5 1 23 : 13 10 32

2. SV Eintracht Trier 15 8 6 1 26 : 12 14 30

3. SG Sonnenhof Großaspach 15 9 3 3 27 : 16 11 30

4. 1. FSV Mainz 05 II 15 9 2 4 39 : 24 15 29

5. FC 08 Homburg 15 7 4 4 25 : 16 9 25

6. SVN Zweibrücken 15 7 4 4 19 : 15 4 25

7. 1. FC Kaiserslautern II 15 5 8 2 27 : 16 11 23

8. SpVgg Neckarelz 14 6 4 4 23 : 20 3 22

9. SV Waldhof Mannheim 15 6 4 5 21 : 22 -1 22

10. Eintracht Frankfurt II 15 6 3 6 26 : 24 2 21

11. TuS Koblenz 15 5 4 6 21 : 20 1 19

12. Kickers Offenbach 15 5 3 7 14 : 18 -4 18

13. KSV Hessen Kassel 15 4 6 5 21 : 26 -5 18

14. 1899 Hoffenheim II 15 5 0 10 20 : 25 -5 15

15. VfR Wormatia Worms 15 1 8 6 13 : 23 -10 11

16. SSV Ulm 1846 Fußball 14 2 4 8 15 : 24 -9 10

17. KSV Baunatal 15 3 0 12 12 : 39 -27 9

18. SC Pfullendorf 15 2 2 11 16 : 35 -19 8

1. VfB Stuttgart 10 6 2 2 20 : 7 13 20

2. 1. FSV Mainz 05 10 6 2 2 17 : 11 6 20

3. TSV 1860 München 10 5 4 1 22 : 13 9 19

4. 1899 Hoffenheim 10 5 3 2 20 : 10 10 18

5. Eintracht Frankfurt U19 10 5 2 3 14 : 10 4 17

6. SpVgg Greuther Fürth 10 4 4 2 19 : 14 5 16

7. FC Augsburg 10 4 4 2 18 : 13 5 16

8. SC Freiburg 10 4 3 3 10 : 11 -1 15

9. FC Bayern München 10 4 1 5 18 : 16 2 13

10. SpVgg Unterhaching 10 3 4 3 17 : 18 -1 13

11. 1. FC Kaiserslautern 10 4 1 5 15 : 20 -5 13

12. Karlsruher SC 10 2 2 6 20 : 24 -4 8

13. FC Astoria Walldorf 10 2 0 8 16 : 27 -11 6

14. SV Wacker Burghausen 10 0 0 10 6 : 38 -32 0

1. SpVgg Greuther Fürth 10 8 1 1 30 : 12 18 25

2. VfB Stuttgart 10 6 3 1 39 : 9 30 21

3. 1. FSV Mainz 05 10 6 2 2 17 : 11 6 20

4. Karlsruher SC 10 4 4 2 22 : 18 4 16

5. Eintracht Frankfurt U17 10 5 1 4 24 : 26 -2 16

6. 1899 Hoffenheim 10 3 5 2 21 : 18 3 14

7. Bayern München 10 4 2 4 18 : 15 3 14

8. TSV 1860 München 10 3 5 2 17 : 16 1 14

9. SC Freiburg 10 3 4 3 21 : 22 -1 13

10. FSV Frankfurt U17 10 3 2 5 22 : 28 -6 11

11. 1. FC Kaiserslautern 10 2 2 6 9 : 22 -13 8

12. 1. FC Nürnberg 10 1 4 5 14 : 31 -17 7

13. FC Augsburg 10 1 3 6 13 : 25 -12 6

14. FC Ingolstadt 04 10 1 2 7 11 : 25 -14 5

59


Nachwuchsleistungszentrum

Entwicklung an die Spitze

U19 behauptet sich in Führungsposition

Die Mainzer A-Junioren machen eine

starke Entwicklung durch, befindet nicht nur

Trainer Sandro Schwarz. Punktgleich mit dem

VfB Stuttgart behauptet sich die Mannschaft

an der Spitze der Bundesliga-Tabelle. Mit

„100 Prozent in allen Belangen“ haben sich

die Nachwuchsfußballer einen Sieg nach dem

anderen erkämpft – „keine Selbstverständlichkeit“,

sind sich Schwarz und Co-Trainer Sören

Hartung einig, die nebenbei noch elf Spieler für

die Südwestauswahl und im November insgesamt

fünf für DFB-Lehrgänge abstellen. „Den

typischen Mainzer Fußball mit Leidenschaft,

Teamgeist, konsequenter Arbeit gegen den

Ball und effektivem Umschaltspiel“ zeigte die

Truppe zuletzt beim FC Bayern München. 2:0

hieß es am Ende für die Mainzer, die längst

angekommen scheinen in der höchsten Spielklasse. Seit sechs Spielen

ungeschlagen ist die Derby-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt

von Mitte September längst verblasste Vergangenheit, der Blick nur

Auf dem

richtigen Weg.

U19-Trainer

Sandro Schwarz.

nach vorne gerichtet: Heute Vormittag war der Tabellendritte TSV 1860

München zum nächsten Spitzenspiel der A-Junioren Bundesliga Süd/

Südwest zu Gast am Bruchweg.

Harte Arbeit in Serie

U17 will die hervorragende Bilanz weiter ausbauen

Meikel Schönweitz und seine B-Junioren haben aus den vergangenen

sechs Spielen satte 16 Punkte geholt. „Ein sensationeller

Wert und eine tolle Bestätigung für die harte Arbeit, die alle seit Saisonbeginn

leisten“, zeigt sich der Trainer zufrieden. Vier Punkte Vorsprung

auf Platz vier, nur einen Punkt hinter dem VfB Stuttgart – auch

die Tabelle liest sich richtig gut aus Mainzer Sicht. „Diese Serie hilft

natürlich, um in Ruhe an der Weiterentwicklung zu feilen, aber genau

diese wird weiter unabhängig von Spielergebnissen eingefordert. Wir

werden auch diese Woche wieder viel einfordern und viel arbeiten“,

erklärt Schönweitz, der beim letzten Sieg gegen den 1. FC Nürnberg

noch brachliegendes Potenzial erkannte: „In erster Linie was die defensive

Kompaktheit, die Aufmerksamkeit gegen den Ball, aber auch

den Spielaufbau angeht.“ Auch Co-Trainer Thorsten Effgen ist sicher:

„Um kommendes Wochenende in München zu bestehen, müssen wir

die kurze Trainingswoche intensiv nutzen.“ Bereits gestern spielte die

U17 um die nächsten drei Bundesliga-Punkte beim TSV 1860.

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Nachwuchsleistungszentrum

Text: Heinz Bender

U23 ist nach sieglosem Oktober wieder auf Kurs

Für unsere U23 war es diesmal nicht der erhoffte Goldene Oktober,

der eine gewisse Anzahl von Punktgewinnen bringen sollte,

um den ersten oder zweiten Platz in der Regionalliga zu behaupten.

In den drei Spielen des Monats gelang uns kein Sieg. Eine Niederlage

und zwei Unentschieden bildeten eine bescheidene Bilanz

- wobei nicht außer Acht gelassen werden darf, dass eins dieser

Remis, das 3:3 im eigenen Stadion gegen Eintracht Trier, gegen den

Tabellenführer gelang. Auf dem Betzenberg blieben wir nach den

knappen Niederlagen der vorherigen Jahre mit dem 2:2 zwar unbesiegt,

doch nach der 2:1-Führung hatte sich unser Trainer Martin

Schmidt gegen den FCK II mehr erhofft.

Unser Coach ist nicht zu beneiden, denn ihm sind auf Grund gravierender

Verletzungen vier Stammspieler aus dem Abwehrblock

abhanden gekommen. Spieltag für Spieltag musste sich der Trainer

bei der Zusammensetzung der Defensive Gedanken machen, welcher

Spieler zu wem am besten passt, um einen gewissen Konsens

in der Abwehrarbeit herzustellen. Dies betraf insbesondere die

Innenverteidigung. In einem Spiel ergab sich die nicht alltägliche

Konstellation, dass mit David Kinsombi aus der U19 der jüngste

Akteur im Team neben Michael Falkenmayer, dem Ältesten, im Zentrum

verteidigte. In jedem der letzten sieben Spiele musste die

Viererkette umgestellt werden.

Wohl ahnend, dass er in diversen Bundesligaspielen vielleicht erst

nur kurze Einsätze bekommen würde, bat Sebastian Polter darum,

in der U23 über 90 Minuten den Jungs helfen zu können, um

Spielpraxis zu erhalten. Seine vorbildliche zwischenmenschliche

Einstellung den neuen Kollegen gegenüber wurde aus dem Kreis

des Regionalligakaders herausgestellt. Sebastian wirkte in drei

Spielen mit, erzielte jeweils einen Treffer und war auch als Vorbereiter

maßgeblich an Toren beteiligt. Am vorigen Wochenende

sind die führenden Mannschaften durch entsprechende Ergebnisse

noch näher zusammengerückt. Uns trennt - das Spiel am Freitagabend

bei TuS Koblenz noch nicht mitgerechnet - nur ein Punkt vom

Zweiten und Dritten, Eintracht Trier und der SGS Großaspach, die

je 30 Punkte aufweisen. Dass wir das Geschehen an der tabellenspitze

aus nächster Distanz beobachten und ergebnisorientiert

positiv beeinflussen können, dazu hat unser 1:0-Sieg über den SC

Pfullendorf wesentlich beigetragen. Im vergangenen Jahr gewann

die Mannschaft aus Südbaden (damals noch mit Falkenmayer) am

Bruchweg mit 4:2. Wir waren gewarnt. Obwohl das Team des neuen

Trainers Stephan Baierl als Tabellenvorletzter in Mainz antrat, war

höchste Konzentration angesagt. Natürlich hattte unser Trainer in

der Innenverteidigung wieder ein neues Duo aufgeboten: Damian

Roßbach und Dennis Schmitt trotzten den gelegentlichen Angriffen

des Gegners, der mit seiner extrem defensiven Einstellung uns das

Toreschießen sehr erschwerte. Rund eine Stunde lang konnte sich

unser Team trotz hoher Ballbesitzzeiten keine klaren Torchancen

erarbeiten. Es fehlte die finale Entschlossenheit. Das änderte sich

in der Phase, in der unsere Mannschaft das Tempo verschärfte und

die Gäste mittels Einbahnstraßenfußballs zu erdrücken versuchte.

Unserem Rollkommando zum Tor fehlte allerdings das Schussglück.

Gute Gelegenheiten, die Partie zu entscheiden, gab es im Minutentakt.

Die Bälle gingen knapp am Tor vorbei. Acht Minuten vor

Schluss wechselte unser Trainer den 1,91 Meter großen Reservetorwart

Robin Zentner als Mittelstürmer ein. Der Hüne bereitete

direkt eine gute Torchance vor, war aber am Siegtreffer nicht beteiligt.

Es war ein seltener Treffer, weil Steven Lewerenz' Flanke

an allen Spielern vorbei ins lange Eck segelte. Unmittelbar danach

pfiff der Schiedsrichter ab - der sechste Heimsieg der Saison hätte

nicht knapper sein können.

62


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Notizen

Fangeschichten gesucht!

Ihr habt Schreibtalent oder

könnt gut Cartoons zeichnen

und habt eine besondere Geschichte

oder ein tolles Erlebnis

mit Mainz 05 zu erzählen? Dann

seid ihr vielleicht einer der Autoren

für das Projekt „2und50“,

welches unter den Fans von 52 Vereinen aus der ersten, zweiten und dritten Liga die

besten Geschichten und Zeichnungen sucht. Erscheinen soll das Buch im Frühjahr

2014. Hier geht es nicht darum, einen Literatur-Nobelpreis zu gewinnen, sondern

eine Geschichte zu erzählen, die man nur als Fan erleben kann. Die interessierten

Autoren können also alles, was sie als Fan zum Thema Fußball jemals erlebt oder

sich ausgedacht haben, aufzeichnen. Die Geschichte kann dann im Stadion, aber

auch sonst wo spielen und darf nicht länger als eine Buchseite sein.

Geschrieben werden soll ganz so wie das Fanleben ist: lustig, ernsthaft, schräg,

stinknormal, durchgeknallt, romantisch, absurd, leidenschaftlich, bekennend. Oder

so wie ihr gerne wärt – ihr könnt in die Rolle von jedem schlüpfen. Hauptsache,

es kommt eine klasse Geschichte dabei raus. Auch Gedichte, Hymnen oder einfach

nur Slogans sind erwünscht. Nur eins ist nicht erlaubt: Diskriminierung jedweder

Art. Die Jury besteht unter anderem aus Fredi Bobic, Axel Kruse, Theo Weiss und

Frank Willmann, für jeden Verein wird die intensivste Geschichte ausgewählt. So

entsteht am Ende aus den 52 Siegergeschichten das Buch „52:52“.

Jeder Preisträger erhält 10 Buchexemplare und eine kleine Überraschung von seinem

Verein. Der Autor der besten der 52 Siegtexte wird mit einem Ticket für ein

Spiel der WM in Brasilien inklusive Flug und drei Hotelübernachtungen belohnt.

Traut euch – in jedem von euch steckt ein Schriftsteller! Die Geschichten können

bis zum 21. Dezember auf der Website www.2und50.com hochgeladen werden.

Wie das genau geht, könnt ihr dort unter „Wichtige Informationen“ erfahren.

Klimafreundlich anreisen lohnt sich!

MISSI N

KLIMA-

VERTEIDIGER

Im Rahmen unserer Initiative „Mission Klimaverteidiger – 05er für den Klimaschutz“

lohnt sich für die Fans von Mainz 05 auch bei Heimspielen eine klimafreundliche

Anreise. Zum Spiel gegen Eintracht Braunschweig kamen Antje Schäper und Robert

Eberbach sowie Thomas und Nicole Hohmann mit dem Fahrrad. Zur Belohnung

durften sie die Bundesliga-Partie vom VIP-Bereich aus genießen.

Auch bei Auswärtsspielen haben 05-Fans die Möglichkeit, tolle Preise zu gewinnen.

Einfach im Anschluss an ein Auswärtsspiel Eintrittskarte samt Zug- bzw. Busticket

einsenden. Aus dem Lostopf wird dann ein Gewinner eines Originaltrikots

ermittelt.

Weitere Informationen: www.mission-klimaverteidiger.de

Neues von der 05er Fußballschule

Dieses Jahr haben alle kleinen Fußballtalente nur noch eine

Gelegenheit an einem unserer 05er-Fußballschulen-Camps

teilzunehmen. Doch im neuen Jahr geht es direkt sportlich

weiter mit einem Camp und dem Fördertraining der 05er

Fußballschule. Wer also Lust auf Trainingsspaß mit Ex-

05-Profi Christof Babatz und seinem Team hat, ist hier genau

richtig!

05er-Fußballschul-Camps:

Wo?

Wann?

URANO-Soccerhalle, Bad Kreuznach 6.12. – 8.12.2013

URANO-Soccerhalle, Bad Kreuznach 10.01. – 12.01.2013

05er-Fußballschul-Fördertraining:

Ort: URANO-Soccerhalle, Bad Kreuznach

Montags, 8 Einheiten ab 13. Januar

16.00 – 17.30 Uhr (Jhrg. 2002/2003)

17.45 – 19.15 Uhr (Jhrg. 1999/2001)

Dienstags, 8 Einheiten ab 14. Januar

15.30 – 17.00 Uhr (Jhrg. 2004/2005)

17.15 – 18.45 Uhr (Jhrg. 2002/2003)

Alle weiteren Infos zur 05er Fußballschule und zur Anmeldung findet Ihr auf

unserer Homepage www.mainz05.de unter der Rubrik „Engagement“.

Die Partner der 05er Fußballschule

64


Notizen

Handball: Volle Konzentration auf das Wesentliche

Im Achtelfinale des DHB-Pokal war Schluss. In einer packenden und über

50 Minuten ausgeglichenen Partie unterlagen die 05erinnen letzten Sonntag

dem nordhessischen Team der SG 09 Kirchhof und können sich jetzt voll und

ganz auf das Wesentliche in der 2. Bundesliga konzentrieren.

Nach schwierigem Auftaktprogramm haben sich die 05erinnen inzwischen

stabilisiert und an die Spitzengruppe herangepirscht. Bereits nach dem 6.

Spieltag bestätigt sich der erwartete spannende Verlauf der Runde. Überraschende

Ergebnisse an jedem Wochenende belegen, dass an einem guten

Tag Jeder Jeden schlagen kann. Nicht immer entscheiden die körperliche

Überlegenheit oder herausragende Einzelspielerinnen. Vielmehr bestätigt

sich immer mehr die Wichtigkeit eines mannschaftlich geschlossenen Auftritts.

Und darauf wird es auch in den kommenden Spielen bis zum Jahresende

ankommen. Erst nach Abschluss der Hinrunde wird sich erkennen lassen, in

welche Richtung die Reise für die 05erinnen in dieser Runde geht.

Positiv entwickelt sich auf jeden Fall die Gemeinschaft mit den Fans. Beispielhaft

seien hier einige Mitglieder der aktiven Fanszene erwähnt, die

sogar weitere Bahnfahrten auf sich nehmen, um ihr Team zu unterstützen,

wie zuletzt beim Pokalauftritt in Kirchhof oder zu Beginn der Runde in Bad

Wildungen. Gerade in Phasen, wenn es nicht so läuft, haben die lauten Anfeuerungen

die 05erinnen entscheidend wachgerüttelt.

Die nächste Gelegenheit zur Unterstützung der Meenzer Dynamites gibt es

am 23.11.2013 um 19:30 Uhr in der Sporthalle der Gustav-Stresemann-Schule,

wenn das Spitzenteam des BSV Sachsen Zwickau nach Mainz kommt.

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65


Notizen

> Bitte genauestens überprüfen! Druckfehler können nach Freigabe nicht mehr beanstandet werden.

Jubiläumsgeburtstage 27.10. bis 10.11.2013

Fragen

oder Anregungen?

27.10.: Felix Brückner (18), Jan Philipp Strunk (20), Nico

Schneider (30), Dirk Reichmann (40), Beate Porten

(50), Ina Simon (50), Petar Radjenovic (50), Ulrich

Schünemann (60), Horst Jung (70)

28.10.: Josef Baumert (18), Pablo Emilius (18),

Leonhard Rindfleisch (20), Fabian Bergmann (20),

Michael Becker (50), Christoph Stoiber (50), Elke

Demmler (60), Lothar Fehmel (70)

29.10.: Marco Rodekurth (20), Malik Fathi (30), Klaus Koop

(50), Alfred Brummer (60), Wolfgang Helsper (70)

30.10.: Ines Hofmann (40), Peter Willisch (50), Alwin Hochgesand (85)

31.10.: Philip Ditt (18), Jonathan Reinsbach (20), Detlef Steidl (50)

01.11.: Marcel Sonntag (20), Tom Oehlenschläger (40), Evelin Greilich (70),

Heribert Petri (70), Manfred Idstein (75)

02.11.: Dagmar Castor (50), Werner Sklorz (60), Werner Blumers (60), Walter

Ziehmer (70), Norbert Weitmann (70)

03.11.: Fabian Will (20), Simone Kübel (50), Thomas Betz (50), Michael Hess

(50), Ernst Feuerlein (60), Jürgen Ranft (60), Gerda Seidel (75)

Kontaktieren Sie uns.

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04.11.: Natalie Dach (18), Tobias Weis (30), Daniela Borchert (40), Melanie

Ullrich (40), Günter Rzehorz (60)

05.11.: Klaus Dunkel (70), Günter Haas (80)

06.11.: Jennifer Karl (18), Marc Maciollek (18), Lena van Haaren (20), Tina Beitz

(40), Patrik Schott (40), Farhad Golschani-Huber (60), Helmut Hasshoff (70)

07.11.: Michael Kassner (60)

08.11.: Yannik Hochhaus (18), Michelle Amend (20), Simon Fauth (20), Frank

Schorge (50), Manfred Vogelsberger (60), Manfred Georg (70)

09.11.: Svenja Mayer (18), Matthias Schiffmann (20), Alexandra Kemper (30),

Burkard Spiegel (60), Hans-Bruno Acker (70)

10.11.: Jonas Masche ( (20), Carsten Hiller ( (40), Frank Spira ( (50), Harald

Ritzinger (50)

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Der AK Soziales der Szene Mainz bedankt sich bei den Fans des 1. FSV Mainz 05

für die zahlreichen Kleiderspenden, die im Rahmen des Heimspiels der 05er gegen

1899 Hoffenheim abgegeben werden konnten. Die gesammelten Kleider werden

nun am Samstag, 16. November zwischen 12 und 16 Uhr auf einem Kleidermarkt

im Pengland (Binger Straße 23, Mainz) gegen eine symbolische Spende ab 1 Cent

an Bedürftige ausgegeben. Wer die erste Kleiderspendenaktion verpasst hat, kann

an diesem Tag auch gern noch Kleider spenden.

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heutige Spiel:

1. FSV Mainz 05 : Eintracht Frankfurt

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Engagement – 05er Klassenzimmer

Ball in der Hand,

nicht am Fuß

Handballeinheit mit der

IGS Anna Seghers Mainz

Knapp 30 Schülerinnen und Schüler der

Klasse 5d der IGS Anna Seghers durften sich

auf den Besuch einer Zweitliga-Handballerin

von Mainz 05 im Sportunterricht freuen.

Claudia Schückler besuchte die Klasse und

entführte die Kinder in die Welt des Handballs.

Aufwärmspiele, eine kleine Regelkunde sowie

Übungen zum Passen und Prellen standen

auf dem Trainingsplan. Es ging quer durch die

Halle und die Nachwuchstalente mussten dabei

schnell feststellen, dass das gar nicht so

einfach ist.

Abschließend versammelten sich die frisch

gebackenen Handball-Fans um die 05-Spielerin,

um sie mit Fragen zu löchern und sich

Autogramme geben zu lassen. Ob T-Shirts,

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Internet: www.mainz05.de unter

der Rubrik „Engagement”

Schuhe oder Handyhüllen, nichts war sicher

vor den Autogrammjägern der 5d.

Darüber hinaus wird der Besuch von Schückler

im Sportunterricht nicht die einzige Handball-

Aktion bleiben: die Oberstufe der IGS Anna

Seghers freut sich bereits auf den Besuch des

nächsten Heimspiels der Meenzer Dynamites.

Die Partner des 05er Klassenzimmers:

Engagement – 05er Youngsters

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Denn hier bei uns gibt es immer neue Erlebnisse

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gleichaltrigen 05ern was erleben und dich mit

einbringen kannst. Sei es als Nachwuchsreporter

oder als Teilnehmer bei Diskussionen

und sonstigen Veranstaltungen. Es zählt deine

Meinung und die ist uns wichtig!

Lass dir auch auf keinen Fall die Bundesliga-

Auswärtsfahrten & Co. entgehen! Sei auch

du dabei, wenn wir geMAINZam unsere Pro-

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der Rubrik „Engagement”

fis in fremden Stadien supporten! Wenn auch

du dich jetzt damit angesprochen fühlst, dann

werde Mitglied bei den 05er Youngsters!

Wir freuen uns auf dich!

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Engagement – 05er KidsClub & 05er Classics

Generationenübergreifendes

Kürbisschnitzen

Gemeinsames Projekt der 05er Classics

und des 05er KidsClubs

Pünktlich einen Tag vor Halloween trafen sich

22 Kinder des KidsClub und 10 Mitglieder der

05er Classics zum ersten gemeinsamen Projekt

im Proviant Magazin.

Der Küchendirektor Thomas Meinlschmidt

war persönlich an dem Abend für die kleinen

und großen Teilnehmer als Experte und Ansprechpartner

vor Ort.

Kontakt Telefon: 06131-37550-19

C

Die

E-Mail: 05er-kidsclub@mainz05.de

Internet: www.mainz05.de unter

der Rubrik „Engagement”

C

lassics

er

präsentiert von PROCON

Im Rahmen der ersten Demografiewoche in

Rheinland-Pfalz beteiligte sich auch Mainz

05 mit einem generationenübergreifenden

Projekt.

Kontakt Telefon: 06131-37550-19

E-Mail: 05er-classics@mainz05.de

Internet: www.mainz05.de unter

der Rubrik „Engagement”

Zu Beginn zeigte er den kleinen und großen

Gästen wie man eine Kürbissuppe kocht.

Es duftete schon sehr lecker als sich die

Kinder gemeinsam mit den Classics an die

eigentliche Aufgabe des Abends machten,

das gemeinsame Aushöhlen und Schnitzen

der Kürbisse. Darüber hinaus wartete noch

ein Überraschungsgast auf die Gäste. Julian

Koch war mit dem 05er-KidsClub-Maskottchen

Johannes gekommen und machte sich

auch direkt mit an die Arbeit.

Nach kurzer Zeit war auch schon die Suppe

fertig. Stolz über Ihre Ergebnisse genossen

alle Anwesenden die leckere Suppe.

Es war ein toller und gelungener generationenübergreifender

Abend.

Die 05er Classics zu Gast bei SCHOTT

Am Donnerstag, den 24.10.2013, ging es für die 05er

Classics zum internationalen Technologieunternehmen

SCHOTT. Dort warteten ein interessanter Vor-

trag, eine Führung durch ein Werksgebäude und ein

kleiner Empfang auf die gestandenen 05-Fans.

Zu Beginn fanden sich alle im Empfangsgebäude

der SCHOTT AG ein. Auf eine Begrüßung durch

Salvatore Ruggiero (Corporate Marketing SCHOTT

AG), folgte einen etwa einstündiger hochinteressanter

Vortrag über das Unternehmen

Danach ging es für die Teilnehmer in eines der

Werksgebäude. Dort erhielten sie Einblick in die

Abläufe bei der Herstellung eines Ceran Kochfeldes.

Neben dem Wissen über die komplexe

Technik, die hinter der Produktion von solch alltäglichen

Dingen wie Ceran Kochfeldern steckt,

gab es natürlich noch viel mehr Interessantes zu

entdecken.

Nach dem überaus interessanten Einblick in die

beeindruckende Technik des Unternehmens gab es

zum Abschluss dann noch einen kleinen Empfang,

bei dem sich die Teilnehmer noch einmal über das

Erlebte austauschen konnten.

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KidsClub

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am Sonntag, 01. Dezember 2013, in der VIP-Lounge der

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Dein exklusives 05er-KidsClub-Starter-Kit.

Infos zur Anmeldung auf www.05er-kidsclub.de

oder telefonisch unter 0 61 31-37 550 357.

Der 05er KidsClub ist ein sozial orientiertes Projekt des 1. FSV Mainz 05 für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren.

Anmeldeschluss für die Weihnachtsfeier ist der 29. November 2013, die Jahresmitgliedschaft im 05er KidsClub kostet 12,60 €.


PM

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Guido Schäfer, 48, absolvierte in den

80ern und 90ern 177 Zweitliga- und

115 Oberliga-Spiele für die 05er.

Heute arbeitet er als Redakteur bei

der Leipziger Volkszeitung.

War gestern im Kino, habe Good-bye-Lenin-Schauspieler Daniel

Brühl als Formel-1-Star Niki Lauda bewundert. Bei „Rush“ ist der

Griff in die Popcorntüte des Nachbarn spannender als aktuelle Rennen

der Königsklasse.

Good bye Spannung.

Vettel ist das zweite German Wunderkind nach dem sich selbst in

Einzelteile zerlegenden Boris Becker. Vettel leidet unter einem Fluch

guter Taten. Solofahrten sind mal ganz schön, auf die Dauer dröge.

Gesamtkunstwerk Red Bull. Ausnahme-Fahrer, Ausnahme-Pkw, Ausnahme-Team.

Und trotz Etat-Obergrenzen auch ein Ausnahme-Etat.

Der Begriff Schattenhaushalt ist nicht in der Formel 1 geboren, passt

da aber ganz gut hin.

Lauda, der todesmutige Österreicher, verliert in Rush rasch seine

Lauschlappen, gewinnt später den WM-Titel. Sein umwerfend aussehender

britischer Rivale James Hunt zieht sich in der Boxengasse

eine Filterlose rein, flirtet mit den unzulänglich bekleideten weiblichen

Schirmständern, wirft dann die Kippen weg, klappt sein Visier

runter - und fährt Auto. Hatte was.

Ständiger Begleiter: der Tod. Damals war fast alles erlaubt, was

schneller macht, ließen sich Freiheit und Abenteuer nicht vom Sicherheitsbedürfnis

bremsen. Viele Gladiatoren der Neuzeit starben

einen frühen Tod. Passte - leider - ins Bild.

Heute ist der Tod nicht mehr Beifahrer, riecht es in den Hightech-Boxengassen

nicht mehr nach Sünde, herrscht Rauch- und Luder-Verbot.

Und für die Lust der Voyeure ist Reporter-Guppy Kai Ebel zuständig.

Ebel und Hightech kann und muss die Formel verkraften. Was sie auf

Dauer nicht verkraften kann, ist Langeweile.

2014 kommen Turbomotoren, wird die Aerodynamik kastriert. Neue

Formel für die Formel 1: Gleiche Leistung, weniger Verbrauch, weniger

Kniffe im Windkanal = mehr Wettbewerb. Schön wär’s ja.

Übrigens: Am 15. Juni 1993 starb James Hunt, der Weltmeister von

1976, mit 45 Jahren. Verarmt. An einem Herzinfarkt. Kein Ende fürs

Kino.

Was das alles mit dem heutigen Derby zu tun hat? Frage ich mich

auch gerade.

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Scharfe Flanke

Die nächsten Termine

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• Buli: 05 - Eintracht Frankfurt (15.30, Coface Arena)

• U19-Buli: 05 - TSV 1860 München (11.00, Bruchweg)

• U17-RL: 05 II - SV Elversberg (13.00)

• TT, 2. Liga: 05 - TTC Weinheim (14.00)

11

• 23. Geburtstag Julian Koch

von Claus Höfling

Bleib locker, Deutschland!

So ist die aktuelle Studie einer Krankenkasse zum Stress-Level

der Nation überschrieben. Ja, das formuliert sich sehr locker

und es ist verlockend zu unterstellen, dass die Autoren eine

Schraube locker haben. Denn zumindest Fußball-Deutschland

muss erstmal locker WERDEN, um dann locker BLEIBEN zu

können.

Die Beweislage ist eindeutig: Ein Phantomtor in Sinsheim

inklusive Kießling-Mobbing via Shitstorm im Internet. Einige

ausflippende „Fans“ im Dortmund-Block inklusive Unschuldigen-Mobbing

via Feuerwerk in den neutralen Block. Eine

Strafstoßschützen-Diskussion in München inklusive Holländer-

Mobbing via bester Trainer der Welt an der Seitenlinie. Überall

Stress. Und da soll man locker bleiben?

Schauen wir in die Studie rein: 57% der Deutschen fühlen sich

mindestens manchmal bis häufig gestresst. Besonders

betroffen sind mit 63% Frauen (Europameisterinnen) und mit

80% Deutsche im Alter zwischen 36 und 45 (Konzepttrainer).

Mit 25% am wenigsten im Stress sind über 65jährige (FIFA

Exekutive).

Bei zu viel Stress können schwerwiegende Folgen entstehen

wie etwa Burnout, Vegetarismus oder Wellness-Wochenenden.

Deswegen ist der „Locker bleiben Appell“ in seiner Grundausrichtung

grundsätzlich begründet. Auf Stressabbau geht die

Studie übrigens auch ein, die meisten Befragten bauen ihn

mittels Spaziergang (70%) und Hobby (68%) ab. Also möge

folgende Kombination heute zu einem stressfreien Derby

zwischen dem FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt führen: Ein

ruhiger Spaziergang zum Stadion und friedlich dem Hobby

Fußball schauen widmen. Und alle bleiben locker.

(alle Kolumnen auch auf www.fussball-kolumne.de)

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• U15-RL: 05 - 1. FC Saarbrücken (14.30)

• U17-RL: TuS Mayen - 05 II (13.00)

• Haba, 2. Liga: SGH Rosengarten-Buchholz - 05-Frauen (16.00)

• U15-RL: 05 - SG Betzdorf (19.00)

• U19-Buli: 05 - Astoria Walldorf (14.00, Bruchweg)

• U17-Buli: FSV Frankfurt - 05 (13.00)

• U15-RL: 05 - Phönix Schifferstadt (14.30)

• Haba, 2. Liga: 05-Frauen - BSV Sachsen Zwickau (19.30, GSW)

• Buli: Werder Bremen - 05 (17.30)

• RL Südwest: 05 II - Wormatia Worms (14.00, Bruchweg)

• U17-RL: 05 II - SG Betzdorf (13.00)

• U19, SWFV-Pokal: SV Gonsenheim - 05 (19.00)

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