Motocross Enduro Ausgabe 07/2017

mce71

Premieren
Nach zehn Jahren Entwicklungszeit stellte KTM nun endlich seinen neuen Zweitakter vor, der laut Vorgaben weniger Sprit verbraucht, unkomplizierter zu tanken ist, der neuen Abgasnorm gerecht wird und immer eine optimale Leistungsentfaltung bietet. Wie sich die 2018er KTM-EXC-TPI-Modelle in der Praxis bewähren, durfte unser Tester Marko Barthel ...

JULI

2017


EDITORIAL

Premieren

Nach zehn Jahren Entwicklungszeit

stellte KTM nun endlich seinen neuen

Zweitakter vor, der laut Vorgaben weniger

Sprit verbraucht, unkomplizierter zu

tanken ist, der neuen Abgasnorm gerecht

wird und immer eine optimale

Leistungsentfaltung bietet. Wie sich die

2018er KTM-EXC-TPI-Modelle in der Praxis

bewähren, durfte unser Tester Marko

Barthel bei der Präsentation auf dem

Erzberg in Österreich „erfahren“ (Bericht

ab S. 18).

Mit dem Phoenix-Projekt meldet sich

GasGas zurück und will mit dem neuen

Enduromodell einen neuen Meilenstein

setzen. Bei der Präsentation in Spanien

nutzte Marko Barthel die Gunst der

Stunde, um die GasGas EC/XC 300 zu

testen. Mehr dazu ab Seite 26.

Zurück zu den 2017er Modellen. In unserem

großen Vergleichstest traten Husqvarnas

FE 350 und FE 450 gegeneinander

an. Ob sie im Test überzeugen konnten,

lest ihr ab Seite 34.

Natürlich kommt auch in dieser Ausgabe

der Sport nicht zu kurz. Unvergessen

wird der MX-GP von Lettland in Kegums

für Jeffrey Herlings (MXGP) und Thomas

Kjer Olsen (MX2) bleiben, holten beide

dort doch ihre ersten Gesamtsiege. Den

einzigen WM-Lauf Deutschlands in Teutschenthal

dominierten Antonio Cairoli

und Jeremy Seewer und in Ernée hießen

die Sieger Clément Desalle (MXGP) und

Pauls Jonass (MX2). Berichte ab S. 44.

Die größte Überraschung nur wenige Tage

nach dem SX-Finale in Las Vegas lieferte

wohl Ryan Dungey. Der US-Star und

neunfache AMA-Meister gab seinen

Rücktritt vom Profisport bekannt, der

27-Jährige will dem Sport aber natürlich

weiter erhalten bleiben.

Den dritten ADAC-MX-Masters-Lauf in

Mölln nutzte der derzeitige MX2-WM-

Zweite Jeremy Seewer als „Training“ für

den GP in Teutschenthal und gewann

prompt. Wie die üblichen Verdächtigen

abschnitten, lest ihr ab S. 50.

Dem dritten Lauf zur Enduro-WM im italienischen

Spoleto drückten Steve Holcombe,

Loïc Larrieu und Josep Garcia ihren

Stempel auf. Wie spannend es dort

zuging, lest ihr ab S. 66.

Wir wünschen euch gute Unterhaltung

beim Lesen dieser Ausgabe.

PS: Zum Schluss leider noch eine

Schocknachricht. Am 27. Mai verstarb

mit Bert Poensgen einer der größten

Motorsport-Enthusiasten unserer Zeit

an den Folgen einer Herzattacke. R.I.P,

Bert.

• Foto: GasGas

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MCE

Juli '17


Schnappschuss

WM-Star Jorge Prado musste in Jauer nach einem Crash

in der Weltmeisterschaft pausieren, war in Mölln

aber wieder mit von der Partie

• Foto: ADAC MX Masters


SEITE 50

ZUM DRITTEN

In Mölln startete die dritte Runde der ADAC MX Masters ...


INHALT

Juli 2017

MODELLE 2018

18 Präsentation KTM EXC TPI

26 Präsentation GasGas EC

VERGLEICHSTEST

34 Husqvarna FE 350 - Husqvarna FE 450

MOTOCROSS

44 WM Kegums/LV

46 WM Teutschenthal/D

48 WM Ernée/F

50 ADAC MX Masters Mölln

54 DMV BRC 2-Takt Cup

Fischbach/Schkölen/Beuern

56 DAMCV Kleinhau/Wisskirchen

58 Südwestcup Fischbach/

Frankenthal/Niederwürzbach

62 Kolumne Eddy Frech

70 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

64 Walldorf

ENDURO

66 WM Spoleto/I

SUPERMOTO

72 Inter-DM St. Wendel

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 Facts

14 Produkte

42 Poster: KTM EXC TPI

74 Termine

76 Events

78 Stars von gestern: Mark Harzheim

79 Günter Sengfelder 80 Jahre alt

80 Standings

82 Vorschau August 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

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Jett Lawrence (AUS / ADAC MX Junior Cup)

• Foto: ADAC Motorsport

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


FACTS

Ryan Dungey hört auf

Nur wenige Tage nach dem Gewinn seines dritten WM/AMA-SX-450-ccm-Titels

in Folge für das Red Bull KTM Factory Racing Team gab Ryan Dungey

seinen Rücktritt vom Profisport bekannt.

„Die Entscheidung ist mir nicht

leichtgefallen, schließlich habe

ich in diesem Sport mehr erreicht,

als ich mir je erträumt habe. Unser

Sport ist hart, die Saisons sind

lang und es braucht viel harte Arbeit

und Disziplin, um an der Spitze

zu bleiben. Physisch und renntechnisch

fühle ich mich in der

Form meines Lebens und ich verfüge

über das nötige Equipment,

um zu gewinnen, das steht alles

außer Frage. Zu kämpfen hatte ich

diese Saison damit, mich auch

mental immer wieder auf die Rennen

vorzubereiten. Ich bin immer

Rennen gefahren, weil ich es liebe

und natürlich auch gerne gewinne.

Aber dieses Jahr war es sehr

schwierig, mich auch immer kopfmäßig

auf die Rennen einzustellen.

Deshalb denke ich, es ist an

der Zeit, die Rennbühne zu verlassen,

und zwar glücklich und gesund“,

begründete der 27-Jährige,

der insgesamt übrigens neunmal

AMA-Meister wurde und dreimal

das MXON gewann, seinen Rücktritt

und fügt hinzu: „Natürlich

werde ich weiterhin dem Sport

verbunden bleiben und versuchen,

ihn im positiven Sinn voranzutreiben.“

• Text u. Foto: KTM

AMA Nationals Hangtown:

Auftakt-Doppelsieg für Eli Tomac

und Zach Osborne

Eli Tomac dominierte das Auftaktrennen der AMA-Nationals-Serie in Hangtown.

Nach dem Start zum ersten Lauf lag er noch auf Platz 7. Im Laufe des Rennens arbeitete

er sich kontinuierlich auf Rang 1 vor und beendete es mit bemerkenswerten

15 Sekunden Vorsprung. Im

zweiten Lauf befand sich Tomac

nach dem Start außerhalb der

Topten, ließ sich aber wiederum

nicht aufhalten und konnte erneut

gewinnen. Gesamtplatz

2 belegte Marvin Musquin vor

Josh Grant, der im zweiten Lauf

den Holeshot holte.

Die 250er Klasse gewann Husqvarnafahrer

Zach Osborne mit

zwei Laufsiegen unangefochten

vor Alex Martin und Aaron Plessinger.

Ergebnisse - AMA Nationals - 1. Lauf - Hangtown/Sacramento/CA

- 20.5. - 450 ccm: 1. Eli

Tomac, Kawasaki (1/1); 2. Marvin Musquin,

KTM (2/2); 3. Josh Grant, Kawasaki (3/3);

4. Dean Wilson, Husqvarna (10/4); 5. Broc

Tickle, Suzuki (7/7); 6. Blake Baggett, KTM

(6/8); 7. Cooper Webb, Yamaha (5/9); 8. Cole

Seely, Honda (4/12); 9. Justin Barcia, Suzuki

(11/5); 10. Justin Bogle, Suzuki (8/10).

250 ccm: 1. Zach Osborne, Husqvarna (1/1);

2. Alex Martin, KTM (4/4); 3. Aaron Plessinger,

Yamaha (3/5); 4. Adam Cianciarulo, Kawasaki

(2/8); 5. Austin Forkner, Kawasaki

(11/2); 6. Colt Nichols, Yamaha (5/6); 7. Joey

Savatgy, Kawasaki (7/7); 8. Justin Hill, Kawasaki

(8/9); 9. Mitchell Oldenburg, KTM (6/

12); 10. Mitchell Harrison, Yamaha (9/11).

AMA Nationals Glen Helen:

Marvin Musquin on top

Bei perfektem Wetter sicherte sich Marvin Musquin den ersten Sieg seiner Karriere

bei den AMA Nationals. Meisterschaftsfavorit Eli Tomac hatte nach einem

Sturz Probleme mit seiner Maschine und wurde letztlich nur Neunter. Musquin

sicherte sich im ersten Lauf den Holeshot und hatte damit die besten Sichtverhältnisse

auf der doch sehr staubigen Strecke. Tomac, der wieder schlecht gestartet

war, musste das Rennen auf Rang 12 aufnehmen. Nach einer sehenswerten

Aufholjagd wurde er hinter Musquin und vor seinem Teamkollegen Josh

Grant Zweiter. Im zweiten Lauf starteten sowohl Musquin als auch Tomac

schlecht. Musquin konnte sich bis auf Rang 3 verbessern und somit den Gesamtsieg

einfahren. Tomac hatte Pech, musste nach einem Sturz in die Box und beendete

das Rennen auf Platz 19. Gesamtplatz 2 ging an Husqvarna-Rider Jason Anderson.

In der 250er Klasse setzte Zach Osborne seine Siegesserie fort. Zweiter wurde

Jeremy Martin vor Dylan Ferrandis. • Foto: MX Sports Pro Racing/Jeff Kardas

Ergebnisse - AMA Nationals - 2. Lauf - Glen Helen Raceway/San Bernardino/CA - 27.5. - 450 ccm: 1. Marvin

Musquin, F, KTM (1/3); 2. Jason Anderson, Husqvarna (5/1); 3. Blake Baggett, KTM (8/2); 4. Dean Wilson,

Husqvarna (6/7); 5. Weston Peick, Suzuki (9/6); 6. Cole Seely, Honda (7/8); 7. Broc Tickle, Suzuki (14/4);

8. Justin Bogle, Suzuki (12/5); 9. Eli Tomac, Kawasaki (2/19); 10. Josh Grant, Kawasaki (3/28).

250 ccm: 1. Zach Osborne, Husqvarna (4/2); 2. Jeremy Martin, Honda (1/7); 3. Dylan Ferrandis, Yamaha

(9/1); 4. Adam Cianciarulo, Kawasaki (7/3); 5. Colt Nichols,Yamaha (5/4); 6. Alex Martin, KTM (6/5); 7. Aaron

Plessinger, Yamaha (3/13); 8. Michael Mosiman, Husqvarna (8/10); 9. Joey Savatgy, Kawasaki (2/29);

10. Mitchell Harrison, Yamaha (13/8).

Marvin Musquin

Lindsay und Ryan Dungey

Zwei Laufsiege bei den 250ern für

Zach Osborne • Foto: Simon Cudby

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MCE

Juli '17


AMA Nationals Thunder Valley:

Baggett im Glück

Der dritte Lauf zur AMA-MX-Meisterschaft war an Spannung in beiden Klassen

kaum zu überbieten. Blake Baggett fuhr den ersten 450er AMA-MX-Nationals-

Sieg seiner Karriere ein, ebenso wie Joey Savatgy in der 250er Klasse.

Im ersten Lauf der 450er kam es bereits in der ersten Runde zu einem Sturz, in

den Josh Grant, Blake Baggett und Marvin Musquin verwickelt waren. Martin Davalos

holte den Holeshot vor Justin Bogle und Jason Anderson. Eli Tomac machten

wieder seine Starts zu schaffen, er lag außerhalb der Topfünf. Nach einem

Sturz von Davalos noch in der Eröffnungsrunde übernahm Bogle die Führung

und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Zweiter wurde Anderson vor Baggett. Der

Holeshot in Rennen 2 ging an Broc Tickle, der sich nur kurz an der Führung erfreuen

konnte. Tomac saß ihm im Nacken und setzte sich in Front. In Runde

7 machte Baggett Tomac ordentlich Druck und übernahm die Führung bis ins

Ziel. Tomac wurde vor Musquin Zweiter.

Joey Savatgy siegte bei den 250ern

Blake Baggett

Den Gesamtsieg in der 250er Klasse sicherte sich Joey Savatgy vor Alex Martin

und Jeremy Martin. Meisterschaftsleader Zach Osborne wurde hinter Austin Forkner

Fünfter. • Foto: MX Sports Pro Racing/Jeff Kardas

Ergebnisse - AMA Nationals - 3. Lauf - Thunder Valley/Lakewood/CO - 3.6. - 450 ccm: 1. Blake Baggett, KTM

(3/1); 2. Marvin Musquin, KTM (4/3); 3. Jason Anderson, Husqvarna (2/6); 4. Justin Bogle, Suzuki (1/9);

5. Eli Tomac, Kawasaki (7/2); 6. Cole Seely, Honda (5/10); 7. Dean Wilson, Husqvarna (9/7); 8. Broc Tickle,

Suzuki (8/8); 9. Justin Barcia, Suzuki (6/12); 10. Martin Davalos, Husqvarna (10/11).

Stand (nach 3 von 12 Veranstaltungen): 1. Musquin, 127 Punkte; 2. Tomac, 110; 3. Baggett, 108; 4. Anderson,

93; 5. Bogle, 86; 6. Wilson, 84; 7. Seely, 81; 8. Tickle, 79; 9. Grant, 76; 10. Barcia, 69.

250 ccm: 1. Joey Savatgy, Kawasaki (4/1); 2. Alex Martin, KTM (1/4); 3. Jeremy Martin, Honda (3/2); 4. Austin

Forkner, Kawasaki (2/3); 5. Zach Osborne, Husqvarna (8/5); 6. Dylan Ferrandis, Yamaha (9/6); 7. Colt Nichols,

Yamaha (6/12); 8. Mitchell Harrison, Yamaha (11/8); 9. Shane McElrath, KTM (10/9); 10. Michael Mosiman,

Husqvarna (12/10).

Stand (nach 3 von 12 Veranstaltungen): 1. Osborne, 119 Punkte; 2. A.Martin, 110; 3. J.Martin, 101; 4. Savatgy,

93; 5. Forkner, 89; 6. Nichols, 89; 7. Cianciarulo, 85; 8. Plessinger, 78; 9. Harrison, 66; 10. Ferrandis,

64.

JEREMY

SEEWER #91

MX2 WORLD

CHAMPIONSHIP


FACTS

Husqvarna-Enduros 2018

Die 2018er Husqvarna-Enduros warten mit interessanten Neuerungen auf.

Das Rahmenheck unterscheidet sich von anderen Enduros dadurch, dass es aus

einem Carbon-/Kunststoffmix und nicht aus Aluminium besteht.

Auch die beiden großen Zweitakter TE 250i und TE 300i verfügen nun über ein

Einspritzsystem. Die Hinterradfederung ist nicht direkt angelenkt, vielmehr arbeitet

sie mit Unterstützung einer Umlenkung.

Weitere News: Die 2018er TX 125, TE 250i, TE 300i, FE 250, FE 350, FE 450 und FE

501 besitzen eine weiterentwickelte WP-Gabel. Bei dieser Gabel verfügen die

Außenrohre über verbesserte Biegeeigenschaften und die Reibung ist reduziert.

Hinzu kommt, dass die Abstimmung im Vergleich zum Vorjahresmodell etwas

straffer ist. Außerdem neu bei den 2018er Modellen sind die optimierten

Bremssysteme von Magura und Lenker von ProTaper.

• Text u. Fotos: Husqvarna

Metzeler MC360-Promotion:

Mit einem neuen Satz Reifen

einen exklusiven Gear Bag

von IXS gewinnen

Ganz gleich, ob im Motocross oder bei Cross-Country-Events: Mit dem brandneuen

MC360 kann die Saison nun richtig losgehen. Und wer jetzt mit dem

neuen Metzeler-Allround-Reifen Vollgas gibt, hat die Chance auf einen von

100 exklusiven Gear Bags der Marke IXS.

Mit dem brandneuen Metzer-Offroad-Reifen MC360 ist man bereit für jedes

Gelände. Hervorragende Traktion und Dynamik, egal bei welcher Anwendung –

dank der hervorragenden Performance des neuen MC360 auf jedem Untergrund

wechseln seine Fahrer zwar den Boden, nicht aber die Reifen.

Wer jetzt mit einem neuen Satz des Allround-Talents in die Offroadsaison startet,

hat die Chance auf einen exklusiven Gewinn: Unter allen Fahrern, die zwischen

dem 1. Juni und 31. August 2017 einen Satz MC360 kaufen, verlost Metzeler

einen von insgesamt 100 Gear Bags der Traditionsmarke IXS im Wert von

jeweils 150 Euro. Mit ihrem XXL-Format besitzt die Tasche nicht nur genug Platz

für eine komplette Fahrausrüstung, sondern ist dank ihrer robusten Machart

auch für den harten Alltag in Offroad-Fahrerlagern gerüstet.

Wer sich einen der schicken Gear Bags sichern möchte, meldet sich auf der

Homepage www.metzeler.de unter dem Stichwort „Metzeler MC360“ an und

lädt eine Kopie seiner Rechnung über das Online-Formular hoch. Unter allen Einsendungen

werden am Ende des genannten Aktionszeitraums insgesamt

100 der begehrten IXS-Bags verlost. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

TE 250i mit revolutionärem

Einspritzsystem

TE 300i

Open House 2017 bei SW-MOTECH

Am Sonntag, 25. Juni 2017, ist es soweit. SW-Motech veranstaltet von 11:00

bis 20:00 Uhr sein „Open House 2017“.

Programm: Stunt-Show mit Horst Hoffmann • Firmenführung • Werksverkauf

Food & Drinks • Liveband „The Heads“ • spannendes Bühnenprogramm

Show-Trucks • Probefahrten • Kinder-Quadparcours und vieles mehr

Veranstaltungsort: SW-Motech, Ernteweg 8/10, 35282 Rauschenberg

Infos: facebook.com/SW-Motech, sw-motech.com

10

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Honda CRF 450 R

Modellpflege für 2018

Modellpflege für den 2018er Jahrgang des Motocross-Flaggschiffs CRF 450 R

Die CRF 450 R wird 2018 erstmals bereits serienmäßig (bisher optional) mit einem

Elektrostarter ausgestattet, um sowohl die Inbetriebnahme so praxisgerecht

und problemlos wie möglich zu gestalten als auch – sollte der Motor einmal

im Rennen abgewürgt werden – schnellstmöglich wieder die Fahrt

aufnehmen zu können. Der E-Starter bezieht den Strom aus einer leichten Lithium-Ionen-Batterie.

Der damit einhergehende Verzicht auf den Kickstarter erlaubt

wiederum, Gewicht einzusparen. Eine überarbeitete Abstimmung der Federelemente

vorne und hinten trägt zu nochmals agilerem Handling bei.

Das Jahrgangs-Update basiert auf der 2017er CRF 450 R, die nach acht Jahren

von Grund auf überarbeitet wurde, mit neuer Chassis-Geometrie, tieferer

Schwerpunktlage und perfekt renntauglicher 49-mm-Showa-Gabel mit Stahlfedern.

Unter dem Entwicklungsmotto „Absolute Holeshot“ und mit HRC-Knowhow

verfeinert, glänzte die 2017er CRF 450 R mit elf Prozent mehr Drehmoment

und Power über das gesamte Drehzahlband.

Die CRF 450 RX, ein renntauglicher Big-Bore-Crosser mit Enduro-tauglicher Ausrichtung,

war 2017 ebenfalls neu ins Programm gerückt, deren Ausstattung längere

Federwege, eine PGM-FI-Einspritzung, einen EMSB-Mapping-Wahlschalter

(Engine Mode Select Button), einen

großen 8,5 Liter-Tank, ein 18-Zoll-Hinterrad,

einen Elektrostarter und einen

Seitenständer umfasste. Auch die RX-

Variante erhält für den Modelljahrgang

2018 eine Lithium-Ionen-Batterie

für den E-Starter. Die Gewichtsersparnis

beläuft sich dadurch auf

600 Gramm.

CRF 450 RX

Sowohl die 2018er CRF 450 R als auch

die 2018er CRF 450 RX werden noch

im Sommer 2017 bei den Honda-Motocross-Händlern

überall in Europa

eintreffen.

CRF 450 R

CRF 150 R


FACTS

Dirk Spaniol beendet aktive Karriere

Dirk Spaniol hat am 14. Mai sein letztes Rennen bestritten und den Racing-Helm

an den Nagel gehängt. Der 48-Jährige prägte 21 Jahre lang den Supermotosport

und hat als Suzuki-Händler, Teamchef und aktiver Pilot sehr viel für die Suzuki-

Familie getan.

Passend zu seiner Startnummer 17 verabschiedete sich Dirk Spaniol im Jahr

2017 bei seinem Heimrennen im saarländischen St. Wendel vom aktiven Motorsport.

Dort, wo er seiner Frau Katja 2011 nach seinem ersten DM-Sieg noch auf

dem Podium einen Heiratsantrag machte, und dort, wo er vor seinem stets begeisterten

Heim-Publikum auf der langen Start-Ziel-Gerade nach jedem Rennen

seine atemberaubende Stunt-Show zelebrierte. Familie, Freunde, Wegbegleiter,

Unterstützer und Fans verabschieden die Nr. 17 mit einem gelben Fahnenmeer

in die Motorsport-Rente.

Der Eintritt in die Suzuki-Familie erfolgte im Jahr 1993, als Spaniol mit der Übernahme

der Firma „Team Neufang“ seine Motorradleidenschaft – gekoppelt mit

technischem Talent – zum Beruf machte. Mit einer gehörigen Portion an Engagement

wurde noch im gleichen Jahr ein neues Ladengeschäft aus dem Boden gestampft,

das bereits 1997 durch ein Größeres ersetzt wurde. Der damals gewählte

Standort Hirzweiler ist noch heute die Adresse, an der man Dirk Spaniol und

das Motocross-Programm von Suzuki antreffen kann.

Im Supermoto-Bereich startete Spaniol ab dem Jahr 2000 auf Suzuki durch. „Als

die DR-Z 400 erschien, hatten wir endlich eine ordentliche Basis, um gegen die

großen Viertakter der Konkurrenz anzutreten“, blickt der 48-Jährige zurück. Danach

folgten viele Jahre mit dem DSR-Suzuki-Team, in denen Spaniol nicht nur

selbst zwei Vizetitel in der Deutschen Supermoto-Meisterschaft einfuhr, sondern

auch mit seinen zahlreichen Piloten unter anderem zweimal Europameister,

viermal Deutscher Meister und mehrfacher Tschechischer Meister wurde.

„Wir haben wohl nicht alles falsch gemacht und durften deshalb einige Erfolge

mit dem Team feiern“, freut sich Spaniol. „Ich hoffe, dass wir das auch in Zukunft

so handhaben können. Denn abgesehen davon, dass ich nicht mehr in der IDM

starten werde, bleibt alles so, wie es ist. Für mich persönlich war es einfach an

der Zeit, den Racing-Helm an den Nagel zu hängen. Man wird nicht jünger und

um weiterhin vorne mitfahren zu können, hätte ich den Trainingsaufwand noch

erhöhen müssen. Das ist aufgrund der Arbeitsbelastung aber einfach nicht

mehr machbar. Deshalb werde ich in Zukunft meine Jungs von der Seitenlinie

anfeuern und persönlich nur noch zum Spaß weiterfahren.“

Dass bei DSR auch weiterhin Suzuki gefahren wird, steht dabei außer Frage.

„Wir haben mit der aktuellen RM-Z 450 eine tolle Basis für Supermotorennen“,

freut sich der Teamchef. „Ich sehe keinen Grund, warum ich mich woanders umschauen

sollte. Ich fahre Suzuki seit ich denken kann, war im Suzuki-Teamrider-

Programm, bin im Suzuki Swift Rally Cup mitgefahren – da wächst man in die Familie

hinein und möchte sie auch nie mehr verlassen. Außerdem freuen wir uns

schon auf die neue RM-Z 450 Jahrgang 2018! Mit den Bildern des nagelneuen

Motocross-Werksbikes haben wir kurz nach der Veröffentlichung im Februar ein

Supermoto-Design entworfen, das online um die ganze Welt gegangen ist. Ich

freue mich auf viele weitere Jahre mit Suzuki im Rennsport!“

• Text: Suzuki; Foto: Thomas Seeber

Steven Lenoir tödlich verunglückt

Am 5. Juni verstarb MXGP-Fahrer Steven Lenoir im Alter von 25 Jahren an den

Folgen eines Sturzes beim Training zum Motocrossrennen in Cassel (Frankreich),

das in Erinnerung an Tim Potisek stattfand. 2015 konnte Steven dort

bereits gewinnen. Der sofort angeforderte Hubschrauber brachte ihn ins

Krankenhaus nach Lille, wo er leider seinen schweren Verletzungen erlag.

2010 gewann Steven die EMX2, 2015 wurde er britischer MX2-Meister.

2017 lag er auf Platz 2 der britischen MX1-Meisterschaft.

Ruhe in Frieden, Steven.

• Text: FIM Europe; Foto: Youthstream

Graham Jarvis gewinnt

Minas Riders Hard Enduro

Aufgrund schlechten Wetters und unvorhergesehener Umstände wurde die

zweite Auflage des Minas Riders Hard Enduro nach dem zweiten Tag abgebrochen.

Ursprünglich sollte die Veranstaltung über vier Tage ausgetragen werden.

Graham Jarvis rief eine gewohnt souveräne Leistung ab und wurde verdienter

Sieger. Cody Webb und Alfredo Gomes folgten auf den Plätzen. Eine tolle Vorstellung

gab auch der deutsche KTM-Fahrer Philipp Scholz, der sich in dem illustren

Feld auf Rang 4 platzierte. • Text u. Foto: Husqvarna

Ergebnis: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna, 5:46:47; 2. Cody Webb, USA, KTM, 5:49:29; 3. Alfredo Gomez,

E, KTM, 6:03:51; 4. Philipp Scholz, D, KTM, 6:15:01; 5. Paul Bolton, GB, KTM, 6:37:28; 6. Pol Tarres, E, Beta,

6:52:57.

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MCE

Juli '17


Bert Poensgen †

Für immer von uns gegangen

Wir sind sehr traurig

Wir, die Mitarbeiter der Ziegler Verlags OHG sowie der Redaktion von Motocross

Enduro, können es kaum fassen. Gerne erinnern wir uns daran, wie uns

Bert Poensgen mit Infos per SMS anlässlich seiner persönlichen Ken-Roczen-

Betreuung aus Amerika informierte und wir diese Infos im Magazin untergebracht

haben.

Bert Poensgen stand der gesamten Offroadszene stets positiv gegenüber und

setzte sich mit Hingabe für sie ein. Er war einer der würdigsten Vertreter der

Motocrosssportler überhaupt.

An Erinnerungen, die uns zu einer anteilnehmenden Kondolierung an alle ihm

nahestehenden Familienmitglieder und Freunde veranlassen, wird es uns nicht

fehlen.

Ruhe in Frieden, Bert.

Verlagsfamilie

Ralf, Stefan und Dieter Ziegler

Suzuki trauert um Bert Poensgen

Die gesamte Suzuki-Familie trauert um den ehemaligen Suzuki-Marketingund

Vertriebsdirektor Bert Poensgen

Bert Poensgen ist am Samstag, den 27. Mai, im Alter von 69 Jahren, nach einem

Herzinfarkt verstorben. Die gesamte Suzuki-Familie trauert um den sympathischen

Motorsport-Enthusiasten, der den Werdegang von Suzuki in Deutschland

maßgeblich mitgestaltete.

Poensgen startete seine Karriere bei Suzuki am 1. Mai 1979 als Außendienstmitarbeiter

in der Niederlassung München. Im Jahr 1983 folgte der Wechsel in die

neue Aufgabe Vertriebsleiter Motorrad, wenig später auch die Übernahme der

Verantwortung im Bereich Marketing. Gleichzeitig erfolgte 1984 der Umzug der

Motorradabteilung nach Heppenheim und es begann eine äußerst erfolgreiche

Ära für Suzuki in Deutschland, während der Marktanteile und Umsätze stetig

wuchsen und in der Marktführerschaft in den Jahren 1992 bis 1996 gipfelten.

In der Position des Marketing- und Vertriebsdirektors zeichnete Poensgen nicht

nur für die wirtschaftlichen Aspekte und den öffentlichen Auftritt von Suzuki

Deutschland verantwortlich, sondern prägte in dieser Zeit auch ganz besonders

den sportlichen Auftritt der Marke. Poensgen kam schon in jungen Jahren durch

seine Familie mit dem Motorsport in Kontakt und verlor diese innige Leidenschaft

sein ganzes Leben lang nicht.

Für Suzuki entdeckte er viele Talente, wie zum Beispiel Max Neukirchner oder

Ken Roczen, und führte sie zu unzähligen Erfolgen. Ganz besonders engagierte

er sich auch für die Motorsportkarriere seiner Tochter Katja, die als einzige Frau

in der 250-ccm-Weltmeisterschaft Punkte erzielen konnte. Poensgen war bestens

in der Motorradsportszene vernetzt und hatte immer ein offenes Ohr für die

Belange der Sportler. Genauso lagen ihm seine Mitarbeiter und Händler am Herzen,

für deren Wohl er sich immer mit aller Kraft einsetzte.

Parallel zu seinem Engagement bei Suzuki übernahm Poensgen ab 2003 auch

den Posten als Präsident des Industrieverbandes Motorrad (IVM). Er hat in seiner

aktiven Zeit bei Suzuki nicht nur äußerst viel für das Unternehmen bewegt,

sondern auch sehr viel für die Motorradindustrie und insbesondere den Motorradrennsport

geleistet. So verwunderte es niemand, dass er auch nach seinem

Abschied von Suzuki noch als Rennstreckenbetreiber und Promoter der IDM tätig

war und somit seinem geliebten Motorsport eng verbunden blieb.

Bert Poensgen mit seinem

Schützling Ken Roczen

Suzuki trauert um

einen fähigen Manager,

einen immer fairen

Sportsmann und

einen sympathischen

Kollegen. All

unser Mitgefühl gilt

seiner Familie und

seinen Freunden.

• Foto-Visionen Andrea Stern

Lausitzring trauert um Bert Poensgen

Der ehemalige Lausitzring-Geschäftsführer (2008 - 2013)

hinterlässt eine große Lücke

Möchte man Bert Poensgen mit wenigen Worten beschreiben, wird man ihn jederzeit

als engagiert, weitsichtig und mitreißend bezeichnen, aber auch als

zielgerichtet und immer mit dem Fokus auf den Erfolg. All das waren Eigenschaften,

die ihn auch als Geschäftsführer der EuroSpeedway Verwaltungs GmbH in

den Jahren von 2008 bis 2013 prägten und die dabei halfen, dass der Lausitzring

als Motorsport- und Eventanlage inmitten des Lausitzer Seenlands nach der

Übernahme der neuen Betreibergesellschaft im Januar 2009 einen erfolgreichen

Weg einschlagen konnte. Unter seiner Führung konnten unter anderem

Veranstaltungen wie das Red Bull Air Race, der Shell Eco-marathon oder die Motocross-Weltmeisterschaft

in die Lausitz geholt werden und auch die Grundlagen

für die Rückkehr der Superbike-Weltmeisterschaft nach Deutschland und

speziell zum Lausitzring im vergangenen Jahr wurden mit seiner Unterstützung

gelegt.

Bert Poensgen verstarb nun im Alter von 69 Jahren in der Nacht vom 26. auf den

27. Mai an den Folgen einer Herzattacke. Lausitzring-Geschäftsführer und -Gesellschafter

Josef Meier trauert um seinen langjährigen Wegbegleiter: „Bert

Poensgen war nicht nur hier am Lausitzring ein wichtiger Geschäftspartner, uns

verbindet eine bereits mehr als 35 Jahre lange und tiefe Freundschaft. Er war ein

Mensch, dem man immer blind vertrauen konnte, der immer genau wusste, was

er wollte und der für das Erreichen seiner Ziele Unmengen an Herzblut hineinsteckte.“

Dieses Herzblut zeigte Bert Poensgen unter anderem auch während seiner

30 Dienstjahre als Vertriebs- und Marketingleiter bei Suzuki International Europe,

in denen er die Marke auf die Erfolgsspur bringen und über viele Jahre halten

konnte. Auch als Manager der beiden deutschen Topstars der Motorradszene

Max Neukirchner und Ken Roczen zeigte er seine unverkennbare Handschrift.

Schon Ende der 1990er, Anfang der 2000er Jahre managte er seine Tochter Katja

Poensgen. Als Siegerin des ADAC Junior Cups im Jahr 1995, natürlich auf einer

Suzuki, und einigen weiteren Erfolgen, gelang ihr im Jahr 2001 als bislang einziger

Motorradrennfahrerin, Punkte in der 250-ccm-Klasse der Straßenweltmeisterschaft

zu erringen. All das wäre ohne die unermüdliche Unterstützung ihres

Vaters Bert Poensgen nicht möglich gewesen.

„Über die kommenden Tage wird sein Ehrenplatz, den er zum Abschied seiner

fünfjährigen Schaffenskraft hier am Lausitzring erhalten hat, als ein Platz dienen,

um ihm zu gedenken und ihm die Ehre zu erweisen, die er sich hier erarbeitet

hat. Wir möchten uns von einem tollen Menschen verabschieden, der wie

kaum ein Zweiter für die Entwicklungen im deutschen Motorradsport steht und

der es mit seiner unvergleichlichen Art schaffte, andere von seinen Visionen und

Zielen zu überzeugen und diese auch zu erreichen. Unsere Gedanken sind in

diesen schweren Stunden bei seiner Familie, Angehörigen und Freunden. Wir

werden ihn alle schmerzlich vermissen“, schließt Josef Meier ab.

Bert Poensgens Ehrenplatz befindet

sich auf Tribüne B, am

Durchgang links neben dem

Welcome Center, Block B5, Reihe

8, Platz 120, direkt unterhalb

der Restaurant-Terrasse. Alle

Wegbegleiter und Partner sind

auf Wunsch natürlich herzlich

dazu eingeladen, ihre eigene

Anteilnahme an diesem Platz zu

überbringen.

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MCE

Juli '17


PRODUKTE

METZELER

MC 360: Der neue Allround-Offroad-Reifen

Der neue Reifen wird in zwei Versionen – Mid-Soft und Mid-Hard – auf den Markt

gebracht. Er besticht durch eine maximale Bandbreite im Einsatz und ist für alle

Offroadfans geeignet – von Motocross bis Freestyle. Die große Leistungsfähigkeit

des neuen Metzeler-Reifens auf allen Arten von Untergründen spiegelt auch

sein Claim wider: „Change the ground, not the tyre“.

Die Münchner Traditionsmarke

Metzeler präsentiert mit dem

neuen MC360 ihr jüngstes

Produkt im Offroadbereich.

Nach dem finalen Härtetest für

den Reifen – in dessen Rahmen

bei der Befahrung des chilenischen

Vulkans Nevado Ojos del

Salado gleich drei Höhenweltrekorde

aufgestellt wurden – ist

der neue Metzeler nun für alle

Offroad-Enthusiasten zu haben,

ganz gleich, ob professioneller

Fahrer oder Amateurpilot und

unabhängig von der jeweiligen

Disziplin.

Der neue MC360 besitzt eine

außergewöhnlich hohe Vielseitigkeit:

Er zeichnet sich durch

beste Performance in Motocross,

Supercross, Cross-Country

und Freestyle aus und überzeugt

durch seine hervorragende

Traktion und Dynamik auf

den verschiedensten Untergründen.

Die Zahl 360 steht daher

für den universellen „360

Mid-Hard

Grad“-Einsatzbereich des Reifens

auf allen Böden und bei jeder Art von Wettbewerb. Dabei bietet der neue

Metzeler außerdem eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen Aufreißen und

eine herausragende Einsatzdauer. Letztere wird unterstützt durch das symmetrisch

designte und damit in beiden Montagerichtungen nutzbare Stollenlayout.

Gleichzeitig handelt es sich beim Metzeler MC360 auch um einen Reifen mit

Straßenzulassung. Somit können die Fahrer ihre Renn- oder Trainingsstrecken

bei Bedarf auch „auf Achse“ ansteuern. Die einzige offene Frage für den Fahrer

ist die nach der besten Variante des MC360 – verfügbar sind die zwei Spezifikationen

Mid-Soft und Mid-Hard.

Die Zielgruppen des neuen Metzeler MC360

Mit seinen spezifischen Eigenschaften ist der MC360 für viele Bereiche im

professionellen Rennsport und dem Amateursektor geeignet. Zum einen trifft er

sehr gut die Ansprüche von Profi-Rennfahrern im Motocross, Supercross und

Freestyle, die beste Performance bei allen Rennbedingungen suchen. Sie profitieren

von einem besonders haltbaren und vielseitig einsetzbaren Reifen durch

eine reduzierte Abstimmungszeit für ihre Maschinen. Die Piloten im Amateur-

Rennsport dagegen können sich ganz auf die Verbesserung ihrer Fahrtechnik

konzentrieren, da sie der MC360 mit seiner breit angelegten Performance in

allen Einsatzbereichen bestmöglich unterstützt. In gleichem Maße ist der neue

Metzeler auch sehr gut für Cross-Country-Rennen geeignet, da hier gleichermaßen

Motocross-Performance und die Vielseitigkeit und Haltbarkeit von Enduro-

Produkten gefragt sind. Schließlich können auch Hobby-Geländefahrer die Vorteile

des neuen MC360 nutzen, denn es sind auch 18-Zoll-Dimensionen verfügbar.

Technische Eigenschaften des Metzeler MC360

Die Struktur des MC360 besteht aus drei Lagen hochfestem und besonders

widerstandsfähigem Polyethylenterephthalat (PET), das sich zudem durch geringe

Schrumpfung und ein hohes Elastizitätsmodul auszeichnet. Der Reifen besitzt

daher ein sehr ausgewogenes Verhalten zwischen Flexibilität und Widerstandsfähigkeit.

Die Flexibilität hilft dabei, harte Stöße auszugleichen, beispielsweise

beim Überfahren von Steinen. Die Widerstandsfähigkeit des Reifens

ist gefragt, wenn es um das Eigendämpfungsverhalten geht.

Die Polymere und Zusatzstoffe, die von Metzeler bei der Entwicklung der neuen

Mischungen des MC360 genutzt wurden, unterstützen folgende Ziele:

• Sicherstellung der Motocross-Performance durch die spezifische Steifigkeit

der Stollen. Eine wichtige Voraussetzung für die erstklassigen Eigenschaften

des Reifens in hochdynamischen Wettbewerben, speziell in Sachen der Widerstandsfähigkeit

gegenüber Überhitzung. Folge ist eine konstante Performance

über das gesamte Rennevent oder die Trainingssession.

• Sicherstellung der bestmöglichen Haltbarkeit gegenüber Aufreißen und allgemeinen

Reifenschäden – basierend auf der großen Expertise von Metzeler im

Enduro-Rennsport.

Die verschiedenen Kombinationen der Mischungen und Stollenmuster an Vorder-

und Hinterrad bewirken bei den beiden Varianten des MC360 eine unterschiedlich

definierte Steifigkeit der Reifenaufstandsflächen. Dies ist ein entscheidender

Faktor, um bei verschiedenen Einsatzbereichen ein vergleichbares

Niveau an Handling und Performance zu erzielen. Die Laufflächenmischungen

besitzen 100 Prozent Rußanteil und punkten mit hoher Widerstandsfähigkeit

gegen Aufreißen, bester thermischer Stabilität und großer Langlebigkeit.

Die große Vielseitigkeit, die

den besonderen Charakter

des neuen, innovativen

MC360 ausmacht, basiert

auch auf den beiden neu entwickelten

Stollenmustern für

die Versionen Mid-Soft und

Mid-Hard. Sie gewährleisten

beim ersten Reifentyp hervorragende

Traktion auf weichem

Boden respektive bei

Variante zwei eine sehr hohe

Widerstandsfähigkeit auf

hartem Terrain.

Eine Besonderheit der Mid-

Hard Spezifikation ist die exklusive

CKB (Continuous

Knob Binding) Technologie.

Dank spezieller Profilkanten

auf der Reifenoberfläche zwischen

den angeordneten

Stollen spürbar verbessert.

Dieses Profilmuster zeichnet

sich durch große Stollen aus,

um den Positivprofilanteil

(verglichen mit der Mid-Soft- Mid-Soft

Variante) und damit die Kontaktfläche

auf dem Untergrund zu erhöhen – für besten Grip und erhöhte Laufleistung.

Das Profilmuster der Mid-Soft-Version (fünf Reihen am Vorderrad und drei am

Hinterrad) ist gekennzeichnet durch eine spezifische Stollengeometrie – mit

wechselnden Einschnitten für eine progressive Traktion in Kurven. Die mittleren

Stollen haben eine besondere Form, sie sind parabolisch gekrümmt mit einem

schmaleren Stück in der Mitte. Dadurch graben sich die Stollen noch besser in

den Boden ein und sorgen für noch bessere Traktion beim Beschleunigen auf

weichem Untergrund.

Eine Gemeinsamkeit beider Varianten sind die versetzt angeordneten fünfeckigen

„diamantförmigen“ Stollen. Bei der Mid-Soft-Version unterstützen sie ihre

Kollegen darin, sich in den Boden einzugraben, bei der Mid-Hard-Variante sorgen

sie für ein weiteres Plus an Aufstandsfläche. Die V-förmigen Freiflächen zwischen

den Stollen sind auf beste Selbstreinigung des Profils optimiert.

Wichtigste Vorteile des Metzeler MC360

Der MC360 ist ein Produkt, das die große Erfahrung von Metzeler in den verschiedenen

Offroad-Disziplinen in sich vereint – von Motocross zu Supercross

über Cross-Country bis hin zum Freestyle. Es ist ein sehr vielseitiges Produkt,

das mit nur zwei Spezifikationen – Mid-Soft und Mid-Hard – beste Performance

und Traktion auf den verschiedensten Bodenarten bietet. Mit diesen Qualitäten

vermindert der MC360 spürbar den Aufwand für das Set-up des Motorrads –

sowohl bei Profis als auch für Amateure. Die lang anhaltende Performance und

die außergewöhnliche Langlebigkeit des MC360 werden weiter verbessert

durch die Wendemöglichkeit des symmetrisch designten Profils, denn die Reifen

besitzen keine Laufrichtungsbindung. Das ist ein großer Vorteil in Sachen

Wirtschaftlichkeit: Sobald die Stollen in Fahrtrichtung erstmals Verschleißspuren

zeigen, braucht der Reifen einfach nur gedreht zu werden, um wieder vollen

Grip zu bieten. Der MC360 wurde für besonders harte Einsatzbereiche optimiert.

Gleichzeitig ist er aber auch ein Reifen mit Straßenzulassung, der es seinem

Fahrer erlaubt, mit einer ebenso zugelassenen Maschine auf öffentlichen

Straßen die gewünschte Offroadstrecke zu erreichen.

Die Dimensionen des METZELER MC360

Die verschiedenen Dimensionen des MC360 werden schrittweise in den

Markt eingeführt. Derzeit sind folgende Dimensionen verfügbar:

Vorne: 80/100-21 M/C 51M MST • Hinten: 100/90-19 M/C 57M MST, 110/90-19

M/C 62M MST, 110/100 - 18 M/C 64 M MST, 120/100 - 18 M/C 68M MST.

Bezugsquelle:

www.metzeler.com

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ZUPIN

FLY Socken neu für 2017

FLY Racing bringt frische Socken-Kollektion für 2017

FLY kommt mit einem Vollprogramm für Sportsocken im MX-, MTB- und Freizeitbereich.

Für das unverzichtbare Detail wartet FLY mit einer ganzen Reihe von Design-Linien

mit neuesten Materialtechniken wie Ultra-Weaver-Konstruktionen

und Coolmax-Geweben auf.

KLIM

Mit Aggressor -1.0 Cool Core in den Sommer

Aggressor -1.0 Cool Core von KLIM: Drei Fakten machen die Unterwäsche zu einem

„Must Have“ für jeden Motorradsportler! Bleibt kühl, trocken und genießt

großartigen Komfort auf euren Motorradtouren im Sommer – Aggressor -1.0

Cool Core macht es möglich!

#1: Die patentierten Coolcore-Textilien arbeiten nach

dem Prinzip der Kaltverdunstung und sind dauerhaft

funktionsfähig! Der Kühleffekt setzt ein, sobald ihr zu

schwitzen beginnt und das Gewebe die Feuchtigkeit

vom Körper aufnimmt!

#2: Im Gegensatz zu anderen kühlenden Geweben

funktionieren die KLIM-Aggressor-1.0-Cool-Core-Produkte

nicht auf Basis von Chemikalien oder Polymerkristallen,

sondern

auf dem

physikalischen

Prinzip der Verdunstungskälte!

Der Kühlungseffekt

bleibt!

Für den MX-Profi gibt es die MXpro-Linie in zwei verschiedenen Dicken und in

sechs Farben. Die Linie für den ambitionierten MX-Fahrer ist ebenfalls in zwei Dicken

verfügbar, auch hier kommen insgesamt sechs Farben. Ebenso wichtig und

unverzichtbar für den MX-Fahrer von heute sind die Knee-Brace-Strümpfe in klarem

Schwarz/Weiß-Design. Für den Mountainbikesport kommen die Linien Action

und Crew mit insgesamt fünf Farbvarianten.

Wer jetzt noch elegant und sportlich unterwegs sein möchte, nachdem er sein

Sportgerät abgestellt hat, ist mit der Freizeitvariante Street bestens versorgt.

Denn auch hier hat FLY mit einer stylischen Kollektion für Abhilfe gesorgt. In den

Varianten Shorty und No Show gibt es sie in Schwarz und Weiß.

Bezugsquelle:

www.zupin.de/bekleidung/mx-bekleidung/funktionsbekleidung.html

Oftmalige Verwendung oder Waschen beeinträchtigt die Funktion nicht – ein

Produkt mit Langlebigkeit!

#3: Aggresssor -1.0 Cool Core ist super atmungsaktiv und trocknet schnell! Außerdem

ist das durchgehende Vier-Wege-Stretchmaterial angenehm zu tragen

und die Flatlock-Nähte bieten mehr Bewegungsfreiheit! Dank der mehrteiligen

Konstruktion gibt es keine störenden Nähte und somit keine Reibungspunkte

auf der Haut – genießt optimalen Komfort!

Die Produkte:

Aggressor -1.0 Cool Core Sleeveless UVP: € 49,00

Aggressor -1.0 Cool Core Short Sleeve UVP: € 59,00

Aggressor -1.0 Cool Core Long Sleeve UVP: € 69,00

Aggressor -1.0 Cool Core Brief (Pant Short) UVP: € 45,00

Aggressor -1.0 Cool Core Pant Long UVP: € 65,00

All in all: Effektive Temperaturregulierung, Komfort und Bewegungsfreiheit, atmungsaktiv,

schnell trocknend, angenehm zu tragen und das Ganze in einem

sportlichen Schnitt und attraktivem Camouflagemuster mit Kontrastnähten!

On top gibt es noch ein Aggressor-1.0-Cool-Core-Neck-Sock (UVP: € 29,00)!

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

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Juli '17


PRODUKTE

SCOTT

Prospect Goggle

Die Prospect ist das neue Highlight unter den MX-rillen. Durch die zusätzliche

Scheibenhöhe gewinnt der Fahrer ein maximales Sehfeld. Zusätzlich weist die

Prospect-Schutzbrille das innovative Scott-Lens-Lock-System auf, das dafür

sorgt, dass die Scheibe fest im Gestell sitzt, egal, wie sehr es zur Sache geht. Damit

die Schutzbrille nicht verrutscht, besitzt sie einen extrabreiten widerstandsfähigen

Strap mit Silikon. Zusammen mit den beweglichen Auslegern sorgt das

Band für ein deutlich verbessertes Zusammenspiel von Brille und Helm. Und

nicht zu vergessen: Die Prospect wird standardmäßig mit zwei Scheiben – einer

transparenten und einer verchromten – ausgeliefert, damit du allen Witterungsbedingungen

trotzen kannst.

Passform: groß

Technologien:

• Scheibeneinrastsystem

• Bewegliche Ausleger

• Scheibeneinrastsystem

• 3-lagig geformte Gesichtsauflage

• Extrabreiter widerstandsfähiger Strap mit Silikon

Scheiben-Technologien:

• Scott-TruView-Works-Scheibe

• NoFog Anti-Fog-Beschichtung

Extras:

• Transparentes Ersatzglas inklusive

• Mikrofasertasche

• Nasenschutz

UVP 99,00 Euro

Bezugsquelle:

www.scott-sports.com

KLIM

Ein absolutes Must Have – die Stow Away

Warum ist die KLIM-Stow-Away-Jacke eine der beliebtesten KLIM-Gore-Tex®-Jacken?

Ganz einfach, sie ist viel mehr als eine Regenjacke. Die Stow Away kombiniert

Wetterschutz, Temperaturregulierung und Komfort in einem Kleidungsstück!

Und das Beste: Man

kann sie schnell und unkompliziert

in der eigenen

Tasche verstauen und mitnehmen!

Diese einzigartige

Kombination macht die

Stow Away zum Must Have

bei jeder Outdoor-Tour!

Laminiertes Gore-Tex®

zeichnet die Funktionalität

aus!

Wasserdicht und dennoch

atmungsaktiv: Äußere Wettereinflüsse

werden abgehalten,

die Reißverschlüsse

sind verklebt, auch beim

schlimmsten Dauerregen

bleibt man mit der Stow

Away trocken! Die Feuchtigkeit

von innen wird durch

die laminierten Gore-Tex®-

Membranen rasch nach außen

abtransportiert.

Egal was ihr vorhabt, die

Stow-Away-Jacke von KLIM

ist der perfekte Begleiter!

Um auch bei hoher körperlicher

Belastung einen optimalen

Temperaturhaushalt

zu gewährleisten, gibt es

zwei große Belüftungsöffnungen

unter den Armen.

Die gewünschte Menge an

Luft kann zirkulieren, die

Temperatur wird dadurch

reguliert. Auch bei viel Bewegung,

kein Schwitzen unter

der Stow Away von KLIM!

Eingepackt

und mitgenommen ...

Zusätzliche Highlights: Die

nur 500 Gramm schwere

Stow-Away-Jacke verstaut

sich praktisch von selbst

durch das „Umstülpen“ der

rechten Jackentasche – daher

auch der Name Stow

Away, einfach wegpacken!

Zwei lange Klettverschlussschlaufen

erleichtern den

Transport und machen es

möglich, die Jacke auf dem

Bike zu montieren, unkompliziert

und sofort griffbereit!

Die Stow Away ist ein

Allrounder und zu 100%

KLIM Technical Riding Gear!

Erhältlich in den Größen:

XS bis 3XL und in den Farben:

Schwarz, Navy und

Orange. UVP: 268,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

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CAREFLON

Im Rennsport getestet

Seit über zwei Jahren werden Careflon-MX-Helme bereits intensiv durch erfahrene

Piloten getestet. Hochwertige Materialien und langjährige Erfahrung in deren

Verarbeitung sind die Voraussetzung für Topqualität. Die neuen CX-1MX-Helme

aus Full-Carbon mit einzigartigem und klar strukturiertem Design bieten

höchstmögliche Sicherheit und Komfort bei extrem niedrigem Gewicht.

• Außenschale aus Carbon beim CXC

• Zwei Schalengrößen

• Exzellentes Belüftungssystem für einen kühlen Kopf

• 990 g CXC

• ECE 22-05 zertifiziert

• Doppel-D-Ring-Kinnriemenverschluss

• Komplett einstellbares stromlinienförmiges Visier

• Helmgrößen in XS, S, M, L, XL und XXL

• Herausnehmbare und waschbare Innenfutter „Chinlon Jaquered“

für maximalen Feuchtigkeitsabtransport

• Spezielles Schalendesign, um Aufprallenergie abzulenken

Bezugsquelle:

Fachhandel

torex unterstützt das Engagement von KTM in der Königsklasse des Motorradrennsports

als technischer Partner.

Die beiden neuen KTM EXC TPI mit 250 respektive 300 Kubikzentimetern Hubraum

sind die weltweit ersten Wettbewerbs-Enduros mit Zweitakt-Benzineinspritzung.

Das Kürzel „TPI“ steht dabei für „Transfer Port Injection“. Im Vergleich

zu Vergasermotoren bringt die wegweisende Technologie zahlreiche

Vorteile. Hierzu zählen neben der nochmals gesteigerten Effizienz auch geringere

Emissionen sowie eine weiter optimierte Kraftentfaltung. Neben dem bei Vergasermotoren

erforderlichen Vormischen der Benzin-Öl-Mixtur entfällt zudem

die Feinjustierung der Vergasernadel in Abhängigkeit von den äußeren Bedingungen.

Die Markteinführung der neuen KTM 250/300 EXC TPI erfolgt im Juni

2017.

Motorex Cross Power 2T wird im Fachhandel in der preisgekrönten 1-Liter-Flasche

mit integriertem Einfüllrüssel zum Preis von 21,50 Euro (Deutschland und

Österreich) bzw. 22,50 Sfr (Schweiz) angeboten. Darüber hinaus stehen auch

4-, 25- sowie 60-Liter-Gebinde zur Wahl.

Bezugsquelle:

www.motorex.com

MOTOREX

Cross Power 2T: Das ideale Öl für die neuen

KTM 250/300 EXC TPI

KTM läutet mit seiner neuen Zweitaktgeneration

eine Revolution bei Wettbewerbsenduros

ein: KTM 250 EXC TPI und 300

EXC TPI sind die weltweit ersten serienmäßig

produzierten Zweitakt-Offroadmotorräder

mit Kraftstoffeinspritzung. Mit dem

vollsynthetischen Höchstleistungsmotorenöl

Cross Power 2T bietet Motorex den

idealen Schmierstoff dafür. Traditionell

empfiehlt KTM für alle seine Motorräder

die Verwendung von Produkten des

Schweizer Ölveredlers Motorex. Das gilt

auch für die beiden neuen Zweitakt-Enduros

KTM 250 EXC TPI und KTM 300 EXC TPI.

Mit dem ebenso beliebten wie bewährten

Cross Power 2T bietet Motorex ein Motoröl

in Rennsport-Qualität an, das Verbrennungsrückstände

reduziert und sich für

härteste Offroad-Einsätze eignet. Selbstverständlich

war Motorex in den Entwicklungsprozess

der neuen TPI 2-Taktmodelle

involviert. Dies garantiert, dass Cross

Power 2T auch mit der neuen Einspritztechnologie

unter allen Einsatzbedingungen

stets für die optimale Schmierung

des Motors sorgt.

Motorex und KTM verbindet bereits seit 2003 sowohl bei den Serienbikes als

auch im Rennsport eine enge Kooperation. Neben der Erstbefüllung sämtlicher

Motorräder aus Mattighofen umfasst sie auch den Einsatz in der MotoGP: Mo-

BETAMOTOR

Ab sofort verfügbar!

Ab den ersten Junitagen war der neue X-trainer-Gabel-Satz BPS-K9 von Betamotor

verfügbar; dieser wurde entwickelt, um die Performance des XTrainer-Fahrwerkes

zu verbessern.

ET-Nr. 036460010 000, UPE für Deutschland (inkl. MwSt.): EUR 380,38

Der Kit wird für dieses Modell nach Wünschen aus dem Handel konfektioniert

und ist bereits durch Besitzer von X-Trainern erfolgreich getestet.

Das ist momentan der einzige original Kit am Markt, der die Leistung der aktuellen

Gabel weiter verbessern kann, noch dazu zu einem sehr günstigen Preis und

100% für Beta geeignet.

Technische Beschreibung

Der neue Kit für die X-Trainer-Gabel besteht aus einer neuen Kartusche sowie einer

härteren Feder (K9 statt Serie K8) und hat eine zusätzlich einstellbare

Druckstufe für das linke Gabelbein und Spezialöl. Er passt für alle serienmäßigen

X-Trainer-Gabelbeine links und hebt das Performanceniveau beträchtlich.

Vorteile

• Weitere Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten

• Das Set-up fährt die Gabel höher

• Stabiler bei schnellerer Fahrt und fortgeschrittenem Fahrkönnen;

mehr Kontrolle bei gleichem Komfort

• Mehr Traktion auf dem Vorderrad und höhere Durchschlagreserven

Bezugsquelle:

www.betamotor.com

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MODELLE 2018: PRÄSENTATION KTM EXC TPI

KTM EXC TPI 2018:

Die neue Zweitakt-Referenz!

KTM | EXC TPI

KTM hat einen neuen Meilenstein in Sachen 2-Takt-Entwicklung gesetzt.

Mit der Präsentation der neuen KTM-EXC-TPI-Modelle können

wir nun sagen, wie sich die Modelle fahren lassen und ob das eine

Verbesserung gegenüber der Vergaser-Version ist oder auch nicht.

Die Präsentation fand diesmal auf einem optimal geeigneten Terrain

statt, und zwar auf dem Erzberg im steiermärkischen Eisenerz/

Österreich. Das Ziel von den KTM-Ingenieuren war es, einen Zweitakter

zu entwickeln, der weniger Sprit verbraucht, unkompliziert

zu tanken ist, der neuen Abgasnorm gerecht wird sowie immer eine

optimale Leistungsentfaltung bietet. Das sind viele Vorgaben und

hat auch immerhin über zehn Jahre Entwicklungszeit gekostet.

• Testfahrer: Marko Barthel • Fotos: Sebas Romero, Marco Campelli

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MODELLE 2018: PRÄSENTATION KTM EXC TPI

KTM 2-Takt-Geschichte

1972: Erster Motor von KTM (175 ccm)

1981: Erster Motor mit Wasserkühlung (125 ccm)

mit horizontalem Kühler unterm Benzintank

1984: Erster 250-ccm-Motor mit Digitalzündung

1985: Heinz Kinigadner wird Weltmeister 1987: Erste Motoren mit Membransteuerung für 125 und 250 ccm 1987: Erster Zylinder mit Auslasssteuerung

2018: Weltweit erste Offroadmotoren mit Einspritzung

1990: Erster 250-ccm-Motor mit Auslasssteuerung

Die Vorteile der neuen

KTM-Zweitakt-Generation

• Reduzierter Kraftstoffverbrauch (bis zu 30 %)

• Automatische Kompensation des Luftdrucks

ohne Neuabstimmung

• Optimale Fahrbarkeit und kraftvolle

Fahrleistungen

• Reduzierte Emissionen

• Kultivierter Motorlauf

• Verringerte Kraftstoffverdunstung,

die zugleich den Kraftstoffgeruch

in Transportfahrzeugen verringert

• Mehr Komfort und verringerter Aufwand:

einfaches Anlassen, kein 2-Takt-Gemisch, kein

Überfluten, wenn das Motorrad sich überschlägt

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„TPI“ – was bedeutet das?

„TPI“ steht für „Transfer Port Injection“, also „Einspritzung

in die Überströmkanäle“. Diese bahnbrechende

neue 2-Takt-Technik ist der nächste wegweisende

Fortschritt von globaler Bedeutung, mit dem

KTM beweist, wie stark das Unternehmen von der

2-Takt-Technik als solcher überzeugt ist. Die Vorteile

für die Kunden liegen auf der Hand: eine massiv

gesteigerte Kraftstoffeffizienz, saubere Abgase und

dank der Elektronik entfällt die Abstimmung auf

Umweltbedingungen wie Höhenmeter und Wetterbedingungen.

Darüber hinauszeichnen sich dieTPI-

Modelle durch eine automatische, elektronisch gesteuerte

Getrenntschmierung aus, wodurch das

Ansetzen des 2-Takt-Gemisches der Vergangenheit

angehört.

EURO-4-CHECK!

Mit der Abgasnorm Euro 4 für Motorräder, die seit

dem 1. Januar 2016 gilt und auf dem Testzyklus

„World Motorcycle Test Cycle“ (WMTC) basiert, hat

die EU die Abgasgrenzwerte für Motorräder erneut

verschärft. Dank der hoch effizienten Verbrennungsregelung

des TPI-Systems und der präzisen

automatischen Getrenntschmierung unterschreiten

die neuen KTM-EXC-TPI-Modelle die Euro-4-

Grenzwerte, nicht zuletzt dank ihrer wesentlich verringerten

Emissionen unverbrannter Kohlenwasserstoffe.

Im Detail

Die TPI-Motoren sind mit neu entwickelten Drosselklappenkörpern

mit 39 mm Innendurchmesser von Dell’Orto

bestückt. Die Drosselklappe wird über zwei Gasbowdenzüge

und eine neu entwickelte Gasdrehgriff-Baugruppe bedient.

Ein Drosselklappen-Positionssensor versorgt das

Motormanagementsystem mit Daten über den Ansaugluftstrom,

und zur Einstellung der Leerlaufdrehzahl steht ein

Überstromkanal mit Einstellschraube zur Verfügung. Dazu

kommt eine Kaltstart-Einrichtung, die ebenfalls einen

Überstromkanal öffnet und dadurch die Leerlaufdrehzahl

anhebt. Das von der automatischen Ölpumpe durch das Ölansaugrohr

geförderte Öl wird der Ansaugluft beigemischt,

um die beweglichen Teile des Motors zu schmieren

Die unterhalb des Öltanks montierte Ölpumpe fördert das

Schmiermittel zum Drosselklappenkörper, wo kleinste

Mengen Öl der Ansaugluft beigemischt werden, um die beweglichen

Teile des Motors zu schmieren. Anhand von Sensordaten

über Drehzahl und Drosselklappenstellung sorgt

die präzise elektronische Regelung der Ölpumpe durch das

Motormanagementsystem dafür, dass genau die richtige

Menge Öl für die jeweilige Fahrsituation, Last und Drehzahl

zugesetzt wird. Der Einfüllstutzen des Öltanks befindet sich

zwischen dem Kraftstofftank und dem Steuerkopf, wobei

das Öl durch einen Schlauch im oberen Rahmenrohr in den

Vorratsbehälter geleitet wird. Die automatische, elektronisch

gesteuerte Öldosierung sorgt für einen um über

50 Prozent reduzierten Blaurauch-Gehalt im Abgas gegenüber

der Verwendung eines 2-Takt-Gemisches. Das durchschnittliche

Schmierungsverhältnis von Öl zu Kraftstoff

liegt bei 1:80. Eine Ölfüllung von 0,7 Litern reicht damit

mindestens für fünf Kraftstofftankfüllungen aus

Für die TPI-Modelle hat KTM die Eckdaten und grundlegende

Konstruktion der Zylinder von den Vergasermodellen

übernommen, einschließlich der Bohrungen von 66,4 beziehungsweise

72,0 Millimetern. Die neuen Zylinder weisen

jedoch zwei seitliche Kalotten für die Einspritzventile

auf, die den Kraftstoff in die hinteren Überströmkanäle einspritzen.

Diese Gegenstrom-Einspritzung gewährleistet eine

sehr gute Verwirbelung des Kraftstoffs in der einströmenden

Ansaugluft und damit eine hoch effiziente Verbrennung

bei deutlich verringerten Verlusten unverbrannter

Kohlenwasserstoffe. Der Ansaug-Unterdrucksensor für

das Motormanagementsystem ist über ein Rohr mit geringem

Querschnitt im hinteren Bereich des Zylinders angeschlossen.

Zugunsten einer geschmeidigen und optimal

kontrollierbaren Leistungsabgabe hat KTM die hochmoderne

Auslasssteuerung der Vergaser-bestückten EXC-Modelle

ebenfalls beibehalten

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MODELLE 2018: PRÄSENTATION KTM EXC TPI

Mit der neuen EXC-Generation auf dem Erzberg unterwegs

Die KTM-EXC-TPI-Modelle sind mit der von KTM entwickelten

DDS-Kupplung mit Tellerfeder, integriertem Ruckdämpfer,

äußerst hitzebeständigen Reibscheiben und

hoch verschleißfestem Stahl-Kupplungskorb ausgestattet.

Diese Konstruktion zeichnet sich durch wesentlich geringere

Bedienkräfte aus als herkömmliche Kupplungen mit Spiralfedern.

Zugleich lässt die Tellerfeder ausreichend Bauraum,

um den Ruckdämpfer des Endantriebs direkt in die

Kupplungsnabe zu integrieren. Davon profitieren sowohl

die Traktion als auch die Langlebigkeit

Die Rahmen aller KTM-Enduromodelle werden aus leichten

Rohrprofilen verschiedener Querschnitte aus hochwertigem

Chrom-Molybdän-Stahl hergestellt. Diese Bauform

bietet höchste Torsionssteifigkeit für die bestmöglichen

Fahreigenschaften und Fahrbarkeit, aber zugleich eine

wohldefinierte Flexibilität in Längsrichtung, die das Fahrwerk

dabei unterstützt, die von den Rädern eingeleiteten

Impulse zu absorbieren und damit die Belastung des Fahrers

zu minimieren. Zugleich nutzt KTM das Rahmendreieck

als Kühlflüssigkeitsleitung zwischen dem Zylinderkopf

und den Kühlern. Bei den TPI-Modellen wird zudem das

eingefüllte 2-Takt-Öl vom Einfüllstutzen, der sich zwischen

dem Steuerkopf und dem Kraftstofftank befindet, über einen

Schlauch im oberen Rohr des leicht abgeänderten

Rahmens zum Öltank geleitet

Die neuen KTM-EXC-TPI-Modelle zeichnen sich durch das

modernste Motormanagementsystem aller 2-Takt-Offroadmotorräder

aus. Das neu entwickelte elektronische

Steuergerät befindet sich unter der Sitzbank. Anhand verschiedener

Sensordaten wie Ansaug- und Umgebungsluftdruck,

Drosselklappenstellung und Kühlflüssigkeitstemperatur

optimiert das Steuergerät den Zündzeitpunkt

sowie die eingespritzte Kraftstoffmenge. Dank seiner automatischen

Kompensation von Luftdruck und Temperatur

besteht keine Notwendigkeit für den Fahrer oder Mechaniker,

den Motor auf die vorherrschenden Umweltbedingungen

abzustimmen. Sollte der Fahrer sich für einen zusätzlichen

Kühlerlüfter aus dem KTM-PowerParts-Programm

entscheiden, wird dieser ebenfalls direkt vom Motormanagementsystem

gesteuert, ohne einen zusätzlichen Temperaturschalter

anzuschließen. Ein optionaler Map-Select-

Switch (serienmäßig bei den Six-Days-Modellen) gestattet

es dem Fahrer, eine alternative, sanftere Leistungscharakteristik

zu wählen

Mit seiner Konstruktion bietet der Luftfilterkasten dem

Luftfilter größtmöglichen Schutz gegen Verschmutzung

bei zugleich maximalem Luftdurchsatz. Im Inneren kommt

ein großes Twin-Air-Filterelement auf einem steifen Korb

zum Einsatz, der zugleich die Halterung des Luftfilterkastens

bildet. Die unkomplizierte Konstruktion minimiert zugleich

das Risiko, den Filter oder den Korb fehlerhaft zu

montieren. Als klassische, praxisorientierte KTM-Konstruktion

lässt sich der Luftfilter schnell und einfach ohne

Werkzeug austauschen. Darüber hinaus sind die neuen

TPI-2-Takter passend zum Drosselklappenkörper mit einem

neuen Ansaugtrichter ausgestattet, in dem zugleich

ein Ansaugluft-Temperatursensor angebracht ist

WP-Xplor-48-Upside-down-Gabel mit etwas strafferer

Grundabstimmung sowie mit neuen Standrohren

Um den Strombedarf des aufgewerteten Motormanagementsystems

zu decken, sind die TPI-Modelle, wie die 4-

Takt-Modelle der EXC-F-Baureihe, mit einem stärkeren Generator

mit 196 W Leistung ausgestattet. Dazu kommt außerdem

der Spannungsregler der EXC-F-Modelle

Alle KTM-EXC-Modelle sind mit leichten, durchsichtigen

Kraftstofftanks aus Polyethylen ausgestattet, bei denen

man den verbleibenden Kraftstoffvorrat leicht auf einen

Blick von außen abschätzen kann. Im Verbund mit dem

neuen Einspritzsystem erhalten die TPI-Modelle einen neuen

Tank mit 9 Liter Volumen und einem integrierten Kraftstoffpumpensystem

und zusätzlichem Sensor für den

Kraftstoffstand wie bei den 4-Taktern

Neuer Kühlerschutz, weniger anfällig für anhaftenden

Schlamm und mit erhöhter Selbstreinigung

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MCE

Juli '17


Fahrbericht KTM 2018

Was ist neu?

Mit dem Starten des Motorrades, was natürlich

über den elektrischen Anlasser erfolgt, sehen wir

eine zusätzlich kleine Lampe im Cockpit, die uns anzeigt,

ob noch genug Mischöl vorhanden ist. Mit der

Einspritzung kommt eine Getrenntschmierung zum

Einsatz. Dazu gibt es einen separaten Ölbehälter,

der sich unter dem Tank befindet. Eine komplette

Füllung reicht, je nach Fahreigenschaften, zwischen

5 bis 6 Tankfüllungen aus. Bevor das Öl zur Neige

geht, wird über die kleine Cockpitlampe signalisiert:

„Bitte Öl nachfüllen.”

Es geht los! – Fahrbericht KTM EXC TPI 2018

Wir durften die 250 EXC TPI und die 300 EXC TPI fahren

und möchten euch beide Modelle parallel erläutern.

Beide Modelle lassen sich einfach und zügig

starten. Man hat im ersten Moment das Gefühl, das

Standgas wäre zu niedrig eingestellt, aber beide

Modelle laufen stabil. Die ersten Gasstöße sind etwas

fett, aber nach 10 bis 15 Sekunden ist der Motor

etwas warmgelaufen und die Gasannahme sehr direkt.

Das hört sich dann so an, als wenn der Motor

passend über eine Bedüsung abgestimmt wäre. Etwas

blauer Dunst ist anfangs noch zu sehen, aber

sobald der Motor die Betriebstemperatur erreicht

hat, ist die Verbrennung hundertprozentig und die

ewigen Nebelschwaden einer Zweitakter sind damit

Geschichte. Gleich nach den ersten paar Metern

fühlt man den Unterschied zum Vergasermotorrad.

Jede kleine Gasgriffbewegung wird umgesetzt und

damit ist ein äußerst dosiertes Fahren möglich. Das

erinnert an die Charakteristik eines Viertakters und

ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vergasermodelle.


MODELLE 2018: PRÄSENTATION KTM EXC TPI

Im schweren Gelände

Der Abschnitt „Carl’s Dinner“ hat es in sich,

aber lässt sich gut bewältigen

Der Erzberg zeichnet sich durch extrem schwierige

Geländepassagen aus und hier ist die Einspritzung

besonders gefragt. Man kann mit beiden Modellen

sehr untertourig fahren und baut damit eine enorme

Traktion auf. Im direkten Vergleich hat in diesem

Bereich die KTM 300 EXC TPI ein wenig die Nase

vorn, auf Grund des höheren Hubraumes und etwas

mehr Drehmoment. Das kommt einem besonders

bei langen und kniffligen Auffahrten zugute. Über

Steinfelder à la „Carl’s Dinner“ ist eine besonders

direkte Fahrweise möglich, beide Modelle lassen

sich bestens über die Steine manövrieren. Ein wenig

handlicher ist das kleinere Modell, also die 250

EXC TPI ist die agilere von beiden und lässt sich dadurch

etwas einfacher bewegen. Im Gegensatz zum

Vergasermodell, also der 2017er Modellreihe, haben

die 250 und auch die 300 EXC TPI ca. 3 Kilogramm

mehr Gewicht (Gesamtgewicht ohne Benzin

= 103 kg). Das macht sich beim Fahren aber kaum

bemerkbar.

Hart am Gas

Eine tolle Kulisse bieten die steirischen Berge

Auch im Sonderprüfungstempo haben wir beide

Modelle getestet. Uns ist besonders ein sauberes

Herausbeschleunigen aus den Kurven aufgefallen,

ähnlich wie es bei den Viertaktern der Fall ist. Ein

ständiger Einsatz der Kupplung ist damit minimiert

und lässt beide Modelle besser kontrollieren. Das

Leistungsband ist bei beiden breiter geworden und

linearer im Vergleich zum Vergasermodell. Persönlich

hätte mir im oberen Drehzahlbereich ein wenig

mehr Spritzufuhr, also etwas fetter, mehr gefallen.

Auf Rückfrage wurde mir mitgeteilt, dass es möglich

ist, eine persönliche Mappingeinstellung über das

Settingtoolzu finden. Auch wird es eine Art „Racing-

Mapping“ geben, wodurch für Rennfahrer eine optimierte

Benzinzufuhr gewährleistet ist.

Was ist uns noch aufgefallen?

Die Elektronik erkennt automatisch den Höhenunterschied

und passt die Benzinzufuhr dementsprechend an. Somit ist

kein Leistungsunterschied mehr zu spüren

Unsere reine Fahrzeit betrug etwas über drei Stunden

auf dem Erzberg, darin enthalten waren verschiedene

Passagen wie Vollgasstrecken, Single

Trails u.v.m. Erstaunlich ist der Benzinverbrauch,

wir hatten gerade einmal etwas mehr als die Hälfte

vom Tank verbraucht (also ca. 5 Liter). Man sagt, es

sind bis zu 30 % weniger Benzinverbrauch gegenüber

dem Vergasermodell möglich. Natürlich ist es

abhängig von der Fahrweise des Fahrers. Besonders

auffällig war auch dieselbe Leistungsentfaltung

im Startbereich sowie im oberen Bereich vom

Erzberg, das sind gleich mal 1000 m Höhenunterschied

gewesen. Die Elektronik erkennt automatisch

den Höhenunterschied und passt die Benzinzufuhr

dementsprechend an. Somit ist kein

Leistungsunterschied mehr zu spüren. Klasse!

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Juli '17


Preise

KTM 250 EXC TPI

9145 Euro

KTM 250 EXC Six Days TPI

9745 Euro

KTM 300 EXC TPI

9295 Euro

KTM 300 EXC Six Days TPI

9895 Euro

Unverbindliche Preisempfehlungen inklusive 19% MwSt.,

zzgl. Nebenkosten


MODELLE 2018: PRÄSENTATION GASGAS EC

GASGAS

IS BACK

DIE NEUE EC 300 IM TEST!

GASGAS | EC/XC 300

GasGas feiert mit dem Phoenix-Projekt die Auferstehung einer erfolgreichen

Marke und setzt mit dem Enduromodell einen neuen

Meilenstein. Wer es noch nicht wusste, GasGas wurde kurz vor dem

Bankrott von der Firma Torrot aufgekauft, die die Schulden tilgte

und eine beachtliche Summe in die Weiterentwicklung steckt. Herausgekommen

ist das Phoenix-Projekt, eine Enduromaschine auf

allerhöchstem Niveau. Im Zusammenhang mit der Präsentation in

Salt/Spanien hatten wir die Möglichkeit die GasGas EC/XC 300 zu

testen.

• Testfahrer: Marko Barthel • Fotos: GasGas

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MCE

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MODELLE 2018: PRÄSENTATION GASGAS EC

Neuer 15 % leichterer Aluminium-Heckrahmen

Produktion der einzelnen Modelle

Es ist für dieses Jahr geplant, mehrere Modelle auf den Markt zu bringen. Momentan werden die EC/XC 300

produziert, die weiteren Modelle EC/XC 250 im Juli und die EC 200 ist ab September 2017 in der Produktion.

Wir gehen davon aus, dass die Modelle anschließend auch bei den deutschen GasGas-Händlern verfügbar

sein werden.

Einfacher Zugang zum Luftfilter,

neue Filterbox mit neuem Luftfilter

Optimierte Fußrasten mit weniger Gewicht und besserer

Selbstreinigung

EURO-4-CHECK!

Die neue GasGas entspricht der EURO-4-Norm und erfüllt

damit die aktuellen Auflagen. Hier die komplett homologierte

Version

Was ist neu? – Kurz und knapp

• neue Kinematik

• neue Ergometrie

• 9 % geringeres Gewicht (nur noch 105 kg)

• 100 % neues Chassis inkl. neuem Fahrwerk

• optimierter Motor

• bessere Gewichtsverteilung

• bessere Fahrposition

• neue Kabelverlegung

• verbesserter Lenkeinschlag

Im Detail

Verbesserte Seitenständer

Eine aufgeräumte Elektrik befindet sich

direkt unter der Sitzbank

Größerer Tank mit 10 Liter Fassungsvolumen

(85 % und 15 % Reserve)

Ein kleiner Motorschutz ist vorhanden

Neuer Rahmen ca. 20% leichter als sein Vorgänger

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MCE

Juli '17

Neuer Rahmenprotektor

Schlanke Linie von vorn bis hinten inkl. komplett neuem

Bodywork. Ein größerer Sitzbankkern sorgt für mehr

Komfort und ein Anti-Rutsch-Bezug für mehr Grip


Eine neue Lampenmaske und serienmäßig sind Handschützer vormontiert

Offene Gabelprotektoren für bessere Reinigung und Hightech-Felgen von EXCEL

Eine spezielle Enduroversion der

48er-AOS-Kayaba-Telegabel mit Einstellmöglichkeiten

der Einwärts- und

Auswärtsdämpfung. Die schwarze,

elegante Gabelbrücke ist ebenfalls

serienmäßig

Der Kayaba-Stoßdämpfer

ist voll einstellbar

Ein neues progressiveres Umlenksystem kommt zum Einsatz


MODELLE 2018: PRÄSENTATION GASGAS EC

7 % leichtere Schwinge

Links befindet sich der Startknopf (grün) und weitere

Schalter für Licht, Hupe und Blinker

Neuer Auspuffkrümmer

Geändertes Kettenspannsystem

Rechts am Lenker befindet sich der Killschalter

Nur die Factory und die XC-Version haben

einen FMF-Auspuffkrümmer

Nissin-Bremsanlage vorn (260 mm) und hinten (220 mm)

Mehr Leistung ab 3000 U/min in allen Bereichen

FMF-2.1-Endschalldämpfer

Magura-Kupplungsarmatur inkl. Chokehebel

Neuer Zylinder mit neuer Kurbelwelle

Das Multifunktionsdisplay erfüllt die Euro-4-Norm

LED-Rücklicht

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MCE

Juli '17

Neues Kühlsystem mit effizienteren Kühlern

und neuen Kühlergrills

Fahrbericht

Aber nun zum Fahreinsatz, der auf dem privaten Gelände

von EX-WM-Pilot Miki Arpa stattfand. Das Gelände

bot eine bestens präparierte Sonderprüfung

und eine typische Endurostrecke im Wald. Im ersten

Testride mit der 2018er GasGas hatten wir wechselnde

Bedingungen auf einer schnellen Sonderprüfung

mit vielen langen sowie schnellen Kurvenpassagen.

Das Wetter bot ebenfalls genug Abwechslung,

so gab es Regenschauer und Sonne

satt. Als Testmotorrad stand die neue GasGas nur in

der EC-300-Version zur Verfügung.

Sitzposition/Einstellung der Bedienelemente

Das erste Lächeln gab es schon beim ersten Aufsitzen.

Sämtliche Armaturen waren für uns passend

positioniert und mussten nicht nachgestellt werden.

Die Sitzposition ist angenehm und der Lenker

tief sowie nahe am Fahrer. Das ließ auf eine gute

Kontrolle hoffen und wir konnten die erste Runde

kaum erwarten.


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

S-TECH BETRIEBSSTUNDENZÄHLER

• KABELLOS

• 2 ZÄHLER

• RÜCKSTELLBAR

Kontrolliert im Drift, die XC-Version ist nahezu identisch zur EC

Fahrverhalten

Die GasGas lässt sich über den E-Starter sowie über den Kickstarter zum Leben

erwecken. Bei angenehmen Temperaturen von knapp 20 Grad war das Starten

des Motors ohne Choke, der über einen extra Hebel an der Kupplungsarmatur

montiert ist, einfach und schnell möglich. Der elektrische Starter ist durchzugsstark

und alternatives Ankicken ist kein Problem. Nun ging es auf die Sonderprüfung

und der Boden war aktuell etwas rutschig durch den kurzen Regenschauer

bei Beginn der Testphase. Wir gingen es etwas vorsichtig an, um uns an den Untergrund

zu gewöhnen. Aber das wäre eigentlich überhaupt nicht notwendig gewesen,

trotz rutschigem Boden und unbekannter Strecke fühlten wir uns wohl

und sicher auf der GasGas. Das Motorrad vermittelt eine hohe Fahrsicherheit

durch gute Stabilität. Kein unkontrolliertes Ausbrechen oder Wegrutschen beider

Räder zauberten uns wieder ein Lächeln ins Gesicht. Da blieb es nicht aus,

dass wir schon in der ersten Runde mehr als gewöhnlich am Gas hingen, um

schneller über den Parcours zu düsen. Der Motor ist in allen Bereichen kräftiger,

aber dennoch sehr gut fahrbar, ohne ein Leistungsloch oder einen Überschuss

zu haben. Das ist genau der Motor, den man sich für ein Enduromotorrad

wünscht. Da macht es auch nichts, dass die Ingenieure auf einen Mappingschalter

mit verschiedenen Leistungskurven verzichtet haben. Nach einigen Runden

fanden wir nur positive Eigenschaften, die sich durch das stabile Fahren auch

noch kräftesparend äußerten. Enge Kurven lassen sich wie auf Schienen bewältigen

und auch lange schnelle Passagen sind problemlos fahrbar. Etwas könnte

man optimieren, und zwar die Übersetzung von 13/48 auf 13/49, damit wäre der

Anschluss zwischen 2. und 3. Gang etwas besser und es gäbe eine verbesserte

Beschleunigung. Ebenfalls sehr positiv fällt das Kayaba-Fahrwerk inklusive Umlenkung

auf. Die Telegabel ist das Glanzstück, sie überzeugt in allen Bereichen

mit einer sehr guten Performance. Der Stoßdämpfer neigt etwas zu kicken, aber

dies kann mit Sicherheit über wenige Einstellungsoptimierungen behoben werden.

Die Telegabel und auch der Stoßdämpfer sind, wie üblich, in allen Bereichen

einstellbar. Bei unserer Testfahrt haben wir aber nur die reine Standardeinstellung

gefahren. Im Wald zwischen vielen Bäumen war die Geschwindigkeit

gering, aber hier kam es auf ein gutes Handling an. Die EC bietet eine gute

Balance zwischen Stabilität und Agilität. Das können nicht viele aktuelle Modelle

von sich behaupten, entweder das Motorrad ist schwerfällig und stabil oder

nervös und agil. Aber genau diesen Spagat meistert das Modell bravourös. Die

schmalen Pfade ließen sich sehr gut bewältigen und einzig über die vielen Wurzeln

spürten wir das leichte Kicken am Hinterrad, aber wie schon erwähnt, lässt

sich das über eine Optimierung der Einstellung bestimmt beheben. Sehr gut

sind auch die Nissin-Bremsen, die bei der Testfahrt eine Top-Performance ablieferten

und stets einen perfekten Druckpunkt boten. Insgesamt ist es GasGas gelungen,

ein Motorrad zu bauen, das den aktuellen Anforderungen entspricht

und sogar Eigenschaften bietet, die andere Marken aktuell nicht bieten können

(Balance zwischen Stabilität und Agilität). Das Motorrad ist uneingeschränkt für

Hobbyfahrer, aber auch für Sportfahrer zu empfehlen!

S-TECH MOTORRADREINIGER

• INTENSIVREINIGER FÜR STARKE

VERSCHMUTZUNGEN

S-TECH

HIGH PERFORMANCE BREMSBELÄGE

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HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


MODELLE 2018: PRÄSENTATION GASGAS EC

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Mein Lieblingsspot

bei der Präsentation ;-)

Preise

EC 200 Racing 2018

8300 Euro, Liefernebenkosten 129,00 Euro

EC 250 Racing 2018

8400 Euro, Liefernebenkosten 129,00 Euro

EC 300 Racing 2018

8499 Euro, Liefernebenkosten 129,00 Euro

Änderungen in Preis, Technik und Ausstattung vorbehalten!

Wann immer man will, ein Wheelie ist einfach getan ;-)


VERGLEICHSTEST: HUSQVARNA FE 350/FE 450

Husqvarna FE 350

Wer überzeugt im

Klassenvergleich?

Husqvarna | FE 350 vs FE 450

Einer unserer letzten 2017er Modelltests soll ein Vergleich zwischen

den beiden Enduros Husqvarna FE 350 und FE 450 sein. Beide

Modelle haben ihre Daseinsberechtigung und werden gerne im

Hobbybereich und auch im Sportbereich eingesetzt. Aber was

sind eigentlich die Vorteile der FE 350 und der FE 450? Wir sind mit

Gasttester Patrick Strelow unterwegs gewesen und konnten beide

Modelle im direkten Vergleich fahren.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert, Husqvarna

Husqvarna FE 450

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VERGLEICHSTEST: HUSQVARNA FE 350/FE 450

Was ist bei beiden Modellen neu?

Die 2017er Rahmen besitzen eine Geometrie, die der der

2016er Enduros von Husqvarna Motorcycles ähnelt, bieten

aber ein völlig neues Design und neue Eigenschaften. Die

unteren Stahlrohre sind nun 6 mm breiter und um 2 mm

weiter unten angeschweißt, was die Torsionsfestigkeit um

20% erhöht und der Stabilität sowie der Wendigkeit zugutekommt,

während die Längssteifigkeit um 30 % verringert

wurde, was zu einer besseren Dämpfung von Schlägen und

zu einer verbesserten Federungsfunktion führt. Neue seitliche

Motorhalterungen verbessern das Handling und verringern

Vibrationen. Die Rahmen sind serienmäßig mit einem

Rahmenschutz und einem neuen Motorschutz ausgerüstet.

Ihr Gewicht wurde um 0,6 kg reduziert

Mit ihrem speziellen auf den Enduroeinsatz abgestimmten

Design verhindern die neuen, selbstreinigenden Fußrasten-Halterungen

das Ansammeln von Schmutz beim Durchfahren

von tiefen Furchen oder schlammigem Terrain. Die

Fußrasten sind 6 mm höher montiert als bei den Motocrossmodellen

von Husqvarna, was mehr Bodenfreiheit

beim Überfahren von Steinen und Durchfahren von tiefen

Furchen bietet

Die bei allen 2017er Enduros von Husqvarna Motorcycles

serienmäßigen, schwarz eloxierten und CNC-gefrästen Gabelbrücken

bieten einen Versatz von 22 mm

Für das Modelljahr

2017 ist das

System mit einer

kompakten Lithium-Ionen-Batterie

gekoppelt,

die 1 kg leichter

ist als eine herkömmliche

Batterie.

Die FE 350

ist mit einem

neuen Startermotor

von Mitsuba

ausgerüstet.

Um Gewicht zu

sparen, besitzen

beide Modelle

keinen Kickstarter

mehr

Hochwertige Bremssättel und Armaturen von Brembo mit

hochwertigen GSK-Bremsscheiben bieten herausragende

Bremsperformance. Die hinteren Bremssättel besitzen einen

24-mm-Kolben (vormals 26 mm). Ein längerer Fußbremshebel

bietet bessere Dosierbarkeit und ein besseres

Bremsgefühl

Der bei Husqvarna Motorcycles einzigartige Verbund-

Heckrahmen steht für neue Technologien und Innovationen.

Diese dreiteilige Konstruktion besteht zu 30 % aus

Kohlefaser

Die von der WP Performance Systems GmbH speziell für

das Endurofahren entwickelte Gabel vom Typ WP Xplor 48

ist ein neues Ausstattungsmerkmal bei den Husqvarna-Enduros

des Jahres 2017. Die Gabel verfügt über eine Open-

Cartridge-Konstruktion mit einer Feder in jedem Holm und

separaten Dämpfungsfunktionen. Mit Hilfe einfach erreichbarer

Clicker-Räder an der Oberseite der Gabelholme

wird links die Druckstufe und rechts die Zugstufe eingestellt.

Ein serienmäßiger Preload-Adjuster erlaubt das einfache

Einstellen der Vorspannung ohne Werkzeug

Der neue, auf der linken Seite montierte Lock-on-Griff von

ODI muss nicht verklebt werden, während der vulkanisierte

Griff auf der rechten Seite über einen integrierten Gasbetätigungsmechanismus

verfügt. Das Spiel lässt sich einfach

einstellen und durch Wechsel der Kulisse kann die Gasannahme

bei allen Viertaktern verändert werden

Das Kühlsystem ist in den Rahmen integriert und verbessert

die Wärmeableitung, indem es Kühlflüssigkeit durch

den Rahmen leitet und so zusätzliche Schläuche überflüssig

macht. Außerdem schützt der Kühlerschutz nicht nur

vor herumfliegenden Objekten, sondern fungiert auch als

eine Versteifung, die im Falle eines Aufpralls die Energie

vom Kühler weg und in den Rahmen leitet. Alle Viertaktmodelle

besitzen serienmäßig einen Kühlerlüfter

Das neue Federbein mit Umlenkung

vom Typ WP DCC wiegt lediglich

3,7 kg, was es 0,36 kg leichter

als das des Vorjahresmodells

macht. Mit Hilfe eines Druckausgleichs

im Innern des Federbeins

liefert es optimale Dämpfungseigenschaften,

was Fahrkomfort und

Handling aufwertet. Das äußere

Profil des Reservoirs verbessert

die Kühlung. Das Federbein ist außerdem

voll einstellbar

Der neue Luftfilterkasten besitzt exakt positionierte Einlasskanäle,

die Verformungen vermeiden und den Luftstrom

sowie den Schutz des Filters maximieren. Der Luftfilter

kann ohne Werkzeug erreicht werden. Der Luftfilter und

der Luftfilterträger von Twin Air mit seinem ausfallsicheren

Befestigungssystem, das einen sicheren und genauen Filtereinbau

ermöglicht, garantieren einfache Wartung

Beide Modelle besitzen einen neuen, leichten Kraftstofftank

aus transparentem Kunststoff, eine eingebaute Kraftstoffpumpe

und einen Füllstandssensor. Die Kapazität liegt

bei 9 Litern

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MCE

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Die Modelle fahren auf Reifen vom Typ Metzeler 6 Days

Extreme

Beide Maschinen sind mit einem am Lenker montierten

Zündkurvenschalter ausgerüstet. Er wurde für einfachere

Bedienbarkeit optimiert und aktiviert nun auch die neue

Traktionskontrolle. Das System analysiert die Stellung des

Gasdrehgriffs und die Geschwindigkeit, mit der die Drehzahlen

im Motor ansteigen. Wenn die Drehzahlen zu

schnell ansteigen, erkennt das Steuergerät einen Gripverlust

und reduziert die Leistung, die an das Hinterrad abgegeben

wird, um die Haftung in allen Situationen zu maximieren

Die Auspuffanlagen wurden fachmännisch konstruiert, um

die bestmögliche Performance zu bieten und gleichzeitig

die FIM-Lärmvorschriften einzuhalten. Beide Motorräder

besitzen überarbeitete Krümmer und neue, kürzere Endschalldämpfer.

Die Endschalldämpfer bestehen aus leichtem

und widerstandsfähigem Aluminium und sind nun

50 mm näher am Motor angebracht, was der Massenzentralisierung

zugutekommt

Ein neues 6-Gang-Getriebe mit einer speziell auf den Enduroeinsatz

abgestimmten, langen Abstufung ist bei allen

4-Taktern montiert. Die Schaltgabel wird mit einer reibungsarmen

Beschichtung versehen, was geschmeidiges

und präzises Schalten garantiert. Alle 4-Takter sind außerdem

mit einem neuen Gangsensor ausgerüstet, welcher es

dem Motormanagement erlaubt, für jeden Gang eine eigene

Zündkurve auszuwählen

Husqvarna FE 350

Die FE 350 ist für ihre Vielseitigkeit auf verschiedensten

Terrains bekannt, was Ryan Sipes’ Gesamtsieg

bei der 2015er ISDE eindrucksvoll beweist. Mit

ihrem leichten Fahrwerk und ihrer verbesserten Performance

besitzt die FE 350 ein Leistungsgewicht,

um es mit 450ern aufzunehmen und dennoch die

spielerische Wendigkeit der 250er.

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Starter

Getriebe

Kupplung

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

Einzylinder-Viertakt

349,7 ccm

88 mm

Elektrostarter

6 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, Magura-Hydraulik

EMS Keihin EMS

87,4 g/km

3,77 l/100 km

FAHRWERK

Rahmen-Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, Xplor 48

mit Federvorspannverstellung

Federung hinten WP-Federbein mit Umlenkung

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 330 mm

Bremse vorne Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel, Bremsscheibe

Bremse hinten Brembo Einkolben-

Schwimmsattel, Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe

hinten

220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Bodenfreiheit 370 mm

Sitzhöhe 970 mm

Tankinhalt (ca.) 8,5 l

Leergewicht 106, 8 kg

PREIS

9795,00 Euro

* Unverbindliche Preisempfehlungen inklusive

19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

Details

Die Architektur des FE-350-Motors gleicht in weiten

Teilen jener des FE-250-Motors, bietet aber einen

deutlichen Leistungs- und Drehmomentschub, was

ihrem leichtgewichtigen Charakter zur Power einer

450er verhilft. Dank seiner neuen Konstruktion ist

der Motor nun 20 mm kürzer und 0,7 kg leichter als

sein Vorgänger. Inklusive Elektrostarter bringt er

nun nur mehr 28,5 kg auf die Waage.

Der DOHC-Motor verfügt über zwei neue, polierte

Nockenwellen und Schlepphebel mit einer um 30 %

härteren DLC-Beschichtung (Diamond-like Carbon),

was die Reibung vermindert und die Gesamtperformance

steigert. Leichte Titanventile – mit 36,3 mm

Durchmesser auf Einlassseite und 29,1 mm auf Auslassseite

– sind ebenfalls Teil dieser Konstruktion.

Neue Ventilfedern und -teller bieten ein höheres

Drehmoment im Drehzahlkeller und mehr Power

über das gesamte Drehzahlband bis zur Höchstdrehzahl

von 12.000 U/min.

Der Zylinder mit 88 mm Bohrung hat einen großen

Durchmesser und einen leichten CP-Schmiedekolben

in Kasten-in-Kasten-Bauweise. So führen relativ

geringe oszillierende Massen zu guter Leistung,

hohen Drehzahlen und einem breiten Leistungsband.

Das Verdichtungsverhältnis beträgt 12,3:1.

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VERGLEICHSTEST: HUSQVARNA FE 350/FE 450

Husqvarna FE 450

Die von Grund auf neu entwickelte FE 450 bietet serienmäßig

in ihrer Klasse führende Technologien

und Premium-Komponenten. Der Chrom-Molybdän-Rahmen

wird fachmännisch gefertigt, um eine

ideale Biegecharakteristik zu bieten, während ihr

leistungsstarker Motor eine neue Wellenanordnung

besitzt, welche die Massenzentralisierung und das

Handling verbessert. Mit ihrer Traktionskontrolle,

der neuen WP-Federung und einer speziell auf den

Enduroeinsatz abgestimmten Federbein-Umlenkung

geht die FE 450 keine Kompromisse ein, wenn

es um Performance und Qualität geht.

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Starter

Getriebe

Kupplung

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

Einzylinder-Viertakt

449,3 ccm

95 mm

Elektrostarter

6 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, Magura-Hydraulik

EMS Keihin EMS

82,3 g/km

3,55 l/100 km

FAHRWERK

Rahmen-Bauart Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, Xplor 48

mit Federvorspannverstellung

Federung hinten WP-Federbein mit Umlenkung

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 330 mm

Bremse vorne Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel, Bremsscheibe

Bremse hinten Brembo Einkolben-

Schwimmsattel, Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe

hinten

220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Bodenfreiheit 370 mm

Sitzhöhe 970 mm

Tankinhalt (ca.) 8,5 l

Leergewicht 108, 8 kg

PREIS

9895,00 Euro

* Unverbindliche Preisempfehlungen inklusive

19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

Details

Der für das Modelljahr 2017 völlig überarbeitete

Motor der FE 450 ist mit neuesten Technologien vollgepackt.

Er ist nicht nur stärker, kompakter und

leichter als je zuvor – er hat 1,7 kg abgespeckt – sondern

verfügt auch über einen überarbeiteten Zylinderkopf

und top Elektronik-Features. Dieses 450-

ccm-Kraftpaket ist nun fortschrittlicher denn je und

bringt nur mehr 29,7 kg auf die Waage.

Der kompakte SOHC-Zylinderkopf bietet maximale

Performance bei geringstmöglichem Gewicht. Die

neue Nockenwelle betätigt über robuste Kipphebel

vier leichte Ventile (auf Einlassseite aus Titan Ø =

40 mm 32,6 g, auf Auslassseite aus Stahl Ø = 33 mm

42,6 g). Darüber hinaus wurde der Ventiltrieb überarbeitet

und verfügt nun über eine neue, kürzere

Steuerkette und eine neue, reibungsoptimierte Kettenführung,

um Widerstand zu reduzieren und Effizienz

sowie Leistung zu steigern.

Im Innern der Kurbelgehäuse sind die internen Motorkomponenten

und Wellen so positioniert, dass

die bestmögliche Anordnung erzielt wird. Erreicht

wurde dies, indem die Kurbelwelle um 7 mm nach

oben und um 9 mm weiter nach hinten verlegt wurde.

Dies kommt der Massenzentralisierung und

dem Handling ganz erheblich zugute.

Wir waren auf dem Testgelände und hatten sichtlich Spaß ;-)

Fahrbericht

Eine frisch präparierte Strecke inklusive abgesteckter

Sonderprüfung wurde extra für uns vom MC Flöha

e.V. zur Verfügung gestellt. Vielen Dank wieder

einmal! :-) Patrick, Marco, unser Fotograf, Jürgen

alias „Boxer“, der Zeitnehmer und Marko haben die

Streckentests durchgeplant und los geht der

Husqvarna-Vergleich. Kaum Einstellungen an den

Bedienelementen waren notwendig, nur Fahrerspezifische

Anpassungen wurden vorgenommen.

Startverhalten

Beim Starten muss man auf einen Kickstarter verzichten

und so muss der elektrische Anlasser seinen

Dienst leisten. Die 350er startet am besten mit

ein wenig Gas, was bei der FE 450 nicht notwendig

ist. Hier einfach auf den E-Start-Knopf drücken und

sie läuft.

Gemütliches Touren / ruhiges Fahren

Wie auch schon bekannt, sind beide Modelle für

Offroadtouren bestens geeignet. Wobei „die Kleine“

relativ schnell bei einer hohen Drehzahl ankommt

und die FE 450 noch locker im mittleren

Drehzahlbereich bei ca. 80 km/h dahincruist. Aber

in langsamerem Tempo sind beide gleichauf und

nur das Handling macht sich positiv für die FE 350

bemerkbar. Auch auffällig, dass mit der FE 350 deutlich

mehr Schaltvorgänge zu bewältigen sind als

mit der FE 450. Dank des kräftigeren Drehmoments

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MCE

Juli '17


Perfektes Einsatzgebiet – Offroadtouren


VERGLEICHSTEST: HUSQVARNA FE 350/FE 450

kann mit der FE 450 vieles in einem höheren Gang

gefahren werden, wo die FE 350 dagegen doch eher

ein Runterschalten verlangt. Genau passend ist bei

beiden Modellen die Fahrwerksabstimmung. Hier

ist das Einsatzgebiet prädestiniert und jede kleine

Unebenheit wird perfekt bewältigt. Also bieten beide

Motorräder einen sehr guten Komfort für Offroadtouren.

Beide Modelle sind äußerst handlich

...auf der Jagd nach den schnellen Rundenzeiten

Wir haben uns eine Runde erstellt, die alle typischen

Sektionen einer Endurosonderprüfung beinhalten

kann. Dazu gehören schnelle Motocrosspassagen

mit Sprüngen, leicht rutschige Wiesenkurven,

Auffahrten sowie Abfahrten und ein kleiner

kniffliger Bachlauf mit Steinen. „Boxer“, unser Zeitnehmer,

steht bereit und wir fahren eine Runde

nach der anderen und wollen wissen, welches Modell

nun das schnellere ist. Die

schwächeren Mappingstufen sind

weniger geeignet für die Jagd nach

der besseren Rundenzeit. Beide

Modelle lassen sich besser in der

„Advanced“/ Map-2-Stufe fahren.

Im direkten Vergleich muss man

sich auf der Kleinen viel mehr bewegen

und auch viel mehr Schaltvorgänge

durchführen. Die FE 450

dagegen lässt sich ruhiger fahren,

was weniger Hektik und Stress verursacht.

Mit aktivierter Traktionskontrolle

zieht die Große davon,

wenn auch nur minimal. Wir haben

beide eine bessere Zeit mit Traktionskontrolle

gefahren und waren

ebenso mit der 450er schneller als

mit der FE 350. Was macht aber das

neue WP-Fahrwerk unter Renntempo?

Bei beiden Modellen haben wir

ein wenig die Druckstufe und auch

den Highspeed erhöht. Damit ist

das Fahrwerk direkter und härter

als bei der Standardeinstellung.

Wenn man es drauf anlegt, kommt

es dennoch an seine Grenzen und

wir würden für den Sportfahrer eine

härtere Feder für Gabel und

Stoßdämpfer empfehlen.

Was ist uns noch aufgefallen?

Bei der FE 350 haben wir des Öfteren

das Problem gehabt, dass sie

unerwartet ausgeht. Besonders

dann, wenn man den Gashahn zumacht

und die Drehzahl weit herunterbringt,

kann es passieren, dass

der Motor abstirbt. Da hilft auch

kein Finger an der Kupplung. Ein

wenig Besserung hat eine Erhöhung

der Leerlaufdrehzahl gebracht,

aber wirklich abstellen

konnten wir das Problem nicht. Bei

der FE 450 konnten wir dieses Problem

nicht feststellen.

In anspruchsvollem Gelände/

schwierige Bedingungen

Nahezu identisch geht es mit beiden Huskys durch

den anspruchsvollen Handlingparcours. Der Unterschied

ist minimal, aber man spürt, dass die FE 350

doch etwas agiler zu bewegen ist. Gerade einmal

2 kg trennen die beiden voneinander. Da merkt man

eher die Motorcharakteristik als den Gewichtsunterschied.

Wir experimentieren mit den Leistungskurven/Mappingstufen

und mit der Traktionskontrolle.

Dank dieser Technologien kann der Fahrer

das Motorrad noch fahrbarer gestalten und die Traktionskontrolle

hilft vor plötzlichem Durchdrehen

des Hinterrades. Beide Modelle besitzen eine Umlenkung,

was aber auch zugleich weniger Bodenfreiheit

bedeutet. Wir haben einige liegende Hindernisse

überfahren und sind einige Male direkt mit

dem Umlenkhebel hängengeblieben. Da empfiehlt

sich ein Umlenkschutz bzw. ein Slider, der das Hängenbleiben

verhindert. Die Bremsen lassen sich

sehr gut dosieren, gerade bei den steilen Abfahrten,

und der neue längere Fußbremshebel trägt zur

besseren Dosierbarkeit bei. Größere längere Auffahrten

sind durch das kräftigere Drehmoment mit

der FE 450 ein wenig leichter zu bewältigen.

Die FE 450 hat die Nase vorn

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MCE

Juli '17


Husqvarna FE 350 Husqvarna FE 450

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

LANGE SERVICEINTERVALLE

Mit als Gleitlager ausgeführten Pleuellagern und zwei eingepressten Lagerschalen

sorgt die neue Kurbelwelle für maximale Zuverlässigkeit und Standfestigkeit und ermöglicht

bei allen Viertaktern lange Serviceintervalle von 135 Stunden

Patrick testet ausgiebig beide Modelle

Patricks Meinung

zu beiden Modellen

Ich durfte als erstes die 450er fahren,

obwohl ich meine 250-Viertakt gewöhnt

war, hat es durch die gut kontrollierbare

Leistung nicht lange gedauert,

bis ich mich auf der 450er

wohlgefühlt habe. Auf dem Gelände,

das alles bietet, von einer relativ

schnellen MX-Strecke bis zu engen

Waldstücken, konnte ich etwas mit

dem Zündkurvenschalter und der

Traktionskontrolle experimentieren.

Letztendlich hat mir dann das starke

Mapping mit Traktionskontrolle am

meisten zugesagt, dadurch hat man

schon im unteren Drehzahlbereich

viel Leistung, muss sich aber nie Sorgen

machen, dass man die Kontrolle

verliert, wenn man mal zu sehr am Kabel

zieht. Das schwächere Mapping

hat in jedem Drehzahlbereich weniger

Leistung und hat mir deshalb

nicht so zugesagt, für Fahrer, die etwas

ruhiger unterwegs sind, ist es

aber sicher eine gute Option. Der

Schalter zur Zündkurveneinstellung

und Zuschaltung der Traktionskontrolle

ist schön verarbeitet und durch

die LED-Anzeigen auch optisch ein

Hingucker. Auch überrascht hat mich

das Fahrwerk, vor allem die neue Gabel,

die im Gegensatz zum Vorgängermodell

mit 4CS-Gabel ein besseres

Ansprechverhalten und mehr Durchschlagsreserven

bietet. Das neue

Open-Cartridge-System ist auch

leichter modifizierbar als das alte Closed-Cartridge-System,

so kann man

seine Gabel einfacher auf seine Bedürfnisse

einstellen bzw. überarbeiten.

Die „kleine“ 350er hat das bessere

Handling, und das soll was heißen,

denn die 450er ließ sich auch schon

leichtfüßig bewegen, aber bei der

350er merkt man eben, dass sie noch

ein paar Kilo weniger auf die Waage

bringt. Dementsprechend hat sie

aber auch etwas weniger Leistung als

ihre große Klassenkollegin. Die 450er

bietet bei minimal schwerfälligerem

Handling um einiges mehr Leistung.

Vor allem im unteren Drehzahlbereich

merkt man, dass die 350er auf der

250er basiert und man muss sie

schon mehr mit hohen Drehzahlen

bewegen, wenn man schnell unterwegs

sein will. Das starke Mapping ist

hier schon fast Pflicht und ein anderer

Endschalldämpfer würde der Leistungsentfaltung

wahrscheinlich auch

nicht schaden.

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MCE

Juli '17


Präsentation der neuen KTM-EXC-TPI-

Modelle. Ein progressives Fahrwerk

ist eines der wenigen Updates

neben dem Einspritzsystem

• Foto: Sebas Romero


MOTOCROSS-WM: KEGUMS/LV

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MCE

Juli '17


Thomas Kjer-Olsen mit seinem Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team

Maximilian Nagl nimmt in der WM langsam Fahrt auf

Erste GP-Siege für Herlings und Olsen

Der MX-GP von Lettland in Kegums wird für immer in den Köpfen von Jeffrey Herlings und Thomas

Kjer Olsen bleiben, da beide ihre ersten GP-Gesamtsiege in den jeweiligen Klassen gewannen.

Antonio Cairoli und Lokalheld Pauls Jonass behielten ihre Führungspositionen.

Jeffrey Herlings feierte ein Wochenende der Siege,

zuerst im Samstags-Qualifying, dann im ersten

und auch im zweiten Rennen, ergibt zusammen

den ersten Gesamtsieg seiner Karriere in der

MXGP-Klasse. Für Herlings hätte es nicht besser

laufen können, von den schnellsten Zeiten in den

Trainings bis zur letzten karierten Flagge dominierte

er. Herlings sagte in der Pressekonferenz: „Das

ist die Kirsche auf dem Kuchen, ich bin sehr glücklich,

hier zu sein! Ich fühlte mich das ganze Wochenende

gut und ich bin immer schnell auf dieser

Strecke, wir haben hier schon ein paar Mal gewonnen.“

Antonio Cairoli verließ Lettland mit dem Red Plate

an seiner KTM. Cairolis konsequente Fähigkeit,

nach vorne zu kommen, ist nach den nicht so guten

Starts entscheidend für seine Wettbewerbsfähigkeit

in der MXGP-Meisterschaft. Während Cairoli

vielleicht nicht das beste Wochenende gehabt hatte,

sicherte er sich Platz 2 und seine Gesamtpunktzahl

ist schon beeindruckend. Cairoli sagte in der

Pressekonferenz: „Ich bin in Ordnung, ich bin nicht

zufrieden mit meinem Ergebnis ... aber es ist gut

für die Meisterschaft. Ich kämpfte das ganze Wochenende

um den Sieg, aber ich bin glücklich mit

dem Wochenende als Ganzes.“

Evgeny Bobryshev kehrte an diesem Wochenende

mit einem 3. und einem 4. Platz, sprich Gesamtrang

3, vor etlichen russischen Fans aufs Podium

zurück. Er erklärte in der Pressekonferenz: „In Valkenswaard

hatte ich einige gesundheitliche Probleme

und die Woche vor Kegums habe ich mich erholt.

Insgesamt ist das Ergebnis gut, ich freue mich

nun darauf, meine Gesundheit und körperliche Fitness

zurückzubekommen.“

Thomas Kjer Olsen war an diesem Wochenende in

der MX2-Klasse auf Siegesmission. Olsen startete

den GP, indem er das Qualifikationsrennen und

den ersten Lauf mit einer beeindruckenden Vorstellung

gewann. Rennen 2 war eher eine Herausforderung,

da er nach dem Start nur auf Platz 8 lag. Mit

Pauls Jonass an der Spitze wusste er, dass er den

2. Platz brauchte, um den Gesamtsieg zu erringen,

was er schlussendlich auch schaffte. Olsen sagte

in der Pressekonferenz: „Ich bin ziemlich zufrieden

mit meinem Rennen. Es war so hart da draußen, ich

habe versucht, keine Fehler zu machen und rei-

bungslos zu fahren. Ich bin so glücklich. Letztes

Jahr habe ich hier in der Europameisterschaft gewonnen

und es ist ziemlich verrückt, dass ich dieses

Jahr hier den GP gewinne.“

Pauls Jonass baute seine WM-Führung weiter aus

an diesem Wochenende. Im ersten Rennen sah es

so aus, als könnte er den Lauf auf Platz 2 beenden,

aber in der letzten Runde wurde er von Suzuki-Star

Jeremy Seewer überholt. In Rennen 2 war Jonass’

Entschlossenheit, vor seinen heimischen Fans zu

gewinnen offensichtlich, er ließ nichts anbrennen.

Mit den Plätzen 3 und 1 holte er sich den 2. Gesamtrang.

In der Pressekonferenz sagte Jonass:

„Mein zweites Rennen war wirklich gut ... Ich wollte

nur auf zwei Rädern bleiben und an diesem Wochenende

keine Fehler machen und das habe ich

erreicht.“

Calvin Vlaanderen hat sich mit den Platzierungen

5 und 4 den letzten Platz auf dem Podest geschnappt.

Vlaanderen sagte in der Pressekonferenz:

„Ich kann das Gefühl nicht wirklich beschreiben,

es ist so schön. Es war ein unglaubliches Gefühl,

zum ersten Mal in der WM auf dem Podium zu

stehen.“

• Text: mxgp.com, Fotos: Husqvarna

Motocross-WM - 7. Lauf - Kegums/LV - 7.5.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Antonio Cairoli, I, KTM;

3. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 4. Clément Desalle, B, Kawasaki;

5. Gautier Paulin, F, Husqvarna; 6. Max Anstie, GB, Husqvarna;

7. Maximilian Nagl, D, Husqvarna; 8. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 9.

Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 10. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki.

Ferner: 16. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 23. Valentin Guillod, CH,

Honda.

MX2: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 2. Pauls Jonass, LV, KTM;

3. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 4. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 5. Conrad

Mewse, GB, Husqvarna; 6. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 7. Julien

Lieber, B, KTM; 8. Benoit Paturel, F, Yamaha; 9. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 10. Alvin Östlund, S, Yamaha.

Ferner: 18. Henry Jacobi, D, Husqvarna; 23. Brian Hsu, D, Husqvarna.

EMX 250: 1. Josiah Natzke, NZ, KTM; 2. Morgan Lesiardo, I, KTM;

3. Jago Geerts, B, KTM; 4. Ruben Fernandez, E, Kawasaki; 5. Jed

Beaton, AUS, Honda; 6. Alberto Forato, I, Honda; 7. Ken Bengtson, S,

Yamaha; 8. Simone Furlotti, I, Yamaha; 9. Todd Kellett, GB, Husqvarna;

10. Kim Savaste, FIN, Kawasaki.

Ferner: 14. Michael Sandner, A, KTM; 17. Tom Koch, D, KTM.

EMX 125: 1. Brian Moreau Strubhart, F, Kawasaki; 2. Kevin Horgmo,

N, KTM; 3. Sergi Notario, E, KTM; 4. Thibault Benistant, F, Yamaha;

5. Isak Gifting, S, KTM; 6. Marcel Stauffer, A, KTM; 7. Mikkel Haarup,

DK, Husqvarna; 8. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna; 9. René Hofer,

A, KTM; 10. Filip Olsson, S, Husqvarna.

Ferner: 15. Jeremy Sydow, D, KTM.

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MCE

Juli '17


MOTOCROSS-WM: TEUTSCHENTHAL/D

Suzukifahrer Jeremy Seewer holte sich den Gesamtsieg in der MX2-Klasse

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MCE

Juli '17


Top Kulisse in Teutschenthal

ORANGE

UND

GELB

Jeffrey Herlings kam im ersten Lauf

schnell vom Start weg, passierte Cairoli

früh und führte bis ins Ziel. Allerdings

war er im zweiten Lauf nicht unter

den besten fünf Startern, was ihn

zum Schluss den Sieg kostete. Er

musste sich Platz um Platz vorarbeiten

und war nicht mehr in der Lage,

die Lücke auf Cairoli zu schließen.

Seit Anfang des Jahres hat Herlings

bereits Probleme mit seinen Starts.

Herlings sagte in der Pressekonferenz:

„Im ersten Rennen war ich ziemlich

schnell, aber ich musste mich

hart vom 10. auf den 2. Platz vorarbeiten

und das kostete mich zu viel Energie.

Er (Cairoli) ist der achtfache

Champion, er ist ein großartiger Fahrer

und ich konnte die Lücke zu ihm

nicht schließen.“

Ein anderer Fahrer, der Herlings in

Teutschenthal herausforderte, war

Gautier Paulin. Paulin hat in beiden

Rennen mit Herlings um die vorderen

Plätze gekämpft, aber leider nur auf

den 3. Platz geschafft. Die beiden

3. Plätze brachten den Franzosen

aber vor seinem Heim-GP am darauffolgenden

Wochenende wieder mit

ins Gespräch gebracht. Paulin in der

Pressekonferenz: „Dritter und Dritter,

wir müssen dran arbeiten, um besser

zu werden.“

In der MX2 kämpfte Jeremy Seewer in

den letzten Rennen mit Fehlern, war

aber schnell. Diese Schnelligkeit hatte

er in Teutschenthal auch und fuhr

so den zweiten GP-Sieg seiner Karriere

insgesamt und den ersten in Europa

ein. Seewer in der Pressekonferenz:

„Es fühlt sich großartig an,

unter diesen Umständen besonders

das erste Rennen zu gewinnen. Im

zweiten Rennen hatte ich wirklich

Glück auf der ersten Runde. Ich freue

mich bereits auf die folgenden Rennen,

auch Ernée, ich mag diese Strecke.“

• Text: mxgp.com

• Fotos: Kai-Uwe Sickert; mxgp.com

Motocross-WM - 9. Lauf - Teutschenthal/D

21.5.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Jeffrey Herlings,

NL, KTM; 3. Gautier Paulin, F, Husqvarna;

4. Clément Desalle, B, Kawasaki; 5. Romain

Febvre, F, Yamaha; 6. Glenn Coldenhoff, NL, KTM;

7. Max Anstie, GB, Husqvarna; 8. Maximilian

Nagl, D, Husqvarna; 9. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki;

10. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, Honda; 15. Arnaud

Tonus, CH, Yamaha.

MX2: 1. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 2. Hunter

Lawrence, AUS, Suzuki; 3. Pauls Jonass, LV, KTM;

4. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 5. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 6. Brian Bogers, NL,

KTM; 7. Michele Cervellin, I, Honda; 8. Julien Lieber,

B, KTM; 9. Darian Sanayei, USA, Kawasaki;

10. Benoit Paturel, F, Yamaha.

Ferner: 13. Brian Hsu, D, Husqvarna; 14. Henry Jacobi,

D, Husqvarna.

EMX 300: 1. Brad Anderson, GB, KTM; 2. Mike

Kras, NL, KTM; 3. Erik Willems, B, Husqvarna;

4. Kenny Vandueren, B, KTM; 5. Andero Lusbo,

EST, Yamaha; 6. Manuel Iacopi, I, Yamaha;

7. James Dunn, GB, Yamaha; 8. Alessio Della Mora,

I, Husqvarna; 9. Thomas Marini, RSM,

Husqvarna; 10. Christopher Valente, CH, KTM.

Ferner: 30. Patrick Bender, D, KTM.

WE

LIKE

BIKES

PFLEGE DER

VERKLEIDUNG

KÜHLFLÜSSIGKEITEN

WARTUNG &

PFLEGE

Das Podium in der MX1 mit Jeffrey Herlings, Antonio Cairoli und Gautier Paulin

Am vorletzten Mai-Wochenende war der MXGP von Deutschland zu

Gast im Talkessel von Teutschenthal. Das Rennen gewann Multiweltmeister

Antonio Cairoli (KTM). In der MX2-Klasse fuhr Jeremy Seewer

(Suzuki) der Konkurrenz davon.

Antonio Cairoli blieb auch nach Teutschenthal

an der Spitze des MXGP, er

hat seine Fühler nach der Weltmeisterschaft

ausgestreckt und führte

nach dieser Veranstaltung mit

44 Punkten Vorsprung vor Tim Gajser.

Cairoli sagte in der Pressekonferenz:

„Ich hatte heute wirklich gute Starts

und das ist das, woran wir gearbeitet

haben. Ich bin mit diesem GP-Gewinn

wirklich glücklich und auch das Erhö-

hen der Punktzahl in der Meisterschaft

ist sehr gut. Es ist eine ganz besondere

Rennstrecke für mich und ich

bin sehr froh, hier in Deutschland zu

fahren, Teutschenthal ist eine meiner

Lieblingsstrecken. Ich freue mich

auch bereits auf den folgenden GP in

Frankreich, es gibt dort immer so viele

Fans und es ist eine schöne Strecke.“

BREMSFLÜSSIGKEIT

MECHANIK,

REINIGUNG

& WARTUNG

HELM- UND

LEDERPFLEGE,

HANDREINIGUNG

KETTENPFLEGE

MOTORENÖLE

GABELÖLE

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MCE

Juli '17


MOTOCROSS-WM: ERNEE/F

Den Holeshot in Lauf 2 der MX1 holte Toni Cairoli

Gesamtsiege für

Desalle und Jonass

Der Grand Prix von Frankreich fand vor tausenden enthusiastischen Fans auf der wunderschönen

Strecke von Ernée statt. Clément Desalle (MXGP) und Pauls Jonass (MX2) holten sich die

Gesamtsiege in einer unglaublichen Atmosphäre.

samtzweiter, baute seine Meisterschaftsführung

weiter aus und setzte einen Meilenstein in der MX-

GP-Geschichte: 8000 Meisterschaftspunkte in seiner

Karriere! Cairoli sagte nach dem Rennen: „Ich

denke nicht an die Weltmeisterschaft, zumal noch

eine ganze Menge Läufe zu bestreiten sind, aber

ich habe Punkte eingefahren an diesem Wochenende,

was sehr positiv ist. Ich bin sehr glücklich mit

dem Wochenende. Ich hatte einen sehr guten Start

und schlussendlich fand ich noch einen ganz guten

Rhythmus.“

Gesamtdritter, aber Erster bei den französischen

Fans, war Husqvarna-Rider Gautier Paulin. Allerdings

hatte er im Qualifying und in Rennen 1, in

dem er Sechster wurde, zu kämpfen. Paulin und

sein Team nahmen zwischen den Läufen ein paar

Anpassungen am Bike vor und fanden ein deutlich

verbessertes Setting. Nach dem Start zu Lauf 2 lag

er an 4. Stelle, aber Runde um Runde schaffte er

sich nach vorne und war fast noch in der Lage, Desalle

herauszufordern. Die Plätze 6 und 2 sicherten

ihm den 3. Podiumsrang. Er bestätigte in der Pressekonferenz:

„Heute um die Spitze zu kämpfen,

war großartig. Das Gefühl auf dem Motorrad war

wirklich gut und ich möchte meinem Team dafür

danken. Jetzt denke ich schon an den nächsten GP

in Russland. Ich kenne die Strecke nicht, aber ich

versuche in jedem Grand Prix, mein Bestes zu geben.“

Husqvarna-Star Max Nagl feierte in Lauf 1 seinen

ersten Laufsieg in dieser Saison, was gleichzeitig

seine erste Platzierung in den Topfünf bedeutete.

Er legte eine ziemlich eindrucksvolle Performance

hin, als er sich den Holeshot zu Lauf 1 holte und

das gesamte Rennen bis ins Ziel anführte. Im zweiten

Lauf hatte er ebenfalls einen guten Start, lag in

den Topten, bevor er sich an 6. Stelle positionierte,

dann wurde er zweimal überholt und später stürzte

er leider auch noch und wurde Neunter. Trotz des

Sturzes hatte Max mit dem Laufsieg und Gesamtrang

4 ein brillantes Wochenende.

Jeremy van Horebeek kämpfte echt hart in beiden

Läufen, schlug sich mit verschiedenen Fahrern herum,

am meisten aber mit seinem Teamkollegen Romain

Febvre. Im ersten Lauf hielt er 16 Runden lang

die 2. Position, stürzte in der 17. Runde und verlor

seinen Platz an Cairoli. In Lauf 2 hatte Febvre die

heimischen Fans auf seiner Seite, die van Hore-

MXGP: Das Wochenende startete gut für Clément

Desalle. Nachdem er die Qualifikationsrunde gewonnen

hatte, war Poleposition angesagt. Desalle

startete den Sonntag mit dem Warten auf seine

Chance, aber ein 4. Platz im ersten Lauf war nicht

das, wozu er fähig ist bzw. was er sich erhofft hatte.

In Lauf 2 kam der Mann mit der 25 mit einer Mission

auf die Strecke. In der zweiten Runde setzte er

sich vor Antonio Cairoli, gab die Führung nicht

mehr ab und sicherte sich seinen ersten Gesamtsieg

in diesem Jahr. Desalle sagte in der Pressekonferenz:

„Es ist wirklich schön, wieder zurück auf

dem Podium zu sein, und es ist ein gutes Gefühl,

nach einer ganzen Weile wieder ein Rennen zu gewinnen.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Job, den

mein Team und ich in den letzten Wochen gemacht

haben und wir werden weiterhin daran arbeiten,

um für den Rest der Saison beständig zu sein und

das Fahren zu genießen.“

KTM-Star Antonio Cairoli, der aktuelle Weltmeisterschaftsführende,

hatte so was Ähnliches wie eine

„kleine Auszeit“. Er kämpfte um Fahrlinien. Im ersten

Lauf war er 16 Runden lang Dritter, aber in den

letzten beiden Runden gelang es ihm, sich auf

Rang 2 zu schieben. Im zweiten Lauf gewann er den

Holeshot, wurde aber von Desalle und Gautier Paulin

„geschnappt“ – ein ungewöhnliches Ereignis!

Alles in allem war es aber ein positives Wochenende

für Cairoli. Er holte die Ränge 2 und 3, wurde Ge-

Pauls Jonass (MX2) mit einer überzeugenden Leistung in Frankreich

48

MCE

Juli '17


eek „kaltstellten“. Mit einem starken Rennende

holte sich der Franzose Rang 4 vor Herlings und

van Horebeek. Gesamt lag Horebeek (Fünfter)

schlussendlich vor Febvre (Sechster).

Einen weiteren bemerkenswerten Lauf absolvierte

Jeffrey Herlings, als er vom fast letzten Platz in Lauf

2 loslegte. Nach einem Sturz in der ersten Kurve,

entbrannte er eine Aufholjagd, die ihn letztlich auf

Rang 5 brachte. Er fuhr die schnellste Rennrunde

und mit den Plätzen 5/5 wurde er Gesamtsiebter.

Tim Gajser musste wegen Schulterschmerzen beim

Frankreich-GP passen und liegt nun nur noch auf

Platz 4 in der Tabelle.

MX2: KTM-Fahrer Pauls Jonass tat, was er in dieser

Saison schon so oft getan hat: Gesamtsieg in der

MX2 und Punkte weiter ausgebaut. Jonass gewann

das Samstags-Qualifying und hatte einen ähnlichen

ersten Lauf am Sonntag, indem er sich an die

Spitze setzte, sich einen Abstand verschaffte und

es dann laufen ließ. Lauf 2 war eine neue Herausforderung,

weil er Benoit Paturel vor sich hatte und

Jeremy Seewer Druck von hinten machte. Jonass

blieb Zweiter und holte sich den Gesamtsieg. In der

Pressekonferenz sagte er: „Den Gesamtsieg bei so

starken Gegnern zu holen, ist ein gutes Gefühl. Wie

ihr wisst, war ich letztes Wochenende in Teutschenthal

nicht so gut. Ich habe unter der Woche ein paar

Verbesserungen vorgenommen und dieses Wochenende

hat es sich ausgezahlt. Ich fühlte mich

wohler auf dem Bike und auch insgesamt fühlte ich

mich viel besser als letztes Wochenende. Es war

ein wirklich gutes Rennen und die ganze Zeit waren

die französischen Fans am Jubeln.“

Jeremy Seewer (Team Suzuki World MX2) fährt auch in Frankreich aufs Siegertreppchen

Benoit Paturel hatte das gesamte Wochenende die

heimischen Fans auf seiner Seite. Im ersten Lauf

überholte Paturel einige Fahrer, bis er in Runde 7

auf Rang 3 lag. Danach blieb ihm nichts anderes

mehr übrig, als einen Weg vorbei an Jeremy Seewer

zu finden. Aber da war nichts zu machen. Er blieb

auf 3 hinter Seewer und Jonass. Im zweiten Lauf

holte sich Paturel, der das ganze Jahr mit seinen

Starts zu kämpfen hatte, den ersten Holeshot seiner

Karriere. Auf den Geschmack gekommen, holte

er sich auch gleich den Sieg, ebenfalls der erste in

seiner MX2-Laufbahn. Am französischen Muttertag

wurde Paturel Gesamtzweiter und widmete seinen

Erfolg seiner Mama, die im letzten Jahr verstorben

ist. Er sagte in der Pressekonferenz: „Ich bin wirklich

glücklich mit meinem Rennen, ich hatte

Schwierigkeiten bei meinem letzte Rennen in

Deutschland, aber ich bin erstarkt zurückgekommen.

Ich bin froh, mich mit diesen Jungs messen zu

dürfen (Jonass und Seewer). Ich denke, wir sind auf

einem guten Level und es macht wirklich Spaß, so

zu fahren. Heute habe ich den ersten Holeshot meiner

Karriere geholt und das hat mir sehr geholfen.“

Suzuki-Star Jeremy Seewer glänzte mit den Rängen

2 und 3. In beiden Läufen machte er Druck auf seinen

Titel-Rivalen Jonass, fand aber keinen Weg vorbei.

Seewer ist sehr darauf bedacht, Fehler zu vermeiden.

Mit seinem 3. Gesamtplatz hatte er die

gleiche Punktzahl wie Paturel auf dem 2. Rang.

Seewer meinte nach dem Rennen: „Der 3. Rang ist

etwas weniger, als wir gedacht hatten, aber es war

trotzdem ein gutes Rennen, besonders der zweite

Lauf, in dem wir alle drei stark pushten und den

Rest des Feldes abhängten. Im ersten Rennen wollte

ich unbedingt an Pauls dranbleiben und machte

einen kleinen Fehler. Es machte mir echt zu schafften,

dass ich wieder den gleichen alten Fehler gemacht

habe.“

Zum zweiten Mal in zwei Rennen platzierte sich Suzukifahrer

Hunter Lawrence einen Platz hinter seinem

Teamkameraden Seewer. Am Wochenende zuvor

war er Gesamtdritter, nun Gesamtvierter. Lawrence

holte die Plätze 4 und 5 und zeigte guten

Speed, was zweifelsohne in den nächsten Runden

anhalten sollte.

Die Topfünf beendete der hart fightende KTM-Fahrer

Julien Lieber. der Belgier hatte einen ordentlichen

Start im ersten Lauf und konnte sich von Platz

5 auf 4 vorschieben. Aber sein wahres Können zeigte

er in Lauf 2, als er sich nach Runde 1 auf Platz 19

wiederfand und sich mit einer Wahnsinnsfahrt auf

Rang 6 vorkämpfte. Mit seiner Startnummer 33 holte

er sich 33 Punkte, was Rang 5 bedeutete.

Bemerkenswert fuhren auch Husqvarna-Mann Thomas

Kjer Olsen und KTM-Rider Jorge Prado Garcia.

Olsen, Dritter in der Meisterschaft, holte die Ränge

7 und 8, nachdem er anfangs nur auf den Plätzen 13

und 21 lag, was ihm den 7. Gesamtrang einbrachte.

Prado kämpfte in der Topdre-Gruppe in den ersten

Runden von Lauf 1, bevor er letztlich Sechster wurde,

und in den Topfünf von Lauf 2 mit Schlussrang

5, was Gesamtrang 6 bedeutete.

• Text: mxgp.com

• Fotos: Suzuki, Ray Archer/KTM Media Library

Motocross-WM - 9. Lauf - Ernée/F - 28.5.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Clément Desalle, B, Kawasaki; 2. Antonio Cairoli, I, KTM;

3. Gautier Paulin, F, Husqvarna; 4. Maximilian Nagl, D, Husqvarna;

5. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 6. Romain Febvre, F, Yamaha;

7. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 8. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 9. Glenn

Coldenhoff, NL, KTM; 10. Max Anstie, GB, Husqvarna.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, Honda.

MX2: 1. Pauls Jonass, LV, KTM; 2. Benoit Paturel, F, Yamaha; 3. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 4. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 5. Julien

Lieber, B, KTM; 6. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 7. Thomas Kjer Olsen,

DK, Husqvarna; 8. Thomas Covington, USA/LUX, Husqvarna; 9. Conrad

Mewse, GB, Husqvarna; 10. Stephen Rubini, F, Kawasaki.

Ferner: 13. Brian Hsu, D, Husqvarna; 17. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

WMX: 1. Livia Lancelot, F, Kawasaki; 2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha;

3. Kiara Fontanesi, I, Yamaha; 4. Larissa Papenmeier, D, Suzuki;

5. Sara Andersen, DK, Yamaha; 6. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha;

7. Stephanie Laier, D, KTM; 8. Courtney Duncan, NZ, Yamaha;

9. Amandine Verstappen, B, KTM; 10. Justine Charroux, F, Yamaha.

Ferner: 14. Virginie Germond, CH, Yamaha; 18. Kim Irmgartz, D, Suzuki.

EMX 250: 1. Mathys Boisrame, F, Honda; 2. Jago Geerts, B, KTM;

3. Alberto Forato, I, Honda; 4. Pierre Goupillon, F, KTM; 5. Morgan

Lesiardo, I, Kawasaki; 6. Mike Stender, D, Suzuki; 7. Todd Kellett,

GB, Husqvarna; 8. Josiah Natzke, NZ, KTM; 9. Ken Bengtson, S, Yamaha;

10. Adrien Malaval, F, Husqvarna.

Ferner: 17. Michael Sandner, A, KTM.

EMX 125: 1. Kevin Horgmo, N, KTM; 2. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna;

3. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki; 4. Tom Guyon, F, TM;

5. Andrea Zanotti, RMS, KTM; 6. Jeremy Sydow, D, KTM; 7. Mikkel

Haarup, DK, Husqvarna; 8. Scotty Verhaeghe, F, KTM; 9. Paolo Lugano,

I, TM; 10. René Hofer, A, KTM.


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖLLN

Masters-Sieger Jeremy Seewer

Tagessieg für WM-Star Jerem

ADAC MX Youngster Cup: Tom Koch Tagessieger und neuer Spitz

ADAC MX Junior Cup: Australier Jett Lawrence fährt Konkurrenz d

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MCE

Juli '17


Youngster-Cupsieger Tom Koch

Junior-Cupsieger Jett Lawrence

Seewer

reiter

on

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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖLLN

Der ADAC-MX-Masters-Premiere beim MSC Mölln

e.V. in Schleswig-Holstein drückten am Wochenende

die Piloten des Team Suzuki World MX2 ihren

Stempel auf. Der 22-jährige Schweizer WM-Star Jeremy

Seewer sicherte sich vor 6100 Besuchern souverän

den Tagessieg, in beiden Läufen gewann er

mit großem Vorsprung. „Es hat richtig Spaß gemacht,

endlich mal wieder bei einem Masters-Rennen

dabei zu sein. Ich finde nach wie vor, dass es eine

Top-Meisterschaft ist, die von den Abläufen her

sehr der Weltmeisterschaft ähnelt. Das Fahrtraining

und auch das Fahrgefühl auf der Strecke war eine

super Vorbereitung auf den nächsten MXGP in Teutschenthal“,

resümierte der MX2-WM-Zweite (bei

Redaktionsschluss) sein Rennwochenende in Norddeutschland.

Sein Teamkollege Hunter Lawrence,

der erst 17-jährige Australier, wurde genau wie beim

ADAC-MX-Masters-Stopp in Jauer Tageszweiter, der

3. Platz in der Gesamtwertung ging an Henry Jacobi,

den 20-jährigen Husqvarna-Fahrer. Spitzenreiter

Dennis Ullrich erreichte mit den Rängen 7 und 3 einen

4. Platz in der Tageswertung.

Lokalmatador Davide von Zitzewitz landete auf

Platz 31 und zeigte sich enttäuscht darüber, dass er

sein eigentliches Ziel, die Top-20, nicht erreicht hatte.

„Ich habe hier auf der Strecke schon oft trainiert

und kenne den Grambeker Heidering eigentlich gut.

Allerdings habe ich nicht erwartet, dass sich der

Track so schnell ausfährt, daher bin ich hier heute

gar nicht klargekommen. Ich habe mich total

schnell ausgepowert und konnte somit nicht punkten.

Ein kleiner Trost ist aber immerhin, dass mich

meine Fans hier so angefeuert haben, das tat gut“,

erzählte der Student, der aus Hoisdorf nahe Hamburg

kommt.

Nach dem dritten Stopp des ADAC MX Masters beim

MSC Mölln e.V. führt Dennis Ullrich nach wie vor die

Meisterschaft an. Mit 128 Punkten hat er 24 Zähler

Vorsprung vor seinem Rivalen Jens Getteman, dem

23-jährigen Belgier. Hunter Lawrence nimmt mit

88 Punkten Position 3 in der Tabelle ein.

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup war es der 19-jährige

Thüringer Tom Koch), der in Schleswig-Holstein Erfolg

auf ganzer Linie hatte. Mit Platz 2 im ersten

Rennen und einem Sieg im zweiten Lauf entschied

er nicht nur erstmals die Tageswertung für sich, er

wurde damit auch neuer Spitzenreiter in Klasse 2.

„Vier Runden vor Schluss ist es mir gelungen, am

bis dato Führenden vorbeizuziehen, zudem hatte

ich einen guten Rhythmus. Ich denke, meine gute

Leistung zeigt, dass ich gut drauf bin und in diesem

Jahr einiges drin ist. Klar will ich die Meisterschaft

gewinnen, aber wir haben noch vier Rennen vor uns,

daher will ich lieber noch keine Prognose abgeben“,

sagte Koch. Der 18-jährige Däne Glen Meier

und der Tscheche 20-jährige Martin Krc vom Sturm

KTM Racing Team landeten in der Tageswertung auf

Rang 2 und 3.

ADAC MX Junior Cup

Im ADAC MX Junior Cup ging es extrem spannend zu.

Es schien, als würde der Australier Jett Lawrence

(Team Suzuki World MX2) beim dritten ADAC-MX-

Masters-Stopp in Norddeutschland die Rennen seines

Lebens fahren, sicherte er sich doch mit zwei

Laufsiegen souverän den Tagessieg in der Nachwuchsklasse.

Dabei lieferte sich der Jugendliche im

ersten Rennen einen spannenden Kampf mit seinem

Rivalen, dem 14-jährigen Schweden Max Palsson,

den er kurz vor Schluss noch überrundete. Im

zweiten Durchgang fuhr Lawrence seinen Konkurrenten

hingegen überlegen davon und kam mit einem

Vorsprung von 27 Sekunden ins Ziel. „Ich bin

selber überrascht, wie gut es für mich lief. Mir ist

hier auf der Strecke in Mölln einer der besten Starts

des Jahres gelungen und danach habe ich einfach

den Kopf ausgeschaltet. Mein Ziel war es, eine möglichst

große Lücke zwischen meinen Konkurrenten

und mir zu schaffen, sodass ich einen kleinen Puffer

gehabt hätte, wenn mir ein Fehler passiert wäre“,

meinte der 13-Jährige, der genau wie sein Bruder

Hunter auf dem Podium fleißig von seinen Eltern mit

Beifall unterstützt wurde. An der Tabellenspitze

kam es in Mölln erneut zu einem Wechsel. Der

Schwede Palsson holte mit seinem 2. und 3. Platz in

beiden Läufen ausreichend Punkte, um nicht nur

Gesamtzweiter, sondern auch wieder Tabellenführer

zu werden. Der 13-jährige Däne Magnus Smith

überzeugte als Gesamtdritter, in der Meisterschaft

ist er nun Zweiter vor dem Australier Lawrence.

• Text: ADAC MX Masters; Fotos: ADAC Motorsport

ADAC MX Masters - 3. Lauf - Mölln - 13./14.5.2017

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 2. Lawrence Hunter,

AUS, Suzuki; 3. Henry Jacobi, D, Husqvarna; 4. Dennis Ullrich, D,

KTM; 5. Jens Getteman, B, Kawasaki; 6. Brian Hsu, D, Husqvarna;

7. Christian Brockel, D, KTM; 8. Cedric Grobben, B, KTM; 9. Filip Neugebauer,

CZ, Kawasaki; 10. Mike Stender, D, Suzuki.

MX Youngster Cup: 1. Tom Koch, D, KTM; 2. Glen Meier, DK, KTM;

3. Martin Krc, CZ, KTM; 4. Thomas Sileika, LV, KTM; 5. Jeremy Sydow,

D, KTM; 6. Adrien Malaval, F, Husqvarna; 7. Jakub Teresak, CZ, KTM;

8. Lukas Platt, D, KTM; 9. Richard Sikyna, SK, KTM; 10. Artem Guryev,

RUS, Husqvarna.

MX Junior Cup: 1. Jett Lawrence, AUS, Suzuki; 2. Max Palsson, S,

KTM; 3. Magnus Smith, DK, KTM; 4. Rasmus Pedersen, DK, KTM;

5. Simon Längenfelder, D, Husqvarna; 6. Peter König, D, KTM; 7. Noah

Ludwig, D, KTM; 8. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki; 9. Adam

Zsolt Kovacs, H, Yamaha; 10. Camden Mc Lellan, ZA, KTM.

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MCE

Juli '17


VERBÄNDE

DMV BRC 2-TAKT CUP

3. Lauf - Fischbach + 4. Lauf - Schkölen + 5. Lauf - Beuern

Gesamtsieger bei allen drei Läufen

wurde Marco Hummel, der auch die

Wertung im 2-Takt Cup anführt,

hier vor Felix Hengstler (229)

Sandig bis schlammig

Die Zweitakter sind mal wieder auf Deutschland-

Tour unterwegs. Der DMV BRC MX 2-Takt Cup startete

Ende April im hessischen Aufenau, gastierte anschließend

im südwestpfälzischen Fischbach,

bevor es eine Woche drauf ins nordostthüringische

Schkölen und zuletzt wieder zurück nach Beuern in

Hessen ging.

In der Pfalz waren die Bedingungen klar: Sonnig

und sandig. Der MSC Fischbach hatte sich wieder alle

Mühe gegeben, seine im Wald gelegene Anlage

auf Hochglanz zu polieren und bot den 39 Startern

neben einer nagelneuen Startanlage auch eine bestens

präparierte Strecke. Belohnt wurde der Verein

mit zwei spannenden Rennen und vielen Kämpfen

um die Toppositionen. Natürlich kann man zu diesem

frühen Zeitpunkt in der Saison noch keine festen

Titelkandidaten festlegen, dass sie das Zeug dazu

haben, bewiesen aber sowohl Marco Hummel als

Gesamtsieger als auch der amtierende Meister Patrick

Zipf, der beide Läufe als Zweiter beendete.

Ebenso sollte man Dirk Felix Sigmund auf der Rechnung

haben, der neben seinem eher unauffälligen,

ruhigen Fahrstil viel Rennerfahrung mitbringt und

ein Kandidat für konstantes Punktesammeln ist. In

Fischbach reichte es für Gesamtposition 3. Die Leistungsdichte

in dieser Saison spiegelt sich im Vergleich

der beiden Läufe wieder. Dabei wurden die

Positionen 4 bis 10 komplett neu verteilt, sodass

letztendlich Gesamtplatz 4 für Pierre Mark vor Tobias

Piening zu Buche stand. Außerdem wurden Ricci

Rennesland und Gerrit Knipprath mit dem GermericaDeals

Holeshot Award, Fabian Stutz und Tim Knoll

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MCE

Juli '17

als Herschel Hard-Charger sowie Thomas Haas als

Toughest Fighter on 125 ccm geehrt. Allesamt Prämien,

die in Form von Sachpreisen von den Cup-

Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Die beste

Qualizeit, prämiert von Bridgestone, sowie die Tagesbestzeit,

die von 469-Tearoffs präsentiert wird,

gingen an Marco Hummel.

Nur eine Woche später erwartete man in Schkölen

das absolute Gegenteil an Wetter- und Bodenbedingungen.

Der Renntag dort sowie auch zuletzt Beuern

waren geprägt von Regen und Schlamm. Auch in

Thüringen gab der Verein sein Bestes, um alle Fahrer

unterzubekommen und zufriedenzustellen.

Noch die ganze Nacht lang zog man Transporter ins

Fahrerlager und sperrte einen Ausweich-Parkplatz

ab, um dem Wetter irgendwie trotzen zu können.

Weitere Schauer am Morgen brachten allerdings etwas

Ernüchterung, denn nur 17 der über 30 erwarteten

Piloten nahmen sich der schwierigen Bedingungen

an. Noch vor den Tabellenleadern Hummel und

Zipf fand man nach der Qualifikation Alfred Schürer

als Gaststarter ganz oben auf der Liste. Der Sherco-

Enduro-Pilot bestätigte seine Leistung auch in den

Rennen, die am Nachmittag unter abtrocknenden

Bedingungen stattfinden konnten, mit einem starken

2. Platz zwischen Yamaha-Pilot Marco Hummel

und Patrick Zipf, der in diesem Jahr eine KTM pilotiert.

Dirk Felix Sigmund bestätigte seine bereits erwähnte

Konstanz mit zwei 4. Plätzen. Manuel Riexinger

komplettierte die Topfive nur knapp vor Georg

Streichsbier und Tobias Piening. Bester 125er-

Pilot wurde Dominic Meuser auf Rang 8.

Zuletzt besuchte der 2-Takt-Cup-Tross dann die Traditionsstrecke

im hessischen Beuern. Eine alte,

schnelle, ehemalige WM-Strecke, die jedes Jahr zu

Pfingsten das Motorsport-Highlight der Region bildet.

So säumten trotz Regens, der die ganze Nacht

hinweg bis in den Morgen hinüberzog, viele Zuschauer

die Strecke „Am Stirnberg“. Zunächst mehr

oder weniger unbeeindruckt von den schlammigen

Bedingungen gingen 36 Starter ins Qualifikationstraining,

das sich als nahezu unfahrbar erwies. An

allen Ecken und Enden standen und fielen Fahrer

samt Motorräder im mehr als knöchelhohen, klebrigen

Schlamm. Noch vor dem ersten Lauf stand das

Fahrerlager ganz unter dem Zeichen des Putzens,

wofür viele Fahrer knapp zwei Stunden benötigten,

um ihr Motorrad wieder fahr- und gangbar zu bekommen.

Immerhin hatten Sonne und Wind die

Strecke schnell abtrocknen lassen, sodass der Boden

von Runde zu Runde griffiger wurde und in Lauf

2 sogar leicht zu stauben begann. Bei seinem Heimspiel

punktete Patrick Zipf im ersten Lauf voll und

kassierte 25 Zähler in der Meisterschaft, die ihn in

Schlagdistanz zu Hummel halten, der nach Kampf

mit Zipf zu Boden ging und noch als Zweiter ins Ziel

kam. Geritt Knipprath fuhr nach seinem Holeshot einen

sicheren 3. Platz nach Hause. Im zweiten Lauf

mischte Tom Pölderl noch an der Spitze mit. Nachdem

er im ersten Lauf mehrfach zu Boden gegangen

war, beendete er den zweiten Lauf des Tages als

Zweiter hinter Hummel, der einmal mehr Gesamtsieger

wurde. Neben ihm fanden sich Zipf und Sigmund

auf dem Podium wieder, das auch den aktuellen

Meisterschaftsstand widerspiegelt.

• Text: Robin Hannes; Fotos: Tanja Will


Mit zwei 2. Plätzen (Fischbach

und Beuern) und einem

3. (Schkölen) setzte sich Patrick

Zipf an Tabellenrang 2

Auf Tabellenrang 3 liegt Dirk Felix Sigmund (5.

in Fischbach, 4. in Schkölen und 3. in Beuern)

Dominic Meuser (942, Fünfter in Beuern)

vor Stefan Kehl (977) und Matthias Haas (45)

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 3. Lauf - Fischbach

6./7.5.2017

Ergebnis:

1. Marco Hummel, Yamaha; 2. Patrick Zipf, KTM;

3. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 4. Pierre Mark;

5. Tobias Piening, KTM; 6. Philipp Börsch, KTM;

7. Gerrit Knipprath, KTM; 8. Sebastian Thum;

9. Georg Streichsbier, KTM; 10. Manuel Riexinger,

Yamaha.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 4. Lauf - Schkölen

13./14.5.2017

Ergebnis:

1. Marco Hummel, Yamaha; 2. Alfred Schürer,

Sherco; 3. Patrick Zipf, KTM; 4. Dirk Felix Sigmund,

Yamaha; 5. Manuel Riexinger, Yamaha;

6. Georg Streichsbier, KTM; 7. Tobias Piening,

KTM; 8. Dominic Meuser, Honda; 9. Martin Kotzan,

Husqvarna; 10. Marcel Fuchs, Yamaha.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 5. Lauf - Beuern

3./4.6.2017

Ergebnis:

1. Marco Hummel, Yamaha; 2. Patrick Zipf, KTM;

3. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 4. Tom Pölderl,

KTM; 5. Dominic Meuser, Honda; 6. Manuel Riexinger,

Yamaha; 7. Danny Borrmann, Suzuki;

8. Tobias Piening, KTM; 9. Martin Kotzan,

Husqvarna; 10. Gerrit Knipprath, KTM.

Stand (nach 4 von 9 Veranstaltungen): 1. Hummel,

197 Punkte; 2. Zipf, 177; 3. Sigmund, 152;

4. Piening, 115; 5. Riexinger, 111.

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MCE

Juli '17


VERBÄNDE

DAMCV

Start der 85er: Sieger Jan Krug (11) vor

Aaron Steinbusch (10), Maximilian Schubert (46),

Robin Weranik (614) und Jannis Mertins (20)

Inter MX1: Sieger Pascal Proenen (726) vor Nolan Cordens (413), Lukas Platt (238), Niklas Raths

(443), Dani de Vries (154), Sandro Lorsbach (391), Joseph Görtz (54), Pascal Keller (83), Steven

Hartwig (77), Robin Goldammer (70), Joel Sandmeier (94), Mike Adrian Braun (52)

Junioren MX2: Björn Niessen (41) vor Philipp Streit (249), Jannik Eiserfey (12), Luca Nijs (456),

Brian Fröhlich (6), Luca Lehmann (154), Joey Tillmann (171), Jens Hülshorst (99), Jonas Ellgass (151)

1. Lauf - Kleinhau

Gelungener

Saisonauftakt ...

... beim DAMCV mit dem Flutlicht-Wochenende in Kleinhau. Bevor es samstags

und sonntags um die DAMCV-Meisterschaft ging, starteten fast 500 Fahrer am

Flutlicht-Freitag mit einzigartigem Programm und spektakulären Rennen. Wie

immer hatte das Team des MSC Kleinhau alles perfekt organisiert, es gab keine

nennenswerten Zwischenfälle und trotz dieses Mammutprogramms wurde der

zeitliche Rahmen weitgehend eingehalten und die Zuschauer erfreuten sich an

eindrucksvollen Rennen in der einzigartigen Atmosphäre am Raffelsberg bei

Nacht. Alle Ergebnisse hierzu findet ihr auf der DAMCV-Homepage.

Ab Samstag ging es dann um Punkte in der DAMCV-Meisterschaft. Beim ersten

Rennen hat sich gezeigt, dass in einigen Klassen die Karten komplett neu gemischt

werden. So rücken zum Beispiel bei den Veteranen dem „Dominator“ der

letzten Saison, Luc Perdieus, mit Jakob Fassbender, Thomas Frorath und Thomas

Beuer einige Fahrer ganz schön dicht auf die Pelle. Am Ende kam es aber wie

auch in der letzten Saison: Nach spannenden Rennen hatte Altmeister Perdieus

die Nase vorn.

Besonders spannend auch die 85er-Klasse, da hier die früheren Groß- und

Kleinrad-Klassen jetzt zusammengefasst sind. Jan Krug hat nach Kleinhau die

Nase vorne vor Aaron Steinbusch und Marvin Müller, Fabian Trossen und Justin

Heimann.

Bei den Damen liegt nach Kleinhau Maren Ruiters in der Meisterschaft vor Julia

Blatter, die bei ihrem Heimrennen erstmals aufs Treppchen fuhr, und Katrin

Herff auf Rang 3.

In der DAM-Masters-Klasse ließ wieder einmal Lukas Platt aufhorchen, der in

Kleinhau den Tagessieg (auf einer MX2-Maschine) vor Pascal Proenen, Steve

Dosquet und Tom Pölderl holte. Pech für Mike Adrian Braun, er fuhr im ersten

Lauf einen Reifen platt; mit den Plätzen 2 und 3 in den anderen Läufen hätte er

aufs Treppchen fahren können. Stark auch Youngster Pit Rickert, er fuhr im ersten

Lauf auf Platz 3.

Hochspannend auch die Läufe in den Gespannklassen. Hier lieferten sich Tim

Prümmer/Tobias Lange packende Duelle mit dem früheren Vizeweltmeister Luc

Descheemaeker (mit Levi Vaes im Boot) sowie den starken „Wiedereinsteigern“

Christian Hentrich und Stefan Effertz, die nach einigen Jahren Pause wieder ins

Geschehen eingreifen. Descheemaeker/Vaes hatten Pech in Lauf 2, nach einem

Reifenproblem kamen sie „nur“ auf Rang 9, Prümmer/Lange hatten ebenfalls einen

platten Reifen zu beklagen, konnten sich aber noch auf Rang 2 retten. In der

Tageswertung sicherten sich Prümmer/Lange den Platz ganz oben auf dem

Treppchen, dahinter Hentrich/Effertz und die ebenfalls starken Daniel Gölden

und Robin Ohl wurden Dritte, Descheemaeker/Vaes kamen auf Rang 4.

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAM Seitenwagen:

Die Sieger Tim Prümmer/Tobias Lange

Flutlichtcross am Freitag

DAMCV-Meisterschaft - 1. Lauf - Kleinhau - 27./28.5.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen) - Samstag, 27.5.:

Junioren Open: 1. Dennis Seibel; 2. Wesley Moors; 3. Torsten Hanusek; 4. Jakob Fassbender; 5. Jason Bufferey.

Junioren MX1: 1. Jakob Fassbender; 2. Torsten Hanusek; 3. Mario Peters; 4. Niklas Wollgarten; 5. Christian Nick.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Aaron Steinbusch; 3. Marvin Müller; 4. Fabian Trossen; 5. Justin Heimann.

50/65 ccm: 1. Morris Molitor; 2. Joshua De Smet; 3. Finn Rossbroich; 4. Timo Rose; 5. Philipp Garcke.

50 ccm Mini: 1. Oliver Jüngling; 2. Leon Patrick Niga; 3. Jamiro Peters; 4. Liah Peters; 5. Merle Classen.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Steven Hartwig; 3. Nico Wester; 4. Jannik Schmitz; 5. Pascal Keller.

Senioren: 1. Sven Garcke; 2. Michael Förster; 3. Uwe Jordine; 4. Mario Follon; 5. Ansga Kranen.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Beuer; 3. Thomas Frorath; 4. Jakob Fassbender; 5. Thomas Lutz.

Damen - 1. Lauf: 1. Maren Ruiters; 2. Selina Schittenhelm; 3. Julia Blatter; 4. Nina Heimbüchel; 5. Katrin Herff.

2. Lauf: 1. Schittenhelm; 2. Ruiters; 3. Sanne Vounckx; 4. Blatter; 5. Heimbüchel.

Sonntag, 28.5.:

Junioren MX2: 1. Luca Nijs; 2. Björn Nissen; 3. Luca Lehmann; 4. Brian Fröhlich; 5. Christian Nick.

National MX2: 1. Dennis Schlösser; 2. Lukas Dübner; 3. Gaven Opdenakker; 4. Selina Schittenhelm; 5. Stig Dupis.

National MX1: 1. Michael Förster; 2. Mario Steiner; 3. Daniel Holst; 4. Luc Perdieus; 5. Max Holzschneider.

Twin-Shock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel; 3. Wilhelm Lutz; 4. Christian Wieczorek; 5. Tim Simons.

Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Mario Follon; 3. Thomas Beuer; 4. Oliver Geisler; 5. Florian Willms.

Master/Inter MX1: 1. Pascal Proenen; 2. Steve Dosquet; 3. Tom Pölderl; 4. Robin Goldammer; 5. Mike Adrian Braun.

Master/Inter MX2: 1. Lukas Platt; 2. Pit Rickert; 3. Niklas Raths; 4. Sebastian Potraz; 5. Christian Gerhards.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange; 2. Christian Hentrich/Stefan Effertz;

3. Daniel Gölden/Robin Ohl; 4. Luc Descheemaeker/Levi Vaes; 5. Aaron Bens/Joep van Leaken.

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2. Lauf - Wisskirchen

Schlag

auf Schlag ...

... geht es zum Start in die Saison beim DAMCV. Nur eine Woche nach dem Auftakt

beim MSC Kleinhau im Rahmen des legendären Flutlicht-Wochenendes

starteten die Fahrer schon beim Traditionsrennen auf der schönen Strecke „Auf

dem Rosenbusch“ in Satzvey beim MSC Wisskirchen.

Auch in Wisskirchen wurde deutlich: Bei den 85ern führt offensichtlich kein Weg

an Jan Krug vorbei. Der Fahrer aus Pulheim konnte sich souverän Saisonsieg

Nummer 3 und 4 sichern. Dahinter ging es sehr knapp zu zwischen Aaron Steinbusch,

Marvin Müller und Fabian Trossen, die sich um die verbliebenen Podestplätze

spannende Zweikämpfe lieferten.

Sehr turbulent beim MSC Wisskirchen die DAM-Master-Wertung, hier treten die

Interfahrer aus der MX1- und MX2-Klasse gemeinsam an, werden dann aber getrennt

gewertet. Lauf 1 ging an Stefan Frank vor Pascal Proenen und Steve Dosquet,

im zweiten Lauf wurde es spannend, als Proenen in Führung liegend mit

gerissener Kette ausfiel und kurz darauf auch Stefan Frank das gleiche Schicksal

ereilte. Dann ein größeres Sturzszenario, hier schieden dann noch einige der

anderen Topfahrer aus, das Rennen wurde abgebrochen. So ging Lauf 2 an den

in der letzten Runde vor dem Abbruch in Führung liegenden Steve Dosquet vor

Robin Goldammer und Tom Pölderl. Lauf 3 sicherte sich dann wieder in einem

wirklich knappen Duell Pascal Proenen vor Mike Adrian Braun und Niklas Raths,

sodass am Ende der Tagessieg an Tom Pölderl ging vor Mike Adrian Braun und

Pascal Proenen.

In Wisskirchen griff dann bei den Damen Fiona Hoppe ins Geschehen ein (zum

Zeitpunkt des Kleinhau-Rennens trat sie bei einem WM-Lauf an), die junge Dame

aus Arnsberg sicherte sich den Tagessieg vor Maren Ruiters, Johanna Göhlich,

Julia Blatter und Claudia Jasper-Perdieus.

Deutlich in Führung ging auch in Wisskirchen in der Gespannklasse das Duo Tim

Prümmer mit Tobias Lange im Boot. Ihnen dicht auf den Fersen waren die Wiedereinsteiger

Christian Hentrich und Stefan Effertz, die nach mehrjähriger Pause

wieder gemeinsam fahren.

Bei den MX2-Junioren ging es nicht um die Meisterschaft, sondern um den Aufstieg

in die höhere Nationalklasse. Hier setzte sich der Begier Luca Nijs mit zwei

Tagessiegen durch, dicht gefolgt von Jan Wirtz und Brian Fröhlich, die nach dem

nächsten Rennen in Hof beim MCC Windeck-Hurst dann auf den Aufstieg hoffen

dürfen.

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAM Master: Der Sieger des

ersten Laufes Stefan Frank

(234) vor Mike Adrian Braun

(52), Pascal Proenen (726)

und Kevin Wessels (477)

National MX1: Robin Puhlmann (880),

Luc Perdieus (19), Kai Wirtz (26),

Dennis Wiegener (337)

Junioren Open: Sieger Jakob Fassbender

vor dem zweitplatzierten Torsten Hanusek

DAMCV-Meisterschaft - 2. Lauf - Wisskirchen - 4./5.6.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen) - Samstag, 4.6.:

Junioren Open: 1. Jakob Fassbender; 2. Torsten Hanusek; 3. Markus Emmerich; 4. Christian Nick;

5. Vitali Seibe.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Marvin Müller; 3. Aaron Steinbusch; 4. Fabian Trossen; 5. Justin Heimann.

50/65 ccm: 1. Morris Molitor; 2. Philipp Garcke; 3. Oskar Luis Romberg; 4. Finn Rossbroich;

5. Timo Rose.

50 ccm Mini: 1. Leon Patrick Niga; 2. Tanel Eryaman; 3. Oliver Jüngling; 4. Finn Brake;

5. Darius Kleinemann.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Wesley Vanham; 3. Paul Dederich; 4. Jannik Schmitz; 5. Alexander Mönch.

Senioren: 1. Sven Garcke; 2. Michael Förster; 3. Markus Burkhardt; 4. René Völker; 5. Mario Follon.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Lutz; 3. Thomas Frorath; 4. Thomas Beuer; 5. Jakob Fassbender.

Damen: 1. Fiona Hoppe; 2. Maren Ruiters; 3. Johanna Göhlich; 4. Julia Blatter;

5. Claudia Jasper-Perdieus.

Montag, 5.6.:

Junioren MX2: 1. Luca Nijs; 2. Jan Wirtz; 3. Brian Fröhlich; 4. Luca Lehmann; Chris Scholz.

National MX2: 1. Wesley Vanham; 2. Dennis Schlösser; 3. Gaven Opdenakker; 4. Silas Weidenfeller;

5. Robin Hannes.

National MX1: 1. Tim Platt; 2. Jens Ahlandt; 3. Marc Buchner; 4. Sebastian Bauten; 5. Mario Steiner.

Twin-Shock/Youngtimer - 1. Lauf: 1. Philipp Platte; 2. Mario Follon; 3. Uwe Jordine; 4. Markus Burkhardt;

5. Fabian Fischer.

2. Lauf: 1. Platte; 2. Burkhardt; 3. Follon; 4. Jordine; 5. Florian Willms.

DAM Master - 1. Lauf: 1. Stefan Frank; 2. Pascal Proenen; 3. Steve Dosquet; 4. Mike Adrian Braun;

5. Tom Pölderl.

2. Lauf: 1. Dosquet; 2. Robin Goldammer; 3. Pölderl; 4. Sebastian Potraz; 5. Dante Nijs.

3. Lauf: 1. Proenen; 2. Braun; 3. Niklas Raths; 4. Pölderl; 5. Jan Horst.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange; 2. Christian Hentrich/Stefan Effertz;

3. Hendrik Hartmann/Martin Pieper; 4. Daniel Gölden/Robin Ohl; 5. Holger Heier/Andreas Heiss.

Twinshock/Youngtimer: Uwe Jordine (77, Plätze 3/4) und Mario Follon (74, Plätze 2/3)

DAM Seitenwagen: Die Sieger

Tim Prümmer/Tobias Lange (17)

vor Hendrik Hartmann/Martin

Daniel Gölden/Robin Ohl (33),

Holger Heier/Andreas Heiss

(36) und Marvin Knübben/

Simons Lenz (187)

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MCE

Juli '17


VERBÄNDE

SÜDWESTCUP

3. Lauf - Fischbach

Stand der Technik

Ähnlich wie in Hoxberg war auch für Fischbach Regen

gemeldet, der aber dann doch sehr gemäßigt

ausfiel. Am Samstag bei Sonnenschein herrschten

beste Bedingungen für die Kinder, Jugendlichen

und den DMV-2T-Cup. Zum letzten Rennen des Tages

fing es dann an zu tröpfeln und es regnete die

Nacht durch. Trotzdem war die Strecke am Sonntag

noch gut befahrbar, tagsüber war es zwar Grau in

Grau, aber es regnete nur vereinzelt. Ihre Premiere

erlebte die neue, moderne Startanlage auf Stand

der Technik mit einzeln nach hinten fallenden Bügeln,

die die alte einteilige ersetzt. Die 2T-Cup-Fahrer

brachten auch gleich noch ein paar Gäste mit

oder einige traten am Sonntag selbst noch mal in

den SWC-Klassen als Gäste an.

50 ccm: Mit neun Teilnehmern war die Klasse erneut

gut besetzt. Die klare Trainingsbestzeit ging an den

Gast Rocco Sessler vor Paul Müller und Jeremias Ramus.

In Lauf 1 ging Sessler gleich in Führung, verfolgt

von Ramus. Müller kam nicht gut aus dem

Startgitter, kam zwar noch bis auf 3 vor, wurde aber

von Sessler kurz vor Ende überrundet. Ramus, klar

auf 2, war der einzige nicht überrundete Fahrer. Im

zweiten Lauf das gleiche Bild: Sessler gleich vorne,

Ramus auf 2, mittelmäßiger Start von Müller. Er verbesserte

sich nach vorne, musste sich nach einem

Sturz aber mit Rang 3 zufriedengeben. Ramus war in

Fischbach stärker als Müller und holte sich erneut

Platz 2 ohne Überrundung. Müller wurde wieder von

Sessler überrundet.

65 ccm: Der Führende in der Meisterschaft, Aaron

Kowatsch, war nicht am Start. Eine gute Chance also

für Lennox Dessloch, Marlon Dietrich oder Leon

Müller, um den Siegerpokal mit nach Hause zu nehmen.

Schon im Zeittraining wurde aber klar, dass ihnen

das der Gastfahrer Felix Schwartze mit Trainingsbestzeit

nicht einfach machen würde. Im ersten

Lauf gewann Dessloch den Start, nach der ersten

Runde war aber Schwartze vorne und er setzte

sich rasch ab. Dessloch hatte einen komfortablen

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MCE

Juli '17

Dirk Reutebuch (114, links) und Christian

Lehner (14, rechts) bei den Senioren

Vorsprung auf Dietrich und Müller, crashte aber in

der vierten Runde und belegte so am Ende nur Rang

4 hinter Schwartze, Dietrich und Müller. Max-Werner

Breuer holte sich den Holeshot zu Lauf 2, lag

aber nach Ablauf der ersten Runde schon hinter

Schwartze, Dietrich, Müller und Dessloch. Wie zuvor

war Schwartze seinen direkten Verfolgern Dietrich

und Müller bald außer Sichtweite. Für Dessloch

blieb am Ende mit deutlichem Abstand zu den Podestplätzen

wieder Platz 4.

85 ccm: Im Zeittraining lagen die drei ersten, Marlon

Schmidt, Lukas Hofstetter und Gast Leon Sievert,

innerhalb von 15 Hundertstel, was Spannung

für beide Läufe versprach. Im ersten Durchgang waren

diese drei in der Reihenfolge Hofstetter,

Schmidt und Sievert schnell außer Sichtweite des

übrigen Feldes. Erst bei anstehenden Überrundungen

konnte sich Schmidt an Hofstetter vorbeiquetschen,

vergrößerte dann aber den Vorsprung. Nach

einem Sturz von Hofstetter verbesserte sich Sievert

von 3 auf 2, Zieleinlauf also Schmidt vor Sievert und

Hofstetter. Im zweiten Durchgang dann das gleiche

noch mal, jedoch mit dem Unterschied, dass Hofstetter

sitzen blieb und Rang 2 vor Sievert holte. In

der letzten Runde verbesserte sich Lennart Kölbl auf

Rang 4, hatte aber 300 Meter vor dem Ziel einen heftigen

Überschlag, der eine ärztliche Versorgung erforderte.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön

der Fam. Kölbl an die Ersthelfer und Ärzte für die gute

medizinische Betreuung!

Prestige: Nils Hagen kehrt wieder in den SWC zurück

und bewies mit Rang 4 im Zeittraining, dass er

nichts verlernt hat. Auf 1 aber klar Mike Luxembourger

vor Christian Nolle und Tom Oster. Den Holeshot

zu Lauf 1 holte sich Nolle, nach Ablauf der ersten

Runde war Luxembourger aber schon vor Lokalmatador

Benjamin Traxel und Nolle. Luxembourger zog

davon und auch Traxel konnte sich Nolle vom Leib

halten. Nach einem harmlosen Umfaller in einer

Spitzkehre brauchte Traxel recht lange, bis er wieder

Fahrt aufnahm, am Ende hatte er Position 6. In

der vorletzten Runde sah alles klar nach einem Sieg

von Luxembourger aus, bis urplötzlich sein Motorrad

streikte. Den Grund möchte ich nicht näher erläutern.

Noll erbte so überraschend die Führung,

wurde von Lutz Beste, der miserabel gestartet war,

gegen Ende aber massiv bedrängt und fast noch auf

der Ziellinie geschnappt. Platz 3 ging an Oster. In

Lauf 2 war Hagen der beste Starter, konnte sich zwei

Runden lang vorne halten, dann zog Luxembourger

vorbei und setzte sich klar ab. Traxel konnte sich auf

2 vorkämpfen, und als alles wieder klar auf Sieg Luxembourger

stand, crashte er und Traxel war Führender.

Luxembourger kam zwar wieder ran, stürzte

erneut und blieb so auf 2. Dritter wie zuvor Oster.

MX2: Gegen David Cherkasov haben die Konkurrenten

momentan absolut keine Chance. Trainingsbestzeit

und zwei deutliche Laufsiege gehen auf

sein Konto. Aber auch Tim Scholtes hat sich, als einer

der Jüngsten in dieser Klasse, deutlich gesteigert

und fuhr zweimal ungefährdet den 2. Platz ein.

Im ersten Lauf war der 3. Platz hart umkämpft von

Malik Quint und Marco Stumpf, Quint lag am Ende

knapp vorn. Im zweiten lief’s für Stumpf noch einen

Tick besser. Diesmal finishte er auf 3 vor Lucca Zimmermann

und Quint.

Cup: Erstmalig waren, auch dank der Streckenkapazität

von 40 Fahrern, keine Ausscheidungen erforderlich.

Das Zeittraining wurde aber trotzdem in

zwei Gruppen durchgeführt, Zeit dafür ist bei einer

Zweitagesveranstaltung ja gegeben. Im ersten Rennen

kam der Fischbacher Alexander Breininger am

besten weg und als Führender aus der ersten Runde.

Direkt dahinter Jessy Luxembourger, der sich

erst nachträglich nach Hoxberg in den SWC eingeschrieben

hat. Er konnte sich in Runde 2 die Führung

erobern, gab sie nach einem Sturz ebenso

schnell wieder ab, am Ende sprang so Platz 4 raus.

Der Laufsieg ging an Breininger vor Daniel Becker

und Niklas Pleyer. Im zweiten Lauf machte Luxembourger

die Sache besser, lag lange deutlich vorne,

hätte aber auch hier fast den Laufsieg mit einem

Crash verspielt. Am Ende reichte es hauchdünn vor

Martin Werz. Breininger, etwas abgeschlagen auf 3,

holte sich damit aber den Gesamtsieg.

Senioren: Bestzeit im Training fuhr Gast Werner

Jung vor Christian Lehner. Es darf aber bezweifelt

werden, ob hier alles mit rechten Dingen zuging, da

Jung in den Läufen nur im Mittelfeld landete und seine

Trainingszeit bei weitem nicht mehr erreichen

konnte. Dennoch hatte Lehner im ersten Lauf einen

neuen harten Gegner: Dirk Reutebuch ist erstmalig

bei den Senioren startberechtigt, war bei den beiden

ersten Veranstaltungen wegen Terminüberschneidungen

zu anderen Serien aber nicht am

Start. Jedenfalls war er nach der ersten Runde vorn,

vor Markus Schmidt und Lehner. Schmidt war zügig

einkassiert und Reutebuch und Lehner setzten sich

ab. Lehner kam zwar auch an Reutebuch vorbei,

konnte ihn aber nicht abschütteln und beendete

den Lauf knapp als Sieger. Platz 3, mit größerem Abstand,

ging an Schmidt. Im zweiten Lauf startete

Lehner noch etwas besser und war gleich vorn. Reutebuch

lag wieder eine Zeitlang auf 2, bis Gastfahrer

Armin Schoffit ihn überholte und auf den 3. Platz

verdrängte. • Text: Andreas Wack; Foto: Stefan Abel

Südwestcup - 3. Lauf - Fischbach - 6./7.5.2017

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Rocco Sessler; 2. Jeremias Ramus; 3. Paul Müller; 4. Aleksandr

Griaznov; 5. Leo Diss.

65 ccm: 1. Felix Schwartze; 2. Marlon Dietrich; 3. Leon Müller; 4. Lennox

Dessloch; 5. Max-Werner Breuer.

85 ccm: 1. Marlon Schmidt; 2. Lukas Hofstetter; 3. Leon Sievert; 4. Jona

Katz; 5. Luca Höltenschmidt.

Prestige: 1. Christian Nolle; 2. Benjamin Traxel; 3. Tom Oster; 4. Lutz

Beste; 5. Nils Hagen.

MX2: 1. David Cherkasov; 2. Tim Scholtes; 3. Marco Stumpf; 4. Malik

Quint; 5. Lucca Zimmermann.

Cup: 1. Alexander Breininger; 2. Jessy Luxembourger; 3. Niklas Pleyer;

4. Daniel Becker;5. Martin Werz.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Dirk Reutebuch; 3. Armin Schoffit;

4.Thomas Gros; 5. Markus Schmidt.


4. Lauf - Frankenthal

Fahr mal quer

In Frankenthal wurde mal wieder das Streckenlayout

massiv umgekrempelt. Speziell die Vorstartzone,

die Helferzone sowie der Start und die Startgerade

wurden stark verändert, sodass der Start nun

quer zur alten Startgeraden verläuft. Die Änderungen

hatten auch zum Ziel, den Zuschauerbereich

deutlicher vom Helferbereich abzugrenzen. Insgesamt

haben sich die Änderungen bewährt, auch

wenn im Bereich Zufahrt zur Helferbox am Sonntag

noch nachgebessert werden musste. Wettertechnisch

gesehen hatte man Glück: Starke Regenfälle

am Freitag setzten zwar das Fahrerlager unter Wasser,

Sonnenschein und milde Temperaturen sorgten

aber am Samstag für eine Top-Strecke, am

Sonntag musste schon wieder bewässert werden.

50 ccm: Die Schlappe von Fischbach sollte sich für

Paul Müller auf dem Hartboden von Frankenthal

nicht wiederholen. Das Zeittraining beendete er mit

deutlicher Bestzeit vor Jeremias Ramus und Dauergast

Leo Diss. Im ersten Lauf holte sich die Startrakete

Aleksandr Griaznov auf seiner Heimbahn den

vom AMC Frankenthal ausgelobten Holeshotpokal

und hielt sich tapfer eine Runde lang vor Müller. Ramus

war nicht sonderlich gut weggekommen und

hatte auf die beiden einen deutlichen Abstand. Müller

zog dann in Runde 2 vorbei, setzte sich von Griaznov

ab und gewann den Lauf unbedrängt. Ramus

konnte zwar auf Griaznov aufschließen, jener fuhr

aber die Kampflinie und Ramus kam einfach nicht

vorbei. Im zweiten Durchgang war Müller der

schnellste Starter, dahinter Griaznov und Ramus,

diesmal besser dabei. Er konnte jetzt auch Griaznov

schon in der ersten Runde passieren, er und Müller

zogen davon. Für einen Angriff auf Müller reichte es

zwar nicht wirklich, am Ende hatte Ramus aber nur

eine Sekunde Rückstand. Klar abgeschlagen Griaznov

Dritter vor Leo Diss und Lars Dönig.

Jörg Marschner (Senioren)

65 ccm: Gleich die fünf Trainingsbesten innerhalb

einer Sekunde versprachen spannende Läufe mit

vielen Positionswechseln. Lauf 1: Am besten weg

kam Lennox Dessloch, dahinter Max-Werner Breuer.

Nach Runde 1 war Dessloch noch vorn, direkt dahinter

Marlon Dietrich, Dana Schneider und Leon Müller.

Dietrich kam schnell an Dessloch vorbei, vergrößerte

den Vorsprung und beendete den Lauf als

Sieger. Müller lag lange auf Rang 4, schnappte sich

in der vorletzten Runde Schneider und quasi auf der

Ziellinie noch Dessloch mit einem Zehntel Vorsprung.

Einlauf also Dietrich vor Müller, Dessloch,

Schneider und Breuer. Im zweiten Durchgang lag

Müller nach der ersten Runde vorn. Dessloch dahinter

kam ran und auch kurzfristig vorbei, fiel aber

nach einem kleinen Fehler auf 3 zurück. Derweil heftete

sich Dietrich an das Hinterrad von Müller, beobachtete

ihn eine Zeitlang und schlug dann in der

letzten Runde zu.

85 ccm: Gastfahrer Malik Schoch setzte im Zeittraining

die Bestmarke vor Marlon Schmidt und Lukas

Hofstetter. Beim Start zu Lauf 1 waren diese drei

auch gleich vorne, Schoch konnte sich aber von

Schmidt und Hofstetter absetzen. Beim Anbremsen

der Zielkurve in Runde 7 rutschte Schmidt das Vorderrad

weg und er übergab Platz 2 an Hofstetter. Er

kam auch nicht mehr ran, Ergebnis mit klaren Abständen

also Schoch vor Hofstetter und Schmidt.

Um den 4. Platz wurde hart gefightet mit dem besseren

Ende für Jayson Alles, Jamie Heinen fiel nach

einem Crash noch einen Platz weiter zurück hinter

Maurice Dorschner. Nachdem sich die Staubwolke

in der Startkurve nach dem Start zu Lauf 2 gelichtet

hatte, war zu erkennen, dass Schmidt leider lag und

den Lauf von hinten aufrollen musste. Vorne waren

erneut Schoch und Hofstetter und sie lieferten sich

einen engen Zweikampf. Anfangs lag Schoch vorn,

dann leistete Hofstetter zwei Runden lang Führungsarbeit,

am Ende setzte sich Schoch aber

durch. Schmidt kam noch vor bis auf Platz 4 hinter

Dorschner.

Prestige: Die Königsklasse des SWC war diesmal

garniert mit schnellen Gästen: Mario König vom

DJMV, dem Ex-SWC-Fahrer Nico Müller und dem Ex-

Supermoto-Piloten Nico Ioannidis. Zeitschnellster

war dennoch knapp Mike Luxembourger. Der Holeshotpokal

ging aber an André Stumpf. Er konnte

sich auch noch zwei Runden vorne halten, dann

ging’s ab nach unten bis auf Platz 12. Müller blieb

bis Mitte des Laufes vorne, Lutz Beste kam aber immer

näher und quetschte sich in der Spitzkehre

nach dem großen Table innen vorbei. Luxembourger

hatte keinen guten Start erwischt, machte auch den

ein oder anderen kleinen Fehler und beendete den

Lauf auf Platz 3 mit drei Sekunden Abstand zu Müller.

König und Ioannidis liefen mit klarem Abstand

auf 4 und 5 ein. Nils Neumüller war im zweiten Lauf

der schnellste Starter, verlor auch nicht allzu viele

Plätze und finishte auf 4. Luxembourger musste

nach der Startrunde noch an Neumüller, König, Ioannidis

und Beste vorbei, war aber nach Runde 3

vorne. Beste konnte zwar mitziehen, zu einem wirklichen

Angriff reichte es nicht. Man konnte fast den

Eindruck gewinnen, dass Luxembourger jetzt nicht

mehr tat als notwendig und damit auch die kleinen

Unkonzentriertheiten aus Lauf 1 vergessen ließ.

Christian Nolle hatte mit einer verlorenen Achsmutter

Pech und damit ein DNF, in der Tabelle verlor er

seinen 2. Platz an Beste.

MX2: Auch in der MX2 waren mit Paul Nuoffer und

Robin Staiger schnelle Gäste gemeldet. Etwas überraschend

fuhr aber Tim Scholtes die beste gezeitete

Runde, David Cherkasov nur auf Rang 3 hinter Lucca

Zimmermann. Nuoffer erwischte den besten Start,

Cherkasov war aber mit dabei und nach Runde 2

vorn. Staiger und Scholtes lieferten sich dahinter

ein enges Duell. In der Zielkurve nach Ablauf der

vorletzten Runde quetschte sich Scholtes innen

durch und verteidigte diesen Platz bis zur Zielflagge.

Im zweiten Lauf ging der Holeshot an Malik

Quint, nach einem Crash in Runde 2 fiel er aber sehr

weit zurück. Cherkasov ging in Führung, Scholtes

schon mit etwas Abstand gleich auf 2, kam aber an

Cherkasov nicht ran. Lucca Zimmermann profitierte

von einem Sturz von Marco Stumpf und erbte dessen

3. Position. Stumpf kämpfte sich in der letzten

Runde wieder an Staiger vorbei auf Rang 4.

Cup: Auch In Frankenthal waren keine Ausscheidungen

erforderlich, die Klasse war aber natürlich bis

auf den letzten Platz besetzt. Im Zeittraining fuhr

Alexander Breininger Bestzeit, als Einziger unter

zwei Minuten, vor Sandro Luca Sauer und Jessy Luxembourger,

dem „kleinen“ Bruder von Mike. Er

hatte auch den besten Start, in Runde 2 zog aber

Sauer vorbei und gegen Mitte des Rennens hatte er

auch keine Chance mehr gegen Martin Werz. Werz

robbte sich an Sauer ran und war in der letzten Runde

dran. Sauer ging kurz vor der Ziellinie einen Tick

zu früh vom Gas, Werz rauschte von hinten innen

rein und holte sich den Laufsieg mit drei Hundertstel

Vorsprung. Dahinter deutlich abgeschlagen Luxembourger

vor Vitor Manuel Dos Santos Alves und

Cedric Kuss. Im zweiten Rennen lagen Luxembourger

und Breininger nach der ersten Kurve vorn, Werz

war aber mit dabei und nach Ablauf der Startrunde

auf Platz 2. Luxembourger und Werz schenkten sich

nichts, wechselten mehrfach die Führung und nach

einem kleinen Fehler von Luxembourger kurz vor

Ende schien wohl alles klar für Werz. Der Lauf wurde

aber kurz danach wegen eines verunfallten Fahrers

abgebrochen, zur Ergebniserstellung wie gehabt

die letzte Runde, die alle noch absolviert hatten, genommen

und damit war Luxembourger dann doch

vorn. Auf Rang 3 landete Daniel Becker.

Senioren: Christian Lehner musste sich diesmal im

Zeittraining nicht mit einem „Phantomgegner“ beschäftigen,

sondern hatte einen ganz realen Kontrahenten

in Jörg Marschner auf seiner Heimstrecke.

Marschner kam bis auf sechs Hundertstel an

die Zeit von Lehner ran. Den besten Start erwischte

Gast Thomas Weinehl, der danach aber bis auf Rang

6 zurückfiel. Lehner ab Runde 2 dann erwartunsgemäß

vorne vor Gast Tino Metz. Marschner beendete

Lauf 1 auf Position 3. In Lauf 2 das gleiche Bild: Wieder

lag Weinehl vorn, fiel bis Laufende aber nur auf

4 zurück. Die drei ersten Plätze gingen unverändert

an Lehner vor Metz und Marschner.

•Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide

Südwestcup - 4. Lauf - Frankenthal - 20./21.5.2017

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Paul Müller; 2. Jeremias Ramus; 3. Aleksandr Griaznov;

4. Leo Dis; 5. Lars Dönig.

65 ccm: 1. Marlon Dietrich; 2. Leon Müller; 3. Lennox Dessloch; 4. Dana

Schneider; 5. Max-Werner Breuer.

85 ccm: 1. Malik Schoch; 2. Lukas Hofstetter; 3. Marlon Schmidt;

4. Maurice Dorschner; 5. Jayson Alles.

Prestige: 1. Lutz Beste; 2. Mike Luxembourger; 3. Marco König; 4. Nico

Müller; 5. Nils Neumüller.

MX2: 1. David Cherkasov; 2. Tim Scholtes; 3. Robin Staiger; 4. Lucca

Zimmermann; 5. Marco Stumpf.

Cup: 1. Martin Werz; 2. Jessy Luxembourger; 3. Daniel Becker; 4. Niklas

Pleyer; 5. Vitor Manuel Dos Santos Alves.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Tino Metz; 3. Jörg Marschner; 4. Thomas

Weinehl; 5. Michael Trojahn.

David Cherkasov (MX2)

59

MCE

Juli '17


VERBÄNDE

Tom Oster, Tabellenerster

in der Prestige-Klasse

5. Lauf - Niederwürzbach

Typisch

Leider war mal wieder das typische Pfingstwetter in

Niederwürzbach zu Gast. Ergiebige Regenfälle in

der Nacht zu Pfingstsonntag in Verbindung mit dem

undurchlässigen Lehmboden ließen einen Start der

50er- und 65er-Klasse am Sonntag nicht zu. Weitere

Klassen waren an diesem Tag aber auch nicht geplant.

Da es am Sonntag trocken blieb und am

Nachmittag die Sonne wieder rauskam, war die

Strecke am Montag für die „Großen“ wieder befahrbar.

Natürlich war es am frühen Morgen noch

schlammig und einige Fahrer zogen es vor, das freie

Training aus der Beobachterposition zu absolvieren.

Nach etwas Streckenkosmetik mit der Raupe

waren am Nachmittag zu den Rennen die Bedingungen

sehr gut.

85 ccm: Im Zeittraining waren wie erwartet Marlon

Schmidt und Lukas Hofstetter die Schnellsten und

hatten einen deutlichen Abstand auf Jayson Alles

und Fabian Kling. Im ersten Lauf waren Schmidt und

Hofstetter gut gestartet und lagen gleich vorn.

Schmidt konnte sich ein paar Meter absetzen, am

Ende kam Hofstetter aber wieder ganz dicht ran und

kreuzte nur vier Zehntel hinter Schmidt die Ziellinie.

Alles befand sich in der dritten Runde, nachdem er

Kling passiert hatte, kurzfristig auf 3. Nach einem

Sturz war die gute Position dahin, am Ende reichte

es noch zu Rang 5 hinter Kling. Den 3. Platz belegte

der Luxemburger Jamie Heinen, der von 6 kommend

Keanu Alm, Kling und Alles überholte. Im zweiten

Durchgang das gleiche Bild: Schmidt und Hofstetter

gleich wieder vorn, die Verfolger weit abgeschlagen.

Diesmal waren es im Ziel gar nur noch zwei

Zehntel Abstand. Schmidt machte keinen Fehler

und trotz des geringen Abstands war Hofstetter

nicht wirklich in der Position, eine Attacke zu reiten.

Auf den weiteren Plätzen dann Kling vor Heinen und

Alles.

Prestige: Die Klasse war zahlenmäßig doch etwas

dürftig besetzt, wurde aber durch den Start von Lars

Reuther aufgewertet. Reuther war lange verletzt

und nutzte die Gelegenheit, um vor seinem nächsten

Masters-Event etwas Praxis zu sammeln. Als

A-Lizenzler wurde er jedoch aus der Tageswertung

ausgeschlossen. Schnellster im Zeittraining war

Mike Luxembourger vor Reuther und Tom Oster.

Reuther gewann den Start zu Lauf 1, blieb zwei Runden

vorn, riskierte nichts und ließ dann Luxembourger

davonziehen. Der nachfolgende Pilot Marco

Stumpf verlor nach und nach Plätze an Lutz Beste,

Nicolai Neumüller und Oster und finishte in der Statistik

als Fünfter. Im zweiten Durchgang zog etwas

überraschend Altmeister Ludwig Säger den Holeshot,

nach Ablauf der ersten Runde hatte Luxembourger

an der Spitze aber schon einen kleinen Vorsprung

herausgefahren. Reuther auf 3 rutschte in

der Startkurve weg und verlor viele Plätze. Der Tabellenzweite

Beste lag nach Runde 1 auf 5 und wollte

sich natürlich nach vorne verbessern. Im Doppelhang

erwischte er am Limit fahrend eine schlechte

Spur und crashte. Die nachfolgenden Nicolas

Schummer und Eric Tabouraing konnten nicht mehr

ausweichen, lagen ebenfalls und gaben beide das

Rennen auf. Säger hielt sich bis Runde 6 auf 2, Oster

war aber schon in Schlagdistanz, als auch Säger ein

Fehler passierte. Im Doppelhang kam er ins Straucheln,

rutschte mit beiden Füßen von den Rasten

und verklemmte seinen rechten Fuß in der Schwinge.

Bis er oben angehalten und seinen Stiefel wieder

befreit hatte, waren Oster und Nils Neumüller an

ihm vorbei. Neumüller kassierte Oster noch ein, die

Zielreihenfolge daher Luxembourger vor Nils Neumüller,

Oster und Säger.

MX2: Trainingsbester war nicht Seriensieger David

Cherkasov, sondern ein stark fahrender Tim Scholtes.

Dies versprach Spannung für die Läufe und die

Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Scholtes erwischte

in Lauf 1 einen besseren Start als Cherkasov,

aber beide waren, man möchte fast sagen, natürlich,

gleich vorn und setzten sich auch schnell

vom Dritten, Lukas Kunz, ab. In der sechsten Runde

war es soweit und Cherkasov quetschte sich irgendwo

an Scholtes vorbei. Wer gedacht hatte, dass

Cherkasov jetzt den Platz nach Hause verwaltet, irrte

sich. Scholtes blieb dran und kam im Gewusel

von Überrundungen wieder vorbei. Natürlich wollte

nun Cherkasov dranbleiben und Überrundungen

schnellst möglich erledigen, kollidierte dabei aber

mit einem überrundeten Fahrer. Er verlor zwar keinen

Platz, aber Scholtes war nun weg und holte sich

den Laufsieg. Im letzten Renndrittel sicherte sich

Tabellenführer Lucca Zimmermann noch Platz 3 vor

Kunz. In Lauf 2 das gleiche Bild: Scholtes nach dem

Start vor Cherkasov und beide in ihrer eigenen Liga.

In einer harten, aber noch fairen Aktion kurz vor

dem Zieltable presste sich Cherkasov an Scholtes

vorbei. Scholtes hatte nicht mehr die Power dranzubleiben,

der Lauf und damit der Gesamtsieg ging an

Cherkasov. In der letzten Runde schnappte sich

Marco Stumpf noch Lucca Zimmermann und damit

Rang 3 in diesem Lauf.

Cup: Wie immer die zahlenmäßig stärkste Klasse,

mit 38 Teilnehmern waren aber keine Ausscheidungen

erforderlich. Da im Zeitplan etwas Luft war, wurde

das Zeittraining dennoch in zwei Gruppen durchgeführt.

Der Tabellenerste Martin Werz kam am

besten aus dem Startgitter weg und konnte auch

Lutz Beste liegt auf Tabellenrang

3 in der Prestige-Klasse

60

MCE

Juli '17


gleich einen Abstand herausfahren, da die Verfolger Marius Faas und Sandro Luca

Sauer im Hang vor dem Zieltable gleich in der ersten Runde kollidierten. Levent

Sen nutzte dies aus, verbesserte sich auf 2 und blieb dort auch bis Rennende.

Für Sauer reichte es noch zu Platz 3 vor Jessy Luxembourger. Diese beiden

starteten in Durchgang 2 am besten, Werz nach Runde 1 nur auf 8. Werz machte

Platz um Platz gut und schnappte sich kurz vor dem Ziel noch Luxembourger, der

Laufsieg ging aber an Sauer. Für Sen blieb diesmal Rang 4.

Senioren: Auch die Senioren waren, wie die Prestige, zahlenmäßig deutlich

schwächer besetzt als üblich. Unter den Nichtteilnehmern auch der Tabellenerste

Christian Lehner, der aber trotzdem seine Führung behält, sowie der Tabellenzweite

Thomas Gros. Trainingsbestzeit fuhr Markus Schmidt vor Michael Trojahn

und Gast Uwe Filsinger. Dieser holte sich den Holeshot, Schmidt direkt

dahinter. Schmidt und auch Trojahn zogen an Filsinger vorbei, Platz 4 erreichte

Christian Lehmann. Im zweiten Lauf das gleiche Bild: Filsinger nach dem Start

vorn vor Schmidt und Trojahn.

Wieder überholten diese beiden Filsinger. Trojahn machte Druck auf Schmidt,

überholte ihn kurz vor der Ziellinie und siegte mit drei Zehntel Vorsprung. Rang

4 ging diesmal an Volker Weingart.

• Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide

MX2: Tim Scholtes belegte

in Niederwürzbach punktgleich

mit David Cherkasov Platz 2

Südwestcup - 5. Lauf - Niederwürzbach - 6.6.2017

Gesamtergebnisse:

85 ccm: 1. Marlon Schmidt; 2. Lukas Hofstetter;

3. Fabian Kling; 4. Jamie Heinen; 5. Jayson Alles.

Prestige: 1. Mike Luxembourger; 2. Tom Oster;

3. Nils Neumüller; 4. Ludwig Säger; 5. André

Stumpf.

MX2: 1. David Cherkasov; 2. Tim Scholtes; 3. Lucca

Zimmermann; 4. Marco Stumpf; 5. Lukas Kunz.

Cup: 1. Martin Werz; 2. Sandro Luca Sauer; 3. Levent

Sen; 4. Jessy Luxembourger; 5. Alexander

Breininger.

Senioren: 1. Michael Trojahn; 2. Markus Schmidt;

3. Uwe Filsinger; 4. Christian Lehmann; 5. Volker

Weingart.

Stand (nach 5 von 9 Veranstaltungen) - 50 ccm:

1. Paul Müller, 191 Punkte; 2. Jeremias Ramus,

183; 3. Aleksandr Griaznov, 160; 4. Lars Dönig,

146; 5. Marc Castor, 64.

65 ccm: 1. Marlon Dietrich, 166 Punkte; 2. Leon

Müller, 164; 3. Max-Werner Breuer, 142; 4. Lennox

Dessloch, 140; 5. Louis Kirchen, 125.

85 ccm: 1. Lukas Hofstetter, 232 Punkte; 2. Marlon

Schmidt, 194; 3. Jamie Heinen, 186; 4. Luca

Höltenschmidt, 146; 5. Jayson Alles, 146.

Prestige: 1. Tom Oster, 195 Punkte; 2. Mike Luxembourger,

169; 3. Lutz Beste, 162; 4. Christian

Nolle, 128; 5. Dennis Zmija-Kalinowski, 110.

MX2: 1. Lucca Zimmermann, 160 Punkte; 2. David

Cherkasov, 147; 3. Marco Stumpf, 137; 4. Tim

Scholtes, 135; 5. Lukas Kunz, 122.

Cup: 1. Martin Werz, 208 Punkte; 2. Levent Sen,

149; 3. Niklas Pleyer, 142; 3. Vitor Manuel Dos

Santos Alves, 141; 5. Jessy Luxembourger, 132.

Senioren: 1. Christian Lehmann, 200 Punkte;

2. Michael Trojahn, 198; 3. Thomas Gros, 158;

4. Manfred Heider, 128; 5. Jörg Marschner, 127.

61

MCE

Juli '17


KOLUMNE: EDDY FRECH

Bin super

zufrieden

Durch mein intensives Training habe ich kaum noch

Probleme mit meinen Armen.

Mit Papa bin ich jedes Wochenende unterwegs. In

letzter Zeit haben wir einige echt tolle Strecken in

Tschechien getestet. Jedes Mal stand auch das

Starttraining mit auf dem Programm – und das hat

echt was gebracht!

Ende Mai ging es nach Triptis zum letzten Lauf der

Nordbayernserie vor der Sommerpause. Am Samstag

ging es früh los und das erste freie Training lief

schon recht gut, ich merkte schnell, die Strecke

liegt mir und ich bin schnell warm geworden.

Wir haben dann noch etwas am Setting geändert

und ab zum Zeittraining. Es lief echt gut und ich

landete auf Platz 4. Am Start ging es dann heiß her

und es knallte auch in der ersten Kurve, aber ich

ließ mich nicht beirren und kam als Zweiter aus der

ersten Kurve. Yes, das war mal so geil! Ich konnte

das bis in die letzte Runde halten, machte dann

aber leider einen Schusselfehler, kam von der Strecke

ab und musste, um nicht zu stürzen, durch ein

Wäldchen wieder zurück auf die Strecke.

Das kostete mich die 20 Sekunden, die ich auf den

Dritten rausgefahren hatte, und so kam er wieder

an mir vorbei. Ich war zirka 100 Meter hinter ihm

und gab noch mal alles, um ihn zu überholen, kurz

vor dem Ziel war ich wieder an seinem Hinterrad

dran! Ich schaffte es leider nicht mehr, das war aber

auch okay, somit Gesamtplatz 3 im ersten Lauf.

Ich ärgerte mich so dermaßen über meinen Fehler,

dass ich es im zweiten Lauf wissen wollte. Der Start

war ’ne Granate: Holeshot! Wow! Die Führung

konnte ich drei Runden halten,

dann überholte mich der Zweite.

Das Tempo konnte ich gut mithalten

und ich zog dem Dritten

kontinuierlich davon. Zu meiner

Überraschung wurde ich somit Gesamtsieger

der 85er-Meute.

Das war ein unbeschreibliches Gefühl,

einfach der Hammer!

Somit bin ich derzeit der Zweite in der

Nordbayernserie und werde als Vertreter

zu den Crossfinals fahren, die dieses Jahr

wieder in Culitzsch stattfinden werden. Da

freue ich mich sehr drauf!

Einige Tage vor dem Rennen in Triptis waren wir

noch bei „Bikeit“ Steffen Walter, da habe ich mir

meinen neuen Helm, einen LS2, abgeholt! Den fand

ich so super, weil er optisch so super aussieht – der

hat mir echt Glück gebracht! Ein Danke an Steffen

für seine jahrelange Unterstützung!

Auch bei meinem Teamchef Mirko Bauer von MPS

Husqvarna Racing möchte ich mich bedanken. Ich

war mit Papa nach dem Vatertag bei ihm zu Besuch

und wir stellten mit ihm zusammen die Weichen für

den SX3-Cup und die Saison 2018.

Euch beiden ein fettes Dankeschön, schön, solche

Partner zu haben!

Nun steigen wir auf die großen Räder um, die ersten

Runden waren echt vielversprechend! In der

nächsten Ausgabe mehr …

Euer Eddy

62

MCE

Juli '17


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MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: WALLDORF

Kleine wie die Großen

Event Area

Regen, Sonne, Schlamm und Staub in Walldorf

Auch beim zweiten Stopp der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) im thüringischen Walldorf

wurde einiges an Action an und auf der Strecke geboten.

Das Wetter spielte mal wieder verrückt und stellte

den heimischen MSC Walldorf/Werra vor große Aufgaben.

Fast stündlich wechselnde Wetterbedingungen

wurden vom MSC-Orgateam allerdings bravourös

mit den richtigen Entscheidungen gemeistert.

Bereits der Samstag hatte alle erdenklichen Konditionen

einer MX-Strecke zu bieten. Die Beginner

und Damen bekamen am Mittag die volle Regenbreitseite,

ab dem Nachmittag beruhigte sich Petrus

etwas und Tag 1 konnte auf verkürzter Strecke zu

Ende gebracht werden.

Am frühen Sonntagmorgen wurden die Teilnehmer

im Fahrerlager von Regentropfen auf den Dächern

ihrer Camper geweckt. Keine guten News für die

Quad- und ATV-Fahrer, die morgens ab neun Uhr als

Erstes auf die Strecke gingen. Von oben blieb es

dann aber trocken und die ATVs sorgten aus der ersten

Startreihe für die nötige Spur. Sportlich führte

der Sieg bei den Quad Pros mal wieder über Kevin

Ristenbieter. Der RMX-Racing-Fahrer legte einen

Start-Ziel-Sieg hin. Lediglich Marius Kernchen vom

Geiling Mohr Racing Team konnte phasenweise mithalten,

hatte am Schluss allerdings einen Rückstand

von fast zwei Minuten auf Ristenbieter.

Das Rennen der Pros am Sonntagmittag versprach

erneut einiges an Spannung. Christian Weiß, der

Holeshot-Serientäter, schlug wieder zu und holte

sich in Kurve 1 die erste Trophäe. Nach der ersten

Runde eroberte sich Chris Gundermann den Platz

an der Sonne, Weiß ging als Zweiter durch die Zählstelle

und Walther Schneider lag zu Beginn auf einem

hervorragenden 3. Rang. Im Laufe der nächsten

Runden arbeitete sich der Gesamtsieger von

2016, Kornel Nemeth, langsam nach vorne und

übernahm Platz 2 von Chrissi Weiß. Auch Kevin

Zdon kam langsam in Schwung und setzte sich auf

Rang 3 fest. Im Laufe des Rennens versuchte Nemeth

immer wieder vergebens, an Spitzenreiter

Gundermann ranzufahren. Der behauptete seinen

Vorsprung, den er in der Schlussphase des Rennens

sogar noch ausbauen konnte. Chris Gundermann

holte sich Rang 1 vor Kornel Nemeth und Kevin

Zdon.

Im letzten Showdown des Wochenendes, dem Rennen

der Supersprinter, stand erneut Chris Gundermann

im Mittelpunkt. Nach seinem zweistündigen

Rennen bei den Pros rollte er auch in Walldorf im frischen

Trikot an die Startlinie. Nach Runde 1 tauchte

hier Tim Pleyer als erster Fahrer in der Zählstelle

auf. Mit dabei in Schlagweite die Kontrahenten

Mike Hartmann, Chris Gundermann und Triptis-Sieger

Michael Kartenberg. Pleyer musste Gundermann

und Kartenberg dann im weiteren Verlauf des

Rennens ziehen lassen und fightete nun mit Mike

Hartmann um Platz 3. Vorne hieß das Duell, genau

wie in Triptis, Gundermann gegen Kartenberg. Letzterer

leistete sich zur Hälfte des Rennens einen Fehler

vor der Zählstelle, steckte im Schlamm fest und

verlor zirka zehn Sekunden. Gundermann sah nun

wie der sichere Sieger aus. Weit gefehlt. Kartenberg

kämpfte sich wieder heran und zog in der letzten

Runde an Gundermann vorbei. Dem steckte das

Rennen der Pros in den Knochen und es reichte auch

im zweiten Versuch des Doppelstarts „nur“ zu Platz

2. Lutz Beste landete auf Rang 3. Starke Leistungen

der Topfahrer in dieser Klasse mit spannenden

Zweikämpfen, die man in Walldorf an der Strecke

sehr gut einsehen konnte. • Fotos: Baboons/Nico Gilles

GCC - 2. Lauf - Walldorf - 13./14.5.2017

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Chris Gundermann, D, Yamaha 02:03:03,411

2. Kornel Nemeth, H, KTM 02:04:54,331

3. Kevin Zdon, D, Kawasaki 02:07:09,533

alle 28 Runden

XC Supersprint:

1. Michael Kartenberg, D, KTM 00:43:01,545

2. Chris Gundermann, D, Yamaha 00:43:16,084

3. Lutz Beste, D, Honda 00:43:57,364

alle 22 Runden

XC Quad Pro:

1. Kevin Ristenbieter, D, KTM 01:31:15,083

2. Marius Kernchen, D, Kawasaki 01:33:11,390

3. Juraj Varga, SK, Yamaha 01:34:38,019

alle 17 Runden

64

MCE

Juli '17


MCE digital

MCE digital free Version


ENDURO-WM: SPOLETO/I

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MCE

Juli '17


Josep Garcia auf seiner KTM

250 EXC-F drückte der E2

seinen Stempel auf

Siege

für Holcombe, Larrieu und Garcia

Der Franzose Loїc Larrieu ist der zweite Fahrer, der sich in dieser Saison beim GP von Italien

nach einem langen, heißen und anspruchsvollen zweiten Tag seinen ersten GP-Sieg sicherte.

Larrieu holte sich seinen ersten Sieg des Jahres am zweiten Tag mit 33 Sekunden Vorsprung

vor seinem ärgsten Herausforderer Tag-1-Sieger und WM-Leader Steve Holcombe. In

der Enduro2-Klasse lief es perfekt für KTM-Fahrer Josep Garcia. Mit zwei Tagessiegen setzte

er sich an die Spitze der Weltmeisterschaftswertung.

67

MCE

Juli '17


ENDURO-WM: SPOLETO/I

Sieger in der E1:

Steve Holcombe

auf seiner Beta

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MCE

Juli '17


Loїc Larrieu hielt Yamahas Fahne hoch

ten Extremtest habe ich

einen Fehler gemacht

und 15 Sekunden verloren.

Das machte die Sache

zwischen mir und

Jamie McCanney ziemlich

eng. Gott sei Dank

konnte ich mir die Führung

zurückerobern, um

das Wochenende perfekt

zu machen.“

Obwohl wieder „nur“

Zweiter, war Jamie

McCanney zufrieden mit

seiner Performance am

zweiten Tag. „Josep und

ich pushten uns den

ganzen Tag über gegenseitig.

Ich glaube nicht,

dass einer von uns noch

schneller hätte fahren

können. Mit zwei

2. Plätzen bin ich sehr

zufrieden mit meiner

Performance an diesem

Wochenende“, sagte Jamie.

Das Podium komplettierte

an beiden Tagen

der Österreicher Pascal

Rauchenecker, am zweiten

Tag vor Jonathan

Barragan, der damit bisher

seine beste Platzierung

landete.

• Text: endurogp.org

• Fotos: KTM; Enduro ABC

Nachdem Loїc Larrieu die Fehler, die

ihn am ersten Fahrtag vom obersten

Treppchenplatz fernhielten, nicht

wiederholte, war er der Fahrer, den es

am zweiten Tag in Spoleto zu schlagen

galt. Mit sechs von zehn Special-

Test-Siegen holte er seinen ersten GP-

Sieg und auch den für Yamaha. „Es

war ein sehr guter Tag für mich“, bestätigte

Loїc. „Der große Unterschied

zu Tag 1 war, dass ich keine großen

Fehler machte. Die erste Runde verlief

gut, dann gab ich in der zweiten Runde

Gas, das hat auch funktioniert. In

der letzten Runde war ich in der Lage,

etwas vorsichtiger zu fahren, um ja

keinen Fehler zu machen. Der Sieg

fühlt sich großartig an.“ Zweiter, aber

nicht in der Lage, Larrieus Geschwindigkeit

mitzugehen, war der Sieger

des ersten Tages, Steve Holcombe.

Obwohl schnell und beständig, musste

er sich während der ersten Rennhälfte

mit Christophe Nambotin herumschlagen,

bis „Nambo“ im Extremtest

nach einem Fahrfehler Zeit verlor.

Mit seinem 2. Rang baute Holcombe

seine WM-Führung auf 21 Punkte aus.

„Larrieu fuhr heute extrem gut. Ich

war nicht in der Lage, so zu pushen

wie er. Deshalb lag mein Fokus darauf,

Platz 2 sicher einzufahren. Meisterschaftspunkte

zu sammeln, war

wichtiger, als größere Risiken einzugehen“,

gab Holcombe zu.

Durch seinen schwerwiegenden Fehler

im zweiten Extremtest reichte es

für Christophe Nambotin nur zu Rang

3, obwohl er wie schon in Spanien bewies,

dass er den Speed hat. „Du

kannst nicht gewinnen, wenn du Fehler

machst, so wie ich es heute gemacht

habe. Aber ich muss auch zugeben,

dass Loїc heute zu schnell

war“, erklärte der Franzose.

Alex Salvini war mit Platz 4 bester Italiener,

gerade mal vier Sekunden hinter

Nambotin. Auf Rang 5 landete Nathan

Watson, der nach seinem

9. Platz am Vortag stark beeindruckte,

vor allem wenn man bedenkt, dass

er seit dem GP von Spanien wegen einer

Handgelenksverletzung nicht

mehr auf dem Motorrad saß. Privatfahrer

Cristobal Guerrero beeindruckte

mit zwei 6. Plätzen. Matt Phillips,

der bisherige WM-Leader, musste am

ersten Tag mit technischen Problemen

aufgeben und meldete sich am

zweiten Tag mit Rang 7 zurück, gefolgt

von Jaume Betriu, Giacomo Redondi

und Deny Philippaerts, der die Topten

beendete.

In der Enduro2-Klasse machten Josep

Garcia und Jamie McCanney den Sieg

an beiden Tagen unter sich aus. Am

zweiten Tag war es Garcia, der sich als

Erster an die Spitze setzte, bis ein

Sturz im Extremtest ihn ausbremste.

Für den Rest des Tages pushten sich

beide bis ans Limit. „Ich bin mit meinen

Resultaten hier in Italien sehr zufrieden“,

bestätigte Garcia. „Ich bin

am zweiten Tag wirklich gut gestartet

und war in der Lage, mir einen kleinen

Vorteil zu verschaffen. Aber im zwei-

Enduro-WM - 3. Lauf - Spoleto/I - 27./28.5.2017

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta;

2. Alex Salvini, I, Beta; ; 3. Loїc Larrieu, F, Yamaha;

4. Giacomo Redondi, I, Honda; 5. Christophe Nambotin,

F, KTM; 6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha;

7. Christophe Charlier, F, Husqvarna; 8. Jaume Betriu,

E, KTM; 9. Nathan Watson, GB, KTM; 10. Deny

Philippaerts, I, Beta.

Ferner: 12. Marco Neubert, D, KTM.

2. Tag: 1. Larrieu; 2. Holcombe; 3. Nambotin;

4. Salvini; 5. Watson; 6. Guerrero; 7. Matthew Phillips,

AUS, Sherco; 8. Betriu; 9. Redondi; 10. Philippaerts.

E2 - 1. Tag: 1. Josep Garcia, E, KTM; 2. Jamie McCanney,

GB, Yamaha; 3. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna;

4. Thomas Oldrati, I, Husqvarna; 5. Manuel

Monni, I, TM; 6. Daniel McCanney, GB, Husqvarna;

7. Daniel Sanders, AUS, KTM; 8. Eero Remes,

FIN, TM; 9. Jérémy Joly, F, Beta; 10. Lorenzo Santolino,

E, Sherco.

2. Tag: 1. Garcia; 2. J.McCanney; 3. Rauchenecker;

4. Jonathan Barragan, E, GasGas; 5. D.McCanney;

6. Remes; 7. Santolino; 8. Oldrati; 9. Rudy Moroni,

I, TM; 10. Monni.

EJ - 1. Tag: 1. Davide Soreca, I, Honda; 2. Albin

Elowson, S, Husqvarna; 3. Mikael Persson, S, Yamaha;

4. Bradley Freeman, GB, Beta; 5. Kirian Mirabet,

E, Sherco; 6. Matteo Pavoni, I, KTM; 7. Anthony

Geslin, F, Beta; 8. Matteo Cavallo, I, Beta;

9. Valérian Debaud, F, TM; 10. Enric Francisco

Montlleo, E, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Cavallo; 3. Soreca; 4. Pavoni;

5. Francisco Montlleo; 6. Mirabet; 7. Tosha Schareina

Marzal, E, Husqvarna; 8. Lorenzo Macoritto,

I, KTM; 9. Debaud; 10. Hugo Blanjoue, F, Yamaha.

Ferner: 19. Tim Apolle, D, Husqvarna.

EY - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, TM; 2. Ruy Barbosa,

RCH, Husqvarna; 3. Alex Iscla Grandvallet, AND,

KTM; 4. Dan Mundell, GB, KTM; 5. Claudio Spanu,

I, Husqvarna; 6. Leo Le Quere, F, TM; 7. Pau Tomas

Font, E, Husqvarna; 8. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna;

9. Marcus Adielsson, S, Husqvarna; 10. Alonso

Trigo Fernandez, E, Husqvarna;

2. Tag: 1. Verona; 2. Le Quere; 3. Mundell; 4. Barbosa;

5. Tomas Font; 6. Iscla Grandvallet; 7. Spanu;

8. Adielsson; 9. Gerard Gomez Villora, E, KTM;

10. Tigro Fernandez.

69

MCE

Juli '17


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

RACING ...

Lukas Behrens mit seiner Kiedrowski-Racing-Yamaha YZ 125 LC

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer haben beim Offroadscramble-Lauf

in Plate wieder ordentlich am

Kabel gezogen – sogar so ordentlich, dass dabei

der 1. Platz in der Teamwertung herausgekommen

ist ... starke Leistung!

Hier die Topten-Ergebnisse: In der Klasse 1 belegte

Marvin Goll auf seiner Husqvarna den guten

5. Platz. Leon Eggers siegte in der Klasse 2 mit einem

Vorsprung von zwei Minuten und Danny Materne

kämpfte sich auf den 6. Platz. Auch in der Klasse

3 ging der Sieg an das Team Kiedrowski Racing. Tobias

Dreyer freute sich über den obersten Podiumsplatz,

Reno Jakobs holte Platz 5. Bei den Profifahrern

finishte Andreas Rogge auf dem 3. Platz. In der

Jugendklasse ist Lorenz König immer noch gut dabei

– er belegte den 4. Platz in Plate, während Norman

Frenzel und Lars Baumgartner die Plätze 5 und

6 bei den Senioren holten.

Jascha Berg ist weiterhin im Rahmen der Deutschen

Motocross-Meisterschaft MX2 unterwegs und liegt

dort aktuell auf dem 6. Rang – tolle Leistung!

Beim Norddeutschen ADAC-Motocross-Cup in Albersdorf

waren ebenfalls einige Teamfahrer erfolgreich

unterwegs. Nachwuchsfahrer Nonni Lange erkämpfte

auf seiner 50er-Husqvarna den 8. Platz,

während Martin Scheuch einen guten 4. Platz im

starken MX1-Fahrerfeld holte. Gregor Lange belegte

Platz 4 bei den Senioren, gefolgt von Maik Ladwig

auf Platz 6. Bei den Damen reihten sich Nieke Rudolf,

Giana Markowski und Kim Paul auf den Plätzen

4, 5 und 6 ein. Till Hadwiger holte Rang 10 bei den

85ern ... weiter so!

70

MCE

Juli '17

Teamfahrer Lukas Behrens darf sich über den Support

von Yamaha Deutschland freuen, denn er hatte

sich nach dem Kauf seiner neuen YZ 125 LC 2017 für

einen Platz in der „Blu Cru“ beworben. Lukas fährt

seit diesem Jahr im Norddeutschen ADAC-Motocross-Cup

und freut sich über diese tolle Chance

und auf die kommenden Events im Rahmen des „Blu

Cru“-Cups! Die Fahrervorstellung fand im Rahmen

des Motocross-WM-Laufs in Teutschenthal statt.

Das Team-Sommercamp ist wieder für Ende Juli geplant

... weitere Infos findet ihr in Kürze auf der

Homepage www.kiedrowski-racing.com

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat –

wie z. B. Rennservice, Sportfahrerunterstützung

oder die verschiedenen Teamtrainings-Events.

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha

YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

gibt es für Sportfahrer top Konditionen und

interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben

Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen

gibt es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/Pokal-,

GCC- und auch Offroadscramble-

Fahrer! Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot

machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist

mit mehr als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop

in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie

seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und Gas-

Gas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere

starke Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma

Kiedrowski Racing eine Plattform geschaffen, auf der

alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung

bestellen können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung

per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Helge Schwark von der Firma HGT

Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-Technix

• Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung

ermöglichen, auch optisch immer professionell

aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden?

Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de


Jascha Berg – aktuell Platz 6 in der Deutschen Motocross-Meisterschaft MX2

Lukas Behrens (2. v.l.) – Teamfahrer mit Support von Yamaha Deutschland

Leon Eggers siegte in Plate in der Klasse 2 Die Leistungskurve von Martin Scheuch geht definitiv nach oben ...


SUPERMOTO-DM: ST. WENDEL

André Plogmann vor Petr Vorlicek

Siege für Plogmann und Class

Titelverteidiger André Plogmann (Suzuki) und Meisterschaftsspitzenreiter Markus Class (Husqvarna) teilten sich

die Laufsiege bei der zweiten Runde zur SuperMoto IDM im saarländischen St. Wendel. Vor rund 5000 Zuschauern

feierte außerdem Lokalmatador Dirk Spaniol nach 22 Jahren seinen Abschied vom aktiven Sport.

Das prall gefüllte Programm bei der Kultveranstaltung

auf den Straßen St. Wendels sorgte für lange

Tage. Am späten Nachmittag des Samstags gingen

die Top-Piloten der S1 ins Qualifying. Trotz einiger

Regentropfen kurz nach dem Beginn konnte auf

Slicks um Sekundenbruchteile gekämpft werden.

Im stattlichen Feld von 26 Piloten ging es ordentlich

zur Sache. Markus Class setzte dabei mit

1,1 Sekunden Vorsprung deutlich die Bestzeit, dahinter

ging es allerdings um Hundertstel- oder maximal

Zehntelsekunden. Plogmann, Andreas

Buschberger (A/Husqvarna) und Markus Volz

(Husqvarna) komplettierten Reihe 1 und waren gerade

um 0,18 Sekunden voneinander getrennt. Petr

Vorlicek (CZ/Suzuki), Philipp Prestel (KTM), Steve

Freidinger (CH/Husqvarna) und Rookie Bernhard

Hitzenberger (A/Yamaha) teilten sich Reihe 2 mit

insgesamt gerade einmal 0,25 Sekunden Differenz.

Ein heftiger Regenguss vor dem ersten Rennen

sorgte für neue Verhältnisse. Komplett auf Regenreifen

gingen die Piloten an den Start. Class musste

früh zu Boden, startete dann aber sofort eine

kernige Aufholjagd, bei der er allerdings nochmals

aus dem Sattel musste. So blieb am Ende Rang 4.

Der Sieg ging deutlich an den amtierenden Meister

André Plogmann vor seinem Teamkollegen Petr

Vorlicek. Das Podium komplettierte Lokalmatador

Markus Volz. Hinter Class brausten Buschberger

und Jan Deitenbach (Suzuki) Rad an Rad durchs

Ziel. Hitzenberger, Peter Banholzer (Yamaha), Simon

Vilhelmsen (DK/Husqvarna) und Prestel komplettierten

die Topten. Spaniol dahinter verpasste

eine einstellige Platzierung, da er ob des Trubels

um seinen Abschied wohl etwas unkonzentriert

war und sich eine Runde zu früh im Ziel wähnte ...

Zum zweiten Lauf war die Piste wieder komplett ab-

getrocknet. Nach wenigen Runden wurde das Rennen

jedoch mit der roten Flagge abgebrochen, da

Philipp Prestel im Offroadteil gestürzt war. Er wurde

mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik

gebracht. Beim anschließenden Neustart wurde

Markus Class auf Husqvarna vor Dirk Spaniol

das Feld ordentlich durcheinandergebracht. Class

stürzte gleich in der ersten Runde, so führte Buschberger

vor Volz, Plogmann und dem von Platz 9 gestarteten

Deitenbach. Buschberger und Volz konnten

sich einen minimalen Vorsprung erarbeiten,

72

MCE

Juli '17


Die Verabschiedung von Dirk Spaniol

SuperMoto IDM - 1. Lauf - 22.4.2017

Ergebnisse:

S1 - 1. Lauf: 1. André Plogmann, Suzuki; 2. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki;

3. Markus Volz, Husqvarna; 4. Markus Class, Husqvarna; 5. Andreas

Buschberger, A, Husqvarna; 6. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki;

7. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha; 8. Peter Banholzer, Yamaha;

9. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna; 10. Philipp Prestel, CH, KTM.

S1 - 2. Lauf: 1. Class; 2. Buschberger; 3. Volz; 4. Plogmann; 5. Vorlicek;

6. Deitenbach; 7. Steffen Albrecht, Husqvarna; 8. Max Banholzer,

Yamaha; 9. Hitzenberger; 10. Vilhelmsen.

S2 - gesamt: 1. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda; 2. Tobias Hiemer,

Yamaha; 3. Christian Pacher, KTM; 4. Sven Kromer, Honda; 5. Kevin

Wüst, Husqvarna; 6. Andreas Roller; 7. Fabian Gerbig, CH, KTM;

8. Christopher Robert, Husqvarna; 9. Dominic Lehner, TM; 10. Denis

Chadrysiak, KTM.

S3 - gesamt: 1. Christian Reiß, Husqvarna; 2. Kevin Labenski, KTM;

3. Felix Rottmann-Flügge, Honda; 4. Niko Haubensack, Husqvarna;

5. Tibor Zieres, Husqvarna; 6. Lukas Kögel, Honda; 7. Robert Günnel,

Husqvarna; 8. Diogo Almeida, TM; 9. Kevin Szalai, Husqvarna;

10. Kevin Chadrysiak, KTM.

S4 Süd - gesamt: 1. Robin Schwarz, TM; 2. Maximilian Dupont,

Husqvarna; 3. Thomas Schlett, Husqvarna; 4. Ralf Eisenschmidt,

KTM; 5. Tobias Wirtherle, Suzuki; 6. Kevin Zink, TM; 7. Nikolai Hemmerling,

Husqvarna; 8. Thorsten Hertrampf, KTM; 9. Benjamin Pannier,

Suzuki; 10. Nils Koch, KTM.

Junioren/Rookies - gesamt: 1. Pierre Pichler, KTM; 2. Jan Ulman, CZ,

Kawasaki; 3. Nick Stals, KTM; 4. Pirmin Nagel, CH, Husqvarna; 5. Denis

Fligr, CZ, Honda; 6. Maurice Dorschner, KTM; 7. Kevin Zambrano

Toro, D, Suzuki; 8. Max Ternes, D, Suzuki; 9. Ben Mick, KTM.

S5 - Finale: 1. Andreas Jung; 2. Ralf Kaffenberger; 3. Yannic Closen;

4. Heiko Stieber; 5. Dominique Duchene; 6. Kevin Röttger; 7. Patrick

Hunke; 8. Niklas Pleyer; 9. Sascha Schmidt; 10. Karl Heil.

Ü40 - gesamt: 1. Steffen Jung, Suzuki; 2. Eike Moes, TM; 3. Harald

Wirtz, Suzuki; 4. Lutz Hölig, TM; 5. Ingo Ruh, Husqvarna; 6. Carsten

Kögel, Honda; 7. Martin Hensellek, Husqvarna; 8. Phil Gee, TM;

9. Ernst Welf, Kawasaki; 10. Michael Reichert, Husqvarna.

Deitenbach blieb im Windschatten von Plogmann.

Kurz vor Halbzeit erreichte Class jedoch das Führungsquartett

und arbeitete sich konsequent weiter

vor. Eine Runde vor Schluss konnte er dann sogar

von Buschberger die Führung übernehmen und

gewann vor Buschberger und Volz, der sich über

den 2. Podestplatz bei seinem Heimrennen freute.

Vorlicek schnappte sich noch Markenkollege Deitenbach

und wurde hinter Plogmann auf Rang 5 abgewinkt.

Steffen Albrecht (Husqvarna), Max Ban-

holzer (Yamaha), Hitzenberger und Vilhelmsen

komplettierten die ersten zehn.

Die neue Rookies-Wertung für die Aufsteiger teilten

sich wie schon in Harsewinkel Bernhard Hitzenberger

und Max Banholzer. • Fotos: Aui-Photography

73

MCE

Juli '17


TERMINE

TERMINE JUNI/JULI

23.-25.6. DMV BRC MX 2-Takt Cup Aichwald

2tlc.wordpress.com

24./25.6. Int. 57. ADAC Motocross Aichwald

Motocross Deutsche Meisterschaft, Open/Seitenwagen

Deutscher Motocross Pokal, Seitenwagen

Offene Motocross Veranstaltung

MSC Eiserne Hand e.V. im ADAC, Postfach 4005, 73771 Aichwald

30.6.-2.7. 44. ADAC Motocross Schweighausen

Deutsche Motocross Meisterschaft, MX2

MSC Schweighausen e.V. im ADAC

R. Singler, B.-Stober-str. 8, 77978 Schuttertal

Tel. 07826 97892

E-Mail: info@msc-schweighausen.de

www.msc-schweighausen.de

8./9.7. DAMCV-Motocross 56472 Hof

Samstag: PW 50 Mini, 50/65 ccm, 85 ccm, MX1 Junioren,

MX2 Jugend, Damen, Senioren, Veteranen

Sonntag : Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National

MX1 National, DAM Master (MX2 + MX1), DAM Seitenwagen

Europameisterschaft Damen

www.mcc-windeck-hurst.de

8./9.7. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Walldorf

Birgit Vogel, Tel. 06227 64435, E-Mail: joachim.69190@web.de

www.msc-walldorf-astoria.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.andreaswack.handshake.de

15./16.7. ADAC MX Masters Tensfeld

www.adac.de/sh; www.adac.de/mx-masters

22./23.7. GCC Cross Country Meisterschaft Goldbach

www.xcc-racing.com

15./16.7. DMV BRC MX 2-Takt Cup Reutlingen

2tlc.wordpress.com

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Jeffrey Herlings in Teutschenthal

• Foto: Kai-Uwe Sickert

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EVENTS

Local Heros: Faustmann/Frech • MX Sport Foto

Seitenwagen

wieder zurück in Aichwald

• Deutsche Motocross-Meisterschaften Seitenwagen + Open

• DMV BRC Motocross 2-Takt Cup

Vom 23. bis zum 25. Juni 2017 heißt das Mekka des Motocrosssports Aichwald.

In der Soloklasse stehen 40 Motorräder am Start, die 2500 PS der Motoren

brüllen auf, das Startgatter fällt und die besten Motocrossfahrer Europas donnern

auf die erste Kurve zu – das ist Motocross Aichwald. Spektakuläre Sprünge,

packende Positionskämpfe, Mensch und Maschine in Höchstform. Und der

Zuschauer ist immer hautnah dabei, kann die Anspannung der Fahrer mitfühlen

und erlebt den Sound der Motoren und der Rennen an der Rennstrecke „In

den Horben“.

Nach vielen Jahren kehren die Motocross-Seitenwagen wieder zurück in den

Schurwald. In keiner anderen Motorsportart werden Mensch und Maschine in

dieser Teamarbeit gefordert. Mit waghalsigen Manövern turnen der Fahrer und

sein Beifahrer auf den Gespannen. Immer ganz knapp am Gegner und immer

die nächste Kurve schon im Blick. Spannung pur und spektakulär für die Fans.

Der MSC Aichwald hat als Veranstalter auch heiße Kandidaten für das Siegertreppchen:

Der Vizemeister 2016 Marcel Faustmann und sein Beifahrer Max

Frech werden die Rennstrecke „In den Horben“ genauso durchpflügen wie Tobias

Blank mit Partner Michael Klooz: Diese wurden im vergangenen Jahr Fünfter

in der Deutschen Meisterschaft und haben sich für die laufende Saison viel

vorgenommen.

Zusätzlich ist mit der Deutschen Meisterschaft der Open-Klasse die höchste

national ausgeschriebene Prädikatsklasse in der Solo-Kategorie am Start. Dort

belegten in der vergangenen Saison Filip Neugebauer, Dominique Thury und

Christian Brockel die ersten drei Plätze – allesamt alte Bekannte in Aichwald.

Auch Lars Reuther aus Pleidelsheim will bei der Punktevergabe ein gehöriges

Wort mitreden – er war 2016 Fünfter geworden. Der mehrfache Deutsche Motocrossmeister

Dennis Ulrich wird sein diesjähriges Debüt in der DM Open in

Aichwald geben. Eigentlich wollte er in Italien bei der WM starten, jedoch

macht er eine Ausnahme und lässt sich lieber vom fachkundigen Publikum in

Aichwald feiern.

Der DMV MX 2-Takt Cup, seit 2013 vom Deutschen Motorsport Verband ausgeschrieben,

ist zum ersten Mal in Aichwald zu Gast und rundet das sportliche

Programm ab. Somit kommen auch die Zweitaktfans auf ihre Kosten.

Doch nicht nur attraktiver Sport ist in Aichwald zu sehen. Im großen Motocross-Festzelt

und an der Rennstrecke wird neben schwäbischen Maultaschen

auch die über alle Grenzen hinaus bekannte Rennwurst angeboten. Frisch gezapfte

Biere und erlesene Weine runden das kulinarische Angebot ab. Für ausgelassene

Stimmung im Festzelt am Freitag bei der Welcome-Party und zum

großen Fahrerempfang am Samstag sorgt das „Hofbräu-Regiment“.

ZEITPLAN - Freitag, 23.6.: 20:00 Uhr Live: „Hofbräu-Regiment“ – Welcome Party

im Festzelt für alle MX-Fans +++ Samstag, 24.6.: 10:00 Uhr Beginn Training

• 13:30 Uhr Rennbeginn • 19:00 Uhr Live: „Hofbräu-Regiment“, Motocross-Party

im Festzelt • 20:00 Uhr großer Fahrerempfang im Festzelt +++ Sonntag,

25.6.: 9:25 Uhr Beginn Training • 13:00 Uhr Rennbeginn • 17:30 Uhr Gesamtsiegerehrung

im Festzelt.

TICKETS - 24.6., ab 10 Jahre 6,- Euro • 25.6., Jugend 10 bis 14 Jahre 6,- Euro, Erwachsene

(ab 15 Jahre) 15,- Euro • Wochenendkarte 24./25.6. Jugend 10 bis 14

Jahre 10,- Euro, Erwachsene (ab 15 Jahre) 18,- Euro • Kinder unter 10 Jahren haben

freien Eintritt! • Die offizielle Motocross-Programmzeitung ist kostenlos!

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt! Keine Parkplatzgebühren!

An allen Abenden freier Eintritt ins Festzelt ab 16 Jahren! Auf Jugendschutz wird

geachtet!

Termin: 23. bis 25. Juni 2017 - Int. 57. ADAC-Motocross Aichwald

MX2-DM in Schweighausen

Auch zur 44. Motocrossveranstaltung in Schweighausen wurde dem MSC „Alemannorum“

Schweighausen ein Deutscher Meisterschaftslauf zuerkannt. Drei

Klassen werden am 2. Juli auf dem Pflingstberg in den 1480 Meter langen

Rundkurs starten. Die Anlage ist für bis zu 40 Fahrer pro Klasse zugelassen, davon

werden 24 Teilnehmer in erster Reihe am Startgitter stehen können. Der

Massenstart ist immer ein spektakulärer Nervenkitzel in Schweighausen.

In der Klasse MX2 wird um Punkte für die DMSB-Motocross-Meisterschaft gefightet.

In Schweighausen nicht wegzudenken, eine nationale Klasse, hubraumoffen

(125 bis 650 ccm) ausgeschrieben, in welcher Fahrer aus Baden-

Württemberg starten und um Wertungspunkte für den Baden-Württemberg-Pokal

kämpfen. Außerdem wird auf vielfachen Wunsch verschiedener Oldtimerfahrer

wieder ein Classic-Cup-Rennen starten, das zur SCCM (Süddeutsche

Classic-Cross-Meisterschaft) zählt.

Sonntagvormittag wird zunächst das freie Training ab 8:30 Uhr und das abschließende

Pflichttraining bis gegen 12:00 Uhr ausgetragen. Das Rennprogramm

selbst mit insgesamt sechs Rennen startet um 13:00 Uhr und endet gegen

18:00 Uhr, gefolgt von der Siegerehrung im Festzelt an der Rennstrecke unterhalb

des Pflingstberghofes in Schuttertal-Schweighausen (Ortenau). Eine

Premiere am 2. Juli ist, dass in allen Rennen sogenannte „Holeshot“-Belohnungen

ausgeschrieben werden.

Zum Rahmenprogramm gehören am Freitagabend eine Warm-up-Party der

Wohnwagengemeinschaft als Mitveranstalter mit Dance-Acts. Das Jugend-Motocross

wird am Samstag in fünf Klassen ausgetragen. Diese Läufe werden zur

Landesmeisterschaft von Baden-Württemberg gewertet. Samstagvormittag

finden von 9:00 bis 12:00 Uhr freies Training der Jugendfahrer und ab 13:00

Uhr insgesamt zehn Rennen der fünf Nachwuchsklassen statt. Das letzte Rennen

wird gegen 18:00 Uhr beendet sein. Anschließend können die sechs- bis

21-jährigen Jugendlichen bei der Siegerehrung im Festzelt bewundert werden.

Eintrittspreise: Der Besuch der Warm-up-Party am Freitag ist frei; Kinder und

Jugendliche haben zum Jugend-Motocross am Samstag freien Eintritt, Erwachsene

zahlen 5,- Euro oder kaufen gleich das Eintrittsband für Sonntag und genießen

den Jugendsport am Samstag kostenfrei. Beim DM-Prädikatslauf am

Sonntag sind Kinder bis sechs Jahre frei, Schüler und Jugendliche bis 15 Jahre

zahlen 5,- und Erwachsene 10,- Euro. Parkmöglichkeit ist jeweils inbegriffen.

„Nicht zuletzt auch dank der finanziellen Unterstützung durch den ADAC konnte

der MSC Schweighausen zwei langersehnte Wünsche durch große Eigenleistungen

der Mitglieder verwirklichen. Eine permanente Trainingsstrecke steht

nun seit Saisonauftakt auf dem Pflingstberg (linke Talseite) zur Verfügung.

Dienstagabends kann von 17:00 bis 20:30 Uhr trainiert werden und auf Anhieb

wird das Angebot super angenommen“, so Sportleiter Marco Zehnle erfreut.

Der weitere Wunsch wurde in Angriff genommen: ein umweltschonender

Waschplatz für die Motocrossmaschinen. Dieser wird bis zum Renntermin am

1./2. Juli fertig sein.

Weitere Informationen unter www.msc-schweighausen.de

Termin: 30. Juni bis 2. Juli 2017 - 44. ADAC-Motocross Schweighausen

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Die weitläufige MX-Strecke im Talkessel am Pflingtberg

• Foto: Manfred Wiesler

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Juli '17


STARS VON GESTERN

Mark Harzheim reist mit Solar

Pedelec um die Welt!

Bis zum Start der Reise war Mark bei der IAV in Gifhorn

in der Elektrofahrzeugentwicklung tätig.

Unter nachfolgender Adresse hält er Interessierte

über seine überaus beeindruckende Reise inklusive

Bildern auf dem neuesten Stand.

www.oneworldpedelectour.de

Mark Harzheim gehörte Ende der 80er bis Anfang

der 90er zu den Top-DM-Piloten, der auch erfolgreich

an vielen WM-Läufen teilnahm.

1990 fuhr er an der Seite von Pit Beirer, Collin Dugmore

und Jochen Jasinski für das Team Suzuki Kurz.

In dieser bis dahin sehr erfolgreichen Saison mit

einer Einzelplatzierung auf dem Podium (Platz 3)

und Platz 5 in der laufenden 250er-Meisterschaft

stürzte Mark während eines Trainings in Holland,

was einen Kreuzbandriss zur Folge hatte.

Mark Harzheim auf einer

Schiermeister-Honda

In der anschließenden Saison wechselte er nach

einer halbjährigen Zwangspause zu Popko-Kawasaki.

Während der Hallensaison 1991/92 konnte er

noch mal mächtig Gas geben und glänzte unter anderem

in München und Zürich mit äußerst packenden

Rennen.

In Zürich waren er und Peter Hehmann die top

deutschen Fahrer. Während Hehmann in der 125er-

Klasse gewann, musste Mark sich in der 250er-

Klasse nur den beiden US-Amerikanern Mike Jones

und Mike Beier geschlagen geben.

Die anhaltenden Kniebeschwerden haben Mark

dann allerdings nach der Hallensaison dazu bewegt,

seine Motocrosskarriere zu beenden und

Fahrzeugbau zu studieren.

In den Jahren 2000 und 2001 folgte dann eine weitere

Motorsport-Herausforderung. Auf einer Aprilia

RSV Mille bestritt er Straßenrennen (Trofeo Italia).

Danach folgten dann jährlich Radreisen in Europa

und Langstreckenwanderungen. • Text: Tobias Imhorst;

Fotos: P.Hehmann; Michel Moncler; Privat

Mark in Armenien

„Magical Mark“, so war Mark Harzheim in

der Motocross-DM und -WM Ende der 80er

bis Anfang der 90er bekannt.

Am 24. April 2016 hat sich Mark nach langer Vorbereitungszeit

mit einem speziell angefertigten E-

Bike samt mobilem Solarpanel auf einem Fahrradanhänger

auf eine mehrjährige Weltreise begeben!

Aufgrund eines Kreuzbandrisses beim Motocross

und insgesamt sechs Operationen bis 2005 sowie

einer nachfolgenden Arthrose ist sein Knie nämlich

nur noch bedingt belastbar, aus dem Grund die Unterstützung

durch den E-Motor.

Mark ist weltweit der Erste, der eine Tour in dieser

Art und Weise bestreitet.

Die Idee einer Weltumrundung mit dem Fahrrad

geisterte bereits seit zirka 20 Jahren in seinem

Kopf herum. Am 20. Februar hat er in Sri Lanka seinen

50. Geburtstag gefeiert.

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Günter Sengfelder bei der Internationalen

Sechstagefahrt 1961 in Großbritannien

Günter Sengfelder 80 Jahre alt

Günter Sengfelder, einer der besten deutschen Offroadfahrer in den 1960ern ... am 25. Juni wird er 80 Jahre alt

Günter Sengfelder kam in Stein am südwestlichen

Stadtrand von Nürnberg als Sohn eines promovierten

Bibliothekars zur Welt. Vater Karl war Dr. phil.

und Dr. theol. an der Hindenburg-Hochschule …

sportlich eigentlich ein Laie. Er kehrte nicht aus

dem Krieg zurück und die Mutter musste sich um alles

kümmern ... Wie kam dann Günter zum Motorsport?

In ihrem Haus in Stein wohnte ein Zündapp-

Mitarbeiter, der nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft

eine in Teilen verstecke Vorkriegs-Zündapp

aufbaute. Günter schaute zu und war begeistert.

1952 begann er eine Kraftfahrzeuglehre – in

der Werkstatt von Kurt Füglein. Das war ein bekannter

Nürnberger Motorrad-Rennfahrer, der den rasanten

Sport auch nach dem Krieg noch betrieb.

Seine größten Erfolge errang er auf Ardie in den

30er Jahren, gewann u. a. das Ratisbona-Bergrennen.

Parallel trafen sich nahe der mütterlichen Wohnung

ehemalige Zündapper mit ihren Motorrädern.

Günter war fasziniert – 1955 konnte er selbst ein

motorisiertes Zweirad erwerben. Schon bald bestritt

er erste, regionale Wettbewerbe. 1960 verpflichtete

ihn Zündapp als Werksfahrer. Im September

war Günter Deutscher Vizemeister im Trialsport.

Nach dem Finale Ende Juli 1961 stand er erstmals als

Deutscher Meister fest. Ab dem folgenden Jahr wurde

er noch weitere sechsmal nationaler Champion

der Klasse bis 200 ccm. Ende 1960 reiste Günter mit

drei weiteren Spitzenfahrern zum bekannten Trial

St. Cucufa nach Paris. Hinter den besten Briten und

Belgiern wurde er auf seiner modifizierten Zündapp

175 hervorragender Siebter. Es war das erste Mal in

der Geschichte, dass sich ein deutscher Motorsportler

bei einer bedeutenden internationalen Trialveranstaltung

in der Gesamtwertung einen Platz

unter den besten zehn erkämpfte – Chapeau! Nur

wenige Wochen später war er beim noch berühmteren

Lamborelle-Trial in Belgien erneut bester germanischer

Akteur. Nach ziemlich genau einem Jahr,

am 18. März 1962, stand Günter dort hinter dem

schier übermächtigen Briten Sammy Miller und

dem Einheimischen Alex Colin mit auf dem Podium.

Den 3. Platz erkämpfte er sich mit einer bis 259 ccm

aufgebohrten Zündapp. Beim Europameisterschaftsfinale

1968 glänzte Günter Sengfelder in

England noch einmal mit einem viel beachteten

2. Rang in der Klasse bis 200 ccm. Im Zündapp-Trial-

Team errang er gemeinsam mit den Werksfahrern

Andreas Brandl und Gustav Franke – mit dem ihn eine

jahrzehntelange Freundschaft verbindet – zahlreiche

Mannschaftssiege. Gleichzeitig betrieb Günter

auch mit großen Erfolgen den Motorradgeländesport.

Bedeutende Klassensiege erkämpfte er sich

bei internationalen Mehrtagefahrten oder beim Novemberkasan

in Schweden. Bei vier Internationalen

Sechstagefahrten errang er die Goldmedaille. 1962

gelang es ihm als Mitglied des bundesdeutschen

Teams, die Internationale Silbervase bei den Six

Days im eigenen Land zu erobern. Zwei Jahre später

gewann er anlässlich der Alpenfahrt in Österreich

mit null Fehler- und den meisten Gut-Punkten neben

Günter beim „Stärken“ für einen kraftraubenden Wettbewerb

(1966)

dem begehrten Edelweiß auch noch den Alpenpokal.

„Dabei konnte ich MZ-Fahrer Werner Salevsky

aus der DDR, der diese Trophäe 1961, 1962 und 1966

gewonnen hatte, auf den 2. Platz verweisen“, berichtete

er nach über einem halben Jahrhundert voller

Stolz. Und das um 32 Punkte … mit der 75-ccm-

Zündapp. 1967 bestritt er seine letzten Six Days …

Seine überaus erfolgreiche Motorsportkarriere beendete

Günter 1968. Noch heute besteht eine enge

Beziehung sowohl zum Motorrad als auch zum

Sport. Seitdem er die Firmengeschichte von Zündapp

dokumentierte, arbeitet er ehrenamtlich für

das Museum Industriekultur und hat entscheidenden

Anteil an der Präsentation Nürnbergs als Motorradhochburg.

• Text: Steffen Ottinger; Fotos: G.Sengfelder privat

Die siegreiche BRD-Silbervasen-Mannschaft bei den Six Days 1962, ganz links Günter Sengfelder (288)

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STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 9 von 19 Veranstaltungen

inkl. Ernée/F - 28.5.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 347

2. Gautier Paulin, F, Husqvarna 297

3. Clément Desalle, B, Kawasaki 289

4. Tim Gajser, SLO, Honda 261

5. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 261

6. Jeffrey Herlings, NL, KTM 253

7. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 214

8. Romain Febvre, F, Yamaha 209

9. Max Nagl, D, Husqvarna 200

10. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 176

Ferner:

11. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 172

19. Valentin Guillod, CH, Honda 61

35. Dennis Ullrich, D, KTM 3

MX2:

1. Pauls Jonass, LV, KTM 372

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 330

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 291

4. Julien Lieber, B, KTM 282

5. Benoit Paturel, F, Yamaha 265

6. Thomas Covington, USA, Husqvarna 208

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 206

8. Brent van Doninck, B, Yamaha 174

9. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 171

10. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 157

Ferner:

21. Brian Hsu, D, Husqvarna 60

26. Henry Jacobi, D, Husqvarna 41

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Ernée/F - 28.5.)

WMX:

1. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 115

2. Livia Lancelot, F, Kawasaki 114

3. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 108

4. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 103

5. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 99

6. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 87

7. Amandine Verstappen, B, KTM 81

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 63

9. Francesca Nocera, I, Suzuki 61

10. Virginie Germond, CH, Suzuki 54

Ferner:

11. Stephanie Laier, D, KTM 51

15. Anne Borchers, D, Suzuki 31

23. Kim Irmgartz, D, Suzuki 12

(Stand nach 4 von 14 Veranstaltungen

inkl. Chaumont/F - 4.6.)

Seitenwagen:

1. Bax/Musset, NL, WSP 183

2. Giraud/Mucenieks, F, WHT-AMS 173

3. Willemsen/Bax, NL, WSP 156

4. Brown/Millard, GB, WSP 128

5. Wilkinson/Chamberlain, GB, WSP-Mega 109

6. Vanluchene/Kurpnieks, B, VMC 106

7. Daiders/Stupelis, LV, VMC 97

8. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 96

9. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 94

10. Santermans/Daiders, B, WSP 62

Ferner:

14. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 42

20. Weiss/Schneider, A, VMC 18

22. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 16

23. Senz/Maas, D, VMC 16

26. Heinzer/Betschart, CH, VMC-KTM 12

EM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mladina/KRO - 20./21.5.)

65 ccm Südost:

1. Marius Popovici, RO, KTM 100

2. Matija Sterpin, KRO, KTM 84

3. Zoltan Ordog, RO, Husqvarna 82

4. Viktor Borislavov, BG, KTM 71

5. Luka Kunic, KRO, Kawasaki 65

6. Mihail Golovicichin, MD, KTM 50

7. Ioan Chiujdea, RO, KTM 41

8. Beres Szabolcs, H, KTM 32

9. Michail Sarantinoudis, GR, KTM 28

10. Stavros Vaggelakakis, GR, KTM 28

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mladina/KRO - 20./21.5.)

85 ccm Südost:

1. Nicolai Timus, MD, Husqvarna 113

2. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 100

3. Nikolay Malinov, BG, KTM 91

4. Victor Neychev, BG, KTM 82

5. Igor Cuharciuc, MD, KTM 80

6. Patrik Ujcic, KRO, Kawasaki 77

7. Aida Cojanu, RO, Yamaha 70

8. Marios Kanakis, GR, KTM 57

9. Kristian Ivanov, BG, KTM 54

10. Mia Ribic, KRO, Yamaha 50

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 27./28.5.)

65 ccm Südwest:

1. Antonio Gallego, E, KTM 122

2. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 100

3. Alejandro Perez, E, Husqvarna 97

4. Mathis Valin, F, Husqvarna 92

5. Francisco Garcia, E, Husqvarna 83

6. Alessandro Gaspari, I, KTM 80

7. Lyonel Reichl, CH, KTM 65

8. Patrick Busatto, I, KTM 61

9. Jaka Peklaj, SLO, KTM 59

10. David Benitez, E, KTM 59

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 27./28.5.)

85 ccm Südwest:

1. David Braceras, E, Husqvarna 116

2. Raul Sanchez, E, KTM 106

3. Florian Miot, F, Yamaha 88

4. Eddie Jay Wade, GB, Husqvarna 79

5. Pietro Razzini, I, Husqvarna 75

6. Luca Diserens, CH, Kawasaki 61

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 57

8. Andrea Rossi, I, Husqvarna 56

9. Gerard Congost, E, Kawasaki 55

10. Kevin Brumann, CH, Yamaha 54

Ferner:

20. Florian Dieminger, A, KTM 27

22. Joel Elsener, CH, Yamaha 24

32. Remo Schudel, CH, KTM 4

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Mill/NL - 3./4.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 188

2. Nicolai Skovbjerg, DK, KTM 140

3. Mads Fresoe, DK, KTM 126

4. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 110

5. Damien Knuiman, NL, Husqvarna 109

6. Sacha Coenen, B, KTM 108

7. Julius Mikula, CZ, KTM 108

8. Giovanni Pruijmboom, NL, KTM 103

9. Matej Skorepa, CZ, KTM 95

10. Bradley Mesters, NL, KTM 92

Ferner:

20. Robin Sternberg, D, KTM 18

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Mill/NL - 3./4.6.

85 ccm Nordwest:

1. Kay De Wolf, NL, KTM 171

2. Liam Hanström, S, Husqvarna 124

3. Magnus Smith, DK, Suzuki 120

4. Kay Karssemarkers, NL, Husqvarna 116

5. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 114

6. Scott Smulders, NL, KTM 106

7. Noel Nilsson, S, Husqvarna 105

8. Max Palsson, S, KTM 103

9. Rasmus Pedersen, DK, KTM 101

10. Dave Kooiker, NL, Husqvarna 98

Ferner:

13. Nikita Kurckerov, D, Kawasaki 57

15. Nico Greutmann, D, Husqvarna 54

16. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 51

17. Constantin Piller, D 47

20. Cato Nickel, D, KTM 26

33. Max Thunecke, D 2

34. Lukas Fiedler, D, KTM 1

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Velyaminovo-Istra/RUS - 3./4.6.)

65 ccm Nordost:

1. Ilya Khabirov, RUS, KTM 71

2. Kirils Maslovs, LV, KTM 70

3. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 65

4. Janis Kubulins, LV, KTM 64

5. Joosep Parn, EST, KTM 55

6. Romeo Pikand, EST, KTM 51

7. Semen Rybakov, RUS, KTM 50

8. Serafim Sukhotin, RUS, KTM 46

9. Elisey Oreshkin, RUS, KTM 44

10. Eldar Mukimkhanov, RUS, KTM 44

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Velyaminovo-Istra/RUS - 3./4.6.)

85 ccm Nordost:

1. Alexey Orlov, RUS, Husqvarna 100

2. Nikita Petrov, RUS, KTM 79

3. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 70

4. Semen Nerush, UKR, KTM 65

5. Anton Dyadichkin, RUS, KTM 58

6. Edvards Bidzans, LV, Yamaha 54

7. Grigorii Dyadichkin, RUS, KTM 53

8. Egor Frolov, RUS, KTM 52

9. Daniil Kesov, RUS, KTM 46

10. Romeo Karu, EST, KTM 36

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Cieszyn/PL - 20./21.5.)

Women:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 97

2. Emelie Dahl, S, Yamaha 89

3. Shana van der Vlist, NL, KTM 66

4. Joanna Miller, PL, KTM 63

5. Mathea Selebo, N, Yamaha 62

6. Julie Dalgaard, DK, Honda 58

7. Sandra Karlsson, S, Kawasaki 58

8. Catja Rasmussen, DK, Suzuki 52

9. Frida Östlund, S, Honda 41

10. Amanda Bergkvist, S, KTM 38

Ferner:

18. Elena Kapsamer, A, KTM 16

22. Julia Schrenk, A, Yamaha 8

(Stand nach 3 von 8 Veranstaltungen

inkl. Ernée/F - 27./28.5.)

125 ccm:

1. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 128

2. Kevin Horgmo, N, KTM 118

3. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 100

4. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 97

5. Sergi Notario, E, KTM 78

6. René Hofer, A, KTM 63

7. Paolo Lugana, I, TM 60

8. Jeremy Sydow, D, KTM 53

9. Alessandro Manucci, I, Husqvarna 51

10. Tim Edberg, S, Yamaha 49

Ferner:

19. Marcel Stauffer, A, KTM 25

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 20./21.5.)

150 ccm:

1. Andrea Adamo, I, Honda 50

2. Luis Outeiro, P, Honda 44

3. Anton Nordström Graaf, S, Honda 40

4. Lynn Valk, NL, Honda 34

5. Peter König, D, Honda 30

6. Rasmus Moen, S, Honda 28

7. Verneri Aaltonen, FIN, Honda 27

8. Kjeld Stuurman, NL, Honda 26

9. Toa Kishi, J, Honda 20

10. Ryan Mawhinney, GB, Honda 20

(Stand nach 4 von 9 Veranstaltungen

inkl. Ernée/F - 27./28.5.)

250 ccm:

1. Morgan Lesiardo, I, KTM 140

2. Jago Geerts, B, KTM 106

3. Simone Furlotti, I, Yamaha 104

4. Alberto Forato, I, Honda 97

5. Ruben Fernandez, E, Kawasaki 94

6. Ken Bengtson, S, Yamaha 91

7. Miro Sihvonen, FIN, KTM 90

8. Josiah Natzke, NZ, KTM 75

9. Nick Kouwenberg, NL, Yamaha 73

10. Todd Kellett, GB, Husqvarna 70

Ferner:

19. Michael Sandner, A, KTM 34

20. Mike Stender, D, Suzuki 31

35. Tom Koch, D, KTM 10

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 20./21.5.)

300:

1. Brad Anderson, GB, KTM 50

2. Mike Kras, NL, KTM 44

3. Erik Willems, B, Husqvarna 40

4. Kenny Vandueren, B, KTM 36

5. Andero Lusbo, EST, Yamaha 28

6. Manuel Iacopi, I, Yamaha 25

7. James Dunn, GB, Yamaha 22

8. Alessio Della Mora, I, Husqvarna 22

9. Thomas Marini, RSM, Husqvarna 21

10. Christopher Valente, CH, KTM 17

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Velyaminovo-Istra/RUS - 3./4.6.)

Open:

1. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 158

2. Dmytro Asmanov, UKR, Yamaha 142

2. Petr Bartos, CZ, KTM 122

4. Jonas Nedved, CZ, KTM 94

5. Petr Michalec, CZ, Honda 93

6. Roman Morozov, UKR, Yamaha 78

7. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 72

8. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 68

9. Ian Oskar Katanec, SLO, Yamaha 62

10. Evgeny Mikhaylov, RUS, Husqvarna 47

Jermey Seewer siegte beim ADAC MX Masters in Mölln

und schob sich damit in die Topten der Wertung

• Foto: ADAC/Steve Bauerschmidt

DM

Stand (nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 13./14.5.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 128

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 104

3. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 88

4. Brian Hsu, D, Husqvarna 80

5. Henry Jacobi, D, Husqvarna 79

6. Christian Brockel, D, KTM 71

7. Cédric Grobben, B, KTM 65

8. Bence Szvoboda, H, KTM 52

9. Jaromir Romancik, CZ, KTM 51

10. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 50

ADAC MX Youngster Cup:

1. Tom Koch, D, KTM 109

2. Richard Sikyna, SK, KTM 93

3. Thomas Sileika, LV, KTM 93

4. Miro Sihvonen, FIN, KTM 75

5. Glen Meier, DK, KTM 75

6. Zachary Pichon, F, Suzuki 74

7. Martin Krc, CZ, KTM 70

8. Michael Sandner, A, KTM 63

9. Szymon Staszkiewicz, PL, KTM 63

10. Adrien Malaval, F, Husqvarna 58

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 13./14.5.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Max Palsson, S, KTM 123

2. Magnus Smith, DK, KTM 118

3. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 91

4. Rasmus Pedersen, DK, KTM 88

5. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 84

6. Constantin Piller, D, KTM 82

7. Simon Längenfelder, D, Husqvarna 71

8. Kristof Jakob, H, KTM 68

9. Martin Venhoda, CZ, KTM 61

10. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 59

Stand (nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 7.5.)

MX Open:

1. Angus Heidecke, KTM 85

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 79

3. Dominique Thury, KTM 78

4. Christian Brockel, KTM 75

5. Stefan Ekerold, Suzuki 66

6. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 61

7. Tim Koch, Suzuki 52

8. Boris Maillard, F, Suzuki 48

9. Toni Hoffmann, KTM 42

10. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 36

80

MCE

Juli '17


Stand (nach 1 bzw. 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Tessin - 5.6.)

Junioren MX2:

1. Lukas Platt, KTM 94

2. Davide von Zitzewitz, Honda 87

3. Nico Koch, KTM 80

4. Pit Rickert, KTM 74

5. Leon Ast, KTM 62

6. Jascha Berg, Husqvarna 54

7. Vincent Peter, KTM 47

8. Tristan Hanak, KTM 37

9. Stephan Büttner, Kawasaki 34

10. Boris Maillard, Suzuki 31

Stand (nach 6 von 9 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 28.5.)

Seitenwagen:

1. Santermans/L.Daiders, B/LV, WSP 224

2. Clohse/Haller, B/D, WSP 196

3. Faustmann/Frech, D, VMC 178

4. Weiss/Schneider, A, VMC 156

5. Steegmans/Sabbe, B, WSP-Husqvarna 154

6. Blank/Klooz, D, VMC 151

7. Senz/Maas, D/NL 147

8. R.Kunnas/L.Kunnas, FIN, WSP-KTM 130

9. Battaglia/Furrer, CH, VMC 124

10. Reimann/Reimann, D, WSP 124

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 28.5.)

Quad:

1. Stefan Schreiber, GasGas 180

2. Joe Maessen, NL, Yamaha 146

3. Kay Huzink, NL, WSP 137

4. Oliver Vandendijk, B, Honda 122

5. Zdenek Polacek, CZ, WSP 104

6. André Hoßfeld, Yamaha 98

7. Joris Kersten, NL, Yamaha 96

8. Sandy Schulze, Honda 91

9. Sina Willmann, Yamaha 72

10. Christoph Wisbar, KTM 67

POKAL

Stand (nach 3 bzw. 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Kamp-Lintfort - 1.5. bzw. Ansbach/Leutershausen

- 4.6.)

Open:

1. Stefan Badstuber, Yamaha 68,5

2. Frank Dechet, Suzuki 61,5

3. Jonas Wolf, Honda 52,5

4. Fabian Strobel, Suzuki 51,5

5. Florian Badstuber, Yamaha 43,5

6. Christian Hoßfeld, Honda 42,5

7. Jan Osswald, Hodna 36,0

8. Jonas Böttcher, Yamaha 26,5

9. Eric Valtingojer, Yamaha 24,0

10. Joshua Enders, KTM 23,5

Stand (nach 6 von 9 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 28.5.)

Seitenwagen:

1. Pietzer/Nikolaus, VMC 192

2. Knübben/Ilten, WSP 165

3. Kerbs/Ramner, WSP 106

4. Koch/Schödl, WHT 104

5. Hannuschke/U.Friedrisszyk, VMC 100

6. Walter/Gerloff, KTM 44

7. Wieg/Minkewitz 40

8. Blaschke/Koza, BSU 37

9. Winkler/Buschmann, Bastech 20

10. Hey/M.Friedrisszyk, WHT 16

Stand (nach 2 von 8 Veranstaltungen

inkl. Laubus-Eschbach - 28.5.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Leon Rudolph, KTM 48,5

2. Niklas Ohm, KTM 40,0

3. Paul Neunzling, KTM 39,0

4. Aaron Kowatsch, Husqvarna 37,5

5. Luca Röhner, KTM 32,5

6. Niklas Saalbaum, KTM 28,0

7. Robin Sternberg, KTM 26,0

8. Leopold Lichey, KTM 21,5

9. Tom Landgraf, Husqvarna 20,5

10. Emil Kresse, KTM 20,0

Stand (nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gräfentonna - 7.5.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Simon Längenfelder, Husqvarna 41,0

2. Paul Bloy, Suzuki 38,0

3. Nico Greutmann, Husqvarna 37,0

4. Noah Ludwig, KTM 35,5

5. Nikita Kucherov, Kawasaki 31,0

6. Max Thunecke, KTM 30,0

7. Falko Seifert, Husqvarna 26,0

8. Peter König, KTM 26,0

9. Maurice Tanz, KTM 23,5

10. Lukas Fiedler, KTM 22,0

Stand (nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Tessin - 5.6.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

125 ccm:

1. Lion Florian, KTM 25,0

2. Ben Kobbelt, KTM 21,0

3. Maximilian Spies, Husqvarna 19,0

4. Laurenz Falke, Husqvarna 18,0

5. Max Bülow, KTM 16,5

6. Niklas Schneider, KTM 14,0

7. Marnique Appelt, KTM 13,0

8. Justin Trache, Yamaha 13,0

9. Leon Rehberg, KTM 12,0

10. Maximilian Frank, KTM 10,5

ENDURO

WM

(Stand nach 3 von 9 Veranstaltungen

inkl. Spoleto/I - 27./28.5.)

EnduroGP:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 127

2. Loïc Larrieu, F, Yamaha 106

3. Matthew Phillips, AUS, Sherco 102

4. Christophe Nambotin, F, KTM 91

5. Antti Hellsten, FIN, Husqvarna 84

6. Giacomo Redondi, I, Honda 83

7. Nathan Watson, GB, KTM 79

8. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 66

9. Christophe Charlier, F, Husqvarna 64

10. Alex Salvini, I, Beta 60

E2:

1. Josep Garcia, E, KTM 129

2. Eero Remes, FIN, TM 123

3. Jamie McCanney, GB, Yamaha 119

4. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 107

5. Daniel McCanney, Husqvarna, GB 80

6. Henric Stigell, FIN, Husqvarna 77

7. Daniel Sanders, AUS, KTM 76

8. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 76

9. Jonathan Barragan, E, GasGas 65

10. Lorenzo Santolino, E, Sherco 60

Junioren:

1. Davide Soreca, I, Honda 134

2. Mikael Persson, S, Yamaha 97

3. Kirian Mirabet, E, Sherco 97

4. Bradley Freeman, GB, Beta 90

5. Matteo Cavallo, I, Beta 73

6. Antti Hänninen, FIN, Husqvarna 65

7. Enric Francisco Montlleo, E, KTM 56

8. Valérian Debaud, F, TM 52

9. Eemil Pohjola, FIN, Husqvarna 50

10. Tosha Schareina Marzal, E, Husqvarna 45

Youth Cup:

1. Andrea Verona, I, Husqvarna 130

2. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna 96

3. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 82

4. Leo le Quere, F, TM 79

5. Alex Iscla Grandvallet, AND, KTM 71

6. Pau Tomas Font, E, Husqvarna 62

7. Alonso Trigo Fernandez, E, Husqvarna 48

8. Hermanni Haljala, FIN, Husqvarna 47

9. Gerard Gomez Villora, E, KTM 47

10. Daniel Mundell, GB, KTM 38

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Puerto Lumbreras/E - 21.4.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 50

2. Maria Franke, D, KTM 44

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 40

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 34

5. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 33

6. Mireia Badia Camprubi, E, Husqvarna 16

7. Valérie Roche, F, Beta 14

Inter-DM

(Stand nach 3 von 10 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 26.3.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 302

2. Davide von Zitzewitz, KTM 284

3. Wesley Pittens, NL, Yamaha 275

4. Björn Feldt, KTM 270

5. Marco Neubert, KTM 265

6. Thierry Pittens, NL, Husqvarna 259

7. Andreas Beier, Husqvarna 243

8. Daan Bruijsten, NL, KTM 237

9. Jan Schäfer, Sherco 231

10. Paul Roßbach, KTM 219

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 75

2. Tim Apolle, Husqvarna 64

3. Yanik Spachmüller, KTM 62

4. Maria Franke, KTM 47

5. Eddie Findling, Sherco 42

6. Jan Allers, KTM 41

7. Maik Schubert, KTM 38

8. Nico Busch, KTM 36

9. Jonas Kreke, KTM 34

10. Patrick Strelow, Honda 31

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 75

2. Marco Neubert, KTM 66

3. Paul Roßbach, KTM 56

4. Tilman Krause, KTM 56

5. Nick Emmrich, Husqvarna 50

6. Kenny Lötzsch, KTM 44

7. Bruno Wächtler, KTM 41

8. Daniel Hänel, KTM 38

9. Jörg Haustein, Kawasaki 37

10. Leonhard von Schell, Husqvarna 32

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 75

2. Björn Feldt, KTM 66

3. Jan Schäfer, Sherco 58

4. Christian Weiß, KTM 54

5. Nico Rambow, KTM 50

6. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 44

7. Gerrit Helbig, KTM 43

8. André Decker, KTM 36

9. André Engelmann, Husqvarna 36

10. Georg Streichsbier, KTM 34

Junioren:

1. Robert Riedel, KTM 75

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 64

3. Tristan Hanak, KTM 60

4. Claas Wischhof, KTM 46

5. Nico Domres, Beta 46

6. Nick Seeger, Husqvarna 42

7. Kai Bräutigam, KTM 39

8. Jan Taube, Husqvarna 36

9. Mike Kunzelmann, KTM 33

10. Tom Kölbach, Beta 32

HARDENDURO

WHES (WorldHardEnduroSeries)

(nach 5 von 17 Veranstaltungen

inkl. Extreme XL Lagares/P - 27./28.5.)

1. Wade Young, ZA, Sherco 102

2. Graham Jarvis, GB, Husqvarna 60

3. Mario Roman, E, Sherco 57

4. Travis Teasdale, ZA, KTM 53

5. Jonny Walker, GB, KTM 28

6. Philipp Bertl, A, Beta 27

7. Manuel Lettenbichler, D, KTM 22

8. Blake Gutzeit, ZA, Yamaha 22

9. Lars Enöckl, A, KTM 17

10. Pol Tarres, E, Beta 16

Ferner:

16. Kevin Gallas, D, Husqvarna 7

17. Philipp Scholz, D, KTM 6

24. Jürg Schütz, CH, Beta 2

26. Leon Hentschel, D, KTM 1

SUPERMOTO

EM

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Sparta/GR - 14.5.)

ES2:

1. Diego Monticelli, I, TM 85

2. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 84

3. Thomas Chareyre, F, TM 80

4. Edgardo Borella, I, SWM 70

5. Milan Sitniansky, CZ, Honda 64

6. David Gimenez, E, Suzuki 56

7. Lorenzo Promutico, I, Honda 54

8. Raul Tschupp, CH, TM 44

9. Joan Llados, E, TM 40

10. Emerick Bunod, F, Honda 36

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 29./30.4.)

ES3:

1. Hakan Halmi, BG, KTM 50

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 44

3. Dimitar Petrov, BG, KTM 40

4. Yanislav Stoynov, BG, KTM 36

5. Slavomir Ivanov, BG, KTM 32

6. Gloriya Dyaksova, BG, KTM 30

7. Halil Haktan Karpuz, TR, KTM 28

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 29./30.4.)

SM Junior:

1. Kristian Ivanov, BG, KTM 50

2. Viktor Neychev, BG, KTM 44

3. Denis Fligr, CZ, Honda 38

4. Ares Stefan Bengic, TR, KTM 35

5. Hristian Georgiev, BG, KTM 34

6. Daria Ganescu, RO, Husqvarna 29

7. Omer Utku Karpuz, TR, KTM 29

8. Patric Pascota, RO, KTM 27

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Ottobiano/I - 22./23.4.)

ES4:

1. Kevin Vandi, I, Honda 50

2. Kevin Caloroso, I, TM 40

3. David Clementi, I, SWM 40

4. Adriano Sisti, I, TM 37

5. Jorge Climent, E, Husqvarna 30

6. Matteo Traversa, I, Yamaha 29

7. Antony Ford Dunn, GB, KTM 28

8. Pablo Lopiez, E, Suzuki 28

9. Santiago Mangas, E, Suzuki 26

10. Lorenzo Papalini, I, Honda 23

DM

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 13./14.5.)

S1:

1. Markus Class, Husqvarna 93

2. André Plogmann, Suzuki 87

3. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 78

4. Markus Volz, Husqvarna 73

5. Andreas Buschberger, Husqvarna 66

6. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 61

7. Steffen Albrecht, Husqvarna 52

8. Simon Vilhelmsen, Husqvarna 51

9. Bernhard Hitzenberger, Yamaha 43

10. Max Banholzer, Yamaha 40

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 13./14.5.)

S2:

1. Ruurd van Roozendaal, Honda 100

2. Christian Pacher, KTM 82

3. Tobias Hiemer, Yamaha 74

4. Kevin Wüst, Husqvarna 62

5. Andreas Roller, Husqvarna 53

6. Marcel Kutsche, Husqvarna 51

7. Dominic Lehner, TM 51

8. Michael Möllinger, Husqvarna 44

9. Oskar Carlsson, S, Husqvarna 43

10. Dennis Kleinn, TM 38

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 13./14.5.)

S3:

1. Kevin Labenski, KTM 91

2. Lukas Kögel, Honda 65

3. Robert Botjes, KTM 60

4. Felix Rottmann-Flügge, Honda 60

5. Niko Haubensack, Husqvarna 55

6. Kevin Szalai, Husqvarna 53

7. Tibor Zieres, Husqvarna 52

8. Kevin Meyer, Husqvarna 49

9. Robert Günnel, Husqvarna 47

10. Giovanni Battani, Suzuki 34

81

MCE

Juli '17


VORSCHAU

MOTOCROSS

ENDURO 8/2017

TESTS

ZUM NACHLESEN

UNTER

WWW.MCE-ONLINE .DE

Racebike zum Zweiten / Marcel Teucher KTM EXC 300

MODELLE 2018 Präsentation Husqvarna 2018

Präsentation Sherco 2018

TEST Racebike Marcel Teucher KTM EXC 300

MOTOCROSS WM Orlyonok/RUS + Ottobiano/I + Agueda/P

ADAC MX Masters Bielstein

DM Open + Seitenwagen Aichwald + MX2 Schweighausen

DMV BRC MX 2-Takt Aarbergen + Aichwald

CROSS-COUNTRY GCC Venusberg

ENDURO WM Paradfürdo/H + Grevena/GR

KOLUMNE Eddy Frech

MOTOCROSS ENDURO 8/2017 - AUGUST - ERSCHEINT AM 20.07. AN EUREM KIOSK

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Motocross Enduro

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